»'«4. •»wmfflifntS'BedlngTOgfii! MonneninirS. PrelS pränumerando; LierteljShrd 8£0 TOt., monatL 1.10 SRt, tDödiralll-*- 2B Pig. frei ins H-uS. Ginielnf JJuitimn 5 Pfg Sontilafi«. ounimcr mit UluQticctet EonnlagS- Bellage.Die Neue«eil" 10 Pso. Post- Lbonnemenl: 1,10 Marl pro Monat, Einaelrageo in die Posl> ZeilunaS- PreiSIilie. Unter Kreuzband für Deutschland und Oefierreich> Ungarn 2 Marl, für das übrige Ausland 3 Marl pro Monat. Postadonnemenis netiuien an: Belgien, Dünenmrl, Rolland, Italien, Luxemburo, Portugal. Mtmünien. Schweden und die Schweis, Oldxtnt lZgllch uto mnntk mm 86, Jahrg. Verlinev Volksblakt. Zcntrdorgan der fozialdcmokrat» fehen parte» Dcutfchlandd. Die TnkrtlonS'GrtflIjr Beträgt für die sechbgelpaltene Kolonel» geile oder deren Raum 00 Pfg. für politische und gewerlschafMche VecelnZ- lind VerfannnIungS-Anzcigcn 30 Pfg. „»»lein» ZZn-eigen", das ersle(seit- gedruckte) Wort 20 Psg. jede« weitere Wort 10 Psg, Etellengelnchc und Schlaf- tlellen-Rnzeigen das erste Wort 10 Psg, jedes weitere Wort 0 Pig. Worte über »5 Buchstaben zählen für zwei Worte. Jnieraie für die nächste Nummer müssen RS S Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bib 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm- Adresse: «SMlaliunokrit Berua" Redaktion i 6d. 68» Lindenstrassc 69. Fernsprechert Amt IV, Nr. 1983. Sxpcditionx 8A. 68, Llndcnstraase 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Der Kieler Bankrott. Der grohe Prozeh. der einen vollen Monat die Oeffent- tichkeit in Spannung Hielt, ist zu Ende. Was beim Beginn des Prozesses niemand, am allerwenigsten aber wohl die Staatsanwaltschaft, erwartete, was aber zum Schlüsse von einem immer gröher werdenden Kreise der den Prozeh mit Aufmerlsainkeit verfolgenden Personen geahnt wurde, ist ein- getroffen: die Geschworenen verneinten sämtliche Schuldfragen und sprachen alle Angeklagten frei. Als Sieger aus dem Prozeh ist hervorgegangen die Chabruse, deren Haupt der kluge und gewandte Kaufmann Frankenthal in Kiel ist. der in den Verhandlungen von Freund und Feind, von Verteidigung und Anklagebehörde als kluger Mann. als prächtiger Kerl, gefeiert wurde, der allen, die sich an ihn wenden, unter die Arme greift und hilft. Besiegt wurde die Anklagebehörde: die größten Leidtragenden aber sind wohl Werst- und Marineverwaltung, über deren Geschäftsbetrieb die Verhandlungen und die aus Grund der Verhandlungen in der Presse von sachkundigen Leuten ver- öffeutlichten Krittken Tatsachen bekannt gaben, die manchem Flottcnfexen schwer im Magen liegen werden. Doch rufen wir uns die Vorgänge kurz noch einmal ins Gedächtnis zurück. Im Frühjahr 11)08 fällt aus Anlaß eines Diebstahls- und Unterschlagungsprozesses gegen einige Werft- beamte Verdacht auf andere Beamte, daß sie der Werft ge- hörige, ihrem Gewahrsam anvertraute Materialien unter- schlagen und sie gegen Bestechungsgelder Kaufleuten zu- gewendet haben. Verschiedene Kaufleute sollen die Be- amten bestochen haben. Die Werstverwaltung betraut den Berliner Kriminalkommissar Wannowski mit Er- Mittelungen und diese führen zu den Verhaftungen des Magazindirektors Heinrich, des Kaufmanns Frankenthal, des Magazinaufsehers Chrunst, des Obermeisters Riecken, des MagazinaufseherS a. D. Faßbutter, des Kaufmanns Jacobsohn jun.- Hamburg, des Kaufmanns Jacobsohn sen.>Han>vurg, deS Kaufmanns Brakel-Hamburg und deS Kaufmanns Repenning- Kiel. Polizeikommissar Wannowski und sein Gehilfe, Lkrimtnalschutzmann Brumme, später der Untersuchungsrichter. tragen allmählich das Material zur Anklage zusamnien. Da verschwinden kurz vor dem Prozeß wichtige Briefe und sonstige Schriftstücke aus den Anklageakten; niemand weiß, wer sie ent- wendet hat. bis schließlich der Verdacht aus einige Angeklagte fällt. Der Prozeß beginnt. Die Anklagebehörde hat über A) ver- schieden? Altmetallsubmissionen, die sich auf den Zeitraum von Ist Jahren erstrecken, Berechnungen aufgestellt, wonach in jedem einzelnen Falle ungeheure Quantitäten Altmaterial, darunter wertvolle Metalle, unterschlagen worden sind. Der Wert erreicht die Million. Magazinaufseher Chrunst hat dem Kriminalfchutzmaim Brumme ein Geständnis abgelegt, daß er aus Veranlassung Heinrichs beim Wiegen von Wag- gons KKK) bis 3000, beim Wiegen von Fuhrwerken 200 bis 300 Kilogramm weniger als das tatsächliche Gewicht ge- rechnet hat, und daß er dafür von Frankenthal, dem das zugute kam. mehrere tausend Mark erhalten habe. Ein wegen Unterschlagung aus der Werft bestrafter und im Gefängnis in Neuinünster sitzender Magazinaufseher Konkowski gesteht, daß er dem Kaufmann Repenning 30 000 Kilogranim Oel als geliefert abgenommen hat, die tatsächlich nicht geliefert sind, daß er mehrmals den Kaufleuten Frankenthal und Repenning, die schmutziges Oel aus die Werft gebracht hatten. 2000 Kilo- gramm gutes Oel gratis dazu gegeben habe und daß er mit Heinrich und Repenning den in die Taufende gehenden Ge- Wim» geteilt haben. Es treten Zeugen auf. die bekunden, daß mit der Werftwage nicht alles in Ordnung ist, daß Wiege- zettel geändert worden sind, daß die Wagen nicht vollständig auf die Wage gefahren wurden, daß Bleiklötze zur Erhöhung des Taragewichts unter den Wagen befestigt wurden usw. Schließlich finden sich in den Anklageakten Briefe, die früher nicht darin waren, von denen der Untersuchungsrichter nichts gesehen hat. Diese Briefe haben die Eigensckxift. daß Aus- drücke in anderen Briefen, die für die Angeklagten außer- ordentlich belastend sind, ganz anders erklärt werden als die Anklage annimmt. Die Anklage hielt die Briefe für ge- fälscht, von den Angeklagten im Gefängnis hergestellt und unter die Akten geschmuggelt, und die chemische Untersuchung des Grrichtschemikers scheint diese Annahme zu stützen, Doch dann treten andere Zeugen auf, deren Aussagen erkennen lassen, daß auf der Werft beim Verkauf und bei der Behandlung des Altmaterials der ungeheuerlichste Schlendrian herrscht, daß oft keine Buchung und kein Wiegen der Abfälle und ausrangierten Materialien bei der Abgabe von den Schiffen oder den Werkstätten an das Ausschußmagazin statt- findet, daß keine genügende Kontrolle der beladenen Wagen beim Verlassen der Werft erfolgt, daß die Werstwage schon alt und wacklig ist. daß die mit der Aussicht beim Wiegen betrauten Applikanten von der Sache keinen blassen Dunst haben. Ein Gehcimrat erklärt, daß die Aufseher ihrer Auf- gäbe zum größten Teile nicht gewachsen waren, daß von einer wirklichen Revision durch die Revisionsorganc nicht die Rede fein kann, daß für die Werft gelieferte Waren unter Um- gehung des Annohmeamts direkt an die Magazine gehen. Me von der Anklage für die einzelnen Submissionen ange- führten unterschlagenen Quanten sind ermittelt worden aus der Differenz zwischen Werftgewicht und Bahngewicht: die Beweisaufnahme führt zu dem Ergebnis, daß auch beim Bahngewicht große Differenzen möglich sind und daß es un- zuverlässig ist. Eine andere Feststellung der Quantitäten des unterschlagenen Materials ist aber nicht möglich, er- klärte doch der als Zeuge vernommene Oberwerftdirektor, Vizeadmiral v. Usedom, daß versucht worden sei, nach Ent- deckung der Unterschleife eine Revision der Alteisenbestände vorzunehmen, daß dies Beginnen aber aussichtslos gewesen sei. Die Swatsanwaltschaft mußte die Beweisanträge, die sich auf die Submissionen stützen, zurückziehen, sie war nicht und zwar im Verlage von I. P. Bachem. Bis zum Jahre 1900 stand in der Lage, nachzuweisen, was und wieviel in jedem einzelnen die„Kölner Korresponden z", wie das Blatt kurz genannt Falle unterschlagen war. Die Verteidigung hatte schon halb wurde, unter der Leitung eines sozialpolitisch ziemlich Vorurteils- Aufgaben, die im Zeitalter deS hochentwickelten Kapitalismus bei der Verwaltung großer fiskalischer Betriebe gestellt werden, nicht erfüllen kann, das haben die Verhandlungen von Kiel deutlich genug ergeben. Der Prozeß ist die Bankrott« erklärung dieser Art Bureaukratiel Kkriltaks Steuerprogramm. Seit dem Jahre 1887 erscheint in Köln ein Korrespondenzblalt für die geistlichen Präsides der katholischen Arbeitervereinigungen, gewonnen. Der Schlendrian auf der Werft, der solche Unterschleife, wie sie die Anklage annimmt, ermöglicht, ver- hindert jede Nachprüfung und Ueberführung, wenn die Ver- über der Unterschleife nur einigermaßen gerissen sind. Die Staatsanwaltschaft muß nun ihre Beweisführung losen Geistlichen, des Kaplans Oberdörffer, der gelegentlich auch den Mut hatte, dem Zentrum und seiner Scheinsozialpolitik ein offenes Wort zu sagen. In Heft 1 des Jahrganges»896 findet sich ein Artikel über das Steuerprogramm der Sozial- d e m 0 k r a t i e, wie es im Erfurter Programm niedergelegt ist. auf die gefälschten Briefe und die Geständnisse von Chrunst Bezüglich der Forderung:„Stufen weis steigende Ein- und Kankowski beschränken. Wer will aber auf das Urteils k 0 m m enS- und Vermögenssteuer zur Bestreitung von Schreibsachverständigen und Chemikern allein ein aller öffentlichen Ausgaben, soweit sie durch Schuldig sprechen? Dann weist die Verteidigung nach, daß! Steuern zu decken sind", heißt eS: die Geständnisse von Chrunst und Kankowski nicht vor dem Untersuchungsrichter erfolgt, sondern von den ermittelnden Kriminalbeamten mit nicht ganz einwandfreien Mitteln ver- anlaßt worden sind. Kankowski hat allerdings auch vor Gericht sein Geständnis wiederholt. Chrunst das seine aber widerrufen. Und endlich verlangt Justizrat Wallach-Esssn in seiner dreistündigen glänzenden Verteidigungsrede den Nack>weis. daß die angeklagten Beamten das Material unter- schlagen haben, was sie in Besitz und Gewahrsam gehabt hätten, aber selbst Assessor FrerichS habe erklären müssen, was die Beamten in Besitz und Gewahrsam haben, wisse er nicht. Hatte der Erste Staatsanwalt nach der Aufdeckung des Werftschlendrians durch den Angeklagten Frankenthal es im Interesse der Reichs- und Staatsbetriebe für nötig gehalten, ihre Ehrenrettung vorzunehmen, so machte denselben Versuch Justizrat Wallach, aber er drehte den Spieß um: „... Aber so schlimm ist eS auf der Werft nicht, wie eS die Anklage, objektiv gedacht, behauptet. Wir stehen auf dem Standpunkt, daß es in Preußen-Drutschland nicht möglich ist, daß in Staatsbetrieben derartige Unterschlagungen vorkommen, daß unsere Beamtenschaft nicht so korrumpiert ist." Die Geschworenen haben angenommen, daß solche Unter- schlagungen in Preußen-Deutfchland nicht möglich sind, sie sprachen für alle Angeklagten das Nichtfchuldig. Der Erste Staatsanwalt hat in feinem Plaidoyer gesagt, er wolle die Gesckm>orenen nicht beeinflussen, er ersuche sie aber, so zu ent- scheiden, daß man nachher nicht sagen könne:„Die kleinen Diebe hängt man. die großen läßt man laufen." Ob das Sprichwort auf den Prozeß angewandt werden kann, wagen wir nicht zu entscheiden, das eine aber. wissen wir, hätten Arbeiter unter solcher Anklage auf der Anklagebank gesessen, sie würden nicht die Mittel gehabt haben, sich eine solche Ver- teidigung zu leisten und eine solche Wucht von Beweismatcrial gegen die Anklage vorzubringen. Der Prozeß hätte nicht 26 Verhandlungstage ausgefüllt, und der Ausgang? Es ist nicht ausgeschlossen, daß die verantwortlichen Personen das Urteil benutzen werden, um bei Vespreckiung der aus Anlaß des Werstprozesses im Reichstage eingebrachten Interpellationen den Reichöbotcn zu sagen: Was wollt Ihr denn, es ist doch nichts passiert, das freisprechende Urteil beweist es! Dem wäre entgegenzuhalten, daß der Frei- spruch an dem. was über den Schlendrian und die Mangel- hafte Geschäftsführung aus der Werft aufgedeckt worden ist, nichts ändert, daß vielmehr dieser Schlendrian einer der Gründe ist. aus denen der Freispruch erfolgen mußte. Wir meinen, die Beleuchtung deS Verwaltnngssystems der Werft durch den Prozeß ist schlimm genug, schlimmer aber noch sind die Vorwürfe, die aus Anlaß des Aerftprozesses der Marine- Verhältnisse, Mit dieser Forderung sind wir durchaus einverstanden.... Eine solche Steuer hat erstens den Vorteil, daß sie die leistungsfähigen Schultern trifft und so eine gerechte Verteilung der öffentlichen Lasten bewirkt, zweitens, daß sie auch das Vermögen belastet, das sich der Produktion und dem öffentlichen Nutzen entzieht, um rein dem privaten Ber- gnügen zu dienen. Diese Steuer kann der Steuerpflichtige auch nicht auf andere Sckiültern abwälzen; sie ist die verhältnismäßig emfachste Besteuerung, erfordert am wenigsten Beamten und ver- ursacht dadurch die geringsten Kosten. Was man dagegen anführt vom Standpunkte der vermeintlichen Gerechtigkeit, ist nicht stich- haltig. Noch weniger spricht dagegen der empfindlichere Druck einer solchen Steuer, der auch wohl ins Feld geführt wird. Der Artikel erklärt sich dann weiter einverstanden mit der Forderung der„Selbsteinschähungspflicht" und sagt dann bezüglich unsere? Programmpunktes:„Stufenweis steigende Erb- schastssteuer nach Umfang des Erbgutes und nach dem Grade der Verwandtschaft" folgendes: Die Erbschaftssteuer ist ersten? ein Kontrollmittel der Selbsteinschätzung. Wenn das hinterlasscne Vcr- mögen geprüft wird behufs Besteuerung, dann werde» leicht Steuerhinterziehungen des Verstorbenen entdeckt, es können die vorenthaltenen Steuern eingezogen und die Hinter- ziehenden mit einer angemessenen Geldstrafe belegt werden. TaS wird viele von Hinterziehungen abschrecken: auch sind durch diese Prüfung Anhaltspunkte gegeben für die Besteuerung der Ent- erbten. � Die'Erbschaftssteuer ist zweitens eine Beisteuer zu den öffrnt- lichen Lasten.... Als solche ist sie wohl zu rechtfertigen. Der Staat sickert den Uebergang des Vermögens auf die recktmäßigen Erben. Zu gesichertem Erbgange ist eine Reihe von Einrichtungen und Beamten erforderlich, die dem Staate viel Geld kosten. Da- für bietet die Erbschaftssteuer gleichsam eine Gegenleistung. Zu- dem rechtfertigt sie sich nach dem Grundsatze, daß die öffent- lichen Lasten nach dem Verhältnis der Leistungs- fähigkeit getragen werden sollen. Sie belastet vorwiegend die besitzenden Kreise. Dazu hat sie weitere Vorzüge rücksichtlich der Anforderungen, die man gewöhnlich an die Steuer stellt: sie ist nicht besonders drückend und beqitMi zu entrichten, da sie ver- langt wird in dem Augenblicke, wo der Pflichtige eine Besserung seiner Lage erfährt; sie ist leicht zu erheben, ohne viel Beamte; sie kann nicht aus andere abgewälzt werden; sie trifft auch die sonst schwer heranzuziehenden LuxuSgegenstände, wie kostbare Schmucksachen, Sammlungen usw. Nicht nur mit der Erbschaftssteuer im allgemeinen, sondern auch mit ihrer Abstufung je nach dem Umfange des Erbgutes und dem Grade der Verwandtschaft erklärt sich der Steuerpolitiker der „Kölner Korrespondenz" einverstanden. Und was das Jnter- essanteste: er stimmt auch unserer Forderung zu:„Abschaffung aller indirekten Steuern. Zölle und sonstigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die die Interessen der Allgemeinheit den Interessen einer bevorzugten Minderheit opfern." Als Grund- Verwaltung durch genaue Kenner der Verhaltnisse, wie den. � �....„.... Kapitän zur See a. D. Pensius und anderen gemacht tvorben i frfc""tb aufgestellt, daß die öffentlichen Lasten in 0 le RWS iook„«1-rf.rpitPt- hPr Bpiirfafchtor bpsmaßigerWeiseverteiltwerdennachdemVerhalt. nisse der Leistungsfähigkeit, eine Steuer, die diesem sind. Im Jahre 1965 unterbreitete der Bezirksleiter des Ganes Hamburg des Deutschen Metallarbeiterverbandes dem Deutschen Reichstage eine sorgfältig ausgearbeitete Denk- schrift über die Arbeitsverhältnisse aus den kaiserlichen Werften zu Danzig. Kiel und Wilhelmshaven sotvie in der kaiserlichen Torpedomerkstatt in Friedrichsort. Unter der Ucberschrist: „Wodurch wird eine Verteuerung der Schisssbauten(auf den Reichsiverften. Die Red.) herbeigeführt?" ist aus Seite 24 bis 32 ein reichhaltiges Material zusammengetragen, wie von der Marineverwaltung ungeheure Summen verpulvert werden durch unpraktische Anordnungen und vollständig un- nütze Arbeiten beim Bau. den Reparaturen und der Jndienst- stellung der Schiffe und der Instandhaltung der kaiserlichen und sonstigen Marinesportjachten. Es muß immer wieder daraus hingewiesen werden, daß hier in erster Linie mit der Kritik einzusetzen ist. Wie man den Geschworenenspruch von Kiel mich werten mag— unabhängig davon hat der Prozeß festgestellt, daß mit den Steuergeldern des deutschen Volkes auf der Reichs- werft in arger Weise umgegangen wird. Die heutige Bureau. Grundsatz nicht entspreche, sei abzuschaffen. Dann heißt eS: Was die indirekten Steuern anbelangt, so läßt sich nicht verkennen daß diesewen unter den obwalteuden Verhält- nissen nicht der sozialen Gerechtigkeit entsprechen. Sie belasten Armut und Reichtum in gleichmäßiger Weise; die öffent- lichen Lasten werden durch dieselben zum größ- ten Teil der großen, sich notdürftig ernähren- den Masse zugeschoben, während sie doch zu tragen wären von den Besitzenden, die Ueberfluß haben; eS wird endlich durch dieselben tatsächlich das geringe Einkommen mit höherem Pro- zentsatze belastet als das große Einkommen.... Die einzige Art von indirekten Stenern, die sich rechtfertigen läßt, sind die Luxus- steiiern, weil sie die Leistungsfähigen treffen..Wenn indes die stnfenweiS steigende Einkommen, und Vermögenssteuer eingeführt ist. sind auch diese nicht zu billigen, weil dann ja jeder nach seinen Kräften zu den öffentlichen Lasten beiträgt. Der Artikel hebt dann noch hervor, daß das. was von den in« direkten Steuern gelte, auch auf die Zölle zutreffe. Reine Finanzzölle seien deshalb zu verwerfen, und der Schutzzoll auch dann, wenn er weniger zum Schutze berechtigter krotie ist trotz des Freispruchs verurteilt— der Werftprozcß Erwerbsexistenz. als vielmehr zur materiellen Bevor« ist eine böse Glosse zu dem Wort von der Unübertrefslichkeit zugung einer Erwerbsklasse diene. der preußischen Beamtenschaft und Verwaltung. Wie man sieht, stimmt der katholische Steuerpolitiker de« Daß' eine volksfremde. auS Juristen. Offizieren und„Kölner Korrespondenz" im großen ganzen unserem Steuer- Militäranwärtern rekrutierte Bureaukratie die komplizierten vrogramw völlig zu. Allerdings ist zu brachten, daß derartige An- schauimgen nicht für die ultramvntanen Wähler bestimmt waren, denn die..Kölner Korrespondenz" war und ist kein öffentliches für jedermann zugängliches Organ, sondern nur für den beschränkten KreiS der katholischen Arbeitervereinspräsides bestimmt. Immerhin bildeten ihre Artikel doch in gewisser Hinsicht eine Anweisung für die Empfänger, ihre Arbeitergefolge im Syme der darin enthaltenen Artikel zu erziehen. Heute werden derartige Artikel in der genannten Korrespondenz allerdings nicht mehr erscheinen. Im Jahre 1201 legte Kaplan Oberdörsfer, der unterdes Pfarrer geworden war. die Redaktion nieder', an feine Stelle trat Dr. Pinger, worauf sie dann voll. ends dem Einfluß der M.-Gladbacher verfiel. Heute erscheint sie unter dem Titel„Präsides-Korrespondenz"'im Verlage der Zentral st elle des Volksvereins für das katholische Deutschland. Die' Steuerpolitik, die jetzt darin gelehrt wird, befindet sich nicht mehr im Einklang mit dem sozialdemo- kratischxn Parteiprogramm, sie folgt den politischen Interessen deS Zentrums und lehrt die'katholischen Arbeiter, daß sie noch viel zu wenig belastet sind, daß direkte Reichssteuern der Verfassung wider- streben, daß die Erbschaftssteuer aus sittlichen Gründen zu ver- werfen und die Vermehrung der indirekten Steuern auch dann ge- boten ist, wenn das Zentrum sich vor wenig Fahren noS b«» und heilig gegen ihre Vermehrung ausgesprochen hat. lüuresulii'stie uns Multrle. AuS dem Reichstag, 4. Dezember. In Fortsetzung der vertagten Debatte über die Witwen- und Waisenversiche- rung erividerte zunächst Genosse Sachse auf die mannig- fachen verworrenen Bezichtigungen des Zentrnmsabgeordileten Becker- Arnsberg, indem er an drastischen Beispielen nach- wieS, in wie skupelloser Weise das Zentrum die Agitation gegen die Sozialdemokratie betreibt. Genosse Stadt- Hägen ergänzte diese Ausführungen durch ein- gehende Darlegung deS unsozialen Verhaltens der ZentruniS- partci bei verschiedenen sozialpolitischen Gesetzen, wie diese Partei ja auch jetzt wieder bereit ist. die Witwen und Waisen um ihre verbiieften Ansprüche auf Pensionszahlung vom 1. Januar 1910 an zu bringen. Alles Gerede, so führte Stadthagen ans, kann die Regierung und die maßgebenden Parteien nicht von dem Vorwurf entlasten, daß sie volle sieben Jahre haben verstreichen lassen, ohne für Sicherstellnng der verbrieften Ansprüche zu sorgen. In sehr schwachen Er- widerungen suchten die Herren Giesberts vom Zentrum und Behrens(Antis.) die sozialdemokratische Kritik zu ent- krästen und den Zolltarif von 1902 als änßerst heilsam für die deutschen Arbeiter hinzustellen.— Der Antrag auf Kam- missionsberatung wurde abgelehnt und der Gesetzentwurf in zweiter Lesung gegen Sozialdemokraten und Freisinnigen angeuonimen. Bei der Beratung deS Handelsvertrages mit Portugal hatte die amtierende Bureaukratie und Diplomatie ein paar böse Stunden auszustehen. Als Verteidiger des Vertrages trat nur Graf Könitz auf. dem als konservativen Agrarier die Sache ziemlich gleichgüstig ist. da agrarische Interessen dabei nicht verletzt werden. Schon der Zentnkms- abgeordnete Dr. P i e p e r war durchaus unzufrieden mit dem Vertrag. In den schärfsten Tönen aber ging der national- liberale Adgeordn. te Meckel mit den Bureaukraten und Diplomaten inS Gericht, die es nicht verstanden hätten. die Interessen der deutschen Industrie gegenüber der portugisischen Regierung wahrzunehmen. Als Fachmann — er ist Tcxtilfabrikant im sächsischen Vogtlande— war er in der Lage, seine Angriffe mit einer Fülle von Tatsachen zu belegen. Interessant war dabei, daß dieser nationalliberale Schlitzzöllner sehr einleuchtend die Schäden der Schutzzollpolitik in— anderen Ländern nachzuweisen wußte. In die nämliche Kerbe, wenn auch nicht so wirkungsvoll. hieb der freisinnige Abg. Buddeberg aus Zittau. Der Gehelmrat Müller verteidigte die Regierung sehr matt. indem er eingehendere Auskunst für die KommissionS- beratung in Aussicht stellte. Genosse Südekum wies darauf hin. daß hinter der portugiesischen Regierung die englischen Interessen stecken, die große Kapitalien in Portugal investiert haben und deshalb auf hohe Schutzzölle gegen die Einfuhr von deutschen Industrie- Produkten in Portugal hinarbeiteten. Auch die deutschen Industriearbeiter haben, wie Südekum weiter zeigte, ein leb- hafteS Interesse daran, daß die deutsche Exportindustne nicht durch die Unfähigkeit der Bureaukratie und Diplomatie beim Abschluß von Hoildelsverträgen geschädigt werde. Selbst der Freikonservative Dr. Linz aus Elberfeld schloß sich der allseitigen mißfälligen Kritik an. Der neue amtliche Leiter der Reichssozia ipolittk und bisherige preußische Handelsminister. Herr Delbrück, behauptete, die Regierung habe genügend Sachverständige zu Rate gezogen. Es sei hanpisächlich darauf angekommen. Deutschland die Rechte der Meistbegünstigten zu sichern, aber selbst darüber hinaus sei noch viel erreicht: in der Kommission würden sich alle Be- denke» zerstreuen lassen. Da noch andere Redner eingezeichnet sind, wurde die Debatte vertagt, zunächst aber auf den Beginn der MontagSsitzung die Interpellation wegen der K i e l e r Schla mpereien gesetzt, wobei den Behörden wohl noch schlimmer aufgespielt werden wird. Vit OerfalTungsMe in Cngland. Wahlrede««ab Steuerwirrwarr. Wie amtlich bekannt gegeben wird, ist die A u f l ö s u n g deS Parlaments auf den 8. Januar festgesetzt, die Wahlen sollen am 13. Januar beginnen. Die Führer der Parteien haben den Wahltampf bereits eröffnet. Im National Liberal Club sprach der Schatzkanzler Lloyd George scharf «eaen die LordS. Er sagte unter anderm: Indem die armen LordS jenes Budget erdrosselten. welches Vorkehrungen traf gegen die unvermeidlichen, der a r o ß e n M a s s e zustoßenden Uebel. haben sie sich als eine Klasse gezeigt, die. mit allen Glücksgütern gesegnet, doch sich sträubt, daß ein kleines Teilchen ihre? lieber- flusseS dazu dienen soll, die Schöpfer ihres Wohlstandes zu schtiBen aeaen die Schreckgespenster des Elends und der Verzweiflung. Das ist aber die letzte Handlung ihreSunheilbringendenWütenS. Bei all»hier Schlau- beit war ihre Habsucht größer als ihre Kraft und wir haben sie schließlich gefaßt.......... Ist so die Raffgier der englischen Junker der stärkste Trumps der Liberalen, so suchen die Konservativen die Schutzzollfrage in den Vordergrund zu rücken. In einer großen Versammlung in Plymouth führte Lord LainSdowne auS:.._ .ES handle sich jetzt um zwei Streitpunkte, nämlich Budget gegen Tarifreform und Einkammer-Regierung gegen Zweikammer-Negierung. Das Haus der Lords� sei nicht fehlerlos, aber die zu seiner Neugestaltung eingesetzte Kommission sei von der Regierung in Verruf erklärt worden. Der Grund hierfür sei klar, den» je mehr man das Oberhaus ausbilde, um so stärker werde eS sein. Unsere Haltung, an der wir festhalten, ist vernünftiger und konstitutiv- n eller als die Haltung der Regierung. Wir behaupten, daß das HauS der LordS für die Freiheiten des Volkes und für eins seiner kostbarsten Vorrechte kämpft, nämlich dafür, daß die Nation ein Recht hat. befragt zu werden, bevor eine grundlegende Lenderung in ihrer Gesetzgebung statlfindet. Ob steilich die englischen Wähler so naiv sein werden. den LordS zu glauben, daß sie nur die Sorge um die Demo- kratie zu ihrem Kampfe gegen die Vesitzsteuern getrieben habe, ist wohl sehr zweifelhaft. Die Budgetverweigerung deS Oberhauses hat als nächste Folge einen großen Steuerwirrwarr verursacht. Es ist ein außergesetzlicher Zustand eingetreten, der es jedem Bürger freistellt, keine Steuern mehr zu leisten, ja die gezahlten zurückzilfordenl.' Dies erkennt auch die Regierung offen an, die keine Veranlassung hat, den LordS die Verantwortung für ihr Vorgehen irgendwie zu erleichtern. Die Zoll- und Steuerbehörden geben bekannt, daß die Zahlung der im Budget vorgesehenen Abgaben gegenwärtig ins freie Belieben gestellt ist, daß aber diejenigen, welche jetzt nichts zahlen, dazu verpflichtet sein werden, wenn die Steuern rückwirkende Gesetzeskraft erlangen werden. Falls dies nicht geschieht, werden alle geleisteten Zahlungen wieder erstattet werden. Zugleich wird erklärt, daß die liberale Regierung, wenn die Wahlen ihr die Majorität bringen, das Budget unverändert wieder einbringen werden. Stenerverwcigerung. Es gewinnt den Anschein, daß wenigstens die radikale Richtung in der liberalen Partei den Kamps nur die Finanzhoheit des Unterhauses auch dann fortführen wolle, wenn der Wahlkamps zunächst gegen die Liberalen entscheidet. Die ein- flußreiche liberale Wochenschrift„Nation" bringt einen Artikel, worin sie für diesen Fall die Steuerverweigerung empfiehlt. Es heißt darin: .Sollte das Volk von England im kommenden Wahlkampf den Konservativen zur Majorität verhelfen uud damit seine Freiheit den PeerS zu Füßen zu legen, so wird die Minorität instinktiv handeln, wie es ihre Väter 250 Jahre früher getan haben. Die Liberalen werden ihre Steuern an keine Macht außerhalb des Hauses der Gemeinen be- zahlen. Die Liberalen werden die Steuern so lange ver- weigern, als die ausschließlich zur Vesteuerung befugte Macht de» Unterhauses im Zweifel bleibt/ Verweigern die Lords der Krone die Mittel, Hunderttausende Männer von England, Wal.S. Schottland und Irland werden, wenn dies notwendig wird, sie ihnen verweigern.* Die Taktik der Librralen. Ueber den von uns bereits telegraphisch wiedergegebenen Aufruf de? Bundes der liberalen Wahlvereine wird uns aus London noch geschrieben: AuS dem Aufruf gehl hervor, daß eS sich bei den Liberalen nicht um die A b s ch a f s u n g des Oberhauses handelt, sondern um die Beschränkung deS Vetorechts der Lords, damit die finanzielle Oberherrschaft deS Unterhauses ein für allemal gesichert fei. Eharakteristisch ist auch, daß die liberale Partei die Auflösung de« Unterhauses als selbstverständlich betrachtet. Da muß doch daraus hingewiesen werden, daß die Ablehnung deS Etats durch die LördS nicht notwendige rweise zu Neuwahlen führen muß. Ein revolutionäres Unterhalts könnte die Handlungsweise der LordS ganz ignorieren. da sie gegen die Verfassung verstößt.. ES könnt« die Regierung weiter unterstützen und in allen Finanzsachen selbständig handeln. ES hätte auch die.Macht so zu handeln, da Armee und Flotte vom Unterhause abhängen. Ein derartiges Borgehen ist indes vom gegenwärtigen Unterhaus nicht zu erwarten. Die Llberalen wollen sich über die konstitutionelle Form, daß die Zustimmung der LordS zum Etat nötig ist. nicht hinwegsetzen und wird deshalb die An- gelegenheit vom Volke entscheiden lassen. Aenderung de« Wahlrecht». London, t. Dezember. Mehrere verschiedenen Parteien an- gehörende Politiker, unter ihnen die LordS C r o m e r und Balfour o f Burleigh sowie die Erzbiichöfe von Westminster und Eanter- bury. haben einen Aufruf veröffentlicht, in welchem sie die Ein- führung von Verhältniswahlen verlangen. Die Arbeitrrpartei und die LordS. Loudon, 2. Dezbr. teilet und zwei Sozialdemokraten gewählt. In Oßweil wurden zwei bürgerliche Vertreter und e t n Sozialdemokrat gewählt. Die meisten dieser Wahlen vollzogen sich unter sehr starker Wahlbeteiligung und lebhafter Wahlagitation. Ein bedanernswerter Mensch l So überschreibt der„Stadt-Anzeiger" der„Kölnischen Zeitung" einen Artikel, worin berichtet wird von dem Schicksal eine» Marine- soldaten, über den jüngst vor dem Kriegsgericht der 15. Division pKbln) verhandelt wurde. ES bandelte sich um den Arbeiter Htlbert Echwartz. geboren ,n Heiligenbeil in Ostpreußen. Schwartz wurde als Knabe in einer Fürsorgeerziehungs- anstatt untergebracht; er floh von dieser nach Holland, «Wirde zurückgebracht und später zur Marine eingezogen. Dort lkeisertierte er und wuroe deshalb zu sechs Monaten Gefängnis Be rurteilt. DaersehrerregterNatur war. zog er sich viele «Strafen zu, desertierte zum zw e i t e n Male, was ihm «ine Gefängnisstrafe von achtzehn Monaten eintrug. Diese ver- büßte er im Kölner FestungSgefängnis. Hier fiel der Angeklagte, der wegen geistiger Dienstuntauglichkeit auS dem Heere entfernt worden ist. durch sein Benehmen allgemein auf. Er wurde leicht ausfallend und begann dann auch sogleich zu weinen. Als die Gefangenen sich am 11. Juni auf dem Hof ergingen, wurde Schwartz dadurch gehänselt, daß seine Hintermänner ihm die Schürze aufzogen. Plötzlich wandte er sich zurück und trat einem Manne gegen die Schienbeine. Vom Unteroffizier zur Rede ge- stellt, wurde er frech und ausfallend und kam dann dem Befehle, ruhig zu fein, nicht nach, sondern skandalierte weiter. Deshalb hatte er sich wegen Unbotmäßigkeit und Achtungsverletzung zu ver- antworten. Der Stabsarzt war der Ansicht, daß man eS in dem Angeklagten mit einem Menschen zu tun habe, der zwar geistig '' oertig, aber für seine Straftaten verantwortlich zu machen »S gehe auch aus dem Umstände hervor, daß er zu einem Üraden geäußert habe, er werde sich verrückt stellen, bann kam in« er W» dem FestungSgefängnis weg. Der Vertreter der > Anklage beantragte eine Strafe von drei Monaten Gefängnis. DaS l Gericht erkannte aber auf die geringste Strafe von sechs Wochen und einem Tage Gefängnis. Der Angeklagte, der während der ganzen Verhandlung sich völlig apathisch ver- hielt, weinte und überhaupt nicht antwortete, anscheinend sich auch gar nicht um die Verhandlung kümmerte, erkannte das Urteil nicht an. Ob der Stabsarzt wohl der richtige Mann war, den Geistes- und Gemütszustand des Angeklagten richtig zu erkennen, und ob hier nicht ein Psychiater als fachmännischer Gutachter zu einer anderen Beurteilung gekommen wäre? Die Besitzverteilung auf dem Lande. Die„Deutsche Tageszeitung" schreibt: Es gab in Deutschland 1882 1896 1907 Großgrundbesitzer mit über 100 Hektar 24 931 25 001 23 500 Großbauern mit 20-100, 281 510 281 707 202 191 Mittelbauern» 5—20„ 920 005 398 804 1 005 589 Kleinbauern, 2—5. 981 407 1 OtO 318 1 000 277 Parzellenbeiitzer Mit unter 2. 3 001 831 3 230 307 3 378 509 Von der landwirtschaftlichen Fläche entfallen in Prozenten auf 1882 1895 1907 Großgrundbesitz..... 24,4 24,1 22,2 Großbauern....... 31,1 30,3 29,3 Mittelbauern...... 28,8 29,9 82,7 Kleinbaucrii....... 10,0 10,1 10,4 Parzellenbefitz...... 5,7 5,0 5,4 So sehen die Folgen der Politik, die augeblich„dauernd von den„Großagrariern" bcherrichl worden ist," in der Praxis aus. Die Großgrundbesitzer wie die Großbauern haben an Zahl und an Fläche verloren, die Mittelbauern an Zahl und Fläche, und die Kleinbauern zwar an Zahl seit 1895 etwas verloren, aber an Fläche ebenfalls gewonnen. Wir sollte» meinen, daß die„Deutsche Tageszeitung" wirNich keine Ursache hätte, sich auf diese Form der Verteilung des ländlichen Besitzes noch etwa» zugute zu tun. Oder ist es nicht unglaub- lich, daß rund 4 400 000 Kleinbauern und Parzellcnbefitzer nur 15,8 Proz. des Grund und Bodens ihr eigen nennen, während 23500 Großgrundbesitzer 22,2 Proz. besitzen. Oder ober ist eS nicht weiterhin überaus interessant, daß 285000 Großgrundbesitzer und Großbauern 51,5 Proz. deS gesamten Grund und BodenS besitzen, während auf die annähernd 5'/, Millionen Mittelbauern, Kleinbauern und Parzellen- besitz» nur 48,5 Prozent de« Besitzes fallen? Wir sollten meinen. daß daS eine Konzentration des Besitzes und ein Ueber wiegen der wirtschaftlichen Macht deS Groß- grundbefiyes wäre, wie es ärger kaum gedacht werden könnte. Wenn aber die„Deutsche Tageszeitung" etwa auS der gering- fügigen Verschiebung zugunsten der Mittelbauern den Beweis her- leiten will, daß die Entwickelung eine„gesunde" sei. so ist da? denn doch ein etwas zu kühner Versuch. Selbst wenn wir davon ab- sehen. daß diese Verschiebung zum guten Teil der künstlichen SiedelungStätigkeit deS Staates zuzuschreiben ist. einer Tätigkeit, die auf Kosten des Staates erfolgte, der dafür Hunderte und Aberbunderte von Millionen aus- gab. so beweist der geringfügige Rückgang des Besitzanteiles de« Groß« grundbesttzeS noch gar nichts. Ist e» doch nur zu bekannt, daß der Großgrundbesitz deshalb einen Teil seines Besitzes abgestoßen hat. weil bei der modernen laiidwirlschattlicheu Betriebsweise der Betrieb über eine gewisse Größe hinaus ivcniger rentabel ist. Von seiner wirtschaftlichen Uebermacht und der daraus reful- tierenden politifchen Uebermacht hat der Großgrundbesitz nichtdas geringste«ingebüßt I Die Kultnraufgaben leiden nicht! In Bonn, der preußischen Prinzen-Universität hat am Mittwochabend eine von etwa hundert Studenten besuchte Ver- sammlung stattgefunden, um die Mißstände zu erörtern, die durch den Mangel an Mitteln im physikalischen In- stttut der Universität herrschen. Nach längerer Aussprache wurde ein Gesuch an da? Kultusministerium gerichtet, daß die nötigen Mittel zur Vermehrung der Lehrkräfte, zur Einrichtung größerer Unterrichts- und Arbeits- räume und zur Beschaffung moderner wissen- schaftlicher Apparate zur Verfügung gestellt werden. Die Londoner Seekriegskonferenz. Dem Reichstag ist ein umfangreiches Weißbuch zugegangen, das die Erläuterungen zu den Ergebnissen der in London vom 4. Dezember 1908 bi« 20. Februar 1909 abgehaltenen SeekriegS- k»nf«renz enthält. Seit der Pariser SeerechtSdeklaration vom 10. April 1850 hat das SsekriegSrccht 50 Jahre lang keine allgemeine vertragsmäßige Fortbildung erfahren. Erst aus der 2. Haager Friedenskonferenz ist cs gelungen, einzelne Punkte deS Seekriegs- rechtes zu regeln sowie die Erriclstung eines Internationalen Prisen- rechtes zu vereinbaren. Dieses Werk ist nunmehr durch die Londoner Verhandlungen zum Abschluß gebracht worden. Die Blockade ist nur gegen feindlich« Häfen und Küsten zulässig. Der Zugang zu neutralen Häfen und Küsten darf durch eine Blockade nicht ver- sperrt werden.— Zur Lösung der Frage der Kriegskonter- bände sind 3 Listen aufgestellt worden. Die erste verzeichnet die«Segenstände� die unbedingt als Kriegskonierband« zu be. trachten sind: Waffen, Geschosse, Panzerplatten usw. Die zweite bezeichnet die Gegenstände, die u n t e r U m st ä n d e n als Kriegs- konterbande gelten können: Lebensmittel, bareS Geld, füx milt- tärische Zwecke geeignete Kleidungsstück«, Luftschiffe, FeucrungS« Material, Fernrohre, nautische Instrument« usw. Die dritte Liste endlich ist eine F r e i l i st e, die jene Gegenstände enthält, die nicht als Kriegskonterbande anzusehen sind. Dazu gehören: Rohprodukte wie Baumwolle, Rohseide, Flachs, Hanf und sonsttge Rohstoffe der Textilindustrie, ferner rohe Felle, Kautschuk Erze. Porzellan- uns GlaSlvaren. Maschinen für die Landwirischaft usw.; «Schiffe, deren Ladung zu mehr als der Hälft« aus Kriegskonter- bände besteht, dürfen weggenommen werden, wenn die Zuführung an ein Prisengericht daS Kriegsschiff einer Gefahr aussetzen oder eS an seinen Operationen beeinträchtigen würde. Ob die Zerstörung eines Schiffes nach Lage der Umstände berechtigt war, darüber entscheidet nachträglich das Prisengericht, das auf Ersatz de! Wertes deS zerstörten Eigentums erkennen kann. Bodenerzeugnisse eines feindlichen Landes gelten künftig nicht mehr als Feindesgut, wenn sie sich auf einem neutralen Schiffe befinden. Ergreift ein neutrales Kauffahrteischiff die Flucht, um sich der Anholtung, Durchsuchung oder Beschlagnahm« zu entziehen, so ist die kriegführende Macht befugt, alle Mittel zur Erzwingung deZ Gehorsams anzuwenden. Besondere Strafe für den Fluchtversuch darf nicht erfolgen. In besonderen Bestimmungen wird dann noch der«Schaden- e r s a tz behandelt. Die wichtigste unter den getroffenen Vereinbarungen ist zweifel. loS die, daß ver Industrie eines im Kriege begriffenen Landes die Zuftihr von Rohmaterialien durch den Feind nicht abgeschnitten werden darf, wenn der Feind die Güte hat, sich im Ernstfalle auch wirklich an die von der Seekriegskonferenz ausgeheckten hübschen Bestimmungen zu halten.. Oeftcmlcb. Eine Rede DaSzyuSkiS. Wie», 4. Dezember. Abgeordnetenhaus. In der veu- tigen Debatte über daS Budgetprovisorium machte der Ab- geordnete DaSzynSki(Soz.j den Ministerpräsidenten verantwortlich für die bisherige Arbeitsunfähigkeit de« HauseS; er habe d«S Parlament absichtlich ausgeschaltet. um Ungarn ungehindert eventuelle Zugestäiidnisss machen zu können. Weiter sei an der parlamentarischen Misere der nationale Chauvinismus der bürgerlichen Parteien schuld. Der Schutz der Auswanderer lasse alles zu wünschen übrig, es sei heute die g r ö ß t e Erniedrigung, sich im Auslände als öster- reichischer Untertan zu bekenne». In Deutschland habe man für österreichische Auswanderer p o l i ze i l i ch e L c g i t i ni a t i o n e n eingesührt. Niemand anderem gegenüber wage man etivas Derartiges. Nachdem sodann der Abgeordnete S l e i n w e n d e r die Staatsfinanzen einer scharfen Kritik unterzogen halte, wurde die Verhandlung auf Donnerstag vertagt. Italien. Die Krise. Rom, 4. Dezember. Dem„Messagero" zufolge gilt die Bildung deS Ministeriums Sonnino als sicher. Sonnino wird auf die Mitwirkung der Mitglieder der äußersten Linken verzichten. da er mit ihnen keine Mehrheit erzielen kann. Man glaubt, daß Sonnino mit den Mitgliedern der Mehrheit, die bisher Giolitti unter- stützt haben, sowie mit den Konstitutionellen ein Miiiisterium zustande bringen wird. Rußland. Gefäugnisgreuel. In dem berüchtigten Lukjanoiv-GefängniS in Kiew sitzen iO politische Gefangene seit dem 11. November in Karzerhaft. Die Gefangenen bekommen nur Brot und Wasser und müssen, da die Betten entfernt sind, auf dem feucht-kalten Asphaltboden schlafen. Zur Verschärfung der Strafe sind die stinkenden Schmutzkübel in die Kammern gestellt ivorden. Die Strafe wurde für 7 Tage zudiktiert, aber die Administration beschloß, wenn sich die Gefangenen nicht gefügig zeigen sollten, die Strafe auszudehnen. In der Tat wurden 4 Gefangene nach der ersten Woche in den Dunkelkarzer geschleppt, wo sie am vierten Tage den Hungerstreik begannen. Den nächsten Anlaß zu der Karzerstrafe soll die Weigerung der Gefangenen gegeben haben, beim Appell auszustehen. Klus der Partei. Verzeichnis empfehlenswerter Jngendschrifte«. Im dritten Jahrgang erschien soeben das Verzeichnis emPfehlenS« werter Jugendichristen, das der B i I d u n g S a u S f ch u tz herausgibt. Der wertvolle Führer hat gegen daS Vorjahr erheblich an Umfang gewonnen. Das Ergebnis der umfangreiche» Prüfungsarbeit des BildungsauSichusses und seiner Hefter ist die Empfehlung von 355 BüÄern, während im Vorjahre das Verzeichnis erst 184 Nummern hatte. Die Einführung sagt über diese Vermehrung: „Nur ungern hat der BildungSauSschuß da? Verzeichnis so stark anwachse» sehen, da er eigentlich über einen gewissen Umfang nicht hinausgehen wollte. ES hat sich aber als unmöglich heraus- festellt, die vielen guten Jugendschristen älteren und neueren latumS, die noch nicht in unserem Verzeichnis enthalten sind, unberücksichtigt zu lassen. Um jedoch de» kleineren Orten, die nicht in der Lage sind, sämtliche Bücher deS Verzeichnisses für eine Ausstellung anzuschaffen, die Propaganda für gute Jugend- schriften z» erleichtern, hat der BildungSauSschußor ihm daS Verlangen gestellt, daß alle Witwen und Waisen der Arbeiter und des kleinen Mittelstandes eine Rente erhalten; die Mittel dazu wären leicht aufzubringen durch Zuschläge zur Ginkommensteuer, durch eine Belastung der großen Einkommen. Herr Trimborn rechnete seinerzeit aus, daß 31 Millionen jähr- lich für die Witwen- und Waisenversicherung herauskommen würden. Mein Freund Molkenbuhr hat damals schon dargelegt, daß noch nicht einmal 14 Millionen durchschnittlich herauskommen können, daß aber, wenn die Bestimmungen über den JdentitätS- nächweis angenommen würden, auch diese flöten gehen würden. Und die Entwickelung hat ihm recht gegeben. Mit der Zustimmung zum Identitätsnachweis hat das Zentrum bewiesen, daß eS damit einverstanden war, daß die Summe mit Ausnahme eines Jahres den Witwen und Waisen gemaust wurde. Die 533 Millionen, die so den Witwen und Walsen ge» Bommen worden sind, müssen nun auf andere Weise aufgebracht werden. Herr Trimborn rühmte sich als.Kolumbus", der das Schiff glücklich in den Hafen gebracht hat. In der Tat aber hat der Kapitän Trimborn die einfachsten Regeln der Schiffahrt außer acht gelassen, und eS würde ihm von jct«m Gericht die Fähigkeit ab- erkannt werden müssen, ein Schiff zu leiten; er müßte zum Schadensersatz an die Witwen und Waisen ver- urteilt werden I(Sehr gutl bei den Sozialdemokraten.) Wenn Herr Trimborn sagt, wir haben selbst für den Antrag gestimmt, so ist ihm schon wiederholt erwidert worden, daß jene Ausführungen LedebourS das Zentrum nur bewegen sollten, nicht eine Ver» schlechterung der eigenen Anträge vorzunehmen. Wir mußten diese Festlegung der Witwen, und Waisenversicherung annehmen, um ein Mittel zu haben, daS Zentrum dann vorw ärts zu schieben und darauf hinzuweisen, daß das Zentrum daS, was im § 15 steht, nicht ausgeführt, sondern diese Bestimmung zu einer Verhöhnung der Witwen und Waisen gemacht hat. DaS Zentrum, das sich als Freund der Witwen und Waisen hinstellt, ist trotzdem seinerzeit für daS glücklicherweise nicht Gesetz gewordene HilfS- kassengesetz eingetreten. daS den Arbeitern das Recht nehmen wollte. sich selbst Kassen zu dem Zwecke einzurichten. Besser ist eS freilich, wenn eine solche Versicherung von Reichs wegen eingeführt wird. Das ist leine Wohltat, sondern daS gute Recht der Arbeiter. DaS Zentrum verhält sich in dieser Frag« genau so wie bei der Unterstützung der arbeitslosen Tabakarbeiter. ES beschränkte den Fonds auf vier Millionen und als wir natürlich gegen diese Beschränkung stiimnten, behauptet« das Zentrum, die Sozialdemokraten hätten die vier Millionen abgelehnt! Wenn höheren oder Unterbeamten zu einem bestimmten Termin eine Gehaltserhöhung versprochen wäre und ihnen dann gesagt würde: Nein, wir wollen sie vertagen bis auf 1% Jahre oder noch länger, so würde das Zentrum den Beamten recht geben, daß sie betrogen, expropriiert seien, daß sie einen Anspruch auf die Gehaltserhöhung hätten. Wenn Sie hier den Witwen und Waisen das Recht auf ihre Rente nehmen, das ist eine Expropriation der Aermsten der Armen. Ich bitte Sie dringend, falls Sie jetzt nicht sofort ab- lehnen wollen, wenigstens der Kommissionsberatung zuzu- stimmen, damit noch ein Weg gefunden werden kann, um die Ver- sprechungen, die das Reich den Witwen und Waisen gemacht hat, vom 1. Januar 1313 ab durchzuführen.(Bravol bei den Sozial» Demokraten.) Abg. GieSbertS(Z.): Auf den langen Sermon des Herrn Stadthagen gehe ich heute nicht ein.(Lachen bei den Sozialdemo- kraten.) Was die Ausführungen deS Herrn Sachse anlangt, der dem Zentrum vorwarf, daß die Erträge aus den Zöllen so gering seien, so ist schon betont worden, daß dies ein erfreuliches Zeichen idafür ist, wie die Intensität unserer landwirtschaftlichen Betriebe sich gesteigert hat. Da» hat übrigens auch der„Vorwärts" früher in einem recht interessanten Artikel treffend nachgewiesen, in dem er zu dem Schluß kommt, daß heute schon die Landwirtschaft in der Lage sei. den Getreidebedarf in Deutschland bis auf«in Fünf« zehntel zu decken. Dieser Artikel hat mich damals mit den Bedenken ausgesöhnt, die ich früher gegen den Zolltarif gehabt habe(Hört. hörtl im Zentrum.) Was das 33 333 M.-Flugblatt im Ruhr- revier anlangt, so haben wir, wenn Herr Sacksse aus Ehrenwort versichert, daß der Verbvndsvorstand das Flugblatt nicht geschrieben und auch nicht veranlaßt hat, lein« Ursache, davon irgendwie zu zweifeln. Aber darum handelt es sich nickt, sondern darum, daß. wie Herr Sachse zugegeben hat. das Flugblatt verbreitet worden ist, daß Verbandsbeamte seines Verbandes es verbreitet haben, daß einer dieser Beamten noch im Dienste seines Verbandes steht— Spaniol ist übrigens nicht Mitglied deS christlichen Gewerk- Vereins— und weiter, daß das Flugblatt in der sozialdemokratischen Parteidruckcrei der„Rheinisckien Ztg."(Zuruf bei den Sozialdemo. kraten: P r i v a t d r u cke re il) gedruckt worden ist. nachdem eine bürgerliche Druckerei, der„Beobachter" in Essen, die Drucklegung abgelehnt hatte.(Hört, hört! im Zentrum.) Wenn Herr Sachse im übrigen behauptet hat. daß wir die Ruhe gestört hätten, so sind es inngekehrt die gestrigen Angriffe seiner Parteifreunde gewesen. die diese Debatte veranlaßt haben. Abg. Behrens(Wirtsch. Vg.): Wir stimmen dem Gesetzentwurf zu, wenn wir auch dringend gewünscht hätten, daß die Witwen- und Waisenversickierung zu dem festgelegten Zeitpunkt in Kraft getreten wäre. Zurückweisen mutz ich den Vorwurf, als wenn in der Zu- stimmung zu dieser Vorlage eine Verhöhnung der Witwen und Waisen läge. Wir stimmen der Sache zu, weil wir einsehen, daß eS geschäftlich nicht möglich ist. bis zu dem vorgesehenen Zeitpunkt die Witwen- und Waisenversicherung d-'rck�nführen. Damit schließt die Debatte. Ter Antrag auf veber- Weisung der Borlage an eine Kommission wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, Freisinnigen und Nationallidrralrn ab- gelehnt. Das Haus tritt sofort i» dir zweite Lesung ein. in welcher da? Gesetz ohne Debatte gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der Mehrzahl der Freisinnigen angenommen wird. ES folgt die erste Beratung dcS Handels- und Schiffahrtsvertrag» zwischen dem Deutscheu Reich und Portugal. Staatssekretär deS Innern Dr. Delbrück: In den Jahren lS72 bis 1832 hat ein Handelsvertrag mit Portugal bestanden. der seitdem außer Kraft getreten ist infolge Kündigung seitens Portugals. Da eine Erhöhung deS seit 1832 in Portugal geltenden Zolltarifs in Aussicht stand, die unsere Industrie schiver geschädigt hätte, lag der Abschluß eines neuen Handelsvertages im Interesse derselben. Wir haben die Sicherheit erlangt, daß unsere Ausfuhr, unser Handel und unsere Schiffahrt nach Portugal nicht differenziert wird. Für den Teil der Produkte, für den eine Bindung der Sätze des Tarifs von 1832 nicht erreicht wurde, ist zum mindesten eine Grenze festgelegt, über welche die Er- höhung während der Dauer des Vertrages nicht hinausgehen darf. Der Vertrag hat die Zustimmung der portugiesischen CorteS und bei uns des Wirtschaftlichen Ausschusses gefunden, und ich bitte Sie, ihm ebenfalls zuzustimmen. Abg. Dr. Pieper(Z.): Der vorliegende Vertrag begegnet bei uns einer Reihe schwerwiegender Bedenken. Daher beantragen wir seine Ucberweisung an eine Kommission von 28 Mitgliedern. Der Vertrag ist erst vor vier Wochen veröffentlicht. Daher muß der beteiligten Industrie noch Gelegenheit gegeben werden sich zu äußern. Bei diesem Vertrag trägt Deutschland die Kosten, Portugal hat die Vorteile. Besonders die Textilindustrie ist wenig mit dem Vertrag zufrieden. Andererseits gewähren wir Portugal besondere Vorteile für seine Südfrüchte. Da müssen meine politischen Freude sich doch fragen, ob wir einem solchen Vertrage zustimmen können.(Sehr richtig! im Zentrum.) Abg. Graf Könitze Kapital bat jedes Interesse und sucht jedeS Mitte! zu benutzen, um sich dieses Land vollständig zu unterwerfen. Man kann ja sagen, dieser Handelsvertrag sei ein MeistbegünstigungSvertrag. und englisch« Fabrikanten würden nach ihm in Portugal nicht günstiger gestellt werden als deutsche. Das ist schon ganz richtig. Wenn man aber daraus schließen wollte, England habe kein besonderes und höheres Interesse in Portugal als lvS deutsche Reich, so würde man vollständig übersehen, daß das englische Kapital allerdings mit zunehmender Schnelligkeit in Portugal investiert ist und durch hohe Schutzzölle begünstigt wird» um Portugal aufzuschließen— natürlich im eigenen Interesse. Es war sehr interessant, daß der Vertreter der national- liberalen Partei, die hier immer einen schntzzöllnerischen Stand- punkt vertreten hat, hier gegen die schntzzöllnerischen Tendenzen i n Portugal so nachdrücklich aufgetreten ist und unser« Regierung schilt, daß sie diesen Tendenzen nicht energisch entgegengetreten ist! Neu ist daS nicht, denn jeder Schuhzöllner ist ein Gegner der Schutz- zöllner in anderen Ländern. Und unser« Schutzzöllner werden hier mit ihrrn eigenen Waffen geschlagen l Graf Kanitz sagte, unser Export nach Portugal könne nicht sehr groß sein, denn Portugal leide daran, daß sein Volk nicht aufnähme- fähig sei für teure Jndustrieprodukte. Das ist ungefähr derselbe Zustand wie in Deutschland I Durch eine hohe Schutzzollpolitik iverden auch in Portugal ganz einseitig die Agrarier und Groß- industriellen geschützt, während— genau wie in Deutschland— die Konsumkraft der breiten Massen des Volke? herabgedrückt ist. Portugal, ein einseitig agrarischer Staat, mit einer Bevölkerung, die durch das schlechte Schulwesen wie in allen romanischen Ländern, vor allem dort, wo die katholische Kirche ausschlaggebenden Einfluß hat. künstlich zurückgehalten wirb, wird niemals, bevor es nicht «ine gründliche Wandlung dieser Verhältnisse herbeigeführt hat, ein für den Weltmarkt nennenswert in Betracht kommender Ab- nehmer von Fabrikaten sein. Trotzdem müssen wir natürlich unseren Handelsvertrag mit Portugal so günstig wie möglich ausgestalten ES war interessant, daß gerade aus nationalliberalem Munde so stürmische Angriffe erfolgten auf unsere Diplomatie und Bureau- kratie, weil sie eS an der nötigen Energie und Sachkunde in der Vertretung der deutschen Interessen habe fehlen lassen I Die Diplomatie und Bureoukratie hat sich in der Tat bei der Ab- schliehung dieses Vertrages mit jener Nonchalance bewegt, die einer Kaste der Beamtenschaft nicht fehlen kann, die sich eigentlich nur durch Inzucht fortpflanzt.(Sehr richtig I links.) Es ist doch nicht ein Zufall daß dieser Handelsvertrag s• auffallende Mängel zeigt. daß kein Vertreter der Diplomatie es gewagt hat, die Feststellungen de? nationalliberalen Redners zu erschüttern. ES ist viÄmehr ein mit dem System verbundener Fehler, der hier einmal besonder» scharf zum Ausdruck kommt. Wenn man also vor solchen Ueberraschungen geschützt sein will, s» darf man sich nicht damit begnügen, sich über den verhältnismäßig unter- geordneten portugiesischen Handelsvertrag aufzuregen, sondern man muß die Bemühungen der Sozialdemokratie und der Freisinnigen unterstützen, Wandel zu schaffen in unserem ganzen diplomatischen Dienst, damit nicht mehr die Diplomatie nur als Domäne für wenige auSerwählte Familien gilt.(Sehr wahr l links.) Wir haben gegen die Kommissionsberatung nichts einzuwenden. Aber ich gel'« mich keiner Illusion hin, daß auch dort keine erhebliche Aenderung deS Vertrages zu erreichen sein wird. Der Vertrag ist von den portugiesischen Corte» bereits ratifiziert, wir stehen also mehr oder weniger vor einer vollendeten Tatsache, und unsere Diplomatie wird sich mit Händen und Füßen dagegen sträuben, ein« solche Schlappe zu erleiden, daß sie ertlären muß: Wir können die Rati- fikation nicht durchsetzen, weil der Deutsche Reichstag in seiner Mehrheit erklärt hat. daß die Arbeit der deutschen Diplomatie nicht genügt. Also eS bleibt noch abzuwarten, ob die heute so stark hervorgetretene Opposition anhalten und zu einer Verwerfung des Vertrages führen wird. Besonders ausfallend war eS, daß der Regierungövertreter nicht imstande war, die Feststellung des Herrn Merkel auch nur anzu- zweifeln: daß in der uns vorgelegten Statistik der Handel der portugiesischen Kolonien mit Deutschland völlig unberücksichtigt ge- blieben und so dem Reichstage ein ganz falsches Bild vorgelegt ist. Ferner ist nicht widerlegt, daß ein portugiesischer Text besteht, der erhebliche Abweichungen von dem französischen Original zeigt! Die Behauptung deS Regierungsvertreters, daß für Zollstreitigkeiten später nur der französische Text maßgebend sein würde, möchte ich anzweifeln. Solche Prozesse müssen vor p o r t u g i e- fischen Gerichten auSgefochten werden, die sich mindestens sehr stark von dem Wortlaut der portugiesischen Uebersctzung beeinflussen lassen werden. Die deutsche Diplomatie hat sich ledenfallS wieder einmal unfähig erwiesen, die Interessen des deutschen Volkes zu vertreten. An dem Vertrage haben ja nicht allein die Kapitalisten ein Interesse, denn soweit gehen die Interessen der Arbeiter und der Kapitalisten durchaus Hemd in Hand, daß auch die Arbeiter Arbeitsgelegenheit wünschen und geschützt sein wollen vor plötzlichen Stockungen der Betriebe. Wenn wir also Handelsverträge schließen, so müssen sie eine brauchbare Waffe in den Händen der Regierung sein, die berufen ist— allerdings diesem Rufe nicht Folge zu leisten vermag— die Interessen des Volkes zu vertreten. Dieser Handels- vertrag aber kann als eine solche brauchbare Waffe nicht anerkannt werden.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Linz(Rp.>: Weite Kreise der Exportindustrie sind von Entrüstung erfüllt über diesen Handelsvertrag. Man muß ver- langen, daß neben dem Wirtschaftlichen Ausschuß auch die Handels- kammern gehört werden, ehe ein Handelsvertrag an die gesetz- gebenden Körperschaften gelangt. Die kleine» Vorteile, die der Vertrag gewährt, spielen gar keine Rolle gegenüber den geradezu ruinösen Sätzen, mit denen unsere Textil- und Eisenindustrie belegt ist. Daß von Portugal nicht mehr zu erreichen wgr. glauben wir nicht; mit Zähigkeit und Ausdauer wäre mehr erreicht worden. zumal da ja Portugal neue Absatzgebiete haben mußte, wofür in erster Linie Deutschland in Betracht kam. Untere endgültige Stellungnahme behalten wir uns vor, vorläufig sind wir mit einer Kommissionsberatung einverstanden. StaatSsekretSr Dr. DeldrAck: Son den vielen Vorwürfen, die auf die Regierung hier so temperamentvoll niedergehagelt sind. werden wohl verschiedene im nüchternen Licht des Kommissions- zimmers an Heftigkeit etwas verlieren. Man sagt, wir hätten uns nicht hinreichend über die Bedürfnisse der einheimischen Industrie informiert. Wir haben doch daS größte Interesse an dieser In- formation. aber eS gibt dabei so viel Bedürfnisse und Wünsche als es Köpfe gibt(Heiterkeit), und die Kunst beim Abschluß eines Handelsvertrages besteht darin, die verschiedenen, vielfach wider. sprechenden Bedürfnisse und Interessen so auszugleichen, daß für die Gesamtheit Vorteilhaftes und für die einzelnen Teile noch Er- trägliches herauskommt. Vor den Verhandlungen mit Portugal find die Handelskammern befragt worden, die meisten haben aber gar nicht geantwortet.(Hört! hörtl rechtS.) Hierauf wird ein Vertagungsantrag angenommen. Nächste Sitzung i Montag 2 Uhr.(Interpellationen der Frei- sinnigen und Sozialdemokraten über den Betrieb auf der Kieler Werft, Fortsetzung der heutigen Beratung. Gesetz über die Haftung des Reichs für seine Beamten, Strafprozeßnovelle und andere kleine Vorlagen.) Schluß%5 Uhr._ Ein Fllvdtagsllbgtordnkw vnd Synodale negen Kktrngs nrrurtfilt. Brau nschweig. den 4. Dezember lvlW. Unter großem Andränge des Publikums fand vor der hiesigen zweiten Strafkammer eine aufsehenerregende Prozeßverhandlung statt, in der sich der Gutsbesitzer A u g u st S ch I i e p h a k e. der Mitglied der Landes synode und des braun- schweigischen Landtages ,st. unter der Anklage des Be- trugeS zu verantworten hatte. Es gingen schon längere Zeit Ge- rächte, daß Schliephake bei dem Verwiegen von Vieh unlautere Manipulationen zuungunsten der Käufer vornehme, der Stein kam aber erst infolge eines Vorfalles im März d. I. ins Rollen. Der Viehhändler Kaiser in Köln hatte von dem Angeklagten 100 Hammel gekauft, mit deren Abnahme er den Viehhändler Brüdern betraute. Da Kaiser schon früher die Erfahrung gemacht hatte, daß an der Wage des Angeklagten etwas nicht stimmen müsse, ersuchte er Brüdern, bei der Abnahme recht vorsichtig zu sein. Die im Besitz Schliephakes befindliche Biehwage wurde von diesem in Gegenwart BrüdernS ins Gleichgewicht gebracht, woraus die Hammel von den beiden Personen geholt werden sollten. Unter- weg» kehrte aber Schliephake noch einmal um, um sich seinen Ueber- zieher zu holen. Brüdern, dem das verdächtig vorkam, schöpfte Ver- dacht und ging ihm nach. Er beobachtete, wie sich Schliephake au der Wage zu schaffen machte. Als das Wiegen der Tiere vor sich gehen sollte, bestand er darauf, daß die Wage noch einmal geprüft werde, und dabei stellte eS sich heraus, daß daS Gleichgewicht ge- stört war. Die Untersuchung ergab, daß von der Gewichtsschale ein Bleistück. daS zirka l Kilogramm wog und das beweglich angebracht war, sich losgelöst hatte. Bei einmaligem Wiegen wäre dem Käufer, da eS sich um eine Dezimalwage handelte, ein Nachteil von 20 Kilogramm entstanden. Das Bleistück wurde wieder richtig angebracht und darauf die Verwiegung vorgenommen. Die Sache sprach sich aber doch herum und die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen versuchten Betruges, die bezüglich eines weiter zurückliegenden Falles auf Betrug aus- gedehnt wurde. Dieser Fall liegt zwei Jahre zurück und betrifft ebenfalls den Viehhändler Kaiser, der von einem Zimmer der Wohnung Schliephakes aus beobachtet haben will, daß der Ange- klagte die Wage aus dem Gleichgewicht brachte, als er von Kaiser gekauftes Vieh abwog. Bei seiner Vernehmung erklärte Schliephake, daß er nichtschuldig sei und die Anklage auf Machi- Nationen seiner Feinde zurückführe. Die Vorrichtung mit dem Bleigewicht habe er bereits vor 11 Jahren getroffen, als die Wage reparaturbedürftig war. Der Vorsitzende hält dem Angeklagten vor. daß er an Kaiser nachträglich eine Entschädigung von 600 M. gezahlt habe; der Angeklagte behauptet aber, daß er das nur ge- tan habe, um seine kranke Frau vor Aufregungen zu bewahren, nicht aus einem Schuldgefühl heraus. Die als Zeugen vernomme- neu Viehhändler Brüdern und Kaiser blieben in einem längeren Kreuzverhör bei ihren Angaben. Verschiedene Fleischermeister be« kündeten, daß es ihnen stet» ein Rätsel gewesen sei, wievondem Angeklagten gekauftes gutgemästetes Vieh nach dem Schlachten so große Gewichtsverluste auf- weisen konnte. Auf Grund der Beweisaufnahme plädierte der Staatsanwalt gegen den Angeklagten, der ein schwer- reicher Mann sei und es absolut nicht nötig hatte, auf Kosten anderer sich in dieser kleinlichen Weise zu bereichern, auf sechs Monate Gefängnis und 3000 M. Geldstrafe. Das Urteil lautete dementsprechend auf sechs Monate Ge- fängnis und 3000 M. Geldstrafe. In der Begründung brachte der Vorsitzende zum Ausdruck, daß eZ sich bei der sozialen und politischen Bedeutung des Angeklagten verbot, ihm mildernde Umstände zuzubilligen. Bei der Strafzumessung sei berücksichtigt worden, daß der Angeklagte aus dem verwerflichen Motiv der Habsucht gehandelt habe, trotzdem er nicht nur ein wohlhabender, son- dern sogar ein reicher Mann sei. Schliephake nahm das Urteil i» tiefer Erschütterung entgegen. Einffeffangcne Oruchrcbriften. Zurück zur Scholle, Roman von E. G Scellger. 444 Selten.— Murwelle». Eizälibinaen von W. Fischer. 4iö Seiten.— Ter Zu»der« lehrliug oder die Trukelssäger. Roman von H. H. EnierS. 517 3__ Heirate«. 20 Ebegeschichten 335 Seiten.— Enizwett—saw. 325 Seiten. Beides aus August Strindbergs Werken. Verlag: G. Aiüllcr, München und Leipzig MreieKohlen F» Otto MM'! HiMabrlR Undsbergcr Strasse BERLIN Landsberger Strafe 82 aefsrt■■ Fsbrlkprelaea 5? Salon- Briketts, grofies Format 1000 Stück frei Keller Gustav Barisch, Osten, Blumenthalstr. I, Osten. Woimuiigseinrlclitunpjgo. Beste Referenieu«er c«fl. Blulcbt.— Vertrecesaham, Schlafzimmer 260 Mark hmpieiiB Wohnungs-Einriclitungsn! Uentor-llUbel, Teppiche, Plnaos, GeldttchrUnke, Klabaessol. I.eder-Sofa« etc. erb alten solvente Personen jeden Standes von erster Firma innerhalb Deutschland in erstklassiger Ausführung, auch nach Zeichnungen, zu Original-Preisen. Wunsch Zahlungserleichterun�,r�gÄn Reisend« sind ständig onterwegs, um gest. Angabe der Adresse und Bervchszelt unter Chiffre 1H. 8. an die Eaped. dieser Ztg. erbeten. Grötth and btth Bazngtquail« Zum Weihnachfsfest empfehlen wir Auf TeilzaMung wSchantlldi nur IM. Herren- ud Damen» Uhren. Frei. ■ehwlnaern Rennlatenre Broeehen, Rinoe, Ketten. echt» Menzenhanep Zithern, FlatSvnepreeh- Maschinen, Polyphone, Harmonik na, Mandollncn, Geigen etc., RoMsehuhe WarMhausrsirtsss CS RsInlckaiHsHarstr. 101 CSbenstrus. IS. Geigen etc., RoMsehuhe Ajp Jufire& Könij, SS???-" jeL Leske& Slupecki, SchttniiitnMcr Allee 70e, Ecke der Stargarder Strada. Tel.: Amt III, 263a Herren-, Knaben-Bekleidung fertig und nach Mall. „...( Paletots Winter- Anzüge ( Joppen allea Farben, Formen and Preislagen. Arbeiter-Berufs-Bekleidung. A-- S_—._*3«n» 24, Anklamerstr. 84, Ä gf Sf 51 a» Jpn>1(flsehrägtiber ZionsHrohstraße Alle Arten Bader täglich für Herren und Damen. Annahme slmtl. Krankenkasten : Elektrisch. Lichtbad Arbeiter! Wesen Aufgabe der Musikwerke zu enorm billigen Preisen; trotzdem wöchentlich Eine Mark J.FaMfln,Gr.FranIMsrstr.37 Vorzeiger dieser Aumonee«rbilt IO>1, Haha« Bmpfohle allen Freunden und Bekannten zum bevorstehenden WothnachfafoHt mein 6IZ5-, Porzellan-, Steingut-, fiippes-, Campen- und Cmalllewaren-GelcQäft sowie ailmtllehi' Küchen- Artikel zu den billigsten Praisen. Hnguft ssllcUrt, Porzellanfabrik Kolmar G. m. b. H. Leipziger Str. 76, am DOnhoffplatz n Speise-, Kaffee-, Tee-, FrOhstQcks-G eschirre zu enorm billigen Preisen, weil der Zwischenhandel ausgeschaltet ist. ranebt Malinda- Zigarren In allen Preislagen. 40 Millionen sind in Iran er Zeit verkauft werden. Der beste Beweis, dall„mallnda-Zlfparren" die besten sind and bleiben. In hunderte» Zigarren- Geschäften In allen Stadttellea Groll-Berlins zu haben. Ohne Anzahlung Spiegel Bilder, Decken, Portieren, Tep- i nche, Qaidinen, Stores, ferner mit kleiner knzahlung(1 Mk wöohentl.), Herron-Gar- [, derohe, Domeumäntel, Kostüme, Kostümröcke, Blusen, Bett- u. l.eibwäsolie, Betten. JAnlal Wclnbergoweg tn. Bitte Besuch . IllllCI, am Roeenth. Tor' od.Postkarta tepfdetfcit [t Hiera nut am bellen cn» [{dken ttmi In der Sabril Boanfcfträ fitPobmnad*L »«w. 751 itvallstr. 7S. ßrt9C'l.-t goMm»N>»,krSiraS»A , Swtxceam ttetetn «ißK'lT.•»»«IJratalOä nrqti4 Praktische Weibnachts-Zugabe! Teilzahlung Vor Iiiacbsbmullx wird xevvarllt. monastich tll Dt. itesere stcrrca-Lar. derohe nach Matz(blirigftt Dtellt). J. WimMi. 8'«7«�ae1,10' Rübe BeUeallianeepIntz.• Kasse 10°;, billiger. J. Baer Ba!!StF.2ßprt„EzCkA#n.e � Herren- und Knaball- }Moilen, Berufskleidung. Joppen. Elegante |Palelots und Pelerinen. GroDes Stofflager zur Anfertigung n.MaB. Allerbilligste, streng feste Preise. T)fe Harnleiden ftre Ocfobrcn, Verhflrung nnb Beeeittgung von Z*. med. Seh ftper, BERLIN- Preis I Mark. ■ stee CousenC S /Ä'KlcÄ spottbillig. Relchenbergerstr. 104, pt. u»w Brillanten als Spezialität auBergewShnlich billig. Max Brinner.Jerasalemerstr.dZ. Oer Ruf der Firma(gegrDndet 1863) bürgt für strengste Reoliität.* Ringe � llk.m.lBr.v. 9M.an Ohrringe"SS 14 B 2, 18, Brosche är* 14* 1. 80» Herr.-Nadolna 14, t, 13„ bis zum feinsten Oonre. Heaurich Franck Tel.: Amt(Ii 4352. BrnnnentitraSe 185. 8— 7 Uhr geöffnet. Sum&itpa- Decke 9 Deli Tabak .>°«bl»U.»" Läiige. lelcbl, O.,t t,n=.»cl links isellfalil reinfarliig � w.moii. Zusendung in Berlin kostenfrei und schnellstens."VstS f Besiei(igen Sie bilte im eigenen Interesse t � meine anerkannl groBe Auswahl' Koli-Tabak EMaiian TemplInerHtr.'S . nOUCIl, a. d. Schwedier StraBe. W. Hermann Müller, Barlin, Magazinstr. 14. lava-Suniatra Sir. OZOB; a 2,50 verzollt. stifolldlatt, II. Länge, mit ffetnem Brande. Imdlntt Nr.«»»5 a 1.25 grotz, zart, ergiebig. Br. Zimmisl Spezi al-Arzt* für Haut- und Harnleiden. Priuzenstr. 41, udJZZ, 10—2, 5— 7. Sonntags 10— 12, 2—4. CBUÜKwte Rezugsquellr. für Ciqarren iSF"" Agg Stuck"ma 4 Pfg.-23igarren 2,60 2,80 3,— M. 6,, 3,40 3.60 3,80» C,, 4,20 4,50 4,80„ 8., 6.40 5,60 5,80, 10.. 6,50 7,50.. 12,, 6,- 6,50 9,-„ Um jeden von der Preiswürdigkeit der Fabrikate zu überzeug., stehen Musterkisten von 100 Stück in 10 verschiedenen Sort. v. je 10 Stück nach beliebig, Wahl zu Diensten. Carl Streubcl, DrcMden-A., Wettinero trade 13/48. Der neueste Ulustr. Preiskurant wird jed. aufWunsch gratis zuges. S. Hammerstein, Berlin N. 54, Brunnenstrade 401 — Gegründet 1S62- 101, Rolltabak x Utensilien hält fein reichh. Lager von allen Sorten Tabal in jeder gewünschten Preislage bestens empsoblen.* usw.• Nach beendeter Sngros- Saison Einzelvorkauf zu Engros- Preisen. R. Michaelis Gr. Frankfurterstr.991, vis-k- vis 8 traust- berger Platz. Leihhaus H. Graf.'| Berlin 8W., Beuthstr. 5. Brillanten, Obren,. Goldwaren. !8o— 50°/« unter Ladenpreis. Kronleuebter- Fabrik. Größte Auswahl» Verkauf tu billigsten Fabrikpreis, a. Private. — Musterbuch— n. Außerhalb franko. Auf Wunsch kulante Zahlungsbedingungen ohne Preiserhöhung. Siegel&Co., PrliixenatraBe SS.* Kerraigarderolie fertig u. nach MaB, auch bei kleinsten Woclien- oöer Monatsraten ohn. Preiserhöhung — direkt vom— Schneidermeister Martin Katz Bei nicht tadellosem Sitz Abnahme nicht er- forderl. Dieser Punkt genügt als Garantie. Dresdener- etHaRo 7ß>» nächster Nähe Sil auv I o. des Thalla-Thaat. Anton Boekers Feslsi Köeberftr. 17.(Tel. Amt 7 1.3414.) Mein kleiner Saal mit Neben. räumen, 150 Pe» Ionen fassend, Ist SonnabenoS und Montags noch au vergeben. 21522* Anton Boeber, SB cb erste. 17. Kakao-LikSr nach besonderem Versahren hergestellt, wohlschmeckend, sehr bekömmlich, feinstes Destillat, eignet sich vorzüglich als Wklhnallitsytschtnk a Flasche 1,25, 3 Flaschen 3,25 M. Apotheker C. Pawelocki, Hubertus- Drogerie. Rixdors, Berliner Sir. SO. _ Am besten kaufen Sie_ iefft Art,(oroie Drogen, Farben, Parsämerien' Drogerie Heinrich llocattus, U., Schönhaustr Allee t34a. —— A. Ill, 4579.—— H»«F«l Ananas, seiner wie Graben» A'psk»» steiner, 5 Psd. 50 Ps. bis 75 Ps., Goldparmänen usw. Obst» kahu HC'ÖS am NcichSlagsgebäude. ScImieltzsrVo�s-Kainorlst. Gesellschaft* Terzelt. Stettincrstr.S? Ex ira-Abteilmts I. Geschäft: Berlin W., Mohren- StraSe 37a(2. Haus von der Jerusalemer Straße). II. Geschäft: Berlin NO., GroBe Frankfurter Str. IIb(2. Haus von der AndreasslraBo). Sehr gr. Auswahl fort. Kleider, HUto, Handschuhe, Schleier etc. vom einfachsten bis zum hochelegantesten Genre zu Kullerst niedrigen Preisen. Sonder-Abteilung: UfaJJunt'crtigunK in IG bis 12 Stunden. Verantwortlicher Mdakteur Richard Barth, Berlin, feür den Jnseraik»» Tsceranf».; Zh. Glocke, Bseiin. Aructu. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei«. BerlagSanjtaU Paul Singer Lc Co., verlm SVl» A.WERTHEIM O. m. b. EL LEIPZIGER STR ROSENTHALER STRASSE ORAN1EN-STRASSE In dieser Woche ■ DAMEN-KONFEKTION TiTlIlrl�trl Prinzessform, A UlllVlClvl m- Entredeux n. Band- jamitur............... Woll. Batistkleid ZZ"'" Kürass, mit Säumchen und Bntredeux, Bandgamitur............. KLEIDER Seid. Japonkleid». mit Entredeuz garniert........• i d 32.75 46.50 Tuchkleid 68.00 KOSTÜMRÖCKE Kostümrock au, gestreiftem Stoff, �__ Miederform mit Falten und Sattel...... Kostümrock wonener Cheviot, mit /-y-v Sattel, ganz in Falten..............'W Kostümrock melierter Diagonal,"I r-y-k Miederform mit Sattel.......... A. Kostümrock aus gutem wollen, t 5C Cheviot mit Sattel und Tressengarnitur A Kostümrock aus wolle». Tuch O j»/-k mit Sattel. Biesen- und Taffetaamierune Cheviot mit Sattel und Tressengarnitur KoStÜmrOCk aus wolle». Tuch mit Sattel, Biesen- und Taffetgamierung Kostümrock O'Xzr) Falten, schwarz und in modernen Farben• Ein Tosten Damen-Paletots englischer Geschmack m. Schal- O kragen........... 0*75 helle und dunkle Phantasie- � Q Stoffe, mit Schalkragen.. Z. 0»75 englisch melierte Stoffe, mit A verschiedenem Pelzfutter.. jl'O�OO JUPONS J lipOn aus Halbtuch, gebrannter Volant__ mit Tresse................ J UpOn aus wollenem Velours, POssee-_ Volant mit Tresse............. a_/«25 JupOn ans gestreiftem Moirette, gebrann-__ ter Volant mit Rüsche'........... J lipOn aus wollenem Velours. mit Sammetband und Soutacbs :8.< r.r IO.75 ans seidenem Taffet, mit 1 I Z»» ZRumchen, farbig und schwarz..... A A•/ 0 JupOn ans seidenem Taffet, hohes 1 �7 aufgesetztes Volant, reich in SInmehea A J idVl BLUSEN RfllC#**U8 Wollbatist, Vorderteil und l_>IUdC Aermel reich gestickt, mit Einsätzen und Fälteben garniert, gefüttert... Rill CA"us gestreiftem Popeline, mit OlUoC Stich-Passe und Säumchen garniert, gefüttert.............. Rill CA"DS bellgestreiftem Flanell, in AjiUoC apart. Farbenstellungen, Wiener Abarbeitung............... RlllCA•u# sP«chtel- Stoff, mit Tüll» OlUoC Passe und Messaline- Blenden garniert, gefüttert............. Bluse aus gemustertem Tüll, reich garniert, mit Japonfuttar........ 9.75 6.75 6.75 8.25 14.50 MORGENRÖCKE Matinee ans bedr.Velocr»- Barchent, mit � Velvet-Kragen u.-Manschetten, Kordelgamit. wU Matinee ans halbwollen. Plaosohstoff, Geishaform mit gesteppten Blenden....•«50 V.�, 8.25 Morgenrock ZSZF&'gZ, 7 Säumchen und Velvetgamitur....... J«29 Morgenrock Stg�JÄ 1 1 mit Volant und Slumchengarnitur... A A•/ O Morgenrock 1™ Applikation.............. A LD.VVJ Matinee ans wollenem Säumchen- und Velvetgamitur MASS-ABTEILUNG FÜR ELEGANTE STRASSEN- UND GESELLSCHAFTSKLEIDER □ TAILOR MADE-KOSTÜME Hermelin-Krawatten 1 Mtr. lang 14.75 j 1,10 Mtr. lang 16.75 Steinmarder-Kollier 115 Mk. 4 fellig, reich mit echten Schweifen, Köpfen u. Pfötchen garniert Echte grönländ. Blaufüchse 125.00, 175.00, 225.00 PELZKOLLIERS UND PALETOTS Eigene Fabrikation. Persianer-Paletot mh Schalkragen von Persianer.........£ J\j Mk. Persianer-Paletot OOA kragen von Nerz od. Hermelin, auf reinseid. Damassi � v7 V/ Mk. Persianer-PaletotciMtr.ig. 360 Mk. KLEIDER- u. SEIDENSTOFFE Reinwoll. gemust. Fantasiestoffe,..,.. ca. 100 cm breit, Mtr. le/0 Reinwoll. Lastings U°Z l.ao Reinwoll. Cheviots �- 1.40 Mtr. Reinwoll. Popeline 2.25 Halbseidene Eoliennes in feinen Abendfarben Mtr. 3.50 Rlps-Messaline einfarb. Leide, besonders gute Qual. Mtr. 1*90 Taffet ä jOUr elegante durcbbroctaene Blusenseide.. Mtr. 2.40 Cotele raye aparte Streifen, für Bluse»....... Mtr. 3.50 Crepe de Chine ,;,0£ 4.50 Moire cameleon �eÄ.t,e.id:r.a.nd � 4.65 Mode-Album Ständiger Verkauf: grosses Folioformat, 64 S. stark, mit über S00 Abbild, neuer Damen- und Kinder- 2 Aasgab«. Konfektion, darunter viele Masken- Kostüme, sowie Wäsche nebst genauer Beschreibung z. Selbstanfertigung /mmA Pf. Franko Zusendung durch die Post nach Einzahlung von 45 Pf. 25 Schnittmuster Jeder Kostüm-«x-KleidschnittÄ"' 35 Je'er Blusen- od. Rockschnitt «rptebeschni« schneiden 25 Jeder Wüsche- od. Schürzenschnitt 15 pi. pt pf. pt. � 2. Ktilüge dts Lllwarls" Kttlim WldsdlM Das Kommunalprogramm für die SozIaldeiDOhratle Preußens. I. Auf der Tagesordnung des preußischen Partei- t a g e s steht unter anderem die Beratung des von uns bereits veröffentlichten Kommunalprogramms. In demselben Maße wie die Sozialdemokratie sich an den Gemeindevertreter- Wahlen beteiligte und positive Erfolge dabei aufzuweisen hatte, stieg naturgemäß auch das Bedürfnis, Aktionsprogramme zu schaffen, die den Gemeindevertretern als Richtschnur dienen. Zunächst rein örtlich, dann nach Provinzen, treten unsere Genossen zusammen und gegen sich Programme, deren wir denn auch im Laufe der Jahre eine ganze Reihe bekommen haben, die aber unter sich teilweise so große Verschiedenheiten, ja direkt Widersprüche aufweisen, daß die Ausarbeitung eines einheitlichen Programms eine dringende Notivendigkeit geworden ist. Selbstverständlich ist es auSgeschloffen. daß ein gemein- sames Programm für ganz Preußen im einzelnen die lokalen Verhältnisse berücksichtigt, es muß sich damit begnügen, ein- heitliche Richtlinien aufzustellen, im übrigen aber innerhalb dieser Richtlinien genügend Spielraum lassen, um den örtlichen Verschiedenheiten Rechnung zu tragen. Von diesem Gesichtspunkte ausgehend, hat die mit der Ausarbeitung des Entwurfes beauftragte Kommission an die Spitze den auch in der Resolution des Bremer Parteitages zum Ausdruck gebrachten Grundsatz gestellt, daß der Tätigkeit der Gemeinden im heutigen Klassenstaat gewisse Grenzen ge- zogen sind, daß es zwar auch heute schon möglich ist, den Wirkungskreis der Gemeindepolitik mehr und mehr im Sinne kommunaler Sozialpolitik in der Richtung des Sozialismus auszugestalten, daß aber, wenn das Ziel der gleichmäßigen Förderung der Wohlfahrt aller erreicht werden soll, die Voraussetzung hierfür durchgreifende Aende- rungen auf dem Gebiet der Gesetzgebung bilden. Ganz besonders in Preußen, das ja in bezug auf reaktionäre Gesetze alle anderen deutschen Bundesstaaten weit überragt, müssen Regierung und Landtag sich endlich zu großzügigen Reformen entschließen, um der Gefahr einer völligen Stagnation der Gemeindetätigkett zu begegnen. In ganz Preußen haben wir plutokratische Wahlsysteme, im größten Teil der Monarchie das famose Drei'Iossenwahlsystem. das den Arbeitern günstigenfalls ein Vrittel der Sitze in der Gemeindevertretung überläßt und das durch das unsinnige und gemeingefährliche Hausbesitzer- Privileg den Arbeitern noch weitere Schwierigkeiten bereitet. in anderen LandeSteilen ein Zensuswahlrecht, das gleichfalls auf eine Schmälerung der Rechte der Arbeiterklasse zu- geschnitten ist. Hier gilt es vor allem den Hebel anzusetzen. Mit Recht fordern wir deshalb in erster Linie eine ein« heitliche Gemeindeordnung für alle Städte und Landgemeinden Preußens, die die Bildung der Gemeinde- Vertretung durch allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlen nach dem System der Verhältniswahlen für alle über 20 Jahre alten Einwohner der Gemeinde ohne Unterschied des Geschlechts vorsieht. Hierüber dürften in den Reihen unserer Genossen ebensowenig Meinungs- Verschiedenheiten bestehen, wie über die weiteren Forderungen. daß das Wahlrecht nicht entzogen werden darf beim Bezug öffentlicher Unterstützungen, daß alle Vorrechte des Besitzes. darunter auch das Hausbesitzerprivileg, aufzuheben sind, daß den Gcmeindevertretern Diäten bewilligt und daß ihnen die parlamentarische Immunität eingeräumt werden muß. Vielleicht dürsten die Ansichten darüber auseinandergehen, «ms welche Art das Einkammersystem, das der Ent- wurs anregt, gebildet werden soll. Heute haben wir, wenn auch nicht dem Namen, so doch dem Wesen der Sache nach. in den meisten Städten ein Zweikammersystem, wir haben neben der Stadtverordnetenversammlung den Magistrat, also zwei Körperschaften, von denen jede für sich beschließt und zwischen denen Ueberetnstimmung herrschen muß. wenn ein gültiger Gemeindcbeschluß zustande kommen soll. In anderen Teilen Preußens, z. B. der Rheinprovinz und Schleswig-Holstein. haben wir die Büraermeisterverfassung. Der Bürgermeister führt den Vorsitz im Kollegium, der Magisttat berät gemeinsam mit den Stadtverordneten. Weder der eine, noch der andere Sustand entsprechen unserem Ideal. Gewiß brauchen wir erwaltungsbeamte, aber ihnen darf kein Vetorecht eingeräumt werden, sondern sie müssen gehalten sein, die von der Ver- tretung der Bürgerschaft gefaßten Beschlüsse ausznführen. Die Wahl dieser Beamten, mag man ihrer Gesamtheit nun den Namen Magistrat geben oder mag man sie sonstwie nennen. muß direkt durch die Einwohner der Gemeinde erfolgen. Nur so ist es möglich, der heutigen Cliquenwirtschaft, bei der sich die Magistratsmitglieder meist aus den Stadtverordneten er- gänzen, Einhalt zu gebieten, nur so ist der Bürgerschaft die Gelegenheit gegeben, ihrem Willen Ausdruck zu verleihen. Ebenso notwendig wie das allgemeine Wahlrecht ist die Gewährung des S e l b st v e r w a l t u n g s r e ch t s. das ja heute nur auf dem Papier steht. Gewiß dürfen die Gemeinde- körperschaften nicht schalten und walten wie sie wollen, aber die einzige Richtschnur für sie muß das Gesetz bilden. Halten sie sich im Rahmen der Gesetze, so soll ihnen niemand in ihre Angelegenheiten dreinreden, ungesetzliche Verwastungsakte dagegen sollen beanstandet werden allerdings sollen über die Gesetzmäßigkeit nicht irgendein Staatsbeamter, auch nicht die Verwaltungsgerichte, sondern die ordentlichen Gerichte entscheiden. Daß zum Begriff des Selbstverwaltungsrechts auch die Beseitigung des Be st ätigungs rechts ge- hört, bedarf keiner Erörterung. Wenn der Entwurf wester die Uebertragung der Ortspolizei auf die Gemeinden fordert, so entspricht das durchaus den demokratischen Grundsätzen. Es ist ein Unding, daß die Gemeinden heute zwar die Kosten für die Polizei aufzubringen haben, daß ihnen aber jede Möglich- keit der Einmischung in polizeiliche Angelegenheiten ge- nomine» ist. Dringend notwendig sind auch Aenderungen der staat- lichen Gesetze, soweit davon das Finanzwesen der Ge- meinden beeinflußt wird. Der Entwurf verlangt in Ueber- einstimmung mit dem Kommunalabgabengesetz die Deckung der Gemeindebedürfnisse durch Zuschläge zur staatlichen Ein- kommensteuer, er weicht aber insofern von dem geltenden Gesetz ab, als er die progressive Gestaltung der Zuschläge auch zur Ergänzungssteuer fordert. Die Erfüllung dieser Forderungen würde eine Entlastung der schwächeren Schultern bedeuten und den Gemeinden eine ergiebige Einnahmequelle erschließen. Die Ergänzungssteuer ist ganz gering, sie beträgt heute fünf Achtel Promille, d. h. von 1 000 000 M. Vermögen werdet,— sage und schreibe— ganze 625 M. Steuern erhoben. Ist es da zuviel verlangt, wenn wir auch den Gemeinden. die heute diese Steuer nicht erheben dürfen, das Recht der Erhebung von Zuschlägen zur Ergänzungssteuer einräumen wollen? Auch die progressive Gestaltung der Zu schlüge zur Einkommensteuer ist ein Gebot steuerlicher Gerechtigkeit: hohe Einkon, men können sehr wohl weit höhere Zuschläge vertragen als die mittleren und niederen Ein- konimen, zumal da auf diese Weise die Vorbedingungen ge- geben sind, endlich mit dem System der indirekten, die Massen belastenden Gemeindesteuern völlig zu brechen und dabei doch die Finanzen der Gemeinden zu stärken. In der Frage des Volksschulwesens dürften die Forderungen der Weltlichkeit der Schulen, der fachmännischen Schulaufsicht, der konfessionslosen Einheitsschule und der Regelung der Schulpflicht kaum Anlaß zu einer Debatte geben, wohl aber dürften die Ansichten darüber auseinander- gehen, ob wir, wie es die Bremer Resolution besagt, nur staatliche Zuschüsse für die Aufgaben des Schulwesens oder ob wir entsprechend dem Entwurf die Uebernahme sämtlicher Schullasten auf den Staat fordern sollen. Es handelt sich hierbei weniger um eine prinzipielle, als um eine taktische Frage. Grundsätzlich betrachten wir die Schule als eine Einrichtung des Staates. Der Staat, wenigstens ein Kultur- staat. hat das größte Interesse an der Ausbildung der Jugend, er muß also auch die Lasten dafür tragen. Aller- dings wird man einwenden können, daß. wenn der Staat die Schullasten übernimmt, er auch einen weitgehenden Ein- fluß auf die Verwaltung der Schule ausüben will. Aber diesem Einwand kann man dadurch begegnen, daß ja ein- mal heute schon der Staat, obwohl er die Schullasten auf die Gemeinden abzuwälzen strebt, doch seinen Einfluß immer mehr zu erweitern trachtet, und sodann dadurch, daß der Ent- wurs ausdrücklich die Uebertragung der gesetzlich zu regeln- den Verwaltung des Schulwesens auf die Gemeinden fordert. Der Ansicht, daß bei dieser gesetzlichen Regelung, wie es in einem Artikel der Magdeburger„Volksstimme" heißt. Vor- kehrungen getroffen werden müssen, daß die Selbständig- keit der Gemeinden in ihren Entschlüssen über den Ausbau des Schulwesens gewahrt bleibt, können wir uns nur an- schließen. Das wäre natürlich ein unhaltbarer Zustand, wenn man dem Staat das Recht geben wollte, die Gemeinden in dem Ausbau des Schulwesens zu hindern. Endlich fordert der Entwurf noch den Erlaß eines Ge- setzes über die öffentliche Gesundheitspflege auf Grundlage der komniunalen Selbstverwaltung. Daß damit die Ueber- nähme sämtlicher Kosten des Gesundheitswesens auf die Ge- meinden verbunden ist, ist nicht gesagt, der Entwurf läßt diese Frage offen, er stellt sich, wenn das auch nicht aus- drücklich hervorgehoben ist. auf den Boden der Bremer Resolution. die sich mit Zuschüssen für die Aufgaben des Volks- gesundheitswesens begnügt. Vielleicht könnte der Entwurf in diesem Punkte noch etwas präziser gefaßt werden. Soweit die Fordsrungen an die Gesetzgebtangt Die Forderungen an die Gemeinden werden wir. entsprechend der Gliederung des Entwurfs, in einem besonderen Artikel be- handeln._ Preußliche ilusfiihrimgsaimeiliiug zur Gewerbeordnungsoovelle. Der preußisch« Handelsminister hat«nlätzlich des Jnkrast- tretenS der Gewerbeordnungsnovell« über Arbeitcrinnenschutz zum 1. Januar 1010 umfassende SusführungSanweisungrn erlassen. Diese sind als Beilage zu dem soeben erschienenen Ministerialblatt der Handels- und Gewerbeverwaltung Nr. 23 er- schienen. AuS den umfangreichen Vorschriften heben wir als er- freulich hervor, daß das Neckt des GewerbeinspektorS er- weitert, feine Stellung insofern gehoben ist, als nunmehr als untere Verwaltungsbehörde im Sinne der§8 138» 139 sAuSnahmebefugniffe rücksichtlich des ArbeiterinnenschutzeS) nicht mehr die Polizeibehörde, sondern die Gewerbeinspektoren zu fun- gieren haben. Im einzelnen ist vorgeschrieben: Zuständig für die Zulassung der Ueberarbeit von Ar» beiterinnen über ISJahre wegen außergewöhn» licher Häufung der Arbeit ist der Gewerbeinspektor nur auf die Dauer von 2 Wochen, d. h. 10 aufeinanderfolgenden Arbeitstagen, da 2 Wochen außer den etwaigen Feiertagen stets 2 Sonntage und 2 Sonnabende um fassen. Für die Zulassung auf länger» Dauer ist nur der Regierungspräsident(im Landespolizeibezirk Berlin der Polizeipräsident von Berlin) zu- ständig, also auch dann, wenn vor Ablauf der 2 Wochen eine Fort» dauer der längeren Beschäftigung nachgesucht wird. Innerhalb des Kalenderjahres ist der Gewerbeinspcktor nur von neuem zuständig. wenn nach Ablauf der von ihm oder dem Regierungspräsidenten (im L�-P.-B. Berlin dem Polizeipräsidenten von Berlin) zugc- lassenen längeren Beschäftigung in dem Betrieb oder der Betriebs- abteilung die gesetzliche Beschäftigung wieder eingetteten, und, nach- dem dies gesdhehen ist, ein n e u e r Antrag wegen Wiederlehr außer- gewöhnlicher Häufung der Arbeit gestellt wird. Der schriftliche Antrag ist an den Gewerbeinspektor oder durch dessen Vermittelung an den RegierungSpräffpenten(in Berlin an den Polizeipräsidenten) zu richten. Unternehmer, die für mehr als 40 Arbeitstag« im Kalenderjahr« die Genehmigung zur Ueberarbeit nachsuchen, haben einen Betriebsplan für das ganze Kalenderjahr einzureichen, der für den Betrieb oder die Betriebsabteilung die Arbeitszeit der Arbeiterinnen über 10 Jahre an allen Betriebstagen ersehen läßt. Bei der Genehmigung ist, abgesehen von besonderen im ein- zelncn Falle zu stellenden Bedingungen, sowohl von dem Gewerbe» inspektor als auch von dem Regierungspräsidenten(in Berlin von dem Polizeipräsidenten) stets ausdrücklich der Widerruf für den Fall vorzubehalten, daß die Grenzen und Bedingungen der Ueberarbeit nicht innegehalten werden, oder daß Unzuträglich- leiten aus der Ueberarbeit enfftehen sollten. Ist die Genehmigung auf Grund eines Betriebsplanes erfolgt, so ist außerdem zu fordern. daß der Betriebsplan mit dem Genehmigungsvermerk in den Räumen, in denen Arbeiterinnen über 10 Jahre beschäftigt werden, ausgehängt werde. Wenn die Bedingungen der Genehmigung nicht innegehalten werden und die Nichtinnehaltung durch den Unternehmer oder durch eine von ihm zur Leitung des Betriebes oder zur Beaufsichtigung gestellte Person verschuldet ist, so ist in der Regel die Genehmigung sofort zu widerrufen und dieBestrafung wegen Zuwiderhandlung gegen Z 137 auf Grund deS s 146 Abf. 1 Ziffer 2 herbeizuführen. Der Antrag aufAusnahmen wegenUnterbrechung des regelmäßigen Betriebs durch Naturereig» nisse oder Unglücksfälle lst schriftlich an den Gewerbe- inspektor oder durch dessen Vermittelung an den Regierungs- Präsidenten(in Berlin an den Polizeipräsidenten) zu richten,„ßp mutz den Grund, aus dem die Erlaubnis beantragt wird, die Zahl der in Betracht kommenden Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeiter und den Zeitraum angeben, für den die Ausnahme statt- finden soll. Ist der Regierungspräsident(in Berlin der Polizei« Präsident) oder der Reichskanzler zuständig, so hat der Gewerbe- inspektor sofort den Antrag, wenn er mangelhaft ist, zur Ver- vollständigung zurückzugegeben, andernfalls die Richtigkeit der tat- sächlichen Angaben festzustellen und den Anttag mit dem Er» gebnisse dieser Feststellung und seiner gutachtlichen Aeußerung weiterzubefördern. Zu wünschen wäre eS, daß die Gewerbeinspektoren durchweg insbesondere auch zur Durchführung der Arbeiterschutzvorschristen (88 l20s— I20d der Gewerbeordnung) an Stelle der Polizei träten. Leider ist bis zu diesem Schritt der Handelsminister nicht vor- gegangen. Grude Lulle und lllarianue. In der gestrigen Verhandlung stellten die Verteidiger, Recht?» anwälte Kaesiner und Dr. Alsberg u. a. folgenden Beweisantrag: Beweis zu erheben, daß der Angeklagte Echtermeyer da» Ver» trauen einer königlichen Behörde genoß. Echtermeyer ist in diS- kreter Weise für diese Behörde in den Monaten Oktober— No- vember 1908, Januar und März bis Mai 1909 nach Frankreich gereist und dort in Paris, Nizza usw. für diese tätig gewesen. Hierzu wird gebeten, die bei den Akten befindlichen Kopien zweier Kreditbriefe über je SO 000 M. und S 889 800 M.— ausgestellt auf Anweisung der Berliner Handelsgesellschast durch den Credit Lyonais Paris vom l2. Dezember 1903— zur Verlesung zu bringen. Aus dem Inhalt der Briefe wird sich feststellen lassen. wer die königliche Behörde war. Echtermever selbst trägt Be- denken, dieselbe ausdrücklich namhaft zu machen. Ueber die Richtigkeit dieser Behauptungen und tatsächlichen Angaben wird beantragt, den Direktor Fürsienberg der Berliner Handelsgesell- schaft als Zeugen zu hören, sowie auch weiter darüber, daß die genannten Kreditbriefe während der Reise im Besitz Ecktermeyers lvaren und Echtermeher für die Erledigung des Auftrages eine Provision von 00 900 M. erhalten sollte.— Gleichzeitig wird dem Gericht anheimgegeben, gemäß 8 173 deS Gerichtsverfassungs- gesetzes für diesen Teil der Verhandlungen den Ausschluß der Ocffrntlichkeit wegen Gefährdung der StaatSfichrrheit zu ver- anlassen. Das Anheimstellen seitens der Verteidigung, wegen Gefährdung der Staatsinteressen die Oefsentlichkeit auszuschließen, berührt eigentümlich. Ist Echtermeyer gegen die Riesenprovision von 00 000 Mark für„diskrete" Angelegenheiten tätig gewesen, so hat die Oefsentlichkeit alles Interesse daran, zu erfahren, ob und wofür diese Unsumme aus den Tascken der Steuerzahler an den wegen Betrügereien Angeklagten gezahlt ist. Das kann die Staatssicherheit nicht gefährden. Daß der Ausschluß der Oefsentlichkeit die Wir- kung haben könnte, wegen der scheinbaren Diskretion des An- geklagten zu dessen Gunsten einzunehmen, nehmen doch wohl die Verteidiger selbst nicht an. Ein Beschluß über den Antrag wurde noch nicht gefaßt. Bei der Verhandlung des Falles Silbert, in welchem durch ein«! falsche Auskunft Lanfert über Ecktermeyer der Kaufmann Silbert um zirka 1000 M. geschädigt ist, bekundet der als Zeuge vernommene S., daß ihm Laufer mitgeteilt hatte, daß Echtermeyer sehr ver» mögend sei und ein Grundstück in der Kreuzbergstratze besitze. Außerdem sollte Echtermever— nach Angaben LauferS— Neffe des Polizeipräsidenten von Berlin und des Admirals von Usedom in Kiel sein. Landoerichtsdirektor Goebel ersucht den Angek'agten Ecktermyer um nähere Auskunft, in welch« Weise er denn mit dem Polizeipräsidenten verwandt sei. Echtermeyer antwortet aus- weichend und erklärt schließlich, daß er sich nicht genau besinnen könne.— Vors.: Daran erinnert man sich doch aber sehr gern, wenn man den Polizeipräsidenten zum Verwandten hat.(Heiter- keit.)— Zu diesem Fall der Anklage wird der Kaufmann Emil Noiendorss vernommen, der in dieser Sache als Vermittler tätig gewesen war._ ©cricbte-Zcltunq. Ei» Streich i la Hauptmann vva Köpenick führte gestern den Gelegenheitsarbeiter Artur Boß unter der An- klage der Beleidigung, unbefugter Beilegung eines AdrlsprädikatS und unbefugten Tragens einer Uniform vor die 4. Strafkammer des Landgerichts II. Der schon fünfmal wegen Diebstahls vor- bestrafte Angeklagte hatte sich irgendwoher eine Mnrineuniform zu verschaffen gewußt. Hierzu besorgte er sich eine Seeoffiziersmütze, und aus dem mehrfach vorbestraften Diebe und Gelegenheitsarbeiter wurde plötzlich der„Fähnrich zur See Kuni von Ostbeim". Eines Tages spazierte der Angeklagte in dieser Uniform in den Anlagen der Schillerpromenade in Rixdorf umher, wo er die Krauken- Wärterin M. ansprach und sich als„Kuni von Osthcim" vorstellte. Der angebliche Fähnrich spielt« sich als liebenswürdiger Schwere- nöter auf und schnitt der jungen Dame eifrig die Cour. Fräulein M. wurde jedoch bald stutzig, als der adlige Fähnrich ständig„mir" und„mich" verwechselte und auch sonst mit der deutschen Sprache arg auf dem Kriegsfüße stand. Der Angeklagte verabschiedete sich schließlich mit der Bitte um ein Rendezvous, welches ihm auch zrw gesagt wurde. Hierzu kam es jedoch nicht, da der Angeklagte in- zwischen durch folgenden Vorfall mit der Polizei in Berührung kam und entlarvt wurde: Am 3. Oktober kam der Pseudofähnrich von dem Bahnhof Hermannstraße und traf auf der Straße mit einem Soldaten vom 0. Kürassierregiment zusammen, der seinen „Vorgesetzten" vorschriftsmäßig grüßte. Der Angeklagte hielt den Kürassier an und fragte in barsch-schnarrcndem Tone nach der UrlaubSkarte. Als der Soldat schreckensbleich erklärte, daß er sich nicht im Besitze einer solchen befände, rief der Angeklagte den Schutzmann Kiitt hinzu, der die Personalien des Soldaten feststellen sollte. Auf der Polizeiwache wurde dann der ganze Schwindel auf» gedeckt. Der Angeklagte belästigte und beleidigte schließlich auch noch den Schutzmann Reimann. als er an diesem auf der Straße vorbeiging.— Das Gericht erkannte gegen Voß auf 3 Monate Ge- fängnis und 4 Wochen Haft. Unterschlagungen eines LandratSkekretSrs. Die Strafkammer des Landgerichts zu Stendal vernrteilte am 3. Dezember nach mehrstündiger Verhandlung den früheren Privatsekretär de s Landrats von der Schulen. bürg auf Bcetzendorf, Karl Riekau, wegen Unter» schlagung, Untreue und Beiseiteschaffung von Urkunden zu 1 Jahr Gefängnis und ordnete, da Fluchtverdacht vorlag, die sofortige Verhaftung des Verurteilten an. gar de» Inhalt der Inserate «ibcrnimmi die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantivortung. Zhcater. sSiehe Wochen> Spielplan.) Sonntag, den 6. Dezember, nachmittags 3 Uhr: «reie Volksbühne. Neues Schau- ipi-lhaus. 12. Mtellung! Maria Stuart. Hcraiscld. Theater. 3. Abteilung c, /, Uhr: Kleine Preis«._ Trianon-Theater. Abend» 8 Uhr; Kuridans Esel. [ Passage-Theates. I Heute; Naohmitt-Vorstellung ( des großen VarietÄteils. I Anfang 3 Uhr. Kleine Preise. Abende 8 Ubr. Erstes Auftreten der bezaubernden Gussi Holl Ota Gygi 14 erstklaMlffe Spezialitäten. Passage-Panoptikum. Hen to Senegal in Berlin! RA wilde Weiber W Männer, Kinder. Drei Negerdörfer Die Traumtnaledn. NeuiimReiehe des Kdoigs Aqua. Geheimnisoa der Wassertiefe. Plastische Riesendioramen. Tambupttz»- Brigantoa. Panophon- Vortrüge. Alles ohne Extra-Entree! Heiropol-Theater Heute nachmittag 3 Uhr: Luoipacivagabundus. Abends 8 Uhr: Hallo!!! Die grolle Revue! Ranchen überall geatattet. "avÄ®4 Halbe Preise. ToliDwaboha. vurlesle und die neuen SpezIalKitaa. Abends 8 Ubr: Prinz Pinne. Burleske In 3 Bildern mit Henry Bender. Dazu; Das groBe Attraktlens-Pregr. i» Heute � Vorstellungen I Nachm. illt Uhr: Kleina Preise! Abend* 8 Uhr. In beiden Vorstellungen: Otto Heutter. ------ La Pia= in ihrer Szene„Oer Wellen Geist". Heriana Hunde- Theater: Entführung d. Salorae-Tänzerin", gespielt von 42 Hunden und das ssss rollMtündig neue bbs Programm t_ «NM Kommandanten str. 57. T. A. 4, SMS. ver grökte herrnielä- erfolg! „80 INllK uiiiii's machen" BurleSK mit Gesang In zwei Akten, Muiik von L. ytol. mit den Autoren Ainon und Donat Herrnfeld in den Hauptrollen.— Hierzu: LIn �ettungsmittel Komödie in 1 Akt von Ludwig Huna. Ansang 8 Uhr. Vorverlaus 11—2 Uhr Theaterkasse. ßS aihalla 1 1.«er Weinbergsweg 18 20. RosenlhalerTor. Heute nwel Vortitellangen. Nachmittags S>/, Uhr(jeder Be- lucher ei» Kind fretkj und adendS S Uhr. beide« Vorstellungen die voll- Sudtgen Sensation»- Spezialit. " eaterhasse ununterdreohen oaStta. Tunnel: RegimeniSkaPelle. st«, 7h, Schillei* Schillcr-Thealer 0.(Wallner-Tdeater.) Sonntag, nachm. 3 Ubr: Die Welt, in der man sich lanzveitt. Lustspiel m 5 Auszügen von Edouard PaiUcron. DQT* Ende ö'/a Uhr. 3WS S o n n I a g. a b l n o s 8 Uhr: Wilhelm Teil. Schauspiel in 5 Auszügen von Friedrich Schiller. Ende 11 Uhr. Montag, abends 8 Uhr: ZI iL Hobbs. Dienstag, abend» 8 Uhr: Ein Volksfeind. Theatei*. Schiller-Theater Charlollenburg, Sonntag, nach m. 8 Uhr: Hacbetta. Trauerspiel in fünf Aufzügen von William Shakcsveare. IHU- Ende ö'/t Uhr.~VS9 S o n u t o g, avendS 8 Uhr: Hla Hobbs. Lustspiel w 4 Auszügen van Jerome K. Jerome. Deutsch von W. Wollers. Ende 10'/. Uhr. Montag, abend» 8 Ubr: Waliensteins Lager. Die Piecolominl. k> i e n S I a g. abend» b Uhr: Zum erstenmal: Der Neineidsdauer. c�8T�!>l'8 PAX«PT1«UH Priodrietistr. 168(Pseherrpaiast). SHT" SßF" indische W'itwcnvcrbvennang! Täglich 7'/, ühr abends X Sonntags SJ Vorsteilungen. □ □ Heitere Künstler-- Abende. □ Caruso usw. Grammophon-Verträge. i Margarete Cara, Signer Arturo, Moderne Magie. □ llüiiiner-'»«> Saal Sonntag, d. 6. Dezember.?'/, Uhr: Populäres Konzert sea BiQthner-Orciiesters. Dirig.: Eordinand Velwser. Solist; Wiszwianskl, Lambinon. Karten b. Bote ABock, Werlheim eto, Dreh.-BOroLtltzewst.76, Tag.-u.Abendk. Schickt Eure Kinder ( Alex an derpl atz). MM- Voranzeige. THB Mittwoch, 8. Oezbr., nachm. 3 Uhr: Erste große Weihnachts- Kinder-Vorstellung mit eigens hierfür zusanuuen- gestellten (Uesen-Pracht-Programm. Besonders hervorzuheben: „Anctaonbritdol". Am WelhnachtBabend (Tongemälde). Jngcndtrttume. MM- Die Uilfillche-MM nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Um Betincb in Bombay und vieles andere. Eintrittspreise von 30 PI. aufwärts; Kinder auf allen Plätzen halbe Preise. Anfang präzise 3 ühr. Kasseneröffnong'/,3 Uhr. Volgt-Tlieater Gesundbrunnen. Badstrahe 68. Sonntag, den 6. Dezember, nachmittags 3 Uhr: Die Else vom Erlenhof. Volksstück in 6 Akten von Staad. Abend» 7 Ubr: Flotte Weiber-. Volksstück mit Gesang In 4 Alten von Treptow. Montag, den 8. Dezember 1309: Gastspiel de» Direktors Bernhard Rose. voi Hstw von Kirchfeld. Volksstück mit Gesang in 6 Akten von Anzengruber. Kassenoffnung 7 Uhr. An'---- ilnsang 8 Uhr. QSE=THEATE Grotze Franksurter Str. 132 Ans. 8 Uhr. Ende 11 Uhr. Maria Stuart. LI Trauerspiel in 5 Akt. v. F. v. Schiller. Nachm. 3 Uhr halbe Preise: Leben und leben laisen. Montag: Maria Stuart._ üöu i gatad t- K aeino. Holzmarktltrabe 72. Gänzlich neues Programm mit Eranz Wobunskl. Neu I Um 3 Uhr: Neul Am Nordseestrand. Nordisches Volksstück in einem Akt Nach der Vorstellung Mittwoch, Sonnab., Sonnt.: Tanzkränzchen. Am IS.Dcz Befl.b.Welhnachtsvorsi Casino-Theater Lothringer Strohe 37. Heute 8 Uhr I>er Obergauner. Komödie in 3 Akten von MirSki. Vorder: Vuuteö Programm. Sonntag 4 Uhr: Familie Klinkert. MlUt-Ji M�»w Moriiiplelz Anf.8 Uhr. Nie Kirmiilllsllik Fiirjlt«-Familie Zllonesou �g!o in ihren geheimnisvollen Künsten. Konntag nachm. 3'/, Uhr: Grolle Vorstellüng zu kleinen Preisen. iS in Kind frei. Sanssouci, S'V. Direltton Wilhelm Reimer. Heute, Sonntag: NeueS Programm. Elite-Soirec tÄ» von Manns NordtLSänserii Am Meer. VollSstück w 1 Akt. Beg. Sonnt. 6, wochent. 8U. M o r g en Montag: Hoffmanus Norddeutsche Dünger. Tanz. Mittwoch: Dheaterabeud: Die Lieder deS Musikanten. vroSe Vogeiausstelluiig- Lonnaiienci, 4. bis Inkl. Dienstag, 7. Deremder: IDANARIA Sltost.Ver- ein Berlins Kanarlen, Papageien, In- n. ansländische Vögel osw im ..Landsberger Casino", I-nndsberger Str. 89 J Ji• Die in allen mit Plakaten belegten Hand» ver» i nrtnpio langen käuflich. Lose sind die grünen, deren banden|il{l|r||H Ziehung am 8. Desember, also vor mit UUllwl Iw Weihnachten, staitfindet. 2746b ■.andsberger Allee Mo. 1, H. DieUelmnna, 13. Oekonom. Or. Hilltlir-Konzert. Ausgeführt von der Jeden Sonntag:«r. miltar-HonEert. Ausgo Kapelle des Kaiser- Alex andsr-Garde-Grenadier-Regt. Obermusik- rneister E N e u m a n n. Anfang& Uhr. Zum Schluß: Klno-Thenter(AUerneuestes.) Im Gartensaale: Ball. Heine vollständig renovierten Säle, von 20— 1500 Personen fassend, empfehle für Vereine, Versaranilnngen, Festlich- keiten, Hochzeiten. SW* 2 moderne Kegelbahnen THQ Arbeiter-Bildungsschule Berlin, Sonntag, den 5. Dezember, abends 7 Uhr, t0'18* in den„ Ar minh allen", Kommandantenstr. 58/5�: Vortrag des Reichstagsabgeordneten Or. E. David°>>» Darwinismus u. Sozialismus, Eintritt 20 Pf. Garderobe frei. Nachdem: Gemütliches Beisammensein u. Tanz. Sonntag, den 5. Dezember, S'/, Uhr und 71/. Uhr: 2 grüße Norßeilungen. Nachmittag» hat jeder Besucher 1 Kiud auher Galerie frei, weitere Kinder zahlen halbe Preise. Nachmittag» und abend» ganz besonderes Programm: cklstr. Klblo mit den P a p a- g ei e n Cocoo u. Laura. Der berühmte Ddiimpause als Kunstradfahrer, ttenr» Valdorf, der moderne Simsen, sowie die übrige», Spezialitäten. Um 9 Uhr Ende ca. 11 Uhr Die drei Rivalen oder TasuiysteriöseTchlost in der Normandie im 3. Alt: Die Wiidsehweinjagd. Feeniialte SetiluBspoüieose. ■ Södafrikanischer■ Buren- Zirkus Colombo! Sonntag, S.Dezember, nachm. 4 Uhr; ungekürztes Programm! > Kinder die Hälfte t== Abend» 8 Uhr: !! GalaaVorstellung 1 1 All-Boxhagen Ärt«nrM« UM Massiver ZirkuSbau.~QMB UM Masswer Zir!__ 3000 Personen fastend. Dampsheizung. Zum erstenmal In Europa! EieWellUDMei'-liezellzM Preise 30 Pf. bis 3 M. Nasl-Thealer. tStrektion: Robert Dill& Karl Pirnau. vurgstrahe 24, am Bahnhos Börse. Das»oMsländlg neue brillante Doaembor- Programm. Die neue Herrin. Taft? Taft? BorzugSkarte» überall zu haben. Den p. t gröberen Vereinen zur Kenninis, daß diwch Zufall der I. Weih- nachtsseiertag zur Abhaltung einer Matinee freigeworden ist. Rejlektanten wollen fich umgehend melden.— Des- gleichen empfehlen wir unser Theater (biS 5000 Pcrs. fast.) zur Abhaltung grob. Veriammtungen und MatlneeS. Heute Ast (Alexanderplatz) " 1 Trumpf. Vollständig neues Novitäten-Programm n. Carmen und die Obrlgan Schlager. Ununterbrochen Vorotellung von 3 Uhr an. W.�foacks Theater emmttiim 16, am Resenthaier Tor. S Klassiker-Borstellung. Othesto, derMohr von Venedig. Othello: Franz Meiker. Abend»'/,9 Uhr: Buschlie»'!. oder: Im Sdelgrund u»d tiefe» Wald. verdankt se/n Renommee Stifner hervorragenden Qualität und Bekömmflchke/t Elcnto Sonntag, 5. Dezember: große l 2! nachm. 3'/, Uhr u. abends 71/, Uhr. i Um 31/, Uhr zahlen Kinder unter! zehn fahren auf allen Sitz-* plätzenhalbe Preise.(Galerie j volle Preise.) Um SVa s Farmerleben! ohne Kürzung. In beiden Vorstellungen: Die grOßfe Sensation! Oer Amerikaner Kerslake; mit seinen weltberühmten dressierten Schweinen. In beiden Vorstellungen: Familie Alb. Jnngniann. J Vorfühien und Reiten der 1 besten dressierten Schul-, Freiheite- und Springpferde, j Sämtliche Clowns mit neuen s Witzen und Entrees. "uhr: Farniepleben. lelhnachts- Messe f RR OresdcnerStr. 34j3S| Cd i älteste a. El Luisenhof III grbllto) T-gi.ch: KONZEBT. Eröffnung: Wochentag» 5 Ufa Sonntag» 3 Ubr. Entree Sonntags 20, Wochentag» 10 Pf Foiies Lsiiriee. Stnfang 8'/. Uhr. Sicher ist sicher. Neuer bunter Teil. Der Zltsun meiner Jran. AK-noabU 47/48. Sonntag, de« 5. Dezember 1909f Auf allgemeinen Wunsch k Ikf klm 100 MMi Bollsstück mit Gesang in 4 Allen voll L. Anzerigruber. Der Wurzeisepp.. Han» Reitz. Neiehshuileu-Ihester. 8trttlnor 8ttng«r Zum S ch i u b, neu: Der Nachtwächter Von Zerpeuschieuse. Ltudentoabild v. 5. hiersei. Ansang: Wochent. 8 Ufa. Konniaa» 7 Ubr. Volks-Theater ttlxdorf, Hrrmannstraste.20. Sonntag, Den 5. Dezember: Der Leiermann und sein Pflegekind, Volksstück mit Ges. in 3 Abi.(7Piiderns von Birch.Psciffer. Ansang 7 Ufa. Montag, den S. Dezember: Wach- und Schnell- Geselisehakl Schwant in 8 Allen von Rich. Manz. _ Ansang 8 Uhr._ Karl liaveriand Anfang Theater pröz 8 U 77/79 Kommanda„lenstrabe 77(79 «»g» neue erstklassige f Spenlallllltcn. Schlager auf Schlager! Krrljnkl Krater- Thtater Kaslanienallee 7— S. led.Ssnntg. u. MittwocT GroSe Soiree der Apollo-Sänger. Sonntag: Ans. 7 Ufa ___ Mittwoch: S>/,Ufa. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen Dounrrstag: �iite-vaii. �liiKmbUÄ vallner-THeaierstrabe 15. i'X-. Großer Bai) Grobe» Orchester. Ansang SanntagL 5 Uhr. A. Zamcitat. Markgrafen-Säle 34, llarkerafen-Damni 84. _ An der Stralauer Allee. Jeden Sonntag: Srallvi' Kall. Im Reltaurant täglich»luiiialische Unterhalinng. Vorzügliche Küche, sf.Bierc u.Weine, Billard U.Kegelbahn. liMMM» X., Liiausseoete ttll. llaei liicktee. »eotv Svnatax: Paul Manthejs lustige Sänger. Anfang k Uhr. Eintritt SO Pf. Nachdem: Zsomilie»< Kränzchen. Im weisen Saale von b llhr ab: Qrokei' katt. Mysium l.anä»deeger »Ile« 40-4«. lesen Svnntag Im liie»en«»»I: ---- Gr, Ball= Anfaiig 4';, Uhr. Entree trei. Innungs-Kraukrllkafft der Aüch-.5lhitfer-.Alegkldecktr Berlins. Wahlversammlung am Donnerstag, den lS. zcmber er., abends« Uhr, Lntter, Weinltraiie U. l. Wahl von 22 Delcglertc» der Arbeitnehmer pro 1910. 2. Wahl von 11 Erllchmännern der Arbeitnehmer pro lSlo. S. Wahl von zwei Krankenton- trolleuren. 2S7/1 Der Borstand. Gustav H o hdo rf, Vorsitzender. De- bei Orts-Krankenkasss asn Berlin. Die für die Wahlperiode lS0Sll«>S gewählten Vertreter werden hiermit zu der am Sonntag, den>L. De- zember lvOV. oonniitagS 10 Uhr bezw. 10'/, Uhr im Englischen Garten, Alexanderilr. 27o, stattfindenden lZliienfl. Kgassal-Vaizammlung crgebcnft eingeladen. Um 10 Uhr: Bersammlung der Vertreter der Arbeitgeber. Tagesordnung: Dahl von 2 Borstandsmitgliedern für 1910/1911 an Stelle der aus- icheidciiden Herren OberS kh und p a u l h. 297/3 Um 10»,, Uhr: Bersammlung sämtlicher Vertreter. Tagesordnung: l. Dabl des Ausschusses zur Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres. 2 Abänderung de« DienswertrogeS und Anstellung bisherigerHilfSarbeiter. 3. Antrag Erfurth und Genossen wegen Abschafsung der Karenzlage. 4. Antrag der Aujsichtsbehörd e wegen Abänderung von§ 31 Absah 2 deS Statuts. 5. etellungnahme zu den neueren Bestrebungen der HauS- und Grund- bcsiheroerelne. v MiUcilungcn deS Vorstandes. Versammlung der Vertreter der Kasscnmitglieder. Tagesordnung: Wahl von 4 Vorstandsmitgliedern für>910/1911 an Stelle der aus- scheidenden Herren P l e h l, G e u«, W e h l a u g k und G r a m b s ch. Berlin den 3. Dezember 1909. »er Voru-tand. W Pie h 1, Vorsitzender. inialideo-Onterstiilzungskasse dar SleiriielerJioiiri Am 14. Dezember. Herrn Job Hah aus»ibänderunä der " I, 5 und 6 deS Statut« Dirnstna, abend« S'/, Uhr. findet imlan>ml»ng beiP. nkll der TageS- ordnung vertagt wurde, findet l. die /fortlehung der Beiolung über den Antrag des Vorstandes sla't aus Ab. ändern» g der HS 4 und 5 de« SlalutS und Erhöbung der Beiträge von 30 ans 40 Ps. vro Woche 2. Antrag deS MMMW ife M' M 3. Ver. iedeneZ. 27euu>alit, Sick.»8— M.. neue Dainensahrräder. Stck. 45.— M. Lustschläuche 1.—, Lausdecken 1.— an, Azetylmialernen i— usw. Kinder.. Knabeu-, Vladchenräder in grober Auswahl. Hocharmige Famllirnnähmaschiiir 50.—. Leser de«.Vorwärts" erhallen ö»/«iliabatt, Verl. Sie grat. u. fr. Katalog Nr. 6 über Gprechmasch., Schallpl., Uhren Goldw., Lederw., Nassen usw. sowie Katalog Nr. 10 üb. Fahrrad, u. Nähmasch. DrOStc» Fahrrntlhnns Berlin», Ernst Machnow, �au£lg»l�r«erllnaj«etnmel*l� Jahresumsatz ca 16,000 Fahrräder. --------— HdZGUtstHl! Biou renoviert! Cafe Meyer Dresdener4'*Slr. 128/129. Kaffee 10u.1S, öior.bell.u.dunk.lOPs. ca. 60 Zeitungen; Billard@16. 40 Ps. Zahlstelle der Freien Volksbühne. Aclituis«;! Weddliig!'MD Empfohla den Parteigenossen mein rcichlialtlKos l-as/er in in U/ücnlin Lieferant ü. Konsum genossenschaft. BiileD, Kiitzeo, SEhirraen, Stöcken, Krawstten, Wäsche. üe,eran!"• Konsum- Um gütigen Zuspruch bittet H. N6Ul]6ri, �tUUerstr. 164. II, Kontor und Zentrailager: Ii GrQner Weg 11. ---------- Amt VII No. 2301 und 6689......... Die 52 Verkaufsstellen befinden sich: In Berlin: O.i SO.: SO.: Marirnsetr. 37. Zorndorfer Str. 61. Liebigstr. 7. Kopernikusstr. 33. Bödikeratr. 7. Mirbachstr. 26. Bfttzowstr. 34. Winsstr. 63. Kochhannstr. 14. Büsehingstr. 12. P'orster Str. 20. Micbaelkirchplati 4. Mantouffelstr. 91. WclBcni*««: Lichtenberg: Bnmmelsborg Karlnhoret: Rlxdort: Langhansstr. 144/145. Bürgerhoimstr. 102, Kronprinzenstr. 1. Türrschmidtstr. 6. Wismanilatz 3. Gundelfingenor Straße 51, Weisestr. ü2. Emaerstr. 83. Wildenbruohstr. 61/68. Jf.: Torfstr. 28a. Antwerpenerstr. 4. WiUdenowetr. 30. Maxstr. 13a. Prinzen-Allee 85. Swinemünder Str. 44. Oroifenhagener Str. 84. Hnasitenstr. 63. Garten str. 8. Schivclbeiner Str. 9. Soldiner Str. 103, Geriohtstr. 8. In den Vororten: RIxdort: Friedelstr. 15. Böhmische Str. 47. Reinickendorf 4»: Hoppestr. 18. Tcmpelhof: Berliner Str. 41/42, Mariendorf: Kaiserstr, 110. SctaUucborg: Apostel-Paulua-Str. 40. Gothenstr. 1. Frledonan: Mosolstr. 7. Frledrlctasfolde: Caprivi-Allee 44. _ L ••• ••• Verkaufszeit ••• ««» in den Verkaufsstellen von 8-1 und 3-8 Uhr, Sonnabends bis 9 Uhr. Sonn- und Festtags geschlossen. r Mitglieder werden in allen Verkaufsstellen aufgenommen, BHV- Eintrittsgeld 50 Pf.-MlL Mitgliederzahl über 24000,— Spargelder über 300000 M. Geschäftsanteile etwa 200000 M.— Hausanteile über 210 000 M. Umsatz in den 5 Monaten des neuen Geschäftsjahres 1336461,08 Mt Zum Weihnachtsfest empfehlen wir zum KUCfldlbUCkGUS Feinstes Auszugmehl, Rosinen, Sultaninen, Mandeln, Zucker, Zitronat, Hefe(Bärme) und sonstige KchengewQrze in bekannten besten Qualitäten. Ferner empfehlen wir die seit Jahren geführten und belickten Dresdener Pfefferkuchen, Wallnüsse, Haselnüsse, Zigarren und Zigaretten in kleineren geschmackvollen Geschenk-Packungen. Aepfel und Baumkerzen* DM" Die Verkaufsstelle Oerichtstr. 3 wird am Montag, den 6. Dezember und Manteuffel« Straße 91 am Dienstag, den 7. Dezember, eröffnet Am heutigen Tage, Sonntag, den 5. Dezember, von 3 Uhr ab findet für Rlztforl bei Hoppe, Rermaonstr. 49, eine 146/4* W Waren-Ausstellung"®3 nebst Tortrng statt, zu der alle Mitglieder und Interessenten eingeladen sind. billiges Angebot Geschenke für Damen 2 Teeglashalter aÄa,,TibStt95pt V* Dts. Bierglasanter8ätze0-. _ 1 Uijolllu-Btal*«« n Ttiatel- p' •C Butter- aJLäsebesteke 1.25, 1.50 � Zinkwa8chla9Bm.Wtti6t8.75, 10.75 � Wringmaschinen...... 8.75, 9.75 « WÄ®*wÄer!LM... 11.50, 13.50 � Wäscherollen........ 18.50, 21.50 O® Kohlenkasten... oad lufechrlft..... 1.55, L95, 2.50 � Emaille-Eimer Äi"o«« o* MesslogbOgel o. Knopf,.«.W, C Waschgaraitnren Po????,.. WH» man, modern dekor., S Teile»»5W,«.DU Z Tafelservice„ MM moderne Banddekore............ 1�, fJ Q rar 13 Personen, 96 Teile....... 25.90 Kafleesenrice p?SSlIÄ»o,SIi g»We�eÄ 2.90. 3.75 w. 7.50 2.75 4.75 •g Köchengarnilnrenili�isua' E Formen, in Delft( Goldstempel and« n»c JJ Gtreablomandeboren.........> v O Praktische Hansbinse SA Wiaterstoffen, schön garniert... O Seidene Binse mit".SÄ„ W» Einsätzen reich garniert.......... O.sJ Z Äoirö-Jnpon *W> Streifen........................... M*Knc,a aus FlaoschstoIT mit mannee durchgcatepptem Beeati n ne in vielen Farnen.................«.«« Abendmantel S�fÄten*«.« Farben, mit reichem Knrbelbeent««m. I O Imitiert Alaskainchs ca. 129 cm lang, mit Kopf, Scbwelf]| ne and F fötchen, doppelseitig....... II.äO Dann passende Taschenmaffe..... 14.75 Elegante Briefpapierans- stattnngen 45, 95, 1.50, 2.00 Goli-Jacketts 7.50, 9.50, 11.50 Znavenjackei... 1.45, 1.95, 2.75 TalUentächer... 1.95, 2.45, 3.75 Kapftflcher 55, 85, 1.35 Geschenke für Damen 6 Büschem» Karton.„,, elegante AasfOhraBi"«> 1.30, 1.00 Stranesfeder- Fächer L75, 2.90 Ball-od.Theater-Schal modern bedruckt.......... 1.45, 2.75 mit Tautropfen........... 2.90, 4.50 Bkagen und Manschetten- Garnitur!.m IUrionil?.Te"eh,e"flRpf d nen AnsfOhrnngen.»«"• Tischdecken a FUa.relch eekurbelt 3.30,«>00,«.00 SS6Ck!a.. 6.25, 8.76, 10.50 Vwieger��-i'�sört Ziegenieüe Jr\rTbe/B,chl,d"1" ea. 73xtT5 om............. 4.75, 5.75 imitiert Kamelhaarstofischnhe 2.25 HLiSehnhe in hübschen Farben 2.90 BleHon-Pantoiiel|?,r�Tner***95pf Lousianatncb- Garnitur p«säend für 1 Deck* n qc o VA A LI» bett und 2 Kissen..«.»0, Os99, 4.0D Bettsatin-Garnifnr... 1 vockbett u. 2 Kissen p»ss. OJ&O Bettdamast-Garnitur passend für I Deckbett n. 2 Kissen 5.25, 5.95 Züchen-Garailor pawend m, lDecubettu.2Kissen2.80, 3.75, 4.90 Hemdenweh c.Äte, 2.85, 3.50 Lonislasatncb KiopMetear 2.95, 3.85 Stnbenhandtöofaer V'h&°ert «/, Dutzend... 1.85, 2.45, 2.85, 3.80 Eöobenhandtächer fSTÄ 1.60, 1.90, 2.85, 8.80 Tischtöeber gesaumi, für 4 Personen..... 1,45, L90, 2.25 Tischtücher ges»«»». für 6 rerseown..... 1.95, 2.45, 2.85 Tischtücher«winmi. für 10 Fersonen.... 3.45, 4.50, 5.75 Kaifeegedeck- mit 6 Servietten im Karton 3.00« 30 Geschenke Hir Mädchen Forder- oder Acbaolsohtas* m t Spitze besetzt 55 e0_ 65 1. 75 em " 70 75 85 95 1.05 Hemden ca. 45 50 60 65 Beinkleider ca. 65 40 49 SO 66 66_ 6» 85 95 1.05 US 1.25 1.35 L45 Taschentücher m, buntem ßQ, Band. l/a Dutzend Im Karton DD, A.1U ReformHänoeschürzen In reisend. Aasrohtuigea,««*• ne« nc weiss«der ferblg....... Iw, DD, I.aD Märchenbücher gnu«, fin Autoren, reiche Auswahl«o, DU,«ort Blinder Strümpfe Betaewoiic.sefevan Öröees 1. 2, S 4, 5. 6 7, 8.• Paar...~55- HK- TUT Nähkasten(«nm 30, 55, 75, 1.00 Handschuhe»..�.»riakt..... SS Ff Geschenke für Knaben 2 Lavallieres Reine seid«..... 95 fi Kragen und Manschetten GarnKur, ecru ötoff mii qc« ne| an Spachtelspitze garniert DD, a«C.D, io�J PläSCh-Sohuhe Ä™7MenaU.d l.50 Imlfcert KamedwareloäBtfttrte 1.65 PalAtAta aua blansm WintersNjff, a oAUIULo'anz gefüttert, zweireih., mit Aerme'atlckHr«!, Abzeichen n. � 25 Mantel aar gmlpptem Teivat aniei Bit breitem Kragen and» m TaFetzüscbe. ca 50 cm lang........ D�U Jacke aus blanemCbevlot mKortM n«c »ngefasst, QrSsss 1-6... durchweg«.»« � Klsb&r• Imitation bo- uaminsr. Stehend aus: Kragen, und Hifle, mit reizendor» tc Oarniernng....................... e,.- aus Hermeiin-Initatloa, Garnitur. bestehend ans K azen und Hüffe, in schönes»»e Ausführung.......................«•'« rund oder Hat. oJaQCQ roseu-Fona, ecr. glraiert4..8'"".��! 75.95. 1.25 Eäppchenbrann.geripptOTVaivsl t n« mit Rhsehengamlerong..........-»-« Kleiderschärpen 0K, QK „Beine Seide"...............«O, 1.00 Emaille-Service'r�/Ät', 9. Untertasse n. 2 Teller............ t»30 Besteck Ä"to..?.!!r.�45Ft Essservice* Jnt'dekoriert..... 85 p« Kaffeetassen mit Untertassen.. 10 Ff Ooldknöpf. für 3-8 iah r., dufo»weg polafnfa ans farbigen Wrnter-' l ctlciuto Stoffen mit Samtkragen, A CA gefüttert für 3-9 Jahre, durchweg Winter-Joppen uddsÄ m. 3 45 Funei u. M.Wasclt o, fort- 14 JSbr. Ö,,J Anorins. Bissen- od. Sport-Fassans, ruldligo ,na farbigen, haltbaren Q 7c Stoffen, für 3 bis 8 Jahre, dx-cb• eg DcinVlßiriop aB* blauem Cheviot iSSlilBiciucr dunklen haltbar| Ott Stoffen ttlrSbls 14 Jahre, durchweg (Ton,«Ion»II Macrosen- Ausschnitt uemnen oder Ha-epriese ca. 45 5'i 55 60 65 70 73 80 50,60,70, 80, 90,1.10; 1.207135 Taschentücher 8. 10 pt .�.SÄnd 75. 95 F. Scholtomlster 2.85,4.00,5.25 Taschen- necessaire ...48. 95, 1.45 Uhrketten 45,95. 1.45 Holzschankelpferd hochJ..c.m 2.85 __ Dampf- 851 n maschinea 95,2.95-20.00 Eisenbahnen; mit tSchieiien.. 85. 1.45 20.00 Festungen ...48. 95, 1.45 Kineioatograph 95,1.75b 25.00 Laterna maglea 43, 95 vis 15.00 Ais besondere Weihnachts-Vergünstigung in dieser Woche bei Einkäufen die Doppelte Anzahl Rabattmarken i Ven dieser Vergünstigung sind nur wenige Artikel ausgeschlossen Geschenke für Herren Reisedecken-. 4.75, 6.25, 7.95 Schlafdecken 3.25, 4.95, 6.75 Sophaklssen satm mit.... 25 Volant, hübsche Anstohrnng*>4«, 1»"D ßf Oivandecken uus'm 3.75, 5.25£ Cachenea 95».« weise,.Beine Seide*............. 1.75 V) Imitier! Kamelbaarstofiscbahe 2.50 � Melton-Pantoffel............. 1.50 3 Hemden»ermalfneee».... L25, 1.75 liä Beinkleidwr winiwWttsitis 95, 1.45® Beinkleider L45® Strickvr asten... 2.75, 3.75, 4.75 Q: Auto-Schals.......... 45, 95, L45% Socken meBen, FttMetUMHUi 35 Ff ß) Socken.B-we wotie*.. 75 Ff «5 1.95 m. 20,00 O 3 Klassiker-Ausgaben bw« 1.10 Lexikon dee deutschen Keehta- M (aotisuniiseh)..... I grosse Bind. 3.00| Hosenträger 95, 1.45 k? Krawatten 95 w. 3.58 Regenschirm oiort»mjnM»t»i 2.90«P RegoDsehirm pn»»Hnibeet4e. mit seideaem Taffet-Ftttteni.....«."O Spazierstock mit echter Silber- »iulage und tuüdgrbügener Kracke o.9U Oberhemd weise, m.Plgnd-Blnntn 4.50 Oberhemd Krtf™.?..!!!*? 2.98 Trikot-Handschuhe centt«rt L10 Schlafröcke mit elegantem Be«aiz............ 9.0V Wintor-Joppen SÄTS» S bi> j 300 Mark Belohnung daß ich keine Zähne mit echten Platin-Stiften verarbeite. mit drtllcber Betäubung" pro Zahn 1 Hark. Unter Oberleitung eines praktischen Zahnarztes.| I.Pml«N Elsa«serstr.t4,l| IV. Prüll NO. Palisadeaitr. IM,|.| H. � 8W.Frledrlch8tr.35, 1 V.„ Moabit, Hultenitr. 65, II. I III. a S. Oranlensir. 61, II I VI.„ Charlttb ,Wilmeridor(erst.117 1 Beqneme ZahlungHsvolec.| Verantwortlicher Redakteur Richeed VdrtH, Berlin. OäWZlökeHinei'Wercenbier Aerztüch emrfoblc it;• PaMenrikieft. S-Ml 4■ Iii.» a'i■ .. �» tu i I i e«i-4• r i*tl 11 1« > hu, r: u)tc ,'j, 1» m Vt ilp oei,. Vt:.?.■■. haben-,... Brauerei Oswald Berliner Berti N. 3t ttsr 1 MARK wOcbeDtliche Teflzahlun« liefere Sprechmaschinen und SchaMsilallcn, out D« Fat, Ii«« Natürlichste Wledergepe. Otssonsi zu Jedem Appsrst 12 aeneste 8 Boltuch, Frankfurter Allee 76 1 Kein Laden'mal Jffobel-7abrik 5 Reichenberger Straße 5 liefert Rlnrlchtangen von »OS,»SO, 400,&OO. eoo. 800 bis(O OOO Harb. Anerkannt gediegene Arbeit!«»iL* Auch TsiUahlung 1 1 Aeußerat blliljge Prelae t Slaater an jedermann franko J■m»amimmmmm«ni«««mmannmaB��mmnm»�, Samt und Seide auf dem Weiltnaciilsliseh bilden stets das vornehmste Geschenk für jede Dame. Der Welhnarhu,- Verkuat des Seiden» Engros-Hauses Seide n-Her»og, Leipziger Straße 79, 1 Treppe, bietet beste Gelegenheit, die ttrund ervollsten Seiden und Samte für Roben, Blasen, Japans etc. zu ganz geringen Preisen, zum großen Teil sogar für die Hälfte, einzukaufen. Unter Tausenden von Coupons hebe ich besonders Hervor: Reinseidene schwarze Daraaste, iferveilieux etc., früher bis ca 6.00, jetzt 1.50, 2.25 bis 4.50. Reine Seiden für GeseUsohafts- und Straßenkleider, früher bis ca 4.00, jetzt> 50. 2.00 bis 2.50. Beine Seiden für Braut-Roben, früher bis ca. 6.00, jetzt i 50, 1.75 bis 4,50 Ball-Seiden jeder Art, in wundervollen Lichtfarben, jetzt 1.00, 1.25 etc. Blusen, und Jupon-Seiden, Streifen, Karos, Chinas, jetzt 1.25, 160, 1.76 etc. 1 Posten Crfipe de Chine, doppeltbreit, für elegante Oesellschafts-Roben, 3.50, 4.50. Viele hundert einzelne Hochzeits- und Siloerhoohzeits-Roben enorm billig Herrlich üieDende Liberty-Seiden. für elegante Oesellsobaftskleider, sehr preiswert Schwere Damast-Futterseiden für Jacketts and AbendmänteL jetzt 1.50, 1.76. Ein Posten wundervolle Samte für Blasen, jetzt 1.25, 1.60 BW Meter. Seiden- and Samt-Reste in großer Anzahl für die Hälfte und darunter. Bin Posten kostbarer Seiden-Plüsche und Velours du Nord, 80/120 om breit kür elegante Mäntel und Jackett*, •norm billig, von 6.50 an. Mehrere Tausend Meter Roste, Coupons und Abschnitte, darunter Sehen • 1.25, 1.50 per Meter, welche teilweise das Doppelte und Dreifache gekostet haben. Seiden'Herzoj?« Berlin, nur Leipziger Straße 79,—' Per WcUiaaehte-AnwvarlrtMil hat begwowe««. �enBnfcMUntitl»n«ntB; ltz.«lade. Berlin. Druck u. Verl*,. BerwSrtß Bucht. rudern n. Verlugdunftult Paul v>O»m h ta. Hvtlw s«. Kl. 284. 26. ZahrMß. 3. KcilM i>ks Lmörls" Krrlim WldsblM Zsml»g> Z. ZeMbtt lW. Nlrlichsstlicher Aochenberichl. Berlin, 4. Dezember lSOS. Ekst« der Schrchzellpokitil— DenlschlandS Außenhandel mit Sie- tretde— Ansjuhrprämie— Plündeiung der Rcichskajse Liedes- gaben und Steuerdruck. Die Verbälwisie am Arbeitsmarlt. in Verbindung mit der Preisbeweanug für die wichtigsten Erzeugnisse der Agrarkuliur, und dazu die Gestaltung der Reich-Zsinanzen lenken mit zwingender Ge- Walt die Aufmerkiamkeit aus die Quellen der Uebel. Und da ist in erster Linie unsere Liebcsgabenpolitil zu nennen I Das Höherziehen derZallmauern hat unsere Handelebeziebmigen mit einer Reihe Staaten ber'wlechrert, und die mit den Zollerhöhungen in Verbindung stehende empfindliche Verteuerung der Lebenshaltung schwächten die Konsum- kraft der breiten Masse; sie mußte den Verbrauch gewerblicher Er- zeugmsse einschränken. So wirkten zwei Friktoren zusammen ver- schlechtcrnd aus die Berbältnisje am inländischen Arbeilsmarkt. Ver- minderte Arbeitsgelegenheit, hochgeschraubte Lebensmittelpreise. das sind ficht, und fühlbare Resultate unserer agrarischen Wirlschasts- Politik. Ihr verdanken wir auch die erhöhte Last des Steuerdrucks. Sinnensällig tritt daS in die Erscheinung durch die Praxis des EinfuhricheinweienS. Es kostet die ReichSkosse viele Millionen Mark. die als Aussuhrpiämie in die Taichen der Gelreldeexporleure fliehen. Seil Inkrafttreten der neuen Handelsverträge mit den exorbitant erhöhten Schutzzöllen hat Deutichtands Außenhandel mit Getreide eine Gestaltung erfahren, daß man glauben könnte, unier Konsum bleibe hinler der hnlandserzeugung weit zurück. Wir machen über die Ein- und Atissuhr von Brotgetreide diese Auf- stellung: Einfuhr Aussubr Weizen Roggen Weizen Roggen To. To. To. To. 1903.. 2 008 082«48 472 200 447 242 834 1907. 2 454 846 608 267 95 820 282 822 1908.. 2 090 544 847 264 261 111 586 127 Rückgang der Einfuhr, enorme Steigerung der Slusfuhr: das sind die markanten Merkmale der eingetretenen Veränderung! Im Jahre 1903 halte sich die JulandSvers orgung auS den, Import und Erport gegen 1907 bei Roggen um 614 808 Tonnen verschlechtert. Dem Einfuhrüberschuß von 375 445 Tonnen für das Jahr 1907 stand für 1903 ein Ausfuhrüberschuß von 238 863 Tonnen gegenüber. Der Außenhandel mit Weisen brachte für den deutschen Markt eine Minder- Versorgung um 529 593 Tonnen, der Einfuhrüberschuß sank nämlich von 259 02« Twnen aus 1 829 433 Tonnen. T as ergib« eine Minder- Versorgung an Brotgetreide von zusammen 1 143 901 Tonnen. Und diele Bewegung hat. soweit Roggen in Betracht kommt, im laufenden Jahre noch weiter angehalten. Nach den amtlichen gu'ammen- stellungen resultieren folgende Zahlen für die ersten zehn Monate der beiden letzten Jahre: Weizen: Enifuhr- Einfuhr Ausfuhr Überschuß To. To. To. 1903.... 1 745 473 171 273 1 574 205 1909.... 1944 953 140 571 1 804382 Bei Weizen ist deninach eine geringe Steigerung der Jnlands- vcrsorgung durch den Außenhandel eingetrelen. Dieses Mehr bleibt aber inmier noch weit hinter dem iviinus des Vorjahres im Ver- gleich mit dem Jahre 1907 zurück; damals ergab sich für die Parallelzeit ein Emsuhrüberschuß von 1 954 889 Tonnen. Eine viel ungünstigere Entwickelmig zeigt sich bei Roggen, wie die folgende Aulstellung dartut, der auch die ersten zehn Monate der berück- sichtiglen Jahre zu Grunde liegen: E»,.«- 1907... 495 598 172 122 823 476— 1908... 295 586 415 704— 120 118 1909... 217 197 495 322— 278 135 Diese Entwickelung deS Außenhandels mit Brotgetreide hat zweierlei Motive: einmal dient die forcierte Ausfuhr bei ver- miudertem Umsatz als Stütze eines anßer ordentlich hohen Inlands- preiies, zweitens lockt die Ausfuhrprämie, die infolge der Zoll- erhöbung— pro Tonne von 35 auf 50 M. für Roggen, von 35 auf 55 M. für Weizen in demielben Verhältnis gestiegen ist. Der Exporteur von Getreide hat nämlich das Recht, für die Menge der Ausfuhr einen Aussuhrschein sich ausstellen zu lasten, mit dem er bei der Einfuhr derselben oder auch einer Reihe anderer Waren den Zoll bezahlen kann. So wirkt das Eillfuhrscheimvesen als Ausfuhrprämie, die in ganz erheblicher Weise die Reichskasse belastet. Welche Waren und mit welchem Ausfall für die Reichskasfe in den letzten Jahren der Zoll mittels Eiufuhrschein beglichen worden ist, das ver- aiischaulicht die folgende Tabelle, die ebenfalls die Ergebnisse der ersten zehn Monate der angezogenen Jahre zusammenfaßt: 1906 1907 1908 1909 Roggen.... 6 137 018 4 780 013 7 143 053 7 671 685 Weizen..... 15 420 743 21 404 688 42 443 711 87 810 884 Malzgerste... 265 552. 867 291 672 739 470 617 Gerste sandere).. 1702 481 1481 707 2 871 314 3 350 604 Hafer..... 2 399 147 1 296 316 8 094 038 6 893 678 Buchweizen... 41 736 287 027 426 837 223 662 Hülsenfrüchte...' 853 533 568 770 808 197 709 676 Raps und Rüben. 67 553 259 529 109 593 163 832 Kaffee..... 8 131 879 1 897 457 2 484 541 4 717 989 Erdöl..... 8 877 049 8 176 834 8 984 761 7 213 635 Sonstige Ware«. 56 070_ 108_—_— 33 452 766 85 619 740 64 038 784 69 226 162 Die Belastung der Reichskasie ist seit 1906 um über 100 Proz. gestiegen. In Gestalt der verdeckten Ausfuhrprämie heimsen die Expoi teure eine Liebesgabe ein, die nicht nur indirekt verteuernd auf die JnlandSpretfe wirkt, sondern auch die steuerlichen Ansprüche des Reiches an die Bevölkerung erhöht. Der Ausfall an nicht gezahlten Zöllen muß naturgemäß durch Steuererhöhimg gedeckt werden. Und da muß in der Hauptfache die breite Masse der Bevölkerung bluten, der man innner neue, immer mehr indirekte Steuern aufpackt. Das hat recht eklatant die letzte Reichs stnaiizresonn bewiesen. Diesem Werk des SchnapsblockS ist ein dunkles Ruhmesblatt in der Geschichte sicher. Nicht nur berühmt als Ausfluß de? Strebens, das Volk zu peinigen, sondern auch als warnendes Denknal, das neben der Schande des bösen Willens der Schnapsblockbrüder deren Schmach der Unfähigkeit verewigt. Trotz Streichholz-, Tee-, Kaffee-, Tabak-, Bier- und Schnapsstcuer ist der Reirbsdalles nicht behoben. Ein neues großes Defizit verlangt Deckung. Die Sreuerquellen müssen noch reichlicher fließen. Und hält das Volk still, dann kann mau schon j-tzt sagen, wie die Karre laufen wird. Aus dem Lager der Liebesgabeuschlucker wurde kürzlich ganz energisch die Ansicht verfochten, daß bei der.gehobene»" Lebenslage, deren die Arbeiter sich erfreuten, ganz gnt noch einige hundert Millionen Mark mehr aus Bier, Tabak und Schnaps herausgeholt werden könnten. Daß die Junker im Verein mit den Klerikalen sich nicht genieren werden, eine neue Finanzreform zu machen, die dem Volke wiederum die Hauptlast zur Deckung der Bedufnisie des Reichs auferlegt, daran kann man nach der Steuermacher Taten der Vergangenheit kaum zweifeln. Um das Volk zu betrugen, wird man die nächste Reform wahrscheinlich mit einer bescheidenen Erbschaftssteuer drapieren. Diese mutz dann herhatten, die Schnapsblöckler als Volksfreunde erscheinen zu lasse», und die breite Masse soll sich verpflichtet fühlen, wegen einer kleinen Besttzsteucr eine neue große indirekte Steuer willig auf sich zu nehmen. So werden die Geschäfte der Liebes« gabcnempfäiiger geführt! Jemehr diese direkt und indirekt sub- ventioniert werden, um so schwerer wird die Steuerlast für das Voll. Amtlicher Marktbericht der flZdtilchcn Marktballen-DtreMon über den«Nrohbandel in den Zentral-MarNballen. Marktlage- F l e i l ch i gulubr schwach, Äclchäil still. Preise unverändert. Wild: Ziifubr ziemlich reichlich, Geichäst rege, Preise bcsriedigcnd. Geflügel: Zuiubr reichlich, Geudäst flau, Preise wenig verändert Fische: Zusuhr genügend, Geschäft zemlich lcbbast, Preiie besrledigetid. Bulter und Käs«: Geschäft rublg. Preis« unverändert. Gemüse, Obst und Südfrüchte: Zusuhr genügend, Geschäft lebhast, Preise wenig verändert. Ltsatepi-eiLv. Goldene Medaillen. Ehrenpreise. 2685L* BERLIN SO. Köpenickerstr. 121, Eckhaus CARL ZOBEL BERLIN SO. Köpenickerstr. 121, Eckhaus. Beste fierrens und Knaben=Garderoben der Gegenwart. Alle Größen, such für korpulente Herren, in reichster Aaswahl vorrätig. Für jedes bei mir gekaufte Kleidungsstück übernehme ich volle Garantie. Pente Preise. Werkstätten im Hanse. Anhleideeimmer in jeder Abteilung. OroPew WtolTiager für TlqBarbei� Der gute Ruf mei�r l�rms bürgt iiy gevi-jpanbHtte und IftlJiae ijodieQUA? HogdotXiauAg c&Rä ljjggäwang gestattet. Konfektion Weikaclits-ilngelKite Paletots»US engl gemustert. Stoffen Itt.AS, 1A.OO bis 3.50 16.50 18.50 9.75 ms»ehwaf*. na« färb. Eskimo», lese and raieiois e,»0hw6ift.....»«.vo. 38.00 bis Tuch-Jacketts«aheg, cm» 32.00,«7.0« tu Golf-Jacke»» ua» gostnoht 27.00, 2,.»» bu VnttDmrarkl � Cheviov U-rting od Tuch, Sattel- ViUöiUllliQlfM lorm mit Stickerei tt- Treeuson�amierung 19.00, 15.00 bis Barchent-Blusen«ha., dmoms 3.25, 2.&0 bis e...... au« reinwollonam Satin tu oh oder Cheviot Ulusen 18.00, 13 50 bis Blusen an» Vetvet OEd Seidensamt 20.00, 16.00 bis Tüll-Blusen»Ul Bat. suBeidenlntter 12.00, 8.00 bis Tüll- o. Spachtel-Blusen" �nToo�Äfs Unterröcke ttUB MeUün' Äf�oo0� Fettige Senrier-Klelder 6.50, 5.50 bis . 6.40, 4.00 bis in Wolle und Samt 22.00, 18.00 bis Kinder-Kleider in Barchen* Elegante Kinder-Kleider 6.00 1.25 4.00 6.75 3.75 19.75 1.90 4.00 2.75 6.50 _ Seidenstoffe Schwarze SeidenstoITe<9r in glatt und gemustert. Meter 6.00, 4,60 bis 1»2Ö Weiße Seidenstoffe KO Brautkleider inglatt I ac und gemustert.... ülete? 0.00, 4 75 bis Ceslreifle SeidenstoITe S.Sr-riÄ«B„ Stellungen GroBe Auswahl Meter 5 00, 3.75 bis 00" Farbige Hoiris""-'•"IS i.OO Extra billige Spezial-Offerte Lantje PtQsch'Palelots»«o gutes � Qualitäten mit Shawl- und RevarsfaMion «0 00, 444.00 bis UtJ Schw. PtüSCh-JaCkedS halblang und 1750 kurze Faaaon.. ÖJK-OO,£'1.00 bi#* KOStOmrÜCke ans ecgUsoh gemustertes 195 Stollen, fuß frei..... 0.60, 6.76 bis" $61(160'BlUSCD gsnueit und is Hemd- coo .............. 24.00, ISaOO bis DnterrSeke"" pm"».«. b» 450 Kinder- Mänte! und-Jackefts � in Xuch und Samt, reizende Ausoiattungss.4 »».OO, 16.00 bis" Muffen Q. Sfolas IS Tibet, Mufflon, Nen, �.50 Sllbisam, Sükanin, modernst« Fassons von an 275 ___________| an Kleiderstoffe Reinwollene Saline 8Chwa" 3�0 b» Reinwollene Cheviots � �BMQeuÄ6«, 2.75 m. Reinwollene Oamentuche" �ÄrÄrSbi iramiRiiArnctnffo tu verschiedenen Geweben MmingdlllMUnO Meter 4.50, 4.00 bis Mohair- o. Welt-Kropps Meter 4.75, 3.73 mb AlpakaS schwarz und{arbig. Meter 4.50, 3.60 bis Bilnutll. Oiapnals Gestraltte Kostomstofla Meto,».«».$ji& b» ITinrlor Sphnfton Ut neuen, htlbsoben Dessins MIIUer-ÖCROllBn Meter 8.75. 2.00 bis Tennic tzWiffo Wolle, HalbwoUe und Baumwolle i ennis-oroiie Weter|<80j 1.35 bis ßhieonetROn gestreift, mit Seidon-Effeltten, auch auf 0tUSv»SlMiv popet lne-Fong. Gemäss den tyesttmmnngen unseres Vertrages beträgt dir cagciche SlrbeicSzci« von ,etst ab bis zum iS. Januar siebe« Stunden. Ansang 8 Uhr, Frühstück von S—9% Mittag von 13—12'/,, Feierabend 4 Uhr. Wir ersuchen unjer« Mitglieder dasür zu sorgen, daß dieser Bestimmung nicht zuwider gehandelt wird l 254s20_____ Der Vorstand. Donnerstag, den 9. Dezember 1909: in cHtn Ktsirllr» oirii Die Versammlungslosale werden am Mttwoch bekanntg-gebin. Kmihkii. Die Drtaverevaitnnx. Bodenleg'er! Dienstag» den 7. Dezember 1909, abends 5 Uhr(gleich nach Feierabend): Nklsliniillliiiig dn Uertriilltiisleiitk m KmliiiGsiismlzlltdn im„Volkühanae*1 w Charlottonbnrg, Rofinenstraße 3. 33/5 Filiale Berlin, Moutog, deu 6. Dezember, abends 8 Uhr, im Gewerbschastohause, Engelufer 15: ÄußeronMiehe General-Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Gestaltung der Filialgeschäfte 1910. Weitere Anstcllniig des BautcnkontrolleurS. Erhöhung deS Wochenbeitrages um 10 Pf. pro Woche. S. Neuwahl sämtlicher Funktionäre. 8. Gewerkschaftliches._ Die Versammlung wird pünktlich eröffnet Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. m/18 Die Ortsverwaltung. bei Wöstmann 1. OuchUt: Berlin m», Mohrenotr. 37«, kein Eekkaoi, 2, Haue vo» der Jeruealemofetraaee. H. Oeeehäft: BerH« NO.,«roe.« rrnnk«nr(er..r.451 keio Eckbau«, t Haue roa der Andreaaetr. WWU Ja*ai ist dop IMS InveDtur- u. Weihnachtsmkaüf bcrorsiebenJ. Um eioea grosaou Teil meines ausgedehnten Lagers in Plüschmanleln, Paletots, Kostümen Pelzjacketts, Peizmuften, Pelzstolen nach Möglichkeit zu rßumea,«nnäsnige ich molno Yerkautsp reise teilweise hie 50% and dapUberü Dos Loger ut sortierti.vä'ää'äI -= Mi---- ÄÄiÄÄlO- VMMIqnSuU: STSISlI'Ä'E WO Gratis t Statt iu einem kook, AsWl«. i bei einem Einkaul von U. 15.- an. Zentral-Kranken- o. Sterbekasse der deutseben Wagenbauer. Filiale Berlin 1«. Am 2. b. MtS. verstarb unser langjähriges Mitglied .luUus Beutfer. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonn- tag. den 5. Dezember, nachmittags 3 Ubr, von der Leichen. Halle des Heiland- KirchhoseS in ■ Plötzensee aus statt. ZISA Die Ortsverwaltung. Danksagung. Für die zahlreiche Beteiligung wie für die vielen schönen Kranzspenden bei der Beerdigung meiner liebe» Frau, unserer guten Mutler und Tochter sagen wir allen Freunden, Bekannten und Genossen, serner dem Vereinigten Sängerchor Wedding. den Kollegen der Firma Kreutzer, den Genossen des 814. Bezirks, sowie den Beamten der A. E. K., Ab« teilung Gl, unseren herzlichsten Dank, HVtllt WtnBor nebst Kindern. Familie LUake. Danksagung. Für die Teilnahme bei der Be- erdigung meines lieben Mannes, des Maschinisten Wilholm Koack sage allen, insbesondere dem Ber. bände der Maschinisten und Heizer sowie dem Gesangverein der Fr religiösen Gcnieinbe � sowie o Redner meinen besten Dank. Frau Asoaek. res em Danksagung. Für die zahlreiche velerligung und die herrlichen tkranzspenden bei der Beerdigung meines Sohne«, unseres lieben Bruders, des Mechanikers Otto Friedrich sage Ich allen seinen Herren Kollegen meinen ausrichtigen Dank. Frau Ida Frledrlel». Orts-Krankenkasse der Weber ©rufe Jlftfaiimlinc sämtlicher Arbeitgeber, sowie dev grostjnhrigen Mitglieder obiger Kasse am Sonntag, den 5. Dezember 1909, vormittag» 10'/. Uhr, in S ch m> d t S gr. Saab gruchistr. SS»(Freischütz). Tagesordnung 10'/, Uhr vormittag«: Wahl von 46 Delegierten der Arbeitgeber sür da« Jahr 1010. Legitimation Beitragsquittung. Tagesordnung 11>/, Uhr vormittags: 1. Wahl vo» M Delegierten der Kassenmitglieder sür das Fahr 1910. 2. Verschiedenes. 87316 Wahlberechtigt und wählbar sind sämtliche Kasienmiiglicder über Zlgahr» alt und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte(S 48 Abs. 2 des Statu«) DaS OuitlungSbuch ist als Lcgiii- malion von den Kasscnmitgliedern am Eingang de« Saales vorzuzeigen. Das Wahllokal wird um 12 Uhr eschlossen, da um diese Zeit der adlakt beginnt. Berlin, den 5. Dezember 1909. Der Voratand. Karl R-ißmann, Paul Llepelt, Vorsitzender. Schrisisührer. lSMSeiuokraliseberWabtferetn! äes Todes- JL.iizclgo. Am 3. Dezember verstarb unser i | Mitglied, der Maler Hgns Friede Bremer Str. 44. Ehre seinem Andenke»! Die. Beerdigung findet ams ! Montag, den 6. Dezember, nach- ! mittags 3 Uhr, von der Leichen- balle des Kranlenbauses Moabit I nach dem HeiiandS-Kirchhose ins j Plötzensee statt. Um rege Beteiligung ersuch! Der Torstand. iterblllid der Maler, Lackierer, Anstreicher»srn. Filiale Berlin. Den Mitgliedern zur Nach- richi, daß der Kollege Priebe (Bezirl NW.) am 3. Dezember verstorben ist. Ehre seinem Slndenken! Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Kranken» Hauses Moabit auS statt. Um rege Beteiligung ersucht 130/3 vi» Oi-tsvei-wsIUing Allen Freunden und Bekannten die traurig« Nachricht, daß meine liebe grau, unsere gute Mutter. Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante 27456 Fmiiie Gericke am 2. Dezember nach kurzem, schweren Leiden gestorben ist. Um stille Teilnahme bitten vis trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet heute, den 5. Dezember. 3'/, Uhr, vo» der Leichenhalle der Freireligiösen Gemeinde, Vappel-Allee. aus statt. MdMvMb.WMM de» Todes- Anselge. Am 2. Dezember verstarb unser Mitglied Frau Emilie Gericke Weinbergsweg 26. Ehre ihrem Andenken i Die Beerdigung findet heute Sonntag, den 6i Dezember, nach- mittags 3'i, Uhr, von der Leichen- Halle des griedshoss der Fiel- religiösen Gemeinde. Pappel-Allee. aus statt. 233,2 Um rege Beteiltgung ersucht Der Vorstand. Vsfbsnd dar Schneider, Schneiderinnen u. Wäsche-! arbeiter Deutschlands Filiale Berlin III der Wüsclie- and Krawattenbranche. Di-Beerdigung unserer Kollegin Frau EBmilie Gericke findet heute, Sonntag, nachm uin'1,4 Uhr, von der Halle der Fr-trulaiSsen Gemeinde. Pappel- Allee 15-17 aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 252/11 vie Ort$verwaltung III. Allsei]i.!(raQkeQ-Q.Sterbeta |[ierßreebslerii,Beriitsge!ißssßii (E. H. 86 Hamburg.) VerwaltungssUlle Berlin A. Den Mitgliedern hierdurch zur Nachricht, daß unser Mitglied Otto Hoffmann am 2. Dezember verstorben ist. Di« Beerdigung findet am Sonntag, den 5. Dezember, nachm. 8 Ubr, von der Leichcn- halle des Lichlenbciger KirchhoseS am Krugftcge auS statt. Um reg« Betcilianng ersucht 292/8 Die Ortsverwaltung. Slm Freitag, den 3. Dezember. mittags 12 Uhr, verstarb nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser gurer Dater fi.arl l>anz. Die tiestrauernde Witwe Dorothea Bans nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 7. Dezember, nach- mittags 8'/, Ubr, von der Leichen- halle des Philippus-Apastei-Kirch. hoseS. Müllerstraße, Ecke Seestraße. au« statt. 2704b Danksagung. Jffr die letzte Ehre, welche meinem en Manne, unserem guten Bater von allen Seiten bewiesen wurde. sagen hiermit unseren innigsten Dank Martha Wttsthof neust Kindern. |Sozia]!iefflDkpa(isel!8rWsli!f8ffiln dir den i Eerl. Rsiebstais-falilkfeis. Stralauer Viertel. Bezirk Nr 354». Teil I. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Tischler Xdotf Schröter (Warschauer Str. 76) gestorben ist. Ehre seinem Andenke» k Die Beerdigung findet am Dienstag, den 7. Dezember, nach- mittags 3�/« Uhr, von der Leichen- balle des Zöntral-Friedhojes in FriedrichSselde ans statt. Um rege Beteiligung ersucht 221/2 Der Vorstand. MtakraüselierMlverein für den 4. Berliner Reieiistags-Wattels. Köpenicker Viertel. (Bezirk 205, Teil II.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Arbeiter .Johkinnes Stieber Görtitzer Straße 40 gestorben ist. 221/3 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 6. Dezember, nach- miitags 2 Uhr, von der Leichen- halle des städtischen Friedhoscs in FriedrichSselde aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Borstand. Öeutseber Ortsverwaltung Groll-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Arbeiter .Jobsnn Stieber am Donnerstag, den 2. d. MtS., im Aller von 49 Jahren an Chemikaltenvergistunggestorbenist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 6. d. Mts., nach- mittags 2 Uhr, von der Leichen« Halle des Zeniral-Frledhoses tn FriedrichSselde auS statt. Um rege Beteiltgung wird gc- beten. 71/00 Die Verwaltung. BMlaldemteltseberMvereln kür ciev Köpentcker Viertel. Bezirk Nr. 201, Teil I. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Barbier psul Babst Stalitzer Str. 69 gestorben ist. Ehre seinem Andenken t Die Beerdigung findet am Dienstag, den 7. Dezember, nachmittags 3 Uhr, von der Leichen- Halle des Emmaus-Kirchhoscs in Rlxdorf. Hermalinstraße, auS statt. 220/80 Der Vorstand. Sozialdemokratiscber Wablverebil 4» Größe Fsrtijgenäiite Batiinlalte aas welchem, daunendichten Bett- köper«) glatt rot b) rot-rosa Bandstrelten I Oberbett 130/300 Kissen 82 82. Satt aar W -15" 1 Satt j Matte LBJ dm Marko HBJ der Satt Hamdgatgsl) Marko HVP mitteBein'ädlg, Weht. Breite 80 cm, d. Mtr 43 PI llZZ Stück too 20 Mü....(s Marko RH 28 mlttelfehifSdlg, dicht, das Mtr 48 PL, Qfj Stück von 20 Mü.... U MuadtQclier za denen keine passenden Tischtücher vorbanden sind. Reinleinen, gesäumt Blumen-, Stern- o. Flächenmuster TöO Or.MyHawQOö Dotuori U Otoexman Kaffee-Gedeck gaeäumt, in Kartnnoatmach ung. Marko 1757, weiß mit rosa, roter, blane, oder goldfarbige, Borde. Tischtuch 130X130 cm A rtn Mundtücher 32* 52 em 4 UU Gedeck mit 6 MuodtQchero. Taschanlöcfier Marke BL, weiß, leinenartiger Glanz, gesäumt, Größe 48 cm. Dutzd. Marke 66, weiß reinleinen, gesäumt, Größe 46 cm, Dutzd. 2 4 89 80 Damenslrümpfs Reine Wolle, schwor, mit schottischen Ringeln Paar Retno Wolle, mittelstark. glatt sebwan.. Paar Reise Wufle, sebwari mit farbig gestickt Zwickeln Paar 1» P' |SB ifOdisö-fflan-lO lala bemustert Cr»- luu. tonne,») Rosa- weiß» b) blauw«iß, c) mtnneweiO. Bluse mit weiß. Blend. besetst M. Bettbezug, ml, Knopt. blaß, Mark. 0975 breit- geatreliter Bettulm. �{l&iL8-00 ■■M-Mittei, Vart. SM, achvus oia weiß lackiert, mit Patent• Sprungfeder» Matrstre OS Ii, 80X140 •.17.60 Landeahutar Leinen- und Gebild-Weberel F. V. Grünfeld Berlin W Leipziger Str. 20-21 □: □ Größtes Spredunaldilnen-Perlondhans Oentfdilands© Otto 3aC0b, senior, Berlin,«* 'S kSn neuer Beweis IfiiaM2 aottariM Odiause. Größe 28 x 23xi3 cm All« Teil» fl. vernickelt Farbig lack BUimensctialltnchicr. 40 cm Schallöffnung, ta ConcertschaitaoM. Mit Mtll- Opera-ConcertschatldoM Mk. 8.— mehr Monatsrate Mk. 3,—. S Ooppelptanca ä 3.— Mk a 2ü0 Nadeln bei Lieferung graüa Bd der& Rate noch enunaJ ß Ooppelpl gratsa befl ponene» etchongeniu» m* SBbort mtbiic. Qrö6» MttaÄKA» ö. vcnnckefi Tonarm und ßlumcnactialftnch*» tartrig MkterL Miß-O�era-Conccnactiandose Monatsrate Mk. 4,—, ft Doppeloutleo dein bd Lieferung gratis Bd der& Rate«oeb einmal ft Ooppdpi patts Bestell-Zettel s» Cowwcrl «ucDUeoi Mod. 20 Mk. A4,—. Elegantrr Salon-Apparai Mana�onllarbic pol Kasiea mit Goldarabesken. Gräfte 35 X 35x17 em Alle MnaMieile B vernickelt Farbig lack Tbnami und Blumeiudialltnchtei. 52 cm Schall- öfinang Mill-Opera-ConcertschiU- dost Monatsrate Mk. 5,—. 8 Doppelplatlcn 5 3.— Mk und 200 Nadeln hei Lielerung gratis Bei de, 6.Kale noch einmal 8 Ooppelpl. gratis. Hiermit bestelle leb bei der Pinns Otto Jacob, senior, Berlin 606 I Mill-Opera Moa im»,». uu «d den daau gehörigen Schaltphrm» mmt 200 Maden Dir Begleichung erfolgt durch Zahlung von Mk._ am I. jeden Monats. Beim Empfang zahle ich Mk._ durch Nachnahme an Die Ware bleibl Eigentum der Firma bis alles bezahlt ist Nichtzahlung von zwei Monatsraten hebt die Vergünstigung der Teilzahlung auf. Erfüllungsort Berlin- Mitte. Als Anzahlung sind 10—20 pLl, der Gesamtsumme erwünscht Datum; Vor- a Zunamen.. Stand: Vertretet on ollen Orten geluthl gegen hohe Proolilon. oud�fflr unlere Speciolobfeflung Uhren U. Goldwaren. straüe u Hausnummer. "8eiflntoböiisjjä-achaltü« Richard Barth, SeclinT" 0üi feen LnieratevlrtleerallNvu Th. Glocke, Berlin, Kriitlu. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u, Lertagsaititait Kaut Siugcr&*on üjcctin S.W. Hr. 284. 26. Zadrgimz. 4. Stilnjt des, Amiirls" Kcrlim WsdlR Sonntag, 5. Dtzembtt!W9. Ruq der frauenbewegung. Ein prächtiges Weihnachtsgesckicnk für unsere Frauen. Der unermüdliche, allverehrte Vorkämpfer des deutschen Prole- tariats, unser Genosse Bebel, hat der Arbeiterschaft, vor allem aber den Frauen, in der fünfzigsten Auflage, der Jubiläumsausgabe seines Buches:„Die Frau und der Sozialismus" eine prächtige BZeihnachtZgabe gereicht. In drei Jahrzehnten erfuhr„Bebels Frau", wie das Buch im Vollsmunde kurzweg genannt wird, die fünfzigste Auflage, und es ist in 15 verschiedenen Sprachen er- schienen. Die jetzt erschienene Jubiläumsausgabe ist vollständig um- gearbeitet, bedeutend erweitert und zum Teil der Inhalt erneuert und übersichtlicher gestaltet Der Verfasser hat die neuesten Ergeh-- nisse der wissenschaftlichen Forschungen auf den verschiedensten Ge- bieten in entsprechender Weise brücksichtigt und verarbeitet. So z. B. auf dein Gebiete der Ethnologie, der Naturwissenschaft, der Soziologie, der Gynäkologie; er hat die Riesenfortschritte der Technik, der Chemie, der Elektrizitätsverwendung neu beleuchtet, und«r findet in den Ergebnissen der neuesten Statistik auf den verschiedensten Gebieten eine glänzende Bestätigung der durch den wissenschaftlichen Sozialismus ausgezeigten Entwickelungsgesetze und treibenden Kräfte im Kapitalismus. Vollständig umgearbeitet, erweitert uird in den einzelnen Problemen vertieft, ist der ganze erste Abschnitt:„Die Frau in der Vergangenheit". Eine dankens- werte Erweiterung hat der Abschnitt:„Die Frau in der Gegen- wart" gefunden.' Darin sind unter anderem die Fortschritte der Frauenbewegung und deren positive Erfolge auf dem Gebiete der politischen Gleichberechtigung bis in die neueste Zeit behandelt und bewertet. Zum grossen Teil neu ist der dritte Abschnitt:„Staat und Gesellschaft", durch den das Buch eine wertvolle Bereicherung erfahren hat. Ganz prächtig ist vor allem auch der Abschnitt:„Die Sozialisierung der Gesellschaft" mit seinen vielen Unterabteilungen. In überaus populärer Weise gewährt er Ausblicke in die Zukunft. ohne in Prophezeiungen zu verfallen, widerlegt eine Fülle bürger- licher Einwendungen gegen die Durchführbarkeit der sozialistischen Gemeinschaft und zeigt, dah der Sozialismus nichts anderes ist, als die auf allen Gebieten menschlicher Tätigkeit angewandte Wissen- schaft, und dass erst in der sozialistischen Gesellschaft der Arbeiter und die Frau ihre volle Befreiung aus wirtschaftlicher und sozialer Abhängigkeit und politischer Knechtschaft finden und ihre Person- lichkeitsentwickelung gesichert sehen werden. Die in dem Buche registrierten und besprochenen Errungen- schaften der Frauenbewegung sind der beste Beweis für die Richtig- teü dessen, was Genosse Bebel selbst in der Vorrede zur fünfzigsten Auflage lagt:„Tatz die Anerkennung der politischen und burger- lichen Gleichberechtigung der Frau und die Zulassung der Frauen zum Studium aus den Hochschulen und der Zutritt zu ihr früher verschlossenen Berufen, grosse Fortschritte gemacht hat." Diese Tatsache spiegelt sich gewiss auch darin, dah Parteien, die sich früher prinzipiell der Frauenbewegung entgegenstellten, wie das katholische Zentrum und die evangelischen Christlichsozialen, einen vollständigen Frontwechsel vornehmen, um nicht den Einfluss auf die ihnen zugänglichen Frauenkreise ganz zu verlieren." Dah diese Fortschritte erzielt wurden, daran hat nicht zum wenigsten„Bebels Frau" mitgewirkt. Als der furchtbare Druck des fluchwürdigen Ausnahmegesetzes auf uns lastete, als eine offene Propaganda unserer Ideen un- gemein erschwert, fast unmöglich gemacht war. als vor allem auch die Vorurteile gegen die volle Gleichberechtigung des Weibes noch überall festwurzelten, da erschien Bebels Buch. Wuchtige Schläge führte der Autor gegen die politische Rechtlosigkeit, die soziale Unter- hürtigkeit des Weibes, die in seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit wurzeln, von Rückwärtsern und Philistern jedoch ebenso als„gött- liche Einrichtung" gepriesen, als der Kapitalismus mit seiner Aus- beutung menschlicher Arbeitskraft. Indem Bebel nachwies, dass die heutige Stellung der Frau eine geschichtlich gewordene sei, dass ihre Rechtsstellung ebenso Wandlungen unterworfen war wie die ökono- mischen Verhältnisse der Menschen, konnte er gleichzeitig an der Hand der wirtschaftlichen Struktur der Gegemvartsgesellschaft dar- legen, dass die heutige„Rechtsstellung" der Krau eine grosse Un- gerechtigkeit sei, die sich wie eine ewige Krankheit forterbte, die der gegenwärtigen Bedeutung der Frau im Wirtschaftsleben der Völker aber nimmermehr entspreche. Die Schilderung der wirtschaftlichen Entwickelung hatte somit bereits aufgezeigt, dah auch der Kapitalismus eine Stufe in diesem Entwickelungsgange darstelle und nickt eine„göttliche Weltordnung" von ewiger Tauer sei. Bebel zeigte weiter, dass die dem Kapitalis- mus eigenen Entwickelungsgesetze und treibenden Kräfte zu sein« Ueberwindung durch den Sozialismus führen würden, der allein d»« volle Befreiung der Frau und— des Arbeiters ermögliche. Diese Darlegungen zu jener Zeit, in diesem Zusammenhange, waren eine weltgeschichtliche Tat von eminenter Bedeutung! Ist die wirtschaftliche und politische Entwickelung die objektiv« Vorbedingung unseres Fortschreitens und unseres fchliesslichen Sieges, so ist die klare Erkenntnis dieser Entwickelung durch die Massen und ihr Wille, in der Richtung dieser Entwickelung vor-, wärtszustreben, die subjektive Vorbedingung des Sozialismus. Diese subjektive Borbedingung in erster Linie mit qeschaffetl zu haben, das ist das große Berdieust von Bebels Buch. In den Köpfen von Hunderttausenden hat es die Erkenntnis ihres Selbst, ihrer Klassenlage geweckt, andere wiederum, die instinktiv manches empfanden, in deren Hirn aber noch die ver- schiedensten Eindrücke unklar durcheinanderwogten, fanden in Bebels Buch ihre Empfindungen Plastisch zum Ausdruck gebracht und rangen sich durch zur Klarheit. So ward„Die Frau und der Sozialismus" für Vieltausende der Erwecker zum Sozialismus» der Wegweiser im Kampf für den Sozialismus, der Ratgeber und die scharfe Waffe bei diesem Kampfe. Was das Buch in seinen früheren Auflagen für den Bs« freiungskampf der Arbeiter leistete, das Wird es in seiner um- gearbeiteten und erweiterten Jubiläumsauflage in erhöhtem Masse fortsetzen...> Wir danken unserem Genossen Bebel für seine prächtige Weih« nachtsgabe an das Proletariat, und sprechen gleichzeitig die lieber- zeugung aus, dass es eine hochwillkommene Bereicherung für den Weihnachtstisch der Arbeiterschaft, namentlich der Arbeiterinnerl und Ärbeitersrauen sein werde. Versammlungen— Veranstaltungen. Spandau. Dienstag den 7. Dezember, abends 8'/z Uhr, bei Fritz Böhle. Havelstr. 20. Köpenick. Dienstag, den 7. Dezember, abends 8 Uhr, im Stadt- theater»»zei> 2,25 Pupoen->|ia.-l«agtn 0,95. gen 12,50, mit Gumm'.räder 20,00, , tls'ellen 7, 0 bis zum tleganlesUn. Ische'/O. Kinderstuhle 0,65. Triumph l'e 2,00, direrie Kinde, möbel, Riesen- eiwshl.— Grössere Raten Kaesepreis. Ltgerbeenah ahne Kanhwtan geetattei — ZurOckgeseUte trän epottb Uli.— GRATIS auf der Weihnächte- Messe bat BFeder! Oestrslet Filiale: HP] Brnnsensfr. I Frankfurter Allee 89 Qj am Eoaanthalar Ter. Eaka Utrünar Straua Frankfiirter Mit 89 am Baeaathalar Ter. Eak« Ubrllaar fitraua MV«rhUt Jeder Knude eetort am Mltoelunea: Spieldaohen für Knaben nnd M&dohen Wirtdchattagegenstände f.d.Haudhalt Schöne Prädentc fstr Damen sowie Praktische Qcdohcnlca für Herren! B. rasa» M nd bMfet eben In aataar RH oeeei alabt, and enaa andere bahauetan, ala ealaa grösser Manier l-abingrlshlg-r, so alntf a-laba Babaaptuagan eine direkte Eatalaflaag dar Talaasbaa Md av aal Haramaekaag des PabKkiiau barechoat, riMI Die sinzie; richtige Einkaufsqosile auf Kredit Si lat nur Kdl Bnenstr.Ur Frankfiirter Allee 89 au floden. Mi r nnnrltt w,r 5.70 Nandlna..... Vio 5.95 Sport(m. Ring).. s/ao Kein RamHeb. Keine KonkorKinaMse. Kein KelcsenheltHuaaf. Keine Knaller-Baller Nur wirklich erstklassige, reelle Fabrikate 1 Viv Propaganda(s. groß) 6.40 '/ig Sonnengott.... 6.60 ili0 Brabanta,. 2/zg Carneval.. 5/;C Reichskanzler . 7.30 . 8.30 II— 6.60 Conita,.., 7.10 v.Bismarck(m.RIng.sshr gr.)«L, 7.60 Noblesse(m. Ring) 2li0 9— Dolores.....»/ao 12— La Norma 100 Stück netto 500 franko mit 3'/, TwrHlehende Spczlal-Slarken bilden ein Klite- Hortiinent. Jeder Interex-ent merke»leb unsere Adresse und mache bei Bedarf einen Versuch! Xisarren- KroUhandlnni; Rfkll& Hn Berlin O. 17. oen er t/0»j i,ansei,tr. los, i. S. Maliski BABY frühere Finnas Kasten sl aummi 20.110 U Fnppenwagea 2.SO m Jed. Käufer erhält ein echOnes Geschenk bj»hr 8ar«nt Kuaatrelsb JJJJJ 1. Klebutr. ei, am©illrntewlrt. 2. Broaaeaair. 178. tät Invaliden stv 3. Obaasaeestr. 80, an der«oyenftr. 4. braonenatr. 92, an de« Sütgener Ettsßa 5. Frankfurter Str. US, a d. Andrea« ftr. 3 Frankfurter Slloo 72, a 6. Xtaetfttale, 7. Oranlenstr. Sa, an de« dochdadn. 8.»sile. klü-nro.Str.>97. an» Hall, ttt, e. ßeoaselstr. 18, an de« Zutmfttufie. 6,00 10 Charlotteabnrft, Echartenstral« 2. 69,9,19 bU ZO. OO Ii. Blidorf, Reitlerliraße 56. 12. Bpandau. Havel liraie 20. KiodEf-BetttteHB 6.00-50.00 «IM- Wie Sflpi.-20.00 Fertifle HettED•• 12-00- 73.00 Fest« Kassa- Preise, der., rarienkbar, 190X10, lebwar« 77 CA ohneAul- 1 0(1 nienit- bu MesaingTerx b/eJU Such bsi 2 Rston. Mhia0. 46ÜÜ(Ich RSh* u. Stick-Unterricht gratis, Aul Wunsch kommt Vertreter Ueteraat des Faakaparterelna, d. Lehrerrerelna, d. Aapeet. d. 81 a xmx, et«. In allen Drogen-, Kolonialwaren- und Seifengeschäfien erhältlich. Fabrik-Niederlage fflr Berlin und Vororte: Job. Schmaler, Berlin N„ Tieckstraße 11.• dein» iortei ien niete,«eeraia•«k n»>ai. BMhBadrts-fliBva'Kimf nach beendeter kM-ZWfl. lliMiS ZQ »gMmlnttlÄÄÄÄBii f iDscieMi Ä SS; WMKM >Wmfl durchweg aul Selbe frfll).«o, 50, 90, bo, loog ilUluc, mit iengenPaietot», Jitzf zs, 30, 40, SC, ssm. CesnnnentnMe schwaig und trflb. TO. 25. dO. Sa 48 1| flallßll; Ülcluit, tarbii ifth 12. O, fi zd,»lü. Cn>Ke«iui BeUbile IMk Mm M6 t0.», M. U. SOH LuSüätire rsMu abwedomu jamrnmr»*. fiMMl asisj; tS8SS£.Sä W«Mil'Äff' 3-1111 et SeiegrndeitSlaui:— für jebe« Alter passen! - Lpaziamüt! FMweiMfOkMeOWZi!. «eetüm« Faietota u. vapee. Nsv Berlin v, CQ«ms Trspps, AlllkjAlabSM?» Uodsbsrgtr Str.O«, am«lenendernied aeftt.n.e m«rem ei,eaet> wtereate aut vi» sauanuaimar. <52/1 gesundes, magenstärkendes und erwärmendes Qetränk für jedermann zu jeder Zeit «Arn USMMITAtOt SJhKJ Wir liefern die Arten Muslirwerke, Automaten, Grammophone, pho- tographl che Apparate, Fern, (tiser, Schußwaffen, Reißzeuge In nur allcrerciea Qualitäten, für welche wir volle Garautle leisten, in besondera reicher Auawahl und tu billigen Preleen gegen bo. qutme Bonstlicbe Teilzahlungen von zm Weihnachts Auftrage erbitten wir Im Intereaae einer rechtzeitig. Lieferung ala mögilchl eo früh möglich; Violinen nach alten Hebtennodell. Ahe nachstehend. Preise verstehen sieh Uomptett mltallam Zubehör, he. stehen 3 aut Kneten, Bogen, Rcserve- bezug, Stimmplelie, Kolophen, Dampfer Alle Preise veriteben sich einschließlich 10 neuesten beliebten Stücken auf 25 cm graten Ooppelpleften Weitere Orammo phon-, Zonophon- und Meteorplaiien zu Oblichen Pretzen ebenlallz geg. bequeme Monatsraten! Violine» nach anderen Modellen oder in anderen Preislagen, Bratschen, Ce'll, Alandollnon, Gitarren, Blas- lactrumonta laut baeond. Pralsllstt. Zithern Akkord., Gitzrr-, Prim-, Harlan-, Nonzert-.Ciegie-, Btralch Zithern In allen Pralslagen laut Spezis). liate, die wir gratis u. frei dkl Verlangen versenden. Uonctsrat» von 2 Mk. ca gffeutf. Musikwerke -——• aus wechacl. bar. Mefallnolen In allen Grdven und Preisig. von 14 Mk. cn gegen bequene /Monatsraten. Kuzikworke- Katalog gratis urA frei 'BcüebtcnteOrd&cia an. ftachatshand einig» besondere gangbare und vortel hafte Modeile unserer Spetial. Abteilungen Musik- werke und Kameras. Wer grdtere Auswahl wünscht oder eich über andere Artikel intormlereo will, verlange gratis u. frei™ Spezialkatalog der betretl. Branche. Photogr. Apparate aller Systeme In neuesten modernen Typen nach boeonderer Prelsliete.- AI» Universal'Ape parat fflr Hand* u. Stativ. Aufnahmen empfehlen wir: Besten-Mr. 32 b. Pflr Plattengröte 9X12 cm mit Periskop«Aplanat und Autoraat-Verschi uB für Moment-Aufn. bis'/i« Sekunde. Ptois vv- Mk. Monatsrate 8 Mk. Christbaum- .Untersatz talbttsplelend und selbstdrehend, zwei Weihnechtslieder spielend Preis 26 Mk. Monat. rstc » Mk. Usatell-Hr» i Operngläser, Feldstecher Preis mit 19 neuesten— . 47.25 Mk., Menatsratc 3 MK. Unsere ante» fachmlnnlscher Leitung etehende Spotlsl-Abtallung idr Jagd- u. Luxus- Waffen Drownlnfs, Revolver.Tcschinjsl Scheibenbüchs., f Luftgewehre etc. gegen bequeme Monatsraten. Verlangen Sla Spazlal-Kauuog Angabe dar gcwflnschttn Qegonatlhde Aas der Reihe der rsa mit gefOhrtas Blatten Sprechapparate eopfehleo wir«Is besonders prelswerti Casfell-Nr. 30. Weihnachts- Modell, Gehluie nulbsnmertig poliert, von 22 cm Durchmesser und 12 cm HShe. seitliche« Autzug, Konzert-Schalldoae, bunter Blumentrichter von 30 cm Schslieffnung, pllckelarmstütze. Preis mit 10—... ccucsien Stücken... 30.— Mk., Monatsrate � AlK, Bffrtell-Nr. 31. Standard-Modell. GekSuso nullbaumartig pollart, mit reiciiverziertem Sockel und Seitenwänden, von 27 cm Durch- memser und 14 ein Höhe, acitlicher Aufaug. grever Platten- feiler, Rekord- Sekalldeee, Le'ostrlchtcr ven 95«et Schall- Cffnung, Trompetsnarm. Stachen..... K enteil. N r. 34. Salon-Apparat. Gehluse echt Elche mit reichverzierten Sockellelzfen und holzartigen Pllastern, von 33 cm Durchin, und 17 cm Mühe, Prflzisionawerk mit Kekord-Konzert- Schahdoce, Blumentrichter von 45 cm Schsllöffn., aulklappbarer lionitcher Tonarm Hervorrag. prelaw. Modell Prefe m.., mit 10 neuesten Stücken 63.75 Mk., Monaurate H* MK. Oestell-Nr. 36. Luxus-Apparat Gehäuse massiv Eiche, helfpoliert, mit gediegener Holabildhauorarbcit verziert, von 35 cm Durch- «nessei und 16 cm HShe, Reform-Konzert- Schall dose, aufklappbarer kontache« Tonarm, eiefaenfarb., zum Gehäuse passender Blumentrrchter von 45 cm Schailöftnung Preis mit*. ggf 10 neueaten Stücken. 80 38 Mk, Msnatarate O MK. AH» Apparate mit Oeldelnwurfe-VorrleHtung|» 1.50 Mkmehr. ßial£ Freund Veh7i"6 Breslau«* . Pariser Modelle Beate Optik. •Derby- Universalglas fflr Sport, Reise, Theater, 5 X VergiSBerung, Mk. 41— .Tourist4 do., 4 X Vergr., Mk. 27.— Beide mit Etui, Ooppelrieiasn und CflrtelechUnlen, Theaterglas.Rlenzl4 3x Vergr., 87__ do. In Aluminium, Mk 34.50 Mouatarate 8—3 Merk. Unser Katalog bietet reiche Auewahl, Qoerz' Trifiöer- Dinocles! Bestellzettel (Aeszchneldcn a. Im Xaver, clazaadea) Unter Anerkennung dee Elgexteme- r echte» bis suta Ausgleich bestelle Ich bei Blal» Freund lu Breslau 304. zecs Preise von Mi. Ich table bte zum vfilligen Aezglelch raonaU _ Mk, eoa I. I«___ ab Bei Empfang zahle Ich_ Mk») durch flache,«a. Erfüllungsort Breslau. (Käme, Stand, Ort und Datum) *) Die Leistung einer angemessenen Anzahlung(10— TO'/s) Ist erwflnachi sSsW- c. 7ür den Weihnachfstiseh mMie i°i> Zigarren, Zigaretten.* Fl'kred Aieek, Ne<<>v !1WT"!I <£'''■ I ' ******., *£%>><.-• �CiS V*ec�.»» � *' A-�'•'•>■•>•■• ».i« Trutz Itrsdil-Gesähnnä wtjd kl«taKt«r. kaum merkbarer Abeahlangarate bflltgaie Preis* Otis, knlautostc Bedienung und aöfoltfUDg nur erprobte; guter Waren. a für jeden R&ufer da.« Anreoiu der Teilnahme an der grossen Gratis-Weihnachtsbtscherung InAfailche Gegrnstftnde nir den p*»6n- Uibfo Ueb tauch Schmuckgegenst�nde für dam Heim und reisi-nde® äpiefseug tu- die Jagend All«1(Ohrenden Artikel In reiehtanltlgater Aai»waftiJt wie Dana)', ton- 1. miMMüg>| Teppirb*.»l»ppO«xM«->». fiardlKKS'i-l Pelzwaren(S%)» l Mslteal Mfibel )ed«r,•* icdlf,«fe verSetritrt, ok Dm«,«tz Herr,«liitlt Kredit! m,«ersL eieht. «TioJTl Kauf haus auf Kredit ..Für alls Welt" Schöneberg, Haupststr. 19 mrrnta mm Hatmmr muMm-rtam. Werde« N»(«feit Kea«««aeeree KreOt-Reefe* ■ad ummela 8!«(In an ta oiSgKchal«rveaar Aamahl die Kanoncea de» Krcdli-Haasea nF«lr •IIa Weit**, raox«lelcb an» welcher Zeliuag nad ob e» Immer dleaelbe l«t Sie werden«bar die eyktar erielceade«ufkllrna« wiehr aüs eretaant •ein and eich trgera, weea 81a etwa dleteo wroblgrcnclntew Rat atebl befolgt nJ/.l.*|ll haoea. Uefar eagea wir rwrUang>1 iL III,. A Oskar Wollburg ßerlin N., ßrunnenstr. 55. Großer Weihnachts-Extra-Verkauf. Abend-°- Ttieatertnäntel � niu achT�:rh�:� 22.00 n. ImMs- Paletots Ä" Ä 43.°°« Plüsch-, Astrachan Breitschwanz-Paletcts auch für-r ■tarko Damen..... 14.50. 21.00. OO.OO.» o» .00 n. IT npfnmo mi' langer Jaoto ans Tuoh. Kamnigamcheviot/ Ö_ KOSIUtnC 6 8.50, 13.00, 80.00. 4b. 00 m. Kindermßntel, Jacken and Kleider»»».».so, 6.75, H.so». BÖCke in Mieder-, Sattel- o. Glookenform 2.50. 4.25. 7.50, 18.00 A. Billiges Angebot!(Passend für Weihnachtsgeschenke.) Bliisen To« m. i.oo jopons m. 2.75 PtiZSlOläS von M 5. SO Gürtel roa M B.SO in weiß u. farbig Ton M. 6, SO nalinnfertignng ebne Preiserhöhung. T rauer>Magazin. iroBo Aaavahi in schwarzer Konfektion, auch einzelne Röcke und Blusen, Hüte, Handschuhe, Flor und sämtliche Bedarfs- artikbl für den Trauerfall.— MaBanfcrligung in 6 Stunden. Grösstö SpIßlwaren-QßsM derzeit. Pu�ea-FobrlH. Stlndlg I 19 SCSlSIlfSfllfOr Ständig 1 ßM Mamslt. tl-Z3. OMirot 11 Cckham, bell« MonbijooplnU, Hack es eher Markt, Bahnhof Börse Das Erlesenst o» was die Industrie an Spielwaren einfacher und kunstvollster Art hervorgebracht, ist in meinen Lägern aufgestapelt. Bester.Lelta*• Ttnfllnf In g&aa ■paiten. Sit«■ Jnag ertreaeadoa, wirklich roliasdon Kosüunoo, Puppen KQnstler• Charahterpappsn, aat der berühmten«Dorfsohule", e&n* aus Fils mit«prechendem QealobtSÄttadructt, finden an- gtrteilten Beifall Uk. S.85» 8.75, 4.«h Spezialabteilung für Gesellschaftsspiele, Beschäftigungsmater.al, Damen-, Schachbretter, mmttmm tadellooe, ante ArbeU ia eilen PreisTsgen, 12 Sorten Puppen-Theater 03 Sorten beweglich», gekleidete Flunren k BO Pf., angekleidete der änti 1,00 Hb. RMbfbt«« anageichnftten«, gebrauchsferllga Dekorationen, 12 Sorten Kasperle-Theater 1.13 SO.OO Uk. 80 iraraobMaaa Flgaran 10, 28, 00 rt m 4.00 m. Weihnachfsbäumchen ä tra Karton, 84 cm n*r 1 HIc. Waadarhlbsoba NeabeKea In Baumschmuck. Liehth dter1 � t braten, — � die erletleren, Dutzend 8.— Iii. _ elnfncbe SO,«O, 70 PL Echte Wiener Tiere herrtlobe AnfUlniag, f»5t onierbreoköoh, 82 Borttmenu, KJj rertobledea» einzelne Tier» Ton 21 Pt an. Ia der elekttlschen Abteilung ■lud Spielerelen und Lehrmittel tat allaa PrelsUgsn rrrtretea, pilsener Brauhaus«■>» Ringfreie Brauerei Runsestr. 18a»it. empfiehlt ihre erstklassigen Kierc zu billigen Preisen. Ast IV. 4M f. 4562 2970L* Luftschiffe W Sortea,». B. Aeroplan«am ZunammonstMii, Bpum weite 183 cm 9.75 iL Omamlbslloa aus gasdichtem Stoff 55 cm Dorohmovsc� mit fain�m Nousvrerk. mit Qondel 2.35 IL Kinematographen br.Tirkin.rw An»nte».OO, 6.40. 0.73 blil«.OOK. rb.tvgntpn. VUmm Metor 23,«O Pt, Uaaza Tai» etollongen blUlget Der Besuch meiner sehenswerten Verkaufsräume ist nicht mit Kaufzwang verbunden; das Pen« tonal ist zu freundlicher Auskunft verpflichtet anKü. f�lriTlä reinwollenem Tuch mit Seidenschal und Knopfgar- nieruny, ganz gefüttert-i r\ und mit Einlage.. M. J.�«75 I Illis" Sport-Rock aus ge- pflslllll streiftem, modernen Stoff mit Blenden u. Knopf- q Garnicrung....... M. O.50 Dcutfdilands größtes Speziolhaus für Dämeln Kinder-, Pelz- und Sport-Konfektion Für den Weihnachtstisch besonders preiswerte Angebote IDolI-musselin-KIeidec in hübschen Fassons und Farben..... M, J. J.00 Weiße Frinieb-Weider aus V�oÜbatist mit reicher Stickerei garniert, bi.«J J.00 Weibe Tüllhleider «leg. F assons m. reicher Garnierung, gefüttert, M, fx D.00 Elegante ladien Itawime auf Halbseide gefüttert td. 10.50 Pliisdi-jadietb, M,. mit Seidenschal, gefüttert.......,, M. J/t.OO Kinder-IDasdihleider 000 von letzter Saison...»...... von M. JL cfl. 500 farbige Sport-Röcke M. 3.50 4.50 5.50 6.50 7.50 I Pe!z-|dcketts Hhm" Bluse aus felngo» �ylillLU streifter Popeline, mit soutachierter Tüllpasse, Q ganz gefüttert•.... M. 0.50 »» rinn" Velours- Jupon mit mLIBU breit Moire- jt Volant u. Tressen- Besatz M. T.50 fliri" Tuch-Unterrock mit „jUll breit Velvet Q und Atlas-Volant•,. M. 0.50 i Pclz-StoIdS 1 FI IrtTI" reinseidenes, go- tf LIIEIl streiftet Taffet- Blusenh< emd, gefüttert M. 6.50 „margot" dunkelbl. Oho- _ viot-Paletot mit eidenschal, ca. 110 cm-t f\ M. 1U.50 lang r npmmi" Kostümrock ans „LDL lllell reinwoll. schwarz. Satintuch, m. Seidenblend.-t r\ u. Knopfgamier., gefüttert J.U.50 „Hoffnung" Berliner Schneiderei- Genossenschaft E. G. m. b. H. Zwischen Rosenthaler OmitiHanolt* dOk Zwischen Rosenthaler 1 Tor u. Invalidenstr. ölUllllBIihlv» Iwö Tor u. Invalidenstr. Gegr. i. Februar 1906 v. organisiert Schneidergehilfen Berlins. M» flrbeitern, Parteigenossen Hiitbürgern zur Anfertigung eleganter lleiTen-i.Kiiabeiigard8robe Großes Lager fertiger Herren-, Knaben- u. Kinder-Anzüge. 10513* Grotte Aatiwabl in Winter-Paielots, ülster. ßadiatiranziigen o. Fant-Vesteo in allen Größen nnd Preislagen sowie Arbeiter" Beruf s- Kleidung. Die Herutellong anwercr Fabrikate erfolgt in eigenen BetriebSWCrkStätteil unter den von unserer Organisation festgelegten Bedingungen. Lieferanten derKonanm-Genoaxenscbaf t Berlin n. Umgegend, des Charlotten bnrger lionaum-Verelna sowie des Arbelter-Iladfahrepbnndea. Ssltgner Geleienheitskaut! Zurückqese-zte Sprech-Apparate werden zu Engroa• Preisen an Private einzeln abgegeben. Berlin, Ritterstr. 41, II. Airana Schnellnlher- Nähmaschinen tz'ichnm ftch«uä tmich Itlditen und Ichnellen Aong, find unübertroffen in ihrer Leistungsfähigkeit. G.A.Buttner,£s| Filiale: Petersiiurgerstr.87. Spandau, SchSnwalderst.l 9. Sporke!' Weltstiefel Einheitspreis 7.50 Mark für Herren und 8880L* Damen. Garantie für Haltbarkeit. Direkter Fabrik-Verkauf ohne jeden Zwischenhandel. Verkaufsstellen in größeren Städten Deutschlands Davon: Berlin: 1. Prinzonstraße 79 2. Oranienstraße 184 8. Wilsnacker Straße 13 4. Badstraße 42/43 5, Chausseestraßo 77 6. Andreasstraße 46a. 7. Wrangelstraße 89 8. Frankfurter Allee 127 9. Brunnenstraße 182 10. Turmstraße 51 11. Schönhauser Allee 106 Rlxdort: Bergstraß» 135 Weißensee: König- Chaussee S® Cbarlnttenburg: Wilmersdorfer Straße 52 Spandauer Straße 25 Scböneberg: Paüasstraße 21 Spandau: Breite Straße 60 Schuh-Fabriken, Burg bei Magdeburg. 6la$=Cbristbaum$cl>muck. Berfcnb. auch kiclei Saht nur«ite11*20 eiatf, alt utrt nernib., fatbmpuicfjt VriU«ntrg«l in wallend UockeuhaariMd beweglichen chlatfiägelu ufw. alles trank» inkl larglältiger Berpaitung ,um billigen Preise von nur Mark l».-(aiafbnctjme Bit 6 30). Sartlment 91 r. 2 mit 2)0 Stück, wie»den angeführt,|am selben Preis. Sartimeni Nr.» mit 120 Stück grüßeren Sachen in obiger Buet Bit. 5.—. Sartiment Nr. 4 mit 70 Stück»er grihte. allerlelnft.Prachtftück«. Bl 5.—. Lultlchifi Aevvelin U(timftpoll-uS Sias verfertigt) mit Pandel. U cm ge., mit feinem bcriiamlen Sr sin der St.»x,eUen,«rat»Zeppelin, tn feinll küngl Ausführung dargiltellt. ,um Btvntieren aus den Cheiftbaum, ferner l in den herrlichsten Karben schitlemben Papagei mit bewegt. Piasflügeln u nalürl .yebfin. 15 cm gu u I»rachinöll« ÄTontn-Obrifibaumlpir,« mit Lametta- bnschel. 21 cm gr. Sie««„gebot wirb van IZiiuc Seite erreicht. Saramicr Zabieiang haltbar Für Selchente u. Slürkzahi wild garantiert viele Danlichr schreiben. KürHünMer u. Berein« Extra-Soriim-nt« ,u tu.-, 16.-, 20.- mt. Adoli Eichhorn Engen Sohn, Lauscha ----------------------------...... Nr. 53. Fabrikation iz gerfanb pon Cla�fehnftbnumfcbmud! Lieferant fürstlicher HÜle bseeete! Kerl Gregory Aktiengesellschaft Berlin ff., Bochsiralie 21/24 Lager« Pilsener» Münchener» Amt rn 1008 und 818». Biere Ringfrei!■*. «sxxrzxxzxxxxxzzxxzxzzxaxgssxxzsxxxrSy VerantwortUcher Redakteur Richard Barth, Berlin. Für den Inseratenteil verannv.: Th. Glocke. Berlin. Druck».Verlag: BorwärtsBuchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Kr. 284. 26. Zehrsns. 5. Irilogt kü Jmörts" fctlinn llslkHuft. Ssimtag, 5. DkZkmbkl MS. parte!- Angelegenheiten. Zweiter Wahlkreis. Friedrichstadt, gahlnachtl Mittwoch, den 8. Dezember er., nachts 11'/, Uhr, bei Jul. Meyer, Oranien straße 103. Der Borstand. Achtung, 2. Wahlkreis. Die Genossen, welche ihren Zahlabend bei N i tz l e(früher Zühlke), D e n n e w i tz st r. 13 hatten. werden gebeten, diesen Mittwoch nach dem„Königshof", Bülowstr. 37. zu kommen. Die Gründe werden auf dem Zahlabend bekannt gegeben. Der Abteilungsführer. SchSneberg. Heute Sonntag, nachmittags 4 bis abends 8 Uhr, findet die erste Jugendschriftenaus st ellung im Tunnel der Neuen Rathaus?äle, Mcininger Str. 8, statt. Die Besicht!- gung ist unentgeltlich; Bestellungen auf Weihnachtspräsente werden entgegengenommen. Sonntag, den 12. Dezember, nachmittags 2 Uhr. findet in der Urania. Taubenstr. 48. eine Sondervorstellung:»Der Kampf um Nord« und Südpol* statt. Billetts zum Preise von 60 Pf. inll. Garderobe sind am Zahlabend bei den Bezirks führern zu haben. Der Vorstand Steglitz. Heute, Sonntagvormtttag 8'/, Uhr Handzettelverbreitung Von den Bezirlslokalen auS. Morgen. Montagabend 8'/, Uhr, öffentlich« ver« fammlung im Albrechtshof(groher Saal). Retchstagsabg. Molkenbuhr wird sprechen über:»Die nach st en Auf- gaben des Reichstages.' Wilhelmsruh. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Mit- gliederversammlung am Dienstag, den 7. Dezember 1909 ausfällt. Dieselbe findet am Dienstag, den 14. Dezember 1909 statt. Die Bezirksleitung. Berliner JVacfmcbten. Der Ehrensold. Vor uns liegt das bekannte rote Gebäude am Alexander- platz. Es ist gegen IV Uhr vormittags. Ein regnerisches, naßkaltes Wetter. Durch das Neunen und Hasten des Publi kums, dem dichten, gefahrbringenden Knäuel der Fuhrwerke, Straßenbahnen und Automobile zwängen sich alte, weiß- und graubärtige Gestatten. Alle streben sie dem Hauptportal des Polizeipräsidiums zu. Welche Macht zieht diese vielen Hunderte von Rheumatismus. Arbeit und Alter verkrümmten Gestalten hierher? Und gerade nach dem Alexanderplatz, einem der g e f ä h r l i ch st e n Verkehrspunkte Berlins? Nun, jene alten Leute sind ein vielfach ausgesiebter kleiner Teil der Teilnehmer aus den Kriegen 7V/71. 66, 64 und früher, die nicht direkt vor dem Feind invalide geworden, sondern die durch die ausgestandenen Strapazen mit dem herannahenden Alter besonders wider> standslos gemacht worden sind. An einen kleinen Teil jener Veteranen zahlt das„dankbare Vaterland" an den ersten drei Tagen des Monats ein Almosen— nein, pardon— einen „Ehrensold" von IV M. pro Monat. Aber damit die Sache nicht etwa einen humanen Anstrich bekommt, zwingt man diese menschlichen Ruinen, mit ihren Halbsteifen Knochen stundenlange Wege durch das Getriebe der Großstadt zu machen. Doch gemacht Der preußische Polizei- geist läßt sich daran noch nicht genügen. Folgen wir jenem alten Herrn im weißen Bart, die Brust mit den Medaillen der Kriege 64 und 7v behängt, die Steintreppe hinauf. Im ersten Stockwerk angekommen, bleibt unser unfreiwilliger Cicerone keuchend stehen. Die dürren Hände krampfen sich an das Geländer, er schnappt nach Luft. Wir treten in einen überheizten Korridor. Ein Schutzmann nimmt die Bücher ab.„Hinten aufstellen, immer drei zu dreil" Wir folgen der Aufforderung und biegen um die nächste Ecke des hier breiten und hellen Korridors. Auf einem langen, etwa 2\'i Meter breiten, spärlich b e- leuchteten Gange st ehe» einige Hundert alter Leuteeng oneinandergedrängt. Eine s ü r ch t e r- liche Luft herrscht hier. Es spricht geradezu aller Hygiene Hohn, in einem schlecht beleuchteten, engen Gange, ohne eine nennenswerte Ventilation. Hunderte, meist kränklicher Men- tchen, dicht gedrängt einzupferchen. Doch dürfen die Im Zichörerranm. EtwaS beklommen treten wir in das mächtige Gerlchtögebäude ein. Zuerst drängt sich uns die Frage auf: wieviel Jammer diese Mauern schon gesehen haben mögen— und dann denken wir an die Richter und an den hinter jenen stehenden furchtbaren Götzen: den Klassenstaat. Wen sollen wir mehr bedauern: jene, die gerichtet werden, oder jene, die da richten? Tausende bizarre Gestalten, Paragraphen genarmt, die uns im Gewoge deS Lebens so harmlos über den Weg sprangen, hier werden sie furchtbar. Im Namen des Rechts packen sie jeden, der dort draußen unversehens mit ihnen in Berührung kam, und wehe den Aermsten. Wir treten in den Zuhörerraum ein. Die paar Bänke find fast ganz besetzt. Ein Fleckchen findet sich noch für unS. Neben uns sitzen Neugierige, die sich aus Langeweile am menschlichen Elend weiden. Andere, Arbeitslose in sauberer Kleidung, wollen sich ein paar Swnden aufwärmen. Sie ahnten nicht, was sich vor ihren Augen abspielen sollte. Und so mancher ist anders fortgegangen wie er gekommen: er lernte sehen. Jenseits der Barriere sitzen auf erhöhten Plätzen: der Staats- anwalt: Mitte Vierziger, jovialer GcsichtSausdruck; der Gerichts- Vorsitzende: schneidiger Bureaukrat, Reserveleutnantston, Streber; zur Seite ihm zwei Schöffen: ohne individuellen Ausdruck. Soeben ist eine Sache beendet. Zur nächsten treten zwei elegant gekleidete Frauen herein, Mutter und Tochter, begleitet von ihrem Verteidiger. Erst nach längerem Zureden des letzteren bequemen sie sich, auf oder richtiger in der Anklagebank Platz zu nehmen. Ein mokanter Zug macht den ohnehin schon sehr un° sympathischen, raffinierten Gesichtsausdruck der Mutter nicht gerade angenehmer. Die Tochter sieht sich dreist, mit kokettem Lächeln im Räume um. Schnell find die Personalien erledigt und die Anklage wird verlesen: Warenhausdiebstahl. Beide„arbeiteten" nach einem raffinierten System. Als sie von der Verkäuferin auf frischer Tat ertappt wurden, hatte man geleugnet und die An. gestellte noch beschimpft. Der Rechtsanwalt ist der Ansicht, daß hier ein Fall von Kleptomanie vorläge, da doch der Vater bezw. der Gatte ein tüchtiger, gut besoldeter Beamter wäre, und die Frauen hätten doch nicht Eßware oder dergl., sondern nur Spitzen und ähnliches gestohlen. Die Angeklagten leugnen, trotz Zeugen, alle? ab. Der Staatsanwalt plädiert auf„schuldig", verwirft den Einwurf der Kleptomanie und beantragt eine Geldstrafe für beide. Der Verteidiger tritt für Freisprechung cventl. eine geringe Geldstrafe tia, Leute, zu drei und drei aufgestellt, beileibe nicht die ganze Breite des Ganges ausfüllen.„Den Gang freilassen l' heißt es. Eng müssen sie sich susammendrücken. Und nun beginnt die Folter. Stundenlang läßt man die alten Leute, die oft schon einen weiten Weg hinter sich haben, stehend in einer heißen, verdorbenen Stickluft, auf die paar Mark warten. So mancher ist schon ohnmächtig geworden. Mit ihren durch Rheumatismus, Gicht u. a. verkrüppelten Füßen wird den Aermsten ein stundenlanges Stehen auf einem Fleck zur furchtbaren Qual. Grimmig schimpfen sie— leise — auf diese Brutalität. Unser Vorschlag, sich doch zu be- schweren, wird mit verbittertem Lachen aufgenommen. „Na ja! Da kennen Sie„die" schlecht; wir hätten zum letzten Male unsere paar Mark gekriegt!" Langsam rücken wir alle Viertelstunden oder auch in längerer Zeit ein paar Meter vor. In unserem Falle war nach IVestündigem Stehen an uns die Reihe, daß wir in den Saal der„Schutzmannsfchule" eintreten durften, in dem aus gezahlt wird und wo auch Bänke zum Sitzen vorhanden sind. Am Ende ihrer Kraft, lassen sich die gebrechlicOn Gestalten mit einem Seufzer der Erleichterung auf die Bänke nieder- fallen. Soviel wir uns auch umsehen, ist weder draußen auf dem Korridor noch im Saal Gelegenheit, die trockenen Lippen mit einem Schluck Wasser zu befeuchten. Auch fehlt es auf dem Korridor an genügen- den S p u ck n ä p f e n. � Nach LV�stündigem Warten bekamen unsere Neben- männer— eine halbstündige Unterbrechung, während der der Rendant frühstückte, mit eingerechnet— ihr Geld. Das sind geradezu unglaubliche Zustände. Sehr wohl wäre es möglich, den Leuten den oft sehr weiten Weg von ihrer Wohnung nach dem Alexanderplatz zu ersparen, wenn die Auszahlung auf dem betreffenden Polizeirevier erfolgte, in dem der Empfänger wohnt. Die zweite Frage, ob es human und hygienisch zulässig ist, alte gebrechliche Leute so zu behandeln wie oben geschildert, beantwortet sich von selbst. Da ist kein Polizeipräsident, keine GesundheitspoliAei. die bei Versammlungen so sehr um das Wohlergehen der Besucher besorgt ist. Humanität und preußi scher Polizeigeist vertragen sich nun einmal nicht. FS« Vit Hilf« durch den Srmnworstehrr begeistert sich der„Lokal-Anzeiger" in einer Betrachtung über die von uns gestern gemeldete furchtbare Familtentragödie in der Weinstraße. Er schreibt unter der Unterschrift: Mußte eS sein? folgendes: „Die Familientragödie in der Weinstratze wird allenthalben große Teilnahme hervorgerufen hoben. Am Ende seiner Mittel und unfähig, seine Familie zu unterhalten, tötet der Friseur Poboß seine Frau und das eine Kind, verwundet das andere schwer und verletzt sich dann selbst auf den Tod. Die Notlage der Familie war längst bekannt. Die hungernden Kinder wurden oft von den Hausbewohnern unter- stützt. Als Poboß sich Schweinfurter Grün besorgte, geriet das HauS in Aufregung. Man stand unter dem Eindruck einer nahenden Kolastrophe. Da ist die Frage gerechtfertigt:„Weshalb wurde nicht der Armenkommissionsvorsteher von der schrecklichen Notlage in KennwiS gefetzt?" Die Abneigung vieler, sich an den Anneuvorsteher zu wenden, von dem sie eine rauhe Behandlung befürchten, ist ebenso bekannt wie die Antipathie mancher Per- sonen gegen ein Krankenhaus. Hier wie da handelt es sich aber um öffentliche Einrichtungen. Es darf nicht eingewendet werden, daß in den Armenkommiisionen ein bureankratischer Schneckengang herrscht, durch den die Hilfe verspätet wird. Die Armenvorsteher sind jederzeit mit Geldmitteln versehen und greisen in dringlichen Fällen sofort ein. In der Stadt Berlin, die jährlich 16 Millionen für die Zwecke der reinen Armenpflege ausgibt, braucht wahrhastig kein Mensch zu verhungern. Ebenso wie der Berliner die Feuer- wehr im Augenblick der Gefahr zu rufen pflegt, sollte er in Fällen der dringenden materiellen Not seines Nächsten den Arn,envorsteher alarmieren- Die falsche Scham ist da wahrhaftig nicht am Platze. Eine ganze Familie ist in den Abgrund gesunken, weil sie Hungers zu sterben glaubte.... Mußte es sein?!" Der Hrnweis de».Lokal-AnzeigerS"»uf die immer hilfs- bereiten Armenvorsteher beweist, daß er kein« Ahnung von unserem Armenwcsen hat. Leider ist eS nicht richtig, daß die Armenvorsteher sofort hilfsbereit find. Da werden oft sehr viele Schwierigkeiten ge- macht, bevor.tatkräftig" Hilfe geleistet wird. Die Summe, die ein Armenvorsteher sofort ohne besonderen Beschluß der Kommission ge- Das Gericht zieht sich zur Beratung ins Nebenzimmer zurück. Währenddem unterhalten sich Staatsanwalt und der Verteidiger über einen gesellschaftlichen Skandal. Nach etwa zwei Minuten betritt daS Gericht wieder den Saal. Der Vorsitzende nimmt sein Barett ab und verkündet im Namen des Königs als Recht: In Anbetracht der verführerischen Auslagen und der Gelegenheit in den Warenhäusern zum Stehlen usw. wird die Mutter mit 50 M. Geldstrafe und die Tochter mit einem Verweise bestraft. Kaum daß der Verteidiger seine Akten zusammengerafft hat. da beginnt schon eine andere Sache. Man führt, während der Vorsitzende flüchtig in den ihm zugereichten Akten blättert, ein armselig gekleidetes, blasses Weib herein. Mangel und Sorge haben tiefe Runen in das müde Gesicht gegraben. Ihr erster Blick fliegt nach dem Zuhörerraum hin, als wenn sie dort jemand suche, dann huscht sie scheu in die Anklagebank hinein. Die harte Stimme des Vorsitzenden wird um einige Nuancen schroffer, als er die Angeklagte nach ihren Personalien fragt. Sie ist 31 Jahre — der abgerackerte Körper scheint einer 50 jährigen anzugehören—, seit 4 Jahren Witwe und wegen Diebstahl vorbestraft. Weshalb? Sie hatte im vorigen Jahre, als sie nach Saisonschluß keine Näh- arbeit bekam und die paar Mark Armenunterstützung nicht aus- reichten, auf einem Güterbahnhof zwisckjen den Gleisen einige Pfund Kartoffeln aufgesucht, um den Hunger ihrer drei kleinen Kinderchen zu stillen. 8 Tage Gefängnis. Diesmal wird ihr zur Last gelegt, sie soll auf der Straße ein Stück Bohle, das einem Hauseigentümer gehörte, auf- genommen haben. Diese war zwar zerfahren, diente aber noch zur Erleichterung der Auffahrt über die Bordschwelle einer HauS- einfahrt. Der Wert wird vom Besitzer auf 40 Pf. geschätzt. Die Angeklagte gibt den Diebstahl zu; da sie jetzt lungenkrank sei, könne sie nicht mehr genügend verdienen; mit dem Nähen wolle es nicht mehr recht gehen und in ihrer Dachstube wäre es so furcht- bar kalt gewesen. Die Kinder hätten vor Frost und Hunger fort« wahrend geweint, das habe sie nicht mehr mit ansehen können. sie wäre davon gelaufen, um auf irgend eine Art etwas heran- zufchaffen,„trad wenn ich hätte einbrechen müssen; mir war alles gleich". Der Staatsanwalt blickt lächelnd nach der verhutzelten Gestalt hinüber.— Die und einbrechen. „Na hören Sie mal, Angeklagte! mit solchen Mätzchen bleiben Sie uns aber gefälligst vom Leibe! Sie bekommen doch eine Armen- Unterstützung? und dann gibt es soviel wohltätige Stiftungen usw., die helfen, wenn wirklich Not vorhanden ist." Eingeschüchtert durch den barschen Ton de? Richters, flüstert die Angeklagte, daß sie ja nur für zwei Kinder Unterstützung be- käme; auf jedes Kind ö M., was doch nicht im entferntesten aus« währen kann, ist äußerst minimal. Und wenn nach langem Hange» und Bangen nach Wochen sich die Armenkom misston entschließt, eine Unterstützung zu gewähren, so sind die Sätze so minimal, daß damit auch nicht allzu viel anzufangen ist. Die Redensart, daß bei uns niemand Hungers zu sterben braucht, wird durch die mosien« hasten Mitteilungen widerlegt, nach denen zahlreiche Personen au» Mangel an Subsistenznntteln sich das Leben nehmen. Eine schöne göttliche Wellordnung, in der ein kleiner Teil Herr» lich und in Freuden lebt und Hunderttausende im Elend dahinsiechen. Da nützt auch kein Armenvorsteher. Nebenerwerbschwinbel. Im Inseratenteil der bürgerlichen Presse, vor allem �lm „Lokal-Anzeiger" und in der„Morgenpost", finden sich zahlreiche Ankündigungen, nach welchen Interessenten lohnender Neben- erwerb versprochen wird, wenn sie Bewerbungen an eine bestimmte Farma einsenden; vielfach wird nur eine Chiffre angegeben, im die eigentlichen Hintermänner nicht zu nennen. Wer auf diese Inserate eingeht, wird in fast allen Fällen betrogen. Der Verlag„Germania", Lichtenrade bei Berlin, veröffentlicht in verschiedenen Zeitungen folgendes Inserat:„Wirkl. schrift. Nebenerwerb, kein Adressenschr., f. Hrn. u. Dam. j. Std.. g. Handschr. nicht erfordl. Verlag.Germania", Lichtenrade 10 b. Berlin." Wer sich auf diese Anzeige meldet, wird aufgefordert. 80 Pf. einzusenden, worauf man ihm die gewünschten Angaben machen werde. Den Einsendern der 80 Pf. wird jedoch eine Enttäuschung zuteil; sie erhalten statt eines bestimmten Auftrages ein großes Formular zugesandt, das sich„Information zur Zeitungsbericht- erstattung" nennt. Die Nebenerwerbsuchenden werden mit folgenden unbrauchbaren Angaben abgespeist: „Sie haben gewiß schon oft nachgedacht, wenn in Ihrer Zeitung ein spannender Bericht erschien, was dieser dem Verfasser ein- gebracht haben mag? Denn viele Leute wissen nicht, daß diese Arbeit überhaupt bezahlt wird. Solche Berichte werden lohnend honoriert. Die Zeitungen zahlen für jede Kleinigkeit bis 10 M. (6— 12 Kr.) und mehr. Es ist daher eine lohnende Arbeit, die Berichterstattung einer oder besser noch mehrerer Zeitungen zu übernehmen. Für die Arbeit selbst ist eS ganz ohne Einfluß, ob man in einer Stadt oder einem kleinen Orte wohnt. Man erfährt überall etwas und kann es, in die richtige Form gebracht, verwerten; manche Zeitungen legen großen Wert auf Prooinzialnachrichten und nehmen Angebote gern« an. Man macht zunächst verschiedenen Zeitungen eine solche Offerte bezw. erkundigt man sich nach den Zeitungen, die am Ort(oder der nächsten Stadt) die höchsten Auflagen haben. Man kann dies durch Briefträger erfahren, oder bestellt bei einer Annoncen-Expedition einen Zcitungskatalog. Adressen neben- stehend. Hat man nun diese Auskunft, so schreibt man an die miS- gewählten Zeitungen. Für diese diene folgendes Schema, das nach Belieben und Umständen geändert werden kann." Hier folgt ein Zirkular, ein Briefschema und daran anschließend folgen verschiedene Angaben, die sich darauf beziehen, in welcher Weise ein Bericht abgefaßt werden mutz. Die Ratschläge sind für den Nebenerwerbsuchenden völlig wertlos und zu der neuen Enttäuschung hat er noch einen Verlust von 80 Pf. zu be» klagen. Aehnlich verfährt ein Verlag G. I. Nigl, Mannheim 7, der in der„Morgenpost" inseriert, und zahlreiche andere Inserenten. In fast allen Fällen ist es auf die.für Auslagen erwachsenen Ge- bühren" abgesehen. Die Tätigkeit der Nebenverdienstschwindler ist deshalb be- sonders zu verurteilen, weil diese Leute fast nur solche Personen schädigen und betrügen, die schon in großer Bedrängnis sind und die nach jedem Strohhalm fassen, von dem sie annehmen, daß er ihnen einen kleinen Verdienst einbringen könnte. Diese Schioindler benutzen die Not ihrer Mitmenschen, um sich einen leichten Erwerb zu verschaffen. Dieser Ausbeutung Arbeitsloser leisten dt« bürgerliche» Blätter durch Aufnahme der erwähnten Inserate Vorschub. I» der nächsten Woche findet eine Sitzung der Berliner Stobt» verordnetenversammlung wegen Mangel an ausreichenden BeratungS- stoffen nicht statt. Die Einnahmen der städtischen Straßenbahnen für November betrugen 74 661,70 M. gegen 63 501,55 M. im November 1908, das ist eine Tageseinnahme von 2488,72 M. gegen 2116,72 M. im November 1908. ES wurden insgesamt 815 529 Personen gegen% 683 398 Personen im Borjahre befördert. Die Anzahl der ge- fahrenen Wagenkilometer(Motorwagen und Anhängewagen) ist von 120 030 des Vorjahres auf 134 181 gestiegen. Die Einnahme für das Wagenkilomeier beträgt 55,64 Pf. gegen 52,9 Pf. im Vorjahre. reiche. Ihre Gesuche an Stiftungen wurden regelmäßig abgelehnt, weil sie schon eine Armenunterstützung erhalte. Hilflos sah sich die Angeklagte um. Hier sprachen weder Verteidiger, noch Staatsanwalt, noch Richter von Kleptomanie, von einer Handlung Pnter einem unwiderstehlichen Zwange!— Der Staatsanwalt steht auf. Ein gemütlicher Ton durchksmgt sein Plaidoyer; kaum einige Sätze. Er beantragt, da Diebstahl im Rückfalle, 8 Wochen Gefängnis. Von den 10 Wochen Unter- suchungshaft beantrage er zwei Wochen als verbüßt anzurechnen. Der Vorsitzende fragt die Angeklagte, ob sie noch etwas zu sagen hätte.„Ja, Herr Präsident, bitte sagen Sie mir, wo sind meine Kinderchen?" Unwirsch über die unnötige Aufhaltung blättert er ärgerlich in den Akten.„Ihre Kinder sind im Waisen- hause; übrigens wird der Antrag gestellt iverden, sie einer Zwangs- erziehungsanstalt zu überweisen, da Sie nicht zur Erziehung ge- eignet erscheinen." Lautlos sinkt die Angeklagte in der Anklage- bank zusammen. Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück. Der Staatsanwalt trommelt nervös auf einen Aktendeckel. Eine bange Stille lagert über den Raum. Von draußen schallt der Lärm der Straße herein. Die Minuten werden einem zu Stunden. Der Gerichtsdiener flüstert einem Bekannten zu, daß der Richter erst noch frühstückt; eS wird wohl noch eine Weile dauern. Endlich geht die Tür auf. Und wieder nimmt der Vorsitzende sein Barett ab, und wieder verkündet er im Namen des Königs als Recht:......... in Rücksicht, daß die Angeklagte über ihre Tat keine wahre Reue zeigt, erkennt das Gericht auf 3 Monate Gefängnis. Im Hinblick auf ihre Verstocktheit, hat das Gericht von einer Anrechnung der Untersuchungshaft abgesehen. Da weiter die Angeklagte inzwischen von ihrem Hauswirt exmitiert ist, ihre Sachen von der Armen» Verwaltung in Verwahrung genommen sind, sie also ohne festen Wohnsitz ist, so hat das Gericht auf sofortige Verhaftung erkannt." Ein furchtbares Schweigen lagert über den Zuhörerraum; man wagt kaum zu atmen. Aller Augen sind auf die unglückliche Mutter gerichtet. Da— endlich bricht diese in ein leises, krampf- Haftes Schluchzen aus. Wie Wahnsinn leuchtet's aus ihren Augen: „Meine armen, armen Kinder!" Aber schon ruft man die nächste Sache auf. Der alte Gerichts- diener führt das arme Weib hinaus, wo sie sck>on der Gefängnis- Wärter erwartet. Geschäftig arbeiten die Mühlen der Gerechtigkeit weiter. Hört ihr das Wimmern der Zermalmten? Ja? Und un- endliches Weh packt Euch? Da blickt hinüber nach jenen, die da richten; seht, wie sie unbekümmert um den Aufschrei des gequälten und gehetzten Menschenwildes Recht sprechen. Und dann hinweg mit Mitleid und Weh; werdet hart wie jene, die da Recht sprechen, werdet hart im Haß und wieder Haß. Die fertiggestellte„Brommy-Briicke" an der Obersprse im Zuge ttt Fruckt« und Eiseubahnstrutze wurde gestern mittag dem Verlehr übergeben. Borher fand eine Besichtigung durch Mitglieder des Magistrats und der städtischen Tiefbaudeputation statt. Die Brücke zeigte gleich nach ihrer Eröffnung einen lebhasten Verkehr; sie vermittelt den direkten Verkehr zwischen dem Schlesischen und dem Görlitzer Bahnhof. Die aus der Brücke eingebauten Straffenbahngleise deuten an. daß eine Straffenbahnverbindung vorgesehen ist. In der Sitzung der Deputation für daS städtische Turn» und Badrwesen vom-t. Dezember wurde ein Gesuch um Einrichtung von Jahresabonnements für die Schwimmhallen der Volksbadeanstalten mit Rücksicht aus die billigen Badepreise abgelehnt. Zur unentgeltlichen Verteilung an die AnstaltSbesucher sollen 10 000 Stück einer belehrenden Druckschrift mit Baderegel» an- geschafft weiden.~ Die Frauenschwimmhalld in der Gerichtstraffe wird an den Sonntagen so wenig benutzt, daff sie für Frauen an diesem Tage geschlossen und den Männern zur Versügung gestellt werden soll._ Zur kommunalen ArbeitSlosenverstcherung. Der Berliner Magistrat beschloh in seiner Sitzung vom Sonn- abend, mit den Nachbargemeinden Berlins i» Verbindung zu treten. um gemeinsam über die Frage einer ArbeitSlosenver- s i ch e r u n g mit Unterstützung kommunaler Mittel zu beraten. Zugleich sprach sich der Magistrat dafür aus, dem Beschluh der ge- inischten Deputation beizutreten, wonach der Vorstand des deutschen Städtetages aufgefordert werden soll, aus die Tagesordnung seines demnächst einzuberufenden Deutschen Städtetages die Frage der ArbeitSloseiwersicherung zu setzen. Die Ausstellung empfehlenswerter Jugendschristen im Saal 3 des Gewerkschatsshauses wird um 3 Uhr eröffnet. Auf die heute nachmittag 3 Uhr im großen Saale des Gewerkschaftshauses stattfindende Märchenvorlesung mit Lichtbildern wird nochnmls hingewiesen. Schulpflichtige Kinder haben freien Eintritt. Kinder unter 6 Jahren werden nicht zugelassen, während Erwachsene 30 Pf. Eintritt zu zahlen haben. SechS-Wagenzüge auf der Hochbahn. Mit Rücksicht auf den jetzt einsetzenden stärkeren Weihnachlsverkehr hat die Direktion der Hoch- bahngesellschaft angeordnet, daff auf der Strecke Splttelmarkt— Leipziger Platz— Zoologischer Garten bezw. WilhelmSPlatz-Tharlotten» bürg währeno der Hauptverkehrszeiten des Tages statt der Vier- von jetzt an SechS-Wagenzuge eingestellt werden. Dadurch dürste einer Uebersüllung der Wagen vorgebeugt sein, sofern daS Pubtlkum sich aus die einzelnen Wagen entsprechend verteilt. Urber die gerichtliche Untersuchung der Mielczyner Vorgänge der» lautet, daff daS Gnesener Landgericht die Untersuchungsrichter Nollnau und Auler nach Berlin gesandt hat zur Vernehmung der von der Anstalt MIelczyn nach Berlin zurückgebrachten etwa 20 Zöglinge. ES geschieht die» wegen der hohen Kosten dcS Transportes der Zöglinge mit ihre» Begleitern nach Giiesen. Es berührt eigentümlich, daff die Untersuchung der Angelegen- helt so langsam von statten geht, obwohl die schweren Beschuldigungen gegen den Pastor Breithaupt bereit» in unserer Nummer vom 23. Juli veröffentlicht worden sind. Zu einer wilden Mcnschenjagd kam es gestern im Südwesten der Stadt. In der Kreuzbeegstroffe hatte ein Man» bei einem Hausverwalter ein angeblich von einem Mieter bestelltes Paket ab- gegeben und sich daraufhin von der Frau de» Verwalters S Mark zahlen lassen. Kaum ivar der Fremde fort, als der Hausverwalter nach Hause kam, die Geschichte hörte und, daS Paket öffnend, Papier» schnitzet darin vorfand. Das Ehepaar nahm sofort die Verfolgung de» Schwindler« auf, der gemütliit, die Kreuzbergstraffe enilang ging. Der Betrüger ergriff die Flucht und nun entspann sich eine Jagd, die sich durch eine Reihe von Straffenzügen erstreckte und schliefflich am Bahnhof Groffgörschenstraffe mit dkl Festnahme des Burschen endite._ Der Raubmordversuch im Postamt 60. Die beiden Posträuber, die Freitagnachmittag im Postamt 60 in ber Schwede ifftrasts 6 ein Revolverattentat auf den 40jährigen Oberpostassistenten Richard Ebel aus der Zelterstr. 11 verübten, sind wi- vom Erdboden verschwunden. Trotz der Recherchen der Berliner Kriminalpolizei konnte bis zur Stunde noch keine Spur von den Tälern gefunden werden. Bis zum späten Abend dauerten die behördlichen Vernehmungen von Zeugen, ohne daff ein greif» bareS Resultat erzielt worden wäre. Wie wir schon mitteilten. fehlen von den Tätern genaue Personalbeschreibungen. Gestern früh wurden auf dem Polizeipräsidium die Vernehmungen fort- gesetzt. Unter den Zeugen befinden sich auch mehrere Kinder, die zur Zeit des Ueberfalles in der Nähe de» Postamtes auf der Straffe spielten. Die gröffte Schwierigkeit erwächst.der Kriminalpolizei daraus, daff die Gegend, in der das Verbrechen verübt wurde, sehr wenig belebt ist. ES hat vor allem niemand gesehen, daff bre Räuber nach Mifflingcn ihres Anschlages dos Postamt verlieffen. Von einiger Entfernung wollen einige Zeugen zwar Männer ge- sehen haben, die schnell liefen und sich an der Paule umsahen. Ob das aber die Räuber waren, ist noch fraglich. Die Bewohner der dem Postamt gegenüberliegenden Vorderhäuser wurden bereits vernommen. Eine Zeugin sah um 8*4 Uhr zwei junge Männer und einen älteren am Postamt stehen. Der ältere zog sich von Zeit zu Zeit zurück und kam dann wieder zum Vorschein. Danach könnte eS scheinen, als ob ein dritter Täter seine Hand im Spiele gehabt hätte, vielleicht gar der epintus rector gewesen wäre. Er hatte vielleicht auch die Aufgabe, die jüngeren Männer während der Tat gegen Ueberraschungen zu decken. Eine andere Zeugin hat gleichfalls um BH Uhr nur zwei Männer gesehen; ihre Beschrei- bung entspricht der Schilderung, die der Überfallene Beamte von den beiden Tätern gibt, die eine Viertelstunde vor dem Anschlag sich an dem Schreibtisch zu schaffen»lachten. Diese beiden Männer gingen nach Bekundung der Zeugin öfter in das Hau? hinein, jedenfalls um sich die Hinterräume anzusehen. Der ein« gestikulierte beim Sprechen und«s schien, als ob Meinungsverschiedenheiten unter ihnen herrschten. Der Oberpostassistent Ebel hat sich wieder erholt. Die Schuff- Verletzung ist nur geringfügig. Hätte daS Geschoff den Beamten so schwer verletzt, daff es ihm nicht mehr möglich gewesen Ware, an das Telephon zu eilen, so wäre den Tätern der Raub ohne Zweifel ge- lungen. Die Gelegenheit hierzu wäre um so günstiger gewesen, als sie durch das verhältniSmätzig breite Schalterfeiister hindurch leicht die Geldkassette hätten aufziehen und berauben können, ohne den Dienstraum selbst betreten zu müssen. Daff der Raub von langer Hand vorbereitet war, unterliegt keinem Zweifel. Wie wir erfahren, hat die Reichspostverwaltung neben der bis- her von der Polizei ausgeschriebenen Belohnung eine weitere Be- lohnung von 000 M. für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Ein dreifacher Zusammenstoß von Fuhrwerken fand gestern gegen Mittag in der Lindenstraffe am Belle-Allianccplatz statt. ES kollidierte ein Privatautomobil mit einem Postwagen und einem GeschäftSwaaen der Firma Rosenhain u. Kaufmann. Das Auto fuhr quer über die Straffe direkt in den Postwagen hinein, der den GeschiistSwagen bis auf den Bürgersteig drängte. Der Führer des Geschäftswagens wurde vom Bock geschleudert und erlitt Ber- lctzungen. Ter Postwagen, der stark beschädigt wurde, muffte aus dem Verkehr gezogen werden. Die versammlnngSagitation de» Arbeiter- Sängerbünde» scheint gute Früchte zu tragen. In einer am Montag in den Prachtsälen„Nord-West" stattgefundenen Versammlung, in der lGenosse Eichhorn referierte, erklärten von den vier im Nord-Westen tagenden Vereinen sich drei bereit,«ine Verschmelzung vor» zunehmen. Es wurde eine Kommission gewählt, welche die Vor- arbeiten zur Verschmelzung der drei Vereine treffen soll. Die diesjährige Große Allgemeine Ausstellung der„Eanaria" Vereins für Liebhaber und Züchter des Lanariciivogels, findet in den Gesamträumen des„Landsberger CastnoS", Landsberger Straffe 39. vom 4. bis einschliesslich 7. d. M. statt. Im Kasinotheater gelangte am Freitag ein« dreiaktige Komödie „Der Obergauner" zum ersten Male zur Aufführung. Das Stück spielt in Galizien und charakterisiert die korrupten Zustände. wie sie vor allem rn Ruffland an der Tagesordnung sind. Bei einem versoffenen Schnapsfabrikanten findet sich ein pro- fessionierter Gauner ein, der sich als Bürgermeister geriert und durch sein Auftreten mit Hilfe eines als Bettelmonch verkleideten Spietzgeseller den verlotterten Schnapsbrenner, der seine Tochter dein Polizeigewaltigen des Ortes versprechen muffte, das ganze Vermögen wegnimmt und auch den versumpfte» Pylizeimeistcr hineinlegt. Schliefflich bekommt der Obergauner unter den Gaunern es noch fertig, seine Flucht unter dem Schutz eines hohen Staatsfunktionärs, des Statthalters, zu bewerkstelligen. Gespielt wurde recht gut. Herr Direktor Berg gab den Obergauner. während Herr Zimmermann den Spießgesellen mit seiner un- crschütterlichen Dreistigkeit markierte. Apollotheater. Henry Bender ist wieder ans Apollotheater zurückgekehrt, an die Stätte seiner ehemaligen Wirksamkeit. In der neuen Burleske:„Prinz Pinne" hat er Gelegenheit, seinen urwüchsigen Berliner Humor voll zur Geltung bringen zu können. Aus dem reichhaltigen Spezialitätenprogramm ist vor allem auf die Leistungen Petit Roberty hinzuweisen. Das kleine, noch in den KindersMihen steckende Kerlchen beherrscht das Xylophon in me'sterhafterAWeise. Selbst schwierige Liszt-Kompositionen spielt er tadeltos.'Unter den übrigen Nummern amüsiert vor allem ein zoologisches Dvessur-Ensemble. Feuerwehrnachrichten. In der letzten Nacht gegen 12 Uhr wurde der 15. Autoniobillöschzug nach dem Tiergarten alarmiert. Dort stand am Gartenuser ein Automobil in Flammen. Die Feuerwehr gab mit ihrer GaSsprttze kräftig Wasser, konnte aber nicht mehr verhindern, daff der gröffte Teil des Auto« verbrannte. Am So»»- abend früh um 8 Uhr muffte der IL. Löschzug einen Kllchenbrand in der Reinickendorfer Straffe 54 löschen, der das Ge- bälk ergriffen hatte. Der 11. Zug wurde nach der Kaserne des Kaiser-Franz-Grenadier-RegimentS alarmiert, vcr- anlaist durch den Brand eines Schornsteins. Der 12. Zug hatte in der Kulmstraffe 19 zu tun. Dort war eine Kiste mit Holzwolle, die Holzbelleidung in einer Badesinbe u. a. in Brand geraten. Ein auf der Straffe verunglückter unbekannter Mann wurde mit dem Tender deS Zuges Nr. ll nach dem Krankenhause am Urban gefahren und dort behalten, genermeldunaen liefen dann noch auS der Friedrich- straffe 127, Hagelbergerstraffe 2, Leipziger Straffe und anderen Stellen ein. Arbciter-Samariter-Kolonne. Heute vormittag II Uhr im Pathologischen Museum: Vortrag des Herrn Prof. Dr. Kaiserling über:„Die häufigsten Infektionskrankheiten und ihre Erreger" mit Projektion. Morgen, Montag, abends 9 Uhr. 1. Abteilung, Dresdener Straffe 45, Vortrag über:„Knochenbrüche. Verrenkungen und Verstauchungen"(2. Teil). Daran anschließend Verbandübungen.________ Vorort- J�acbricbteiK SchSneberg. Die Stadtverordneten-Ersatzwahlen, die im 3. und 7. Bezirk not- wendig geworden sind, da die doppelt gewählten Genossen Obst und Magna» die Mandate im 4. und 6. Bezirk angenommen haben, finden am 21. Dezember statt. Dir letzte WahlvrrrinSvcrsammlung nahm einen Vortrag dcS Genoffen Küter über„Den Aufmarsch der Sozialdemokratie"»nt- gegen. Räch einem Rückblick aus die für uns weniger erfolgreichen ReichStagSwahlen des Jahre« 1907 besprach der Referent den AuS- fall der inzwischen stattgefundenen Nachwahlen und die Erhöhung unserer Stimmenzahl. Der Redner betonte: Da wir diesen Auf- schwung nicht allem unserem Programm, sondern zum groffeu Teil der Opposition gegen die Politik der Regierung zu danken haben, erwachse uns die dringende Aufgabe, unsere Wahler zu organisieren. um eventuellen spätere» Rückschlägen, wenn die politische Erregung verrauscht ist. vorzubeugen.— Der Verlauf der Scköneberger Stadt- verordnetenivahlen habe die Sozialdemokratie gleichfalls mit Genug- tnnng erfüllt,»msomehr. da eS hier die Genossen weniger mit dem typischen Kommunalfteistnn, als mit den äußerst radikal sich ge- berdenden Liberalen zu tun haben. Bei der Stichwahl iin zweiten Bezirk haben die Bürgerlichen selbst in dicscin wenig proletarische» viertel nur mit einer geringen Majorität siege» können.— Zu, Kreis-Generalveesaiiimlimg wurden delegiert die Genossen: Frau Bäumler. Czeminski, Krause, Martin, Paü» und Schenk. Der letzter« soll als Delegierter zum preußischen Parteitag vorgeschlagen werden.— Dann wurde noch aus die am tb. Dezember, 5., 9., 28. Januar und 2. Februar in den„Reuen RalhanSsälen' stattfindenden Lichlbildervorträge hingewiesen, zu denen Eintrittskarten a 80 Ps. in der Spedition zu haben sind.— Am Sonntag, den 12. Dezember, nachmittags 1 Uhr, veranstaltet der Wablveretn eine Nranm-Vorstellung, in welcher„Der Kampf um Nord» und Südpol" gegeben wird. Der Preis der Billetts inkl. Garderobe beträgt 80 Pf. Heute, Sonntag, nachmittags 5 Uhr findet bei Grosser. Martin Lutherstr. 51, eine Jugendversammlung statt. Referent Dr. Röder: „Ueber die Erziehung in und außer der Schule." Daran an- schließend Besichtigung der Jugendschristenausstelluny. Der JugendauSschuff. Eharlottenl'nrg. Dir neue Tove-Brllcke ist, durch die milde Witterung be- günstigt, in der kurzen Zeit von acht Monaten bereits fertiggestellt worden. Am Freitag wurde sie für den Fuhrwerksverkehr frei- gegeben. Di« Uebergabe erfolgte in feierlicher Weise in Gegenwart einiger Mitglieder des Magistrats, der Bnickenbauingenieur« und der beteiligten Handwerker. Die Uebergabe des BürgersteigcS er- folgt in etwa 14 Tagen. Die Brücke, welche von drei Pfeilern in Stampfbeton mit Sandst �nbekleidung getragen wird, überspannt in einem großen Bogen den Kanah während ein kleinerer die Ladestraße am Charlottenburger Ufer überbrückt. Dort wird noch als Symbol die Figur eines Schiffers, in Bronze gegossen, auf- gestellt werden. Ein steinernes Geländer bildet den Abschluß der Brücke, deren ZN'ischeufelder nach der Wasserst ite hin mit roten Miniatursteinen gefüllt sind. Ferner wird am Salzufer an der Brücke anschließend eine unterirdiscbe Bedürfnisanstalt errichtet, deren Bau schon weit gediehen ist. Steglitz. Die Tat eine» Lebensmüden rief auf dem hiesigen Bahnhof Aufsehen hervor. Der Kaufmann K. aus Groß-Lichterfelde war seit längerer Zeit stellungslos und da er neue Beschäftigung nicht erhalten konnte, warf er sich auf dem Steglltzcr Bahnhof unier einen gerade einfahrenden Wannstebahnzug. Di« beiden letzten Waggons gingen über den Selbstmordkandidaten hinweg, ohne daff K. schwere Verletzungen erlitt. Nachdem ihm vom Bahnarzt mehrere äuffere Verletzungen verbunden waren, wurde K. in Schutzhaft genommen. Zossen. In der letzten Stadtverordnetenversammlung teilte der Stadt. verordnetenvorsteher Spiegel zunächst mit, daff die Behauptung des Pastors Stier in Motzin, der Bürgermeister Dr. Wirth habe bei dem Erwerb eines Grundstückes, das später vom Fiskus zum Truppenübungsplatz angekauft wurde, spekulative Interessen der» folgt, als unbegründet zurückgewiesen werden müsse. Tie Dcpu- tation, bestehend aus Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern, sei im Kriegsministerium vorstellig geworden. Dort Hab« sie den Bescheid erhalten, dag. als 1304 der Bürgermeister da» betreffende Terrain gekauft habe, man im Ministerlum noch keine Kennlnls von der Anlegung eines UebungsplatzeS haben konnte. Hieraus wurden die neugewählten Stadtverordneten, darunter amh unser« Genossen Ridzenski und Wißmann, in ihr Amt eingeführt. Als- dann beschäftigte sich die Versammlung mit dem Kaufmann Mas- wig, der seit 1889 die Durchreistndcn beherbergte und dem seiner- zeit deshalb die Schankkonzession erteilt wurde. M. hat der Stadl angezeigt, daß er vom 1. November ab keine Fremden mehr be- Herberge. Verhandlungen, die die Stadt mit M. einleitete» scheiterten, weshalb die Stadt die Fremden unterbringen mußte. Der Magistrat beschloß daher, beim Kreisaussckfuß die Einziehung der Konzession zu beantragen und ferner M. aus Schadensersatz zu verklagen. Die Versammlung stimmte dem Beschlüsse de» Magistrats zu. Di« zu Schulzwecken angekaufte Stefstkschs Villa wurde Dr. Ruprecht zum Preist von 3000 M. pro Jahk überlassen. Ketschendorf. Ein folgenschweres AutomodilungliiS. bei welchem acht Perkonen mehr oder weniger erheblich verletzt wurden, ereignete sich vorgestern in der Nähe von Kelsthendorf. Ein für Persouenfahrten besümmteS Automobil hatte an dem Bahnhof in Fürstenwalde eine Anzahl Reisende, die nach Ketschendorf wollten, aufgenommen. Unterwegs versagte plötzlich die Steuerung, der Kraftwagen fuhr derartig gegen einen Cbausieebaum, daff er bei dem Anprall in Trümmer ging. Der Kasten wurde von dem Gestell heravgerissen und die Insassen dcS AutoS zwischen den Trümmern festgeklemmt. Die verunglückte,? acht Personen wurden mittels Fnhrwerls teils nach Pechhütte, teil! nach PieSkow gebracht. Martendorf. Die letzte Gemeindevertretung beschäftigte sich mit einem An« trage unserer Genossen betreffs Einführung der Wertzuwachs- st e u e r. Wie nicht anders zu erwarten, liefen die bürgerliche« Vertreter mit dem Gemeindevorsteher gegen den Antrag Stimn. Nach eingehender Begründung deS Antrages durch Genossen Neichardt wandte sich der Gemeindevorsteher gegen die Einführung der Wertzuwachssteuer. Mariendorf sei, so betonte der Redner, mit anderen Orten, die näher an Berlin liegen, nicht zu vergleichen. Die Terraingesellschaft hätte von ihrem Grund und Boden noch nicht viel Baustellen verkauft. In demselben Sinne äußerte sich der neugcwählte Vertreter der 2. Klasse, Herr Otto, seines Zeichenz Hausbesitzer. Bei Annahme der Steuer würde jedes Wachsen der Gemeinde aufhören. Im übrigen sei der Grundbesitz bereits so sehr belastet, daß er weitere Lasten nicht ertragen könne. Genosse Reichardt wies die von den Gegnern gegen die Steuer geltend ge- machten Gründe zurück. Insbesondere wandte er sich gegen di« Ansicht, daß die Terraingcsellschaft sich um die EntWickelung des Ortes verdient gemacht hätte. Das Aufblühen der Gemeinde habe die Gesamtheit durch Kanalisation, Entwässerung, Bau von Schulen. Ausbau der Chausseestratze usw. bewirkt. Diese Argument« konnten indessen die bürgerliche Mchrheit nicht überzeugen; sie stimmte den Antrag unserer Genossen nieder. Dasselbe Schicksal widerfuht einem Antrage unserer Genossen, den Beginn der Gemeindever- tretersitzung. anstatt wie jetzt um 4 Uhr, in späterer Stunde statt- finden zu lassen. Unsere Genossen wünschten diese Aendernng i« Rücksicht auf die Erwerbsverhältnisse der einzelnen Gemeindever« treter. sowie aus die Einwohnerschaft, die bei späterem Stattfinden der Sitzungen oeS öfteren den Verhandlungen folgen könnten. Diesen Gründen erwiesen sich die Bürgerlichen unzugänglich; der Direktor Böhmer vom Gaswerk der I. C. G. A. unterschob den Antragstellern sogar, daß es ihnen nur darum zu tun sei. lange Agitationsreden zu halten. Des weiteren hatten unsere Genossen beantragt, die Mittel für die Weihnachtsbescherung armer Kinder von 750 M. auf 900 M. zu erhöhen; die Versammlung bewilligt« hierfür jedoch nur S00 SJl Spanda«. 9118 Heiratsschwindler hatte sich am Freitag vor dem hiesigen Schöffengericht der frühere Blockwärter der Berliner Hochbahn, jetzige Portier Hermann Köhler aus Schöneberg zu verant- Worten. Auf«ine Heiratsanzeige, welche im Dezember v. I. eint Arbeiterin Bartsch von hier in der.Morgenpost" veröffentlichte» hatte sich auch Köhler gemeldet, der verheiratet und Vater«ine» Kindes ist. In seinem Bewerbungsschreiben hat er sich als linder- loser Witwer ausgegeben, der als Eisenbahnschasfncr die Streck« Berlin-Leipzig befahr«. Köhler wurde bor 7 anderen Bewerbern von der 80jährigen Dame vorgezogen. In Spandau fanden dann bei einem der Dame bekannten Malermeister die Zusammenkünftk statt. Köhler nannte sich Koch. Es kam auch zur Verlobung. Köhler-Koch lebt« hier auf Kosten seiner Braut und des ihr be- kannten MakenncfftcrS in SauS und BrauS. Er versuchte auch seine Braut zu veranlassen, von dem Malermeister ein Darlehen von 800 M. zu erlangen, waS ihm aber nicht gelang. Dagegen ge- lang es ihm. seine Braut zu verführen. Die Frau des K. deckte schließlich den Schwindel auf. Wegen Betruges in 2 Fällen und versuchten Betruges in einem Falle verurteilte ihn das Gericht gl 8 Monaten Gefängnis.________ Hua Indiiftm und Handel Kartellbildungen. Zwischen den acht Gruppen der Zement indnstrie(Unterelbische, Berliner und Steltlner Grnppe: lose PreiSkonventionen mit be» stimmten Verkaufsbedingungen ohne Kontingentierung; Schlesischt und Hnnnoversche Gruppe: Velkaufsvereinigmigen; Mitteldeuliche, Rheinlich-Westsälikche Gruppe: Syndikate) bestehen zur Abgrenzung der Jnteresiensrchären allgemeine Vereinbarungen, die Ende dieses Jahres zum Teil ablausen. Die Erneuerung der Verträge stößt auf Schwierigkeiten, die hauptsächlich in den Differenzen liegen, die innerhalb der einzelnen Gruppen bestehen und vor- wiegend auf die Gründung neuer Fabriken zurückzuführen sind. Do sich zu der spekulativen GründungStätigkeit auch noch die enipfind» ltcbe Konkurrenz Belgiens gesellt, wollen die kartellierten Betriebt durch«in zeitweiliges scharfes Heruntergehen mit den Preisen ihr« Nebenbuhler verdrängen. Ter Verein deutscher Tapeten fabnkantcn mit seinen 24 Firmen hat sich mit den!S Fabriken der„Tiag" zu einen: Kartell znsauimengcschlossen. Damit ist dem seit zwei Jahren ge- führten Konkurrenzkämpfe ein Ende bereitet; die Kriegskosten werden nunmehr die Abnehmer zahlen. Unter dem Namen S a m t i n d u st rk e<8. m. b. H. haben sich sämtliche Krefelder Samtfabriken zu einem Syndikat vereinig,, das den Einkauf von Rohware, die Durchsührnug aller einschlägigen Handelsgeschäste und die Beteiligung an gleichartige» llutcv nehmungen bezweckt. Die bedeutendsten Importeure von Kamerun-Kautschuk in Hamburg haben eine Konvention abgeschlossen, der auch di« Bremer Westasrikanische Gesellschaft, die Afrikanische Kompanie und eine Londoner Firma beigetreten sind. Die Tätigkeit des Syndikats wird sich iu erster Linie darauf erstrecken, die Einkaufspreise für Rohgnmmi zu„regulieren". Später wird die Regulierung bef europäischen Verkaufspreises erfolgen. Die vor Jahiesfrist aufgelöste Konvention der Hefefabriken wird in absehbarer Zeit zustande kommen. Von den in Betracht kommenden Firmen sind bereits 85 Proz. vereinigt; nun bandelt e« sich darum, die Ansprüche der übrigen zu befriedigen. Namentlich sind eS die Werke in Rheinland-Weftfalcn und SchlcSivig-Holstein, deren Forderungen den Abschluß der Konvention erschweren. Dre Lokomotivbau fabriken haben nicht nur ihren In» lands-, sonder» ancki ihren AuSlandSverband wieder aus einige Jahrs verlängert. Der Verband schränkt den heftigen Wettbciverb bei Lieferungen von Lokomotiven ins Ausland ein und festigt dadurch die Preise. Ein Ring der S t ä r k e fabrikanten, ähnlich dem der Spiriw»« fabriken, wird seit längerer Zeit angestrebt; bisher ohne Erfol/ Sin in besckiriinktem Umfange für feinste Stärke errichtetes Syndikat besteht zwar seit 1St)3, doch ist dies«in unvollkommenes Gebilde. das seinen Teilnehmer» keine Befriedigung verschafft. Der „Verein der Stärkcinleresscnten� ist daher eitrig bemüht, einen allgemeinen Zusammenschlutz der Stärkeerzeuger zustande zu bringen. Tautiemen. Im Nachfolgenden find von LS Banken die gezahlten Tantiemen zusammengestellt Es kommt dabei ein Aktienkapital von 1317.3 Millionen Marl in Betracht. Die» ist aber nicht die Gesamt- summe. Di« Tochterunternehmungen sind in die Tabelle nicht mit einbezogen In den 22 Banken sitzen 3LS Aufsichtsräte. Leider lästt sich nicht feststellen, wie viel Tantiemen im Jahre 1908 in ihre Taschen geflossen find. Die Gesetzgebung gestattet in der öffentliche» Kass«»suhrung den Aktiengesellschaften den weitesten Spielraum. So wird bei einer Gesellschaft die Aufsichtsraistantieme mit den Vorstand«-, Direktoren- und Prokuristentantienien zusaminen ver bucht, bei anderen werden die Cxtrabezllge als Handlungskosten ver rechnet usw. Es läßt sich nur feststellen, dost von den 22 Banken an sichtbaren Tantiemen 10,8 Millionen Mark verteilt worden sind. Der Jahresumsatz aller genannten Banken betrug 204 76S Millionen Mark. Der Tabelle find die Gesamtresultatc des Konzerns der Deutschen Bant und der Dresdener Bank angefügt. So ergeben sich 48 Bankinstitute, die für 1908 an Tantiemen für Borstände, Direktoren. Aufsichtsräte, Prokuristen und Beamte 18 375 713 Mark zahlten. Dies find aber immer nur die sichtbaren Tantiemen; i» der Mehrzahl der Abrechnungen findet sich kein Ausweis über die Höhe der Tantiemen der Direktoren und der Vorstände. Die 48 Jnstnute vertraten ein Aktienkapital von 14 063,8 Mi ll. Mark Das macht pro Kopf der Erwerbstätigen in Deutschland rund 470 Mark auö. Die dominierende Stellung der Deutschen Bank zeigt sich darin, dast ihr Konzern, bei noch nicht der Hälfte des Aktienkapitals der anderen 22 Banken, rund drei Viertel von dem Jahresumsätze dieser Institute auf sich vereinigt. 148 zu 204 Milliarden ist daS Verhältnis. Also 37 Geldinstitute hatten einen Jahresumsatz von 852 Milliarden Marlis Auf einen erheblichen Teil des Kapitals haben wenige hundert Leute entscheidenden Einflust. Abbruch der Verhandlungen. Die Einigungsverhandlungen im Kalisyndikat find wieder einmal als aussichtslos abgebrochen worden. Erhöhung der Schlachtgebühren. Infolge Inkrafttretens de«§ 13 des golliarisgeietzeS, der die kommunale Besteuerung des Fleisches ausheben will, erleidet die Stadt Mainz vom 1. April>910 ab einen Einnabmenusfall von 190 000 M- Was geschieht? Man erhöht die Schlachthofgebühren fast um den ganzen Betrag des Oktrois I Die Schlachtgebühren betrogen: DaS Schöffengericht, welches am 12. Oktober über die Klage verhandelte, sprach, wie unseren Lesern erinnerlich, den Ange klagten Weber frei, weil es erwiesen wurde, dag der Inhalt unseres Artikels den Tatsachen entspricht und er auch nicht formell be leidigend ist.— Fabisch hat Berufung eingelegt. Der Fall wurde gestern vor der 9. Strafkammer unter dem Vorsitz des Land gerichtsdirektors Neuenfeld nochmals erörtert. Der vor Gericht verlesene, zur Anklage gestellte Artikel des„Vorwärts" mit der Ueberfchrift: Habt Acht vor Winkelkonsulenten! schließt»>it den Worten:„Der Arbeiter hatte aber für die weniger als nichts tverte„Rechtshilfe"— 25 M. gezahlt! Hätte der Arbeiter sich an das Arbeitrrsekretariat lEngelufer 15) gewendet, so wäre ihm kostenlos zutreffend« Antwort erteilt worden und er hätte Kosten, Zeit und Aerger erspart." Obgleich die Verhandlung nichts Neues ergab, beantragte der Anwalt des Klägers die Bestrafung des Beklagten. Webers Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Kurt Nosenfcld, bc- antragte Freisprechung. Er wies im einzelnen nach, daß die An gaben des Artikels den Tatsachen entsprechen, welche sich vor dem Gewerbegericht abgespielt haben. Insbesondere sei es zutreffend. daß der Kläger etne falsche Anslunft gegen hohe Bezahlung erteilt habe, denn auf den Rat des Klägers sei die Klage beim Gewerbe. gcricht anhängig gemacht worden, obgleich ein kaufmännisches Lehr Verhältnis vorlag und deshalb das KaufmannSgericht zuständig ge Wesen sei. Die vom Kläger verlangten Gebühren seien viel höher, als sie ein Rechtsanwalt in einem Zivilprozeß mit dem gleichen Wertobjekt zu beanspruchen hätte. Fabisch habe auch den Anspruch auf Schadenersatz des beim Gewerbegericht Klagenden auf monat. lich 30 M. festgesetzt, während das Mädchen nach dem Lchrvcrtrage nur 20 M. monatlich zu beanspruchen hatte. Uebrigens richte sich der Artikel nicht gegen die Person des Klägers, sondern gegen die Rechtskonsulenten im allgemeinen. Vor diesen habe der„Vorwärts" die Arbeiter warnen und sie an das Arbeitersekrctariat weisen wollen, wo ihnen zuverlässige Rechtshilfe kostenlos erteilt iverde. Da das Arbeitersekretariat eine Einrichtung der Berliner OZewerb schoften und der Beklagte Weber Mitglied einer dieesr Gewerkt schaftcn und der Beklagte Weber Mitglied einer dieser Gewerk- wahrgenommen und stehe unter dem Schutz des§ 193. Die Be zeichnung„Winkelkonsulent" sei ein volkstümlicher Ausdruck und keine Beleidigung. Die Strafkammer verwarf die Berufung dcS Klägers, be stätigte also die Freisprechung des Angeklagten und legte dem Kläger die Kosten des Verfahrens ans. Die Urteilsbegründung, die sich in der Hauptsache mit dem vom Verteidiger vertretenen Standpunkt deckt, führt aui: Das Gericht hat sich überzeugt, daß der Inhalt des Artikels in allen wesentlichen Punkten wahr ist. Er gibt die Vorgänge vor dem Gewerbegericht so wieder, wie sie sich abgespielt haben. Die Auskunft, welche der Kläger dem rat suchenden Arbeiter erteilte, war unrichtig, denn die Klage gehörte nicht vor das Gewerbe-, sondern vor das Kaufmannsgerichr. Die vom Kläger erhobenen Gebühren waren außerordentlich hoch. Er ließ sich eine Aufforderung an die Firma, das Lehrverhältnis fort zusehen, mit 5 M. bezahlen. Das übersteigt bedeutend den Satz. der in der Gebührenordnung für Rechtsanwälte vorgesehen ist. Der Betrag von 20 M. für Einreichung der Klage ist ein sehr hoher Satz, denn die Tätigkeit des Klägers, der ja als Vertreter vor dem Gewerbcgericht nicht zugelassen werden darf, beschränkt sich nur auf die Anfertigung und Einreichung der Klgge, allem falls noch auf etwaige Konferenzen mit seinem Klienten. Der Kläger sagt zwar, für diesen Satz habe er auch die Sache beim Kaufmannsgericht geführt. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig, denn der Kläger konnte nicht voraussehen, daß die Sache noch an das Kaufmannsgericht kommen würde. Er mußte seine Tätigkeit mit der Einreichung d«r Klage beim Gewcrbegericht für beendet halten. Das Gericht hat dem Angeklagten auch den Schuh des 8 193 zugebilligt. Als Redakteur, der berechtigte Interessen der Arbeiter zu vertreten habe, kann sich der Angeklagte nickt auf den Z 193 berufen. Er hat aber ihn persönlich nahe angehende be- rechtigte Interessen insofern zu vertreten, als er Mitglied einer derjenigen Gewerkschaften ist. welche daS Berliner Arbeitersekretariat unterhalten. Der Angeklagte hat berechtigte Interessen wahr- genommen, indem er den Arbeitern aus Anlaß eines bestimmten Falle» nahelegte, sich nicht an Rechtskonsulenten, fondern an das Arbeitersekretariat zu wenden, wo ihnen sachgemäße Auskunft kostenlos erteilt wird, wie durch die Beweisnufnahme festgestellt worden ist. Die Bezeichnung„Winkelkonsulent" kann zwar formell beleidigend sein, in diesem Falle ist sie aber nicht gebraucht, um den Kläger zu beleidigen. Es ist ein im Volksmunde gebräuchlicher Ausdruck gebraucht worden, um den Gegensatz zwischen den Rechts- konsulenten und dem Arbeitersekretariat den Lesern des„Vorwärts" vor Augen zu führen. Aus diesen Gründen mußte die Berufung verworfen und der Angeklagte freigesprochen werden. Jetzt 4.- 1,60 0,85 sollen Später 10,— Mark 3.-. 1.50. 160 000 Mark aufgebracht Für ein Rind... ,, Scbwein.. „, Kalb,.. Durch die Gebührenerhöhung werden. Das Fleisch wird also nicht von der Sleuer befreit, wie das Gesetz will, sondern bleibt in alter Weise belastet. Auch aus Koblönz wüd berichtet, daß. um den Ausfall an Schlachtsteuer zu decken, die Stadt die Schlochthofverzinsung von 5 aus 3 Prozent heraufgesetzt hat. Es sollen im ganzen pro Jahr 42 000 Marl mehr an Gebühren aufgebracht werben, weshalb die Gebühren um 3/4 der jetzigen Beträge erhöht worden sind. Da« Rheinisch-Westfälischr Kohlensyndikat hat die Exportver- gütung pro Tonne Kohlen- und Koksverbrauch von 1,50 M. auf 1 M., gültig ab 1. April 1910, ermäßigt. Gericbts-�eitung. Eine Warnung vor Winkelkonsulenten erließen wir im„Vorwärts" am 31. Mai d. I. Den Anlaß dazu gab eine Verhandlung vor dem Gewerbeaericht, bei der sich ge. zeigt hatte, daß ein Arbeiter, der bei dem Rechtskonsulenten Fabisch Rechtshilfe suchte, für die Abfassung eines Briefes und die An. sertigung einer Klageschrift 25 M. bezahlen mußte und die Klage noch dazu beim Getverbegericht anstatt bei dem für den betreffenden Fall zuständigen Kaufmannsgericht eingereicht worden war. Die teuer bezahlte Rechtshilfe war also für den Arbeiter wertlos. Fabisch, der unter der Firma„Rechtswissenschaftliches Institut", Alcxanderstr. 25, mit einem Dr. v. Kirchbach zusammen das Gc. schüft des Rechtskonsulenten betreibt, hat unseren verantwortlichen Redakteur, Genossen Weber, wegen Beleidigung verklagt. AIS Zeuge wurde Genosse Körst«» vernommen. Er bekundete: das Arbeitersekretariat ist eine von den Gewerkschaften unter- haltenc Einrichtung. Sachgemäße Auskunft und Hilfe in Prozeß- angelegenheitcn wird dort von den Arbcitersekretären erteilt. Die Ratsertcilung und die eventuelle Vertretung in den Prozessen und ihre Durchführung geschieht unentgeltlich. Wie in erster Instanz beantragte der Anwalt de» Klägers die Bestrafung� des Beklagten. «locken-Spielplan cte? Berliner Cheattr. KSnigl. Cpernlinn«. Sonntag: MIgnon. Montag: Rlenzi.(?In> fang 7 Uhr.) Dienstag: 0»v»IIs>-ia rantioana. Bajazzi. Mittwoch: Fldelio. Donneistag: Lobseigrln.(Ans. 7 Uhr.) Freitag: Salome.(Anj. 8 Uhr.) Sonnabend: Lladaine Buttel lly. Sonntag: Die Meistersinger von Nürnberg.(Ans. 7 Uhr.) Montag: Ein Maskenball. Kömgl. DchnuiPtelHiins. Sonntag: Der deutlche König. Montag: Der ei> gebildet� Kranke. Dienstag: Der deutsch« König. Mittwoch: Kol- berg. Donnerstag: Der deutlche König. Freitag: Die Welt, in der man sich langtveilt. Sonnabend: Die Räuber. lAnsang 7 Uhr.) Sonntag: Der eingebildete Kranke. Montag: Der deulsche König. NeueS königl. Oper»< Dbeatcr. Sonntag: Der Eoangelimann. Montag bis Mittivoch: Geschlossen. Donnerstag: Fiorcnza. Freitag und Sonnabend: Getchlosscu. Sonntag: Die Rabeiistcincrin. Deutsches Dsirater. Sonntag bis Mittwoch: Don Carlos. Donners« tag: Hamlet. Freilag und Sonnabend: Don Carlo«. Sonnlag: Hamlet. Montag: Do» Carlos. Deutsches Tbeater./z Uhr: Der Posiillon von Loiijuiiioau.'Abends: Die Asrikan-rin. Montag: Zar und Zimmernianw Liiisen-Theater. Sonntag nachmittags 3 Uhr: Wilhelm Tcll. Abends und Moniag und Dienstag: Die Geierwallh. Mittwoch bis Sonnitag: Gib mich srei. Montag: Medea. Rosc-Thcatcr. Sonntag nachmittags 3 Uhr: Leben und leben lassen. AbendS und Montag: Maria Stuart. Dienstag: Michael Kohlhaaö. Mitt- woch: Die relegierten S'-udenten Donnerstag: Maria Stuart. Nettsa? Die Grille. Sonnabend: Die Rechiloseu. Sonntag und Montag: Kabale und Liebe. Neues Operetten-Theater. Sonntag nachmittags R Ubr: Der Zigeunerbaron. Abends und täglich: Miß Dudelsack.(Anfangs Uhr.) Lustipielhniis. Sonntag nachiniltag« 3 Uhr: Familie schttnek. Abend» und täglich: Der biiiitle Punkt. Residenz-Theater. Täglich: Im Taubenschlag. Thalia-Thcarer. Sonntag. Montag und Dienstag: Die ewige Lampe. Mittwoch nachmittags 3 Uhr: Max und Movitz. Abends und Donnerstag und Freitag: Die ewige Lampe. Sonnabend nachmittags 3 Uhr: Sneewiltchcn. Abends und Sonntag und Montag: Die ewige Lampe. Knsino-Theater. Allabendlich: Der Obcrgärtner.(Anfang 8 Uhr) Avollo-Thearer. Sonntag nachmittags 3'/, Uhr: Spezialitäten. Allabendlich: Spcziaiitäten.(Ansang 8 Uhr.) Wintergarten. Sonntag nachmittags 3'/, Uhr: abendlich: Spezialitäten.(Anfang 8 Uhr.) Passage-TK-aier. Sonntag nachmittag» 3 Uhr: abendlich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Wall»alla-Tl>e»tcr. Sonntag nachmittag» 3 Allabendlich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.)„. Palast-Theater. Allabendlich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Karl Haberland-Theater. Allabendlich: Spezialitäten. Trianon-Thrater. Sonnlag nachmttlagS 3 Uhr: LiebeZgewltter. Allabendlich: Buridans Esel.,_ Gebr. Herrufeid-Theater. Bis aus weitere» täglich-«o muß maii's machen. Ein RettungSmittel.(Anfang 8 Uhr.) Metropol> Theater. Allabendlich: Halloh I Die große Revue l (Ansang 8 Uhr.) ReickGIiallen- Theater. Allabendlich: Slettiner Sänger.(Ansang 8 Uhr. Sonntag 7 Uhr.) Urania-Theater. TalibenfNnß« 48/49. Abend» 8 Uhr im Wissen» schattliche" Theater: Sonntag und Montag: Di, chguerung«stnka» im Auto Dienstag: Traucrfpiele im Ticxlcbcn. Munooch: Durchguerung 'Afrika» im Auto. Donnerstag> Der Kamps um den Nord- und Südpol. Freitag bis Sonntag: In den Dolomiten. Ttcriiivartc, Jnvalidenstr. ü7—(52. Folie» Capriee. Allabendlich: Sicher ist sicher. Der Mann meiner Frau.(Ansang 8'/« Uhr.) Buggenhagen. Täglich Spezialitäten. Spezialitäten. All- Spezialitäten. All« Uhr: Spezialitäten. Freie Jugendorganisatlo». Abteilung 7. Sonntag, den 5. De« zember, nachmittags 3 Uhr: Versammlung bei Herr» Schulz, Eckert« straße 18. Nachdem: Geselliges Beisammensein. Vermifckres. Bom Zuge getötet. Aus Schnaittach wird gemeldet: Gestern abend wurden in Station Schnaittach zwei Personen, die trotz Warnung da« Gleise betraten, von einem VorortSzug überfahren und getötet. Der kälteste Punkt der Erde. Au» Petersburg wiid geschrieben: Der bekannte russische Maler Wladimir Borsow, der sich durch sein« wissenschaftlichen Expeditionen auch in der Gelehrtenwelt einen Name» gemacht hat, brachte von seiner letzten sibirischen Forschungsreise eine eigenartige Entdeckung mit. Nach den bisherigen Messungen galt die Temperatur im Nordosten Sibirien» unter 69 Grad 8 Minuten nörd« licher Breite in der Nähe der Stadl Werchockansk für die läliestc der Erde. Der Maler Borsow fand nun auf Nowaja Semlja eine Höhle bei dein Orte Matotschkin, in der sich ein eiserner Behälter mit Luftlöchern fand. In diesem Behälter lagen zwei Maximaltherniometer seit 37 Jahren dort, die der österreichische Gelehrte Hanns Höfee, zurzeit Professor an der Bergakademie zu Leoben, als Mitglied der Expedition de» Grafen Hau» Wilczek zur Borbereitung der österreichischen Nordpol« cxpeditioii dort im Jahre 1872 zurückgelassen hatte, da er eine ganz unnormale Temperatur in der Höhle wahrgenommen zu haben glaubte. Ans diesen Thermometern waren Temperaturschwaiilungen von 85 Grad verzeichnet, so daß die Insel Nowaja Semlja von nun an al» der kälteste Punkt der Erde zu gelten hat. ßrlefkarten der Redaktten. »ie wrlstllitie vvrcchftund« klndtt Slitbmfltafte 8, twcttcr Hef. »Atter«tnflniiB. vier Treppen, Mp- Sahrstndl-TBL wocheutiigllch abend» da» VA bis 9>A Ubr statt. Gcbffnc» 7 Uhr. e»»»a»e»ds brat»»» die ?vrra>iiu»de«IN s Ubr. Jrdrr Antraer ist ein«uvistabr und ciuc gabt al» Merkzeiibt»»rtjutiiaen.«rirfliche«»»«ort wird nicht erteilt. vis zu« vean«n>ar»nn» im Brlrftaftr» tevnen 1t Tage»eroche». CUlgt Fragen trag« man in»er«prrchstnnde vor. H. St. 18. Können Sie e» denn wirlllch verantworte», der Redaktion die doch gewiß besser zu verwendende Zeit mit Shcrlock Holm», und Rick Carter-Ansragcn zu stehlen?— R. L. H. ll. Dessen Bruder.- Eoulrur:t3, Bielleichi durch eine Fachzeitschrift zu ersabren. deren Adressen Sic im Adreß- buch ssndcn.— C. R. A8. Die Fachzeitschrift für Seifen-, Parsstinerte. und Drogenindustrie, Verlag Werftstr. 7. könnte Ihnen lachdlenliche Au»« kunft darüber erteilen.— P. 36. Berlin W. 15, Uhlandstr. 43.— Däniiiiche». 1. Wiederholen Sie die Aufrage unter Angabe, in welchem guiamnienbaiige da» Wort gebraucht worden ist. 2. Nein. — A. Z. 95. Erkundigen Sie sich beim Polizeipräsidium.— M.?l. 50., «. R. 81., W. S. 13.«,,1» H. 100. Ohne Quittung keine Antwort. Wiederbolc» Sie dabcr Ihre Anfragen unter Beisügung der Abonnenient». quittung. Aber bitte auch nicht anonym.— Zwei Wettende. Je nach der Höh« der Pferdekräfte und Anzahl der Motore, die dem Fahrzeug zur Fortbewegung dienen, bis zu etwa 30 Kilometer.— Moabit 48. I. Liebknechts Fl cmwörterbuch, Preis 3,20. weiche» Sie durch Ihren Spediteur bezichen können. 3. Es heißt Sabincr(innen).— W, W. 99». Nein. «»»ternnaSiiberstellt vom 4. Dezember 1909. moraeeis 8 im*. Vetter Swmrmb«. 741 SN 1740 SS® eritn 744« Frankf.a M 746 SN München 753 SN Wien 753 W ! k bedeckt 7woINg 5 heiter 7 bedeckt 2 wollig 1 Regen •MUncn Vetter 1- ZA 6 Schnee—6 Haparirrida 73g SO Hamburg l740S$®, Twclklg 5 Petersburg 746 SSO Ptrihi 741« 5 heiler 5 SciOl) 733 W Werdeev 729 W Pari» 1744® I I Wcttvrvrognof« für Sonntag, den 5. Dezember 1909. Vielfach heiter und am Tage mild, aber sehr veränderlich mit Regen» fällen und starken südlichen Winden. verliner Netterlurea» 3 bedeckt 6 Regen 3 heiter 4 bedeckt t •HiBI Jader Kluter»otort oolm Karf ekMM wirklich wunderbar achfinee eleganten Gegenstand eeeh eigener WaM. Z. B beim Kairf «en Möbeln i Tafelaufsätze, Standuhren, Lampen, Tee- und Kaffee- Service, Vasen usw., Luxus- und Gebrauch» Gegenstände Gratis MaKaolTra Herren- ▼ Kontektloa;. Zigarre»- und k Zigaretten tauchen Cartamennaiee, Hüte, Br eftasckea, !> a Hand» oftohc. Gratis Mark wOehantTlaher Abzahlung und«erachwlndend �aVöÄ'Spezialgflschätf� •BeMm Erat«■•ttfedsrnlab. m.«lekt Betriebe Gustav Lustig BERLIN S. 390 Prlnzenetr. 48 Detfenbel geg. Nachnahme garantirrt neue und gut entfiSuble, gut lullende Bettfeder» p. r|d. M,«,55-l,vs-l,i5! primaHalbbaunen M. 1,75; Gänse- rupsfebcrn M. 2.00; prima weiße «äniehalbdaunen M 2,50-3,<>o-z.50 echt chines»tonopolbannen> M. 2JÖ. echl rulftlch Mata- dor-Gänsedouneu M. s.ö<>i S>Z> Von den Tannen genügen Z— t Pfd. zum groß, Oberbett.— Gänsefedern '1 Reißen! M. 0 60 per Vfund; Gänse- ich- achtfedern, wie sie von der San» sallen, mit allen Taunen M. 1,50. Proben und Preisliste gratis. Um- tausch oder Rültlenduna gestattet. 1 Verpackung kostenfrei. Tetztsähriger Umfay über 2800 Zentner Bettfedern, von keinem zweiten Betten- u. Bett- federngeschäft erreicht. tistS KSill wOetrnntt. 1«lt. aehln«, liefere elegante fertige Herren» and Knaben- Garderobe Ersatz rar Mm. Maaeaafartlanac. Fei eata vararbeituag unter Leltg. eradtl. Sebneldernieleter. J.KurzüGrj Ito»iillia!entrini40. L. Etat e, direkt am Bzekeaebea Harkt Bei Barzahlung 100/o Rabatt Stolas, Kolller«, Krawatten, Muffen, Herren- u. Kinder-Garnituren, Pelzjacken, Pelze, garnierte PelzhBte, Barett», Pelzdecken, nor ei�enes Fabrikat, in größt. Ans- wahl, aus bestem Material Kein Zwisohen- h&odler, daher Fabrikpreise. Rein X-mlen! Sonntags geöSneiL F. Kaiman, tOrsehiiennstr. Kemmandantenstr. 15, TeL: I 8917, gegenüber Beatbstr., rom ITr. Deutsche Raffee-Misciiung einzig In«e-sner Art. 40 Pf. Diese eeit Jahren so beliebte Mischung gibt von 1 Lot 2 Liter voraügliohes Kaffeegetränk., A. Penultz, Berlin C., Bosentliaier Str. 59, u. mit Plakat verseh. Handlungen. �Hygienische . Neu�stKAtalof EL Empfehl. viel- Aerzte u.Prof. prat. Seriio nwT tSSriälSw e 91/91 Eine Hark wöchentlich« SciMabluaa lieiere cleuante lerdg« Herren-Sarderoben ffitlaft für Mab. Aatertlguni naek Mwm, tateUof« tiuttubnin«. •V alias Fabiaa, Schnetden» elfter. Qr. Frankfurlerstr. 37, u Etnzanz StrauSverger Platz. lt.»riihältt Tupmstp. 18, l. dlaot irtn roden ' v-•:' I �:■■■■'■.---y P',': Herren-Konfehtlon � Herren- Anzöge Herren-Paletots— Ulster Lodenwetterkrageo, Hosen, Joppen. Knaben- Gapderoba. nrnnen-HMifelillfln mit Kredit tmt mri Kostüme u. Kleider, Jacketts Paletots, Hänger, Abendmäntel Röcke u. Blusen. Mädchen-Garderobe. Pelzwareni Stolas, Muffen Schuhwaren ffQp Herren, Damen and Kinder | In cltcn mrtEÜEDsen Ist die tochl so arosj«le ia leiern StexialgescMil.| Sellens wert m*n,* Möbein vom«Ininchen die zum eiegantoetw» Qenr.i Einzelne Möbcbt&cke Anzwiliang von> Mark an. Einzeln« Zimmer AnzaMun, von>0 Mark an Ganze Elnrlchtangen Anzenlang von 20 Merk an Beachten Sie gefl. beim Einkauf nnp die Firma: M. GLOGAU ups Alte Jakob- Strasse 73. L, IL, DU, IV. Etage Ecke Dpeedcnap St<»»*• a. Roea-Stpesae. IZH Kaafgelegenheit � Echtei PiOscti- prima Qualität(kein AumuHter!) Wundervoll« Muster-Autwahl Wart (».Mi (MM) (44,00. (70.00) Größe ca. Mk 130/200- U" 160 230 218* 200/300 cm 34" 250/350 cm 53 60 Herrliche PracbtnthcUe In BrÜMHcl, Axinln-ter, Perser, Vel«»nps, T»- pcHtry, Kngll-ch Block. Velvcl und Smyrnn. biofn-<«röBe a 5, 10, 15-40 M »alon-CJ röflo 15, 20. 30- 150 M. Saal-<» rößo a45, 60, 75-500 M SS1 Bis Veihnactileo m Sonder» III ö Rabatt «nj Eebte Perser Prunk-Stücke i i».& m im i Ml-vkWM IS- IIS.-. IS bi.« l Kellmsjjldjlms� Nach«navr&rta per Nach« ahm#. Tepplch-Spezlal-Baas LMT Emil efevre Berlin Süd. Seil I8»z m Oranienslf. 158. Dotertalle Birgeoils Füiala! Weihnachts- Eitraliste d. Katalog enorm billiger Geachankartlfcal (600 Abbild.) grati» u franke Magerkeit schwindet durch Hanfe« Nähr- ulver„TTillossia". Preisgekrönt Jerlin 1904. In 6 Wochen 24 Pfund ärztl. kontrollierte Zunahme Gar. unsohädi Viele Anerk. Karton 2 M., bei Postversand Porto und Nachnahmospesen extra H Haufe, Berlin N., Greifenhageneretr 70. Depots in folgenden Apotheken: Leipzigeretr. 74(Dönhoffplatz), Köpemckerstr. 119, Bernbnrger- straße 3, Frankfurter Allee 74, Rosenthalerstr. 61, Keiuickeu- dorferstr. 1. Spandan: Adler» Apothoke, Potsdamers tr. 40 Bestandteile; Pflanz. Eiw HaemogL Lecith. Banm. Natroaolh. Cac. Zucker. 3134L* —......-"TTr waren. Engras— Experl S. Schlesinger Haue KSnigatr. 21 (Ordonnanzhaus) Rein Laden l II. Etage Einzelirerlrani wie alljähiioh zu billigsten Preisen Pelz-Slelas Muffen Eislaufbaretts. Sonntags geöffnet.| nc�me �inrtsalls ausdrücklich Marke andere Füllungen. Künigslr süo 16. Bitte genau auf Hausnummer 46 zu achton. da häufig Verwechslungen vorgekommen. In 80 m langer Auslage finden Sie Tausende öchmuekgegen- iiftnde mit deutlicher Preii- Dotierung ausgestellt Celegenheits- kauf! Zirka 100 Erairan«*. Kadcla mit erktan Perleo und Diamantea T. U. 15.— d!» M. 75.— f elmonte 8 Co. Olii-.]uue m. Brillanten ca. Alatk 240 •rlllaatolizrias* TM M. t&- Q0 Orllla. tbre.ehea tob M. II— an BrülaatkRIato sohonv.M. an Fabrikation En gros Export Detail- uipzigerslr. Verkauf and Königs r. BrtllantrlBf M. 150.— ' Ecki I CbarlotteDitr i Ecke I Hoher(stelnweg M UM WM ätZKÖ in echt Uotil, gesetzlich gestempelt: Krawaficnnadeln.. von M. Z— an Manschtttfcnknüple.. von M. 5.- an broschen........ von M. z— an Ohrringe......... von M. 2.50 nu te.tenannbander... von M. 12— an GiicdeTarmbänüer... von M. 25.— an Kolliers mitAuhänger von M. 17.— an Kaufen Sie nur noch fugenlose Trauringe! Harke ß. und C. Wir haben die tcohnigeh vollkommenst« meoha- BÜche Einrichtung für Fabrikation von fugen« losen'rrRUrmgen. 2 Duk. schwer 2t Mark ldkarat v. 9 Zis. an Ökarat v. 7 M. au Ein Mels'erwsrk vo�endeler UlirenfaSinkaüon! Patent-Anksr-Rsmontoir- Kavalier-Stahl-Uhr Modell 1803 ig m. 12 mit versilbertem Zifferblatt Mark Eine gleiche Uhr kost im ßilberge- hÄnse, Bassinioim, 800—1000 Keich-etempel 20 Mark desgl mit SpmngdecUol.. M 28. In Tola-Silber M. 38.. in Gold M. 45. Um Verwechslungen zu vermeiden, bitten wir» darauf zu achten-(,ÄÄS nissero Uhren Auker- Werke hflben und wir für jede Uhr 3|fihrlg© Bk hrHIIIehe Ga. amie leisten. Godene und silberne Damen« und Herren-Ünren ■ m allen Freislaien and gröss'.er Auswahl.-- lutye in echt sllber sno/tnoo gesetzlich gestempelt: Uhrkttten...... von 51. Kettenarmbänder. von M. Kollier» m Anhänger V. 51. FingerhQte..... von 51. Crayoni....... von 51. ManschettenknSpfe von M. Taschenmesser.. von M. Bartaürsten.... von M. Zlgsrettentaschen. von M. otreichholzhblscn. von 51. Zigarettenspitzen. von 5s. Zigarrenspitzen.. von 5l. 3.— an 1.50 an 3.— an 0.75 an 1.— an 1.50 an 1.50 an 1.50 au 10.- an 2 70 an 3.— an 4.— an Iielpzlger Straaae SS In I großen Scharr in 7 Sr-haokH.ren iowi« in H Fen.rern«rster Btoii« fin Im» Sie Tausend« Schmrtckge�en«. itän.ie mit dentlicher I r eis« notrerrrog«uTxeJdellk t Lager besuch ohne Kaaiiv&OJ» gern gestaltet. In der Mit«» 1 achter Saphir oder Röhls, an d. Mattgoldener S,it* i« 1 ola-nan.« ZL. GroSe Vorteile bieten mit aloviglem Kolzmundstüek Zu haben in allen Zigarren-Spezial-Geschäften. •o □ ?4.Zfe'*Hng 5. Kl. 221. Kxf. Preuss. Lotterie. Ziehung rem 4, Dcicirrber vormittags. ftar die Gewinne ühcr!40 Mark sind den hclreff enden Nummera in Klammem beigefügt. TOhne Onwilhr.) INacb'Truck Terboren.) 961 419 60O 807 38«I 97 1775 348 M 79» 834 2171 258 444»33 3033 303 4G8 711»6 4 000 234 317 SIS 5023 Ml«8 813 30[500] 6070[500] 03 160 376[lOOOl 535 665 »17 7044 1X1 Si 527 880 8596 08 4JO 613 74? 60 05» 020« 853 967 10534 64 gl» 64 11617[1000] 790 1500] 870 097 00 T2M5 13169 410 749 14188 415 779 15022»5 200 1500] 403 88 941 97 737 801 65 1 6713 329 58 433 1 7083 401 18101 75 83 500 61» 96 900 1500] 19030 130 300 430 »03 771 20176 13000] 37 730 403 524 2106» 180 11000] 311 41 611 84 607 37 4« 060 05 2 2 944 OL 23001 191 401 24060 84 155 13000] 335 420 558 69 80 630 856«04 25007 04 121 335[ 500] 402 740 71 699 25020 276[10001 81 405 63 70 525 721 937 44 2 7087 141[5001 81 239 45 631[500] 655 2803» 100 465 525 83 731 41 65 876 2 0124 91 212 <405 80 539 639 49 871 30195 48 761 803? 418 66 96 825 3 1 495 800»81 32278 370 671 268 937 30895 SU 63 616 46 124 87 3 407« 458 81 503 833 701 941 3 5 214 93 365 409 88 507 SS[5000] »27 65 8 2 93[500] 36007 28 310 407[1000] 979 3 7087 894[1000] 600 875 38114 866 679 934 3 9306 407 40148 882 543 IS 97 745 67 113 tlOOO] 47»I» 118 »1 713 88[500] 30 752 4 2009 60 105 6 7 239 618 70 717 [500] 4"! 17[500] 48[1000] 44202 493 568 4 5272 768 46023[500] 60 91 509 887 803 4710» 556 97 835 40 48137 350 529[500] 69 673[ 600] 793 80»[500] 939 II 43055[1000] 109 37 475 41 777 70 60107 98 639 91 95 660 737 930 5 1 032 98 199 3i0 (1000} 80 52074[1000] 840 329 487 17[3000] 838 46 98» 1500] 53040 92 III 81 458 696[1060] 805[500] 36 78 84 5 4641 797 885[ 3000] 966 55166[1000! 96 253 08 89 [9006! 449[500] 670[8000] 49 671 766 50529 617 97 826 «68 57891[1000] 58185 67 1500] 996 499 855 59000 19 85 48 167 259 618 618 4 3 707 835 6O070 81 164 852[3000] 659 817 6 1 502»8(900) 096 6 2 025 135 221 64 91 375[3000]»45 651 63063 114 «45[500] 67 443 97 701 826[1600] 072 6 4073 327 608 859 67 6 5 022 129 279 318 59 61» 820 949 6 6111 451 986 760 [1000] 72 0 7 203[500] 325[1600] 457 885 6 8 400 69[600] 907 37 IIS[560] 26 8 Ö010 191 98 251 576 741 70016 98 256 371 571 634 49 815 7 4 7 1 028 193 75« [1000] 832 93 455 789 825 931 72084 160 817 697 728 7 3057 807 403 20[8000] 579 05 005 7 4 909 135 209 29 78 75105 424 29 696 85» 673 70038[509] 750[600] 6.13 •7» 77266 443 68 75 038 889 78021 41 777 892 87? 031 [1000] 7 9036 71 183 731[500] 477 573 638 631 80293 440 50{ 10»0] 792 81120 237 302 498 747 MS«OS 67 82649[500] 86 678 723 45 958[1000] 78 83857 72 406 861 84»3» 918 8 5056 154 269 803 41 94 830 81 612 68 843 92 IMC] 925 7 0 86178 787 836«8 417 45 79 519 47 645 6» 87042 701[1900] 309 474 742 947 43 SSOCO 281 415 46 4 8 504 41 68 551 900 42 8005» 108 233 •8 477[500] 88 518 768 81 812 80 9O0.03 281 414 91»21[560] 013 703 885»92 01199 138 53 837 53 90 9*257 421 700[3086] 93138[1000] 795 450[1000] 590 717 833 653 63 9? 9d0ZS 159 356 467 58» 822 752 9 5169 8 t 240 362 4S0 898£>0061 212 44 784 93» 07259 527 611 80» 25 916[500] 67 OS 185 207 9[1000] 841 85 462 510 619 936 0 0363 463 873 911 lOOua 401 560 5 802 48 10 1 023 185 60 265[500] BIS 927 1 00226[560] 80 40 366 83 589 763 83 1 03 090 105 473 98 536»1 58 770 47»17 105019 249 408 557 671 3S 27«4 701 880 105U7 33? 7» 621 31 43 763 166021 180 •02 4 6 438 590 765 67 855 80 1 07093 188 208 42 477 90 ,00 39 1 0 8012 89 741[3000] 413 697 749 064 1 09-20 446 51 92 502 697 602 IIOOIO 02[1000] 178 294 532 726 111041 195 702 •22 76 616 746[lOOU] 061 112057 763 113101 272 391 B50 1X4143 246 63 601 SO 979 115017 30 90[1000] 293 [1000] 353 SS 431 33»Ol 681 SOI»3 81 116212 360[1000] 29 411 81 673 707[500]«30»91 28 1 17923 45 146[500] 824 485 515 753«14 72 118073 90 11»183 790 837 703 120040[300-1] 31 221 8S3 92»88 1 2 1 021 80 289 «00 808 122,44 259 IT2 570 731 890[8400] 931 128329 457[1000] 625 SO 667 124010[soas] 21» 76 516 46« 054 28 81 863 907 125123 111 87 625 128797 471 574»57 J 27355 998 12815»«10 129002 10»[JUDO] 86 435[1000] »77 054 130:95[500] 291 725 061 900 00 1 3 1 008 61 64 489 607 605[990] 932 132950 133044 209 612 850 61 82 134 108 50 88 315 4 96 850[500] 67 729 077 1 3 5244 528 88[500] 424 85 523 1 3 6220 319 557 871 717 85[660] 315 137007 210 79 466 792 1 3 8 523 30 313 439 670 672 810 nx 139063 13» 66 90[«000] 212 16 458 97 605 89 Sil 983 140898 119 81 217[1000] 80 44 431 30 110 50 802 28 141111 30[50a] 218[ 3000] 75 05 334 457 71 80 679 71«»47 142»9« 2-9 41[1*00] 74 98 848 57» 84 628 63 8M 143008 121 355 4'Z 68 760«Ol 14 4011 266 330 528 •07 880 922 1 4SM0[500] 183 90[1000]«93 724«94 098 1 40311«Ol 824[SM] 40 823 83[lOM] 970 99 147684 710 860 14»051 153 138 589 719 901 55 1 40079 872 499 518 709 4l 81« 97« 1 50963 638 45.1 507 53 604 779 83 1 5 1 208 9» 436 T78 90 809 42 932 1 52178 796 887 85 625 971 15 3019 40 17»[16001 911[30005 430 50» 820 913 63 72 83 1 54015 87 270 530 33[3000] 631[1080) 86 820 93« 155060 436 658[500] 75[560] 689(500) 991 15 0005 831[500]«34 85«»24 56 1 5 7015[3000] 23 137«" i» IX 831['060] 820 »58106[3000] 3x1 Dtttt] 3X3«90 83 889 ISßUX 73 «2«XX 07 88 331 ISOOOS:?8 49» 680 40 695 762 68 818 1 0 1 218 367 642 724 162168 580 615 28 990 103396 419 53 54 86 703 1 641-8 31 236 79 3S2 517 4 9 607 13000] 26 76 702 802 1(53157 75 777 91 905 1 6 0230 761 S'Jg 167 071 247 90 805[ 500] 16 8078 100 17 263 503[1000] 615 63 705 80» 14 43 925 10003» 132 78 311[1000] 83 504 IS 64»3 17O037 251 314[1000] 499 654 85 714 98» 171159 458 602 1 7 2037 97 119 99 392 94 442 66 764 173071 556 069 70 718 47 82[500] 066 1 7 4036 66 61 162 271 3!» 581 600 77 830 61 17 5054 60[500] 180 34» 63[1000] 715 94 883 1 7 0054 172 1 77034 208 318 035 72 800 55 1 7 8064 121 79 311 H6 662 [3880] 021 734 1 70X57 201 370 600[3000] 701[500] 808 73 18013» tlOOO] 304[8090] 742 59[1000]»8 565 963 1 8 1 262 371[1000] 60 634 1 82102 48 238 41» 20 67 95 808 71 i83«9 111 89 9 7 310 475 800 991 184234 342[500] 625[500] 82 185WI 64 176[500] 228 82[ 500] 513 813»11 18 6382 613 709[500] 853 187224 «0 607[1000] 70»4» 71 79 1 88963 69[500] 275[3000] 388 425 86 573 777 603 1 88029 147 230 9« 341 7» 816 916 56 ISDSttl 896 11)1037 814[800]« 466 4»[500] 19*092 267 491 013 747 853 79 1 9 3 440 68 639 1 9 4033 265£93 4 46 7« 836 91[500] 190184[500] SU 537 41 870 84»22 ISO.>6» 315 458 003 792 1 97182(600] 217 25 411 97 592 677 843 907 6] 198170 76 230 SOO 43 89 430 78 34 589 620 99 393 1 9 9037 178 221 78 321 25 43 73 90 530 607 SO 767 848 901 20 0278 94 346 55 443 64 508[500]«1* 201208 491 533 52[500] 621 202531 275[5000] 464 673»05 203C18 656 601 81 701 20 4053 14» 606[1000] 857 200010 42 68 443 80 641 726 51 869 2 00118 71.55» 87 954 207103 27 273 573 832»66[1000] 67[3000] 05 2 0 8275 610 739 87 854»5 209203 391 401 43 2 1 0271 970 848 820 211398 371 480[600] 57« 813 895 212410 101 45 93 219 364 588 616 50 70 755 602 14 2 1 3043 99 838 71 721 835 32 954 2 1 4038 238 57.546«70 828 909 37 2 1 5106 24«5 470 551 908 81(5M1 216101 64 318 7» 313 711 93« 217478 521 45 852 2 1 8097 155 289 91 99 322 80 537 87 92 86» [3000] 838 60 2 1 0195 237[SOO] 515 6iS[1000] M 856 958 22 0020 284 828 450[600]»22 78 71! 87[1000] 22 1 080 354[3000] 637 639 81 2 3 2070[500] 194 200 [500] 069 820 902 16 2 2 317» 9S9 22406«[500] 101 48 49 73[1600] 267 408 18[500] 684 870[ 500]»75 [10000] 225025 2? 40(500) 268 77 99 333 618 804[1000] 612 77 22 0049[3000] 637 65 SOS 227099 10« 321 71 812[ 3000] 18[1000] 75 978 228031[5000] 570 680 229033 368 480 667 230055 80[600] 108 17 41 451 722 69 982 23 103» 107 282 338 431 701 34 959 5KWJ19S 336 470 532[SeOOj «31 819 001 238122 69 501(»[560] 99 778 234048 538«48 99 814 930 23 0018 89 633 SOI 23 0321 447 237419 777 238065 360 761 907 239054 17» 804 434 623 240398 84««48 II 99[500] 947 82 241200[1980] 152 79 610 63 620 992 2 4 2080 192 566 81 07«21 243023 33 50[1000] 160 425 590 603 727 9|« 20 [8000] 944160 609 798 078 240078 120 224 SO[1060] Sl'S 116 900 2 4 0 301 98 524»6 616 42 7 4 86 2 4 7001 473 556[ 3000] 788 899[1000] 989 248020 141 503 508 821 249047 49«5 833 48 785 853 230109 499 619 51 808 25 1 266 493 537 723 810 63 252137 662 25 3 232 331 541 58 6ä[500] 659 8» 2 54150 212 19 48 615 42 CS 81«84 928 2 5 3 003 518 612 800 300019[1000] 98[lOOM] 508 38 62 695 988 257134 45 620 29 710 33 009 2 50089 191 369 408 595 «30 72,1 931 25Ö191 388 518 89 835[3000] 9« 260241 585[10000] 695 261046[500] 19« 277 415«59 778 926 2 8 2 059 95 211 555 820 33 72»12 73 [3000] 2 8 3127 243 585 I 787[500] 808 900 264055 315 383 412 74 90 611 701 50 SS2 932 2 0 5140 325 422 [500] 614( 5601 61 710 67 52? 71 91[lOOpi 962 200095 824 547 698 771[lOOOl 2 6 7049 93 108 202 530 2 6 8250 50 478 503 75 857[lOOO] 003[15000] 209058 252 553 79 Sil 270084[1500] 222 42 278 84 877 72» 891*11 271W8 717 39 273069 52 184-22[500] 939 77«40 884 273U3 81 562 794 643(lOOOl 274396 663 2 7 5765 95 391 610 43 874 2 71:32 612 741»48 27 7 203 362 510 49»05 27*073 20! 810[lOOO] 85[500] 417 26[3000] 518 681 716 20 47 807(«O0] 95 279011 57 220 24»00 42 484«73 681 28*727 408[500] 743«45 281003[500] Sil 401 503 68 252258[ 8000] 833 48 715 844 99 2 8 3097 165 255 87 305 S.> 4» 5J3 627[500] CS[S-JfO 728 86 853»73 [500] 85 284337 404 41 609 5 6 79 2 8 3153 868[1000] 502 58[ICOOl 611 719[500] 8S4 005 2 8 6205 48 31» 457 855 2 87100 227 4"? 647 48 934 48 621 2 8 8044 170[500] 409 70[1000] 510'08 31 831 289076 274 410 537 29BI28 24! 431 643 TS[500] 718 14 800 2 53 5« 93 291144 483 59« 730[3000] 38 208925 i5O0l 41 »kl 5« 452[3000] 618«14 701 89 313 956'«es] 93 �»Wt 102 378 75»[6000] 2*4022 170 04 294 480 7»[590] 20*013 400 43 631 701[500] 90 907 2*0,0, 3« 2[»«Ol 420 006 2*7013 43 100 273(»0] 446 623 »•6M3 08 190 874 513 733 885[500] 29O>01 70 281 617[1000] 611[500] 67 3(7)194 rs 371 78 89 419 30 1050 14» 418«59 73 ,11 OÄ»[500] 302079 110 208»3 808[1000]»?• 303075[ 500] 70 159 310 033 97 hn Gew4nnr».0i verblieben: 1 Pr8m!r in 20000- M 1 Gewinn«u->000, 8 III 30000, 4 so 15008, 8 tu 10004 j» Sil 550». 2» SU 5000, SOS SU 1000, 585 ,11 500 24- ZleUwng 5. Kl. 221. Kgl. Preuss. Lotterie. ZTOiung vom 4. Dcsember nacbmiWags. Kur die Gewinne über HO Mark sind den betieTfen- den Nummer» in Klammern beigefügt. (Ohne Gewäbr.)(Nachdruck verboten.) 43 113 389 59» 715[500] 25[1000] 5« 817 1001 157 »4 019 28 44 69 459[lOOO] 92[500] 502 2 035 ISS 292 826 75 633 8« 858 64 94 71« 80 971 3113 81 90 631 715 95 4088 399 477 943 88 5 215[500] 43! 573 622[500] 41 781 0180 132 673 704 874 7321 583 712 863 8011 87 177 276 327 729 67 9274 433 60 50 6 75 073 887 905 89 10 02 449 531[lOOO] 633 857 1 1011 105 613 72 758 875 85 94 655 1 2 177 302 412 38[1000] 501 870 972 13014 63 177 537 1 4092 973 1 5280 325 651 46 721 812[1000] 80 961 10154 263 309 4SI 539[500] 037 769 885»07 45 17030 02 264 660 904 1 8,40 622 52 701 19092 121 62 [550] 214 343 409[500] 540«CO 766 87«[3000] 20237«1 529 723 821 48 904 47 2 1 09« 15« 40««92 9« 739 53(SOOO) 845 910[lOOO] 2» 2 2047 67»4[1000] 644[1000]«88(SOOOl 23139«7 291 336 475 W 628 92 6« 72?[SOO] 60« 11[1000] 24164[1000]»64 051 02 2 5118 31 710 DOS 2 0051 177 89[ 500] 210 814 440 034 95 70» 853 27108(500) 8(5 412 858 2 8092 166 TO 7««29«8 29228 1509] 63«32[500] 93«29 58 30173 200 SO» 512[500] 20«75 3107« 204 434 673 «39 93 787 808 92 32055 118 OS 8« 264 485 664 611 71 [3000] 69»38 3 3 207 500 05 029[ 500] 71 730 34 974 93 34134 70 311 728 3 5136[500] 200 417 79 600 723 058 3 6291 343 54«5 70[1000] 87«77»51[3000] 92 3 758! 618 917 38071 ISO 31« 55 552 721 87t»57 39115 11» [500] 363 405 500 719 401X2 18 41 677 72» 4111! 57 79 502 037 7«2[500] 42201 32 8« 523 8?[500] 089[1000] 830[1000] 095 4319« 547 03 4409![1000] III 334 070 801[1000] 48045 73 293 645«79 SO 888 40151 116 68 630 10 765 47124 (600} 455 685 875 4 8(24 154«4 70 Ol 740 821 97» 49010 tlOOO] 69 94 24».«54 712 857[lOOO] 60,24«00[500] 10 81 771 6 Iii,[3000] 821 61««2 fe 52304 71 701[500] 901[1000] 00 53050[500] ISO <487 501 09 994 5413» 465 SSO 853 6 5 20»[1000]»16 •50199 255 42« 78 925 5 7087 40 184 218 7 2 511[lOOO] 672 T? 884 6 8014 76 353 07 034[3000] 59132 41[500] 00 31» "•77 807 00095[500] 22? 742 03 99» 0101« 32 991 62020 5! 133 502 014 72[jM] 827 48 921[.-ODO] 63193 319 545 49 74 828 6 4173 209 7 9 820 03 517[500] 10?(15000] 713 VI 6 5014 201 802 0 0 0 205 70 325 65 401 98 5X4 33 49 S1»0 775 67101 57 660 030[500] 68104[500] 10 SSO «15 728 71»49 69000[3000] 389 492 707»21 17[500] 70028[500] 248 407 137 63 722»0 7 1 005 325 427 98« 72X17 16« 874[3000] 612 890 04 84 73X7» 257[500] 251 550 630 920 7 4505 774 800 7 5x42 7 7 91 98 543 85 «65 703 5 7 853 68 7 0959 169 93 308»35»14 718(500) 77037 217«17 592[500] 72« 53 885 948[3000] 78015 iso 267«41 OH 79010«5[SOO] 152 152 54»8 404[500] 04 526[9000] 101 61 87 714 62 80050 101 452 543 932 81 SM 5« 748 II[000]«1 WS 82 3*1 503 714 910 8 3015 214 99 6S2 910 84111 208 (3000] 378 490 565 8 4 8 5008 SS5 421 37 88 99[500] 104 784 800©6165 335 639 34 882 69 91« 87280 111 755 92 Isooo]«9« 88050 265 315[500] 62[500] 411 45»32 111 »1«[1000] 80733 90271 417 151 78»5 700 957 52[3«O0] 17 9 1 03» tSOOO] 118 200 364 94 625 730 9 2062 87 405 531 9 3075 !62[5000] 487[1000] Ol» 805 24 42 54»05 72 94001 103 92 41««47 717 904«9 43 80( 3600) 95003 228 52 349 [SOOO]«78 617 29 9 8582 755«0 M 910 97032»19 39» «98 7(7«24 A 35 08 089 9*33» 59 644 926[ 3000] 99113 90 290[500] 447 63 500[1000] 87«17 74 882 lOOf)? 436 73 940 1 0 1 254 330[lOOO] 557«1 WO«3 1 02110 356 408 854 74 1 03013 177 07«78 [3000] 611 10 4286 527 659 683 1 05173 75 251 822 «0[1000] 64 419 72 601 824(lOOO) 71[500] 100057 107023 59 101 218 88 498 52« 000 87» 054 1Q8354 44t •93 87«»08 109127 2» 200 56 79 405 110206 375 111015«28 410«7 734«44 112277 48« 54« ixooo] 45«85[3000] 7«0 7« 1133 4 410 820 ,4»[500] 84» 114t»1 302 30«79 78«(lOOO) 98 885 115128[500] 54«2!U 49[RWO] 344«« 454 110057 »SS 81|» 238 487 644 704 91fl 11725» 50« 43« 59 785 1500]»VI 118099 309 40 W8 110031 22» 8« 48« 120583 21» 19108« 141 885[3000]»8 122480 «3» 27 85 818 001 iSAtlO 3»«44 717 13000] 95, 5« 124032 58[1000] 100 8«2 403 035 802 32« 12600« 28» »S 820 85 463 87 515 148[lOOO] 705»48 61 120027 »17 620 755[500] 8-0 12T17S 714 1 2 8244 50«19 883 129030 40 III 41» 54 540 832[1000] 1300X5 52 337 54 355 055 90« 13 1 024 02[ lOOOl IM[500] 277 805 28 484 771 849 1 32170 280 839 400 43 «23 705«20 1332« 428 604«4 94« 88 993 1 3 4 005«5 68 97 357 SU 80 419 582 08««17 07, 90 135198 99 207 [500] 514«1 03 671 lioea] 13001» 27 129»9«4 274 »34 95 1 3 7285 821 47 735«59[MO] 941[SflOO] 54 ISSrnn 87 221 320 400 U«17 139051[SOOO] 70 305 441 ftiOOs 707 824 81 990 1 4*231 71 37« 77 50« fMOO) 44[3000] 94«53 14 1 693 719 800 II 059 75 flOOO) 84 1 42182 239 77 S6001 84 32« 53 492 782 806 140257 338 51 400 105 703 500]»13 1440<3 127[ 500] 235 801 557 710 813 82 .45(03 437 45 01 90 531 81[1000] 007 140033 101 288»8 301 422 798«05[500] 147207[3000] 369 014 [SOOO] 040 1 4 8 073 297[lOOO]«27 421 630 929 71 149007 287 425 828 15 9000 600 27 70 681 15 1 028 11« 48 33« 462 514 «4«71 715[500] SSO OSO 158005 2 41 47 403 808 706 [500] 19 45 92» 153047 01 291[3000] 4M 73 643 604 70« 993 1540,1 69 122(500] 40 472 688 673 810 028 155013[500] 105 SOS 61 53» 607 89 1 5 0003 175[1000] 280 020 2 4 4 5 754 609 40 993 1 57118 832 1 5 8073 M 150 74 200 835 64 436 620 774 929 30 93 1 5 9 012 255 410 29 53 520 627 109021 167 383 429 508 601 715 49[30000] 51 913 30 161294 507 67« 855 162074 XlT 71 75 37» 05 489 565 1500] Ol 730 1O30Ü0 127 217 41 62»15 657[3000]«2 721 92« 164015 148 440 811[500]»97 105127 340[8000] 405 075 979 1 66,30 353 403[500] 543 736 1 87 756 98 879 992[500] 1Q8000 255 58 II»53 484 670 622 1 69070 243 CO 09, 741 84 803 36 17030» 602 36 41 65[lOOO] 03 97 639 840 75»10 171155 04 251 30« 147 503 713 91 831 907 50 91 17 2057 201 615 931 173005 228[lOOO] 603 832[30000] 80 174 173 89 274 055 803 1 7 5 013 403[500]«Ii! 838[lOOO] 008 1 7 0077 21« 49 390[500] 469 010«» 654 703 40 70 831 64 039 1 77019 2,9 401«67 740 627 178377 374 [SOOO] 752 51 98 804 1 7 92*3 887 498 584 730 860 90» 180157 433 148 fei'UO] 181148 223 448[lOOO'» 074 750 01[500] 958 182017 251 48«[500]»9 075 S77 133081 240 41«[8000] 88 552 874[ 500] 13421«».44 58 400 570 1 85181 208«1» 80 112 1b 707 1 30125«:• (1000) 819 435[1000] 681«72[1000] 705 ISTCOS«6# 1784 842 909 180895 470 13» 010[iBOO] 22[500]) 189168 241 418 592 122[SO-»] 02« 190882 588 819»8 19144« 758«8d 192022 80 175 282 838 405 90 700 881 914«5 193l,7S 14« [500] 842[500] 084«77 981 233217 S2S 850 9Ä finOo] 234,97[SOOO] 810 40 500[10000] 678 708 081 2 3067* 249[3000] 679[ 3000] 007 2 3 0091 857 71 SSI 237:!» 87 521 8» 7*0 9« 23k! 288 60 64 811 67« S« 778 851 004 239,713[500] 741 82 917 240,71 427 729 944[1000] 241012 TS 10» 7» 278 88t 243291 853 87»53»2 243014 SS« 458»OS«51 93[ 500] 83» 45 2 44(53 35 608«32«8 810 9!« 84[1000] 245104 83 210 86(«000] 440 67 652 85» 240150 208 SM 48» 18 784[500] 807 28 2110*5 124 885 450 903 5» 248x8» 717 13 312[500] 2-1 WS 800 25 4X9 135[500] 720 z50i OD Kd 962 ClOOS) Z-lBWi 74» rhöoi > 27425»«69«28 158 22? 433 8«»SO«4 251pI9 209[500] St 8» «24 439 543 85 99«59 800 41 699%2C91 347 452«8» 978 253157[1000] 425 101 730 911 2 5 4114 SIT 80 57S< 732 40[600] 255035 177 2SS[500] 405 6(5 609 69 70«. 88» 250524 43[3000] 010 25700t(500) 341(100QJ65» 613 36 55 51 707 641 2-58101 337 623 2 5 9160 232 ftDOOj 47 81 51» 60»[500] Bh 64 7!(MO) 71» 66 84 200138 55« 812 902 361117[600] 210 481 828 «74 960290 747 69 000 306044 37 845 3aV«*[fOOl 210 19 824 667 859 0 6 5100(Ul 64 790 963 SSGVd 45 im 205 838 69 581[500] 207515 27! 834 08 83 L-'CJl 20*001 035 50 41X 552 635 767<65[500] 260149 Cd »1 373 443«95{1000) 70» 271109 209 401 557«2» MOOO) 755 2T 847 2730Ä9 419 618«4« 74««2 97 975 274-5« S69«ZG 755[500] 877[lOOO] 910 2 75143 70 20» 94 491 607[lOOO] 35 41 919 270018 106 22« 42 879 604[500] 793 829 975 277170 216 OOS 30«[SOO«] 278862 707 817 928 27913) 90 239 44 754 601 990 280141 051[3000] 79 81[1000] 700 31 82 832 2 8 1 22» «04[1000] 030 282093 171 434 61 75 590 819»07 4« 288602«24 841 284030[500] 149 214 55 878 414 502 757 026 2850»«(MO] 605[3000] 53 643 61(inffl* 79» [8000] 9« 939 280022 21 134«S 203«13 403 771 26761« 465 72 730 2 80172 458 715 SGV00Z 10[1000] 239 4» 549 603 8 50 94[5000] 95 770 290062 103 31« 44t«17 67 2 91135 293«51«Zk 292011 205«03 810 2 9 8 074 75[500] 918 870[SOOO] 935 294063[3000] 402 700 U 823 2 9 5102 348[3000] 77 053[1000] 783 875 950 2 9 0 225 23 717[1000] 297435 509, 073 931 SO 298010 500 463 613 299113 210 312 39:• 521 333 30000« 139[500]«71 TO«[3000] 24 30 1 001 l«t TS «41[SOOO] 68 710 70 977[3000] 309*23 020 IUI 70 HOS 308272[1000] 412 71 617«23[1000] 820 Verantwortlicher Redakteur Richard Barth, Berlin. Zi» den JnserateukevorranlH».» Tb. iL lockt, Berlin. Druck 11. Verlag: BorwärttBuchdruckorei u. Verla zSanstalt Hau! Singer& So.(BMHn SWT Kr. 284. 26. Jahrgang. 7. MW iits Jotniärff fittliiid PsIWIott. s-..«, Gcricbta-Zeitung. Strafbare Ausnutzung der Notlage beim Nmznge. Wegen Erpressung ist am lö. Juli vom Landgerichte Danzig der Fuhrhalter Richard Brock zu Gefängnis verurteilt worden. Er sollte am 2. April den Unizug des Landmessers K. für den verabredeten Preis von 20 M. bewirken. Als er den Umzug schon begonnen hatte, erklärte er, für 20 M. könne er es nicht machen. K. sagte ihm darauf eine Zulage zu, gab aber keine Höhe an. Von 30 M ist nicht gesprochen worden. Bei Beendigung des Um- zuges war K. nicht mehr anwesend. Der Angeklagte verlangte von Frau K. 30 M., sonst werde er die Bcttkiste nicht mit herein- schaffen. Da Frau K. die Betten in der Nacht brauchte, zahlte sie 30 M. Der Angeklagte brachte aber die Bcttkiste nicht, sondern verlangte noch S M. Trinkgeld für seine Leute, aber an ihn zu zahlen. Sie gab auch diese 0 M. Als sie verlangte, dasi die Möbel an Ort und Stelle gerückt wurden, sagte der Angeklagte: Wenn Sie meinen Leuten noch je 50 Pf. für die Stunde geben, so können sie es machen. Frau K. gab den Leuten 2 M. und kam nun glücklich unter Dach und Fach.— die Revision des Ange- klagten wurde am Freitag vom Reichsgericht als unbegründet verworfen. FR. HAHN, Berlin C. 25, AlMMderplali Grosser Weihnachtsverkauf! waM dieser wociie; Besonders preiswertes Angebot in Damen-Kleiderstoffen und Seidenstoffen .".'.SIU™ sehr billigen Preisen«n™«. m, ,r«;ichp«Urn' moderner Kleiderstoffe und Seidenstoffe werden dieselben Bin grosser Posten Reinwollene einfarbige Diagonal- Stoffe In allen modern. Farbpn. auch echwati, 8"— 110 cm breit Serie 1 Serie 1 Q Serleck ßO Wert per Meter M. 1.50-2.10.■. jetzt Meter M. I II III'•VJ W Ein grosser Posten HOITieSpUn- Diagonal reine Wolle, moderne melierte Farben UO cm breit, Wert per Meier M. 8.00 Serie•! AR Serleck gg Serie ck Qg bi» 8-00............. jetat Meter M. I U l.v*� III I.JvJ Ein grosser Posten RcinWOllsn© EISaSSCT CHoViOtS krallige haltbare Ware in alli Wort per Meter Ein grosser Posten gCSirOlft© DanflGTlttlCilO zweit�rblf, detonlcn Farben« etellungen, ca. 92195 cm breit i.... �' t-{•'• y. Meter M. 1.00 Ein grosser Posten retwOllene bedScfee lV|tJSSelin0 gut. EUaaaer Qualitäten, belle, balbholle und dunkle Uaater,. f Är.' f. t: b». teilt Meter M. 0.55 Ein grosser Posten ehineartlge. elnlarblgea flieuendei Gesdcbe, gam für Ballkleider, ca. SO imvrnit........ Ein grosser Posten RelnSefcjonO Ware in allen Farben, aucb ach wäre, 110 cm breit, 1 OR Wert per Moler M».75--8MK).................. jeet per Meter M. Ein grosser Posten Reinwollene Damentuche mit Edelglanz elegante Qualität in aü. mort. Farben, auch fciiwnni, Sofie ORR Seoie O QQ Serie O 4.0 Wort per Meter M. 3.00-5.00, jetat per Meter M. 1 OO It III vJ.'TW Ein grosser Posten PhantaSiG'KlGidCrStO�fc balbwoliene gediegene Qualitäten, doppoltbrelt, Wert bis Meter M. 1.80 jctat Meter M. 0.45 4 0.65 �iii° 0.6 5 Ein grosser Posten WollStOff-ReStö bÄMÄÄ�M. st0O55 V1.00 8ui*1.50 81%,e 2.00 sVle 2.50 Nach ausserhalb bitte Proben zu verlangen Crepe ifusseflfte Je la flour Buijaeadoe(jevede, ganurfftit hslthsr. EacBCienda reine Selltch orbpe de ' 135 USensSffö moderne scbUste Streiten auf Meaaallne, Taflet und LotiMne«Cftuiil3taSeii. ivblt bis Berte i OR Berte 1 C fiffrie O On Meter M. 8.80, jetat Mefef M...... 7T\ t i.. I««s�O jt I.OO m dC.acU Ein grosser Posten Ündener Ed0<-Vefvet tjurantiert nerlcet und hallbar, Torclltlg in allen Farben, auch Ich«rare, ca. L0 bin � Z g hoehSStißit gl/lnr endet jEbpersamnet, b seb« ¥. Ein grosser Posten Seiden- ReSt0 SSUSf ÄÄ Mb. Wert h..M.r.MM•«50 Bert. 0.75 1?' 1.00 � 1.50 hr 2.00 T" 2.50 Phonog:raphen=Katz I Sonntag bis 2 Uhr geöffnet! Ständiges Lager von 10000 Platten. Konkurrenzlos!! [71 Dlrcksenstraße 20, direkt am Bahnhof Alexanderplatz. LJ Andreasstraße, Ecke BiumenstraBa|| Rosenthaler Straße 24, Ecke Gipsstraße. MM" Etwas WD A«ßeroewöhnliehes! Hocheleganter Salon-Apparat helle, hochpolierte Eiche, Kasten 33X33X16,«lein desgl. nußbaumfarbig, Kasten 30 X 30 X U, mit ff. Blumontrichter, m. ca. 50 cm Schnllöffnung, Preis mit verschied. Stücken..., QQ50 früher und 200 Nadeln..... Jetzt*0 M. 45 desgl. dunkelbr. Kasten 27 X 27 X 13, mit 42 cm farbigem Blumontrichter, Preis mit 10 verschiedenen Stücken und 200... JQ50 früher Nadeln......... jetzt 10 M.. 38 Diese drei Vorzuosapparate werden mit S groben LS cm-Ooppel-Platten nach Wahl geliefert. 2 Jahre Garantie! Z? Auf alle Apparate Doppelplatten, 6 verst nach Wahl, komplett ca. 250 Sprechmaschinen. Kastengr. 23X23X12 Preis mit 200 Nadeln u. 3 großen versch- ltüc�e 5.85«£% Beate Garantie. Jeder Apparat wird atets bei einem eventl Umtsusch mit vollem Preise zurückgenommen. An Händler werden diese Apparate nicht abgegeben. Eebte Craimpli&D- Fabrikate ■ Teilzahlung gestattet.■ Bei Kaut von 6 verschiedenen echten Grammophon- Platten erhalten Sie ein dazu gehörige» Weihnächte- Album in hocheleganter Ausstattung gratla. Ohne Rücksicht auf den früheren Wert verkaufe ich das Restlager Echte Columbia« Platten 25 cm erster groß, doppelseitig Luxus 30 cm groß, Aufnahmen Künstler und Künslerinnen, wie Destinn, Herzog Grüningusw. Wahl nach Katalog and jede Platte H RS unter Garantie tudelloa aplelend, jetzt �«Od Katalogpreis 3 n. 4 hl. Kataloge und Mustemadeln gratis. Ein Ponten echte GoldgnBwalaen. Tadellose Anfnahmen. 4 Httteh 95 h. Zonophon gelbbr Etikett, bekannt„ best« Platt«.... Jm 5000 Stück 26 em große Dppelplatten, tadellose Aufn., früher 2 M., jetzt 95 pi Jedes Wort 10 Pfennig. Das ci-ie Wort(fettgedruckt) 20 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellen-Anzeigen 5 Ptg.j das erste Wort (fettgedruckt) 10 Pfg. Worte mit mehr als IS Buchstaben zählen doppelt. j Kleine Anzeigen ANZEIGEN IQr die nächste Nummer werden In den Anaa*me- stellen tilr Berlin bis I Uhr, für die Vororte blz 12 Uhr, In der Haupt-EApeditlon, Lindeastrasse M, bis S Uhr angenommen. Verkäufe. Teppiche(fehlcvbafle)©rlcgtn» teitsfuiii. srnfiviflnBcr äUaucrboff, ©roje Franlfurtcn'trahf 9, ftlurein- pnng. Borwärlslelern S Prozent Exli arabbtt. ZonntagS gcössnet._ ♦ Itippbecken billigst Fabrik Kroße ;s-rttnf«,fvtrtvi4v/ziso Q rM t tvnittnrt ttn Aranklurt erstrage 9. (Kiirbinrnlinnc. Flureingang Frank, Kroge surlet'irage 9. Flureingang. 2491.(1 Piickier des deul'chen Hniiies Eine Sammlung guler Erzählungen, Cellvlchieii. Noaellen ulw Knl ans- gestaiiei, zirla 300 Zellen mniaffend. zum Zeil illustrieri und gebunden. 90 Mennige pro Band. Expedition. Linbciistrage K9. Laden._ 7,50. JackeNanzüge. Winter- paleiots. Holen, Joppen kausi man zu slauitenb billigen Preilen im Moi.atsgarderoben- Haus Sommer- seid, Orauienstraßc IL, Ecke Heinrichs. platz._ 29C1SI* Monats anziige. Winterpal etots. Nibrockanzüge, Icils aus Seide a»S den erilcn Wei kstälten. in giögtcr Auswabl, sür jede Figur Passend. zu enorm billigen Preilen nur im Moiiatsgarberoben HaiiSSomnierseld, Lranienstrage>8, Ecke Heinrichsplatz. Fahrgeld ocrgüligt._ 2962SI* Riiidrrbettstelle 7.00, Kindertoagen. bessere, zmückg.jetzte, spoiibilllg. Dröge rc Rmen itasjaprei». Andreas- zrage 53. 2872K Teppichhaus Lejevre, Oranien» stragc 158, dle neu erschiciiciic WcitznachtS-Ext, gliste gratis. 297tK' 31 n zuge, Pälclois nach Mag. AnS la Stoitrestcn. Monats- imd nicht abgcdolic Sachen staunend billig. Magichiieiderei Von. Brunnenstrage 3, eine Treppe, am Nolenlbalertor. Vortuärtslescr erhalten 5 Prozenl Erlrarnbail lclbll bei nachstehend am- aetübrlenGelrgenheilStäiisen. Teppich, ZboniaS. Oranienstrage 160. Lrauien platz. Tcppiche. hillig. farhsehlerhaltc, spott- Warbincn, Store», excmpini'e. tür balben Wert Muster. Follvarlagcii, groge Pariieposten. " Pliilchporticrcii, einzelne Paare, lpotibillig.__ Steppbecken, Musterstücke, fpott- billig. Ztorwärtölefer. stehende 6 Anzeigen. beachtet oor- 283051' Psanblrihtzaus strehber, Küstriner- platz 7, lpolibilliger Beilenoerkaut, Dardinemirrtnus, Wnschepcrlauj, Uhreiiverlaui, Deckenvertaus. Schmuck. lachen. Doldiachcii, Silbersachen, oer. sallene Psändcr. 2492K Leihhaus.Schöneherg", Sedan> strage 1, verlaust billigst versetzt ge- weiene und neue goldene und silberne Herren- und Damen• Rcmonloire- Uhren. Keilen. Brache. Ringe. Winter« Paletot», Anzüge, PianinoS, Sliefel usw. Richard Eichel, nann. 2850k' Teppiche l(scblcrhaitc) in allen Drögen sür die Hältie des Werie» Tcppichlager Brunn, Hackeichc, Markt 4. Bahnboi Börse.(Leser deS »Vorwärts' erbnlten 5 Prozent Nabnii.) Sonntags geöfinet!_• Altoiintspalctots, Mongtsanzüge (auch sür Siatfcsigur) von 7.00 an. Joppen 4,50, Hosen 1,50, groge Auswahl neuer Garderoben z» spott- billigen Preisen nur Dräner Weg 78, 3 Minuten vom Schlcsiichcn Bahnhos, srübcr 12 Jahre Neanderswage. 1-38' Pnppenwa gen. Kinder, uagcn.Belt- stellen, Kinderstühle, Kinderlische. Lchülerpnlte ausiallend hillig. Teil- zablung. Hauptsttage 101, Kollbuscr- dämm I2a._ 240/3* Vorjährige elegante Herr enanzüge und Pnieiols aus feinsten Magstoiien 20— 10 Mari. Pertandhau» Dermaiiia, Unler den Linden 21. 27296* Billige Hosenwoche. Hochelegante Hetreiwosen au» jenisten Magilosien 7—15 Marl BertandhauS Germania, Unler den Linden 21. 2730b* Gclragcne WinlcrpalrtotS, Ulster, Jacketiaiizäge, Wehrockaiizüg-, Joppen, Westen, Hosen usw. Die Sachen find wenig getragene Maglachen aus besten Ha,, lern, auch sür groge, starle Figuren passendes zu haben besonders billig bei Weiß, Blücherstrage 67 I links. 2179b* Damcnpaletots, Mäntel, Mag- ansertigmig, monallich l0 Mark(Kasse Eiig>vsprrijc), Tompsrowsli, Linden- strage 110. 292951* Humholdtleihhaus! Nur allew Brunneniwage 58. Spottbilligster Bertgus hocheleganter Winierpaletolsl Gehrockanzügei JackeNanzüge! Aller- billigster Bettenverkausl Aussteuer- wüichel Steppdecken I Gardine»a»s- wähl! Prachttepptche I Plütchtisch- dcckcnl Dotdene Daineiiuhreiii Hcrrcnuhreii! Wanduhren I Schmuck- fache», Festgeschcnle l PelzstolaS I Alles extrahilligl nur Briinnenstrage 58, HuinboldtleibHauS, Verlaus täglich auch Sonntags._ 299651* Leihhaus Schmidt. Nominlener- ftrage 48, an der Wartchnuerstrajje. Uhren, Ketten, Gold-, Silberwaren, Verlauf versallencr Pfänder billigst. Leihhaus Schmidt, Romintener- stragc 48. Betten, Leib-, Tisch- und Bettwäsche billigtL_ 29925V* Leihhaus Schmidt, Rominiener- strage 48. Hcrrengarderohcn hilligst. Borjdbrigr hochelegante Anzüge und Paielois, aus teiniien Magstofsen, trüberer Preis 60— 90. jetzt 20—40, werden täglich im Kavalier-Klub, Unter den Linden 61 II vcrkaust.' (gasbrpnzekrpnen k l Gaszug- lampen 9,001 Salongaskronen I Gas- bängelichl I Geschäsisnusgabcl spott- billig! Zweilochgastochcr 3,00 1 Gas« sparheizösen 1 Dasbügclappnrat! Das- plättcisen I 2'i,. Gasbraiöfen 8,00 1 Wobiaucr, Walliiertdealerstrage 32. GaSfronen-Pelroleumkronenobne Anzahlung, Woche 1,00. Fabrikpreise. Groge Franksurterstrage 92, Filiale Ravenöstrage S. L59SK' WinterpalctotS k Partieposten! AIl-Nru l Hochelegante PelzstolaS I RäumungSpreife 1 1 Bettenverkaus I l Wäscheverkaus I Dardinenauswahl! Prachtteppiche 1 1 Plüschtischbecken 1 1 Steppdecken 1 Freischwinger 1 Bilder! verkauf I Dehrockaiizügc I Jackett- anzüge I Joppen I Taschenuhren- Kcttenverkaus! Schmucksachen! Spott- preise! PsandleihtzauS Rixdorf. Be, g- strage 58�_ 2841k* Gdsfronen ohne Anzahlung Woche 1,00.— Rie�enlager. Louis Böttcher(selbst), Betriebsleitung Box- hagenerürage 32.(Bahnverbindung: Warichauerslrahe). Filialen: Pols- damerstrage 81, Rixdors, Kaiser Fricdrichstragc 247._ 275451* Monatsanzügc und WintcrpaletotS. Joppen von 5 Mark sowie Ho-ev von 1.50, Dedrockunzüge von 12,90, Frack» oon 2.50, low» kür torpuleiile Figuren. Reue Daroerobe zu ttaimend billigen Breiten, aus Pianoletben ocrtallene Sackten laust man am billigsten bei Rag. Mulackürage 14 Sozialrekorm oder Revolution, von Rosa Luxemburg. Zweite durch- gesehene und crgäiizle Austage. PreiS 50 Pj. Expedition Vorwärts, Linden- stragc 69._ Herren» Garderobe nach Mag aubere Arbeil, groge» Sldsslngcr, Paletot, Anzug 36 Mark an. Kaust beim Handwerker, lastet den Hand werkerverdieiicti. Teilzahlung gestuttei, F. Dörge, Dresdcnerslrage 109._• Puppenwagc». neu, spottbillig Ererzterttrage lSA. vorn ll rechts. (staskronen, dreiftammig 4.50 Salongaskronen 7,50, GaSzuglampen 8,00, Gaslhren 1,45, DaSwandarme 0,55. Fabriklagcr Droge Franksurter- strage 92; Filiale Ravenöstrage 6.* Herrenanzüge. Paletots, monat- lich 10 Mark(Kasse Engrospreise), Tomporowsti, Lindenstrage 110.* Zinfwalchfässer. Zober, Eitz» wannen, Badewannen. Spezialsabrik Wienerstrage 12, Lesern 5 Prozent.* NähmaschinenhauS Bcllmann, Gollnowstraße 26. empstehlt Asrana, Adler, Zcnlralbobbtn, Ringschifs.Lang« schifs. Hokemcyer, Tambourir, Wbceler u. Wilson, Elastik Eäulen-Maschtncn usw. Prima, Preise billig, Abzahlung günstig, Garantie. Alte Maschinen nehme in Zahlung._ 196451* 4.00 prachtvolle Betten, bauniae Bauernbetten 8,00. Aussteuer. Damast« bezüge3,90 Nur Ptandleihe, Andreas« strage achtunddreigig._ Landbett. zwei Deckbetten, zwei Kissen, zwcischläsrig, 18,00, groge Laken 90 Psennige._ a u e rn d e ck b rtt, Unterbett, zwei Kissen 25,00. Pfandleihe, Andreas» strage achtunddreigig. Annonceuvor» zeiger vergüte Fahrgeld._ GasbeleiichtungS- Gegenstände, HingegaSbrenner, Zugamveln, mo» dernste Bronzegaskronen, Gaskocher kaufen Installateure und Händler allerbllltgst Groghandlung Banmann, Alte Jakobiliage 125. Gc�chäslslrnlen Engrssrabatt. SSSIK* Durch Rauch beschädigte Gardinen, Stores werden zu labelhast billigen Prellen nertaust._ 300 Ifr* Durch Rauch beschädigte Tüll- bettdccken, Rouicaux spottbillig, ®. Wcinenbergs Gai dinenhaus, Grotzc Franllurtersiraße 125, im Hause der Möbeisabril_ "in chport irren, komplette Gar- nitur, 2,S5 2,25, S.45. 4,80, 5,75. 4.7», 7,85 ulw. Blflschporticrcu, komplette Garnitur, 5.85, 6.75, 7.50, 8.85, 9.50, 11.—, 12— usw. Portierenhaus. Große �ranksuricrstraße>25. Durch Rauch beschädigte Tuch- ltschdecten, Stück 0.Ö5, 0.85, 0.95, 1.25, 1.85, 2.25 usw. Durch Rauch beschädigte Plüsch- decken, jetzt bedeutend unter Preis E veincnbcras TepptchhauS, Große frankfurter straße 125.__ Durch Rauch beschädigte Stepp decken in allen Farben, staunend billig� Durch Rauch Diwan Große beschädigte decken, weit unter PretS Franlsurrerstraße 125._ Durch Rauch, Brand und Wasser beschädigte Tcppiche, Bettvorleger zum vollsländigen AuSvertaus, jetzt sür die Hätste des Preise». Teppich- hau». Große FranliuNcrstraße 125, tm�Hause der Möbclsabrtk._ Durch Rauch beschädigte weit unter Preis�__ " Durch Brand unS Wasser be- schädigtc Linoleum- und Läuferstofse sabelhast billig. Große Franksurter- straße 125._ Schlafdecken Helle Beschädigte Sch lafdecken 1.45, 1.96, 2 45, 2.85 lchv._ Möbelstoffrestc, Wolle un spottbillig. E. Weißcnbergs Tcppi- hau». Große Frankiurtcrstraße 125, im Hause der Möbelsa brit Springers locllbcrühinte Pfand- leibe jetzt Chausfeestraße sechzig I Größte Psänderverläusc l I Gelegen- heitsverkäusc l I Festgcschenke l I— Riesenauswahl! I Winterpaletots! I Gehrockanzügel l Jackettanzüge I l Herrenhosen l I Damensachen l I Pelz- llolaS 1 1 Prachtteppiche 1 1 Gardinen- lager il Freischioinger 1 1 Möbelstücke!I Bettenoerkaus 1 1 Taschenuhren 1 1 Damente Iten l l Broschen 1 1 Ohr- ringe 1 1 Armbänder 1 1 Herrenkettcn 1 1 Portiken 1 1 Steppdecken 1 1 Tisch- decken 1 1 Schlafdecken 1 1 Aussteuer- Wäsche 1 1 Spazierslöcke l I Regen- schirme I! PianinoS l I Jeder Kaus lohnt I Fahroerbindung allcrwärts I Täglicher RäumungSverkaus l I auch EountagS l l Beschleunigung empfohlen. 2983K» Moninoanzuge, Paietols, wenig getragene, von 5 Mark an, große AuSwabl sür jede Figur, auch neue elegante Garderobe aus erster Sc. »ugSguclle, 20 Prozent billiger wie un Laden, direkt vom Schneider» «elfter Po--'-ürftenzctt, nur Roien- thaleritraße 279/1* Hermannp.ats 6. Stauncndbilligste Psäudervertäuse I Lombardwarcn I Ricsenauswahl Winterpaietot» I Jackettanzüge l Gebrockonzüge l Herrenhosen- Burschenlachen I Erica- biUige Beitenverkause I Wäsche- verlausei Brautgeschenke I Schmuck- lachen I Taschenuhren I Ketten- auöwahl I Rnigcauswahl I Frei, schwingerl Hochelegante Teppich- aus-vahll Kardinenauswahll Plüsch- tischdeaenl Steppdecken l Knnstbilderl Pclzstolas I»Selbstverständlich l* Jedermanns allcrbtlligstc Kausgelegen« heit l Hermannplatz 6.»Waren- verlaus Sonntags ebenfalls.' tl02* MonatSanzüge. Winterpaletot». Ulster, Gehrockanzüge, Hosen, seinste Maßstoste, spotibillig Rosenthaler- siraßc 4g II._ 2718b Krhien Auktion verfallene Winter- joppen, WinterpaietotS, Herrenanzüge, Stieseln spottbillig, Psandleihe, Prinzenstraße 86._ 131/5* 18,00 ganzer Stand Äetten. rot-rosa geftreisies Inlett. Laken l.00, Gardinen, Portieren, Teppiche, Psanbletbe Prinzenstraße 86. 151/6* 27,00 Landbeltl Daunenbett 9,00, schöne Betten 6,00, feinster Art. Bezüge, Laken, Steppdecken. Psand- leihe Prinzenstraße 86. 131/7' Berfäll cur Herrenanzüge, Paletots, gutgehende Herrenuhren 3,35, Banduhren, Taschenuhren, Ringe, Kellen, Operngläser, Goldwaren spottbilltg. Piandleibe Prwzrnstr. 86. ihrgeld wird vergütet. 131/8* Radsah rerknrteu. Wir empsehlen den Fremiden des RadspoN» t Mittel- dach» Karte sür Rad- und Motar- sabrer von Berlin und wetterer Um- gebung, aus Leinen gezogen Preis 1,75 M. lzusammenlegbari.— Karte für Rad- und Motorsahrer von Brandenburg, aus Leinen gezogen und zusammenteaba'' 2,50 M. Expedition des.Vorwärts', Ltndenstraße 69. Laden.__* Drohrullen r" Wäschcmangelv Waschmaschinen, Wringmaschinen. direkt aus der Fabrik.Bertlnea', Waßmannslraße 29. 2976K* "Teppiche. Die Restbestände e>ner Tepptchsabrik kommen zum schleunigen Verlaus. Preise bedeutend herab- gesetzt. Plüschteppiche, ganz schwere Ouatität! Elubc»g> öße. früher 18.50 jetzt 12/>0; Wohnzimmergröße, trüber 32,75 jetzt 24,50; Salongröße, jrüher 43,50 jetzt 85,00. Teppichhaus Georg Lange. Chausscestraße 73/74. Steppdecke», eigene Anserttguna, rtchitge Größe. 3.75. t,50, bfiO, 7,50. TepptchhauS Georg Lange. Chaussee- ftraße 73,74. 2973K* Bilder, Spiegel.' Ferner: Möbe. Polsterwaren, Teppiche, Gardinen, Steppdecken, Tischdecken, Bettbezüge, Portieren, Uhren, GaZkroiien. Herren- «arderobe. Weber, Prenzlauerstr. 25. �teluch, eventuell Postkarte.-2537K* Ehristbaumschmuck sür Wieder- perkäuser billigst Rungestraße 18 Linoleum, vlnoleumläufer, Lina- leumteppiche, Partieposten spottbillig Müller. Große Franksurterstraße 41.* Tiillbettdrcken, vollc~8ettgrö-!c, Erbstüll, reichgestickt 6,75, Englisch Tüll 2,50, Tüllbettrückwände 6,75 Teppichhau» Emtt Lesbvre, Oranien- straße>58.__ 2967K* Bob b inringschlss, giit erhalten, verkausl billig Baudeck, Rixdors. Ber- linerstraße 89, linkes Vorderhaus III. "'Kinderwagen, nägelneu, Gummi- räder, elegant, 20,—. Exerzier- straße 19/-, Vorderhaus II, Ingenieur. Gaskronen. Gaszuglampen, alt und neu, billigster Verlaus. Reichen bergerstraße 1. 2751& Gelegenheitskauf versilberter Waren. LuxuS-, GebrauchSarlikel für Herren. Damen. Kinder. Rcisemuster iebr billig. Besichtigung ohne Kaus- zwang. Wallstraße 26/27, Fabrik- gebäude, II._ 133/3 Zlquariiiin verlaust Nitzky, Wüster« hauseuerstraße i2, III.■(■124 Pfandleihe. Öranienstraße 177, Ecke Adalberlstraße. verlaus! Betten Steppdecken, Gardinen, Tischdecken. goldene Herren-, Damenuhren. Kellen billigst�_ 299751* Nähmaschine umständehalber billig zu verlausen KopernttuSstraße 4. Seitenflügel II links._ t26 Regulator 8.00, Freischwlnger, verkauft Schulz. Malplaquetstraße 10. hZenzinmotore, Gasmotor«. T- ans- misstonen sehr billig, Gallong, Schorn weberstraße 11, Ringbahnhos Frank- surter Allee._ fllS Möbel, Schuhwaren, Taschen. ubren, Handwagen billigst. Palisaden- straße 46_ t34* Weihnachtsgeschenke. Bücher, neue, verlaust spottbillig Königs« bergerstraße 9. Photogeschäst. 2763b "Slnaerbobbin. Ringschifschen, Fahrräder kaust Schwarz. Garten- ftraße 10a_-s-92 Akkumulator verkauft Otto Wagner, Rieder-Schönhausen, Ziethen- straße 37.__ 792 Bronzekronen, Zugampeln, Woche t, 00 Mark. Knochenmuß, Schönhauser« alles 79. Ringbahnhos._ 27556 Monatspaletots. Monatsanzüge. von feinsten Kavalieren getragen, auch für korpulente Figuren, zum spott- billigen Preise. Neue Garderobe 25 Prozent billiger wie in jedem Laden. Weih. Skalitzerftraße l06. nur im Keller. Hochbahn Öranienstraße. Herrenpaletot, 17586 kleine Oräntenslraße 98, parterre.___ MonatSanzüge, Winterpaletot» von 6 Marl an. Auch neue elegante Herrengarderobe kaust man den dritten Teil billiger alS im Laden beim Schneidermeister Fürftenzelt, trauSbergerstraße 4L._ 133(15 Sorten 27656 Ltekerwngen und alle Räder, Palisadenstraße 101. Teppiche; Staunend billiger Massenverkaus l Dekoriert gewesene, wenig sehlerhaste Prachtteppiche I 5.25. 7.50, 13.50 bis»2,00. Teppich- lager Richard Wals, Dresdener« straße 8 Teilzahlung' Spezialstät; Keiner« Wohnung». Einrichtungen sowie ewzelne Möbelftücke verkaust unter nur denkbar kulantesten Be- dingungen. E. Cohn, Große Frank, surter straße 58._ 299151* Mobrl! Für Brautleute günstigste Gelegenheit, sich Möbel anzuschaften. Mit kleinster Anzabtung gebe schon Stube und Küche. An jedem Stück deutlicher Pm». Uebervorteilung daher ausgeschlossen. Bei KranlheitS. fällen und ArbeitSlostakett anerkannt größte Rückftchl, Mobelgefchäst M. Goldstaub, Zossenerslraße 38, Ecke Gncisenauflraße. Kew AbzahIungS- geschäst I 290 IK* Gebrauchte Möbel auS Pertteiae- rungen. Schränke. PerttkoS, Tische. ToiaS, Schreibtische, Bücherschränke. BüsettS.Garnituren.Bettstellen. Walch- toitelten, Bilder, idronen, Teppiche, komplette Wlrttchasten bedeutend billiger wie überall. Lennert» Möbelspeicher. SotKriugeu'traße 56. 2975JI* MSHel,ei«aenh«it! Wenig ge- brauchte, guierhaltene Möbel, auch neue, einfachste, eleganteste, beliehen aewefene, verfallene fl-sttbillig. Riesen- lager, Lombardsoeicher, Reue König- ftraße 5/6, Fabrikgebäude. SonnMgS geöftnet.(Zahlungserleichterung.)* Moebel-Boebel, Öranienstraße 58 (direkt Morttzplatz). In meiner seit 1879 bestehenden Möbelsabrik stehen in 5 Etagen komplette Wohnung»- einrtchningen zu riiedrtgstey Fabrik- preisen zum Verkaus. Unerreichte LetstungSsähigkelt. Englische» Schlaf- ztmm«, Nußbaum oder Sattn 22«,—, modernes Schlafzimmer mit Intarsien 268,—, Speisezimmer mit Umbau 390,—, Herrenzimmer mit Umbau 351,—. 1 Zimmer, und Küche 167,—, 348,—, modern 470,—, Bettstelle mit Matratze 21,—, englische Bett. stelle mit Mairatze 44.—, Kleider- sptnd 30.—. Trumeau, geichliften 33.—, Cballelongue 22.—. wchlaftoio 35.—. Plüschlvs» 53,—, Teppiche 10.—, Gardinen. Portieren. Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. 5 Jahre Garantie. TranSpvrt und Lagerung frei. Eventuell ZahlungSerletchte- rungen. Geöftnet 8—8. Sonnlag« 8— 2 Kein Laden. Berkaus nur im Fabrikgebäude. Illustrierte Spezial- ofterte gratis und franko. 2394K Möbelhalle.Norden', Thiel« Ackerstraße 12»(Gartenvlatz). FUiale: Jnvattdenstraße 118(Stetttnerbabn), Speicher.— RielenauSwahl bürger» licher Wohnung»-EMrichiungen von 200 dt« 3000 Mar«.— Gelegeiibcit». kaufe gebrauchter wie neuer Möbel, spottbillig. Aujbewahrmig und Liese- rung srer 1853« Möbetetlchlerrt.Harnack Tiichler- meister, gegründet 1901, Stalllchreiber- straße 67(Morttzplatz), lieiert komplette Wohnungseinrichtungen zu niedrigsten Fabrikpreisen. Nnüber- lroftene Leiswngssaltigteit. Enorm« AiiSwahl. VorwärlSleser 3 Prozent. Kein Lade», Verkauf Fabclkge müde. krankheitshalber _ t�WWHNlSjWi-___ OTCT__„■_■ 1.__ Lerantwortlichor Redakteur Richard Barth, Berlin. Kür den Inseratenteil veremtw.: TH ÄIecke, Berlin. Druck u. Verlag.Borwärt» Wegen baupolizeUicher Räumung Möbelverkaus. Brauleute leben, staunen, lausen. Einrichtungen früher 900,—, jetzt 750,—, 700.-. jetzt 550.—, 500.— jetzt 350,—. Möbelsabrik, Andreas» straße 30, geradeüber Marktballe. Dwmatzli. 2907K* Kleiderschrank, Bettstelle, Vertiko. Schiassopha, Tisch, Stühle, Teppich, Stores. Nachttische, Bilder, Kronen, Ladeneinrichtung, Waschmaschinen swe- nig gebraucht). Kroßer Saalspiegel (Kunstwerk), Ladentische, Laden» einrtchtnngen sür Konditoren, Böcke» reien, große Treibhaussenster. Bar. Möbelhaus Diana, Danzigei ftraße 14. Seeloive, straße 14, Spezialität: mo- derne Küchen»Vorwärts'leser 5 Prozent Teilzahlung gestattet 2724b' Echtnuftbaum- Wirtschast. Stube nnd Küche, verlaust dringend DreSde. nerftraße 25, vorn II rechts. 240 6 Bis Weihnachten räumen II möchte große Polsterwerkstätte ihre enormen Vorräte. Garniluren. Sofa», Chaise- iongucS, nur reelle Arbeit, schon von 25.— an. Skalitzersttaße 25, an der Hochbahn. 2985K Verkäuflich! /Händler verbeten I) Elegantes Plüschlosa.-.Trumeau, Gas- kraue, Kleiderlpind. Berstko Fischer, königSbergerftraße II, vorn I recht». ""klnderdrahtbett. neu. 13,00. Mitzichke. Exerzierstraße 19 A.+96 Schränke. Bettstellen. Ruhebetten, Dariäturen, Tr-umeauS, Tische, Stühle, Küchcnniöbel. LuxuS- Möbel, GelegenheitSkäuse, alles spott- billig nur 56, Kastanienallee Bitte aus Hausnummer zu achten._ 27616 ""Hochc legantes Plüs chsosa, Säulen- trumeau, Nußbaummöbel, Spottpreis, Sebaflianstrade 82 II, Karras. Plüschsofa, Trumeauspiegel ver- kaust Schirmgeschäst Jnsterburger- straße 17._+34 Möbel. gebraucht, spottbillig DreSdenerstraße 28. Winkelmann. Pahrrfider. Herrensadrrad, Damenlahrrad einmal benutzt«0.00. straz» 36d Holz. Blumen- 168351* Geschäftsdreirad, äußerst stabil. 50,00 an Holz, Biumenftraße 36d.» Halbrenner und Damensahrrad, modern, gut erhalten, 35,00. Große Franksurterstraße 14. Hos geradezu. Musik. Pian tno, hohes, kreuzsaitig, 130,—. Teilzahlung. Teirm straße 8, 1. 133/5* Piantno �Gelegenheit), für 280,— sosort zu verlausen. Warschauer- straße 58, Ouergebäud« I. 13t/ 16* Piantno, vorzügltweS, tadellos er- halten, ist lofort ganz billig zu ver- kaufen Französtsibeftratze 15, 1 geradezu. Nnssbauinpianino. wundervolle Tonfülle, 225,00, Mexanderstr. 58 III. Piantno, elegant, l8b,00. Sulina, Rixdors, Jnnstraße 28._+104 Piantno, Geige, alte, gute, ver- kaust AnttquitÄengeschäst Ktrchstr. 14, Berlin. 133/14 Sprechmaschineu. Aerger, Ver- druß beim Ankauf billiger Schund- apparate; veralteter Systeme. Wirk- liche Freude sind nur meine neuesten böchslreellen Garantlemodelle 15,00, 18,0», rntt Bügeltonarm, staunen. erregende Wiedergabe 22,00— 60,00, sechs Musikstücke gratis. Erstklassige Schallplatt en, keine Ramlchpartien, 0,75—2,20. Plattenumtausch 1 Einzel- teste, Messingtrichter. Fabrikpreise Testzahlung l Nur Reichenberger Straße 127, I.___ 291951 Sprcchmaschineu von 12,00 an, Doppclplatten von 1,00 an, Walzenapparate enorm billig. Reparaturen imHause. Hobmann, Sold>»erstrabet02. Mandolinen-, Gitarxentebre, Schönederg, Menzelstraße 7.+131+ Prachtgraenmopbon. spotibillig. DrewS, Schtiemaiinstraße 19.+72 Btolsiiuncerrich« /neue, doppelt förbernde Metdode btS zur Bollenduna) gibt eriabrener 5tünftler wöchentlich, au! Wunsch auch nur eine Lektion a 1.25 M.. bei zwei Schüleiu je 75 Pj. Offerten unter 0. 2 Expedition de» »Vorwärts'. ß' Mirsilschulr! Klavier, Violine, Mandoline. Klavierüben unentgelt- ltch. Misch, RüderSdorserstraß« 17, Straßmannftraße 26. Versckleäenes. Bolksductt gorderstraße 4. Bogdanowitz. Star- +72* Bolksiäuger- Gesellschaft. Duett und Solo. Schumann. Rainler. ftraße 14. 99951* Boieuiauwai« Weget GiUchmei. txam•«& Englischen Unterricht für Anfänger und Vorgeichrttlene, Einzelstunden und tm Zirkel ertest» G. Swlenlh. Schöneberg. Sedanttraß» 57, lU.' «»»ftslopkere, von Frau KotoSky Echlachrensee, tkurttraße 8. III Placiuabfälle, alte Goldsachen, Bruchgold, Silber. Gebisse, alte Ubren, kebrgold. Staubgold. Gold- walten, Stäniolabsälle, Quecksilber sowie sämtliche gold- und sitber- haltigen Rückstände kaust Goldichmelze Broh, Küpentckerftraße 29. Telephon l V. 6953. 27l2d Wer Sloss Hai? Feriige Herren- anzüge 15,00. Wagner, Schneider- meister, Lichtcnbergerttraße 9.» BereinSziinmcr, Piantno, 80 bis 40 Personen, girari, Fontane-Pro- menade M_ 21966 Buchbinderarbeit übernimmt Ge- nosse Gerlach, Schwartzkopsslraß« lg, Seijenladen. 2148b Wäsche wird sauber schonend gewaichcn, im Freien getrocknet. 3 Handtücher, 4 Taschentücher 0,10. Abbolung und Lieferung Mittwochs. Fritz Kuftatz. Köpenick. Marien- straße 13._ 29186* Bkandleibe Markusstraße 27.* Bandwürmer mit Kopf, irisch, in Wasser oder SpiriluS, kaust Ü 2 Mark Linuaea, Tmmftraße 19. 2623K* "Wer Swft hat? Fertige Anzüge nach Maß, 20 Mart an. Tadelloser Sitz, ballbar. Futtersachen, Franke, Ackerstraße 143, Ecke Jnvattdenstraße* �Maschinenbau, Elektrotechnik, Eisenkonstruliion, Ausbildung. In- genieur. Techniker, Maschinenmeister, Werkmeister, Monteur Maschinist, Maschinistenapplikant, Marine. Sc- mester ab Januar. Prospekte. Reform- technikum Cbaussecslraße t. 2659K* Wäsche wird sauber gewaschen. Laken. 4 Handtücher. 4 Taschentücher 0,10. Abholung sosort. Frau Kebring. Köpenick, ParrisiuSstraße 8. 2750b "Bolkshiimorift Oestreich, Wasser- toistraße 15._+124 Wer Stoft hat I KuschewSki. Annen- straße 2. fertigt elegante Anzüge 20 Mark._ 27476 Tiichlumpen. bis 80 Pfennige Pfund, zahlt Goldhammer, Schii-- maimstraße 43._ 279/5 Boltsiäuger- Gesellschaft.Sinke', aktuell, Swinemünderstraße 17.+60* Gesellschaft, 2748b' Elsholz, Komiker, sret, Kropiusstraße 6. Bolkshumorist Holz, Schuistraße 56. Haudwaschanstalt Fimi Gräs, Köpenick, Wilhclmstt aße 9. wäscht sauber und schonend Leibwäsche, Laken, vier Handtücher 0,10. Abholung Mittwochs, DonnerSiagS.__ 2732b " Metallbruch, Produkten kauft höchstzabiend Andresen, Wattslraße 25. Gebraucht« Schreibmaschine laust Karl Barkel, Rixdors, Berliner- straße 28._+104 Zlufpolfterung Matratze 4,C Sosa 5,00, Rolle, Neue Konigstraße Zweiten Baß sucht quartett", Postamt 23. »Männer- +50 (tzahrstublsührer- Schule, einzige amtlich aeprüste Lebranstalt. Alle Fahrstuhlsysteme vorbanden. Zentral- Heizung aller Systeme. Auch Zlbend- kurse, eventuell Stellung. Bürckncr, Werkmeister, Tempelherrenftraße t2. Bereine des Norden« I Ein kleiner Saal nebst DereinSzimmer, mit Pionino, passend sür 30—80 Personen, noch einige Tage frei. Auch zu Werk- stattbesprechungen und Zahlstellen ge- eignet. Zahlstelle der Holz- und Metallarbeiter. Wilh. Käczorowski. Ravensstraße 6, am Weddingplatz. Telephon: III 2137._+81 Komiker, Weihnachten frei. Roßbach, Beusselstraße 45.__§50 Nerttamacher. Wer jeriigt außer dem Hause Naturleisten'/, und breiter? Ofterlen unrer V l?73 Hetnr. Eisler, Jerusalemcrstraße 65._ 298/4 �anzunterrrcht! Grupe,«Innen straße 16. WeihnachtSkurse, Wochentagskurs«, SonntagSkurje 6.00. (Walzerkurse.) 183/17* Vermietungen. Restaurant mit keinem Tanzsaal (eventuell Ktnotheaters sosort zu ver. mieten, Stromslraße 28 I._+50' ReftaurattonS- Eckladen, Bau- gegend, vermietet sofort Stmplon- straße 44.+38* Lade« für Kolonialwaren sosort billig Mariendors, köt-igilcaße 9.* "Weihnachtsbäume. Platz im Zentrum zu vergebe« Stetttner- straße 40/41, Wtegner. +92 Woluiunxon. Gartenhaus. Balkonwohnungen, 2 Stuben, Küche und 1 Stube und Küche Kleine MarkuSstraßc 3. 274lb* Balkonwobnnna 27,00. Jung- straße tö/I9(Franksurter Allee). Pankstrasse 82 iweisenslrige Stuben� Kammer 35,00. 180/l8* "tj+iu bis zwei Zimmer, reichlichem Zubehör', sofort Königstraße 9. billig Mariendors, W>WW>W i««M Wohnungen. Stube, Küche 22 Mark, zwei Stuben. Küche 31 Mark. Moabit, Bremerslraße 48. 240/7 Zimmer. Teilnehmer für möblierte» Zlmmer sosort gesucht, grau Jacobey, Wiesen- straße 10. vorn II. 2431b* Gin Herr findet möbliertes, fepa- rates Zimmer, Kaffee 15 Mail. Praetza», Adalberlstraße 4, linker SelicnslügeL 277UB Möbliertes Zimmer, Herrn, billig. Frau Steimann. Brunneustraße 164, vorn. 2762b Möbliertes Zimmer mit Bad an t oder 2 Herren sofort zu vermieten. Hantle, Friedbergstraße 28, Garten- bau» l Treppe.+138 Möbliertes Zimmer, zwei Herren je 10 Mark. Söldner, Reichenbergerstr. 55. -arat, osort. vorn. Mar,c>tdorserttr»sse 15, vorn lll ltnks. möbliertes Zimmer, auch sür anstänt-ige Dame, 18,00 inNusioe. Möbliertes Zimmer, allein, 12,00, Witwe Doepel, Pappelallee 47.+72 Möbliertes Zimmer für einen oder zwei Herren. Frau Neumaim, Oder- bergeraraße 36.+72 SedlatsteUeo. Schlafstelle für Herrn bei Frau HenSky. Löweslraße 27, Hos l._+26 Möbliert« Schlafstelle(2 Herten). LangsarlelS, Bruunenstraße 83 L_ Buchdruckeret u. Berlagsanstalt Paul Singer» Co Möblierte SchtaNrette. Herr-N. Bnmnenstraße 53, vorn III, Dahlke. Möblierte Schlafstelle zu ver- mieten. Frau Jahns, Rungestr. 16, vorn IV._ 27666 Schlafstelle Bessere Schlafstelle vermietet Eisenbauer. Slosetlthalerstr. l8. Quer- gebäude IV.+133 Arbeitsmarkt. Stellenangebote. Grundierer verlangt Goldielftea» sabrik, Rixdors. Pflügerstraße 18. Farbigmacherin Goldleislensabrik Lottumstraße 5. 2738b Im Ardeitömarkt durch drsondereu Druck hervorgehobene Anzeigen kokten CO Pf. die Zeile« Tüchtige Mchamlitt. die schon auf ZluSschlußkeile für Linotype-Maschine gearbeitet haben, werden sosort gesucht. 258/12* l.«?lpul<;-lt»li,in>ta, Feldftr. 27. SGOHS»GOOS Eier. Werkmeister, der bereit« tn einer Konserven- sabrik gearbeitet hat, wo Eier ans» geschlage» werden, und die Branche gründlich versteht, wird zu günstigen Bedingungen ausgenommen. Zu- schristen samt Hinzusügung der bis- herigen Tätigkeit, wofür Diskretion zugesichert wird, unter L. 2. a» die Expedition des Blatte».* Abstrihn sowie Gipsstriiitr 8456« für größere Eisengießerei gesucht tn dauernde Stellung, selbständig ar« bettend. Oft. mit Lohnansprüchen erbeten unter T. 8., Postamt 39. Schneider '»crren-Jackett» eschäftigung. »vpp& Kurzweg, Reue Friedrichstr. 38 40. sür gute dauernde stutzen » -s Achtung! Holzarbeiter Wegen Streik und Diftereuze» stnd gesperrt: Knopf- und Perlmuttfabrik Hinz«. Schinkostr. 8/9. Tischlerei und Bodeulegeret Schlichting, GotzkowSkyftr. 7. Tischlerei ui»d Bodenlegeret Timme. WllmerSdors, Gastewer Straße 6. Parkettbodengeschäft« nutz tzma Bauten: Firma Kampmeyer t Holstetner Us«r l5. Rordd. Parkettfabrik Hannover. Zwischenmeister C lassen u. Hübner. Butterweich. Zwischenmetster Two- botza. Rosenfeld u. G». Heine /VreSlau). Bau Salzburger Straße 16. Lofser. Sämtliche Betriebe w dm Ortm Lücken«., ld«, Sommerfeld und Magdeburg. Gleickzettig ersuchen wir dir Kollegen aller Branchen der Holz» industrie das BermittelungSbureau deS gelben»Handwerkerschutz» Verbandes* streng zu meiden. Die OrcSverwaltuug. Achtvvg! Kauarbkitkr! Wegen Streik in Lucteuwalde stnd folgoude Baatru kür Etu» feher gesperrt: Finna Weamanii: Eharlottcudnrg, Suarrz- und Pestalozztstr..Ertc. lli-llclcnsr. » Mindener Str. tzlavemana. Firma«II»«: » Terubu«gstr. Ltt. , Wathstr. 31. SobSalvIc». Berlin, Seuefelber Scr. Ladt. Firma Genossen, chast. LAckiMMittde» Eharlottendurg, Philtppiftr. S. Lvtho». Kaiser-»riedrich. Strohe 1». 8a» Heinrich. 0 Wivlebenstr. 1» 3. 33. 3S. l>er tlaavori-tand. Der heutigen Nummer unseres Blatte« liegen Prospekte solgender Firmen bei: Für die Gesamtauflage t Gebr. Gnimach. Berlin O« Söiitgftr. 57a/58. Für Süden. Südofte». Rixdorf usw.: T..«»t-<& Co., Rixdorf. Berg- strahe LS. Für den Norden r O. Pinkae. Kaufhaus. HT., Müllerftr. 105a. B. Eilndemann, Modewareu» Haus. X., Biuuuenstr. lila. (Berlin 8W.