Nr. 119. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonne und Festtagen bis 9 Uhr Vor. mittags geöffnet. fernsprech- Anschluß Amt I, Nr. 4186. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Mittwoch, den 24. Mai 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. wird der Widerspruch gegen die Militärvorlage sunden Grundlage von Gottes furcht" könnten die Wer kann zum Reichstag wählen? aprivi uno den, von den verbündeten Regie unserer Reit drohenden Gefahren überwunden werden. Jeder Deutsche, der am 15. Juni 25 Jahre alt ist, kann wählen. Jeder wählt bort, wo er in die Wählerliste eingetragen ist. Wechselt ein Wähler nach Festfehung der Wählerliste seine Wohnung, so hat er am Wahltage in dem Bezirke seine Stimme abzugeben, wo sich die frühere Wohnung, die in der Wählerliste eingetragen ist, befindet. Jeder Wähler muß dort eingetragen sein, wo er zur Zeit der Aufstellung der Wählerlisten wohnt. Es ist nicht nothwendig, daß man die Staatsangehörigkeit des Staates befitt, in dem man wählt, nur Deutscher muß man sein. Ausgeschlossen vom Wahlrecht sind: 1. Personen, welche unter Vormundschaft oder Kuratel ftehen. 2. Personen, über deren Vermögen Ronkurs gerichtlich eröffnet ist. 3. Personen, welche eine Armenunterstützung aus Staats- oder Gemeindemitteln beziehen oder im letzten der Wahl vorhergegangenen Jahre bezogen haben. 4. Personen, denen durch rechtskräftiges Gerichtsurtheil die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen sind. Schulgeldrefte, erlassenes Schulgeld, Stenerrückstände sind kein Grund, einen Wähler vom Wahlrecht auszuschließen. Wählen kann nicht, wer nicht in der Wählerliste steht. Wer es unterläßt, sich zu überzeugen, ob er eingetragen ist, der seht sein Wahlrecht aufs Spiel. Reklamation gegen die Wählerliste( wegen Nichteintragung von Wählern) müssen binnen acht Tagen vom Beginn der Auslegung der Wahllisten angebracht werden. Die Ansprüche auf Nachtragung sind zu beweisen( durch Legitimationspapiere). Der Wahlaufruf des Bentrums. rungen aufgenommenen, Antrag Huene im Vordergrund der jezigen Wahlbewegung stehen, das Feldzeichen des Zentrums in der Wahlschlacht sein." Nach wie vor," erklärt die Fraktion, sind wir bereit für Heer und Flotte Alles, was zur Wehrhaftigkeit des Reichs erforderlich ist, zu bewilligen", allein das Zentrum fordere auch die volle freie Witbestimmung der Volksvertretung darüber, was zu dem Zweck in Wahrheit nöthig ist, wie die Verfassung sie gewährleistet." Es halte fest an den Resolutionen Windthorst. von " Bereits vor fünfzehn Jahren haben wir auf die ent scheidende Bedeutung hingewiesen, welche die Erhaltung und Wiederbelebung religiöser, vor allem gläubig- chriftlicher, Ge finnung für die Bekämpfung der Wahnlehren des Liberalismus und des Sozialismus hat. In dieser Bekämpfung wird das Zentrum jederzeit den Reigen führen. Dies ist von allen Seiten, erst jüngst wieder sogar in heftigster Befehdung von dem Reichskanzler, und nicht minder vom Liberalismus und vom Sozialismus felber, anerkannt, und wird, je dringender und größer die Gefahr, um so bedeutsamer hervortreten. Mehr als zuvor gilt es im gegenwärtigen Wahlkampf, des unver der versöhnlichen Gegensages sich bewußt au bleiben, eine Partei, die in dem positiven Christusglauben wurzelt, vor dem gewaltig aufstrebenden Sozialismus trennt. Wenn nach dem Ausspruch eines seiner Wortführer fein überzeugter Sozialdemokrat auf die Dauer ein Gottesgläubiger sein fann", muß, wer dem Zentrum angehören will, standhaft davon durchdrungen sein, daß fein gläubiger Christ auch nur vorübergehend und in Einzelfragen mit der Sozialdemokratie liebäugeln darf. Nicht Umsturz der bestehenden Ordnung kann die Heilung des franten Erwerbs- und Wirthschafts-, Staatsund Gesellschaftslebens bringen, sondern allein die Wieder herstellung des Christenthums als Grundlage unferes gesammten, des öffentlichen wie des privaten Lebens, unserer Gesetzgebung und Berwaltung, das unbarmherzige, positive Vorgehen gegen die unchristliche liberale Gesetzgebung, wie wir dies jederzeit gefordert, unermüdlich angeregt, hingebend unterstützt haben." " So nach wie vor erachten wir die Einführung der gesetzlichen zweijährigen Dienstzeit bei den gesammten Fußtruppen für wünschenswerth und durchführbar und werden gern bewilligen, wie wir dies auch jetzt gewollt, was dazu innerhalb der gegenwärtigen Friedenspräsenzstärke an Erhöhung des Refrutenkontingents, an Durchschnittsstärke und vermehrtem Ausbildungspersonale nöthig ist. Allein wir halten fest daran, daß insbesondere nach der durch uns errungenen Dispositionsurlauber= Vermehrung 1890 die zweijährige Dienstzeit für Ausgleichsmaßnahmen zu theuer ist, die eine Erhöhung des Personalbedarfs um 60 000 Mann, des dauernden Geldaufwands um jährlich 40, des einmaligen um 32 Millionen Mark bedeuten, und mit denen weitere Forderungen an Geld und Mannschaften in Höhe von jährlich 20 und einmalig 85 Millionen Mark und 28 000 Mann verquickt werden. Am allerwenigsten fonnten und können wir dem Ausgangspunkt und Ziel der jüngsten Vorlage der verbündeten Regierungen und der von diesen Das Zentrum habe bei der Arbeiterversiche. gutgeheißenen Abänderungsanträge zustimmen, dem Grund- rungs- und Arbeiterschuh- Gesetzgebung, bei saße der vollen Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht, wenn auch bei Einführung der zweijährigen der Neuregelung des Innungswesens und den Bemühungen Dienstzeit für die Fußtruppen. Hier schieden und hier scheiden um Einführung des gewerblichen Befähigungsnach= sich die Wege. Wir mußten Vorschlägen die Zustimmung ver- weises, bei der Zurückdrängung des unlauteren fagen, welche die mit der schließlichen Verwirklichung der Wettbewerbs in Handel und Gewerbe, des Wuchers, allgemeinen Wehrpflicht verknüpfte, auf die Dauer unerträgdes Abzahlungsunwesens und eines gefähr= liche Belastung des Voltes nothwendig zur Folge lichen Hausirens, bei Umkehr zu einer den Interessen hatten und auf die obwaltenden hochbedenklichen wirthschaft der vaterländischen Produktion in Landwirthschaft und Inlichen und Sozialzustände unseres Landes keine Rücksicht dustrie gerecht werdenden Zoll- und Wirthschaftspolitik endlich zu berufsorganisatorischer Das Zentrum halte fest an seinem alten Programm, Busammenfassung und Vertretung der es wolle des Vaterlandes Wehrkraft, aber auch die Landwirthschaft" den Vortritt genommen oder den Steuerkraft des Reichs und das Budgetrecht des Reichs- Ausschlag gegeben. Den Handelsverträgen mit tages nicht geschädigt sehen". Das oberste Gesetz sei die Desterreich- Ungarn und Italien habe das erfassung, sie müsse geschützt werden. Das Zentrum Bentrum balte fest an dem verfassungsmäßigen Charakter des wenigstens in der Höhe dieser Verträge auf zwölf zugestimmt, die ,, weil sie Schutzölle Deutschen Reichs als eines Bundesstaates und an den Jahre mit sich brachten; weil sie dem politischvon unseren verdienten Borkämpfern mühsam errungenen militärischen Dreibund eine wirthschaftliche Unterlage und Gerechtsamen des deutschen Volkes und seiner verfassungsmäßigen Vertretung auf damit größere Festigkeit und Bürgschaft der Dauer gaben; grund des allgemeinen, gleichen, unmittel- und weil ohne dieselben, mit dem unmittelbar bevorstehenden baren und geheimen Wahlrechts und werde für Ablauf früherer Abmachungen, ein wilder Zollkrieg gerade den wirksameren Schutz des Wahlgeheimnisses und unter den Verbündeten zugleich die heimische Industrie und der Wahlfreiheit die Obsorge treffen, welche seitherige Landwirthschaft und das für Deutschlands Sicherheit und Erfahrungen nothwendig und unaufschieblich machen." die Erhaltung des Weltfriedens so nothwendige Bündniß geschädigt haben würde." Wie steht es mit den tünftigen Verträgen, z. B. dem wichtigsten aller, dem Vertrage mit nahmen." Heute Abend ist er endlich erschienen, der sehr lang gerathene Wahlaufruf des Vorstandes der verflossenen Zentrumsfraktion im deutschen Reichstag. Die„ Germania" veröffentlicht ihn in ihrer Abendausgabe. Darin heißt es: ,, Die Umwandlung des Reichs in einen Militärstaat, ein stehendes Heerlager bereits in Friedenszeiten; die dauernde Heranziehung des letzten halbwegs waffenfähigen Manns, die bleibende übermäßige Belastung des nothleidenden Nährstands für den Wehrstand bis zur Erschöpfung vor dem Krieg: das ist's, worum der nun entfachte Kampf geht. Er war zu wichtig für die ganze Zukunft unseres Volts- und Verfassungslebens, als daß wir nicht schon darum ihn zur Entscheidung des Das Zentrum trete ferner ein für Gewissensfreiheit deutschen Volkes selber bringen mußten. In diesem Sinne und tämpfe gegen das Jesuitengesetz.„ Nur auf der geFeuilleton. Madbrud verboten.) Vom Stamm gerissen. Von Elise Schweichel. Nun, mit den neuen wird es bei denen auch übel bestellt sein. Tante Wanda, die die Stern engagirte, schrieb, daß es recht ärmlich bei den Leuten aussähe. Sie hat jedenfalls nöthig, zu verdienen." „ Um so merkwürdiger ist die Sicherheit und natürliche Eleganz, mit der sie auftritt. Ich bin begierig, wie Papa sie finden wird. Schade, Holdchen, daß Du nicht mit zur Bahn fahren kannst, um ihn abzuholen." verheirathet und Mutter von vier Kindern, war Frau von Warum konnte nicht wenigstens der Abglanz jenes Glückes Kries eine Frau mit jungem Herzen. Sie liebte ihren Mann noch die Neige des Lebens vergolden? Eines tröstete fie: noch ebenso innig, als da sie mit ihm vor den Altar trat. sie hatte die wärmeren Gefühle ihres Gatten an teine Solche bräutlich empfindenden, ihre Mädchenliebe unverändert andere abtreten müssen, wie es so vielen Frauen ergeht. bewahrenden alten Frauen sind keine so großen Seltenheiten, Nur die Wirthschaft und die öffentlichen Angelegenheiten wie man denkt. Bei Frau von Kries hatte sich das Ge- waren ihre glücklicheren Nebenbuhlerinnen gewesen, und bisfühl um so frischer erhalten, als die Anwesenheit ihrer weilen meinte sie sogar die alte Bärtlichkeit aus seinem Schwägerin im Hause sie genöthigt hatte, dasselbe zurückzu- Herzen hervorbrechen zu fühlen, besonders wenn er nach drängen. Ihr Inneres profanen Augen preiszugeben, war längerer Abwesenheit nach Hause kam. Ihre heutige Aufregung ihr nicht möglich, und Fräulein Adele war für sie eine war daher erklärlich. Aeußerlich gab sich dieselbe durch nichts profane Person. Diese wiederum hielt die scheu reservirte als durch einen lebhafteren Glanz der ruhigen, dunkelArt der Gattin ihres Bruders, dem sie eine überschwäng- grauen Augen und durch zarte rothe Flecken in dem schmalen, liche Verehrung zollte, für Geistesbeschränktheit und be- fast mädchenhaften Gesichte kund, Zeichen, auf die außer handelte sie demgemäß mit einer zur Schau getragenen Valesta niemand achtete. In dieser hatte Frau von Kries ein ihr durchaus Ueberlegenheit. Sie war ja auch nur von bürgerlicher Herkunft, die Tochter eines höheren Gerichtsbeamten aus der sympathisches Wesen gefunden, und täglich pries sie das Genahen Provinzialhauptstadt. Fräulein von Kries besaß noch schick, welches Valesta in ihr Haus geführt. Nicht nur, viel von dem veralteten Adelstolz, auch war sie es gewesen, daß durch sie das ganze häusliche Leben einen höheren Gehalt die die Liebe zwischem ihrem Neffen, dem Lieutenant Georg gewonnen hatte, daß sie geistig erfrischend und belebend auf alle von Kries, den sie bis zu seinem Eintritt in das Kadetten wirkte, sie übte auch den günstigsten Einfluß auf das körperhaus erzogen, und ihrer Nichte, die beide ihren adligen liche Befinden ihrer Töchter aus, namentlich der ältesten, Namen trugen, eifrig geschürt und begünstigt hatte. welche aus ihrer Apathie aufgerüttelt und sichtlich munterer Herr von Kries, der Gutsherr, war ein ebenso leiden- und lebensfreudiger geworden war. Früher jeder förperlichen schaftlicher Landwirth wie Politiker und nebenbei ein eif- Bewegung abgeneigt, hatte Agnes sehr bald an den Spazier Der Reichstag hatte seine Sigungen vierzehn Tage vor riger Briefschreiber. Er korrespondirte mit der halben Welt. gängen theilgenommen, welche Valesta mit Elfchen, Hans dem Feste geschlossen und der Gutsherr seine Heimkehr an- Wenn er daher zu Hause war, was selten der Fall, so saß und Rosa, wenn diese nicht gerade mit ihrer täglichen gekündigt. Heute Abend wurde er erwartet. Das ganze er in seinem Zimmer am Schreibtisch. Seine Frau hatte Epistel an Georg beschäftigt war, regelmäßig in der Haus war deshalb in Aufregung. Fräulein Adele wirth- wenig von ihm. Er liebte sie, wie ein Mann mit großem Mittagsstunde unternahm. Appetit und Schlaf hatten sich schaftete in allen Wohnräumen herum, um überall für die Wirkungskreise in späteren Jahren seine Frau zu lieben wieder eingestellt und mit ihnen ein erhöhtes LebensBequemlichkeit des geliebten Bruders zu sorgen. Die Thätig- pflegt, mit jener Gewohnheitsliebe, die mehr von Gewohn- gefühl, eine zweite Jugendblüthe. Frau von Kries sah feit der Hausfrau war weniger geräuschvoll. Sie beschränkte heit als von Liebe hat. Dies war nun ihr steter Gram, sie dieses mit unaussprechlicher Freude und innigem Dank gegen sich auf Anordnen und Beaufsichtigen. Innerlich war sie fonnte sich nicht darein finden. Die Tage ihres jungen Liebes- Valeska. Sie selbst hatte nie so viel Einfluß auf ihre aber um so erregter. Dbgleich mehr als zwanzig Jahre glückes waren ihrem Gedächtniß unauslöschlich eingeprägt. Töchter beseffen, da ihre Schwägerin ihr stets entgegenDaran ist nicht zu denken. Aber Du fährst auch nicht," Daran ist nicht zu denken. Aber Du fährst auch nicht, dekretirte Holdchen." Tante Adele und Elfchen können Papa abholen. Nein," Georg, Du bleibst bei mir, Du darfst nicht fahren." Heimlich seufzend ergab sich der Lieutenant in den süßen Zwang. Rußland? Vorsichtig- diplomatisch und doch vielverheißend Hält das Zentrum, um nach dem zweiten wichtigen| Die Germania" und andere Zeitungen bezweifeln diese erklärt der Aufruf: Moment das dritte hervorzuheben, auch am allgemeinen Nachricht. Wir sind diesmal nicht so zweifelsichtig. Da " Bei fünftigen Handelsvertrag3- Vor- Wahlrecht fest, so doch nur aus taktischen Gründen, der Kaiser durch seine Ansprache auf dem Tempelhofer Lagen sollen die Interessen deutscher Land- blos weil und so lange es die Massen braucht. Werden Felde und durch die Tischrede in Görlig unmittelbar in wirthschaft und deutschen Groß- und Klein sich die Massen, wie wir hoffen und erwarten, von die Wahlbewegung eingegriffen hat, da die Großherzöge gewerbes vorwiegend für uns maßgebend ihm abwenden, dann wird sein reaktionäres, junterlich von Baden und Hessen gleichfalls für die Vorlage öffentund unserer genauesten Prüfung und sorgpfäffisches Wesen sich gar herrlich offenbaren. Jetzt lich gesprochen haben, tönnte eine neue Rundgebung nicht fältigsten Abwägung doppeltversichert sein." macht die Bentrumspartei aus der Noth eine überraschen. Auf die deutsche Wählerschaft wird sie nicht Die Hebung des so tief darnieder liegenden gemeinen Tugend, und man darf ihr glauben, daß anders wirken, als die vorhin genannten Reden. Denn die Wohlstandes" sei unaufschieblich". sie für das Wahlrecht augenblicklich eintreten, ihm aber große Mehrheit des deutschen Volkes verwirft die miliGemeinnügige Ausgaben sollen in größerem teine Thräne nachweinen wird, wenn es beschnitten wird. tärischen Pläne der Regierung und wird nur Vertreter in Umfang, als seither, gemacht, im übrigen soll weise Spar- Gin sicherer Bundesgenosse im Kampfe für die Volksrechte den Reichstag schicken, die der Militärvorlage ein entschiedenes famkeit geübt werden. Vor allem thut eine entschloffene ist eine Partei nicht, deren Abgeordnete zum Theil für das Nein! entgegenseßen. Reform der Reichsfinanz- und Steuerwirth Die Norddeutsche Allgemeine Beitung" schaft noth. Dem unaufhörlichen Anwachsen der öffentlichen Sozialistengeset gestimmt haben, die sich für die erklärt heute Abend in amtlichem Auftrage, daß die NachSchuld- und Zinsenlast muß Einhalt und für vernünftige Til- Brotvertheuerung u. f. w. ins Beug legen. gung dieser Last muß ehemöglichst Vorsorge geschehen. Wir Der feste Thurm" des Zentrums bröckelt, die richt der Begründung entbehre". Sie versucht dann den halten fest an unferem früheren Ausspruch, daß wir keine Ver- schmetternde Fanfare, die zum Streite gegen die Vor- Gedanken an die Möglichkeit eines solchen Schrittes" mit mehrung der Abgaben, sondern deren thunlichste Verminderung lage ruft, täuscht darüber nicht. Schon sondert sich allerlei hohlen Redensarten zu erklären", woraus man und gerechtere Bertheilung unter gebührender Entlastung der das Fähnlein der Junker von ihm ab, und schließen könnte, daß in der That an solch einen Plan geschwächeren Schultern wollen. Verbrauch 3 steuern mit nur die Angst vor den katholischen Arbeitern, Handwerkern, bacht worden wäre, den man dann wegen seiner Nuglofigdem Charakter von Lugus Steuern an ſtelle Kleinbauern, die Gegner des Militarismus sind, fügt den feit aufgegeben habe. mancher jegigen indirekten Abgaben werden ein Heerhaufen der Ultramontanen nochmals fest zusammen. sehr diensames Mittel hierzu sein." " 1 " Politische Uebersicht. so der Hurrah- Mehrheit Politische Berlin, den 23. Mai. " Die Uebungen des Beurlaubtenstandes. An den LitfaßAber die demokratischen Elemente trennen sich mehr und Dreierlei hebt sich aus dem langathmigen Wahlaufruf mehr, der Sozialismus tritt als lachender Erbe in säulen Berlins macht das Bezirkskommando II Berlin Träftiger hervor. seine Rechte und ruft die katholische Arbeiterschaft und durch Anschlag bekannt, daß die für den 2. bis 15. Juni bei Die Zentrumspartei ſtellt ausdrücklich fest, daß sie kleinbürgerschaft unter sein unbeflecktes Banner. Mögen den Infanterie- Regimentern 20, 35, 24, 64 angefeßten Provinzialgegen die Militärvorlage der Regierung die Lieber und Genossen sich noch so wehren, dem Zentrum uebungen der Wehrleute der Infanterie vorund gegen den Antrag Huene Widerspruch" er- schlägt die Stunde der Spaltung in absehbarer Zeit. Hie Täufig nicht stattfinden werden, und daß die Wehrhebe; daß dieser Widerspruch ihr Feldzeichen" sein werde. Demokratie, hie Feudalismus! Die Zentrumskandidaten müssen demnach auf diesen Punkt leute die Einberufungsbefehle umgehend zurückschicken sollen. Daran ändert auch nichts dieser jüngste Wahlaufruf, verpflichtet werden. Im neuen Reichstage erst wird der unter Schmerzen geboren ward. Wolff's telegraphisches Bureau, das, wie man weiß, zur sich zeigen, ob die Wahlverheißung auch erfüllt Regierung Beziehungen unterhält, meldet, der Kaiser habe für werden wird. Die Spuren schrecken. Denn 1887 den Bereich der preußischen Militärverwaltung befohlen, daß hat das Zentrum den Widerspruch" gegen das Septennat diejenigen Uebungen des Beurlaubtenstandes, welche in die Wahlals Feldzeichen" gehabt und ist dann schmählicher Weise zeit gefallen wären, nicht verschoben werden, sondern mit Rückumgefallen, indem sich die Fraktion der Abstimmung enthielt und sicht auf die bald darauf beginnende Erntezeit ganz ausfallen es sollten. Davon ist in der vorhin mitgetheilten Bekanntmachung ermöglichte, bas Septennat durchzudrücken! Wir nichts zu lesen. Jedenfalls hat die eindringliche Forderung haben also allen Grund, dem Zentrum zu mißtrauen und ihm auf die kompromißgewandten Finger zu sehen. tanischen Blättern, u. a. in dem New- Yorker„ Herald", der auch Uebungen abgehalten würden, einen sichtlichen Erfolg gehabt. Amerikanische Ansichten. In englischen und ameri- der unabhängigen Presse, daß während der Wahlzeit keine Natürlich ist das Zentrum tein Gegner des Mili in Europa einen Ableger hat, wird mitgetheilt, der deutsche Bestätigt sich die Meldung des Telegraphenbureaus, um so tarismus, sondern bereit, jeben Mann und Kaiser habe die Absicht, dem neuen Reichstag sofort nach jeden Pfennig nach wie vor zu bewilligen, dessen Zusammentritt die Militärvorlage zu gegen gewisse Bugeständnisse, über welche die im Kuhhandel breiten, eine Entscheidung binnen 24 Stunden zu fordern, Bei dieser Gelegenheit wiederholen wir, was bereits erfahrenen Ultramontanen stets mit sich reden lassen. und im Fall der Verwerfung unverzüglich den Reichstag früher in unserem Briefkasten ausgeführt wurde: Daß das Zentrum hausiren geht mit seiner Beihilfe zu aufzulösen und durch kaiserliche Proklamation die Militär- ist nicht wahr, daß die Beurlaubten von dem Moment den nur im Grundgedanken richtigen, in der Ausführung vorlage als Reich 3 gefes in Kraft treten zu lassen. ab, wo sie entlassen sind, aufhören, dem Kriegsrechte zu durchaus verpfuschten Versicherungsgesetzen, zu dem voltsDiese guten amerikanischen Zeilenreißer sollten, ehe sie unterstehen. Sie stehen unter demselben bis um 12 Uhr feindlichen Arbeitertruz der Gewerbenovelle, zu der ihre Mätzchen in die Welt schicken, doch erst die Geschäfts- Mitternachts des Tages der Entlassung. Es gilt dies von allen reaktionären Gewerbegesetzgebung, wie Innungshumbug, ordnung des Reichstags lesen, sie würden dann weniger zu militärischen Uebungen Einberufenen auch von der LandBefähigungsnachweis und anderen Bünfteleien, das versteht plump lügen. sich von selbst. Und das arbeitende Volk wird darauf richtig antworten. Antworten wird das Volk auch darauf, daß ſtimmen übrigens unserer Auffassung vollständig bei, daß es nach ihrer Entlassung ein für respektwidrig erachtetes TeleDie ernsthaften englischen und amerikanischen Blätter wehr. Die sächsischen Landwehrleute, die vor einigen Jahren die Ultramontanen sich brüften mit ihrem Antheil an der sich bei dem jezigen Wahlkampf darum handelt, ob das all- gramm an den Kaiser schickten, hatten ihren Irrthum, jetzt unter die Masse auspowernden Schutzollwirthschaft. Und das Volk wird auch den Wint mit dem Baun- gemeine Wahlrecht in Deutschland ein Scheinrecht ist oder bem bürgerlichen Gesetzbuche zu stehen, mit einem Duhend Jahren eine Wirklichkeit. Und der„ Globe" meint, jetzt habe es Festungsstrafe zu büßen. pfahl an die Junker und Junkergenossen verstehen, der den sich zu entscheiden, ob das deutsche Volk überhaupt etwas Agrariern zarte Rücksicht bei der Entscheidung über den im Staate zu sagen habe, oder ob Deutschland ein russischer eich stagswahl in die Schwurgerichtsperiode fällt, Das bayerische Justizministerium hat, da di deutsch russischen Handelsvertrag verspricht. Despotismus mit konstitutionellen Formen sei. Das perDieser Vertrag muß Deutschland die für es nothwendige fönliche Eingreifen des Kaisers in den Streit ist der eng- verfügt, es sei dafür Sorge zu tragen, daß den GeRoggenzufuhr sichern. Aber die Zentrumspartei denkt an lischen Presse etwas ganz Unverständliches. Sie haben aus schworenen die Ausübung ihres Wahlrechts ermög der Geschichte ihres Landes gelernt, daß der Souverän, licht werde. die„ nothleidenden Landwirthe"... unterbesser! es Ferner spricht sich das Zentrum nicht etwa grundsäß- vom Augenblick an, wo er in dem Parteikampf Partei Ein verständiges Urtheil. Der Medien. lich gegen die Mißwirthschaft der indirekten wird, die Monarchie selbst zur Parteisache macht und den burger", das Blatt der mecklenburgischen Bartikularisten, Steuern aus, woran es vielmehr festhält. Etwelche Wechselfällen des Parteikampfes überliefert. schreibt über die Militärvorlage und die Wahlen: gar nicht ernst zu nehmende Palliativ- Beiläufig munkelt man wieder von einem kaiserlichen mittelchen, Verbrauchssteuern mit dem Charakter von Wahlmanifest. Mag sein, mag nicht sein. Für uns ist's Luxussteuern" wollen die Klerikalen befürworten, etwa eine gleich. Die Sozialdemokratie läßt sich nicht überraschen, Reichssteuer auf Rassenhunde oder höhere Steuern auf wie sie bei der le hten Wahl durch ihre Haltung gegen Schaumwein oder Austern und Kaviar, Läppereien, die über den kaiserlichen Februar Erlassen gezeigt feinen Pappenstiel werth sind und kaum dazu langen, die hat. Db Juni oder Februar- das spielt im politischen Knöpfe und Waffenröcke für die 60 000 Mann zu bezahlen. Kampf keine Rolle. Kein offenes Wort findet sich in dem Aufruf gegen ,, Eine außerordentliche Kundgebung des Kaisers die wirklichen Steuerpläne, die gegen die nothwendigen Lebensbedürfnisse der großen an das deutsche Volt" war, so schreibt man, bereits nach Masse sich richten. Nichtssagende Phrasen, wie gerechtere Auflösung des Reichstags beabsichtigt.( S. die vorstehende Vertheilung" und, thunlichste Verminderung", wiegen nicht Notiz.) Dieser Gedanke sei jedoch jeht nach den Ansprachen schwerer als eine Federflocke. Es fehlt ein entschiedenes des Kaisers an die Generäle und nach der Tischrede in Nein! wider die Böllnerei. Da liegt der Hase im Pfeffer. Görlitz vorläufig fallen gelassen und solle erst kurz Nur über die Monopole wird gesagt: vor den Wahlen wieder aufgenommen werden. In dieser Kundgebung, so will der Berichterstatter weiter erfahren haben, werde der Kaiser sich in seiner Eigenschaft als, Bundesfeldherr an das deutsche Volk wenden". Wir werden Monopolen mit ihrem für die wirthschaftlichen Interessen wie die politischen Rechte gleich bedroh lichen Charakter wie früher so auch jetzt entgegen sein." gearbeitet und der schüchternen Frau das Heft aus der Hand gewunden hatte. hierzu, das neue Partei- Drgan, ins Leben trat, hatte er die langgeplante Agitationsreise unternommen und bereits an verObgleich Fräulein Adele selbst sich nicht gern rührte schiedenen Orten Versammlungen abgehalten, die sehr besucht und das Bedürfniß nach frischer Luft für Einbildung er gewesen waren und ihre Wirkung nicht verfehlt hatten. klärte, so blieb sie doch bei Ausfahrten nie zurück. Auch Dettinger besaß in hohem Grade den einfachen, klaren, beließ sie es sich nicht nehmen, zum Empfang ihres stimmten Ausdruck, welcher zu überzeugen, und jenen Schwung, Bruders nach der Station zu fahren, und nach längerem welcher eine Volksmenge hinzureißen und zu elektrisiren verHin- und Herreden über ihre Begleitung entschied Frau mag. Dabei war er flug und gewandt genug, um jeden von Kries, daß Georg dieselbe bilden sollte. Sie meinte, Konflikt mit der Polizei zu vermeiden. Noch stand seine daß es sich für ihn schicke, und in ihrer heutigen Erregtheit Partei unter keinem Ausnahmegesez, Niemand konnte ihr fand sie den Muth und die Energie, ihre Meinung zur Geltung das Versammlungsrecht wehren, und so war Dettinger unzu bringen. Sie selbst liebte feinen öffentlichen Empfang. behelligt nach Neukirch, dem eine Meile von der Kries'schen Rosa wandte ihrem ungehorsamen Bräutigam, der ihr Besizung gelegenen Städtchen gelangt, wo er Valeska, wenn tomisch- flehende Blicke und Geberden nachfandte, den Rücken auch nur eine flüchtige Minute, zu sehen und zu sprechen und zog sich schmollend auf ihr Zimmer zurück. hoffte. ,, Unseres Erachtens dürfen Mitglieder unserer Partei unter teinen Umständen für einen Anhänger der Militärvorlage stimmen.... Es wird wahrlich Zeit, daß einmal ein Ende gemacht wird mit den unausgesetzten Steigerungen der Truppenzahl und den uferlosen Geldbewilligungen für militärische Zwecke; mit letteren umsomehr, als dieselben infolge des leider über alles Maß ausgebildeten beklagenswerthen indiretten Steuersystems in underhältnißmäßig hoher und geradezu ungerechter Weise doch in erster Linie die handarbeitenden klassen treffen und belasten. Dazu ist unsere Truppenzahl seit 1870 thatsächlich verdreifacht, und trotzdem will man uns Angst machen mit Russen und Franzosen. Obendrein liegen die bündigsten Erklärungen der mili tärischen Instanzen aus den Jahren 1887 und 1890 vor, daß es mit jenen Bewilligungen nunmehr, wie der Mecklenburger fagt, ganz und ganz gewiß" genug sein solle; durch welche Versicherungen der Reichstag allein fich bewegen ließ, den damaligen Forderungen zuzustimmen. Neu e Gründe aber für eine Erhöhung der Präsenzftärke, die jetzt trozdem wieder beantragt wird, sind von den Regierungsvertretern absolut nicht vorgebracht, weder im Reichstage selbst, noch in der Kommiffion. Und dabei ist die jetzt geforderte Erhöhung größer, als alle seit 1874, dem Jahre des ersten Septennats, bewilligten zusammengenommen!" Und an anderer Stelle sagt das Blatt: Heißt aus, reißt aus, reißt alle, alle aus, dort steht ein französisches Schilderhaus!"-: wie lange wird es dauern, und wir sind glücklich wieder angelangt bei Pitrin und Melinit, bei Baracken und Hammelheerden, bei blutrothen Trölz'schen Kriegskarten und bluttriefenden kolorirten Bilderbögen, oder wie der angstmeiernde Spuketram jener für unser deutsches Vaterland so beschämenden Zeit sonst ausgesehen und geheißen haben mag.... Damit nun das Ausland nicht etwa dente, diese Kriegsfurcht Pinseleien feien wirklich getreue Abbilder der Stimmung des deutschen Volkes, so ist es dringend nothwendig, diesem groben Unfug mit unbeugsamer Entschlossenheit entgegenzutreten und ihn öffentlich vor aller Welt als das zu brandmarken, was er ist:" als eine Schmach für unser Volt, wie sie entwürdigender garnicht ge dacht werden kann." Am Auch Valeska hatte sich gleich nach Tisch auf ihr Zimmer Das Städtchen wurde von den Kries'schen Damen zum begeben. Sie wollte die Familie bei ihrem Wiedersehen mit Zweck kleinerer Einkäufe, wohl auch um die ländliche Stille dem Heimkehrenden ganz ungestört lassen und die Zeit be- und Einförmigkeit zu unterbrechen. öfter besucht. Valeska's nußen, um Dettinger's letzten Brief zu beantworten. Dieser Absicht war es nun, unter dem Vorwand einer dringenden hatte ihr sein Eintreffen in dem benachbarten Neukirch an- Besorgung sich Fuhrwerk nach der Stadt zu erbitten und Vergangenheitspolitiker. Daß die Nationalliberalen, gezeigt und wartete nun mit höchfter Ungeduld auf Nach- Dettinger in dem einzigen Gasthaus des Ortes wie zufällig die als Partei der Vergangenheit angehören, auch Verricht, wann und wo er die Geliebte sehen könnte. zu treffen. In diesem Sinne schrieb sie ihm, ohne daß sie gangenheitspolitik treiben, ist nur natürlich. So fann es Dettinger hatte mittlerweile sein Gramen gemacht und noch wußte, auf welche Weise sie ihren Brief befördern uns nicht Wunders nehmen, daß sie als Schlachtroß für den glänzend bestanden, trotz der feindlichen Gesinnung des sollte. Wahlkampf den Einfall der Franzosen in die Pfalz, der Gerichtspräsidenten, der die Aeußerung gethan, er würde Bisher hatte sie es so einzurichten gewußt, daß sie ihre vor 200 Jahren erfolgte, sich ausgewählt haben. lieber sein Amt verlieren, als einen so rabiaten Radikalen Briefe an Dettinger stets erst im letzten Augenblick eigen 22. Mai 1693 wurde das Heidelberger Schloß von„ franzö wie Dettinger durchkommen lassen. Er hatte jedoch nichts händig in die Posttasche steckte, da sie ihr bräutliches Ver- sischen Mordbrennerbanden" in Asche gelegt, und den zweigegen die Stimmen der Beisigenden vermocht, die zwar auch hältniß zu ihm nicht preisgeben wollte. Dies ging jetzt nicht hundertjährigen Gedenktag haben die nationalliberalen die Richtung des Examinanden mißbilligten, seinen Kennt mehr an. Sie hatte erfahren, daß Herr von Kries, wenn Mordspatrioten gestern mit großem Lärm als Nationalfestnissen und scharfsinnigen Deduktionen aber die verdiente er zu Hause war, die Posttasche in seine Verwahrung nahm und Hettag gefeiert. Diese traurigen Kumpane, die nur Anerkennung nicht versagen konnten. und sie selbst öffnete und verschloß. Sie hätte ihm folglich dem Arsenal blödester Barbarei ihre Waffen entnehmen Für jeden jungen Mann von mäßigem Ehrgeiz und ihre Briefe aushändigen müssen, was ihr jetzt, da Dettinger fönnen, vergessen ganz, daß die Deutschen den Franzosen Egoismus wäre dieser Erfolg die erste Etappe auf dem Wege in der Nähe war, bedenklicher denn je erschien. In großer ebensoviel Leids zugefügt haben, wie umgekehrt, daß aber einer glänzenden Karriere gewesen; für Dettinger war er das Erregung schrieb sie Seite auf Seite. Deutsche den Deutschen hundertmal mehr Leids zugefügt haben, als die Franzosen wir erinnern an die Greuel des dreißigjährigen Krieges und an die Verbrechen der Sozialistenhat und sie vergessen weiter, daß zwischen 1693 und heute die von deutschen Fürsten vers Signal, sich jetzt derjenigen Lebensaufgabe zuzuwenden, die er für die edelste und würdigste hielt, zur Aufklärung der Unwissenden und zur Verbesserung des Looses der Armen und Elenden mitzuwirken. Bevor das Hauptmittel I ( Fortsetzung folgt.) Wähler! Varteigenoffen! Nur noch zwei Tage, heute Mittwoch und morgen Donnerstag, liegen die Wählerlisten zur Einsicht aus. Versäume keiner nachzusehen, ob sein Name in der Liste steht. Wähler, Parteigenossen, thut Mann für Mann Eure Pflicht! anlaßten Revolutionskriege gegen Frankreich liegen und die von dem deutschen Reichskanzler Bismarck seinem eigenen Geständnisse nach gefälschte Emser Depesche. Horst' schen Resolutionen mit ihrer Verurtheilung St. Johann. Ottweiler- St. Wendel: J. Thome- Altenwald. Saars der Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht sich hält und brücken: 2. Emmel St. Johann. Saarburg Saarlouis. für die Abgeordneten schon aus dem Grunde nöthig ist, da I. Weyand Neunkirchen. Saargemünd Forbach: 2. EmmelAachen: E. Er kann das Stöckern nicht laffen. Durch positiven Formulirung seines Standpunktes also Neuwied: A. Bebel- Berlin. feinen Harden läßt der Fälscher der Emser Depesche jetzt über ein die wesentliche Stellung zu den Militär- Kreuznach- Simmern: A. Bebel- Berlin. Gießen- GrünbergCoblenz: R. Ulrich- Offenbach. der Welt vorlügen, er sei zu der Denkmalfeier in Görlig fragen nicht berührendes Mehr oder, was wir zu beachten Nibba und Alsfeld Lauterbach: Schreiner und Stadtvom Festkomitee eingeladen worden, habe aber abgelehnt. bitten, Weniger im Einzelnen fich muß vereinbaren können." rath Karl Orbig. Eisenach: Wilhelm Bock in Gotha. Wäre er eingeladen worden, dann hätte er nicht abgelehnt. Die Breslauer Versammlung habe deshalb beschlossen, daß die Thatsächlich hat er Monate lang Himmel und Hölle in Be- Bentrumspartei Schlesiens einen eigenen Wahlaufruf Blauth( S). aldenburg: Goldschmidt in Berlin( Bg). Bürgerliche Kandidaturen. Elbing: von Buttkamer wegung gefeßt, um eine Einladung zu erlangen, und was nicht erlasse, sich vielmehr dem Wahlaufruf Dazu gehörte Caprivi und Miquel in die Luft zu Bentrumsfraktion des Deutschen Reichstages an burg Köthen: H. Kochhann in Berlin( Bg). der Rostoc: Kommerzienrath A. Frenzel in Berlin( Bg). Berns sprengen. Herr Harden, alias Witkowski, sollte doch beschließe, und auf dessen Grund die Kandidaten der berg: Landrath Boh( S). Naumburg- Zeiz- Weißen denken, daß auch das Lügen gelernt sein will, und daß es Bentrumspartei Schlesiens aufstelle. auch für Reporter seines Schlages eine Grenze des unter anständigen Menschen Erlaubten giebt. bas Bentrum allein nicht die Mehrheit hat, im Falle einer St. Johann. Düren- Jülich: A. Bebel- Berlin. Müller- Elberfeld. Weylar- Altenkirchen: A. Paul Hannover. Der Wahlaufruf ist heute Abend( siehe Leitartikel) a erschienen. Die Klugmeier werden nicht alle. Einer ist so pfiffig, aus unserer letzten Notiz über das Strohhälmchen zn schlußfolgern, wir hätten nur eine Abschrift, ein anderer, wir hätten nur die Abschrift und wollten den Schein er wecken, daß wir sie vom Adressaten hätten. Beide sind gleich flug. Ein Dritter- der Klügste von allen- wundert sich noch immer, daß wir den Namen des Adressaten nicht genannt haben. Vielleicht geht er zu Herrn von und ßu Hammerstein. Der weiß den Namen. Auch in der alten Raketenkiste ist er zu finden. = Stern. A fels: Generaldirektor Barth in Merseburg, Kartellkandidat der und des B. d. Landw.", Dr. Tesdorpf in Leipzig( 2), Graf Flemming( N). Heidelberg: Rechtsanwalt Gehrke in 101 Frankfurt a. M.( FB). Wolffenbüttel Helmstedt: schweizerischen Landwirthschaftlichen Hauptvereine beschloß avelland: Dr. Rethwisch( N), Chefredakteur Vollrath Schweiz. Die Versammlung der Abgeordneten der Direktor Schrader in Berlin(( Vg). Tondern- Husum: Professor Seelig( Vg). Potsdam Spandau Osteinstimmig, wegen des Nothstandes der Landwirthschaft die( F), beide in Berlin, Prediger Schall( R), Prediger Rödenbeck landwirthschaftliche Ausstellung, welche im Jahre 1893 in( 2). Stolp- Lauenburg: Dau( FV); der„ Normalbauer" Bern stattfinden sollte, bis zum Jahre 1895 zu vertagen.Bisseu( Bg). Angerburg- Lüzen: Gutsbesizer Wegmann ( FV). Labiau Wehlau: Landrichter Nother( FV). England. Am ersten Pfingsttag war im Hydepart Ragnit Pilltallen: Bräfice( FV). Minden eine Massenkundgebung zu gunsten der Homerule- Lübbede: General 3. D. Graf Roon, Rittergutsbesitzer Bill. zu Rorbniz in Schlesien( K). Dttweiler Gantt Wendel: Freiherr von Stumm. Stuttgart: Siegle Die Annehmlichkeiten des Flottendienstes scheinen( N). Otterndorf Geeftemünde: Dr. Diedrich Hahn, Oberwinder begnadigt. Vor einigen Tagen ward mit denen der Ferienkolonien" auf gleicher Stufe zu der Bratenbarbe Bismarck's( Bund der Landwirthe"). bekanntlich gemeldet, der berüchtigte Ex- Sozialdemokrat und stehen. Es ist eine bekannte Thatsache, daß europäische Raufbeuren: Bürgermeister Schöpf in Pfaffenhausen( 3). Judenheter Oberwinder, der wegen eines schweren Kriegsschiffe niemals, außer in dringendsten Fällen, in nord in Stadtamhof( 3). Trier: Rintelen( 3). Hagen: RechtsSchwandorf: Bürgermeister und Regulatorfabrikant Straßer Angriffs auf die preußischen Richter( mit bezug auf amerikanischen Häfen sich aufhalten, weil die Matrosen und anwalt Lockmann( N). 2. Trier: Rentner Dieden( 3). Halle den Buschoff Prozeß) einige Monate Gefängniß er- Marinesoldaten regelmäßig in Massen desertiren. Und an der Saale: Rechtsanwalt Glimm( R), Kartell der R., der halten hatte, sei zu einer geringfügigen Geldbuße be- zwar passirt dies den Kriegsschiffen aller Nationen. Jezt Ordnungspartei", der A. ( 8k), Kartell gnadigt worden. Erst hieß es, der Justizminister habe die lesen wir in englischen Blättern, daß die englische Flottille, Begnadigung veranlaßt- was natürlich kein Mensch die zur Columbusfeier vor New York lag, binnen, weniger im Reichstage vertreten hat, berichtet die ultramontane„ Schles. Vom Zentrum. Aus Oppelu, bas bisher Ballestrem glaubte und jetzt wird versichert, der Kaiser habe auf die Tage 70 Mann durch Desertion verloren hat, und daß be- Boltszeitung":" Es wurde Pfarrer Wolny aus Belazno als Fürsprache eines hohen Hofbeamten gehandelt, und der Ber- sondere Vorsichtsmaßregeln getroffen werden mußten, um die Kandidat zum Reichstagsabgeordneten proflamirt. Demfelben faffer des Judenhet- Artikels, wegen dessen der Oberwinder Desertion des Restes der Mannschaften zu verhindern. Es wurde nur die Pflicht auferlegt dem Zentrum bei verurtheilt ward, sei ebenfalls ein höherer Beamter erinnert uns dies an die Antwort eines Amerikaners auf zutreten und im Berein mit ihm die Borlagen zu natürlich ein Antisemit. Und dies scheint auch wahr zu die Frage, was würdet Ihr thun, wenn eine große europäische prüfen. In bezug auf die Militärvorlage wurde sein. Da das Begnadigungsrecht in Deutschland ein Armee plötzlich in Euer Land käme?„ Wir böten jedem allgemein die Ansicht ausgesprochen: Wenn die Ver= Monarchenprivilegium ist, kann man dessen Ausübung nicht Soldaten und Offizier ein anständiges Auskommen und ein mehrung des Heeres eine nothwendige sein kritisiren, ohne sich der Gefahr einer Majestätsbeleidigung menschenwürdiges Leben, und sie würden bis auf den letzten Wolf, im besonderen auch die Landbevölkerung, nicht mit größeren follte, müßte die Deckung der Rosten so erfolgen, daß das auszusehen. Ueber die Begnadigung des Oberwinder also Mann zu uns überlaufen." So ganz unrecht hatte der Steuern belastet würde." kein Wort. Nur über die Umstände, unter denen sie er- Mann nicht, wie man sieht. Es bröckelt. Für Neutßfolgt ist. Sie zeigen uns- was wir schon bei mancher anGrevenbroich ist, wie die Germania" meldet, der Landrath Freiherr von Schorlemer, ältester Sohn deren Gelegenheit bemerken konnten, daß der Anti- Italien. Die in den Prozeß gegen die Banca Romana des alten Zentrumsführers Freiherrn v. Schorlemer- Alft, als semitismus unsere Beamtenkreise vollverwickelten Barone Lazzaroni und Monzilli find am Gegentandidat gegen den ultramontanen Kandidaten aufständig durchseucht hat. Während Bismarck jetzt 19. Mai gegen Bürgschaft in Freiheit gesetzt worden. Da gestellt worden. mit bekannter Wahrhaftigkeit den Stöcker und die Juden- die Führer der bürgerlichen Parteien, Minister, hohe heger verleugnet, ist es Thatsache, daß der Antisemitismus Würdenträger u. s. w. die Nutznießer der schmählichen unsere fchlesischen Genossen. Es heißt darin: Die Einen Wahlaufruf für Schlesien und Posen erlassen in jeder Weise methodisch von ihm gepflegt ward, und daß Gaunerstreiche gewesen sind, versteht man diese Enthaftung Lage der schlesischen und posenschen Arbeiter in allen Erwerbsunter ihm tein Student Aussicht auf Anstellung, kein zweier Hauptschuldigen. Man berichtet übrigens, ein zweigen, in den Kohlengruben, in den Eisen- und HüttenStreber Aussicht auf Promotion hatte, der nicht ein wasch- anderer Spießgeselle, Tanlongo, werde vor den Ge- betrieben, bei den Webern im Gulengebirge ift die denkbar echter Antisemit war. Und so kommt es, daß während die schworenen nicht nur erklären, daß er Geld für die Wahlen traurigste; der Lohn der ländlichen Arbeiter und Arbeiterinnen Regierung sich des Antisemitismus zu entledigen sucht, dieser lieferte, sondern auch sagen, wie viel er gegeben und ein so niedriger, daß diese ihre Zuflucht in Städte, zur Ausfast die ganze Beamtenschaft hinter sich hat. Der Bureau- wer die Hand ihm hingehalten. Die Entlassung der wanderung nach fernen Gegenden Deutschlands oder nach überfraten- und Polizeistaat par excellence ist so durch eine Lazzaroni und Monzilli steht in munterm Gegensatz zu den seeischen Zündern nehmen müffen." In einer trefflichen Pfingstheitere Fronie der Weltgeschichte" mit seiner eigenen Massenverhaftungen während der silbernen Hochzeitsfeier König Bolte ist dieses Pfingstfest" eine Mahnung, in seinen Händen liegt betrachtung schreibt die Bolts wacht":" Dem deutschen Bureaukratie in Konflikt gerathen und kann ihrer nicht Humberts und des Kaiserbesuchs. Wie übel die große es, das zu verwirklichen, was bis jetzt nur ein Wunsch ist, wenn Herr werden. Das Werkzeug ist der Herr des Herren ge- Masse in Italien daran ist, zeigt eine Meldung, wonach es bei der nächsten Wahl sein Glück schmiedet. An der Wahlworden. Dem Staate ist das gewiß nicht förderlich.-400 Schwefelfuhrleute aus Ravanuja mit ihren leeren Wagen urne fann es den Baum der Freiheit und des Friedens pflanzen durch Girgenti fuhren unter den Rufen: Brot! Arbeit! zum Wahrzeichen, daß es Pfingsten geworden ist in den Aus Stephan's Reich. Die Post- und Telegraphen- Nieder mit der Kammer! Es lebe der Sozialismus!" Mit deutschen Landen. Der Sieg des Richtes über die Finsterniß, verwaltung schließt gegenüber dem gleichen Monat des Vor- Sensen bewaffnete Bauern und Bäuerinnen schlossen sich des Sozialismus über die dieaktion, das ist des deutschen Volkes jahres mit einer erheblichen 3 unahme des Verkehrs an. Als Truppen nahten, drangen Frauen in die Kirche Pfingstmorgen!" ab. Der reine Ueberschuß hat betragen und läuteten die Glocken. Mit Mühe konnte ein Bu- Baterland": Zur Bauernbewegung schreibt Dr. Sigl im Bayrischen April 1898 April 1892 3 665 678 m. 2 865 771. mithin April 1893 mehr 1299 907 m. Mag der Herr Generalpostmeister die Ueberschüsse auch für sozialpolitische Aufgaben verwenden. Den unteren Post beamten thäte eine durchgreifende Reform ihrer Dienst, Gehalts-, Arbeitszeit- Verhältnisse dringend noth. Erlasse im alten Stile thun es freilich nicht. " " sammenstoß verhindert werden.- Die italienische Wii- Waterland":" Als die Bauernversammlungen begannen, hörte nisterkrisis dauert fort. Giolitti soll ein neues und las man, nun würden wieder muthige und freie Mannesworte gehört, nachdem man sich von der LeiseMinisterium bilden, und flickt am alten herum. treterei der alten Parteien lange genug angeefelt gefühlt habe. Frankreich. In der faulen Kammer" Die Rücksichtsmeierei und Impotens der alten ( chambre pourrie, nennen sie die Pariser Arbeiter) hat sich fallen. Aber wenn es das Kennzeichen der Bauernversammlungen Parteien ist notorisch, weshalb sie dem verdienten Schicksal ver eine Majorität gefunden, um den, am 1. Mai von der ist, daß freie Mannesworte aus ihnen erfchallen, warum Polizei geprügelten Abgeordneten Ba u din wegen thät- erheben sich nicht muthige Mannesworte gegen die Haupts lichen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Miß- ursache all' unseres heutigen Glendes, gegen den handlung ihrer Organe", strafrechtlich zu verfolgen, militarismus? Warum fassen die Bauernversammlungen Liberaler Mannesmuth. Das Drgan der Wadel- oder doch wenigstens, um die strafrechtliche Verfolgung in nicht durch das ganze Reich bin energischere Resolus strümpfe, die„ Liberale Korrespondenz", der der Wahlkampf Betracht zu ziehen". Pfui! Einstweilen steckt die Sache in tionen gegen diese Beittrantheit, die ihnen das die letzte Spur politischen Anstandes geraubt zu haben einer Kommission, die hoffentlich noch so viel Schamgefühl Mark aus den Knochen zieht? Warum hat der deutsche Bauern scheint, bettelt bei der Regierung um Guade. Sie schluchzt hat, den Antrag zurückzuweisen und der Kammer die Ver- stand nicht den Muth, wie mit einem Munde von den Regienicht den Muth, wie mit einem Munde von den Regie Ist die Militärfrage die für die Wahlen ausschlaggebende, werfung anzurathen. Verrungen zu verlangen: Beruft einen europäischen Ronso muß der Regierung feder Kandidat genehm sein, greß zu allgemeiner brüstung ein, ehe wir alle, der in dieser Frage ihren Forderungen entgegenkommt. Internationaler Eisenbahnverkehr. Das Zentral- folche einmüthige Forderung der deutschen BauernDer Regierungsapparat darf dann aber auch nicht in amt für den internationalen Eisenbahnschaft hätte sofort das praktische Resultat, daß die jetzige Bürger, Bauern und Soldaten, zum Zeufel gehen"? Eine Thätigkeit gesetzt werden, um Kandidaten zu bekämpfen, transport hat den schweizerischen Bundesrath veranlaßt, Militärvorlage auf Nimmer wiedersehen verschwinden die in der Militärfrage der Regierung entgegentommen wollen, aber in anderen politischen Fragen anderer Ansicht sind, bei den am internationalen Uebereinkommen betheiligten würde. Und das wäre schon etwas." als der jeweilige Inhaber des Landrathsamts oder der Ne Staaten die Einberufung einer te ch nisgenkonferenz gierungspräsident, obgleich sie nach dem Grundsay:" Das wegen Durchsicht der Ausführungsbestimmungen zum inter- des Reichstages zu einem Sozialdemokratischen WahlIn Met haben sich die Parteigenoffen seit der Auflösung Bessere ist der Feind des Guten", die Handelsvertrags- nationalen Uebereinkommen auf den 5. Juni d. J. und eine verein zusammengeschlossen, den während der Wahlkampagne Politit der Reichsregierung unterstützen, die demagogische diplomatische Konferenz zur Behandlung des An- die Polizei wohl oder übel dulden muß. Ausnutung des Bimetallismus und Antisemitis- trages wegen Aufnahme des Fürstenthums Monaco in das mus betämpfen. Geschieht das doch, so wird der Beamten internationale Uebereinkommen auf den 15. Juni nach Bern Apparat in Bewegung gesetzt, um die Politik der Regierung vorzuschlagen. zu lähmen." " Die Wortführer der deutschfreisinnigen Freiheit" haben Emin Pascha's Tod wird von dem afrikanischen nichts dagegen einzuwenden, daß die Landräthe, Dorfschulzen, Korrespondenten des Berliner Tageblatts" bezweifelt Gendarmen, daß der ganze Chor der Bureaukraten gegen allerdings auf recht schwache Gründe hin. die Opposition entfesselt werden, wohl aber flehen sie um gnädige Straf'". Wähler, das sind die bürgerlichen Freiheitskämpfer! Die Reichstagswahlen. Grüneberg, der gegen den Antrag Huene gestimmt hat, Jordan, der bisherige deutschfreisinnige Vertreter für will nur wieder kandidiren, wenn ihm die Wähler betreffs der Militärvorlage freie Hand lassen. An das kaiserliche Ministerium in Elsaß Lothringen, Abtheilung für Justiz und Kultus, richten die Sozialdemokraten der Reichslande nach dem Beispiele der badischen Parteigenossen das sich durch die Ereignisse aufdrängende Ersuchen, durch eine gemeinverständliche Rundgebung den unteren Polizei organen begreiflich zu machen, daß während der derzeitigen Wahlperiode die deutschen Reichsbürger im Reichslande ohne Der feste Thurm". In Schlesien läßt sich der Riß, Unterschied ihres politischen Bekenntnisses der durch die Zentrumspartei geht, nicht mehr ver- Offizielle sozialdemokratische Reichstagskandidaturen. in der Ausübung der reichsgeseßlich gewährleisteten Bürgerrechte decken und verstecken. Die Schlesische Volks- Ostpriegni: Tischlermeister Franz Berndt aus Berlin. nicht beeinträchtigt werden dürfen". Zeitung", das Organ der Ballestrem und Huene, liegt Rheinprovinz: Lennep- Mettmann- Remscheid: Carl Meist- Die Kriegervereine als Wahlagenten der Regierung. in offener Fede mit der Mehrheit der Fraktion, und die Köln. Elberfeld- Barmen: Fr. Harm- Elberfeld. Düsseldorf: H. Der Vorstand des deutschen Kriegerbundes erläßt " Germania" müht sich im Schweiße ihres Angesichts zu er- Grimpe- Elberfeld. Essen: L. Schröder- Dortmund. Duisburg: in der Barole" einen Aufruf, in dem er zwar davor warnt, weisen, daß der Thurm" nicht brödle. Sie erklärt, die H. Rohrlack- Düsseldorf. Mörs- Rees: August Bebel- Berlin. in den Bereinssitzungen und im Berein selbst die Wahlfragen zu Politit der freien Hand", wovon auf der Vertrauens- Kempen: G. Schumacher- Solingen. Gladbach: J. H. Franzen- erörtern, dagegen die Mitglieder der Kriegervereine als Privat inänner- Versammlung der Ultramontanen Schlesiens die S. Grimpe- Elberfeld. Köln- Stadt: M. Lücke- Köln. Köln- Land: eingedent zu sein und sich mit dem Bewußtsein zu erfüllen, daß Gladbach. Crefeld: E. Helbing- Düsseldorf. Neuß- Grevenbroich: personen auffordert, als ,, Bundestameraden ihrer Pflicht Rede gewesen ist, bedeute die Freiheit, welche aber auf dem 2. Kurth- Kalt. Bergheim- Guskirchen: A. Bebel- Berlin. Bonn- der allerhöchste Kriegsherr die Verstärkung ber Boden des Zentrumsaufruf und seiner Aeußerungen Rheinbach: A. Hofrichter- Köln. Siegtreis- Waldbröl: J. Gockel- Wehrtraft wünscht". Wozu bedarf der Bundestamerad" über Caprivi- Huene und auf dem Boden der Windt- Bonn. Mülheim- Wipperfürth: R. Meist- Köln. Zrier: 2. Emmel. einer eigenen Meinung? " Für den Inhalt der Jujerate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, den 24. Ma i. Opernhaus. Bajazzi. Die Rebe. Neues Theater. Die Maler. Eingeschlossen. Deutsches Theater. Der Talisman. Berliner Theater. Die Journalisten. Leffing- Theater. Brave Leut' vom Grund. Wallner- Theater. Geschlossen. Residenz- Theater. Flattersucht( La Papillonne). Adolph Ern- Theater. Goldlotte. Friedrich- Wilhelmätädt. Theater. Der Vogelhändler. Kroll's Theater. Die lustigen Weiber von Windsor. Viktoria Theater. Frau Venus. National- Theater. Der Kaufmann von Venedig. Stadtbahn Zoologischer Garten. Königl. italienischer Circus N Ernesto Ciniselli. Stadtbahnstation Zoologischer Garten. Heute, Mittwoch, 24. Mai: 4. große Gala- Vorstellung unter Mitwirkung des gesammten Damen- u. HerrenPersonals. Auftr. v. Künstlern u. Künstlerinnen 1. Ranges. Reiten u. Vorführ. d. bestdress. Schul- u. Freiheitspf., sowie Auftreten von Spezialitäten allerersten Ranges. Hocheleg. lust. Sommercircus! Alles Näh. die Tagesaffichen. Anf. präz. 72 Uhr. Schluß gegen 10 Uhr. Ernesto Ciniselli, Direktor. Sommer- Theater Stadtbahn Boologischer Garten. Alexanderplah- Theater. Der Fall Bockbrauerei Clémenceau. Winter- Garten. Spezialitäten- Bor stellung. Apollo Theater. Vorstellung. SpezialitätenTheater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Letzte Woche. Goldlotte. Gesangsposse in 3 Atten v. Ed. Jacobson und W. Mannstädt. Couplets theilweise v. G. Görss. Musik von G. Steffens. In Szene gefeht von Adolph Ernst. Anf. 2 Uhr. Der Sommer- Garten ist gröffuet. Schluss der Saison: Mittwoch, den 31. Mai. D Castan's Panopticum. Neu: Der Tod als Erlöser. Neu: Die Schrecken des Meeres. Bauern- Aufstand! Junßionist. Vorstellungen. Irrgarten. Schreckenskammer. Panopticum. Neu! SW., Tempelhofer Berg. Mittwody, den 24. Mai, Anfang 71/2 Uhr. Posse Lustspiel Operette Ballet und Spezialitäten 1. Ranges. Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. Im prachtv. Sommergarten täglich Gr. Garten- Concert und Spezialitäten- Borstellung. Bei ungünstigem Wetter findet die Vorstellung im Saale statt. Anfang: Sonntags 7 Uhr. Wochentags 8 Uhr. Entree 30 Pf. Ostbahn- Park am Rüstriner Play, ( Hermann Jmbs) Rüdersdorferstr. 71, am Dstbahnhof. Konzert, Täglich: Theater u. Spezialitäten Vorstellung. Pantomimisten- Truppe Garetton, urtom. Taxameter- Droschtenfahrt, Mr. De Dolfs, Neger- Egentric 2c. Boltsbelustig. jeder Art. 4 Kegelbahnen zur Verfügung. Unserm Pfropfenbruder Wilhelm Neumann zum heutigen Geburtstage 826 ein donnerndes Hoch! Pfropfenverein Wedding. Willkommen sei dieser Tag. Als wir heute früh erwachten Und an unsern Freund August Lehmann dachten, Da fiel uns der Gedanke ein, Daß heute Dein Geburtstag sei. Große öffentl. Wählerversammlung des 2. Berliner Reichstags- Wahlkreises am Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, in der " Brauerei Tivoli" am Kreuzberg. Zages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Reichstagswahlen. Referent Drum wollen wir Dir herzlich gratu Genosse J. Auer. 2. Diskussion. 81b liren: Der alte Husar, er lebe hoch! Die Putz- Kollegen vom Bau Brunnenstrasse. Dem Genossen und Pfeifenbruder Emil Hoffmann zu seinem heutigen Wiegenfefte ein dreifach donnerndes Hoch! Du Weißenseher, die Fahrt war gut, noch zwei Lübbener zu 15. Die durchgeloofenen Pfeifenbrüder der„ Eisernen Pfeife". Todesanzeige. 736 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser Vater, der Tischler August Fleischer, am Sonntag, den 21. Mai, früh 81/2 Uhr, nach kurzem Krantenlager sanft und 846 ruhig entschlafen ist. Die Beerdigung findet am 24. Mai, Nachmittags 6 Uhr, von der Halle des 345/7 Das Wahlkomitee. Grosse Wähler- Versammlung für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis am Donnerstag, den 25. Mai cr., Abends 8½½ Uhr, im Lokal des Herrn Philipp, Rosenthalerstraße 38. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehende Neichstags- Wahl. Referent Kandidat Robert Schmidt. 2. Freie Diskussion. Alle Wähler des 5. Berliner ReichstagsWahlkreises sind hierzu eingeladen. 851/6 Das Wahlkomitee. J. A.: Rob. Drescher. 6. Wahlkreis. 3 öffentliche Wähler- Versammlungen. 1. Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, bei neuen Zwölf- Apoſteltirchhofs zu Schöne Noack, Brunnenstr. 16. Referent Koopmann. berg aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Todes- Anzeige. 2. Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, im Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 35. Allen Genossen die traurige Nach- Referent Augustin. richt, daß meine liebe Frau und gute 3. Freitag, den 26. Mai, Abends 8 Uhr, in Mutter Rosalie Müller nach langen Pape's Salon, Kolbergerstr. 23. Refer. Borgmann. Leiden sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 25. d. M., Nachm. 3 Uhr, vom Städtischen Krankenhause nach dem Neuen Weißenseeer Kirchhof statt. Der tiefbetrübte Gatte K. Müller, Restaurateur, und Tochter, König- Chaussee 38. 866 Dantjagung. Für die vielen Beweise der Liebe und Verehrung bei der Beerdigung der Frau Nürnberg für die erhebenden Grabgefänge, sowie für die trostreichen Worte des Genossen Otto Thier bach am Sarge der Verschiedenen sage hiermit im Namen der Hinterbliebenen meinen herzlichsten Dant. 876 Emil Böhl. Danksagung. Für die zahlreiche Betheiligung sowie für die Kranzspenden beim Begräbniß 353/9 Tagesordnung in allen Versammlungen: 1. Die bevorstehenden Reichstags- Wahlen. 2. Diskussion. Die Vertranenspersonen. Große öffentliche Versammlung behufs Organisation sämmtlicher in den Brauerei- Betrieben und Bier- Verlag beschäftigten Arbeiter und Hilfsarbeiter: Böttcher, Schmiede, Sattler, Schlosser, Maschinisten, Fahrer, Mitfahrer u. s. w. am Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, in den ,, Konkordia- Festfälen", Andreasstraße Nr. 64. Zagesordnung: 1. Vortrag des Brauers Hilpert. 2. Diskussion. 8. Aufnahme von 88/4 Mitgliedern. 4. Verschiedenes. Der Einberufer. Große öffentliche Versammlung meines mir unvergeßlichen Mannes aller in Berlin anwesenden Genossen des Wahlkreises Richard Zierenberg Frankfurt- Lebus Schmiedel's Festsäle, fage ich allen feinen Freunden und am Donnerstag, den 25. Mai 1893, Abends 8 Uhr, im Lokale Alte Jakobstrasse 32, empfehle meine hocheleganten Säle zur Abhaltung jeder Art Festlichkeiten. Auch steht den geehrten Vereinen 2C. der große Sommergarten zur Verfügung. Wwe E. Schmiedel. Th. Boltz' Festsäle, Berlin bei Nacht. Colossal- Gruppe a. Sonnab. u. Sonnt. Gr. schön. Garten. Alte Jakobstrasse 75.[ 8840b Gr. u. tl. Säle z. Vergu. u. Vers. aus Genossen meinen herzlichsten Dank. Berlin, im Mai 1893. 836 Emma Zierenberg. des Herrn Tempel, Langestraße Nr. 65. Tagesordnung: Die bevorstehende Reichstagswahl und wie sollen wir agitiren? Parteigenoffen! Erscheint alle in der Versammlung, damit wir über die Der Einbernfer. Brauerei Wedding. Brauerei Wedding. Agitation in unserer Heimath klar werden. 48 Reinickendorferstr. 48 empfiehlt feinstes Werdersch, Weiß-, Weizen und Malzbier in Flaschen und Gebinden: 1/16 T. à Mk., 1/8 T. à 2 Mk.[ 42552* Bestellungen frei ins Haus. Lebensgroßen Neue Welt. Hasenhaide. Wachsfiguren. Moabiter Hente, Mittwoch: I. Kinder- Fest mit Gratis- Tombola und Präsent- Bertheilung. Gesellschaftshaus. Finsterbusch- Konzert u. Artisten- Vorstellung. Alt- Moabit 80 und 81. Täglich: Theater- und SpezialitätenFestzug. Bonbonregen. Puppentheater. Stangenklettern. Wettlaufen etc. etc. Entree: Erwachsene 15 Pf., Kinder 10 Pf. Donnerstag: 1. Feuerwerk. Vorstellung, jowie Concert. Th. Keller's Hofjäger, Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf., refervirter Platz 50 Pf. 4127L* Moriz Play. Helmuth Peters. Etablissement morikBuggenhagen. Play. Hasenhaide, BergmannstrassenEcke. Heute, Mittwoch, den 24. Mai 1893: Erftes großes[ 51/12 Kinder- Fest mit Gratis- Verloosung. Hahnenschlag, Sackhüpfen, Bonbonregen. Großes Garten- Konzert und Ball. Marionetten- Theater, Voltsbelustig. Abends Fackelzug, bengal. Beleuchtung. Täglich Juftrumental- Konzert. Anf. d. Konz. 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorh. 10 Pf., Kinderbill. nur a. d. Kasse. A. Frölich. Großer Frühstücks- u. Mittagstildy. Spezial- Ausschant von Pakenhofer Lagerbier, hell und Weimann's Volksgarten, Heute, Mittwoch: dunkel. An Sonn- und Fetagen. Kinder- Freudenfest, verbunden Gratis- Verloosung. findet das Konzert in den oberen Sälen statt. Entree Wochent. 10 Pf. Sonnt. 25 Pf. mit Auftreten sämmtlicher Spezialitäten ersten Ranges. Gr. Konzert und Familien- Ball. Säle für Bersammlungen, Rommerse, Anfang 4 Uhr. Entree 20 Pf., Kinder 10 Pf. Max Weimann. Morgen, Donnerstag: Erstes grosses Sommernachts- Fest.. Festlichkeiten 20. Norddeutsche Brauerei. 58. Chaussee- Strasse 58. Täglich: Concert. Wochentags Entree frei. Bei ungünstiger Witterung im Saal. Die neu eingerichtete Kaffeeküche ist den geehrten Gästen von 2 bis 6 Uhr geöffnet! 4146L Größtes Lager Berlins Kinderwagen.andreasftr.23.p Wichtig für sparsame Hausfrauen! Kurtzig& Segall's Ersparnisskaffee, nach Dr. C. Bischoff, vereidetem Chemiker der Königl. Gerichte in Berlin ,,, hervorragend an Ergiebigkeit und Geschmack", foftet nur 20 Pf. in 1/2 Pfundpacketen und ist somit das billigste und beste Kaffeefurrogat der Welt. Vorräthig in allen durch unsere Plakate kenntlichen Rolonialwaarenhandlungen Berlins und der Vororte. Kurtzig& Segall, Dampflaffeesurrogat- Fabrik. Vertreter: N. Rosenthal, Berlin S., Alexandrinenstr. 46. [ 246 [ 796 Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Benthßtraße 2. Zur Reichstagswahl! Soeben erschien in unserem Verlage: Die Thätigkeit des Deutschen Reichstags Don 1890-1893. ca. 12 Bogen Umfang. Taschenformat. Preis 20 Pf. A In Partieen und für Wiederverkäufer Rabatt. Aus dem Inhalt dieser Broschüre heben wir hervor die Kapitel über Militarismus, indirekte Steuern, Sozialreform, ( Gewerbegerichte, Gewerbeordnung, Krankenkassengefeß, Unfallund Invaliditäts- und Altersversorgung), ferner über die moderne Produktion und das Handwerk. In einem Anhange dazu werden das Wahlgesetz nebst Reglement sowie die Entscheidungen der Wahlprüfungskommission beigegeben werden. Das Schriftchen wird ferner Winke für die Agitation, vor allem auch für die Flugblattvertheilung auf dem Lande, enthalten, und somit jedem Reichstagswähler ein willtommenes Handbüchlein für den jezigen Wahlkampf sein. Parteigenossen! Benutzt und verbreitet das oben angefündigte Schriftchen fleißig, es wird in diesem Wahlkampfe wesentlich dazu beitragen, die Genossen unseren Gegnern gegen über schlagfertig zu machen und die Arbeit der Agitation zu erleichtern. F Wir ersuchen um sofortige Angabe des Bedarfes. Alle Buchhandlungen, Kolporteure und Zeitungsspediteure nehmen Bestellungen entgegen. Bei Aufträgen von außerhalb ersuchen wir um gleichzeitige Einsendung des Betrages( Porto extra). Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Gierzu zwei Beilage i 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 119. Aus der Schweiz wird uns geschrieben: = Mittwoch, den 24. Mai 1893. " 10. Jahrg. der Wah Ibewegung außer Kraft zu sehen ist und dem unter--Ueber den Prozeß gegen Hänseler in Mannheim zeichneten Komitee der Kaisersaal der Tonhalle zu einer soll, wie bürgerliche Blätter berichten, am 31. Mai verhandelt einmaligen Wählerversammlung überlassen wird. Be werden. Mit Spannung ist von den deutschen Sozialisten in der gründung: Die Sozialdemokraten Düsseldorfs sind bisher zur Ein höchst befremdliches Urtheil ist vom Schweiz der Handel um die Militärvorlage verfolgt und mit Aufbringung der öffentlichen Mittel unserer Stadt ebenso start Amtsgericht in Wilster( Schleswig- Holstein) gefällt worden. Freude die Auflösung des Reichstages begrüßt worden. Die herangezogen worden, wie die Bekenner anderer Parteirichtungen. Dort wurden die Parteigenossen Noste, Castens und Mohr wegen Neuwahlen wirken eben auch belebend auf die ausländische Ar- Es ist ihnen von ihren Pflichten nicht das geringste er öffentlicher Verbreitung von Druckschriften ohne polizeiliche Gebeiterbewegung, namentlich aber auf die im Auslande lebenden Stadtverordneten Kollegium ihnen lassen worden, womit die Sonderstellung, welche das nehmignng zu 50 und 30 M. Geldstrafe oder 10 und 6 Tagen deutschen Sozialisten zurück. Der in Zürich domizilirte Landes: beliebt, sich irgendwie rechtfertigen ließe. ihnen gegenüber einzunehmen Haft verurtheilt unter Bezugnahme auf folgende„ Gründe". Die ausschuß der deutschen Vereine und Partei Organisationen hat die Stadtverwaltung die Sozialdemokraten nicht auch von ihren schriften sozialdemokratischen Inhalts in Privathäuser vertheilt, So lange nun Angeklagten haben am 26. Februar 1893 zu Wewelsfleth Druckmit gewohnter Promptheit einige Tage nach der Reichstags- Bflichten entbindet, sondern ihnen nach wie vor dieselben Steuer- indem sie von Haus zu Haus gingen, durch die Hausfluren sich Auflösung einen Aufruf an die Genossen zur Unterstützung des laften auferlegt wie den übrigen Mitbürgern, so lange beharren in die Wohnstuben begaben( wobei sie die Thüren stets hinter Wahlkampfes erlaffen und überallhin nebst den Aufrufen auch sie auch darauf, daß sie dieselben Rechte zu beanspruchen haben, sich geschlossen haben wollen) und dort die Druckschriften hinSammellisten versandt. Wo eine größere Anzahl von Genossen deren sich andere Mitbürger erfreuen. Ob die Mitglieder des legten oder abgaben mit den Worten: Hier ist etwas zu lesen." vorhanden, finden zur Besprechung der Situation Versammlungen Stadtrathes die Bestrebungen der Sozialdemokraten theilen oder Sie haben die Vertheilung in Wirthshäusern vermieden und nur statt, die neue Begeisterung in die Reihen der deutschen verurtheilen, kann hierbei gar nicht in Betracht kommen, denn Privathäuser aufgesucht. Die polizeiliche Genehmigung zur Arbeiter bringen. Die Geldſammlungen sind im besten Gange. ein städtischer Verwaltungskörper ist weder befugt noch befähigt, Vornahme der Vertheilung ist vorher nicht eingeholt worden. Anläßlich der 1890 er Reichstagswahl brachten die Genossen in über die Berechtigung einer geschichtlich und ökonomisch noth- In dem vorstehenden Thatbestande ist eine Übertretung der Schweiz ca. 10000 Franken für den Wahlfonds auf. Mögen wendigen Strömung der Gegenwart zu Gericht zu siken und im gegen§§ 10, 41 des preußischen Preßgesetzes vom 12. Mai 1851 sie diesmal nicht dahinter zurückbleiben! In Herisau, dem Hauptorte des Kantons Appenzell Wenn das Stadtverordneten- Kollegium den schönen Grundsay: theile des Königl. Kammergerichts in Berlin vom 30. Juni 1887 übrigen will doch wohl Düsseldorf kein Krähwinkel sein!? enthalten, welche Bestimmungen noch zu Recht bestehen( UrA. o. Rh., beschloß die Gemeindeversammlung den Besuch der was dem Einen recht, ist dem Andern billig" nicht mit Füßen und 2. Juli 1888). Aus diesen Entscheidungen ergiebt sich auch, Fortbildungsschule obligatorisch zu machen und den Unterricht treten will, dann kann dem Antrag des Komitees nur statt- daß unverschlossene Hausfluren zu den öffentlichen Orten im selbst in die Zeit von 5 bis 7 Uhr Nachmittags zu verlegen, gegeben werden, oder aber es muß die Bestimmung getroffen Sinne des§ 10 cit. zu rechnen find. Im vorliegenden Falle ist während er bisher von 7 bis 9 Uhr Abends stattfand. Montag, den 15. Mai, trat der zürcherische Kantons- werden, daß die Tonhalle allen übrigen Parteien zur Abhaltung das Wertheilen der Druckschriften als von den unverschlossenen rath zur fonſtituirenden Sigung zusammen. Die 11 sozialdemo- von Versammlungen gleichfalls verschlossen bleibt." Hausfluren aus erfolgt anzusehen. Denn das( widerrechttratischen Mitglieder haben eine selbständige Fraktion gegründet. fiche) Eindringen in die Wohnstuben und das Aufdrängen In Bern ist am Montag eine vom eidgenössischen Industrie- Parteiversammlung war Sächsische Landtagswahlen. In einer 3 widauer der Schriften mit den Worten" Hier ist etwas zu lesen", macht departement einberufene 40 gliedrige Kommission, der unter Zwickau als Randidat für die Stadt Zwickau( 41. städtischer perumtragen von Haus zu Haus, daß die Vertheilung als eine war Genosse Hermann Schmidt in den Aft nicht zu einer privaten Vertheilung, vielmehr bewirkt das anderen auch Arbeiterfekretär Greulich und Advokat Scherrer als Wahlkreis) aufgestellt worden. Unter Voraussetzung der Zu- offentliche anzusehen ist, wobei insbesondere noch hervorzuheben Vertrauensleute der Arbeiter angehören, zusammengetreten, um über die im Auftrage des genannten Departements vom National- stimmung der Zwickauer Parteigenossen hatte aber die Landes- ist, daß die Bertheilung auch in einem Hause, in welchem sich ein rath Forrer, Advokat in Winterthur, ausgearbeiteten Gesetz- 37. ländlichen Wahlkreis als Kandidat in Aussicht genommen ziehen von Personen stattfindet, vorgenommen wurde. Der versammlung der sächsischen Sozialdemokratie Schmidt für den Kaufmannsladen befand und daher ein häufiges Ein- und Ausentwürfe, betreffend Kranken- und Unfallversicherung und zu berathen. Der Krankenversicherungs- Entwurf ist heute in der Dresden zum Kandidaten für Zwickau bestimmt. Die Zwickauer den Falle teine Anwendung. Demnach steht thatsächlich feft: an feiner Statt den Genossen Becker in Pieschen bei§ 43 Absatz 5 der Reichsgewerbe- Ordnung findet im vorliegenBreffe veröffentlicht worden. Er enthält nur, was sein Verfasser Parteigenossen haben jedoch in ihrer Versammlung am 14. Mai daß die Angeklagten am 26. Februar 1893 zu Wewelsfleth in mehreren Vorträgen als seine bezüglichen Anschauungen ausin mehreren Vorträgen als seine bezüglichen Anschauungen aus- an der Kandidatur Schmidt's einstimmig festgehalten, da für an öffentlichen Orten Druckschriften vertheilt haben, ohne dazu gesprochen hat. Darnach werden alle unselbständig Erwerbenden vom die sächsischen Landtagswahlen Doppel- Kandidaturen zu- die Erlaubniß der Ortspolizeibehörde erlangt zu haben, Ueber. zurückgelegten 14. Lebensjahre an versicherungspflichtig; ausgenommen sind Beamte und Angestellte mit mehr als 5000 Franken gelassen sind. tretung gegen§§ 10, 41 des Preuß. Preßgesetzes vom 12. Mai 1851 und§ 30, Abs. 2 des Reichs- Preßgesezes vom 7. Mai 1874. Jahresgehalt. Den nicht Versicherungspflichtigen ist der freiwillige Beitritt gestattet. Der Kranke hat Anspruch auf medizinische gemeinen gleichen und direkten Wahlrecht 3 in zogen worden, welche in der nichtobrigkeitlich zugelassenen Ver Zur Agitation für die Einführung des all- Straffchärfend ist die Gefährlichkeit in Betracht geBehandlung und Medikamente, ferner auf Instrumente, wie Desterreich werden die Wiener Sozialdemokraten am breitung von Druckschriften durch die Einwirkung derselben auf Brillen, Bruchbänder 2c., und auf Ersatz der Transportfoften. 18. Juni drei große Boltsversammlungen abhalten. Personen liegen kann und sind ferner die Vorstrafen der AngeFerner bezieht er vom dritten Tage an zwei Drittel feines Tage: Eine soll in der Boltshalle stattfinden, während man die anderen flagten wegen der gleichen lebertretung berücksichtigt worden. lohns; das Maximum des Krankengeldes beträgt indessen 5 Franken. Die Kassenbeiträge sollen mindestens 3 und höchstens unter freiem Himmel auf dem Plaze vor dem Rathhause und im Demgemäß ist erkannt worden wie geschehen unter Anwendung 5 pet. des Arbeitslohnes betragen, wovon Unternehmer und Arkadenhofe des Rathhauses abhalten will. der§§ 497 u. f. w. St.-P. D. hinsichtlich der Kosten des VerArbeiter je die Hälfte zu tragen haben. Die Träger der Kranfenfahrens. gez. Fall." versicherung sollen sein: die Gemeinde- Krankenkasse, die Betriebsburger Volksfreund" folgende bezeichnende Kundgebung:" An Praktik der Gerichte durchaus in Widerspruch. Die Berufung, Die badische Sozialdemokratie veröffentlicht im Offen- Unsers Wissens steht dieses Urtheil mit der bisherigen Krankenkaffen und die freien Krankenkassen. Nach dem Entwurf das Gr. Bad. Ministerium des kultus und der die natürlich eingelegt worden ist, wird hoffentlich ergeben, daß soll das Gesetz am 1, Januar 1895 in Kraft treten. Die Forderungen der organisirten Arbeiterschaft, wie sie erft Justiz in Karlsruhe möchten wir uns das zeitgemäße Er- das Amtsgericht in Wilster mit seinem Urtheile nicht ins jüngst wieder vom schweizerischen Arbeitertag in Biel formulirt suchen gestatten, durch eine gemeinverständliche Kundgebung den Schwarze traf. wurden, weichen in mehreren wesentlichen Punkten von dem unteren Polizeibehörden begreiflich zu machen, daß während der Die in Stendal am Sonnabend beschlagnahmten Forrer'schen Entwurf ab. So verlangen sie ungeschmälerte Selbst- derzeitigen Wahlperiode die deutschen Reichsbürger im badischen Exemplare eines Flugblatts Mutter, was läuft denn verwaltung der Krankenkassen durch die Arbeiter, von denen die fenntnisses an der Ausübung der gefeßlich gewährleisteten freigegeben worden. Die für Pfingsten geplant geweſene lande ohne Unterschied ihres politischen Beder Gendarm so?" sind während der Feiertage wieder Beiträge allein geleistet werden sollen, ferner die unentgeltliche, Bürgerrechte nicht beeinträchtigt werden dürfen. nöthige Spitalverpflegung und die Organisation der KrankenWir Agitationstour ist durch die ungerechtjertigte Handlung der faffen nach Berufen oder Erwerbszweigen. Ob in diesem Sinne machen dem hohen Ministerium die Mittheilung, daß ver- Polizei leider vereitelt worden. Die Parteigenossen werden aber der Forrer'sche Entwurf abgeändert und Gesetz werden wird, schiedene Wahrnehmungen uns zu der Annahme berechtigen, dafür sorgen, daß das Versäumte doppelt und dreifach nachdarüber läßt sich vorläufig nichts sagen, indessen scheinen die es befänden sich haunen und dannen im liberalen Lande geholt wird. Aussichten hierfür nicht sehr günstige zu sein. Baden etliche Beamte noch in dem unverzeihlichen Jrrthume, Der Redakteur der Rheinisch Westfälischen Parteinachrichten. Bur gefälligen Beachtung! Ich bin von heute ab verreist und tomme erst zum 14. Juni zurück; auch wichtigere Briefe tönnen daher keine sofortige Beantwortung finden. A. Bebel. Von der Agitation. In äußerst start besuchter Bolts versammlung sprach kürzlich Liebknecht in Bielefeld über den Antisemitismus und die Militärvorlage. Die Versammlung erklärte Liebknecht, den sie mit stürmischem Jubel empfangen hatte, ihr Einverständniß mit seinen Ausführungen und ver sprach mit aller Energie für die Wahl des sozialdemokratischen Reichstags- Kandidaten, Rechtsanwalts Landé in Elberfeld, eintreten zu wollen. " das felige Sozialistengesez dürfe noch mit all' feinen Arbeiter- Zeitung", Hans Blod, sollte durch VerMalicen im Namen des Reiches angewendet werden. Auch die öffentlichung eines Leitartikels über den 18. März zu GewaltHandhabung des Versammlungsrechtes widerspricht vielfach dem thätigkeiten aufgereizt haben. Das Dortmunder Landgericht Gesetz und Recht. Wir badischen Sozialdemokraten möchten auch sprach ihn frei. in dieser Hinsicht unseren heimathlichen Bundesstaat nicht am Spieß der Rückwärtser marschiren sehen und wenden uns deshalb auf diesem Wege an die Regierung. Zugleich sind wir besorgt, alle die Vorkommnisse, welche als Kriterien zu unserer Auffassung gelten können, durch den Volksfreund" und die„ Volksstimme" zur Kenntniß der Regierung zu bringen. Eventuell empfehlen wir unseren sozialdemokratischen Abgeordneten in der badischen Rammer, dafür zu sorgen, daß die Verstöße gegen die Rechte Wahlkreises! Alle diejenigen Parteigenossen, welche gewillt Achtung, Parteigenossen des 6. Berliner Reichstagsunserer Reichstagswähler in der nächsten Session des Landtages find, thätig zu sein, hauptsächlich während der Wahl, können sich gebührend zur Sprache gebracht werden." melden bei den Vertrauenspersonen Die Sozialdemokratie Süd- Uugarns hält am 11. Juni in Temesvar eine Parteikonferenz ab, für die folgende Tagesordnung festgesetzt ist: 1. Situationsberichte der Delegirten, 2. Organisation und Agitation der Partei, 3. Preffe, 4. Stellung nahme zum internationalen Kongreß in Zürich, 5. Konstituirung der südungarischen Bezirksvorstehung, 6. Anträge. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Lokales: Zur Einsichtnahme in die Wählerlisten hat sich auch der Schankwirth Gustav Anders, Falckensteinstr. 5, erboten. Die Sammelliste Nr. 469 zum Wahlfonds ist verloren gegangen. Es wird gebeten, sie in der Expedition des Vorwärts" abzugeben. Joh. Pfarr, Wilsnackerstr. 49, Wilh. Marten, Ackerstr. 44, Gust. Wizel, Ackerstr. 29, Eduard Bingau, Zionstirchstr. 7. Am 14. d. M. fand in Prizwalt im Lotale des Herrn 28. Mai, früh 7 Uhr, ein Flugblatt verbreitet wird. Dasselbe Ferner geben wir hiermit bekannt, daß am Sonntag, den Meraih zu Meyenburg eine Versammlung statt, die über ist an folgenden Stellen abzuholen: Für Moabit: Hermer Erwarten gut besucht war. Noch vor der Gröffnung bewies die heilige Hermandad ihre Macht dadurch, daß der überwachende schmidt, Perlebergerstr. 28; für Oranienburger Vors Todtenliste der Partet. In Despel in Westfalen ist stadt: Silgenfeld, Bergstr. 60; für Wedding: Gieshoit, Beamte die anwesenden Frauen und jugendlichen Arbeiter hinaus am 13. Mai der Bergarbeiter Heinrich Bartels gestorben. Boyenstr. 40, Gleinert, Fennstraße, Bahr, Gerichtsstr. 19; für ries. Trotzdem der schneidige Herr durch den Referenten, den Er war einer derjenigen, auf die man unbedingt trauen konnte, Gesundbrunnen: Reichstagstandidaten Tischlermeister Franz Berndt aus Berlin, wenn es galt, für die Partei einzutreten. In Erfurt ver: Rosenthaler Vorstadt: Wizel, Ackerstr. 29, Raabe, Haferland, Bellermannstr. 87; für auf das Ungefeßliche seiner Handlungsweise aufmerksam gemacht schied ebenfalls ein treuer Parteigenosse, der Tischler Emil Ruppinerstraße, Meinhardt, Pappel- Allee 3/4; Schönhauser worden war, bestand er auf seinem Willen. Nach diesem Inter: Scheit. Vorstadt: Liezke, Schwedterstr. 33. mezzo begann Franz Berndt sein Referat über die Sozial- In Wien starb am 7. Mai der pflichttreue Parteigenosse demokratie und die bevorstehende Reichstagswahl, das großen Ignaz Lasch, 31 Jahre alt. Beifall fand. Nach Schluß des Referats meldete sich ein Herr, der zu wissen wünschte, wie wir uns die Abschaffung des Privat eigenthums und die Bewältigung der Ernte in der sozialdemokra-- In Stettin wurde Redakteur Herbert von der Antischen Gesellschaft dächten. Damit glaubte er, dem Referenten flage der angeblichen Beleidigung des Gendarmen Bamberg in eine Nuß präsentirt zu haben, die dieser nicht auffnacken tönnte. Grabow freigesprochen. Die Beleidigung sollte in einem Artikel Toch erfuhr er bald und offenbar zu seinem großen Leidwesen, des Boltsboten" erfolgt sein, worin mitgetheilt war, der daß sich sozialdemokratische Redner nicht so leicht abführen lassen, Gendarm habe dem Gastwirth Littmann Ohrfeigen angeboten. Die Liste Nr. 811 zum Besten der streitenden Riemendenn es wurde ihm eine ganz gehörige Aufklärung zu theil. Das Bamberg bestritt dies, Littmann und drei andere Zeugen aber dreher in Barmen ist verloren gegangen. Es wird gebeten, dieMergerlichste für den Mann war aber folgendes: Als der bestätigten die Angaben des„ Volksboten". Wegen eines zweiten selbe anzuhalten und eventuell bei Alms, Alte Jakobstraße 66, Referent im Schlußwort die Arbeiterfreundlichkeit der freisinnigen Artikels, worin mitgetheilt war, ein Füsilier sei in der Kaserne abzuliefern. Partei beleuchtete, stellte er die Frage an die Anwesenden, ob von einem Lieutenant mit dem Ellenbogen ins Gesicht gestoßen sie wieder einem solchen Manne ihre Stimme geben wollten; da war worden, wurde Herbert zu 150 M. Geldstrafe verurtheilt, weil An die Wähler Rummelsburg- Boghagen. Die Wähler der erwähnte Interpellant der Einzige, der mit" Ja" antwortete, da- das Gericht den Wahrheitsbeweis nicht für erbracht hielt. Vier listen für Rummelsburg- Boghagen liegen bis inklusive 27. Mai aus. Versäume teiner, dieselben einzusehen. gegen dröhnte ihm ein hundertstimmiges Nein" entgegen, das den Zeugen, die damals eine Reserveübung mitgemacht hatten, beDie Vertrauensperson. Ordnungsparteiler nicht wenig verblüffte. Noch vor turzer Zeit fundeten, daß die Angabeu des Voltsboten" richtig sei; ein hatten Meyenburger Ordnungs" leute eine Versammlung ab- Beuge aber, der zu jener Zeit als Soldat gedient hatte, erklärte Das ,, Sozialdemokratische Liederbuch" von May Kegel, gehalten, worin man der Meinung Ausdruck gab, in Meyenburg das Gegentheil und der betreffende Lieutenant, der sich J. H. W. Diez's Verlag 4. und 5. Auflage, ist am Sonnabend gäbe es feine Sozialdemokraten, folglich hätten die+++ fozial beleidigt fühlte, bestritt den Vorgang gleichfalls. Endlich in der Simon'schen Volksbuchhandlung wieder einmal beschlags demokratischen Hezer dort auch nichts zu suchen. Der Ausfall wurde Herbert wegen Aufnahme eines Gingesandts des Partei- nahmt worden. Die Lieder in diesem Buche müssen der Polizei der neuerlichen Bersammlung wird sie eines Anderen belehrt genossen Voigt zu 50 M. Geldstrafe oder 5 Tagen Gefängniß schwer im Magen liegen, denn immer und immer wieder fonhaben. So ist es denn der Sozialdemokratie gelungen, in die wegen Mitthäterschaft verurtheilt, während Boigt als Urheber fiszirt dieselbe das Werkchen. Schade, daß sie nicht auch die sogenannte Goldecke der Ost- Prigniß, wie man Meyenburg 300 M. bezahlen oder 30 Tage Gefängniß verbüßen soll. In Köpfe, in denen die Texte haften, und die Kehlen, welche sie singen, nennt, einzubringen, und bereits beginnt dort das sozialistische dem Eingesandt, das noch aus dem Jahre 1891 herrührt, war tonfisziren kann. Giftfraut" mächtig empor zu schießen. Die kommende Wahl wird einem Gendarmen unberechtigte Verhaftung eines Rutschers zur beweisen, daß die Agitation nicht umsonst entfaltet worden ist. Last gelegt. Die vierte gegen Herbert erhobene Anklagesache Eine eigenartige Pfingstüberraschung wurde Beamten Beleidigung des Magdeburger Staatsanwalts Maizier im der Staatsanwaltschaft I Berlin zu theil. Wie die Dem Düffeldorfer Stadtrath ist vom sozialdemokratischen Falle Peus betreffend- wurde vertagt, da die Akten, auf deren Statistit des Justiz- Ministerialblattes beweist, leidet gerade Wahlkomitee folgender dringliche Antrag überreicht worden: Herbeischaffung der Vertheidiger bestand, noch nicht zur Stelle die Staatsanwaltschaft nicht an Arbeitslosigkeit, sondern Die hohe Versammlung wolle beschließen, daß die Ausnahme- waren. In Grabow bei Stettin wurde der Parteigenosse an vermehrter Arbeit. Die Folge davon ist eine außer bestimmung vom 23. Februar 1891, wonach die der sozialdemo- Bortmann wegen Gendarmenbeleidigung zu 150 M. Geld- ordentliche Inanspruchnahme der Kräfte der Beamten. Ueberfratischen Partei zugehörigen Einwohner hiesiger Stadt vom strafe verurtheilt. Der Gerichtshof sah von der beantragten Ge- zeugen fann sich hiervon ein jeder, der Abends Alt- Moabit Benutzungsrecht der städtischen Tonhalle hinsichtlich der Abfängnißstrafe der Staatsanwalt hatte 2 Monate beantragt passirt, er fann an einzelnen Bureaufenstern noch Licht erblicken, haltung von Versammlungen ausgeschlossen sind, für die Zeit nur ab, weil Borkmann noch unbestraft war. während der ganze übrige Theil des Justizpalastes im Dunkeln liegt. Dieser Zustand war auf die Dauer nicht haltbar; mehrere| splitterte. In unmittelbarer Nähe dieser Stelle stand auf einem vorigen Termine vor der Berufungsinstanz erhob der Bertheidiger, Beamte wendeten sich deshalb an den Ersten Staatsanwalt mit Stuhl, um besser sehen zu fönnen, die 12jährige Anna Rechtsanwalt Wronker, darüber Bedenken, ob die vorhandent der Bitte um Abhilfe unter gleichzeitiger Ablehnung G. Ob der stürzende Afrobat nun den Stuhl des Hälfte des Scheins wirklich die kleinere und nicht die größere jeder Verantwortlichkeit, Auf Anweisung des Kindes beim Fallen gestreift oder die kleine G. den Siz, auf dem Hälfte sei. Der Gerichtshof beschloß damals die Vertagung, un Herrn Ersten Staatsanwalts theilten indeß einige Ab- sie stand, selbst umgeworfen, ist nicht festzustellen gewesen. inzwischen einen vollständigen Schein beschaffen und mit Silf theilungsvorsteher als Antwort auf die Vorstellung der Beamten Kurzum, der Stuhl des Kindes fiel um, die Kleine fiel mit eines hinzuzuziehenden Bankbeamten einen Vergleich anstellen zu mit: Der Dienst müsse um 2 Stunden täglich verlängert werden, dem Kopf auf die Lehne eines anderen Sessels und brach sich das tönnen. Im gestrigen Termine wurden nun äußerst genaue Ver auch müßten Bureaubeamte am ersten und zweiten Genick, was den sofortigen Tod der Anna G. zur Folge hatte. gleiche angestellt. Einer der Herren Beisiger faltete den vollPfingstfeiertag, Mittags von 11-1 oder von 12-2, Beer hatte im Falle noch das Seil erfassen können und sich so ständigen Schein genau in der Mitte zusammen. Es zeigte sich Dienst thun. Man ersieht aus der Ueberlastung auch dieses gerettet. Die sofort durch die hinzugezogene Polizei vor dabei, daß der fragliche halbe Schein zum Theil um ein Theils der unteren Beamten, daß der Staat infolge der toloffalen genommene Untersuchung ergab, daß das Unglück durch ein kleines über den zusammengefalteten Schein hinausragte, zum Summen, die der Militarismus verschlingt, nicht einmal für nichtswürdiges Verbrechen verursacht worden ist: Zur Straff- Theil denselben nicht genau zu decken vermochte. Ferner stellte diefe, dem Staat doch sehr am Herzen liegende Behörde so viel spannung des Seiles werden Sandsäcke, sogenannter Feder sich aber heraus, daß der halbe Schein auch an der Längsseite aber berana ber an Geld erübrigen kann, daß die wünschenswerthe Beschleunigung ballast" benutzt, welche an dem Netz befestigt werden; da das des neuen Scheins um eine Kleinigkeit zurüdwich. Dies war der eiligen Sachen( insbesondere Haftsachen) ohne Ueber- Neh hinwiederum mit dem Seil durch Tauwerk in Verbindung jedenfalls nach der Ansicht des Bankbeamten darauf zurückanstrengung auch dieser Beamten erreicht werden kann. steht, so üben die Ballastsäcke auf das Seil eine schwach federnde zuführen, daß der alte Schein durch die beim Gebrauch entDer Vertheidiger Bewegung aus, welche zur Sicherung der Akrobaten noth- standenen Kniffe etwas eingelaufen war. Mit welcher Leichtigkeit fich das Unternehmerthum wendig. Nun hat ein Mann, wie verschiedene Augenzeugen machte geltend, daß dieselbe Ursache bei dem Messen nach der über die schon so winzigen Arbeiterschutz- Bestimmungen hinweg- angeben, in dem Augenblick, als die Stuhlproduktion aus Kurzseite des halben Scheins in Berücksichtigung zu ziehen sei, setzt, wenn es sich um die Ausnutzung selbst jugendlicher Arbeits- geführt wurde, einen der Ballastsäcke angehoben, so daß welches dann noch mehr dafür spreche, daß man die größere träfte handelt, mag folgendes illustriren: hierdurch eine Schaufelbewegung des Seiles eintrat und Hälfte des halben Scheins vor sich habe. Da der Bantbeamte Gine Hofjuwelier- Firma in einer der vornehmsten Straßen dadurch der Sturz des Afrobaten hervorgerufen wurde. Der erklärte, erst ein bestimmtes Gutachten nach einer eingehenden Berlins befigt eigene Werkstätten, die unter der Leitung eines Thäter, der wahrscheinlich aus„ Freundschaft" für einen anderen zeitraubenden Prüfung abgeben zu können, beschloß der GerichtsWerkmeisters stehen. Thurmfeilläufer die That ausgeführt hat, ist bereits ermittelt; hof nochmalige Bertagung des Zermins. Laut 186 der Gewerbe- Ordnung muß den jugendlichen Konkurrenzhaß und Neid über das Engagement der Gebrüder Arbeitern unter 16 Jahren eine stündige Frühstückspause ge- Bährwell soll die Veranlassung zur Begehung der That gegeben währt werden. Interessant ist es nun, wie die Firma resp. der haben. Weftphal hat bei dem Absturz schwere Kopfperlegungen Wertmeister diese Bestimmung zu umgehen weiß. Die Lehrlinge und eine Verstauchung des linken Beines erlitten. Die kleine G., müssen sich vor Antritt ihrer Frühstückspause bei diesem Herrn das Opfer der Katastrohe, ist die zweite von 5 Kindern der Ar melden und fragen, ob Geschäftsgänge zu besorgen sind. Es ist beiter G.'schen Eheleute aus Pichelsdorf; das Kind war ohne selbstverständlich, daß nun immer Laufereien für die Lehrlinge Erlaubniß der Eltern allein nach dem Lokal Neue Welt" ge- Die Töpfer werden in der Zeitschrift„ Der Töpfer" ersucht, zu erledigen find, die sonst zu anderen Tageszeiten gemacht wer- gangen. Erwähnen wollen wir noch, daß vor einigen Jahren den Zuzug nach Stettin( Werkstubenarbeiter), Rigdorf, den müßten, und so wird denn die Frühstückspause der Lehrlinge ein ähnlicher Bubenstreich gegen die Brother Bährwell aus- Rottbus, Königswusterhausen, sowie nach der Dfengeschäftlich ausgenügt und die gesetzlichen Bestimmungen umgangen. geführt worden ist. Damals war das Seil durchgefengt worden, fabrik in Freienwalde und nach dem Geschäft von Christian Ferner ist bemerkenswerth, daß, trotzdem es das Gesetz untersagt, fo daß es bei der Produktion riß und damals Beer mehrfache Glaser in Halle a. S. zu vermeiden. hochschwangere Arbeiterinnen länger als gewöhnlich zu beschäftigen, Brüche an Armen und Beinen erlitt. Der Streik der Riemendreher in Barmen dauert eine dort beschäftigte Arbeiterin nach Feierabend arbeiten muß und als sich dieselbe weigerte, länger wie eine Stunde nach Feier- Bu rekognosziren. Heute Morgen um 6 Uhr wurde aus fort. abend zu arbeiten, mußte fie dafür am anderen Tage Morgens dem Landwehrkanal bei dem Zoologischen Garten die Leiche eines um 3/45 Uhr anwesend sein. Die Bestimmungen über die Inne etwa 45 Jahre alten Mannes gelandet. Der Unbekannte, der Müller in Sonneberg haben wegen Verweigerung einer Die Maler der Puppentopffabrit von Rarl haltung der Sonntagsruhe scheinen für den Werkmeister eben von schmächtiger, leiner Gestalt ist, hatte einen schwarzen Hut Müller in Sonneberg haben wegen Verweigerung einer falls nicht vorhanden zu sein. Der§ 6 der von diesem ge- und Regenschirm bei sich und war mit einem braunen Ueber- Lohnerhöhung die Arbeit niedergelegt. Der höchste Lohn, den schaffenen Arbeitsordnung bestimmt ferner, daß die Arbeitszeit zieher, schwarzem Beinkleid, braunen Strümpfen und weißem nur ein einziger Maler erreichte, der zugleich als Ober- oder Mustermaler fungirte, foll bis jetzt 14,50 m. wöchentlich betragen im Sommer von Morgens 7 bis Abends 6 Uhr währt mit Unterzeug bekleidet, daß das Zeichen J. R. 10 trägt. haben. Da der Fabrikant, wie der Thüringer Voltsfreund" 11/ 2stündiger Mittagspause. Häufig jedoch müssen die Arbeiter über Mittag durcharbeiten und dann noch weiter nach Feier angiebt, sich rafseechte Pferde hält und ein eifriger, Sportsman" abend bis 10 und 11 Uhr, und so hat sich denn mittels einer ist, begreift sich's leicht, daß er die verlangte Lohnerhöhung für Bufammenstellung herausgestellt, daß von 29 dort be: un annehmbar erklärte. Noble Passionen tosten Geld. schäftigten Arbeitern pro Woche durchschnittlich ca. 100 leber stunden gemacht worden sind. Um jedoch diese Ausnutzung der Arbeiter recht zu verstehen, soll noch angeführt werden, daß zur Zeit in Berlin fast die Hälfte sämmtlicher Goldarbeiter- Gehilfen arbeitslos resp. ohne genügende Beschäftigung ist. Die Schöneberger Gemeindevertretung hatte im vergangenen Winter an Arbeitslose Prestohlen vertheilt; sie hatte hierbei ausdrücklich erklärt, daß diese fleine Beihilfe' nicht als Armenunterstützung angesehen werden solle, die der Empfänger nur auf Kosten seiner Bürgerrechte empfange. Jeht vor der Wahlberechtigter auf grund der empfangenen Unterstützung aus den Wählerlisten gestrichen. Hoffentlich wird von den Genossen, welche in der Gemeindevertretung figen, der Antrag gestellt werden, die Gestrichenen in die Wählerlisten einzutragen. Jeden falls gereicht dieser Vorfall in Zukunft zur Warnung vor fommunaler Mildthätigkeit, die der Arme mit dem höchsten Preise, dem Verlust seines Wahlrechts, zu bezahlen hat. Am ersten Pfingstfeiertag wurde der Frau des Tischlers Daniel Holzmann in dem Gutzeit'schen Gartenlokal( Juhaber Jahn), Landsberger Allee, von einem Kellner ein Bierseidel an den Kopf geworfen und die Frau ziemlich stark verwundet. Nach dem der Wirth den Namen des Kellners dem Manne genannt hatte, verschwand der betreffende Kellner von der Bildfläche. Die Leiche eines zirka 30 Jahre alten Mannes wurde gestern( Montag) gegen acht Uhr Vormittags von Schiffern im Humboldthafen bemerkt und am Dampffrahn Nr. 2 ans Land gebracht. In den Taschen des Todten fanden sich Notizen vor, welche auf die Person eines Richard Träger hinweisen. Soziale Uebersicht. Der Streik der Zimmerer Wiens dauert fort, ebenso der Streit der Photographen Tischler. versuch des bekannten Orientmalers Adolf von Medel Selbstmorde. In Künstlerkreisen macht der Selbstmord: Die Wiener Appreturarbeiterinnen haben ihren Streif großes Aufsehen. Der Künstler hatte gestern Morgen seine glänzend gewonnen, was um so mehr von Bedeutung, als dies Wohnung in der Maaßenstraße verlassen; als er nicht heimkehrte, das erste Mal war, daß österreichische Arbeiterinnen um Durch suchte man ihn heute Morgen in seinem Atelier Lüßowstr. 60a führung beruflicher Forderungen im Kampfe ftanden. Zu verund fand ihn mit einem Schuß in der linken Brust dort in einer banken haben sie diesen Sieg zunächst ihrer Einigkeit, 600 Arbeiterinnen hielten volle zwei Wochen tapfer aus; dann aber der Blutlache liegen. Er wurde in das Augustahospital überführt. thatkräftigen finanziellen Unterstüßung, die sie namentlich von Was den 33 Jahre alten, unverheiratheten Mann zu der That den klassenbewußten Arbeitern Wien3 genossen. Erleichtert wurde 35 Sonntag fand man den 47 Jahre alten Fabrikanten Emil Vogel- ihnen der Sieg dadurch, daß die Arbeiterinnen der Seidensang, der in dem Hause Kommandantenstraße 60 eine Fabrit von appreturen gleichfalls Forderungen stellten, womit diese auch fünftlichen Blumen betrieb, auf dem Boden des Hauses erhängt durchdrangen, ohne daß es zum Streit gekommen wäre. vor. Vogelsang scheint die That in einem Anfall von Geistesstörung begangen zu haben. Am Der Streik der Dockarbeiter Hulls ist beendigt und für die organisirten Arbeiter von großem Erfolg gewesen insofern, als Gewerkschaftsmitglieder wieder eingestellt und die feiner Organisation angehörenden Arbeiter entlassen werden. Polizeibericht. Am 20. d. Mts. Vormittags wurde ein vierzehnjähriger Laufbursche in der Wohnung seines Prinzipals Zu der Maßregelung in der Modelltischlerei von in der Jerusalemerstraße erhängt vorgefunden.- Bor dem Der Kongreß der deutschen Steinmehen und verwandter J. C. Pfaff, die wir in der Nummer vom 19. Mai mittheilten, Sause 42a fiel Nachmittags ein Mitfahrer während der Fahrt Berufsgenossen wurde in Frankfurt a. M. am 21. d. Mis., wird uns zur Ergänzung berichtet, daß nicht etwa bloß die vom Rollwagen, gerieth unter die Räder und erlitt bedeutende Morgens 10 Uhr, im Gasthaus„ Zum grünen Wald" mit folgender drei Entlassenen, sondern über 185 Arbeiter des Etablissements Quetschungen am Fuße und am Oberschenkel, so daß er nach der Tagesordnung eröffnet: Bericht des Verbandsvorstandes, Oram 1. Mai gefeiert haben und nur an jenen drei Arbeitern ein Charitee gebracht werden mußte.- Hinter dem Grundstücke ganisation und Organfrage, Agitation, Stellungnahme zu Streite, Exempel statuirt wurde. Fruchtstr. 1/2 wurde die Leiche eines etwa 50- jährigen Mannes Wahl des Verbandsvororts und des Verbandsvorstandes, Statistit, angeschwemmt. An der Ecke der Oranienburger- und Krausnit Anträge der Delegirten. Anwesend waren 24 Delegirte, die straße fiel Abends eine Frau beim Absteigen von einem Pferde- 25 Ortschaften mit 3988 Gewerkschaftsgenossen vertraten. Die bahnwagen zur Erde und brach das Schlüsselbein. In der Berichterstattung der Delegirten gestaltete sich zu einer allgemeinen Nacht zum 21. d. Mts. erhängte sich ein Buchhalter auf dem Kundgebung über den im Steinmetzgewerbe herrschenden außerBoden des Hauses Kommandantenstr. 60. Abends fiel ein ordentlichen wirthschaftlichen Niedergang, aus der hervorging, Droschfenfutscher während der Fahrt in der Thiergartenstraße daß die einzelnen Organisationen nicht mächtig genug sind, die vom Bocke seiner Droschke, wurde überfahren und erlitt bierbei in früheren Jahren eroberten Vortheile ihrem Umfange nach auferhebliche Verletzungen im Gesicht und an den Händen. Am Ein an den Stegliger Unglücksfall unwillkürlich 22. d. M. Morgens wurde auf dem Hose des Grundstücksrecht zu erhalten. erinnerndes Unglück ereignete sich am 1. Pfingstfeiertage Abends Chausseestr. 111 im Müllkasten die Leiche eines neugeborenen Die Zahl der Schiedsmänner in den 13 preußischen gegen 9 Uhr auf dem Bahnhofe der Nordbahn Schönholz- Kindes aufgefunden. Im Humboldthafen wurde Vormittags Oberlandesgerichten betrug am Schluß des Jahres 1892 Neinickendorf". Nach amtlicher Darstellung ist der Sach- die Leiche eines etwa 35jährigen Mannes angeschwemmt, Bor 18 046 gegen 18 051 im Vorjahr; davon kommen auf das Oberverhalt folgender: Als der von Stralsund kommende Schnellzug dem Hause Adalbertstraße 96 fiel Abends ein Mädchen beim landesgericht Köln 2239; denselben lagen 3905 bürgerliche die genannte Station paffirte, standen gegen 600 Baffagiere auf Abspringen von einem in der Fahrt befindlichen Pferdebahn- Rechtsstreitigkeiten vor. Bur Sühneverhandlung erschienen in dem Perron, welche mit dem Zuge nach der Bernauerstraße wagen zur Erde und erlitt eine Gehirnerschütterung, so daß es 2542 Fällen beide Theile, 1698 wurden durch Vergleich erledigt, fahren wollten. In dem Glauben, daß dies der fahrplanmäßige nach dem Krankenhause Bethanien gebracht werden mußte.ferner wurden 16 767 Fälle von Beleidigungen und KörperBug sei, drängte das bereits mit Fahrbillets versehene Publikum In seiner Wohnung, in der Prinzenstraße, wurde ein Kaufmann verlegungen an die Schiedsmänner des Oberlandesgerichts Köln nach der verschlossenen Barriere mit solcher Gewalt, daß der erhängt vorgefunden. Im Laufe des Tages fanden zwei kleine gebracht. In 8207 Fällen erschienen beide Theile zur Sühne. davorstehende Bahnwärter dem Andrang nicht widerstehen konnte Brände statt. " verhandlung, hiervon wurden 4836 Fälle durch Sühneverfuch mit Erfolg erledigt. Ein neuer Wermuthstropfen für die Innungsapostel. In Budapest haben Lehrlinge der Posamentenwaarenfabrit von Hohenberg die Arbeit eingestellt, weil einer ihrer Kameraden, der nur noch fünf Monate zu lernen hatte, und die Barriere aufging. Sofort drang die Menge von hinten nach und die vorgedrängte 15 Jahre alte da Triemer, Tochter des in der Zionskirchstraße 13 wohnhaften Malers E. Triemer, welche mit einer mit den Eltern befreundeten Familie einen Ausflug gemacht hatte, wurde von der Lokomotive des durchfahrenden Zuges gefaßt und am Ropfe derartig schwer verletzt, daß sie nach wenigen Minuten Ein böses Sündenregister wurde gestern dem Kaufmann von dem Bruder des Fabritbesizers törperlich gezüchtigt werden den Geist aufgab. Die Leiche wurde, nachdem der herbeigerufene Karl Benecke vorgehalten, als er der zweiten Straffammer follte. Die Lehrlinge sind übrigens auch zu ungefeßlicher SonntagsArzt Dr. Berliner in Reinickendorf den bereits eingetretenen Tod des Landgerichts I vorgeführt worden war. Der vieifach vor- arbeit gezwungen worden. Gerichts- Beitung. fonstatirt hatte, sofort nach dem Leichenschauhause in Reinicken- bestrafte Angeklagte ist auf eine schiefe Ebene gerathen, die ihn Die Mißhandlung der Lehrlinge durch den Meister gehört dorf gebracht. Dem am Montag Mittag an der Unglücksstelle nunmehr dem Zuchthause zugeführt hat. Im vorigen Sommer auch noch zu den Dingen, wovon sich die Weisheit der anwesenden Vater der Berunglückten wurde noch ein Regenschirm, verbüßte er eine Freiheitsstrafe in Plößensee. Seinen fauf- europäischen Staatsmänner nichts oder nicht viel träumen läßt. ein goldenes Armband, eine goldene Broche, zwei Schildpatt männischen Kenntnissen hatte er es zu verdanken, daß er von Haarnadeln und ein Paar blutbefleckte Handschuhe übergeben. einer Firma, die eine große Anzahl Gefangener beschäftigte, als In Brüssel wurde am Montag der internationale Die Mantille der Unglücklichen wurde erst auf dem Stettiner Buchhalter benutzt wurde. Er lohnte das ihm geschenkte Ver: Kongreß der Grubenarbeiter in der Maison du Peuple Bahnhof von der Lokomotive abgenommen. Eine Sefunde später, trauen dadurch, daß er sich Stempel und Briefbogen der Firma eröffnet. Bum Borfizenden wurde der englische Delegirte für und es wäre das Unglück unberechenbar gewesen. Die gericht aneignete. Wieder in Freiheit gesetzt, fertigte er sich selbst Northumberland Pickard gewählt; Deutschland war durch liche Untersuchung und auch namentlich, ob etwa den Bahn- höchst empfehlenswerthe Zeugnisse an und beging damit ver- Schröder- Dortmund vertreten, Desterreich durch Peter Ginger. wärter eine Schuld trifft, ist sofort eingeleitet. Etwaige Zeugen schiedene Schwindeleien. Dem Oberförster a. D. von Rothkirch Außerdem waren 38 englische Delegirte, darunter sechs Parlamentskönnen sich bei dem Vater melden. gegenüber gab er sich als Sohn eines verstorbenen Freundes des mitglieder, und etwa 15 französische Delegirte anwesend. felben aus und erhielt ein Geschenk von 25 Mart. Dann hatte Ein ruchloses Verbrechen, welches anfäuglich als er das Glück, eine Stelle als Buchhalter im Admiralsgartenbad In Venedig stellten die an den Eisenbahnen und im Hafen Unglücksfall ausgelegt wurde, ist am ersten Pfingstfeiertage in zu erhalten, er beging dort Fälschungen, Diebstähle und Unter- beschäftigten aftträger die Arbeit ein, weil man ihnen feine Spandau begangen worden. In dem Fröbe'schen Restauschlagungen. Die von ihm selbst ausgefertigten Ausweispapiere höheren Löhne bewilligte. Der Telegraph giebt die Zahl der rant Neue Welt", Grunewaldstraße, fanden während des Pfingst- lauteten auf einen adeligen Namen. Der Gerichtshof hielt es Streifenden auf 1000 an. feftes Spezialitäten- Vorstellungen statt und neben andern Künstlern nicht für angezeigt, dem Unverbesserlichen mildernde Umstände fraten auch die unter dem Namen Brothers Bährwell be auzubilligen, sondern verurtheilte ihn zu drei Jahren fannten hurmfeilläufer Westphal und Beer auf Buchthaus, vier Wochen Haft, 150 M. Geldstrafe einem 65 Fuß hohen Drahtseil auf. Am Sonntag begann die und fünfjährigem Ehrverlust. Die Haftstrafe wurde durch die Vorstellung um 3 Uhr und nahm vor einem tausendköpfigen erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erachtet. Publikum, welches den geräumigen Garten bis auf den Versammlungen. Der Verband der Möbelpolirer Berlins hatte am 15. Mat letzten Platz füllte, einen befriedigenden Verlauf; gegen Die Geschichte eines halben Hundertmarkscheines be- eine Versammlung. In derselben wurde über den Kassenbestand 5 Uhr betraten Brothers Bährwell daa Seil, um schäftigte fürzlich zum zweiten Male die neunte Berufungs- Straffowie über die Thätigkeit des Arbeitsnachweises Bericht erstattet. ihre Künststücke auszuführen. Alles ging fest gut bis kammer des Landgerichts I. Der Schneidermeister Stellmacher 3 ergab sich, daß um ein Drittel mehr Adreifen abgegeben zur letzten und schwierigsten Nummer. Beer setzte sich hatte im vorigen Jahre die Hälfte eines Hundertmarkscheines wurden, als Arbeitslose vorhanden waren. Nachdem Döring auf einen auf das Seil gestellten Stuhl, die Balance mit einer der Landstädtischen Bank der Laufig" an die zuständige Behörde zum Beitragssammler für den Often gewählt worden war, faßte 10 Meter langen Stange haltend, während Westphal auf der eingeschickt mit dem Verlangen, ihm dafür einen ganzen Schein die Versammlung den Beschluß, während der Wahlperiode teine Lehne des Stuhls eine Kopfstellung ausführte. In demselben als Ersatz zu geben. Die fehlende Hälfte des übersandten Versammlungen abzuhalten. Augenblick, als Westphahl auf das Seil zurücktreten wollte, machte Scheins sei von einem Hund gefressen worden. Eine Bank ist " diefes plöblich heftig schaukelnde Bewegungen, dadurch verloren gesehlich nur zum Ersatz beschädigten Papiergeldes verpflichtet, Im Verein deutscher Schuhmacher, Filiale Berlin II., beide Akrobaten ihren Halt und stürzten in die Tiefe. wenn der Juhaber die größere Hälfte vorzuzeigen im ftande sprach am 7. Mai Genosse Timm über die Bedeutung der Westphahl, welcher den Stuhl noch hielt, schleuderte während des ist. Das von Stellmacher eingesandte Stück schien der Gewerkschaftsbewegung und den Klaffenkampf der Arbeiter. Der Falles denselben in das Sicherheitsneh, während er selbst infolge Bank die kleinere Hälfte au sein; fie vermuthete, daß Redner ermahnte die Anwesenden, an der gewerkschaftlichen sowie diefer Bewegung im Bogen hinunterflog. Im Falle ftreifte Weft es auf einen Betrug abgesehen war und erstattete An- an der politischen Bewegung unerschütterlich festzuhalten; zum hal die Kante des Netzes und schlug alsdann mit solcher Ge- zeige. Das Schöffengericht verurtheilte derzeit auch den An- Schluß forderte Zimm die wahlberechtigten Kollegen auf, ihre wart gegen einen Stuhl im Garten, daß die Holzlehne aer- getlagten zu einer Gefängnißstraße von sechs Monaten. Im Stimme bei der nächsten Reichstagswahl geltend zu machen. n Der Diskussion sprachen mehrere Redner im Sinne des Referenten. Das treffliche Schriftchen unseres Engels über Ludwig Feuerbach Im Verschiedenen machte der Vorsitzende bekannt, daß vom giebt über diese Dinge Aufschluß. Polizeipräsidium ihm wiederholt eine Aufforderung zugegangen Anton v. Schmerling, ehemaliger österreichischer Minister, sei, die Mitgliederliste der zweiten Filiale einzusenden. Die Ver- ist am Dienstag Nachmittag in Wien gestorben. fammlung nahm demgegenüber einen Antrag des Kollegen Fleischer Große Fenersbrunst. In dem Wien einverleibten Voran, wonach der erste Bevollmächtigte beauftragt wird, die Polizei orte Simmering äscherte eine große Feuersbrunft 30 Ge an den Hauptvorstand in Nürnberg zu verweisen. Ins Ver- bäude, darunter. 13 Wohnhäuser, ein. Der angerichtete Schaden gnügungskomitee zum Stiftungsfest der ersten Filiale wurden wird auf 200 000 Gulden geschäßt. Gefert, Selchow und Stumpe gewählt. Nach Erledigung des Ein furchtbarer Wolkenbruch G. Tempel. Das Schreiben ist vom firchlichen Standpun aus torrekt. Wer sich nicht kirchlich trauen und feine Kinder nicht taufen läßt, wird sich ja ohnehin darüber trösten, daß e deshalb von der Theilnahme am Abendmahl mie den sonstiger tirchlichen Ehrenrechten" ausgeschlossen wird. Der Former Alwin Körsten wohnt Berlin SO., Stalizers straße 68/64. G. 2. Dagegen ist nichts zu machen: der Willfür ist in Fragetaftens erfolgte Schluß der Versammlung. Darauf fand Gegend von Gleiwig nieder, ruch sing am 20. Mai in der diesem Falle durch das Gesetz breitester Spielraum gelaffen. ein gemüthliches Beisammensein mit Zanz statt. Reinickendorf. Am 17. Mai tagte hier eine öffentliche Wählerversammlung, in welcher Adler über die bevorstehende Reichstagswahl einen vortrefflichen, oft von Beifall unter brochenen Vortrag hielt. Nachdem die Aufforderung des Redners an die Wähler, vollauf ihre Pflicht zu thun, damit ein Sozialdemokrat als Sieger aus der Urne hervorgehe, mit brausendem Beifall aufgenommen worden war, wählte die Bersammlung ein aus den Parteigenossen Haß, Granatenftr. 17, Knauf, Klingmann, Gramm und Potraz bestehendes Wahlkomitee. Nach Erledigung einiger fonftigen Angelegenheiten wurde die Bersamm lung geschlossen. Achtung! Große öffentliche Bersammlung der Filzschuharbeiter und Arbeiterinnen von Berlin und Umgegend am Donnerstag, den 25. mat, Abends 8 Uhr, im 2otale des Herrn Stollig, Neue Friedrichstr. 44. Sämmtliche Schuhmacher find zu dieser Versammlung eingeladen. 4 " Otto Er verursachte eine große Ueberschwemmung und richtete bedeutenden Schaden an. In Gothenburg( Schweden) grassiren die Poden. Bei Kasan gerieth auf der Wolga inmitten einer größeren Anzahl dort versammelter Petroleumbarten eine leere Barte und eine solche mit ungefähr 30 000 Bud Petroleum in Brand. Es gelang, das Feuer zu lokalisiren;' Menschen sind bei dem Brande nicht umgekommen. mehrere Häuser zerstört. Durch ein Erdbeben wurden in Zheben( Griechenland) Herel. Es ist unseres Erachtens die gegen Sie ergangene Entsche Sung zu Unrecht ergangen. Treten Sie aber jedenfalls nunmehr schleunigst ausdrücklich aus der Kasse aus, zumal, wie wiederholt hervorgehoben, von vielen Seiten über die Grundfäße, nach denen die Zukunft" verwaltet wird, geklagt wird. Wenn Sie Berufung einlegen wollen, müssen Sie sich au einen Anwalt wenden. M. W. 40. Das Gesetz betreffend die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dienstlohnes vom 21. Juni 1869 läßt die Pfän dung des Gehalts wegen Alimente der Frau und der ehelichen übersteigende Beamtengehalt unterliegt der Pfändung(§ 749 Kinder, nicht aber wegen der Anwaltskosten zu. Das 1500 m. der Zivil- Prozeßordnung). H. S. Weeling. Wenn ein Kind unter 7 Jahren eine Scheibe einwirst, so haftet der Bater, sofern er die ihm obliegende Aufsicht gröblich oder auch nur aus einem mäßigen Versehen vernachlässigt. Klein. Ja, das Recht hat er. Meldung, daß ein zwölfjähriger Knabe falfches Aus Wien wird gemeldet: Man erinnert sich noch der Pa piergeld gemacht haben sollte. Der Fall tam am 18. Mai vor dem Schwurgericht zur Verhandlung, stellte sich aber etwas anders dar, als die ursprüngliche Meldung lautete. Der zwölf jährige Johann Kern war allerdings ein fleißiger braver Junge, der viel Talent zum Zeichnen besigt, aber die falschen Lese- und Biskutirklub„ Centrum". Außerordentliche GeneralGulden hat er doch nicht fabrizirt. Sein Vater, der 36 jährige versammlung am Mittwoch, den 24. Mat, Abends 9 Uhr, bei Sommer, Grün- Schuhmacher Johann Kern, machte sie, und die Mutter vertrieb S. N. Ja, der Ehemann muß die davongelaufene Frau straße 21. Borstandswahl. fie, wobei schließlich auch der Junge mitwirken mußte. wieder bei sich aufnehmen, darf aber ein Unbescholtenheitsattest Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch, 13 den 24. Mai, Abends 8% Uhr, gemüthliche Zusammenkunft der Landsleute im die Sache entdeckt wurde, gab die Mutter für die Zwischenzeit verlangen. Bereinslotal Kommandanten- Garten", Kommandantenstr. 10-11. Borträge, an, daß ihr Sohn der Fälscher sei, und dieser mußte mit ins Alter Abonnent 4. Der schlechte Gang Ihres Geschäftes Unterhaltungen. Mittwoch, den 31. Mat, Bortrag über: Wird's noch Gefängniß wandern, bis sich herausstellte, daß die Aussage der verpflichtet den Wirth nicht, Sie vom Vertrage zu ents Kriege geben?" Referent Landsmann Böteführ. Mutter unwahr sei. Arbeiter Bildungsschule. Bei der heutigen Verhandlung hielten binden. Mittwoch, Abends 8%-10% Uhr: NordVater und Mutter die Aussage, daß der Sohn der Fälscher sei, Schule, Müllerstr. 179 a: Unterricht in Deutsch( unt.)." Dft- Schule, 2. S. 1460. Sie tann wegen Ronkubinats einschreiten. Martusstr. 31: Unterricht in logit. Süd- Sule, Martendorferstr. 6 aufrecht, sie konnten aber damit gegen den treuherzigen Jungen C. M. 201. Der Mann fann die Frau als Zeugin Unterricht in Geschichte( mittl.). Südost- Schule, Reichenbergerstr. 133: nicht aufkommen, und auf eindringliches Ermahnen des Präst- nicht vertreten. Unterricht in Rechnen, Deutsch( oberes). In allen Unterrichtsfächern, mit denten gestand endlich der Vater, daß er selber die Noten geZeigen Sie an, daß Ihre Frau verreist ist. Ausnahme Mathematit und Buchführung, können noch Schüler und Schülerinnen macht und den Jungen nur zum Ausgeben angehalten habe. der Arzt, wenn ihm ein Runstfehler nachgewiesen werE. B., Boeckhstr. 4. Die Herrschaft ist nicht verpflichtet, auch jezt im Laufe des Semesters, eintreten. Lese- und Diskutirklube. Mittwoch. Bereinte Kraft, Abend Der Knabe wurde freigesprochen und der Vater zu sieben, die den kann. 8% 1hr, bet Klein, Schönleinstraße 6. Johann Jacoby, bet Frtz Mutter zu drei Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Liette, Schwedterfir. 33. Seine, jeden Mittwoch vor dem 1. und 15 F. G. B. Ohne Angabe, wo die rothe Fahne hängt, nicht: jed. Monats, Ab. 8% Uhr, im Restaur. Grube, Mariendorferstr. 10.- Gesund- Aus Tralee wird berichtet: Als am Montag ein mit zu beantworten. brunnen, Abends 8½ Uhr, bei Haferland, Bellermannstr. 87. Gleich Schweinen beladener Gisenbahnzug, in welchem sich auch zwei heit, Abends 8% Uhr bei Stramm, Ritterstraße 123. F. M. Schw. 26. 1. Schneiderrechnung aus dem Jahre Abends 8% Uhr, bei Schmidt, früher Albrecht, Knesebecstr. 82. Seine, Nirdorf Waggons mit Passagieren befanden, den Berg Glenagolt, elf 1889 ist, falls nicht ein Anerkenntniß in der Zwischenzeit erfolgt, Reimer jeben Mittwoch bet A. Brosch, Wilhelmshavnerstraße 23. Lese Meilen von Tralee, hinabfuhr, verlor der Lokomotivführer die seit 31. Dezember 1891 verjährt. 2. Ihre Sachen haften für die und Disfutirklub 3entrum", Abends 9 Uhr, bet Sommer, Grünftr. 21 Gewalt über die Bremsvorrichtung; infolge dessen stürzte die Schulden Ihres Mannes nicht; Sie müssen schleunigst Klage Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle Aenderungen mit Schweinen beladene Wagen stürzten aus einer Höhe von Lokomotive beim Passiren einer Brücke in den Fluß. Sieben erheben( Neue Friedrichstr. 13, Anmeldestube). tm Vereinstalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 70. Arbeiter Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwochy. Uebungs- vierzig Fuß in den Fluß, der übrige Theil des Zuges entstunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Andrcasstr. 26, bei Schirmacher. Stebesfreiheit 1, gleiste und wurde sehr stark beschädigt. Der Lokomotivführer Freya,( Gent. Chor), Alte Schönhauserftraße 22-23, Bögow's Braueret. Silaritas, Hochstraße 32 a, bet und zwei Heizer wurden getödtet, elf Passagiere schwer verletzt. Wilte. Deutsche Giche, Blumenstr. 46, bei Went. cho 1 Pankow, Grauenhafte Verwüstungen find, wie aus Levanger in Echulzefir. 27.- Gefango. der Steinmetzen, Johannisstr. 20, bet Müller. Norwegen gemeldet wird, im Bördal durch einen Erdrutsch ver- nichts anderes vereinbart ist, die Kündigungsfrist für mit höheren Clin. Nach§ 132a der Gewerbe- Ordnung beträgt, falls 2yra 1, Raupachstr. 6, bei Stachel.- Hand in Hand 1, Reichenbergerstraße 16 bei Bäzoldt.. Schneeglödchen 2, Potsdam, Brandenburger ursacht worden. Die Ausdehnung des Erdrutsches umfaßte technischen Dienstleistungen betraute Personen sechs Wochen( zum Kommunitation 16, bei Glaser. Unverbroffen, abends 8% Uhr, bei Sachs, 5 Kilometer in der Breite und 10 Kilometer in der Länge. Es 1. des nächsten Quartals). 2indowerstr. 26. Flöter'scher Gesangverein, Roppenftr 48c, bet Lorenz. follen gegen 100 Menschen verschüttet worden sein. Der KomRütli, Friedenau im Kurhaus.- or wärts 5, Friedrichshagen, Nundthett, munalvorsteher Tessem mit Familie, die Frau und die Kinder Abonnent in G. Ja. bei Lerche. 2orbeerkranz, Lichtenbergerstr. 21 bei Seife. Südost 1. P. N., Berlin. Der am 15. Juni 1893 zu wählende ReichsKöpnickerstr. 191, Restaurant. Soffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich des Wege- Assistenten Rostad und viele andere Personen werden tag beginnt eine neue fünfjährige Legislaturperiode, lebt also Karlstraße 34, bei Schulze. Rothe Nelte Schöneberg, Golz vermißt. straße 48, bei Siegeler. Gefangverein der Kupferschmiede, Oberhalb des Erdrutsches sind 7000 Maß Land fünf Jahre lang, falls er nicht zuvor aufgelöst wird. Straße 11 bei Feind. Bergißmein nicht, Schulstraße 29, im überschwemint. 22 große Höfe und viele Häuslerftellen Stipendiat. Stipendien sind keine Armenunterstützungen: Wedding Kasino. Concordia", Dieffenbachstraße 53 bet find total zerstört, Holy." Deutscher Männerfang", Belforterstraße Nr. 15, bei fürchtet. Die Bewohner der oberhalb des Erdrutsches belegenen weitere Abrutschungen werden be- der Stipendiat ist wahlberechtigt. Schneider. Gefangverein Botosblume, Alte Jakobstr. 96-97, bei Fial Höfe sind in voller Flucht. 2., Magdbg. Besten Gruß. Nein, leider sind einzelne Mits Gesangverein Freiheitstiänge, Alte Jakobftraße 68. 400 Soldaten find bei den theilungen aus Reichstagsreden strafbar, der Verfolgungsjagd Männer Gefangverein ibertee 1, Guvryftraße 24, bet Zielsch, Rettungsarbeiten beschäftigt. Das Storthing bewilligte ein- entzogen sind nur wahrheitsgetreue Berichte über ReichstagsUnverzagt Langeftr. 65 bet Tempel.- Gefangverein orbeertrans 2. stimmig 10 000 Kronen zu den ersten Hilfsmaßnahmen. Drantenstraße 190 bet Katsch. Gesangverein& tedeslust in Fürstenwalde Verhandlungen, nicht Zitate aus denselben. bet Haupt, Müncheberger Chauffee. Sängerchor der Maler, StallDas für Chikago bestimmte Wifinger- Schiff passirte Huffiten 20. Sie sind nicht wahlberechtigt, so lange Sie schreiberstraße 29 zum eichenen Stab. Freiheits- Gruß, Schönhauser am 11. d. M. Fair Isle zwischen den Ortney- und Shetland- noch mit der Zahlung für die Krankenkosten der Gemeinde gegens Allee 46 bei Busse. Gefangverein" offnung, 8", Brandenburg a. 6 Inseln. Das Fahrzeug hatte in der Nordsee mit widrigen über restiren bei Weidner. Gesang Berein Titania", Cuvrystraße 48 bei Winden und schwerem Seegang zu kämpfen, die es wieder an find zur Zahlung verpflichtet. gleichviel ob sie gestundet sind oder nicht- und Seidler. Gefangverein Sangesblüthen Blumenstr. 38 bet Sente. Gesangverein Moabit, Wilhelmshavenerstr. 28 bei Ruba. Männer- die norwegische Küste zurückwarfen. Selbst Dampfschiffe mit Gefangverein Liederlust, Fichteftr. 29 bet 9. Krösche. Bortrag und Diskussion. towsky. = " Wein Gefangverein C. M. Die Kündigungsfrist bei städtischem Gesinde beträgt, falls nichts anderes vereinbart ist, sechs Wochen. Bei monats= weise gemietheten Dienstboten findet die Auftündigung bis am 15. jedes Monats zum nächsten Ersten statt. 794 W. E. Durchschnittlich: für Beistand bei der Geburt C. K. Ist wahlberechtigt. Lübeckerstraße. Es wurde auch damals mit Liftenabschriften gearbeitet. Gleichheit", Pappel- Allee 3-4 bet A. Meinhardt. Gefangverein 10 Meilen Fahrgeschwindigkeit pro Stunde konnten tagelang 6, für jeden folgenden Besuch 1 M. yra 3, Briß, Bergftr. 65 in Rirdorf.- Gesangverein Freiheitstlänge 2 gegen die hohe See nicht vorwärtskommen. Eberswalderstraße 5.-- Kaiser'scher Quartettverein, Strautstr. 6 bet Rudolf. Das brasilianische Kriegsschiff ,, Almiranta Barrosa" Arbeitergefangverein von Briz in Briz, Rosenfeeterraffe. verein Sängerfreiheit, Naunynstr. 43 bei Fritz Fröhlich. Gefang hat im Rothen Meer bei Ras Gharib Schiffbruch gelitten. Ginig teit 3, Groß- Lichterfelde, bet Gries. Junge Eiche, Reinickendorf, GesellAmerikanisches. Das Stationsgebäude der Detroit: und H. K. Das Testament ist giltig und unanfechtbar. Die schaftsstraße 11 bei Hartmann. Milwaukee- Bahn bei Grand- Lapids, Michigan, ist von einer be- Verwandten, die im Testament nicht bedacht sind, sind keine Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.( Bu waffneten Räuberbande überfallen worden. Glücklicherweise war Pflichttheilserben und haben deshalb kein Recht. schriften find zu richten an B. Senter, Bergmannstraße 21, of 3 r.) die Polizei sehr schnell zur Stelle; es entspann sich ein mörderi Mittwoch: Pollack- klub u stige Brüder, Manteuffelstr. 46 bei Liewald. M. W. Sie muß vorher anfragen. Gefelliger Verein Fridolin, Brunnenstr. 85 bei Wolff. Privatscher Kampf, wobei die Räuber den Kürzeren zogen, leider aber Kleinwittenberg. Nicht bei dem Gemeindevorsteher, Theater- Verein Durch Nacht zum Licht, Dresdenerfir. 116 bei Gründel. gelang es nur, einen Theil derselben gefangen zu nehmen. Die sondern bei der Polizeibehörde hat die Anmeldung zu erfolgen. Touri stenklub Nachtfalter, Frankfurter Allee 66 bet Burmann. Zambour verein Vorwärts( Nixdorf) Hermann und Wanzlichstraßenübrigen konnten ihre Flucht nach dem Walde bewerkstelligen. Saalabtreiberei ist eine Schw... ierigkeit, auf die unsere Ecke bei Kober. Rauchflub Eiserne feife, Triftstr. 1 bei Hoffmann. Während der Sonnabend- Sizung des Frauentongresses Humoristischer Rauchtlub, Görligerstr. 42 bet Bicht.- Geselliger Chicago stürzte eine 12 Fuß hohe Tribüne, auf welcher sich Agitation auf dem Lande häufig stößt. Berein Brüderlich feit Georgentirchstraße 65 bei Müller. Musikverein Bautenschwengel Annenstraße 16 bei Ehrenberg. Berein Rhetortt etwa 75 Frauen befanden, zusammen. Acht Frauen, fämmtlich Naunynftr. 86 bet Bubeil Abends 8 Uhr. Amerikanerinnen, sind mehr oder minder schwer verwundet; ge tödtet wurde niemand. Tegelerstraßen- Ecke. abend 9-11 Uhr abends bet Labe, Beughofstr. 8. 9 Turnverein Ge efund # in Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Mittwoch. Gefangverein Knospe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstatt, Belle- Alliancestraße. Musikverein Worwärts, Abends 8% bis 10% Uhr, Langestraße 108 Die größte Druckerei der Welt ist wohl die RegierungsBriefkaffen der Redaktion. bet Nebelin. Männer- Gefangverein 28albtapelle a, Abends 9 Uhr, druckerei in Washington. Ihr Unterhalt tostet jährlich durchRestaurant Kayser, Stalizerstr. 22. In unserer Expedition gingen zum Wahlfonds ferner Abends 8-11 Uhr Uebungsstunde in Geisler's Restaurant, Fenn- und Personen beträgt 3100.. Mufit- Dilettantenverein Brectofa, schnittlich 3 500 000 Dollars, die Anzahl der in ihr beschäftigten folgende Beträge ein: In dem Etablissement werden die 4 Hornbauer, Stralau, 1,-. Puker- Rolonne Ernst Rogge 21,-.. Turnverein Hoffnung, Abends 9 Uhr, im Restaurant Schröber, Man- fämmtlichen Druck- und Buchbinderarbeiten für die beiden Bigarrenfabr. Biesing u. Krause 5, Gesammelt in der Bronces teuffelftr. 9.- straftfurnverein Jugendtraft, jeden Mittwoch und Sonn: Häufer des Kongresses, die verschiedenen Ministerien und deren waaren Fabrik von Nielbock u. Heß 5,50. Durch H. Müller, brunnen. Die 2. Männer- Abtheilung turnt heute von 8-10% uhr abends zahllose Bureaus, das Bundes- Obergericht, die National Rottbuferdamm 11, 2,50. Gustav Gutknecht 1,-. Tischlerin der Turnhalle, Freienwalderstraße 39. Abends 9 Uhr Uebungsstunde bet Faustmann, Reichenbergerstraße 78a. Fraftturnverein eroItna, bibliothek, turz jeden Regierungszweig hergestellt, der nur irgend werkstatt Krause u. Ko., Moabit, 5,10. Bon den Arbeitern Athletenverein Atlas, Abends 9 Uhr, Uebungsstunde, Universum, im vorigen Jahre 210 000 Ries Papier, die 100 000 Dollars Kanonenfabrik 1,-. etwas zu drucken hat. So verbrauchte die Regierungsdruckerei Schwarzkopff's, Ackerstraße, 14,50. Gin Rother in der Spandauer Brunnenstr. 119. H. 22, 2, Mobschall, Charlotten Theater- und Bergnügungs- Verein Sumanitas abends sx Uhr bet fosteten, 24 000 Pfund Druckerschwärze, 28 400 Pfund Leim, burg, 1,- Drei rothliegende Schmiede in einer schwarzen Reed, Lothringerstr. 94.Bergftr. 12, Restaurant Reblig. Bühnenverband Othello, Abends uhr, 6000 Pfund Faden, 4000 Pfund Zwirn, 4000 Bfund Glycerin, feit 8,50. Durch Hatscha, Glasschleifer, 1,75. Bennewitz 1, Theaterverein uttania 2", Abends 9% Ubr, 14 000 Pfund Seife, 140 Faß Mehl, 6000 Pfund Pottasche, Bude 3,-. Rauchklub Felsenfest 3, Mitglieder von HeiserRestaurant Lothringerstr. 101. Geselliger Bergnügungsverein Stegia, Abends 9 Uhr, tin Restaurant 4000 Pfund Antimon, 2000 Pfund Zinn, 1000 Pfund Plumbago, Die Pußer für Freiheit, Wahrheit und Recht vom Bau Sommer, Grünstraße 21.- Kreuzfibel, bet Gumlich, Reichenberger 800 Pfund Höllenstein, 700 Pfund Wachs, 3600 Pacete Gold- Potsdamerstr. 28, 10,-. Gesammelt von Bildhauern und deren ftraße 149.- Fidele Brüder, bei H. Mrose, Lachmannstr. 5. Derein Frei Weg", Abend 9 Uhr bei Sieblutab, Manteuffelstr. 86. Touristenblatt, 40 000 Fuß russisches Leder, 4000 Dutzend Schaffelle, Freunden beim Frühkonzert in Keller's Hofjäger am 1. Pfingst Bergnügungsverein uftig- Froh, Mittwoch 9 Uhr, Märtt fcher of, 4000 Stück Buchtuch, 300 Dußend türkisches Safftanleder und feiertag durch Hlbg. Hrtg. Dpt. 10,70. Buyer- Kolonne Ortel, Admiralstr. 18c. Sigung. Rauchflub Roochloch, Abends Uhr, bei Kierstein, Admiralfir. 33. und ähnliche Arbeiten werden vertragsmäßig in New- York und sammelt beim Frühschoppen vom Gesangverein Freiheitsgruß 4,50. 230 Quadratfuß Kalbsleder. Alle lithographischen, fartographischen Hytestraße, 8,50. Bußer- Rolonne Hoppe u. Sipfe 4,-. GeRauchflub& affalle, Abends, bei Lock, Friedrichsbergerfir. 11.- Rauchtlub Mothe Nelte, bei Steuer, Weinstr. 22.- Sumoristischer Rauch Philadelphia besorgt und beanspruchen allein eine jährliche Aus- W. Wegeleben's Werkstatt 2,-. Von einigen Malern bei Kohler Ilub, Abends 9 Uhr, bei A. Niemann, Görligerstr. 42. Rauch lub Sans: gabe von 70 000 Dollars. souci, Boechstraße 51.- Rauchflub Ohne 8wang, Abends 9 Uhr bei 10 000 Dollars jährlich bezahlt. Für Stahlstiche werden gegen Bau Schöneberg 3,20. Von einigen Zimmerern des Westens, Späth, Weinstr. 28. Rauchflub Grüne Quaste, Abends 9 Uhr, bei gef. durch Frommelt 9,-. Dachdecker der Firma Lieh 3,-. Echlüter, Kleine Markusstr. 10. Rauchflub Bultan, Abends 9 Uhr bei Reinertrag einer Zigarre durch eine amerit. Auktion in NiederBittler, Mariannenstr. 48.- Rauchtlub, GoldeneQuaste", Abends 9 Uhr bet Muß, Jostystr. 8.Schönhausen Elysium 2,40. Schulz, Statklub" Kairo" 5,-. Rauchtlub gutgefinnter Freunde, Abends 8 Uhr bei Neumann, Höchstestr. 28. Rauchklub Schmotes- Werte, Tischlerei Siebert, Adalbertstr. 20( 5 Tischler) 2,50. Tischler der Köpenickerstraße 121a bei Schöbel. Rauchtlub Vorwärts GD." Herrmann'schen Werkstatt und mehrere Freunde 5,80. Tischlerei Waldemarstraße 74 bet George. Humoristische Pfeifen brüder Gareis 1,80. Ertrag amerit. Auktion a. d. Partie des Verbandes Rauchflub der Geschäftsdiener, Packer durch Alboledt 10,-. Bon dem Bau Hildebrandt Chokoladenfabrik K. und B. 2,-.„ Ungenannt" 1,-. Ges. von den rothen Böttchern der Unionsbrauerei 6,60. Plagemann'sche Tischlerei, Lübke-50. Tischlerei von A. Kühn, Fruchtstraße 25 8,- Hannchen's Ver Ralfmaden, Bau Göthestr. 1,50. lobung 4,-. Rothe Chepaar 1,-. A. D.-, 50. Rothe Gießtapelle, Neue Grünftr. 1,80. Buchdrucker der Firma ReinDie Rothen aus der hold Strauß 7,90. Böttcher von Lindner Rigdorf 3,-. Tischlerei Jakob Moleschott, der hervorragende Naturforscher, ist am Hohensee und von einem Maurerarbeitsmann 5,50. Pfropfen20. Mai in Rom plöglich gestorben. Er wurde in HerzogenBerein Wedding," Es gelingt uns doch" 5,-. Tischlergeselle busch( Niederlande) am 9. August 1832 geboren. Als Heidelberger Nikolai 1,-. Die rothen Gäste bei Schober, Manteuffelstr. 116, Etudent gehörte er dem demokratischen studentischen Reformverein Briefkaffen der Redaktion. 1. Rate, 3,50. Wiktoriaftraße 3,-. Sammelliste 000 209 11,25. In Heidelberg begann Molefchott feine akademische S. C. Bei welcher Gelegenheit, d. h. in welcher Nede und Die rothen Arbeiter von Röffemann und Rühnemann 18,-. Lehrthätigkeit. Berühmt wurde er durch seine verdienstvollen an welchen Tage Bismarck den berüchtigten Ausspruch that: Einige Stammgäste von Sommerfeld A. G. 1,20. Wegen Lohnnaturwissenschaftlichen, den Materialismus vertretenden Schriften, Ich will Millionäre züchten( oder: Meine Wirthschaftspolitik überschätzung 2. 3. G. Sch. 3,-. Von Buyer- Kolonne ZegelDor allen durch seinen Kreislauf des Lebens" Der geht darauf hin, Millionäre zu züchten), das können wir aus Drt G. G. durch Gleinert 4,10. Albert Wachs 3,-. Tischlerei Heidelberger Senat ertheilte ihm auf Befehl der Regierung dem Gedächtniß nicht sagen. Es war anfangs der achtziger von Hülsenbek Kroll u. Komp. 8, Werkstatt Kempin 24b wegen feiner materialistischen Lehren eine Verwarnung; Moleschott Jahre in einer Rede zur Begründung seiner famosen Wirth- und dem Gastwirth Brehm 128, S. D., Staligerstraße 9,-. legte darauf im Jahre 1854 sein Lehramt nieder. Er war dann schaftspolitik, nachdem er durch die Attentate einen gefügigen May und Morib, 2. Rate, 1,50. K. Delmenhorst 1,10. Gotthilf Profeffor in Zürich und Zurin. Seit 1878 lehrte er an der Angst- Reichstag erlangt hatte. Der Ausspruch ist von Bismard Naute 2. Rate 11,60. Arbeiter Bildungsschule Nord, Auktion, Hochschule in Rom. Moleschotts Wirksamkeit bedeutet eine aus- niemals bestritten worden. 5,00. Arbeiter Bildungsschule Nord, 2 Gytratänze, 2,00. Ge gezeichnete Reaktion auf bie metaphysisch- ideologischen Lehr- E. M. 24. 1. Ihr unfrantirter Brief tostet 20 Pf. Porto. sammelt in der Tischlerei Riesop, Linienstr. 10, 7,00 m. Verein meinungen der Naturerkenntniß. Sein Materialismus aber 2. Der Bundesrath besteht aus den Vertretern der Staaten, die der Mineralwafferarbeiter 10,-. A. H. 150. wurde überholt und aufgehoben durch die von Marr zum Deutschen Reich gehören. Wieviel Stimmen jedem Staat Summa 307,20. Bereits quittist 8405,15.; in und Enaels begründete materialistische Geschichtsphilosophie. zustehen und das weitere fteb Art. 6-10 der Reichsverfassung. Summa 8712,85 Abends 9 Uhr, Klosterstraße 88, beim Genossen W. Salzwedel. Deutsche Eich e, Abends 9 Uhr bei John, Waldemarstr. 52. Rauchflub Lustige Brüder jeden Mittwoch Abend 8% Uhr Manteuffelstr. 65 bet Möbius. an. Stattlub Treff, Abends sy Uhr, bet Otto Babel, Frankfurter Allee 90. Vermischtes. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Paris, 23. Mai. Das Schwurgericht verurtheilte Arton in contumaciam wegen der zum Schaden der Dynamitgesellschaft begangenen Veruntreuung zu 20jähriger Buchthausstrafe, und wegen des an Sangleroy begangenen Bestechungsversuches zum Berlufte der bürgerlichen Rechte auf 5 Jahre sowie zu 400 000 Fr. Geldbuße. Ost- u. Westpreussen. Fr. Kranken- u. BegräbnissGroße öffentliche Versammlung am Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Joel, Andreas- Straße Nr. 21, oberer Saal. Tagesordnung: 1. Vortrag des Frl. O. Baader über: Die Wahlbewegung und die Landarbeiter der östlichen Provinzen". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Landsleute werden ersucht, recht zahlreich zu er fcheinen. Die Agitationskommission. J. A.: Carl Rott, Münchebergerstr. 29. Achtung! Filzschuharbeiter. Achtung! Große öffentliche Versammlung aller in der Filzschuhbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend am Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Situationsbericht des Streifs. 4. Dis fuffion. 5. Verschiedenes. 411/3 Sämmtliche Schuhmacher sind zu dieser wichtigen Versammlung eingeladen. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitationskommission der Filzschuharbeiter von Berlin u. Umgeg J. A.: Köpníc. Frauen- und Mädchen- Bildungsverein des arbeitenden Volkes für Berlin und Umgegend. Am Donnerstag, den 25. Mai d. J., Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Nagel, Schwedterstr. 23: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Gründung einer Filiale für den Norden. Gäste willkommen. Um regen Besuch wird gebeten. Achtung! Friedrichsberg. Achtung! 411/3 Große öffentl. Wählerversammlung am Donnerstag, den 25. Mai 1893, Abends 8 Uhr, 1 im Saale des Herrn Müller( Kronprinzen Garten), Frankfurter Chaussee. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehende Reichstagswahl. Referent Stadtverordneter Borgmann. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten Entree nach Belieben. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Schöneberg. Große öffentliche Das Komiter. 837/8 Wähler- Versammlung am Donnerstag, den 25. Mai, Abends 8 Uhr, in der Schlossbrauerei Schöneberg, Hauptstrasse 60-63. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Kandidaten Fritz Zubeil über: Die bes vorstehenden Reichstags- Wahlen und das Proletariat". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Bur Deckung der Unkosten wird ein Entree von 10 Pf. erhoben. 418/9 Das Wahlkomitee. KLF Mittenwalde. Große öffentl. Volks- Versammlung am Sonntag, den 28. d. M., im Lokale des Herrn Benedix zu Mittenwalde. Tagesordnung: Die bevorstehende Reichstagswahl. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. Entree 10 Pfg. Dr. Thompson's Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel der Welt. 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