$ 19 Nr. 63. d Erscheint täglich außer Montags Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats Itch 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschlandu.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. Eingetrc.gen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Jihada 48. Jahrg. 瓜 Vorwärts Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3 bis 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Volksblatt. Grip Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Sonntag, den 15. März 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Die Nihiliffenprozente. Jahre 1886 verbreitete fich unter der revolutionären Jugend aus früher erwähnten Gründen noch nicht enthüllt werden unverkennbar eine tiefe moralische Entmuthigung. Aber dürfen. Jedenfalls hat sich seit 1889 eine Strömung Es war im Dezember 1883. Gerade ein Jahr war schon im März 1887 ergriff die Polizei wieder eine bemerkbar gemacht, die ein nachdrucksvolleres terroristisches bergangen, seit Schelioboff und Sophie Perowskaja den Schaar von jungen Leuten beiderlei Geschlechts am Vor- Vorgehen verlangt und eine immer eifrigere Beschäftigung Tod am Strange erlitten, seit Alexander Michailoff in abende des Tages, an welchem sie ein Attentat gegen den mit chemischen Experimenten hervorruft. So denkt man Schlüsselburg, dem Sack von Stein, eingeferfert wurde. Kaiser geplant hatten. Die Regierung hatte jeßt nicht mehr einst im gegebenen Augenblick, wo sich ein Kampf mit Die übrigen Mitglieder des Exekutivkomitee's der Narod- mit einer zentralisirten Organisation zu thun, mit einem bewaffneter Hand entspinnen wird, uns mit explosiven naja Wolja hatten das Machtbereich des russischen Kaiser- mächtigen Erefutivkomitee, mit einer Hand voll Menschen, Stoffen und Maschinen ausrüsten zu können. In Zürich thums verlassen. Die Organisation der Partei hatte einen deren Vernichtung genügte, um den Vormarsch der Revo- wurde ein russischer Student bei einem derartigen Experi harten Stoß bekommen; indeß die Regierung hatte vor lutionsarmee zu hemmen; sie stand jetzt einzelnen kleinen ment tödtlich verletzt. Mehrere russische Flüchtlinge sind ihren entschlossenen Feinden, vor denen die Polizeischaaren Gruppen von Parteigenossen gegenüber, die beseelt waren gegenwärtig in Paris in Haft, da man ihnen ähnliche nicht einmal das Leben des Kaisers hüten konnten, allzu- von der Liebe zum Volke, durchglüht von Haß gegen die Experimente zur Last legt; man versichert, der Eine lange schon gezittert, als daß sie sich jetzt in Sicherheit Tyrannei. Möglicherweise konnten diese Gruppen isolirt von ihnen trüge Narben, die von einer Explosion herhätte wiegen können. Offiziöse Unterhandlungen wurden sein, aber woher wußte die Polizei, ob sie nicht durch rühren müßten. Sie haben es geleugnet, und wir haben von mehr oder weniger zweifelhaften Zwischenträgern ge- eine lockere Organisation verbunden waren? Ob es zwei feinen Grund, an ihrer Aufrichtigkeit zu zweifeln; denn führt, um den neuen Kaiser vor einer unmittelbaren Ge- oder drei oder ob es nicht hunderte waren? Jeder ener- wären sie Anhänger der sozialistischen Revolution, ihre Anfahr zu bewahren; bald vermeinte die Regierung ihres gische Mensch konnte der Mittelpunkt einer derartigen klagebank wäre zum Tribunal geworden, sie hätten mit Triumphes gewiß zu sein: einem geriebenen Polizisten, Gruppe werden und wie oft wurde er es! Jeder neue Stolz ihre Pläne eingestanden und nimmermehr die IniSudjetin, gelang es, die Beihilfe eines Mitgliedes des Anlaß zu bald lokaler, bald allgemeiner Unzufriedenheit tiative zu ihren Unternehmungen gegen einen agent proneuen Exekutivfomitee's zu erkaufen, und Degajeff lieferte ließ deren neue erstehen. Jeder neue Aft der Barbarei, vocateur von sich abgewiesen. Indeß selbst wenn man ihm die gefährlichsten Parteigenossen, einen nach dem mochte er in Petersburg, in Warschau, in Sibirien be- annimmt, daß sie sich eines Attentatsplanes nicht schuldig andern, aus. gangen sein, rief neuen Haß und neue Attentatspläne gemacht haben, und man muß ja davon überzeugt sein, Von Stund an schien der Sieg außer Zweifel, die hervor. Das Leben Alexanders schwebte in fortwährender so standen sie doch unbewußt unter der Einwirkung einer Gefahr verschwunden. Da, gerade in diesem Momente, Gefahr. Der Mangel einer Organisation machte zwar allgemeinen Ideenströmung. Seit ihrer Festnahme scheinen im Dezember 1883, fiel jener geriebene Polizist unter den diese terroristischen Pläne meist unausführbar, doch sie die Anzeichen einer revolutionären Bewegung in Rußland Dolchstichen der Revolutionäre und der, welcher ihn zuerst wiederholten sich, sie mehrten sich und bis zu dieser und Befürchtungen einer drohenden Gefahr auf Seiten durchbohrte, war Degajeff, der allmälig zu der Ueber- Stunde mehren sie sich dank dem Drange der Verhält- der Regierung beständig häufiger zu werden und an Bezeugung gekommen war, daß in dem Kampfe der Nihilisten nisse, bis einst der Bar erkennen wird, daß es nur ein deutsamkeit zu gewinnen. In Paris ein ergrautes Haupt mit der allmächtigen Regierung des Kaiserthums Mittel giebt, die Gefährdung seiner Person zu mindern: der Geheimpolizei erschlagen! In Petersburg ein junges sein Leben in geringerer Gefahr schwebe, wenn er den den liberalen und sozialistischen Elementen wenigstens einige Mädchen zum Tode verurtheilt, ohne daß die Revolutionären feinen Verrath eingestände und sich durch Hoffnung auf bessere Zustände zu machen. Richter versuchen, auch nur ihre Strafe zu mildern! Dort eine hervorragende That ihre Gnade zu erwirken Die Geheimhaltung der Untersuchungen der Gerichte scheint ein anderes junges Mädchen an der Spige einer versuchte, als wenn er unter der Bedeckung aller Mächte läßt oft geaug zweifelhaft erschetnen, ob ein Attentats großen Verschwörung zu stehen, in die ein zur heiligen des Kaiserreichs bliebe. Das war ein handgreiflicher versuch vorliegt; aber diese selbe Geheimhaltung ruft Synode gehöriges Haus hineinverwickelt ist. Hier wird Beweis, daß der neuliche Sieg der Regierung zweifelhaft vielleicht ebenso oft bei ganz gleichgiltigen Vorfällen den ein junger Mensch an der Grenze arretirt und geheimnißgenug war, trotz der schweren Verluste auf Seiten der Verdacht hervor, es sei ein Attentat geschehen: Gar voll nach Petersburg transportirt! In Konstantinopel Revolutionäre. Mancher lebt noch jetzt der Ueberzeugung, daß der Un- entreißt man einen Ingenieur, russischen Ex- Offizier, den Seitdem schallten oft genug aus den Kreisen der glücksfall, bei Borki" nicht ein bloßer Unglücksfall war Händen der türkischen Polizei, transportirt ihn ebenso geoffiziellen russischen Welt Siegesrufe, doch die Ereignisse und daß die Rettung der kaiserlichen Familie vielleicht heimnißvoll nach Rußland, auf die Gefahr hin, diplomatische lehrten eben so oft, wenn auch nicht so schlagend, wie im nicht der einzige Zufall war, der dabei mitspielte. Die zahl Schwierigkeiten hervorzurufen. In Warschau spannt man Falle Degajeff, daß die Gelegenheit zum Jubel mehr oder reichen Verhaftungen von Offizieren, besonders von der junge Leute auf die Folter, um sie zu Denunziationen zu weniger schlecht gewählt war. Die Verhaftung eines der Artillerie und der Marine, riefen trotz aller Maßnahmen zwingen. Im Augenblick, wo ich diesen Brief schließen thatkräftigsten und intelligentesten Männer der Partei, der Regierung, um die wahre Bedeutung dieser Vorgänge will, wird mir die Nachricht gebracht, daß in Odessa und Hermann Lopatin's, des Uebersetzers und Freundes von zu verschleiern, in Petersburg, in Warschau, im südlichen Riga Verhaftungen auf Grund einer Verschwörung" vorKarl Mary, die im Oftober 1884 stattfand, und die Rußland den festen Glauben hervor, daß es sich um mehrere genommen worden sind. Wahrhaftig, wenn das Beweise Maffenverhaftungen, die auf jene erste folgten, waren ein lokale Verschwörungen gegen das Leben des Baren han- dafür sind, daß die russischen Revolutionäre dezimirt, entneuer, schrecklicher Schlag, der gegen die Revolutionäre delte. Die Erbitterung, welche 1889 durch die schreck- artet, ausgerottet sind und daß die kaiserliche Regierung geführt wurde. Die Verluste an Kämpfern waren an sich lichen Nachrichten aus Jakutsk und Kara bei der leicht die ganze Gefahr beschworen hat, dann möchte ich doch nicht so gefährlich, wie das Mißtrauen, das in die Partei empfänglichen Jugend entzündet wurde, mußte den Anstoß wissen, woher man handgreifliche Beweise für das Gegeneindrang seit der Entdeckung der Verrätherei Degajeff's zu immer neuen Attentatsplänen, zu immer neuen Vertheil bekommen könnte! und seit den Verhaftungen Lopatin's und Insanoff's. Im fuchen revolutionärer Gruppenbildung geben, deren Zwecke Semen Petro Feuilleton. Nachdruck verboten.] N Die Falkner von St. Vigil. ( 12 Roman aus der Zeit der bayerischen Herrschaft in Tirol von Robert Sa, weichel. Er seufzte und sie fuhr fort, indem sie seine freie Hand mit ihren beiden ergriff und ihm in die Augen schaute: tleine Weile Geduld." brechen." " em wurde im so lang' kann's zu nichts führen, mit Deinem Vater zu in der Dunkelheit am Fenster saß, denn Lichugierde ihre Sommer nicht angezündet, unterwühlte die alle Schäze Er lenkte das Gespräch auf Anderes. Beide waren Ueberzeugung. Aber sie wäre jezt nichte ja vor Scham jedoch mit dem Vorschlage, den er gemacht hatte, innerlich der Welt in den Garten gegangen; sie n getroffen hätte. noch zu beschäftigt, als daß die Unterhaltung nicht ins Stocken in die Erde sinken müssen, wenn seit roth wurde, als gerathen wäre. Noch saßen sie eine Weile stumm neben einander; dann stand Lechner auf und Lisei gab ihm das Geleit bis an die vordere Hausecke. Fühlte sie doch, wie sie in der Duhen vorüberglitt. Ein jetzt etwas Dunkles an dem Fenst hörte deutlich den Weg Gespenst war es nicht, denu hören war, hätte sie vor knirschen und als nichts mehre Bitten ihm so gar nichts Unmuth fast geweint, daß Beschlaf's Dir," lautete sein letztes Wort, indem er ihr die Hand bot und sie erwiderte mit vollem Blicke: Was ich in Treuen thun kann, darin werd' ich Dir galten. Viertes Kapitel. E3 immer zu Willen sein, das weißt Du, Wolf. Behüt' Dich Nein, sie galten voros nichts und er war absichtlich " Du bist doch ein so guter, geduldiger Mensch, und Gott!" an dem Hause vorübedegangen, um es ihr zu zeigen. Er jetzt soll's auch bei Dir heißen: Biegen oder brechen!" fand sich auch am genden Abend wieder an dem GartenKann denn Eine, die keine gute Tochter ist, eine gute Frau Die Sonne war hinter der Pfeilerspitze verschwunden, zaune ein; aber Glück war ihm nicht günstiger und sein? Ich bitt' Dich recht sehr, hab' doch nur noch eine verblaßt waren die Köpfe und Zacken des zerklüfteten Hoch- ebenso unhold chienen ihm die Sterne des nächsten. nie geschehen, daß er einem Mädchen umsonst gebirges und mit grauen Faßen kam die Nacht leise war ihm nogegangen wäre, und er wurde zornig auf Stasi, Leg's Dir nur erst alles ordentlich zurecht, was ich ge- Schleiern stand ein Bursche an dem Gartenzaun, auf den daß sie zu narren wagte, zorniger auf sich selbst, daß durch das Thal geschritten. In ihrem nachtdunkelen zu Gefallen segangen wäre, und er wurde zornig auf Stasi, sagt hab'," versetzte er, ihre Hand druckend, später reden er sich mit beiden Armen gelehnt hatte. Rosen und Nelken er sichhiren, wenn sie darum wüßte, daß er Abend für Abend on ihr narren ließ. Wie würde die schöne Afra wir dann wohl noch weiter darüber. Ich dräng' Dich jetzt und Geisblatt dufteten, und er mußte ein großer Blumen- triu bem jungen Dinge sich äffen ließ, er, der Ambros freund sein, daß ihn der Wohlgeruch so lange festhielt. poffner! Es überlief ihn siedend heiß. Aber jetzt sollte die Sie schüttelte den Kopf und nach einer Weile Denn er war und blieb allein. Nach einer Weile öffnete Sache ein Ende haben, gelobte er sich zähneknirschend, als ſagte sie: er das Stacket und setzte sich auf das Bänklein unter der er am Freitag wieder vergebens gewartet hatte, und Ich bin gar nicht damider, daß Du mit dem Vater Geisblatt, wo Staft gestern gesessen hatte. sprichst und ihm alles ordentlich vorstellſt. Aber ich bitt' Stafi war überzeugt, daß Niemand in dem Gehen langsam an dem Häuschen der Wittwe vorüber gehend, Dich herzlich, brich's nicht gleich mit ihm entzwei. Ich hab' auf sie wartete. Sie konnte doch nicht wissen, der sang er laut: Dich gar so lieb, Wolf, und ich ertrüg's nicht, wenn Ihr Bursche der Ansicht war, ein Nein auf den Lippen de ber hatte Zwei auseinander fämet." bedeute ein Ja in ihrem Herzen. Den ganzen Ta " Sei nur still," tröstete er sie. So lang' Du sie sich gesagt, daß er nicht kommen würde. arum sollte nicht annimmst, was ich Dir vorgeschlagen habe, er denn auch kommen? Als es dann Abend wurde und fiel nicht." Mädchen # 2 Wann kommst Du aber wieder, Herzallerliebster meint, Und brichst die rothen Rosen " nd trinkst den fühlen Wein? Politische tebersicht. F Berlin, den 14, März. Ludwig Windthorst erblickte am 17. Januar 1812 das bei uns Arbeiter, die das Vertrauen threr Klassengenossent Licht der Welt, er ist in fleinen bäuerlichen Verhältnissen auf genießen, zu Fabrik- Inspektoren ernannt werden dürften. gewachsen, er sollte katholischer Geistlicher werden, widmete sich Auch der Mißstand der Verbindung der Dampfteffel- Inaber auf der Universität rechts- und staatswissenschaftlicher I Studien und wurde dann, bevor er in die richterliche Karrière Spektion mit der Fabrikaufsicht wurde im Landtage hervoreintrat, Rechtsanwalt. Im Jahre 1848 wurde er Ober- gehoben, ohne daß freilich der Handelsminister diese BeAppellationsgerichtsrath in Gelle, im folgenden Jahre begann denken für gerechtfertigt erklärte. Die Fabrik Inspektion feine parlamentarische Thätigkeit in der zweiten hannoverschen wird, dies geht aus den Verhandlungen hervor, die von Kammer, in der er sich als Partitularist hervor uns gerügten Mängel besigen, was das so nöthige Verthat, indem er alle auf die Einigung Deutschlands gerichteten trauen der Arbeiter zu dieser Institution nicht schaffen wird. Anträge heftig bekämpfte. Schon im Jahre 1851 präsidirte er Der zweiten Kammer und im gleichen Jahre wurde er in das Schon in einer unserer früheren Nummern erwähnten Minifterium berufen, in dem er im Sinne des Ultra- wir der Pläne des Handelsministers zur Abhilfe der Nothmontanismus wirkte. Nach zweijähriger Ministerthätigkeit trat lage der Weber im schlesischen Gebirge. Der gestrige er in das Privatleben zurück. Ende 1862 wurde er wieder Reichs- Anzeiger" wiederholte das bisher nur aus offiziösen ins Ministerium als Justizminister berufen. Er übte indeß auch auf die auswärtige Politik Hannovers Einfluß und wirkte Mittheilungen Bekannte in offizieller Form und der Handelsfür den engeren Anschluß des Landes an Desterreich. Er schied minister trug das Gleiche im Landtage vor. Wir sind durch am 21. Oftober 1865 aus dem Ministerium und wurde Kron- diese Wiederholungen in keiner Weise von unserem Zweifel Oberanwalt in Celle, legte dieses Amt nach der Einverleibung an den Erfolg der geplanten Maßregeln abgekommen. Hannovers in Preußen nieder, übernahm die Vertretung des Uebrigens scheint es Herrn von Berlepsch damit nicht gerade welfischen Königshauses bei den Verhandlungen über die Ab- eilig zu sein, denn den Landtag sollen sie erst im nächsten findung für seine Kronrechte und war in der Folgezeit Jahre beschäftigen. sowohl in privaten Fürsprachen bei der Regierung wie in öffentlichen Auseinandersetzungen in der Volksver- Die Novelle zum preußischen Berggesetz, welche für tretung bemüht, die Ansprüche des Welfenhauses zur Geltung die nächste Landtagssession vorbereitet wird, soll, wie das zu bringen. Von dem Wahlkreise Lingen- Meppen wurde Windt- Sprachrohr der Schlot- und Grubenbarone, die Berl. Pol. horst sowohl in den verfassunggebenden wie in den ordentlichen Nachr." melden, auch Bestimmungen über das ArbeitsverNorddeutschen Reichstag gewählt; er nahm auch, abweichend " von dem am 10. Oktober 1867 gefaßten Beschlusse seiner poli- hältniß enthalten und insbesondere auch Fragen berühren, tischen Freunde in Hannover, ein Mandat zum preußischen welche, wenn auch als Nebenpunkte, in den jetzt schwebenden Abgeordnetenhause an. Am 17. Oktober 1869 sehen wir ihn in Differenzen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern figuriren. Berlin auf dem sogenannten Laienkongil, dessen Mehrheit sich Dies gilt namentlich von den Füllkohlen und dem Nullen in einer Adresse an die deutschen Bischöfe gegen die Lehre von der Wagen. Scheiden daher diese Punkte für die Regierung der päpstlichen Unfehlbarkeit aussprach; als aber gegen Ende aus der Erörterung über die jetzt schwebenden Meinungsdes deutsch- französischen Krieges die ultramontane Zentrumspartei fich bildete, trat Windthorft ihr bei, in der Führung der verschiedenheiten aus, so gewinnt ihre kategorische Ableh Partei löfte er Savigny und Mallintroth ab. 28as er als nung der Forderung weiterer Verkürzung der Arbeitszeit Führer dieser Partei geleistet hat, wird man erst voll und ganz und des mit Lohnerhöhung verbundenen Minimallohnes würdigen fönnen, wenn die unerfeßlichkeit dieses Führers, noch an Bedeutung. durch die Unmöglichkeit für ihn einen Nachfolger zu finden, Jedermann zum Bewußtsein gebracht sein wird, Das muß ein schönes Gesez werden, von dem selbst das Organ des Herrn Schweinburg hervorhebt, daß es nur die Nebenpunkte in den jetzt schwebenden Differenzen zwischen Arbeitern und Unternehmern regeln soll, das demnach die Arbeiter in allen Haupt- Beschwerdepunkten der fast schrankenlosen Ausbeutung der Unternehmer nach wie vor überantwortet läßt. Die heutige Reichstagsfizung wurde mit einem warmempfundenen Nachruf des Präsidenten v. Le vezow auf den verstorbenen Abg. Windthorst eröffnet, welchen die Mitglieder aller Parteien stehend anhörten. Hierauf wurde die dritte Lesung des Etats fortgeseßt. Zum Kapitel Militär- Justizverwaltung, welche durch die gestrige eindrucksvolle Rede des Abg. Bebel eingeleitet wor den war, sprachen nationalliberale, freisinnige und ultramontane Abgeordnete aus Bayern, welche darin übereinstimmten, daß ein Uebergang vom öffentlichen Militär- Justizverfahren, diesem kostbaren bayrischen Reservatrechte, zum geheimen Verfahren auf unüberwindlichen Widerstand sämmtlicher Parteien in Bayern stoßen würde. Hierauf konstatirte Singer und später auch Bebel, daß der Nachweis von der Unrichtigkeit der Bebelschen Be hauptungen nicht erbracht werden konnte, Singer trat außerdem für die weiteste Deffentlichkeit des Militär- Strafverfahrens ein. Beim Kapitel Artillerie und Waffenwesen zeigt unser Abgeordneter Ulrich, wie kapitalistisch ausbeutend und frei von jeder sozialreformatorischen Zimperlichkeit die Arbeiter in den Militärwerfstätten behandelt werden. Weder der preußische noch der bayrische militärische Bundesraths Bevollmächtigte fonnten die Behauptungen Ulrich s entkräften, jedenfalls kannten sie das Material nicht so gut, wie unser Redner. Beim Kapitel Werftbetrieb, mit welchem die Debatte über den Marine Etat begann, wiesen unsere Abgeordneten Bruhns und Singer auf ähnliche Mißstände hin, welche Ulrich in seiner längeren Rede beim Militäretat gerügt hatte, gerügt hatte, insbesondere insbesondere geißelten un sere Redner in trefflicher Weise den Gewissens zwang, der den unserer Partei angehörenden Arbeitern gegenüber ausgeübt wird. Letztere Maßregel vertheidigte in schneidiger" Art der Unterstaatssekretär Holl mann, der außerdem die Untersuchung der Lohnverhältnisse Die Deputation des elfan- lothringischen Landes in den Werften versprach. Hoffentlich weiß er und die ausschusses wurde heute vom Kaiser empfangen. Der Vertreter der Armee- Werkstattverwaltung bei der nächſt- Kaiser stellt für nicht allzuferne Zeit Erleichterungen des jährigen Etatsdebatte über diese Untersuchungen zu Verkehrs mit Frankreich in Aussicht. berichten. Während der Abgeordnete Ridert die Bei Berathung des Etats der auswärtigen Angelegen Beschwerden über den Gewissenszwang als vollauf beheiten im Landtage hatte der nationalliberale Abgeordnete Abendausgabe: Die Vossische Zeitung" schreibt in ihrer heutigen rechtigt anerkannte, erklärte der ultramontane Junker Tramm den Muth, eine Anfrage an die Regierung zu von Schalscha, daß alle Maßnahmen der Verwaltung, Der Sozialdemokratie ist es wirklich Ernst damit, den durch welche sozialistische Arbeiter von den Staatsbetrieben richten, betreffs der von einem Wiener Blatte verbreiteten Ausbruch eines allgemeinen Bergarbeiter- Ausstandes, ausgeschlossen werden, vollen Beifall und laute Unerkennung Nachricht, daß aus dem Welfenfonds größere Summen von dessen Aussichtslosigkeit die Parteiführer überzeugt sind, verdienen, baran fügte er noch einige verleumderische Be- für private Zwecke eines sehr hohen, ſeit Jahresfrist nicht zu verhindern. Die Abgeordneten Singer und Auer reifen merkungen gegen unsere Partei und einige höhnische Worte im Dienste befindlichen Beamten entnommen wurden. Die im westfälischen Kohlengebiet umher und halten Versammmerkungen gegen unsere Partei und einige höhnische Worte Fraktionsgenossen des Abg. Tramm desavouirten ihn sofort, lungen ab, in denen sie vor dem Ausstand warnen." gegen jede einschneidende Sozialreform, so daß der Abg. wie das bei den nationalliberalen Mannesseelen nicht anSize, der die Sozialreform für das Zentrum macht, gegen bers zu erwarten war und, was wirklich merkwürdig ist Es liegt gar kein Grund vor zu verschweigen, daß die Abgg. Bruhns und Bebel noch einmal in aller Schärfe wärtigen, Herr von Caprivi, fehlte bei der Berathung haben und ihnen die Verantwortung einer Arbeitseinstellung feinen Fraktionskollegen polemiſiren mußte. Nachdem die die Regierung schwieg und der Minister des Aus- Abgeordneten Auer und Singer anläßlich einer Reise in die Rheinlande auch mit den Bergleuten Rücksprache genommen dem Unterstaatssekretär gegenüber ihre Beschwerden begründet seines Spezialrefforts. Uns schiene es, daß es besser gewesen hatten und Bebel konstatirt hatte, daß der Versprechung wäre, wenn die Regierung eine derartige Anfrage, die jetzt zu dieser Zeit vor Augen geführt haben. des Kaisers, die staatlichen Betriebe sollen Wu ft er nicht nur von einem ausländischen Blatte, sondern in einem anstalten werden, in keiner Weise nachgelebt werde, schloß der wichtigsten Vertretungskörper gestellt wurde, beantwortet hat mit einer Niederlage geendet. Obgleich die Hamburger Die Aussperrung der Hamburger Tabakarbeiter der Präsident um 1/26 Uhr die Sigung. Arbeiter die best organisirten, kräftigsten und leistungsWindthorst ist heute Morgen gestorben. Die alten fähigsten Gewerkschaften besigen, obgleich ihr Opfermuth und Götter verschwinden" und es ist auch Zeit, daß sie Platz für Handel und Gewerbe kam die Frage der Erweiterung obgleich endlich die Arbeiterschaft ganz Deutschlands es an Gelegentlich der Berathung des Etats des Ministeriums ihre Tüchtigkeit von Freund und Feind anerkannt wurde, machen den Schöpfern und Schöpfungen der Neuzeit. In der Fabrikinspektion zur Frage. Die Regierungsvorlage Geldunterstügungen, soweit es die gedrückte Geschäftslage Windthorst verliert seine Partei den lenkenden und binden haben wir mitgetheilt und unsere Stellung zu derselben in gestattete, nicht fehlen ließ, mußten unsere Hamburger den Geist, der Reichstag das einflußreichste und zugleich was ein hohes Lob ist für den todten Zentrumsführer einem Leitartikel dargelegt. Leider scheint wenig Aussicht Freunde den Kampf, der trotz der Niederlage ein Ruhmesbas populärste Mitglied. Allezeit ein geschickterer Diplomat vorhanden, daß unsere Wünsche erfüllt werden, wenn auch blatt unserer Partei bleiben wird, aufgeben. Troß der als sein Widerpart Bismarck, hat Windthorst sogar das zugestanden werden muß, daß eine Reihe unserer Ginwürfe folossalen Kraftanstrengung unserer Hamburger Genoffen Sterben besser verstanden. Während Jener den richtigen Der Handelsminister erklärte sich nicht vollkommen abgeneigt, Deutschlands sind sie der Koalition der Unternehmer gegen Moment verpaßte und seinen Ruhm überlebt hat, ist Windt diesen Wünschen entgegenzukommen. Leider unterließ er es über unterlegen; und dies zu einer Zeit, wo, es wäre horst im Moment des höchsten Triumph's gestorben gerade nachdem der letzte Kulturkampf- Minister in den Orkus aber, direkte Versprechungen zu machen, er erklärte, daß, lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre, die deutsche versunken, und gerade vor dem unvermeidlichen Niedergang. ausschließlich aus den Kreisen der Techniker gewählt armen Unternehmer das Koalitionsrecht einzuWir gönnen ihm den schönen Tod. werden sollen. Doch stellte er in Aussicht, daß vielleicht, schränken, hätte. op Nachdem wir in unserer gestrigen und heutigen Nummer eventuell, unter ganz besonderen günstigen Umständen die politische Bedeutung Windthorsts gewürdigt haben, in späterer Zeit auch etwa Arbeiter als Fabrik- Inspektoren Die Maifeier wird dieses Jahr jedenfalls einen weit wollen wir über den früheren Lebenslauf dieses hervor angestellt werden könnten. Nun, wir werden troß bez. wegen universelleren Charakter haben als voriges Jahr. Wie ragenden Parteiführers, Parlamentariers und Staatsmannes der verklausulirten Versprechung des Herrn Handels- wir heute erfahren, wird auch in Rumänien und einiges beifügen: ministers wohl noch recht lange Zeit warten müssen, bevor Griechenland der erste Mai festlich begangen werden. Wann's schneiet rothe Rosen, Wann's regnet fühlen Wein; So lang' sollst Du noch harren, Herzallerliebste mein." zur holden Frau Musika hatte er jedoch nicht entsagt, Die Leute waren schon alle in der Kirche, als Stafi vielmehr sie fleißig weiter gepflegt und sich die besten auf dem Friedhofe anlangte. Haftig tauchte sie die Finger Stimmen im Orte zusammengesucht, mit denen er Sonn- spißen in das Weihewaffer, dessen Becken in dem Portale abends im Stern übte. Noten tannte keiner von ihnen, angebracht war, aber ein jähes Erschrecken ließ fie Wer mag denn das sein?" fragte Frau Larseit in auch Mutschleitner nicht; das that aber nichts. Der Wirth vergessen, das Kreuz zu schlagen. Denn neben dem Becken der dunklen Stube, erhielt jedoch keine Antwort. David, sang oder spielte auf der Zither jedem feine Stimme so stand Ambros und schaute ste finster an. Wie betäubt geher im Halbschlaf auf der Ofenbank hin und her schwankte lange vor, bis er sie auswendig wußte. Anibros gehörte langte sie in die Kirche, wo man sich bereits zu dem Umgang mte es nicht, und Staft, die den Sänger gleich errieth auch zu den Sängern. Er hatte einen schönen Bariton und der vier Evangelien ordnete. Der Sängerchor von Männern Ließ übselig den hübschen Kopf sinken. So hatte er also es flang Stafi seit gestern Abend fort und fort in die und Knaben, welcher bei dem Gottesdienste die Orgel veralle Abende auf sie am Gartenzaun gewartet und jetzt ging Ohren: Herzallerliebster mein?" trat, denn eine solche besaß die Kirche nicht, schritt eben er auf immerwiedersehen! Wie war ihr das Herz soto Wann kommst Du aber wieder schwer! De arme Mensch! Warum war sie denn auch unter Führung des Schullehrers Ruthler durch eine Seitenan alle den Tagen nicht ein einziges Mal in das Gärtchen thür auf den Friedhof. Unter dem von vier Männern geAch, er kam ja nimmer, nimmer wieder, ob es ihm ihr tragenen Baldachin folgte Herr Moltenbecher, der Pfarrer, gegangen, nachdem sie das bei der Abendmahlzeit gebrauchte Herz auch voll Bangen und Verlangen nachsang, und es im Meßgewand. Sein Haar ist bereits silberweiß; aber Geschirr gesäubert hatte? Sie hatte es doch sonst gethan! war daher ein recht trauriges Gesichtchen, das ihr am Sonntag feine Augen schauen noch klar aus dem braunen, runden Sie begriff es nicht. Und jetzt fam er nimmer wieder! Morgen aus dem kleinen Spiegel entgegen schaute, vor Gesicht. Mitunter überkommt ihn eine leichte Anwandlung Es schneit, ja nimmer rothe Rosen und regnet nimmer dem sie ihr schwarzbraunes Haar fämmte und flocht. von Fetthusten, besonders bei dem Predigen. Ihm zunächst fühlen Wein, außer auf das Grab, seufzte Stast auf dem Sie hatte nur wenig geschlafen; denn die Mutter folgen die Männer und den Beschluß machen die Frauen. Bänklein unter dem Geisblatt. Ihr war sterbensweb. Der hatte eine böse Nacht gehabt, und darauf wollte Stasi auch So ziehen sie um die Kirche, in den vier Himmelsrichtungen Abend war außerordentlich schwül und über der Kornspize, zunächst die Ursache ihrer Niedergeschlagenheit schieben. Halt machend und auf die Kniee fallend, während der Geistdie ihre Fichtenkrone im Süden neben dem Jöchl zum Denn das Mädchenherz versteckt sich gern, wann es vor der liche der Welt das Evangelium verkündet. Durch das nach Himmel hob, wetterleuchtete es. Stafi hatte es in der er großen Lebensfrage des Weibes steht, hinter allen möglichen Westen gerichtete Hauptportal betrat die Prozession wieder frickenden Stubenluft nicht auszuhalten vermocht und sie war Borwänden, wie ein ängstlich neugierig Kind hinter der das Gotteshaus und die Messe begann. ja auch sicher, daß Ambros nicht kommen würde. Sie war Schürze der Mutter. Langsamer und langsamer flocht sie Stast hatte nicht ein einziges Mal die Augen aufdeffen ganz sicher und trotzdem lauschte sie auf das leiseste an ihren langen Zöpfen und ihre braunen Augen waren zuschlagen gewagt, aus Furcht, Ambros' finsteren Blicken zit Geräusch, ob es nicht etwa ein Fußtritt wäre. Es war trübe wie ein Regenhimmel, während draußen die hellste begegnen, und so saß sie auch jetzt in der Bank. Da flüsterte immer nichts und er kam nicht. Was er wohl treiben Sonne strahlte. Wie froh und flink hatte sie sich sonst an ihre Nachbarin ihr zu: Schau, der wilde Brosi ist auch möchte? Sie sah ein Licht blinken im Thale, jenseits des solchen Morgen zum Kirchgange zurecht gemacht; heute kam mal wieder in der Kirch'; er steht uns just gegenüber." Stasi Baches. Es kam aus dem Stern. Da fiel es ihr ein, daß sie mit ihrem Anzuge kaum zu Stande. Da die Mutter hob ein wenig die Lider, sentte sie aber wieder schnell; denn es Sonnabend wäre, und am Sonnabend wurde im Stern ge- eine schlechte Nacht gehabt hatte, war zwischen Stafi ihr Blick war dem seinigen begegnet. War es Täuschung, sungen. Mutschleitner, der Wirth, der aus dem Pusterthale und David verabredet worden, sich in der Krantenwache daß sein Gesicht jest gar nicht so finster war, als bei dem stammte, war in seinen jüngeren Jahren als Mitglied einer zu theilen. Staft sollte nach der Messe den Ohm ab- Busammentreffen in dem Portale? Sie mußte sich davon Tyroler Sängergesellschaft burch manches Herrn Land ge lösen, der Hannes gern predigen hören wollte. Sie wäre überzeugen, und wieder begegnete fte seinem Auge und sie zogen. Er hatte sogar die Ehre gehabt, vor dem„ guten am liebsten ganz zu Hause geblieben; allein die Mutter wurde roth. Aber finster waren seine Mienen nicht, seine Kaiser Franz" zu singen, worauf er ein wenig stolz war. duldete es nicht und trieb zur Eile. Das zweite Geläute Augen leuchteten vielmehr wie nun, wie damals, als sie Schlachtmusik und Kanonendonner hatten aber die frischen verklang bereits, als sie aus dem Häuschen trat. Es war ihm die Rose geschenkt. Erschrocken bat sie die heilige Jungs Stimmen der Sangesbrüder und Zitherspieler übertäubt. zu spät, um noch im Garten ein Sträußchen für ihr Gürtel frau wegen so sündhafter Gedanken unter der Messe um Vor dem Waffengetöse mußten die Musen verstummen, und band zit brechen, und sie eilte die Hecke entlang, an deren Verzeihung und fest heftete sie die Augen auf ihr Gebetso hatte sich denn die Gesellschaft zerstreut. Mutschleitner Ende ein Fußsteig im Bidzack durch ein steiles Kornfeld ab- büchlein. Allein die Buchstaben und Worte floffen ineinander war heimgekehrt, hatte ein Weib genommen und mit seinen wärts führte, und hinter den letzten Häusern von St. Vigil und unbewußt hob sie die Lider und ein langer Blic traf Ersparnissen den Stern in St. Vigil erworben. Der Liebe den Thalboden erreichte. Ambros, ( Fortsetzung folgt.) 1 Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß in auswärtigen| der Behringsmeer- Frage. Wie es heißt, handelte es sich ausgeber des Schalt", Herr Thiel, war vom hiesigen Schöffens Blättern die Nachricht verbreitet wird, unter den deutschen bei der Unterredung um eine Handelsreprozität zwischen gericht in einer Privattlagefache zu einer erheblichen Geldstrafe Sozialisten sei bezüglich der Maifeier eine ernsthafte Spal Kanada und den Vereinigten Staaten, sowie um eine Bei verurtheilt worden. Auf die von dem Angeklagten eingelegte Bea tung" ausgebrochenes herrsche in welten Kreisen große legung der zwischen der Union und England hervorgetretenen rufung ſtand gestern Termin vor der Straffammer Via an, Entrüftung über die Fraktion, weil diese, die Verlegung der Differenzpunkte. Jedoch wird über den Verlauf der Unter- wohnte. Die Gereiztheit desselben steigerte sich, als der gegne welchem der Angeklagte in sichtbarer Aufregung persönlich beiFeier auf den 3. Mai, d. h. den ersten Sonntag im Mai redung äußerste Geheimhaltung beobachtet. rische Rechtsanwalt etwas energisch die Strafwürdigkeit Da war es mit der Ruhe des Angeklagten beleuchtete. empfohlen habe. Nun unsere Genossen im Auslande wissen, was sie von solchen albernen Lügen zu halten In Brasilien, dem ruhigsten Stadte Südamerikas, des Herrn Thiel ganz vorbei: er schien nicht übel Lust zu haben. Wenn in Deutschland an vielen Orten auch am scheint es auch zu gähren. Eine Wolff'sche Depesche, aus haben, dem Rechtsanwalt an den Kragen zu gehen und nur die 1. Mai Versammlungen zur Förderung des Achtstunden- Rio de Janeiro meldet nach dem dortigen Journal Dazwischenkunft der Gerichtsboten verhinderte einen Kampf im tags und der internationalen Solidarität stattfinden werden, Commercio", daß am 12. d. Mts. eine zahlreich besuchte Gerichtssaal. Alle Anstrengungen des Vorsitzenden: Ruhe her so wird in der ganzen Fraktion sich Niemand darüber er Versammlung von Senatoren, Deputirten, Offizieren und zustellen, waren vergeblich; der Angeklagte lärmte fortgefeßt und eifern. Die Fraktion konnte nur einen Rath geben, keinne Journalisten beschlossen habe, ein Manifest zu veröffent- suchte in den Taschen nach einer Visitenkarte, dem Rechtsanwalt Befehl. Ihr Rath, dessen Beweggründe von jedem Sozial- lichen, in welchem gegen die Politik der Regierung Wider- androhend, ihm einen Kartellträger zuschicken zu wollen. Der Angeflagte mußte schließlich vorübergehend aus dem Saale entfernt demokraten geachtet werden, hat bereits die Zustimmung der Spruch erhoben wird. werden und der Gerichtshof beschloß, demselben eine sofort zu meisten Genossen in Deutschland erhalten, und Denen, die vollstreckende Ordnungsstrafe von 6 Stunden Haft aufzuerlegen. Nunmehr sah der Angeklagte wohl erst ein, wie weit er sich durch auch am 1. Mat eine Feier wünschen, wird von keiner Seite ein Hinderniß in den Weg gelegt. Von einer Oppofein Temperament hatte hinreißen lassen und er beantragte, ihm fitton könnte höchstens dann die Rede sein, wenn der Plan Aufschub in der Strafvollstreckung zu bewilligen, da er einen Verluft von mehreren Tausend Mart haben würde, wenn er ein beauftauchte, für den 1. Mai eine Arbeitsruhe era stimmtes Geschäft versäumen müßte. Der Gerichtshof ließ sich 3 mingen zu wollen. Das wäre ein Plan, dem wohl auch erweichen, und gestattete, daß die Strafe erst später verbüßt nicht bloß die Reichstagsfraktion, sondern auch jeder Gewerde. noffe, dem das Wohl der Partei am Herzen liegt, entgegenzutreten hätte. Parlamentsberichte. Abgeordnetenhaus.ed 56. Sigung vom 13. März. 12 Uhr. Am Ministertische: Dr. Miquel, Herrfurth und mehrere Kommiſſare. Ein Schreiben des Präsidenten des Staatsministeriums giebt dem Hause Kenntniß von der Entlassung des Kultusministers v. Goler und der Ernennung des Oberpräsidenten von Bebliz- Trüßschler zum Kultusminister. Die zweite Berathung des Etats wird fort gefegt. Einer groben Ungebühr machte sich ferner vor dem Schöffengericht eine Gesindevermietherin Richert schuldig, welche Man könnte mit dem Ey- Reichskanzler wirklich Mit wegen Gewerbevergehen unter Antlage stand. Belastungszeugen waren 5 Dienstmädchen, zu deren Vernehmung es nicht kam, da leid haben. Kaum hat man sich auf seine Kosten den Uit die Angeklagte sich plöglich in eine Megäre verwandelte und heftig einer Bismarck- Kandidatur( à la Boulanger) erlaubt und den zu toben begann. Sie beschränkte sich nicht darauf, mit dem RegenSäkularmenschen" an allerhand Rockschöße gehängt, von deren Die Etats, 3uschuß zur Rente des Kronfibet- schirm drohend, in der Luft herum zu fuchteln, sondern sie ging Besitzern er sofort krampfhaft abgestreift so läßt jegt ein tommiß Fonds und des Kriegsministerium 3 werden auch zu direkten krassen Beleidigungen des Gerichtshofes und häßtommiß- Fonds lichen Schimpfworten über, indem sie mit heiserer Stimme schrie: unehrerbietiger Spaßvogel die Ente aufflattern der genehmigt. Säkularmensch" solle zum Schiedsrichter in der Behrings- Bei dem. Etat des Auswärtigen Amts nimmt Abg. Sie können mir überhaupt gar nichts, verstehen Sie wohl, da könnte Streitigkeit ernannt werden. Glaubwürdiger ist die Nach- Tramm( nl) Veranlassung, ein durch die Beitungen veröffent- Jeder kommen! Warten Sie nur ab, jest werde ich Sie wegen lichtes Gerücht zur Sprache zu bringen, wonach ein hoher Freiheitsberaubung anflagen!" Die Gebulb des Gerichtshofes richt, daß der Besitzer eines der größten antisemitischen Ge- Staatsbeamter, der finanziell erheblich belastet war, weil war nun zu Ende; er brach die Verhandlung ab, ließ die Anschäfte in Berlin dem Er- Reichskanzler unter äußerst günstigen er eine Bürgschaft für einen Verwandten übernommen, aus einem geklagte fofort zur Verbüßung einer Ordnungstrafe auf drei Tage Bedingungen eine Stelle angeboten habe. Als Lockvogel und Wohlthätigteitsfonds", den man wohl als den in Haft abführen und feste zur Fortseßung der Verhandlung Zuschlepper würde der" Säkularmensch auch gewiß vor el fenfonds auffassen könne, eine bedeutende unter einen Termin auf Dienstag an. treffliche Dienste leisten. stützung erhalten haben solle. Er bitte die Staatsregierung hierüber, geben, von laffen. Padlewski ist den ruſſiſchen Häfchern nicht in die rativer Steue aus diesen Gerüchten ein für alle Mat zu wider Soziale tebersicht. 8. and Die teffiuifchen Liberalen beantragen die Revision der jüngst angenommenen Verfassung auf Grund der von ihnen verfochtenen Prinzipien. Hände gefallen. Wie uns von absolut zuverlässiger Seite sprechen. Die Aussperrung der Hamburger Tabafarbeiter ist mitgetheilt wird, befindet er sich an sicherem Ort,„ ganz Abg. Hobrecht( nl.): Ich habe den Eindruck empfangen, außer der Schußlinie des internationalen Spigelthums". als wenn der Zeitpunkt, diese Angelegenheit hier zur Sprache zu beendet. In einer am 18. d. M. in Koppelmann's Salon in Unser Gewährsmann hatte sich durch die Verhaftung eines bringen, ein recht unglücklich gewählter gewesen sei. Altona abgehaltenen Versammlung des Unterstüßungsvereins der falschen Padlewski( des hundertundachtzehnten!), mit dem( Sehr richtig!) Die Anfrage ist zum nicht geringen Erstaunen Tabatarbeiter wurde vom Vorstand empfohlen, mit Rücksicht die russischen Häscher„ hereingefallen" waren, irreführen der politischen Freunde des Worredners ohne vorherige auf den Mangel an Unterstüßungsgeldern die Verständigung mit seinen Fraktionsgenossen hier vorgebracht( Sehr wahr) und ich habe zu erklären, daß die natio- Aussperrung für beendet zu erklären. Sechszehn Wochen haben nalliberale Frattion gar kein Bedürfniß hat, die Ausgesperrten im Kampfe um ihr Koalitionsrecht wacker außdie Regierung zu einer Erklärung liber diesen Zeitungstlatsch zu gehalten; jest müssen sie der Uebermacht des Kapitals weichen. veranlassen.( Lebhafter Beifall.) Abg. Tramm: Ich habe allerdings die Anfrage lediglich in Das Ende dieser Aussperrung ist wieder ein Beweis, daß die eigenem Namen gemacht. In der Fraktion fonnte ich die gegenwärtigen Organisationen der Arbeiter dem vereinigten Sache nicht zur Sprache bringen, weil gestern keine Fraktions- Unternehmerthum gegenüber machtlos sind, sofern nicht günstige fizung stattgefunden hat.( Unruhe.) Mehrere Kollegen aus der Geschäftskonjunkturen die Stellung der Arbeiter im Kampfe erFraktion, mit denen ich die Sache besprochen, sind mit mir dar- leichtern. über einverstanden gewesen, daß der Regierung Gelegenheit ge- leichtern. Mag der Ausgang dieses mit so großen Erwartungen geben werden sollte, den Zeitungskatsch zu widerlegen.( Große begonnenen Kampfes als Lehre für künftige Beiten dienen. Unruhe.) Bizepräsident v. Beuda; Wir können den Fall wohl als abgemacht betrachten.( Große Heiterkeit.) Die Auslieferung des Helden" von Massanah, des Lieutenants Livraghi ist seitens Italien von der schweizer Bundesregierung gefordert worden. Biel Lärm um nichts" fann man ausrufen in Bezug auf die Beschickung der internationalen Kunstausstellung in Berlin durch die Franzosen, dem trotz des Lärmens des Herrn Deroulède und Genossen wird die französische Kunst in Berlin würdig vertreten sein. Auch die schon lange zwischen England und Frankreich schwebende Neufundland- Frage scheint durch ein Schiedsgericht gelöst werden zu sollen, darüber läßt sich der„ Temps" aus London melden: " Das britische auswärtige Amt habe verlangt, daß ein Schiedsgericht die gesammte Neufundland- Frage behandeln solle. Ribot habe diesen Vorschlag abgelehnt, vorläufig werde sich die schiedsrichterliche Entscheidung auf die Frage der Hummer fischerei beschränken; doch könnten auch die übrigen Bunfte nach vorherigem Einvernehmen beider Regierungen dem Schiedsgerichte vorgelegt werden. Frankreich und England würden in der Schiedsgerichts- Kommission je zwei Vertreter haben; e -Norweger, ein Russe und ein Schweizer angehören."-ein Das schon seit einigen Tagen erwartete Manifest Parnell's an die in Amerika wohnenden Irländer fordert dieselben auf, die nach Amerika gesandten Delegirten in ihrem Bestreben zur Unterdrückung der Auflehnung und der Untreue gegen Irland unter den Mitgliedern der Partei zu unterſtüßen und zur Herstellung der Freiheit und des Gedeihens Irlands alle Kräfte aufzubieten..Der Etat wird ohne weitere Debatte bewilligt, ebenso eine Reihe kleinerer Gtate. Beim Etat des Ministeriums für„ Sander und Gewerbe" wird die Frage der Reform der Gewerbe Räthe bei den betreffenden Positionen der Einnahme und Ausgabe des Etats debattirt. Derlammlungen. Dev deutsche Bund für Sodenbestyreform hat zu Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jatobfiraße 75, eine öffentliche Versammlung einberufen. In derselben wird Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Harmening einen Vortrag halten, über: Die Lösung der sozialen Frage durch die Bodenbesitzreform. Bugleich wird der Verein Stellung nehmen zu ber ablehnenden Resolution des Rosenthaler Bezirksvereins und ber gleichen Haltung des Abgeordneten Dr. Mar Hirsch, welcher letterer zu ber Bersammlung eingeladen ist. Arbeiter- Bildungsverein für Weißensee und Umgegend. Dienstag, Tagesordnung: 1. Bortrag des Maffeurs Heindorf: Ueber Berufskrankheiten und deren naturgemäße Heilung. 2. Distusfion. 3. Bereinsangelegenheiten. Achtung, Stocharbeiter. Am Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, bei Herrn Gründel, Dresdenerstraße 116, Stoctarbeiter- Bersammlung. Es ist Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter.( G. H. 29. Versammlung am Sonntag, den 15. März, Vormit Tagesordnung: 1. Stassenbericht. tags 9 übr, bet strösche, Fichtestraße 29. 2. Wahl eines Kassirers. 3. Aufstellung der Delegirten zur Generalversammlung. 4. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung wegen werden die Mitglieder ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. die bestehende Einrichtung der Dampfteffel- Revisionsvereine mögben 17. März, Abends 8 Uhr, Bersammlung bei Weichert, Gustav Abelstraße. Abg. Dr. Dürre( natl.) bittet, bei der vorgesehenen Reform lichst zu schonen. Die Kesselrevisionen dem Fabrikinspektor zu übertragen, hält der Redner nicht für zwedmäßig. Abg. Dr. Ritter( frf.) wünscht ebenfalls die Erhaltung der Revisionsvereine, und eine Besserstellung der Revierbeamten. vision der bestehenden Vorschriften über die Gewerbe- Inspektionen Samburg.) Filiale 2. Abg. Schmidt- Elberfeld( dfr.) findet in der geplanten Re- Pflicht pünktlich und zahlreich zu erscheinen. einen bedeutsamen wirthschaftlichen und sozialpolitischen Fortschritt. Die Reichsgesetzgebung habe wenig Erfolg gehabt; jetzt, nachdem Preußen vorgehe, werden die anderen Einzelstaaten folgen. Minister Frhr. v. Berlepsch: Die Regierung wird nicht schäftigten Arbeiter. Montag, den 16. März, in Feuerstein's oberen Saal, Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beTagesordnung: 1. Die Koch'sche Heilmethode. Referent darauf verzichten können, den Fabrikinspektoren die Kesselrevisionen alte Jatobjit. 75. übertragen, denn es iſt von Wichtigkeit, daß der Fabrik. Serr Dr. Christeller. 2. Verschiedenes und Frageraften. Um zahlreiches Grinspektor mit dem wichtigsten Faktor der Fabrik, dent Dampf- fcheinen wird ersucht. teffel, genau bekannt sei. Daneben wird für die Thätigkeit der Sonntag, den 15. März, Nachmittags 8 Uhr, in Knebel's Salon, Babftr. 68, Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer am Revisionsvereine Raum genug bleiben, denn die Kesselrevisionen Tagesordnung: 1. Frauenrecht ist Menschenrecht. Frau Senrich- Wilhelmi. werden ja öfter im Jahre vorkommen. Für die Stellung der 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Schuhmacher. Große öffentliche Schuhmacher- Versammlung am Montag, Gewerberäthe wird im Prinzip die Forderung aufgestellt werden ben 16. März, Abends 8 Uhr, in Moabit, Wilsnackerstr. 63. Tagesordnung: Die sozialistische, sowie die progressistische Presse Belgiens müssen, daß die Beamten eine Prüfung abgelegt haben; dabei ist 1. Sandwert und Großindustrie. Referent Hermann Strauſe. 3. Diskussion. greift das von Frère- Drban empfohlene Revisionsverfahren aber die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß auch ein Arbeiter, wandten Berufsgenossen. Bereinsversammlung am Montag, den 16. März, an, das darin besteht, zuerst einen Versuch mit der Aenderung deffen Tüchtigkeit erprobt ist, in diese Stellung gelangen kann; abends s uhr, in Detgmüller's Salon, Alte Jatobſtr. 48a. Lagesordnung; des Kommunal- und Provinzial- Wahlsystems zu machen. wie denn überhaupt nicht gefragt werden wird: Wo kommt der Bortrag des Gerrn brich über: Die Gewerkschafts- Organisation und bie Diese Aenderung könne auch ohne Verfassungsrevision vor Manu her? sondern: Wie ist der Mann? Ueber die Einzelheiten gene. 2. Dtstuffton. 3. Bericht über den Streif. 4. Bereinsangelegen hett. Verschiedenes. Die Mitglieder werden auf§ des Statuts aufmertfam der neuen Organisation zu sprechen, scheint zur Zeit nicht ange- gemacht. genommen werden. Sogar mehrere flerifale Blätter iegen zeigt, da diese Gingelheiten noch sämmtlich Gegenstand der Be- Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe. Montag, den in so heftigem Ton Verwahrung gegen den Vorschlag Frère- rathung im Schoße der Regierung sind. 16. März, Abends 8 Uhr, im Victoria- Restaurant, Münzstr. 11: Vorstands Orbans ein, daß die Regierung voraussichtlich ihre Buſtime Freie Vereinigung selbständiger Barbiere und Friseure. Ordent mung zu demselben versagen wird. Auf Sonntag haben die liche Sigung am Montag, den 16. März, Abends 9 Uhr, Kaftanten allee 68, bei Dücker. Kollegen, welche dem Verein beitreten wollen, find willfommer Sozialisten und Progressiften 60 Protestmeetings anberaumt. Der unentgeltliche Arbeitsnachweis des Vereins, Chorinerstr. 14, bet Ber roth wird den Herren Kollegen zur Benußgung empfohlen. Es erscheint immer gefährlicher, die Angelegenheit in die Freie Vereinigung der Damenmäntel- Schneider( Bügler, SterGroße Länge zu ziehen. Die Regierung giebt ihre Ansicht am Buschneider) und der Arbeiterinnen der Bekleidungsindustrie Berlinen GratMittwoch kund. Versammlung am Sonntag, den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, weil'schen Bierhallen( oberer Saal), Kommandantenstr. 77-79. Ausflug mit Geselliger Verein Climbim". Sonntag, den 16. Mära theilnehmen Damen nach Gr. Lichterfelde, Cafe Bellau. Gäfte, welche dochenftr. 16. Daß der 3 ar an Verfolgungswahn leidet, wurde 1. Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter und verAbg. Dr. Bachem- Krefeld( 3) bittet, den Revisionsvereinenfibung. Aufnahme neuer Mitglieder. die Kesselrevisionen so lange zu belassen, als dieselben nicht zu Klagen Veranlassung geben. Abg. Site( Bentr.) ist in diesem Punkte anderer Ansicht als ſein Fraktionsgenosse Dr. Bachen. Die Reffelrevision steht so recht eigentlich dem Fabrikinspektor zu. Die Positionen werden genehmigt. und schon oft behauptet. Derselbe scheint sich vererbt zu haben. Weber im Eulengebirge zur Sprache und erwähnt wollen, verfammeln sich Mittags 2 Uhr, bei George, Gr. Md Männer am wenn die auch von anderer Seite bestätigten Mittheilungen des englischen Hofblattes Truth", was faum bezweifelt werden kann, richtig sind: Truth" schreibt: Privatbriefen von Indien zufolge, sind die indischen Behörden herzlich froh, daß der Barevitsch fort ist. Alles schwebte in Bittern und Bagen, er möchte ermordet werden. Er war furchtbar nervös, sobald er öffentlich zu erscheinen hatte. Während der Festlichkeiten Der Abg. Dr. Porsch( Zentr.) bringt den Noth stand der der im Ministerium unter Zuziehung von Abgeordneten stattgehabten Berathungen über die Nothlage. Minister Freiherr von Berlepsch: Es herrscht Einstimmige keit darüber, daß direkte Zuwendung von Staatsmitteln an die Nothleidenden sich nicht empfiehlt.( Sehr richtig.) Es wird sich darum handeln, das völlige Aussterben der Handweberei dort möglichst zu erleichtern, neue Verkehrswege zu erschließen und neue Erwerbsgelegenheiten zu schaffen. Die Budgekommission schlägt vor, die Forderung für drei Große öffentliche Versammlung für Frauenalen Oranienstr. 180. Sonntag, den 15. März, Abds. 6% Uhr, in den Bentralfaffenarmuth." Refe Tagesordnung: 1. Vortrag über:" Die Ursachen be Geselliges Beiſammenrent: F. Feldmann. 2. Diskussion." a. Berschieben zahlreichem Besuch einfein. Genossen und Genofsinnen werden zu re geladen. abends 8 Uhr, im Totale des Herrn Heile, me Bille", und die ont per Fachverein der Weber. Große Versammenbergerstr. 21. Tagesordnung: ag am Montag, den 10. März, Bortrag des Herrn Beus über:„ Der mahme neuer Mitglieder.. Berfozialen Verhältnisse. 2. Diskussion. 3. Butritt. fchiebenes und Fragetasten. Gäste habelio". Sonntag, den 15. März, GesellPrivat- Theatergesellschaft, 128, Abends 6 Uhr. Entree fret.Montag, den 30, März.( 2. Ofteentree intl. Zanz 50 Pf. bei Rendant Robert stellung. Anfang präzise 7 uh Gausche, Lindenstr. 84. 1. waren die Gebäude, in welchen sie abgehalten wurden, stets zehn Aichungs- Inspektoren an Gehaltserhöhungen mit fchaftsabend bei Bolle, Alte Jafgertag) bei Heinrich, Blücherftr. 61: Bori von einem Trupp Reiterei streng beivacht." Ach, welch' ein Glück, Selbstherrscher aller Reußen zu erhöhung. sein oder Aussicht zu haben, es zu werden. Abg. Bödiker( 3entr.) spricht für Bewilligung der GehaltsHandelsminister Frhr. v. Berlepsch und die Abgg. Dr. Stüve( frk.) und Ludowieg( natl.) befürworten ebenfalls die Bewilligung, worauf das Haus dieselbe unter Ablehnung des 7 Wenn einer Odessaer Meldung der Londoner Daily News" Glauben geschenkt werden darf, plant Rußland Kommissionsantrages beschließt. einen Angriff auf Afghanistan, das Land, durch welches Das Kapitel„ Gewerbliches Unterrichtswesen" wird mit der Weg aus ruffisch Ajien nach Indien führt. Ein solches Rücksicht auf eine von der Regierung in Aussicht gestellte DentBorgehen Rußlands fönnte einen russisch- englischen Krieg schrift ausgesetzt, der Rest des Etats des Handelsministeriums peranlaffen. Die erwähnte Meldung, welche das Bureau debattelos bewilligt. Herold hierher übermittelt, lautet: Damit ist die Tagesordnung erledigt. Nächste Sigung Sonnabend 10 Uhr. Tagesordnung: Gewerbesteuer Vorlage ( dritte Lesung). Schluß 4 Ühr. Brieffen der Redaktion. G. K. 69 Bon Ihrer Einsendung können wir leider keinen Gebrauch machs ist davon nichts bekannt, azori 2. P. peiefkaffen der Expedition. ir die Ausgesperrten gingen ferner ein: Bon 8 luftigen o. Die Echten von Guiremand 7,75. Mittner 3,50. Von arbeitern d. Rohr 2,90 M. Unbekannt-50. Ungenannt einer amerikanischen Auktion auf einem Geburtstage in Rigdorf ,. Prinz Handjernstraße 18 3,25. Ueberschuß der Tellersammlung Adler 3,15. Landparthieklub 3,05. Im rothen Stern gemußten gehilfen 4,70. Mechaniker von Sokol mit Ausnahme von Aus Aschabad wird berichtet, daß die Artillerie den Dringenden Befehl erhielt, sofort sich nach der afghanischen Grenze zu begeben. Man behauptet, daß die Russen eine militärische Bewegung gegen die Afghaner planen. Wie aus Washington gemeldet wird, konferirten Staatssekretär Blaine und der englische Gesandte Bauncefote be- gestern in zwei Fällen durch hiesige Gerichtshöfe Saftien gegen Ginem 4,40. Seher der Buchdruckerei„ Die Post" 19, Bau, bufs Feststellung der Präliminarien für eine Konferenz in Angeklagte verfügt werden. Der Berlagsbuchhandlund Her: Göbenstr. 7, die Maler 5,50. Gerichts- Beitung. fammelt 1,77. Durch H. gesammelt von einigen HandlungsWegen ungebührlichen Betragens vor Geriden is is si Theater. Sonntag, den 15. März. Opernhaus. Lohengrin. Montag: Der fliegende Holländer. Schauspielhaus. Die Quizow's. Montag: Unsichtbare Retten. Leffing- Theater. Thermidor. Montag: Der Probepfeil. Dienstag, den 31. Märg: Vereins- Sitzung der PolSozialdemokratischer Wahlverein Abschieds- Vorstellung nischen Sozialdemokraten im IV. Berliner Reichstags- Wahlkreise. Circus Schumann. Friedrich- Karl- Ufer. Sonntag, den 15. März 1891: Berliner Theater. Die Jungfrau 2 große Vorstellungen Don Orleans. Montag: Goldfische. Deutsches Theater. Das alte Lied. Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner Theater. Miß Helyett. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Der felige Tou pinel. Borher: Die Schulreiterin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Viktoria Theater. Die sieben Raben. 9 Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance Theater. Hamlet Montag: Richelieu. Ontend- Theater. Dorf und Stadt. Montag: Die Bluthochzeit. Thomas- Theater. Der Registrator auf Reifen. Montag: Diefelbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Adam und Eva. Montag: Diefelbe Vorstellung. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Boritellung. Concordia. Große SpezialitätenSpezialitäten- Borstellung. Theater der Reichshallen. Große Vorstellung. Gebr. Richter's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Wintergarten. Große Spezialitäten Vorstellung. Nachmittags 3/2 Uhr, 2 Abends 72 Uhr. schiedenen Programmen ausgestattet. Beide Vorstellungen sind mit verIn beiden Vorstellungen: Gircus unter Wasser. Montag, den 16. März, Abds. 81/2 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Roin mandantenstr. 77-79. Zages Ordnung: 1. Vortrag und Diskussion. 2. Wahl dreier Revisoren. 3. Verschiedenes. Um rege Ve theiligung ersucht 219/5 Der Vorstand. Bildhauer! Am Sonntag, den 15. März, Abends 7 Uhr, findet eine 339/5 Große Mitglieder- Versammlung am Mittwoch, 18. März, Abends 8 Uhr, in Mohrmann's Salon, Gr. Frankfurter Strasse 117. Tages- Ordnung: 1. Die geschichtliche Bedeutung des 18. März. Referent: Reichstag Abgeordneter W. Blos. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Zahlreiches u. pünktliches Erscheinen ist erwünscht. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. Die Zahlstellen befinden sich im Südosten: G. Schulz, Rottbuferpl Bigarrengeschäft; F. Bu beil, Naunynstr. 86 part.; R. Scholz, Wrangel straße 32 part.; B. Stabernad, Wrangelstraße 85 part. Im Diten: Friedrichsbergerstr. 11 part. Daselbst werden neue Mitglieder aufgenommen. Die Marionetten. öffentl. Versammlung. Tempel, Breslauerſtr. 27 part.; D. Heindorf, Langeſtr. 70; 20d, oder: der Bildhauer und deren AngeBierhallen, Kommandantenstr. 77/79, hörigen in den Gratweil'schen Täuschungen in ein. Damen- Pensionat. Sensationelle Wallerpantomime. statt. Für d. Nachmitt.- Vorstellung zahlen. Kinder unter 10 Jahren auf allen Blägen die Hälfte. Erwachsene volle Raffenpreise. Abends wie gewöhnlich. Montag: Auf vielseitiges Verlangen Gine ländliche Hochzeit. FRIEDRICHSHAIN ActienBrauerei Friedrichshain Konzert Zagesordnung: Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. 2. Distaffion. 3. Ber: Große Mitglieder- Versammlung 1. Vortrag von Dr. Lütgenau:" 3 Vom Erziehen." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung: Geselliges Beifammensein. Zur Deckung der Unkosten wird eine Tellersammlung erhoben. 117/8 Der Einberufer. am Dienstag, 17. März, Abends 8 Uhr, bei Scheffer, Infelstr. 10. Zages Ordnung: 1. Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Bernstein. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Die Lage der Arbeiterinnen in der Knaben Konjektion. 5. Verschiedenes.- Herren als Gäste willkommen. Um zahlreichen Besuch biltet Der Vorstand. 101/13 Ethische Gesellschaft. Fachverein der Metallschleifer u. verw. Berufsgenossen 29 Berlins und Umgegend. Grosse Versammlung Sonntag, den 15. d. M., Abds. 61/2 Uhr, Königsthor. Versammlung Kommandantenstr. 20 Instrumental( Armin- Hallen) Vortrag d. Fr. HenrichWilhelmi über: am Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, " Frauenrecht ist im Lokale des Herrn Reyer, Alte Jakobstrasse 83. Menschenrecht." Nachher gesellige Unterbaltung und Tanz. Gäste( Damen u. Versicherung für die Schleifer und selbständigen Schleifermeister. Referent Tages Ordnung: 1. Der Werth der Alters- und Invalidens Herren) haben Zutritt. wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Gäste haben Zutritt. Tellersammlung statt. Sämmtliche selbständigen Meister sind zu dieser Versammlung eingeladen. Der Vorstand. Arnold. Anfang 4/2 Uhr. Eintritt 30 Pt. Programm unentgeltlich. Englischer Garten. Berl. Bock- Brauerei, Direktion: C. Andress, AlexanderStraße 27c. Fräulein Liri Armani, schwedische Chansonette. Umberto Bozza, Produktionen auf dem Piedestal. Frl. Lilli Nora, deutsche Kostüm Soubrette. Die berühmte Borza- Truppe, Parterre- Atrobaten. Sr. Paul Jülich, Gesangshumorist. Kathi und Pepi Wolter, GesangsDuettisten. Ballet- Gesellschaft Menni, 6 Perf. Anfang Wochentags 8 Uhr. Sonntags 5/2 Uhr. Entree Wochentags u. Sonntags 30 Pf. 50 Pf. und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 30 Pf. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. Bratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr. 77-79. Täglich: Grosses Concert ausgeführt von der Kapelle des MusikDirektor H. Sanftleben Neu unter Mitwirkung des Opernfängers u. Konzertmalers Signor Travieki aus Rom. Tempelhofer Berg. Täglich: Alt- Berlin auf d. Bock. Humoristisch- historischer Rückblick zur Feier der Bock- Saison 1891, verbunden mit gr. Militär- Konzert. Anfang: Wochentags 5 Uhr, Sonntags 4 Uhr. Berl. Original- Bockbier in Flaschen, direkt von der Brauerei, 20 Flaschen für 3 M. Pfand frei. Empfehle allen Freunden und Be fannten mein Weißensee. Versammlung 140, 18 des Arbeiterinnen- Vereins Montag, b. 16. März, Abds. 812 Uhr, Gustav- Adolfftr. 142 b. H. Weichert. Zagesordnung: Bortrag des Herrn Neumann über 236/4 Große öffentliche Versammlung der Rohrleger und Gehilfen fusion. Aufnahme neuer Mitglieder. 256/5 Christenthum und Sozialismus. DisWahl des gesammt. Vorstandes. Verschiedenes. Männer haben Zutritt. Der Vorstand. 114 Billigste beste Bezugsquelle in Weiss- und Bairisch- Bier- Lokal, Herren- u. Knabengarderobe verbunden mit Frühstücks-, Mittagsund Abendtisch. Auch ist ein Vereinszimmer mit Piano zu vergeben. Fr. Fröhlich, Naunynstraße 43. 861L] Sonntag, den 15. März letztes großes Wurstessen in dies. Saison verbunden mit gemüthlicher AbendUnterhaltung. Hierzu ladet alle Freunde 8451 Johannisthal. A. Senftleben. dungsbahn. A.d.Verbin für 889L Rixdorf u. Umgegend ist die Firma #N. Nachmann, 126. Bergstrasse 126. am Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, in Feuerstein's Lokal, Alte Jacobstr. 75. DE Tages- Ordnung: 1. Bericht der Revisions- Rommission. 2. Bericht der Delegirten zur Streit- Rontrollkommission. 3. Wie feiern wir den 1. Mai. 4. Verschiedenes. Der Einberufer. Glaser- Gesellschaft Berlins und Umgegend. Große Mitglieder- Versammlung O am Dienstag, den 17. März, Abends 81/2 Uhr, in den Armin- Hallen, Kommandantenstr. 20. Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zum 1. Mai. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. 1614 In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung erwarten wir, daß die Mit glieder recht zahlreich erscheinen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Die Mitglieder, die mit Beiträgen restiren, bitten wir, daß sie ihrer Pflicht nachtommen. Der Vorstand. J. A.: R. Stampehl, 1. Vors. Andreas- Str. 21. Joël's Fest- Säle Andreas- Str. 21. Sonntag, den 15. März 1891: Roh- Tabak. Vokal- und Instrumental- Konzert arrangirt von den 899 b Meine neu begründete Flöter'schen und Kummer'schen Gesang-Vereinen 21.b. Berbin: Treptow Bungsbahn Tabak- Handlung befindet sich Bock- Brauerei, Berliner Bot- Branett, Brunnenſtr. 145. Ausschank d. Orig. Bod- Bieres. 805b " f. Lagerbier, 4/10 15 Bi. Vorwärts" liegt aus. Wilh. Jacob, Gastwirth. Empfehle zugleich meinen Frühstücks- Meyer's friton, Bücher, Bibliound reichhaltigen Mittagstisch, sowie 6 Billards, 3 Kegelbahnen und einen Saal zu Vergnügungen und Ber fammlungen. 708 F. Sodtke. PassagePanopticum. Unter d. Linden 22/23. Knabe mit 2 Köpfen. Amerikanerin m. 25 cm langem Vollbart. 11- Uhr. 5-9 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165. ل Neu: Azteken. 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Mündel die Absicht haben, die Musik als ihren Lebensberuf zu erwählen und in eine der sogenannten Musiklehren einzutreten gedenken, welche in und um Berlin liegen, mögen sich im Interesse des späteren Fortkommens ihrer Schußbefohlenen, da gerade im Mujiferstande die Lehrlings- Ausbeutung besonders blüht, aufs Genaueste über Mujifverhältnisse bei dem Verein Berliner Musiker erkundigen.--Rosen thaleritraße 88, im Restaurant Philipp, Vormittags von 11-12 Uhr, an den Wochentagen, ist der Vorstand gern bereit, jede gewünschte Auskunft zu geben, HutFabrik Die billigste Bezugsquelle für Gardinen, Teppiche, Betten, Federn, Kleiderstoffe, Leinen- u. Baumwollen Waaren, Wäsche ist bei 286 J. Gabbe& Cie., Fehrbellin.- Str. 77 u. Rosenth.- Str. 69/70. RF Feste Preise. von P. Diederich Möbel-, Spiegel- und ( Gegründet 1874). 350L 1. Gesch.: Oranienstr. No. 9, 2. PolsterwaarenFabrit von R. 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Kriegsminister v. Kaltenborn: Ueber die prinzipielle Frage, Das bietet eine königliche Musteranstalt! So werden die Arbeiter ob öffentliches oder geheimes Verfahren, habe ich keine Ursache, zu Menschen zweiter Klasse degradirt und wie Zuchthaussträfmich früher zu äußern, als bis die Vorlage wegen der Militär- linge behandelt. Auch die Strafen sind sehr merkwürdig. Bei gerichts Ordnung vorgelegt werden wird. Was aber die Armee zweistündiger Verspätung werden für jede Viertelstunde 10 Pf., betrifft, so kann ich sagen, daß sie die Deffentlichkeit durchaus im Wiederholungsfalle 20 Pf. abgefordert. Bei Brand-, Wassernicht zu scheuen hat. und anderen Schäden sind die Arbeiter verpflichtet, für die Be" 9 : Kriegsminister v. Kaltenborn: In dem Antrage kann die Kriegsverwaltung nur einen Ausgleich der von mir bereits beklagten Härten und Unzuträglichkeiten erkennen; jedenfalls wird die Kriegsverwaltung im Bundesrath für diesen Antrag eintreten. " " Abg. Rickert: Wenn die Armee die Deffentlichkeit nicht zu wachung und Erhaltung des königlichen Eigenthums nach besten Präsident v. Levehow( die Mitglieder des Hauses und des scheuen hat, so ziehen wir daraus den Schluß, daß nun endlich Kräften zu sorgen, ohne dafür entschädigt zu werden. Das Bundesrathes erheben sich von ihren Sißen): Meine Herren! die Arbeit gemacht wird, welche der Reichstag seit 1870 verlangt, ist doch mehr wie start. Durch die besondere Instruktion Wir stehen alle unter dem Eindruck einer Trauerbotschaft. Der das Militär- Strafverfahren mit den Formen des Zivilverfahrens für die Meister werden diese gerazu zu StlavenAbgeordnete Dr. Windthorst, der noch am vergangenen zu umgeben. treibern gemacht. Sie sollen nämlich auf eine Steigerung Montage unter uns weilte und am Sonnabend mit der gewohnten Abg. Bebel: Ich soll maßlose Angriffe gegen die Militär- der Leistungen der Arbeiter hinwirken. Ich habe auch Lebendigkeit an unseren Verhandlungen sich betheiligte, ist heute Justizverwaltung gerichtet haben. Ueber den Ausdruck maßlos als Schloffer in manchen Werkstätten gearbeitet, aber so etwas früh 84 Uhr nach kurzer Krankheit in seinem 81. Lebensjahre läßt sich streiten. Wenn ich aber maßlose Angriffe gemacht haben ist mir nicht vorgekommen. Ferner muß jeder Arbeiter vor seiner aus dieser Zeitlichkeit abberufen worden. Mitglied des Reichs- soll, so müßte der Abg. Szmula beweisen, daß eine der von mir Aufnahme die Erklärung abgeben, daß er keinem Vereine oder tages seit seinem Bestehen, seit fast 25 Jahren, hat Dr. Windt vorgebrachten Thatsachen oder Zahlen falsch war. Das hat er keiner Verbindung angehöre, die sozialdemokratische Tendenzen horit durch seine ungewöhnliche Geistesschärfe, seine Ar- nicht vermocht, weil die Zahlen fest begründet und zum großen verfolgt( sehr gut! rechts), auch als Gast solchen Versammlungen beite fraft, seine Gewandtheit, seine Gabe sich persönlich Theil auch von dem Kriegsminister als richtig zugestanden sind. nicht beiwohnen wolle bei Vermeidung der Strafe sofortiger EntEinfluß zu verschaffen und zu üben, durch einen weiten Der Vergleich mit der Behme mag nicht ganz zutreffend sein; laffung. Heuchler erziehen Sie unter solchen Umständen, Blick den Weltruf eines Politikers und Parlamentariers jeder Vergleich hinkt ein wenig. Aber die Thatsache, daß die Menschen die friechen! Hüten Sie sich vor solchen Sklaven, die und unter uns eine Stellung von eminenter Bedeutung Verhandlung eine geheime ist und daß der Soldat dabei jedes nicht den Muth haben, zu sagen wie sie denken. In Amberg sich erworben. Wenn er, und es geschah bei jeder wichtigen Rechtes beraubt ist, ist auch von Herrn Hinze gestern bestätigt wurde ein alter Arbeiter entlassen und verlor dadurch nach dem Gelegenheit, das Wort ergriff, so waren wir auf allen Seiten worden. Statut der Pensionskasse alle seine Ansprüche an dieselbe.. Eine dieses Hauses gewohnt, seiner Rede zu lauschen. In und außer- Das Kapitel Militär Justiz Verwaltung" wird be folche Benachtheiligung der Arbeiter dürfen wir unter keinen halb des Hauses wurde auf seine Meinung in schwebenden willigt. Umständen ruhig durchgehen lassen. Als mein Freund MolkenFragen großes Gewicht gelegt, und gar oft ist sein Wort schwer Zum Kapitel„ Ankauf der Remontepferde" liegt buhr neulich auf die verschiedenartigen Entlastungszeugnisse aufin die Wagschale gefallen. Auch im persönlichen Verkehr ver- ein Antrag Hahn vor, die Pferdegelder auch den Offizieren der merksam machte, ging eine Entrüstung durch die Reihen unserer stand es der Heimgegangene, durch liebenswürdigen Humor und fahrenden Artillerie zu gewähren. Dadurch erhöhen sich Gegner, daß solche Dinge zur Sprache gebracht werden, die gar Wiz Alle an sich zu fesseln, und ich persönlich habe für manchen die Ausgaben für Preußen von 1006 800 m. auf 1 207 400 m., nicht möglich sein könnten. Aber in Amberg werden auch zwei Arten Beweis seiner freundlichen Gesinnung ihm herzlich zu danken. für Sachsen von 91 293 M. auf 109 698 M., für Württemberg von von Zeugnissen ausgestellt, große und kleine, und der Besitzer Raum Jemand im Reichstage würde rechts und links und in der 52 067 M. auf 66 317 M. der lezteren Art bekommt sehr schwer anderswo Arbeit. Die Mitte so vermißt werden, wie diese verehrte kleine Exzellenz. Abg. Hahn führt aus, daß die Offiziere der fahrenden Ar- Kantinenwirthschaft ist auch in der Fabrik von Amberg, einer Sein Leben ist föstlich gewesen; denn es ist Mühe und Arbeit tillerie bei der zweiten Lesung vergessen worden sind. Sie sind Musteranstalt" eingerissen. Das dort für gutes Geld verab gewesen von Jugend auf bis in das späteste Greifenalter, und nicht berechtigt, die Chargenpferde, welche sie reiten, nachher in reichte Bier soll ganz ungenießbar sein. Abzüge vom Lohn sind arbeitend ist er gestorben. Sie haben, meine Herren, zu Ehren ihr Eigenthum zu übernehmen, wie dies bei der Kavallerie der auch in dieser Anstalt an der Tagesordnung und die Arbeitsdes Heimgegangenen sich erhoben. Er ruhe in Frieden! Fall ist; sie müssen sich daneben eigene Pferde halten und zeit dauert daselbst von 6 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends mit Darauf wird die dritte Berathung des Reichshaus- würden nach dem Beschlusse der zweiten Lesung dafür keine Bei einer einstündigen Pause, also 12 Stunden. Beim Einstreichen haltsetats für 1891-92 fortgesetzt, und zwar beim Mili- hilfe erhalten, während dazu ein Grund durchaus nicht vorliegt. ihres Lohnes müssen die Arbeiter wöchentlich 27 Pf. Stempeltäretat. gebühr zahlen. Ich weiß nicht, was das für eine Stempelgebühr Beim Kapitel Militär- Just izverwaltung erhebt ist. Die Luft in der Fabrik ist so schlecht, daß die Direktion erst Abg. v. Stauffenberg Protest dagegen, daß der Abg. auf die Klage der Arbeiter sich veranlaßt gesehen hat, eine bessere Szmula gestern die Heimlichkeit des Militärstrafprozeß VerVentilation einzurichten, Merkwürdigerweise werden in Amberg fahrens als nothwendig bezeichnet habe. In Bayern bestehe die sehr viel junge Leute unter 16 Jahren beschäftigt, und zwar Deffentlichkeit des militärgerichtlichen Verfahrens seit langer Zeit Bei dem Kapitel„ Artillerie und Waffenwesen" geht Abg. ebenso lange wie die Erwachsenen. Nach der Gewerbeohne jeden Anstand. Weder aus der Zivil- noch aus der Militär- Ulrich( Soz.) auf die Bustände in den Gewehrfabriken ein. Die Ordnung ist das nicht zulässig. Auch die Strafen dort sind geradezu bevölferung ist eine Stimme laut geworden, daß das Verfahren Lohndrückereien in diesen Musteranstalten" find beinahe schlimmer großartig. Was die Pensionskasse der Fabrik in Amberg beabgeändert werden solle. Wenn Soldaten- Mißhandlungen vor- als in den Privatwerkstätten. In Spandau hat ein Meister die trifft, so versprach die Regierung in der bayerischen Kammer, kommen, dann sollen sie bestraft werden und die Genugthuung Löhne für Hülfen von 13,50 auf 8,50 M. heruntergedrückt. Fällt dahin wirken zu wollen, daß die Arbeiter, welche aus der Fabrit soll in aller Deffentlichkeit erfolgen. Gerade die Deffentlichkeit ein Stück Arbeit, das durch 30, 40 Hände geht, fehlerhaft aus, austreten, die in die Pensionskasse eingezahlten Gelder zurückhat dazu beigetragen, irrthümliche und übertriebene Nachrichten so werden 12 bis 20 pt. der Löhne der ganzen Kolonne der erhalten. Der eigentliche Stamm der Arbeiter beträgt in Amberg über solche Mißhandlungen gründlicher und nachdrücklicher zu be- Arbeiter abgezogen, auch wenn der Fehler dem Material an- 300-400, in manchen Zeiten werden aber 1000-1500 beschäftigt, richtigen, als dies durch amtliche Berichtigung jemals möglich ge haftet. In einer Privativerkstatt wäre ein solches Verfahren ab- und alle die wieder Austretenden verlieren ihre Ansprüche, haben wesen wäre. solut unmöglich, denn es muß hier der Unschuldige mit dem also in fremde Taschen gezahlt. In den Sigungen des Vorstands Abg. Orterer( 3.): Auch ich muß feststellen, daß in Bayern Schuldigen leiden. Die Arbeiter verdienen in der Spandauer der Krankenkasse der Fabrik gilt die Stimme des Vorsitzenden, Niemand bezüglich der Militärgerichtsbarkeit an eine Abänderung Gewehrfabrik durchschnittlich 3,50-4 M., und ich hoffe, die Re- eines Premierlieutenants, mehr als die ganze übrige Versammlung. denkt. Ich kann auch nur wünschen, daß die bayrische Regierung gierung wird dafür sorgen, daß ihnen dieser geringe Verdienst So ist es gekommen, daß vor einiger Zeit den Wöchnerinnen die daran festhält und jeder Verschlechterung des militärgerichtlichen nicht durch solche Abzüge geschmälert wird. Kaum glaublich ist bisher gezahlten Unterstüßu gen entzogen wurden. Als man den Verfahrens Widerstand entgegenseßt. Bezüglich der Mißhand- aber, daß die Arbeiter auch noch die Kosten des Leuchtgases be- Vorsitzenden deswegen interpellirte, sagte er, die Inspektion hat Lungen ist allerdings richtig, daß der Beschwerdeweg auf dem zahlen müssen, welches sie bei ihrer Arbeit verbrauchen. Das ist so beschlossen, ich kann nichts machen. In der Krankenkasse Papiere ein sehr flarer und einfacher ist, aber nicht in der Wirk- eine sonderbare Sozialpolitik! Möge die Regierung dafür funktionirte ein Arzt, gegen den berechtigte Klagen vorlagen. lichkeit. Die Mehrheit des Zentrums erblickt in der Deffentlich- forgen, daß in Dieser Gewehrfabrik die Lohntermine Aber als die Arbeiter sich beschwerten und einen anderen feit des militärgerichtlichen Verfahrens einen erheblichen Vorzug pünktlich eingehalten werden. Die Arbeiter tönnen sonst wünschten, wurde darüber einfach zur Tagesordnung übergegangen im Gegensatz zum Abg. Szmula. den Bäcker und Metzger nicht bezahlen. Die Arbeiterinnen be- und der alte Arzt beibehalten. Ich hoffe, daß Sie an diesen Abg. v. Marquardsen( natl.): Ich bin in jeder Beziehung schweren sich darüber, daß ihnen wegen Zuspätekommens beim wenigen Beispielen( Gelächter) genug haben und hoffen, daß Sie mit den Ausführungen meiner beiden bayerischen Kollegen ein- ersten Male 25, beim zweiten 50 und beim dritten Male 73 Pf. in sich gehen und selbst auf Aenderung dringen werden. verstanden. Die Annahme des Herrn Szmula, daß die bayerische abgezogen werden bei einem täglichen Verdienst von 1,75 M., Kommissar Oberst Weizel: Der Vorredner hat seine Kenntniß Regierung mit der Deffentlichkeit des Militär- Strafverfahrens wovon noch das Eisenbahnfahrgeld in Abzug kommt! Und dabei wohl nicht aus eigener persönlicher Erfahrung, sondern nur aus unzufrieden sei, trifft nicht zu. In dem betreffenden Gesetzentwurf nimmt die Direktion gar keine Rücksicht auf die Verspätungen der Zeitungsartikeln. Meine Erfahrungen von den Zuständen in den befand sich die Deffentlichkeit als Vorschlag der Regierung. Bei Züge. Kommen die Mädchen zu spät, so müßen sie noch lange Werkstätten sind doch andere. Wenn Mißstände vorhanden sind, dem Eintritt in das Deutsche Reich war es für Bayern von bei Wind und Wetter vor der Thür auf Einlaß warten. Härten, dann wird die Heeresverwaltung sie beseitigen. Daß den Argrößter Bedeutung, dieses Sonderrecht aufrecht zu erhalten. Grausamkeiten sind mit Ordnung und Disziplin absolut unver beitern für patriotische Feiertage 3 M. bezahlt werden, beruht Wenn eine neue Straf- Prozeßordnung für das Militär geschaffen einbar. Neuerdings wird den Arbeiterinnen noch zugemuthet, auf der Bewilligung des hohen Hauses, welches dafür einen Fonds werden soll, so wünsche ich die Einführung der bayerischen Vor- die Strafe gleich zu bezahlen, und die meisten thun dies auch, geschaffen hat; die Bewilligung erfolgt nicht aus den Ueberschriften über die Deffentlichkeit des Verfahrens, auch wenn damit sie nicht ans schwarze Brett kommen. Sie dürfen nicht schüssen aus den Kantinen. de. halb die Reform des Militär- Strafverfahrens sich verlang- einmal die Röhren zum Kaffeewärmen benutzen. Dergleichen Bayerischer Bevollmächtigter Oberst v. Haag: Amtliche samen sollte. fann nur aufreizend wirken. Bei den patriotischen Feiertagen Mittheilungen über die Verhältnisse in Amberg liegen mir nicht Abg. Szmula( 8.): Ich habe nur gesagt, daß die bayerische erhalten die Arbeiter aus den Ueberschüssen der Kantinenwirth vor. Die Kriegsverwaltung ist bemüht, für die Arbeiter nach Regierung gern verzichten würde auf das öffentliche Verfahren, schast je 3 M. Diese Ueberschüsse rühren aber von den fauer er- Kräften zu sorgen; jeder fühlbar werdende Mißstand wird be wenn ihr nicht die öffentliche Meinung entgegenstände. Ich bin worbenen Groschen der Arbeiter her, welche sie bezahlen müssen seitigt werden. der Meinung, daß bei dem Ansturm auf den Bestand des für die Getränke 2c. Das ist also eine sonderbare Großmuth. Am Abg. Ulrich: Meine Mittheilungen beruhen zum Theil auf Staates die Armee fern gehalten werden muß von der Sedantage wird sogar gar nichts bezahlt. Vor einigen Zeitungsnachrichten, hauptsächlich aber auf Buschristen von Ar Kritik der Dejjentlichkeit, wodurch nur die Disziplin beein- Tagen habe ich denselben Gegenstand in der hessischen Kammer beitern selbst; sind diese thatsächlich unrichtig, so tann ich nicht trächtigt wird. zur Sprache gebracht in Bezug auf die Verhältnisse der Main- dafür, ich habe das Interesse der Arbeiter nach besten Kräften Ag. Singer( Soz.): Was der Vorredner als maßlose An- Nahe- Bahn. Darauf erklärte der Finanzminister, daß er von vertreten; wenn aber meine Anregungen eine, Beseitigung der griffe bezeichnete, find nicht als thatsächliche Vorkommuiffe, die nun an darauf sehen werde, daß die Arbeiter, welche einen Uebelſtände zur Folge haben sollten, so werde ich mich doppelt Abg. Bebel nach öffentlichen Zeitungsberichten vortrug. Die patriotischen Feiertag halten sollen, dafür aus der Staatskasse freuen und sehr geehrt fühlen. Rid tigkeit der in der mehrerwähnten Broschüre von Abel mit bezahlt werden. Ich empfehle dieses Beispiel den Herren von Der Rest des Etats der Militärverwaltung wird ge getheilten Thatsachen ist öffentlich dargethan. Was Abg. Szmula der Regierung. Beim letzten Geburtstag des Kaifers dauerte nehmigt. fagt, daß der größte Theil der Offiziere ihm zustimme, glaube das Fest der Arbeiter bis Morgens 5 Uhr. Die Arbeiter waren Zum Etat der Marine verwaltung, Kapitel„ Wer ich ihm aufs Wort, aber er fann mir auch glauben, daß vom also kaum im Stande, zur Zeit am nächsten Tage die Arbeit betrieb," bemerkt Volfe selbst dies Verfahren lebhaft verurtheilt wird. Jm Volte wieder zu beginnen. Ein Meister hat nun denjenigen Arbeitern, Abg. Bruhns( S03.): Entgegen den uns in der e von ist man überzeugt, daß die Brutalitäten der Unteroffiziere nicht die am nächsten Tage nicht anwesend waren, 1,50 M. abgezogen. Lesung gemachten Mittheilungen muß ich konstatiren, dgezahlten vorkommen würden, wenn die Unteroffiziere nicht durch die Be- Der Arbeiter, der etwas zu viel des Guten gethan hatte, friegt der kaiserlichen Werstverwaltung in Wilhelmshave; die von han lung, die sie von Seiten der Offiziere aushalten müssen, oft nun noch einen Abzug für seinen Patriotismus. Das ist mir ein Löhne niedriger find, als die bei privaten Arbeitgsensunterhalt, in solche Wuth versetzt würden, daß sie diese Wuth ihrerseits Räthsel. Unter dem früheren Kriegsminister v. Berdy gewann der Werst gezahlten Löhne genügen nicht zum gute Nahrung nieter an den Untergebenen auslassen; so daß also die Schuld es in der Gewehrfabrik Spandau den Anschein als ob es bejjer zumal die klimatischen Verhältnisse eine beson sich die Arbeiter für die von Unteroffizieren ausgehenden Mißhandlungen eigentlich werden solle; es wurde von Lohnerhöhungen gesprochen und es und Kleidung nöthig machen. Ferner beklagt gezahlten Löhne. auch die Offiziere trifft. In Bezug auf die prinzipielle Auffassung wurce den Arbeitern gesagt: Ihr dürft Euch jezt direkt beim über die geringen Säße der für Akkordgern aber die Arbeitsder Cache befindet sich Herr Szmula noch auf dem Standpunkt Kriegsminister beschweren. Das ist sehr gut, denn eine Beschwerde bei Ganz besonders unangenehm ist den Arht, daß Arbeier, die zu von vor 100 Jahren. Damals war die Stärkung der Militär- der Direktion riskiren die Arbeiter nicht leicht aus Furcht ordnung der Werfte, in welcher 3. Ber sonstigen die Staatsdurch heimliches Verfahren in Militär- Strafvor Entlassung und mit Rücksicht auf die Familie. Diese direkte sozialdemokratischen, nihilistischen gehören, entlassen werden sachen nöthig. Auch ist seine Schlußfolgerung falsch, wenn Beschwerde beim Minister ist später aber wieder verboten worden. ordnung bekämpfenden Vereinen die Werftverwaltung sich Eindringen sozialdemokratischer Ideen zu sichern. Jin Gegen- worden, die Mädchen unter 16 Jahren aber sind dabei leer aus- um die politische Meinung tovelle, die die Regierung uns burch besser aus, ja man ist da zum Theil noch preußischer als in vorlegte, bekämpft fie folche Tendenzen nicht verfolgen; die In der Gewehrfabrik von amberg fiebt es nicht viel In der Institut und der Disziplin zum Echaden, Die öffentliche Sühnung solcher Vorkommnisse wird gerade die Preußen. Es besteht da ein merkwürdiges Reglement. Rom- gebern, also sollte fie fer sozialdemokratischen Bartei vermindern Disziplin und die Autorität gehoben, darum muß der Abg. plottiren- welch ein fürchterliches Wort Man foute glauben, Bahl der Angehörigene Fabrikordnung verpflichtet die Arbeiter Samula gerade im Jnteresse der Armee für das öffentliche Straf- daß es sich um den Umsturz des Teutschen Reiches handelt Sie dadurch nicht, orgesezte es für nöthig erachtet, auch nach verfahren sein. Ter Nothschrei, der in der Presse ertönt, ist nur wird mit Strafentlassung bedroht. Es handelt sich hier um nichts ferner, wenn dean Sonn- und Feiertagen zu arbeiten; das der Ausdruck des Bedauerns über die Wehrlosigkeit der gemiß weiter, als um eine systematische Beschränkung des Koalitions: Feierabend un Gewerbe- Ordnung ebenfalls, wenn die Arbeiten offen, aber wir Alle wissen, daß jeder Soldat, der sich beschwert, Ersaz leisien müssen, ist selbstverständlich. Unverständlich ist sich häuse the Gemeinden, die Wilhelmshaven benachbart sind, nachher so schlecht behandelt wird, daß er die Beschwerde lebhaft aber, daß, wenn der Thäter nicht ermittelt wird, die in einer oldenbur die Werit- Wasserleitung auf ihre Kosten mitbenußen oder gar die sämmtlichen Arbeiter wünschen. Die Werftverwaltung lehnte dies ab, weil die bedauert. Das einzige Mittel zur Beseitigung der Soldaten- Branche beschäftigten Schaden tragen sollen. Auch in Amberg müssen zu en dazu nicht ausreichten; daß dies unrichtig ist, folgt mißhandlungen liegt in der Herbeiführung eines öffentlichen den Militär- Strafverfahrens. Das ist fein Schutz des Standes- die Arbeiter das verbrauchte Gas bezahlen. man freien Arbeitern so etwas bieten Seimlich entnehmen. Zwischen der Werstverwaltung und der und die so beschaffen sind, daß der ganze Stand sich derselben kann. Damit reizen Sie auf.( Ironische Ruse rechts: Lauter! wilhelmshavener Gemeindeverwaltung bewußtsein, wenn man Handlungen, die die Standes ehre verlegen stehe nicht, wie schämt, mit dem Mantel des Geheimnisses und gleichsam der Sie mögen aufgeregt sein oder nicht, das ist mir ganz ega Wajjerkrieg, da die Werstverwaltung für die Wasserentnahme besteht ein richtiger Anonymität deckt. Die Armee thut besser, solche Clemente von Sie zeigen damit nur, daß Sie von diesen Dingen feine Sie denn einem Urbeiter 2 bis 4 M. monatlich abge einen Tariffentit urch denselben gerade die ärmeren sich zu stoßen, als sie zu schüßen. Abg. v. Stauffenberg: Der Standpunkt, daß die Autorität werden, so macht das für ihn viel aus. Ihnen fommt geben. Gemeindemitglieder außerordentlich hart betroffen geschädigt wird, wenn man Miß ände an die Deffentlichkeit lich nicht darauf an, ob Sie ein paar Mart mehr schwerden wären. Ich würde mich freuen, wenn meine Anregungen die bringt, sollte doch längst überwunden sein. Die Disziplin hat Aber von der Regierung verlange ich, daß sie solden, nach An- Folge hätten, daß den Beschwerden Abhilfe gegeben würde. Autorität durch die Offentlichkeit niemals einen Schaden erlitten, sondern Abhilfe schant. Die Arbeiter sind ferner verpflich ordnung des Direktors auch an Sonn- und Feierten zu arbeiten. ist dadurch gestärkt worden. festsegte, den cen worden Staatssekretär Hollmann: Daß die Arbeiter aus Wilhelmss. Danach wird der Rest des Marine- Stats genehmigt. Unt 52 Uhr vertagt das Hauts die weitere Berathung auf Montag 1 Uhr( Etat, Patentgesek, ostafrikanische Schutztruppe, Petitionen). T Lokales. saven mit ihren Löhnen nicht zufrieden sind, ist mir bekannt. In der Werkstatt braucht man feine politische Agitation zu dulden, 1 am Sonntag nicht erscheint, darf am folgenden Tage nicht mehr Sie drängen auf Erhöhung. Aber wir können diesem Drängen außerhalb der Werkstatt fann jeder Arbeiter mit seinem Geld und weiter arbeiten zu sofortiger Entlassung haben eben die Unter nicht einseitig nachgeben; denn wir müssen die Löhne regeln nach seiner Zeit machen, was er will. nehmer, wie wir unten noch sehen werden, das Recht, der Arden Mitteln, welche zur Verfügung stehen, und nach den Löhnen beiter hingegen ist an eine Kündigung gebunden. Für diese schier felbft in der Privatindustrie. Daß in die Arbeitsordnung eine Beübermenschliche Arbeitszeit erhalten die Arbeiter stimmung aufgenommen ist, daß Arbeiter entlassen werden können, ständlich wird Jeder denken, einen dementsprechenden welche sich einem Verein mit umstürzlerischen Tendenzen anLohn, damit sie ihre Kräfte durch eine fräftige, gesunde schließen, ist richtig. Es wird aber davon sehr wenig Anwendung Nahrung wieder erneuern können und in der That, es wird ein gemacht, und ganz entbehren können die Betriebsleiter eine solche ganz enorm hoher Lohn gezahlt, der Durchschnittslohn beträgt für Bestimmung nicht, weil es Leute giebt, welche sich die Aufreizung bie Woche 18 M.- also doch ein recht respektabler Lohn!! zum Geschäft machen. Auch die Verpflichtung zur SonnDieser Lohusay muß aber den Unternehmern wohl etwas zu hoch tagsarbeit fann nicht aufgegeben werden; es fommen gerade in gewesen sein, deshalb stellten sie in voriger Woche an die Arbeiter der Marine ganz unvorhergesehene Arbeiten vor, die durchaus Die mäßige Forderung, etwa 60 pCt. Arbeit mehr für denselben teinen Aufschub leiden. Wenn die Arbeit am Sonn Ueber die Kontrolle der Krankenkassen- Mitglieder sind Lohn zu liefern. Als sich nun die Arbeiter dagegen sträubten, tag vermieden werden kann, wird es geschehen, schon weil uns aus Anlaß unseres neulichen Artikels:" Der Umgang mit trop der traurigen Arbeitsgelegenheit schien ihnen ein derartiges die Sonntagsarbeit theuer ist. Wegen der Wasserleitung bin ich Kranten", der auch jenes Thema berührte, mehrere Buschriften Anerbieten doch etwas gar zu hoch, da wurden fie acht Mann nicht in der Lage, eine Besserung zu versprechen. Die Marine- verschiedener Tendenz aus dem Leserkreise zugegangen. Der eine fofort aus der Arbeit entlassen. Wie schon angedeutet, steht verivaltung versorgt ihre Etablissements mit Wasser und muß Theil der Einsender hebt die Läftigkeit der Kontrollbesuche hervor dem Fabrikanten laut einer famosen Fabrit- Ordnung" das Recht für die Versorgung Anderer Gebühren erheben. Die Gebühren und wünscht deren möglichste Verminderung, der andere Theil aut, den Arbeiter an jedem Tag und zu jeder Stunde nach Gut find so niedrig, daß die Verwaltung lange nicht auf ihre bezeichnet die Kontrollbefuche als unbedingt nothwendig und will bänken ohne jede voraufgegangene Kündigung zu entlaffen. Rosten kommt. mindestens die freien Hilfskassen von Vorwürfen in dieser Be- Der Arbeiter dagegen darf nur am Ende der Woche aufhören, Abg. Singer( Soz.): Der Unterstaatssekretär erklärt, aufziehung ausgenommen wissen. Allerdings sind die Kontrollbesuche wenn er am Donnerstag vorher gekündigt hat, im anderen den Paragraphen über Entlassung wegen Zugehörigkeit zu einem zur Beit, unter den gegenwärtigen wirthschaftlichen Verhältnissen Falle verliert er das Anrecht auf den Lohn für die bisherig im fozialdemokratischen Verein nicht verzichten zu fönnen. Gegen und bei einem Menschenmaterial, das in seinem Charakter und Laufe der Woche gelieferte Arbeit. Weiter wird bittere Klage bie prinzipielle Auffassung muß der Reichstag Stellung nehmen. in feiner Sittlichkeit eben das Produkt der bestehenden öfono- darüber geführt, daß für die geringfügigsten Verspätungen Abzüge Wenn man glauben durfte, daß nach Fortfall des Sozialisten mischen Verhältnisse ist, unentbehrlich. Darin hat ja gerade die gemacht werden. Morgens früh muß jeder bei Strafen von geseges die Einschränkung des Koalitionsrechtes aufhören werde, sozialpolitische Gesetzgebung des Deutschen Reiches den verkehrten 10-50 Pfennig pünktlich da sein, obgleich es häufig vorkommt, so haben die Ausführungen des Staatssekretärs uns von dem Weg eingeschlagen, daß sie nicht beim jungen und daß sie mehrere Tage bummeln müssen, was aber die Herren Gegentheil überzeugt. Durch jene Bestimmung der Arbeits- gesunden, sondern beim franken, invaliden und alten nicht abhalten soll, ruhig die Strafen abzuziehen; ein Arbeiter ordnung werden die Arbeiter thatsächlich verhindert, einem Arbeiter einsehte. So lange aber die Maffe der gefunden, der flagt, daß er infolge dessen nach fiebentägiger Arbeit mit einem Verein zur Vertretung ihrer gewerblichen Interessen beizutreten. arbeitsfähigen und wirklich arbeitenden Arbeiter ein so unge Lohn von 5,60 m. nach Hause gehen mußte. Diese Bestimmung giebt kein Zeugniß davon, daß wir unter nügendes Entgelt ihrer Thätigkeit empfängt, so lange sind auch neuem Kurs fegeln und daß humanere, gerechtere und vernünftigere Bergehen gegen die bestehende Eigenthumsordnung und zu und zu Anschauungen platgegriffen haben. Die faiserlichen Werften diesen Vergehen gehören auch die Täuschungen gegenüber den bekommen vielleicht trotz dieser Bestimmung genügend Arbeiter; Krankenkassen nothwendig. Schafft gesunde soziale Bustände, wenn aber die gesammte Industrie auf den Gedanken käme, sie indem ihr an der Wurzel anfeßt, und ihr habt mit den sozialen einzuführen, dann könnten die Herren ruhig ihre Fabriken Ursachen der Eigenthumsvergehen auch die Eigenthumsvergehen schließen und auf tüchtige Arbeiter verzichten; denn das intelli- selbst beseitigt! Als Beispiele von vorgekommenen Täuschungen gentefte und tüchtigste Element vertreten die sozialdemokratischen der Krankenkassen theilt man uns u. a. mit: Ein Mitglied hatte Die Schießscharten an den neuen Portalthüren des Arbeiter. Es ist jüngst von hoher Stelle ausgesprochen worden, sich frank gemeldet und bezog regelmäßig sein Krankengeld, der man würde der Sozialdemokratie innerhalb der jedem Staats- Arzt hatte ihm den ganzen Tag als Ausgehezeit bewilligt; das föniglichen Schlosses in Berlin. Mancher, den sein Weg über bürger durch die Gesetze gewährleisteten Freiheit freien Spielraum Mitglied wurde Abends nach 10 Uhr im Budiferkeller Billard die Schloßfreiheit oder den Lustgarten führt, bleibt jezt vor den lassen. Dazu gehört aber die Vereins- und Koalitionsfreiheit, spielend angetroffen. Ein anderes Mitglied bezog Krankengeld neuen Thoren stehen, die das Schloß an der Nord- und Westseite welche die Staatswersten, die doch Musteranstalten sein sollen, und ließ sich eines Abends im Winter auf einer Bergnügungs- befommen hat, Gar gewaltig sehen die stark gepanzerten EisenHin und wieder hört man thüren aus, die dabei aber mit ihrem oberen Gitter- und reichen ihren Arbeitern verweigern. Die Arbeiter werden auf solche tour nach außerhalb antreffen. Weise schließlich gezwungen, gegen ihren Willen eine andere Ge- auch von Mitgliedern den schönen Grundfah aussprechen: Schmuckiert einen gefälligen Eindruck machen. In Brusthöhe sinnung zu heucheln. Bezüglich des Nordostsee- Kanals hat Herr Mir ist's egal, wenn die Arbeit alle ist, dann bin ich aber sind die schweren Eisenplatten durch eine Reihe länglich ovaler v. Bötticher nun ausdrücklich 1889 erklärt, daß eine Bestimmung, Deinungen durchbrochen, die nach innen mittelst eines Schiebers wonach sozialdemokratische oder anarchistische Arbeiter nicht beverschließbar sind. Wozu das?" fragen die Umstehenden und schäftigt werden würden, in dem Vertrage nicht enthalten sei. Das zerbrechen sich den Kopf über diese eigenthümlichen Deffnungen. gereicht einer politischen Einsicht zur besonderen Ehre, und ich würde Det? det sind Schießfcharten fürs Modell 89!" flärt ein freundwünschen, daß der Staatssekretär der Marine diesem illustren licher Schloffermeister die Wisbegierigen auf, und schmirgelt beBeispiel folgt. Durch solche Bestimmungen werden die Arbeiter dächtig an den ovalen Deffnungen weiter. Schießscharten! nur noch empörter und erbitterter, als sie schon find. Wollen Ja, aber wozu benn?"-Sie frohe, zufriedene Arbeiter, dann entfernen Sie diese Bestimmung aus der Werstordnung, damit leisten Sie der Sozialreform einen Dienst. Abg. Rickert: Wenn die Lohnverhältnisse der Werftarbeiter untersucht werden sollten, so sollte dies auch bezüglich der andern Meriten, nicht blos bezüglich Wilhelmshavens geschehen. That sächlich sind viele Werstarbeiter Sozialdemokraten, wie aus den Abstimmungslisten hervorgeht. Die ganze Bestimmung steht also nur auf dem Papier und wirkt nur aufreizend und schädlich. Gegen Aufheger bietet die Arbeitsordnung hinreichende Mittel. Das Sozialistengeset hat schädlich gewirkt und nur die Reihen der Sozialdemokratie gestärkt. Wenn wir nun noch den einen Paragraphen aus der FabrikOrdnung" beifügen, dann glauben wir genügend dieselbe charafterifirt zu haben. Derselbe lautet: Wer sich auf einem anderen Plas befindet, als auf dent, welcher ihm angewiesen ist, wird entlassen. " Das dürfte wohl zur Charakteristit dieses Arbeiter- Eldorados ausreichen. wieder krank und dergl. Derartige Mitglieder stehen moralisch feineswegs auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung. Aber die Kassen müssen mit dem Umstande rechnen, daß es solche Mitglieder giebt. Die gewissenhaften Mitglieder sind auch nicht über die Kontrolle selbst ungehalten. Sie empfinden die Kontrolle nur insofern als lästig, als dadurch ihre Verfügung über sich selbst mehr als nöthig eingeschränkt wird, dazu noch fommt, daß die Fesselung ans Simmer häufig dem Genesungsprozesse nach Mord und Selbstmord. Seit dem 12. d. M. wird die untheilig entgegenvirft. Die freien Hilfskaffen thun übrigens das Ihrige, um die Kontrollbesuche wie alle übrigen Einrichtungen verehelichte, 30 Jahre alte Bertha Dornberg, welche hier bei dem den Interessen ihrer Mitglieder anzupassen, soweit ihnen das Kaufmann Oppenheimer, Bülowftr. 47/48, in Stellung war, und Krankenkassen- Gesetz hierin Spielraum läßt; fie beklagen fich deren Eltern, die Schneidermeister Dornberg'schen Eheleute, in nur darüber, daß die Mitglieder vielfach geringes Interesse für der Nähe Stettins wohnen und ein eigenes Grundstück besitzen, die Angelegenheiten der Kaffe zeigen und daß die Versammlungen, vermißt. Dieselbe hatte unter dem Vorgehen, eine Besorgung für selbst wenn es sich um Statutenänderungen und sonstige wichtige fich machen zu müssen, von welcher sie bald heimkehren werde, Dinge handelt, sehr schlecht besucht zu sein pflegen. Unterstüt am Nachmittage die Wohnung ihrer Herrschaft verlassen und sich Die freien Hilfskaffen und wirkt selbst bei der Schaffung ihrer zu den in der Landsbergerstr. 90 wohnhaften Goldbachschen EheEinrichtungen mit, dann wird auch allmälig immer weniger leuten begeben, wo sich ihr am 4. d. M. geborenes Töchterchen in Pflege befand. Hier pflegte die Dornberg an jedem ihrer Ausgehtage einzuGrund zu Klagen vorhanden sein! fehren, und es fiel daher auch nicht auf, als sie am 12. d., Nachmittags Abg. v. Schalfcha: Jeder Arbeitgeber kann die Vorschriften Seftige Kämpfe müssen wohl hinter verschlossenen Thüren um 4 Uhr, die Absicht äußerte, mit ihrem Kind nach Charlottenburg erlassen, welche ihm passend erscheinen; er kann auch vorschreiben, innerhalb der freisinnigen Partei wüthen, das merkt man, wenn fahren, aber bald wieder zurückkehren zu wollen. Als sich Beide daß er nur Leute annimmt, welche den und den Prinzipien ent- es gelingt, einmal einen kurzen Blick hinter die Koulissen zu aber bis zum nächsten Morgen noch nicht wieder eingefunden fagen. Gesinnungen sollen aber nicht vorgeschrieben werden. werfen. Seulich machte der Führer des linken Freisinns flügel, hatten, wurde Frau Goldbach ängstlich und suchte in der Bülow= So lange nicht in den Werkstätten der Sozialdemokraten vor der inzwischen nicht minder fackeltanzlüstern gewordene Eugen firaße Grkundigungen einzuziehen, ohne indeß etwas Anderes zu So lange nicht in den Werkstätten der Sozialdemokraten vorwerfen. wiegend Nichtsozialdemokraten beschäftigt werden, sind Reden Richter in seinem jezigen Hauptblatt, der Freifinnigen Beitung", erfahren, als daß die Dornberg auch dorthin nicht zurückgekehrt überflüssig. Staatssekretär Hollmann: Beim Eintritt in die Arbeit begründet von Eugen Richter, bekannt, daß sein früheres Haupt fei. Als aber die Goldbach mit ihrem Ehemanne, welcher auf wird kein Arbeiter nach seiner Gesinnung gefragt, sondern reptil, das Wochenblatt" Der Reichsfreund", ebenfalls begründet einem Neubau in der Klopstockstraße arbeitet, dort am 13. d. M. erst wenn sich diese Gesinnung deutlich bethätigt, wird der Sache von Eugen Richter, vom 1. April ab aufhören müsse zu erscheinen. zusammentraf, wurden ihr nähere Mittheilungen. Der Arbeiter erst wenn sich diese Gesinnung deutlich bethätigt, wird der Sache Das war sofort eine günstige Gelegenheit für das wadelstrümpf- Wilhelm Glase aus Deutsch- Wilmersdorf, welcher mit Goldbach lerische Organ des Herrn Mosse, der Partei des großen" Richter zusammen auf demselben Neubau beschäftigt ist, hatte auf dem Abg. Bruhns( Soz.): Die von mir erwähnten Verhältnisse eins auszuwischen und Reklame für das Konkurrenzblatt, das Wege von seiner Wohnung dorthin am 13. d. M. früh um in Wilhelmshaven sind nicht angezweifelt worden, auch nicht von Drgan des Herrn Estarpin Rickert, für das vortrefflich ge- 5 Uhr in der Nähe der Tiergartenschleuse einen Regendem Staatssekretär. Die Tischler verdienen 2,47-3,87, die Die Tischler verdienen 2,47-3,87, die schriebene" Deutsche Reichsblatt" zu machen. In den früheren schirm gefunden und neben demselben einen mit Blei Handlanger 2-2,70 M. Das sind geringe Löhne im Berbeutschfreisinnigen Parteitämpfen war man immer der Antift beschriebenen Briefbogen liegen fehen. Der Inhalt hältniß zu den dortigen Lebensmittelpreisen. Es wundert mich sicht, daß der Richter Flügel den Rickert Schlendrianern lautete: Sier bin bin ich gestern Abend mit meinem sehr, daß dem Staatssekretär Wünsche auf der Werft in Wil nicht so schnell auf dem Marsche nach den Fleisch Kinde in das Wasser gesprungen. Bitte, benachrichtigen helmshaven auf Lohnerhöhung nicht bekannt geworden sind, denn töpfen der Ministerien nachfolgen wolle. Nach den neuesten Sie meine Herrschaft Bülowstraße 47/48 und Frau Goldbach, es ist mir versichert worden, daß Petitionen von Tischlern, Borgängen, speziell nach dem jüngsten Verhalten des fürchter- Landsbergerstr. 90. Ich kann nicht mehr leben wegen unglückMaschinenbauern und Schlossern in dieser Richtung bei der lichen„ Demokraten" Eugen scheint es aber fast so, als sei dies licher Liebe." Da nun zufällig Glase bald darauf mit Goldbach Direktion eingereicht worden sind. Die vorhandenen Mittel mögen allerdings nicht ausreichen. Wir würden aber eht nur noch ein Kampf um den Vorrang, wer am meisten zusammentreffen mußte, so nahm er Brief und Schirm an sich gern bereit sein, Mehrforderungen Mehrforderungen für diesen Zweck offnung haben dürfe, regierungsfähig werden zu können oder und gab sie an diesen ab. Obgleich nun die alsbald benach= zu bewilligen. Ueber die Ursachen des Wassertarif vielmehr denn regierungsfähig wären sie ja schon beide richtigte Behörde fofort Nachforschungen nach der Mutter und trieges ist der Staatssekretär falsch berichtet. Dieser Krieg ist trieges ist der Staatssekretär falsch berichtet. Dieser Krieg ist er zuerst auf den Ministerschemel sich sehen darf. Uns kann ja dem Kinde angestellt hat, so haben diefelben doch bisher zu hervorgerufen durch die Marineverwaltung, welche verlangte, daß der ganze Kampf vollständig talt lassen. Das einzige Bemerkens feinem Ergebniß geführt. Trozdem dürfte kaum zu bezweifeln die Stadt Wilhelmshaven nicht mehr zahlte für die Benutzung werthe an dem Ganzen ist ja nur, daß Berlin um ein Schimpf fein, daß die Dornberg die in dem Brief mitgetheilte That vollund Lugorgan in der bekannten Richter'schen Manier ärmer führt hat. Ueber die Veranlassung dazu hat sich Näheres gleichder Wasserleitung, als bisher. Daß die Verwaltung auf die wird und daß uns jetzt nur noch als einzige Säule früherer faus noch nicht feststellen lassen, da die Dornberg stets der Frau Sonntagsarbeit nicht verzichten will, steht im grellen Widerspruch Pracht das Schwesterblatt, die" Freifinnige Zeitung", begründet Goldbach gegenüber sehr schweigsam sich verhalten und besonders mit der Gewerbe- Ordnung, welche einen solchen Zwang direkt ver von Eugen Richter, verbleibt, welche uns hoffentlich noch manche deren Fragen bezüglich des Kindes auf das Sorgfältigste auszubietet. Herr v. Schalscha scheint die einfachsten wirthschaftlichen beitere Stunde mit ihren nationalökonomischen Weisheiten und weichen verstanden hat. Verhältnisse nicht übersehen zu können, er würde sonst nicht sagen, ihrem Irrlehren- ult machen wird. nähergetreten. daß die Arbeiter gut thäten, nach Feierabend zu arbeiten. Die " 5 M Jäh vom Tode ereilt wurde gestern der Restaurateur rbeiter fehren nur deshalb zu den Werften zurück, weil sie auf Auch auf die freifinnigen Arbeitervereine" in Berlin August B. Als derselbe auf einer Spazierfahrt die Linden Privatwerften nicht dauernd Beschäftigung finden. Ueber die und in anderen, zum Gebiet derselben Macher gehörenden Städten passirte, wurde er plöglich von einem so starken Unwohlfein beLag der Arbeiter auf den Werften habe ich völlige Klarheit ge- trifft fast vollständig eine Schilderung zu, welche die„ Köln. 3tg." fallen, daß er den Kutscher anwies, ihn schleunigst nach dem schaffe. Es steht fest, daß die Löhne verbessert werden müssen, vom Arbeiterfreisinn" in Sachfen entwirft: und ich ffe, dahin gewirkt zu haben. " Diese unglück nächsten Krantenhause zu fahren, da er fühle, daß es mit ihm feligen Britterbildungen mit ihrem halb sozialdemokratischen(?), zu Ende gehe. Der Rutscher fuhr nun in größter Gile nach der Abg. se( 8.) erklärt, daß die Ausführungen des Herrn halb bürgerlich liberalen Gesicht laſſen den fröhlichen Auf- Charitee, woselbst Herr. zwar Aufnahme fand, aber kurze Zeit v. Schalscha Scht von allen Mitgliedern des Zentrums gebilligt fchwung, der ihnen an ihrer Wiege auch in Sachsen pro- nach seiner Einlieferung verstarb. Noch schneller verstarb ein würden. Es basein großes Bedenken, Arbeiter ihrer Gesinnung phezeit wurde, noch immer vermissen. Ihre Mitgliederzahl ist altes Mütterchen, daß sich am gestrigen Nachmittag mühsam in der wegen aus der Ureit zu entlassen; absolut ungerechtfertigt würde völlig unbedeutend, von irgend welchem Einfluß fann feine Rürassierstraße fortbewegte. Vor dem Haufe 7/8 der genannten eifein, wenn ein Vrbeiter deswegen entlassen wird, weil er Rede sein. Dagegen fehlt es nicht an Hafeleien zwischen Straße sank die Greifin fraftlos zusammen und war in wenigen nisse herbeiführen mill. inem Gewerkverein bitrit, der die Besserung der Lohnverhält dem bürgerlichen Freifinn und dem Urbeiterfreisinn. Der leytere Sekunden eine Leiche. Dieselbe wurde auf Veranlassung der von glaubt sich von dem ersteren vielfach zurückgesetzt, gleichgiltig be- dem Vorfall benachrichtigten Revierpolizei nach dem Leichenschau21bg Bebel( Sog.): iſt bezeichnend, daß heute schon zum handelt und unterschäst. Das bürgerliche und das Arbeiter hause geschafft. Die Persönlichkeit der Verstorbenen hat noch nicht aweiten Male ein Widerspach zwischen Zentrumsmitgliedern element kann den gleichgestimmten Ton nicht finden. So fehlt es festgestellt werden können. fich geltend machte, einmal wischen den Abgg. Samula und selbst in den engen Kreifen des fächsischen Freisinns nicht an Der Orterer und dann zwischen der Abgg. von Schalicha und Gegenfäßen. Daß diese unter tönenden Worten ins Leben Polizeibericht. Am 18. d. M. wurde ein Buchhändler in Bit Früher hat bei der Wahlrüfung des Abg. Websty bas tufenen Arbeitervereine in Sachſen niemals zu Ginfluß gelangen, feinem Geschäft in der Thurmstraße, erstickt durch Leuchtgas, welSentrum einstimmig die Beanstamung der Wahl beschlossen, ist sicher, aweifelhaft kann nur die Zeit sein, wann diese Arbeiter ches aus einer in demselben Raume stehenden nicht geschlossenen Billing Arbeitgeber ihre Arbeiter gezwungen hatten, im aus dem freisinnigen Lager zu den Sozialdemokraten überlaufen." Gaslampe ausgeströmt war, aufgefunden. Zu derfelben Zeit Sieber Arbeitgeber zu stimmen. Zur Kulturtampfszeit haben nun, wenn sie sich der allgemeinen Arbeiterbewegung anschließen, erfchoß sich ein Arbeiter in der Thürnische des Hauses AutonSie selbst unter solcher Behandlung gelitten, als Arbeiter entlassen fotommen sie auch„ zu Einfluß", denn der Partei, in welcher fie ftraße 31/32 mittelst Revolvers. Vor dem Hause Kürassiermurder wegen ihres katholischen Glaubens; heute, wo der Wind bann fechten, gehört die Zukunft. Sonft trifft die Schilderung, straße 7/8 verstarb Vormittags eine unbekannte, etwa 70 Jahre ungeschlagen ist und Sie Hahn im Korbe zu sein glauben, strecken wie gefagt, auch auf die hiesigen freifinnigen Arbeitervereine" alte Bettlerin, vermuthlich infolge eines Gehirnschlags. Gie die reaktionäre Biote hervor und schlagen auf die Arbeiter zu ir muß hinzugefügt werden, daß diese sich nicht aus Ar- einjährige Sohn eines Beamten in der Stephanstraße stieß zu derlos. Der Bergleich mit einer Annonce, wo ein katholischer In- beitern, sondern aus handwerksmeistern, Kleingewerbetreibenden, felben Zeit ein Gefäß mit kochendem Wasser um und erlitt daspektor oder jüdischer Kommis gesucht wird, paßt auch nicht, denn Handlungsgehilfen 2c. zusammenseßen. ein Besiger kann wohl wünschen, daß sein Vertrauensmann in durch so schwere Brandwunden am ganzen Körper, daß er gegen politifcher und religiöser Hinsicht mit ihm übereinstimmt, bei Abend verstarb. Vor dem Hause Bellealliancestr. 71 fiel NachLebhafte Klagen gehen uns zu über die Zustände, die Lohn mittags ein Soldat von einem mit Heu beladenen Wagen, dessen Arbeitern ist das aber eine andere Sache. Jeder Private hat verhältnisse und die Behandlung der Arbeiter in einer hiesigen Ladung sich gelockert hatte, herab und erlitt so bedeutende Ver übrigens das Recht, er wird aber feine tüchtigen Arbeiter finden, nichtsozialistische Arbeiter zu suchen, Patronenfabrik. Die Arbeitszeit ist nach den von uns eingezogenen legungen am Kopf und an der Schulter, daß er mittelst Droschke denn die Erkundigungen von Morgens 7 Uhr bis Abends 9 Uhr, ja es nach der Kaserne gebracht werden mußte. Gegen Abend vertüchtigsten Arbeiter Arbeiter sind immer Sozialdemokraten. Der wird sogar mitunter 10 Uhr, Sonntags wird natürlich ebenfalls fuchte ein 21jähriger Mann auf einer Bant des BelleallianceStaat hat aber nicht das Recht, Arbeiter einer gewissen politischen flott gearbeitet und wird uns von den dortigen Arbeitern ver- plages sich mittelft Strychnins zu vergiften. Nach Anwendung Richtung von der Beschäftigung auszuschließen, denn die Staats- fichert, daß sie den Sonntag gar nicht mehr als solchen betrachten, von Gegenmitteln wurde er nach dem Krankenhause am Urban werkstätten werden von allen Steuerzahlern bezahlt. Der Schein sondern in ihm nichts weiter erblicken, als einen siebenten Arbeits- gebracht. Einen gleichen Selbstmordverfuch mittelst Kleefalzes von Grund dazu, der während des Beſtehens des Sozialisten tag in der Woche. So wurde an einem der letzten Sonntage machte Abends ein Sattler in seiner Wohnung, in der Gitschinergesezes vorhanden war, ist jetzt hinfällig geworden, wenn nicht bis Nachmittags um 5 Uhr gearbeitet, freilich war in der Zeit ftraße. Er wurde nach demselben Krankenhause gebracht. das Wort des Kaisers, daß die Arbeiter allen anderen Gesellschafts- Mittags eine große Pause von einer halben Stunde. Die 13. d. M. und am darauf folgenden Morgen fanden drei kleine tlaffen gleichberechtigt sein sollen, eine leere Phrase werden soll. Sonntagsarbeit ist für alle Arbeiter obligatorisch, wer nämlich Brände statt. Am Bimmerlente! Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, in Norbert's Saal, Beuthstr. 22. Große öffentliche Versammlung Tages- Ordnung: 356/7 Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß meine liebe Frau Augufte am 11. d. M. nach langem Leiden fanft entschlafen ist. 985b Die Beerdigung findet am Sonntag, den 15. d. M., Nachm. 5 Uhr, von der Achtung! Martin Klein, Vergolder! 25 Neue Hochstr. 25 Verbandsmitglieder der empfiehlt sein Lager aller Arten Salle des Georgen- Kirchhofes au Berlin, troche nicht in Besitz einer Wand- und Laschen- Uhren. C. Schmidt, Pallisadenstr. 9. 1. Vortrag: Die Entwickelung der Wirthschaftsverhältnisse und die Krise. Weißenfee aus statt. 2. Abrechnung vom Hamburger Bimmerer- Streit 1890, Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Einberufer: H. Ortland. Fachverein der Tischler Süd- Osten. Dienstag, den 17. März, Abd. 81/2 Uhr, im Vereinshaus„ Südost", Waldemarstr. 75 Versammlung. Tages Ordnung: V I 313/29 1. Vortrag des Herrn Dr. Lütgenau:" Sur Geschichte des Judenthums". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Bevollmächtigte. Gerber und Lederzurichter und in Berufe beschäftigten Arbeiter. Montag, den 16. März, in Knebel's Salon, Badstr. 58. Todes- Anzeige. All. Kollegen, Freunden u. Verwandten d. traurige Mittheilung, daß mein lieber Mann, der Hutmacher Carl Franko am 13. d. M. welche Karte gelangten, ersuchen wir hiermit, Reparaturen zu soliden Preisen. die Mitgliedsbücher bis spätestens Montag, den 16. März bei einer Jede Uhr unserer Zahlstellen abzuliefernt. Die Vergolder und Berufsgenossen, welche nicht mehr Mitglied des Verbandes, aber troßdem noch im Besitze des Mitgliedsbuches, ersuchen wir daszu repariren ( außer Bruch) unter Garantie foftet bei mir 1,50 Mk. Kleine Reparaturen entsprechend billiger. Uhren, Gold- u. Silberwaaren Naunynstr. 38, Rückgabe an die Zahlſtellen abzuliefern. C. Wunsch, n. d. Dranienplay, 1. furzem Krantenlager verstorfelbe gleichfalls bei Bedingung der ben ist. Die Beerdig. findet am Montag, d. 16. d. M., Nachmitt. 5. Uhr, v. d. Leichenh. D. St. Ma rien- u. Nikolai: Kirchhofes vor d. Prenzlauer Thor aus statt. Um still. Beileid bittet die tiefbetrübte Wittive 1005 Marie Franke, geb. Sander. Alle Kollegen ersuchen wir um weiteste Verbreitung Sorge tragen zu wollen. Der Hauptvorstand. K. Fries, oẞrs. Kranzbinderei Berlin SO., Grosse öffentl. Versammlung und Blumenhandlung Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Millarg über Arbeiter J. Meyer, wifi. Organisation. 2. Bericht der Streit- Kontrollkommission. 3. Diskussion. 4. Ver in der Ecke bei der Manteuffelstraße. schiedenes. 997 b 326/5 Adjtung! E Freie Vereinigung der Damenmäntel- Schneieer ( Bägler, Stepper und Zuschneider) u. d. Arbeiterinn. d. Bell.- Ind. Berlins. Grosse Versammlung heute Sonntag, den 15. März, Nachm. 2 Uhr, in den Gratweil'fdjen Bierhallen( o. S.) Rommandantenstr. 77/79. Tagesordnung: 1. Vortrag über Schein- Reform und Den besten bayrischen Schmalzler aus ächtem Brasiltabak, sowie ihre rühmlichst bekannten Rauch, Kan- u. SchnupfLabakjorten empfehlen 194L Schwarz& Co. Zur Deckung der Unkoſten findet Tellerſammlung ſtatt. Der Einbernier. Doppelbügel- Lorbeerfränge von 50 W. 2. Discussion. Referent: G. Rogge Labak- Fabrik, Nürnberg. Verbandd. Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26. an. an. Zopfpflanzen wie Bouquets 2c. gut und billig. Cottillonbouquets pr. Dyd. v. 1. M. an. Fernsprecher. Amt IX. 9482. Ordentliche Versammlung. chlorame 231/7 Welt- Restaurant. 97. Dresdenerstraße 97. 5/ 90M) Sente Sonntag: 980 b 3. Ziveite Durchberathung des An trages betr. Auflösung d. Vereinigung. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste willkommen. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Freie Bereinigung der 1. Der Arbeiterschuhgefeß- Entwurf vor dem deutschen Meichstage". Ref. Nordd. Sänger- Gesellschaft, ontag, den 16. März, Abbs. 8½ Uhr, Hr. Th. Mehner. 2. Discussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Das Erscheinen Aller ist nothwendig Der Vorstand. Vereinigung der in der Kartonbranche II. Saal: Auftr.d. Concert- Sängerinnen Frl. Elise König u. d. Geschw.Waldmann. Alberti Runkel, beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. preisgekrönter Bolts- Humorist Dienstag, den 17. März, Abd. Punkt 8 Uhr, bei Joal( oberer Saal), Andreasstr. 21 Versammlung Zages Ordnung: 131/2 1. Die Frau in der heutigen Industrie. Ref. Frl. Wabnig. 2. Diskussion. 3. Wahl der Revisoren. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Maler Der Vorstand. und verwandte Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Mittwoch, den 18. März, Abds. 81/2 Uhr, in Feuerstein's Lokal, Alte Jakobstr. 75, Große öffentliche Versammlung Tages Ordnung: 216/2 1. Die Maifeier. Referent: Reichstags- Abgeordneter Herr Wilhelm Schmidt. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten Entree nach Belieben. Um pünktliches Erscheinen ersucht Cigarren für die Hälfte des Werthes aus Concursmassen 2c. 2c. Folgende Marken sind besonders zu empfehlen: Nr. 24 Java mit am. Ginl. 100 Std. 2 Mart. Nr. 32 Sumatra mit am. Einl. 100 Std. 2,50 Mark. Nr. 44 Sumatra mit Brasil, fräftig, 100 Std. 3 Mart, Nr. 46 Sumatra mit Felig, 100 Std. 3,50 Mart. 2- dr. 52 Mocca- Gigarre, sehr pikant. Der Vertrauensmann. Mariendorf. Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, im Lotale des Herrn Blocksdorf. Oeffentliche Volks- Versammlung Tagesordnung: 1. Vortrag des Hrn. Stadtverordneten F. Zubeil. 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. dung der Untoften fur Tellerfammlung zur Deckung der Untoften findet statt. Um zahlreichen Besuch ersucht 1007 b Der Einberufer. 100 Std. 4,00 Mark. Nr. 58 Sumatra mit Hav. Bockfac. 100 Std. 3,00 Mart. Nr. 62 rein 89er Havanna garant. Handarb. 100 Stat. 6 Mart. Nr. 66 Kamerun, Regaliafaçon, 100 Std. 5,00 Mart. Nr. 70 Vict. regia, 13/2 Ctm. Iang, kostet bei mir nur 6 Mart. Egypt. Cigaretten in Orig.- Blechverpackung 100 Stck 1,50 Mart. 100 Echt Bojamo 100 Std. 7,50 M. Arbeiter- Bildungsverein. Schöneberg div. Importen spotbillig. und Umgegend. Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, in Sarre's Restaurant( zum Birkenwäldchen), Haupt- Straße 34 und 35. Große Mitglieder- Versammlung. 108/2 Tagesordnung: 1. Vortrag von Hrn. Otto Thierbach über„ Die Gegner und unfer Programm. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiches Erscheinen der Genossen ersucht Der Vorstand. Köpenick. Arbeiter- Verein f. Köpenick n. Umgegend Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, im Kaiserhof. Versammlung. 104/4 Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Pirch über Arbeiterschuhgefeßgebung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste willkominen. Der Vorstand. Elegante Sommer- Paletots und Anzüge in Rock und Jacket- Facon, in den modernsten Mustern zu foliden Preisen liefert der bekannte Central- Bazar Sämmtliche Marken sind luftend und schneeweiß brennend. Nicht konvenirend Zurücknahme auf meine Kosten. Tansende von Anerkennungsschreiben aus allen Ganen Deutschlands. Versand nicht unter 100 Stück. 500 Stück franco! 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Zu Revisoren wurden gewählt: Raufmann, Bernauerstr. 114b; Eckert, Manteuffelstr. 33; und Blaurock, Oderbergerstr. 18. Mittelalterliches aus dem Obotritenlande. Im Bater- Städten, daß die Verhältnisse unsere besten Heljer in der Agitation golder, Bergolberinnen und Berufsgenossen fand am Sonntag, lande Friz Reuters liegt das Städtchen Grabow, welches ja der Schauplaz mancher Reuter'scher Schnurren gewesen ist. Es hat 5000 Einwohner, und eine Verfassung. Demnach besigt Grabow etwas, dessen sich der Staat Meklenburg bekanntlich noch nicht erfreut. Besagte Grabow'sche Verfassung datirt aus dem Jahre 1787, tönnte aber ebenso ein paar hundert Jahre älter sein, denn in ihr ist vollständig der Geist des Mittelalters erhalten. Die Bürgerschaft hat bei der Wahl des Magistrats und Bürgermeisters die Mitglieder des Verwaltungskörpers sind zum Theil untereinander nahe verwandt nichts drein zu reden. Der Magistrat ergänzt sich selber und bedarf, wie§ 4 bestimmt, nur der kirchlichen Fürbitte. Als sogenannte Vertretung der Bürgerschaft existirt ein Bürgerausschuß, der aus einem StadtSprecher, einem perpetuirlichen Rechnungsführer, acht Ausschußbürgern und vier Viertelsmännern besteht, aber nicht etwa von der Bürgerschaft gewählt, sondern vom Magistrat bestimmt wird. Die Mitglieder des Bürgerausschusses bleiben lebenslang in ihren Soziale Uebersicht. In der Schneiderwerkstatt von J. F. Schöffer, Pots: dam, Hohewegstraße, iſt infolge von Lohnreduzirung ein Streit ausgebrochen. Zuzug ist fernzuhalten. Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der Ver den 8. Marz, in Schneider's Salon statt. Das Bureau bilderen die Kollegen Fries, Niebergall und Leimert. Zunächst berichtete Sprenger, daß zwei Listen, und zwar von den Herren Borsinsky und Hartig, trotz schriftlicher Mahnung noch nicht abgeliefert worden sind. Es verbleiben noch 10 M. von der Sammlung, die von dem Revisor Nary für richtig befunden wurde. Auf Antrag Ganste wurden die 10 M. dem Streiffomitee überwiesen. Hier auf berichtete Kollege Voigt über den Stand unseres Streits in furzen Worten. Demnach befinden sich zur Zeit 45 Mann im 28 Verheirathete mit einer Kinderdem uns aufgedrungenen Rampje für die Gleichberechtigung der An die Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. In Ausstande, darunter zahl 36. Streifbrecher haben wir im Verhältniß Arbeiter mit dem Kapital sind wir, trotz aller mannha ten An- wenige zu verzeichnen, Redner ermahnte noch, sich recht rege strengungen und Entbehrungen, unterlegen Die Erfurter Fabri- an den Sammlungen zu betheiligen. In der Diskussion fanten haben sich verschworen, ca. 60 unserer besten Genossen unterbreitete Kollege Ganske der Versammlung ein Schriftstück, nicht wieder in Arbeit zu nehmen, um dadurch den in Arbeit welches folgendermaßeu lautet und von sämmtlichen Kollegen, stehenden die schreckliche Ueberzeugung beizubringen, daß das Versilberern durch eigene Namensunterschrift bekräftigt ist. Kapital übermächtig ist und daß fein Arbeiter ungestraft an dessen Berlin, den 7. März 1891. Erklärung! Man sieht also, daß die wirkliche Bürgerschaft nur den Macht zweifeln darf. Diese 60 Arbeiter mit ihren Familien Die Versilberer und Kantenmacher der August Werkmeistertotal beschränkten Unterthanenstand zu repräsentiren hat. Bon sollen büßen, schwer büßen, daß sie es wagten, gleiches Recht für ihr ist in der ganzen Stadtverfassung nur ein einziges Mal, und sich von den Fabrikanten zu verlangen. Auch auswärtige Fabri- fchen Goldleistenfabrik erklären hiermit, die Arbeit nicht eher zwar im§ 42 die Rede. Dafür ist dieser seit mindestens zwanzig fanten, wohin fich einzelne wandten, haben die Einstellung ver- wieder aufzunehmen, bis die Sache zur beiderseitigen Befriedigung geregelt ist. Jahren in der Praxis nicht angewandt worden und bis vor weigert, weil es Erfurter Ausgesperrte seien. Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands, das wäre ein un- Ebenso fam ein neuer Preiskourant, der ganz erhebliche Abfurzer Zeit den direkt Interessirten selbst in seiner papiernen Herrlichkeit nicht bekannt gewesen. Da in ihm aber die Be- verdientes Geschick. Es hat uns deshalb eine Anzahl Partei- züge aufzuweisen hatte, zur Berlesung. Dieser Kourant stammte fragung der Bürgerschaft die Rede ist, so könnte die letztere genossen fleinere Kapitalien zur Verfügung gestellt, um selbit eine aus der kleinen Werkstätte der Herren Wenzte u. Winkler, leicht sich Rechte anmaßen wollen, die ihr absolut nicht zustehen. Die Fabrik ist im Gange, und bald werden wir in der Lage Meinungsaustausch, welcher für diese Herren nicht allzu leicht sich Rechte anmaßen wollen, die ihr absolut nicht zustehen. Schuhfabrik zu etabliren, und wir haben diesen Rath befolgt. Mariannenplatz Nr. 13. Dieser Preisfourant ergab einen kleinen Als Damm gegen derartige Einbrüche in den Absolutismus des schmeichelhaft ausfiel. Ein Antrag Niebergall, welcher Magistrats ist§ 44 vorgesehen, der den folgenden Wortlaut hat: sein, Waare versenden zu können. mit Annahme gelangte, den Arbeitgebern der Genoen und Genossinnen! Wir rechnen dabei auf Guere zur Alle andere, eigenmächtige, nur auf Vergadderung, Meuterei fräftige Mithilfe und wünschen, daß Ihr nur noch Schuhwaaren Vereinigung der Goldleistenfabrikannten in einer Kom unter sich, um über Stadtsachen zu deliberiren, werden hierdurch in den nächsten Tagen in den Arbeiterblättern zur Kenntniß ge- Motivirung, daß es überhaupt für uns schon etwas Gutes ist, und Aufwiegelung abzielende Zuſammenkünfte der Bürgerschaft aus der Deutschen Schuhfabrik in Erfurt kauft, die mit einer mission zu verhandeln, führte zu außerordentlichen Redeschlachten. bei Strafe des Bürgergehorsams verboten." langenden Schuhmarke versehen sind. zu soliden Preisen herzustellen, so daß unsere Abnehmer auch Es ist unser eifrigstes Bestreben, nur gute und schöne Waare wenn fich die Fabrikanten mit uns in Unterhandlungen eindirekten Nugen haben. Aemtern. " Man hört die Daumschrauben knirschen, wenn man das liest. Doch: nil admirari! Wir werden sogleich sehen, daß dieser Baragraph nicht nur auf dem vergilbten Papier prangt, sondern daß der Magistrat zu Grabow noch im Jahre 1890 mit der Anwendung desselben droht. Wenn das„ Deliberiren" über städtische Angelegenheiten als Meuterei angesehen wird, kann man sich nicht wundern, daß auch die Prügelstrafe noch nicht abgeschafft ist. Wir begegnen ihr im§ 87 als Ahndung für den Holzdiebstahl, wenn dieser von Stadtarmen begangen wird. Humoristisch wirkt demgegen über der§ 88: Der Denunziant der Holzdiebstähle erhält neben Berschweigung seines Namens die Hälfte der Strafe." Also bei fünfundzwanzig" zwölfeinhalb. Im folgenden Paragraphen ist von„ Leibesstrafe" die Rede und§ 90 befagt kurz und bündig: Wer aber in den Gehegen hütet, wird mit dem Halseisen beftrast." Da hätte man also glücklich die Folterkammer zusammen, erschrickt nicht mehr, wenn im§ 96 von der Strafe„ am Leibe mit hartem Gefängniß" die Rede ist, und wundert sich durchaus nicht, wenn im§ 104 bestimmt wird, daß Prozesse zwischen dem Magistrat und der Bürgerschaft durchaus nicht statthaben" sollen. Etwaige Beschwerden sind nach§ 105 zu Protokoll zu nehmen und ohne weitere prozessualische Weitläufigkeiten" der Regierung zur Entscheidung einzusenden. Das ist auch viel einfacher und bereichert nicht die Advokaten. tratischen Blatte strafbar sei. Wir wenden uns an alle aufgeklärten und für das Recht auf zu unterstützen. Das Unternehmen ist derart organisirt, daß nur Arbeit begeisterten Mitstreiter, uns in diesem schweren Kampfe der ganzen deutschen Kollegenschaft event. Ueberschüsse zu Gute tommen. lassen. Kollege Link war vollständig entgegengesetzter Ansicht. Es würde bei einer Unterhandlung mit den Fabrikanten sicher für uns nichts Ersprießliches herauskommen. Nach längerer Debatte wurde der Antrag Niebergall dennoch angenommen und zu der Kommission, welche mit den Fabrikanten in Unterhandlungen treten soll, folgende Kollegen gewählt: Fries, in diesem schweren Kampfe und laßt uns nicht ganz zu Grunde Darum nochmals, Arbeiter und Arbeiterinnen! Helft uns Ganske, Wilsky, Niebergall. Folgender Antrag Leimert gelangte einstimmig zur Angehen. Bestellungen auf Waaren nimmt Fr. Rahmig, Erfurt, nahme: Anger 8, entgegen. Alle Gelder für die Genossenschaft sind wie Barockvergolder sämmtlicher Werkstellen das Ersuchen, keine Die heutige Verfammlung richtet an die Farbigmacher, so an den Reichstags- Abgeordneten W. Bock, Gotha, zu senden. Silber- oder Bronzekanten, ebenso Silberleisten, welche früher Mit herzlichem Brudergruß: Die ausgesperrten Erfurter Schuh- von den jetzt streitenden Rollgen gemacht wurden, in Arbeit zu macher. Salle, den 10. März. Der Streit der Former bei Heylandt und Ungnade dauert fort. Zuzug ist fernzuhalten. Die Streit Kommission der Former Halle a. S. Versammlungen. Die Maurer Berlins und Umgegend nehmen. Unter Verschiedenem tam ein Unterstüßungsgesuch von Kollege Pulvers zur Besprechung; es wurde für denselben eine Tellersammlung veranstaltet und eine Kommission gewählt, die Gelder mittelsi Sammellisten beizutreiben hat. Beauftragt wurden damit die Kollegen Lint, Gerzemisch und Schwarz. In einer vom deutschsreifinnigen Arbeiterverein ein. berufenen Versammlung kam es am Freitag zu lebhaften Neulich wollte die Bürgerschaft auf Abänderung dieser VerAuseinandersegungen zwischen Freifinnigen und Sozialdemokraten. fassung dringen. Da kam sie aber schön an. Sie wurde vom hielten am 12. d. M. eine öffentliche Generalversammlung ab. Das Referat des Reichstags- Abgeordneten Pa ch nicke bestand Magistrat auf den oben zitirten§ 44 aufmerksam gemacht. Die Dieselbe wählte ins Bureau die Kollegen Wernau, Weiße Abendblättern finden, vorausgesezt aus leeren Phrasen und die Richtigkeit des Berichts, den wir in freisinnigen gestrigen Bürger wandten sich dann an das mecklenburgische Ministerium, und Tas ch. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab der Voraber drei Monate sind darüber vergangen und noch ist keine ſizende Bernau bekannt, daß die seitens der Staatsanwalt- Algemeinheiten. Das Thema hieß:" Der Reichstag und der Antwort eingetroffen. schaft in dem großen Maurerprozeß gegen das freisprechende Arbeiterschuß". Herr Bachnicke erklärte:„ Die Forderung des Maximalarbeitstages ist Urtheil eingelegte Berufung von derselben zurückgezogen worden diskutabel; es ist jedoch nicht entscheiden. Magdeburg, den 14. März. Wie uns ein Privattelegramm ist und daß infolge dessen das Organ der Berliner Maurer„ Der richtig, sich so ohne Weiteres für sie zu meldet, wurde Genosse Köster wegen Abdrucks des Heine'schen Bauhandwerker" vom 1. April d. J. wieder in Berlin erscheinen futable" Frage zu entscheiden ist, warum in aller Welt Herr Pachnicke nicht weiß, wie die dis Weberliedesder Majestätsbeleidigung und der Gotteslästerung schuldig wird. Sodann erstattete Kollege Gehrke die Abrechnung der nimmt er dann über dieses Thema das Wort? Und wieso qualibefunden und zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Das Gericht Vertrauensmänner für die Zeit vom 26. Oktober 1890 bis fizirt sich ein Mann, der in dieser Frage rathlos ist, zum Polideduzirte, daß der Abdruck dieses Gedichtes in einem sozialdemo- 878,58 M., eine Gesammtausgabe von 803,96 M., einen verzeitverkürzung das Produkt im Preise steigt, so ist der Vortheil 12. März 1891. Dieselbe ergab eine Gesammteinnahme von titer und Reichstagsabgeordneten?) Wenn infolge der Arbeitsbleibenden Bestand von 72,62 M. Der Nachtrag der früheren Flensburg, 8. März. Bändliche antifozialdemokratische öffentlichen Vertrauensmänner wie eine Gesammteinnahme von theuerung nicht immer auf den Konsumenten abgewälzt zu werden; für den Arbeiter wieder verschwunden.( Erstens braucht die VerAgitation. Die Art und Weise, wie auf dem Lande gegen die 287,25 M., eine Gesammtausgabe von 154,49 M., einen Bestand, es können ja ſtatt 20 Prozent Dividende einmal bloß 10 Prozent Sozialdemokratie zu Felde gezogen wird, läßt so recht erkennen, welcher der Freien Bereinigung überwiesen wurde, von 132,76 M. auf. welche Unkenntniß über unsere Biele in den Köpfen der Land- Die Abrechnung wurde anerkannt und die drei Vertrauensmänner bezahlt werden. Zweitens wird die Vertheuerung nicht ausschließ= besizer u. s. w. herumspukt. Das in diesem Blatte schon mehr- wurden entlastet. Den Berliner Maurern wurde nunmehr, nach- ich von den Urbeitern getragen, sondern auch von den Beamten 20., fach genannte Flugblatt von N. Jakobsen in Südensee, der in dem der Prozeß endlich zu Ende, anheimgegeben, sich wieder sowie der befizenden Klasse, die von Allem, was nicht zum noth feinem Sammelsurium von Schimpfereien und Unsinn unsere Be Bertrauensmänner für alle Stadttheile Berlins zu wählen. Die oendigen Lebensbedarf gehört, mehr konsumirt, als die Arbeiter, wegung eine fluchwürdige nennt, giebt ein beredtes Beugniß da- Versammlung erklärte sich hiermit einverstanden. Die Kollegen fodaß für diese doch ein wirklicher Profit übrig bleibt.) Denfen von. Neuerdings hat nun der Husbyer Kommunalverein auch Grothmann und Wernau wieſen daraufhin the haben hunderttausende Arbeiter ihr Brot.( Es kommt doch darauf an, teollegen Sie an die Saisonarbeit! Wenn diese beschränkt wird, verlieren geglaubt, sein Scherflein aur abänderlicher ſoziak beitragen zu sollen, inden derselbe auf die Tagesordnung seiner nachdem die beschlagnaomten Bücher und Gelder werden frei Berhältnisse auf eine Saison beschränkt ist.)" Es folgten och fürzlich abgehaltenen Bersammlung einen Vortrag über die ziele gegeben sein, das enthounen Menich jest wieder treu und noch allerlei Plattheiten über den Butunjtsstaat 20., digugen der Sozialdemokratie setzte. Pastor Doefen aus Husby kehren werde, und ermahnten, namentlich hatte das Referat übernommen und führte unter Andern feit zufammenzustehen und has fungere sure hieraus pollzogen. Richter's. In der Debatte sprach zunächst ein Handly Partei nichtssagender waren, als die bekannten Wendungengehilfe Vertrauen auch zurückaus, daß die Grundzüge der sozialdemokratischen Lehre viel Die Wahl der Vertrauensmänner Die im Reichstage zur Berathung M Ginzelnen sei, sich eine möglichst angenehme geſellſchaftliche Revisoren. Nach Erledigung dieser Angelegenheiten erhielt Re- garage der gegen das Berhalten der freisinnigen Trbe. Hierauf Stellung zu erringen( also doch!), aber daß sich jetzt bethörte und gierungsbaumeier Repler das Wort zu einem Vortrage über Siege der Sonntagsruhe für das kaufmännische Ausführungen verblendete Massen als Voltsbeglücker ausgäben und hirnver- das Thema: brannten Ideen, unheimlichen Zielen nachjagen, wobei fie nicht stehende Gewerbenovelle mit besonderer Be Deferenten über den Maximal- Arbeizurch Gelächter und Weise. Die Freijinnigen unterbrachen ih war überhaupt ziemhöhnische zwischenrufe. Die Versammlein durch Hinausweisen ich unruhig verlaufen, zuletzt entstatumult, der die Aufeines Sozialdemokraten veranlaßtser Vorsitzende ihr nicht durch wählerisch seien in den anzuwendenden Mitteln; Religion, Sitte rücksichtigung der§§ 119 a und 119 b." Derselbe Die heutige" Freiheit des Arbeitsvertrages" und jegliche geordnete(?) Gesellschaftsordnung werde verhöhnt erläuterte und mit Füßen getreten. Alles, was dem Menschen sonst noch und betonte die Nothwendigkeit des Schutzes der wirth Redner Gleichheit vor dem Geseze. erörterte erhaben und heilig erschienen, werde von profaner Hand beschmutzt schaftlich Schwächeren durch das Gesez trotz der Forslösung herbeigeführt hätte, wenamlung zuvorgekommen wäre. fiets ein hilfsbereites Herz zu haben für die Noth seiner Mit weiter die Geschichte der Arbeiterschutz- Gefeßgebung. Er zeigte, eige Schließung der Verichte sind an dem Tumult nicht und in den Staub gezogen. Schließlich bat der Vortragende, derung: Seloft nach dem freisinnigen wefen. menschen, dem frevelhaften Gebahren der sozialdemokratischen daß die Regierungsvorlage durch das kapitalistische Kartell unter die Sozialdemokraten schlammlung sämmtlicher Arbeiter & 3 Agitatoren aber energisch und ohne Furcht entgegenzutreten und fonfequenter Ablehnung ge= nie dem Lockruf der falschen Propheten, die als Wölfe in Schafsstellten Verbesserungsanträge noch mehr abgeschwächt werde, Eine öffentliche Bekleidungs Judustrie, die am fleidern einherwandeln, ein williges Ohr zu leihen. Wer lacht erkannte aber auch die wenigen Verbesserungen gegenüber der und Arbeiterinnen ärz, in Moabit stattfand, hatte vor dem da wohl nicht! Nach den" Flensb. Nachr." hielt dann ein Herr früheren Gewerbe- Ordnung an. Der Vortragende unterzog die Sonnerstag, den 12 esordnung ein kleines Wortgefecht mit dem P. Jensen aus Ausacker, der das Glück hat, der Nachfolger seines die Bau- Arbeiter hauptsächlich intereſſirenden Bestimmungen der Eintreten in die Heilieutenant zu bestehen. Da die VersammVaters in deſſen Landjielle, nur nicht als Landtags- Abgeordneter, zu Gefeßesvorlage einer eingehenden Besprechung und kam zu dem überwachenden lich schwach besucht und zudem die Referentin, sein, eine kurze Unsprache, in der er den Mittelstand, den Handwerker Schlusse, daß das Proletariat nach wie vor auf sich selbst und lung nämlich Belten, nicht erschienen war, so fragte der Einunserer Väter, deutscher Treue und Sitte feierte; es müsse ein tischen Macht zum Siege gelangen werde.( Beifall.) Von einer Dis- berujer ach nun eine Geschäftsordnungs- Debatte, die den undurchdringlicher Wall gegen die auf das Land dringende fussion wurde Abstand genommen, dagegen befchloffen, diesen Vortrag entspanntenant, als sie sich etwas ausdehnte, veranlaßte, fich Agitation gebildet werden, denn nur auf den Trümmern des ge- noch einmal auf die Tagesordnung der nächsten öffentlichen Versamm: Bolizeben und zu verlangen, die Versammlung solle ein Bureau funden Mittelstandes blühe die blutige Saat, das Reich der So- lung, welche möglichst Sonntags stattfinden soll, zu ſehen. Zum zu fen. Da tam er aber schön an. Verschiedene Redner sagten zialdemokratie. Auch ein Sendbote der sozialdemokratischen Partei Schlusse wurden einige gewerkschaftliche Ungelegenheiten angeregt. m, die Debatte sei vorläufig eine Geschäftsordnungs- Debatte, foll in der betreffenden Versammlung anwesend gewesen sein, Zu Vertrauensmännern wurden gewählt: Für den Osten: welcher jedoch nicht das Wort erbeten und auch nicht eingestimmt Tasch, Kl. Frankfurterstr. 10( vom 1. Uprit ab Gollnow ir. 24) überhaupt nichts darein zu reden, sondern er könne höchstens die zu welcher ein Bureau nicht erforderlich sei; der Beamte habe habe in ein Hoch auf den Kaiser, wie zum erger der Anwesenden Knöpchen, Gr. Frankfurterstr. 112; und Nüte, Staligerstr. Bersammlung auslösen, falls ein Grund dazu vorliege. Da sich bemerkt worden. Lediglich der vernünftigen Denkungsart der Für den Süden: Hannisch, Nostisstr. 40.( 8wei Ergänzeler hierauf der zufällig anwesende Herr Reichling bereit erflärte, das Soldaten, biet Rafer und Heich geblutet, jenem ihren straße 27; Harnisch, Bernauerstr. 32; und Gehrke, Styn tr um in die Tagesordnung einzutreten. Bersammelten wäre es zu danken gewesen, daß nicht einige alte wahlen finden später statt). Für den Norden: Weiße, burger- Rejerat zu übernehmen, so beschloß die Versammlung einstimmig, Patriotismus bemerkbar zu machen gesucht hätten. Also Haue straße 38. Die Wahlen für den Westen und das Arbeiter Berlins! Gedenkt der ausgepperrten deutschen Arbeifer! Reichling sprach unter lebhaftem Beifall. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Winsemann, Schulz, Feldmann, Nimburg und Frau Lübke. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: einen Die versammelten Vertreter von 27 mechanischen Werkstätten| servativer Art den Staat gerettet und die Sozialdemokratie Berlins und Umgegend, welche zirka 1000 Gehilfen vertreten, be- maufetodt geschlagen hatte, gegeben. Der Vorstand des genannten schließen: Vereins und der Pfarrer waren brieflich eingeladen und auch 1. Den Einberufer der demnächst auf Initiative der Meister erschienen, anscheinend mit dem Vorsatz, dem„ Berliner Schufter" Die heute in Moabit tagende öffentliche Versammlung stattfindenden Gehilfenversammlung zu ersuchen: vor Eintritt in den Standpunkt gründlich klar zu machen. sämmtlicher Arbeiter und Arbeiterinnen der Bekleidungs- In- die Tagescrdnung der Versammlung die Wahl des Bureaus zur Genoffe Meiner erledigte seine Aufgabe in 1/2 stündiger dustrie erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten voll Leitung derselben zu überlassen. Rede in eingehendster Weise unter stürmischem Beifall der Verund ganz einverstanden. Sie erkennt, daß durch die heutige 2. Der Gehilfenversammlung geeignete Randidaten behufs sammlung. Nach Eröffnung der Diskussion nahm nach mehr privattapitalistische Produktionsweise Zustände geschaffen sind, Wahl zur Ortskommission vorzuschlagen. maliger Aufforderung des Borsigenden endlich der Herr Pfarrer die auf die Dauer unhaltbar werden müssen. Sie erkennt 3. Die dort gewählten Gehilfenvertreter werden beauftragt, das Wort. Derselbe, erklärte er, habe sich feine Notizen machen ferner, daß diese Zustände nur durch das Obsiegen der Sozial- folgende Wünsche der heutigen Versammlung zu berücksichtigen können, der Vortrag wäre viel zu lang gewesen, als daß er auf demokratie zu beseitigen sind und verpflichtet sich demgemäß, und sie den Vertretern der Meister vorzulegen: a) Regelung der alles einzugehen vermöge. Nun begann der Herr Seelsorger, wie mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln für das stetige Affordarbeit; b) Festsetzung einer für die Gehilfen günstigen ein schuldbeladener Angeklagter, seine sozialökonomische Kenntniß Wachsthum der Sozialdemokratie einzutreten. Form des Minimalverdienstes; c) Einführung einer einheitlichen auszuframen, tam aber nicht dahin, auch Nach einer Paufe von 10 Minuten forderte der Kollege Werkstattordnung; d) Kontrolle der von der Ortskommission fest- Satz des Referats zu widerlegen; er beschränkte sich darauf an Winsemann die Versammlung auf, fich der Zentralisation anzu- gesetzten Bestimmungen. zuführen:" Der Referent habe uns den Nothstand der Weber im schließen. Nachdem dann noch einige Fragen erledigt waren, Nach einem regen Appell an die Kollegen schloß der Vor- Eulengebirge geschildert, der uns garnicht interessirt. Er wisse wurde die Versammlung, die mittlerweile bis auf etwa 80 Personen sigende die Versammlung. aber vielleicht garnicht, wo dasselbe liege. Hier fann von Noth angewachsen war, mit einem dreimaligen Hoch auf unsere gerechte feine Rede sein, denn viele Arbeiter tragen eine Uhr in der Sache geschlossen. In der Mitgliederversammlung der Kranken und Tasche, und wer die noch habe, habe keine Noth. Sie sollen in Sterbekasse der Töpfer und verwandten Berufsgenossen der guten Zeit nur sparen, dann werden sie Noth nicht fennen In der letzten Versammlung des Vereins der Gummi- Deutschlands( E. H. 39), Sig Dresden, örtliche Verwaltung lernen." Unter stürmischem Beifall führte Genosse Meyner den Arbeiter Berlins und Umgegend sprach Herr Peus über das Berlin, hielt Herr Dr. Christeller einen beifällig aufgenommenen Herrn Pastor ab, so, daß ihm für alle Zeiten der Muth, mit Thema: Die Uneinigkeit unter den Arbeitern", und erntete Vortrag über das Koch'sche Heilverfahren. An den Vortrag Sozialdemokraten zu diskutiren, benommen sein dürfte. Nachdem lebhaften Beifall. In der Diskussion sprachen die Kollegen Hart- fchloß sich eine regr Diskussion. In seinem Schlußwort be D. mann und Krüger im Sinne des Referenten. Kollege Hartmann antwortete der Referent verschiedene Fragen, die sich u. A. auch der Vorsitzende O. Matthes das neubegründete„ Boltsblatt" für legte Jedem ans Herz, Ginigkeit zu erstreben, um dann eine Ver- auf die Naturheilkunde bezogen. Die sogenannte naturgemäße Teltow Beeskow, Nieder- und Ober- Barnim zur Vorbreitung einigung über Deutschland zu erzielen. Folgende Resolution Heilkunde sei keine Wissenschaft; ihre Regeln kennt jeder Student empfohlen hatte, fand folgende Resolution einstimmige Annahme: Die am heutigen Tage im Lokale des Herrn Wehmeyer in wurde einstimmig angenommen:" Die heutige Versammlung der schon im 3. Semester. Auch die medizinische Wissenschaft befinde Gummi- Arbeiter Berlins und Umgegend erklärt sich mit den Aus- sich freilich erst im Anfangsstadium. Dann brachte der Kassirer Herzfelde tagende Voltsversammlung beschließt, sich grundsäglich führungen des Referenten einverstanden, und verpflichten sich alle den Kassenbericht. An Stelle des Dr. Guttmann wurde Dr. gegen die Ausführungen des Herrn Prediger Leist in der VerUnwesenden, dem bestehenden Verein der Gummi- Arbeiter Mann Christeller als Vertrauensarzt gewählt, die Zahlstelle Norden sammlung des patriotischen Arbeitervereins zu erklären und nur für Mann beizutreten." Kollege Hartmann berichtete sodann über von Schönhauser- Allee nach Templinerstr. 12 bei Berthold für die Ideen der Sozialdemokratie im weitesten Sinne des die Verhältnisse Berlins im Besonderen und stellte den Antrag, Vartig verlegt und auf 1/2 Jahr für jeden Stadttheil Kranken- Wortes einzutreten und in die entferntesten Gegenden die Theorien der Sozialdemokratie zur Befreiung der Arbeit tragen zu wollen." nach Schluß der Versammlung eine Tellersammlung zu veran- besucher ernannt. Hierauf schloß der Vorsitzende mit einem dreifachen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie die imposante Versammlung. Maschinenbau- Arbeiter. Die ordentliche General- Versammlung der Mitglieder der alten Sterbetaffe der Maschinenbau- Arbeiter und verwandten Berufsgenoffen, findet am Sonntag, den 15. März, Vormittags 10 Uhr, im Ordnung: 1. Kassenbericht der Revisoren, Decharge- Ertheilung und Mittheilung Wintergarten des Zentralhotels, Gingang Dorotheenstraße, statt. Tagesdes Borstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr. 2. Wahl von dret Bor standsmitgliedern. Wahl breter Revisoren. Das Quittungsbuch der Sterbe tasse legitimirt. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter, sowie Sentral- Kranten- und Sterbefaffe der Metallarbeiter„ Bultan"( E. 6. Nr. 29 u. 89 zu Hamburg) Filiale Berlin 3. Versammlung am Montag, den 16. März, bends 8½ Uhr, Manteuffelstr. 90. Tagesordnung: 1. Kaffenbestand. 2. Aufstellung der Kandidaten zur General- Versammlung. 8. Wahl eines Kassirers. 4. Wahl eines stellvertretenden Kassirers. 5. Berschiedenes. Bet der so überaus wichtigen Tagesordnung ist es jedes Mitgliedes unbedingte Pflicht, pünktlich zu erscheinen. Möbelpolirer. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr: Große Mitgliederversammlung des Verbandes der Möbelpolirer Berlins und Umgegend, im Saale des Herrn Bolzmann, Andreasstr. 26. Tagesordnung: 1. Das ArbetterReferent Th. Megner. 2. Dis ersucht, recht zahlreich auf dem Boften zu sein. Der Vorsitzende Krüger forderte alle Anwesenden auf, sich recht rege an unserem Vergnügen am 18. April in Sanssouci zu betheiligen, da der Ueberschuß zur Gründung eines Unterstützungsfonds hilfsbedürftiger Kollegen verwandt wird. Achtung, Filzschuh- Arbeiter. Große öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, bet Gnadt, Brunnenstr. 38. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zum 1. Mat. 2. Diskussion. 3. Abrechnung der Streitkommission. 4. Verschiedenes. Tellersammlung findet statt. stalten und dieselbe der Gewerkschaftskommission zu überweisen. Der Lehrkurfus der Berliner Arbeiter und ArDieser Antrag fand einstimmige Annahme. beiterinnen zur ersten Hilfe bei Unglücksfällen( männliche Abth.) tagte am 9. März. Der leitende Arzt, Herr Dr. Bernstein, forderte zur regen Betheiligung an dem in der nächsten Lehrstunde stattfindenden Gramen auf. Demnächst wurden aus den verschiedensten Gebieten, die im Laufe des Winterhalbjahres Eine Verbandsversammlung der Delegirten sämmt- berührt waren, in theoretischer und praktischer Beziehung Fragen licher mechanischer Werkstätten Berlins und Umgegend gestellt. Der Leiter der Lehrstunde führte den Schülern noch einfand am 1. März statt. Von 27 Werkstätten waren Delegirte, mal die Wichtigkeit der fäulnißwidrigen Wundbehandlung welche zirka 1000 Gehilfen vertraten, erschienen. Zum ersten und der sachgemäßen Blutstillung vor Augen. Es wurden Bunft der Tagesordnung:" Wie stellen wir uns zur Neuwahl alle die Punkte betont, die von Wichtigkeit in gefährMoment Im Der Ortskommission?" führte Kollege Bäcker ungefähr Folgendes licher Lage sind. allgemeiner Kopflosigaus: Die früheren Gehilfenvertreter der Ortskommission sind aus teit soll jeder Schüler im Stande sein, die Situation zu der Streitkommission hervorgegangen. Die Prinzipale hatten es beherrschen. Jeder unbefangene Zuhörer hätte sich sicher überfeiner Zeit abgelehnt, mit der Streiffommission zu verhandeln. zeugen können, daß die regelmäßigen Besucher des Kursus die In einer von den Prinzipalen einberufenen Versammlung wurden oft sehr weitgehenden Fragen des Arztes prompt beantworteten. nun fünf Streiffommissions- Mitglieder als Gehilfenvertretung in Es zeigte sich auch hier wieder, daß der gesunde Sinn der Ar- schutz- Gesetz vor dem Deutschen Reichstage. tuffion. 3. Geschäftliches, Verschiedenes und Fragetaften. Die Kollegen werden die Ortskommission gewählt. Die Prinzipale mußten die Wahl beiter die größten Schwierigkeiten überwindet. Daß die von als gerecht anerkennen, und dem Drange der Zeit folgend, mit rauher Arbeit ermüdeten Proletarier in die ernsten Fragen der den Gehilfen in Verhandlung treten. Durch diese Verhand- Wissenschaft eindringen, stellt sowohl der Intelligenz der Arbeiterlungen haben wir nicht bedeutende, aber doch immerhin Erfolge schaft, wie dem Fleiße und der Gewissenhaftigkeit der unterrichzu verzeichnen gehabt. Unsere Pflicht ist es nun, in solchen Wert- tenden Aerzte das glänzendste Zeugniß aus. Das Stiftungsfest ftätten, wo die neunstündige Arbeitszeit noch nicht eingeführt ist, findet am Sonnabend, den 14. März, statt; siehe Inserat. sie in kürzester Zeit durchzudrücken. Der Bassus, welcher befagt, daß junge Gehilfen unter dem angefeßten Minimallohn arbeiten fönnen, muß fortfallen. Da die Prinzipale die Lehrlinge nicht blos als Ausbeutungsobjekt betrachten dürfen, so ist es ihre Pflicht, denselben eine solche Ausbildung zu geben, daß sie, wenn ste ausgelernt haben, den Minimallohn von 21 m. verdienen. Die Unzufriedenheit mit der Unter Verschiedenem stellte Genosse Janviers den Antrag: früheren Gehilfenvertretung, welche bei den Kollegen der Bamberg'schen Werkstatt herrschen soll, beruht auf unwahrheit. That- Bum Besten der Hamburger Tabafarbeiter am 18. März eine sache ist nur, daß Herr Bamberg der einzige Unzufriedene ist. öffentliche Versammlung mit nachfolgendem gemüthlichen Bei: 15. 8. M., Nachmittags 2% Uhr, findet eine große Bersammlung bet Gratwell, An den Kollegen wird es nun liegen, solche Kräfte in die neu fammensein einzuberufen. Der Antrag wurde im Prinzip an: Kommandantenstraße 77-79, statt. Zu dieser Versammlung find alle stelbezu bildende Ortskommission zu wählen, welche voll und ganz ihre genommen, die Einzelheiten der Ausführung aber dem Vorstand wußten Genossen und Genofsinnen dringend eingeladen. Referent: Genome überlassen. Der Vorsitzende schloß darauf kurz nach 12 Uhr mit Interessen vertreten. An der hierauf folgenden Diskussion betheiligten sich die einem Hoch auf die Sozialdemokratie die sehr befriedigende Ber- mandantenstr. 20( Armin Hallen): Versammlung. Bortrag von Frau Henrich Kollegen Trittelwig, Thomae, Zoller und Voreiter. Hierauf Hierauf fammlung. wurde die Wahl der Gehilfenvertreter zur Ortskommission vor- Herzfelde. Eine start besuchte Volksversammlung fand am genommen, die eigentliche Bestätigung wird dieselbe erst in der 8. d. M. in Herzfelde statt, in welcher Genosse Th. Meyner aus von den Prinzipalen einzuberufende Versammlung er- Berlin über:" Die Sozialdemokratie, ihre Ursachen und ihre wurden folgende Kollegen gewählt: Bäcker, Biele" referirte. Die Veranlassung zu dieser Versammlung hatte Pinn, Schlenker, Trittelwig und Thomae, Voreiter und Thomae, Voreiter und eine vor einiger Zeit stattgehabte Versammlung des am Drte beZoller als Ersaymänner. Nach näherer Motivirung stehenden patriotischen Arbeitervereins, in welcher der Geistliche wurde folgende Resolution angenommen: des Orts über dasselbe Thema referirt und nach gewohnter tonGrosse öffentliche halten. Hohen- Schönhausen. Am Sonnabend, den 7. d. M. fand im Restaurant Schiele eine öffentliche Versammlung des Arbeiter Bildungsvereins für Hohen- Schönhausen, Wilhelmsberg und Um gegend statt. Zum ersten Punkt der Tagesordnung: Vortrag des Herrn Neubauer über:" Das Verhältniß Hödels zur SozialDemokratie. Vereinigung der Drechsler Deutschlands, Bahlstelle Risdorf und Umgegend. Sonntag, den 15. März, Vormittags Puntt 11 Uhr, in Hoffmann's Lotal, Bergstraße 133: Bersammlung. Tagesordnung: 1. Borstandswahl. 3. Berschiedenes. Um 2. Abrechnung vom Vergnügen vom 15. November. zahlreiches Erscheinen wird gebeten. bet Betfe, Lichtenbergerstraße 21, eine Mitglieder- Berfammlung ftatt. LagesOrdnung: 1. Abrechnung unseres Wintervergnügens. 2. Wertstattangelegen betten. 3. Berschiedenes. Gäste haben Zutritt. Verein Berliner Nagelschmiede. Am Sonntag, den 15. März, findet Riftenmacher Berlins. Große öffentliche Bersammlung sämmtlicher Kistenmacher am Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, im Lotale, Dresdener Garten", Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Der erste Mat und der Achtſtundentag. 2. Berschiedenes. Aufruf an alle Schneider und Schneiderinnen. Am Sonntag, den Reichstags- Abgeordneter v. Bollmar. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 15. März, Abends 6 Uhr, KomWilhelmi über: Frauenrecht ist Menschenrecht. Nachdem gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäfte, Damen und Herren willkommen. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, Brauerei Friedrichshain( früher Lips): Generalprobe fämmtlicher zum Bunde gehörender Vereine. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gäste haben teinen Zutritt. Berlin 6, Kammmacher. Vereinigung der Drechsler Deutschlands. Montag, den 16. März, Abends 8½ Uhr, Münzftr. 11, bei gemter, Mitgliederverfammlung. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Bahlreiches Erscheinen erwünscht. Allgem. Metall- Arbeiter- Verein Volks- Versammlung Berlins und Umgegend. Dienstag, den 17. März, Abds. 8/2 Uhr, im Lokale v. Ilges, Wilsnackerstr. 63. Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, für Gr. Lichterfelde- Lankwitz. Grosse Versammlung Tages Ordnung: 224/17 1. Vortrag des Hrn. D. Klein über„ Der Kampf mit geistigen Waffen." 2. Diskussion. 8. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen. Bu zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand. und Umgegend, in Weichert's Salon zu Giesendorf. Zages Ordnung: 355/15 1. Zweckt und Ziele der Sozialdemokratie". Referent Reichstags- Ab. geordneter Förster- Hamburg. 2. Diskussion. 3. Wahl einer Lokalkommission. 4. Verschiedenes. Labat- Arbeit...- Arbeiterinn. Berlins Berein zur Wahrung geißiger u. materieller Jntereſſen der tag, b. 17. März, Abds. 8% Uhr, in Böhow's Braueret, v. d. Prenzlauer Thor Arbeiter u. Arbeiterinnen der Wäschebranche zu Berlin Grasse öffentl. Versammlung Dienstag, ben 17. März, Abd. 8 Uhr, i. d. Brauerei Königstadt, Schönhaus. Allee 10/11. Zages Ordnung: 921 b 2. Antwort 1. Betrag des Reichstags- Abgeordneten Julius Bruhns. des hiesigen Fabrikantenvereins betr. des zu errichtenden Einigungsamtes. 3. Stellungnahn zur Maifeier. 4. Verschiedenes. Achtung! Die Kommission. Achtung! Große öffent. Schneiderversammlung aller in der Bekleidungsindustrie beschiftigten Arbeiter und Arbeiterinnen am Montag, den 16. 6. Mts., Abends 8 Uhr, im Böhmischen Brauhause, Landsberger Allee 11-13. Große Mitglieder- Versammlung Tages Ordnung: A 970b 1. Vortrag des Hrn. Peus über„ Die Waare Arbeitskraft". 2. Distuffion. H. Richter, Optifer, Berlin C., Wallstrasse 97, am Spittelmarkt. 2. Geschäft: Weinbergsweg 15b, am Rosenthaler Thor. [ 1986] AlumingoldBrillen und Pince- nez, garantirt nie schwarz werdend Nickelbrillen u. Pince- nez allerfeinste Qual. 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Beschlußfassung über, das Herbergswesen und den Arbeitsnachweis. 5. Verschiedenes. Rivdorfs und Umgegend. Tages Ordnung: V 918b 1. Wie verhalten sich die Tertilarbeiter von Rirdorf zu dem bevor lle Betheiligten, namentlich die in der Konfektionsbranche beschäftigten stehenden Textilarbeiter und Arbeiterinnen- Kongres in Bößneck. Referent Alfons Beyer aus Rottbus. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Delegirten. 4. Ver276/4 fchiedenes.- Gäste find willkommen. Um recht zahlreiches Besuch bittet Der Einberufer. Arbeiter und Arbeiterinnen, werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Bur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Die Agitationskommission der Schneider u. Schneiderinnen Berlins. Fachverein der Weber. Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, bei Herrn Heise, Lichtenbergerstrasse 21: Charlottenburg. I Sozialdemokratischer Wahlverein und Riemen M. 12,-. 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Vortrag des Herrn Baginsti über" Rußland und die Nihilisten". glieder. 4. Verschiedenes und Fragen. 847/6 2. Distusfion. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch bittet Gäste haben Zutritt. Der VorstandDer Vorstand. 59 Σ Baer Sohu. Verkauf nur gegen Baar zu streng festen Preisen. Trot gegnerischer Anfeindungen eröffnen wir den Verkauf der Konkursmase 310L H. Hartwig Söhne& Baer Berlin N., Berlin SO., 24a. Chauffeeftr. 24a. 8. Brückenstraße 8. ule X Baer Sohn. Berlin O., Jeder Preis ist mit Zahlen an den Waaren ausgezeichnet. 16. Gr. Frankfurterstr. 16. Herren- und Knaben- Bekleidung unter Herstellungspreisen. Anfertigung nach Maaß von Stoffen unter Tarpreisen. E Gin Anzug Ein Anzug| Reise- Anzug Reise- Anzug Gesellschafts- Gehroddauerhafter gezwirnte, schwer- vorzügl. Bucstin sehr haltbarer einfacher Stoff, früher 14 M., jetzt 8,50 M. Garantie für tadellosen Siz .und längste Haltbarkeit. Baer Sohn. garnige Waare, in hell. 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