Nr. 141. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Bierteljährlich 8,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg fret in's Saus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags: Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuz band: Deutschland u. Desterreiche Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingerz. In der Post- Zeitungs- Preisliste für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Veriammlungs Anzeigen 20$ fg Inferate für die nächite Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Ervedition ift an Wochens tagen bis 7 Uar Abends, an Sonnund Feitragen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1. 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 18. Juni 1893. Genoffen, Wähler! Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Denkt der Stichwahlen! Der 15. Juni war der erste Schlachttag. Der zweite ist am Tage der Stichwahlen, die, wie es heißt, alle am 24. Juni stattfinden sollen. Da ist kein Augenblick zu verlieren. Der Tag der Stichwahlen muß den Sieg des ersten Schlachttags vollständig Zur Beachtung! machen. Auf zu den Stichwahlen! - " sie Katzenjammer und faßt gute Vorfäße. Die Sozial- Hätte das deutsche Bürgerthum das Mark und die demokratie," jammert die Bossische Ztg.", ist groß geworden Kraft dazu, so hätte es in früheren Zeiten die bürgerlichen Die Wahlkomitee's unserer Partei ersuchen wir, durch die Verhältnisse, sie zieht ihre Kraft aus den Fehlern Freiheiten erkämpft, die dem Engländer, Franzosen, furz uns am Montag den 19. d. die amtlich verkündigten unserer Politik die geändert werden muß!" In ihrem jedem Glied eines freien Kulturvolts selbstverständlich sind. Wahlresultate mittellst Postkarte mitzutheilen. Gs gewissenhaften Versuch zur Selbsterkenntniß" sagt das So haben die sozialistischen Arbeiter nachzuholen, was ist nothwendig, daß die Stimmenzahl und die Parteistellung fortschrittliche Organ uns nicht, worin die heilbringende unser liberales Bürgerthum versäumt hat. Aenderung unserer Politik bestehen soll. Wir wollen Die Wahl des 15. Juni hat die politische Unreife und sämmtlicher Kandidaten genau angegeben wird, da wir sonst ihm aber ein Geheimniß verrathen. Es giebt ein Mittel, die Marklosigkeit unseres deutschen Bürgerthums in hellste nicht in der Lage sind, unseren Lesern ein zutreffendes Bild der das Anschwellen der sozialdemokratischen Partei zu ver- Beleuchtung gebracht wer auf den bürgerlichen FreiWahlen zu geben. hindern nur ein einziges Mittel, freilich ein sicheres. sinn" gleichviel ob in Stiefeln oder Pantoffeln noch Und dieses Mittel ist: der Staat muß sozial- baut, von dem Freisinn" noch erwartet, er würde in den demokratisch, die Gesellschaft mußsozia- politischen Kämpfen, die uns bevorstehen, eine hervorlistisch werden. ragende Rolle spielen, der hat auf Sand gebaut und thäte Die Zuschriften sind zu richten an die Redaktion des Vorwarts" Berlin SW. Beuthstr. 2. " Die Erfolge der Sozialdemokratie Ein nationalliberales Blatt glaubt, uns auf andere gut, in ein Kloster zu gehen oder ins Frrenhaus. Das Weise schlau beifommen zu können: Ahmen wir die Bürgerthum, das am 15. Juni vor dem Ansturm der musterhafte Organisation der Sozialdemokratie nach Feinde wie Spreu vor dem Wind auseinanderstob, und das - und wir werden die Sozialdemokraten schlagen!" heute, in seinem Kazenjammer und seiner Zerknirschung Der Rath ist ganz gut schade nur, daß er nicht nach einem Kartell aller staatserhaltenden Elemente" ausführbar ist. Zur Organisation der Sozialdemokratie schreit also seine eigenen Feinde um Rettung andrücken der Wahl des 15. Juni den geschichtlichen Stempel gehören Sozialdemokraten! Das heißt Männer, bettelt, hat ausgespielt und keine freiheitliche auf. Es ist ein großer Sieg, den wir errungen haben, die keine Furcht kennen und zu jedem Opfer, zu jeder Kraft- Mission mehr zu erfüllen. Es ist nur noch im Weg. Und größer, als wir selbst im ersten Augenblick geglaubt bei anstrengung bereit sind. Und woher solche Wlänner nehmen Herr Richter braucht sich keine Sorgen zu machen: die allen bedeutenden Ereignissen braucht es erst einiger Zeit,- und nicht stehlen? Man müßte sie sich von den Sozial- Reaktion wird keinen Vortheil haben von unserem Sieg. ehe die volle Tragweite erkannt wird. Unsere Gegner sind demokraten holen, und dann würden die Organisationen Die Freude der Herren Schlots und Schnapsjunfer verdutzt. Die Hoffnungen derer, die in manchesterlicher der Gegner sozialdemokratisch werden gerade nebst reaktionärem Zubehör, daß sie auf der politischen Weisheit sich eingebildet hatten, die sozialdemokratische wie der Racker von Staat", wenn er uns wirksam Bühne den Platz des bürgerlichen Freifinn" leer oder ganz Hochfluth des Jahres 1890 sei durch das Sozialistengesetz bekämpfen" will. spärlich besetzt finden, wird sicherlich nicht von Dauer sein. veranlaßt worden Die Sozialdemokratie ist da. Und wir sind auf dem Posten und halten Wacht. nach Entfernung des eisernen Gegen die Sozialdemokratie ist kein Kraut gewachsen. Reifens" werde die Partei von selbst wieder zerfallen, sind Diese Krankheit" ist nicht mit Pfusch- Arzneien, nicht durch die beredte Sprache der Wahlziffern Lügen gestraft. hypokratisch mit Eisen( Blut und Eisen"), nicht mit Feuer Die Unabhängigen", obgleich von dem gesammten Ord-( Feuer und Schwert") zu heilen und auszurotten, nungsvoll unterstüßt und gehätschelt, waren am Tage der und jedes Mittel, das gegen uns angewandt wird, wirkt Wahl nirgends zu sehen, und die Wahlenthaltung", die für uns. So war es und so wird es sein. Hypokratisch fie aus ein paar Winkeltneipen heraus predigten jedoch ist nur das Gesicht der kapitalistischen Gesellschaft, die nur aus guten Gründen sehr piano- erwies sich als ebenso den Stempel des Tabes auf der Stirn trägt. Unter einem Politische Weberlicht. fauler Zauber", wie weiland die Zukunftsstaats- Reden Sozialistengesetz König Stumm hat ja ein neues in der Richter, Bachem und Konsorten. Unsere Gegner müssen petto- gedeihen wir nicht minder gut als unter der sosich wohl oder übel mit der Thatsache abfinden, daß die genannten„ milden Praxis"; und die Freiheit wie in Sozialdemokratie die tommende Partei ist d. h. die England", die den Gelehrten der„ Vossischen Zeitung" als Partei, die unaufhaltsam voranschreitet und fortwährend Ideal vorschwebt, würde uns ausgezeichnet bekommen. wächst, bis sie stark genug ist, die Macht anzutreten. Vorläufig haben wir sie noch nicht, und werden sie auch Die Wahlziffern des 15. Juni 1893 sind ein Menetekel nie haben, es sei denn, daß wir Sozialdemokraten für die kapitalistisch reaktionäre Gesellschaft und wie sie erkämpfen. Die Fortschrittsphilister der„ Tante Voß" immer, wenn ihr eine derartige Warnung zugeht, empfindet werden es nimmermehr thun. 0 Feuilleton. Nagbrua verboten.) Die Fabriklerin. Erzählung aus dem schweizerischen Volksleben von einem Baseler Arbeiter. [ 8 So leicht ließ sich Herr Stedig jedoch nicht zufrieden stellen. Sein Mißtrauen gegen Rosa war nun einmal erwacht und ließ sich so leicht nicht wieder verwischen. Wer anders als sie konnte auch der Dieb sein? Sie war ja Fabriklerin, Grund genug, ihr alles Schlechte zuzutrauen, um so mehr, als das Mädchen in den dürftigsten Verhältnissen lebte. Die beiden Angestellten dagegen waren in Stedig's Angen über jeden Verdacht erhaben. Nun, Mädchen, so leicht lassen wir uns nicht täuschen. Jedenfalls wirst Du Dir eine genaue Durchsuchung gefallen laffen müssen," entgegnete Herr Stedig barsch. Entrüstet und im Gefühl ihrer Unschnld verletzt, begann Rosa nun selbst in Gegenwart der drei Herren ihre Taschen zu leeren. Wie erschrat sie aber, als sie zugleich mit ihrem Nastuch eine Banknote aus der Seitentasche zog. Todtenbleich ließ sie diese fallen und barg ihr weinendes Angesicht laut schluchzend in den Händen. Stimme ihre Unschuld. Wie die Banknote in ihre Tasche gekommen, davon habe sie freilich selbst keine Ahnung; dieselbe könne ihr nur von jemand zugesteckt worden sein, in der Absicht, den Verdacht auf sie zu lenken. " Wie, die freche, verdorbene Dirne wagt es noch, zu leugnen?" schrie nun aber Herr Stedig erbost, geschwind rufen Sie den Landjäger, Herr Schmeichler, wollen doch sehen, ob die Frechheit dieser Person soweit geht, auch vor dem Manne des Gesetzes zu leugnen." Als dieser jedoch nach einer halben Stunde erschien, bestätigte Rosa ihre frühern Aussagen Wort für Wort und auch eine peinliche Untersuchung ihrer Effekten förderte nichts Verdächtiges mehr zu Tage. Die vorhandenen Thatsachen genügten freilich vollauf, ihre Berhaftung, welche denn auch sofort erfolgte, zu rechtfertigen. Berlin, den 17. Juni. Von italie Glückwünsche der Bruderparteien. nischen Genossen geht uns aus Rom folgende Depesche zu: " Wir können dem Drange nicht widerstehen, unversäumt zu gratuliren." Der politische Verein Svornost in Prag telegraphirt: Den muthigen Kämpfern gegen den Militarismus ein donnerndes Hoch." rechter Trost, wußte er die Arme doch stets zu trösten und ihren gesunkenen Lebensmuth wieder zu heben. Stundenlang saß er oft im Häuschen der Wittwe, mit ihr Pläne schmiedend, wie man auf die Spur des wirklichen Diebes kommen und Rosa dadurch die Freiheit wieder gewinnen könnte. Justinktiv lenkten sich in solchen Stunden die Gedanken des Buckligen auf Heinrich Schmeichler. Daß dieser heimtückische und gewissenlose Mensch bei der unglückseligen Geschichte die Hand im Spiele gehabt, ja wahrscheinlich selbst der Dieb war, schien ihm nur zu gewiß. Die weitere Untersuchung gegen Rosa hatte selbst verständlich keine neuen Thatsachen zu Tage gefördert. Wohl hatte man am Tage ihrer Verhaftung bei ihrer Mutter sowohl als auch in der Fabrik selbst eifrig nach den fehlenden Banknoten gesucht. Umsonst! Sie blieben verschwunden, zum großen Aerger der Polizei. Wie ein Lauffeuer hatte sich inzwischen die Kunde von dem Diebstahl und der dadurch erfolgten Verhaftung Schmeichler hatte dieselben inzwischen ruhig in jener Rosas in der Fabrik und im Dorfe verbreitet, und ob schon man über Rosa und ihre Mutter bis dahin nur Gutes zu sagen gewußt, so waren doch viele geneigt, an Rosa's Schuld zu glauben; denn böse Zungen giebt es überall, und die Gunst der Menschen ist wandelbar wie das Wetter. Es waren nur wenige, welche nicht an die Schuld Rosa's glauben mochten, unter diesen befand sich selbstverständlich der Bucklige obenan. Triumphirend hob Schmeichler die Banknote in die Ueberall, wohin der treue Mensch während dieser Höhe, Herr Stedig gerieth in eine grenzenlose Aufregung. Tage tam, nahm er das arme Mädchen in Schutz; oft " Da sieht man, wie weit man einer unschuldigen Fraze setzte es deswegen scharfen Wortwechsel zwischen ihm und trauen darf," sprach er zornig, dann befahl er Rosa, die seinen Widersachern ab. Nichts konnte seinen Glauben an andern Banknoten augenblicklich herauszugeben. Rosa's Unschuld erschüttern. Diefe betheuerte jedoch mit von Thränen erstickter Für Rosa's Mutter war Karl während dieser Zeit ein Kiste in der Gerümpelkammer versteckt gehalten. Für ihn waren sie ja dort weit weniger gefährlich als zu Hause, mußte er ja doch immer noch gewärtigen, daß man auch bei ihm Haussuchung halten werde. Erst etliche Monate später, als Rosa vom Gericht als schuldig erkannt und zu fünf Jahren Zuchthaus vers urtheilt worden war, brachte er seinen Raub bei sich zu Hause in Sicherheit. Von diesem Moment an fühlte er sich jedoch weit weniger sicher als bisher, obschon bis dahin noch kein Schatten des Verdachts auf ihn gefallen war. Sein schlechtes Gewissen verfolgte ihn Tag und Nacht und ließ ihm nirgends Ruhe. Er beabsichtigte deshalb, Buchegg so bald thunlich ohne Verdacht zu erregen zu verlassen und im nahen Demokrat": Das ist aber nicht Im Namen der bulgarischen Genossen tele- noch im Mischmasch, in der einigen reaktionären Masse, ihr| Handlangerdiensten gebraucht werden. graphiren uns die Redaktionen des« Deu und des„ Sozial- Heil, sie bekämpfen nicht mehr den Militarismus und die ohne Widerspruch geblieben. Der Freiberger Anzeiger", Reaktion, nur noch die Sozialdemokratie. Auch die Frei- ein reaktionäres Bourgeois- und Amtsblatt", veröffentlicht " Hoch die deutsche Sozialdemokratie, die Be- sinnige Zeitung" sucht blos noch einige Mandate zu erfolgendes: freierin der darbenden Menschheit. Dieser glänzende retten, sie sicht von jeder prinzipiellen Haltung bei der Sieg der Beteranen der sozialistischen Bewegung hallt Frage der Stichwahlen ab. Auch dies kann uns recht sein, in die entlegensten Winkel der proletarischen Welt. je einiger die Gegner sind, desto größer unsere Arbeit, desto Aus den Trümmern der bereits verlorenen Freiheit näher aber auch unser Sieg. reichen wir der deutschen Sozialdemokratie brüderlich die Hand. Hoch lebe der internationale Sozia lismus!" Die Kreuz- Zeitung" und die freisinnigen Stich wahlen. Das konservative Hauptorgan schreibt:„ Die Ordnungsparteien werden nicht geneigt sein, die„ freifinnige Zur Feier der deutschen Wahlen halten die Wolfspartei" bei den Stichwahlen gegen sozialdemokratische Brüsseler Genossen ein Fest ab. Es follte schon Kandidaten zu unterstützen, wenn Richter ihnen nicht gestern stattfinden, ist aber auf Montag verschoben worden, bindende Erklärungen abgiebt, daß seine politischen Freunde wo man das Gesammt- Wahlresultat zu kennen hofft. Die in allen Fällen, wo Sozialdemokraten in Frage kommen, Begeisterung über unsere Wahlerfolge ist außerordentlich. Reziprozität üben werden. Die Konservativen möchten wir Das Gleiche gilt von den Arbeitern Frankreichs, wenigstens hiermit ausdrücklich aufgefordert haben, überall Englands und der übrigen Länder. Ueberall ist der in Stichwahlen zwischen Volksparteilern und Sozial Jubel groß über unseren Sieg überall begreift man demokraten sich der Wahl zu enthalten, wenn eine solche Er dessen Bedeutung. tlärung nicht offiziell und in bündiger Form abgegeben wird. " Aus Kreisen hiesiger Studirender geht uns nachstehende Erklärung zu: Unsere Bergakademiker werden von verschiedenen Seiten beschuldigt, Wahlversammlungen der Sozialdemokraten besucht zu haben. Leider ist es Thatsache, daß 10-20 Studirende an Versammlungen der Umzurgpartei theil genommen und ihre mit den revolutionären Brinzipien übereinstimmende Gesinnung durch lauten Beifall bekundet haben. G8 ist aber auch festgestellt worden, daß ausschließlich aus unseren östlichen Nachbarlanden stammende Studirende, und zwar meist russische Juden, sich zu dieser Unterstützung sozialdemokratischer Bestrebungen, bie theilweise auch noch durch petuniare Mittel befördert worden sein foll, herbeigelassen haben. Diese Herren gehören natürlich dem meist aus Deutschen zusammengesetzten Verbande der Studirenden nicht an; es fann also ihre Handlungsweise den Mitgliedern des Verbandes nicht zur Last gelegt werden. Diese studentischen Anhänger der Sozialdemokraten möchten sich aber folgende drei Punkte merken: Erstens haben Ausländer sich überhaupt nicht in innere deutsche Angelegenheiten zu mischen, zweitens ist Studiren den der Besuch solcher Versammlungen, in denen öffentliche Angelegenheiten verhandelt werden, verboten, und drittens sind sie unserem Staate zu großem Dante verpflichtet, der ihnen gestattet, deutsche Wissenschaft und deutsche Erfahrungen in ihrer Heimath verwerthen zu können." waren. " Auch in Sachsen und Württemberg find die Die armen Freifinnigen! In den meisten Kreisen hängt Stich wahlen wie in Preußen auf den 24. d. M. an ihr Schicksal von dem guten Willen der sozialdemokratischen beraumt worden. Es scheint also eine allgemeine Verein Wähler ab und nun soll Eugen offen erklären, daß sein barung der deutschen Bundesregierungen vorzuliegen. Nur Bayern macht eine Ausnahme, wo wegen des auf den Häuflein die„ Ordnungsmänner" gegen uns unterstützen solle. Er weiß wohl, daß dies auf manche sozialdemokratische Also meist russische Juden"! Der Autor dieses HeulSonnabend fallenden katholischen Feiertages die Wahl am 26. d. M. stattfindet. Wohl mit Absicht sind auf den für Wähler kaum anregend wirken dürfte. Zu seiner Stichwahlmeierei- Erguffes hätte die antisemitischen Midas- Ohren etwas uns ungünstigsten Tag, den Sonnabend, die Stichwahlen parole, Entscheidung in jedem einzelnen Falle, d. h. Ge- besser verbergen sollen. Zur Ehre der deutschen Studiin Preußen zc. angesetzt worden. Dies wird aber nur be- schäfte mit allen Parteien, paßt diese Forderung recht renden wollen wir hoffen, daß es nicht blos Ausländer schlecht. wirken, daß der Eifer unserer Genossen sich verdopple. Der Bundesrath ertheilte in der am 15. d. M. unter Das Wahlsystem für den belgischen Senat ist Frik Kunert, unser wackerer Genosse, dessen Ju dem Vorsitze des Vizepräsidenten des Staatsministeriums, baftirung kurz vor dem Wahltag, aus den bekannten nur noch immer nicht entschieden. Im Beisein des ganzen Staatssekretärs des Junern Dr. v. Bötticher abgehaltenen allzu durchsichtigen Gründen, wir unseren Lesern melden Ministeriums hat vorgestern die klerikale Kammerrechte die Plenarsigung dem Autrage des Ausschusses für Handel und mußten, soll gegen eine Kaution von 5000 Mt. wieder auf freien Die Einführung des zweiklassigen Wahlsystems mit der Senatsfrage einer entscheidenden Berathung unterzogen. Das Geld ist gestern bereits auf Verkehr, betreffend den Verkehr mit Sprengstoffen, und dem Fuß gesetzt werden. Das Geld ist gestern bereits auf Zusatzabkommen zu dem internationalen Vertrage wegen telegraphischem Wege angewiesen worden und athmet unser Vertretung der Minderheiten und die Vertretung aller Interessen wurden gegen wenige Stimmen abgelehnt. BeUnterdrückung des Branntweinhandels unter den Nordsee Genosse hoffentlich bereits wieder freie" Reichsluft. schlossen wurde einstimmig, daß alle Wähler, die das fischern auf hoher See die Zustimmung. Sodann wurde Die Verhaftung Kunert's und der Ausfall der 35. Lebensjahr vollendet haben, auch die Senatoren wählen die erforderliche Erfahwahl eines nichtständigen Mitgliedes Wahl in Halle und dem Saalkreis. Hierüber schreibt sollen. Da infolge des jezigen hohen Zensus nur 548 Belgier des Reichs- Versicherungsamtes aus der Mitte des Bundes- das Volksblatt für Halle“:„ Wenn unser Kandidat Kunert in den Senat wählbar sind, soll durch Herabjegung des rathes vorgenommen. Endlich wurde über mehrere Gin- auch 200 Stimmen mehr erzielt hat, als bei der Haupt- Bensus die Wählbarkeit erweitert werden. Nach diesen Begaben in verschiedenen Angelegenheiten Beschluß gefaßt.-wahl im Jahre 1890, so ist doch das Resultat ein solches, schlüssen wird sich somit der Senat nicht wesentlich verEpileptische in unserem herrlichen Kriegsheere. daß wir es als ein befriedigendes nicht bezeichnen können. ändern und ein Hemmschuh für die Kammer sein. Der Reichs- Anzeiger" hatte sich fürzlich beeilt, die Nach- 1890 bekommen, auf dem Lande aber um ebenso viel verKunert hat in der Stadt gegen 1000 Stimmen mehr als Die Stellung Gladstone's ist erschüttert. Die Tories richt zu widerlegen, daß ein junger Mann mit einem Glas- loren. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß der haben mit ihrer Obstruktionspolitik zwar nicht den alten auge als tauglich für den Militärdienst befunden worden Stimmenrückgang der hiesigen Bresse geschuldet ist, welche Gladstone, aber doch dessen buntscheckige liberal= radikale sei. Ist das amtliche Regierungsorgan in der Lage, auch die Nachricht zu bestreiten, daß ein Epileptischer als tauglich stellte, daß Kunert wegen Anstiftung zum Kompromißversuche wüthend, zu denen Gladstone sich herbeidie Nachricht zu bestreiten, daß ein Epileptischer als tauglich mit feltener Dreiftigkeit die lugenhafte Behauptung auf- Partei mürbe gemacht. Die Frländer sind über gewisse befunden worden sei? Der Vater eines Ausgehobenen aus dem Bereiche des 7. Armeekorps bestätigt der Freis. Btg." chweren Diebstahl verhaftet worden sei, fich also gelaffen, um die Homerule- Bill zu retten; und die englischen diese Thatsache, indem er schreibt:" Mein an Epilepsie eines gemeinen Verbrechens schuldig gemacht habe. Arbeiter grollen, daß der Homerule- Bill zu Liebe die leidender Sohn wurde im vorigen Jahre zurückgestellt, in Wir wollen heute nur nochmals auf das Nachdrücklichste Arbeiter- Gesezgebung auf mindestens ein Jahr zurückgestellt diesem Jahre aber ausgehoben und seine Einstellung auch darauf hinweisen, daß es sich um die bekannten werden soll. Es ist sehr zweifelhaft geworden, ob die Bill von auch nur durch das Unterhaus gedrückt" werden kann beim Oberersatzgeschäft bestätigt trotz aller Zeugnisse, die Militärgerichts. Erkenntnisse handelt, ich über sein epileptisches Leiden von Aerzten und von der welchen wir demnächst wieder eins abdrucken werden. Die die ministeriellen Majoritäten werden von Tag zu Tag Aftenstücke sind Kunert, ohne daß er bazu angestiftet hat, kleiner und unsicherer. Eine Maßregel, wie die Homerulehöheren Bürgerschule beibrachte. Auch benannte ich Beugen, ebenso zugestellt worden, wie dann und wann dem„ Vor- Bill, kann der englischen Geld- und Landaristokratie nur rvelche Augenzeugen verschiedener epileptischer Anfälle gewärts" und anderen Blättern solche Aktenstücke zugestellt durch eine mächtige Boltsbewegung abgetrozt werden; und wesen sind." Wir sind auf die antliche Erwiderung recht wurden. Es ist also eine ganz erbärmliche Nichtswürdig eine solche für die irische Homerule ins Leben zu rufen, ist begierig.feit, wenn die konservative und liberale Presse- die erstere auch die Popularität Gladstone's nicht im stande. Eine Stimme in der Wüste. Die Bolts- 3tg." ganz besonders in ihren massenhaft hinausgeworfenen Extrablättern eine solche Behauptung aufstellt; es war Einen fürchterlichen Fluch für die Zivilisation schreibt: Mögen Nationalliberale und Konfervative thun, was sie ein Wahlkniff, ber auch Erfolg gehabt hat. Ein nennt Gladstone den Militarismus. Es war heute nicht lassen können, wenn sie die Angst vor dem„ rothen Ge- anderer Grund des Stimmenrückganges auf dem Lande ist im Unterhaus anläßlich eines Antrages auf Einführung ſpenſt" übermannt daß ein wirklich freisinniger Wähler der Unistand, daß in vielen Fällen unsere Leute aus internationaler Schiedsgerichte. Er erklärte sich dem Antrag mitten im Stampfe gegen den Militarismus und feine ben abllokalen hinausgewiesen worden sind. Verschiedene sehr freundlich. Was herr von Caprivi zu der Aeußerung reaktionären Begleit- und Folge Erscheinungen die Flinte in's Umstände lassen uns auf Unregelmäßigkeiten schließen. Bei des englischen Kollegen sagen wird? Freilich, unser Herr Korn werfen sollte, weil ein Dutzend Sozialdemokraten, die der Stichwahl werden wir aber auf dem Damme sein, wir Reichskanzler sieht ja keinen Militarismus. Wir lassen doch Gegner des Militarismus sind, mehr in den Reichstag wollen unser Möglichstes thun, um dann die Scharte aus- hter einen Drahtbericht über die Sigung des Unterhauses fönnten, das folgen: Cremer brachte einen von Lubbock unterstüßten nochmals: laßt die Reaktionäre aller Schattirungen, die zuweizen." Nationalliberalen und die Sezessionisten einander brüderlich Kunert ist übrigens heute Mittags aus der Unter- Antrag ein, welcher der Genugthuung darüber Ausdruck die Hände reichen, um die Unterwerfung des deutschen Voltes suchungshaft entlassen worden. giebt, daß der Rongreß der Vereinigten Staaten zu dein unter die militaristischen Mächte zu betreiben, Abschluß eines Schiedsgerichtsvertrages mit einem anderen seiner Gegnerschaft gegen den Militarismus ehrlich meint, der Nicht alle Studirende sind so verkommen, an Staate, der dazu bereit ist, seine Ermächtigung ertheilt belje jeden militärfrommen Kandidaten in der Stichwahl der schmählichen Rolle Gefallen zu finden, welche die habe, und die Hoffnung ausspricht, daß die Regierung von reaktionären Gewalten ihnen bei Wahlen und sonstigen Großbritannien die erste Gelegenheit ergreifen werde, um Die Stimme wird kaum gewürdigt werden, die ein- Gelegenheiten zugedacht haben. Wie in Clausthal und an über einen solchen Vertrag mit den Vereinigten Staaten flußreiche Vossische Zeitung" und mit ihr das Berliner anderen Orten, so sollten auch in Freiberg i. S. die in Verhandlung zu treten. Gladstone erklärte, der MiliTageblatt" und ähnliche freisinnige" Blätter sehen nur Studirenden am 15. d. M. zu Schlepper- und ähnlichen tarismus sei ein fürchterlicher Fluch für die Biviliniederstimmen!" " wer es mit Bezirksstädtchen eine Stelle anzunehmen. Doch durfte er eher daran denken, die gestohlenen Banknoten nach und nach zu versilbern. 1 der Arbeiter sein. Als ob die Befreiung der Arbeiter aus Sobald Schmeichter verschwunden war, trat der Buckden Banden des Kapitals-um diesen Schwerpunkt dreht lige ans Büffet zur Wirthin, fie bittend, ihm die soeben sich ja heute aller politische Kampf nicht in allererster von Schmeichler empfangene Banknote zu zeigen. Linie Sache der Arbeiter selbst wäre! -Wie betrübend ist es für den aufrichtigen Freund des arbeitenden Bolkes, daß dies selbst noch viele Arbeiter nicht einsehen wollen, daß sie selbst oft ihren Unterdrückern zur politischen Herrschaft verhelfen. Obschon verwundert, willfahrte die freundliche Wirthin dennoch seiner Bitte. Karl notirte sich die Nummer derselben sorgfältig in seinem Notizbuche, dann entfernte er sich ebenfalls mit einem freundlichen Gruße. Was hätte der treue Mensch in diesem Augenblick nicht alles darum gegeben, wenn er das Nummernverzeichniß der gestohlenen Banknoten zur Hand gehabt hätte! Der Bucklige war unterdessen nicht unthätig geblieben. Sobald er einmal zu der Ueberzeugung gekommen war, daß Schmeichler bei dem Diebstahl die Hände im Spiel gehabt haben müsse, einestheils um sich an Rosa zu rächen, ander seits um seine Habsucht zu befriedigen, beobachtete er den felben auf Schritt und Tritt; leider aber ohne Erfolg, denn Beeinflußt und irregeführt von einer Presse, die selbst der schlaue Bursche lebte womöglich noch zurückgezogener im Solde des Kapitals steht, haben diese Leute den Glauben als früher. an eine bessere Zukunft gänzlich verloren und leben in einem Auf dem ganzen Heimwege grübelte Karl darüber nach, Sonntags war Schmeichler meist abwesend, angeblich selbstmörderischen Indifferentismus dahin. wie er es anftellen wollte, um hinter das Geheimniß zu um Verwandte im nahen Bezirksstädtchen L. zu besuchen, Wie es rohen Menschen eigen ist, wurde Schmeichler in fommen, welches bis zur Stunde noch über dem Diebstahl in That und Wahrheit jedoch waren ihm die dortigen Ver- feinem Schimpfen auf die Arbeiter und ihrer Führer so schwebte. wandten höchst gleichgiltig und brachte er seine Beit auch maßlos, daß er sich eine derbe Zurechtweisung von einem Dabei kam er zu dem Entschlusse, Schmeichler mehr nicht bei ihnen zu, sondern meist in ausschweifender Gesell- an einem Nebentische sizenden Arbeiter mußte gefallen wie bisher in seinem häuslichen Thun und Lassen zu beob schaft, wie Karl, welcher ihm etliche Male heimlich nach 2. lassen. gefolgt war, bald herausbrachte. Das war nun aber bei Schmeichler, welcher sich in den achten, denn zu Hause mußte er ja wohl seinen Schatz geborgen haben. In dieser Gesellschaft, wo er sich unbeobachtet glaubte, Augen seiner Zechbrüder nicht wollte herabsezen lassen, Del Daß dabei mit der äußersten Vorsicht zu Werke gegangen spielte er dann gewöhnlich den freigebigen Gastgeber, was ins Feuer gegossen. werden mußte, lag auf der Hand, denn Karl sagte fich gaitz dee Buckligen wiederum in seiner Ueberzeugung bestärkte, Es entspann sich ein bißiges Wortgefecht zwischen ihm richtig, daß Schmeichler sofort auf Nimmerwiedersehn verdaß Schmeichler im Besitze der verschwundenen Banknoten und dem Arbeiter, wobei der letztere die sinnlosen Beschwinden würde, sobald er eine Ahnung von seiner Beaufsein müsse. hauptungen Schmeichler's ruhig und geschickt widerlegte, fichtigung haben könnte. Eines Sonntags nachmittags saß Schmeichler wieder was diesen noch vollends aus dem Häuschen brachte. Schmeichler wohnte bei einer wohlhabenden Bauernbramarbasirend, wie es so seine Art war, unter seinen Rum- Aufspringend versezte er plöglich dem Arbeiter mit panen in 2., als unser buckliger Freund still und von seinem Spazierſtocke einen Schlag auf den Kopf; im familie in einem der ersten Häuser am unteren Eingange Schmeichler unbemerkt in die Wirthschaft trat und sich in nächsten Augenblicke jedoch flog er selbst von einem des Dorfes. Sein Zimmer befand sich im ersten Stocke und einer entfernten Ecke niederließ. wuchtigen Fauftschlage seines Gegners getroffen unter den zwar auf der an einen Obstgarten grenzenden Rückseite des Schmeichler hatte sich mit seinen Freunden in ein po- Schanttisch. Hauses. Unmittelbar unter seinem Zimmer breitete ein Birnlitisches Gespräch vertieft. Der Umstand, daß die Arbeiter- Er schallendes Gelächter, in welches selbst Schmeichler's baum sein Geäfte aus, Dieser Umstand kam dem Buckligen sehr zu statten, denn schaft sich bei den jüngsten Wahlen von den andern politischen Bechbrüder theilweise einstimmten, folgte diesem Auftritte, Parteien losgesagt und zum ersten Mal als selbständige denn weitaus die Mehrzahl der anwesenden Gäste mochte von den Nesten dieses Baumes aus beobachtete er nun Bartei in den Kampf gezogen war, gab ihm Anlaß, giftige dem großmäuligen Schreiber die wohlverdiente Büchtigung allabendlich das Treiben des Schreibers. Pfeile auf diese Leute, welche doch nur von einem ihnen gönnen. zustehenden Rechte Gebrauch gemacht, abzusenden. Diesem selbst war nun freilich die Lust am Politisiren Wie leider noch so viele im lieben Schweizerlande, gänzlich vergangen. Mühsam unter dem Tische hervor wollte auch er den Arbeitern das Recht streitig machen, ein kriechend, hinkte er ans Büffet und warf der Wirthin eine gewichtiges Wort bei der Gesetzgebung mitzureden. Sich Bantnote hin. Nachdem er die überschüssige Summe er von irgend einer politischen Partei düpiren zu lassen, sollte halten und zu sich gesteckt hatte, entfernte er sich unter nach der Meinung dieser Leute in alle Ewigkeit das Loos Schimpfen und Fluchen. So saß er denn Abend für Abend droben auf seinem luftigen Size. Obschon er von hier aus Schmeichler's Bimmer sehr gut überblicken konnte, verging jedoch Abend an Abend, Woche um Woche, ohne daß er das Geringste entdeckt hätte, was ihn auf die Spur der verschwundenen Banknoten hätte bringen können. ( Fortsetzung folgt.) Varteigenoffen! Die glänzenden Wahlerfolge unserer Partei dürfen uns nicht verleiten, die Agitation auch nur einen Augenblick ruhen zu lassen. Es gilt, in den Stichwahlen zu beweisen, daß die sozialdemokratische Partei den riesigften Aufgaben woll gewachsen ist. Ungeheuer sind die Anstrengungen, die gemacht werden müssen, um unseren Kandidaten in der Stichwahl zum Siege zu verhelfen. Der letzte Mann unserer Partei, und der letzte Groschen, den Ihr Euch, Parteigenossen, abdarßen könnt, ist unbedingt nöthig, um den Sieg, den wir über die alte Gesellschaft wiederum errungen haben, in der Stichwahl zu einem foldheit zu gestalten, der die Hoffnung der Reaktion auf Abschaffung oder Verschlechterung des allgemeinen Wahlrechts vollständig vernichtet. Parteigenossen, noch einmal in den Kampf, geschlossen wie Ein Mann, und der Sieg ist Ener, aber nur dann! Vorwärts! dem bei ihm choleraartige Erscheinungen zu Tage getreten waren. Um der in jener Gegend herrschenden Erregung zu be gegnen, tönnen wir auf grund eingehender Erkundigungen mitdaß die polizeiliche Beschlagnahme der Leiche nur aus dem theilen, daß der Tod infolge von Brechdurchfall eingetreten, und Grunde erfolgt ist, weil der ürzt sich in dem Todtenscheine nicht bestimmt genug ausgedrückt hatte. Develchen. ( Depeichen des Bureau Herold.) bahnhof ein Wagen des Riesaer Personenzuges. Zwei Frauen Chemnih, 17. Juni. Heute früh entgleifte auf dem Haupts wurden leicht verletzt. sation und es sei ein noch ungelöstes Problem, ob derfelbe den Krieg verhindere oder fördere. Während sechzig Jahren habe England vierzehn Fragen einem Schiedsspruch unterworfen und nur drei oder vier dieser Fragen seien zu gunsten Englands entschieden worden. Er hoffe, daß in nicht ferner Zeit ein Schiedsgerichtsvertrag mit den Vercinigten Staaten abgeschlossen werden könne. Die Schwierigs Leipzig, 17. Juni. Das Reichsgericht hat das Urtheil des feit liege in dem verwickelten Zustande der Beziehungen Arbeiterrisiko. Seute( Sonnabend) vor 8 Tagen stürzte Landgerichts Köln vom 15. März ds. Js., durch welches der zwischen den einzelnen Staaten Europas. Was den Antrag der Maurer Franz Netbant, Oberbergerftr. 48 wohnhaft, auf Stedakteur der Westdeutschen Allgemeinen Beitung", Dr. Kleser, Tremer's anlange, so sei derselbe in der vorgeschlagenen dem Neubau Danzigerstr. 63 beim Aufrichten des Gerüste von wegen Beleidigung des Reichskanzlers zu zwei Monaten Festung worden, der 4. in die 3. Gtage, da die Zwischenrüftung nicht gestaaft verurtheilt aufgehoben und die Sache zur Forin unannehmbar. Er möchte an stelle desselben folgenden( gedeckt) war. Bei biefemt Sturze erlitt er schwere Verlegungen anderweiten Entscheidung an das Landgericht Köln zurückAntrag setzen: Das Haus habe mit Genugthuung erfahren, am Kopf, Schulter und Wirbelsäule. Er wurde sofort nach dem verwiesen. Das Reichsgericht hat Verlegungen der Bestimmungen daß der Kongreß der Vereinigten Staaten den Präsidenten Krantenhause im Friedrichshain gebracht, wo er erst tags darauf über dealkonkurrenz und über die Bildung der Gesammtstrafe ermächtigt habe, von Beit zu Zeit bei sich bietender Gelegenheit zum Bewußtsein gelangte. An feinem Aufkommen wird noch ge fowie des§ 193( Wahrung berechtigter Interessen) angenommen. andere Regierungen aufzufordern, streitige Fragen einem zweifelt; jedenfalls bleibt er Invalide. Salzburg, 17. Juni. Diese Nacht ist die Bulvermühle in Schiedsspruch zu unterbreiten. Das Unterhaus sympathifire Glasenbach in die Luft geflogen. Es steht noch nicht fest, ob herzlich mit dem in Aussicht genommenen Siveck und gebe der Vorstehers des 51. Polizeireviers Hoppe, den wir seiner Zeit Der plögliche Todesfall des Polizeihauptmanns und Menschen dabei umgekommen sind. Loudon, 17. Juni. Telegrammen aus Mecca zufolge sind Hoffnung Ausdruck, daß die englische Regierung bereitwillig meldeten, dürfte noch zu eingehenden Erhebungen Veranlassung daselbst in den legten fünf Tagen 850 Cholera- Todesfälle vorder Regierung der Bereinigten Staaten die Mitwirkung geben. Die Lebensversicherungs- Gesellschaft, bei der Hoppe ver- gekommen. auf dieser Basis gewähren werde. Formelle Erklärungen sichert war, hat sich im Hinblick auf die Unregelmäßigkeiten, die Rom, 17. Juni. Diritto sagt zu den Wahlen in Deutschzu gunsten der Schiedsgerichte förderten den Frieden. nach seinem Tode in bezug auf die Verwaltung von Mündel- land, Deutschland trete in eine für ganz Europa wohlthuende England habe auch versucht, die Errichtung eines Bentral- geldern zu tage getreten sind, geweigert, die Versicherungssumme Aera, da es von den Lasten der Kriegsrüstungen befreit werde. rathes der Großmächte herbeizuführen, in welchem sich die zu zahlen, weil sie an einem natürlichen Tod zweifelt. Die noth- Die Wahl Bebel's im Elsaß bezeichnet das Blatt als revolutio rivalisirenden Selbstintereffen der verschiedenen Mächte wendige Folge wird sein, daß die Leiche Hoppe's sweds gerichts- nären Aft. neutralisiren dürften. England sollte sein Möglichstes zur ärztlicher Deffnung wieder ausgegraben werden wird. Einführung von Schiedsgerichten thun, aber der wahre Weg zur Förderung des Friedens sei eine gerechte, mäßige und rationelle Beranschlagung der englischen Ansprüche. Sierauf zog Cremer feinen Antrag zu gunsten des von Gladstone formulirten Antrages zurüd. Tokales. Auf zu den Stichwahlen! Wir wiederholen die Mahnung an alle Genoffen, sich den Wahlfomitee's der Wahlkreise, in denen Stichwablen stattfinden, zur Verfügung zu stellen. Tausende lässiger Arbeiter, die bei Der Hauptwahl der Urne fern blieben, find aufgurütteln, daß fie bei der Stichwahl die verfäumte Pflicht erfüllen. Keine Stimme darf verloren gehen. Alle Kraft muß in den Wahlfampf eingesezt werden. Jedenfalls darf tein Verfäumniß von unferer Seite die Schuld tragen, daß der Sieg nicht ein voll ständiger wird. Die amtliche Ermittelung des Wahlergebuiffes in den 6 Reichstags- Wahlkreisen von Berlin wird am Montag, den 19. Juni, Bormittags 10 Uhr, ftattfinden und zwar: I. Wahlfreis: in der Gemeindeschule Hinter der Garnisonkirche 2; II. Wahlkreis: Gemeindeschule Tempelhofer Ufer 2; 111. Wahl. freis: Gemeindeschule Annenstraße 1B; IV. Wahlfreis: Gemeinde schule Koppenstraße 75 A; V. Wahlkreis: Gemeindeschule Gipsftraße 23A; V1 Wahlkreis: Gemeindeschule Ackerstraße 28A. werden. B In der Spree angefchwemmt wurde am Freitag Nachmittag furg nach 8 Uhr nahe der Bugbrücke zu Charlottenburg die Leiche eines 30 bis 40 Jahre alten Mannes, die sich bereits Flouhölzern festgesetzt hatte. Bei dem Todten, der blondes Haar im Zustande der Auflösung befand und sich muthmaßlich unter und einen Schnurrbart mit Fliege hat, wurde eine broncene Medaille gefunden, die auf der einen Seite das Brustbild Kaiser Wilhelm I, auf der anderen den Kronprinzen in Husarenuniform zeigt. Die Persönlichkeit ist noch nicht festgestellt worden. Briefkaffen der Redaktion. Mehrere Genossen. Sie haben Recht. Die betreffende legend, und wir wären scharf zu tadeln, wenn sie von uns verNotis in unserer gestrigen Nummer( lokaler Theil) ift für 2. verfaßt wäre. Sie rührt aber von einem Genossen her, der nicht wußte, wer unser Gewährsmann war; und im Drange der jetzt durch die Wahl außerordentlich vermehrten Arbeit entging uns die Notiz. Daß wir unseren Gewährsmann hoch schäzen, brauchen R. d.„ V." mir nicht besonders zu versichern. Eine Kindesausfehung beschäftigte die Kriminalpolizei in Charlottenburg. Am Freitag Nachmittag gegen 81/2 Uhr fab Dr. M. Dank für Notiz; ich gebe am Montag in den das im Hause Pestalozziftr. 65 bedienstete Mädchen Luise Gelling fraglichen Ort und werde da die Sache wirksamst verwerthen. W. 2. auf dem Flur ein in ein blautarrirtes Umschlagetuch gewickeltes Dank und Gruß. Paket liegen. Als die Gelling es enthüllte, lachte ihr ein etwa A. Müller, Lichterfelde. Ihr Bruder muß bei dem an zwei Monate alter Knabe entgegen. Er trug ein Hemd ohne feinem Wohnorte befindlichen Postamt abonniren. Beichen und war mit einem weißen Wickelbande verschnürt. Auf auf 14 Tage- falls nicht vereinbart war, daß Entlaffung ohne 6. G. 1. Den einbehaltenen 2Lohn sowie Entschädigung dem letzteren war ein anscheinend aus einem Notizbuche ge- auf 14 Tage- falls nicht vereinbart war, daß Entlassung ohne rissenes Blatt befestigt, daß die mit Bleistift geschriebenen Worte Einhaltung der Kündigungsfrist stattfinden tönne tönnen Sie enthielt:" Grbarmen Sie sich dieses armen Kindes und nehmen mit Aussicht auf Erfolg geltend machen. 2. Das Jnnungss Sie es für Ihr eigenes an. Es ist ein artiges Rind; ich bin Schiedsgericht muß angerufen werden. Existirt solches nicht, fo nicht im stande, fünf Kinder zu ernähren. Der liebe Gott segne müssen Sie sich an das Gewerbegericht, Stralauerstr. 8-6, es Ihnen und Sie werden Ihre Freude daran haben." Appell an die Nächstenliebe wurde dadurch beantwortet, daß das der vorgedruckte Name ausgestrichen ist und die mit einem Dieser wenden. Weißensee. Böllig zweifellos find Stimmzettel, auf denen Kind der Polizei überwiesen wurde. anderen Namen schriftlich( oder mittels Schablone u. dergl.) verseben sind, völlig giltig. Die entgegengesezte Behauptung widerspricht dem Gesetz und der Praxis. W. W., Königstraße. Etwa zehn Mal hatte der Vormärts" während der Wahlzeit darauf hingewiesen, daß beschriebene Wahlzettel dieselbe Giltigkeit haben wie bedruckte. Wie fann da noch Streit entstehen? Körperverletzung mit tödtlichem Ausgange. Am 15. d. M. gegen 6/12 Uhr Nachmittags spielte die anderthalb Jahre alte Tochter Magdalena des Bierverlegers Michael Gedomiß an der Ecke der Nehrings und Dankelmannstraße auf dem Straßendamm, als ein Wagen der Spandauer Bergbrauerei heranfuhr, das Kind umstieß und ihm über den Rücken fuhr. Der Kutscher hieb auf das Gespann ein und fuhr eilight von dannen, nachdem er gewahr geworden war, was er angerichtet hatte. Die schwerverlegte Kleine wurde nach dem Krankenhause in Charlottenburg gebracht, wo fie nach einer Stunde starb. Jegt ist als Schuldiger der 29 Jahre alte Kutscher Johann bei uns vor. Bauer, Sophie- Charlottenstr. 104, ermittelt worden. Nach Ausfagen von Beugen ist der Unfall darauf zurückzuführen, daß der Rutscher aus seinem Sige eingeschlafen war. Versammlungen. C. S. 28. 1. Bis zum 15. d. Mts. 2. Sachen retiniren und flagen. P. S. Ohne Einsicht in den Vertrag nicht zu beantworten sprechen Sie gelegentlich nach dem 20. zwischen 12 und 1 Uhr 23. J., Charlottenburg 101. Unseres Wissens nein; Sie können aber als Ausländer ausgewiesen werden. Parteigenoffen Berlins! Der Reichstags Wahlkreis Potsdam- Spandau- Osthavelland fällt unzweifelhaft der Sozial demokratie zu, wenn Ihr die Genoffen dieses Streifes diese Woche noch fräftig unterſtügt. Die Stichwahl soll bereits Sonnabend, den 24. Juni, stattfinden, und fehlen jetzt Mannschaften zur Verbreitung eines Flugblattes. Wir können unseren Genoffen, welche in den fönigl. Fabriken 2c. beschäftigt sind, nicht zumuthen, daß sie sich in der Woche an dieser Agitation betheiligen, daher bitte. wir diejenigen Genossen, welche bei der Agitation, sowie Polizeibericht. Am 16. d. Mts. wurde vor dem Hause auch am Tage der Stichwahl mithelfen wollen, fich bei mir bis Wiesenstr. 15 der Steinmeh Jabnte, als er die durchgehenden Briefkaffen der Expedition. fpätestens Mittwoch, den 21. d. M., zu melden. Auf, Parteigenoffen! der tonfervatio antisemitische Pfaffe Pierde eines Arbeitswagens aufhalten wollte, überfahren und an In unserer Expedition gingen zum Wahlfonds ferner Schall, der uns gegenüber steht, muß aus dem Felde geschlagen den Armen und Beinen so schwer verlegt, daß seine Ueber folgende Beträge ein: führung nach der Charitee erforderlich wurde. An der Ecke Bom Sängerchor d. Töpfer, am 23. Mai, bei Wilte 41,80. der Ruppiner und Stralfunderstraße fiel Nachmittags ein Ar- Durch den Vertrauensmann der Töpfer 11,20... 4,-. R. Mit genossenschaftlichem Gruß beiter während der Fahrt von einem Müllwagen und erlitt B., ehemaliger Freifinniger 8,-. Gratuliere zum Sieg 10,-. J. Wernau, Rosenstr. 30. schwere innere Verlegungen. Er wurde nach dem Lazarus. B. 3,-. M. D. G. 1,50. B. u. 6. 21,-. Ph. B., Kaiser Achtung, Parteigenossen des 5. Berliner Wahlkreises! Krankenhaufe gebracht, Gegenüber dem Hause Königin Wilhelmstr. 26, 8,-. D. F. 10,-. R., Charlottenburg 5, Alle Genoffen, die noch im Besty von Sammellisten sind, werben Augustaftr. 21 fiel Abends ein fechsjähriger Knabe beim Spielen T., Lothringerstraße, 8. Rate, 50. Gesammelt von den Ars gebeten, dieselben balbmöglichst abzugeben, um neue in Empfang in den Landwehr- Kanal. Der Bildhauer Vordermeyer sprang beitern und Arbeiterinnen der Ferd. Theinhardt'schen Schriftgießerei zu nehmen. ihm sofort nach und hielt ihn so lange über Wasser, bis ein 20,-. Von den 3 Katholiten 3,-. Heidemann, Wilhelmstr. 144, 4,50. Ler Wahlkampf fängt von neuem an, gefordert wird Kampfes Schiffer mit einem Hanokahn herbeieilte und den Knaben auf Stereotypeur A. R.-, 80. M. S. Schönhauserstr. 3,-. G. H. und Opfermuth. Arbeitet in derselben Weise, wie Ihr im erften nahm. Der Verunglückte sowohl als fein Retter haben an Berlin 8,-. G. B. Berlin,-, 50. 2. Hate b.. 2., Hausvoigteis E. Wahlgange gearbeitet habt. Scheut teine Koften, damit die Hochscheinend keinen Schaden erlitten.-Im Laufe des Tages fanden plat rechts 8,55. 2 Rothe aus einem tgl. Institut 2,-. Ges. burg des Freifinns denn nur so ist es möglich- erstürmt drei Brände statt. auf einer rothen Geburtstagsfeier bei Seidler, Johannisstr. 17 wird. Nur ein wahrer Volksvertreter das ist ein Sozial2,30. Chf. Die Rothen von Baruth 1,40. Fischer Schöneberg demokrat darf diesen Wahlkreis vertreten. 1,10. 2 Apotheker 5,-. E. M. Friedrichsgracht 2, F. H. 8,-. Frisch auf zum neuen Kampfe! Der Sieg wird unser sein! Die Vertrauenspersonen. Graveure. u. 8. 8,50. 5 Bilfsarbeiter der Buchdruckerei von M. Bading, Beuthstr. 2, 6, 2 Posamentiere 1,-. Unges Die Nationalliberalen, welche bekanntlich über so viel girale Werlin 8. W tglieder- Berfammlung am Montag, den 19. Juni, Abends 8,-. Tramp 1,-. Von den Arbeitern der Zuguspapierfabrik Allgemeine granken- und Sterbekalle der Metallarbeiter( E. S. 29), nannt-, 50. Kaye, Liegnizerstr., 1,- H. G., Franzöfifchestr., Noblesse und Bildung" gebieten, daß sie auf den gewöhnlichsten 8% Uhr, Wanteuffelstr. 90. 1. Staffenbericht. 2. Wahl der gesammten Outs: P. H., 2. Rate 4.50. Telegraphen- Bauanstalt, NeuenburgerAnstand verzichten, haben bei den Berliner Wahlen nicht nur ihre verwaltung. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, grifeure u. Perriden- straße, 8,65. gänzliche Ohnmacht gezeigt, sondern auch ihrer Berachtung des macher. Montag, ben 19. Juni, Abends 10 Uhr! Monatsversammlung bei abtheilung Von Bildhauern durch Baier 7,50. Werk der May Bading'schen Buchdruckerei 10,-. gemeinen Boltes gebührenden Ausdruck verliehen. Su ber Wahl- töllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: Bortrag des Genossen Begert: Bau Tempelhofer Ufer 10 6,10. Bei einem gemüthlichen Gearbeit besigt diese Partei feine Kräfte, aber sie hat Geld und Ueber Besin und Ehe. tauft sie sich. So hatte sie für den Wahltag sich einige hundert genoßen Berlins und Umgegend. Die zu morgen anberaumte Berfamm W. Ehrhardt nebst Frau 3,-... 22 3. Rate 2,-. Personal Freie Vereinigung ber Greveure, Biseleure u. verwandt. Berufs- burtstage Prenzlauer Allee 282, gef. durch W. Ehrhardt 2,-. Dienstleute engagirt und für die Mark Lohn musten dieselben lung ist auf Mittwoch, den 21. Junt verlegt. Vereinslokal, Dresdenerstr. 45: Der Buchdruckerei 23. Röble 10,55. H. F. 5. Rate 2,65. Sechs auf die Ausübung des eigenen Wahlrechts verzichten, da die Vorlesung. Verein zur Wahrung der Intereffen der Schuhmacher. Berfamm- Mann der Pinselfabrik Don M. Pfennig, Herren Nationalliberalen es nicht für angemessen hielten, ihnen tung am Montag, den 19. Junt, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, straße Nr. 85 5,-. Centrifuge 2,00. Röthener Die Kollegen von eine Ablösung auf ihren Posten zu gewähren. 3. 23. 41 8,20. Cigarrenfabrik Ziesing und Krause 6,75. Bureau: Often, Holzmarktstr. 67. Włontag, den 19. Juni, Abends 8 Uhr, im 2. B. 1065 5,- Wassermann 38 9,05. Bau Borhagen Nr. 10 Restaurant. Bodenburg, Kommandantenstr. 10-11. Vorstands- Sigung und 10,50. Von einigen Rautenbrechern 9,50. B. u. L., Alte JakobAufnahme neuer Mitglieder. Theater- und Vergnügungs- Verein Zuftig und Fidel". Sitzung ftraße 1,-. Die rothen Maurer u. Arbeiter 6,20. Gef. Degen am Sonntag, den 18. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in Stachel's Planina- Gcotte, und Lorenz 1,50. Ges. von den gänzlich todten Schustern und Raupachftr. 6. Einschreiben der Gäste zur Kremserpartte nach Schildhorn. Quetschern aus der Linfstraße 4,85. Die rothen Steindrucker aus Fidelitas fällt aus. Vergnügungsverein Vorwärte. Sonntag, den 18. Juni, großer Stofle 1,-. Personal von H. S. Hermann, 7. Rate 50,40. der Alexandrinenstr. 5,70. Luxusmöbelfabr. v. Rutsch u. Neper 3, Gefeufchaftsabend in Saberecht's Festfälen, Gr Frankfurterstr. 30. bei Stolland. Elsasserstr. 26. Bergnügungsverein Jialia. Sonntag, den 18. Juni, Abends 7 Uhr, Dreherei 13,15. Die Arbeiter der Elektrisch- chemischen Gravirs Holy- nub Bretterträger Serlins und Umgegend. Sonntag, den anstalt Gertraudtenstr. 1 8,50. Sch. 8,-. Bücklerstr. 1,50. Bau18. Juni, Bormittags 10 Uhr, tim kotal des Herrn Otto Klein, Schönleinstr. 6: tischlerei von Richter 3,80. Urbach u. Comp. 3,60. Schriftgießer Mitglieder- Versammlung. von Gurfch, 2. Rate 10,55. Neue grüne Schleiferjungs aus ber Zentral- ranken- und Segräbnißkaffe der Suchbinder. Bers Ritterstr.4,50. Werkstatt v. Böhm, Blumenstr. 30( 8Mann) 2.Rate 6.-. waltungsstelle Berlin, Montag, den 19. Juni, Abends 8% Uhr, in Bols Beitfälen( Feuerstein), Alte Jakobftr. 75: Außerordentliche Hauptversammlung. Rothe Sonnenschmiede, Teltowerstraße 7. A. 2., Krt. 61 1,-. Tagesordnung: Die Neuein fchtung unserer staffe. Ausgabe des Jahresberichts, Burgstraße, 2. Rate außer Ginem 7,10. Gesammelt in der der Statuten und der Geschäftsordnung. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 18. Juni, Bormittags 10% uhr, Luruspapier Fabrit von Wilh. Bohme mit Ausnahme eines Rofenthalerite. 98. Herr 28. Böliche: Die Aufgaben der Naturwissenschaft Stranten" 20,- Gesammelt auf dem Bau Willibald Alexisim 20. Jahrhundert"( ein Zukunftsbild). Montag, den 19. Junt, abends ftraße 24 4,75. suor, pünktlich, beschließende Versammlung( für vollberechtigte Wittglieder). Summa 456,20 M. Bereits quittirt 9218,65 R.; in Summa Auf der Tagesordnung steht der Antrag, die kontordiasäle sur Jugendfetér au nehmen, Bericht über den retbenter- stongres u. a. m. 9674,85 92. Ju vielen Fabriken, gleichviel ob ihr Inhaber freisinnig oder konservativ, Jude oder Christ ist, hat man nicht nur am Wahltage selbst den Arbeitern den Wahlgang erschwert oder gar unmöglich gemacht, indem man ihnen die Zeit hierzu sehr knapp bemaß oder überhaupt nicht gewährte. Bei der Omnibus- Gesellschaft mußten die Kutscher und Kondukteure auf die Ausübung des Wahlrechts verzichten. Die Arbeiter erfahren aus solchen Fällen am besten, wie es mit der Arbeiterfreundlichkeit der Bourgeoisie steht, und dieses wird gerade ein besonderer Sporn für sie sein, bei den Stichwahlen am 24. Juni volzählig auf dem Rampfplatz zu erscheinen! Die aufregende Nachricht, daß in Berlin der erste Cholerafall zu verzeichnen sei, ging uns gestern Abend aus der Prenzlauerstraße zu. Der Fall schien um so besorgnißerregender zu sein, als der Kranke gestorben, und die Leiche polizeilich befchlagnahmt worden war. Es handelt sich um den am 28. März 1882 geborenen Schüler Paul Schmidt, der Prenzlauerstr. 17 bei den Eltern wohnte und gestern um 11 Uhr plöglich starb, nach Kommandantenstr. 20. Tagesordnung: Vortrag über Staatsbegriff. Nationale kaufmännische ranken- und Sterbekaffe.( E.$.) " Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 18. Juni. Opernhaus. Lohengrin. Montag: Der Waffenschmied. Neues Theater. Hans Lange. Montag: Das Urbild des Tartuffe. Deutsches Theater. Der Talisman. Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Berliner Theater. Viel Lärm um Nichts. Montag: Krieg im Frieden. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Farinelli. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kroll's Theater. Der Barbier von Sevilla. Viktoria Theater. Frau Venus. Montag: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. dame. Montag: Faust. Die CamelienNational- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Hoffmann: Sonntag: Gastspiel der Frau Sarolta ,, Die Cameliendame". Schauspiel in 5 Aufzügen von Dumas fils. Regie: Mar Samt. Rassenöffnung 3 Uhr. Anfang der Abend- Vorstellung 71/2 Uhr. Im Garten: Gr. Konzert u. Spezialitäten- Vorstellung ersten Ranges. Größtes Spezialitäten- Programm der Residenz. Auftreten von Chansonetten, Gängerinnen, Tänzerinnen, Clowns, Soubrett., Komifern 2c. 2C. Montag: Voltsvorstellung: Faust. Ein dreifaches Hoch dem Maurer Ernst Beger zum Geburtstage. 449b Schwiegervater. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann der Puzer Hermann Wolters. Sorf am 18. Juni früh 6 Uhr im 41. Lebensjahre in der Charitee gestorben ist. Die Beerdigung findet am 18. Juni, Nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des St. Elisabeth= Kirch445b hofes, Prinzen- Allee, aus statt. Um stille Theilnahme bittet Pauline Woltersdorf, geb. Koppe, nebst Kindern. Schweizer- Garten am Königsthor. Täglich: Concert, Theater und Norddeutsche Epezialitäten Bortelung. Brauerei. Geschwister Rigoli, Familie Carlo, Th. Keller's Hofjäger, Heute, Sonntag, den 18. Juni 1893: Hasenhaide, BergmannstrassenEcke. 52/3 Großes Garten- Konzert und Ball. Marionetten- Theater: Große Vorstellung. Volksbelußigungen. A. Frölich. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., im Vorverkauf 10 Pf. Mittwoch: Großes Kinderfent mit Gratis- Verloosung. Donnerstag: Großes Extra- Militärkonzert. Hasenhaide, Bergschloss- Brauerei. Neue Welt. Sente, Sonntag, von 4 Uhr ab: Finsterbusch- Konzert. Brillant- Feuerwerk. Kolossaler Erfolg! sensationeller Artisten! allerersten Ranges! Geschwister Neiss, Tanzseil. Gebr. Richards, Matrosenspiele.!! Neu!! The Moras, Musik- Phantasten. Elly u. Erny, Miniaturtänzer. Allison Truppe, Elite- Afrobaten. Geschwister Blanche, Luftred. Mr. Paolo, Kraft- Jongleur. Große Pantomime. Im Champêtre: Ball. Volksbeluftigungen aller Art. B Entree 25 Pf., im Vorverkauf 20 Pf.- Mittwoch: Kinderfest. Ostbahn- Park Mr. Famera, Max Grabow, Gebr. Am Küßtriner Plak. Hermann Jmbs. Dissenato, Emma Lucas, Adolf Ernst- Theater. Der Schwie- 58. Chaussee- Strasse 58. Troupe Columbia und Gebr. Vercroa. gerpapa. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplah Theater. neue Militärvorlage. Montag: Geschlossen. Die Winter- Garten. Spezialitäten- Bor stellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Theater der Reichshallen. Spezia litäten Borstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Königl. italienischer Circus Ernesto Ciniselli. Stadtbahnstation Zoologischer Garten. Heute, Sonntag, den 18. Juni: 2 Grosse BrillantVorstellungen. 2 In beiden Vorstellungen: Reiches und abwechselndes Programm. Zu der Nachmittags- Vorstellung hat jeder Erwachsene das Recht, ein Kind frei einzuführen. Auf vielseitiges Verlangen: Die Statue der Venus oder: Die Imagination des Künstlers. Romant.- phantaft. Ballet in 1 Akt, arrangirt und infzenirt v. Egl. italien. Hofballetmeister Sign. Antonio Tignani, Ausgeführt von den Solotänzerinnen Frl. Marie Weldemann, Bahn u. Fister sowie dem aus 60 Personen bestehenden Corps de Ballet. Auftreten sämmtlicher Künstler und Künstlerinnen, sowie Reiten und Vorführen der bestdressirten Schul- und Freiheitspferde. Vom Schluß der ersten Vorstellung bis zum Anfang der zweiten: Grosses Frei- Konzert. Achtungsvoll Ernesto Ciniselli, Direktor. PassageTäglich: Concert. Wochentags Entree frei. Bei ungünstiger Witterung im Saal. Die neu eingerichtete Kaffeeküche ist den geehrten Gästen von 2 bis 6 Uhr geöffnet! ACTIENGRAVEREI FRIEDRICHSHAIN Jm Saale: BALL.[ 4199L* G ratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Täglich: 41461 Auftreten der Leipziger Sänger Aktienvom Kryftall- alant. Brauerei f. ochent. 71/2 Uhr. Entree 10 Bf. Friedrichshain Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle am Königsthor. für Festlichkeiten und Bersammlungen. Heute Sonntag: Grosses Instrumentalund VokalKonzert, Anfang 4 hr. Eintritt 30 Pf. Kinder frei. Programm unentgeltlich. Neu! Berliner Volksmusik. Neu! Potpourri. 43482 Dienstag: Konzert der 1. Garde- Drag. Eintritt 10 Pf., Kinder frei. Programm unentgeltlich. Jeden Freitag: Militär- Frei- Konzert. Moabiter Carl Koch. Am Küftriner Plak. Rüdersdorferstraße 71, am Ostbahnhof. Täglich: Konzert, Theater- und Spezialitäten Vorstellung. Pantomiminen- Truppe Garetton, urtomische Taxameter- Droſchtenfahrt. BOO Mr. De Dolfs, Neger- Excentrics etc. Volksbelustigungen jeder Art. 4 Kegelbahnen zur Verfügung. Kaffee- Küche geöffnet Sonntags 2-5, Wochentags 2-6. 2. Schloß Zum Sternecker. Sonntag, Weißensee. den 18. Juni cr.: Auffahrt 91/2 Uhr. Nachtfahrt des Aeronauten Herrn Herzberg. preisgekrönte Auftreten der Gebr. Behrwäll, humfeilkünstler. Gr. Concert. Feuerwerk. Volksbelustigungen. Montag, den 19. Juni 1893: Großes Sommerfest, verbunden mit Fahnenweihe der vereinigten Baugewerkschaften von Weißensee. Birken- Park, Treptow. Schönholz an der Nordbahn. Schattiger Part. Zanzfaal. Zwei Regelbahnen. Kaffeeküche. 4/10 Liter helles Bier 15 Pf. 4386 0. Strewe. Kümpel's Restaurant zum Treptow.„ Park- Schloss" Grösster Garten. 11 Kegelbahnen. Tanz. Volksbelustigungen aller Art. Jeden Sonntag: Konzert. NB. Der neuerbaute Saal, 1000 Personen fassend, ist zu Fenlichkeiten 2c. an Vereine und Gesellschaften zu vergeben. f. Lagerbier 0,4 Liter 15 Pf., Pfungstädter 0,4 Liter 25 Pf. Jeden Sonntag und Mittwoch: Park- Schlößden, Treptow. Restaurant„ Zum Karpfenteich" Gr. Konzert u. Spezialitäten- Vorstellung. Bern Fritz Sydow, fowie Schönhauser Allee 101/2. Heute, Sonntag, den 18. Juni: Frei- Konzert, Gesellschaftshaus. fowie Wettrennen der amerit. BettAlt- Moabit 80 und 81. Täglich: Theater- und SpezialitätenVorstellung, sowie Concert. Anjang 4 Uhr. Entree 30 Pf., reservirter Plaz 50 Pf. 4127L* Helmuth Peters. Etablissement Buggenhagen. MorigPlay. MorigPlay. Täglich: Intrumental- Konzert. Großer Frühtücks- u. Mittagstifd. Spezial- Ausschant von Payenhofer Lagerbier, hell und dunkel. An Sonn- und Feßttagen Panopticum. findet das Konzert in den oberen Entree Wochent. 10 Pf. Sonnt. 25 Pf. Säle für Versammlungen, Kommerje, Festlichkeiten 2c. ten: Blaue Grotte. Neu: Geistertisch. Das Wunderpferd. Täglich 6-10: Spezialitäten Theater ohne Extra- Entree. Castan's Sälen statt. Berliner Volks- Theater. ( Ausstellungs- Park Hasenhaide). Täglich: und Dauerläufer Miß Paula u. Mr. Wilson, wozu ergebenst einladet 440b Adolf Rosenlöcher. Ballstraße Gambrinus- Bismardstraße. Brauerei, Charlottenburg. Sonntag, den 18. Juni 1893: Große Vorstellung d. gesammten Rünler- Personals des Moabiter Gesellschaftshauses. 2 Thrater- Aufführungen, Ballet, Gymnastik, Excentrics, Marmor tableaus etc. Anfang 4 Uhr. Logen à 75 Pf., reserv. Platz 50 Pf., Entree 30 Pf., Kinder 15 Pf. sämmtl. Spezialitäten 1. Ranges. Entree frei. Auftr. d. bel. Boltshumor. Hermann Otto. Treptow, Jeden Sonntag von Nachm. 4 Uhr: Konzert und Ball. Heute zum 1. Male: Ausstellung eines mit 3 Beinen geborenen Schweins. 12 Monate alt, 200 Pfund schwer. Ausschant von Weiß- und Bairisch- Bier. Die Raffeeküche ist geöffnet. Achtung! 4. Wahlkreis. Achtung! Concert- Park Viktoria, Frankfurter Allee 72-73. Sonntag, den 18. Juni 1893: Großes Sieges- Fest, arrangirt vom Sozialdemokratischen Agitationsklub für den Osten Berlins, unter Mitwirkung der Gesangvereine Flöter's cher und Deutsche Eiche ( Mitgl. des Arb.-S.-B.). Dirigent Herr Patschan. Während der Bausen u. von 10 Uhr Die Musit, unter Leitung des Herrn Gelfert, wird von Mitgliedern der Grosses Concert und Specialitäten- Vorstellung. ab im Saale: Grosser Ball. Hellmuth Peters. H. Bachmann. W. Buge's Vereinshaus ( fr. Borchardt) Pankow, Schulzestrasse 28. Garten und Kegelbahn. Jeden Sonntag: BALL. Theater- u. Spezialitäten- 431b Vorstellung. Neu: Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker ausgeführt. Jm großen Saale von 5 Uhr an Tanz. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. 349/ 16* Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. Kassenöffnung 2 Uhr. Anfang 4 Uhr. Billets, an der Kasse 30 Pf., im Vorverkauf 25 Pf., sind zu haben bei ben Vertrauenspersonen R. Wengels und H. Baumgarten, sowie bei ben bekannten Genossen und in den mit Blafaten belegten Handlungen. W. Buge, Gastwirth. Achtung! Achtung! Gründer's Festsäle Gr. Sommerfest ( früher Mundt) Panopticum. Die Amazonen- Jufel, Köpenickerstrasse 100. Neu: in brillanter Ausstattung. Neu: An größere Vereine gebe auch Sonn4546* abends meinen größten Saal für Bälle ab. Der Tod als Erlöser. Gin Neubau mit Hindernissen. NB. Meine 5 Bereins- Säle von 50 bis Neu: Die Schrecken des Meeres. Bauern- Aufstand! Illusionist. Vorstellungen. Irrgarten.- Schreckenskammer. Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. Im prachtv. Sommergarten täglich Gr. Garten- Concert und Spezialitäten- Vorstellung. Bei ungünstigem Wetter findet die Vorstellung im Saale statt. Anfang: Sonntags 6 Uhr. Wochentags 8 Uhr. Entree 30 Pf. Genossen empfehle meinen FrühBücks, Mittags- und Abendtisch. Vereinszimmer mit Piano. Für gute Getränke sorgt stets 3613L* NaunynFritz Fröhlich, rake 43. Große Original- Pantomime. 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Das Komitee ersucht Euch, dies Fest zum Treffpunkt aller Kollegen zu machen und die so oft erprobte Solidarität der Klavierarbeiter wieder zur Geltung zu bringen. Billets à 20 Pf. find zu haben bei Rohr, Restaurant, Naunynstr. 78; Karl Riediger, Dranienstr. 24 v. 4 Tr.; Johannes Orth, Böchstr. 25, v. 4 Tr.; Paul Scholz, Am Ostbahnhof 7 v. 3 Tr. und in allen mit Plakat belegten Geschäften. Es wird dringend ersucht, die Billets möglichst spätestens Das Komitee. zum Feft bei den Abnahmestellen abzurechnen. Spezialgeschäft Damen- Kleiderstoffe für Albert Hammer, Oranienstrasse 175, Ecke Adalbertstrasse. Seidenstoffe, Wollstoffe und Waschstoffe. Empfehle insbesondere 4342L* Mousseline, Zephirs, Batiste, Organdys in besten Qualitäten. Eingang von Neuheiten. Feste Preise. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 141. Zu den Stichwahlen. Bei der überraschend großen Zahl von Stichwahlen, an welchen unsere Partei betheiligt ist, werden unsere Genoffen in v. den einzelnen Kreisen, ebenso wie bei der Hauptwahl, sich in erster Linie auf die eigene Kraft verlassen müssen. So selbstverständlich es ist, daß die Mitglieder des Parteivorstandes in den wenigen Tagen bis zur Stichwahl ebenfalls zur Agitation zur Verfügung stehen, so ist es doch ausgeschlossen, daß sie auch nur der Hälfte der an sie gestellten Anforderungen nachkommen können. Liebknecht, Bebel, Singer, Gerisch, Fischer und Auer find in bezug auf Versammlungen bis zum Stichwahltag schon sest engagirt und theilen wir dies den Genossen mit, damit sie in bezug auf die genannten Redner nicht Erwartungen hegen, welche nicht erfüllt werden können. Haben unsere Genossen am 15. Juni ihren Mann gestellt und so glänzende Resultate erzielt, wie es thatsächlich geschehen ist, so werden sie auch bei der Stichwahl das Feld behaupten, auch wenn die verlangte auswärtige Hilfe nicht in dem gewünschten Umfange geleistet werden kann. Bei dieser Gelegenheit wiederholen wir unser Gesuch an die Wahlfomitees und Vertrauenspersonen, einige Exemplare der in den betreffenden Kreisen verbreiteten Wahlflugblätter und zwar sowohl die von unserer Partei als auch die von den Gegnern ausgegebenen, für das Partei- Archiv unter der Adresse Albin Gerisch, Berlin, Razzbachstr. 9, einzusenden. Definitive Wahlresultate. Königreich Preußen. Provinz Ostpreußen. Reg. Bez. Königsberg. N 1. Memel Heydekrug. Schlick, Bund der Landw. 4623, Ander FV. 2948, Smalaaly,( Litthauer) 2615, orenz G. 1781, Pietsch K. 1352. Stichwahl zwischen Schlick K. und Uncker FV. 8. Königsberg. Schulze S. 10 970, Krause N. 7293, Papendick FV. 5952. Stich wahl zwischen Schulze S. und Krause N. 4. Fischhausen. Graf Dönhoff R. 7419, Schulze S. 3694, Kühn F. 1967. Graf Dönhoff K. gewählt. 5. Seiligenbeil Pr. Gyla u. v. d. Gröben 8036, Duly F. 1562, Schulte S. 562. v. d Gröben gewählt. 6. Braunsberg Gnilsberg. Krebs 3. 4897, Schandau R. 892. 7. Pr. Holland Mohrungen. Graf Dohna- Schodien R. 8981, Reibniz Fv. 489, Schulze S. 12. Graf Dohna gewählt. 9. Allenstein. Stichwahl zwischen Rarkowski 3. und Wolzlegier P. 10. Rastenburg. Steppuhn R. 10 571, Feierabend FV. 4186, Stepuhn gewäht. 1. Tilsit. von Reibnitz FV. Reg. Bez. Gumbinnen. Stichwahl zwischen Ruswurm R. und 2. Ragnit Pilltallen. Graf Kanit R. 5350, Bräfilte FV. 1787. 3. Gumbinnen Insterburg. Mentz R. 11 999, Dannenberg FB. 4171, Schule S. 486, Meny K. gewählt. 4. Stallupönen- Goldap- Darleh men. v. Sperber R. 10 448, Biedenweg FV. 1692, Schulze 290. Es fehlen noch 30 Wahlbezirke, deren Resultat die tonservative Majorität noch verstärken wird. v. Sperber gewählt. = Sonntag, den 18. Juni 1893. Provinz Westpreußen. Reg. Bez. Danzig. 3. Danzig Stadt. Rickert Vg. 6218, Jochem S. 4265, Ernsthausen K. 3711, Bönig 3. 1821, Prabuci P. 303. 4. Neustadt Karthaus. v. Polezynski P. gewählt. 5. Stargard. v. Kalkstein K. gewählt. Reg.- Bez. Marienwerder. = 1. Stuhm Marienwerder. v. Buddenbrock R. 6825, v. Donimirsti P. 6410, Virchow V. 145, Plehn N. 205, Spahn 3. 187, Jochem S. 221, zersplittert 43. Stichwahl zwischen den beiden Erstgenannten. burg K. und Rzepnikowski P. 2. Rosenberg- 2öbau. Stichwahl zwischen v. Oldenburg K. und Rzepnikowski P. 8. Deutsch Krone. Stichwahl zwischen Gap Rp. und Dr. Lieber 3. 5. Schweh. Holh R. gewählt. 6. Ronit. Wolszlegier P. gewählt. Provinz Brandenburg. Berlin. 1. Wahlkreis. Täterow S. 4070, Dr. Langer hans FV. 5271, Zeidler fons. Antisemit 2843, Marggraff M. 1039, v. Egidy parteilo3 1768, zersplittert 309. Stich wahl zwischen Täterow S. und Dr. Langerhans. 2. Wahlkreis. Fischer S. 26 665, Virchow FV. 14 543, Wagner fons. Antisemit 13 201, Henneberg N. 3119, v. Kehler 3. 564. Stich wahl zwischen Fischer S. und Virchow FV. 3. Wahlkreis. Vogtherr S. 12 739, Munckel FV. 7921, Winterfeld N. 1052, Dr. Förster ant. Konf. 4369. Ber splittert 408. Stichwahl zwischen Vogtherr S. S. und Munckel FV. 4. Wahlkreis. Singer S. 46 375, Eugen Richter FV. 9799, Reh tons. Antisemit 6196. Bersplittert(?). Singer S. gewählt. 5. Wahlkreis. Schmidt G. 9782, Dr. Baum bach FV. 7840, Hertwig antis. Konf. 5123. 3ersplittert 474. Stich wahl zwischen Schmidt S. und Dr. Baumbach FV. 6. Wahlkreis. Liebknecht G. 51 396, Eugen Richter FV. 12 686, Dr. Schwindt K. 15 205. 3ersplittert 1802. Liebknecht gewählt. Reg. Bez. Potsdam. = 1. West priegnig. v. Podbielsky K. gewählt. 3. Ruppin Templin. Lamprecht K. 6266, Bohm FV. 4988, Apelt S. 2582, Wieser Vg. 1051. Stich wahl zwischen Lamprecht K. und Bohm FV. 5. Oberbarnim. Pauli R. 6853, Brun 3 S. 4256, Althaus g. 4210. Stichwahl zwischen Bruns und Pauli. 6. Niederbarnim. Stadthagen S. 17 233, Jrmer R. 11 249, Perls FV. 3186, Bachler A. 2751. Stichwahl zwischen Stadthagen S. und Frmer K. 7. Potsdam Osthavelland. Wernau S. 7683, Schall K. 5143, Vollrath FV. 4907, Rethwisch N. 1081, Röden bet 2. 244. Stichwahl zwischen Wernau S. und Schall K. 8. Westhavelland. Stichwahl zwischen Ewald S. und Winsete K. Provinz Posen. Reg. Bez. Posen. 10. Jahrg. 1. Posen. Cegielski P. 9413, Seife F. 3233, Hoff meister R. 4539, Szymanski P. gegen Mil. 1869, Morawski S. 1102. Stich wahl zwischen Cegielsti P. und Heise FV. 2. Samter. Graf Kwilecti gewählt. 3. Meserit Bomst. Stich wahl zwischen v. UnruhBomst R. und Enn P. 5. Kröben. Twist Czartorisky P. gewählt. 6. Fraustadt. v. Hellmann R. 3676, Chlapowski P. 2828, Kolisch 2585, Tasch 3. 1507, Berfpl. 137. Stichwa hi zwischen Hellmann R. und Chlapowski P. 7. Schrimm Schroda. Kubiczki P. gewählt. A 8. Pleschen. v. Dziembowsti P. gewählt. 9. Krotoschin. v. Jadzewski P. gewählt. 10. Adelnau- Schildberg. Fürst Ferd. Radziwil P. gewählt. Reg. Bez. Bromberg. 1. Czarnikau Colmar. v. Colmar K. 9000, Gajo wiecki P. 5600. Stichwahl zwischen v. Colmar K. und Gajowiecki P. 2. Wirsiz- Schubin. Stichwa h I zwischen Ritter R. und Komierowski P. 3. Bromberg. Stichwahl zwischen Faltenthal R. und v. Czarlinsti P. 4. Inowrazla w. v. Rossielsti P. gewählt. 5. nesen. v. Komierowski P. gewählt. Provinz Pommern. Reg. Bez. Stettin. = 2. Uckermünde, Usedom, Wollin. Das Resultat aus 106 von den 132 Wahlbezirken ist bekannt. v. Endevort R. 4098, Gaulfe Vg. 3540, Grün del S. 1904. Stichwahl zwischen v. Enckevort und Gaulke. 4. Stadt Stettin. Herbert Stettin S. 9586, BrömelBerlin Vg. 5690, Munckel- Berlin Vg. 2455, v. Heydebreck- Stettin R. 2323, Dr. Förster- Friedenau A. 495, v. Rehler 3. 120. Stich wahl zwischen Herbert und Brömel. Reg. Bez. Stralsund. = = 2. Greifswald Grimmen. v. Coerewig R. gewählt Reg. Bez. Köslin. 1. Stolp Lauenburg. Will K. 8623, Wisser Vg. 7659, Bröder S. 971. Stich wahl zwischen Will K. und Wisser Vg. 4. Belgard Schievelbein. v. Kleist Rehow auf Groß- Tychow K. gewählt. 5. Neustettin. Stichwahl zwischen v. Herzberg- Lettin K. und Ahlwardt A. 11 Bezirke stehen noch aus. Provinz Schlesien. Reg. Bez. Breslau. 1. Guhrau Steinau- Wohla u. Graf v. Carmer R. 9165, Schliebs Fv. 7404, zersplittert 464, 5 Ortschaften fehlen. Graf Carmer gewählt. 2. Millisch- Trebnih. v. Salisch- Postel R. gewählt. 4. Namslau. Stichwahl zwischen v. Saurma K. und Göllner FV. 9. Belzig Jüterbogt. Rropatschek K. gewählt. 10. Teltow. 3ubeil S. 32 091, Ringt R. 17 489. Mehner 3. 778, Schüt S. 862. 13 Bezieke stehen noch aus. Müller FV. 8507, Förster A. 7762. Reg. Bez. Frankfurt a. Dber. 1. Arnswalde Friedeberg. Ahlwardt A. gewählt. 2. Landsberg- Soldin. Schröder Vg. 3634. Pägel S. 2282, Pickenbach A. 1691, Ebert 1991. 3. Rönigsberg i. Pr. v. Levezow K. 5. Ost und West- Sternberg. Boh R. 7097, Rickert Vg. 807, Pickenbach A. 524, Gum pel S. 903. Guben Lübben. Caesar R. 2811, Carolath- Schönaich bei feiner Fraktion 7341, Völtel S. 1988, zersplittert 120. Es fehlen noch 66 Bezirke. Prinz Carolath W. gewählt. 8. Sora u. Stichwahl zwischen Lux S. und v. Hözz K. 9. Rottbus Spremburg. Schulz S. 6366, Werdun 5. Angerburg 2ößen. v. Stauby R. gewählt. 6. Oletko Lyck Johannisburg. Gewählt Reg.Präfident v. Steinmann K. mit etwa 1100 St. Majorität. 7. Gensburg- Ortelsburg. Graf Mirbach K. 7465, Rechtsanwalt Guttfeldt F2. 4066 St, obwohl noch die Resultate R. 5784, Bleu Vg. 4149. Stich wahl zwischen Schulz und aus 24 Wahlbezirken ausstehen, so ist doch die Wahl v. Mirbachs mit großer Majorität sicher. Sonntagsplauderet. Werdun. 10. Kalau Luckau. v. Manteuffel R. gewählt. B 5. Nimptsch- Dhlau. Rother R. 3491, Roßler FV. 2414, Wahrscheinlich Stichwahl zwischen Konservativen und Freisinniger Volkspartei. 6. Breslau Ost. Zuhauer G. 12 980, v. Hoche K. 5213, Asch FV. 3714, Mehner 3. 1563, Schulze A. 1489. Tuyauer S. gewählt. 7. Stadt Breslau- West. Schoenlant S. 18 507, Winkler FV. 5687, Hobrecht N. 4456, Förster A. 1370, Megner 3. 1103. Schoenlant S. gewählt. 9. Schweidnig. Stichwahl zwischen Seewald R. und Göllner FV. 10. Waldenburg. Möller S. 11 519, v. Bitter R. 8354. Goldschmidt Vg. 3711. Stich wahl zwischen Möller S. und v. Bitter R. 12. Gla. Hartmann 3. 4788, v. Huene 3. 1901, Virchow FV. 254, Rühn G. 1422. Mehrere Orte fehlen. Die Wahl Hartmann's scheint sicher. 13. Frankenstein. Nabdyl 3. wahrscheinlich gewählt. bürgern, die für die sozialdemokratische Sache votirten, nur lichen Parteien darüber, daß sie kein Gelb haben. Du lieber ganz gewöhnliches Stimmvieh bilden, kann man augenblick Himmel- Geld giebt's genug in der Welt; der Fehler ist R. C. Die Sonne strahlt nieder auf Gerechte und Un- fratischen Wähler wußten nicht, um was es sich handelt, kann nicht jeder bei Siller sigen und praffen, aber die lich in jeder bürgerlichen Zeitung lesen. Die sozialdemo- nur der, daß die meisten Leute keins haben. Natürlich gerechte, jeden gleichmäßig wärmend. Gleichviel wen man das ist ganz klar, denn Eugen Richter verkündet es jedem, Germania" gönnt bekanntlich wenigstens den sozialdemo gewählt hat, man schwißt und alles, was Menschen- der es nur hören mag- wären alle diese Leute seinen ver- fratischen Führern diesen Vorzug, während sie die katholischen antlig trägt, trocknet sich die Schweißtropfen von den blaßten Fahnen gefolgt, so wäre das Volksgericht vom Kapläne von allen Vergnügungen ausgeschlossen haben ehernen Stirnen. Bei manchem mag die blaffe Furcht das 15. Juni ein wahrhaftes Gottesgericht gewesen, und jeder, will, die ihre Tugend in Gefahr bringen können. Man treibende Mittel sein, aber es ist gut, daß man die Schuld der für die freisinnige Volkspartei gestimmt hätte, wäre weiß, daß der Wein im Menschen bisweilen seltsame Geauf die Sonne schieben kann, denn über einen guten Ent- von einer höheren Gewalt erleuchtet gewesen, wenigstens lüfte weckt der gewöhnliche Mensch braucht die Sünde schuldigungsgrund geht nichts. wäre das Evangelium von der Spar- Agnes mit unaus nicht zu fürchten, im Gegentheil, man sucht sie auf Die erste Schlacht ist geschlagen. Der Verbrauch von löschlichen Lettern seinem Innern einverleibt gewesen. Ganz und erdrückt sie mit starken Armen. Aber mag Stimmzetteln stieg ins Ungemessene, jeder Haushalt wurde ähnlich trösten sich auch die übrigen staatserhaltenden dem sein, wie ihm wolle: vor den Wahlen ist nach mit Druckpapier förmlich überschwemmt. Die Geduld des Parteien, sie erklären einfach, die Mehrzahl unserer Zeit- ultramontaner Moral jedenfalls jede Lüge erlaubt und wäre großen Publikums wurde auf eine harte Probe gestellt, genossen ist zu thöricht, um ihr eigenes Beste zu verstehen, sie noch so albern, denn der Zweck heiligt immer noch die und hätte nicht der Professor Paul Förster ein Flugblatt daher ist es am zweckdienlichsten, wenn man das allgemeine Mittel. Jedenfalls hält der Pfaffe den Wein für ein verin hebräischer Sprache und mit hebräischen Buchstaben ver- Wahlrecht abschafft und die Unmündigen- ob mit oder fehltes Produkt, der nicht die eigene, gottgeweihte Kehle breiten laffen, so hätte man schließlich an dem ohne ihren Willen der irdischen Glückseligkeit zuführt. hinabriefelt, und die Sozialpolitik des Zentrums ist sicher Dasein des Antisemitismus verzweifeln müssen. Da aber Folgt das Volk den konservativen Bannern und ist man auch nicht bei Hiller studirt worden: Höchstwahrscheinlich Ahlwardt, wie es scheint, sogar doppelt gewählt seiner Sache sonst ganz sicher, so kann man auch ohne Herz- hat Herr Hinze die Rezepte zu seinen Bettelsuppen, die aus ist, hat man Grund, sich allseitig zu entrüften, flopfen wählen, ohne befürchten zu müssen, daß aus der Wurstbrühe und Kartoffeln bestehen, so daß sich mit fünfzig und wer es ehrlich mit sich und seinen Mit Wahlurne ganz plöglich und wider Erwarten ein roth an- Pfennigen ein ganzes Kloster sättigen läßt, auch nicht vom menschen meint, hält sich für verpflichtet, nunmehr das gestrichener Teufel springt, auf den die Debatten vom chef de cuisine von Hiller. Ende aller Dinge zu proklamiren. Es gewinnt fast den Zukunftsstaat nicht den allermindesten Eindruck machen. Aber das sind die angenehmen Blüthen, die der WahlAnschein, als ob die Sozialdemokratie an Gemeingefährlich- Unter den obwaltenden Umständen ist es kein kampf bei den bürgerlichen Parteien immer zeitigt. Vom teit eingebüßt hätte, und das würde einen sehr großen Wunder, wenn sich das Bürgerthum den Kopf darüber Wassertrinken wird in dieser choleraschwangeren Zeit nieFehlschlag für die so nothwendig gewesenen Schimpfereien zerbricht, wie es doch gekommen sein mag, daß mand weiser, denn das weiß doch jeder, der auch der bürgerlichen Blätter bedeuten. Als ob Ahlwardt nicht die Sozialdemokratie so tolossal tolossal angewachsen angewachsen ist. sonst nicht auf den Doktor Martin Luther schwört, ganz genau in den Rahmen unserer schön geordneten Ver- Tante Voß meint, es läge daran, daß die Direktion daß es Wasser freilich nicht thut. Gehen wir daher hältnisse hineingehörte, und wäre er nicht da, so müßte er der Omnibus- Gesellschaft ihren Kutschern eine zu lange Ar- lieber mit heiterer Gelassenheit zu den Stichwahlen über, besonders erfunden werden. Erträgt die heutige Gesell- beitszeit aufhalft, daß sie auf dem Bocke schlafen und Privat- denn das ist noch ein Gegenstand, der des Menschen Herz schaft den Oberstlieutenant von Egidy mit seinem öden fuhrwerk anfahren. Das Organ des hasenherzigsten Philister- erfreut. Es ist ganz klar, daß die bürgerlichen Parteien zu Streberthum, so braucht man von denen um Ahlwardt thums scheint damit den Nagel ins Schwarze getroffen zu dem Allheilmittel eines gemeinschaftlichen Kartells greifen überhaupt nicht zu reden, sie werden schwerlich auch nur haben, wenigstens scheinen die Wahlen doch dazu beizutragen, müssen, um die Begehrlichkeit der Massen nach Parlamentseinen einzigen Kaftan aus der Welt schaffen oder einer daß die geborenen Rentiers in ihr manchesterliches Herz fesseln in den gehörigen Schranken zu halten. Daß unter etwas mehr als nothwendig gekrümmten Nase die greifen und unter dem Eindruck der ersten Furcht Besserung diesen Verhältnissen schließlich Eugen Richter an Hammererforderliche germanische Form geben. Am letzten geloben. Das heißt, sie ermahnen andere zur geistigen Einsteins Bruft sinken wird, ist trotz der Lamentationen der Ende fürchtet nur derjenige den Verleumder, der etwas fehr, fie flehen ihre Mitausbeuter in der ergreifendsten Weise" Bolts- Zeitung" so gut wie sicher, und vielleicht ist das zu verheimlichen hat, und es trifft niemanden eine an, doch endlich ein Einsehen zu haben, und die Menschen noch nicht einmal das unnatürlichste Bündniß, welches in nachweisbare Schuld, daß die bürgerliche Gesellschaft es menschlich zu behandeln. Jeder verläßt sich dabei auf den den nächsten Tagen geschlossen werden wird. Wenn sich nicht ertragen fann, wenn in ihrem Hause vom Strick ge- anderen, und so kann man denn sicher sein, daß alles beim Hund und Kaze vertragen, dann ist es Zeit, das Haupt zu redet wird. Alten bleibt. verhüllen, denn ohne Thränen in den Augen kann ja das Aber so sind die Leute! Daß die Millionen von Staats- In ähnlich rührseliger Weise beklagen sich die bürger- doch kein Mensch mitansehen... Regierungsbezirt Biegnig. 1. Grünberg. Mundel JV. 7124. Peuchelt R. 6359. Stolpe G. 1976. Stichwahl zwischen Mundel FV. und Peuchelt R. 2. Gagan Sprottau. Stich to a hI zwischen Möller FV. und Grünig K. 4. Bunzlau Lübben. Stich wahl zwischen Schnei der FV. und Leupold N. 5. Löwenberg. v. Holleufer R. 5052, Ropsch FB. 4486, Stölze S. 78. v. Solleuier K. gewählt. 6. Liegni Goldberg Haynau. Bisher gezählt für Kaufmann V. 7088, Hornig R. 5089, Pinn S. 5788, Godsch 21. 282, Horn 3. 323. Stich mahl zwischen Kaufmann B. und Hornig K. oder Kaufmann FV. und Pinn S. 7. Landeshut. Jauer. Scholz, Bund der Landwirthe, 7269, Hermes F 6856, Keller G. 2567, Golsch 21. 263. G3 fehlen noch 11 Ortschaften. Stich wahl zwischen Scholz, Bund der Landwirthe, und Hermes FV. 9. Görlig. Lüders FV. 14 787, eller G. 7495, v. Eichel R. 10 288. Stich wahl zwischen Lüders FV. und v. Gichel R. 10. Hoyerswerda. Graf Arnim K. 7769, Ehlers FV. 5000. Wahl des Konservativen sicher. Reg. Bez. Oppeln. 1. Kreuzberg- Rosenberg. Grbpring v. Sohenlohe R. 9530, Virchow FB. 237. Erbpring Hohenlohe R. gewählt. 2. Oppeln. Wollny 3. 10 071, Freiherr v. Huene 4293. Wollny 3. gewählt. 3. Kosel. Dr. Stephan 3. mit 11 603 von 17 074 Stimmen gewählt. 4. Gleiwih gublinit. Mehner 3. 11 987, Prinz v. Ratibor R. 7802. Mehner 3. gewählt. 5. Beuthen- Tarnowig. Szmula P. gewählt. 7. Pleß Rybnick. Conrad 3. gewählt. 8. Ratibor. Abgegeben 15 978 Stimmen. Pfarrer Frank in Berlin 3. und K. 9582, Philipp Roboter, emeritirter Lehrer in Neustadt O- Schl. 5749. Frank gewählt. 9. Leobschü 3. Klose 3. gewählt. 10. Neustadt. Cytronowšti 3. gewählt. 11. Falkenberg Grotttau. V Hubrich 3. 7057, v. Schalscha 3.( für die Militärvorlage) 4872. Hubrig 3. gewählt. 12. Neiße. Horn 3. 9041, v. Huene 3. mil. 1801, Richter FV. 361, Bebel S. 718. Provinz Sachsen. Reg. Bez. Magdeburg. = 1. Salzwedel Gardelegen. v. d. Schulenburg A. gewählt. 2. Osterburg Stendal v. Jagow& 7945, Fischbach FV. 5022, Lur S. 2860. Neueste Nachricht: v. Jagow gewählt. 3. Jerichow. Herbert Bismarck R. 11669, Möllmer v. 6848, Glode S. 4341, zersplittert 48. Bismarck gewählt. 4. Magdeburg. Klees S. 16 631, Paasche N. 10 227, Raßbach FV. 5680, v. Schirp A. 2809, Lieber 3. 382. Stich. wahl zwischen Klees und Paasche. 5. Wolmiritedt Haldensleben. Hosang N. 18 785, Türt S. 5308, Mundel 1098. Gewählt Hosang. 6. Wanzleben. v. Benda M. gewählt. 7. Aschersleben. Reßler S. 18 589, Blade R. 17 862, Engel FV. 2550. Gewählt Blacke, = 8. Oschersleben Halberstad t. Nimpau N. 9832, Dahlen S. 9745, v. Grffa S. 5526, Mauch FV. 2171. Stich wahl zwischen Dahlen und Nimpau. Reg. Vez. Merseburg. = 1. Liebenwerda Torgau. Stephan R. 7678, G. Richter FB. 5088, Müller S. 2129. 22 Orte fehlen. 2. Schweinig Wittenberg. v. Leipziger R. 6888, Dohrn Vg. 5884, affini S. 832. 3. Bitterfeld Delitzsch. Bauermeister, Bund der Landwirthe 10 723, Max Hirsch FB. 5384, Albrecht S. 4624. Bauermeister gewählt. 4 alle. Kunert S. 12 979, Dr. A. Meyer Vg. 10 347, Glimme 9. 8769, zersplittert 150. Stichwahl zwischen Kunert und Meyer. 5. Eisleben. Leuschner R. gewählt. 6. Sangerhausen- Eckartsberga. Scherrn, Bauern bund 10 318, Krause FV. 5845, Plorin S. 3344. Scherrn gewählt. 7. Querfurt Merseburg. Stich wahl zwischen Mittag S. und Ritter FV. 8. Weißenfels. Hoffmann G. 9030, Günther N. 7138, Goldschmidt FV. 4344, Tesdorpf A. 1092. Stichwahl zwischen Hoffmann und Günther. 3 Reg. Bez. Erfurt. 1. Nordhausen. Kruse 2. 4491, Schneider FV. 3656, Glode S. 8301. Stichwa hl zwischen Krufe und Schneider. 3. Mühlhausen- Langenfalza. Klemm R. 8527, Neustergerling S. 4910, Bimmermann 8682, Zentrum 2074. Stich wahl zwischen Klemm und Neusterling. 4. Grfurt. Hülle S. 8528, Jacobsfötter A. 6673, Caefar St. 3927, Lieber 8. 575. Stichwahl zwischen Hülle und Jacobstötter. Provinz Schleswig- Holstein. 1. Sonderburg- Hadersleben. Johannsen D. gewählt. 2. Flensburg. Jebsen N. 6417, Mahlte S. 4073, Halben FV. 8215, Johannsen D. 8170. 15. Uelzen. Graf Bernstorf. 8278, Schulze M. 7233,1 Rutschte S. 1965. 16 güneburg. Stichwahl zwischen Witthoeft. und Fischer S. 18. Stade. v. Bennigfen N gewählt. 19. Lehe= Geestemünde. Stichwahl zwischen Schmalfeld S. und Dr. Hahn Bund der Landw. 20 Hohenzollern Sigmaringen. Bumiller 3. gewählt. Provinz Westfalen. Reg. Bez. Münster. Winkelmann 3. mil. 2219, Bebel 315. Die Wahl Zimmermanns 1. Zetlenburg Steinfurt. Zimmermann A. 11 494, scheint geüchert. 2. Münster Cösfeld. Frhr. v. Heeremann 3. gewählt. 3. Redlinghausen. Euler 3. gewählt. 4. Beckum Lüdinghausen. Wattendorf 3. gewählt. Reg. Bez. Minden. = 1. Minden Lübbete. v. Roon R. gewählt. 3. Bielefeld Wiedenbrü cf. Weise R. 8264. Landé G. 5290, Sumann 3. 4760, Bachmann Bg. 1175. Stichwahl K. swischen Landé S. und Weise R. 4. Paderborn. Haffe 3. gewählt. 5. Warburg. Schmidt 3 gewählt. Reg. Bez. Arnsberg. 1. Siegen. Stöcker R. 7120, Dresler N. 6069, Himmelein FV. 1606, Hize 3. 1454, Raute S. 826, Böckel 2. 395. Dbwohl noch mehrere Wahlbezirke ausstehen, Stichwahl zwischen Stöcker K. und Dresler N. 2. Olpe Meschede. Fusangel 3. gewählt. 3. Iserlohn. Stichwahl zwischen Lenzmann FV. und Hoppstädter N. 4. Hagen. Richter FV. 9361, Breil S. 6659, Lohmann N. 6305, Stöbel 3. 2381. Stich wahl zwischen Breil S. und Richter FV. 5. Bochum. Stichwahl zwischen 2ehmann S. und Haarmann N. 6. Dortmund. Tölcke S. 17 170, Möller M. 16 284, Lensing 3. 13 188. Stichwahl zwischen Zölde S. und Möller N. D 7. Soest Samm. Schulze- Henne N. 10 140, Prinz 3. 9297, Esten FV. 2712, Gewehr S. 1960. 8. Brilon. Schwarze 3. gewählt. Provinz Heffen- Naffan. Reg. Bez. Wiesbaden. 1. Homburg. Stich wahl zwischen Brühne S. und Westermacher N. 2. Wiesbaden. Stichwahl zwischen Fleischmann S. und Kapp Vg. 3. Nassau. Bieber 3. gewählt. 4. Die. Stichwahl zwischen Fink N. und Cahensly 3. 5. Marienberg Dillenburg. Hoffmann, Mittelpartei, gewählt. 6. Frankfurt a. M. Schmidt S. 18 482, Oswaldt N. 7275, Sonnemann V. 7021, Lieber 3. 1616, Siebermann 2. 1418, Stich wahl zwischen Schmidt S. und Oswald N. Reg. Bez. Raffel. 1. Hofgeismar. Stichwahl zwischen Werner A und Mertens Bund d. Landw. 2. Raffel Melsungen. Süpeden R. 5078, Pfann Partitularist 2145. Stichwahl zwischen Pfannkuch S. fuch S. 9260, Endemann N. 4723, Gickhoff FV. 1628, Martin und Hüpeden R. N 3. Friglar 8iegenbain. Liebermann A. 5672, Diden burg 2216. Liebermann A. gewählt. v. Christen R. und Leuß A. 4. Eschwege- Schmalkalden. Stichwahl zwischen Qude R. 5. Marburg. Stichwahl zwischen Böckel A. und 6. Hersfeld. Stichwahl zwischen v. Schleinig R und Werner A. 7. Fulda. Müller 3. gewählt. 8. Hanau Gelnhausen. Soch S. 8798, Stroh R. 6534, Nicel Bg. 2134, Stein. 1926, Size 1515. Stich wah zwischen Hoch S. und Stroh R. Rheinproving./ Reg. Bez. Köln. 1. Stadt Köln. Greiß 3. 18 702, de G. 12 090, Rennen N. 11 682, Nichter FV. 432, Warmdorf 528, Aldenhoven g. 214. Stichwahl zwischen Lücke S. und Greiß 3. 2. Landkreis Röln. Pingen 8. gewählt. 4. Bonn Rheinbach. Spahn 3. gewählt. 5. Siegfreis. Lingens 3. gewählt. 2. München II. v. Volmar S. 15 289, Rortler fath. A 4818, Selmayer Lib. 4736. Vollmar gewählt. 3. Ai cha ch. Bäurle 3. gewählt. 5. Ingolstadt. Aichbichler 3. gewählt. Niederbayern. 3. Passau. Pichler 3. gewählt. 4. Pfarrkirchen. Bachmeyer, Bauernbund gewählt. 6. Relheim. Sigl U. gewählt. Pfalz. 1. Spener. Clemm. 11 000, Ehrhardt G. 7400, Siben 3. 5000, Merke Fv. 400. Stichwahl zwischen Elemm und Ehrhart. 2. Landau. Bürklin N. gewählt. 5. Homburg. v. Marquardsen N. gewählt. 6. Raiserslautern. Stichwahl zwischen Brund N. und Baumann 3. Oberpfalz und Regensburg. 1. Regensburg. v. Lama 3. gewählt. 3. Neumarkt. Lerzer 8. mit 10 260 St. gewählt. Gegens Tandidaten insgesammt 564 St. Oberfranten. 1. Sof. Stich wahl zwischen 25 wenstein S. und Münch- Forber N. 2. Bayreuth. Stichwahl zwischen Rudolph B. und Bayerlein N. 3. Forchheim. Stichwahl zwischen Barbeck V. und Petzold 3. 4. Kronach. Stichwahl zwischen Stöcker 3. und Zinner, 5. Bamberg. Wenzel 3. gewählt. Mittelfranten. Bauernbund. " 1. Nürnberg. Grillenberger S. 17 754, Poschinger B. 8009, Dieß N. 2524. Grillenberger gewählt. 2. Erlangen Fürth. Stichwahl zwischen Segit S. und Weiß V. 3. Ansbach Schwabach. Bech R. 2774, Tröltsch N. 2670, Kröber V. 5953, 013 S. 1676. Stich wahl zwischen Kröber und Beckh. Unterfranken und Aschaffenburg. 1. Aschaffenburg. Haus 8. 6387, Jordan FB. 2251, Opificius S. 1323, Schmelzer N. 1171. 2. Rigingen. Stichwahl zwischen Ronder N. und Edt 3. 3. 2ohr. Stich wahl zwischen Reßler 3. und Weißenberger V. 6. Würzburg. Fülle G. 4061, 3entrum 5522, Bolts partei 2136, Bauernbund 1067, Nationalliberale 1044, Antisemit 569. 3ersplittert 12 Stimmen. Stich wahl zwischen Fülle und dem Zentrumskandidaten. Schwaben und Neuburg. 1. Augsburg. Deuringer 3. 11 478, Seiß N. 5194, Breder S. 5435, Welder A. 466, Birchow FV. 60. Stich wahl zwischen Breder und Deuringer. 2. Donauwörth. Wildegger 8. gewählt. 3. Dillingen. 3ott 8. gewählt. Stimmenverhältniß: Liberal 7988, Bentrum 9128, Sozialb. 971.( Im Jahre 1890 betrugen die Zahlen: Liberal 9318, Zentrum 9586, 03. 69.) 4. Illertissen. Wahl Reindl's 3. sicher. 5. Kaufbeuren. Schöpff 3. gewählt. 6. Immenstadt. Schmidt 8. 9108, Wagner N. 7946, Birt S. 951. Schmidt gewählt. Königreich Sachsen. 1. Zittau. Wäntig N. 7654, Buddeberg FV. 6078, Keller S. 5661. Stich wahl zwischen Wäntig und Buddeberg. 2. Löbau. Zimmermann A. 6172, Postelt S. 4487, Hoffmann N. 1649, Herzog& B. 4598, Stich wahl zwischen Zimmermann und Herzog. 3. Batzen Ramen3. Graf zur Lippe- Baruth R. 5391, Bräse A. 9576, öppner S. 2988, Graf Hompesch 3. 490. Stich wahl zwischen Gräfe und Graf zur Lippe. 4. Dresden rechts. Raden S. 14 435, Rlemm A. 11 254, Rochenhagen A. 10 920, Naumann 8664, Träger FV. 831. Stichwahl zwischen Kaden und Klemm. 5. Dresden links. Gradnauer S. 15 031, Zimmermann A. 13 795, Weylich R. 6188, Vollrath Fv. 729. Stich wa bi zwischen Gradnauer und Zimmermann. 6. Dresden Land. Horn S. 13 000, Hänichen A. 6500, Förster St. 8200. Gewählt Horn. 7. Meißen- Großenhain. Goldstein G. 8558, Sieber 21. 6069, Mehnert R. 4976. Stichwahl zwischen Goldstein S. und Lieber A. 8. Pirna. Fräßdorf S. 7872, Zote. 7088. Höners bach R. 1024, Gisoldt F. 8649. Stichwahl zwischen Fräß= dorf und Lozze. 9. Freiberg. A. Meerbach. 6. Mühlheim. de Witt 3. 13 519, Dobbelstein 3. mil. Schubert 2. 4529. 6948, Meist S. 8628, Fräntel F. 729. Gewählt de Witt 8. Reg. Bez. Düsseldorf. 1. 2ennep. Stichwahl zwischen Schmidt FV. und Meist S. 2. Barmen Glberfeld. Harm S. 19 009, Dahm K. 18 956. Stich wahl zwischen beiden. 3. Solingen. Schumacher S. 9041, Römer N. 5466, 3. Schleswig. Lorenzen Wg. 7384, Biefe R. u. Bund d. Fuchs 8. 4493, Schaaf 853, Träger FV. 695. Stich Landwirthe 3336, Im S. 4787. Stichwahl zwischen Lo- wahl zwischen Schumacher S. und Römer N. renzen und Im. 4. Tondern. Die Wahl Feddersen's N. ist sicher. 5. Dithmarschen. Thomsen Bg. 11 631, artiffe S. 7458, G. Richter FV. 886. Die Wahl Thomsen's ist sicher. 6. Pinneberg Ottensen. Graf Moltte R. 6326, Hänel Vg. 6223, Moltenbuhr S. 13 097, v. Liebermann A. 716. Stich wahl zwischen Moltke und Molkenbuhr. 7. Riel Legien S. 17 847, Hänel Bg. 11 454, Ohrt Bund der Landw. 5587. 16 ländliche Bezirke fehlen. Legien gewählt. 8. Altona. Frohme G. 20 363, Niepe FV. 8765, Wuth M. 3443, Liebermann A. 2258, Schmarje K. 1962, zersplittert 91. Frohme gewählt. 9. Oldenburg Plön. Graf Solstein R. 8674, Harbed FV. 8528, Theis S. 2591. Wahl des Grafen Holstein sicher. 10. Rageburg. Lesche S. 2958, Bernstorff R. 2494, Berling FV. 2179. Provinz Hannover. 1. Gmben. Stich wahl zwischen Graf Knyphausen R. und Hülst N. 2. Aurich. Kruse N. gewählt. 4. Osnabrüd. Stichwahl zwischen Wanschoffer und von Scheele W. 8. Hannover. Meister G. 20878, Lichtenberg W. 10300, vou Dannenberg 9309, Schulze A. 3011, Richter FB. 794. Stich. wahl zwischen Meister S. und Lichtenberg N. 9. Hameln. Hische N. 4700, Prei S. 8250, v. Münchhausen 28. 2500, Graf Görk A. 870, Virchow FV. 193. 10. Hildesheim. Engels R. 5576, v. Minnigerode W. 2074, Quenfelle FV. 923, Wilfe S. 3490. Stichwahl zwischen Engels R. und witte G. 11. Northeim. Jorns N. 6722, Graf v. d. Schulenburg 28. 4057, Magnus S. 3256, Pepper FB. 685, Liebermann A. 143, fünf fleine Ortschaften stehen noch aus. Stich wahl zwischen Jorns und N. Schulenburg W. 12. Göttingen. Stichwahl zwischen Göz v. Dhlenhusen W. und Eckels N. 14. Gelle. Rothbart N. 5128, v. b. Decken. 8829, Warned S. 2911, zersplittert 419. Stichwahl zwischen Rothbart N. und v. d. Decken W. Schulze S. 7685, Meerbach R. 8196, Stich wahl zwischen Schulze und Stichwahl 10. Döbeln. Grünberg G. 7888, Sachse A. 8556, Schmidt FV. 1819, Niethammer N. 1120. Stichwahl zwischen Grünberg und Sachse. 11. Oscha z Grimma. Sauffe R. 10 501, Thiele S. 6911, Buchheim V. 1079, Bruck Vg. 687. 12. Leipzig Stadt. Pintau S. 11 780, Saffe N. 10 826, Gnte 21. 7085, Richter FB. 692. Stich wahl zwischen Pinkau und Haffe. # Liebermann 18. Leipzig Land. Gener S. 34 159. Sonnenberg A. 8873, Blum N. 9122, Richter FV. 601. Ge wählt Geyer. 4. Düsseldorf. Wenders 3. 14 630, Grimpe S. 8929, Mary N. 7890, Lenzmann FV. 620, König A. 287. Stichv. wahl zwischen Grimpe S. und Wenders 3. Schröder 3. und Stichwahl zwischen 5. Gisen. Krupp 19 484, Stögel 3. 19 447. Dortmund 12000. Stichwahl zwischen Stötzel Krupp N. 6. Duisburg Mülheim. Hammacher N. und Euler 8. B 8. Geldern Cleve. Marcour 3. gewählt. 9. Rempen. Frigen 3. gewählt. 10. Gladbach. v. Kehler 3. gewählt. 11. Grefeld. Bachem 3. 10 993, Senfardt N. 4186, Helbing S. 8780. Bachem 3. gewählt. 12. Neuß Grevenbroich. Weidenfels 3. 11 000, v. Schorlemer 8. mil. 8800, Grimpe S. 707. Weidenfeld 8. gewählt. Reg. Bez. Coblenz. 1. elar. Kramer N. gewählt. 2. Neuwied. Bender 3. 7497, Stasser Bund d. Landw. 6982, Bebel S. 224. 3. Goblenz St. Goar. Wellstein 3. gewählt. Bund d. Landw. 5297, Graf Komperetz 5284. 4. Kreuznach Simmern. v. Guny N. 6739, Knebel Reg. Bez. Aachen. M 14. Borna Pegau. v. Frege R. 10 004, Stolle S. 5803, Langhammer F. 2147. Gewählt Frege. 15. Burgstädt- Mittweida. Schmidt S. 12 810. Ulrich R. 12 484. Gewählt Schmidt. 16. Ghemni. Schippel S. 23 306, Andre R. 9369, Klemm. 4917, Proze FV. 790. Gewählt Schippel. 17. Glauchau- Meerane. Auer S. 14 979, Schubert R. 8111. Gewählt Auer. 18. 3 widau. Stolle S. 20 041, Münch R. 14 657. Gewählt Stolle. 19. Stollberg- Schneeberg. Seifert S. 14 500, Rumpelt st. 9000. Gewählt Seifert. 20. Marienberg- schopau. v. Herder R. 10 750, Coldig S. 8999, Löwenthal FB. 571. Gewählt v. Herder. Annaberg Schwarzenberg. Grenz S. 6182, Böhme FV. 4783. Stich wahl zwischen Grenz und Böhnte. 21. • 22. Auerbach. Hofmann S. 13 678, Opitz R. 11 635. Gewählt Hofmann. 28. Plauen. v. Polenz R. 8288, erisch S. 8280, Rirbach F. 8849. Stich wahl zwischen Gerisch S. und 1. Schleiben Montgoie Malmedy. Prinz Aren- Polena R. berg 8. mil. gewählt. 3. Aachen. Mooren 8. gewählt. 4. Düren Jülich. Graf Hompesch 3. gewählt. = 5. Geilenkirchen. Hize 3. gewählt. Reg. Bez. Trier. 8. Trier. Rintelen 3. 4. Saarburg. Roeren 8. gewählt. 5. Saarbrücken. Boly N. 15 995. Gör 8. 5535. Gmmel S. 1344. Bolz N. gewählt. 6. St. Wendel Meisenheim. v. Stumm R. gewählt. Königreich Bayern. 1. Oberbayern. 1. München 1. Burkhart Lib. 527, Birt S. 8069, Leib fath. A. 3966. Stichwahl zwischen Birk und Leib Königreich Württemberg. 1. Stuttgart. Klos S. 18 886, Siegle N. 10 928, Haußmann V. 5878, Gröber 8. 770, Nübling A. 459. Stich wahl zwischen Kloß S. und Siegle N. Schmidt V. 8201, 2. Rannstatt Ludwigsburg. Kallenberg N. 7228, Glaser 6. 4859. Stich wahl zwischen Kallenberg N. und Schmidt V. 3. Heilbronn. Mayer M. 8363, Haag V. 5865, Rittler S. 4949, Gröber 8. 2272. Stich wahl zwischen Mayer M. und Haag V. 4. Böblingen Leonberg. Rercher B. 8076, Schrempf R. 6297, v. Wächter G. 1815. Stichwahl zwischen Kercher B. und Schrempf R. 5. Eßlingen. Ehni B. 8983, Weiß M. 7092. Dies S. 3716. Stich wahl zwischen Ehni V. und Weiß N. 6. Reutlingen. Bayer B. 9800, Rupp. 5750, Gröber! 3. 2000. Payer gewählt. 7. Nagold- Neuenburg. v. Gültingen R. 8286, Seß V. 6574, Groß S. 641. Gültingen wiedergewählt. 8. Oberndorf. Galler 2. 6214, Egelhauf. 5622, Hipp 8. 2725, Hildenbrandt S. 897. 9. Balingen. Hausmann B. 9950, Krauß N. 3200, Hildenbrandt S. 1470. Hausmann V. gewählt. 10. Gmünd Göppingen. Schmidt N. 7229, Speiser B. 6146, Ag it er S. 8614, Schad 3. 2613. 11. Hall Debringen. Hausmann B. 9950, Müh häuser N. 5050, Agster S. 892, Rinne 250. Hausmann B. gewählt. 12. Gerabronn Künzelsau. Pflüger B. 7814, Keller N. 3705, Gröber 3. 3217, Rittler S. 210. Pflüger B. gewählt. 13. Aalen IIwangen. Wengert 3. 8664, Mayer B. 5407, Stamm S. 1461, Ellinger 177. Wengert 3. gewählt. 14. Ulm Heidenheim. Bantleon N. 10 388, ähnle V. 6019, Dietrich S. 2679, Gröber 3. 1644. Bantleon N. gewählt. = 15. Ehingen Laupheim. Gröber 3. 7780, Maier G. 1130, Hausmann V. 650, Fürst Bismarck 928. Gröber 3. gewählt. 16. Biberach Waldsee. Braun 3. 12 082, Hausmann V. 1055, Köstlin R. 792, Tauscher S. 320. Braun 3. ge= wählt. Rembold 3. 12 000, Tauscher S. 850. 17. Ravensburg Saulgau. Ilg 3. mil. 1450. Ganter V. 2350. Rembold 3. gewählt. Seffen. 1. Gießen. Meinert M. 8708, Dowe FB. 1738, Köhler A. 4619, Orbig S. 2451. Stich wahl zwischen Meinert und Orbig. 2. Friedberg. Oriola N. 5536, Bähr A. 3520, Grünwald. 2916, Ring S. 2416. Stichwahl zwischen Oriola und Bähr. 3. Alsfeld Lauterbach. Stichwahl zwischen Back haus N. und Zimmermann A. 4. Darmstadt Großgerau. = 6. Lahr Renzig. Sander N. 5452, Schättgen 3. 7472, Rainbach S. 1131, Heimburger FV. 470. Stichwahl zwischen Sander und Schättgen. 7. Offenburg. Schaumburg N. 6766, Reichert 3. 5766, Ged S. 1637, Muser V. 870. Stich wo a hí zwischen Schaumburg und Reichert. 8. Baden- Rastatt. Lender 3. mil. 9. Pforzheim. Stichwahl zwischen Nüdt S. und Frank N. 10. Karlsruhe Bruchsal. v. Rheinau N. 7259, Pflüger W. 5929, Ged G. 5888, Schleebach R 3315. 11. Mannheim. Dreesbach S. 10 047, Bassermann M. 10 385, Muser B. 7222. Stichwahl zwischen Dreesbach und Baffermann. 12. Heidelberg. Gehrke Vg. 5234, Weber N. 7817, Löwenstein R. 2623, Köster A. 1080. Stich wahl zwischen Gehrke und Weber. 13. Bretten Sinsheim. Stichwahl zwischen Dou. glas K. und Frhr. v. Menzingen 3. 14. Adelsheim. v. Buol- Berenberg 8. gewählt. Яt. unb Mecklenburg Schwerin. 2. Schwerin. Stichwahl zwischen v. Biered R. und Groth S. 3. Ludwigslust Parchim. Stichwahl zwischen Anders K. nnd Pachnicke FV. = 4. Malchin Waren. Resultat aus 8 Städten: Frei finn 2855, ch war y S. 2542, v. Malzahn- Molzom 1483. 5. Rostoc. Stichwahl zwischen Kretschmann S. und Frenzel FV. A 6. Ribniz Güstrow. Graf Echlieffen- Schlieffenburg R. 3741, Rahnt S. 8147, Gräbner Vg. 2539, Pogge N. 1029. Mecklenburg- Strelit. Jn 7 Städten 1481 sozialdemokratische( das vorige Mal 951), 1990 freisinnige und 2127 fonservative Stimmen. Sachsen- Weimar. Schwarzburg- Sondershausen. Pieschel N. 5629, Bod S. 3935, Lerche FV. 2223. Stich. wahl zwischen Bock und Pieschel. Schwarzburg- Rudolstadt. Hofmann S. 5218, Lüttich M. 2669, Gehrke Fv. 2644. Stichwahl zwischen Hofmann und Lüttich. Reuß ä. 2. Gewählt Förster S. Neuk j. L. Cera. Wurm S. 10 864, Sturm R. 5134, Fiefahn FV. 2356. 48 Ortschaften fehlen. Schaumburg- Lippe. b. Dheimb R. 8199, Langerfeld( Liberal) 2603, Flöther S. 1501. Stich wahl zwischen v. Dheimb und Langerfeld. Lippe- Detmold. Riekehoff R. 6700, Uhlendorf F 4500, Schnitger S. 1200. Gewählt Riefehoff Oldenburg. 1. Oldenburg Lübed. Enneccerus M. und Hug S. Stichwahl 2. We ster stede Jever. Träger F. und Hug S. Stichwahl zwischen zwischen 3. Bechta Gloppenburg. Graf Galen 8. gewählt. Braunschweig. 1. Braunschweig. Blo3 S. 14 804, Blasius Bg. 8172, Schmidt R. 3297. Gewählt Blos. 2. Wolfenbüttel Helmstedt. Wenzel S. 6100, Schwerdtfeger, Bauernbund, 8000, Schrader FV. 8000. Stich wahl zwischen Wenzel und Schwerdtfeger. 3. Gandersleben- Holzminden. Krüger N. 7100, Galwer S. 5800, v. Bar Wg. 2200. Stich wahl zwischen Calwer und Krüger. Lübeck. Goerk Vg. 7150, Schwarz S. 7889, Schäft 294, Antisemit 419, zersplittert 14. Stich wahl awischen Goerk Bg. 1. Weimar. Bauder: 6. 5923, Samhammer F3. 4709, und Schwarz S. Bremen. Kalmring Bauernbund 5838, Urtel N. 8217, Liebermann v. Sonnenberg A. 486. Stichwahl zwischen Baudert und Kalmring. 3. Neustadt a. D. Dfann M. 9538, 2. Eisenach Darmbach. Often N. 5211, Rasselmann Welcker A. 8232, Cramer S. 5986. Stichwahl zwischen Fv. 3751, Bock G. 2425, Kaiser. 1856, Da 3 bach 576. Osann und Gramer. 5. Difenbach. Ulrich S. 11 055, Haas 6501, Waffer- tich wahl zwischen Osten und Kasselmann. burg 3. 2363, Jugramm. 2858. Stich wahl zwischen 3540, Harmening FV. 1670, Wiffer Wg. 1463. Stichwahl Walther N. 4550, Leutert G. Ulrich und Haas. 6. Bensheim. Stichwahl zwischen Scipio N. und zwischen Walther und Leutert. Hirschel A. 7. Worm 3. v. Hey! 9557, v. Röhler 3. 2850, Berthold 8. Izen Bingen. Stich wahl zwischen Träger G. 1921. FV. und Avenarius N. 9. Mainz. Joeft S. 8940, Braun N. 5062, Schäfer FB. 2045, Böckel A. 203. Stich wahl zwischen Joest und Braun. Baden. 1. Konstanz. Stichwa bl zwischen Götz 3. und Heilig N. 2. Billingen. v. Hornstein R. 8665, Wader B. 6976, Bielowsky S. 1178, Wiener FB. 925. 3. Waldshut. Schuler 8. 9900, Kraft N. 7779, Frühauf FV. 1094, aug S. 980. 4. Lörrach. Blankenfeld N. 6002, Schuler 8. 4909, Guter V. 2047, Bogel A. 1018. Stich wahl zwischen Blankenfeld N. und Schüler 3. 5. Freiburg. Winterer N. 8800, Marbe 8. 8400, Köhler S. 1980, Frommbers FV. 335, Liebermann A. 730. Stich wahl zwischen Winterer N. und Marbe 3. Sachsen- Meiningen. M Paasche N. 4295, Weigt F. 3889, Webber S. 2500, Wehner U. 598. 1. Meiningen Hildburghausen. Stich wahl zwischen Paasche und Weigt. 2. Sonneberg: Saalfeld. Neißhaus S. gewählt. Sachsen- Altenburg. Baumbach N. 13 999, Buchwald S. 10 664, Birchow FB. 993, zersplitterte Stimmen 4. Baumbach gewählt. Sachsen- Coburg- Gotha. 2618. 4800. 1. Goburg. Schmidt N. 3683, Beckb FV. 2998, Krüger S. Stich wahl zwischen Schmidt und Beckh. Botha. Bod S. 12 500, Rudloff N. 6500, Keller FB. ewählt Bock. 2. Anhalt. 1. Deffau. Peus S. 8908, Röfice U.( für Militär) 8446, Säuberlich, Bauernbund, 5038. Stich wahl zwischen Peu 3 und öficke. 2. Bernburg. Friedberg N. 11 917, Grelling 8476, Schulze S. L804. Gewählt Friedberg. Eine Varthie fehlerhafte Steinmetzstraße 40, steftaurant. 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Prinz Hohenlohe R. gewählt. 11. Zabern. Dr. Höffel R. gewählt. 13. Bolchen Diedenhofen. Neumann E. gewählt. 14. Mey. Definitives Resultat. Abgegeben 16705 St. Davon Dr. Haas- Metz G. 9655, Liebermann v. Sonnenberg A. 3488, Biebknecht S. 8428. Haas gewählt. 15. Salzburg Saarburg. Küchly E. gewählt. Empfehle mein neu eingerichtetes| Kranzbinderei und BlumenBudiker Schulze, Reinickendorferstr. 2a. Parteigenoffen empfehle mein schön eingerichtetes Lokal zum gefälligen Be 446b fuch. Vereinszimmer als Zahlstelle für 40 Personen. Edmund Renter, 3652L* Swinemünderstr. 45. Uur Hüte mit Kontrollmarken. Grosse Auswahl in Schirmen. W. Wolff. Berliner Weißbier ber 42448* Weissbier- Brauereien Hilsebein& Landré. 40 Flaschen à ca. 2 Liter 3 Mark. Genossenschaften Ausnahmepreise Flaschenbier- Kellerei, Andreas- Str. 63. Telephon VII. 5366. Säle zu Privat- Festlichkeiten u. Versammlungen Oranienstr. 180. Vereinszimmer 3551b zu 15-20 Personen zu vergeben. 43582 Reinhardt, Schulftr. 50. 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Juni, Abends 8 Uhr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstraße 57. Tagesordnung: Actien Brauerei Friedrichshain Am Königsthor.( früher Lips). Am Königsthor. Montag, den 19. Juni 1893: III. Stiftungsfest des Verbandes der in der Kürschnerbranche beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen( Filiale Berlin) verbunden mit Vokal- und Instrumental- Konzert unter Mitwirkung der Gesangvereine ,, Felsenburg" ,,, Nord" ,,, Vineta" und ,, Berliner Kürschner unter Leitung des Dirigenten Emil Bentner. Die Musik wird von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusifer" unter Leitung des Herrn Friedrich Rohland ausgeführt. Festrede, gehalten vom Stadtverordneten Arthur Stadthagen? Von 62 Uhr ab: Grosser Ball. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pfennig nach. Bei eintretender Dunkelheit Große Kinder- Fackelpolonaise, wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Bei ungünstiger Witterung findet die Feier im Saale statt. Raffenöffnung 3 Uhr. Programm 30 Pf. Anfang 4 Uhr. Freunde und Gönner des Verbandes sind freundlichst eingeladen. 190/14 Das Comité. Grosses Sommerfest 1. Die bevorstehende Stichwahl zwischen Mundel und Bogt- der Schneider und Schneiderinnen Berlins herr. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. 5. Wahlkreis. Große öffentl. Wählerversammlung am Montag, den 19. Juni, Abends 8½ Uhr, Morgen, Montag, den 19. Juni, in der Unionsbrauerei, Hafenhaide 22/31: Grosses Konzert, Verband der in HolzbearbeitungsFabriken und auf Holzplätzen besch. Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands, Filiale Berlin II. ( Nord) Dienstag, d. 20. d. M., Abds. 81/21. Versammlung, Bergstr. 12. Tagesordnung: 1. Vortrag von Frl. Wabniz. 2. Verbandsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung sind die Frauen ganz besonders eingeladen. Der Vorstand. NB. Den Mitgliedern zur Nachs richt, daß in dieser Versammlung die Billets zum Sommerfest, welches am 22. Juli in Weimann's Boltsgarten stattfindet, ausgegeben werden. 174/11 Orts- Krankenkasse der Korbmacher. Montag, den 26. Juni, Abends 8 Uhr, General- Versammlung. Adalbertstr. 21: Tagesordnung: ausgef. v. d. verstärkten Hauskapelle unter Leitung d. Kapellmeisters Zimmermann. Bei eintretender Dunkelheit: Grosse Fackelpolonaise. Hierzu 1. Ersazwahl eines Arbeitgebers. erhält jedes Kind eine Stocklaterne gratis.-Um 6 Uhr: Kindertan. 2. Festsetzung der Mahngebühren(§ 54). Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Abends: Grosser Ball mit Der Vorstand. diversen Ueberraschungen. In den Pausen komische Vorträge. Eröffnung 3. Uhr. Anfang 4 Uhr. Billets à 30 Pf. bei den be= fannten Stellen und an der Kasse. Wir können einen genusreichen Abend 392/3 Die Agitationskommission. im Schützenhause, Linien- Straße Nr. 5. versprechen und laden zu zahlreichem Besuch ein. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Stichwahl. Referent: Schriftsteller Curt Baake. 2. Ansprache des Reichstags- Kandidaten Robert Schmidt. 8. Diskussion. Alle Wähler des 5. Wahlkreises sind hierzu eingeladen. Das Wahlkomité. 351/10 Sozialdemokratischer Wahlverein Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, Vormittags 1014 Uhr Rosenthalerstr. 38: Vortrag des Herrn Gauverein Berliner Bildhauer. Wilhelm Bölsche: Dienstag, den 20. Juni, Abends 81/2 Uhr, Annenstr. 16: Vortrag über: Naturforschung und Gesundheit der Seele". Wahl eines Schriftführers für den Zentralvorstand. Ferner diene den Kollegen zur Kenntnißnahme, daß vom 1. Juli ab Die Bibliothek bleibt der Revision wegen( siehe Reglement) vom 240/18 17. Juni ab geschlossen. für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis.§ 6 bes Statuts streng zur Durchführung gelangt. Versammlung De am Dienstag, den 20. d. M., Abends 82 Uhr, E in den„ Swinemünder Festsälen", Swinemünderstr. 35. Tagesordnung: Was hat uns der 15. Juni gelehrt?- Diskussion. Vereins- Angelegenheit. Verschiedenes. Der Vorstand. Graveure, Ciseleure. Die zu Montag, den 19. d. Mts., anberaumte Versammlung ist im Interesse der General- Versammlung der Ortskaffe der Graveure 2c. auf Mittwoch, den 21. d. Mts., Abends 81/2 Uhr, verlegt worden. VereinsTotal: Dresdenerstr. 45. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Verlesung des Kollegen Uhrbach. 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. 168/1 Der Vorstand. Charlottenburg. Montag, den 19. Juni 1893, Abends 8 Uhr, im großen Saale der Gambrinus- Brauerei, Wallstraße Nr. 46: Große öffentl. Wählerversammlung. Tagesordnung: 1. Die bevorstehende Stichwahl und deren Bedeutung. Referent: Reichstagsabgeordneter Wilhelm Liebknecht. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Das Lokal- Wahlkomitee. Deutsch. Tischlerverband ( Zahlstelle Berlin). Versammlung der Parquettbodenleger am Montag, den 19. Juni, Ab. 81/2 Uhr, in Boltz' Festsälen, Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung: 1. Stellungnahme gegen die geplante Lohnreduktion der Parquettfabrit vom Kampmeyer. 2. Diskussion. 3. Verband- Angelegenheiten. eingeladen. Die Kollegen der oben genannten Fabrik sind hierzu ganz besonders Die Lokalverwaltung. Tapezirer. Große öffentliche Agitations- Versammlung für unsere Achtstunden- Bewegung am Montag, den 19. Juni, Abends 8%, Uhr, im Restaurant Bolt ( oberer Saal), Alte Jakob- Straße Nr. 75. Tages Ordnung: erhebung gegen das Innungs Schiedsgericht. 4. Bericht des Kollegen Friedmeyer von der Gewerkschafts- Kommission. Die Aufgaben der Naturwissenschaft i. 20. Jahrhundert. Gäste sehr willkommen. Erklärung! 416/5 Den über mich von gehässiger Seite verbreiteten Verleumdungen gegenüber Sonnabend, 24. Juni, in Keller's Hofjäger, Hafenhaide: erkläre ich: es ist erlogen, daß von Sommerfest. mir, oder auf meine Veranlassung von einem anderen, der Zigarrenhändler B. Speer, Königsbergerstr. 3, denunzirt worden ist. Für wiederholte VerSchutz des Gerichts anrufen. Berlin, den 18. Juni 1893. Grossses Konzert( Berufsmusiker). eumdungen werde ich in Zukunft den Grosse Aufführung: Ein Sklavenmarkt in Tunis". Eröffnung 4 Uhr. Billets à 30 Pf. bei den Kollegen O. Meyer, Streliterstraße 28; C. Stötzer, Lausiger Platz 17; im Vereinslokal, Annenstr. 16 und in den mit Plakaten belegten Handlungen. Siehe Freitag Säulenanschlag. Der Vorstand. 117/16 Achtung! Maurer! Achtung! Dienstag, den 20. Juni, Abends 8 Uhr: Oeffentliche Versammlung der Maurer Berlins und Umgegend in Hensel's Salon, Invalidenstrasse Nr. 1a. Zages Ordnung: 1. Bericht über den Stand der Lohnbewegung. 2. Weshalb stehen die Landgesellen in Verbindung mit den Poliren der Berliner Lohnbewegung feind lich gegenüber 243/6 Säulenanschlag findet nicht statt. Hermann Legeler, Kreuzbergstr. 77. Verein deutscher Schuhmacher. ( Filiale I). Versammlungen 1.: Montag, den 19. Juni cr., Abends 81/2 Uhr, bei Gründer, Köpnickerstraße Nr. 100. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Dr. Blaschko. Verschiedenes. 2. Montag, den 19. Juni, Abends 81/2 Uhr, bei Keller, Bergstr. 68. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Augustin. eins- Angelegenheiten. Diskussion. 435b C. H. Loppaschewski, Königsbergerstr. 84. Hutfabrik ( Gegründet 1874.) Paul Diederich, 1. Geschäft: Oranientr. 9. 2. Geschäft: Mariannenstr. 43, Ede Staligerstraße. Hüte mit Arbeiter- Kontrollmarke. Bitte genau auf die Hausnummern zu achten. 4361L* Arbeitsmarkt. 1 tüchtige Plätterin findet dauernde Beschäftigung, Michaelkirchstr. 32. 4396 Belegerinnen verlangt Ruthenberg, Goldleistenfabrik. 436b Für kompl. Zimmer- Einrichtungen, Vertikows, Salonschränke 2c., wird ein Meister gesucht, der gute Mittelarbeit liefert und sich verpflichten kann, Arbeit von 8-10 Leuten nur die ganze Ver275/10 an ein Geschäft zu liefern. Adressen In beiden Versammlungen Ausgabe der Billets zu dem am Sonntag, mit oder ohne Beichnungen erbeten den 9. Juli,( Königsbant, Frankfurterstr. 117) stattfindendem 3. Stiftungs- sub. R. V. 1475 an Rudolf Mosse, Zahlreiches Erscheinen sämmtlicher Mitglieder unbedingt nothwendig. Die Bevollmächtigten. festen. 1. Bortrag: Die Bedeutung des Klaffenkampies. 2. Diskussion. 3. Protest Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holzpläzeit beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, Filiale Rigdorf. Mitglieder- Versammlung 311/20 Kollegen, erscheint in dieser Versammlung. Die Werkstatt- Kontrollkommission. Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Morgen, Montag, den 19. Juni, Abends 81/2 Uhr, Andreasstr. 26: Versammlung. Tages Ordnung: = 1. Rückblick auf das 10jährige Bestehen der Organisation der Möbel. polirer. 2. Angelegenheit des früheren Kassirers Otto Wendt betreffend. 3. Aufnahme von Mitgliedern und Geschäftliches. Das Erscheinen aller Mitglieder und Kollegen als Gäste erwartet[ 266/1] Der Vorstand, Maler, Lackirer und Anstreicher. Der Arbeitsnachweis befindet sich vom 19. Juni ab bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Telephon- Anschluß 8865. Spandauerberg- Brauerei Jeden Sonntag: Militär- Konzert, Volksbelusti gungen etc. Westend bei Charlottenburg. Bequemste Verbindung Jeden Donnerstag: mit der Stadtbahn. Beste Küche. MonstreFeuerwerk am Dienstag, den 20. Juni, Abends 82 Uhr, b. Schütz, Prinz Handjerystr. 7. Tagesordnung: 1. Bortrag über: Zweck und Ziele der Vereinigung. Ref.: Pothnisky. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 174/12 Die Ortsverwaltung. Central- Kranken- u. Begräbnisskasse d. Buchbinder Verwaltungsstelle Berlin. Montag, den 19. Juni, Abends 8 Uhr, im Restaurant Th. Bolk ( früher Feuerstein), Alte Jakobstraße 75: Außerordentliche Hauptversammlung. Tages Ordnung: 1. Die neuen Einrichtungen unserer Kasse. Ausgabe der Jahresberichte, Statuten und Geschäftsordnung. 2. Verschiedenes. 119/15 Gäste haben Zutritt. Die Ortsverwaltung. Ethische Gesellschaft. Berlin C. 2. 281M Tücht. Poliermeister f. eine Suhlfabr. nach außerh. Meld. v. 7-9 Uhr bei Lorenz, Berlin, Mittenwalderstr.45. 4276 Suche Maurer oder Steinfeger zum Fahren eines Kremsers. Sternberg, 4286 Bergstr. 25. Vergolder auf Silberarbeit verlangt. 112 Wrangelstr. Hof 1. Blätterinnen auf Oberhemden, Serviteurs, Kragen und Manchetten finden 63/6 fobnende Beschäftigung bei Gebrüder Borchard, Neue Königstr. 19. Plätterinnen auf geschweiste und gerade Umlegekragen in und außerm Hause sucht M. Treppe, Lothringerstraße 16, Quergeb. 4 Tr. 447b Perfekter Zuschneider auf Knaben- Stoffanzüge bei hohem Gehalt sofort zu engagiren gesucht. 48/14 G. Michaelis, Chausseestr. 123. Versilberer a. Lst. v. Rüdersdorferstr. 9. Eine alte deutsche Feuer- Vers.- GesellAm Sonntag, den 18. d. M., Abends 8 Uhr, Rosenthalerstr. 38: fchat sucht für Berlin u. die Provinz Vortrag des Herrn Waldeck Manasse über: Kampf ums Dasein." Der 142/4 Nach dem Vortrag gemüthliches Beisammensein und Tanz, Damen und Herren als Gäste sehr willkommen. thätige Haupt- u. Spezial- Agenten. 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