91.188. RftOMKIIMflfc'BtdInginWfl! RSonnntifnt«■ Preis pränumerando i «ierleljährl. 3£0 TOI, monatL 1,10 Mk,, wöchentlich 28 Pfg, frei inS HauZ. Sinzeine Nummer s Pfg, Sonntags. nunimer mit iilus-rimer Sonntags- Beilage»Die Neue Welt' 10 Pfg. Post- tlbonnement: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post< ZeitungS- Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland uno Oesterreich. Ung-rn 2 Marl, für das übrige Ausland L Marl pro Monat. PoflabonnementS nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Kumäiiien. Schweden und die Schweiz, enchtiill iZgiich Zlll!» mntatt. 27. Zicheß» Berliner Volksblntk. Me InltMms-S«»«»»»» Keträgt für die fechSgefpaltene Kolonel- geile oder deren Raum 60 Pfg, für politische und gewerkschasUiche Vereins- und LersammIungS-Anzeigen 80 Pfg. „Kleine?nreigen", das erste lfelt- gedrucktes Wort 20 Pfg., jed-S weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlaf- stellen-Anzcigen das cxfte Wort 10 Pfg., geoei weitere Wort o vfg. Worte über »5 Buchslaben zählen sür zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis K Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm. Adresse: „SoiiaUcmolirit Berlin'', Zentfalorgan der fozialdcmokrati fehen partci Dcutfcblanda. Redahtion: 8 öd. 68. Lindenatraaae 69» Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Sonnabend, den 13. August 1910. Expedition: 8 öd. 68, Lindenstraaae 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1981. Der fall RidMofei). Die Erörterungen über den Fall Richthofen, zu denen seit etlichen Wochen die Presse aus Pflichten der journalistischen Gewissenhaftigkeit gezwungen war, fangen an, selbst die Gc- duld eines Langmütigen zu erschöpfen. Statt daß der Meist- beteiligte, Freiherr von Richthofen, nach Abgabe einer vorläufigen persönlichen Erklärung das Gericht darüber hätte entscheiden lassen, ob er wirklich in beträchtlichem Um- fange Steuern unterschlagen hat oder nur das Opfer einer un- begründeten Nachrede geworden, ist ein fortgesetztes un- fruchtbares Geplänkel zwischen der dem Herrn von Richthofen nahestehenden Presse und der hinter dem Ankläger stehenden Zei- tungskorrespondenz entstanden. Bekanntlich war es die„Tägliche Rundschau", die zuerst von der Mitteilung der„Deutschen Journalpost" Notiz ge- nommen hatte, daß der frühere Wirtschaftsinspektor des konser. vativen Führers Freiherrn von Richthofen seinen ehemaligen Arbeitgeber der Steuerhinterziehung beschuldigt und eine entsprechende Denunziation an amtlicher Stelle ein- gebracht habe. Statt daß nun der Freiherr von Richthofen einfach feine Unschuld beteuert und auf das von ihm ein- geleitete Verfahren gegen den Verleumder verwiesen hätte, nahm sich alsbald die„Konservative Korrespondenz" seiner an. Und diese„Konservative Korrespondenz" behauptete nicht nur, daß es sich lediglich um eine Verleumdung des Freiherrn von Richthofen handele, sondern auch, daß gegen den ver- meintlichen Urheber der Verleumdung, eben den Gutsinspektor Kasten, bei der Staatsanwaltschaft in Liegnitz ein Ver- fahren wegen Untreue und Unterschlagung schwebe. Dieser letzten Mitteilung wußte die„Deutsche Journal- Post" dadurch zu begegnen, daß sie ein überaus g ü n st i- ges Leumundszeugnis über Herrn Kasten ver- öffentlichte, das erst vom 1. Dezember 1909 stammte, und zwar von der Hand— desFreiherrnvonRichthofen selbstl Worauf denn auch in den konservativen Blättern von der Untreue und den Unterschlagungen des Herrn Kasten fürderhin nicht mehr die Rede war. Zugleich aber hatte die genannte, von Herrn Kasten informierte Korrespondenz als Antwort auf die Erklärung der„Konservativen Korrespon- denz" mit der Inhaltsangabe der Denunziation geantwortet. die auf Grund der eidesstattlichen Versicherung des Wirt- schaftsinspektors Kasten an den Justizminister von Beseler selb st erstattet worden war. Man hätte erwarten sollen, daß nunmehr wenigstens die sehr überflüssige, weil in keiner Hinsicht beweiskräftige gegen- fettige Preßbefehdung aufgehört hätte und dem Gericht Gelegenheit geboten worden wäre, die Angelegenheit zu untersuchen. Die Affäre nahm aber seltsamerweise einen ganz anderen Verlauf. Am 26. Juli kam die„Konservative Korrespondenz" abermals auf den Fall Richthofen zurück, indem sie schlechthin behauptete, daß Freiherr von NichtHofen am 25. Juli vor der Veranlagungskommisfion des Landkreises Liegnitz den„Beweis er- bracht" habe, daß er„niemals auch nur einen Pfennig Steuern unterschlagen habe". Der„Vorwärts" hatte sich bis dahin in der so peinlichen Affäre äußerst reserviert verhalten. Er hatte trotz der Ver- öffentlichung der„Täglichen Rundschau" zunächst von der Sache gar keine Notiz genommen. Erst als die Erklärung der„Konservativen Korrespondenz" und die daraus von der „Deutschen Journalpost" erteilte Antwort vorlagen, gab er in trockenstem Tatsachenbericht seinen Lesern Kenntnis von der eigenartigen Kontroverse. Er enthielt sich damals, in der Stummer vom 24. Juli, jeder kommentierenden Bemerkung, sondern beschränkte seine Glossierung der sensationellen An- gelegenheit auf die Worte: „Wir geben diese Meldungen zur Information unserer Leser wieder. Da eine gerichtliche Austragung der Angelegenheit be- vorsteht, wird es sich ja herausstellen, ob an den Behauptungen etwas Wahres ist oder nicht." Leider aber täuschte sich der„Vorwärts" in der freilich so naheliegenden Erwartung, daß nunmehr das Gericht in öffentlicher Verhandlung Klarheit in die verworrene Affäre bringen werde. Herr von NichtHofen geriet auf die unglückselige Idee, sich seine Unschuld von einer Instanz be- scheinigen zu lassen, die als maßgebendes und zu ob- j e k t i 0 e m Urteil befähigtes Tribunal unter keinen Umständen gelten kann. Er wandte sich an die Ver- anlagungskommission des Landkreises Liegnitz, der er am 25. Juli sein Rechtfertigungsmaterial unterbreitete, um, wie schon erwähnt, bereits am 26. Juli durch die„Konservative Korrespondenz" übergeschäftig verkünden zu lassen, daß ihm seine Rechtfertigung restlos und schlagend gelungen sei. Und nach 14 Tagen schuf die„Konservative Korrespondenz" eine Neuauflage dieses eingebildeten Triumphes, indem sie nun- mehr Auszüge aus dem schriftlichen Urteil der Ver- anlagungskommission veröffentlichte, dessen Tenor sie bereits läng st vorweg genommen hatte. Natürlich ist durch das Ausspielen des— von den Freunden des Freiherrn von Richthofen nur stellenweise veröffent- lichten— Bescheides des Vorsitzenden der Veranlagungs- kommission(den wir gestern in dem von dem„Hauptverein. �der deutschen Konservativen" verbreiteten Auszug wieder- 1 gaben) nicht das Geringste bewiesen und er- reicht. Das bezeugt schon folgende Gegenerklärung der „Deutschen Journalpost": Gegen den konservativen Abgeordneten und Landrat a. D. Freiherrn v. R i ch t h 0 f e n- Mertschütz war von dem bekannten Detektiv der Gräfin Pfeil Karl Gräger(Wilmersdorf) beim preußischen Justizminister eine Eingabe mit dem Ersuchen um Strafverfolgung des Freherrn v. NichtHofen wegen angeblicher großer Steuerhinterziehungen eingereicht worden.— Der Haupt- verein der Deutschen Konservativen sendet nun den Zeitungen einen Auszug des von dem Vorsitzenden der Einkommensteuer- Veranlagungskommission des Landkreises Liegnitz an den Antrag- stellcr ergangenen Bescheides. Die„Deutsche Journalpost" ist demgegenüber in der Lage, den vollen Wortlaut dieses Bescheides mitzuteilen, welcher lautet: „Auf Ihre an den Herrn Justizminister gerichtete und an mich zur zuständigen Entscheidung abgegebene Anzeige gegen den Freiherrn v. NichtHofen auf Mertschütz gereicht Ihnen zum Bescheide, daß ich im Einvernehmen mit der Königlichen Negierung von der Einleitung eines Verfahrens gegen ge- nannten Abstand genommen habe, weil die angestellten Erwitte- lungen ergeben haben, daß auch nicht der geringste Anlaß zur Einleitung eines solchen vorliegt. Die vom Wirtschafts- inspektor Kasten abgegebene eidesstattliche Versicherung vom 29. Mai 1919 ist, soweit sie die Höhe des vom Freiherrn v. Richthofen angeblich deklarierten und veranlagten Gesamt- einkommens betrifft, völlig falsch. Die vom Freiherrn v. Richthofen in seiner Steuererklärung für 1919 a n g e- gebenen Beträge für die einzelnen Einkommensquellen entsprechen im wesentlichen den Zahlen, die Kasten hierfür angegeben hat; soweit sie davon abweichen, sind sie jedoch völlig aufgeklärt. Dagegen sind aber die sämtlich nachge- wiesenen Schuldenzinsen und abzugsfähigen dauernden Lasten erheblich höher, als Kasten behauptet hat. Die Tagegelder als Mitglied des HauseS der Abgeordneten, als Kreisausschuß- und Provinzialausschußmitglied, als ProvinziallandtagSabgeordneter unterliegen nach Artikel 22 4c der Ausführungsanweisung zum Einkommensteuergesetz nicht der Besteuerung. Als Kreistags- abgeordneter bezieht Freiherr v. Richthofen keine Diäten. Taxator der Liegnitz-Wohlauer Fürstentumslandschaft ist er seit fast zwei Jahren nicht mehr. Ein beträchtlicher Teil der auf Freiherrn v. NichtHofen veranlagten Steuer kommt gemäß § 71 des Einkommensteuergesetzes bei ihm nicht zur Hebung, weil er auf Gewinnanteile einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung entfällt, die einer besonderen Besteuerung unterliegt. Hiernach ist die von ihm selbst im Veranlagungsbezirk Liegnitz- Land wirklich zu zahlende Einkommensteuer bedeutend niedriger als der tarifmäßige Satz, der dem veranlagten und dem von ihm deklarierten Einkommen entspricht. An Herrn Karl Gräger in Berlin-Wilmersdorf. I. A.: gez. v. Berirab, Regierungsassessor."" Gegen diesen Bescheid ist sofort Beschwerde bei der Oberstaatsanwaltschaft Breslau eingelegt worden mit dem Hin- weis darauf: 1. daß die Strafanzeige nicht an den Vorsitzenden der Ein- kommensteucr-Veranlagungskommission, sondern an die Staats- anwaltschaft Licgnitz gerichtet gewesen sei, und daß daher diese ausschließlich zur Erteilung eines Bescheides in der Angelegenheit zuständig erscheine; 2. daß sich die Anzeige gegen Freihcrrn v. Richthofen nicht auf das Jahr 1919, sondern auf die Jahre 1997, 1993 und 1999 beziehe, da im Jahre 1919 der Wirtschaftsinspeltor Karl Kasten, von welchem die Unterlagen zu der Anzeige gegen den Freiherrn v. Richthofen herrühren, überhaupt nicht mehr in dessen Diensten gestanden habe; 3. daß das Verfahren der Staatsanwaltschaft Liegnitz auch aus dem Grunde nicht einwandfrei erscheine, weil sie keinerlei Haussuchungen oder Beschlagnahmungen bei Freiherrn v. Nicht- Hofen angeordnet habe, obwohl dies in anderen Fällen und zwar in ziemlich rigoroser Weise zu geschehen Pflege; 4. daß der als Hauptzeuge benannte Wirtschaftsinspektor Kasten nicht von der Staatsanwaltschaft, sondern von der Steuer- behörde, also nur uneidlich vernommen worden sei, bei dieser Vernehmung aber äußer st gravierende Angaben ge» macht habe, deren Nachprüfung bisher weder durch die Staatsanwaltschaft, noch durch die Einkommensteuer- Veranlagungskommisfion Liegnitz erfolgt sei. Herr Kasten ist also, was wir bisher nicht wußten, von der Steuerbehörde vernommen worden; aber die Steuer- behörde hat nach der Darstellung Kastens trotz„äußerst gra- vierender Angaben" keinerlei Nachprüfung dieser Behaup- tungen eintreten lassen- Ebensowenig die Staatsanwaltschaft. Und da vollends in dem Bescheid der Veranlagungskommission von der Richthofenschen Steuererklärung für 1910 die Rede ist, während Kastens Angaben sich auf die Jahre 1907— 1909 bezogen, muß dieser Bescheid und diese Untersuchung in der Tat als völlig unzulänglich zur Entkräftung der Anschuldigung Kastens angesehen werden! Wir sollten meinen, daß das auch den konservativen Pressebureaus einleuchten müßte. Es ist uns deshalo schlech- terdings rätselhaft, wie sich heute die„Konservative Korre- spondenz" über die Wiedergabe der„Verleumdung" des Frei- Herrn von Richthofen zu entrüsten vermag. Wenn die„Konservative Korrespondenz" von der Loyali- tät der Zeitungen erwartet, daß sie das Bulletin des Haupt- Vereins der Konservativen abdrucken würden, so ist sie in dieser Erwartung wohl nicht von auch nur einem Blatt getäuscht worden. Dieselbe Loyalität gebietet esaberauch, vonderGegenerklärungKastens Notiz zu nehmen! Sonderbar finden wir es auch, daß die„Konservative Korrespondenz" ein so großes Aufheben doöon macht, daß der gleichgültige Detektiv Gräger in Wilmersdorf die Eingabe an den Staatsanwalt gemacht hat. Die Person dieses Gräger ist doch völlig schnuppe; hinter ihm steht der Wirtschafts- inspektor KAsten. Dieser Kasten aber war 8 Jahre lang Verwalter der Richthofenschen Güter! Dieser Kasten erhielt noch im Dezember 1909 ein überaus schmeichelhaftes Abgangszeugnis von dem Frei Herrn von Richthofen! Es ist also wirklich nicht einzusehen, warum dieser von dem Freiherrn von Richt- Hofen ob seiner Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit so warm emp» fohlene Kasten just in dem Augenblick ein unzuver- lässiges Subjekt und ein gemeiner Verleumder geworden sein sollte, wo er einen Agrarierhäuptling der Steuerhinterziehung beschuldigte! Daß solche Steuerhinterziehungen in den angesehensten feudalen Kreisen vorkommen, hat ja vor kurzem noch Herr von Gerlach erzählt. Und zwar nicht etwa vom Hörensagen, sondern aus seiner Praxis als Regierungs- a s s e s s 0 r und Mitglied einer Steuerveranla- gungskommission. Herr von Gerlach bezichtigte keinen Geringeren als den F ü r st e n Bismarck der konsequenten Steuerhinterziehung! Und er behauptete, daß diese Steuer- Unterschlagungen in eingeweihten Kreisen, namentlich bei den Mitgliedern der Veranlagungskommission, als etwas Altes nud Selbstverständliches betrachtet worden seien, worüber man mit vielsagendem Lächeln die Achseln zuckte, wogegen man aber nichts zu unternehmen wagte! Was man also einem Bismarck zutrauen darf, ist auch bei keinem anderen ohne weiteres ausgeschlossen. Behauptete doch auch der konservative Professor Delbrück, daß das Unterschlagen der Steuern ein ausgedehnter feu» daler Brauch sei. Die Junker hinwiederum bezichtigen das mobile Kapital der systematischen Steuerhinter- ziehung. Und beide Teile mögen darin durchaus recht haben, daß das Hinterziehen von Steuern eine innerhalb der besitzenden Schichten sehr verbreitete und keineswegs als un- gentlemantike geltende Uebung sei! In jedem einzelnen Falle freilich bedarf die Bezich- tigung der Steuerhinterziehung der gewissenhafte st en Nachprüfung. Es fällt uns also nicht ein, im Falle des Freiherrn von Richthofen irgend ein vorgefaßtes Urteil abgeben zu wollen- Nur das erwarten und verlangen wir heute nachdrücklicher als vorher: daß endlich in öffentlicher Gerichtsverhandlung der Irrtum des Herrn Kasten nachgewiesen wird I Die Konservativen würden sich bitter täuschen, wenn sie sich dem Optimismus hingäben, auch ohne einwandfreie ge- richtliche Klarstellung über den Fall Richthofen hinwegzu- kommen!_ Die€rlatzwal)l in Zschopau-Iiiarienberg. Am 24. August findet die Ersatzwahl im 29. sächsischen Reichs« tagswahlkreise statt, die infolge des Todes des Reformers Zimmer« mann notwendig wurde. Mit Feuereifer sind unsere Parteigenossen am Werke, um den glänzenden Beispielen nachzustreben, die in den letzten Monaten in anderen Kreisen gegeben wurden; sie wollen das dl. Mandat für die sozialdemokratische Reichstagsfraktion im ersten Austurm gewinnen. Viele Betrachtungen über den möglichen Wahlausfall find in der bürgerlichen Presse angestellt worden. Der Hoffnung auf den Sieg eines der bürgerlichen Kandidaten ist fast nirgends Ausdruck gegeben worden. Meist wird die Wiedcreroberung des Kreises durch die Sozialdemokratie als etwas Unabwendbares angesehen. Aller» dingS ist auch daran erinnert worden, daß der Wahlausfall im Kreise Zschoppau-Maricnberg im Laufe der Jahrzehnte außerordent« liche Schwankungen aufwies. Das ist richtig. Schon vor 32 Jahren schickte der Kreis einen Sozialdemokraten, den Genossen Wiemer, in den Reichstag. Bei den Attentatswahlen im Jahre 1878 siegte in der Stichwahl die Sozialdemokratie mit 7979 Stimmen über den Konservativen, der 6145 Stimmen erhielt. Im Jahre 1381 stand unsere Partei mit 2149 Stimmen erst an dritter Stelle. Langsam ist eS dann vorwärts gegangen. Im Jahre 1898 eroberte der ver« storbene Genosse Rosenow nach unermüdlicher Agitation den KreiS in der Stichwahl mit ganz knapper Mehrheit: 19 262 Stimmen gegen 19 162 bürgerliche. Nach wildem Ringen mit dem bekannten Scharfmacher Jenke behauptete Rosenow im Jahre 1993 glänzend das Mandat mit 13 616 Stimmen gegen 9376 des Kartell» kandidaten. Rosenow starb 1994. Bei der Ersatzwahl kam Genosse Pinkau mit 19 277 Stimmen in die Stichwahl mit dem Reformer Zimmermann und der Antisemit siegte mit Unterstützung der Kon« servativen mit 11 957 Stimmen gegen 19 982 sozialdemokratische. Bei den Hottentottenwahlen im Jahre 1997 war Zimmermann alleiniger bürgerlicher Kandidat; ml. 14 732 Stim»n>.N trug er den Sieg über den Genossen Göhre davon, der es, nach einem Wahl» kämpf, wie er gemeiner von den Gegnern nicht gefühtt werden konnte, auf 11 281 Stimmen brachte. Betrug auch Zimmer« mannS Vorsprung 1997 rund 5599 Stimmen, so sind doch unsere Parteigenossen jetzt frohen Mutes und festen Willens, die Scharten von 1994 und 1997 auszuwetzen. Die Stimmung hat sich im Kreise seit 1997 bedeutend geändett. Das hatte auch Zimmermann erkannt, der eS bei der Laadtagswahl nicht wagte, sich in einem Kreise, der zu seinem ReichStagswahlkreiS gehört, als Kandidat ausstellen zu lassen. Bei der Landtags« Wahl sind im Gebiete des ReichStagSwahlkreiseS ungefähr 2999 sozialdemokratisch« Stimmen mehr avgegeven worden, als für die bllrger- lichen Parteienl Schwierig war die Agitation im 20. Kreise stetZ. Weit dehnt er sich über das obere Erzgebirge aus, zum Teil bis an die böhmische Grenze. Die Städte sind klein, ohne rechte EntWickelung. Zschopau hatte zeitweise infolge des Niederganges seiner Textil- industrie einen Bevölkerungsrückgang. Unsagbar arm ist die Be- völkerung, die in den laug in den Tälern sich hinziehenden Dörfern bei der Heimarbeit tätig ist. Die berüchtigte erzgebirgische Spiel- warcnindustrie in den Dörfern um Seiffen und Olbernhau, die Blumeufabrikation mit ihren Hungerlöhnen haben Männern, Frauen und Kindern Saft und Kraft aus den Knochen herausgeholt. Spott- schlecht sind auch die Löhne in der Textil- und in der Holzindustrie, aber ein wenig besser können sich die darin beschäftigten Arbeiter doch ernähren und allmählich faßt die gewerkschaftliche Organisation bei ihnen festen Fust und die Lebenslage der Arbeiter hebt sich. Lange Zeit hat es eigentlich nur bescheidene Anfänge einer sozialdemokratischen Organisation im Kreise gegeben; kleine aber feste, unerschütterlich treue Gruppen in Zschopau, Gelenau, Olbern- hau, Ncuhausen und einigen anderen Orten. Wenig nur verbreitet war die sozialdemokratische Presse. VersammlungSsSle zu erhalten war immer sehr schwer; die meisten Versammlungen haben von jeher unter freiem Himmel auf abgeernteten Feldern stattgefunden. Dadurch war auch die Werbearbeit durch Versammlungen auf einen kleinen Zeitraum im Jahre beschränkt. Seit 1907 hat sich aber die Zahl der organisierten Sozialdemokraten, die allmählich gestiegen war, verdoppelt und wesentliche Fortschritte hat auch die Verbreitung der Parteipresse gemacht. Beim Tode Zimmermann? waren die bürgerlichen Parteien nahezu vollständig desorganisiert. Eigentliche politische Organi- sationen haben sie im 20. Kreise nie gehabt. Zimmermann und seine Getreuen haben sogenannte vaterländische Bereine gegründet, in denen alle bürgerliche Parteien gegen die Sozialdemokratie zusammen- gefasit sein sollten. Die Liberalen sind auf den Leim gegangen. Als jetzt zur Kandidatenfrage Stellung genommen wurde, stellte sich her- aus, daß die vaterländischen Vereine als antisemitische Organisationen wirken sollten. Ohne jede Organisation standen die Nationalliberalen und die Freisinnigen da. Geraume Zeit hat vollständige Ratlosigkeit im bürgerlichen Lager geherrscht. Ein kleiner politischer Freibeuter, Pastor Richter- Königswalde, der sich seit einigen Jahren um die Gründung von evangelischen Arbeitervereinen bemüht, pries sich selbst aufdringlich als Sammelkandidat an. Von den Liberalen ist er nicht ernst ge- nommen worden; nicht einmal genannt wurde sein Name in den Versammlungen, die sich mit der Kandidatenfrage befaßten. Als erster Kandidat erschien der Reformer Kurt Fritsche auf dem Plan und bemühte sich, die Anerkennung der Liberalen zu erlangen. Die„Nationallib. Korrespondenz' erklärte jedoch, die Nationallibe- ralen seien zwar nicht abgeneigt, sich auf eine Kompromißkandidatur zu einigen, doch sei Fritsche dazu nicht geeignet. Die national- liberale Partei lehne ab, im e r st e n Wahlgang für ihn einzutreten. Daraus kann auf die Neigung der Nationalliberalen geschlossen werden, bei einer etwaigen Stichwahl für den agrarischen Anti- semiten einzutreten. Pomphaft haben die Fortschrittler außerhalb de? Kreises erklärt, sie würden einen eigenen Kandidaten aufstellen, der sicherlich in die Stichwahl mit dem Sozialdemokraten kommen werde. Bisher hatte man noch gar nicht gewußt, daß es eine nennenswerte Anzahl Fort- schrittler im Kreise gibt. Dann erklärten auch die Nattonalliberalen. sie würden mit einem eigenen Kandidaten antreten. Mehrere Namen wurden von fortschrittlichen und nationattiberalen Kandidaten ge« nannt. Vertrauliche Verhandlungen wurden zwischen den National- liberalen und Fortschrittlern wegen einer gemeinsamen Kandidatur geführt. Im benachbarten 21. sächsischen Kreise, Annaberg-Schwarzen- berg-Eibenstock, ist das Mandat des nationalliberalen Dr. Strese- mann, der 1907 unseren Genossen Grenz verdrängte, schwer ge- fährdet, da nicht nur die Sozialdemokratte erstarkte. sondern auch die Agrarier Stresemann fallen lassen wollen. Der Handel kam zum Abschluß auf der Grundlage, daß die Nationalliberalen jetzt im 20. Kreise für einen fortschrittlichen Kandidaten eintreten, wofür die Fortschrittler bei den nächsten all- gemeinen Wahlen Dr. Stresemann keinen eigenen Kandidaten gegen- überstellen. Auch damit hatten die Kandidatenschmerzen noch kein Ende. Aufgestellt wurde der fortschrittliche Landtagsabgeordnete Roch- Annaberg. Nach einigen Tagen spielte Roch aber nicht mehr mit, weil er offenbar keine Lust hatte, den Durchfallskandidaten zu machen. Schließlich wurde der fortschrittliche jLandtagsabgeordnete Landgerichtsrat Brodauf- Chemnitz Kandidat der Fortschrittler und Nattonalliberalen. Mit mehreren riesigen Massenversammlungen unter freiem Himmel leiteten unsere Parteigenossen den Wahlkampf ein. Mehr Säle InSiritrte und Arbeiter in Japan. Von Chagrin. iVL In der Textilindustrie Japans, der Mutter der In- dustrien des Landes, herrschen die t r o st l o s e st e n Zustände. In ihr wütet genau so wie in der Minenindustrie der Feudalismus, aber ein Feudalismus«ans pbrase, ohne mildernden Adjektiv. Den Textilfabrikanten gebietet nicht wie den Minenherren die dringende Notwendigkeit die Beschäftigung mit der Wohltäterei, denn ihre 32S047 Köpfe zählende Arbeiterschaft setzt sich bis zu neun Zehntel aus gefügigen und anspruchslosen Frauen und jungen Mädchen zusammen. Gewiß müssen auch sie bei der Anwerbung der Arbeitskräfte einen Schein patriarchalischen Wohlwollens wahren und etwas für den Unter- fjalt der Arbeiter tun, aber das läßt sich beinahe ohne Kosten be- werkstelligen. Zuerst einiges über die Anwerbung der Ar- Leiterinnen. Die Textilfabrikanten haben das ganze Land mit einem Netz von Agenten überzogen, die den Fang von Lohnsklaven zu betreiben haben. Den Mädchen und Jungen auf dem Lande, oder besser, deren Eltern, wird das Fabrikleben in den prächtigsten Farben geschildert und ihnen für ihre Begriffe krösuSartige Löhne versprochen. Die Alten, arme, hungernde, bis über die Ohren in Schulden steckende Bauern, sind gezwungen, mit beiden Händen die iihnen ausgemalte Möglichkeit, ein Nebeneinkommen durch zeit- weisen Verkauf ihrer Kinder zu erhalten, zu erfassen. Das in Aussicht gestellte Handgeld vor allem sticht in die Augen. Damit kann vielleicht die Scholle vor dem Wucherer oder vor dem Steuer- beamten des Mikado gerettet werden. Die Anzahlung fällt in der Regel geringer aus. als versprochen wurde. Noch weniger erfüllt jsich die Hoffnung der Kinder auf guten Lohn. Aber die Eni- jtäuschung und die Wut über den Betrug kann den Arbeitsvertrag wicht mehr rückgängig machen. Die Kinder haben die in dem Kontrakt festgesetzte Zeit zu dienen. Kontraktbruch ist. wenn von Arbeitern begangen, in Japan ein hundertmal größeres Ver- brechen als beispielsweise im Lande der Gottesfurcht und frommen Sitte. Die Nichterfüllung der Versprechen kümmert den Unter- lhändler der Unternehmer am allerwenigsten. Er hat seine Fang- Prämie und damit ist für ihn der Handel erledigt. Der japanische Unternehmer hat große Vorliebe für ge- fchriebene Kontrakte. Er weiß, daß ihm die ganze Staatsmacht zur Seite steht. B>fm der Arbeiter ihn nicht erfülfen sollte; und als früher stehen ihnen zur Verfügung, aber in einer ganzen Anzahl ' der vielen Orte sind sie wie bisher obdachlos. Dafür werden Ver- fammlungen unter freiem Himmel abgehalten. Sie sind sehr gut besucht. Bemerkenswert ist. daß dazu auch Landwirte und Geschäftsleute erscheinen, die mit großem Interesse der Kritik unserer Redner an den bürgerlichen Parteien lauschen. Ab und zu kommen auch fortschrittliche Parteisekretäre, von denen mehrere im Kreise stationiert worden sind. Das Ende ist gewöhnlich daß sie von den Versammelten ausgelacht werden. Durchweg schlecht besucht sind die Versammlungen der beiden bürgerlichen Kandidaten, wenn unsere Parteigenossen sie nicht be- suchen. Mit dem Antisemiten Fritsche haben Parteigenossen in mehreren Versammlungen so erfolgreich diskuttert, daß der Mann schließlich die Polizei gegen einen unserer Redner zur Hilfe rief. Seitdem meiden die Sozialdemokraten feine Versammlungen und Fritsche muß vor zwei bis drei Dutzend Leuten reden. Anfänglich versicherte Fritsche, er sei von den Konservativen und dem Bunde der Landwirte vollständig unabhängig. In beweglichen Tönen wurde zu der Zeit in Aufrufen um Geld für seine Kandidatur gebettelt. Jetzt wirken für Fritsche konservative Parteisekretäre und der Leiter des Bundes der Landwirte in Sachsen. Er hat den An- schluß an die Kassen der großen Organisationen gefunden. Brodauf bestreitet, der Kandidat des Hansabundes zu sein, ver- sichert aber, daS Geld des Hansabundes zur Bestreitung der Wahl- kosten würde er gern nehmen, und der Bund täte nur klug, die Mittel herzugeben. Beschimpfungen der Sozialdemokratie, die bei Fritsche gang und gäbe sind, vermeidet Brodauf. Sachliche Aus- einandersetzungen zwischen ihm und sozialdemokrattschen Rednern haben wiederholt stattgefunden. Die Leute, die für ihn reden, fangen aber schon an ruppigere Töne anzuschlagen. Unsere Genossen bleiben ihnen nichts schuldig, wenn sie den Herren entgegentreten, was öfter geschieht. Arger Pessimismus herrscht unstreitig in den bürgerlichsn Lagern. Die Amtsblätter klagen immer wieder über die zu Tage tretende Interesselosigkeit der bürgerlichen Wähler. ES darf bezweifelt werden, daß daS Interesse geweckt wird durch die massenhafte Verteilung der albernsten Reichsverbands- flugblätter. Große Anstrengungen wollen die Gegner noch bis zum Wahltage machen, in der Hoffnung, vielleicht doch noch eine Stich- wähl erreichen zu können. Die Fortschrittler haben allein noch S0 Versammlungen angesetzt. Für den Tag vor der Wahl haben sie sich in den größeren Orten die Säle gesichert. Nationalliberale und fortschrittliche Abgeordnete sollen als Redner erscheinen. Die Ne- former werden nicht weniger eifrig sein. Von brennendem Eifer erfüllt, das Aeußerste für die gute Sache zu tun, sind unsere Parteigenossen. Was nur möglich ist, wird ge- tan werden, um alle Bemühungen der Gegner zuschanden zu machen. Alle Kraft wird daran gesetzt, damit die bürgerlichen Parteien abermals heimgesucht werden für die Sünden, die sie am Volke ver- übten und der 24. August zu einem neuen Sieges- und Freudentage für die Sozialdemokratie wird. Kindziiops-ü'olitili. Die liberale Presse Bayerns— und die Liberalen Bayerns sind so ziemlich die rückständigste und jämmerlichste Sorte— gestattet sich in ihrer politischen Ahnungslosigkeit, unsere bayrischen Genossen anzugreifen, weil sie das B u d g e t a b- g e le h n t haben. In einem trefflichen Artikel macht sich unser Münchcner Bruderblatt über diese Kindsköpfe lustig, welche das Budget einer feindlichen Regierung, der das Zen- trum seinen Willen oktroyiert, mit Hurra apportieren. Die Angriffe der Liberalen, bemerkt die..Münchener Post', sind übrigens umso komischer, sintemal der größte Teil der Libe- ralen bei der Abstimmung durch Abwesenheit geglänzt hat. Und sintemal die liberale Fraktion sich mit der Frage der Ablehnung des Finanzgesetzes doch selbst, und zwar sehr schmerzhaft, zu beschäftigen hatte. Und sinte- mal das Ergebnis dieser Beschäftigung die Erlaubnis für die„entschiedene Linke" war. sich— der Stimme zu enthalten- Die„entschiedene Linke" war dann von diesem Ergebnis so entzückt, daß sie sich überhaupt der— Anwesen- heit enthielt. Im übrigen kann die„Münchener Post" die liberalen Politikaster sehr leicht abtun, indem sie eine vernünftige liberale Stimme sprechen läßt. Das bayrisch-liberale Wochen- blatt„Fortschritt" schreibt nämlich über die Budgetbewilligung durch Liberale: „... Der Liberalismus muß den Mut haben, Regie- r u n g s- oder Oppositionspartei zu sein. Konscr- vative und Ultramontane, Junker und Pfaffen, haben den Mut, sich für oder gegen Regierung zu erklären. Nur die National- er kennt auch den tiefen Respekt, den die Arbeiter vor einem mit Siegel versehenen Stück Papier haben. Der Kontrakt bedeutet für den Arbeiter eine unzerreißbare Fessel und für den Unternehmer nichts, rein gar nichts. Der Arbeiter hat kein Mittel, den Fabri- kanten zur Erfüllung seiner Verpflichtung anzuhalten. Selbst wenn Arbeiterschutz bestände, würden die engagierten Kinder durch ihre Unerfahrenheit, Hilflosigkeit und ihren Mangel an Mut oder durch ihren Fleisch und Blut gewordenen Respekt vor der Autori- tät gehindert werden, davon zu profitieren. Aber es besteht kein Arbeiterschutz, noch nicht einmal ein Schein davon. Ein Gesetz- entwurf, der mittlerweile wohl Gesetz geworden ist, hat einige Paragraphen, denen nur grober Optimismus arbeiterfreundlichen Inhalt gibt. Sie lauten: „Kinder unter zehn Jahren dürfen in industriellen Eta- blissements nicht beschäftigt werden. Aber es können durch Er- lasse Ausnahmen von diesem Prinzip gestattet werden für Industrien, die sich in speziellen Verhältnissen be- finden.'„Unter vierzehn Jahre alte Kinder dürfen nicht länger als zehn Stunden pro Tag beschäftigt werden, es sei denn, man habe eine kompetente Spezial-Autorisatton für exzeptionelle Gründe." Es ist nicht nötig zu sagen, daß. wenn diese Bestim- mungen praktisch in Kraft wären, jeder Fabrikant spezielle Ver- Hältnisse und exzeptionelle Gründe für die Enthebung von der Be- obachtung de? Gesetzes anführen könnte und auch zuerkannt er- halten würde. Es existieren nur hier und da im Zivilrecht noch Stroh- Halme, an denen sich ein mit Mitteln. Zeit und Mut versehener Arbeiter aus seiner tollen Rechtslosigkeit ziehen kann. Aber wo diese Möglichkeit zu drohen scheint, mutz beim Unterschreiben des Arbeitsreglements(wie in Aschio) durch Unterschrift erklärt wer- den, daß niemals eine Berufung auf die näher bezeichneten Para- graphen des Zivilgesetzes statthaben wird. Der japanische Prole- tarier kann sich drehen und wenden wie er will, er ist der Unter- nehmerwillkür schutzlos preisgegeben, und es wird auch auf abseh- bare Zeit noch bleiben. Denn wer soll ihm Schutz verschaffen? Die Volksvertretung? Sie ist von einer unendlich winzigen Minderheit des Volkes, von den Besitzenden gewählt und ist korrupt obendrein. Die Arbeiterorganisation? Eine solche existiert nicht, kaum Ansätze dazu. Die kontraktlich engagierten Arbeiter und Arbeiterinnen der Textilindustrie werden in der Fabrik einquartiert und darin be- köstigt. Ihr Tagelohn ist 12 Sen(24 Pf.), der bei älteren Arbeite- rinnen bis auf 30 Sen steigen mag. Die tägliche Arbeitszeit ist 12 Stunden. DaS Zweischichtsystem ist in Kraft. Während die eine Hälkte arbeitet, schlaft die andere. UebrigenS sind zuweilen v»r für die Hglfte der ArbeitersSäft Mhlusume, d. f. LjcgepMe liberalen, nur die pflaumenweichen Liberalen haben nicht den Schneid, sich für oder gegen eine Regierung zu entscheiden. Leben in ständiger Kontroverse mit Reichs- und Landesregierung, schreien auf wegen angeblicher Verletzung libe- raier Grundsätze durch die Regierungsmaschine, gebärden sich wegen dieser oder jener Verletzung der Verfassung wie Wilde. die nach dem Kampfe mit der Regierung lechzen, und sind einige Wochen darauf die ergebenen und dienstbereiten Handlanger der- selben,„eben der" Regierung, der sie mit Wonne das Budget genehmigen. Von Budgetperiode zu Budgetperiode wieder- .holt sich dieses Schauspiel. Protestversammlung über Pro- testversammlung. Gesteckt voll sind die größten Säle der Groß- städte, denn endlich einmal soll der Kampf, der langangekündigte, gegen die Reichs-, gegen die Landesregierung beginnen. Zu Tausenden strömen die Wähler in die Arena und jubeln dem Führer zu, der mit Emphase in die tosende, brausende Ver- sammlung ruft:„Auf zum Kampfe, dem wir nicht ausweichen, den wir mit frischem Mut gegen die Regierung führen werden, vor dem wir uns nicht fürchten, auf! auf zum flammenden Protest gegen Unfreiheit und klerikale Knechtschaft!" BumI BumI Buml Bravo, Bravissimo! Hurrak Mit roten Köpfen geth's nach Hause. Auf der Straße noch zittert die Erregung nach, die der Redner, der Sturmleiter im drohenden Kampfe gegen die Regierung ausgelöst. Wirst sehen, dieses Mal wird's ernst, so Hab ich die Liberalen noch nie reden hören. Können gar nicht mehr anders, als Opposition im schärfften Sinne des Wortes treiben. Wart' einmal, was die nächsten Tage bringen. Und wirklich hat's in den kommenden Wochen den Anschein, als ob's ernst, blutigernst würde. Scharfe, spitze Reden fliegen durch den Saal. Aber die Herren Minister hleiben merkwürdig still und gelassen und fangen die Wortbomben mit hurtigen Händen und harmlosen Mienen auf. Der Uneingeweihte meint, jeden Augenblick kommt's zum Krachen. Die Minister wissen das besser.„Reg' dich nicht auf, lieber Kollege im Amte," sagt ein Eisgrauer zu einem Ministernovizen,„den Zauber kennen wir, so war's noch immer, das Maulwerk darfst du nicht fürchten, laß sie schimpfen und schreien, wenn sie uns nur hübsch brav daS Budget bewilligen." Und das Ende. Jedermann weiß es. Den Liberalen fehlt der Mut, Regierungspartei, fehlt aber auch der Schneid,„Oppositionspartei" zu sein. Nicht warm und kalt, sondern lau. Jederzeit bereit, über Verfassungsverletzungen zu zetern, nie aber gewillt zu strammer Opposition. Im Reiche, in den verschiedenen Landtagen könnt ihr täglich dieselbe Un- entschloffenheit erleben. Die Schuld am Rückgange des Liberalismus tragen nicht die einzelnen Kandidaten, nicht Regierung, nicht gegnerische Parteien, die Schuld trägt die Unentschlossenheit der liberalen Fraktionen, die- den Wählern bei jeder passenden und unpassen- den Gelegenheit einen schauerlichen Kampf deS Liberalismus gegen die Regierung vormalen, die im Wähler Oppositionssttm- mung großziehen, selbst aber nie den Mut zu dauernder Oppo- sition finden. Wer Kampf gegen eine Regierung predigt, muß diesen Kamps auch tatsächlich führen. Nicht mit leeren Worten, nicht mit Reden, die mit Dornen und Stacheln gespickt sind, sondern mit der Tat. Und diese Tat ist die Budgetverweigerung, von der eine Partei Gebrauch machen muß, wenn sie der Re- gierung todfeindlich gegenübersteht. Tut sie dies nicht oder ist sie nicht gewillt, dies zu tun, hat es wah rl i ch keinen Sinn, von einem Kampfe zu sprechen, den die Partei gegen die Regierung führen wird. Der Wähler läßt sich nicht foppen, läßt sich nicht in eine Kämpfer- stimmung künstlich hineintreiben, von der die Führer innerlich selbst nichts wissen, und wendet sich, wenn seine Oppositionslust einmal wachgerufen ist, eben derjenigen Partei zu, die mft der Opposition nicht spielt, sondern Ernst mit ihr macht. In Württemberg ist über die NationaMberake.Parte! ein Tag der Abrechnung hereingebrochen. Ich fürchte, auch anderSwo wird man den Tag des Gerich.ts zu fürchten haben, wenn der Liberalismus vergessen sollte, daß er Kampf gegen die Regierung gepredigt hat, gleichwohl aber der- selben Regierung bereitwillig da» Schmieröl für die Regierungsmaschine bewilligen wird.' Woraus zu ersehen ist, bemerkt die„Münch. Post", daß es„ganz andere Gebiete der Heiterkeit für die Liberalen gibt, als die Erklärung der sozialdemokratischen Fraktion. Und daß, wer so furchtbar im Elend sitzt, wie diese„liberalen" Jammermeier, sich bessere Zeiten für die Entfaltung seines Größenwahns aussuchen sollte, als die des rettungslosen Niederganges." In der Tat ist das, was hier ausgeführt wird, ja auch überall außerhalb Deutschlands selbstverständlich. Gehört es doch zum Abc jeder ernsthaften bürgerlichen Oppositionspolitik, einer feindlichen Regierung und ihrer Mehrheit durch Ableh- nung des Budgets ihr Mißtrauen zu demonstrie» r e n und vor dem Volke die Verantwortung für die Politik der herrschenden Parteien abzulehnen. Wenn der bayerische Liberalismus als Opposition ernst genommen vorhanden. Wenn dag Signal ertönt, nimmt die abtretende Schicht die gerade frei gewordenen, noch warmen Liegeplätze ein. Ein Beamter erzählte, die Fabrikmädchen zögen die Nachtarbeit der Tagesschicht vor, weil im Sommer die Arbeitssäle kühler und im Winter wärmer seien als die Schlafräume. Das ist die Wahrheit, aber nicht die ganze: die Mädchen ziehen nur im Winter die Nacht- arbeit vor, weil nicht genug Schlafdecken vorhanden sind, ohne die sie in den Zigarrenschachteln von Behausungen erfrieren würden. Der Anblick der jungen Geschöpfe in den Spinnereien krampst daS Herz zusammen. Mädchen, Kinder, die anderwärts noch mit Puppen und Teddybären spielen, tagauS, tagein zwölf Stunden in einer von Millionen von Wollpartikeln geschwängerte Atmosphäre an Maschinen gekettet! WnS an ihnen noch Jugendliches ist, wird durch Schmutz und ölige Kleidcrfetzen verdeckt. Bei meinem Be- suche der größten Spinnerei des Landes lagen in einem Saal der Schlafbaracken drei Dutzend äußerst dürstig gekleideter Mäd- chen auf dem blanken Boden. Sie litten an Schwindsucht oder Beri-Beri. Als sie meiner ansichtig wurden, hellten sich die tod» müden Gesichter ein wenig auf. War es die Freude über den Besuch? oder hielten sie als echte Asiaten es ihrer unwürdig, dem Jjin die wahren Gefühle zu zeigen? Der„Doktor" berichtete, die Arbeiterschaft werde schwer von diesen beiden Geißeln heimgesucht; es seien noch mehr Kranke da, aber die seien noch arbeitsfähig. Kein Wunder! Auch wenn sich die Fabrikbevölkerung nicht aus Kindern zusammensetzte, könnte ihre Gesundheit der dumpfen Luft der Arbeitssäle, der übermenschlich langen Arbeitszeit und der Unterernährung nicht lange Stand halten. Von ihrem 24 Pf. betragenden Lohn werden den Arbeiterinnen täglich 16 Pf. für Kost und Logis abgezogen. DaS Essen der Zwangspensionäre besteht aus minderwertigem, den europäischen Magen fast durchschlagenden Reis, einer bitter schmeckenden Brühe, Tee genannt und, wenn auch nicht immer, auS winzigen Portionen krausem Fischzeug. Das Mahl muß eiligst verschlungen werden, weil die andere Hälfte der Mädchen währenddessen die rfhne Aufsicht gelassenen Maschinen mit zu bedienen hat. DaS LogiS bilden geräumige, von allen Möbeln entblößte Säle, in denen auf dem Boden die Schlafdecken ausgebreitet sind. Das ganze Leben der Arbeiter vollzieht sich unter oen Augen des Fabrikanten und seiner Aufseher. Den Mädchen wurden beim Engagement hoher Lohn, bunte Kimonos(Kleider). Vergnügen und gutes Essen versprochen. Und dafür finden sie schmutzige Arbeitssäle, stete Fron, häßlich klappernde Maschinen und ständige Einsperrung. Daß sie sich aus dieser Drangsal hinwegsehnen, bedarf keiner Begründung. Finden sie einmal die Tür unbewacht und günstige Gelegenheit, laufen sie ejuzela odep ia Nudelt! davon. DaS Verbrechen, Kontraktbruch Wie fterSen wollen, so Wie er 5as Vudgei ablehnen müssen. So kann er nur als Helfershelfer des Zentrums eingeschätzt werden, wobei es durchaus kein Milderungsgrund ist, daß er solche Politik weniger aus Böswilligkeit als aus Dummheit und Feigheit macht. politiscbe deberficbt. Berlin, den 12. August 1910. Ultramontan-nationalliberales Wahlkompromiß. In der Donnerstagnummer berichteten wir. daß der von einem katholischen Pfarrer mit dem charakteristischen Namen Lust in Wanne gemachte Vorschlag, Zentrum und national- liberale Partei sollten für die nächste Reichstagswahl im Wahlkreise Bochum-Gelsenkirchen ein Stichwahlbündnis schließen, um den Kreis der Sozialdemokratie zu entreißen, nicht nur bei dem offiziellen Bochumer Zentrumsblatt, der„Westfälischen Volkszeitung". Zustimmung gefunden hat, sondern daß dieses Blatt sogar den Vorschlag dahin erweitert hat, schon bei der Hauptwahl müßten beide Parteien zusammengehen und einen gemeinsamen Kandidaten aufstellen. Hat das Bochumer Blatt auch schwerlich diesen Vorschlag ohne Kenntnis der Zentrumsleitung im Wahlkreise Bochum- Gelsenkirchen gemacht, so mußte man doch nach der bisherigen Haltung der meisten rheinischen Zentrumsblätter annehmen, daß dieses Verlangen nach einem Kompromiß mit den Nationalliberalen sich auf Bochum und vielleicht einige andere westfälische Wahlkreise beschränkte. Wie sich zeigt, ist das aber durchaus nicht der Fall. Auch die„Köln. V o l k s z t g." hat nichts gegen die Kompromiß- sucht ihrer westfälischen Parteigenossen ein- zuwenden. In einem Artikel, in welchem sie die Pro- klamierung des Wittener Oberbürgermeisters zum national- liberalen Kandidaten als einen„außerordentlich glücklichen Schritt" bezeichnet und darauf hinweist, daß schon 1907 trotz „der Blocktendenz und der unglaublich gehässigen Hetze der Hauptwahl" zwei Drittel der Zentrumswähler in der Stich- Wahl für den nationalliberalen Kandidaten gestimmt hätten, heißt es zum Schluß: «Sollten also bei der nächsten Stichwahl die Gegner dieselben und die äußere Situation ziemlich dieselbe sein, so läge die Er- zielung eines besseren Resultates vor allem bei den Nationalliberalen selbst. Herr Pfarrer Lust in Wanne hat zwar von einem etwaigen Kompromiß gesprochen, aber durchaus nicht be« dingungslos. Nach ausführlicheren Berichten hat er fich dahin ausgesprochen, daß, wenn«unser liebes Baterland nicht zu- gründe gehen soll, die bürgerlichen Parteien sich verständigen müssen". Und er rief:«Darum fort auch mit aller konfessionellen Hetze deS Evangelischen Bundes." Also nicht besondere Liebe zu den Nationalliberalen, sondern echter patriotischer Sinn hat diese Worte eingegeben. Zu der Berständigung, von der die Rede war, müssen auch d i e N ati o n a l l ib e r a len g e g eb en en- falls beitragen, und zwar nicht nur durch Garantien in der Person des Kandidaten. Diese Garantien waren eine Be- dingung oder, wenn man will, Boraussetzung, aber nicht die ewzige. Gewiß verlangt niemand, daß die Nationalliberalen aufhören sollen, nationalliberal zu sein, aber nach den Rezepten des Ev ang elischen Bun d es dürfensie nicht agi- t i e r e n und als antinational dürfen sie das Zentrum auch nicht in einer Weise verschreien, daß sie es als größere Gefahr ansehen als die Sozialdemokratie. Schließlich wird eine etwaige Stichwahl- parole des Zentrums auch nicht ausgegeben werden ohne Rücksicht darauf, wie die Freunde der hiesigen Liberalen in anderen Wahl« kreisen fich zu unseren dortigen Freunden stellen. DaS muß mit aller Deutlichkeit betont werden... Also gegen ein Wahlkompromiß mit den Nationallibe- ralen hat die„Köln. Volkszeitung" nichts einzuwenden, Vor- bcdingung ist nur, daß die Nationalliberalen keine Kandidaten aufstellen, die ihr evangelisches Glaubensbekenntnis allzu stark betonen und das Zentrum für eine unpatriotische Partei erklären, vor allem aber, daß die Nationallibe- ralen die Verpflichtung eingehen, dafür in anderen Wahlkreisen die Zentrumskandidaten gegen die Sozialdemo- traten zu unterstützen. Demnach haben wir in Rheinland-Westfalen auf eine allerlieb st e Kompromisselei bei den nächsten Reichstags- wählen zu rechnen. Pack schlägt sich und verträgt sich. genannt, das sie begehen, können die kleinen Dinger in ihrer Un- schuld nicht ahnen. Beim Wiedereinfangen und Zurückbringen steht dem Unternehmer die Polizeimacht uneingeschränkt zur Ver- fügung. Nur darf diese nicht allzu oft gebraucht werden. Denn die Losreißung von schreienden Mädchen von der Schürze der Mutter durch brutale Polizeifäuste macht auf dem Lande immer böses Blut und kann der Reputation der den Fang der Lohnsklaven be. treibenden Agenten nicht förderlich sein. Da trotz aller Aufsicht sehr viele davonlaufen, sehen sich die Unternehmer gezwungen, zu dem alten Rezept: Brot und Spiel zu greifen. Nach einem Bericht, der in allem Ernst die Herrlichkeiten dieser modernen Leibeigenschaft preist, heißt es:«Aber der Musterfabri- kant geht noch weiter. Er sorgt(neben Schlafstatt und Reis) für Vergnügen und Unterhaltung der Mädchen in deren Räumen. Komödianten und Gaukler werden gerufen und Belustigungen durch Bilder arrangiert. Dann werden im Herbst und Frühling Aus- flüge(unter Aufsicht natürlich) nach berühmten Plätzen veranstaltet und alle Art Sport zur Unterhaltung getrieben. Auch Kranken- Häuser haben die Fabrikanten für ihre kranken und verletzten Ar- beiter eingerichtet. Privatschulen sind auch für die Kinder der ver- heirateten Leute geschaffen worden. Das ist vorteilhaft für beide Seiten. Der Vorteil des Unternehmers ist: wenn die Mäd- chen nach Ablauf ihres dreijährigen Kontraktes heim aufs Land gehen, sind die Eltern sehr erfreut über ihre Geschicklichkeit und sie erzählen es den Nachbarn. Wir erlauben den Eltern in der Woche zu kommen, um ihre Töchter zu sehen. Wir zahlen ihnen dafür die Ausgaben." Nach Aufzählung aller dieser Herrlichkeiten klagt der Bericht, baß die undankbaren Racker von kleinen Mädchen trotzalledem aus- reißen:„Ungeachtet dessen besteht die Gefahr, daß wir die Mädchen noch nach Ueberwindung der Schwierigkeiten und Kosten verlieren. Oft wenn sie zu Einkäufen hinausgehen, lassen sie sich entführen. Agenten von andern Fabriken offerieren ihnen bessere Löhne und nehmen sie mit. Die Sache hat der Assoziation der Spinnereibesitzer Japans vorgelegen, ohne bis heute zufrieden- stellend geregelt zu sein." Allerdings versprechen die Agenten den kleinen dummen Mädchen bessere Löhne. Daß die Versprechen nachher nicht ge- halten werden, ist nicht ihre Sache. Für sie handelt eS sich vor «allem um die S oder 10 Fen betragende Fangprämie. Da die Freude am Gaukler, und Komödiantenspiel ein wenig verläßliches Mittel für die Fesselung von Lohnsklaven ist, wird mit Prämiensystemen der Versuch gemacht, oder eine„Lehrzeit" von möglichst langer Dauer kontraktlich festgelegt. Die Lach- muskeln drohen zu platzen, wenn man hört, daß für die Er- (UBMg einer Handfertig leit, die nicht ejaejt Tag beansprucht, Immer noch Wahlrechtsprozesse. In Halle a. S. wurden am Mittwoch aufs neue einige der Wahlrechtsprozesse verhandelt, die dem Blutsonntage des 13. Fe- bruar gefolgt waren. Die Schubert-Strafkammer zu Halle a. S. hatte am 19. März vier Arbeiter zu je vier bezw. fünf Wochen Gefängnis wegen Auflaufs und Beamten- beleidigung verurteilt. Das Reichsgericht hatte die Urteile aufgehoben und zur nochmaligen Prüfung zurückverwiesen. Die erneute Verhandlung, in der die Angeklagten wieder von dem Ge- nossen Rechtsanwalt Dr. Karl Liebknecht und dem Rechts- anwalt Dr. Müller- Halle verteidigt wurden und das Vor- gehen der Polizei abermals als ein durchaus brutales und un- gerechtfertigtes erwiesen wurde, endete mit der Verurteilung der vier Angeklagten zu denselben Strafen, wie sie in dem ersten Urteil ausgeworfen waren. Die Polizei in Suhl(Regierungsbezirk Erfurt) war am 10. April sehr besorgt um die Aufrechierbaltung der preußischen Ordnung. Als die Suhler Arbeiter für ein freies Wahlrecht auf der Straße demonstrierten, griff die Polizei einfach fünf Genossen heraus und brannte ihnen ein Strafmandat von je 50 Mark wegen Veranstaltung eines nicht genehmigten öffentlichen Aufzuges auf. Das Schöffengericht Suhl bestätigte die Strafe, aber auf eingelegte Berufung erkannte das Landgericht Meiningen bei drei der Angeklagten auf Freisprechung, während bei zweien die Berufung verworfen wurde. Der Staats- anwalt gab dabei eine ganz besondere Probe der Objektivität der objektivsten Behörde ab, indem er meinte, es bleibe sich gleich, ob Sozialdemokraten oder Konservative auf der Straße demonstriert hätten— bestraft wären beide worden. Alle Achtung vor der herzoglich meiningischen Justiz. In Preußen glaubt mau an ein solches Wunder der Gerechtigkeit nicht. Ein Kongreß der Gelbe». Am 15. und 16. Oktober wollen die sogenannten„reichs- treuen und vaterländischen Arbeitervereine" in Magdeburg eine allgemeine Konferenz abhalten, um zu beraten, wie der„Druck der Gewerkschaften" am besten abgewehrt werden könne. In dem Aufruf des Konferenzausschusses heißt es: „Ueberall in Deutschland haben sich die Arbeiter aufgelehnt gegen den Druck der Gewerkschaften, die im Gegensatz zu unserer Bewegung grundsätzlich die Jnteressengegensätzlichkeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten, und haben, da der einzelne ihm nicht Widerstand zu leisten vermochte, Vereint- gungen zur Herstellung ruhiger, gesicherter Arbeitsverhältnisse auf dem Wege gütlicher Verständigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschaffen. Wir wollen durch unsere Bewegung die wirtschaftliche Lage der Arbeiter bessern. Wir wollen den Arbeiter politisch frei und unabhängig machen. Wir sind der Ansicht, daß diese Ziele nur zu erreichen sind im Rahmen der heutigen Gesellschaftsordnung, und daß für deren Erhaltung erste Bedingung ist, daß die einzelnen Kreise und Stände sich nicht feindlich gegenüberstehen und bekämpfen, sondern daß auch auf wirtschaftlichem Gebiete eine Interessengemeinschaft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer— Arbeit und Kapital= anerkannt wird." Unzeichnet ist der Aufruf von folgenden Vereinen: Arbeiter- Verein vom Fried. Krupp A.-G. Grusonwerk, A. Weidmann; Arbeiterverein der N. Wolfschen Werke, O. Hoffmeister; Arbeiter- verein der Fabriken der Firma Schäffer u. Budenberg, M. Grögel; Arbeiterverein der Maschinenfabrik Buckau A.-G., Fr. Willborn; Arbeiterverein der Firma Otto Gruson u. Co.; Verband reichs- treuer Arbeiter Magdeburg, G. Brüggemann; Nationaler Arbeiter- verein Magdeburg-Cracau Ferd. Mendt; Vaterländischer Arbeiter- verein Salbke und Umgegend; Evangelischer Arbeiterverein Magdeburg, Fr. SiemS; Evangelischer Arbeiterverein Magdeburg. Buckau, W. Schräder; Bund deutscher Bäcker- und Konditoren- gehilfen(Ortsgruppe Magdeburg), A. Schwer; Verein Bäcker- gesellen-Brüderschaft Magdeburg, G. Becker; Ortsgruppe der verein. Fachvercine des GastwirtsgewerbeS, Magdeburg. Kafernenknltnr. Wegen Mißhandlung, vorschriftswidriger Behandlung und Be- leidigung eines Untergebenen stand der Unteroffizier Semen er vom 103. Infanterieregiment vor dem Dresdener Kriegsgericht. Der Angeklagte ist bereits wegen vorschriftswidriger Behandlung vorbestraft. Während des Fechtens hatte seine Kor- poralschast einen Befehl mißverstanden und ging zum Lauflchritt über. Darüber geriet der Herr Unteroffizier in Erregung. Er lief vor die Front und brüllte den Soldaten Wenzel mit empor» gehobener Hand an:«Bleiben Sie stehen, sonst hau ich Ihnen ein paar runter, daß Sie sich in Ihrem eigenen Miste wühlenl" Als die Soldaten einige Zeit danach im Exerzierhause angetreten waren, mußten sie aus Befehl des An- geklagten längere Zeit in Fechterstellung stehen bleiben und dabei den linken Arm nach vorn strecken. Dem Soldaten Wenzel fing nach einigen Minuten der Arm an herunterzusinken. Der Angeklagte trat darauf auf Wenzel zu und versetzte ihm mit den Worten: fünf Jahre nötig erachtet werden. Da müssen, um nur ein Beispiel anzuführen, in einer Trikotspinnerei in Tokio die Jungen fünf Jahre„lernen". Sie sind beim Unternehmer einquartiert. Neben Reis und Schlafplatz erhält jeder einen Monatslohn von einem Den(2 Mk.). Ein zweiter Aen wird, wie der Fabrikant schmunzelnd erzählt, für jeden Lehrling in eine Sparkasse gelegt. Der in fünf Jahren sich häufende Betrag wird bei„zufrieden- stellendem" Abgang dem Arbeiter ausgehändigt. ES wäre inter- essant zu wissen, ob jemals ein Arbeiter die so für ihn gesparte Summe erhalten hat. In der Nippon Boseke Kaischa(Spinnerei), die weit über 3000 Arbeiterinnen(und Arbeiter) beschäftigt, wovon fünf Sechstel in der Fabrik eingepfercht sind, ist ein gut ausgebautes Prämien- system rn Kraft. Von den Arbeiterinnen, die zwei Jahre ohne jede Unterbrechung arbeiten, erhält die Aelteste ein Hundert Uen — eine für japanische Verhältnisse ungeheure Summe— aus. bezahlt. Die Prämiensumme steigt weiter mit der Länge der ununterbrochenen Arbeitszeit. Der Beamte setzte mit nicht geringem Stolz hinzu, einige Arbeiterinnen hätten sogar zehn Jahqe ausgehalten. Nachprüfen konnte ich diese wundersame Kunde nicht, auch nicht, ob eine Arbeiterin die versprochene Prämie wirklich bekommen hat. Wenn wir auf die uns durch die Fabrik begleiten- den Mädchen zugingen, um sie zu fragen, zerstoben sie in alle Winde. Uever die Metallindustrie. Die Metallindustrie, die drittgrößte der Industrien Japans, ist noch recht schwach entwickelt. Sie beschäftigt nur(1906) 58 977 Personen(darunter 1678 Frauen). Im Maschinenbau sind 24 543, im Schiffbau 19 535, in der Gießerei 8143 und bei der Werkzeugmacherei 11751 Personen tätig. Die Metallarbeiter er- freuen sich— nach asiatischen Begriffen— guter Löhne. Einige, allerdings unter sehr zahlreichen Gruppen, stehen mit ihrem Lohn- einkommen weit über dem Durchschnitt. Die Tagelöhne der Metallarbeiter schwanken im allgemeinen zwischen 64 und 133 Pfennige. Im besondern ist der durchschnittliche Tagclohn der Arbeiter auf der(kaiserlichen) Schiffswerft Bako auf 3,40 M. an» gegeben. DaS ist der höchste Satz in der ganzen Industrie. Er gilt nur für eine Branche von 146 Köpfen. Ich will von den Berichten, die ich'bei den Metallarbeitern sammelte, nur einen hierhersetzen, und zwar eines gutbezahlten, wenn nicht deS besten Mechanikers eines Eelcktrizitätswcrkcs in Tokio. «Die Fabrik", erzählte er.»ist eine der besten, wenn nicht die beste, in Tokio. Die dort geltende Arbeitszeit und die Löhne kennen nicht viele Ärdeitcr. Sie gilt als ein Msterixerl. M Leute« „Sie Roßjung?, breckiger, großschnäuziger' einen kräftigen Schlag mit der Faust auf den linken Oberarm. W. trug einen blutunterlaufenen Fleck davon und hatte mehrere Tage Schmerzen. In der Verhandlung wurde festgestellt, daß täglich gemeine Ausdrücke und Schimpfworte vom Angeklagten gebraucht worden sind. DaS Gericht nahm jedoch einen„m i n d e r s ch w e r e n" Fall an und verurteilte den Unteroffizier zu— 10 Tagen mittlere» Arrest. Eine ähnliche Erziehungsmethode wendete der Oberjäger S ch o m e r vom 13. Jägerbataillon an. Er machte eines TageS die Wahrnehmung, daß die beiden Soldaten vom Stubendienst ihre Arbeit zu spät begonnen hatten. Sie wurden angeschnauzt und dann der eine zur Tür hinausgeworfen, während der andere einige Stöße vor die Brust erhielt, so daß er gegen einen Schrank flog und dort zusammenstürzte. Verletzungen an Schulter und Hüfte und einige Tage Dienstunfähigkeit waren die Folgen. Der als tüchtiger Unteroffizier geschilderte Ange- klagte will die Soldaten„nur etwas geschoben" haben. Auch für diese Mißhandlung warf das Dresdener Oberkriegsgericht unter Annahme eines„m i n d e r s ch w e r e n" Falles ganz«— 10 Tage mittleren Arrest aus. Oettemid?. Die Ermordung RybakS. Krakau, 11. August. Der Zeichner MilziSlauS WojtaSkiewiez aus Warschau ist unter dem Verdacht der Mitschuld an der Er« mordung RybakS verhaftet worden. DaS Begräbnis deS Er« mordeten hat heute nachmittag ohne Zwischenfall stattgefunden.> Italien. Gesehesmaßnahmcil gegen den AlkoholismuS der Minderjährigen. Aus Rom wird uns geschrieben: Um dem ständigen Stetgen der jugendlichen Delinquenz in Italien entgegenzuwirken, hat seinerzeit der Justizminister Orlando eine Kommission ernannt, die die geeigneten Gesetzesmaßnahmen ausarbeiten soll. Nun wird ein Entwurf veröffentlicht, der auf die Bekämpfung deS Alkoholis- mus abzielt. Das geplante Gesetz bestimmt, daß in allen Elementar- und Mittelschulen sowie in den Fortbildungskursen wenigstens eine Stunde im Monat der Belehrung über den Schaden des Alkohols gewidmet werden soll. In den Abendschulen ist diese Unterrichtsstunde auf den Sonnabend zu verlegen. Wichtig ist auch die Bestimmung des zweiten Paragraphen, der festsetzt, daß in Schulen und Erziehungsanstalten, sowie bei Schulausslügen und Festen den Kindern kein Wein oder anderes alkoholhaltiges Getränk gereicht werden soll. Bis heute wird in den 64 staatlichen Knaben- erziehungSanstalten Italiens zu den beiden Hauptmahlzeiten Wein gegeben. Eine Einschränkung erleidet das geplante Verbot dadurch, daß der Leiter der Anstalt die Darreichung von Wein zum Essen auf Wunsch oder mit Einwilligung der Eltern gewähren darf. Von einschneidender Bedeutung sind die Bestimmungen, die sich auf die öffentlichen Verkaufs st eilen alkoholhaltiger Getränke(Esereizi pubblici) beziehen. Diese Verkaufsstellen dürfen von Kindern unter 15 Jahren nur in Begleitung Erwachsener be- treten werden. Personen unter 21 Jahren darf kein alkoholhaltiges Getränk verkauft werden. Die Verkaufsstellen müssen mindesten? 500 Meter von allen öffentlichen Erziehungsanstalten entfernt sein und dürfen an Sonntagen nur eine Stunde vormittags und zwei Stunden nachmittags geöffnet sein. An Wahltagen sind sie ganz zu schließen. Die Stadtverwaltung kann zeitweilig eine Verlange- rung des sonntäglichen Betriebes erlauben. Der Besitzer oder Unternehmer eines Betriebes, in dem alkoholhaltige Getränke ver» kaust werden, ist zivilrcchtlich verantwortlich für den Schaden, der aus Verbrechen erwächst, die von Betrunkenen in seinen Lokalen begangen werden. Schulden, die Minderjährige für Wein und dgl. machen, können nicht gerichtlich eingetrieben werden. Die Schuldirek« toren und Leiter der anderen Erziehungsanstalten, sowie die Besitzer der Schenken usw. werden im Falle der Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen oeS Gesetzes mit Geldstrafen bis zu 50 Lire und im Rückfalle bis zu 500 Lire und Haft bis 1 Monat bedroht. Bei wiederholten Rückfällen kann auf Dienstentlassung oder Entziehung der Betriebserlaubnis erkannt werden. Dieselben Strafen treffen jede Person, die einem Kinde unter 12 Jahren Wein usw. reicht, oder die Trunkenheit eines Kindes von unter 16 Jahren verursacht, oder schließlich einer schon trunkenen Person Alkohol verabfolgt. Sechs Monate nach Veröffentlichung des Gesetzes haben sich die Wirtshausbesitzer in Einklang zu seinen Bestimmungen zu setzen. Bon großer Wichtigkeit ist an dem Gesetzentwurf die Bestim» mung, die die Schadenersatzpflicht der Wirte für Alloholexzesse in ihren Lokalen festsetzt. Auch die Aberkennung der väterlichen Ge» walt bei Uebertretung des Gesetzes, die der Paragraph 9 festfetzt, stellt eine weitgehende Neuerung dar. Dem Gesetz fehlt eine De- finition deS Begriffe? der öffentlichen Lokals, die alkoholhaltige Gtränke verkaufen. In jedem Cafö kann man in Italien Marsala und Bier bekommen. Sollen alle diese Betriebe am Sonntag schließen? Man kann darauf gefaßt sein, daß das Alkoholkapital sich mit Wucht und Wut gegen den Entwurf zur Wehr setzen wird. ——— i.....ij darunter 150 Frauen, sind dort beschäftigt. Die Löhne der(ge- lernten) Arbeiter schwanken zwischen 50 und 100 Sen(1 bis 2 M.f für den zehnstündigen Arbeitstag; die Arbeiterinnen, vielfach Frauen der Arbeiter, erhalten bis 40 Sen. Es wird von 7 bis 5 Uhr gearbeitet: mittags wird eine halbe Stunde gerastet. Wer bis zu fünf Minuten zu spät kommt, dem wird für eine Viertel- stunde der Lohn abgezogen. Wir haben jeden siebenten Tag einen Feiertag, während so ziemlich überall in Japan(das den Sonntag nicht kennt) nur alle vierzehn Tage, oft auch nur alle Monat ein Tag. der Zahltag, frei ist; viele kennen überhaupt keinen Rasttag und sind froh, daß sie keine Lohneinbuße durch Feiertage erleiden. Stückarbeit wird allseitig begehrt. Vor zwei Jahren noch konnten wir bis hundert Prozent mehr als bei Zeitarbeit verdienen. Seitdem sind aber die Stückpreise auf den sechsten Teil de? Preises reduziert worden. Eine Kündigungsfrist kennen wir nicht. Wer geht oder fortgeschickt wird, kann seinen Lohn am nächsten Zahltag erhalten. Streitigkeiten im Arbeitsverhältnis werden zuerst vom Meister, dann endgültig vom Direktor entschieden. Auch eine Unfallversicherung ist für die Arbeiter geschaffen. Pro Monat wird das Drittel eines Tagelohnes dafür abgezogen. Nach zwei- wöchentlicher Krankheit(Erwerbsunfähigkeit) beginnt die Unter- ftützung, die die Hälfte des durchschnittlichen Lohnes beträgt und für sechzig Tage gezahlt wird. Danach wird der Arbeiter, wenn er noch nicht wieder arbeitsfähig ist, als nicht mehr zur Fabrik gehörig betrachtet. Für eine Ein- oder Zweizimmerwohnung muh der gutbezahlte Arbeiter fünf, auch sechs Aen(10 bis 12 M.) monatlich zahlen. Für jedes meiner Kinder zahle ich jetzt 20 Sen (40 Pf.) Schulgeld monatlich, später, für die höhere Schule, einen Uen(2 M.)." Die Kunst der Metallbearbeitung wird noch in unzähligen kleinen Krauterbudcn geübt. Deren Arbeitsmethoden find recht interessant, wenigstens— für den A r ch ä o l o g e n. Die technische Einrichtung der paar großen Betriebe, zumeist staatliche Etablisse- ments, unterscheidet sich nicht von der europäischer Fabriken. Man sieht auf den ersten Blick das Werk der europäischen Ingenieure. Der Besuch der Fabriken ist dort nicht erschwert. Abgesehen von den Staatswerkstätten, für die die Erlaubnis des Militär- kommandos eingeholt werden muß, wird so ziemlich überall der Eintritt gestattet. Nur hier und da wird um eine Bude ein weiter Bogen gemacht, damit nicht das listige Auge des Fremdlings hinein. spähen kann, denn darin werden— die Erfindungen und Ge» Heimnisse deö braunen Genies aufgetürmt. Auf der großen Schiffswerft in Nagasaki werden die Lehrlinge und jugendlichen Arbeiter während der Eßpausen von einem Unteroffizier, den der Platzkommandant zu senden geruht, im Exerzieren und im Gebrauch der KriLgsVuffso geübt. GewcrfercbaftUchee. Oer Krieg auf den Cderften. Noch sind die Aussperrungen der Werftarbeiter, die der Unternehmerverband beschlossen hat, nicht völlig vollzogen. Eine große Reihe Arbeiter liegen zwar schon auf dem Straßen- Pflaster, aber der Rest wird erst am Sonnabend folgen. Und schon ist die„Post", das erbärmlichste aller Scharfmacher- organe, dabei, aus Leibeskräften zu Hetzen. Nach bekannter Falschmünzertaktik werden die Kämpfe als von der Sozial- demokratie provoziert hingestellt und dann heißt es: „Die sozialdemokratischen Angreiser und Anführer haben die Einsicht in die Stärke der beiden Parteien und damit der der- hängnisschweren Folgen, die eintreten können.... Ein macht- voller gutorganisierrer und gutgerüstcter Gegner steht ihnen gegen- über, der mit Entichlossenheit den Kampf aufnehmen will. nicht zuletzt auch im Vertrauen auf die Solidarität, die seine Sache mit den Interessen des ganzen Unternehmertums verbindet. Als bedeutsam fallt insbesondere ins Gewicht, datz die Werften die Träger der verHatzte» Arbeitgebernachweise sind. Unterliegen die Werften, so ist für die Sozialdemokratie namentlich mit ihren Ansprüchen auf ein Reichseinigungsamt, auf Erweiterung der Funktionen der ArbeitSkammern, auf Einführung des paritätischen Arbeitsnachweises und dergleichen mehr eine starke Position er- obert... Der Gedanke mutz die Oberhand behalten, datz schwäch- licheS Paktieren in dem Kampf, der entbrannt ist, oder gar Kapi- tulieren den Weg der Sozialdemokratie zu ihren Endzielen be- reiten heißt. In Hamburg hat sich die Situation nur insofern geändert, als täglich große Scharen Streikender aller Branchen das Streik- gebiet verlassen. Auf den Werften herrscht völlige Arbeitsruhe, mit den Ingenieuren, Werkmeistern und Vorarbeitern lassen sich eben Niesenbetriebe nicht aufrechterhalten. Die Firma Blohm u. Votz hat auch die Gietzerei stillgelegt, sie rechnet also mit einem längeren Kampfe. Die Werstbesitzer wollen die Wirkungen der allgemeinen Aussperrung abwarten, bevor sie auf den Arbeitswilligenfang aus- ziehen. Von einem Eingreifen des„hohen Senats" zwecks Bei- legung des Kampfes, wie das„Hamburger Fremdenblatt" eS wünscht. ist bislang noch nicht die Rede. Da die Herren von der Wasser- kante sich als die eigentlichen Herren der Geldsacksrepublik be- trachten, dürfte ein„hoher Senat" sich nicht gern die Finger ver- brennen. Nur die Einigkeit und Geschlossenheit der Arbeiter bürgen für einen guten Ausgang des Kampfes. Auf die Dauer wird man die großen Werftanlagen nicht brachliegen lassen, da ohne die be- fruchtende Arbeit sie nur den Wert von altem Eisen haben. Am Donnerstag wurde die erste Streikunterstützung ausgezahlt. Nachdem die Schwindelnotizen der Scharfmacherpresse über an- gebliche Schandtaten der Arbeiter sich als Schandtaten der Schmocks herausgestellt haben, versucht man auf andere Weise die kämpfenden Arbeiter zu diskreditieren. Die Herabsetzung der Arbeitszeit um drei Stunden pro Woche und die geforderte zehnprozentige Lohn- erhöhung sollen nach den„Hamb. Nachr." eine Lohnerhöhung von — 61 Proz. bedeuten, während im günstigsten Falle S'/, Pf. pro Stunde oder 53X6'/, Pf. gleich 3,44 M. pro Woche herausspringen würden. Das sind die„stivolen" Forderungen der bislang wie Zitronen ausgepreßten Werftarbeiterl » Die ausgesperrten und streikenden Werftarbeiter Stettins hielten Freitag vormittag drei stark besuchte Versammlungen' ab. Im Bolksgarten von Telzerow referierte der Leiter der Metallarbeiter- organisation Hunger über die Entstehung deS gegenwärtigen LohnkampfeS. Er bemerkte dann weiter: Als die Hamburger Kollegen vorgingen und die Arbeit einstellten, rechneten wir mit einer Aussperrung großen StileS. Wir waren darauf vor- bereitet und der Ansicht, datz eS nur dann zu einer ArbeitSniederlegunng in den einzelnen Betrieben kommen dürfe, wenn die Arbeiter geschlossen vorgingen. Hatten wir doch vielfach mit Unorganisierten zu rechnen. Gerade in diesem Punkte aber ist die Organisationsleitung insofern vorsichtig ver- fahren, als sie die U n o r g a n i s i e r t e n über ihre Stellung zur Arbeitsniederlegung zuerst abstimmen ließ. Dabei ergab sich die erfteuliche Tatsache, datz bei der Werft Nüske u. Co. und bei den Oderwerken jene Kollegen mit seltener Einmütigkeit sich dem Streik anschlössen. Die Stimmung jener Kollegen kam bei der gestrigen Abstimmung der unorganisierten Schiff- bauer zum Ausdruck, wo mit allen gegen zwei Stimmen ein striktes Zusammengehen mit der Organisation beschloffen wurde. Beim Vulkan haben wir besondere Umstände in Rechnung zu ziehen. Der notorisch schwache Geschäftsgang des Werkes läßt es nicht zu, datz wir hier mit allem Nachdruck vorgehen, da wir sonst unnütz zu viel Opfer bringen müßten. Immerhin haben vier Gruppen, nämlich die Former, Dreher, Kupferschmiede und Modell- tischler, den Betrieb einmütig verlassen, wobei sich auch eine Anzahl unorganisierter Kollegen befindet. Es ist möglich, datz nach kurzer Zeit von den Unternehmern die Taktik eingescblagen wird, ihre Betriebe teilweise wieder zu öffnen und die Arbeiter einzeln heran- zuziehen versucht wird. Von einem Erfolge in dieser Richtung darf nickt die Rede sein. Daß wir bei der Eigenart der Arbeiten im Schiffsbau auf Tarifverträge nicht rechnen können, wissen wir. Wohl aber können wir der Erwartung leben, datz die Unternehmer sich noch dazu verstehen werden, die Lohnsätze in Gemeinschast mit den Arbeitern festzusetzen. sLebhafter Beifall.) Am Scklutz gab der Redner noch einige Informationen über die zu beobachtende Haltung der Ausgesperrten und Streikenden. Die erste Streikunter- st ü tz u n g für sieben Tage wird nächsten Freitag ausbezahlt. Jeder arbeitslos Gewordene mutz im eigenen Interesse inner- halb acht Tagen seiner Werft die Erklärung zugehen lassen, datz er die Mitgliedickaft an der Betriebskranlenkasse aufrecht erhält. Ver- suche niemand, die auf dem Vulkan weiter arbeitenden Kollegen durch böse Worte zu kränken, denn meistens arbeiten jene Kollegen weiter mit ausdrücklicher Genehmigung der Organisation. Ebenso mutz streng vermieden werden, datz sich Gruppen vor dem Vulkan ansammeln. Achte jeder auf sich und meide den Alkohol. Findet sich ein Kollege auf der Straße in nicht normaler Versaffung und Stimmung, so wollen ihn andere sofort beiseite nehmen, um alles zu vermeiden, was uns in den Augen unserer Gegner oder der Oeffentlichkeit schaden könnte.(Zustimmung.) » Auf der Werft von Blohm u. Votz ist mit der Einrichtung von Streikbrecherquartieren bereits begonnen worden; da» sogenannte .Russenbureau" auf der Werft soll hierzu dienen. Dort soll ein Wachtmeister mit 14 Konstablcrn einquartiert werden, die den Arbeits- willigen als„Schutzengel" beistehen sollen. Die deutsche Arbeiter- schast wird also vielleicht schon in den nächsten Tagen die Werbe- agenten an der Arbeit sehen. In Kiel ist die Aussperrung für Sonnabend durch Anschlag bekannt gegeben. Diese Abweichung von dem allgemeinen Beschlutz ist darauf zurückzuführen, datz»ach der Arbeitsordnung der Germania- werft in Kiel das Arbeitsverhältnis nur des Sonnabends gelöst werden kann.— Somit ist der Kanipf durch die Werftbesitzer auf alle Orte übertragen. Die Arbeiter werden sich auch damit abzu- finden wissen. In den Orten, wo die Arbeiter die Aussperrung an sich herankommen ließen, wird gleichfalls dazu Stellung genommen werden. Nachdem in Lübeck am Donnerstagabend rund 900 Arbeiter der Maschinenbaugesellschaft und der Kockschen Schiffswerft aus- gesperrt worden waren, beschlossen die NichtauSgesperrteu nahezu ein- stimmig, sofort in den Streik einzutreten. Insgesamt kommen etwa 1500 Arbeiter in Frage._ verantw. Redakteur: Hans Weber, Berlin. Lnseratenteil verantw.� Berlin und illmgegenck« Die Tarifbetvegnng der Etniarveiter. Zwischen den Vertretern der Etuiarbeiterschaft Berlins so» wie des Buchbinderverbandcs und den Vertretern des Verbandes der Etuifabrikanten Berlins haben am 5. August Verhandlungen über den neuabzuschlietzenden Tarifvertrag stattgefunden. Gleich zu Boginn der Verhandlungen erklärte ihr Vorsitzender, der Generalsekretär Nasse, daß bei den gesteigerten Teuerungsverhält- nissen eine Lohnzulage angebracht erscheine. Die Arbeitgeber hätten in ihrer letzten Sitzung beschlossen, auf alle Löhne sowie auf die Minimallöhne für jedes der drei Vertragsjahre eine Zu- läge von 2 Proz. zu bewilligen. Es kam auch über die anderen Forderungen zur Verhandlung, jedoch verhielten sich die Fabri- kantenvertreter dabei durchaus ablehnend. Für eine Verkürzung der Arbeitszeit waren sie nicht zu haben, auch nicht für die paritätische Arbeitsvermittlung. In der Lohnfrage gingen die Fabrikanten über das gemachte Angebot nicht hinaus, obwohl die Arbeitnehmervertreter es für unannehmbar erklärten. Die Verhandlungen sollen fortgesetzt werden. Die Etuiarbeiter und Arbeiterinnen hielten am Donnerstag im Gewerkschaftshause eine zahlreich besuchte Branchcnversamm- lung ab, in der Brucks über die Verhandlungen mit den Fabri- kanten berichtete. Nach kurzer Diskussion lehnte die Versammlung das Angebot der Fabritanten einstimmig ab, beauftragte jedoch die Kommission, die Verhandlungen fortzusetzen. Der Streik der Gummiardciter in der Norddeutschen Gummi- Warenfabrik besteht unverändert fort. Die Sireikenden find der Meinung, datz der Betrieb mit den bisher eingestellten Arbeits- kräften nicht auf die Dauer aufrecht erhallen werden könne. Die Direktion bemüht sich gegenwärtig sehr, tüchtige Leute zu gewinnen, darum weisen die Streikenden ausdrücklich darauf hin, daß der Be- trieb für alle Gummiarbeiler gesperrt bleibt. Achtung, Metallarbeiter! Die Firma Rauschenberger, Elisabeth- Ufer 24 ist wegen Streik für Metallarbeiter gesperrt. Deutscher Metallarbeiterverband, Lrtsverwaltung Berlin. Deurlebes Reich. Der Kampf im Gipsergewerbe SüdwestdeutschlanbS ist nun- mehr beendet. Die Aussperrung bezw. der Streik dauerte 18 Wochen. Das Zentralschiedsgericht in Karlsruhe hat seine Arbeit für Baden, Pfalz, Württemberg und Elsaß am 10. d. Mts. beendet. Für Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern wurde die SZ4stündige Arbeitszeit festgesetzt. Diese gilt für die Sommer- monate; in der übrigen Zeit richtet sich die Arbeitszeit nach den Lichtverhältnissen und bewegt sich zwischen 9 und 7�4 Stunden. Die Ldhnerhöhung beträgt 6 Pf. pro Stunde und zwar ist der Stundenlohn festgesetzt für 1910 auf 63, für 1911 auf 64 und für 1912 auf 67 Pf. Der Mindestlohn für zugendliche Arbeiter darf nicht unter 45 Pf. herabgehen. Sonntags- und Feiertagsarbeit wird mit 100 Proz. Zuschlag vergütet; die NachtaÄeit wird mit 50 Proz. Aufschlag berechnet und gewöhnliche Ueberstunden mit 30 Proz. Die Akkordsätze wurden um 5 Proz. erhöht. Die Lohn- zahlung erfolgt 14tägig. doch müssen 90 Proz. deS Lohnes wöchent- lich ausbezahlt werden. Die Arbeit ist überall wieder aufgenommen worden, obwohl die Arbeiter an manchen Orten mit dem Schiedsspruch nicht ganz zufrieden sind. Der für da? Gipsergewerbe in Stuttgart gefällte örtliche Schiedsspruch, gegen den von beiden Seiten Berufung eingelegt wurde, ist durch das Zentralschiedsgericht in Karlsruhe nochmals einer Revision unterzogen worden. Für das Jahr 1912 ist die 9Z-4stündige Arbeitszeit zugestanden worden. In Punkts Lohn dagegen hat das Zentralschiedsgericht eine Verschlechterung um 1 Pf. in den beiden ersten Jahren eintreten lassen. Für das dritte Vertragsjahr ist der vom örtlichen Schiedsgericht angenom- mene Satz von 65 bis 70 Pf. mit Rücksicht auf die dann eintretende Verkürzung der Arbeitszeit beibehalten worden. Eine andere Bestimmung des örtlichen Schiedsgerichts, wonach beim Ueiber� tritt in ein anderes Geschäft die im seitherigen Geschäft gezahlten Löhne weiter zu zahlen sind, ist von dem Zentralschicdsgericht leider gefallen. Ebenso sind bezüglich der Zuschläge bei den aus- wältigen Arbeiten Verschlechterungen erfolgj. Glasarbeiter! Die Firma Fertig, Glasschleiferei, Fruchtstratze 2 — nicht Friedrichstrabe, wie es im„Vorwärts" vom 9. August irr- tümlich heitzt— ist für Glasschleifer gesperrt. Die Arveiter der Betonbranche in Stuttgart. In einer gemeinsamen Versammlung am 8. August wurden die Leitungen der Organisationen der Maurer, Zimmerer und Bauhilfsarbeiter in Stuttgart beauftragt, den Betongesckäften die Wünsche der Arbeiterschaft zu unterbreiten. Diese gehen dahin, datz für die Betonbranche ein Tarifvertrag abgeschlossen werde, der sich im allgemeinen auf dem Vertrage für das übrige Baugewerbe aufbaut, in dem aber höhere Löhne gefordert werden und auch sonst ver- schiedene Bestimmungen eine Aenderung erfahren müssen. Die Antwort der Betonfirmen wird bis zum 13. August erwartet. Ausland. Lohnbewegung unter de» Kellnern in Kopenhagen. Eine Anzahl der großen CaföS und Restaurants Kopenhagens haben mit dem 1. August eine allgemeine Preiserhöhung für Kaffee, Tee, Bier und andere Getränke eingeführt, so datz die Tassee Kaffee nun statt 25 Oere 30 Oere kostet, ebenso die Tassee Tee, für das Glas Bier 25 statt bisher 20 Oere, für die Flasche Bier 30 statt 25 Oere bezahlt werden müssen. Die Gäste suchen diese Preis- erhöhung dadurch weit zu machen, datz sie den Kellnern nicht mehr als bisher für die Zeche zahlen, also am Trinkgeld sparen. Die Ein- nahmen der Kellner haben sich nach ihrer eigenen Aussage infolge der Preiserhöhung um ein Drittel vermindert. Sie erklären, datz sie diese Verschleierung ihres Einkommens umsowenigcr ertragen können, als man auch mir einer allgemeinen Verteuerung der Lebensbedürfnisse zu rechnen hat. Sie haben bereits große Ver- sammlungen abgehalten, um über Matznahmen zur Sicherung ihrer Existenz zu beraten, und Verhandlungen mit der Prinzipals- Vereinigung angeknüpft. Die Lohnverhältnisse der Kellner Kopen- Hagens sind ungefähr ebenso erbärmlich wie fast überall, das heißt, daß sie keinerlei Lohn erhalten, sondern für das Recht, bedienen zu dürfen, noch mehr oder minder hohe Abgaben an ihre Arbeitgeber zahlen müssen. Ob der Konflikt auf gütlichem Wege beigelegt wird, ist vorläufig noch nicht vorauszusehen. Auf jeden Fall ist damit zu rechnen, daß auch die Kellner einmal wieder zu dem Mittel der Arbeitsniederlegung greifen können. Die Tagesordnung des Gewerkschaftskongresses, der im Herbst in Toulouse tagen wird, ist durch Abstimmung der Verbände und Arbeitsbörsen festgestellt worden. Von fünf in Frage stehenden Punkten sollten vier gewählt werden. ES wurden abgegeben für: Arbeiterversicherung 54 Stimmen, Propaganda für den Achtstundentag 59. Schiedsgericht, Kollektiv-Ver- trag, Rechtsfähigkeit der Verbände 41, a n t i m i I i- t a r i st i s ch e Propaganda 36, Betriebsunfälle 36 Stimmen. Mit Rücksicht aus diese Stimmengleickheit wurden sämtliche Punkte auf die Tagesordnung gestellt. Der demokratische Charakter dieser „Urabstimmung" ist übrigens sehr beschränkt, da nicht die Stimmen der Organisierten, sondern die der Organisationen gezählt werden, was eine Uebereinstimmung der großen Mehrheit durch eine Menge kleiner Verbände und ArbeitSbörsen ermöglicht und tatsächlich öfter herbeigeführt hat._ Versammlungen. Die Allgemeinen Metallwerke, ein Tochterunternehmen der Auergesellschaft, geben den Arbeitern und Arbeiterinnen Anlaß Etz, Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdr, u. VerlagSanstaU zu vielerlei Klagen. In einer am Dienstag abgehaltenen Betrieb?« Versammlung wurde eine Reihe von Mißständen vorgebracht. Unter anderem wurde angeführt, daß die Löhne in den Allgemeinen Metallwerken niedriger seien wie in anderen Betrieben derselben Branche. Arbeiterinnen kämen in Akkord auf einen Wochen- verdienst von 8— 12 M. Ein Verdienst von 13— 19 M. gelte schon als ein guter und werde fast nur von solchen Arbeiterinnen er- reicht, die schon mehrere Jahre im Betriebs beschäftigt sind. Der Stundenlohn für Arbeiterinnen betrage 25 Pf. Während man bisher annahm, datz Arbeiter nicht unter 40 Pf. pro Stunde cnt- lohnt werden, wurde in der Versammlung unter allgemeinem �Aus- sehen behauptet, daß Arbeitern sogar Stundelöhne von 30— 35 Pf. gezahlt werden. Während Schlosser selbst bei Kleinmeistern 65 bis 70 Pf. erhalten, bekämen sie bei den Allgemeinen Metallwerkcn nur 50 Pf. Stundenlohn. Unter solchen Verhältnissen sei es nicht zu verwundern, datz in diesem Betriebe ein ungewöhnlich starker Wechsel der Arbeiter und Arbeiterinnen herrsche. Weiter wurde darüber geklagt, daß in gewissen Abteilungen verhältnismäßig oft Unfälle vorkämen, die nicht auf Unachtsamkeit der Arbeiter» sondern auf ungeeignete Betriebseinrichtungen zurückzuführen seien.— Auch in hygienischer Hinsicht sollen mancherlei Miß« stände im Betriebe bestehen. Besonders ist es der im Keller liegende Umkleideraum, der als gänzlich unzureichend und nicht sauber gehalten bezeichnet wird. Da die Garderobcnschränke nicht zum Verschließen eingerichtet seien, so seien den Arbeitern schon öfter Kleidungsstücke abhanden gekommen. Zum Teil sind diese Mißstände durch eine Kommission der Arbeiter der Betriebsleitung vorgetragen worden, aber Abhilfe ist nicht erfolgt. Auch wegen einer Aenderung der Arbeitszeit ist die Kommission vorstellig geworden. Gewünscht wird eine Verkürzung der Mittagspause um eine halbe Stunde, wofür die Arbeitszeit eine halbe Stunde früher beendet werden soll. Auch dieser Wunsch ist den Arbeitern nicht erfüllt worden. In der Versammlung war der Leiter des Betriebes, Direktor Leweiß, anwesend. In seiner Gegenwart wiesen Arbeiter und Arbeiterinnen aus verschiedenen Abteilungen des Betriebes auf eine große Zahl von Mißständen hin, deren Abstellung sie als dringend notwendig bezeichneten. Es wurde die Erwartung aus- gesprochen, daß eine Besserung auf gütlichem Wege herbeigeführt werde. Wenn das aber nicht der Fall sein sollte, dann würden die Arbeiter und Arbeiterinnen ihre Forderungen stellen und sie mit Hilfe ihrer Organisation, dem Deutschen Metall- arbeiterverband, durchsetzen. Direktor Leweiß, der in der Diskussion das Wort nahm, meinte, so niedrige Löhne, wie hier angeführt wurden, könnten nur ausnahmsweise vorkommen, die Regel seien sie nicht. Hin- sichtlich eines Teiles der hier angeführten Mißstände sagte der Direktor Abhilfe zu. Ein Mitglied des Arbeiterausschusses sagte dagegen, der Direktor sei um die Hauptsachen herumgegangen. Es sei noch viel zu ändern und zu bessern. Wenn auch, wie der Direktor sagte, eine zweite Garderobe auf dem Boden eingerichtet werden solle, so bleibe doch der Mißstand bestehen, daß die Garderobe im Keller so naß sei, daß die Kleider feucht und dadurch eine Gesundheits- gefahr für die Arbeiter werden. Die Akkordlöhne der Arbeite» rinnen seien tatsächlich so niedrig, daß sie sogar Schutzvorrichtungen von Maschinen entfernen, um etwas schneller arbeiten und einiger- maßen zurechtkommen zu können.— Mehrere Arbeiterinnen führten hierauf Beispiele an, wo sie im Akkord 1,05 M., 0,84 M., 0,66 M. den ganzen Tag verdienten. Es wurde hieran der Wunsch geknüpft, datz der Direktor für Besserung sorgen möge, dann werde er nicht mehr in die Lage kommen, in einer Versammlung die berechtigten Klagen der Arbeiter mit anhören zu müssen. Die Gold- nnd Silberwarenarbeitcr haben im Jahre 1906 mit der Goldschmicdeinnuna einen Tarifvertrag abgeschlossen, den auch die Silberwarenfabrikanten anerkannt haben. 1903 wurde der Tarif durch die Arbeitgeber gekündigt, nach einem drei» tägigen Streik aber wieder erneuert. Der Tarifvertrag besteht gegenwärtig noch, kann aber zum I. Oktober gekündigt werden. Am Donnerstag fand eine sehr stark besuchte Versammlung der Gold- und Silberwarenarbeitcr statt, welche darüber beriet, ob der Vertrag gekündigt werden solle oder nicht. Handle vom Metallavbeiterverband kam nach eingehender Erörterung der Lage im Gewerbe zu dem Schluß, daß den Arbeitern der Gold- und Silberwarenbranche nicht zugemutet werden könne, zu den vor vier Wochen festgesetzten Löhn- und Arbeitsbedingungen weiter zu arbeiten. Der gegenwärtige Tarif setzt die Neunstündige Arbeits- zeit fest und einen Mindeftlohn von 21 M. pro Woche. In allen übrigen Branchen der Metallindustrie sind die Löhne wesentlich höher. Auch die gesteigerten Preise für den Lebensunterhalt recht» fertigten die Forderung einer Lohnerhöhung. Wie der Referent ausführte, sind die Branchenleitung und die Vertrauensmänner der Ansicht, daß eine Lohnaufbesserung nicht nur notwendig, sondern auch durchführbar ist, jedoch solle die Versammlung selbst die Frage der Kündigung entscheiden.— Nach kurzer Diskussion wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Die Versammlung erklärt, daß es mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse im allgemeinen notwendig ist, die gegenwärtigen Lohn- und Arbeitsbedingungen zu verbessern und beschließt deshalb, den Tarifvertrag zu kündigen. Die Versamm- lung beauftragt die Branchcnleitung, in Verbindung mit der Ortsbcrwaltung, die erforderlichen Matznahmen zu treffen, ins- besondere, eine Vorlage zwecks Abschluß eines neuen Tarifs auS» zuarbeiten und der nächsten Versammlung vorzulegen�' Letzte Nachncbtcn und DcpcFcbcn. Tödlicher Unglücksfall am Schlesifchen Bahnhof. Berlin, 12. August.(W. T. B.) Amtliche Meldung. Heute, Freitag, gegen 8 Uhr abends, ist der Maler Gustav Schwartze aus PctcrShagcn auf dem Schlesischen Personenbahnhof bei Einfahrt des Vorortzuges 4395 auf Bahnsteig A neben dem Zuge herlauseitd, zu Fall gekommen und mit dem Kopfe zwischen Bahnsteigkante und Trittbrett eingeklemmt worden, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Vergiftung durch Brnnnengase. Koetzschenbroda, 12. August.(W. T. B.) Als auf feinem Grundstück der Bildhauer Schulze eine 6 Meter tiefe Grube reinigte, wurde er von den aufsteigenden Gasen betäubt und stürzte in die Grube. Seinen elfjährigen Sohn, der ihm zu Hilfe kommen wollte, ereilte dasselbe Schicksal, ebenso auch einen HauS» bcwohner, der den beiden Rettung bringen wollte. Mit Hilfe der Feuerwehr konnte nur noch der Hauswirt Schulze lebend zu Tage gefördert werden, die beiden anderen Verunglückten waren der BrunnengaSvcrgiftung erlegen. Wasferkatastrophen in Japan. Tokio, 12. August.(Meldung des Reuterschen BureauS.) Durch Ueberschwciumungcn wurden in letzter Zeit außer» ordentlich große Verwüstungen angerichtet. Ganze Städte und Dörfer wurden weggerissen und diele Menschenleben vernichtet. In einem Stadtteile von Tokio wurden allein dreißigtausend Häuser unter Wasser gesetzt. Die Eisenbahnverbindungen in den überschwemmten Gegenden wurden unterbrochen. An vielen Orten sind die Bewohner von Hungersnot be- droht. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf M i l l i o n e n von Dens._ Kaul Singer& Co., Berlin S W. Hierzu 3 Beilagen u. llntcrhaltungSbl. it. 188. 27. Zahtgms. 1. Dtilm drs.Mmörls" Kerlnm AlksdlÄ Zmmbrnd, lZ> Imf 1910. Huch ein Arbeitswilliger. von Karl Kautslh. II. Z. Parlamentarismus. Aus dem Gesagten erhellt schon, daß auch die badische Paria- inentarischc Taktik nicht das Ergebnis besonderer basischer Ver- hältnisse ist, die der Nichtbadenser nicht versteht, sondern das Produkt von Anschauungen, die von der Sozialdemokratie über- Haupt wegführen. Vergeblich sucht man in der Broschüre nach der Darstellung der besonderen badischen Eigentümlichkeiten, die es unmöglich machten, dem Parteitagsbeschluß von Nürnberg zu folgen. Wie liegt die Situation in Baden? Die Nationalliberalen waren bisher die Regierungspartei. Aber sie haben gründlich ab- gewirtschaftet, da sie sich jedem Fortschritt widersetzten. Auch in Baden wie in Bayern wurde die Wahlreform von der Sozialdemo- kratie und dem Zentrum gemacht. Durch diese Reform von 1903 verloren die Nationalliberalen ihre ausschlaggebende Stellung, Sozialdemokratie und Zentrum kamen in die Höhe, es erstand sogar die Möglichkeit, daß das Zentrum die absolute Mehrheit, in der Zweiten Kammer gewann. Unsere Genossen waren mit Recht der Ansicht, daß sie suchen müßten, das zu hindern; sie stimmten 1995 wie 1999 in den Stichwahlen gegen das Zentrum. Dadurch wurde erreicht, daß keine der bürgerlichen Parteien die Mehrheit gewann, die Sozialdemokratie das Zünglein an der Wage bildete. Zentrum und Konservative zusammen verfügen über 39 Stimmen, Nationalliberale und Demokraten über 23, unsere Partei über 29. So weit ging es ganz gut. Aber was nun? In dieser Situation glaubte unsere Fraktion sich verpflichtet, ihre„Jsolie- rung", das heißt ihre Selbständigkeit, aufgeben und mit National- liberalen und Demokraten zusammen den»Großblock" bilden zu müssen. Bildeten die Nationalliberalen wirkliche und zuberlässige Freunde des Fortschritts, dann wäre das nicht nötig gewesen. Dann verstand«S sich von selbst, daß die Nationalliberalen und vie mit ihnen verbundene Regierung Gesetze im Interesse der Volks- Massen einbrachten und wir sie unterstützten. Aber so stand die Sache nicht. Die NationaMberalen wollen nicht liberale Politik machen, sondern Regierungspartei bleiben um jeden Preis. Und die Regierung wünscht, daß sie mit einer anderen Partei zusammen die Mehrheit biloen, weil für sie keine Partei so bequem ist und den Neigungen der Machthaber besser entspricht als die Nationalliberalen. Mit wem aber sollten diese zusammen- gehen, um eine Mehrheit zu bilden? Sie hatten bloß die Wahl zwischen Zentrum und Sozialdemokraten. Da kam es ihnen sehr gelegen, daß die Sozialdemokraten das Bedürfnis in sich fühlten, sich mit dem Zentrum in eine Konkurrenz um die Gunst der Re- gierung und der Nationalliberalen einzulassen, wobei der Mindest- fordernde siegte. Und das war die Sozialdemokratie. Sie erwies sich für die Regierung als noch fügsamer und anspruchsloser als das Zentrum. So kam der„Großblock" für die»positive Arbeit" zustande. Aber dieser Mock ist ein Koloß auf tönernen Füßen. Die National- liberalen sind höchst unsichere Kantonisten. Und in der Regierung gibt es auch»komplizierte Naturen". Schon während der Wahlen waren Stimmen laut geworden, die an Stelle des Großblocks der Linken ein Bündnis zwischen Nationalliberalismus und Zentrum befürworteten. Der katholische Adel in der Umgebung des Groß- Herzogs wirkt ebenfalls in dieser Richtung. Bei dem leisesten Anstoß, den die Sozialdemokratie in diesen Kreisen erregt, muß sie erwarten, daß ihre Bundesgenossen sie mit einem Fußtritt ver- abschieden und sich zum Zentrum gesellen. So fühlt sich die sozial- demokratische Fraktion genötigt, um des Großhlocks willen sich so klein als möglich zu machen; daher die Hofgängerei, die freilich niemand begreifen kann, der nicht die badischen Verhältnisse kennt und nicht weiß, wie beim Großherzog gegen die Genossen Kolb und Frank zu deren tiefem Schmerze intrigiert wird. Daher die Budgetbewilligung, denn lieber läßt man es auf eine Spaltung der Partei oder auf eine Ausschließung aus der Partei ankommen, als auf eine Ausschließung �aus der Mehrheit der Regierung! kleines feuilleton. Die Erfolge de? neuen Syphilisheilmittels. Im überfüllten Auditorium des städtischen Krankenhauses zu Frankfurt a. M. besprach am Freitag Prof. Herxheimer die Resultate, die er mit dem Ehrlichschen Präparat 696 an vielen Patienten des Frank- turter städtischen Krankenhauses erzielt hat. Aus der großen Masse der Beispiele griff Prof. Herxheimer hundert Fälle heraus und besprach ausführlich dieses Beobachtungsmaterial. Er kam dabei zu dem Schluß, daß eS sich bei dem Ehrlichschen Präparat um ein unschädliches Mittel handelt, dessen Wirkungen überraschend und verblüffend seien. Alle Stadien der syphilitischen Erkrankungen werden durch„696" günstig beeinflußt; und zwar ist es in erster Linie die schwerste Form von Syphilis, die nach ganz kurzer Zeit zur Besserung und Heilung gelangt ist. Im Vergleich mit Queck- silberpräparaten zeigte das Ehrlichsche Mittel Ebenbürtigkeit und Ueberlegenheit, so daß Prof. Herxheimev zu dem Schluß kam, daß jedem Arzte für jeden Fall das Ehrlichsche Präparat zur BeHand- lung der Syphilis zu empfehlen sei. Nur Erkrankung des Seh- nerven, Herzschädigungen und ausgedehnte Luftröhrenkatarrhe bilden einen Grund, das Präparat nicht zur Anwendung zu bringen.— Prof. Ehrlich berichtete sodann im Anschlüsse daran selbst über seine Erfahrungen, die bisher von ihm gemacht und bei ihm eingelaufen sind. Bisher liegen Berichte über 3399 behandelte Fälle vor. Doch dürfte sich die Zahl der mit seinem Mittel be- handelten Patienten schon weit über 4999 Fälle beziffern. Von 299 Fällen, über die bei ihm eingehende Details vorliegen, kann man sagen, daß die Kranken durch die Injektionen von Ehrlich 696 tatsächlich vom Grabe gerettet worden sind. Bisher wurden nur 4 Todesfälle beobachtet. Und bei diesen 4 ist von 3 Fällen wiederum mit größter Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß nicht das Mittel als solches, sondern die vollständig entkräftete und un- glückliche körperliche Beschaffenheit der Patienten die unmittelbare Ursache des Todes selbst war. Nur eine Patientin kam im An- schluß an die Injektion, wahrscheinlich durch einen durch diese her- vorgerufenen Nervenchok zu Tode. Ehrlich widerlegte sodann ein- gehend die von Zeitungen gebrachten Fälle von Erblindungen, die man als Folge der Injektionen mit seinem Mittel darstellte. Ein- gehende Untersuchungen durch unvoreingenommene medizinische Sachverständige, sowie seine eigenen Beobachtungen und Nach. Forschungen haben ergeben, daß kein einziger Fall von Sehnerven- «rkrantung oder sonstiger Erkrankung des Auges durch die Anwen- dung des neuen Heilmittels hervorgerufen worden war. Ob die Dauerwirkung des Präparates eine vollkommene sei, lasse sich noch nicht sagen, da deren Beurteilung mindestens zwei bis drei Jahre erfordere; eS sei jedoch zu hoffen, daß das Präparat nicht nur eine prompte, sondern auch eine dauernde Wirkung entfalte. Die Deutsche Antarktische Expedition, die unter Leitung von W. Filchner zurzeit auf einer Vor- und Probc-Expedition nach dem Norden begrijfen ist, hat nach direkten Nachrichten vom Hauptschiff »SeoluS" den Hafen von Tromsö erreicht. Acht Tage vorher hatten bereits zwei Teilnehmer der Expedition auf dem Dampfer.Blücher' Hat diese Taktik der fortschreitenden Selbsterniedrigung sich etwa durch große praktische Erfolge bezahlt gemacht? Nicht ein- mal das l ' Vergeblich sucht man in der Kolbschen Schrift nach der Auf- zählung der großen praktischen Errungenschaften, die diese Politik 'dem Proletariat gebracht hat. Nur ein Erfolg wird immer und immer triumphierend hervorgehoben: „Durch die Taktik der Sozialdemokratie hat das mit allen Wassern gewaschene Zentrum die größte und schwerste Niederlage erreicht, die man ihm zufügen konnte, es wurde politisch völlig schachmatt gesetzt."(S. 18.) Das heißt, die Sozialdemokratie hat das Zentivim verhindert, Regierungspartei zu werden; sie hat es den Nationalliberalen erspart, sich mit dem Zentrum zu verbünden, um Regierungspartei zu bleiben; sie hat das Zentrum für die Regierung unv die Nationalliberalen entbehrlich gemacht, indem sie selbst ihnen jene Dienste leistete, die sie beanspruchten. Ist das wirklich die Aufgabe der Sozialdemokratie? Sicher ist heute das Zentrum unser gefährlichster Feind, aber nicht wegen des Einflusses, den es auf die Regierungen, sondern wegen des Einflusses, den es auf die arbeitenden Volksmassen übt. Das Zentrum ist die einzige bürgerliche Partei, die heute in Deutschland noch über einen namhaften An- hang aus Arbeiterkreisen verfügt. Ihm diesen Anhang zu ent- reißen, bildet unsere wichtigste Aufgabe. Das ist aber sehr schwer dort, wo das Zentrum in der Opposition gegen die Regierung steht. Die Klassenlage des Proletariats treibt dieses stets in die Opposi- tion gegen jede bürgerliche Regierung, weil jede die Aufgabe hat, das Proletariat niederzuhalten. Als Oppositionspartei ist das Zentrum groß und stark geworden und hat es seine Macht über die Gemüter der Arbeiter erlangt. Diese Macht muß es rasch ver- lieren, wenn es Regierungspartei wird und die Mitschuld an allem Steuerdruck, Polizeidruck und sonstigen Schönheiten des bestehenden Regimes übernimmt. Sicher wollen und müssen wir trachten, das Zentrum lahm- zulegen, aber wir wollen dies erreichen durch seine Ueberwindung bei den Wsthlen, indem wir ihm die Blassen abspenstig machen, nicht durch Intrigen bei und mit der Regierung. Wir haben das Zentrum»politisch schachmatt" zu setzen davurch, daß wir es an Arbeiterfreundlichkeit und demokratischem Empfinden, nicht da- durch, daß wir es an Regierungsfreundlichkeit und monarchischem Empfinden übertreffen. Die Wahrscheinlichkeit, daß wir durch energische Betonung unserer Forderungen die Nationalliberalen in die Arme des Zen- trums treiben, besteht allerdings, aber wo soll darin eine Gefahr für uns liegen? Nichts könnte Zentrum und Nationalliberale vor ihren Wählern gründlicher kompromittieren, als ein Bündnis beider. Es müßte auch dem Vertrauensseligsten ihrer Anhänger die Augen darüber öffnen, haß alle ihre Redensarten hier von Religion, dort von Kultur und Fortschritt keinen Schuß Pulver wert sind, daß sich dahinter nichts birgt, als die nackte Gier nach Ausbeutung der Staatsgewalt zu ihren Sonderzwecken. Im Jahre der Borromäusenzyklika ein Großblock von Zentrum mit Nationalliberalen I Wer den Zentrumsturm gesprengt sehen will, muß dies Ereignis herbeiführen. Es ist das beste Mittel, das Zentrum politisch schachmatt zu setzen— freilich zunächst nur bei den Wählern, nicht bei den Regierungen. Unsere badische Fraktion sieht aber nur die Rückwirkung des Blocks auf die Regie- rung und glaubt daher, die höchste staatsmännische Weisheit zu entwickeln, wenn sie allen ihren Grundsätzen ins Gesicht schlägt und die Einheit der Partei gefährdet, nur um zu verhindern, daß Nationalliberale und Zentrum sich durch ihre Paarung prosti- tuieren. Kolb kommt sich vielleicht wie eine zweite Judith vor, wenn er sich dem nationalliberalen Holofernes hingibt, um das badische Bethulien zu retten. Aber er schlägt diesem Holofernes nicht den Kopf ab, sondern bewilligt ihm das Budget. Aus gleichen Erwägungen wie unsere badischen Abgeordneten haben die Freisinnigen im Reich den Bund mit den Konservativen geschlossen; auch nur, um das Zentrum bei der Regierung und den Konservativen„auszuschalten" und„matt zu setzen". Man weiß, wie sehr den Freisinn diese Paarung zwischen„Karpfen und Kaninchen" kompromittierte. Er gewann die vorübergehende und nichtssagende Gunst der Regierung, aber auch die dauernde und nachdrückliche Mißgunst der demokratischen Volksmassen, die sich versucht, von Tromsö auS nach Norden weiter vorzugehen, um in der Advent-Bai das GroS der Expedition zu erwarten. Eine Landung auf Spitzbergen erwies sich für sie indes als ganz undurchführbar, da die Eisverhältnisse in diesem Jahre dort außerordentlich ungünstig sind, während zu anderer Zeit sogar die großen Touristendainpser ohne jede Schwierigkeit in die Fjorde Spitzbergens einlaufen konnten. Schon unter 73'/, Grad begegnete der.Blücher' den ersten losen Schollen, während sich in der Regel das Eis noch nördlich von Spitzbergen, etwa bei 89'/, Grad, hält. Diese un- gewöhnlichen Eisverhältnisse dürften ihren Grund darin haben, daß sich zwischen dem Franz Josef- Land und Spitzbergen im letzten Winter viel Jungeis gebildet hat, das nun durch anhaltende widrige Winde nach Südwesten um die Südspitze Spitzbergens herumgetrieben wurde und sich als ein stellen- weise vis 139 Kilometer breiter Gürtel um das Siidland der Hauptinsel legte. Hierdurch wird natürlich die Einfahrt in die dortigen Buchten Hornsund, Bellsund und Eisfjord versperrt. Bor der letzteren lag ein nur wenige Seemeilen breiter Streifen, während die Bucht im Innern eisfrei zu sein schien. Bereits bei der Rück- fahrt des.Blücher" nach Tromsö ließ sich beobachten, daß der Rand des zusammengeschobenen EiseS weiter westlich lag als auf der zwei Tage vorher erfolgten Hinreise. Es läßt sich danach erwarten, daß das Eis von der Küste nach Westen abgedrängt wird und ein wachsender Streifen eisfreien Wassers eine Annäherung an Spitzbergen in nächster Zeit ermöglicht. Diese Annahme wird durch Mitteilungen inzwischen in Tromsö eingelaufener Dampfer unterstützt, die in den Gewässern Spitzbergens geweilt und bereits lockeres Scholleneis angetroffen hatten, soi daß ein Durchkommen ohne große Mühe möglich war. l Für die Expeditioß ergab sich a»S alledem die Notwendigkeit, sämtliche Teilnehmer und die gesamte Ausrüstung auf dem Dampfer „AeoluS" des Internationalen Geologen-Kongresses nach Spitzbergen zu befördern. Bei dem hierdurch hervorgerufenen Platzmangel mußte man davon Abstand nehmen, die beiden Ponnics mit an Bord zu nehmen, die der.Blücher' mitgenommen hatte. So sind nun die Leute der Expedition gezwungen, die schwerbelasteten Schlitten selbst zu ziehen. Die Ausrüstung der Expedition besteht aus 2 Schlitten, 39 Kisten und Ballen Proviant, aus Schlafsäcken, Zelten, Waffen, Skiern, FeuerungSmaterial und den zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten. Am 39. Juli, abends 0 Uhr, hat der»AeoluS' die Fahrt nach Spitzbergen angetreten. Die Geistesstörungen bei den Juden. Unter diesem Titel hat jüngst Dr. Max Sichel ein fesselndes Werk veröffentlicht, aus dessen statistischen Aufstellungen hervorgeht, daß in Deutschland die Geistes- krankheiten bei den Juden doppelt so häufig auftreten als bei der übrigen Bevölkerung. Denn unter den im Jahre 1998 in öffentlichen und privaten Irrenanstalten verpflegten 116 999 Personen befanden sich 2766 Juden--- 2,33 Prozent, während ihr Verhältnis zur Ge- samtbcvölkerung nur 1 Prozent beträgt. Auch in der Zeit des Aus- tretens der geistigen Störung finden sich Unterschiede zwischen jüdischer und nichtjüdischer Bevölkerung. Bei dieser ist erst das vierte Jahrzehnt, bei jener das dritte besonders gefährdet. Gemäß der Lebens- Verhältnisse und Sitten sind einige Geisteskrankheiten bei ihnen zu völliger Nichtachtung gesteigert hätte, wenn das Blockexperiment auch nur ein halbes Jahr länger dauerte. Aber zwischen Freisinnigen und Konservativen bestehen nochj mehr Berührungspunkte als zwischen Nationalliberalen und Sozial- demokraten. Jene beiden Parteien sind Parteien Besitzender, die von der Ausbeutung des Proletariats leben. Hier dagegen sollten Ausbeuter und Ausgebeutete in schönster Harmonie zusammen� stehen. Das ist nur möglich, wenn die Sozialdemokraten alle? auf-, geben, was sie zu Vertretern des proletarischen Klassenkampfe? macht. In der Tat ist es den badischen Nationalliberalen gelungen« die badische Fraktion unserer Partei völlig auf ihr Nweau herab« zudrücken. Die„Kölnische Zeitung" betont, „daß die Sozialdemokratie bei Beratung des Gesetzentwurfes über die Gemeindeverfassung große Opfer gebracht hat...« Die Nationalliberalen sind in den letzten sieben Monaten um kein Jota nach links abgerückt, geschwankt haben lediglich die Sozialdemokraterl." Die Sozialdemokraten schwankender als die Fraktion.Drehscheibe"! Im„Berliner Tageblatt" wird von einem badischen liberalen Abgeordneten unsere badische Fraktion gerühmt, weil ihr„Umsturz" der Art sei, daß der badische Thronfolger „sich auf die Seite des„Umsturzes" stellte und die Sozial» demokratie mit einem befreienden Nucke den Nachweis lieferte» daß in ihr die gleichen staatserhaltenden Ten- den zen liegen, die die Reaktionäre in Erbpacht zu haben glaubten"(Leitartikel vom 2. August). Das sind die„positiven" Ergebnisse des sozialdemokratisch- nationalliberalen Grotzblocks! Der Block, den wir brauchen, den wir mit vollster Kraft an« streben müssen, das ist ein Block ganz anderer Art. Es ist der Block des gesamten Proletariats; die Loslösung aller Proletarier, die noch dem Zentrum oder dem Liberalismus nach- laufen, von diesen Parteien, ihre Vereinigung unter jmsereo Fahne. Je energischer und erfolgreicher wir diese Blockpolitik betreiben. um so stärker werden wir sein, um so mehr Konzesstonen werden wir den herrschenden Klassen abringen können, um so mehr wahr« hast positive Arbeit werden wir leisten. Die badische Blockpolitik führt dagegen dahin, den proletarischen Block zu sprengen. Sie bricht die Disziplin der Partei, um das Recht zu bekommen auf Verleugnung der Grundsätze der Partei durch eine Politik, die nicht einmal Augenblickserfolge erzielt, die der Rede wert wären, und die agitatorische Kraft unserer Partei zur Gewinnung der uns noch fernstehenden proletarischen Massen schließlich völlig lahmlegen muß. Jene Blockpolitik, die den Disziplinbruch entschuldigen solh ist noch schlimmer als der Disziplinbruch selbst, Huö der Partei. Die vlidijHe Großblockpolitik. In einem Artikel in der.Mainbrücke" beschäftigt sich der Generalsekretär der badischen nationalliberalen Partei, Rechtsanwalt Thorbecke- Karlsruhe, mit der Großblockpolitik, die er gegen nationalliberale Kritiker in einer Weise verteidigt, die auch für Sozialdemokraten interessant ist. Er führt folgendes aus: »Politische Konstellationen soll man beurteilen nach dem, was sie geleistet haben. Parlamentarische Konstellationen sollen aber auch nach ihrer Einzel- und Kleinarbeit eingeschätzt werden. Die Kritik hat ein Recht, hier einzusetzen.... Wo bleibt die ver- nichtende Kritik an den Arbeiten deS.Großblocks"? Man kann sie nicht geben, da sie im höchsten Grade ungerecht wäre. Zuerst sollte doch — wenn die Sache wirklich so schlecht ist, wie sie hingestellt wird— die Untersuchung einsetzen, ob die uationalliberale Fraktion der badischen Zweiten Kammer nicht hier oder dort von ihrem Programm abgewichen ist. Man suche I Man wird aber nichts finden. Dann mögen die vom Großblock gemachten Gesetze nach ihrem Radikalismus durchgesehen werden. Was ist da auszuspähen? Etwa bei der Gemeinde- und Städteordnungsresorm die Bei- tchaltung des Dreiklassensystems bei den Gemeindewahlen, oder die Milderung der Klasseneinteilung unter Einführung seltener, und zwar die organischen Psychosen, die durch Intoxikation (Vergiftung) entstehen, die Paralyse und der Alkoholwahnsinn. Doch dort, wo die Juden mehr und mehr sich den allgemeinen Lebens- gewohnheiten angepaßt haben, werden auch diese häufiger. Da die keimverderbende Wirkung des Alkohols bisher ausfiel, ist auch die durch Keimschädigung entstehende Epilepsie seltener als anderswo. Auch die geringere Kriminalität der Juden ist in letzter Linie auf Alkohol- temperenz zurückzuführen. ES fehlen die Delikte, die unter Alkoholwirkung begangen zu werden Pflegen, während die Vergehen gegen das Vermögen überwiegen. Eine spezifisch jüdische Geisteskrankheit scheint die sogenannte amaurotische Idiotie zu sein. Diese numerisch seltene Krankheit besteht darin, daß mehrere Mit- glieder einer Familie blind geboren werden und zeitlebens schwach- sinnig bleiben. Sie entsteht durch Inzucht. Auch Selbstmord al» Ausfluß von Psychose oder Minderwertigkeit ist bei den Juden häusiger. Ein Teilsymptom jener Furcht vor Versolgungen ist auch das von dem bekannten Nervenarzt Professor Oppenheim bei russischen Juden häufig beobachtete Bild der Nosophobie, das ist das Leiden und die Furcht vor Krankheiten, die eingebildet werden. Notizen. --- Kunstavend. Zugnnstcn des Fonds für ein deutsche» eine-Denkmal veranstalten Armin Wassermann vom Berliner heater und Hilde Laßwitz vom Intimen Theater, Nürnberg. Dienstag, den 16. August, 8 Uhr, im Salon Cassirer einen Vortrags« abend. — Im Zeichen der Fe st spiele. An allen möglichen Orten hat man jetzl den Drang in sich entdeckt, ein lokales Festspiel zu veranstalten. In letzter Zeit macht man besonders in patriotischen Festspielen. So wurde im Frühling dieses Jahre« in Chorin ein Spiel aufgeführt, das weiter nichts als eine arge Verhimnielung deS Hohenzollernbauses war, dafür hatte man sich aber auch den Prinzen Wilhelm als Protektor leisten können. Jetzt kommt die Nachricht, daß auf dem„Licgnitzer Schlachtfelde' zum 139. Gedenktage der blutigen Schlacht ebenfalls ein patriotisches Festspiel aufgeführt werden soll und zwar auf„der Stelle, wo Friedrich der Große die Schlacht leitete'. Der Kaiser hat bereits die Genehmiaung zur Auf- sührung erteilt. Der Verfasser des Soldatenstückes ist Herr Paul arm«, politischer Redakteur am—»Berliner Tageblatt". — Der ä l t e st e Baum Deutschlands dürfte nach einer Mitteilung der„Natur" ein Eibenbaum sein, der in der Ortschaft Krombach im Lausitzer Gebirge unweit von Zittau steht. Er hat 3,89 Meter Stammumfang und ist auf 2999 Jahre zu schätzen. — Die Bewegung des Nordpols. Der Nordpol, um den so viele Soldaten der Wissenschaft ihr Leben opferten, ehe eS Peary gelang, das Ziel zu erreichen, ist bekanntlich in Wirklichkeit nicht ein starrer Punkt. Auch er bewegt sich nach gewissen, noch un- bekannten Gesetzen infolge von dauernden Schwankungen der Erd- achse, oder besser als Folge der Verlegung der Drehungsachse der Erde im Erdkörper. Im vergangenen Jahre ist die Abweichung, wie die neuesten Berechnungen ergeben haben, besonders groß ge- wesen; sie betrug 9,4 Grad von der mittleren Polhöhe» V. h. der Nordpol hatte sich um 12 Meter bewegt, der Verhältniswahl In Gemeinden mit über 2000 Einwohnern? Auch bei dem„Schulgesetz" ist nichts zu entdecken. Oder sollte die Verhinderung der Beseitigung der Staatshoheit über die Schule und ihrer seit über 30 Jahren bestehenden Simultanität — beides versuchte die Rechte des Landtages auf indirektem Wege zwar langsam, aber sicher zu beseitigen— ein Ausfluß radi- kalen Einflusses durch die Sozialdemokratie sein? Und nehmen wir die Novelle zum Einkommen« und V e r m o g e n s st e u e r g e s e tz, bei der die Rechte— unter dem Schein besonderer Mittelstandsfrenndlichkeit eine Schädigung und ungerechte Belastung unserer Industrie versuchte— die nur durch das Znsammenhalten der gesamten Linken verhindert wurde, wobei doch den Einkommen biskzu 3000 M. große Erleichterungen gewährt wurden, liegt hier eine Radikalisierung unserer Gesetz- fe b u n g vor? NeinI Nur ein Fortschreiten in alten, eit Jahrzehnten begangenen Bahnen, das in Einzel« fällen ruhig ein„gemäßigtes" genannt werden darf, und ein Hören auf Wünsche der Wählerschaft, die auf- zuhalten nur ein Gewinn und willkommener A g i t a ti o n s« st off für die Sozialdemokratie gewesen wäre. Was ist aber für eine Partei richtiger: sich den in den Zeitanschauungen der Bevölkerung liegenden Forderungen zugänglich machen, oder bei einer auS den Motiven theoretisch wohl verständlichen sogenannten Festigkeit von diesen Forderungen über den Haufen gerannt werden? Dem, der Realpolittk treiben will, fällt die Beantwortung dieser Frage nicht schwer. ES ist allerdings leichter, vom hohen Richtersiuhl herab die Freunde in Baden— die gegenüber der überwiegenden Mehrheit der deutschen Einzelstaaten das Verdienst für sich in Anspruch nehmen können, daß bei ihnen durch ihre Politik konservativ- bündlerisch-klerikale Bestrebungen nicht die Oberhand gewannen— einseitig zu kritisieren, statt auch nur den Versuch zu machen, sich in die Tatsachen der badischen Politik einzuarbeiten. Wer in der Beurteilung gerecht sein will, der muß zum mindesten— ohne sich dabei irgend einer Ueberhebung deS„GroßblockS" schuldig zu machen— das anerkennen, was mit diesem politischen Gebilde an praktischer Arbeit im liberalen Sinne geleistet werden konnte.... In jener und in dieser Frage find eS aber keine jungliberalen Stimmen, die sich erheben. Es kommen hier die Gesamtanschauungen der badischen Nationalliberalen Partei zum Ausdruck, die wohl alt- und jungliberale Organisationen, aber nur eine nationalliberale Politik kennt. Wenn ich aus ihr von unserem Standpunkte für unsere Partei das Fazit ziehe— und das ist doch wohl das Richtige — und dabei auch die allgemeinen Interessen deS Landes in ihrer vollen Bedeutung und Schwere in die Wagschale werfe, so kann ich in ihr nicht nur einen Vorteil für die liberale Entwickclung Badens, sondern auch ein Festhalten unserer Partei an dem alten Grundsatz des Ausgleichs, der sich allerdings insofern gegen früher unterscheidet, als er im G r u n d t o n e n t s ch i e d e n liberal ist, ohne dabei aber den praktischen Blick zu verlieren und eine Stellung- nähme erblicken, welche die Nationalliberale Partei zur ausschlag- gebenden machte, da sie da« Zentrum der Mehrheits- b i l d u n g war. In dieser Tatsache kommt aber den außer- badischen nationalliberalen Zweiflern ihrer Existenzberechtigung als selbständige nationalliberale Partei gegenüber ihrer politischen Notwendigkeit aufs schärfste zum Ausdruck, und darin liegt diesen Persönlichkeiten gegenüber die beste Rechtfertigung ihrer Politik." Diese Ausführungen zeigen, daß die Nationalliberalen aus- schließlich ihre Politik getrieben und den Sozialdemokraten nicht daS gering st e Zugeständnis gemacht haben. Damit wollen wir— die polemischen Eigenheit«! unserer badischen Kollegen mahnen zur Vorficht— ein Urteil über den Wert der Gesetze hier nicht abgeben. Aber das eine geht klar daraus hervor: irgend ein Entgegenkommen und Zugeständnis der Sozialdemokratie war völlig überflüssig, denn nationalliberale Politik hätten die Nationalliberalen doch auf jeden Fall treiben müssen. Die »Erfolge", auf die unsere badischen Genossen so stolz find, wären zu haben gewesen auch ohne Budgetbewilligung, Hofgängerei und Disziplinbruch. Selbst dem Opportunismus, wenn er nur in den Grenzen der politischen Vernunft bleibt, müßten solche sozialdemo- tratische Opfer für nationallibcrale Politik zu groß erscheinen. Die Stuttgarter Genosse» gegen die DiSziplinbrechrr. Stuttgart, 12. August. sPrivatdepesche des„Vorwärts".) Eine stark besuchte Parteiversammlung deS sozialdemokratischen Vereins Stuttgart beschäftigte sich am Donnerstagabend mit dem Parteitag in Magdeburg und mit der badischen Angelegenheit. Der Referent, Parteisekretär Bulmer, verurteilte scharf die Haltung der badischen Fraktion. Der Vorfitzende We st meyer brachte fol- gende Resolution ein: Die Versammlung des sozialdemokratischen Vereins Stuttgart hält nach wie vor fest an den Grundanschauungen, die in der Re- solution zur Budgetbewilligung, beschlossen in der Versammlung am 23. August 1003, und in der Resolution zur Hofgängerei, be- schlössen am 13. August 1000, niedergelegt sind. (Diese beiden Resolutionen wenden sich scharf gegen die Budgetbewilligung der württembergiichen Landtagsfraktion und ihre Hosgängerei.) Die Versammlung erachtet die Zustimmung badischer sozial- demokratischer Landtagsabgeordneter zum Budget und ihre Hof- gängerei als einen groben Verstoß gegen die prinzipielle Stellung der Sozialdemokratie zum Klassenstaat. Dieser Verstoß gegen unsere Grundsätze wird noch verschärft durch die bewußte Nicht- achtung der ParteitagSbeschlüsse. Die Versammlung verurteilt entschieden diesen Angriff auf die grundsätzliche und organisa« torische Einheit der Partei. Sie fordert vom Parteitag in Magdeburg, daß er der Parteidisziplin, zu der jeder Parteigenosse verpflichtet ist, ohne Rücksicht auf die Person Geltung verschafft. Sie fordert ferner, daß der Parteitag die Einheit der Partei auf dem Boden deS Programms und der ParteitagSbeschlüsse erhält und befestigt. In der Diskusfion bekämpfte Reichstagsabgeordneter Hilden- Brand in etwa einstündiger Rede die Resolution. Man müsse dem Parteitag daS Urteil überlassen. Ihm antwortete Dr. D u n ck e r. Die Resolution wurde sodann gegen wenige Stimmen angenommen. Ebenso fand eine Resolution Annahme, die sich gegen die ungenügende Berichterstattung durch die »Schwäbische Tagwacht" wendet. Die Parteiversammlung in Göppingen nahm nach einem Referat de« Landtagsabgeordneten Kinkel gleichfalls eine scharfe Res olntion gegen die Budgetbewilligung und Hofgängerei der badischen Fraktion mit überaus großer Mehrheit an._ Pfälzische Genossen gegen die Bubgetbewilligung. Auf der KreiSaeneralversammlung für den S. pfälzischen ReichStagSwahlkreiS— Kaiserslautern—. die von 32 Delegierten besucht war, wies der Tätigkeitsbericht de» vor. standes die Neugründung einer Ortsgruppe nach. Die Entwicke- lung gehe nur langsam vorwärts infolge des zu einem großen Teile bäuerlichen Charakters des Kreises. Genosse Landtagsabgeordneter Ho ff mann referierte über:„Der bayerische Parteitag zu Erlangen". Ueber den deutschen Parteitag sprach Genosse Landtagsabgeordneter Klement. Zur badtschen Budget- bewilligung bemerkte er. von den badischen Genossen seien bi» jetzt zu ihrer Haltung nur Scheingründe vorgebracht worden. Da noch ckeine Klarheit geschaffen sei, soll« man eine abwartende Stellung einnehmen. Bis jetzt sehe er keinen Grund, der den Badensern ihr Verhalten rechtfertigen könnte; jedoch könne man nicht so weit gehen und einen Ausschluß verlangen. Wa» die Hofgüngerei be. trifft, so hätten die badischcn Genossen Rücksicht auf die Gesamt- p irtei nehmen müssen; ein gehöriger Rüffel sei hier wohl am Platzx... Ueber«ine die Bubgetbewilligung und die Hofgängerei verurteilend: Resolution entspann sich eine längere Debatte. Loeslnex wollte die Stelle, daß die Zustimmung ohne stich, haltigen Grund erfolgt sei, gestrichen haben, man solle erst die Genossen hören. Die Hofgängerei sei in der Form anders, als an. genommen werde, man solle das Urteil dem Parteitag überlassen. Dagegen wendete sich Grab, während Kunz e-Kirchheimbolanden Zoellner zustimmt.— Menge dagegen verurteilt die badischen Abgeordneten scharf. Landtagsabgeordneter Hoffmann führte aus: Was die Hofgängerei betrifft, so erinnere er bloß an Oesterreich, das im Gerüche stehe, revisionistisch zu sein. Dort habe unser Ge- nosse als Vizepräsident die höfischen Verpflichtungen mitgemacht und die Parteigenossen hätten dies einmütig verurteilt. Bei der Budgetbewilligung sei der schwache Punkt, daß man erst dagegen und dann dafür war. Man könnte die Zustimmung verstehen— wenn man sie auch nicht billigt—, wenn die Fraktion von vorn» herein auf Grund der Blockpolitik und der Erfolge dafür gewesen wäre. Wer nicht die eigenartige Lage in Baden, nicht die Erfolge, sondern nur die Tatsache, daß ein Minister eine höfliche Bemer- kung macht— was auch anderswärts schon vorgekommen ist—, habe die Genossen zu ihrer Haltung bestimmt. Und darin liege eben der schwache Punkt.— Merck wendet sich gegen Bewilligung und Hofgang. In demselben Lande, wo Bodman Minister ist, hungere man die Arbeiter durch den berüchtigten Arbeitsnachweis aus. ohne daß die Regierung die Unternehmer behellige.— Zoellner erklärt, wenn man das Präsidium annehme, müsse man auch die höfischen Verpflichtungen erfüllen. Uebrigens sei die Erklärung der 36 in Nürnberg zu beachten.— H o f f- mann wendet sich nochmals gegen Zoellner. Dieser übersehe die Hauptsache, daß die Errungenschaften schon feststanden, als man noch gewillt war, gegen das Budget zu stimmen. ES bleibt also die Tatsache, daß die höfliche Rede des Ministers bestimmend war. Auch bezüglich der Pflichten des Präfidiums sei Zoellner im Irr. tum. Ez sei dies eine Gepflogenheit, die sich nach und nach ein. gebürgert habe.— B a n z e r- Kirchheimbolanden ist für die Re- solution.— Menge wendet sich nochmals scharf gegen die Be- willigung und gegen die Ausführungen Zoellners. Wenn die Er- klärung der 66 in Nürnberg Gültigkeit haben soll, dann reiße die Disziplinlosigkeit ein. Dann könne auch der Gautag einen Beschluß fassen und jeder Wahlkreis könne machen was er wolle.— Landtagsabgeordneter Klement wendet sich im Schlußwort ebenfalls gegen Zoellner. Dessen Auffassung von persönlichen Verpflich- tungen bei Uebernahme des Präsidiums sei irrig. Sie fei weder durch die Verfassung, noch durch die Geschäftsordnung begründet. Die Resolution wurde sodann mit 30 gegen 2 Stimmen ange. no Minen. Sie lautet: „Die Wahlkreiskonferenz.... verurteilt die Zustimmung der badischen Landtagsfraktion zum Budget, die ohne jeden stich- haltigen Grund erfolgte, auf das allerentschiedenste, ebenso die Hofgängerei. Die Wahlkreiskonferenz ist nach wie vor der Ueberzeugung. daß die Vorbedingungen zu dauernden Erfolgen der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung nur in unerschütterlichem Festhalten an den Grundsätzen der Partei und Unterordnung aller Partei. Mitglieder unter die Beschlüsse der höchsten Parteiinstanzen be- gründet sind.� Ausgehend von diesen Grundsätzen erwartet die Wahlkreis- konferenz vom deutschen Parteitag in Magdeburg, daß er Mittel und Wege finden wird, um derartige willkürliche Verstöße gegen die Parteidisziplin, wie sie die badische LandtagSftaktion be. gangen hat, zu verhindern._ Gegen Budgetbewilligung und H-fgängerei. In der W a n d S b e k e r Parteiverfammluna sprach am DienS- taaabend Genosse Schaumburg. Hamburg über„Die t a k t i- scheu Differenzen in derSozialdemokrotie", worauf einstimmig folgende Resolutton angenommen wurde: „Die Versammlung erblickt in dem Verhalten der badischen LandtagSfraltion betr. die Budgetbewilligung einen schweren Disziplinbruch, dem im Interesse der Einigkeit und Geschlossenheit der Pattei entschieden entgegengetreten werden muß. Die Ver- sammlung erwartet von dem Patteitag in Magdeburg, daß in dieser Richtung Beschlüsse gesaht werden, die solchem Verhalten ein für allemal ein Ende bereiten. Ueber die alberne Hofgängerei, die selbst bei ehrlichen bllrger- lichen Demokraten ein Gefühl der Verachtung ausgelöst hat. viele Worte zu verlieren, hieße die Partei beleidigen. Glaubt jemand zu Hofe gehen zu müssen, so wende er sich einer anderen Partei zu. DaS Ehrenschild der Partei darf durch solche Dinge nicht besudelt werden." In Brandenburg nahm eine Parteiversammlung gegen S Stimmen folgende Resolutton an: „Der Brandenburger Wahlverein mißbilligt die Be« willigung de» Staatsbudgets durch die Mehrheit unserer badischen LandtagSfraltion und ihre Teilnahme an höfischen Kundgebungen aufS schärfste, da er in diesen Handlungen Verstöße gegen die PatteidiSziplin und gegen die demokrattsch-republikanischen Grund« sätze der Pattei erblickt. Die Versammlung erwartet vom Magde» burger Parteitag eine entschiedene Stellungnahme gegenüber diesen Vorkommnissen."_ Zum Patteitag. Die Patteiversammlung de« 16. sächsischen Reichstag»- Wahlkreises(Chemnitz) beschäftigte sich am Donnerstag mit dem Magdeburger Parteitag. Nach einem Referat des Genossen Heil- mann wurde beschlossen: Der Parteitag wolle beschließen, die badische Budget- bewilligung nicht als Punkt S deS BorstandSberichlS, sondern als Punkt? der Tagesordnung nach der preußischen Wahlrecht«- ftage, der ReichSverstcherungSordnung und dem Genossenschaft«- wesen zu erörtern._ \ Gemcindewahlsiege. AuS Offenbach(Hessen) wird berichtet: Bei deu Gemeinde- Wahlen in Bieber und Oppertshausen find in der dritten Klasse ausschließlich Sozialdemokraten gewählt worden und auch in Dreieichenheim besteht die Mehrzahl der gewählten Gemeinde- Vertreter aus Sozialdemokraten. Insgesamt find von 33 Gemeinde- vertretersitzen, die an neun Orten durch Neuwahlen zu besetzen waren, 18 Sozialdemokraten gewählt worden und teilweise gelang es den bürgerlichen Parteien nur mit größter Mühe, ihren Kandidaten eine knappe Mehrheit zu sichern._ Hua Induftric und bandet Ans dem Wege zum Elektrizitätstrust. Die königliche Bergwerksdirektton Saarbrücken geht nach der „K. Ztg." mit dem Plane um. ihre Zentralen als BersorgungSstellen für einen großen Teil deS mittelrheinischen Gebietes mit eleltrischer Kraft und mit Licht auszubauen. DaS Zwischenglied soll dabei die Allgemeine ElettttzitätS-Gesellschaft sein. Der Vertrag lautet dahin, daß die Allgemeine ElettttzitätS-Gesellschaft unter der Voraussetzung, daß ein entsprechender Stromverbrauch zu erwarten steht, eine StromvettriebSgesellschast in Saarbrücken gründet, durch die dann der Bau der Leitungen erfolgt. Man verspricht flch durch diesen Plan eine Versorgungsmöglichkeit für einen großen Teil der südwestlichen Rheinprovinz, der anstoßenden Teile der Pfalz und des Reichslandes, im Radius von un« gefähr 80—100 Kilometer um Saarbrücken. An die beteiligten Städte und Kreise sollen schon in den nächsten Tagen die Angebote auf Stromlieferung gehen. Es werden zwei Arten der Versorgung vorgeschlagen. Die Städte und Kresse können Großabnehmer von elektttscher Energie werden, sie können aber auch unter bestimmten Bedingungen in Form«ine» KonzesflonSvettrage« der Strom- vertriebsgesellschaft da« Gebiet zur Versorgung überlassen. ES ist ohne weitere« anzunehmen, daß durch diesen großzügigen Plan, der durchaus in da« rathenausche System paßt, in dem in Frage kommenden Gebiete eine verbilligung und Ausbreitung der Elektrizität möglich wird. Da« Projekt ist nach zwei Seiten inter« essant. Einmal deswegen, weil der Saarfiskus sich damit beschäftigt, seine elektrischen Werkzentralen auch für Private nutzbar zu nur an die Existenz deS Rheinifch-Westfälifchen ElekftszttätSwerkS er» innert, das durch StinneS in Anlehnung an feine montanindustriellen Unternehmungen gebaut worden ist, und im ganzen rheinisch-west- fälischen Industriegebiet seine Abnehmer hat. Derselben Art sind auch die Pläne, die Grubengase, die heute nur zu einem Teile sür Leucht- und Heizzwecke benutzt werden, zu zenttalisieren und dann für kommunale und private Versorgung bereit zu stellen. Be- dauerlich bleibt bei dem Plane, daß der stromabgebende königliche Saarfiskus mit den abnehmenden Kreisen und Kam- munen nicht direkt in Verbindung tritt. Nach dem jetzigen Plane bleibt ein„anständiger" Zivischengewinn bei der A. E-G. hängen. Mit dieser neuen StromversorgiingSgesellschaft, und dies ist das zweite beachtens« werte Moment bei der Gründung, ist wieder ein Stück des Planes der A. E.-G. verwirklicht, den Rathenau vor einiger Zeit einmal in einem Vortrage ausdrückte: die Kraftzentralen werden sich, soweit sie heute kleinere Bezirke versorgen, in reine Vetteilungsstationen um- wandeln, welche an den günsttgsten Stellen sür die Kraftproduktton gelegen, ganze Länder mit Elektrizität befruchten. Es sei hierbei auch daran erinnett, daß die jetzigen VerschmelzungS- transaklionen mit der Aktiengesellschaft vorm. Boese u. Co. dieselben Absichten als Grundlage haben. Die der Boese-Gesellschaft gehörigen Elektrizitätswerke in Pommern: Greifenhagen, Gollnow, Altdamm und Kammin, werden durch die Allgemeine ElektrizitätS-Gesellschast aufgesaugt werden. Diese hat bei Eberswalde schon ein riesiges Elektrizitätswerk gebaut, das später auch die Kraftzentrale für die vier Absatzgebiete der heute noch selbständig Elektrizität erzeugenden Boese-Werke wird. So arbeitet die Allgemeine ElektrizitätS-Gesellschast systemattsch an allen Ecken und Enden auf den deutschen Elekttotrust hin. Erst vor wenigen Tagen die Verschmelzung über die Schweizer Bank für Elektrounternehmungen, einem A. E.-G.» Tochterunter- nehmen, mit dem Lahmeyerinstitut, daS ebenfalls nur noch Finanzierungbetrieb für elektrische Geschäfte war, dann der Auf- saugungsprozeß der Boese- A.-G., und jetzt der großzügige Plan der Großkraftversorgung im Saargebiet, mit Hilfe des preußischen Staates. Es geht rasch vorwärts zum deutschen ElektrizstätStrustl Zur Fleischtenerung in Wie«. Infolge der rapid steigenden Fleischpreise forderte der Wiener Stadtrat telegraphisch den zurzeit in Tirol weilenden Handels- minister Weißkirchner auf. sofort ein zeitliches Ausfuhrverbot für Fleisch und Schlachtvieh zu erwirken. Die meisten Blätter greifen heute die Regierung heftig an, weil fie sich gegenüber der neuerlichen exorbitanten Steigerung der Fleischpreise in Wien vollkommen passiv verhält. Die Fleischhauer verlangen ein Ausfuhrverbot für Bieh, welches trotz vollkommen unzulänglichen Austriebes auf den Wiener Markt noch immer massenhaft nach dem Auslande expottiett wird; sie verlangen ferner eine beträchtliche Erhöhung der Fleischeinsuhr aus den Balkanländern. Die Regierung dentt weder an die eine noch an die andere Maßregel, da da« allein herrschende Agratterwm keine von beiden zugeben würde.— Genau wie bei uns l Der Fleischmangel.„Wenn in drei Monaten die Ochsen wieder zu kaufen sind, wird der Laden wieder geöffnet I'— Also schreibt ein Metzgermeister in Regensburg an seinen seit einigen Tagen ge- schlossenen Laden und beleuchtet damit die traurige Lage deS Fleisch- markteS im Reiche. GuteS Papiergeschäft. Die Ammendorfer Papierfabrik setzte ihre Dividende von 12 Proz. auf 22 Proz. herauf. Die Börse hatte den KurS, der vor einem Jahre nicht viel über 200 Proz. notierte, auf fast 820 Proz. heraufgetrieben. Luch für daS laufende Geschäfts- jähr find nach dem Berichte des Vorstandes die Ausfichten als gut zu bezeichnen. Noch«in Opfer der Niederdenffchen Bank. Nachdem alle Sanierungsversuche gescheitert find, Hai die Verwaltung der Dort- munder Brauhaus A. G. Konkurs über das vermögen der Gefell« schast beantragt. Der Siehauftrieb im Monat Juli. Während der Austrieb von Rindern und Kälbern stark hinter dem des Vorjahres zurückblieb, ging der von Schafen und Schweinen über den vorjährigen hinaus. Recknen wir die Zahl der dem Schlachthofe von SO deutschen Märkten zugesühtten Tiere aus Grund mittlerer Durchschnittsgewicht« in Fleischmengen um, so ergibt sich insgesamt für den Monat Juli dieses Jahres ein Auftrieb von SS 733 Tonnen gegen S6 180 Tonnen im Just 1000. Der diesjährige Gesamtauftrieb blieb demnach trotz Bevölkerungsvermehrung um 1SS7 Tonnen hinter dem vorjährigen zurück und die Preise schnellen hinauf l Hua der frauenben>egung. Hungerlöhne al» Ursache der Prostitution. Statistische Nachweise im„Reichsarbeitsblatt" zeigen, daß im Juni ungelernte Fabrikarbeiterinnen einen Durchschnittslohn von 11,09 M. pro Woche erzielten. Diese nackten Zahlen reden Bände von Elend und Entbehrungen. Sie lassen ahnen, wie leicht bei der. attiger Bezahlung bei den verteuerten Lebensverhältnissen ein Mädchen auf eine abschüssige Lebensbahn getrieben wird. 11 bis 12 M. in der Woche reichen für einen einzelnen Menschen schließ- lich gerade aus, um sich notdürftig durchs Leben zu bringen, an irgend welchen Aufwand, oder an größere Anschaffungen in bezug auf Kleidung usw. kann dabei aber kaum gedacht werden. Da aber heute schon von den meisten Unternehmern verlangt wird, daß die Arbeiterinnen sich gut kleiden, so ist eS schwer für die jungen Mäd- chen, allen Anforderungen gerecht zu werden. Wie sieht eS nun aber erst bei denjenigen aus, die nicht einmal so glücklich sind. eS auf diesen Wochenlohn von annähernd 12 M. zu bringen? Man denke nicht, daß man niedrigere Löhne nur ganz jungen unerfahre- neu Mädchen bietet, nein, verheirateten Arbeiterinnen, also älteren Personen, werden manchmal Löhne von 7— 8 M. pro Woche geboten, und, da manche froh sind, überhaupt nur Arbeit zu bekommen. auch gezahlt. Bei Annahme solcher schlechtbezahlten Arbeitsstelle sagt sich wohl manche Arbeiterin— darauf verweift sie auch sofort der Chef—, daß es in ganz kurzer Zeit Zulage gebe. Diese er- hoffte und versprochene Zulage läßt jedoch in vielen Fällen recht lange auf sich warten. Einzelne bringen eS nach und nach auf einige Mark Zulage. DaS sind dann die Arbeiterinnen, die als „Paradepferde für langjährige Dienste und für das„gute Einver- nehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer" dienen. �Wenn viele Arbeiterinnen ein derartiges Arbeitsverhältnis einem öfteren Wechsel vorziehen, so darum, weil sie sich vor Arbeitslosigkeit fürchten und in der neuen Arbeitsstelle immer wieder mit dem niedrigsten Lohn anfangen müssen, dabei selten einen Platz finden, wo der Anfangslohn schon ausreicht, um wirklich die dringendsten Ausgaben decken zu können. Immer ist eS die Not oder die Angst vor dem Versinken ins Elend, die dem Unternehmertum die billigen Arbeitskräste zuführt. Denken wir dabei in erster Linie an alle die vielen alleinstehenden Mädchen, an die vielen Frauen� die außer sich selbst auch noch Kinder, zeitweise sogar den Mann miternähren müssen; denken wir an die zahlreichen Familien mit reichem Kindersegen, wo die erwachsenen Töchter nicht nur für sich sondern noch für die anderen mitsorgen müssen, zum mindesten aber für ihre eigenen Bedürfnisse selbst aufzukommen haben. Was sollen diese Acrmsten anfangen, wenn der Lohn nicht reicht? Ach, den jungen Mädchen bieten sich leider sehr leicht hilfsbereite Hände, die ihnen zeigen, wie sie da» Fehlende leicht beschaffen können. Ab- gesehen davon, daß mancher Unternehmer, mancher Vorgefetzte bei dem schlechten Lohn auch noch Gefälligkeiten verlangt, finden sich vor allem in der Großstadt, Mittel und Wege genug, die ein Mädchen auf die schtefe Ebene bringen und eS lehven, daß eS lohnen- deren Erwerb gibt als ehrliche Arbeit. So verfällt manches Mädchen der Prostitutton, deren Nährboden die schlechten Witt- scbaftlichen Verhältnisse sind. Wegen der falschen Beurteilung der Dinge sehen heute nicht nur bürgerliche sondern auch Arbeiter» frauen mit tiefer Verachtung auf die„gefallenen" Mädchen herab. Statt dessen ist meisten» Mitleid mit den Opfern der kapttalifti« schen Wirtschaftsweise am Platze. Mitleid allein kann jedoch nicht machen. ES ist dieS ja nicht der erste Schritt solcher Art. ES sei s helfen. Die Prostitution ist nur zu bxjettigen durch Beseitigung ifitn wirMchen Ursachen. Wenn alle Menschen auf Grund ihrer ehrlichen Arbeit nicht nur notdürftig satt werden, sondern auch ein menschenwürdiges Leben zu führen die Möglichkeit haben, dann wird auch die Prostitution, wie jedeS andere Geschwür am Gesell- schastZlörper verschwinden. VerrnilcKtes. J�cuc Erfolge der Hvlatlh. Auf dem GrieSheimer Exerzierplatze bei Frankfurt a.M. unternahm gestern der Euler-Flieger L o ch n e r einen Ueberland- flug, der ihn über Schwamhein, tzolsterbach nach Rüsselsheim führte. Von dort kehrte er auf dem gleichen Wege an seinen Startplatz zurück. Lochner, der sich bei seinem AuSfluge 1'/, Stunden in der Luft hielt, hat damit einen deutschen Rekord für Ueber- landflüge geschaffen. Ein neuer HSHenrekord. In immer größere Höhen schrauben sich in kühnem Fluge die siegreichen Eroberer der Lust hinauf. So gelang es am Donnerstag deq» amerikanischen Aviatiker D r e x e l auf dem Flugmeeting von L a n a r k den bisherigen Höhenrekord um ein gewaltiges zu schlagen. Drexel erreichte bei seinem Fluge eine Höhe von ö7S0 e n g l. F u ß gleich 2017 Meter._ Ein Wettrennen zwischen Mensch und Pferd. Ein eigenartiges Wettrennen hat vor kurzem in der argentinischen Stadt Rosario stattgefunden. Der berühmte italienische Dauer- läufer Dorando Pietri. der Sieger im.Marathon-Lauf", maß seine Kräfte mit einem Pferde, das als Trabrenner in Rosario berühmt ist. ES galt eine Strecke von 6 englischen Meilen im scharfen Trabe zurückzulegen. Pietri blieb unbestrittener Sieger, er erreichte das Ziel in 27 Minuten 43 Sekunden. DaS Pferd traf erst später völlig erschöpft am Ziele ein und mußte sofort zum Stall abgeführt werden. Der italienische Dauerläufer aber, so berichtet der„Diario* von Buenos Aires. war noch voll- kommen frisch. Als man ihn fragte, ob er nicht erschöpft sei, ant- wartete er nur lächelnd:.Bringt mir ein zweites Pferd, ich laufe weiter.* Aber kein Besitzer wollte sein Tier solcher Anstrengung und einer Niederlage aussetzen._ Die Klostersenche. Ein Buch, das der frühere Mönch Gerundiv unter dem Titel:„Die Tortur in den Klöstern* veröffentlicht hat, gibt auch Zahlen über die unheimliche Vermehrung des Ordenswesens in Spanien. Im Jahre 1808, beim Ein- dringen der Franzosen, gab es 1940 Klöster mit 46 568 mann- lichen Insassen(die Nonnen sind nicht gezählt). Die französische Herrschaft schränkte sie stark ein. Dasselbe geschah später, bis 1846 die Klöster, ausgenommen die Missionen für die Kolonien, völlig aufgehoben wurden. Die Wiederherstellung der Bourbonenmonarchie(1875) gab ihneü wieder freies Spiel. So gab es in der Diözese Barcelona mit rund 1 Million Einwohnern 1860 nur 22 Klöster. Jetzt sind es 482. Fast alle betreiben Unterricht, Handel, Industrie und machen, dank ihrer billigen Arbeitskräfte, Steuerfreiheit und Zuwendungen aller Art, Arbeitern und Gewerbetreibenden eine vernichtende Konkurrenz. Im ganzen gibt es dort, mit Kirchen, Pfarreien, Seminaren und Bruderschaften aller Art, rund 6000 Einrichtungen kirchlichen Charakters, die nach Genindio dem Staat jährlich 128 Millionen Mark kosten: 123 M. auf den Kopf der sehr armen BevöUerung l Dabei ist die Provinz Barcelona noch die aufgeklärteste im Lande. Nach der amtlichen Statistik gab es 1908 4330 Klöster. Ihre Insassen sind nicht angegeben. Gerundiv berechnet sie auf rund 200000: über 1 Proz. der Bevölkerung, die außer der Welt- geistlichkeit vom Volke erhalten werden. Die verdummende und entsittlichende Wirkung dieses Ordenswesens, die schlimmer ist als die wirtschaftliche Verwüstung, die heute von ihnen ausgeht, läßt sich in Zahlen nicht ausdrücken. Ein«ngetteuer Beamter. Wie ein Telegramm aus Halle meldet, hat sich der Kreis- auSschußfekretär Friedrich in Bitterfeld in seiner Eigenschaft als Rendant der Krankenkasse Unterschlagungen in beträchtlicher Höhe zuschulden kommen lasten. Nach den bisherigen Er- Mittelungen soll eS sich um eine Summe von etwa 20 000 Mark handeln. Die Staatsanwaltschaft ist mit der Untersuchung der An- gelegenheit beschäftigt, die großes Aufsehen erregt, weil der be- trügerische Beamte sich stets als eine hervorragende Stütze der be- stehenden.Ordnung* ausgab._ Ter„freigesprochene Urkundenfälscher. Wie der.Preß-Tel.* aus London meldet, ist eS einem dortigen Urkundenfälscher durch seine Unverfrorenheit gelungen, aus dem SchwurgerichtSsaal zu entwischen. Er hatte im Vor- zimmer unter Aufsicht eines Beamten zu warten. Letzterer ent- fernte sich einen Augenbli.ck Ein Entwischen des Verhafteten schien unmöglich, weil da? Zimmer nur zwei Türen, die eine nach dem Sitzungssaal, in dem die Richter waren, die andere nach dem mit Polizeibeamten und Menschen gefüllten Vorraum, hat. Doch der Urkundenfälscher verließ pötzlich erhobenen Hauptes und mit einem Siegeslächeln auf den Lippen den Warteraum und durchschritt die davor harrende Menge. Ein jeder glaubte, er sei freigesprochen. Auf der Treppe begegnete er seinem Wächter. Freudestrahlend teilte er ihm mit, daß er in seiner Abwesenheit freigesprochen worden sei. Und merkwürdig, der Polizist glaubte ihm. AIS mit einiger Verspätung der Betrüger zur Verhandlung aus- gerufen wurde, war er verschwunden. Bisher konnte seine Spur nicht gefunden werden._ Durch die Kameraden erschaffen. In der Nacht zum Freitag wurde in der Nähe des Feuerwerks- laboratoriumS von Vergeroux(Frankreich) auf einen Soldaten. der dort Wache stand, von einem unbekannten Schützen ein scharfer Schuß abgefeuert. Der Wachtposten be- antwortete den Schutz, indem er in der Richtung des Schietzenden mehrere Schüsse abfeuerte. Nun entspann sich ein regelrechte? Feuergefecht, bei dem der Wachtposten durch mehrere Revolver- schüste am Ohr und am Unterarm verletzt wurde. Schließlich mutzte sich der Soldat zurückziehen. Die Ablösung hatte die Schüsse gehört und eilte zu Hilfe. AIS die Soldaten in die Nähe des Wachtpostens kamen, bemerkten sie die Umrisse eines planlos umherirrenden Mannes, von dem sie vermuteten, daß er der An- greiser gewesen sei. Ein Soldat gab, als der Fremde auf den Anruf nicht antwortete, einen Schutz auf ihn ab. Der Wachtposten, der abgelöst werden sollte, konnte nicht gefunden werden. Erst am Morgen fand man ihn mit durchschossener B r u st tot auf dem Acker liegen. Die Untersuchung ergab, daß der Posten von seiner eigenen Ablösung erschossen worden war, während der unbekannte Attentäter entkam. Kleine Notizen. Bei einem heftigen Gewitter, das über die Ortschaft Ochsenvurg in Württemberg niederging, schlug der Blitz in einen Kirschbaum, unter dem eine Anzahl Personen Schutz gesucht hatten. Ein Mann und ein 14jähriger Knabe wurden getötet. Außer- dem wurde die Mutter und ein Bruder des verunglückten Knaben schwer verwundet. Auf einer Automobilfahrt nach Weißenfels fuhr der Kaufmann H a r t m a n n auS Leipzig mit seinem Automobil gegen einen Baum. Das Automobil wurde zertrümmert, Hartmann erlitt t ö d- l i ch e Verletzungen. Boin Zuge überrannt. Auf der Kleinbahnstrecke TriptiS-Marks- grün(Reuß) überfuhr auf einem unbewachten Wegübcrgange ein Personenzug einen Leiterwagen. Von den Personen, die sich auf dem Wagen befanden, wurden eine Frau und deren sieben- jährige Tochter getötet; zwei andere Personen wurden leicht verletzt. Bei einem Flugversuche, den in B r ü s s e l der Aviatiker L e S n a unternahm, versagte der Apparat. Der Führer kam unter den sich überstürzenden Apparat und wurde tödlich verletzt. Eisenbahnzusammcnstoß. Infolge falscher Weicheustellung sind in der Nähe der ungarischen Station Mako zwei Personenzüge zu- sam menge stoßen. Die Lokomotive des einen Zuges wurde voll- ständig zertrümmert. 12 Personen erlitten leichtere Verletzungen. m Unserem Genossen August Heinzc nebst Fron zur Silberhochzeit bringen e wir die herzlichste« Glück- Q wünsche dar. 31 Sb Q Die Genossen de« 342. Bezirks � c. er» «j tü r> ch «»»»sss .J für den (Bezirk 39.) Am Mittwoch den 10. d. Ml»., 1 verstarb unser langjähriges Mit- glied, der Maurer Frm Stabenow im tnter von 52 Jahren. Ehre seinem Audenke«! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. August, nach- mittag« S Uhr. von der Leichen- balle de» nenen Jerusalemer Kirchhofes, Hermannftraße 84—00, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 210/18_ Per Vorstand. Am Mittwoch verstarb nach kurzem, schwerem Leiden unser geliebter Vater, Schwieg«- und Äroßvater August Michaelis, Prinzen-Allee, 21, an Herz- schwäche. Die» zeigen tiefbetrübt an vi« trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag. nachm.>/,4 Uhr, aus dem neuen Pauls-Kirchhose stalt. Z27b Allen Bekannten zur Nachricht, daß mein lieb« Mann, unser guter Vater, der Satll« Albert«JaenicKe am 10. d. Mi», gestorben ist. Die Beerdigung findet am Montag, den 15. d. M., nach« mittag« 5 Uhr, von d« Leichen- balle de« Zentral-Friedhofe» in FriedrichSselde au» statt. 475L Die trauernde Witwe Agne* Jaenicke nebst Kinder«. Rominten er Str. 46. SozIaidemokratlseherWabivereiii tür den i. Bert. Reiehstans-L Stralauer Viertel. (Bezirk 354 II.) Den Mitgliedern»ur Na! daß uns« Genosse, o« SaM« Albert-Jaenicke Cadiner Str. 13, gestorben ist Ehre seinem Andenken k Die Beerdigung findet am Montag, den 15. August, nach- mittag« 5 Uhr, von der Halle de« Zentral-FriedhofeS in Friedrich«- fclde au« statt. Um rege Beteiligung ersucht 220/7 Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser Sohn und Bruder, der Tischt« Rudolf Adam Maybach-Ufer 47 plötzlich verstorben ist.' Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr von d« Leichen- I Halle de« Rixdorscr Gemeinde- I Friedhofe« aus statt. 334b vi« trauernde« filier« und Geschwister. SozlaiileiDOkratiseher WaUverelD dee 6. Bert. Relehstags-ffahlkrelses. Todes- Anzeige. Am 10. August verstarb unser Mitglied, der Zigarrenmach« August IMeliaeiis Prinzen-Allee 21. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14, August, nach. mittag« 3'Z, Uhr. von der Leichen- Halle de« PaulS-Kirchhof«, Plötzen- see, au« statt, Um rege Beteiligung ersucht 229/4 Der Vorstand. hiermit zur : langjährige« Verband der Sattier und Portefeuiller. Zahlstelle Berlin, Drn Mitgliedern Nachricht, daß unser Mitglied, der Kollege Albert Jaenicke (Treibriemenbranche) am 10, d. M.»«starben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 15. d. M., nach mittag» 5 Uhr, von der Leichen Halle de« Zentrai.Fried' FriedrichSselde au« statt, Rege Beteiligung erwartet 157/2 Die Ortsverwaltung. in Zentral-VerbaDil der Maurer DeotseiilaDds. Zweigverein Berlin. Am 10. August verstarb unser treue» Mitglied kram Stabenow (Bejirl Süden.) Ehre feinem Andenke«! Die Beerdigung findet am Sonntag, dm 14. August, nach- mittag» 5 Uhr. von der Halle de« Neuen Jerusalemer Kirchhos« in Rixdorf. H-rmannstr. 84/80, au« statt. 138/ tO Um rege Beteiligung ersucht Die Berband»lei««ng. 1 Verband d. Bureauangesiellien «od der Verwaltungsbeamten der Krankenkassen «od Berufsgenossenschaften Deutschlands. Ortsgruppe QroB-Berlln. Dm Kollegen zur Kmntnt«, daß uns« Mitglied Richard Zander (OrtSkasse der Buchbinder) an Schlaganfall verftorbm ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den t3. August, nach- mittag« 4 Uhr, von d« Leichen- balle de» Emmau«. Kirchhofe«, Heimannstraße, an« statt. 45/14 lila Ortsvarwaliung. Herrenanzüge, Paletol«, neu, vorjährige, verschiedene Figuren.Hosen. bunle Westen, nach Maß bestellt, nicht abgeholt, verlause Halst« Kostenprei«. Prenzlauer Str. 23 II, lllexanderplatz, Deutseber Holzarbeiter-Verband Dm Mitglied«» zur Nachricht, daß unser Kollege, d« Tsschl« Rudolf Adam am 10. August gestorbm ist. Ehre seinem Slndenken! Die Beerdigung findet morgen Sonntag, den 14. August, nach- mittag« 2 Uhr, von der Leichen. halle de« Nindorfer Gemeinde- Friedhofe«, Mariendorf« Weg, au« statt. Um rege Beteiligung wird ersucht. Am 10.«uguft stard unser Kollege, der Tischler VViüielm Osten. Ehre feinem Andenke« k Die Beerdigung findet morgen Sonntag, den 14. August, nach- mittag« 41/, Uhr, von der Leichen- halle de« Elisabeth-Kirchhofe» in Pankow, Wollankstr. 53, au» statt. 87/4 Die OrtSverwaltnug. Deutscher Metallarbeiter-Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige. Dm Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Klempner Boritz Schwarz am 9. d. M. an Hautteidm ge- sterben ist. 119/18 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 14. August, vor- mittag« 10 Uhr, von der Leichen- halle de« Jüdischen Kirchhofe« in Weißensee au« statt. Rege Beteiligung erwartet Die Ortsverwallung Danksagung. Für die vielen Beweise herzlich« Teilnahme bei d« Beerdigung meine« lieben Manne«, unlere« guten Vater« sagen wir allen Freunvm und Be- kannten, sowie den Verewm und Organisationen für ihre reichen Kranzspenden unserm tiefgefühlten Dank. 459L Wwe. I-nlse Simon nebst Kindern. Weißensee._ Deutscher Buchbinder- Verband. (Zahlstelle Berlin.) Am 9. August verstarb plötzlich unfer langjährige« Mitglied l�icknrd Zander. Ehre setuem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, dm 13. August, nach. mittag« 4 Uhr, von der Leichen. balle de« SminauS-Kirchhose» in Rixdd.i, Hermannftraße, aus statt. Um rege Beteiligung«sucht 24/10 Bio Ortsverwaltuag. Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, sowie den vielen Vereinen und den Organisationen sagen wir für die reichen Kranzspenden und ihre An- teilnähme bei der Beerdigung unsere« lieben Freunde« und Sohnes unserm ausrichtigm Dank. Desgleichen auch den Firmen Riebe und Heimich Ouiring für ihre teilnehmenden Schreiben. 470L Familien Lippmann nnd Pfarr. Weißensee. Danksagung. Sage hierdurch allen Verwandten und Bekannten, sowie den Kollegen der Tischlerei iilsoher& Konradsen, oem Deutschen Hoizarbeiter-Veiband, dm Genossen de« sechsten Wahltreise« (Bezirk 725 b) und dem Gesangverein „Wedding" für die stille Teilnahme und Kranzspende bei der Beerdigung meine» lieben Manne« und Vater« meinen herzlichstm Dank. 4538 Witwe Frau Brandt nebst Kindern. Danksagung. Sage hierdurch allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Kollegen des Zeiitralverbandes der Glasarbeiter und-Arbeiterwnen (Zahlstelle Berlin), dem Genossen Manasse sür die reichen und warmen Trostworte,«für die still« Teilnahme und Kranzspende bei der Beerdigung meine» lieben Manne« und Vater« unseren herzlichsten Dank. 478L Berlin, den 12. August 1910. Die trauernde Witwe Frau Charlotte Welklsch nebst Tochter._ Zum Reiehlum der erste Schritt ist sorgfältige und passende Sparsamkeit. Diese» erreichen Sie dadurch und legen viel Geld zurück, wenn Sie Ihren Bedarf an KleidniigSstücke» im Ifiauk. hans für nonatsgarderoben Große Frankfurter Str. ÖS decke».— Für billiges Geld können Sie sich dort schick und elegant einkleiden, denn wir verkaufen von Millionären. 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Sprüchen 1 Bürstentasche 95» mit Holsrahmen 2telUg, fertig 1 Läufer oder 1 Decke mit imitierter Klüppelspitze 1 Läufer oder 1 Decke Pf aus Kongress-Stoff, handgestickt 1 Plättbrettbezng stoTf"*� Mtr.karier- 1, 3ter doppel- wÄJ �„ breiter Q Deckensiofl Farben'611 1 Kissenbezug»u Aidsstoff, mit Volant, handgestickt 95 Pf- 1 Küchentischdecke fertig 1 Besenhandtuch stoTf'"« 1 Stnbenparade-Handtuch fertig, mitjlirersen Sprächen 1 grosse 95» Küchenhank 1 Kaffeemühle verschiedene Dekor«, fein lackiert 95» 1 Servierbrett ca. 47X31 cm 1 Fnssbank 95 Hartholz Pt 1 Stehleiter* awfen 95?«. 1 Wäschetrockner mit 10 Stäben 1 Aermelbrett bezogen mit ö Tonnen 1 Hesser- kästen 95 Hartholz Pf. 1 Wäscheleine 95 Pt ca. 40-45 Mtr. 1 Rosshaar- besen«. stiel mit 5telllg«r Bürzten garnitor zasammzn 1 Bflrstenblecti 1 Kleiderbürste, 1 Hntbürste, 1 Kopfbärste 1 Petroleumkaime �'uST*' 1 Garnitur: Sand, Seife, Soda Deiftmuster odzr welss-gold Dekor 1 Köchenbeil n. 1 Hackemesser GAlpacaTeelöSel 3AIpaca-EssJöflel 1 Bürstengarnitur auf Brett, mit SpiegeMtlelder und Hutbän te 6 GläserteUer m. vernickelt. 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Käsebesteck 95» 1 doppelschneidiges Wiegemesser,,,. ca. 10 Zoll 00» 1 Plättbrett[g 95 pt [ner- Pt 1 Emaille- Wanne neabiau�raa oder braan 95 w. 95 pf. 1 Kaffeekanne Emaille, ca. 15 cm 1 Milchtopf Bmallls, ca. 11«n 1 Garnitur; Sand, Seife, Soda Bmaill« 1 Ascheimer mit Aufechrift, Emaille IPetrolenm- kanne c*.- Liter, nenblaa oder weise Emaille 1 dekorierter Wassereimer Kmalll« 95 Pt Aluminium 1 Schmortopf��»�« 1 KasseroUe�»''Hin. 4 EasseroUen fn�Vcm 2 Schmortöpfe 6n 2 MÜChtÖpfe Liter i Rasierspiegel 2seitlg, mit Ver- grftsssrnsgssplegel 1 Wandspiegel ca. 38x52 cm, in hübscher Leiste, weiss oder braon 1 Markttasche Sum�£95» 1 Bnttermenage 5 fing 95» 1 Hans- A 1 silbernes sogen<& Kollier mit Brfnlf!li"e1' B silbernem An- llH Mn«er'800'1000 1 Likörservice«teiu. 95» 1 goldener Ring 8 Karat, mit Stein 1 silb. Kettenarmband soo/iooo 1 Wandbild__ ca. 32X52 cm ob» 1 Obstschale mit Glaselnsatz, ca. 21 cm 1 Wanduhr ca. 23x12-m 95» 1 Portemonnaie teder, für Damen oder Herren 1 Hans- Apotheke 95» 1 Eckgarderobe 2 Visit-Rahmen Insu». 1 Kabinett-Rahmen(QCp. Metall od r Holz>'***' 1 Handtasche Ledermlt Leder. futter, ca. 18 cm lang 1 Paneel gold gra- riert, ca. 60 cm lg. 95 pt 1KI eider- riegelm, 6 verniok. Haken 95 pt 1 Wasser-Karaffe s ouuer. mit Metalltablett 95 Pf. 1 Satz Milchtöpfe Porzellan, 6 Stück, dekoriert 95 Pt 6 Speiseteller:** oder naek, mit Goldrand und Linie QRw 1 Kaiesdose 5,0 8 Paar Kaffee- o. Teetassen zslt Gold. band uzd Linie od« Blumen- dekeren 6 Dessertteller 95» dekoriert 1 Satz Salatieren ,« 4 Pakete Streichhölzer(Rotkopf) 95 Pf. 1 Satz Vorrats tonara 99» 6 Stock, dekoriert 6 Gewflntonnen«•*«.)"rrr1 1 Essig- n-lOelflaschs/ MS 1 Waschgamitur dekeumt 1 Salz- n.lMehl- meste mit Holz- räokwznd 1 Suppenterrine dekoriert? d K 1 Sanciere dekoriert J WS pt 1 Käseglocke)-------, 1 Butterdose} OjC M BteinHchllff-Iraitatlon) 1 Satz Salat-ScMssela 4 Stack, rund oder vlereekls. Steinschliff- Imitation 12 Bierbecher mit Goldrand, im Karton 12 Gaszylinder mit Goldatempei 1 Köchenlampe mit dekoriertem Bassin und Spiegelblendo SGasglälülcht- Strümpfe 95 im Karton' Pt I Tischlampe 3 Gasselbstzünder im Karten 3 Schwämme SÄ*- 12 Stück Lilienmilchseffe 12 Pakete Seifenpnlver 1 grosse Flasche Mnndwasser 100 Bogen, 100 Knverts Leinenpressung oder terippt OK 50 Bogen, 50 Knverts pt Herrenformat, vorzügliche Qualitäten, weiss oder farbig 6 grosse Rollen Toilettenpapier 1 grosse künstliche Zimmerpalme 95» 1 Postkarten-Album elegante Deckelpressnng, hohes Format 100 Papierservietten bunt gezackt 1 Tischläufer p�d, � 3 Flasch. Apfelwein 95» 2 Flaschenroter Johannis- beerwein 95» 5 Pfi- Benlei Weizenmehl 000 1 Pfund Kaffee 95» 50 Bonillon-Würfel .Haosmarke"»S» 95» \ zaaamm. 95 1 1 pt J it. 188. v.mmt. 2. Dtilllge des„Nmiills" Derlilm Noldsblklt. s-«d.«d.iz.A«M.M. Zthuw Verbandstag des Ztutraloerbandes der Fabrikarbeiter Deutschlands. Halle. 11. August. Am Donnerstag wurde die Debatte über das Beitrags- und Unterstützungswesen zu Ende gebracht, nachdem zirka 80 Redner Jesprochen hatten. Der Vorsitzende Brey und Hegemann, er Berichterstatter der Statutenberatungskommission, wiesen darauf hin. daß die Auffassung, daß man es auch in Zukunft mit isolierten Unternehmern zu tun habe, nicht richtig sei, sondern daß Aussperrungen und Riesenkämpfe, wie ße andere Organi- fationen schon lange zur größten KraftentfaltunA nötigen, auch den Fabrikarbeiterverband nicht erspart bleiben wurden. In kauf- männischer Beziehung seien die Unternehmer, die dem Verbände gegenüberstehen, heute schon so gut organisiert, wie keine Unter- nehmergruppe der Welt. Und einer in dieser Hinsicht so ge- ischlossenen Unternehmergruppe werde eS ein leichtes sein, sich auch in bezug auf die Abwehr der Arbeiterforderungen als ein ifestes Ganzes zusammenzuschließen, sobald die Angriffe der Ar- beiter den Anreiz dazu gegeben. Es ginge nicht an. für die mit Sicherheit bevorstehenden Kämpfe die Mittel nachher beschaffen zu wollen. Wenn man die Tragweite der Tatsache erfaßt habe, daß das Unternehmertum bei allen seinen Maßnahmen gegen die Arbeiter sich fragt: wie ist ihre Gewerkschaft fundiert, wie ist ihr Kassenbestand, wird der Verband Schwierigkeiten bekommen bei der Erhebung von Extrabeiträgen?, dann könne kein Kollege dahin kommen, den höheren Beitrag nicht zahlen zu wollen..Nicht niedrige Beiträge, sondern die Schlagkraft der Organisation, ihre Erfolge bei den Lohnbewegungen seien das beste Agitationsmittcl. Wenn die Delegierten in ihren Orten sagen: Wir haben ehrlich geprüft, wir haben alle unsere Gegengründe den Gründen der Leitung entgegengehalten, aber wir mußten uns überzeugen lassen, daß es nicht geht ohne Beitragserhöhung, dann werden auch dte Kollegen im Lande unsere Matznahmen verstehen und sie werden nicht nur dem Verband treu bleiben, sondern der Verband wird auch mit vermehrter Kraft arbeiten können, um neue Mitglieder anzuwerben." Trotz des dringlichen und eindrucksvollen Appells wurde die Vorlage der Kommission abgelehnt. Die Abstimmung erfolgte folgendermaßen:' Zuerst wurde die Frage, ob Staffelbeiträge eingeführt werden sollen, mit bv gegen 46 Stimmen verneint. Dann wurde der Antrag, dte Beitrage für männliche Mitglieder um 16 Pf.-zu erhöhen und den Beitrag für weibliche Mitglieder auf 25 Pf. zu stellen, in namentlicher Abstimmung mit 65 gegen 55 Stimmen ab- gelehnt. Auch ein Antrag, daß die Kommission nochmals eine Vor- läge auf Grundlage einer lO-Pf.-Erhöhung, aber unter Berücksichtigung der geführten Kritik, und ein anderer, daß sie Vorschläge auf Grundlage der Herabsetzung der Prozente oder Einsetzung eines vollen Beitrages für die Verbandskasse ausarbeiten solle, wurde wiederum abgelehnt. Dagegen wurde mit großer Majorität die Erhöhung des Beitrages um 5 Pf. für alle Mitglieder be- schlössen. Da nach diesem Beschluß die vom Vorstand und von der Kommisston gemachten Vorschläge zur Regelung des Unterstützungs- Wesens nicht mehr aufrechterhalten wetden konnten, erhielt die Kommission den Auftrag, neue Vorschläge zur Regelung deS Unter- stützungswesens auszuarbeiten. Es folgte ein ausführliches Referat des Vorstandsmitgliedes Stille über die Reichsversicherungsordnung.— Der Punkt wurde ohne Diskussion erledigt durch die Annahme einer Resolution, die sich den bezüglichen Beschlüssen des 7. außer- orgentlichen Kongresses der Gewerkschaften Deutschlands anschließt. Danach referierte Brey über die in Kopenhagen stattfindenden internationalen Kongresse, speziell über die Be- deutung der Genossenschaftsbewegung und die Ar» beitSlosenfrage. ES sei zu erörtern, wie die Arbeits- losigkeit im Interesse der Arbeiter bekämpft werden könne. Eines der wichtigsten Mittel zur Eindämmung sei die Verkürzung der Arbeitszeit. Neben dieser sei aber auch die Frage der staat- lichen Unter st ützung der Arbeitslosen zu er- örtern. Ein anderer wichtiger Punkt sei die Frage der Ab- r ü st u n g. ES sei geradezu eine Kulturaufgabe, den Militarismus und Völkerkrieg zu bekämpfen und dafür einzutreten, so lange Völkerkonflikte auftreten, sie durch ein Schiedsgericht zu erledigen. Wichtig fei auch die Arbeiterschutzgesetzgebung in internationalem Lichte. Gewöhnlich behauptet jeder Staat, er sei auf diesem Gebiete bis an die Grenze des Möglichen gegangen. Bei näherer Betrachtung stelle sich dann heraus, daß kein Staat auch nur den elementarsten Forderungen Genüge leistet. In dieser Hinsicht würde eS Aufgabe aller Arbeitervertreter in allen Ländern sein, ihre säumigen Regierungen vorwärts zu treiben. Weitere Punkte seien die Abschaffung der Todesstrafe und die Er- örtcrung der internationalen Solidarität, die sich bei den Klassenkämpfen der Arbeiter immer mehr auch darin be- künden muß, daß die Arbeiterklasse aller Länder nicht nur moralisch, sondern auch materiell sich bei ihren Kämpfen unter- stützt. Zu dem Zweck halten die Fabrikarbeiter auch eine i n t e r- nationale Berufskonferenz ab, Die Sitzung wurde zu einer wirkungsvollen internationalen Solidaritätskundgebung, alz auch die Genossen Lyngsie- Kopenhagen und M i ch a e l s o n- Stockholm daö Wort ergriffen, als deren Uebersetzer Redakteur I a n s o n vom„Correspondenz- blatt der Generalkommission" fungierte. Lyngsie wies nach Würdt- gung der Bedeutung der internationalen Berufskonferenz darauf hin. daß Dänemark LI 060 organisierte Fabrikarbeiter zähle. vv Proz. aller organisationsfähigen Berufsarbeiter seien organisiert. (Lebhaftes Brovo!) Michaelson erstattete den wärmstenDank für die Hilfe, die den schwedischen Arbeitern in ihrem schweren Kampfe im vorigen Jahre von den deutschen Gewerkschaften zuteil geworden. Wenn derartige Kämpfe auch in Deutschland los- brechen, würden die schwedischen Arbeiter nach besten Kräften ver- suchen, sich für die Hilfe zu revanchieren, die sie von den deutschen Arbeitern empfangen haben. Als Delegierte für die Kopenhagener Tagungen wurden die Vorstandsmitglieder Brey und Schneider, Gauleiter K r ü l l- LudwigShafen sowie O h l e n d o r f- Braunschweig, Martens- Harburg gewählt. Danach setzte die Diskussion über den inzwischen von der Statutenberatungskommission eingereichten Abänderungs- Vorschlag zu dem Unterstützungswesen ein. Die Verhandlungen wurden zu einer Abendsitzung ausgeweitet. 21 Intervationgler KergarbkitkrkongrtK. Brüssel. 10. August, 1210. Dritter Seryandlungstag. Den Vorsitz führt Husemgnn- Deutschland. Die Debatte über die Regelung der Löhn« chtrd fortgesetzt. S e r v o e t(Belgien) nennt den Minimallohn daS Recht aufs Leben für den Arbeiter und will mit seiner Hilfe die LebenS- Haltung des Bergarbeiters von den Fluktuationen des Welt» Marktes unabhängig machen. Harvey(England), Parlamentsmitglied und Vertreter von tBO 006 organisierten Bergarbeitern, gibt eine Uebersicht über daS Lohnsystem für die Häuer in den englischen Kohlendistrikten. Der für diese allgemei» durchgeführte Minimallohn setzt sich zusammen j Svigeu Verdammnis gereichen soll.'(Beifall) aus einem Grundlohn und prozentualen Zuschlägen; m ist in den verschiedenen Distrikten verschieden. So beträgt'in Northumiberland der Grundlohn 5,16 M., der Zuschlag 83% Proz., so daß der Minimallohn sich auf 6,86 M. beziffert. Die entsprechenden Ziffern für Dacham lauten: 4,16 M.-f- 41� Proz. r- 6,22 M.; für Wales: 5 M.-s- 50 Proz.= 7,50 M.; für die mittelenglischen Provinzen 5 M.-ß 50 Proz.— 7,50 M. In Schottland stellt sich der Minimallohn auf 6 M. Dieser Minimallohn ist den Häuern garantiert, auch wenn die Konjunktur schlecht ist. Die Lohn» differenzen werden durch ein Einigungsamt geschlichtet, das min. bestens alle drei Monate zusammentreten muß. Heber die gleitende Lohnskala ist man in England hinaus; die Löhne sanken in schlechten Zeiten so tief, daß sie zum Unterhalt des Bergarbeiters absolut nicht ausreichten. Die verschiedene Hohe des Minimal- lohnes in den verschiedenen Distrikten erklärt sich daraus, daß als Lohnbasis der Durchschnittslohn von 1877, 79 und 88 gewählt wurde, also von Zeitperioden, wo die Föderation noch nicht be- stand, die auch jetzt nicht eine Zentralisation darstellt, sondern sich aus den einzelnen autonomen Grafschaftsverbänden zu- saimnensetzt. Abramoff(Bulgarien): Vor 50 Jahren nannte Marx Belgien den Himmel für die Kapitalisten, denen Polizei, Kirche und Staat bei der Ausbeutung der Arbeiter zur Verfügung stünden. Heute ist Bulgarien dieser Himmel. Die wirtschaftliche Lage deS Landes ist schlecht; es ist geographisch nicht besonders günstig gelegen und wirtschaftlich noch sehr rückständig. 65 Proz. seiner Bevölkerung sind schwer verschuldete Kleinbauern, deren Söhne nach den Jndustriebezirken auswandern. DaS übergroße Angebot vqr Arbeitskräften drückt die Löhne auf das äußerste herab. So betragen sie in den Bergwerken 1,28 M. bis 2 M. iHLrtl hörtl), bei einer Schichtdauer von 12 bis 14 Stunden. Viele der Gruben gehören dem Staat. Die Regierung recht- fertigt die miserablen Löhne damit, daß sie erklärt, der aufstreben- den bulgarischen Industrie müßten billige Kohlen geliefert wer- den. In den Kohlendistrikten haben bereits große und zahlreiche Streiks stattgefunden, bis jetzt ohne nennenswerten Erfolg; auch gegenwärtig sei ein Streik im Gange. Von den 6— 8000 Bergarbeitern Bulgariens sind 410 organisiert. Elfers(Holland): Unsere Löhne betragen 4,50 bis 4,60 M. DaS Beispiel Englands beweist, daß Minimallöhne im Kohlen- bergbau durchaus keine Unmöglichkeit sind, wie unsere Kapitalisten behaupten. Von den 6000 Arbeitern gehören 750 der Organisation an, die der Redner vertritt, 1000 einem christlichen Verbände. Damit schließt die Diskussion. Die deutsche Resolution(Abschluß von Tarifverträgen) und die französische und belgische Resolution(Minimallohn), werden einstimmig angenommen, ebenso folgende Sympathieresolution für die junge bulgarische Organisation: „Wir heißen die bulgarischen Bergarbeiter auf dem Jnter- nationalen Kongreß herzlich willkommen, drücken unsere Freude darüber aus, daß sie eine gewerkschaftliche Organisation gegründet haben und hoffen, daß die Bewegung bald festen Fuß fassen wird; wir wünschen ferner unfern Kameraden, dte sich augenblicklich in Bulgarien im Streik befinden, Erfolg in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen." Bessere Berggesetzgebung. Die englische Delegation beantragt folgende Resolution: „Der Kongreß ist der Ansicht, daß die starke Notwendigkeit besteht, die Berggesetze in England und in jedem Lande deS euro- päischen Festlandes fo abzuändern, daß dem großen Verlust an menschlichem Leben abgeholfen und die ungeheure Anzahl der Unfälle, die gegenwärtig iln der Bergwerkindustrie unter und über Tage stattfinden, vermindert wird... Edwards. England: Die englische Berggesetzgeibung ist veraltet. Die Sicherheit in den Gruben ist das Wichtigste für den Bergmann, da dürfen die Kosten keine Rolle spielen, die ein modernes Berggesetz den Kapitalisten auflegen würde.( Lebhafter Beifall.) Die Resolution wird einstimmig angenommen. Zur Frage der Frauen- und Kinderarbeit liegt eine Resolution der deutschen Delegation vor, die das gesetz- liche Verbot der Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren in der Bergwerkindustrie und der unterirdischen Beschäftigung jugend- licher Personen unter 16 Jahren fordert und weiter verlangt, daß in allen Staaten dahin zu wirken sei. daß die Frauenarbeit in den Bergwerken gesetzlich verboten werde. Schrö d e r- Bochum: In Deutschland ist erfreulicherweise die unterirdische Beschäftigung von Frauen und Kindern verboten. Kinder im Alter von 14 bis 16 Jahren dürfen über Tag beschäftigt werden, und wenn sie eine besonders kräftige Körperkonstitution haben, mit Genehmigung der Polizeiverwaltung und unter be- sonderer Aufsicht der Grubenkontrolleure auch unter Tag. (Pokorny: 4000 Kinder unter 16 Jahren werden in Deutschland noch unterirdisch beschäftigt! Hört! hört!) Frauen werden be- sonders in Oberschlesien zahlreich über Tag beschäftigt. Auf einer fiskalischen Zeche, der Königin-Luisengrube in Oberschlesien, hat der Staat alle Obertagarbeiter an einen Unternehmer übergebn, der nun alles von Frauen und Kindern arbeiten läßt, das Reinigen der Kohlen, das Sortieren, das Füllen der Waggons usw. So sucht der Fiskus durch einen Trick, die Verantwortung von sich abzuwälzen. DaS Eintreten des Stärkeren für den Schwächerer, ist unsere vornehmste Pflicht. Deshalb müssen wir in allen Län- dern für die Beseitigung der Frauen- und Kinderarbeit kämpfen. (Lebhafter Beifall.) B ex ant- Frankreich: Früher stiegen bei uns schon zwölf. jährige Knaben in die Gruben; heute ist es besser geworden, und 14 Jahre sind die gesetzliche Grenze. Das staatliche Unterrichts. wesen macht jetzt große Fortschritte und die Eltern legen Wert darauf, ihre Kinder bis zum 15. Jahre in die Schule zu schicken. Unter Grund wird in Frankreich keine Frau beschäftigt. Im Departement Nord und PaS de Calais sind aber 3000 Mädchen im Alter von 16 biS 20 Jahren über Tag beschäftigt: sie sieben die Kohlen und tragen sie in die Boote. Die Arbeit paßt nicht für die Frau.(Lebhafter Beifall.) S t r a k e r(England): Zu der Frage der Kinderarbeit können wir keine Stellung nehmen, da wir kein Mandat dazu haben.(Pokorny: DaS geht nun seit 20 Jahren so.) Unsere Organisation ist ganz demokratisch. Wir können hier nur Anträge vertreten, die von irgend einem Distrikt gestellt sind. Ein solcher Antrag liegt nicht vor, und so könsien wir unsere Ansichten über die Kinderarbeit nicht aussprechen. Dagegen werden wir für die Resolution auf Verbot der Frauenarbeit in der Bergwerksindustrie stimmen. Diese Arbeit ist schwer, schmutzig, gesundheitsgefährlich und demoralisiert die Frau. Untertagarbeit der Frau ist in Eng. land gesetzlich verboten; ebenso die Obertagarbeit von Mädchen unter 12 Jahren. Mädchen unter 13 Jahren dürfen nur an drei Tagen in der Woche bis zu 10 Stunden täglich oder bei einer Beschäftigung von mehr als drei Tagen nur 6 Stunden täglich beschäftigt werden. Keine Frau darf mehr als 54 Stunden und zwar nur in der Zeit von 5 Uhr früh bis 8 Uhr abends beschäftigt werden; des Sonnabend? nur bis 2 Uhr. Jede Arbeitsperiode von 5 Stunden muß von der nächsten durch ein« Ruhepause von einer halben Stunde Dauer getrennt sein. Nur in zwei oder drei Bergwerksdistrikten werden Frauen beschäftigt und verdienen 2 M. täglich. Manche Frauen avbeiten bis kurz vor ihrer Niederkunft (Hörtl hört!) Dem Parlament ist eine Vorlage auf gänzliches Verbot der Frauenarbeit auf den Gruben zugegangen; am heftig- sten wird er von einem hohen Würdenträger der anglikanischen Kirche bekämpft, dem diese Haltung zur ewigen Schqnde und zur Pokorny-Bochum: Was der Vorredner gesagt hat, genügt uns nicht. Wir möchten eine Waffe mit nach Hause nehmen gegen diejenigen Kameraden in Deutschland, die anderweitig organisiert sind. Diese Kameraden stellen die englische Organisation seit Jahren uns als Musterbild hin. Was der englische Redner über die Frauenarbeit gesagt hat, trifft Wort für Wort auch für die Kinderarbeit zu.(Sehr wahr!) Uns wird immer vorgeworfen: die englische Bergarbeiterorganisation ist stark und groß, aber sie schafft die Kinderarbeit nicht ab! Das ist ein dunkler Flecken auf dem Schilde der stolzen, englischen Organisation. Ich fordere die Engländer auf, endlich aus ihrer Reserve herauszutreten und nicht immer zu sagen, sie hätten kein Mandat.(Lebhafter Beifall.) D e s i r e e(Belgien tritt für beide Resolutionen ein. Die unterirdische Frauenarbeit ist in Belgien fast ganz verschwunden. Nur acht Frauen arbeiten noch unter Tag. Dagegen sieht eS noch traurig niit der Kinderarbeit aus. Ende 1808 arbeiteten noch 2227 Knaben unter 14 Jahren unter der Erde und 4426 Knaben über 16 Jahren. An der Oberfläche arbeiteten 1734 Knaben im Alter von 12 bis 14 Jahren und 2147 im Alter von 14 bis 16 Jahren. An der Oberfläche arbeiteten 3038 Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren, 3580 im Alter von 16 bis 21 Jahren und 1503 im Alter von über 21 Jahren. Das ist ein erschreckender Zustand, der abgeschafft werden muß.(Lebhafter Beifall.) Brown(England): England zeigt in der Einschränkung der Frauenarbeit keinen Fortschritt; sie hat sich in den letzten Jahren, noch vermehrt. Vor 5 Jahren arbeiteten 5600 Frauen auf den Gruben Englands, jetzt sind es 5877. Woher kommt das? Die Kapitalisten lieben die billigen Arbeitskräfte. Aber für Mädchen von 14 bis 16 Jahren ist die Grube kein Platz, wo sie zu Haus- frauen und Müttern heranreifen können. Hoffentlich bringt daS neue Berggesetz, das uns für nächstes Jahr zugesagt ist, die Ab» schaffung der Frauenarbeit.(Beifall.)- Elfers(Holland): Ich bin erstaunt, daß die Engländer wieder ohne Mandat in der Frage der Kinderarbeit gekommen sind. In Holland ist die Arbeit von Kindern unter 16 Jahren verboten. Hoffentlich haben die englischen Kameraden im nächsten Jahre endlich das Mandat, für die Abschaffung der Kinderarbeit zu stimmen, das sie in Reih und Glied mit uns allen stellt. (Bravo!) Die Resolution auf gesetzliches Verbot der Frauenarbeit wird hierauf einstimmig, die Resolution auf Verbot der Kinderarbeit mit den Stimmen Deutschlands, Belgiens- Hollands und Bulga- riens angenommen; England enthält sich der Abstimmung, ebenso die französische Delegation, die zwar im Prinzip für die Resolu- tion ist, aber kein Mandat in dieser Frage hat. Der Achtstundentag in den Bergwerken c wird in drei Resolutionen von Belgien, Frankreich und Deutsch- land gefordert und zwar einschließlich Ein- und Ausfahrt mit einer obligatorischen Ruhezeit von 16 Stunden zwischen jeder Schicht(Belgien) und unter Festsetzung einer NormalavbeitSwoche von 48 Stunden(Frankreich). Die deutsche Resolution fügt hinzu, daß vor besonders heißen und nassen' Orten die Schichtzeit aus höchstens 6 Stunden zu bemessen ist. Leblanc(Belgien) begründet die belgische Resolution und nennt den gesetzlichen Achtstundentag die wichtigste Forderung des Bergarbeiters.In Belgien sträuben sich Liberale und Klerikale als eine reaktionäre Masse gegen den Achtstundentag. Sie fürchten, daß der Arbeiter dann Zeit findet, sich auf sich selbst zu besinnen. sich weiterzubilden und ein klassenbewußter Kämpfer zu werden. Dann wäre eS mit der Zukunft der Kapitalisten vorbei. Wirt- schaftliche Vorteile lassen sich nur durch die Gesetzgebung festhalten: deshalb muß der Arbeiter als Gewerkschaftler und als Sozialist den Kampf um die Befreiung seiner Klasse führen.(Lebhafter Beifall.) Goniaux(Frankreich) bittet um die Annahme aller drei Resolutionen. Frankreich ist jetzt zum gesetzlichen Achtstundentag für die Bergarbeiter gelangt, der seit 1805 stufenweise eingeführt worden ist. Nur wird die Ein- und Ausfahrt nicht in den Arbeits- tag mit eingerechnet und zahlreiche Ueberstunden werden zu- gelassen. Hiergegen hilft nur eine strafte Organisation und zwar eine gänzlich neutrale, damit die„Gelben nicht aufkommen können. Ich bin seit langem Sozialist, aber die Gewerkschaften dürfen kein politisches Etikett tragen. Pokorny- Bochum: Die Verkürzung der Arbeitszeit macht in Deutschland bemerkenswerte Fortschritte. Einmal dringt die Arbeiterbewegung immer weiter vor, andererseits folgt die Gesetz- gebung nach, der die Arbeiterbewegung die Wege geebnet hat. Die Arbeiterlbewegung ist der Pionier für jeden sozialen, Wirtschaft- lichen und politischen Fortschritt in Deutschland. In Preußen, hat man gesagt, braucht man 50 Jahve, um auf einen gesunden Gedanken zu kommen und 50 Jahre, um ihn in die Tat umzu- setzen. Das gilt besonders für die Bergwerkgesetzgebung und die soziale Gesetzgebung überhaupt; hätten wir leine Arlbeiter» bewegung, sie müßte erfunden werden, um Deutschland auf der Bahn des Fortschritts und der Kultur zu erhalten. Ich schließe mit dem Worte Brentanos: Die Frage nach dem Stande der Zivilisation ist die Frage nach dem Stande der Arbeitszeit!(Lebhafter Beifall.) Hierauf wird die Weiterberatung auf Donnerstag vertag?. Soziales. Gegen die ArbeitSlosrnstatistik. Im letzten Heft der Conradschen„Jahrbücher für National- ökonomie und Statistik" reitet der Direktor des Satistischen Amtes der Stadt Düsseldorf. Dr. Otto Most, eine Attacke gegen die in den letzten Jahren durch die Kommunen und die Gewerkschaften gepflegten Arbeitslosenzählungen. Der Verfasser geht vom Stand- punkte der„strengen Wissenschaftlichkeit" aus und so will er diese Zählungen, da sie nicht ganz lückenlos sind, gänzlich unterlassen wissen. Daß die jetzige Arbeitslosenstatistik für da? praktische Leben einen immensen Wert besitzt und sich vielfach als äußerst nützlich erwiesen hat, ignoriert er völlig. Dr. Most warnt davor, in kritischen Zeiten bei großem Arbeitsmangel in jedem Falle Be- schäftigung durch die Gemeinden zu bieten, da jeweilig„eine normale, für das gedeihliche Funktionieren des ArbettsmarkteS notwendige Arbeitslosigkeit vorhanden sein muß", und hebt ferner hervor, daß die deutschen Großstädte im letzten Winter bereits 3 Millionen für die Beschäftigung von Arbeitslosen ausgegeben haben. Die erstere Bemerkung ist eine allerliebste Bestätigung der sozialistischen Kritik an unserem Wirtschaftssystem. Die Auswerfung der 3 Millionen aber geschah doch erst, nachdem durch die Statistik der ganze Jammer der krassesten Arbeitslosigkeit festgestellt Vörden war.— Most behauptet ferner, daß vielfach„Leichtfertigkeit und Unwissenschaftlichkeit" bei den Aufnahmen geübt werden und will in jedem. Falle lieber keine Statistik als eine solche, die ihren wissenschaftlichen Grundgesetzen widerspricht. Aus diesen Worten spricht wieder die Abneigung des Zunftgelehrten gegen alles, was nicht in den bureaukratischen Formelkram paßt, als ob eS in Krisen- zeiten, wo daS große Heer der Arbeitslosen in den Großstädten nach vielen Zehntausenden zählt, irgendwie von Belang wäre, ob ein paar Hundert Arbeiter zu Unrecht zuviel oder zuwenig auf- genommen worden sind. Als Beispiel dafür, wie wenig aber andererseits eine Verbindung der Arbeitslosenstatistik mit der BerufSznhIung der augenblicklichen Sachlage dienen kann, führt der Verfasser die in diesem Sinne erfohzte Zählung in Bremen im Jahre IM an, deren Ergebnisse bis jetzt noch nicht veröffent» licht seien Mso?ekr Dt. Mofl Mmä an, Laß VeZen»et Schwierigkeit der Materie das Resultat bis jetzt noch nicht fertig- gestellt werden konnte. Wenn das kleine Bremen dieses bis jetzt noch nicht erreichte, so sind sicher hier andere Ursachen im Spiel, die vielleicht in irgend einer dureaukratischen Schablone liegen! Most ist sowohl gegen die Zählungen durch den Magistrat, als auch gegen die der Gewerkschaften. Die Unsicherheit beider konstatiert er durch folgendes Beispiel:„Im Winter 1908 hatten die sozial- demokratischen Gewerkschaften Berlins schon im Voraus gegen die Zählung des Berliner Magistrats agitiert(1), weil dieselbe in einer ihnen nicht genehmen Form erfolgen sollte, und deshalb meldeten sich zur Zählung nur 40 000' Arbeitslose, während die Gewerkschaften selbst 6 Wochen später 100 000 feststellten. Die Gewerkschaften haben aber weiter nichts getan, als damals im Stadrverordnetenkollegium eine sichere und durchgreifendere Methode der Zählung zu verlangen und ihre Mitwirkung angeboten. Das wurde abgelehnt! Dr. Most spielt aber noch einen anderen TrunW au5: man BeachTe nur, Kelche Rolle in politisch erregten Zeiten die Ergebnisse der Zählung spielen können, ohne daß ihr Inhalt irgendwie recht zutreffe. Ja, soll das ein Grund sein, die Zählungen überhaupt einzustellen? Und das sagt ein Statistiker von Ruy? Most veröffentlicht ferner die auf seine Anfrage er- folgten hlntworten ewiger Gemeinden über ihre Erfahrungen mit der Stattistik, die zum größten Teil natürlich nicht günstig lauten. Das ist ums ohne weiteres klar, denn die Behörden waren bis jetzt auch vielftrch bemüht, dieser Statistik jeden Widerstand entgegen zu setzen. Most gibt schließlich den Gewerkschaften den guten Rat, „den schlüpfrigen Weg der Unzuverlässigkeit aufzugeben und nicht ihren Ehrgaiz in statistischer Massenproduktion zu suchen". Das sinV die unhaltbaren Argumente der kapitalistischen Ge- sellschaft, als deren Anwakr Most sich hier gibt, die die»onstatie- rung des durch ihr System verschuldeten krassen Elends nach Möglichkeit verhindern möchte. Daher finden auch die Mostschen Ausführungen in der Kapitalistenpresse bereits lebhafte Zustim- mung. Ja, man spricht sogar in Ler arbeiterfewdNchen Presse von einem„Treiben" der Gewerkschaften. Der Verfasser will lediglich bei den regelmäßigen Bcrufszählungen eine Arbeitslosen» zählung mit vorgenommen wissen(alle zwölf Jahre!?) und im übrigen die Arbeitsnachweise als Kontrolle ansehen. Dabei sollte er doch wissen, wie einmal die städtischen Nachweise für die breiten Handwerkermassen gar nicht in Betracht kommen, wenigstens in den meisten Fällen, und zum andern doch ein großer Teil der Arbeitgebernachweise als Maßregelungsbureaus verpönt sind. Die Arbeitslosenstatistik ist eine Kulturarbeit und die Mitwirkung der Gewerkschaften an derselben ein unschätzbares Verdienst, denn erst dadurch werden die Gemeinden und der Staat an ihre soziale Plicht erinnert. Jeder rechtlich Denkende wird sie heute für unerläßlich halten, auch nach den recht kleinlichen Einwendungen des Herrn Dr. Most. Nur werden die Behörden sich mehr als bis» her dazu bequemen müssen, mit den Gewerkschaften die Statistik Hand iu Hand vorzunehmen. nun □□□ Theater und Vergnügungen Sonnabend, 13. August. Anfang'/,? Uhr. NeueS königl. Qpern.Thratrr. Götterdämmerung. Sgl. Schauspielhaus. Gefchlossen. Ansang VI, llhr. Deutsches. Faust. Kammersptele. LiebeSIvalzer. (Anfang 8 Uhr.) Ansang 8 llhr. Lessing. Hedda Gabler. Thalia. Polnische Wirtschast. Neues. Kasemenluft. Komische Oper. Der Regiments. papa. Berliner. Taifun. «lctnes. Nur ein Traum.(Ansang -/,g Uhr.) Neues«chausPielhauS. Der Flieger. Berliner BolkSoPer. tllt-Heidel- berg.(Ans. 8'/, llhr.) Hebbel. Wem gehört Helene? Der Kuß aus der Redoute.(An- sang 8>/. Uhr.) Neue« Operette«. Der Gras von Luxemburg. LusisPielhauS. DaS Leutnant»- mündel. Westen. Die geschiedene Frau. Residenz. Im Taubenschlag. Schiller u. iWallner. Theater.) Zar und Zimmermann. Schüler Charlottcnburg. Die von Hochsattel. Luisen. Aus der Goldwage. Herrnfeld. Die Welt geht unter. Wenn zwei dasselbe tun.- Mole. Ein seltsamer Fall. vtetrovol. Halloh II— Die große Revue. Folies Capriee. Die böse 13.— Die keusche Toinette.(Ansang S',« Uhr.) Voigt. Vmcta. Puhlmann. 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Montag, abends 8 Uhr: Martha oder: Der Markt z* Richmond. Theater. Schiller-Theater Charlottenburg. Sonnabend, abends 3 Uhr: Illc von Hochsattel. Lustspiel in 3 Auszügen von Leo Walter Stein und Ludwig Heller. Ende nach 10 Uhr. Sonntag, abends 8 Uhr: nie von Hochsattel. Montag, abends 8 Uhr: nie von Hochsattel. Gastans Panoptikum PriedrichBtr. 165(PsohorrpaL) Größtes Sehauelablissem. Berlins. Im neu renovierten Konzertsaal nachmittags und abends Gr. Konzert erster Künstler« Täglich geöffnet von 9 Uhr vorm. bis 10 Uhr abds. Eintritt 60 Pf., Militär ohne Charge und Kinder 25 Pf. „Pharus-Sommer-Theater" Besitzer; Max Ludwig. Art. Leitung: Maz Reinhart Berlin K., HUIlerstr. 148. Täglich: Im herrlichen Naturgarten, bei Regen im Tbeatersaal; Konzert».Spezialitäten-Vorstellung 20 KOnstler-Attraktionen. SleU wechselndes Familien-Programm. Außerdem Jeden Freitag: Die beliebten ApollOaSängef. _ Anfang Sonntags 4 Uhr, wochentags 6 Uhr._ Achtnng! Diez9 nur Achtnng! 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Endree 30 Pf. dklSA 1(veü�'n wl 4- o u w ' MM 4k . Itger Witterung im Theateriaal). .�!eu> Kurzes Aastsp. der brrll. Musik- virtuos. Irene u. Ma» Maxwell. Novität: Frauenemanzipation 1 Schwank, usw. NB. Mein großer Festsaal ist noch an einigen Sonnabenden u. Sonn- tagen an Vereine zu vergeben. Mai Klüs Soinerialcr und Feslsale. Inh.: Hudolf Krüger. Hasenheide 13/15, vis-k-via v.Tumpl Täglich: Große Theater- u. Spezialitäten- Korstelliuig. Artist. Leitung: Walter GrSvenitz, Kapellmeister: Max Wolffheim. Jeden Donnerstag: EIIte-Tag! Anfang: Wochent6Uhr, Sonnt l/a6 Uhp. Reichsliallen-Theater. Von nun Wied, täglich: Siattinvi» Sänger Ansang wochentags 8 Uhr Sonntag» 7 Uhr. kusglheaföl-KiiiöMopph vorm. Groterjan. Jnhab.; Rud. Merz, Schönhauser Allee 129. Tel. 3. 9363. Lebende Photographie«. Während der Sommermonate nur Sonnabend, Sonntag u. Montag. Eintritt 30 u. 40 Ps., Kinder die Hälfte. Ans? U., Sonnt. 4 U. Vorzugskarten, nur wochent. güllig, LS Ps. aus allen Plätzen. Stets wechs. 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Stlige siraacn trage man in der Svrechkntnde vor. - M.»8. Wich. Hinz, Prlnzenstr. 66, IV.— F. R. 885. 1. DaS mündliche Versprechen ist rechtSwirlsam. 2. Klage bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk der Betreffende seinen Wohnsitz hat.— B. SS. Ja, luitcr Beschränkung aus den Nachlas;, wenn Sie einer Aufforderung zur Ein» reichung eines Nachlaßverzeichnisses fristgerecht nachkommen.— F. ft. 1. Nein, wenn auch nur einer katholischer Konsession ist. 2. und 3. Ja.— A. 15. Nein.— W. O. 19. Ihren Beruf müssen Sie nach Beratung mit Ihren Eltern oder sonstigen Erwachsenen, die Ihnen näher bekannt find— selber wählen.— H. W. B. 71. Die Forderung ist verjährt.— M. 3. 8. Kaum. Fragen Sie bei der städtischen StistungSdePutation, Poststr. 16, an.— Rummelsburg 8. Nein.— A. B. 30. 1. Die Frau hat Anspruch aus Erstattung der Hälfte, wenn mindestens 290 Marken ver» wertet sind. 2. Ein solcher UebcrlässungSvertrag kann von den LeteMgten aesertlgt werden. Bei einem Objekt von mehr als 159 M. unterliegt derselbe der Stempelpflicht. Die Kosten, die bei einem Notar entstehen für den Fall, daß Sie den Vertrag von demselben anscrttgcn lassen, richten sich nach dem Objekt. 3. u. 4. DaS Statut, daS Sic auf Ersuchen vom Vir» band erkalten, läßt sich darüber aus. Uns fehlt der Raum, all diese Fragen im Briefkasten zu beantworten. 5. Drei Monate. 3. 104. Die Invalidenrente würde in Ihrem Falle 18,79 M. monatlich betragen. Anspruch daraus haben Sie aber nur dann, wenn die Invalidität nicht etwa die Folge deS von Ihnen erwähnten Unfalles ist. Ist dies der Fall, so haben Sie keinen Anspruch aus Invalidenrente, da die Unsallrente mit 23,35 M. höher ist.— Miftelgau. Fragen Sie, bitte, beim Deutschen Tierschutzverein, Berlin, Potsdamer Str. 125, an.— O. 91. 87. 1. Da« hängt von der OrtSpolizeibehörde ab. 2. Die Kosten sind verschieden. Die Höbe ist von dem Umsange deS Gewerbes abhängig, 3. Steuerfrei. ES muß aber ew Antrag beim Magistrat gestellt werden.— X. f). 20. 1. und 2. Nein. Die Nacherbtn ist-wer zur Abgabe der Zustimmungserklärung verpflichtet, wenn die Veräußerung zur ordnungsmäßigen Verwaltung. WS. besondere zm Berichtigung von Nachlaßvcrbindlichkciten erforderlich ist. 3. Nur aus Grund einer Vollmacht. 4. Ja. 5. Wenn daS Testament sormgcrccht ist: nein. — R. 3ch. 83. Sic müssen unter Angabe Ihrer Personalien die Abficht, aus der Kirche auszuscheiden, zunächst dem Amtsgericht Berlin-Wedding mitteilen, wonächst Sie in der Regel eine Vorladung erhalten, der Sie Folge leisten müssen. Erhalten Sie ein« Vorladung nicht, so müssen Sie längstens binnen sechs Wochen nach der Anmeldung selber zum Gericht gehen und dort die AuStriltSerklärung wiederholen. Ihren Taufschein nehmen Sie zum Termin mit.— W. 17«. Ja.— Sä. K. 33. Di« Ucbung befreit nicht von der Steuerpflicht.— R. W. s. Ja.— August 100. Nein, sosern die Ehe nach dem l. Januar 1999 geschlossen ist. Ist die Eheschließung früher erfolgt, so ist der Ort deS ersten Ehe- wohnfitzeS bei der Beantwortung erheblich. Werden die Sachen gepsändet, so muß die Frau intervenieren.— O. W. 83. Wenn der Wirt rechtzeitig weitervermietet, so ist er zur Rückzahlung verpflichtet.— Genosse R. 65. ES ist dabei die Bürgschaft etneS im öffentlichen Leben bekannten Manne« — z. B. Reichstags-, Landtagsabgeordneten, Stadtverordneten— er- sorderlich.— 3t. 1. Nein. Sie können Schadenersatz fordern.— W. C. 10. Der Anmeldende ist oerpflichtet, auch vorkommendensall» bastbar.— M. F. Wenn Sie Ihre Darstellung beweisen können, Halle» wir den Arzt für schadenersatzpflichtig. Amtlicher Marktbertcht der städtischen MarNhallen-Dtrektton über den Großbandel w den Zentral-Marktballen. Marktlage: Fleisch: Zufuhr genügend, Geschäft lebhast, Preise unverändert. Wild: Zusuhr genügend, Gcschäst nicht lebhaft genug, Preise wenig verändert. G e j t ü g e l: Zufuhr genügend, Geschäft genügend, Preise genügend. Fische: Zufuhr etwas reichlicher, Geichäit ziemlich rege, Preise wenig verändert. Butter und Käse: Zusuhr gering, Geschäft ruhig, Preise unverändert. Ge- m ü s e. Obst und Südfrüchte: Zusuhr reichlich, Geschäft ztemllch lebhaft, Press« vielfach niedriger. «SitternngSüberstcht vom 18. August 1910, morgen« 8 Uhr« ¥ ££1 Ii ge "•c Swmemde 1763W Hamburg 765 WSW Verlw j764W Frantf.a M. 766 SB München j768 SM Wien 765 W n jj Vetter c B 2 wolkig 5 wolkig 3 bedeckt 2 Dunst 3 heiter 2 bedeckt tt» •tetUnen E.O 0"S V 5 II ss Havaranda 759N Petersburg 753 Still Scillh>763W Aderdeen 757 S Part«!767S Veit« I- 6 bedeckt| 8 bedeckt 1 11 4 bedeckt 15 2 Regen 13 1 halb bd. 15 Wetterprognose für Sonnabend, den 13. August 1910. Vielfach wolkiges, zeitweise heiteres, vorwiegend trockenes Wetter, am Tag« mäßig warm, abends und nachts ziemlich kühl. Berliner W e t t erb ur e a». rSasserftandS-Nachrichte« her LandeSanstalt für Gewässerkunde, mltgetelll vom Berlin« Wciterbureau. Wasserstand Kemel, Tilsit Pregel. Jnfterburg Weichsel, Thor» Oder, Ratibor , Krassen , Frankfurt Warthe, Schrimw , Landsberg Netze, Vordamm Elbe. Lettmeritz , Dresden , Bardo , Magdeburg ft+ bedeutet Wuchs,— Fall.— Uuterpegeh nnd anderer gewerblicher Arbeiter. 12. H. 3 Hamburg. Mitglieder- Versammlungen der örtlichen VerwalwngSstellcn: HerHn A: Am Montag, den 15. August, abends S'/j Uhr, bei Herrn Wählisch, Skalitzer Str. 22. W«rUi» v: Am Montag, den 15. August, abends 8'/z Uhr, bei Herrn Saft, Hornstr. 2. Bcrll» F: Ilm Sonntag, den 14. August, vormittags 10 Uhr, bei Herrn Obiglo, Schwedter Straße 23. Berlin O: Am Montag, den 15. August, abends 8'/. Uhr, m Manns Fortuna-Säte», Sirausberger Straße 3. Berlin H:_ Am Montag, den 15. Ausist, abends 8 Uhr, bei Herrn Neidhardt, srühec Tolksdors,<Ä,rlitzcr Straße 58. Berlin J: Am Montag, den 15. August, abends 81/, Uhr, bei Herrn H. Grcive, Ztomintcncr Straße 2. Iilelitvnberg: Am Montag, den 15. August, abends 8'/, Uhr, bei Hern: Schulz in Lichtenberg. Kroitprinzenstr. 47. 184/3 Tages-Ordnung: 1 Kassenbericht vom 2. Quartal 1910. 2. Bericht von der General- Versammlung in Neustadt a. d H. 3. Verschiedene Kassenangelegenheiten. Außerdem in Berlin G Bortrag über die Krankenversicherung in der Reichsverficherungsordnung und in Berlin O Wahl eines Revisors. - Mitgliedsbuch legitimiert.= Um zahlreiches Erscheinen ersuchen Biv Ortavcrwaltmiscn. Deutscher Holzarbeiter-Verband. Zahlstelle Schöneberg. Montag, den 15. August, abends 8 Uhr. in den Neuen Rathaussälen, Mcininger Str. 8: Außerordenlliclie Mitglieder-Versamnilung. TageZ-Ordnung: .Ist der Zusammenschluft der Zahlstellen im Lohngcbict Graft- Berlin nottveudig?- Rcscrent: Kollege F. Stnsvbs. Da in dieser Versammlung ein im Interesse des Verbandes wichtiger Beschluß gefaßt wird, ist es notwendig, daß jedes Mitglied erscheint. 87/18*_ Bie Ortsverw nltnns. Möbel-Leehner 1 am Rosen- Vl'UNNVNSlNSKS 7«TaUr Tor. I thaler Tor. l-aden nnd 1. Etage. AoHnungz-einricHtungen auf Kredit j Anzahlung von 15 M. an, einzelne Möbelstücke von 5 M. an. Sonntags von 8— 10 und 12— 2 Uhr geöflnet. Vorzeiger dieses Inserats erhält beim Kauf 5 M, gutgeschrieben. Uetere auch nach anstvilrts. 4761,| Keue Ssrlinsr Genossensehafts- Bäckerei Eing. Genosscnschast mit beschränkter Hastpflicht, Reinickendorf-Ost, Wilkcstr.«2. Sonnabend, den 27. August, abends i> Uhr, iui Bersauimlungs- räum der Bäckerei: Genera!-VeFsammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und Aussichtsratcs. 2. Ersatzwahl zum Aussichtsrat. 3. Statutenänderung. 4. Anträge. 5. Verschiedenes. 106/7 Ter Vorstand. llngel. Marschcl. Höpfner. Nathan Manck 129 Skalifter Str. 129." Die schönsten HörröN'ZlissiMor-ealstcits llllll Anzüge so.!" speziell tSenalZ-Garlteroke vonKavalieren gelragcneSachcn, saft neu, jür jede Figur passend,� speziell Bauchanzüge sind in H großer Auswahl stets zu staunend L billigen Preisen zu haben. 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Knaben-AnzOge 6 Mk, Anzahlung 2 Mk. Knaben-Anzüge 12 Mk., Anzahlung 3 Mk. RosenthaEer Strasse 54,>. Etage 1. Ziehung 2. KI. 223. Kgi- Preuss. Lotterie. Ziehung vom 12. August vomJttags. ;Vur die Gewinne Uber 96 Mark sind den betretleDdeB Nummern in Klammern beigefügt, (Ohne Gewähr.)(Nachdruck verboten.) 10 176 SS 262 J43 661 SS 835 1 021 28 631 66 641 1200) 753 885 2»7 516 77«83 97 819 3225 813 604 95 740[JOOj 845[200] 4234 62? 1200] 39 49 776 8« 80t 90 «St 5398 498 793 811 6 108 93 624 757 829 939 7W8 624 374 816 960 813« 4SI 564 793 848 84 957 9075 76 431 U 557 58[MO] SS 610 758[200] 84 905 6 10423 5AI 607 844 906 11112 57[200] 202 82«8 528 83 769 838 93« 37 1 2 347 86 332 58 7(6 72 880 1 3037 (300] SO 379 96[200] 420 653 943 1 4209 96 412 671 673 913 40 1 5013 207 64 SO 404[200] 873 1200] 16238 62 (200] 8W 589[300] 906 1 7024 36 112 373 42 3 62 563 937 83 1S164 591 718 36 803 44 1 9023 230 323 415 536[200] 221 313 04 20108[400] 324 418 SM 738 953 57[300] 88 21198 872 841 58 487«31 22341 95 424[800] 503 909 51 23143 240 343»7 709 989 2 4034 18« 872 787 872 938 2 5003 733 993 2 6 200 48 91 392 99 633 77 651 735 899 2 71165 1?» 828 428[200] 83 567«33 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Ziehung 2. Kl. 223. Kgl- Preuss. Lotterie. Ziehung vom 12. August nachmittags. Kur die Gewinne Uber 96 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.)(Nachdruck verboten.) 204 308[ 400] 684 71 700 873 915 1 026 94 185 24» «2 398 448 967 2064 269 657 778 3 243 55 360 94 917 '4063 211 302 11«9 493 522»0 54 646 TS 5312 651 827 "[200] 6045 148 297 476 898 7 055 458 856 995 8 068[400] ,133 77[200] 429 76 694 711 870 922 9512 13 23 26 62 11200] 529 640 787 900 1 16101 26 77 23?, 333 578 W 871[500] 1 1 19] 305 it[44)0] 67 88 322 717 20 929 12118 8S6 750 827 13107 177 253[300] 77 356[200] 417 690 1 4181 404 49[ZOO]' «09 748 935 1 5 003 303[200] 16052 220 35 79 442 636 47 631 765 825 60 1 7031 353 56 693 954 75 1 8146?03 9 SOS[200] 444 73 728 978 1 9060 636 50 2 0073 434 514 23 717 26 89[300] 2122« 71 SU «91 22203 43 407 14 32 59 80 912 2 3356 43» 64 550 761 983 2 4105 309 583 706 876 2 5078 323 756»46 76 26202 544 681»0 792 806 27088 25« 830 35[300]«95 771 971 2 8058 315»41 29105 31 53[»0] ,06 688 741 698[200] 36120 204 513 85 3 1 052 85 600 54 735 844 3 2198 [200] 339 569 695 757 03 824»85 3 3061 469 680 771 873 •18 40 34958 318 25 5« 403 43 533 88 687 96 985 3 5079 633 89 801 36 3 6109 20 517 45 87 88 618 40 814 39 37030«3 295 96 466«48 731 76 3817« 92 480 531 838 39073 90 23, 84 97[900] 526 84 94 603 33 4 6235 37 419 35 05 587 96« 83 4 1 041 88 ,2» 410 (200)«89 42X04 39 58 204 S3 360 604 92 71» 851 994 43001 49 153 91 400 24 96 715 897 4 4004 128[,00] 53 806 57 411 24 79»36 56 71 608 798 837 60 78 964 45102 20« 82« 90 404 627 51 70«00 28 79 971 46111 281 483 522 774 601 47131 21» 854 48» 518 78 89 614 890 4 8025 78 161 4« 064«82»8 IfO 891 49098 113 51 M» 810 6X3 MI»Ol 86 50231 48(200] 07 ,08 48, 7,8 5 1 066 168 218 SSlM 80 42« 5«««71 852 94 995 5 3 357 89 625 5 4125[200] 760 67«4 5 5 245 800 571«33 785 58209 SO 335 51 617 83 735 810 19 41 69 57126 313 2 4 579«80 790»41 58009 13 42 107 85 410«1 671 754 5 0 700 56 660X5 83 133 031 96[500] 725 851 6X166 745 895 827 4 6 6 2008 129 81 231»9 09 375 414 41 517 50 849 851 63023 148 475 666 88» 6450,«50 705 64 834 65047 ,31 339 536 811 15 55 6 6213 8, 98 339 460<6 «46 823 67194 271 341 394 667[200] 729 6 834] 41« 661 69231 300 7 3 80 85 89 616 59 76452 551 79 801 7 1 022 177 80 ,95 338 43«[200] «6«71 72« 6» 835 7 2201 83 825 438 644[200] 59 007 956 73001 44» 506 43 633 703 842 0) 937 33 7 4312 416 64 91 585 781»Ol 79 76537«75 783»57 6« 76101 23 215 404 85 599 692 797 7 7103 203 7[SOO] 32 37 41 79 9» 34» 430 35 518 37 58 91 855 922 27 7 8 201 58 333 415 775[400] 924 80 79065 217 51[200] 543 8 4 615 56 86007 11» 48 217 1» 81 383 583(200) 90 845»6 8 1 001 27 SU 79 485 559 641 51[200] 85 825 34 82175 632 85 940 83134 8 4039 111 476 711 984 8 5145[200] 265 391[200] 563 846 930 8 6061 122 34 265«03 63 856 »84 8 7 068 143 4 6 74 209 35 484[400] 8 8027 539«W IS 629 623 717 89144 265 372 79 677 715»98 9 6270 506»09 71 77 9 1005 90 180 310 423 53 697 731 805[200] 92090 167 251 442[200] 85«15 68 93142 94149 21» 49 831«37 64 713«11 61 9 5076 135 236 547 791 843 984 9 6124 223«8 73 817 97 498[200] 610 72 97100 666 400 826 9 8271 78,353 568 605 8 737 51 9 9 200 »99 408 16602« 46 178 324 436 571 704 161339 57 465 704 «45 162008 60 181 278 439 840 1 63235 313 58 606 787 164118 471[200] 397 165115 87 845 166238[500] 92 S!« OSO 790 904 47 68 1 67372 741 47 861 919 66 73 ■168002 19 223 23 67 858 83 1 09533 642 817 84[200] 942 45 55 116079 760 830 911 28[300] 111187 630 78 746 939 69 112038 39 131 69 268 97 319 41 661 75 724 51 911 [500] 113075 345[200] 584 662 776 947 114160 237 737 820 115161 260 346 97 578 Ol 918 1161.15 520 099 117174 202 SIT[200] 672 8S2 118031 131 237 481 534 659[300] 890 119001 773 998 12 6057 310 494 789 1 2 1 002 12 197 316[200] 439 47 780 800 1 2 2 068 127 266 390 983 1 23 126 353 750 ■12 4083 89 163 333 1 25062 87 108 262 81« 621[200] 65[200] 883[ 200] 41 946 1 2 6044 73 361[300] 694 96 801 94 960 1 27165 323 92 652 640 717 1 28131 523 682 739 64 802[ZOO] 962 1 2 9 060 366 424 67[200] 722 71 629 969 130660 86 SM 13 1 032 69 US ,1 87 SS 203 313 483 (200] 652 843 989 132031 117[SOO] 38? 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