Nr. 153. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingerr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1893 unter Nr. 6708. Sid hi End I Vorwärts 9000 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Maum 40 Pfg.. für Vereins: und Berfammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Ubr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vor: mittags geöffnet. Fernspredjer: 3mt I. 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Der Bauernschutz im preußischen Landtage. Sonntag, den 2. Juli 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. rechtlich genossene Einkommensteuerfreiheit auch noch Mag der Kleinbauer zu Grunde gehen, mag der durch den entschädigt und und nicht blos den ehemals furhessischen Bucherer und den Junker herbeigeführte Niedergang durch Standesherren, sondern auch allen anderen Begnadeten, die Versagung der Hilfe in schlimmster Zeit beschleunigt die dabei irgendwie in Frage kommen, ausgiebigste werden, was thut's? Die Interpellation Schulz Lupih, be- Gemeindeſteuerfreiheit auch für die Zukunft verbürgt. Aber, so fragen wir, wer trägt dazu bei, daß die treffend die Futternoth, tam in der Sigung Preußen hat den Reichsunmittelbaren die der Staats- Bauern noch schneller als es der Gang der Entdes preußischen Abgeordnetenhauses vom hoheit" geradezu ins Gesicht schlagende Erhebung derselben wickelung mit sich bringt, deklassirt und proletarisirt 1. Juli zur Besprechung. Schulz Lupi erklärte, Bergwerksabgabe in den Bergwerksbezirken, wo sie, wie werden, wer züchtet die nene Mannschaft der Sozialdemokratie? er befürchtete zwar keine schlechte Ernte für dieses in Beuthen- Jannowit( Graf Henckel zu Donnersmart) oder Mag Heute die Bauernschaft dem Antisemitismus noch Jahr, wohl aber einen besonders für den kleinen Grund- in Kattowitz- Myslowit( Herr von Tiele- Winkler) das Berg- Heeresfolge leisten, noch einige solche Püffe gegen den befizer gefährlichen Stroh- und Viehfuttermangel. Die regal besaßen, auch jezt noch zugesichert, nachdem der Staat antikollektivistischen Bauernschädel" und der Bauer ist Frachtermäßigung für Futtermittel sei zwar anzuerkennen, den nothleidenden Grubenbaronen die Abgabe geschenkt hat. unser. aber da keine Endfrist angegeben sei, wäre eine gewisse Un- Die ganze Miquel'sche Steuerreform bedeutet eine neue Dem Ertrinkenden, der nicht schwimmen kann, predigt ficherheit hervorgerufen worden. Wichtiger als wohlfeile Privilegirung der oftelbischen Junkerschaft, und der Staffel- Herr von Heyden Selbsthilfe. Er vertröstet die NothFrachten sei eine Reform des Wafferrechts. Man solle tarif wird trotz oder gerade wegen des Fastnachtsspaßes leidenden auf die Kreisverbände, wo des Bauern ältester dafür sorgen, daß die Manöver nicht in futterarmen der Doppelbeschlüsse der Landrathskammer erhalten bleiben und ärgster Feind, der Junker die erste Geige spielt, wo Gegenden stattfänden. Er erwarte, daß die Regierung eine als ein Vorrecht des alten und befestigten Großgrund- dieser die Rollen und die Gaben austheilt. Und wenn dann zweckmäßige Vorlage einbringe. Schulz Lupiz sprach sich besiges östlich der Elbe. im agrarischen Interesse gegen die Aufhebung des Zolles Heute, da amtlich der Nothstand gerade in den Gegenfür Mais, Reis und Dari aus, weil bei der vermuthlich den festgestellt ist, wo die Bauernschaft fitt, erklärt großen Kartoffelernte diese Erzeugnisse der Kartoffel, d. h. der Verfechter der Staatshilfe für abgehaufte Agrarier den schnapsbrennenden Kartoffeljuntern in staatsmännischer Ruhe: einen starken Wettbewerb machten. vielleicht das Wasser dem Untergehenden über dem Kopfe zusammenschlägt, dann wird vielleicht der Rettungsfahn, dem Schuße der Bürger empfohlen, von der Kette gelöst, und man kommt zu spät. Der Landwirthschaftsminister v. Heyden stellte fest, daß nach amtlichen Nachrichten die Verhältnisse von Often nach Westen fortschreitend sich ungünstiger gestalteten. Das heißt also, daß gerade die Bezirke, wo der fleine und mittlere Besitz vorherrscht, schlechter daran sind als die Bezirke des ostelbischen Großgrundbesitzes. Kleeheu und Wiesenheu fet von der Mitte des Landes nach Westen hin ganz ausgefallen, auch Sommerrogen falle nach Westen fortschreitend fort. Dagegen seien die Brotfrüchte, Weizen und Roggen, im überwiegenden Theile des Landes wenigstens genügend, sogar gut; in einzelnen Landestheilen sei allerdings eine Nothlage in Roggen eingetreten, aber voraussichtlich werde ein Mangel an Volksnahrung sich nicht geltend machen. Es sei jedoch anzuerkennen, daß die Ernährung des Viehes in einem großen Theile des Landes schwierig verkannt, daß die Entwickelung der Verhältnisse später die Wie die preußische Regierung heute handelt, so hat sie sei, daß sich namentlich im Westen, in der Aufwendung noch anderweiter Mittel nothwendig machen und die Folgerichtigkeit ist anzuerkennen und zu verRheinprovinz, in Hessen- Nassau, in den Regierungsfann, aber obwohl dann der Landtag nicht zusammen sein stehen, da wir eben im Junkerstaat leben bezirken Arnsberg und Erfurt besorgnißerregende Verhältnisse wird, glaubt die Staatsregierung, daß sie nach Lage der Ver- den Bauern gehandelt. Die berufene Bauernbefreiung, die in dieser Beziehung entwickelt hätten. Das Staats- hältnisse außeretatsmäßige Mittel zur Hebung des Nothstandes die Bauern von einem Drittel bis zur Hälfte ihres Grund ministerium hält, wie v. Heyden mittheilte, an seinen Be- verwenden fann, und nicht befürchten muß, dafür die Judemnität und Bodens befreite und den Landräubern und schlüssen vom 26. Juni fest, die unseres Erachtens durchaus nicht zu erhalten." nicht genügen( Frachtsaz- Ermäßigung, beschränkte Deffnung Wie sie gelächelt haben, die wackren Auguren des preußischen Milliarde in den Beutel schob, ist vorbildlich für die Bauernlegern dadurch und durch die Ablösungen eine des Waldes für Streu und Weide). Für die Sozial- Abgeordnetenhauses, die Konservativen, die Freikonservativen, preußische Agrarpolitik, die den Großgrundbesitzer beschützt politit von Oben lieferte der Retter verkrachter der gewinngierige Klüngel der Krautjunker und Groß- und unterstüßt, den Bauern aber an die Kreistage und Domänenpächter und Gönner des Großgrundbesiges, industriellen, die aus des Reiches und des Staates, die aus an die Selbsthilfe verweist. Mit wuchtiger Betonung ruft der für die Liebesgaben der Brenner, für Bucker- der Steuerzahler Säckel sich bereichern, wie sie Beifall ge- Herr v. Heyden aus: prämien, für volksverwüstende Lebensmittelzölle gefühlvoll flatscht haben, als Herr von Heyden, dem sie wahrlich mit eintritt, einen schlagenden Beweis jetzt, da es sich Unrecht ein wenig gram sind, die entsittlichenden Einflüsse der thatsächlich darum handelt, der hartbedrängten Staatshilfe den Staats- und Reichs- Stipendiaten, Kleinbauernschaft in dieser schweren Noth der Zeit den nimmersatten Empfängern des Brenner- Trinkgeldes, thatträftig von Staatswegen beizuspringen. Preußen hat der Ausfuhrvergütungen, den Nutznießern der Agrar- und die Reichsunmittelbaren für die Jahrzehnte lang wider- Industriezölle flammend von sittlicher Entrüstung denunzirte. Wer die Bauern an die Kreistage verweist, da Nach der damaligen Lage hat die Staatsregierung es wo der Staat berufen ist, thatkräftig und zwar sofort einnicht für nothwendig gehalten, mit der Gewährung von Geld zugreifen, offenbart, daß er feinen Einblick in die sozialmitteln zur Beseitigung des Nothstandes einzutreten. wirthschaftlichen Zustände befißt, daß er die Dinge durch wurde dabei von der Erwägung geleitet, daß jede Hergabe die Agrarierbrille sieht. Den Bauern wird es wie Schuppen von Staatsmitteln zur Bekämpfung von Nothständen von einer demoralisirenden( entsittlichenden) Wirkung be: von den Augen fallen, wenn sie hören werden, daß ihnen gleitet ist, welche wenn irgend thunlich, vermieden werden statt des Brotes der Staatshilfe der Stein von Nathmuß.( Zustimmung). Die Energie und Selbstthätigkeit schlägen, die sie nicht brauchen, gegeben wird. Wer sich der Bevölkerung wird dadurch gelähmt. Die daran erinnert, mit welcher Gilfertigkeit die ver Staatsregierung hat das volle Vertrauen zu den schiedenen Zollgesetze durchgepeitscht worden sind, und Drganen der Selbstverwaltung und den mit ihnen wie in Preußen und im Reich der JunkerHand in Hand arbeitenden Behörden, daß sie diejenigen Maß wunsch Befehl ist, wer sich daran erinnert, daß die deutschregeln ergreifen werden, welche nach Lage der Verhältnisse in russische Handelspolitik durch den Fachverein der Brot den einzelnen Kreisen erforderlich sind. Es wird in erster Reihe Aufgabe der Kreisverbände, denen Mittel dafür zur Ver- vertheurer, den Bund der Landwirthe", auf das ärgste fügung stehen, sein müssen, Hand anzulegen und helfend ein- gefährdet ist, der wundert sich freilich nicht über den Bauernzutreten. Dabei hat die Staatsregierung, wie gesagt, nicht schuß von 1893. Feuilleton. Nadbrud verboten.) [ 5 Die Bekehrung André Savenay's. André Savenay's. Sozialistischer Roman von Georges Renard. Autorisirte Uebersehung von Marie Runert. der erste wirkliche Schmerz, den er ihr verursacht hatte immer an Ich verkenne nicht, daß die Berichte, die mir seit dem 26. Juni zugegangen find, die Verhältnisse in der Rheinprovinz und in Hessen- Nassau schon wieder dringlicher erscheinen lassen, und daß die Noth sich steigert. Trotzdem ist die Staatsregierung auch heute noch der Ansicht, daß es zunächst die Aufgabe der Betheiligten 11 volle Gattin und hingebende Mutter ließ ihren Geschmack Bürgerklasse sie will. Mit peinlicher Sorgfalt achtete durch seine zärtlichen Aufmerksamkeiten willig leiten und sie auf ein standesgemäßes Auftreten. Ihre Anentwickeln. Und selbst von Liebe umgeben, breitete sie sichten waren Durchschnittsansichten, die fast jedem zusagten ihrerseits um all ihre Lieben eine wohlige Atmosphäre von und die in ihren Kreisen wohl gelitten waren; außerdem Glück und Behagen aus. Der plögliche Tod ihres Gatten, besaß sie ein wenig Frömmigkeit, die sich aber nur auf den regelmäßigen Besuch der Messe beschränkte und die es ganz traf sie wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie war zuerst natürlich fand, daß André sich, ebenso wie sein Vater, von wie betäubt; dann fam die Resignation, diese Tugend der der Kirche fern hielt. Sie suchte ein Jahr wie alle Jahre Schwachen und ihr einziger Trost über unersetzliche Ver- die Orte auf, welche man aufsuchen muß, sie sah alles, was luste, auch über sie und erhob sie wieder etwas. Ihr Antlig man sehen muß, wenn man sich zur vornehmen Welt Das Leben hatte es gut mit ihr gemeint. Ihr ganzes behielt nur von da ab einen Zug unauslöschlicher Traurig rechnet. Sie hatte ihre Logen im Theater und in der Dasein war ohne Sturm, ohne Unruhe und Sorge bisher feit, die sich wie ein schwermüthiger Schleier über ihre komischen Oper; sie besuchte regelmäßig die Seebäder oder dahingeflossen wie ein ruhiger Bach, dessen reine Fluthen Büge legte. Einer schwachen Schlingpflanze vergleichbar, andere fashionable Kurorte; sie zahlte pünktlich ihre Beizwischen blumigen Ufern dahingleiten. Als Kind sehr wohl die ihrer Stüße beraubt ist, suchte sie nun in ihrer Um- träge zu zwei oder drei Werken der Barmherzigkeit. Die habender Leute geboren, dann an einen Maim verheirathet, gebung nach einem Halt. Sie entledigte sich der Sorge um„ Revue des deux Mondes" lieferte ihr ihre Ansichten den sie liebte und der in seinem Wirken stets vom Erfolge die Verwaltung ihres Vermögens, die sie einem und Urtheile über literarische Dinge. Was die begleitet war, hatte sie in ihm den sicheren Führer und Bankier, einem alten Freund des Hauses, der nach dem Politik betrifft", sagte sie gelegentlich, so fragt es liebevollen Beschützer gefunden, dessen ihre Schwäche und Tode des Vaters Vormund der Kinder geworden war, über- fich, ob eine Frau sich überhaupt eine Meinung über solche Unkenntniß der realen Welt so sehr bedurfte. Er hatte trug. Herrn Bressuire, der übrigens dieses Vertrauen Dinge bilden kann und soll." Weil ihr Gatte als alle Sorgen, alle Mühe und Arbeit auf seine Schultern durch strengste Rechtschaffenheit verdiente, ließ sie volle Republikaner ein treuer Abonnent des" Journal des allein genommen. Er hatte von ihr nichts anderes verlangt, Freiheit bezüglich der Anlegung und Verwaltung des Ver- Débats" war, hielt sie es für ihre Pflicht, auch nach seinem als daß sie der Schmuck und die Freude seines Hauses mögens. Sie schloß sich von nun an besonders eng an ihre Tode die Dinge in der Politik durch die Brille derselben sei. Ich bin der Minister des Handels und der auswärtigen Kinder an. André war damals zwanzig Jahre alt und Zeitung zu betrachten. madd Angelegenheiten," sagte er, Du sollst der Minister des glich ganz seiner Mutter. Von ihr hatte er die feinen Germaine, ihre Tochter, war ein kleines Persönchen, so Innern sein." Und welch" ausgezeichneter Minister war Büge, den matten Teint, das braune Haar, aber auch die zart, zierlich und gebrechlich wie ein Porzellanfigürchen. Sie er gewesen! Welch' warmes und behagliches Nest hatte er Neigung für alles, was edel, elegant und anmuthig war. war ganz das Ebenbild ihres Vaters. Wie er hatte sie ihr zu schaffen verstanden! Ueberall Blumen, reizende Mehr noch trat bei ihm das scharfe Urtheil, der männliche lockiges, blondes Haar, blaue Augen, einen rosigen Nichtigkeiten, Pariser Kleinigkeiten, in denen Kunst und Charakter hervor. So wurde er bald der Nathgeber seiner Teint und sehr bewegliche Büge. Doch wie feltKomfort sich so bewunderungswürdig vereinen, alles von Mutter in allen Angelegenheiten und das eigentliche Ober- sam! Die Züge des Originals waren bei ihr zu einer geschmackvollen Eleganz, die von dem prunkenden und haupt der Familie. gleich verfeinert und verschärft. Ihrer Körpergeschmacklosen Luxus, den man so oft in reichen Häusern Sieben Jahre waren seitdem vergangen, und Frau beschaffenheit nach war sie das verkleinerte Ebenfindet, himmelweit entfernt war. So hatte er alles für Savenay hatte inzwischen nicht aufgehört, die elegante bild des Vaters, während sie ihm an Charakterfestigkei das Behagen der Seinigen angeordnet. Sie als liebe Dame zu sein, wie der Ehrenkoder der französischen überlegen war. Der alte Savenay war ein unruhiger 7 ist, aus eigener Kraft die Schwierigkeiten zu überwinden." Aus eigener Kraft", das ist die Losung, die die Regierung den Bauern giebt. Aus eigener Kraft", wenn ihre Kraft auch erschöpft ist, wenn auch der letzte Ziegel auf dem Dache verpfändet, wenn auch das Korn schon auf dem Halm, die letzte Traube schon am Stock verkauft ist, wenn das Vieh eingeht oder zu Spott preisen zum Auftrieb kommt, wenn es an Streu und an Dünger fehlt, aus eigener Kraft", so sagt Herr von Heyden, sollen die Bedrückten sich helfen. Wie schrieb doch Herr von Heyden in der letzten Begründung der an Domänenpächter gewährten Pachtnachläffe? Domäne Gauleden. die österreichische Sozialdemokratie im doppelten Sinne des Die Bossische Zeitung" hält diese Windbeutelei für Wortes immer eine Bruderpartei der Deutschen! Wurden schon so wichtig, daß sie sich sogar eine Ertradepesche ihretwegen immer die österreichischen Zustände durch die Ereignisse in geleistet hat, schade um das dafür ausgegebene Geld. Der Deutschland sehr beeinflußt, so mußte das in bezug auf die Bergmann Heinrich Möller ist allerdings in Fleisch internationale Sozialdemokratie noch mehr der Fall sein. Ins und Blut vorhanden, und niemand weiß dies beffer, als besondere aber gilt dies von uns, die wir in Nordböhmen hart an der deutschen Grenze leben und tämpfen. Unter dem Gin- die Polizei in Gelsenkirchen, wo Möller seit Jahren lebt drucke der deutschen Wahlbewegung war es uns möglich, in und wo er als Redakteur des Bergarbeiter- Organs den Verfammlungen zu Behntausenden für das allgemeine Wahlrecht Grubenbaronen manche unangenehme Wahrheit gesagt, Stimmung zu machen, zu geloben nicht eher zu ruhen bis dieses dafür freilich auch über ein Jahr Gelegenheit bekommen, beste aller Agitationsmittel auch für uns erkämpft sein wird. über die preußisch deutsche Gerechtigkeit hinter schwedischen Darum hoch das allgemeine Wahlrecht! Ein dreimaliges Hoch Gardinen nachzudenken. Zur Zeit befindet sich aber unser der deutschen Sozialdemokratie zu ihrem Wahlsiege, der uns Genosse auf freiem Fuß und nicht im Gefängniß, wie die der Befreiung des Proletariats aus den Klauen des Kapitalismus ein gut Stück näher bringen möge! Für die Landes- Bolts Zeitung" vermuthet. Unseres Wissens hat sich vertretung der Sozialdemokratie Nordböhmens: Möller während der Wahlagitation in seinem Wahlkreise aufgehalten und sich dort auch polizeilich angemeldet. Mit Möller zieht der erste Bergmann in den Reichstag ein. Beschlossen: Wilhelm Riesewetter. ter. Die Wittwe gerieth in Schulden und allmälig in eine Der Generalrath der Social Democratic so bedrängte Lage, daß sie sich außer stande fah, ihren ver Federation( des Sozialdemokratischen Bundes) von tragsmäßigen Verpflichtungen zu genügen, und die Auflösung des Bachtverhältnisses, si Johannis 1891 unvermeidlich war. England übersendet uns durch seinen Sekretär, Genossen Die Pächterin, die sich jederzeit und unter Auferlegung persön- ee, nachstehende Resolution, die in der Sitzung des vorigen licher Entbehrungen die sorgsame... Bewirthschaftung der Dienstag angenommen wurde: Domäne hatte angelegen sein lassen, war bei ihrem Ausscheiden aus dem Pachtvertrag bereits 66 Jahre alt und völlig erwerbsunfähig. Sie hätte, wenn seitens des Fiskus die volle Deckung der Pachtrückstände verlangt wäre, die Domäne nahezu gänzlich mittellos verlassen und wäre dem Glende preisgegeben, da ihre Kinder in bescheidenen Verhältnissen leben und nicht im stande find, ihr die zum Lebensunterhalt erforderlichen Mittel zu gewähren."( Bericht, der Rechnungskommission 2c. S. 5.) Domäne Osch ü½. Dieses Meeting des Generalrathe der Social Democratic Federation beglückwünscht die deutsche Sozialdemokratie zu den großen Erfolgen, die ihre Kandidaten sowohl bei der Hauptwahl als bei den Stichwahlen für den Reichstag davongetragen haben, und auch zu der beträchtlichen Stimmen zunahune, die sich bei der Wahl von 1893 im Vergleich zur Wahl von 1890 gezeigt hat. Dieses Meeting versichert den deutschen Kameraden, daß ihr Erfolg den Sozialisten aller zivilifirten Länder ein Sporn und eine Ermuthigung ist in dem Kampf zur Befreiung der Arbeit von der Herrschaft des Kapitals." Wenn von dem Pächter die völlige Dedung seiner Bachtrückstände verlangt worden wäre, so hätte er gänzlich Bravo! Wir freuen uns über diese Resolution um so mittellos die Domäne verlassen müssen. Um mehr, als sie von Genossen kommt, die bisher verschiedentihm die Möglichkeit einer anderweiten giftens & nicht vollständig zu entziehen, ist auch in diesem lich unsere Taktik bemängelten. Die hohe Bedeutung dieser Falle die gnadenweise Bewilligung eines Pachterlasses, und Wahl und des von uns errungenen Sieges thut sich kund zwar in Höhe von 7500 M. erbeten worden."( Bericht S. 6.) in der Wirkung auf Freund und Feind. Und zu den Domäne Blankenau. besten Wirkungen rechnen wir, daß alle Zweifel an der Berechtigung unserer Tattit sich in den Reihen der sozialistischen Arbeiterwelt aufgelöst haben wie Nebel vor dem Strahl der Morgensonne. Sogar die holländischen Genossen, die uns so lange gegrollt, fangen an, aus dem Schmollwinkel hervorzutreten. " Durch die Einziehung des Pachtrückstandes.. würden die geringen Mittel, welche dem Bächter, nachdem er... den überwiegend größten Theil seines Vermögeus zugefeßt hatte, verblieben waren, so weit geschmälert worden sein, daß sie taum noch zur Begründung einer neuen, wenn auch noch so bescheidenen Existenz hingereicht Es giebt, wie die praktischen Engländer sagen, nichts hätten. Es erschien daher um so mehr der Belehrenderes, als Thatsachen. Billigkeit entsprechend, dem Gesuche um Niederschlagung dieses Betrages nachzugeben, als, wie bereits hervorDas amtliche Wahlergebniß. Nach der amtlichen gehoben worden, das Pachtgeld ein verhältnißmäßig hohes war." Ermittelung stellt sich folgendes Gesammtergebniß heraus: ( Bericht, S. 7.) in and su Als ob Herrn von Heyden's heutige Deklamation uns schon damals in den Ohren geflungen wäre, schrieben wir 10. Juni im Vorwärts" bei einer Besprechung des Berichts der Rechnungskommission: Die Bauern in Preußen, die kleinen Leute, die im Schweiße ihres Angesichts hinterm Pfluge gehen, Sommer und Winter fich placen und schinden, mit direkten und indirekten Steuern und Abgaben schwer bedrückt, heimgesucht vom Wucherer, der ihnen Haus und Hof mit Hypotheken pflastert, zum Boden gedrückt vom reichen Junker, der ihnen durch den Großbetrieb die Lebensluft benimmt, fie mögen hieraus lernen, wie und wem eigentlich geholfen wird in Preußen. Des Bauern nimmt fich niemand an, er sehe sich vor, daß er nicht wieder den Agrariern ins Garn gehe und nicht solche wähle, die der Regierung genehm sind, der Regierung, die ihm den Mühlstein des Militarismus an den Hals hängt und die bankrotten Damänenpächtern hilft. Für die Junker und das Heer sind immer Mittel flüssig. Der arme Kauz muß den weißen Stab ergreifen und ins Elend gehen. sus 130 1890/93 36 Sozialdemokraten 67 Konservative 18 Reichspartei 44 Nationalliberale 71 Freisignige Vereinigung 71{ Boltspartei 11 Süddeutsche Volkspartei ( Zentrum 106 Rentrum für Antrag Huene Bayerischer Bauernbund 17 Polen 10 elfen 1 Däne 10 Elfasser 6 Antisemiten 397 00 1 Haupt- Stiche Bu Die sozialpolitische Lehre der Wahlen. In einer sozialpolitischen Betrachtung über die Reichstagswahlen schreibt Heinrich Braun in dem letzten Hefte des Sozialpolitischen Zentralblatts": Man hüte sich vor allem vor der Illusion, als könnte eine Wiederholung der Repressionspolitit, wie sie etwa ein noch verschärftes Sozialistengeset darbietet, die Gefahr beschwören. Einer solchen Politik ist mit dem verächtlichen Achselzucken, das ihr die Sozialdemokratie bezeigt, vielleicht noch zu viel der Ehre erwiesen. Es giebt nur Eines, was Bürgschaft böte für einen ungestörten Fortschritt der Gesellschaft: daß man den durch die geschichtliche Entwickelung unabweisbar gebotenen sozialen Reformen mit ernster Ent schlossenheit freie Bahn eröffnet; daß der Staat sich endlich aufrafft und auf diesem Gebiete seine Pflicht voll erfüllt. Das riesige Wachsthum der Sozialdemokratie wie des Antisemitismus ist eine Warnung, die, wenn man sie nicht verstehen will, zu gesellschaftlichen Katastrophen von unberechenbarer Tragweite führen muß. Lernet, Ihr seid gewarnt." Für Kommissionsberathung der Militärvorlage erklären sich nun auch die Regierungsorgane. Mit der glatten Mehrheit" für den Vorschlag Huene ist's nichts und die Regierung befindet sich heute ungefähr auf dem= selben Punkte, wie vor der Auflösung, wo sie auch eine Mehrheit hätte haben können, wenn sie sich rechtzeitig zu den Konzessionen entschlossen hätte, ohne die sie auch jetzt Reichstages ist aber eine der Regierung weit ungünstigere, nicht durchkommen wird. Die Zusammensehung des neuen als die des alten, der durch seine Farblosigkeit zu der Farblosigkeit der Regierung gut paßte. Ueber die handelspolitischen Verhandlungen zwischen Rußland und Deutschland theilt im amtlichen Auftrage die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" mit, daß die russische Regierung vor wenigen Tagen die Fortsetzung der Verhandlungen im Wege kommiffarischer Berathungen in Berlin in Vorschlag gebracht habe. Das sei der gegen wärtige Stand der Verhandlungen. Es sei nicht wahr, daß 2323 Rußland sich grundsäßlich geweigert habe, seinen jezigen Tarif herabzusehen. Hoffentlich wird eine friebliche Uebereinkunft zum Abschluß eines Handelsvertrages führen. wahl wahl sammen 24 20 44 51 25 76 13 12 25 15 37 52 190 3 11 14 7 11 15 94 1 4 1 4 7 19 7 3 1 8 13 16 217 180 397 30493220173 Für Neichstags- Diäten treten jetzt mit einem Male die Nationalliberalen ein. Ein durch die Presse gehender Artikel, der vermuthlich der Nationalliberalen Corre spondenz" entstammt, schließt, nachdem die Todesstunde der Diätenlosen Zeit" angekündigt worden, mit den bezeichnenden Worten: Nur mögen gerade diejenigen Parteien, die an anderen Bestimmungen der Reichsverfassung bezüglich des Reichstags nicht gerüttelt sehen mögen, sich davor hüten, durch Anschneidung der Diätenfrage dem Bundesrathe die Erwägung nahe zu legen, welches andere Rorrettiv" des allgemeinen Wahlrechts er fordern und zur Vorbebingung seiner 3ustim mung zur Einführung von Diäten machen müsse." Der müßige Streit um Bebel's Doppelwahl ist nun zu Ende. Die Hamburger haben gestern in einer großen Versammlung beschlossen, daß sie bereit sind, in eine neue Wahl einzutreten, und Bebel hat darauf hin das Mandat von Straßburg angenommen. Moltenbuhr ist für Hamburg aufgestellt, mit dem Vorbehalt, daß er bei der nächsten allgemeinen Wahl wieder in seinem alten WahlDamit verrathen die Nationalliberalen, wie sie sich die freis kandidirt, der ihm diesmal durch die unerhörten Be- Ausführung des geplanten Attentats auf das worden ist. Den Hamburgern, die so freudig die Arbeit durch die Diätenbewilligung, à Kopf 20 oder 25 M. per und die Opfer einer neuen Wahl auf sich genommen haben, Tag, getauft werden. unsere freudige Anerkennung! Politische Ueberlicht. einflussungen und Manöver der koalirten Gegner entriffen allgemeine Wahlrecht denten. Der Reichstag foll Berlin, den 1. Juli. Unsere Genossen im Auslande. Aus Reichen berg wird uns geschrieben: Mit dem„ Korrektiv" ist's aber nichts. Die Diäten Im Namen der nordböhmischen Sozialdemokratie beglück- Einen Reichstags- Abgeordneten, der nicht existirt, losigkeit richtete sich bekanntlich, nach Bismarcks eigenem wünschen wir Euch zu Eurem Wahlsiege. Obwohl es auch hätten unsere Waldenburger Genossen gewählt, wenn man Ausspruch, gegen die Sozialdemokraten, hat jedoch nach unter uns eine große Anzahl von Genossen gab, die auf zwei einer Notiz, die jetzt durch die gegnerische Presse geht, dieser Richtung hin so wenig als" Korrektiv" gedient, daß Millionen Stimmen mit 50 Mandaten für Euch rechneten, so Glauben schenken wollte. Danach soll nämlich der in dem die Sozialdemokraten die Partei sind, welche am wenigften glänzenden Sieg der Sozialdemokratie zu verzeichnen. Wissen genannten Kreise gewählte Reichstags- Abgeordnete Berg- unter der Diätenlosigkeit zu leiden hat. Das Korrektiv" wir doch was es heißt, gegen die Behörden, das Pfaffen und mann Möller- Gelsenkirchen gar nicht existiren, sondern nur war also nichts werth, und für einen Nichtwerth tann man Unternehmerthum anzufämpfen. Mehr wie alle anderen haben ein Schneider dieses Namens. Daher wäre die Wahl voraus- feinen Werth einhandeln. wir Desterreicher Ursache, Eure Siege zu begrüßen. War doch sichtlich ungiltig". können wir doch nicht umhin, den Ausfall der Wahl für einen " Aus der Ferienkolonie. Zwei Unteroffiziere und ein Gemeiner des in Nürnberg garnisonirenden Geist; stets ftedte er voller großer Pläne und künstlerischer urtheilte fie oft spöttisch, aber durchaus nicht boshaft. Zu Infanterie- Regiments, die seit acht Tagen vermißt" worden Entwürfe. Doch wurde seine lebhafte Phantasie durch weilen hatte sie auch plögliche Anfälle von Mitleid mit waren, wurden erschossen aufgefunden. Sie hatten ihre Das Würzburger Militärseinen Verstand im Baum gehalten, sein raftloser Thätig- den Armen, aber mein Gott! Die Bettler waren meist so Gewehre mitgenommen. teitsdrang durch einen sehr sicheren praktischen Sinn ge- schmuzig!" So sagte fie oft, während sie in ihrem Bezirksgericht hat mit seinen Schmerzlosigkeits". leitet. Germaine dagegen war überaus zart und schwäch- eleganten Wagen ausfuhr und ihre Freundinnen durch den Urtheilen bereits eine gewisse Berühmtheit erlangt. Der Unterlich, wie ein Treibhauspflänzchen", pflegte Frau Savenay ausgesuchten Lurus ihrer Toiletten in Erstaunen versezte. offizier Louis Förster des 5. Infanterie- Regiments such te zu sagen. Einer blasfeu Rose vergleichbar, die hinter ihren So verschieden auch die drei Personen waren, die den ihm zugetheilten Refruten durch Rippenstöße und Ohrfeigen das nöthige Maß von militärischem Drill Schwestern im Wachsthum zurückgeblieben ist, war sie lange in dem stattlichen Hause in der Murilloftraße zusammen beizubringen. Die Verhandlung am 27. Juni ergab nach Jahre sehr leidend gewesen. Von der Mutter schon ver- wohnten, so barg es doch viel Glück und die herzlichste der Berliner Volks- Beitung", daß diese Unterrichtsmethode zärtelt, wurde sie von ihrem Bruder geradezu auf den Eintracht aller in seinem Innern. Auch heute Morgen, ihre" volle Richtigkeit habe, aber die Geschworenen nahmen Händen getragen. Er hatte eine fast väterliche Bu- während André beim Frühstück sein Abenteuer vom Abend an, daß Förster kein Schmerzgefühl erregt habe, und neigung für fie. Niemals fam er er zu ihr, ohne vorher erzählte, äußerte die Mutter nur in lauten Ausrufen verurtheilten den Unteroffizier zu vierzehn Tagen gelinden ihr irgend ein kleines Geschenk mitzubringen, ent- ihre Besorgniß über die Gefahr, in der er geschwebt hatte, weder sein paar Rosen oder eine Düte Bonbons, während die Schwester ihre Spöttereien an die Adresse des Arrest!- le nos einen zierlichen Fächer oder einen neuen Schmuck Taugenichts von Alfred richtete. gegenstand. Es war nicht weiter zu verwundern, daß sie Du mußt Dich bei der Dame oder dem Fräulein be- Reichs- Zeitung" veröffentlicht folgenden Erlaß: so ein liebenswürdiges aber verzogenes Kind wurde. Sie danken, die so tapfer für Dich eingetreten ist," sagte Madame war von einer Lebhaftigkeit, die andere vielleicht Wildheit Savenay ernst. genannt hätten. Keinen Augenblick konnte sie ruhig auf Der neue Kurs". Die ultramontane Bonner Kriegsministerium. Berlin 5. Juni 1893. Die in Essen bei Fredebeul und Koenen erscheinende Wochenschrift„ Die christliche Familie", welche auch in Armeefreifen Eingang gefunden, hat in Nr. 20 am 14. Juni 1898 einen gegen die Militärvorlage gerichteten Artikel gebracht. Die Königl. Kommandobehörden werden daher ergebenst ersucht, den unterstellten Truppen das Halten dieser Wochenschrift gefälligst zu untersagen. gez. von Kaltenborn, An sämmtliche Königl. Generalfommandos. Also schon konfessionelle Wochenschriften dünken dem neuen Kurs" gefährlich..." Ja, ja!" rief Germaine, vor Vergnügen in die Hände derfelben Stelle bleiben. André nannte sie immer seinen flatschend. Wie es wohl bei solchen Leuten aussehen mag? Kleinen Kolibri. Eine überaus sensitive Natur, die fie war, Ob das wird sehr amüsant! Die Männer haben doch genügte der geringste Anlaß, um sie auf's Tiefste zu er immer Glück! Sie können überall hingehen. Aber regen. Wegen einer Kleinigkeit konnte sie in tolles Lachen Du wirst mir wenigstens alles erzählen, hörst Du?" ausbrechen oder Thränenströme vergießen. André behaupDie alte Norine tam gerade in diesem Augenblicke tete im Scherz, daß Germaine, weil sie im April geboren zurüd. Sie mußte sofort alles berichten, was sie erfahren war, beständig zwischen Regen und Sonnenschein schwanke und gab ihr den Spiznamen" Fräulein Ungewitter". Man hatte. Der alte Mann in der Rue Demours hieß dachte daran, sie bald zu verheirathen, in der Hoff- Deschamps. Er wohnte mit Fräulein Johanna, seiner Enkelin, zusammen. Er war in einem Bankhause annung, fie dadurch von ihrer Nervosität zu heilen.- In Enkelin, zusammen. zwischen ließ sie ihrer Phantasie freien Lauf. Mit Leidenschaft gestellt und kam jeden Abend zwischen fünf und sechs Uhr widmete sie sich der Musik und der Malerei. Anfangs nach Hause. machte sie Fortschritte, die ihre Lehrer in Erstaunen setzten. Bei der ersten Schwierigkeit ließ jedoch ihr Eifer nach, sie Tage in der Rue Demours einen Besuch machen sollte, nach verlor die Lust am Schaffen und bald lagen Binsel und der alten Regel, daß man Herzensschulden und Spielschulden dessen sich auch jeder entschieden liberale Bürger freuen Noten unbenutzt im Raften. Sie gab jeder ihrer Launen sofort abtragen soll. sofort nach. Ueber das, was fie in ihrer Umgebung sah, Deutschfreifinniges. Die Norddeutsche Allgemeine Beitung" verhöhnt die Tante Voß, und nicht ohne Grund. Dieselbe Vossische Zeitung", die bisher gegen die Es wurde also beschlossen, daß André noch am selben militärvorlage geschrieben hat, preist nämlich jetzt die Militärvorlage als einen Fortschritt des Liberalismus, tönnte". So mag ein feiler Sklave den Fußtritt, den ihm der Herr verächtlich giebt, preisen als einen Fortschritt ( Fortsetzung folgt.) 9 Plain " bes Mannesmuthes, dessen sich jeder Freiheitsfreund freuen Gegen bie Partei Revolution des Herrn und der russischen Gesandtschaft stattfand, und ungünstig tönne". Dr. Lieber" wettert in einem in der Kreuz- Zeitung" ver- war für Wassilier. Natürlich wird der Muz" seinen Das Berliner Tageblatt" fordert die Auf- öffentlichten Artikel der bekannte katholische Eigenbrödler, Willen nicht durchsetzen. Im Nothfalle wird der Bundesnahme sozialpolitischer Forderungen in das neue Programm Freiherr von Fechenbach- Laudenbach, der Bismarck- Hasser, rath die Berner Edelſten" auf die langen Finger klopfen, der freisinnigen Volkspartei. Es sagt: den einst die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" als wie im Falle Steck.sofinas Partei einen Tropfen sozialpolitischen Deles in sich auf- fühlt sich in seinem junkerlichen Hochgefühl durch den mit bauer und dem Tagelöhner bieten fann?" " Wie wäre es zum Beispiel, wenn die freisinnige„ revolutionären Junker" denunzirte. Herr von Fechenbach Aus Belgien wird gemeldet, Genosse Volders sei nähme? In den Tiefen der Gesellschaft gährt es, den Massen" rechnenden Plebejer Lieber schwer getränkt. von der Redaktion des Peuple zurückgetreten, weil ein die Arbeiter regen sich und und verlangen Schuß gegen Hat" denn Lieber die Zentrumspolitik in irgend einem Vermittlungsvorschlag, den er mit bezug auf die Zueine übermäßige Ausnutzung ihrer Arbeitskraft. Willman wesentlichen Gesichtspunkte umgestaltet? Nein, das Zentrum ſammenſegung des Senats gemacht, von der Sozialiſten Gintreten für alle auf Hebung der arbeitenden Klassen ab ist die agrarisch- klerikal- zünstlerische Gemeinschaft wie ehe- partei in einer großen Versammlung mißbilligt worden sei. zielenden Bestrebungen"? In bent er den bäuerlichen Schichten dem. Allerdings ist Lieber kein Windthorst: nicht jeder Wir wollen hoffen, daß die Differenz bald beigelegt wird; unferer Bevölkerung herrscht eine dumpfe Unzufriedenheit. Unteroffizier trägt den Marschallsstab im Tornister, und um einen prinzipiellen Verstoß fann es sich nicht handeln, Die Lage der ländlichen Tagelöhner ist vielfach eine elende. Herr Lieber ist und bleibt denn doch nur der polternde da die sozialistische Partei Belgiens in ihrem gegenwärtigen Giebt es außer der Freiheit gar nichts, was man dem Klein- Unteroffizier der Fraktion. Aber was thut's? Herr Lingens Kampf um das allgemeine Stimmrecht sich, ohne das Ziel hat es ja selbst gesagt, der Unteroffizier seider Stell- aus den Augen zu verlieren, für eine Zweckmäßigkeits. Sehr wohl! Aber die schnöde Beitung des Geldjuben- vertreter Gottes! politik entschieden hat, die leicht zu Meinungsverschieden thums, die in der Beschimpfung der Arbeiterklasse mit den oth Hotuh die heiten über das Maß des praktisch zulässigen führen kann. Sykophanten der Kölnischen Zeitung", der RheinischDie Freifinnigen bei den Stichwahlen. Trotzdem Die bewährte Kraft eines Bolders darf der Partei nicht Westfälischen Zeitung", der Norddeutschen Allgemeinen wir wiederholt bereits anerkannt haben, daß die Volts verloren gehen. Beitung" um die Palme ringt, ist nicht das Organ, dem Zeitung" ihrer Gegnerschaft gegen die Militärvorlage durch solche Wünsche anstehen. Und der kapitalistische Deutsch- die Aufforderung an die freisinnigen Wähler, bei den Stich- Frankreich. Die französische Rammer lehnte gestern freisinn ist nicht die Partei, die sich sozialpolitisch verjüngt. wahlen für die Sozialdemokraten zu stimmen, treu geblieben mit 349 gegen 173 Stimmen einen Antrag ab, die EinDen Jungbrunnen der sozialen Reform hat die heilige Spar- ist, beklagt sich das Blatt dennoch, daß wir in unserem gangszölle auf Mais, Hafer und Gerste in anbetracht des agues nur zu gut verstopft. Wer demokratische Sozial- vorgestrigen, gegen Herrn Richter's Angriffe auf die Sozial- Futtermangels aufzuheben. Die schußzöllnerischen Herren politik treiben will, wird Sozialdemokrat. demokratie sich kehrenden Artikel jener Anerkennung nicht Kapitalisten lassen lieber die Landwirthschaft zu Grunde 196 abermals Ausdruck verliehen haben. Das ist eine recht übel gehn, als daß sie auf einen Groschen des dem Volk geVerspätete Fastnachtsspäßze. Das preußische Ab- angebrachte Empfindlichkeit. Das preußische Ab- angebrachte Empfindlichkeit. Wir hatten uns mit der stohlenen Geldes verzichteten. geordnetenhaus hat sich über die Staffeltarife, die bramarbasirenden Eulenspiegelei Richter's zu beschäftigen, h Madagaffifches. In Frankreich, dessen Kolonialden estelbischen Junker auf Kosten der westdeutschen Groß- daß die Sozialdemokratie durch ihr bloßes Dasein grund und Mühlenbesizer begünstigen, ziemlich lange die voraussichtliche Annahme der Militärvorlage verschulde, politik dem Bolte eine schwere Gut- und Blutsteuer aufunterhalten. Etwas Positives fam natürlich nicht dabei weil sie bei den Stichwahlen garnicht fiegen fonnte" und erlegt, scheint sich der Kolonialeifer jetzt auf Madagaskar, heraus. Das„ Hohe Haus", dem der Fasching noch in den wiesen nach, daß nur die freisinnige Partei und ihre Leitung Ein französisches Protektorat( Schugherrschaft) über das diese gewaltigste Insel des indischen Ozeans, zu richten. Gliedern zu spuken scheint, nahm zuerst den Antrag Eckels schuld daran sei, daß unsere Kandidaten nicht ſiegen konnten". Reich der Hovas die Eingeborenen sind mit den fundaauf Aufhebung der Staffeltarife und dann den Antrag An dieser Thatsache ändert es garnichts, daß Minderheiten Reich der Hovas Lehrergehälter aufzubessern. Der zweite Lehrer W. in K. erhält herausgefunden.Schiller an, der erst weitere Erhebungen über die Wirkung der freisinnigen Wählerschaft und vereinzelte Blätter wie nesischen Malayen stammverwandt übt Frankreich bereits dieser Tarife verlangt. Die preußische Regierung, die so die" Bolts- Beitung" sich prinzipientreuer erwiesen haben, aus, doch steht diese Schuhherrschaft blos auf dem Papier, feinhörig ist, wenn der geschmierte Stiefel des ostelbischen als das Gros der Partei. Es ist aber eine ungeheuerliche Binnenland ist noch gar nicht erforscht, und Engländer wie die Hovas sind ein kriegstüchtiges Bolk, das ungeheure Agrariers im Vorzimmer fnarrt, wird die Fastnachts- Uebertreibung, wenn die Bolks- Zeitung" versichert, das scherze des Landtags richtig abschätzen und nichts thun, prinzipienwidrige Verhalten der Wiehrheit der freisinnigen Franzosen haben sich bei ihren Kämpfen mit den Madawas dem alten und befestigten Grundbesitz peinlich wäre. Partei sei wieder gut gemacht worden burch gassen böse Schlappen geholt. Nun ist Madagaskar für Wie es den preußischen Volksschullehrern geht. Die wahlen gestimmt hatten. die wenigen, welche für die Sozialdemokraten bei den Stich den englischen Handel von hoher Wichtigkeit, englische Offiziere haben die Hovas soldatisch gedrillt, englische Wieder gut gemacht", hätte es Landrathsämter bezw. Beranlagungskommissionen verstehen es, doch nur dann sein können, wenn überall, wo Freifinnige Waffenhändler sie mit den besten Kriegswerkzeugen aus so schreibt die„ Preußische Lehrerzeitung." vortrefflich, die zweiten ben Ausschlag zu geben hatten, der Sozialdemokrat gewählt gerüstet. Die englischen Missionäre wetteifern mit den französischen Heidenbefehrern darin, den Malayen die 540 W. Gehalt, bewohnt dazu eine etwa 3½ Meter breite und worden und dadurch eine gegen die Militärvorlage ge- Güßigkeit des Christenthums, zu dem sich jetzt die regierende nicht viel längere Giebelstube, an deren Decke er mit der Hand richtete Mehrheit in den Reichstag gekommen wäre. reicht, und bezieht 8 Kubikmeter Fichten- Brennholz. Nach orts- Die Bolts- Beitung" felbft weiß aber nur vier Wahlkreise Königin und die andern Machthaber auf Madagaskar be üblichen Preiſen würde die Wohnung als Oberstube mit dunkelm namhaft zu machen, in welchen mit freisinniger Hilfe ein fennen, eindringlich zu predigen. Natürlich sind die SendTreppenaufgang eigentlich keinen Werth haben. Für eine solche Sozialdemokrat in der Stichwahl gewählt sei, und in allen boten der Missionen nichts als Handelsagenten der Länder, Räumlichkeit zahlt man dort, wenn sie zu ebener Erde liegt, diejen Wahlkreisen läßt sich obendrein nachweisen, daß nur interessenten, d. h. die Geldmänner, die als Großhändler, die sie ausschicken. Nun drängen die französischen Kolonialhöchstens 18 M. Miethe. Das Holz foftet etwa 28 M. Die Vereine Minderheit der Freifinnigen für die Sozialdemokraten Darleiher u. s. w. am überseeischen Geschäft betheiligt sind, 210 W. berechnet und somit ein Gesammteinkommen von 750 M. wenn sie nicht so wie so schon nahezu die relative Mehrheit die nach fetten Bfründen angeln, nach Avancement lüfterne anlagungskommission hat aber Wohnung und Feuerung mit stimmte und daß diefelben auch dort durchgefallen wären, ber Haufe ſtrebsamer Beamten und Bourgeoissprößlinge, bei der Hauptwahl gehabt hätten. In allen diesen WahlHerr Thielen, dessen Sparkünfte in aller Mund find, freisen machte obendrein die örtliche Parteileitung gegen die Offiziere u. f. w., zu einem bewaffneten Eingriff, der bereits Händel in in Hinterindien, hat in letter Beit in Berlin, Breslau und anders Sozialdemokraten front. Wenn es jenen Winderheiten der Frankreich, das mit Siam, wo zahlreiche Arbeiter, die als Hilfs bremser beschäftigt Partei und der Volts- Zeitung" selbst wirklich ernst ist mit licheres Abenteuer stürzte, als der Ferry'sche Bug in hat, etn noch weit gefähr waren, abgedankt. Der Vorwärts" hat die Vorgänge ihren demokratischen und antimilitaristischen Grundsäßen, dann licheres Abenteuer stürzte, als in Berlin eingehend behandelt, ebenso die Breslauer Ent werden sie fünftig der Partei, die eine solche schmähliche nach Tonkin. Recht deutlich ergiebt sich aus einer Darlegung laffungen, und das beredte Schweigen des Eisenbahn- Haltung sich hat zu schulden kommen lassen, den Rücken der" Bossischen Zeitung", was die Triebfeder dieser und ministers zeigte, daß die Darstellung zutraf. Nun hatte tehren müssen. Berbleiben sie indeß bei der Bartei, fo ähnlicher Unternehmungen ist. Da heißt es: fürzlich die Germania" die auch von uns wiedergegebene machen sie feineswegs deren Fehler wieder gut", sondern Notiz gebracht, daß in Soest über 100 Eisenbahn haben die Sündenlast, welche die Partei auf sich geladen, arbeitern gekündigt worden sei. Das Eisenbahn- Betriebsamt genau so gut zu tragen, wie noch heute auf den gesammten in Paderborn sendet der Germania" eine Zuschrift, Mitgliedern der ehemaligen deutschfreisinnigen Partei das die den Thatbestand in einem günstigeren Licht erscheinen Odium der berüchtigten Abkommandirung bei der Verlaffen soll. Da heißt es: längerung des Sozialistengesezes lastet. Die Mittheilung. ist im wesentlichen unrichtig und barauf zurückzuführen, daß mit Einführung einer neuen Be Die Münchener Epidemie. Eine Kundmachung des Wer das Wesen der Kriege erfassen will, der suche den triebsordnung für die Haupt- Eisenbahnen Deutschlands andere Kriegsministeriums stellt die einstimmige Erklärung der ge- Schlüssel im Zwiespalt der kapitalistischen Interessen der Bestimmungen für die Bremsbefehung der Güterzüge gemischten Kommission fest, daß der Typhus weder von kriegführenden Staaten. Denn der Prozentpatriotismus, troffen worden sind. Hiernach ist jetzt bei Güterzügen auf den Nahrungsmitteln, noch metallischer, animalischer oder der das Loblied des Militarismus fingt, führt Handelskriege Flachlandstrecken unter Berücksichtigung der wirklichen sonstiger Vergiftung, sondern von den ungünstigen Unter- und opfert für eine gute Ausfuhrziffer Millionen von SteuerGeschwindigkeiten einzelner Züge im ganzen eine ge- ringere Anzahl Bremser als früher mitzuführen, welche beim grunds- Verhältnissen der Kaserne unter Mitwirkung der groschen und Tausende von in den Waffenrock gesteckten Uebergange auf Berglandstrecken zu verstärken ist. Dies hat abnormen Trockenheit der Frühjahrsmonate herrühre. Der Bürgern. zur Folge, daß auf manchen größeren Stationen im Flach- Typhuserreger rühre von den Pumpbrunnen und dem SpülEin Eroberungskrieg gegen die Hovas würde das tontis nesische Abenteuer weit übertreffen, und da würde Frankreich wirklich auf England stoßen, das im Interesse seines Handels nie zugeben wird, daß diese wichtige Insel, dieses Bindeglied zwischen den füdafrikanischen und indischen Besizungen, gänzlich in französischen Besit übergeht. Ein französisches Protektorat bot teine Gefahr, eine Annexion könnte früher oder später zur Unterdrückung der britischen Einfuhr führen." lande, wie z. B. in Soest, jest weniger Bremsarbeiter be- wasser der Küche und den damit infizirten Speisetransport- Homerule. Der Gladstone'sche Beschleunigungsantrag schäftigt werden können als früher, während auf anderen, an Kesseln und Menagegeschirren her. Die Epidemie ging auf ist nach zweitägiger Debatte heute Nacht mit Ach und der Grenze von Berglandstrecken gelegenen Stationen mehr feinen anderen Truppentheil über. Ein Uebergreifen auf Krach angenommen worden. Und nun fängt das alte Spiel Bremsarbeiter erforderlich sind. Trotzdem ist in Soest weder die Stadt oder das Land sei nicht zu befürchten. Wie von Neuem an. Wir widerholen: nur durch eine aberobei den 62 ständig beschäftigten Hilfsbremsern noch bei den fommt es, daß man die Mannschaften in Gebäuden unter malige Auflösung des Unterhauses kann die Situation geangestellten Beamten des Zugbegleitungsdienstes irgend eine bringt, die den einfachsten Grundsäzen der Gesundheitslehre klärt werden. 020111 ale be off Kündigung eingetreten. Dagegen ist für eine größere Anzahl nicht ständig beschäftigter Arbeiter, Hohn sprechen? Glaubt man durch diese Erklärung auch welche nur bei Bedarf zur Besetzung von Bremsen bei Güter nur ein Bruchtheil der Verantwortlichkeit zu mindern, die Das Land kann keine weitere Steigerung der zügen verwendet wurden und nicht im festen Lohn- jene trifft, denen die Fürsorge für ein gesundes Quartier Militärlaften ertragen fagte gestern der itaGelegenheit zur Beschäftigung im Bremserdienste ein Wann wird ein deutscher Minister gezwungen sein, das Auch in Kroatien schreitet die Sozialdemokratie stetig Gleiche zu sagen? geschränkt worden. Diesen Arbeitern mußte vor einiger Beit mitgetheilt werden, daß sich in der Folge nur vorwärts, und die Offiziösen in Wien und Berlin suchen noch im geringen Umfange Beschäftigung im Fahr die gewaltigen Rundgebungen zu gunsten des allgemeinen Mit Spanien hatte Deutschland bis zum 1. Juli ein dienste für sie bieten werde. Es ist aber nach Möglichkeit Wahlrechts, wie sie auch in Agram, der kroatischen Landes- provisorisches Tarif- Uebereintommen ver den betreffenden Arbeitern Gelegenheit zur anderweiten Hauptstadt, von unseren Genossen veranstaltet worden sind, einbart. Da bis jetzt die endgiltige Antwort der spanischen Beschäftigung bei der Eisenbahnverwaltung gegeben nach ihrer Weise zu erklären. Die Auftraggeber der Regierung auf die deutschen Forderungen nicht eingetroffen worden. Bon den in Betracht kommenden nicht ständigen Reptilien suchen diese Erscheinung natürlich als das Er- ist, befindet sich der deutsch- spanische Verkehr vorläufig 67 Arbeitern haben bis jetzt nur sechs ihre Beschäftigung zeugniß öder Hetzereien zu deuten, denn zwischen dem im Zeichen der Tariflosigkeit, des Bollkriegs. bei der Bahnverwaltung gänzlich verlassen und eine andere Thätigkeit aufgesucht. 32 Arbeiter werden bei der kroatischen Landmann und dem Industrie- Arbeiter, den selbst Es ist Zeit, daß dieser Unsicherheit ein Ende gemacht Eisenbahnverwaltung an anderen Stellen, bei der Bahnunter die Offiziösen für das geborene Gefäß sozialistischer Ge- wird. haltung oder auf anderen Bahnhöfen weiter beschäftigt. danken halten, beftünde teine Interessengemeinschaft. Als ob Fünfzehn Arbeiter werden zunächst noch abwechselnd im das gesellschaftliche Glend, die kapitalistische Ausbeutung einer außerordentlichen Tagung am 7. August Der Kongreß der Vereinigten Staaten wird zu Hilfsarbeiterdienst verwandt. Bierzehn Arbeiter haben vor dem Bauern Halt machte! Wenn die" Nordd. Allg. zusammentreten. Präsident Cleveland erflärt in feiner vorläufig eine Privatbefäftigut terem an: 3tg." aber uns beschuldigt, daß unsere Freunde in genommen, find aber in der Aussicht, bei stärkerem reich erst die slavischen Arbeiter gegen die deutschen Unter- Botschaft, das wegen der Finanzlage bestehende allgemeine Verkehr im Herbst im Fahrdienste wieder beschäftigt zu nehmer national aufgehegt und sie dann erst sozialistisch einigten Staaten zu lähmen. Die Ursache hiervon liege Unter- Mißtrauen drohe den Handel und die Industrie der Ver-. werden, Angehörige der Pensions- und Betriebs- Strantentasse bearbeitet hätten, so sind das eitle Flausen. Der Rassen- einigten Staaten zu lähmen. Die Ursache hiervon liege und Nationalitätenkampf ist eine bürgerliche Spezialität. zum größten Theil in der bisherigen unflugen FinanzWas ist der langen Rede kurzer Sinn? Die Bahn- Da wo der Sozialismus eingreift, entreißt er die Arbeiter politik, die gefeßlich geändert werden müsse, damit Gefahren verwaltung hat angeblich aus technischen Rücksichten eine schaft dem nur im Bourgeois- Interesse entfachten Natio- und Unheil abgewendet würden. Die Union muß eben größere Anzahl von Arbeitern aus ihrem bisherigen Berufe nalitätenhader, belehrt die Ausgebeuteten darüber, daß das ihre Silberpolitik, ändern, dank dem Vorgehen der angloentfernt. Sie giebt keine Auskunft darüber, wie lange die Ausbeuterthum jeder Nation und Konfession der Feind ist, indischen Regierung; es ist zu Ende mit dent Doppelnichtständigen Hilfebremser Dienst als solche gethan und daß die Proletarier aller Länder solidarisch vorgehen währungshumbug. haben, wie viele Jahre diese Leute schon im Dienst sind, müssen. ob und wie viele von ihnen in der Hoffnung, fest ans geblieben." gestellt zu werden, ihr Bremser- Examen gemacht haben, wie Die Berner Patrizier fahren fort, zu mogeln und viele von ihnen Frau und Kinder haben. Wir erfahren zu mantschen. Es wurmt sie schon lange, daß sie unseren nichts darüber, zu was für Lohnsägen die anderweitig" Genossen Wassiliem, der Bürger von Bern, und noch dazu Beschäftigten heute schaffen müssen; wir sehen aber, daß im aristokratischsten Kirchspiel Muri, ist, nicht einfach des thatsächlich zwanzig Arbeiter nicht mehr im Gisenbahndienst Landes verweisen können. Der Großrath, der sich schon in thätig sind, und es zeigt sich, daß die Lage der übrig Ge- der Steck'schen Eidesfrage bis auf die Knochen blamirt hatte, bliebenen sich verschlechtert hat. Wir richten hiermit die wird sich heute auch mit einer Interpellation wegen der Anfrage an den Eisenbahnminister: Müssen die Hilfs Naturalisation Wassiliem's beschäftigen. Der Interpellant bremser, trotzdem ihre Zahl herabgesezt ist, nicht die Arbeit fragt an, ob die Bernische Regierung, als sie dem großen der außer Arbeit Geworfenen mitverrichten, ohne einen Rathe die Naturalisation empfahl, Kenntniß von einer Heller Lohn mehr zu erhalten? U. A. w. g. Korrespondenz hatte, welche zwischen dem Justizdepartement Pisnea is Briefkaffen der Redaktion. ,, Ein alter 48. Freiheitsmann" schreibt uns anonym „ daß Sie alle, wie Sie gebacken find, Eugen Richter nicht das Wasser reichen!" Donnerwetter, bis zu solchem a nonymen Brief versteigt sich der„ alte 48. Freiheitsmann." Wie manche Fauft mag er schon gegen Bismarck in der Tasche geballt haben! J. Fr. T. Wenn der Reichstag nicht aufgelöst wird, ist C. H. Ahlwardt hat für die Militärvorlage gestimmt. seine Dauer 5 Jahre. Mr. M. Eine Wahlstatistik wird demnächst erscheinen. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 2. Jult. Freie Volksbühne( National- Theater) Nachmittag 22 Uhr: III. Abth. ( graue Karten): Der Richter von Zalamea. Berliner Theater. Krieg im Frieden. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Bettelstudent. Montag: Dieselbe Vorstellung. Kroll's Theater. Der Troubadour. Montag: Dieselbe Vorstellung. Viktoria- Theater. Frau Venus. Montag: Dieselbe Vorstellung. National Theater. Graf Essex. Montag: Der Richter von Zalamea. Adolf Ernst- Theater. Der Schwiegerpapa. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplat- Theater. Sonnenaufgang. Montag: Maria Stuart. Königl. italienischer Circus Ernesto Ciniselli. Stadtbahnstation Zoologischer Garten. Heute, Sonntag, den 2. Juli: Große Vorstellungen 2 Der Gastwirthin Anna Mothes, 1 Buttmannstraße 17, fenden wir zu ihrem heutigen Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. 6876 Die Stammgäste. C. F. R. Sch. L. M. J. Sch. C. 2. W. B. C. M. um 4 Uhr Nachmittags und Allgem. Kranken- u. Sterbekasse 8 Uhr Abends Zu der Nachmittags- Borstellung hat jeder Erwachsene das Recht, ein Kind frei einzuführen. der renommirtesten Künstler und In beiden Vorstellungen: Auftreten Künstlerinnen, sowie Reiten und Freiheitspferde. Vorführen der bestdressirten Schul- und In Vorbereitung: Die Erschaffung des Weibes oder: Das Weib durch die Jahrhunderte. Große AusstattungsPantomime, mit durchweg neuen Dekorationen, Rostümen, Requifiten 2c. 2c. ( Gesetzlich geschützt.) Achtungsvoll Ernesto Ciniselli, Direktor. Schweizer- Garten am Königsthor. Vor 贊 Täglich: Winter- Garten. Spezialitäten- Bor Concert, Theater stellung. Apollo Theater. Vorstellung. 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Regie: Fritz Schäfer. Hierauf: Die Balletschule. Posse mit Gesang und Tanz in 1 Aft. In den Zwischenpaufen: Auftreten von Svezialitäten 1. Ranges. Neues Programm. Montag: Boltsvorstellung: Der Richter von Jalamea. PassageCarl Koch. Ostbahn- Park am Küstriner Plaz, ( Hermann Jmbs) Rüdersdorferstr. 71, am Ostbahnhof. Konzert, Täglich: Theater u. Spezialitäten Vorstellung. Pantomimisten- Truppe Garetton, urkom. Zarameter- Droschtenfahrt, Panopticum. Mr. De Dolfs, Neger- Exentric 2c. Grösstes Schau- u.VergnügungsEtablissement der Welt. Entree 50 Pf. Castan's Panopticum. Neu: Der Tod als Erlöser. Die Neu: Schrecken des Meeres. Bauern- Aufstand! Illusionist. Vorstellungen. Irrgarten, Schreckenskammer. Kaufmann's Variété Am Stadtbahnhof Alexanderplatz. Heute, Sonntag: Gr. Garten- Concert und 699b Spezialitäten- Vorstellung von Künstlern I. Ranges. Eröffnung 5 Uhr. Entree 30 Pf. Bei ungünstigem Wetter im Saale Die Vorstellungen finden bis Anfang der Winter Saison nur Sonntags statt. A. 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Aber es ist nicht die Frau allein, welche leidet; fie nüßt das Zeug ab, das während des langen Reibens in Stücke geht. Dieses ist für Euren Geldbeutel gerade so schlimm, wie für Eure eigene Person. Weichet ein Wringet aus so wäscht man mit Karol Weil's Seifenextrakt. 2öfet es in heißem Wasser, schüttet laues Wasser hinzu und leget die Wäsche hinein, dann verrichtet es seine Arbeit allein die Eurige auch. Es zieht den Schmuz über Nacht leicht und schnell heraus. Keine schwere Arbeit, fein ermüdendes Reiben, kein Waschbrett. Erscheint Euch dies nicht besser? Es ist besser! Da wird die Kraft ges schont und das Zeug geschont. Und was einige Frauen nicht für möglich halten, es ist durchaus zuverlässig, gerade so wie gute Geife. Auch zum Aufwaschen in der Küche giebt es nichts Besferes wie Karol Weil's Seifenextrakt, nur muß man nach dem Aufwaschen mit faltem Wasser nachspülen. Hütet Euch vor gewissenlosen Kaufleuten, die Euch sagen, Dies ist so gut wie" oder„ dasselbe wie" Karol Weil's Seifenextrakt. Es ist falsch! Karol Weil's Seifenextrakt, das beste Waschmittel der Welt, ist nur echt, wenn in hellgrauem Papier gepackt, mit Schuhmarke Waschfaß, und darf nicht verwechselt werden mit geringwerthigen Seifenp ulvern, welche die Wäsche ruiniren. 4499L* Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 153. Amtliche Ergebnisse der Stichwahlen. Sozialdemokratische Kandidaturen. München 1. Abgegeben 17 584 Stimmen. Davon Birk S 9738, Burkhard N 7846. Ersterer gewählt. Sof. Abgegeben 18 056 St. Davon Fabrikbesitzer MünchFerber N 10 833, Redakteur 2 öwenstein Nürnberg S 7223. Ersterer gewählt. Erlaugen, Fürth. Abgegeben 20 132 Stimmen. Davon Lehrer Konrad Weiß- Nürnberg FV 10 243, Redakteur Martin Segih- Fürth S. 9889. Weiß gewählt. Weimar. Abgegeben 22 278 Stimmen. Davon Bürger meister und Landwirth Gottfried Kalmring- Kerpsleben R 12 487, Restaurateur Aug. Baudert Apolda S. 9791. Ersterer gewählt. Jena- Neustadt a. d. O. Abgegeben 18 781 Stimmen. Da von Mühlenbesitzer R. Walter N11 713, Malermeister Paul Leutert, Apolda S 7068. Walter gewählt. Dessau, Zerbst. Abgegeben 23 002 Stimmen. Davon Kommerzienrath Röfice, wild- liberal 13 204, Schriftsteller Peus G 9708. Röjidke gewählt. Stichwahlen Sonntag, den 2. Juli 1893. man nicht die Form der Fragen finden können, aus deren Antworten man sich ein zutreffendes und ausreichendes Bild machen fönne. Die Untersuchung über diese Frage müsse vielmehr der späteren mündlichen Erhebung überlassen werden, da in vielen Fällen eine Besichtigung der Schlafstätte nöthig sein werde, um ein richtiges Bild zu bekommen. Die Debatte über die einzelnen Fragen des Fragebogens und die dazu gestellten Anträge nahm dann den ganzen übrigen Theil der Sigung in Anspruch. Tokales. Unser Kollege August Enders hat heute feine 11monatliche Gefängnißstrafe, die er sich während seiner Stellung als verantwortlicher Redakteur dieses Blattes zugezogen, in Plößensee angetreten. Das Bewußtsein, mit größter Aufopferung und Gewissenhaftigkeit dem Parteiorgan und der Partei gedient zu haben, kann ihn in die Mauern des Kerkers begleiten, und mit diesem Bewußtsein wird er auch in jenem öden Aufenthalte nur neue Kraft und frischen Anreiz zum Wirken und Kämpfen gewinnen. 10. Jahrg. ist eine beim Verlassen des Geschäfts noch durchaus unausgebildete Kräuferin, deren Gehalt dementsprechend niedrig sein mußte. Das Durchschnittsgehalt einer ausgebildeten Kräuferin beläuft sich auf mindestens 54 M. Die Löhne richten sich naturgemäß nach dem Geschick der betreffenden Arbeiterin und nach der Branche. Ich fann sie nicht beliebig feststellen. Sonderbar finde ich, daß Ihr Berichterstatter nicht erwähnt hat, was doch auch zur Sprache gekommen, daß ich durchaus nicht niedrigere, sondern höhere Löhne bezahle, als die Konkurrenz, daß ich jeder meiner Arbeiterinnen mindestens acht Tage, einige bis zu vier Wochen Urlaub auf meine Kosten gewähre und daß der Durchschnittsverdienst einer ausgebildeten Kräuferin, wenn man eine 10 bis 10/2 stündige Arbeitszeit annimmt, nicht 54 M., sondern mindestens 72 M. monatlich beträgt. Meine Hausdiener beziehen z. B. 30 und 33 M. pro Woche! Ich erkläre mich bereit, Ihnen obige Zahlen durch meine Lohnbücher nachzuweisen." naglan zwischen bürgerlichen Parteien. Bedingung auferlegt wird, keine Mitgliedſchaft in den Aufsichts- Herren Joel u. Tobias veranlassen, eine durchaus unausgebildete Kigingen. Abgegeben 15 708 St. Davon Landwirth und Bürgermeister Edt 3. u. unterfränkischer Bauernverein auf christlicher bayerischer Grundlage 8487, Landwirth und Ziegeleibejizer Jakob Röder, Bund der unterfränkischen Landwirthe, N 7221. Ersterer gewählt. Eisenach. Abgegeben 15 130 St. Davon Forstlommissar 3. D. Wilhelm Caffelmann- Eisenach FV 7570, Bezirkskommissar Dr. v. d. Often- Dermbach N 7560. Ersterer gewählt. Koburg. Abgegeben 10 122 Stimmen. Davon Rechtsanwalt Hermann Beckh- Nürnberg FV 5293, Landrath Ernst Schmidt Roburg N 4829. Ersterer gewählt. Ansbach- Schwabach. Abgegeben 14 938 Stimmen. Davon Großhändler Adolf Kröber 2 8605, Gutsbesitzer Friedrich Beeth DR 6333. Kröber gewählt. Rothenburg a. T. Abgegeben 13 359 St. Davon Metzger und Landwirth Bernhard Hilpert, Bauernbund 7937, Defonom und Bürgermeister Kilian Keller N 5422. Ersterer gewählt. Sihung der Kommission für Arbeiterstatistik. Was diese Ausführungen anbelangt, so glauben wir gern, daß die Löhne der Herren Tobias u. Joel nicht niedriger als die feiner Konkurrenten find, noch auch, daß sie schlimmere Prinzipale als diese sind. Wir wissen auch, daß der einzelne Fabrikant in den Arbeitsbedingungen abhängig ist von der Konkurrenz, und eben deshalb haben die Arbeiter sich zu organisiren, um allgemein die besseren Lohnbedingungen zu erzielen, die sie vereinzelt und von den einzelnen Fabrikanten nicht erringen können. Um was In ein Wespennest stach der Stadtv. Genosse Singer, es sich aber in der fraglichen Gewerbegerichts- Verhandlung als er in der letzten Stadtverordnetenfißung gelegentlich der handelt, ist nicht eine Lohndifferenz, sondern die Klage der Herren Wiederbesetzung der Stelle des Stadtsyndikus verlangte, daß den Joel u. Tobias gegen das Frl. Siggelkow auf Aufrechterhaltung neu in den Magistrat eintretenden befoldeten Mitgliedern die des Arbeitsvertrages bis zum 31. Dezember 1893. Was kann die räthen und Verwaltungsräthen von Aktiengesellschaften anzu- Kräuserin" wider ihren Willen zum Ausharren in dem Geschäfte nehmen. Dieses Verlangen ist so einfach und selbstverständlich, zu zwingen? daß es bei der fast ausschließlichen Bourgeoisvertretung der Stadt feine Aussicht hat, angenommen zu werden. Wozu sind Selbstmord im Bade. Gestern Morgen furz nach 8 Uhr städtische Ghrenämter, wenn sie nicht dazu benutzt werden erschien in der Badeanstalt Schüßenstr. 19 ein in den sechziger tönnen, nebenbei ein Geschäftchen zu machen? Singer stellte Jahren stehender Mann und verlangte ein Wannenbad. Eine noch in Aussicht, den Antrag auch auf unbesoldete Magistrats balbe Stunde später fiel in der Zelle ein Schuß; der Wärter witglieder auszudehnen, und empfahl der Bürgerschaft bei eilte hinzu und fand beim Betreten der Zelle den Herrn in der der Wahl von Stadtverordneten sich auch diese darauf anzu- Badewanne als Leiche vor. Ein Schuß aus einem Revolver in sehen, ob sie in ähnlichen Stellungen Aktiengesellschaften ange- die rechte Schläfe hatte den Tod herbeigeführt. In dem Todten hören, die mit der Stadt Geschäfte machen. Zur Debatte famen ist der Schüßenstr. 70 in Wohnung gewesene Schneidermeister die Singer'schen Forderungen nicht, da die Frage der Wieder- Wilhelm Schulze erkannt worden, der früher ein blühendes Gebefegung der Stelle des Stadtfyndikus einem Ausschusse über- schäft besaß, ohne eigenes Verschulden aber in seinen Vermögenswiesen wird, und ob hier dieselben Gegenliebe finden werden, ist verhältnissen zurückgekommen war. In diesem Umstande dürfte zweifelhaft. Die Empfehlung an die Bürgerschaft ist zwecklos, der Anlaß zum Selbstmorde zu finden sein. Die hinterbliebene ba bei dem Klassen Wahlsystem die große Mehrheit der Stadt- Familie besteht aus der Ehefrau und fünf Kindern. Die Leiche verordneten ausschließlich von der Bourgeoisie gewählt wird, bei ist dem Schauhause zugeführt worden. welcher Profitmachen nicht schändet, sondern gerade zu hohen Ehren führt. Was hätte auch ein städtisches Ehrenamt Vom älteren Bruder erstochen wurde Freitag Abend für Bedeutung, wenn der Träger desselben nicht dabei seinen um 7 Uhr der am 18. Juni 1871 in Gartz a. Oder geborene Schnitt machen könnte. Ein Stadtverordnetenmandat oder ein Steinseher Rudolf Rambow in Charlottenburg. Wir wollen Stadtrathŝtitel sind eine sehr gute Empfehlung für eine lohnende gleich vorausbemerken, daß sich die an und für sich grausige Aufsichtsrathsstelle bei den Elektrizitätswerken, bei den Pferdebahn- That nicht als Mord qualifiziren dürfte, da nach den bisherigen gesellschaften und anderen rentirenden Unternehmungen. Der bei Feststellungen dem Urheber des blutigen Ereignisses die Ueberdiesen Betheiligte wird ihre Interessen wohl wahrnehmen, und legung bei der Ausführung gemangelt hat. In dem Hause Grünscheidung leicht sein. Dort kommt sein eigener und hier nur der Nutzen als Steinfeger arbeiteten. Am 13. v. M. heirathete Rudolf die kommen sie mit denen der Stadt in Konflikt, wird für ihn die Entstraße 5 wohnen die hochbetagten Steinsetzer Rambow'schen Ghe leute mit ihren Söhnen Rudolf und Johannes, die gleichfalls des Gemeinwohls in Frage, und da ist dem richtigen Bourgeois die Wahl leicht. Was die Mehrheit des rothen Hauses zusammen- am 28. September 1876 in Schwerin i. M. geborene Arbeiterin hält, ist nicht das Gemeinwohl, ja nicht einmal Parteiansichten, Martha Jhda. Bor 14 Tagen schenkte sie einem Kinde das Leben. fondern ein ganzer Rattenkönig von persönlichen Intereffen. Die Kommission beschäftigte sich heute mit einer Erhebung über die in Gast- und Schankwirthschaften beschäftigten Personen. Einleitend wurde von dem Referenten Molkenbuhr hervorgehoben, daß die Untersuchung sich nicht auf die Kellner und die im äußern Dienst der betreffenden Betriebe beschäftigten Personen beschränken dürfe, daß man vor allen Dingen die Untersuchung auch auf das Küchenpersonal ausdehnen müsse. Es wurde allseitig anerkannt, Frau M. M. Unter dieser Chiffre beantworteten wir das daß es wünschenswerth sei, auch das übrige Personal in den Be- Schreiben einer Frau über die Stellung des Sozialdemokraten reich der Untersuchung einzubeziehen, aber es sei zu befürchten, zur Frau und zur Familie. Die Antwort dürfte für manchen daß die Fragebogen dann zu groß und zu komplizirt würden, so unserer Genossen zu beherzigen sein. Jezt ersucht uns eine Frau daß es schwer halten werde, richtig ausgefüllte Fragebogen zu Martha Müller, Thaerstr. 4, zu erklären, daß sie mit jener Frau erhalten. Schließlich wurde ein Ausschuß gewählt, welcher den M. M. nicht identisch sei. Wir thun dies gern, verwahren uns Versuch machen foll, einen Fragebogen zu entwerfen, in aber vor ähnlichem Verlangen der tausend Fran M M., die es dem über die Verhältnisse des gesammten in Betracht in Berlin geben mag. Auf die Verhältnisse Vieler wird jedentommenden Personals gefragt wird. Die endgiltige Beschluß falls unsere Briefkasten- Notiz zutreffen. faffung wurde so lange ausgesetzt, bis dieser Entwurf vorliegt. Ferner war von dem Referenten angeregt, ob es sich Herr August Tobias, Inhaber der Firma Joel u. Tobias, nicht empfehle, im Fragebogen auch gleich die Wohnungsfrage zu ersucht uns in bezug auf die Gewerbegerichts- Verhandlung vom berücksichtigen. Gegen diesen Vorschlag wurde geltend gemacht, 28. Juni, über welche wir in Nr. 151 vom 30. Juni berichteten, daß bei Ausarbeitung des Fragebogens für die Bäcker auch der folgende Ausführungen zu bringen: Versuch gemacht worden sei, diese Frage zu regeln, jedoch habe Sonntagsplauderet. Die Siggelfow( soll wohl heißen: Frl. Siggelfow. Die Red.) " Morgen gingen die Brüder nach Spandau, um sich nach Arbeit umzusehen. Gegen sechs Uhr Nachmittags tam Rudolf allein in die elterliche Wohnung zurück, wo seine Frau mit dem Rinde auf dem Sopha saß. Auf die Frage der alten Frau Rambow:" Wo hast Du denn Johannes", antwortete er wegwerfend: Der liegt betrunken im Chausseegraben." Kurz vor 7 Uhr tehrte Johannes angetrunten heim, setzte sich neben seine Schwägerin auf das Sopha und verlangte nach Speisen. An der anderen Seite des Tisches saß Rudolf beim Abendessen. Da Johannes mit den Armen in der Luft umherzusuchteln anfing, so befürchteten die Anwesenden, er möge das Kind treffen, und Rudolf machte ihn darauf aufmerksam. Johannes antwortete mit groben Reden und Rudolf, ein leicht erregbarer Mensch, schob ihm den Tisch auf den Leib, daß das Geschirr herunterfiel. Der Angetrunkene griff nun sofort nach einem Brotmesser und holte gegen seinen Bruder aus. Die Mutter warf sich aber da man tagte, verabschiedet hat. Denn in diesen schweren duldigsten Unterthanen der Rinder breitgestirnte, Zeiten kann man den Bruder Arbeiter durchaus nicht missen, glatte Schaaren immer wieder auf den Militarisund schließlich kommt es auf jede Stimme an. Auch der mus zu, so daß ihm wirklich kein Pfennig für überR. C. Die großen politischen Kinder beschäftigten sich die schwielige Faust kann nicht entbehrt werden, und die vier Tage ihr Kommißbrot, so hat man alles gethan, was Gegenwartsstaat besteht nicht ausschließlich aus Rentiers, flüssige Dinge übrig bleibt. Erhalten die Soldaten alle in den letzten Tagen fast ausschließlich mit Fragen an das freisinnigen Arbeiter, die sich in den Organen ihrer Partei überhaupt in menschlichen Kräften steht, um den Noth Schicksal, ob in dem neuen Reichstage die Militärvorlage barüber beklagen, daß man sie nur mitthaten, aber nicht stand zu lindern, und schließlich kann sich der Staat doch durchgehen würde oder nicht. Nachdem die gewichtigen mitrathen läßt, erkennen die Mission des Stimmviehs im nicht um die Schweine des armen Mannes kümmern. Zweifel gelöst find, trifft mit außerordentlicher Promptheit aus Frankreich die Nachricht ein, daß man in jenem wilden allgemeinen und ihre eigene im besonderen durchaus und Die reichen Leute und die sonstigen Mitglieder des Bundes Lande sich ernsthaft mit der Absicht trägt, die rothhosige ganz und gar. Auch Eugen Richter singt bisweilen mit der Landwirthe, die das Stöhnen und Klagen über ihre Lande sich ernsthaft mit der Absicht trägt, die rothhosige ühland:" In Fährden und in Nöthen zeigt erst das Bolt Nothlage gewerbsmäßig betreiben, werden sich schon zu Armee ebenfalls in einer Weise zu verstärken, daß ein zivili- fich echt, drum soll man nie zertreten sein altes, gutes helfen wissen, und was darüber ist, das ist vom Uebel. Am firter Staat unter den augenblicklich obwaltenden Berhält Recht." Leider giebt es von deutschfreisinnigen Arbeitern nicht letzten Ende gilt die tiefe Wahrheit, daß die Leute, wenn nissen sich nicht zu schämen braucht. Und so befinden wir uns denn wieder in jener angenehmen Lage, in einer Zwick Arbeiterverein sieht man nur weiße Westen, wahrhafte Schnee- mutandis auch vom lieben Vieh. Jm Uebrigen muß es so viel, als man sich wohl wünschte. Im deutschfreifinnigen sie kein Brot haben, doch Kuchen essen sollen, mutatis mühle, die uns eigentlich schon seit Jahren zur zweiten berge, mit dicken, goldenen Ketten darauf, so daß man aber nach den ehernen Grundsätzen einer ausgleichenden Natur geworden sein müßte, wenn Alles mit rechten Dingen den Argwohn gar nicht von sich abwehren kann, als fette Gerechtigkeit nur für billig gehalten werden, daß da, wo zuginge. Aber der größte Theil der Menschen erfreut sich man dort die geldbringenden Bücher von Fräulein Agnes die Menschen hungern müssen, auch das Vieh kein Recht einer so außerordentlichen Dickfelligkeit, daß so einfache fortwährend in baare Münze um. Und da die Brüder Ar hat, sich satt effen zu dürfen. Es könnte ja sonst leicht Thatsachen gar nicht bis zu dem Punkte durchbringen, wo beiter, die heute noch Herrn Richter's Fahnen folgen, auch passiren, daß wir uns jenen barbarischen Beiten wieder die Erkenntniß ſizen sollte." Meine Herrschaften", sagte schon anfangen auffässig zu werden, so tann man nicht be- nähern würden, wo man die Menschen fast höher achtete, wie ein Menageriebefizer, hier sehen Sie das Nashorn, haupten, daß dadurch die Situation in der freisinnigen die Thiere. Da erfreut es denn immer das Menschenherz, wegen seiner Dummheit wird es auch häufig Volkspartei gemüthlicher geworden ist. Da sind die stamm- wenn man auf Charaktere stößt, die in schlichtem Sinn das Richtige Rhinozeros genannt." Und da bisher niemand die Berechtigung erhalten hat, sich für einen Himmelsbewohner andere Kerle. Sie haben das Feigenblatt der Arbeiter der in richtiger Würdigung der Verhältnisse sein eigenes verwandten Vettern von der Sereinigung denn doch ganz erkennen. Verdient der Braunschweiger Husarenlieutenant, zu halten, so ist gegen die letztgenannte Eigenschaft noch freundlichkeit längst von sich geworfen und sind von ganzen Pferd viel höher schäßte, als die Kinder anderer Leute, immer nur vergeblich anzukämpfen. Herzen bereit, jede Militärvorlage und weiß der Himmel nicht, daß ihm das dankbare Vaterland ein Denkmal sette? Allerdings giebt es auch kluge Leute. Die freifinnige was sonst noch zu bewilligen, wenn man ihnen nur die Bescheidenen Sinnes wie er ist, wird es ihm ja hoffentlich Bolkspartei kann ohne Parteitag nicht mehr auskommen, sie Freiheit des Aušraubens und Ausplünderns ihrer Neben nicht auf die Substanz antommen, aus welcher dieses fühlt den inneren Drang zu großen Thaten, und da es nicht menschen garantirt, ohne welche bekanntlich dieses öde Monument hergestellt wird. gut möglich ist, sich öffentlich noch mehr zu blamiren, wie Jammerthal thatsächlich nur ein Aufenthaltsort für Aber das sind die kleinlichen Vorkommnisse des alles bisher geschehen ist, so läßt sich gegen eine solche Absicht Dumme genannt zu werden verdient. Die um Richter täglichen Lebens, die den großen Geist nicht geniren dürfen. Erhebliches nicht einwenden. Natürlich wird Herr Richter haben den Anschluß verpaßt, wie man wohl zu Große Gesichtspunkte allein find maßgebend, sie allein können mit der ihm in sozialen Dingen überhaupt eigenthümlichen fagen pflegt, und nun bleibt ihnen auch nichts weiter übrig, Leitstern unseres Handelns sein. Daß die gutgesinnten, tiefen Einsicht die Herzen und Nieren seiner Parteigenossen wie auf die feindlichen Brüder zu schimpfen und ihnen staatserhaltenden Zeitungen darüber klagen, daß Stöcker prüfen, das Geheimniß, weswegen Herr Richter mit heimlich, wo es nur angeht, einen Fußtritt zu versetzen. nicht wieder in den Reichstag gekommen ist, kann man befeinen Myrmidonen beinahe Dom Erdboden weg- Aber nur heimlich, denn die Welt könnte ja sonst erfahren, greiflich finden, und wenn sein Leiborgan in die elegische gefegt worden wäre, wird siegreich wäre, wird siegreich an allen vier daß man sich ärgert, und wer sich über dumme Streiche Klage ausbricht, daß man durch die Beseitigung Stöckers Bipfeln gelüftet werden, und schließlich wird man ärgert, der muß auch solche begangen haben. Wenn den Mitteltrieb aus der konservativen Edeltanne gerissen befriedigt und zu großen Thaten auch fernerhin ent- schon- aber man darf es doch nicht eingestehen. hätte, so muß man sich über diese tiefe botanische Einsicht schlossen auseinander gehen, nachdem man der Partei einen Trotz dieser glänzenden Lage des deutschen Freisinns baß verwundern, obgleich es nicht ganz klar ist, weshalb Namen gegeben, den großen Eugen hat hochleben lassen und ist der Futtermangel für das liebe Vieh immer noch nicht der Verfasser des glorreichen Ausspruches nicht ein Bild fich verbindlich von den Kellnern des Lokals, in welchem gehoben. Der Staat geht über die Leichen seiner gelgewählt hat, in welchem ein Rattus vorkommt..... zwischen und fing den Stich mit der rechten Hand auf, daß ihr werden mußte. Der Angeklagte behauptete im Termin, daß er natierlich die Jalle in't Blut, und da habe ick denn uf sie inder Mittelfinger verlegt wurde. Das junge Ehepaar ver damit nur einen Schaffner, der ihm einmal unhöflich begegnet ließ jetzt das Zimmer, und Johannes rief seiner Schwägerin auf sei, habe ärgern wollen. Bei seinen früheren Vernehmungen hat das Kind bezügliche Beleidigungen zu. Das veranlaßte Rudolf er diesen Ginwand nicht erhoben und wurde ihm jetzt daher auch zur sofortigen Umkehr, um seinen Bruder, der das Messer noch fein Glauben geschenkt. Nachdem die Geschworenen die Schuld: in der Hand hielt, zur Rede zu stellen. Der etwa 60 Jahre alte frage bejaht, verurtheilte der Gerichtshof den Angeklagten zu Vater warf sich jetzt zwischen seine streitenden Söhne, konnte einer Woche Gefängniß. aber nicht verhindern, daß Johannes über seinen Kopf hinweg fefchlagen. Bors.: Wie gesagt, ich räume ein, daß Ihnen schändlich mitgespielt worden ist. Wenn es wahr ist, tönnen Sie ja auch einen Strafantrag stellen. Durch die Beweisaufnahme wird der Inhalt der Erzählung des Angeklagten bestätigt und der lettere darauf nur mit einer Geldstrafe von 5 M. belegt. bitt bad allim n schiltig Versammlungen. nach seinem Bruder stach. Rudolf wurde an der Schläfe_ge- Eine Landpartie des Vereins„ Graue Salbe". Der troffen; ein Blutstrahl ergoß sich aus der Wunde und der Ver- Zuhörerraum des Schöffengerichts ist bis auf den letzten Plaz wundete starb nach wenigen Minuten. Der völlig nüchtern besetzt. Aus den Mienen und den leise getauschten Aeußerungen gewordene Thäter eilte nach draußen und entfloh. Er ging mit des Publikums geht hervor, daß eine interessante" Sache in dem blutigen Messer zu einem älteren Bruder nach der Aussicht steht. Auf der Anklagebank befindet sich der 30jährige Spreestraße, zeigte die Waffe und äußerte: Sieh mal, Instrumentenmacher Emil W... Er wirft Blicke voll Wuth mit diesem Messer habe ich eben Rudolf erstochen." In- und Verachtung nach den aufgerufenen Zeugen und den im Zuzwischen war die Kriminal- Polizei von dem Geschehniß benach hörerraum befindlichen Personen. Die Anklage lautet auf Der Fachverein der Holz und Bretterträger hielt am richtigt worden. Während der Kriminal- Kommissar Krause den groben Unfug und Körperverletzung. Vorf.: Angeklagter, Sie 18. Juni eine Mitgliederversammlung ab, in der beschlossen Thatbestand in der Wohnung aufnahm, suchten die Beamten haben hier ein langes Schriftstück eingereicht, worin sie die wurde, den monatlichen Beitrag von 25 Pf. auf 50 Pf. für das Sibbelt und Krüger nach dem Thäter. Als sie gegen 10 Uhr Gründe anführen, die zu Ihrer Entschuldigung dienen nächste Vierteljahr zu erhöhen. Einstimmig wurden dem Wahlauf dem Wilhelmsplay standen, sahen sie ihn mit einem Arbeiter sollen, Sie hätten fich dies sparen fönnen, denn fonds 20 M. überwiesen. Das diesjährige Stiftungsfest findet Meyer antommen, mit dem er sich in einer Wirthschaft auf- wir haben hier mündliche Verhandlung, und verlesen im August statt. an meinen Disch meente, zu gehalten hatte. Er ließ sich gutwillig festnehmen. Johannes darf nichts werden. Wir werden also wohl über uns ergehen der Ausschuß der Beisitzer( Arbeitnehmer) des Rambow, der von seiner Ehefrau getrennt lebt, ist ein gewalt- lassen müssen, daß Sie uns die etwas komische Geschichte noch thätiger Mensch. Im Jahre 1883 wurde er wegen Körper- ein mal vortragen. Die That felbst geben Sie ja zu. Sie haben Gewerbegerichts hielt eine Besprechung sowohl über seine, als verlegung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs mit drei in der Nacht zum 12. Mai den Barbier A. in der Zimmerstraße auch über die bisherige Thätigkeit des Gewerbegerichts für nothMonaten Gefängniß, 1884 mit 10 M. bezw. 2 Tagen Ge- überfallen und ihn und die ihn begleitende Dame durch Schläge wendig und hatte deshalb diese zu einer Bersammlung am fängniß wegen Sachbeschädigung, im Jahre 1889 wegen Haus mit einem Regenschirm gemißhandelt. Angekl.: Ic habe sie 80. Juni eingeladen. Former Rörsten berichtete, daß am friedensbruchs, Körperverlegung und Beleidigung mit 5 Wochen, ia fo einigermaßen verplett, aber von wejen Dame"? Det 26. Mai auf Veranlassung der Arbeitgeber die erste Ausschußwegen Beamtenbeleidigung mit 2 Monaten, wegen Sachbeschädigung möchte for det olle Affervat wohl feen paßlicher Titel ibung stattgefunden habe, zu der eine eigentliche Tagesordnung mit 8 Tagen, wegen gefährlicher Körperverlegung, Sachbeschädigung sind. Borf.: Lassen Sie dergleichen unpassende Rebens- iedoch nicht aufgestellt war und die somit auch teinen und Hausfriedensbruchs mit zwei Jahren und zwei Monaten, wegen arten fort, sonst rede ich in einem anderen Tone mit offiziellen Charakter trug. Die Maurer hatten petitionirt, dahin Widerstandes gegen die Staatsgewalt mit sechs Monaten, aus Ihnen. Wenn es wahr ist, was sie in dem Schriftstücke zu wirken, daß auf städtischen Bauten 55 Pf. Stundenlohn bei demfelben Grunde, sowie wegen Mißhandlung und Beleidigung erzählen, dann sind Sie allerdings das Opfer eines nichtswür- täglich 10 stündiger Arbeitszeit zur Einführung gebracht würde mit sieben Monaten Gefängniß bestraft. Während seiner Unter- bigen Scherzes geworden und Sie fonnten wohl gereist fein. und dieses begründet mit dem Vorkommen bedeutender Untersuchungshaft unternahm er einen Fluchtversuch aus dem Gerichts- Darauf will ich Rücksicht nehmen, aber hier haben Sie sich aller bietungen bei dem Submissionswesen. Der Vorsitzende des Gegefängniß, wurde aber durch die Aufseher Mehlhase und Loth unpassenden Hedensarten zu enthalten. Anget 1.: Herr Jewerbegerichts, Dr. Freund, gab zu, daß das Submissionswesen noch an demselben Tage wieder eingefangen. Auch der Errichtshof, Leib un Seele haben sie mir verjistet, meine Braut einer Regelung bedürfe, doch solle man nicht mit einem einzelnen stochene hat wegen Körperverlegung eine Strafe von 18 Monaten haben sie mir abspenstig jemacht, drei Dage habe ich mir in Berufe den Anfang machen, sondern warten, bis auch die Wünsche verbüßt. Als er 1891 aus dem Einzelgewahrsam entlassen wurde, Schmerzen jewunden, Holz un Rien haben sie uf mir jehackt, un und Forderungen anderer Gewerkschaften an den Ausschuß gesprang er in felbstmörderischer Absicht in die Spree, wurde aber da soll en Mensch nich die Konstantenanz bei verlieren? langt wären. Vorläufig müßten sich die Maurer mit ihrer ReIch gerettet. Johannes Rambow befindet sich wegen seines gewalt- möchte Vor: Nun erzählen Sie doch Ihre solution begnügen, doch werde, nachdem die Frage der thätigen Wesens unter strenger Bewachung im Gefängniß und Geschichte und lassen Sie die Vorrede bei Seite. Angefl.: Sonntagsruhe erledigt, in allen Gewerkschaften zum Submissionswird noch heute dem Untersuchungsgefängniß zugeführt werden. Ich hatte schon den janzen Winter beim Restaurateur wesen Stellung genommen werden. Die Arbeitgeber wünschten schon damals eine feste Lehmann verkehrt un war da mit ville Barbiere und Heiljehilfen den Beisitzern Die Leiche des bei dem Gewitter auf dem Müggelsee er bekennt jeworden, die da alle Freitage zusammenkamen, indem Vereinigung oder Organisation unter trunkenen Fournierhändlers ir peit ist am Freitag von einem sie da'n Berein jejründet hatten, den sie" Fraue Salbe" nannten. errichten, doch habe der Ausschuß der Arbeitnehmer teinen Zweifel Taucher emporgeholt worden. Der Unglückliche hat unweit der Vors.: Höchst geschmackvoller Name!"- AngelL.: Manch- darüber auftommen lassen, daß infolge der widerstreitenden Stelle, an welcher das Boot gesunken, den Tod gefunden. Viel mal hatte ich ooch meine Braut mit mich, un uf die batte be- Interessen eine derartige Vereinsbildung mit den Arbeitnehmern entfeblicher hat der Tischlermeister Müller geendet, der fonders der Barbier A. een Doge jeworfen. Id lächelte aber niemals zu stande kommen könne. Natürlich halten nun diese fich, wie bereits gemeldet, an dem Mast festgeklammert hatte. blos badrüber un war nich in jeringsten eiserfleckig, indem daß Herren die Ausschußmitglieder der Arbeitnehmer für Marionetten, Der lettere ragte etwa 4 m aus dem Wasser empor und so tam ic dachte, ic fönnte mir uf ihr verlassen. Am welche, ohne ihren Verstand befragen zu dürfen, unsichtbaren es, daß die beiden entkräfteten Schiffbrüchigen nur mit dem Ge- Freitag, den 5. Mai, war ich wieder da, he alleene. Oberen willig Gehorsam zu leisten haben. Die Herren scheinen ficht außerhalb des Wassers waren. Jede Welle schlug nun über Da tam der A. nicht begreifen zu können, daß aufgeklärte Arbeiter aus gewichtigen die Köpfe der Unglücklichen, die fortwährend Waffer schlucken sie hätten soeben in'n Vorstand beschlossen, det der Verein Fraue Gründen jeder Harmonieduselei mit den Bertretern des Rapitals mußten, ohne daß sie ihre gefährliche Stellung verändern durften. Salbe an den folgenden Sonntag eine Kremserfahrt nach Schild- abhold sind. Inzwischen haben, da alle Liebeswerbungen umsonst So ist M. thatsächlich außerhalb des Wasserspiegels befindlich horn machen wollte, un ob er mir dazu einladen derfte. Det waren, die Herren unter sich einen Verein zusammengefnetet. doch ertrunken. Die Leichen des Kirpeit und Müller find im Laufe fostete blos en paar Froschen für die Wagen, det andere be-( Siehe nachfolgenden Bericht.) Nach Rörsten referirte Haus des gestrigen Vormittags nach Berlin überführt worden. zahlte die Kasse, un mein Verhältniß tönnte ic mitnehmen. Sie diener Grauer über" Die Gutachten, betreffend thäten alle ihre Frauen un ihre Bräute mitnehmen, blos er Ausnahmebestimmungen zur Sonntagsrube" in Ueber den Selbstmordversuch eines siebzehnjährigen nich, denn er wäre en Weiberfeind. Ick lasse mir von den ollen folgenden Gewerben: Kunst- und Handelsgärtner, Ronditoren, Mädchens wird berichtet: 2m 28. v. M. sab der Monteur Schaumschläger denn ooch breet schlagen un sage zu. Uf'n Abend Barbiere, Schlächter, Buchdrucker, Photographen, Wasserwerke, Hermann Thiele, Badstraße 86, ein junges Mädchen sich über jebe ich mit meinen Nachbarn, den Barbier K., nach Hause. Molkereien, Eisherstellung, Mineral und Heilwasserfabriken, und Bade Anstalten, die der Handels das Geländer der Lutherbrücke schwingen. Er machte sich sofort Weeste wat," sagt er zu mir," Du dauerst mir un id will sowie Flußan das Rettungswerk und zog das schon bewußtlos gewordene Dir man verrathen, det die Anderen ihren Feet mit Dir dreiben minister wünscht. In der Ausschußsigung, war es besonders Mädchen heraus. Im Krankenhause Moabit wurde es als die wollen. Der Barbier A. hat mit seine Kollejen um een Achtel der Werkzeugfabrikant Weigert, der sein und der Kleinamt 80. Mai 1876 geborene Berläuferin Hedwig Jachmann fest- jewettet, det er Dir uff die Landpartie bedrunken machen un Dir gewerbetreibenden Leiden vortrug, die angeblich durch die gestellt, die Zimmerstraße 16/17 in der Bogen'schen Butterhand benn Deine Braut abwendig machen will, also nimm Dir in gesetzlichen Bestimmungen der Sonntagsruhe ihrem sicheren lung bedienstet ist und auch bei dem Prinzipal wohnt. Ein Acht! Wat? sage ic, sowat nimmt so'n armschlenteriger Ruin entgegen gehen. Er werde alles daran setzen, die im Handelsgewerbe zu Falle eigentlicher Grund war aus ihr nicht herauszubringen; Kolleginnen Jammerlappen sich vor? Da hat er feen Flück mit, da will id Sonntagsruhe wenigstens im wollen an ihr seit einigen Tagen eine trübe Stimmung be- ihm Siejel un Brief druff jeben. Nu fahre ick jrade mit! Also zu bringen. Die Bäume solcher Käuze wachsen zum Glück auch merkt haben. Am Mittwoch früh verließ sie plötzlich das Ge- den Sonntag- Vormittag find wir alle an't Brandenburger Dhor, nicht in den Himmel. Der Ausschuß ist sich darüber einig, daß schäft mit den Worten: Es ist das legte Mal, daß ich hier wo die Kremser hinbestellt waren. A. wußte det wirklich so in durch zwei Angehörige dieser Berufe Umfrage gehalten werden bin", und ist wahrscheinlich graden Weges dem Wasser zu zurichten, det er uff meine Braut ihre andere Seite soll, die Gutachten müssen bis zum 10. Juli eingegangen sein, gewandert.) dufigen tam. Jc dente, na laß ihm: Spiegelberger, ict tenne dann tönnte dem Minister ein getreues Bild über die Meinung Dir! Unterwegs friegt er denn richtig seine Buddel raus, wo der in Frage kommenden Interessenten entrollt werden. Ferner Bei der Arbeit gestorben. Der Dachdeckergeselle Busch ne janze Kompagnie dran jenug hat. Prost! meent er zu mir, theilte Grauer noch mit, daß vom Gewerbegericht in Bernau aus Charlottenburg tam gestern Morgen mit seinen Nebengesellen brinft un langt mir die Buddel hin. Nee, sage ic, nich in die ein Gutachten, und zwar das Erste, eingefordert worden sei, ob zu ſeiner Arbeitsstelle Liegnigerstr. 20, an welchem Hause die Samäng. Schnaps drinke ich uff' ne Landpartie nie nich und ein oder mehrere Buchdrucker fortgefeht zu Ueberstundenarbeit Façade gestrichen wird. Beim Hochziehen des Gerüſtes um heite ieberhaupt jrundsäglich nich, wobei ich ihn nachdrücklich in verpflichtet werden können. Der Ausschuß äußerte sich im ab61/2 Uhr Morgens wurde Busch von einem Herzschlage getroffen. feine falschen Dogen sehe. Er läßt aber nich nach und ich bleibe lehnenden Sinne. Ueber beide Referate entspann sich eine au3. Er hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. standhaft. Wie is et mit een Töppfen Bier? meent er in Char- gedehnte Diskussion. Rörsten hat persönlich Umfrage gehalten Polizeibericht. Am 30. v. Mts. wurde auf dem Grund lottenburg, als wir stille hielten. Ich sage: Bier uff und sei ihm von Schlächtermeistern versichert worden, die Ab' ne Landpartie? Det wäre ja een Stück aus't sendung der Petition auf Beschränkung oder anderweitigen stück Kurstr. 5-10 die Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden. In seiner Wohnung in der Moritzstraße wurde Dollhaus; wat würden woll die Leute von uns denken? Regelung der Sonntagsruhe sei im Uebereifer geschehen; nach Vormittags ein Tischler erhängt vorgefunden. Vor dem Haufe un dabei sehe ich ihn wieder so nachdrücklich an, un genauer Betrachtung fühle man sich sehr wohl dabei. Konditor in der haben, Eichhornstr. 1 wurde Mittags ein siebenjähriger Knabe durch er muß et woll jemerkt haben, det mir eener von die och ertlärte einer Versammlung der Arbeitgeber feines beigewohnt zu Referent in der von Grauer einen Geschäftswagen, dessen Pferd durchgegangen war, über- Wette wat gestochen hatte. Von jest ab ließ er mir janz zu Berufes fahren und am Kopfe und am Knie bedeutend verletzt. An frieden. In Schildhorn hatten wir Kaffee jedrunken un denn in Herr Weigert als Manier die geschilderten gegen Sonntagsruhe der Möckernbrücke sprang Nachmittags ein Arbeiter in den de Haide jespielt, bis wir det Nachmittags, alle müde waren. Landwehr- Kanal, wurde jedoch noch lebend aus dem Wasser Einige hatten sich Hängematten mitgebracht, wo sie drin spazieren zu Felde zog. Wenn die Konditor- oder überhaupt Backwaare gezogen und in das Krankenhaus am Urban gebracht. lagen, ict un meine Braut un die andern Herren un Damen wir bessere Buthaten erhält, so läßt sich die für Sonntag bestimmte Im legten uns alle so in's Jras, um en bisten auszuruhen. Nu Waare bereits am Sonnabend herstellen. Jezt ist sie gewöhnlich Laufe des Tages fanden drei Brände statt. tommt det Schreckliche, wo sich die janze menschliche Niederträchtig nur fürs Auge berechnet und verliert bei längerem Stehen ihr teit drin spiegeln fann. Jd war richtig injefchlafen. Mit eenmal gutes Aussehen. Selbst Eis fönne zwei Tage früher hergestellt wache ich uf, weil ich so'n stechenden Schmerz unten an det werden. Er halte 5 Stunden Sonntagsarbeit für durchaus hinrechte Fußjelent verspüre. Die Stiefel hatte ich mir ausjezogen. reichend, verlange dafür aber einen freien Tag in der Woche. de of wathe child Ict weeß nach so'nen Halbschlummer nich, ob ich mir ufrichten Schimansky( Stereotypeur) und Stößel( Buchdrucker) Gerichts- Beitung. solf obert, men bat lehmal een riesiger zäum un allens erklären fich für einige Stunden Arbeit Sonntags früh in ihrem 100 of de stedite ali om ind of up bereits = wiederum springt neben mir uf un schreit:„ Eene Kreuzotter! Eene Kreuz- Berufe, da sonst Zeitungsverleger ihre Leute in der Nacht vom ady Reichsgericht. Leipzig, 30. Junt. Ein Anarchisten otter!" Un die Damen freischen un nehmen ihre Röcke zusammen Sonntag zum Montag beschäftigen würden. Getreideträger prozeß tam heute vor dem 2. Straffenate des te ich 3- un loofen davon, un drei oder vier Herren schlagen mit ihre Münch stellte fest, daß im tönigl. Backhof und Mehlhaufe Sonngerichts zur Verhandlung. Wegen Theilnahme an dem in Stöcke in't Iras un rufen dabei:„ Hier is fie! Nee hier! Hau tags bis 4 Uhr gearbeitet würde, und zwar nur, damit die UnterLondon bestehenden bekannten Anarchistentlub Autonomie", zu!" Un nach' ne Weile tommen" te zurück un sagen, det sie nehmer dem Schiffer fein Liegegeld zuzahlen brauchen. Spareiner geheimen Verbindung nach§ 128 und 129 des Strafgefeß- det Biest nich jetriegt hätten, sie wäre in een Loch jetrochen. feld kann für Gärtnereien und Molkereien nur bedingungsSonntagsarbeit erkennen, buches, find am 1. April vom Landgericht I in Berlin mehrere Aber Mensch, wat is Dir? Du stehst ja so blaß aus?" fragen weise eine Nothwendigkeit für aber entschieden dafür ein, daß den Sast dortige Anarchisten zu Gefängnißstrafen verurtheilt worden, fie mir. hatte soeben meinen Strump ausjezogen tritt darunter der Schuhmacher Artelt zu 6 Monaten Gefängniß. un zeije uff meinen Fuß, wo so'n fleener Blutsdroppen raustam. wirthen der Verkauf von Bigarren und Fleischwaaren in Die im vorigen Jahre vom Reichsgerichte verurtheilten Die Kreuzotter" sage ich blos. Nu wurde det erst en Uffstand! größeren Posten mehr beschränkt wird. Schlächter Neumann Anarchisten Kamien und Ruff spielten in diesem Prozeß Die janze Gesellschaft lief um mir zusammen un jeder rief: Um hält im Winter gar keine, im Sommer nur eine Sonntagsarbeit als Zeugen eine Rolle. Sie wurden in der Strafanstalt Halle, Jotteswillen, schnell Hilfe! Der Mann sterbt uns sonst unter von 2 Stunden für nöthig. Die Behörde müsse mehr fontrolliren, wo sie sich damals befanden, kommissarisch vernommen. Die Finger!" Det muß erst ausjefogen wer'n, sonst is er ver- ob der Geselle für die Werkstatt, die Kundschaft und den Laden " Ic Der Angeklagte Artelt, welcher allein Revision eingelegt hat, loren", riefen sie alle. Ja, det wußte ick ooch, aber wer sollte oder beides zuſammen beschäftigt wird. 3 äußerten sich noch begründete diefelbe damit, daß zu dem Termine, an welchem die det dhun? Ick selbst fonnte nich ran un feener wollte sein Kellner Ebert, Bäcker Pfeiffer, Klavierarbeiter Rüdiger tommissarische Vernehmung in Halle stattfand, fein Vertheidiger Leben ristiren, meine Braut nich. Jd jab mir Goldschmied Faber, Kleinert und Hausdiener Barnewiz " nicht geladen worden sei. Da man ihm nicht entgegenhalten schon verloren. Er muß mit'n Fuß bis an't Knie in nasse zu dieser Frage, die in den in der nächsten Woche stattkonnte, daß er diesen Mangel in der Hauptverhandlung nicht ge- Erde jepackt wer'n, meente eener, un det jeschah denn ooch. findenden öffentlichen Versammlungen der berügt habe, weil er ja teine Kenntniß davon gehabt zu haben Det eenzige Mittel is, det er en tüchtigen Rausch friegt" meente treffenden Branchen noch eingehender ventilirt werden dürfte. braucht( die Atten waren ihm natürlich) nicht zugänglich), en Anderer von die Heilgehilfen, und sowat hatte id ooch schon Beim 3. Punkt der Tagesordnung erfolgte eine Besprechung so fab sich der Vertreter der Reichsanwaltschaft, Herr jelesen, det det in so'ne Verhältnisse probat soll sind. Nu sprang der Fragebogen und Bloks, welche dazu bestimmt sind, bei VerErster Staatsanwalt Heinemann, genöthigt, die Aufhebung des der Barbier A. mit seine große Buddel vor un id drant, als tagungsterminen die nachfolgenden Wichter leichter informiren Urtheils zu beantragen. Der Senat hob hierauf das Urtheil auf, wenn et Wasser wäre, denn wat dhut man nich in der Todes zu können. Da oftmals völlige Unklarheit über frühere Entscheide foweit es Artelt betraf. angst? Un zuletzt mußten mir zwee Mann ufrecht halten un A. herrscht, der Vorsitzende aber selten geneigt ist, das gesammte gab mir eene Buddel nach die andere un Allens durcheinander, Aftenmaterial verlesen zu laffen, so erwies sich deren Bes Um eine Eisenbahn- Fahrkarte zum Werthe von zehn ich hatte' ne janze Destille in'n Leibe. Un denn weeß ich von schaffung als Nothwendigkeit und will man sie auch in Zukunft Pfennigen handelte es sich in der Anklage wegen Urkunden- die ganze Partie nischt mehr. Am nächsten Morjen liege ich beibehalten. Bu erhalten sind sie bei allen Ausschußmitgliedern. fälschung, die gestern vor dem Schwurgericht des Landgerichts II. in't Bett un babe en furchtbaren Zustand. Dodt find is'n Anwesend waren 161 Arbeitnehmer und 6 Arbeitgeber- Beisitzer; gegen den Diener Krüger verhandelt wurde. Der Angeklagte Jenuß dagegen! Da tommit mein Nachbar rin un 49 der ersteren fehlten, davon hatten sich 9 entschuldigt. wurde eines Tages nach zurückgelegter Fahrt mit einer ungiltigen, lacht un sagt: Du, der A. hat doch die Wette jewonnen! WoNationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe( E. S. 71). bereits einmal benutten Fahrkarte angehalten. Er hatte von der fo? frage ic. Ja, fagt er, die janze Jeschichte mit den( Bureau: D., Holzmarktstr. 67.) Montag, den 8. Jult, abends 8 Uhr, im Breitfeite der Karte einen schmalen Streifen abgeschnitten, worin Schlangenbiß war fingerirt. Als Du injeschlafen warst, hat A. Restaurant V. Bodenburg, Kommandantenstr. 10-11: Borstands: Sigung. sich die bereits früher erfolgte Durchlochung befand. Die Ver Dir mit' ne Pinzette in'n Fuß jestochen un denn hat er noch en gegend. Große öffentliche Berfammlung am 5. Jult er., Abends 8 Uhr, Freie Vereinigung der Bureau- Angestellten Berlins und mänderung war natürlich eine so auffällige, daß sie sofort entdeckt Baar anjeftift, die ihm nachher bei der Komedie jeholfen haben. bei Stein, Rosenthalerstr. 38. Tagesordnung: Begründung der Petition zur Un Deine Karline hat doch von jewußt un hat sich halb frant gefeßlichen Regelung der Arbeitsverhältnisse der Bureau- Angestellten. Freie Vereinigung der Uniform- und Zivilschneider Berlins. " Wir heben dieses„ natürlich der Reichsgerichts Reielacht un den janzen Dag nich von A. feine Seite jerichen. Montag, den s. Juli, Abends 8 Uhr, bei Müller, Johannisstr. 20 Berrespondenz hervor, weil es zeigt, wie das Rechtsbewußtsein Man sagt ja, er will ihr heirathen. Nu können Sie sich fammlung. wie mir dabei zu Muthe war. Drei Dage Barbier, Friseur- und Perrückenmacher- Gehilfen. Deffentliche forrumpirt fein muß, wenn das, was wir, wenn es selbst ge- denken, Als ick die Beeden Bersammlung am Montag, den 3. Juli, Abends 10 Uhr, kommandantensetzlich ist, doch geradezu als wider natürlich betrachten, habe ic frank in'n Bett jelegen. als ganz natürlich angesehen wird. denn in der Nacht in der Zimmerstraße traf, trat mir fraße 20( Arininhallen). Tagesordnung: Stellungnahme zu den Erhebungen über die Sonntagsruhe. Fachverein der Gasanstaltsarbeiter und Berufsgenossen Berlins lichtvoller Darstellung, wie die Arbeiterbewegung in Pommern und urgegend. Sonntag, den 2. Jult, Nachmittags 4 Uhr, bet Röllig, fich seit der ersten sozialdemokratischen Versammlung in Stettin die schwere Aufgabe, die er sich gestellt hatte, ungenügend ge Aber auch historisch und sozialpolitisch war der Autor für Neue Friedrichstr. 44: Bersammlung mit Frauen. Blumen- und Pubfedern- Branche. Montag, den 8. Juli, Abends im Jahre 1869 aus fleinen Anfängen auf anscheinend ganz schult, wie hätte er sonst den findischen, epileptischen, durchaus 9 Uhr, Annenftr. 16: Generalversammlung. 1. Kaiſenbericht. 2. Bericht des unfruchtbarem Boden prächtig entwickelt hat. Was wir an unselbständigen Ferdinand I. den besten aller Monarchen nennen Vergnügungsfomitees. 3. Bericht vom Unterstügungsfonds. Verein der Maschiniften und Heizer Berlins. Sonntag, den 2. Jult, der kleinen Schrift vermissen, ist eine Darstellung des Cha- tönnen, wie hätte er behaupten können, daß die Sozialdemokratie Nachmittags 5 Uhr, Schultheiß- Braueret- Ausschant, Neue Jafobftr. 24/25: rafters der pommerfchen Arbeiterbevölkerung, der Entwicklung die ganze Welt proletaristren wolle. Generalversammlung. Vergnügungsverein Veritas". Mendelssohnftr. 9. Bu den betben Vergnügungsverein, en- Fongers of Friedenstr. 74, bei Vergnügungsverein" Lustige Jugend". Stachel's Planina- Grotte, Raupachstr. 6, Sonntag 3 Uhr: Sizung. Nach der Sizung Fidelitas. Privat- Theater- Gesellschaft und Artiffenklub Humor". Sonntag. den 2. Juli, Nachmittags 4 Uhr, im Restaurant Schönwälder, Oranienstr. 153: Sigung. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Billetvertheilung zu dem am 8. Juli stattfindenden Sommernachts- Ball. 3. Probe. Romponisten": Großes Garten- Konzert, Sommerfest, Tanz. Engelhardt: Sigung mit Damen; nachher Fidelitas, Tanz. Vorstandes. Privat- Theatergesellschaft" Preziosa"," Sonntag 8 Uhr, Restaurant Andreasburg, Undreasfit. 3: Generalversammlung. Lagesordnung: Wahl Theater- und Vergnügungsverein Fritillaria". Sonntag 6 Uh bei Dreßler, Barnimstr. 16: Generalversammlung. Borstandswahl. Auf nahme. Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag Abend von 8%-10% Uhr. SüdEchule, Marlendorferstraße 6( bei Grube): Deutsch( mittel.). Südost Schule, Reichenbergerstraße 133: Gefeßestunde und Deutsch( unt). Oft: Echule, Martusstraße 31: Deutsch( unt.). Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Rechnen. Korrespondenz und Geschichte( alte). In allen Fächern, mit Ausnahme Mathematit und Buchführung, fönnen noch Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. " Lese- und Diskutirkinbe. Dienstag. Empor", Abends 8½ Uhr, bet E. Behrend, Blumenthalftr. 6. Literarisches. Verzeichniß einer Auswahl der besten und neuesten Lehrmittel aus allen Gebieten von A. Müller- Fröbelhaus. Berlin SW, Rochstr. 47. Hirschberg, Dr. E., Direktorials- Assistent am Statistischen Amt Brotpreise im Deutschen Reiche. Berlin 1898. Beiträge zur Statistit der J. J. Heine's Verlag. 51 Seiten 80 und 8 graphische Tafeln. Der Stadt Berlin. der Industrie und Landwirthschaft, und ein Eingehen auf 292 Die Schrift fordert mehr zu Ausstellungen als zur Andie gewertschaftliche Bewegung. Hoffentlich bietet sich dem Ver- erkennung heraus, trozdem hat sie als Materialiensammlung ihren faffer bald Gelegenheit, eine zweite Auflage ou veranstalten und Werth, der auch in diesen Blättern anerkannt werden foll. weitern. Die Konstatirung des starken Stimmenzuwachies unserer dieselbe mit Bezugnahme auf die angedeuteten Mängel zu erPartei im Lande der pommerschen Grenadiere wird die Arbeit in schön abschließen. Depelthen: Hoffentlich bleibt Herbert's Schrift feine vereinzelte Ers scheinung unserer Literatur und kommen wir bald in die Lage, für die anderen Landestheile und die Mittelpunkte der ſozia. Privat Telegramm des Vorwärts". listischen Bewegung, wie Berlin, Hamburg und Leipzig ähnliche Pirmasens, 1. Juli. Von den 16 inhaftirten Personen Schriften anzeigen zu können. Dies wäre aus einem doppelten sind heute zehn auf freien Fuß gesetzt worden. Brinde zu wünschen, weil arbeiten, wie die Serbery's wendige Vorarbeiten für eine Geschichte der deutschen Arbeiter( Wolff's Telegraphen- Bureau.) bewegung sind und weil die Kenntniß der Vorgänge in der Dresden, 1. Juli. Die sächsische Staatsbahn- Berwaltung Arbeiterbewegung für jeden, der für unsere Joeen kämpft, un- hat wegen des herrschenden Futtermangels von heute ab die bedingt nöthig ist. Tarife für alle Futterstoffe durch Einführung eines Ausnahmetarifs ermäßigt. Benker, E. V., Geschichte der Wiener Journalistit während des Jahres 1848. Gin Beitrag zur deut: Bundes der Bergleute verwarf, geſtern die von den Befigern der schen Kulturgeschichte. Wien und Leipzig 1893. VII und Kohlengruben geplante Lohnherabsetzung um 25 pСt. Am 19. d. M. soll eine Delegirtenversammlung der Bergleute in Das Buch hält nicht das was der Titel verspricht. Ee Birmingham stattfinden. bemüht sich blos zu zeigen, wie die politischen Strömungen des Jahres 1848 sich in der Presse spiegelten und wie die revolutionären und reaktionären Beitungen als treibendes Moment die Bewegung zu beeinflussen suchten. Es ist endlich ein Beitrag zur Geschichte der Preßgesetzgebung. 159 S. 2 Briefkaffen der Redaktion. ( Depeschen des Bureau Herold.) Oberstatthalterschaft ist die Anzahl der wegen Trunkenheit auf Stockholm, 1. Juli. Nach dem Polizeirapport an die öffentlicher Straße am Johannistage und am folgenden Sonntage Das Buch ist vom liberalen Standpunkt ohne Voreinge große gewefen wie feit vielen Jahren nicht; von den Bestraften verhafteten und zu Gelostrafen verurtheilten Personen eine so nommenheit gegen die wackeren Wiener Arbeiter des Sturmjahres, leider auch ohne viel Verständniß für den Sozialismus ge waren einer 80, ein anderer 76 Jahre alt.( Man sieht, wie bas 1848, ein chronologisches Verzeichniß der in Wien während des schrieben. Durch einige Auszüge aus den Zeitungen des Jahres vielgepriesene Gothenburger System wirkt. Red.) Paris, 1. Juli. Nach dem„ Echo de Paris" liegt Ferdinand Jahres 1848 erschienenen Zeitungen wird das Werkchen auch Don Lesseps im Sterben. für diejenigen werthvoll werden, die mit dem Referenten den Paris, 1. Juli. Zur Beilegung des RutscherMan muß dem Verfasser Dank wissen, daß er feine zer- autor feiner Aufgabe nicht gewachsen halten. Ein Bild der reits soll heute eine von der Regierung zusammenberufene fire: ten Abhandlungen über die Statistik der Brotpreise in einer journalistischen Arbeit im Jahre 1848 bietet uns Zenter nicht, Konferenz stattfinden, an welcher Deputirte, Gemeinderaths- Mitdem größeren Publikum zugänglichen selbständigen Schrift zu- obgleich er sich dadurch sehr verdient gemacht hätte. Bald wird glieder und Mitglieder der Arbeiterbörse theilnehmen sollen. sammengefaßt hat. Der Beweis, den Hirschberg führen wollte, der legte zu Grabe getragen sein, der berichten kann, wie die tij daß die Ermäßigung der Getreidezölle fin Serabgehen des Brot Zeitungen des Jahres 1848 fertiggestellt wurden. Dies aufzubat preises auch dem legten Konsumenten fühlbar werden, ist gelungen. zeichnen wäre eine nützliche Arbeit, welche für die Geschichte der Aber die Abweichungen der Preisschwankungen des Getreides, Mebles deutschen Journalistit unerläßlich ist. Läßt sich doch die Entund Brotes hat er, was sehr zu bedauern ist, nicht tief genug wicklung der Wiener Presse zur technischen Vervollkommnung bis ergründet. Gine genaue Erforschung der preisbildenden Momente zum Jahre 1848 zurückverfolgen. Die verftreuten Notizen über beim Mehl und Brot hätte seine Arbeit zu einem Abschluß ge- die Gründung der„ Presse", den Straßenverkauf 2c., die Zenter bracht und eines der wichtigsten Gebiete der Preisstatistit ganz mittheilt, sind wohl interessant, tragen aber in der Weise, wie erbeut; so ist seine Arbeit blos ein, wenn auch recht nüglicher er sie vorträgt, mehr den Charakter der Anekdote als der Baustein zur Statistik der Brotpreise. Auch die von Hirschberg Geschichtsschreibung. aufgestellte, zweifellos richtige Behauptung, daß die Armen in der gleichen Stadt das gleiche Brot theurer bezahlen als die Reichen, hätte genauer bewiesen werden können. Eine nochmalige Feilung des Styles würde die angezeigte Schrift lesbarer gemacht haben. Herbert, Friz, Die Sozialdemokratie in Pommern. Eine geschichtliche Darstellung der Entwicklung der sozialDemokratischen Bewegung von 1869-92. Mit einem Anhang: Marseillaise der pommerschen Arbeiter. Stettin 1893. Selbstverlag des Verfassers. Kl. 8° 16 Seiten. Preis 15 Pf. Die Geschichte unserer Arbeiterbewegung ist noch nicht gefchrieben, leider fehlen auch Borarbeiten zu derselben. Einen nachahmenswerthen Versuch, diesem Mangel abzuhelfen, hat Genosse Herbert für Pommern unternommen. Er zeigt uns in V. Jemand wegen Majestätsbeleidigung verurtheilt wurde, nur weil F. v. 40. Es ist allerdings schon vorgekommen, daß bei einem ausgebrachten Hoch fizen blieb. er H. B. 111. Lotteriefragen beantworten wir nicht. Likinger- Minden. 1. Gegen die Strafverfügung wegen groben Unfuge", angeblich durch die Bemerkung dem Gendarm Gegensaße zu der überaus schlechten Korrektur des Textes. Auf weil wir hier Versammlung gehabt haben", würde der Antrag Die treffliche Ausstattung des Buches steht im bedauerlichen gegenüber begangen: Sie haben fein Recht Feierabend zu bieten, Buches fleht im Schneider, statt Schneiden seines Schwertes, auf S. 108 Soli- verfügung Nr. 34 erscheint gerechtfertigt. 3. Strafverfügung S. 71 wird vom 39. Mai gesprochen, auf S. 108 lefen wir auf gerichtliche Entscheidung wohl Erfolg haben. 2. Straf darität des Volkes am( statt: auf dem) Boden der Freiheit 2c. Nr. 35 ist unberechtigt. Sache der Polizei, nicht des Wirthes, Da aber der Verfasser sich zahlreicher Fehler in der Wortstellung ist es, für Feststellung in Gemäßheit des§ 67 Absatz 6 Sorge und anderer Unebenheiten des Stils schuldig macht, zweifelt man zu treffen. bei den zahlreichen Sprachfünden des Werkes oft, ob man dem M. B. A. a. 1. Den Antrag auf Gewährung der JuAutor oder dem Korrektor die Schuld beizumessen hat. Das validenrente muß Ihr Vater unter Beifügung eines ärztlichen unnöthige Einstreuen lateinischer, französischer und englischer Attestes über seine Erwerbsunfähigkeit schriftlich wiederholen und Brocken, die Benutzung von Dialektausdrücken wie Beißel( richtig Beschleunigung beantragen. 2. Er war früher Mitinhaber übrigens Beisel) und Klampfen, die außerhalb der schivarzgelben eines Damenmäntelgeschäfts. 3. Daß Singer je diese oder eine Grenzpfähle nicht verstanden werden, hätten vermieden werden ähnliche Aeußerung gethan habe, ist eine freche Lüge! sollen. Kein Feilschen, fein Handeln, sondern streng feste, sehr billige Preise. .baciens 450 Wegen überfüllter Sommer- LägerSommer- Ausverkauf zu bedeutend herabgesetzten, außergewöhnlich billigen Preisen, so weit der Vorrath reicht. pist Alle Preise sind in Zahlen an den Waaren ausgezeichnet. Geschäftshäuser Baer Sohn 304508L fel Herren- u. Knaben- Bekleidung out in 4508 1. Geschäftshaus Geschäftshausn 24a. Chaufferstraße 24a. Wasch- Hosen für von 1 Mk. an. Tadellose Maaß- Anferti gung unter Leitung eigener erster Meister. Herren 2. Geschäftshaus 8. Brückenstraße S. für 3. Geschäftshaus 16. Große Frankfurterstraße 16. Wasch- Anzüge haben von 1 Mk. an. 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Juli, arrangirt von sozialdemokratischen Parteigenossen des 3. Berliner Reichstags- Wahlkreises Hasenhaide. Neue Welt. Hasenhaide. Großes Garten- Concert. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Gr. Feuer wert und Tanz. Kinderbelustigungen aller Art. Abends: Kinderfackelzug. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne gratis. Kaffeeküche v. 2 Uhr au geöffnet. Anfang 4 Uhr. Entree 25 Pf. 847/16 Hierzu ladet Freunde und Genossen freundlichst ein Das Komitee. Achtung! Aufforderung! Achtung! Alle Parteigenossen, die sich im Besitz von Wahlfonds- Listen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises SO. befinden, werden aufgefordert, dieselben behufs Abrechnung bis spätestens den 9. Juli an den bekannten Stellen abzuliefern, widrigenfalls die Namen veröffentlicht werden. Die Vertrauenspersonen. W. Erbe. Fr. Zubeil. 349/18 Achtung! Kürschner! Kürschner! Achtung! Große öffentl. Versammlung Billets find in allen mit Plakaten belegten Handlungen und den be- aller in der Kürschnerbrauche beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen Tannten Parteigenossen zu haben. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Versammlung am Sonntag, den 2. Juli, Vorm. 10 Uhr, im Schützenhause, Linienstr. 5-6. Tagesordnung: 1. Situationsbericht. 2. Wie stellen wir uns zu den Werkstellen, die unsere Forderungen bis jetzt nicht bewilligt. 3. Verschiedenes. Zu dieser Versammlung sind besonders die Kollegen eingeladen, die ihre Forderungen noch nicht gestellt haben. Die Lohukommission. am Dienstag, 4. Juli, Abds. 8½ Uhr, in Nagel's Salon, 190/18 Schwedterstr. 23: Tagesordnung: 1. Was haben uns die Wahlen gelehrt? Referent Dr. Lütgenau. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. 240/14 Der Vorstand. NB. Die Genossen, welche noch im Besitz von Billets zum Stiftungsfest sind, werden ersucht, endgiltig abzurechnen. Der Vorstand. Berliner Kranken- UnterstützungsMaler, Anstreicher, Lackirer! Dienstag, den 4. Juli, Abds. 8½ Uhr, bei Henke, Blumenstr. 38: General- Versammlung der Filiale III, Ost. Tagesordnung: 1. Rassenbericht. 2. Vortrag. 3. FilialDer Vorstand. Angelegenheiten. u. Begräbnissverein f. Frauen u. Mädchen. 218/7 Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, Vormittags 10 Uh Rosenthalerstr. 38: Vortrag des Herrn Bursche- Magdeburg: Werth der Charakterbildung. Vorräthig in allen Eisenwaaren- Handlungen. Gäste sehr willkommen. Der Schutzengel Preis 3 u. 4 M. 416/8 An jedem Fenster leicht anzubringen. Sonntag, den 9. Juli, in Kümpel's Lokal in Treptow, Verein der Plätterinnen u. verwandter das eufter zu öffnen, und verKöpnicker Landstraße a. d. Verbindungsbahn Großes Sommerfest bestehend in Concert, Gesang und Tanz. Bei eintretender Dunkelheit: Kinder- Fackelpolonaise, wozu jedes Kind eine Stocklaterne gratis erhält. Der Reinertrag ist für hilfsbedürftige Mitglieder bestimmt. Alle Freunde und Bekannte wollen den guten Zweck recht warm berücksichtigen. Billets à 20 Pf. sind bei allen Vorstandsmitgliedern, sowie bei Frau Stolle, Oranienfir. 126, in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen und am 9. Juli an der Kasse zu haben. In dem 6000 Personen fassenden Lokal befinden sich 11 Kegelbahnen. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. 407/11 Der Vorstand. Berufsgenossen Berlins. macht es den Kindern unmöglich, hindert das Hinausfallen der Kinder aus offenstehenden Fenstern. Gegen Dienstag, den 4. Juli 1893, Abends 8 Uhr, in Paster's Salon, Eins. von M. 3,50 refp. 4,50 franko bei Neue Königstr. 7: Große Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vierteljahresbericht. 2. Unser Sommer- Vergnügen. 3. Unsere Land- oder Wasserpartie. 4. Verschiedenes. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Die Mitglieder werden gebeten recht zahlreich zu erscheinen. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. 256/9 Bäckerei- Arbeiter. Littauer, Berlin, Landsbergerstr. 25/26. Prospekte gratis und franko.[ 56/10 Nur für Wieder- Verkäufer Rauchrequisiten J. M.: Fr. Freudenreich, Reichenbergerstr. 3. Dienstag, den 4. Juli, im Lokale des Herrn Gründer( fr. Mundt), Gustav Klein jr., Heilbronn a/ N. Stuckateure und Berufsgenossen. Montag, den 3. Juli, Abends 8 Uhr, Alte Jakobstr. 48 a: Vereins- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag Sozialismus und Anarchismus". Referent: E. Roland. 2. Weiterberathung der Statuten des Gesangvereins. 3. Wahl von zwei VerKöpnickerstr. 100: Große öffentliche Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Delegirten vom Kongreß in Hannover. 2. Nußen der als Cigarrenspitzen, Cigarettenspitzen, Pfeifen etc. in allen Holzarten, Meerschaum, Bernstein 2c., liefert billigst Spezialität: Echte Weichselwaaren. Billige, jedoch hochfeine Schürzen f. man i. d. Schürzen fabrik bei Gewerkschafts- Organisation. Referent: Reichstags- Abgeordneter Legien. Sally Glaser, 3. Halbjähriger Bericht der Agitations- Kommission. Um zahlreichen Besuch bittet 712b Die Agitations- Kommission. „ Brüderschaft"( Hausdiener). gnügungskomitee- Mitgliedern u. des Bibliothekar. 8. Verschiedenes. Aufnahme Gesangverein Brüderschaft" neuer Mitglieder. Gäste willkommen. 271/19 Die Kollegen werden ersucht, zu dieser Versammlung recht zahlDer Vorstand. reich zu erscheinen. Deutscher Holzarbeiter- Verband Zahlstelle Berlin. Montag, d. 3. Juli, Abde. 81/2 Uhr, bei Nöllig, Neue Friedrichstr. 44: Grosse Versammlung der Parquetbodenleger. Tagesordnung: 1. Bericht über die Lohnregulirung in einzelnen Firmen. 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Pflicht eines jeden Bodenlegers ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. 818/13 Die Lokalverwaltung. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläßen beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands Ortsverwaltung Berlin 1. Mitglieder- Versammlung am Montag, 8. Juli, Abends 81/2 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Lages Ordnung: = 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Abrechnung von der Dampferpartie. 8. Diskussion über das Arbeitsnachweis- Reglement. 4. Gewerkschaftliches und Fragekasten. 173/17 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorftond. Verein deutscher Schuhmacher. Mitgl. d. Arb.-.- B. Heute, Sonntag, den 2. Juli: Grosses Sommerfest. Anfang 4 Uhr. Kollegen und Genossen sind herzlich willkommen. 159/3 Einlaßtarten 30 f. Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. Am Sonntag, den 2. Juli, Abends 8 Uhr, Rosenthalerstraße 38: Vortrag des Herrn Dr. Weyl über:" Der Vegetarismus." Nach dem Vortrag gemüthliches Beisammensein und Tanz, Damen und Herren als Gäste sehr willkommen. Die Generalversammlung findet am Dienstag, den 4. Juli, Abends 8 Uhr, Rosenthalerstr. 38, statt. Mitgliedskarte legitimirt. Soeben erschien: 694b 142/6 Invalidenstr. 5. Alle Uhren( 8580L werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, gegenüber der Dankes- Kirche. 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Tagesordnung: Rohtabak Ernst Förster, heriger Stellung an John Terry, Hamburg, Neust. Fuhlentwiete, No. 92a. ersten Ranges Berlin NO., Kaiserstr. 30. Feuerversicherungs- Gesellschaft Uhrmacher, fucht unter besonders günstigen BeBrunnenstr. 18, Greffenhagen) dingungen für Berlin und Vororte Grosses Lager aller Arten Uhren, Goldwaaren und Ketten tüchtige Agenten und zu soliden Preisen. Reparaturen unter Garantie! 6181L* Emil Tiersch, Acquisiteure, reparire unbed. Steppdecken Jede Nähmaschine gut und billig. unter gewissen Verhältnissen auch gegen und 411/7 Schlafdecken 1. Vorstandsbericht. 2. Rassenbericht. 3. Vereinsangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Die Mitglieder, die ihre Bücher schon abgegeben haben, erhalten dieselben dort zurück. Die Mitglieder sämmtlicher Filialen sind eingeladen. Fr. Klauke, Schriftführer, Wrangelstr. 76. Achtung! Stockarbeiter. Achtung! Oeffentliche Versammlung in Ehrenberg's Salon, Annenstr. 16, am Montag, den 3. Juli, Abds. 8 Uhr. Tages Ordnung: 1. Unsere Stellung gegenüber dem Streit bei Gebr. v. Kalinowsky. 2. Das Verhalten der Volks- Zeitung" gegenüber den Streifenden und Diskussion. 8. Berschiedenes. 288/10 Der Einberufer. ( mit fleinen Farbenfehlern) spottbillig in der Deckenfabrik von J. Brünn, Hackescher Markt Nr. 4. ( Stadtbahnhof Börse.) * Dr. Hoesch, homöopath. Arzt, Linienstr. 149. 8-10, 5-7, Gonnt. 8-10. Möbel- Magazin. Eigene Tischlerei. Ersagtheile berechne 3. Selbstkostenpreise. festes Einkommen. Gefällige Offerten Siffchen 70 P., Singerspulen 5 Bf. unter D. C. 948 an Haasenstein und W. W.- Spulen 20 Pf. 2c. Parteigenoffen Vogler A.-G., Berlin W., Friedrich61/ 15* mache besond. aufinerffam. 55/13 Strasse 190. W. Maaske, Schwedterftr. 31. Eine alte deutsche Feuer- Vers.- GesellMeine 2 gut gelegenen Baustellen schaft sucht für Berlin u. die Provinz in Adlershof will ich billig ver- thätige Haupt- u. 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Süßer, Möckernftr. 114. Rothacker, Belleallianceftr. 5. Philharmonie, Bernburgerstraße. Restaurant Bur Lehmtute", am Kreuzberg( verlängerte Kabachstraße). 3. Wahlkreis. Keller, Köpniderftr. 96/97. 4. Wahlkreis. Steffen, Landsberger Allee 150. Martini, Gr. Frankfurter: ftraße 99( fr. Wenzel). Alhambra, Wallner Theaterstr. 15. Bech's Säle, Alexand.erstr. 27C. Königstadt Kafino, Holzmarfiftr. 72. Königstädtisches Kafino, Gr. Frankfurterstr. 76. 2. Saase, Große Frankfurterstr. 47( gegenüber der Mar usstraße). 5. Wahlkreis. Siemund, Linienstr. 9. Neumann, Linienſtr. 19. Ahrens, Weinmeisterstr. 9. Heinrich, Ballfalon, Joachimstr. 12. Tonhalle, Friedrichftraße 112. Fiebig, Kleine Auguftstr. 14. Diesener, Landsbergerstr. 40. Saal des Handwerkervereins, Sophienstr. 15. 6. Wahlkreis. Kalbo, Berliner Prater, Kaftanien Allee. Artushof, Perlebergerstr. 23. Schwartz, Hohenzollern- Saal, Bandelstr. 35. Schulz, Stettinerstr. 57. Ww. Schirm, Badstr. 19. Marienbad, Gesundbrunnen. Moabiter Kasino, Wilsnackerstraße 63. Bittoria- Ballsalon, Brunnenstr. 145. Fröhlich, Schönhauser Allee 161. Gens, Elsafferstr. 9. Elsaffer- Ballsalon, Gisasserstr. 15. Kastanienwäldchen, Gesundbrunnen. Unterschrieben, ihre Lokale zu Versammlungen hergeben zu wollen, haben: A. Rosenlöcher, Schönhauser- Allee 10/12. F. Wilte, Andreasstr. 26. G. Gothmann, Brunnenstr. 34. G. Queitsch, Swinemünder Gesellschaftshaus, Eminemünderstr. 35. W. Schwarz, Jnvalidenftr. 84/85. G. Girow( Defonom zum Schultheiß", Chausseestr. 88. Die Lokalkommission. J. A.: Julius Wernau, Rosenstr. 30. " Nachdem nun die Reichstagswahlen beendet sind, erwarten wir von den Lokalkommissions- Mitgliedern der Umgegend Berlins gewissenhafte Aufstellung und Einsendung der Lokalliste. Soll die Thätigkeit auf diesem Gebiete fernerhin für unsere Partei von Erfolg sein, so muß sich ein jedes Mitglied der LokalTommission der Pflicht bewußt bleiben, welche ihm hierbei auferlegt worden ist. Auch bitten wir, alle Einsendungen stets mit Tinte zu schreiben. Kleine Geschäftsleute sind möglichst aus der Liste fortzulassen. Lokalliste für die Umgegend Berlins. Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Adlershof. 8u haben: Wöllstein's Luftgarten. Gesperrt sind folgende Lokale, welche Säle haben: Leopold, an der Bahn. Echwabe's Gesellschaftshaus. Albrecht's Restaurant. Freude's Restaurant. Stippetohl's Restaurant. Ohne Säle gesperrt: Pauligt's Restaurant. Wenig's Restaurant Brit. Sämmtliche Säle zu haben. Vorwärts" und Boltsblatt" liegen in allen Lokalen aus mit Ausnahme Don Dähne, Motowsky, Schulz. Charlottenburg. Gambrinus- Braueret", Wallstr. 46. Bären- Brauerei", Spreestr. sc. Bismarckshöhe( Franke), Bismarckstraße." Spandauer Bock Brauerei". Vaat' Restaurant, Stantstr. 53. Hermann Krause, Bismarckstr. 74. Knebel's Klubhaus, Westend. Vilter, Berlinerstr. 86a. Shre Gäle geben nicht zu Versammlungen: Etablissement Cschische, Rosinenstr. 3. Grewold's Gesellschaftshaus, Berlinerstr. 100. Paprik' Salon, Berlinerstraße 89. Café Grunewald, Spandauer Berg. Firl's Reſtaurant, Spandauer Berg. Schüßenhaus". Trisethau's Salon, Sophie Charlotten: Straße 94. Friedenau. Spremberg( Kurhaus). Baaz. = Grünau, Der Borwärts" liegt aus: Bindenhayn, Friedrichstraße sa. Ruttomsty, Bollsgarten. Gesperrt: Stein's Restaurant. Gesellschaftshaus ( Ohlrich) Jägerhaus, Bahnhofstraße. Kaiser Wilhelmsgarten( Buchholz). G. Hecker, Rathshalle. Restaurant Schöt. Grünau- Schmödwit. Paul Rehfeld. Schmöckwith. Restaurant Segler- Schlößchen. Restaurant zur Palme ( Kurras). Nieder- Schönweide. Den Saal giebt her: Borussia- Braueret. Nicht zu haben sind: Ladendorf( Neuer Krug). Bu empfehlen sind: Sinz, Siebenbaum, Thiele, Strecker, Burkhardt, Restaurateure. Johannisthal. Den Saal giebt her: Senftleben, Voltsgarten. Nicht zu haben sind: Barlow, Koch, Lenze, Kleinschefsty, Henneberg. Baumschulenweg( en- Treptow). Bischof. Hochstein( früher Lauff). Rudow. Kein Lotal. Köpenick. Kein Caal. Die Wirthe, welche thre Säle nicht zu Versammfungen hergeben, sind folgende: Kautsch, Kaiserhof; Scheer, Wilhelmsgarten, Berliner- u. Rudowerstr.- Ecke; Gerisch, Lindenstraße, nahe bei Sadowa; Klein, Hotel u. Stadt- Theater; Wwe. Schulz, Müggelsheimerstraße; Ludwig, Martenftraße. Tabbert, Hirschgarten, eine halbe Stunde von Köpenick entfernt, an der Friedrichshagener Chauffee, stellt den Arbeitern sein Lotal nicht mehr zur Verfügung. Bu empfehlen sind( Parteiblätter liegen aus): Gabriel, Grünauerftraße 6; Schmidt, 8u den drei Linden"; Babel, Grünauerftr. 25; Leberecht, Glienickerstr. 22; Schulz, Schönerlinderstr. 3a; Dertel, Bahnhofstraße; Stub, Echloßstraße; Marfan, Jaul, Grünstraße; Briß, Altenmartt; Troppens, Rosenstraße: Linsener, ties; Schulz, gegenüber der Turnhalle; Tauchert, Müggelheimerstraße; Gastwirth Seld, Müggelheimerstraße; Enger, Amtsfeld; Schimmefcheck; Seifert, Gartenstraße. Mariendorf. Kein Lokal mit Saal. Wirthe, die einen Saal haben und nicht zu Arbeiter- Bersammlungen hergeben, find: Ww. Schensch, Feldstr. 14. K. Haack, Chauffeestraße. Blocksdorf, Chauffeestraße. Freiberg, Chauffeestraße. Frig Saadt, Dorfstraße. 8u empfehlen sind: Restaurant E. Hilgert, Ackerstr. 14. Restaurant Ww. Stolzenburg, Chausseestraße, Restaurant Schramm, Dorfstraße und Rotel Chausseestraße. Barteiblätter legen nicht aus: Bahr, Chausseestraße. Martwig, Chauffeeund Dorfstraßen- Ede. Groß- Lichterfelde. Wilhelm Grieß( früher Weichert). Sonntag, den 2. Juli 1893. rant, Berliner- und Augustastraßen Ede. Bittoria Garten, Wilhelmsaue. Restaurateur Gräz, Brandenburgischestr. 106. Restaurateur Finder, Branden= burgischestr. 108. Försterling, Mecklenburgischestr. 29. Vorwärts" und" Bolts: blatt"( tegen bei genannten Wirthen aus. " Nicht zu haben sind: Rudolph's Restaurant, Wilhelmsaue. Restau rant Schramm und Seeschlößchen, beide am See gelegen, Kaiserstraße. Restaurateur Züllich, Berlinerstraße 47. Restaurateur Schramm, Berliner- und Nassauischestraßen- Ecke. Restaurateur Gefell, Berliner- und Prinzenstraßen- Ecke. Wusterhausen. Zu haben: Waldschlößchen( Inhaber Krüger) zur Mühle. Zehlendorf. zu haben: Rost, Karlstraße. Der Vorwärts" liegt aus: Warnite, Teltowerstr. 28. Haupt, Potsdamerstraße. Dohrmann, Machnowerstraße. Zeuthen- Handels Ablage. M. Schrobach. Kreis- Nieder- Barnim. Bernau.„ Schüßenhaus",„ Elysium", Bersammlungslokale. Arbeiterblätter legen aus: Gary, Wallstr. 2. Hering, Mühlenstr. 4. Kluge, Kronenftr. 4. Tonn, Berlinerstraße. W. Zernitow, Tuchmacherstraße. Beeger, Königstraße, am Wiartt. Krupfent, Berlinerstraße. Bohre, Kaiserstraße. Friedrichsberg- Lichtenberg. Sämmtliche Säle sind zu haben. Friedrichsfelde. Maitowsti, Saal und Garten, Wilhelmstraße. Bu empfehlen: Momber, Wilhelmstraße. Müller, Berliner- und Schloßstraßen- Ecke. Dorn's Restaurant, Prinzen- Allee. Friedrichshagen. J. Lippert, Gesellschaftshaus. A. Blante. R. Richter, Gisteller. M. Lerche, Bürgerfale am Rundtheil. C. Peßnick, Deutsches Haus. H. Böttcher, Friedrichsgarten. G. Conrad, Reichstrone. 2. Wandrey, Neichsgarten. P. Kemperling, Fischerhütte. W. Schmidt, Brauerei- Ausschant. Schönknecht und Zimmermann, Wilhelmsbad. E. Wulff, Bad Bellevue. G. Schulze, Seeschlößchen. Teschner, Müggelschlößchen. Koslowsky, Waldkater. An Restaurants ferner zu empfehlen: Geier, Germania. Aug. Kapell, Weißbierbraueret. W. Berenstecher. W. Kursts. G. Zachow, Garten und Regelbahn, Echarrnmeberstraße. Sandte, Bur guten Weiße. P. Bademact. W kalešti. A. Rackow. W. Bandelow. G. Röstel. Deichmann. F. Damis, Vertreter 6. Büttner. E. Kurzte. Dermüßel, Kirchstraße. Baumgart, Geestraße. santine. Züge, Seestraße. Karl Hohensee. Seelig. Garius, Vertreter Tiez. Hohmann, Rahnsdorferstr. Nicht zu haben an Sälen: Franz Lerche. E. Schmidt, Waldhaus. Otto Kray, Katserhof. An Restaurants: Aug. Magdeburg, Haidepart. Rausch, Ravenstein; sowie zwei Kantinen der Berliner Wasserwerte am Müggelsee ( Weber und Becker). Schrammer ,,, Am grünen Strand der Spree". Hohmann, Köpenickerstraße. Kl. Schönebede. Kein Lotal. Erkner. Kein Lokal. Schöneiche. Stein Lotal. Liebenthal. Gastwirth Thiele. Hohen- Schönhaufen. 8u haben: Jaenice, Steuer. 8u empfehlen: Weber, Kuß, Kabbisch, Möhring. Gesperrt: Sommer, Golte. Wilhelmsberg. 8u haben: Schiele. Trinkhaus an der Landsberger Chauffee. Neupert, An der Sandsberger Chauffee. 3u empfehlen: Harnack, Siebenwirth, Mittwoch, an der Landsberger Chauffee. 10. Jahrg. Die Adressen der Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend von Berlin find folgende: Adlershof: B. Casper, Bismarckstr. 52a. Bernau: G. Schröder, Mühlenstr. 4. Brit: J. Böven, Jahnstr. 6. Buckow bei Münchheberg: F. Siemon, Schneidermeister. Charlottenburg: A. Röttger, Wilmersdorferstr. 65. Dalldorf: E. Gallin, Hauptstr. 35. Deutsch- Wilmersdorf: G. Reuter. Eberswalde: F. Bittner, Breitestr. 34. Freienwalde n. O.: F. Kirchert, Bahnhofstr. 16. Friedrichsberg- Lichtenberg: H. Tropper, Friedrich- Karlstr. 33. Friedrichsfelde: G. Junge, Prinzen- Alee 35. Friedrichshagen: Heyfelder, Scharrnweberstr. 47. Groß- Lichterfelde- Lankwitz: W. Zander, Prinz- Wilhelmstr. 1. Grünau: H. Schneider, Köpenickerstr. 103. Hermsdorf: S. Schmidt, Tegelerstr. 2. Hohen- Schönhausen: G. Lück, Wilhelmsberg 18. Johannisthal: G. Elze, Friedrichstr. 19. Köpenidi: E. Jfrael, Gartenstr. 8. Alt- Margrafenpieske: Krause. Mariendorf: A. Senger, Ackerstr 12. Marwik b. Velten: A. Lehmann, Töpfer. Hauen: H. Sohn, Mittelstr. 6. Nowawes: F. Schuster, Lindstr. 15a. Oranienburg: Th. Mohaupt, Kanalstr. 67. Pankow: Grünberg, Schulzestr. 27. Potsdam: A. Krause, Brandenburger Kommunikation 16. Reinickendorf: A. Richter, Justusstr. 57. Risdorf: B. Schent, senesebeckstr. 10, Rüdersdorf( Ralfberge): Matthes. Rummelsburg: G. Beier, Türrschmidtstr. 4/5. Sachsenhausen 67( Mark) bei Oranienburg: Th. Mohaupt. Schmargendorf: P. Werner, Rösenerstr. 4. Schöneberg: 2 wetsgerber, Grunewaldstr. 116. Spandau: G. Franz, Mittelstraße 5a. Steglitz: J. Otto, Schildhornstr. 75a. Stralau: H. Krumm, Stralau Nr. 17. Straußberg: C. Busack, Münchebergerstr. 10. Tegel: Kein 2Lokalfommissions- Mitglied. Teltow: W. Dettmann. Tempelhof: A. Reisen, Berlinerstr. 44. Welten in der Mart: A. Paris, Friedrichstr. 32. Weißensee: H. Gampe, Sedanstr. 5. Zehlendorf: D. Bielte, Machnowerstr. 30. Etwaige Aenderungen betreffs der Adressen sind sofort den Unterzeichneten mitzutheilen. tegen, find: Daum, Voigt, Franz, Koste. Die Wirthe, die ihre Lokale nicht hergeben und fein Parteiblatt aus: werden ersucht, Buschriften, die Lokalfrage betreffend, nur den Hohen- Neuendorf( an der Nordbahn). Jwert( früher Schmohl), Malchow. Lindecke. straße 1. Stolpe. Bergemann im Dorf. Oranienburg. Süste's Restaurant, Kanalstraße. H. Löwenheim, BerlinerNicht zu haben: Brederet's Restaurant, Berlinerstraße. Fromm, Gaft hof zum Oranienburger Wappen. Nitolas, Gasthof, Bernauerstraße. Greinert, Schüßenhaus. Dally, Waldhaus, Sandhausen, Posch, Sanssouct. Sachsenhausen bei Oranienburg. Wilhelm Walsty. Wensichendorf bei Oranienburg. Kein Lokal. Umgegend von Oranienburg sonst kein Lotal. Pinnow bei Birkenwerder. Rosinsty's Restaurant. Borgedorf. Kein Botal. Birkenwerder a. d. Nordbahn. Saal zu Bersammlungen stellt zur Verfügung Karl Hiezig, Schüßenhaus". Bankow. Riegel, Bellevue", Breitestr. 21a. Störs'„ Gesellschaftshaus", Mühlenstraße. Vereinshaus, Schulzestr. 28. Bum Thürmchen", Kaiser Fried" Nordstern", Wollantstraße. richstr. 50. Alle übrigen Säle sind von den Genossen zu meiden. Arbeiterblätter liegen in den meisten fleinen Lokalen aus. Nieder- Schönhausen. Elysium( früher Großjean), Lindenstr. 25. Hempel, Buchholzerstr. 8. Sämmtliche andere Lotale sind für uns gesperrt. Kolonie Schönholz. Schloß Schönholz". Bajahn's Lotal, großer Garten. Hardegen, Nr. 16." Birtenpart" von Sturm. Die Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend von Berlin Unterzeichneten einzuschicken; die Verantwortung über die richtige Ausstellung der Liste tragen die Einsender selbst. Direkte Abmachungen mit Wirthen der Umgegend von Berlin in LokalAngelegenheiten lehnt die hiesige Lokalkommission ab; dieselben haben sich in dieser Angelegenheit an die dortigen Kommissionsmitglieder zu wenden. J. A.: Die Lokalkommission. J. Wernau, Rosenstr. 30; Gumpel, Barnimste. 42; D. 3abel, Frankfurter Allee 90. Lokalliste für die Umgegend Berlins. Parteinachrichten. Den Frauen wurde bekanntlich verschiedentlich während Stralan. Gräflich Reischach' sche Brauerei. E. Gursch, Restaurant. Der Wahlbewegung der Aufenthalt in öffentlichen Krause, Restaurant. Christian Schrödter, Restaurant. Alte Taverne. Wähler versammlungen verboten. Verschiedentlich ist F. Wingert, Echweizerhäuschen, Martgrafendamm. Bu empfehlen: Restaurant von Wwe. Ramlow. Gubist, Restaurant. Schonert's Restaurant Neu- Seeland". Nicht zu haben und fein Parteiblatt liegt aus bei Krüger, Restaurant. " Bum Storchneft". Kaffee Braun. J. Tübbecke, Restaurant. Rummelsburg. Weigel's Ballsalon. G. Walter, Hauptstr. 87. Borch mann's Ballsalon und Garten, Hauptstr. 88. Rummel, Weg nach der Köpenicker Haide. Müller, Neue Prinz Albertstraße. Als gesperrt sind zu betrachten: Ment,( Café Bellevue). Klugmann, Hauptstr. 90. Sammler( früher Wagner's Ruh), an der Köpenicker Haide. Rüdersdorf( Kaltberge). Ihre Säle geben her: E. Schwedersin,„ Gasthof zum Deutschen Hause". E. Mißler, Gasthof zur Berghalle"; bet beiden liegt der Vorwärts" aus. Der Vorwärts" liegt ferner aus bei: Köppen, Gasthaus„ Glückauf"; Dampferstation, Seestraße. Woltersdorf. Gasthof Wilhelmshöhe" von E. Gillmann, Saal und Borwärts". H Woltersdorfer Schleuse. Kein Lokal. Casdorf. Gasthof zum Deutschen Hause( Saal). Hermsdorf. Kein Lotal. Dalldorf. Rein Lotal. Diese von den Polizei- Organen ausgegangene Weisung auch befolgt worden, um den Zweck der Versammlung nicht illusorisch zu machen. In einem Falle es betrifft dies eine am 3. Juni in Rummelsburg abgehaltene Versammlung, die wegen richtete der der Anwesenheit von Frauen aufgelöst wurde Ginberufer, Weber Alfred Rosenkranz, eine Beschwerde an den Minister des Innern, welche wie folgt beantwortet wurde: Berlin, den 27. Juni 1893. Auf die an das königliche Ministerium des Innern hierselbst gerichtete und von demselben im Instanzenwege an mich zur Verfügung abgegebene Beschwerde vom 4. Juni d. J. gereicht Ihnen hiermit zum Bescheide, daß die polizeiliche Auflösung der am 3. b. M. im Weigel'schen Lokale zu Rummelsburg stattgehabten öffentlichen Wählerversammlung gesetzlich nicht gerechtfertigt war und der überwachende Beamte mit ent sprechender Weisung versehen worden ist. Der Landrath. v. Waldow. Zum Unglück für die Betroffenen ist der Instanzenweg leider Reinickendorf( östlich): Lüdicke, Amendestr. 1. Neubauer, Hausotterftraße 81. 5. Budewis, Sausotterstr. 4. Bente's" Storchneft", Nordbahn- nicht mit der wünschenswerthen Schnelligkeit durchschritten worden, straße 1. Gebler, Provinz- und Bürgerstraßen- Ecke. Kleines Schüßenhaus", um den Polizei- Organen, welche die Maßregel verfügten, noch Provinz- und Bürgerstraßen- Ecke. Böttcher, See- Schlößchen", Martjiraße 1/2. rechtzeitig während der Wahlbewegung ein Licht aufzustecken. Weigt, Geſellſchaftsstr. 2." Wirthshaus zur Lanne", Nordbahnstr. 15. Stöckler, Immerhin thun die Parteigenossen gut, für künstige Fälle die getroffene Entscheidung im Gedächtniß zu behalten. Waidmannsluft. Gastwirth Berbe, gegenüber der Lampenfabrit. Plöhensee. 8u haben: Otte's Gisschlößchen, Blößensee. Nicht zu haben: Gustav Habermann, Insel- Restaurant, Plößensee. Moabiter Schüßenhaus. Provinzstr. 45. Ferner find den Genossen folgende totale zu empfehlen: Emil Kirsch, Residenzftr. 20. Paul Karus, Residenzstr. 101a. Hartmann, Gesellschaftsstraße 12. Nicht zu haben sind: Restaurant Kaiser Friedrich" vorm. M. Süß Dak die öffentliche unentgeltliche Vertheilung von Meinicke, Residensstr. 108. Goldacter, Residensstr. 30. F. Müller's Schützen Druckschriften anderer Art als Bekanntmachungen, Plakaten haus, Residenzstr. 63. Wiersing, Hauptstraße( altes Dorf.) Sandhagen und Aufrufen einer polizeilichen Genehmigung in Preußen nicht Sauptstraße( altes Dorf.) Reinickendorf( westlich). 3u empfehlen sind B. Kohlschmidt, Scharn- bedarf, vielmehr straflos ist, hat der Straffenat des Rammerweberstr. 17. Wagner, Berlinerstr. 52. Schanowsty, Eisenbahnstr. gerichts abermals durch Erkenntniß vom 25. Mai 1893 in Tegel. 8u empfehlen: Rentner, Spandauerstraße. Pump's See: Sachen wider die Genossen Näther und Armbrust zu Mühlenbeck Restaurant, Ecegaffe 18b.( In lezteren beiden liegt der Vorwärts" ebenfalls aus.) bestätigt. Die Angeklagten waren wegen Verbreitung der 8umeiden sind: Jude, Hauptstraße. Sauer, Hauptstraße, Klippen- Druckschrift Nieder mit den Sozialdemokraten" angeklagt und stein Seeschlößchen", Spandauerstr. 4.( Sämmtlich Saalbefizer.) Weihensee. Hannemann, Gustav- Adolfstr. 142. Café Rettig, Berliner- find von dem Landgericht zu Izehoe sowie vom Kammergericht ftraße 11, Inh. Otto Heinrich. Erhardt, Langhansstr. 27. Abel's Bereins- freigesprochen. Barta, haus, Charlottenburgerstr. 150. Clebs, Charlottenburger- und RöltestraßenBu empfehlen: A. Schlüter, Restaurant, Wilhelmstraße; A. Abraham, Restaurant; Wolter, Heinersdorferstr.; Gottwald, Dürerstr. 38; Ebert, Berlinerstraße( Borwärts" liegt aus). Beutert, Calandrellistraße( éantwiger Billenterrain). Newawes. Gärtner, Wallstraße. " # Rirdorf. Bergschloß- Braueret, Hafenhaibe. Vereinsbrauerei, Jägerstraße. Maue's Variété- Theater, Hermannstr. 18. Kummer's Salon, Berlinerstr. 136. Soffmann's Festsale, Bergstr. 133. Niefegt's Salon, Bergstr. 129. Deutsches Wirthshaus, Bergstr. 120. Stolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Ecke. Sengbeil, Königs- Chaussee 49. Deivein's Gesellschaftshaus, königs- Das Vordringen der Sozialdemokratie in Minden Canner Chauffee. Wiersing's Salon, nesebeckstr. 77. Ww. Apoit, KnesebeckChauffee. Sternecker's Brauerei. Kothe, See- Terraffe, Berlinerstr. 144. straße 15. Nitschte, Steinmeßstraße 45. Hähling, Langhansstr. 106. G. Backhaus, Prenzlauer Chaussee. Für uns gesperrt: Manofta, am Hermannplatz( Berliner Seite). Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf( P. Kübler), Warne münderstraße; Schüßenhaus, Hundefehlestraße. Arbeiterblätter liegen aus bei: Walter( Restauration und Garten), Brettestraße. In folgenden Lotalen dürfen weder Bersammlungen abgehalten werden, noch liegen Arbeiterblätter aus: Wirthshaus zum Schwan( Jareyke). Restaurant Sanssouci( Betting). Schwarzer Adler( Krägenbrint). Waldtater ( Gotsch), Warnemünderstraße. Wilder Eber( Schmidt), Warnemünderstraße. Forsthaus( Löther), Warnemünderstraße. Waldschlößchen, Warnemünderstraße. Gesellschaftshaus( Faltenberg), Warnemünderstraße. Schellhase, Steglit. Görlich, Ahornstraße 16a,( Saal zur Verfügung.) Borsdorf, Schloßstr. 66. Dabergoz, Echloßstraße 84. Gärtner, Schloßftr. 8. Günther, Martsteinstr. 9. Mr. Hörig, Schloßfir. 11. Sannusch, Düppelstr. 26. Jutte, Albrechtstr. 108. Kliemann, Düppelstr. 27. Lempert, Schloßitr. 24. Meinert Ahornftr. 32. Ratten, Schüßenstr. 51. Sterninty, Heesestr. 4. Schildhornstr. 79. Schivelbein, Schildhornstr. 4. Schneider, Düppelſtr. 32. Schmidt, Schüßenstraße. Ziefe, Albrechtstr. 125. Weißenfeldt, Schloßstr. 92. Schöneberg. Echloßbraueret( Saal u. Garten), Hauptstr. 60/61. Jakob, Grunewaldstr. 110. Teltow. zu haben: Schwarzer Adler und Schüßenhaus. Rupsch. " Vorwärts" und Boltsblatt" liegen aus bei: du Grain, Dery, Tempelhof. Gesperrt sind: Teichert, Restaurant, Berlinerstr. 80, und Tillmann Berlinerstr. 33. Den„ Borwärts" legen aus: Gerth's Restaurant und Garten, Dorfstr. 10; Dube, Dorfstr. 29; Wesenberg, Schönebergerweg 1; Weidler, Ringbahnstr. 58; Fischer, Berlinerstr. 40. Folgende Restaurateure legen den„ Borwärts" nicht aus: Hennersdorf, Berlinerstr. 118; Wiegand, Berlinerstr. 7; Sumpf, Molttestr. 5; Blantenburg, Moliteftr. 6, und Bodlig, Restaurant zur Pferdebahn. Treptow. Bornow's Restaurant. Bender's Restaurant. Jacob, Aus: fchant der Bock- Braueret. Otto( früher Henze), Restaurant zum Karpfenteich. Babe's Vollsgarten. H. Kümpel, Köpnicker Landstraße. Bischof, Restaurant Aur Baumschule. Trebbin. Kein Lotal. Löwendorf. Gasthof zur Sonne. Alt- Margrafenpieske. Wannsee. Kein Lokal. Diegel, Braunsdorf. Pöschte, Neu- Woltersdorf. Wilmersdorf. Mölter's Boltsgarten, Berlinerftr. 40. Schulze's Restau3u empfehlen: Sum Pfeifen- Müller, Stönigs- Chaussee 38. Alt- Landsberg. Neubauer. hat die dortige Polizei zu regem Eifer veranlaßt. Der Wirth eines Versammlungslokals erhielt nach Abhaltung der VersammSchönwalde a. d. Prenzlauer Chaussee. Bu empfehlen: Schulz, Gasthof. Lung ein Strafmandat über 10 Mart, weil in seinem Lokal Petroleumlampen brannten, ein zweites in Höhe von 10 Mart, weil er die Polizei nicht aufgefordert hätte, fest= austellen, wiewiel Theilnehmer der Versammlung beiwohnen Lauke. Kein' Saal. zu berücksichtigen: Gastwirth Kempfer. Gesperrt: Das Lotal von Otterntein. Kreis Ober- Barnim. Biesenthal. Gasthof zur Sonne( Inhaberin Wwe. Müller). Nestaurant dürfen! Die Versammlung brachte auch dem Einberufer, GeWernigt. Eberswalde. Gastwirth Freter, Jüdenstraße. Freienwalde. Gasthof Bum goldenen Anter". rbeiter blätter liegen aus: Fleischmann, Restaurant, Eberswalder straße 7. Strausberg. Für uns zu haben: Restaurant Wilhelm Krüger. Kaffeehaus August Weber. Restaurant Otto Sange. her: G. Gommer, Schügenhaus. Gugen Städtefeld, Hotel. W. Scheibner, Folgende Lokalinhaber geben ihre Säle nicht zu unseren Bersammlungen Sotel. Proste, Sotel. Memmert, Hotel. Budow bei Müncheberg. Kein Lotal. Kreis Potsdam- Ofthavelland. Potsdam. Brandenburger Kommunitation 16. Restaurant„ Charlotten hof", Alte Louisenstr. 32. Nicht zu besuchen sind die Lokale um Sanssouci, Konzerthaus Mauerstraße, Mühlenberg- Grotte, Café Heere, Lennéstraße und das Lotal Schade, Zimmerstraße. Bogt's Blumengarten. Auf oleje zotale baben von Berliner Genoffen genau Acht zu geben. Größere Gesellschaften sollen bei der Kommission vorher thren Besuch anmelden. Belten. W. Grunow, Wilhelmstr. 19. E. Schröder, Breitestr. 7. Bemlin, Wilhelmstraße und Gericke, Bergstraße. Der Vorwärts" und das„ Boltsblatt" Itegen aus bei Beyer, J. Müller, 2. Schulze, 2. Arendt, G. Wendland, Laube. W. Kersten, Waubte, Solchow, Kettner. Seonrad. Kehin. Samel, Restaurant. Fritze, Restaurant. arwin bet Belten. W. Noelte( Saalinhaber). Jden. Bei Beiden liegt das Voltsblatt" aus. Erhardt. Spandau. Der Vorwärts" Itegt aus bei Radke, Neumeisterftr. 5, Kiefer, Linarftr. 35, Neliz, Kur- und Linarstraßen- Ge 38. Nauen. Bu empfehlen: Hobusch's Restaurant. Dichelswerder. Adolf Wintel, Restaurant Wilhelmshöhe. nossen Leitninger ein Strafmandat in Höhe von 15 Mark ein, weil dieser inhaltlich des Polizeimandats dadurch groben tritt der Polizeistunde die Gäste zum Verlassen des Lotals auf. Unfug verübte, daß er dem Gendarmen, als dieser nach Einforderte, in frecher Weise zurief: Sie haben kein Recht, Aufrichterliche Entscheidung ist angetragen. Feierabend zu bieten, weil wir hier Versammlung gehabt haben." Wahlkreis wird es auch ohne Petroleum„ helle". Im Mindener schreibt unser Bruderorgan, die" Fränkische Tagespoſt": Zu den bevorstehenden bayerischen Landtagswahlen leber allen Wipfeln ist Ruh." So könnte man in bezug auf die Thätigleit unserer Gegner zur Landtagswahl meinen. Heute über 8 Tage schon findet die Urwahl statt, und noch hört man nichts davon, daß der viel umstrittene nationalliberale Kandidat endlich nominirt und das Bündniß durch eberhardfreßlichen Bruderkuß besiegelt sei. Aber diese Stille ist kein Beweis dafür, daß die Männer der„ Ordnung" und des Champagners etwa unthätig wären. Im Gegentheil: die Sache ist fir fertig, die Nationalliberalen haben alle verlangten Zugeständnisse erhalten, Die Kandidatur ist vereinbart, Herr Freiherr Don Kreß ist der Erwählte, damit bie ,, Adels" Kleeblatt Vertretung Des Bürgerthums" beforgt. Auch die gemeinschaftlichen Wahlmänner und ein ,, freien fich doch, wenn es glaubt, uns einschläfern zu können. Wir und alle unfere Genoffen wissen, daß die äußerste Anspannung aller Kräfte nöthig ist, um unter dem ungünstigen Einfluß des vorfintfluthlichen Wahlgesetzes den Sieg zu erringen. Und wir wollen ins werden ihn erringen. Der Ausfall der Fürther Reichstags: Stichwahl soll uns als warnendes Erempel dienen. Jeder Mann muß an die Urne! gesezes( Veranstaltung eines öffentlichen Aufzuges 2c.) verstoßen strafe. find sammt und fonders aufgestellt und die Stimmzettel bereits| Am 8. Mai sprach Bernstein über die Auflösung des Reichstags.| Kenntniß genommen hatte, berichtete Herr Sopsch über den im Druck. Am lezten Tage vor der Wahl werden dann die Am 10. Juni sprach Moteller über die Wahlen, am 17. referirte Stand des Streites. Von den Werkstätten, so führte der Redner Wähler noch durch ein möglichst gemeines Flugblatt gegen die Moteller über die Wahlresultate und am 24. waren die Mit- aus, wo die Kollegen oder Kolleginnen überhaupt die bekannten Sozialdemokratie beglückt", und damit hofft man, da inzwischen glieder wieder versammelt, die telegraphischen Resultate der Forderungen stellten, hätten in der Peizbranche 30 bewilligt und auch noch zahlreiche Konventikel stattfinden, Alles gethan zu haben, Stichwahlen entgegenzunehmen. nur 2 noch nicht, während in der Müßenbranche 21 Bewilligungen um den arg bösen Feind" zur Strecke zu bringen. Aber trotzdem das Kartell über groß Macht und viel List" verfügt, täuscht es Aus New York wird uns berichtet: Am Abend des vorlägen und 18 Unternehmer zu verzeichnen seien, welche bisher nicht nachgegeben haben. Bei den Anerkennungen der Forde 15. Juni herrschte unter den hiesigen Genossen ein reges Leben; rungen, welche seit der letzten Versammlung neu erfolgt sind, Bartei selbst verwaltet werden, als auch in den Verkehrslokalen und ungefähr 30 Arbeiter und Arbeiterinnen der Mützenbranche sowohl in den beiden Versammlungslokalen, welche von der tamen etwa 11 Arbeiter, sowie 31 Arbeiterinnen der Belzbranche, der einzelnen Distritte waren sie zusammengeströmt, um die ersten in Betracht. Die Errungenschaften, welche nach noch nicht acht Nachrichten über die deutschen Reichstagswahlen abzuwarten. An diesem Abend wurde schon bekannt, daß unsere Partei 24 tägiger Dauer des Streits erzielt wurden, hätten nur infolge der Wahlkreise erobert habe und in deren ca. 50 in die Stichwahl rinnen gemacht werden können. Bon feiten der Meister, geschützt erfreulicherweise zahlreichen Betheiligung der Mamsells und Steppefomme; ferner, daß unsere Stimmenzahl in Berlin auf 150 000 Polizeiliches, Gerichtliches 2c. gestiegen sei. Wie diese Nachrichten von den Genossen, welche durch die Polizei, sei alles versucht worden, den Streit erfolglos zu Auf eine denunziatorische Notiz der Bonner Deutschen ja hier im Lande selbst so wenig Genugthuung von ihrer Pionier machen; trotzdem gelänge es ihnen nicht. Jekt liege es an den „ Reichs- Zeitung" hin wurde der Parteigenosse God el in arbeit haben, aufgenommen wurden, kann man sich lebhaft vor: breitet haben, dadurch, daß sie es am Sonnabend thun, dem Kollegen, die ihrem Prinzipal noch nicht die Forderungen unterBonn zu 20 M. Geldstrafe verurtheilt, weil er bei einem ſtellen! Die hiesige deutsche kapitalistische Presse brachte andern Borgehen der Ausständigen mehr Nachdruck zu verschaffen. Zum Leichenbegängniß gegen§ 10 des Vereins- und Versammlungs. Tages ausführliche Nachrichten; sie betonten alle das enorme Schluß seiner Ausführungen richtete der Vortragende einen Anwachsen der Sozialdemokratie und nur wenige be= gen warmen Appell an die Versammelten, sich nicht zu Streifbrechern fich auf folche Kreise, in denen dasselbe haben soll. Bier Mitangeklagte erhielten je zehn Mark Geld: nicht seine verblüffende Rolle spielte. Von der Militär- herabzuwürdigen, sondern opferwillig bis zum letzten Moment -In Rostod hat am 11. Februar d. I. eine gefelben war gar feine Rede, und die Herren Redakteure vergaßen für Sonnabend( gestern) in Aussicht, daß auch in solchen Werk vorlage und dem event. Resultat zu gunsten oder ungunsten der auszuharren. An der Diskussion nahm eine ganze Reihe von Genossen theil; alle ermuthigten zum Ausharren, einige stellten schlossene Versammlung stattgefunden. Dieserhalb waren ver: ebenfalls, ihren diesbezüglichen Senf zum besten zu geben. In stätten die Kollegen fordernd an den Prinzipal herantreten schiedene Genossen angeklagt wegen Uebertretung der Vereinsordnung vom 27. Januar 1851 und 2. Mai 1877, betr. öffent wiſchen hat man sich einigermaßen von der Ueberraschung würden, wo bislang zu den alten Arbeitsbedingungen ruhig liche Versammlungen und Vereine zu politischen Zwecken. Aus erholt es fei bemerkt, daß die Herren noch vor kurzer Zeit, der Beweisaufnahme ging hervor, daß zu der gedachten Ver- gelegentlich der Zukunftsstaats- Debatte im Reichstag, in der Ver- weitergearbeitet wurde. Der zweite Punkt der Tagesordnung: und es ist Wie stellen wir uns zu den Kollegen, welche nicht in die Lohnsammlung mittels Karten eingeladen war und nur Personen Zu- nichtung der Sozialdemokratie" geschwelgt hatten tritt erlangten, die auf ihren Namen lautende Karten vorzeigen ergöglich, wie jene Presse ihr Spießerpublikum über die vorher bewegung eingetreten sind?" wurde bis zur nächsten VersammFolgen des sozial- ung vertagt. Mit einem begeisterten Hoch auf die Lohnbewegung konnten, welche einer genauen Kontrolle unterworfen wurden. von ihr selbst an die Wand gemalten Das Gericht gelangte konform der Entscheidung des Oberlandes demokratischen Ansturmes zu beruhigen trachtet. So schrieb Schloß die Versammlung. Das Gericht gelangte konform der Entscheidung des Oberlandes- gestern die hiesige" Staatszeitung":" Der Jubel der deutsch. gerichts zu einem freisprechenden Erkenntniß. Die Freie Vereinigung der Bureau- Angestellten von In Flensburg erhielten zwei Parteigenoffen, weil sie ländischen und anderen Sozialisten über den Ausfall der deutschen Berlin und Umgegend hielt am 28. Juni eine außerordentzur Wahlzeit Druckschriften verbreitet hatten, ein Strafmandat Wahlen und die ihrerseits und feitens gewiffer englischer liche Generalversammlung ab. Bei der vorgenommenen Ersatzvon 10 D. zugestellt. Selbstverständlich wurden sie auf ihre dürften vielleicht denn doch etwas verfrüht und auch übertrieben Kopp, zum stellvertretenden Schriftführer Kollege Schulz II geBlätter daraus gezogenen Schlußfolgerungen wahl des Vorstandes wurde zum ersten Schriftführer Kollege Berufung hin vom Gericht freigesprochen. Wegen Beamten beleidigung wurde der Redakteur der„ Reußischen Tribüne", sein. Deutschland wird durch die Wahl von 50 oder selbst wählt. Nach Bekanntgabe der geflogenen Verhandlungen betr. Genosse Leven, zu 20 M. Geldstrafe verurtheilt.- Vor dem 60 Sozialisten und dazu find's noch Bertreter ganz verschieden den Stellennachweis wurde eine Kommission von 3 Mitgliedern Landgericht in Halle hatte sich Genosse Illge wegen Besartiger Sozialisterei(!) gerade so wenig sozialistisch gemacht, als gewählt, denen die Aufgabe obliegt, die Organisirung des schimpfung der christlichen Kirche und von bestimmten Ein- event. die Bereinigten Staaten durch die Wahl von 30 oder Stellennachweises vorzubereiten und der nächsten Versammlung 40 Bauern ins Repräsentantenhaus verbauert" oder„ ver- hierüber Bericht zu erstatten. Die von der Kommission zur richtungen der katholischen Kirche zu verantworten. Die Das sind manchmal nur ganz ephemere Ausarbeitung einer Petition vorgelegten Entwürfe zur Regelung erwähnten Vergehen wurden in einem Artikel der von Illge popuſtifirt" würden. redigirten Fachzeitschrift„ Der Töpfer" erblickt, welcher Die Erscheinungen(!), und man hat schon gesehen, daß Bewegungen, der Arbeitsverhältnisse der Bureau- Angestellten fand endgiltige chriftliche Moral und die Prostitution" behandelte. Die" Ber- die sich riesengroß anließen, ganz plößlich und noch weit rascher Annahme. Eine eingehende Erläuterung derselben soll am 5. Juli handlung fand unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt und als sie gewachsen waren, in jich zusammengefallen sind, wie die in einer Versammlung bei Stein, Rosenthalerstr. 38, erfolgen. endete mit fostenloser Freisprechung.. Hleinen rothen Ballons mit der Trompete daran, mit denen sich Die Veranstaltung eines Sommervergnügens wurde abgelehnt. unsere Kinder ergötzen. Im deutschen Reichstag haben schon ein Die Arbeitgeber Beisiger des Gewerbegerichts hielten mal 67 Freifinnige gesessen: ist Deutschland deshalb freisinnig" gewefen oder geworden?" Kommentar ist wohl überflüssig. Der fleine Hans pfeift bekanntlich zur Verdeckung seiner Furcht ein Stückchen, wenn er im Dunkeln die Treppe passiren muß und das scheint auch hier gewisse große Kinder ein Bedürfniß zu sein! Pfeift nur zu:, einmal erwischt euch der„ Buhmann" doch! Die Reichstagswahlen. Die hohe Schule des politischen Wissens hat der neue Reichstagevertreter für den 19. hannoverschen Wahlkreis durchgemacht, von dem es in der Frankf. 3tg." heißt: " Nachfolger Bismards in Otterndorf Geestemünde ist der Agrarier Hahn geworden, der sich durch die Leitung der Bahnhofsszenen bei den Reisen Bismarcks zum Politiker herangebildet hat." Der 19. hannoversche Wahlkreis hat seltsames Bech mit seinen Abgeordneten. Soziale Iteberlicht. am 27. Juni im Gesellschaftshaus, Niederwallstr. 20, eine Verfammlung ab, um den schon längst gehegten Plan, die Gründung eines Vereins, zur Ausführung zu bringen. Wie Klagen der Beisitzer des Berliner Gewerbegerichts über verschiedene aus einer Einladung zu derselben hervorgeht, hätten die vielfachen Mißstände, ferner die großen Aufgaben, welche dem Ausschuß durch die Anträge aus den Arbeiterkreisen erwachsen, es für wünschenswerth erscheinen lassen, daß auch die Beisitzer aus den Kreifen der Arbeitgeber sich zu einer festen Vereinigung zusammenschließen. Von den 210 Beisigern waren nur ungefähr 70 erschienen. Der Obermeister der Barbier- Innung, Fr. Wollschläger, eröffnete und leitete die Verhandlungen. Schon eine Petition, in der sie unter eingehender Begründung um Erlaß Stimmzettel ausgelegt, die die Namen der zu wählenden Die organisirten Glasarbeiter richten an den Bundesrath vor Eintritt in die Tagesordnung waren auf allen Plägen folgender Bestimmungen für den Betrieb in Glasöfen und Glas- 2 Vorsigenden und der 9 Beiräthe(?) enthielten. Die Rollen Aus Muskau berichtet uns ein Parteigenosse: Der Wahl- hütten ersuchen: gänzliches Verbot der Sonntagsarbeit( aus waren schon vertheilt, ehe man wußte, ob überhaupt ein Verein fampf ist vorüber und Graf Arnim- Muskan wiedergewählt; mit genommen ist die Unterhaltung der Defen und die Schmelze); zu stande kommen werde. Zunächst erging man sich in Lamentos Wahlbeeinflussungen, Freibier und Freischnaps haben die Verbot bezw. Beschränkung der Nachtarbeit auf das geringste über die schlechte Lage der Unternehmer, in welcher Manier Konservativen den Siz behauptet. In fast allen Versamm. Maß; Festsetzung der Arbeitszeit an Wochentagen: An den diese von dem Gewerbegericht, wo im gewissen Sinne auch Iungen zu welchen die Landleute erst einige Stunden vor Be- Wannenöfen mit abwechselnden Schichten( kontinuirliche Betriebe) Politik(!?) getrieben würde, behandelt werden, und bedauerte, ginn derselben eingeladen wurden und zu welchen Nicht- Orts auf je 8 Stunden einschließlich der Pausen; an den Wannen- daß es sogar röthlich gefärbte Arbeitgeber Beisiger gebe und der angehörige nicht zugelassen wurden gab es zu trinken, so viel öfen mit einschichtigem Betriebe( sogenannten Tageswannen) arme Arbeitgeber überhaupt nicht zu seinem Recht komme. die Leute nur trinken wollten. Leider giebt es noch sehr viele 9 Stunden einschließlich der Pausen; den Haienöfen Lobend wurde mit süßfaurer Miene der gut disziplinirten Arbeite von denen, die ihr einziges Recht, welches sie gleichstellt mit mit einschichtigem Betriebe 9 Stunden einschließlich der Pausen. nehmer- Vereine gedacht und als erstrebenswerthe Beispiele hinallen anderen, für ein Glas Bier verkaufen. Der Freifinn An Festtagen, welche auf Wochentage fallen, eine Arbeitszeit von gestellt. Außer Herrn Schüß, der die Vereinsbildung als arbeitete nicht allzu lebhaft und hat mit Mühe seine Position 6 Stunden. An den Wannenöfen mit zweischichtigem Betriebe Mumpitz bezeichnete, zog auch Genosse Börner gegen dieselbe behauptet. Unsere Partei wurde von beiden Gegnern mit darf die erste( 8stündige) Schicht nicht vor 4 Uhr Morgens be- zu Felde und empfahl zwangslose ein- oder zweimonatliche ZuSchmähungen, Verleumdungen und Unterdrückungen bekämpft. ginnen und die zweite( 8stündige) Schicht nicht nach 29 Uhr sammenkünfte, wie sie die Arbeitnehmer abhalten. Damit erregte Nicht ein einziges Lokal zu einer Versammlung stand uns zur er natürlich den Unwillen der Herren, der sich in lauten Verfügung, die Wirthe sagten uns:„ Wir dürfen Euch den Saal 3wischenrufen zu erkennen gab. Schließlich wurde die Gründung nicht geben, wir bekommen sonst die Polizei auf den Hals" Nun eines Vereins mit 38 gegen 26 Stimmen beschloffen. Die unser kleines Häuflein Getreuer hat dennoch seine Schuldigkeit Minorität wartete noch die Verlesung der Statuten ab, die, gethan, wir haben alle Ursache, mit unserem Resultat zufrieden nebenbei bemerkt, auch Nicht- Beisiger als Ehrenmitglieder zuläßt, zu sein. Wir erhielten bei der 1890er Wahl im ganzen Kreise und ließen dann das kleine Häuslein unter sich, das nunmehr 183 Stimmen, der 15. Juni 1893 brachte uns bereits 707 Stimmen. ungestört die Wahl des Vorstandes nach den bereits vorgelegten Unsere Losung bleibt: Vorwärts! Stimmzetteln vorgenommen haben dürfte. Als 1. Vorsigender war F. Quiel, Alt- Moabit 46, als 2. Vorsitzender D. Weigert, Antlamerstr. 38, und als Beiräthe: J. Angreß, G. Ebert, Th. Müller, Fr. Wollschläger, H. Gerschel, E. Bernhard, E. Sparmann, H. Worms und G. Gericke auf den Zetteln verzeichnet. Abends enden. In der Begründung wenden sich die Glasarbeiter nament lich gegen eine von seiten der Fabrikanten in der gleichen Materie an den Bundesrath gerichtete Petition, in der in bekannter Weise der Pelz zu waschen verlangt wird, ohne ihn naß zu machen. Im Streit liegen seit einigen Wochen die Arbeiter der großen Spiegelglgs- Fabrit de Allas in Amsterdam. Vor Buzug wird gewarnt. Die Maurer in Grevesmühlen find mit ihren Meistern in Lohndifferenzen gerathen und ersuchen um Fernhaltung des Buzugs. Das in Dortmund von den Nationalliberalen für Möller ergaunerte Mandat ist selbstverständlich von diesem angenommen worden. Wie sollte auch! Die" Rheinisch- Westfälische Arbeiter Beitung" bringt Beeinflussungen über Beinflussungen zur Veröffentlichung, von denen eine bezeichnende den Reichstag schon veranlassen wird, das Mandat Möller's zu kassiren. Um zu zeigen, wie Böttcher werden ersucht, den Zuzug nach Braunschweig, es im Durchschnitt gemacht wurde, geben wir aus der Fülle der Ver- sowie nach Wien fernzuhalten. In Wien befinden sich seit dem öffentlichungen nur eine einzige wieder. Unser Bruderorgan schreibt: im Streif. Ihre Forderungen sind: zebnstündige Arbeitszeit 21. Juni sämmtliche in Brauereien beschäftigte Faßbinder " Die Beamten der Zeche„ Graf Schwerin" haben sich dazu hergegeben, den Bergleuten dieser Zeche das freie" Wahlrecht ein-( ausschließlich der Ruhepausen), Einführung eines Wochenmal in feiner ganzen Erbärmlichkeit vor Augen zu führen. Minimallohnes von 12 Gulden und Aufhebung der Sonn- und Schon lange vor der Wahl agitirten diese Herren in dee Grube Feiertagsarbeit. für den Kommerzienrath, wogegen allerdings nichts zu sagen ist. Internationaler Glasmacher Verband. Von dem Den Charakter der brutalsten Beeinflussung, ja Vergewaltigung Sekretär des Verbands, Mr. Greenwood, wird uns mitaber zeigt die Thatsache, daß am Tage der Wahl die gesammte getheilt, daß die Glasmacher Schottlands wegen einer Belegschaft sich beim Wirth Vierhaus melden mußte, wo Lohndifferenz im Streit sind, und daß die Fabrikanten auf den fie von der Beamtenschaft erwartet wurde. Jeder der Kontinent, namentlich nach Deutschland Agenten geschickt haben, Steiger mußte nun neun Mann zur Wahlurne schleppen. um Arbeiter nach Schottland zu locken. Die Löhne in Schott Einer unserer Genossen, der am Wahllokal stand, fah am land sind niedriger als in England und Irland, und die Ar Nachmittag nach verfahrener Schicht die Bergleute vormarschiren. beiter brauchen eine Lohnerhöhung um leben zu können. Die An der Spike marschirte der Betriebsführer Stirchhoff der deutschen Glasmacher seien auf der Hut! Wer dem Ruf der Zeche„ Graf Schwerin", sodann tamen die Steiger mit ihren Agenten folgt, ist nicht blos ein Verräther an seiner eigenen Möller in die Hand gedrückt, sodann nahmen die Beamten Auf- Fabrikanten lassen ihn fallen, sobald sie seiner nicht mehr beKolonnen. Jedem Bergmann ward nun ein Stimmzettel für Klasse, sondern er rennt auch in sein Elend, denn die Herren stellung an der Thüre des Zimmers, worin die Wahlurne stand. dürfen. Links stand als erster der Betriebsführer Kirchhoff, dem folgten Briefkaffen der Redaktion. Durchführbar. Die Klage ist beim Amtsgericht II anzue bringen und erscheint nicht aussichtslos. Sprechen Sie nach dem 3. Juli zwischen 12 und 1 Uhr vor. -C. 2. H. Der Wirth hat das Pfandrecht: wenn nichts der Wirth hat weiter als Rock und Weste zu pfänden waren so liegt Verzunächst das minder Unentbehrliche zu pfänden dacht des Betruges gegen den Gast vor. Der Wirth könnte denselben wegen Bechprellerei verhaften lassen. der Schwindler wegen Betruges verurtheilt werden wird, ist desW. S., Rigdorf. Verjährt ist die Sache feineswegs. Ob halb zweifelhaft, weil die Ueberweisung( 3effion) von Lohnforderungen ungiltig ist. Betrugs versuch liegt aber jedenfalls Namens dem Wahlkomitee für Nieder- Barnim( Kopp, Boxvor; auch dieser ist strafbar. J. I. Sie wollen den Vorfall unter Nennung Ihres hagenerstr. 20) mittheilen. O. R. 100. Ihre Ansprüche, bezüglich ob Ihre Mutter eigenes Vermögen erworben hat, richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, die an dem Ort gelten, wo Ihre Mutter nach ihrer Heirath ihren ersten Wohnsitz genommen hat: die diesbezügliche Angabe holen Sie wohl nach. die Steiger Fillinger, Junghold und Worot, rechts standen die Auf der internationalen Holzarbeiter Konferenz, die Steiger Diegel, Moor und andere Personen. Nochmals wurden im Anschluß an den internationalen sozialistischen Arbeiter nun die Arbeiter revidirt; diejenigen, welche Stimmzettel für fongreß in Zürich tagen wird, gelangen folgende Fragen zur Zölde hatten, mußten dieselben abgeben, und dann ging's zum Erörterung: Internationales Berufssekretariat; internationale Tölcke hatten, mußten dieselben abgeben, und dann ging's zum Regelung der Wanderunterstützung; Stellungnahme zur AtfordWählen“(). Die Beamten standen sozusagen bis an die E.§. 18. Leider besteht in Berlin die gefeßliche Pflicht Wahlurne. Auf Zeche„ Erin" bei Gastrop und Mont- Genis" arbeit und verkürzte Arbeitszeit; internationales Verhalten bei für Dienstmädchen, zum Gesindebelohnungs- Fonds beizutragen. bei Herne soll es in ähnlicher haarsträubender Weise hergegangen Streits; diverse Anregungen der Delegirten. O, 100 und Andere. Wiewohl an dieser Stelle sein." und ohne mit den Wimpern zu zucken, zieht Möller in Ein Massenausschluß von Arbeitern der Eisen- und Stahldarauf hingewiesen war, daß der im Vertrage den Reichstag ein! industrie ist in England erfolgt. Ein Wolff'sches Telegramm be angegebene Termin zur Kündigung der lette Termin zur Die deutschen Parteigenossen in London haben in alter richtet darüber: Der" World" wird aus Pittsburg gemeldet, daß Kündigung ist, haben auch Sie bis zum legten Termin geAnhänglichkeit an die Heimath dem Ergebniß der Reichstagswahl sämmtliche dem Verbande angehörenden Eisen- und Stahlfabriken wartet. Wenn in Ihrem Vertrage steht, daß drei Monate drei mit begreiflicher Spannung entgegen gesehen. Am Abend des mit Ausnahme der Schwarz- und Weißblechwerke heute Mitteruns nachträglich berichtet wird, in seinem Lokal 49 Tottenham Arbeitern keine Verständigung erzielt werden konnte. Die Arbeit. Die Frage, ob die am 28. Juni erfolgte Kündigung eine recht15. Juni hatte der Kommunistische Arbeiter- Bildungsverein, wie nacht den Betrieb einstellen, weil über die Lohnstala mit den Tage vor Ablauf des Vertrages zu fündigen ist, so muß drei Street eine Versammlung, in der die Nachrichten über den geber hatten eine Lohnherabsetzung um 10 bis 15 pCt. vorWahlausfall mit Spannung entgegen genommen wurden. In geschlagen, die Arbeiter weigerten sich jedoch, den Vorschlag an- zeitige, ist sehr streitig. Bu gunsten des Miethers wird dies geradezu unendlichen Jubel brachen die Anwesenden aus, als die zunehmen. Infolgedessen werden 35 000 Arbeiter beschäftigungslos. 30. September, sondern am 1. Ottober abläuft. Indessen die in den Fällen zu bejahen sein, wo der Vertrag nicht am Resultate des IV. und VI. Berliner Wahlkreises und auch die Siege in Hamburg und Breslau bekannt gegeben wurden. Auf diese freudigen Nachrichten hin wurde ein dreifaches Hoch auf die internationale Sozialdemokratie ausgebracht, an welches die Liedertafel des Vereins mit einem Sozialistenmarsch anknüpfte. Eine vorge nommene Sammlung für den sozialdemokratischen Wahlfonds brachte die ansehnliche Summe von 20 Pfd. Sterl. ein. Selbst redend nahmen die Parteigenossen während der ganzen Wahl bewegung lebhaften Antheil an den Ereignissen in Deutschland. Derlammlungen. Eine gutbesuchte Versammlung der in der Kürschnerei beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen tagte am 30. Juni im alten Schüßenhause. Nachdem die Versammlung von den Sympathiebezeugungen ihrer Brüsseler und Wiener Kollegen Praris der Gerichte schwankt in dieser Hinsicht sehr. Neustadt. Wer aus dem Glücksspiele ein Gewerbe macht, wird mit Gefängniß bis zu 2 Jahren bestraft, neben welchem auf Geldstrafe bis 6000 M. und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden kann. 17 und 4" ist uns unbekannt; wir können daher nicht beurtheilen, ob es ein Glücksspiel ist. Nur das gewerbsmäßige Glücksspiel ist strafbar. Pirna a. E. Nach Herkunft des Betreffenden werden wir ihn persönlich um Auskunft ersuchen. Verlag des Vorwärtsatt, Berlin SW., Beuthstr. 2. Das zur diesjährigen Maifeier in Aussicht gestellte Kunstblatt G welches bereits in der Maifest- Zeitung als Mittelbild gebracht wurde, ist nunmehr in bedeutend vergrößertem Maßstabe- Plattengröße 68x47 ctm; Kartongröße 95x73 ctm in feiner Kupferägung ausgeführt in unserem Verlage erschienen. Das Bild heißt Der erffe Mai 3immerschmuck 414 und ist dazu angethan, jeden Versammlungsraum, jedes Vereinszimmer der Arbeiter zu verschönen, vor allem wird es für jedes Proletarierheim ein würdiger V sein. 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Billets find zu haben in allen mit Plakaten belegten Handlungen und bei den Vertrauenspersonen. 349/ 17* Die Kaffeeküldje steht den geehrten Damen von 2 Uhr an zur Verfügung. Das Comité. Schloss Schönholz bei Pankow. Sonntag, den 9. Juli 1893: Große öffentliche Versammlung Uhren- Fabrik Gustav Kersten des sozialdemokratischen Wahlvereins uhrmacher, etablirt feit 1869, für den 5. Berl. Reichstags- Wahlkreis Montag, den 3. Juli 1893, Abends 91/2 Uhr, im Lokale der Brauerei Friedrichshain( früher Lips). Tagesordnung: 1. Unsere Aufgabe nach den Wahlen. Ref.: ReichstagsAbgeordneter Rob. Schmidt. 2. Diskussion. Mitglieder werden aufgenommen und sind alle Genossen zu dieser Versammlung eingeladen. Der Vorstand. 378 Maler, Anstreicher! Dienstag, den 4. Juli, Abends 81/2 Uhr, bei Vettin, Brunnenstraße: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Herrmann Weyl, über„ Proletarierkrantheiten" mit besonderer Berücksichtigung des Berufes der Maler. 2. Diskussion. Der Vorstand. 222/2 Verband der Geschäftsdiener, Pader und Berufsgenossen. Am Dienstag, den 4. Juli, Abends 9 Uhr: General- Versammlung bei Boltz, Alte Jakobstr. 75, I. Tagesordnung: 1. Mittheilungen und Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Vierteljahresberichte. 3. Erledig ung eingegangener Anträge und Geschäftliches. 4. Ersatzwahl zum Vorstande, Fragekasten und Ausgabe der Billets zum 5. Auguft. Die Versammlung beginnt pünktlich. Der Vorstand. 171/3 Mitgliedsbuch ist vorzuzeigen. Haupt- Depot: Luisenstr. 30 an der Marschallsbrücke, Kommandantenstr. 5 am Dönhoffspl. 0 ( 11) ( 10 8 ( 12) Glashütter, Union- u. Longines- Uhren. Offerire unter 3jähriger Garantie von jetzt ab: Cylinder- Remontoir- Uhren 6 Steine do. mit Goldrand. do. stark in Silber m. Goldr. Anker- Normal- Uhren 15 Steine Verein deutsch. Schuhmacher fiber. Damen- Uhren 10 Steine ( Filiale Berlin). mit Goldrand Grosses Volksfest outag, ben 9. Juli, Königsbaut, Frankfurterſtr. 117: gold. Damen- Uhren 10 Steine, veranstaltet vom Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend und der Arbeiter- Bildungsschule, verbunden mit Sängerfest unter Mitwirkung von 200 Gesangvereinen. 4 Musikkapellen. Gr. Festzug von 500 Pers. Gesangsaufführungen d. Sängerbundes. Triumph der Arbeit. Im neuerbauten Saale: Tanz. Boltsbeluftigungen und Ueberraschungen aller Art.- Preisspiele für Kinder. Verloosung von Büchern. Anfang des Konzerts früh 8 Uhr, der Gesangsaufführungen Nachm. 312 Uhr. Beginn des Festzuges Nachmittags 41/2 Uhr. Billet vorher 20 Pf. An der Kaffe 30 Pf. Billets sind in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben, 106/5 Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend. Montag, den 3. Juli cr., bei Boltz, Alte Jakobstr. 75: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. 811 Sonnabend, den 8. Juli 1893: Großes Sommer- Fest der Tapezirer Berlins u. Umgegend in den Gesammträumen der ,, Neuen Welt"( Hasenhaide). Großes Konzert. Auftreten sämmtlicher neu engagirten Spezialitäten. Kinderbelustigung. Kinder- Theater. Fackelzug, wozu jedes Kind 1 Stocklaterne gratis erhält. Grosser Ball im Bal Champêtre. Die Kaffeeküche steht den geehrten Damen von 3 Uhr an zur Verfügung, Programms à 30 Pf. find bei sämmtlichen Mitgliedern, sowie bei Freigang, Schüßenstr. 18/19 zu haben. Bu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein 312/1 Achtung! der Das Comité. Achtung! Oeffentliche Versammlung Photographen Gehilfen am 5. Juli, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Ehrenberg, Annenstraße 16. Zages Ordnung: = M Die Ausnahmestellung d. Photographen- Anstalten zur Sonntagsruhe Es liegt im eigenen Interesse der Photographen Gehilfen zu dieser Bersammlung recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 369/11 Achtung! Der Einberufer. Achtung! Große öffentliche Versammlung der gestempelt MS III. Stiftungsfest gold. Herren- Uhren, gestempelt Regulateure. bestehend in Konzert, Vorstellung, Feftrede, Prolog, Tanz, unter gütiger Wecker- Uhren, Anfergang Mitwirkung des Theatervereins Aurelia( M. d. B. d. g. A.). Die Mujit Wecker- Uhren mit Mufitwert. wird von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker ausgeführt. Dirigent: Herr Gartmann. Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr an geöffnet. Jedes Kind erhält eine Stocklaterne gratis. Programme à 25 Pfg. find in allen bekannten Lokalen, sowie bei Stumpe, Kastanien- Allee 74, Hof 3 Tr. A. Fleischer, Höchstestr. 11, 2 Tr. Sperber, Weidenweg 5, 3 Tr. Kördel, Forsterstr. 7. Gudud, Bergmannstr. 89, zu haben. 276/2 Die Vorstände. Bur Abwehr!! ver= Nachdem Gegner schon seit langer Zeit Vieles unternommen haben, um die ihnen unbequem gewordenen Konsumvereine aus der Welt zu schaffen, jedoch auch an höchster Stelle mit ihrem Verlangen abgewiesen sind, Suchen sie nun ihr Heil noch in den Straßen, indem sie Flugblätter, deren Inhalt falsche Vorspiegelungen sind, zur Vertheilung an das Publikum bringen lassen. Wer von der fast ängstlichen Sparsamkeit der meisten Konsumvereine auch nur eine oberflächliche Kenntniß hat, dem muß es sofort in die Augen springen, daß das seit einiger Zeit erschienene und in großen Massen untergebrachte Flugblatt, unterzeichnet R. Gallin, Rösliner str. 10, lediglich darauf berechnet ist: 1. das Publikum irre zu machen, 2. Konsumvereins- Angehörige gegen ihre Vorstandsmitglieder aufureizen und . 9 15 " 17 " 33 18 " 25 " 45 " 12 " 4 " 12 " Gr. Auswahl in goldenen u. silbernen Ohringen 2c., gold. Trauringe in allen Ketten, Ringen, Armbändern, Broschen, Sorten und Größen stets vorräthig. 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Berlin N., Brunnenstr. * * Stempel! Fast jeder Vorstand eines Konsumvereines gedenkt in erster Linie seiner Mitglieder, indem er denselben nur Fünf Mark von Ein Hundert Mark ihrer Ersparniffe in Abzug bringt, welche zur Deckung der ent Gravirung von Inschriften etc. standenen Kosten verwendet werden. Wir glauben nicht, daß es ähnliche Institute giebt, die mit einem so geringen Kostenaufwand, ein halbes Prozent des Umsatzes, wirthschaften fönnen; es erklärt sich dies auch nur daraus, als die in Rede stehenden Vereine feine Lokalmiethe zahlen und auch keine Kosten für Unterhaltung von Lokalen zu zahlen haben. Eine geringe Summe wird nur für Benugung des Versammlungslokals gezahlt. So werden denn aus den 26 000 Mark, welche jährlich, nach Gallin, in die Taschen der Vorstandsmitglieder wandern sollen, unter sehr günstigen Umständen, nach fünfjährigen Mühen und Sorgen, vielleicht 5000 Mark, in welche lettere sich 24 Personen zu theilen haben, wonach im Durchschnitt 208 Mark auf jeden Betheiligten entfallen! Im ersten Jahre sind es vielleicht 40 Mark pro Person! Wie viele Mart nun aber noch von dieser geringen Geldentschädigung im Interesse des Vereins wieder ausgegeben werden müssen, das wissen die Betreffenden ganz genau! Die von Herrn Gallin mehr angegebenen 21 000 Math" bedeuten also nur einen leeren Raum! Und der leere Raum ist bekanntlich das Empfinden des Schwindels! Wir sind der Ansicht, daß Herr Gallin zugegriffen haben würde, wenn ihm seitens des von ihm mitbegründeten Vereines 4000 Mark fürs Jahr garantirt worden wären; wie es den Anschein hat, hat er aber schon nach Berlauf von 10 Tagen einen bitteren Geschmack von der vielen Arbeit und dem wenigen Gelde bekommen! betrifft, so bat glücklicher Weise ein jeder Verein eine Anzahl hochachtbarer Was nun noch die Schlenderwaaren und das unrichtige Gewicht Lieferanten, welche sich vertragsmäßig dem Verein gegenüber verpflichtet haben: Die Mitglieder in streng reeller Weise in Bezug auf Quantität, Qualität und Preise der zu liefernden Waaren nicht anders zu bedienen, wie andere Kunden, welche nicht Mitglieder des Vereins sind." Also auch in diesem Punkte hat Herr Gallin die Unwahrheit gesagt. Nach den Aussprüchen von Autoritäten sind Konsumvereine in volkswirthschaftlicher Hinsicht von großem Nutzen, selbstverständlich müssen sie gut fannt worden! Schneider u. Schneiderinnen. leitet werden; auch von Wehörden ſind sie als gemeinnüßige Institute aner Montag, den 3. Juli, Abends 81/2 Uhr, in Gratwell's Bierhallen, Rommandantenstraße Nr. 77/79. Tagesordnung: 1. Das Submissionswesen in der Schneiderei u. unsere Stellung hierzu. Referent: J. Timm. 2. Diskussion. 3. Bericht des Delegirten der Streit- Kontrollkommission. Ref.: A. Schulz. 4. Wahl eines Delegirten zum internationalen Kongreß in Zürich. Es ist Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Besonders werden die Lieferungs- Schneider auf Punkt 1 der Tagesordnung hingewiesen. Die Agitations- Kommission. 892/5 Weitere Schritte gegen den Herrn R. Gallin behalten wir uns vor!! Berlin, im Juni 1893. Der Vorstand des Konsumvereins ,, Süd- Ost". J. V.: H. Klinghammer, 3. 3. Borsigender. 681b 36031* Grosse Berliner Schneider- Akademie. Berlin C., Rothes Schloß Nr. 1. 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