Nr. 60. Rbonnements-Bedingtingen: Lbonnemcnts- Preis pränumerando i Liertcljährl. SgO Mk., monatl. 1,10 Mk., »vöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonnlags- nuinmcr mit illustrierter Sonntags- Beilage„Die Neue Welt' 10 Pfa. Post. »lbonncment: 1.10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Posi-Aeitungs- Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich- Ungarn L Mark, für das übrige Ausland 8 Mark pro Monat. PostabonnementS nehmen an: Belgien. Dänemark, Holland. Italien, Luxemburg. Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz, 88. Jahrg. erscheint täglich anBtf Montag». Vevlinev Volksblakt. VZe Insertion;-Lebllhr letrZgt für die sechsgespaltenc Kolonet« gelle oder deren Raum 50 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Lercins» And Bcrsammlungs-Anzeigen Z0 Pfg. „Uleine Anreizen", das erste tsett- gedruckte) Wort 20 Psg., jedes weitere Wort 10 Psg. Stellengesuche und Schlaf« slellen-Anzcigen das erste Wort 10 Plcu jedes weitere Wort 6 Pfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Inserate sür die nächste Ruinnier müssen bis S Nhrnachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist HS 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm. Ndresse: ,,k»iizlilew»»nt lttklln", Zentrulorgan der fozialdcmohrati rchcn parte» Deutfchlands. Redaktion» SM. 68, Lindcnstrasac 69. Fcrusprechert Amt IV, Nr. 1983. Expedition: SM. 68, Lindenatraeac 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1981. Ilm Singers Lrbe. Von dem ebenso unerwarteten wie schweren Verlust, der durch Paul Singers Tod die Sozialdemokratie betroffen hat, ist auch der so viele Jachre lang von ihm im Reichstage der- tretene vierte Berliner Reichstagswahlkrcis am schwersten mit betroffen worden. Wie das deutsche Proletariat überhaupt, so hat auch die Arbeiterklasse, haben alle nichtbesitzenden Schichten des vierten Wahlkreises in Paul Singer einen un- ermüdlichen Sachwalter ihrer Interessen verloren. Wie tief die Liebe und das Vertrauen zu ihrem Vertreter in den Herzen der proletarischen Bevölkerung gerade des vierten Wahlkreises wurzelte, bewies ja das beispiellos großartige Leichengefolge, das gerade der Osten und Südosten Berlins bei der Be- stattungsfeier gestellt hatte. Aber unsere rastlos drängende Zeit gestattet keine müßige Trauer, sie heischt energische Fort> setzung des Kampfes. Und gerade der vierte Wahlkreis sieht sich bereits am 10. April vor die Aufgabe gestellt, einen neuen sozialdemokratischen Vertreter in das Reichsparlament zu entsenden. Einmütig ist von einer Massenversammlung des organisierten Proletariats der Genosse Otto Büchner zum Kandidaten für den vierten Wahlkreis aufgestellt worden, und es gilt nun, bei der Ersatzwahl im nächsten Monat den Beweis zu liefern, daß die proletarischen Massen von Berlin 0. gewillt sind, das politische Erbe Paul Singers heilig zu halten. Es gilt, den Ideen, für die der Verstorbene gelebt und gestritten, erneut zu einem glänzenden Siege zu verhelfen, es gilt, bei der Ersatzwahl im Jahre 1911 Zeugnis dafür abzulegen, daß der Gedanke des Sozialismus seit dem Jahre 1907 abermals kraftvolle Fortschritte gemacht hat, daß die Arbeiterbewegung unaufhaltsam im Vormarsch be griffen ist 1 Der vierte Wahlkreis gehört zu den größten Wahlkreisen Deutschlands. Während seine Bevölkerungszahl im Jahre 1907 wenig über 820000 Köpfe umfaßte, war sie bei der Volks- zählung im Jähre 1910 bereits auf mehr als 580000 Köpfe angewachsen. Das ist eine Volkszahl, die, wenn wir statt des elenden agrarischen Wahlsystems ein gleiches Wahlrecht hätten, nicht weniger als vier Abgeordnete in den Reichstag entsenden müßte. Da aber die junkerlich-ultramontane Reaktion krampfhaft an der Wahlkreiseinteilung vom Jahre 1869 festhält, ist es den 600000 Einwohnern des vierten Berliner Reichstagswahlkreises nur mög> lich, einen einzigen Vertreter zu stellen. Aber ün geachtet dessen und unbekümmert darum, daß der Wahlsieg der Sozialdemokratie von vornherein gesichert ist, ist eS die Pflicht der werktätigen Bevölkerung, durch eine noch stärkere Wahlbeteiligung als im Jahre der konservativ-libcralen Parung für den proletarischen Klassenkampf zu demonstrieren! Wurden damals für Paul Singer 82000 Stimmen abgegeben, so hat die Arbeiterschaft diesmal ihre Ehre dareinzusetzen. ihren jetzigen Kandidaten Otto Büchner mit 100 000 Stimmen in den Reichstag zu wählen! Rastlos gilt es zu agitieren, unermüdlich alle Tatkraft einzusetzen, um auch den letzten Wähler zur Wahlurne zu bringen, damit die Protestkundgebung gegen die schnöde Volksauswucherungs- polisik der blauschwarzen Reaktion wuchtiger ausfällt denn je I Seit dem schmählichen Raubzug, der durch die Reichs� finanzreform an dem Volke verübt worden ist, ist im ganzen Deutschen Reiche die Erbitterung gegen diese Politik der Steuerausplünderung und der Lebensmittel- Verteuerung immer eindringlicher hervorgetreten. Wo auch Wahlen stattfanden im Deutschen Reiche, die Stimmen der Sozialdemokrasie wiesen ein machtvolles Wachstum auf, während die Verantwortlichen für die schnöde reaktionäre Politik eine zermalmende Niederlage nach der anderen erlitten. Ueberall in den deutschen Landen zeigte sich, daß das Volk sich nicht länger widerstandslos unterdrücken und ausbeuten lassen will, daß es jede Neuwahl benutzt, um geharnischten Einspruch zu erheben gegen das System der Volkskncchtung und Volksanssaugung. Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit. Denn alles, was seitdem geschehen ist. war nur geeignet, die Empörung der Massen zu hellerer Flamme an- zufachen. Trotzdem die berüchtigte Reichsfinanzreform nicht nur die wachsenden Ausgaben des Reiches, von denen neun- zehn Zwanzigstel allein auf den Militarismus entfallen, decken. sondern auch noch Mittel zur Abtragung der kolossalen Schuldenlast des Reiches liefern sollte, ist das Reich in der kläglichen Defizitwirtschast stecken geblieben. Und obwohl nicht ein einziger Pfennig für wirkliche Schuldentilgung ausgegeben werden kann, ist noch ein klaffendes Defizit von 100 Millionen Mark vorhanden, das durch einen neuen Pump gedeckt werden muß. Angesichts dieser Tatsache und des ebenso unzweifel- hasten Umstandes. daß auch in den nächsten Jahren ein min- bestens ebenso hohes Defizit vorhanden sein wird, hätte man doch wenigstens annehmen sollen, daß die Regierung und die Mehrheitsparteien die größte Sparsamkeit walten lassen würden. Aber man spart nicht nur nicht, sondern man ver, gcudct die Mittel nach wie vor skrupellos für immer er- neuerte Anforderungen unseres Militarismus. Die neue Heeresvorlage erfordert für die nächsten fünf Jahre allein eine Mehrausgabe von 141 Millionen Mark. Dazu kommt, daß uns gar bald auch eine abermalige Vermehrung unserer Martneausgaben bevorsteht, selbst dann, wenn man auf die Einbringung einer neuen förmlichen Flottenvorlage verzichten würde. So wachsen unaufhaltsam die Riesen- ausgaben für den kulturwidrigen, die Völker immer mehr entzweienden Militarismus, während alle Kulttiraufgaben daniederliegen! Statt die soziale Gesetzgebung zum Wohle des immer massenhafter anwachsenden Proletariats, das schon jetzt die Mehrheit der Gesamtbevölkerung bildet, auszubauen, ist man umgekehrt am Werke, die soziale Gesetzgebung zu verschlechtern! Insbesondere will man der Arbeiterklasse das Recht der Selbstverwaltung der Krankenkassen rauben I Auch die Verschlechterung der Strafprozeßordnung, die Verschärfung der Beleidigungsparagraphcn sollen der herrschenden Klasse neue Mittel liefern, die freie Kritik an unseren traurigen Zuständen noch mehr zu unterbinden! Und wie im Reiche die Reattion sich immer dreister gebärdet, so auch in P r e u ß e n, der reaktionären Zwingburg. Von der feierlich versprochenen Wahlreform ist keine Rede mehr, wohl aber von allerhand Zwangsmaßrcgeln gegen das arbeitende Volk, von der völligen Verpfaffung und Äer- muckerung der Schule und von der brutalen Vergewaltigung der arbeitenden Jugend. Das deutsche Volk brennt darauf, den reaktionären Mächten bei der allgemeinen Reichstagswahl einen Denk- zettel zu geben. Ein Jahrfünft hindurch hat es sich alle Willkürherrschast bieten lassen müssen— nun endlich rückt die Zeit heran, wo es, das Objekt der Gesetzgebung. durch die Wahl wirklicher. Volkse Vertreter auch zum Subjekt der Gesetzgebung werden kann. Der Reichshauptstadt,, die sich bereits im Jahre 1907 so glänzend geschlagen, fällt dabei die ehrenvolle Aufgabe zu, die Führung im Kampf zu übernehmen. Und handelt es sich bei der Ersatzwahl im vierten Kreise auch nur um ein erstes Vorpostengefecht, so sind doch die Augen des ganzen arbeitenden Volkes schon jetzt auf Berlin gerichtet. Handelt es sich doch um eine Probeniobib machung, bei der die Berliner Arbeiterschaft, bei der die ge> samte werktättge Bevölkerung des vierten Wahlkreises zeigen kann, wie das Proletariat bei dem nicht mehr fernen ent- scheidenden Kampf seiye Waffen zu führen versteht. Vom 13. bis 20. März liegen die Wählerlisten auf, und zwar von 8—3 Uhr an Wochentagen, und von 10—3 Uhr am Sonntag. Bekanntlich vermag nur der sein Wahlrecht auszuüben, der vorschriftsmäßig in die Wählerliste eingettagen ist. Kein einziger Wahlberechtigter ver- säume deshalb, sich schleunigst davon zu überzeugen, ob seine Eintragung erfolgt ist. Aber nicht nur die Konttolle der Wählerlisten ist notwendig, sondern die Wahl- agitation hat sofort mit der größten Entschiedenheit ein- zusetzen. Und agitieren können ja nicht nur die Wahl- berechtigten, sondern alle Proletarier, namentlich auch das weibliche Geschlecht, das ja bei uns in Preußen-Deutschland noch immer vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Das Erbe Paul Singers liegt in den Händen der Arbeiter- schaft seines ehemaligen Wahlkreises. Wie der vierte WahltteiS in allen früheren Wahlschlachten mit an der Spitze der ganzen deutschen Arbeiterschaft gestanden hat. so wird er auch diesmal seine volle Schuldigkeit tun. Es gibt keine würdigere Gedenk- feier für den teuren Toten, als ein abermaliges mächttges Anschwellen der sozialdemottattschcn Sttmmenzahl im vierten Berliner Reichstagswahltteise l ZwdloepbZDd Groß-Bcrlin. Die ZwcckverbandSkomm i ffion des Abgeordnetenhauses hat am Freitag ihre Arbeiten wesentlich gefördert und eine Reihe wichtiger Beschlüsse gefaßt. Zunächst wurde der Bericht der Subkommission entgegengenommen, die zur Prüfung der Frage eingesetzt war, ob die Landkreise ganz in den Zweckvcrband eingezogen werden sollen oder wie das Verbandsgebiet anders abgegrenzt werden kann. Nach einer Berechnung der Regierung gehören zum Jnter- essengebiet Groß-Berlin ungefähr 129 Ortschaften; der dann noch von den Landkreisen übrigbleibende Abschnitt ist sehr gering, und bei einer ganzen Reihe der übrigbleibenden Ortschaften kann man in Zweifel sein, ob nicht auch sie schon dem wirtschaftlichen Jnter- essengebiet Groß-Berlin angehören. Deshalb hat die Kommission von der Aufgabe, eine Auswahl von Orten zu treffen. Abstand ge- nommen und sich auf den Boden der Regierungsvorlage gestellt. wonach die Landkreise Teltow und Niedcrbarnim in ihrer ganzen Ausdehnung zum Verband gehören sollen. Andererseits hält sie es für berechtigt, im Gegensatz zur Regierungsvorlage, die nur Ge- meittden von mehr als 69 999 Einwohnern eine selbständige Ver- tretung geben will, auch Orte von einer weniger hohen Einwohner- zahl als selbständige Glieder des Verbandes zuzulassen. Von diesem Gesichtspunkt auS beanttagt sie, daß Gemeinden der Landkreise Teltow und Niederbarnim, die nach der letzten Personenstandsauf- nähme mehr als den 15. Teil der Kreisbevölkerung haben, dem Verband als selbständige Glieder angehören; erlangen solche Ge- meinden die erwähnte Einwohnerzahl während einer Wahlperiode der Verbandsversammlung, so werden sie erst vom Zeitpunkt der nächsten Wahlen an selbständige Glieder deS Verbandes. Die Folge dieses Antrages, den die Kommission zum Beschluß erhoben hat, ist, daß außer Steglitz auch noch Groß-Lichterfelde, Friedenau. Köpc- nick, Weißensee, Boxhagen-Rummelsburg, Pankow und Reinicken- dorf selbständig werden, daß also ihre Vertreter nicht von den Kreistagen gewählt werden. Im allgemeinen herrschte über den Vorschlag der Subkommission eine gewisse Befriedigung: auch die- jenigen, die weitergehende Wünsche hatten, mußten zugehen, daß mehr nicht zu erreichen ist. Die Konservativen wünschten freilich eine Aenderung in dem Sinne, daß Gemeinden, welche einem der Landkreise angehören und nach den im§ 13 des Gesetzes für die Verteilung der Vertreter festgestellten Grundsätzen Anspruch auf einen selbständigen Vertreter haben würden, auf Antrag als selbständige Glieder des Verbandes zugelassen werden sollen; doch zogen sie ihren Antrag für die erste Lesung zurück. Nach längerer Debatte gelangte der Antrag der Subkommission mit dem Zusatz zur Annahme, daß, wenn eine Gemeinde selbständig geworden ist, ihr diese Selbständigkeit dauernd bleibt, auch wenn später ihre Einwohnerzahl unter der Kreisbevölkerung sinkt. Auch der Minister erklärte sein Einverständnis mit dem Kompromiß. Die weitere Debatte drehte sich um die Frage der Ein« beziehung Spandaus. Spandau widersetzt sich der Ein- beziehung in den Verband und behauptet in seinen Eingaben, daß es mit Groß-Berlin gar keine gemeinsamen Interessen habe. Im Gegensatz dazu hat Charlottenburg eine Denkschrift überreicht, die die engen Beziehungen beider Städte schildert und die Be- hauptungen Spandaus widerlegt. Auch ein Vertreter der Regie- rung sprach sich gegen die Spandauer Pläne aus; er wies darauf hin, daß die Verkehrspolitik Spandaus darauf ausgehe, Verkehrs- gesellschaften nicht in die Stadt hineinzulassen und daß dadurch die notwendige Einheitlichkeit der Vcrkehrspolitik Groß-Berlins ge- hindert werde. Ein freisinniges, ein nationalliberales und das sozialdemokratische Mitglied der Kommission betonten die Not. wendigkeit der Einbeziehung von Spandau und von Teilen des Landkreises Osthavelland. Ebenso erklärte sich der Minister des Innern dafür, daß nicht nur Spandau einbezogen, sondern daß auch Gemeinden des Kreises Osthavelland auf Antrag des Zweckver- bandes unter Zustimmung des- Kreise» dem Verbände angeschlossen werden können. Es wurde schließlich die Einbeziehung Spandaus beschlossen. Damit ist der grundlegende§ 1 bis auf die Frage der Zu« ständigkeit erledigt; er lautet nunmehr: Die Stadtkreise Berlin, Charlottenburg, Schöneberg, Rix. dorf, Deutsch-Wilmersdorf, Lichtenberg und Spandau sowie die Landkreise Teltow und Niederbarnim werden zu einem Zweck. verband vereinigt. Gmeinden, die den Landkreisen Teltow und Niederbarnim angehören und nach der letzten Personenstandsaufnahme mehr als den 15. Teil der Kreisbevölkerung haben, gehören dem Ver. bände dauernd als selbständige Glieder an; erlangen solche Ge. meinden die erwähnte Einwohnerzahl während einer Wahl- Periode der Verbandsversammlung, so werden sie erst vom Zeit- puntt der nächsten Wahlen an selbständige Glieder des Ver» bandes. Der Landkreis Osthavelland oder Teile desselben können mit Zustimmung des Kreises durch Beschluß der Verbands. Versammlung, der zugleich die Bedingungen des Beitritts fest. zusetzen hat, mit dem Verbände vereinigt werden. Die Zu- stimmung des Kreises kann im öffentlichen Interesse unter eni» sprechender Anwendung des§ 1 Absatz 3 bis 5 des Zweck» Verbandsgesetzes ergänzt werden. In der Nachmittagssitzung wurde die neulich abgebrochene Debatte über die Enteignung von Bahnen fortgesetzt. Hierzu waren zwei neue Anträge eingelaufen. Die Konservativen beantragten, daß die dem Verbandsgebiet angehörenden Lireise und sonstigen Gemeinden verpflichtet sind, dem Verbände auf Verlangen gegen angemessene Entschädigung die von ihnen betriebenen Bahnen mit allen Rechten und Pflichten zu übereignen, daß sie jedoch, soweit der Verband von dieser Befugnis Gebrauch macht, ihrer» seitS beanspruchen können, daß die Uebernahme auf sämtliche dem einzelnen Kreise oder der einzelnen Gemeinde gehörigen Bahnlinien ausgedehnt wird. Die Freikonservativen wollten dem Verband das Recht geben, Bahnen, sofern sie Verbandsgliedern oder Ge- meinden, die Teile verbandsangehöriger Landkreise sind, gehören, zu einem zu bestimmenden Zeitpunkte mit der Wirkung zu über- nehmen, daß die Eigentümer zur Uebereignung der Bahnen im ganzen verpflichtet sind. Der freikonservative Antrag will ferner die rechtliche Möglichkeit der Anwendung des Enteignungsgesetzes für die Zwecke des Verbandes schaffen, d. h. dem König das Recht geben, den Verband zu ermächtigen, für seine Zwecke Privatbahnen zu erwerben; er geht also nicht so weit wie der früher bereits mit- geteitte Antrag eines Mitgliedes, der direkt dem Verbände das EnteignungSrccht geben will, sondern er verlangt nur, daß das Gesetz über die Enteignung von Grundeigentum vom 11. Juli 1874 Anwendung finden soll, wenn die Verkehrspolitik des Verbandes die Enteignung einer privaten Bahnunternehmung erfordert. In der Debatte, die sich meist um juristische Fragen drehte, wurden unter anderem zwei Bedenken geltend gemacht: einmal, daß man dem Verband Groß-Berlin kein höheres Recht einräumen könne als anderen Gemeinden, und zweitens, daß man den Gemeinden, deren Bahnen übernommen werden, nicht daS Recht geben dürfe, die Uebernahme sämtlicher Bahnen zu verlangen. Zur Abstimmung kam es noch nicht. Die nächste Sitzung findet am Dienstag früh stafl. politilche UcbcrHcbt. Berlin, den 10. März 1911. Wahsikampf beim Postetat. Aus dem Reichstag. 10. März. Je mehr die Session fortschreitet, je näher wir den unvermeidlichen all- gemeinen Neuwahlen rücken, um so gieriger ergreifen die Parteien, die ihrer Wähler nicht mehr sicher sind, jede Ge- legenheit, um Stimmenfang zu treiben. Jeder Tag der Etats- debatte bringt jetzt solche Vorstöße irgend einer der bürger- lichen Parteien. Jeder Vorstoß ruft Gegenstöße hervor; die gegenseittge Erregung wächst und heute steigerte sie sich zu elnsr Sturms zene, wie sie selten im Reichstag erlebt würbe. Zwischen den Schnapsblockparteien einerseits, den liberalen Par- teien andererseits entbrannte nämlich ein leidenschaftlicher Streit, weil sie sich beim Angeln nach den Stimmen der mittleren Postbeamten gegenseitig in die Schnüre geraten waren. Der Anlaß dazu toar unbedeutend genug. In der Budget- kommission hatten beide Gruppen Anträge einzubringen gesucht, die den Oberpostassistenten Extragratifikationen zusichem sollten. Schließlich war der Antrag in der konservativen Fassung an- genommen worden. Er stand bei der zweiten Lesung im Plenum aber nicht bei dem Titel„Staatssekretär", sondern bei einen: späteren Titel zur Debatte. Nunmehr hatte das Zentrum eine Modifikation dieses Antrages auch zum Titel„Staats- sekretär" eingebracht. Um diesem Manöver entgegenzuarbeiten, brachten daraufhin Herr Beck(natl.) und Herr Eickhof(frs.) einen Kommissionsantrag als freisinnig-national- liberalen Antrag auch zum Titel„Staatssekretär" ein; Herr Bassermann(natl.) hatte gestern bereits dazu namentliche Abstimmung beantragt. Als diese namentliche Abstimmung heute bei Beginn der Sitzung vorgenommen werden sollte, erhob der Vorsitzende der Budgetkommission, Herr v. G a m p, dagegen Einspruch. Wird Einspruch erhoben, so darf nämlich die Abstimmung erst drei Tage nach Einbringung des Antrages vorgenommen werden. In der Begründung seines GeschäftsordnungS- antrages griff Herr v. G a m p die beiden liberalen Parteien nunmehr scharf an. Er bezichtigte sie der Illoyalität und des unlauteren Wettbewerbs, bei welchem Bemühen er durch den Konservativen Dr. D r ö s ch e r noch übertrumpft wurde. Die National- liberalen und Freisinnige:: blieben ihren Konkurrenten die Antwort nicht schuldig. Bei jeder Rede steigerte sich die Erregung zu stiirnnschem Lärm. Die Sozialdemokratie sah diesem Geraufe der bürgerlichen Parteien um die mittlere Postbcamtenseele mit wachsender Heiterkeit zu. Dabei trat wieder einmal zutage, daß der Präsident Graf Schwerin der Handhabung der Präsidialgeschäfte in schwierigen Situationen sich keineswegs gewachsen zeigt. Als dann auch Herr Gröber vom Zentrum den Schnaps- blockbrüdern von der Rechten in längerer Rede beigesprungen war, ergriff Genosse Bebel das Wort, um unter stürmischer Heiterkeit dcS Hauses festzustellen, daß sowohl Gamp wie Gröber, die auf Antrag dieser beiden Herren im Jahre 1902 während der Zollkämpfe in die Geschäftsordnung hineingebrachte Begrenzung der Geschäftsordnungsreden aus fünf Minuten, tu gröblichster Weise verletzt hatten und damit selbst den Beweis für die UnHaltbarkeit der Lex Gröber geliefert hätten. Eine volle Stunde dauerte das Geraufe; dann wurde bei der Abstimmung der S t i m m e n f a n g L a n t r a g mit 235 gegen 55 Stimmen angenommen. Dagegen hatten außer den Sozialdemokraten nur wenige bürgerliche Ab- geordnete gestimmt. Abgelehnt wurde dann aber mit schwacher Mehrheit ein sozialdemokratischer Antrag, der auch den Unterbeamten eine Besoldungsverbesserung zusichern wollte. Ebenso wrude späterhin ein sozialdemokratischer Antrag abgelehnt, der die Beobachtung der Tarifverträge mit Arbeitern durch die Lieferanten der PostVerwaltung erstrebt. Auch dabei trat wieder die Gleich- gültigkeit der Rechten und des Zentrums gegenüber den Atbeiterinteressen zutage. Am Sonnabend beginnt der Etat deS Ret chSamts deS Innern._ Ermattungsstrategie? Da das Abgeordnetenhaus zu spät einberufen worden ist, um in ordnungsgemäßer Weise den Etat verabschieden zu können, werden die Verhandlungen jetzt forciert und in endlosen Lbendsitzungen durchgepeitscht. So folgte auch am Donnerstag einer fiinfstündigen Nackmittagssitzung eine S'/zstflndige Abendsitzung, die erst'/« nach 11 Uhr ihr Ende fand. Natürlich hatte der größte Teil derjenigen, die trotz des Einspruchs einer Minderheit des Hauses für die Ab- Haltung einer Sbendsitzung gestimmt hatten, eS borgezogen, die Ueberstunden zu schwänzen. Sie hatten es bequemer gefunden. sich entweder auf eigene Faust zu amüsieren, oder der Einladung deS Polizeiministers zu einem parlamentarischen Abend zu folgen. Der Sitzungssaal wie? deshalb eine gähnende Leere auf. Eine Kirchen« stiüe herrschte im HauS, die Stimmen der Redner brachen sich an den Wänden und kehrten als störendes Echo zurück. Die 160 Mann starke konservativ« Fraktion war zeitweise nur durch den einzige:: Herrn von Erffa vertreten, der sich, daS Haupt auf den festlich weißen Brustausschnitt geneigt, einem sanften Schläfchen hingab. Zwei oder drei Zentrumsvertreter, ebenso viel Nationalliberale und Freifinnige bildeten neben dem Häuflein der Sozialdemokraten das ganze Auditorium. Nur auf der Zuschauertribüne harrte» 80 bis 40 Hörer mit Heroismus bis zum Schlüsse auS. Auch der Präsident, Herr Jordan v. Kröcher, waltete im Halb- schlummer seines Amtes. Bald nach rechts, bald nach links sank sein müdes Haupt. Als Herr Sthchel, der Redner der Polen, ein- mal eine Pause machte, schreckte Herr v. Kröcher empor und streckte feine Hand mechanisch nach der Glocke aus, zur Heiterkeit der Ab« geordneten, die den vergeblichen Kampf des starken Mannes gegen den stärkeren Morpheus mit heimlichem Vergnügen beobachtet hatten. Kein Wunder, daß bei solcher Besetzung und Stimmung die Redner sich bei ihren Ausführungen auf das allernotwendigste ve« schränkten. Solche Nachtfitzungen haben ja zweifellos ihren Humor, aber sie find selbst eine« Parlamente«, wie des preußischen Dreiklafienhauses unwürdig. Daß nicht nur der intrigante Scharfmacher v. Zedlitz, nicht nur Junker vom Schlage der Kröcher und Pappenheim, sondern auch ihre ultramontanen Helfershelfer höchlichst geärgert sind über die Lebhaftigkeit und Schärfe, die die Debatten des Geldsacks- Parlaments durch den Eintritt der Sozialdemokratie ge- Wonnen haben, und über das kritische Jnterefie, das ihnen die Oeffentlichkcit seitdem entgegenbringt, ist ja allbekannt und sehr begreiflich. Die liebliche Tripelalliance von Junker, Pfaff und Schlotbaron hätte gar zu gern wie früher ihr reaktionäres Regierungshandwerk ohne viel Lärm und Zeitaufwand weiter geübt, allein dies borusfische Idyll ist nun mal dahin, dahin für alle Zeiten. Die Herren haben sich nun einmal damit abzufinden, daß ihnen nicht nur scharf aus die Finger gesehen, sondern gelegent- lich auch sehr empfindlich darauf geschlagen wird. Dagegen ist trotz allen präsidialen Terrors und aller Geschäfts- ordnungSverhunznngen nichts zu machen. Die Sozialdemolratie wird sich auch durch abendliches Nachfitzen nicht von ihrer Pflicht ab- bringen lasten, vor dem Volke die Sünden der preußischen Gewalt- Haber nachdrücklichst zu brandmarken. Will man eS also mit einer schikanösen Ermattungsstrategie versuchen, so wird man bald genug erleben, daß die kleine sozialdemokratische Fraktion doch am zähesten auShätt I Mißerfolge der preußischen Poleupolitik. Die preußische Regierung sieht sich selbst zu dem Eingeständnis gezwungen, daß ihre Germanisierungspolitik in der sogen.„Ostmark" völlig gescheitert ist. Die„Denkschrift über die Ausführung des Gesetzes betreffend die Förderung deutscher Ansiedelungen in West- Preußen und Posen für das Jahr ISIO"(ein langer Titel für eine wertlose Sache), die demnächst dem Landtag zugehen soll, gibt, wie bürgerliche Blätter schon heute zu melden wissen, nähere Aufschlüsse darüber, mit welchen Schwierigkeiten die BnsiedelungSkommission im letzten Jahre mit dem Landerwerbsgeschäst zu kämpfen gehabt hatte. Die Kommission habe nur unter größten Schwierigkeiten Land er- werben können und nur etwa die Hälfte des Areals kaufen können, wie im Vorjahre: 14 000 Hektar. Von dem an- gekauften Lande hätten sich nur zehn Prozent in polnischer Hand befunden. Auch dieser Prozentsatz sei gegen das Vorjahr zurückgegangen. Es werde von Jahr zu Jahr immer mehr nötig. daß die Kommission deutsche Güter ankaufe, um das Par- zellierungSgeschäft in dem gleichen Umfange wie bisher betreiben zu können. Und für ein solches Resultat, das als einen vollständigen Miß- erfolg bezeichnet werden muß, sind Hunderte von Millionen Mark hinausgeworfen worden I Eine gediegene vaterländische Politik. Auch gutkonservative Beobachter gestehen die völlige Nutzlosig» keit der preußischen Ansiedelungspolitik ein. Soischildert im.Gustav- Adolf-Boten für Ostpreußen" Konsistorialrat Prof. Dr. Bonrath- Königsberg, Vorsitzender des Ostpreußischen Gustav-Adolf-VereinS, wie sick die aus Posen und Westpreußen mit schwerem Gelde aus- gekauften Polen immer mehr in Ostpreußen ansiedeln und nun hier „das Deutschtum gefährden". Benrath spricht folgendes ver- nichtende Urteil über die Polenpolitik aus: „Und wie so vom Ermlande auS meist deutsche Katholiken, so dringen von Westpreußen Polen als Käufer von Grundbesitz in Masuren ein. Je mehr Güter in den Provinzen Posen und West- preußen durch die Tätigkeit der NnsiedelungSkomm:ssion polniscken Händen entzogen wurden und je mehr zugleich die dafür gezahlten Betröge gesteigert wurden, um so mehr mußte in den Verkäufern der Gedanke Boden finden, daß man sich gerade in Ostpreußen, wo die Güterpreise noch nicht die abnorme Höhe erreicht hatten, sckadloS halten beziehungsweise neu ankaufen könne und solle. So gehen in der Tat in rascher Folge größere Grundstückskomplexe in die Hände von Polen über, die heute schon im Kreise Neidenburg 20000, im Kreise Osterode 15 000 Morgen besitzen, und die Folge davon ist, daß die deutschen evangelischen Beamten durch polnische katholiscke ersetzt werden. Sollte aber da» bisher nicht angewandte Enteig- nungsgesetz in Posen oder Westpreußen zu weitergreifender Durch- führung kommen, so zahlen wir in Ostpreußen die Kosten, falls nicht zugleich ein besonderer Schutz gewährt wird.. Das Zentrum und die reichsländische Berfassungsfrage. Wird das Zentrum in der eisatz- lothringischen Ver- fassungSfrage festhalten, oder wird es mit der bekannten Mo- tivierung, daß mehr beim besten Willen nicht zu erreichen sei, die von der Regierung zugestandenen drei Bundesrats- stimmen für genügend halten, um umzufallen und alle früheren Wünsche fahren zu lassen? Wie es scheint, rechnet nicht nur die Regierung. sondern auch der konservative Block- geführte der Klerikalen ziemlich sicher mit einem Umfall des Zentrums. In der„Rheinisch-Westfäischen Zeitung" schreibt ein„führender deutschkonservativer Reichstagsabgeordneter" über die Stellung des Zentrums zur reichsländischen Der- faffungSfrage: „lieber die endgültige Stellungnahme des Zentrums ist zur- zeit noch nichts bekannt, doch verlautet, daß das Zentrum, u m den Bogen nicht zu überspannen, nehmen wird, was es bekommen kann, um sich dann als Retter der Elsaß-Lothringer aufspielen zu können. Bei diesem Verhalten deS Zentrums werden die National« liberalen die Schleppenträger bilden, die sich blind BaffermannS Führung anvertrauen und mit dazu bei- tragen werden, das Gesetz wahrscheinlich zur Annahme zu bringen. Gegenüber den zahlreichen Hinweisen auf den schwarz- blauen Block kann nicht scharf genug betont werden, daß von vornherein in der reichsländischen Verfassungsfrage zwischen Konservativen und Zentrum ein starker Gegensatz bestanden hat, der jetzt durch die Erklärung der Regierung und ihr weiteres Nach- geben noch verstärkt worden ist. SS wäre wohl möglich gewesen. mit Hilfe der Nattonalliberalen dem Zentrum entgegenzutreten. Zweifellos wW£Sei Annahme des Gesetzes das Zentrum die ganze zweite Kammer de» Reichslandes beherrschen. DaS wäre dann nächst Bayern das zweite Land, wo das Zentrum als unumschränkter Gewalthaber auftritt." BilbungSPhilisterei. In einer Betrachtung über die Lektüre Berliner Arbeiter, die I. Kliche jüngst in den Blochschen„Soz. Monatsheften" angestellt hat, teilte dieser mit, daß von 1S0S Entleihungen der Bibliothek der Berliner Maurer auf Goethe und Lesstng je«ine. auf Heine drei Entleihungen entfallen seien, während bei den Transportarbeitern Dumas 779. Gerstäcker 444. Busch 364 mal entliehen wurden. Diese Angabe veranlaßt die„Kreuz-Ztg." zu einem spöttischen Naserümpfen über den BildungSmangel der Arbeiter. Sie meint:„Darüber kann man sich nicht wundern. Aber dann soll die Sozialdemokratie auch nicht davon reden, daß sie unter den Arbeitern Bildung und Lust an guter Lektüre verbreite." Die„Kreuz-ZeiwngS"-Bemerkung ist nichts anderes als un- inniges Geschwätz. Wenn die unablässigen Bemühungen der Sozialdemokratie, unter den Arbeitern Bildung und Lust an guter Lektüre zu verbreiten, noch nicht den Erfolg gehabt haben, den sie elbst am dringlichsten wünscht, so ist dafür gerade die bildungS- feindliche Tendenz der„Kreuz-ZeitungS'-Partei verantwortlich zu machen. Die in dem Artikel mitgeteilten Ziffern sind eine ver- nichtende Anklage gegen die preußischeVolkSschule. UebrigenS sollte daS Blatt der Hammrrsteinlinge lieber nicht mit der klassischen Bildung seiner politischen Gefolgschaft protzen. Denn ein gewiffenhafter Statistiker nachforschen würde, waS die Mitglieder des Bundes der Landwirte lesen, dann würde sich sicherlich herausstellen, daß sehr, sehr viele dieser Stützen deS Throns und Altars gar nicht mal die Namen Goethe. Leffing. Heine kennen, geschweige denn deren Werke gelesen haben. Selbst die Werke eines Dumas. Gerstäcker. Busch dürsten neun Zehnteln der Landbündler noch zu hohe geistige Kost sein. Und nicht gar viel höher schätzen wir die klassische Bildung so mancher großen Kapazitäten der konservativen Partei ein. Mit der Kenntnis der Pferde- und Hunderaffen ist eS unter diesen Herren besser bestellt, als mit ihrer Kenntnis Goethe«, Lesfings, HeineS, Herders usw.__ Mecklenburger VolkSschulznstände. Mit dem ihm eigenen Klaffeninstintt hat da« Junkertum erkannt. daß es mit seiner Macht Motthäi am letzten ist, wo die breiten Volksschichten ein bestimmtes Bildungsniveau erreicht haben. Des- halb trachtet eS mit allen Mitteln, die EntWickelung der Bolksschule zu hemmen. ES liegt also in der Natur der Sacke, daß ei in dem klassischen Lgnbe der Jimkerherrschost. in Mecklenburg, der Volksschule erbärmlich schlecht geht. Die schönen Zeiten, als die Eltern im rilterschaftlichen Mecklenburg in Betracht der Lehrer ihrer Kinder begründetermaßen die mißtrauische Frage aufwarfen:„Kann de Schaulmeister auck schriewen?" haben heute noch lebende Zeugen, wenn sie auch der Vergangenheit angehören. Immerhin hat der junge Mecklenburger auf dem Wege zu den Höhen der Wiffensck's. noch die sckwersten Hindernisse zu überwinden. Da ist d'e �.acht- volle Einricktung der Domanial-Dienstschule. die erst im vorigen Jahre vom Landtag wieder sanktioniert ist und die im großherzoglichen Mecklenburg gestattet, daß die Kinder von 11 Jahren an im Sommer mit einer wöchentlichen Unterrichtszeit von 8 Stunden ab« gespeist werden. Da ist der chronische Lehrermangel, der die Schul« stellen verwaisen läßt, weil die Lehrer über die preußische Grenze getrieben werden. Dazu kommt, daß in den ritterschaftlichen Schulen der Junker das„Palronat" ausübt. So passierte es vorigen Winter, daß in einigen Schulen der Bildungsbetrieb ein- fror, weil der Herr.Parron" kein Holz zum Heizen deS Schulzimmers anfahren ließ. In anderen Anstalten mußte man den Unterricht emstellen, weil man dem Dache des Schulpalastes nicht mehr zutraute, daß es die Summe seiner Jahre nocb fürder trage. Jetzt kommt aus dem S t r e l i tz s ck e n die Nachricht von einem Vorfalle, den man selbst in Mecklenburg für unmöglich gehalten hätte: Als dieser Tage die hoffnungsvollen Zöglinge der Schule zu Friedrichshof bei Friedland den geheiligten Raum be- treten wollten, an dem für sie sonst die Quelle der Weisheit sprudelt«, da erwartete die, welche ihre Lektion nicht gelernt hatten, eine angenehme Ueberraschung: Der allehrwürdige Bau hatte über Nacht der Vergänglichkeit seinen Tribut gezahlt; im Schul- zimmer war die Decke mit dem darüberliegenden Boden heruntergebrochen. Mecklenburger Blätter melden dazu ganz kaltblütig, daß der Lehrer wegen des baufälligen ZustandeS der Schule schon wiederholt bei der Behörde Bor« stellungen erhoben hat. Man schaudert bei dem Gedanken, daß das Unglück ebenso gut während des Unterrichts hätte passieren können l Das Verdienst der Aufsichtsinstanzen ist eS sicher nicht, daß der Zufall ein furchtbares Unglück verhütet hat. Eine Hetze gegen die Eisenbahnarbeiter. Am 26. Februar fand bekanntlich jene imposante Versamm- lung Berliner Eisenbahnarbeiter statt, in der scharfer Protest er- hoben wurde gegen die«leuide Bezahlung der Eisenbahnarbeiter und gegen den Schwindel, der mit der angeblichen Lohnaufbesserung getrieben wird. Leider war weder der Herr Eisenbahnminister selbst noch einer seiner Vertreter anwesend, wie«s doch ihre Pflicht gewesen wäre. Bei so gewaltigen Versammlungen von Unter- nehmern fänden die Regierungsvertreter sich ein; die Arbeiter freilich glaubt man vollständig ignorieren und einfach bureaukra« tisch schuriegeln zu können. Zu jener Versammlung waren mehrere bürgerliche Abgeordnete geladen worden, die in der Versammlung auch das Wvrt ergriffen. Auch der sozialdemokratischen Landtags- fraktion war aus den Reihen der Eisenbahnarbeiter Mitteilung von dem Stattfinden dieser demonstrativen Kundgebung gemacht worden. Die sozialdemokratische Fraktion hielt eS für selbstverständlich, sich in der Versammlung gleichfalls vertreten zu lassen, weshalb Ge- nasse Ströbel in ihrem Austrage der Versammlung beiwohnte. Auß Anfrage etneS Vorstandsmitgliedes stellte Genosse Ströbel sofort! fest, daß ihm vom Vorstand keinerlei Einladung zugegangen sei, sondern sein Erscheinen lediglich auf die Mitteilung von Personen zurückzuführen sei, die mit der Leitung der Versammlung oder dem Vorstand des der Sozialdemokratie ja völlig fernstehenden Vereins nichts zu tun gehabt hätten. Genosse Ströbel verzichtete dann auch auf Wunsch des Vorstandes auf ein Eingreifen in die Debatte und bemerkte lediglich zur Geschäftsordnung, aus welchen Gründen er nicht daS Wort nehme. Der stürmische Beifall, der den wenigen Worten unseres Genossen folgte, bewies hinlänglick. daß auch die Eisenbahnarbeiter nur zu gut erkannt haben, wer sich im Parlament ihrer Interessen mit der gebotenen Entschiebenheit annimmt. Besäßen die Regierung und die Scharfmache rpart-ier» auch nur einen winzigen Rest politffcher und sozialer Einsicht, so hätte ihnen dieses Vorkommnis den Beweis dafür liefern sollen, daß eS kein besseres Mittel gibt, die Eisenbahnarbeiter zu ver- bittern, als da« so virtuos geübte System einer gesetzwidrigen Bevormundung. Wie sckhr aber unsere Terroristen jeder ver. nünfttgen Ueberlegung bar sind, bewies die Aktion, die� alsbald unternommen wurde. Im Organ des Verbände« veröffentlichte der kommissarisck)« Vorsitzende namenS des ZentralvorstandeS und des AuffichtSrateS folgend« Erklärung: „Wir verurteilen auf das schärfste das Verhalten deS Versammlungsleiters Severin, der dem sozialdemokratischen Ab- geordneten da« Wort zur Geschäftsordnung erteilt bat. Wie wir icdeS Zusammengehen mit der Sozialdemokratie ablehnen, hätte der Vorsitzende von seinem HauSrecht in der Ver» sammlung Gebrati ch machen und Herrn Ströbek von der Versammlung ausschließen müssen. Da» für, daß er dies nicht getan hat, wird er die Kons«, quenzen tragen müssen." ES wird Sache der Eisenbahner selbst seilte ihrer Meinung über einen ebenso dreisten wie lächerlichen Bevormundungsversuch Ausdruck zu geben. Bezeichnend aber für das Scharfmachergesindel, zu dessen Werkzeug sich der Zentralvorstand und Auffichtsrat cnt- würdigen zu müssen geglaubt hat, ist die erneute De nun- ziation. die die„Kreuz-Zeitung" in ihrer letzten Nummer losläßt. Sie bezichtigt den Vorsitzenden der Versammlung, einen Herrn Severin, trotz der Erklärungen StröbelS indirekt eines Zu- sammengehenS mit der Sozialdemokratie, und fordert, gegen die „Friedensstörer" noch schärfer als bisher vorzugehen. Unsere Scharsmacher beantworten also die einmütige Forte» rung der Eisenbahnarbeiter nach Erhöhung ihrer Löhne mit un- verfrorenen Drohungen und einer Aufreizung der Eisenbahnver- waltung zu terroristischen Akten gegen die Vertrauensleute der Eisenbahnarbeiter! Da die Sozialdemokratie mit der Organisatwn der Eisenbahnarbeiter, wie wir wiederholen, auch nicht das aller- geringste zu tun hat, müssen wir es den Eisenbahnern jekbst über- lassen, die richtige Antwort auf solch unverfrorene Vergewaltigung?- versuch« zu finden. Wie diese Antwort aber auch ausfallen mag. die Sozialdemokratie wird sicherlich von vem sinnlosen Wüten der Scharfmacher keine Nach, teil« haben I Winzerrevolte in der Hardt. Di« wachsende Verbreitung de» Sauerwurm» und anderer Rev- sckädling« hat bekanntlich die einschlägigen Behörden in Süd- und Südwestdeutschlond veranlaßt, den Winzern scharfe Maßnahmen gegen die Schädlinge aufzuerlegen. Zunächst hat man in Winzer- kreisen geglaubt, daß die Regierung die Kosten dieser Maß- nahmen selbst tragen werde. Da das aber nicht geschehen und außerdem die erwartete finanzielle Unterstützung seitens der Regierung ausgeblieben ist. hat sich in Winzerkreisen eine große Erregung bemerkbar gemacht, zumal die von der Regierung angeordneten Maßnahmen sich nicht als besonders billig erwiesen haben ES handelt sich dabei in erster Linie um da« Abreiben der Reben- eine Verordnung, die vielfach von Winzern als unnötig, weil zwecklos bettachtet wird. Man war auch drr Meinung, daß es der Regieruna mit der Durchführung der verschiedenen Verordnungen nicht recht ernst sei. AlS nun aber bekannt gemacht wurde, daß mit der Durchführung der Derordunngen sofort zu beginnen sei widrigenfalls sie auf Kosten der betreffenden Winzer durch die Behörden vorgenommen werden würden, wuchs die Bewegung. Verschiedene Winzer sollen entschlossen sein, ihre Weingärten lieber zu verschenken, als mit den Maßregeln anzusangen. In Edenkoben wurden in der Nacht Plakate an daS Rathaus und Privathäufer geklebt, die die Inschrift trugen:„Winzer, lieber wollen wir sterben, als durch Abreiben unsere Wingerte verderben.". � � Die Polizei sucht eiftig nach dem Bersajjer and den Anheftet» der Plakate, vis jetzt freilich vergeblich. Oeftemicb. Das Vereinsgesetz. Wien. tv. März. Das Abgeordnetenhaus nahm den Antrag Perner st orfer an, betreffend die Zulassung der Frauen zu politischen Vereinen und betreffend die Aufhebung deS Verbotes der Verbindung politischer Vereine. frankrelck. Witdereinstellung der Eiscnbaynet. Paris, 9. März. Gmaff den Erklärungen des Minister- Präsidenten Monis verfügte der Direktor der Staats» bahnen die Wiederau st ellung von 29 Beamten, die infolge der Porgänge im Oktober 1919 entlassen Korden warev. Portugal. Der Bischof von Oporto. Die Regierung in Liffabon hat beschloffen, dem abgesetzten Bischof von Oporto mit Rücksicht auf seine in den Kolonien geleisteten Dienste und seine persönliche Charaktereigenschaften ein Rubegebalt zu bewilligen. Die Regierung werde auch gegen die Priester, die sich durch ihren Gehorsam gegen die Bischöfe zu den Gesetzen in Widerspruch gesetzt hatten, Milde walten lassen. Die Wahlen für die Nationalversammlung sollen gegen Ende April stattfinden. Cngland. Stürmische Szene». London, 10. März. Das Unterhaus, baS heute früh um B Uhr noch tagte, war während der Nacht der Schauplatz er- regier Szenen, wie sie seit den letzten zehn Jahren nicht vor- gekommen sind. Als gegen Mitternacht, nachdem bis dahin die Spezialberatung des Budget? ohne Störung verlaufen war, Austen Chamberlain den Antrag auf Vertagung der Debatte einbrachte, erklärte Churchill in Abwesenheit Asquiths und im Nanien der Regierung, diesem Antrag nicht z u st i m m e n zu können, da die Beratung unter allen Umständen weiter gefördert werden muffe. Als hierauf B a l f o u r erklärte, dast Asguith ver- sprachen habe, es würde zur Beratung des Gesetzes reichlich Zeit gegeben werden, ohne daß lange Sitzungen stattfänden. erwiderte Churchill, die Regierung könne ihren Entschluß nicht ändern und weiche auch nicht von ihren ursprünglichen Plänen ab. Darauf nahm die Beratung ihren Fortgang. Aber es kam jedesmal zu stürmischen Szenen, wenn Churchill eine Ab- k ü r z u n g der Diskussion über die einzelnen Teile des(Metzes dadurch herbeiführte, daß er Schluß beantragte. Die Opposition weigerte sich mehrere Rkale, Churchill zu Worte kommen zu lassen, und der Präsident mußte die Opposition lange Zeit vergeblich zur Ruhe mahnen. Um 3 Uhr 30 Minuten morgens machte Balfour wiederum den Versuch, die Vertagung herbeizuführen, wiederum weigerte sich Churchill, dem Folge zu geben, und neue Lärmszenen waren die Folge. Nachdem das HauS die Beratung bis kurz vor 1 0 U h r vor- mittags fortgesetzt hatte, wobei eS noch verschiedentlich zu er- regten Szenen kam, wurde ein Vertagungsantrag an- genommen. Heute mittag trat das Haus wieder zusammen. Die Debatte über den Nachtragsetat begann in ruhiger Weise. DaS Haus war stärker besetzt, wie eS sonst in einer FreitagSfitzung der Fall ist, und viele Abgeordnete, die sich an den erregten Diskussionen der letzten Nacht beteiligt hatten, nehmen auch an der heutigen Debatte mit schembar unverminderter Energie teil. Der Flotteuetak. London, 10. März. Der Flottenekak für 1911/12 beläuft sich auf 44 392 699 Pfund Sterling gegen 49 693 790 Pfund Sterling im Etat für 1919/11. Für Neubauten sind 16 063 877 Pfund Sterling, gegen 13 279 839 Pfund Sterling für 1919/11, eingesetzt. Hierin sind die Kosten für fünf grojze Panzerschiffe enthalten. Das Personal- soll um dreitausendMannvermehrt werden. Auster den fünf großen Panzerschiffen sind 3 geschützte und 1 ungeschützter Kreuzer, 20 Torpedobootszerstörer, 6 Unterseeboote, 2 Fluß- kanonenboote, Werkstättenschiffe und 1 Hospitalschiff vorge- sehen. Amerika. -Die Absichten der Vereinigten Staate«. Washington, 10. März. Ein Vertreter der Nssociated Preß, der den Präsidenten Taft nach dem Süden begleitet, meldet telegraphisch, daß alle Zweifel über die Absicht, die die Negierung mit der Entsendung der Truppen an die mexikanische Grenze verfolge, gänzlich geschwunden seien. Die Entsendung der Truppen sei erfolgt, um einen f e st e n in i l i- t ci r» s ch e n G r e n z w a l l längs des Rio Grande zu bilden und dem Uebertreten von Bonden und dem Schmuggel von Konterbande über die Grenze ein Ende zu machen. Die Regierung sei der Ansicht, datz damit der A u f n a n d s b e w e g u n g, die die Lage schon beinahe ein Jahr hindurch beunruhige, ohne irgend eüvas wie die Bil- dung emer neuen verantwortlichen Regierung erreicht zu haben, biniien kurzem der Lebe ilsnerv ab geschnitten werde. Danach stellt sich also die Mobilisierung zunächst als ein Parteiergreifen der Vereinigten Staaten für das Blutregiment des Porfino D l a z bar: allerdings D i a z ist der Hörige der amerikanrschen Trusts, denen er bereitwillig die unerschöpf- lichen schätze des Landes ausgeliefert hat: wird doch das Kapital, das von den amerikanischen Kapitalisten in mexikani- schen Kohlengruben, Eisen- und Kupferlagern usw. angelegt ist, auf ungefähr 6 Milliarden Mark geschätzt. Also ein hin- reichender Grund zur Aufbietung der nationalen Streitmacht. Die Mobilifiernng. Washington» S. März. Das Marinedepartement hat angeordnet, daß der Spähkreuzer.Chester" in dringender Angelegenheit nach Tampiko(Mexiko) fahren und bis Galveston von seinem Sckwesterschiff.Salem" begleitet werden soll. Man glaubt, daß die„Ehester" nach dem mexikanischen Gebiet gesandt worden ist. um die Verbindungen ausrecht zu erhalten und von den Tele« graphenlinien unabhängig zu machen, da diese, wenn die Unruhen sich weiter ausbreiten sollten, wahrscheinlich unterbrochen werden. DaS Kriegsdepartement hat angeordnet, daß noch drei Flug« zeuge nach Texa« gesandt werden sollen, um dort für den Aufklänmgsdienst verwendet zu werden. Ein Flugzeug befindet sich bereits dort._ Eine Niederlage der Revolutionäre? Saltlake City, 9. März. Ein bei den mormouischeu Be- Hörden eingegangenes Telegramm der Mormonmkolonie in Dublin(Mexiko) berichtet iiber das GefechtbeiCasas G r a n d e S, daß die mexikanischen Bundestruppen über die LysurgentW einoT bedeutenden Sieg havMgetragey Die IM Sa VundeZIrubpest, 5'e au denk Kampfe teilgenommen haben, betrug 1690, die der Insurgenten 1090. Tie Bundestruppen verloren 109, die Insurgenten 200 Mann. Unruhen in Paraguay. Buenos Aires, 9. März. Wie die Blätter melden, breitet sich die umstürzlerische Bewegung in Paraguay aus. Die Revolutionäre haben sich einiger Dörfer bemächtigt. In einem ver- lustreichen schweren Gefecht wurden sie jedoch von de» Regierungs- trappen geschlagen.__ parlaimntarircbcs. AuS der Budgctkommission des Reichstages, Drei volle Sitznngen hindurch ist in der Kommission über die Verwendung der Kaliabgaben bereits debattiert worden und noch ist weder das Ende noch ein Resulrat vorauszusehe». Die Ver- Handlungen dürfen aber auch allgemeines �Interesse beanspruchen, zeigen doch auch sie in recht lehrreicher Weise die Begünstigung agrarischer Organisationen. Am Freitag trat der Zentrumsabgeord- nele Dr. Hei m, der bayrische Bauerndoktor, ebensalls in die Koni- Mission ein und zwar unter sehr bemerkenswerten Umständen. Weil das Zentrum gemeinsam mit den Junkern die Verwendung der Kaliavgaben so regeln will, daß die Agrarier dabei noch ihr Ge- schäftchen machen können, verweigerte es dem Fraktion S- genossen Heim einen Sitz in der Kommission; denn Heim opponiert, weil der von ihm geführte bayerische Bauernbund benachteiligt ist. Um doch an den Beratungen teilnehmen zu können, bat Heim die P o l e n, sie möchten ihm"ihren Sitz in der Kom- Mission abtreten, was auch geschah. Die ZentrumSsührer versuchten das zu verhindern, indem sie die Polen zu überreden suchten, HeimS Wunsch abzuschlagen. Aber die Polen blieben fe st und so gelangte Jen- trumSabg. Heim gegen den Willen seiner Fraktion zu einem Kommissionssitz. In der FreitagSfitzung ging nun Abg. Heim gehörig gegen die Anträge seiner Parteifreunde und gleichzeittg auch gegen die Begünstigung los, die bestimmte agrarische Verbände von der Re- gierung durch das Kaligesetz erfahren. Die bevorzugten großen Verbände monopolisieren fast den ganzen Kaliabsatz, erhalten aus den Abgaben beinahe eine halbe Million Propagandagelder und drücken die kleinen landwirtschaftlichen Organisattonen an die Wand. Als Heim vor einigen Jahren für den von ihm geleiteten Bauernbund Kali direlt vom Synditac beziehen wollte, wurde er an die Zentralstelle verwiesen, die der Bund der Landwirte, die LandwirtschaftSgesellschast und der Darmstädter Reicksverband unterhalten. Die hohen Rabatt- sätze beim Bezug von Kali beginnen erst bei einer Jahresabnohme von mindestens S00 000 Doppelzentnern, so daß also der Hohr Rabatt nur den großen Verbänden zugute kommen kann und soll. Scharf wandte sich Abg. Heim auch gegen die jetzige teuere und völlig unzweckmäßige Art der Qualitätskontrolle. Nicht minder leb- hast griff er auch die Negiernng an, die diese Kalipolitik unterstützt. Amüsant war eS, daß Abg. Erzberger, der auch die Zentrums- antrüge unterschrieben hat, die von Heim bekämpft wurden, dem Abg. Heim durch Gesten und Zurufe zustimmte. Die Spahn, Gröber und P i ch l e r gerieten wegen der Heimschen Rede in ebenso große Verlegenheit wie Wut, und genau so erging es den Junkern. Sozialdemokraten und Volksparteiler brachten folgenden An- trag ein: Die Kommission wolle beschließen, die Verträge de? Kali- syndikatS mit seinen Abnehmern zur Kenntnis der Budgetkommission zu bringen. Genoffe H u e wies auf die Bedeutung der Heimschen Rede und ihres Materials gegen die jetzige Kalipolitik hin, ebenso auf die Tatsache, daß die Regierung weder gegen die sozialdemo- kratische noch gegen die Heimsche Kritik ein ernstes Wort zu sagen wisse. Die Beratung wird am Dienstag fortgesetzt werden. Hua der Partei. Nachklänge zu der Londoner„Anarchistenasfäre". Die bekannte.ExpropriationS''-Affäre beschäftigt fortgesetzt die öffentliche Meinung Englands und wird von den reaktionären Kreisen zu dem Zweck ausgeschlachtet, die Einschränkung des englischen AsylrechtS und eine schärfere Beauffichti- gung der„anarchistischen" Elemente aus Rußland zu fordern. Hierbei wird geflissentlich hervorgehoben, daß die Londoner „Expropriateure" zum Teil lettische Revolutionäre, frühere Sozialdemokraten wären. Das Zentralorgan unserer lettischen Genossen,„Zihna", beschäftigt sich mit dieser Frage und teilt unter anderem die recht interessante Tatsache mit, daß die genauesten Mitteilungen über die Londoner„Anarchisten", unter Angabe aller Einzelheiten des RaubplaneS» der Lithographien der Verbrecher und ihrer Adressen, vor allem— in dem erz- reaktionären Blatte.Rigas AwiseS" zu finden waren, dessen Intimität mit der politischen Geheimpolizei be- kannt ist. Nach den Angaben dieses BlatteS sind einige von den Londoner Verbrechern frühere Mitglieder der lettischen.Kampf. genossenschaften", die die sozialdemokratische Partei auf das heftigste bekämpften und schließlich, trotzdem sie sich„Anarchisten nannten, auf das Niveau von Kriminalverbrechern herabsanken. „Wir wollen"— so schreibt die„Zihna".nicht viele Wort« darüber verlieren, wohin diese früheren Kämpfer der Sozialdemo- kratie Lettlands gekommen, wie ungeheuerlich und un- sinnig ihre blutigen.Expropriationen" sind. England ist das einzige Land, wo alle revolutionären Flüchtlinge ohne Hindernis ein Asyl finden, und nun erreichten diese anarchistischen Hooligans und Kriminalverbrecher, daß dieses Asylrecht für russische Rc- volutionäre künftig fast aufgehoben oder mindestens eingeschränkt werden wird." Zum Schluß veröffentlicht das Blatt den Wortlaut der Erklärung, mit dem sich das AuSlandSkomitee im Auf. trage des Zentralkomitees der Sozialdemokratie Lettlands durch das Internationale Sozialistische Bureau an die sozialistische und demokratische Presse Englands gewendet hat. In diesem Schreiben wird hervorgehoben, daß die Sozialdemokratie Lettlands mit solchen Expropriationen nichts gemeinsam hat, und daß man ihr für die Londoner Ereignisse keine Verantwortung aufbürden könne(wie dies von der reaktionären englischen Presse versucht wird). Der Londoner Parteikongretz untersagte 1907 sämtlichen Mitgliedern der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands solche„Expropriationen", und namentlich die Sozialdemokratie Lettlands führte diesen Beschluß auf die strengste Weise durch. Ihr Vertreter unterschrieb auch, gemeinsam mit den Bevollmächtigten der übrigen sozialistischen Organisationen Rußlands, auf dem Stuttgarter Internationalen Kongreß den Aufruf, der sich gegen ähnliche Expropriationsversuche im Auslände wendet, die von Lockspitzeln unternommen werden, um die russifchen Revolutionäre in den Augen Europa? zu diskreditieren. poll-ellicbes, OertcdtllAeo uTW. Die beleidigte BreSlauer Polizei. Schon wieder einmal stand der Verantwortliche unseres Breslauer BruderblatteS, Genosse Wolff, vor der Breslauer Strafkammer. Diesmal fühlte sich der Polizeipräsident von Breslau beleidigt. In einem Bericht über eine Versammlung der Demokratischen Vereinigung, in der ein Vortrag über die preußisch« Reaktion gehalten wurde, war gesagt worden, daß die Polizei in einseitiger Weise namentlich hei Sixaßendemonstrationey, Streiks« AuZsperrMssen öfK. Grauert-Stralau, Abt. Eisengießerei 12,60; Berlin,„Bombe" 0,50; Die Kontobucharb. v. Weddiug 6,—; Kolonie.Heinrichsruhe", Rix- dorf, d. Butterloh 10,—; Uebersch. d. Kranzsp. f. Frau Muche-Tegel. d. Karl Krüger 3,65; Kranzübersch. d. Arb. v. Böhm. Brauhaus 170. 17,70; Kranzübersch. v. d. Arb. u. Arbeiter, d. Fa. C. Lorenz- Berlin(mit Ausnahme d. Abt. Henning) 69,70; Kranzübersch. v. d. Koll. d. Fa. Fritz Werner, Lützowstr., 20,35; A. B. 50,—; M. W. 2.—; Bonn 44,—; Bautzen. 3. sächs. R.-W.-K.. 2. Halbjahr 10 496,—; Bochum-Gelsenkirchen, 4. Quart. 10, 1050,23; Bromberg Agit.-Bez. Posen, Wahlkreise: Posen Stadt u. Kreis, 2.-4. Ou. 10: 68,49; Samter-Obornik 3. u. 4. Ou. 10: 18,32; Meseritz-Bomst, 3. Qu. 10 0,82; Rawitsch-Gosthn, 2. Ou. 10 7,83; Lissa-Fraustadt, 3. Ou. 10 3,26; Wreschen-Pleichen, 4. Ou. 10 0,66; Krotoichin- Koschmin, 3. u. 4. Qu. 10 1,32; Adelnau-Ostrowo, 3. u. 4. Ou. 10 6,40; Kolmar-Filehne, 3. u. 4 Ou. 10 57,45; Wirsitz-Schubin. 3. u. 4. Ou. 10 14,85; Blomberg, 3. u. 4. Ou. 10 33,95; Hohensalza-Strelno, 1. u. 2. Ou. 10 1,14; Guesen-Wrongowitz, 4. Qu. 100,48; Sa. 215,02. Bern, P. L. 50,—; Cöln. Reg. 88. 20,—; Celle, 14. hannov. R.-W.- K, 2. Halbj. 10 482,-; Cleve-Geldern. 4. Ou. 10 15,14; Coblenz- St. Goar. 4. Ou. 10 20,—; Cannstatt-LudwigSburg, 4. Ou. 10 870,05; Cottbus-Spremberg 200,—; Cüstrin 71,12; Danzig, Bezirk Westpreußen, 4. Ou. 10, Wahlkreise: Elbing-Marienburg 79,27; Danzig-Land 54,57; Danzig-Sladt 193,09; Neustadt-Karthaus 4,—; Berent-Stargard 1,60; Stuhm-Marienwerder 11,67; Rosenbcrg-Löbau 1,82; Graudenz-Strasburg 33,24; Thorn-Kulm 9,96; Schwetz 3,78; Konitz-Tuchel 4.32; Schlochau-Flatow 10,68; Deutsch-Krone 13,32; Sa. 421,32: Darmstadt-Groß-Gerau, 4. Ou. 10 466,03; Detmold, Wahlkreis Fürstentum Lippe, 2. Halbj. 10 231,40; Delitzsch-Bitterfeld, 4. Ou. 10 423,—; Erfurt-Schleusingen, 2. Halbj. 10 400,—; Esch a. d. Alzette von mehreren Genoffen an Stelle einer Kranzspende 4,60; Erstein-MolSheim, 4. Ou. 10 28,62; Freiburg i. B., 6. bad. R.-W.-K., 4. Ou. 10 83,16; Freiberg, 9. fächs. R.-W.-K., 2. Rate 09/10 200,-3-; Falkenberg, O.-S., A. L. 4,—; Goslar, 13. hannov. R.-W-K., 2. Halbj. 10 172,66; Grabow i.M. 50,—; Göttingeu- Münden-Duderstadt, 2. Halbj. 10 171,—; Guben-Lübben, 4. Qu. 10 196,84; Höchst-Homburg-Usingen, 2.-4. Ou. 10 900,—; Harburg a. E., 17. hannov. R.-W.-K., 4. Ou. 10 2344,88; Hechingen (Hohenzollern), 2. Halbj. 10 5,18; Husum, 4. schlesw.-holst. R.-W.-K., 4. Ou. 10 37,04; Hamm-Soest, 4. Ou. 10 302,58; Hildesheim, 10. hannov. R.-W.-K., 2. Halbj. 10 608,90; Herford-Halle, 2. Halbj. 10 441,70; Itzehoe, 5. schlesw.-holst. R.-8L.-K., 4. Ou. 10 393,26; Kaffel-Melsimgen, 4. Ou. 10 633,54; Karlsruhe-Bruchsal, 10. bad. R.-W.-K., 4. Ou. 10 333,27- 5kiel, 7. schlechsw.-holst. R.-W.-K., 4. Ou. 10 2488,84; Lüneburg, 16. hannov. R.-W.-K., 300,—; Lübeck 863,50; Laupheim, 15. württ. R.- W.-K., 4. Ou. 10 3.36; Leipzig, 13. sächs. R.-W.-K. a konto 7000,—. München I. u. II., 4. Ou. 10 2619,19; München, Gau Südbayern, 4. Ou. 10, Wahlkreise: Aichach 114,93; Ingolstadt 42,12; Wasser- bürg 6,84; Weilheim 86,32; Rosenbeim 141,24; Traunstein 62,04; Landshut 56,14; Straubing 13,93; Passau 19,14; Pfarrkirchen 16,14; Deggendorf 7,86; Kehlheim 3,—; Augsburg 251,82; Donauwörth 8,28; Dillinden 8,70; Jllertissen 26,76; Kaufbeuren 24,24; Jmmen- stadt 77,82; Regensburg 84,14; Sa. 1061,56. Markirch Rappolts- weiler, 2. Halbj. 10 21,22; Münster-Coesfeld, 4. Ou. 10 30,—; Mühlbausen-Langensalza, 4, Ou. 10 141,40; MoerS-Rees 81,38; Meißen, 7. sächs. R.-W.-K. 1560,—; Osnabrück, 2. Halbj. 1910 297,52; Oldenburg i. G„ Stadt u. Amt, 4. Ou. 10 172,55; Ober- langenbielauer Agitationsbezirk, 4. Ou. 10 Wahlkreise: Waldenburg 437,—; Schweidnitz-Striegau 399,27; Reichenbach-Neurode 303,34; Hirschberg 53,58; Glatz-Habelschwerdt 6,40; Landeshut-Jauer 149,92; Sa 1354,51; Ost- u. West-Sternberg. 4. Ou. 10 27,80; Offenburg- Kehl, 4. Ou. 10 65,49; Osterburg-Stendal, 4. Ou. 10 203,—; Ober- barnim, 4. Ott. 10 142,13; Pritzwalk 9,20; Pforzheim-Durloch, 9. bad. R.-W.-K. 421,59; Reutlingen-Tübingen. 4. Ou. 10 76,70; Stockelsdorf. 1. old. R.-W.-K., Fürstent. Lübeck. 4. Ou. 10 205,98; Sorau-Forst, 4. Ou. 1V 367,03; Stuttgart, 1. württ. R.-W.-K. 1607,60; Strelitz, 7. meckl. R.-W.-K. 57,39; Siegen-Wittgenstein-Biedenkopf, 4. Ou. 10 18,54; Schwerin, 2. meckl. R.-W.-K., 4. Ou. 10 231,87; Schwenningen, 9. württ. R.-W.-K., 4. Ou. 10 196,89; Ulm a. D., 14. württ. R.-W.-K., 4. Ou. 10 154,06; Wolmirstedt-Neuhaldens- leben, 4. Ou. 10 326,26; Weimar I, 2. Halbj. 10 446,20; Zwickau, 18. sächs. R.-W.-K., a konto 760,—. Berlin, den 9. März 1911. Für den Parteivorstaud: I. V.: Fr. Eberl, Lindenstr. 6S. Reichötag» 144. Sitzung. Freitag, den 10. März 1911, irachmittags 1 Uhr. Am Bundesratstisch: Kraetke. Zweite Lesung des Postetats. Dritter Tag. Die Beratung soll mit der Abstimmung über die zum Titel „Staatssekretär" gestellten Resolutionen beginnen. Die Abstimmung Rlemes feuilleton. Strindberg, Heidenstam und die Sizialdemokratit. August Strindberg, der große Dichter des modernen Schwedens, veröffentlichte vor einiger Zeit, zum Teil in„Sozialdemokraten", eine Reihe Artikel, worin er derb und rücksichtslos, wie es seine Art ist, gegen die Reaktion und Klasfenherrschast des schwedischen Bürgertums und gegen das Königtum zu Felde zog. Strindberg, der Sohn der Dienstmagd, zeigte sich auch hier als der Mann des Volkes, weit entfernt davon, den herrschenden Gewalten zu schmeicheln, um etlva eine offizielle Anerkennung oder Pension, die diesem großen und armen Dichter, im Gegensatz zu kleineren und fügsameren Kollegen, hartnäckig vorenthalten wird, zu er- gattern.. Nun tritt Werner von Heidenstam, sein Rivale in der Dichtkunst, dessen gefälliger Aesthetizismus dem Geschmack der guten Gesellschaft freilich mehr zusagt als die rauhe Lebens- Wahrheit eines Strindberg, als sein erbitterter Gegner auf. Er veröffentlicht mehrere Artikel mit gehässigen Angriffen gegen die Sozialdemokratie und gegen Strindberg.„Keiner", schreibt er, „ist näher daran gewesen, geradeswegs zum Volkshause zu gehen. als ich. Aber jedesmal wurde ich abgestoßen von dem Redeschwall der Volkspriester."„Untaugliche Volkspriester" nennt er die Führer der Arbeiterschaft.„Die Partei der Proletarphilosophen ist nahe daran, die Partei der Dummköpfe zu werden. Unter ihren Hauptleitern hatte sie rechte Kerle, aber in den unzähligen Kleinpriestern erwuchsen ih4 die Unglücksvögel." Er meint, die Partei sei gealtert. In solcherlei Reden plappert Herr von Heiden- stam. der einst zu den Stürmern und Drängern gehörte, der einst in seinem„Sang vom Kirchturm" das„Zukunftsreich der Brüder- lichkeit" einläuten wollte, nun von der Partei, die kraftiger als je für die Ideale feiner eigenen Vergangenheit kämpft. Dazu schreibt Genosse Branting in„Sozialdemokraten unter anderem:„Ein Radikalismus, der in ästhetischen Motiven wurzelt. ist immer ein zerbrechlich Ding. In gewissen Momenten des Kampfes läßt er sich fesseln von Leidenschaft und tragischer Größe, aber ihm fehlt der Sinn für die geduldige Arbeit des Alltags, in der die Waffen geschmiedet werden für den entscheidenden Augen- blick. Klopst der Klassenkampf an die Tür mit Arbeitsniederlegung Hunderttausender, dann meldet sich dieser Radikalismus ab. Und das Bürgertum, das nie die hochtrabenden Phrasen für vollen Ernst genommen hat, beeilt sich, den verlorenen Sohn willkommen SU zeißen." Jedenfalls zeigt der Kampf dieser führenden Geister, wie sehr die Probleme des Sozialismus heute zu herrschenden Fragen des Geisteslebens geworden sind. Und die Schwäche deS bürgerlichen Wortführers ist sicher kein Zufall, sondern der Ausdruck der Sachlage. Alte Wcltsprach-Erfinder. Volapük, Esperanto, Ida und sonstige „Weltsprachen" sind keine neuen Erfindungen. Der naheliegende Gedanke, die ganze Welt in einer Sprache zu vereinigen, hat feit Alters die Köpfe beschäftigt. Auf einen Versuch.aus dem 17. Jahr- hundert weist Helene Elsner im„Euphorion" Hin; In seiner Schrift „Närrische Weisheit und weise Narrheit"(Frankfurt 1683) handelt der Vielgelehrte Joh. Joach. Becker„von einer allgemeinen Sprach- Schrift". Becker erinnert an die verschiedenen Bemühungen, eine Sprache zu finden,„welche man reden könnte, als zum Exempel, wie die Oingoa krancs, und welche doch ganz leicht zu begreifen, etwa in vier Wochen Zeit zu erlernen, leicht auszusprechen, die Sachen doch wohl und umständig exprimiert, und aus der Natur aller Sachen selbst genommen wäre". Er nennt als Urheber solcher Weltsprachen die Engländer Georgius Dalgarnus, Franciscus Lothwick und Joh. Willing. Willings„philosophische Sprache" scheint ihm freilich „künstlicher" als alle anderen Sprachen. Nach, Beckers Meinung „muß eine Sprache feyn, erstlich von zehn oder zwölf Buchstaben, wo kein R. Z oder schwere Buchstaben seyn. sondern mehrentheyls Labiales, Dentales, Vocales, also, daß sie auch von einem, der eine schwere Zunge hat, doch leichtlich gesprochen werden kan. Zwcytens muß sie einen Character Haben, der einfältig zu schreiben ist, also daß er auch von Bauren in einem Tage gelernt werden kan. Drittens, die unnöthigen Wörter, so in eurer Sprache einen Ueber- fluß und Weitläufftigkeit machen, müssen ausgemustert, und nur die nöthigen zum tägl. Gebrauch erfordernde Wörter zusammen gebracht, und in raäiceo(Wurzel) gestellt werden, davon ich einen eigenen Tractat geschrieben, und bewiesen, wie wenig Substantiva, Adjectiva Vcrba, Ädverbia, Präpositiones, Conjunctiones, Jnter- jectiones, Pronomina in einer Sprache Vonnöthen". Becker hält 300, 400 höchstens 500 Worte für genügend,„also, daß man gar in einem Monat eine Sprache so wert wird lernen können, nemlich des Tages gehen oder zwölff Wörter, daß er eine Sprache zu genügsamer Roth- durfst verstehen und reden kan. Besonders findet Becker, daß das „viele variiren in den Declinationen und Conjugationen abgeschafft" werde. Wozu all die verschiedenen Zeitformen, Geschlechter. Un- regelmäßigkeitcn? � Es genügt ein Geschlecht, eine Comparation, e i n Singulari, ein Plurasis, vier Casus, e i n Präsens, Präteri- tum und Futurum und die drei Personen; dazu noch„insgesamt etwan sechs Reguln in Syntaxi: Disz rst die gantze Grammatik auf einem einzigen Blat". Die Laute der Weltsprache sollen nicht nur leicht sondern auch»lieblich in der Aussprach�" feig. über die Resolution der Abgg. B e ck h(natl.) und Eickhoff(Vp.), den Oberpost- und Telegraphenassistenten, sowie den Vorstehern der Postämter 2, die schon vor dem 1. Januar 1900 in den Dienst ge- treten und 3 Jahre lang das Höchstgehalt bekommen haben, eine persönliche Zulage von 300 M. zu gewähren, soll eine n a m e n t- liche sein. Geschästsordnungsdebatte. Abg. Freih. v. Gamp(Rp.): Die Resolution B e ck h- E i ck» hoff ist noch nicht 3 Tage gedruckt in unseren Händen und deshalb erhebe ich auf Grund der Geschäftsordnung Widerspruch dagegen, daß jetzt über sie abgestimmt wird. Sie ist übereinstimmend mit einer von der Budgetkommission einstimmig gefaßten zu einem späteren Titel gestellten Resolution'.Öört/ hört! reck**). In der Budgerkommission ist sie von Vertretern oer Rechten angeregt worden (Erneutes lauteres Hört, hörtl rechts). So etwas ist noch nicht vorgekommen(Stürmisches Hört, hört! rechts), daß. um den Schein zu erwecken, als ob diese Herren und Mitglieder hinter der Reso- lution stehen(Stürmisches Oho! links), sie von ihnen als eine eigene eingebrachte wird. Wenn Herr BeckH glaubte, die Resolut.--n der Bugetkommission käme bei späterer Abstimmung zu schlecht weg, so kennte er beantragen, über sie hier bei Titel 1 mit abzustimmen, nicht aber als die seinige behandeln. Ich würde meinen Widerspruch zurückziehen, tvenn der Präsident die Resolution der Budgetkom- Mission beim Titel 1 zur Abstimmung bringen wollte und die Herren BeckH und Eickhoff ihre Resolution dann als gegenstandslos zurück- ziehen würden(Lebh. Bravo! rechts. Zischen links). Präsident Graf Schwerin erklärt sich bereit, die Resolution der Budgetkommission beim Titel 1 zur Abstimmung zu bringen: Wider- spruch hiergegen erfolgt nicht. Abg. Bassermann(natl.): Herr von Gamp hat mit sehr starken Worten den Vorwurf der Illoyalität gegen den Abg. BeckH erhoben. Der Vorwurf ist vollständig unbegründet. Das Zentrum hat in seiner Resolution die in der Resolution der Budget« kommission behandelte Materie zum Teil aufgegriffen. Das ist das gute Recht des Zentrums. Würde aber die Resolution der Kommission erst gegen den Schluß der Beratung zur Abstimmung kommen, und ein großer Teil der darin behandelten Materie durch die ZentrumS-Resolution schon jetzt, so ist es das gute Recht jedes Abgeordneten, dafür zu sorgen, tmß über die ganze Materie jetzt abgestimmt wird(Lebh. Zust. links). Um den Antrag zu stellen, daß über die BudgetkommissionS-Resolution bei Titel 1 abgestimmt wird, dazu hätte es der Verständigung mit dem Vorsitzenden der Kom- Mission bedurft, die nicht möglich war(Lebh. Sehr gut! links). Ich beantrage nunmehr, die Abstimmung über die sämtlichen Reso- lutioncn zu Titel 1 bis zur dritten Lesung auszusetzen(Lebh Bravo l links). Abg. Dröscher(kons.): Ich schließe mich der Kritik des Freiherrn v. Gamp an und mache mir seine Ausdrücke zu eigen. Das Zentrum wollte mit seiner Resolution zum Ausdruck bringen, daß es zwei verschiedene Titel zusammen behandelt wissen wollte. Das Vor- gehen der Herren BeckH und Eickhoff wird noch dadurch besonders gekennzeichnet, daß sie Berichterstatter der Budgetkommission waren. Wohin soll es führen, wenn es Gebrauch wird(Große Unruhe links), die Beschlüsse der Budgetkommission vorwegzunehmen(Andauernde, bis zu starkem Lärm sich steigernde Unruhe links). Das Vorgehen der Herren ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß ich als Urheber der Anträge der Budgetkommission es für meine selbstverständliche Pflicht gehalten habe, mich mit den beiden Herren vorher über die Fassung zu verständigen(Lebh. Hört, hört! rechts). Aber hinter unserem Rücken bringen die Herren am Ende der Verhandlungen eine derartige Resolution ein, deren durchsichtiger Zweck ist, es soll im Lande heißen, hinter den Postbeamten stehen die Freisinnigen und die Nationalliberalen(Bravo! rechts. Andauernder Lärm links). Abg. Eickhoff(Vp.): Ich weise die Behauptungen der Herren v. Gamp und Dröschcr entschieden zurück. In der Budget- kommission haben zunächst Herr BeckH und ich einen Antrag ein.« gebracht, der weiter ging als die schließlich zur Annahme gelangte Resolution. Als unser Antrag abgelehnt war, griff Herr Dräfcher unseren Gedanken auf und gab ihm eine andere Form.(Lebftiftes Hört! hört! links), über die wir uns mit ihm verständigt haben. Diese Resolution wurde mit 14 gegen 13 Stimmen angenommen. Die Zentrumspartei hat jetzt denselben Gedanken wieder bei Titel 1 aufgegriffen, � und wenn wir unseren Antrag nicht ein- gebracht hätten, so wäre die Resolution der Budgctkommission in das Hintertreffen geraten, und da der Vorfitzende der Budget- kommission wie gewöhnlich, oder ich will sagen, wie häufig nicht hier war(Lebhaftes Hörtl hörtl links), so konnten wir uns mit ihm nicht besprechen und mußten mit einem eigenen Antrage vor- gehen. Abg. BeckH(natl.): Ich protestiere ganz entschieden dagegen, daß ich mich mit fremden Federn geschmückt hätte. Ich habe gestern bei Begründung der Resolution ausdrücklich darauf hingewiesen, daß es die der Budgetkommission ist(Lebhaftes Sehr richtig! links), die durch die des Zentrums außer Kurs gesetzt werden sollte. Ich beriet mich mit verschiedenen Herren, auf welchem Wege dies zu verhindern sei, und wir kamen zu der Uebcrzeugung, daß nur der «Weg des Initiativantrages übrig blieb. Ich wäre bereit gewesen. Aerztliche Behandlung per drahtlose Trlegraphie. Ein kurioses Geschichtchen darüber wird in der französischen Zeit- schrift„CoSmos" erzählt. Am 4. Januar h. I. fühlte der Kapitän des Schiffes„Herman Fras h". das sich im Mexikanischen Meerbusen befand, ein heftiges Unwohlsein. Es stammte, wie er vermutete, vom Genuß verdorbener Konserven. An Bord des Schiffes gab es keinen Arzt, wohl aber eine Station für drahtlose Telegraphie. Rasch entschlossen sendet der kranke Kapitän eine drahtlose Depesche an den ersten besten Arzt, der sich noch nahe genug defindet, um diese Bitte erhören zu können. Das Tele- gramm wird vom Dampfer„Jucatan" aufgefangen, und der Schiffsarzt sendet dem Kranken auf demselben Wege seine ärzt- lichen Ratschläge zu. Alles wendet sich zum besten und der Kranke ist gerettet. Wie wär's, fragt schalkhaft der Verfasser dieser Notiz, wenn solche„drahtlose" Behandlung eine allgemeine Sitte würde? Man könnte dann dem Arzt manche gewiß nicht sehr angenehmen persönlichen Auseinandersetzungen mit dem Kranken ersparen. Und die Behandlung braucht darunter, wie der Fall zeigt, nicht zu leiden. Bielleicht wird sie noch wirksamer. Notizen. «— Was eine Papiergeldmaschine leistet. Unsere neuen Hundertmarkscheine haben wenig Beifall gefunden, sie sind unhandlich. Außerdem hat die neue Banknote die unangenehme Eigenschaft, stark abzufärben. Es ist einigermaßen beschämend für uns. zu hören, daß die Amerikaner jetzt eine Maschine erfunden haben, die nicht nur den gesamten Prozeß der Notenherstellung in sich vereinigt, sondern dabei auch ein technisch einwandfreies Formular erzeugt. Die Maschine steht in Washington; an einem Ende der Maschine läuft das weiße Papier hinein, und am anderen Ende kommt die Banknote fix und fertig, gedruckt, gestempelt� numeriert— natürlich sortlaufend—, abgezählt, zugeschnitten, in Pakete abgeteilt und zusammengebunden heraus. Die Maschine er, setzt 133 Angestellte und erspart dem Staat jährlich 800000 M. — Der größte Webstuhl der Erde..Kürzlich wurde, so berichten die„Technischen Monatshefte", in einer sächsischen Weberei ein Webstuhl aufgestellt, der wohl alle Web. stuhle der Erde an Größe übertrifft. Er hat eine Gesamtlänge von 23 Meter, und auf ihm können Stücke bis 18 Meter Breite gewebt werden. Diese gewaltige Arbeitsbreite ist notwendig. um die in den Papierfabriken auf Papiermaschinen verwendeten endlosen Filzstreifen herstellen zu können. Solche Rundfilze können auf diesem Stuhl bis zu 70 Meter Umfang ohne Naht gewebt werden. Das Weberschiffchen legt den gewaltigen Weg m 18 Meter iß iedxr Minute funfzehnzigl hin und her zurück. ouch noch andere Herren von anderen Parteien zu dem Antrage hinzuzuziehen, wenn ich sie im Hause hätte finden können.(Sehr gut! links.)„. Abg. ör.ö&er(Z.): In ihrer Aufregung haben die Herren samt- lich die Vorgänge in der Budgctkon.'mission nicht ganz richtig dar- gestellt. Sie mögen sich doch etwas besänftigen. Das Zentrum hat bei der Qkiierali�botte zunächst nur einen Antrag in bezug auf das Beamtenrecht eingebracht und begründet. Aber Herr Eickhoff und die folgenden Redner sind dann sofort auf die Gehaltsverhaltnisse der Postbeamten eingegangen. Deshalb haben wir beschlossen, einen Antrag einzubringen, der sich nicht auf die Verhältnisse der Post- beamten beschräntte, sondern mit wohlüberlegter Absicht auch die der Postunterbeamten behandelte. Wir müssen Gewicht darauf ilegeu, dast dieser Antrag einheitlich zur Abstimmung gelangt. Würden wir die Abstimvuing verschieben, so würden wir bei den späteren Titeln die ganze Debatte wiederholen. Deshalb halte ich es für wünschenswert, daß der Widerspruch gegen die Abstimmung zurückgezogen und über olle Resolutionen einschliesslich der Resolution der Kommission abgestimmt wird. Abg. Frhr. v. Gamp: Persönlich mutz ich Herrn Eickhoff be- werken, es ist richtig, dast ich gestern nach ö Uhr nicht mehr hier war. ES geht eben über meine Kräfte, wen» ich von 10 Uhr früh an in der Budgetkommission hier bin, bis nach ö Uhr hier zu bleiben(Zuruf links: Anderen geht es auch sol), und es ist nicht kollegialisch. mir diesen Vorwurf machen. Es kann mir auch keiner verdenken, dajj ich nicht Lust habe, hier anwesend zu sein, wenn solche Lappalien verhandelt lverden.(Große Unruhe links.) Herr Vcckh ist übrigens weder bei den Konservativen noch bei der Reichspartei und der Wirtschaftlichen Verewigung gewesen, um Unterschriften unter seinen Antrag zu erhalten. Abg. Dröscher(!.): Ich bin mit Herrn Gröber einverstanden, jetzt über alle Resolutionen abzustimmen, aber nur, wenn die Budgetkommissions-Resolution vorweggenommen und über sie zuerst und zwar namentlich abgestimmt wird, was ich hiermit beantrage. Dadurch würde die Resolution Bcckh-Eickhoff gegenstandslos werden. Herrn Bcckh ist es nicht gelungen, sein Verhalten als loyales zu rechtfertigen. Loyal wäre es gewesen, wenn er beantragt hätte, die Abstimmung über die Resolutionen zu den beiden Titeln zu oc» einigen. Tah er das nicht getan hat, war illoyal. �(Großer, andauernder Lärm links, anhaltend die Glocke des Präsidenten.) Präsident Graf Schwerin: Sie dürfen einem Abgeordneten nicht vorwerfen, daß er illoyal gehandelt hat. Abg. Dröscher(fortsahrend): Ich stelle fest, daß ich noch jedes Mal, wenn ich bei Angelegenheiten der Postbeamten Anträge zu stellen hatte, den Weg zu Herrn Beckh gefunden habe. Ich habe keine fremden Gedanken in der Kommission aufgegriffen, die weitergehende Resolution der Herren entsprang ja nur ihrem AgitationSbedürfniS.(Großer Lärm links.) Abg. Lattman»(Wirtsch. Vg.) stellt fest, daß«r von dem Abg. Beckh in bezug auf das Vorgehen nicht gefragt worden ist. (Ironisches HörtI hortl links.) Freuen Sie sich, daß Sie als Ab- geordneter immun sind, sonst würden Sie nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb bestraft werden.(Große Unruhe links. Rufe zur Ordnung.) Slbg. Bebel(Soz.): Wir mischen uns in den Streit nicht ein, die Herren mögen die Sache miteinander ausmachen. Für uns ist aber eine andere Angelegenheit sehr wichtig. Ter 8 44 der Geschäftsordnung schreibt vor, daß das Wort zur Geschäftsordnung nur nach freiem Ermessen des Präsidenten erteilt werde» kann und zwar nur auf die Dauer von 5 Minuten. Diese Bestimmung ist in den denkwürdigen Dczembertagen des Jahres ISW bei den Debatten über den Zoll- tarif in die Geschäftsordnung ausgenommen und �zwar auf Antrag des Herrn Gröber.(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Herr Grote hat seinen eigenen Antray mißhandelt, denn er hat volle 0 Minuten gesprochen.(Heiterkeit.) Und Frhr. b. Gamp, der mit Herrn Gröber den Antrag gestellt hatte, hat in seiner ersten Siede sogar IS Minuten gesprochen(Heiterkeit und HörtI hört!), also dreimal solange, als es zulässig ist, denn eine Ausnahme darf der Präsident nicht gestatten. Nadhdem in so eklatanter Weise durch die Antragsteller selbst erwiesen ist. daß der 8 44 der Geschäftsordnung unhaltb.ar ist, wird meine Fraktion bei erster Gelegenheit den Antrag amf Wiedcrstellung des alten ZustandeS stellen, und wir er- warten, daß d,c Herren Gröber und v. Gamp unserem Antrag dann zustimmeu werden.(Heiterkeit und Sehr gut! bei den Soziab teiiiokratexi.) Piäsid-.in Graf Schwerin: Ich bin dem Abg. Bebel dankbar. daß er auf te,§ 44 der Geschäftsordnung aufmerksam gemacht hat und werde ihr» i» Zukunft strenger handhaben als heute. Nachdem die Abgfl- Fürst Hatzfeldt(Rp), Eickhoff(Vp.). Beckh(natl.), Bassermann(natl.), Frhr. v. Gamp(Rp.) im wesent- lichen ihre vocigeii Reden wiederholt haben, erklärt der Präsident, zu dieser Sache werde er nicht mehr daö Wort zur Geschäftsordnung erteilen. Auf Anirng Gröber(Z.), dem der Abß. Wiemer(Vp.) widerspricht, beschließt das Haus, zuerst über die Resolutionen des Zentrums abzustimmen. Die Resolution betr. Neuregelung der Dienstverhältnisse der Reichsbeamten wird angenommen. Die Resolution, welche den Postassiftenten und Oberpost« asststenten usw. nach 24jöhriger Dienstzeit eine persönliche Zulage geben und die nicht ctatsmässigen Unterbeamten nach lOiähriger Dienstzeit ctatömäßig angestellt haben will, wird abgelehnt. Der Präsident will hierauf zur Abstimmung über die Reso- lution Bcckh-Heidelberg schreiten.(Stürmischer Widerspruch recht».) Präsident Graf Schwerin: Ich habe anaenommen, daß nach dem Antrage Gamp die Abstimmung in der Reche der vorliegenden Anträge erfolgen soll.(Rufe rechts: Rein, die Resolution der Kom- Mission hat den Vorzug! Rufe links; Wir sind bereits in der Ah. stimncung.) Der Präsident befragt unter großer Unruhe links das Haus. Es wird beschlossen, zunächst über die Resolution der Kom« uiission abzustimnien. � Abg. Dr. Müller-Meiningen(Vp.)(zur Fragestellung): Ich habe mich zur Geschäftsordnung gemeldet.(Lärmende Unter« brechung rechts, Glocke des Präsidenten.) Präsident Graf Schwerin: Ich habe da? Wort nur zur Frage- stellung, nicht zur Geschäftsordnung gegeben. Abg. Dr. Müller-Weiningen: Ich habe wich zur Geschäfts- ordnung gemeldet, um festzustellen, daß, nachdeni wir bereits in der Abstimmung waren, noch eine Aenderung im Modu» der Abstim- «cung eingetreten ist. Die Resolution der Kommission wird hieraus in namentlicher Abstimmung mit 255 gegen 55 Stimmen angenommen, die Resolution Beckh-Eickhoff ist damit erledigt.(Bravo! rechts.) Beim Kapitel Betriebsverwaltung. Besoldungen, hat die Kommission 5 Oberposträte und Posträte und S Oberpost- Inspektoren gestrichen. Die Abgg. Dr. Dröscher(f.), Beckh(natl.) und Latt» mann(Wirtsch Vg.) beantragen, die Ziffern des Etats wieder herzustellen. Staatssekretär K ra e t k e bittet um Annahme dieses Antrages. Der Antrag wird mit den Stimmen des Zentrums, der Frei- sinnigen und Sozialdemokraten abgelehnt, es bleibt also bei der Streichung der Kommission. Zum Titel„U n t e r b e a m t e" beantragen die Abgg. Albrecht (Soz.) u. Gen., den Reichskanzler zu ersuchen, eine Revision des Weamtenbesoldungsgesetzes in rem Sinne vorzubereiten, baß eine angemessene Erljähung der durchaus unzulänglichen Bezüge der Postunterbeqmten eintritt. Aon den Abgg. Dr. Dohrn(Vp.) u. Gen. liegt ein Antrag auf Ausgleichung der unbeabsichtigten Härten bei der Regelung der Bezüge der Unterbeamten durch geeignete Maßregeln vor. Abg. v. NichtHofen(l) tritt für eine Aenderung der Wohnung». gel dz usch äste für die Unterbeamten ein. Abg. Hcckschrr(Vp.) ersucht den Staatssekretär um ein« Er- iklärung. wann eine Antwort auf die vielen Petitionen aus Geamtenkreiscn um Abänderung der Wohnungsgeldzuschüsse er» folge,, tverd«. Staatssekretär Kraetke erwiderk, daß diese Petitionen ein- gehender Prüfung bedürften.* Abg. Eichhorn(Sc�.): Nachdem Sie soeben mit großer Mehrheit den Oberpost- asststenten eine Zulage gegeben haben, halte ich es für selbst- verständlich daß sie auch unserem Antrag im Interesse der Unter- beamten zustimmen. Ich beantrage zugleich namentliche Ab- stimmung über die Resolution. Abg. Werner(Antis.) stimmt dem Grundgedanken der fort- schritilichen Resolution zu. Staatssekretär Kraetke: Die Wünsche der Unterbeamten werden geprüft werden; aber die Sache bedarf eingehender Prüfung und darf nicht übereilt werden. Die Debatte schließt. Ueber die Resolution Alb recht wird namentlich abgestimmt. Mit Ja stimmen 189, mit Rem 162 Abgeordnete, einer enthält sich. Die Resolution ist also ab- gelehnt. Dce fortschrittliche Resolution wird in einfacher Abstimmung durch die Stimmen der gesamten Linken, der Polen und der Antisemiten angenommen. Beim Titel„Post- und Telegraphenämter" bittet Abg. Böhl»(Soz.) die Postverwaltung, doch endlich die sehr berechtigten Wünsche der Strahburger Handelskammer zu erfüllen und ent- sprechend der Zunahme der Bevölkerung für Vermehrung des Bc- amtenpcrsonals bei den Straßburger Postämtern zu sorgen. Die Schalter allein tun es nicht.(Sehr richtig!) Ebenfalls ist die Zahl der Briefträger ungenügend. Diese sind einer großen Stadt un- würdig.— In Metz treibt die Poswcrwaltung Propaganda für den Jlottenverein und läßt Beiträge für den Flottenvcrein durch Postbeamte einsammeln. Die Postverwaltung ist doch nicht da, um für solche Organisationen Propaganda zu treiben.(Zw stimmung bei den Sozialdemokraten.) Ein Bundesratßkommissar sagt Prüfung und evew tuelle Abstellung der Straßburger Besckwerden zw Die Debatte schließt. Ter Titel wird bewilligt. Es folgt der Titel, Oberpostassistenten usw." Hier liegt eine Resolution der KommissiFn vor, in der der Reichskanzler ersucht wird. 1. von der Einberufung von Anwärtern für den mittleren und höheren Postdienst bis auf weiteres Abstand czu nehmen und dafür Unterbeamte und gehobene Unteo beamte einzustellen, 2. eine Denkschrift über anderweitige Organr sation der Postverlvaltung einzureichen, unter konsequenter Fest Haltung des Grundsatzes, daß Arbeiten, für die eine geringere Qualifikation ausreichend ist, Beamten mit niedrigerem Rang und Gehalt übertragen werden. Weiter beantragt die Kommission, von der dem Bundesrat er- teilten Ermächtigung der Einreihung einzelner Orte in eine höhere Ortsklasse zur Beseitigung hervorgetretener Härten entsprechenden Gebrauch zu machen. Abg. Will(Z.) trägt Wünsche reichSländischer Postbeamter vor. Abg. Werner(Antis.) trägt Wünsche sächsischer Postbeamter vor. Abg. Dr. Stengel(Vp.) regt an, in den Scheckämtern wesent- lich weibliche Kräfte zu verwenden, da diese sich besser als männliche zur Bedienung von Rechen- und Schreibmaschinen eignen. Abg. Dr. Arendt(Rp.): Die berechtigten Wünsche der Tele- phonistinnen müssen durckxiuS berücksichtigt werden, aber anderer- seit» dürfen dem weiblichen Personal keine Vorrechte vor dem männlichen eingeräumt werden. Abg. Dr. Hcckschrr(Vp.): Der Staatssekretär sollte sich als Junggeselle das Wohlwollen der Damen sichern(große Heiterkeit und darum Wünsche der Hamburger Telephonistinnen erfüllen.— Redner trägt Hamburger Lokolwunsche vor und fragt sodann cm, ob eine Verfügung existiere, die frühere Dienstmädchen vom Postdienst ausschließe. Staatssekretär Kraetke: Eine solche Verfügung existiert nicht. Wir verlangen nur Umsicht und gute Schulbildung. Abg. Dr. Görcke(natl.): Man soll wirtlich nackssichtiger mit den Telephonistinnen sein und sich nicht gleich über jede falsche Ver> bindung aufregen. Der Stöpsel wird gar zu leickst einmal in eine falsche Nummer gesteckt.(Große Heiterkeit.) Abg. Dr. Wagner-Sachsen(k.) trägt Dresdener Posttvünsche vor. Die Debatte schließt. Titel und Kommissionsresolutionen werden angenommen. Ein weiterer Titel sieht 50 009 M. vor als Beihilfe für Ge- nesungsheime, die von Postbeamten« und Unterbeamtenver- einen errichtet werden. Abg. Eickhoff(Vp.) beantragt, diese Zuschüsse auch Kranken- lassen solcher Vereine zugute kommen zu lassen. Der Antrag wird gegen die Stimmen des- Zentrums und der Konservativen angenommen. Die Ostmarkenzulagen für mittlere und Unterbeamten der Reichspost beantragt Abg. v. Ezarlinski(Pole) abzulehnen. Die Mehrheit, bestehend aus den Konservativen, Na- tionalliberalen und Freisinnigen mit Ausnahme der Abg. Gothein und Fegter beschließt die Beibehaltung der Ostmarkenzulagen. ' Zum Kapitel Betriebskosten beantragen die Abgg. AI« brecht(Soz.) u. Gen. den Reichskanzler zu ersuchen, Arbeiten und Lieferungen für die Reichöpostverwaltung nur an solche Firmen zu vergeben, welche in Beziehung auf die ArbeitSbedin- gungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten und sich verpflichten, zur Regelung und Sicherung der Lohn- und Arbeitsbedingungen auf den Abschluß von Tarifverträgen hinzuwirken. Abg. Lehmann-Wiesbaden(Soz.) begründet die Resolution. Die entsprechende Resolution ist beim Marinectat mit großer Mehrheit in namentlicher Abstimmung an- genommen worden. Wir bitten um Annahme unserer Resolution, die durchaus den bescheidenste» Forderungen der Sozialpolitik ent, spricht.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Behrens(Wirtsch. Vg.): Wir lehnen die Resolution ab. Ich glaube, beim Marineetat haben viele Abgeordnete nur aus Versehen dafür gestimmt.(Aha? bei den Sozialdemokraten.) Der erste Teil der Resolution ist überflüssig, der zweite Teil rollt eine grundsätzliche Frage auf. die nur durch die Reichsgcsctzgebung, nicht durch einzelne Ressorts geregelt werden kann. Wcr werden eine entsprechende Resolution beim ReichSamt des Innern ein- bringen, wenn sie nicht von anderer Seite eingebracht wird, hier aber gegen diese Resolution stimmen. Abg. Lehmann(Soz.): Ein ehrenvolle» Zeugnis stellt Herr Behren» hier dem Reichs- tage gerade nicht aus, wenn er die Resolution Albrecht beim Ma- rineetat als versehentlich angenommen bezeichnet.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Die Resolution Albrecht wird gegen Sozialdemokraten, Freisinnige, Polen und einige ZcntrumSabgcordnete abgelehnt. Abg. Wiedeberg(Z.) begründet einen Antrag auf Ausbau der ArbecterauSschüsse der im Tekegraphenbau beschäftigten Arbeiter und Handwerker, so daß es ihnen ermöglicht wird, jähr- lich einmal ihre Wünsche den Vertretern der Oberpostdirektion und einem Vertreter des Reichspostamts vorzutragen, und ferner auf Eirrichtunig einer Pensionskaisse für die Posl-Telej- graphen- und Zeugamtsarbeiter. Redner vertritt im einzelnen die Wünsche des Bochumer Verbandes der Telegraphenarbeitcr. Abg. Hormann(Vp.): Von feiten des Verbandes der Tele« graphenarbeiter. Sitz Berlin, find uns genau die gleichen Petitionen zugegangen. Diese Spaltung in zwei Organisationen ist be- dauerlich, sie liegt sicher nicht im Interesse der Arbeiter. Wir können diese Petitionen auf Erhöhung der Löhne, schnellere Erreichung der Höchstlühne resp. der Anstellung usw. nur unterstützen. Abg. RoSke(Soz.): Die ganze Debatte zeigt wieder, wie unsozial die Postver- waltnng ist. Eine ganze Anzahl von Telegraphenarbeitern müssen sich erst im Laufe von bielect Jahren zu einer einigermaßen aus- kömmlichen Bezahlung durchhungern. Löhne von 2,50 M. bi» 3 M. muß man bei den jetzigen teuren Lebensverhältnissen als Hungerlöhne bezeichnen.(Sehr wahrl bei den Sozialdemokraten.) Sie bc- weisen, wie weit unsere Postverwaltung davon entfernt ist, ein Musterbetrieb zu sein.— Was die Resolution anlangt, so sollte eS selbswerstöndlich sein, daß eine Verwaltung, die Wert auf ver- trauensvolle Beziehungen zu ihren Arbeitern hegt, sie immer hört, wenn wichtige Fragen zur Erörterung stehen. Die Resolution ist daher viel zu genügsam. Wenn die Arbeiterausschüsse nicht nur Dekoration sein sollen, müssen sie bei allen wichtigen Anlässen und nicht nur jährlich einmal gehört werden. Wir beantragen daher, die Worte„jährlich einmal" zu streichen.(Bravo!) bei den Sozialdemokraten.) Abg. Strcsemann(natl.) stimmt der Resolution des Zentrums zu. Der Antrag NoSke würde sie für seine Freunde unannehnr- bar machen. Abg. Behrens(Wirtsch. Vg.) schlägt vor, einzufügen:„min- bestens" einmal jährlich, und bringt eine Reihe Wünsche der Tele» graphenarbeiter vor. Abg. Wiedeberg(Z.) betont, daß seine Resolution in dem Sinne des Abg. Behrens gemeint sei. Abg. Noske(Soz.): Die Interpretation, die Abg. Wiedeberg hier seinem Antrag gibt, verpflichtet die Postverwaltung z u g a r n i ch t s. Ich hätte dann meinen Antrag zurückziehen können, wenn der Staatssekretär erklärt hätte, daß er die Ausschüsse mindestens einmal jährlich hären wird. Es ist aber charakteristisch, daß er sich vollständig aus- schweigt; dadurch bekundet er, wie wenig Neigung er verspürt, der Anregung der Resolution zu folgen. Er kennt ja jetzt unsere Ansicht, und wenn er die Arbeiterausschüsse im nächsten Jahre nicht hört, sollte der Reichstag ihn gefügiger machen, indem er ihm da» Gehalt verweigert.(Bravo l bei den Sozialdemokraten. Lachen rechts.) Abg. Behrens(Wirtsch. Vg.) polemisiert gegen den Abg. Hör» mann. Abg. Zubeil(Soz.): Sie auf der Rechten treten nur für die Staatsarbeiter ein, soweit es Ihren Zwecken dient. Im übrigen ist Ihnen das Wohl- befinden der Arbeiter völlig gleich.(Sehr wahrl bei den Sozial- demokraten.) Das beweist Ihr Verhalten gegenüber den Mast» regelnngen von Postbeamten; ich erinnere an ten Fall Z o l l i t s ch. Staatssekretär Kraetke: Daß die Arbeiter Lohnerhöhungen wünschen, finde ich begreiflich, aber von einer zu schlechten Be- zahlung im allgemeinen kann keine Rede sein. Die Verwaltung geht aus von den ortsüblichen Tagelöhnen und gibt dann Zulagen. Die Löhne sind seit 1907 von 3,34 M. im Durchschnitt auf 4,11 M. im Jahre 1910 gestiegen. Da sollte man doch nicht von Hpnger- löhnen sprechen. Das wird doch draußen gelesen und die Arbeiter sagen: Die Herren nennen es ja auch so. Das sind doch weis« Herren.(Heiterkeit.)— Was die Arbeiterausschüsse anlangt, so haben die Arbeiter durchaus Vertrauen zu dieser noch jungen Einrichtung. Also warten Sie doch die weitere Entwickelung ab und stören Sie das Vertrauen, welche» die Arbeiter zu der Ver- waltung haben, nicht.— lieber die Möglichkeit, eine Pensionskasse zu gründen, sind Ermittelungen angestellt, die Sache liegt zurzeit einem VersicherungStcchniker zur Prüfung vor. Abg. RoSke(Soz.): Die Resolution Wiedeberg ist wirklich sehr zahm. Was aber erleben wir? Angesichts dieser so überaus hescheidenen Forde- vungen stellt sich der Staatssekretär hin, ringt die Hände und beschwört uns, doch um Gottes willen nicht zu weit zu gehen. Unsere deutschen Staatssekretäre leiden alle wahrhaftig nicht an einem Ueberfluß von sozialem Verständnis und sozialer Empfindung; der Staatssekretär des RcichspostamtS aber bringt das Kunststück fertig, der unsozialste der unsozialen oberen Reichsbeamten zu fein.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.)— Ich hatte also recht, als ich vorher der Vermutung Ausdruck gab, daß der Staatssekretär die Resolution Wiedeberg trotz ihrer Zahmheit ab- lehnen werde. Der Staatssekretär beschwert sich darüber, daß hier der Ausdruck„Hungerlöhne" gefallen ist. Liest der Staatssekretär vie Gerichtsberichte? Mehr als einmal haben wir in den letzten Monaten gelesen, daß Angestellten der Post, die Ivegen Unter» schlagung vor Geruht standen, mildernde Umstände zugebilligt »mrden. und diese mildernden Umstände wurden in der schlechten Bezahlung dieser Leute gesehen.(Lebhaftes Hört! hört! bei den Sozialdemo» kraten.) Solche Gerichtsurteile besagen, daß der Staatssekretär der Mitschuldige der Arbeiter und Beamten ist, die durch schlechte Bezahlung zu Verbrechen getrieben werden.(Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten. Lärm und Unruhe rechts. Glocke des Präsi« dentcn.) Präsident Graf Schwerin-Löwitz: Diese Bemerkung ist un, gehörig. Ich rufe Sie zur Ordnung.(Bravo! rechts.). Abg. Noske(fortfahrend): Die Unterbczahlung der Postarbeitcr wird damit gerechtfertigt. daß man der Industrie und der Landwirtschaft keine Konkurrenz bereiten könne. Der Landtvirtschast! Also die miserablen Löhne der Landarbeiter(Lärm rechts, lebhafte, wiederholte Zustimmung bei den Sozialdemokraten) zieht der Staatssekretär»um Vergleich heran! Weiß er nicht, daß diese Unterbrzahlung eS ist. die die Landarbeiter massenhaft in die Stadt treibt?(Erneuter Lärm rechts. Glocke des Präsidenten.) Präsident Graf Schwerin: Die Löhne der Landarbeiter haben doch nichts mit dem Postetat zu tun.(Lebhaftes Sehr richtig! recht».) Abg. NoSke(fortfahrend): Die Ausführungen des Staatssekretärs berechtigen mich, hier die Löhn« der Landarbeiter und die Landflucht zu besprechen. Am ortsüblichen Durchschnittslohn, sagt der Staatssekretär, wird der Lohn der Telegraphenarbeiter gemessen; dieser Lohn aber sinkt durch die Landarbeiter, die wegen ihrer miserablen Be- a h l u n g in die Stadt flichen und den Lohn der dortigen Ar- eiter herabdrückcn.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Ich hatte also das Recht, hier von den Löhnen der Landarbeiter zu brechen, ebenso wie ich recht hatte, die Löhne der Telegraphen. arbcitcr als Hungerlühne zu bezeichnen. Die Entrüstung des Staatssekretärs wird uns nicht abhalten, die Dinge beim rechten Namen zu nennen.(Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Hormann(Vp.): Der Staatssekretär möchte sich nicht in einer Ruhe stören lassen. Darum predigt er immer: Ruhe, Ruhe! Nur keine Aufregung in die Beamtenschaft hineintragen. Wir haben keine Veranlassung, unS diesen„Ruhe um jeden Preis"- Standpunkt des Staatssekretärs zu eigen zu machen. Wir Adge- ordnete sind dazu da. Beschwerden zur Sprache zu bringen und aus ihre Abstellung zu dringen.(Sehr wahr! links.) Präsident Graf Schwcrin-Löwitz teilt mit. daß der Abg. Miede- berg die vom Abg. Behrens vorgeschlaaene Aenderung sccnes An- träges akzeptiert. Abg. RoSke(Soz.) zieht darauf seinen Antrag zurück. Die abgeänderte Resolution Wiedeberg wird gegen die Stimmen der beiden konservativen Fraktionen angenommen. Der Liest des OrdinariumS wird nach unwesentlicher Debatte angenommen. Ebenso das Extraordinarium und die Einnahmen. Damit ist der Postetat erledigt. Hierauf vertagt sich das Hau». Nächste Sitzung: Sonnabend 12 Uhr.(Etat des ReichSamt des Innern.) Schluß 7 Uhr. M O JEt, ES 30£ T I s Zum Umzüge offerieren ganze Einrichtungen sowie einzelne irsetz-Stücke in Möbeln Polsterwaren, Teppichen, Gardinen, Portieren, Betten, Steppdecken usw. □ □ □ Zur Frühjahrs•Saison: Herren-, Damen- und Kinder- SaFciersba in ganz moderner Ausführung. a □ □, Eliisetnnitössfaat für Knaben u. Mädchen Kind er wagen j jjchuhware� C. Wachsmann& Co. Reinickendorfer Str. 15 ) Ecke Ravenestrasse, neben der Feuerwache �Nng�Anzahlur�|| Bequeme Abzahlung Total-Ausverkauf Nur bis 31. März. VW" Da mir eine Miete von 27 ODO Mark jährlich zu hoch ist, soll das gesamte Warenlager der unterzeichneten Firma, welche 1879 gegründet wurde, und bei Beginn des Ausverkaufs einen Wert von ca. 225000 M. hatte, wegen Aufgabe des Qe- schäfts vollständig ausverkauft werden. Wirklich reeller Ausverkauf. Kein Nachschub von Waren. ca. 1050 Herren-Paletois und 1550 Herren-Anzöge so: früher 18 bis 25 M....... jetzt 12.50 M. früher 26 bis 35 M....... jetzt 18.00 iU. früher 36 bis 48 M....... jetzt 24.00 M., ferner Konfirmationse und Prüf ungs« Anzüge so: früher 13.50 bis 16.00 M...... jetzt 8.25 M. früher 17.50 bis 21.00 M.,... jetzt 12.25 M., ferner KnabensPaletots und-Anzüge SO: früher 6.50 bis 10 M....... jetzt 4.50 M. früher 11 bis 20 M....... jetzt 7.50 M., ferner Knaben s Schul a Anzüge(Größe 3—12) früher bis 7.50 M........ jetzt 1.25 M. KnabensWasch«Anzüge(Größe 3—12) früher 8 bis 14 M..... I.. jetzt 2.50 M. Knaben« Waschblusen u. Hosen(Gr. 3—12) früher 3—7 M...... jetzt 45 u. SO PI., ferner 3000 Herren-Hosen so: früher 3 bis 4.50 M........ jetzt 1.85 M. früher 5 bis 8 M....... jetzt 3.25 M. früher 8.50 bis 12 M....... jetzt 5.00 M. ferner MM»WWW.«»»». WpM spoiiig. Julius Lindenbaum Orolle Frankfurter Straße 141. Nathan Mand 129 Zkaliher Ztr. 129.~ Die schönsten BerreD-Sonunep-PaiEtots o. Ulster j und Anzüge Monals-Garderobej »«mKavaliere» gelragenc Sachen, fast neu. für jede gigui passend. speziell Bauch an jnge sind inW graher tlutwahl ftel» zu staunend W billigen Preisen zu haben. W Nathan W a n cl 129 Skalister Str. 12».■ HachbaHnstationKvttbuserTor.I Bitte austzaullnumwer zu achlen.W 1 Line Hark «Seliendielielsllzslillinx elegsnts lerttz and nacb Maas, fein«'.« Verarbeitimg. !. Boltach Herren-Schneiderei Frankfurter Allee 75,1 finjeng TM, Her 8 traue. Zeolralbansoioil.llerreiilieldeiiiQiii Nene PrledrirhKtr. 85 neben Zeiiiral-Marrtlialle liesert an jedeemann elegante Hei'i'en-Gsrdel'oden neok ZI»L unter Garantie für tadellosen Sitz gegen«llctient- licho Teilzahlung von 1 Mark an. Lilschneiderei u.Ü.tcttstaii imHaus«. W«f Wunsch Besuch desNeisende» mit neuesten Stossmustern. �Sonutttgs�eosfnc� MödelgesoKAft OottseKslK 5 Co. GesrQndet 1898 Alvensleben-Straße 6, dichta�nd6?PoeÄXaae,• gibt an solide Leute ganze Wohnungs-Einrichtungen oder einzelne Möbelstücke gegen monatliche Teilzahlung unter sehr kulanten Bedingungen. Große Auswahl in einfach bürgerlichen und eleganteren Wohnungs-Ausstattungen bei langjähriger Garantie für gute Haltbarkeit. Billigste Preise. Ueberteuerung ausgeschlossen, da an jedem Stück der Preis in Zahlen deutlich vermerkt ist.— Anzahlung bei besserer Einrichtung von Stube und Küche 40— 60 Mark. Monatliche Zahlung 10 Mark. Größere Wohnungs-Einrichtungen nach Uebereinkunft. Sonntags geöffnet. Kein Abzahlungs-Geschüft. f wöchentliche Teilzahlung liefere elegante Herren Moden Fertig und nacb SlaB Oaianüc Jür tadellosen Site und leinste Verarbeitung J. Kurzberg MaB- Schneiderei Rosenthaler Strasse 40-4t direkt am Hackeschcn Markt. II. Geschäft: Frankfurter Allee 104, prt., Ecke Friedenetr. Nur für Herren welche Wert auf elegante Garderobe legen, bietet sich Grlegeniieit, sich in dein KausftauS für MonatS-Garde' roden. Graste frankfurter Strafte 03. mit gebrauchter modcrner Kleidung zu»ersehen. Wir beziehen unsere Anzüge, Palctor» ze. teil» au» erste» Abonnement»- Häusern, teil»»an Herrschaften, Doktoren. Kavalieren die nur bei ersten Schneidern arbeiten lassen. tS» biete» sich daher für jedermann ganz enorme vorteile. da sich nn»— e Garderober durch besonder» gute Verarbeitung (vielfach auf Seide) und tadellose» Sitz au», ----. zlnzüge 1» M.. »et..»..,..__,...... 8 M.. 14 M.. 18 M. Mast-PaletotS v M. IV M.lc. Gesellschaft». Anzüge werden billigst verliehen. Kaufdaus für Monats- Garderoben mir Grofie Frankfurter Str. 93 nur Gin» Im eigenen Intoresso auf Hausnummer zu achten. «eine Filialen am Plaste. chhtollnns II Xcne Garderobon. Xn~ .»Mmlietig anderen nstUrlicbcn n,n(|iilif Ober. oder kUneUl�hen riUilüill boten werden kdnne. wenn es gilt, er» •eböpfto Lebenagelaler wieder herzu» «teilen, er erlHaehe and hriogo nie LMDst...Sdiwi!ffliit:r� aeitige und regullere die.» atdrungen Im ESrper und j[ Ihn vor«nf&Illgen Iiis-Meniie! Dir besten SBInter« PaleioiS und Anzüge für Herren, Smoking- Anzüge, Frackanzüge, sowie von Kavalieren getragene, fast neue Jachen, sür jede Figur passend, in gröllioe Auswahl zu unübertrossen billigen Preisen. 1 Treppe, deshalb billiger wie im Laden. 28/11* ßi>selil(ielErliaum,sTrTte/ir3i (früher Prinzeiistr. 33). I! Vorbeugung der Sypbllls durch Bhrlich-Hata 606. 1 Auftlürungsbuoh über Vorsichts- 1 maßrogeln u. Erkennung d. Lnst- seuobe von Dr. Z i k o I. Für M. 1,— franood d. Medizin. Verlag C. Schweizer 4 Co., Berlin NW. 87a. Vorjährige feinste W-» und elegante Anzüge jetzt 80—50 Mark. TUglicher Verkauf. Ravaiier-KlDb, Unter den Linden 61». ISamt- gammigtirtel' eoliwarz, ca. 6 cm breit 68 pf. 1 Matrosenkragen für Kindel, weis», �m. reich. Stickerei .68?� fi Paar Damen' Strumpibalter laus EOschcntrummi- \ band.invieLFarb., 68 2 Paar Armblätter waschbar 68 pt Lelneimen 2 Meter Hemdentncb, Lonisianatnch oder Renlorge............ 68pt 1 Meter Dowlas für Bettwascbeca. 150 cm 68 Pf. 1 Meter Lonisianatnch 68 ca. I5«» cm Pt 1 Meter Scbnrzenstoff, 68 in schönen streifen, ca. 120cm Pf. 1 Meter Barchent für Eöcke nnd llati'nees ca. 80 cm 1 Tischtuch geslumt... 68 Pf. 3 Geschirrtücher, Halbleinen, gcsäamt u. gebändert 3 Stnbenhandtücher 68 Pf. SKüchenhandtücher 68 Pf. 6 grosse Poliertncher 6 imit. Ledertücher, 68 c-f. 45X45 cm Pt 2 Abwaschtücher] 2 Staubtücher} 2 Scheuertücher j 2 Meter Taillenintter 68 pt 1 Meter prima Faille ca. 100 cm breit, in neue- cppf sten �aisom'arben........ DOrL 1 Meter Eleidersatin engl. Qualität, mit Seiden- nn D, glänz. In viel. Farben.... 00*1. 1 Knabenhemd"8 ißr 1—7 Jahre gutem Hemden tacb, Clus- Porzellan Herren-Artlbel 3 Kinder-Servietten RQ mit Franzea Pf- 1 Gürtel-Korsett St" echfen Fischbeinatangen 1 Mädchenhemd Sn-�AcO oder Fassonschnitt für l—Ö Jahre 1 Mädchen-Beinkleid geschlossene Form, mit Stickerei- garnierung für 1—7 Jahre 1 Unterröckchen 68 pr. mit Stickerei- Ansatz, f. 1—6 Jahre ToKhentGcher V: DntzendTaschentücher Linon, mit o. ohne Kante, eop. für Herren oder Damen OörL Vi DntzendTaschentücher farDamen,Seidengianz,mit ßOp, Hohlsaum u.bnnten Kanten OOiri. Vi DntzendTaschentücher rot, gelb, blau, bra�n Vi DntzendTaschentücher mit Buchstaben, ihr Kinder 1 Emaille-Kasserolle 68 mit Ein.- Pf. 1 Emaille-Schmortopi 68 mit oder ohne Bing Pt 1 Emaille-Deckelhalter neublan oder weiss 1 Emaille-Milchkanne 68 mit Bügel, neublan oder weiss 1 Emaille-Milchtopf, ueublau oder weiss 4 Paar Kaifeetassen 68 mit Goldhand und Linie Pf. 4 Dessertteller dekoriert m*t Goldband Bratenplatte und Linie 1 Butterdose Porzellan* 1 Schmalzdose s�7 ST. 68"' pt 68 Pt 1 Stahlblechpfanne RQ m. Holzstiel, ca. 24-26 cm. 00 Pf. 1 Waschständer 1 Hackemesser 68 p,. 1 Küchenheil 68 pt 1 Petroleumkanne R0 lackiert, ca. 2 oder 3 Liter Oo Pf. 1 Emaille-Eimer ca. 28 cm 63 Pf. 1 Gewürzetagere 68 pt 1 Dejeuner auf Tablett 63 pt 1 Waschserviceschüssel 1 Waschservicekrng 68pi. 6 Speiseteller Porzeu. 68 pt 1 Teekanne 1 Milchtopf 1 Zackerdose 2 Paar Tassen 2 Servitenrs weiss oder farbig 1 Serviteur wei mu fIucu0™1' 2*r_ona„ Leinen 4 fach, in IkiayHU modernen Formen 1 Binder oder Regalte 68 1 Käseglocke) 1 Butterglocke( 12 Kompottschüsseln m-» 1 Herr en-Y achtklub-Mütze 1 Prinz-Heinrich-Mütze mit Lederschirm, iür Knaben 1 Matrosen-Mütze olkSu 1 Matrosen-Strohhut 88 Pt L Madchen od. Knaben HandorDeüen 63 Pf 1 Taschentachb ehälter 68 aus Kongresstoft handge-tickt 1 Stnben- paradehand- tach„Xhnet 68 pt 1 Stanbtnch- tasche 68 pf. aus stark fUdl gern Stoff, garniert und vorgezeichnet 1 Fassbank Hartholz 68 1 Topfbrett mit Metallhaken 68pt 2 Kleiderbügel Imlt Hosenstrecker, 68pt 1 Wasch- garnitur [ dekoriert, S teilig 68 1 Abstänber Straus 8 federn 68 pt 12 Kleiderbügel poliert 68 Ff. 1 Obst- schale am fusk 6 ObstteUer zusammen ES pt 1 Majolika- W 1 Satz Blumenkübel f 6 Salatschüsseln gross Ja Steingut 68 pt jm< 63 � fl Schlafdecke mit Bordüre 68 et �Kaffeedecke I weiss, mit farbigen j Kanten@3 FL j r Vz Dutzend Taschen» t tÜCher ürKindcrJ mit tarb. Kanten .68 et 1 seidenes Taschentuch .'.Dameu od. Herren, in modernen Farben< 68 et 1 Korsett mit Spiralfedern, halbhohe Form 68p Wer ßm. ifjn WH! sich ileibtn und beim Ginkaus sparen will, eniprclilc aus aroften Posien gcprauchfe Herren- lUnjune und PalefoiS, für jede?sianr passend. Diese Sachen sind nn« prima Maftiioffe» gefertiat, einzelne auch and 91bonncnicntd>$anfern ftninuieub früher bis 100 Mark, jetzt zu nachfolgenden billlgen Preisen> Frühjahrs-Pn letots 10.— 14.— 18.— SO.— M.-c. Jnckett-Auzüge 10.— 14.- 18.— SO.- M.-c. I Gehrock-Anzüge 18.-»S.— SS.— SS.— M.-c Rock-Mode-Anzüg. 14.— 18— SO— 25.— SR. sc.| Herren-Hoken 3— 4— 3.— M. zc — 3 I. Wand, rnurf. r reue, eis-Si te Garderobe Haupt-Geschäft: Groho Frankfurter Str. 116, an der AndreaSstr. II. Geschäft! Ehnnsseeftrahe 80. III. Geschäft, Prnnnenstrahe 17V. Ardeiter finde.. f«r ihr-n Zeruj gute und billige AiettiUttCJ ,u grosser Auswahl Zrunnenstr. ISS, btto Xeinieke. llr.SiinnivI Spezial-Ant für Haut- und Harnleiden. prinieiisli'. ii, Moritl puttz, 10— 2, 5— 7, Sormtagä 10— 12, 2— 4 n Kein Laden— nur 1 Tr.■ Preisliste franko.■ Kein Laden nur 1 Tr. 1 Trotz hoher Tabaksteuer zu außergewohnlieh billigen Engrospreisen■ Nebenstehend« Z Original- g* S'/j Pf.-Zlgarre■» fein b 100 Stück 3 4.85- Nicht unter 100 St. von einer Sorte, 400 St. franko Deutsch. Nachn., Niohtzusag. nehmen zurück. P Czollek& Geballe zSlße,linC'' Neu8 Pr,)mena,le 7*■ VÄlVAiVIÄ IM) tugiOS, vie arie«aupieing. Siadtbahnhe» Böree. \ Geöffnet bis 8 abends, anch Sonntass soöffnet. Kranzspenden sowie fämtl. Binmennrrangements liefert schnell und billig Paul Gross, Lindenstr. 69(„Vorwärts'-HauS). Tel. IV 7203) S89b' JVIobcl-Hngcbot. Solides Möbelgeschäft liefert bürgerliche Wohnungseinrichtungen sowie ein- zelne Möbel gegen mäßige Zinsvergütung bei Heiner Anzahlung u. geringen monatlichen Teilzahlungen. Anfragen unter Postlagerlarte 16, Postamt 103. Kein Hbzablungsgcscbäft. mos* 1. Ziehung 3. Kl 224. Kgl. Preuss- Lotterie. Zlehong rem 10. Ulrz 1911, vormittag.. Hör dl* Oewlnoe Ober U4 Mark»lad den betreUendea Nummern in Klammern beigefügt. Die Qcwlooe(allen auf die berelcimeten Loa« beider Abteilungen. (Ohne Qewähr.)(Nachdruck verboten.) lt. 19 257-132 1 148 38« 555 2 IC« 277 630 963 3 288 «Ol SOI 50 036 7 9 4262 81 503 21 986[100] 5123 893 «26 62 75 550 8« 6.3 6 259 399 98t 7220 88 337 647 735 53 310 933 91 8233 1300]«0(300! 11 79 95 302 671 801 82[ 300) 923 70 9 267 335 1300] 629 979 10049 219 469 73 560 610 12 761 809 909 11429 683 <17 12167 677 05 800 984 13310 424 70 594 64« 868 [300] 14222 518 59 30? 15242«90 585 649 192 894 959 [300] 16185«80 1 7024 122 43 469 606 76« 913 1 8326 56 866 95 972 1 9U26 36 868 933[3001 2 0223 748 2 1 400 556 898 910 36 86 2 2083 356 463 647 93 661 65 95 999 2 3 528 71 010 806 55 2 4053 758 808 13001 2 5036 464 7 4 933 2 6223 341 42 400 655 2 7116 431 31 73 2 8 074 169 413 621 600 36 716 43 6 9 827 33 OQioa«>0Q iift QQS 3 0049 52 188 349 81 673 756 88 81« 31061 71[400] 367 437 63 676 863 3 2116 81 636 40 694 737 61 86 3 3081 231 402 567 613 813 34110 279 470 035 799 911 35105 232 688 861 3 6042 612 738 41[300] 929 66 76 [300] 37 411 606 873 3 8031 620 665 714 982 3 9331[400] 33 468 999 40103 316 697 41160 204 321[300] 4 2086 701 66 826 43175 271 411 772 842««< 44239 335 33 42 482[300] 619 63 90 819 4 517« 321[300] 28 34 827 46195 305 413 616 750 4 7 006 14 143 247 60 94 689 665 4 8089[500] 162[ 500] 224 43 69 436 557 764 969 4 9001 26 42 418 89 880 97 5O401 829 5 1 078[300] 216 4» 333 60 519 59 733 1800] 807 27 902 42 5 2013 216 338 64 522 90 972 5 3 237 »,«2 916 5 4277 455 13001 709 78 5 5009 319 419 04 66 726 56089 409 673 743 63[ 300] 874 57308 58049 296 «00[3001 627 801 81 82 5 9020 176 202 23 63 306 817 11 86 930 69 208 503 4 7 6 X 074 281 320 509 98 941 42 73 6 2201 «es 593[400] 63072 107 230[300] 368 460 510 660 64006 369 526 6 5 074 382 494 521[400] 853 989 6 6297 304 630 604 19 33 99 782 90 6 7006 176[800] 210 635 706 44 881 88 69134 661 70115 619 726 842 966 7 1 05« 96[lOOO] 140 65« 72078 661 73351 85 576«13[400] 29 7 4359 417 84 TW 90 75127 802 4 429 61« 663 90S 93 76033 133 380 [««Ol 706 630 933 7 7 073 173 253 93 351 67 481 tzl TU 78553 603 861 995 7 9346 67 663 711 818 70 80113[ 300] 76 251 SOS 13 68« 761 804[8000]«76 81193 94 383«29 506 7«[SOO] 88«[«00] 82300 89 460 U7 W 962 8 3052 92[ 300] 180 423[300] 84313 91 474 87« 728 922 83161 76 246»11 403 569 647 744(600] 801 77 [300] 86008 423«34 712 992 87323 572«99 749 88082 189 600 58 814 8 9 019 45 83 511 59«59 969 72 90264 381 91011 92322 945 57 9 3113 90 287 313 783 929 9 4042 897 9 5070 291 896 458[400] 96290 873 9 7688 809 20 956 9 8064 240 43 llOOfl] 331 97 731 93 823 SOO 9 9 024 410 15 57 715 62 100338 682 724 28 1O1037[500] 269 435 693 846 102192 242 70 393 810 1 03121 582 1 04033 192 524 64 681 921 10 5 633 791[300] 106060 224 32 108111 490 9« 581 753 94 820 45 1 09162 110143 372 523 52 679 111033 68 578 641 85 809 949 112250 673 113013 134 54 208 689 94 875[500] 11403« 192«63 536 700 58 115116[300] 209 57? 719 [3001 116728 950 65 81 117203 312 23 588[SOO] 838 118016 87 589 783 119007 178 283 431 12 0333 93 557 703 DO 121110 41 293 738 122028 200 70 788 123110[300] 214 471[40«] 682 693 1 2 4069 12« 214 15 875 99 970 1 25139 58 410 905 12 6004 197 326 445 83« 960 93 1 27127 270 586 868 128198 236 84 340 914 12909« 258 684 93 723 130236[4601 304 480 761 EIS 961 131038 82 557[500] 86 98 819 1 3 2098 187 218 1 33100 76 291 464 08 501 716[300] 963 1 34117 545 844 1 3 5 242 633 13 6096 360 648 61 70 801 69 1 37369 05 504 722 138185 260 354 417 57[400] 519 785 1 39121 411 27 739 140354 586 852 1 4 1 374 98 584 632 717 45 864 142214 346 797 1 43 486 633 81 855[300] 144008 [3001 SO 82[10 000] 487 572 921 145418 657 63«11 146111 419 35 582«68 147052 81 SO 114 881 529 800 79 1 4 8289 377 851 902 1 4 9048 258 89 511 69 7 2 625 150599 1 5X160 87 342 445 836 1 5 2434 875 926 153009 104 255 401 504 31 601 SO 722 950 1 54139 49 918[SOO] 68 155230 333 830 929 156040[300]«09 157003 38 58 533 736 93 893 1 58075 193 283 703 841 159022«15 648 982 160034 219 IS 714 909 52 71 16 1 073 185 324 92 484( 5000) 648 858 1 6 2072 274 75 368 83 549 631 44 80 740 853 913 1 63 203 580 837 1 64596 676 887 165077 217 354 542 702 918 1 6 6066 157 333 95 565 67 873[300] 928 1 67372 411 33 58 72 78 91 SOO 44 937 1 68231 508 92 016 703 34 57 801 169 212 424 54 62 602 729 84 170089 120 171048 134 282 609 23 913 172471 545 790 943«8 1 73172 74 99 227 50 304 70 479 856 17436« 43« 707[SOO] 84« 54 94« 175118 39«[300) 778 17602« 124 87 231 824 97«51[SOO] 850 7« 80 88 177821 931 178015 28 128 262 547 97 928[800] 179016 284 584«42 SM 180291 791 181139 404 60 819 878 788[800] 882 182069 465 67« 704 36 833«63 068 141 403 84 907 184419 66 185090 234 406 68 291 886 86 937 186224 866 187093 176 797 960 188043 708 44 8U OOS 189076 897 99 49« 880 963 I. Ziehung 3. KL 224. Kgl. Preuss- Lotterie. Ziehung vom 10. Mllri 1911, naehmiltag.. Nur die Gewinne Uber 144 Mark elnd den betreflcoden Nummern in Klammern beigefügl. Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Loa« beider Abteilungen. (Ohne Gewähr.)(Nachdruck verboten.) 164 320 88 449[400] 589 642 709 995 1 009 201 885 910 2139 92[300] 207 88 635 55 962 3 702 4016 861 016 5025 127 444 73 592 741 928 6059 83 110 204 545 743 65 814 45 67£0 937 7094 118 380 499[ 300] 8104 99 598[300] 735 64 992 9 370 448 501 671 924 1O101 30 216 673 868 902 11490 665 1 2191 746 13353 715 1 4010 61 127 42 00 269 443 957 1 5277 457 915 1 6194 541 54 633 950 1 7018 110 298 503 683 Ol 784 080 1 8443 552 619 35 50 767 997[300] 19052 72 100 7 206 51 304 27[ 400] 455 66 611 20155 718 87 970 8 7 2 1 047 747 816 997 22137 68 379 655 78» 42 68[300] 23055[500] 511 16 780 24064 319 507 06 2 5232 65 321 436 64[300] 565 737 845 78 931 50 2 6532 774 630 41 27174 280 584[ 400] 685[300] 28429 625 6« 700 53 908 19 2 9125 40 556 97 783 971 30121 393 528 693 31167 223[800] 82 577 898 909 88 94 3 2175 316 52 88 716 807 90 976 3 3080 243 834 34193 515 608 823 903 3 5154 74 294 513[lOOO| 982 3 6046 010 853 73 3 7308 546 640 3 8048 98 111 92 703 800 3 9078 498 615 40 08 998 4O011 16 72 682 669 4 1 317 491 736 96 4 2013 103 80 3 7 354 484[ 400] 731 43232 390 4 4016 126 446 53 668 729 803 4 5101 248 306 98 774 90 843 973 4 6203 378 401 840 970 4 7 402 580 4 8028 222 365 727 939 49038 291[300] 000 775 009 07 5 0298 400 663 955 5 1 316 5 2091 96 527 759 5 3387 483 532 5 4049 173 486 608 920 44 5 5152 333 403 731 943 5 6253 57100 57 437 535 77 943 5 8490 843 886 50039 65 108 600 999 00056 252 837 476 501 54 87 792 6 1 079 129 220 23 4.10 580 600[ 300] 853 999 62182 762 901! 6 3 388 427 85 966 6 4043 322 820 39 903 6 5 084 307[500] 432 1300] 502 640 797 921 37[4001 46 00 6 6014 94 418 22«82 6 7550 [300] 71 738 902 6 8067 758 80 991 69041 105 42 80 22 1 64 7 874 7OC03 260 450[400] 645 703 8 820 7 1 050 94 216 423 41 03 570 723 7 2029 68 190 422[300] 537 74 86 787 73121 31 60 355 529 50 60[ 300] 80 648 750 7 4004 149 212 943 7 5097 138 359 643 733 944 45 68 7 6533 675 702 625 7 7842 519 861 7 8247[ 300] 52 325 553 688 706 10 87 79020 174 95 233 423 633 53 848 80557 825 42 951 8 1 025 88 320 4SI«4 622 82084 M[1000] 185 340 889 8 3143 260 515«60 84207 835 55« 639 80 860 947[300] 8 5053 91 488 664[300] 80[400] 951 86303 535[3000] 87562 872 88004 86 191[300] 240 511 59 787 863 977 82 89163[300] 380 852 91 947[400] 90.111 25 37 89 647 940 91172 263 82 493 602 668 915 53 9 2101 69 251 463( 300] 93148 571 94190 247 67 812 99 915 9 5 095 141 229 318 481 94 9 6004 213 647 900 9 7005 105 10 61 200 334 752 876 9 8070 US 53 359 93 512 758 77 891 9907« 140 95 584«99 925 100223 368 623 90 700 944 1O1002 26 1 380 483 880 102230 91 1300] 541 637 843 1 03325 910«3 104067 811 542 1O5002 140 73 1 0607! 82[500] 184 68 249 700 887 952 1 07021[1000] 269 594[300] 829[300] 10 8349 452 568 683 720[400] 109 205 380 502 678 743 885 91 110162 68 59« 693[SOO] 847 978 11125««71 7« 716 112419 SO 516 77 113038 86 114001 139 889 907 [300] 115123 293 805 665 116007 93 655 675 1400] 117673 742 72 954 75 97]300] 118254 355 817 721 119054 56 162 208 67 348 62[400] 488 755 948 120149 843 1 2 1 063 144 87 344 709 032 1 22147 64 66 890 1 2 3 262 335 421 79 663 766 92 1 24147 1300] 74 231 677 024 1 25433 29 605 770 978 1 26083 171 313 [3001 508 741 950 1 27132 257 620 83[300] 9« 715 921 12 8028 119 215 311 484 701 12 9 087[300] 105 64 887 13 0339 598 608 714 1 31120 648 1 3 2284»93 13 3 019 68 99 180 393 725 1 3 4039 99 235 39 559 687 758 1 3 5017 293 593«10 833[300] 62 915 97 1 3 6793 875 1 3 7 292 464 608£99 1 3 8006 25 77 424 645 712 908 9 41 139915 140026 4 2 362 741£92[300] 141195 86t 40« 10 692 629 1 4 2 219 560 728 29 904 1 43028 169 7 2 218 585 779[4001 887 1 44101 451 99 609 70 818 1 45 273 846 93 929 1 46006 331 438 64 532 1 47 289 382 1300] 670 929 1 48390 409 50[400] 583 726 949 1 49333 551 [300] 697 851 15O078 501 712 32 910 1 5 1 303 830 1 5 2000 19« 44 80 171 316 87 841 15 3096 185 812 93[ 300] 99 547 154245 345 447 57 960 1 5 5032 226 482 504 58 837 1 400] 44 966 1 5 6417 612 62 74 710 15 862 1 5 7227 35t 463 90 636 1 5 8020 390 679 843 1 59196 280 700 35 85» 64 902 160306 885 996 1 6 1 299 383 407 663 1 62338 414 17 700[ 300] 163251«93 1 64189 257 332 540 612 8« 709 96£23 74 922 1 6 5479 592 043 1 66106 472 592 735 16 7024 259 537 69 837 1 6 8046 48 420 727 823 63 937 169170 670 973 17O 205 94 372 409 504 93 815 16 703 23 838 1 7 1 257 829 434 90 508 9 727 1 7 2050 636 705 1 73 298 329 93 419 526 652 60 757 878 96 979 1 74235 355 491 584 765 »69 1 75110 415 98 560 686 929 42 1 7 6330 90 702 [75 000] 75[400] 177275 343 6« 413 29 32 45 49 1 78069 428 62[1000] 679[300] 8« 962 91 179465 71 180887 68 181167[500]«90[SOO] 796 182365 «08 183015 140 3«5«13 184677[ 400] 767 925 1 8 5 263 840 67[300] 590 792«04«21 180715»71 187032 88 167 35! 719 80 616 1 88306 322 573 899 1 89123 228 636 1-4)0] 717 933 Verantwortlicher Redakteur� Hans Weber, Berlin. Für deoLnieratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Deucku.Verlag: Vorwärts Buchdruckcrei». Verlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin SW. Nr. 60. 28. Iahrgasg. 2. KkilM des Jotmärts" Serlim Sonnabend, 11. Mär; 1911. Die Klxdorfer Kommunal'Kamarilla am Franger. Wenn cS noch neuer Beweise bedurft hätte, daß das Ansehen und die Würde Rixdorfs durch die Wahlrechtsräuber in Dlagistrat und Stadtverordnetenversammlung restlos vernichtet wird, so sind sie durch die Vorgänge in der Stadtverordnetensitzung am Donners- tagnachmittag erbracht worden. Nach einer Pause von mehreren Wochen waren die Stadtväter mal wieder zusammengekommen, jedoch auch nur deshalb, weil ein Antrag der sozialdemokratischen Fraktion die endliche Inangriffnahme der Etatsberatung verlangte. Ferner brauchte man die Versammlung zur formellen Bestätigung von Bebauungsplanabänderungen und Grundstücksankäufcn, welche zu der magistratlichen Kabinettpolitik der letzten Monate unerlätz- lich notwendig toaren. All die anderen schwerwiegenden Fragen, welche in jüngster Zeit die Bürgerschaft in Atem halten, besorgte bisher eine um den exliberalen Oberbürgermeister Kaiser ge- scharte Kamarilla von Terrain- und Grundbesitzinteressenten alias Wahlrechtsschändern. In der bis gegen Mitternacht währenden Dauersitzung am Donnerstag wurde nun durch unsere Genossen sehr nachdrücklich der Katze die Schelle umgehängt. Schon bei Beratung des B e ba u u n g s p l a n- E n t w u r fs des zu erschließenden Geländes ztvischen Dammweg, Canner Chaussee und Treptower Gemarkungsgrenze kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Stadtv. W u tz k p(Soz.) bemängelte den ganz unbefriedigenden Bebauungsplan und wandte sich entschieden gegen den mitvorgelegten Vertragsentwurf, welcher die bauliche Erschließung des Terrains der Berliner Terrain- und Bau-Aktiengescllschaft übertragen will. Neben der grundsätzlichen Ablehnung der Ileberantwortung an das Tcrrainspekulantentum bezweifelte der Redner auf Grund von Börsenberichten in der Presse die finanzielle Zuverlässigkeit der fraglichen Gesellschaft, wo- durch das Interesse der Stadt gänzlich in Frage gestellt würde. Im übrigen werde das letztere durch den Vertrag überhaupt nicht ge- ivahrt; das beweise die Bereitwilligkeit, mit der der Magistrat die vom Aufsichtsrat der Gesellschaft verlangte Streichung des§ 8 zugesteht, der von dieser einen Beitrag von 250 000 M. zu den für den neuen Stadtteil geplanten Straßenbahnlinien verlangt. Das sähe ja aus, als ob Rixdorf im Gelbe schwimme; eine solche Außer- achtlafsung der städtischen Interessen müsse unbedingt abgelehnt werden. Ter Oberbürgermeister. Stadtrat Dr. Glücksmann und Stadtverordneter Medizinalrat Dr. Dietrich gaben sich weidlich Mühe, diese Ausführungen zu entkräften; die Beweiskraft ihrer Darlegungen war jedoch kläglich. Besonders der letztere brach als Sprecher der Altbürgerlichcn eine Lanze für die Verschacherung des aufzuschließenden Terrains an das Spekulantentum. Genosse 28 u tz k y setzte diesem Herrn aber mit Deutlichkeit auseinander, daß seine Meinung hier gar nicht in Betracht komme, da er selbst Mitinteressent sei. Die stammelnde Entgegnung dieses Stadtvaters bewies, wie unser Genosse ins Schwarze getroffen hatte, obwohl die Mehrheit dies durch erregte Zwischenrufe zu verschleiern ver- sucht hatte. Ein Vorspiel zur Behandlung der Treptower Ein- gemeindungSfrage gab es dann noch, als die Magistratsvertretcr den sozialdemokratischen Rednern Conrad und Wutzkh Bor- Irmrfe machen wollten, weil diese aus den Deputationen Geheim- nisse ausgeplaudert hätten. Den Herren wurde aber nachgewiesen, daß ihre Ausführungen das viel besser besorgt haben; sehr energisch wurde ihnen auch bedeutet, daß sie— die sie die Vertreter der Arbeiterschaft, der übergroßen Mehrheit der Bürger, seit Wochen Untergehen— nicht auf irgendwelche Schonung zu rechnen hätten. Die unter dem Feldgeschrei„Groß-Treptow" bereits eingepeitschte Mehrheit gab hierauf in einer konfusen Abstimmung, deren erstes Resultat der Vorsteher umzudeuteln versuchte und woran ihn nur die erregten Proteste der Sozialdemokraten hinderten, die Zu- stimmung zu der unverantwortlichen Vorlage. In welcher unglaublichen Weise die kommunalen Schieber und Jnteressenpvlitiker die Rixdorfer Bevölkerung in der Treptower Eingemeindungsfrage hinters Licht geführt haben, das kam dann grell zum Ausdruck bei der' Beratung des sozialdemokratischen An- trags auf schleunige bauliche Erweiterung des Krankenhauses. Der Begründung des Stadtverordneten Dr. S i l b e r st e i n, der nachwies, daß Rixdorf dauernd in einer schweren Krankenhausnot sich befindet, mußte der Oberbürger- meistcr zustimmen. Allerdings wäre er gern diesem Eingeständnis ausgewichen, hatte er doch selbst versucht, die Vertagung der An- träge unserer Genossen zu erzwingen, was diese allerdings durch einen Entrüstungssturm verhinderten. Nun gabs kein Entrinnen. Aber das Skadtoberhaupt meinte gewiß besonders gescheit zu sein, als es bissigen Tones von den Sozialdemokraten die Deckung der Mittel verlangte, wie sie der Magistrat beim Etat vorschlagen werde. Damit flog der Funke ins Pulverfaß; denn Stadtverord- netcr W u tz k h(Soz.) stellte sofort den Magistrat und verlangte die Ursachen zu wisse», worauf die skandalöse Verschleppung der Etatsberatung, die jetzt, Mitte März, noch nicht begonnen habe, zurückzuführen sei. Ein Schauspiel für Götter war die AntwortI Bon lebhaften Zurufen unserer Genossen begleitet, schob der Ober- bürgermeister die Schuld auf den Stadtverordnetenvorsteher, während dieser wieder— ebenfalls kategorisch befragt— geradezu klägliche Ausflüchte hervorbrachte. Immer energischer drängten die Sozialdenrokraten nach den wahren Gründen, aber immer mehr ritten sich die Leiter dcr Kommunal-Kamarilla hinein, bis sie endlich in der Sackgasse saßen, aus der es kein Entrinnen gibt. Da brach der Sturm los! Genosse Dr. Silber- stein besorgte unter dem Wutgeheul der bürgerlichen Mehrheit mit herzerfrischender Offenheit die Abrechnung. Bewußte Verschleppung und absichtlicher Rechtsbruch— so führte er aus— sind die Triebkräfte des Magistrats und der Mehrheit ge- wesen. Lichtscheu und hinter verschlossenen Türen hat man die Treptower Angelegenheit betrieben, aus blasser Angst vor der eventuellen sozialdemokratischen Mehrheit.(Wieherndes Verlegenheitsgelächter bei der Mehrheit.) Zehn Jahre sollen den Treptowern 100 Proz. Einkommensteuerzu- schlag garantiert werden— von einer Stadt wie Rix- dors, die„vor ewiger Finanznot nicht krauchen kann". Achtzehn Stadtverordnete werden dem Ortsteil Treptow fest zugestanden, um ja die rote Mehrheit zu verhüten. Das Tollste aber daran ist, daß die Rixdorfer Stadtverordneten- Versammlung bis heute über all diese Machenschaften nicht unterrichtet wurde. Wer hat den Oberbürgermeister zu der Erklärung, welche er den Treptowern bei ihrem Besuch in Rixdorf gab, autorisiert, daß er selbständig den EingcmeindungSvertrag zu vollziehen berechtigt ist? Wie verfahren wurde, beweist die Sitzung der eingesetzten Kommission über die Namensänderung. Zur fest- gesetzteu Zeit waren die drei sozialdemokratischen Mitglieder zur Stelle, nur die anderen Herren ließen sich nicht sehen— sie hatten nämlich wieder eine Geheimkonferenz eine Tteppe höher beim Magistrat. Als man dann im Sitzungszimmer erschien, d #1 «I •1 «I Preiswerte und praktische Schulstiefel Mädchen- Schnürstiefel ohne Vorderkappe 25-27 28-80 in Mastboz, durchgenäht, ISO rso ai-85 650 88— 82 800 Schnür- und Knopfstiefel, braun Chagrin, Boxcalf oder Chevreau. durchgenäht, Rand gestoppt 25-87 28—80 81—85 88-89 550 650 750 �00 Schnur- und Knopfstiefel, la Boxcalf od. Chevreau, auch mit Lackkappen, Goodyear Welt 25— 27 28-30 81-35 88-89 • I • I •I 4 m % ♦ « yso 8 50 ISO 11 50 Knaben- Sch nürstiefel, Boxcalf oder Chevreau, in eleganter Ausführung, Rand gestuppt, Prima Qualität _ 81-85 86-89 800 �50 Orthopädische Dr. med. Lengfellner- Stiefel für Herren, Damen und Kinder. c Jtbzahiunflsgeschäfte mm ißcllealllance-Str. 100, I. Etage. ■Waren u. Mob�l z. knlant. Beding. Credit-Haus .Bellealliance" Berliner Credit-Haus WM- Kommandantenstr. 67."WA Turmstraße 55, Ecke Waldstr. gewährt Jedem b. spielend leichter Ae- u. Abzahlung mehrjahrfaen Kredit auf Waren und Möbel. p 0 Spandau I, Öi Folsä8raerstr.23,I Erscheint 2 mal Wöchentlich. \ BezugsgiaegMen�VerzeichniSs| Untenstehende GeschSfte -mefehlen sich bei Einkäufer c Badeanstalten Anstalten vom Admiralsgarten-Öad; Alexanderplatz 3. Luisenufer Reinickend.-Str. 3. Lützowstr. Arkona-Bad, Anklamer-Str. 34. Augiista-Bad, Köpenick.-Str. 60/61 Bürger- Bad w�rlr- r�onitw Bad, Münzstraße 2. Kaf Kassenlieferant. Cgfllral-Bail Anze�gÄr. Helena-Bad, Culmstr. 20 a. 25. Auf Abzahlung gibt Wilh. Neumcnn, Pappelalle© 88 Waren, Möbel, Garderobe. Wo!tgr,[8fl.Sititer- f Alleoholfrele Oetränhe� Sinalco(ßilzbraase) Gen-Vertret. QttO StarlCk ätO, LandsbergrerAJIee 6/7. - Fernruf VIT: 1666 u. 1564.- Franz Abraham Hamb. Measina-u.Römertrank-Kell. N 4, Schlegelst. 9, Fernsp. III, 7727. Duvinag/e& Co., Landsberger Str. 95. B Seiter- u. Limonad.-Fabrik , Thaerstr. 44. T.A.7,8176. alkoholfreies Getränk. ( Arbeiter-Bekleidung} Fjcs? ���TösseäTrlTrss BergmanD8l.96 Höhnen 8 lörinj&Ä Landsb. Allee 148. Kixd., Bergst. 66. Bäckerelen, Konditor, j Sl-Si BJottner's GroBbäckerei Geschäfte In Berlin, Cnsrlottenburg, Schoneberg, Wilmersdorf. ÄrnoJif faeuüter'm B Landbrotfabrik| Alt-GiiPnicke bei Berlin iLitferunijfrdllH�ierlii��sjP� Bäckerei und Kunditorei Wllh. Toerll,, Mariannenstr. 5. Prnffshrilf R- Zimmer, Kef- DrUlläUrin BirkeD'ijrf,Üan>astr-L. E. zum Brach, Tegel, Schulstr. 1 Buehl& Sohn, Herrn. Eder, Schonenschestr. 1 Erstes Lohtannin-Bad tagl. fr.Abkocbong, kein Extrakt. Wall- str. 6;8. Lief. a. Kas«. Neo-Cölln a. W.7, 8 Bad Fronkfurt. Gr.Frkft.Str. 136. Lieferant sämtl. Krankenkassen BadFriedrichsiLain,laiidsbAlleel53 Günzels Bade-Anslalt, Bnnmeostr. 120. Badeanstalt, Hasenheide 18. Hohenstairfen-Bad�GoItzsUOa Am Nollendorf-Winterfeldplatz. Börsen-Bad, Dircksenstr. 50 Am Hack eschen Markt. Lieferant aller Kassen. Landsberger St 107 Gollncwvstraße 41. H. Kaiisch. Lieferant all. Kassen. Iffland-Bad, Maraitiusstr. 9. Junnbrunne.Ti-Bad Baumschulenwßg,Kiafholzstr. 17778 Kur-Bad, PelersbargerA. 64, Lief.-Kr. Kaiser-Friedrich8-B.id,Charl.a.Bhf Köpenicke.#3ad,Köp�nick.-St.l76 |£Up-An8tait„U)ser" _ Rosentslcitstr. 70. Kuranstalt ETsasÄ.1* langjähr. I. Assistent d. ebemals weltberühmt. Jakobi Hei) anstalt WW- Pflanzenheilverfahrejn Atteste von Geheilten. Röhn's Samariter-Bad Frankf. Alle. 32. Rigaerstr. 39. Bad„Meyers44 Hof, Ackerstr. 182. Marienbad, Chausseestr. 42. Müncbener Bad,Ri.3löBchecer»tr.5 1. National-Bad, Brunncnstr. 9. Neander-Bad, Neanderstr. 12. Neptun-Bad, Schönbanser-Allee 104. Ba�Oril-OStli�ÄaL.K. Bad Ostend Ost-Bad, Pallisadenstr. 76. Bad Pankow, Wollankstr. 26. Passage- Bad Prinzen-Bad, Prinzenstr. 42. Reform-Bad, Wiener Str. 65. Reformbad Weißensee, Lchderstr. 104. IF-BaH Boxhagen-Rumbg., il"UUlJ— Sonntagstr. 4.— Russ.-rom. Bad, Stephanstr. 40. Schiller-Bad Schönhanser Bad, Schönli. AII«e 28. figlAOia-Bad m m 91 ICWId Schlesische Str. 81. Spandauer Bad, Neuendorf. Str.96 ~iKtonia- Bad Engel's Landbrot k, Heinersdorter Mühle Vcikfastell,.- Koloniest.S, Kodeabergzl 2, Lüileriizst.55.Scliivelbciiicrsl.44, Swine mümlerilr. 43, Pankow, Floraslr. 80, Escher, Görlitzeretr. 50. Fzlkeasteiizlr. 20, Köpenickcrztr. 172. IlugoFr.nkensteln, Soldinerstr. KlaeDlLKraItbiot,Tiel!.pnni.i.anll.eKp[. Feronia AlIeinig.Fabr. Gebr.Hagen Nchf Ma» Hagen, Dalldorferstr. lg, Gaedlcke's Bäckerei Ober- u. Niederschöneweide Karlshorst, Baumschulenweg. WaldemarGeske, Treptow, Hscnstr.38. Gonsior, Graetzstr. 65 u. 57. Großbäckerei. Chrißtburgerst.38 SWMWWW 75 QescHHIte | in allen Stadtteilen Berlins| und in Rixdorf. Gegründet IHO«. Herberg, Paul, Ainstefd.-Str. 29. ütrechterstr. 17. Burgdorfstr.14. Oscar Hildebrandt, LangesFr. 2 Jarosch, A., Winsstraßo Nr. 676 - Badstr.13, Schwed.- f St.l9,Soldinerst.30, ,-- Reinickend.-St. 1 18. August Hammel, Panksfcr, 46. L. Kierzkowski, Wichertstr. 5 Kilies-Großbäckerei, Boßestr. 8. liilitEDtJßrger Sroffaferiit Rieh. Liebenow Jlixdorf, Bergstr. 143 Brotfabrik. Filialen in allen Stadtteilen. flache, Carl,�1,," ßamariterst., Ecke Frankf. Allee. JProskauerstr. 31. Voigtstr. 30. waldeyerst. 1. Grünbergerst. 15. StraSbg.-St. 39. Franseckyst. 16. Jos. hObatsch, Trepl., Graetzstr. 69 Mollueide's bew. Bäckerei lions kirch pl.l, Bronne vstr.ZLotkr.8tZ 4,35 raMailBr.SS1« Marienbnrgeret. 2 Franaekist. 53 V.Kcamitnn, Sclsickcnir., Spmmtnhr.st Bäckerei„Nordstern" Inh.; Gast. Müller Filialen L verschied. Stadtteilen Bäckerei Oststern, Selianiweberat.23 MersOrofsbäckerei In allen Stadtteilen u. Östlichen Vororten; üb. 60 cig. Geschäfte. Gont'ad Richter Brotfabrik Nied.-Schönhausen Niederl. in all. Stadtteil. Berlins Max Bosplesch, Meraelerstr. 65. Max Sander, Dunkerstr. 23. g0ttoScillat~££re8) Gustav Schulz, Geergentircliztr. 67 Scfaäpe, H., Rixdorf, Bergstr. 84. Filialen in »Cll«Sil,**. Berlin O, NO. Slkorskl.WeiEe«M«,Heliicrsdorfer»tr.ll Max Spillniann, Görlitzerstr. 63. Oosfaz Tanpltz, Prinzen-Allee 61. Ferd. Tzschetzsch, Wrangeist. 45 Heinrich Wittler PMptrnicItel-, Schwarzbrot- u. Simoai- brot-fabrif. X. II, 3213. Maistr. 7. TtrkaifMteU. i. all.üegmd.GroE-Btrlim VI Kottbuser Damm 75 FrledrSch Wilhelmsbad Chauseeestr. 87. Viktoria- Bad ,RuiBn]elRl)..l,r.-Alb«rt8tT.6, Wilhelmsbad, Scbützcniitr 181 2762. fBandagen, Gutnmlw. � R. Rauke, Stralaner Str. 56. Lange, A. E., Brunnenstr. 167. Meyer, P., Ri., Berlinerstr. 49—60. Pcizmann, D.( Neue Königstr. 30. Wende, A., TuorÄS4> Reiche. A. fÄÄ» MaxSchönfeld�O�Iü�elßtr� C............ Beerdig.-ilnct., Sargm. j Berndt,W.,PIUai!erslr.7,EckeJIea«lst A. Butt!, Zorndorfer Str. 23. MaXMSÄ?uÄll.el70 Caister, M., Badstr. 62,63. GeorgHeroldt.Oderbergerstr.SS. Hlekel, Fr., Gr. Hamburgerst. 37 Koch, Emil, Weißensee.BcrliaerA.45 G. Lehiajnii, Fisewzllerslr.l E. Gorichtzlr. Otto Lüwenstein, Fruchtstr. 45 E. LOttcher, Priazeast. 24, IV, 10 886, Misdi, 0. 17, Münchcbergeratr. I. Moldt, Fritz, Rixd., Reuterplatz. Gast. Nabert, Potsdomerstr. 115a H. Petermeier, Etreiitzerstr. 8. Peter-Schley, Wllh., fojMiioritr.l I. Romin eck, C., Ri., Hermannst. 22. Fritz Settckom, Eibingerstr 21. Beleucht.-Qegen. Mfoewes Hohcrsteinweg 6/7. Tel. I, 8360. tiDtarürBDiiBDS Berlin.: ßraytiaus, A G. ßchlesischestr. 20. Tel. IV. 4785. Vereinigte Pommersche Meierelen 48 Herkanls- stellen. [iEorsWoD(ler.EFcrtu.tÄr.tr. Zum Stern, Adalbertstr. 12. L Cacao, Chocolade Assmuss.KaslanicB-Allee 39, Konfitüren. Filialeni. all. Stadtteilen. Cyliax,G.,i Die Fabrikate der „Sarotti" Chocoladen- u. Cacao-I ndustrk- Aktiengesellschaft sind überall erhältlich. Schön NL, Knnfitore», Nos.,Frlestersl.i: Schütz, W arschancrst ,82,ggr. 1»Oil Seiffert, Erich, S Vollem Iei(JiiBaDn.H.weV™:imin3pk CVoigt,Gräfesl.27,EckeUrban8t. Werkmci5ter6Ret2dorff,0.,Gr Frssf- fiirter-.Str.89, Gr. IV ej.l 13. Dresdo.-Str. 69. c Cigarrenhandlungen Brager, J., Rixdorf, Bergstr. 57. Bräuer. P., O. 112Pro3kauerst. 12 Frohs, Gust., Rixd.IThomas3tr.3. Coriroo M Chorincrstraße 13, Rül JIilN. lU. Tabak-, Pf eifenhdlg. Alb. Kasulke «ISKutl. UL'Ä" gegr. 1820. Berlin C 54. T. III, 1517. Dnlonr) Flaschenbierrersand, nUlaDQ G.m.b.H. SrhnHp Grüner Weg III. OLllaUC, yveiß- u. Malzbier. raoerei Schloaabrau- Kronenbräu in Gebinden und Flaschen. Stadtbrauerd-Scbönebg.. Bsbsil. 14. Strebblow& Co.,VVeitb..GerichUt. 45. Verelos Bf2QefeiTefltoDia,nW87. Wmsbier Albert Braun. Weissbier, C. Breithanpt, Palisadenstr. 97. Tel.-A.VII, 2634. ....... r f. W. BiisoliEiD A-G. Lagerbier und Malzbier Blumen und Kränze Oskar Albert gi, Müllerstr. 41. Casper, Chart., Krummestr. 29, Itlcbard Felseh, Prinzen- Allee 30 Paul Gross,LiaaeoiL69(yorwzrtsluas) Otto Hinz. Graunstraße 8. Alb. Hllse, WelJensee, Berliner Allee 38 Bertha Herhold, CsrmcaSjlTistr. I ü6 MenzelJiP.ixdorf.Hermannst 124 O. Neumann, Wienerstr. 1. T. P»«4, Sp.Yerenisli ranze, MeiLelent.6S Ww.Rutscbke, Ri.Hermannst.62 H. Zinke, Nowsvee.Frie jr- E.frietler.i 5 Bouillon-Wüi-fel � WrmlttoPueselischan „Krone" Michaelis& Co. Berlin SW.47. Hagelherger Ltr! 49. c Butter, Eier, Käae J. F. Assmann 20 Filialen in Berlin O. ArenzA Popcr st�ßÄr BnUerliandlung jiSNUZIIII—?F�� Max Baenisdz, 8 Filialen. OskarBecka..� Dresdenerst. 97, Blücherstr. 11 Reiohenbergerstr. 18 u. westL Vororte. Vorzugspreise. Fritz B»rtzVfliflen Buntrock, W. A.D5l>verilz,scwrvbe1blfnl™uw DAnkler, Otto, 11 Filialen. CarlFrank©?-«� Fried. Göseke, 7 Filialen. F.liagen22VerhaufsT1 stellen. August Holtz besÄ. Hoffraann.R..Ober-Schöneweide. Kersten, Gebr., Wörther-Str. 33 a. Kosmaila, E., 4gÄt. Eugen Köhler, Neue Königstr. 68. Llcfatensteln, A., Thaerstr. 23. P.nl Lindser, Strelitzerstr. 65. BitterliaiiiiloogFritzlluIlL Klein, Wilh. SSSl1."' Klemmer W.,8pudan,Sclii>ivsl(ier«t.82 Krebs, Aug., Rixdorf Bergstr.124. H. Mischke, Beusselstr. 32. Willy MOnstermann, Gledilachitr.48. Schinner, A, Invalidenstr. 2. Weber, K., Ri., Hermannstr. 110. Wolters, Theod-, Blücherstr. 25. L Pamenkonfektlon~� Hudo Atironleld. Gr.Frankf.-St.117, Badst.32. Bluts, Kleider, llutel,ßslu[ert. Max Arnsdorf!" Oranienstr. 176 u. Rixd., Bergstr.9 tail Bfiüllifzerltodenbe�e": Cohn, Gcschw., Bergmannstr. s. ConlJktioDsliaDsWßifiJiiigÄ Czerwlnskl,F.,Reichenb.-Str.l52. Dombrowskyji�£'�-tsV1i Holz& Ascher Felix Pinkert, Rügenerstr. 10. Piper, Ee, Boxhag., Sonntagstr. 29. Ramien, Otto, Landsbg. Platz 1. Rats-Drog. Spandau, Potsd&n.St. 2. Rattey, Hans, Memelerstr. 72, Bill. Bezugsquelle f. Gummiwaren Rathaus-Drogerie, Ri. Domitr. 24. Recollin,P.,Reinickendorferst.51 AwttJditer.rKSÄÄi Louis Rühl, Inh. Paol Röhl. Cbpenick. Franz Schönbeck, Oberschöneweide. Schubert, O 34. Ebertystr. 46. Schultz, Hugov Müllerstr. 166 a. Photogr.Bed.-Art., Hyg.Gumraiw. Erich Seidel, N. Lychenerstr. 113 Siegirie�DnjgcriBloÄÄ Edmund Buchloh, Soldinerstr. 26, Lief, sämtl. Krankenk. T. II, 2658. Spangenberg, Frankf. Allee 34. Carl Spitzer, Stralsunderstr. 29 Union-Drogerle.RomintenerStl. Virchow-Drogerie, Fehmarnstr.4 Rob. Welsch, Frankf.-Chaussee95. Werder-Drogerie, BriH.Radowersl 5a. Wedding-Drogerie, Genterstr. 37. Willi Wesch,Charl.,Nehringst. 13 A. Wohlgemuth, Usedom Str. 22 Zobel, Georg, N, Ackerstr. 50. �Eisen» u, Stahlw., Waff� O. Frankfurter Allee 68. N. Schönhauser Allee 127. BIus-, Kostümröcke, Wasche, Ma*6«0str.l3. Moses �aii-Dr»9ene'VStr«nist.37 Hanisch, Rob., Boxhag. Chaussl3. H..eberlein. Trepl., Gruiz-Beucbcsir. Hansa-Drogerie, N. Baumerst.50. F. Hotop, l'fnaa-Dreg., rfnamir. 6. KI ahn,»., Ri., Kaiser-FricdrithslrSS« Kn8Sfilie[k-Drßg.,He�adn0nsUl.. Kronen-Drogerie, Alt- Boxhag. 49. I Dmol/o Scharnweberstr. 148, Lciilulvc Ecke Weichselstr. Lerch, Ph., Reichenbergerstr.116. G. Lehrmann, Prinz Eugen Str. 6 Max Liecks, O. 34, Ebertystr. 35. Lulten-Drog., Priedrichflf.Berlinerst. II Alfr. Marsch, Culmstr. 37. Messing, Kununelsbg.Türrschm.St.lS W.Metcke.Charl., Potsdara.-StrA Nellö, Felix, Memelerstr. 16a. Neue Drogerie, HochmeisteratS. Apotfa. Oppcrmann, Henauuutr. 217, WeschlCharltbg.,Kiiobelsdorffstr.23. Franz Vollmer WarmsceJHaxJlachf., Invalid»Str.Z Zobcltiß, Pankow, Berlizerztr. 128. �Tährpäd�jähmagclirj M. Abele, Brunnenstr. 70. Carl Alm, Bjchcaerstr. I.E. Alt-Mcnklt Baum �mü, Schön eh., Herbertst.l Brenn abor �nen.�'u Bosllng, E., Kottbuserstr. 18. Hin» n,ni Schönhauser Allee 115 nlca Unlü lünderwag., BeltsteU. Daedricb, F., Ri.. Bergstr. 159. Fahrrail-LeiiaDS LohmaDD Neue Scbönhauser-Str. 11. Fahrradhaus Sport, CharloUonb. Blsmarekstr 62, Arb.-RadM0o/oRab. Fiedler, G., Spand., Klosterst. 40. Heinrich Hahues, Cöpenick. G. Haller, Charl., Bisraarckstr. 79 Klinik IWeslensSÄ. Krüger, RielL,S!SSiri.47t Ernst Machnowws" u1"' Größtes Fahrradhaus Berlins, Jahresumsatz über 15000 Räder. VerlangenSieKatalog grat. u. frk. W. Mallosthky, Schles.-Str. 45. Mazatis, Jul., llallerztr. 58, All 291 r..l Unlln. Relnickend.-Str. 106, lan MUlier Chausseestr. 81. G. Fluge, Birkenstr. 77. Röpcr.Carl, Feterska-Stt ad.Prkf.AIlM Röpke, O, Ri, HahenzoUernpl. 15. Schönborn, Willy, Ckirlbj.SekaUtr.5. A.Wodniak, Apostcl-Faulusst.tl. C Färbereien, Wäscher.) Berliner Dampf-Wäfcherei Fritz Hering, Neue Königstr. 84 nampfwäscherel,' Cfzaiscejtr. Tauhcrt, J., Sebastian- str. 86. c Fischhandlungen C. Ahlers& Co.. Geeste- •f münde Seefischhandlung. Otto Arendt, Tegel, Schlieperstr.lS C.DittmannBe�Ä«, Wild 'WJT qw|»| Weidenweg 79, wild und Geflügel, Chr. Kroog ÄJ, tägl. Bahn- u. Postversand. 8es- u. Fluß-Fische, Marinaden, Räucherwaren. Seefische vom Fangplatz Preislisten gratis Hans Kunkel WiültlEf& BärtllOld. Ri jfaVfky'rJä � Fleischer, u. Wurstw. PeTe�rnüiam'czTr�traTsmiX�trX7 Hermann Albrecht, Metzerstr. 7 Allstädt, Eiberfelderstr. 27. S» gj Warschauer • Straße 88, ff. Fleisch- u. Wurst wnren. E. Friedrich, Blumenstr. 70. U„Ohne Chlor Mwäsibeni Damptwäidieiei Joiflstsrn" UunkepstraRe SO. ältkekanm t'ir Lieferung von ladelloser Wiscbe bei mäEigsten Preisen. (lampfwäscherel, Ob.-Schöaeveide UcHeinrich.WUhelminenhofstr�l fiel. cheo. erSe. '•55 Gebr.Erbguth Bremer Str. 48. Naete? ehem. Wäscherei I i. Damengarder. I allen Stadtteilen. I Rixdorf. Scböneberg■ Wilhelm Behr Wurstfabrik, Speck- nnd Schinkensalzerei BcrIin.Schöncberg,KolocieuL57-58 Beste und billigste Bezugsquelle f. Wiederverkäufer. VCnH/ar Terel, Brunowstr. 56 . DKLäCl, I. Fleisch- n. Wnntvirea. A. Bllzer, Rfldersdorferstr. 32. Au: nst Blrnsteln, Ounkcrgtr.78. HennAim Ulsnke, Gericiitstr. 11. Paul Brackrock, Huttenstr. 72. Branier, franzÄÄÄ Georg Brenner, Ebertystr. 57. P. Buckwltz~Rigaerstr. 106. Spez.-Gesch. f. Fleiscfa-u. Wurstw. J. Buchholz, Dsedomstr. 19a. Daniel, J., Ri., Hermannstr. 147. Robert Bludschusltachf lg. Panoramastr. 1 o. Gontardttr. Billigste Bezugsquelle. DanzigerFieiscb-Centrale Danziger Straße 14 Dannenberg, Neue Hochstr. 6. Rieh Deckert, w�str. i, Albert Doiuke, Slralmr Allee 24. Joh. Durzynski, Köpern ikusstr. 1 Georg DQU, Tbaer ötr. 23. DöII.M., Rixd.. Kais. Fricdr.Str.14. Estteli, C., Pe(s"Sk�:M Worst, Speck, Schinken kauf Sie a.beitea u. billigste» bei Anton Fehlau, Gonthardtst. Stadtbabnb-Ecke Königsgrab., Andr.-8t.47, Lands- bergerst. 98, Königsbergerst. 8, Landsb.-Allce30,Rixd.,B«rgslr.I6. Fleisch-Zentrale Charlottenbg. A. Joars» Schilierstr.SS, F. 8382. Wurst- und Flelsohwaren off. zu billigsten Tagespreisen August Hatfer I. Geschäft: Dirksenstr. 43/44, II.„ Kastanien-Allee 62, III.„ Skalitzerstr. 99. Fleisch- n.Wnrst-Centrale Brunnenstralle 76. Btslt ssd billigst« Betsgsgasll« 6. K.rä. eise Fleisdi- ddiI Wantwarei Landsberger Str. 20. DsKarFritsdfi Ii. Friede, Paul Friedrich, Stephanstr. 44. C. Gärtner, Weilcnse«, Frleslekeslr. 1 GerhardtgÄÄ H Ocrndt.Sprenifrsi. I l.Eing.Samiastl. Fr. Öerlach,~ L. Srellinn Fr. Oerlacb, Tauroggeuerstr. la. ig, Kottbusserdamm 8 SDezialgescn J.Fleisch- n. Wurstw. (Irifker, Uoäcisöbsstr. Z, Kordes U. OrunwaId,Nfg., Koübuet Üsma 102 Wurst-- Speck— Schinken Gottlieb, Reinickdf.. AntailMl. 109 Eduard Grunwald nur Turmstr, 37. t-i Wurst Speck Schinken. <■ rot hra.on Nchf., RiiJf.,Bcrlmerst.76 OttoC* rubeHo� V Bertbold Hahne, Bsibsgcseiitr. 2. Willy Hanka, Brunnenstr. 121. -' Badstr. 57, Ecke Bastianstr. Carl Hell. Rizd., Wesersir. 213. Ri!harilBeinzejeHÄfeiM Franz Heyer, Gaudystr. 40. Hegel, Wilh, Langesir. 28. Conrad Heckel, Admiralstr. 35, RiMIll. I''wäenst'r.T'- Oeorg Heiter Sehte Braossebv. j. Tbirisjer Wirst*. I. Gesch., Anäreiiilr.io, B!«neiatr.73» Htldebrand,Wil4cio*st.23L.K.is.G.B.U. «M»t Höne, Schwedenstr. 12. H.Hoßenfeldcr,ReiDikdf SonaersUS CarlJacubczyckSpandau Albert Jähnert S®?: Fritz JentsdiÄ-br.Dw� Herrn. Jeske, Kronprinzeiatr. 53,54. Richard Jeske, Sparrstr. 1. Josef Jessenberger,?0i.eBeratr.l4. Franz Jotdy.StralsonderitiaBeH. Arth. Ka Winkel, 0rinlfast.l9S.�npI. P.KginBitL�ÄuÄj;; Jul. Rempe, Boynn'jme 5' Lebensmittel Großhnndlnng —— Triftstraße 8 Billigster Einkauf d. Nordens 1 FcEieJoti. Feine Wnrst- und Fleischwsren Spezialität: Landschinken Oska1* Klähn 114 Alt-Moabit 114 153 Invalidenstraße 162. Fritz Klein Max Knaut. Kottbuserdsmm 12. ___ Alt-Boxhagen 60. ErnstKolbe, O.Königsberg, st. 5 6 A. Kölin, wum™ . Lenbachst.l. Aufluft Rodl atralfe* 8*!' Gust.Kuntze, Boibagener Cbauses 1 1 Ernst Kurth, Muskauerstr. 33. O. Krause, Weitensee, Lssgbusilr 1 35 A. Lange, Baiiicb41.8caarawcbsrstr.HI linke's Fleistolrale Heinr. Langer, Britz, Rudowerst.3 Wilhelm l�nz, Falkensteinstr. 9 K.Lswrenz, Reioickendf. 0. Haaptstr 54. Herrn. Leudit Wilhelm Liebherr O. Liebold, Max Lieske, Tilsiterstraße 10 W.Lindner,Ri.Kaii.Rriedrichitr.3S ZJ. Fr. Lindemann, Emdcnerstr. 45, Lochmann, Malplaquetstr. 32. V. Löffler, Strelitzerst. KS. "Roetoc�ereträS��sT Fleisch.u Wurstfabr. Aug. Maar, Scbulstraße 103. R. Magdzinski, Jasmunderstr. 15 H. Hl atz ker"t'rX'rai Stephan Mederer, Zsraderferitr. 19. Otto Menzel SÄ Merker, P. Gottfr.Meussling�Ä*' Josef Michel, 8tÄr3g9er Albrecht Müller, Höchstestr. 49. Adolf Nagel Max Neubert, Strelltzer Str. 30. Julius Off, Kicbthofenstraße 6. Karl PetrichFÄ'� F.Pogorzelskv, Cfc»rl.,T»arogg-St.JI Max Pohler, W.,Blumenthalstr.l9 Jul. Pyttlik«Ä Fritz Rasch, Stephanstr. 51. A. Rathenow, Elsässerstr. 12. Peter Rechel ÄS Reimann, Frankfurter Allee 38. R I» i n o w. A., V.rtTm.rteiL* O.RoseiiiaDnM.,f?rtemrnk7'. Wilhelm Röder, Stettinerstr. 14 R.Rothe. Boxhagener Ghausaee 11 W alter Rudolph. Grünbergerst. 17 Ottomar Rudolph, Gärtners tr.I7. E. Schauer. Huttenstr. 70. Rnb.Kchäfer.Tenpelhef.BeHiierstr.l?. M. Seherer, Ob. Schssewsile, s. Msrblfl Bernhard Schnell, Schirl weberstr. 6/7. *.SIenert,SiI.Sehiiiewelde1Berliist.I27. E. Sc hrrxberg, Keiolebeodt., Hsnut. 5. Rieb. Schlddel, Cbamissoplatzi. Eduard Schmied, LObbenerat. 19 J. Scholl. Rixdf., Hermannstr. 17. Schönhauser. �eVi�il1; Oskar Schubert, Russitenstr.44. Max Schubert Albert Schucht sÄd�r O. Schreiber, Hohenfrledb. Str. Max Sommer, WeberstraBe 1. WTaildlP Rixdorf. 48. » IdUUie Ptnnierstraße ff. Fleisch- u. Wur 29. Lichtenberg, slw, OQrtelstrsße 1 FMel. Fehle Thir. Hsmcblscbte-Wsres enL Thiel. N. Welßenbnrgerstr. 72. eyhirlBg. Fleisch- a. Warst Fabr. ■ F.SommermiBn, Boxbajeservt.SS ~Feln« Fleiach- n. Wuratwaren P. Tietze. ichMtiaoter Allee 80. Albert Urban, Noatixstr 34. Karl Unle fiSKSSi! Franz Veit, Palisadenstr. 50. Wilhelm Vogel, Oderbergerstr.t Wilh. Vogel Weiß, Georg, Bsesstr. 40. T.A.IT 10589 EUfnivnl ff-Fl»l»eh-a.Har«tw. .WCLlCI Weidenweg 67. C. Wiese, Mühlenst. 45. ff. Fleisch- u. Wurstwaren. Herrn. Wilhelm, RI. Friedelstr�t. t'rlts W'iedstnek, Orenzstr. 14. August Will|fÄ. Oottlleb Wloch, Grüner WegH8 XVdh kJu'taisn Fleisch und *"Wurst gut und billig? '18/18 mraapjasnqijoji 'cnnanoyi-itjnM n-na»lau an . Woatora, 0., Friedlia(bsr|AL21. Wurst-Borgwardt, Zleaikireb�. i. Wurst-Centralc�'e'nirii« Wurst, Speck, Schinken Faul Zwarg, Landsberg. Allee 138. Dia« h. Porzellan 1 riocdcr fir|ßenburgerßtr. 7t. A. Wilborn, Brunnenstr 16. ( firamiwoph., Sprwchm. J Becker, W., Wilmersd.-Str. 127,1. Hoyer, Ä., Befg'f'r0�!. Phonographen-Ratz größtes Spezialhaus. Rdmann, Hackesch.Marktt.TeOfc Spredizieaehlnen-Centrale rthur Kühn. gSSnÄi Kmi, IX Oraoienitraöelßl. Illindnlf Invalid.-St. 20, TurrnstSl WaOöPll, Teilznhl. gestatt et. Winde, F., Prinzenstr. 92. f Haue- u. KachengepäteJ O. Böhlke. Cfisastr.«, KleapiersL Beuster.Rlxd.. Ksis-FriedricbiLi;». DKhnert, 0. Küchen-SchreierD�iÄ'lfr'i. Lindnor,Nachf., Perlebergerst.39 Messow, M, Reichenbergerat. 39 M. Müller, Dresdenerstr. 41/42. Palme, H., Frankf.-Chausaee 61.- Buruiy,uiiustr 68 v»r-eh»»«r-81r. 23. KraQse.Wllh-, Ei., Herrn.-St. 168. Gg.Kursch, Britz, Rudowerstr.95 H. Lehmann, loh. Winter, Cöpenick. Ad. Mahnke�fc5 Menzel, P., Cöpenick, SchloBstr. A.Nitschpan, SW. Bergmannst. 11 Prinzenstr.31,HaBÄ:h" A- Samuel, O.Mirbachst. 62, Schirme. ScholZ, OSW.RLH�mrtrl": Sprengel, A.�flteurlcrhi™e Steinhardt, O., Königsberg. St. 30. Emil Zallo, Gr. Frankf nrt.-Str. 90. Aoicfikgfl.yeikaulsliallen R. Bänsch, Bellealliancest. 4. 5%. J DW Badjt.<5 Beiße, Rud, Chausseeatr. 66. BW�ber3»wM27*„ROSSOlSlßllOr. Casper, Ed., Rixd., Bergstr. 139. Cohn, Simon, Goltzstr. 32. Drcws, Alwin, Kottb.-Damm 32 M. Grund Brun"",'; l77 Hansen, Huf-Cenirale%'rnir Jacob, Osknr, Schönh.-AIIee 104. Kehr-Hüte j Kock. Kastanien Allee 60. s> Alfr. Krug- Hutfabr. I. Gesch. Brunnenst. 54 II.„ Schönh.All.115 Leser d. Zeit. 5% Rab. T I»maltre,>Vilw3Änh!eoÄll8. 1,aliÄsdenst95 � Ferd. Gräning � Jnngstr. 11. Teleph. VII 7924 �Aufl.Griinbergep� Husitenstr. 40. Tel. III, 4304. AI. F. Ley Re. Hanptkontor nur Fcrl. Das Beste für Ofen n. Herd. FerdioandLe]fkisen..erstrm25. P Grünthalerstr. • 1 lall IC Plätze 22-25, III. 4453 Loebell,L.KÄr- Georg Knfipfel A Sohn■ Lynaratr, Brunnenstr. 14. W i J.Mannheim. Äton. Gebr.A.&J.Podzuweit, GIcimstr. 62.• Putbuserstr. 1. Swinemünderstr. 121.• Seelower- slr. 19.« Schliemannstr. 27. p�L. Sager& Co. � [Blumenstr. 52a, Gr. Frkf. Str. 94 liEIiSiSelEItS )6nii.St}iupl(e«[o.Gj.l!l.l'N,I"seo" Siemen, A. R, Kobleibbf. Wsddiaa. C Kolonialwaren ) -—„e, Hutfabr., Prenzl.-AUo« 27 RieCKp K-Ul« GerietUtr.M. Rlnir A. Rosenthaler-StrsB« 19. SkaMtzer Str. L. Scboop, 127. Vester, E. DK.rÄi. Wetnsr, H.. Greifswalderstr. 33. Wlrtschsfterstr.,Nchf., Br»Me»j|.i67. „Zur Flora" �Jfnftee-Spe2UHB09Cll�J Atnhholf Invalidenstr. 10 . EuWOWl Martin-Opitzst. 22 Oskar(irösdie lMrr Kaffoo-Surrogato J M. Bathke, Kaffee-Versand n. all. Stadtteilen. t Kartoffeln, Bewflae j i Wim. BBÄ»?7fi iEMta«.-K»rt«ff t. i JZtr. fr.Kell. Paul Henkel Swi™mi£'itt ASenTllTTrümmtgT�oöItlgslrT. Otto Albrecht, Lychenorstr. 11. Heinrich Arndt, Fennstr. 49. F. mtklllkätl a.V'�chowkra'nkenh. Theodor Anthofner, Solmsstr. 22. Gustav Bahn, Mfillerstr. 165. Babel 4 Hauke, Wlluackerstr. 38. Paul Bandov. Beusselstr. 44. T. Otto Ball, Wiener Str. 8. Bant, Wllh., NO. Weberstr. 9. G. Bärend, Scköielrrg, Colomutr. 47 fiastav Bedrens ÄÄ Berg, bih. Cirksena, Ob. ScböDSveide. Otto Berger, Hertzbergst. 32-33. Blckmeier, Carl, 4 Gesch.imNord. Val. Boenke, Uuskauerstr. 36. Alex Borgmaan, Jagowstr. 16. BrauB,B.,Rixdf.,ITiMH»nijerjslr.29. Franz Bonk�gÄ�.? Borcbardt, O, Mühlenstr. 1. Fritz Bötke, O, Mühlenstr. 44. Brandt, Panl, Gingauer Str. 25. Braun 4 Ziegner, Usedomstr. 27a. Bodach, Franz, O, Goülerstr. 23. Georg Burow, Stromstraße 39. Bumse, Otto, Memelerstr. 7. Claasen, Abraham, Winsstr. 30. J- K. Damm, Katzlerstr. 19. AugiüfitKankert Max DShnlck, Ri Wcserstr. 53. Carl Ehmke, Cöpenick. R. Ehrig, Licbcnwaldorstr. 47. OnstavElgendorf ,0. Müggelst 29. Joh. Eichler feÄ 25 Hermann Elina, Stephanstr. 59. Arthur Enke, Amsterdam, rat. 19 Walter Fahre, Cöslinerstr.»a. fl.Fieiiamilamf.ÄÄ.Ys, A. Fiedler, Köpenick, HnägelluSl. 11. C. E. Fink, N, Pankstr. 7. Rnöolf Fink ÄÄ. Rud. Flak Nachf., DsTelbergentr. 1 1. C.Ftnke, Rixdorf, Donaustr. 118. Foerater, Helnr., Ob.Schöneweide Wilhelm Franz, Stettiners tr. 56. IFriH/O vorm. Roh. Mücke, .llllnc Frankf urt.Chaussee 154. L.Friedrich, Mariendorf, BergtLIi. ffEnfl.Garlipp.B�JÄ&�z.t.ss A.Gaulke.äneisenau8tr.85lE.iIiUw Max Gaulke, Straßmannstr. 30. Fritz Gerull, Beusselstr. 75. W.Oehrinf,'Reinickendf.,BesideBZBt.lJ6 Gebr. Oörner, Schönleinstr. 13. Gornemaim, Wichortstr. 156. £' �5. ��5�' ProTinxür.ll. H. OörtiNf. Rixdorf, Xogatstr. 39 Georg Gruber, Ober-Sehöneveide. Hermann Genach, Adaibertstr. 19. Goetsch, Ernst Grabitz, Breslauer Str. 4. Gräbert. Emil, Richthofenntr. 25. Max Grieß, Torfstr. 18. Richard Groggert, Wismarplatz 1 Fritz Günther, Manteufelstr. 71. Wüll. GM Heinkkend. Str. 70 Baliets. Franz Gebr. Halesdi, Weidenweg 34. Max Hannelser, Göbenstr. 16. xztyi�svi. 3-— 9 .Ult.-Prlldr.-St. 241. Gustav Hensdiel, Siemensstr. 16. «Errfarlli,Eiig..�Ä.s�n- lien. Renuferi, wÄV' Beriain.Ällr.E�ewÄtr. Paul Herrmann g®,» Hilfrich, A. ÄÄ Rieh. Hobinder, Wollinerstr. 11. Hoffmann, R., Adlershof. Emil Hübner, FÄ?.er Fritz Hühner, Schliemannstr. 11. H. Jacobi, Köpenick, An»It. SUrkt. Isert, Eugen, Görlitzer Str. 69. (g Paul Imhoff, Ramlerstr. 19. Itinilr I Seelowerstr. 20, JalliK, t_, Rodenbergstr. 7. Georg Jonas, Beymcstr. 4. Oscar Just, Fastcurstr. 41. Oni,l litcf Müilerstr. 156s, ( dUl JUNI Brüsseierstr. 12. Fritz J a rrack, Blebg., Kelle ß»b«k.81.36. Kamm, Max, Grüner Weg 69. Kapeja, K., Petersburgerstr. 76. IT 9 e O I i t yReichendergerstr.36 IVdOClUZ Glogauerstr. 18. Kastier.M.,Äaenrdstnil: MaxKatzorke,Liegnitzer Str.31. Reinhold Keim, Waldemarstr. 67. Max Keim, Költrn,�er Kieburg Nflg.. Stallschreiberst. 4. H.Kindell, Charl., Priedr.-KarlspLla. Georg Kieper, Kl. Andreasstr. 1. | Klemke, Carl, Krautstr. 54. Robert Klette, Rykestr. 43. Knetsch, C., Carmen-Sylvastr. 158. i Willy ZnoTDep�a9d7en- i Wilh.Koch,Nchf.Wi8sraannstr.26 ! MaxKohlhelm.Stral8under8tr.24 ! Kraatz, Georg, Schönholzerstr.ll. | Kramer, Rieh., O.KronprinwMtr.37/38 ; Krüger, O., Friedrichsbergerst.23 ! Kühn, Oswald, Müilerstr. 131. Carl Hupke, Spindlersfeld. ! Max Lange, Camphausen-Str. 21 j Paul Letzner, N, Böttgerstr. 8. Lleblg, Georg, Warschauerptr. 20. i G L. Liese, Cöpenick, Schloßstr. 8. • Liesinger, Otto, Simplon-Str. 29. i Mi z Lüge, Tegelerstr. 32. ! Rieh. Lim«, Ackerstr. 132. Gustaf linke Ups, Chamissoplatz 8 Fritz Lobeth, Ri., Hennann.ftr. 42/43. Herrn, Loewa, Tegel, Berlineritr. 12. Lossier, O., warschauer Str. 6. Fritz LQck. Ystaderstr. 17. Aug Luchmann, Ruppmerstr.21. Luckncr.Fellx, Rixd., Weichseist.? Lntze, Ilcrni. säwÄÄ.. Matsch ke, A., Crosseners tr.27, Simon-Dachstr.6, Boxhag.-Str.12 DanlF Msatf Ruppiner Str. 24. rflUt L. Itlttudi Swinemünder Str.58 i Marnholz, ff. GraÄT�. Martini, Erich, Rixd., Allerstr. 39. Wimelin Man Ä« Karl Mauriscbat, Thaerstr. 18. Karl Mercier, Huttenst.3 Meyer, G ust., Insterburger Str. 2. Michaelis, PanÜRo�rum Mielke, Max, Huttenstr. 33. Hewet, Adolf, Warschauerstr.55. Minke, Carl, Frankfurt. Allee 66. Hugo Möllhoff, Glogauer Str. 33. Moritz, Alfr., Ri., Weserstr. 181 Max Moysich, W ilhelmshav. St. 46. Paul Mulack, Mariannenstr. 8. Ilflllnr f. Kottbuser Damm 31, nlllllEl, U. Iifnn.St.155, Knnebeckit.l8 Schwedtor-Str. 12. Schliemannstr. 14. Alb. Müller, Petersburger Str. 19. MDniiokBit.G.BwÄuetls2b.g- Albert Nass Bur6frsd30rf" Nanck, Wllh., RI., Weserstr. 16 Alb. Nehm, 2 Geschifte im Nord. RNoHirh Hohenlobestr. 5. . neililll, Butter u. Käse. W.Biese. Sickingtailr 5J, Eekelfnsoitr. Wllh. Ohitz, Wilbeimshav. Str. 58. Otto Odeliretlit eÄÄI�. Frig Pfeiffer.ÄÄ Paol Pistor iJSSSÄit. A. Plaacke, Oderbergor Str. 56. Julius Plotke, Reinickendorferstr. 13, Nene Hoehstr.31, Elsg.»alldorlenli. O. Pohle, Metzer Str. 22. Fritz Pollübn, Graefestr. 30. Priebe, E-, Boxhag.-Chaussee 22. Prochnow, Pankow, Wollankat 23 R. Puhlmann, Woldenbergerst. 32 Carl Quast, Pnnzen-Allee 15. Herrn. Radke, Cöpenick. A. Ramhold, Prinzen-Allee 18. ILMliST Moabit, Gotrko wskist. 8, Ecke Zwinglistr. Mehl, Hülsenfrüchte, Vogelfutter Joti. Schulze'f., Curt Seeling. Stäuber, R., Ri., Hobentolltnipl. 3. Steinkc. Max.Weinsir. 4, Ecke Höchste SL Oswald Steinmetz, Weinstr. 20b Stolle, Ernst, Thaerstr. 39. 0. Stnbbenhagen tIZdsw.°ö. Gustav StQmer, Nogatstr. 23. Tiedemann, H., Wühlischstr. 29. W.Tietzsch, SO. Heidelb. Str. 30 H.Tugendhaft, O.Gormannstr.24. Wllh. Thomas, Reinickeni-Str. 54. Otto TBck, Gubenerstr. 11. Beraanetstr. 27, Swillenrällderatr.So. Ulbricfa, F., Ri., Warthestr. 13».69. Ulrich, O., Ri., Prinz-Hudjerjatr. 20. VtoI.K., Lichtcnberg.Weichselst. 1 5. Gustav Voeltz, Mühlenstr. 55,56. GustavVolgt, Wiener Str. 47. Carl Vogt, Sickingenstr. 80. Erich Vogt, Siemensstr. 6. Wa!iher,A..BeiniekeTi4orfi¥.BerIiner«tl9 Walter, Karl, Pillauerstr. 1. AI Mlg, S: iÄrc5h.str- G. Werner, Weissensee, Wörtkstr. 14. Ernst Wilde, Bastianstr. 1. W.G.WIeprecht, Hemeler Str. 27. WitieM ff RÄbÄ l«lliCliUSUl,ll._ Adn,iral6tr- 35, B. H uekBltz, Mariendorf, Dorfitr 27 Ziegler, Otto, Ri., Sleillmetzatr. 20 � Korbwar., Klnderwag. � TMT».f 71■ gräClSpszlalhass lTM(-äF,ll«..rN Kinderwagen Kelallbettstell., Killdernöb., Klappfahral. Berlla ä, 95 Brunnenstr. 96. Losern 5"/« Rabatt. Katalog grat. B. Becker, O. Weserstr, 24. KiilderBrtl'PD, Polsterbettst. Klinke. Müllerst.30 Grundke. Herrn. Gr.Frankfnner St. 1 1 Koschny, Oppeln« rst. 49, Srh I.Tor Metzners FiIiale Bcusseistr.S?. f Krankenbedarfnnrtlk.) Fischer, Wllh., N, Swinemiilld.-St. 1 U Lange, A. F., Brunnenstr. 167. c Ledepwaren 1 Sattlerrastr. Brunnenst. 61 Gg.Engnath Carl Fessel F�nkfeuss Spez. Tasch., Happel, rtttenonaiies osv. GlatzStLangner,�,"': Paul Kratky,�aÄ Adolf Mahr, Stralauer Allee 44. 31. ßCCtOr, EWnkate6; Rod». Voigt, BaHmschnlstr. 87. Eig. F&br. OXoWeiinert Sattlermeister Chausseestr. 50. c Lehranstalten D 7uschnelde- Schule des a' Deutsch. Zuschneider- Verbandes, e. V., BERLIN, Mauerstr. 86 88, T. 1 3401. Hartkes Zuschneide- Akademie, Schloßplatz 8, Damen- Wäscheschneid., Prospekte frei. Schneider- A kademle Rudolf Plaurcr Frledrichstr.ßSa, Ecke Mir. Kösn erst üttdflulKi'Diie:: Eoehhilienchole Stenographic, Schreibmaschine (125 Maschinen) Rosenlhalerstr. 65 u. Seydclstr. 1. Strahlendorffs Handels- AKademle. Beutlist. lOu. 11, 1., IL, III. Etage Größtes Institut Berlins Ausführt. Lehrpläne umsonst. Mim. BausH Inh. A. Werner. Prosp. frei. Berlin, Ncanderstraße 3. ��LIcht-HellanstnHeii J Herz-, Nerv.-, Magen-, Darm-, Frauen-, Haut-, Harnleid.beherf. Charlottenburg, Caaerslr.I.LIcblblusL Rausch, Rieh. Niederlage Warechauerstr. 6. f Manufskturwrew) hclffC Xrllf,, Otto M�Tebau� �Konsum-, GS- Berlin u. Umgegend Kleiderstoffe, Wäsche, Wollw. Frankfurter Allee 165. GrSnlJßrglledifJÄw�n? Holtmann, M Ernst. Bousseist 27. Seidel, IW., Oidenburgerstr. 7, Mehl, Conserven. M. Anders Conrad Adam, Charl., Cauerst.28! W. Bachmann, Chart., Kebrlngst 15 R.Baumgärtner.Pankow.Mühleiui 20 Bethkc, Georg, Rixd., Elbest. 33. Kais.-Friedx.-8t. 64. Treptow, Grätz-Straße 64. Bock, Paul, Stralauor-Allee 29b. Bordasch. G. Ri.. Kai8.-Frdr.-St.29 C. Bosse, Reinickendorferstr 92 H. ßreest Fritz Brosius S'ainS5� Elbo Str. 39, Richardst.SS Kranold platz, Berl. Grünerweg 48 Alt Glinieke, Rudow. Grossien, Gebr.�S,1??; Joh, Günther, Graefestr. 69. 1 Grün e r w e> A c kerh.8t(i.89'99� Misch Hammer st ädt.G.fÄ Herrn. Hecht, Wilhelmsaue 26. Heerma, H.,Ri., Hermannstr. 172. ') Rixdorf, b, Bergstr. 144, Z. Kais.-Fried.-St.246 rrgu Hesse,Kolonialw.,Siünchebergent.31 Hippel, Carl, Ri., Pflügerstr. 76. E. HUI lf!.- W. Lause Bulowstr. 23. Gebr. Karl Huhn, Scliererstr. 9. lanirtfo F Langestr. 81. JalllLKC, T. Ecke Andreastr. Kerker, J., Kopernikusstr. 91. Hans Kesy, Barnimstr. 16. Eugen Klett, Culmstr. 22. Korn, f1u$o M B. Krüger, Sch5neb.,Hauptstr.l53 E. Kunze, Charl., Knobelsd.-St. 16 Künzel, S. A., Manteuffelstr. 31. Kurzleben, H.ÄÄ Wrangeist. 113, Wrangeist. 30/32 ________ Alt-Moabit 81. I«sss l'l Krumme Str. 54. l.rezä.-8t.1kV � ichTeihhlg« zSSlSRAUeedK. Wlie|-fSlZkilive�dai?.Äriv°:te Nagott, Ri., Richardpl.8, Alt.N eu. Mmm, III. Vorw?-Lescrn3%. Langestr. 9. jj Straiäuerstr.32 ' Am Molkenm. Rebsch, E.» SpaiiiaQ. Rehfeld, A., Bnttmaost. 20, Gelegenheitskäufe, kompl. Einr.v. 140 M. a. C. Reiher Nadif.,Veteranenst. 21. Gustav Richter, Möbel-Fabrik Kastanien- Allee 26, Köpenick, Grünauer Str. 9, 0.-Schöneweide,Wilhelminenhof8t.20. Schmidt, Otto�" A.Schn«iter, Ob.Schöneweide, E(ii.sonst.59 Roh Schulz, Prenzlauer zMlee 21. Jtob. Seelisch, Berlin 0., Rigaerstr. 71 /73a. Spezialität: Kleine n. mittlere Wohnongneinrichtg. riebeky»' w!7�n®isenaustr- 18» eig. Tischlerei u. Tapezierwerkst. NeueKönig8t.29. Geleg.-Kaufe g. J W*) Bar- u. Teilzahl. K.'Thomas Lieferant d.Konsnmgenossensch. SnhMhw""''en' Seh"!"".) ff endland, Ernst Sm. Möbelfabrik— Bar- u. Teilzahl. Unij Reinicfcend.- lallll Straße II«. VVortllOTC Möbelfabrik " CFLIlUra GoUkowskystr, 27. Wllh. Witt Wilhelmsha venerst.64 f Molherelen j Milch Schmidt Rixdorf, Hennannstraße 53, Tollmilch, süße n. saure Sahne, Schlagsahne ohne Konknrr. In Berlin. Tägl. fr. Butter ans eigner Buttere! mit eleklr. Beirieh. Bnltermilch— Billig! Billig!Weiß-Käae. Molkerei„liord-West M Bremerstr.50 Bredowstr.SS „Schweizerhof", Meierei und Milchkuranstalt. �~MunIkin«tpüment«~� Braun, Ein i l SVsw" Kaun, Richard. O 27,OrünerW egl7 KIrst, Rieh., Brunnenstr. 45. Plato 4 Co., Köpenickerst. 105/6. Lorenz Rahmel, Oranienstr. 8. Reetz, Spandau, Havelstr. 21. Schnötke, Otto, Ri.,Rich»rd»tr. 115. Scliulz.Plctschmann5Co..BraBneB»t.2$ | Afrana-Nähmaschlnen O. A.Büttner, ÜsBplgescb.ABdreuiL7l Filialen: Petersburgerstr. 87, Spandaa, Schönwalderstr. 19. Bellraann, E., Urnfla Rosentbalerstr. 19. 10. UlUDu, Alle Systeme: Teiliahl. "" bestes deutsches Fabrikat Steinhauer» Spandau. Kosenthalerst 1 1/1 2, 1.Et günstige Teilzahlg. Pfaff Lülauer.Verlf.Wilke, __: Ileraitnast. 50/60. PfV,(T. Nähmaschinen 1 Itlll** G.Wendt.Wllmek.8tS5 W. Schojßjjc�Usedomstr. 12. Nähmaschinen Lüden in allen Stadtteilen. Optiker Dase, Paul, N, Müilerstr. 174. Groß, Paul, Warschauerstr. 66. Schubert, Carl, Ri- Bergstr. 148. f Papier- u. Schrelbw.} Paul Königsbergerstr. 32. ., Ri., Bergstr. 42. Loh, Seidler, Lonts,—— Alfred Starke, Manteuffelstr. 20. Wllh., Skalitzerstr, 75. Vogt Putzwittel Kauft nur J Saffln, bester Schuhputz Solano, best. Metallputz JaegerAKIeggilch, Berlin, SO, 33 Weltlcder�lanz Karnotoin Feinster geruchloser Schuhcreme. Koch ABctker.Con.-Ges., Berlin SO 39. Kauft nur— mit Bons— Rosa-Line-Blitzblank. s: Putz- u. Modewaren J LrllUK Spezialh. f. Damenhüte EnimyKablfcldKÄ König, Titus BÄao. Modehaus 34BenBaDO-Str.34Ä.Ä. Wilhelm MeUner Große Frankfurterstraße 92 S�ezinihsu�ür�vnmenhüte. Resterhandlungen J _ arnTocC�TT�T'�isi�enstr!�?. Neumann, G., Grenadicrstr. 43. i Roste-Spitz, FehrbÄlIlner8t.24pt. I Scbreiher�te�bi�Sfa�KöaJ�Btr�SS Sohlrvnfabrlic f i irnst Adam,>„ Herrn. Adler, Stegliw- a?® .Amerikaner"Prinzev W4* Anhalt, E., Andreasstr,.lü* A erhor Brunnenstraß« D�' HoVllvl 9 Ecke Demminer, 4(» Kirclls. A I iiflpL- Rixdorf, A1ijuacK,Kais_.Fr.edrSt_ Luster, C., Reichenbergerstr. 61. MSIlei, L, Wäsche el�Fabrlkats. Meyer, EcrsasersU 2,(Arbcitcrbemden) Pflaume, Gebr.,Friedrichstr.205. Pietachmanu, Marie, Jagowstr. 25. A.Radioff, ReinckdL.larkstt s.See Raehmer, c., Andrea aatr. 69. SchaefePi Hu"iten- E. Voigt, Rciiickeadorf, Amfndejtr.lOl. Albert Vogt WsöeräflEyesctißflv�.Aiieem. Wollhaus Lucas Be�tj 61 str. 43, Wild II. GeflüHal) C.DittmanniJSS.4». O.Brimni�aÄurr28' c M. Schaefer i.W. Hollmanustr. 43 t W. Haassenstr. 17. Schräm, Lina, Mirbacbstr. 31. Hermann Meyer, SekisslbeinerSL 21. A Nitschpan.r.-r:Ti5a»M.llHeiBS119. Sigmund Simon Nf., K«|iaicketsl.I23 Stawenow, Gharl.,Gtrd«a-d»l«rpijlr.10 L. Vierarm, Zionskirchatr. 34. Zimmer. H., Prinzenatr. 12. E. Bade.N. Kastanienailee 103, I. Hollbrucb, Herrn., rukst5.|>jr.|g71 A.Jahnke, SWXiheutr. 84, 1. 16-1. 3-6 Jordan, Alfr., Feaastr. 61, gegr. I8s3. Voneiger dieses tQ'» Rabatt. I Alfred Bau«O"i 1 Wrangelatr. 86 1.— Gegr.lä£5. i> CIGARtTTTEN r Wer � Joscfri-Cigarcften rauch 1, beweis!, da» er einen guten Geschmack k ha!! j 10 Stüds 10 Stück M S o L CS c G Q köllnischer Fischmartt 4,5,6 gegenüber der Brette Straße Leineweber Für jede körperform passend! Anzüge° Ulster° Paletots Für knaden und Jünglinge: sj W D D 40 Mark Meine Fabrikate, in eigenen Befriebswerkstätten gediegen verarbeitet, sind preiswert und unübertroffen in Sitz und Haltbarkeit. Moöemer Schnitt° Grosse Auswahl° Vorzügliche Passform. Mark iAGir Bouillon-WOrfel Pfg. ZU �reuzsfe�, für V«-1/, Liter sind allein echt X mit dem Namen MAOGI und dem Kreuzstern. Verantwortlicher Redakteur: Han» Weber, Berlin. Kür de» Inseratenteil verantw.: TH-VIockc. Berlm. SfctWfu.«erlös•«orwÖris svuchdruckerei u. VerlagSanstalt Paul Singer u. So., Berlin S\V* fr. 60. 28. Zahrgang. 3. KilM il».AwSrls" Kttlim DollisM Sonllllbetld. 11. Mar; 1911. Serickts- Leitung. D!e ZwiNngsschwestera Blaschek vergaste!! Die zusammengewachsenen Schwestern Rena und Josefa Blaschek, die gegenwärtig im Passagepanoptikum auftreten. wurden gestern morgen auf Grund eines nur gegen Rosa Blaschek erlassenen Haftbefehls verhaftet. Den Haftbefehl hatte der Museumsbesitzer Paul Geisler in Hannover beim hiesigen Landgericht, Zivilkammer 1. erwirkt. Rosa Blaschek hatte mit ihm einen Vertrag abgeschlossen, in dem sie sich bei Vermeidung einer Konventionalstrafe von 9000 M. zum Auf- treten verpflichtete. Sie trat nicht auf, weil sie der Geburt ihres Kindes entgegensah. Trotzdem meinte der Kläger, die Konventionalstrafe sei fällig geworden und erwirkte einen Arrest- und Haftbefehl gegen Rosa Blaschek, dessen Vollziehung durch Hinterlegung von 9000 M. gehemmt werden konnte. Der Gerichtsvollzieher nahm, da Josefa von Rosa un» trennbar ist, beide mittels Automobils zum Gericht mit. �Dort wurde von den Schwestern der Offenbarungseid geleistet und beide Schwestern wieder auf freien Fuß gesetzt, als eben der Geschäftsführer des Passagepanoptikums eintraf, um 9000 Mark zu hinterlegen. Ganz abgesehen von der noch im Beschwerde- und Klage- Wege zu entscheidenden Frage, ob in der Tat ein Arrestgrund vorlag— sie ist zum mindesten recht zweifelhaft— war der Haftbefehl und seine Vollziehung unzulässig, weil sie die in jedem Falle schuldlose Schwester Josefa mitbetrasen. Eine Verhaftung der Josefa ohne einen gegen sie erlassenen Haft- befehl� ist unzulässig. Sie stellt eine rechtswidrige Freiheits- beraubung dar. Kann ohne eine solche die formell zu Recht bestehende Verhaftung der Schwester Rosa nicht erfolgen, so muß auch deren Sistierung unterbleiben. Das erhellt, wenn man die Frage stellt: was hätte der Richter zu tun, wenn Josefa ihre sofortige Entlassung verlangt hätte? Dann hätte ihrem Begehr stattgegeben werden müssen und da dies nicht ohne Freilassung der Rosa möglich war, hätten beide Schwestern in Freiheit gesetzt werden müssen. Das eventuelle Geldinteresse eines Schaubudenbesitzers muß dem Recht der ihm nicht Verpflichteten auf persönliche Freiheit weichen. Hat die arme Josefa schon unter den Geburtswehen ihrer Schwester schwer leiden müssen, so hat sie jetzt sogar auch für die etwaigen Geldschulden ihrer Zwillingsschwester büßen müssen. Soweit geht aber die schwesterliche Pflicht der an ihre Schwester durch die Natur Geketteten nicht. Oder meint die Zivilkammer, daß auch für den Fall eines etwa gegen Rosa ergehenden Todesurteils Josefa mitgeköpft werden müsse? Auch dieser tragikomische Fall zeigt, daß die Rechtsprechung glaubt. Geldinteressen höher als das Freiheitsinteresse stellen zu müssen.__ Amtlicher Marktbericht der städttschen MarktSallen-DlrekNon über den Vroßbandel in den Zentral-Marttball-ie Marktlage: F l e i Ick: reichlicher. Geschäjl rege, Preiie wenig verändert, für Seefische recht be- friedigend. Lutler und Käse: Geschäft ruhig, Preise unverändert. G-inüse, Obi, und Südsrüibt-: Zusuhr meist über Bedarf, Keichäit im allgemeinen still, Preise wenig verändert._ Steinarbeiter! Montag, den 13. März, abends 8 Uhr, im Gewerkschaftshause. Engelufer 15: Kmbiiiiertt Plsiwckckr-Mulig. Tages-Ordnung: ®r. Erledigung der Vorarbeiten zu den am 18. März erfolgenden Hebungen über die BeschästigungZ-, OrganisationS- und Arbeitsverhältnisse. gM- Jeder, auch der kleinst« Betrieb, musi vertreten fein. Mittwoch, de» 15. März, abends 7 Uhr. im Englischen«arte«, Alexand erste. 27c: Versammlung der Grabsteinarbeiter. Kein in der Grabstewbranche Beschäftigter darf fehlen. DounerStag, de« 16. MSr» er., abends 8 Uhr, bei W«xnei>, Sehdelstr. 80: Mitgliederversammlung der Sektion H (Marmorarbeiter). TageS-Ordnung: Wie stellen wir uns zu der vom Verband der Stelmnetzgefchäste an- geregten Festsetzung von Minimallöhnen und zum eventuellen Abschluk eines Lohntariss, Die Wichtigleit der Tagesordnung erfordert daS Erscheinen aller Kollegen. 171/6' Die Ortsverwaltung Teriraltang Berlin. Modell- u. Fabriktischler und Modelldrechsler. Montag, den 1». März, pünttlich 8 Uhr abendS: Kranchen-Versammlung im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Str. 11/12. Tagesordnung: 80/4 1. Vortrag de» Genossen K«UaseB»tein über:»Die Rechtsprechung bei Arbcitsftrcitigkeiten«. 2. Branchenangelegenheiten. ■WT I» dieser Versammlung werden dt« Karten zur General» Versammlung ausgegeben. DArdeitSnartiwels: Hof l,«ml g. 1289. Verwaltungsstelle Berlin. Hauptdureau: CdaHttetraBa S. Hof HL Amt 8, 1987, Montag, den IS. März 1911, abends 8 Uhr: der Mrchanikkr, Uhrmacher, Optiker sowie aller ia den mrchanlschen Ketriebeu beschast. Kollegen n. Kolleginnen in den ilrmlnlKiineii, Kommaudantenftr, 58/59(gt. Saal). TageS-Ordnung: 1. Vortrag unseres VerbandSoorsitzenden Kollegen Alex. Schlicke- Stuttgart, 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Kollegen und Kolleginnen I Der Vortrag wird sicher sehr kteressant werden. Da wir nun die Gelegenheit, unseren Kollegen LekIIelw zu hören, nicht ost haben, so ersuchen wir, dafür zu sorgen, daß unsere Versammlung gut besucht wird. 113/7 1 nitgllcdsbncb legitimiert. Montag, den IS. März 1911, abends 8'/, Uhr: Bezirks-Versammlung für Rixdorf in Hoppe; seMSlei», Rixdorf, Hermannstr. 49: Fortsetzung der Bezirksversammlnng vom 6. Marz. nitgliodsbach legitimier«.< Zahlreichen Besuch erwartet Ble OrteverHrnltemg. Husten gnstrkrit, Stuft»fintarrli, S'u«ulitu'n ärztlich erprobten BrnBt-C«ri«r- Ä JHSCPS niellcn mit den »drei Dannrn«. Beweis: 500« amt. lich beglaubigte Zeugnlsfe. Nur in Paketen von SO Pfennig, Dose 60 Pfennig, niemals offen ausgewogen. Dafür Angebotenes weise man energisch zurück. Zu haben in Apotheken. Dro» gerien und Kolonialwarenhandlungen. MII»IIII«III»!»iU»MIU»I,II»»IMU»I»II»>III»»UII,.,l,IIII»IIII»IIIlINII,IN„I>,� -'nimuimn UUIIMIUIUIlMUUIvlUMUIIMIUstllillUIIIIIIUIUUttlllUIIUUUUUIllij ''' V.'-' ** A.B. KOCH Gegr 1893 KOtlleP' ll. LrilkelK-kl'MSIlMlM Geg,.893 Hauptkontor: MmUfW StP.t Ä �"und Lagerplatz 1: O., RDdersdorfer Str. 71(am Küstriner Plate. alt.Ostb.). Lagerplatz 2: O., FruchtstraSo 13(Ostbahn-Giiterbahnhof) Lagerplatz 3; X., Behmstr. 3G(Schivolboiner Str., Ecke MalmöerStr.). Preise für la Marken ab meinen Lagerplätzen von 10 Zentnern an: lallse Salon. la Halbstelne.. la Anthracil Cadfi 80 pi 2.30 m. pr. Ztr. pr. Ztr. IaSenftenb.MariengIiickSaIon82Fi. la Ose Salon.... I.-m, la Senltenb. Gotthold Salon. 92 pl la Diamanl Salon.... I.-M (Ges.gesch. p.Ztr.tlS— 120Stck.) Bei Frankolieferung je noch Quantum per Ztr. 10— 10 PI mehr. Bruchbriketts. Steinkohlen billig»!. Koka zu Anataltaprelsen. Holz, zerkleinert, per Zentner 8.— M. Bei grSSeren Abschlössen u. Originalwagg. verl. Sie meine Spezlaleflerte. Als besonii preiswert �Än lariengluek-ßriketts zu empfehlen, welche ich bei 2000 Stück mit 8.VA pr. Taus, bei 20 ztr. mit N7 Pf. pr. Ztr. ____ franko bis 4 Treppen lukluslve aller Unkosten Meiere. gÖSV Vb-'A-:■ H v r.... r>-.k «V/'->f•..>•/ IHöbel-Seeliner Brunnen-Straße 7, am Rosenthaler Tor. Biesen-Huswaht in bürgerlichen Wohnungseinrichtungen auf Kredit und gegen bar Stabe nnd Küthe, Anzahlung von 15 Mark an Linz. Möbelstücke, Anzahlung von 5 Mark an in bunten KOchen hervorragend schöne Muster. Torzeiger dieses Inserats erhält beim Kauf 5 Mark gut geschrieben. Liefere auch nach auswärts. Smrntags geöffnet von 8— IG nnd 18— S Fbr. Orts- Kraukenkasse der Saehtleeher Berlins Mittwoch, den 15. März, abends 8 Uhr, bei Balg, Skaiitzer Str. 51/52: AnBerordentllche General-Yersammlong. Tagesordnung: Wahl der Delegierten für Arbeit» geber und Arbeitnehmer für das Jahr 1911/1912. Die Wahl findet in getrennter Weise statt: Für Arbeitgeber 8 Uhr; für Arbeitnehmer 8ff, Uhr. Delegierte für Arbeitnehmer find 100 zu wählen. 271/17» Mitgliedsbuch legitimiert. J. Horneniann, 1. Vorsitzender. Zum Gntenberg(Etat. Erlner) Empfehle mein romantisch an Wald und Spree gelegenes Lokal allen Vereinen, Gesellschaften und Natur- freunden. Sommerwohnungen, möblierte Zimmer.» ilflHtpHftrt Eröffnung der eigenen NUrfikliliN Motorbootverbindung mit Erlner(Abfahrt Brücke), wozu alle Hcrrenparlien, Typensänger, Freunde und Bekannte einladet Albcet Kiobmann. „Vorwärts"- Leser: Die elegantesten, wenig gebrauchten Herren- Garderoben sind am billigsten und gut passend nurim MonatS-Garderobeu-HauS Luft u. Burger, 19 Mariannenstr. 19, kein Laden. Fahrverbindung von überall. Stratzenbahn-Fahrgeld wird vergütet.» V laust man tn der MIoitio Prinzen-Str. 34 1 Treppe(fein Laben) wie allbekannt Jackettanzüge» Rock- anzöge, Paletots, Hosen für jede Figur passend. Jeder Arbeiter» jeder kteiictoerker follte zur Hrbeit die Lederhoc« Herkules tregetk S Unerreicht« S Leistungsfähigkeit. Allein-Verkauf. Sehr starkes Leder in grauen n. braunen Streifen, auch einfarbig. Am Bund aus einem Stück gearbeitet, wodurch besondere Haltbarkeit bedingt isk ß ehr feste Kappnähte m. stark. Gajg> Schwer« Leder-Pilot-TaKhea, OroBe Flicken umsonst Trott dieser vielen und Anderer Vorzüge kostet die Herkules- Hose lür normale Mannes• Oröße IM. 89 Berufs- u. Schutzkleidung für alle Zweige der Gewerke u. Industrie, Sanitätsdienst us«, BAERSOHN Spezlal-Haus grSSten Maßstahe» Chtasseestr.*9.30— Brückenstr. G Gr. Prankfurteratr. ao SchSneberg, Hauptstr. 10. Haupt-Katatog gratis und frank» Stoffe für AnzOge, Ulster, Kostüme Mtr. 3. 4, 6 M., Loden für Wetter-Pelerinen Mtr. 1,60, 2.60 M. Tuchlager Koch 4 Seeland G. m. b. H., ßertraüilteiistr. 20-21,�?,;�: Wie diele Palme das auf der Erde wandelnde TIct* reich überragt, fo überragen die Pflanzeiv fette PftLMIN und PHLMONR(Pflanzen. Butter-Margarine) die tierifeben Fette durch Ihr* Reinheit und Güte. Das beweist am besten der Umstand, daß Palmin und Palmona tierlfche Fette in der feinen nnd bürgerlichen Küche immer mehr verdrängeiv Palmin zum Kochen, Braten und Badtea Palmona als Brotaufltrida Sonnabend, 11. März. tlnlanfl 7'/. Ubr. KSnIgl. Opernhaus. Carmen. Köuigl. TchansPtclhanS. Der Störenfried. Neues konigl. Opern-Dhenter. Geschloffen. Deutsches. Don CarloZ. Anfang» Uhr. Kammerfpiete. Lanzelot. Stenrs echautvtelliauS. DaI kleine Echokoladenmädchett. Kessing. Anatol. Äoiniietie Oper. FigaroS Hochzeit. Kleines. Ter Lcibgardift. SteurS Operetten. Die schöne Niscite. Berliner. Bummelstudenlen. Nachm. 3'/, Uhr: Nathan der Weife. Westen. Die lustigen Nibelungen. NeucS. Mein erlauchter Ahnherr. Drianou. Hippolyte» Abenteuer. Residenz. Pariser Menii. Thalia. Polnische Wirlfchaft. Tchiller O. t»,»»« Ldeater) Der Bund der Jugend. Sch n?, Charlottenvurg. Die Fee Caprice. Friedrich. WilhclmstädtischeS Hofgunst. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm Teil. Bolksoper. Undine. fAnf. S'/, Uhr. LnstfpielhaiiS. MeyerS. Luisen. Aus erster She. Nachm. 4 Uhr: Rübezahl. Moderne». Der Fcldhernihügel. (Ansang«>/, Uhr.) Rote. Liselotte. Nachm. ö Uhr: Die sieben Raben. Herriifcld. Eine verlorene Nacht. Er, Sie und Er. Folie» Gnprice. Der Feldwebel. Hügel.(Anfang 8'/, Ubr.) Memcol. Hurra— Wir leben noch I Kasino. Julie Wippchen. Apollo. Spezialitäten. Poiinge. Spezialitäten. Boigt. Gelchlosfe». Noact. Deborah.(Ansang 8'/, Uhr.) ReichSdallen. Stettiner Sänger. Karl Havrrland. Spezialitäten. Wiuteraarte». Spezialitäten. Walhalla. Bravo I Dacapo l(An. fang 8'/« Uhr) Intimes. Das Mädchen aus Paris. (Ansang 8'l, Uhr.) Weddiua. Lichtspiele. Kaiser- Panoraliia. Besuch von Heidelberg und Neikartal. Wände- rang im Steirischen Salz- kammeraut. Urania. Taubrnstrafte 4S/4S. Nachmittags 4 Uhr: Bon San San Nemo nach Florenz. Abend» 8 Uhr: Im Firnengkan« de» Obcr-Engadin. Sternwarte. Jnvalidenstr. 67—62. �essinx-Ideater. s Uhr: Anatol. Sonntag 3 Uhr: Dantrts d» Rarr. 8 Uhr: Die Ratten. berliner Tlieater. Abend» 8 Uhr: Bnnimclstndcntcn. Morgen: Bnminelstudeute». Neues Theater. Täglich: Hein eMter Süerr. 'Anfang 8 Uhr. Theater des Westens. Abend» 8 Uh, t Die luftige» Nibelungen. Sonnt. 3'/« U.: 01e»MeKiodsao f ran. ModernesTheater (lrflher Hebbellheater). Abend» 8'/, Uhr: Der FcIdherrnhMgcl. Berliner Volksoper Wcnds'/,9 Uhr zum 50. Male: LusispieShaus. blbend» 8 Uhr: Meyers. FrlffÄ-WiHisMadfisches Schauspielhaus. Gonnabend. den 11. März, 8 Uhr: Hofgunst. Rachm. 3 Uhr: Wilhelm Dell. Sonntag nachm. 3 Uhr: Die Räuber. Abends 8 Uhr: 2 X 2-- ö. Urania.» Wissenschaftliches Theater TaubenstraOe 48/19. Nachmittags 4 Uhrs Von San Remo nacb Florenz. A-bends 8 Uhr: Fm Firnenglanz des Ofaer-Engadin. läiser- Panorama. Besuch von Heidelbeeg und Neckartal. Letzte Woche. Stelrlsches Salzkammergut. Sine Reise 20 Ps. Kinder 10Ps. Abonnement» 1 M., Taus. Abonnent Rdlleiu-TIiMtes. Direktion: Richard Alexander. Ansang 8 Uhr. Pariser Me»m« 1. Gang: ,32 Meter über Pari»«, t Alt von Beber-Abrie. 2. Gang:.Sine Nachtsitzimg', lilkt Von George» Feydeau. 3. Gang:.Nach dem MäuZchcn- ball", 1 tzlkt von GcorgeS Feydcau. Donnerstag, l». März, z. ersten- wal: Fernand» Ehekontrakt. Sonntag, lg. März, nachm. 3 Uhr; Der Schlafwagenkontrollenr. Luisen«Theater. Abend» 8 Uhr: Ans erster Ehe. Schauspiel in 5 Akten v.Ernst Ritter-' seldt nach einer Erzählung von CourihZ-Mahlcr. 4 Uhr große Kindervorst.: Rübe- zahl. Sonntag 3 Uhr zu ermäßigten Preisen: Dorf und Stadt. 8 Uhr: Au» erster Ehe. Montag: er lüngste Leutnant. 0SE=TI1EATE Große Nai rankfurter Sir. 132. mittag» 4 Uhr: Die sieben Knbev. Märchcnspiel mit Ges. u. Tanz in b Akt. Abends» Uhr b. ausgehob. Aboniiem. letGelOtte. Lustspiel in 1 Akten v. H. Stobitzer. Sonntag 8 Uhr: Der Müller und sein Kind. 8 Uhr: Lisclotle. Mtrspoi-Msater. Hurra! Wir leben noch! Große Ausstattung»!»»« in 7 Bildern o. I. Freund. Musik v. B. Hollaender. In Szene gesetzt von Dir. R. Schultz. Ansang 8 Uhr. Rauchen gestattet. Sonntag nachmittag 3 Uhr: Mamsell Ritonche. treues proxrsmm! Olga Desmond Robert Stcldl Ansieso und eine hervorragender Kunstkräfte! Eanehen gestattet. Mergsn 8 Uhr: Nachmitagsvorsl. Kleine Preise. Abends 8 Uhr: Hedl Herdina. LoloHol sTschen Chinesentruppe und das große neue März- Programm. 14 Varietd-Neuhelfen. Passage-Panoptikum. Die zusammengewachsenen Schwestern Blazek nnd Ihr Kind! Zwei RUttcr— ein Kind! liebend zu sehen I Täglich von N l u. von 3-10 Uhr. Ohne Rxtra-Rntreo! Eintritt 50 Pf. Kinder, Soldaten 25 Pf. nw Ans. 8 Nhr. Poroerkauf 11— S Uhr. Ztvei Schlager: Bine verlorene lischt. Br. 8!e und Br mkk Anton und Donat Herrnseld in den Hauptrolle»._ Lichtspiele ErOffhuns F" Anfang: März*&§ Kottbuserdamm 6 Hochbahn, KoMbaser Tor. Fassungsraum löOO Personen. Schiller-Theater. Schiller-Thealep 0.(Wallner-Theat. Sonnabend, abends 8 Uhr: Oer Rund der doxend. Lustspiel lu 5 Ausz. v. Henrik Ibsen. Deutsch von W. Lange. Ende 10'/,. Sonntag, nachm. 3 Uhr: l>Ie Ehre. Sonntag, abends 8 Uhlt Ein»idealer Vatte. Montag, abends 8 Uhr: Hkntlmi» der Welse. Schiller-Theater Charlotlenburg, Donnabend, abends 8 Uhr: nie Fee Gaprice. Lustspiel in 3 Akten v. O. Blumenthal. Ende 10 Uhr. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Prinz Friedrich von tkomburg. Sonntag, abends 8 Uhr: Rarla and Magdalena. M o n> a g. abend» 8 Uhr: Vle Fee Gaprlcc. 99 CLOU" BEREITER KO\'ZERTRAÜS Mauerstr. 82.-. Zlmmeratr. 90-91 Hente: Johann Strauß aas Wien Preisgekrönte Walzer der„Woche". ■===«== Anfang 8 Ehr.■ 1------ Brauerei Friedrichshain Am KOnlgstor OrOBter Koneertaaal Berllae Am 14., 15. u. 18. März 1911! Gr. Populäre Konzerte von Johann Strauß wien mit seiner rollständigen KapeUe. Anfang 8 Uhr. Bntree 50 Pf.. Reserv. Plate 76 Pf. Friedrichstraße 163 Castan8 Panoptikum Die Schonen Samoas. 35 Personen. O h n• Bxtrs-Bntroe. Ziekus Busch.! Sonnab., 11. Märj, abds. 7';, Uhr; EUte-Oitfa-Vorstellung. Herr Georg Burkhardt- Foottit, Schulreifcer. Gastspiel d. Herrn Dir. Pierre I Altliotf und F ran Direktor Adele Alihoff mit ihr. ausgezeichnet.! Freih ei tsdressuren. Herr Ernsf Schumann m. neue«| Freiheitsdress. Franz Steidler 3 Gebr. Fratellini, urk. Clewns Um 9'/, Uhr zum 80. ilsle: „Armin." Gr. VelkB-Manego-Schaustüei 1 Reicbshallen-Ttieater. Stettiner Sänger. Zum Schlust: Knhllekcs Varletö-Theater. Burleske von Meysel. Ansang Wochentag» « Uhr Sonntag» 7 Uhr. Da» neue Kolossal-Programm! lv Wiß»d1.Mlal!li-»eli. Abend« 9'/, Uhr: Berlins Sensation! Alwin Neaß. Tony TetslaflT in Beregis:— Hüte Dieb! Sensationsdrama in 1 Akt. Sozialdemokratischer Wahlverein des 6. Berliner Reichstaos-Wahlkreisfls Heute Sonnabend, den 11. März 1911 StiftinigsaPest in feigenden Lokalen; GermanlaoPrachtsäle, Chausseestr. 110 Moabiter Gesellschaftshaus, Wiclefstr. 24 Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 10/11 bestehend in Konzert, Gesang, humoristisch-satirischen Vorträgen, :::: turnerischen Aufführungen:::: unter Mitwirlrang der Gesangvereine Sangcrchor Wcddlng, nanncrehor Riinnerchor Korden, sowie Paul Knntheys l.astlgc Berliner Qnmor� Qnnrtett. jGespIlscbaft Lewandowsky Moabit, Sitager, und TarnTerein Fichte. Festredner: Eoiohstsgsabgcerdneter Ocorg Eedebowp, Landtagsabgeordneter Heinrich Strubel, Landtagsabg, Dr. Karl Liebhnocht. Tanz. Herren, die daran teilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang S Chr. Programm gratis. Billetts» 30 Pf. sind an der Basse zn haben. 225/18* Bas Komitee. G ort>Palasi iExcelsior-Liclitspielliaus | Rixdorf, Bergstr. 151/152(ÄW |; Arizaihy die Priesterin der Tanit. Tontollnis Autofahrt.— Oer alte Schauspieler. Drama.— Die Bibel als Talisman.— Eine Begebenheit au* den Kolonialkriegen.— Max hat eine Braut gefunden usw. usw. Arnold Scholz Nene Welt Hasenheide 109-114 I<«»fzto Woche! Beate, Sonnabend, den 11. Hftra 1911: Gr. Soekbier-fest In den bayerischen Alpen und im herrlichen Berchtesgaden. (Festsöla zusammen 7000 Personen fassend.) Anfang; 7 Ehr. Entree SO Pf. Alt-Moabit 47/48. Sonnabend, den 11. März 1911, abend» 7'/, Uhr: Mgingi-taokf-Injppö. »Et» Souper bei Maxim.* „Apachen zu Pferde", ger. von Frl. Tora Schumann und Herrn Karl Heft. Antonet<& Orocb die Urkomischen. Dir.«lb. Schumann mit seinen neuesten Kreationen. Der große Conp ri, Uhr der 01/, Uhr Schmuggler. Msrgen, Ssmita«: S große Vorstellungen nachm. S'l, und abend» T/f Ubr. Nachm. hatjed. Besucher ein Kind frei. VTICKtllCAtCr- Festsälc und KInematograpb »mm. Greterjan. Jnbab.; Rud. Merz, Schönhauser Slllee 129. Tel. 3. 9353 l ebend« Photographien, Ginlritt 30 u. 40 Ps., Kinder die Hälfte. Mn). 7 U., Sonnt. 4 U. Vorzugskarten, nur wochent. gültig, 25 Ps. aus allen Plätzen. Stets wechs. Programm. U.T. Novitäten- Programme. Des aaßergewSbnHch groOca Interesses wegen prolongiert: Potadamer Straße 72. nem�uLfSmirk. flrtßter Eispalast der Welt. Feerle„Eisfest an der Newa". Unter Mltwlrkunfl von ca. 200 EisIaHfkDnstlern und zwei Kllnstlerkapellen. AuBergewShnllcho luxurlBte Ausstattung und unerralchbare Liehteifekte. Bengalische Beleuchtung der Vorstellung. Sonntag, den 12. März l911: Zwti DOM Kllllt!!. BolfSftfld mit Gesang In 3 Auszügen. «asseneröffn. R,, Uhr. Ans. 7'/, Uhr. Nach der Borstellung: = Tanz.= Casino-Theater fotbrniger Straße 87. Täglich 8 Uhr Nur voch bis 30. dulie Wippchen. Ad 81. Mtog: Zwei Wappen von Slmnanthat m?d Kavewurg. Sonnt. 3'/, Uhr: Der Cbcrgawicr. Karl Haverland- Anfang Thßüf ob Kommandantenprä,?'/, i�l Denier. Dir. Martini«» straße VJ -Burleske 77/79. Se«st Die Kollettschllle sowie die neuen Spezialitäten. �iies Caprice. Däglkch»'/. Uhr: vle adgeireleno fm, Neuer bunter Teil. feldivebelhügel. i.!KNI8PIti.P. R02AsiT.SAAL ltollendoet-FIatz. Beginn 6 Uhr. iheatePt WecLdlnQJ T| Neuer Spielplan. Kactunmags ron 8— 8 Uhr wird Jedem Beanchor eine Prebetasse Biookers Kakao Wk" gratt» verabrelchW Trianon-Theater. Abends 8 Uhr: Hippolyte's Abenteuer. Voigt-Thealer Gelundbrunnen, Badstrabe 58. Heute, Sonnabend: Keins Vorelollung. Sonntag, den 12. März, nachm. 3 U.' papageno. Abends 7 Uhr: Der Walzerkömg. AöniMöt-Ssslno. Hol, marktsir. 72. MniM neues Programm. Elsa LDsohon, Soubrette. Ernst Kleinerl, Humorist. Ciaire u. Mariha Budzinska. Alfonso Agaglio Gebr. Brunner, Sport-Akrobaten; By Franz Sobanskl. IpQ Ära Meer. Lebensbild von Oslar Helo. Fs!bnII»-7be»ler. IlNosenth.Tor.) WeinbergSw. 20 1 Allabendlich 8'/. Uhr: Brno! Da Capo! Eine Allerwelt»« Revue. Socntagnacbm. 3'/. Uhr: Unsfrc Don Jnans. Kleine Preise. BospsiHontjpMjl ;Das neue März-Programm. U. a.; jHermaim Frey» neuest« Sehlager |„Die Me der Zinnsoldaten" Anfang 6 Uhr. KassenoröSnnng 4 Chr. OT Von 11-2 Uhr:'WS s TANZ.===== Rosenthal, MoHiirg Geltgtuhriisküllf. 500 elegante, moderne Herren- und Burschenanziige sollen zu noch Nie dagewesenen Preisen im einzelnen verkauft werden. Sämtlich« An- ztige sind billigst taxiert u. kommen zu ganz feste» Preisen»um«er- kauf. Nie wiederkehrende Ge. legenheit. 2-1 Bpllmmö5lp. SZ, L. Hau» der Berliner Strafte. r: Der Hut Ihren Bedarf an•iiwelaM»Sduß«, Mobel-Einrichtungen auf Kredit etc. kaufen. Nur da««orBshmste Kpedlihaus Berlin* M ClIciGiail�hkobsirJS < 9 Bl �WW W WW MW EokeRosaatrasseu. Dreedenerstr bietet Ihnen dl« grllavten Vorteil«, I Ms Eimlclituns tau M« 140 An- zahlg m, nur t B.tt.t.ll. m Matratza.* «■/ lAlrin«•««Ke-nMl# es >\ raiu*« ewrii iinft..«••* 1 TUoh und I Stahle., O f 1 Spiegel.......... OS 1 Sei. ZW m ( Kommode. S IScWafziinmertKOciie ble Z«h'B aso m. nur t homplette BettM...( 1 KlelderMhrinh., 1 Tlech, 4 Stühle.... CJt t Diwan, t Vertiko, ,, Ol 1 WaechtcMett...... a. 1 komplett. Köche...• |»wwMMWm I Mml»!. ipiimlfflaei| ttoiLllio-.i An- Schlafzlmraer .und KOch« 7* MhlünoVfilS boom, nur bbiw m. I komplette BettM I Splegelaptn« 1 Waeohtoiielle > 1 Naehttteche iiuue komplett« 1 Trumeta 1 Diwan t Vertiko 1 Salsntluh « StOhle Küche IMM-ssMlMll. eoo Anzahlung sso m. nur 1 Satoneehrank 1 Umbau I SatonitOhle 1 Diwan t Trtmteau t Vertiko « Wasentoilette«Stöhb t NaohttUche 4 Cha'i 1 engl, Stühle 1 1 Anzüge u. Paletots in ganz bedeutender Auswahl S4, SO» BS« 48 M. Anzahl, S M. an naeeeeeeeeeea 4«, 30, 55, 50 M. Anzahl. S H. M Dameniräntel, Zur Einsegnung: Anzöge und Kleider. Kleider, KeetOme, RBek«, Jackttte, Anzahlung von S M. ea Möbel d*:' Teilzahlung bei kleinster Anzahlung in b«- kanntsr Gllle• (mit grüBter Rücksicht bei Krankheil and Arbeitslosigkeit) E.CohMr.MliiMr.98 Farben-Cache FuBb.- Firnis Pfd. 92 Pf. BlaiwslB.., n 23 n Beokweil..„ ttz„ Berns!. FuBb.-Lack SB„ «Sri. Ocker. Pfd. t B Ef. per 10 Pfd. frei Haus. M. Franke, Hagazlnst. i8a Nach vollendetem Umbau Nau-Eröffnung meines Hauptgeschäftes Grosse Frankfurter Strasse 37" heute, Sonnabend, nachm. 5 Uhr Elegante fertige Herren-Moden wöchentl Iche Teilzahlung 1.- Mark von an. Anfertigung nach Mass Garantie: tadelloser Site Cnte. Oesohift Cr.FranlifiirterSWJ" SSiTurmsttaselS1 Julius Fabian -■ Jeil:r Kflnfer erdii» ora Erölfnangdnse ein GescH! o. Krites OttaMtt Gr.PnlnllliirterNr.Z7" Taraistrasse 18' W�il! Todes-Anzeigen MWj i. fllr den Iz«si»4lBl»«i-Uv? Vls-rtol. Bezirk Zllt. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Karton- arbetter Otto KSmmerlcb Tilsttcr Str. tl gestorben ist. Ehr« feinem Mndenke« t Die Beerdigung findet am Sonntag, den 12. März, nach- mittags< Uhr, vom Trauerhause aus nach dein Keargen-Ktrchhof, Landsberger Allee, statt. Um rege Beteiligung ersucht 210/11 Der Boritand. Mciw Trsnsportarbeiter- Verband. Bozlrksverwaltung GroB-Berlin. Den Mitolievern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Droschken- sührer Vildelm Lpllneberg am 7. d. MtS. im Alter von SB Jahren verstorben ist. Ghre seinem««denken t Die Beerdigung findet am Sonnabend, den ll. d. M., nach- mittags 4 Uhr, von der Leichen- Halle des Kentral-FriedhoseS in Friedriwsselde aus slait. Biege Beteiligung erwartet 00/17 Die Bezirksverwaltung. SozialdemotoanscherWaUiereiii den 8. Herl. Reicbstags-Viblkreises. Tode«- Anzeige. Ihn B. März verstarb unser Genosse, der Bauardeiler lttlv Sebrelber E torgerb er Straße 50. Ehre seinem lllnbenke»! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 11. März, nach- mitlaas 2'/, Uhr. von der Leichen- balle deS städtischen FriedhoseS in ZriedrichSseld« auS statt. Um rege Beteiligung ersucht 220/1 Der vorstand. iEwelgrereln Berlin. Am 8. März verstarb unser Mitglied, der HUsSarbeiter Otto Schreiber (Bezirk Norden I), Ehre seinem Andenken! Dir Beerdigung findet heut« Sonnabend, den 11. März, nach- mittags 2'/, Uhr, von der Halle deS ZentraliriedhoseS in Friedrich«- selbe auS statt. 137/3 Um recht Betestlgung ersucht Der vorstand. veulseber BnebbinSer- Verband. (Zahlstelle Bertin.) Den Rltaliedrrn zur Nachricht. daß unser Mitglied, der Kollege Will! Ksrschimhe am 7. März verstorben ist. Ehre feinem Andenke« 1 Die Beerdigung smdet am Sonntag, den 12. März, nach- mittags 3 Uhr. vom Friedhot in Weißensee, Roelfestratze, aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet 23/10 DI. Ortsverwaltung. Um 8. März, srüh«>/, Uhr. verstarb plöhlich mein lieber Mann, der Rabitzputzer «Julius Thiede im*6. Lebensjahre. DIeS zeigt tiefbetrübt an im Namen der traurigen Hinter- blieben«« Witwe Marie SPtede« Die Beerdigung findet am Sonntag, den 12. März, nachm. S»/, Uhr, von der Halle ocS Wumersdorser T'**~ liner Strafe«, an riedhoje», statt ver- Danksagung. Für die zahlreichen Beweise fi licher Deilnabme beim Begr. meines geliebten Mannes unseres guten Beter« mis und . anl Beimann sagen wir allen verwandten. Freunden und Dekannien unseren innighen Dank. Frau Witwe Auguste Rctmlii-i, nebst Kinder». 5875 r WkelZeiAr Lothringer 8tr« 67 nrlBCtieB Rosenthalcr n. Sctaönbanser Tor. Ecke QorfflBBBBtr. 1 iatw. /!sX Anzahlnng 2 Bettstellen 1 Kleioerfairank 1 Spiegel i epi-aclspind 1 Tisch. 2 Stiihfr ""■*-'—'---1111 1 stiicheiischra 1 Äiicheiillfai I Kiichenstnhl 1 ttilch. ,.....aenrahmen iro Woche 1.80 W. liefere für Modsrna Schlaf-, Speise o. Wohnzimmer in großer Auswahl jede gewünscht« Holz- und Stilart. inzaMoiig 40-BOR. Wochenrate stz-ll M. I- Anzahlung 2 Bettstellc» 2 Marraiie« 1 ktleiderspind 1»««schespind 1 Aruinean ,«ofa 1 klfch 4»fühl» und 1 farbige Küche �r�Jfeohe��ANK Einzelne HSbelstQcke and Polsterwaren Anzahlung von 8 Mark an, wöchenttith I Mark. Farbige Kficbe In relcbcr Aaiwabl. Anzablung 5 Mark. ....... Lieferung auch nach auswärt«.- Sonntag 8—10 nnd 18—8 Uhr. a Pfund P3.W-11.Siiiint.20M Gr. gerSnchert« GSnsekenlen, z. Rohessen, ff. SSuseschmalz. garantiert rein, a Psd. 1.80 M.. empfiehlt 86/13 Hermann Leisner, Berlin O., Kloster« tr. 05. OdhauS Kaiser-Wilhelm-Straße. Lackstiefel Lackhalbschuhe für die Bail-Sai««» Mlc.12.50 Luxua-AuslOhraai VL 16.50 fbrücr« Sie Mg«ttjbQ«b V Salamander Vf. Wttdath-Slras» 183 SW. Friedrich Stiassa 321 N, Friedrich-Strasse llSTIJ .'C. König-Slrasse 47 Vf. Potsdamer Stngsa 8 C. Roeafffhaler Töf Vf. Tauentzieo- Shtts»« 19 Sebubgt«. m. b. Bcrfla Zejftrfl?. W 8. FrfsjfWvStrwsc m m. Cr. FfaaWwf» fth(55 (to Strauabergee Plate) NW. WilSnacker Strasse, Ed» Turmatraass 9 Cfillfl., Wilweredoife» SO, 138 Steglitz, SStlosa-SDasa» 30 Sjpandith fiNh« Strasa« ssstteaas Jedes Wort 10 Pfennig. Dm erste Wort(fettgedruckt) 20 Pfg. Stellengesuche und Schlafstellen-Anzeigen 5 Pfg.; das erste Wort (fettgedruckt) 10 Pfg. Worte mit mehr als IS Buchstaben zählen doppelt. Kleine Anzeigen f ANZEIGEN für die nächste Nummer werden in den Annahme» stellen für Berlin bis I Uhr. für die Vororte bis 12 Uhr, in der Haupt-Expedition, Llndenstrasse 69, bis 5 Uhr angenommen. Verkäufe. Inventurausverkauf zu Spottpreisen._ Teppiche, FarbenseHler. jetzt fabel- Haft billig. Riesen-Fabriklager, Groge Frlmklurierstratze 125, im Hauie der Möbelfabrik; billiger wie überall. Vorwärtslesern noch extra 10 Prozent Rabatt. Sonntags geöffnet. Gardinen, fsabrikreste, Fenster 165. 2.35, 2.85, 3.50, 4.50, 6.75 usw. Totalausverkauf von an- geschmutzten Gardinen, StoreS, Bett. decken staunend billig. Große Frank- furterstraße 125._ Tuch- und Plüschportieren, Gar- tlitui- 3.85, 4.50, 5.25, 6.50, 8.25, 10.50. Fabrillager Große Frankfurter. streß e 125._ Steppdecken billigst, Fabrik Große Franksurterstraße 125._ Tuch- und Plüjchdecken mit kleinen fehlem zu Spottpreisen. Große tankfitrterstraße 125. Nur im Hanse der Möbelfabrik._ 212531» Gloffen zu IveS GuyotS und Sigismund Laeroix'»Die wahre Ge» stall des Christentums», von August Bebel. Preis 75 Ps., billige Ausgabe LO Pf. Expedition Lindenstraße 69, Laden._ Vorwiirtsleser erhalten sänf Prozeni Extrarabatt, selbst bei Ge- legenheitSkäusen. Milchgeschüftseinrichtungen? MilchverkausSgesäße ,� � MUchkannen Milchmaße, Maschinen, Spezialfabrik straße 21. Milchfiebe Butter. Eisschränk«. billigst. Jordan, Micha elkirch 2llgK» Salonkrone, dreiflammig, 12 bis 30,00, Speisezimmer 10— 40,00, Wohnzimmer, Perlampeln zu halben Preisen.berkäuflich. Fabrikgebäude Kaiserstraße 11/12. Sonntags g öffnet. 21115 Radfahrerkarten. Wir empfehlen den Freunden des Radsports: Mttel- bachs Karte für Rad- und Motor- fahrer von Berlin und weiterer Um- gebung, aus Leinen gezogen Preis 1.80 M.(zusammenlegbar).— Karte für Rad- und Motorfahrer von Brandenburg, ans Leinen gezogen und zusammenlegbar 2,60 M. Expedition deS.BorwärtS», Lindenstraße 69, Laden. Gestickte Erbstüllftores 3,85. Spachtelstores 7,25, SezeffionStüll- storeS 1,95. Inventur- Räumungs. preis. Teppichhaus EmU Lesävre, Oranienstratze 158. 20005t* Sofa-Teppiche zirka 2 Meter lang imitierte Perser 3,35, Tapestry-Brüssel 5,35, Axminster 4.65. Inventur-Aus. nahmepreise. Teppichhaus Emil Lefövre, Oranienstraße 153. Teppiche, vorjährige Muster, für halben Wert. Gardinen. Restbestände, bis dr> Fenster, statt 5— 3, statt 8— 5, statt 12—«. Teppich• Thomas, Oranienstraße 160, Oranienplatz; Rosen talerstraße 54. 2204K» Grundbegriffe der Politik, von Friedrich Stampfer. Gebunden 3 M. Buchhandlung Vorwärts, Linden straße 69(Laden)._ Kredithaus Moabit, Turmstraße 55. Ecke Waldstraße, erhalten Sie Möbel und Waren jeder Art aus Teil- zahlung, unter denkbar günstigen Zahlungsbedingungen. Spezialität! Herren« und Damenbekleidung Gratis erhält jeder Herr beim Kauf eweS Anzuges oder Paletots einen Hut, Stock oder Schirm; jede Dame Handtasche oder Gürtel. Beim Kaas größerer Wohnungseinrichtung Teppich oder Regulator._ 22295t Teppiche t(leblerbaste) m allen Größen, fast für die Halste des Wertes Teppichlager Brünn, Hackescher Martt 4, Bahnhos Börse.(Leser deS »BorwärtS» erhalten 5 Prozent Rabatt.) Sonntags geöffnet l Bilder taufen Sie direkt Fabrik bei Bogdan, Weimneisterstraße 2.» Federbetten. Stand 11,00, große 16,00, neue Aussteuerbetten. Aus- steuerwäsche, Gardinen, Portleren, Teppiche, Decken, große Auswahl, spottbillig. PsandlethhauS, Küstriner- platz 7. 2200K» beschichte der Revolutwnen, von A. Conrady, wöchentlich ein Heft a 20 Pf. Bestellungen nehmen die Ausgabestellen deS»Vorwärts» ent- gegen. Probeheste gratis._ In Freien Stunden. Wochen- schrist für das arbeitende Voll. Romane und Erzählungen. Abonnements wöchentlich 10 Pf. nehmen alle Aus- aabestellen de«»Vorwärts» entgegen. Probeheste gratis. Hermannplatz 6. Psandleih- hauS. StaunendbiMge Jacketlanzüge. Gebrockanzüge. HerrenpaletotS. Herrenhosen. Extrabilltger Betten- verkauf. Wäscheverkaus. Teppich- verkauf. Gardinenverkaus. Stepp- decken. Blüschttichdecken. Riesenaus- wähl Schmucksachen. Taschenuhren. Wanduhren. Vorteilhafte Einkaufs- «sUllle. PsandlethhauS Hermannplatz. Auch Sonntags gevssnei._ f20* Monätsanziige und Winter. paletotS von 5 Mark sowie Hosen von 1,50, Kebrockanzüg« von 12,00, Fracks von 2,50, sowie für korpulente Figuren. Reue Garderohe zu staunend billigen Preisen, aus Pfandleihen ver- sallene Sachen kaust man am billigsten bei Ziaß, Mulackstraße 14.* Teppiche(Farbensehler), Stepp. decken. Gardinen, Tischdecken, Tüll bettdecken, Uebergardinen, Sosa- stoffreste spottbillig Fabriklager Mauerhoff, Große Franksurterstraße 9, Fwreingang. Vorwärtslesern zebn Prozent. Sonntags geöffnet. 2488K» Drehrollen. ftrigar u. Ihssen, Maschinenfabrik und Elsengießerei. Waßmannstraße 29._[222151* Gardinenhaus: Wallstraße 13 Gardinenhaus Bernhard Schwarh. Schuhwaren spottbillig praße 66, Hof parterre. Oranien» 35/18» Herrenftoffe enorm billig Alte Jakobstraße 93. 570b» Teppiche sowie gute neue Betten PreiS� verkäuflich, mehrere Stand find weit unter Charwttendurg, Wavstraße 41, vorn I links. 36/2» Geld! Geld! Sparen Sie, wenn Sie im Leihhaus»Rosenthaler Tor», Linienstraße 203/4, Ecke Rosenthaler. straße kaufen. Anzüge von 9,00 Mark an; Paletots von 5,00 an Betten, Wäsche, Gardinen, Por- tieren, Freiichwinger, Bilder, Uhren, Gold-, Silberwaren, von letzten Auktionen zurückgekaufte, sowie neue Waren. Alles spottbillig. Anzüge werden verliehen. Sonntags ge« öffnet._ 22025t» Taschenbuch für Gartenfreunde. Ein Ratgeber für die Pflege und sachgemäße Bewirtschaftung des häu«. Ischen Zier-, Gemüse- und Obst> garten» von Max Hesdörser. Zweite vermehrte Auflage. Mit 137 Text abbtldungen. Preis 3,50 Marl. Expe> dition Vorwärts, Lindenstr. 69. Morihplatz 53a im Leihhaus kausen Sie enorm billig, olS: von Kavalieren getragene Jackettanzüge, Rockauzüge, PaletotS, größtenteils aus Seide, 9—18 Mark. Gelegen. heitSkäuse in Damenjacketts(auch in Plüsch), Kostümen, Kleidern, früher bis 100 Mark, jetzt 10 bis 20 Mark(hochelegant). Gelegenheitskäufe w Uhren, Ketten, Ringen, Wäsche, AuSsteuerwäsche, Betten, enorm billig, Moritzplatz 58a. 22235t* Verbreche» und Prostitution alS oziale 51rankhettSericheinungen von Laut Hirsch. Preis 2,— Mark, geb. 2,50 Mark. Sxpedttton vorwärts, Lindenstraße 69._ Leihhaus.Brunnen» und Ver- taufgeschäst alter und neuer Waren. Betten, Stand mit zwei Kissen 10,—, gute Inletts, prima Füllung. Brunnenstraße 118, Ecke Usedomstraße. LeihhanS»Brunnen». Herren. anzüge. PaletotS, Hofen. Stiefel, Taschenuhren, Wanduhren. Kostüme, Blusen, Röcke, Steppecken. Portieren, Gardinen, AuSsteuerwäsche. spottbillig. Brunnenstraße IIS. Eck-Usedomstraße. Damenmäntel. Mädchenmäntel, LodencapeS. Einzelverkauf zu EngroS- preisen, auch Maßanserttgung Hirsch. Neue Köntgftraße 58 I. 2239K» Teppiche. Dt« Restbestände einer Tepptchsabrik tommen zum schleunigen Verlaus. Preise bedeutend herab. ' t. Ptüschtepptche. ganz schwere ttät! Stubengröß«. srüher l8.5v Lattae. Cbausseestratze 78/74. Portieren, Plüsch und Filz. Rest. bestände 1—4 Fenster oedeutend unter Prell_ HnmboldtleihhanS! Existiert nur Brunnenstraße 58. Eckhaus Stral- sunderstratze. Hochelegante Jackett- anzüge. Gehrockanzüge. Herren« paletotS staunendbillig. Extrabilliger Bettenverkauf. AuSsteuerwäsche. Steppdecken. Gardinenverkaus. Pracht- teppiche. Plüschportieren. MaffenauS- wähl Taschemibren, Wanduhren. Schmucksachen. Wandbilder spottbillig. HumboldtleihhauS Brunnenstraße 58. Grünkramgeschäft billig zu ver- kaufen mit Rolle Wollwerstratze 9. Parteilokal, gangbar, kranlheitS- halber zu verkaufen. Bergmann, Wittstockerstratze 6. 5806 tadellos, kein Agenten- oder AuSkunstSschwindel. Rixdors, Donaustratze 102.+22 Billige Hojenwoche. Hocheieganie Herrenbosen aus feinsten Matzstoffen 7—15 Mark, Versandhaus Germania, Unter den Linden 21._ Vorjährige eleganteHerrenanzüge und Paletots aus jewsten Maßstoffen 20— 40Marl. VeriandhauS Germania. Unter den Lwden 21. 1288K» «inderwaaenhatiS. Kinderbetten, Melallbetten spottbillig. Teilzahlung. Wettzenburgerstratze S, Kottbuser dämm 90._ 206/13« Monatsanzüge, PaletotS. große Auswahl, speziell für starke Figuren, sowie elegante neue Garderobe, 20 Prozeni billiger wie im Laden, diretl vom Schneidermeister Fürsten zell, Roienbaierstraße>0. 24t/17* ErbStüll-Siore». ew großer Posten mit Volant, volle Brette«ad Länge 4,75._ Steppdecken, eigen» Anfertigung richttge Größe, 8,75, 4,60, 5,60, IfiO, TeppichbauS Georg Lange, Cbauffee. straße 73/74.__ 220SK» SchSnhanfer Alle« 114(Ring. babnhof). PsandlethhauS. Groß- berlinS vorteilhafteste Einkaufsquelle. Spottbilligster Bettenoerkauf. Zur Einsegnung: Größte? Goldwaren- lager. Taschenuhren. Zum Umzug! Gardwenlager. Portterenvertaus. Steppdeckenlagcr. Plüschtischdecken. Freischwinge:. Prachtteppiche. Aus- steuerwäsche. Elegante Frühjahrs- Ulster. Jackettanzüge. Alles zu Spott- preisen. Fahrveraütung. 2250K» Pfandleihhans. Chauffeestratze 60. Weltberühmt. Spottbilligster Beilen. verlaus, Daunenbetten, Aussteuer- Wäsche, Gardinenauswahl, Pracht- teppiche, Steppdecken, Tischdecken. Plüschportieren, Herrengarderobe, Damensachen, Taschenuhren, Schmuck. fachen, EinsegnungSgeschente. 2102K Bücher deS deutschen Haufe». Eine Sammlung guter Erzählungen, Geschichten, Novellen u!w. Gut auS> gestattet, zirla 300 Seiten umsassend, zum Teil illustriert und gebunden. 90 Pfennige pro Band. Erpedition, Lindenstraße 69, Laden. ElNsegnungS-Anzüge, eigene Fabri- kation, 19— 2b Mark. Faag u. Gehrte. Schneidermeister, Oranienstraße 63 (Moritzplatz).__ 213351* Die Grundbegriffe der Wirt- schastSlehre. Sine populäre Einfüh. rung von Julian Borchardt. Preis 40 Ps. Expeditton Vorwärts, Linden» praße 69. Daunenbett, zwei Deckbetten, zwei Kiffen, zweischläfrig, 15.00. groge Laken 90 Psennig, Damaftbezüge 3.80 Steppdecken. Portieren, Teppiche. Prinzenstraße 34._ 4.SS prachtvolles Bett. 10,00, ganzer Stand, rotrofa gestreist. Prinzen- Pfandleihe, Prinzenstraß« 34. Brantbetten. ganzer Stand 27,00, nur in der billigen Psandleihe, Prin- zenstraße 34. Annoncenvorzeigern vergüte Fahrgeld I 2281K Lethhaus»Brunnen» und Per- kausgcschäst alter und neuer Waren: Betten, Stand mit 2 Kiffen 10.00. gute Inlett», prima Füllung. Brunnen- straße 113. Ecke UFdomftraß«. 22S0K« Es lohnt nur bei Max Weiß, 87, Große Franksurterstraße 87, alt- bekannte Firma, zu kausen. Man wird am reellsten und billigsten de dient. Wenig getragen«, teilweise auf Seide, von Kavalieien nur kurze Zeit getragene Jackettanzüge. Rock- anzüge, Gehrockanzüge, Frackanziige, Smokinganzüge, PaletotS, Ulster, Hosen, einzewe Fracks und Smokings werden zu billigsten Preisen verkaust. Die elegantesten Sachen find auch leihweise sehr billig zu haben. 87, Große Franksurterstraße 87. Bitte im eigenen Interesse aus die Firma zu achten. 36/10» Kanarienvögel, kratze 4, Seitenflügel. Wein melster- 36/15 MonatSanzüge, SommerpalctotS, Ulster, Gehrockanzüge, Smoking- anzüge, Frackanzüge, spottbillig, Rosen- thalerftraße 4», eine Treppe. 36/17» Wenig getragene Anzüge, Pale tots, elegante Damen kleidcr, Blusen billigst. Schneidermeister, Äilmers- dorserstraße 112, Portal II, hoch. parterre. 36/7 Jene Damenkleider, Ulster, usen, ferner Herrenanzüge, Sommerpaletots, Betten, ew Maha- loni- Kleiderschrank, ewe Bettstelle illig»erkäuflich/ Weiß, Blücher- straße 6? 1(Hallesches Tor). 2269K» Kinderwagen, neu 20,00, Klapp- sportwageu 8,00. Kießlwg, Gneisenau- straße 15. 588b Berlaufeu Sie sich nicht! Gehen Sie nicht nach Turmstraße 58, wenn Sie zu Schlesinger wollen. Ich habe in Moabit nur ew Geschäft und zwar Turmstraße 38, den prachtvollen Neubau. Größtes Haus Moabits. Herrmann Schiefinger, Herren- und Knabenkonfektion modernsten Stils. Spezialität: Maßanserttgung. 2266K» Gemüscaeschäft mit Kolonial- waren, schöne Wohnung, sichere Existenz, wegen Versetzung spott- billig. Fehling, Bandelstraße 3. Seifengeschäft, gules, billig. Zu erfragen Weichselstratze 59, Lokal Möbel. Möbel ohne Geld bei ganz Heiner Anzahlung geben Wirtlchaslen und einzelne Stücke aus Kredit unter äußerster Preisnotierung; auch Waren aller Art. Der ganze Osten tauft bei uns. 51retschmann u. Co., Koppen. straße 4, Schlestscher Bahnhof. ISStK Teilzahlung. Möbeleinrichtung, Stube und Küche 15 Mark. Verlieben gewesene Möbel spottbillig. Gebrauchte Möbel nehmen w Zahlung. Beroltna, Kastanienallee 49. 2t51K» Möbel< Teilzahlung. Stube und Küche, schon bei 15 Mark Anzahlung. Einzelne Möbelstücke, wöchentlich eine Mark, verkauft Möbel-Magazin Cohn, Große Franffu, terstraße 53. 22t6K» Gebrauchte und neue Möbel am billigsten bei Rehseid, Buttmann. straße 20(Gesundbrunnen). 2244K» Bettstellen mit Matratze 12,00, 15,00. 18,00, 21,00.— Englische. nagelneu 25,00. Rehfeld, Buttmann. straße 20. Kleiderschränke. Muschelaussatz. nußbaumarttg 27,00, 12,00, 15,00, Rehseid, Butttnannstraße 20. Einrichtung- vollständige, für Stube, nagelneu 120,00. Rehseid, Buttmannstraße 20. Kücheneinrichtung komplett 45,00. Rehfeld, Buttmannstraße 20. Plüschsosas- nagelneu, modern 39,00. Rebseld, Buttmannstratze 20. Ottostratze 2, nahe der Turm- straße, im Laden, Khalten Sie solide gearbeitete Möbel jeder Art, wosür jede gewünschte Garantie über- nehme, zu außergewöhnlich billigen Preisen. Soliden Leuten gewähre Teilzahlung mit nur geringem Aus- schlag. Bei größerer Anzahlung mich ohne Ausschlag. Besichtigung ohne Kauszwang erbeten. I. Kirstew.» Hausverwalter verlaust um- ständehalber schleunigst Nußbaum- wirlschast, hochelegante Plülchgarnitur, Teppich, Krone, Küchenmöbel 250,—, nur Privatleuten, Nußbaumbüsett, Umbausosa. Wcwmeisterstraße td— 2. Plüschauszugsofa, hochelegant, 25,—, Chaiselongue, AuSzugtisch, Englischbetten. Lützowstraße 74 l, Pensionat. 206/19 Werkzeuge für sämtliche Hapd werker empfiehlt unter Garantte Gustav Wurl, Zehlendors, Haupt- straße 8, Fernsprecher 224. 290d» Qescbäftsverkfinfe. Milchgeschäft. Tageskaffe 40-60 Marl, Preis 1100 Mark, verlaust Lade, Maiplaguetstraße 36.+42 Restauration, gute Einrichtung, anschließende Wohnung, Existenz, so- ort billig zu verlausen. AuSwnsl Memelerftraße l5, ZigarreNgeschäst Restauratto«. Monaisumsatz 35 aide, sosort. Auskunft Brauerei Usebetn.+4» Mtlchgeschäft. Existenz, zu ver- kaufen. Erfragen Lander, Wühlischstraße 32.+106 end, so- Krew Gemüseaeschäft, Lauf fort oder später verkäu bergstraße 77. W Brautleute! Günstigste Gelegen- eil sür Barläufer. Da ich Fachmann in und selbst fabriziere, nesrre ich chon Swbe und Zlüche in guter Aus- ührung für 282 Mark. Große Frank- urterstraße 9._+71* Chaiselongue 21— 25 Mark, Plüsch- ofa, Umbausofa billig. Polstermöbel. abrik, Palisadenstraße 47, Fabrik- gebäude.+71' Plüschsofa. 2 Stühle, billig- Bad- straße 23, Hos._+91 Herrensosa mit Umbau, Kleider- schrank, Verttto, Bilder, billig. Sanger. hausen. Kraunstraße 7. 592b Auf Teilzahlung komplette Woh- nungSewrichtungen in einfacher und besserer Aussührung sowie einzelner Möbelslücke in kolossaler Auswahl lieiert bei billigen Preisen unter kulanten Bedingungen Tischlermeister Nolle, ZionSkirchstraße 39. Kein WarenabzahlungSgeschäst. Ständiges Lager kurze Zell verliehen gewesene Möbel_ 538b» Möbelspeicher Elsasserstraße 8 und Annenstraße 9, verkaufen jetzt vor dem Umzug zu staunend billigen Preisen Kleiderschränke, Bertilo, SosaS, Ruhebetten, Bettstellen, Waschtoilette, Schreibtische, streng reelle Bedienung Befiibttgung lohnend. Sonntags ge- öffnet. 5316 Möbel. Lechner, Brunnenstraße 7, am Rosenthaler Tor, WohnungSetn- richtungen auf Kredit und gegen bar. Riesen-AuSwahl Swbe und Küche Anzahlung von 15 Marl an. Ewzelne Möbelstücke von 5 Mark Anzahlung an. Hervorragend schöne Muster in bunten Küchen. Wochen-, Monat». oder vierteljährliche Raten nach Ueber. einkunft. Liefere auch nach auswärt». Vorzeiger diese» Inserat» erhätt beim Äaus 5 Mark guigeschrieben. Möbelangedot! Sofa», Garnt- wren, Kleiderspinde, VerttkoS.Büsett». Schreiblische. Spiegel. Bettstellen, Küchenmöbel, PianwoS, ganze Ew. richtungen spottbillig, große Ge- legenbeit, RIelenauSwahl, 5 Etagen. Möbellpeicherei Neue Köntgstr. 5/6, Fabrikgebäude. Sonntag» geöffnet. Teilzahlung gestattet. 240/19* stnitahmettellen fiir ,, kleine iiiueigen" Berlin O. A. Hnbnifch. Auguststr. 50, Eingang Joachtmstratze. IV. G. Schmidt, Kirchbachstr. 14. O. R. Hnckclbm'ch Petersburger Platz 4. Gustav Bogel, Koppen- straße 83. gi. Wenzels, Gr. Frankfurter Str. 120. AG. L. Zucht- Jmmanuelkirchitr. l2. g. Reul.«arntmstr. 42. M. W. Naumann. Bernauer Str. 9. F. Trapp. Stettwer Str. 10. Karl Mars. Lvchener Str. 123. Karl Wettze, Nazaretbkirchftr. 49. f. Bogel. Lortzwgstr. 37. A. Ttetz, Jnvalidenftr. 124 . Dechand. Rubeplatzstr. 24. � STW. Karl Anders. Salzwedelerftr. 8. Weckert, GotzkowSkvstr. 29. H. Werner. Gneiienaustr 72. Daehn- Hagelberger Str. 27. St. Frth. Prinzenstr. 3l. F. Gutschmidt, Kottbuser Damm 8. ««. Panl Böbm. Laufitzer Platz 14,15. P. Harsch, Engeluser 16. Karl Schwarzlose, Hoffmannstr. 9. Bnnmnelsni�nvvx. H. Hornig, Maricnthalerstr. 18, l> Barnlx��i�«.. Panl«ienaft, Räuschstr. 10. Onnriattvnkisrx. Gustav Scharnderg, Sesenheimer Str. I. k'rlSSrlnliniisz-v». Ernst Wertmann, jlöpentcker Str. 18. Brflnan. Franz Klein. Bahnhosstr. 6, IN. Johannlathal. Pielicke. Kaiser-Wilbeim-Platz 4. KarlNhorat» Richard Küter. Rödeistr. 9. ll. »«penlcli. Emil Wttzler. Kietzerstr. 6. Lade». l-l«;l,«enl»erg|. Otto Settel, lkronprinzenstr. 4, l._ a-ledcr-Schttnowelde. Max Prieble. Britz« Slt» II. Rowawea. Wilhelm Iapp«. Friedrichstr. 7.. Ober-SchSneirelde. Alfred Bader. Wilhelmwenhosfir. 17 II. »«InlolrendsrI. P. Gursch, Provwzstr. 66. Laden. Bl»d<»rO M. Heinrich. Neckarstr. 2. Eonrad, Hermatmftr. 60. E. Rohr, Siegiriedfir. 23/29. A. Rosenkranz. LN-Loxhagen 66. »«l»«okvb«re. Wilhelm Bänmler, Martw-Luthtt-Glr. 61 W Lade«. Spandan. Köppen. Breitest:. 64. StosiitE. H. Bernfee. Schioßstr. 119. Ternpellu»!. Albert Thiel. B-rlwer Str. 41/42. Treptow. Robert Gramenz. Kiesbolzstr. 412. Laden. WeUenaee. Fuhrmann. Sedanstr.lOö. Schillert. Käntg-Thanffee SS» �UmeradoiG. Paul Schubert. WffbelmSaue 26, Hos parturt l�ankow. Otto Ritzmann, Mühlenstr. 30. tt«li»l«Kend»rO P. Gursch. Kameteftr. 12. Möbelhaus»Osten» I Billigste WohnungS-Ewrichiungen jeden Stils. — TrumeauS 36,00 an. Plüschsosas 45,00 an.— Moderne Küchen von 60,00 an. Bwmenstraße 38, Fabrikgebäude. 2137K Möbel I Für Brautleute günstigste Gelegenheit, fich Möbel anzuschaffen. Mit kleinster Anzabwng gebe schon Swbe und Küche. An jedem Stück deutlicher Preis. Uebervotteilung daher auSgeichioflen. Bei kkrankheits fällen und ArbeiiSIofigleit anertannt größte Rücksichi. Möbelgeschäft M. Goldstaub, Zoffenerstraße 38, Ecke Gneisenauslraße. Kein Abzahlung» geschästl 290151* Möbel-KeiegenheitSläuse in aller- größt« Auswahl; einfache sowie beffere WobnungSeinrichwngen be- deutend billiger wie regulär. Er> gänzungSmöbel Büfette, Schreib- tilche 46, SosaS 45, Garnituren 65, TrumeauS 37, Schränke, VertlloS 27, Kronen, Teppiche, Bilder, Küchen möbel, Klubsessel, LedersosaS, Um- baue, Lederstüble usw. spottbillig. LenueriS Möbelspeicher, Loihrwger- straße 55, Rosenthaler- Tor. Die Möbel find in vier Etagen aus- gestellt._ 220151* Rur kurze Zeit noch 30 Prozent billiger 100 Schlafzimmer, 75 Speise- zimmer, Herrenzimmer, 150 Wohn- »immer, 200 seine Küchen, Kleider- schiänke, VertikoS. Bettstellen. Matratzen, Büfetts, SosaS, Garnituren, enorme Auswahl Dwinatzki, Andreas- straße 30, gradeüber Markthalle, auch Grünerweg 85. K» Möbel aus 51rcdit laust man sehr reell und billig mit nur ganz Heiner Anzabwng. Kunden auch ohne An zahluni, im Möbel» Versandhaus Rosenthalerstraße 62 I(an der Wew- meisterstraße). Große Franksurter- straße 104 l(Strausberger Platz). Kew Abzahwngsgeschäft. 227451» Wer Ostern heiratell l! kann jetzt nur reell gearbeitete Möbel und Polsterwaren enorm billig lausen: wunderbares Schlafzimmer komplett mit Betwmbau 480,—; entzückende» Speis eztmm«, eiche, prima AuSsüh- rung 600,—: reizende Amichleküche, 8tcilig mit Butzenscheiben 85.—. Transport und Lagerung frei. Möbel. sabrik M. Hirschowitz, Ekalitzerstr. 25 an der Hochbahn. 28/2� Möbel. Inventur- RäumungS- verkauf. In mew« seit 1880 be- sicheuden Möbelfabrik Gneisenau- straße 15, nah« dem Hallelchen Tore, findet der diesjährige RäumungS- Jnvenwrverkans vom 12. Januar bi» 16. Mörz zu enorm billigen) teilweise bis 30 Prozent herabgesetzten Preisen statt. Nach dem 16. März treten die alten Preise wieder in 51rast. Für Brautleute, Pensionat« günstige Ge. legenbeit.' Teilzahlung. gestattet. Be amten ohne Anzahlung. Jetzt Muschel- schränke, B«ttko»24,—, Garderoben. schränke 27,—. Bettstelle mit Sprung- sedermatratze 22,—, Schreibtische mit Aussatz 33,—, Umbauten mit Spiegel 40,—, Büfette lOO,—, Polstermöbel bedeutend unterm Preis, Wachswch. ttlche 8,—, englische Schlafzimmer 100,—, moderne Wohnzimmer l40,—, eichene Speisezimmer 300,—, Säulen- büsette jetzt 40.—. billiger. 26 zurück- gesetzte große Küchen von 45,—-an Zurückgrsetzter Enipire. Salon mit Piano spoltbMg. Ganz besonder« preiswert ew großer Posten ge. braucht« und zurückgesetzter Witt- schasten, auch einzelne Gegenstände. Lieierung durch eigene Gespanne. Kostenloie Lagerung. Sonntags ge» öffnet. Genau aus Hausnummer 15 achten. 22I5K» Patentauwalt Weffel, G fisch in er- straße 94a._ Festdichtungen(auch vorrätig). Lehser, Große Franksurterstraße 67. �Patentanwalt Müller, Gfischiner« sttaße. 81._ 1365K» Platinabfälle, Gramm 4,65. Zabngebisse, Silber, Allgold kaust Slümcl, Auguftstraße 19, lll.+89* Bockbierabend! Sonnabend, den 11. März, bei kamerstraße 9. Franz Klitsch, Putt- 571b* Kupfer, Messing, Platinabfölle Siiberabsälle. Goldschmelze Nieper Kövenickcrstratze 20a(gegenüber Man- teuffelftraße). 20551* PahrrSder. Herrenfahrrad, Damensahrrad, einmal benutzt, 86,—. Holz, Blumen- straße 86k. L108K* Geichäftsdreirad. äußerst ftabll. 60,00 au. Holz. Bwmenstraße 86d.* Pianinos, ewige wenig gebrauchte, sofort billig abzugeben. Hospianosabrik Manthey, Potsdamerstraße 27b.* Piani«». hohes, kreuzsaittg. 120,— (Teilzahlung), Zauber, Turmjlraße 8. «»»Uitvpferet von grau Kotost» Schlachtensee, Kurslraße 8 Ul. Märzdleiche Wegener, Köpenick, Bahnhosstraße 40, wascht Bettwäsche, Leibwäsche, vier Handtücher 0,10. (Wäsche vei+ichrri.)NbboIulig Montags. Kaoarienweibchen lauft Wein- meisterstraße 4, Seitenflügel 36/16 Mit Bedauern nehme ich die Be- leidigung, die ich der grau Orzel zu- gefügt, zurück und erkläre sie sür ehrenhast. Frau MotzwS, Elsaffer- straße 90. 86/11 Wohnungen. Geräumige 2< Zimmerwohnung, 35,00, Charlottenburg,>spandaucr. berg 21._ 4046* Pankstraffe 57 Stube, Küche, hoch� parterre, billig. +91* 6eblskstellen. Möblierte Schlafstelle für zwei Herren vermietet Zinzendorsstraße 17, Gartenbau», 2 Treppen links.-+66 Schlafstelle. straße 30. Blerente, Dresdener- 76/12 Mtetsgesnohe» Suche möbliertes Zimmer, Röhe Sahnhos Hermannstraße. Offerte« erbeten unter 3. 360 Postamt 68. Stellenangebote. Hausreiuigung vergeben Gürtel. straße 25._+105 Malcrlehrling verlangt Fröhlich- Malermeister, Rügenerstraße 17. Btlderetnrahmer verlang! Gros, We Jakobstraße 7. Zeitungsfrauen verlangt Kronenstraße 2 I. sosort 5346* Im Arbettsmarkt durch besonderen Druck Hervorgehobeue Anzeigen kosten SO Pf. die Zeile. tsdeiteMekf-lieZiiel!. Für das«rbeitersctretorkat Stettin wird ew Sekretär gesucht. AnsangSgehalt 2000 M., steigend um jährlich lOO M. bis zum Höchst- betrage von 3000 M. E» wird aus eine erste 5krast reflettiett und wer- den Dienstjahre angerechnet. An- tri« am 16. Mai, spätesten, am t- Zuni. d. I. Bewerbungen mfi der Auffchrist»Bewerbung» find mit wrzem Lebenilaus und Angabe d« btShertaen Tätigkeit an das Ar- betterserretariat Ttettt». Beut- lerstr»« U und zwar bis 26. Mir, diese» Jahres zu richten. 288/19 Der KartellanSschnff. wichtiger Graveur, durchaus erfahren tu alle» vor- kommenden«ravierarbeite» d« Ttempelfabrikatto«, perfekt w modernen Entwürfen, gesucht nach HelstngsorS, Finnland, w dauernde, angenehme Stellung. Reise wird v«glllet. Offerte unter ,,H. l-." an «nnoncen�expeditton Bsrrnra, HelstngsorS, Finnland. 164/14* Metafflimn, älterer tüchtiger, auf Bundtguß, wird nach dem Auslände gesucht. Met- düngen Sonnabend von 9—12 Uhr Lindenftraste 87 bei Kottke. Tüchtige Verkäuferinnen der 108/19 Lebensmiltelbranche ttetben gesucht. Meldungen«beim Berlin and Cmgegen� Grün« Weg IL Slumubinderiallta für künstliche Blumen, welche im Zu» ammenftellen von Arrangement» geübt und gleichzeitta tüchtige Ver« äuferinnen sind, bei hohem Gehalt geiucht. Meldungen von 9—1 Uhr vormlltag» und 5—8 Uhr abends,«anfhaas de» Weste u». ». m. b. H., Tauen,.enstr. 21,24. LerantworUich« Redalleur: Hans Weber. Berlin, sür de« Inseratenteil verautt».: Th. Glocke, Berlin. Drnck». Verlag: vorwärts Luchdruckerei u. VerwgSanftali Paul Singer u. To, Berlin Ar. 60. 28. Jahrgang. 4, KeilW Ks Jumiirts" forliiift Jslfelilstt. Zannabend, 11. Marz 1911. 4. WchstagMahIkrek. Nlorge» Sonntag: flugblattverbrettung von den bekannten aus. Partei- MgelegenKeiten. Zweiter Wahlkreis, Friedrichstadt. Zahlmorgen für Buch- dnickerei-Nachtarbciter am Sonntag, den 12. März, bei Jul. Meyer, Oranienstr. 103. Tagesordnung: I. Geschäftliches. 2. Bericht von der Generalversammlung Groß-Berlin. 3. Be- richt der Vertrauensleute. Die Vertrauensleute aller Be- triebe müssen anwesend sein. Der Vorstand. Zweiter Wahlkreis. Sonntag, den 12. März, bei Raabe, Fichte- stratze 29: Unterhaltungsabend der 7. und 3. Abteilung. Anfang S Uhr. Heute abend findet bei N i ß l e, Dennelvitzstraße 13, der Unterhaltungsabend der 1. und 2. Abteilung statt. Es ist alles getan, um den Besuchern einen gemchrcicheii Abend zu bieten. Sechster KreiS. Für die e r st e, zweite und dritte Ab- teilung findet am Sonntagvormittag 8 Uhr eine Handzettel- Verbreitung statt. Treffpunkt in den bekannten Lokalen. Der Vorstand. Rixdorf. Zu der am Sonntag, den 19. März, statifindenden Opcrellenaufinhrung im Rixdorfer Theater„Die Dollarprinzessin' sind Karten bei den Funktionären, in den„VorlvärtS'-Speditionen, Neckarstr. 2 und Siegsiiedstr. 28/29, sowie in den Lokalen bei Hoppe, Hermanustr. 49/59, Meier, Prinz-Handjery-Str. 3, Krönke. Ideal- Passage, zu haben. Auch für die morgige Theatervorstellung— .Moral", von Tboma— sind in den genannten Speditionen und Lokalen noch Billetts vorhanden. Der Bildungsausschutz. Charlottcnburg und Spandau. Die Parteigenossen der ersten Grup'pe von Charlottenburg und die Genossen von Spandau werden ersucht, sich am Sonntag, früh 9 Uhr, im Lokal von Grcier, Nonnen- damin, Märkischer Steg 9, zu einer Handzettelverbreilimg einzufinden. Die Vorstände beider Wahlvcreine. Lichtenberg. Sonntag früh, von den bekannten Stellen: Flug- blattvcrbrciwng. Genofien l Es handelt sich um eine sehr wichtige für Dienstag einberufene Versammlung, in der zu den brennenden komniunalen Fragen Stellung genommen werden soll. Sorgt für gründliche Verbreitung der Flugblätter. Die Bezirksleitung. Tegel. Am Sonnabend, den 18. März, findet in W. Trapps Festsälen, Bahnhofstr. 1, eine Märzfeicr zum Besten des Wahlfonds zu den bevorstehenden Reichstagswahlen statt. Eintrittskarte» für 39 Pf. sind bei den BezirkSsü'hrern sowie beim Genoffen Bauer, Berliner Stratze 92 zu haben. Am Montag, den 13. März: Handzettelverteilung von den be- kannten Bezirkslokalen aus. Die Bezirksleitung. Waidmaiinöliist und Umgegend. Am Sonntag, den 12, März, nachmittags 4 Uhr, iin Lokale Waldschänke sFrohnau), Inhaber Plcssin, ain Bahnhof Stolpe: Autzcrordentliche Mitgiiederversamm- l»»g des Wahlvereins. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen P o e t s ch über: Märzgedankcn. 2. Maifeier. Nachdem: Gemüt- licheS Beisammensein und Freitanz. KerUner I�admdrteti. Städtische Licht-Luftbäder. Zur Beratung der Borlage über die Erweiterung des Vollsbades Bärwaldst ratze trat der von der Stadtver- ordnetenversammlung gewählte Ausschutz, dem von der sozialdemo- kratischcn Fraktion die Genossen Dr. Bernstein, Koblenzer, Manasse und Dr. Wehl angehörten, am Mittwoch abend zu einer Sitzung zusammen. Die Volksbadcanstalt Bärwaldstratze hat vom Tage der am 15. Mai 1991 erfolgten Eröffnung an einen autzerordentlich lebhaften Besuch gehabt. Abgesehen davon, daß die Anstalt schon im ersten vollen Bctricbsjahr 1992 den absolut stärksten Verkehr von sämtlichen Anstalten hatte, ist besonders das Schwimmbassin von Anfang an— hauptsächlich in den Abendstunden und Sonntags— so stark in Anspruch genommen worden, daß die vorhandenen Ein- richtungcn stündig bis zur üutzersten Grenze der Leistungsfähigkeit ausgenutzt werden mutzten. Bei dem großen Andränge und der beschränkten Besuchszeit für weibliche Personen war die Schwimm- Halle— besonders während den Nachmittagsstunden von 2 bis 4 Uhr —> meist überfüllt. Die erwachsenen Personen weiblichen� Geschlechts mieden deshalb vielfach das Schwimmbad nachmittags gänzlich, und viele Eltern sahen sich veranlagt, ihren Kindern die Benutzung des Schwimmbades zu untersagen. Aber auch die Wannen- und Brause- abteilungcn zeigten einen starken wachsenden Verkehr. In der Badeanstalt Turmstrahe betrug 1999 der Gesamtverkchr 497 991 Personen, in der Schillingsbrücke 592 559, in der Dennewitzstratze 497 156, in der Oderbergerstratze 563 693, in der Gerichtstratze 594 712,»n der Bärwaldstratze 795 727 Personen. Ein dringendes Bedürfnis für die Erweiterung der Anstalt war also zur Notwendigkeit geworden. Gegen den mit 773 999 M. abschließenden Vorcntwurf, durch den ein zweites Schwimmbecken von rund 298 Lluadratmetcr Bassinfläche gewonnen, die Zahl der Wannen um 29, die der Brausezellen um 42 vermehrt wird, wurden leinerlci Bedenken erhoben.— Unsere Genossen benutztem nun diese Gelegenheit, um für die Errichtung von Licht-Lustbädern von Ttadtwegcn eine Lanze zu brechen. Solche Bäder un Anschluß an die Volksbadeanstalten be» stellen bereits in vielen Städten wie Elberfeld. Düsseldorf. Leipzig, Frankfurt a. Main. Chemnitz und München. Die Errichtung solcher Bäder erschien uns als eine unamveisbare Forderung der modernen öffentlichen Gesundhe-tspslegc. Es handelt sich hierbei um einen Sport, um eine hygienische Lebenstatigkeit. Namentlich durch das Studium der Vcichältmsse in England und Amerika hat man die Ueberzeugung gewonnen, daß eine intensivere Vslege körperlicher Uebungen für die weiten Kreise unserer>Bevölterui>g, welche be- ruflich in Bureau- und Fabrikräumen eingeschlossen sind, von un- berechenbarem Nutzen sein muß. Gerade daß solche Uebungen im Freien stattfinden, daß dabei de Wirkung des Lichtes und der be- wcgtcn Luft den ganzen Körper direkt und intensiv trifft, erhöht' deren Wert ganz ungemein. Das Luftbad ist ein vorzügliches Mittel, um den Stoffwechsel anzuregen, die Ausdünstung zu erleichtern und um durch den Kältereiz die Hautniuskeln zu üben und damit einen wirksamen Schutz gegen Erkältungen zu erzielen. Die Bewegung im nackten Zustande oder die sogenannte Gymnastik ist das beste Zuchtmittel des Körpers. Eine große Reihe von Krank- heiten entsteht dadunb, daß die Menschen unfreiwillig und überraschend mit dem Luftmittcl in Verbindung gebracht werden. Die Menschen müssen erst lernen, dieses Mittel zweckmäßig in Anspruch zu nehmen. Durch unsere sogenannte Kultur, durch die Kleidung, Schuhe, Schirme, Tücher usw. hat die menschliche Haut das eben verlernt. Wenn wir bedenken, daß in der unmittelbaren Nähe der großen Städte der gefräßige Fiskus die Waldungen ab- bolzcn läßt, dann ist es einleuchtend, wenn wir sagen: die großen Etadte bedürfen gesundheitlicher Erholungsstätten, die gerade der «T�rktät-aen Bevölkerung, die in engen, sonnenlosen Wohnungen fim.it die in den hohen Mietskasernen den Wert von Licht und Luft übätzcn verlernt, die nicht in der Lage ist Erholungsreisen aufs Land oder an die See zu unternehmen, wenigstens die anderen ver- �cr�Erwcitcrui�Sbau der Volksbadeanstalt in der «ärwaldktratze von der Hochbauverwaltung bearbeitet wurde, regte die Analiederung eines Licht-Luftbades an. die aber von dem Kuratorium für das Turn- und Badewesen abgelehnt wurde. Der von unseren Genossen im Ausschusse aufgenommene Antrag ward nach mehrstündiger Beratung mit 9 gegen 6 Stimmen abgelehnt, weil die Errichtung eines solchen Luftbades auf dem Dache der Badeanstalt erst in etwa 3—4 Jahren möglich sei: war doch nur eine erste Baurate von 59 999 M. in den Etat für 1911 eingestellt. Auch schien der zur Verfügung stehende Platz verhältnismäßig klein zu sein. Den Vorzug verdienen freie Plätze in der Ebene; das Dachluftbad sollte natürlich nur ein Anfang, ein Notbehelf sein.— Einmütig schlug aber der Ausschuß der Stadtver- ordnetenversammlung vor, den Magistrat zu ersuchen, auf geeigneten Plätzen Licht- und Luftbäder baldig st einzurichten. Der Antrag unserer Genossen war damit auf fruchtbaren Boden gefallen. Ein bemerkenswerter Fortschritt im Vergleich zu der Zeit, wo man im Berliner Stadtparlament sogar gegen das Schwinunen im Winter Reden halten konnte! Ein Versuch am untauglichen Objekt mit untauglichen Mitteln. Uns wird geschrieben: Der preußischen Regierung ist es höllisch ernst mit der Bildung ihrer„Untertanen". Acht Jahre lang bläut sie in den.Volksschulen Religiosität und Patriotismus ein. Um die etwas zweifelhaften Resnltate zu festigen, macht sie für die Schulentlassenen noch etwas in Jugendfürsorge. Dafür hält sie aber auch ängstlich alle nicht behördlich anerkannten Jugenderzieher von ihrer eigeifften Domäne fern. In jedem Vortrag, in jeder Veranstaltung, die der Bereicherung von Kenntnissen dient, wittert sie„Unterricht", der nur ihr vorbehalten ist. So hat sie alle prole- tarischen Bildungsveranstaltungen zu unterbinden versucht. Nun scheint die Regierung aber daran zu gehen, auch die Unternehmungen zu ersticken, die von bürgerlicher Seite dem Proletariat Wissen ver- Mitteln wollen. In Charlottenburg verlangt sie von den Mhgliedern der dortigen„Akademischen Arbeiterunterrichtskurse" Oualifikations- zeugnisie. Bekanntlich wird in diesen Kursen, die in fast allen Universitätsstädten bestehen, von Studenten und Studentinnen freiwillig und ohne Vergütung Unterricht in den Elementarfächern (insbesondere Rechnen und Deutsch) erteilt, um die mangelhaften Volköschulkeimtnisse aufzufrischen und event. zu ergänzen. Von sozialresormerischer Seite werden diese Kurse als eine Brücke zur Versöhnung der Klassengegensätze gefeiert. Nichts liegt natürlich den Studenten ferner, als dem Proletariat Waffen für den Kampf zu liefern. An einzelnen Orten wurde sogar eine bewußte Beeinflussung von feiten der Akademiker auf die sozialen Anschauungen der Teilnehmer aus dem Proletariat versucht, so daß die betreffenden Parteileitungen sich mitunter zu einer Zurückweisung solcher Tendenzen gezwungen sahen. Und diesen harmlosen Kursen will nun di? Negierung Schwierigkeiten machen. Nichts beleuchtet die Kulturfeiiidlichkeit und den BildungShatz unseres Preußen- staateS besser als dieser Kampf gegen jegliche Hebung von Kenntnissen bei dem Proletariat, so gering und so politisch neutral auch die Versuche zur Uebernsittelung ausfallen mögen. Auch nicht der Schein eines Verdachts liegt vor, daß die akademischen Kurse sozialistischen Geist propagieren könnten, und doch werden sie von der Regierung belästigt, weil das Proletariat einige Kenntnisse erwerben könnte. Wo der Staar den Unterrricht nicht durch ten- denziöse Maßnahmen verseuchen kann, hemmt er ihn überhaupt. Daß er dabei die Ungesetzlichkeit begeht, Bcfähigungs- und Erlaubnis- scheine zu verlangen, trotzdem Arbeiter in einem Alter an den Kursen teilnehmen, der die Leiter von der Erbringung eines solchen Nachweises entbindet, darf uns nicht wunder nehmen. Ohne Wider- gesetzlichkeiten geht es in Preußen nicht ab. Die Mangelhaftigkeit der militärische» Boykottlisten, die schon früher zu Klagen Anlatz gegeben haben, wurde in der letzten Ver- sammlung des Verbandes der Gast- und Schankwirte wiederum drastisch beleuchtet. Das Generalkommando hat u. a. für Berlin den Soldaten ein Lokal in der EraSmuSstratze verboten, das bereits seit zwölf Jahren nicht mehr besteht. DaS Verbot stützt sich an- scheinend nur auf die Tatsache, daß der frühere Inhaber des Lokals, der seit laugen Jahren leine Siestauration mehr betreibt, noch in dieser Stratze wohnt. Verboten sind den Mannschaften der Berliner Garnison weit über 199 Lokale, darunter meist solche, deren Inhaber Sozialdemokraten sind. Als ob sozialdemokratische Gastwirte nicht ebenfalls Steuern zahlen und das„glorreiche" Heer erhalten müßten. Wenn Arbeiter in ihren Kämpfen das Mittel des Boykotts benutzen, zetern die staaiserhaltenden Parteien im Reichstage. Wenn aber die Militärverwaltung zu denselben Mitteln greift, um steuerzahlende Reichsangehörige zu schädigen, wird stillschweigend zugestimmt. DaS ist ganz in der Ordnung. Der»Herr Direktor". Große Kautionsschwindeleien hat der 42 Jahre alte„Direktor" Karl Kubia! verübt, der seit vierzehn Tagen verschwunden ist und von der Kriminalpolizei gesucht wird. Kubiak war früher Bureauvorsteher und wurde dann Kauf- mann. Im Sommer vorigen Jahres gründete er eine Gesellschaft für die Interessen der Haus- und Grundbesitzer Groß-Berlins m. b. H. und machte sich selbst zu deren Direktor. Mit einem Monatsgehalt von 125 bis 159 M. stellte er„Rechercheure" an, die sich nach den Eigenschaften und der wirtschaftlichen Lage der Hypothckcnsucher erkundigen sollten. Mit der Begründung, daß er früher traurige Erfahrungen gemacht habe, und daß es sich bei ihm stets um bedeutende Geschäfte handle, nahm er ihnen Bürgschaften von 1599 bis 3999 M. ab, die aber sicher gestellt und auf den Namen des Herrn Direktors bei einer Großbank in der Frankfurter Straße angelegt werden sollten. Das Geschäft ging anscheinend gut, und die Leute bekamen auch ihr Gehalt. Als aber Rechercheure am 26. Februar nach dem Bureau kamen, um neue Aufträge entgegenzunehmen, war der Herr Direktor plötzlich „verreist". Die Leute warteten einige Tage vergeblich auf seine Rückkehr und wandten sich dann an die Kriminalpolizei. Diese durchsuchte die Räume der Gesellschaft, fand dort die Kautions- scheine und erkundigte sich auf der Bank, wie es mit der Hinter- legung stehe. Da ergab sich, daß Direktor Kubiak allerdings ein Guthaben von 29999 M. gehabt hatte. Es war aber auf 17,75 M. zusammengeschmolzen. Ter Direktor hatte früher schon ver- schiedene Posten von den Bürgschaften seiner Angestellten ab- gehoben, dann auch noch das andere bis auf den kleinen Rest eingesteckt. Ter Schwindler hält sich wahrscheinlich noch in Berlin verborgen. Die Betrogenen, zum großen Teil ehemalige Beamte, die sich einige tausend Mark gespart hatten und zu ihrem kleinen Ruhegehalt noch etwas hinzu verdienen wollten, haben auf seine Ergreifung eine Belohnung von 199 M. ausgesetzt. An der Ein- richtung konnten sie sich nicht schadlos halten, weil sie noch nicht bezahlt ist. Ein weiblicher Sachverständiger am KaufmannSgericht. DaS Kaufmannsgericht Charlottcnburg beriet in der Gesamtsitzung am 8. März über den Antrag der Gehilsenbeisitzer: Bei dem Reichs- kanzler und dem Bundesrat im Interesse der ordnungsmäßigen Ausbildung der kaufmännischen Lehrlinge und zur Beseitigung der sogenannten Lehrlingszüchterei zum§128 der Reichsgewerbeordnung den Erlaß von gesetzlichen Vorschriften über die höchste Zahl von Lehrlingen zu beantragen, die in handelsacwerblichen Betrieben gehalten werdest dürfen, BeMrkenZwxrtex Weise n.ghm SN dieser Sitzung des Kaufmannsgerichts zum ersten Male eine Dame mit beratender Stimme, Frl. Elise Deutsch, die Leiterin in der Char- lottenburger Mädchen-Fortbildungsschule II, und der Leiter der städtischen Fortbildungsschule mit beruflicher Fachbildung für männliche Personen, Direktor Haese, teil. Das KaufmannSgericht beschloß, den Antrag einem Ausschuß zu überweisen, der geeignete Vorschläge zur Ausbildung des kaufmännischen männlichen und weiblichen Lehrpersonals zu machen hat, die dann den zuständigen Reichsbehördeu unterbreitet werden sollen. Die Zentralkommissio» der Krankenkassen Berlins und der Bor- orte veranstaltet wiederum auch in diesem Jahre hygienische Vor« träge, die ivie nachstehend stattfinden. Der Zutritt für diese Bor- träge ist für jedermann frei. Am Montag, den 13. März er., spricht Herr Dr. Bamberg in der Gemeindeschule 91/191 in der Gneisenau- stratze 7 über das„Thema»Frauenkrankheiten und ihre Verhütung." (Nur für Frauen.) In K ö p e n i ck in der Mädchenmittelschule in der Freiheit am Dienstag, den 14. März er., Herr Dr. Bakosen über daS Thema: „Frauenkrankheiten und deren Verhütung".(Nur für Frauen.) In D e n t s ch- W i l n» e r s d o r s in der 1. Gemeindeschule in der Gieselerftr. 1—7, Ecke Brandenburgische Str. 5, spricht am Mitt- woch, den 15. März er. Herr Dr. A. Simon über das Thema»Frauen« krankhciteu und ihre Verhütung".(Nur für Frauen.) In Lichtenberg in der Gemeindeschule in der Kronprinzen« stratze 10 spricht am Donnerstag, den 16. März er. Herr Dr. O. Weski über das Thema«Zahn- und Mundpflege". Sämtliche Vorträge beginnen pünktlich um 8 Uhr abends. Eine reiche Ernte hielten Donnerstag abend Taschendiebe in der Hasenheide. Sie verdanken sie im wesentlichen dem Hosenrock, wenigstens mittelbar. In der„Neuen Welt" gab es ein großes Bockbierfest mit„Prämiierung der elegantesten Hosenröcke". Die Kunde davon übte einen so starken Zauber aus, daß gegen 17 999 Personen die Räume der„Neuen Welt" füllten und daß der Ver- kehr in der Hasenheide mehr als einmal zu stocken begann. Auch die Taschendiebe hatten die Wirkung der Hosenrockreklame richtig eingeschätzt. Sie nützten die Gelegenheit eifrig aus und er- beuteten viele Uhren und Geldbörsen. Nur einer von ihnen hatte Pech. Ein junges Mädchen R. aus der Weisestratze fühlte Plötz- lich einen Ruck an ihrer Uhrkette und sah dann, wie ein un- bekannter Mann sich mit ihrer Uhr davonschleichen wollte. Als sie die Herren in ihrer Nachbarschaft auf den Dieb aufmerksam machte, ließ dieser die Uhr fallen, um den Harmlosen zu spielen. Er wurde aber festgenommen, als ein Artist Karl K. aus Britz er» kannt. und von der Rixdorfer Kriminalpolizei dem Untersuchungs- richter zugeführt. Als endlich die elegantesten Hosenröcke mit ihren Trägerinnen auf der Bühne gezeigt wurden, war das Ge- dränge geradezu lebensgefährlich, und es ist ein Wunder, daß es ohne ernsten Unfall abging. Wegen einer Gasvergiftung wurde gestern früh die Feuerwehr nach der Franseckistr. 33 alarmiert. Dort hatte sich ein 29jähriges Mädchen angeblich aus Schwermut vergiftet. In der letzten Zahlnacht der Buchdrucker, Stereothpeure usw. hielt Genosse Rcichstagsabgeordneter Scheidemann einen einstündigen fesselnden Vortrag über„Humor in der alten Literatur". Seine Aufgabe hatte der Redner darin gesucht, an Auszügen von Gedichten von Homer, Hans Sachs und Lessing zu zeigen, wie im Gegensatz zur Sittlichkeitsfexerei in unserer Zeit das uralte und doch ewig neue Thema von der Be- ziehung der Geschlechter zueinander, von der Wertung der ehe- lichen Liebe und Treue in grauer Vorzeit und später behandelt wurde. Aus Homer hob der Vortragende die bekannten Gestalten der Aphrodite und des Ares hervor, die gemeinsam den braven Hephästos betrogen, ferner Odysseus berühmte Irrfahrten, seine siebenjährige Gefangenschaft bei der Nymphe Kalypso, sein Er- lebnis im Phäakenlande und wie er endlich zu seiner ihm treu» gebliebenen Gattin Penelope zurückkehrte und blutige Rache an deren Freiern nahm. Auch aus Hans Sachs gab der Redner Proben von dessen mit derbem Witz und gesundem Humor ge- führten Kampf gegen Pfaffen, Quacksalber und böse Weiber, und endlich aus Lessing unter anderem das reizende Gedichtchen„Der über uns". Reicher Beifall wurde dem Vortragenden am Schusse zuteil. Nach dem Referat erledigte die Zahlnacht, die sehr gut be- sucht war, ihre geschäftlichen Angelegenheiten. Zum erstenmal hatten sich einige Vertreter der Branchenabteilung der Kino- Operateure eingefunden, deren Arbeitszeit ähnlich ungünstig liegt. wie die der Zeitungsdrucker und-setzer. Vorort- 1>kaclmcbtem Schöneberg. In einer außerordentlichen Sitzung beschäftigte sich am Freitag. abend die Stadtverordnetenversammlung mit einem vom Etatsans- schütz zur Annahme empfohlenen Antrage betr. die Festsetzung des Kommunal st euerzuschlages auf 119 Proz. Bon so- zialdemokratischer Seite war folgender Antrag dem EtatSausschutz unterbreitet worden:„Obwohl die Finanzlage der Stadt Schöneberg eine gute ist und der Gemeinde die Ausführung ihres reichen Ar- beitsprogramms für 1911/12 gestattet; empfiehlt der Etatsausschuß, um ein einheitliches Vorgehen der Stadtgemeinden Groß- Berlins in Steuerftagen möglich zu machen, der Vereinbarung der Magistratsvertreter betreffs Erhöhung des Kommunalste» erzu» schlages auf 110 Proz. zuzustimmen, falls die Vertretungen der anderen Stadtgemeinden Groß-Berlins die» gleichfalls tun." Der Etatsausschuß stimmte dem Antrage unserer Genossen zu. In der gestrigen außerordentlichen Sitzung der Stadtverordneten fand der Antrag die einmütige Zustimmung aller Fraktionen und gelangte zur Annahme. Lichtenberg. Stadtvemductenfitzimg. Ms erster Punkt stand die Beschlutz- fossung über die Erhöhung des Gemeindeeinkommen- st euerzuschlages auf IIOProz. zur Beratung. Trotzdem der Bürgermeister Ziethen bei der Begründung der Magistrats- vorläge darauf hinwies. daß die jetzige Finanzgebahrung Lichtenbergs nicht den Grundsätzen einer vorsichtigen und ge« sunden Politik entspricht, indem man jetzt schon vielfach gezwungen sei, Anleihen für Zwecke aufzunehmen, welche aus laufenden Einnahmen hätten bestritten werden müssen, wandten sich die Bürgerlichen geschlossen gegen die Vorlage. Geradezu erheiternd mutzte es wirken, als dieselben Herren, welche bisher bei jeder Gelegenheit mutig vor der Regierung— zurückgewichen sind, plöy- lich„im Interesse der— Selbstverwaltung' den Vorschlag ab- lehnten. Wie die bürgerlichen Redner ausführten, seien 119 Proz. Zuschlag so minimal gegenüber den jetzigen Verhältnissen,»daß man dann lieber so fortwursteln wolle". Wenn man etwas wolle, so solle man mindestens 150 Proz. Zuschlag fordern, dann sei man eher bereit, der Sache näher zu treten. Daß das nur Spiegel- fechterei der Herren war, zeigte sich, als unser Redner Genosse D ü w e l l daraus hinweisen konnte, daß bisher die notwendigsten Einrichtungen, wie Volksbadeanstalt, Erbauung von Schulen usw. stets wegen mangelnder Mittel abgelehnt wordeo seien. Er er- Härte zum Schluß, daß unsere Genossen für die Erhöhung stimmen unter der Loraussetzung, daß die alsdann mehr aufgebrachten 64 000 M. dazu dienen, einen Teil der von ihm kritisierten Mißstände zu beseitigen. In der Abstimmung stimmten die Bürgerlichen geschlossen gegen die Magistratsvorlage, nachdem zuvor noch Herr Stadt- verordneter Schachtel als Erwiderung auf die Ausführungen des Genossen Düwell endlich mit den wahren AblehnungSgründcn herausrückte. Er erklärte nämlich, daß die Sozialdemokraten eS ja leicht hätten für die Erhöhung zu stimmen, da es ja für die Arbeiter nicht viel ausmache, während die Hauptsumme von den höher Be- steuerten getragen werden müßte. Also— nicht die Erhaltung der Selbstverwaltung, sondern der Geldbeutel war eS, welcher die Herren bei ihrer Abstimmung leitete. Der Sohn des Arbeiters P. Handelmann hat sich beim Schul- turnen einen Bruch des linken Handgelenkes zugezogen. Da dem aufsichtführenden Lehrer ein Verschulden nicht nachzuweisen ist, beschließt die Versamnilung, aus Billigkeitsgrüudcn die Kurkostcn zu erstatten. Nach dem Bericht des RechnungöausichusseS weist die Abrechnung für die Erweiterung der Umformerstalion in der Herzbcrgstraßc die Summe von 86 566.89 M., die der Regulierung und Pflasterung des Wiesenweges 71747,16 M.. die für die Beschaffung einer Lokomobile für das Elektrizitätswerk 123 266,76 M. und für Verlegung von Speisekabeln für das Elektrizitätswerk 142822,33 M. auf. Das in der vorigen Sitzung an eine Kommission zurück- verwiesene Projekt der Eriveilcrung und Verschönerung des Stadt- Parks wurde nunmehr auf Antrag dieser Kommission angenommen. Die hierzu notwendigen Mittel im Betrage von 96 666 M. wurden ebenfalls bewilligt mit der Matzgabe, daß für die notwendigen Baulichkeiten die Summe von 18 560 M. nicht überschritten werden darf. Beschlossen wurde ferner, da? abgeänderte Bauprojekt für eine Bedürfnisanstalt, und zwar Vollanstalt für Männer und Frauen neben dem Grundstück Frankfurter Chaussee 156 auf'eisenbahn- fiskalischeni Gelände, zu genehmigen. Den Schluß bildete eine geheime Sitzung. Alt-Glienicke. Auf zur Wahl! Heute, Somrabend abend von 6—8 Uhr, findet bei Bohne die Wahl der dritten Klasse statt. Als Kandidat der Sozialdemokratie fungiert der Genosse Rudolf Bartel. Am Montag, den 13. März, vormittags von 16—11 Uhr, erfolgt in demselben Lokal die Wahl der zweiten Klasie. Kandidaten der Sozialdemokratie sind hier die Genosien Hermann Neue und Gustav U h I i ch. Soll eS uns gelingen, in beiden Abteilungen den Sieg davon zu tragen, so ist eS die unbedingte Pflicht jedes einzelnen Wählers, fein Wahlrecht auszuüben und den Kandidaten der Sozial- demokratie die Stimme zu geben. Nowawes. Das Ergebnis der Gemeindrwahlen der zweiten Abteilung ist folgendes: Die drei Kandidaten des GrundhesitzervercinS Neuendorf. des Bezirksvereins Nordost, des Gemeindevereins und des Beamten- Vereins erhielten 192, 196 und 146, die vom Hausbesitzerverei» Nowawes und vom Verein für Handel und Gewerbe aufgestellten Kandidaten 269, 145 und 125 Stimmen. Die von der Sozialdemo« kratie ausgestellten und von der demokratischen Partei unterstützten Kandidaten, die Genossen Leonhard, Decker und Krautzpaul brachten es auf 33 bezw. 36 Stimmen. Da die absolute Majorität 193 beträgt, ist nur einer der bürgerlichen Kandidaten gewählt, und zwar der Schlächtermeister Schwarze, so daß von den übrigen vier m die Stichwahl kommen. Die schon so oft gerügte Unsitte, beim Feueranmachcn Petroleum fu verwenden, Hai kürzlich wiederum ein Opfer gefordert. Die Ehe- ran des Arbeiters M. in der Auguststraße benutzte beim Feuer- anmachen Petroleum, das in den Aschenraum des Kochherdes floß und dort zur Explosion kam. Durch die herausschlagende Stich- flamme, die sofort ihre Kleidung erfaßte, erlitt die Bedauernswerte am ganzen Körper so schwere Brandwunden, daß sie nach dem nahen Krankenhause gebracht werden mußte, wo sie hoffnungslos da» niederliegt. Spandau. Parteigenossen, welche nicht Mitglied der Freien Gemeinde find. ihren Kindern aber die Jugendweihe erteilen lassen wollen, wollen sich recht bald beim Vorsitzenden O. Rondtke, Neumeisterstraße 8/9, melden. Jugeudveraustaltungen. Kreie Jngendorganisatio» Schönebcrg. Am Sonntag, den 12. März, nachmittags 4 Uhr, findet bei Andreas, Feurtgftr. 16, eine Versammlung statt, in ive?»rr Herr Dr. Eulert einen Bortrag über Henrik Ibsen halten wird Die Arbeiterschast wird gebeten, ihre schulentlassenen söhne und Töchter anzuhalten, diese Versammlung zu besuchen. Tie Ledrliiigsabteilung der Freie» Turnerschaft Rixdorf-Britz veranslattet am Sonntag, den 12. März, nachmittags 2 Uhr, bei Felsch, Rix- dorf, Knescbcckstr. 48—49. eine Versammlung der jugendlichen Turner. Tagesordnung: l. Turnen und Wandern in der Jugend. 2. Dislussion. L. Verschiedenes. Die Eltern werden gebeten, ihre über 14 Jahre alten Söhne auf die Verjamiuiung austnerksain zu machen. Gerichts-Deining. Luther ein versoffener Kerl? Die bekannte Beleidigungsklage gegen den Herausgeber des .Tegeler Anzeiger" Müller wegen Beleidigung des Kurators Schniidt zu Tegel wurde gestern in zweiter Instanz vor der ersten Strafkammer des Landgerichts III verhandelt. Der Klage lag folgender Tatbestand zugrunde t Eine Tochter deS Angekstrgten kam eines Tages aus der Schule nach Hause und erzählte: ihre katho- lischen Mitschülerinnen hätten gemeint, mit ihren Luthcrfestspielen sei eS nichts, denn der Kuratus habe ihnen gesagt, der Luther sei ein versoffener Kerl gewesen, der Papst habe ihn aus dem Kloster gewiesen und da habe er aus Acrger die evangelische Religion ge- Gründet. Bon dieser Erzählung seiner Tochter machte der Auge- lagte Müller einem bei ihm Angestellten katholischen Glaubens Mitteilung und forderte ihn auf, doch den Kuratus davon in Kennt- niS zu setzen, was gesprächsiveise von ihm behauptet werde. Darauf wurde die Privatrlage erhoben, die in erster Instanz mit Frei- sprcchung endete, da das Gericht für festgestellt erachtete, daß der Angeklagte Müller selbst gar nicht die beleidigende Behauptung aufgestellt, sondern oem Kuratus nur habe unterbreiten lassen, was in Tegel von ihm erzählt lucrde. Der Nebenkläger legte Be- rufung gegen das freisprechende Urteil ein. In dem gestrigen Termine kam es zum Vergleich. Der Angeklagte gab eine Er- klärung dahin ab: er habe nicht behauptet und auch nicht behaupten wollen, daß der Kuratus Schmidt im Unterricht erklärt habe: »Luther sei ei» versoffener Kerl gewesen"; er traue dem Kuratus eine solche Acußcrung auch nicht zu.— Kuratus Schmidt zog hier- ans die Berufung zurück._ Aus Kindesliebe zum Diebe geworden. Wegen fortgesetzter Diebstähle begangen in der Vcrgmannschcn Sabril hatte sich der Arbeiter Wilhelm Weidemann, tvegen Beihilfe ffsen Ehefrau Wihelmine vor dem Schöffengericht Wedding zu der- antworten. Weidemann>v/,9 Uhr bei Nitschke, Relchenberger Straße 8s. Süden: jeden Freitag'Iß Uhr bei Uebcleisen, Wassertorstr, 8. Westen: jeden Freitag''/. 9 Uhr bei Päßter, Karlsbad 17, Ecke Flottwellstr. Borden I: jeden Freitag''/,9 Uhr bei Lachcnich, Marstr. 13b. , II: jeden Freitag l/29 Uhr bei Fritsch, Dronthcimer Str. 4. , III: jeden Freitag l/,9 Uhr bei Baganz, Gaudystr. 3. , IV: jeden Sonnabend>/,9 Uhr bei KarsowSky, Bernauer Str. 62. Boxhage»: jeden Freitag>/,9 Uhr bei Mö», sonntagstr. 32. Ehärlöttenbnrg: jeden Sonnabend'/t# Uhr bei Wcrnicke, BiSmarckstr. 38. Lichtenderg: jeden Freitag 6,9 Uhr bei Müncheberg, Gudrunstr. IS. Ober-Schöncwetde: jede» Freitag>/,S Uhr bei Siodenbusch, Wilheiminenhoj- stratz« 64, Ecke Rathenaustraße. Rixdorf I: jeden Freitag fl,9 Uhr bei Stahmann, Reuterstr. 4g. , II; jeden Donnerstag>/,9 Uhr bei Weihe, Hermannstr. 169. . AI: jeden Freitag'/,9 Uhr bei Rau, Wildenbruchstr. SS. Köpenick: jeden Donnerstag>/,9 Uhr bei Bewart, Rudower Str. 23. fikretreltgiöse Gemeinde. Sonntag, den 12. März, vormittags 9 Uhr, Pappel-Allee 15—17 und Rixdorf, Jdeaipassage: Freireligiöse Vorlesung.— Vormittags 11 Uhr, Kleine Franlsurter Straß« 6: Vortrag von Herrn Walter Trojan:.Die Ethik de» LndentumS." Damen und Herren als Gäste sehr wllltommen. Allgemeine Krauten- und Sterbetaffe der Metallarbeiter sS, H, 29, Hamburg), Filiale Treptow, Heute abend von 6— 10 Uhr im Lokale von Schmidt, Kiesholzstr, 22, Beitragszahlung,— Filiale Pankow, Heute abend 9 Uhr bei Schröter, Florastr. S, Mitgliederversamm- lung,— Filiale A d I e r« h o s, Sonntag vorm, 16 Uhr bei ttaul, Bismarck« strajje 16, Mitgliederversammlung, Nebensche Kranken- und Sterbetaffe Nr. 5, gegründet 1795. Sonntag, den 12. März, vormittags 10 Uhr. Generalversammlung bei Röwrr, Elijabethlirchstrabe 14._ ßnefhaften der Redaktion. Tie lurlsiische Sprechstunde sindct Linden st rage 69, v»ni vier Treppen — Fahrstuhl—, wochci'.tijglich von VA biS Uhr adends, Eounadend» von tZH bis 6 Uhr abends statt. Jeder für den Brleflafte» bestimnitca«nfragc ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche ilutwoet wird nicht erltllt. Eilige Frageu trage man t» der Sprechstunde uor. G. B. 40. New.— O. H. 17. Lobnbeschlagnahme Ist zulässig.— E F. 33. Fragen Sie bei der Bailgenosienschaft„Freie Scholle' in WaidmamiSlust an,—(?. M. 100. Das ist möglich. Es empfiehlt fich eine Eingabe ans Gericht.— R. X. 19. 1. Das Mädchen iclbst oder der Vormund. 2. Ja.— H.». 88. Fritz Schulz. Rirdors. Mainzer Straße 11 II.— Feuer. Sie können sich nur an die Firma BoSwau und Knaucr ballen.— A. H. 30. Die Witwe hat keine» Anspruch.— Amandus LL. 1. Ja. 2. Gelditiafe. 3. Strasantrag. 4. Unocritändlich. — P. S. 100. ES ist derselbe Regtsterbezirk, wcshaw Ihre Frau mit Ausficht aus Erfolg intervenieren kann.— P. L. 100. Ja.— G. D. 83. 1. und 2. Stein. 3. Der FiSkus erhäli den Nachlaß.— 99. Stein. — 1000 B Durch die Invalidenrente gehl die sreiwillige Milgiledschast nicht unter. Die Weiterversichcrung empjiehlt sich.— F. lt. 100. Siein. WilternngSnvertiMi vom 10. März 1011. «ettrrvrognoie für Sonnabend, de« U. März 1911. Zeitweise heiter, ein wenig wärmer, aber veränderlich mit geringen Niederschlägen und ziemlich lebhasten südwestlichen Winden. Berliner Wetterbureaa. Wafferstanvs-Na.chrtNire» der LandeSanstalt für Gewässerkunde. milgetÄt vom Berliner Weiterbureau. »)+ bedeutet Wuiv»,— Fall.—•) Ilmervegel.---•) schwaches Grundeistreiben.—*) eisfrei.__ Buchdruckerci u. Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin LW. Nr. 60. 28. Jahrg. KtilU)« JotBärts"- AUW für Gjtal, Sikn, M«. iL pt; 1911. Zum Frauentag. f" Ter Propaganda für den Frauentag, wie überhaupt der Förde- rung des Frauenwahlrechts, ist eine von Genossin Zetkin jetzt herausgegebene Extranummer der„Gleichheit" gewidmet. Einem einleitenden Mahngedicht„Weib" folgen Aufsätze von bekannten Parteiführern und einer Reihe Genossinnen. Wir geben aus den Artikeln einige markante Auslassungen wieder. Genosse Victor Adler-Wien sagt: «... Wir Sozialdemokraten haben alle Ursache, diesen Frauentag mit unseren Genossinnen gemeinsam zu begehen. Denn wenn je irgendwann und irgendwo, gilt hier das Wort: ihr Kampf ist unser Kamps! Solange die Frauen nicht mit uns sind, unsere Mütter, unsere Schwestern, unsere Gattinnen, kämpfen wir nur mit halber Kraft; ja noch schlimmer, ihr Fernstehen ist ein Hemm- nis. An dem Tage aber, wo die Frau statt ein totes Gewicht ein treibendes Element für unsere Bewegung sein wird, an dem Tage, aber auch nicht früher, wird die Kraft des ganzen Prole- tariats für sein ganzes Recht eingesetzt werden, und an dem Tage, aber auch nicht früher, wird diese Kraft unwiderstehlich sein----" Nach Begründung der Forderung des Frauenwahlrechts resü- sniert Genosse Bebel: „... Ob Zyniker oder Rückwärtsler die Bestrebungen nach der politischen Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts ver- lachen, ob Dummköpfe sie zu hemmen versuchen, sie werden zum Siege kommen, wenn anders das Streben der Menschheit nach böchster Vervollkommnung aller ihrer Einrichtungen kein leerer Wahn ist. Und mit den Frauen als Bundesgenossen wird der Kampf erleichtert und der Sieg beschleunigt...." Daß noch vieles zu tun sei, konstatiert Genosse Volltnar: '„Es bedarf nur eines Blickes in die ersten Anfänge unserer Bewegung, um zu erkennen, daß die führenden Geister der Sozialdemokratie von jeher grundsätzlich auf dem Standpunkt der Rechtsgleichheit der Frau standen. Aber freilich wurde es noch lange Zeit einem grossen Teil der Partei recht schwer, die neue Auffassung von der Stellung der Frau sich innerlich anzueignen. Ja. selbst nach dem Parteitag von Erfurt, der das gleiche Recht beider Geschlechter im allgemeinen und das gleiche Wahlrecht im besonderen ausdrücklich in das Parteiprogramm schrieb, der- mochten noch viele Parteigenossen sich nicht völlig von den er- erbten und ringsumher in der bürgerlichen Welt geltenden Vor- stellung von der Ueberlegenheit und dem sich darauf gründenden Vorrecht des Mannes in den öffentlichen Angelegenheiten los- zumachen...." Ein redaktioneller Artikel klingt also aus: ..... Es ist der Geschichte ewiges Muß. das das Proletariat zum berufenen Vorkämpfer für Frauenrechte erhebt. An dem kraftstrotzenden Stamme seines Klasseninteresses erblühen die höchsten Menschheitsideale. Die Arbeiterklasse ist die Testaments- vollstreckerin des sterbenden Liberalismus. Sie verwirklicht die von ihm proklamierten Menschenrechte, indem sie zum Männer- Wahlrecht das Frauenwahlrecht fügt und die Demokratie der Re- gierung: die Republik. Die bürgerliche Republik aber wandelt sie zur freien Zukunftsgesellschaft durch die soziale Revolution. Ihrem Lichte ist der Frauen Antlitz zugewandt." Gen. Zietz schreibt u. a.: „... Nur wenn das Wahlrecht ein Recht der Persönlichkeit, tvenn eS allgemein und gleich ist, erweist es sich als eine Waffe, als ein Stück politischer Macht in der Hand einer jeden Frau, während es als beschränktes Wahlrecht eine Vermehrung und eine Befestigung der politischen Macht der Herrschenden darstellt. Indem das beschränkte Frauenwahlrecht den politischen Einfluß der Besitzenden stärkt, erhöht es das Bollwerk, das sich der An- erkennung des Rechtes der Persönlichkeit der Ptoletarierin, ihrer politischen Gleichberechtigung entgegenstellt, und verschärft gleich- zeitig ihre wirtschaftliche Abhängigkeit und Not, zu deren Locke- rung und Linderung es beitragen sollte... i, Em Artikel von W. Zepler schließt wie folgt: ".... Nicht als Berufsarbeiterin allein heischt nun das Weib Kon der Gesellschaft gleiches Mass und Recht; als Mensch bedarf es dessen. Und wäre es zehnmal richtig, daß jeder denkende Poli- tiker die Interessen der Frauen seiner Klasse gleich seinen eigenen , wahren wird, auch dann noch dürfte die Frau sie ihm nicht an- vertrauen. Denn daS Gesetz der vollen Menschenpersönlichkeit < fordert nicht nur die Lösung bestimmter Aufgaben, und wäre diese Lösung denkbar vollkommen. Es fordert eigene Tat und eigene � Verantwortung für alles, was uns selber und was daS Ganze * den. Hanna begründete die Forderung des Frauenwahlrechts tiom gewerkschaftlichen Standpunkt und bemerkt dazu: »>..... Für die Arbeiterinnen sind deshalb die Erfolge der wirtschaftlichen Organisationen der Arbeiterklasse von besonderer Bedeutung. Sie sind aus diesem Grunde erheblich daran inter- essiert, daß den Gewerkschaften bei der Verfolgung ihrer gesetzlich anerkannten Ziele keine Schwierigkeiten bereitet werden; daß allen Arbeitergruppen � dix Ausübung des Koalitionsrechts voll ge- sichert ist. Den. Arbeiter» und Arbeiterinnen der Staatswerk- stätten, den männlichen unh weiblichen Landarbeitern und den in häuslichen Diensten beschäftigten Proletariern ist aber noch heute dieses Recht vorenthalten...." Gen. Baader hebt folgendes hervor: ..... Die sozialdemokratische Partei hat stets die Gleichberech- / tigung des Weibes anerkannt, auch in ihren Einrichtungen kommt dies zum Ausdruck. Die Arbeit in der Partei, die Wahlen zu den Parteitagen und Konferenzen, die Betätigung auf diesen Tagungen und bei allen sozialdemokratischen Veranstaltungen wurden als Schule für die öffentliche Betätigung der Frau ge- würdigt. Bei jeder Wahl beteiligten sich die Genossinnen mit ge- steigertem Eifer an der Parteiarbeit. In zahllosen sozialdemo- kratischen Versammlungen ist von je das Frauenwahlrechr ge- fordert worden...." Die Bedeutung der Landtage vom Standpunkte der Frau er- örtert Gen. Gradnauer. Sie kommt dabei zu folgendem Schluß: ..... Natürlich sind auch alle sonstigen Angelegenheiten, die die Landtage regeln, für die Frauen ebenso wichtig, wie für die Männer. Die Steuern, die Fabrikinspektion, das Armenwesen, die Gemeindeordnungen und so viele andere Materien noch be- rühren die Frauenwelt im guten wie im bösen Sinne, je nach- dem sie gestaltet werden. Ueberall ist es notwendig, daß die Frauen selbst ihre Interessen wahren. Die Frau als Erzieherin, als Mutter, als Arbeiterin ist es, die verlangt, daß sie ihre Stimme in die Wagschale werfen kann, um ihren Einfluß zur Geltung zu bringen zum Wohle ihres Geschlechts und ihrer Klasse. Ein altes Wort sagt:„Wer keine Stimme hat, der ist politisch tot. Das hat sich an den Frauen nur gar zu sehr bewahrheitet. Kämpfen wir, auf daß auch die Frauen zum Leben gerufen werden." Gen. Käte Duncker beschäftigt sich mit der Frage, was die Tätig- keit der Frau in der Gemeindevertretung bedeute. Sie sagt: „Frauen in der Gemeindevertretung, das heißt ein Gegen- gewicht schaffen gegen die engherzige kapitalistische Interessen- Politik, wie sie heute zumeist auf den Rathäusern betrieben wird. Denn die Frauen werden in ihrer größten Mehrzahl die allge- meinsten Interessen, die Interessen der Konsumenten vertreten. Frauen in der Gemeindevertretung, das bedeutet Herab- sehung der Kindersterblichkeit, das bedeutet mehr Kindergesund- heit, mehr Kindererziehung, mehr Kinderglück. Frauen in der Gemeindevertretung, das bedeutet auch auf dem Gebiet des sozialen Lazarettdienstes weniger bureaukratische Behandlung, weniger Schablone, dafür aber mehr persönliches Verständnis und persönliche Hilfeleistung. Darum weg mit dem veralteten Vorurteil, daß die Frau in der Gemeinde zu schweigen habe! Sie verlangt das kommunale Frauenwahlrecht nicht nur als ihr gutes Recht, sondern vor allem als Vorbedingung zur Erfüllung sozialer Pflichten." Zu dem Thema„Frauenwahlrecht und Sozialpolitik" schreibt Genossin Grünberg: „... Gäbe das Wahlrecht den Frauen Einfluß auf die Zu- sammensetzung des Reichstages, säßen dort mehr sozialdemokra- tische Vertreter der Arbeiterklasse, Frauen so gut wie Männer, so würde der Zehnstundentag für die Arbeiterinnen schon seit vielen Jahren Gesetz und die Einführung des gesetzlichen Achtstunden- tags für alle weiblichen Lohnarbeiterinnen in greifbare Nähe ge- rückt sein. Die Gesetzgebungsmaschinerie würde ohne Zweifel schneller und umsichtiger im Dienste der Sozialpolitik arbeiten als heute...." Genossin Wurm fordert das Wahlrecht als Mittel des Mutter- schaftSschutzes. Sie konstatiert: ..... Ein Mittel zur Fürsorge für Mutter und Kind in der Gegenwart, zur Eroberung vollen Rechts für beide in der Zu- kunft ist das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht auch für die Frauen, deren ungeheure Masse nicht nur in Wirt- schaftlicher, sondern auch in politischer Unterdrückung lebt. Dieses Recht muß erkämpft werden. Pereint zu einer gewaltigen Masse und Klasse muß das gesamte Proletariat die politische Macht erobern, um an die Stelle des heute herrschenden kapitali- stischen Klassenstaates die sozialistische Gesellschaft zu setzen, in der allein das Weib die Stellung erhalten wird, die ihr als Frau und Mutter gebührt." Bon der Genossin Wulff hören wir folgendes: „Sicherlich hat das Weib seine Eigenart. Sie bewirkt, daß die Frauen die Dinge vielfach anders ansehen und erfassen wie die Männer. Im Interesse der Gesellschaft ist es jedoch nur gut, daß dem so ist. Daß die Frau anders ist als der Mann, be- deutet ja keineswegs, daß sie weniger wert ist als er, und daß ihre Leistungen geringer sind als die seinigen. Das Wohl der Gesamtheit erfordert, daß auch dem öffentlichen Leben alle der Frau eigentümlichen Kräfte nutzbar gemacht werden. Das volle Bürgerrecht der Frau ist der Nutzen der Gesamtheit. Hausfrauen, Mütter, reicht Euren erwerbstätigen Schwestern die Hand, um Euer aller Recht zu erkämpfen! Gen. Linchen Baumann schreibt: „... Die Frau, die gleich ihrem Klassengenossen ein Objekt der kapitalistischen Ausbeutung ist, hat daher wie er einen An- spruch auf Hilfeleistung durch die Gesellschaft. Nicht als eine . Gnade, ein Almosen, als ein gutes Recht müssen Kranke, Invalide, Alte ohne Unterschied des Geschlechts, müssen Witwen und Waisen Unterstützung erhalten. Eine ausreichende Arbeitslosenfürsorge ist ebenfalls Pflicht der Gesellschaft, deren Ordnung Krisen und Beschäftigungslosigkeit schafft....' Den„Herren" der Schöpfung schreibt Gen. Steinbach unter dem Titel:„Tie Dümmsten und die Schlausten" dieses ins Stammbuch: „Beide kommen mit der gleichen Frage:„Was sollen denn die Weiber an der Gesetzgebungsmaschine?", wenn man ihnen klar zu machen sucht, daß es keine, aber auch absolut keine einzige - Materie gibt, bei deren gesetzlicher Festlegung die eine Hälfte der � Menschheit— die größte noch obendrein, denn das sind wir Frauen doch nun einmal— nicht dass«be. ja in verschiedenem ein größeres Interesse habe als die männliche Hälfte, daß es des- halb einfach grober Unfug ist, den Frauen das Recht vorzuent- halten, bei der Wahl von„Gesetzmachern" auch ihre Stimme ab- zugeben und selbst als Gesetzgeber gewählt zu werden. Was machen denn heute die Majoritäten, die„edlen",„hochgebildeten" Männer, die„Herren der Schöpfung" für famose Gesetze? Sind sie nicht jetzt wieder allüberall ini„allerchristlichsten" Teutschland, dem„Musterland der sozialen Fürsorge", mit Feuereifer darauf aus, die mit unsäglichen Mühen und größten Opfern aufgebauten Konsumentenorganisationen durch eine„Umsatzsteuer" zu er- drosseln?..." Eine Reihe Artikel beschäftigt sich sodann mit Spezialfragen, die Bedeutung des Frauenwahlrechts für das graphische Gewerbe, für die Handlungsgehilfinnen, zu den Gewerbegerichten, für die Haus- angestellten, für Hausfrauen usw. Tann folgen Artikel aus dem Auslande, als Grütze und Aufmunterungen von dort. Die aus- ländischen Genossinnen werden im Geiste dem Frauentage in Deutschland und Oesterreich beiwohnen. 8o2iaieg. V. Rcichseinigungsamt. Freiherr V. Berlepsch hielt am Mittwoch in bei„Gesellschaft für soziale Reform" einen Portrag, der die Schaffung eines Reichs- einigungsamtes erörterte. Der Redner ging davon aus, daß Streiks und Aussperrungen mit dem Wachstum der Unternehmer- und der Arbeiterorganisationen eine immer größere Ausdehnung annehmen und so eine drohende Gefahr für das Wirtschaftsleben der ganzen Nation darstellen. Es liege deshalb im Interesse der Allgemeinheit, daß Differenzen zwischen Unternehmern und Ar- veitern, noch bevor es zu einem Kampfe kommt, geschlichtet werden. Eine diesem Zweck dienende mustergültige Einrichtung seien die Tarifinstanzen der Buchdrucker. In anderen Gewerben seien zu dem gleichen Zweck ebenfalls mit Erfolg Einigungskommissionen von Fall zu Fall eingesetzt worden. Die im Gesetz vorgesehenen gewerbegerichtlichen Einigungsämter hätten ztvar örtliche Erfolge gehabt, aber bei größeren wirtschaftlichen Kämvfen hätten sie völlig versagt, teils deshalb, weil sie über den Bereich ihrer örtlichen Zu- ständigkeit nicht hinausgreifen können, anderenteils, weil sie die Parteien wohl zum Erscheinen, aber nicht zum Verhandeln zwingen können. In der Gesetzgebung bestehe insofern eine Lücke, als es an einer Instanz fehle, die schon vor dem Ausbruch eines Wirtschaft- lichen Kampfes vermittelnd eingreifen könne. Die Schaffung einer solchen Instanz sei notwendig, weil die Wege, welche bisher zur Vermeidung von Streiks und Aussperrungen beschritten werden konnten, unzureichend seien. So wie im Mittelalter durch staat- liches Eingreifen den kriegerischen Fehden ein Ende gemacht wurde, so müsse der heutige Staat im Interesse der ganzen Nation die wirtschaftlichen Kämpfe zu vermeiden trachten. Um dies Ziel zu erreichen schlägt der Redner die Schaffung eines Neichseinigungsamtes vor. Was die Befugnisse eines solchen Amtes betrifft, so dürfe es die Parteien in der Wahl ihrer Mittel, durch die sie zur Einigung gelangen wollen, nicht beschränken. Es müsse ihnen überlassen bleiben, ob sie durch Pertreter ihrer Organisationen oder durch von ihnen oder vom Amt vorgeschlagene Unparteiische verhandeln wollen. Bestehende Einrichtungen, welche die Organisationen zur Beilegung oder Verhütung von Kämpfen sich selbst geschaffen haben, dürften nicht beeinträchtigt werden. In solchen Fällen dürfte das Amt erst dann eingreifen, wenn die selbst» geschaffenen Einrichtungen der Organisationen ihren Zweck nicht mehr erreichen können. Auch die gewerbegerichtlichen Einigungs- ämter dürften nicht behindert werden, solange sich ihre Tätigkeit als ausreichend erweist. Das Reichseinigungsamt dürfte auch nicht ein Regulator der allgemeinen Arbeitsbedingungen werden.— In positiver Hinsicht verlangt der Redner von dem Rdchseinigungs- amt: Es soll eine stets bereite Bermittlerstelle sein. Es soll den streitenden Parteien jederzeit zur Verfügung stehen. Es soll, wenn größere Kämpfe drohen, auch ohne Anrufung durch die Parteien vermittelnd eingreifen, um den Kampf zu verhindern und einen friedlichen Ausgleich zu schaffen. Es soll sich in Kenntnis halten über alle erheblichen Streitigkeiten, sowie über die Lohn- imd Ar- beitSbedingungen und die wirtschaftliche Konjunktur. Es soll in der Lage sein, die Parteien zum Erscheinen zu nötigen. Es soll nach seinem Ermessen die Parteien vorladen, damit sie die Streitpunkte klarstellen und dann feststellen, durch wen sie verhandeln wollen. Es soll das Recht haben, Zeugen und Sachverständige zu vernehmen. Kommt eine Einigung zustande, so sind die Bedingungen amtlich festzulegen. Erfolgt keine Einigung, so ist ein Schiedsspruch zu fällen. Wird derselbe abgelehnt, so ist er nebst Begründung zu veröffentlichen, damit auch die Allgemeinheit ein Bild von dem Streitfalle bekommt. Erzwungen könne die Anerkennung des Schiedsspruches zurzeit noch nicht werden, denn abgesehen von den Schwierigkeiten würde ein solcher Zwang sowohl bei den Unter- nehmern wie bei den Arbeitern auf Widerstand stoßen. Schlägt die Hoffnung fehl, die man auf eine gesetzliche Einrichtung ohne zwangsweise Durchführung des Schiedsspruches setzt, dann werde die öffentliche Meinung in Zukunft auch diesen gesetzlichen Zwang fordern. Das Reichseinigungsamt soll nach dem Vorschlage des Redners aus drei Personen bestehen, die daS Vertrauen der Parteien haben und vom Reichskanzler zu ernennen sind. Da das ReichseinigungS- amt keine rechtsprechende, sondern eine Reckst schaffende Instanz sein soll, so ist seine Angliederung an eine gerichtliche Behörde nicht ratsam. ES könnte dem ReichSamt des Innern unterstellt und dem Kaiferl. Statistischen Amt angegliedert werden.— Durch die Verwirklichung dieses Gedankens— so schloß der Redner— A. WERTHEIM G. M. a H. ROSENTHALER STR. ORANIENSTR. Besonderes Angebot für Sonnabend: Blusenhemd aus gestreift. Stoff, ganz gefüttert... kostümroch.« Stoff, mit ausspringendem Faltenteil....... 3.90 3.90 KOStUmrOCK aus schwarzem od. blauem Cheviot mit Falten und Fesselblende KOStÜmrOCk aus schwarzem od. blauem Alpaka, mit Falten, Blende u. Kurbelei 5.90 5.90 könne die Nation vor den Folgen schwerer wirtschaftlicher Kämpfe geschützt werden. Die dem Vortrage folgende Diskussion war belanglos. Stadt- verordneter Goldschmidt, GewerbegerichtSbcisitzer Ingenieur Bernhard und Malermeister Lvruse stimmten dem Referenten im all- gemeinen zu. Der gutgemeinte Vorschlag deS früheren Ministers ist etwas reichlich utopisch. Eine Organisation durch Reichsarbeitsämter nach Mastgabe der oft gestellten sozialdemokratischen Anträge würde Reichseinigungsämter überflüssig machen und auf brauchbarem, dem realen Leben entnommenen Unterbau beruhen, während die Berlepschs Organisation in der Luft schweben und kraftlos sein würde. Vorort- l�admckteii. Wilmersdorf-Halensee. Die Riickstimdigkcit der Stadt Wilmersdorf in sozialpolitischen Fragen triti bei der jetzigen Beratung des Etats für das kommende Geschäfisjahr besonders grell zutage. Die für die Arbeiterbevölke- rung wichiigsten Abteilungen im Budget, nämlich die des Schul- Wesens, der Armen- und Waisenpflege und der eigent- lichen Wohlfahrtspflege lassen fast bei jeder Position er- kenne», wie wenig die reickste Stadt Preustens. die auf diesen Ge- bieten bahnbrechend vorgehen könnte, selbst für die notwendigsten Pflichten Verständnis zeigt. Man braucht durchaus nicht in die Ferne zu schweifen, sondern nur mit den beiden Nawbarorten Charlottenburg und Schöneberg Vergleiche anzustellen, um die soziale Pflichtvernachlässigung der Wilmersdorfer Kirchturms- Politiker würdigen zu lernen. Im Etat für das Bolksichul- w e s e n soll Wilmersdorf jetzt endlich zu einem dritten im Neben- amt tätigen Schularzt kommen, und somit ist die Etatsposition hierfür vou 8lX10 M. auf 4500 M. erhöht worden. Schöneberg mit einer etwas über die Hälfte höheren Einwohnerzahl hat für das Schularztwesen 12 OOOM., Charlottenburg, das nicdt ganz dreimal soviel Einwohner zählt als Wilmersdorf, hat hierfür 29 940 M. eingestellt. Für Jugendspiele und Schülerwanderungen gibt Wilmersdorf 7212,50 M., Charlottenburg 37110 M. aus, für orthopädische Kurse stellen sich die Positionen in Wilmersdorf auf 1950 M., in Charlottenburg auf 11200 M. Die Ausgaben für Schul zahn- pflege beziffern sich in Wilmersdorf auf 1000 M.. in Schöneberg auf 10 478 M., in Charlottenburg auf 18 825 M. Auch das Fort- bildungsschulwesen ist in Wilmersdorf sehr im Rückstände, was sich darin zeigt, daß diese Stadt hierfür an Ausgaben 16300 M. eingesetzt hatte, wohingegen Schvneberg 60 880 M. und Charlotten- bürg 185 965 M. hierfür aufwendet. In der Armen- und Waisenpflege werden an Bar- Unterstützungen ausgegeben in Wilmersdorf 61 300 M., in Schöne- berg 229 000 M. und in Charloltenburg 814 000 M. Mögen diese Ziffer» vielleicht insoweit nur einen relativen Wert haben, als die Zahl der Armen am Ort nicht sehr grotz ist, so kommt aber in Be- tracht, das; die Verwaltung hier wie auch in anderen ehrenamtlichen Körperschaften die Arbeiter wohl ihrer sozialdemotra- tischen Gesinnung wegen konfequent von jeder Mitwirkung anSschlietzt. In Berlin sowie in den gröberen Vororten sind zahlreiche Sozialdemokraten als Armenpfleger uiw. tätig; in Wilmersdorf hingegen spielt in dieser Hinsicht die politische Haltung die wichtigste Rolle, und tatsächlich ist heute noch kein einziger Sozialdemokrat in irgend einer derartigen ehren- amtlichen Stellung. Aber auch in der Wohlfahrtspflege der Stadt tritt dieser Hätz gegen die Sozialdemokratie scharf hervor. Man braucht nur auf die städtischen Volksbüchereien zu achten, für die in Wilmersdorf die geringfügige Summe von 10 000 M. eingesetzt ist. wohingegen Schöneberg 46 810 M., Char- lottenburg 64 087 M. hierfür aufwendet. Während in Berlin, Char- lottenburg und Schöneberg den selbstverständlichen Grundsätzen der Gerechtigkeit entsprechend in den Volksbüchereien neben der konservativen und liberalen Parteiliteratur auch die sozialdemokratische angemessen vertreten ist. steht allen Ernstes in dem Wilmersdorfer Katalog keine einzige sozial- demokratische Schrift verzeichnet. Hier glaubt man eben noch vor der grotzartigsten Kulturbewegung der Gegenwart den Kopf in den Sand stecken zu können. Weil bis vor kurzem die reaktionären Elemente unbeaufsichiigt schalten und walten konnten, ist es verständlich, datz auch auf dem allgemeinen Gebiete der Wohl- fahrtsvflege noch wenig oder gar nichts getan ist. Um nur einiges zum Vergleich heranzuziehen, heben wir hervor, datz Charlottenburg für das kommende Jabr in der Tuberkulosenfürsorge 134 160 M. und in der S ä u g l i n g s f ü r s o r g e 180 090 M. auf- wenden will. In Wilmersdorf lauten die Ziffern für Tuberkulose- fürsorge 13 000 M. und für Säuglingsfürsorge 23 250 M. Unsere beiden Parteigenossen im Wilmersdorfer Sladtparlament haben unter den hier geschilderten Umständen keinen leichten Stand. Gewitz ist im Magistrat eine Strömung vorhanden, die auf sozial- politischem Gebiet mit Grotz-Berlin langsam in eine Reihe kominen möchte. Andererseits Wender die koniervativ-nationalliberale Mehr- heil der Stadtverordnetenversammlung sich b e w u tz t dagegen, datz Wilmersdorf den Fordcrinigen der Zeit»cnncnswerre Konzessionen mache. Man glanbt eben, sich grundiätzlich diesen Forderungen ver- schlietzen zu können, und e»ipfi»c>et es dann als unangenehme Störung, wenn die Opposition rücksichtslos die Finger in die Wunde legt. Sil kaufen preiswert nur in einem Geschäft, das seine Konfektion selbst fabriziert, das schon beim Einkauf der Rohstoffe aus den ersten Fabriken den alles verteuernden Zwischenhandel umgeht. Dies Geschäft kann auch Ihnen die hieraus erwachsenden Vorteile zu gute kommen lassen in Gestalt niedrigster Verkaufspreise. Folgende sind aus erprobten Stoffqualitäten neuester Musterung, mustergültig in Ausführung und Sitz und durchweg Erzeugnisse eigener Fabrikation Die Eröffnung der neuen Räume findet am 18. März statt Man beachte die Inse rate der nächsten Woche! Cheviotstoff(eitrtMt la grau n. mode Cheviotstoff«odmal gestr., m. Effekt. Cheviotstoffnenbraun m. breitgesr.EB. OlctgOklcll gemuitert ,>»>>>». Ulsterstoff eagl. Art, bes. sebSae Hess. Paletotstoff KoTtrikoatm.farb.EB.-StT. Meltonstoff Bauteamnitor,,,,. Cheviotstoff mit StrelBeaeffekl, cool! Ulsterstoff eagl. gaai aouo Dessins. Diagonalcheviot Seblaagenbaadg.. Kovertkoat glatte Strlehwara«■■. Kammgarnstoff duakeigestrout■» Kammgarnstoff modetarb..,.. M. 18 23 27 29 29 32 34 38 42 45 48 54 53 Der neue Frühjalirs- Katalog sieht auf Wunsch airYertOgung! Gottlieb Weiss Schöneberg, Haupt- Strasse 161 E # G • O O • SOOOOOOOOOOOOGOOOOO0POOOGOOOOGOOOOOOOOOOG *= Schweinefleisch! I Pökelkamm...... Pfd. 75 Pf KaBler, sehr mild..., 75, do., Kotelett..... 80, Schweinefleisch mit Schwarte......„ 70, Schinken........ 70. Prima Rückenlett.. Psd. 55 Pf Liesen........., 60. Schmorfleisch ohne Knochen......., 90. Roulade........, 95, m Willy Ewald SO#, Oppelner Straße 12 an der Wranffelstraße. Carl Bittmann Spezialgeschäft für Wild, Geflügel, Fische. Fernsp. Ri. 490 RixdOPf, öösliM Stf. 42 Felle große Suppenhühner stück 2,25, 2,50, 2,75 m. Schneehühner stück],10 m. Kaninchen stück 1,00-1,25 m. Angebot l L 6 b 6 11 d 6 KaPpfetl 75UPfd Lebende Hechte Pfund 80-90 pt Lebende Schleie. 1,20-1,40 „ Bleie.. 0,60 » Aländer. 0,80 Gabllau... 0,30-0,35 Schellfisch... 0,35 flng-Zandei Lebende gr.PIOtzen 0,60-0,70 i Brat-Plötzen 0,50 . Aale...1,20-1,40 Flunder....... 0,30 Rotzunge...... 0,60 0,75-0,85 Schvoeineflsisch-Woche! Schwcmeschinfc» u. Schulter. 65 Pf Bauch, Rückenjett, Liesen.. 60 Pf. Kamm und Schuft.... 70 Pf Kolelettstück....... 75 Pf Katzlcr-Kamm u. Schuft.. 79 Pf . Kotelett stück...... 75 Pf Schweinekleinsteisch.... 30 Pf 5 Pfd. gemischte Wurst. 8 u. 4 M. Tec-Ccivclatwurst pro Pfund 1,65 M. Liltzllwer 5'tr. 5u am Rathaus arlolfenburq Kunsrmann WaHstcl oderne Uhren uMwsmi Damentaschen Schulmappen Einzelverkauf direkt in der Werkstatt E. Dietrich"-Ä .l*,l"'U" IUI« Frank«. Allee.g lna,,en 14 IIS Pr&!agen. j[ Weidner, Wnaciißr, PriMenSlr. 57, Dres�eneVstr. Fahrgeld wird vergütet. Wurst Rixdorf IFIeiseh Sinke5 Tleisehwaren-Zentrale 4 Hermann-Platz 4. Sämtliche Wnputwaren 6 Pros, billiger, bei ganzen Würsten Engrospreise. Thüringer and Zwiebelwurst.. a Pfd. 50 Pf. bei 6 Pfd. 48> Landleberwnrst.......... 35, Mettwurst............ 65. bei 6 Pfd. 63„ Tfiglioh frische Polnische...... 70„ Hallesche und Pomraersohe Landleberwurst, hochfein im Geschmack Pfd. 1,15 M. Sehlackwurst von 1 M. an. Prima harte Holsteiner Sohlakw, Pfd. 1,20„ Allerfeinste Teewurst... Pfd. 1,30— 1,60„ Allerbeste Thüring. Cervelatwurst Pfd. 1,65. Prager Schinken u. Sohweinebrafc'/, Pfd. 40 Pf. Speck ff. fett........ 1 Pfd. 70„ Speck ff. mager....... 1 Pfd. 80» Prima Westfälische Biockwnrst Pfd. 35 Pf., in ganzen Würsten Pfd. 1,20 M. Rückenfett „ extra stark... „ bei Abnahme von Schweinebauch b. Kasseler ff.... Prima Lammfleisch ,, Suppenfleisch „ Ocnsenfleisch Kalbfleisch 1 Pfd. 65 Pf. 1 Pfd. 60, 5 Pfd. 58„ 5 Pfd. 60" 1 Pfd. 75-85" 1 Pfd. 70-85„ 1 Pfd. 65—85„ 1 Pfd. 75-95„ 1 Pfd. 75 Pf. an Knochonfleisch....... 1 Pfd. 25 Pf, Rinderherz......... 1 Pfd. 45 Euter........... 1 Pfd. 3o Lunge, Leber täglich frisch. Unerreichte Billigkeit! Holzwaren für die Küche Quirle und Lfiffel in Buche..Qu. 6 Pf. Reibekeulen und Fleischklopfer in Buche... 8 n. 18 Pf. Schneidebrettchen, Sohweinchen- n. Blattfonn in Buche 8 Pf. Fleieehhaekbretter, stark Buche...... 18 u. 48 Pf. Holzwaren für die Küche Handtuchhalter und Paneelbretter...... 48 n. 95 Pf. Kttchen-Konsole, imit. Eiche.......... 10 Pf. Fufibänke. imit. Eiche, extra stark....... 48 Pf. Quirlgarnituren, verschiedene Ausführungen. 38 u. 95 Pf. Gewürz-Etageren, extrafein...... statt 2.00 nur 1,25 Emaille, extra billig Elmer, 22, 28, 28 cm nur Eimer, dekor. 48, 58. 87 Pf. 28 cm 88 Pf. mit Deckel 1.65 Wannen, oval, 35 cm 0.95, 40 cm 1.25, 50 cm 1.95. 60 cm 2.85 Stahlpfannen, ein Po3ten Biirstenwaren Handwaschbürsten, poliert 12 Pf. Scheuerbürsten,.. groß 18 Pf. Schrubber....... 23 Pf. Handfeger, reine Borsten 38 Pf. Besen, Roßhaar.... 95 Pf. i. weiß 6 Pf. ,. klein 9 Pf. extragroß 88 Pf. Roßhaar 48 Pf. . Borsten 48 Pf. Blipstenwaren Wichsbürsten..... 25 Pf., Roßhaar 95 n. 48 Pf. Kleiderbürsten..... 25 Pf.. reine Borsten 48 Pf. MSbelbürsten, la Qualität.......... 48 Pf. Gläserbürsten, spitz und rund....... 95 u. 48 Pf. L KATZ& CO. Rixdorf, Bergstr. 65, am Bahnhol. Wir bitten unsere Schaufenster zu beachten 1 Holzwaren für das Zimmer Bauerntische, imit. Nußb., f. pol.. Paneelbretter, imit. Nußb., alle Größen . 2 85 n. 1.95 .. 0.28-375 Handtuchhalter mit Brett, bowegl. Stange.. 0.38— 0.48 Konsole, imit. Nußb., alle Größen... Paar 0.48 u. 0.25 Bücherbretter, imit. Nußb., L teilig........ 0 95 Wäscheleinen, la Jutegarn, extra stark, 40 m 95 Pf., 20 m 48 Pf. Fensiepleder9 ia wäre... 95 u. 48 pl Gardinensiangen...... ss pi Emaille, extra billig Kasserollen........:!!?!!. 48, 35 PL Maschinentöpfe............ 48, 25, 18 Pf. Katfeeflaschen mit Patent........ 48 u. 33 Pf. Schmortipfe............. 95, 48, 35 Pf. r n BERLIN O.:: Gr. Frankfurter Str.lZB Eckhaus Koppen-Strasse :: BERLIN 0.:: j Gr. Frankfurter W.UK Eckhaus Koppen-Strasse Für die Einsegnung! Schwarze oder weiße reinwollene Cheviots ca' 90/110 0.95 1.20 1.50 Schwarze oder weiße reinwollene Kammgarn- und Crdpestofte, rn< nn q oc ca. 90/110 cm breit............ Meter M. I.Öw 1.3Ü L.LQ Schwarze oder weiße reinwollene Salintuche ca- 90/110 Xter�L 1.35 1.75 2.50 Schwarze oder weiße reinwollene Serges und Gachemires ca. 90/110 cm breit............ Meter M. Schwarze oder weiße glatte und gemusterte Aipaccas, yc, sc ca. 90/120 cm breit............ Meter M. t.ZS 1.09«. Schwarze wollene und halbseidene Grenadines ca- 90/100Ärit 1.25 1.75 2.25 Schwarze glatte reinseidene Stotte in neuen Geweben ca. 45/50 cm breit.......... Schwarze reinseidene Damasses ca. 45/50 cm breit Meter M. 1 25 1.75 2.40 . Meter M. 1.45 2.— 2.75 1.50 1.85 2.25 Für Prüfuiiflskleider: fjÄfÄ 1.50 1.90 2.25 2.45 3. Weiße Unterröcke mit Stickerei oder Spitzen-Volants:::::::: stück m. 2.95 3.50 4.50 Schwarze Satin-, Moires- oder Alpacca- UnterrÖCk6 in den nenestAusfUhrangen stück m. 4.25 5.50 6.75 ii ii ii ii ii ii Schwarze seidene Blusen in sehr geschmackvollen Ausführungen stück m. 8.50 10.50 12.75 15.40 Schwarze Kostümröcke:: in den neuesten Macharten stück m. 7.75 9.50 12.25 14.50 Clara M. 14.50 Selms M. 16.50 Hedwig M. 22.50 Hertrad M. 27,50 Regina M. 29.75 Betty M. 34.50 ElDsegnungs- und Prüfungskleider werden nacli Maß in kürzester Zeit ohne Preiserhöhung angefertigt. Hövel Rrefllt J Kredit an OMski ir, HH Gr. frankfurter Strasse 1 Kr;:") S«! Höliel-Koufliau! des Ostens mit Mt-Bemilliaung s-mn Spezialität: Ein- ii. Zoßl-Zlmntn-Olohnungen iHtahlung von 15 bis 30 Mark an Grosse Auswahl Schlafzimmer° Speisezimmer Herrenzimmer° Farbige Küchen Begneme Teilzahlunsen Kulant Reell Leske& Lehr 78 Kottbuser Damm 78 Speziaihaus guter Herren- und Knabenbekleidung ■ fertig und nach Maß. EinseBnungs-AnzBae in gutem, tiefschwarzem Cheviot, Satin- Kammgarn und Tuch- Kammgarn Modemer, eleganter Schnitt Schwarzer Cherlot, sehr solide und haltbar Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug Schwarzes solide Größe 10/13 11.- 1«.- 13.- 14- 15.- Satin- Kammgarn, sehr 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 13- 14.- 16.- 16.- 17— Gutes schwarzes Satin• Kammgarn, sehr zu empfehlen Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 15.- 16.- 17.- 18.- 16- Sehr gutes, fein geripptes«atin Kamm garn Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 17- 18.- 16.-«O.-«1.- Bester blauer Jlelton-Chevlot, haltbare solide Qualität Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 16.— 17.— 18.— 16.— 86.— Hochfeines schwarzes Rips Kammgarn von feinem Rips Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 16- 80.- 81- 88- 88.- Hochfein. schwarzes Tnch-Kammgarn, sehr solide Qualität Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 81.— 83— 85.— 87— 86— Sehr elegantes schwarzes Tnch-Kammgarn, Ersatz für" Groß garn, Ersatz für Maß öfe 10/12 38/39 40/Ü 42/43 44 zug 88.- 85- 87.— 80,- 31.- Anzug Hochfein, schwarzes Tneh Kammg beste Qualität, Ersatz für Mnft Größe 10/12 38/39 40/41| am, 44 I1UT Anzug 85— 87.— 86. la blauesKammgarn, beste Verarbeitung u. Zutaten, vollkomm. Ersatz für Maß Größe 10/12 38/39 40/41 42/43 44 Anzug 83- 84.- 85- 86- 87- PrBkmigö-AiHBge in aparten modernen Stoffarten, neueste Moden, moderner Schnitt 13.- 14.- 15.- 16.— 17.- 18.— 19- 20.— 22.— 24.— 26.— 28.— 30.— 32.— Der neue reich Illustrierte Pracht■ Katalog mit Angaben der neuesten Moden für Frühjahr und Sommer ist erschienen.— Zusendung erfolgt auf Wunsch kostenlos. Berlin SO. llldlißl-fabilh�ÄÄ mm Oranienstr. 172-73 (am Oranienplatz) Große Auswahl in Wohnungseinrichtungen Als Beispiel meiner Leistungsfähigkeit diese Einrichtung in apartem Muster mit 2 Bettstellen(Matratzen) 4 Stuhlen, 1 kompletten farbigen Küche, nur 476 M. Ganz besonders günstiges Angebot! Bulette, Bücherschränke, Schreibtische, Klubsessel u. sonstige einzelne Itlölü'XölielStÜLllö zu ausnahmsweise PrßlSSH. Bllta, rmrlmnamn Sla Katalog grafla und franko. Bettstelle mit Matratze M. 60.— Stuhl M. 5.50 Zur Einsegnung! Xonfirmations- und Prüfungskleider Cheviot, Satintuch, Foulä u. Voile schwarz, weiss und moderne Farbeu, gediegene Stoffe, beste Verarbeitung, prima Zutaten, gut sitzende, kleidsame Fassons 16°°. 19°°. 22°°. 27. 33». Backfisch-Paletots aus engl Stoffen 5, 7. 9, 12 m. Backfisch-Jacketts»arn und tTch 9. 10, 12. 15 m. ' Backfisch-Jackenkleider, 8, 12. 18, 24 m. Kostiimröcke, blau und schwarz und regenechten, englischen Stoffen 3°°. 57B, 7°°. 11, 13°°. 18, 21 M Blusen Blusen Auch für etArkste Damen passend. Trauerkleider... ,en 20». NelWiilidmiiIier! Xommanclantonsti'asso, Lolto l.tncisnstrasso A2 S«I»«UAkvi»»tSr 2 H&aser vom DOnhotfplafz Sonndagfl geOrtnet.! lebannt als Berte und � Igcrren�Ote quelle für Radio«, in jeder Preislage* Charlottcnbnrg:, Berliner Str. 51. Gegründet 1875. von staunenerresender Heiz« traft, 100 Itiick ab Lager meiner Filialen 7« Pf., frei Haus g» Pf. MT gör 10 Pf. 1» Ttulk.IWS Bernhard Kaeber, 2eugh«f«tr. 21. Der)ude Dieser berühmte Roman von Carl Spindler erscheint gegenwärtig in der illustrierten Zeitschrist »In Freien Stunden" Reben dem Hauptroman gelangen zum Abdruck Erzählungen. Royellen. Skizzen, Humoresken und kurze Abh�d laugen aus allen Wissensgebieten Wöche««ch 1 Heft für 10 Pfennig ÄI'i Mlatt gratis! Verlangen Sie kostenlose Zusendung einer Probenummer Lestellungen nehmen alle Zeitungsträger entgegen sowie _ die Ausgabestellen des„Vorwärts"�__ Wäsche, Trikotagen _ Sehneiderel- Artikel aufgenommen: 18. Mflrz Gedächtnis-Kränze in jeder Größe liefert 5365 Blumen-Becker O., Frankfurter Allee 3. Ganze WohnungSrinrichtungen, Zimmer- und 5lüchcli. Einrichtungen, lowic jedes Stück einzeln zu den billigsten Preisen in guter ge- diegener Arbeit empfiehlt Wilh. Sambreehf, Berlin SW.,81iiieonstr. 19 Verlangen Sie, bitte, llluatfierie Preialiate Toupets, Locken, Zöpfe blUIgste Bezneraqnelle., —— Äi nr reelle Ware.— 0. Kafka, Rixdorf, Erkstr. 3. fr ■' 1 Ä? j--*> 3äx Spitzen-Wocbe Enorm billiges Eilra-Ängebot: Gardin60, Stückware.. Mtr. 60, 48, 3Ä Pt Gardinen, Stückware.. bltr. 90, 75, OS Pt. Ein Posten abgepaßte Gardinen Fenster 2 Flügel, Wert bla 8.75 jetzt 5.25, 4.Ä5 E Gardinen, 3.75, 2.95, 1.75 Gardinen, 7.25, 5.90.4.25 Ein Posten Crbstüll-Bettdecken mit Volant, Wert bis 9.76 jetzt 5.85, 5.25, 3.05 Erbstüll-Gardineng FiSgeil 1.75, 8.50, 0.50 Künstler-Gardinen, � ef7lis7cJ ol-ftÄ- Fenster 2 Flügel, 1 Lambrequin t V.öU, O.# ib Restbestände Gardinen und Stores 1 a. 2 Fenster, enorm billig : Ein Posten Erbstüil-Bettdecken m.Volant, über 2 Betten, Wert bis 18.50 jetzt 11.25, 9.75, 7.90 Tüll-Bettdecken, w�er 3.75, 2.45, 1.55 Tüll-Bettdecken, 7.25, 4.75, 3.45 Fin Posten ErbstüllHalb-Stores mit Tolant, Wert bis 9.76 jetzt 5.75, 4.25. Ä.45 Engl. Tüll-Stores°Äir4.25, 2.75, l.«5 Erbstüll- u. englischeTfill-Serien-Stores _ bis Ä.ÄO cm breit in grofier Aaswahl_ Ein Posten Madraß-Garnituren 2 Flügel o. Lambreqnins, Wert bis 9.75 jetzt 6.25, 5.Ä5 L I Ein Posten Erbstüll- Stores mit Tolant, Wert bl» 11.60 jetzt 6.50, 5.75, 3.45 Kongreß-Stoff ÄÄ'C 65, 50, 36«. Gardinenmull ca. t» cm breh Mtr. 90, 65 Pt. Ein Posten altgold und cröme Rouleaus- Damast 130 cm breit, Wert bis 1 06 jetzt Mtr, 1.15, 65 PI. Rouleaus, ei�onhrÄ 3.25, 1.95, 1.Ä5 Scheiben-Gardinen, 55, 32, 18 pt Gardinen-Stangen 95,75, 48pi.¥erba?ll4.I5 Extra preiswert Tüll-Decken und Läufer crime und weiß, neue Dessins 75. 48, S8 Pf. Sehr preiswert Pointlaee-Deeken a. Läufer 275, 225, 135, 95 Pf. Ein Posten Tüll-Valencienue- Stoffe Mtr. 195, 135, 95 Pf. I Mull- Gardinen in neuen Punkten, t Flügel, 1 Lambreqtda, 10.25. 8.75 Ein Posten Erbstüll* Läufer Stck. 95 Pf. Erbstüll-Scheibenschleier._ 1.25, 95, 69 pl Scheibenschleier"|rt™'"S55, 42, 23 pt Portierenstangen"Ihtf 3.75, 2.95, 1.95 Ein Posten• Erbstüll- Garnituren 95 Pf. Extra-Angebot ca. isoo Mtr. ri QU-, V aleDcieDne-, Zwirn- and Spachtel Einsätze Mtr. 48, 28, 13, 9 Pf. Sehr preiswert Tüll- Valencienne■ Spitzen Mtr. 48. 28, 18 Pf. Tüll-Spachtel- Decken und Läufer 185, 135, 95 Pf. Rouleaus- u. Gardinen- Spitzen Mtr. 28. 18, lÄ Pf. Kaufhaus Vilhelm Josepb Berlin W., Cr.-Görschenstr. 1. SchÖDebertJ, Hauplstr. 161. Rxdalteur: Sans Weber, Bcrlur. Für d.enLns«mteMilv«rantw.� XH.Glyde»Berliv. Dru«ku.tv«rlag: j ts BuMillckerei üIWerl�Sanjüüt Paul TivSV Berilll LU, �