Nr. 185. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Pig. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags: Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,80 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Boft Beitungs Preisliste = für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition in an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vore mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I. 4186. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Mittwoch, den 9. August 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Ein Vorschlag zur Güte. Sintommens. Betrage bleiben, ie wohl dieselben waren, während diejenigen unter 3000 M. um so habender die einzuschäzende Person ist. langsamer wuchsen, je kleiner sie waren. Einer der unberechtigten Vorwürfe, die von den be- Auf den Fall Baare und die merkwürdigen Ergebnisse In dem Zeitraume 1875-1890, die infolge der lang schränkten Offiziösen und ihren Auftraggebern den Oppo- der letzten preußischen Einkommenseinschätzung sei außerdem dauernden wirthschaftlichen Krise die Vermehrung der fitionsparteien gemacht werden, ist der, daß die Gegner der hingewiesen. großen Einkommen etwas hemmte, vermehrte sich die Zahl Regierung nur zu nörgeln verstehen, alle Pläne der- Troß der Mangelhaftigkeit dieser gerade für die großen der Personen mit einem Einkommen unter 3000 M. um selben mißgünstig fritisiren, sich bemühen, an ihnen kein Einkommen so unzutreffenden Statistik ist ihr so unzutreffenden Statistik ist ihr Gr- knapp 273 pCt., die der Einkommen von 3000-36 000. gutes Haar zu lassen, daß sie aber unterlassen, der Regierung gebniß doch, daß in allen deutschen Staaten, die eine aber um fast 61 pCt. und die der Einkommen über zu zeigen, wie sie im Interesse des Volkes zur Zufrieden allgemeine Einkommensteuer besitzen, die großen Ein- 36 000 m. um über 62 pCt., während die höchsten Einheit der Opposition ihr Amt führen soll. Niemals waren kommen weit rascher zugenommen haben, als alle tommen mit mehr als 120 000 m. jährlich sich sogar um diese Vorwürfe haltloser als jetzt, denn zur allerstrengsten übrigen. Einzig Bremen macht für einen Zeit- 76/3 pCt. vermehrten. Wir sehen auch hier die gleiche Kritik forderte bisher fast alles heraus, was uns an Steuerraum von 11 Jahren eine Ausnahme von der Regel. Erscheinung, wenn auch nicht in so schroffer Form, daß je vorlagen in Aussicht gestellt wurde, und dann besteht doch Betrachten wir nun diese auf die Entfaltung des modernen größer das Einkommen, desto stärker die Vermehrung ist; wahrlich die Aufgabe der Opposition nicht darin, daß sie Produktionsprozesses zurückzuführende Erscheinung etwas die etwas stärkere Vermehrung der Einkommen unter der Regierung die Arbeit abnimmt. Ist eine Regierung 3000 M. erklärt sich vor allem aus dem Herabsinken einer auf die Gedankenarbeit der Opposition angewiesen, dann hat großen Anzahl von Personen des Mittelstandes infolge der fte abzutreten und der Opposition Platz zu machen. In unserem Krise. besondern Falle wäre es sehr naiv von der Opposition zu fordern, sie solle die Wege weisen, wie das Geld für die so scharf bekämpfte Militärvorlage zu beschaffen ist. näher. In Preußen nahmen in der Zeit von 1853-1863 die Einkommen bis 3000 m. blos um 14,28 pCt. zu, dagegen betrug die Zunahme der Zahl der Einkommensteuerpflichtigen 45,24 pŒt. 59,03 63,96 von 3000- 7200 M. 7200- 12 000 • . " " 12000- 36000 " " " " 36 000-60 000 " " 78,17 " 60 000-120 000 " 97,39 über 120 000 " " 71,11 " Unzählige Pläne beschäftigen die öffentliche Diskussion, die einen wollen, daß der Taback blute, die andern, daß eine Wehrsteuer eingeführt werde, wieder andere begeistern sich für eine Besteuerung des geistigen Verbrauchs, die billigen Postgebühren sollen vertheuert werden, eine ReichsGewerbesteuer wird vorgeschlagen, den Wein will man uns Während die Zahl derer, die ein Einkommen bis 3000 m. durch Steuern weniger schmackhaft machen. Jeder Offiziosus besigen, um blos 14,28 pet. zunahmen, nahmen die Perglaubt, wenn er einen dieser Pläne oder noch abenteuer- sonen mit einem höheren Einkommen um 48,55 pCt. zu, und lichere in Borschlag bringt, den Stein der Weisen gefunden innerhalb dieser Schicht nahmen die Personen mit einem Einzu haben. Alle aber gehen dem Interesse der besitzenden kommen von über 36 000 m. um 82,43 pCt. zu. Klasse, ebenso wie den Wünschen ihres Herrn und Meisters In dem Zeitabschnitt 1863-1873 vermehrten sich die Miquel in gleicher Weise Rechnung tragend, scheu dem Einkommen von mehr als 36 000 m. von 810 auf 2019, Nächstliegenden aus dem Wege, nämlich dem Vorschlage, endlich oder um 152,96 pCt., während die Einkommen von 3000 einmal die großen Einkommen zur Deckung des Be- bis 36 000 M. sich blos um 45,96 pCt. vermehrten, die darfes im Reiche heranzuziehen. Zunahme der Einkommen unter 3000 Mt. betrug dagegen Auch im Königreich Sachsen wuchsen die großen Einkommen weit rascher als die mittleren und kleinen. Denn die Einkommen von mehr als 36 000 m. nahmen in der Periode 1878-1888 um 133,49 pt., diejenigen von 2800-36 000 M. nur um 38,81 pCt. und diejenigen von weniger als 2800 M. nur um 30,94 pet. zu. Demnach haben sich die großen Einkommen in dem kurzen Zeitraume von 10 Jahren viermal so schnell vermehrt, als die mittleren und kleinen und sie verfügten im Jahre 1888 über einen nicht unerheblich größeren Prozentsaz des gesammten Einkommens der Steuerpflichtigen als im Jahre 1878. Es hatten nämlich die Personen mit einem Einkommen von 7 200-12-000 Mart 12 000-36 000 36 000-60 000 1878 1888 62 612 843 42 834 522 51 532 340 92 488 235 " 11 399 414 27 634 298 " 60 000-120 000 10 828 557 23 544 820 " über 120 000 10 946 402 24 613 778 36 000 33 174 373 75 792 896 N 2800 400 228 235 " 252 819 245 Es wäre falsch, anzunehmen, daß blos die Städte an dieser riesigen Zunahme der großen Einkommen be theiligt sind. Auch auf dem plattem Lande zeigten die großen Einkommen die stärkste Zunahme, nämlich um 110 pCt. Innerhalb der großen Einkommen vermehrten sich wiederum die Einkommen um so rascher, je größer sie waren. Während nämlich die Einkommen von 36 000 bis 120 000 Mark um 121,62 pCt. vermehrt haben, hat die Bahl der Einkommen der armen Großgrundbesitzer, denen Jahr für Jahr mehr als 120 000 Mart zugehen, sich um 446,67 pet. vermehrt. Trotz des Lurus, den unsere besitzenden Klassen treiben, blos 74 pCt., bedeutet demnach mit Rücksicht auf die trotz des augenfälligen Reichsthums derselben wird oft be- ungeheuere Steigerung der Lebensmittel- und Wohnungshauptet, daß eine Besteuerung der großen Einkommen feine preise eine thatsächliche Abnahme der kleinen Einkommen, erheblichen Erträgnisse einbringen fönne. Eine eben er das ist der Einkommen der großen Masse des Volkes gegen schienene Schrift) giebt uns Gelegenheit, die Ergebnisse über der fabelhaften Zunahme des Besitzes der Reichsten. der freilich ungenügenden deutschen Einkommenssteuer- In dem zwanzigjährigen Reitraume 1853-1873 tritt Statistiken kurz zusammenzufassen. Bevor wir aber die das Bestreben der großen Einkommen, sich viel rascher zu Angaben den Lesern vorführen, muß bemerkt werden, daß vermehren als die kleineren und mittleren, noch viel deut die Einkommenstatistiken der deutschen Bundesstaaten gerade licher hervor als in den beiden zehnjährigen Perioden. Denn für die großen und größten Einkommen viel zu niedrige während die Personen mit Einkommen bis zu 3000 m. 60 000 Mart sich um 92,65 und diejenigen von 60 000 bis Ziffern angeben. Dies ist keineswegs eine böswillige Unter sich blos um 22,58 pCt. und die Zahl der Personen mit stellung sozialdemokratischer Nörgler, sondern wird auch größerem Einkommen schon um 118,77 pet. zunahm, vervon dem ehemaligen preußischen Herrenhaus Mitgliede, mehrten sich die Einkommen von mehr als 36 000 m. un dem konservativen Nationalökonomen Nasse bestätigt, der 361,49 und zwar der Einkommen von 36 000-60 000 m. um es offen aussprach, daß die Einschätzungen in der 294,72 pCt., hingegen die von 60 000-120 000 M. um Regel um so mehr unter dem wirklich en 466,96 pCt. und die Rieseneinkommen von mehr als 120 000 m. um 513,33 pCt. *) Von Dr. Clemens Heiß: Die großen Einkommen in Deutschland und ihre Zunahme in den letzten Jahrzehnten. München und Leipzig G. Hirth's Verlag. 107 S. 80. Heuilleton. Nachbruc verboten.] ( 87 Die Einkommen über 3000 m. wuchsen beinahe doppelt so rasch als diejenigen unter 3000 M. Die Einfommen über 3000 M. wuchsen um so rascher, je größer Die Bekehrung André Savenay's.legenheit, seine Erfahrungen zu erweitern: Sozialistischer Roman von Georges Renard. Autorifirte Uebersetzung von Marie Kunert. Guntram machte sich über seine Bescheidenheit lustig. Er versicherte ihn, daß man von ihm nicht verlangte, Auch in Hamburg haben sich die sehr großen Eintommen ganz enorm vermehrt, so im Zeitraume von 1868-1880 die Einkommen von über 120.000 M. um 168,57 pt., während die mittleren Einkommen hinter der durchschnittlichen Zunahme zurücklieben. In Bremen haben sich die Personen mit einem Ver suchen, als es ihr möglich sei. Magdalene, die mit schwerem will. Aber ich muß klar sehen in mir selbst und im Leben Herzen sagte:" So gehst Du also für immer fort, und darum schreibe ich dies für mich allein. Freund André?" verpflichtete sich, feierlich, in ihren Musik- Am 28. Juni. Meine Wirthe sind die Liebensstunden musterhaft geduldig und artig zu sein. Vater Des- würdigkeit selbst gegen mich. Anderer Leute Brot zu essen, champs beglückwünschte André zu dieser vortrefflichen Ge- ist doch zuweilen weniger bitter, als ich dachte. Sie behandeln mich als einen Gleichgestellten, dessen Familie Unglück gebefände mich hier in der Sommerfrische bei einer behabt hat. Nichts würde mich hindern, mir einzubilden, ich freundeten Familie, wo ich an einer selten vorkommenden Jagd theilnehme, nämlich der Jagd auf die Wähler. Am 1. Juli.- Herr von Serenvize wird sich seinen Wählern als konservativer Republikaner vorstellen. Er ist Großgrundbesitzer, Direktor einer Fabrik und Administrator der Gesellschaft von Orleans. " Sie werden sich jetzt eine Wahl in der Provinz ganz in der Nähe ansehen können," rief er. Wohlan! Achten Sie auf die Rolle, die das Hundertsousstück( der 5 Frankthaler) dabei spielt! Mehr will ich Ihnen vorläufig darüber nicht sagen." Es war längst nicht mehr nöthig, André dazu an: er solle seine Ueberzeugung opfern. André würde nur zuregen, daß er die Welt um sich her beobachtete. Seit während der Wahlkampagne gebraucht, und man zählte einem halben Jahre war er nur zu sehr daran gewöhnt Bisher war er auf die Republit nicht gut zu sprechen, nur in so weit auf ihn, als er die Gedanken seines worden, da, wo er es am wenigsten gedacht hatte, mit der weil er sie für eine Regierungsform hielt, die den JuterWirthes formuliren, als er verhindern sollte, daß dieser zu unsichtbaren Macht des Geldes in die unangenehmiſte effen der oberen Klassen wenig förderlich sei. Allein er sehr bestohlen würde, kurz, er sollte für drei Monate sein Berührung zu kommen. Er wagte nicht mehr von hat bemerkt, daß die Grundbefizer, Fabrikanten, die EisenDollmetscher und Schatzmeister sein. Es blieb André also Uebertreibung zu sprechen, wenn der greise Sozialiſt bahn- Gesellschaften u. s. w. unter der Republik ebenso gute nichts übrig, als anzunehmen und zu danken, und die beiden ihm überall diese mächtigste Triebfeder der bürgerlichen Geschäfte machen wie unter der Monarchie. Er hält es Freunde kamen schließlich überein, daß André Ende der Gesellschaft zeigte. Er fühlte, wie sich eine geheimnißvolle jetzt also mit einem Regime, das dem Kapital eine sichere Woche nach der Touraine abreifen sollte, wo Herr Umwandlung in seinem Innern vollzog, und um diese besser Grundlage giebt, wie er fagt. Aber er thut dies nur verfolgen zu können, beschloß er, fortan alles aufzuschreiben, unter der Bedingung, daß an dem gegenwärtigen Steuervon Serenvize seine Besitzung hatte. André verließ Paris nicht ohne Unruhe und Traurig was ihm an seinem jezigen Aufenthaltsorte bemerkenswerth system nichts geändert wird daß die bestehenden Gefeit. Wer würde Mutter und Schwester während seiner schien. Hier sollen einige Auszüge aus den Notizen folgen, fege über den Grundbesig, die Fabriken, AktienAbwesenheit beschützen? Wer würde ihren gesuntenen Muth die er sich täglich machte: gesellschaften u. s. w. nicht angetastet werden. So müßte wieder aufrichten? Er empfahl sie seinen Feunden Deschamps. sein Wahlspruch eigentlich heißen: Die konservative Republik In Johanna's Augen glaubte er etwas wie Betrübniß zu Am 25. Juni 1889. Ich bin im Begriff, etwas ist die beste bürgerliche Monarchie. Alles, was er an Forde lesen, als er ihr von seiner bevorstehenden Abreise sehr Lächerliches vorzunehmen, über das ich mich oft genug rungen aufstellt, bezieht sich auf einige kleine Reformen. Mittheilung machte; aber er war er war doch nicht ganz im Stillen luftig mache. Ich will nämlich ein Tagebuch So, meint er, könnte man Ersparnisse erzielen, wenn weniger ficher, ob nicht seine eigene Traurigkeit der düstere führen, nicht mehr und nicht weniger, gerade so wie irgend Schulen gebaut und die Gehälter der Lehrer beschnitten Schleier war, der ihm alles dunkel erscheinen ließ; ein schüchterner Gymnasiast oder ein frischgebackener Roman- würden. Braucht das Volk denn wirklich so viel Bildung? für jeden Fall versprach Johanna, Germaine so oft zu beschriftsteller, der es damit berühmten Mustern gleich thun Auch bei der Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten Andrés Tagebuch. mögen von weniger als 9964 M. im Zeitraume 1739 bis p Eine Zündholzsteuer soll auch eingeführt werden.| Bruchtheil der Betriebe mehrmals besucht werden. Die 1869 nur um fnapp ein Drittel vermehrt, während die Wenn der Tabat besteuert wird, warum soll nicht auch das Unternehmer können mit dem Doppelamt der GewerbeZahl der Personen mit einem höheren Einkommen sich ver- Feuerzeug den Steuerkünstlern verfallen? Vielleicht geht Inspektoren zufrieden sein. fünffacht hat. dann endlich den deutschen Wählern ein Licht über die Bedeutung der Reichstags- Wahlen auf. Auch im Großherzogthume Hessen haben sich von allen Einkommensgruppen die größten am weitaus stärksten vermehrt. mehrt. " " Krieg im Frieden. In einem Rieler Berichte der ölnischen Beitung" über das Unglück auf dem Panzerschiffe Baden" liest man: Preußische Sozialpolitik im Kleinen. Der Ausschuß des Kreises Marienburg in Hannover hat beschlossen, Die Kohlen und Eisenbarone treten, wie wir schon jedem Gemeindediener, der einen Bettler in das PolizeiDas gleiche sehen wir in Oldenburg. Dort bat meldeten, als Gutachter" über die gewerblich gefängniß einliefert, ein Geschenk von drei Mark, außer der fich die Zahl der Personen mit mehr als 36 000 m. Ein Sonntagsruhe am 20. September in Berlin zu aus Staatsmitteln zu entrichtenden Wegevergütung, zu vertommen um 275 pCt., die der Personen mit 3000-3600 m. sammen. Die Arbeiter aber aus den Erzgruben, Kohlen- abreichen. Kann die Fürsorge für die Armen und EntEinfommen um knapp 72 pCt., die der Personen mit einem gruben und Hüttenwerken sollen durch die Gewerbeerbten sich schöner bethätigen, als im Kreise Marienburg, Einkommen von weniger als 3000 m. um 93 pCt. verräthe, wie die Norddeutsche Allgemeine über dem als Oberster der Oberpräsident von Hannover, Zeitung" berichtet, vernommen werden. Hier Bennigsen, schwebt, der glattgefämmte Parlaments- DauerIn Altenburg versechsfachte sich die Zahl der Ein- beliebt die Reichsregierung das mittelbare Verfahren, mit reduer, der jede Ansicht der Regierung vertheidigt? Jedenfommen über 28 800 M., während die Einkommen von den Unternehmern verkehrt sie dagegen direkt. Warum falls sieht man aber, wie nußbringend die dank der lex 3000-28 800 m. blos um nicht ganz 9/10 und die unter werden nicht freigewählte Vertrauensleute der Huene den Kreisen überwiesenen Reichsgelder in Preußen 3000 M. um ca. 1/6 zunahm. Auch hier haben sämmtliche Arbeiterschaft dieser Erwerbszweige gleichfalls zur Begut angelegt werden. Ginkommensgruppen sich um so schneller vermehrt, je größer achtung nach Berlin berufen, um Aug' in Auge den Großsie waren. industriellen und Geheimräthen die Wahrheit über diese Ueberall fehen wir die gleiche Erscheinung, daß der wichtige Frage zu sagen? Zweierlei Maß wird also wieder Reichthum der Reichsten in schwindelerregender Weise zu einmal angewendet. Wie wollen die Gewerberäthe eine nimmt, während nach den auch vom neuen Kurse über- fachliche Erhebung veranstalten? Wer bezeichnet ihnen die nommenen Steuergrundsätzen der Bismarc'schen Politik zu vernehmenden Arbeiter? Werden alle Betriebe berücksich die Steuerlaften auf die Schultern der ärmsten gewälzt tigt? Will unsere Bureaukratie, stets gefällig dem Großtapital, die auf die lange Bank geschobene Frage der geHerrn Miquel und seinen zwei Dugend Kollegen sind werblichen Sonntagsruhe denn völlig verhuizen? Wenn die hier angeführten Zahlen nicht unbekannt, feinem von nun einmal eine gute Erhebung von Reichswegen nicht ihnen fällt es aber ein, das Naheliegendste, nämlich die durchgeführt wird, so wie sie England und Nordamerika Zunahme des Reichthums zu besteuern. Sie wissen alle, haben, weshalb wird dann nicht den Arbeitern dasselbe zu daß dies der einzig vernünftige und gerechte Weg der gestanden, wie den Unternehmern? Warum hier eine VorSteuerpolitik wäre, der mundschaft für nöthig halten? Man überlasse nur der Araber die Klaffenintereffen der buebschaft füie balten? Man nur der Bourgeoisie, der sie dienen, hindern sie daran, diesen Weg beiterschaft die Auslese ihrer Vertrauensleute! Die Er einzuschlagen. wählten, fern von der Aufsicht der Hütten- und Grubenherren, werden unabhängig frisch von der Leber sagen, was sie drückt. Die künstliche Auslese, die von den Industriellen und den durch fie berathenen Bureaukraten geübt wird, schadet nur. werden. Druckfehlerberichtigung: 3wei bösartige Druckfehler hat der Druckfehlerteufel in unsere gestrige Summer eingeschwärzt. Im Leitartikel, Seite 1, Spalte 3, Absatz 1, Beile 3 von unten lies: Reattion, nicht: Rebattion. In der ersten Notiz der politischen Uebersicht, Zeile 5 von oben lies: Da der, nicht: daß der. Politische Ueberlicht. Webersicht. Berlin, den 8. August. " Uebrigens sei hier erwähnt, daß ein ähnlicher Zwischenfall sich einige Tage vor dem Vorfall auf der„ Baden" auch auf der, Carola" ereignet hat. Dort wurde gleichfalls der Keil vor Schluß zurückgeschleudert, doch müssen dort die Verhältnisse anders gelegen haben, denn es wurden nur(!) vier Mann leicht verwundet. Der Vorfall ist authentisch, wenn er auch nicht an die Deffentlichkeit georungen ist. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, eine amtliche Klarstellung beider Ereignisse zu veranlassen." Die Geheimnißträmerei hat ihre guten Gründe. Der Militarismus ist so wenig beliebt, daß jedes Mehr an Thatsachen ihn in immer übleren Ruf beim Bolte bringt.Das Schießen von Militärposten scheint bei dem Vorteher des faiferlichen Post a mtes in Rolmar i. E. einen angenehmen Widerhall erweckt zu haben. Denn, wie wir aus einer Bekanntmachung desselben im Elsässer Tageblatt" ersehen, will er dasselbe für seine Postbeamten zur Nachahmung einführen. Unter dem 20. Juni wird in dem genannten Blatte eine Futternoth und Schnapsbrenner. Der Bundesrath Verordnung des kaiserlichen Poftamtes zu Kolmar gez. Becher hat in der Sigung vom 20. v. M. beschlossen, den Besitzern veröffentlicht, welche sich gegen das Mitbringen von Hunden an von landwirthschaftichen Brennereien bis die Postschalter wendet und mit Rücksicht auf die daraus für zum 15. Juni 1894 zu gestatten, von der in ihren den Verkehr und das Postgebäude entstehenden Unzuträglichkeiten Brennereien gewonnenen Schlempe an andere Landwirthe folgendes verfügt: Für jede durch einen Hund verursachte " abzugeben, ohne daß den Brennereien dadurch der land- Berunreinigung ist dem mit der Reinigung beauftragten Unterwirthschaftliche Charakter verloren geht. So können die beamten vom Eigenthümer eine Entschädigung von 50 Pig. zu zahlen. Wird die Zahlung verweigert oder wird der Hund von Schnapsbrenner ihre Schlempe zu hohen Preisen abseßen, feinem Besitzer verleugnet, so soll das Thier eingefangen und, Der Zollkrieg mit Rußland. Aus Petersburg ohne des Anrechts auf die Liebesgabe vorlustig zu gehen.falls dies nicht gelingt, auf andere Art unschädlich gemacht wird gemeldet: werden. Zu letzterem Zwecke ist den diesseitigen Unterbeamten Amtlich wird den russischen Zollämtern bekannt gegeben, Die ,, Reform" des preußischen Fabrikinspektorats, eine fcharigeladene Schußwaffe eingehändigt worden, daß die Menge zollpflichtiger Gegenstände, die von Reisenden die längst Nothwendiges färglich und arg beschnitten ein von welcher innerhalb des Gebäudes Gebrauch gemacht werden Laut Artikel 904 der Bollordnung ohne schriftliche Angabe mitgeführt werden darf, nach dem allgemeinen Tarif vom 11. Juni führte, krankt an einem schweren Schaden, der die Reform" darf." Die Besucher des Kolmarer Postgebäudes tönnen es also 1891 ohne den im Gesetz vom 16. Juli 1893 vorgesehenen Buzum großen Theile wiederaufbebt, fie belastet die Aufsichts danach täglich erleben, daß während der Schalterstunden dort schlag und ohne die in der russisch französischen Konvention beamten mit der Dampftessel- Revision. Wir scharf geschossen wird. Da Hunde aber noch weniger leicht zu vom 17. Juni 1893 festgesetzte Ermäßigung zu verzollen ist. haben eben nur für Militärzwecke heidenmäßig viel Geld, treffen find als Menschen, und Postbeamte auch weniger im Die Gegenstände über diese Menge hinaus sind als Waaren bei Kulturaufgaben muß deshalb geknickert und geknausert Schießen geübt find als Soldaten, so wird die Stadt Kolntar zu behandeln, b. h. fie müssen, unter Vorweisung von Zeug werden. Die Verkoppelung von Dampfteffel- Revision und unfälle im Poſtgebäude zu verzeichnen haben, als Verwohl demnächst unter der Rubrik" Unglücksfälle" mehr Schießnissen über die nichtdeutsche Herkunft, nach dem allgemeinen Fabrikinspektion erschwert und macht zum Theil zu nichte wundungen durch Militärposten im ganzen Reiche überhaupt resp. nach dem Konventionaltarif verzollt werden. Fehlen jene oie sozialpolitische Thätigkeit der Gewerbe- Aufsicht, vorkommen. Beugnisse, so findet die Verzollung nach dem besonders erhöhten den Arbeiterschutz. Thut nichts, es wird fortgewurstelt. Tarif vom 16. Juli 1893 statt. Die Strafen für das heimliche Wer begnadigt wird. Aus Eisenach wird berichtet: der Bildhauer Einführen von Waaren, deren Beschlagnahme an der preußi Offiziös wird gemeldet: In dem nächstjährigen preußischen Etat wird sich auch der Voriges Jahr im September wurde schen oder baltischen Grenze erfolgt, sind nach besonders erAbschluß der Reorganisation des Fabrik. Bauer, Sohn des Professors Bauer von hier, höhten Säßen zu berechnen. In allen anderen Grenzgebieten Inspektoratswesens vorfinden. Der Organisations- wegen Nothzucht und Sittlichkeitsvergehens wird die Strafe für beschlagnahmte Schmuggelwaare nach plan wurde im Etat für 1891/92 aufgestellt und seine Durch in mindestens 6 Fällen, begangen an Mädchen unter dem allgemeinen Tarif vom 11. Juni 1891 berechnet. führung in den dazwischen liegenden Jahren genau in der 14 Jahren, in nichtöffentlicher Sigung der Strafkammer Weise gefördert, wie sie ursprünglich beabsichtigt war. Es des Landgerichts zu 3 Jahren Gefängniß und Verlust der handelt sich jetzt nur noch darum, dret folcher Stellen zu bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre verurtheilt. Derfelbe schaffen, und zwar für Danzig, Erfurt und Hildesheim. Dagegen foll im letzten Jahre der Durchführung der Reorgani ist jetzt vom Großherzog begnadigt worden unter der er nach Rußland fation die größte Bahl von Gewerbe Inspektoren Voraussetzung, daß neuangestellt werden. Während im ersten Jahre 24, im zweiten wandere. Die Strafe war die geringste, die auf das 21 und im dritten 25 zur Anstellung gelangten, beläuft sich begangene Verbrechen steht. deren Zahl diesmal auf 27. Wenn die Reorganisation zuni Abschluß gebracht sein wird, werden in der Fabrikinspektion Die Landräthe und die Wahlen. Was in Preußen Preußens nicht weniger als 26 Regierungs- Gewerberäthe. möglich ist, darüber unterrichtet folgendes Geschichtchen. 97 Gewerbe- Inspektoren und 40 Gewerbe- Inspektionsassistenten Der Landrath des Kreises Namen slau hat vor einiger thätig sein. Mit der Reorganisation des Fabrikinspektorats Beit eine Verfügung an die Lehrer bezüglich der Wahl erwird auch die Neugestaltung der Dampfteffel ueber laffen. Die Verfügung ist nicht geheim geblieben. Nun hat wachung beendigt werden. Im Jahre 1894/95 hat die Ueberber Landrath ein amtliches Hundschreiben an die Lehrer weisung der Kesselrevision an die Gewerbe- Jnspektion in den a u 3Freue dich, Michel! Der Reich 3- Anzeiger" oom 8. Auguft veröffentlicht das Gesez, betreffend die Friedenspräsenz stärke des deutschen Heeres, datirt vom 3. August 1893. Nach diesem Gesetz, das der Hundstags- Reichstag mit der Zufallsmehrheit von sechzehn Stimmen dem deutschen Volke aufgehalst hat, dessen Mehrheit bei den Wahlen gegen die Vorlage fich ausgesprochen hat, wird die Friedensstärke des deutschen Heeres an Gemeinen, Gefreiten und Ober Gefreiten für die Beit vom 1. Dttober 1893 bis 31. März 1899 auf 479 229 Mann als Jahresdurchschnittsstärke festgestellt. Sechzig Millionen jährlicher Mehr- Ausgaben, fechszig Millionen außerordentliche Ausgaben, das ist eine herrliche Aussicht für die Steuerzahler. Und ist es nicht höhere Absicht, daß das Gesetz an dem Tage ver öffentlicht wird, da in der Eschenheimer Gasse zu Frankfurt a. M. im Palais des seligen Bundestages die deutschen Finanzminister ihre Tagung beginnen, auf der dem lamms geduldigen deutschen Bolte die neuen Steuern für das neue Wer Dampfkessel revidirt, muß sich vorher anmelden. Landrath hat nicht das Recht, den Lehrern WahlvorMilitärgesetz und noch etwas darüber bescheert werden Wer Fabriken inspizirt, soll unverhofft kommen. Bei schriften zu ertheilen, er hat noch weniger das Recht, eine sollen. Blutsteuer und Gutsteuer, freue dich, Michel!- der Größe der Aufsichtsbezirke kann aber nur ein kleiner Gewissensfrage an sie zu richten, die nichts ist als die Regierungsbezirken Königsberg, Gumbinnen, Danzig, Marien- versandt, worin er die Abgabe einer amtlichen Erklärung werder, Stettin, Köslin, Stralsund, Posen, Bromberg, San- nach Pflicht und Gewiffen innerhalb 24 Stunden verlangt, nover, Hildesheim, Lüneburg, Stade, Osnabrück und Aurich, ob ihnen bekannt geworden sei, wie seine erste Verfügung also in den Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern, Posen zur Kenntniß der Zeitungen gekommen ist. Hierzu ist eine und Hannover zu erfolgen. besondere Kreislehrer- Konferenz anberaumt worden. Der Allerdings stammt er nicht aus ließe sich noch sparen. Glücklicherweise habe ich die Ideen ich sehr unglücklich bin, daß ich nicht einmal mehr etwas Reflame vertraut. des Herrn von Serenoize nicht zu diskutiren, aber ich bin anzuziehen habe, und daß ich es sehr recht von Ihnen dem Kreise, aber vor zwei Jahren hat er hier ein doch neugierig, wie er fie feinen Wählern mnndgerecht finden würde, wenn Sie mir eine alte Hose Ihres Gemahls altes, historisches Schloß gekauft, in dem er als Nachfolger machen wird. Bei den Großen wird es sich ja von selbst geben würden. Der liebe Gott wird es Ihnen lohnen. Ich der Könige von Frankreich haust. Seine Bildung weist machen, aber wie bei den Kleinen, deren Jutereffen den empfehle mich Ihrer großen Güte. feinigen diametral entgegengesetzt sind? Der Punkt intereffirt mich. Ich habe noch niemanden gesehen, der sich aus Ueberzeugung guillotiniren ließ. oder einige Lücken auf. Er beklagt sich z. B. darüber, daß sein Coquillard( Narziß) Schloß durch die Reparaturen, die es erfordert, ein wahres Drechsler und Wähler. Grab der Danaïden sei. Aber was thut das! Die mächBefagter Coquillard, ein Erztrunkenbold, wenn er tige Unterstützung der Verwaltung ist ihm sicher. Er neunt Am 5. Juli. Ein Fischer, der gern recht viele Fische auch Wähler ist, erhielt nicht nur eine Hose, sondern einen sich gemäßigter Radikaler. Wenn ich die Sache recht verstehe, heißt das, daß er eine Menge ausgezeichneter Refangen möchte, sorgt, bevor er zu angeln beginnt, dafür, ganzen Anzug. Das wird Frau von Serenoize daß er Getreidetörner, Brosamen, Regenwürmer dort ins auch ihrem Gatten nicht vergessen werden, denn eine Wohl formen für nöthig hält, aber daß er sie vorläufig auf beffere Beiten, 3. B. auf die Mitte des Waffer streut, wo er seine Angel oder sein Netz auswerfen that ist ja niemals verloren. will. Das nennt man födern". Gegenwärtig streue ich Am 7. Juli.-Auch Herr von Serenoize beginnt nächsten Jahrhunderts verschiebt. Bis dahin läßt er mit Frau von Serenoize Röder aus. Mein Amt besteht zu töbern. Er bietet Sprigen an für die Feuerwehr, die Dinge gehen, wie sie eben gehen, weil er persönlich keine darin, sie in ihrem Wagen auf der Fahrt durch die Dörfer Fahnen für die Musikvereine, Brunnen für die Städte ohne Ursache hat, darüber unzufrieden zu sein. Die armen Wähler! ihres Kreises zu begleiten. Waffer, Kronleuchter und Altarbilder für die Kirchen. Ich Ich spreche natürlich immer von den kleinen! Wie sollen Viele Bauern haben hier ihre Wohnungen in die Tuff- habe schon etwa zwanzig fast gleichlautende Briefe nach sie unter zwei Kandidaten wählen, von denen der eine noch fteinfelsen gebauen. Große, viereckige Löcher öffnen sich hier folgendem Muster an die verschiedenen Zeitungen des Kreises ein paar Millionen mehr in der Tasche hat, als der andere? und da in halber Höhe der Hügel. Das sind die Thüren geschrieben: Ich vermöchte nicht zu sagen, welcher von ihnen das wenigste Interesse thre Interesse baran hat, ihre Rechte Geehrter Herr Redakteur! und Fenster. Die Räume erstrecken sich tief in das weiche Gestein, das sich wie Butter aushöhlen läßt. Der Schorns Sie werden wohl die Freundlichkeit haben, Ihre Leser Wünsche, ihre Beschwerden zur Geltung zu bringen. stein führt mitten( auf der Wiese oder dem Weinberg, der in wenigen Beilen davon zu unterrichten, daß ich soeben Denkt man da nicht unwillkürlich an den Kongreß der bas Dach des Hauses bildet, ins Freie. Wir betreten die 500 Fr. für die Voltsbibliothek von Bléré und 200 Fr. Thiere, auf dem sich die Ratten durch eine Kaze vertreten Wohnungen dieser Höhlenbewohner, und geben ihnen gute für den Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums von ließen? Am 12. Juli. Die armen Wähler! habe ich Worte, guten Wein, Flanell, Salben und Arzeneten aller Amboise geschenkt habe. Art, denn die Wände der Höhlen, in denen sie hausen, sind gefagt. Glückliche Wähler sollte ich sie nennen. Eine feucht und erzeugen Rheumatismus. Frau von Serenoize Die konservativen Zeitungen veröffentlichen dies, die Wahl ist für sie eine zweite Grute. umarmt und füßt ganze Schaaren von ungefämmten, schmuß andern sagen garnichte und so geht auch hier mit einer Ein wahrer Mannaregen ergießt sich über den Kreis. nafigen Kindern, und, mit Segenswünschen beladen ziehen fleinen Variante das Wort in Erfüllung, daß die Linke Buerst reguet es Beitungen. Unser Konkurrent hat davon wir wieder ab. Gegenwärtig ist Frau von Serenoise gar nicht weiß, was die Rechte giebt! eine, zwei, drei getauft, die er gratis vertheilen läßt nicht ftolz, gar fein bischen mehr, und so wohlthätig! Und Am 10. Juli. Wir haben einen Ronkurrenten, und die er großmüthig auch uns zuschickt. Ein viertes Blatt, so ergießt sich benn auch ein wahrer Regen von Bittgesuchen einen gefährlichen Ronkurrenten. Das ist Philippeaug, der ein illustrirtes, hat er eigens für seine Zwecke gegründet. über fte. Eines davon, das wohl werth wäre, der Nach- Besitzer des großen Pariser Bazars am Bastilleplay. Er ist Die erste Nummer bringt auf der ersten Seite das Porträt welt erhalten zu werden, will ich hier abschreiben: vielfacher Millionär und ebenfalls im stande, die ganze und die Biographie des Bräsidenten der Republit, und auf Gegend mit Wohlthaten zu überschwemmen. Dazu ist er der zweiten Seite die Biographie und das Porträt des ( Fortsetzung folgt.) Mit Gegenwärtigem will ich Ihnen nur sagen, daß Kaufmann und als solcher mit allen Bugmittelchen der berühmten Philippeaux. Gute Madame! Genehmigen Sie 2c. 2c. Aufforderung zur Angeberet. Wahlrecht.44 Nun es So schützt man das freie en tann man fagen,& find ja mur einige! Und gottlob nach Berlin bemühen wollte, um die Diäten abzuholen, gobern Herr Lieber und seine Leute können gar nicht leb haft genug den fürchterlichen Vorwurf des Reichskanzlers zurückweisen, daß das Zentrum sich in eine„ demofratische" Partei umwandle. Die munter ins Kraut schießende zünftlerisch- feudale Reaktion der Ultramontanen follte allerdings der beste Schutz gegen eine Anschuldigung sein, die unfren Kleritalen den Angstschweiß austreibt. Sie find mit Ach und Krach aus Angst vor den demokratischen Elementen ihrer Wählerschaft nicht umgefallen, als die Militärvorlage zur Entscheidung ftand, aber mehr zu thun hieße Unmögliches von ihnen fordern. Mögen die Dr. Lieber und Graf Hompesch nur fortfahren, sich vor der Demokratie zu befreuzen; se eifriger sie dieser ihr: Weiche von uns, Satanas! zurufen, desto rascher wird der feste Thurm" zerbröckeln, dessen Grundlage die im ultramontanen Dusel befangene Kleinbauern, Kleinbürger und Arbeiter bilden. Der Ruck nach lints" wird die Volksfreunde" eines Tages in ihrer rückschrittlichen Herrlichkeit überraschen. Dann ist es zu spät für neue Fischzüge nach der Volksgunst. Es ist aber den Bentrumshelden gar bänglich ums Herz ob der Fehde, in der sie mit den Huene, den Ballestrem, Matuschka, Schor lemer, den auserlesenen Junkern, liegen. Und in die Flanke fällt ihnen das Fähnlein der„ edlen" Polen, deren Organ dem Zentrum einen Brandbrief geschrieben hat, der sehr dentlich ist. Der Kuryer Poznanski"( Posener Kurier), ein Blatt, das die Verhältnisse der Zentrumspartei gut tennt, schreibt: " worin es heißt: " giebt es viele bessere Elemente. ich habe nie zu flagen gehabt über leere Auditorien; von 2-300 find fast stets über die Hälfte, oft aber zwei Drittel vorhanden, und das ist lange genügend, um mit Freude und Genuß zu doziren. Aber der Prozentsatz der Faulenzer ist doch zu groß.... Es macht mir Kummer, nicht wegen meiner, sondern weil ich an die Zukunft denke, weil ich mich frage, ob unser Beamtenstand der großen schweren Aufgaben gewachsen sein wird, denen wir überhaupt in Charakter, Bildung und Wissen nicht zurückgeht. Und für diese Fragen ist das Entscheidende, was der Student auf der Universität getrieben und gelernt hat. Wir dürfen nicht so viele Referendare, Assessoren, Richter, Landräthe und Geheime Räthe haben, die nichts auf der Universität gelernt haben, als die Aeußerlich feiten und Genüsse des Studentenleben 3. Diese sind nicht im stande, mit den Waffen des Geistes, der Wissenschaft, dem Anfturm sozialdemokratischer Ideen entgegenzutreten. Unfere besitzenden und gebildeten Klassen sägen den Ast ab, auf dem fie fitzen, wenn sie einem Drittel ihrer Söhne derartiges ge statten. Ich vermisse diese Art ferner nicht in meinem Kolleg, ich fühle mich in viel besserer Gesellschaft, wenn sie nicht da find. Aber die Zukunft des Vaterlandes macht mir Sorge. Unter den Fehlern aristokratischer Gesellschaftsklassen stehen stets die frivolen Ausschreitungen der heranwith entgegen gehen, b sondern einen anderen damit Abstellung dieses Mißstandes wäre freilich nur möglich, wenn man eine Kontrolle über den Besuch der Abgeordneten einführen wollte, ähnlich wie sie in Paris für die Theilnahme der Mitglieder der Akademie an deren Sigungen besteht. Eine so weitgehende Maßregel wollen wir indessen gar nicht einmal vorschlagen. Dringend nothwendig erscheint uns dagegen eine Aenderung bes unerhörten Verfahrens, wonach die Abgeordneten auch während der Vertagung des Landtages ruhig ihre Diäten fortbeziehen. Das ist eine Vergeudung von Staatsgelbern, zu der uns nicht die mindeste Veranlassung vorzuliegen scheint. Die auf diese Weise unnüz verausgabten Summen sind gar nicht so gering: Während der letzten Sigungsperiode hat das Abgeordnetenhaus nicht getagt vom 26. November 1892 bis 10. Januar 1893, vom 22. März bis 11. April, vom 9. bis 30. Mai, vom 31. Mai bis 27. Juni, im ganzen 109 Tage. Während dieser Zeit sind an die 433 Abgeordneten täglich je 15 M. Diäten gezahlt worden, d. h. 707 955 M. Diese Summen haben die Herren Abgeordneten geschluckt, während sie ruhig in ihrer Heimath saßen und ihrem bürgerlichen Berufe nachgingen. Ganz angenehm für die Abgeordneten. Aber für die Staatstaffe? Wir sind nun durchaus keine Unmenschen, die gleich mit umstürzlerischen Gedanken kommen. Wir wollen feine radikale enderung, sondern nur eine Beseitigung der schreiendsten Mißstände. Da die Abgeordneten während der Vertagung natürlich nach Hause reisen, so ist es recht und billig, daß ihnen durch die Man wachsenden Generation, die vollends in Cause reifen, soft te teine unfolien entstehen. fönnte freie Fahrt für die Fälle der Vertagung einführen. Da das vielleicht etwas umständlich ist, so läßt sich ein anderer Ausweg finden. Man laffe die Abgeordneten im Vertagungsfalle einfach noch eine Beit lang, höchstens zehn Tage hindurch, die Diäten fortbeziehen. Wendet man diesen Vorschlag auf die vorige Sigungsperiode an, so hätten die Abgeordneten während der 109 Zage, wo teine Sigungen stattfanden, statt 707 995 nur 448 155 Mark erhalten. Immerhin hätte die Staatsfasse auch bei dieser für die Abgeordnete fo günstigen Lösung der Frage fast eine halbe Million ipart, Gine halbe Dillion, int bei bem, ciefigen Budget nicht viel. Aber sie zum Fenster hinauszuwerfen, dazu ladet unsere Finanzlage gerade nicht ein. Für die Regierung ist es ja nicht leicht, an dieser heiflen Frage zu rühren. Ihr kommt auf die gute Stimmung der Abgeordneten natürlich viel an. Und da in Geldsachen die Gemüthlichkeit aufhört, so tönnten die Abgeordneten leicht ungemüthlich werden, wenn man ihre einträglichen Vorrechte beschnitte. Aus der Mitte des Abgeordnetenhauses selbst heraus wird sich vermuthlich noch weniger eine Anregung zur Beseitigung der mißbräuch lichen Diätenfpendung finden. Sache der öffentlichen Meinung und namentlich der Preffe ist es, auch in diesem Puntte auf eine größere Spar: famteit in der Berwendung öffentlicher Gelder zu bringen." materialistischer 3eit nur genießen, patent und schneidig auftreten und nichts arbeiten will, in erster Linie. Nichts erbittert mehr, als ein solches Treiben. Oft hat es in der Ge= Die Germania" zeigt große Lust, die polnischen Wähler schichte den Anlaß zu Umwälzungen gegeben." mit ihren Abgeordneten zu entzweien; wir wollen der Ger Herr Schmoller erfaßt, wie man sieht, seine Lehraufmania" ins Ohr sagen, daß das Zentrum in seiner gabe so staatserhaltend wie nur möglich, er will die Stu Mitte Abgeordnete bat, die sich nicht ärgern würden, denten erziehen zu Vorfämpfern gegen die Sozialdemokratie. wenn das Zentrum in alle vier Winde ger stöbe. Aber was soll er beginnen, da das Menschenmaterial, aus Die Germania" möge daher nicht auf den Verfall der pol- dem er Helden fneten will, sich nur formen läßt zu ge nischen Fraktion spekuliren, wenn sie selbst nicht weiß, was dem Zentrum in Zukunft begegnen tann. Es ist ja belaunt: iegten Pflastertretern, die sich als Gigerin und Mensur ,, wer anderen eine Grube gräbt, fällt oft selbst hinein!" bummiler vorbereiten auf die öffentliche Thätigkeit als Und die„ Germania" schweigt... Und doch sucht das Richter und Verwaltungsbeamte? Wir fühlen den Schmerz Zentrum mit den täppischen Mitteln einer durchsichtigen nach, der die königstreue Mannesseele des Herrn Schmoller durchDemagogie die Arbeiter zu gewinnen. Der famose zittert, wenn er, der die zukünftigen Richter, die doch Recht Entwurf zu einem fatholisch sozialen 8 sprechen und nicht Parteipolitik zu treiben haben, als Programm", den wir fürzlich besprochen haben, ist eben Soldaten gegen unsere Bewegung ins Feld schicken möchte, ein Zeichen der Verlegenheit unserer Klerifalen gegenüber die Zukunft des Vaterlandes", die kommenden Retter des Staats", das Kolleg schwänzen steht. Aber wozu bedarf der katholischen Arbeiterschaft, die sich mehr und mehr von der schneidige Patentfuchs oder Korpsbursch die sozialistender Leitung der klerikalen Hirten befreit. So veröffentlicht die Kölnische Bolts Zeitung" eine Zuschrist, oder auf dem Rennplaz den Haß gegen das„ vaterlandstödterische Unterweisung Schmollers, da er auch im Bräu Es müssen vor allem auch die Arbeiter selbst für lose Gefindel" einathmet, das da meint, wir brauchten feine die Arbeiterfrage interessirt werden. Es mag vielleicht son- Nichtsthuer, die aus der Tasche des arbeitenden Volkes derbar flingen, daß wir die Arbeiter erst für ihre eigensten leben? Diese Ausführungen des Stöcker'schen Blattes verdienen Interesen interessiren sollen. Und doch ist diese Forderung nur zu berechtigt. Die Sozialdemokratie mag hierin zu viel welche Lust Coldat zu sein! Am 14. Juli allgemeine Beachtung. Wir sind damit in jedem Betracht Teiften, wir haben barin jedenfalls bisher zu wenig gethan. dieses Jahres lag der zum Schwimmlehrer bestellte Unteroffizier einverstanden. Die Mißwirthschaft des Bensuslandtages, Und es dürfte daher nach dieser Seite der Programmentwurf Lembce in Rostock seiner Beschäftigung ob und hatte u. A. gebrandmarkt durch ein konservatives Organ, das ist auch noch einer Erweiterung fähig sein. Jedenfalls hoffen wir, daß auch den Füfilier Horn von der 4. Kompagnie an der ein Zeichen der Zeit. nach Annahme des Entwurfs auf der bevorstehenden General fog. Angel, der die ihm zugerufenen Tempos eine Viertelversammlung zu Würzburg das fatholisch- soziale Brogramm unde lang ausführen mußte; für einen des Schwimmens Kreuz Beitung", beschäftigt sich mit unserem Artikel Auch das Organ der lutherischen Junker, die nicht bloß ein Programm für die Leiter der katholischen Unkundigen, dem die vorschriftsmäßigen Bewegungen im" Die Kleinbauern und die Geistlichkeit"( Borwärts" Nr. 181 " reuz- Beitung", Arbeitervereinigungen, sondern ein Programm für diese selbst werde. Sonst könnten wir leicht Führer ohne Soldaten werden. Wasser ungleich schwerer fallen und infolgedessen er vom 4. August). Das konservative Blatt, dessen Leiter eine Erst wenn die christlichen Arbeiter vereint ebenso energisch für schöpfender wirken, als bei einem Schwimmer, immerhin gute Witterung für„ Staatsgefährliches" haben, bemerkt zu die berechtigten Forderungen ihres Standes eintreten, wie die lange genug. Während dieser Prozedur hat der Schwimm- gute Witterung für„ Staatsgefährliches" haben, bemerkt zu Sozialdemokraten in unberechtigter Weise es thun, dann wird, lehrer die an der Angel befindliche Stange in den Händen, unseren Ausführungen über die Agitation in protestantischen Gegenden: und die am oberen Ende der letzteren durch einen Ring Die Kölnische Volkszeitung" fordert denn auch, daß laufende Leine, an welcher der im Wasser„ Spatdie Würzburger Katholikenversammlung sich mit dem Ent- telnde" befestigt ist, soll vorschriftsmäßig am Oberwurf beschäftigen solle, und daß die Männer der wirth arm des Schwimmlehrers festgebunden sein. Nachdem Nachdem schaftlichen Praxis" darüber gehört werden sollten. Oder der Füsilier Horn seine Beit abgewurschtelt" hatte, die soziale Politit muß demokratisch sein oder sie wird ließ der Unteroffizier, der dem Erschöpften zur nicht sein. Die Bünftler, die Väter der Gewerbenovelle, Wiedererlangung festen Bodens behilflich sein sollte, die tangen so wenig für den Arbeiterschutz wie der Bock zum Stange nebst Leine, welche lettere jedenfalls nicht befestigt Gärtner. Das sehen die katholischen Arbeiter immer deut- war, ins Wasser fallen, und der Füsilier fant unter, An licher ein. Und dann....!. statt nun, wenn wirklich ein zufälliges Entgleiten der Stange und des Strickes, wie der Schwimmlehrer bedann muß es besser werden. " Man muß geftehen, daß dieses Rezept mit diabolischer Geschicklichkeit abgefaßt ist. Um so mehr wird es Sache der Konfervativen sein, solcher Verhehung entgegenzuwirken. Im Interesse der für die Agitation in Angriff zu nehmenden Distrikte fann es nur sein, wenn wir den Schlachtplan hier mittheilen, damit man dort schon jetzt weiß, was die die Worte des Vorwärts" wiederholenden Landverheter vorzubringen haben werden. Es wird nicht allzu schwierig sein, diese Boten geistig in den Sand zu ftreden, mag ihre Tattit auch noch so raffinirt sein." Das Wenn die Anhänger des Junkerthums den Kampf mit gemeldet, daß die auch von uns gebrachte Nachricht, Kapellzuspringen, setzte sich unser Held in aller Gemüthsruhe auf bei dem Turnier in den Sand gestreckt würde. Aus Mainz wird der„ Frankfurter Zeitung" hauptet, vorgekommen ist, dem Ertrinkenden sofort nach geistigen Waffen, wie wir ihn führen, aufnähmen, fo, tame es nur auf den Versuch an, wer dann meister Kern sei wegen Majestätsbeleidigung zu acht bas Sprungbrett. Die dort noch anwesenden schwimmDie dort noch anwesenden schwimmJahren Zuchthaus verurtheilt worden, unrichtig sei. Die kundigen Kameraden und der Ober- Schwimmlehret, die die Wörtchen geistig", das die" Kreuz- Zeitung" natürlich Sache schivebe noch. Gefahr erkannten, sprangen darauf dem Sintenden nach ohne diabolische Geschicklichkeit" und gar nicht„ raffinirt" Die heute Abend erschienene" Post" melbet in einem und beförderten ihn mehr todt als lebendig an die Ober- einflicht, wird die Heilsboten des Konservatismus, die die Wiesbadener Privattelegramm: Das militärgerichtliche fläche und aufs Trockene. Nach etwa einer halben Stunde Hofhunde hetzen, die Knechte aufbieten und als„ geistige" Urtheil gegen den wegen Majestätsbeleidigung angeklagten erholte fich Horn so weit, daß er dem Unteroffizier Vor- Waffen den Dreschflegel und die Mistgabel führen, das Militärkapellmeister Kern, das auf 8 Jahre Buchthaus haltungen machen tonnte über sein Verhalten. Dieser Wörtchen geistig", sagen mir, werden die Junker und lauten soll, bedarf noch der Bestätigung des Kaisers. Frau antwortete ihm,„ er solle nur das Maul halten, sonst müsse Junkergenossen sich nach ihrer Art auslegen. Beispiele Kern ist gestern Abend nach Berlin gereist, um Gnade bei er noch mal wieder ins Wasser". Bon zwei Kameraden lehren es. Uns fönnte nur willkommen sein, wenn die dem Kaiser zu erbitten." Das Urtheil wäre demnach ge- gestüßt, wurde darauf Horn nach der etwa eine Stunde Gegner sich in eine ernsthafte Auseinandersetzung einließen. sprochen, und wenn man nach den bisherigen Erfahrungen entfernten Kaserne in der Ulmenstraße geschleppt. Hier Aus dem Sattel sollten sie schon gehoben werden. urtheilen darf, wird es auch vollstreckt werden. So lange machte sein Zustand die Ueberführung ins Lazareth noth wir ein mit Blut geschriebenes Militär- Strafgesetz und wendig, wo er zwölf Tage verbleiben mußte, um den an" In einem Theil unserer Presse, besonders im Oberland, wird Ans Baden schreibt man der Frankfurter Beitung": einen fulturwidrigen Militär- Strafprozeß haben, wird an feiner Gesundheit erlittenen Schaden einigermaßen wett zu augenblicklich ein Vorgang am Labrer Gymnasium lebdem Wesen dieser Dinge nichts geändert. machen. Als Horn darauf zur Beschwerdeführung bei dem haft besprochen. Es handelt sich um einen Schüler, der in seinem " " Die Bummler. Bor wenigen Jahren hat der jetzige Feldwebel erschien, wurde er mit den Worten zurück- Vortrag über Leffing einige Bemerkungen gegen den AntisemitisUnterrichtsminister Bosse die Verlotterung der studirenden gewiesen, er( ber Feldwebel) tönne dabei nichts machen, mus einflocht, indem er unter Anderem ausführte, auf dem Jugend und ihre Unfähigkeit für den Verwaltungsdienst denn dem Lembke sei die Stange zufällig" aus der Hand schöne Blume der Menschenliebe, wohl aber die Giftblume des Boden der Unterdrückung und Berachtung erwachse nicht die rücksichtslos gegeißelt. Er schilderte das korpsstudentische gefallen", und- fügen wir hinzu er hätte Horn auch Menschenhaffes", und seine Mitschüler aufforderte, befeelt von Streberthum, das auf dem Fechtboden und in der Kneipe jedenfalls zufällig" ertrinken lassen, wenn dessen Rettung einem ungestümen Drang nach Wahrheit die höchsten Ziele der seine Zeit vergende, zur Staatsprüfung bei den Prager und nicht durch andere Personen erfolgt wäre. Das bewirkt, Erkenntniß zu erreichen zu suchen, dann aber auch, getrieben Duaritsch oberflächlich sich einpauten laffe und dann durch sagt treffend unser Bruderorgan, die„ Mecklenburgische von heiliger Liebe zur Menschheit, jederzeit einzutreten, wo es schmiegsames Wesen nach oben, durch Schneidigkeit nach Bolts- Beinung", die mit dem Drill" verbundene und ge- gilt, den Unterdrückten und Ausgebeuteten helfend beizuspringen". unten den Mangel an gründlichem Wissen zu ersehen suche. pflegte Erziehung" in den Ferienkolonien", die jedes hierüber natürlich großes Entfeßen in der fog. liberalen" Aber der Kösener Seniorentonvent, deffen alte Herren in menschliche Gefühl ertödtet.. Breffe, zumal der Abiturient das Unglück hat, jüdischer Konallen Regierungen sitzen und sogar Kronen tragen, weiß, feffion zu sein. Als Strafe für seine freisinnig- sozialistische was er bedeutet. Buttkamer, damals noch Minister, hat ängstigten Gemüther vorläufig das Abgangszeugniß Wahlrede" ist dem jungen Mann zur Befriedigung aller ge schon, als Bosse sich gegen die Strebelinge wandte, in vorenthalten worden, obgleich er sein& ramen glänzend Königsberg abgewiegelt, noch höherer" Buspruch kam den bestanden hat, und die Lahrer Bürgerschaft sieht nun mit Bedrängten, und es ging dann weiter. Wozu sollten die Spannung dem weiteren Verlauf der Sache entgegen." Warum hält der Unfelige teine antisemitisch- nationalliberale BassermannSprößlinge des Großbürgerthums umlernen? So mußte denn dieser Tage ein monarchisch gesinnter und tonservativ gesinnter Mann wie Prof. Schmoller, der Berliner Nationalökonom, das Mitglied des preußischen Staatsraths, feine Borlesungen über allgemeine Nationalökonomie an der Berliner Universität schließen mit einer eindringlichen Mahnung zu ernster Arbeit an die tolle gschwänzende akademische Jugend. Herr Schmoller führte etwa Folgendes aus: Bwei bis drei Jahre in continuo( beständig) nichts thun, das wird sonst in der ganzen Welt feinem Erwachsenen gestattet, das tommt in teiner anderen Karriere vor; bas hat in teinem Erziehungssystem der Welt fonst einen Play. Wer zwei bis drei Jahre nur faulenzt, Frühschoppen trintt, Romment lernt, sich einem trägen Genußleben ergiebt, der muß törperlich und geistig zu Gründe gehen. Aus dem tann nur ausnahmsweise später noch etwas werden. Bolk" schreibt unter dieser Aufschrift: Bergendung von Staatsgeldern. Das Stöckersche OC. „ Jedes Mitglied des preußischen Haufes ber Abgeordneten erhält bekanntlich täglich 15 M. Diäten. Diese Summe soll die Kosten des Aufenthaltes des Abgeordneten in Berlin decken. Unter diefem Baute Gesichtspunkte sind die Diäten durchaus berechtigt. Aber auch nur unter diesem Gesichtspunkte. Ausschließung von Agenten bei der Errichtung von Einen Erwerbszweig soll der Beruf des Abgeordneten Nen engiltern. Bisher haben die Generalfommissionen, denen nicht darstellen. Das erscheint unbestreitbar. Dennoch giebt es die Ausführungsarbeiten bei der Errichtung von Rentengütern in Preußen eine Einrichtung, die den Abgeordneten Staats- übertragen find, nichts bagegen eingewendet, wenn Rentengutsgelder in den Schooß wirft, ohne daß diese Ausgabe durch Verkäufer, benen es an Räufern mangelte, fich Mittels irgend eine Gegenleistung der Abgeordneten gerechtfertigt wäre. personen zur Beschaffung solcher bedient haben. Es ist jedoch Die Abgeordneten erhalten die Diäten näm- neuerdings, wie die Berl. Pol. Nachr." schreiben, wiederholt lich während der ganzen Dauer einer Sigungs von Agenten verfucht worden, durch Abschluß. von Verträgen periode, einerlei, ob sie in Berlin sind oder nicht, einer mit Rentenguts- Käufern die Durchführung von Rentengutslei insbesondere, ob das Haus tagt oder ver- fachen an sich zu ziehen und das staatliche Kolonisationswerk zu tagt ist. Sehr eigenthümlich berührt es schon, daß Volts- unsauberer Güterspekulation zu benugen". Die Generaltommiffion vertreter, die ihr Mandat( Auftrag) zum fortgefeßten, Schwänzen" au Bromberg, die für die Provinzen Ost- und Westpreußen sowie benugen, am Schluß der Sizungsperiode ruhig 1000 M. und Bosen thätig ist, hat deshalb darauf aufmertfam gemacht, daß mehr für ihr Nichtsthun erheben tönnen. Man erinnert fich fie bie Bearbeitung von Rentengutsfachen, in denen Rentengutsan den bekannten freifonservativen Grafen Gersdorff, der, Verkäufer solche Verträge mit Agenten abgeschlossen haben, nachdem er niemals zu den Sigungen erschienen, sondern ohne weiteres ablehnen werde. irgendwo im Auslande herumgereift war, sich nicht einmal selbst Fortsetzung der Politischen Uebersicht in der 1. Beilage.) Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, den 9. August. Leffing- Theater. Am Tage des Gerichts. Kroll's Theater. Don Juan. Königl. italienischer Circus Ernesto Ciniselli. Stadtbahn- Station: Zoolog. Garten. Anfang 8 Uhr Abends. Heute, Mittwoch, den 19. August: Gr. Gala- Sport- Vorstellung. Neu! Neu! Neu! Sensationell!!! Bum 1. Male in Berlin: Die irische Bank. Sprungſzene, ausgeführt von Springpferden erster Klasse unter Sattel. Friedrich- Wilhelmäädt. Theater. 500 Mark Prämie Nanon. Viktoria Theater. Frau Venus. Alexanderplatz Theater. Rean, oder: Genie und Leidenschaft. Mintional Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Apollo Theater. SpezialitätenVorstellung. Baufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Sensationelle Novität! demjenigen, welcher mit eigenem Pferde die in dieser Pièce ausgeführten Sprünge nachmacht! Offene Konkurrenz! Meldungen werden jederzeit im Bureau des Circus entgegengenommen. Ferner Auftreten der vorzüglichsten Spezialitäten allerersten Ranges, sowie Kunstreiter, Kunstreiterinnen, Clowns, Reiten und Vorführen der bestdressirten Schul- u. Freiheitspferde vom Direktor. Aufführung der bis jetzt mit so großem Beifall aufgenommenen Ausstattungs- Ballet- Pantomime Die Erschaffung des Weibes oder: Das Weib im Laufe der Jahrhunderte. Ernesto Ciniselli, Direktor. Moabiter Hippodrom unter Wasser. BERLINER HIPPODROM Am Kurfürstendamm. 2 Min. von Station Zoolog. Garten. Gr. Jubiläums- Vorstellung. Bum 25. Male: Th. Keller's Hofjäger, Hasenhaide, BergmannstrassenEcke. 60/1 Heute, Mittwoch, den 9. August 1893: nach ländlicher Sitte mit großem Grosses Erntefest eßzuar, Sahnenschlag, Sadhüpfen, Gratis- Verloosung. Gr. Garten- Konzert u. BALL. Marionetten- Theater. Volksbelustigungen. Abends Fackelzug u. beng. Beleucht. nur an der Kasse. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., im Vorverkauf 10 Pf. Kinderbillets à 15 Pf. A. Froelich. Morgen, Donnerstag: Großes Extra- Militär- Konzert. Am Strande von Ostende. Neue Welt. Gr. Wasser- Pantomime in 12 Bildern. Gr. Illumination des Bade- Hotels. Brillant- Feuerwerk. Festliche Beleuchtung des Parks Außerdem vollständig neues Programm. Jm prachtvollen Park: Großes Konzert von 5 Uhr an. Anfang der VorPrefe der Plätze 4, 3, 2, 1, 0,75 M. stellung 8 Uhr. Schweizer Garten Am Königsthor. Am Friedrichshain. Mittwoch: Familien- und Kinderfest verbunden mit Präsentvertheilung. Große Fackel- Polonaise und Kinders Bruber Stait son potes Gesellschaftshaus. Gr. Extra- Vorstellung. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 5 Aften Eugen Prudens. Musik Adolph Wiedecke. Kouplets v. Linderer. Regie: Max Samst. Raffenöffnung 5%, Uhr. Anfang der Abend- Borstellung 7 Uhr. Im Garten auf der Sommerbühne: Novität: Wirkliches Wasser! Wirklicher Regen! Berlin unter Wasser oder: Kneipp's Wafferkur". Posse mit Gesang und Tanz in 2 Aften von Mylius. Vorher Novität: Chansonetten Bosse mit Gesang und Tanz in 1 Aft Liebe. von Eugen Prudens. Vor, nach und zwischen den Possen: Auftreten von Spezialitäten 1. Ranges. Neues Programm. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Castan's Panopticum. = Alt Moabit 80 u. 81. Täglich: Theater- und SpezialitätenVorstellung sowie Concert. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf., reservirter Platz 50 Pf. Donnerstag, den 10. August 1893: Benefi für das beliebte Alberti Trio, 4127L* Helmuth Peters, Von der Bilder Verloosung am 6. d. M., Vittoria- Park, Frankfurter Allee 72, sind folgende Gewinne abzuholen: Mr. 2, 10, 21, 72, 151 u. 226. Mag Richter, Grüner Weg 65. Hasenhaide. Bergschloss- Brauerei. Heute, Mittwoch: gewinn: 1 Sportwagen. Puppentheater, Kinderspiele, Erntefest u. Fackelzüge. II. Kinder- Erntefest mit Gratis- Verloosung. HauptBon 4 Uhr Concert- u. Komiker- Vorstellung. Nachmittags: 1341b Entree: Erwachsene 15 Pf. Rinder 10 Pf., die eine Müße, Geschenk und Freiloos erhalten. Donnerstag: Trianonspiele; Monstre- Feuerwerk. Weimann's Volksgarten, Badstrasse 56. Gesundbrunnen. Pankstrasse 25. Erntefest mit humoristischem Festzug. A Concert. Spezialitäten- Vorstellung. Ball. E Entree 20 Pf., Rinder 10 Pf. 1342b Max Weimann. Sonnabend: Gesangverein Nord. Montag: Berl. Schuhmacher- Innung. Achtung! Achtung! Große öffentliche Versammlung Lithographen, Steindrucker u. verw. Berufsg. Entree 30 Pf. Saate: Ball. der MorizPlaz. Etablissement Buggenhagen. Moriz Play. Täglich: Gr. Garten- Konzert. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Spezial Ausschant von Pakenhofer Lagerbier, hell und dunkel. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in den unteren Restaurationsräumen statt. Entree Wochent. 10 Pf. Sonnt. 25 Bf. Säle für Bersammlungen, Rommerse, Festlichkeiten 2c. Verlag des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW, Beuth- Straße 2. Für Agitationszwecke empfehlen wir den Parteigenossen: Riesen- Schlangen- Ferd. Laffalle's Reden und Schriften Familie aus Carl Hagenbeck's Thierpart. Ohne Extra- Entree. PassagePanopticum. Grösstes Schau- u.VergnügungsEtablissement der Welt. Entree 50 Pf. noftraße Victoria- Brauerei, 1-112. Garten resp. Saal ( außer Läglich Sonnabends) Stettiner Sänger Stets wechselndes Programm. Anfang Sonnt. 7 Uhr, Wochent 8 Uhr. Entree 50 Pf. Vorverkauf Billets Sonntags keine Giltigkeit. ratweil'sche G Bierhallen Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom Krystall- Palaft. Anf. Wochent. 72 Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 25 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., refervirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versamml. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Etablissement Süd- Ost Inhaber: Carl Ulrich, Waldemarstrasse 75. Jeden Sonntag: Tanzkränzchen. Anfang 5 Uhr. Saal für Vereine u. Gewerkschaften zu Versammlungen und jeder Art Fests lichkeit steht zur Verfügung. 4649L* Einige Sonnaben de sind noch fret in Einzel- Ausgaben: Meine Affenrede, gehalten vor den Geschworenen zu Düffeldorf am 3. Mat 1849 gegen die Anklage, die Bürger zur Bewaffnung gegen die Königliche Gewalt aufgereizt zu haben. mr.-, 40 Ein Brief. mt.-, 15 Fichte's politisches Vermächtniß und die neueſte Gegenwart. Die Philosophie Fichte's Boltsgetstes. Fefirede, gehalten bet und die Bedeutung des deutschen der am 19. Mat 1862 von der Philosophischen Gesellschaft und dem Wissenschaftlichen Kunstverein veranstalteten Fichtefeier. Mt.-, 15 Aleber Verfassungswesen. Ein Bortrag, gehalten in einem Berfiner Bezirksverein. Was nun? 8wetter Vortrag über Verfassungswesen. Macht und Recht. Ein offenes Sendschreiben Ferd. Lassalle's. mt.-, 35 Ueber den Zusammenhang der gegenwärtigen Mr.-, 15 Eine BertheidigungsArbeiterprogramm. Geschichtsperiode mit der Idee des Arbeiterstandes. Die Wissenschaft und die Arbeiter. Rebe vor dem Berliner Kriminalgericht gegen die Antlage, die besiglosen Klassen zum Haß und zur Berachtung gegen die Besigenden öffentlich angereizt zu haben. Mr.-, 30 Die indirekte Steuer und die gage der arbeitenden Klaffen. Eine Vertheidigungs- Rede vor dem Königl. Kammergericht zu Berlin gegen die Anflage, die besiglosen Klassen zum Haß und zur Berachtung geg. die Bestzenden öffentl. angereizt zu haben. Mt.-, 60 II. und III. Brettes Heft: Der Laffalle'sche Kriminalprozek. Die mündliche Berhandlung nach dem stenographischen Bericht. Drittes Heft: Das Urtheil erster Instanz mit frittfchen Randnoten zum Zwecke der Appellations- Rechtfertigung bearbeitet. Mt.-, 50 an das Central Gomitee zur deutschen Arbetter- Kongresses zu Leipzig. 6. Auflage. Mt.-, 10 Offenes Antwortschreiben Berufung eines Allgemeinen Bur Arbeiterfrage. Rede bet der am 16. April 1863 in Leipzig ab gehaltenen Arbeiterversammlung. Nebst Briefen Profeffor Wuttke's und Lothar Bucher's. Mt.-, 10 Arbeiterlesebuch. Rede Saffalle's su Frankfurt a. M. am 17. und Kleine Auffäße: Die französischen Nationalwerkstätten von 1848. Antwort an Herrn Profeffor Rau. Lassalle und die 19. Mat 1868. Nach dem stenogr. Berichte. Mr.-, 25 Statiftit von Wackernagel. Herr Wackernagel oder der moderne Heroftratus. Erwiderung auf eine Rezension der Kreuz- Beitung". Mt.-, 15 und der Frankfurter Abgeordneten Die Feste, die Presse tag. Dret Symptome des öffentlichen Geistes. Düffeldorf Eine Rede, gehalten in den Bersammlungen des Allgemeineu Deutschen Arbeiter Vereine zu Barmen, Solingen und Düsseldorf. Mt.-, 25 nor der torrettionellen am 27. Junt 1864. Rede Appelltammer zu. Bertheidigungs= = Rede gegen die Antlage, verschiedene Klaffen der Bevölkerung zum Haß und zur Berachtung öffentlich angereist zu haben. mt.- 10. Eine Ansprache im Namen der An die Arbeiter Berfins. Arbeiter des Algemeinen Deutschen Arbeiter- Wereins. Mr.- 20 wider Ferd. Laffalle vor dem StaatsDer Hochverraths- Brozek gerichtshofe su Berlin a. 12. März 1864. Die Agitation Nach dem stenographischen Bericht. mr., 40 des Allgemeinen Deutschen Arbeiter Vereins und das Bersprechen des Königs von Preußen. Eine Rede, gehalten am Stiftungsfeste des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins su Ronsdorf am 22. Mai 1864. Mt.-, 25 Mr.- 75 Herr Julian Schmidt, der Biterarhiftorifer, mit Gegers fotten. Franz von Sickingen. Eine giftorische Tragödie. 2. Auflage. Herr Bastiat- Schulze von Delitzsch, der ökonom. Julian Arbeit. mt. 2, oder Rapital und Mr. 1, Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Bet Aufträgen von Auswärts ersuchen wir höflichst um gleichzeitige Ginfendung bes dafür entfallenden Betrages.( Porto ertra.) ( Buchbinder, Präger, Schleifer, Arbeiter und Arbeiterinnen.) am Donnerstag, den 10. d. Mts., Abends 8% Uhr, in der Brauerei Friedrichshain( Lips), Am Königsthor. Tages- Ordnung: 1. Bericht über den Ausstand bei A. u. E. Kaufmann. Referent: Kollege. Sillier. 2. Vortrag über: Der politische und wirthschaftliche Kampf des Proletariats. Referent: Rollege A. Schulz. 3. Diskussion. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist das Erscheinen aller bringend erforderlich. Tellersammlung findet nicht statt. Der Einberufer. 209/13 Fachverein der Bilderrahmenmacher Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 12. August, bei Bolk( fr. Feuerstein), Alte Jakob str. 75: Sommernachts- Kränzchen. Billets sind zu haben im Süden im Arbeitsnachweis bei Pult, Wassers thorstraße 5, und im Norden bei Leimbach, Gartenstr. 69, 2 Tr. Alle Freunde und Gönner des Vereins werden hiermit freundlichst eingeladen. Der Vorstand. 1344b Freie Vereinigung der Kaufleute. Donnerstag, den 10. Auguft, Abends 81/2 Uhr, im Restaurant ,, Neue Post", Beuthstraße Nr. 22, 1 Tr.: Grosse Versammlung. Zages Ordnung: 1. Eine amtliche Beleuchtung der elenden Verhältnisse im Handelsgewerbe. Referent: Dr. Braun. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es Pflicht jedes Kollegen, zu erscheinen. Der Vorkand. Sattler! Donnerstag, den 10. August, Abends 8 Uhr, im BrandenburgerGarten, Wasserthorstr. 54: Deffentliche Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Zweck und Ziel der Gewerkschaftsbewegung. Referent: Buchdrucker Massini. 2. Diskussion. 3. Die bevorstehende Militär- Arbeit. 4. Verschiedenes. 290/7 Die Agitations- und Lohnkommission Der Sattler Berlins. Sonnabend, den 12. August, Andreasstr. 64. Konkordia- Festsäle. Andreasstr. 64: Großer Sommernachts- Ball veranstaltet vom Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holzplähen beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen Deutschlands. Ortsverwaltung Berlin I. Musit, ausgeführt von der Freien Vereinigung der Zivilberufsmusiker Berlins. Aufführung von lebenden Bildern. Billets für Herren 50 Pf., für Damen 30 Pf. Freunde und Gönner des Verbandes ladet freundlichst ein Der Vorstand. 178/20 Arbeiter- Bildungsschule. Donnerstag, den 10. August, Abends 8½ Uhr, in der Berliner Ressource, Kommandantenstr. 57: General- Versammlung. Fortsetzung der Tages- Ordnung vom 4. d. M.: 1. Diskussion über die Anträge des Vorstandes: a) Centralisation des Unterrichts. b) Wegfall des Elementar- Unterrichts. 2. Wahl des 2. Vorsitzenden, des Kassirers und zweier Revisoren. 3. Anträge der Schul- Kommissionen 2c. zwecks Statutenänderung. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Möbel, Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin. Ganze Ausstattungen Küchenmöbel in grosser in Mahagoni u. Nussbaum. Auswahl empfiehlt Julius Apelt, Sebastianstr. 20 Reelle Waare. Prompte Bedienung. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. ( früher 27/28).[ 3749L* Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 185. Internationaler ArbeiterKongres in Zürich. Zürich, 7. August. Mittwoch, den 9. August 1893. 10. Jahrg. Auch über den Antrag Bebel erfolgt Abstimmung nach Nationen; Spanien stimmt dagegen, Holland mit großer Majorität dagegen, Belgien und Frankreich enthalten sich der AbStimmung, England mit allen gegen 4, die übrigen Nationen find einstimmig dafür. " Anarchisten trennen uns grundsäßliche Gegensäge; unser Stand: Spanien dagegen, England mit allen gegen 7 bis 8 Stimmen punkt ist so verschieden, daß jede Diskussion überflüssig ist. Bei dafür. solch fchroffem Gegensatz in allen prinzipiellen Fragen hätte die Zulassung der anarchistischen Delegirten nur das eine Resultat: die Zeit todtzuschlagen und schließlich die Verhandlungen des Kongresses resultatlos verlaufen zu lassen. Der Hinweis auf die Den Vorsitz übernimmt Singer: Mit besonderer Freude Gewerkschaften sei sinnlos, die Gewerkschaften stehen alle auf übernehme er heute für die deutsche Sozialdemokratie den Borsiz, dem Boden des Klassenkampfes; sie sind alle darin einig, jedes Nach der Abstimmung schreit Werner durch den Saal:„ Wir weil für uns Deutsche sich zugleich damit eine freudige Er- Mittel zu gebrauchen, das ihnen im Kampfe gegen den Kapitalis protestiren, daß das ein Arbeiterfongreß ist." Werner und innerung verknüpfe. Es sind jetzt 25 Jahre her, daß in Deutsch- mus Erfolg verspreche, und sie seien allesammt auch darin einig, Konsorten protestiren hierauf durch beschimpfende Zwischenrufe, land zum ersten Male ein Arbeitertag die Statuten der Inter- für ihre Forderung in den politischen Kampf einzutreten. Gerade die auf der Tribüne anwesenden Zürcherischen Unabhängigen" nationalen Arbeiter- Assoziation angenommen habe. Der Verbands- die englischen Gewerkschaften hätten seit Jahren durch die Schaffung versuchen in den Saal zu dringen, eine minutenlange Unruhe tag deutscher Arbeitervereine in Nürnberg hat mit diesem Beschluß ihres Parlamentarischen Komitees den schlagendsten Beweis dafür entsteht, die Verhandlungen stockien einige Minuten, schließlich erklärt, alles daran zu setzen, bis die deutsche Arbeiterklasse die erbracht, daß sie überall da das Mittel des Parlamentarismus, mußten Werner, Landauer und noch ein paar Hauptkrafehler rolitische Macht errungen habe, um die bürgerliche Gesellschaft der Gesetzgebungsmaschine benützen, wo sie glauben, daß ihre gewaltsam aus dem Saal entfernt werden. zu stürzen. Wir haben von jeher in Deutschland die inter- eigene Kraft nicht hinreiche, die gestellten Forderungen zu ernationale Solidarität gepflegt, in allen unseren Kämpfen haben langen. wir uns eins gefühlt mit dem Proletariat aller Länder; aber auch die Genossen der anderen Länder haben uns nicht blos in den schweren Zeiten der Verfolgungen, sondern stets und erst vor wenigen Wochen wieder mit einem so hohen Maße von Freundschaft und Zeichen von internationaler Solidarität beglückt, daß ich hier im Namen der deutschen Sozialdemokratie das erste Wort dazu benußen muß, unseren Dank hierfür auszusprechen. So wie bisher werden wir auch fünftig weiter arbeiten; und dies Parlament der Arbeiter wird darum auch ein Parlament der Arbeit werden, die uns dem Tag entgegenführt, wo das rothe Banner des Sozialismus siegreich über das Erdenrund wehen wird.( Reicher Beifall.) Der Kongreß tritt in die Berathung über die von der Vorfonferenz in Brüffel vorgeschlagenen Bestimmungen über die Zulaffung zum Kongreß ein. Dieselben lauten: 1. Zugelassen zum Kongreß werden alle Arbeiter- Gewerkschaften; ferner die sozialistischen Parteien und Vereine, die die Nothwendigkeit der Arbeiterorganisation und der politischen Aftion anerkennen. 2. Jede Nationalität prüft die Mandate ihrer Angehörigen, sie fertigt ein Verzeichniß der anerkannten, sowie der allfällig beanstandeten Delegirten an und übergiebt es sammt den Mandaten dem Bureau des Organisationskomitees zur Drucklegung und nachheriger Abgabe an das Bureau des Kongresses. 3. In Streitfällen über die Zulassung entscheidet zuerst das Bureau des Kongresses und, wenn dessen Entscheid angefochten wird, der Kongreß. 4. Die anerkannten Delegirten erhalten vom Organisationsfomitee Karten auf ihren Namen. Keufer( Paris, Schriftsetzer) beantragt zu Punkt 1 den Passus von der politischen Aktion zu streichen; nicht alle Verfreter und nicht alle vertretenen Organisationen seien mit der politischen Aktion einverstanden, aber alle seien vom besten Willen beseelt, im Interesse der Arbeiterklasse zu arbeiten. So sehr er damit einverstanden sei, daß alle Ruhestörer rücksichtslos entfernt werden, so sehr sei er dafür, daß jede politische Meinung in anständiger Form sich hier äußern dürfe und ihre Bertreter Zutritt haben. Santer Watts( England): Die englische Delegation sei darin einig, daß Punkt 1 vollinhaltlich in der Fassung der Brüffeler Borkonferenz aufrecht erhalten werde; aber in der weiohne Rüdsicht, ob seine Gewerkschaft mit Politik sich befasse oder nicht. Bezüglich der Anarchisten seien die Engländer der Anficht, daß jeder Anarchist zurückgewiesen werden soll, wenn er anarchistische Prinzipien vertrete, nicht aber wenn die Gewerkschaft oder Verein, die das Mandat ausgestellt, diese anarchisti schen Theorien selbst nicht bethätigen. Bonnier( im Namen der Minorität der französischen Delegation) tritt für die Aufrechterhaltung der Brüffeler Bestimmung ein; eine Trennung der Gewerkschaftsbewegung von der politischen sei heute nicht mehr möglich; anarchistisch freilich könne keine Gewerkschaft sein, das widerspreche ihrem Wesen, und was sich heute Anarchist nenne, sei entweder Wirrtopf oder Agent provocateur. Alle früheren Kongresse haben diesen Standpunkt eingenommen; sowohl die Pariser wie die Brüsseler Kongreß beschlüsse in der Frage der Arbeiterschutz- Gesetzgebung( Achtstundentag, Verbot der Kinderarbeit, der Nachtarbeit 2c.) sind alle gefaßt unter der ausgesprochenen Voraussetzung, daß sie verwirklicht werden sollen, nur verwirklicht werden können auf dem Wege der Gesetzgebung. Wenn nun alle diese Forderungen die Grundlagen unserer Verhandlungen bilden, wenn der Zweck unserer Berathungen ist, über Mittel und Wege uns zu verständigen, wie wir die politische Macht erobern, dann haben diese Herren hier nichts zu suchen. Wenn eingewendet wird, erst dieser Kongreß babe über das Mittel der politischen Aktion zu entscheiden, denn die Holländer protestirten ja auch gegen die parlamentarische Bethätigung, so sei das nicht richtig. Gewiß gingen wir mit den Holländern auseinander; aber die Holländer lehnten nicht grundfäßlich die Theilnahme an den allgemeinen Wahlen, die Eroberung der politischen Macht ab, sondern hätten nur eine abweichende Meinung über das Maß der Theilnahme am parlamentarischen Kampf. Anders die Anarchisten. Diese lehnen jede Betheiligung ab; wo das allgemeine Wahlrecht vorhanden, verzichteten sie darauf, wo es sich um die Eroberung desselben für die Arbeiterklasse handle, stemmten sie sich dagegen, weil sie es für überflüssig halten. Die Franzosen geben durch Degay die Erklärung ab, daß sie sich deshalb der Abstimmung enthalten, weil der Antrag nicht verstanden worden und über ihren Antrag zur Tagesordnung geschritten worden sei. Auf Antrag der deutschen Delegation werden die übrigen Bestimmungen über Zulassung der Delegirten mit großer Majorität en bloc angenommen. . Zürich, 7. August. Die internationale Metallarbeiterkonferenz hat ihre Verhandlungen in zwei Sigungen erledigt. Man war allgemein der Ueberzeugung, daß sollte eine internationale Verbindung Werth und Bestand haben, dafür vor allem starte, nationale Organi fationen die nothwendige Voraussetzung bilden müssen. Eine Kommission, die aus je einem Vertreter aus Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Desterreich, Schweiz und Amerika zusammengesetzt wurde, wurde schließlich beauftragt, eine Resolution auszuarbeiten, ob und unter welchen Bedingungen ein internationaler Metallarbeiterverband möglich sei; ob hierzu die Einberufung eines internationalen Metallarbeiterkongreſſes zweckmäßig erscheine und endlich in welcher Form die internationale Regelung der Streit- und Wanderunterstützung sich bewerkstelligen lasse. Sobald die Kommission ihre Resolution ausgearbeitet, soll sie in einer Schlußsihung der Konferenz zur Berathung und Beschlußfassung unterbreitet werden. * Bei solcher prinzipiellen Meinungsverschiedenheit sind wir In einer Vortonferenz der deutschen Dele Deutschen entschlossen, ein Ende zu machen. Es ist doch kein girten am Sonntag Abend erstattete die Mandats- PrüfungsVergnügen, erst drei Tage zu diskutiren, und dann den Leuten kommission Bericht. Von den ihr unterbreiteten Mandaten bedoch die Thüre zu weisen, weil sie nicht zu uns gehören. Sie antragte fie 81 giltig zu erklären; die Mandate für Landauer mögen einen besonderen Kongreß für sich einberufen, genau und Werner- Berlin, Strahl- Elberfeld und ein aus Bernburg für so wie diejenigen separate Kongreffe abhalten, welche den christlich- Körner- Genf eingelaufenes Mandat dagegen zu kaffiren, da hier sozialen Standpunkt vertreten. Wie wir nach rechts in dieser die von der Brüsseler Vorkonferenz gestellten ZulassungsHinsicht die Grenzlinie gezogen haben, ebenso sind wir ent- bedingungen nicht zutreffen. In unendlich langer Rede versuchte schlossen, sie nach links zu ziehen. Landauer den Nachweis, daß diese Bedingungen ungiltig seien Nun wird heute von diesen Herren freilich der Anarchist und seine Zulassung auch um desivillen zu erfolgen habe, weil möglichst in den Hintergrund gedrängt, man spielt sich als er sowohl Sozialist sei als die Nothwendigkeit der politischen Sozialisten auf. Was wollen diese Herren Anarchisten oder Aktion anerkenne. In der mehrstündigen Diskussion wurden die Unabhängige"? Sie haben keinen gemeinsamen Standpunkt, fein ge- Herren natürlich gezwungen, ihren anarchistischen Standpunkt meinsames Prinzip, nicht einmal einen gemeinsamen Namen. So viel einzugestehen, und dann ihre Mandate kassirt, nachdem die deutsche Köpfe, so viel Meinungen. Nur einen gemeinsamen Berührungspunkt Delegation ausdrücklich die Beschlüsse der Vorkonferenz anerkannt haben sie alle: Die Bekämpfung der deutschen Sozialdemokratie. hatte. Das Strahl'sche Mandat wurde kassirt, weil sowohl Text Wenn man ihr Blatt liest, so könnte man den Eindruck gewinnen, als Unterschrift von der Person des Inhabers selber ausgestellt die Sozialdemokratie sei. Mit einer solchen Sette können wir Cahan, Paulowitsch und Ronnemann bekannten sich als Anarchisten, nicht unterhandeln, wir müssen klar und bestimmt aussprechen, verweigerten aber eine klare und unzweideutige Erklärung über wer auf den Kongreß gehört und wer nicht. ihre und ihrer Mandanten Stellung gegenüber der Zulassungs( Die Ausführungen Bebels wurden wiederholt von Iautem fragen, daher mußten auch ihre Mandate für ungiltig erklärt Beifall unterbrochen und am Schluß mit rauschendem Beifall werden. Die übrigen 81 bez. 86 Mandate wurden für giltig von den Delegirten und dem Galleriepublitum begrüßt.) erklärt. . Gahan, Delegirter der jüdisch amerikanischen Arbeiter. Die französischen Delegirten hier auf dem Kongreß haben kein Privat Telegramm des Vorwärts". Recht sich hier als Vertreter Frankreichs hinzustellen. Während Zürich, 8. August. Internationaler sozialistischer Arbeiterwir hier noch diskutiren, ob man in die politische Aktion ein- fongreß. In langer Nachmittagsdebatte wurde wieder über die treten solle oder nicht, machen grade diejenigen, die nicht hier find, die politische Arbeit, über die wir hier erst noch ab- Zulassung unabhängig- anarchistischer Delegirten verhandelt. Bei stimmen wollen. Wären diese Vertreter Frankreichs anwesend, der schließlich erfolgten Abstimmung nach Nationalitäten stimmten Landauer( Berlin, Redakteur des„ Sozialist"), theilt im so wäre der Beschluß anders ausgefallen, als er jetzt vorliegt. achtzehn Nationen für Zurückweisung und zwei Nationen, Frankwesentlichen den Standpunkt Keufer's; er beantragt Streichung Als wir amerikanischen Delegirten abreisten, wußten wir, daß wir reich und Holland, für Zulassung der Unabhängigen und der Bestimmung von der Nothwendigkeit der Arbeiterorganisation, zu einemKongreß von Sozialdemokraten und Arbeiter- Organisationen weil jeder Verein, jede Partei und Gewerkschaft diese selbst- gingen. Die Anarchisten scheinen das frilich nicht gewußt zu Anarchisten. verständliche Voraussetzung erfüllt habe; ebenso müsse gestrichen haben; das ist allerdings nicht wunderbar, denn die wechseln ja werden die Bestimmung der politischen Aktion, weil diese Frage alle Augenblicke ihre Ueberzeugung. Anjangs waren sie gegen der Kongreß erst zu entscheiden habe. Anarchisten seien zuzulassen, die Gewerkschaftsorganisation wie gegen jede Organisation, jetzt wenn die Anarchisten so wie er Sozialisten seien werfen sie sich auf die gewerkschaftliche Bewegung, aber nur, um ( Allgemeines Gelächter). Er stellt einen dementsprechenden An- nie als Deckmantel zu benußen, unter dem sie für ihre Ideen Politische Meberlicht. Berlin, den 8. August. Wie das Autifklaverei- Komitee wirthschafter, dafür bringt der konservative Hamburger Korrespondent" noch trag. Nun müffe er noch eine persönliche Angelegenheit zur Propaganda machen können. Wenn wir hier mit Anarchisten Sprache bringen. Bebel habe gestern in der Konferenz der diskutiren wollen, müssen wir so viele Meinungen anhören, als deutschen Delegation ihn gleichsam als einen Polizeispizzel hin- Anarchisten anwesend sind, nur in einem sind sie einig, daß fie geftellt, weil er nachgewiesen, daß Parteien und Vereine nach sich gegen jedes Repräsentativsystem wenden. Wenn aber jemand dem Stande der deutschen Vereinsgefeßgebung gar keine Dele- Gegner desselben ist und sich dann hier als Repräsentant einer weitere Belege: girten wählen tönnten. Das sei eine infame Beleidigung, gegen Organisation ausspricht, so kommt mir das gerade so vor, die er protestire. als wenn jemand Gefrorenes gektocht essen wolle. Hier Bergrath Busse hat sich sein Gehalt für die Dauer Mawbray( englischer Anarchist, Vertreter der internationalen wollen die Unabhängigen und Anarchisten die die mildeste von drei Jahren aus den Mitteln des Komitee's garantiren Schneidergewerkschaft in London): Der Kongreß sei fein In Form der Arbeiterbewegung, die Gewerkschaften, und wenn lassen. Der Hamb. Korr." schreibt:" Gehalt? Wird sich quifitionsgericht, sondern eine öffentliche Versammlung, wo jedem fie nach Amerika kommen, da drücken sie dem Dynamitard gewiß mancher Leser fragen. Bezieht denn Herr Bergrath das Recht zustehen müsse, die anderen für seine Meinung zu be- die Hand. Man hat hier die Tödtung Alexanders II. mit in die Busse für seine Thätigkeit als Vorsitzender der Auseinflussen. Hier aber wolle die Majorität den Kongreß zu einem Diskussion hineingezogen, um den Beweis zu führen, daß eine führungskommission des Antistlaverei- Komitee's Gehalt? fozialdemokratischen machen, und nicht die politische Aktion soll anarchistische That eine politische Handlung sein könne. Aber Betrachtet er diese Stellung nicht als Ehrenamt im Dienste als Bulaffungsgrund gelten, sondern die parlamentarische. War das ist total falsch. Die, welche Alexander II. den Tod gaben, der folonialen Sache? Weit gefehlt! Herr Bergrath Busse die Löbtung Alexanders II. teine politische Aktion? Er hoffe, waren teine Anarchisten, sondern Sozialisten und dazu noch so bezieht jährlich 15 000 M., das macht auf drei Jahre daß auch die deutschen Sozialdemokraten bald zu der sehr von der Nothwendigkeit der politischen Thätigkeit des Prolepolitischen Attion greifen müssen, die man die Aktion der tariats überzeugt, daß sie dem ersten Gegner des Repräsentativ- 45 000 M.; ein erkleckliches Sümmchen, von dem niemand systems gerade deshalb den Tod gaben. Ich und die ameri- behaupten wird, daß es die Thätigkeit des Herrn Bergrath tanischen Delegirten werden für den Antrag der Brüsseler Vor- Busse nicht vollauf belohne! Herr Bergrath Busse hat konferenz mit dem Amendement Bebel stimmen. Karren tonstruirt, auf die die Dampferlaften für den Transport zum See geladen werden sollten. Diese Karren kosteten loko Bagamoyo 63 000 M.! Um nun zu erproben, ob diese Karren auch verwendbar seien, wurden sie von einer der Vorexpeditionen probeweise mitgeführt. brachen unterwegs zusammen und blieben liegen, ein Zwei Drittel Drittel fault jetzt am Victoriasee." So wirthschaftet unsere erleuchtete Bourgeoisie im herrlichen Gegenwartsstaat. Gewalt nenne. = Cornelissen Holland erhebt den Vorwurf, daß der Beschluß von Brüssel nicht zur richtigen Ausführung gelangt. Sachlich bittet er, nicht weiter auf dem Wege der Ausschließung vorzugehen; wenn jede Gewerkschaft zugelassen werde, so müsse jeder politische Verein, jede Partet Bulaffung finden, auch die Anarchisten, wenn sie als Sozialisten tommen. Nach Verlesung einer Anzahl von Begrüßungsschreiben tritt die Mittagspause ein. 3 Bebel: Er werde bevor er auf die Begründung seines und seiner Freunde Antrag eingehe, auf die persönliche Anzapfung Landauer's antworten. Landauer habe gestern in der deutschen Delegirtenkonferenz nachdrücklich davor gewarnt, daß Vertreter von Vereinen aus Deutschland auf dem Kongreß erschienen, weil diese sich sonst in Konflikt mit den bestehenden Gesetzen brächten und schwere Strafe zu erwarten hätten.( Landauer: Das ist nicht wahr). Bebel: Sie scheinen nicht zu wissen, daß Sie das felbe vorhin in Ihrer Rede sagten.( Stürmische Zustimmung). Er habe nur seine Verwunderung ausgesprochen, daß ein Mann, der es liebe, fich fonft als einer der radikalsten aufzuspielen, hier wie ein Polizeimann spreche. An dieser Auffassung habe er nach Die französische Wahlbewegung zeitigt eine Fülle der heutigen Rede Landauer's nichts zu ändern.( Beifall, 3 weite Sigung. Montag Nachmittag 2 Uhr. von Skandalen. Die Panamisten und ihre Gegner stürmische Unterbrechung seitens der Anarchisten.) Damit ſei fie Schluß der Debatte beantragen; werde der Antrag abgelehnt, Die englischen Delegirten lassen durch Hobson erklären, daß dieser Punkt für ihn erledigt. sie Schluß der Debatte beantragen; werde der Antrag abgelehnt, werfen sich die schmählichsten Beschuldigungen an den Kopf, Eins habe die Landauer'sche Rede heute bewirkt ihn zu so werden sie ihn nach jedem Redner wieder einbringen; sie die bürgerlichen Parteien waten in einem wahren Sumpf Die überzeugen, daß der Wortlaut des Brüsseler Beschlusses deutungs- feien entschlossen, diese unfruchtbare Debatte unter allen Um- der Verderbniß, des Humbugs, des Schwindels. fähig sei. In Brüssel freilich wußte jeder, was wir nnter ständen zum Abschluß zu bringen; es sei nur Zeitvergeudung, Flucht des Arton wird von einem fortgejagten Beamten politischer Altion verstanden wissen wollten. Um aber jede Miß- denn fachlich komme die Frage unter Punkt 3 der Tagesordnung als ein Werk der Regierung, die ihn los fein wollte, geschildert, Clémenceau streitet sich mit den Boulangisten, die deutung vorzubeugen, stelle er mit Kautsky, Adler, Lang, zur Entscheidung. Edwards, Liebknecht folgenden Antrag: Die übergroße Mehrheit beschließt Schluß der Debatte. ihn als Agenten Englands bezeichnen. Ein wahrer HerenZur Abstimmung gelangt eine Resolution Volders, wonach die sabbath! Bestimmung der Brüsseler Konferenz als bindend erachtet, alle Als wir neulich mittheilten, daß Vaillant in Paris anderen Anträge mit Ausnahme des Amendements Bebel als erledigt zu betrachten seien. Die Abstimmung erfolgt nach Natio- und in Vierzon( Cher) kandidire, hatten wir ein wundernalitäten: Deutschland, Desterreich, Belgien, Bulgarien, Däne- bares Gelegenheitsgesetz übersehen, das die französische mart, Norwegen, Holland, Ungarn, Italien, Polen, Rumänien, Republit sich 1889 in der Höhe des Boulanger- Schreckens Rußland, Schweiz, Amerita und Australien sind einstimmig dafür, gab: das Gesetz gegen die Häufung der Mandate, Wir beantragen, dem Absatz I der Resolution über die Zulaffung zum Rongreß hinzuzufügen: Unter politischer Aktion ist zu verstehen, daß die Arbeiter parteien die politischen Rechte und die Gesetzgebungsmaschinerie benutzen oder zu erobern suchen zur Förderung der Interessen des Proletariates und zur Eroberung der politischen Macht. Unsere Haltung sei durch die Erfahrung gegeben. Von den " durch welches der Plan des„ braven Generals", sich in Gericht. Wer hätte das gedacht? Die Polizeibeamten wurden gänzlich allen Versicherten durch obige Umänderung des§ 30 die Wohl allen oder den meisten Wahlkreisen Frankreichs aufstellen schuldlos erklärt sie haben ja unter ihrem Amtseid ausgefagt, that des Gefehes zu theil werden, ohne daß die Arbeitgeber so zu lassen und so ein verkleidetes Plebiszit in Szene zu daß sie gänzlich unschuldig feien und unsere Genossen fast hart belastet werden, wie dies jetzt der Fall ist. Gleichzeitig sämmtlich verurtheilt. setzen, vereitelt werden sollte. Dieses Gesetz, das längst Gnade" des hohen Gerichtshofes von Prag, der wegen der dem Sinne, daß der Bezug der Altersrente in Bufunft bereits Die Krönung der Farce bildete die bitten die Unterzeichneten um Abänderung des§ 29, Abs. 2, in vergessen war, ist jetzt plößlich seinen eigenen Urhebern als wochenlangen Untersuchungshaft den Angeklagten die Strafe von mit dem vollendeten 60. Lebensjahre beginne, nicht aber, wie das Knüppel zwischen die Beine gefahren, und da im Augen- 3 Tagen erließ. Diese lächerlich geringe Strafe nach so viel Gefeß es jetzt vorschreibt, erst mit dem Beginne des 71. Lebensblick feine Nationalversammlung besteht, so kann es auch Lärm muß dem Dümmsten über die Schuldlosigkeit" der jahres. Die unterzeichneten Bürger geben sich der Hoffnung hin, nicht abgeschafft werden. Die Folge ist, daß niemand Polizeileute von Die Folge ist, daß niemand Polizeileute von Brünn und Prag endlich Brünn und Prag endlich die Augen daß der hohe Reichstag dieses Bittgesuch geneigter Prüfung und in mehr als einem Wahlkreise kandidiren darf, und daß aufreißen; denn warum ist das Militär und die Polizei Berücksichtigung unterziehen werde." alle Stimmen für einen Doppel- oder mehrfachen Kandidaten mit Kolbenstößen, Bajonnetten und Revolvern gegen die Arbeiter Von einem seltsamen Mißgeschick, so berichtet die„ Staatsungiltig sind. Durch dieses Gesetz ist den Sozialisten vorgegangen? Unsere Brünner Genoffen sind denn auch gewillt, für den Augenblick der Wahlkampf etwas erschwert worden. den Kampf gegen die amtseidigen Schüßer des Staates aufzu- bürger- Beitnng", wurde die Versammlung fämmtlicher Handnehmen. Bei dritthalbhundert Zeugen find bereits gesammelt, merker und selbständigen Gewerbetreibenden Berlins und UmAuf die Dauer kann die Wirkung allerdings nur eine die mit eigenen Augen gesehen haben, daß die Brünner Polizei gegend" betroffen, welche für Montag Abend 82 Uhr nach günstige sein, denn die Entwickelung tüchtiger, selbständig der angreifende, der öffentlich gewaltthätige" Theil war. Die Keller's Festfälen einberufen war. Die Versammlung erfreute und den Brünner czechischen Genoffen beschuldigen nunmehr in ihrem sich eines mit der mancherlei Nachtheilen der Vielkandidaturen wird von vorn Blatte die fraglichen Polizeibeamten ganz öffentlich des Mein- werden, echt zahlreichen Besuches, fonnte aber nicht eröffnet eids, um sie zu einer Anklage gegen den Redakteur zu provoziren. scheinigung über die rechtsmäßig erfolgte Anmeldung und über Die französische Bourgeoisie reitet den Sozialisten gegen- Soffentlich werden die Herren ihre Feigheit nicht durch den die polizeilicherfeits ertheilte Erlaubniß nicht erschien. Wie es über das patriotische Schlachtroß, das stets- und überall Blaustift des Brünner Staatsanwaltes becken lassen, sondern hieß, hat er dieselbe seit sechs Tagen in der Tasche gehabt und geritten wird wenn die Sache schlecht ist und an den anklagen. Ob aber diefer Prozeß die ganz widergefeßlich groß fie als vorsichtiger Mann nicht aus den Händen gegeben, daAm entscheidenden Abende Unverstand der Massen" appellirt werden muß. gezogene Autorität des Amtseids endlich stürzen wird, müffen mit sie ja nicht verloren gehe. Sozialismus so wird in allen Tonarten abgeleiert istir, da wir in einem Polizeistaate leben, der„ Amts" eibe nöthig hat Herr Pinternell jedoch vergeffen, daß jetzt die von hat wie einen Bissen Brot, ernstlich bezweifeln. ihm gemeloete Versammlung stattfinden soll, er fint ruhig zu Hause und arbeitet. Inzwischen füllte sich bei Reller's der Saal, die Zeit der Eröffnung rückt heran, es ist 81 Uhr, Wegen Beleidigung eines Fabrikanten wurde der Partei- aber Herr Pinternell ist noch nicht da. Gs schlägt 88/4 und genoffe Raue in agen zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Schließlich 9 Uhr, aber Herr Binternell will immer noch nicht erscheinen. Die Versammlung wird ungeduldig, die Herren am Gegen dies Urtheil foll Revision eingelegt werden. Der Verleger der Volkswacht" in Breslau, Schütz, Borstandstische schauen ängstlich und unruhig nach der Eingangswurde wegen Beleidigung des Staatsministers v. Puttkamer zu thür, durch die Herr Pinkernell mit der Anmeldung erdrei Monaten Gefängniß verurtheilt; er soll in einer Versamm- scheinen soll. Herr Binternell tommt aber nicht. Die lungsrede geäußert haben, Minister' v. Buttkamer habe seiner Herren vom Komitee laufen umher und wischen sich den AngstBeit durch Polizeispiel das Attentat auf dem Niederwald verschweiß von der Stirn, aber alles das nikt nichts. Endlich anlaßt. herein vorgebeugt.Der das Gegentheil der Freiheit. Er entstammt dem skla= vischen Deutschland, und will die Franzosen der herrlichen Errungenschaften ihrer großen Revolution be rauben. Wir deutsche Sozialisten sind also nach der Auffassung der französischen Bourgeoisie deutsche Patrioten, die Frankreich durch den Sozialismus für den deutschen Abfolutismus erobern wollen. Unsere deutschen Bourgeois, die uns vorwerfen, landesverräthisch das Deutsche Reich den Franzosen überliefern zu wollen, mögen sich mit ihren französischen Kollegen auseinandersetzen. Die Wahlrechtsreform in Holland. Aus Amster dam wird gemeldet: Die Debatten über die Aenderung des Wahlrechts schreiten langsam vorwärts, weil zahlreiche Besserungsanträge eingebracht wurden. Das vorgeschlagene Pluralvotum( wonach ein Wähler mehrere Stimmen hat, wenu er gewisse Bedingungen erfüllt) hat wenig Aussicht auf Annahme. Die Homerulevorlage macht Fortschritte. Eine Reihe konservativer Anträge wurde zu Falle gebracht. Der Kongreß der Vereinigten Staaten ist am 7. August zur Berathung der Silberfrage zusammen getreten. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " Lokales. " " " tommt man auf einen glücklichen Gedanken, man entfendet in einer Prima- Droschke einen Boten zu Herrn Pinkernel I. Dieser hat sich inzwischen auf die bei eller einberufene Versammlung besounen, Toilette gemacht und den Rock angezogen, in welchem die polizeiliche Bescheinigung steckt, so daß er fofort mit dem Boten in die Droschke stürzen Dem Markensystem und den Schaufbetrieben der und zu Keller fahren fann. Da aber Herr Pinternell Man rerpoliere auf Banten widmet der Bauhandwerker" in in der Nähe des Viehhofes wohnt und die Zeit flüchtig ist, fo feiner letzten Nummer vom 5. August einen längeren Artikel an- fann die Droschke nicht in 20 Minuten zurück fein. Es wird fnüpfend an den Fall Berg, Die Specfgefellen". Es ist mert 9 Uhr, die Stunde Karrenzzeit, innerhalb welcher die einberufene bie doch auf den Bauten erscheinen, noch niemals dieser flott: dem Vereinsgefeße die ertheilte Genehmigung erloschen. Es bleibt würdig, schreibt der Bauhandwerker", daß den Polizeibeamten, Bersammlung eröffnet sein muß, ist verstrichen und damit nach gehende Schankbetrieb der Poliere aufgefallen ist, da sie doch übrig, als dies der Bersammlung mitzutheilen, um Entschuldigung fonach dem Vorsitzenden, Herrn Tettschlag, nichts weiter en Baues auf dem Mühlend amm verkauft genau so wie Berr su bitten und anzufündigen, daß eine zweite Versammlung mit fonft recht scharfe Augen haben. Der leitende Polier des städtifonft recht scharfe Augen haben. schen Berg an seine auf dem Bau arbeitenden Leute Bier. Solches derselben Tagesordnung in acht bis vierzehn Tagen stattfinden aus Restaurationen außerhalb des Baues zu holen, ist dem Ein- werde. Kaum war dies geschehen, so erschien Herr Pinter Die Genoffen im Ausland. Aus Australien boler verboten. Es wird angenommen, daß fämmtliche städtische nell, das Schriftstück in der hochgestreckten Hand haltend, eilte ist an den Kameraden Liebknecht für die deutsche Sozial- aubeamten Kenntniß von diesem Schankbetrieb ohne Koner zum Vorstandstisch; es nüßte aber nichts, der anwesende haben. Das berüchtigte Martensystem, daß von den Polizeilieutenant durfte die Gröffnung der Versammlung auf demokratie folgende Buschrift gerichtet worden, die der Berliner Maurern und wohl auch allen übrigen Arbeitern schon grund einer verfallenen Polizeierlaubniß nicht mehr gestatten, die australische Kongreßdelegirte F. Scensa ihm in Zürich seit Jahren heftig bekämpft wird, steht jetzt wieder und sogar Erschienenen mußten auseinandergehen. übergab. auf städtischen Bauten in vollster Blüthe. Es ist zwar gefeßlich Verschüttet wurde am Montag Nachmittag bei AusDer Sozialdemokratische Bund Austra verboten, aber keine Behörde kontrollirt daraufhin die Bauten schachtungsarbeiten der Nordbahn vor dem Hause Badstr. 1 der Tiens( The Socialdemocratic Federation of Australia) be- oder die Baurestaurateure. Die Arbeiter dürfen felbstverständlich 26 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Fabian, der Fehrbellinerstr. 31 nicht mucksen, sonst fliegen sie hinaus. Der Gesetzesparagraph auftragt ihren Delegirten, Kameraden F. Scensa, steht also nur auf dem Papier. Viele Berliner Maurerpoliere wohnte. Ueber den immerhin entseglichen Vorgang berichtet man der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands die herz: verfolgen nur das eine Interesse, möglichst schnell und recht viel uns: Um 2½ Uhr wollte sich Fabian in eine tief ausgeworfene lichsten Glückwünsche zu den glänzenden Siegen, die sie bei Geld zu verdienen, wie ihre Kollegen Reinert und Berg, Um sich einen Umweg zu ersparen, sprang Fabian oben vom Rand Stelle begeben, wo zum Abfahren des Erdreichs Wagen hielten. der jüngsten allgemeinen Wahl errungen hat, zu überbringen. und dazu ist ihnen das schmutzigste Mittel recht. Solidarisch Die Sozialisten Australiens erblicken in ihren deutschen denkende Kollegen sind sie schon längst nicht mehr, sondern nur aus hinab. Alsbald löste sich ein Theil der Seitenwand, von Genossen die Vorhut und das Vordertreffen( advanced guard) willige Gefchöpfe und Stlavenantreiber ihrer Arbeitgeber. Wie der er herabgefprungen war, und stürzte ihm nach. Durch die der internationalen Armee der Arbeit, und sie erblicken in frech die Maurerpoliere die Ausbeutung ihrer Arbeiter durch das Gewalt der Erdmassen wurde der Unglückliche gegen einen Wagen geworfen, so daß sein Schädel zertrümmert wurde. Als andere dem Lande, das der Welt einen Mary gab, das große Markensystem betreiben, zeigt folgender Fall: " In der Hussitenstraße baut ein gewisser Bauunternehmer Arbeiter den Boden mit Schaufeln hinweggeräumt hatten, fanden Schlachtfeld der Sache der sozialen Gerechtigkeit. Seib versichert, deutsche Genossen, daß jeder Triumph, Schmiegel. Dieser war früher Kompagnon und guter Freund sie Fabian als Leiche vor. Der Tod muß augenblicklich eindes bekannten Bauunternehmers Mieß. Auf diesem Bau in der getreten sein. den Ihr davontragen werdet, bei Euren Gegenfüßlern( Anti- Hussitenstraße wurden die Maurer und Arbeiter vom Polier Ernst Jäh vom Tode ereilt wurde Montag Nachmittag gegen poden) ein begeistertes Echo finden wird. Dumfe gezwungen, bei einem ihnen vom Polier zugewiesenen 1/44 Uhr in der Rosenthalerstraße eine Frau, deren Personalien Mit der Versicherung unserer vollkommenen Solidarität Bubiter zu verfehren. Selbstverständlich gab es auch Marken. bis jetzt noch nicht ermittelt worden sind. Die Betreffende hatte Brüderlich die Eueren Als sich nun vor furzer Zeit einige Kollegen erlaubten, von einem in dem in dieser Straße belegenen Lubasch'schen Waarenlager im Auftrage des Zentral- Ausschusses: anderen Budifer Schnaps holen zu lassen( nebenbei sei bemerkt, Ginfäufe gemacht und verließ das Geschäft, weil sie sich unwohl der Baubudiker hatte teine Schnapstonzession, verkaufte aber trotz fühlte. In dem Augenblick, als die Kundin die Straße betrat, Harry Webber, Sekretär. alledem seinen Schnaps, und was für eine Sorte?! Hu!), wurden brach sie leblos zusammen; ein Herzschlag hatte den Tod der sie sofort entlassen. Die übrigen Kollegen des Baues erklärten etwa 45 jährigen, dunkel gekleideten Frau, die dem Handwerkersich mit den sechs entlassenen solidarisch und legten bis auf zwei ftande anzugehören scheint, plößlich ein Ende gemacht. Auf Mann die Arbeit nieder. Selbstverständlich wurde vom Herrn Anordnung der Polizei wurde die Leiche alsbald nach der Morgue Polier fofort polizeiliche Hilfe gebolt, und im Beisein eines Schutz geschafft. Parteinachrichten. mannes der Lohn ausgezahlt, wobei der Polier fagte:„ Ich ziehe Richterliche Anschauungen über die Aufgaben der Presse. Gelegentlich der Bestätigung eines vorinstanzlichen Urtheilsspruchs gegen den von einem Fabrikanten wegen Beleidigung berklagten Redakteur der Rheinisch- Westfälischen Arbeiter zeitung" äußerte sich der Berufungsrichter, die Presse habe keine Berechtigung, sich in Privatangelegenheiten zu stecken, Privatangelegenheiten gehörten vor den Amtsrichter und die Bresse habe kein Recht, solche Angelegenheiten in die Deffentlichkeit zu bringen". Euch von Eurem Lohne die Marken gleich ab, wer das nicht Ein sozialdemokratischer Parteitag für Pommern will, bekommt gar nichts!" Und der Schutzmann? Ja, der stand markte zu Charlottenburg wurde der daselbst den Dienit verBei dem heute( Dienstag) stattgefundenen Pferdewird am Sonntag, den 17. September, in Stettin, Allee wohl dabei, aber er hat jedenfalls nichts gehört, denn er mußte fehende Schuhmann von dem Pferde des Handelsmannes Böhm, straße 3-4, bei Sucker stattfinden. Als provisorische Tagesordnung ist von der Agitations- ia auf Wunsch des Poliers für Ruhe und Ordnung sorgen," Neu- Weißensee, Schönstr. 75, so geschlagen, daß ihm das linke So wird der§ 115 der Gewerbe- Ordnung respektirt. Auge heraushing und der darunter liegende Badenfnochen blosfommission festgesetzt: 1. Bericht der Agitationskommission und zu der ihm eingesandten Mittheilung bemerkt" Der Bauhand- gelegt wurde. Der Schuhmann warnte eben die Umberitehenden Rechnungslegung. 2. Die stattgehabten Reichstagswahlen. Ref.: werter" dann treffend: vor dem als Schläger befannten Pferde, als ihm das Unglück Friß Herbert Stettin. 3. Wie betreiben wir fünftig Agitation" Das Markensystem wäre sofort beseitigt, wenn nur einige paffirte. Er wurde per Droschte nach dem dortigen KrankenRef.: Alwin Rörsten- Berlin. 4. Anträge. wenige Maurer die Sache mit Ernst in die Hand nehmen. Die hause überführt. Alle Anfragen betreffs Mandate und sonstige Angelegen-$$ 115, 116, 117 und 118 der Reichs- Gewerbe- Ordnung geben heiten wolle man an den Vorsitzenden E. Nathusius, Stettin, dazu den Weg. Man nehme das Geld, gehe nach dem Gewerbe- Zu der Schlägerei zwischen Polizeilieutenants und Zivilisten Arndtstr. 3, richten. gericht und klage das für Marken abgezogene Geld ein. Der wird uns mitgetheilt, daß seitens der Behörde gegen einen der Polier oder vielmehr der betheiligte Bau- Unternehmer oder vier betheiligten Zivilpersonen, sowie gegen zwei Herren, die sich Maurermeister müssen dann zahlen ohne Murren, entweder an später durch Redensarten an dem Streit betheiligt haben, Anden geschädigten Gesellen oder Arbeiter oder mindestens an eine flage wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, groben UnHilfskaffe. Wenn dieses nur einige Male durchgeführt würde, fuges, nächtlich ruheitörenden Lärmens und Sachbeschädigung würden die Marken schleunigst verschwinden. Geld, das der eingeleitet ist. Dagegen hat der durch Säbelhiebe schiver verPolier abgezogen hat, gilt als nicht gezahlt, und selbst die letzte Kaufmann Kaz bei der Staatsanwaltschaft wider die Zustimmung zum Abzuge ist nach§ 117 nichtig. Warum immer beiden Polizei- Offiziere Anzeige megen Körperverlegung erstattet von der Polizei verlangen, was man sehr leicht selbst leisten und mit Durchführung dieser Klage den Rechtsanwalt Sello fann. Was versteht übrigens ein Schußmann von der Reichs- betraut; außerdem aber flagt R. wegen Beleidigung und Gewerbe- Ordnung. Das ist doch zuviel verlangt, wenn man ihm Sachbeschädigung. Zu den wahrscheinlich von den be deshalb Vorwürfe macht, daß er nicht eingeschritten ist." treffenden Polizei- Difizieren stammenden Auslassungen einer In tiefe Nefiguation verfällt das Blatt der Grubenbarone, Mögen doch sofort eine Reihe von Maurern solche ihnen hiesigen Korrespondenz tönnen wir nur bemerken, daß wir einen die Rheinisch- Westfälische Zeitung", bei einer Betrachtung über abgezogenen Beträge nachträglich einklagen. Hei, wie würden durchaus objektiven Bericht gegeben haben. Der als das Wachsthum der Sozialdemokratie. Soviel läßt sich schon die Marten- Poliere schwitzen!" Zeuge angegebene Gärtner Hohenfee" eristirt überhaupt heute fagen, meint es, daß die optimistischen Hoffnungen, welche nicht, viel mehr ist dies ein Kellner Hohensee, der erst von vielen Seiten für den Zerfall der sozialdemokratischen Partei Die durch Herrn Pinkernell vereitelte Bersammlung im letzten Augenblick der Schlägerei hinzufam und den Louis infolge der Aufhebung des Ausnahmezustandes, den jenes Gesetz sollte über nachstehende Petition Beschluß fassen: Raz festhielt, worauf dann der Polizei- Offizier dem so geschaffen hatte, gehegt wurden, nicht in Erfüllung ge= Die am 7. August 1898 in Reller's Festsälen zu Berlin wehrlos Gemachten die Hiebe mit der blanten Waffe hinterrücks gangen sind. Die sozialdemokratische Partei hat bei den tagende öffentliche Versammlung sämmtlicher Handwerksmeister verfekt haben soll. Da die inspirirten Auslassungen der oben legten Reichstagswahlen eine so bedeutende Stimmenzahl auf und selbständigen Gewerbetreibenden Berlins und Umgegend erwähnten Korrespondenz in vielen Details nachweislich unsich vereinigt, daß es wohl niemanden einfallen wird, zu be- nimmt Stellung gegen die§§ 30 und 29 des Alters- und In- richtig, so verweisen wir auf die bevorstehende Gerichtsverhandbaupten, daß die eingeräumte gefeßliche Gleichberechtigung dem validitäts- Versicherungs- Gesetzes vom 22. Juni 1889 und beaui- lung, die möglichst beschleunigt werden wird. Für die Zivilisten Wachsthum der Partei irgendwie geschadet hätte. Wäre das tragt den Vorstand des Vereins Berliner Schneidermeister für find nichts weniger als 14 8eugen eingetreten, zu denen auch Sozialistengeset bestehen geblieben, so wäre das Anwachsen der Damenkonfektion, eine Massen- Petition einzuleiten und innerhalb Gerichtsbeamte gehören. fozialdemokratischen Stimmen bei der letzten Reichstagswahl 4 Wochen nach dem heutigen Tage in nachstehendem Sinne an wahrscheinlich dem Bestehen dieses Gesezes von dessen Gegnern den hohen Reichstag gelangen zu lassen. Die Petenten empfinden Marktpreise in Berlin am 7. August, nach Ermittelungen in die Schuhe geschoben worden. Heute können die früheren den§ 30 des Gesezes als eine große Härte gegen diejenigen des töniglichen Polizeipräsidiums. Weizen per 100 kg. guter von Gegner des Sozialisten gesetzes höchstens behaupten, daß das An- Arbeitgeber, welche ausschließlich weibliche Arbeitskräfte be- 16,50-16,20 m., mittlerer von 16,10-15,80 m., geringer von wachsen der sozialdemokratischen Stimmen noch größer gewesen schäftigen. Seirathet eine Arbeiterin, bevor sie 5 Jahre hindurch 15,70-15,40 M., Roggen per 100 g. guter von 14,60 bis sein würde, wenn der Ausnahmezustand mit dem 1. Oftober 1890 ihre Beiträge geleistet hat, fo erhält sie nichts davon zurück. 14,30 M., mittlerer von 14,20-13,90 m., geringerer von 18,80 nicht beseitigt worden wäre. Heirathet sie, nachdem sie 5 Jahre oder länger ihre Beiträge ge- bis 13,50 M. Gerste per 100 Kg. gute von 17,00-16,00 m., leistet hat, so erhält sie die Hälfte aller eingezahlten Beiträge mittlere von 15,90-15,00 M., geringe von 14,90-14,00 m. zurück. In beiden Fällen erhält aber der Arbeitgeber nichts heraus, Hafer per 100 kg. guter von 18,60-18,00 m., mittlerer von im ersteren Falle find die Beiträge der Arbeitgeber sowohl wie der 17,90-17,40 m., geringer von 17,30 bis 16,80 m. Stroh, Arbeitnehmerin vollständig verloren. Um nun die unter den Richt per 100 kilogramm von M. Heu heutigen ungünftigen Zeitverhältnissen schon schwer genug um 100 Kilogramm von---- M. Grbsen, gelbe zum Rochen ihre Gristenz fämpfenden fleinen Handwerksmeister und Gewerbe- per 100 Rg. von 40,00-24,00 m. Speifebohnen, weiße per treibenden nicht unerträglich zu belaiten, bitten die Unterzeich- 100 Kg. von 50,00-20,00 m. Linfen per 100 kg. von 80,00 bis neten, den 80 in dem Sinne umzuändern, daß die weiblichen 28,00. Kartoffeln, neue per 100 kg. von 14,00-7,00 M. RindArbeitskräfte erst vom 30. Lebensjahre an der Versicherungspflicht fleich von der Reule per 1 Kg. von 1,60-1,20 M. Bauchfleisch unterliegen. Erfahrungsgemäß gehen nur wenige Arbeiterinnen per 1 Kg. von 1,80-0,90 M. Schweinefleisch per 1 Kg. von nach dem 30. Lebensjahre noch eine Ehe ein, demnach würde 1,50-1,10 m. Kalbfleisch per 1 kg. von 1,60-0,90 m. Ja, ja! Man mag drehen und deuteln wie man wolle, die Sozialdemokratie wird mit und ohne Ausnahmegesez wachsen und gedeihen und schließlich den Kehraus machen mit all den schönen Dingen, die dem rheinischen Kapitalistenblatt so sehr ans Herz gewachsen. Wahlrechtsbewegung und Polizei in Desterreich. Dies düstere Kapitel aus der Geschichte unserer Tage ergänzt die Wiener Boltstribüne" durch folgende Mittheilungen: Die" Ordnung", schreibt unser Parteiorgan, feiert Orgien. Die Brünner und Prager Polizeistandale standen in der lezten Woche vor per Sammelfleisch per 1 Kg. von 1,50-0,90 m. Butter per 1 Kg.| Staatsanwalt gelangte nicht zu der Ueberzeugung, daß der An- 1 vertretend, daß die politische Bewegung der gewerkschaftlichen von 2,80-1,80 m. Gier per 60 Stück von 4,00-2,00 m. Fische geklagte wider befferes Wissen gehandelt, er beantragte deshalb vorzuziehen ist. In seinem Schlußwort widerlegt der Referent per 1 Rg.: Karpfen von 2,40-1,80 m. Male von 8,00 bis nur wegen Beleidigung eine Geldstrafe von 50 M. Das Urtheil den Genossen Preuß. Zwecks nochmaligen Meinungsaustauschs 1,00 M. Zander von 2,40-1,20 M. Hechte von 2,00-1,20 m. lautete nur auf 20 M. Geldstrafe. Barsche von 1,60-0,80 M. Schleie von 2,00-1,10 M. Bleie von 1,40 bis 0,60 m. Krebse per 60 Stück von 17,00-1,50 M. Polizeibericht. Am 7. d. M. Nachmittags wurde an der Badbrücke der mit Ausschachtungsarbeiten bei der Berlin- Stettiner Eisenbahn beschäftigte Arbeiter Fabian durch einen, wahrscheinlich unvorschriftsmäßig untergrabenen und abstürzenden, etwa Derlammlungen. " über diese Angelegenheit soll in nächfier Zeit nochmals das Thema behandelt werden und dem Genossen Massini ein Korreferent entgegengestellt werden. Der Vertrauensmann May giebt sodann die Abrechnung des Wahlkomitees. Danach be tragen die Ginnahmen 593,15 M., die Ausgaben 559 M., mithin ist ein Bestand von 34,15 M. vorhanden. Da der Gendarm wegen Ueberschreitung der Polizeistunde gegen das Der von dem In der am 4. 5. M. tagenden ordentlichen weitere Tagen der Versammlung Einspruch erhob, mußte diefelbe 2 Rubikmeter großen Grdblock getroffen und gegen einen Eisen- Mitgliederversammlung des Vereins zur geschlossen werden, und der unerledigte Punkt der Tagesordnung, bahnwagen geschleudert und erlitt hierbei einen Schädelbruch, so Wahrung der Interessen der Maurer für Berichterstattung der Lokalfommission, bis zur nächsten Verdaß der Tod auf der Stelle eintrat. In seiner Wohnung, in Berlin und Umgegend referirte Genosse Reßler, sehr fammlung zurückgestellt werden. der Boffenerstraße, wurde ein Schuhmacher erhängt vorgefunden. interessante Enthüllungen darbietend, unter Beifall der AnwesenVor dem Hause Rosenthalerstr. 49 fiel eine unbekannte, etwa den über die Entwickelung des Kapitalismus". Die Diskussion Der Arbetterverein für Nummelsburg und Umgegend 55-60 Jahre alte Frau plöglich zur Erde und verstarb auf der wurde, nachdem Kollege Blaurock dazu gesprochen, durch einen hielt am 31. Juli seine Generalversammlung ab. Stelle. In der Frankfurter Allee wurde ein achtjähriger diesbezüglichen Geschäftsordnungsantrag abgebrochen. Die Ab- Staffirer erstattete Rassenbericht ergab eine Einnahme von Knabe beim Ueberschreiten des Fahrdammes durch einen Arbeitsrechnung des Kassirers ergab einen Kassenbestand von 122,64 m., 211,27., eine Ausgabe von 155,77 M., mithin bleibt ueberwagen überfahren und am Arm und am Gesicht so bedeutend außerdem verblieben dem Vergnügungsfonds 43,40 m. Da die schuß 55,50 M. Die hierauf erfolgte Abrechnung von unserer verlegt, daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain ge- Revisoren die Richtigkeit bestätigten, wurde dem Kassirer Ent- leßten Waldpartie ergab einen Ueberschuß von ca. 100 M. Der bracht werden mußte. Abends wurde ein Schloffer vor dem lastung ertheilt. Die Erfahwahl eines zweiten Kassirers wurde Bericht des Bibliothefars war leider fein erfreulicher, es mußte Hause Alexanderstr. 2 beim Ueberschreiten des Fahrd ammes durch vertagt und zum Revisor Kollege Brandis ernannt. Der Aus- mit Bedauern ausgesprochen werden, daß die Bibliothek nicht in einen Omnibus überfahren und erlitt hierbei einen Bruch des schuß wurde, nachdem Kollege Spute einen Rechenschaftsbericht entsprechender Weise von den Genossen benutzt wird. Da der Fußes. Er wurde nach dem Krankenhause am Friedrichshain ablegte, durch die Kollegen Riekbach, Schulz und Meyke bisherige Bibliothekar erklärte, sein Amt nicht verwalten zu gebracht. Im Laufe des Tages fanden zwei kleine Feuer statt. ergänzt. fönnen, wurde hierzu Genosse Rosenkranz und als Hilfsperson des Vorstandes Genosse Krumm gewählt. Gerichts- Beitung. öffentliche Versammlung im Lotale Altes Schüßenhaus", Linienstr. 5. TagesSchmiede Berlins. Mittwoch, den 9. August, Abends 8% Uhr, große ordnung: Vortrag über Zweck und Ziel der Gewerkschaftsbewegung. Theaterverein Unikum". Sigung um 9 Uhr bet Lehmann, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Aufnahme neuer Mitglieder. Sozialdemokratischer Agitationsverein für die Kreise WittenbergGrünstraße 14. Torgau- Liebenwerda. Mittwoch, Abends 8% Uhr, im Bereinslokal Neue Abends 8% Uhr bei Bößow, Prenzlauer- Allee 247, große öffentliche Be ſamntTabakarbeiter und Tabakarbeiterinnen. Mittwoch, den 9. August, lung. Tagesordnung: Die in Aussicht stehende Zabat- Fabrikatsteuer.( Stehe Inferat.) Charlottenburg. Mittwoch, den 9. Auguft, Abends 8% Uhr, Mitglieder versammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins mit Gästen. Bortrag über Aſtronomie und Religion. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch, Garten, Kommandantenstraße 10/11. Aufnahme neuer Mitglieder. den 9. August, Abends 8 Uhr: 6ibung mit Damen in gommandantesleute sind eingeladen. Arbeiter Bildungsschule. Mittwoch, Abends 8%-10% Uhr: NordMartusstr. 31: Unterricht in Logit. Süd- Schule, Martendorferstr. 5: Der Berliner Arbeitervertreter Verein tagte am 2. August. Der vom Kassirer Herrn Seidel verlesene Kaffen bericht ergiebt eine Einnahme von 132,30 M.; der Kassenbestand pro 1891,92 beträgt 68,05 M.; dem steht eine Ausgabe gegenüber von 104,08 M.; bleibt ein Bestand von 96,27 M. Herr Für acht junge Leute, welche gestern vor der zweiten über Invaliditäts- und Altersversicherung. In der Diskussion Warust hielt hierauf einen beifällig aufgenommenen Vortrag Strajkammer des Landgerichts I standen, hat eine gemeinschaftssprachen sich verschiedene Redner dahin aus, derartige Vorträge liche Geburtstagsfeier verhängnißvolle Folgen gehabt, denn in öffentlicher Versammlung zu halten. Ein Antrag, die Verfieben von ihnen haben dadurch ihre bisherige Unbescholtenheit eingebüßt. Sie gingen insgesammt in einer Augustnacht über sammlungen durch den„ Vorwärts" bekannt zu geben, ruft eine die Jannowizbrücke. Giner von ihnen tam auf die unglückliche lebhafte Debatte hervor, und da betont wurde, daß es endlich Idee, sich aus dem Blumenladen, der sich in einer Ecke der an der Zeit wäre, durch die Presse die Aufmerksamkeit auf den Verein zu lenken, und daß nicht nur Mitglieder, sondern Brücke befindet, einige Topfpflanzen anzueignen, die zur Berherr auch die Versicherten an den Versammlungen theilnehmen lichung eines anderen, demnächst in Aussicht stehenden Geburtstages dienen sollten. Der Vorschlag des Anstifters fand all- möchten. Der Antrag wird sodann gegen zwei Stimmen anfeitigen Beifall, einer der Mitangeklagten half ihm, das Draht: Schriftstück verlesen, welches die Kommission für Bentralisirung Schule, Müllerstr. 179 a: Unterricht in Deutsch( unt.). On- schule geflecht, welches oben über den Blumen angebracht war, mit Gewalt so weit zu lösen, daß sie durch die entstandene Deffnung ämmtlicher Ortskaffen ausgearbeitet hat, und in nächster Zeit unterricht in Geschichte( mittl.). Südost- Schule, Reichenbergerstr. 183: in sämmtlichen Zeitungen bekannt gegeben werden soll. Eine Unterricht in Rechnen, Deutsch( oberes). In allen Unterrichtsfächern, mit greifen fonnten. Sie holten vier Blumentöpfe heraus. Kommission von der Metallarbeiter- Kaffe, vertreten durch die Ausnahme Mathematit und Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen Dies Verhalten wurde von der Anklagebehörde als da schwerer Diebstahl ausgelegt und Lese- und Diskutirklubs. Mittwoch. Johann Jacoby, bei Frig Herren Mayer, Fahrenwald und Schwittau, sprachen ihre Ver- auch jest im Laufe des Semesters, eintreten. die sechs übrigen wunderung aus über das Verhalten einiger Kassen, namentlich Sießte, Schwebterfir. 33. Heine, jeden Mittwoch vor dem i. und 15. Angeklagten sich abwechselnd an dem Der Tragen Gefund die der Maschinenbauer, daß dieselben den Mitgliedern, welche fed. Monats, Ab. 8% Uhr, im Restaur. Grube, Mariendorferstr. 10. entwendeten Blumentöpfe betheiligt hatten, so wurden fie der doppelt versichert sind, ihre Unterstützung fürzen. Herr Aßmann gett, Abends 8% Uhr bet Stramm, Ritterstraße 128. Gleich brunnen, Abends 8% Uhr, bet Haferland, Bellermannstr. 87. Heine, Rigdorf Begünstigung angeklagt. Die Angeklagten baten flehentlich um verwahrt sich dagegen, indem er den§ 15 des Statuts verliest, abends 8 Uhr, bei Schmidt, früher Albrecht, senesebeckstr. 82.- Otto mildernde Umstände, sie hätten die Tragweite ihrer Handlungs - Ginigtett, Abends wonach das Krankengeld tur bis als ehrliche, bisher unbescholtene Arbeiter durch die Folgen aufgebauscht werde als wie sie eigentlich sei. Der vorgerückten Zeit im Bereinstalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelſtr. 70. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umggegend. Alle Aenderungen die Sache immer schlimmer auf- 8% Uhr, bei Beige, Triftstraße 1. Schwerste betroffen. Die Angeklagten athmeten erleichtert auf, als der Vorsitzende, Landgerichts- Direktor Brausewetter, verwegen wurde die weitere Debatte hierüber aufgehoben und die Versammlung geschlossen. kündete, daß der Gerichtshof zu gunsten der Angeklagten nicht einen schweren, sondern nur einen einfachen Diebstahl als vorliegend erachte, indem das Durchgreifen durch das Drahtgeflecht nicht als ein Eindringen in einen umschlossenen Raum anges fehen worden sei. Die beiden Hauptthäter wurden mit je zwei Wochen, fünf der Mitangeklagten wegen Begünstigung mit je drei Tagen belegt, einer wurde freigesprochen. weise in ihrer angeregten Stimmung nicht überlegt und würden Tagelohns gefürzt wird und zur Höhe des durchschnittlichen Reimer, bet A. Brosch, Wilhelmshavenerftr. 23. Die Stuckateure hielten am 6. August eine öffentliche Versammlung ab, die Genosse Grüneberg damit eröffnete, daß er über die schroffe Behandlung, welche einzelne Unternehmer den Arbeitern angedeihen lassen, turze Mittheilungen machte. Die Anwesenden wählten zunächst die Kollegen Kleinert und Martin Müller zu Vertrauensleuten und die Kollegen Daßte, Meißner Das Hamburger Landgericht verurtheilte dan Hyppodrom Erörterung des Themas über: die Lage unseres Berufes und und Scherbing zu Revisoren. Dann ging die Versammlung zur befizer Georg Nikolaus aus München wegen Entführung wie denke die Stuckateure, dem frivolen Vorgehen einzelner ber unmündigen, exzentrischen, inzwischen irrsinnig gewordenen Bringipale entgegenzutreten?" Kleinert bemerkte, daß in einzelnen Tochter einer in Nymphenburg wohnhaften Wittwe zu achtzehn Werknätten jeden Sonntag gearbeitet werde und Alltags fogar Monaten, dessen Schwester, die Gesindevermietherin Wisberger, bis in die Nacht. Den Kollegen, welche sich so ausbeuten ließen, wegen Beihilfe zu neun Monaten Gefängniß. Die Geschwister werde es ebenso gehen wie dem Husdiener Josef, von dem hatten das Mädchen von Hamburg nach Antwerpen gebracht neulich im Vorwärts" geschrieben war. Wolle man diese Ausbeutung und waren im Begriff, sich auf einem Auswandererschiffe eineinschränken, so müsse jeder Kollege der Organisation beitreten, zufchiffen, als der Hamburger Bevollmächtigte der Mutter fie um diese zu einer Macht gegenüber den Unternehmern zu machen. anhielt. Das Gericht nahm an, daß die Absicht bestanden habe, Sei doch nicht blos die Arbeitszeit vielfach auf das höchste ausdas Mädchen nach Brasilien zu verkuppeln, und verfügte die gedehnt, auch die Arbeitsstätten feien bei den betreffenden Unter: sofortige Verhaftung beider Verurtheilten. nehmern äußerst ungefund. Zu alledem komme die Preisdrückerei einer Anzahl Unternehmer. In der weiteren Diskussion, an der eine ganze Anzahl Kollegen theilnahmen, wurden namentlich die welche am meisten apart und Bolte als folche genannt, welche am meisten den Lohn drücken. Die Redner stimmten aber auch darin überein, daß die Kollegen, die in diesen Werkstätten Arbeit genommen haben, selbst an der Lohndrückerei und dem sonstigen rücksichtslosen Vorgehen der Unternehmer schuld tragen. Folgende Resolution wurde angenommen:. mit den Worten: Holz. " 1 Arbeiter Sänger- Bund Berlins und Umgegend. Mittwoch. UebungsStedesfreiheit 1, stunde Abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Andreasfir. 26, bet Wille. Freya,( Gemischter Chor), Alte Schönhauser= straße 22-23, Bögow's Brauerei. Stlaritas, Hochstraße 32 a, bet wute. Deutsche Eiche, Blumenstr. 46 bei Went. Echo 1 Bantow, Schulzefir. 27.- Gefangverein der Steinmegen, Flemmingstr. 6 bei Mann. straße 16 bei Pagoldt. 2yra 1, Raupach jir. 6, bei Stachel.- hand in hand 1, ReichenbergerSchneeglöckchen 2, Potsdam, Brandenburger Kommunikation 16, bei Glaser. Unverbroffen, Abends 8% Uhr, bet Sachs, Bindowverjir. 26 Rütli, Friedenau im Kurhaus.- Borwärts 5, Friedrichs Sorbeertranz, Lichtenbergerstr. 21 b. Hetse. Subo ft 1. Köpnideifir. 191, Restaurant. hagen, Rundtheil, b. Lerche. Rothe Nelte, Schöneberg, Bolzrage 11 Gesangverein der Kupferschmiede, Weins Straße 43; bei Stegeler. bet Feind. Concordia". Dieffenbachstraße 53 bei Schneider. Gejangverein Freiheitsflänge, Deutscher Männersang", Belforterstraße Nr. 15, bet Alte Jakobstraße 68. Unverzagt Langestr. 65 bei Tempel.- Gefangverein Lorbeertrang 2. Oranienstraße 100 bebé get b Gesangverein Liebeslust in Fürstenwalde fchreiberstraße 29 zum eichenen Stab. bet Haupt, Müncheberger Chaussee. Sängerchor der Maler, StallFretheits- Gruß, Schönhauser allee 46 bet Busse.- Gesangverein offn ung 3", Brandenburg a.. Ramps Salon Gesang Berein itania", Guornstraße 48 bet Seidler. Gefangverein angesblüthen Blumenftr. 38 bei Hente. Gesangverein Wo a bit, Waldstraße 53 bet Gohr. Männer GesangDerein te berlust, Fichtestr. 29 bei R. Kröfche. Gesangverein Gleich bett", Pappel: Quee 3-4 bet 2. Meinhardt. Gefangverein Lyra 3, Briz, Bergstr. 65 in Nixdorf.- Gesangverein Freiheit stlänge 2 Eberswald.rstraße 5.- Kaiser'scher Quartettverein, Krautftr. 6 bei Rudolf. Arbeiterg sangverein von Brig in Brig, Rosenfeeterrasse. Gesang Einig verein Sängerfreiheit, Naunynftr. 48 bet Frie Fröhlich. schaftsstraße 11 bei Hartmann. Georginia, Manteuffelstraße 45 bet tetta, Groß- Sichterfelde, bei Gries.- Junge Eiche, Reinickendorf, Gefell,, Vorwärts" 7 Einig, Straußbergerstr. 8 bei Birt. siewald. Seeger'scher Rummelsburg, Rummelsburgerstr. 11 bet Borchmann. Männerchor, Frankfurterstr. 18 bei Saprolatis.. Gesangverein Edelmet B, Potsdam, Waisenstr. 4 bei Lubley. Bund der geselligen Arbritervereine Berlins und Umgegend.( Bu schriften sind zu richten a enter, Bergmannstraße 21, Hof 3 Tr.) ittwoch: Pollac- klub u stige Brüder, Manteuffelitr. 46 bei Liewald. Geselliger Verein Fridolin, Brunnenstr. 86 bei Wolff. Privat Theater- Verein Durch Nacht zum Stt, Dresdenerstr. 116 bei Gründet. Touristentlub Nachtfalter, Frantfurter Allee 56 bei Burmann. Tambourverein Borwärts( tirdorf) Hermann- und WanglickstraßenTee bet Rober. Rauchflub Eiferne feife, Triftstr. 1 bet Hoffmann. Humoristischer auch flub, Görlizerftr. 42 bei Picht.- Geselliger Musikverein Verein Brüderlichkeit Georgentirchiraße 65 bet Müller. Berein Rhetorit Naunynftr. 86 bei Bubeil Abends 8½ Uhr. Gefelliger Verein Hoffnung Bautenschwengel Annenitraße 16 bei Ehrenberg. Bebuferstr. 5 bei Nemiz( alle 14 Tage). Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Mittwoch. Gefangverein nos pe, Abends 9 Uhr, im Restaurant Wahlstait, Belle- Allianceftraße. Musitverein Vorwärts, Abends 8 bis 10% Uhr, 2angestraße 108 bei Mebelin. Männer- Gefangverein Waldtapelle 2, Abends Uhr, Restaurant Kayser, Staltgerstr. 22. Mufit- Dilettantenverein Brectofa, abends 8-11 Uhr Uebungsstunde in Geisler's Restaurant, Fenn- und Turnverein Hoffnung, Abends 9 Uhr, im Restaurant Schröder, Manteuffelstr. 9.- Seraftfurnverein Jugendtraft, feden Mittwoch und SonnZurnverein Gesund abend 9-11 Uhr Abends bet 2ade, Beughoffir. 8. brunnen. Die 2. Männer- ubtheilung furnt beuft unverein eroting, Eine Handlung beispielloser Rohheit führte gestern den Steinträger Wilhelm Schulze unter der Anklage der schweren Körperverlegung vor die erste Ferien- Strafkammer des Landgerichts I. Am Abende des 27. Mai ds. Js. gegen 10 Uhr ging Schulze durch die Adolfstraße. Vor der Trenn'schen Gastwirth schaft traf er seine beiden Kameraden Ludwig und Schimmel. Der letztere hatte ein größeres Stück fiebnhaltiges Holz unter dem Arme, das er mit nach Hause nehmen wollte. Schulze zog ihm das Holz unter dem Arme fort und bat Ludwig, derselbe möge Die Versammlung protestirt ganz entschieden gegen die ihm sein Messer borgen, er wolle sich ein paar Kiebnspähne ab Ausbeutung und die Mißstände in unserem Beruse, fie schneiden. Schimmel und Ludwig, die den gewaltthätigen Men erblickt in der planlosen Schmußkonkurrenz, wie sie von schen taunten, wagten nicht, demselben etwas abzuschlagen. Kaum feiten des Unternehmerthums gehandhabt wird, eine wirthhatte Schulze das Messer in der Hand und geöffnet, als er sich schaftliche Schädigung, eine Verelendung der Berufsgenossen. Das friegt Ihr nicht wieder", entfernt. In Erwägung, daß von seiten der Organisation diesem Schimmel und Ludwig folgten ihm mit der Aufforderung, die Treiben ein Damm gesezt werden muß, verpflichten sich Eachen wieder heraus zu geven. Schulze wandte sich um mit der die Anwesenden überall, die Kollegen, die noch nicht organisirt Drohung:„ Wer mir zu nahe kommt, ist des Todes!" In dem sind, aufzuklären über unsere Bestrebungen, damit wir eine wahre felben Augenblick ſant Ludwig mit einem Aufschrei zu Boden- Rampfesorganisation bilden für das Wohl Aller. Schulze hatte ihm sein eigenes Messer bis ans Heft in den Der Sozialdemokratische Agitationsverein Arns Unterleib gejagt. Während Schimmel und mehrere VorüberTegelerstraßen- Ecke. walde Friedeberg hält am 5. August eine Mitgliedergehende sich mit dem Verwundeten beschäftigten, ging Schulze, versammlung ab, in der Genosse Millarg in einem Vortrag bas blutige Meffer in der Hand haltend, nach der Trenn'schen über die wirthschaftliche Lage sprach. Zum Schluß forderte der Wirthschaft zurück. Er verlangte von Trenn, daß derselbe einen Borsigende auf, recht lebhaft für den Verein zu agitiren und Schußmann holen laffe, er wolle verhaftet sein, da er foeben einen Menschen erstochen habe. Als Trenn erwiderte, daß er sich Landsleute, die unserer Partei angehören, einzuführen. dann nur selbst der Polizei stellen sollte, bedrohte Schulze auch Die Textilarbeiter und Arbeiterinnen Rigdorfs ihn mit dem Meffer. Zum Glück betrat jetzt ein Wächter das hielten am 7. August eine Versammlung ab, die leider nur Lokal, der den Schulze verhaftete. Der Verwundete mußte nach schwach besucht war. Zum ersten Punkt der Tagesordnung dem Krankenhause gebracht und ihm dort die Bauch- sprach Georg Ledebour über gewerkschaftliche und politische höhle geöffnet werden, um festzustellen, ob das Meffer Bildungsbestrebungen in der proletarischen Bewegung", und be in den Gedärmen Schaden angerichtet hatte. Zum Glück war es tonte der Vortragende, daß der Arbeiter je de Gelegenheit bezwifchen Magen und Leber eingedrungen, ohne edlere Theile zu nuger müsse, seine eigenen und sein Klasseninteresse zu fördern, verlegen. Stabsarzt Dr. Albers, der den Ludwig behandelt hat, daß er daher weder die politische noch die gewerkschaftliche Bee bezeichnete es als ein Wunder, daß der Verletzte mit dem Leben wegung, noch die Bildungsbestrebungen vernachlässigen dürfe. davongekommen sei. Ludwig gab an, daß er noch nicht im Der Beifall der Anwesenden bewies deren Einverständniß mit ftande sei, feinem schweren Berufe nachzugehen, da er ein Wieder dem Vortrage. In der Diskussion ermahnte Ringel die Kolaufreißen der Narbe befürchten müsse. Der Angeklagte legte legen zu größerer Betheiligung an der Gewerkschaftsbewegung. keine Spur von Reue an den Tag, er entschuldigte sich einfach Sierauf berichtete Pause über die Verhandlungen der Gewert- Rauchttub af falle, Abends, bei Lock, Friedrichsbergerſtr. 11. mit Trunkenheit. Während der Staatsanwalt eine Gefängniß- fchaftskommission und stellte den in derselben angeregten Plan, ein Strafe von 2 Jahren beantragte, hielt der Gerichtshof diese ständiges Bureau einzurichten, zur Debatte. Pause, Otto und Ringel Strafe für zu niedrig und erkannte auf drei Jahre Ge- traten für den Plan ein, Alb. Schulz sprach dagegen, weil die fängnis. Rixdorfer nach seiner Meinung davon wenig Nuzen haben würden, der Vortheil vielmehr in der Hauptsache nur den Berliner ArAugebereien zwischen Beamten lagen der Anklage wegen beitern zufalle. Die Versammlung stimmte in ihrer Majorität wiffentlich falscher Anschuldigung zu grunde, die dem Projekte zu und wählte dann die Kollegen Pause, Albert gestern vor der ersten Strafkammer des Landgerichts I gegen den Schulz und Spazier als Agitationsfommission. Nachdem Pause früheren Bahnwärter Albrecht verhandelt wurde. Albrecht die Kollegenschaft noch aufgefordert hatte, die Bons eifrig zu verist auf dem Bahnhofe zu Bentschen beschäftigt gewesen. Er stand treiben, wurde zum Punti Verschiedenes übergegangen. Albert sich schlecht mit seinem Vorgesezten, dem Eisenbahndiätar F. und Schulz forderte auf, wieder den Arbeitsnachweis in Anspruch zu als feine Gutlaffung erfolgte, hielt er den F. für die Ursache nehmen. Die Kollegen sollten auf Zeitungsannoncen nicht zu den diefer Maßregel. Um sich zu rächen, richtete er ein langes Meistern gehen, damit die Meister sich wieder an den ArbeitsEchriftstück an den Eisenbahnminister, worin er den F. in zwölf nachweis wenden müssen. Hierzu sprachen noch Ringel und verschiedenen Punkten beschuldigte, Dienstwidrigkeiten begangen zu Spazier, worauf die Versammlung geschlossen wurde. haben. Da die gegen F. angestellten Ermittelungen ein pofitives Ergebniß nicht hatten, so wurde der Angeber unter An- In Weißensee tagte am 5. Auguft im Prälaten eine öffenttlage gestellt. Bum geftrigen Zermine waren verschiedene Zeugen liche Bersammlung. Genosse Massini bespricht in einem aus aus weiter Ferne erschienen, andere tommissarisch vernommen führlichen Referat den Nugen der Gewerkschafts Organisation. worden. Durch die Beweisaufnahme wurde erwiesen, daß F, in Die Distuffion gestaltet sich zu einer sehr animirten, und bethei einigen Puntten sich nicht völlig forrett benommen, im Uebrigen ligen fich daran die Genossen Posselt, Jacob, Rein mißlang der angetretene Wahrheitsbeweis. Der Angeklagte gab bardt, Gerstenberger und Preuß. Letterer vertritt die Quellen an, aus denen er seine Behauptungen geschöpft. Der einen dem Referenten entgegengefeßten Standpuntt, die Ansicht in der Turnhalle, Freienwalderstraße 39.- Kraftturnverein Abends 9 Uhr Uebungsstunde bei Faustmann, Reichenbergerstraße 73a. Athletenverein Atlas, Abends 9 Uhr, Uebungsstunde, BrunnenStraße 154, Botal Kontordia. Theater- und Vergnügungs Berein Sumanitas Abends 9 Uhr bet Theaterverein Bultanta 2", Abends 9% Uhr, Reed, Lothringerstr. 94. bet Schulz, Beteranenstr. 18. Bühnenverband Othello, Abends 9 Uhr, Restaurant Lothringerstr. 101. Gefelliger Vergnügungsverein Regia, Abends Uhr, im Reftaurant TouristenSommer, Grünstraße 21.- reuifiber, bet Gumitch, ReichenbergenStraße 149.- Fidele Brüder, bet H. Mrose, Lachmannstr. 5. verein Fret weg", Abend 9 Uhr bei Giedlutad, Manteuffelstr. 86. Bergnügungsverein Suftig- Froh, Abends uhr, Märkischer Sof Sigung. Arbeiter Bitherflub Freiheitstlänge, Admiralstr. 18e. Abends von 8-11 Uhr, bet R. Pommerente, Bahnstraße 23, am Bahnhof Großgöschenstraße. Bitherflub Alpenglöckchen Edelweiß. uebungsabend Gipsstr. 11 bei Gollmann. Rauchtlub Roochloch, Abends 9 Uhr, bet Kierstein, Admiralstr. 33. Rauchflub Rothe Nelte, bei Steuer, Weinstr. 22.-Humoristischer RauchRauchtlub SansTub, Abends 9 Uhr, bet A. Niemann, Görlitzerstr. 42.Rauchflub Ohne 8wang, Abends 9 Uhr bei fouci, Boechstraße 61. Rauchflub Brüne Quaste, Abends 9 Uhr, bet Späth, Weinfr. 28. Schlüter, Kleine Markusstr. 10. Rauchflub Bultan, Abends 9 Uhr bei Gitler, Mariannenfir. 48.- Nauchtlub GoldeneQuast e", Abends 9 Uhr bei Muß, Josiystr. 8.- Rauch tiub gut gefinnter Freunde, Abends 8 Uhr bei Neumann, Höchsteftr. 28. Köpenickerstraße 121á bei Schöbel. Waldemarstraße 74 bei George. Rauchtlub Rauchklub Rauchflub Schmotes- Werte, Rauchtiub Borwärts GD." Humoristische Pfeifen brüder bends 9 Uhr, Klosterstraße 88, beim Benoffen 2. Salzwedel, Deutsche Gich e, Abends 9 Uhr bei John, Waldemarstr. 62. suftige Brüder Abends 8 Uhr Manteuffelftr. 65 bet Möbius. Rauchklub Arcona Abends von 9-11 Uhr bei Bernhard, Staligerstr. 41. Rauch- klub Einfach, Abends 9 Uhr, Wlanteuffelstr. Nr. 6 bei Bogt. Stattlub Treff, Abends sy uhr, bet Otto 8abel, Frankfurter Allee 90. Club Uncle Sam. Meeting 9 o'clock p. m, Restaurant Sedlmayr, Friedrichstr. 172. Guests are welcome, IdewauA steading Dermischtes: Eine staatsgefährliche Kellnerin. Ein Gastwirth in der Triftstraße in München wurde fürzlich von seiten des Vorstandes des katholischen Boltsvereins St. Anna, welcher bei ihm seine regelmäßigen Sigungen abhält, aufgefordert, eine feiner Rellnerinnen fofort zu entlassen, widrigenfalls man ein anderes Vereinslokal wählen werde. Der Wirth willigte in dieses Ver= langen, um die Kundschaft des Vereins nicht zu verlieren. Das Verbrechen der Kellnerin bestand darin, daß sie, wie der rührige Vereinsvorstand ermittelt hat, bereits zu verschiedenen Malen in sozialdemokratischen Versammlungen bedient hat! Dreiundzwanzig Menschen ertrunken. Aus London wird unterm 8. August gemeldet: Bei einem Ausfluge auf das Meer, welchen 28 junge Leute aus Wales unternahmen, ohne auf die Warnungen der Matrosen zu achten, ertranfen dreiundzwanzig derselben. Einen Beweis, welch' gefunden Einfluß der Wald befitt, bieten die Beobachtungen, welche man über die Festung Germersheim sammeln fonnte. Hier wüthete früher das Wechselfieber so arg, daß von einer Besayung von gegen 6000 Mann im Jahre 1859 volle 59 pt. erfrankten und die Sterblichkeit während der Jahre 1854-1863 durchschnittlich 35 pCt. betrug. Seitdem man aber angefangen hat, die Festung mit einem fünftlichen Wald zu umgeben, indem man Wälle, Glacis und gedeckte Gänge dicht mit Bäumen bepflanzte, haben sich jetzt die Verhältnisse so bedeutend gebessert, daß die Sterblichkeit sich nur noch auf 1 pCt. beläuft. Schwabenstreiche. Auf der Bahnlinie Megingen Urach besteht für die Haltestelle Güterstein die Verordnung, daß der Bug nur halten dürfe, wenn fich fünf Personen während der Fahrt zum Aussteigen beim Zugmeister anmelden. Nun wollten vor einigen Tagen drei Personen an genannter Haltestelle aussteigen; alle Bitten halfen jedoch nichts. Da tamen die Drei auf einen rettenden Gedanken. Sie kauften sich miteinander noch ein viertes Billet und ein fünfter Passagier zum Aussteigen er bietet sich endlich von selbst. Aljo hält der Zug. Die Drei mit ihrem vierten Billet steigen aus, der Vierte auch; aber ehe der Bug zur Weiterfahrt pfeift, steigt er lächelnd wieder ein, um ruhig nach Urach zu fahren. Dem Buchstaben der Verordnung war Genüge geleistet. I T Depeldjen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Mons, 8. August. Auf der Pariser Konferenz haben die belgischen Kohlenarbeiter sich verpflichtet, selbst eine zehnprozentige Lohnerhöhung zu fordern, auch die Ausfuhr belgischer Kohlen nach England zu verhindern. London, 8. Auguft Die Aussicht auf gütliche Beilegung des Kohlengrubenarbeiter- Streits werden immer ungünstiger. Die Grubenbesitzer sind erbittert über das Vorgehen des Arbeiter ausschusses und weigern sich, in Verhandlungen mit demselben einzutreten. Bartwuchs wirklich förderndes Mittel giebt? Da Sie noch sehr jung zu sein scheinen, gedulden Sie sich mit dem Bartwuchs, bis er ron selbst tommt, dann werden Sie die erste Frage sich auch selbst zu beantworten wissen. M. G. Wenn bei Ihnen nicht die allgemeinen von der Beugenpflicht entbindenden Gründe vorliegen, tönnen Sie zum eidlichen Zeugniß gezwungen werden, eventuell Ihnen wegen Zeugnißverweigerung Geldstrafe bis zu 300 m. und Gefängniß bis zu 6 Monaten auferlegt werden. Reinh. Wd. Der Vers heißt in der Uebersetzung: Ohne Geist und sonstigen Reiz, ohne schön oder neu zu sein, fann man in Frankreich den Höchsten( den König) zum Liebhaber haben, wie das Beispiel der Pompadour zeigt. Bergmann H. 97. Den Namen Meister können Sie sich beilegen; nur der unberechtigte Gebrauch der Bezeichnung als Innungsmeister ist strafbar. G., Antwerpen. 1. Da die Steckbriefe von Zeit zu Zeit erneuert werden, fann nicht leicht eine Verjährung eintreten. 2. Vermögenstonfistation findet nicht statt. Briefkaffen der Redaktion. Brüderlichkeit. Frauen dürfen den Versammlungen poliPücklerstraße. 1. Ein derartiges Testament ist nicht giltig. tischer Vereine nicht beiwohnen. W. 117. 1. Sie können auch jetzt noch auf Alimente 2. Sie schreiben einfach an das Amtsgericht, daß Ihnen ein flagen; auf die rückständigen freilich nur so weit, als sie noch Richter zur Testamentsaufnahme in Ihre Wohnung gesendet nicht verjährt sind. 2. Sie können sich weigern, ohne Verlust werden möge. M., Restaurateur. Da müssen Sie schon persönlich sich Ihrer Ansprüche, die Ehe mit dem Schwängerer einzugehen, wenn derfelbe sich einer Handlung schuldig gemacht hat, welche Raths erholen. Das läßt sich nicht schriftlich auseinandersetzen. K. W. 1. Warten Sie ab, ob Sie verklagt werden. eine Ehescheidung begründen würde. Nun, der Betreffende wird wahrscheinlich nicht die ganze Zeit hindurch, daß Ihr Verhältniß 2. Wegen Nichtbezahlung von Schulden kommt man nicht ins Sonst müßte dasselbe von lauter vornehmen gelöst ist, als teuscher Josef gelebt haben. Einen 3wang zur Arbeitshaus. Herren so vollgepfropft sein, daß für den einfachen Bürger und Eheschließung giebt es nicht. Arbeiter fein Blah darin wäre. F. G., Elbing. Die Gesinde Ordnung vom Jahre 1810 besteht noch heute. Ihre Tochter muß die Vertragszeit aushalten, wenn der Dienstherr nicht freiwillig fie entläßt. Da dieses sein freies Belieben ist, hat er zu entscheiden, was ein ihm paffender Ersatz ist. Die Reichsschuld beträgt etwa zwei Zwei Wettende. Billionen Mark. H. D., Gr. Frankfurterstraße. Wessen Pflicht es ist, wenn ein Liebespaar mit einander schmollt, nachzugeben? fra gen Sie und fügen noch eine zweite Frage hinzu: Ob es ein den XOXOXOXOXOXOXOXOXOXOX Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuth- Straße 2. Bur Frage der Volksgesetzgebung, die auf dem bevorstehenden internationalen Arbeiterkongreß in Zürich zur Diskussion steht, empfehlen wir den Parteigenossen folgende neu erschienene Schriften: Der Parlamentarismus die Volksgesekgebung und die Sozialdemokratie von Karl Kautsky. Inhalts- Verzeichniß: Vorwort.- 1. Einleitung. 2. Die direkte Gesetzgebung in der Vorzeit..-3. Die direkte Gesetzgebung in der Zivilisation.<- 4. Die städtische Demokratte im Alterthum. 5. Das Repräsentativsystem. 6. Mon archischer und parlamentarischer Absolutismus. 7. Die moderne Demokratie. 8. Der Nittinghausen'sche Vorschlag.- 9. Die Abfassung der Gefeße. 10. Die Durchführung der Gefeße.- 11. Rechtsprechung und Presse. 12. Der Parlamenta rismus und die Parteien in England.- 18. Der Parlamentarismus und die arbeitenden Klaffen. 14. Die direkte Gefeßgebung durch das Bolt und der Klassenkampf. VIII. und 140 Seiten. Elegant broschirt preis 75 pfg. ( Verlag von J. H. W. Dick in Stuttgart.) Die direkte Gesetzgebung durch das Volk. Von Fünfte Auflage. Moritz Nittinghausen. Fünfte Auflage. DIE( Früher erschienen als Sozialdemokratische Abhandlungen 1.- 5. Heft. 1868/72.) XX. und 246 Seiten. Elegant broschirt preis 50. Pfg. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Bet Aufträgen von Außerhalb ersuchen wir um gleichzeitige Einsendung des Betrages( Porto ertra). XOXOXOXOXOXOX000000000000000 Dr. Thompson's Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel der Welt. Nicht zu verwechseln mit geringwerthigen Nachahmungen, die in neuerer Zeit unter den Namen ,, Seifen- Extract" c. angeboten werden. Landwolle 328M* 4588L garantirt nicht einlaufend, sehr empfehlenswerth gegen Schweißfüße Schock 25 Pf. 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In Nr. 182 des Vorwärts" muß es im Feuilleton auf der zweiten Seite, dritte Spalte, Beile 13 von oben statt Reisegeld" Reugeld heißen. Neues Club- Haus 72. Kommandantenstr. 72. Empfehle meine 4 Säle den p. p. Vereinen u. Gesellschaften zu sammlungen etc. Praktischer Neue Rossstrasse 3. Schmerzlos: Bahnstehen, Füllen, Zahnerfag. Theilzahlung. Poliklinik umsonst. Zahnarzt den 10. d. M., Abends 7 Uhr, von der Festlichkeiten, Commersen, Ver- J. Semmel, plab, Leichenhalle des Rixdorfer Kirchhofes aus, ftatt. Paula Bemme nebst Kinder. 1244b Altes Schüßenhaus, Allen Freunden und Bekannten die Linienstraße 5, empfiehlt seine Festsale traurige Nachricht, daß mein lieber( 560 Personen fassend) zu allen Gelegen Mann, der Bäcker 13386 heiten. Karl Münchhofe im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet statt am Mitt woch, den 9. Auguft, Nachmittags 3 Uhr, vom städtischen Krankenhaus Friedrichshain. Die trauernde Wittwe. Danksagung. D 7336 Schmiedel's Festsäle, Alte Jakobstrasse 32, empfehle meine hocheleganten Säle zur Abhaltung jeder Art geülichkeiten. am Morigplay, pr. Zahn- Arzt. Spr. 8-6. Sonnt. 9-1. Theilzahlung gestattet. Jede Uhr& ( außer Bruch) unter Garantte toftet bei mir zu repariren 1,50 Mk. Kleine Reparaturen entsprechend billiger. C. Wunsch, antenplay Uhren, Gold- u. Silberwaaren Naunynftr. 38, a. b. Wwe E. Schmiedel. Achtung! Kein Laden. Achtung! Allen Freunden und Ge Kontroll- djuhmarke. noffen zur Nachricht, daß ich mein Nur eigene Fabritation, 25 Bigarren Weiß- und Bairisch- Bierlokal von 1 Mart. Garantie rein amerikanische der Schmidtstr. 31 nach Chamisso: Tabate. Rippentavat 2 Pjo. 60 Pig. play 5 verlegt habe. H. F. Dinslage, Achtungsvoll. A. Märten. Rottbuserstr. 4, Hof part. Unterzeichneter erklärt hierdurch, daß 1233b* 3561 L Für die herzliche Theilnahme und reiche Kranzspende bei der Beerdigung unferes, uns unvergeßlichen Mannes und Vaters sagen wir allen Freunden und Bekannten, besonders aber dem Personal der Fabrit von 3iefing Jede Art Wäsche wird sauber geund Krause, sowie dem Rauchklub der Zigarrenhändler Herr Elias Alt- Cuba und dem deutschen nicht von Herrn Kopp ausgemtiethet, waschen und geplättet. Poftaufträge werden entgegengenommen. 12436* Raucher Bund unseren tief- sondern ich ersteren gekündigt, und Frau Vogeler, Oppelnerstr. 18. später an Herrn Kopp vermiethet gefühlten herzlichen Dank. * August Pohland, Auguste Pfeilsteder nebst Tochter. habe. Kinderwagen, gebr., Rottbuserstr. 13. 13436 Eigenthümer. Arbeiterinnen- Bildungsverein für Friedrichsberg u. Umgegend. Donnerstag, den 10. August, Abends 81/2 Uhr, bei Westpfahl, Frankfurter Chaussee: Versammlung. Referent: Ed. Adler. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 185. Boziale Leberlicht. Mittwoch. den 9. August 1893 10. Jahrg. ihr Gewicht in die Wagschaale zu gunsten der Unternehmer. Die Ungesehlichkeit der polizeilichen Brottagen ist Dieser Inschußnahme der Unternehmer haben die Arbeiter in kürzlich durch ein Urtheil der Elberfelder Strafkammer gericht so manchem Streit ihre Niederlage zuzuschreiben. lich ausgesprochen. Bei einer von der Polizei in Remscheid Warum ein Arbeiterfest nicht abgehalten werden darf. Den Bielefelder Metallarbeitern, die am Sonntag eine Festlichkeit abhalten wollten, wurde durch folgende Verfügung ein Strich durch die Rechnung gemacht: " Gadderbaum, 8. August 1893. Achtung, Vergolder und Berufsgenossen! Diese Erscheinungen bestätigen nur zu oft von uns Gesagtes. im Laden eines Kolonialwaaren Händlers vorgenommenen Am Donnerstag, den 10. August, findet in der Rosenthaler In den Kämpfen, welche gegenwärtig russische und deutsche Revision war festgestellt worden, daß einige Schwarzbrote Straße 38 eine öffentliche Vergolder- Versammlung statt, in welcher Kavitalisten bewegen, weiß jebe der beiden Regierungen, fo groß leichter als zu bem in der polizeilich festgestellten Tare dringende Angelegenheiten besprochen werden. Es ist Pflicht aller auch ihre Differenzen sein mögen, strenger ihre Unparteilichkeit angegebenen Gewicht gebacken seien. Der Händler wurde desKollegen und Berufsgenossen recht zahlreich zu erscheinen. Möge zu wahren, als wo die Besitzenden und die Arbeiter sich gegen halb wegen Zuwiderhandelns gegen die Remscheider Polizeiist. Laßt alle Zwiftigteiten bei Seite, helft alle an der Vernehmen. out ein jeder daran denken, wie die Verbesserung unserer Lage nöthig über stehen. Im Klassenstaate darf das freilich nicht Wunder verordnung vom Schöffengericht in Remscheid zu 3 M. GeldStrafe verurtheilt. Er legte aber Berufung bei dem Landgericht befferung unserer heutigen, traurigen Zustände. Erscheint alle zu Elberfeld ein, und diese Berufung führte zu seiner FreiMann für Mann, denn nur in Euren Händen liegt es, ob ihr sprechung. In der Begründung des freisprechenden Urtheils ferner gewillt feit, troß aller fleißigen Arbeit zu hungern und zu heißt es nun ausdrücklich, daß die Polizeibehörde zum Erlaß der Darben. betreffenden Verordnung in dem bestehenden Umfange nicht befugt sei; denn die Gewerbe- Ordnung gebe der Polizei nicht die Befugniß, eine Brottage für Bäcker und Verkäufer von BackDer Königliche Herr Landrath hat soeben die Anordnung waaren festzusehen, auch nicht die von ihm aufgestellte Tage zu Achtung, Mechaniker! Da noch immer ein großer Theil getroffen, daß wegen des am 6. und 7. 03. Mts. genehmigen. Die Polizei fönne nur die Bäcker und Verkäufer von Liften und Marten vom Streit bei der Firma Groos u. Graf tattfindenden Schüßenfest es für Bielefeld und Gadder Backwaaren durch Anordnungen verpflichten, ihre Preise dem Publiausstehen, so fordere ich hierdurch die Inhaber von Material baum teinerlei Tanzluftbarkeiten an diesen Tagen, tum zur Kenntniß zu bringen und demselben Gelegenheit( durch auf, schleunigft abzurechnen, da in der am 16. Auguft statt- teine Boltsfeste 2c. zu dulden feien, und daß die Ihnen Aufstellung von Waagen) zu geben, sich von der Richtigkeit des findenden öffentlichen Mechaniker- Versammlung Bericht über die und dem Bielefelder Metallarbeiter= Verein bereits ertheilten angegebenen Gewichts zu überzeugen. Die Kontrolle jedoch bleibe eingelaufenen Gelber erstattet werden soll; es kann dies täglich Erlaubnißscheine sofort zurückzuziehen seien, welches hiermit dem Publikum überlassen, und die Polizei habe nicht das Recht, Abends bei Schönemann, Staligerstr. 7, sowie in der Wohnung geschieht. sich durch lokale Revision von der Durchführung der Vorschrift des Unterzeichneten geschehen. zu überzeugen. Die Agitationstommission J. A.: D. Jache. Der Vertrauensmann der Mechaniker Berlins und Umgegend. GO. 3iegler, Waldstraße 36, III. Metallarbeiter. Rollegen! Wie Jhr wohl wissen werdet, befinden sich sämmtliche Kollegen der Firma Willing und Violet im Streit. Unsere Pflicht ist es, unsere Kollegen moralisch und materiell zur Seite zu stehen. Um dieses zu erreichen, muß es Pflicht eines jeden sein, für den Vertrieb der in seinen Kräften steht, Sorge zu tragen, damit die streikenden öffentlichen Unterstützungsmarken der Metallarbeiter, so viel es Kollegen nicht wegen Nahrungsforgen gezwungen sind, zu Kreuze zu triechen. Denn ihr Sieg ist auch unser Sieg. Deshalb auf Kollegen, forge jeder, daß in seiner Werkstelle die Unterstügungsmarken vorhanden sind, wo nicht, bezieht dieselben sofort durch Unterzeichneten und zwar Mittags zwischen 12-1/ 22 Uhr und Abends von 712-91/ 2 Uhr. Gleichzeitig ersuche die Kongreßlisten für unseren Delegirten in Zürich von heute ab bei mir in Empfang zu nehmen. Der Vertrauensmann des Südens. Richard Wegner, Dranienstraße 23a, vorn 3 Tr. rechts. Achtung, Metallarbeiter! Entgegen den in Umlauf gebrachten Gerüchten:" Der Streit bei der Firma Willing u. Violet( Bourset u. Weiler) sei durch Neubesetzung der Pläge illusorisch geworden", theilen wir allen Kollegen hierdurch mit, daß dies feineswegs der Fall ist. Bis heute ist es der Firma nicht gelungen, auch nur einen einzigen Schraubendreher heranzuziehen. Dieselbe beschäftigt gegenwärtig 20-25 Silfs arbeiter unter Zeitung eines neuengagirten Werkführers( angeblich Wiener), ohne jedoch bis jetzt ein auch nur einigermaßen nennenswerthes Resultat erzielt zu haben. Von den 71 in den Ausstand getretenen Kollegen find 12 anderweit in Arbeit getreten, so daß zur Zeit noch 59 mit nahezu 70 Kindern zu unterstützen find. Wir bitten daher, alle gegentheiligen Gerüchte so lange von der Hand zu weisen, als nicht unsererseits der Streit als beendet erklärt ist. Der fomm. Amtmann. ( gez.) von der Golz." Auch eine Illustration zu dem Say von der Gleichheit aller Preußen vor dem Gesetz. Dem Korrespondenz- Blatt der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands entnehmen wir folgende Mittheilungen:" In Kreuznach ist bekanntlich einer Anzahl Glasarbeitern wegen Zugehörigkeit zum Verband gekündigt, weitere Kündigungen stehen bevor. Diese Handlung des Herrn ordnung achtet. Sämmtliche Gemaßregelte sind vor furzer Zeit Direktors zeigt so recht, wie selbiger den§ 152 der GewerbeMitglieder des Glasarbeiter- Verbandes geworden, doch sehr bald fam diese Miffethat" dem Herrn Direktor der Hütte zu Ohren. Diefer stellte den Arbeitern die Alternative, innerhalb 24 Stunden den schriftlichen Beweis zu bringen, daß sie aus dem Verein ausgetreten wären, widrigenfalls ihnen die Arbeit gekündigt sei. Da die Arbeiter nicht gesonnen waren, ihr Koalitionsrecht preis: zugeben, stehen heute zirka 300 Arbeiter( nebst Familien) der Hütte brotlos da. Sendungen sind zu richten an H. Brez, Kreuznach, Beinde Nr. 12. DG Löblich. Wie wir bereits mittheilten, wurde vom Hanauer Gewerbegericht ein Gutachten dahin abgegeben( dem sich auch der Stadtrath anschloß), den Arbeitern die Löhne wöchentlich und zwar Freitags auszubezahlen. Die Stadtverwaltung und mehrere Geschäfte sind diesem Gutachten gefolgt. Um diefe mehrere Geschäfte sind diesem Gutachten gefolgt. Um diese Lohnzahlungsweise allgemein einzuführen, hat jetzt der Oberohnzahlungsweise allgemein einzuführen, hat jetzt der Oberbürgermeister von Hanau, einem Beschluß des Stadtrathes damit dem Arbeiter nicht gerade viel geholfen ist, so wäre es folgend, an alle Geschäftsleute, welche ein Arbeitspersonal beschäftigen, ein dementsprechendes Ersuchen gerichtet. Wenn auch immer ein kleiner Bortheil. sich zu einer gleichen Aufforderung aufzuraffen Ob der Oberbürgermeister von Berlin etwa im stande wäre, sich zu einer gleichen Aufforderung aufzuraffen? Sozialreform. Die Dresdener städtischen Behörden hatten beschlossen, die Arbeitszeit der städtischen Kanzleibeamten vom 1. Oktober an von 7 auf 8 Stunden täglich zu verlängern. Aus den Kreisen dieser Beamten war eine gegen diesen Beschluß gerichtete Druckschrift hervorgegangen, die auch einzelnen Stadtverordneten zugesendet wurde. Gegen die Verfasser und Versender der Schrift ist jetzt seitens der Stadtbehörde das Disziplinar verfahren eingeleitet worden. Der Sozialdemokratie fann es schon recht sein, wenn ihr auch aus den Kreisen der Beamten Anhänger zugeführt werden. Bei der Gewerbegerichts. Wahl in Siegen, die dieser Tage stattfand, gelang es unseren Parteigenossen, den Former Theodor Meier und den Schlosser Wilh. Nahm durchzubringen. Im übrigen wurden die vom Gewertverein aufgestellten Kandidaten gewählt. Seit dem 10. Juli befinden sich die Korbmacher von Hamburg- Altona im Streit. Es ist weithin bekannt, daß das Korbmacher- Gewerbe, insbesondere die Demijonbranche, eines der schlechtest bezahlten Gewerbe ist, indem infolge der immer mehr überhand nehmenden Zuchthausarbeit der freie Korbmacher immer mehr verdrängt wird und schließlich zum gelegentlichen Hilfsarbeiter herabjinkt; da aber infolge des jetzigen sehr guten Geschäftsganges seit längerer Beit viel Nachfeierabend- und Sonntagsarbeit verlangt wurde, erachteten die Rorbmacher den jetzigen Zeitpunkt für gekommen, die Forderung einer Lohnerhöhung von 9 pet. zu stellen, um ihre Lage in etwas zu verbessern. Wider Erwarten verhielten sich die Fabrikanten dieser Forderung gegenüber ablehnend, weshalb die Arbeiter zum Streit griffen, um so das Recht auf eine menschenwürdigere Existenz zu erkämpfen. Durch das nichts weniger als humane Verhalten einiger anderer Meister, die, um einen Druck auf die Eine Parteiversammlung für den sechsten Wahlkreis Streifenden auszuüben, den Preis für schwere grüne Arbeit herabsetzten, ist die Zahl der Ausständigen um 30 Mann ge- tagte am 6. d. M. in den Germania- Festfälen. Vor Eintritt in stiegen, so befinden sich im Ausstand 130 Mann mit 105 Kindern die Tagesordnung beschloß die Versammlung auf Antrag der Bei dem oben erwähnten ungünstigen Verdienst, infolge der vier Vertrauenspersonen folgendes Begrüßungstelegramm an den Buchthausarbeit u. s. w., unter der die Korbmacher besonders Züricher Kongreß zu entfenden: fehr schwer zu leiden haben, ist schnelle Unterstützung dringend nothwendig, da bei einem Berdienst von 14-15 m. wöchentlich die Streikenden ziemlich aller Mittel entblößt find. vermeiden. Adresse: 2. v. Dahle, per Adr. Herrn Borchert, Thalftr. 17, St. Pauli. Der Vorstand des Verbandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Achtung! Buchbinder, Anguspapier Arbeiter und Ar. beiterinnen! Der Streit bei der Firma Kaufmann in Brandenburg dauert unverändert fort. gesperrt zu betrachten und Zuzug ſtrengens zu fabrik ist als wird von der Firma versucht, auch in Berlin, Schiff bauerdamm 8/4, Streitbrecher anzuwerben, die sich bei hoher Konventionalstrafe zum Antritt der Arbeit verpflichten müssen. Bis jetzt hat sich noch kein Streitbrecher gefunden, da sämmtliche Arbeiter und Arbeiterinnen zurücktraten, sobald sie die Gründe erfuhren. Am Donnerstag, den 10. d. M., findet in der Brauerei Friedrichshain( früher Lips) eine große Verfammlung in dieser Angelegenheit statt. Der Vertrauensmann. Tegtilarbeiter, Achtung! Infolge Ankündigung einer Lohnreduktion von 25 pSt. find die Arbeiterinnen der Schopper'schen Fabrit in Beulenroda in einen Ausstand eingetreten, wodurch ca. 500 männliche Arbeiter gezwungen sind, mit aufzuhören. Zuzug ist streng fern zu halten. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Nachdruck gebeten. 1 Versammlungen. Den Delegirten zum internationalen sozialistischen Arbeiterfongreß übersenden die auf einer Parteiversammlung in den Germania- Festsälen vereinigten Genossen des 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises ihren brüderlichen Gruß. Sie sind dessen gewiß, daß die in gemeinsamer Arbeit der Abgesandten aller zivilifirten Länder gefaßten Beschlüsse dem getnechteten Proletariat zum Wohle gereichen werden und erblicken in dem dritten internationalen Sozialistenkongreß einen weiteren Martkitein auf dem Weltero berungszuge der völkerbefreienden Sozialdemokratie. Die Vertrauensleute wurden einWas man Recht und Gerechtigkeit im Klassensta at nenut. Von dem Bezirksgericht Frohnleiten( Desterreich) wurde im vorigen Monat ein Mädchen wegen Landstreicherei zu zwei Wochen Arrest verurtheilt. Daran wäre im Klassenstaat, wo Armuth und Obdachlosigkeit ein Verbrechen ist, nichts Außer Hierauf wurde in die Tagesordnung eingetreten. Es ergewöhnliches. Die zwei Wochen Arrest wurden durch zwei statteten die Vertrauenspersonen Bingau, Wigel, Pfarr Fasttage verschärft, was ebenso gewöhnlich ist. Aber was so und Marten die Abrechnung für das zweite Vierteljahr dieses manchem der Leser das Herz erbeben machen wird, ist: Das Jahres. Die Gesammtabschlüsse stellen sich wie folgt: Einnahme An alle Glasschleifer Berlins! Mädchen war im sechsten Monat der Schwanger zum Wahlfonds 10 818,37 M., Ausgabe 4219,40 M., Ueberschuß Rollegen! Wie Ihr alle wissen werdet, befinden sich die schaft. So judiziren österreichische Richter. Ein Mädchen, 6598,97 M. Maifest: Einnahme 8278,45 W., Ausgabe 2228,30 M., beschaft. Hamburger Kollegen seit 14 Tagen im Ausstand und es ist bis welches das Unglück hat, längere Zeit feine Arbeit zu Ueberschuß 1045,15 M. Ginige kleine Defizits wurden auf die jetzt noch immer zu feinem endgiltigen Resultat gekommen. finden, wird in unserem Zeitalter der Humanität bestraft. Aber Parteikasse übernommen. Aus einer Parteiversammlung war Kollegen! Da die Lebensverhältnisse in Hamburg sehr theuer sind nicht nur sie, auch das Kind im Mutterleive muß verfümmern, noch ein Antrag, betreffend Stellungnahme zum Arbeiterund wir den lebhaften Wunsch hegen, daß die Hamburger da der Mutter aus Strafe teine Nahrung verabreicht wird. Sängerbund und die Einberufung einer Volksversammlung Kollegen in Jbrem gerechten Rampfe siegen, so ersuchen wir alle Oder sind die Proletarier schon im Mutterleibe dafür gestraft, mit dem Thema: Antisemitismus und Sozialismus" unKollegen, den Streit so viel als möglich materiell zu unterstützen. daß sie arm find? Wird nicht das Kind im Mutterleibe gestraft, erledigt geblieben. Wie Marten mittheilte, sind die VerKollegen! Gin fiegreiches zu Ende führen des Kampfes bedeutet wenn ein Urtheil bestimmt, daß der Mutter einmal in der Woche trauensleute der Meinung, daß die politische Partei mit dem auch für uns einen Sieg. Alle Geldsendungen und Briefe find nur Wasser und Brot, sonst aber die Gefangenkost, bestehend Arbeiter- Sängerbunde als solchem nichts zu thun habe. Die zu richten an: Herm. Petersail, Glasschleifer, Oranien- aus 6-7 Kreuzer Brot und zwei Drittel Liter schlecht zubereitete Ginberufung der fraglichen Voltsversammlung war bisher noch straße 21. Buspeise bekommt? So nährt sich das arme Proletariermädchen nicht möglich gewesen. Der Erledigung harrte auch noch das im Zustande der Schwangerschaft. Und Fasttage? Im Namen Verhalten des Giskellerwirthes seinen Kellnern gegenüber. DerSr. Majestät des Kaisers von Oesterreich hat das t. t. Bezirks- felbe habe, wie Warten bekundete, feine Verpflichtungen am amt Frohnleiten zu Recht erkannt, daß es so sei und es war so! 1. Mai nicht ganz erfüllt. Bielleicht lernt aus dieser Geschichte hier und da jemand stimmig entlastet und die bisherigen Revisoren für ein weiteres begreifen, wie nothwendig auch aus fittlichen Granden die Vierteljahr bestätigt. Als Agitationsfommissionsmitglied für die Herbeiführung eines Gesellschaftszustandes im Sinne der Sozial Provinz Brandenburg wurde an Stelle Koopmann's, welcher demokratie ist. fein Amt niederlegte, Genoffe Riez neu gewählt. Unter Punkt Verschiedenes" gelangte die Angelegenheit des Arbeiter- Sänger bundes noch einmal zur Sprache. Der Ausschuß des Bundes hat bekanntlich den Beschluß gefaßt, daß die Mitglieder, welche bei Parteifeftlichkeiten fingen, Freibillets beanspruchen. Jatob hatte im Bunde einen Gegenantrag gestellt, der aber keine Annahme fand und forderte demzufolge, daß bei Parteifeſten nur folche Gesangvereine berücksichtigt werden sollen, die sich fostenlos zur Verfügung stellen. Auch bezeichnet er das Verhalten des Wirthes vom Eisteller- Etablissement höchst sonderbar. Für Abbaltung einer Festlichkeit gebe er fein Lofal nur her für ein Ent gelt an Sonntagen von 600 m., an Wochentagen von 150-180 m. Seinen großen Saal gebe er zu Vormittagsversammlungen nicht her seiner Mittagsgäste wegen. Aus alledem müßte über den haben die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen nicht un- demokraten kommen!" Nachdem die von Genoffen Hoffmann Giskeller der Boykott verhängt werden. Marten geißelte den möglich gemacht, sondern nur mit höheren Kosten verknüpft. Die herausgegebene Schrift unbehelligt vertrieben werden und in Indifferentismus der meisten Mitglieder des Arbeiter Säugervor den Zollerhöhungen eingegangenen Verpflichtungen müssen dieser Beit sogar eine zweite Auflage erleben konnte, will man bundes, ebenso Riesel. Die Parteigenossen hätten die Feste also trotz jener erfüllt werden. Die Preffe und die Geschäfts- jeßt heraußgefunden haben, daß dieselbe eine Aufreizung des Bundes in reichstem Maße unterstüßt, die Bundesmitglieder welt, die so einig darüber ist, daß hier teine vis major vorliegt, zum Klassenbaß" enthalte! Bei der Bolts- Buchhandlung Aug. hätten demzufolge die Pflicht, auch bei Parteifesten ihren Obulus verhielt sich freilich zum großen Theile anders, wenn es sich um Henning in Nürnberg ist am Montag im Auftrage der Nürn zu entrichten. Kiesel beantragte, um nicht undemokratisch zu Erschwerungen der Vertragserfüllung handelte, welche durch einen berger Staatsanwaltschaft Haussuchung nach dem in mehr als handeln, diese Angelegenheit auf die Tagesordnung der nächsten Streit der Arbeiter herbeigeführt waren. Da sollte vielfach der 200 000 Gremplaren verbreiteten Werte" Der Pfaffenspiegel" Versammlung zu stellen und den Vorstand des Arbeiter- Sängerbunds Fabrilant, der die von den Arbeitern gestellten Bedingungen von Corvin vorgenommen und der sämmtliche Vorrath diefer speziell bierzu einzuladen. Gieshoitmachte demgegenüber darauf nicht erfüllen konnte, sich auf die vis major berufen fönnen, und Buchhandlung von genanntem Werke beschlagnahmt worden. aufmerksam, daß die Vereine des Sängerbundes fich jezt unentgeltlich einige Richter traten dem auch bei. Die Behörden aber, staat Wie oft der wohl jedermann bekannte Pfaffenspiegel" noch zur Verfügung stellen. 3a cha u griff die Lokalfommission an liche sowie städtische, waren von vornherein bereit, den Fabrikanten konfiszirt und immer wieder auf's neue freigegeben werden soll, und war der Meinung, daß diefelbe ihre Thätigkeit nicht in der von den übernommenen Verpflichtungen, oft zum Nachtheile des ist eine Frage der Zeit. Auf jeden Fall trägt ein solches Ber- Weise ausgeübt habe, wie die Parteigenossen es zu verlangen Gemeinwesens, zu befreien. In den Kämpfen zwischen Unter- fahren der Behörden indirekt nicht allzuwenig zur Verbreitung haben und hätten deswegen bedauerliche Maßnahmen bereits nehmern und Arbeitern legten meistens Staat und Gemeinden des Buches bei. seitens der Breßtommission ergriffen werden müffen. Auch stehe Selbsthilfe. Große Aufregung hat in den letzten Tagen Die Frage der vis major, von welcher gegenwärtig in Peterhead, Schottland, geherrscht, weil dort zwei Damp, er anläßlich des russisch- deutschen Bollkrieges die Rede ist, hat auch mit Fässern aus Schweden antamen. Die Faßbinder von für die Arbeiter eine gewisse Bedeutung. Unter vis major, zu Peterhead sahen hierin eine schwere Schädigung ihres Gewerbes deutsch: höhere Gewalt, versteht man das Eintreten nicht voraus- und widersezten sich, verstärkt durch viele Männer und Frauen zusehender und unabwendbarer Greignisse, welche die Erfüllung aus der Fischereibevölkerung, mit Gewalt der Ausladung der einer Berpflichtung unmöglich machen. Es ist nun vielfach er Fäffer. Die Behörden trafen zwar Anstalten, um den Eigenörtert worden, ob nicht die neuen Bollerhöhungen, die von Ruß thümern der Ladung die Hilfe der Polizei zu sichern, allein noch land gegen Deutschland und umgekehrt eingeführt sind, als ehe diese in Thätigkeit treten fonnte, verließen die beiden vis major anzusehen seien, welche die Handelstreiben. Dampfer den Hajen. Die Böttcher von Peterhead haben also den von ben Dor den Zollerhöhungen eingegangenen ihren Willen durchgesetzt. Verpflichtungen entbinden. Gegenwärtig scheint diese Frage allgemein verneint zu werden; die Bollerhöhungen Konfiszirt wurde in Beiß die Schrift: Die Sozial" die Eistellerangelegenheit nicht vereinzelt da. Auch Schönholz| felben Beit 5859 M., wobei die Ausgaben für die Zeitung find. I 3. B. stelle unerhörte Bedingungen. Wenn die Lokalfommission Nun folgten die Berichte der Delegirten aus verschiedenen Be Briefkaffen der Redaktion. nicht mächtig genug sei, dann wäre sie überflüssig und hätten die zirken. Schließlich wurden auch die Beschlüsse verlesen, welche Splitter. Der von Ihnen mitgetheilte Fall bietet in Parteigenossen den Kampf selber aufzunehmen. Bei der nächsten am Tage vorher von etwa 40 Ausschußmitgliedern, dem Vor- Preußen- Deutschland nichts auffälliges; unter den heutigen ZuParteiversammlung erwarte er, daß die Lokalfommission zur Stelle stande und 25 Delegirten gefaßt wurden. Darunter befindet sich ständen wäre höchstens zu registriren, daß Ihrem Verlangen sein werde, ebenso wie der Vorstand des Sängerbunds. Hermer- ein solcher auf Gründung einer Krankenkasse, welche spätestens schließlich doch nachgekommen wurde. schmidt rechtfertigte das Verhalten der Lokalfommission in im Januar 1895 ins Leben treten soll, und einer, die Schaffung Rauchklub Keruspike. Die Anzeige wurde in die Druckerei Sachen des Boykotts über die Spandauer Bergbrauerei und be- eines Familienbeirathes zur Unterstützung der Wittwen von Ver- gegeben, wegen Mangel an Raum dort zurückgestellt. Wir ergegnete der Ansicht, daß der Baykott illusorisch sei. Von einer bandsmitgliedern. Der Verein soll diesem einen Dispositions- suchen, das Gewünschte nochmals einzusenden. neuen Versammlung in Angelegenheit des Sängerbundes rieth fonds zur Verfügung stellen. Die Neuwahl des Vorstandes er- F. W. 58. Der Kontrakt ist giltig. er ab unter Hinweis auf die bevorstehende Statutenrevision des gab folgende Zusammensetzung desselben: Kaßnis, erster Fr. Fr. Plauen. Wir kennen die dortigen KrankenkassenWahlvereins und Vorlage eines Organisationsplanes. Nachdem Borsitzender; Gießeler, zweiter Vorsitzender; Reifenheim, Statuten nicht und noch weniger die fächsischen Polizeiverord= noch Joseph Kritik an dem Sängerbunde geübt und Jakob Schriftführer; Fischbach, zweiter Schriftführer; Sticker, nungen. Da wäre es doch am praktischsten, sich an die sächsischen nochmals zu derselben Angelegenheit gesprochen hatte, wurde den Buchhalter; Liebig, Regiſtrator; funt, 3ahlmeister; Parteiblätter zu wenden. Vertrauenspersonen anheimgegeben, eine Volksversammlung für Ivanowski, zweiter Zahlmeister, Schubert, Kühnau, ganz Berlin zur Regelung der Sängerfrage anzuregen. Dem Reinike, Beisiger. verdächtigten Genossen Koopmann soll Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung gegeben werden. Zum Schlusse wurden einige Lokalmißstände zur Sprache gebracht. Mit dem Wunsche, in der bisherigen Weise weiter erfolgreich zu agitiren, schloß der Vorfigende die Versammlung. Dritter Verbandstag des Verbandes der Post- und Telegraphen Assistenten. Nachdem am 4. Auguft die berathende und beschließende Sigung der Verbands- Ausschußmitglieder, der Delegirten und der Mitglieder des Vorstandes stattgefunden hatte, tagte am 5. August in dem Dräsel'schen Festsaale die 3. Hauptversammlung des Verbandes. Der Verbands- Vorfitzende, Herr Kahsnih, begrüßte die aus allen Theilen Deutschlands erschienenen Delegirten und die als Gäste anresenden etwa 500 Assistenten, wobei er auf den Zweck des Verbandes und auf die ihm bereiteten Schwierigkeiten hinwies. Trei Jahre schwerer Arbeit feien seit der Gründung des Ver bandes verflossen, nur das letzte Jahr stand im Zeichen des Friedens; derartige Maßregelungen wie früher seien nicht mehr vorgekommen. Man sei gezwungen gewesen, unter dem Druck ungünstiger Verhältnisse zu arbeiten. Die Ueberzeugung, daß Recht doch Recht bleiben müsse, sei den Mitgliedern geblieben. Die Verbands- Assistenten fühlten sich als treue Beamte und gute Staatsbürger und die ihnen als solchen zustehenden Rechte ließen sie sich nicht nehmen. Wir stellen uns", meint Redner, darum unter den Schuh des Kaisers". Auf seine Veranlassung bringt die Versammlung ein Hoch auf den Kaiser aus. Darauf nimmt der wegen seiner Agitation für den Verand im Jahre 1891 gemaßregelte damalige Vorsitzende und jetzige Zahlmeister des Verbandes, Herr Funk, das Wort, um zu dem Punkt:" Die Gesammtlage und die Thätigkeit des Verbandes seit dem letzten Verbandstage" folgendes auszuführen: Wirthschaftliche Noth und geistige Regungslosigkeit, zwei Uebel, die schwer auf den Stand der Assistenten drückten, seien es gewesen, welche den Anlaß zur Gründung des Verbandes gegeben. Tazu fei noch die Zwitterstellung dieser Beamten gekommen, welche nicht ersehen lasse, ob sie zu den Beamten oder Unterbeamten gehörten. Sie verrichteten vielfach denselben Dienst wie Postbeamte der höheren Karriere, besäßen dieselbe Bildung und seien doch prinzipiell von der Zulassung zum Sekretäreramen ausgeschlossen. Das müsse dreprimirend wirken. Schon die Möglichkeit eines höheren Avancements würde ein nicht zu unterschäzender Vortheil für den ganzen Stand sein. Man mache den Assiftenten den Vorwurf, siehätten sich durch ihre Verbandsgründung seitwärts gestellt; das sei nicht wahr. Erst als sich dieselben seitwärts gestellt sahen, hätten sie den Verband gegründet, um aus eigener Kraft eine Besserung ihrer Lage anzustreben. Dazu seien sie durchaus berechtigt. Ihnen könne auch, wie der Abgeordnete Gröber einmal ausgeführt habe, nicht verwehrt werden, ihre Wünsche in Form einer Petition dem Reichstage zu unterbreiten. Man habe davon noch nicht Gebrauch gemacht, sondern die Frage nur in der Verbandsschrift, der Deutschen Postzeitung", gestreift, die betreffenden Artifel seien Meinungsäußerungen einzelner Mitglieder gewesen. Des längeren verbreitet sich dann Redner über das Verhältniß der Militär- zu den Zivilanwärtern und bet der zum Sekretariatsexamen. Er beruft sich mehrfach auf die den Assistenten günstigen Reden mehrerer Reichstags. Abgeordneten, so der Abgeordneten Vollrath, Zimmermann und Gröber. Der Postgehilfe brauche 14 Jahre, ehe er es mit Mühe zur festen Austellung als Assistent bringe, während der, welcher die Befähigung" zum Sekretariatsexamen" habe, es in 5-51/ 2 Jahren zu einer festen Anstellung bringen könne. Seit dem Bestehen des Verbandes seien ihm, Redner, eine ganze Menge Buschriften von Postdirektoren und Sekretären zugegangen, in welchen diese sich mit den Bestrebungen der Vereinigung einverstanden erklären, ein Zeichen dafür, daß unter ihnen durchaus nicht die Ansicht verbreitet sei, als würden sie durch die gewünschte Zulassung der Assistenten zum Sekretärexamen eine Schädigung erfahren. Der Abgeordnete von Reudell halte es nicht für vernünftig, daß Leute, die durchschnittlich 1600 M. haben, einen Verband gründen und eine Zeitung herausgeben. Jeder Mann wisse, so hätte jener Herr ausgeführt, daß eine Zeitung Geld tofte und immer mehr Geld loste und daß jeder Lokalverein wiederum Geld tofte. Demgegenüber sei zu bemerken, daß die Mitglieder durch den Beitrag von 4 bis 5 M. jährlich noch nicht an den Rand des Verderbens gebracht wurden ( Heiterkeit), sondern daß sie dafür eine ganz erfleckliche Gegenleiftung erhielten.( Sehr richtig.) Die Verwaltungskosten hätten in einem Jahre so viel übrig gelassen, daß 10 000 M. im Ge schäft der Verband liefert seinen Mitgliedern billige, gute Kleidungsstücke- Verwendung finden konnten. Im Jahre 1892 feien aus Beiträgen etwa 16 000 m. eingenommen worden, welcher Einnahme Berwaltungskosten einschließlich der Ausgaben für die Zeitung im Betrage von etwa 5000 gegenüberſtänden. Anfangs sei dem Verbande der Vorwurf gemacht worden, er strebe den Umsturz an. Deiselbe sei immer energisch zurückgewiesen worden. Nichts liege dem Verbande ferner als dieses, er habe nur rein wirthschaftliche Ziele. Heute werde niemand mehr das Märchen von den verkappten Umstürzlern ernst nehmen. Redner ersucht dann die anwesenden Mitglieder und Delegirten, einmüthig zusammen zu stehen und am Ausbau des Verbandes im Rahmen der Gefeßgebung mitzuwirken. Gin jedes Mitglied muß sich folgende Grundsäße für sein Handeln zu eigen machen: Der gesetzliche Boden ist nie zu verlassen; jeder Konflikt mit der vorgesetzten Behörde ist auszuschließen und alles zu vermeiden, was einen solchen herbeiführen könnte; den Dienst tadellos auszuführen, ist Pflicht jeden Verbandsmitgliedes; die Mitgliedschaft möge offen bekannt werden. Die Oberbehörde tenne ihre Pappenheimer doch. Die Verbandsmitglieder müßten sich überhaupt so führen, daß es als eine Empfehlung gelte, dem Verbande anzugehören. Mit einem Hoch auf den Verband, in das die Versammelten fräftig einstimmen, schließt der Redner. Aus der dann erfolgten Berichterstattung des Verbandsschriftführers und des Vorstandsmitgliedes Liebig über den Mitgliederstand und die Vereinszeitschrift ist folgendes hervorzuheben. Der Verband habe nach der ersten Krise wieder einen erheblichen Aufschwung genommen, die Bezirksvereine seien erñarkt und auch solche neu gegründet worden. Erfreulich sei, daß sich jezt auch die älteren Kollegen am Berein betheiligten. Seit dem vorigen Verbands. tage sei die Mitgliederzahl von 3470 auf 3820 angewachsen. Die Organisation sei eine ftraffere geworden, die Zahlung der Beiträge eine regelmäßige, von den 3820 Mitgliedern seien 2800 als der Kern des Vereins zu bezeichnen. Die Zeitung erscheine jetzt zweimal monatlich, ohne daß die Beiträge erhöht werden brauchten und ohne daß der Umfang beschränkt wurde. Dann berichtete der Verbandszahlmeister Funt, das Kleidergeschäft habe in den letzten sieben Monaten des Jahres 1891 einen Waarenumsatz von 38 658 M. zu verzeichnen gehabt, in zehn Monaten des Jahres 1892 von 100 000 m. und im ersten Halbjahre dieses Jahres von 69 000 M. Im Ganzen eingegangen feien in diesem halben Jahre 60 678 M., darunter 11 917 M. an Beiträgen. Ausgegeben wurden in derZum Schluffe erklärte sich die Versammlung in einer Resolution mit den Ausführungen der Redner und mit den gefaßten Beschlüssen einverstanden. Die von Funt als maßgebend für das Verhalten der Verbandsmitglieder empfohlenen Grundfäße wurden durch die einstimmige Annahme der Resolution, in der sie niedergelegt waren, ebenfalls akzeptirt. R. W. H. Kniebis. Ja. Genosse Westpriegnių. Er muß zahlen, und kann ebenso wie in, allen Schuldfällen gepfändet werden. P. S. 29. Sie haben die Unterstützung nach der Uebung einzuziehen. Steuererlaß haben Sie nicht. Vergolder und Berufsgenossen. Ihr Aufruf ist uns gänzlich unverständlich. Wir bitten deshalb um persönliche Rücksprache. 2. Ziehung der 2. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. 1689 795 874 116058 196( 300] 297 426 560 81 801 997 117076 10% Biehung vom 8. August 1893, Bormittags. Nur die Gewinne über 105 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 100 569 89 910 1007 133 384 663 738 868 919 81 97 2015 99 167 81 206 22 386 437 33 807 74 3023 88 154 83 262 628 709 87 867 969 4068 126 228 580 613 755 811 951 5032 117 44 73 531 652 957 6023 231 427 98 699 620 74 733[ 500] 38 819 65 85 7037 274 447 540 55 6.6 811 914 44 8022 136 41 301 76 421 692 767 9157 205 66 83 1200] 97 437 732 847 907 40 10043 219 314 52 465 606 838 43 908 84 11121 53 223 305 22 74 603[ 150] 14 39 775 879 82 919 12106 41 47 323 419 546 6-4 92 745 898 13005 27 40 75 430 72 512 53 673 732 839 14036 205 582[ 500 685 869 91 15109 30 58 415 545 655 748 934 10134 221 48 99 445 601 870 17068 70 360 480 620 717 874[ 150] 957 18011 105 19 235 696 966 19150 259 642 737 94 20008 177 370 536 50 700[ 150] 926 33 21117 277 95 582 657 732 867 987 2: 2080 134 49 83 241 303 406 85 562 705 57 897 993 23101 212 323 439 63 658 710 54 77 876 24651 79 867 923 25118 93 263 [ 150] 439 534 35 67 627 705 44 26067 98 121 93 218 28 311 417 58 94 ( 5000) 99 680 714 15 889 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Ziehung der 2. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Biebung vom 8. August 1893, Nachmittags. Nur die Gewiwie über 105 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 57 340 486 91 560 91 624 1116 23 213[ 150] 379 412 503 69 701 862 97 98 2193 303 418 568 710 41 59 61 3282 323 413 20 48 546 671 741 42 846 928 84 4184 269 485 585 997 5079 85 93 145[ 150] 59 231 73 84 468 70 527 678( 150) 716 36 847 6072 220 33 439[ 150] 84 87 619 55 790 825 55 7101 56 557 655 808 75 85 939 44 65 8030 122 86 295 368 659 777 898 0148 54 85 295 351 634 876 81 904 10320 173 584 858[ 150] 970 79 11048 259 71 317 25 417 612 31 899 998 12189 351 91 410 89 655 707 51 822 987 13020 22( 150) 107 204 352 407 22 63 605 33 72[ 150] 711 14141 204 54 69 481 559 609 87 809 28 94 909 1.017 21( 150) 79 266 637 63 12001 914 74 16261 353 66 703 885 961 17114( 150) 216 342 637 18020 144 208 385 726 89 846 19028 590 20156 216 35 357 427 78[ 150] 666 833 918 27 34 21019 64 203 326 468 74 83 98 573 785 918 2.091 105 13 218 27 88 581 89 664 23000 258 484 93 512 44 773 846 95 969 21033 40 159 89[ 20] 241 65 377 535 684 743 79 847 972 25312 496 506 6564 90 831 980 26168 205 46% 529 731[ 150] 61 90 808 13 27161 261 40: 747 816 38 28154 531 637 908 2.027 76 105 212 13[ 300] 390 432 588 727 827 983 8024 512 43 92 692 892 959 62 94 95 31349 435 639 954 78 89 32145 319 797 947 3071 125 204 375 94 40: 821 34258[ 300] 527 614 718 24 858 35015 43 56 122 210 578 87[ 300] 606 52 706 21 80 85 89 976 3.354 420 52 54 55 81 852 942 37408 508 28 604 86 753 [ 200) 949 38072 334 456 508 16 751 827 39057 100 239 399 513 42 56 678 748 929 64 86 40 53 66 9 × 104 216 552 889 910 25 26 190124 367 87 423 98 597 826 955 191033 168 274 545 730 41 868 903 77 192044 143 229 312 51 411 75 556 58 79 614 71 806 39 982 193046 52 126 419 66 93 54 1150] 627 754 865 967 104265 379 421 595 711 875 938 195124 242 647 196216 354 405 11 77 87 98 620 197095 126 243 301 465 80 683 761 938 59 108427 74 718[ 150] 393 199051 125 73 402 51 517 871 915 210051 139 311 509 674 819 96 986 89 211067 177 236 53 93 421 55 556 867 912 212035 183 242 301 410 573 787[ 2001 855 86 948 213021 226 75 344 90+29 6.7 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.