Ur. 94. nbonnemenfs-Bedingungen: Abonnements- Preis pränumerando; «iertcljährl. Z�o Mb. monatb l.IV Mb. wöchentlich LS Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- nunimer mit illustrierter Sonntags- Beilage»Die Neue Welt" 10 Pfg. Post- tlbonncment: 1,10 Mar! pro Monat. Eingetragen in die Post-Zcilungs- Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich, Ungarn L Mark, für das übrige Ausland L Mark pro Monat. PostabonnemcntS nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland. Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. 28. Jahrg. CrllStint täglich außer montags. Verlinev VolksbleM. Zcntralorgan der fozialdcmohrati Tcbcn Partei Deutfcblands. Die TnfertionS'Geböbr Beträgt für die sechSgefpaltene Kolonel- geile oder deren Raum 00 Pfg., für politische und gewerlschastliche Vereins- und Versanimiungs-Anzeigen 30 Pfg. „Alelne Anreisen", das settgedruclie Wort 20 Pfg. lzuläsfig S fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlasstcllenan- zeigen das erste Wort 10 Pfg., jedes weuere Wort ü Psg. Worte über 18 Buch- f iben zählen für zwei Worte. Inserate r die nächste Nummer müssen bis Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erveditiou iit bis 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm- Adresse! „SoziaiiUlnohrai BerUB". Redaktion: 8Ll. 68, Linden Strasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1S8Z. Sie§. D. P. und Kriegsrüftungcn. London, 19. April.(Eig. Ber.) Durch die Annaihme einer Resolution, die die Aufrecht- erihaltung einer genügend starken(adequate) Flotte fordert, hat die S. D. P. eine Stellung in der Rüstungsfrage ein- genommen, die in den sozialistischen Parteien anderer Länder nur allerschärfsten Widerspruch und stärkstes Bedauern hervor- rufen kann. Zwar hat sich eine starke Minderheit gegen die Resolution erklärt; aber das kann an der Tatsache nichts ändern, daß sich die Partei klar für die Flottenpolitik der herrschenden Klassen ausgesprochen hat und daß ihre Mit- glieder, falls man sie ins Parlament wählte, für das Flotten- budget stimmen würden. Auf der Jahreskonfercnz zu Ceventry begründete die Ge- nossin Kahn eine Resolution, die sich gegen das Wettrüsten aussprach und die Regierung ausforderte, ihre imperialistische Politik der Herausforderung und der Obstruktion zur Wahrung der Sicherheit des Landes einzustellen. Sie führte aus, daß die sozialistische Bewegung eine internationale Bewegung sei und die Solidarität der Proletarier aller Länder anstrebe. Diese Solidarität könne aber nicht herbeigeführt werden, wenn man, wie es heute geschehe, Deutschland in den Augen der englischen Arbeiter beständig anschwärze. Bei weitem der schlinimste Fehler, den die S. D. P. je begangen habe, sei der, daß sie sich in der Nüstungsfrage mit den Kriegshetzern identifiziert habe. Ceates(Sheffield) unterstützte den Antrag und hob hervor, daß damit nur bezweckt werden solle, die Partei in Reih und Glied mit den sozialistischen Parteien anderer Länder zu bringen und der Politik Anerkennung zu verleihen, für die die Delegierten der S. D. P. in Kopenhagen gestimmt hätten. Bon dem Parteivorstand war ein Amendement zu dem Antrag gestellt worden, das man aber bester als einen Gegenantrag bezeichnen könnte. Eine wörtliche Uebersetzung dieses Amendements ist schon in dem vorhergehenden Bericht gegeben worden. Es stellte zum linterschied von den entfern- tcren Zielen der Partei in der Rüstungsfrage folgende un- mittelbare Forderungen ans: die Aufrcchterhaltung einer ge- nügend starken Flotte zur Landesverteidigung, die Einführung einer nationalen Bürgerwehr und das Aufgeben der aggressiven imperialistischen Politik. Queich begründete dieses Amende- ment, dessen Annahme nur das bekräftigen würde, was schon zu wiederholten Malen beschlossen worden sei. Die Sozia- listen seien Internationalisten, weil sie Nationalisten seien und die Autonomie jeder Nation aufrechterhalten wollten. und um dies zu tun, müßten sie bereit sein, diese Autonomie zu verteidigen. Die Verteidigungsmittel eines Landes müßten aber genügend stark sein, sonst seien sie wertlos. Der Sozialismus erstrebe den Frieden, müsse sich aber gegen den aggressiven. Imperialismus zur Wehr setzen. H y n d m a n unterstützte das Amendement und bemerkte ein- leitend, daß ein gewisser Widerspruch zwischen den Beschlüssen, die die internationalen Sozialistenkongresse zu verschiedenen Zeiten gefaßt hätten, bestehe. Die Kongresse hätten sich nicht allein gegen Rüstungen jeder Art erklärt, sondern hätten auch eine Bürgern-ehr für alle Länder gefordert. Wie könne man eine Bevölkerung bewaffnen, ohne für die Rüstungen zu stimmen? Indem sich der Kongreß für die Einführung einer Bürgerwehr und die Auftechterhaltung einer genügend starken Landesvcrtei- digung ausspreche, handle er in Uebereinstimmung mit den Beschlüssen der internationalen Kongresse. Die Flotte, die nach seiner Ansicht nicht gut nach dem Muster einer Bürger- wehr eingerichtet werden könne, bedeute für England dasselbe, � Manche waren in der letzten Zeit zu der Ansicht geneigt, daß die Anschauungen Hyndmans über die Rüstungsfrage einen überwundenen Standpunkt in der S. D. P. darstellten, daß mit dem Zurückweichen der chauvinistischen Hochflut die überhitzte Phantasie dem klaren Denken Platz gemacht hätte. Das scheint nicht der Fall zu sein. Die Mehrheit der S. D. P. steht nach wie vor auf dem Standpunkt, daß Deutschland der Feind ist, der nur auf den günstigen Augenblick wartet, um England zu überfallen und die kleineren europäischen Staaten seinem Länder- besitz einzuverleiben. Das ist der Standpunkt der englischen Kriegshetzer, der den Massen mit derselben Beharr- lichkeit eingepaukt wird, wie die deutschen Kriegshetzer dem deutschen Volke einzureden versuchen, England sei der Feind, der danach strebe, den ihm unbequem werdenden deutschen Handel zu vernichten. Der Insulaner besitzt erfahrungsgemäß wenig Fähigkeit, sich in die Gedankenwelt anderer Völker hineinzuversetzen. Die Mitglieder dör S- D. P. scheinen keine Ausnahme von dieser Regel zu machen. Sonst hätten sie sich Wohl einmal die Frage vorgelegt, was Wohl aus der inter- nationalen Solidarität der Arbeiterklasse würde, wenn die deutschen Sozialdemokraten einen ähnlichen engherzigen Stand- Punkt in der Rüstungsfrage einnähmen wie sie. Es wäre gar nicht schwer, in plausibler Weise die Anschauungen der deutschen Kriegshetzer zu rechtfertigen; es gehört nur eine tüchtige Portion Chauvinismus dazu. Untersucht man aber die Frage, ohne sich von nationalen Vorurteilen beeinflussen zu lassen, so gewinnt sie ein ganz anderes Aus- sehen. Um einen konkreten Fall zu nehmen: wer ist am meisten an den durch das Projekt der Bagdadbahn hervor- gerufenen Unruhen schuld, Deutschland, das sich in Asien neue Absatzgebiete erobern will und das nach den Ansichten englischer Chauvinisten mit der Bahn nur beabsichtigt, die Herrschaft der Engländer im Osten zu untergraben, oder England, das seinen Handel in den von der Bahn berührten Gebieten schützen möchte und das, wie die deutschen Patrioten versichern, nur aus Konkurrenzneid die Pläne der Bagdad- bahngesellschaft durchkreuzen möchte? Hier stoßen die Interessen des englischen und deutschen Kapitalismus aufeinander und es wäre Torheit, wenn ein Sozialdemokrat für diesen oder jenen Partei ergreifen würde. Im Interesse des Proletariats kann es nur liegen, der imperialistischen Expansionspolitik entgegenzuarbeiten, die sich nur auf Kosten der inneren Entivickelung durch- setzen kann. Mit der Annahme der obigen Resolution hat sich die S. D. P. auf abschüssige Bahnen begeben. Denn die Forderung einer„genügend starken Flotte" bietet der Aus- legung einen gefährlich weiten Spielraum. Sie wird damit nicht allein ihre eigene EntWickelung aufhalten, sondem sich auch notwendigerweise den sozialistischen Parteien anderer Länder völlig entfremden. was die Bürgerwehren für andere Länder bedeuteten. Außer' Eichung seiner Vorlage und durch die Maßregelung zweier miß der Landesverteidigung komme die Aufrechterhaltung der LebcnLmittelzufuhr für England in Betracht. Auch habe England Verpflichtungen den kleineren Nationen gegenüber, deren Autonomie es gemäß den eingegangenen Verträgen schützen müsse. Es sei falsch, zu glauben, daß eine Nation, die außerhalb Europas eine Angriffspolitik verfolge, auch innerhalb Europas notwendigerweise dasselbe tue. Er sei dafür, die Freiheiten, die der englische Bürger genieße, auch zu verteidigen. Um das Land vor der Gefahr eines feind- lichcn Einfalls zu schützen. sei die Aufrechterhaltung einer genügend starken Flotte und die Einführung einer wirklichen Bürgerwehr erforderlich. FJo 11 e s(West Ham) machte sich über den Exkurs der S. D. P. in die Re- gioncn der hohen Politik lustig. Die Partei sei viel zu schwach. um auch den geringsten Einfluß auf die Gestaltung der Eni- Wickelung des Militarismus und Marinismus zu haben. Die einzige Freiheit, die der englische Arbeiter besitze, sei die. hungrig zu sein. Er verspüre keine Lust, sich für die Ka- pitalisten zu schlagen. Es sei die Pflicht der Sozialisten, sich den Rüstungsbestrebungen fernzuhalten, um sich nicht zu besudeln. Die beste Kritik der Stellungnahme der S. D. P. bildet ein Artikel, in dem das ultrachauvinistische Blatt, die„Daily Mail", die Weisheit der sozialdemokratischen Führer lobt. Er fängt mit dem Satze an:„Es ist ermutigend, zu erfahren, daß, wie ungereimt auch einige der Trugschlüsse und wie unmöglich auch einige der Ideale der sozialdemokratischen Partei in diesem Lande sein mögen, es wenigstens eine Frage von emster Bedeutung gibt, in der diese Partei von der Ver- nunst und dem gesunden Menschenverstände geleitet wird." Die Ißureaiilsratle gegen Stolypin. Die VerfastungSkrise in Rußland, die durch den neuen Staats- streich StolypinS heraufbeschworen wurde, zeitigt in ihrem weiteren Verlauf recht eigenartige Erscheinungen. Trotzdem selbst die oktobristische Duma der Regierung ihre Mißbilligung aus- drückte, indem sie die Stolhpin-Jnterpellationen der ver- schiedenen Parteien annahm, trotzdem auch der Reichsrat, dieser Schutzwall der Bureaukratie, zum ersten Male seit seinem Be- stehen eine Interpellation wegen der ungesetzlichen Handlungsweise der Regierung beriet und fast mit Zweidrittelmehrheit annahm, steht Stolnpin vorläufig noch an der Spitze der Regierung. Durch die dreitägige Sprengung der Kammern zum Zweck der Verwirk- liebiger Mitglieder des ReichSrateS demonstrierte der.russische Bis- marck* vor der ganzen Welt den eigenartigen Charakter der russischen .Verfasiung", die nicht nur die Selbstherrschaft des Zaren, sondern auch die Selbstherrschaft der Minister verhüllt und Hand in Hand geht mit der schamlosesten Vernichtung der„un- erschütterlichen" gesetzlichen Grundlagen, die von den Siegern vom 16. Juni nach der Niederwerfung der Revolution proklamiert wurden. Aeußerlich ist alles beim alten geblieben. Der erprobte Henker und Bedrücker, der Eroberer Finnlands und der Grenzmarken, der große.Reformator" Stolypin steuert wieder mit.fester Hand" das Staatsschiff, und die beiden Kammem beeilen sich, das Staatsbudget uud die Regierungsvorlagen mit dem Eifer subalterner Kanzleibeamter zu erledigen. Und doch hat eine gewisse Verschiebung innerhalb der politischen Macht- fakloren stattgefunden, die den Boden unter den Füßen der herrschenden Oligarchen erschüttert hat. Die eigenartigen Formen dieser Verschiebung sind so recht charakteristisch für die Machtkämpfe, die sich unter den äußeren Formen des russischen ScheinkonstitutionalisinuS vorbereiten. Zu derselben Zeit, wo sich in den breiten Massen des Proletariats deutliche Anzeichen einer Mobilisation der revolutionären Kräfte bemerkbar machen und der politische Barometer der Gesellschaft, die Studentenschaft, eine steigende Tendenz aufweist; zu derselben Zeit, wo selbst die zahlungsfähige Bourgeoisie im Mittelpunkte des OktobriSmuS, in Moskau, immer weiter von der.führenden" Oktobristcnpartci ab- rückt uud, wenn auch zögernd und schwankend, eine oppositionelle Stellung einnimmt— findet die Mißgeburt vom 16. Juni 1907. die dritte Duma, in ihrer Mehrheit nur den Mut. eine oppositionelle Geste zp riskieren und zeigt gleich nach der Annahme Expedition: 8M. 68» Lindensthasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 198-1. der Stolypin-Interpellationen � durch die Wahl RodSjankos zum Dumapräsidenteu, daß sie zu einer Verständigung mit Stolypin bereit sei. Dieser beeilt sich aber gar nicht, von den ihm gemachten Kon- Zessionen Gebrauch zu macheu. Er kennt seine Oktobristen und weiß, daß sie eher bereit sind, ihre Partei, ihr Programm, die .Verfassung" preiszugeben, als einen ernsten Konflikt mit der Regierung zu riskieren. Er ignoriert darum die Mißbilligung der Duma und schiebt die Beantwortung der Interpellation— trotz der vollkommen klaren Sachlage— bis auf den letzten Tag der gesetzlich zulässigen Frist hinaus. Anders verhält er sich zu dem Reichsrate. Vor dieser Kammer, die zur Hälfte aus ernannten Mitgliedern, Angehörigen der hohen Burcankratie, zur Hälfte auS Vertretern des Adels, der Geist« lichkeit, der Börsenkomitees und der Universitäten besteht und be- rufen ist, der Regierung in ihrem Kampfe gegen die Dunm als Rückhalt zu dienen,— vor dieser Versammlung sah Stolypin sich gezwungen, einige Tage nach der Annahme der Interpellation mit Erklärungen hervorzutreten. Das Ergebnis war für ihn ein niederschmetterndes. Wo er bisher fast immer den enthusiastischen Beifall der Mehrheit auslöste, stieß er jetzt auf eisigeZ Schweigen, auf eine scharfe Kritik auf der rechten wie aus der linken Seite des Hauses. Daß seine Argumente von den Rednern der Linken, unter denen sich diesmal Professor Maxim Kowalewsky und Professor Grimm besonders hervortaten, einer vernichtenden Kritik unterworfen wurden, war nicht neu. Ein Novum bildete eS aber in dieser Kammer der Volkseutrechtung, daß selbst Redner der Rechten, wie Graf Olssufjew, von dem Ministerpräsidenten die strikte Einhaltung des Gesetzes verlangten, und daß weder der Appell StolypinS an die StaatSraison und den Monarchismus, noch die Verteidigung der jetzt inaugurierten permanenten StaatsEreichspraxiS durch den Justizminister Schtscheglowitow seine Position besserte. Mit 99 Stimmen gegen 63. d. h. mit derselben Stimmenmehrheit wie bei der Annahme der Interpellation, ivurde ein Uebergang zur Tagesordnung angenommen, wonach die in der Interpellation enthaltenen Behauptunge»«�«wch°schexErklär«ngen des Ministerpräsidenten als.nicht erschüttert' bezeichnet wurden. Die Quintessenz dieser Abstimmung ist, daß die hohe Bureaukratie und die Vertreter der privilegierten Klassen, die so viel Ungesetzlichkeiten und Gewalttaten sanktionierten, Stolypin ihr Mißtrauen aus- gedrückt haben. Wir überschätzen nicht die Bedeutung dieses Mißtrauensvotums. Die überwältigende Mehrheit des ReichSrateS und in erster Linie die ernannten Mitglieder desselben, von denen viele noch offen- herzigere Reaktionäre als Stolypin sind, sind nicht zur Verteidigung des Volkes und des„Gesetzes" hervorgetreten, sondern zur Ver- teidigung ihres politischen Einflusses, ihrer Bedeutung in der Gesetzgebung und Verwaltung. Die rücksichtslose Maßregelung zweier Reichsratsmitglieder und die Degradierung des Reichsrats zu einer weit untergeordneteren Instanz als in der vor« konstitutionellen Periode, rief bei den Bureaukraten der oberen Kammer naturgemäß einen heftigeren Widerstand hervor, als bei den Lakaien StolypinS in der Duma, denen eS meist um die Düpierung der Wähler zu tun ist. Mit dieser Wendung können bor allem diejenigen zufrieden sein, die stets darauf hinweisen, daß das heutige Regime in Rußland— der nur notdürftig verhüllte Absolu- tismus einer Oligarchengruppe. die sich auf den Feudaladel und die Großbourgeoisie stützt— notwendigerweise Erschütterungen herauf« beschwören müsse, die die inneren Widersprüche dieses Regimes aufdecken würden. Die russische Arbeiterklasse, deren parlamentarische Vertreter, die Sozialdemokraten, unermüdlich den wahren Charakter der russi« schen.Verfassung" aufdeckten, kann den kommenden Ereignissen mit Genugtuung entgegensehen. In der Atmosphäre de« wütenden Kampfes zwischen den Verbündeten vom 16. Juni bei der gesteigerten politischen Erregung und Unzufriedenheit der Gesellschaft wird ihre Orgnnisationöarbeit beschleunigt werden und ihre Bewegung leichter und erfolgreicher verlaufen. Ob Stolypin bleibt oder schließlich doch in der Versenkung verschwindet— das Eis der bisherigen ReaktionS- Periode ist gebrochen, die Ereignisse entwickeln sich mit größerer Schnelligkeit._ politifcbe Oeberficbt Berlin, den 21. April 1911. Staatserhaltende Intriganten. Für unS als den lachenden Dritten ist es höchst inter- essant, zu beobachten, wie in den Kreisen der„Edelsten und Besten" intrigiert, gefälscht und' geschwindelt wird, unt einen unbeliebten Minister zu Fall zu bringen. und dafür einen anderen an seinen Platz zu schieben, von dem nian annimmt, daß er sich gegen die eigensüchtigen Wünsche dieser und jener„staats erhalten den" Clique mehr entgegenkommend zeigen wird. Zurzeit wird wieder mal gegen den Staatssekretär Delbrück intrigiert und mit allerlei Finessen die Nachricht verbreitet, daß er gehen müsse, da�infolge der von ihm bewiesenen Unfähig- keit bei der Behandlung der elsaß-lothriuigschen Verfassungs« frage seine Stellung ganz unhaltbar geworden sei. Der Haupt- macher bei diesem neuesten Ministersturz ist Frhr. v. Zedlitz-Neu- kirch, der Manager der freikonservativcn scharfmacherischen Schlot- barone. Die ,, Deutsche Tagcsztg.", die seit einiger Zell den Herrn v. Zedlitz wegen verschiedener Quertreibereien aufs ärgste befeindet, erteilt deshalb dem freikonscrvativen Staats- retter folgende schöne Ohrfeigen: „In der Presse findet zurzeit eine Erörterung darüber statt, * ob nicht die Stellung des Staatssekretärs Delbrück durch den Verlauf der ReichStagSderhandlungen über die elsaß-loth- ringische versassungZreform gefährdet ist. Angesponnen wurde diese Erörterung durch einen Artile! des Abgeordneten Freiherrn von Zedlitz im„Tag". Wir haben keinen Anlaß gefunden, darauf einzugehen; denn die Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit dieses kaum mehr versteckten Angriffes auf den Staatssekretär kennzeichnet sich beispielsweise schon durch die Seuße« rung, bei Herrn Delbrück„spuke" scheinbar„der Geist der KonzessionSneigung auf Kosten der Sachlichkeit Posadowskyschen Angedenkens". Der Wert dieser Aeußerung wird in da? richtige Licht gerückt, wenn man fich erinnert, daß Herr v. Zedlitz seinerzeit bei den Angriffen gegen die Stellung des Grafen Posadowsky Wohl der eifrig st e am Werke gewesen ist; und die KonzesfionSneignng hat in dieser Frage doch sicher nicht nur bei dem Staatssekretär Delbrück bestanden." Wir sind ganz damit einverstanden, wenn Herr v. Zedlitz mit Ohrfeigen traktiert wird; aber die Gegenseite verdient sie nicht minder. Wir hoffen deshalb, daß Herr v. Zedlitz sich demnächst revanchiert und sich Herrn Ocrtel vornimmt. Der Ztzreisim« und die Wahlkreiseinteilung. In dem demokratischen Wochenblatt„Das freie Volk" veröffentlicht Professor Dr. G. Wendt. der früher dem linken Flügel der Fortschrittspartei angehörte, folgende interessante Erinnerung aus den Tagen deS großen Eugen Richter: „Ich war eben(1881) in den Reichstag gewählt und als Demokrat der Fortschrittspartei beigetreten. Unter den Initiativ- anträgen befand sich ein sozialdemokratischer auf andere Ab- grenzung der Wahlkreise. Bei der Fraktionsbesprechung schien es den jüngeren, eben erst gewählten Mitgliedern selbstver- ständlich, daß der sozialdemokratische Autrag zu unterstützen sei. Der(noch lebende) Abgeordnete G- begründete diesen Standpunkt kurz und treffend. Da griff Eugen Richter in die Debatte. „Taktisch unklug",„kommt nur der Sozial- demokratie zu gute".„Wir haben keine Ver» anlassung, den Sozialdemokraten Vorspann zu leisten."— Also Ablehnung I Wem aber wurde das Referat gegen den Antrag zugemutet? Herrn G.. der annahm und treff- lich mit„zwar"—„aber" jonglierte, ohne natürlich den wahren Grund dagegen anzudeuten. Wiederholung des Verfahrens 1834 bei der berühmten..Ab- kommandierung".— Mir wagte man wenigstens den ominösen Brief nicht zu schicken. Herr G. zeigte ihn mir. Unterschrift natiir- lich nicht Eugen Richter, sondern Hugo Hermes. Schale— demokratisch; Kern— nationalliberal! Das Bürgertum heute wie damals. Damit soll eine ehrliche Demo- kratie paktieren!" Auch heute gibt es unter den Größen der Fortschrittlichen Volkspartei nicht wenige, deren eigenartiger Demokratismus immer nur soweit reicht, als es das Parteiinteresse gc- stattet._ Die hessische Wahlrechtsvorlage. Wie telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, beschloß der Wahlrechtsausschuß der Ersten Kammer in der heutigen Sitzung, be- züglich der noch bestehenden Unstimmigkeiten bei der W a h l r e ch t S- vorläge den Beschlüffen der Zweiten Kammer in allen Punktenbeizutreten. Damit ist die Annahme der Wahl- rechtsvorloge endgültig gesichert. Liberale«nd Zentrum gegen die Sozialdemokratie in Baden. Aus Baden wird uns geschrieben: WaS man nach den Großblockwahlen im Oktober 1909 und nach der Arbeitsgemeinschaft, welche zwischen Liberalen und unseren Gc- nossen in der letzten LandtagSsession bestanden und zu den heftigsten Auseinandersetzungen auf dem Magdeburger Parteitage geführt hat, nicht für möglich halten sollte, scheint fich in Baden nun doch ver- wirklichen zu sollen: nämlich ein Zusammenschluß aller bürgerlichenParteien gegen dieSozialdemokratie, um dieser das Pforzheimer Mandat zu entreißen. Uin das gesteckte gemeinsame Ziel, die Schwächung der Sozialdemokratie, zu erreichen, sind Nationalliberale und Zentrum, wie jetzt halbparteioffiziös bekannt wird, miteinander in Verhandlungen getreten— und sie haben sich auf die Kandidatur deS früheren Gouverneurs von Südwestafrika, L e u t w e i n, welcher jetzt seinen Wohnsitz in Ueberlingen an? Bodensee hat. geeinigt. Man glaubt m Leutwein deshalb eine zugkräftige Persönlichkeit gefunden zu haben, weil er aus dem Kreise stammt. Sein Vater war evangelischer Pfarrer in Jttlingen. Der.Badische Beobachter", das führende Zentrumsorgan erNärt ganz offen: „Für den unterrichteten Politiker kann eS keinen Augenblick ztveiselhaft sein, wie fich daS Zentrum zu einer Kandidatur Leut- wein stellen würde, falls dieselbe für den Wahlkreis Pforzheim- Durlach zustande käme. DaS Blatt meint allerdings, daß das Zustandekommen noch zweifelhast sei; eS hofft aber, daß die Wandlung über die poli- tischen Leichen der derzeitigen nationalliberalen Führer hinweg sich vollziehen werde. DaS heißt, daß die nationalliberalen Vertreter des GroßblockgedankenL abgesägt und der Großblock schon in der im nächsten Herbst beginnen- den LandtagSsession gesprengt werde. Damit wäre die Bahn frei, auch bei den in zwei Jahren stattfindenden Landtags- wählen gemeinsam gegen die Sozialdemokraten vorzugehen. Unser Mannheimer Parteiblatt meint zu dem nationaMberal- tlerikal-konservativen Wahlkompromiß: Der Unistand, daß die klerikale Presse die Dinge, wie sie sich in Psorzheim-Durlach zu entwickeln scheinen, mit nur schlecht unterdrückter Freude begrüßt, sollte den Liberalen zeigen, wohin die Reise geht. Sehen wir zu, wie sie sich weiter Verhalten! Wir können ihren Entscheidungen in aller Gemütsruhe und ohne jede Nervosität entgegensehen. Wäre der Nachteil einer Veränderung in der Konstellation der Parteien doch auf liberaler, nicht aus unserer Seite. » Der Kreis Pforzheim- Durlach gab am 26. Januar 1907 (I. Wahlgang) für den Genossen Eichhorn 15 888, für den National- liberalen Wittum 12 893, für Belzer(Z.) 6892 Stünmen ab; in der Stichwahl siegte dann Eichhorn bei einer Wahlbeteiligung von 82,6 Proz. mit 17 087 gegen 14 764 liberale Stimmen. Diesmal kandidiert unsererseits an Stelle Eichhorns bekanntlich Parteisekretär TrinkS-KarlSruhe._ Die geplante Bilanzverschleierung. Such die„Köln. Ztg." bestätigt in einer telegraphischen Meldung au« Berlin, daß in gewiffen sogen,„maßgebenden" Kreisen die Ab- ficht besteht, noch dem jetzigen Reichstage im Spät- herbst den Reichshaushaltsplan für ISIS vorzulegen. Sie schreibt: „Zu den verschiedenen Nachrichten über den Zeitpunkt, an dem der Reichstag sein Lebensende erreichen soll, ist zu bemerkeu, daß feste Beschlüne noch nicht gefaßt sind; dagegen scheinen die maß- gebend?» RegierungSkreise immer»»ehr der Abhaltung einer Herbstsession zuzuneigen, um dieser noch daS Budget für 1913 vorlegen zu können. Die Wahlen würden in diesem Falle erst in, Jahre 1912 vorzunehmen sein. Die Ansichten über den Zeitpunkt, an dem der Reichstag zu verabschieden sei, haben mehrfach geschwankt, und so ist es auch nicht ausgeschlossen, daß eine abermalige Aenderung eintreten könnte. WaS hauptsächlich gegen eine noch unter Umständen bis in den Januar hinziehende Herbstsession spricht, ist daS sehr ernste Bedenken, ob der Reichstag dann über- baupt noch arbeitsfähig sein wird. Wenn heute schon die Vorarbeiten für die Wahlen ihren Schatten auf den Reichstag werfen, so wird daS noch mehr im Herbste der Fall sein, da man dann mitten in der Wahlagitation stehen wird. Der absterbende Reichstag wird für die Abgeordneten lein sonderliches Interesse mehr haben, und die Herren werden vermutlich nicht nur im Geiste, sondern auch körper- lich mehr in ihren Wahlkreisen sein als in Berlin. Daß aber unter solchen Umständen nützliche Arbeit geleistet werde» kann, scheint recht fraglich." Seltsame Schwärmer. Die„Deutsche Tageszeitung' hat entschieden perverse Neigungen. Sie schlvärmt nicht nur sadistisch für die Prügelstrafe, sondern verrät auch masochistische Gelüste. Die Abstrafung für das kindische Gerede über den Etat, die wir ihr ja wiederholt zuteil werden ließen, genügt ihr noch nicht. Es geht Herrn Oertel wie dem HandwerkSburschcn im„Faust", dem sein Kollege warnend zu- ruft:„Du überlustiger Gesell, juckt Dich zum drittenmal daS Fell?" Unsere Bemerkung, daß das agrarisch dreiste Ansinnen, dem Reichstag für seine Herbstsession bereits die Beratung des Etats für das Jahr 1912 zuzumuten, wohl der Absicht entspringe, das HauS mit einem frisierten Etat zu überrumpeln, entlockt dem Oertelblatt die geistvolle Antwort, daß der„Vorwärts" als Etatkritiker wohl einen „Friseurlehrling" beschäftige. Im übrigen aber sollte der„Vorwärts" doch genug haben an dem.Hereinfall", den er bei seiner dies- jährigen Eiatkrittk erlebt habe. Sollte Herr Ocrtel es wirklich schon vergessen haben, daß der Hereinfall ganz auf der Seite der „Deutschen Tageszeitung" gewesen ist? Oder hat die Deutsche Tageszeitung" gegenüber unserer Feststellung, daß im Etat für 1911 mit der Schuldentilgung von 89,6 Millionen Marl der faulste Zauber getrieben worden ist, auch nur ein vernünftiges Wort entgegnen können? Mit der famosen.Schuldentilgung", die dann zur Verminderung deS neuen Anleibebedarfs verwendet wurde! DaS Agrarorgan erklärte dies Verfahren bekanntlich für völlig normal und ganz selbstverständlich, während doch die a m t l i ch e Erläuterung zu dem Etatgesetz selbst die Bemerkung enthielt, daß erst durch die Fassung des Etatgesetzes für 1011„außer Zweifel gestellt' würde, daß der für die Schuldentilgung be- stimmte Betrag auch anderweitig verwendet werden könne! Die„Deutsche Tagesztg." ahnt offenbar gar nicht, daß sie da- durch, daß sie diesen Taschenspielertrick für etwas ganz Selbst« verständliches und Normales ausgab. daS famose Zugeständnis machte, daß dann die ganzen Schuldentilgungsbestimmungen der glorreichen Reichsfinanzreform des Schnapsblocks von vorn» herein auf plumpstem Schwindel angelegt waren l Ein Blatt aber, daß eine oberfaule Sache mit Ausreden verteidigt. die die Geschichte womöglich noch schlimmer machen, sollte doch so vorsichtig sein, eine so kitzliche und für sich blamable Affäre lieber auf sich beruhen zu lasten I Immerhin, wenn die Prügellüstlinge des Agrarierorgans das Fell gar zu sehr juckt, kann es ihnen gern gestriegelt werden._ Agrarischer Prozentpatriotismus. Die im Reichstag sitzenden Agrarier versäumen keine Gelegen- heit, sich und ihre Gesinnungsfreunde bei den Reichsbehörden als Liefe- ranten in empfehlende Erinnerung zu bringen. Ganz besonders ist eS daS Kriegsmimstertum. dem fortgesetzt nahegelegt wird, die Fourage dirett bei den Produzenten zu kaufen. Dem fortwäbrenden Drängen nachgebend hat die Heeresoerwallung den agrarischen Wünschen Rechnung getragen und ist dabei böS hineingefallen. Die biederen Agrarier haben nämlich vielfach geradezu unverschämte Forderungen gestellt.»Der Staat kanns zahlen", meinten sie unter sich. Mit Rücksicht aus den Einfluß, den die Agrarier in„hohen" und„höchsten" Kreisen haben, schien eS allerdings der Heeresverwaltung angezeigt, nicht allzu viel über die erlittene agrarische Schröpsung zu sagen. Gegen- wärtig scheinen nun aber die Proviantämter— offenbar auf höhere Weisung hin— einen anderen Weg einzuschlagen. Sie wenden sich nämlich an die Gemeindevorsteher mit dem Ersuchen, geeignete Personen namhaft zu machen, die die HccreSvcrwaltnng als Ver- mittler bei Ankäufen verwenden kann. Daß solche Leute nachgewiesen werden, steht außer jedem Zweifel, aber diese Vertrauensmänner werden in den meisten Fällen stramme Bündler sein, die weniger den Vor- teil der Heeresverwaltung als vielmehr das Profitinteresse ihrer agrarischen Freunde im Auge haben. Die He�eSverwaltung wird aus diese Weise nicht bloß nichts ersparen, sondern vermutlich noch mehr aus- geben müssen. Anders kann e« nur dann werden, wenn sich die einzelnen in Bettacht kommenden Reichsämter entschließen, den un- verfrorenen Forderungen der Agrarier ein bestimmtes Nein ent- gegenzusetzen._ Hoch die liberale Einigung i Unter den Freisimtigen wie den Nationalliberalen gibt eS nicht wenige Anhänger, die den Wahlabmachnngen zwischen den General- stäblern beider Parteien mit recht gemischten Gefühlen zuschauen. Die einen, weil sie eigentlich verkappte Konservative sind; die anderen, weil sie eine Schwächung der sogen, freisinnigen Grund- sähe befürchten. Diesen Querköpfen wird in der„Voss. Ztg." nach- drücklichst der Text gelesen. Eine Zersplitterung der Liberaleu sei eine Bersündigung am Liberalismus, niemand denk« an eine Ver- schmelzung der Fortschrittlichen Vollöpartei mit den Nationalliberalen. Wer man müsse BassermannS Mahnung beherzigen, daß die Zeit vorüber sei, in der sich die Liberalen den LuxuS von Gcgenkandidaturen gestatten konnten. Immer weiteren Kreisen habe fich die Ucberzcugung aufgedrängt, daß„nur ein im Wahlkamps einig Schulter an Schulter austretender Liberalismus" imstande sei, Bennigsens Forderung:„Das liberale Bürgertum in Stadt und Land, die liberalen Anschauungen haben einen Anspruch auf größere Geltung, als sie zurzeit besitzeu". zu erfüllen. Schon jetzt sei für die nächsten Wahlen für Ostpreußen, Brandenburg, Pommern. Schlesien, Hannover, für Bayern, Württemberg und Baden, für Mecklenburg und Thüringen«eine einheitliche Schlachtreihe aller Liberalen" hergestellt. Aber in Westfalen und SchleSwig-Holstein, in Hessen und Oldenburg und noch in manchen anderen Gebieten erhöben auch heute noch liberale Männer die Waffen gegeneinander, anstatt gegen die gemeinsamen Feinde. Von den 49 Wahlkreisen, die gegenwärtig die Fortschritt- liche Vollspartei im Reichstage vertrete, hätten mit Ein- schluß von Berlin nur 27 eine Zusicherung nationalliberaler Wahl- Hilfe im nächsten Wahllampf erhalten. Trotzdem hätten die Gegner kein Recht, die Bedeutung der bisher abgeschlossenen liberalen Wahl- abkommen gering zu schätzen. Der Spott über die Wahl- abmachungen zwischen Fortschrittlern und Nationalliberalen finde seine allerdings recht verständliche Erklärung in der Furcht, daß bis zum Tage der Wahl noch in weiteren Gebieten eine Ver- ftändigung der Liberale» erfolge. Opfer der elsasi-lothringischeu Verfassungsreform. Wie der Straßburger Korrespondent des„Berliner Tageblatt»" von wohlinformierter Seite erfährt, wird für den Fall eines Scheiterns der elsaß-lothringischen Verfastungsdorlage der Statt- Halter Graf v. Wedel von seinem Posten zurücktteten, während andererseits versichert wird, daß Staatssekretär Zorn v. Bulach nur das Zustandekommen des Entwurfs abwarte, um sich dann ins Privatleben zurückzuziehen. UnterstaatSsekretär Mandel ist bekanntlich auch amtsmüdk. Er hat eS mit dem Zentrum verdorben. Konservativer Wahlknisf. Die Konservativen haben im Wahlkreise Meniel-Hehdekrug. der von 1367— 1803 in ihrem Besitz war, aus einen eigenen Kandrdaten verzichtet und dafür den litauischen Gutsbesitzer Strelys aufgestellt. Der gegenwärtige Vertreter des Kreises, der nationalliberale Ab« geordnete Schwabach bezeichnet sich auch als Kandidat der Litauer. Bei den in den ländlichen Distrikten Ostpreußens üblichen Wahl- sitten kommt es natürlich in der Hauptsache darauf an, wer von den Kandidaten die meisten Getränke durch seine Wahlhelfer zum besten geben läßt. Die Konservativen hoffen natürlich, durch diesen Kniff den Abgeordneten Schwabach aus dein Sattel zu heben. Tie hohen Fleifchpreife müssen dem Volke erhalten bleiben. Auf Anregung des Stadtrats in Karlsruhe hatte die badische Regierung beim Bundesrat den Anttag auf einstweilige Aufhebung der bestehenden Borschriften über die Quarantäne der anS Dänemark eingeführten Schlachtrinder gestellt. Dazu teilt die amtliche „Karlsruher Zeitung" nun mit: „Der Bundesrat hat diesen Anttag mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Weiter hat er abgelehnt die quarantänefreie Zulassung von Schlachtrindern anS Schweden und Norwegen. Einem Antrag Preußens entsprechend Ivill der Bundesrat vom 1. Juli 1911 ab eine teilweise Erleichterung der Einfuhr von dänische in Vieh dadurch eintreten lassen, daß die Tuberkulinimpsimg abgeschafft wird und an ihre Stelle das klinische Untersuchungsversahren tritt. Die badische Re- gierung hat serner beantragt, die Einfuhr von argen« tinischem Schlachtvieh zu gestatten. Der Reichskanzler hat jedoch seine Zustimmung zur Aufhebung des seit 1894 bestehenden Verbotes der Vieheinsuhr aus Argentinien nicht e r 1 e i l t."_ Oertermeb. Wahlvorbereitungen. Am Mittwoch faNd im Parteihause in Wim die ReichSkonserenz der deutschen Eozialdemolratie statt. Alle Landes- und Kreis- oraanisationen hatten Delegierte entsendet. Die Vertrauensmänner erstatteten Bericht über die Aufstellung der Kandidaten und über die B e d i n g u n g e n für den W a h l k a m p f in den einzelnen Wahlkreisen. Die Kandidatenliste ist bis auf einige wenige Bezirke festgestellt und wurde von der Konferenz endgültig bestätigt. In allen Wahlkreisen haben auch die technischen Vorarbeiten für die Wahl bereit» ihren Anfang genommen und mit dem 1. Mai wird mit voller Kraft in die Wahlagitation eingetreten werden. DaS Bild, daS die Verttauensmänner von der Slimnmng der Arbeiter- schaft entwarfen, gibt die Gewähr, daß überall mit der größten Energie und Kampfesfreude an die Wahlarbeit gegangen wirb. frankreick. Die Gesellschaften gegen die Eisenbahner. Paris, 21. April.„Echo de Paris" will wiffen, daß die Eisenbahngesellschaften der vom Minister der öffentlichen Arbeiten an sie gerichteten Aufforderung nicht entsprechen und keinerlei weitere Wiedereinstellung ent- lassener Eisenbahner vornehmen werden. Diesen Beschluß hätten die Direktoren der verschiedenen Bahngesellschaftcn am letzten Sonnabend nach der Kammersitzung, in der die Kammer den drohenden Erklärungen des Ministerpräsidenten und des Arbeitsministers zustimmte, gemeinsam gefaßt. „Unregelmäßigkeiten." Paris, 21. April. In bezug auf die von einem rohalistischen Blatte veröffentlichten Berichte, wonach auch im Kriegsministerium finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden seien, erklärt daS KriegSministerium in einer amtlichen Rote: In, Laufe der Budgetdebatte haben mehrere Deputierte auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, die bei Ausführung verschiedener nach» träglicher Arbeiten begangen worden seien. Der Kriegsminister hat sofort die Ueberprüfung der Ausgaben angeordnet. ES handelt sich übrigens nicht um Veruntreuungen, sondern lediglich um unbedeutende, wenn auch anscheinend den Wert der gelieferten Ar« besten übersteigende Zuwendungen. Orkei. Kämpfe in Albanien. Saloniki, 21. Sprik. Wie amtlich gemeldet wird, kam eS gestern im Gebiete von Tuzi zu heftigen Kämpfen. Mehrere Truppenabteilungen wurden völlig umzingelt und konnten nur»nst größter Anstrengung befreit werden. Zwei Kompagnien gerieten in einen Hinterhalt und verloren 12 Tote und mehrere Verwundete; schließlich gelang eS ihnen aber, die Arnauten zurück- zutreiben. ekln». Die revolutionäre Bewegung. Peking, 20. April. Hier sind seit Montag etwa sechzig ersonen verhastet worden, die revolutionärer Um- cbe verdächtig sind. Mehrere von den Verhasteten haben mit Ausländem in Verbindung gestanden. jfZrnenka. Wirtschaftlicher Terror. New Jork, 21. April. Der Stahltrust legt ein großes Werk in Couey(Alabama) still, das zum Wahlkreise des Rc- Präsentanten Underwood gehört. Die Demokraten glauben, dies geschehe, um einen Druck auf Underwood zur Abänderung seiner Vorschläge für den Zolltarif auSzu- üben. Underwood beantragt nämlich, die Zölle auf Stahl- Produkte zu beseitigen. Mexiko. Die Znterventionöfrage. Washington, 20. April. Bon maßgebender Seite wird erklärt, Präsident Taft habe endgültige Versicherungen von feiten Mexikos erhalten, daß die Kämpfe an der Grenze ein- geschränkt werden sollen. Der Inhalt der Antwort Mexikos auf die amerikanische Note sei im wesentlichen be- friedigcnd. Präsident Taft befürchte nicht, daß sich Veran- lassung zu einem Eingreifen der Vereinigten Staaten bieten werde. Taft hatte sodann mit Staatssekretär Knox und mehreren Kongreßmitgliedem, darunter einigen Angehörigen der Repräsentantenhauskommission für auswärtige Angelegenheiten, eine Besprechung über die Lage an der mexikanischen Grenze. ES heißt, der Präsident habe in dieser Unterredung erklärt, man müsse sich, da die Gefechte sich in der Nähe der amerikanischen Grenze abspielton. aus Schwierigkeiten gefaßt machen; abxr zum KnegsühWl gehlen zwei. Er sei über- zeugt, daß Mexiko sein äußerstes tun werde, um an der Grenze eine zurückhaltende Politik zu beobachten, und er fürchte nicht, daß sich irgend ein Anlaß für eine Intervention. eine Verniittelung irgendeiner Art oder eine Einmischung in die Angelegenheiten Mexikos ergeben werde. Das Kongreß- Mitglied Sulzer äußerte sich, als er nach Beendigung der Konferenz das Weiße Haus verließ, dahin, man sei überein- gekommen, so zu handeln, daß eine Invasion oder eine Jnter- vention der Bereinigten Staaten in die mexikanischen Angelegenheiten vermieden werde. Der Angriff auf Iuarez. New Jork, 20. April. Die«Associated Preß" meldet aus El Paso: M a d e r o benachrichtigte die ausländischen Konsulu in Iuarez. daß er Iuarez wahrscheinlich um Mitternacht an- greifen werde. Gomez, der hiesige Vertreter MaderoZ, sandte an diesen ein Telegramm, in welchem er abrät, Iuarez jetzt anzugreifen. Er halte es unbedingt für notwendig, weitere internationale Ver- Wickelungen zu verhüten._ Ein Ultimatum MaderoS. New Park, 21. April. Nach einem Telegramm aus El Paso gab M a d e r o bekannt, daß, wenn er nicht die Zu- sicherung von dem Rücktritt von Diaz und der Räumung von Iuarez erhielte, er am Freitag nach- mittag Iuarez angreifen würde. Der Befehlshaber der BundeStruPpcn erklärt, sich nicht ergeben zu wollen. stsn3öiischei' Parteitag. 4. Tag. St. Queuti«, 10. April.(Eig. Ber.) An der Morgensitzung beginnt die Verhandlung über die Or- ganisation der »Humanitö". Sie verläuft im ganzen sachlick, und würdig. Bekanntlich ist von einem Teil oer Parteigenossen beantragt worden, an die Stelle des einzigen politischen Direkror-Z ein dreigliedriges Direltorium zu setzen, das die verschiedenen Tendenzen repräsentieren sollte und für das Jaurös, GueSde und V a i l l a n t vorgesehen waren. Alle Befürworter dieses Antrages erkannten die großen Leistungen und die Unentbehrlichkeit JaurdS an und verwahrten sich gegen die Darstellung, als ob eS sich ihnen darum handelte, JauröS ouSzu- schiffen. Als Lafargue der Sympathie und Verehrung der ganzen Partei für Jaurös Ausdruck gab. brachte der Parteitag diesem eine stürmische Ovalion dar. Die Verteidiger des Antrages bemühten sich, die Möglichkeit und Nützlichkeit eines Direktoriums nachzu- Weisen. Sie beriefen sich auf schwere Unterlassungen der «Humanitü", wie ihr Schweigen über den Fall Bissolati und meinten, Jaurös selbst würde manchmal ein Vorteil daraus er- wachsen, sich keine Stellungnahme abzwingen zu müssen. Jnter- «ssant war die Mitteilung Lasargues, daß sich Hervö ihm gegen- über bereit erklärt habe, für die.Hunranitö" Artikel mit Hintan» stellung antiparlamentarischer und antipatriotischer Tendenzen und im Sinne der Beschlüsse der nationalen und internationalen Kongresse zu schreiben. Lafargue beklagte, daß die«Humanitö" das Organ einer bestimmten Tendenz mnerhalb der Partei sei, erklärt sich ober schließlich auS Verehrung für Jaurös bereit, den status quo anzunehmen. Jaurös meint, es sei selbstverständlich. daß man den ver- schiedenen Tendenzen Rechnung trage. Ein Direktorium von mehreren Köpfen aber würde nur bewirken, daß niemand die richtige Verantwortung und niemand die eigentliche Leitung hätte, dagegen erklärt er sich gerne bereit, die Ratschläge anzunehmen, die ihm z. B. der zu einem RedaktionSrat erweiterte Verwaltungsrat geben würde. Renandel führt auS, daß die.Humanitü' seit drei Fahren So facto daS Organ der Partei sei. Im VcrwaltungSrat hat die Partei die Mehrheit, in der Verwaltungskommission 10 von 19 Stimmen. Zu dem 06 000 Fr. Aktienbesitz und den 27 000 Fr., die von den ausländischen, besonders der deutichen Partei stammen, kommen die zurückgekauften 53 000 Fr. des Herrn RoSnoblet. Mit einem vielköpfigen Direktorium kann man keine gute Zeitung machen. Man ha, an die hervorragenden Genossen aller Richtungen appelliert. Leitartikel zu schreiben. GueSde und Vaillant haben abgelehnt. Während dieser Rede kommt eS zu einer furchtbaren Sturm- szene. Rcnaudel hat einen Artikel Rappoports aus dem.Socialisme" zitiert, worin dieser von den.Sümpfen" der«Humanitö" spricht. Aufgefordert, zu präzisieren, nennt Rappoport L e v y- B r ü h l, einen der ersten großen Geldgeber der„Humanitö" bei ihrer Gründung, und meint. Levy-Brühls Stellung— er ist Professor an der Sorbonne—- laffe nicht aus so günstige VermögenSverhält- Nisse schließen. Jaurös stellt fest, daß Levy-Brühl ein uneigen- nütziger Idealist und organisierter Parteigenosse ist. Bracke er- klärt, daß er und seine Freunde die Verantwortung für RappoportS Artikel nach der von diesem gegebenen Interpretation ablehnen und der GueSdist MayeruS bezeugt als ehemaliger Schüler Levy-Brühlö Gefinnungshoheit. Die Versammlung weigert sich, Rappoport weiter anzuhören und dieser muß unter ungeheuerem Lärm die Tribüne verlassen.«„. Resoluttonen. Die ResolutionSkommission hat der Resolution Vaillant über die Munizipalpolitik folgende Einleitung voran» gesetzt t)(m bti; �arlei füt hie Eroberung der Stadthäuser geführte Kampf ist nur ein Teil de« von der Arbeiterklasse ge führten Kampfes. Die vollständige Besieiung der Arbeiterklasse ist nur durch die Eroberung der politischen Macht und die allgemeine Umwandlung deS kapitalistischen Eigentuins in soziales möglich. Die Sozialisten können durch ihre Aktion in den Gemeinden, indem sie die Bürgschaften des Wohlergehens und der Freiheilen und die Kampfmittel des Proletariats verstärken, die Kraft seiner Forderungen und des Kampfes gegen den Kapitalismus und den bürgerlichen Staat erhöhen." Die Resolution Vaillant wird mit diesen EinlertungSsatzen an genommen. Ebenso wird daS von Veber vorgelegte Ko in munal» Programm im Prinzip angenommen und zur Umredigiernng an die mit seiner Ausarbeitung beauftragte Kommission zurückgeleitet. tur Wahltaktik bei den Gemeindewahlen liegen nttäge vor. Die Aufrechterhaltung aller Kandi- daturen im zweiten Wahlgang wird mit 37S gegen 20 Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt. Die Mehrheit der Seine- Föderation beanttagt das allgemeine Verbot der Koa litionen im ersten Wahlgang und die allgemeine Zurückziehung der Parteikandidaturen in, zweiten, sobald der Erfolg nicht gesichert ist. Der erste Teil dieser Resolution wird mir 291 gegen 103 Stimmen abgelehnt und die Resolution der Kommission a genominen. Der zweite Teil der Seine-Resolution wird mit 320 gegen 61 Stimmen abgelehnt. Zehn Delegierte üben Stimm «nthaltung. Die Resolution der Kommission verpflichtet d,« Kandidaten, das Parteimanifest anzuschlagen, in den Versammlungen die sozialisti» sche» Prinzipien und ihre Anwendung in der Gemeinde auseinander- zusetzen und sich zur Beobachtung der Parleiprinzipien und der Kongreßbcschlüsse zu verpflichten. Was die Koalitionen anlangt, so erinnert die Resolution an den Pariser Beschluß von 1900. der jede Allianz mit der Kapitalistenllasse verbietet und nur in dringenden Ausnahme» fällen Koalitionen ohne Konfusion deS Programms und der Taktik zuläßt. Die Resolution fordert die Sektionen auf. mit qäti B.itcht qpzusttkbkp. W 1. Mghlgäpg mit dxn Kräften der Parter allein zu känipfen. Die iit dringenden, durch die Lokal» Politik gegebenen Ausnahmefällen gebotenen Koalitionen dürfen nie» malS für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen und politischen Freiheiten gefährlich sein, noch den Interessen der Partei und der sozialen Republik widerspreche». Für den zweiten Wahlgang wird bestimmt: Die Sektionen, die unter der Kontrolle der Föderationen und des National- rais Ententen oder Rücktritte praktizieren, haben dies entsprechend den Motiven deS Beschlusses von 1903 zu tun. Schließlich warnt die Resolution, da» gute Prinzip des gesetzlichen Proporzes durch eine sreiwillige Anwendung zu kompromittieren. Zwei Resolutionen, die ein spezielles allgemeines Verbot des Rücktritts zugunsten von„Unabhängigen" fordern, werden abgelehnt. Der gleichlautende Beschluß von Chalon bleibt indes aufrecht. Eine Resolution über den Rückkauf der Bahnen wird von Jaurös begründet. Sie lautet: Auf den von der Föderation Savohen gemachten Vorschlag bezüglich des allgemeinen Rückkaufs der Eisenbahnen gibt der Kongreß der Fraktion das Mandat, im Einvernehmen init dem Parteivorstand zu untersuchen, unter welcher Form, unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln die im Partei- Programm stehende Rückergreifung des Monopols der Transport- mittel im Interesse der Eisenbahner und des Publikums verwirklicht werden kann.— Die Resolution wird angenommen. Tubreuilh legt die Resolution über die.Humanitö" vor. Sie besagt, daß der bisherige VerwaltungSrat auch die Funktionen eines RedaklionSratS erhält. Er besteht auS 13 Delegierten der Partei und je 3 der Gewerkschaften und Genossenschaften, die all- jährlich zu wählen sind. Der Direktor wird vom Parteitag gewählt. JauröS wird als Direktor bestätigt.— Angenommen. Die Agrarfrage wird zum nächsten Kongreß vertagt. Der Parteitag beschließt eine allgemeine Amnestie für die wegen politischer Streikvergehcn Verurteilten und für Hervö speziell die Wiedcrzulassung zur RechtSanwaltschaft zu fordern. Nach der' Neuwahl der Verwaltungskommission Wird der Parteitag geschlossen. Am Abend fand im Stadttheater eine von der Munizipalität ver» anstaltete Festvorstellung statt, bei der neben vortrefflichen Kunst- kräslen auch die Kindergruppe der Genossenschaft«La Fraternelle" mitwirkte. • Berichtigung. Im Text der gestern mitgeteilten Resolution Vaillant über das Munizipalprogramm muß es heißen:«unter Mit- Wirkung der gewerkschaftlich und genossenschaftlich(nicht politisch) organisierten Arbeiter". Hus der Partei« Zur Maifeier in Baden. Man schreibt unS: Nach den Vorbereitungen zur Feier deS 1. Mai steht bereits fest, daß eine Anzahl der badischen Organi- sationen zur alten Unsitte zurückkehrt, die Maifeier an einem Sonntag abzuhalten. Für etliche Maidemonstrationen ist bereits der letzte Sonntag deS April festgelegt; andere Orte beabsichtigen, den 7. Mai für den internationalen Festtag auszuwählen. Den badischcn Genossen wurde früber schon von dieser Stelle ans klargelegt, daß die Feier deS 1. Mai einen einheitlichen Charakter trägt, und daß man von einer Demonstration lieber absehen solle, wenn sie nur an einem anderen Tage, als am 1. Mai möglich ist. Noch ein MaiumzugSverdot. Auch in Lübeck hat die Polizeibehörde den geplanten Mai- fe st zug durch die Straßen der Stadt verboten und zwar, wie sie angibt, auf Grund des§ 7 des Vereinsgesetzes. In der Begründung des Verbotes beißt es,«daß auZ der Veranstaltung des Umzuges durch diese Straßen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit zu befürchten sei. Eine polizeiliche Absperrung der namentlich durch den Straßen- und Wagen- verkehr stark in Anspruch genommenen Straßen» züge der inneren Stadt zugunsten eines poli- tischen Demonstrationszuges könne nicht in Frage komme n." Von unseren Genossen war natürlich eine derartige polizeiliche Absperrung mit keinem Worte verlangt, sondern im Gegenteil die Stellung der nötigen Ordner aus den Kreisen der Arbeilerschaft angeboten worden. Die vorgeschützte Gefährdung der öffentlichen Sicherheit wirkt um so eigenartiger, wenn man in Betracht zieht, daß die gleiche Polizeibehörde nichts dagegen einzuwenden hat. wenn patriotische oder andere Klimbimvereine die gleichen Straßen Lübecks in geschlossenem Zuge passieren. In der„demo- kratischen' Republik an der Trabe werden die Arbeiter eben genau so wie anderwärts mit anderem Maße gemessen als das Bürgertum. Redaktionswechsel in Kopenhagens„Socialdemokratcn". Genosse E. Wiinblad, der 30 Jahre lang Hauptredakteur des Zentralorgans der dänischen Sozialdemokratie war, ist von dieser Stellung mit dem 19. April zurückgetteten. Er hatte schon vor fünf Jahren den Wunsch dazu geäußert, wurde jedoch damals vom Konirolltoinitee und der Kontrahentenversammlung deS Blattes ver» anlaßt, noch einige Jahre weiter im Amte zu bleiben. Als seinen Nachfolger hat die Kontrahentenversammlung den Genossen F. I. Borgbjerg gewählt, der schon eine lange Reibe von Jahren als ständiger Mitarbeiter in»EocialdemolratenS" Redaktion tätig ist._ Gegen SpaltungSgelüfte in der italienischen Partei. Rom, 18. April.(Eig. Ber.) Die Haltung der italienischen Parlamentsfraktion während der Krise und daS Vertrauensvotum für daS Kabinett G i 0 l i t t i hat die der revolutionären Richtung angehörenden Genossen von Forki bewogen, ihren Austritt ans der Partei zu erklären. Dieser Tendenz tritt daS Zentralkomitee der revolutionären und inttan sigenten Fraktion in einen: Communiquö entgegen, das dringend vor ähnlichen unbedachten Schritten warnt. In der Tat kann man, von den Erwägungen der numerischen Kräfteverhältnisse der beiden Richtungen auf dem nächsten Parteitag ganz abgesehen, der Sache des revolutionären Sozialismus gar nicht schlechter dienen als durch leickilsertiges Herausbeschwören einer Spaltung. Ueber die Disziplin Verletzung der Fraktion ist der Parteitag Richter. Wer sich aus solchen Gründen außerhalb deS Parteiverbandeö stellt, schädigt gleichzeitig die Sache seiner Tendenz, die Sache der Partei und die des Proletariats._ Der 18. ungarische Parteitag tagte Ostern im Budapester Stadthaus. Ein Tadelsantrag gegen das ParteileitnngSmitglied Garbai wegen Teilnahme an einer Deputation, die den Handelsminister— zu einem Orden beglück» wünschte, wurde durch die Mitteilung erledigt, daß die Parteilertung diesen Tadel schon ausgesprochen habe. Die Beschickung d«S Partei» tagcS war etwas sehr eigenartig: 129 Vertreter für 71 Bndapester Organisationen und 63 Vertreter für 55 Provinzorte! ES wurde vom Referenten Weltner erklärt, daß die nichtmagyarischen sozial- demokratischen Parteien trotz ungewöhnlich starker Unterstützung nichts geleistet haben. Die slowakische Partei in Oberungarn wurde sepa- ratistischer Zersplitterungstendenzen beschuldigt und ihr Abhängigkeit von Prag nachgesagt.(Die Slowaken, ein infam geknechtetes Volk von einer Million, sind tatsächlich Tschechen.) Eine längere Debatte über die politische Lage führte zu dem Beschluß, mit der chauvinistischen, auch ein bißchen klerikalen Jnsth-Partei gemeinsam den Kampf gegen die.Wehrreform", die enorme Milttärlasten bringt, und für die Wahlreform zu führen. Diese Partei ist nämlich gegen den mit Oesterreich gemeinsamen Militarismus. Ihre Aufrichtigkeit, für das Wahlrecht zu kämpfen, ist von dtzfl meisten DiSlussionS- redyem sehr entschieden bezweiselt worden, Jugendbewegung. „Arbeiter-Jugend." AuS dem Inhalt der soeben erschienenen Nr. 8 Heden wir her« bor: Zum ersten Mai.— Die Revoluiion in England. I. Vor» geschichte und Ansänge der Revolution.— Eine tzexennacht. Von A. Ellinger.(Schluß.)— Der Panamakanal.(Mit Illustrationen.) — Hat die Arbeiterjugend Religion?— Die Gegner an der Arbeit. — Vom Kriegsschauplatz.— Aus der Jugendbewegung(Dortmund, Württemberg, Schweiz). Beilage: Mai 1911: Der Kampf gegen die Arbeiterjugend. Zeichnung von Erich Schilling.— Pitt und Wilm auf dem Schützenfeste. Von Thea Blistain.— Einiges über Gerhart Hauptmann. II. Naturalistische Dramen. Von Otto Koenig.— Verfall des Hand- Werks und der Zünfte.(Mit Illustrationen.)— Freundschaftsklubs. Von Walter Stoecker.— Bücher sür die Jugend.— Pflicht. Er- Zählung von H. Rh.--- Allerhand Kurzweil.(Illustriert.) Soziales« Knebelung der Landarbeiter. DaS Gesetz wegen Verletzung der Dienstpflichten deS Gesindes und der ländlichen Arbeiter vom Jahre 1854 kann in der Hand kundiger Gutsbesitzer neben fast völliger RcchlloSmachung de» Ar- beiters auch zur Beschaffung billiger Arbeitskräfte dienen, wie nach- stehender Fall beweist: Der Pferdeknecht S., auf einer pommerichen Domäne im Kreise Franzburg, der gegen 1 M, Tagelohn, Deputat und freie Wohnung eingestellt war. hatte sich mit dem Inspektor überworfen. Dieser lauerte auf eine Gelegenheit, den Pferdeknecht zu schikanieren. Diese kam, als dem S. Pferde zur Arbeit übergeben wurden, an denen die Spuren früherer Mißhandlungen, durch einen Kutscher- jungen begangen, zu sehen ivarcn. Der Pferdeknecht wurde beschul- vigt, die Mißhandlungen verübt zu haben und angewiesen, nunmehr seinen Dienst als Pferdeknecht mit der schweren Arbeit an der Dreschmaschine zu vertauschen. Er sollte aber nicht etlva den 6 bis 10 M. betragenden Akkordlohn während der Drescharbeit erhalten, sondern seinen bisherige» Tagelohn von 1 M. Selbstverständlich iveigerte sich der Knecht, die schwere Arbeit für diesen geringen Lohn zu verrichten und machte außerdem geltend, daß er wegen eines alten Brustleidens den Staub beim Dreschen nicht vertragen könne. Zur Arbeit als Pferdeknecht erklärte sich S. nach wie bor bereit, erschien auch mehrere Tage nacheinander in der tühe auf dem Hos und bot sich dem Inspektor zur rbeit an. Er wurde jedoch nicht weiter beschäftigt, vielmehr Strafanzeige gegen ihn erstattet wegen Arbeitsverweigerung, Uebertretung deS Gesetzes vom 24. April 1854 und Tierquälerei. Wegen der Tierquälerei wurde er kostenlos freigesprochen, wegen Arbeitsverweigerung aber zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Schöffengericht in Franzburg begründete das Urteil damit, daß nach der Gesindeordnung der land Wirtschaft- liche Arbeiter zu allen landwirtschaftrichen Ar- betten herangezogen werden könne. Es sei im vorliegenden Falle unerheblich, daß die übrigen Dreschmaschinenarbeiter in anderem Lohnver- Verhältnis standen. Ans den gleichen Standpunkt stellte sich die Strafkammer in Stralsund als Berufungsinstanz. Wie Hohn klingt die Stelle aus dem zweiten Urteil:«Der Knecht hatte um so weniger Ver- anlassung, die Drescharbeit zu versagen, als nach der Bekundung des Arbeitgebers als Zeugen diese Arbeit nicht schwerer ist. als die bei den Pferden und er denselben Lohn>vie bis- her beziehen sollte: aus welchem Grunde der Angeklagte wechseln sollte, ist unerheblich: der Herrschaft steht es allein zu, über die Verteilung der Arbeit unter ihre Leute Bestimmungen zu treffen." Traf die Geldstrafe den Knecht auch nicht so schwer, so was ihn und seine Familie viel schwerer die wirtschaftlichen Schädigungen und Bedrückungen, die der Dienstherr auszuüben vermochte. Weder Deputat noch rückständiger Lohn wurde ihm ausgezahlt, noch eine Entschädigung für die nach Lösung des Dienstverhältnisses folgende Erwerbslosigkeit. Nach wenigen Tagen wurde ihm die Milchkuh entzogen, deren Milchnutzen täglich etwa sechs Liter betrug. So wird von den Agrariern durch das Gesetz vom Jahre 1854 der Landarbeiter zum Unfreien herabgedrückl und wenn der in den Urteilen verkündete Rechtsarnndsatz allgemeine Geltung finden soll. so können die Agrarier auf diesem ettvas ungewöhnlichen Wege noch zu besonder» billigen Arbeitskräften kommen: sie stellen Knechte ein niit einer Marl Togelohn und zwingen sie dann, bei gleichem Lohn höher bezahlte Arbeit zu verrichten. Im gewerblichen Leben ist es sonst ganz allgemeiner und selbstverständlicher Rechtsgrundsatz, daß kein Arbeiter zu anderer Arbeit gezwungen werden kann, für die er sich bei Eingehung des Arbeitsverhältnisses verpflichtet hat. Daß aber ein Arbeiter gezwungen werden kann, für niedrigen Lohn höher bezahlte Arbeit verrichten zu müssen, widerspricht ganz und gar dem natürlichsten Rechtsempfinden. Aus Industrie und Kandel. Wo hat England seine Kapitalien angelegt?, Nach einem Ende Dezember 1910 von George Paish in der«Royal Statistical Society" in London gehaltenen Vortrage beträgt die Gesamtsumme des britischen Kapitals, das gegenwärtig außerhalb des Mutterlandes angelegt ist, 319 2 Millionen Pfund Sterling, das sind nahezu 63 Milliarden Mark. Davon entfielen aus die britischen Kolonien 1554 Millio» neu. auf fremde Länder 1638 Millionen Pfund Sterling. Auf die einzelnen Länder verteilt sich die Anlagesumme folgendermaßen: Unter�den britischen Besitzungen steht Kanada mit 373 Will. Pfd. Stcrl. an der Spitze; ihm folgt Indien und Ceylon mit 365, Südafrika mit 351, Australien mit 302 Pfd. Sterl., während auf die andere» Kolonien verhältnismäßig kleinere Summen cnt- fallen. Von den fremden Ländern stehen natürlich die Vereinigten Staaten von Amerika alle» anderen weit voran. Es sind in ihnen nicht weniger als 688 Millionen Pfd. Sterl. britischen Geldes angelegt. Das nächstfolgende Land. Argentinien, weist mit 269 Millionen Pfd. Sterl. nicht viel mehr als den dritten Teil dieser Summe auf. Auch die dann folgenden Beträge entfallen auf über- seeische Länder, nämlich 94 Millionen auf Brasilien, 87 auf Mexiko. 53 auf Japan usw. In Europa steckt das meiste britische Kapital, nämlich 38 Millionen Psd. Sterl., in Rußland. in Spanien sind nur 18. in Italien 11, in Frankreich 7 und in Deutschland gar nur 6 Millionen Pfd. Sterl angelegt. Nach der Schätzung Paishs bringt dieses im Auslände und in den Kolonien angelegte britische Geld dem Lande jährlich 15 3 Millionen Pfd. Sterl. Zinsen ein, was einer Verwertung des Kapitals zu mehr als 5 Proz. entsprechen würde, Die Folgen der Zündholzfteuer. In einer badischen Zündhölzer- fabrik Schnellingen bei Haslach(Kinzigtal) enthält der Steuer» räum de« Lagers zurzeit 200 Millionen Stück Zündhölzer. darunter Vorräte seit der Steuereinführung vom Oktober 1909. Dies« unverkäufliche Ware repräsentiert eine Fracht für etwa sieben Waggons im Werte von 30000 M. Die Fabrik hatte bisher mit ständiger BetriebScinschränkung gearbeitet, meistens mit nur halber Arbeitszeit. Dabei ist der Betrieb nicht ausschließlich aus die An- fertigung der Streichhölzer angewiesen. Wenn keine Arbeiter e n t» lassungen vorkamen, so ist dies auch darin begründet, daß die Arbeiter zuhause bleiben und den landwirtschaftlichen Beschäftigungen nachgehe» ktznnen, Gewcrfefchaftlicbc� Schöne Seelen finden sich! Die„Deutsche Arbeitgeber-Zeitung" behandelte in ihrer 9h. 16 auch die Beendigung des Streiks der Maschinisten und Heizer auf der Dortmunder Union. Anscheinend hat das Berliner Scharfmacherblatt nur nachgeschrieben, was die zentrumschristlichen Sekretäre darüber ausgeschrien haben. Jedenfalls findet man keinen Unterschied. Vielleicht ist es den Zentrumschristen angenehm, wenn wir hier noch einmal mitteilen, was der Kaplan Hitze, ein beim Zentruni angesehener Mann, in seinem Buche„Kapital und Arbeit" über die Streikbrecher früher gesagt hat: „Es ist eine Schande, wenn Arbeiter die Gelegenheit benutzen, fich in die vakanten Stellen ihrer streikenden Genosse» einzudrängen — ein Verrat der Standesehre für die Arbeiter und eine Unehrlich- keit, wenigstens eine Verletzung der Noblesse von feiten des Arbeit- gebers. Mag der Arbeiter selbst den Streik ungerechtfertigt finden, so mutz er doch so viel Standesgefühl besitzen, datz er seinen Ge- Nossen nicht im Stiche läht, wenigstens nicht die Gelegenheit benutzt, den auf einen Augenblick verlassenen Platz für sich zu nehmen," In Dortmund hatten auch die Zentrumschristen erklärt, daß die Forderungen der streikenden Maschinisten berechtigt seien. Trotzdem forderten christliche Sekretäre vor aller Welt zum Streikbruch auf. Nun finden sich die christlichen GeWerk- schafts- und Zentrumsblätter im holden Verein mit der Unternehmerpresse auf gleichem Wege und in gleicher Stimmung I Auf die konzentrierte, beharrliche und freche Streikbruch- Praxis der„Christen" unserer Tage paßt das Wort Valentins aus dem Faust: „Wird erst die Sünde geboren, Wird sie heimlich zur Welt gebracht, Und man zieht den Sckleier der Nacht Ihr über Augen und Ohren. Wächst sie aber und wird sie groß, So gehl sie auch bei Tage bloß, Und ist doch nicht schöner geworden/ Berlin und Umgegend. Der Arbeiterinnenstreik bei Bergemann dauert unverändert fort. Der Zusammenhalt und die Einmütigkeit unter den Streikenden läßt nichis zu wünschen übrig. Die Firma sucht andere Arbeitskräfte, namentlich auch junge Hilfsarbeiter zur Ausführung der Arbeil der Streikenden heranzuziehen, stößt dabei aber auf unüberwindlichen Widerstand. Die nicht am Streik be- teiligten Arbeiter und Arbeiterinnen der Firma fühlen sich auf alle Fälle mit den Streikenden solidarisch und handeln danach. Gestern sind wiederum zwei Hilfsarbeiter wegen Verweigerung von Streik- arbeit entlassen worden. Die kleine Zahl der Streikbrecherinnen in der Glühlampenfabrik reicht nicht aus, um den Betrieb auch nur in beschränktem Matze aufrecht zu erhalten. Die Firma bemüh sich, die Streikenden durch Einwirkung auf die einzelnen wieder in den Betrieb hineinzulocken. Anfänglich war die Rede da- von, datz keine je mehr eingestellt werden sollte: jetzt aber gewährt man ihnen schon eine Gnadenfrist. Ein Teil der Streikenden ist nun von der Firma durch Postkarten ausgefordert worden, spätestens am Montag, den 24. April, früh 7 Uhr zur Arbeit zu erscheinen, widrigenfalls die Entlassung erfolgt. Das ist das bei Streiks in der Metallindustrie allgemein übliche Mittel, Uneinigkeit in die Reihen der Streikenden zu tragen und Handle sagte schon in der ersten Streikversammlung voraus, datz auch die Firma Bergemann dieses Mittel versuchen werde. Es wird aber fehlschlagen. Daran ist nicht zu zweifeln. In der gestrigen Streikversammlung, die abermals den großen Pharussaal Kopf an Kopf füllte, herrschte nur eine Meinung darüber, wie man sich diesen Lockungen gegenüber verhält. Man antwortet eben einfach nicht. Das ist Antwort genug. Mag sich die Firma an die Streikleitung oder Kommission wenden, wenn sie die Wiederaufnahme der Arbeit wünscht. Mit den einzelnen Streikenden ist nichts zu machen. Nur gemeinsam und alle miteinander, wie sie den Betrieb verlassen haben, werden sie die Arbeit wieder aufnehmen, und nicht eher, als bis die Firma sich zu einem ehrlichen Friedensschluß bereit findet. In der gestrigen Versammlung wurde ferner berichtet, datz eine ihrer Pflicht als Streikposten nachkommende Arbeiterin polizeilich sistierl worden ist, und zwar deswegen, weil sie sich nicht von einer arbeitswilligen Person mit einem Schlüsselbund mißhandeln lasten wollte. Die Arbeitswillige hatte sich, wie mitgeteilt wurde, schon vorher durch unanständige Redensarten bemerkbar gemacht, bis sie schließlich nach jenem gefährlichen Gegenstand griff, um ihrem Be- tragen die Krone aufzusetzen. Der Schutzmann hat dann offenbar nach der bei der Polizei üblichen Auffassung die streikende Arbeiterin ohne weiteres für den schuldigen Teil angesehen. Die Sistierte wurde nach Feststellung ihrer Personalien wieder entlasten. Auf das zu erwartende Strafmandat wird selbstverständlich richterliche Entscheidung beantragt werden, schon deswegen, um wieder einmal festzustellen, was für nützliche und vornehme Glieder der Gesellschaft diejenigen sind, die sich dem Unternehmertum als Arbeitswillige zur Verfügung stellen._ Ein Berliner Streikbrecher-Transport. Den Passanten am Anhalter Bahnhof bot sich am Freitag- nachmittag ein sonderbarer Anblick. Die Anlagen vor dem Bahnhof waren dicht bevölkert mit jenen Grotzstadttypen, die der Berliner mit„Pennbrüder" bezeichnet. Eine Nachfrage ergab dann, datz die etwa 120 Mann Versammelten aus der„Palme", dem Berliner Asyl für Obdachlose, entnommen worden waren; ihre kameradschaftlichen Anreden mit„Penner" bestätigten diese ihre Herkunft. Zwei Agenten hatten sie als Streikbrecher für eine Leipziger Zellulosefabrik im Asyl angeworben und ihnen die Jnvalidenkarten bereits ab« genommen. Größte Armut offenbarte sich bei ihnen, sie waren völlig zerlumpt, ohne jegliches Reisegepäck, einige hatten ihr Hab und Gut im Schnupftuch zusammengebunden, andere wieder nahmen einen Alkoholrausch mit auf die Reise. Im Gespräch erzählte einer zynisch, datz die Berliner„Penner" eine„Reise" nach Leipzig machen wollen, um sich dort zu„sonnen". Die Kon- kurrenz in der Bettelei sei in Berlin sehr grotz, nur der Bettler, der bessere Kleidung trage, erhalte eine Gabe. So bliebe ihnen weiter nichts übrig, als dem Angebot der Agenten nachzukommen. Die streikenden Arbeiter brauchen die Konkurrenz jener Be- dauernswerten, durch die soziale Misere ins Lumpenproletariat Gestoßenen nicht zu fürchten. Dem Unternehmer aber, der von den Streikbrecheragenten mit solcher„lebenden Ware" versorgt wird, mutz beim Anblick dieser total arbeitsunfähigen Gestalten Entsetzen packen. So wird denn auch die Wirkung der ganzen Aktion die sein, datz das Berliner Asyl für Obdachlose um über 100 Insassen entlastet wird und das Leipziger Asyl in kürzester Zeit diesen Zu- wachs bekommt._ Die Lohnbewegung der Bäcker/ Die Vertreter der 17 Bäckerinnungcn von Berlin und Um- gegcnd sowie die Vertreter des Verbandes der Bäcker und der Ge- sellenauSschüsse hatten sich am Donnerstag im Verhandlungssaale des Gewerbegerichts eingefnnden. ES fand jedoch nur eine Vor- besprechung statt. Zu Verhandlungen über die Forderungen der Arbeitnehmer kam es noch nicht, und zwar auS folgenden Gründen: Die Lohnkommission der Bäckergesellen war davon ausgegangen, daß die im Jahre 1006 lediglich zwischen den Vertretern beider Parteien geführten Verhandlungen ein Resultat ergaben, welches keinen Bestand hatte. Deshalb hat die Lohnkommission jetzt Verantw. Redakteur: Slbrrt Wachs, Berlin. Inseratenteil vergntw.: darauf bestanden, datz die Verhandlungen nicht anders als unter unparteiischer Leitung geführt werden und hierzu den Gewerberichter, Magistratsrat Schultz, vorgeschlagen. Dieser war denn auch als Vorsitzender zur Stelle. Obermeister Schmidt erklärte aber, daß die Meister nur vor einem in aller Fornr zu- sammengesetzten Einigungsamt verhandeln. Da die Lohnkommission nach ihren Erfahrungen von 1906 nicht damit rechnen konnte, datz die Meister das Einigungsamt des Berliner Gewerbegerichts an- erkennen würden, so hatte sie keine Beisitzer bestimmt, sondern an- genommen, der unparteiische Vorsitzende würde den Meistern ge- nügen. Nachdem sich beide Parteien damit einverstanden erklärt hatten, datz die Verhandlungen vor einem vollbesetzten Einigungsamt geführt werden, wurde dieses auf Vorschlag des Vorsitzenden Schultz von beiden Seiten formell angerufen, wobei die Meister ausdrücklich erklärten, datz sie aus das Einigungsamt des Jnnungsschiedsgerichts verzichten. Eine Bemerkung des Obermeisters Schmidt, datz für Freitag eine Verhandlung mit den Gelben angesetzt sei, veranlatzte die Ver- treter des Verbandes zu der Frage, was denn diese Sonderverhand- lung mit den Gelben zu bedeuten habe. Ob das wieder, wie 1006. eine Komödie sein soll, dazu bestimmt, die Forderungen der Lohn- kommission herabzudrückcn. Es gehe doch nicht an, datz mit ver- schiedenen Organisationen verschiedene Tarife abgeschlossen werden.— Obermeister Schmidt bemerkte hierzu, durch die Erklärung des Verbandes. datz ernicht gemeinsam initden Gelbe» verhandeln wolle, seien die Meister zu einer besonderen Veihandlung mit diesen gezwungen. Neben- absichten hätten die Meisler dabei nicht. Sie seien in durchaus ehr- licher Absicht hierher gekommen und würden die Verhandlungen in breitester Oeffentlichkeit führen.— Der Vorsitzende Schultz äußerte sich ebenfalls zu dieser Angelegenheit. Er habe in einer privaten Vorbesprechung mit Obermeister S ch m i d t erklärt, erhalte es für durchaus untunlich, wenn erst mit den Gelben und dann mit dem Verbände verhandelt werden würde. Auf seinen, des Herrn Schultz Vorschlag, sei der Verhandlungstermin mit den Verbandsvertretern zuerst, und die Verhandlung mit den Gelben für den folgenden Tag angesetzt worden. Da es heute zu keiner Verhandlung komme, so sei auch die für Freitag an- gesetzte Verhandlung mit den Gelben hinfällig. Diese könne erst dann stattfinden, wenn die Verhandlungen mit dem Verbände zu Ende geführt seien. Auf einen Abschluß verschiedener Tarife würde er sich nicht einlassen, sondern nur einen für beide Organisationen gleichlautenden Tarif ab'chlietzen. Damit war die Vorbesprechung beendet. Die eigentlichen Ver- Handlungen beginnen am nächsten Donnerstag. Als Beisitzer im Einigungsamt benannten die Arbeitgeber den Obermeister R a h a r d t und' Klempnermeister M i s ch k e, die Arbeitnehmer die Arbeiter- sekretäre K ö r st e n und Ritter. Achtung, Töpfer! Die Sperre über die Firma Paul Damm hat sich erledigt, da sie sich verpflichtete, die drei Gematzregelten und die vor der Sperre bei ihr Beschäftigten sofort wieder einzustellen. Die Verbandsleitung. Oeutfches Reich. Zum Bergarbeiterstreik in der Oberlaufitz. Die Unternehmer arbeiten mit Hochdruck, um Arbeitswillige zu bekommen, kein Mittel bleibt unvcriucht. Auf einem Werk hat der Besitzer durch Anschlag bekanntgegeben, datz diejenigen Arbeiter, die während des Streiks arbeiten, eine Mark pro Woche als Extra- geschenk erhalten. Die Akliengesellschast„Herkules" in Hirschfelde hatte, wie wir schon berichteten, das Verkehrs- und Verniiitelungsbureau Johann Sadlowski in Berlin, Breslauer Str. 18, beauftragt, Arbeits- willige anzuwerben. Dieses Bureau schließt mit den Arbeitern einen Vertrag ab, durch den sie sich verpflichten müssen, bis zum 1. November 1911 auf„Herkules" zu arbeiten. Jedem Arbeiter werden wöchentlich so lange 3 M. vom Lohne einbehalten, bis eine Kaution von 20 M. angesammelt ist. Diese Kaution erhalten nur diejenigen Arbeiter zurück, die bis zum 1. November den Vertrag innehalten. Die Arbeiter müssen sich verpflichten, jede Arbeit zu ver- richten. Als Lohn ist den Leuten im Schichtlohn 3.20 M.. im Ge- dinge 4 M. pro Tag und mehr versprochen worden. Außerdem will das Werk den Arbeitern die Wohnung nebst Betten und Decken gratis zur Verfügung stellen. Dieses VermittelungSburean hat am 18. d. MtS. bereits den ersten Transport von 20 Arbeitern gesandt. Die Verkehrsdirettion mutzte jedoch erleben, datz die angeworbenen Arbeiter sich gleich auf die Seite der Streikenden stellten. Die Arbeiter aller Ortea werden nochmls dringend ersucht, den Zuzug nach der Oberlausitz fernzuhalten. Etwaige Anfragen oder Nachrichten sind an die Streikleitung, an H. Teuber in Reichenau i. S., Gasthof Symon, zu richten. Der Streik der Zinkhüttenarbeiter in Dortmund wurde beendet, da sich bei der Abstimmung für die Fortführung keine Dreiviertel-Mehrheit mehr ergab. Bekanntlich hatte eS die Werks- Verwaltung wiederholt abgelehnt, mit den Streikenden oder mit den Organisationsvertretern zu verhandeln. Die Mehrzahl der Streikenden gehörten dem zentrumschristlichen Metallarbeiterverbande an. Ein Streik der Schneidemühlenarbriter in Stavenhagen sMecklen- bürg) ist am 18. April bei der Firma Gebr. A l b r e ch t au«- gebrochen. Die Arbeiter in Stavenhagen find zeitweise in der Land« Wirtschaft und in den Schneidemühlen und Kornspeichern beschäftigt. Seit einem Jahre hat der Landarbeiterverband in einer Zahlstelle mit 160 Mitgliedern die dortigen Arbeiter der Organisation zu- geführt. Die Löhne find sehr niedrig. Sie betragen im Winter 2 M. bis 2,25 M., steigen im Sommer aus 2,50 M. bis 2,75 M. und erreichen während 5 Erntewochen 3 M. pro Tag. Am 8. April d.J. wurden bei drei Firmen Forderungen auf Lohnerhöhung eingereicht. Zwei Firmen bewilligten die geforderte Erhöhung um 2—3 Pf. pro Stunde, darunter eine Firma die prinzipielle Forderung eines Stunden- lohnes. Die Firma Gebr. Albrecht wollte l'/z Pf.„fteiwillig" zulegen, wenn die Arbeiter sofort der Organisation den Rücken kehren und dem lokalen christlichen Arbeiterverein beitreten wollen. Die Arbeiter, 45 an der Zahl, gingen auf diese schmähliche Zumutung natürlich nicht ein und beschlossen, am 15. April in den Ausstand zu treten. Vom 18. April ab stand der Betrieb still. Etwa ein Dutzend Invalide, die sich an der Bewegung nicht beteiligten, konnte die Auftechterhaltung des Betriebes nicht ermöglichen. Die Firma mutzte nachgeben und die Forderungen anerkennen. Außer der ge- forderten Erhöhung des Stundenlohnes wurde auch ein Zuschlag von 6 Pf. für Ueberstunden erzielt; bei einer vierten Firma wurden sodann ebenfalls Forderungen aufgestellt und bereits regt eS sich auch bei den landwirtschaftlichen Arbeitgebern dcS Städtchens. Diese Erfolge des Landarbeiterverbandes werden ihm in dortiger Gegend wiederum zahlreiche Mitglieder zuführen. Die Lübecker Lagerbierbrauereiarbeiter erreichten nach längeren Verhandlungm mit den Unternehmern für die im inneren Betriebe Beschäftigten eine Arbeitszeitverkürzung um eine halbe Stunde täglich. Die Löhne werden allgemein um 2 M. pro Woche erhöht und vom 1. Mai 1913 ab wiederum um 1 M. Ferner soll bei militärischen Uebungen der Lohn 14 Tage lang weitergewährt und bei Unfall resp. Krankheit die Differenz zwischen Lohn und Kranken« geld für zwei Wochen gewährt werden. Endlich stimmten die Unter» nehmer der Forderung auf Bewilligung von Ferien unter Fort- zahlung de? Lohnes zu. Die Feriendauer soll nach Matzgabe der Beschästigungszeit zwei bis sechs Tage im Jahre betragen. Lohnforderunge» der städtischen Arbeiter in Mainz. Die bei der Lohnregulierung der städtischen Arbeiter nicht berücksichtigten städtischen Handwerker verlangen zeitgemäße Lohn- aufbesserungen._ Der Streik der Lackierer in den Gaggenauer Automobil- werken(jetzt Firma Benz-Mannheim) ist nunmehr, nachdem die geforderte Lohnerhöhung von 5 Pfg. zugestanden wurde, beendet. Die Wiedereinstellung des entlassenen Vertrauensmannes konnte nicht weiter vertreten werden. Die Arbeit ist am 18. April wieder auf- genommen worden.__ kh. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts B uchdr. l» Verlagsanstalt Ausland. Eine Absage a» den Separatismus brachte die Generalversamm« lung des österreichischen Drechslerverband es. Namens aller tschechischen Delegierten(16 unter 56) erklärte Gauvertreter H o r a k« Pardubitz, datz die tschechischen Verbandsgenossen gar nicht daran denken, die Organisation durch nationale Trennung zu schwächen, da sie durchaus die einheitliche Aktion als im höchsten Interesse des ganzen Berufs gelegen erkennen. Die Generalversammlung ist auch sonst völlig harmonisch verlausen. Huö der frauenbcwcgung. Klafsenbestrebungen. Die bürgerlichen Frauen geben ihre Bestrebungen gern als eine alle Frauen gleich interessierende Kulturforderung auS. Damit be« gehen sie eine politische Fälschung. In Wirklichkeit haben ihre eigentlichen Ziele mit der proletarischen Frauenbewegung gar nichts zu tun. Lediglich bedingt es die besondere Unterdrückung des Weibes, datz sich die bürgerliche und die proletarische Frauen- bewegung auf ihren Wegen zuweilen begegnen. Datz sie dann zwecks Erreichung eines Fortschritts, z. B. in dem Kampfe um die Eroberung des Wahlrechts usw. gute Waffengemeinschaft pflegen, halten auch wir für durchaus geboten. Aber datz die proletarische Frau an den eigentlichen Zielen der bürgerlichen Frauenbewegung irgend welches Interesse habe, das müssen wir strikte bestreiten. Das Gegenteil ist vielmehr richtig I DaS was die Damen letzten Endes bezwecken, müssen die proletarischen Frauen ganz entschieden bekämpfen. Wir treten ein für die Beseitigung der Klaffenherrschaft, unser Ziel ist gerichtet auf die Herbeiführung einer sozialistischen Gesellschaft. Dazu gehört auch volle restlose Gleichberechtigung der Geschlechter. Für die proletarische Frau ist die besondere Unter« drückung des weiblichen Geschlechts eine besondere Nuance deS Klassencharakters der bestehenden Gesellschaftsordnung. Mit der Ausmerzung dieses besonderen Unrechtes allein ist der proletarischen Frau nicht gedient. Für sie hat die Unterdrückung des Geschlechts übrigens teilweise ganz andere Bedeutung als für die bürgerliche Frau. Diese hat darin emen Ausschluß von Vorteilen zu erblicken, während sie für die proletarische Frau früher teilweise sogar einen Vorteil gegenüber den heutigen Verhältnissen vorstellte. Der Aus- schlutz der Frau von der Erwerbsarbeit bedeutete für sie auch eine Verminderung der Pflichten. Diese hat sie nun aber gar nicht mehr zu beklagen;- sie erlangte nicht nur das Recht der Erwerbslohnarbeit, nein, die Not des Lebens macht ihr diese in abertausend Füllen zur zwingenden Notwendigkeit. DaS Recht auf Lohnarbeit, das sie mir dem. proletarischen Mann genießt, läßt sie aber auch die Klassenherrschaft um so gewichtiger und schmerzvoller fühlen. Während ihnen die Verhältnisse das Recht der Erwerbs- lohnarbeit aufzwangen, müssen die bürgerlichen Frauen noch um die Gleichberechtigung auf diesem Gebiete gegen ihre männlichen Klassen- genossen kämpfen. Diese Gleichberechtigung soll den Damen aber auch nicht den Kreis der Pflichten, sondern nur den der Privilegien erweitern. Kurzum, die bürgerlichen Frauen erstreben ihren Anteil an den Vorrechten ihrer Klasse; sie wollen, wie ihre männlichen Klassengenossen, das Recht haben, nicht nur die proletarischen Männer, sondern auch die proletarischen Frauen als Lohnarbeiter ausbeuten zu dürfen. Es wäre geradezu töricht, von den proletarischen Frauen zu verlangen, in solchen Bestrebungen einen Teil der Frauenbewegung zu betrachten, an denen sie in gleicher Weise wie die bürgerlichen Frauen interessiert seien. Mit ihren Forderungen, die ihnen die Anwartschaft auf Ausübung der bürger» lichen Berufe und Uebernahme öffentlicher Acmter sichern soll, er» streben die Damen keine Gleichberechtigung deS weiblichen Geschlechts, sondern lediglich die Erlangung der erwähnten Klassenvorteile. Von dem gleichen Gesichtspunkte auS betrachtet auch die Regierung die Frage des FrauenstudiumS, in den vom Kultusminister Holle er» lassenen Bestimmungen über die Neuordnung deS höheren Mädchen» schulwefenS in Preußen. Als Zweck der Zulassung wird angegeben „die Ausbildung der jungen Mädchen der„höheren Stände". Be» gründend wird dazu bemerkt: .... Der Ueberschutz der weiblichen über die männliche Be» völkerung und die zunehmende Ehelosigkeit der Männer in den höheren Ständen zwingen einen grötzeren Prozentsatz der Mädchen gebildeter Kreiie zum Verzicht auf den natürlichen Beruf als Gattin und Mutter. Ihnen sind die Wege zu einem ihrer Erziehung angemessenen Berufe zu bahnen...." Mit Gleichberechtigung hat das nichts zu tun. Selbstverständlich bekämpft die Sozialdemokratie nicht das Recht deS UniversitätS« studiumS der Mädchen; aber sie unterstützt solche Forderungen aus ganz anderen Motiven als sie die Damen bei ihrer Aufstellung be« herrschen. Wir fordern grundsätzlich die Einheitsschule und daS Recht des höheren Studiums als einen Borzug des JntellettS, nicht des Geldbeutels. Wäre eS den bürgerlichen Frauen ernst mit der Gleichberechtigung, dann würden sie unsere Forderung unterstützen; sie halten eS für vorteilhafter, wenn sie die proletarischen Frauen als Vorspann ihrer Klassenforderung gebrauchen können. Leseabende. Köpenick. Montag, 24. d. MtS., bei Gustav Müller, Alter Markt Johannisthal. DienStag, den 25. April, im, Lindenhof". Friedrich« stratze 61, Vortrag über„Die Prostitution eine soziale Er» scheinung". Letzte Nachrichten« Die Offiziösen— dementieren. Köln, 21. April.(W. T. B.) Ein Berliner Telegramm der „Kölnischen Zeitung" meldet: Wir sind bereits den falschen Ge- rächten entgegengetreten, die von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Reichskanzler und dem Staatssekretär des Innern wegen der elsatz-lothringischen Frage wissen wollten. Wir möchten aber noch ausdrücklich feststellen, datz der Reichskanzler und der Staatssekretär Delbrück, wie dies auch in allen unterrichteten Kreisen bekannt ist, in dieser Sache von Anfang an sich in voller Uebereinstimmung befunden und gehandelt haben; darin hat sich nichts geändert. Ist schon die Annahm« grundfalsch, der Reichs« kanzler könnte in dem Scheitern der Vorlage für sich einen Anlatz zum Rücktritt sehen, so ist«S geradezu blödsinnig, ihm untcrzu- schieben, er würde in diesem Falle einen Mitarbeiter zum Sünden- bock machen, der sich mit allen Kräften um das glückliche Gelingen des wichtigen Werkes bemüht.(Siehe auch die Notiz: Staats- erhaltende Intriganten.)_ Vom mexikanischen Kriegsschauplatz. New Dork, 21. April.(W. T. B.) Aus Eaglepah(Texas) wird �meldet, die Aufständischen hätten ParraS und Sanpedro in loahuila angegriffen. Viele mexikanische Bundessoldaten seien ge- tötet worden. In El Paso sind in Erwartung eines Angriffes auf Juarez weitere amerikanische Truppen konzentriert worden. 200 Ballen Baumwolle verbrannt. Dünkirchen, 21. April.(W. T. B.) Eine Feuersbrunst zer. störte am Kai des Hafens 200 Ballen Baumwolle aus Australien sowie eine Menge anderer Waren. Der Schaden soll sich auf eine Million Frank belaufen. "PMlSingerdCo.,BerlinL>V. Hierzu 3 Beilage»». llnterhaltyngSbl. Hr. 91 28. Jahrgang. 1. KcilM des Lmiick" Knlim WsdlM Zs«ll>lde«d> 22. Jfril 191L Kongreß der belgischen Sozialdemokratie Brüssel, 19. April.(Eigenbericht.) (Schluß.) In der Montag?sitzlMg erstattet Genossin Maria TillemanS einen Bericht über den Stand der Arbeiterinnenbewegung in Belgien. Die vlämische Frauenbewegung, die ebenfalls ihre eigene Sekretärin und ihr Frauenblatt hat, ist der wallonischen voraus. Es wäre nötig, daß die Partei an der Erziehung der Frauen arbeite, ehe etwa die Katholiken mit einem Frauenwahlrecht herausrücken. Genossin Tilleorans tritt dafür ein, daß die Frauen einerseits für die Gewerkschaften herangezogen werden, andererseits den politischen Parteiorganisationen beitreten, wo für ihre allgemeine Aufklärung gesorgt werden kann. Sie erinnert daran, daß der vorjährige Kongreß sich für die Schaffung eines speziellen Sekretariats für die weiblichen Mitglieder der Partei ausgesprochen habe. Bis jetzt sei aber nichts für die Verwirklichung der Sache geschehen. Sie schlägt vor, daß eine Kommission ernannt werde, die sich mit der Bs- schaffung der nötigen Fonds befaßt. A n s e e l e schlägt vor, Genossin Tillemans(die schon früher Mitglied des Generalrats war, letztes Mal aber durch einen Zufall ausgeschaltet war) in den Gene'ralrat als Vertreterin der Frauen zu wählen. De Brouckdre unterschreibt völlig die Darlegungen der Genossin. Nur in dem Punkt: Schaffung eines speziellen Sekretariats für Frauen, müsse er widersprechen. Da eine Gewerkschaftskommission existiere— wozu eine separate Vertretung für die Arbeiterinnen? Genossin Tillemans hält De Broucköre entgegen, daß Frauen besser zu Frauen sprechen, Frauenangelegenheiten am besten von ihnen telbst erörtert werden, und beharrt' darauf, daß die Partei ihren Antrag ausführe. Im Namen der vlämischen Frauenföderation spricht Genossin De Meulebrouck in vlämischer Sprache. Sie berichtet von der wachsenden Aktivität der arbeitenden Frauen Flanders; Gent zum Beispiel verzeichnet 699 Mitglieder. Die vlämische Föderation um- faßt insgeiammt 1199 Frauen. Das Frauenblatt verzeichnet gleich- falls Fortschritte und wird demnächst mit einer Beilage für die Jugend erscheinen. Auch sie unterstützt die Forderung nach einem Frauensekrelariat. Der Kongreß entscheidet sich für die Wahl einer vom Generalrat zu ernennenden Kommission zur Beratung der An- gelegenheit. Der Kongreß geht nun an die Beratung über die Organisation des Wahlrechtskampfes,> wobei noch einmal die Tagesordnung Jocquemotte(Vor- beratung fiir einen Generalstreik) in die Debatte verflochten, aber schließlich, nachdem insbesondere De lp orte die bereits er- wähnten Argumente unterbreitet hat, endgültig fallen gelassen wird. Die Organisierung des Wahlrechtskampfes wird von zwei Gesichtspunkten aus erwogen: Soll der Generalrat die Kampagne allein leiten oder soll dies im Zusammenwirken mit der Gewerkschafts- kommission bezw. den Gewerkschaften geschehen. Außerdem liegt der Vorschlag de? Verbandes der Jugendorganisationen(lleimes Gardes) vor, für dieses Jahr von den der Partei angeschlossenen Mitgliedern einen Extrabeitrag von zehn Centimes für die Finanzierung des Wahlrechtskompfes einzuheben. Anscele ist dafür, daß der Wahlrechtskampf vom General- rat und von derGewerkschaftskom Mission organisiert wird. Die Gewerkschaften müssen als politisch Interessierte am politischen Kampf direkt teilnehmen. Parteisekretär Bandersmissen macht geltend, daß der Vorschlag der„ckeunos Gardos" der Generalrat möge allein die Leitung in die Hand nehmen, nicht die Mitwirkung von Genossenschaften und Gewerkschaften ausschließe. Aber man könne vom Kongreß aus weder die Gewerkschaftskommission noch den Verband der Genossen- schaften für alle etwaigen finanziellen Erfordernisse verpflichten. EineS stehe aber fest: daß politische Partei. Gewerkschaften und Genossenschaften vereint in die Schlacht ziehen. HuySmans ist nicht dafür, daß man die Gewerkschaftskommisston direkt engagiere— schon mit Rücksicht daraus, daß die angeschlossenen Mitglieder zwar Anhänger des Klassenkampfes, aber nicht schlechtweg Sozialisten sind. Wenn wir die Partei als solche hinter uns haben, bedürfen wir nicht der Mitwirkung der Gewerkschaftskommission. HuySmanS beharrt auf der finanziellen Beihilfe der Arbeiter, denn kleines Feuilleton. Kinematograph und Medizin. Der Kinematograph hat auch sn den Bezirken der exakten Naturwissenschaften festen Fuß gefaßt und seine praktische Daseinsberechtigung erwiesen. Schon in den wenigen Jahren seiner Verwendung hat er der Medizin wertvolle Aufschlüsse über den Ablauf von verwickelten Vorgängen geliefert, die man bisher nur in ihrem Gesamteindruck, nicht aber in den Einzelheiten gekannt hatte. Das menschliche Auge addiert be- kanntlich schnell aufeinanderfolgende Betoegungsvorgänge zu einem einzigen Bewegungseindruck! der photographische Film aber nimmt die einzelnen Phasen der Bewegung nacheinander auf und gestattet also dem Forscher, diese zu analysieren. So kann man mittels des Kincmatographen die Bewegungen der Gelenke studieren, sowohl einfad>e Bewegungen wie auch zusammengesetzte Funktionen wie den Gang. In Verbindung mit der Wirksamkeit der Röntgen- strahlen, die den Körper durchdringen und ein scharfes Abbild der Knocben und schwächere von inneren Organen wie Lunge, Herz und Magen liefern, führt uns der Kinematograph den Prozeß der Verdauung vor Augen. Wie sehen, wie lange eine in den Magen eingebrachte Substanz dort verweilt, nach welcher Zeit sie durch den Pförtner ihn verläßt, um in den Zwölffingerdarm zu gelangen; wir sehen das Herz sich rhythmisch kontrahieren, das Zwerchfell bei der Atmung auf und ab gehen, den Darm sich peristalrisch bewegen. Auch die Welt des Unendlich-Kleinen, wo Objekte von einem Tausendstel Millimeter als Riesen gelten, eröffnet uns der Film. Reizvolle Bilder gehen an uns vorüber von den primitivsten Formen des Kampfes ums Dasein, wo ein weißes Blutkörperchen(Leukozyt) mit amöbenhaften Bewegungen an ein Bakterium herankriecht, dieses umfließt und so vertilgt. Endlich auch die molekülaren Be- wcgungen der unbelebten Materie, die durch Ultramikroskopie (Dunkelfeldbeleuchtung) sichtbor werden. Für all diese Erschei- nungen ist der Film ein sicheres Depot. � Was dies für experimen- tellcs Weiterarbeiten, noch mehr aber für den Unterricht bedeutet, liegt auf der Hand. Auch für die breiten Schichten der Gebildeten haben diese Er- rungenschaften ihre Bedeutung. Der Popularisierung der Natur- Wissenschaften und in letzter Linie der Pertiefung der Volkshygiene muß der Kinematograph mehr und mehr dienstbar gemacht werden. Dafür geeignete Films sollen, so plädiert Professor Kutner, der Leiter des Kaiserin-Friedrich-Hauses für ärztliche Fortbildung in Berlin in seiner Zeitschrift, an Kinematographentheater und an Vereine, Schulen leihweise abgegeben werden. Die älteste Maschine. Wahrscheinlich ist der Mensch schon in einer sehr frühen Zeit zur Erfindung und Anwendung von Maschinen gelangt, wenn man diesen Begriff im allgemeinsten Sinne fassen will. AIS älteste Maschine in diesem Verstand ist das ein- fache Mittel zur Erzeugung von Feuer bezeichnet worden, wie eS der Urmensch besaß und noch heute von einigen wenigen Natur- Völkern gebraucht wird. AlS die� grundlegenden Maschinen sind dann namentlich der Hebel, der Keil, die schiefe Ebene, die Rolle und die Schraube zu betrachten, die in ihren Anfängen wohl gleichfalls sehr früh in ihrer Nützlichkeit erkannt worden sind. Unzweifelhaft können diese einfachen Borrichtungen, J wenn der Kampf für das Kommunal- und Provinzialwahlrecht leichter ' sein wird, so wird es für die Erlangung des Wahlrechts für die Kammer der allergrößten Anstrengungen bedürfen. Seine Anregung, eine Petition einzuleiten, stößt auf den Widerspruch des Kongresses. In der Debatte sprechen noch: Jccguemotte für die Organisation des Generalstreiks, B a e ck im Namen der Metallarbeiter— die bereits ihre Zustimmung gegeben haben— für die Erhebung des 19 Centimes-Beitrages. Baeck weist in warmen Worten auf das besondere Interesse der Gewerkschaften an der Erringung eines ge- rechten Wahlrechtes hin. Es wird ihm zugerufen, er möge sich an die Bergarbeiter wenden.... Baeck: Allerdings sind es die Bergarbeiter, für die besondere Gesetze gemacht wurden, die sich für das Wahlrecht einsetzen und der Gewerkschaftskommission beitreten sollten. Mehr noch: sie sollten sich mehr mit sozialistischem Geist durchtränken. Jocquemotte verlangt unter ungeheurem Protest namentliche A b st i m m u n g über die Erhebung des ExtrabeitrageS von 19 Cent. Die namentliche Abstimmung ergibt: 138 Gruppen für und 3ö gegen den Antrag bei IS Stimmenthaltungen. Die Leitung der Wahlrechtskampagne ist dem Generalrat überantwortet. Gemeinderat Genosse Bint bringt ein ausführliches Referat über das sozialistische Kommunalprogramm. Die dabei auf- geworfenen theoretischen Fragen(so insbesondere die Anwendung des Prinzips der integralen Proportionalvertretung für die Stadtratswahlen, über die geteilte Meinungen vor- herrschen) werden der Kommission zugewiesen, die über die Statutenänderung des Generalrates beraten wird. Auf Wunsch D e l s i n n e s(Wagenmacher) wird in diese Beratungen eine Revision des Parteiprogramms überhaupt einbezogen werden. An dem gedruckt vorliegenden Bericht über die Parka- m e n t s w a h l e n ist als charakteristisch hervorzuheben die Fest- stellung, daß die Partei sich gegen die Bündnispolitik bei Wahlen wendet und Kartelle nur für Ausnahmefälle zulässig findet. Der Berichterstatter Abg. Fürnemont betont am Kongreß die wachsende Tendenz zum selbständigen Vorgehen, da« die Pro- paganda für die Parteiziele begünstigt. Die Föderationen können autonom entscheiden, Ivo die besonderen Um- stände Wahlabmachuugen notwendig erscheinen lassen. An- genommen wird folgende Resolution De BroucköreS: Der Kongreß konstatiert, daß gegenwärtig für die Parlamentswahlen von 1912 die Gesamtmeinung der Partei dem bündnislosen Kampfe immer günstiger wird. Er verpflichtet die Föderationen, die in Anwendung ihrer statutenmäßigen Autonomie lokaler Ber- Hältnisse halber zum Kartell greifen zu müssen glauben, die Juxta- Position(gemeinsame Liste, mit Freiheit für die eigenen Kandidaten zu stinimen) anzuwenden, die die Autonomie der Partei und die Pro- paganda ihres vollständigen Programms besser sichert. Der An- trag wird ein st im m ig angenommen. Bertrand schließt den Parteitag mit dem stürmisch akkla- mierten Wort: Und nun in den Kampf für daS ollgemeine Wahl- recht und gegen die klerikale Regierung l Nachzutragen ist, daß die Frage der vlämischen Universität nicht, wie irrtümlich gemeldet, zur Verhandlung auf die Tagesordnung des Kongresses gesetzt war, sondern auf einem außerordentlichen Kongreß zur Verhandlung kommen wird. Genckts- Leitung. Haftpflicht der Großen Berliner Motor-Ontnibusgesellschaft für das Verschulden ihrer Chauffeure. Bei einem Beförderungsvertrage haftet der Eigentümer des betreffenden Transportmittels für das Verschulden seiner An- gestellten genau so wie für eigenes Verschulden. Auf Grund dieser Bestimmung des Bürgerlichen Gesetzbuches hat die Klägerin dieses Reckitsstrettes die Große Berliner Motor-Omnibusgescllschaft aus einem Unfall in Anspruch genommen, den sie im August 1997 als Fahrgast in der Oranienstraße erlitten hat. Bei nassem Wetter und Schlüpfrigkeit der asphaltierten Straßen kommt es vielfach vor, daß die schweren, dem Verkehr dienenden Motoromnibusie bei der geringsten Schwenkung mit ihren Hinterrädern ins Rutschen geraten. Anläßlich eines solchen Vorkommnisses ist die Klägerin dadurch verunglückt, daß der die zum Teil von der Natur selbst dargeboten werden, als Maschinen bezeichnet werden. Etwas anderes ist das erste Einsetzen einer eigentlichen Jngenieurkunst, als deren großer Pionier ziemlich auS- schließlich Archiinedcs gegolten hat. Der Hebel und seine Wirkungen waren schon lange vor ihm bekannt, er aber erfand die Hebelgesetze und schuf damit das Fundament zu weiterem gewaltigenjFortschritt. Fast vergessen neben ihm ist einer seiner Zeitgenossen, namens Chesibius, von dem eine auS Bronze verfertigte Pumpe herstammen soll, die sich im Britischen Museum befindet und von Ellington in einem Vortrag vor dem Londoner Institut der Maschinen- ingenieure als das älteste Exemplar einer eigentlichen Maschinen- konstruktion bezeichnet worden ist. Chesibius war ein einfacher Barbier in Alexandria und lebte im dritten Jahrhundert v. Chr. UcbrigenS hatte auch ArchimedeS eine Art von Pumpe erfunden, bei der eine Schraube zur Hebung des Wassers benutzt wurde. Die Pumpe von Chesibius scheint aber ihre Zwecke bester erfüllt zu haben als die von ArchimedeS, da ähnliche Pumpen, wie Aus- grabungen bewiesen haben, zur späteren Römerzeit vielfach in An- Wendung gewesen sind. Die Lebensdauer ber Ehelichen und der Unehelichen. Daß die Säuglingssterblichkeit unter den unehelid) geborenen Kindern be- deutend stärker wütet als unter den ehelich geborenen, ist eine be» kannte Tatsache. Von je 199 Lebendgeborenen starben im Jahre 1998 in Deutschland im ersten Lebensjahre bei den Ehelichen 16,8, bei den Unehelichen dagegen 28,5. Aber die Benachteiligung der „Kinder der Liebe" hört mit dem Säuglingsaltcr nicht auf, wie Untersuchungen von Prof. Othmar Spann in Bonn ergeben haben, die dieser auf Grund der Musterungslisten der Stadt Frankfurt a. M. angestellt hat. Danach waren in den den unter- suchten militärischen Musterungsjahren entsprechenden 12 Geburts» jahrgängen 1879— 1881 2683 Knaben unehelich geboren. Von diesen 2683 kamen, unter Berücksichtigung gewisser das Bild fälschender Umstände, nur 487 zur Stellung, was ungefähr gleichbedeutend mit Erreichung des zwanzigsten Jahres ist. Das sind auf 1999: 181,5. Nimmt man an, daß etwa 15 Proz. der Unehelichen legitimiert wurden, �also in dieser Aufstellung nicht mehr erscheinen, so erhöht sich der Satz auf 213,6 pro Mille. Von den ehelich Geborenen ge- langten 4669 wirklich zur Stellung, d. h. auf je 1999: 669,5. Bringt man von dieser Summe wiederum die später legitimierten Unehe- lichcn in Abzug, so ergibt sich bei den Ehelichen ein Promillesatz von 649,1 derer, die das zwanzigste Lebensjahr erreichen, gegen 213,6 bei den Unehelichen, also fast genau der dreifache Betrag. Diese Be- rechnungen werden auch insofern von den Tatsachen bestätigt, wie Dr. Spann in dem„Zentralblatt für Vormundschaftswesen, Jugendgerichte usw." mitteilt, als in der Frankfurter StellungS- bevölkerung sich nur 3,39 Proz. Uneheliche befinden gegenüber 12 Proz. unehelich Geborener unter den überhaupt Geborenen. Diese Zahlen beleuchten recht deutlich das traurige Schicksal der armen vaterlosen Kinder; sie bilden eine schwere Anklage gegen unsere heutige Gesellschaftsordnung. Humor und Satire, William II. Herr Bonn schwang sich grimm aufs Manegeroß, Und ritt eine forsche Attacke: Omnibus, den sie gegen Lösung eines Fahrscheins benutzte, be» dem Versuche, um einen Kohlenwagen herumzufahren, weiter- rutschte, an einen Laternenpfahl anfuhr und gegen ein HauS schlug. Die von ihrem Ehemann erhobenen Ansprüche sind in einem Vorprozesse abgewiesen worden, weil nach ihrer Behaup- tung die Schäden in der der Klägerin selbst entstandenen Erwerbs- einbüße bestehe. Und zwar hat die Klägerin behauptet, daß sie doppelt eigenen Erwerb gehabt habe, dem sie jetzt nicht mehr nach- gehen könne. Sie habe aus der von ihr betriebenen Hosen- fabrikation jährlich 1999 M. verdient und 1999 M. jährlich durch ein Pensionat. In der nunmehr erhobenen Klage sind ihre Ansprüche vom Landgericht Berlin dem Grunde nach als gerechtfertigt anerkannt worden. Das Kammergericht zu Berlin hat die Entsckieidung des Landgerichts gebilligt. In den Entscheidungsgründen dazu erflärt das Kammergericht, daß die beklagte Omnibusgesellschaft zu haften habe, wenn den Führer des betreffenden Motoromnibusses ein Per- schulden treffe. Ein solches Verschulden des Wagenführers fei als dargetan anzusehen. Wie die Zeugen bekunden, sei der Führer trotz der schlüpfrigen Straße in gewöhnlicher Geschwindigkeit um den Kohlenwagen herumgefahren. Wenn er das getan habe, trotz- dem er sich sagen mußte, daß der Omnibus bei der Nässe der Straße gleiten werde, so liege darin eine sein Verschulden be- gründende Fahrlässigkeit. Das sei deshalb um so mehr der Fall, weil er bereits drei Wochen lang den Omnibus geführt habe und das Gleiten der Hinterräder schon mehrfach miterlebt haben müsse. Für dieses Verschulden ihres Angestellten aber hafte die beklagte Gesellschaft wie für eigenes Verschulden(Z 278 B. G. B.). Die von der Beklagten gegen dieses Urteil des Kammergerichts eingelegte Revision ist vom Reichsgericht zurückgewiesen worden. (Alt.-Z. VII. 596/19.— Urteil vom 20. April 1911.) Vom Spandauer Schöffengericht. Am 11. Februar er. veranstaltete der sozialdemokratische Wahlverein für Falkenhagen und Umgegend im Nicolaisd)en Lokal sein Stiftungsfest. Nicolai kam um eine Erlaubnis zur Abhaltung der Veranstaltung nicht ein, da es sich um eine geschlossene Ge- sellschaft handelte. Neun Tage vor dem Vergnügen wußte auch die Polizei bereits von der bevorstehenden Veranstaltung durch eine in ihren Besitz gelangte Eintrittskarte. Sie traf aber nicht etwa Anstalten, dem Wirt Verhaltungsmaßregeln zu geben, um eine Uebertretung zu verhindern, was doch die erste Pflicht� der Polizei ist, sondern wartete bis zwei Tage nach dem Vergnügen und ließ dann im ganzen Dorf recherchieren, ob auch dem Wahl- verein Fernstehende das Vergnügen besucht hätten. Da erwischte sie zu ihrer Freude drei Mädchen, die dem Wahlverein nicht an» gehörten und denen am Abend des Vergnügens in einem Neben- zimmer Eintrittskarten verkauft worden waren. Flugs bekam Nicolai ein Strafmandat über 15 M., weil er eine öffentliche Tanzlustbarkeit nicht angemeldet hatte. Dieser erhob Einspruch und machte vor dem Schöffengericht durch seinen Verteidiger Rechtsanwalt Theodor Liebknecht geltend, daß er an dem frag. lichen Abend dem Wahlverein sein Lokal zur Verfügung gestellt habe, und dieser auch verantwortlich für dasselbe sei. Er habe, so gut es sein Geschäft erlaubte, auch die Kontrolle mit versehen. Wenn die drei Mädchen auch erst an dem Abend des Vergnügens ihre Karten erhalten hätten, so wäre er dafür nicht verantwort- lich. Befremdend sei das Verhalten der Polizei, in welchem man nur eine Schikane erblicken könne. Das Gericht sprach den Be» schuldigten frei, da ein sicherer Beweis dafür, ob das Vergnügen öffentlich gewesen sei oder nicht, nicht erbracht war; auch dafür nicht, daß Nicolai sein Lokal zu einem öffentlichen Vergnügen hergegeben hatte. Es konnte nicht von ihm verlangt werden, daß er während des ganzen Abends die Kontrolle ausübe, da er auch sein Geschäft versehen müsse. Dann sei es aber auch gerichts- bekannt, daß bei derartigen Vergnügungen nur die Hälfte ein- geladen wird, während die anderen ihre Karten erst an dem Abend des Vergnügens lösen, damit sei aber die Veranstaltung noch keine öffentliche., Wegen Unterschlagung amtlicher Gelder verurteilt« am Donnerstag die Strafkammer zu Erfurt den Polizeikommisfar Töenniges in Erfurt zu zwei Jahren Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust. Töenniges kam mit feinem Gehalt nicht aus, weil er sich verschiedene Liebschaften hielt, die ihm viel Geld kosteten, obwohl er verheiratet war. Deshalb vergriff er sich au ihm aw, vertrauten amtlichen Geldern._ Dem nörgelnden kritischen Schwarzsehertroß Verdrosch er gehörig die Jockel Bei Scherl, unserm August, ließ er, husch, husch, Die Peitsche der Züchtigung pfeifen, Ein Richard der Dritte, direkt aus dem Busch, Und hoppste durch Holzpapier-Reifen. Da wächst kein Gras mehr, wo Ferdinand haut! Die Folgen waren barbarisch: Die armen Gepeitschten erklärten ihn laut Für(lache nicht. Plebs I) literarisch! Sie flehten ihn an, nicht weiterznhaun, Sie lobten sein schneidiges Reiten Und priesen den närrischen ZirkuSclown Als William Shakespeare den Zweiten. Nun hatte sein Herz, was es lange begehrt! Und als sie's ihm schriftlich gegeben, Da sprang er herunter vom schwitzenden Pferd Und schonte ihr Schwarzseherleben. Stolz schritt er nach Hause voll rüstiger Kraft, In Zukunftsprojekte versunken. Und hat dort mit Shakespeare Duzbrüderschaft Am klopfenden Tische getrunken. Seitdem spricht er immer von„ S h a k« s p e a r««td ich*1! Doch wird er in sieben, acht Tagen (Nicht, Spiegelberg Bonn, wir kennen Dich?) Nur»Ich und Shakespeare" noch sagen... _ Michel. Nottzen. — DaS deutsche Einheitsband. ES gibt kein« Dummheit und Verrücktheit, die nicht von der nationalen deutschen Studentenschaft als heiligste deutsche Sache proklamiert wird. Der Kampf für die Einführung der Lateinschrift hat die nationalen Studentengeister bis zum Furor erhitzt. Das deutsche Volk soll in seinen heiligsten Gütern bedroht sein. Köstlich ist in der studentischen Resolution die Stelle: Die deutsche Schrift ist da? einzige sichtbare Band und neben der Sprache das eigentlichste äußere Wahrzeichen, das alle deutschen Stämme verbindet. Wir ineinen, die nationale Phrase und der chauvinistische Humbug sei ein noch viel sichtbareres Wahrzeichen. — Ferngespräche im Eisenbahn zuge. In Strat- ford on Avon, dem Geburtsorte Shakespeares, wurde eine Erfindung erprobt, die eS gestattet, eine telephonische Verbindung zwischen dem fahrenden Zuge und einer Station außerhalb herzustellen. ES ge- lang, von der Station aus sich mit dein Zuge— drahtlos— zu unterhalten. — Dänemarks Einwohnerzahl. Nach dem jetzt vor- liegenden genauen Ergebnis der allgemeinen Volkszählung in Däne- mark beträgt die Einwohnerzahl des Landes 2 756 873 Personen. In den letzten 5 Jahre hat die Bevölkerung um 168 999 Seelen zu- genommen. Kopenhagen zählt zusammen mtt der Vorstadt FredrikS- borg 550 502 Einwohner. Hus aller Clelt. Unfall des VI" auf der Fahrt nach Amsterdam. Gestern morgen gegen 4>/z Uhr hatte der VI" vom Flug- pfZtz Johannisthal aus seine geplante Reise nach Amsterdam angetreten. VI" konnte sein Reiseziel nicht erreichen; das Luft- schiff erlitt in der Nähe von I s e n b ü t t e l einen Unsall, der es zwang, niederzugehen. Der Ballon liegt zum Teil mitten in einem Sumpf. Die zehn Passagiere kamen niit dem bloßen Schrecken da- lieber den Unfall gibt der Führer des Ballons, Oberleutnant s t e.l l i n g. folgenden Bericht:.Wir erlitten etwa fünf Kilometer westlich des Bahndammes von Isenbüttel dadurch einen kleinen De- fcilch daß pH ein Tau in eine Kiefer verstrickte. Namentlich wegen veS plötzlich auftretenden starkböigen Westwindes, direkt gegen die Fahrtrichtung, wurde die sofortige Landung beschlossen, die glatt und ohne die Reiß leine sich vollzogen hätte, wenn nicht unmittelbar unter uns sich plötzlich ein großer Sumpf gezeigt hätte, und wenn Leute zur Hilfeleistung in der Nähe gewesen wären. Lch zog die Reißleine und die Gonde.' landete sehr glatt auf trockenem Gebiet mitten im Niederholz der Gifhorner Schweiz, während die große Ballonhülle sich zum größten Teil in den Sumpf legte. Die Maschineric ist intakt geblieben, nur die Stabilisierungsflächen find eingeknickt. Das verunglückte Luftschiff soll demontiert und nach Bitterfeld gebracht werden._ Ein frommes Scheusal. Dem Treiben eines gefährlichen Unholdes wurde in dem Dorfe Prutting in Bayern durch die Verhaftung ein Ziel gesetzt. Der dortige Kirchenmeßner Wolfgang Stöckel hat sich seit Jahren an Mädchen im Alter von neun bis dreizehn Jahren sittlich vergangen. Wie die.Münchener Post' nntteilt, ist er in z w a n z i g Fällen bereits durch Aussagen der unschuldigen Opfer überführt worden. Der Kirchenangestellte hatte vor etwa 15 Jahren bereits wegen sittlicher Verfehlungen eine Gefängnisstrafe von drei Jahren verbüßt. Außerdem erhielt er ein Jahr, Weiler eine Frau im Glockenhaus der Kirche überfallen und vergewaltigt hatte. Vor etwa einem halben Jahre wurde dem frommen Manne auf Grund eines ihm vom Pfarrer und Bürger- meister ausgestellten sehr guten Leumundszeugnisses die Post- a g e n t u r des Dorfe? übertragen. Die Meßnerstell« hatte er fett 4—5 Jahren inne. Als Schauplatz seiner Verbrechen wählte er hauptsächlich die Kirche. Nach den Aussagen der Mädchen wurden sie auf dem Altar, hinter dem Altar, im Glockenhaus und an anderen Stellen mißbraucht. Trotzdem die Einwohnerschaft schon lange um das Treiben des Scheusals wußte, wurde keine Anzeige gegen ihn erstattet. Erst als die Gendarmerie Kenntnis von dem Treiben erhielt, erfolgte endlich die Verhaftung. Kleine Notizen. Vom Blitz getötet. Der auf dem Rittergute Saalhausen bei Oschatz beschäftigte Arbeiter Z s ch i e s ch e wurde während eines FrühlingSgewirters vom Blitzstrahl getroffen und getötet. Mehrere andere Arbeiter, die gemeinsam mit dem Erschlagenen vom Felde zurückkehrten, wurden betäubt und kamen mit dem Schrecken davon. Großfcucr an der russischen Grenze. Von einer gewaltigen Feuersbrunst wurde das Dorf Wohkowice-KoScielne an der russisch- schlesischen Grenze heimgesucht. 30 Häuser deS Dorfes sind niedergebrannt. Eine Menge Vieh ist in den Flammen unigekommen. 1 ÜÜif Todes- Anzeigen| WM für den iBerliiiBrBeiclistaiswalilkreis. Köpenicker Viertel. Bezirk 183. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Schneider LcKrnictt Lausitzer Platz 1 gestorben ist. «khre seiuem Nndenken! Die Beerdigung sindct am Sonnabend, den 22. April, nachmittags 4 Uhr, von der Leichen- Halle des Einmaus-Kirchhoses in Rwdorf, Hermannstraße, aus statr. Um rege Beteiligung ersucht 218/3 I»«i' Voi-st�iick. Sozialdemokratischer Wahlverein für den l. Herl. iieicktzgs-WIM. Landsberger Viertel. Bezirk 335, Teil II. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Schneider Duwe Petersburger Platz 2 gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 24. April, nach- mittags 4'/. Uhr, von der Leichen- halle des Zentral. Friedhoses in Friedrtchsselde aus stall. Um rege BclcUigung ersucht 218/2 Uvi- Voj-Ktaml. Vorband der Schneider, Schneiderinnen und WSschearbefter Deutschlands| Filiale Berlin I. Den Mitgliedern geben wir I hiermit bekannt, daß der Kollege L.e0 Duwe am Mittwoch, den 13. April, per- 1 swrbcn ist. Ehre seinem Andenke«! Die Beerdigung findet am| Montag, den 24. April, nachmittags Uhr, aus dem städtischen I Friedhof in Fricdrichsselde statt.' 163/1 Die Crtsverwalfunj. Sozialtakrat. Wabfrerein für doa 4. Herl. Reiclistaiiswaiilkreis. Frankfurter Viertel. Bezirk 284. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Fenster- Putzer Hemridi Kurka (MarluSstr. 44) gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 22. April, nach- mittags 5 Uhr, von der Leichen« Halle des Markus-Kirchhoses in Wilhelinsberg aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. MM der Lioppiieii, Steioiriieker u. vsrw. Beraie. tDeutschcr Senefelder-Annd.) Am 19. April verstarb unser Kollege und Mitglied, der Stein- drucker 230/14 Ulbert 8edöllivg im Aller von 43 Jahren an Magenkrebs. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 22. April, nach- mittags 5 Uhr, von der Leichen- Halle des Nazareth-Kirchhoscs in Reinickendors-West aus statt. Die Ver«all!ilig der Filiale I. Tankfaguny. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich allen Teil- nehmern meinen herzlichste n Dank. Witwe Richter. Deutscher i Transportarbeiter-Verband.l Bezirksverwaltung GroS-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht,! daß unser Kollege, der Müll- schasfner 07/12 j Max Grell am 19. d. Mls. im Aller von| 83 Jahren verstorben ist. Ehre seiuem Andenke«! Die Beerdigung findet am Montag, den 24. d. Mts., nachmittags 6 Uhr, von der Leichen- balle des FriedenS-KirchhoseS in Nordend aus statt. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser' Kollege, der Fensterputzer' Heinrich Kurka am 18. d. Mts. im Aller von 60 Jahren verswrben ist. Ehre seinem Andenke«! Die Beerdigung findet heute| | Sonnabend, den 22. d. Mi«., nach j mittags 5 Uhr, von der Leichen- j halle des Markus-Kirchhoses in l WithelmSberg aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Di« Bezirksberwaltnng. 8 Alle».' Freunden und Bekamticn i die ttallrige Nachricht, daß mein lieber Mam,', unser guter Vater I und Schwiegervater, der Tischler- 1 meister 1ö73b I Jos. Heiligen am Donnerstag, fr®)«'/, Uhr. I nach langem schweren Leiden im t Zlller von 58 Jahren sanst ent- f schlasen ist. Dies zeigen mit der Bitte um I stille Teilnahme an Grunewald, 22. April 1311 Üne Heydgen, Otto Heydgen nebst Frau.| Die Beerdigung erfolgt am 1 Montag, nachmittags 5 Uhr, von 1 der Leichenhalle deS Gemeinde-! Friedhoses Grunewald, Bornstedter i Straße/am BahnhofHalenscei auS.> Verdaitf der Sattler und Pertefeuiller. Ortsverwaltung Berlin. Den Kollegen hiermit zur Nach- richt, daß unser langjähriges Mit- glied, der Porteseuiller KarS Lewin verstorben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am! Sonntag, den 23. d. MtS., mittags j 12 Uhr, von der Leichenballe deS t jüdischen Kirchhofes in Weißensee aus statt. 156/18 Die Ortsverwaltung.| Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere liebe gute Mutter, die Witwe kouise Genewski am Mittwoch, den 19. April, nach langem schweren Leiden sanst ent- schlafen ist. 1372b Um stilles Beileid bitten Die Kinder, Berlin. Rixdors. Die Beerdigung findet am Montag, den 24. April 1911, nachmittags 31/, Uhr, von der Kapelle des St. Pbilippiiz-klpoftel- Friedhoses, Müllerstraße 44/45, aus statt. Demsetier Holzarbeiler- Verband Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Klabter- arbetter Ferdinand SchQler am 18. April gestorben ist. Ehre seinem Andenken: Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 22. April, nach- mittags 3>/z Uhr, von der Halle des ThomaS-Kirchhoses in Rix. dors, Hermannslraße, auS statt. Um rege Beteiligung ersucht 82/9 Die Ortsverwaltung. 4 Extra-Angebote Pelerine kllr Knaben and KUdcfaen, Strichloden, grau oder oliv, mit Kapaze. Armdurch griffen und Taschen, 70,80 lang Taschen,_ 4.50 Pyjack blau Cheviot, ganz gefüttert, Aetmel and Kragen mit Abzeichen, für dos Alter von 3 Jahren. Jedes Altere Jahr 25 Pf mehr Tausende Waschblusen b!a � 4.25 Blusen-Anzug blauer Kommgam-Chevlot, Bluse a. Hose ganz gefüttert, Aerrael mit Abzeichen, Ueberkngen m." 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Abteilung des zweiten Berliner Reichsragswahlkreises sowie die ReichStagswahlbezirke 236 bis 239 des dritten Berliner Reichstagsmahlkreises) am Sonntag früh L Uhr von den VeZirkslokalen aus Flttgblattverbreitnug. Gerickts-Leitung. L-bcrtricbcner Anklageeiftr. Vor dorn LanSgericht Berlin I(Strafkammer 7 unter dem Vorsitz des Landgerichisbirektors Tplctistöxer) wurde gestern gegen einen Arbeitsburschen N. eine Anklage wegen Einbruchsdiebstahls verhandelt, die wieder einmal zeigte, mit welchen Lappalien unsere Gerichte manchmal von cmklagceifrigcn StaatSantvälten behelligt werden. Der noch jugendliche R.. vefsen Intelligenz sehr mäßig entwickelt ist, hatte einer ihm berannten Frau M. au» ihrer Wohnung ein Fahrrad weggenommen, weil er aus einer ihr beim Um- zug geleistete» Hilfe noch eine Geldsordcruna an sie zu Häven meinte. Er hatte mit diesem Rade vor Frau M. Eintreten wollen, um es ihr sozusagen als Pfand vor Augen zu halten und dadurch seiner Forderung mehr Nachdruck zu geben. lOhne diese Absicht auszuführen, brachte er am anderen Morgen freiwillig das Rad wieder zurück und stellte es der Iran M. vor die Wohnungstür. Inzwischen war aber schon Anzeige bei der Polizei erstattet worden, und das Verfahren nahm dann den üblichen Gang. Vor der Polizei gab N. an, was er beabsichtigt halte, aber man glaubte es ihm nicht. Er wurde auch beschuldigt, bei der Entwaldung des Rades eine Tür mit einem Äachschlüsfel geöffnet zu haben. Seine Versicherung, daß er in der ihm bekannten Wohnung die Tür offen borgesunden habe, wurde als Ausrede ziiriickgewiesen, und die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen EinbruchsdiebstahlS. Vor Gericht machte der Verteidiger, Rechtsanwalt Niegner, zu- gunstcn des Angeklagten von vornherein geltend, daß R., wie durch Aktenvorlegung bewiesen werden könne, ein sehr schwach be- siihigter Junge sei. Durch die Veweisaufnahme wurde R.'s An- gäbe, daß er rurch eine offene Tür zu dem Rade gelangt sei, nicht sicher widerlegt. Andererseits wurde durch die Aussage ei ms von der Verteidigung geladenen Zeugen glaubhaft gemacht, daß N. tatsächlich das Rad nur deshalb weggenommen hatte, weil er cs— wie er diesem Zeugen sosort nach der Wegnahme erklärte— gegen Frau M. als eine?lrt Pfand zur Nnterstiihung seines Geld� anspruches benuhen wollte. Auch Frau M. bekundete, daj� R. ihr im voraus angekündigt passieren, wenn sie T Staatsanwalt selbst„..... kam zu dem Urteil, daß R. freizusprechen sei, weil eine Absicht rechtAvidriger Aucigliung sich nicht habe feststellen lassen. Theater und Vergnügungen Sonnabend, 22. April. Ansang P/, Uhr. fteutat. Opernhaus. Siegfrlcd. (Anfang 7 Uhr.) Köllig». Tck-auspicthau». Stützen dlt GejeMchait. Deu-icheS. Faust. 2. Teil.(Ansang s Uhr.) Ansang" llbr. Kammerspte!?. Die Königin. Sten.'S frnigt. Opern-Theater. Göschlotsen. Neues SäiauspirlhauS. Diene- '.innen. 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Abend» 8 Uhr: Tie lustigen Nibelungen. Sonntag 3'/4 Uhr; Die lustig« Wi lustige Wiive. Berliner Volksoper Velle-Alliancestrahe 7/8.—'1.9 Uhr: Die Zauberflöte. Urania. Wissenschaftliches Theater. Tanbenstraße 48/49. Nachmittags 4 Uhr: Ton Abba/.in bi» Corfa. Abends 8 Clif: Lebende Tierhilder von nah und tern, abend Lustspleihaus* Abends 8 Uhr: prr Uffliftrfltßr auf Mea. Residenz-Theater. Direktion: Richard Alexander. Abends 3 Uhr: fernsvlis LkekontMl. f chwank in 3 tttten von Georges ehdeau. F» deutscher Bearbeitung von Benno Faeobjan. Morgen und folgende Tage: flernond«»hetontratt. hlöliliek-WildgimitScltlslillgs 8vkst!8pie>iisli». Sonnabend, de« 22. Aprils 8 Uhr: Kaferneulust. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm TeV. Sonntag nachm. 3 Uhr: Die Jung- au von Orleans 8 Uhr: Kasernen- Montag 8 Uhr: Kasernenlnsi. Ordnersitzung" Ganeralversammflung Heutfe i'lt Uhr' «im Gewerksohafts- 1 haus. Freitag, den' _ 2«. April, abends 81;, Uhr, Im Gewerkschaftshause. •dnun�: I. Tortr»s des Herrn Sohriftsteller i , Ma* Grunwald: Ueber Öoethe. 2. Geschäfts- und Kassen- befiehl des Vorstande». 3. Revisionsbericht. 240/17 Der Vorstand, l. V.: G. Winkler. #•«< 94 CLOU" fes;lichkeit wegen gosc BERLINER KOTÜZERTHACS| Uauerstr. 82.■. Zimmsrstr. 90-91 Heilte Kachmittag: Or. Promenaden-Konzert! Außerdem abends: Kapalle d. I. Drag.- Regineats. Obermusi kmeister Baartz bei| freiem Eintritt. bleibt der„Clou" einer Privat- 1 lossea. Mittwoch, den SO. April: Unwiderruflich letzte Borst. Wiederauftreten der gr. Attraktion der Jetztzeit Alltomobiliibttholungg- rennen in der Fast ausgeführt van La bell« Georgina und ihr Partner. Mr.Baghonghl, der Neinste Netlkünstler der Welt. Der große Coup der Schmuggler. Große AuSstattungS-PantomIme. Morgen letzter Sonntag: Zwei große Norstelinngek Antomodtl-Ueberholungs- rennen. In beid. Vorstellungen: P. gr.Eollgd. Schmuggler Luisen-Theater. AdendS 8 Uhr: AuS erster Che. Schausp M b Alt. o. Ernst Ritterseldt nach ewer Erzählung von H. 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Carl Stuhr, Dresänerstr. 184. Stami,Erira.T®Eel, Herrosa.-St.l Paul IVfiBk, Citar!., SpnrKi.-Str.g2. Tclbes, Alfred, Falkoasteinstr.4, Truxfl. W., B'ranktt. AUee 185, I Adolf Völkel, Frartf. CFhmw 161 Brunnenstr. 163. 1 Otto Warft 1«, Trtftstr. Z. iWederfflaDD.O.SaÄ R.Welse, KoWhwei, f riesterst. 74 Wifflä,Ad.,„S£S„ Wutke.KarlKS.l VartitoRartinaen � 1 Warenhaus MaxCodikl 1 SO.,Wfangel8t.50.EtkePilrtI»rsl. I IKIaxBIumenreich,�*' Mr. I. Jiilias loeweoiierg MWi nur Gleimstr.l S, a. d. Schöfthttüscr-Allcc. ff Deutschland" Berlin aVheiterrersIciierong— Bchötren- Sh'r�kfiraenvcrejclrerj.� etraje_g� ��iedrüTh wflfielm" WS, Behrenptr 68—€1 L�Mfe-��terbekieMD-iLAxbcilefvewIehf. Mit u, ohv�e ärzll. TJntorsuolmng. .7 ah¥€»'.l»fa.�ata7t Wochenbeiträge *SS3SS3S& c Ware nhiiuser Bernhard, G., Ob.er-Sehöneweide. Bieber, Nt, Verla tr. 37, am Bhf. navirl I Q ünltdrmralr. 11 Ud VlU,L.O., Alt-BoxLag. 38. Helnse, Fartieirar., Itoglioiis�tr. 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Ferner: etzt 11»° Ud. etzt 17°° M. etzt 22'° M. ca. 2700 Herren-Hosen früher S— 4.50 M, früher 6—7.00 M. früher 8-1 2.00 M. Ferner: Jetzt 1« M. Jetzt 3M M, Jetzt 500 M. Jüngllngs-Paletots u. Anzüge M Sm. welllier Wo! emurebl«»nd gsehail.«.veeachl. Huua p�ugt«gp ISWCkll-JSLiÄ»m"» vnst.a».»lata Cache« And«•«»rim« Webhofle««cfattiat. rinjclna O ch Ott» Sldt>nil-m»et«>C>«u4»aa Komma«»»ruber»>e ItHI Vieri. NF«l u-'chlolneudan itElasa Vtalft« i Srut)iattrd>toi(rtut« 10.— 14— 18— 20—«. K. SatfeLriAitiBge»«• 14. IS—gV.-- 1«ehrott«uzuge 1«.- 82— S«—»0.-!R. je Rott Nlodr Aujitg, 14.-� tu,-- 20�-.ea.„;c.( Herren Hoiru t— 4.— 8,-™ 7»— M. ic E umut-Uieuung ii)h neue,«lagaaia gaedaroba 3 J Heept-tSelchäft, Grosze Fpaeksorter Str. HS, an der Andreasstr. » mtf ClBIH« xi, litafdchfti ebeslltcftntba HO. UI. Grfchöte i»roautuftaab« Ita y Jetzt lO50 M. Jet früher 14—20 M. früher 21-32 M. JetZt 14°° M. Ferner: Knaben-Paletots und Anzüge letzt 4" M. 7» M. früher 0,80-K) M. früher 11—20 M. Ferner: Phanlatle-Wetttn, KslsermSnlsl, Sclilafrtcke, Hawjoppen tpottblllli! Bernhard Benthlen Grosse Frankfurterstr.93 83f ta ai ü'o Berlin. Au�c��nseratentti�erantw��lvlOstr, Berlin. Druck u. Verlag. Vorwärts Luchdruclerei u. VerlagSanstait Paul Singer u. Berlm 6VL, Kr. 94. 38. Jahrgang. Mm des Jotiuitts" leilinet UsldsdlM. Verband sozialdemokratischer Wahlvereine Berlins und Umgegend. Zum Kegriilmis Hermann Korgmanns. 2 #o u & V. �5 et et CO f2 'o SS « L VJ et es 2 s o« ÄN O« N L " /» 2.2 Ä � W <2 "o U O 1 £ L a a a I L ■sj s ■s i: L &> a o s ss» Ausstellung des ZugeS: In der Lychener Straße: der Bezirk 528, ein Musikchor, der Leichenwagen, die Anverwandten, die Stadtverordneten, die Landtags- und Reichstagsfraktion, der Parteivorstand, die Redaktion, die auswärtigen Deputationen, der 6. Wahlkreis. JnderSchliemannstraße: der 4. Kreis. In der Dunckerstraße: der 1., 2. und 3. Kreis. In der Senefelderstraße: der 5. Kreis, Teltow-Beeskow, Nieder-Barnim. Aufmavsch des Zuges: Der Zug seht sich Punkt 12 Uhr von der Lychener Straße aus in Bewegung. Vorn marschieren die in der Lychener Straße Aufgestellten, dann schließt sich der 4. Kreis dem 6. Kreis an. ebenso der 1. Kreis dem 4. Kreis und der 5. Kreis dem 3. Kreis. Der Zug marschiert auf der linken Seite der Straßen und bewegt sich die Danziger Straße entlang, passiert die Elbinger und Petersburger Straße, die Frankfurter Allee bis zum städtischen Friedhof in Friedrichsfelde. Zutritt zu der Feierlichkeit auf dem städtischen Friedhof haben außer den Angehörigen nur die Stadtverordneten, Landtags- und Reichstagsabgeordneten, der Parteivorstand. die Kranzdeputationen. die Redaktion, die auswärtigen Deputationen und die Vertreter der Presse. Für die letzteren werden Eintrittskarten ausgegeben. Schriftliche Gesuche um Karten sind zu richten an Eugen Ernst, Lindenstr. 69. Mündliche Gesuche sind zwecklos. Fahnen dürfen nur mitgeführt werden, wenn sie tief mit Flor verhüllt sind. Größere Kränze sowie Fahnen können im Wagen mitgeführt werden. Die offizielle Feier findet bei schlechtem Wetter in der Leichenhalle, sonst auf dem Platz vor derselben statt. Vor dem Grabe sind nur ganz kurze Widmungsworte der Kranzträger gestattet. Die Genossen, welche nachher die Grabstätte besuchen wollen, werden dringend gebeten, nach der offiziellen Feier in geschlossener Reihe vorbeizugehen. Die Ordner vor und auf dem Friedhof stellt der 4. Kreis, die gesamten Ordner im Leichenzuge stellt der 6. Kreis. Der gcschäftssührende Ausschuß. Partei-?Zngelegenkeiten. Zweiter Wahlkreis(Friedrichstadt). Zahlmorgen für Buchdruckerei-Nachtarbeiter: Sonntag, den 23. April ct., bei Jul. Meyer, Oranienstr. ll)g. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Berichte der Vertrauensleute. 3. Genosse Dr. Grumach: Die Schwierigkeiten der Agitation und Organisation bei den Land- arbeitern. Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder erwarten Die Vertrauensleute. Zehlendirf(Wannseebahn). Morgen, Sonntag, früh 7 Uhr. von allen Bezirken aus: Wichtige Flugblattverbreitung. Der Vorstand. Britz-Buckow. Sonntag, den 23. April, morgen? 8 Uhr: Hand- zettelverbreitung von den bekannten Stellen aus. Riederschöneweide. Am Sonntag, den 23. d. MtZ., vormittags 8 Uhr:.Vorwärts'-Agitation für den ganzen Ort vom Genossen Hiltscher. Berliner Straße Ecke Fennstraße, aus. AdlerShof. Morgen. Sonntag, den 23. April, vormittags 8 Uhr, vom Jugendheim, Bismarckstr. 11, aus: Handzettelverteilung. Der Vorstand. Hohen-Schönhmisen(Bezirk Lichtenberg). Am Montag, den 24. d. MtS.. im Lolal von H. Kuhle. Berliner Straße 39: Oeffent- liche Protestversammlung. Tagesordnung: 1. Die neue Reichs- Versicherungsordnung nach den Beschlüsien der Kommission. Referent Eugen Brückner. 2. Ausstellung von Kandidaten für die Dele- gierten-Ersatzwahl der hiesigen Ortskrankenkasie. 3. Verschiedenes. Der Einberufer. WilhelmSruh-Nieder-SchSnhausen-West. Zur Teilnahme an der Beerdigung deS Genosien Borgmann tresien sich die Genosien am Sonntagvormitlag 10 Uhr im Lokale des Genossen Juncker. Sachsen- straße 13. Lichtenrade. Sonntag, den 23. d. MtS., morgens 8 Uhr, vom Lokals des Herrn Jantke, Hohenzollern- und Krüger-Straßeu-Ecke aus: Flugblattverbreitung. LsrUner j�ackrickten. Auch ein„Jubiläum". Der 24. April bringt die hundert- jährige Wiederkehr des Tages, an dem die körperliche Züchtigung lebenslänglich Inhaftierter, der sogenannte Will- koinmen, abgeschafft worden ist. Vollständig ist die Prügel- strafe erst 1848 aus den preußischen Strafanstalten und aus dem Strafgesetzbuch verschwunden, und somit erinnert dieses „Jubiläum" leider daran, daß noch vor wenigen Jahr- zehnten in den preußischen Gefängnissen Peitsche und Rute als Besserungsmittel galten. Die Berliner Kriminalgefängnisse, besonders die Stadtvogtei. sind lebendige Denkmäler aus dieser wenig rühmlichen Zeit. Einen recht wichtigen Platz nahm sowohl im Ochsenkopf, dem ehe- maligen Arbeitshause Berlins, wie in der„Riesenburg", der „schweren" Station der Stadtvogtei am Molkenmarkt, der „Fuchs" ein, die Prügelmaschine, die in der Fuchskammer stand und über welche diejenigen gespannt wurden. denen mit Peitschen- oder Rutenhieben eine körperliche Züchtigung zuerteilt werden sollte. Allerdings wurde der Fuchs für weib- liche Gefangene, wenn sie das zehnte Lebensjahr überschritten hatten, seit 1833 nicht mehr angewandt, weil man doch eingesehen hatte, daß eine solche, iy, Beisein von Männern, an erwachsenen Frauenspersonen vorgenommene Züchttgung gegen alle Sitt- samkeit verstieß und den entgegengesetzten Erfolg hatte; aber dafür trat an die Stelle des Fuchses für weibliche Insassen der Riesenburg der Zwangsstuhl, in den die Delinquenten so eingeschlossen wurden, daß sie sich nicht rühren und nur durch kleine Ocffnungen Luft schöpfen konnten. Die Fuchs- kammer, die zwar keine„Spanische Stiefel" und„gespickte Hasen" mehr enthielt, war gleichwohl mit ihren Requisiten an Ketten, Fuß- und Handfesseln, Peitschen, Ruten und den ebenerwähnten Strafgeräten eine richttge Folter- kammer und dem mittelalterlichen Vorbild getteu hatte man sie auch so angelegt, daß das Geschrei der Gezüchtigten die Mauern nicht durchdringen konnte. Und in dieser Kammer ist vielleicht auch noch nach der offiziellen Abschaffung der körperlichen Züchtigung nach Kräften geprügelt worden. Die Mauern waren ja verschwiegen. Knuten-Oertel, der fast in jeder Nummer seiner„Deutschen Tageszeitung" für Wiedereinführung der Prügelstrafe eintritt. muß das Herz im Leibe lachen, wenn er die obige Schilderung liest; nur bedauern wird er, daß wir heute noch nicht„so weit" sind wie Anno dazumal. Der Ostervcrkehr der Stadt-, Ring- und Borortbahnen weist in diesem Jahre eine außerordentliche Zunahme, nämlich um mehr als 21 Proz. auf. ES wurden nämlich an den drei Osterfeiertagen insgesamt 2 877 864 und einschließlich Karfreitag 3 263 873 Fahr- karten verkauft, daS sind gegen das Vorjahr 571 612 mehr. Den lebhaftesten Verkehr brachte der zweite Feiertag, an welchem allein 1 156 771 Fahrkarten gelöst wurden. Der HaupdverkehrSstrom flutete diesmal nach Potsdam bezw. Königswustcr- Hausen; nach diesen Stationen wurden am zweiten Feiertag« 129 791 bezw. 169 675 Fahrkarten tcrkauft; die nächstdem frequen- tierteitcn Vororte waren Velten(86 724) und F ü r st e n- walde(76 581). Auf den Berliner Fernbahnstrecken ist der Ver- kehr um 11 Proz. gestiegen. An den letzten vier Tagen vor Ostern wurden hier 202 552 Fahrkarten(gegen 182 391 im Vorjahre) ver« kauft, am Ostersonnabend allein 66 241(im Vorjahre 57 265). Außer den fahrplanmäßigen Personen- und Schnellzügen sind noch 291 Sonderzüge von und 277 Sonderzüge nach Berlin gefahren worden. Monatskarten. Die Eisenbahnverwaltung weist darauf hin, daß die Monatskarten für Monat Mai bereits j e tz t bei den Fahr- kartenausgaben ausgegeben werden. Das Publikum wird im eigenen-Interesse ersucht, die Monatskarten möglichst frühzeitig zu lösen, da bei dem starken Verkehr am letzten und ersten Tage jeden Monats Stockungen an den Schaltern nicht zu vermeiden sind. Die Banarbeiterversammlung am Sonntag findet der BeisetzungS- feier des Genossen Borgmann wegen schon um 9 Uhr vor- mittags statt. Musikalische„Kanonen". Die Konkurrenz der Berliner Cafe- Hausmusik hat schon seit längerer Zeit zu recht seltsamen Aus- wüchsen geführt. Die Kapellmeister, mit einem typischen Ausdruck „Kanonen" genannt, suchen sich gegenseitig durch möglichst großen Blödsinn zu übertrumpfen. Ganz abgesehen von der lächerlichen Art, sich„genial" zu kleiden und zn frisieren, produzieren sie wäh- rend des Spiels Gliederverrenkungen, die eher in ein Tollhaus als auf das Musikpodium gehören.� Man sucht vergebens nach einem Zusammenhang mit musikalischen Genüssen und kann sich den Mumpitz nur so erklären, daß ein gewisses Publikum, welches gn solchen Jdiytensprüngen seine kindische Freude hat, angelockt werden soll. Schließlich will sich ja jeder ernähren, so gut er kann, aber die Kirche soll doch auch hier im Dorfe bleiben. Jetzt hat dieser Musikantenspuk auch schon auf kleinere Restaurants in allen möglichen Stadtgegenden, im Zentrum wie in den Vorstädten, übergegriffen. Geiger mit ungeheuren blonden und schwarzen Mähnen tanzen, während sie aufspielen, wie die Wilden im Lokal umher, springen auf die Tische, gehen fidelnd sogar auf die Straße und zeigen sich in einer Rolle, die das Gefühl der Menschenwürde aufs tieffte verletzen muß. Nebenbei schenken die sogenannten Kanonen auch Bier ein, bedienen die Gäste und betteln um Trink- geld. In einigen Lokalen, vor denen allabendlich größere Menschen- ansammlungcn stattfinden, hat sich bereits die Polizei ins Mittel gelegt. Das ist zwar ziemlich überflüssig, aber man sollte doch der Polizei keine neue Handhabe bieten, um den Gastwirten wegen solcher musikalischen Darbietungen, die hart an Blödsinn streifen, etwas am Zeuge zu flicken. Vernünftiges Publikum wird sich an solchen Auswüchsen der Cafe- und Restaurantmusik schwerlich er- götzen können. Wieder einer von de» Alten ist in der Person des Genossen Moritz Voigt aus der Koppenstraßs 34 dahingegangen. Voigt gehörte zu den Genossen, die während deS SoziolistengesetzeS treu und brav für die Partei gewirkt habe». Als Mitbegründer des Deutschen Wirkerverbandes und langjähriger Vorsitzender hatte er manchen Strauß mit der Polizei zu bestehen, die die Versammlungen während des Ausnahmegesetzes bei jeder Gelegenheit auflöste. Aus einem solchen Anlaß geriet er einmal mit einem Leutnant zusammen, was ihm vier Wochen Gefängnis einbrachte. Voigt ging aber immer unbeirrt den graben Weg und ließ sich durch nichts einschüchtern. nach wie vor die Interessen seiner Kollegen und die der Partei wahr- zunehmen. Voigt ist 65 Jahre alt geworden. Diejenigen, die ihn kannten, werden seiner gedenken. Wieviel Einwohner Berlin hat, das kann selbst durch die Volkszählungen gewiß nicht mit voller Sicherheit ermittelt werden. Noch unsicherer ist das Ergebnis der sogenannten Bevölkerungsfortschreibung, die für die Zeit zwischen den Zählungen regelmäßig vom Statistischen Amt der Stadt ausgeführt wird. Fortgeschrieben wird die Bevölkerungs- zahl in der Weise, daß man ständig zu ihr den Zugang aus Ge- burten und Zuzüge addiert und andererseits den Abgang aus Sterbefällen und Wegzügen subtrahiert. Da aber die Meldungen besonders der Wegzüge stets sehr unvollständig eingehen, so wird zn den Wegzugsmeldungen, um diese Fehlerquelle möglichst einzu- schränken, regelmäßig noch ein Zuschlag gemacht. Wie hoch er für ein Jahrfünft zwischen zwei Volkszählungen zu bemessen war, das läßt sich immer erst nach der das Jahrfünft abschließenden Zählung beurteilen. Aus der Abweichung der durch Fortschreibung berech- neten Bevölkerungszahl von der durch Zählung ermittelten, die als die zuverlässigere anzusehen ist, ergibt sich die Höhe des Wugzugs- Zuschlags, der zu machen gewesen wäre. Und in dieser Höhe wird der Zuschlag dann einstweilen auch für die folgenden Jahre bei- behalten. Nun wurde für Berlin bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1919, deren Ergebnis das Statistische Amt nach vorläufiger Zusammenstellung noch im Dezember bekanntgab, eine Bevölkerungszahl von 2 664153 Personen ermittelt. Das ist sehr viel weniger, als das Fortschreibungsergebnis, das für Ende November auf ungefähr 2 134 666 Personen sich berechnen ließ.(Hierbei kann als belanglos gelten, daß bei den Zählungen nicht die Wohnbevölkerung, sondern die ortsanwesende Bevölkerung ermittelt wird.) Das Fortschreibungsergebnis war um rund 76666 höher als das Zählungsergebnis. Diese bedeutende Abweichung zeigt, daß die UnVollständigkeit der Wegzugs- Meldungen in den letzten Jahren noch sehr viel schlimmer gewesen sein muß. als angenommen worden war. Den Zuschlag zu den Wegzugsmeldungen, der die UnVollständigkeit wettmachen sollte. hatte das Statistische Amt in dem letzten Jahrfünft ohnedies schon ungewöhnlich hoch bemessen. Nach der Zählung von 1965 hatte ei zunächst zu den Wegzugsmeldungen bei den männlichen Personen 23,6 Proz., bei den weiblichen 15,3 Proz. zugeschlagen. Vom April 1998 ab wurde, in Rücksicht auf die Ergebnisse der zu Steuer- zwecken alljährlich ausgeführten Personenstandsaufnahmen, der Wegzugszuschlag bei den männlichen Personen auf 25 Proz., bei den weiblichen auf 16 Proz. erhöht, und vom Januar 1911 wurde eine weitere Erhöhung auf 36 Proz. bei den männlichen und 26 Proz. bei den weiblichen Personen für nötig gehalten. Das hat aber nicht gehindert, daß im Dezember 1916 das Zählungsergebnis immer noch sehr beträchtlich hinter dem Fortschreibungs- ergebnis zurückblieb, weil offenbar die Wegzüge noch zahlreicher waren. Erst jetzt läßt sich in vollem Umfang erkennen, wie ge- waltig in der letzten Volkszählungsperiode die Abwanderungsflut war, die durch die W i r t s ch a f t s- krisis mit ihrem Arbeitsmangel hervorgerufen wurde. Das Statistische Amt hat hiernach den Zuschlag zu den Wegzugs- Meldungen auf 32,3 Proz. bei den männlichen Personen und 23,2 Proz. bei den weiblichen Personen erhöht und dementsprechend auch die Bevölkerungsfortschreibung auch für die Jahre vor der letzten Zählung berichtigt. Die berichtigten Zahlen wurden schon Anfang Januar bekannt- gegeben. Um so mehr muß es befremden, daß jetzt in dem soeben veröffentlichten Ja-h»eSbericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats im Etatjahr 1909/16 die bei- gegebene Uebersicht über die Ergebnisse der Bevölkerungsfortschrei- bung noch die a l t e n Z a hl e n bringt. Die Uebersicht schließt mit der Angabe, daß Ende 1969 Berlin 2 126 667 Einwohner gehabt habe. während das Statistische Amt das Fortschreibungsergebnis längst dahin berichtigt hat, daß damals die Einwohnerzahl sich nur auf 2 652 065 gestellt haben werde. Der Magistratsbericht ist datiert vom 1. März 1911. Selbstverständlich hat auch der Magistrat zu diesem Zeitpunkt bereits gewußt, was sein Statistisches Amt zwei Monate vorher berechnet und veröffentlicht hatte. Aber bureaukra- tische Pedanterie verbietet ihm. schon im Bericht für 1909/16 davon Kenntnis zu nehmen, daß das Fortschreibungsergebnis in- zwischen als unrichtig erkannt wurde. Für ihn hat Berlin noch immer etwa 76 666 Einwohner mehr, als nach dem ZählungSergeb- nis anzunehmen ist._ Die Sperre des Berliner Viehhofes, die am 15. April wegen Ausbruchs der Manl- und Klauenseuche verhängt worden war, ist, wie die„Allgemeine Fleischer-Zeitung" meldet, gestern nach Be- endigung der vorgeschriebenen DeSinfeltionSarbeiten wieder aufgehoben worden. Ein- und Umschulungen. Nach einem Antwortschreiben der städtischen Schuldeputation an den Rektorenverband soll in Zukunft die U m schulung von Schule zu Schule erfolgen. Eltern und Kinder bekommen die Schulscheine nicht mehr in die Hand. Auf die Tätig- keit bezw. Mitarbeit der Schulkommissionen bei der Einschulung will die Schuldeputation aber keinesfalls verzichten. Die Ein- schulung erfolgt also nach wie vor durch die Schulkommissionen, die Umschulung ist den Rektoren zugewiesen worden. Der Rektore»» verband hatte in einer Petition Vorschläge zu einer einfacheren Art der Ein- und Umschulung gemacht, die aber dankend abgelehnt wurden. Lon seinem Wage» totgefahren wurde der Kutscher August Werner, der bei der EberSwalder Brauerei A.-G. beschäftigt war. W. befand sich gestern mit seinem Wagen auf der Fahrt von Berlin nach Eberswalde. Bei einer Biegung auf der Chaussee verlor er das Gleichgewicht und stürzte kopfüber vom Bock herunter. Die Pferde zogen weiter und so geriet der Verunglückte unter die Räder des schweren Gefährts. SB. erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er auf dem Transport nach dem Krankenhaus starb. SonntagSschluß. Kunden der Lampcnhändlerin Frau Stoß in Rixdorf hatten von dieser eine Lampe gekauft und kamen am Sonntagmittag noch mal in die offene Verkaufsstelle von Stoß, um über das Anbringen der Lampe in ihrer Wohnung zu verhandeln. Dies zog sich bis nach 2 Uhr hin. Die Ladentür war auch nach 2 Uhr nicht ver schlössen. Dadurch sollte sich Frau Stoß gegen die Sonntagsverordnung vom 27. März 1903 in der Fassung vom 17. Mai 1910 vergangen haben, wonach außerhalb der für den Handelsverkehr freigegebenen Zeit offene Verkaufsstellen eitere Zeit. Lieferung 38—40. Herausgegeben von Pros. Dr. I. v. Pstugk-Hartung. Lieserung 60 Pf. Ullstein u. Co., Berlin, Zehnter Jabresbericht des ArbeitersrkretariatS für Kiel und Umgegend. 1919. 114 S. Selbstverlag. Gegen feinen Willen.„Wenn die weist«« Früchte reifen— Novellen von A. v. Gersdorff. 20 Ps. H. Hillger. Berlin W. 9. Wulffs poetischer Hausschatz des deutschen Volkes. Erneuert durch Dr. S. Frankel. Lcinenb. 4,80 M. O. Wigand, Leipzig. Geschichten aus dem Tierlebe». Von A. Marx. 1,50 M. Haupt u. Hammon, Leipzig. Hat sie richtig gehandelt? Von K. Janson. 2 M., gebd. 3 M. Ta6 zweite Gesicht. S. Fischer, Verlag, Berlin. 2,50 M., gebd. 3,50 M. Ablösung vor. Roman von C. Alberti(Sittenscld). Vita, Deutsches Verlagshaus, Berlin-Charlottenburg. Preis 4 M., gebd. 5 M. Jahresbericht 1919 des Arbeiterfekretariats zu Gotha. 20 S. Selbstverlag. Verfalltag. Roman von G. Ouckama Knoop. 3,50 M.— Die Straste der Erkenntnis. Roman von Carlot G. Reuling. 4 M.— Narrentanz. Novellen von F. Nabl. 3,50 M.— Wenn der Traum zerrinnt. Novellen von F. ServaeS. Verlag von Egon Fleischet u. Co,, Berlin W. 3 M. Herausgegeben von L. Stern. Bd. 1. Soziale Stern.— Bd. 2. Soziales Wandern. Von Friedrich Schiller. Von E. Pernerstorser.— Von H. Schulz. Ewzelband 20 Ps. I. Brand Von L. Siichter. Die junge Welt. Balladen. Von I. L. M. Winter.— Bd. 3. Bd. 4. Die Indianer. u. Co., Wien VI. Bilder und Vignette«,— Frühling— Sommer, Je 1,20 M. Hegel u. Schade, Leipzig. Memoire» eines Wiener AddokaturSgehilfen. Realistische Erzählung von Bela Kreuch. 2 Bände. Verlag, Budapest Neselcjtsucza 25. Auf der Barrikade. Gedichte von E. Kreowsli. 1 M. E. Trowein, Berlin IV. 15. Arno Holz nnd der CTHaron. Eine Abrechnung von Otto zur Linde. 1,20 M.— Töne der stillen Erinnerung und der Leidenschaft zum Kommenden. Gedicht«. 1,50 M.— Gespräche des Lebens. Gedichte. 2 M. Beide von R. Paulsen.— Silberglöckchen. Gedichte von Franziska Otto. 2 M.— Tage der Fülle. Gedichte von K. Röttger. 2 M.— Otto zur Linde. Gesammelte Werke. Bd. 2 und 3, je 2 M. Charon- Verlag, Groff-Lichterselde-Berlin. Bon der Macht der Presse in Dcutschland. Von Dr. C. Erler. 1,80 M. Spree-Vcrlag, Berlin NW. 52. Farbige Tierbilder. Neue Folge. Heft 2. Don W. Kuhnert, Erscheint in 10 Heften a 2 M, M. Oldenbourg, Berlin 8W. 48. Aus Natur und Geifteswelt. Band 88: Die optischen Instrumente von M. v. Rohr. Band 314: Agriknlturchemie von P. Krtsche. Band 316: Landwirtschaftlich« Maschinenkunde von G- Fischer. Band 335: DaS Aquarium von E. W. Schmidt. Einzelband 1 M., geb. 7,25 M. B. G. Tcubner, Lcibzig. Vichnotrummel von E. Richter. 40 Pf. Selbstverlag. Leutzsch bei Leipzig. Geschichte der Fehde zwischen Theologie und Wissenschaft von Projessor Andrew Dickson White. 4,80 M., geb. 6,— M. Th. Thomas, Leipzig. Das Zuwachssteuergesetz von Dr. A, Südekum. Mannheim und Leipzig 1911. I. Benshcimer. Geb. 2,50 M. Erinnerungen an vergangene Zeiten und deren Schlust, folgcrungen von F. Kazianschitz. 2,40 M. Selbstverlag, DavoS-Platz (Schweiz). Der Luftschiff-Walzer von Freha GanZwlndt. 1,50 M. Selbst, Verlag, Schöneberg, Mariendorser Weg. Anthony Baco». Di« Lösung des Shakespeare-Problems von P. Alvor. 3 M. G. Müller, München, Leila. Roman von A, Fogazzaro. 5 M., geb. 6,50 M.@. Müller, München. Jahrbuch dcS Deutschen Arbeiter- AbstinentenbundeS 191». 120 S. G, Richter, Lahr i. Baden. 10. Geschäftsbericht des ArbeitersekretariatS Gera 1910. 51 S. Selbstvcllag. 14. Jahresbericht des ArbeitersekretariatS Stuttgart nebst Bericht der vereinigten Gewerkschaften 1910. 24 S. Selbstverlag. Das Zentrum von Dr. W. Ohr. 20 Ps.— Der Freiheit«ine Gaffe. Liberales Liederbuch. 16 S. Nationalverein, München. Gntschcinsystem und Zugabenunwescn von F. Hulh. 27 S. Selbstverlag. Charlottenburg, Krummestr. 32. Fachblatt für Holzarbeiter. Hest 4. Herausgegeben vom Deutschen Holzarbeiterverband. Erscheint am 15. jeden Monats. 1 M. Verlag: Berlin C. 2. Flüchtlinge, Novellen von B. Frank. 3 M., geb. 4M.— Blaisr, der Gymnasiast von Ph. Monnier. Aus dem Franzöfischen von Dr. R. Engel und Marie Doedcrlein. 3 M., geb. 4 M.— Elle» Oleftjernc, Roman von F. Gräfin zu Rcventlow. 3 M. 5V Pf., in Leinen 5 M.— Der Trinker. Roman von Katarina Botsky. 2 Ä., geb. 3 M. Verlag A. Langen, München. Der Gletscher von I. V. Jensen. 3,50 M,, geb. 4,50 M. Verlag S. Fischer, Berlin. Der Man» von Fünfundvierzig von H. O. Mosrnn. 2 M., geb. 3 M. G. Wigand, Leipzig. Dir Heilung der gichtisch-rhenmatischen Erkrankungen gemäß der Methode des Dr. M. I. Kittel. Von I. F. Kleine. Geh. 3,50 M. Kleine u. Staps, Berlin W. 15. Die Wcltschule. Von O. Bütow. 2,50 M. Teutonia-Verlag, Leipzig. Das Kaisermanöver und andere Erzählungen von E. v. Wolzogen. (Kürschners Büchcrschatz.) 20 Ps. H. Hillger. Berlin W. 9. Die bunte Kuh. Humoristtscher Roman von R. PreSber. 5 M., geb. 6 M. Konkordia, Deutsche Vcrlagsanstalt, Berlin W. 30. Zuwachssteuergesetz. Vom 14. Februar 191l nebst den AuSsührungS- bestimmungen. Von Justizrat E. Fuchs, Rechtsanwalt. Leinen 3 M. F. Bahlen. Berlin W. 9. Waldemar Tempel. Roman von M. Kretzer. 4 M., geb. 5 M. B. Slischer Nachf., Leipzig. Dietrich Schcrcnbergs Spiel von Frau Jutten. Herausgegeben von E. Schröder. 1.20 M.— Die Oudllen von Schillers und Goetbes Ballade» von A. Leitzmann. ILO 28.— Andreas Karlstadt vou Ab- tuhnng der Bilder und das key» Bedtler uuther den Christen seyn sollen. Herausgegeben von H. Lietzmann. 80 Pf. A. Marcus u. E. Weber, Bonn a. Rh. WafferftandS-Nachrtchte» der LandeSanstalt für Gewäfferlunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau. »j-f bedeutet Saft— Wuchs,—*) Unlerpegel. Zeitnngs AnsgavesteUen und Juseraten-Aunahme. Ztetitmain: illnert Höhnisch, Auguststr. 50, Eingang Joachimstraffe. S.'Wahlkreis, W.: Gust. Schmidt, Kirchbachstr. 14, Hochparterre. 3. und KW.: Hermann Werner, Gneisenaustr. 72. 8, Wahlkreis: St. Fritz, Priiizenstr. 31, Hos rechts part. 4. Wahlkreis; Ott c n: Robert Wenzels, Gr. Franksurterstr. 120. — Richard H a ck e I b u s ch, Petersburgerplatz 4(Laden). 4. Wahlkreis. Südosten: Paul Böhm, Laitfitzerplatz 14/15. 5. Wahlkreis: Leo Zucht, Jmmanuelkirchstr. 12(Hos). 6. Wahlkreis(lloabit): Karl'Anders,«alzwedelerstr. 9. Wedaling: Karl W e i ff e, Nazarethkirchstraffe 49. Itosenthaler und Oranienburger Vorstadt: Wilhelm B a u m a n n, Bernaucrstr. 9, vorn Part. Oesnndhrnnnea: F. Trapp, Stettmerstr. 10. iSchiinlianser Vorstadt: Karl Mars, Lhchenerstr, 123. »dlershnf: Karl Schwarzlose, Hosfmannstr. 9. Vlt-Olienieke: Wilhelm Dürre, Rudoiveritr. 83 II. BannisehnlenHveg: H. Hornig, Marientbalerstr. 13, L Bernau, Itüntgental, Zepernick, Schönow und Schon- brück: Heinrich Bros«, Hoheitcinstr, 74, Part. Blesdorl: Leopold Peters, Dorsstr. 33. Bohnsdorf und Valkenherg: Alois Laus, Bohnsdorf, Ge- noffenschastshaus.Paradies'. Oharlottenbnrg: Guitav Scharnberg, Seienheilnerftraffe 1 Elehwaide, Zeuthen, niersdorf und Bankeis Ablage: Oskar Mahle, Eichwalde, Stnbenrauchstr. 99. Erkner: Ernst Hofsmann, Friedrichshagener Chaussee. Eredersdork-I'etershagen: E. Höselbarth, Pctershagen, Eriedenau-Stcglitz-Sür(>fi-Ijlchterfelde-Iiank- witz: H. B e r n s e e, Alienstr. 5 in Steglitz. Fricdrlchshagen: Ernst W e r t m a n n, Köpenick« Straffe 13. Grünau: Franz Klein, Friedrich str. 10. Johannisthal: P i e li ck e, Kaiser-Wilhelm-Platz 6. Karlshorst: Richard K n t e r. Rödelslr. 9, II. Königs-W'usterhansen: Friedrich B a n m a n n, Bahnhosstr. 13. Köneniek: Emil W iffler, Kietzerstr. 6, Laden. l-Ientenherg, Friedrichsfelde, Uohenschtfnhansen: Otto Settel, Kronprinzcnstraffe 4, I. A ah Indorf. Kanlsdorf: Scheibe, Mahlsdors, Walderseestr. 14. Aarlendorf: August Lcip, Chausseestr. 296, Hos. Harle» felde: Emil W ei n e rt, Dorsstr. 14. Äieuenhagen: Johann Hübscher. Wolterstraffe. �ileder-Sehönewelde: Max P r i e b k e, Brltzerstr. 14 ll. Xowawcs: Wilhelm I a p p e, Fricdrichstr. 7. Ober- Seh eine weide: Alfred Bader, Wilhelminenhosstr. 17 II. I'ankow-Vlcdcrschönhauscn: Riff mann, Mühlenstr. 30. Uelniekendorf- Ost, Wilhelmsruh und Schönholz: P. G u r s ch, Provinzstr. 56, Laden. Blxdorf: M. Heinrich, Neckar str. 2, im Laden; Rohr, Sicgsried- straffe 28/29. Bummelshnrg. Boxhagen: N. N o s e n k r a n z, iM-Boxhagen 56. 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