114« av a ÄS* '. AxAvA Wf Bbonnemcnts-Bcdlngungen: Wi'.A\ A � Bl Dk TnIerfions*Ge6fl1)f Abonnements- Preis pränumerando! MN LW f oSIkBI«H fSy � � tekägt für die sechsgespaltene Kolonel. ZZicrtcljährl. ZM Mb, monatl l 10 Mt Hl HSfl l�mml bm J/|9g MM HH MW USM( JBKW| A geile oder deren Raum K0 Pfg, für Ivöchenllich S» Pfg, fre? ins Haus! k»«W W W W« WW M 7/ M?-> politische und gewerlfchafMche Vereins. Einzelne Nunimer S Pfg, Sonntags. �WW Vr�WBS H H« W) HB B9 HS BS Hl H // H MI|--'// und Versammlungs-Anzeigen 30 Psg, rummer mit illustrierter Sonntaas. Ii— jjij BH fSjM mB—S HH MD MM f&M DM Hl Ih"! HM HS //„Kleine anzeigen", das fettgedruckte Beilage„T.e Neue BcIr"o Ifq Soft. Cmä HB H HHH HH H�H Hl AL Wort 20 Psg, c-ulässig 2 fettgedruckte «lbonneinenl: 1.10 Marl pro Monat. ��Hl Hl IH Bf H||H DD HB BH RH D| Worte), jedes weitere Wort 10 Psg, Eingetragen in die Post.Zeitungs.-fHS wM Hfl MS IH MBk H».\ HM flM WBI Bf Hl Stellengesuche und Schiafstellenam Preislisie. Unter Kreuzband für HSf DÄ K8 Hfl eDMX jßSSk�SHk. JwLl H| r�/SS geigen da» erste Wort 10 Psg,, jedev Deutschland und Oesterreich. Unaarn IH KHä �---' iSBHk E»N // Hfl weitere Wort e Pfg, Worte itber lSBuch. isuS MM#>/■ pfai|s,ruR5 S?nSÄlÄÄS � rSyTTTL— � V Rmnüiuen, Schweden und die Schweiz, C'( � g, � bis 7 Uhr»b«nds geoffuet. vlitM LgUid Mtt lümtzg». kttl!»". Zcntralorgan der fozialdcmohrati fehen Partei Deutfcblands. Redahtton: SW. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt FV, Nr. 1983. Die rei(f)$ländif(l)e Sackgasse. Aus Elsaß-Lothringen wird uns geschrieben: In der„Straßburger Neuen Zeitung"(Nr. 133 vom Sonntag, den 14. Mai) veröffentlicht der Abgeordnete Dr. Müller-Meiningen einen Leitartikel„Die Elsaß-Lothrin- ger Katastrophe", worin dieses Mitglied der Reichstags- kommission für die elsaß-lothringische Verfassung ziemlich pessimistisch die von den Freisinnigen mitverschuldeten trau- rigen Kompromißschicksale der reichsländischen Verfassungs- Vorlage schildert, � der Zwischenfall vom Donnerstag ist ihm einer der Zwischenfälle, an denen unsere direktionslose politische Aera so reich ist—, um zu konstatieren:„Das Aus- land sieht mit hämischer Miene das klägliche Schauspiel, daß das großmächtige Deutsche Reich die Rcichslande politisch nicht pazifizieren kann. Die konservativen Ueberpatrioten fürchten ein liberales Wahlrecht. Wo es an ihre Herrschsucht geht, mag deutsches Ansehen zum Teufel fahren. Selbst die Sozialdemokratie sieht mit sympathischer Ruhe gerne dem' Zustandekommen der Vorlage zu, wenn sie auch aus theoretischen Gründen die Zustimmung verweigert...." Tie Ungerechtigkeit des Vorwurfes, als ob die Sozial- demokratie sich um die Förderung der Verfassungsreform tat- sächlich nicht bemühte, richtet sich selbst durch die Schluß- erklärung des Artikelschreibers:„Die Fortschrittliche Volkspartei ist an der äußersten Grenze der ihrmöglichenKonzessionen angelangt.... Wann die Lösung der ganzen Frage erfolgt, darüber mögen die Propheten sich den Kopf zerbrechen.... Wir wenigstens werden der weiteren Entwicklung der Dinge ohne jede Ner- vosität und mit völliger Gemütsruhe entgegenschauen." Damit wäre auch die Fortschrittliche Volkspartei glücklich auf dem Standpunkte der„sympathischen Ruhe" ange- langt, und die Sozialdemokratie könnte an dieser Bekehrung ihre Freude haben. Aber das ganze Gerede des Herrn ' Dlüller ist sa nur Pose, und in Wirklichkeit hat sich die So- zialdemokratie ebensowenig jemals auf die gemütliche Ab- lehnung der Vorlage aus Theorie beschränkt, als— leider! — die Freisinnigen am Ende ihrer Konzessionen sein werden. Im Gegenteil spricht alles dafür, daß die Partei des Ab- geordneten Dr. Müller-Meiningen auf der schiefen Ebene der Zugeständnisse an Zentrum und Junkerregierung weiter hinabgleiten wird, bis die Verfassung mitsamt dem Wahlgesetz ganz und gar zum Werkzeuge der Reaktion geworden ist. Diesen siir die Partei des Herrn Müller-Meiningen be- sonders blamablen Ausgang zu verhindern, wäre, so dächten wir, des Schweißes der Edlen im Freisinnslager wert. Das Maß der aus dem Wege dieser Zugeständnisse von der bürger- lichen Linken geholten Blamagen ist wahrlich übervoll! Es wird nur. noch übertroffen durch die Summe der De�mü ti- Hungen, die sich die Regierung von Zentrum und Junkern hat gefallen lassen müssen. Wenn jemals, so sollte jetzt der Augenblick gekommen sein, da die Regierung und die nicht ausgesprochen konservativen Parteien des Reichs- tages für den Vorschlag eines praktikablen Auswegs aus der reichsländischen Sackgcksse empfang- lich sind.'-> � Dieser Vorschlag, auf den schon in Nr. 56 des„Vor- wärts" vom 7. März d. I. mit dem Titel„Der Ausweg aus der Klemme" hingewiesen worden ist, würde der �Sozialdemokratie gestatten, ihre Stimmen bei der schließlichen Entscheidung mit in die Wagschale zu wer-fen. Es ist der von der Regierung bei der zunehmenden Komplikation ibres Verfafsungswerkes wiederholt erwogene Gedanke,� die Vcrfassungsvorlage für diese Legislaturperiode des Reichstages fallen zu lasten und nur das Wahlgesetz für die Zweite Kammer als Entwurf eines Wahlgesetzes für den Landesausschuß aufrecht zu er- halten. Die Gegner des schwarzblauen Blocks im Reichstage sollten sich endlich entschlossen auf den Standpunkt stellen, das Verfassungswerk für E lf a'ß- L 0 t h r i n g e n erst im nächsten Reichstag zu erledigen, in welchem das Zentrum seine ausschlaggebende Stellung vor- aussichtlich eingebiißt haben wird. Unaufschiebbar hingegen sowohl im Interesse des Reiches wie im Interesse . Elfaß-Lothringens ist das Wahlgesetz— jetzt als Wohl- .oesetz'für den Landesausschuß, später, wenn das Zweikammer- ' beibehalten werden sollte, als Wahlgesetz für d i e' Zstp cite Kammer. Unaufschiebbar geworden ist diese Wablreform zumal jetzt nach, der staatsstreichartigen Schließung des Landes' ausschuss es, zu der die Regierung, wie anerkannt wekden muß, durch die unfrucht- bare, in erster Reihe stets auf die Erörterung von Skandal- affairen-angelegte Tätigkeit dieses sozialistenreinen Muster- Parlamentes gedrängt worden ist. Bei dem gegenwärtigen Wahlgesetze für den Lan- desausschuß(Reichsgesetz betr. die Verfassung und die Ver- waltung Elsah-Lothringens vom 4. Juli 1879) wäre ein „Appell an das Volk" durch die Auflösung, wie er auch vom demokratischen Gesichtspunkte unter den vorliegenden Umständen gebilligt werden könnte, ein Schlag ins Wasser. Von den 58 Mitgliedern des Landesausschusses werden 34 durch die drei Bezirkstage ge- wäblt(19 im HMreljaß, H ill KoihMgen. 13 im Wütet- Mittwoch, den 17. Mai 1911. elsaß): die übrigen 24 Mitglieder werden von den Gemeinde- räten der Städte Straßburg, Mülhausen, Metz und Colmar direkt und von den Gemeinderäten der übrigen Gemeinden des Landes indirekt(durch auf drei Jahre gewählte Wahl- mqnner) ernannt. Um den Landesausschuß vollständig zu erneuern und das Volk bei der Wahl wirklich zum Wort kommen zu lassen, müßten nicht nur die drei Bezirks- tage aufgelöst werden, es müßten auch die Gemeinde- r ä t e im ganzen Lande aufgelöst und Neuwahlen ausge- schrieben werden, die sich unter rein politischen Gesichts- punkten zu vollziehen hätten. Es ist klar, daß eine Regierung wie diese vor einer derart„umstürzlerischen" Maßnahme zurückschreckt; die An- ordnung von Neuwahlen durch die bestehenden Gemeinderäte bezw. deren Wahlinänner dürfte aber, wie die Neuwahlen in den jetzt bestehenden Bezirkstagen, auf ein Haar das bis- herige Resultat aufs neue bringen. Bleibt die Beschränkung auf die Auflösung der Bezirkstage, deren Mitglieder auf nicht weniger als 9 Jahre gelvählt werden. Da die Bezirkstage nur 34 Landesausschußmitglieder auf 58 wählen, so müßte der Unwille über das Treiben im Landesausschuß schon alle Schichten der Bevölkerung und alle Partetell erfaßt haben, um dem Straßburger Parlament ein lvesentlich verändertes Gesicht zu geben. Der Erfolg ist für die Regierung, die nichts weniger als frei von Fehl ist, äußerst zweifelhaft. Rettete die bisherige Mehrheit in den Bezirkstagen auch nur eine Stimme über die Hälfte der Mitglieder in jeder der drei Körperschaften, so kämen die alten nationalistischen Krakeeler in verböserler Auflage zurück. Es ist die Bestimmung dieses Wahlsystems, das gegen das Volk ge- macht ist, daß sich ein Appell an das Volk mit ihm gar nicht durchführen läßt. Das scheint man im Regierungslager auch rechtzeitig eingesehen zu haben, deshalb die weise Beschränkung auf die Schließung des Landesausschusses, welche die Frage der Wiederberu- f u n g offen läßt. Daher auf der andern Seite aber auch der Hohn der Blumeirthal und Wetterte über die„starke" Regierung und ihren„Staatsstreich". Und daher der tödliche Haß des ganzen dominierenden klerikal-nationalistischen Notabelnklüngels im Landesausschuß gegen Unterstaatssekrctär Mandel, den man — mit Recht oder Unrecht— als den eifrigsten Förderer eines neuen Wahlrechtes und einer neuen Wahlkreiseinteilung ansieht. Die Sozialdemokratie kann bei aller Bereit- Willigkeit zur„positiven Mitarbeit", bei aller Anerkennung der Notwendigkeit einer Verfassungsreform dieser Vorlage mit ihrer Stärkung der Kaisergewalt unter Einsetzung einer neuen, im Lande bisher unbekannten Pairskammer mit sendal-klerikal-agrarischem Stände-Uebergewicht nicht zu- stimmen. Sie ist aber in der Lage, einer reinen Ver- b e s s e r u n g des bestehenden Zultandes, bei dem der Reichs- tag und der Bundesrat die Funktion einer Ersten Kammer für Elsaß-Lothringen bereits erfüllen, zuzustimmen. Eine solche Verbesserung würde sie in der D e m o k r a t i s i e- rung des Wahlrechtes für den Landesaus- s ch u ß erblicken. Sie könnte ihre Stimme dafür in die Wagschale werfen. Diese Demokratisierung aber braucht die Regierung in Elsaß-Lotbringen, wenn sie aus der gegenwärtigen Sackgasse heraus will, wenn sie nicht mit gebundenen Händen und mit dem Knebel im Munde im klerikal-nationalistischen Sumpfe fortwaten will, wie das liebe Brot. Von dieser Erkenntnis ist man im gouverncmental-sortschrittlichen Lager in Elsaß- Lothringen so sehr durchdrungen, daß das liberal«„Elsässer Tagblatt" in Colmar dieser Tage(Nr. III vom 12. Mai) mit auffälliger Schrift, in der Form eines richtigen Nte' schreies, schrieb:,:; „Das Gebaren des Landcsaiisschusses hat allen, die nicht ge- zwungen sind, die Welt durch eine klerikale oder klerikal-nationalistische Brille zu betrachten, mit Naturnotwendigkeit gezeigt, daß es so nicht weitergehen kann. Bei einer derart dilet- tanischen, nur von persönlichstem Egoismus getragenen Art der Politisiererei haben die wichtigsten Interessen unseres elfässischen Volkes und Landes �unberechenbaren Schaden erlitten. Das muß unbedingt ein Ende nehmen! Darum erscheint auch den weitesten Kreisen unserer Bevölke» rung die etwas vorzeitige Schließung des Landesaus- s ch u s se s geradezu als eine Erlösung. Mag kommen was da wolle— so ist der allgemeine Eindruck— wenn nur dieser Landes- ausschuß nicht wiederkehrt. Wir bedürfen dringend einer Volks- Vertretung im wahren Sinne des Wortes, die das Fühlen und Wollen der Bevölkerung getreulich widerspiegelt; wir wollen aber nichts mehr wissen von dieser Notabelnversammlung. die sich als „Parlament" aufspielen wollte.und doch den elementarsten par- lamentarischen Anforderungen nicht gerecht wurde. Es kommt in erster Linie darauf an, eine in direkter Ab- stimmung gewählte Volkskammer zu erhalten; alle übrigen Punkte des Verfassungs- und Wahlgesetzes müssen vor dieser For- derung zurücktreten!" Man muß wünschen, daß dieser Notschrei an berufener Stelle verstanden wird._ Der Zweck der Hebung. Au? Stuttgart wird uns geschrieben: Am Tage nach der Stuttgarter Stadtschultheißenwahl' schrieb die.Schwab. Tagwacht", unser Stuttgarter Parteiorgan: „Die Stimmendifserenz zwischen Lautenschlager und Dr. Lindemann ist. so gering, daß sie trotz aller Anstrengungen der Gegnex.hätte ausgeglichen werbW können, 0*515 nicht die gegntz- Sxpeclition: 8M. 68, �.indetistrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984._ tische Presse und die Plakatsäulen hätten geziert werden können mit einschüchternden und herabsetzenden Bemerkungen aus der Feder parteigenössischer Redakteure und Schriftsteller. Wir glauben der Zustimmung aller Parteigenossen Stuttgarts sicher zu sein, wenn wir gegen die Schädigungen, die uns aus der eigenen Partei zugefügt worden sind, entschiedensten Pro- t e st einlegen. Die Stuttgarter Parteigenossen: werden in einer Aktion, die niemand besser beurteilen kann wie sie, die Partei- ehre und die Parteigrundsätze zu wahren wissen. Darauf können sich die verlassen, die glaubten, wieder einmal als Hüter der Parteiinteresjen austreten zu müssen. Die Stuttgarter Partei- genossen haben sich wieder glänzend geschlagen....." Das Heilbronner„N e ck a r- E ch 0", daS sich durch seinen Jubelartikel voll blecherner Phrasen am Tage der Wahl bereits bis auf die Knochen blamiert hat, variiert die vom Genossen Dr. L i n d e m a n n in der Freitagsversammlung nach Verkündigung des Wahlresultats angeschlagene Melodie in dieser Weise: „Nun zuguterletzt noch ein offenes Wort. An der Seite der Schwarzblauen und der Volksparteiler hat in diesem Kampfe ein Bundesgenosse gegen die Stuttgarter Sozialdemokratie gestanden, dessen wir nur mit tiefer Beschämung gedenken: die Zions- Wächter unserer Partei!„Vorwärts" und„L e i p- ziger Volkszeitung" sind der kämpfenden Bruderorgani- sation mit ihrem mäkelnden Unverstand in den Rücken ge- fallen und die„Neue Zeit" hat die Gelegenheit benützt, um für den Lichtpunkt in der Rüstungsdebatte Buße zu tun. Dieses Dreigestirn hat den Gegnern die wertvollsten Waffen geliefert, es hat die eisernen Gebote der Solidarität— wie schon so nianches- mal— mit Füßen getreten und ist der bürgerlichen Not und Ratlosigkeit mit spaltensüllenden Angriffen auf die Stuttgarter Parteiorganisationen beigesprungcn. Diese krankhaft radikale Selb st ver stumme- l u n g, die in ihrem unheilbaren Unverstand für alles, was in das Gebiet der politischen Klugheit und der Erfüllung unserer Worte gehört, die uns schon so viele Wunden geschlagen hat, sie hat zusammen mit der auf gleicher Höhe stehenden Leistung Lieschings die Stuttgarter Wahl gemacht! Wie lange wollen wir denn noch höflich zusehen, wie man uns die Früchte unserer Arbeit auf diese gewissenlose Weise entreißt?" Die Auslassungen der beiden Parteiblätter zwingen denn doch zu einer Erwiderung. Zunächst zum Heilbronner Blatt. Es spricht von„eiserner Solidarität", von„Angriffen auf die Stuttgarter Parteiorganisation". Dabei ist es gerade daS Heilbronner Blatt gewesen, das sich in gehässigen und unwahren Angriffen auf die Stuttgarter Parteiorganisation und deren Leitung nie genug tun konnte und den Parteifrieden in Stuttgart stets in frivoler Weise zu stören suchte. Von den Parteigenossen Stuttgarts ist gearbeitet worden, schwer gearbeitet worden, um die Organisation zu kräf- tigen, durch Gewinnung neuer Mitglieder, durch Schulung der Parteigenossen, durch Stärkung der Finanzen, durch Refotmierung der Organisationsform. Das Heilbropner„Ncckar-Echo" war es, das den Stuttgarter Parteigenossen„die Früchte unserer Arbeit auf die gewissenlose Weise" immer und immer wieder zu entreißen oder wenigstens zu verekeln suchte. Dieses Partcjblatt, das wahr- lich allen Anlaß hätte, das Mündchen zu halten, wirft sich jetzt zum Schutzpatron der Stuttgarter Parteiorganisation auf, es schwätzt von„eiserner Solidarität" und von den„Früchten unserer Arbeit"! Derselbe Genossen, der, als die Landtagskandidatur für Heilbronn erledigt war und nicht er, sondern ein anderer Genosse zum Kandi- baten proklamiert wurde, sich zu der Drohung verstieg, in dem von ihm geleiteten Blatte die notwendige Wahlagitation nicht leisten zu wollen, so daß der Vertreter des Landesvorstandcs ihn erst zur Pflicht zurückrufen mußte, d ie s e r' Genosse glaubt nun mit knüppeldicken Schmähungen Parteiblätter und Genossen überhäufen zu können, die weiter nichts'als ihre Pflicht nach bestem Wissen erfüllt haben! Ueber den Zeitpunkt,.Bedenken gegen die Kandi- datur Lindemann bezw. über die Umstände, unter denen sie zustande gekommen ist, zu äußern, mag man verschiedener Meinung sein. Sehr wohl läßt sich'äber die Meinung bertreten, daß eine Warnung vor'der Wassl besser' sti, als eine Kritik nach der Wahl. Darum aber die Warner mit Schimpfworten schlimmster Art zu überhäufen, von„krankhaft radikaler Selbstverstümmelung",„un- heilbarem Unverstand",„gewissenloser Weife" zu reden, geht denn doch nicht an.-..: Die.„S ch w ä b. Tagwacht" greift die Sache anders an. Sie muß zugiben, daß sich die Stuttgarter Parteigenossen„wieder glänzend geschlagen" haben. Das stimmt! Alle Parteigenossen haben ihre Pflicht erfüllt. Die H a u p t l a st der Arbeit lag natur- gemäß auf den Mitgliedern.der Parteileitung, den Mitgliedern de? Städtischen Kouritecs(der weiteren' Parteileitung), und auf den Vertrauensmännern. Die übergroße Mehrzahl dieser Genossen hatte ernste Bedenken gegen das Experiment, der Wahl, eines Parteigenossen, der die Beschlüsse eben dieser Organisation für sich nicht als bindend anerkennen wollte. Diese Genossen haben, nach- dem die Versammlung entschieden hatte, trotzdem„eiserne Soli- darität" bewiesen, sie haben fast über ihre Kraft gearbeitet, um die Kandidatur Lindemann zum Siege zu führen. Daß die Warnungen des„Vorwärts", der„Neuen Zeit", der„Leipziger Volkszeitung" die Aktion der Parteigenossen gelähmt haben, wird von niemand behauptet. Eine solche Behauptung wäre auch angesichts der geleisteten Arbeit, angesichts unseres Stimmenzuwachses und der Verteilung unserer Stimmen auf die verschiedenen Wahlbezirke geradezu absurd. Bleibt nur noch die Annahme, die Kritik in den vorgenannten Parteiblättern könnte bürgerliche Wähler abgeschreckt haben. unserem Kandidaten ihre Stimme zu geben. DaS will auch wohl die„Schwöb. Tagwacht" sagen, wenn sie weiter schreibt: „Sie(die Stuttgarter Parteigenossen) können nur wünschen, daß man auch in anderen Bundesstaaten bald Gelegenheit be- kommt, die Wahl der Stadtvorstände auf demokratischer Basis zu vollziehen. B«tn wirsd UM Mch«iderpKOUs.«ttemea daß eine EkaLtdorstÄnSKwdhl nkcht g�Kvik Nach d'SrselbSN Schablone geführt werden kann, wi e eiae-Reichs- oder Landtagswah l." Darauf ist zu sagen, dast im allgemeinen eine Kritik, wie sie Im„Vorwärts", in der„Leipziger Volkszeitung" und in der„Neuen Zeit" an der Stellung Lindemanns zur.Stuttgarter Parfeiorgani- sation und ihren Beschlüffen, an der Lindemannschen Erklärung über den Verkehr mit der Krone geübt worden ist. der Kandidatur Lindemann in bürgerlichen Kreisen nur nützen konnte. Ein sozialdemokratischer Kandidat, der auch die rückhaltlose, unbedingte Unterstützung der„Leipziger Volkszeitung" und des„Vorwärts" gefunden hätte, wäre von der bürgerlichen Presse und in den Wahl- Plakaten und Versammlungen der bürgerlichen Parteien kaum so glimpflich behandelt worden, wie das mit der Kandidatur Dr. Linde- mann der Fall war. Ein Körncheen Wahrheit— das mutz zugestanden werden— liegt allerdings in der Klage der.„Schwäb. Tagwacht", aber eS ist ganz anderer Art, als unser Stuttgarter Parteiblatt meint. Vor der Wahl haben nämlich hohe Beamte offen ausgesprochen, datz sie den sozialdemokratischen Kandidaten unterstützen würden, damit endlich Ordnung geschaffen würde in Stuttgart. Nach der Be» lanntgabe der Erklärung Dr. Lindemanns haben diese Beamten jedoch einem Parteigenossen, an dessen Zuverlässigkeit ein Zweifel nicht möglich ist, rundweg erklärt, daß sie sich nunmehr außerstande sähen, die Kandidatur Lindemann zu unterstützen und einen Be» Werber um die Stadtvorstandsstelle zu wählen, der die Beschlüsse seiner Parteisrganisation sq wenig achte. Denn ihm fehle die Zu- verlässigkeit. i Doch daS ist ein Ausnahmefall. Bei der Masse der politisch In- differcnten in Bürgerkreisen konnte die Kritik im„Vorwärts" und den anderen Parteiblättern und die Art der Ausnützung dieser Kritik in der bürgerlichen Presse der Kandidatur Lindemann nur nützen. Daß die Unterstützung der Kandidatur Ltndemann aus bürgerlichen Kreisen trotzdem ausgeblieben ist. hat seine Ursache nicht in den«einschüchternden und herabsetzenden Bemerkungen aus der Feder parteigenösfischer Redakteure und Schriftsteller", wie die „Tagwacht" behauptet, in der„krankhaft radikalen Selbstver- stümmelung" und dem„unheilbaren Unverstand" und der„ge- wissenlosen Weise" der„Zionswächter unserer Partei", wie das Heilbronner„Neckar-Echo" schimpft, sondern in dem Klassen- instinkt und dem Klasseninteresse des Bürger- t u m s.* 1 ES mukek auf den ersten Anblick sonderbar an, daß Partei- genossen, die sich auf ihre staatsmännischen Fähigkeiten und ihre tiefschürfende Urteilskraft nicht wenig zugute tun. bei der Suche nach Gründen für die Klassensolidarität des Bürgertums, wie sie sich bei der Stadtschultheißenwahl in Stuttgart offenbart hat, aus solche Nebensächlichkeiten verfallen— vom Standpunkt der Wahl oder NichtWahl Lindemanns aus besehen. Verständlich wird die irrtümliche Meinung des„Neckar-Echo" und der„Tagwacht" jedoch. wenn man die Wirkung solcher Behauptungen ins Auge faßt. Stuttgart war bisher das„große Loch in der süddeutschen revisio- nistischen Trommel". Dieses Loch zu flicken, ist das Bestreben der- jenigen Parteigenossen, die da? Heil des Proletariats in einer .anderen Methode politischer Betätigung erblicken, als sie von der übergroßen Mehrheit der Parteigenossen für richtig und allein, er, folgreich erachtet wird. Die Sozialdemokratie soll sich zur„R e- gierungspartei" ummausern. Das ist in jener Versamm- hing, die den Genossen Lindemann zum Kandidaten proklamierte, mit allem Rachdruck verlangt worden. Dem widerstrebte bisher die Stuttgarter Parteigenossenschaft und auch die mit Stuttgart in Ideenaustausch stehenden Wahlkreise. Das haben die Befür- worter der neuen Taktik oft und schmerzlich genug erfahren müssen. Am schmerzlichsten wohl auf dem Magdeburger Parteitag. v.- Die Anstrengungen, die„radikale" Parteileitung Stuttgarts zu beseitigen, sind daher nie eingestellt worden. Eine Aktion gegen die Parteileitung recht sich an die andere.„Schwätz. Tagwacht" und Heilbronner„Reckar-Echo" sind willige Werkzeuge in diesem Kampf gegen die„radikale Richtung". Man ist so weit.gegangen, den Plan einer„außerordentlichen Landesversammlung" ernsthaft zu verfolgen, es find auch bereits fünf Wahlkreise dafür gewonnen. Diese„außerordentliche Landesversammlung" soll„Frieden auf her Redaktion der..Schwöb. Tagwacht" und in der Sch�llärter Parteiorganisation schaffen. So sagt man. Die Wahlarbeit für den Genossen Dr. Lindemann und der Ausfall der Wahl kann nun Mim besten Willen nicht dazu dienen, die längst ersehnte„Säubc- rung" in Stuttgart herbeizuführen. Aber die klobigen Angriffe gegen die„radikalen" Parteiblätter, die sich des schweren Verbrechen? einer Kritik an der Art der Aufstellung der Kandidatur Lindemann schuldig gemacht haben, ist immerhin geeignet, dem heißersehnten Ziel in Stuttgart näher zu kommen. Die„Leipziger Volkszeitung", der„Vorwärts", die„Neue Zeit" sind die Prügel. knaben. In ihnen glaubt man die Richtung treffen zu könuen. Das ist des Pudels Kern. Ob diese Methode zum Siege führen wird? Ob die Stuktgarker Parteigenossen wirklich so naiv sind, wie sie von den Kritikern der genannten Parteiblätter eingeschätzt werden? Wir können es in Ruhe abwarten. »• m Eine BestätiguugSdebatte. Die Bestätigungsftage war schon einmal Gegenstand einer Debatte in der Württembergischen Kammer. Bei der Beratung der Gcmeindereform schnitt Genosse Kloß in der Sitzung vom LS. November l904 die Frage an. Staatsrat v. Fleischhauer. der jetzige Kultusminister, damals Regierungskommissar. gab folgende Auskunft: „Der Herr Abg. Kloß hat die Frage aufgeworfen, ob auch ein Sozialdemokrat bestätigt werde. Nun ist schon bei der allgemeinen Beratung ausgesprochen Ivorden, datz lediglich wegen der politischen oder wegen der religiösen Anschauungen eine« Kandidaten die Bestätimmg nicht versagt werden wird. Eine andere Frage ist e», in welcher Weise etwa ein solcher Mann seine politischen Ansichten in der Oeffentlichkeit schon betätigt Ha-t. inwieweit er insbesondere an der Agitation sich beteiligt hat. und inwieweit man daher von ihm zu erwarten hat. dqtz ep diesen seinen politischen Ansichten in seinem Amt Geltung zu verschaffen suchen wird. ES ist ihnen allen bekannt, datz die Sozialdemokratie den Klassenkampf auf ihre Fahne geschrieben hat. Ein Kandidat um das Ortsvorsteheramt, der etwa vor der Wahl erklärt hätte, datz er sein Amt in sozialdemokratischem Sinn zu führen gewillt sei, würde sich dadurch auch zu den, Programm de« Klassenkampfes bekennen, und Sie können der Regierung nicht zumuten, einen solchen Mann auf da» Ortsvorsteheramt zu bestätigen.(Beifall.) Ich will nur einen Satz verlesen, der von dem Reichstagsabgeordneten Bebel auf dem Dresdener Parteitag ge- sprachen worden ist; derselbe hat da gesagt:„Fch werde der Todfeind dieser bürgerlicheu Gesellschaft und dieier Staatsordnung bleiben und sie in ihren Existenzbedingungen untergraben und sie, wenn ich kann, beseitigen." Ja. meine Herren, glauben Sie, datz man einen Mann, der derartige Gesinnungen öffentlich ausgesprochen hat, als Ortsvorstehör bestätigen kann? Also nicht die politische Ge- sinnung a» sich ist es. die in diesem Falle den Grund für die Nicht- hestäligung abgeben würde, sondern die Art der Betätigung Wer politischen Gesinnung und die Aussicht auf die Wahr» scheinlichkeit,' daß diese politische Gesinnung auch bei dtt Amtsführung sich betätigen wird." Darauf erwiderte Genosse K e.i l: „Der Herr Staatsminister hat seinerzeit die Erklärung ab- gegeben, es komme aus die Probe an. ob ein zum Ortsvorsteher gewählter Sozialdemokrat bestätigt werde. Der Herr Staatsrat V. Fleischhauer hat jetzt keinen Zweifel darüber gelassen, datz die Probe, die erst zu machen wäre, mit einer Verneinung der Bestätigung ende» werde, und die Motive, dit' der Herr Staatsrat für diese Erklärung vorgetragen hat. bedürfen einiger Bemerkungen meinerseits. Der Herr Staatsrat sagt: die politische Ueberzeugung des ManneS, der zum Ortsvorsteher gewählt wird, soll bei der Be- stätignng im allgemeinen nicht in Frage kommen; aber eS komme doch dabei in Betracht, in welcher Weise der Betreffende seine Ueberzeugung vorher betätigt habe. Wenn er etwa im Sinne des Klassen- kampfes, den die Sozialdemokratie führt, und insbesondere im Sinne des Satzes, den der Abg. Bebel auf dem Dresdener Parteitag ge- sprachen hat— er sei der Todfeind der bürgerlichen Gesellschaft und werde diese Gesellschaft stets bekämpfen— schon tätig gewesen sei, so könne gar nicht die Rede davon sein, datz er bestätigt werde. Das bedeutet also, datz ein Mann, wenn er seither sozialdemo- kratische Anschauungen gehabt hat, dies« Anschauungen ab- schwören mutz, wenn er auf Bestätigung will rechnen können, andernfalls wird er nicht bestätigt. Denn darüber ist doch auch der Herr Staatsrat v. Fleichhaucr seither nicht im Zweifel gewesen, und wohl niemand in diesem Saale, daß jeder, der Sozialdemokrat ist, der das sozialdemokratische Vrogramm anerkennt, datz der der Feind, der Todfeind der bürger- lichen Gesellschaftsordnung sein muß.(HörtI hört l) Ge tot fei Zweifellos! Die Sozialdemokratie steht auf dem Standpunkte, datz die bürgerliche Gesellschaftsordnung beseitigt und an ihre Stelle die sozialistische Gesellschaftsordnung gesetzt werden soll.(Unruhe). Nur wer diese Grimdsä�e anerkeinnt, kann Sozialdemokrat sein... Und wer anderer Meinung ist in diesem Punkte, hat die Sozialdemokratie nicht genau gekannt, hat ihr Pro- gramm nicht gekannt. Wer Sozialdemokrat sein will, mutz prin- z i p i e l l Gegner der bürgerlichen Gesellschaft sein. Das bedeutet noch nicht, datz er mit Heugabel und Dreschflegeln gegen diese bürgerliche Gesellschaft zu Felde ziehen mutz, aber er mutz in seiner inneren Ueberzeugung der Anschauung sein, datz die bürgerliche Gesell- schaft eine verfehlte soziale Organisation ist, datz eine vernünftigere, bessere, gerechtere Gesellschastssorm an ihre Stelle treten mutz.(Unruhe.) Diese Ueberzeugung mutz er auch nach Kräften betätigen, sonst kann er nicht Sozialdemokrat sein. ES besteht also nach meiner Auffassung, von der ich glaube, datz sie von der ganzen Partei, der ich angehöre, geteilt wird, gar kein Zweifel darüber, datz die Regierung einen Mann mit sozialdemokratischen Anschauungen niemals bestätigen wird." Der Mnister deS Innern, Dr. v. P i s ch e k, gab darauf folgende Erklärung ab: „Ich habe früher erklärt und wiederhole eS, datz die politische Parteirichtung an sich für die Regierung keinen Grund bildet, einem Gewählten die Bestätigung zu versagen; aber ich stehe auch auf dem Boden, den der Herr Staatsrat v. Fleischhauer vorhin ein« genommen hat, datz es von wesentlicher Bedeutung ist, ob der Be- treffende seine Parieirichtung auch nach außen in einer Weise betätigt, die mit den Aufgaben des Ortsvorstehers noch der- einbar ist. Wenn der Herr Abgeordnete Keil erklärt, datz jeder Sozialdemokrat die Anschauung, die der Reichstagsabgeordnete Bebe! in Dresden vertreten hat. auch teile, datz also jeder So- zialdemokrat der Todfeind der bestehenden Gesellschaft sein und darauf Bedacht nehmen müsse, die bestehende Gesellschaft aus de» Angeln zu heben, dann wird«s allerdings nicht möglich sein, einen Sozialdemokraten als Ortsvorsteher zu bestätigen.(Sehr richtig!) Man sieht also, daß die wllrttembergische Regierung, wie die Auslassung des. StaatSanzeigerS" zeigt. Sozialdemokraten mit anderem Matz mitzt als die Anhänger anderer Parteien. Auch in Württemberg existiert also die politisch» Gleichberechtigung der Staatsbürger in Wirk» lichkeit nicht._ llottimmigileiten wegen der flltersoerncfeerung. Paris, 14. Mai.(Eig. 83er.) Der Meinuwgsgegenfatz, der innerhalb der geeinigten Partei über das Verhalten zum Versicherungsgesetz besteht. beginnt sich iw bedenklichen Formen äußern. So hat die Parteisektion von Lille eine Resolution veröffentlicht, worin sie die Artikel des Genossen Jaurds in der„Humanitä" bedauert, weil sie von der Bourgeoispresse zu Angrisfen auf die Gewerkschaftsorganisationen ausgenutzt würden. Die Be- schuldigung ist verwunderlich. Denn noch nie ist die C. G. T. in der Bourgeoispresse mit so viel Wohlwollen betrachtet worden wie jetzt bei ihrer Sabotage-Aktion gegen daß Alters- versicherungsgesetz. Das„Journal des Debüts" geht sogar so weit, den Verdacht der„Bataille Syndicaliste", daß der Staat das Kapital der Altersversicherung stellen werde, für begründet zu erklären. Jaurhs hat die Liller Genossen auf- gefordert, eine Versammlung mit freier Diskussion über die Stellung der Arbeiterschaft zum Gesetz einzuberufen. In seinem Eifer, das Hauptargument der Anarchosyndikalisten zurückzuweisen, verfällt er allerdings in eine schrankenlose Verhimmclung der Redlichkeit des Bourgeoisstaates, diq manchen Genossen seltsam erscheinen wird und die dem „TempS" den Spott über die Begeisterung eines Sozialisten für den Respekt vor dem Eigentum gar zu billig gemacht hat. Welchen Ausgang man aus der jetzigen Krise des Ge- setzeS finden wird, ist noch ganz ungewiß. Gelingt es seinen Gegnern, die Sistierung herbeizuführen, so wird dies wohl ohne eine Regierungskrise nicht abgehen und deren Resultat wird vielleicht manchen Anhängern der Sabotagctaktik zu denken geben. Daß aber das Gesetz, wenn die Sabotage von feiten der Arbeitermassen andauert, nicht durchgeführt werden kann, ist kaum bestreitbar. Daran ist freiltch das Gesetz selbst, das den Gemeinden einen schwer zu bewältigenden Wust von Schreibereien aufgeladen hat und die Organisation der Versicherung durch die Zulassung aller möglichen Arten von Kassen und zweier Arten von Kapitalsanlage kompliziert, in hohem Maße schuld. Man hat der Initiative der einzelnen Versicherungspflichtigen soweit Rechnung getragen, daß man gegen deren Abneigung, überhaupt eine Initiative an den Tag zu legen, nichts tun kann. Gelingt es trotzdem der Re- gierung, das Gesetz in Kraft zu setzen, so wird die Sabotage- taktik der Arbeiterschaft zu einem nicht geringen Schaden ausschlagen. Nicht nur gehen den Versicherungspflichtigen über 35 Fahren, die sich bis zum 13. Mai nicht anmelden, die Staatszuschüsse verloren, sondern es können auch die Unternehmer durch die Errichtung von Kassen, die unter ihrer Herrschaft stehen und durch die Einschmuggelung von fügsamen„Arbeitervertretern" in die Regionalkassen bei der Organisation der Versicherung einen Vorsprung gewinnen. den sie bei einer anderen Taktik nicht erlangt hätten. Die schweren Mängel des Gesetzes machen die Unlust der Arbeiter- schaft, sich seiner zu bedienen, wohl begreiflich. Aber darum ist die impressionistische Politik noch nicht die richtige. Und es muß dem Zweifel Raum gegeben werde», ob die Freunde Jllles Guesdes Wehl RbP. totm sie m dem VM den Anarchisten derat den Kreis bereits vom Jahre 1897 bis zum Jahre 1906 im Reichstage vertreten. 'PolizeUichee, Omchtstehes ukw. Preßprozess.e. Wegen geringfügiger; formeller Beleidigungen dcS Vorsitzenden der polnischen BerwfSvereinigung, Sosinski, war Genosse, Ca s p a r i als Verantwortlicher unseres polnischen ParteiblatteL, der Kattmoitzer„Gazeta Robotnicza" vom Bochumer Schöffengericht zu 300 M. Geldstrafe verurteilt worden. Die Boch�imer Strafkammer als Berufungsinstanz erniedrigte die Strafe schriebene Briefe mit Schadenersatzklage gedroht. ES ist diesen Firmen nun mitgeteilt worden, daß ihre Vermutung,«S läge Ver- tragSbruch auf Seiten des Meballarbeiterverbandes vor.�img. ihre Drohung unnötig ist. Es wird diesen Firmen im einzelnen genau nachgewiesen, wann und wo sie den Vertrag gebrochen haben und das Recht verwirkten, von ihren Bauklempnern Vertragstreue zu verlangen. Man könnte, meinte der Redner, ruhig erst die Klage abwarten, aber um nicht irgendwo dem Gedanken Raum zu geben, daß der Deutsche Metallarbeiterverband bestehende Tarifverträge breche, sei es angebracht, schon von vornherein nachzuweisen, daß der Tarifbruch auf Seiten der betveffendon Firmen liegt.— Auf dem Bureau des Metallarbeiterverbandes wird tagtäglich bald von diesem, bald von jenem Arbeitgeber wlephonisch angefragt, ob nicht bald ein Abschluß des Kampfes zu erwarten sei, und auch an die Streikposten werden solche Anfragen häufig von Arbeitgebern ge» richtet. Aber die Streikenden sowie ihre Organisation können selbstverständlich auf dergleichen Fragen kein Gewicht legen. Der Streit wird mit voller Einmütigkeit fortgesetzt, bis die Arbeitgeber sich zpm Friedensschluß bereitfinden. Streik in den Eisenkonstruttionsbetrieben. Die Arbeiter in den EisenkonstruktiouSwerkstätten der Firmen Thiessen, Hirsch, Gossen, Druckenmüller, Steffen n. RSlle, Brest, Belter«. Schneevogel, Hein, Schumann u. Co., Delschan, Kammerfche Werke hielten gestern abend eine starkbesuchte Versammlung im großen Saale der Brauerei FriedrichShain ab, um den Bericht über die Verhandlungen mit den Unternehmern zu hären. Die Arbeiter lehnten einstimmig die Vorlage, die von den Unternehmern geboten wurde, ab und beschlossen, am Mittwochmorgen«n den Streik zu treten. Achtung? Metallarbeiter! In hiesigen Zeitungen und auch auf andere Weise werden Metallarbeiter nach Böhmen gesucht. Da in Böhmen an verschiedenen Orten gestreikt wird, ersuchen wir, jedes Angebot dorthin abzulehnen. Deutscher Metallarbeiterverband. Ortsverwaltung Berlin Achtung! In verschiedenen Zeitungen werden Arbeiter für die Sandberge in Niederleüme gesucht. Hier stehen die Arbeiter seit 14 Tagen im Streik. Zuzug ist also streng fernzuhalten. Fabrikarbeiter-Verband. Verwaltung Berlin. Die Arbeiterinnen der Wcbereiabteilung der Firma Adolf Pitsch ja Nowawes, etwa 139 Frauen und Mädchen, haben durch einmütiges vorgehen eine annehmbare Lohnaufbesserung errungen. Nach vor- hergegangenen friedlichen Verhandlungen, die jedoch keinen Erfolg hatten, legten sie am vergangenen Freitag plötzlich die Arbeit nieder. wodurch sich die Firma endlich zu Zugeständnissen gezwungen sah. Die im Lohn siebenden Arbeiterinnen bekamen eine Aufbesserung von 3 Pf. pro Stunde, während die Akkordarbeiterinnen pro 1000 Schuß einen Aufschlag von 1 Pf. erhielten.--- Leider sind die Arbeiterinnen nicht organisiert. veutfebea Reich. Der Klempnerstreik In Stettin beendet. Arn Montag haben die Stettiner Klempner die Arbeit wieder f Metallarbeiter! Fn Set QämMfabril Stübgen ß. Co. tfl 1 Erfurt sind Differenzen ausgebrochen. Die Drücker haben die Arbeit niedergelegt. Etwaige Arbeitsangebote der Firma bitten Wir unbeachtet zu lassen. Deutscher Metallarbeiterverband. Ortsvcrwaltung Erfurt. Lohnbewegungen der Schiffsheizer und-Maschinisten. Die Lohnbewegung der Maschinisten, Heizer und Reparatur« schlosier bei der Köln« Msü l h e i m e r Dampfs chiffahrts« A.- G. in M ü l h e i m a. R h. ist mit einem vollen Erfolge beendet worden. Nach zweimaliger Verhandlung wurde ein Tarif« vertrag zum Abschluß gebracht, der für die Arbeiter eine wesentliche Verbesserung ihrer Arbeitsverhältnisse bedeutet. Die bestehenden Klassenlöhne wurden beseitigt. Die Lohnsteigerungen sind dadurch verschieden. Sie schwanken zwischen 4,50 bis 7 Mark pro Woche. Ferner erhalten die Arbeiter alle Monate drei freie Tage. Außer« dem wurde der Arbeitsnachweis des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer anerkannt. Die Maschinisten und Heizer der Köln-Düsseldorfer Dampfschiffahrts-Ges ellschaft in Köln und D ü s s e l- darf stehen in einer Lohnbewegung. Da die bis zur Stunde ge- pflogenen Verhandlungen kein zufriedenstellendes Resultat zeitigen, wird ersucht, den Zuzug streng fernzuhalten. Kuslanä. Die Aussperrung in Dänemark. Nach den am 27. April zwischen der LaudeSzeuttale der dänischen Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband getroffenen Verein» barungen schien es, als ob die Aussperrung von 40 000 Arbeitern nicht zur Ausführung kommen sollte. Es handelte sich bei den damaligen Konflikten um die Verträge in der Holzindustrie, im Maurergewerbe und im Jnstallations- gewerbe. Heber diese Differenzen wurde eine Einigung herbei- geführt, und der Unternehmerverband zog die AussperrungSdrohung zurück, behielt sich aber vor, mit achttägiger Frist die Aussperrung aufS neue anzudrohen für den Fall, daß eine Einigung mit den außerhalb der Landeszenttale der dänischen Gewerkschaften stehenden Organisationen der Maurerhandlanger und der Klempner nicht zu er« zielen sei. Bezüglich der Maurerhandlanger handelt eS sich um einen Betriebskonflikt, der keinerlei weitere Bedeutung hat. Anders ist es mit den Klempnern, die bereits seit drei Monaten ausgesperrt sind. Der Verband hat rechtzeitig den Vertrag für die Provinz gekündigt und Lohnforderungen gestellt. In den Verhandlungen wurde keine Einigung erzielt und die Unternehmer sperrten daher am 13. Februar die Klempner auS. Wiederholte Einigungsversuche haben nicht zum Ziele geführt, ebensowenig gelang eS dem staatlichen Vergleichs- beamten, den Frieden herbeizuführen. Seine Vorschläge wurden von den Klempnern abgelehnt. Auch die neuesten Verhandlungen, die seit dem 27. April eingeleitet find, haben kein anderes Resultat ergeben, so daß nunmehr der zenttale Arbeitgeberverein die AuS« perrung von 40 000' Arbeitern der gesamten Industrie vor- genommen hat. Wie ungeheuerlich diese Maßnahme ist, geht schon daraus hervor, daß von den 40 000 Arbeitern, die ausgesperrt werden, nicht ein einziger einer Organisation angehört, die irgend welchen Einfluß auf die Stellungnahme der Klempner ausüben kann. Der Klempnerverband gehört seit langer Zeit nicht mehr der Landeszentrale der Gewerkschaften an, hat also keinerlei Beziehungen zu. der gewerk« chaftlich organisierten Arbeiterschaft d'eS Landes. � Wenn der Unternehmerverband trotzdem jetzt 40 000 Mitglieder der gewerkschaftlichen Landesorganisation Dänemarks aussperrte, so kann das nur den Zweck haben, die dänischen Gewerkschaften für längere Zeit lahm zu legen. Daß das nicht erreicht werden wird, ist sicher, denn die dänischen Gewerlschaften besaßen am Jahresschluß 1910 ein Vermögen von rund 4 Millionen Mark. Der Landeszentrale gehörten 101 663 Mit« glieder an, von denen jetzt 40 000 ausgesperrt waren; eS wird daher zweifellos den dänischen Gewerkschaften gelingen, ihre Mitglieder für längere Zeit über Waffer zu halten. Trotzdem bleibt natürlich die für jeden Unbefangenen ungeheuer« liche Tatsache bestehen, daß der Unternehmerverband 40 000 Arbeiter aussperrt, weil er sich mit den 1100 Klempnern, auf die jene 40000 gar keinen Einfluß auszuüben vermögen, nicht einigen kann. reitag so weit ge- rbeitSaufnahme er« aufgenommen. Die Verhandlungen waren am diehen, daß die Bedingungen, unter denen die_________,___,______ folgen sollte, nur noch einiger näherer Erklärungen durch die Unteil nehmer bedurften. Dies ist am Sonnabend geschehen, und so bei schloffen denn die Klempner am Sonntag, den Streik aufzuheben. ihn �treu innehalten Der Redner betonte ausdrücklich, daß man Neben der Festsetzung von Minimallöhnen und einer Keinen Lohn- im Metallarbeiterverband gar nicht daran denkt, in zulage wurden auch noch weitere Lerbefferungen für die Arbeiter traenbeine« Betriebe, wo der Vortraa in a l l e n I-»ielt. feiantv. StbaUtuti aauftattftVtüi*. SSaktaUaitil venwtw.4 Eitzte rfocfirichtcrn Die glücklichen Engländer. Lenden, 1«. Mai.W Ztzg. LjsblveSt gegenüber führt Redner aus, daß das Temern dekvahlre'chk nicht auf eine Stufe zu stellen fei mit dem Wahlrecht in Reich und Staat. �___.. Abg. Frhr. v. Zedlitz(fk.) betont noch einmal dre Notwendigkeit dieses Gesetzes, das endlich in den Verhältniffen TrofcBerlins Ordnung schaffen werde. Abg. Hoffmann fSoz.): Die Ausführungen des Freiherrn v. Zedlitz ivareg schon die Ankündigung des Spree-Prüfekten. Wir wußten von vornherein, daß das der Zweck der ganzen Hebung war. Ich will erklären, daß wir es unterlassen werden, bei der dritten Beratung irgendwelche Anträge zu stellen, weil wir ja die Hurra st immung kennen, mit der das Gesetz fertiggemacht werden soll. Ich will nur noch auf die Ausführungen des Grafen S p e e zurückkommen. Sein Antrag, den König mit der Ernen- nung von zehn Vertretern zu betrauen, ist um so bezeichnender, als wir uns in Berlin wirklich nicht darüber beklagen können, das der König sich zu wenig in Dinge einmischt, die die Stadt Berlin angehen. Dem Grafen Spee scheint unbekannt zu sein, daß dem König alle Baupläne vorgelegt werden müssen, und daß er sich darum kümmert, wenn die Stadt Berlin in ihren eigenen Park- anlagen Märchenbrunnen und dergleichen errichten will. Sie wissen ja auch, daß das Tor des Friedhofs der März- gefallenen im städtischen Friedrichshain nicht errichtet werden konnte, weil dem König die Inschrift nicht gefiel»Den Gefallenen vom IL. März 1848". Da ist es doppelt unerhört, wenn seitens eines Zcntrumsabgeordneten ein derartiger Antrag gestellt wurde, und ich kann kein Wort davon zurücknehmen, wenn ich erklärt habe, daß es nichts weiter wie Verrat der Grundsätze und der an- geblichen Programmforderungen, die das Zentrum sonst in den Vordergrund stellt, ist.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Herr Cassel hat die Aeußerungen meines Freundes Lieb- Inecht mit der Erklärung beantwortet, daß Reich, Staat und Kommune nicht dasselbe sind. Das haben wir vorher auch ge- wüßt. Wir meinten nur, daß Leute, die sich freisinnig nennen und sein wollen, jeden konkreten Fall, der sich bietet, benutzen sollten, um die Rechte des Volkes wahrzunehmen. Die Haltung der Frei- sinnigen zum Kommunalwahlrecht ist freilich erklärlich. Hier han- dclt es sich um die kommunalen Hausagrarier, die unter dem Schutze der Liberalen stehen, und da sind die Herren Freisinnigen genau so reaktionär, wie die Junker. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) Genau dasselbe Schauspiel sehen wir hier. Die Freisinnigen vertreten eben Klafseninteressen beim Gemeindewahlrecht, und der Standpunkt des Herrn Cassel ist auch ein Klassenstandpunkt. Das soll man aber klipp und klar sagen und uns nicht ein 3£ für ein U machen wollen.(Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Gvs'ling(Vp.): Der Vorredner sollte uns die Vertretung der freisinnigen Interessen in den Städten überlassen. Die Frage des kommunalen Wahlrechts kann nicht in diesem Spezialgesetz gelöst werden. Abg. Ströbel(Soz.): Wenn wir die städtischen Interessen dem Liberalismus über- lassen, dann wäre ein großer Teil der städtischen Bevölkerung wirklich verlassen. Wir verlangen, daß das Hausbesitzer- Privileg beseitigt wird. Sic sagen, Sie wollen das auch. Sie wollen doch aber tatsächlich ein Privileg des Geldsacks, ein Klassenwahlrecht, ein Geldsackwahlrecht, denn Sie wollen ja nicht das allgemeine Wahlrecht. Bestreiten Sie das?(Zuruf: Jawohl!) Herr Cassel hat ja aber das zugegeben! Herr Ghß- I i n g erklärt, das Kommunalwahlrecht sei anders zu beur- teilen, als das für Staat und Reich, so ist das eine Ausflucht. Auch die Interessen, die in der Kommune vertreten werden, sind so außerordentlich wichtig und bedeutsam für die einzelnen Wähler, daß unbedingt diesen das gleiche und allgemeine Wahlrecht cinge- räumt werden muß, damit auch die Nichtbesitzendcn den Geldsack- interesscn des liberalen Bürgertums gegenüber auch ihre Jnter- essen wahren können. In Schleswig- Hol st ein sind bei- spielswcise aber die Liberalen dafür eingetreten, daß das Wahlrecht noch verschlechtert werde durch Erhöhung des Steucrzensus. In Rixdorf waren immerhin auch einige Liberale unter denen, die das Kommunalwahlrecht so skandalös verschlechtert haben. Sie wollen den Wählern nicht das gleiche, allgemeine Wahlrecht einräumen. Sie hätten für unsere Forde- ru»g eintreten müssen, wenn Sie in der Tat liheral wären.(Bei- fall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Cassel(Vp.): Ich wiederhole, daß Rosenow und ich für gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht eintreten, das an eine gewisse Steuerlei st ung und Aufenthaltszeit ge- Kunden ist. Abg. Dr. Liebknecht(Soz.): Der ll'ertius gauckens(der lachende Dritte) bei diesem Streit ist die Rechte. Am schlechtesten schneiden die Freisinnigen ab, denn ihre Argumente werden sich die Konservativen zunutze machen, um das Landtagswahlrecht zu verteidigen. Es kommt nicht auf das Wort..Klassenwahlrecht" an, sondern auf den Sinn. Derjenige, der die Staatsbürgerrechte abhängig macht von einer materiellen Leistung, der hat damit das Grundprinzip aufgestellt, aus dem sich alle reaktionären Tendenzen ergeben. Dieses Grundprinzip ist aber auch von den Freisinnigen beim Ge- mcindcwahlrccht aufgestellt, ebenso wie es die Konservativen beim Landtagswahlrecht noch in stärkerem Maß� vertreten. Ein Wahlrecht. das kein allgemeines ist, ist allein schon deswegen kein gleiches Wahlrecht. Eine größere Ungleichheit kann man sich doch nicht denken, als wenn der eine ein Wahlrecht hat und der andere gar keins. Es ist deshalb höchst wichtig, auch für das allgemeine Wahl- recht einzutreten. Sie(zu den Freisinnigen) mögen sich noch so sehr hin und her winden, der Vorwurf bleibt an Ihnen haften, daß Sic für die Kommunen, wo Sie die Macht haben, kein demokratisches Wahlrecht wollen.(Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Fischbcck(Vp.): In Gemeinden, wie auch beim Zwcckver- band, wo im wesentlichen wirtschaftliche Fragen erörtert werden, können doch das Wahlrecht nur diejenigen haben, die auch zu den Lasten beitragen. Ebenso muß eine gewisse Setz- h a f t i g k e i t für die Wahlberechtigten verlangt werden. Wir haben liberale Interessen und die Interessen der Stadt Berlin vertreten, ob Sic(zu den Sozialdemokraten) die Berliner Interessen wirklich vertreten haben, lasse ich dahingestellt. Da die Abstimmung über einen Antrag v. Pappenheim (kons.) auf Schluß der allgemeinen Aussprache zweifelhaft ist. findet ein Hammelsprung statt, der die Beschluß- Unfähigkeit des Hauses ergibt; cS waren nur 170 Abgeordnete anwesend. Die Sitzung wird daher um 11 Uhr 55 Minuten abgebrochen. Präsident v. Kröcher beraumt die nächste Sitzung auf 12 Uhr (5 Minuten später) an.(Große Heiterkeit.) Die zweite Sitzung. Abg. Hoffmann(Soz.)(zur Geschäftsordnung): Da die Sitzung ohne Tagesordnung einberufen ist, wir aber doch über ettvas beraten müssen, schlage ich vor, den Wahl- rechtsantrag der Freisinnigen auf die Tagesordnung zu setzen. Präsident v. Kröchen Eine Tagesordnung liegt bor, die der vorigen Sitzung. Abg. Hoffmann(Soz.): Dann zicbe ick meinen Antrag zurück. Tic allgemeine Aussprache über das Zweckverbandsoesel, für Groh-Verlin wird fortgesetzt. Abg. Dr. Liebknecht(Soz.): Die Haltung der Freisinnigen in der KommunalwahlrechtS- frage widerspricht den Grundsätzen der Demokratie. Man kann kein gerecktes Verhättnis finden zwischen dem Ein» Lerglltwortlicher Redakteur Albert Wachs, Lerli«. Lür de« kommen und der Befähigung zur Teilnahme an den öffentlichen Angelegenheiten. Die Nichtbesitzenden haben beispielsweise an einer gesunden Wohnungspolitik ein größeres Interesse als die großen Steuerzahler. Den Standpunkt des Abg. Fischbeck kann ich schlechterdings nicht begreifen. Bei den vermögensrechtlichen Transaktionen des Zweckverbandes kommt es doch darauf an, wie sie vorgenommen werden und daran haben auch die Nichtbesitzenden das größte Interesse. Die Freisinnigen scheinen die Wohl- habend»« allein für befähigt zu halten, für das Wohl der Minderbemittelten zu sorgen. Wir stehen auf ganz anderem Standpunkt. Man muß den Minderbemittelten in erster Linie ein Mitbestimmungsrecht verschaffen an der Verwaltung dieser unge- mein wichtigen Angelegenheiten. Je mehr Sie(zu den Frei- sinnigen) versuchen, Ihre Haltung zu rechtfertigen, um so mehr setzen Sie sich in Widerspruch zu allen gesunden sozialpolitischen Anschauungen. Sie nehmen auch einen Plutokratischen Stand- Punkt ein. Abg. Waldstein(Vp.): Die Freisinnigen sind immer für ein freies Wahlrecht gewesen. Die Leute, die in den einzelnen Kom- munen sich dagegen ausgesprochen haben, waren gar nicht eigentliche Freisinnige. Auch in der Sozialdemokratie gibt es ja Mitglieder, die außer der Reihe tanzen und die Gründer der sozialdemokratischen Partei, u. a. Marx, haben sich ja auch gegen das allgemeine Wahlrecht im Reich ausgesprochen, das sind eben Fragen der praktischen Politik. Abg. Ströbel(Soz.): Herr W a l d st e i n hat Glocken läuten hören und weiß nicht. wo sie hängen. Es war L i e b k n e ch t, der vom allgemeinen Wahl- recht nicht erbaut war und zwar deshalb, weil er wußte, daß Bismarck ganz bestimmte Zwecke damit verfolgte. Daß die alten Führer sich jemals prinzipiell, wie Sie in der Frage des Kom- munalwahlrechts, gegen die Demokratie erklärt haben könnten, die sie selbst erkämpft haben, das ist eine so absurde Behauptung, wie Sie nur Herr Waldstein aufstellen kann. Ich kann feststellen, daß in Kiel, Neumünster und anderen Städten Schleswig-HolsteinS die hervorragenden kommunalfreisinnigen Führer für die Ber- schlechterung des Wahlrechts eingetreten sind. Wenn Sie jetzt die Verantwortung für diese Leute ablehnen wollen, so ist ja das sehr bequem, aber dann müßten Sie sie aus der Partei aus- schließen und keine Aemter bekleiden lassen. In der Sozial- demokratie ist es noch nie vorgekommen, daß in der Praxis jemand gegen die Prinzipien der Partei verstoßen hat, er würde unnach- sichtlich ausgeschlossen werden, das ist der Unterschied. Die allgemeine Aussprache schließt. In der Einzelberatung werden die§J 1— 11 ohne wesentliche DebcAte angenommen,§ 5 mit einem Abändcrungsantrag Dr. Keil (natl.), Ivonach auf Beschluß des Verbandsausschusses auch die Pläne vorgelegt werden müssen, die nur die Aufteilung einzelner Blöcke oder die Verbreiterung bestehender Straßen betreffen. Bei 8 12 beantragt Abg. Dr. v. Kries(k.) den in zweiter Lesung auf Volkspartei- lichcn Antrag gefaßten Beschluß aufzuheben, wodurch gegen Beschlüsse der Vcrbandsvcrsammlung, durch die einzelne Verbands- Mitglieder mehr oder minder belastet werden, bezw. die Entschei- dung der Beschlußbehörde die Klage beim Obervcrwaltungsgericht zugelassen wird. Es soll der Kommissionsbeschlutz wieder hergestellt werden, wonach die Beschwerde an die Minister des Innern und der öffentlichen Arbeiten geht. Nach längerer Debatte, in der sich Ministerialdirektor Freund 'ür den Antrag ausspricht, wird dieser abgelehnt. Die Klage beim Oberverwaltungsgericht bleibt also zugelassen. Der Rest des Gesetzes wird debattelos gegen die Volkspartei und die Sozialdemokraten ange- n o m m e n. Es folgt die Beratung der von der Kommission beantragten Resolution auf Vorlage eines Gesetzes, das in den gesetzlichen Volksschullasten der Gemeinden Groß-Berlins einen Ausgleich herbeiführt unter Wahrung der Selbstverwaltung sowie unter geeigneter Berücksichtigung des Auf- wandeS für die. mittleren und höheren Schulen; ferner auf Ab- änderung des Kommunalabgabengesetzes dahin, daß die Gemeinden Groß-Berlins jährlich sechsmal soviel Mark aufbringen sollen, als die Gesamtbevölkerung beträgt. Hiervon erhält Berlin zunächst einen Zuschuß zur Obdachlosenfürsorge, der Rest wird auf die Ge- meinden im Bevölkerungsverhältnis verteilt. Die Konservativen(v. TreSkow u. Gen.) beantragen eine Abänderung des 1. Teils dahin, daß ein den besonderen Groß-Ber- liner Wirtschaftsverhältnissen Rechnung tragender Ausgleich der Schullasten stattfinden soll. Abg. Ziethen-Lichtenberg(fk.) empfiehlt die Resolutionen unter Hinweis auf die hohen Volksschullasten der östlichen Bororte Berlins. Abg. Dr. v. Campe(natl.): Bei der bevorstehenden Regelung deS Kommunalabgabengesetzes wird sich Gelegenheit finden, diese Materie zu regeln. Der hier vorgeschlagene Weg ist der» fassungs widrig und auch schulpolitisch höchst bedenklich. Wir würden zur Staatsschule kommen, in der die Gemeinde nichts zu sagen hat. Es wird ein allgemeiner Run der Gemeinden auf die Staatskasse herbeigeführt werden. Minister v. Dallwitz: Ich bin bereit, bei einer Revision des Kommunalabgabengesetzes einzutreten, ob und inwieweit etwaige Aenderungen in dieser Richtung vorgenommen werden können. Darüber hinaus eine Erklärung abzugeben, ist mir um so weniger möglich, als das Ressort des Innern keineswegs allein an der Lösung dieser Frage beteiligt ist. Abg. Bitta(Z.s: Wir find dagegen, daß die Volksschullasten als Ausgabe des Zweckverbandes herangezogen werden. Der für die slfywerbelasteten östlichen Vororte nötige Ausgleich kann auch auf Grund der bestehenden Gesetze geschaffen werden. Abg. Cassel(Vp.): Man läßt sich hier dazu herbei, den Maß- st ab der Gerechtigkeit der Staatsgebarung zu verlassen lediglich, weil es sich um Berlin handelt.(Oho! rechts;— Sehr richtig! links.) Man will hier ein Ausnahmegesetz gegen Berlin schassen, obwohl sich der Minister dagegen ausge- sprochcn hat. Wenn die reichen Gemeinden mit den armen teilen sollen, so ist das ja der reine Kommunismus. Abg. Mctzer- Tilsit(k.): Die Mehrheit meiner Freunde wird gegen die Resolution stimmen, eine Minderheit ist aber dafür vor allem aus dem Grunde, damit endlich eine bessere Regelung der Volksschullasten im Kommunalabgabengesetz herbeigeführt wird. Der jetzige Zustand ist unhaltbar. Aig. Dr. Liebknecht(Soz.): Wir hatten den Antrag gestellt, die Aufgaben des Zweckver- bandes auch auf das Schulwesen und die Schullasten auszudehnen. Das ist naturgemäß auch entscheidend für unsere Stellung zu der Resolution. Sie bringt gewissermaßen in abgeschwächter Form den Gedanken zum Ausdruck, der uns bei der Stellung unserer An- träge zum§ 1 geleitet hat. Immerhin ist dem Abg. Cassel darin zuzustimmen, daß diese ganze Art der Regelung, dieser Ver- such, erst den notwendigsten Dingen aus dem Wege zu gehen, um dann im Wege der Resolution Eingriffe der Regierung herbei- zuführen, zeder energischen Entschlußfähigkeit entbehrt und uns gründlich wider den Strich geht. Dieses Verfahren erscheint uns äußerst abgeschmackt und als ein Beweis dafür, wie wenig dieses Parlament in der Lage ist, die Interessen der Allgemeinheit wirklich zu vertreten. Es mutz aber betont werden, daß die großen Differenzen in den Schullasten der einzelnen Gemeinden Groß- Berlins dringend einen Ausgleich erfordern. Der Standpunkt. daß die reichen Gemeinden nichts für die armen tun sollen, scheint uns nicht akzeptabel, denn Groß-Berlin bildet schon eine wirtschaftliche Einheit, und naturgemäß werden diejenigen Ge- meinden, in die die ärmere Bevölkerung abgeschoben wird, von den Armen- und Volksschullasten mehr getroffen als die übrigen. Wir wünschen nicht/ daß für Berlin.cin Spezialgesetz gemacht wird, sondern daß man es aus die ganze Monarchie aus- dehnt. Durch die Spezialisierung aus Berlin hat man natur- gemäß der Berliner Stadtvcrtretung einen Anlaß gegeben, sich über ungleichmäßige Behandlung zu beklagen. Wir werden der Resolution zustimmen, um damit zum Ausdruck zu bringen. Lnferatevteil beiaata.; Th. ßfitit, Ltlittl. Druck lt. Lsilog; Lorwärt» daß wir die Gegensätze bei der Schullastenverteilung zwischen Sat einzelnen Gemeinden Berlins nicht billigen. Abg. Bitta(Z.) betont, seine Partei habe versucht, die Jnter- essengcgensätze zwischen Berlin und den Vororten auszugleichen. Abg. Cassel(Vp.): Interessengegensätze zwischen Berlin und den Vororten bestehen nur in der Art, wie sie zwischen arm und reich bestehen. Um diese Gegensätze auszugleichen, muß man aber die Mittel derSozialdemokratie anwenden. Abg. Dr. v. Campe(natl.): Der Umstand, daß Abg. Dr. Liebknecht für die Resolution eintritt, ist ein Beweis für unsere Ansicht, daß der Resolution sozialistische Gedanken zugrunde liegen. Bei der Abstimmung werden die Resolutionenundder Antrag Treskow abgelehnt. Das Haus erledigt nunmehr die 3. Lesung des ZweckvcrbandsgesetzeS. Mit einer unwesentlichen Aenderung im ß 12 wurde die Vor- läge gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, Polen, Fortschrittler und eines Teiles der Nationallibe- ralen angenommen. Es folgen Petitionen. Nachdem eine ganze Reihe von Beamtenpetitionen ohne wescnt- liche Debatte erledigt waren, vertagte sich das Hags. Schluß 4 Vi Uhr. Mittwoch, den 17. Mai, 12 Uhr: 2. Beratung deS Feuerbestattungsgesetzes._ Bus der frauenbewegung. Die Geburtenabnahme in Großstädten, die sich im vergangenen Jahre bemerkbar machte, hält auch im laufenden Jahre an. Be- rechnen wir für 60 der größten deutschen Städte den Bevölkerungs- zuwachs ohne Berücksichtigung deS Zu- und Wegzuges, so erhallen wir für je 10000 der Einwohnerzahl im Durchschnitt nachstehenden Geburtenüberschuß für die einzelnen Monate: 1910 1911 Gegm 1910 Januar... 8.3 6.8— 1.S Februar... 8,8 7,8— 1,0 März.... 9,7 6,5— 3,2 Ganz besonders ungünstig verlief die natürliche Bevölkerungs« Vennehrung deinnach im März, und zwar ist eS sowohl die Be- wegung der Geburten als der Stcrbefälle, die an dieser unerfreu- lichcn Entwickelung schuld haben. Bei den 50 Städten, deren Ein- Wohnerzahl sich zu Beginn dieses Jahres auf 14 Millionen Köpfe belief, ist die Zahl der Geburten von 27 020 im März 1910 auf 25 952 im März dieses JahreS gesunken. Dagegen hat die Sterb- lichkcit bedeutend zugenommen: im vorigen Jahre wurden 14 940, in diesem Jahre aber 16 805 Sterbefälle verzeichnet. Als Geburten- Überschuß ergibt sich in diesem Jahre nur eine Ziffer von 9147 Köpfen, während sie vergangenes Jahr 12080 betrug. Im ersten Quartal zusammen betrug die Geburtenziffer 79 388 gegen 79 655 im vorigen Jahre, die Zahl der Sterbefälle 49 803 gegen 44 775. so daß sich ein Geburtenüberschuß von 29 580 ergibt gegen 34 890 im ersten Quartal 1910._ Hu 9 aller Alelt. Das ZeppeUn-Luftfefriff„DcutTcbland" zerftörL Die Kette der Zeppelin-Luftschiff-Katastrophen ist gestern vor- mittag wieder um ein neues Glied vermehrt worden. Wie uns ein Telegramm aus Düsseldorf meldet, winde das Passagier- Luft- schiff.Deutschland", als eS gegen 10 Uhr im Begriff war, zu einer Passagierfahrt auszusteigen, von einem Windstoß gepackt und gegen die Ballonhalle gedrängt. Ucber 200 Personen mühten sich vergeblich, das Luftschiff zu halten. Der Ballon wurde gegen das Gebäude geworfen und fast vollständig zerstört. Die Spitz« des Lenkballons liegt auf dem Dache deS HaufeS, so daß das Schiff in mehrere Teile geknickt wurde. Erfreulicherweise kamen die acht Passagiere, die sich bereit» in der Gondel befanden, mit dem bloßen Schrecken davon. Die.Deutschland" war das bisher größte Luftschiff der Zeppelin-Lustschiffgesellschaft. Die Länge des Ballons betrug 143 Meter. sein Durchmesser 14 Meter. DaS für Passagierfahrten bestimmte Luftschiff bot in seiner Gondel Raum für 24 Personen. Bereits auf einer seiner ersten Fahrten im Juli vorigen JahreS verunglückte das Luftschiff im Teutoburger Walde. Nach der Reparatur in Friedrichshafen hatte eS vor einiger Zeit eine glückliche Fahrt nach Düsseldorf gemacht und von dort aus mehrere gut ge- lungene Passagierflüge über dem Rheintal unternommen. Verbrecherischer Kapitalismus. In seinem.Kaptial" gibt Karl Marx folgendes Zitat wieder: «Kapital flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit. wie die Natur vor die Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher und man kann eS überall anwenden; zwanzig Prozent, es wird lebhaft; fünfzig Prozent, positiv waghalsig; für hundert Prozent stampft es alle mensch- lichen Gesetze unter seinen Fuß; dreihundert Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das eS nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens." An dieses berühmte Zitat wird erinnert, wer die verbrecherische Ausbeutung der amerikanischen Eisenbahne» durch die Kapitalisten beobachtet. Die meisten Eisenbahnunfälle der Vereinigten Staaten sind auf das Konto der Profitgier, die nicht vor Außerachtlassung der Sicherheitsvorkchrungcn zurückschreckt, zu buchen. Dieser Tage hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten eine Entscheidung getroffen, die gegen die Leichtsinnigkeit gerichtet ist, mit der verschiedene Eisenbahn- linien ihr altes und fast unbrauchbar gewordenes Material an Schutzvorrichtungen, Kuppelungen usw. weiter benutzen, ohne dafür zu sorgen, daß diese für das Leben und die Sicherheit der Passagiere so wichtigen Vorkehrungen sich im tadellosen Zustande befinden. Räch der Entscheidung deS Obersten Gerichtshofes macht sich jede Eisenbahngesellschast strafbar, deren Sicherheitsvorrichtnngen und Kuppelungen nicht den strengsten Anforderungen entsprechen, oder benutzt werden, ohne vorher einer strengen Kontrolle auf ihre Wirksamkeit unterworfen gewesen zu sein. Trotz dieser Entscheidung wird kaum ein Unglücksfall weniger passieren, denn.für 100 Proz. stampft das Kapital alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß".__ Kleine Notizen. Schwerer Unfall des Professors Höckel. Der greise Forscher wurde gestern in seiner Wohnung in Jena von einem bedauer- lichen Unglück betroffen. Als Häckel in seinem Arbeitszimmer ein Buch vom Regal nehmen wollte, stürzte er vom Schemel und erlitt einen Bruch des Hüftgelenkknochens. Die Heilung des greifen Gelehrten dürfte längere Zeit In Anspruch nehmen. Verschmähte Liebe. In Duisburg gab der Schmied Neu» haus auf feine 25 jährige Schwägerin, die von ihrem Manne ge» trennt lebte, zwei Ncvolverschüssc ab und verletzte sie töd» lich an den Schläfen. Hierauf schoß er sich selber zwei Kugeln in d c n K o p f und war aus der Stelle tot. Die Ursache der Tat ist in verschmähter Liebe zu suchen. In den Grubcnschacht gestürzt. Ans Zeche Neumühle bei Hamborn stürzte ein Hauer von der zweite» zur dritten Sohle ab und war sofort tot. LZchdruckerei u. VerlagSanstalt Paul Singer u. Co.. Berlin S\V. it. 114. 28. Iahkgaug. 2. Sfilngc te Jurnirls" Krlim WsblM »Uitfwi 17. i«ni im vngeietÄiche cohlipfänckungea durcl) den RJagiftraf. In den Sieverbursaus. in denen die LohnpsändMgsdeschlüsse ausgefertigt tvcrden. scheint man mit den gesetzlichen Bestimmnn- gen über die Lohnbeschlagnahme auf dem Kriegsfüße zu stehen. Wir haben schon vor einigen Monaten«ms die ungesetzliche Praxis hingewiesen, nach der Lohn gepfändet wird für Steuern, die län- ger als S Monate rückständig sind. Dieser Hinweis scheint aber an den maßgebenden Stellen keine Beachtung gefunden zu haben, denn nach wie vor werden uns solche nach dem Gesetz zulässigen Lohnpfändungsbeschlüsse vorgelegt. Um nun auch dem Magistrat Gelegenheit zu geben, sich über diese Praxis zu äußern und ent- sprechende Dlaßnahmen gegen die Wiederholung zu treffen, ist kürzlich eine eingehend begründete Beschwerde an den Magistrat abgegangen. Und weil der Inhalt dieser Beschwerde für die Sache von allgemeiner Bedeutung ist, geben wir dieselbe hier wieder. Sie lautet nach Fortlassung des Namens und der Adresse: An den Magistrat der Stadt Berlin. Steuerkasse 12c. Tagebuch Nr. 4840/10. Stadtbezirk 2S3C. Kat. Nr. 27. NamenS und im Auftrage des Putzers Herrn N. N. in Berlin,.... straße... habe ich dem Magistrat folgendes mitzu- teilen: Durch Zahlungsverbot und Ueberweisungsbeschluß der Steuerdeputation des Magistrats, Abteilung III, vom 28. März 1911 ist wegen eines Betrages von 35,20 Mark, den mein Auftraggeber an Staats- und Gemeindecinkommensteuer für das Halbjahr Juli/Dezember 1910 verschuldet, und wegen der Kosten des Zwangsverfahrens der Lohnanspruch meines Austraggebers an das Baugeschaft in Firma N. N. in R. gepfändet worden, und zwar der gesamte Lohnanspruch bis zur Deckung des An- spruchs von 35,20 Mark. Dieses Verfahren, das übrigens, wie mir zur Kenntnis gekommen ist, vom Magistrat in einer Anzahl von Fällen gehandhabt wird, ist ungesetzlich. Der§ 850 der Zivilprozehordnung bestimmt in Ziffer 1, daß der Pfändung nicht unterworfen sind der Arbeitslohn oder Dienstlohn nach den Bestimmungen des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1869(Lohnde- schlagnahmegesetz). Dieses Gesetz verbietet die Lohnpfändung an sich, läßt jedoch in seinem K 4 Ausnahmen zu. Eine dieser AuS- nahmen, im§ 4 unter Zister 2 festgelegt, gestattet die Lohnpfän- dung u. a. allgemein wegen der Steuern, sofern dieselben nicht länger als drei Monate fällig sind; ferner gestattet Ziffer 4 des s 4 des Lohnbeschlagnahmegesetzes die Pfändung des Einkommens, soweit der Gesamtbetrag des Lohnes die Summe von 1500 Mark für das Jahr übersteigt. Unter Zu- grundelegung dieser angezogenen Gesetzesbestimmungen verfährt der Magistrat in Fällen, wie dem vorliegenden, ungesetzlich und dürfte bei Einschlagung des Rechtsweges zur Rückzahlung der auf diese ungesetzliche Weise erlangten Beträge verurteilt wer- den. In dem vorliegenden Fall handelt es sich um die Steuer für die beiden letzten Quartale des Kalenderjahres 1910. Diese Steuern waren zur Zeit der Zustellung des Zahlungsverbots und UeberweisungSbeschlusses bereits länger als drei Monate fällig. Die Beschlagnahme wegen dieser Forderung durfte sich daher nur auf denjenigen Betrag der Lohnforderung deS Schuldners er- strecken, der 1500 M. jährlich oder— im Durchschnitt berechnet— 28,85 M. wöchentlich übersteigt. Ich nehme an, daß die Beamten, die die Ucberweisungsbeschlüsse anfertigen, nicht bewußt ungesetz- � lieh, sondern in Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen han- deln. Zu wünschen wäre aber, daß die betreffenden Beamten sich mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen vertraut machen. Namens des Herrn N. fordere ich den Magistrat hiermit auf, den erwähnten Ueberweisungsbeschluß schleunigst dahin ab- zuändern, daß lediglich derjenige Lohnbetrag meines Auftrag. gebers als gepfändet gilt, der im Durchschnitt berechnet, 28,85 M. wöchentlich übersteigt. Auch rein menschlich und vom Standpunkt der sozialen Für- sorge einer Großstadt aus betrachtet, ist daS Verfahren des Ma- aistrats unbillig. Wenn einem Arbeiter und seiner Familie der ganze Lohn oder der größte Teil deS LohnbetragcS von einer Woche entzogen wird, so»st damit eine Gefährdung der Existenz deS Arbeiters verbunden, die in vielen Fällen zur Jnanspruch- nähme der Armenverwaltung führen dürfte. Ich ersuche, schleunigst daS Erforderliche zu veranlassen, damit die Schädigungen für meinen Auftraggeber nicht zu groß werden." Soweit die Eingabe an den Magistrat. Bezeichnend ist, daß der in der Beschwerde vertretene Standpunkt über die Ungesetzlich- keit der Lohnbeschlagnahme für Steuern, die länger als drei Mo- nate rückständig sind, auch geteilt wird von dem in der Steuer- deputation tätigen in der Frage bewanderten Magistratsrat Dr. Kremski. Herr Kremski hat in einem Artikel„Steuern und Arbeitslohnpfändung" am 22. März in der„Berliner Volközeitung" sich wie folgt geäußert: „Fällig sind die Steuern, außer den Kirchensteuern, die vier Wochen nach Zustellung der Veranlagungsbcnachrichtigung ge- zahlt werden müssen, in der ersten Hälfte des zweiten Quartals- monats. spätestens also am 16. Mai, 16. August, 16. November und 14., in Schaltjahren am 15. Februar. Eine Besckilag- nähme des ganzen Lohnes, auch sofern er 1500 M. im Jahre(28,85 M. wöchentlich) nicht übersteigt, ist also nur bis zum Ablauf des dritten Monats nach den Fälligkeitsterminen zulässig, also spätestens bis zum 16. August, 16. November, 14. bezw. 15. Februar, 16. Mai. Die? bildet die Regel bei gewöhnlichen ordnungsmäßig stattfindenden Steuer- Veranlagungen. Verspätet sich aber die Veranlagung durch unvorhergesehene Umstände, weil zum Beispiel zeitraubende Ermittelungen vor» zunehmen sind, findet sie aber noch innerhalb deS am 31. März schließenden SteuerjahreS statt, so rechnen die drei Monate vom Tage der Zustellung der Vcranlagungsbenachrichtigung, selbst wenn, waS häufig vorkommt, dann mehrere oder gar alle vier Steuerquartale zu gleicher Zeit eingefordert werden. Wird also einem Arbeiter, der 30 M. wöchentlich<1560 M. jährlich:= Steuersatz 21 M.) verdient, die Steuerveranlagung etwa wegen häufigen Verziehens innerhalb Preußens am 1. März nachträg- lich für das laufende Steuerjahr zugestellt, so kann die Lohnbeschlagnahme rechtzeitig bis zum 1. Juni erfolgen, so daß also die rückständige Staats- und Gemeindeeinkommenstcuer im Be- trage von 42 M.(21+21) von dem nächstfälligen Wvchcnlohne durch Pfändung cinbehalten werden kann. Ter betreffende Ar- beiter erhält also für eine Woche überhaupt keinen Lohn und für die folgende Woche nur 30--.12=;13 M. Findet aber die nachträgliche Veranlagung für das verflossene Steuerjahr erst nach dessen Ablauf, also am 1. April oder später statt, so gilt die Steuer als nicht mehr„fällig", da es sich um einen Steuer- rückstand aus einem vergangenen Jahre handelt und eS ist nur eine Beschlagnahme des 1500 M. im Jahr(28,85 M. in der Woche) übersteigenden Lohnes zulässig, in unserem Beispiele also nur von 1,75 M. wöä, entlich. Tics gilt auch für den Fall. wenn die Vcranlagungsbenachrichtigung zwar noch innerhalb deS laufenden SteuerjahreS dem Pflichtigen zugestellt, die Lohn- beschlagnahme aber später als drei Monate nach dem Tage der Fälligkeit der Steuern erfolgt ist." Die Möglichkeiten, die Herr KremSkr für Beschlagnahme deS «samten Lohnes geltend macht, liegen in allen den uns vorgelegten S«ß«i Mt vor imd e» dürfte von aCrgemeine® Interesse sein, zu erfahren, wie der Magistrat das gegenwärtige Verfahren recht- fertigen will. Befremden muß die Tatsache hervorrufen, daß auf die oben abgedruckte Beschwerde bis heute noch keine Antwort er- folgt ist, obwohl dieselbe bereits am 19. April an den Magistrat ab- gegangen ist. Gegen diese schleunige Art der Erledigung von Be- schwerdev muß öffentlich entschieden Einspruch erhoben werden. Soziales* Die zu hohe Bertragöbruchstrafe. Die Zuschneiderin G. war mit der Firma Graetz Anfang Mai einen Engagementsvertrag eingegangen, laut welchem sie am 13. Mai als Zuschneiderin in den Betrieb der Firma eintreten sollte. Da jedoch der bisherige Arbeitgeber inzwischen eine Rege- lung der Arbeitszeit und des Lohnes nach ihren Wünschen ein- treten ließ, so kam es nicht zu der beabsichtigten Kündigung ihres alten Arbeitsverhältnisses. Sie strengte vielmehr die Feststellung� klage gegen die Firma Graetz beim Gewerbegericht an. Die Klägerin focht den mit der Angeklagten eingegangenen Vertrag an, weil er die Bestimmung enthielt, daß sie auf Anordnung der Geschäftsleitung, soweit es gesetzlich zulässig sei. auch an Sonn- und Feiertagen lieberstunden ohne besondere Bezahlung leisten müsse. Da diese Vertragsbcstimmung ihrer Ansicht nach den guten Sitten widerspricht, sei der ganze Vertrag nichtig. Für den Fall, daß jedoch das Gericht anderer Anfüllt sein sollte, beantragte sie die ausbedungene Konventionalstrafe von 300 M.— die sie dann, wenn sie die Stellung nicht antritt, zahlen müßte—, auf 10 M, zu ermäßigen. Die Klage wurde abgewiesen. Das Gericht hat den Vertrag nicht aufgehoben, wohl aber die Konventionalstrafe auf 55 M. herabgesetzt. In den Gründen wurde gesagt, daß die Frage, ob der ganze Vertrag ungültig sei, verneint werden mühte. Zuzugeben sei, daß die Bestimmung der Ucberstunden zu Bedenken Veran lassung geben kann, denn im konkreten Falle kann zweifellos in dem Verlangen Ucberstunden ohne besondere Bezahlung zu leisten eine Verletzung der guten Sitten erblickt werden. Daraus folge aber nicht, daß nun auch der Vertrag in seinem vollen Umfange wider die guten Sitten verstoße und nichtig sei. Wolle man der Ansicht der Klägerin folgen, so würde auch die im Vertrage ge troffene Lohnvereinbarung nicht mehr vorhanden sein und das Gericht würde dann auf den wesentlich niedrigeren vom Polizei- Präsidenten festgesetzten ortsüblichen Tagelohn mit 2,20 M. zurück greifen müssen. Das sei aber nicht nn Gesetz begründet. Da somit der Vertrag keiner Anfechtung unterliegt, ist auch die Konventionalstrafe, die ein durch Gesetz gegebenes Mittel zur Festigung des Vertrages ist. im Falle des Vertragsbruchs zu zahlen. Jedoch erschien dem Gerichtshof eine Strafe von 300 M. als zu hoch; er hat sie deshalb auf den Betrag des Lohnes, der der Klägerin während der Tauer der Kündigungsfrist zustehen würde, nämlich 55 M.. ermäßigt._ Vom Streikpostenstchen. Das Kammergericht verwarf die Revision bcS Angeklagten Köhler, der als Streikposten auf Grund der bekannten Polizei- Vorschrift über die Befolgung von polizeilichen Anordnungen„zur Erhaltung der Sicherheit des Verkehrs auf öffentlichen Straßen" ?u einer Geldstrafe verurteilt worden war. K. hatte die Auf- orderung eines Beamten, zwei Straßen mit bestreikten Werk- platzen am fraglichen Tage zu meiden, nicht unbedingt befolgt.— Das Kammergericht führte zur Begründung feines Urteils aus: Wenn der Schutzmann lediglich einem Befehl der vorgesetzten Behörde, Streikposten wegzuweisen, gefolgt wäre mit seiner An- Ordnung, dann hätte Angeklagter der Anordnung nicht folgen brauchen. Nun möge ja an die Schutzleute ein derartiger Befehl ergangen sein. Andererseits fei aber im vorliegenden Falle vom Landgericht festgestellt worden, daß der Beamte dem Angeklagten gegenüber aus der eigenen Erwägung heraus, die Sicherheit könnte durch einen Zusammenstoß ideS Angeklagten mit den Arbeits- willigen gestört werden, gehandelt habe. Damit liege eine An- Ordnung des Beamten zur Erhaltung der Sicherheit vpr, DeNiwch sei K. mit Recht verurteilt worden. zogen und mit einem Pantoffel aufs Gesäß geschlagen habe. So- dann habe er ihm eine Ohrfeige gegeben, daß das Blut aus der Nase herausfloß. Der kleine Sp. habe geweint. Die Tochter der Zeugin meinte, der Gendarinericivachtmeistcr habe die Schläge nur „markiert". Die Mutter des Speckt sagte unter ihrem Eid aus, daß sie nicht wisse, wo das Geld sei. Sie sei fortgesetzt in ihren Sohn eingedrungen, die Wahrheit zu sagen, doch habe dieser immer die Täterschaft abgestritten. In ihrem Beisein habe der Angeklagte ihren Sohn bedroht. Er habe ihm gesagt, er werde ihn totstechen, wenn er nicht die Wahrheit sage und zugebe, wo er das Geld ver- tcckt habe. Ihr Kind sei, so habe Höpfner geäußert, ein Verbrecher und ein dreißigjähriger Verbrecher sei ihm lieber als der Knabe. Als ihr Sohn, der den ganzen Tag nichts gegessen habe, ein Stück Brot verzehren wollte, habe ihm der Angeklagte das Brot aus den Händen gerissen und gerufen, er bekomme nicht eher etwas zu fressen, als bis er den Diebstahl voll und ganz zugestanden und das Versteck mrgegeben habe. Er werde ins Spritzenhaus einge- sperrt und müsse dort schlafen. Der Vertreter der Anklage schenkte den Angaben des Schulknaben, der nach den Angaben des Ange- klagten der Fürsorge überwiesen werden soll, keinen Glauben. Er beantragte, den Angeklagten nur wegen vorschriftswidriger Be- Handlung in zlvei Fallen zu einem Tage gelinden Arrest zu ver- urteilen. Das Kriegsgericht gelangte aber zu einer vollständigen Freisprechung. Es gab zu, daß der Angeklagte in dem Bestreben. den Diebstahl aufzuklären, Wohl etivas zu wert gegangen sei. doch war es der Ueberzeugung, daß ein Anlaß zu einer strafrechtlichen Verfolgung in keinem der zur Anklage stehenden Fälle gegeben sei. Disziplinarisch gegen den Angeklagten vorzugehen, dazu ser das Kriegsgericht nicht befugt.„, �. Wir sind anderer Meinrlng? Liegt hier doch ganz offenbar e,n verwerflicher und sträflicher Versuch vor. durch ein mittelalterliches Tsrturverfahrcn ein Geständnis zu erpressen! Versammlungen. Sericbts- Leitung. Ein DiebeSspezialist, der zahlreiche Gastwirte im Norden Berlins in arge Verlegenheiten gebracht hatte, wurde gestern von der Strafkammer des Landgerichts III auf längere Zeit unschädlich gemacht. Aus der Unter- fuchungShaft wurde der Gelegenheitsarbeiter Paul Blbrecht vov- geführt, um sich wegen wiederholten schweren Diebstahls im straf- verschärfenden Rückfalle zu verantworten. Der Angeklagte hat in den letzten Jahren mit nur geringen Unterbrechungen ständig im Gefängnis gesessen. Kaum auS der Strafanstalt entlassen, setzte er seine Einbrcckxrtätigkeit fort.— Box einiger Zeit liefen fort- gesetzt bei der Kriminalpolizei Anzeigen von Schankwirten ein, daß ihnen während der Nacht die recht wertvollen aus. reinem Zinn bestehenden Bierleitungen und Kühlschlangen abgeschnitten und gestohlen worden seien. Die Bestohlcnen gerieten hicrdurch in eine recht unangenehme Situation, da sie den ganzen Tag über in- folge der defekten Leitung kein Bier ausschänken konnten. Da sich derartige Diebstähle fast jeden Tag mehrten, wurde in einer öffent- lichen Warnung in den Zeitungen den Gastwirten besondere Aufmerksamkeit empfohlen. Diese Zeitungsnotiz brachte einen Gast- Wirt in der Reinickendorfer Straße auf folgende Idee, um den Dieb abzufassen. Da es bekannt war. daß der Einbrecher stets durch den mittels Dietrichs oder Nachschlüssels geöffneten Keller kam und dann durch die Kellcrklappe in da? Lokal einstieg, fetzte jener Gastwirt auf die geschlossene Klappe mehrere leichte Gefäße, die beim Hochheben umstürzen und Lärm verursachen mußten. Diese Alarnworrichtung funktionierte auch prompt und der fcstge- nonrmene Dieb entpuppte sich als der jetzige Angeklagte. In seinem Besitze wurde ein Bund Scklüssel gefunden, welche, wie der Krimi- nalschutzmann Le uschner feststellte, zu den Schlössern der übrigen bestohlenen Gastwirte paßten. Mit Rücksicht auf die Gemeingefähr- lichkeit derartiger Diebstähle erkannte das Gericht auf 3 Jahre Zuchthaus und die üblichen Nebenstrafen. Genbameriewachtmeister und Schulknabe. Wegen Mißhandlung in drei Fällen und vorschriftswidriger Behandlung in vier Fällen hatte sich gestern der berittene Gen- darmeriewachtmcister Hövfncr von der 3. Gcndarmerie-Brigade vor dem Kriegsgericht der Kgl. Landwehrinspektion zu verantworten. Der Angeklagte ist in Großbceren stationiert. Eines Sonntags wurde ihm gemeldet, daß bei dem Restaurateur Grothe ein Dieb- stahl verübt worden war. Der Schwägerin des G., der Ehefrau des Rentiers Grothe aus Dcmpelhof, die sich vorübergehend in Groß- beeren aufhielt, war aus der.Handtasche ein Portemonnaie mit 450 Mark entwendet worden. Als Täter kam sofort der elfjährige Schulknabe Specht in Verdacht. Nach der Anklage soll nun der Gendarmeriewachtmeister den Knaben bei den Vernehmungen ge- schlagen und bedroht haben. Es wurde H. zur Last gelegt, den Beschuldigten geohrfeigt und gestoßen zu haben, daß dem Miß- handelten daS Blut aus der Nase floß. Der Angeklagte bestritt alleS. Er will das Opfer eines Racheaktes geworden sein. Nach seiner Ueberzeugung hat der kleine Sp. den Diebstahl auch ausgc- führt. Ohne daß er ihn geschlagen oder bedroht, habe der Schüler den Diebstahl eingestanden. Der als Zeuge vernommene Sp. be- kündete, er habe aus Angst vor den Drohungen und Schlägen die Täterschaft zugegeben. Eine Frau G. bekundete, sie habe gesehen, Wik des Apgeklagte den Knaben, kis dieser log. überS Knie 8$ AuS den Betrieben der Charlottenburger Wasserwerke A.-G. Die Wasserversorgung der südlichen und westlichen Vororte Groß-Berlins, unter ihnen die Großstädte Rixdorf, Schönebcrg und Wilmersdorf, liegt in den Händen einer privaten Gesellschaft, der Charlottenburger Wasserwerke A.-G. Bis vor zwei Jahren war dieser Gesellschaft auch Charlottenburg angeschlossen, dessen Wasser- Versorgung jetzt in eigener Regie erfolgt. Die Eh. W. W. A. G., wie wir sie der Kürze wegen nennen wollen, iss ein äuherst sukra- tives Unternehmen, natürlich nur für die Aktionäre, nicht für die Arbeiter. Die Gesellschaft verteilte im Vorjahre 12 Proz. Divi- dende und vordem 14 Proz. Wer da aber glaubt, daß bei dem günstigen Stande deS Unternehmens die Lohn- und Arbeits- Verhältnisse der Arbeiter ebenfalls günstige sein müßten, befindet sich auf dem Holzwege. Die Errungenschaften der Neuzeit sind an ihnen spurlos vorübergegangen. Wie vor 20 Jahren besteht noch die 12stündige Arbeitszeit für Schichtarbeiter und die Ivstün- dige für alle übrigen Kategorien. Wer da weiß, daß speziell die Kolonnen, bald hier, bald dort beschäftigt werden, der weiß auch, daß die sogenannte Ivstündige Arbeitszeit in Wirklichkeit 14 bis 16 Stunden täglich beträgt. In Groß-Berlin beträgt die tägliche Arbeitszeit sonst im allgemeinen 9 Stunden, für Schichtarbeiter 8 und 9 Stunden. Aehnlich liegen die Lohnvcrhältnisse. Auch sie stehen bedeutend hinter denen anderer Orte zurück; wir nennen z. B. Charlottenburg. Gegenüber Charlottenburg tritt die Rück- ständigkeit besonders darum in die Erscheinung, weil die jetzigen Charlottenburger Wasserwerksarbeiter früher genau solche Ver» hälwisse hatten wie die der privaten Gesellschaft sind. So bc- tragen z. B. die Löhne der Arbeiter hier 40, 42 und 45 Pf. pro Stunde; in Charlottenburg 48. bezw. 52'A bis 67 Pf. die Stunde. für Rohrleger und sonstige Handwerker bei der A.-G. 50 bis 60 Pf., in Eharlottcnburg 63� bis 78 Pf. pro Stunde. Für das gesamte Jnnenpersonal bestehen in Charlottenburg Wochenlöhnc, die wcsent- lich über das hinausgehen, was bei der A.-G. gezahlt wird. Ucbcr- stunden oder Sonntagsarbeit werden in den Jnnenbetricben gar nicht, in den Außenbetrieben nur mit dem gewöhnlichen Stunden- lohn bezahlt, gegenüber Charlottenburg, wo hierfür 25 bezw. 50 Proz. Aufschlag gezahlt werden. Von irgend welchen sozialen Einrichtungen ist natürlich keine Spur vorhanden. Sommer» urlaub, Differenz in Krankheitsfällen, Alters- oder Reliktenver- sorgung sind unbekannte Dinge. Damit die Direktion gar nicht in ihrer Ruhe gestört wird, fehlt endlich auch ein Arbeiterausschuß. Schon im Jahre 1907 machten die Arbeiter der Ch. W. W. A. G. den Versuch, mittels der Organisation Besserung zu schaffen. Brutal unterdrückte damals die Verwaltung diesen Versuch durch eine Reihe von Maßregelungen. Sie schaffte sich damit wohl bor der Hand Ruhe. Auf die Dauer läßt sich aber schließlich daS Verlangen der Arbeiter nicht unterdrücken. Vier Jahre sind seitdem verflossen und in dieser langen Zeit, noch dazu einer Zeit der Teuerung, geschah nichts für die Arbeiter. Jetzt endlich 1911 sah sie sich veranlaßt, etwas zu tun. Es erfolgte eine„Lohnauf- besscrung", aber nicht etwa für alle Arbeiter, soweit ging das gute Herz der Verwaltung nicht, einige wenige Arbeiter erhielten, sage und schreibe,>1" Pf. Zulage! Diese Lohnregelung zeigt so recht, was die Verwaltung ihren Arbeitern zu bieten wagte und wie hoch sie ihre Arbeiter einschätzte. Diese Lohnerhöhung schlug dem Faß den Boden aus. In ihrer Not wandten sich die Ar- beiter an unsere Organisation. Unser Verband kam den Wünschen der Arbeiter nach und organisierte eine Reihe von Besprechungen mit dem Erfolge, daß sich eine größere Anzahl Arbeiter unserem Verbände anschlössen. Durch verräterische Kreaturen, Marodeure der Arbeiterbewegung, war die Verwaltung nicht ollein darüber orientiert worden— eine wahrheitsgemäße Wiedergabe hätte uns nur recht sein können—. sondern die blühende Phantasie dieser Leute— oder sollte es etwa blöder Stumpfsinn sein— hatte der Verwaltung die haarsträubendsten Dinge über unsere Ziele vorgeschwindelt. Die Verwaltung fiel auf den blühenden Unsinn herein, vielleicht glaubte sie auch mit dem altbewährten Mittel die Arbeiter einzuschüchtern, kurz und gut, sie entließ am Sonnabend, den 6. Mai. in Johannisthal kurzer Hand 30 Mann, darunter 13 Organisierte. Interessant dabei war, daß man offen den Zweck dieser Maßnahme zugab. So erklärte der Ingenieur Zabel dem Vertrauensmann Fischer, der sich mit unter den Ent- lassenen befand, wenn er sein Amt niederlege und aus dem Ver- band austrete, könnte er in drei Tagen wieder anfangen. Im Verfolg dieser Dinge wurde Polenöke beim Herrn Direktor Well- mann vorstellig. Nachdem der Herr Direktor erst jede Kenntnis vom Bestehen irgendwelcher Differenzen leugnete, gab er im Ver- lauf der Unterredung offen zu. daß die Entlassungen ein Schreck- schuh sein sollten, dem eventuell noch andere folgen würden. Auf den Einwand, daß doch allen Arbeitern das Recht auf Koalition gesetzlich zustehe, bequemte er sich nach langem Hin und Her zu der Erklärung, daß er keinem Arbeiter verbieten wolle, sich zu organisieren, allerdings behalte er sich vor, die in Frage kommen- den Organisationen genau anzusehen. Eine Organisation, die den Betrieb gefäbrdcn könne, würde er nicht dulden.— Ebenso müsse er sich jede Agitation während der Arbeitszeit verbitten. Jntcr- essant war ferner die Erklärung daß sich die Verwaltung nach keiner Richtung um die politische Anschauung ihrer Arbeiter kümmere und das weitere Eingeständnis, daß seine besten Ar- beiter nur Sozialdemokraten seien. Die im übrigen in sehr kon- zilianter Weise verlaufene Unterredung erreichte allerdings nicht die Einstellung der Entlassenen. Am Sonntag beschäftigte sich eine Versammlung der Arbeiter aller Betriebe mit diesen Dingen. Polenske gab Bericht über die gepflogenen Verhandlungen. Die sehr angeregte Diskussion ließ erkennen, daß die Arbeiter- lchsft unter keinen Umständen gewillt ist. auf das Koalitionsrecht zu Lerzichken. Sie sieh! d'en kommenden Dingen mit Ruhe enl- gegen. Interessant war die Feststellung, daß nun auch in den Hebewerken Lohnregulierungen stattgesunden haben, und zwar gab es in Beelitzhof 1 M., in Johannisthal 2 M. Zulage pro Wochen aber beileibe nicht an alle Angestellten. In Beelitzhos erhielt die Zulage nur das in den Werkswohnungen wohnende Personal, in Johannisthal umgekehrt die draußen wohnenden. Man ist, wie gesagt, des öfteren unlogisch.— Die Eöth besten Geist beseelte Der- sammlung nahm die nachstehende Resolution einstimmig an: Die am Sonntag, den 14. Mai 1911, in Wolfs Gesellschafts- haus in Rixdorf versammelten Handwerker und Arbeiter aller Betriebe der Charlottenburger Wasserwerke A.-G. protestieren auf das schärfste gegen die jüngst erfolgten Arbeiterentlassungen in Johannisthal. Sie erblicken darin und stützen sich hierbei auf die Aeußerungen Set DirelkiStk, ein« klnterbinbikkkg&S aEeo Arbeitern gesetzlich zustehenden Koalitionsrechtes. Die Versammelten erklären, trotz aller Maßnahmen der Direktion, unverbrüchlich an dem Recht der Koalition festzuhalten; da nur auf diesem Wege eine Verbesserung der äußerst rück- ständigen Lohn- und Arbeitsbedingungen erreicht werden tann. £€€€€6« Freund und Ge. a) W -....... 18196 iv© L Reinhold Schirmer I'~ Schirmer Unserm Nossen <1/ V W «/ «/ VI/ w \ nebst Frau Genossin die herzlichsten Glückwünsche zur silbernen Hochzeit. Die Genossen des 803. u. 504. Bezirk? des 6. Kreises. Unserem Freund und Genossen ß Reinhoid Schirmer © nebst 18186 i ÄW Scliirmer die herzlichsten Glückwünsche zur silbernen Hochzeit I Die Funktionäre der I. Abt. des 6. Wahlkreises. itüüüä! DeutscherTabakarbeiter- Verband i*!1 ■= Zahlstello Berlin. Donnerstag, den 18. Mai 19] 1, abends 8'/, Uhr, im Roseuthaler Hof, Rosenthaler Str. 11/12: �Iltglicdcr-Vcrfammlung« TageS-Ordnung: 1. Mrechnung vom 1. Quartal. 2. Wahl eines Delegierten zum 8. GewerkschastSkoiigretz. 3. Verschiedenes. --------- BltsIleUsdnol» legitimiert. Beiträge werden im Saal entgegengenommen. 187/9» In Anbetracht der wichtigen TageSordimng ist zahlreiches Erscheinen geboten.___ Die Ortsverwaltnug. stnnshmeitellen für„«leine Anzeigen" Berlin C. A. Hnbniich, Auguststr. 50, Eingang Joachimstratze. W.(Vf. Schmidt, Kirchbachsw. 14. O. R. Hackelbusch, Petersburger Platz 4. Gustav Bogel, Koppen- slraße 83. R. Wengelö, Gr. Franksurter Str. 120. .KO. S. Zucht, Jmmanuelkirchstr. 12. I. Renk, Sarnimftr. 42. ST. W. Baumann. Bernauer Str. 9. F. Drapp, Stettiner Str. 10. Karl Mars, Lychencr Str. 123. Karl Weisse, Nazaretbkirchstr. 49. H. Bogel, Lortzingsir. 37. A. Tiess, Jnoalldenstr. 124. L. Dechand, Ruheplatzstr. 24. Sllw'. Karl Anders, Salzwedelerstr. 8. Weckert. GotzlowSkhstr. 29. B'tzV» H. Werner, Gneisenausw 72. Daehn, Hagelberger Str. 27. d». St. Friti. Prinzensw. 31. F. Gutschmidt. Kottbuser Damm 8. SO. Paul Böhm, Lausitzer Platz 14/1!». P. Horsch, Engeluser Ib. �«Herviiot. Karl Schwarzlose, Hoffmannsw. 9. Bnnn»«elinlensves. H. Hornig, Marienthalerstr. 18, L Bornlgwalde. Paul Kienast, Räuschstr. 10. Cümrlottendare» Gustav Scharnberg, Sesenhetmer Str. 1. I'rledrielisiinxen. Ernst Werkmann, Köpemcker Str. 13. «rOnan. Franz Klein, Friedrichstr. 10. deliailnintlial. Pielicke, Kaiser-Wilhelm-Platz ü. Barlniivrnt. Richard Küter. Rödelstr. 9, II. KUpenlcb. Emil Wissler, Kietzerstr. 6, Laden. lilcntenbcre. Otto Settel. Kronorinzenstr. 4, L Nleder-Schönewelde. Max Priebke, Britz er Str. 14 U Nowan es. Wilhelm Jappe, Friedrichstr. 7. Oder-SedOnereeide. Alfred Bader, Wilhelmwenhosstr. 17 II. Banlrvrv. Otto Rissmann, Mühlcnstr. 30. Beiniekendarl. P. Gursch, Provmzsw. 5«, Laden. B1»d«rK. M. Heinrich, Neckarsw. 2. Conrad, Hermannstr. 60. C. Rohr, Siegsriedsw. 28/29. Bninmelidnrz;. Zl. Rosenkranz, Mt-Boxhagen 6«. Sebtinederw. Wilhelm Bänmler, Martiu-Luther-Str. 61 im Labe«. «H'"" SpUzen- Spandan Steclita. H. Tempelhof. Albert Dhiel, Berliner Str. 41/42. Sieg/Ii tn. öppen, Breitestr. 64. Bernsee, Schloßftr. 119. Treptow. Robert Gramenz, Kiesbolzstr� 412, Laden. VFeinennee. HVUmerndo! . Fuhrmann, Sedanstr. 106. Schillert. Känig-Th aussen rf. Paul Schubert, WUHelmsaue 26, Hos parterre. 89» Ztlclveratao. Qaräinen und sonstige leine StoDe sollten Bor mit Persil gewaschen werden. Crößte Schonung des Gewebes bei höchster Rcinigungs- und Bleichkraft. CrhilUleh Bar lo Oriftosl.Pekctea. HENKEL& Co„ DÜSSELDORF,.uJh'di�uÄ�n Henkels Bleich Soda Fabrik-Niederlage für Berlin und Vororte: Johann Schmalor, Berlin N. 4, Tiekstraße U. Mieter S Wer gesund, modern und billig wohnen will, der befichtige die Wohnungen an der SvIdoB-AIlög am kgl. Schloßpark Pankow-Niederschönhausen 4 Zimmer v. 750 M.. 3 Zimmer v. OSO M.. S Zimmer » M. an.-H» Für 10 Pfennig direkt zu erreichen mit der v. 400 Schlotz-Allee 40. Fernspr. Amt Panlow Nr. 200. 69/10' Lririsctleaä! vurstZtillencl! � Köstliche, erfrischend« Umoaackea muttm t D-ff pro GlaS bei einlachem Zu- ItUI' in» satz einiger Tropsen Noa'a Original- Extrakt zu einem Glase Wasser mit etwaS Zucker. tiea's Original-Extrakte sind in jedem Fruchtaroma Himbeere. Zitrone, Apfelsine, Erdbeere usw. Flasche 60 PI. Noa'S Original-Extralte ergeben auch herrliche Sirupe als Zusatz zu Weißbier oder SelterS, für Puddings, Speisen, Cremes usw. MX hoa, MMpremti.'ää11 Berlin, Elsasser Str. 5 reIZ feutÄ, h0�. erhll tllch. Erfrischungsgetränke % dlemltdemSaftderFrlichte hergestellt stnd�llden • an warmenTagen ein beliebtes u-nichl zu entbehren- � des Labsal; doch ist die Verwendung der Frücht, � durch Auspressen zu umständlich u. kostspielig. Diesem # Übelstande ist mit den so beliebten und bereit« Millionen- ch fach gebrauchten Reichels Limonaden- Sirup- Extrakten V abgeholfen. Die- selben enthalten da« voll« edle Frucht- aroma».ergibt ein« Flasch«! Pfd. Limo- nadenstrup von stau- nenswerter Qualität und reinemFruchtg«. schmact in Limbeer, stirsch.strdbeer.Zitro- k nen, Srenadtne, 4> Limetta ustv. —Originalst. V 75 Pf.- V Sur � Probe V «/.St 40 Pf� Set« ökonomisch« chaus- frau wird von de» Ewfachhett der Be. reitung u. der großen Billigtet« überrascht sein, denn 1 Pfd. stellt sich fix und fertig auf mir 25 Pf., wodurch es jed ermann mög- llch ist. täglich löst- liche Limonaden, � Puddings und Flammeris a? »u ge- f Hießen. aT V - Niederlagen in den bekannten meirt durch Schilder kenntlichen Drogerien, wo „Original-Reichol-EUtenren" erhältlich, wo aotnahmawei«« nicht, Verund ab Fabrik. Vor untauglichen Nachahmungen wird dringend gewarnt I Man nehme nur die echte Marke JUchtherz" tob Otto Reichel, Berlin SO. 33, Eisenbahnstr. 4, Fenuprech-Amt IV, 4751, 4752, 4753. denn diese ist einzig and altbewährt. Ohne jede Anzahlung IPianos erstklassiges Fabrikat (9mal prämiiert Staats- medaille) in allen Holz- und Stilarten von wunderbarer Tonfülle. a(Flfigelton) gegen kleine monatliche Tellxahlnne, -Caael aww aannfsi�*la1 n rf 64/8 8 verkaufe ich ohne Jeden Preleanfacbl Für jedea Instrument gewähre ich 20Jähr. sc' sc&iftl. Garantie. Conrad Krauso Nchfg., Eck?KuriürstM"b�eL0oh�io4ia Aach Sonntags geülTnet. Spezlal-Arzt für Hant- and Harnleiden n„ Dnnlrn Rosenthaler Str. 70. ur. rU{lhC, Spr.9-2,6-9, Sonnt. 9-3 I pollmannö Satidagen- Oefchäft, nebft Hrtihcl zur Gesundheits- u. Krankenpflege, /erbandstoffc, Gemmlwaren etc. Berlin N-, Lothringer Str. 60. aVLieterant liir Krankenkassen Eigene Werkstatt. Die Welträtsel Gemeinverständl. Studie» übet monistische Philosophie. Von Cnist Säckel. Mit Nachträgen zur Begründung da monistischen Weltanschauung Preis 1 Mark. üpeiiiii Des„Ms" verlin 8W. 68 I,lndenatraOe 60(l-adeatz. ALEXANDERPLATZ LEIPZIGER STRASSE FRANKFURTER ALLEE 5 Waggon Glas, Porzellan, Wirfschaftsarlikel Diese Woche Weisses Porzellan Spe!seteller......... stock 1 0 pt. Abendbrottelier stock 8 pt. Terrinen............ stock I15 Kompottieren......... stock 28 Saucieren.......... stock 45 Bratenplatten ovai 35, 65, 85, 95 pt. Kompottschalen 23, 28, 38 pt. Spülschalen.......... stock 8?, zu enorm biBiigen Preisen Serien-Gesdiirre„München" Soweit Vorrati moderne Vorm rter DeKor Teller flach ode 35 Pf. Salatieren •»•«•«» 85, 60 Pf. Dessertteller 28 Pf. Bratenplatt. 3.352.001.359SP' Kompotteller...T..!. 18 pl Beilageschalen..... 45 Pf Terrinen...... 3.75 290 Kaffeekannen es, 70, ss 45 KartoffelschQsseln.. 210 EHIIchsiesser 45, ss, 28, 25 pr Saucieren........... 95 Pf Kaffee- od.Teefassen 25 Wirtschafts-Artikel Gasplätten Garnitur, 2 Elsen, 1 Erhitzer...... 4 Spiritusplätten vernickelt 390 475 625 Gaskocher...................... 350 850 Brotschneidemaschinen*to«dK-k. 525 625 Wringmaschinen„.«. Gu.,.t« 1300 14°° 15°° Tischmangeln prima Harthelxwaizen.. IT50 18 Steh-Wäschemangeln«It Eteenoeet... 36 Plättbretter bezogt«............... I76 246 Aermelbretter... 38 Bf,, lUMmaionieab« 70 w. 60 50 Zeugleinen Hanf z°o 420 520 g-a SChnÜrbÖCke zusammenlegbar.. 1 � einfach 95 Pf Gazeschränke............... 475 575 675 Blumenbretter veret« iii>.r............. I75 Gaze-Speiseglocken. 25, 30, 38, 45 pf. Spargelkocher.tark verzinnt..... 25° 3°° 375 Petroleumkocher....... Gardinenspanner.................. 10°° Wind- u. Baikonleuchter mnukeit 95 u l45 Weisses Porzellan Suppenteller......... stock 15 pi. Kompotteller.... lV.t. stock 6pt. Kartoffelschüsseln.... stock 78 p«. Salatieren. stock 38 p«, Fruchtschalen........ stock 30p� Kaffeekannen,.... stock 45 p?. idilchtöpfe.... ,v.v.... stock 12?,. Tassen»,.,., stück 3 pil. Lmsiiis Schmortöpfe......... 50. 60, 80, 100 Kasserollen.......... 38, 50. 60, 70 w. Gaskochtöpfe........ 90 pf. I15 130 l6a Kaffeeflaschen mit pat.-ver»chi. 50, 60, 70 Wasserkessel toro«....�...13° I45 17Q Wannen rund...................... 90«. Eimer..............,�„..65, 75. 85«, Toiletten-Eimer.......... 90 pf.160 lM Waschgarnitur 6 teiiig mit ocidbana. 800 Toiletten-Eimer m» as*mpi*Qmiuä 47a WWW Todes-Anzeigen SozlaldEtDökraüscliErWaWverEin für den i BEFliiiEr Relehstags-Walirels. Görlicher Viertel. (Bezirk 165.) Den Mtgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Metall- arbeiter Max Qammisch Oranienstr. 205 gestorden ist. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. Mai, nach- mittags 5 Uhr. von der Leichen« Halle des Zentral-Aricdhofes in Friedrichsseide aus statt. Um rege BetcUigung ersucht 219/1 Der Vorstand. SozialdBinokratiscIiErWalilYErelii für den 4. Herl. Reiebstags-Waliliffeis. Köpenicker Viertel. Bezirk 183. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Maler wmielm Siebert Mus kauer Str. 14 gestorben ist. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 17. Mai, nachm. 4 Uhr. von der Leichenhalle dcS Zentral-FriedhoseS in Friedrichs- selde aus statr. Um rege Betelligung ersucht 219/2 Der Vorstand. Sozlalileniokratiseliireiswalil- rereio RietlerbarDiin Bez. Friedrichshagen. Am Sormabend, den 13. Mai, verstarb insolge BetriebSunsalles unser langjähriges Mitglied, der Fabrikarb-iler Paul Giebel im 45. Lebensjahre. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. Mai. nach- mittags 6'/, Uhr. von der Leichen- Halle des Friedrichshagener Fried- Hose» aus statt. Um rege Betei_ Die Bezirksleitung. Beteiligung ersucht Helm Metallarbeiter-Verband Verwaltungtitelle Berlin. Todes- Anleihe. Den Kollege» zur Nachricht. dah unser Mitglied, der Dreher �riur Strombadi am 16. Mai an Nierenleiden ge- starben ist. Ehre seine« Andenke»! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. Mai, nach- mittags 3 Ubr, von der Leichen- balle de» Sophien- KirchhoseS, Fretenwalder Straße, aus statt. Rege Betelligung erwartet vi« Ortmrweltnng. Verband der Gemeinde- u, Staatsarbeiter. Filiale GroB-Berlln. Durch den Tod ist un» einer unserer Mitkämpser, der Kollege Karl Itange von der Sektion HI, Wasserwerke, entrissen worden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 36/1 Die OrtSvcrwaltung. Brandenburgischer Maschinensetzer- Verein (V. d. D. B) Am Montag, den 16. Mai, nach- mittags 4 Uhr. verstarb nach schwerem Leiden unser lieber Kollege Max Wiese im 42. Lebensjahre. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet DonnerS- tag, den 18. Mai, nachmittags i/,5 Uhr, von der Leichenhalle de» Rixdorser Gemeinde« Friedhoses, Mariendorser Weg, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Borstand. Am Montag, nachmittags 4 Uhr, verstarb nach mehrwöchigem Krankenlager unser lieber Kollege und Mitarbeiter, der Schristsetzer Max Wiese im Mter von 41 Jahre». Sein stets kollegiales und be- scheidene» Wesen wird ihm bei unS ein bleibendes Andenken sichern. Leicht sei ihm die Erde! Berlm, den 16. Mai 1911. Das Personal der Firma Ullstein& Co. Beerdigung siehe vorstehend. 8oÄa!i!e!iiMtj8eh.MfetÄii Hsihe and für d Umgegend. 3, den 15. Mai, ver- Am Montag,---------,— starb nach kurzem Leiden unser Genosse Hennarm Woblick. Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. Mai, nach- mittags'/,S Uhr. statt. 202/13 «MM Ortsverwaltung Berlin. Am 13. Mai starb nach kurzer Krankheit der Kollege, Handwerker» HllsSarbeiter Friedrich Gerlach. Ehr« seine« Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 17. Mai, nach. mittag» 4 Uhr, von der Leichen- halle de» Georgen-KirchhofeS in der Landsberger Allee aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet 42,16 Ble Orteverwaltung. Dantifnpnh. Für die zahlreichen Beweise herz- licher Tellnahme bei der Beerdiguna meine» lieben ManneS 1817b ildert Schmidt sage ich allen Beteiligten, insbesondere dem Genossen Waldeck Manasse sowie den Genossen und Genossinnen der 2. Gruppe, meinen innigsten Dank. tfv. Lina Schmidt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme und die Kranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, sagen wir hiermit allen Verwandten, Kollegen, Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. 1816b Frau Luise Baltz� nebst Kindern. Typographia» Den Mitglieder» die betrübende Nachricht, daß unser langjähriges Mitglied, Kollege Johannes Siegmann nach langen Leiden am Sonntag verschieden ist. Wir verlieren in ihm einen braven Kanieraden und ehemals treuen Sanges- bruder. Die Beerdigung findet heute Mittwoch, nachmittags 4'/, Uhr, von der Kapelle des Philippus- Apostcl-FriedhoseS, Müllerstr. 44 (Ecke Seeftrage) aus statt. Die Mitglieder werden gebeten, unserem verstorbenen Freunde möglichst vollzählig das letzte Geleit zu geben. Der Vorstand. SozialiieinolG'.KreiswaiilTereiiil Bez. Borsigwalde-Wittenau Am 16. Mai 191 1 verstarb im 40. Lebensjahre an Lungentllber- kulose unser Mitglied Ferdinand Sondram. Ehre sein«« Andenke«! Di« Beerdigung findet am Donnerstag, nachmittags 4'/, Uhr, von der Wittenau«: Leichenhalle aus statt. 1814b Um rege Beteiligung ersucht Die Bezirksleitung. Allen Verwandten und Be- kannten zur Nachricht, d«ch meine liebe Frau Klar» Itange geb. Seifert am 16. Mai verstorben ist. Um stille Teilnahme bitte» Ble trauernden Hinterbliebenen Ernst Lange, Tischler, nebst Sohn. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 18. Mai, nach» mittags 31/, Uhr, von der Leichenhalle des RummelSburger Ge- meinde-Friedhos» Lückstraße aus statt. 1815b Danksagung. Hiermit sagen wir alle» bei der Beerdigung unseres lieben Sohnes Beteiligten, sowie dem Metallarbeiter- verband unsere» herzlichsten Dank. i2S2si Familie August MOlier. Danksagung. Für die zahlreiche Beteiligung und die herrlichen Kranzspenden bei der Beerdigung unseres lieben Sohne» sagen wir allen Verwandten, /Freunden und Genossen, besonder» dem Wahl- bezirk 365 und dem Sparverew .Immer Ehrlich' unseren herzlichsten Dank. 42812 August Pflanz»nd Frau. Für ieilnak die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden bei der Beerdigung meiner lieben Frau, Schwester. Schwägerin und Tante L,uise Schmidt sage ich allen Freunden, Bekannten und Verwandten, insbesondere den Kolleginnen und Kollegen der Firma Groß u. Gras, Hohen-Schönhausen, den Kolleginnen und Kollegen der Firma Bosse u. Co.. Abt. 5, und dem Deutschen Metallarbeiter- Verband, OrtSoerwaltung Berlin, sowie dem Gefangverein.Norddeutsche Schleife* meinen herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinter- blieb enen Aa» Seliinldt(Rtxdors), Familie Kttgler. aMn.HI-4jlN{4SI)UIVt-.MI w„ Pfinflsten oder später beeile sich fetzt die grossen Vorteile 1* WESTHAHN Mohrenstr. 37a(nahe Jerusalemer Str.) Gp.FpankfuPterStp.ii5(aafaeAndreat8tr.) - ausrunützen! Seiden-Konfektion.. von 12.— Leinen-Paletots,,. von 4.— Leinen-Kostüme.,. von 6.75 Bast-Kostüme.... von 33.— Binsen........ von 1.50 Beisemäntel..... von 6.— Beise-Kostüme.>.. von 12.— Beisekleider..... von 8.— Beiseröcke...... von 3— bis ISO.— M. bis 65.— M. bis 85.— M. bis 121— M. bis 45.— M. bis 75.— M. bis 140.— M. bis 116.— M. bis 55.— M. Prelsermässlgung für Modelle bis z. Teil v auf ein Drittel.! Besuch mögliehst vormittags erbetenl* drtskrankenkane lerGaitivIrte «nd oemandtkll Gewerbe zu Kerlin. Kaffenlokal: 0. 14, Roßstr. 29/30.— Kassenstunden: Wochentag» 9—1 Uhr. Kassenrechnung pro 1910. Einnahme: M. 1. Kassenbestand am Ansang be» Rechnungsjahre»- 31 518,60 2. Zinsen...... 20 640,56 3. Eintrittsgelder.... 29 941,08 4. Beiträge...... 713 085,46 5. Ersatzleistungen Dritter für gewährte Kranken- Unterstützung.... 8614,53 6. Ersatzleistungen von Berussgenossenschasten, Unternehmern, Versiche- rungSanstalle» für ge- währte Krankenunter- stützung...... 8 617,65 7. AuS verlausten Wert- papieren und Abhebun- gen von Einlagen bei der Deutschen Bank.. 149 667,73 8. Sonstige Einnahmen. 5 337,58 956 423,04 Ausgabe 1. Arzthonorar sonsfige «. 68 507.46 3. Arznei und Heilmittel... Krankengeld: a) an Mitglieder b) an Angehörig« 4. Wöchnerinnenunter- stützungen..... 5. Sterbegelder.... 6. Kurtosten an Krankenhäuser inkl. Fürsorge für Rekonvaleszenten 7. Ersatzleistungen an Dritte sür gewährte Krankenunterstützung: a) nach§§ 57 und 57» Kr-Vers.-Ges... d) nach 6 11 Gew.- Uns.-Vcrs.-Ges... c) nach ß 18 Jnv.-V.-G. 8. Zurückgezahlte Beiträg« 9. Für KapitalSanlage u. Bankeinlagen... 10. Verwaltungskosten: a) persönliche.. b) sächliche.., 11. Sonstige Ausgaben 12. Kassenbestand am Schlüsse des Rechnungsjahre». 41 697,72 956 423,04 86003,32 216 521,33 . 6 377,64 12 546,65 . 11506,45 140 486,31 72 582,94 80,49 7 726,37 203,16 199 342,61 65 019,44 26 285,03 1536,33 Qro0e Firma vergibt Teppiche, Gardinen, Stores, Steppdecken, Portieren auf Teilzahlung ohne Anzahlung. Keine Kassierer. Chiffre k. 100,.Vor- wärts'-Spedition, Auguststr. 60.• r Haben Sie Stoff? /c/t fertigt davon Anzug od Paletot nach Ata SS, schick, dauerh. Zutaten von 25 Mark an. Moritz Labaadt � Neue Promenade 8, II,(Stadtb. BSrt.) i?) V DaS Kesamtvermögen der Kasse beträgt........ 635 562,25 M. Nach dem vorjährigen Abschluß betrug daS Gesamtvermögen 576 873,70, VermögenSzunahme 58 686,55 M. Berlin, den 31. Januar 1911. Der Vorstand. H. Poppe, vorfitzender, tv. Braun, Schriftführer. Stammer, Rendant. vorstehende Kassenrechnung ist von«n» geprüft und mit den Büchern und Belegen übereinstimmend besm' befunden worden. v e r I i n, den 8. Mär, 1911. Dl« Kcvlslonebommlsslon. Petermann. H. Lüchow.__ G. Baweg. 876/7 VeMMsmemMln Extra- Abteilang 1 1. Gesch.; Berlin W., Mohren- Stra6e37a(2. Haus von der 1 Jerusaiemer StraBo). III. Gesch.: Berlin NO., GreSel Frankfurt. Str. 116(2. Haus I von der AndreasstraBe). I 1 Sehr ur.Aasw.fert. Kleider,[ 1 Hüte, Handschuhe, Schleierl Bete. v. einfachsten bis zum| ] hochelegant, Genre z.äaßerst j niedrigen Freisen. Sonder-Abteilung: HaBanfertigang in 10 bis 12 Stunden. Dr. Simmel Spezial-Arzt« für Haut- und Harnleiden. Prlnzenslr. 41, Ä."., 10—2, 5— 7. Sonntags 10—12, 2—4 Viele 1000 etwas schmale, aber garantiert echte Strauszfedern, alle fertig zum Aufnähen aus den Hut, haben sich wieder an- gesammelt und werden direkt an jedermann versandt. Ca. 40 am lang, 15!em breit Stück I,- Mk.. 45 cm 3,- Mk., 50 cm 3,— Mk.. ichwar» ob. _w weiße Hesse, Orttdu Stolen, Hwata au» den kurzen Federn gefertigt, kosten 2 m lang, 4 reihig, schwarz oder braun 5,— Mk. und 8,50 Mk., in weiß, filbergrau, schwarz, fisch- otter-, nerzsarbig 13,— Mk. 2-,. m. 5reihig 17.— Mk. ff. volle Blumenrankcu, alle Arten und Farben,'/, m lang v. 1,50 Mk. an. Manufaktur künstlicher Blumen und Straussfederhandlung Hermann Hesse, Dresden Scheffelstr. 10/12.[33 Cigarelfen Etwasiur�ie! KS �,5,6,0,10 Preis 4t, 5, 6, 8,10Pf£a.St. Orient. Tab. o. Cißerettea-Fabf. „Yenidze" Inb. Hugo Zietz, Dresden Spezialmarke: Saldn Aleikum ■Erhältlich in den CigarrengeschSften wo dieses Plakat sichtbar istl Möbel, Spiegol ll|»#t|«#djjK3Stani0n-All80 u. Polsterwarcn cJ UHHS|U dUdl»= Nr, 40— Komplette WohnungseinriclitURgen ■n anerkannt soliden Preisen.— Teilzahlung gestattet BesfbewShrfe gesunde und � magen-� üarmkranke �Kinder- Äjiahpunn KuteKe Nahrung fUn sowie ► schwächlich� in der Entwicklung ZurikkgebliebeiiB Kinder. MMsZA rx* r#�r�oeRes deutfehes Fabrikat 6.-,Ä* ��marke, Union Augsburg Und Vertretung „f�-CS.MarkgratenW-9'- Grösste Schonnng der Wäsclie DCTHOMPSON'S SEIFENFÜLVER beim Qebrauoh von Ulllmpsoii' SEIFENPULVER Überall zu haben. \/ Neu erschlossen Nur kurze Zeit verkaufe leb «n der Beer- Straaee| 0»?«cd CS 1 3 am Bahnhof Staaken i □ Rute von 26 Mark an| Seegefeld □ Rute von 25 Mark an Neue Muhle 10 II i n u tonvottl Bahnhof KOnlgs- Verkäufer auf den Terrains C Schulz, Ctiarlottenliurg Wlnduheldstr.*« I) Amt Chart, 86». Theater. Mittwoch, den 17. Mal. Ansang 7'/, Uhr. Königl. LpernhauS. KönigZkinder. Konigl. SchansPielhanS. König Richard II. Neues königl. Opcrn-Thcater. Geschlossen. Dcmiriu'S. Faust. 2. Teil. Ansang 6 Uhr. Komische Cder. Ein Maskenball. SInsang 8 Uhr. Kammerspiele. Die Königin. Sieues Schauspielhaus. Eine Million. Lcssing. Glallbe und Heimat. Kleines. Der Leibgardist. Berliner. Buminclstudente«. Weste». Ein Walzertraum. NeucS. Mein erlauchter Ahnherr. viistspielhans. Der Fcldherrnhügel. Triano». Das Prinzchcn. Thalia. Polnische Wirtschast. Schiller u.«WaNner. Theater.) Der Traum ein Lebe». Schtilei-Eharlottenburg. Liebelei. Literatur. Friedrich. Wilhelmstädtisches. Kasernenlust. Herrnfeld. Das Scheidungs-Souper. Ein VerlobungS-Geschäst. Die Bar>Schwester. Neues Overettcn. Der Gras von Luxemburg. BolkSoper. Geschloffen. Luisen. Ohne Mutler. Modernes. Wienerinnm. l�nsang 8-/. Uhr.) Rose. Muttersegen. Folie» Caprice. Wertbelm wird Platzen! III. Klaffe. lAnsang 8=/, Uhr.) Metrupot. Hoheit amüsiert fichl Kasino. Zwei Wappen. Boigt. Der Postillion von Münchi« berg. Apollo. Spezialitäten. Vosloge. Spezialitäten. Noack. Geschlossen. ReichSlialle«. Stettiner Sänger. Wintergarten. Spezialitäten. Walballa. Prinz und Bettlerin. (Ansang 8',, Uhr.) Kaiser-Poiiorama. Besuch von Wiesbaden und der Saalburg — Marokko während des Kriege». JntimeS. Die neue Geliebte. Pan und Daphnis.(Ansang S'/,Uhr.) Karl Haverland. Spezialttaten. Wcdding. Lichtspiele. Urania. Taubcnftrafte 48/4S. AbcndS 8 Uhr: Lebende Tierbilder von nah und sern. Sternwarte. Jnvalidenstr. 57—82. Berliner Theater. AbendS 8 Uhr- Bnxunielatndcntcn. Morgen: Bummelftudente». Theater des Westens. AbendS 8 Uhr- HI»» Wal /.ort räum. Sonntag 31/» Uhr: Die lustigen Nibelungen. Sediüer-sdeslero.A� Mittwoch, abends 3 Uhr: Der Traum ein Beben. Donnerstag, abends 8 Uhr: Der grobe Xamc. Freitag, abends 8 Uhr: Der grobe Xame. ScliilleF-Xliealer Chabu??.en' Mittwoch, abends 8 Uhr: Blebelel. Hieraus: lilteratar. Donnerstag, abends 8 Uhr: König Heinrich. reitag, abends 8 Uhr: "önig Heinrich. Frei KJi Neues Theater. Täglich: in eFUler Hrr. _ Anfang 8 Uhr._ Schauspielhaus. Mittwoch, den 17. Mai, 8 Uhr: Kaserneninft. Morgen und folgende Tage; Kasernenlust._ Lustspielhaus. Abends 8 Uhr: Der Feldherrtchugel. Luisen-Theater. Heute und folgende Tage 8 Uhr: Ohne Mutter. Preisgekröntes Sensations-Schauspiel in 5 Alten von Benjamin Depaire. Sonnabend, 20. Mai, einmalige Aufführung: Der kritische Tag. Sonntag, 21. Mai, 3 Uhr: Aus erster Ehe._ 3SE=THEATE Grosze Frankjurter Str. 132 Muttersegen. Ansang 3 Uhr. Donnerstag: Aus nach New Jork. Bebend! I Nocke Kosch das Mädchen U Steinzeit! Oas Urbild der Mensch- | werdung. und die anderen| Sonauattraktionen. Ohne Bxtra-Entree! I Urania. Wissenschaftliches Theater, Taubenstraße 46/49. Abends 8 Uhr: Lebende Tierbilder von nah und fern. &OCISCHER GARTEN Täglich ab 4 Uhr: Großes Militär-Konzeft. Eintritt 1 Mark, von abends 6 Uhr ab 50 Ps., Kinder unter 10 Jahren die Halste. Jahrcs-AbonnementZ an allen drei Schallerkassen._ Metropol-Theater. Kiheit iiiiMerf fich! Operette in 3 Alten von I. Freund. Musik von Rudolf Nelsoir In Szene gesetzt vom Dir. N. Ansang 8 Uhr. chultz. Rauchen gestattet. Adnii&lspakisi Am OoboiKtf Rk&difiCMW AmDobotK� Geöffnet uaunterbrochen von 10 Uhr Vormittags. Zahlreiche Kunstlauf- Produktionen. Allabendlich: Das feenhaft ausgeet Eisballett Hontreal Die Stadt auf Schlittschuhen EU 7 Uhr und von 10'/« Uhr abends: halbe Kassenpreise. Unterricht im Schlittschuh- und Kunstlaufen wird erteilt. Max Kliems Sommer-Theater Rudolf Krllger, Hasenheide 13—15. Täglich: Erstktasffge Theater. und SPezialitäten-ZZorstellunge«. Zeltbedachter Theatcrgarten, bei un» günstiger Witterung Schutz bietend. Donnerstag: EUteiag. 8'lt Uhr: Das neue Programm der Attraktionen. O'la Uhr: Berlins Sensation: Um cm Meib. Großes amerikanisches AuSstatwngs. EensationSstück in acht Bildern. LG?" Nie gesehene Effekte. Xbnes Programm! Li TOSTiJiDA. The surf Bathers eine Idylle am Meeresgestade. De Dio in Olren neuesten 8ch3pfangen von Phantasietänzen und der von Publikum und Presse glänzend beurteilte Mai'Spielplan. — R auohen gestattet.— Sensationelle Attraktionen! Ben Ali Bey Klassische Zauberkunst des Orients. Tanagra-Theater, □ Lachhaus Der harte Sehttdel u. a. Tranalatenr- und miltar-Uonzorte. Eintrittspreis 50 Pfennig. Koacks Theater. Direltion: Robert Dill. Berlin N., Brunnenstratze 16. Heute: Geschlossen. Nächste Vorstellung. Sonvabeud, den 20. Mai: Die Liebe auf den ersten Blick. Cssinn-Theater Lothringer Strohe 37. Täglich 8 Uhr. Letzter �-pielmonat vor den Ferien. Gastsp. d. berühmt. Tscherlessentruppe: Leben und Treibe» im Kankasn». Dazu d. gr. Lachersolg in dieser Saison „Zwei Wappen". Sonntag 3'/, Uhr:„Marianne«. Reichslialien-Tiieater. StettiDer Sänger. Britton als Mietze im Hosenrock. Ansang wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Trlanon-Tbeater. Heute und folgende Tage: Das Prlnzchen. LiebeSschwan! in 3 Alten o. 9t. Misch. Ansang 8'/« Uhr. ▲It-Hoablt 47/48. Donnerstag, den 18. Mai 1911: Letzte AbomiemeniS-Vorstellung. Ehrenabend für Dir. Hau» Reih: Bater und Sohn. Auf. 8'/« Uhr.«affeneröffn. 7 Uhr. Nach der Vorstellung: = Tanz»= hcsmi Das Scheidungs- Souper« Ei» VerlobungS-Geschäft. Die Bar-Schwester. Ans. 8 Uhr. Vorverkauf 11—2 Uhr. Nur uoch kurze Zeit! �lrlLU8Bu8«h Heute abend 8 Uhr: Oro'Ber tiain-Abend. FväuL Martha Mohnke, Schulreiterin.— Die FrediamS.— Der urkoklische JanSIn-Janscn.— Er- makov.— Herr Schumann, Frei- heitsdreffuren.— Die FratellmiS, urkomische Clowns. Um S�/, Uhr zum 21. Males Ein Jugdfest am Hofe König Bndnlg XIV. Voranzeige! Sonnabend, 20. Mai, abends 8 Uhr: Benefiz(üt die Schulreiterin Frl. Hartha Holmke. V oigt-Theater Gesundbrunnen, Badstraße 58. Mittwoch, den 17. Mai 1911 s Benefiz sür Paul Bdlng: Volksstück mit Gesang und Tanz in 3 Alten(5 Bildern). 7, Ansang 8 Uhr. Könlgstadt-Kasino. Holzmarltstr. 72. Sensationeller Erfolg: «zw t Erzielter. The 3 Luissets. Otto Bayer. Duett Hengrioh. Anite Raversa usw. Ansang lIJi Uhr, Sonntags'/,S Uhr. kolies Csprice. DägUch 8'/, Uhr: Wertheim wird platzen! IGT* Bnnter 8olo-TeiI. C/bQ III. Klasse. »MMMMMMd Böhmiscli. Brauhaus Landsberger Alice 11/13 Jeden Mittwoch; 73/2 Gr. Militär-Konzert. Ober-Musikmeister Xajork. nar Avis:"90 Morgen, Donnerstag: ilexander-Konzert. tmmmmmmmwmmmmmmmmmmii 9. Ziehung 5. Kl. 224. Kgl PföülS. Lotterie. Ziehung vom 1«. IIa! 1811, rormitlsg». Akar die Gewinne Uber 840 Mark sind den bclreBendea Nummern In Klammern beigefügt. .Sie Gewinne t allen auf dl* beielcbneten Lese � beider AbteUangen, (Ohne Oewihr.)(Nachdruck Terboten.) , 52 Iis[500] 85 94 848 52 68« 751 IMCO) 850«18 1076 163 70 378 867 468 654 807 2267 84 45? 504 40 •95 813 67 928 85 3040 290 624 708 9 67[500] 77 848 60 74 909 4033 50 94 897[1000] 494 749 915 25 5088[8000] 151 66[500] 89 269 889 590 815 789 6920 47 179 84 368 535 42 48 080 714[500] 859 983 80 98 7141 78 383 361 488[500] 41 780 924 29 52 89 5148 484 608 718 870 921 9101 99 831 401 8 4 91 007 43 705 07 807 90 lOMl 230 49 03 808 19 435[1000] 66 825 11030 311 345 765[ICOO] 12029 93 147 350 303 33 81 420 54 77 88 705 1 3092 137(500] 50 305 898 408 550 043 109 928 14007 94 124 45 831[600] 63 94 480 009 108«70 18000] 996 1 5009 25 419 80 1 6003 19 49 72 254 638 466 669 SO[1000] 746 850[500] 17139 80 354 611 781 881 643(500] 18023[500] 177 90 405 529 600 55 715[500] 012 1 9 118 47 541 737 47 59 873 906[1000] 22 20047 50 88 191 460[500] 68 568 145 83 885 83 993 2 1 034 118 85 860 480 530 649 91 748 828 63 04 909 72 2 2721 23228 99 573 985 24188 209 402 87 40 828 900 2 5074 98 485 49 2 6162 68 292(600] 6 431 604»46 48 27 091 123 81 229 47[1000] 60 813 56 78 471 85 566 785 «3 854 OOS 2S 064 170[600] 493 OOS 976 2 9347 474 684 «12 68 89 3 0 034 104 SO 330 87 438 69 53 t 613 901 63 97 31190 591 415[500] 681 742 847 89 915 3 2015 93 100 290 415 [500] 504 22 72 743 950 3 3031[600] 835 470 520 20 57 03 87 700 809 27 11 fiOO] 937 34017 244 89 887[1000] 617 640 729 933 3 5067 144 367[500] 92 422 67 93 680 603 710 837 3 6055 99 ISO 203 829 81 85 737 43 808 60 37 037 115 48 204 569 75 028 87 3 8040 68 128 52 259 534 526 010 764 804 3 9084 900 81 SIS 1« 69 426 641 (500] 707[1000] 814[1000] 88.. 40028 73 97 362- 4SI 688 648 701[500] 884 41»08 41 033 174 96 258 816 47 84 48« 48 089 42019[800] 128 251(500] 801 1» 488 03 06 09 81 784 888 918 4 3037 Iii 88 336 408 737 920 4 4007 28 103 463 580 627 908 1«[1000] 45 218 447 60 68 506 51[500] 86[500] 035 07 909 89 4 6033 211 853 64 841[3000] 944 47043[600] 80 595 925 45 4 8201 1500) 880 607 828 4 9028 60 127 324 837[6000]«22 41 80 59101 442 67 633 01 047 65 813«10 51381«8 328 •0 82 643 603 76 715 83 818 73 5 2085 184 83 867 60 473 681 738 883 5 3022 165 204 63 818[600] 764 909 54040 60[500] 322[40 000] 889 422 85 87 746 900 55024«8 229 839 414[8000] 90 650 707«8 900 56010 160 77 392 317 400[1000] 26[500] 692 797 980 5 7040 «3 70 189[1000] 041[600] 6« 961 66 84 6 8018 124 621 99 80 65 493 781«47«13 59000 73 1» 61 60, 80 003 89 701 38 59 805 27 900[500] 23 23 66095 160 427 505 657 98 716 898 6 1 304 110 633 <1 718 84 847 913 90 6 2008 225 47 875 637«3[1000] 178 974 63109 98 300 24 609 8« 911[1000] 64021 31 312 86[500] 303 85(500) 60 560[8000] 788 6 5040 65 05 353 58 313 805 414 55 612 43 771 893 981 44 57 70[1000] 6 0023 120 40 655 479 783 937 57[1000] 67174[500] 289 305 455 540 49 723 93 68108 62 94 846 428«36 828 69058 359 MS 693 780 844 95 920 70090[500] 144[8000] 10 90 804 581 54 71 030 145 894 71190 71 99 305 17 50 425 549 59[1000] 88 113 65 918 23 64 7 2069 219 70 830 504 84 600 IIS«10 85 65[1000] 73080 180[500] 823 840 52 7 4067 327»8 822 480 66» 727 7 5018 102 18 73 341 863 72 828[1000] 783 858 7 6055 144 48 382 898 488 621 42 11« 840[500] 63 77113 14 1« 318 86 890 973 78170 306 38 307 47 430 «29 88 911 79081 228 62 836[500] 458[1000] 689[500] »0[500] 98 637 45 710 887 8O0S8 155 310 514 630»94 8 1345»3 88[1000] 818 »26 897 740 973 8 2027 683 818 60 69 83120 78 295[ 600] »6»[lOOCl 438 782 960[500] 8 4044 87 506 664 00 884 9C« 85040 276 307 61[500] 470 716 77 91 837 959 8 6162 82 •t[1000] 202 67 00 79 85 385 505 60 88 801 84 929 35 87087[500] 317 89 67 7S1 897 8 8005 92 153 418«65 [1000] 713[ 8000] 38 8 9057 100 8.19(1000] 78 488 909 90077 107 298 705 11 47 68[8000] 819[800] 08 68 8X252 86 842 478 649[500] 90 611 750 889 99 988 9 2068 *«0 25, 10 471 603 TU 36 71[6000] 84 803« 030.6 33»»1 118 890 88 740 43 48 00 09 9 4163»31 8t 809 428 641 083 914 SO[1000] 88 98 9 5 400[1000] 063 743«64 [1000] 900 9 6044 156 319 333( 3000] 77 678[600] C21< [500] 67 788[3000] 828 82 97011 47 102 61 65 94 070 942 00 93 9 8089 141 44 70 230[30 000] 510 73 640[ 500t 97 18000] 99.130 113 44 383 318 82 89 443 49 708 898 100131 83 81 93 374 333 407 15[500]»17 733[500] 826 61 904 82 1 01124 388 304 470 611 800 1 0235» 317 29«1 435 1O3062 68 208 30 383 496[1000] 601 [8000] 810 78 83 978 1 04099 314[600] 680 427 70» 68 887 07 1 05018 188 57 865 96 875 451 524 20[3900] 80 830 04 1O6007 185 387 47 884 573 89 040 53 900 80 107078 170 341 010 625 089 885 921 80 1 08077 88 186 87» 451 620 43 84 031 91 710 17 810 960 77 1 09117 [600] 361 373 780 110189 72 MO 460 071 711 872 79 111048 211 418 40 777 806 1 2033 63 145 74 378 97[1000] 389 41 458 590 733 25 51 868 113114 82 314 066 71 77« 88 600 90 114006 295 468 549 59 115327 407(1000] 818 [500] 17(500] 029 92 116066 287 52 329 87 560 77 87 810 960 94[500] 117018 127 641 720 956 89 118320 33 73 674 606 738 78 119229 BS 316 60 519«08 54 716 120051 303 48 536[500] 731 64[500] 66 121l«l 86 393 426 82 664 1 22033 83 62 68[509] 70 80[600] 138 48 392 813( 600] 411 61 66 604 9 63 79 96 043 57 734 68 86 1 2 3034 78[600] 188 350 433 534 751 88 9X1 12 4068 149 260 71 303 20 Ol[1000] 90 034 979 1 2 5071 [1000], 83 131 803 464 934 944 79 1 2 6074[600] 183 [1000] 301 93 306 417 642 80 963 1 27033 689 766 84t «9[500] 97 953[1000] 128091 430 46 067 634 68 129109 338 40 473[1000] 611 34 40 90 060 711[1000] 14 801 U 94 933 139046[600] 63 110 264 87 455[1000] 078 700[600] 800[500] 915 1 3 1 085 117 20» 344 515 915 1 3 2 239[500] 873 99 468 572«62 780 800»97 133110 233 893 615 90 828[500] 4« 88 97 90O 134105 24« 70[500] 456 890 13 5014 85 224 31 841 482 524 1 3 6326 SB 458 574«60 [1000] 703 811[500] 30 137035 281 61« 745 989 1 38035 116 75 553 647 980 1 39049 180 91 298 356 591 627 940 98 140060 150 73 249 333 79 490 623«04 79 991 14 1 376 306 91 471 604 828 986 1 42 021 359«14 833 143110 323 537 791 813 99 912 1 44043 194 453 88 [600] 600 641 86[600] 783 904 40 1 45108 98 274[1000] 325 93 715 834 40 989 1 46 012 29 146 83 214 62 71 82« 927 1 47080 437 639 743 812 14800« 109 269 048 839 149055 130 40 394 43 080 150018[500] 22 191 350 67[1000] 98 820[500] 093 908 11 151189 96 829 507 64 77 797 818 40 655 152130 242 75 9« 340[500] 61 71 456 7 7 805 60 91» 15 3074 120 82 307 537 81 648 977 1 5 4470 020[5001 43 851 94 1 55007 182 244 903 1 56069 294 742-92 915 87 69[1000] 16 7000 305 411 17 90 607 820»0« 15801« 100 06 820 83 445 06 73 695 0« 35 81 086 1 5 9394 588 [500]«37«5 74 760 930 61[500] 08 16OI05»04 459[500] 90 592 685 753 63 1 6 1 051 173 90 843 500 17 92[500]«55 88 807 31 91[500] 163 052 153 58 850 425[ 3000] 54 575 043 74 851 93« 70 164048 146 58 83 843 568 7» 77 s5cel 7�« 7z zz 165031 83 30« 92 473«62 742 870»6? 08[600] 166037 1-8 801 40 51 86 457 60 84 665»5 029[5001 77(500) 811[1000] 89 90 1 67352 487 034[500]»3 16801« 12» 3S4 408 723 800 1 69013 180 815 83 411 85 517 770 917 170221[500] 98 528 28 60 694 789 817 88 1 7 1 40» «7 MO 653 738 877 1 72COO|1000] 201 563 93 701 927 85 173045 60 129 01 394 433 41 627 4 7 730 882 17483« 471 99 632 673 1 7 5 90» 100 57 227 80 83 35«[3000] 70S 62 BIS 1500] 17 73 912 1 76229 8 7 40U 40[500] 543[lOOOi 7» 010[500] 871 98 1 65 70(1000) 177 28« 318 84[500] «2 57» 010 17S07? 25» 5« 531 739 826 1 79»»« 387 39, 421 90 918 38 180072»08 Sil 87'99 88[1000] 993 1 8 1 883 491 572«18 827 901 182128 34»«2 875 405[1000] 60«[6001 17 789 1 33188 42» 93» 97 134006 95 1»4 503«2 668 «28 702 846 901 19 02 00> 600] 135026 48[1000] Ol [1000] 171 201 61«5 868 47« 612 795 835 970 80 98 186500 III 00 88 269 450 615 4 7 68 701[500] 2 900 19 18 7075 119 98 308 98 455 608 757 73 827[500] 957 18 8004 89 101 99 480«03 885 967 18O074 108 7» [3000] 509 CO[8000] 300 441 04 643 98 7»8[500] 823 907[500] Im Qewlnnrade Terbllebeo: 2 Prämien xu 300 000 2 Gewinno xu 75 000. 4 xu 50 000, 2 xu 40 009, 12 in 80 OM, 22 xu 15 000, 62 XU 10 OtzO, Jl« SU jH«, UJO*» 8000, 137» xu 1000, 4263 xu 500 9. Zlehiitig 5. Kl. 224. Kgl. Preüss. Lotterie. Ziehung vom 16. Mai 1911, nacbmitlags. CNui die Gewinne Uber 240 Mark ilnd den beireBesdea Nummern In Klammern beigefügt. Sie Gewinne lallen auf die bexeiehneten Losa beider Abteilungen. (Ohne Gewähr.)(Nachdruck verbeten.) «2[1009]«41 507[800] 74« 1038 45 187 293 31« 20 [600] 74[600] 423 738 902 IT 2007 91>69 4M 78 81 672 [8000] 97 808 3 055 107 30 248 807 70 429 9» 79 848«31 746 01[1900] 839 88 916 30 4044 110[1000] 24» 71 367 01«4 06 668[1000] 120 60 78 5177 217[1000] 419 674 98 962 01 797 861 6368 71 401 20 55 68[500] 97 020 88 721 837 88[1000] 916 55 7132 83 268 Sit[500] 84[600] 468 666 8013 223 33[600] 47 461[1000] 618 61« 14 91 767 937 O097 198 623 610 76 763[1000] 96 912 46 85 1O015 585 840 920 11208 47 75 90 31« 31 491 99 792 812 70[3000] 918 38 63 8t BS 12033 78 32« 404 690 13003 54 310[30001 543 48[500] 694[500] 803 0 14189 73«05 74 457 555 624 30 745 93 800 24 903[500] 0 15079 707 888 9S8 16097 132 81 262 83[600] 859 TS 83 409 83 519 691[500] 749 809[500] 45 17173[SOM] •Ol 06 67 479 91 614( 3000] 889 90 933 1 8011 170 313 435 [500] 53 700[500] 89 1 9110 301 94 501 053 804 37 919 38 2O015 6» 87 141«37 42« 687 688[1000] 70 93 808 21000 511 18»1«54 742 808 22084 100[500] 287 451 78 799 88« 911 56 2 3082 93 221 318 70« 35 909[1000] 2 4019 23 220«82 792 871 945«3 2 5143 248 4?« 77 521 86«59[1000] 135 881 94 26256 374[ 600] 88 721 27019 408«2 81 99 674[1900] 724[600] 9«3 84 85 97 2 8201 29 84 65 404 94 82« 860 987 90 2 9007 30 84 104 36 6« 200 309 20 47 86 461 615 30 712 8 7 805 44(600) 96« 92 3O1I0[500] 68 208 76 89 90 838(3000) 78 455«87 3 X 052 258 425«10 830[500] 61[1000] 32027 49 11» 218 89 30» 430 44«85 33014 9« 101 727 60 931 84375 497 841 94 615 41 59 92 3 5016 18 108 318 449 570 92 3 6903 [500] 18« 285 89 98 371 95 404«15 807 37070 479 745 «20 078 38103 8 434[1000]«54 60 978[8000] 39251 73[600] 848 484 636 60 668 929 41 40?9S 636 58 606 838 4 1 024 II, 817 5« 478 685 714 «5» 42/199(600) 50« 49 4355» 414 48 610 658 703 811 »05[500]»8 44004«2 377 683«24 45168 80« 605 07 180 46098 122 21« 327 412 536«68 82« 47007 102 81 288 [3000] 95 422[500] 40 88 97«25 719 84 981 48037 51 12 208 405 521 80 725 831 49142[500] 4X0«8[9000] 6X3 TX 048 918 5O06 X 239 98 498 520 70 86 060 5 1027 22, 87«20 [600] 73 81 722 919 80 5 201« 51 328 460 600 88[600] 91 «00 53148 205 314 52X 661 738 839 74 991 54062 80 119 60[600] 6« 261 86 809 417 2 4 38 626 94 708 970 90 [1000] 5 5086 94 193 400 23 74 82 50« 36«88 747 76 84, «78 5 6221 856 67 74[600] 551 623 36[600] 811 57009 [MO] 106 86 498 604 757 61 5 8201 520 51«10 18 705 72 89«[3000] 960 86 5903« 8? 116»39 478 541 93 717 667 972(8000) 60341 426 703 925 7, 61103 21 287 370 40««91 62108[500] SO«00 40« 8«03 98 768 801[1000]«31 63049 119 206 18 401 528 614 6 4010 134 245 830 75 478[1000] 5B2 769[ 500] 898«43 6 5031 121 214 322 439 68.; 76 4 6 6140 253 312 99 42« 37«"8' 03 11 885«21 81 67141 541 95 665 SM«24 681«[»000] 40 426 529«04 89 708 886 91» 60 6 9021 108 39 347 475 550 616 9, 835 41 909 7O015[5000] 498 627«Ol 49[1000] 800 40 60»1« [300] 7 1034[10 600] 65«3 117 80«1 302 528 53«54 768 817[500] 69 7 2137 303 314 416(5000) 51 90 610 36 «7«25 40 755 957 7 3027 70 294 332 127 800 45[500] 77 »66 74084 108 355 405 63 695 633 71» 53[1000] 5« m 7 5057 327 4 4 462 85 535 846»03 60 7 6072 73 IM 9? SOO 68 441 570 605 6« 715 880»1 77112 74(500) 94 847 079 78235 407 99«39(500) 817[8000] 933 87 7YUZ 13000] IIS*17 49 358 495«10 783«« 832»7«40 80061 333 628 720 60 64 635 81177 251 401 621 59 «29 736 074 8 2180 271 76 440 56 84 820 003 27 8 3 024 P06 55 79 48««21 58[1000] 727 Sil 84154«3»5[500] 224 70«37 47 48 85 762«31«1«08« 5194 200 7« 83«8» 8 6030 59 292 340[SCOO] 566«30 4 6 07 834 948 8 7125 41 221[500] 406 711 8� 1600} 88344 448 836 823 SOO 59 89230 MI 93 CSS 90170 444 46«7 611 821 81 84 017 80 01243 401« SO 82025 M 4gJ M5 CK 151 LJäfiPJ 24fi A C30Ü» 98 115 23 7 611«4 100 981 04063 IM 431 88 81» 64 74 894 9 5084 88 338 15» 503[SOOO]<73 866 987 9 6231 601 31 85«8 695 714[500] 83 63[500] 853«00 97113 17 41» 67 618 698[1000] 730[600] 08438 541 80[5000] 847[500) 830 984 9 0074 138 535[1000] 830«04 6« 100038 60»70 839«6[600]«49 706 80»25 lOlOtf 58 809 045 704 1 02010 188 375 89 543[600] 30 648 103035[3000] 86 811[16000] 36 73 187 03 013 83 S9 104 053 360 498 608 848 928[600] 48[SOO] 105%8 110 258 81 860 85[500] 409 60«[600] 687 703 841«2 1 0008, 184 211 314 440 7» 629«08 875 90 10710» 21 80 86 SO, 443 1500] 730 843 83«OS[500] 9 1 0 8009 816 403 57» 8U 750 861 949 1 09 083 IM 84 871 46?«8«3 619 82 930 11O101 211 343 443 66 91 749 813 30 43«61[600] 04[500] 11 1008 49 124 363 64 304 431 604 16 49 683 785«0 903[600] 112048 80 160 6«» 781[JOOO] 70»90 113124[.4000)»9 08 520 611 714 114013 88««84 941 [600] 840 115019 69 216 ,4 ST 43« 661 601 44 723«0 935 78 07 116077 101»8 318««2 83 750 9« 925 117181 207[SOOO]«1 304 471 855[1000] 58 837 118311 U 110087 118 281 430 503«94 7«7 831 71 81 120130 24»«0 725 870 1 2 1 077 181 283 89 672 713 BS 918 122050 15« 201[500] 43 529 630 783[1000] 831 44 72 79 1 23150 450«9 502 48 789 818 1 24005 31 99 188[500] 9« 243 471 525«72 724[500] 125220 829 45 82 408 707 694 915«6 72 1 26188 264 835«5[1000] 421 654«91 782 76 81« 982 127048[600] US 54[8000] 65 60 252[600] 815 19 49« 623«48[500] 72 M7 8» 42 900 7» 12 8 285 50 99 839 40« 44 530[500] 644 715 72 84 877[1000] 938 1 20050 80 181 201 49 403 73 530 745 922 24 Ti 130000 158 85 230 332 437 7:0 860 905 1 3 1 022 19t 98 282 704 985 1 32017 471 546 94 725 875 1 3 3028 SO 841 488 98 548 59 827 1 34108 561 711 862 71[1000] 938 135160 427 09 600 54 72 654[500] 73 98 929 95 136027 204 84 91 810 741 52 855 1 3 7005 146 81 99 429 512 79 602 81[1000] 74« 896[3000] 138051 262 88 SC« 50» 72°»0 94 1 30123 710 02 816 944 65«9 140000 9 170 283 41 362 460 Ol[OOOO]«T[1000] 601 733» 984 97[500] 141023[500] 52 255 417 83 001 [1000] 900 1420»« SO 137 220 91 327 474 77 508 43 83 603 822 906 87[500] 143973 US«0 232 545 91 613(500] 45[MO] 700 87«11 45«8 97 1 4 4007 45 100 204 508[500] 730 146007 5« 253 30 308 41»[600] 61 633[600]«74 754 [600] 88 843 57 1 46139 37 50 70 215 35 37 83 322 411 «08 6 4 752 07 80 Sil 98 1 47105 328 443 82 623 710 59 <13 944 73 1 4 6027[600] 176 211 313 708 897 1 49003 «3 96 780 801 808 150134 859 SS 698 059 91 917 1 3 1 033 118 339 480 «40[600] 70 711»8 814 29 1 52003[1000] 66 180[500] »85 302[SOOO] 21 25 23 428 40 54[1000] 624 56 705 65« 15313« 229 68*23 573 774 98 1 54191 248[lOOO] 50« 75 82 98 OM 70« 14 39 81 874 904 02 1 5 5 076 92 123 390 622 744[1000]«0 902 14[500] 54 89 156001 8 17[1000] «2 71 204 335 63 90 06 443(6001 573 664 717 24 11 867 997 157093 96 461[500] 878 1 58088 311 99 441 68 632 089 710 25 51 840 82 900 37 95 1 5 9033 107 25 211 310 30 458 787 815 58«8 16 0209 10 32 61[500] 887 621 700 1 6 1 889«11 [1000] 162255 365 471 579 702 tlOOO) 7 26 70«29 31 81 905 1 63024 119 51 237 354 749 932 1 64013 Ol 155 325 462 590 601 27 781 807 61 282 1 65185 289 667«22 705 99 878 901[1000] 49 1 60004 93 10» 27 79[3000] 82 271 390 422 52 600 53 748 9» 842 8«»58 1 67109 40 263 412»52 78 92 790 847 1 68140 95[500] 481 578 833 82 785[1000] 812 44 1 69X2 55 313 491 05?[500] 773 UOOo] 88 818»30[8000] 88 170001 339 7 9 585 657[lOOO] 72« 828 60 1 7 1 001 6[SOO] 108 239 86» 88 452 81 559»5» 85 88 709[500] II 94[500] 038 172108 218[1000] 869 400[500] 5,«0»18 17013 1 302[SOO] 540«1» 993 1 74066 245[lOOO] 5» 402 65 513«05 40 779 1 7 8003 0 300 740 48 983 1 7 608» »05 360[500] 053 1 77191 351 839 88 430 7 3 800!» 170029 108 8» 231 488 607 620 IlOOO] 713 828 179904 12« 79 444 92 850 912 41 180144 58 SSS 548 783 80» 981 101330 983 182191 »11>500] 67 480 802«2«0 751 934 1 83l«3 11000) 201 [3000] 72 336 67 523[ 500] 739 977[3000] 80 104002 67 280 396 444 538 790«02»49 64 10505« 250 SOO 575 186 345 411 518 82 079[500] 714 MO[1000]»91 10707» SO 145 522 37 1 88"J tU.SL-4ifi.Mi.fi5l lÜ 658 160151 « m[fifififil 44 842 Lkrgnt.'vortfiZer Rfhg'txLri SHßtft Wachs, Kxrlig. Lür dlv Lstlergteilteil vtigsitS-i TH.VM.e.Bcrlin. Stuck ü, Verlad; Soctfötti LLAVrMrei u,S?i.laüfai,.;taU rtaul ZinM tLSs* Vxrliiz Kr. Iii 28. AchMg. 3. Ktilize des Jutmiitls" KMer WM«. UlttWlh.17.WlM Sitbttlle Eelltralvtrsmmlllvg des Verbaviles Devtscher Kllchdrllcker. r. Hannover, 15. Mai 1911. Die Generalversammlung ist von 124 Delegierten beschickt. Der Verbandsvorstand ist durch neun Mitglieder, die Redaltion des„Korrespondenten" durch drei Redakteure und daS Jnter- nationale Buchdruckersekretariat durch Stautner vertreten. Die Generalkommission hat den Redakteur des„Correspondenzblattes", Um breit, delegiert. Als Gäste der vevwandten Berufe sind Frau Thiede und Pucher, Kloth und Sillier an- tvesend. Aus dem Ausland sind Kollegen aus Oesterreich, Ungarn. Schweiz und Frankreich zu den Verhandlungen erschienen.— Durch längere Geschäftsordnungsdebatte wurde beschlossen, die beiden Vertreter des Deutschen Tarifamtes, Faber und Gi es ecke, telegraphisch zu den Verhandlungen zu laden. Zu dem gedruckt vorliegenden Geschäftsbericht gab Döblin noch etliche Erklärungen über die Tätigkeit des Hauptvorstandes. Im weiteren verwies er auf die ernsten Aufgaben, die die dies- jährige Generalversammlung zu lösen habe, denn die Tarif- revisionsbewegung beansprucht daS größte Interesse unserer Mit- glieder. Die Aeußerung der Berggewaltigen, daß Tarife, die ledig- lich zur Regelung der Lohn- und Arbeitsbedingungen abgeschlossen werden, erträglich, solche aber, die die Rechte der Unternehmer beeinträchtigen wollen, mit allen Mitteln zu bekämpfen seien, sowie die starke Zunahme der Mitgliederzahl und das Anwachsen des Verbandsvermögens hat auch das Arbeitgebertum im Buchdruck- gewerbe scheinbar stark beeinflußt. Redner betont, daß der Ver- band streng bemüht war und auch ferner sein wird, den neutralen Boden einzuhalten. Im Buchdruckgewerbe beständen eben andere Verhältnisse als in anderen Verbänden. Die Gehilsenorganisation muß durch ihr Verhalten dafür sorgen, daß die Prinzipale ein ge- Misses Vertrauen zu ihren Gehilfen haben, da doch streng vertrau- liche Sachen zu ihrer Kenntnis kommen.— Für die christliche Ge- sinnung der Arbeiter, die in der christlichen Organisation zu- sammengeschlossen sind, zeichnet Redner ein hübsches Bild. In Ostpreußen, in Allenstein, haben diese einen Tarif abgeschlossen, in dem die Forderung enthalten ist, den vereinbarten höheren Lohn von 3 Pf. pro Stunde nur den christlich organisierten Arbeitern des Berufes zu gewähren.— Döblin schließt seine Ausführungen mit dem Wunsche, daß die fruchtbringende Tätigkeit des Verbandes sich weiterentwickeln möge, damit im Jahre 1913 die Kollegen statt zu 93 Proz. zu 100 Proz. organisiert seien. Die Debatte über den Vorstandsbericht wird von Fülle. Berlin eröffnet, sie zeigt in ihrem weiteren Verlaufe, daß große Unstimmigkeiten zwischen Vorstand und Mitgliedern nicht be- stehen. Auch das Verhältnis zwischen dem Vorstand und den „Sparten"(Extragruppen in der Organisation) hat sich einmütiger gestaltet zum Wohle des Verbandes.— Backhaus- Frankfurt a. M. kritisiert die Haltung des Vorstandes zur„Lehrlingsfrage". zum„Gutenbergbund" und zur„Maschinenmeisterfrage".— Döblin tritt ihm entgegen und schildert, wie der Kollege Back- haus voll Tatendrang nach Frankfurt gekommen sei und in seinem Eifer dem Verband Unannehmlichkeiten gemacht habe. Die Prinzipale hätten erklärt, durch Herrn Backhaus sei die Ruhe ge- stört worden.— Heismann- Flensburg plädiert für Ent- lastung des„Korrespondenten". Die Berichte belasten das Organ sehr stark, so daß es geboten sei. diese separat erscheinen zu lassen und dann gebundene Exemplare an die Gaue zu geben.— Porten- Frankfurt a. M. wünscht, daß der Vorstand mit den maßgebenden Instanzen in Verbindung treten möge, um eine andere Regelung der Maifeier in die Wege zu leiten, da unter der heutigen Form es den Buchdruckern fast unmöglich gemacht sei, sich daran zu beteiligen.— B r u cha r d t- Leipzig tadelt, daß der Vorstand die Aufnahme einer Statistik über die Beschäftigung der Hilfsarbeiter abgelehnt habe.— A lbr e cht- Essen gibt seiner Freude Ausdruck, daß jetzt im Verbände etwas kräftigere Töne gegen die Organisation der Prinzipale gefunden seien; dadurch werde den Hetzereien gegen die Organisation der Gehilfen wirk- samer entgegengetreten. Durch Schlußantrag wird die Debatte heendet. Nachdem Döblin die von Bruchardt- Leipzig an- geregte Sache richtiggestellt und noch etliche Ausführungen gemacht, wurde dem Vorstand Decharge erteilt. Ii Generalversammlung des Zeutraloerbandes der Feder- Arbeiter und-Arbelterinnen Deutschlands. München, 15. Mai 1911. Die Generalversammlung, die durch 54 Delegierte, darunter vier weibliche Mitglieder, beschickt ist, wurde am Sonntag nach- mittag im„Kolosseum" eröffnet. Außer fünf Vorstandsmit- gliedern sind 10 Gauleiter anwesend; die Redaktion des„Leder- arbeiter" vertritt G i l e k- Berlin, vom Verbandsausschuß ist D i l l i tz e r- München und von der Generalkommission S a s s.e n- b ach- Berlin anwesend. Die Bruderorganisationen von Schweden, Oesterreich und Böhmen haben Vertreter entsandt. Die eigentlichen Verhandlungen begannen erst am Montag. Nach den üblichen Begrüßungsreden der ausländischen Gäste und den notwendigen Kommifsionswahlen erstattete Vorsitzender M a h l e r den Geschäftsbericht dcS Vorstandes. Den den Delegierten im Druck vorliegenden Geschäftsberich? haben wir im„Vorwärts" bereits auszugsweise besprochen. Wäh- rend der dreijährigen Geschäftsperiode wurden zwei Gauleiter und drei Ortsbeamte neu angestellt. Dadurch konnte die Agitation intensiver betrieben werden und wurden auch schöne Erfolge er- zielt. Einer der neuangestellten Beamten hat seinen Sitz in Worms, dem Reiche des Herrn von Hehl, wo die Verhältnisse sehr schwierig sind, weil ein in Arbeit stehender Kollege öffentlich sehr wenig für den Verband tätig sein kann. Die Macht des Herrn v. Hehl geht so weit, daß er auch in anderen Betrieben diktiert, wer beschäftigt werden soll oder nicht. Deshalb war die Anstellung nötig. Wenn auch langsam, geht es auch in Worms vorwärts, und es ist zu hoffen, daß auch die Festung Worms mit der Zeit erobert wird. In der D e b a t t e über den Geschäftsbericht nimmt die A g i- t a t i o n einen großen Raum ein. Zahlreiche Redner treten für eine noch intensivere Agitation ein. Kollegin Frau H ü t t n e r- Arnstadt wünscht, daß die weiblichen Mitglieder mehr zur Agi- tation beigezogen werden. Gauleiter K u n tz s ch- Offenbach und der in Worms angestellte Beamte Loch schildern die Verhältnisse in dem Reiche des Lederkönigs Hehl und betonen die Schwierig- leiten, die der EntWickelung der Organisation in Worms entgegen- stehen. Freiherr v. Hehl sei allmachtig, und das Stadtparlament beherrsche er vollständig. Durch seine sogenannten Wohlfahrts- einrichtungen verstehe er eS, die Arbeiter in steter Knechtschaft zi» halten. Diese Leute für die Organisation zu gewinnen, fei un- geheuer schwierig. Da könne durch Versammlungen gar nichts er- reicht werden, weil die Kollegen die Versammlungen nicht besuchen dürfen und besuchen können. Die Arbeiter im Reiche des Herrn von Hehl hätten nicht einmal den Mut, eine freisinnige Zeitung zu halten, von einer sozialdemokratischen Zeitung gar nicht zu reden. Gauleiter K u n tz s ch macht die Anregung, daß der in Worms tätige Beamte die Hälfte jeder Woche im nahen Weinheim tätig sein soll, weil hier ein günstiger Boden für die Agitation vorhanden sei.— Mehrere Redner verlangen, daß in Zukunft von der An- stellung weiterer Gauleiter vorläufig Abstand genommen wird. Dieser Anregung wird von verschiedenen Rednern, u. a. vom Kassierer Bock-Berlin, widersprochen, da durch die festangestellten Kollegen günstige Erfolge erzielt wurden und noch ein großes Agi- tationsfeld zu bearbeiten sei.— Einige Redner verlangen, daß von der Einberufung von Gaukonferenzen Abstand geWMmen werden soll; auch diese Anregungen werden heiWPitt•— Beginn morgeit Ausnahme-Preise 20,000 von ca. W asch- Anzügen, Blusen, Hosen u. s. w. Ungewöhnlich billige Preise Votarf«b Wieder- VeHcInfei findet nickt statt Man beachte das morgige Inserat Baer«Sohn Kleider-Werke D Deutschlands größte Fabrik dieser Art Chausseestraße 29-30 □ Cr. Frankfurter Straße 20 D 11 Brflokenstraße 11 Schöneberg, Hauptstr. 10 Der neueste Haupt'Katalog No. 43 kostenfrei. Stoffe Damentuch«, Damen- Kostilmstoffe, vrima Qualitäten, Mir. 2,60, 3,50:c. Tuchlagrr Koch 4 Seeland S. m. b. H. CerMteÄa-kUSÄ Verleib-Inatl tat: Fried -Tor. Charlottenburg! Mittwoch, den 17. Mai, abds. 8'/, Uhr, im VottShav/e, Rofiuenstraße 3(kleiner Saal): OtfftMche Hslilirheittt- Versmmlinig. Tages-Ordnung: .Die neuen Entlvick-Iuna der Arbeitsverhältnisse und der Lohn- bewegungen im Holzgewerbe. Referent: Kollege albert(Jergast- Magdeburg. fiV DaS Srfchemen sämtlicher Holzarbeiter ist dringend erforderlich l 83/11 gm Aujtrage: O t t o S t o r ch. Oeutseher Holzarbeiter-Verband. Zahlstelle Serlin. Donnerstag, den 18. Mai 1911: flußerordentlidK Versammlungen in jolgenden Lokalen: „Eontordia" Andreasstr. 64 (um 61/, Uhr, gleich nach Feierabend). „Prachlsiile des Ostens", Frankfurter Allee 151<'w6£ÄS*na* „Soekers Festsale" Weberstr. 17 (um»'/, Uhr, gleich nach Feierabend). „Zivmtmöuder Gesellschastshaus", Swinemünder Straße 42 (um e>/, Uhr, gleich nach Feierabend). „SoMger", Hasenheide 52 (um 6'/, Uhr, gleich nach Feierabend). „Gewerkschastshalls", Engelufer 15 (Saal 4, pünktlich um 8'/, Uhr). TageS-O rdnung: Die»euere Enttvickelung der Arbeitsverhältnisse und der Lohnbeweguuge« im Holzgewcrbe. Diskussion. Referenten: Ebi-Ilcb-BreSImi, Goreas-SBagdeburg, Helnemaiui-Sremerha&en, Jfeu- mann-Erofe-iRäfdjen, Schietcher-Stuttgart, Werner-Franfjurt a. M. 83/ 09" Die Kollegen sämtlicher Branche» müssen au dseseo Versammlungen triluehme«. 5' Die Ortsverwaltang.' Verband der Kaier, Sachterer, Jlnstreieher Melchlorstraße 28, pari. Male Serlin. «510. Fernsprecher Amt IV Nr. 4787. Donnerstag, den 18. Mai 1»11, abends S'/a Uhr, in den„Armin-Hallen", Kommandantenstr. 53— SS: Mitglieder- Versammlung. TageS-Ordnung: 1. Bericht von der General-Verfammlung in München. 2. Kassenbericht vom 1. Quartal 1811. 8. Verbands» angelegenheiten. MF* Mitgliedsbuch legitimiert."MO 129/9 Zahlreichen Besuch erwartet_____ Die Ortsverwaltnng. »rdettSuachweiS: Hof L«tat 8, 1239. Verwaltungsstelle Oerlitt. Hanptbureau: ChariidstraBe 3. Hof m. Amt 3. 1987. Donnerstag, den 18. Mai 1911, abends 8'/, Uhr: Branchen-Versammlung der Eisenformer u. Bernfsgenoffen in den Borussia-Sälen, Ackerstraße 6— 7. TageS-Ordnung: 1. Dt« Lohn« und Arbeitsverhältnisse der Former und tSIeßerelarbeltcr Deutschlands. 2. Die Ergebnisse der statistischen Ausnahmen vom April ISll in Berlin. 3. IBencht über Vorkommnisse in hiesigen Gießereien. 4. Verbandsangelegenheiten. Zu jedem Punkt: Diskussion. nitslledabach legitimiert. Zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird erwartet. Achtung! Schloffer! Achtung! Di» Vertrauensmänner- Konferenz v« Schlosser findet sür den Monat Ältat N t tl) t statt. 117/5 Dl« Ortovervaltaiic. Coburger 1 Geld- Lotterie Ziehung 26-31M IIOOOOO, 50000, 10 ooo. 15000, 2000 JxlßßöiiSW. Loee a 91. 3,30. 5 liose M. 16,— ' Porto u. liste 30 PI. extra. versendet Peter Linden, Fortana-dlScks-Oank. Bonn. Sargmagazln von I Schumacher, Swinemünder Stratz« 120.• WWW RBellealliance-Str. 100, I. EUce. j>Varen n. Möbel x. kalant. Beding. Credit-Haus «Bellealliance' Berliner Credit- Haus WW- Kommandantenstr. 67. 1 TannstraSe 5S, Ecke Waldsti. gewährt jsdem d. spielend leichter An- n. Abzahlung mehpJShrlBen Kredit auf Waren und Möbel. Auf AbzahLung gibt WIth. Nenmatia, Pappelallee n Waren. Wa�l,""" Garderobe. Wetter. Cart. Y/einmeister- Straflc 141. � Slhe�.olfrele Se?önbe� Slüalco(ßilz()rause) ««. Vertret OttO StaTlCk ÄO, Landsberger Allee 6/7. — Femruf VII; 1666 u, 186*.— Spranz Abraham IBuab. Measina-u.Rüraertrank-Kell. :N ♦, Schlegelst.», Femsp. III, 7727. ßMfi firaüJB handsbe"ger�6b! linftrh Soltor-u. X-iraonad.-Fabrik Thaeratr.*4. T.A.7,8176. . C alkebcl- �.M tttltt eftrink. �MV» BtrnwO.Sikilft.j f Arbelter-Beklelduns 1 i r.U. 3 Z r.r et am.s».kg»»».! ,« Hamburger Laden, Chart., WalliMS JiohnenaiöPing&Ä Landab. Allee 1*8, Rixd,. Berget. 66. HoterLaden�SohSne�Sai�IahtiaS { BBckerelew, KondtterTj Blottnep's GroBbäckerei Oeschlfte In Berlin, Chariottenöers, Schönebers, WHnierederf.! _ Zasewat "Ttrnold Beuster'a ■ Landbrotfabrik W Alt-Glienicke bei Berlin LieTcrunjJreMlaa�kr� Max Backer, Ramleratr. 36. Wiih. Behrend, Manteuffelstr. 99. Großbäckerei Max Bodw Berlin W., Schöneberg, Friedenau, Steglitz. iErs _» Erscheint 2 msl öchentiich. Gnatav Mühliteph, Rhinoweratr. 2. | BezugiBqMeileii»Vepgeichnisr Daill Unllae Großbäckerei IflUI mUllBr, Danzigerstr. 31 Marlenburgeret. 2 Fransekist. 83 W_ 0. Nacbfigan7Rixdurf.PBiigeratr.70/71, F.Neamann. Reiairkeadf..Semiierslr.8t liä-iT�ntnTTJomnTorer 'Willi. Taertlj, Marlannenatr. I. Brotfabrik�i.�Iri��tri K. zum Brach, Tegel, Sebulatr. 1 ßuehUSohn, fcgS? Willy Delor, Prenzlauer Allee*2. 'Hermann Carl, Riidf., Henaaaiatt. 211 Heim, Eder, Bcbonensebentr. 1 1S3 Enoel'a LandbroTB Beluersdorfer MQfale;-i VtrlfssicIL KoloniMl.S.Eudnkcrjit 2, bddcriiui.di,»ciiircid«iH«»t.t«,»vi»c- ndmleralr II, Paahow, Flaraitr. 80, P-EMlwei»�,.* Verkauf in MUcbgeeehiften Berlins Bekanal zai«daa. il Plakate. Flecher, Görlitzerstr. 68. f Palteastainatr. 20, KipeBietcntz. 172. Hegofraakeaatcla, Boldineretr. 69 (j.eili.Kriirtlirot,TicIf.|nB.a.änU.eef(. Feronia Alleinig. Fabr. Gebr.Hagen Nckf. Max Hagen, Dalidorlaretr. 16. [; ilnpbn Boxhg.,N.Bahnhof»t9. I, Ullojiluo. Kronprinzenatr. 13. Gaedicke's Bäckerei Ober- d. Nicderachöneweide Karlshorst, Banmacbulenweg, W. Gerlach, SehäDcbg. Seduatr. 6 7. WaldemarGeske, Treptow, Elienslr. JS. Gonsior, Graetzstr. 65 u. 67. Allied Oral, Beuaaelatr. 2*. Karl Olosmann, Wittatoekatr. 7. H. Olilck, Wilhelmahaveneratr. 61. August Hühner, Sehwedter8tr.62. \ü ßrotb . TS Geschälte t In allen Stadtteilen Berlins| und in Rlxdorf. Gegründet ISS». Berberg, Paul, Amstord.-Str. 29. ütrechterstr. 17. Burgdorfslr.l*. Oscar Hildebrandt, Langes tr. 26 fnnl Uftnnlni Badstr.lS.Schwed.- MNURewic�» August iLammel, Pankstr, 46. Kaeinpt. Hückerei. Hfipeniä Ocschlho in allen Stadtteilen. rrKli rzkowski, Wlchertstr. 5 Killea-QroBbäcUerei, BoSestr. g. H. Krause, Teaslerstr. II a. TrUlatr. 41. Carl Laudabn, Weberstr. 80. P.lanterbach,Bf.li«acha..K«leaaeB«t*6. Landbrot- GreRböckerel 0- Senf, Ndif. Krug, Waldstr.* jBfPnTerT�eloTäTr!' Llditeslienier Brotfabrik Weser- fltr. 24. Rieh. Liebenow Uixdorf, fcergstr. 1*3 Brottlabrlh. Filialen In allen Stadttellea. Albert I.ippert, Gubenerstr. 28. 1*1 a ehe, Ca rl,8"' bamariterat., Ecke Frankf. Allee Froskauerstr. 81. Volgtstr. 30.' Waldeyerst. 1. Grünbergerst. 16- 8traßbg.-St. 39. Franseekyst. 16. Albert manthey, Falkenfteinatr.37. Martin, Gloimatr. 56. Jos. Mlhatscb, Tnpt., firselzslr. 69 Mollweide's bew. Bäckerei Sawkixcbpl.i.Brniiiinhti.SLiiilir.Sidi,}» IIa» gr. Stolz. Berlia. Köpeiick, Karls hont i. Sctöaeweida.g.Noak. Fricdriclislniei ThiKeimänn,Otdenburgerstr.21. Bäckerei Oststern. SeKara weder,*22 Albin Quandt, Tilsiterstr. 68. Bäckerei„Nordstern" Inh.: Gust. Müller | Filialen i. verschied. Stadtteilen Peter8Grofsbäckere m allen Stadtteilen n. östlichen Vororten; üb. 60 eig. Geschäfte. Paul RiBmann, Turmerstr. 36. Max Boapleaeh, Memeleratr. 68. Conrad Richter Brotfabrik Nied.-Schönhansea Niederl. in all. Stadtteil. Berlins tm�antfer�üiSerstr�sT % OttO Scillat �St�Rackware) Gustav Schulz, Georgoakirthstr. 17 Schlpe, H., Rixdort, Bergstr. 6*. Moalaiiff fS Filialen in HICnia lly Mir. Berlin O, NO. Stkonki,Wiii4aate,Beiien4trferatr.ll Max Spilluiana, Görlitzerstr. 63. P. Springer Ä186",� Geater Taaplta, Prinzen-AUee 61. Thoma s bew. Bäckerei Aekerstr. III. Gerichtstr. 8*. ErnatTrolz, Keiohenbergerstr.lll. Ferd.Tzachetssch, Wrangeist.*6 ülbrich�Fu�n"8' 1 C. Vogt. Weinen««« |3Filial. Hnuptgesch. Bedangt.!' Albert Wie»«, Kokinlestr. liT Heinrich Wittlcr rnpenlekcl-. Schwanhnt- l Sinn»- dnt-Fahrili. I. II, 311). Maxitz. 7. TtrkufssleU. LalLesgaad. Grai-Bsrllu Badaanataltnn A ugo s t a- 5 a d, Köpenick..Str. 80/61 Landabcrgentr. 107 Gollnowstr. 41. Bürger- Bad We4�",r' ronJ t-r Bad, Münzstraüe 2. V_,cx 1 1 1 L/,- Kassenlieferant. Rlxdorf, Anzengruberatr. 25. Ceatralbad Pankow, Berlinerst* Helena-Bad�Culmstr. 20a. Erstes Lohtannin-Bad ligl. fr. Akkackiit, keia Extrakt Wall ilr.6/8. lief. a. Kaaa. Kaa-CdUa a. W.7/8 Bad Frankfurt, 6r.Frkft.Str. 136. Lieferant sämtl. Krankenkassen Bad FrledrichshBln,UailsbAIleel83 Güazels Bade- Anstalt, Eranseutr. 139. Badeanstalt, Hasenheide 18. Hoheia«taiifeii-Bad.GeltuUta �Atn Nollondorf-Wintcrfcldplatz. «an-Bad, Dircksenitr. 50 Am Backasehen Markt. Lleferaat aller Kassen. Iffland-Bad, Marslliuastr. 9. Junnbrannan-Bad Baum ach menweg,Kialkettatr. 177/78 Kur-Bad, Fetenbargent.#*, Llel.-Kr. Kaiser-Fnedrichs-Bad, Obarl.a.Bbt. Köpenicker Bad, Köpenick.�. 176 IC un-A,»ta,tv Löser" _____ Rosentaleratr. 70. Kuranstalt£e-a�% langjähr. I. Aseletent d. ehemals weltberühmt. Jakobi Heilanstalt VW Pflanzenholl verfahren"WW Atteste von Geheilten. Kdhn's Samariter-Bad Frankf. Alle, 92. Rigaerstr. 39. Bad.Meyers* Hof, Aekerstr. fSf Marisnbad, Chausseestr.*3. National-Bad, Brunnenstr. 9. Neander-Bad, Neanderstr. 12. Neptun-Bad, 8eh«aksaa«r-AllM IM. �W-OStl�ÄX-K. Bad Ostend» K«sem Ost-Bad, Palliaadenstr, 76. Bad Pankow, WoIImkstr. 26. Passage- Bad SSSTw! Prinzen-Bad, Prlnaenstr.<2 Reform-Bad, Wiener Str. 65. Himer-Bad Rnas.-röm. Bad, Stephanstr, 40. Schiller-Bad SÄ. Schönhauser Bad, Fcbiah. All« 28. Silesiaffl�-" Spandsuer Bad, Neuendorf. Str. 96 TFiKtoa-ia-Bad—— 1/ Rott buser Damm 78 U FrlcdpIchWilhelnashad ChanstOeatr. 87. Viktoria- Bad, H»«aelibJr-Aibertttra. ��Udc-Eici-Ichhan»cc) J. Zaruba& Comp. Hamburg B�hntraggiL�r�orstaMO�l �Bändw�nTsummj�� R. Bänke, Stralauer Str. 56. Lange, A. E., Brunnenstr. 187 Liepe, Scböneberg, Gruewalilftr.lO. Meyer, P., Rl., Berlinerstr.*9—50. Pelzmann, D., Neue Königstr. 30. Turmstr. 3t, Wende, A., optik., Poir-ha A Seydelatrafle 18. IVCILIIv, M. Lief. allerKsssen Max Scfcönfeld, O. Müggclstr. 3. � BeerrllB..Anat.. SaromTj Bemdt,W.,FIII»aentr.7,EekeKenalaL A. Bnttl, Zorndorfer Str. 23. MäX FUClU FratTltfurterlÄueo 170 Oalster, M., Badatr. 62/63. Georg HeroldtjOderbergeratr.SS. HlekeL Fr., Gr. Hambnrgerat. 37 Kodi,EmU,Welß«n8ee.Brrlin»ri.*5 G. Ulaasaa, l'«ewilker»lr. I E. Gericht» tr. Otto LSwenateln, Fruchtstr.*5 Misch, O. 17,MüncheUergerstr. 1. Meldt, Fritz, Rixd., Reuterplata. Onst, Nobert, Potsdamerstr. 116a H. Petermeier, Strelitzeretr. 8. Peter-Schley, WUh., Zo«Jtn?nti. 1 1. Rommeck, C., Rl., Herrnsnust. 22. Fritz Settekorn, Elbingerstr. 21. R. Stark, Wiclefstr 20. ��Iclcaacb�-0«»cai«lL� Bunzel, icäis!S?odr�8t.45. Kronen-ßrossmann Elsasser Str. 92 Loser de*„Vorwärts" 5° o Babatt. Büttner, A., Danzigerstr. 96. E.Leischner, Kottbusserdamm 69 1 Reinickend.-St. 8. ,, Lf.d.Sparv.Nord. Sclirammar>H.tRic�0g�iA Berufsklpldtino J A�Brecn�JäHJä�IiärTrTiTr Keiner, Otto, GerichtstraBe 86. Schuch,M.,B�ÄL Schwalbe, WUh., WoIliner.Str.12. U/nnb|iu A Mühlendamm 3, W CbRul f H, Kotthueerdamm 98 c Wilh-Scholem Kottbusordamm 94, Kellir, C Bierbrauepeien�lerh. i.ieliiisyofliaDs Aktienbrauerei Potsdam. Eigene Niederlagen; 1 Berlin SW, Tcmpelhofer Ufer 15. | Brandenburg a. H., Fakläu Str. 3. Spezialität: Potsdamer Stangenbier in Flaschen nnd Gebinden. Banst.» Bergbrauerei Feinstes Doppelbier Tel. III. 1*12. Berliner Bock-Brauerei. Berl. Weifsbier A. Landre Stralaaar Str. 34/37. Tal. 1 7686*00«. Weifsbier C. Landre Ad-fies. StraßbiirgerStr.6-8. Tel. III, 1692. Brauerei Alt-Berlin« Cbarlottenb. Gttritl 4 iteger, Weitbier. T..AJII,N«.63a Bier-Verlag, Gitschinerstr. 90. Uran KöilgiMt | feinste Quaiitätsbiere.| ßranerei Pfefferberg Versand- nnd Pilsener Bi«r. Branerei Tivoli Srau�ei; Fruchtstr. 87 Branenl Weißeittet, G. Enden. Caramel- W eifsbier fast alkakeirni, erfhacbeoä. bekimllcb, Berliner WeiBb.-Braoercl E.WMIncr Q roter ja ns Nllzbter.Sebäak.- Allee 130, T.m, 506). Ha«ae-Brauerei. Amt IV 159 C. Habels Brauerei hell— Hebelbriu— dunkel. Hempel, E., Müllerstr. 138 d. Kablsnborg, A-, Müllerstr. 186» Brauerei EngelliardtA.-'G. Lagerbier. Malzbier. Unser Goldbiep ist nicht nnr ein Erfriacbasgagetrüsk, sondern anch ein Gesusdhcllsbler ersten Ranges. Luisenbrauerei Welßenaee. H. 1>. Moewes Hoherstelnweg 6/7. Tel. I, 8360. tM&QciieDer Brate BerllLt lionlilectscliej BMsi». t-G. Sohlesischestr. 20. T«l. IV. 47SS. Riditei 4[o.. J. L I tÄ gegr. 1820. Berlin C 54. T. 111,1617. Dnlonil Flaschenbierversand, nulaliu G. m. b. H. Srhflflp Grüner Weg HL äUläUC, Wejß. u. Malzbier. SiossliaRi SHeMrg SohloMbrAu'Kronenbriu in Gebinden und Flaschen. Sdiiilz. Herrn.« Schönleinstr. 23. Strehblo v Ä Co.,Weifi4.,GericbUt. 45. Vereins Braiien!iIeDtDDia.lIW87. Weissbier Albert Braun. Weissbier, C. Breithanpt, Paliaadenstr.97. Tel.-A. VII, 2634. F. W. Bilseliein JL-B. Lagerbier und Malzbier Blumen-Becker, 0. Fraakfartar All*« 3 Caiper, CharL, Krummestr. 29. Richard Fel.ch, Prinzen-Allee 30 Paul Gross. UBileost.6'J(Vorwartib»as) Otto Hinz. Graunstrafie 8. Alb. Hllse, WaltcMec, Herllaer Allee 36 Bertha Herbold, Carmeo Srlvaslr. 1 66 Alb.KoU1Ghar!b!i.,Kai»cr.Fri«iiricbil.20 Menzel JC.Rixdorf, Heruiannat 12* O. Neumann, Wicneratr. 1. Ww.Rutachke, Rl. Hermann st.82 Thledtke,Riidorf,Hormannst.6*. H. Zinke,?iowawe>,Frledr.. E.PriejIerst. BouHlon-Wörfel D lUihpnilttal-BeselUohaitt „Krone" Michaelis& Co. S;h; Bariin SW.47, HagelbergerStr.«9 �löaaffcz�lCJ'�fHaicH J. F. Assmann 20 Filialen in Berlin O. ArcnzÄ Poper sÄrsr Butterhanillung IBkermann— 5ÄÄ Max Baenlsth, 8 Filialen. Fritz Hartz«.iL OskarBeck 0„"ärtc Dresdenerst. 97, BIQcherstr. 11 Reichenbergerstr. 18 u. westl. Vororte. Vomiirspreise. ■gsprelse. Riintrnrk W Rixdorf, DunirOCA, W. Roddinstr, J. DQnkler, Otto, 11 Filialen. A.Däweritz,fcdÄÄn CarlFrankeÄ Fried. Güseke, 7 Filialen. | F. Hagen 22"a? August Haitz Hoffmann, R.,Ober-Schöneweide. Carl Jacubczyck Spandau Kenten, Gebr., Wörther-Str. 33 a. Kosmaila, E., 4gÄte Eugen Köhler, Nene Königstr. 68. Limtenstein, A., Thaeratr. 23. Paul Llndaer, Strelitzerstr. 66. BntterhandlnogFritzMnth. Markthalle, Aalreasitr., Krantstr. Memaler-St. 74, Grüner Weg 97. Nordstern in�nNunNo. Fomorski.Panim1.� y Butterbandlg. I Hernauislr. 116,1 Urrntmulr. 39. I _'nst Schnei d- r ar>a,idau Schönefeldt, Britz, Cbtosseest.Bl Schröter, R.II. Schnlx, Arthur, Ri.,Hermannst.65 Schumacher, J., Marknsatr. 47.. A. Talman"f«T Uhly Sf Wolfram ■ da Vereinigte 48 Pommersclie Terkaulz Meiereien* Fruchtstr. 70, , Ecke Mäachebcrgentz. Zu�SternjAdalbertatrjlT��� ��Cacco�jChocolade�J Aasmuss.Kastamei- Allee 39, Koantirea. Pvliav G«dliaIeni.aU. ViV 1 IctX, vi«, Stadtteilen. Die Fabrikate der 99 Sarotti44 Chocoledcn- n. Caceo-Industrie- Aktiengesellschaft sind überall erhältlich. Schön Nf., Kouliliireu, Now�briester»!. 12 Schütz, War8chauerat.82,ggr.lD00 Seiffert, Erich, CQnnff Ändreasstr. 36 .«vnil Bezugsqu. f. Händler. Tei(Jiraann|.Äele�;Ä C. Voigt, GräfeBt.27,EckeUrban8t. Werkmclster8iRetzdorff,O..GrPnak. fnrlf r-Slr.89, Gr. Weg. 1 1 3. Dresda.-Str 69. fCIgerrenhendluiiBenJ Brager, J., Rixdorf, Bergstr. 57. Bräner, P..0. 112Proakauerst.l2 Frohs, Guat., Rixd., Thomaastr 3. 0nr>o Ghoriuerslraße 13, tllH Ä. Tabak-�Pfeifenhdlg. ~" Warachaueratr. 31 Ecke Revalerstr. Alb.Kasulke zxaaa.zxeaxzeaama stadtteiI Klein, Wilh.Ä-1.84' Klemmer W., Sp«i6»a,Scb(,aw»lder»t.8 2 Krebs, Aug, Rixdorf, Bergstr.12*. H. Mlsrhke, Beusselstr. 32. Willy äIOnsterraaDn.Gledllsclstr.48. Srhlrmer, A., Inwalidenstr. 2. Weber, K„ Rl., Hermnnnstr. HO. WoHerxTheo�Blücheretr�S. Damenkonfektion J Hugo AHronteld. Gr.Frankf.-St.in, Badst.32. Binsen, Kleider, lUatel, MiSuferL JMLax Arnsdorff Oranienatr. 176 u. Rixd., Bergstr.S c; Clll ll!MllkL!.�°« Cohn, Geschw., Bergmannstr. 9. [QDteltionsliaDsWeiliiinsK CzorwixuU, F.,Reichenb..Str.l52. DombrowskyÄg'aii3!.! v vt j.\nien:g. nach M; Hoiz& Ascher O. Frankfurter Allee 68. N. Schönhauser Allee 127. Racdc I-andsbergerstr. 58. lUht/h; Mantel, Kostflmc, Röcke. Pappelbaum Blaseii.KlelJcr.Hieke.Gollaow5ir.36 37 A-Selowsky�Ä. ffaffllAf P Kild-, Eergstr. 42. ffd�iirr, fg, Damenm., Pelzw. Westmann 1. Geschäft; Mohrenstr. 37a. 2. Geschäft: Gr. Frank f.-Str. 115. Bei Vorzeigung 50/o Rabatt. Wnlff Biusen:: kostüme wf ül II j Schönhauser Allee 127«. A. Kieper, Aowawes Priedriohstrasse 28. Drogen u. Farben ) Adler-DrogerieA�Sie.rrr0ban. Adler-Drogerie, 0.,MUggelstr.S. Augermann, Königabergcretr. 18 Aiioti.I.I«4«nb«rj,Slreliti.Slr.7* Kord hk. Artelt, Kurt, Ri.,Reuterstr.43*4 AmuM Nchf., Cbarlbg., Loibniustr. 26. Belker, C, Littbauorstr. 6. Berger, Hex Rnmiaelsbä., Sanalagstt. 8. O. Beug, Böekbstr. 54, Ecke Grimiaslr. Itl.WB.fS'ÄÄfi'i Sämtl. hygienische Bedarfaartik, Bohne, G, Spandau, Pichelsd.Str.9. Böckmann, Fr. Hochstädterstr.31 Robert Braggcmann, Alicilrsl-u?» Domsalla.W., Falckonsteinatr,**. Donath, W.,Landsbg. Str.99Ecke. Drogerie, Landeberger Allee 58. Eberl, Max ÄÄil: Edison-Drogerien. O.-Scköieveide. Paul Eldxel, Frledrichahageu. Franz Fischer, Franks. Chaasae» 148. Simll. Gammisrlilel Diskr. Bedienung. Fortnna-Drogerie.Zossoncrstr.SS Lieferant f. samtl.Krankenkasaen Franck, Lndw., Ri., Heraaiinslr. 1 08 Föh8e,0. Frucht8tr.62 Friedrich, Paul, O, Gärtnere tr. 29. Oerni*nia-Dr.Spand.Piohelod.St.9Ia Grasnick, Fr. 0. Krooprimenslr. 48. Gottscbalk, Otto, Krantstr. 55 a. Alfr, Gotting, FrÄ4r Grelner,H., Reinickendorf.St.108. Günther,.,L6wta.Orogerie",StroBsl.S7 Haniscb, Roh., Boxhag. ChauaslS. Haeberlein, Irept, Oraeti-Boaebdstr. Hansa-Drogerie, N. Raumerst-SO. F. hotop, Cfnaa-Droj., I taaostr. 6. Klabn, H., Ri., K4iset-Fricdrichstr.236 Kiiejglietl(-Dnig.,He™.n0n,Ji.ii9. Kronen.Drogerie,AIt.Bo*hag.49. KröniugsAdler.Drogcrie.Eamlerstr.?. I omolrcs Scharnweberstr. 14a, LolllLKC Ecke Weichaelstr. Lorch, Ph., Reichenbergerstr. IIA O. Lehrmann, Prinz Engen Str. 6 Max Liecks, O 34, Ebertystr. 35. Lulsen-Drog., Friedriebaf-Berliaent. 12 Alfr. Marsch, Culmatr. 37. Messing, Ktumuelobg.Torrschm. St. 38 W.Metcke, Chart., Potsdam.-Str A Nellü, Felix, Memeleratr. 16 a. Neue Drogerie, HochmeisterstS. Apoth. Oppermann, Beruunstr. 227, Felix Plnkert, Rügeneratr. 10. Piper, R., Bozhag., SoimtagBtr.29. Ramien, Otto, Landsbg. Plata 1. Rats-Drog. Spandau, I'olsdiu.Si. 2. Rattey, Haas, Memeleratr. 72, Bill. Bezugsquelle f.Gummiwaren Rathaus-Drogerie, Ri. Domslr. 24. RocoIIin,P.,Reinlckendorfer6t.51 Paul Reichel, Friedrichshagen. Arno Reif, Weberstr. 30. ÄpotfiJctiter.rKÄÄ� Louis Rühl, lab. Ful Eibl Cöpealek. Franz Schönbeck, ObersfnöneTreide. Schubert, O 34. Ebertystr. 46. Schultz, Hugo, Müllerstr.lge a. Photogr.Bed.-Art., Hyg.Gummiw. Erich Seidel, N. Lychenerstr. HS finrftiod nmnnrio Sehwedenstr.i dlcyinCu*liriiyEllE,KoIoniestr.l20. Edmund Buchloh, Soldinerstr. �6, Lief, sämtl. Krankenk. T. II, 2658. Spaagenberg, Frankf. Allee 3*. Carl Spitzer, Stralsunderetr. 29 Unlou.Drogerle.RomintenerStl. Vlrcho w-Dro gerle, Fehmarnstr.4 Rob Welsch, Frankf.-ChauMeo95. Werder-Drogeric, Brita-Radoweral. 5a. Weddlng-Drogerle, Genteratr. 37. WllIiWe«ch,CUarl.,Nehrlng«t.l3 A. Wohlgemuth, Usedom Str. 23 Zobel, Georg, N, Aekerstr. 50. f Eleen-�TstehiwI�Baiff!� hn��nfn�e�erTneSrJcEatrC W. Allner, Mulaekstr. 24. Otto Bella, O. Grüner Weg 49. Bentel,C.,Boxh.,NeueB«hnh.St86 i.mM»ÄtfÄ« Herrn. Braun, Landsbg. Allee 149. Brenneke,C.,wrangn6ift0r94 6. Branneke, Sekeab. Allee 156. G. Brucklacher,?,rraÄ Otto Döring, Rixd., Elbestr. 34. M. Eggelbig, Müllerstr. 29. Willy Erpel, Turmstr. 29. J. Fehrmann, Birkeustr. 57. Flnek, K., Spandaa, SebönewaldentMd. ößiid(84Wollfai™i,Ä.58. ROÖ.BBlDZBÄTiM�brikpr. r Uillnp Wilmersdorferstr. 102/3 l. DlllEl Haus- u. Küchengerät« Jacob, Otto, /�ü, Carl Jung, Stromstr. 31. Jo!ipbsHclÄÄ9. CarlKarstädtH�ÄS.®!. Kantner Nf.,0.8cböBiweide,Edisoaslr.l0 Kniehase, A.,gÄnÄ. Fritz Köhler, Hochstädterstr. 2. Unff WranrVn SchönhausjAllccBO. Rllfl m\mf Ringbahnhof. Ad. Kunze, hu(if.,KaiserFriodriehslr.l78 Gust. Lenz G{Ä/!6. Lübcke, Ernst, Samariterstr. 13. Markwart, Bernh., BaQaschalenyeg. PialileDhaüerfltöf?™� Haaarllkel, W erkteag« für Jen Baal edarf. Franz Müller, Wclnmelaterstr. 9. Müller, R, Boxh., Wismarplatz 3. A.Radloff.Reiactdct, Markilr.l tSee. BBirgReiner.fsr-ss Max Richter, Schönh.-Allee 104, Rössel, F., Markgrafendamm 1. Rühl mann. P.,MülJcrst.40b,E.3eest. Schmidt, Paul, U, Scbanwebemt. 49. Schröder, G.,Ri.,HermannBtr.59 60. J.C.Schütze Nachf.,8�1 Heinr. Schupke, Wiclefstr. 12,13. Sellach, Th., Ei,. Hormannstr.48. GEorgXtssiDowski.Äriei"; BoöJBdtjlaiBl.ÄÄ.'r E. Tccsch, Ri., Kircbhofstr. 13. Paul Tiegs, Chaus«eeatr.'42.• Trftikp Th Spandau, 1 1 UHVwf I II» Potadamarstr 36 Wescb,Charltbg..Kgobel9d9r»llg«tea Preisen. Ber't.35 Gebr.ErbguthK ce__>-»» O. Naefe. Färberei 0. ehem. Wäscherei I f. Herren- u. Damengarder.■ Lüden in allen Stadtteilen.| Berlin, Rixdorf, Sehöneberg� Taubert, J.. Fischhandlungen Z C. Ablers 4 Co., S."S SeefUohhandlung. Otto Arendt, Tegel, Schlieperstr.lS C.DittmannB,r�?0ste,.42. Weidenw«g 79, auch Wild und Geflügel. Chr. Kroog S.arg tägl. Bahn- n. Postversand. See-«. Flol-Fljebe, Mtrlaid««, Eäacbenrare». Bargst. 8 u.87. Ri.Miiiicli.Slr.35 PetcrXSrSlwnKzirSträlsünßtSi Hermann Albrecht, Metzerstr. 7 Allatüdt, Elberfelderstr. 27. August Arendt, Soldinerstr. 16. A. Barthmuß, Mirkgrafeadinn 33. SICtauoli Warschauer . Straße 88, ff. Fleisch- u. Wurstwaren. WBOfl/if T®yeI» Brunowotr. 85 . DEffiEl, ff. fTeiieä- L Wantwarex Behls, RjxdL�Hermauuatr�tH. Wilhelm Behr Wurstfabrik, Speck« nnd Schinkensalzerei. Berl i 0-Sch ö n eberg,!»! onnsl 5 7-S 8 Beste und billigste Bezugsquelle f. Wiederverkäufer. AT�flzernnrSeTsSorferstrr�Sr1 AiHutBieiKrt AuguiÄ. 9. August Blrnstein, Dunkers tr.78. Hermann Blanke, Gerichtstr. 11. Paul Brackrock, Huttenatr. 72. BMö-fiin�ÄÄ Georg Brenner, Ebertystr. 87. P. Buckmitz Rigaerstr. 106. Spoz.-Gesch. f.Fleisch-u.Wnretw. Daniel, J., Ri., Hermannstr. 147. Robert BludschusNachf lg. Panoramastr. I 0. Gontardstr. Billigste Bezngsqnell». I DanzigerFleisch-Centrale - Danziger StraWe 14- ---» t x.» x. a. j v* v-■ Dannenberg, Neue Hocbstr. 6. Rieh. Deckert, Wi�r HärDlugoIz�cnarnweberstr, 1, Albert Domke, Strslaier All« 24. P. Dreyotker, Prinz Eugenetr. 21. Job. Durzynski, Kopernikuastr. 1 Georg Dflll, Thaeratr. 28. DüIl.M.. Rixd., Kais. Friedr.Str.M. pno Flacher ff.Thür.-u.Braunschw.-Wurat- u. Fleischw., 6 Gr. Görschenst. 6 Warst, Speck, Schinken kauf. Sie a hasten n.MIIIgatea bei Anton Fehlau, Gontbardtat. SUdtbmhnb-Ecke Könlgsgrab., Audr.-Zt.47, Lands- bergerst. 98, Königabergerst. 8, Landsb.-Allce30,Kixd.,Bergitr.I6. Wurst- und Flelschvareo off. xu billlgstsn Tagespreisen AuRust Haller I. Geschäft: Dirkaeuatr. 43/U, II.„ Kaatauieu-Allee 62, III. ,, Skaützeratr. 99 Elemh-n.Wnriit-Eentrnie Srennenafreße 76. Baal« nid billigste BetagiquclledSord. eise Fieiidi- uoö Wurslv/ar?o Landsberger Str. 20. Oskar Fritsdi EÄr.V Paul Friedrich, Stephpnstr. 44. C. Gärtner, Welkuee, Fririickcitr. 1 C. Gerlach Wanheetr.' 70. Gerhardt™�6 HGemdt,SpT.Dgprsl.l7,Eing.S*moa»ir. Fr. Gerlach, Tauruggenerstr. 1 a. Rob.Olene,H>tleosK.6c»t.Ad«lfitT.I J L. Greiling, Kottbusserdamm 8 Spezialgcsch f. Fleisch- n. Wurst w. Uräfner, llrgdolsobastr. 9, KöTJöiTf Grunwald, Nfg., Kallbuer Haina 102 Wurst-- Speck— Schinken Cottlleb, Reinickdf., AaniJtii. 109 Eduard Grunwald :-i nnr Turmstr. 37. W urst S peck Schinken. (iröflimknii>'oh"f.,Kixdr. BCrbnerst.Tt OttoCi rab©Ho�837i Berthold Hohne, Boihagcnernr. t. Willy Hanka, Brunnenstr. 121. Rn.lamaDiii'ckfii�UnM,. BlÄardfclDze.�ÄÄ'" F ranz Hepar. Oaudystr. 40. Hegelv-Wilh. Laugestr. 28. Conrad Hecke), Admiralstr. 35. mmildiL Oeorg Heiter Eckt« Braiaiek*.«. Tkäritg« Wantw. I. Geseke Aadnasstr.SO, B>iueiflr.7ta "LebensmittemroBhandlurg —— Triftstraße 8 BDUgater Einkauf d. Nordens a Ernst Höne, Schwedenstr. 12, H.HoBenfelder.Reinikdf Somucrst.48 W. Hoppe Friedrichshjgea.F riedriekat.68 Ernst Ibscher, Wiescnstr. 11. Albert Jähnert S": Fritz JcntsdiSÄ.1�.'" Herrn. Jeske, Kronprinzcnstr..t3 54. Josef Jessenberger, Fosencrbtr.U, Franzioniy.StralsoflWaßeZ/. L.Irm«r,Flmsir..Adlerskof.Bisniarctst.36s Arth. Kawinkel, Oruieasl.1 9I4.H?>. P I/a-iititeUcioIckoadlJTäckaniwokcr- H.REillillllsi.l5l»�1«.ffFIel,ck-Wor!tw. Jul. Kempe,Boyr5me5' Fritz Klein, Kottbusordamm 13. Feine Wurst- und Flcischwarea Spezialität: Landscbiuken Oskar KlAlm 114 Alt-Moabit 114 153 Inwalidenstraße 183. Max Knaul, Alt-Boxhagen 60. Emst Kolbe, O.Königsberg.St. 8• Auguit ROCh enUeaeer. Straße 8. Gust. Kuntze, Boxkagener Cbaaste« II Ernst Kurth, Muskauerstr. 33. O. Krause, Wrikasea. Lasgkaautr 135 A. Lange, K«iniekdf.,Sib»nwtb«r?lr. 1 1 3 linke's FleistoDtrale Helnr. Langer, Britz, RudowcrtL3 Wilhelm Lenz, Falkensteinstr. 9 R.Lawreaz, Bcisicteodl. 0. Gaaptslr. 64. Herrn. Leudit KÄn- Wilhelm Liebherr ZfZ. Max Lieske, Tilsit erztraße 10 W.LIndner�Ki.Ktis.Prieärick'U'.SS 3t Fr. Lindemann. Emdenerstr. 4s. Locbmann, Malplaquetstr. 32. F.Löffler, Strelitzerst. 62. Innhla leb Rc-Ptockerstraiio 43. LliEDäE, itlü. Fleisch. u Wurattabr. Aug. Maar, Schulstraöe 103. HM Uermann- ■■■■ ü aZLHtJr Straße 228 Stephan Mederer, Zorndorfarstr. 19. Otto Menzel KS Merker, P.• Gottfr.Mcussling�Ä* Albrecht Müller, Höcbstestr. 45. Adolf Jfagel u£Xvi>.' Max NenberL Strelitzer Str. 30. i Julius Off, Richthofenstraße 6. Karl PetrichrÄ� F.Pogorzelsky, Cktrl»!«�! Max Pohler, W.,Bkimenthalstr.l3 Jul. Pyttlik«Ä Fritz Rasch, Stephanstr. 51.. A. Rathenow, Elsäsaerstr. 12.' PeterRechel�tÄ Reimann, Frankfurter Alle« 38. O.RosünaDBüadif.fu�Ä |Oeo«r | Prima' RöhlsFriedriohshsgon rim» Wurst- n. Fleloehwsren Wilhelm Röder, Stettlnerstr. 14 R Rothe, BoxbagcserChsiuse«!! Walter Ruöolpii.GrünborgersLlT Ottomar Rudelph, GärtnerstrJT. E. Schauer, Huttenstr.70. Rob.8ehäfer,TcmHlk»r,BerlliantTJ7.~ R. Scherer, Ob. Schäaeveids, a. HsrttpU Bernhard Schnell, Sckan*ckantr. tn, A.KI«wert,lid.Scb«Beveide,B«TliasLI27. WilhelmSchaale, Zossenerstr.dü. E. Scherzberg, Keiaickeadt., Baassst 8. Eduard Schmied, L&bbenerat. 1» J.Sckola.Rixdf., Hermannstr. 17. Sc!iönfi3D$ir,�n�Viö2lSS»» Oskar Schubert, Huaeitenstr.44. Max Schubert Albert Schucht O. Schreiber, Hobenfriedb. Str. Max Sommer, WeborstraBo 48. 8iarj;riFleisfh-Z«atrs!e,Sttrjafd«nH3 WTaitfh» Rixdorf, 48- . IdUUIU Pannicrstrafie 25. ü. Tkial ff. Fleisch- u.Wurrtw, rf.Illiel,_Llchtenb_erg,. Gfirtelstraße Frille Thür. Daiiicblaehte-H'uea ea,L Thiel. N. Weiße nburgerstr. 73- cff-hürlag. Fleisch- u. Warst-Fahr. I F. SemnierwsBB, B«zhagrasnL36 E.Trapp.Warstualrale.W aldeuerstt.lt Albert Urban, Nostiistr 34. Kurl Ilnfp Naunynstrsüe IT Ivan ume ff. Fleisch- sWarstv. Franz Veit, Palisadenstr. SO. Welt, Georg, Elseastr. 4», T AH 10561 O. Wcllultz, Nannynstr. 66. r ULfniynl ff.l'lelach- □. WorftV. C. TVQUCI Weidenweg 67. Emil Wilhelm, Oraunatr. 38. Ca Wiese, Uüblenst. 45. ff. Fleisch- u. Wuretwarea. WiBöraanoiSwüiike�Är». Herrn. Wilhelm, Ri. Friedelstr,2Z. Fritz IVi.d.trock, Grenzatr. 14. Göttlich Wloch, Grüner Wegl'» "wa,r„ kauftman Fleisch und ''Wurat out und billig? "38/18 uimspzoanqnoji ■mnsnoM-tarnA\ n m; P.Woutora, 0., Friedricbibcrj.Sl.lU Wurst-Borgwardt, Zkaskirck,L A Wurst-CentralCi.��'-iai Warst, Speck, Schinken Nord-Ücntschc FlcIsch-Zentralc F. Zlaeeraanf, Scetir. 78, Galneialr. 46. Paul Zwarg, Landaherg.ÄHeo 136. Emst Ziffer, Oderbergcrstr. 37. � 61a« u. Porzellan J rioeder ö Kroll Rixdorf, Bergst.135, Ecke Roaenst. Kail Harms, Danzigerstr. 7. G. Krüger, Weißeaburgerstr. 7Sl A. WllSora. Bninnonstr 16. Wlakelmann.Wilheiraiaenstr.gs. Oberschönewcide, Ratlfr> Rod. larael, Grüner Weg 95. Ä»x Kaplan, Friedrichatr. 1. GroSc Auswahl fertiger Kleidung. Solid e Malianfertigung. » y,inn.\ Biiül.4S;4».0Andreai1t.58 l.ildllltl O, Gr. Frankl. Str. 104 Lezke 4 Slupecki, Schonh.-Allee 70 e. Marcus, S. �i.ftSSSSiuswh Ost, W., Frankf.-Allee 117, a. Maß. D. Perleberö Berlin N„ Chausseestraße 63, Eike Liesenstraße. S. PosnerKÄ'fC: Streng reell u. preiswert I. d. Firma Heinr. Fercster Relnickendorferstr. 8. taitzlg, Ad., Frankf. AUeo 107. losner, Maxl�ÄÄ; Lager fertig und nach Maß. :hachmaiin. LouietBmmitr.H Kottbuserdamm 771 Annmcf fintiAffS■■ I 1'' Angnst Sehers BerlKSdiweGaerjWm MOtaow u. Pelzw.) Artoni�cIionEäuscrTl?ee,TI3r E.. Ri., Hermannatr. 151. Selße, Rud., Chausseestr. 66. WÄfe-JBHlllHir. Casper. Ed., Rizd., Bergstr. 139. Cohn, Simon, Ooltrstr, 32. Drews, Alwin. Kottb.-Damm 32. Hfl" Grund Bmnncnst. 177 Honson Rizd., Berliner Str. 11, ndflseu, Osten, Koppenstr. 18. huf-Ccnfrale Än Jacob, Olkar, Sohönh.-Allee 104. Kehr-Htite J. Kock� Kaatanlen Allee 80. [ S AHr. Krug. Hutfabr I Gesell Brunnenst.öt U.„ Sohönh. All. 116 Leaer d. Zeit. Pj» Rah S] >16 1 b TTT _ Lemaitre.Wllau�rf ,Berlii«nt.l, Liebe, B.. Roxhg., Bahnhofatr.86. mLOBIR.HUTIfll Frankfurter Alloo 199 Nandel's Hutfabrik ai", M Oscar Ortmann 40� Spandau: Charlottenatr.6 Prager, Hutfabr., PrenzL- Allee 27 Pnlvermann, Grüner Weg 34. C. Rettig, Schönhauser Allee 173. RieckjEm.�ä' Ring, A, Rosenthaler-Straße 19. Wilhelm Rother, Bergmannst 94. Schoerr, Herrn., Wilmersd.-St. 46. Vereinigte Hut-Compagnie Ckarlottenbgri, W ilDerslcrfcrsli. 124 Grsle FraakfBrlmtr. 120 Inmitr. 61(leke Beuselslr.). Leser ds.Zeitnng e rhalt.So/oRabatt w esier, c.a Damm Wewer, H.. Grelfswalderstr. 23. Wlrtschaftcrstr.,Ncbf., Bniuieait.167. „Zur Flora" c Kaffee-Speziaigesch.] |a Vnkhnlt Invalidenstr. 10 Martin-OpitzsU 22 Ciliar Krösdie iSd8ef f Kaffee-Surrogate J 1 Talmi- str. 26. Kaffee-Versand n. all. Stadtteilen. M. Katlike,"tar Kartoffeln, BemBae � aul Henkel s™"nMHnr-Ch»M. H Ä Konsum-6, S" Berlin u. Umgegend Kleiderstoffe, Wäsche, WoHw. S. Eisenstädt, Frankfurt. Allee 165. C.Rurtzahn 0b Sch5ncweido 1 Putz- und Modcw. flCoH liimlr. Cw-MüMck. illfr.Kirstliner Holz& Ascher O, Frankfurter Allee 68. N, Schönhauser Allee 127. Badstr. 16, Bitzowstr. 20. Ecke Ooltzstr. Kaufh. Herrn. Levy Brunnenstr.59, Ecke Strals.Str. Kaufhaus Gebr.Preuß BerI.NW,Beus8el-,B.Hnttenst Beste Bezugsqn. für simtl. Manufakt. Spei. Damenkonf. Streng reelle Beil Uefer.säaÜ.SftiT. Hermann Ellas, Stepbsnstr. 69. Arthur Enke. Amaterdamerat. 10 Walter Fahre, Cöslinerstr. 10. ll.Fißtia(ti!lai.ÄKÄ A. Fiedler, Köftuck, BiiggelkSt. 41. C. E. Fink, N, Pankstr. 7. Rudolf Fink LÄba. Rud.FinkNachl.HsTelliergerntr. 11. C.Flnke, Bixdorf, Donaustr. 118. Foerster, Heinr., Ob.Schöneweide Wilhelm Franz.Stettinerstr. 66. D Peirkn vorm. Rob. Mücke, uJIHAC Frankfurt, Chaussee 154. L. Frledrldi, Mariendorf, Berget 15. Koloniestr. 33. (Reliiekeil Prorizzit.se A.Gaulke.'lneisenaustr.SSjE.Mittw Max Oaulke, Straßmannstr. 30. Fritz GeruII, Beusselstr. 75. W.«ehrlng,'Relnickenitf..Re,ldeiust.I36 Gebr. Göraer, Schönleinstr. 13. GOrnemann, Wichertstr. 156. H. G oerlieh, Beielckendf., ProrinuIrSt. H. Görtz Nf. Rizdorf, Nogatstr. 39 Georg Graber, Oler-Scbönevelle. Hermann Gensch, Adalbertstr. 19. Goetsch, Ernst stnfr* Grabitz, Breslsner Str. 4. Grübelt, Emil, Richthofenstr. 25. Max Grieß, Torfstr. 18. Richard Groggert, Wismarplstzl Fritz Günther, Hanteulelstr. 71. mmm �Är.™ RallEti, Franz W�Weserst'8'«». Gebr. Halesdi, Weidenweg 24. Max Hanheiser, Göbenstr. 16. LiannraaneÄÄT' Otto Rampe, N, Wiesenstr. 16. R.Hartung.Hcinickdf.W.,BerliBeriU 24 Haselau, W., Rodenbergstr. 33. Albert Haube, Dunkerstr. 83. ; Max Häusler& Co. Kaff« and Kolonialwaren H Versand frei llane. S»—»»»««««eew Ad. Hedwig, Anguatstr. 51. Heinicfce,WUh.,Markgrafend. 27. , n Rizdorf, n Bergstr. 144, iJiLltll.-Prli4r.-»t. 2«. iustav Levy, Spandau, Lais, Fr., Baumschalenweg. Eduard Röhn» Ob.-Schöneweide. !.WC8Fv.. FrißMMsii k Ki Kautabakfabrlken| enncr�äueiTnuT'itämnbarvon H. Carl Hagenbrach, MShlbeaMil. Th. Ksiftuider W. Dteimie (Klnematogp.-Theatep 1 we— I——----tf C wai , I.a.d.Kopernicuastr. Reform Kino, Reinickend.-St. 26/27 He�annWöhlw�Rrunnenstl� ( Kohloo, Koka. Bplketta] Piiil Dsiarirn SwiaemBoietstr.eia, nllB.RIelaUl.a. d. IllUeseikrBcke. Pan�Ble�er�Knlgroderstr�S, � Ctrslbemer i üller*% /wKakleest[S. l'el|jjdeii«l.95 Ferd. Gräning � Jungstr. U. Teloph. YII 7924 �Aug.GrimbBrger� Hnsitenstr, 40. Tel. III, 4304. AI. F. Lreyke. Hauptkontor gl. Nordbahnhof. Das Beste för Oltm u. Herd. Gustav Henschel, Siemensstr. 16. fi8frfarlti,Eog..wpÄ.Sc2r- Ben. Bennsilßrf, wÄV- flEITBiaflli Altf. EdfeWran7elBtr. Paul Herrmann Bfrld8v Rieh. Hob Inder, Wollinerstr. 11. l Hoffmann, R., Adlershof. Emil Hübner, FrAaÄer Fritz Hühner, Schiiemannstr. 11, H. Jacob), Köpenick, Ab»Ii. Merkt Isert, Eugen, Qöriitzor Str. 69. B Paul Imboff, Ramleratr. 19. lanilr I Seelowerstr. 20, JalllH, 6», Rodenbergstr. 7. Georg Jonas, Bcymestr. 4. Oscar Just, Pssteurstr. 41. Paul lue* Müllerstr. 16fls, I Olli J Ubl Brüsseierstr. 12. Kamm, Max, Grüner Weg 69. Kapeja, K., Petersburgerstr. 76. IT O O 0 1 1*<7Re!ebenbergerstr.36 uuOOlUAi Ologauerstr. 18. Kastier.M..�Ä.nil: Max Katzorke, Liegnitzer Str.81. Reinhold Keim, Waldemars tr. 67. KleburgNflg., Stallscbrefberst. 4. H.Klndell, Chari.. Friedr.-Karlspl.l». Georg Kieper, KI. Andreasatr. 1. Riemke, Carl, Krauts tr. 64. Robert Klette, Rykestr. 43 Knetath, c. Carraen-Syl vastr. 166. Willy Knobfer Wllh.KochJ»chf.Wi«8mnnnstr.26 MaxKoblbetm. Stralsonderstr. 24 Kraatz, Georg, Schönholzerstr.U. Krämer, Rieh., 0,EtoD;ruueu(r.i7/18 Krüger, O., Frisdrichsbergerst.23 Kühn, Oswald, Müllerstr..131. Carl Kupke, Spindlersteld. Max Lange, Camphausen-Str. 21 W.L«nge1FnedrichBhg.,Kiiriost.9. Paul Letzner, N, Böttgeratr. 3. TTnuT 1. leratr. 26. ) Hanta~ Grünthslerstr. r.IiaillC Pisue 22-26, III. 4483 Loebel],L.Ko�dbr�nh- J.Mannheim. Än. De br. A.&J.Podzuweit, Oleimstr. 62.• Putbuserstr. 1. Bwinemünderstr. 121. a Seelower- str, 19, a Schliemannatr, 27. � L. Sager& Ca. � |Blum«nstr.62s, Gr. Frkf. Str.94| l(J|i|TTyligrtn7Tn?r��7T7oa�it iBllll. JlflUPKE u.Chsrlottenburg. J2[fii-i[l!y!!keÄfo.rj.!)i.yiÄmo Siemon, A. R- Aablcathf. Wejdltg. c Kolonlalwapan J Abend, R., Rummbg., Seutegitr. t. Otto Albrecht, Lychenerstr. 11, Heinrich Arndt, Fennstr. 49. LlIflffldffltiaVÄÄU Theodor Anthof ner, ßolmsstr. 22. guatav Bahn, Müllerstr. 166. abel 4 Hauke, Wilntckentr. 38. Paul Randow. Beusselstr. 44. T. Bars, Wllh., NO, Weberstr. 9. O. Büreud, bekesebeig, Cäleaaesilr.47 CüJtai Beurens h.ÄU'. Berg, lih. drhsena. Ob. Sebiaeirelde. Otto Berger, Hertzbergst. 32-33. Blckmeler, Carl, 4 Gesch. imNord. Val. Boenke, Muskanerstr. 96. Alex Boramsan, Jagowstr. 16. Brsaa,B.,Rixdf.,Friiitliudjer7itT.n. FranzBonkiÄ�m.7 Borchardt, O., Mühlcnstr. I. Fritz Bötke, O, Mühlenstr. 44. Brandt, Paul, Glogsner Str. 25. Braun 4 Ziegner, Usedomatr. 27s. R.BroualeltFrlfdrirb'bg.Scbanisebitr.S Budacb, Franz, O-, Goßlerstr. 23. Georg Bnrow, Stromstrafio 39. Busse, Otto, Memelerstr. 7. Claasen, Abraham, Wlnsstr. 30. J. R. Damm, Kstzlerstr. 19. AugusOtoukert Max Dühnick, Ri. Weserstr. 53. Carl Ehmke, Cöpenick. R. Ehrig. Uebenwalderatr. 47. OnstavElgondorf.O. Mügge>st29. Joh. Eichler vTiuÄ 26 Lieblg, Georg, Warschaueratr. 20. G L tk«------------ Ige, leg Bloh. Uete, Ackerstr. 133. lese, Cöpenick, Schloßstr. 8 gor, Otto, Stmplon-Str. 29. Max Lllge, Tegelerstr. 33. Liesinger. E. Rettig, Stralsnnd.eS, Hussit.16. F. 0. Richter Max Richter, Löwestr. 2. Otto Rickheim, Dresdner Str. 79. E. Ritt, Keiaitkendf., Haosolterstr. 42 Willy Roatzstl! strvmÄ18' Carl Robra, Langhans str. 58 u.148. Willy Robne Fritz Rose, Gollnowstr. 38. Franz Rosenow, Yorkstr. 89. Franz Rudek, Liegnitzer Str. 12. Max Rudek, üeckermünd. Str. 1. Rühle, Paul, Dolzigerstr. 10. Range, Otto, Ri., Hermannatr. 55. Rusdike, Otto, Försters tr. 4. A. Sügebarth. Fehrbelliaei Str. 24. Schäfer, H», Neue Hochstr. 5. W. Schwarze vkausIeAiW Scheffler, Carl, Badstr. 16. Scheffler, Eugen, GrünerWeg 120. Georg Scfaeerer, Bremer Str. 56. Alfd. Schiffer, Elisabetlikirckftr. 15. Schienther, Emil, Huttenstr. 7. Paul Schmidt, Rügenerstr. 26. Joh.SchnelderNchf., Reichenbg.-St.l2(J H. Schneider, Ri- Herfurthstr. 5 Oswald Scholx, SO 36, Elsenst. 73. Paul Schotzel Ncnf., Emdener Str. 9 SchrfiminjOMBoxhag.-ChauBseeS Schröck, Fr., Ri. weseratr. 4. Wilh. Schröder, Bnmnenstr. 47 Hugo SdiDize S�ifcoSm' Wilh. Schulze, RI., Bergstr. 96. Adolf Schulz, Matternstr. 9. C. Oscar Schwarz Moabit, Gotzkowskist. 8, Ecke Z vringlistr. Mehl, Hülsenfrüchte, Vogelfutter JOh. SChUlZe W�aauuiassa Cnrt Seeling, Ä P. Simand, Rixdf., Ziethenstr. 46. Stäuber, R., Ri., Hohcnzollerupl. 3. Stei n ke. Max,WelMtr. 4, Ecke Höchste St. Oswald Steinmetz, Weinstr. 20b Stolle, Ernst, Thaerstr. 39. 0. StubbeDhagen fU.«";. Onstav Stümer, Nogatstr. 23. Tledemann, H., Wühlischstr. 29- W.Tletzsch, SO. Heldelb. Str. 30 P. Tippner, Rizdorf, Lcinestr. 48. H.Tugendhaft, C.Gormannstr.24. Wllh. Tbomaa, Belilekend.-Str. 54 Otto Tfi(k, Gubenorstr. 11. Bßrnti.B&nna(bßrsw"S":8,. Ulbrldi. F., Ri., Warthestr. 13 e. 89. Ulrich, O., Ri., Prlnz-H&ndjerritr. 20. Gustav Voeltj, Mühlenstr. 55/56. GustavVolgt. Wiener Str. 47. Carl Vogt, Sickingenstr. 80. Erich Vogt, Siemensstr. 5. WaIthcr.A.,Kc:nickendorflV.BcrlineT8il9 Walter, Karl, Pillauerstr. 1. Friti Wii\ ss£r «l tef», 5: S'«;'"!""' O. Werner, Weluezsee, VSribdr. 14. Ernst Wilde, Bastianstr. 1. W.G.WIeprecht, Memeler Str. 27. litomBH- H. IVuchBlU, Mariendorf, Dorfitr.27 Ziegler, Otto, Ri-, Stcinmetzstr. 20 Metzners»Ä™ Metallbettsten., Klndonnöl.. Klappfanrgl Berlin N, 95 Brunnenstr. 95. Lesern 50'0 Rabatt. Katalog grst. B. Becker, O. Weserstr. 24. Kiiidfrwwfü, Polsterbettst.Klinke, Müllerst.30 fiostai lluke£aBÄÄ Lips, Chamissopiatz 8 Fritz Lobeth, Ri.,Eennsaittr. 41/41. Herrn. Loewa, Tegel, Berllner»tM2. Loisler, G., Warschauer Str. 5. Fritz Lfltk, Ystaderitt. 17. Aug. Luchmann, Rnpplnoritr. 21. Luckner, Felix Jtixd.welchsolet? Latze, Hera.scÄnu?! u. Matachke, A.. Cros«encr«tr.27. Simon-Daohstr. 6, Boxhag.-Str.l3 Pasl L Mai» sÄünd« soiös Marnholz.W.oraÄ0�. Martini, Erich, Eixd., Alleratr. 39. Wilheiin Man ÄÄJ: Karl Haarlacbat, Thaerstr. 13. KariMercler,Hutten8t.3 Meyer, Guit., Insterburger Str. 3. Michaelis, Paul'nÄX" Mlelke, Max, Hntteuatr. 83. Mewes, Adolf, Warsehaoentr.56. Ninke, Carl, Frankfurt. Allee 66. Hugo Möllhoff, Glogsuer Str. 83. Moritz, AI fr., RI., Weserstr. 181 Max Moyslcfa, Wflbelmshav. St. 46. Paul Mulack, MarUnnenstr. 8. ---- i r Kottbuaer Damm 31, , IL Bem.8U55, KaeiebeekstlS Sohwedter-Str. 12. Schiiemannstr. 14. Alb. Müller, Petersburger Str. 19. Mmiyteltl'ÄÄSÄ'- Albert Nass TT Nauck, Wllh., RI., Weserstr. 18 Alb. Nehm, 2 Geschäfte im Nord, Wllh. Ghltz, Wilbelmshav. Str. 56. M�ckecRiE�soid�s�r. FHtzPio»er.S�. Faal Fiztvr v.riw!?Är"'ii». A. Plaatke, Odorbergar Str. 56. Julius Plotke» Reinickendorferstr. 13, Neue Hochstr. 31, F.irg. Dilldorfentr. O. Pohle, Metzer Str. 22. Fritz Pollähn, Graefestr. 30. Piiebe, E., Boxhag.-Chaussee 22. Prochnow, Pankow, Wollankst.23 R. PuhLnaiin.Woldenberger8t.33 i Carl Quait, i'rimou-Alloe 15. Herrn. Radke, Cöpenick. A. Ramhold, Prinzen-AUee 16. nME"""' Grundke. Herrn.(ir.PrsnkfurterSI. II Koschny,Oppelner»t,49, Schi. Tor Mefzi>ersp0™e",'ar,w. Kpankenbedarfaaptlk. I Fischer, Wllh.jN, SwUeziljid.-St. 1 16 Lanje�����BrunnenatrMJT. c Laderwai-sn Gg.Engnath Carl Fessel Franöf-feuss. Sper. 1». eh., Kappen, FerienonnaiesHsw. Glatz&Langner,�0??: Panl Kratky�raßem Adolf Mnhr, Stralauer Allee 44. O. Probst, Fr s nkf ort. AlleeS. El j.Fabrikit. M.ßector, �ÄtJ: Beb. Voigt, Beiaiehuletr. 87. Elg. Febr. BlloWehnerlot."," l-ohpanatalteii�J uachneide-Schule das Deutsch. Zuschneider- s Verbände», e. V„ BERlTÄI Maueratr. 80 83, T.t34lH. Rudolf Maurer Frledrichstr.SSa, Ecke Mohrenstr. Dir. Bösners Eaaltlitkailtmit;; BiibbeiUrukile Stenographie, Schreibmaschine (126 Maschinen) Roaenthalerstr. 65 u. Scydelstr. 1. Strahlendorff» Handeln- Akademie. Reuths». 10 u. 11, 1., II., III. Etage Größten Institut Berlins AusfOhrl. Lehrpläne umsonst. MiiE Male Inh. A. Werner. Prosp. frei. Berlin, Nennderstraße 3. Lloht-Wellanstaltan J Herz-, Nerv.-, Magen-, Darm-, Frauen-, Haut-, Harnleld.beh.erf. Charlotten bürg, CMentr.l.l.lcHlilnri- ( Linoleum u. Wachat. J Häntsch�-�Sr ßaascb, Rieh. IFÄa Niederlage Warach aueratr, 6. ~D Manufakturwaren • FrcuUcnm. 4. Beine Sehf., Otto«SS- 6rllllta!lllllfJ..pÄ;;Ä Hoffmann, M. Ernst, Beussel8t.27. Seidel,£ M. Anders suMt Conrad Adam, Chari., Catitrit.28 W. Bachmann, CbarI.,Ne1iringit.l5. R.Banmgärtner, Pankow, Miilileii»t.2(l Bethke, Georg, ÄT RIxd., Elbest. 33. Kiis.-Prledr.-St. 64. Treptow, Grätz-Straße 64. Bock, Paul, Stralauer-Allee 29b. Bordasch. G. Ri., Kai8.-Frdr.-St.29 C. Bosse, Reinickendorferstr. 92. H. Breast, Berlin, Kastan.-Allee 8 Flitz«NM Seiner S? 851 Elbe Str. 39, Richardst.63 Kranoldplatz, Berl. Grünerweg 43 Alt Glinicke, Rudow. Bugge,Kiob.J A|)rhapel»ickeii4.-Str.7 Hesse, Kolonial«-..MiiMhebergent-äl Hippel, Carl, Ri., Pflügcrstr. 75. Ltisttmann nfg-�Ä18' Gebr. Horn, Spandau. Karl Huhn, Scnererstr. 9. Janicke, F. lÄd�str. Kerker, J., Koperniknsstr. 91. Hans Kesy, Barnimstr. 16. Engen Hielt, Culmatr. 22. Korn, fluSo M B. Krüger, Schöneb.,Haupt3tr.l63 E. Kunze, Chari., Knobelsd.-St. 16 Kflnzel, S. A., Mantenffelstr. 81. Kurzleben, H. SÄ Wrangeist. 113, Wrangeist. 30/32 W. Alt-Moabit 81. Krumme Str. 54. ■ 6% Rabatt. LenzA Janmann, Winsstr. 63, Posenerstr.l5,Stralauer-Alleel8. P. Leuenberg, Landsbg. Allee 127. Rob. Linde �To" Lüdlke, H., Fruchtstr. 67. Uonbo U CsiiserreBTenni, IHdUKC, JH. Münzstr. 12. W. Marx, Chart., Osnabr.-Str. 27. Gng.Meyer, Kf Imi.-St. 1 9, Wlttst.-St.l. Heinrich Mühlberg, Chorinerstr.S. C. Neugcbaucr Ober-Sohöneweide C. v..Hamann aiÄ"«!«: IMcti 8 Rafisaiil, 0snvcSnt;,i55 Otto NowackNachfol. Spandau. Pähl, Helmut, Pücklerstr. 44. joLtaffaxÄit. Wilh. Penner. Stralauer Allee 17o APlnpfrirh Gollnowstr. 14. . 1 lacinui Barnimstr. 20. F. Pflugmacher, Colonnonstr. 48. Alex. Ramboldt�fr" P. Rauich.Bf tuselBl. 57a, Roßtoc kersf Äl. Reichpietsch p/wlst�. Friedelstr�536.B6rli»,8chönIel««t.6. Donfnor Mnnsteinstr. 17, . nölllUDI Steinmetzstr, 27 Rosin. G. Ä2Ä Sadu, Jullua, Wilsnacker-Str. 11. r- c»nl.n Ksffes.Kskss.KoBisrT.I Fr. Sacks RoBtncker Str. 12. SeykAdolfÄ1�1-'- E!aenbahnst.29. Mariannenstr. 14. Ällll.l8�«8'� Muklb.. Dsrotkssislr. SCllDßlllßr. Emil be�iÄB, Sophie Charlottenstr. 100, Knrt Scholz, Kolonialwaren. OtloSchocningiCo,, Wilmersdorf n. Charlottenbnrg. Störaiow!BJ.Äow.Sf«■ W.Sdt Ulenburg, b»msridorf. St. 147. Ottol)!.üehiilze,Slolpi8clieSI.27 Walter Seidel, Beusselstr. 26 Speziai-Mehlhandlung Mühlenfebrlkate, Konserven Berlin, Fettenkoferstr. 10. Charlottenbnrg, Helmholtzstr. 31. Fritz Starke, Gieimstr. K, SißglitzerMsiiiliaoillunsDÄ Steindorff, Erail.Manteuffelst. 58. Thieke Nacfaf., Prinzenstr. 10. C. Triebel, Kolonw., Stettin.-St.16. Adolf Wefgle, Graefestr. 16/17. K. If endler, Reinickendorferst. 64. ReinhoidWcrner.Tegel.TTe�lvOvsfT.JO. F.WillpmltSäun",-!,. Tautail/i D Prenzlauer AUee 223. IQ W Q iKI, U., WetBit. 28,EckeUochits 8t. O. Zemke, Frledrieh-Carl-Platz S. f MSbalmagazIne 1 Julius Apenr�äTCertstr��� Berilner-Höbel-Kanfhäui Charlottenburg Wilmersdorferstr.GO/eLnaäsKistat. Billigste Bezugsquelle für Leute, die sich die Zahlung erleichtern, aber nicht teureroinkauf. wollen. An jedem Stück deutlich d. Preis. Berliner Narrinnu AclsrilMlO.». Möbelhnllc„niirUl2D.larslideastll». BIcsch, Spandau, Beb önw.-Str. 11. Bollmann, Carl, RI., Boddinstr. 61. R Brand, Chari..Wilmersd.-Str.iei Brandt, Max Gi?cdgrenheit2sk: Koppenstr, 9, 1 Wohnungteinr. , MWMig plbr B Ljjj jB 5 J5t Daehne, F., Ri., N eue J onasstr.SG. A. Dohmann, Stromstr. 44. Wilh. Bahbert, Brunnenstr. 162. Geppert, Panl, Zossonerstr. 32. Oerlcke, Fritz, Müllerstr. 145. Gieiser, A., Graff& Heyn Wilmersdorfer Str. 118. El flÄft, MöbeN Fabrik. Q Grill, Reinickendorf, Scharnxebcrsir. 15. II Mim null Stallschreiberstr. 67, HulliulK Bar' und TGilzahl,in . Verkauf i. Fabrikge _ I; Herrn. Heinrich, N, Badstr.?Sa. 7/ II....... I"R, Pallisaden- MiLeriei, m». 8traBe 95. M. Hinrichs, Rittcrstr. 18. GBbp.R.SC.Iioinann NW, Perlebergerstr. 22/24. Hopp, Jol., Brunnenstr. 133. Janitzkow,F.Ä8abrik'. König, A., Ri., Berliners tr. 102. Berm. Kogel Krause& Co., Frankf.-Allee 176. Ernst Krämer wÄS. A.KüstcrBlf g. �Tj" I onna Mov Schwedter St. 2. Länge, mdA„.d.Kast. AlleeG L. Lazarus, Petersburger Str.62. Lüddecke, R., Ri., Bergstr. 4. Höbel-Eberhardt, Frisdrictist. 105» Möhel-Kamerllng.KaatsnisiiAllegiS. Möbel-Faliriki ürbanstr- 102 l yerk.dir.a.Private Nagott, Ri., Richardpl.8, Alt, Neu. || Oranienstr. 202 UM., Vorw.-Lesern ß0/®. Langest!-. 9. Stralaueratr.32 Am Molkenra. Rebsch, E., Mau, Rebfeld, A., RtillmjDsl. 20, Gelegenheitskäufe, kompl. Einr.v. 140 M. a. C. Reiher Nachf.,Voteranen8t. 21. Gnstav Richter, Möbel-Fabrik Kastanien-Allee 26, Köpenick, Grünauer Str. 9, 0.-Schöneweide,Wilhelminenhofit.20. SChmIdt, OttO GarteMt.SL A. Schuster, Ob.Schöneweide, Edisonst. 59 Schwanke, Rixdf., Hermannstr.229 Aob. Seelisch, Möbel- Fabrlk Berlin 0., Rigaers tr. 71/78*. Speiialitat: Kleine n. mittlere W'ohnnngieinrichtg. SEebelty. Gneisenaustr.lS, eig. Tischlerei u. Tapezierwerkst. NeueKönig8t.29. Geleg.-KRufe g. > 41»; Bar- u. Teilzahl Szymanzig, Erdmann A Co. Möbelfabrik Landsbergerstr. 106. l. Thomas�™8";," Lieferant d-Konsumgcnossenach. Wcndland,Ernst ÄÄ Möbelfabrik— Bar- u. Teilzahl. Reinidtend.- StraJt 114. Jos. Werner rii*Q Jäöbclfabrlk TT VI liier» GetikswiXystr. 27. Wilh.WIttWilhelmshaveneret.Gl ■olkarelen ilch Schmidt RIxdorf. Hermann straße 53, ToIIni Ich, sälc a. ssnre Sshns, Schlag rshts shns Koshurr. in Berlin. Tsgl. fr. Bultsr su sigasr Bnttsrsi mit elektr. Bstrlsh. BnHerailct— Billigt Billig I Wsll-Kue. H8ikenl,Jl8nl-Wßf�S „Schweizerhof", Meierei und Milchkuranstalt. Emdener Str. 46. ü TW- H. 2565. C lualklnatpumenta Braun, Emil»'�>.«'.'1- Kann,Rlchard,OS7,GrünerW egl7 Kirxt, Rieh., Brunnenstr. 45. Pinto i Co., Köpenlckerst. 105/6. Lorenz Rahmet, Oranienstr. 8. Reetz. Spandau, Havelstr. 21. Scbnötke, Otto, Ri.,Bichir4ilr. 115. Schulz, Piet»cliin«nn4Co..Bninne»gt. 2» c Nähmaschinen 1 Afpana-Nähmaachlnen O.A. Büttner, Usupigesth.AüdrCMS 1.79 Filialen: Petersburgerstr. 87, Spandaa, Sahanwaldorstr. 19. Pfafi Bellmann, E., ÄÄ28- MliRida Roaenthalerstr. 19, . UILOd, Alle Systeme; TsllisH. bestes deutsches Fabrikat Steinhauer, Spandan. ann t i!«'s»ü>sisr«t ii/n.i.si. Ql! II, 4. günstige Teiizahig. WMMjhSÄK I»4',>i'4' NShmaschlne» JT lilli"(j.Wendt.WiUasck.Sl.JS W. Schoppe, Dsedomstr. 12. Nähmaschinen Llden in allen Stadtteilen. r- Optiker Oase. Paul. N, Müllerstr. 174. Groß, Paul, Warachauerstr. 66. Schubert, Carl, Ri., Bergstr. 148. � Paglep- u. Schreibt». 1 Loh, Panl Köniesbereerstr. 32. Saldier, Louti, Ri., Bergstr. 42. Alfred Starke, Manteuffelstr. 20. Vogt, Wllh., Skalitzorstr. 75 c Putzmittal D Kauft nur SafflQ, bester Schnbputz Solano. best Metaliputz JaegerAKIeiillch, Berlin, SO, 33 MPnHo Frankfurter Allee 166 luilUC Spezialh. f.Damenhüte EramyRahlfeldÄÄ König. Titus ßf/IÄ Madehaus 34l!niaDii-Str.Mf8fi»V Wilhelm Mehner Große Frankfurterstraße 92 Spezlalhaus für Damenhüte. Bertiia Hierzwa FAi™r Spezialhaus für Damenhütö. Schmalln»ki.l»..Bct{5tr.l61fa'.i.FaF9rt �_ Resterhandlungen J LulseFrömcl, Grelfswalderstr. 199. Carl Joch, NO, Palisadenstr. 97. Neumann, G, Grenadierstr. 43, Reste-Spitz, FehrbellinerSt.24pt. Schrelbcr�erth�pneJCöiügs�� �Sohuhwarö��huh�� Ernst Adam, Friedrichshagen. Herrn. Adler, Steglitz. Schloßst.119 .Ametikaner"Prinzeu-Allee 42/43 Anhalt, E., Andreasatr. 13. flci-hor Brunnenstraße 68, nütlltfl, Ecke Demminer Str. U Pnliinra Mirhschstr. 64, Lic[.d.Ksas.- II. UtlSlUl4,licnM5esf!i. Berlin.». 1mg. Billige Stlefol.Sickingenstr.« DnnaHilr Fotsdameretr. 67, eeriBUlK gewährt 10° o Rabatt. Damaschke. Invalidenstr. 144. J. Dcnzlg Nd\t., Chausseestr. 28 Franziska Demnick, ZiOükitchpLL Draeger, Warachauerstr. 74. Rieh. Deckert, Gartenatr. 2., Ed. Drechsler Engel, W., Königsbergerstr. 11. Fleer, Friedr., Sparr-Str. 17. Formanowitz, E.,Ysrkslr. 53,»ni BM. OttoGrBtsch, Chausseestr. 12u. 67. Goldmann, Spandau, SchöoTaIdsrst.84. Heinrich, Johann, Petersb.-Str.Sß. Heise, A., Badstr. 69. Hering, C., Petersburgerstr. 99. O. Hoff mann, Chart-, Dsnckelni.-St.Sä. Janke, Hermann, Holzmkt.-St. 60. Janke, F., Stralauer-Allee 17a.l Herrn. Jentsch, Chari., Bosinsut H. Jetzlaff, Badstr. 64. Juhuke, E. S. Prinzenstr. 108.', Uaiis fürSWwarEDsÄ Kossowski, Pappel-AUee 67. Herrn. Kärrner, Cöpenick. St.Klama, Chari.. Danckelm.-St.St Otto Koppe, Inh. rnniUnlh, Köpenick. G. Kramer, Wilm, Berlincrstr. 131. P. Lange, Nowawes,Priesteratr.2<> Paul Lehmann, Friedrichshagen. J. Lewy, Schöncb., Hauptstr.U2. Liepes Schuhwarenh. Köpenick. Lücke, Herrn., Waldemarstr. 63. E.L0ckfeI(l,Llibcckerit.6,a.d.Tnnnalr. Rich.Haeder, Chari..Bsrlinetst. 120. Masuch, Otta,rsUust. 14. 5°, llsbstt Paul Mille, Stromstr. 35. Nehring.Chnrlbg.Knis.-Angmla-Allengt Neinas, Erich, Schönh. Allee III. C. Neumann, Falkensteinstr. 37. Oesterling, O., Grüner Weg 107. Ortmann, Rieh., Alt-Boxhagen 44. Petersohn, Osk., Müllerstr. 165. ?> Plaumann, Jagowstr. 20, 5°;� t. Pinek, Stargardterstr. 19. Franz QuotschaUa, O-Scbössvelds. Rppfy Mav Spandau, Schön- HCtJU, llflÄ waldcrstr. 12. G.Redienberg.Schöncbg.AVnzleiutL Fi. ßflSÖSlll, Chaiwseeä°r286.' Saulheim, F., Ri., Hermannst. 6C> Schmidt, Gebr., Fennstr. 59. Schuhhaus.Fortuna'l'ricdricbjtr.tt Schuh- Hermann- Haus Str. 31.(6°/J. MitiwareiitizejilesWsiiSd'«; Schüler, Wilh., Scksnli-Alles 10— IL Schwersenzer, Turmstraße 48. Alb. Sesgsr, Ww., Lortzingstr. g Sommer, Wllh., N, Scbönt-Allce 65. occiz, F., Uirccbsuemr nz, E.BoiE. ThewBld,W..Bllteiw.-Slr.2«4i.l.K»iis. Tornow, Franz, Tegel, Berl.-St.lo. A.Trettln,FrIeJrlcki,bag.,I'rledrltli5lr.2l. Tnnim4nirtl w Hrn., Augusts atr.L lUyBilniSIUl, Alte Schönh,-Str. 6«. Ad. Debrick, Goltzstr. 21. H.Hesstedt.Weltsnsee.rclin'inartnllgß Briiitiffl Eugen Llchtcnsteln Lsipzigsrslr. 78. ßnllsrstr. Is. Knrfuri(end.21I.Wilnieri48tr.48' Kaitnl8tr.il/I2. ScLönl.AlIsclOI. Tnrnisir. 57. Ornnlenntr. 38. Tegel, Itorlinerstr. 4. er, Weißensee, Langhansstr. 4 Q Schlrma u. O. Dahinter, Kixd.,K*i8.-lrie Ober-Schöneweide. Bieber, Nf., Yorkstr. 87, am Bhf. I Warenhaus Max Codik SO,WrangeIat.20.RekePickltrat. 1 MaxBIumenreich,8�" JüHbs loewesiieri nur Gleiaitr.l S.a. 3. Scbbihanser.Anee. Leopold Jaoobsohn, Nostiistr. 36 Wareobaus M. H Spandau Weine, Liköre n. Fruchtsäfte SEvtg© S©liag 60 Filialen in allen Stadteilen. Bettinger, Eng., Waid-Ecke, Wicklet Großdeftillation , Oranienstr. 207. Dennhardt&Schnltze, Bneeart.53. Eile m.Weyle, Likerfabr., fierlehtatr. II. Croßd. ,Znr Sonne', P. Frendenberg. K- Lehmann, Kovavei.Gnibeereut.tl Martin, Bruno, Ri., Herraannspi.5. Merten, Lonis, Belle- AlUaneest.19. Rieß, Fritz, Ri. Hermannaplatz 5. Sello, Hermann, sudtü Einzelyerkanf zu Engrospreisen. G. m. b. H. Berlin, Augnatstr. 60. Bitte Preis!, zn verl. Tel. III, 8192, auch Liköre n. Säfte, Bruneastr. Ii». Filial. _____ EiaielTerk.«. Eajraafr. Helnze, Partie war., Laagkauäli. 101 j Schwendy,H.| Eoaenthalaratr. 67. Weihe, W., Hermannstr. 160. Weio-Vertriebageacllacfa. v. Malott kl Wermntb, Oswald, Et, taliag.�tr. 1. C Waschmittel J Verlangen Sie „Edelweiß" Krone aller Waseiunittel. [ Wellt-. Wollw� TrlkoL� Ahlseber, Gust., Chorinerstr. 75. Max Bahn, Mühlenstr. 42. H. Barts, Schönhanser Allee 167. Btedow,Otto, Ri.,Hermannstr.56 Otto Erdmann, Mirbachstr. 36. M.Gardcls��„ P Georfli, Ernst sSmLP Hans, A.Ä' Hugo Hecht, Chorinerstr. 65 t. Hirschfeldt heSÄ'«. Hoffmann, Carmen SvlTastr. 6 Hoppe, E., Scharnweberstr. 52. Julius John '■y � Die neue Harke: Josetti Admiral Besle �Pfennig-Cigarette. □ Verkäufe. Gardinen: GardinenHauS Bernhard Schwartz, Wallstrab« 13— Gardlnenfabrif. 2347K» Portieren i GardinenhauS Bern- ard Schwartz, Wallstraße 13— lenfaBrif. ardinensabrr_ Tüllbettdecken: GardinenhauS Bernhard Schwartz, Lallstratze 13— Gardinensabrik._ Teppiche. GardinenhauS Bernhard Schwartz. Wallstrabe 13— Gar- dinensabrik._ Tie Grundbegriffe der Wirt» schaslSlehre. Sine populäre Einsüh- runz van Julian Borchardt. Preis 40 Pf. Expeditton Vorwärts, Lwden- stratze 69 Herrengarderobe ohne Geld bei Heiner Anzahlung in reicher AuS- wähl. Der ganz« Osten laust bei uns. Krettchinann u. Co., Soppen- stratze 4(Schlesischer Bahnhof). Porwärtsleier erballen fünf Prozenl Exlrarabatt, selbst bei Ge- leg enheilSkäusen. Tepplch-ThomaS. Teppiche, billig. jarbsehierhasi, spoll- S chiafdecken, Schülerplaid» 1,15. Steppdecken, Similiseide 3,75. Teppich< Thomas. Oranien- ffrabe Iö0, Oranienplatz:' Rosen- talerstrajzc 54._ SSOSK* Federbette«, Stand 11,00, große 16,00, neue AuSsteuerbetten. AuS- fteuerwäsche, Gardinen, Portieren, Teppiche, Decken, große Auswahl, spottbillig. Pjandleihhaus, Süstriner- platz 7.. 22005f Teppiche? tsehl-rhafte) w allen Größen, soft sür die Häiste de» Werte» Teppichlager Brmm. Hackescher Marli 4. Bahnbos Börse. lL-Ier de» »Vorwärts' erhallen ö Prozenl Raball.) SonnlagS geöffnet!_' MoriüPlaü SSn im Leihhau» laufen Sie enorm billig, alS: von Kavalieren aettagene Jacketianzüge, Nockanzüge, Paletot«. größtenleilS aus Seide, v— 18 Marl. Geleaenheitskäuse in Darnenjackett», Kostümen, Kleidern, früher bi» 100 Mark, jetzt 10 bi» LO'Marf(hochelegant). GeiegenheitS- käuse in Uhren, Kitten, Ringen, Wäsche, ZliiSsteuerwäsche, Betten, «norm billig, Moritzplatz ö3a. 2S87K* Billig, billig, billig! MonaiS nzüge, wenig getragene UlsterpaletotS Beinkleider, Fracks, SmottngS laust man nur bei Weingarten, Prinzen- praße 28 1, Eckhaus Ritterstraße, früher 20 Jahre Gitschinerftraße.' Taschenbuch sür Gartenfreunde Ein Ratgeber sür die Pflege und sachgemäße Bewirlschastung d«S häu»- lichen Zier-, Gemüse- und Obst- garten» von Max HeSdörser. Zweite vermehrte Auflage. Mit 137 Text- abbildungen. Preis 3,30 Mari. Expe. fcUion Vorwärts, Lindenftr. 69, Papageien, vorzügliche Sprecher, Kommandantenstraße 52, Restaurant. Geld! Geld: Sparen Sie, wenn Sie im Leihbaus.Roseiilbaler Tor', Linienstraße 203/4, Ecke Rosenthaier- straße lausen. Anzüge von S,00 Mark an; Paletots von 5,00 an; Beilen, Wäsche, Gardinen, Po» tieren, Freijchwinger, Bilder, Uhren, Gold-, Silberwaren, von letzten Auktionen zurückgekaufte, sowie neue Waren. Alles spottbillig. Anzüge werden verliehen. SonnlagS geöffnet. Borjährige sowie zurückgesetzte Herrenanzüge und PaletotS, teilweise auS' besten Maßstosten 15— 40 Mark. Abonnementshaus, Jägerstraße 11. Zurückgeselite Beinkleider 5—12 Mark. Verleihung von GesellschastS- anzügen jeder Art. Abonnementshaus Jögerstraße 11. Bitte genau Hau». nummer beachten I Drehrollen Teschk«, Waßmann- straße 2. Spezialsabrik geräuschloser Lusidruckrollen, Handbetrieb, Kraft- betrieb. Gebrauchte 75,— an.(Teck- zahluug.)_ 2428a Milcheinrichtung Waßmaimftraße2. Teppiche(Farbeniehler), Stepp- decken. Gardinen. Tischdecken, Tüll» bettdecken, Uebergardmen, Soja- ftoffreste spottbillig Fabriklager Mauerhoff. Große Frankfurierstraße S, Flureingang. VorwärtSIesern zehn rozent. SonnlagS geöffnet. 2488a* Bekanntmachung k Himiboldt- leihhaus Brnnnenfttaße 58, Exira- billige Jackettanzüge. Gebrockanzüge. SommerpaletolS. Damenlostürne. DamenpaletotS. Wunderbare Gar» dinenauswahl. Plülchporttereu. Tüll- stores. Prachtteppiche. Steppdecken. Plüschtischdecke». Riesengroßer Betten- verkauf. Aussteuerwäsche. Staunend- billig Taschenuhren. Wanduhren. Uhr- ketten. Schmucksache». Wandbilder. Nicht irren! Nur Brunnenstraße 58. HumböldtleihhauS. 2S02K' Ohne Anzahlung, Woche 50, Bilder, Spiegel. Ferner:'Möbel, Polster- waren. Teppiche, Gardinen. Stepp- decken, Tischdecken, Bettbezüge, Portieren, Uhren, GaSkronen. Weber- Prenzlauerstraße 2» Besuch eventuell Postkarte._ 2518a* Monatsanzüge und Winter- palelolS von 5 Mark sowie Holen von 1,50, Kebrockanzüge von 12,00, Fracks von 2,50, sowie für korpulente Figuren. Neue Garderohe zu staunend villigen Preisen, auS Pfandleihen ver- sallene Sachen kaust man am billigsten bei Naß, Mulackstraße 14._* Grosie Divandecken 4,35, Kara- mani, doppelseitig, 7,50, Prima Plüsch 23,50, Divanrückwände, reichgeftickt, 3,75. Jnveuwr-ExtrapreiS. Teppich- hauS Emil Lesäore, Oranienstr. 158. Inventur- Extraliste Artikel grattS. Teppl Lessllre, Oranienstraße 158. Tepplchhaus Emil '" ISSIK* Leihhaus„Brunnen* und Der- kausgeschäjt, alles spottbillig: Betten, Stand mit 2 Kiffen 10.—. Brunnen- straße 113, Ecke Usedomstraße. 232651* Radfahrerkarten. Wir empfehlen den Freunden des Radsport»: Mittel« bachs Karte für Rad- und Motor- sabrer von Berlin und weilerer Um- gebung, auf Leinen gezogen PreiS 1,80 M.(zusammenlegbar).— Karte für Rad- und Motorsahrer von Brandenburg, auf Leinen gezogen und zusammenlegbar 2,60 M. Expedition de«.BorwärtS', Lindenstraße 63, Laden.* ivtonatsanzüge, PoielolS, große Auswahl, speziell sür starke Figuren, sowie elegante neue Garderobe, 20 Prozenl billiger wie im Laden, direkt vom Schneidermeister Fürsten- zeit, Roienlbaterstraße lO. 244/5* HermnuilplaH S. Psandleih- haus. Täglicher spottbilliger Waren- verkauf. Jedermanns allerbilligsle Ein- kaussquelle. RiesenauSwahl besonders preiswerter Jackettanzüge. Gehrock- anzüge. SowmerpalelotS. Herren- holen. Burschensachen. Staunend, billiger Bektenverlauf. Bermietungs- bett. Braulbetten. Bettwäsche. Leib- Wäsche. AuSfteuersachen. Teppich- verlaus. Gardmenverkaus. Stepp- decken. Plüschttlchdecken. Geschmack- volle Festgeschenle. Taichenudren. Kettenauswahl. RingeauSwahl. Bril- lanten. Schmucksachen. Wanduhren. Wandbilder. Ferngläser. Selbstverständlich vorteilhaftester Wareneinkaus im PsandleihhauS Herrn annplatz. Sonntags ebenfalls geöffnet, s-23* Klnderiuagen verlaust Treiber, Riederb arnimstraße Ist. ßl07 Sportwagen, säst neu. zu ver- kaufen. Dalibar, Rixdorf, Nogat- straße 23.+53 Oescbäftsverkfiufe. Parteilokal verkäuflich. Dieffen- bachstraße 54.-ßllö* Seifengeschäft wegen Grundstück- kauf sofort billig..52* Friedenau, Postamt II. 1812b Borort t Grünkramgeschäft, gute Existenz, Meie 25,00, wegen an- dauernder Krankhett sofort verkäuflich. Auskunft Waller, Rixdorf, Hermann- straße 110 II._ f53 Gcklokal mit 600 Mark sofort zu übernehmen. Näheres Finger, Swine- münderstraße 62._ fl20 Ztgarrengeschäft, Verkaufsstelle der Tabakarbeiter-Genoffenschast, preiswert zu verlausen Rirdors, Pannier- straße 3.+28 Möbel. Möbel ohne Geld bei ganz klewer Anzahlung geben Wirttchaslen und einzelne Stücke aus Kredit unter äußerster PreiSnvtterung. Der ganze Osten kaust bei unS. Kretschmann u. Ev., Koppenftraße 4, Schlesischer Bahnhos. l95lK Sofa 15,00, Plüschiosa 24.00, Sosattsch 5,00, Küchenspind 10,00, ganze Wirtschast spottbillig. Kottbuser- straße 18, Nehrkorn. 213/3* Möbel. Lechner. Brunnenstraße 7, am Rosenthaier Tor, Wohnungseinrichtungen aus Kredit und gegen bar. Riesen-AuswahL Stube und Küche Anzablung von 15 Mark an. Einzelne Möbelslücke von 5 Mark Anzahlung an. Hervorragend schöne Muster in bunten Küchen. Wochen-, Monats. oder vierteljahrliche Raten nach Ueber- einkunst. Liefere auch nach auswärts. Vorzeiger dieses Inserats erhält beim Kauf 5 Mark gutgeschrieben.* Rehfeld. Badstraße 43(Gesund- brunnen), liefert ein Zimmer und Küche sür 166,—, auch außerhalb. Rehfeld, Badstraße 43. liefert Englische Bettstelleu, Matratze sür 33,—.__* {Hehfeld, Badstraße 49, liefert gebrauchte Bettstellen, Matratze für 12.—. 15,—, 18,—, 21,—. Rehfeld. Badstraße 49, liesert Muschelschränke für 27,—, gebrauchte 12—, 15,-. 18.-. Rehfeld, Badftraße 49. liesert komplette Schlafzimmer, hell sür 200,-. 2531ft* Rehfeld. Badstraße 49, liesert nagelneue Plüsch-Sosas sür 45,—.* (sinzelmodel und ganze Einrichtungen jeder Art; auch ge- brauchte, beliehen gewesen, svott« billig, RiesenauSwahl, 5 Etagen. Möbelspeiiher Reue Köntgstr. 5/6, Fabrikgebäude. Sonntag» geöffnet. Teilzahlung gestattet._ 243/20* Sluf Teilzahlung liesert low- plette WohnungSeinrichlungen, sowie einzelne Möbel unter kulanten Zahlungsbedingungen Tischlermeister Nolle, ZionSttrchftraße 39. 1796b' Gelegenheit: Büsett 35,—, Tru- meau 28,00, Kleiderspind mit Hut- boden, Stange, echt Nußbaum journiert 40.00. Stube und Küche 198,00. Möbel-Bit khold, Aratsestraße 34. Aus Wunsch ZahlungSerleichterung.* Nuiibanmbüffett, Sosaumbau, Kredenz- SluSzicMilch, Standuhr, Stühle. Plüichsosa. Beitft-llen, Küchen- einrichtung, alles neu, billig. Kamerling, Kastanienallee 56,.Ecke Weinbergs- weg._ 1320b Spoitbillig Chaiselongue, neu. gute Arbeit. 21.00, Kleiderschranl 21.00, Nachtschrank Nußbaum 9.—. Bredow. Invalid enstraße 143.+67 Fahrräder. Herrenfahrrad, Damensahrrad, einmal benutzt, 35,—, Holz, Blumenstraße 36b. 21083* Herrenfahrrad, elegante», 25,00. Witwe Friedenbeeg, schwedterstr. 17. Herreufahrrad. Damensahrrad, modern, guterhallen, 35,—. Kein PrivatschwindeL Große Franksurtex- straße 14. Hos Keller._ 73/20' Freilaufrad. Herrenrad, 20,00, Stralsunderstratze 30, Fischgeschäft. Herrenrad, Damenrad, wie neu, sofort spottbillig. MUchgeschäst. Gr» nadierstraße 25._ 74/18 Musik. Grammophon, GelegenheitSkäuse, billig, mit Platten. Teule, Fürsten- straße 8 IN._ 75/2 Klavierkursus. Erwachsenen Schnellmethode. MonatSpretS 3.00, Klaoierüben frei. 20 Klaviere. Mufilalademte. Oranienstraße 147, Moritzplatz, Uniontheater. 73/1' Versdiieäenes. Platinabfälle, Silberallsälle, Rück stände, Zahngebtffe, Quecksilber. Me. talle bochstzahlend, Goldschmelze Nieper, Köpenickerstraße 20a(gegen- über Manteuffelstraße). Kunststopferei von FrauKokoSky. Schlachtensee. Zkursttaße 8 III, Patentanwalt Vessel, Gitschiner- straße 94a. Patentanwalt Müller, Gstschiner- straße 81. 2433K* Zahngebiffe, Zahn bis 80 Pj-niiig, .oldsachen, Pfandscheine, Altertümer, öchstzahlend, Nohn, Neue König. straße 76._ 213/ 19» Piatina, Gold, Silber, Staniol Zabngebisse, Oueckfilber kaust höchst. zahlend Edelmetall- EwkausSbureau, Goldschmelzerei, Weberstr. 31, Lands. bergerftraße._ 24b3K* Neuanfänyer. getragene Herren- garderobe hochstzahlend. Hurwid Relnickendorser Straße 115. Pos» karte oder Telephon Amt 2. 4877» Platinabfälle, Gramm 4 70 Zahngebisse. Silber. Allgold käust Blümel, Augustslraße 19. IQ.+57« Platina, alle Goldsachen. Brllck: gold, Silber. Do.ibläabsälle. Treffen Gebiff«, Kehrgold, Goldwatten Gold: gurnrniS. Slaniolabsälle. sämtliche gold- und fllberhalttgen Abiälle -aust©roh Goldschmelze, Käp» nickerftrage 29. Telephon IV. 6358.» DreSdenerftraße».Hochbahn. iW Vermietungen. Zimmer. Behagliches Balkonzimmer, Witwe Dröseier. Dolzigerslraße 4«. 181tb Lchlskstelleo. Schlafstelle, 10,00,»affertor- straße 42 IQ. 74/20 äUetsxesuehe. Junger Mann sucht kleines möblterteS Zimmer. Nähe Görlttzer Bahn, zum 1. Juni. Offerten»Bor- wärtS', Lausitzerplatz 14/15.+18 Junger Handwerker sucht möblierte Schlasslelle, am liebsten allein. Nähe Rettclbcckplatz, mit Preisangabe. Offerten.34' Spedition Nazarelh- kirchstraße 43.+140 Arbeitsmarkt. Stenenangebote. Grundierer aus Goldleisten ver» langt Max Leonhard, Weißensee. Lehderstratze 86,+148 Lehrling jur Deloralion und Zimmermalerei gegen Kostgeld ver» langt Müller, Knejebeckslraße 73, Charlottenburg. 163/6 Für unser neu eröffnete« Damen» schneider-Ateller finden perfekte Rock» und Paletoischneider aus streng eng- lisch« Tallormade- und Amazonen» Kostüme dauernde Beschäftigung zu höchsten Lohnsätzen. Bothmer u. Dünzer, Hoffchneidermeifter. Unter den Linden 12. m------ _ 14/19* Schlaffer, selbständig aus Geldschränke. verlangt Müller. Greis»- walderftraße 37. 74/17 Tüchtigen Steinmetz sür Hand- sucht Leder. und Maschtnenarbett Buckowerftruße 6. ...ii.. verlangt zu Tarif» preisen. Blume, Charlottenburg. Schillerstraße 94.__ 26453 Suche sür metn Toilettewaren» und Bürften-Engro». und Detail» geschäst Lehrsräulew mit guter Hand» schrist. Jakob KleeS. Fnednch. straße 12. l!s21® Näherin sür blaue Bluse«, vurzd. Brückenstraße 13. 2644« Im Arbeitsmarkt durch Besondere« Druck hervorgehobene Anzeigen kosten»0 Pf. die Zeile. Deutschtl Metallarbeiter-Verbaud. Verwaltungsstelle Hildes heim. Die hlestae Verwaltungsstelle iucht zum L Juli d. I. einen tüchtige» K e a m t e n für Bureau und Agitatton. Zur Be« Werbung zugelassen find Kollege», die mindestens 5 Jahre Mitglied de» Deutschen Metallarbeller-BerbandeS, rednerisch und agitatorisch besähigt und in schrtstltche» Arbeiten bewandert sind. 116/20* DaS AnsangSgehalt deträgt 1800 M., steigt jährlich um 50 M. vorläufig bi» 2000 M. Die Bewerbimgen find dt» ginn 27. Mai in verschlossenem Kuvert mit Ausschrist.Bewerbung «radv, Hildesheim» einzureichen. a» ll iüVLWULl&, Oö. lliaßC 1IÖ, ViClC U]CUOin|iraBC. lliUB«» TO«-iLLLfLSGLSL. alO/O»LLAVLt.LILL.LAvc f»/ TO IUUlIS, üuUll�CipiaQ 14/10. ji® CUlflUl.CAU�CAl. sheranlwortli.cher iRe�alteur� Ulbert Wachs, Kerl ig. Mr dxy Jnlerstenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Dritck g. Verlag: Lorworls'Lüchdruckerei u. Lerläasänstalt tLaiilSmött LL Berlin �»l.~ Dr. 114. 28. Jahrgang. iWlit des JotBätlö" Srtliiitt lülWIitt. 17. Pat I91L Partei- Hngclcgcnbdtcn. Zur Lokalliste! I n Langewahl hat das Lolal Koberstein den Besitzer ge- Wechselt; der neue Besitzer Alex� Borcherd stellt uns dasselbe ebenfalls zu allen Veranstaltungen zur Verfügung. In Friedenau steht uns das Rheinschloß-Kinematographen- theatcr zu Nachmittagsversammlungen zur Versügung. Dagegen sind die Lokale Kaiser-LLilhelmsgarten und Restaurant Hohenzollern streng zu meiden._ Die Lokalkommission. Dabendorf bei Zossen. Am Sonnabend, den 20. d. M., bei Wiese: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Bericht von der Generalversammlung Grotz-Berlins. von der Bezirkskonserenz und Verschiedenes._ Der Vorstand. Berliner N�ebriebten» Ter Wohnungsmarkt in Grost-Berlin am 15. Oktober 191st. Am 15. Oktober 1910 fand in Groß-Bcrlin eine allge- meine Grundstücksaufnahme statt, bei der alle vorhandenen Wohnungen und Geschäftslokale unter Angabe der Lage, des Stockwerks, der Ausstattung und des Preises durch Frage- bogen eruiert wurden. Zugleich war bei jeder Wohnung zu vermerken, ob diese zur Zeit der Aufnahme leer stand. Die Bearbeitung des gewonnenen jedenfalls hochinteressanten Materials wird noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Um so begrüßenswerter ist es, wenn Dr. R. Kuczynski in den Statistischen Monatsberichten für Groß-Berlin bereits heute auf Grund der vorläufigen Ergebnisse ein flüchtiges Bild des Berliner Wohnungsmarktes entwirst. Deinnach hat die Erhebung als Hauptresultat die Tat- fache ergeben, daß am 15. Oktober 1919 in Groß- Berlin rund 65999 Wohnungen, das sind reichlich 6 Pro z. aller überhaupt vorhan- denen Wohnungen und über 1 1 999 Ge- schäftslokale leer standen. Diese Ziffern verteilen sich aus die einzelnen Gemeinden sehr ungleichmäßig. In Berlin selbst belief sich der Anteil der leerstehenden Woh- nungen auf 5 Proz. Niedriger war er nur noch in Dahlem (3,2 Proz.), Iriedrichshagen(3,5 Proz.), Schöneberg(4,1 Proz.) und Groß-Lichterfelde(4,2 Proz.). In allen anderen Gemeinden war er höher; so betrug er in Charlottenburg 6.9 Proz., in Nirdorf 9,5 Proz., in Wilmersdorf 9,9 Proz., in Lichtenberg 8.8 Proz., in Steglitz 19,4 Proz., in Box- Hagen-Rummclsburg 6,9 Proz., in Pankow 19,2 Proz., in Friedenau 11,4 Proz., in Reinickendorf 11,6 Proz., in Tempel- Hof 13,4 Proz., in Treptow 7,3 Proz., in Mariendorf 13,4 Proz. und in Weißensee 8,2 Proz. Leider ist von einem Einfluß dieser verhältnismäßig hohen Prozentsähe leer- stehender Wohnungen auf die Mietspreise nichts zu merken. Die Hauswirte betrachten das„Steigern" immer noch als ihre vornehmste Aufgabe, so daß also dem gemein- nützigen Wohnungsbau hier noch ein weites Arbeitsfeld bleibt Die Deputation für die städtische Straßenreinigung hielt gestern nach zweimonatlicher Pause eine Sitzung ab, in der folgende Beschlüsse gefaßt wurden: Aufnahme zweier Straßen in den Ae- brilsplan zur zweimaligen wöchentlichen Reinigung. Auf Antrag 'des Direktors, dessen Reise nach Rom, zwecks Besichtigung einer neuen in Betrieb befindlichen StraßenreinigungSmaschine. Er richtung eines Abtcilungsdepots an Stelle des in der Rcichenberger straße befindlichen, auf dem Grundstück Kottbuser Ufer 18, mit einem Kostenaufwand von 26 000 Mark. Anrechnung der bei der städtischen und vordem bei private» Straßcnbahngesellschaften ab- solvierten Dienstzeit, bei drei in den Betrieb der Straßenreinigung übernommenen früheren Straßenbahner. Ein Arbeiter war wegen Trunk entlassen worden. In Rücksicht auf die langjährige Dienstzeit des Entlassenen bei der Straßenreinigung soll ihm die Wiederein stellung in Aussicht gestellt werden, wenn er den Nachweis der Auf- gäbe des Lasters der Trunksucht erbringen kann. In zwei analogen Fällen haben die Besserungsversuche vollen Erfolg gehabt. Tie Beratung einer neuen Arbeitsordnung wurde vertagt zur nächsten Sitzung. Das Gesuch eines wegen Dicnstunfähigkeit entlassenen Arbeiters auf Wiedererhöhung seiner reduzierten laufenden Unter- stützung wurde zurückgestellt. Es soll festgestellt werden, ob der Betreffende Unfallrente bezieht, und wenn ja, in welcher Höhe. Zugestimmt wurde der Anschaffung von weiteren 16 Schneepflügen; der Errichtung eines Depots am Schlachthof und die Anlag« einer unterirdischen Sammelstelle für den Straßenkchricht. Bewährt sich der Versuch, soll die Einrichtung verallgemeinert werden. 3». den Besitzverhältnisscn der„Bossischen Zeitung" hat sich am 14. Mai eine Veränderung vollzogen. Der Lessingsche Eigentums- anteil an der.Vossischen Zeitung" ist durch Kauf an das Bankhaus Lazard Speyer-Ellissen in Frankfurt a. M. für ein von diesem geführtes Konsortium übergegangen, während der Anteilsbesitz der anderen Hauptbcteiligten der Vossischen Erben gestehen bleibt. Strafe für Rettung von Menschenleben. Ter drei Kilometer lange Wolziger See bei Storkow in der Mark kann befahren werden. Der See ist vor einiger Zeit vom Riltergulöbesitzer Wittmann zu Blossin von der Hofkammer er- worben worden. Ten Anliegern ist nun nach einer Reichsgerichls- entscheidung verboten worden, vom Ufer aus den See zu befahren. Die Ufer beansprucht der jetzige Besitzer für sich allein zur Nutzung der sogenannten Rohrwiesen. Dadurch ist den Anwohnern ver- boten Menschenleben zu retten. Sie müssen nämlich für jeden Fall 160 M. Strafe zahlen, wenn sie vom Ufer aus den See befahren. Am vergangenen Sonntag geriet das Nuderboot.Anneliese" mit zwei Herren und einer Dame auf dem städtischen, neun Kilometer großen See in die höchste Gefahr. Trotz des Verbotes wurde den jungen Leuten Hilfe geleistet und nun ist man gespannt, wie die Sache sich weiter entivickelt. Die in einem versteckten Winkel des Sees untergebrachte Rettungsstation Versagte diesmal gänzlich. Die Dinge liegen also so, daß der Wolziger See eine reine Menschenfalle ist und daß die Anwohner sich einer recht empfindlichen Geldstrafe aussetzen, wenn sie dort Menschenleben retten._ Opcrnhausneubau und Untergrundbahnen. Auf Grund eines Erlasses des Ministers der öffentlichen Arbeiten hat-der Berliner Polizeipräsident jetzt mit den beteiligten Instanzen Verhandlungen über die Führung von Untergrundbahnen zum Neubau des König- lichcn Opernhauses eingeleitet. Vor einiger Zeit wurde berichtet, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten bei der Stadt Berlin angeregt hat, die projektierte städtische Untergrundbahn Moabit— Rixdorf derart umzuleiten, daß sie unmittelbar vor dem neuen Opernhaus eine Station erhält und nicht— wie bisher projektiert— durch die Dorotheenstraße, sondern unter dem Brandenburger Tor und den Linden nach du City geführt wird. Der„Lokalanzcigcr" teilt nun mit: Nachdem hinsichtlich des Terrains für den Opern- hausncubau die Entscheidung zugunsten des Krollschcn Etablisse- ments und der Nachbargrundstücke endgültig gefallen ist. entstand die Frage, dem neuen Opernhaus auch eine Schnellbahnverbindung «lch dem Westen GroßberlipF zu sichern. Nach den Vorschlägen dxs Eisenbahnministers soll die von der Stadt Schöneberg und— unabhängig von dieser— von der Firma Siemens u. Halske projektierte Untergrundbahn Nollenoorfplatz— Weißense« in ihrer Linienführung so geändert werden, daß die Bahn ihren Weg durch die Siegcsallec nimmt, in einer großen Schleife nach Westen den Königsplatz unterfährt und ebenso wie die Berliner städtische Unter- grrindbahn Moabit— Rixdorf vor dem neuen Opernhaus einen Bahnhof erhält. Beide Untergrundbahnhöfe wären entweder neben- einander oder übereinander anzuordnen, so daß ein Umsteigeverkehr zwischen der Moabiter und der Schöneberger Linie ermöglicht wird. Die Fahrgäste, die aus dem Westen kommen, können auf dem Unter- grundbahnhof„Opernhaus" nach Moabit umsteigen. Die Schöne- berger Linie soll dann nach dem Vorschlage des Ministers vom Königsplatz am Reichstag vorbei. längs des Weidcndamms nach der Weidendammcrbrücke und nach Ueberfahrung der städtischen Nord- südbahn zur Georgenstraße geleitete werden. Der dortige Bahnhof könnte Verbindung mit dem Nordsüd-Bahnhof„Friedrichstraße" er- halten. Die Schöneberger Bahn erhält dann ihre Fortsetzung durch oie Kaiser-Wilhclm-Straße und über den Alcxanderplatz nach Weißensce. Der Weg durch die Katser-Wilhelm-Sraße ist zur Entlastung der Königstraße gewählt. Im Sinne dieser Vorschläge hat das Polizeipräsidium jetzt den Magistraten von Berlin und Schönebcrg, der Eisenbahndirektion und der Firma Siemens u. Halske das neue, durch Karten erläuterte Material zugehen lassen und diese an der Frage unmittelbar interessierten Instanzen zu einer Meinungsäußerung über dte Durchführbarkeit der veränder- tcn Projekte aufgefordert. BootSunglück auf der Dahme. Ein Zusammenstoß zwischen einem Dampfer und einem Segelboot, der verhängnisvolle Folgen hätte nach sich ziehen können, hat sich am Montag auf der Dahme zwischen Grünau und Karolincnhof zugetragen. Der vollbesetzte Ausflugsdampfer„Kronprinzessin Cäcilie" der Reederei Nobiling befand sich auf der Fahrt nach Zwiebusch, als er zwischen den beiden erwähnten Orten auf eine ganze Flotte von Segelbooten traf. Obwohl deshalb der Führer des Dampfers unausgesetzt Signal geben ließ und langsam fuhr, versuchte ein großes Segel- boot vor dem„Kronprinzessin Cäcilie" zu kreuzen. Die Gefahr erkennend, stoppte der Kapitän des Dampfers sofort ab, doch hatte dies nur zur Folge, daß der Segler sein gefährliches Wagnis noch einmal auszuführen versuchte. Nun war ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden. Der Dampfer stieß gegen die Planke des Segelbootes, das unter dem wuchtigen Anprall mitten durch brach. Die vier Insassen des Fahrzeuges stürzten in das Wasser. Zwei Segler schwammen an das Ufer, während die beiden anderen Per- sonen sich an den Ueberresten des Bootes festklammerten. Sie konnten im Augenblick höchster Gefahr durch Mannschaften des Dampfers und anderer Segelboote gerettet werden. Aus dem Gefängnis in Tegel entlassen wurde gestern unser Redaktionskollege Barth, der zirka drei Monate in Tegel hat sitzen müssen. Zwei Monate waren Barth zudiktiert worden, weil in einem Artikel im„Vorwärts" über die Solinger Wahlrechts- demonstration Polizeibeamte beleidigt worden sein sollten, und ein Monat wegen einer Notiz über die Reisespesen des Generals v. Below. Die Strafen waren zusammengezogen worden zu einer Gesamtstrafe von zwei Monaten drei Wochen. B-gelfängerpatrouillen sind seit kurzem in vielen Nachbarorten eingeführt worden. Diese Patrouillen sind zu dem Zweck ins Leben gerufen worden, um den Vogelfängern, die unter den Sing- vögeln in der Umgebung Berlins immer mehr aufräumen, nach Möglichkeit das Handwerk zu legen. Die Patrouillen halten sich hauptsächlich in solchen Gegenden auf, in denen die Singvögel zu nisten pflegen. Ein besonderes Augenmerk haben sie auf die Fänger von Nachtigallen, die leider auch in Berlin den wenigen noch vorhandenen Singvögeln nachstellen, gerichtet. Ueber Bord gestürzt und ertrunken. Ein tragischer Vorgang hat sich am Motzener See bei Zossen abgespielt. Der achtjährige Sohn der Witwe Schmidt hatte auf einem vor Anker liegenden Lastkahn herumgespielt. Währenddem stand die Mutter am Ufer des Sees. Ohne daß man etwas davon bemerkt hatte, siel der Knabe beim Spielen über Bord des Fahrzeuges in den See hinein. Erst als die Mütze des Kleinen aus der Oberfläche des Sees be- obachtet wurde, vermißte man das Kind. Es wurde sofort eine Absuchung des Gewässers vorgenommen, wobei man auch die Leiche des Ertrunkenen barg. Die unglückliche Mutter brach ohnmächtig neben ihrem toten Kind zusammen. Die Leiche ist einstweilen be- schlagnahmt worden. Eine halbstündige Betriebsstörung im Straßcnbahnberkehr wurde gestern vormittag im Zentrum der Stadt durch einen Roll- wagen der Firma Jacob u. Valentin hervorgerufen. Dem Wagen war an der Ecke der Alexander- nnd Holzmarktstraße die Hinter- achse gebrochen, so daß er das Gleis in der Richtung nach dem Moritzplatz sperrte. Das Hindernis wurde durch den herbcige- rufenen Rettungswagen der Straßenbahn beseitigt. Während der Störung, die von 9,66 bis 10,27 Uhr dauerte, wurden die die Unfallstelle passierenden Linien 11, 36, 37. 41 nnd 49 durch die Blumen-, Markus- und Holzmarktstraße abgelenkt. Zur Flugwoche Johannisthal, die nächstens wieder beginnt, sind außerordentlich zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Es sind angemeldet 20 Eindecker und 16 Zweidecker, insgesamt von 29 Flug- zeugführern 35 Flugzeuge. Somit überwiegen diesmal die Ein- decker bei weitem, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, daß gerade die Flieger der Zweidecker schon große Preise gewonnen haben und darum zur Teilnahme an der.Anfängerflugwoche" nicht berechtigt sind. Ein Schwindler brandschatzt seit einiger Zeit Hausportiers. Er versucht die Leute unter der Vorspiegelung, gute Stellen zu verschaffen, zum Eintritt in einen Niederwallstraße 3 domizi- lierenden Portierverband zu veranlassen und nimmt ihnen 2 M. für Eintritt und 1 M. für Beitrag ab. Das Buch würde in acht Tagen geliefert werden. Ueber den Betrag quittiert der Bursche auf einem vorgedruckten Ouittungsformular. Dauert den Leuten die Zeit zu lange und erkundigen sie sich auf dem Bureau, Nieder- wallstraße 3, so müssen sie zu ihrem Leidwesen erfahren, daß sie einem Schwindler in die Hände gefallen sind. Die Zahl der Be- schwindelten ist schon eine ganz erhebliche und teilen wix zur Warnung die Sache mit. Vom Berliner Strassenpflaster hört man oft sagen, daß es be sonders gut sei. Zutreffen mag das für die Straßen der Verkehrs- reichen Innenstadt oder des als vornehm geltenden Westens, aber in den von Arbeitern bewohnten Außenvierteln findet man manche Straße, deren Zustand doch sehr an Kleinstadt- Verhältnisse erinnert. Ueber das Pflaster, das z. B. in der S ch ö n i n g st r a ß e am Schillerpark den Augen und den Füßen sich darbietet, geht uns von Bewohnern dieser Straße eine Klage zu. Der Damm ist so miserabel gepflastert, daß er zu einer Folter für jeden-wird, der ihn überschreiten muß. Wer von der Müller- straße in die Schöningstraße einbiegt, kann glauben, plötzlich in die dürftigste Kleinstadt versetzt zu sein. Der Bürgerstcig ist nur erst vor den bebauten Grundstücken befestigt, vor den unbebauten versinkt der Fuß noch in den lockeren Sand, der bei trockenem Wetter als Staub aufwirbelt und bei Regen sich in Schlamm ver- wandelt. Dabei bildet die Schöningstraße einen der Zugänge zu dem schon viel besuchten Schillerpark; auch ist in ihrem dem Schillerpart benachbarten Teil ein neues.SchglMZ fjjr zfxeienhause untergebracht. Wer ist der T-te? Am 12. d. M.. uachmilta-gs gegen 1014 Uhr. prang etn anscheinend dem Arbeitcrstande angehöriger unbekannter RAM Vfle HMe Holsteinxr Ufer 27 ig die Sptt.e und ectxgnl. Derselbe war ektva SS Jahre all. 1.60 biK 1.66 Messe grotz. Mi untersetzter Gestalt, hatte dunkles, stark graumeliertes Haar, Glatze. rötlichblonden Schnurrbart. länglichrundes, gesundes Gesicht, ge- neigte Stirn, hellbraune Augen und lückenhafte Zähne. Bekleidet war er mit grau- und schwarzgemusterter Schirmmütze, dunklem Jackettanzug, weiß und blau gestreiftem Serviteur und Schaftstiefel. Die Leiche, welche eine Stunde später gelandet wurde, befindet sich im Leichenschauhause. Mitteilungen über die Persönlichkeit werden von der Kriminalpolizei zu 2260. IV. SS. 11 erbeten. Vermißt wird seit dem 13. Mai, vormittags 10 Uhr, der 79 Jahre alte Invalide Josef Wersch, wohnhaft Rixdorf, Goethe strahe 18, bei seinem Sohn. Der Vermißte ist von kleiner Statur, trägt schwarzen Anzug, ebensolches Vorhemd, Tuchmütze und Nieder- schuhe. Gesichtsfarbe ist gesund, er hat kleinen englischen Schnurr- bort und volles graues Haar. Mitteilungen werden an Alfred Wersch, Rixdorf, Goethestr. 18, erbeten. Zeugen werden gesucht, die am Donnerstag, den 4. Mai, abends 514 Uhr, das Rekontre zwischen einem Hauswart vor dem Hause Luisenstraße 19 gesehen haben. Selbige werden gebeten ihre Adresse an Herrn Albert Radau, Barbier, Luisenstraße 49, ab- zugeben. Vorort- JVacbnchtem Rixdorf. Die Rixdörfer Stadtverordnetenwahlen ungültig! Der Bezirksausschuß hat im gestrigen Termin der Klage unse- tet Genoffen stattgegeben und sämtliche im November 1919 voll- zogenen Stadtverordnetenwahlen für ungültig erklärt. In der kurzen Begründung führte der Vorsitzende RegierungS- Präsident v. Schulenburg aus, daß bei der Aufstellung der Wähler- liste das Kinderprivileg hätte in voller Höhe zur Anrechnung gelangen müssen. Die Aufstellung der Wählerliste sei auch sonst eine rechtsirrige, indem gesetzliche Bestimmungen von grundsätzlicher Wirkung verletzt seien. Das Streitobjekt wird auf SlXX) M. festgesetzt und die Stadt- verordnetenversammlung zur Zahlung der Kosten verurteilt. Wieder eine moralische Backpfeife für die Wahlrechtsräuber. hoffentlich haben Magistrat und Bürgerliche Mehrheit nun bald Niederlagen genug eingeheimst.' it' Ein aufregender Borgang hat sich gestern in der Mahlower Straße abgespielt. DaS dreijährige Töchterchen des Kaufmanns Opitz hatte sich für kurze Zeil allein im Wohnzimmer aufgehalten und die Tür von innen verriegelt. Die Kleine ging nach dem Balkon hinaus, kletterte auf dem Balkongitter umher und drohte jeden Augenblick in die Tiefe zu stürzen. Paffauten hatten die gefährliche Situation bald erkannt und rasch entschlossen alarmierten sie die Feuerwehr. Mittels einer mechanischen Leiter wurde dann das Kind aus der Höhe des dritten Stockwerks heruntergeholt. Schöneberg. Aus der Stadtverordnetenversammlung. Zunächst teilte der Vorsteher mit. daß der Stadtverordnete Presch, Mitglied der Liberalen Fraktion, durch Herzschlag aus dem Leben geschieden sei. Der Verstorbene vertrat als Hausbesitzer den ersten Bezirk der dritten Abteilung und gehörte ausnahmsweise mit zu denen die stets für die Interessen der Arbeiter mit eintraten. Hierauf gelangte ein Antrag der Liberalen zur Verhandlung, der den Magistrat ersucht, während der Sommermonate im Stadt- park Gelegenheit zu Trinkkuren zu bieten und sich zu diesem Zwecke unverzüglich mit geeigneten Firmen in Verbindung zu setzen, damit diese Einrichtung schon im laufenden Jahre bestehen kann. Nachdem Stadtv. Bell(lib. Frakt.) den Antrag begrün det, erklärte Stadtrat Licht, daß das, was der Redner wünsche. bereits projektiert sei, auch sei man bereits mit Firmen in Ver Handlung getreten.— Der Antrag wurde einstimmig angenommen -- Ein weiterer Antrag der Liberalen ersucht den Magistrat, an beide Häuser des Landtags die Petition zu richten, von der Auf- nähme des obligatorischen Religionsunterrichtes in den Lehrplan her Fortbildungsschule abzusehen. Die sozialdemokratische Fraktion beantragte: „Der Magistrat wird ferner ersucht, in der Petition auch gegen das Bestätigungsrecht der Regierung zu protestieren." Genosse Bernstein betonte, datl seine Fraktion dem Antrag der Liberalen zustimme. Die Kontrolle, die da eingeführt werden soll, bedeute einen unberechtigten Eingriff in die Selbstverwaltung der Gemeinden. Nicht nur aus den Fortbildungsschuldeputationen, sondern auch aus den höheren Schuldeputationen sollen die Sozial- demokraten hinausgedrängt werden. Der Regierung sei es unan- genehm, wenn in den Deputationen Leute sitzen, die über mehr Wissen und Können verfügen, als die Regierung je begreifen könne. — Beide Anträge wurden angenommen. In der Armenverwaltung waren in letzter Zeit wiederholt er- hebliche Etatsüberschreitungen vorgekommen, ohne daß die Vor- lagen genügend begründet waren. Genosse Molke nbuhr ver- trat den Standpunkt, daß jede Borlage, die besonders mit Ueber schreitungen sich beschäftigt, eingehend begründet werden müsse. Desgleichen sei notwendig, eine Aufstellung anfertigen zu lassen, aus der sich ergebe, welche Veränderung die Pflegeunterstützungen für Arme seit dem Jahre 199S durch Steigung der Lebensmittel� preise erfahren haben. Dadurch solle gleichzeitig festgestellt werden, wie schwer die Gemeinde unter der Last der Reichsfinanzreform sowie des Wuchertarifs zu leiden hat.■— Demgemäß wurde beschlossen. Lohausen(wild) beklagt es. daß Etatsüberschreitungen bei einzelnen Posten sogar bis 39 Prozent vorkommen, ohne daß der Magistrat rechtzeitig einschreitet. Wenn ein besoldeter Stadtrat an der Spitze der Armenverwaltung stände, dürfte eine derartige Unordnung nicht herrschen. Erster Bürgermeister D o m i n i c u S betonte, daß auch der Magistrat eine sehr eingehende ernste Prüfung vorgenommen habe Im übrigen soll eine laufende vergleichende Statistik aufgenommen Verden. Das städtische Obdach im Südostgelände sollte bereits am 1. April d. I.'einer Bestimmung übergeben werden. Dem Magistrat, der der, Bau nochmals einer eingehenden Besichtigung unterzogen, kamen derartige schwere Bedenken, daß er sich ent- schloß, das Obdach erst am 1. Oktober d. I. beziehen zu lassen. Die sozialdemokratische Fraktion hatte folgenden Antrag eingebracht: „Behufs erneuter Prüfung der Einrichtung und Benutzung des städtischen Obdachs ist ein gemischter Ausschuß zu bilden, der beauftragt werden soll, innerhalb drei Woäjcn Bericht zu er- statten." Genosse Bernstein führte hierzu aus, daß das Obdach für fck bestimmten Zwecke nickt benutzt werden sollte, da es dafür nicht geeignet wäre. Von den Liberalen werde verlangt, das Obdach erst am 1. April 1912 zu eröffnen, das wäre vollständig verfehlt. Damit die vorliegenden Bedenken klargelegt werden können, müsse eine gemischte Kommission dieselben prüfen, um alsdann Bericht zu erstatten.— Starke(lib. Fraktion) meinte, daß die aufgerollte grundsätzlich bereits endgültig entschieden, mithin die Ob- rage erledigt sei. Genosse Küter betonte, wenn nach Ansicht Magistrats schwerwiegende Bedenken eine rechtzeitige Eröff- nung verhinderten, dann habe die Versammlung ein Recht, diese Bedenken kennen zu lernen. Die Obdachlosen dürfen nicht als Versuchskaninchen benutzt werden. Erster Bürgermeister D o m i- nicus meinte, beide Teile befänden sich in einer schwierigen Lage. Es cmstehe die srage, ob man die über 39 999 M. betragenden Kosten, gegenüber den 19 909 M.. die vordem dafür be- zahlt wurde», für e.ne unzweckmäßige Einrichtung ausgeben soll. Genosse Hoffmann betonte, die Polizei habe die Stadt gezwun. gen. ein Obdach zu bauen, weil angeblich in den Baracken die Sitt Fra da des Iichkeik gefährdet wäre, und fetzt soll getsiku dasselbe geschehen? Selbst Menschenleben achte man nicht, die in diesem abgelegenen Winkel zugrunde gehen. Die Stadt habe die Verpflichtung, auf die Aermsten der Armen Rücksicht zu nehmen.— Genosse Magna» ersuchte, den sozialdemokratischen Antrag anzunehmen, um so eher werde das Obdach eröffnet. Die Abstimmung ergab mit allen gegen die Stimmen unserer Genossen Ablehnung des sozialdemokratischen An- träges. Auch der Antrag Z o b e l, der ähnliches wollte, wurde a b- gelehnt, da der größte Teil seiner Fraktion dagegen stimmte. Angenommen wurde, das Obdach am I. Oktober d. I. zu eröffnen. Eine Petition des Arbeiterturnvereins um provisorische Ueber- lassung eines Platzes zur Errichtung einer Turnhalle wurde zur nochmaligen Erwägung an den Magistrat verwiesen. Tarauf erfolgte eine geheime Sitzung. Arbeitslosigkeit hat den 28jährigen Zementarbeiter Emil Strelow aus der Tempelhofer Straße 2 in den Tod getrieben. St. war schon seit mehreren Monaten ohne Beschäftigung und ver- mochte auch trotz vieler Bemühungen eine Stellung nicht zu sinden. Am Montag begab sich St. nach einer Wärterbude des Rangier- bahnhofeS Tempelhof, in der sein bei der Bahn angestellter Vater Dienst tat und erhängte sich an einem Wandhaken. Als der Vater kurz darauf erschien, fand er seinen Sohg herejts tot fifit, Wiederbelebungsversuche waren erfolglos,.. Charlottenburg. Hauptrohrbruch bei den Wasserwerken. Im Laufe des gestrigen Mittags gegen 12l/3 Uhr brach plötzlich das Hauptwasserrohr der Charlottenburger Wasserwerke. In dem Hauptrohr unter dem Tegeler Weg entstand ein Bruch von etwa l'/2 Meter Länge und s/4 Meter Breite. Die Bruchstelle ist etwa 399 Meter von dem Bahnhof Jungfernheide entfernt und befindet sich zwischen den Nonnenwiesen und der Spree bei der dortigen Schiffsanlegebrücke. Als der Bruch erfolgte, drang daS Waffer mit großer Gewalt aus dem Boden heraus und überschwemmte in wenigen Minuten den Tegeler Weg in einer Länge von etwa S99 Meter. Zum Glück konnte das Wasser in die Spree abfließen Von den Werken wurden sofort zwei Arbeiterkolonnen. abkommandiert, um die erforderlichen Reparaturen auszuführen. Gleichzeitig mußten aber die Zuleitungen abgesperrt werden, und dadurch wurde die Wasserzufuhr in ganz Charlottenburg unter- bunden. Erst nach einer reichlichen Stunde, nachdem eS gelungen war, das geplatzte Hauptrohr ganz abzusperren, konnte das Wasser wieder in das zweite Hauplrohr eingelassen werden und die Wasser- zufuhr wieder aufgenommen werden. DaS beschädigte Stück des Hauptrohres wird herausgenommen und durch ein neues Stück er- setzt werden. Man hofft im Laufe des heutigen TageS diese schwierige Arbeit beendet zu haben. Im ganzen find 2990 Kubik- meter Wasser herausgesprudelt. Diese großen Waffermaffen riffen Steine und Sand fort. Der gesamte Fuhrwerksverkehr, ebenso der Fußgängerverkehr find an der Bruchstelle unterbunden. Man hilft sich dadurch, daß der Verkehr über die Nonnenwiesen geleitet wird. Wilmersdorf. Brand eines Eiseilbahnwaggons. Ein gefährliches Schadenfeuer entstand in der gestrigen Nacht auf dem Güterbahnhof Friedenau- Wilmersdorf. Dort war aus bisher nicht ganz aufgeklärter Ursache, wahrscheinlich aber infolge Selbstentzündung. d?e aus Kohlen be- stehende Ladung eines Güterwaggons in Brand geraten. Das Feuer griff sehr schnell um sich und bald stand der ganze Wagen in hellen Flammen. Die alarmierte Feuerwehr traf mit zwei Dampffpritzen «in und konnte erst nach anderthalbstündiger Tätigkeit den Brand löschen. eine Kommission einzusetzen, wurde«ntsprochen. Der Platz km Dorf wird dem Turnverein zu seinen liebungen int Sommerhalbiahr kostenlos überlassen. Ueber Be- und Entwässerung wurden ver- schiedene Meinungen laut; es soll zunächst eine öffentliche Versamm- lung zur Aufklärung über Kanalisation und Wasserleitung statt- sinden; mit der Ausarbeitung, eines Projekts hierzu wftt«lfiß iur Prinzip einverstanden. � Ober-Schöneweide. „Die Wahrheitsliebe des Zentrums". Dieses Thema soll in einer heute, Mittwoch, im Restaurant„Wilhelminenhof" stattfin- denden Volksversammlung behandelt werden. In einer im Orts- blatt erschienenen Erklärung suchen Führer der hiesigen Zentrums- leute darzulegen, daß in einer vor Jahren stattgefundenen Ver- sammlung nach einem Vortrag des Genossen Stern der Kuratus Rennock in der Diskussion von den Versammelten niedergebrüllt worden sei. Es ist wirklich erstaunlich, wie die Tatsachen hier ins Gegenteil umgekehrt werden, denn der Tatbestand ist der, daß ii» der Versammlung, in welcher Adolf Stern über das Thema:„Gibt es einen Gott" redete, der katholische Pfarrer auf die Ausführungen des Referenten in der Diskussion teilweise mit geistlosen Witzen reagierte, so daß ein allgemeines Gelächter entstand und er sich nicht mehr verständlich machen könnt-. Sein Abtreten von der zu verlassen; das Sozialdemokraten. Lichtenberg Der Arbeiter-Turnverei» hat sich die sehr dankenswerte Aufgabe gestellt, an jedem Sonntag auf der Wiese im hiesigen Stadtwald von morgens 9 Uhr bis mittags 12 Uhr Kinderspiele zu veranstalten. Die Kinder werden von drei Sammelstellen aus zum Spielplatz ge- führt und wieder zurück geleitet. Diese Stellen sind: Gürtelstraße, Ecke Frankfurter Chaussee, Blumenthal- Straße, Ecke Frankfurter Chaussee und Neu-Lichtenberg-Wilhelmsplatz. Eltern, deren Kinder an den Spielen sich beteiligen sollen, werden gebeten, ihre Lieblinge Sonntags früh 9 Uhr zu einer der Sammelstellen zu geleiten. Am ersten Sonntag, den 14. Mai, hatten sich annähernd 299 Kinder ein- gefunden. Wer die Kleinen da unter Aufsicht und Anleitung lustig und munter spielen und sich tollen sah, muß dem Turnverein für sein Unternehmen danlbar sein. Adlershof. Um die Bestrebungen des Arbeiter-SängerbundeS, allenthalben größere, leistungsfähige Männerchöre zu schaffen, zu verwirklichen, ersucht auch der hiesige Arbeiter-Gesangverein.Frohsinn" sangeS- kundige Genosien sich zu einer am 21. Mai, vormittags 19 Uhr, im Restaurant R. Kaul, BiSmarckstr. IS, stattfindenden Besprechung ein- zufinden. ivohnsdorf. In der Mitgliederversammlung deS WahlvcreinS erstattete Ge- noffe K i m m r i tz den Bericht von der außerordentlichen Verbands- generalverfammlung. Die Versammlung erklärte sich nach einigen Anfragen und Aufklärungen mit den dort gefaßten Beschlüffen ein» verstanden. Genosse Paul gab dann einen kurzen Ueberblick über die Kassenverhältniffe des letzten OnartalS. Demnach ist ein Defizit von 37 M. vorhanden. Genosse S ch i f f k e berichtete über die letzte Gemeindevertretersitzung. Beschloffen wurde, am Sonntag. 21. Mai, in Schulzendorf wieder eine öffentliche Versammlung unter freiem Himmel abzuhalten. Ferner soll während der Sommermonate jeder stveite Zahlabend im Lokale deS Genoffen Schäfer in Falkenberg tattfinden. Für das bevorstehende Stifiungsfest wurde ein Ver- gnügungSkomitee von fünf Genossen gewählt. Hohen« Schönhanseu. E« tödlicher Straßenbahnunfall ereignete sich gestern mittag gegen 12 Uhr an der Ecke der Berliner« und Wriezenerstraße. Dort versuchte der ISjährige bei der Meierei C. Bolle beschäftigte Milch- austräger Alfred Jänicke, Tilsiterstr. 34 bei seiner Mutter wohnhaft, unmittelbar vor einem herrannahenden Straßenbahnwagen der Linie Hohen-Schönhausen— Kurzestraße die Gleise zu überschreiten. I. wurde jedoch von dem Bahnwagen erfaßt, umgestoßen und geriet unter den Waggon, dessen Räder über ihn hinweggingen. Der Ver- unglückte. der eine Zerquetschung des Brustkastens davongetragen hatte, starb innerhalb weniger Minuten. Die Leiche wurde Polizei- lich beschlagnahmt und nach dem Schauhause übergeführt. Neuenhagen(Ostbahn). Die Unfälle beim Baden in den umliegenden Pfühlen veran» laßten unsere Genossen in der letzten Gemeindevertretersitzung zu beantragen, den Schulkindern die unentgeltliche Benutzung der Badeanstalt zu gestatten. Herr Nißel und Genosse Köseling wurden beauftragt, mit dem Pächter der Badcanstlt über Entschädigung in Unterhandlung zu treten. Der Voranschlag dcS Amtsbezirks chließt in Einnahme und Ausgabe mit 4689 M. Die Pflaster- arbeiten der südlichen Seite des Bürgersteiges im Torfe wurden der Firma Krautwurst und Feise, Wriezen a. O., zum Preise von 9323,29 M. übertragen; hierzu werden als Beiträge zu den Kosten von den Anliegern 75 Prozent der Gesamtkosten nach Maßgabe der Frontlängen erhoben. Um den guten Baumbestand der Eichenallee zu erhalten, wurde zum Ausbau derselben beschlossen, je i Meter Bürgersteig, 3% Meter Radfahrweg und 8>4 Meter Fahrdamm anzulegen. Dem«-.grenzenden Gesamtbebauungsplan der Ge- meinde Mohlsdorf mit den Verbindungsstraßen NeuenhagenS wurde zugestimmt. Unserm Antrage, zur Verwaltung der Volksbibliothck Bühne benutzten die Katholiken, um den Saal nennt man..Niederbrüllen" durch die Das in der Erklärung des weiteren erwähnte planmäßige Sprengen der darauf folgenden Protestverfammlung der Katholiken sieht\o aus: Nach der Rede des katholischen Pfarrers wurde sofort seinem Amtsbruder das Wort erteilt, was allerdings einen Entrüstungs- stürm auslöste, indem dies erstens parlamentarischen Gepflogen- heiten widerspricht und andererseits feststand, daß ein Gegner in Anbetracht der vorgeschrittenen Zeit dann überhaupt nicht mehr zu Worte kam. Wenn im übrigen die hiesige Arbeiterschaft sich mit den Vorgängen im katholischen Arbeiterverein befaßt, so nur deshalb, weil derselbe die in seinen Versammlungen über unsere Partei verzapften Lügen in die Oeftentlichkeit zerrt in Form von Eingesandis in der Zeitung. Es liegt den Arbeitern wirklich fern, an dem Herrn Kuratus ihr Mütchen zu kühlen, nein, es gilt die Lügen des Zentrums uotz sejne Irreführung her Bevölkerung zu brandmarken. Borsigwalde. Eine sonderbare Beleuchtung erfährt die Toleranz der Kirche Andersgläubigen gegenüber durch einen Vorgang, über den uns folgendes berichtet wird:„Am Sonntag wurde die verstorbene Genossin Zucht zu Grabe geleitet. Obwohl die Verstorbene noch vor ihrem Tode den Wunsch geäußert haben soll, ohne Pastor be- erdigt werden zu wollen, halte sich doch ein solcher— wohl auf Veranlassung der Angehörigen der Verstorbenen— eingefunden. Unsere Genossinnen und Genossen gaben in stattlicher Anzahl der ver- ftorbenen Streitcrin das letzte Geleit. Auf dem Friedhofe ließ sich nun der Pastor den Bezirksleiter des Wahlvereins rufen, um diesen zu ersuchen,„im Interesse der Allgemeinheil" doch die roten Schleifen von den Kränzen entfernen zu lassen. Unser Genosse konnte jedoch nichts anderes, als erklären, daß die roten Schleifen nur zur Ehre der Verstorbenen gewidmet und auch den Interessen der Allgemeinheit durchaus nicht zuwider feien. Es entstand hierauf noch eine längere Auseinandersetzung zwischen dem Pastor und unserem Genoffen, in deren Verlauf der erstere die Anverwandten der Verstorbenen rufen ließ, um diese zu ersuchen, auf die Ent- fernung der roten Schleifen zu drängen. Da auch diese Auf» forderung nicht den gewünschten Erfolg hatte, so erflärte der Herr plötzlich, daß er dann seine Rede nicht halten könne. Dem Kirchhofs- diener gab der Prediger noch den Befehl, niemand am Grabe sprechen zu laffen. Obwohl der Diener dem Auftrage seines Herren entsprechend vorging, ließen sich die Kranzträger doch nicht hindern. die einfachen Widmungsworte bei der Niederlegung der Kränze zu äußern."_ Jugendveranstaltungen. Rixdorf. Der hiesige JugendauSIchutz bat sich bemüht, einen Spiel- platz für die jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen in der Mahlower» Ecke Fontanestratze(Sportplatz deS S.-C. Rixdorf 1900) zu bekommen. Das spielen beginnt dort am Freitag, den 19. d. M., folgend immer Man- tags und Freitags abends 7 Uhr bis 9'/, Uhr. Um rege Beteiligung aller Jugendlichen wird ersucht.______ BrUfhaftai der Redaktion. Sit latlfttide Sprechstunde findet Lindeustraße SS, von, vier Treppt» — Fahr st übt—,«ocheutäglich von 4V4 diS 7� Uhr adendS, Sonnabend» von il,i dt» 6 Uhr adendS statt. Jeder fiir de» vrleskafte» bestimmten Aasrage ist ein Buchstabe und eine Zahl al» Merkzeichen beizufügen. Briefliche AnWort wird nicht crtetl«. Eilige Fragen trage man tn der Sprechstunde vor. — Riedel, Kraftdroschkenfahrer. Soweit es uns möglich istz werden wir Ihre Wünsche zu berücksichtigen versuchen. Sozialdemokratischer Lese- und DiSkntierNub»Heinrich Heine". aeute, Mittwoch, abends 8'/, Uhr, Sitzung bei Grünlerg, Rodcnbcrgstr. 8: ortrag. Gäste willkommen. Lese- und TiSkutierklub„Süd- Ost". Heute Mttwoch, abends S1/, Uhr bei Neidhardt, Görlitzer Straße 58: Vortrag. Gäste willkommen. Verein ehemaliger Beelitzer. Am Mittwoch, den 17. Mai, abend» 8>/, Uhr. im„Rosenthaler Hos", Noscnthaler Str. 11/12- Versammlung. Gaste willkommen._ Marktpreise von Berlin am»S. Mai 1911, nach Ermittelung des Königlichen Polizeipräsidiums. Marktballenpreise.(Kleinhandel.) 100 Kilogramm Erbsen, gelbe, zum Kochen 30,00—50,00. Speisebobnen. weiße 30.00-50.00. Linsen 20,00-60,00. Kartoffeln 6,00-9,00. 1 Kilo. iramm Rindfleisch, von der Keule 1,60—2,40. Rindfleisch. Bauchsteisch 1,20 1» 1,76. Schwiinrfleitch 1,20—1,90. Kalbfleisch 1,50-2,40. Hammelfleisch 1.49-2.20. Butter 2 20-2,80. 60 Stück Eier 2,80-4.50. 1 Kilogramm Korpsen 1.20—2,40. Aale 1,60- 3, Ol Zander 1,40-3,80. Hechte 1,20 bis 2.80. Barsche 1.00-2.00. Schleie 1,29-3,40. Bleie 0,80-1,00. 60 Stück Krebse 2,00—30,00._ «ttternngsüberiich» vom 15. Mai 1911. xwtnemd» Hamburg Serital Franks a 18. Rünchen Wien � i i| 58 N 759 NNW 758$0 756 NO 756 5m 756®D Setter 3 wölkt 2 hester 2 wolkig 2 wolfig 1 halb 5d. t» ü 0 4 11 11 U Zunächst vielsach heiter, am Tage etwas wärmer bei mäßige» östliche» Winden; nachher wieder zunehmende Bewölkung und Gewitterneigung. Berliner Vetterbureau. .. WaiierstandS.Racvrtchte» der t.andeSanstaIt für Gewässerkunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau Wasserstand M e m e 1. Tilsit V r e g e l. Jnsterbitrg Weichsel, Thoru Oder. Ratibor . Kroffen . Frankfurt Warthe, Schrimw __ LandSberg R e tz e, Lordamm Elbe, Lestmeritz » Dresden » Tarby » Magdeburg Wasserstand Saale. Grochlttz Havel, Svandaul Rathenow') Spree. Spremberg») # BeeSkow Weier. Münden . Minden Rhein, MaximllianSau Kaub . Köln Neckar, Hestbron» Main, Wertheü» Mosel. Trier am 15.5. am 84 67 128 92 90 -77 -2 198 188 70 130 67 lest 14 5. cm') H-6 +4 — 4 0 —2 -10 +1 +3 +3 0 0 ') 4- bedeutet«Uch»,— Kall.—*) Unterveael. LerantwsrtlWr NeöSlktLLrg Albert Wach?. Berlio, Für den Inseratenteil vergvtw.1 Tb. Glocke. Berlin. Druck u-Verlaa: VürtLÜrts j�a'41 sw.,'