Ur. 146. Fbonnemcnts-Bedingungen: BBonncmcntä- Preis pränumerando: Vierteljährig Z�0 Mk�, monatig 1,10 MI, wöchentlich W Pfgg frei ins Haus. Einzelno Nummer 6 Pfgg Sonntags- nununcr mit illustrierter Sonntags- Beilage„Die Neue Welt" 10 Pfgg Poft- Ubonncmcnt: 1,10 Mark pro Monat, Eingetragen in die Post-Zeitungs- Preislifte. Unter Kreuzband für Tentschiand und Oesterreich- Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland' 3 Marl pro Monat. PoslabonncmentS nehmen an: Belgien, Dänemarl, �oUaiid, Italien, Luxcinburg, Portugal, Siuoiänicn, Schweden und die Schweiz, S8. Jahrg. Die InlertlonS'GebQlir betrügt für die sechsgespaltene Kolonel- geile oder deren Raum«> Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins- und VcrsanimIungS-Anzcigcn 00 Pfg. „Klelnc Hnzcigen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg. fzulässtg 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. Stellengesuche und Schlasstellcnan- geiaen das erste Wort 10 Psgg, jedes weitere Wort 5 Pfg. Worte über 15 Buch- staben jühlcn sür zwei Worte. Inserate ür die nächste Numnicr müssen bis j" k" _ Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition Üt bis 7 Uhr abends geöfsnet. vschelüt täaiitt) außer üiontaa». Vevlinev Volksblcrtk. Zentralorgan der rozialdemokratifchen Partei Deutfchlandd. Telegramm-Adreff« iSezIaldtniolirat BerliD" Redaktton: 8M. 68» Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Der achte GcwerMchaMongreß. Von der„Waterkant" aus, von Hamburg, wo sie zuletzt tagten, sind die Gewerkschaften mit ihrem achten Kongreß elb- aufwärts gezogen nach der Hauptstadt eines Landes, das im deutschen Wirtschaftsleben eine nicht minder wichtige, wenn auch ganz anders geartete Rolle spielt als der Welthafen an der Mündung der Elbe. Ja, man kann sagen, daß die Be- deutung Hamburgs nicht die gewaltige sein könnte, wie sie es tatsächlich ist, wenn nicht am Oberlauf der Elbe Sachsen läge, ein Industrieland, in dem die moderne Fabrikarbeit nicht nur die gewaltigen Städte erobert hat, sondern längst aufs Land hinausgezogen ist. weil sie Platz und Menschenhände brauchte. Und mit der industriellen EntWickelung dieses Staates hat auch seine soziale EntWickelung Formen an- genonlmcn, die ihn so recht nicht nur zu einer Heimat der modernen Arbeiterschaft, sondern auch zu einem Lande der modernen Arbeiterbewegung gemacht hat. In Sachsen hat die politische Organisation der Arbeiter einen Umfang und eine Höhe erreicht, wie in wenigen Staaten sonst. In Sachsen hat die Presse der Arbeiterschaft eine Verbreitung und eine Bedeutung, wie anderwärts nur in wenigen großen Zentren der Arbeiterbewegung. In Sachsen haben auch die wirtschaftlichen Organisationen der Arbeiter einen Umfang und eine Geschichte, die sie getrost ihr Haupt neben den gleichartigen Koalitionen anderer Länder erheben läßt. Und die sächsische Arbeiterschaft hat gegen das Unternehmertum Kämpfe zu führen gehabt, und hat sie ehrenvoll geführt, die nie aus dem Andenken der Arbeiterschaft verschwinden werden. Wer denkt TN Sachsen, wer denkt an seine gewaltige Textilindustrie. ohne sich nicht gleicherzeit der tapferen Crimmitschauer Weber zu erinnern? Wenn diese Bedeutung Sachsens in der gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung dadurch nicht offen zutage tritt, daß in diesem wichtigen Industriezentrum Deutschlands sich auch eine größere Zahl von Zentralvcrwaltungen der Gewerkschaften angesiedelt haben, so ist dies nur eine Folge der. durch die Wirtschaft- lichen Gegensätze bedingten politischen Reaktion. Staaten wie Sachsen und Preußen zwangen die Gewerkschaften, ihre wichtigsten Organe vor den Eingriffen der Behörden in Schutz zu bringen, indem sie ihre Zentralinstitutionen nach Orten mit weniger scharf entwickelten wirtschaftlichen Gegensätzen oder mit freiheitlicheren politischen Einrichtungen verlegten. So kam Hamburg, so kamen die süddeutschen Staaten dazu, die Mehrzahl der Gewcrkschaftszentralen zu beherbergen. Und bist die Unbequenilichkeit für manche Organisationen, die von ihnen beherrschten Gebiete von dort aus zu bearbeiten, führte hinterher zur Uebersicdelung nach Berlin. Ist die sächsische Arbeiterbewegung für das Land ein Ruhm, so ist der Jammer, den die moderne Industrie vielfach in seine fernsten Gaue trug, das gerade nicht. Und sprich- wörtlich im schlimmen Sinne ist das Elend speziell der Haus- industrie Sachsens. Da schien die in Dresden geplante Hygiene-Ausstellung der Ort, einmal die Finger an die Wunde zu legen, und die Schäden dieses Systems vor aller Augen offen aufzudecken. Die Gewerkschaften ergriffen mit Freuden die ihnen scheinbar gebotene Gelegenheit, auf dieser Aus- stellung ein wahrheitsgetreues Bild von den tatsächlichen Ver- Hältnissen der Heimindustrie vorzuführen, um auf diesem Wege die maßgebenden Instanzen zur Abhilfe anzuregen. War man noch im Zweifel, welches der Ort für den kommen- den Gewerkschaftskongreß sein könne, so war dieser gegeben in dem Augenblick, als die Gewerkschaften den Plan gefaßt hatten, sich an der Ausstellung zu beteiligen. Auf welche Weise ihre Absichten zunichte gemacht wurden, ist unseren Lesern nur zu bekannt. Die Tagesordnung des Kongresses in Dresden läßt er- kennen, daß dort ernste, fördernde Arbeit geleistet werden soll. Die deutsche Arbeiterbewegung hat die Richtlinien für ihre Tätigkeit allmählich festgelegt. Die Zeit der Kämpfe in der Arbeiterschaft um die Stellungnahme zu dem einen oder dem anderen Problem ist zwar nicht völlig dahin, dahin aber ist die Zeit der Leidenschaft, mit der diese Kämpfe untereinander geführt wurden. Man hat sich besonnen, daß es notwendig ist, vor allen Dingen die Front dem Gegner zuzuwenden. Aus dieser Absicht heraus ist das Programm diktiert, das sich die modernen Arbeitertagungen zu geben pflegen. Aus dieser Absicht und der, auch die Schäden des modernen Wirtschafts- systems von der Arbeiterschaft abzuwenden, versteht man auch das Programm der Dresdener Tagung. Die Zeiten des Kampfes um die Form der gewerkschaft- lichen Organisation sind zum Glück für die deutsche Arbeiter- schaft bei uns für immer vorbei. Auch der Bruderzwist mit dem politischen Teile der modernen Arbeiterschaft, der eine Zeitlang so verbitternd auf die Debatten einwirkte, ist be- hoben. Für beide Teile der Arbeiterbewegung ist der Weg für wirklich praktische Arbeit frei. Schon der Gewerkschafts- kongreß in Hamburg konnte den noch vorhandenen Rest von Konfliktsstoffen mit einer ruhigen Handbewegung auf die Seite schieben. Der Kongreß in Dresden findet davon kaum noch einen Rest. So kann er ganz sich der Aufgabe widmen, Forderungen an die Herrschenden aufzustellen, die im Interesse der deut- schen Arbeiterschaft erfüllt werden müssen. Und er kann die Waffen schmieden zur Abwehr der Angriffe, die ein rücksichts- loses und profitgieriges Unternehmertum mit Hilfe der Ge- setzgebung auf die Arbeiterschaft plant. Und der inneren Vertiefung der Arbeiterbewegung kann er seine Aufmerksam- keit zuwenden. Es gibt keinen deutschen Arbeiter, sei es innerhalb der Partei, sei es innerhalb der Gewerkschaften, der sich der un- sinnigen Hoffnung hingäbe, Beschlüsse der Arbeiterschaft allein genügten, die Angriffe der Scharfmacher abzuwehren oder die Regierung zu sozialpolitischen Maßnahmen zu be- wegen. So leicht schrecken die Scharfmacher nicht zurück, so leicht beugt keine Klassenstaats-Regierung sich Arbeitern. Aber die Beschlüsse in Dresden geben dem Willen Aus- druck von über zwei Millionen Staatsbürgern, nicht von einzelnen, sondern von einer scharf umrissenen Masse, von einem fest organisierten, gut disziplinierten Millioncnheere! Das Wollen einer solchen Masse ist schon eine TatI Darum blicken die Gegner der Arbeiterbewegung mit nicht zu ver- leugnender Besorgnis, die Arbeiter selbst mit gespannte» Auf- merksamkeit, mit unverhohlenem Stolz und freudiger Hoff- nung auf das Arbeiterparlament in Dresden. Mag der achte deutsche Gewerkschaftskongreß die auf ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen! He! der dritten lililllon! Die Vertreter der frcigclverkschasttichen Arbeiterorgailisationen werden nächste Woche in Dresden den Rechenschaftsbericht der Generaltommission der Gcwertschaften Deutschlands für die Periode vom Juni 1908 bis Mai 1911 entgcgeiiiiehmcn. Es war eine stürniische Zeit, diese drei Jahre. Nur kurz kann da alles noch einmal berichtend aufgerollt werden, was die Arbeiterschaft in dieser Periode durchzittcrt und durchkämpft hat. Finanzreform, Arbeitskammergesetz, Regelung der Heimarbeit, Entwurf eines HauSarbeitSgesetzeS, Novelle zur Gewerbeordnung, Gesetz über die Sicherung der Bauforderungen. Entwurf eines StellcnverniittelungsgesetzeS ReichSvers icher ungsordnung; dann mehr innerer Art, die Beziehungen der Gewerkschaften zu den Genossen- schatten, die Regelung der Maifeier und vieles andere. und zu guter Letzt noch als Finale der arbeiterfeindlichen Gesellschaft von heule, die Episode der Nichtbeteiligung an der Internationalen Hygieneaus st ell u n g— eS ist eine Reihe großer Aufgaben gewesen, die eS zu befriedigendem Ende zu bringen galt, lvenigstenS, soweit stmte die Kräfte schon reichen. Haben die Scharfmachercien der Unternehmer, die sozialpolitische Rnckständigkeit und Arbeiterschikanierung der Regierung den Siegeszug der freien Gewerkschaften hemmen können? Nein und dreimal nein!! Siegesgewiß sind die Massen vorwärts ge- zogen, immer größer, immer mächtiger wird ihre gewaltigste Waffe,> die Zahl ihrer Anhänger! Ende 1910 waren es schon 2128 021, heut etwa 2 200 000 Mitglieder! Im Jahre 1891 noch ein kleines Häuflein, daS fortgesetzt unter der letzten Wut des Sozialistengesetzes noch zu leiden hatte, und heute in der dritten Million, wer will dagegen noch ankommen? Die Enlwickelung seit jener Zeit zeigt die folgende Zusammen stellung: Mitgliederbestand Einnahmen Ausgaben Vermögen Jahr im Jahresdurchschnitt in Mark 1891.. 277 659 1 116 538 1606 534 425 845 1895.. 259 175 3 036 803 2 488 015 1 640 437 1900.. 680 427 9 454 075 8 088 021 7 745 902 1905.. 1 344 803 27 812 257 25 024 234 19 635 850 lylv.. 2 017 013 64 372 176 57 926 566 52 575 505 191«(Ende) 2 128 021 !9l l(Maijca. 2 200 000 Ein Stück gewaltiger EntWickelung, daS die deutsche Arbeiter- bewegung durchgemacht hat. Sie ist nicht umsonst geivcsen. Die Hilfe, welch« dem deutschen Proletarier seine Gewerkschaften seit zwei Jahrzehnten gebracht haben, zählt nach Millionen von Mark und Millionen Stunden ArbeitSzeitgewinnj in wirtschaftlich ungünstigen Zeiten haben sie ihn vor dem Versinken ins traurigste Elend des Hungcrnmllsseus bclvahrt, in seinen Känipfen haben sie ihm die Finanzmacht gegeben. Seit 1900 zahlten die freien Geiverkschaften insgesamt 45 768 718 Mark an Arbeitslose«unter st ützun gen, dabei sind die Niesensummen für Kranken-, Invaliden-, Notstands- und Sterbe- Unterstützung««»och nicht mitgezählt! Expedition! 8M. 68» Lindcnstraesc 69» Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984. Für die Kämpfe— Streiks und Aussperrungen— gaben die freien Gewerkschaften von 1900—1910 aus: 1900... 2 625 642 M. 1906... 13 748 412 M. 1901... 1878 792, 1907,.. 13 196 363„ 1902... 1930 329, 1903... 4 819 399„ 1903... 4 529 672. 1909... 6 904 431, 1904... 5 869 519, 1910... 19 068 972. Das Jahr 1910 mit seinen Niesenkämpfen, Bauarbeiter- auseinandersetznng, Werftarbeiterschlacht usw. usw., eS hat die freien Gewerkschafteu bereit gefunden! Und so soll, wird und muß eS bleiben! Die Arbeiterorganisationen werden sich nichts von dem ent» reißen lassen, was unter bitterer Mühe und Not errungen worden ist. Jetzt gilt eS, die dritte Million im noch unorganisierten Proletariat zu werben, jeder erfülle seine Pflicht, dann geht es vorwärts!!! Melterfcbutz und Melterverikberung. Es lag nahe, daß der Gewerkschaftskongreß sich gerade'bei dieser Tagung eingehend mit der Arbeiterschuhgesetzgebung be- schäftigt. Einmal harren noch verschiedene Gesetzesvorlagen, die sozialpolitisch wichtige Fragen berühren, im Reichstag der Er- ledigung, dann aber wird die soeben beendete Reform der Arbeiterversicherung ein kräftiges Nachwort erfordern. Daß die sozialpolitische Gesetzgebung in Deutschland einen sehr schleppenden Gang geht, unterliegt keinem Zweifel. Einfluß- reiche Kräfte sind ständig an der Arbeit, sofort den Hemmschuh an- zulegen, wenn der Karren ein wenig vorwärts geschoben wird. Allen voran der Zentralverband deutscher Industrieller, der jedem sozialpolitischen Fortschritt sich entgegenstellt und dabei gute Fühlung mit dem Reichsamt des Innern unterhält. Mehr oder weniger bewegen sich die übrigen Unternehmerorganisationen in demselben Gleise. Unausgesetzt sind die Innungen, Handels-, Handwerks- und Gewerbekammern bemüht, durch Petitionen au den Reichstag und persönliche Vorstellungen ihrer Vertreter Maß- nahmen zu bekämpfen, die auch nur entfernt den Unternehmern irgendeine Beschränkung zum Nutzen der Arbeiter auferlegen. Diese Einwände haben immer größere Beachtung gefunden als die noch so gut begründeten Forderungen der Arbeiter und ihrer Korporationen, denn in der kapitalistischen Gesellschaft wird bei den vorhandenen Klassengegensätzen die herrschende Klasse ihre Interessen jederzeit in den Vordergrund stellen. Der Sozialpolitik wird mithin der Weg nur soweit geebnet) als sie mit den Interessen des Unternehmertums vereinbar ist, höchstens bequemt man sich zu einigen Konzessionen, sobald dem Drängen der Arbeiterschaft nicht mehr auszuweichen ist. Dem verdanken wir wohl zu einem wesentlichen Teil die Novelle zur Gewerbeordnung vom Jahre 1908, die den Arbeite- rinnen den Zehifftundentag brachte. Der einzige beachtliche Fort- schritt, den der Reichstag auf dem Gebiete des Arbciterschutzes herbeiführte. Ein Fortschritt, der allerdings an Bedeutung ein- büßt, da die Gewerkschaften bereits in ganz erheblichem Umfange die zehnstündige Arbeitszeit und weitere Herabsetzungen errungen hatten. Auch weniger ein Erfolg der deutschen Sozialpolitik, da die Einführung des Zehnstundentages einer internationalen Ver- einbarung entsprach, der sich andere Industriestaaten gleichfalls unterstellt hatten. Wie rückständig Deutschland auf diesem Ge- biet des Arbeiterschutzes ist, dafür genügt es hervorzuheben, daß nahezu in allen bedeutenden Industriestaaten auch eine Maximal- arbeitszeit für männliche Arbeiter vorgeschrieben ist. Die Schweiz ist jetzt dazu übergegangen, in einer Vorlage an den Nationalrat den Zehnstundentag allgemein für die In- dustrie in Vorschlag zu bringen, nachdem seit 34 Jahren der Elf- stundentag Geltung hatte. i i Die deutsche Regierung hat sich seinerzeit, als in der Kom- Mission des Reichstages der Antrag auf Einführung eines Zehn- stundentagcs für männliche Arbeiter zur Debatte stand, ent- schieden dagegen ausgesprochen. Es bleibt bei der Beschränkung auf die Arbeiterinnen, und die viclgerühmte deutsche Sozialpolitik mußte auf den Ruhm verzichten, das Ausland zu überflügeln, nicht einmal die Gleichstellung war ihr vergönnt. Ilcberblickt man die Beschlüsse des Reichstages, dann könnte es allerdings erscheinen, als ob dem Fortschritt Tür und Tor ge» öffnet sind und eigentlich sich nur die Regierung gegen die Er- füllung wichtiger sozialpolitischer Forderungen sträubt. Man wird indes die Befürwortung, die in unzähligen Resolutionen zum Etat niedergelegt sind, sehr vorsichtig aufnehmen müssen; sobald es an die gesetzgeberische Formulierung geht, bleibt nur noch das Wohlwollen der bürgerlichen Parteien übrig. Ein trefflicher Beweis dafür ist die Ablehnung des Antrages bei der Reichsversichcrungsordnung, die Altersrente vom 65. Jahre an zu gewähren. Diese Entscheidung erfolgte, obgleich wiederholt die bürgerlichen Parteien die Forderung in Resolutionen erhoben und beschlossen hatten. Der Vorgang wird nicht vereinzelt bloiben, es gibt später tausend Wenn und Aber, hinter die die Einlösung des Geforderten verschwindet, oder es erfolgt in so abgeschwächter Form die Erfüllung, daß der ursprüngliche Antrag nicht wiedey» zuerkennen ist. Diese Gebrechen haften auch den Vorlagen an, die dem Reichstag für die Herbsttagung zur Erledigung überwiesen sind. Das Arbcitskammergesctz birgt in sich durch die große Zcr- splitterung nach Berufsgliederung nur den Keim zu einer schwäch- lichen EntWickelung. Das Ausscheiden großer Berufsgruppcn, das Verlangen, die Arbcitersekretäre von der Vertretung auszumerzen, sind weitere erhebliche Mängel. Den geforderten Schutz der Heimarbeiter bringt daS HauS- arbeitsgefctz nicht. Die Verordnungen, die Bundesrat, Landeszentral- behSrde. Oberpräsihenl. NegierungSpräsideAk. Landcat und Polizei- behörde künftig erlassen können, geben einen schiva�en Trost. Denn in je mehr Hände diese soziale Fürsorge gelegt wird, um so weniger wird geschehen; immer wird den anderen überlassen die Initiative zu ergreifen. Das Gesetz kann in Kraft treten. ohne daß an dem gegenwärtigen Zustand irgend etwaS geändert wird, denn eS bleibt ganz in das Belieben der Behörden gestellt. ob sie Verordnungen zur Beseitigung sanitärer Slißstände erlassen. Die Bestimmungen aber, die den Heimarbeitern etwaS bedeuten, die Ausgabe von Lohnbüchern, das Aushängen der Lohntabellen sind strittig und die Einsetzung der Lohnkommissionen findet den entschiedenen Widerspruch der Regierung und ma&gebetider bürgerlicher Parteien. Die Reform der Gewerbeordnung sowie die Aönderung des Angestelltenrechts ist trotz dem eifrigsten Bemühen der sozialdemo- kratischen Vertreter von der Regierung im Verein mit den bürger- lichen Pateien abgelehnt, obwohl sich bei der Novelle zur Gewerbe- ordnung, die Gelegenheit hierzu bot; man beschränkte sich auf die Erledigung einige weniger Punkte. Ucberall Halbheit und keine weit ausgreifende Reform, aus- schlaggebend sind die Unternehmerinteressen, nicht aber die Hilfs- bedürftigkeit der Arbeiter und sei eZ auch eine noch so tief stehende soziale Schicht der Arbeiterklasse. Die kapitalistische Entwickelung zum Großbetrieb, die An- Wendung einer Arbeitsmethode, die große Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Arbeiter stellt, die Einführung komplizierter Maschinen mit erhöhten Unfallgefahrcn, die Zunahme der Frauen- arbeit fordert dagegen gebieterisch die Ausgestaltung deS Arbeiter. schutzes....... Hier findet die politische und gewerkschaftliche' Organisation. jede auf ihrem Gebiete, ein riesiges Feld der Tätigkeit, um im Interesse der Arbeiterklasse zu wirken. Die soziale Hebung der Arbeiterklasse bedeutet den kulturellen Aufstieg, den zu fördern die Wichtigste Aufgabe der modernen Arbeiterbewegung bleibt. Robert Schmidt. klliiuogtbelttebiivge» der Gewerb- fchaften. Ter achte deutsche Gewerkschaftskongreß, der am 26. Juni in Dresden zusammentritt, wird sich auch unter einem besonderen Punkte seiner reichhaltigen Tagesordnung eingehend mit den Bil- dungSbestrebungen und dem Bibliothekwesen in den Gewerkschaften befassen. Das höchste Organ der deutschen freien Gewerkschafts. bewegung wird damit zum erstenmal ein Thema erörtern, das für die Arbeiterschaft außerordentlich wichtig ist. Alle Einrichtungen, die der Klassenstaat getroffen hat, sind auf dem Grundsatz errichtet, der Masse des Volkes auf keinen Fall mehr zu geben, als im eigennützigen Interesse der besitzenden und herrschenden Klasse geboten werden kann...Was darüber ist, das ist vom Hebel!" Das wurde von dem Organ des scharfmacherischen Unternehmertums, der„Deutschen Arbeitgeber-Zeitung", mit Bezug auf die Volksschule und die VolkSbildungSarbeit überhaupt offen ausgesprochen. Die breiten Volksschichten sollen in Unwiffen- heit und Stumpfheit, in hündischer Unterwürfigkeit gegenüber ihren Ausbeutern und in fatalistischer Zufriedenheit mit ihrer Lage erhalten werden. Die klassenbewußte Arbeiterschaft hat diese Absichten erkannt. Sie hat sich auch in Bildungsfragen auf sich selbst besonnen und sie «rbeitet aus eigener Kraft und mit zäher Ausdauer daran, sich das �jsu erwerben, was man ihr vorenthielt. daS nachzuholen. wäS ihr »>ie Volksschule nicht bieten konnte oder wollte. Sie schafft Ein» richtungen, die fie in Bildungsfragen unabhängig machen von dem 3 Willen der Klasse der Besitzenden, und die eL ihr ermöglichen, sich aus eigener Kraft Wissen anzueignen, sich zu bilden, eingedenk des Liebknechtschen Wortes: Wissen ist Macht! Bildung macht frei! Dieses Bestreben der Arbeiterklasse ist in allen Zweigen der modernen Arbeiterbewegung zu beobachten; auch die Gewerkschaften stehen darin nicht zurück. Vor allen Dingen wirkt in dieser Aich- tung ihre Presse, die sich nicht nur bemüht, die Mitglieder über alle wichtigen Ereignisse in den einzelnen Verbänden, im gewerk- schastlichcn Leben und in der allgemeinen Arbeiterbewegung laufend zu unterrichten, sondern auch bildend und aufklärend in jeder Hinsicht zu wirken; sie leistet damit eine wertvolle Pionier- arbeit für die Klassenbewegung des Proletariats im ganzen, da sie in Gegenden und Kreise dringt, die der politischen Arbeiterpreffe noch verschlossen sind. Auch die Versammlungen werden nicht nur zur Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten verwendet, sondern . durch belehrende Borträge dem Bildungsdrange der Mitglieder dienstbar gemacht. Denselben Zweck verfolgen die Gewerkschaften mit der Einrichtung und dem Ausbau von Bibliotheken. Zur Heranbildung geeigneter Lehrkräfte aus den eigenen Reihen haben die Gewerkschaften durch die Generalkommission gewerkschaftliche Unterrichtskurse einrichten lassen, die die Grundlagen schaffen, auf denen jeder KursuSteilnehmer zu seinem eigenen Nutzen und zum Nutzen derer, die ihn mit einem Führeramt betrauten, weiterbauen kann. Neben dieser allgemeinen BildungSarbeit lassen sich viele Ge» werkschaften, speziell die Verbände gelernter Arbeiter, auch die Pflege der Fachbildung angelegen sein. Auch zu diesem Zwecke wird in erster Linie die Gcwerkschaftspresse benutzt; verschiedene Verbandsblätter haben zur Spezialausbildung der Mitglieder in ihrem Beruf besondere Rubriken eingerichtet, während anderen wieder eine besondere Fachbeilage beigefügt wird. Vorträge übet fachliche Themata in den Versammlungen wirken in derselben Rich- tung. Viele Gewerkschaften sind ferner darauf bedacht, auch ihre Bibliotheken mit Fachliteratur zu versehen. Man sucht also alle Möglichkeiten auszunutzen, die für die all- gemeine und für die berufliche Weiterbildung der Gewcrkschafts» Mitglieder in Frage kommen. Eins ist so wichtig wie das andere. Je tüchtiger ein Arbeiter in seinem Fache ist, desto Widerstands- fähiger wird er dem Unternehmer gegenüber sein, und aus je mehr beruflich tüchtigen Einzelgliedern eine Gewerkschaft besteht, desto erfolgreicher wird sie ihre Gegenwartskämpfe zur Hebung der Be- russverhältnisse zu führen vermögen. Je gebildeter ferner der ein- zelne Arbeiter im allgemeinen ist, desto klarer wird er sehen und um so nachdrücklicher wird er im öftcntlichcn Leben die Arbeiter- interessen verfechten, und je schneller die Bildung und Auftlärung der Arbeitermassen im allgemeinen fortschreitet, desto eher wird es dem Proletariat möglich sein, die Klassenherrschaft der Besitzenden zu brechen. Nun ist aber trotz dieser regen BildungSarbeit der GeWerk- schaften die Ausnutzung aller Möglichkeiten zur Verbreitung von Wissen und zur Hebung des Bildungsgrades bisher ziemlich plan- und regellos gewesen. Im großen und ganzen nahm man eben jede Gelegenheit wahr, ohne zu berücksichtigen, daß eine systematische Arbeit viel ergebnisreicher sein muß wie ein wirres Durcheinander und viel eher zum Ziele führt. Das gilt hauptsäch- lich von den Borträgen in den Versammlungen, während sich die Gewerkschaftspresse bereits zum großen Teil bemüht, systematisch . in dieser Richtung tätig zu sein; dagegen läßt die planvolle An- läge und der folgerichtige Ausbau der Bibliotheken ebenfalls in den meisten Fällen noch viel zu wünschen übrig. Hierin Wandel zu schaffen wird in erster Linie Aufgabe der Behandlung dieser Frage auf dem Dresdener Kongresse sein. Er wird den Verbänden und ihren Mitgliedschaften sowie den Verbin- düngen der letzteren in den einzelnen Orten, den Gewerkschafts- Kartellen, Fingerzeige für die rationellste Ausnutzung aller Bil- dungsmöglichkeiten geben und Richtlinien für eine planmäßige und dadurch fruchtbarere Bildungsarheit zeichnen müssen. Er muß darauf hinwirken, daß die G/z Uhr: Frauen- leieabend bei Heizmann. Vortrag:„Arbeit und Ehe". Ref.: Emilie Ehm. Der Vorstand. Tegel. Montag, den 26. Juni, abends 8'/z Uhr. Schlieperstr. 30, parterre, rechts: Leseabend. Vortrag:"„Fürsorge für Mutter und Kind".— Besprechung über:„Die Fericnkinderspiele, sowie einen Ausflug während der Ferienzeit". Pankow. Frauen- Lescabend am Montag, den 26. Juni, abends Ö'/a Uhr, bei Grotzkurt'S Nachfolger, Berliner Stratze 27. Vor- trag:„Die Ursachen der Teuerung". Referent: Genosse P. Schwenk- Friedrichsfelde. Versammlungen— Veranstaltungen. Lichtenberg. Der Leseabend am Montag, den 26. Juni, fällt aus. Dafür Versammlung sämtlicher organisierter Frauen im Lokal des Herrn Steuer(„Kronprinzengarteil"), Frankfurter Chaussee 128. Tagesordnung: Vortrag des Genossen B ü h l e r über:„Die Frau und die kommenden Wahlen".— Stellungnahme zur Generalversammlung. Mitgliedsbuch legitimiert. Vollzähliges Erscheinen erwartet Die Bezirksleitung. Sericdts- Leitung. „Rechtmäßige" AmtSauSLbung der Polizei. Am 22. September 1910 fand im„Schwarzen Adler" zu Lichten- berg eine öffentliche Vorsammlung statt, zu der auch Jugendliche geladen und erschienen waren. Der Schriftsteller Engelbert Graf sollte daselbst einen Vortrag halten über die Entstehung der Erde. Kaum hatte der Vortragende zu reden begonnen, da erschien der Polizeileutnant Mündt in Begleitung des Wachtmeisters Berres- heim und forderte den Redner im Auftrage der königlichen Regie- rung zu Potsdam auf, seinen Vortrag abzubrechen, da die Regie- rung den Polizeipräsidenten zu Lichtenberg beaustragt hatte, den Vortrag von Graf zu verhindern. Das durchaus unberechtigte Eingreifen der Polizei rief begreiflicherweise lebhafte Entrüstung unter den Versammelten hervor. Graf erklärte, die Polizei habe kein Recht, seinen Vortrag zu verbieten, er werde sich aber der bewaffneten Macht fügen. Während Graf noch damit beschäftigt war, sein Manuskript zusammenzupacken, ließ ihn der Polizei- leutnant durch den Wachtmeister abführen. Polizeiwachtmeister Berresheim faßte Graf am Arm und führte ihn vom Podium. Da trat ein Versammlungsteilnehmer, Schwenk, an den Wachtmeister heran und machte ihm lebhafte Vorstellungen darüber, daß die Festnahme Grafs ungesetzlich sei, datz sich der Wachtmeister einer strafbaren Handlung schuldig mache, er solle deshalb' Graf freilassett. Bei dieser Gelegenheit soll Schwenk den Wachtmeister am Arm gepackt und sich dadurch des Widerstandes gegen die Staatsgewalt schuldig gemacht haben. Wenigstens hat das Schöffengericht in Lichtenberg dies angenommen und Schwenk zu 26 M. Geldstrafe verurteilt. Am Sonnabend wurde die Angelegenheit in der Berufungs- instanz vor dem Landgericht III verhandelt. Der Angeklagte Schwenk versicherte, er habe den Wachtmeister gar nicht angefaßt, sondern nur zu ihm gesprochen. Möglich sei, datz er dabei mit den Armen gestikuliert und den Beamten unabsichtlich berührt habe. Vier Augenzeugen des Vorganges bestätigten, daß Schwenk den Wachtmeister nicht angefaßt habe. Wachtmeister Beeresheim aber behauptet, der Angeklagte habe ihn so kräftig am Arm gefatzt, datz er(der Wachtmeister) gezwungen war, stehen zu bleiben. Der Verteidiger Rechtsanwalt Wolfgang Heine führte in län- geren rechtlichen Ausführungen den Nachweis, datz im vorliegenden Falle von einer rechtmäßigen Ilmtsausübung der Polizeibeamten keine Rede sein könne. Deshalb liege auch kein Widerstand vor, selbst wenn der Angeklagte den Beamten angefaßt haben sollte. Zum Beweise der Unrechtmätzigkeit des polizeilichen Eingreifens verwies der Verteidiger auf folgendes: Es war zunächst ein Vor- tragSzyklus für Jugendliche angesetzt. Der Regierungspräsident zu Potsdam erklärte den Vortragszyklus als einen UntcrrichtskursuS und verbot denselben unter Berufung auf die Schulaufsichtsbefug- nisse der Regierung. Hierauf wurde von der Abhaltung des Vor- tragszyklus Abstand genommen und eine öffentliche unpolitische Versammlung für Erwachsene und Schulentlassene einberufen. Da- mit war der angekündigte Vortrag der Kompetenz der Regierung entrückt und unter das Vereinsgesctz gestellt. Nach diesem Gesetz darf eine Versammlung unter keinen Umständen von vornherein verboten werden. Das hat auch der Regierungspräsident nicht getan, weil er wußte, datz er damit vor Gericht nicht bestehen konnte. Deshalb hat er den Weg gewählt, den Lichtenberger Polizeipräsi- denten anzuweisen, die Versammlung unter allen Umständen zu verhindern. Auch dazu hatte der Regierungspräsident kein Recht. weder als Schulaufsichts- noch als Polizeiinstanz. Im Prozeß Weber, wo es sich um die Frage der Erteilung von Turnunterricht an jugendliche Personen handelte, hat das Reichsgericht ausge- sprachen, daß nur der Unterricht an schulpflichtige Personen der Kompetenz der SchulaufsichtSbehörde unterliegt. Also ist das Ein- greifen des Regierungspräsidenten selbst dann ungesetzlich, wenn es sich wirklich um Erteilung von Unterricht gehandelt hätte, was aber nicht der Fall war. Wie man die Sache auch ansieht, in jedem Falle handelte der Regierungspräsident unrechtmäßig, als er die Polizei anwies, die Versammlung unter allen Umständen zu ver- hindern. Der Polizeileutnant, der die unrechtmäßige Weisung des Regierungspräsidenten ausführte, handelte nicht rechtmäßig, ebenso wenig der Polizeiwachtmcister, der auf Befehl des Leutnants eine Sistierung vornahm, zu der jede rechtliche Voraussetzung fehlte. Wollte man sich auf den Standpunkt des Schöffengerichts stellen, daß der Beamte, der einen Befehl seines Vorgesetzten ausführt, sich immer in rechtmäßiger Ausübung seines Amtes befindet, dann würde sich auch der Bürgermeister von Köpenick des Widerstandes schuldig gemacht haben, wenn er sich seiner Verhaftung durch die Soldaten widersetzt hätte, denn die Soldaten mutzten ja den Befehl ihres Vorgesetzten, des wachthabenden Gesreiten, ausführen, der durch den Hauptmann von Köpenick unrechtmäßigerweise zu der Handlung veranlaßt war. Aus diesen Gründen beantragte der Verteidiger die Freisprechung des Angeklagten. Der Staatsanwalt bezeichnete das Vorgehen der Polizei, vom Regierungspräsidenten bis zum Polizeiwachtmeister, als rechtmäßig und beantragte, die Strafe auf 50 M. zu erhöhen. Da? Urteil des Gerichts ging dahin: Es erübrige sich, die Frage zu prüfen, ob der Regierungspräsident zu seiner Anweisung an die Polizei befugt war. Es sei auch unerbcblich. ob der Polizeileutnant die Sistierung anordnete, um die Versammlung zu inhibieren. Die Sache müsse vom Standpunkt beS Wachtmeisters betrachtet werden, der vom Leutnant, wozu dieser berechtigt ge- Wesen sei, den Auftrag erhalten hatte, die Sistierung vorzunehmen. Dem Wachtmeister werde geglaubt, datz ihn der Angeklagte anfaßte. Dieser aber sei sich in der Erregung dessen nicht bewußt gewesen und habe nicht die Absicht gehabt» dem Beamten Widerstand zu leisten. Aus tatsächlichen Gründen wurde deshalb der Angeklagte freigesprochen und dir Kosten dcS Verfahrens der Staatskasse auf- erlegt. Die Kosten, welche der Staatskasse durch das unrechtmäßige Vorgehen der Polizei entstanden sind, wurden noch etwas vermehrt durch die beiden als Zeugen vernommenen Polizeibcamten: Leut- nant Mündt und Wachtmeister Berresheim. Beide Beamte liqui- vierten an der GcrichtSkasse die Kosten für eine Droschkenfahrt von Lichtenberg nach Moabit mit der Begründung, die Droschkenfahrt sei im Interesse des Dienstes notwendig gewesen. Haftpflicht ber Post für einen Geldbrief. Die Deutsche SlnsiedelungSbank in Berlin gab am 17. De- zember 1907 einen Geldbrief über den Inhalt von 3000 M. an den Architekten R. auf. Als der Empfänger den Brief im Beisein seiner Frau öffnete, fand er an Stelle der Tausendmarkscheine drei Zeitungsausschnitte vor. Nach erfolgter Untersuchung ergab sich, datz die Siegel des Briefes herausgeschnitten und nach Aus- wechselung des Briefinhalts wieder aufgeklebt worden waren. Die Ränder der Siegel waren erhitzt und dann über die Schnittränder geduckt worden. Der Ersatzklage hielt der ReichSfiSkuS den§ 3 des Postgesetzes vom Jahre 1871 entgegen. Danach kann die Post den Ersatz für Verluste bei Wertbriefen ablehnen, wenn sie be- weist, datz Verschluß und Verpackung äuherlich nicht verletzt be- funden worden sind und wenn das Gewicht des empfangenen Briefes mit dem Gewicht bei der Einlieferung übereinstimmt. Der FiskuS erklärt unter Hinweis auf diese Bestimmung, datz die Ver- letzung der Verpackung nicht gesehen worden sei und datz der Brief ber der Einlieferung 35 Gramm gewogen habe und dieses Gewicht mit dem der Auslieferung übereinstimme. Dagegen wiege derselbe Briefumschlag mit drei Tausendmarkscheinen 2 Gramm weniger. Daraus ergebe sich, datz der Brief schon beraubt aufgegeben worden sei. DaS Landgericht Berlin ist der Beweisführung deS Fiskus bei- getreten und Hit die Klag« der Deutschen Ansiedelungsbank abge- wiesen. Das Kammcrgcricht zu Berlin dagegen hat das land- gerichtliche Urteil abgeändert und de» FiSkns für haftpflichtig er- klärt. In seiner Begründung führt das Kammergericht zunächst aus, datz dem Fiskus schon in bezug auf die Unverletztheit des Briefes nicht beigetreten werden kann. Denn unverletzt sind Ver- ichlutz und Verpackung nur dann, wenn an ihrem Aeuheren tatsäch- lich keine Verletzung zu finden ist. Demgegenüber steht die Tat- fache, datz die Ränder des Siegels zerdrückt waren und tatsächlich eine erkennbare Verletzung der Verpackung vorgelegen hat. Der Postassistent bekundet sogar, datz er einen solchen Brief nicht an- genommen hätte. Es liegt deshalb die Vermutung vor, daß die Siegel bei Auflieferung des Briefes sich nicht in der Verfassung befunden haben, als das bei der Ablieferung der Fall gewesen ist. Die vom Reichsfiskus gegen das Urteil des Kammcrgerichts ein- gelegte Revision hat keinen Erfolg gehabt. Der III. Zivilsenat dcS Reichsgerichts hat die Revision zurückgewiesen und damit gilt das Urteil des Kammcrgerichts als bestätigt. Ein gemeingefährlicher Mensch, der zwar auf Grund des 8 51 des Strafgesetzbuches als geistes- krank angesehen und freigesprochen wurde, trotzdem aber noch auf freiem Futz herumläuft und so die Möglichkeit zu ähnlichen Taten hat, ist nach Ansicht des Staatsanwalts der Arbeiter Ferdinand Nowack, der sich unter der Anklage der Beleidigung und FreihcitS- bcraubung vor dem Strafrichter zu verantworten hatte.— In der Nacht zum 14. Dezember v. I. drängte sich der Angeklagte in der Oranicnstratze an ein Fräulein B. heran, welches von einem Balle kam. Er gebrauchte ohne weiteres alle möglichen unanständige Redensarten und wurde noch schamloser, als die V. seine Zumutungen entrüstet zurückwies. Als Fräulein B. drohte, sich an einest Schutzmästn kvestd'en zü kvollen, erividerle ihr der Nngeklagie, datz er dann einfach den Spieß umdrehen und sagen würde, sio habe ihn angesprochen und belästigt. Er� habe schon verschiedene, die nicht so wollten, wie er, unter„Sitte" gebracht. In der Skalitzcr Stratze wandte sich die V. in ihrer Angst an den zufällig des Weges kommenden Arbeiter K.. den sie um Schutz bat. Ter Angeklagte wurde nun noch frecher. Er behauptete, datz K. der Zuhälter der V. sei und ging an einen Schutzmann heran, dem er mitteilte, datz er von der V. und ihrem Begleiter bedroht worden sei. Der Polizeibeamte nahm daraufhin die beiden fest.(1/ Auf der Polizeiwache stellte sich jedoch bald der wahre Sachverhalt heraus.— Vor Gericht erklärte der als Sachverständiger geladene prakt. Arzt Dr. Pleßncr, der den Angeklagten früher behandelt hatte, daß dieser an Gehirnparalyse leide und für seine Hand« langen nicht verantwortlich zu machen sei. Das Gericht crkannts deshalb. Oüi ArjtNd des§ 51 auf Freisprechung hez Angeklagten. Eue aller OKelt Vom deutschen Rundflug. Der gestrige Start für die 124 Kilometer lange Strecke Lüneburg— Hannoder wurde durch schlechtes Wetter sehr beeinträchtigt. Die ganze Nacht hindurch rieselte ein feiner Regen nieder. Trotzdem wagte kurz nach 4 Uhr morgen? als Erster Lindpaintner mit feinem Passagier den Aufstieg. Sein Beispiel wirkte ermutigend auf die drei anderen zum Start gemeldeten Flieger Thelen. Büchner und Vollmöller» die in Abständen von wenigen Minuten aufstiegen. Voll« möller geriet beim Ablauf auf der Galoppierbahn in cm Loch, wobei ein Rad verbogen wurde. Der einzige Flieger, der die Tagesstrecke glatt durchflog, war Thelen; er landete gegen 8 Uhr morgens am Ziel in Hannover. Lindpaintner mutzte in der Nähe von Celle wegen Ventilbruchs niedergehen. Um 10 Uhr ist er wieder aufgestiegen und um 11'/« Uhr in Hannover gelandet. B n ch n e r mutzte bald nach dem Aufstieg in Lüneburg wieder niedergehen, da sein Motor versagte. Beim Landen überschlug sich derApparat und wurde erheblich beschädigt. Der Flieger und sein Passagier blieben unverletzt. Bollmöller langte nachmittags um 3'/, Uhr in Hannover an. Nach Reparatur de? Schadens bei seiner Abfahrt in Lüne« bürg war er um 6 Uhr 10 Minuten wieder aufgestiegen, mutzte jedoch im grotzen Moor bei Echtershausen eiue Notlandung vornehmen, um einen Motorschaden zu reparieren. Die drei in Lübeck zurückgebliebenen Flieger. König, Dr. Wittenstein und Schauenburg sind gestern morgen in Lüneburg eingetroffen. König war bereits am Freitag- abend in Lübeck aufgestiegen, mutzte aber auf der Fahrt nach Lüne« bürg eine Zwischenlandung vornehmen. Durch den gestrigen Unfall Büchner? ist Lindpaintner der einzige Flieger, der die bisherige Gesamtstrecke Berlin-Hannover durchflogen hat._ Schwere Explosion in einer chemischen Fabrik. In den bayerischen Stickstoffwerken bei Trost berg erfolgte gester» vormittag eine Explosion, durch die ein großer Teil, der Fabrikanlagen in Trümmer gelegt wurde. Ein italienischer Koch, der für in der Nähe der Fabrik beschäftigte italienische Arbeiter kochte, wurde von umherfliegenden Gesteinmassen erschlagen. Autzerdem erlitten zehn bis zwölf Arbeiter teil» schwere teils leichtere Verletzungen. Durch die Explosion kam es zu einem Brand der Fabrikanlagen. Erst nach einigen Stunden gelang es. das Feuer auf feinen Herd zu be« schränken._ Eingebläute Religio«. In Ingolstadt hatte sich der Stadtpfarrer Heller wegen Vergehens im Amte zu verantworten. Er war Religionslehrer an der Realschule und an der gewerblichen Fortbildungsschule. In dieser Tätigkeit hat er in zahlreichen Fällen Schüler derb ge- züchtigt. ES wurden ihm 21 Fälle nachgewiesen, für die er zusammen 300 Mark Geldstrafe erhielt. Den Schülern wird durch die Prügel die Religion wahrscheinlich in angenehmer Erinnerung bleiben. Frauen als Bahnwärter. Die bayerische Eisenbahnverwaltung reformiert, um den Betrieb sparsamer zu gestalten. Natürlich wird nicht an den Gehältern der obere» Beamten gespart, sondern die schlechtest bezahlten Arbeiter sollen durch Mehrarbeit Ersparnisse ermöglichen. Zurzeit ergeht an die Bahnwärter der bayerischen Staatseisenbahn der Auftrag, datz ihre Frauen den Dienst versehen sollen. Der Bahnwärter selbst soll auf der Strecke arbeiten und die Frau soll jeden Tag fünf Stunden Posten stehen, wofür sie den glänzenden Lohn von 9 Pf. für die Stunde erhält. Wenn die Frau den Dienst aus irgend einem Grunde nicht versehen kann, soll der Bahnwärter auf einen anderen Posten versetzt werden. Biele Bahiiwärtcrposten sollen überhaupt eingezogen werden. Durch diese hervorragend soziale Tat wird hoffentlich der Eisen- bahnetat ein beffereS Gesicht zeigen. Datz die Unfallziffer sinkt, ist weniger wahrscheinlich. Vergcflen! lieber einen unheimlichen Fall aus dem Leben ber p o l i t i« sch en S trä fling e wird a»S K raS no j arS k gemeldet: So« eben sind der Inspektor deS GesängnisseS von MinussinSk Kiffelcw und der Hauptaufseher Sidorow ihrer Aemter entsetzt worden. Der Grund dafür ist folgender: Im vorigen Winter haben die Beamten den politischen Sträfling SuchatSchow in dem ungeheizten Karzer eingesperrt u n d d a n n seiner„vergessen". AIS man sich schließlich des Unglückseligen erinnerte, waren feine beiden Füße völlig eriraren. Nach vorgenommener Amputation beider Füße verschied der auch sonst gänzlich erstarrte politische Sträfling. Kleine Notizen. Raubmord. In der letzten Nacht wurde ln Osternburg (Oldenburg) eine BrvtauSträgeri» Prüfer erdrosselt und beraubt aufgefunden. Als des Mordes verdächtig wurde im Laufe des gestrigen Tages der Arbeiter Wilhelm Langhage auS Bremen verhaftet. Ein Mädcheuhändler verhaftet. In Köln gelang eS. einen Mädchcnhändler in dem Augenblick zu verhaften, als er vom Haupt» bahnhof mit zwei Mädchen nach Paris abdampfen wollte. ES handelt sich um einen in Paris wohnenden Oester« reicher, der wegen schwunghaften Mädchenhandels feil längerer Zeit gesucht wird. Folgenschwerer Autounfall. Bei N i n o v e in Frankreich rannten zwei Automobile in voller Fahrt gegeneinander. EinS davon wurde umgeworfen und begrub seine Insassen unter sich. Zwei Perionen wurden tödlich, zlvei andere leichter verletzt. Unwetter in Chile. Die chilenische Hafenstadt Jquique wurde am Freitagabend von einem furchtbaren Gewittersturm heim- gesucht. Frauen und Kinder liefen von Panik ergriffen durch die Stratzen. Dabei wurden verschiedene Personen durch herabstürzende Dachziegel nnd dergleichen getötet und verletzt. Im Hafen sind mehrere Boote untergegangen. Ein italienischer Segler ist mit der gesamten Besatzung gestrandet und untergegangen. CBodHn- Spielplan der Berliner Cbeater. Neues königliches Overiithenter. Sonntag: Lohengrw.(Ansang VL Uhr) Montag: Die Meistersinger von Nürnberg.(Ansang 7 Uhr.) DienZtag: Die Walküre.(Ansang 7 Uhr.) Mittwoch: Tannhäuser. (Ansang 7>/, Uhr.) Donnerstag: Tristan und Isolde.(Ansang 7 Uhr.) Freitag: Die Meistersinger von Nürnberg.(Ansang 7 Uhr.) Sonnabend: Lohengrin.(Ansang Uhr.) Sonntag: Tannhäuser.(Ansang 7'/, Uhr.) Montag: Tristan und Isolde.(Anfang 7 Uhr.) Lessing-Theater. Täglich: Sommerspuk.(Anfang 8 Uhr 20 Mut.) Komische Lp er. Sonntag: Die Fledermaus. Montag: Figaros Hochzeit. Dienstag: Orpheu» in der Unterwelt. Mittwoch: ToSka. Donnerstag: Hofsmanns Erzählungen. Freitag: Tiefland. Sonnabend, Sonntag und Montag: Der verbotene Kug.(Anfang 8 Uhr.) KleiueS Theater. Täglich: Die verwandelte Katze. Die vier Toten der Fiametta. Karneval in Nizza.(Ansang 8>/, Uhr.) Neues Schauspielhaus. Allabendlich: Die keusche Susanne.(An- fang 8 Uhr.) Neues Bolls- Theater. Sonntagnachmittag Z Ubr und Abends: Der Viclgeprüste. Montag: Kater Lampe. Dienstag: Der Vielgeprüste. Mittwoch: Kater Lampe. Donnerstag: Der Viclgeprüste. Freitag: Kater Kater. Sonnabend: Des Pastors Niete. Sonntagnachmittag 3 Uhr und Abends: Des PostorS Ricke. Schillcr-Thcatcr O. Täglich: Panne.(Anfang 8 Uhr.) Schiller- Theater Eharlottenbnrg. Täglich: Der dunkle Punkt. (Ansang 8 Ubr.) Friedrich- Wilhclmstädtischcs Schauspielhaus. Allabendlich: Hkaserncnlllft.(Ansang 8 Uhr.) Neues Qpcretteu-Thcater. SonntagnachmMag 3 Uhr: Der GllllkS- rngcl. Abends: Eine Million. Bon Montag bis Sonnabend: Eine Million. Sonntag, 2. Juli, nachmittags 3 Uhr: Der Glücksengcl. Abends: Eine Million. Montag: Eine Million.(Ansang ö's, Uhr.) Triaiion-Theatcr. Allabendlich: Das Prinzchen.(Ansang 8'/, Uhr.) Lnisen-Theatcr. Sonnlagnachmittag 3 Ubr: Neue Heimat. Abends Jke Stcenbachs Erbe. Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: Neue Heimat. Freitag: Was Gott zusammenfügt. Sonnabend, Sonntag Und Montag: Jke Stcenbachs Erbe.(Ansang S'l, Uhr.) Thalia-Theater. Allabendlich: Polnische Wirtschost.(Ansang 8 Uhr.) Lustspiellmnö. Sonntag. Montag, DicnStag, Mittwoch. Donnerstag lind Freitag: Unsere Pcpi. Sonnabend, Sonntag und Montag: Die dritte Eskadron.(Ansang 8 Uhr 20 Min.) Rose-Theater. Sonntag, Montag. DienStag, Mittwoch, Donnerstag und Freiing: Steffen Langer aus Glogau. Sonnabend, Sonntag und Montag: Kascrnenlust,(Ansang 8'/4 Uhr.) Mctropol- Theater. Allabendlich: Hoheit amüsiert sich.(Ansang 8 Uhr) FolieS Caprice. Allabendlich bis aus weiteres: Die letzte Nacht. Die Hochzeitsreise.(Ansang 8'/, Uhr.) Berliner Pratcr-Thcater. Bis aus weiteres täglich: Di» 3 Grazien. (Ansang V/, Uhr.) � Voigt-Theater. Sonntag, 25. Juni: Goldene Jugend.(Ansang 4 Uhr.) Apollo-Theater. Allabendlich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Passage- Theater. Soluitagiiochmittag Z Uhr: SpeMitäleit. All- abendlich: Spezialitäten.(Anfang« Uhr.) Wintergarten. Allabendlich: Spezialitäten.(Anfang 8 Uhr.) RetchShallen-Theater. Täglich: Stettiner Sänger.(Ansang 3 Uhr, Sonntags 7 Uhr.) Walhalla- Theater. Allabendlich: Prinz und Bettlerin.(Ansang 8'/. Uhr.) Carl-Saverland-Theater. Täglich: Spczialitälen.(Ansang 7'/, Uhr.) Kaiser-Panorama. Täglich: III. Rhcinreise. II. Zyklus Indien. Urania- Theater, Taubenflr 48/43. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: Lebende Tierbilder von nah und scrn. Freitag. Helgoland im Wechsel der Zeit,«onnabend: Lebende Tierbildcr von nah und fern. Helgoland im Wechsel der Zeit. Sonntag: Helgoland im Wechsel der Zeit. Montag: Unbestimmt.(Ansang 8 Uhr.) Tternivartc, Jnvalidenstr. 57—62. eingegangene Dmchlchnften. Die Heilung der Syphilis und die überraschenden Heilerfolge durch .........„-. �-ki( m.a,t zkzt. u. Co., Berun .,80 data 606.) Von K. Medizinischer Dr. med. Verlag®d linz Zikel, tveizer Eine Einführung in 1 M., geb. 1,25 M. Salvarsan. Berlin. Preis NW. 87. Aus Natur nud Geisteswelt. Die Ostmark. die Probleme ihrer WirischastSgeschichte. Preis geh. Verlag von B. G. Teubner, Leipzig. Otto Soyka. Das Herbarium der Ehre. Roman. 366 Seiten.— t ermann Gottschalk. Der Fluch der Arbeit. Geh. 5 3)1., geb. 6,50 M. erlag von Albert Langen, München. G. Frcytags Automobil- und Radsahrcrkartcn. Blatt 8 und 13, Kassel und Hannover. 1:300 000. 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Lustspiel in drei Auszügen von C. A. Görner. Preis jeder Nummer 20 Ps.— 24 Hell. Verlag von Philipp Nectam jun., Leipzig. Bayerisches Hochland und Allgäu, Salzburg, Steiermark, Kärnten nnd Kram. Von von Anton Edlinger und Heinrich Hetz. 82 Karten und Plänen. Preis in grüner ~" 9 M.— 10,80 Kr. Briefharten der Redaktion- Die juristische Sprechstunde findet L i n de n st r a p c 63, vorn vier Treppett — y a h r st u l» l—, wochcntiiglich von 4'/, bis 7 Vi Uhr abends, Sonnabends, von 4 Vi bis 6 Uhr abends statt. Jeder fiir den Bricskasten bcsiimmtc» Anfrage ist rill Buchstabe und eine Zahl als Wertzrichen dcizusügc». Brleslichc Antwort wird nicht erteilt. Anfrage», denen kcine AbonnriiicntSgnIttniig brigcsiigt ist, werden nicht bcantwortrt. Eilige Frage» trage mau in der Sprrchstniide vor. Bom Montag, den 26. Juni, biö Sonnabend, den 15. Juli ein- schließlich, findet die Sprechstunde in der Zeit von 7'/„ bis O'/g statt. Fehlberg, Boigtstr. 14. So nicht zu beantworten. Kommen Sic in die Sprechstunde.— Peso uacional 100. Beide Frage» können nur gewissenhast von einem Arzt beantwortet werden.— M. F. 24. 10JOOQ bis 12 000 in der Stunde.— Martha 15. Vorbereitungsschule für die kausmännische Lausbahn, Weinmeistcrstr. 16/17. Alles Nähere dort.— F. B. 55. In der amtlichen Auskunftsstelle der Elsenbabndirektion am Bahnhof Alexanderplatz erhalten Sie darüber unciilgcltliche AuSkunst. — L. D. 50. Berliner Koiisumgenossenschast Lichtenberg, Ritterguts- stratze, und Bnugenossenschast Ideal, Rixdors, Jdcalpassage.— A. A. 101. Ja. Unter Darlegung der Bcdürstigkeit mutz der Antrag an den Magistrat gestellt werden.— P. B. 99. Nein. — O. 55. Im Sekretariat der Kgl. Bibliothek oder bei einem Antiquar dürste eine zutreffende Abschätzung erfolgen.— S. P. 84. 1. Wir cmpsehleu weiter zu kleben. Nückzahlung erfolgt jetzt nicht mehr. 2. Offen» bacher Krankenkasse sür Frauen und Mädchen, Prinzenstr. 60, bei Hinz.— H. S. 31. 1303: 567 000.— P. P. 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Es ist dies für jeden Berufsangehörigen e,ne so äufterst wichtige Frage, daft wir erwarte», daft alle, ohne Aus- »ahme, iu dieser Bcrsammlnng erscheinen. An der Beschlnftfafsung können nur Mitglieder teil- nehme», welche ihr Mitgliedsbuch, Karte oder Quittung über vollzogene Aufnahme vorzeigen können. Also Wäschearbeiterinnen, auf znr Versammlung! Verband der Lcbneider, LeKneideriniieii u. Wäschearbeiter Deutschlands. Die Ortsverwaltung der Filiale Berlin III. Ncuc Königstr. 6. UD Am 13. Juli findet im ScliTrelnop Garten, am KönIgStor, ein Senimerkeeit statt, wozu BilleltS a 3» Pf. tu den Zahlstellen und au der Kasse zu haben find._ 252/6 Zahlstelle Berlin. Cuxuspapier- Krauche. DienStag. deu S7. Juni Igt», abend» 8 Uhr. im ITUrateaNor, »öpcnicker Str. 137.1138: Krauchen Versammlung fäiiiil. in prefferkirn liesthüft. Arbkiter v. Arbeitrüimlell. TageS-Ordiiung: 1. Die Antwort der Unternehmer z« unserer Tarifvorlage und weitere Stellungnahme dazu. 2. Diskussion. 3. Verschiedene». Die wichi-ge Tagesordnung verpflichtet jeden Kollegen und jede Kollegin pünktlich und zahlreich zu erscheinen. ai;9* Die AgitationS- und Lohnkommisston. I.?l.: ll. l-Ippolil«. lejWmdsiiiI lt-, Glssssdeitet und Arbeiterinnen Deutschlands. ! GtltgsWftt UNd GtllSbtnstt. Dienstag, de» 27. Juni, abends 8 Uhr, bei B o eler, Weberstr. 17: Mitglieder-Versammlttttg 'LV" der Zahlstelle Berlin. TagcS-Ordnung: t. Bericht von der Generawersammlnng und Branchenkonfercnzen. L. Wahl von vier Vertretern zum Zentralvorstand. 3. Neuwahl der Presj- Und Agitationskommission. Es ist Pfticht, dast jedes Mitglied erscheint. 73/3 Die Qrtsverwaltnng. A. Schräder. Konsum-Verein fOr Charlottenburg und Umgegend. Eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht Ordentliclie General-Versammlung > Mittwoch, den 28. Juni 1911, abends 8'/,«hr, im BoltShanfe, Rosiiienstraßc 3 sgroßcr Saal). Tagesordnung: 1 Bcschltthsassung über Auflösung dcL BereinS. 2. Wahl von Slqnidatoren. Das Erscheinen aller Genossen ist unbedingt nötig k Jeder Genosse miisj im Besitze einer IjogitlaKatloitnuarto sein, da ohne diese der Eintritt nicht gestattet ist. US. Zum Zwecke der glatten Erledigung der Liquidation und des NebcrtrittS zur Konsningenossenschast Berlin bitte» wir unser« Mitglieder solgcndeS genau zu beachten: Es findet stai': Die Abgabe de? Tividendcnmarken und Mitgliedsbücher, die Einlösung der Svarmarkenkarten und die Abnahme der Sparkafleubücher derjenigen Sparer, die ihre Sparkasseneinlage» an die Konsnin- scnoBscnscbaft Berlin übertragen haben wollen: vom Mittwoch, den F. Juli bis Sonnabend, de» 8. Juli von 0—1 und 3—0 Uhr im Kontor: Wallstr. 23, Hof 1 Treppe. Für die Mitglieder in Wllnicrsdorr findet die Abnahme erst nach der Eröffnung der neuen Dcrkaussstelle in Wllmersdorr statt. I Der Zeitpunkt wird noch belannt gegeben.' 106/1* Der Aafslchfsrat des Konsam- Vereins für Cbarlottcnbarg und Umgegend"er Vorstand. (Eingetragene Genossenschast mit beschränkter F. Dieter. F.Busse. Hastpflicht). u«»ii,.,,. gez. 0. Storch, Vorsitzender." Bollenlln. Sozialdemokratischer Wahlverein für Schöneberg. DicuStag, den 27. Juni, abends 81/, Uhr, in den Neuen Nathanssälen, Meintnger Strafte 8: lk/12 HCitgliedet- Versammlung. Tages-Ordiiung: 1. Vortrag des Genossen Emil llnger über„Religion und Proletariat". 2. Dislussion. 3. Vcreinsaiigclcgenhciten. 4. Verschiedenes. DaS 22. Stiftungsfest des WahlvercinS findet am Sonntag, den 0. Juli, in den Kcsainiräumcn der Reuen Ralhaussälc, Meiningcr Strabc 6, statt. Die Darbietungen sind vorzügliche und ist zahlreicher Besuch erwünscht. Bor Vorstand. Deutscher Arbeiter-Sängerbund. ßau Berlin und Umgegend. Sonntag, den 2. Juli 1911, vormittags 11 Uhr, im Saale der Brauerei Frledrlcbsbain: Uebungs»Stunde für den Bezirk I(Berlin). [ Geübt irorden�fols:. Lieder: 1. Arbeiter-Vaterlandslied. 2. Ich warte Dein. 3. Wir glauben an der Freiheit Sieg. 4. Die Marseillaise. 5. Zu StraCburg auf der langen Brück. 6. Nun | leb' wohl, Du kleine Gasse. 17/9 XB. Die nächste AnsscIiaOsltnane findet am 9. Juli Ocwcrkschaftshansc statt. Der Vorstand. IS räff&tZ i« icK selber mcrKlJ BgrfjbrauSrer.BcHir» N.'fn. Tcf Her iism Arbeitsnachweis: Sjrrwaltnngöstelle Berlin. Hanptbnreau: Hos l. Amt 3. 1239. CharitsstraB« 3. Hos III. Amt 3. 1927. Montag, den Ä6. Juni 11.911: � Bezirks-Versammlungen MOäbit* Pr�ht8ftIe Word-WcBt, Wiclefslr. St, abends tllZfrlKHI IMiarns- Süle, Müllerstrafte 142, abends s'/, Uhr. Boppos �osts�Io, Hermannstr. tv, abends 8'/, Uhr. Stralau u. Rummelsburg: Tagesordnung in allen Versammlungen: Fortsthiing der Lejirksiierslimmliing vom 19. Juni. Ztitsliodsdaok logitiiulort. Die Versammlungen werde» pünktlich eröffnet. Zahlreicher Besuch wird erwartet. Dienstag, den 27. Juni 1911, abends 9 Uhr» im Gewerkschaftshans, Engelufer 15, Saal 4: Tersammlung der Metalldrücker Berlins und Umgegend. TageS-Ordnung: 1. Berichterstattung vom VcrbandStag in Mannheim. L. Diskusston. 3. Vranchenangelegenhciten. 4. Verschiedenes. Kollegen! Da unter Punkt 3 der Tagesordnung wichtige Angelegen- heilen zu erledigen sind, erwarten wir das Erscheinen jedes einzelne». tom'- Erwerbslose(Kranke), iüüiüil Wegen Quartalsschluß bleibt das Bureau am Sonn- abend, den 1. Juli, den ganzen Tag geschlossen, für diesen Tag erhalte» die Kollegen ihre Unterstützung schon am Freitag, den 39. Juni, ausgezahlt. a sämtliche Mitgliedsbücher zwecks Kontrolle ein- werden, ersuchen wir die Kollegen, ihre Unterstützung is zum 99. Juni abzuheben. Ausgeschlossen davon sind diejenigen, welche sich in Krankenhäusern oder Heilstätten befinden und die Unterstützung erst nach Beendigung der Krankheit abholen. Der Krankenschein ist bei jeder Zahlung mitzubringen. 119/1_ Die OrtSverwaltung. Beeilen Sie sich und besichtigen Sie die letzten 17 Par- zellen i» Zepernick, die ich sehr billig verkaufe.— Pläne gratis.— I. Ricger. Berlin. Gonlardstr. 6 'Verband der 8ueb- und Stemdruekerei-Jüllsarbeiter und -Arbeiterinnen Dentseblands■ Ortsnervealtnng Berlin. : Sonntag, den 25. Juni 1911, mittags 12 Uhr, in den Prachtsälen Nord- West (grofter Saal), Wielcfstrafte 24 und Emdencr Strafte 41: jlujfcronlentliehe Mitglieder- Versammlung. TageS-Ordnung: Die Ereignisse der letzten Wochen in den drei grotzen Zeitttngsbetriebeu Scherl, Mosse und Ullstein n. Co. Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht 27/14' Die Ortsvrrwaltnng. Anfang präzise 12'/, Uhr.____ Mitgliedsbuch legitimiert. Spezialität I II Von 40 M- mit Herrenanzug oder Paletot nach Mah. neueste Muster, gute Stoffe, aus Roghaar gearbeitet, 2 A»pr. Be- sichtigung am Lager erbeten, ohne Kaufzwang. Kein Mustcrversand. �«{jr-LtoK-tiatizz scrliac Herrenanzug od. Patetot von 2« M. an. s-instc Zat. Zum Mast- nehmen bitte um Ihren Besuch. Für gut. Site bekam gold. Medaille. Ein Versuch führt zu dauernder Kund- schalt. T.adYvIx Engel, Prenzlauer Slrasj« 23, II(Alexanderplatz). _ Gegr. 1892._ 91/16 Dp. Simmel Spezial-Arzt* für flaut- und Harnleiden. Prinzenslr. 41,«Xt*. 10— 2, 5—7. Sonntasfs 10— 13. 2— 1 Deotseker Holzarbeiter-Verband. Verwaltung Berlin. Bezirks- und Branchen-Versammlungen: Montag, den 26. Juni: ßeztrh orten III ZW�Uhr Bei Cranz(Prachtsäle Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversammlung. 2. Verbands- angclegenheitcn. Utzirk J�ordoften abends s>/, Uhr bei Boeker. Weberstr. 17. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generawersammlnng. 2. Verbands- angclegenheiten. l�lavierAfdeUer abends s Uhr Im GewerkschaftShauS, Saal 1. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Doerinq über:.Welches Interesse habe» die Klavierarbeiter an der Tarispolitik deS Verbandes. 2. Branchenaiigclcgcnhcitc».— Zahlreicher Besuch wird erwartet. Mit- glicdSbuch legitimiert. kodenleger abends 6 Nhr im Gewcrkschnftöhaiise, Saal 1. Tagesordnung I 1. Bericht über den Stand unserer Bewegung. 2. Dis- kussion. Kdflen- litld Kofkcrvtläcsici* abends 8'/, Uhr Andreas- ruuen una rvoi i crmacuer«ndreasstr. 21. Tagesordnung: 1. Vortrag über die Reichs-Finanzresorm. 2. Ver- Bands- und Branchcnangelegenhcttc». JModell- und fäbrihtifcbler, sowie JModclldrecbrier pünllltch adcndS 8 Uhr im Nosenthaler Hof, Roscnthalcrstr. 11—12. Tagesordnung: 1. Bericht von der Gencralvcrsainmluiig. 2. Unsere ArbeitSoermitteliing. 3. Verbands- und Branchen rngelegenheiten. t�Iölietpollerei'?''« ll�r/, Uhr, bei Lehmann, An der Spandauer Brücke 3. Perlmutt-—..... r.„....... Brücke 3. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Bericht von der General- Versammlung.— Zu �dieser Versammlung Ist der Kollege Karl Ernst dringend eiiigeladen. BUrften- und pinfelmacbcr Tagesordnung: 1.»Solidarität und soziales Handeln-. Referent: Kollege Nitschke. 2. Stellungnahme zum GejcllenauSschusz. 8. Branchen- aiigelegenheue». kiiiAt-IVIimudr-Ri'Keit'ev abend» pünktlich 8 Uhr bei Vier- DaancmmicR ni ceucr foh)g({( AndreaSstr. 26- Versammlung aller in der Tolliilold-Haar.cliiniicltdraacliv be.chUftlg- ten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tagesordnung: l. Vortrag des Kollegen Joh. AhlerS über:„In- direkte Stcuan". 2. Diskussion. 3. Bericht von der Gencralversammlung. 4. Verbands- und Branchenaligclegenheileii. llennenstag, den 29. Juni: riMa-Rratirhr abends 81/, Uhr im Englischen Garte», »rdNCDe Ai�nderstr. 27c: Tersnmmlaiig für Berlin and Vororte. Tagesordnung: 1. Bericht der vranchenkommlsfion. 2. Diskussion. 3. VeischiedcncS. Alle in der Tischbranche beschästigte» Tischler, Polierer, Maschinen- arbcitcr, Teilarheltcr und auch die ungelernten Hilfsarbeiter müssen er- scheinen, ebenso auch die Kollegen, welche dein Transportarbeiterverband angehören. Zwecks Kontrolle wird der Besuch der Versammlung im Mitgliedsbuch- durch Stempel legitimiert. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Stellmacher 5-ötc"�3, J8,1'» im Nosenthaler Hof. Nosenthaler Tagesordnung: 1.„Welche Bedentung haben die Reichstagswahlen lür die Gewerkschastcn?" Rejerent: Genosse Kobisch. 2. Bericht von der Generaloersani inluiig. Kerivtt ftfhöticbcro abend» 8'/. Uhr w den Neuen Nat- totzwn oenonenerg ha.s, Meininger Str. 8. TagcSoi dnung: 1. Bericht von der Gciicralvc-sammlung. 2. Reuwahl der Kommission und der veitragSsaminler. Achtung! BertranenSmänner k Die BertraumSmännerversammlunz für den Bezirl Schöneberg sinden bei Kuschte, Meininger Str. 8, an demselben Tage wie in Grotz-Berlü» statt. Söll Die OrtsTerwnltmi*. Sechster Wahlkreis. Die Stichwahl Zwilchen den Gcnoffen Fahrow und Frank sindct am Sonntag, den AF. Jnni, in folgenden Lokalen statt: Obiglo, Schwedter Strasse S3-Ä4. Schirmer, Wörther Strafte 15, Dobrohlaw, Schliemannstrafte 39, Hönisch» Wichertstrafte 3. Henkel, Stralsunder Strafte 17, Möckel, An kl am er Strafte 31. Hevse, Boyenstrafte 19. Köhler, Wittstocker Strafte 19. Paersch, Oldenburger Strafte 19. Bachstein, Salzwedeler Strafte 19. Melzer, Wiesenstrafte Ä9. Engler, Tegeler Strafte 83. Doye, Miillerstrafte 38. Glawe, Liebenwalder Strafte 4. Gritsch, Drontheimer Strafte 4, Franke, Badstrafte 19. Hoffmann, Swinemiinder Strafte 47. Gewählt wird in der Zeit von 9 bis 1 Nhr. ——• mtgllcdsbach legitimiert.—— Wer länger als drei Monate mit seinen Beiträgen restiert, hat kein Wahlrecht. 228/20*__ Per VorBtand. MANOLI ■mii'— ii Cigareltes ff™"—— Belieble Spedalraarken Abbas Dandy Gibson Gill med. Karl Reinhardts speziai-ärztiiehe Institute für Geschlechtskrankbeilen Haut-, Harnleiden, Schwache(Impotenz). ' Hesiunmranmz SSÄKTÄkTit Pofslaiei Sftate NT 1 für Frauen«an 3 bis 7,5 Ubr nur Potsilainer Str. 117. Vollkommenstes kombiniertes Hcilvertnbrcn bei friseben und veralteten Fällen. Nacbweislicb unerreichte Dauererfolge in verbältnism. kurz. Zeit. Um sich vor zwecklosen evt. schädlichen Kuren zu schützen, vorlange man ausführliche Broschüre in meinen Instituten | oder durch die Post(versohloss. Kuvert) gratis und franko. EHRLICH-HATA- Behandlung ohne Berufsstörung. Der nächste HerrensVortrag findet statt am Donnerstag, den 29 Juni, abends'/.lO Uhr, 1 | in den Armin• Hallen, KommandantonstraBe 58/59, über das neue Heilmittel Ehrlich-Hata 603 1 und Harnrlihrcnlcldcn 244/15 | und über wirksame und knrpf iisclicrhaftc Bcliand- laangsweisc, mit Demonstrationen an naturgetreuen, Wachsmodollen.— Eintritt frei!— Fragcnbeantwortung, ' V../ i'<»:>•*■ Charlottenburg. Großer Raison- Ausverkanf I von guter geri'kll- und«nsbell- öekle!l!uvs zu enorm billigen Preisen der Firma SU�X-f rveonira Wllmersdorter Straße 12| ■ rtOT EBBIcSBeny: Ecke Schulstraßo Maß-Anzüge aus den modernsten Stoffen von 45 M. an in eigener BetrlebswcrkstHtte. 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Für die dem KranfenversichcrungS« zwange nicht selbst unterliegenden Familienangehörigen wird den Kassen- Mitgliedern gewährt: Im Falle der Erkrankung freie ärztliche Behandlung, jedoch nur durch die Kassenärzte. Spezialistische Zahn- bcliandliing wird nicht gewährt. SllS Familienangehörige sind die in demselben SauShalt niit den Mit- gliedern lebenden und mit ihrem Unterdatt ganz oder grötztenleilS auf den ArbeiiSvcrdicnft der Mitglieder argewicsenen Ehegatten und noch nicht 14 Jähre alten Kinder an- zusehen. Im ß 30 soll eS heißen: Die wöchentlichen Kassenbeiträge betragen: 1. für die Mitglieder der Klasse 1» 1.08 Mark. 2. für die Mitglieder der Klasse I 0,81 Mark, 3. für die Mitglieder der Klasse II 0.43 Mark. 4. sür die Mitglieder der Klasse III 0.39 Mark. S. für die Mitglieder der Klasse IV 0,27 Mark. S 55, Absatz a, erhält folgende Fassung- a) um eine Erhöhung der Beiträge über i'l, Prozent desjenigen Betrages, nach welchem die Unter- stfibungen zu beinessen sind und diese Erhöhung nicht zur Deckung der gesetzlichen Mindestleistungen erforderlich ist(§ 31 des Gesetzes), Diese Abänderungen des Statuts treten mit dem ersten Montage nach erfolgter Genehmigung und statuten- mäßiger Bckanntmachmzg in Krasi. Groß-Lichterjelde, den 12. Mai 1911. Der Borsiand der Gemeinsamen Ortd-Itranlen- taste für Grost Liltiterfelde. (gez) Paul H echt, Vorsitzender. Genehmigt. Pottdam, den 2. Juni 1311. (L. S.) NamenS deS Bezirksausschusses. D. 7714. Der Vorsitzende. In Vertretung:(gez) Unteffchrist. Obst-. Garienstidte s. Biesdorf □ Rute 20 Mark Station der Ostbaho Heu-Sodoun Stal.Ssdowa. t.d. Strasse naoh Blasdorl □ Rufte 15 Mark an KnilM □ Rufte 12 Mark ■m Bahn bof Stlenltzbars Station Frcdertdorf an dar Ottbahn □ Rute 4 Stiapk KleinttO Anzah lcrng Auch| lOjäbrlg. Amortisallons-Hypothek. 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Ein vermögensloser Subaltern- beamtcr mit einem jährlichen Einkommen von etwa 1400 M. hatte einem Berliner Rechtsanwalt, dem er in seinem Ehescheidungsprozess die Wahrnehmung seiner Rechte übertragen hatte, neben der gcsetz- lichen Gebühr ein Extrahonorar von 100' M. zugesichert. Später verweigerte der Auftraggeber die Zahlung dieses ExtraHonorars und bestritt in dem durch den Rechtsanwalt anhängig gemachten Prozeß seine Zahlungspflicht, weil bei dem Abkommen über das ExtraHonorar die Grenze der Mäßigkeit überschritten sei. der Per- trag gegen die guten Sitten verstoße und deshalb nichtig sei. Der Vorstand der Anwaltskammer hat die Frage nach Neber- schreitung der Grenze der Mäßigung in Anbetracht der geringen Gehaltshöhe bejaht, mit Rücksicht darauf, daß der Ehescheidungs- Prozeß weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Beziehung besondere Schwierigkeiten bot. SchleSwig-Holstrinisches ZensuSwahlrrcht und Kinderprivileg. In Neumünster beträgt nach dem Ortsstatut von 1895 der Zensus 1200 M. 184 Familienväter, die im übrigen zweifellos den Erfordernissen des Bürgerrechts nach dem Schlcswig-Holsteinschcn Städtercckt genügten, waren voriges Jahr nicht in die offengelegtc Bürgcrrolle eingetragen worden, weil sie, die tatsächlich ein Ein- kommen von mehr als 1200 M. hatten, auf Grund des§ 19 des Einkommensteuergesetzes wegen ihrer Kinder in der Steuer er- mäßigt worden waren. Die Vcranlagungssätze der Steuer ent- sprachen einem Einkommen von weniger als 1200 M. Der Magi- strat meinte, daß das entscheidend sei und daß deshalb die bc- treffenden Bürger nicht in die Liste gehörten. Auf den Einspruch der 184 beschloß jedoch die Stadtverordneten- Versammlung, sie in die Liste aufzunehmen. Die Versammlung stützte sich auf den durch die Novelle von 1909 geschaffenen H 20a des Einkommensteuergesetzes, welcher bestimmt:„Die in den§Z 19 und 20 gewährten Ermäßigungen sind bei Berechnung der zu ent- richtenden Steucrbeträge für Wahlzwccke außer Betracht zu lassen. Tie Versammlung war der Meinung, daß das auch hier in Schles- Wig-Holstcin maßgebend sei, wenn es hier auch kein Klasscnwahlrccht gebe. Der Magistrat klagte gegen die Stadtverordnetenversammlung beim Bezirksausschuß aus Aufhebung des Stadtverordnctenbe- schlusses. Kläger berief sich auf das Ortsstatut von Neumünstcr, das auf Grund der Schleswig-Holsteinschen Städteordnung erlassen ist und bei Aufführung der Erfordernisse des KommunalwahlrcchtS sagt: c) Bezug cincS Einkommens, welches nach den Grundsätzen des Einkommensteuergesetzes veranlagt, den Jahrcsbetrag von 1200 Mark übersteigt." Hiernach, meinte der Magistrat, sei das Bürger. recht erst gegeben, wenn trotz aller Abzüge bei der Heranziehung zur Steuer der Zensit zu einem Betrage herangezogen werde, der einem Einkommen von mehr als 1200 M. entspreche. Das sei hier nicht der Fall. Die Leute seien infolge des Kinderprivilegs in den Steuersätzen so ermäßigt worden, daß diese Sätze Einkommen ent- 'prächcn, die unter 1200 M. liegen oder doch auf keinen Fall 1200 Karl übersteigen, wie es das Ortsrccht verlange. Der Z 20a des Einkommcnsteuerges ctzes, auf den sich die Stadtverordnetenvcr- sammlung berufe, könne hier nicht angewendet werden, weil der Zensus in Neumünstcr mit dem Einkommen rechne, nicht aber mit den„Stcuerbcträgcn", von denen im K 20a die Rede sei. Ter Bezirksausschuß erkannte aber auf Abweisung der Klage des Magistrats und erkannte an, daß die 184 Bürger mit Recht durch den Beschlutz der beklagten Stadtverordnetenversammlung in die Bürgerrolle aufgenommen worden seien. Das Obcrverlraltungsgericht, bei dem der Magistrat noch Be- rufung einlegte, bestätigte das Urteil des Bezirksausschusses mit folgender Begründung: Die Entscheidung hänge davon ab, wie das Statut der Stadt Neumünstcr, bezw. der Statutennachtrag, der den 1200 M.-Zensus festlegte, auszulegen sei. Die Fassung sei nicht recht glücklich. Ztvci- fcllos aber durfte das Statut sich nur dem§ 7 der Schlcswig-Hol- steinschen Städteordnung anschließen. Danach sei nun kein Zweifel, daß es nicht auf das BeranlagungSergebnis ankomme bei Entschei- dung der Frage, ob der Veranlagung des Zensiten nach dem Vcr- fahren bei der Einkommensteuer ein Einkommen von mehr als 1200 Mark zugrunde liege. Nur in dem Sinne könne das Statut im Einklang mit der grundlegenden Bestimmung der Schlcstvig-Hol- steinschen Städteordnung ausgelegt werden. Sei aber nicht das Er- aebnis der Veranlagung entscheidend, dann könne schon nach der Schleswig-Holsteinschcn Städteordnung und dem Statut nur ent- scheidend sein, was als faktisches Einkommen nach den Grundsätzen des Einkommensteuergesetzes ermittelt werde. Das sei aber in allen 184 Fällen unstreitig ein Jahreseinkommen von mehr als 1200 M, gewesen. Schon deshalb halie die Stadtvcrordnctenver- sammlung mit Recht die Leute in die Liste aufzunehmen beschlossen. Danach sei es unerheblich, ob den Leuten das Kindcrprivileg zu- stand und die veranlagten Steuersätze solche waren, die einem Ein- kommen von weniger als 1200 M. entsprachen. Nachwehen vom Tapeziererstreik. Die Polstermöbelfabrik Barsig u. Pohl klagte gegen drei Möbel tapczierer. Die Beklagten hatten bei der Firma vor Fertigstellung ihrer Akkordarbeiten die Arbeit eingestellt, weshalb die Klägerin von jedem der Beklagten auf Grund des§ 124b der Gewerbeordnung die Zahlung von 21,60 M., das ist der ortsübliche Tagclohn für eine Woche, als Buße bezw. Schadenersatz fordert. Die Be- klagten wandten ein, daß sie der schriftlichen Aufforderung der Firma, binnen drei Tagen die Arbeit zwecks Fertigstellung des Akkords wieder aufzunehmen, nachgekommen seien. Als sie sich jedoch im Betriebe einfanden, waren ihre Arbeiten bereits von Arbeitswilligen fertiggestellt. Die Firma verlangte dafür Fertig stcllung der von Arbeitswilligen angefangenen Arbeiten. Das hatten sie allerdings abgelehnt, weil sie eine Verpflichtung hierzu nicht anerkennen könnten. Obwohl das Gewerbegericht nach diesen Darlegungen die Klage für aussichtslos hielt und der Klägerin die Rücknahme empfahl, be stand doch die Firma auf dem Urteil. Sie behauptete nunmehr, daß sich die Beklagten erst zur Fertigstellung der Arbeiten gemeldet hätten, als die ihnen gesetzte dreitägige Frist bereits verstrichen war, was aber von der Gegenpartei entschieden bestritten wurde. Die Sache fiel damit zum wiederholten Male der Vertagung anhcim, weil über die neue Behauptung der Klägerin erst Beweis erhoben werden soll._ Kein Betriebsunfall. Das Unfallversicherungsgesetz leidet an dem Mangel, daß es nicht alle gegen Lohn oder Gehalt beschäftigten Arbeiter und Ar- beiterinnen der Versicherungspslicht unterwirft. Nach den Bestin» mungcn des Gesetzes gelten diejenigen Arbeiter und Arbeiterinnen, die in Fabrikbetricben beschäfti.gt sind, der Versicherungspflicht un- terlvorfcn. Alle die kaufmännischen Anjscstcllten, die durch die Heu- tige moderne Entwickclung in den Kaufhäusern zu Hunderten vor- Händen, die jedoch, wie die Erfahrung lehrt, ebenso Unfallgefahrcn ausgesetzt sind, find nicht versicherungspflichtig, falls sie nicht mit Lagcrarbcitcn beschäftigt werden. In diesen Zustand bringt leider auch die Reichsvcrsichcrungsordnung,„das große soziale Reform» lverk", keine Aendcrung. Die minderjährige Lageristin I. war in einem großen Waren- Hause beschäftigt. Sie wollte, da sie in ihrem Verkaufsstand nicht genügend zu tun hatte, zu einem anderen Warenlager gehen, um dort zu helfen. Auf dem Wege nach diesem Warenlager mußte sie ein Linoleumlager passieren. Hierbei fiel eine Linoleumrolle um, ihr auf den Körper, so daß sie niederstürzte und sich einen Nasen» bcinbruch zuzog. Ter von dem Vater der Verletzten bei der La» gcrci-Bcrufsgcnossenschaft erhobene Anspruch auf Entschädigung ivurde von derselben abgewiesen, weil sich der Unfall„nicht bei Aus, Übung einer Lager- oder Bcförderungstätigkeit" ereignet hat. Hiergegen wurde beim Schiedsgericht für Arbeiterversicherung, Stadtkreis Berlin, Berufung eingelegt. Das Schiedsgericht wies jedoch die Berufung zurück, weil die Klägerin kaufmännische Ange- stellte sei, die nur zum geringeren Teil versicherungspflichtige La- ger- bezw. Bcförderungsarbeiten zu verrichten hatte, diese Tätigkeit aber nicht allgemein gegen Unfall versickfert ist. Die Zurücklegung des Weges, auf dem sich der Unfall ereignete: zu dem anderen La- ger, um dort zu helfen, dort also versicherungspflichtige Arbeiten auszuüben, ist aber als versicherungspflichtige Tätigkeit nicht an» zusehen, sondern lediglich die Aufräumungsarbciten selbst. Das Reichsversicherungsamt, an das sich nunmehr die Verletzte mit dem Mittel des Rekurses wandte, wies denselben jedoch gleich- falls zurück und schloß sich im wesentlichen den Gründen der Vor- instanzen an. Auch das Reidhsversicherungsamt erklärte, daß die Vcrsichcrungspflicht auf die vorbereitenden Handlungen— die Zurücklegung des Weges nach dem Lager— nicht angewendet werden kann. Die Angestellte, die nun durch den Unfall geschädigt ist, mag die Segnungen unserer herrlichen sozialen Gesetzgebung preisen, der Gesetzgebung, die da am Buchstaben haftet und nicht dem Geist der Zeit folgt!_ Kann auch ein Lehrling wegen andauernder Krankheit entlasse» werden? Das Berliner KaufmannSgericht sprach sich in bezug auf diese Rechtsfrage in bejahendem Sinne aus. Der Lehrling Paul R. sollte nach den getroffenen Vereinbarungen bei dem Kaufmann L. eine dreijährige Lehrzeit absolvieren. Nachdem er bereits 2% Jahre gelernt hatte, erlitt er einen Unfall, der ihn auf längere Zeit davon abhielt, seiner Lchrpflicht zu genügen. Nach der Genesung Ivollte der Vater des Lehrlings haben, daß sein Lohn den Rest der Lehr- zeit absolviere, der Lchrhcrr hatte aber inzwischen die Entlassung wegen andauernder Krankheit ausgesprochen. Diese Entlassung focht der Vater durch Klage an, indem er ausführte, ein Lehrling könne nicht wegen Krankheit entlassen Ivcrden, es müsse ihm, auch wenn er inzwischen durch Krankheit behindert war, die Möglichkeit gegeben werden, die Lehrzeit wie vereinbart durä�umachen. Das Kaufmännsgcricht schloß sich dieser Ansicht nicht an, es lvar viel- mehr der Auffassung, daß auf Grund des Z 72 des Handelsgesetz- buchcs auch der Lehrling wegen anhaltender Krankheit entlassen werden kann, und hielt darum die Entlassung des Lehrlings in diesem Falle für zulässig. - Gegnindel 1867- Zentrale und Versand: Jerusalemer Str. 38-39 Potsdamer Strasse 2 Friedrich-Strasse 75 Tauentzien-Strasse 19 a König-Strasse 25-26 Schöneberg, Hauptstr. 146 Rixdorf. 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Brandenburgstr. 21, A. Becker. BraunZberger Str. 13. F. Klauslng. Bredowstr. 1, Hcidrich. , 16/17. F. Lcmger. ■, 43, Schön. Bremer Str. 57, Besterling. , 60, I. Beyer. Briher Str. 7, H. Briese. , 21, Seidel u. Co. . 41. L. Osterhagen. Brunnenstr. 3, Mollweide. , 41, Hanke. .«2, I. Kraft. , 87, SB. Grunwaldt, , 110, Hanke u. Co. . 129/130, Goldacker. , 154, K. Bullinger. Briickenstr. 13a, Nordstem. Brüsseler Str. 5. Szillat. » 18, Dumröfe. m 22, Huschle. . 37, Patzschke. , 43, g. Buller. . 53, Hanke u. Co. Buchstr. 3, Hirschseid. Buggenhagenstr. 3, Zipperling. BurgSdorf str. 4, Krankel. 0 15, K. Linde» Buttmannstr. 16, R. Flügel. 0 20, Kränlel. Bülowstr. 18, Blottner. Büschingstr. 12, Konsumgenossenschast. Tadiner Str. 4, Ponzet. 0 13, Papeubrock.. 19, SB. Horden. Camphausenstr. 6, Zindlec. 21, Peter. Caprivistr. 9, I. Dehmel. 22, E. Winter » 25, Hanke u. Co. Chamissoplatz 1, P. TIchocke. Carmen Sylvastr. 155, E. Pattlnke. 157, A. Scholz. Chausseestr. 39, Moloacker. « 93, F. 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Dragonerstr. 15, Hofsmann. Dresdener Str. 6, Goldacker. , 17, O. Hanke. , 90, R. Doherr. . 104, P. Hanke. Driesener Str. 10, K. Ouyel. , 15, Nougebauer. Drontheimer Str. 13, Barth. , 25.' A. P eiser. ., 40. K. Stuft. Dunckerstr. 2, I. Czerwenka. 0 7, M Ramsch. , 23, Sander. , 70, TrezinSki. 78. E. Kaulitz. 0 80a, F. Detnert, , 90. Reichert. Ebelingstr. 3. O. Hanke. „ 5, Blender. , 10, C. Boese. Eberswalder Str. 21, M. Tefchner. Eberthstr. 23, Meyer. . 33, O. Hanke. 37, Peter. . 45, Schramm. . 50, 81. Brückner. . 54, Peter. Eckertstr. 1, Blässing. . 13, E. Hartwig. . 17. Pilz. Eisenbahnflr. 3, Haupt. 0 8, O. Hanke. 0 13, K. Hampel. , 31, Rothe. Elbinger Str. 3, O. Hanke. m 32, Wensch. , 34a, Utecht. , 76, G. Winkl«. , 86, I. Janas. 0 90, Fen-Zke. 0 90, Kr Reimann. Eldenaer Str. 2, Merkel. 25, Safram. Ellsabelhstr. 37, O. Hanke. Elisabethuser 59, Lerche Elsasser Str. 19, O. Hanke. 0 33. O. Hanke. Emdener Slr. 17, Bohl. « 21. O. Müller. , 49. P. Duttke. 0 50, Konsumgenossensch. 55, F. 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Wöhlert. . 25. Günther. 0 37, G. Sy. 0 41, R. Bengisch. . 45, Thiel. 61, K. Wittkops. Freienwalder Str. 21, G. Gerlach. 28. P. Hanke Friedenstr. 44, Hartmann. 46. F. Hante 47. G. Ja ankisch. 57. Stresstg. 74, Türpe. 101. P. Batth. Friedeberger Straße 1, John. . 14, Hoheisel. Friedrichstr. 27. O. Hanke. . 247, Goldacker. Frtedrlchsberger Str. 17, Schlltt. 20, Sperhake Friedrlchtselder Str. 13, Bobel. 26, Janke. 39, Ouandt. Am FrtedrichShain 34, A. Rennoch. Friedrich. Wilhelm-Str. 23, Zapp. irriesenstr. 27, Blottner. Frucht slr. 4. Hanke u. Co. , 38. S. Dobrick. , 37, Schernikau. . 65, M'lläch. 83a, Bartsch. Fürstenberger Slr. 8. O. Hanke. , 9, G. Kanz. . 15. Ostwald. gürstenwalder Str. 7, L. Heinrich. Gabriel-Max-Str. 2, Grotz. Garlenstr. 3, Konsumgenossenschast. 0 5, Wach. , 61, R. Scherst . 104. K. Loth. Gaudystr. 9. E. Elsner. Genthiner Str. 37, Blolwer. Genter Str. 4, G. Strauß. , 42, Lüddicke. Georgenkirchstr. 67, Schulz. Gerichistr. 3, Konsumgenossenschast. , 9. Hoffmann. 0 14, Schwemler. , 23, Bert. Genofsenschasts, . 32, Legier. kbäckerei. 53. Jhte. , 78, Hanke u. Co. 84. A. Thoma. GIPSftr. 9. Mattte. Gitlchiner Str. 58, Helnroth. Glasgow Str. 29, Raujock. Gleimstr. 2. Peter. , 7. K. Metsch. . 12. 21. Mertens. , 14, Jaape. , 21. G. Pardemann. 0 29, 81. Braun. , 42, S. Hemmantt. , 50, E. Grolhe. , 55, Martin. . 67, K. Busse Elogauer Str. 2. A. Schulz. 0 17, Magenlnecht. , 26, K. Lacke. , 28, Bäckereigenofsenfch. Gnetfenaustr. 96, Bergler. 108., E. Hensel. Gotzlowskystr. 6, K. Müller. 12, Hanfe Gollnowstr. 9, O. Hank«. Goebenstr. 17, Konsumgenoffenfchast. Görlttzer Ufer 2. R. Heide , 28, Hanke u. Co. * 32, A. Nowosadko. Görlitz« Str. 24, Thiel. , 36, Beckmann. » 55, I. Fischer. » 63. M. Spillman». 0 68, Sternheim. Gormannstr. 24, Thiel. 25/26, O. Minuth. Gräsestr. 4, Mülbe . 10. Beut. , 12. P. Hanke , 19, Schulz. 0 27, Peter. , 35, Bäckerelgenossenschast. . 39, Kligge. , 65a, Konfumgenossenfchafst 80, Mittelstadt. Graudenzer Str. 5, O. Gregor, . 0 12, Sperling. Graunstr. 5, Schenk. 0 22, Küttner. , 28, Sekrenz. . 32, F. Hante. 37, Müller. Greifenhagener Str. 8/9, Krim. . 15. SC, Niklafch. ,, 58, Sttehlow. ..84, Könsumgen. Greiftwald« Str. 12. O. Hank«. 0 46, Leßmann. , 161, E. KittlauS. 167. Haff. . 202, Förster. Grenadierstr. 3,®. Schipper. Grenz str. 13, SB. Ziegelski. Griebenowstr. 8/9, K. Med. Grimmftr. 1, Pusch. 29, O. Hanke. Großbeerenstr. 65, Blotwee Gr..Tör1chenstr. 43, O. Hanke Grünauer Str. 12, Bust. 21. Puff. 26. Barock. Grüner Weg 19, Nordstem. , 54, R. Wiesner. . 60, Peter. „ 62. Heß. , 63, O. Hanke . 75. E. Wolff. . 88, Wacks. , 115, Spillmann. Grünthaler Str. 8, Schinschke Grünthaler Str. 17, Tietsch. 70. R Tietze 84, W. Jockel. Gubener Str. 21, Peter. 0 31, Lemet. 0 41, Kupalt. , 51, Tubbe 68. 81. DcuS. . 59, Hanke u. Co. Guineastr. 1, Mindt. 26, A. Lipp erst . 41, Kubelke. Hagenauer Str. 1, F. Hanke. . 13, K. Epban. Hagelberger Str. 26, MerzhauS. Hasenheide 49, Krüger. »avelbergerstr. 12, Koppe Gr. Hamburg« Str. 29, Bobest HauSburgftr. 5, Brendlau. . 12, Gerlaud. 16. 2. Engel.' . 27. Knobloch. Heckniann-User 5, 81. Speisekorn. Heidenfeld str. 11. Witfchib. 17, Ehr. Witschest . 19. O, Hanke 21. Müller. Seimstr. 7, A. Krüger. einerSdorser Str. 27, Menz. Hennigsdorf« Str. 1, Herrmann. 13, Kahl. 37, Müll«. f ermsdorf« Str. 6, Bobest ohenlohestr. 3, Görke. 18. Bäckereigenosfensch. Hochstr. 2a. A. Rudolf. . 25, W. Duckert. ■ 0 3t. I. Maue. . 40. Hentschel. Hochstr., Neue 8, Hanke . 18, Herzog. , 24. Schulz. , 31, Hossinann. . 35. Kreysel. . 45, Languer. Hochmeisterstr. 1, O. Hanke. , 16ck. Konsumgenossensch. 20. F, Reinsch. Hochftödtmstr. 14. Lüloff. Söchstestr, 11. SbrzeSny. olzmarttstr. 13, Blottner. . 36a, Plenert. Huselandstr. 1, Peter. .. 28, W. HermannS. . 37, Obe reicher. 46, 81, Czok. Hussilenstr. 6, E, Wem«. , 15. Polscher. , 20, E, Rubwedest , 28. Neigensindst 0 30, F, Hanke. „ 38. H. Lebelt. , 40, Mach tan s n. Barz. „ 43, F. KieSling. „ 53, Konsumgenossenschast. 71, Hauke u. Co. Huttenstr. 4. F. Rechenberg. 26. O. Bensch. Hübnerstr. 6. R,-Bauer. 14.«. N-Ske JablonSNstr. 1, Meise , 11, O. Batzau. , 14, E, Berndst 0 21, Höhn, 39, Br, Post. Jagomstr. 10. K. Brandt. , 17. Hanke, , 20, K, Brüggemann. 28, P. Delenraut. Jahnstr. 21. Köhler. . 24. Sperling. Alte Jakobstr. 18/19. Lück. 0 47, G. Müller. „ 57/59, Konsumgeiioss. , 136, Lück. Neue Jakobstr. 17, Blotwer. JaSmunderstr. 15, H, Below. 18, Böttcher. Jerusalem« Straste, Richter. Jmmanuelkirchstr. 10, Jendrohko. . 20, Lamla. 32. I. Kaletka. Jnsterburgerstr. 5, H. Cyrus. 12, Peter. Jnvalidenstr. 14, Hoffmann. , 156, Haute. 157, Goldacker. Josesstr. 12, Hauke Jslandstr. 18. A. Daume Jungstr. 3, Peter." Kais«str. 18, B, Dannerst Karlstr. 26, O. Hanke. Kastanien'Slllee 13/14. O. Hanke , 35, Goldacker. „ 46, Schurwanz. , 57, Künscher. 58. Schuchmann. Kahlerstr. 18. Merzhaus. Kameruner Str. 8, W, Czekalla. , 16, A. Dachwitz. 0 51, G. Klitzing. 57, SB. Heinerst Keibelstr. 5, Hirsch. Kesselür. 36, Hvffman». Kirch str. I, Goldacker. 8, Blottner. Kiautschoustr. 5, Schewe. 17, E, Beseke. Kochhannstr. 14, Konsumgenossensch , 26, F. Hanke. , 28, H. KrinneS. 0 34, Wolfram 35, F. Ludwig. Kochftr. 49, Biotin«. 62, Konsumgenosfmschafst Koloniestr. 9, Engest „ 10, Schröder. 0 30, 81. Dermg. , 33. Krankel. 34, 81. Wiese 0 71, I. Wcichmanu. , 138, Dimde u. Breitung. Kolberg« Str. 14, H. Hennenau. . 27. I. Braun. Königstr., Neue 82, P. Hanke. Königsberg« Str. 1. Goldack«. , 20, Blottner. , 30, D. Böhm darf. 35, M. Gruschla. Köpenick« Str. 9 b. Blottner. , 23. P. Hanke , 48/49, Hanke 137, Nordstem. .172, Fischer. 193, Hcllwig. KopernikuSstr. 3, Konsumgenoffensch. 0 3, Teupel u. Viehhöfer. 0 9, W Wellnitz. , 25, Kahns. 33, H. Winnenburg. Koppenftr. 8, R. Wiesen«. , 12. Bobel. 0 14, O. Hanke . 15. Heß. , 23, Hanke u. Co. 0 26, stradtmeier. , 45, Hanke u. Co. 0 46, Wahl. , 49, A. Richter. , 58, Woblick. 70, Heß. , 75, Goldacker. Kopenhagener Str. 2, Müll«. . 11, O. Hanke 28. S. Bechtel. . 36. Söder. , 49, Kurth. 65. K. Welz. 74, Schön. Korförer Str. 2, E. Barth. 0 17, Hübner. 20. F. Hanke. Kottbus« Damm 14, Richter. . 35, Jüiing. Kottbus« User 62a, Schönbern«. Krautstr. 4/5, O. Haute. 22, G. Arndt. 45/46, 81. Röhl. Kremmener Str. 15, SosnowZkst Kreutzigerstr. 16, A. Kiehu«. 20, C. Jahn. Kuglerstr. 4, H. Ernst. 8, R. Schulze Kunkclstr. 5, Bummler. Landsberger Allee l. O. Hanke 0 37, Slcinmüll«. 0 43, E. Helmeke , 51, Sceländer. , 123, P- Hanke. Landsberger Str. 1/2, D. Hanke , 17, Mache 75, Nordstern. Landwehrstr. 7, Matschke. Langeslr. 8, Nordstern. . 25, O. Hildebranbst , 36, Gumniar. , 40. B. Höhne. , 46. Peier. . 78, F. Burschte. . 93/94, Schult. Langenbeckstr. 12, Schrohen. Lausitz« Str. 34, O. Schulze. 47, H. Neutuckatz. Lebus« Str. 2, Mäscnthin. N, Pucr. 12, O. Hanke Lehrt« Str. 32. Lorenz. Lessingstr. 28, Blottner. , 36, R. Richte» Libauer Slr. 1, Jeike. , 4. Sllbrecht. . 9. I. Weiß. 11. Peter. . 17. K. Web«. Lichtcnb«gcr Str. 6, I. KierzkowSti. 2t. W. geisst Liebenwald« Str. 1, Lucas. , 8, O. Kränkest . 31, M. Jätest 0 34a, I. Beltz. 0 44, P. Hanke. i Liebenwald« Str. 60, H. Stahmann. Liebigstr. 1, Peter. , 7, Konsumgmoffenschast. . SS, I. Hanke. Liegnitzer Str. 5, Wllde. 7. M. Eckold. , 28, Gustav Mieth. Lindow« Str. 9, Nilson. Liuienstr. l, O. Hanle. . 56, Joppich. , 72, Schuberth. , 156, Kemnitz. . 244, Schlltt. Llppehner Str. 35, O. Hanke Litthauerstr. 16, C. Swoboda. . 24, G. Jonewetst Löwestr. 1, I. Kahlsuß. . 18. Walter. Lortzingstr. 6, Schulz. 17. Steffen. Lothring« Str. 24. O. Hanke. , 34, Mollweide , 64, SB. Gamst Lottumstr. 13 a, Rauschmberg. Lübbener Str. 24, O. Psennigsdorst , 29, E. Gierz. Lübecker Str. 7, F. Bauch. ,, 47, Schmidt. Lüderitzstr. 5. E. schönwiefe 0 9, Hoffmann. , 55, R. Engel. . 60. G. Klitzing. Lützowstr. 105, Blottner. Luffenstr. 7, O. Haute. Lychen« Str. 4, Walter. 17. te Barst „ 26, Koch. 31. Bobel. . 110, P. BorowSkst 124, A. Brumm. Lhnarstr. 4, P. Tänzler. . 27, P-(9 titsche Malplaquelstr. 6, Olberg. 11, M. Schaust 14/16, F. Laddach. Malmöer Str. 6, A. Zwesfin. Manteuffelstr. 11. O. Ermisch. 19. A. Rohr. m 45, Blottner. , 61, Kirschte , 67, F. Xierne, , 87, B. Jurke , 90, O. Hante. , 91, Konsumgenoffenfch. . 99, W. Behrcnd. , 103, I. Ullrich. . 129, Rusicke Martgrafindamm 31. Guffch. , 32, Lehmann. . 35, Hanfe u. Co. Martgrasenstr. 73, R. Richter. , 99, O. Hanke nariaiinenstr. 5, Toerlitz. , 7. Hante u. Cor 0 12, O. Hanke , 27, Wenzel. , 31/32, Gebr. Poost Marienburg« Str. 7, F. Hanke 32. Hetz. 48, Eckstei» MarkuSstr. 11, Ernst. , 27, Wolwau. , 37, Konsumgenaffenschafst 38, Davideit. MarkuSstr. Kl., 9. Wiederflch. . 12/13, Gebr. Pitfchel. Marttn-Opltzstr. 2, Malerat. 24, Hernnan» Matternstr. 2, Hempcl. , 11. F. Haute , 13. Dörner. Mauerstr. 66/67, R. Richter. Maxstr. 7, Brolsabrit, Hein» Wittler. 0 13 a, Könsumgen ossenschasst . 17. G. Dzikowskst Melchiorstr. 25, Genschow. Mebnerstr. 21, Giebclmann. Memeler Slr. la, B. Fcchn«. , 7, Knote. . 14», SBilh. ZepNn. 0 16, Hanke u. Co. 20,«. Ahlschwede , 32, O. Lucka. , 47. A. Effert. 0 48», Hanke u. Co. . 52, K. Borbe 59. L. Halbe. „ 65, M Rostplesch. 77. Elster. 81. Fechne» MendelSsohnstr. 10, Ziegl«. Metzer Str. 2, E. Zettle» 0 11, SB. Döring. 17, SB, Block. „ 29, F. Bartcl. # 42, Eing. Weistenburger Straße, OSkar Hanke. MIchaeMrchplatz 4, Konsumgenossensch. Mirbachstr. 14..Aolksbrot». , 20, K. Böhme. . 25. K. K-ist . 26, Koniumgenoffenfchasst 0 29, P. Berge» . 37, C. Burmeste» Mittenwalder Str. 30, F, Dohnast . 44, SicgwaU». . 50, Behnle Möckemstr. 124, Blottner. Mühlenstr. 4/5, Heinz. 46 a. P. Böhla. „ 51, I. Schön. . 68 a, Gäkel. Müll-rstr. 12a. F. Ramm. h 28, Pondran Nachfolg«. 33/34. Brotsabr.Gebr.Wttler , 60, Tropp. 0 63. Hoffmann. , 113, G, Giitzing. . 120. Huschke „ 132, Nowack. 0 144, Hanke u. Ca , 152, Huschke. 0 156, Goldack«. . 156 b. G. Miilenborst Müllerstr. 163, Staute. . 166 a, P. Hanke. Müncheberger Str. 6. Hanke tt. Co. 15, Len e. Muskaucr Str. 6. A. Barduh«. , 28, Molcs. 34, M. Lerche. . 54, C. Biedermann. Raugarder Str. 4, Willgaz. » 14, Muche. 3g. R. Skibbe. Naunhnstr. 7, E. Fillitz. , 64. O. Heilmanu. „ 73, O. Winller. Zlazarethkirchstr. 37, D. Krankel. „ 43, R. Schwämmlein. Seanderftr. 27, O. Hanfe. . 23, Fr.©ofUfotBäU „ 30, Nowosadfo. Neue Hochstr. 18, K. Herzog. Nollendorsstr. 40. P. Hanke Nostizstt. 9. N. Berger. „ 4g, Krautz. Norweger Str. 3, I. Panlise. Oderberger Str. 8, R. Müller. , 21, Gerson. . 27, Bobel. , 38, O. Butch. , 46. Janitzki. » 43, E. Böhme. , 61, Heide. Ohmstr. g, F. Jendreyko. . 12, Nowosadfo. Oldenburg« Str. 8, Müller. , 14, Geisler. , 21, T. Neumann. „ 25, C. Lanje. Oppelner Str. 4, W. Schenk. « 20, I. Hornig. „ 28, Hanfe u. So. , 29, H. Müller. » 35, K. Niegel. . 43, Naß. Oranienstr. IS, O. Wmkler. „ 31. K. Staufs e. » 101, Köhler. , 181, Nordstern. , 186, O. Hanke. 196. A. Stuller. Ostender Str. 43/ O. Weben Oudenarderstr. 4. F. Hanke. , 36, W. Sautet. . 44, 51. Lieben«. Palisadenstr. 2, P. Hanke. m 20, O. Hanfe. . 44, T. Schelen». 58. Jäkel. 106, Nordstern. Panfstr, 38. M. Wendt. „ 42, A.«lbrecht. , 46, R. Stummel , 68/69, Hanke u. Sa. „ 74, Hartmann. „ 83, Klang. , 87, P. Hanke. „ 91, S8. Schwahn. Papvel-Allce 7, Lüloff. 18. F. Göken. „ 21, Schüller. . 24. C. Caseler. m 50, Kotz. , 64, R. Müller. , 62, F. Hanke. . 85, Adam. Pasteurstr. 12. Zeisler. , 15, Hahman». . 23, Gericke. . 38, Schutt. , 42, Mager. vettenkoserstr. 5, Hanke u. Co. 17 a. Peter. Perflusstr. 1, T. Sange. Planuser 92, R. Blume. Plantagenstr. 7. G. Tennlgkeil , 38, O. Kränkel Potsdamer Str. 138 a, R. Richter. Prwj'Eugen-Str. 8. H. Berg. » 10, P. Blümel » 10. Kolodzeh. , 20, F. Tautz. Pillaurr Str. 5, N. Mertens. Pintschstr. 4, F. Klinder. . 13, Meinhardt. Petersburger Platz 6, F. Hanke. Petersburger Str. 2, Schnabel , 10. W. Dehrn. . 32. F. Becker. , 88, ffl. Lawerenz. , 47, K. Schneider. „ 68, Kratzler. 66. Peter. Pstugstr. 2, A. Lebedon. 9. A. Hofsmann. Posener Stratze 2. H. Heinrich. . 32, Janke. Prenzlauer Allee 42, Delow. , 63, B. Hoheisek. „ 86, ffi, Räuber. 177,«. Veith. „ 182, e. Bürger. „ 203, Herrmann. 230,®. Harilepp. Prenzlauer Str. 43. P. Hanke. Pücklerstr. 8. R. Hardtke. 42, E. Günther. Prinzen-Allee 10. P. Hanke. , 13, Rabenhorst. , 34, Schwenobi. . 61. K. Taupitz. 85. Konlumgenossensch. Prinzenstr. 12. O. Hanke. , 85. Nordstern. Prlnzessinnenstr. 31, Grinda. ProSlauer Str. 8, A. Neuschutz. , 21. Sorge. ■, 3», Gabclman». Putbuser Str. 14, Peter. . 18. Rothe. 21. P. Hanke. _ 24, L. Winkler. 37. Bobel „ 46, ffl, Stange. a 49, F. Hanfe. „ 0�/53, G. Tonn. Putlitzstr. 1. Maul. Ouitzowftr. 108, Blottner. Raabeslr. 12, Matheike. Kamlcrslr 24, E. Herberg. 31, T. Dahlenburg. , 34. P. Dehmell. , 36, M. Baeker. » 37, O. Hauke. 38, Peter. Rathenower Stratze 27, E. Max. Ratiborstr. 17. Rücker. kaumerstr. 17. Dziemian. . 26, Peter. ' 36, SB. Maluschke. . 41, P. Heerde. . 55, Hauoold. IWchenberger Str. 40, MierUe. ßl, Blottner. ' 68, Köhler. _ 64, Meyer. ■ 71. R. PlazalSki. . 72a, Jüling. ' 78. Blottner. I SS. B. Metz«. Reichenberger Str. 91, Berthold. . 95a. A. GeschinSkl. , 101, S. Wagner. .. III, E. Trotz. „ 114, Hanke u. So. , 121, Nordstern. 135, 51 Rost. , 145, H. Klautsch. . 150, O. Hanke. „ 153, Zenker. „ 161, S. Schulz. , 168, S. Schmiedel. Relnlckendorser Str. l, Hentschel , 25, P. Hanke. „ 48, Schon. m 60, P. Hanke. . 77, H. Kurtzweg. , 87. H. Bloch, „ 95, H..Huhnstock. „ 102, R. Wenzel , 112, Goldacker. , 118, Kappler. Revaler Straße 14, Reich. RheinSberger Str. 21, A. Scholz. „ 26, M. Lorenz. 35. Buschack. Rhlnowerftr. 2, Müblsteph. „ 7, E. Wailke. „ 11, Bobel. Richthosenstr. 19, O. Müller. , 34, Künzl Rigaer Str. 21, Reuter. „ 57k, K. Dammköhler. , 79, Hanke u. Co. „ 92, Peter. „ 100, Görlein. . 104, Hanke u. Sa Ritterstr. 114, Lange. Rodenbergstr. 1, A. Scholz. „ 2, R. Engel „ 33, Schaeser. Romlntener Stratze 3, Peter. ,. 5. O. Sommer. „ 8, O. Hanke. 20. Alscher. 25. R. Bienert. ,, 40, 81 Bräumer. „ 43, F. Horstmeier. „ 54, KorgaS. Rostocker Str. 2. O. Hanke. „ 18. P. Hanke. 31. A. Kelb. „ 35, Konsumgenossensch. „ 40, H. Tichöcke. „ 46, Krüger. „ 51, fflulle. Rudolsplatz 2, Motzte. Ruppiner Str. 8, E. Geitzler. , 12, O. Hanke. 26. Bobel. RüderSdorser Str. 2. M. Lerche. 20, Stier. , 29, Hanke u. So. K 62, Büttner. , 67, Kracker. Rügencr Straße 3, K. Beyer. 16, I. Götzwein. Rykestr. 3, Müller. 7. F. Bieweger. „ 10. Bobel. .. 16. H. Libutzkl „ 23. Hesse. „ 32, B. Reichet L Samariterstr. 2, F. Grohmaim. , 11. H. Könnemann. , 21, Vierheller. 28. Jhlenseldl Samoastr. 22, Schewe. Scharnhorststr. 7, Gutsche. Schererstr. 2. Fr. Burel „ 12, P. Hanke. Schillingsir. 19. O. Hanke. Schiveibeiner Str. 4, I. Hildebrandl , 8, Peter. „ 9, Konsumgenossensch. , 16, Köhler. 18, Wolfs. , 28, Müller. 44, R. Engel Schlesischestr. 19, Tennert. Schliemannstr. 24, Reisewitz. 30. F. Hanke. 32. Japp. . 46, K. Strause. Schonensche Str. 1, H. Eder. , 5, Runge. , 8, Solcher. 15, Pirschet. Schönflietzer Str. 2, Hesse. 16, Brandl Schönhauser Allee 63, O. Hanke. „ 70«, Goldacker. » 81, M. Schmidt. # 86. Kiesewettcr. , 98, Kiesewetter. » 101, O. Hanke. 131, Sieberl „ 150, Rowack. „ 158a, Kluge. » 160, Beyer. . 164, Fiedler. , 177c, Goldacker. Schönhauser Str., Alte, 33, Goldacker. „ 39/40. P. Hanke. Schönhol, er Str. 5. Fr. MUielbach. Schönleinstr. 4. Müller. . 17. Peter. , 19. Drauschke. , 27, A. Hollunder. Schönwalder Str. 14, P. Hanke. , 16. Hagen. 27, Herberg. Schönweider Str. 9, F. Leinau. Schreinersir. 4. IS. Peter. . 39, Stessen. , 49. 81 Dorow. 60, Owsianny. . 52, E. Schöllet. Schulzendorser Str. 14, Slgricola 23, Riedel Schulstr. 6, A. Höhne. . 28, Franz Naumann. » 35, Schmidt. . 51, 81 Knause. , 67. Thaler. . 102, Kleiner. . 110, Praschma. Schwartzkopststr. 4. O. Kränkel Schwedter Str. 48. Böitcher. . 52, A. Hübner. , 240, O. Fcustel „ 254, O. Hanke. Schwedenstr. 9, Heppner. » 11», F. Hanke. 16, Manch. , 19, Kappler. Sebastianftr. 19, Hossmann. Seestr. 69, P. Menden. . Ruschke. Seelower Str. 17. Fröhlich. Sickingenstr. 76, Winter. SiemenSstr, 7, S. LaabS. 17. Preuß. Simeonstr. 14, Lück. Simon-Dach-Str. 1. Zintz«. 5, A. Gruschka. , 7. A. Zintz«. SlmoN'Dach.Str. 18, Mcnckheim. 28, B. Walln«. Simplonstr. 41, Stresow. Skalitzer Str. 18, Winklet. , 63/64, C. Dehmel ', 95, Siekolas. , 96, A. Dietrich. , 109, 81 Köhl«. » 120, Gerlach. „ 124, E. MertinZ, Soldiner Str. 12. E. Ritter. , 30, Kappler. , 32, Schultz. , 69, Kleich. . 69, H, Frankenstein. 72/74, O. Kränkel , 76, F. Hanke. m 99, Kränkel. . 103, Konsumgenossensch. Sonnenburger Sir. 13, Gräsling. Sophienstr. 16, Aschinger, Sorauer Str. 1, O. König jun. . 8, F. Krctzschmar. 18. I, Hentschel. Spandauer Brücke id, O. Hanke. Sparrstr. 10, A. Kosubeck. , 20, Hanke u. Co. Sprengelstr, 4/5, Weber. , 33, P, Jarrasch. Staraarder Str, 2, F, Hanke. , 12a, Lcpkt. , 21, Peter. , 32, Leischner. 57, Kaulitz. , 63, Rell, . 69/70, A. Funk. , 78, Bark u. Walter. Stallschrewerstr. 32a, P, Hanke. , 60, Lorenz. Steglitzer Str, 73. P, Hanke. Stemmctzstr. 22, Blottner. „ 29, MerzhauS. , 42, Blottner. . 66, Bäckereigenoffensch. Stendal« Str. 5. Konsumgenossensch, , 5, Corts u. So. . 15, P. Hanke. Stephanftr. 7, H. Damaschke. 35. P, Stieleke. 40. Bühl 47, Krug. Stettiner Str, 7, F. Hauke, 21. Krause. , 26, Klein ert. , 64, Zeschmann. 66, E. Krista. Stolpijche Str. 3, W. Meißner, , 22, O. Donath. „ 26, F, Hanke. , 35, Schunert. , 38, Peter. , 41, F. Hankr . 47, Wursl Stralauer Allee 17c, 8llbrechl » 23, Buge. Stralauer Allee 32a. Gustin. Stralsund« Str. 8, P. Jllmann. . 28, F. Köglcr. 56. A. Loth. Straßburg« Str. 13, Tremu». , 28, Sachwitz. . 35, Hellmaim. Straßmannstr. 2, Hanle. , 8, geller. , 15, Biumel , 24, Zander. 35, Sligl Strausberg« Str. 1, C. Reglien. , 5, Schubert. : � K AE? SIriN»« eh. 4. nät. . 15, v. Grabowski » 21, Schulze. 9 64. E. GramS. Stromstr. 20. Bühl. 33. P, Zastro«. 48. Siedel. Stubbenkammerstr. 2, Sieling. Swmcmünd« Str. 33, Konsumaenoff. , 43, R. Engel . 54. Libol , 58, Müller. , 66, R. Becker. , 74. F. Hanke. , 80, Pruß. , 82, Winkl«. , 93, E, Martins. , 106, Meier. , 114, P. Hankr 119, Weiß. Tegeler Str. 11, O. Lenzn«. 23, M. Dahl kr . 32, H, Krausr Thaerstr. 13, Sonneck. , 21, Wernickr , 23, F. Hankr , 64, Blottner. Thorner Str. 6, Beyer. 62, F. Hai». Thurneyßerftr. 5, Rinke. Tieckstr. 9, Bobel . 16, Hoffmann. Tilsit« Str. 12. P. Schür«. , 19. O. Hankr 24. Plötz. , 26, Getzner. , 34, König. , 68, Ouandt. , 77, Stahnsdorf. , 81, Owsiant. , 91, P. Hanke. Togostr. 4, Koniumgenoffenschasl . 8, H. Blcilcrmaim. . 81, Zander. Torellstr. 4. F. Doliwa. Torsstr. 9, Huwe. , 13, König. , 14, Peutert. , 17, ZieSmer. . 22, P reidel. , 23, Hanke u. So. , 28o, Konsumgenossenschaft. TranSvaalstr. 14, Ehnes. . 20, Bäckerei„Zukunft'. TreSckowstr. 25, Deubach. . 44. Gärtner. 57, Weckr Triststr. 4, Renzel , 9, Kühl , 43, Krausr . 47, K. Huwr ' 55. Rabat. , 64, O. Krankel , 66, Stähr. Turwer Str. 36, P. Rißmann. Tmmstr. 43, Goldacker. 67, Hanke. Türkenstr. 22. Panlisa. Ueckermündcr Str. 11, F. Arnst. 17. Ulbrich. Urbanstr. 1, Neubarth. . 25, Th. Herzog. ' 29. Mittelftädl ' 28' , 49, W. Hein. , 51. C. Billin» Urbanstr. 80. Blottner. , 94, Rawe. . 104, Kruschke. . 112. H. Lutosch. Usedomstr. 4. J. Skutnik. , 20, Schmalenberg. 31. Peter. Utrechter Str. 8, Slanicki. , 15, F. Hankr , 20, schröd«. Deteranenstr. 8, W. Bantsch, . 11, O. Hankr 27. Fiedach. Voiglstr. 17, Schaum. . 26, Höhnte. . 32. ffl. Henning. , 38, Heidt. Boltastr. 32, Bertelmann. , 42, O. Eckel 49, Köst«. Waldstr. 4, Krug. , 17, P. Hanke. » 22, Schreiber. . 25, E. Jglisch. , 3S. Langgui. . 42. H. Bauer . 46. H. Pohl. Waldemarstr. 37, Nordstern. , 62, Lerche. , 66, Hamel. , 76, ClauS., Walbenserstr. 9, GierszewSft. 15. R. König. , 23, Kuppert. . 33. SlawinSft. Waldeherstr. 3, P. Henk«. Wallner-Theater-str. 10, Frönkel Warschauer Str. 16, JarzcmbowSll 60. H. Echulzr . 64. Lück. » 69, W. Fiebig. . 83. O. Hankr Wassertorstr. 22, Blotwcr 49. Hailsch. Waßmamistr. 20, Bei«. Wattstr. 1, Pirrwitz. . 10, Gast. . 21, F. Hanke. Webcrstr. 1/2, Knüpser. , 39, Goldack«. , 40b, Nordstern. . 42, Schutt. . 47. Jaekel 53, 81. Polkock. Weidenweg 7, Müller. , 25, Brösln. , 34, O. Hanke. , 48, Hanke u. Co» , 51, Krause. . 57. Lehmann. , 74. Klosr , 75. Peter. , 82, Milbäch. . 87, Kirchmeier. WeinbergSivtg 7. P. Hankr Weinstr. 7. O. Stadr , 12a, Bobel. 27, Rohm«. Weißenburg« Sk. 24, A. Büttner . 42, G. Mosier . 46, Peter. , 55. Nobtllng. . 69, Mohslu. 78. görst«. Werftstr. 12, Blottner. Wichertstr. 5, KierzkowSkl . 153, Krause. Wicicssk. 21. A. Staub. . 27, A. Reisewitz. , 36, Li«. . 47. Ulbrich. . 49, Krug. Wiener Sk. 8. E. SchmA , 82, Klammel , 49. Handle. . 56a, Langwitz. , 58, Deinert. . 61, Weckwerl , 66, Gausr Wicsenstr 7. F. Hankr , 19, Drei«. , 28. I. Seger , 31, Görtz. , 64, P. Scharollen. WilhtlmShavcner Str. 8, Bodenstein. , 13. Badeke. „ 17, Danieizik. _ 23, George. , 32, Windr 37, Teske. 51, Glück. Wilhelm-Stolze-Str. 4, F. Hankr 15. Schmidl . 21. Schuizr . 35, Bachmann. 38. Löhns. . 43, Giese. Wtlldenowstr. 17, Tänye». , 29, Breier. , 30, Konsumgenossensch. . 37(BerkausSsl). Krankel WilSnacker Str. 15. Goldack«. . 33, Kranast. 45. P. Hankr 6, Müller. 13. Schütt. ' 30. Götze. . 47, NabakowSst. .. Peter. , 60, Brandt. . 63. Konsumgenossenschaft. WISbyer Str. 3, Schulze. 74. Migul. Wittstocker Sk. 7, K. Giesmann. , 24, Schreiber. 25. Lukowstl «öblertsk. 21. W. Kaiser. Woldenbergstr. 7, Reimann. 17. Bich. Wolgast« Str. 4, Dunkel. SBolliner Sk. 23, Dahlen. 31, S. Schiweck. 38, G. Hein. . 44, Kunze. 50. P. Ricbenstahl , 58. Scholthssel , 68, Leopold. Döriher Sir. 27. R. Schütz. Wrangelstr. 21, F. Franke. , 25, O. Schnasr , 45, Tzschetsch. , 65, Konsumgenossenschalt. , 66a, Nordstern. , 69, Schwinge. . 75. Hanke u. Co. 77. rinke. t 91, O. Hankr » 117, Nordstern. , 122, Stresow. t 126, Spickermann, Wriezener Str. 8, Heise. 3t. Zahl Iorckstr. 40, Biotin«. 65, Böckereigenossenschast. Zellesk. 2. Halst«. . lt. Müll«. Zimwerftr. 10. Schuir . bl, R. Richter ZInzenborsstr. 8. Rapsch. Zionskirchstr. 10, Koch. . 13. Bobel. .- 17. P. Andersch. 24. P. Thiele. Zionskirchplatz 1, Mollweide. Zorndors« Sk. 2, P. Hankr , 8, L. Goebel , 20, Walther. . 27, M. Witsch Ing. , 34. Maaß. . 55. Th. Klein. 61. Konsumgenog. Zwwglistr. 23, Danlelzil . 34. Danielzil , 34, Zielinskl . 39, Tieck. Zossener Str. 2, Runge. , 41. Blottner. Sldlershof. Arndtstr. 7a, H. Kaujhold. Bismarcksk. 11, Konsumgenossenschast. , 12, Thoma. , 14b, Zugwurst. » 17c, A. Martenberg. , 18. Wolff. 21, M. Krlebr „ 48, Laserich. riedensk. 15, Krüger. ackenbergstr. 2, Grieg«. offmannstr. 15, R. Vehr. adickesk. 37, A. Noack. Sedanstr. 4, O. DrogieS. . 25, Peter. SelchowsK. 83, Peter. Alt-Glienicke. Grünauer Str. 2, R. Solle. 29. Wcndt. Köpenicker SK.32, Konsumgenossensch. ,■„ 41, Delling. . 44. A. Bothr Rudower Sk. 50, Beuster. , 60, D. Strenge ,» 72. E. Peris. Baumschulenweg. Baumschuiensk. 29, Schulz. „ 65b, St. Frankcnsteitl „ 70, Stenzel. „ 87, Schmidt. # 94, E. Menzel . 96, Gaedickr Behringsk. 9. Foluhl Ernststr. 9, P. Hoffmüller. Kiesholzsk. 179, Schatz. „ 254, I. Leupold. Scheivlerstr. 29, A. Schuizr Blankenfelde. Sommerkorn. Bohnsdorf. SKaße 21, Koniumgenoffenschasl Bahnhosskaße, Oeischlägel Gebhardt. Borsigwalde» Ernststr. 2, Taseisk. „ 6, G. Etzrodl . 25. H. Loff. Räuschstr. 57. Schuberl Schuberlstr. 21, KonsumvereiNi Boxhagen-Rummrlobnrg. W-Boxhagen 4/5, Behnle. , 10, O. Rauhut. , 31. L. Michaelis. , 35. Peter. 44, Löchel. 49. I. Rüllr Bahnhossk. 9, Fritschr Boxhagener Chaussee 5/6, H. Schubert. Gabriel-Max-str. 1, Luzemamn 2, Gieße. Gäitnersk. 5, Wach. 31, A. Schern«. Goethestr. 16, Bachler. . 17, Hanke. Grünberger Sk. 12, F. Sandmann. „ 18, E. Löwa. „ 20, Haspel GrhphiuSsK. 18, Biedermann. 28, Sperlich. Hauplsk. 82, Äiesiing. HoUeistr. 5, Dorrhau«. 18, Engler. Kantsk. 1, R. Dluzewstt. „ 3, Peter. „ 13, 81 Spöttlich. , 18, NikoloviuS. . 47. Michler. KronprinzcnsK. 13, Fritschr Strossen« Str. 15, Marquardt. , 19, Brenner. . 24, Niedzwietz. Lenbachstr. 1, I. Pardemann. 7a, Engelicn. Lückstr. 3, Böhmr , 12, Peter. . 15, Werner. , 30, Maschmann. . 58/69, P. Franke. MozartsK. 2, Konsumgenossenschaft. Neue Bahnhossk. 9. Fritsche. , 19, St. Schubert. , 23 und 33. Peter. . 27, O. Behling. . 34. G. Bondman». ZwmmeiSlurg« Str. 15, Peter Schillerstr. 27, P. Mcllenburg. Seumesk. 6, Kroll. . 15, Wonneberger. , 21, GeiSIer. Sonntagsk. 31, Mantheh. . 36, Joachim. Türrschmidtsk. 21, F. Westphal 81, Pfennig. 38, Pet«. Wilhelmstr. 42. M. Luukwttz. Wismarplatz 3, Konsumgenossenschaft. Wühlischftr. 3. Sekul . 27, Marquardt. , 32, O. Jand«. Britz. Bürgerstr. 12, Dieckhoss. 24. Thoß. Chausseesk. 17, Hagemeist««. Dalli. , 36, Hagemeist« tl. Dalli. , 37, Däumler. » 43, E. Schädel 77. N°�Schuk,. 114. R. Diektch. Dorssk. 19, Völskow. , 47, Stahn. ranz-Körncr-SK. 4, Michaelis. «nnemannsk. 1, Lucker. ahnsk. 41. I. Plack. . 45. Becker. RungiuSfk. 3, Adamel Rudower Sk. 6. Lierfch. , 13. Bollmann. , 34a, Müller. Werderstr. LI, A. Pannwitz. 31, Ecke RimgiuSftraße, Käuserverein. Werderstr. 56. A. Trunl » 70, G. Richnow, Buckow. Chausseesk. 1, Blistng. , 2, AckermaN« . 11, Michalick». , 38, Ramdohr . 41/42, Maas. , 49, Blume , 61, Kaff«. 53, Tarlatl Dorssk. 20, Simon. Eharlottenvnrg. Ansbach« Str. 8, Biotin«. , 28, P. Hanke Augsburg« Sk. 18, Blottnee 26. Blottner. Berlwer Sk. 115, Goldacker. . 116, Porath. 135, Ulbrich. Beusselsk. 78. Ulbrich. Cauerstr. 27, Bäckercigenosseiischosl . 19. Ulbrich. Charlottenburger User 10, Kotzau. Christstr. 18, Böckereigenossenschafi. 33, Donna. Danckclmannstr. 1, Porath. . 44, Lehmann. 55, Ulbrich. Eosandersk. 11, Uwrich. EraSmuZsk. 12, R. Bednaririckl 16, Dietrich. Fasanensk. 61, P. Hanke. Franklinstr. 20. Bäckereigenossenschaft. Friedbergstr. 39, Ulbrich. Friedrich-Karl-Platz la, Nitsche Fritschcsk. 37, Scholttsek. , 67, P. Hinzelman». Galvanistr. 8, Stahle. Garde du SorpS»SK. 6, KliwMdck. Goelhesk. 17, P. Hanke 25. Eiserl Grolmanstr. 15, Ulbrich. Grünstr. 27. Thiel. Hallerstr. 9. H. Lösfler. Savclsk. 12, Kopp. elmholtzsk. 2, Natzke. 40, Bucksbam». Huttenstr. 62, Schäfer. 70, A. SternSdorff. Kalckreuthstr. 1, Blottner. Kamminer Sk. 31, Fr. Butzsl Kanalsk. 15, H. Heine Kantsk. 32, Porath. 67, Ulbrich. , 80, Poraih. . 134b, Goldack«. Kauerstr. 17, Schnitze. KnobclSdorssstr. 7. Thiel. , 40, Danielzil , 42, G. Stach. . 43, Ulbrich. Krummestr. 14, Ulbrich. Leibnizstr. 65, Ulbrich. Meerscheidtstr. 3. VolkSbrot. Motzsk. 19, Ulbrich. Minden« Str. 3, Ballhausen. 26, Bückcrciaenossensch Nehringstr. 2l, Prosie . 28, Laun. Nettelbecksk. 14. Blotwer. Nürnberger Str. 22, P. Hanke 39. Ulbrich. . 42. Goldacker. OSnabrücker SK. 31, Schiefe 26, Pribhl PaScalstr: 1, Wolff. PeftalozzisK. 12, Böhm. . 64, Jahn. 74, Thiel , 101, Bäckereigenossensch. 104, Porath. PotSdamerSK.12, Konsumgenossensch. . 30, Thiel 42. Ulbrich. � Scharrensk. 28, Krause 30. Ulbrich. Sesenheimer Str. 9. Freudenreich. . 37. PewS. Gophie-Charlotten-Sk. 87, Ulbrich. 0 89, Bietz. Spandau« Sk. 30, Ulbrich. Spreesk. 43/44, Ulbrich. Tauroggener Str. t. Zimmer. . 2. Thiel . 10, Kansumgeu. 40. Teul«. 45, Ulbrich. Usnausk. 10, Hawellek. Wallstr. 23, Konsumgenossenschafl 50, Ulbrich. 85, Müller. 100, Porath. Weimarer Str. 14. Schwedler. . 29. Konsumgenossensch. Wilmersdorf« Sk. 4t, Ulbrich. , 44, Goldacker. . 62-63. Ulbrich. , 66, Goldacker. , 105, Porath. . 156, Loffe. 163, Ulbrich. Ualkenhogen, Berliner Sk. 50, Schulz. Hauptskaße, Bock. g/rauz.. Buchholz. verlin« SK. 43. Taumeyee 50. Schul,. Pankow« SK. 28, H. Ullrich. Jsriedenau» , Porath. Friedrich-Wilhelmplatz 2. MoselsK. 7, Konsumgenossenschaft. Rhcinstr. 38, Porath. , 65, Porath. Stubenrauchstr. 71, Seher. Varziner Sk. 18, SNein. FrtedrichSfeld«» Berliner Sk. 2, Mcy«. „ 66, Hampel. . 102, Gillard. Caprwt-Allee 43, Jusl . 44, Konsumgenossensch. Prinzen-8lllee 3, Stach owSft. Walderseestr. 49, Mikoleil Wilhelmstr. 42, Meyer. Grünan. Königstr. 2, Konsumgenossenschafl Köpenick« Sk. 12, Meyer. » Stadelhoff. Groß-Lichterfelde. Berstner Str. 68. F. Striiger. Shauffeestr. 56, Lehmann. Dürerstt. 45, Ernst. Schützensk. 0, Billing. Halensee. Heilbronner Sk. 11. Trohke. Kursürstcndamm 114, Porath, Westsätischestr. 49. Ulbrich. Haselhorst. Am Kanal. Engel. Kalsn-Wilhelm-Skaße, Müll«. Sk. 72. Buchwald. Rothenbachsk. 51, Opitz. Uckermarlsk. 47, Engel » HS. Briesemeister, Hennigsdorf a. H. Mdert Barlbel. Illbcrt Lücke. Wilhelm Lücke. August Mahiikopf. Karl Möwius. Wilhelm Seiler. Friedrich Wolter. Hermann Wolter. Karl Wolter. Wilhelm Wolter. Grass enberger. Hcrmsdorf. Berliner Sir. lks., Konsumverein. Hauptstr. 34, Hcrnnann. Neptunstr. 36, Lauser. Seebad 1, Ladewig. Hohen- Schönhanscn. Berliner Str. SS, Schulze. , ,99, Richter.' Ouitzowstr. 2, Richter. Maihoscr. Johannisthal. Bismarckslr. 6, Konsumgenossenschast. Friedrichstr. 6, Ludwig. , IIa, Ludleh. 57/58, Ruhm!«. Hovelstr. 1, Nobel. Kaiser-Wilhclmstrabe, Senstleben. Karlshorft. Dönhoffftr. 9, Kneiding. Dorotheastr. 27, Eichhorn. Krauscstr. 56, C. Schönherr. Trcslowallce 109, Koniumgenossensch. KaulSdorf. Dorsstr. 1, Springborn. Köpenick. Berliner Str. 33, Tauchert. Bcrgmannstr. 6, Bergmann. Dorolhecnslr. 16, Hustcr. Flcmmingstr. 32, Rott. Glicnicker Str. 99, Hachenberg. Grünstr. 8, Hauck. Grünauer Str. 10, Stiehr. . 18, Peter. „ 27, Krämer. Gutenbergftr. 1, K. Breitkreutz. Kaiscrin-Augustc-Viltoria-Str. 23, Ulbrich. Kaiserin-Auguste-Viktorta-Str. 16, Schilling/ Kaiser-Wishelm-Str. 53, Haag. , 98, Bit tu er. „ 100, Mieland. . 104, Peter. jlirchstr. 5. Peter. Louisenstr. 9, O. Rctzlaff. Mahlsdorser Str. 1, Richter. Marienstr. 14, Ulfert. Mcntzelstr. 8, Büttner. Küüggelheimer Str. 2, O. Scheibe. „ 13—14, JaroS. , 32c, Handle. 41, Peter. Parlsiusstr. 17, Klümcr. Pestalozzistr. 18, Schiel. Rosenstr. 2, Kämpf. Rudowcr Str. 25, Hein. Schönlinder Str. 12, Kudcll. Lankwitz. Kursürstenstr. 31, Thiele. Lichtenberg. Bürgerheimstr. 102, Koilsumgenoss. Blumcnthalstr. 7, Schültzle. Eitelstr. 30, Kerkau. Finowstr. 30, Rotbcr. „ 38, Moudt. Franks. Chaussee 25, Rüstow. „ 41, O. Körber. . 6l, Holter. , 88, O. Strunk. , 91, K. Försterling. , 104, E. Scholtze. , 154, Kaswoth. Frankfurter Mee 185, Mägdesrau. 197, Küster. Friedrtch-Karl-Str. 1, Burkardt. 14. B. Scheunert. Friedrichstr. 7, M. Mattner. Gürtelstr. 10, H. Schwarze. 11. E. Bischofs. 13, Pricbe. 23. K. Wedde. „ 27, Krctschmer. Jrencnstr. 17, O. Neucndors. Jungslr. 14, O. Sparmann. Kreutzigerstr. I, Schinauer. Königstratze, P. Dürschle. ttronpnnzenstr. 1, Koiilumgeiioffensch. „ 8, Nebel. 26, Susat. Lessingslr. 10, Fr. Schwalm. Margarctcnstr. 8a, Schacher. Mainzer Str. 24, L. Schmidt. Möllendorsstr. 32, Schulz. „ 82, B. Mägdesrau. Müggelstr. 25, Schwenke. 28, W. Dorrhauer. Riederbantiinslr. 5, G. Rudolph. . 12, Groß. , E. Guohr. 25, Rogge. Oderstr. 1. Feist. . 27a. R, Maschler. Pfarrstr. 36, L. Hehler. , 73, Dcya. RatbauZstr. 3. I. Werkmeister. Rittergutstr. 22. Kousumgenossenschast. Nödcrstr. 54. Feuer. RumntclSburgcr Str. 72, Römer. Sophiciistr. 8. Zborowsli. 23. Erlich. Scharnwcberslr. 2, Kunze jun. , 23, K. Hauke. , 34, W. Köpfe. , 46, H. Schwarze. Schcffelstr. 14, A. Hönicke. Trawcslr. 3, Bclhke. Wcichsclstr. 15, Pricbe. , 22, Dzadkowski. , 29, Sivillms. , 35, HaaZ. Wagnerstr. 1, K. Försterling. „ 74, Böhm. Wartcnbcrgstr. 70, A. Fricdl. Weserslr. 9, W. Böducr. „ 22, Husheer. „ 24, Owsianny. Wilhelmstr. 18, Böllnie. , 57, I. Buchmann. , 69, Bärwolf. , 75. A. Linde. Linde» berg. Dorsstr. 28, E. Höst. Lübars. «ügo». Mahlsdorf. Bahnbosstr. 2, H. Delitz. „ 12, Scharny. „ 31, R. Gnmow. Martendorf. Bergstr. 23, Obensperger. Chaussceslr. 21, M. Nowack. , 27, Kotzan. . 34. P. Purschke.' 62, 31. Flatow. 262, Hcntze. Dorsstr. 35, Müller. Grobbeerenstr 128, Tictz. Kaiscrstr. HO, Konsunigenossenschast. Königstr. 14, Wichinaim. Kursürstcnstr. 49, Masser. „ 63. Brce. Lanltvitzcr Str. 30, Kilos. Riligstr 83, Schütz. Niedcr-Schönhansen. Buchholzer Str. 85, Psuhl. . 86, Conrad Richter. 89, Frohberg. Bcuthstr. 11, Krügcrke. 19, 3l. Böttger. Blaiikenburger Str. 18, Thiel. Charlottcnstr. 43, Schmidt. 52/53, Muchow. Eichenstr. 8, Hampcl. Kaiser-Wilhelmstr. 51, Schäser. Körnerstr. 8, K. Fischer. „ 8, Remter. Lindenallee 39a, Mrose. Teutollcustr. 18, Meier. TreSkoivstr. 54, Bosle. UHIandstr. 3, Maicke. 41, K. Locwe. R. Seiler. Nieder-Schöncwcide. Berliner Str. 30. Gacdicke. , 32, Felleubcrg. , 38, Pcrsicke. , 59, Müller. , 65, Lobccke. 110, Gacdicke. Brückenstr. 7, Kadicke. Sedanstr. 1, Singer. Nordend. Blankenselder Str. 2, 3lßmuz. Ober-Sehöneweide. Dculstr. 9, H. Lutz. . 30,. Gacdicke. Edisonstr. 9, Peter. 48, Konsumgenossenlchast. „ 49. G. Wittkops. Frischenstr. 2, Peter, 21, O. Sorge. Lausenerstr. 4, Kleist. Luisenstr. 5. K. Gehler. , 8, M.(Saud icke. 12, Koulumgcnossenlchast. Luisenstr. 28, Gutzkc. Mathildcnslr. la, Härtung. Sfalcpastr. 51, Henke. Rathenauslr. 1, Lcidncr. , 7, F. Fronober. , 18a, F. Wartcnbcrg. „ 31, Peter. Sicmensstr. 11, Peter. , 13, Kunze. 16, SS. Timm. Stabhstr. 23, P. Franke. Tabbertstr. 35, P. Seidelmatw. Waltttr. 12, Fahl. , 23, Grohmann. Wilhelminenhosslr. 1, Herzog. 17, R. Gebier. , 17, Lttnian». r 37, Katzke. 40, Gacdicke. Ostend slr. 20, Spazier. Pankow. Berliner Str. 23, Pape. , 84, Bielicke. Brehmcstr. 52, P. Hanke. Borkumstr. 6, R. Ludwig. Floraslr. 41, Schneider. 80, Engel. Görschstr. 11, Bochnlg. Herthastr. 4. Gcnz. Kaiscr-Fricdrich-Str. 67, Alcnccke. Maximilianitr. 2. Wicbe. Mühlenslr. 37, Müller. 17, Bar-sekow. Schlilzcstr. 14. Hennig. Schönholzer Str. 9, Schffert. Uckermartstr. 181, Bnrtett. Wollanlstr. 20, Taulitz. , 68, F. Hanke. , 102, Konsumgenossenschast. Plötzensee. Charlottenburger Weg 12, Seissert. Reiitickeudorf. Zlnicndcstr. 18, Schinidt. 104, Popp. 3lntonienstr. 56, Hofsmann. Berliner Str. 3, P. Schwcidler. „ 14, I. Dienert. „ 69,?RiIteiidors. , III, Gulhmuths. 134, Gottschaik. Birtcnstr. 59, G. LowinSly. Bürgerstr. 20, E. Popp. Eichbornstr. 12, 3lo. Behrendt. , 16. Konsumvelcin. 25, H. Kube. Eichbornstr. 35, Kude. 72, Wurst. GescllschastSstr. 3l, Koblih. Gotlscheditr. 41. Hosfmann. Grüner Weg 50. Modrow. Hansastr. 3. Zimmer. Hauptstr. 34, Braun. Hausotlcrstr. 3, Hossmann. , 52, Spülmann. 102, R. Plumeher. Herbslstr. 24, Fr. Kottenhahn. Holläiidcrstr. 20, E. Nitschle. „ l25, Weihrauch. Hoppcstr. 16, Kousuiiigeuosseiischast. Jujlusstr. 14, Hostinann. 49, Praschnia. Kamekestr. 12, Lütz. Marlstr 5, Schcer. „ 12/13, A. Sllbat. Provinzstr. 28, Rud. Walloschct. , 51. Langer. 53, E. Rapp. 72, König. « 80, H. Schröder. . 83, H. Baunigärtel. III, Münch. Residcnzstr. 61, Wille. 102, E. Großberudt. 125, Brose. » 150, Licbig. Rütlistr. 15, M. Förster. Scharntvcbelsir. 10, Schambcrger. , 25, Wcrnccke. , 55, Tüwcr. Schamtveberstr. 65, Wolle. , 113, Hostinann. , 117, Ärülling. 135, Nüstedt. Sommerstr. 52, Neumann. Spandauer Weg 4, Mathner. Waldslr. 61, L. Giese. Wiltestr. 1, Schmidt. 62, Neue Berliner Genossen- schastSbäckcrei.' Ripdorf. Allerstr. 37, F. Naubcreit. 46, A. Kcddi. SIm Wasserturm, EggerS. Aiizcngrubcrstr. 5, P. Langer. Bergstr. 27, A. Gabbcrt. „ 32, R. Kiesling. 73, Kahlcrt. 84,£). Schäper. 96, Bobcl. „ 122. Koch. 143, Licbenow. Berliner Str. 16, R. Schibgitt. „ 20, P. Klammeck. „ 56/57, E. Hanse. 76/77, P. Haute. « 80/81, Sil. Spandel. 85, K. Rübe. 98, P. Wcrncke. Bcrthclsdorser Str. 13, O. MarluZ. Boddinstr. 13, Bäckereigeiiossenschast. , � 21, Hänsgcn. . 58, P. Brückner. „ 6 t, Langer. Bodcstr. 11, A. Schäser. . 16. F. Schcstler. a 25, H. Habocck. . 28, H. Occk. 31, F. NcgraZzaZ. Böhmische Str. 47, Kousuuigenosscilsch. Brusendorfcr Str. 2. O. Frost. Bürlncrstr. 9, P. Timm. Canner Chaussee 179, Döbler. Dellbrückslr. 35, F. Modrow. , 65, P. Schreiber. Donaustr. 24a, Peter. 107, SS. Fiedler. 112, G. Gcrnhöfer. Elbcstr. 6, W. Schneider. „ 13, K. Haupt. . 16, M. Luiilwitz. „ 37. Peter. Elscnstr. 52. F. Pielsch. 82, R. Woclki. Emjcr Str. 5, Schulz. 12, H. Conrad. 26, Bobcl. „ 33, Konsumgenossenschast. . 44, Burdack' , 78, E. Friedrich. „ 91, E. Friedrich. , 103, W. Schmidt. „ 115, Pscsterkorn. 120, L. Riebe. Erlstr. 4. R. Raach. „ 15, O. Jahnke. Erlangerftr. 8, E. Bahrholz. Fallstr. 1, Bäckereigeiiossenschast. 12. Sl. Rotzoll. „ 21, G. Schiltcnbclm. 25/26, G. Perseke. Friedelstr. 3, 21. Zimmermann. „ 15, Konsumgenossenschast. „ 30, E. Zcibig. 37/38. P. Hanke. „ 44, Schirrmeister. 47, 21. Busch. 53,«. Grügat. Fuldastrabc, B. Beith. 10, W. Pctrich. , 45, O. Springer. 60, I. Hübner. Glasowstr. 32, E. Kunz. Gocthestr. 19, 21. Dobrick. Hasciihcide 117/118, Reinhardt. Heidelberger Str. 76. O. Hanler Hcrmaiilistr. 16, C. Rasch. „ 28, E. Sentbeil. „ 34. F. Wagnitz. 42/43, F. Arlt. , 47, G. Jänickcn. , 54, R. Hildenbrand. 61/62. Badtle. „ 74, R. Kunz. 118, I. Bartsch. 143, H. Radtte. „ 149, R. Klllge. , 159a, Hagen. „ 170, H. Dawnger. „ 174, Bobcl „ 175, E. 2Intold. 226, I. Borchhard. Scrmannstr. 231, H. Karl. crrsurthplatz 10, Ä. Wcndt. Hcrrsurthstr. 23, Fr. WachSmuth. ,. 26, M. Finisteiu. 34, O. Hanke. Herthastr. 3, 2l. Franz. Hertzbergstr. 2t, R. Gocrtz. , 22, Fiedler. 28, Rummler. Hobrcchtstr. 21. Rt. Wölls „ 29, F. Boclius. „ 43, N. Sommer. Hohcnzolleriiptatz 11, Bäckercigenoss. , 13, SS. Schmidt. 18, O. Markus. Jägerstr. 63, F. Jonscher. „ 70, P. Halm. 77, H. Ekrusch. Jansastr. 2, H. Westcnloff. Jlseslr. 30, C. Schuiz. Jimstr. 9. M. Gorzyzka. Johaun-Hub-Str. i, H, Sponar. Jsarstr. 7, G. Putzte. JuliuSslr. 31, Cltö Ecke. 65, I. Schulz. Kaiscr-Friedrich-Str. 7, Hermann. 12, H. Zinke. 25. I. Bartsch. �. 28. G. Wagner. 34, Haupt. 39.«ordasch. „ 62, 2l.Sahiinanu. ,. 72, O. Stephan. „ 80, A. Schmidt. „ 162, M. Kasten. „ 175, J.Wügmann. „ 189, W. Richter. 213. I 247, O. Hanke. Karlsgarlcustr. 19, H. Bouuoh. Kirchhosstr. 13. E. Hofsmann. 46/47, I. Bresla. Knesebeckstr. 33, R. Gallert. „ 41. C. Bclzig. „ 68, M. Scharf. 96, de la Motte. 146, Ph. Kühncl. Kottbuser Damm 69, P. Hauke. 101, Roeiner. Kranoldplatz 7/8, Jacobi. Laubestr. 13, M. Bernhardinh. Leinestr. 57/58, H. Friedrich. Lcnaustr. 14—15, Gustav JZrael. Lejsingstr. 22, Hammel. 30, Hoppe. „ 34, Grunert Lichtenrader Str. 42, E. Ohlhoff. Mainzer Str. 1/2, B. Rennert. „ 15/16, Benneke. 56. A. Schack. ManitiuSstr. 9, Sk. Guedel. Marcschstr. 10/11, H. Reihs. Mariendorfer Weg 1, H. Freudenreich. Maybachuser 16, W. Lange. Münchener Str. 18, Kegel. „ 25, F. Lorenz. , 3l, E. Kroker. „ 39, Koniumgenossensch. „ 40/41. O. Haute. „ 44. R. Wcizelt. „ 54, Mackwitz. Neue Donaustr. 52/53, A. Wetteborn. Neue Jonasstr. 33, Plagcmamt. Nicmctzstr. 3, A. Holubar. „ 10, M. Perseke. Nogatstr. 8, W. Ruthe. „ 16, I. Jadneck. ,. 32, O. Auschwitz. Okerstr. 3. R. Melsky. „ 11. C. Anders. Pannierstr. 2/3, F. Albert. , 4, R. Riemer. „ 6, Petcr. 13, P. Frischgemuth. . 20, K. Junger. , 27, Bülow. . 34, G. Juiing. Pflügcrstr. 3, P. Mannigel. „ 11, F. Frick. „ 13, E. Grenz. „ 57, B. Bogel. 72, Bobcl. „ 77, O. Nachtigall. Prutz-Handicry-Str. 7, O. Hanle. „ 22, C. Dänicke. „ 24, O. Krause. „ 38, R. Raschick. „ 68, I. Bartsch. 70, B. Mitulla. „ 75, R. Frese. 83. E. Fiedler. Rcuterstr. 32, C. Richter. 33, E. Beyer. „ 46, E. Schmischke. „ 76, Bobel. „ Wcigelt. 8l, A. Bogtländer. Richardplatz 16, Blasius. Richardstr. 23, I. Ehrcntraut. 23. Sl. Babing. , 61, Bodcl. 63. E. Wille. „ 104, K. Hantle. Ringbahnstr. 25, P. Scholz. Roseggcrstr. 40, O. Slrendt. Sandcrslr. 5/6, H. Kadow. , 7/8, Peter. 18. M. Matschke. n 21, H. Brandes. , 23, I. Protzer. . 31, R. Timm. Schillerpromenade 13, K. Windo. 29, G.Schicrarndt Schöneweider Str. 9, F. Leinau. Schudomastr. 5, Sl. Stritzke. Selchower Str. 23, A. Wesser. 27, M. Lehman». Slegfrtedstr. 44. A. B-ier. Steinmetzstr. 23, E. Kummer. 24. Gehle. , 39, R. Senstleben. „ 53, R. Finger. 70, H. Wille. „ 74. C. Hennig. „ 10l, Sl. Löwigt. „ 109, Bäckereigenossensch. III, 91. Schallcr. Stuttgarter Str. 53, F. Godawa. Tellstr. 10. H. Zille. Teupitzer Str., E. Schmidt. Thomasstr. 6/7. V Lobbes. „ 25, 91. 9leich. , 37, P. Cicsior. Treptower Str. 13, R. Jacobi. „ 67, Spura. Thüringer Str. 5, I. Bartsch. „ 14, Sl. Eberhardt. „ 17, SS. Schutz. •„ 32, I. Thaler. Wanzlickstr. 12, E. Krocker. Warlhcstr. 9, W. Marotz. 15, G. Janentsth. 68, B. Spandel. Wcichselplatz 9, ZwierzchowSki. Weichsclstr. 3, F. Eymmer. „ 13, I. Gassenhuber. „ 31, O. SchwarS. „ 34, R. Marz. 50, H. Fleischet Weisestr. 7, Bobcl. 18. R. Pohl. 24, N. Schenkel. 34. R. Hcnschcl. „ 52, Konfilmgenvssenschast. 56. E. Wölls. 59, Spala. Weserslr. 30. I. Bartsch. , 47, Kreil. . 168. Sl. Biclitz. , 206, Führer. Wildenbruchstr. 8/9, F. Schmischke. „ 34/35, P. Bethge. „ 52,©eise. „ 61/62, Konsumgenoss. 63/64, Fcysara. Dipperstr. 13, I. Runge. , 16, O. Hanke. 21, P. Hellwig. Wissmannstr. 7, I. Troffer. , 29, B. Krüger. 19, E. Ossa. 22, C. Steinsurt. 36, Fr. Zahn. 41, M. Hannig. Ziethenstr. 53, Bobcl. „ 57, O. Kirschtein. „ 73, 31. Klein. , LI, E. Hcntschcl. Nosenthal. Hauptstr. 179, Ziekow. Rudow. Köpenicker Str. 84, Sokoll. Schmargendorf. Brettestr. 22, Georg Klingbeil. Schöneberg. Sllbertstr. 12. P. Stark. Slpostel-Paulusstr. 40, Konsumgenoss. Babiistr. 2, Porath. Barbarossastr. 67, Wctzel. Betziger Str. 61, Boche. Colonnenstr. 4, Hanke u. Co. EberSslr. 25/26, Ecke Tcmpclhoserstraße, Konsumgenossenschast. Ebersstr. 37, Weber. „ 42. O. Traeger. Eisenacher Str. 63, Btottner. Erdmannstr. 5, El. Friedrich. Goltzstr. 16, Blotlner. „ 31, Goldacker. Golenstr. 1. Konsuiilgenossenschast. 11, Blotlner. Krunewaldstr. 35. Walter. Gustav-Frcytag-Str. 9, Hanke n. Co. Gustan-Müller-Str. 48, Möllinghoss. Hauptstr. 66, Hosang. Herbcrlstr. 6, Kreutz. 10, Bricks. Hohcnsriedbergstr. 19, Blottnet 21, Schwarzer. Kaiscr-Friedrich-Str. 4, BrickS. Merscburgcr Str. 9, Blotlner. Motzstr. 30, Porath. Prinz-Georgstr. 7, R. Fendt Sedanslr. 6/7, Gerlach. „ 18, ScngcS. , 34, BrickS. 36, A. Krakkh. 49, Fischer. Siegsricdslr. 1, Bricks. 10, Whtzisk. Speyerer Str. 1, Porath. Tcmpelhoser Slr. 2l, Poralh. Selchow. E. Schulze. Spandau. Slchenbachstr. 6, Bühl(Hauptgeschäft). Ackerstratze. Ecke Falkenhagencr stratze. Adamslr. 2, Bühl. , 40, Kröning. Charlottenswabe. Ecke Potsdamer Str. Földerichstr. 5, Konsumverein Merkur. Hamburger Str. 49. Kramer. Jagowslr. 26, Freier. Körnerstr. 5, Schmidt. Lynarstr. 5. Lädt. Maucrslr. 3. Schulze. Mittclstr. 13, Konsumverein Merkur. Ncuendorser Slr. 13, echmidt. 16, Bühl. Neumeisterstr. 11, Scholz. PichcISdorscr Strasse 13 Bühl. Schönwalder Strasse 26, Bühl. 64, Bühl. Streitstr. 23. H. Hähtiel. Strcsowplatz l6, Bühl. Barlhcl, Falkenhagen. Steglitz. Sllbrcchtstr. 18, Porath. Bergstr. 93, Marolt. Birkbuschsw. 16, Lindau. Lenbachstr. 2, Sulzer. Mommsenstr. 59, Schröder. Rdcinstr. 4l. Schröder. Schlossstr. 104, Poralh. Stralau. M-Stralau 49, Schwabe. , 56. G. R-ilkt Tegel. Brilnowstr. 41, Zicgler. 56. Pick. Egellstr. 22, Mayer. Hauptstr. 28, Pctersohn. «chlieperstr. 59, Schivanz. . 67, llleiniann. , 70. Konsumverein. 78. Hüinmer. Schlossstr. 27, Pelcrsohn. Schöncbergcr Str. 64, Konsumverein. Schulstr. 1, Zum Bruch. Tempelhof. Berliner Str.42/43, Konsumgenossensch. Friedrich-Wilhelm-Str. 32, Kotzan. 117, BooSzyn. Kottlleb-Dilnkel-Str. 59, Herrmom. Oberlandstr. 1, Schaas. Treptow. Beermaniistr. 6, Tetzlasf. Elscnstr. 38, W. GeSkt „ 108, K Kolditz. Grätzftr. 6, O..Hacker. . 10, A. Psenzig. , 19/20, Karl Müller. , 23, Gaedicke. , 25, E. Kraust „ 28, Scholz. , 58, Konsumgenossenschaft. , 65, Gonsior. Harzcrstr. 119, Wodansch. Kieibolzstr. 17, K. Albrccht. Pudcrstr. 23, Krause. Waidmanuslust. Freie Scholle, Konsumverein. Freie Scholle 16, Rohloff. Waidmannstr. 1, I. Forgatsch. Wcisteiisee. Berliner Allee 6, Springet , 68, G. Schröket „ 75, Schüler. „ 144, Harcnburg. „ 183, Ä. Thiclmai«. , 216, Schöppe. „ 219, SS. Hüttig. 232, St. Schadwinkel. Charlottenburger Sir. 78, K. Steger. , 79, H. Dohm. , 80, Kiek. , 93, 81. GoMtt. 98, Heyden. Elsassstr. 15, P. Daniela!. Fritickestr. 7, H. Bohnhoff. 22, F. Krause. Eriedrichstr. 1, Sl. Popp. encralstr. 12, E. Oricl. Grosse Scestr. 118. Kubitka. Gustav-Adols-Strasse 1/2, Tückl 7. Engel. Käblerftr. 8, Mannweiter. Gürtelstr. 12, B. Stolpe. Heinersdorscr Str. 4/6, Stuwe. 11, P. SitorZki. 24, Sl. Wcndt. � 37. Bessrich. , 48, K. Schreibet . 56, Boy. LanghanSslr. 5!, KottmuS. , 55, E. Sacrow. 75, ffi. Wauber. , 94, G. Scharfenberg. „ 98, Emil Engel. 104. Eckert. 142, Kasischke. , 144/145, Konsumgenoss. 148. E. Schivar». Lehderstr. 112. Thiele. „ 119, R. Klinke. Lindenallee 58, Meinhardt. Lothringenstr. 12, Schenk. 31. A. Kcmpt Parlstr. 4, W. Engel. . 7. Fr. WiedcmaMK „ 97. Teichmaim. PistoriilSslr. 3, L. Höhnt 16, H. Hähngt „ Sl. BultgcrS. , 95, Lcuipsuhl. „ 1l8b, P.«turnt Rölckcstr. 10, Jcerslcgcn. „ 12, Sl. Langt , 17a, üstschncr. „ 127, K. Hossmann. Schönstr. 1, G. Gutenmorgen. Sedanstr. 16, I. Dohm. „ 38, D. Engel. „ 78, H. Hähngt , 94, E. Dahin. , 99, Rassau. „ 99, K. Mcyct . 106, C. Bogt. Strassburgstrasse 94, Gcrloff. Strcustr. 2, A. Bauer. uckermarkstr. 3/4, M. Kohlet , 20, Spiller. 173, I. Slöht Wilhelmstr. 23, Sl. Michaelis. 29. O. Grundmamt Wörlhltr. 12, Heiden. Wittenau. Bahnhofstr. 6, F. Karstad. Hernisdoifer Str. 42, Kutschov. Rosuithalerstr. 17, Karstadt. . 18, Frost. , 25, Plättncr. „ 42, Prächter. Oranienburger Str. 78, Burkhardt. . 98, Heunig. WtlhelmSberg. KoLkestr. 17, F. Müller. Wilhelmsruh. Edelweissstr. 11, I. LaschinSki. Fonianestr. 24, E. Grüschow. Hauptstr. 9, Rau. 30, G. Milletat. Lindcn-Allee 1, König. . 7, Konsiimverei». Wi.'mersdorf. Berliner Str. 135, Blottnet Bruchsaler Str. 1, Porath. 4. Packbäuset Düffeldorser Str. 8, Blottuelt Meiiickcstr. 16/17, Blottnet Uhlandstr. 38, Ulbrich. , 49,.Goldacket , 105, Porath. . 133, Ulbrich. 150, Poralh. WilhclmZaue 27, Konsumgenossenschaft. Alls der Liste der gelegelten Källierejell wegen Cilristttichs gestrichen. Berlin. Brnnncitstr. 48, Marsche!. Danzigcr Str. 8, Conrad. Dicstcnbachstr. 27, Steinborn. Fidicinstr. 6, Hering. Frciligrathslr."12. Bocian. FricdrichSselder Str. 17, Licbsch. Gipaslr 19. Jambor. Gesslerstr. 18, Schulze. SIltc Jakobstr. 7, Thiel. Kaslanicn-Slllee 29/30, Feucrherm. Langcstr. 49/ Deinert. Lynarstr. 14, Fiedler. Marienbllrgcr Str. 18, Scholz. Müllcrstr. 12l. Hördcr. Palisadenslr. 84, Kinzcl. Wir mache» aus diesen Herrn besonders aus- mcrksam. Prenzlauer Allee 220, Breitkops. ProSkauer Str. 28, Rau. Pücklerftr. 25, Cynlmer. Turmitr. 62, Sprengel. Warschauer Str. 30. Gulschmldt. Wiclcsstr. 55, NothänZ.cr. Wilhelm- Slolzcstr. 32, Brennet Winsstr. 56, Groeger. Hoch die Solidarität! Bopstagen-Rliminelsburg. Lückstr. 25, Seidel. Britz. Chaussecstr. 23a, Seja. , 101a, Hossmann. Charlottrnburg. Helmholtzstr. 18, Slndristy. Potsdamer Str. 14, Zwerg. Franz.-Bnchholz. Mühlenslr. 1, Prcuss. KarlShorst. Dönhoffftr. 35, Hansen. KaulSdorf. Wilhelmstr. 31, Bicnngcr. Denjenigen Genossen, die ihn zur Bewilligung veranlasst haben, liefert er jetzt keine Backware mehr. Lankwitz. Kaiscr-Wilhelm-Str. 28, Klopsch. Grost-Lichterfelde. Ferdlnaudslr. 24, Klopsch. Ober-Schöncweide. Dilhelmiiienhosstr. 41, Slrache. Pankow. Floraslr. 10, Sy. Eotlschaltslr. 27, Sy. Die'Arbeiter und Slrbeltcrtmien der Zigarrensabrit von Paul Juhl, Pan- low, Berliner Strasse, machen wir daraus aufmerksam, dass die Kantine immer noch ihre Backware aus der unbewilligteli Bäckerei von Johann Ruduick, Berliner Str. 103 bezieht, Rixdorf. Bergstr. 129, Hartmann. Schöneberg. Hclmstr. 2, Rlib. «cdaustr. 6/7, Gerlach. Spandau. Lynarstr. 15, Korn. Weistcusee. Elsassstr. 70, Zähl. Tie Bewilligung zuriilkgezoge» habe» in Steglitz; Birkbuschstr. 10, Dabms. 84, Gicscmann. Düppelstr. 28a, SarkowSlt, HubcrtuSstr. 3, Prgom. Sie Loknkommisslon. Verantwortlicher Redakteur: Albert Wachs, Berlin. Für den Jnscratcuieil verantlv.: Th.Glocke, Berlin. Druck».Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin LW. Hr. 146. 28. Iahrgüng. 4. KeilW to Jotmätfs" Kn>!m JolWliilt Zouutilg, 25. Irnil(911. Cefeabcnd der Frauen: Morgen Montag, den 26. Juni. Partei- Angelegenheiten. Zur Lokalliste! Folgende Lokale stehen der Partei und den Gewerkschaften zu allen Veranstaltungen zur Verfügung: In Basdorf/z Uhr, im GesellschafiS- hause, WilhelmSaue 112, abgehalten wird. Auf der TageSorduiuig steht u. a. der Rechenschaftsbericht für daS Geschäfts- jähr 1910/11, die Neuwahl des Vorstandes, sowie verschiedene andere Wahlen. Der Vorstand. Zchlendorf(Waniiscebah»). Dienstag, den 27. Juni: General- Versammlung dcS WahlvercinS. Tagesordnung: 1. Bericht des Vor- ftandeS und der Funktionäre. 2. Neuwahl des Vorstandes und samt- licher Funktionäre. 3. Beschlußfassung über ein Sommerfest. Vereins- angelcgenheitcn. Verschiedenes. Der Vorstand. Marienfrlde. Am Mittwoch, den 28. Juni, abends 8'/, Uhr, bei Schuster, Kirchstr. 38: Generalversammlung des Wahlvereins. Auf der Tagesordnung steht u. a. die Neuwahl des gesamten Vorstandes. Der Vorstand. Treptow. Zum Besuch der Versammlung in Buckow treffen sich die Genossen heute nachmittag 1 Uhr bei Kaiser, Grätzstr. 28. FricdrichShagcn. Am Mittwoch, den 23. Juni, abends S'/a Uhr, bei Lerche, Friedrichstr. 112: Generalversammlung. TagcS- ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Neuwahl der Bezirks- leitung. 3. Antrag der Bezirksleitung betr. Acnderung der Monats- Versammlungen. 4. Anträge zur KreiSgeneralvcrsammlung und zum Parteitag. S. Vorschläge zur Wahl eines Delegierten zum Partei- tag und zur Provinzialkonferenz. 3. VcreinSangelegenheiten und Verschiedenes. Eichwalde und Umgegend. Die Abfahrt zu der heute in Neue Mühle, Restaurant Thor mann, stattfindenden Versammlung erfolgt für die Eichwalder Genossen nachmittags 1.S9 Uhr, die Zeulhener 2.4 Uhr. Die Generalversammlung, des WahlvcreinS findet am Dienstag, den 27. d. M.. abends 8�2 Uhr, in Zeuthen bei Lindemann statt. Tagesordnung: Berichte. Wahlen, Verschiedenes. Der Vorstand, Spandau. Die ordentliche Generalversammlung des Wahlvereins findet am Dienstag, den 27. d. MtS., abends Uhr, im Lokal von Borchardt, Secburger Str. 25. statt. Tagesordnung: 1. Jahres- bericht des Vorstandes und der Kommissionen. 2. Neuwahl des Ge- samtvorstandcS. 3. An den Vorstand gestellte Anträge. 4. Die Neueinteilung Spandaus in Abteilungen, ö. Verschiedenes. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Der Vorstand. großer Stadtgemeinden Kinder lautet das Urteil: beseitigen sie die Not?" lindern. Da dürfe man berliner JVaebnehten. An unsere Leser! Die Steigerung des Abonnentcnstandes des„Vorwärts" hat die Buchdrnckerei des„VoNvärts" gczivungcn, eine lvesent- liche Erweiterung ihres Maschincnbcstaiides vorzunehmen. Zu der jetzigen 64seitigcn Vicrdeckermaschine kommen noch drei weitere solcher Maschinen, deren erste soeben aufgestellt worden ist. Infolge einer Störung hat heute der Druck eine Verspätung zur Folge gehabt, die für die einzelnen Abonnenten bis zu einer Stunde sich erstreckte. In Treptow haben nun zu unserem Bedauern die Zeitungsfrauen so wenig Rücksicht auf die Abonnenten genommen, daß sie das Ans- tragen des„Vorwärts" verweigerten, obgleich im selben Moment, als sie die Spedition verließen, das Auto mit den Zeitungen kam und obgleich selbstverständlich die Wartezeit der Frauen vertragsgemäß bezahlt wird. Wir bitten also unsere geehrten Abonnenten um Entschuldigung, auch für den Fall, daß im Verlauf der nächsten Tage noch einmal eine Verzögerung in der Zustellung eintreten sollte. Hilfe für Mutter nnd Kind will der Groß-Berliner Blumen tag bringen, dessen ersten Teil gestern Berlin genossen hat und dessen zweiter Teil heute iden Vororten zugedacht ist. Wie groß die Not von Nutter und Kind ist und welche Wege zur Linderung führen sollen, das wird in einer Broschüre dargelegt, die gestern von Helfe- rinnen des Blumentages feilgeboten wurde. Tie„Hauptstclle für Mutter- und Säuglingsfllrsorge in Groß-Berlin", die dieses Heftchen herausgegeben hat, er- wartet noch imnier von der Privatwohltätigkeit d a s H e i l. An erster Stelle werden zwar die Wege ge- nannt, die die Gesetzgebung weist: im besonderen die öffent- liche Armen- und Waisenfürsorge, das Vormundschaftswesen, die Versichcrungsgesetzgebung mit ihrer Kranken-, Invaliden- und Hinterbliebenenfürsorge, die Schutzbestimmungen für er- wcrbstätige Frauen und Kinder. Aber:„So bedeutsam sie," lesen wir dann,„in ihrer Gesamtheit sein mögen, im ein- zelnen Falle sind sie fast immer ein Tropfen auf einen heißen tcin." Auch über die speziellen Fürsorgeveranstaltungen für gebärende Mütter und für „Sie bedeuten viel, sehr viel, aber Viel, sehr viel Not bleibe noch zu � nicht warten, bis die öffentlichen Stellen die Lücken ausfüllen, sondern helfend müsse die private Wohlfahrtspflege eingreifen. Zur Begründung wird ausgeführt:„Wenn wir sehen, daß an den allgemeinen Ver- Hältnissen, an deren Gestaltung wir alle gleich beteiligt sind, in gar zu vielen Fällen die Schuld liegt für die Not von Mutter und Kind, dann ist es auch unsere Pflicht, daß jeder nach seinen Kräften, durch die persönliche Arbeit, die er zu leisten imstande ist, oder durch das Geld, das er zu geben imstande ist, das Scinige zur Linderung der Not beiträgt!" Die Erkenntnis, daß die N o t von Mutter und Kind nur zu oft an den a l l g e m e inen Verhältnissen liegt, sollte unseres Erachtcns in jedem denkenden Menschen sich umsetzen in das Gefühl der Pflicht, mitzuarbeiten an der Umgestaltung dieser Verhältnisse, nicht aber mit einer Linderung ihrer Folgeerscheinungen sich zu begnügen. Nicht von den Quacksalbereien der Privatwohltätigkeit, sondern von einer Beseitigung der gegenwärtigen Wirt- schafts- und Gesellschaftsordnung ist Hilfe gegen alle Not zu erwarten. Aber die bürgerliche Klasse macht da nicht mit: sie wird doch nicht selber den Ast ab- sägen, auf dem sie sitzt. Aus K l a s s c n i n st i n k t hält sie fest an dem„A l l h e i l ni i t t e l" P r i v a t w o h l t ä t i g- keit. Auch in dem Heftchen wird dieses Mittel gerühmt, wird es gepriesen als eine schönere und edlere Form der Hilfe Was öffentliche Stellen leisten, das werde geleistet aus den Stenern,„die jedem Bürger von dem Stcuetcrheber aus dem Hause geholt werden, die zu zahlen kein Zahlungsfähiger sich entziehen kann". Aber:„Wieviel schöner," fährt der Lob- redner der Privatwohltätigkeit fort,„wieviel edler ist es, um wieviel größere Befriedigung muß es dem eigenen Herzen, dem eigenen Gemüt gewähren, wenn man sich freiwillig zu einer Steuer einschätzt, freiwillig das, was man leisten kann: was man leisten kann an Arbeit oder an Geld— wenn man das freiwillig hergibt zur Linderung der Not von Mutter und Kind!" Wer an Blumentagen die Attacken mancher blumen- verkaufenden Helferinnen auf mehr oder minder zahlungs- fähige Passanten mitangesehen hat, der kann über die„Bereit- Willigkeit" der Hergäbe von Spenden und über die„Bcfrie- digung" der Spender mitunter seine besonderen Gedanken haben. Die Ohnmacht der P r i v a t w o h l t ä t i g k e i t, die wegen ständigen Mangels an Geld selber hilflos ist, wird gerade durch das Gewaltmittel der Blumentag- Massenbettelei mit handgreiflicher Deutlichkeit dar- getan. Die Hilfe für den Grosz-Bcrliner Blumentag sollte, so war es beabsichtigt, von den an der Arbeit beteiligten Personen unentgeltlich geleistet werden. Es ist aber von gewisser Seite auch daran gedacht worden, durch Gewährung pekuniärer Vorteile den Kreis der Mitarbeitenden so zu erweitern, daß sich durch ihre vereinten Bemühungen ein ansehnlicher Geldbetrag aus der Bevölkerung herausdrücken ließe. Uns wird gemeldet, daß für eine Z e i t s ch r i f t„U n s e r W e g", die sich als„Amtliches Organ der Preußischen LandcZzentrale für Säuglingsschutz" bezeichnet, Personen gesucht worden sind, die am Hilfstag eine aus diesem Anlaß herausgegebene Festnummer zugunsten dcS HilfS- fonds für Mutter und Kind verkaufen sollten. Den Ver- käufern ist ein Rabatt zugesichert worden, um sie für das Geschäft zu interessieren und dank ihrem Eifer den Gewinn für den Hilfsfonds möglichst zu erhöhen. Ob der Plan am gestrigen Sonnabend ausgeführt worden ist oder am heutigen Sonntag noch ausgeführt werden soll, das entzieht sich unsere« Kenntnis. Aber so oder so: interessant bleibt ein Schreiben, da? auf einem Brief- bogen der Zeitschrift„Unser Weg" dem Arbeitsnachweis für F r i s c u r g c h i l f c n in der Linienstraße am 23. Juni zu- gegangen ist. ES heißt darin: „Für den großen HilfStag für Mutter und Kind, der am 24. und 25. d. M. stattfindet, ist eine Festnummer der Zeitschrift „Unser Weg" vorbereitet worden, die zugunsten des Hilfsfonds für Mutter und Kind verkauft wird. Die Zeitschrift ist reich illustriert, sehr schön und inhaltsreich, wird nur 19 Pf. pro Heft kosten und wird voraussichtlich einen außerordentlich starren Absatz finden. Wir suchen für den Verkauf dieser Hefte Personal und zwar männliches und weibliches. Voraussetzung ist, daß die Betreffen- den einigermaßen anständig gekleidet sind, eine Legitimation mit- bringen können und daß sie einen kleinen Betriebsfonds von einigen Mark haben. Die Leute sollen natürlich an jedem Heft, das sie verkaufen, verdienen, nämlich 3 Pf. pro verkauftes Excm- plar, und wenn jemand nur einigermaßen geschickt ist, muß es für ihn eine Kleinigkeit sein, 299 oder 399 Hefte am Tage zu ver- raufen, an günstig gelegenen Plätzen sogar noch mehr. Die Leute können den Sonntag dazu benutzen, nach außerhalb zu gehen und dort die Zeitschrift zu verkaufen. Vom Polizeipräsidium ist die Weisung an die Schutzmannschaft ergangen, an diesen beiden Hilfstagen der Hilfsaktion nichts in den Weg zu legen. Die Leute können also auch ohne polizeilichen Schein die Hefte auch auf der Straße verkaufen. Da wir aber die Leute gar nicht kennen und niemand da ist, der für sie gutsagt, so können wir die Hefte, da wir für einen wohltätigen Zweck arbeiten, den Leuten nur gegen Barzahlung geben. Dieselben müßten also die Hefte für 7 Pf. selbst kaufen, verkaufen sie für 19 Pf. an das Publikum, so daß ihnen 3 Pf. pro Heft bleiben. Die nicht verkauften Exemplare können sie natürlich zurückgeben und erhalten dafür die gezahlten 7 Pf. wieder retour. Da, wie Sie wissen, Damen aus den besten Gesellschaftskreisen auf der Straße für diese beiden Hilfstage tätig sind, braucht sich niemand zu schämen, die Sache zu übernehmen- Die Anmeldungen müßten natürlich schnellstens erfolgen und zwar zwischen 9 Uhr morgens und 7 Uhr abends in dem provisorischen Bureau der Preußischen Landeszentrale für Säuglingsschutz« Berlin W. 9. Potsdamer Straße 134z, im Laden rechts vom Ein- gang.". Das Schreiben ist unterzeichnet von einem Herrn Arthur! Kirchhoff, der Antwort nach Halensee(Lützcnstr. 9) erbittet. Das Geschäft, dessen Plan er da entwickelt, erinnert an die Praxis von Wohltätigkeitsvereinen, bei Hauskollekten den Gabeneinsammlcrn einen erheblichen Teil des Ertrages, bis zu einem Drittel, zu überlassen. Amüsant ist der Hinweis auf bis „Damen aus den besten Gesellschaftskreisen", deren Beteiligung an der Hilfeleistung für den Blumentag es jedem möglich machen wird, ohne Scheu den profitablen Verkauf der Festnummer zu bc- treiben. Daß die Polizei auch der Hilfsaktion mit Profit nichts in den Weg legen soll, ist ganz besonders interessant» Blumcntage und Straßcnhändler. „Mit den. Damen aus den besten Gesell schafts« kreisen", denen an Blumentagen die Polizei bei dem Ver- kauf von Blumen und Postkarten die weiteste Freiheit ge- währt, wünschten die berufsmäßigen Straßenhändler wenigstens in diesem Punkte aus einer Stufe gestellt zu werden. Eine außer- ordentliche Generalversammlung der Ortsverwaltung Berlin des Zentralvcrbandesder freien Händler und ver« ivandten Berufsgenossen Deutschlands hat am 22. Juni sich auch mit den Blumentagen beschäftigt und dann eine Resolution beschlossen, in der ausgeführt wird: . Pflicht des Staates und der Kommune ist eS, wirtschaftlich Schlvache zu schützen, nicht aber derartiges, wie eS die Blumentage sind, zu begünstigen. Auffälligerweise genießen die ihres Amtes waltenden Verkäuferinnen an diesem Tage die größte Freiheit. Sie bedürfen zur Ausübung Ihrer Tätigkeit keiner Erlaubnis, keines Geivcrbefcheiues, sondern erfreuen sich der größten Rücksichtnahme, sogar der Unterstützung der verschiedensten Behörden. Andererseits muß gesagt werden, daß ein derartiges Entgegenkommmen nicht imnier stattfindet, z. B. wenn eS sich um Leute handelt, die ihrem Beruf im Hai, delsge iv erbe nachgehen, um sich und ihre Familie zu ernähre n." Die Resolution erklärt schließlich: „Die Versammelten bctrachien eS als eine Ungerechtigkeit und Mißachtung ihres Standes, wenn im Verkaufswesen die einen vollste Freiheit genießen, die anderen hingegen drangsaliert und existenzlos gemacht werden. Sic protestiert gegen eine derartig ungleichmäßige Behandlung und fordert gleiches Recht für alle!" Der Soldat in ber Tischlerwerkstatt. In der Möbeltischlerei von Lukat, Dieffcnbach- straßc 35, haben die Arbeiter in den letzten Monatei, cinigcmale das Vergnügen gehabt, einen gelegentlichen Kollegen bei sich zu sehen, der ihr besonderes Interesse erregte. Vor Weihnachten 1919 tauchte in diesem Betrieb zu ihrer großen Ueberraschrmg ein Arbeiter auf, von dem sofort angenommen werden mußte, daß er wohl nur Gastrollen geben wolle. Der Mann trat nämlich in Militär- uniform an. Er war bekleidet mit Uniformrock, Militärhose, �>icha Mütze lind Stiefeln, und es fehlte ihm auch nicht das Seiten« gowehr, ohne das in Verlin kein Soldat ausgehen darf. Nachdem er in der Werkstatt seinen Uniformrock nebst Seitengewehr abgetan und einen schlichten Arbeitskittel angelegt hatte, begann er, sich als Tischlcrgescllc zu betätigen. Die Kollegen erkanntem in dem los« hobelnden Soldaten einen Arbeiter, der in der Lulatschen Möbel- tischleret früher Beschäftigung gehabt hatte, im Herbst 1919 zum Militär eingezogen worden war und jetzt bei einem der Eisenbahn» regimentcr steht. Obwohl er erst Relrut ist, hat er doch schon Zeit und Kraft genug dazu, sich nebenbei im Tischlcrhandwerk nützlich zu machen. Wie es möglich ist, daß der Mann sich überhaupt einer solchen Nebenbeschäftigung widmen kann, darüber zerbricht mancher der Arbeiter sich den Kopf. Er kam nur dann und wann an ein- zelnen Tagen, aber manchmal verweilte er einen Lroßen Teil bei Tages hindurch in dem Lulatschen Betrieb. Im Winter baute er dort zunächst einen Küchcntisch und einen Küchcnrahmcn, zu einiger Verwunderung der Kollegen, denen ja bekannt war, daß Küchen- möbel wnst in der Möbeltischlerei von Lukat nicht angefertigt werden. Für wen er diese Erzeugnisse seines Fleißes herrichtete, ist bisher nicht recht klar geworden. Er scheint da von anderer Seite einen Auftrag gehabt zu haben, zu dessen Ausführung ihm die Firma ihre Werkstätte hergab. Sie mag das getan haben in dankbarer Anhänglichkeit an ihren ehemaligen Arbeiter, der ihr noch vom Sommer 1919 aus einem bei ihr ausgebrochcnen Streik in angenehmer Erinnerung sein wird. Der Mann war nie einer von den„Hetzern", die die Firma Lukat nicht leiden kann. Nach- dein der gastierende Vaterlandsvertcidigcr den Küchentisch und den Küchcnrahmen fertiggemacht hatte, verschwand er. Im Frühjähr 1911 tauchte er dann von neuem auf. Auch diesmal schien es zu- nächst, daß fein Eifer nicht dem Lulatschen Betrieb zugute kommen sollte. Später aber betätigte er sich gelegentlich auch für die Firma, indem er zeitweise an einer Holzbearbeitungsmaschine arbeitete. Inzwischen ist er wieder weggeblieben, aber im Kreise der Arbeiter wird vermutet, daß sie den Kollegen im zweierlei Tuch vielleicht noch nicht zum letztenmal bei sich gesehen haben. Je flotter der Soldat tischlern darf, desto mehr trägt er bei zur Schädigung von Arbeitern, die im Tischlerberuf erwerbstätig sind und von ihrer Arbeit leben müssen. Neugierige fragen, wer diesem Mann seine Gastrollen ermöglicht und was er davon hat. Ja» wer kann das wissen! „Gnädige Frau". Es dürfte wenig bekannt sein, daß in groß«» Berliner Geschäftshäusern mit viel BerkaufSpersonal daS letztere in regelrechten periodischen UnterrichtSstnnden instruiert wird, wie es mit der Kundschaft umzugehen bat. Die betreffenden Geschäftsleute haben diese Einrichtung getroffen, weil einmal die„vornehme" Kundschaft immer mehr Ansprüche auf Anfassen mit Glacöhandschuhen stellt und weil ferner daS meist aus Volkskreisen stammende Verkanföpcrsonal nicht imnier die Rouline besitzt, um den Ton zu treffen, der für die Angehörigen der„befferen Gesellschaft" auch im Vcrkaussladcn die Musik macht. Manche möchten wohl auch gar zu gern auf den bekannten groben Klotz den groben Keil setzen, was nicht im Interesse des Geschäftsmannes liegt. Ganz besonders grassiert heute in offenen Verkaufsläden die scheußliche Anrede„gnädige Frau' oder„gnädiges Fräulein". Die Verkäufer und Verkäuferinnen haben strenge Anweisung, diese Titulalur niemanden zu versagen» der den Eindruck macht, daß er den besseren Gesellschaftsklassen an« gehört und auf entsprechende Devotionen Anspruch erhebt. In an« deren Fällen genügt dagegen, wie ausdrücklich bestimmt wird, die Anrede„meine Dame". Es konmit recht oft vor, daß solche„gnädige" Dame, die noch die abhängige Verkäuferin auf jede Weise zu kujonieren sucht, mit Verachtung sagt:«Wissen Sie nicht, wer ich bin und wie Sie mich zu titulieren haben?" Noch schlimmer ist es. wenn Vcrkanfsdamen, womöglich verheiratete Damen, die sich schon etwas versucht haken im Leben, gezwungen werden, die berüchtigten Backfische von Berlin Wild« West mit»gnädiges Fräulein" anzu« sprechen. Bon den Meisten Käuseriimen wird eine solche Titularur geradezu als lästig empfunden. Und für das Personal, das zu einer so ividcrlichcu Behandlung des kaufenden Publikums gezwungen wird, bedeutet dieselbe eine gewisse Selbsterniedrigung. Von wahrer Höflichkeit kann bei Anwendung solcher Titel nicht mehr geredet werden. Auch bei Leuten, die Dienstmädchen und ähnliches HanS- personal halten, ist die noch an die Leibeigenschaft erinnernde Sucht, sich als«gnädig' ansprechen zu lassen, auszerordeiltlich weit ver- breitet. Die Schließung von zwei Gcmcindcschulen, und zwar der 10. Mädchen- und der 48. Knabenschule, die auf dem Grundstück Scharnhorststrabe 12 untergebracht sind, ist gestern erfolgt. In der Klasse 7m der Mädchenschule waren, wie von uns berichtet, mehrere Schülerinnen an DiphtheritiS erkrankt. Auf ärztliche Anordnung hin erfolgte vorgestern die Schlietzung dieser Klasse. Um jeder weiteren Gefahr vorzubeugen, wurde gestern die Schließung beider Schulen auf die Dauer von 14 Tagen beschlossen. Die Reformbedürftigkeit deS JnternierungS- und Entmündigungsverfahrens wird durch einen neuen Fall illustriert, über den die Gerichtskorrespondenz folgendes meldet: Der Apothekenbcsitzer Berndt hatte seine Frau mit dem Wunsche zur Erbin eingesetzt, daß ein Teil des Vermögens nach ihrem Tode den Kindern seines Bruders übertragen werde. Als B. starb, wurde die Witwe Berndt, die zu Lebzeiten ihres Mannes mit diesem Bruder auf sehr ge- spanntcm Fuhe gelebt hatte, für diesen bald der Gegenstand lebhaf- testcr Besorgnisse. Sie verbat sich im April d. I. diese Bevormun- dung durch ihren Schwager, indem sie darauf hinwies, daß sie eine neue Ehe eingehen würde. Diese Erklärung war nicht ernstlich, sondern nur zur Abwehr der ihr lästigen Bevormundung bestimmt. Einige Zeit darauf faßte jedoch der Schwager den Entschluß, die Festlegung des Nachlaßvermögens, von dem die angeblich hcirats- lustige Witwe bereits einen Teil auf Leibrcntenversicherung gegeben hatte, durch eine vormundschaftliche Verwaltung zu erwirken. Er überreichte der zuständigen Polizei das Attest eines Arztes, an den sich Frau B. kurz vorher wegen Herzbeschwerden gewandt hatte, in welchem letzterer die Notwendigkeit der Unterbringung der Frau B. in eine Irrenanstalt bescheinigte und erwirkte am 27. April d. I. die gewaltsame Ueberführung seiner Schwägerin in eine Privatirrenanstalt. Die Internierte bestritt aufs entschiedenste, daß die Angaben, welche zu ihrer Jntermerung geführt hatten, richtig frten. Ihr Hauswirt und zahlreiche Bekannte legten gegen dieses Verfahren in schriftlichen Eingaben Verwahrung ein. Gegenüber der Privaiirrenanstalt übernahm der Schwager, welcher der Witwe Berndt eine erhebliche Summe schuldete, die Tragung der Kosten des Anstaltsaufenthalts und beantragte bei dem zuständigen Amts- gericht unter gleichzeitiger Stellung des Entmündigungsantrages gegen die Internierte, ihn selbst zum Pfleger ihres Vermögens zu bestellen. Bald nach der Jntermerung fand sich der Schwager bei der Frau B. in der Anstalt ein und stellte ihr die baldige Be- freiung in Aussicht, wenn sie den ihr vorgelegten von ihm verfaßten Entwurf eines dem Gericht zu überreichenden Schriftstücks unter- zeichnen würde. Der Entwurf enthielt den Antrag, ihn zum Ver- mögenspfleger zu bestellen. Dieses Ansinnen wurde ohne weiteres ab- gelehnt. Sic beantragte dann, um einen Beistand zu ihrer Befreiung zu finden, die Bestellung eines Bankbeamten, der schon früher ihr Vermögen verwaltet hatte, zum Pfleger ihrer Angelegenheiten. Das Gericht gab diesem Antrage statt. Alle Bemühungen des Ver- mögenspflegers um Befreiung der Internierten hatten keinen Er- folg. Endlich betraute er einen hiesigen Rechtsanwalt mit der Weiterführung der Angelegenheit. Dieser erwirkte sofort von der Polizeibehörde eine Zustimmung zu der Entlassung der Frau B. Als jedoch der Pfleger mit dieser amtlichen Erklärung in der Anstalt erschien, wurde ihm gesagt, daß die Entlassung trotzdem nicht er- folgen könne. Nunmehr wandte sich der Anwalt direkt an die Polizeibehörde mit dem Hinweise, daß hier eine rechtswidrige Zurückbehaltung vorliege. Die Polizei forderte zunächst telephonisch Auskunft von der Anstalt. Letztere gab die Auskunft, daß Frau Berndt erklärt habe, freiwillig in der Anstalt bleiben zu wollen. Vcm dem Vertreter wurde bestritten, daß Frau B. jemals eine solche Erklärung abgegeben habe. Noch an demselben Tage legte er eine schriftliche Erklärung der Frau Berndt vor, in welcher sie energisch ihre sofortige Freilassung forderte. Erst jetzt öffneten sich für die Frau B. nach 7wöchiger Dauer der Jnternierung die Tore der Irrenanstalt. lieber den Schwimmunterricht für Gemeindeschulkinder wurde in der letzten Sitzung der Deputation für das Turn- und Badcwesen Bericht erstattet. Das Ergebnis des Unterrichts, der in den städtischen Volksbadeanstalten kostenlos erteilt wird, habe sich gegen das Bor- iahr gehoben; die Leistungen der Kinder seien durchaus gute. Dem Unterricht im Wasser geht ein sogenannter Trockenunterricht unter Verwendung deS von dem städtischen Oberturnwart Dr. med. Suckow konstruierten SchwinnnapparateS vorauf. ES werden für jede Bade- anstatt eine Anzahl Kinder, etwa 30 Knaben und 20 Mädchen, von den Rektoren der in der Nähe der betreffenden Badeanstalt belegenen Schulen ausgewählt. Dies« Kinder erhalten Schwinimunterricht, so- weit sie nach dem Gutachten des Schularztes körperlich geeignet sind. und die Eltern ihr Einverständnis erklärt haben. Zwei Betriebsstörungen im Straßenbahnbetriebe fanden am Freitagabend statt. Ain Molkenmarkt war einem mit Rüstzeug bcladenen Wagen das Hinterrad gebrochen und sperrte Ecke der Molkenstraße beide Gleise. Ter Rettungswagen trat in Tätigkeit. Während der Aufräumungsarbeiten von 9.30 bis 10.25 Uhr abends mußten die vom Spittelmarkt kommenden Wagen durch die Scydel-, Alte und Neue Jakob-, Köpenicker, Brücken-, Neue Friedrich- und Stralauer Straße abgelenkt werden. Die in Richtung Leipziger Straße fahrenven Wagen wurden durch die Königstraße über Schloß-' und HauLvoigteiplatz und sodann durch die Jerusalcmer Straße geleitet. Die zweite Betriebsstörung am Südwestkorso leyte von 11.49 Uhr nachts bis 1l» Uhr morgens den Verkehr der Linie 69 lahm. Dort war ein Motorwagen der Linie O(Richtung Kaiserplatz) mit beiden Achsen in der Kurve entgleist. Da an jener Stelle zurzeit dc ö Pflaster aufgerissen wird, dauerte es etwa l'/i Stunden, bis eL den Mannschaften deS Rettungswagens gelang, den Motorwagen wieder einzugleisen. Arbeiter- BildungS- Schule. Am Sonntag, den 2. Juli: Ausflug nach Grünau— Müggelbcrge. Abfahrt vom Alexander- platz 8.21, vom Schlesischcn Bahnhof 8.27, vom Görlitzcr Bahnhof 8.25 vonnittags. Treffpunkt bis 9.30 Restaurant „Jägerhaus", Grünau. Ecke Bahnhof- und Friedrichstraße. Dann über Langen See— Müggelbcrge nach Restaurant ..Strandschloß" am Müggelsee. Nachzügler können bis Friedrichshagen fahren und lassen sich dort mit der Fähre übersehen, dann durch den Wald am Strand entlang bis zum „Strandschloß". Bon 1.M ab: Beisammensein daselbst. Ein größerer Wnldbrirnd vernichtete vorgestern einen größeren Waldbestand in der Nähe von Johannisthal. Bei einem Revier- gang bemerkte der Förster über dem Jagen 135 eine mächtige Rauch- wölke. Er eilte hinzu und sah, daß die etwa 29jährigen Kiefern bereits zum größten Teil heruntergebrannt waren. Die Johannis- thaler Feuerwehr, die bald darauf alarmiert wurde, konnte erst nach dreistündiger angestrengter Tätigkeit durch Aufwerfen von Schutzwällen und-grüben des Feuers Herr werden. Abermals ein Barnnifall im Hofe der NcichSdrnckerci. In der Nummer des„Vorwärts" vom 5. Mai berichteten wir von einem Gerüsteinsturz im Hofe der NcichSdruckerei. Damals mußten zwei Arbeiter unter den Trümmern hervorgeholt werden. Wie uns nun mitgeteilt wird, ist am Freitagabend Vz6 Uhr das Dach desselben Neubaues, auf welchem sich vor sechs Wochen der Unfall ereignete, zusammengebrochen. Diesmal ist ein Arbeiter, der sich gerade auf bem Dache befand, mit heruntergestürzt. Welcher Art die Ver- letzungen des Verunglückten sind, konnte noch nicht ermittelt werden. 1 Gl muß in weiie» Kreisen Befremden«regett, wenn sich iimer- halb sechs Wochen auf ein und demselben Neubau zweimal solche Unfälle ereignen. Da muß etwas nicht in Ordnung fein. ES wäre daher die Pflicht der Bauinspektion, eingehende Untersuchungen an- zustellen, um den Grund dieser Unfälle zu ermitteln. Wie man uns mitteilt, soll der etwa zwei Stock hohe Van eine Maschinenhalle darstellen. Hier muß also auf besonders solide Bauart gesehen werde», damit das Gebäude den ausgesetzten Er- schütterungen standhalten kann. Der Wasserstand der Spree und Havel fällt trotz deS Regens der letzten Tage unaufhallfam. Die untere Havel hat nur noch einen Wasserstand von etwa 1,10 Meter. Die Schiffahrt ist dadurch in eine üble Lage geraten. Die Schiffe müssen den Umweg durch die neue Plauer Schleuse wählen, der alte Kanal hat nur noch Wasser für Kähne, die leer fahren. Die Folge ist eine gewaltige Ansammlung von Fahrzeugen vor der Schleuse bei Plaue, wo von früh an bis spät in die Nacht unmiterbrochen die Schleuse in Bc- trieb ist. Ein schwerer Unfall, bei dein ein Kind tödlich verletzt wurde, er- eignete sich am Freitagnachmittag in dem Hause Schönhauser Straße 57. Dort war das zweijährige Töchterchen Gertrud des Malers Prcstel für wenige Minuten in der in der vierten Etage be- legenen Wohimng unbeaufsichtigt geblieben. Die Kleine kletterte auf den neben dem geöffneten Fenster stehenden Stuhl und lehnte sich über die Brüstung. Plötzsich verlor das Kind da? Gleichgewicht und stürzte kopfüber in die Tiefe auf den gepflasterten Hof. HauSbe- wohner, die de» ganzen Vorfall entsetzt beobachtet hatten, brachten die Kleine nach der Unfallstation in der Gaudystraße, von wo auS sie nach dem Krankenhaus Am Friedrichshain geschafft wurde. Dort verstarb sie jedoch bald nach ihrer Einsieferung. Zwei Personen bei einem Zusammenstoß verunglückt. Ein heftiger Zusammenstoß, bei dem zwei Personen verletzt wurden, erfolgte gestern nachmittag gegen 5'/, Uhr an der Ecke der Schönhauser Allee und der Wichertstraße. Dort kollidierte ein Straßenbahnwagen der Linie 57 mit einem Flaschenbierwagen, der aus der Wichertstraße kam und das Straßenbahngleis noch kurz vor dem Motorwagen kreuzen wollte. Der Anprall war so heftig, daß der Kutscher deS BierwagenS Franz MatfchhanS mit dem Mitfahrer Albert K o ff e pom Bock geschleudert wurden. MatfchhanS brach sich dabei den rechten Arm, während Koss« mit leichteren Verletzungen am Kops und an den Händen davonkam. Der Kutscher mußte von der nächsten Unfallstation nach den, Virchow-Krankenhause geschafft werden. Der Zusammenstoß hatte auch eine Alarmierung der Feuerwehr zur Folge, doch brauchte diese nicht mehr in Tätigkeit zu treten. An dem Straßcnbahnivagen wurde der Vorderperron stark beschädigt und eine Scheibe eingedrückt. Noch nicht gehoben ist der vor Ostern am„Weißen Berge' ge- sunkene große Sandkahn der Märkischen Sandwerke. Auch die Leichen der Kinder des Schiffers konnten noch nicht geborgen wer- den. Bei dem Versuch den Kahn zu heben, sind die starken Ketten gerissen. Der Kahn, der schon über dem Wasser war, sauste wieder in die Tiefe. Der Kahn liegt jetzt quer im Wasser und behindert dadurch die Schiffahrt. Hinterzcug für Pferdegeschirre. Der Polizeipräsident macht be- kannt: Die Frist, die für die Einführung des in§ 3 der Straßen- ordnung für den Stadtkreis Berlin vom 31. Dezember 1899 in der Fassung der Polizeiverordnung vom 39. Mai 1910 geforderten Hinterzeuges(Umlaufs) bei Pferdegeschirren bis zum 1. Juli gewährt war, lvird im Einverständnis mit dem Magistrat von Berlin bis zum 1. Oktober d. I. verlängert. Ein tödlicher Straßenunfall ereignete sich gestern vormittag gegen 10% Uhr vor dein Hause Boxhagener Str. 3. Dort wollte der 5jährige Sohn Richard des Arbeiter? Heidergott, Boxhagener Straße 3 wohnhast, den Damm überschreiten, bemerkte jedoch nicht, daß ein Wagen der Brauerei Nixdorf in rascher Fahrt herankam. Da der Kutscher das schwere Gefährt nicht mehr zum Stehen bringen konnte, wurde das Kind von den Pferden umgerissen und geriet unter den Wagen, dessen linkc» Vorderrad über ihn hinwegging. In bewußtlosem Zustande wurde der Kleine nach der Unfallstalion in der Warschauer Straße gebracht, wo der Arzt einen doppelten Bruch des Oberschenkels und schwere innere Verletzungen feststellte. Der Knabe wurde nach dem RummelSburger Krankenhaus« geschafft, wo er bald nach seiner Einsieferung verstarb. Ein Brandnnglück ereignete sich gestern vormittag gegen HH Uhr in der Chemischen Fabrik von Gebrüder Kroner in der War- schauer Straße 35/44. Als am Vormittag die 36jährige Arbeiterin Regina John. Görlitzcr Ufer 5 wohnhaft, damit beschäftigt war, Terpentin aus einem mit Steinkohle geheizten Ofen aufzukochen, schlug infolge der Zuglust eine Flamme empor und sprang auf das Terpentin über, das sich im nächsten Augenblick entzündete. Meter- lwhe Stichflammen schössen bis zur Decke empor und verletzten die Arbeiterin, die im ersten Augenblick vor Schreck regungslos war, im Gesicht, am Hals und an den Armen. Im nächsten Augenblick stand auch die Kleidung der Unglücklichen in Flammen. Mehrere Kolleginnen der Frau John sprangen hinzu und rissen die Bewußt lose aus dem Raum heraus auf den Treppenflur. Dort erstickten sie zunächst die Flammen und brachten die Arbeiterin dann in den tos hinab. Das Feuer wurde in einer halben Stunde durch die euerwchr abgelöscht. Die Verletzte wurde nach der Unfallstation in der Warschauer Straße geschafft und von dort nach Anlegung eines Notverbandes in ihre Wohnung übergeführt. Tödlichcr�Sturz eines KindeS. Heute vonnittag gegen 11 Uhr brach in dem Haufe FriedrichSfeldcr Straße 29 im Kohlenkeller von Rühl Feuer aus, das von der sofort alarmierten Feuerwehr noch im Enistchei, gelöscht werden kouiite. Die dreiiährlg« Tochter der in demselben Hause im dritten Stock wohnenden Frau Flögert beugte sich während der Löscharbeiten weit auS dem Fenster hinaus, um die Arbeit der Wehr beobachten zu können. Plötzlich verlor das Kind das Gleichgewicht und stürzte in den gepflasterten Hof hinab, wo cS schwer verletzt liegen blicoi Borsicht vor VerficheningSagenten. In Ergänzung unserer Notiz in Nr. 145 unter diesem Titel machen wir darauf aufmerksam, daß wiederholt von un» veröffentlichte Aufrufe deS ZentralvcrbandeS der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen Deutschlands darauf hinwiesen, daß die organisierten Agenten und Akquisiteure auf Wunsch eine Legitimationstarte dieses Verbände» vorweisen. Unsere Leser werden gut tun, von den VersickierungSongestellten die Vorzeigung dieser Karte oder eines Ausweises der Zugehörigkeit zum Verband der Bureanangcstellten zu verlangen. Diese Karte ist für 1911 rosa »nd bürgt dafür, daß der Inhaber seiner Pflicht zur gewerkschaft- lichcn Organisation nachgekommen ist. Ter hiesige Zoologische Olartcn hat in diesen Tagen vom Zoo- logischen Garten in Para(Brasilien) eine Anzahl Tiere erhalten, von denen zweiKahnschnäbel, die seit Jahrzehnten nicht nach Deutschland gekommen, besonders wertvoll sind. An Gestalt und Größe einem Nachtreihcr ähnlich, wirken sie durch ihren merk- würdigen breiten schwarzen Schnabel, den sie angeblich zum Fangen und Bearbeiten von Krebsen benutzen sollen, ganz absonderlich. Die eigenartigen Fremdlinge bewohnen die vierte?lbteilung der Wasser- slugkäfigc zusammen mit einigen seltenen Ibissen, den Waldrappen. DcnkmalScinwrihung im Zoologischen Garten. Am Ende der Dreisternpromenade. gegenüber dem Tiergarteneingang des.Zoo". wurde gestern früh im Beisein der Verivallimg. einiger älterer Freunde deS Instituts und der Familie des früheren Vorsitzenden eine von Professor K l i m s ch geschaffenen Bronzcbüste deS Geheimen BauratS Wilhelm Döckmann enthüllt. Im Wissenschaftlichen Theater der Urania gelangt d'er Vortrag von Pros. Dr. Heck, dem Direktor deS Zoologischen Garten», „LeEenSe Tierbilder ssokt Kay ub8 Fern" mik SichtbilDetff, zöS- kincmatographi sehen und grammophonischen Vorführungen in dieser Woche nur noch am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Don- nerstag abends und außerdem am Sonnabendnachmittag zur Dar- stellung. Am Freitag wird Herr Medizinalrat Dr. Lindemann einen Vortrag mit zahlreichen farbigen Bildern:„Helgoland im Wechsel der Zeit" halten und dieser Vortrag wird am Sonnabend abend wiederholt werden. Zeugen gesucht. Personen, welche gesehen haben, wie am 7. Juni d. I., abends 7.21 Uhr auf Station Stralau-Rummelsburg, Bahnsteig E, ein älterer Herr beim Besteigen eines Zuges tödlich verunglückte, werden gebeten, ihre Adresse an Herrn Florian Ranz, RummclSburg, Türrschmidtstr. 31, gelangen zü lassen. Vorort- ftadhricbtCTfi Nixdorf. Die gestrige außerordentliche Stadtverordnetenversammlung hatte eine Reihe wichtiger Beschiiisse zu fassen. Zunächst wurde zum besoldeten Magistratsmitglied Bürgermeister Arlart nrit 35 gegen 16 Stimmen, welche auf den Schöffen Rohde auf Zehlcndorf entfielen, gewählt. Alsdann stimmte die Ver- sanrmlung debattelos dem weiteren Ausbau des städtischen Krankenhauses in Buckow, das sich bekanntlich als völlig un- zureichend erwicl, von 403 auf 647 Betten zu. Für die Gründung eines Ledigenheims für weibliche Personen wurde eine gemischte Kommission eingesetzt, der 15 Stadtverordnete angehören. Ein Antrag, der den Magistrat ersucht, mit tun- lichster Beschleunigung ein Krematorium nebst Urncnhalle zu errichten, wurde angenommen. Tchöneberg. Dir Ausflüge erholungsbedürftiger Kinder nach dem Grunewald während der großen Schulferien werden voraussichtlich am Montag. den 10. Juli, beginnen. Anmeldungen werden nur noch bis 1. Juli entgegengenommen; später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. ES komme» natürlich nur Kinder in Betracht, deren Eltern ihren Wohnsitz in Schöneberg haben. Auf- nahmen nehmen noch entgegen Genossi» M. Böhm, Goltzstr. 26, Genosse O. Schenk, EberSstr. 39, und L. H e r t e r, Grunewald- straße 30. Tempelhof-Mariendorf. Die Fortsetzung des SomariterknrsnS findet am Montagabend 8'/, Uhr bei Thiel, Berliner Str. 41/42, statt. Vortrag über Ver- letzimgen, Wundbehandlung und Blutstillung. Nach dem Vottrag Uebungen im Anlegen von Verbänden. Da mit diesem Vortrag der praktische Teil des Kursus beginnt, können neue Teilnehmer noch eintreten. Teltow. Aus der Organisation. Wie der Vorsitzende des hlefigen Wahl- Vereins in der letzten Generalversammlung mitteilte, ist die Zahl der Mitglieder im letzten Jahre um 56 gestiegen.„BorwärtS'leser sind 100 am Ort. Im Berichtsjahre haben 12 Mitglieder- und 3 öffent- liche Versammlungen stattgefunden. Von der vorhandenen Bibliolhek wurde reger Gebrauch gemacht. Die Vorstandswahl hatte folgende» Ergebnis: W. Bonow I. Vorsitzender. F. Bielke, II. Vorsitzender. G. Marx I. Kassierer, Karl Ohr II. Kassierer. Karl Bieberstein Schrift« führer. Lolalkoimnission: Plötz und Walter. Beisitzerin: Frau E. Keßler. Genosse Bonow machte auf die bevorstehende Auslegung der Wählerlisten aufmerksam. Zum Schluß wurde noch über kom» munalpolitische Fragen debattiert und die Tätigkeit unserer Vertreter im Stadtverordnetenkollegium gutgeheißen. Zur Aufnahme meldeten sich 5, darunter 4 weibliche Genossen. Köpenick. lieber dal Thema:„Ludwig U., König von Bayern", referierte in der letzten WahlvcreinSversammlung Genosse S ch ü t t e- Berlin. Hierauf wurden 13 Reuaiifnahmen vollzogen, darunter 2 weibliche. Genosse Lefevrö gab den Bericht des Bildlingsausschusses. Als Mit- glieder desselben wurden die Genossen Lefevrö und Hrinze gewählt. DaS Stiftungsfest des Wahlverein» findet am 26. August im Stadttheater statt. Hierzu wurde eine Kommission aus 9 Mitgliedern gewählt, vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung das Ableben der Genossen Munkelberg und Baumhammel in üblicher Weise. Weistensee. Bom Schachtmcister zu Boden geschlagen. Ein eigenartiger Vor« gang spielte sich am Freitagnachmiitag auf dem alten Riesclfelde ab. Während der Arbeitspause geriet der Arbeiter Jädicke, Straßburg- straße 103 wohnhaft, mit einem Schachtmeister in Streit, der schließ- sich in Tätlichkeiten ausartete. Als die beiden Männer sich dann in eine Baugrube begaben, wo eine Mauer umgelegt werden sollte. versetzte der Schachtmeister dem Arbeiter mehrere wuchtige Hiebe mit dem Spaten über den Kopf, so daß der Getroffene besinnungs- loS zu voden sank. Man schaffte I. nach dem Viktoria-Kranken- hauS, wo festgestellt wurde, daß er außer einem Schädelbruch auch eine schwere Gehirnerschütterung erlitten habe. Der Schachtmeister wurde von der Polizei festgenommen. Schöneiche(Nieder-Barnim). lieber die Sünden der RdchStagZmchrheit referierte in einer gut besuchten, im Restaurant„Knrpark'-Fichtcnau stattgehabten öffent- lichen Versammlung Reichstagsabgeordneter Genosse Büchner. Den zweistündigen Ausführungen de» Redners zollten die Ver- sammelten reichen Beifall. I» der Diskussion sprach noch Genosse Dr. Moses. Am Schlüsse der Versammlung crmahnte der Vor- sitzende die Versammelten zum Eintritt in die politische Organisation sowie zur regen Werbearbeit für die bevorstehende« Reichstag»« wählen._ Marktpreise von Berlin am 23. Juni 1911, nach Ermittelung de» Königlichen Polizeipräsidiums. MarkthaUenpreise.(Kleinbandel.) 100 Kilogramm Erbsen, gelbe, zum Kochen 30,00—50,00. Spelsebohiien, weiße 30.00- 50,00. Linsen 20.00-00.00. Kartosscln 7,00-10,00. 1 Kilo. gramm Rindfleisch, von der Keule 1,00—2,40. Rindfleisch, Rauchfleisch 1,20 bis 1,80, Schweinefleisch 1,10—1,80. Kawsleisch 1,20-2,40. Hammelfleisch 1,50—2,20. Butter 2,20—2,80. 60 Stück Eier 3,00-4,40. 1 Kilogramm Karpsen 1,40—2,20. Aale 1,60—3,00. Zander 1.50—3,60. Hechte 1 20 bis 2,80.� Battche�0,80— 2,00. Schiele 1,20— 3,4a Bleie 0,80- 1�0. 60 Stück «SitternngSüberftch, vom»4. Jnni 1911. SwMemde erln, ffranti.a Vi. 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Verlagsanstalt Paul Singer u. Co.. Berlin