Ar. 176. BbonnementS'Bcdlngungen: Akonnements■ Breit pränumerando s Siertcljährl. 330 TOf, monatl. 1,10 S£Rt, wöchentlich 2s Pfg, frei ins Haut. Einzelne Nummer K Pfg, Sonntags» nummer mit illustrierter Sonntage» Beilage.Die Neue Welt' 10 Big, Post- ilbonncment: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post.ZeitungS» PrelSIiste. Unter Kreuzband für Deutschland und Ocstcrretch. Ungarn 2 Marl, für daS übrige SluSIand 3 Mark pro Monat, PostabonncmcntS nehmen an: Belgien, Däneniark, lbolland. Italien, Luxemburg, Portugal, Auinäiiien, Schweden und die Schweiz. 28. Jahrg. Vlchelvt isgl!» auStr nontaas. Verlinev Volksblatk. Zentralorgan der rozialdemokratifchen Partei Deutfchlands. Die TnfertienS'Gebübf Beträgt für die sechSgespaltene Kolonel» zeile oder deren Raum 60 Ptg„ für politische und gewerkschaftliche Bercint. und BcrsannntungS-Anzeigcn 30 Pfg. „lxteine Snreigcn", da- fettgedruckte Wort 20 Psg,(zulässig 2 fettgedruikte Worte), jedes weitere Bort 10 Big. Stellengesuche und Schlafstcllcnan- zeigen das erste Wort 10 Psg., jedeS weitere Wort ö Pfg, Worte über lö Buch- flaben zählen für zlvci Worte. Inserate siir die nächste Stummer Müllen bis t> Uhr nachmittag- in der Expedition gpocgebe» werden. Die Expedition ist hjS 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm-Ndresse: .Sszialdtnielirat litt»«-. Redaktion: 8M. 68, Lindenstrasse 69, Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Cid politischer lanswurlt. Herr Erzberger hat die Unvorsichtigkeit begangen, sich uns noch einmal persönlich zu stellen. In der„Germania" veröffentlicht er einen Leitartikel, der unter einem wirklich respektablen Aufwand von Verbalinjurien alle die Dummheiten und Unwahrheiten wiederholt, die wir dem Anonymus dieses Blattes nachgewiesen hatten. Sollte am Ende dieser Anonynnls Herr Erzberger selbst gewesen sein? Dem Manne wäre schon zuzutrauen, daß er sich selbst als großes Finanzlicht feierte, wie das in jenem Artikel der„Germania" in so gcschmack» voller Weise geschah I Kennzeichnend für die polemischen Sitten des wackeren ZentrumSkänipen ist es, daß er für die freche Lüge der „Germania", der„Vorwärts" habe die Anleihen im 0 r d e n t» l i ch e n Etut gesucht und damit seine ungeheuerliche Unkenntnis des Etatswcsens bewiesen, weder ein Wort des Bedauerns noch der Richtigstellung hat. Der von uns erbrachte Beweis der infamen Fälschung der„Germania" wird den Lesern dieses frommen und wahrheitsliebenden Blattes abermals völlig unterschlagen! Ebenso sehr hütet sich der biedere Zentrumsschwabe, den Lesern der„Germania" einen Begriff davon zu geben, um was es sich denn bei der ganzen Auseinandersetzung handelt. Er faselt alles mögliche kunterbunt durcheinander, hütet sich aber ängstlich davor, durch wörtliches Zitat oder auch nur durch eine Inhaltsangabe die Leser der„Germania" mit den Gedankengängen unserer letzten Entgegnung bekannt zu machen. Die Unehrlichkeit und Feigheit des Qerrn Erzberger bricht jeden Rekord! Und je vorsichtiger dieser Repräsentant nltramontaner Wahrheitsliebe jeder sachlichen Polemik aus dem Wege geht, in desto hysterischeren Schimpfergüssen ergeht er sich. Die Armselig» keit der Argumente soll durch anmaßliches Austreten ersetzt werden. In der Sache selbst kann Herr Erzberger nicht bestreiten, daß er zur höheren Ehre der Finanzreform des Schnaps- blocks die total unwahre Behauptung aufgestellt hat, der Reformplan der Regierung habe mit einer Anleihe von 762 Millionen gerechnet, ohne zugleich mitzuteilen, daß.dieser Anleihe �ine Schuldentilgung von 564 Millionen gegenüberstehen sollte, wodurch die wirkliche Schulden- Vermehrung sich auf nur 260 Millionen reduzierte l Das war des Pudels Kern, das war der dreiste Halb- Milliarden- Schwindel des Herrn Erzberger. Und diesen Schwindel vermag Herr Erzberger weder zu leugnen, noch zu rechtfertigen. Er mackjt nicht einmal einen Versuch dazu! Er schivcigt sich darüber völlig aus I Aber da weder der Anonymus der„Germania", noch Herr Erzberger selbst bis jetzt ihren Lesern auch nur andeutungsweise ver» raten haben, daß und mit welcher Begründmig der„Vorwärts" diese Anklage gegen Herrn Erzberger erhoben hat. fällt es ihm ja nickst schwer, die bekannte Wanzentaktik zu praktizieren. Wie feige Herr Erzberger kneift, ivie flugs er sich seitwärts in die Büsche schlägt, sobald er auf einer Unredlichkeit ertappt ivird. zeigt folgendes Beispiel: Nicht zufrieden mit aller sonstigen Glorifizierung unserer Finanz» läge, hatte er sich zu der Behauptung verstiegen, daß das Ergebnis von 1910 und die Aussichten für das ganze Finanz» quiuguennat weit günstiger seien, als das selbst der ..Reformplan der Regierung" erwartet hätte. Denn danach seien noch 762 Millionen Anleihe vorgesehen. während doch aller Voraussicht nach der wirkliche Anleihe- bedarf ein weit geringerer bleiben werde. Wir wiesen dein- gegenüber nach, baß gerade nach dem Reform plan der Regierung dieser Anleihe auch eine Schulden- tilgnng von 501 Millionen gegenübergestanden habe, daß also der Reformplan der Regierung nicht mit 762. sondern nur mit 200 Millionen wirklicher Unterbilanz gerechnet habe. Und was antivortet darauf Herr Erzberger? Er sagt: .�ainik gibt der.Vorwärts" zu. daß er weder da? Finanz« e s'e tz von 19 0 0»oäi die bisher genehmigten Etats kennt; Penn genau nack, den Vorsckiriften des Finanz- gefetzeS ist verfahren worden, und keine einzige derselben blieb außer Betracht usw." Nun hat gerade der„Vorwärts" das Finanzgesetz und speziell dessen Bestimmungen über die Schuldentilgung, nicht minder die Position der in Frage kommenden Etats so oft und so gründlich erörtert, daß Herr Erzberger nur zu gut weiß, wie genau der„Vorwärts" Finanzgesetz und Etats kennt und wie läppisch es schon deshalb ist, dem „Vorwärts" Unkenntnis dieser Materien vorzuwerfen. Aber auch ganz davon abgesehen— warum kommt denn auf einmal Herr Erzberger mit dem Finanz g es etz und den Etats, wo es sich um den R e f 0 r m p l a n d e r Regierung handelt! Wären wir so geschmacklos, Herrn Erzberger zu kopieren, so würden wir sagen: Herr Erzberger ist also ein so bodenloser Ignorant, daß er gar nicht einmal weiß daß das Finanzgesetz ganz anders ausgefallen ist als der Reformplan der Regierung. Da wir uns aber für zu gut halten Herrn Erzberger in seiner läppischen Manier zu antworten so stellen wir einfach fest, daß er den Unterschled anz genau kennt und gerade in der Absicht der 'assertrübung ganz verschiedene Dinge durcheinander I plantscht. Erst behauptet gerade er, daß das Finanz' ? z e s e tz von 1909 ein besseres Ergebnis gehabt habe 'als der Reformplan der Regierung— nachdem wir ihm aber die Unrichtigkeit dieser Behauptungen unter Darlegung der wirklichen Absichten dieses Reform- Plans nachgewiesen haben, tut er auf einmal, als ob Finanz- gesetz und Reformplan der Regierung identisch seien I Ja, wenn das der Fall wäre, wie konnte denn dann Herr Erz- bcrger behaupten, daß das Ergebnis des Fiuanzgesetzes g ü n st i g e r gelvesen sei. als es selbst nach deni Reformplan der Regierung anzunehmen gewesen sei! Nach solchen Leistungen ist es auch nicht weiter seltsam, daß Herr Erzberger sich todesmutig zu dem bekennt, was der „Vorwärts" als haarsträubenden Blödsinn der„Germania" gcbrandmarkt hat, nämlich die Behauptung, daß die 118 Millionen Uebcrschuß des Etatsjahres 1910 nun das Reich in die Lage versetzen, das ganze Defizit aus dem Jahre 1909 in Höhe von 126 Millionen zu tilgen. Herr Erzberger sckstvatzt zur Verschleierung dieses Blödsinns allerhand von „kaufmännischer" und„etatsmäßiger" Betrachtung des Etats— wir stellen diesen Faseleien folgende Fakta gegenüber. Im Etat für 1910 betrug das reine Defizit 148 Millionen. Nachträglich ergab sich eine Mehrcinnahme von 118 Millionen, wodurch sich das Defizit, der Anleihcbedarf auf M Millionen vermindert. Verrechnet man aber den nachträglichen Neberschuß auf das Jahr 1911, so bleibt zunächst für 1910 der Anleihe- bedarf in der vollen Höhe von 148 Millionen bestehen. Was also 1911 an Schulden getilgt werden kann, mußte 1910 mehr gepumpt werden. Wie kann man da von reeller Schuldentilgung reden?! Aber selbst unter solchen Umständen, unter solchein Vor- behalt kann von einer Tilgnng der 126 Millionen Defizit aus dem Jahre 1909 nicht die Rede sein. Denn zunächst ist ja 1911 erst einmal das etatsmäßige Defizit von 97 Millionen zu tilgen, das nach dem Etat durch Anleihe gedeckt werden soll. Und danach wären auch erst noch 44 Millionen Ver zinsiing der fundierten Schuld aufzubringen, bevor man an die Tilgung der Matrikularschuld aus dem Jahre 1909 käme! Da es wirklich kein Kunststück ist, so einfache Tatsachen des Etats zu beherrschen, sind all diese Dinge natürlich Herrn Erzberger ganz genau bekannt. Er will sie eben nicht in ihrer natürlichen Beleuchtung geben, er will unter allen Umständen Schönfärberei treiben, einmal, um die Sünden des Schnapsblocks vergessen zu machen, andererseits aber, um durch die rosige Schilderung der Finanzlage die m a r i n i st i s ch e n und kolonial- politischen Handlangerdienste des Zentrums entschuldbarer erscheinen zu lassen! Denn gerade Herr Erzberger ist es ja, der sich heute für neue koloniale Erwerbungen begeistert I roten„Tag" gibt er in aller Gelassenheit und mit der possierlichen Grandezza, die nur diesem sich spreizenden Gerne groß eigen ist, Frankreich zu verstehen, daß es wohl oder übel ein nicht zu kleines Stück Afrikas an Deutschland abtreten müsse! Auf ein Stück Marokko will Herr Mathias Erzberger allergnädigst verzichten, aber„die Gegenleistungen Frankreichs müßten. ganz hervorragende sein" I Herr Erzberger will also Deutschland mit aller Gewalt mit einem ganz erklecklichen Zuwachs in Afrika beglücken, „denn der Ausgleich," sagt er,„müßte sich in Afrika voll ziehen." Nun ist es aber noch gar nicht lauge her, daß Herr Erzberger über koloniale Erwerbungen ganz anders, und zwar außerordentlich skeptisch dachte. In seiner Broschüre aus dem Jahre 1906„Warum ist der Reichstag aufgelöst worden?" schrieb Herr Erzberger wörtlich: „Wir können nicht dem deutschen Volke neue Steuern auß erlegen, damit mehr Geld in den Kolonien verwendet werden kann. Für eine Steuer � falls s i e durchführbar sein würde— könnte man sich freilich ohne weiteres aussprechen; nämlich fiir eine Kolonialsteuer in der Art, daß alle Einkommen über 20 000 M. mit ö Proz. Zuschlag für die Schlitzgebiete belegt würden und alle Vermögen über 300 000 M. mit 2 Proz. Zu- schlag! Dann wäre der Mittelstand frei und die großen Kolonial schwärmer könnten selbst i» die Tasche greifen! Wie teuer die Pläne der Regierung zu stehen kommen, hat sie unmittelbar vor und nach der Neichstagsauflösung gezeigt; man hat den Schleier enthüllt von den bevorstehenden MillionenauSgabenl Eure amiliche Denkschrift über die finanzielle Entwickelung der deutschen Schutzgebiete trachtet werden kann._ Gegen die Gifenbahnertnaßregelungen. Aus dem Elsaß wird uns geschrieben: Die Maßregelungen von Werkstättenarbeitern im Bereiche der kaiserlichen Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen erregen die Bevölkerung des Greuzlandcs in steigendem Maße. ES sind ans den um die Mitte der vergangenen Woche gemeldeten zwei Maß« regelungen jetzt vier geworden, und ein fünfter Werk« stättenarbeitcr ist aus Furcht vor der angedrohten Existenzvcrnichtung dem Trübsinn verfallen. Er hat sich am letzten Freitag von seiner Familie ent» fernt und wurde Dienstag früh auf der Strecke Mülhausen-Straßburg unweit Colmar über« fahren aufgefunden. ES ist der 87jährige Eisendreher Martin S p i tz h 0 r n. Wiederholt sprach er davon, daß Ober-RegierungSrat Meyer dem Vereinsvorstande nach der Maßregelung von Schmitt und Schalk im Auftrage des Ministers von Breitenbach erklärt habe:«Wenn noch das Geringste vor» kommt, da nn wird der Verein aufgelöst und dann ist eS fertig mit allen!" Am Freitag nun hatte Spitzhorn ein an sich nicht sehr bedeutendes Mißgeschick bei der Arbeit, was er sich dann sehr schwer zu Herzen nahm, denn in seinem Werkzeug« schrank fanden die Kameraden später einen Zettel, auf dem mit Bleistift die Worte geschrieben standen:«Ich habe den Kolben verpfuscht vor lauter Simulieren über unsere Verhältnisse. Ich kann nicht mehr länger leben. Adieu Kollegen! Offenbar stand bei ihm der Gedanke fest, daß er nun ebenfalls werde daran glauben müssen, und nach den Klagen, die von den Gemaßregelten in öffentlicher Versammlung wie in der Presse über das A u t p a s s e r s y st e m in d i e s e r„ M u st e r a n st a l t' und über die Ausnahmebehandlung der mißliebig Gewordenen erhoben worden sind, wie nach der Drohung des genannten Oberregierungs- rats erscheint dieser Seelenzustand begreiflich. Welch haarsträubenden TerroriSmuSfall würde die«gutgesinnte Presse" auS diesem Vorgang machen, wenn in einem von Arbeitern geleiteten Ge- nossenschaftSbetrieb etwas auch nur entfernt ähnliches passiert wäre? DaS Begräbnis fand unter starker Beteisigung statt. Die Betriebsleitung der Reichseisen bah»werk- si ä 1 1 c inMLlhaufe n verhinderte die geplante Massenbeteiligung der Eisenbahner bei dem Begräbnis deS Spitzhorn dadurch, daß sie am Tage des Leichenbegängnisses bekanntgab, nur eine be- schränkte Anzahl von Delegierten aus den verschiedenen Abteilungen können dazu beurlaubt werden. Zur Begründung dieser AuSnahmemaßregel wurde angeführt, daß die Betriebsleitung die Teilnahme an dem Begräbnis als«Demon« st r a t i 0 n" b e t r a ch t e. da in der am Tage zuvor stattgefundenen öffentlichen Versammlung zur Teilnahme aufgefordert worden sei. Am Tage zuvor, am Mittwochabend, fand eine wuchtige Massen« knndgebung unter der Leitung des Vorsitzenden des Kartells der freien Gewerkschaften in Gestalt einer öffentlichen Versammlung statt für welche daS Lokal nicht ausreichte und in welcher der Reichstags� abgeordnete Genosse L. E m m e l mit der Eisenbahnverwaltung gründlich abrechnete, worauf nach den beiden Gemaßregelten auch andere Werlstättenarbeiter zur Kennzeichnung des barbarischen es Systems als Redner auftraten. Unter dem Beifall der im eigent- lichen Versammlungssaal dichtgedrängten Eisenbahner-7 draußen an den Fenstern lauschten noch viele Hunderte— erklärte der Ab geordnete Emniel und orklärten die beiden Gemaßregeltcn. daß noch ein KampfeSmittel gebe, demgegenüber die barbarische Unter druckungSwut deö gegen die Arbeiter und Angestellten der Reichs eisenbahnen eingerichteten Systems versage: das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht, das bei den in Mülhausen bevor stehenden drei verschiedenen Wahlen(Ersatzwahlen zum Gemeinde� rat, Landtags- und ReichStagSwahlcn) auch von den Eisenbahnern ausgeübt werden würde. Ungeheure Empörung rief es in der Versammlung hervor, alh einer der Gemaßrcgelten erzählte, daß er nach dem eingetretenen Kowflikt mit der Betriebsleitung wegen der bevorstehenden Niederkunft seiner Frau um Urlaub bitten mutzte und daß ihm sein Vorgesetzter daraufhin die Antwort gab:„Gelt da bin ich wieder recht, zum Urlaubgeben!" Vom Wochenbett und derLeicheseines Kindes hinweg wurde der Mann geholt, um die Eröffnung entgegenzunehmen, daß er entlassen sei! Der dritte der in Mülhausen Gematzregelten ist ein Mit glied des Arbeiterausschusses der Eisenbahnwerkstätte, der mifr liebig geworden war. weil er im Interesse der Kollegen bisweilen eine Lippe riskierte. Er erhielt die Entlassung am letzten Sonn abend. Mit ihm wurde in der anderen..Musteranstalt" zw B i s ch h e i m b. Stratzburg derer st e Vorsitzende des Ver- bandes der E i s e n b ah n a rb e i t e r Elsaß-Lothrin. gens und Luxemburgs entlassen,— ein Mann, der eine kaiserliche Auszeichnung für LSjährige treue D i e n st z e i t trägt und über 30 Jahre im Staatsdienste be- schäftigt istl Auch das ch r i st l i ch e Gewerkschaftskartell Mülhausen hat in einer überfüllten Versammlung gegen die Matzregelungen pro- testiert und eine Interpellation im Reichstag angedroht, der allerdings eine Bittschrift an die Generaldirektion der Reichseisenbahnen in Stratzburg und an den Eisenbahnminister v. Brcitenbach um Wiedereinstellung der Gematzregelten voraus- gehen soll. Als ob noch jemand darüber im Zweifel sein könnte, daß da? System Breitenbach sich direkt auf den Kopf stellen müßte, wollte es dieser Bittschrift stattgeben! Die fflaroftkoaffäre, Das große Rätselraten. Wilhelm II. ist am Freitag von seiner Nordlandreise zurückgekehrt. Er weilt jetzt in«Nvinemünde, wohin sich am Sonnabend der Reichskanzler Bsthmann Hollweg und Herr von Kiderlen-Wächter begeben hcchen. Natürlich werden sich die drei Herren über die Marokkofrage unterhalten. Das ist das Wichtigste»der Neueste, was die«bürgerliche Presse über den Stand der Marokkoaffäre heute mitzuteilen weiß. Neben diesen winzigen positiven Angaben bringen die Blätter noch eine ganze Reihe von Kombinationen, Er- örterungen über die Asquith-Rede, Erläuterungen der Preßstimmen usw.,— alles sehr wortreiche aber herzlich belanglose Ergüsse, die sich die bürgerlichen Redaktionen im Schweiße ihres Angesichts iabquülen. Sie zerbrechen sich den Kopf, was wohl jetzt aus der Swinemünder Unterredung herauskommen möge und jeder will schlauer und ein Pfis- figerer Rätsellöser fein, als der andere. Aber keiner regt sich darüber auf, daß in dem„konfti- tutionell regierten" Deutschland drei Männer über eine en»ste politische Situation zu entscheiden haben. Keine bürgerliche Leitung hat dagegen etwas einzuwenden, daß das deutsche Parlament, der Reichstag in dieser Lage vollständig kalt gestellt und zum Schweigen verurteilt ist. Eine der wich- tigsten Frpgen der ausivä rügen Politik wird eurzig und allein vom Absolutismus entschieden I Freilich, die bürgerliche Mehrheit des Reichstages hat sich diese Mißachtung reichlich verdient, ihre Schuld ist es, wenn die deutsche Volksvertretung verächtlich bei Seite ge- schoben wird, niag es sich ainh um Fragen handeln� von denen das Wohl und Wehe des deutschen Volkes abhängt. Mögen die politischen Vertreter des Bürgertums und dieses selbst diese Nichtachtung als etwas„Gottgewoll- t e s" dahinnehmen, die deutsche Arbeiterschaft und die So- zialdemokratie werden sich nicht stumm und ergeben den Ent- Scheidungen des Absolutismus und den Machenschaften einer verschlagenen und dabei doch direktionslosen Diplomatie fügen. Laufen die Marokkohändel diesmal noch glimpflich ab. — gut, der Arbeiterschaft soll es recht sein. Aber ein tiefes Mißtrauen gegen die Art. wie die deutsche auswärtige Politik geiwcht wird, wird in ihr zurückbleiben und sie wird sich gegen alle künftigen imperialistischen Uoberraschungm wappnen. Wird sich aber die Situation verschärfen, werden ernstere Konflikte erstehen, dann werden die Arbeiter in ganz Deutsch- land eine noch deutlichere und kräftigere Sprache führen als das am Freitagabend in Berlin der Fall war. Und es wird dafür gesorgt werden, daß, wenn es darauf ankommt, das Wort von der internationalen Solidarität keine leere Re- densart ist, daß es auch in die Tat umgefttzt werden kann. Mag daher die Swinemünder Unterredung, ausfallen wie sie will, mögen die Depeschenbureaus noch soviel Alarm- Nachrichten über Mobilisierungsaktionen in England und Frankreich in die Welt setzen, die Sozialdemokratie und die Arbeiter werden auf jeden-Foll auf dem Posten sein. Die Lrenel an der flirnirbahn. Laut Befehl der Hauptgefängnisverwaltung wurden vor einigen Monaten zirka 3000 Katorgagefangene, darunter viele politische, aus den Gefängnissen des europäischen Rußlands nach den Wüsteneien des fernen Ostens transportiert, um an der im Bau begriffenen Amurbahn zu arbeiten. Die Re- gierung griff zu dieser Maßregel, weil ein großer Teil der Bauern und Arbeiter, die im vorigen Jahr für die Amurbahn angeworben waren, wegen der entsetzlichen Arbeitsbedingun- gen die Arbeit eingestellt hatten und unter den größten Ent- behrungen in ihre Heimat zurückgekehrt waren. Als Ersatz für die davongelaufenen Arbeiter wurden nun die in den Kerkern schmachtenden Opfer der Zarenregierung für diese Höllenarbeit bestimmt. Die grausamsten, vertiertesten Sub- jekte wurden als Leiter der Gesangenenabteilung an der Amurbahn ernannt, wo sie nach Ermessen schalten und walten konnten. Zufällig ist jetzt der frühere Duma Präsident G u t s ch k 0 w, der sich in einer wichtigen politischen Mission nach dem fernen Osten begab, Zeuge der entsetzlichen Vor- gänge geworden, die sich dort abspielen. Der ihn begleitende Korrespondent telegraphiert der offiziösen„N 0 w 0 j e W rem ja" aus Tschita folgende Einzelheiten deö fürchter- lichen Regimes an einer der Teilstrecken der Amurbahn in Rasdolnoje� ,,Es herrscht hier unsinnige, unnütze Grausamkeit, un- unterbrochene Verhöhnung der Gefangenen, Prügel, Exekutiv- neu, die durch keinerlei Umstände und Bedingungen hervor gerufen sind. Zur Aufrechterhaltung seines Prestiges schießt der Chef der Gefangenenabteilung in Rasdolnoje, L e 0 n 0 witsch, während der Arbeit wegen einer groben Antwort einen Gefangenen nieder. Die Gefangenen gehen vollständig krank an die Arbeit." Wenn ein Kranker um Dispensierung von der Arbeft bittet, wird ihm Karzerhaft angedroht.„In diesen„Karzern aber— so fährt der Korrespondent fort— befanden sich während unseres Besuches einige total verprügelte Leute. Die Karzer selbst sind stinkende Wanzenlöcher." Neben diesem bestialischen Regime geht eine unglaubliche Ausplünderung der Gefangenen durch die Administrativ!:. Das für die Verpflegung der Gefangenen bestimmte Geld wird von den Beamten gestohlen. Infolgedessen „ist das Essen unglaublich schlecht, das Fleisch verfault, die Grütze verdorben." Wochenlang bleiben die Gefangenen ohne warmes Essen.„Einer der Beamten, Annenkow, eignete sich die Verpflegungsgelder an, überließ seine Abteilung ihrem Schicksal und fuhr nach seiner Heimat zurück." Der allge meine Eindruck dieser Zustände war derart, daß G u t s ch- kow, der in seiner Eigenschaft als Dumapräsident dazu bei- trug, die Anklagen der Sozialdemokraten gegen die Gefäng- nisgreuel unter den Tisch fallen zu lassen und die Regierung in Schutz zu nehmen, an den Justizmimster S ch t s ch e g 1 0- W i t 0 W ein Telegramm sandte, in welchem er seine persön- lichen Eindrücke mitteilte. Es ist zu begrüßen, daß die Ent- hüllungen über die Gefängnisgreuel, die von der Regierung gewöhnlich nur der Böswilligkeit der russischen und deutschen Sozialdemokraten zugeschrieben werden, nun von einer für die Regierung so autoritativen Seite bestätigt worden sind. Indessen wäre es eine Naivität sondergleichen anzunehmen, daß die EnthüllungenJSutschkows dem Justizmimster etwas Neues brachten. Die Schlächtermeister auf den Ministersesseln sind ausgezeichnet darüber unterrichtet, was in den Kerkern vorgeht. Sie haben nichts dagegen, daß die Gefangenen zu Tode gemartert werden und lassen den Vollstreckern ihres Willens kein Haar krümmen. In dem geschilderten Falle tritt diese Tatsache um so greller hervor, als der Justiz- minister und der ihm unterstellte Chef der Hauptgefängnis- Verwaltung C h r u l j 0 w an die Spitze der Gefangenenab- teilungen an der Amurbahn Leute gestellt haben, die sich chon früher durch ihre Bestialität hervortaten. Es sind die früheren Beamten der Administration des Katorgagefängnisses zu Orel, die von den Petersburger Machthabern die unbeschränkte Herrschaft über die Gefangenen an der Amurbahn erhalten haben! Die jetzt aufgedeckten Scheußlichkeiten sind also die logische Konse- quenz des von der Regierung befolgten Svstems— ein Teil des Regimes, das gegen sämtliche politische Gefangene an- gewendet wird. Die lügnerischen Dementis und die schön gefärbten Berichts des Herrn Chruljow werden an dieser Tatsache nichts ändern.— politische Geberlicbt. Berlin, den 29. Just 1911. „Kreuz-Zeitungs"«Strategie. Während die„Kreitzzeituirg" einerseits die Nvticmal- liberalen mahnt, nicht ihre alten Traditionen zu vergessen und nicht dem Linksliberalisnuis auf der abschüssigen Bahn zur völligen Demokratisierung des Staatslebens zu folgen, ergreift sie andererseits jede Gelegenheit, um die national- liberale Partei bei den rheinisch-westfälischen Großindustriellen zu verdächtigen, da sie recht wohl weiß, daß aus den Kreisen dieser Großindustriellen� die Notionalliberalen die fettesten Subsidien beziehen. So fordert denn auch jetzt wieder die„Kreuzzeiümg" von den Nationalliberalen, daß sie nicht nur bei der Reichstagsersatzwahl in Düsseldorf energisch für den ZentrumSkandidcrben eintreten— der bekanntlich dem sonst von der„Kreuzztg." mit bitterstem Haß betrachteten Hansabwnd angehört— sondern sich auch mit dem Zentrum und den Konservativen über die Ausstellung gemeinsamer ..stcyatSerhaltender" Kandidaten in den Wahlkreisen E l b e r. feld, Köln, Düsseldorf, Essen. Hamm, Ha- gen, A ktena-Jserlo hn. Remscheid!. Duis- bursi, Bochum. Dortmund:md Bielefeld ver- ständ:gen. damit bei den nächsten allgemeinen Reidhstags- Wahlen die Sozialdemokratie in den Jndustrierevieren wo- möglich kein einziges Mcrodat erhält. Wären die National- liberalen jener Kreise nicht zu einein solchen Abkommen be- reit, so wäre das der beste Beweis, daß die nationalliberale Partei nicht, wie sie behaupte, die Interessen der Industrie vertrete, sondern ihre kleinlichen Partei- intressen höher stelle, als jene. So heißt es in der heutigen Abendnuinrner der„Kreuzztg.": „Schon jetzt sind manche Maßnahmen der Nationalliberalen schwer verständlich. So haben sie in Bielefeld und Elberfeld trotz des konservativen bezw� reicheparteilichen Wettbewerbs Sonder- kandidaturen ausgeitellt. Sie wissen aber sehr wohl, daß diese, selbst wenn eS ihnen gelingen sollte, in die Stichwahl mit dem Sozialisten einzudringen, nur dann siegen könnten, wenn auch der letzte der in beiden Wahlkreisen ctwa 10 000 betragenden Zentrumswähler für sie einträte. Daß das aber unter den ob» waltenden Umständen selbst dann nicht möglich ist, falls etwa«ine offizielle Ausforderung de- Zentrum? in diesem Sinne erginge. liegt auf der Hand. Tatsächlich richten sich also auch dieseSonderkandidaturen gegen die Industrie, deren geringe Vertretung in den Parlamenten zu beklagen die» tm Hansabunde vereinigten Liberalen sich jetzt nicht genug tun können. So sehen Theorie und Praxis manchmal gar verschieden auS. Läßt aber auch in diesem Falle die Sachlage immer noch die, wenn auch sehr gekünstelte Auslegung zu, durch Wahrung des Partei- interesses wahre man gleichzeitig auch die Interessen der In. dustrte, so ist einesolche Auslegung in Düsseldorf bei einem Beharren auf dem jetzigen Stand- punkte einfach nicht möglich. Bleibt die national- liberale Partei demnach darauf stchen, so erklärt sie damit klar und deutlich, daß die Furcht vor dem Toben dcS Jungliberalis- muS mehr Einfluß auf ihre Entschließungen hat. als die Rücksichtnahme auf die Lebensbedingungen der Industrie." Die Taktik, die das Blatt der Hammerstein-Epigonen befolgt, ist recht durchsichtig. Es will die Nationalliberalen bei den Eisen- und Stahlbaronen verdächtigen und sie zugleich zwingen, sich der Gnade des Zentrums und seiner Veribün- deten auszuliefern. Dennoch ist in Anbetracht der Furchtsam- keit nationalliberaler Gemüter nicht ausgeschlossen, daß schließlich die konservativen Blätter mit ihrer Taktik Erfolg haben,. Zwei parlamentarische Genie?. Liberale Blätter wußten dieser Tage zu erzählen, daß der BunbeSmeister der Landbündler, Herr Dr. Röficke, sich, da er von der Natur nicht mit allzu viel Denkkraft ausgestaltet worden ist. seine ReichStagsreden von den Beamten des Bundes der Landwirie ausarbeiten läßt, dann diese Reden auswendig lernt und im Reichstage mit heiliger Ucberzeugnng als Produkte eigener Denktäligkeit vorträgt. Diese Schilderung scheint trotz ihrer Naturtreue die Konservativen sehr verschnupft zu haben, denn die parteiamtliche„Konservative Korrespondenz" versichert, daß Herr Dr. Müller-Meiningen ganz ähnlich verfährt wie Herr Dr. Röficke. Sie schreibt: Dieser„glänzende Rhetoriker" bringt seine Reden— wie uns au» einem Spezialsall aus der baverischen Kammer bekannt ist— zunächst iin Wortlaut bis auf den letzten i-Plinkt zu Papier, lernt sie dann wortgetreu auswendig und schickt sie schließlich an dem Tage, an dem er sie hält, den Vertretern derjenigen Blätter, auf die er Einfluß zu haben glaubt, schon geraume Zeit vorher im Manuskript zu mit dem Ersuchen um möglichst wörtliche Wieder« gäbe. Diesen Manuskripten seiner Reden sind aber, wohl« gemerkt, auch wenn sie noch längst nicht gehalten find, schon sämtliche von Herrn Dr. Müller erhofften Beifalls- und MißkallenSkundgebungen gleichsam pränumerando von ihm selbst einverleibt:„Heiterkeit links".„Widerspruch im Zentrum",„Bravo links",„Lärm rechts",„sehr gut links",„lebhafter Beifall links", „Zischen im Zentrum" usw. Man sieht, Herr Dr. Müller-Meiningen hat starke Anlagen— zum Dichten I Das mag stimmen. Aber etwas hat Herr Müller immerhin vor seinem Parlamentskollegen Röficke voraus: tt vermag sich wenigstens seine Reden selbst anzufertigen. Ein Tag Festung. Wie aus Straßburg i. E. gemeldet wird, wurde dort heute wegen Herausforderung zum Zweikampfe von der Strafkammer des Landgerichts Polizeipräsident Baumbach von Kaimberg aus Metz und wegen Äartelltragens Geheimer Regierungsrat Freiherr von Gemmingen-Hornberg. Kreisdirektor von Stratzburg-Land, zu je einem Tage Festungshast verurteilt. Baumbach von Kaimberg hatte bekanntlich im Juni den Abgeordneten Blumenthal aus Colmar wegen einer abfälligen Bemerkung im Lande-ausschuß eine Forderung auf Pistolen überbringen lagen« Dänenhetze. Dänische Turner und Turnerinnen, die zurzeit h Dresden in der Hygieneausstellung auf ergangene Aufforderung der dorti- gen Verwaltung die sogenannte Lingsche Gymnastik vorführen, folgten einer Einladung der königlich'en Militärturn- anstalt in Berlin und fanden mit ihren Vorführungen in Gegenwart von 300 Offizieren großen Beifall. Diesen selben Turnern ist es jetzt verweigert worden, in Avenrade w gleicher Weise aufzutreten._ „Baterländische" Arbeitervereine. Bon echt reichsverbändlerischem Geist beseelt sind die unter dem Patronat de» Reichsverbandes, vertreten durch den General v. GerSdorff, geschaffenen„Vaterländischen" Arbeitervereine. Weil dies« merkwürdigen Vereine aus sich heraus nicht vorwärts kommen können, ist ein besonderer Förderungsausschuß unter dem Vorfitz de» reichSverbändlerffchen Generals v. Loebell geschaffen worden, dem auch die bedeutenden Parlamentarier: Abg. Riese- b e r g(Antis.), Abg. Pauli-Potsdam(konf.) und Abg. Dr. G 0 e r k e(natl.) angehören. Nach seinem Jahresbericht für 1010 hat dieser Ausschuß 4t 351 M. für seine Zwecke zusannnengebracht und davon ein Bu»äu unterhalten, eine ZeitungStorrespondenz veröffentlicht, Arbeiter- sekreiariate unterstützt, neue vaterländische Verein« gegründet und die Zeitschrift. Deutsche Treue" herausgegeben. Für sie Jahr« Ivkl und!St2 sind dem FörderungSauSichutz je 15 OOO M wieder in Aussicht gestellt, mn weitere nationale Arbeitersekretariate einzu- richten. Im Jahre 1010 sind laut Jahresbericht 00 neue uationale Arbeitervereine begründet worden. Diese Organisationen kosten also den Interessenten ziemlich viel Gelb, schade, daß man nicht erfährt, wer die gütigen Spender sind, die dem Ausschuß auch künftig 15 000 M. pro Jahr zur Verfilgung stelle«. UeberdieS ist die Bezeichnung„Arbeitervereine" irre- führend. Es gehören dem ältesten Berein dieser Art, in Altenburg, als Mitglieder an: hohe Staatsbeamte, Advokaten, Kausieute, Hand« werkSmeister, Lehrer, ein Schuldireltor usw. Die reichsländischen Lehrer und der„Nationalbund«. Der sogenannte elsaß-lothringische Nationalbund, dessen Führung die klcrikal-reaktionüre» Hauptkrakeeler des bisherigen Landes- ausschusses für Elsaß-Lothringen, innehaben. Hot in dem Wahlaufruf. der ein Pcogranun sein soll, daS elsaß-lothringische Schulwesen als durchaus rückständig hingestellt— was nicht ganz unrichtig ist.— und die Schuld dafür— was weniger zutrifft— dem im Lande tätigen Lehrkörper aufgebürdet. Wollte der Notabeln- klüngel de» seligen LandeSauSschuffe« gerecht sein, so müßt« er sich bei der eigenen Nase fassen. Das sagte ihm jetzt auch recht deutlich der Colmarer Lehrerverein, nachdem Protestkundgebungen der Lehrer aus andern Teilen deS Landes schon mehrfach veröffent- licht worden find. Der Verein votierte am letzten Mittwoch direkt einen Kredit„zur Anfertigung einer Zusammenstellung alles dessen. was der LandesauSschnß bisher bei der Pflege der Schule versäumt hat", und nahm auf der Stelle die eine Resolution an, in der e» heißt: „Der Tolmarer Lehrerverein ist mit dem Nationalbund einig darin, daß es Aufgabe des niederen Schulwesens ist. die Jugend auf dos praktische Leben vorzubereiten. Die elsoß-lothringtsche Lehrerschaft ist von jeher mit allen Kräfien kür die Erreichung diese» Zieles eingetreten. Wenn die Volksschule trotzdem in einzelnen Punkten den gesteigerten Anforderungen de« heutigen Wirtschaftsleben» nicht hinreichend gerecht werden kann, so ist daran in erster Linie die ausschlaggebende Mehrheit de» endlich beseitigten LandeSauSschusseS schuld, deren führende Mitglieder im Programm de» Rational- bundes eine Schuld der Schule feststellen wollen. Gerade diesen „Parlamentariern" mußte jeder kleine Fortschritt ans dem Gedret des Schulwcsrn« mühsam abgerungen«erden. Sie sind e» gewesen. die� den Lehrplan der Volksschule„zum Nachteile der wirk- lichc» Bedürfnisse" durch Forderung der Ausnahme solcher Lehr- gegenstände überlasteten, die in das Gebiet der Fach- oder Fort« bildungöschulen gehören. Gleichzeitig haben sie alles ver- s ä u m t, um durch ausreichende staatliche Unterftützuitg die land- wirtschaftlichen und gewerblichen FortbildungS- und Fachschulen zur Ergänzung der Volksschulbildung in« Leben zu rufen oder zu sördern." Die Resolution zeigt, daß im bevorstehenden LandtagSwahl- kämpfe die Lehrer, mit denen der.Nationalbund" ebenso leichtfertig wie ungerecht angebunden hat, ein nicht zu unterschätzender Faktor sein werden. Für den Fall, daß die Redaktion di« Verurteilung nicht schon selber notiert hat;_ Der Hererohäuptling Kanjcmme festgenomme«, Der in Mndhuk erscheinende.Südwestbote' meldet, daß«fi« Schutztruppeichatrouille den Hererokapilän Kanjemme festgenommen und mehrere Hererowerslen aufgehoben habe. Auf Anzeige zweier in« Sandseld gezogener Südwester, daß stch dort zahlreiche Hrrero- werften befänden, hatte daS Gouvernement die Patrouille in da» Sandfeld gesandt, die den Kapitän Kanjemme nebst 70 Herero« jetzt gefesselt in Windhuk einbrachten. Der gefangene Hererokapitän, der seiner Aburteilung in Windhuk entgegen sieht, sog im Jahre 100t drei Polizeisergeanten in Otjstu» ermordet habe» Die Willkür des AmtsvorsteherS. Der Amtsvorsteher von Bad Dnrrenberg bei Merseburg hat dem Arbeiterturnverein von Reuschberg für das am Sonntag, den 30. Juli, stattfindende Stiftungsfest nicht nur den geplanten Umzug, sondern auch die öffentliche Tanzmusik verboten mit der gutpreudischen Begründung, dast jetzt wäbrend der Ernte keine Tanz- musik erlaubt würbe. Zur gleichen Zeit, als man den Arbeitern dies Verbot zuschickte, konnteZ aber ein gutgesinnter Gast- Hausbesitzer für seine bürgerliche Kundschaft einen SommernachlSball veranstalten. Und für Sonntag ist ein Blumenlag mit allen mög- lichen Lustbarkeiten erlaubt._ Der Reichsdeutsche Mittelstandsverband als agrarische Gründung. Zu dieser in der �Vorwärts"-Ausgabe vom 2ö. Juli enthaltenen Notiz wird uns von dem vorbereitenden Ausschuß zur Gründung eines Reichsdeutschen MittelstandsverbandeS folgende Berichtigung mit der Bitte um Aufnahme zugeschickt: In Ihrer Ausgabe vom LS Juli bezeichnen Sie den Reichs- deutschen Mittelstandsverband»als agrarische Gründung und als verkappte agrarische Wahlorganisation". Diese Behauptungen find unwahr. Der Reichsdeutsche Mittelstandsverband ist stnab- h ä n g i g von jeder politischen Partei. Auch der Bund der Landwirt« steht in keinerlei Beziehung zu dem Reichsdeutschen Mittel- standsverband. An der Gründung deS neuen Verbandes sind nur die großen Organisationen des selbständigen städkischen Mittel- standeS beteiligt, eine agrarische Vereinigung befindet sich nicht darunter. Der neue Verband wird sich, entsprechend seinen Satzunger! nur auf wirtschaftlichem Gebiete betätigen und sich von jeder Partei- Politik fernbalten. Irgend einen Wert hat die schöne.Berichtigung" nicht. Räch dem politischen Charakter der„Gründer" wird der geplante Verband, falls er überhaupt zustande kommt, recht bald im agrarischen Fahr- Wasser schwimmen._ Oeftermch. D!e Regterung billigt den Mussenmord von Drohobycz. Wien, 2b J>u> Aogeor n«* e n>, a u s t% Beratung der Dringlichkeitsantrage betreffend die Wahworfälle in Drohobycz gaben die Minister des Innern und der LandeSver- teidigung ein» eingebende Darstellung der Vorfälle und erklärte» die Schuld an den tief bedauerlichen Ereignissen treffe gewissenz lose Agitatoren, nicht aber die Beamten oder die bewaffnete Macht. Die Abst'.mmung über die Fleischversorgung. Bei der Abstimmung über die Anträge des Teuerungsaus- schusses wurde der tfte Teil des Antrages, betreffend die un- beschränkte Einfuhr überseeischen Fleisches in namentlicher Ab- stimmuiv mit 251 gegen 174 Stimmen abgelehnt. Eine von dem Aboeordn-ten Stölzl einacbrachte Resolution, die die Regierung ruffordert alles aufzubieten, damit überseeisches Fleisch nach Mafr gäbe des Bedarfes eingeführt werde, wird unter Feststellung des St'-imenverholtntsses mit 191 gegen 182 Stimmen abgelehnt. (EntrustungSrufe bei den Sozialdemokraten, großer Lärm im Haufe.) Ter Präsident teilte mit. daß er namentlich abstimmen lasse(Widerspruch bei den tschechisdhen Agrariern.) Da der Lärm sich nicht legte, unterbrach der Präsident um 1 Uhr die Sitzung, um mit den Obmännern zu konferieren. Nach Wiederaufnahme der Sitzung wurde von einer Wieder holung der Abstimmung über den Antrag Stölzl Abstand ge nommen Hierauf wurde der zweite Teil des Ausschußantrages. wonach Serbien gegen angemessene Zugeständnisse Fl�ischeinfuhr im größten Maße gestattet wird, mit 203 gegen 137 Stimmen angenommen, dagegen die Gcstattung der Einfuhr lebenden VieheS abgelehnt. Sodann wurde der sozialdemokratische An- trag auf Erhebung der Ministeranklage gegen di'e frühere Regierung Bienerth in Berhand» lung gezogen. fratikrelch. Ein Streit wegen des Oberbefehls im Kriege hat in den letzten Tagen die Gemüter in Frankreich erregt und auch das Aueland beschäftigt. Tie Sache ist jetzt in einem Ministerrate am Donnerstag erledigt worden. Präsident FallicreS unterzeichnete die Dekrete, durch die ein höherer Rat für die Landesverteidigung eingesetzt wird. Er setzt sich zusammen auS den Ministern des Kriege», de« Aeußcrn, der Finanzen, der Marine und der Kolonien und steht unter dem Vor- sitz deS Ministerpräsidenten. Dem Rat wird eine ständige Studien- abteilung beigegeben werden, gebildet aus drei höheren Offizieren und zwar aus den Chefs der militärischen Operationsbureau» in den Ministerien de» Llriege». der Marine und der Kolonien Der Generalstab der Armee und der technische Ausschuß de» Gene ralstabcs werden künftig von einem General abhängen mit dem Titel Chef des allgemeinen General st abes, der in Kriegszeiten d- n Ob c r b e f e h l über die Armee führt. Ter oberste KriegSrat bleibt bestehen. Er besteht aus den kommandierenden Generälen der Armee. Der Posten eines Vizepräsidenten des Kriegsrats wird durch die Schaffung eines Chefs des allgemeinen Gcneralstabs unnötig und wird abgeschafft Ter Posten eines Chefs de« allgemeinen Generalstabs wird General Josfre übertragen. Der Generalstab der Armee bleib) unter der unmittelbaren Leitung de« Generals Dubail. Jeder Armeekommandant hat ständig zu seiner Verfügung seinen Generalstabschef und«inen Vertreter deS Generalstabs der ilrmee. Portugal. Abschaffung der Todesstrafe. Lissabon, 29. Juli. Die konstituierende Versammlung nahm eine Anzahl Paragraphen deS VerfafsungsentwursS an. unter andern denjenigen, der die T o d e s st r a f e abschafft. Er wurde dahin erweitert, daß auch die körperlichen Strafen für immer abgeschafft sein sollen. In dem„Kulturreiche" Deutschland wird dagegen ustig weiter geköpft und geprügelt. Rußland. Regierungsmaßnahmen gegen die Mißernte. Pnrrvburg, 28. Juli. Der Ministerrat besprach heute d,e Mißernte, von welcher Südostrußland und das Steppengebiet Sibiriens betroffen sind, und beschloh. Korn zum Einkaufspreise zu verkaufen und öffentliche Arbeiten in den betroffenen Gebieten zu organisieren; Saatenvorschüsse sollen nur in Ausnahmefällen gewährt werden. Anderweitige Maßregeln wurden vorerst für unnötig befunden. Wenn auch in Südostrußland und Sibirien nicht» wächst, der Weizen der Lieferanten und Regierungsbeamten wird bei dieser .Hilfsaktion" sicher blühen. OlrKel. Vom Aufstand in Albanien. Lonstantinopel. 29. Juli. Ter Oberkommandierende von Albanien meldet eine Reihe von Angriffen der Rebellen, die m der Zeit vom 2S. bis 27. Juli auf die Truppen bei Brojaund und Gelee erfolgt sind. Tie Rebellen wurden jedesmal zurückgeschlagen Die Transportschiffe„Plewna" und„Mekka" gingen gestern mit Truppen nach San Giovanni di Medua ab. Das Kriegsministe- tum beschloß, zweitausend Artilleriepferde in Ungarn und Ruß- rnd anzukaufen. Saloniki, 29. Juli. Die Rebellen überfielen in der Gegend n Hoti wasserholende türkische Soldaten, wober zwei Soldaten getötet, zwei verwundet wurden. Zwischen türkischen Wachmann- schaften, die herbeieilten, und den Rebellen entwickelte sich ein heftiges Feuergefecht, zu dem wegen der großen Zahl der Rebellen stnei Gebirgsgeschütze herangezogen wurden. Die Truppen der- 'oren sechs Tote Und hatten eine Anzahl Verwundete. jfüns der Partei. Aus den Organisationen. AuS dem Wahlkreis Mühlhausen-Langen- alza-Weißensee. Dir am Sonntag in Langensalza stati- gefundene Krcisgeneralversammlung konnte einen Jahresbericht entgegennehmen, der sehr schöne Fortschritte aufweist. Die Zahl der organisierten Genossen stieg von 828 im Vorjahre auf 1199, norunter 152 weibliche. Es sind im Kreise sieben Ortsvereine wrhandcn, zwei davon wurden erst im verflossenen Jahre gegründet. "öffentliche Versammlungen fanden 33 statt, Mitgliedcrversamm- ungen 75. In Mühlhausen zählt die freie Jugendbewegung 160 Anhänger, für die jeden Sonntag Belehrung und Sport geboten wird. Die Gesamteinnahmen des Kreises beliefen sich auf 3215,19 ''Hark, die Ausgaben auf 2280,64 Mark, zur Bezirkskasse wurden bgeführt 374.75 Mark, an den Partcivorstand 514,55 Mark, für ocn BezirkS-Mäifonds wurden durch Markenverkauf gesammelt 361,45 Mi. Das Rdühlhauser„Volksblatt" hatte eine Verhältnis- mäßig schöne Abonnentenzunahmc. ES wurde ein Beschlutz ge- wßt, daß die Ortsvereine 70 Proz.,(vorher 60) ihrer Gesamtein- rahmen an die KrciSkasse abzuführen haben. Ter Beschickung deS Parteitages wurde zugestimmt und dazu die Einführung der Ur- abftimmung beschlossen. Auch beschloß man die Einsetzung eines Lahlkreis-Bildun�sausschusseS und den Anschluß an den zu gründenden Thüringer Bezirksverband rür das Arbeiterbildungs- 'oesen._ Die Parteibewegung in Leipzig im Jahre 1310/11. Die Parteiorganisation von Leipzig(Stadt und Land. 12. und. 18. sächsischer ReichStagSwohlkreis) hat im verflossenen Geschäftsjahr wieder glänzende Fortschritte gemacht; die Zahl der Par- teimitglieder stieg von 28 517 am 30. Juni 1910 auf 32 853 am 30. Juni 1911. Der Sozialdemotratischc Verein für den 12. sächsischen Wahlkreis lLeipzig-Stadt) vermehrte seine Mitglieder- zahl um 691, von 3572 auf 4263, wobei zu berücksichtigen ist, daß der Kreis an Arbciterbevölkerung abnimmt. Der Verein zählte 3574 männliche und 589 weibliche Mitglieder. Der Sozialdemo- kratische Verein für den 13. sächsischen Wahlkreis(Leipzig-Land) hatte eine Mitgliederzunahme von 2939 Genossen und 756 Ge- nossinnen, zusammen 3745 Mitglieder; die Mitgliederzyhl stieg von 24 945 am 30. Juni 1910 aus 28 690 am 30. Juni 1911.(24 261 männliche und 4429 iveibliche Mitglieder). Entsprechend diesen Mitgliederzahlen haben sich auch die Kassenverhältnisse gestaltet. Der Verein für den 12. Kreis hatte eine Einnahme aus Mitgliederbeiträgeu in Höhe von 14 905.80 Mark und einschließlich eines Kassenbestandes vom Vorjahre von 4637,16 Mk. eine Gcsamtcinnahme von 20 906,77 Mark. An den Parteivorstand führte der 12. Kreis 2000 Mark ab, an das Bozirksagitationstomitee 2304 Mk. Für die Zcntralbibliolhek und das Lesezimmer gab er 2255 Mark aus; er verfügt weiter über ein Sparkassenguthaben von 7447 Mk. Zur Erzielung einer geregelten Beitragszahlung wurde ein Genosse als.Hauskassicrer angestellt. In der Generalversammlung ergab die Vorstandswahl die Wiederwahl des Genossen Buhl zum ersten Borsitzenden..... Der S o z i a I d e mo k r a t i s che B dre sn für bön 13. Kreis(Leipzig-Land) hatte in seiner Haupttasse(der Verein hat 58 Ortsvereine) eine Einnahme von 88 936.43 Mk., emschließlich eine» Kassenbestandes von 9092,73 Mk. Unter der Einnahme waren Mitgliedsbeiträge 67 413,31 Mk. Dem Wahlfonds flössen aus dem Vertrieb der WahlfondSmarken 9634 Mk. zu. Au den Parteivorstand führte der Verein 27 000 Mk. ab, an das Bezirk»- agitationskomitee 9479 Mk. Für Agitation wurden 6945 Mk., für das Kreisfetretariat 4326 Mk. aufgewendet; der Kassenbestand be. läuft sich auf 28 057 Mk. Die Gesamteinnahme des Vereins ist natürlich bedeutend höher; sie betrug in den Ortsvcreincn 136 049,68 Mk., davon Mitgliederbeiträge 119 892,50 Mk. Dos Bezirksagitalionskomitee(H., 12.. 13.. und 14. sächs. ReiclistagSwahlkrtzis) hatte einschließlich eines Kassenbe- standes von 9237 Mk. ein�tzZinnahme von 45 369 Mk. und eine Ausgabe von 34 141 Mk.. ja daß ein Kassenbestand von 11228 Mk. verbleibt. An das sächsiscke Zentralkomitee in Dresden wurden 4280 Mk. abgeführt, da» Bezirksparteisekretariat erforderte 3704 Mark. DaS Organisationsverhältnis zur Zahl der 1907 bei der ReichStagswahl abgegebenen Stimmen ist im Bezirk folgendes: 11. Kreis 21.4 Proz., 13. Kreis 29,6 Proz, 13. KreiS 61 Proz 14. Kre.. 16,7 Proz. Die Leipziger VolkSzeitunp hat im verflossenen Jahr ihre Abonnentenzahl wiederum erhöht, obwohl sie in ihrer Ausbreitung auf den 12. und 13. Kreis beschränkt ist. Die Abon nentenzahl stieg von 44 500 im 1. Quartal 1910 auf 48 800>m 2. Quartal 1911, und hat die 50 000 jetzt erreicht. Am 1. Juli d. I. trat eine schon lange notwendige Erhöhung deS AbonncmentprcifcS von 70 auf 80 Pf. im Monat ein: die Zeitung hatte im vergangenen Geschäftsjahr bei 410 327 Mk. Herstellungskosten einen Zuschuß aus dem Dnickereibetriebe von 12 770 Mk. gebraucht. Da die Leipziger VolkSzeitung entsprechend ihrem Umfange und Inhalte das billigste Parteiblatt war, stimmten die Genossen der Erhöhung zu. An- fang Oktober d. I. Wird auch der Neubau dc» Vorderhauses auf dem Grundstück de» Verlag» der Leipziger Volkszeitung fertig; dadurch werden die bisher auhcrordenittch beengten Raumver- ''ältniss« beseitigt. An politischen Ereignissen bot das verflossene Jahr zunächst zwei Landtag» ersah Wahlen im 5. städlischen und im 23. ländlichen Wahlkreis. Dank de» famosen sächsischen PluralwahlrccbteS konnten wir den 5. Kreis nicht holen, obwohl für den Sozialdemolratcn 4720 Wähler(7712 Slimmen), für die Nationalliberalen dagegen nur 3479 Wähler(10763 Stimmen) ihre Stimme abgaben. Im 23., früher konservativ vertretenen ländl. Krei« dagegen siegte die Sozialdemokrattc mit 5379 Stimmen gegen 5172 Stimmen der bürgerlichen Parteien. Mit diesem Wahlerfalg zog der 26. Sozialdemokrat in den Landtag ein. Einen weiteren schönen Erfolg brachten trotz der sauberen WahlkreiSgeometric die Leipziger Stadtverordnetenwahlen am 27. Oktober 1910. Die 1908 verloren gegangenen Kreise 1 und 2 wurden glänzend zurückerobert und die Fraktion stieg auf 20 Mann. Durch das unfreiwillige AuSickieiden de» nationalliberalen Paradearbeiters im Stadtverordnetcnkollegium Bonzel ist jetzt der Genosse Dictze al» 21. sozialdemokratischer Stadtverordneter im Kollegium eingezogen. Da» schofle Leipziger Kommunalwahlrecht illustrieren trefflich folgende Zahlen. Di« 24 Vertreter der ersten Klasse wurden von 4.06 Proz.. die 24 Vertreter der zweiten Klasse von 14,80 Proz. und die 24 Vertreter der dritten Klasse von 81.14 Proz. der Wähler geivählt. Als im Juli v. I. unsere Fraktion Anträge auf Aenderung dieses schmählichen Dahlunrechtes stellte, hüllten sich die bürger- lichen Parteien in Schweigen und stimmten dann ebenso schweigend alle sozialdemokratischen Anträge nieder. Der Rat aber hatte das Rathaus in eine Polizeikaierne verwandelt und sperrte di« demon- strierenden Arbetter von der Umgebung des Sitzungssaales ab. Die Maifeier bot auch in diesem Jahre einen schönen Ver lauf. Die Rache des Unternehmertums traf 395 Personen. Der BezittS-Maifonds hatte einschließlich eines Kassenbesiandc» Von 11777.52 Mark eine Einnahm« von 24 819.91 Mark und eine Au»- gäbe von 555,95 Mark; s-m Kassenbestand beträgt zurzeit 24 059,96 Mark. Die BildungSbestrebungen der Leipziger Arbeiter- schaft finden ihre Darstellung in dem Bericht des Allgemeinen Ar- beit-rbildungsinstituls für Leipzig. Auch im vierten Jahre seines Bestehens wurden wieder halkgährige U n t« r r i ch t s k u r s e in der örtlichen Schule geaeben und zwar Oekonomie, Geschichte und Sozialpolitik. Als Lehrer wirken Genossen Dr. Lensch und Genosse Lipinski. An diesen Kursen nahmen teil 42 Schüler, die für diese Zeit von jeglicher Partei- und Gewerkschaftsarbett entbunden sind. Einen weiteren Ausschwung nahm das B i b l i o» thekwesen. Im letzten Jahre wurden 163 933 Bände ausgeliehen. In vielen Orten sind besondere Lesezimmer, verbunden mit der Bibliothek, vorhanden, die sich reger Benutzung erfreuen. An Arbeitervorstellungen wurden in den Leipziger Theatern 41 gegeben und zwar 11 Trauer- und Schauspiele(18 Aufführungen). 5 Lustspiele(9). 1 Oper(1). 4 Operetten(8), 2 Weihnachtsmärchen(6). Eine erfreuliche Entwicklung nahm aueb die Jugendbewegung. Von 14 Vereinen mit 1601 Mitgliedern im Vorjahre stieg sie auf 18 Vereine mit 1914 Mit- gliedern(1321 männlichen und 568 weiblichen). Die Einnahmen dcS Arbeiterbildungsinstituts betrugen 34 823,82 Mark(darunter auS Theatervorstellungen und Konzerten 28 656 Mark), seine Aus- gaben 34 543.31 Ddark(Darunter für Theater und Konzerte 26788 Mark). Da die Arbeit im Nebenamte nicht mehr zu bewältigen ist, soll ein Sekretär angestellt werden. polteeUickes, Gerichtliches ufw» Preßprozeß. Zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt wurde vom Schöffengericht Mülhausen i. E. der Redakteur. Genosse G. H a m m e r von der„Mülhauser Volkszeitung" wegen Beleidigung eines Bauunternehmers und seines Sohnes, dencv nachgesagt worden war. sie hätten einen alten Arbeiter schwer mißhandelt. Die schwere körperliche Mißhandlung, derentwegen der 61jährige Mann das Spital aufsuchen mußte, wurde gerichtlich er- wiesen, aber die Verurteilung erfolgte doch wegen der Aeußerung in dem inkriminierten Artikel, daß auf der Baustelle»geradezu himmelschreiende Zustände" herrschen. Jugendbewegung. Arbeiter-Jugend. Die soeben erschienene Nummer 15 hat u. a. folgende» In- halt: Eine interessante Gerichtsentsche,dung.— Briefe au« der Fremde(Fortsetzung).— Die Maschine. II. Von Gustav Eckstein. — Die Entwicklung der Dampfmaschine. Von F. Kautskh.(Mit Illustrationen.)— Vom Kriegsschauplatz.— Die Gegner an der Arbeit.— Der Pranger der Lehrlingsschinder.— Aus der Jugend- bewegung usw. Beilage: Der Selbstmörder. Humoreske von Carl Thicl. Ferdinand Lassalle.— Großstadtjugend im Straßenverkehr. Von Frida Wulff.(Mit Illustrationen.)— Die Mittagkgöttin. Gedicht von Emma Döltz.— Turnen und Wandern. Von Curt Biging.— Der alte Ferdinand und die fünf GoldhalStaucher. Von Jürgen Brand. Soziales. Wirkung der HundStagshItz«-uf die„K-nfumgenoffenschaftttche Rundschau". Die„Konsumgenossenschaftliche Rundschau" verzapft in ihrer neuesten, vom 29. Juli datierenden Nummer, folgendes Elaborat: Bier Zitate. AuS einem Artikel über„Ueberneutralität" im„Vorwärts" vom 4. Juni 1911: „Anstatt der Partei freundlich und nachbarlich die Hand zu bieten, wie es längst in Oesterreich geschehen ist, droht der Herr(Generalsekretär Heinrich Kaufmann) der Partei mit Krieg und Entzweiung. Es wird demnach höchste Zeit, daß so- wohl die Partei als Ganzes, als erst recht auch die Partei- genossen, die Mitglieder der Konsumvereine sind, sich ernstlich damit beschäftigen, was dagegen zu tun ist. Da die Verfassung der Konsumvereine eine rewt demokratische ist, so haben die Mitglieder es schließlich allein in der Hand, die Leiter ihres ZentralvcrbandeS zu zwingen, das anzu« erkennen und zu befolgen, was die maßvollen Kopenhagener und Magdeburger Resolutionen festgelegt haben und was, noch ein- mal fei e» gesagt, in Oesterreich bewährte Praxis ist." AuS dem Bericht der GroßeinkaufSgesellschast österrei» chi scher Konsumvereine im Jahre 1910: „In der gemeinsamen Sitzung vom 26. April 1911 hat der Ausfichtsrat auf Antrag der Geschäftsführer den Beschluß ge- faßt, dem Zentralwahlfondö der sozialdemokratischen Partei zu Lasten deS Spesenkontos für Rechnung des laufenden Jahres den Betrag von 8990 Kronen zu widmen." Aus der„Neuen Zeit", Nr. 41 vom 14. Juli: „In gleicher Weise begegnete Herr Kaufmann der Anfrage. und zwar in ziemlich überhebender Weise'. Er erllärtg, er würde wieder schreiben, was er geschrieben habe, sobald er e» für notwendig halte, und es bleibe bei der Neutralität...... Die in den Konsumvereinen tätigen Genossen werden end- licheinmaletwasaktiverindenGangderDinge eingreifen müssen." Aus dem„Kampf", sozialdemokratische Monatsschrift, Jahr» gang 4, Heft 19. Wien, den 1. Juli 1911: „Und welchen Ton darf sich Herr Kaufmann der Sozialdemo- kratie gegenüber erlauben? Weil Aeußerungen sozialdemokra- tischcr Schriftsteller benutzt worden sind, um die Konsumvereine zu verdächtigen, schreibt er:„Es dürfte den organisierten Kon- sumcnten recht schwer werden, an die Freundschaft der sozial- demokratischen Partei zu glauben." Er droht sogar:„Auch ist der Zentralverband deutscher Konsumvereine stark genug, seine selbständige Unabhängigkeit zu wahren gegen wen e« auch sei." Da» ist doch keine passende Sprache für den Führer einer Be- wcgung, die von sozialdemokratischen Arbeitern getragen wird! Aber wenn nicht alles trügt, werden die deutschen Arbeiter auih an Herr» Kansmann in Bälde das notwendige Erzieht) ngswerk vollbringen." Eines Kommentars bedürfen diese Zitate nicht. Man merkt die Absicht und wird— nicht verstimmt! Nur«ine Bemer- kung dazu erscheint uns nicht überflüssig; nämlich diese: die sozialdemokratische Partei ist für diese Stilübungen natürlich nicht verantwortlich. Sie kommen auf das Konto einiger Möchtegern.Politiker und Literaten ohne Bedeutung und Einfluß, denen vielleicht schon zuviel Ehre erwiesen wird, wenn man ihre Meinungsäußerungen niedriger hängt. So der Erguß in der„Konsumgenojsenschastlichen Rundschau". Der Artikel aus dem„Vorwärts" hat zum Gegenstand die Be- fprechung der prächtigen Broschüre des Genossen Fleißner:„Ge- nosscnschaften und Arbeiterbewegung" und der langatmigen, ober- flächlichen und überhebenden Arbeit des Herrn Kaufmann über: „Die Stellungnahme derSozialdemokratie zurKonsumgcnossenschafts- bewegung". Das vom Genossen Göhre in dieser Kritik gefällte Urteil wird jeder Sozialdemokrat vollinhaltlich unterschreiben und höchsten» bedauern, daß die Kaufmannschcn Drohungen und An- pöbelungen der Partei nicht noch schärfer zurückgewiesen sind. Die verlegene und überhebende Fußnote, die die„Konsumgenoflen- schaftliche Rundschau" den Zitaten aus dem Bericht der Groß- cinkaufSgesellschaft österreichischer Konsumvereine, aus der„Neuen Zeit", dem„Kampf" und dem„Vorwärts" anfügt, zeigt von Neuem, wie weit entfernt von sozialistischem Denken und Emp- finden dies offizielle„Organ dcS Zentralverbandes und der Groß- cinkaufs-Gesellfchaft deutscher Konfumvercinc" ist. Es erscheint in der Tat dringend geboten, daß die sozialdemokratischen Mit- glieder der Konsumvereine also die überwiegende Mehrheit— „an Herrn Kaufmann in Bälde das notwendige Erziehungswerk vollbringen" und der au» Ucberhebung und EinsichtSlosigkeit ge- borenen Zerstörungsarbeit des l,öa,st besoldeten Beamten der Kon« sumvereine«it Schärfe entgegentrettn. Lahr 1910 1909 1908 1907 1906 GcwerkfcbaftUchee. Errungenlckaften. Die freien Gewerkschaften Deutschlands zeigen in ihren Kampfes- refultate», die wir von 1906 bis 1910 zusammenstellen, daß sie alS starker Träger der Kultur und der menschlichen VorwärtSentwickelung zu achten sind. Sehen wir uns die Zahl der gewerkschaftlichen Kämpfe inner- halb der Jahre 1906 bis 1910 genauer an. Insgesamt Bewegungen zur Verbesserung der Lohn- und Arbeitsbedingungen. ÄS",. Ä.T.. einstellmig@ t c c 1 1 ä sperruagen Aussperrung. 6495 1514 906 1690 4110 4507 983 1060 246 2045 3607 719 1186 325 2052 5067 1721 863 402 2986 4668 2265 1048 560 3873 Die Zahl der an allen Kämpfen beteiligten Arbeiter und Arbei- terinnen betrug 1910 1025 571; 1909 480 205; 1908 576 317; 1907 806 265; 1906 944 141. Im Jahre 1906 kämpften von den rund 1.7 Millionen Mitgliedern der freien Gewerkschaften sJahresdurch- schnitt) rund 0,9 Millionen, 1910 waren eö von 2,0 Millionen Mit- gliedern rund 1,0 Million, die an den Kämpfen beteiligt waren. Für das Jahrfünft 1906/10 ergibt sich eine durchschnittliche Bctcili- gungsziffer von 41,3 Proz. Im Jahresdurchschnitt der Periode von 1906/10 erreichten 65,9 Proz. aller Kämpfenden 4,91 Mill. Marl Lohn �r höhung pro Woche, 0,20 Millionen Mark Lohnverschlechterung pro Woche wehrten 2.2 Proz. der Beteiligten ab. Also partizipierten an den Lohncrfolgcn 63,4 P r o z. aller überhaupt Kämpfenden! 27,7 Proz. aller Beteiligten er- zielten 0,32 Millionen Stunden Arbeitszeitverkürzung pro Woche, 0,06 Millionen Stunden Arbeitszeitverkürzung pro Woche wehrten 0,4 Proz. aller Beteiligten ab. Also partizipierten an den Arbeitszeiterfolgen 28,1 Proz. aller Beteiligten! Diese Durchschnittsziffern, die nicht au? einem besonder« günstigem Jahre gezogen sind, sondern ein ganzes Jahrfünft um- fassen, zeigen, wie gewaltig die eroberten Kullurwerte sind. Verlin und Umgegend. Achtung, Buchbinder und Buchbindereiarbeiterinnen! Die Firma„Stella-Verlag", Alte Jakobstraße 11/12, weigert sich, den kürzlich abgeschlossenen Tarifvertrag anzuerkennen. Das Personal sollte einen Revers unterschreiben, wonach die Löhne des alten Tarises weiter Geltung haben sollten. Die Weigerung, diesem Ansinnen zu folgen, hatte am Sonnabend die Entlassung des Personals zur Folge. Tie Firma bleibt bis auf weiteres gesperrt. Die Ortsverwaltung. Achtung! Elcktromoutcure, Klempner und Rohrleger! Die Klempner und Installateure in Köln befinden sich im Streik. Zu den bestreikten Firmen gehören auch Thiergürtner und V o l h und Wittmar, die hier in Berlin Filialen haben. Von unseren hiesigen Kollegen erwarten wir, daß sie irgend- welche Streikarbeit nicht verrichten, d. h. Arbeiten, welche für die Kölner Kollegen in Betracht kommen, zurückweisen werden. Deutscher Metallarbeitervcrband. Ortsverwaltung Berlin. Deutsches Reich. Eine große Aussperrung in der Leipziger Metall- industrie. Der Verband der Leipziger Metallindustriellen hat beschlossen, zur lkiiterstützimg der bestreikten Metallwarenfabriken die schon be- stehende Aussperrung der Metallarbeiter zu erweitern und am Sonnabend, den 5. August. 60 Proz. der in den Leipziger Verbands- betrieben beschäftigten Metallarbeiter auszusperren. Die Aussperrung würde etwa 10 000 Metallarbeiter treffen. Natürlich ist eS eine verfehlte Hoffnung der Mctallindustriellen, durch diese Androhung die Ausständigen wankend zu machen. Die Leipziger Metallarbeiter sehen den kommenden Dingen mit Ruhe entgegen. Der Zuzug zur Organisation setzt in erfreulichem Maße ein. �u»> Streik auf der Schichauwerft in Tanzig. 16 Wochen streiken bezw. sind 1500 Arbeiter der Schichauwerft ausgesperrt, und bis jetzt ist noch nicht ein einziger Mann ab- trünnig geworden! Alle Verhandlung-.n, auch die von bürgerlicher Seite angeregten, scheitern an dem Starrsinn des 85 fachen Mil- lionärs, der um 30 Pf. Stundenlohn streiken läßt! Die Werft in Danzig ist eine Zweigniederlassung des Elbingcr Hauptbetriebes derselben Firma. Es ist also klar, daß die Elbingcr Arbeiterschaft ein erhebliches Interesse an der Entwicklung der Danziger Bc- wegung hat. Es haben dann auck eine ganze Anzahl Versamm» lungen in Elbing stattfinden müssen, um Stellung zu der Sache zu nehmen. Bisher war ein Eingreifen der Elbinger nickst an- gebracht, weil dort der Maschinenbau, der Lokomotivbau und die Torpedowerkstatt ist. in Danzig dagegen befindet sich der Rumpf- schifsbau für Kriegs- und Handelsschiffe. Die Wcig- rung der Firma aber bei allen VcrständigungS- versuchen hat denn doch die Elbinger Arbeiterschaft zu sehr auf- geregt und hat diese Donnerstag in einer von 3500 Personen be- suchten Betriebsversammlung Stellung genommen. In einer Rc- solution. die zunächst den Streikenden Svmpathie und Anerkennung ausspricht, erklären die Elbinger Arbeiter, mit allen gesetzlichen und moralischen Mitteln ihre kämpfenden Mitarbeiter zu unter- stützen und fordern die Organisationsvcrtrcter auf, die im Jnter- esse der Arbeit'r liegenden Maßnahmen zu beraten und einer neu einzuberufenden Versammlung ihre Beschlüsse mitzuteilen. Es scheint danach nicht ausgeschlossen, daß der Kampf noch weitere Ausdehnung annimmt. meisten Arbeiter haben, wenn sie an Ort und Stelle waren, und es ihnen bekannt wurde, daß sie als Streikbrecher verwendet werden sollen, sofort die Arbeit verweigert. Insbesondere den Arbeits- losen gegenüber glaubren wir die Pflicht zu haben, das Gewerbe des.Agenten und Schlosser" Alfred Runtze hier zu beleuchten, da- mit in Zukunft ehrliche Arbeiter vor unliebsamen Ueberraschungen bewahrt bleiben._ Husland. Die Masscnaussperrung in Norwegen noch weiter auszu- dehnen, ist zwar der Wunsch und die Absicht der Norwegischen Arbeitg.'bervercinigung, aber die Arbeitgeber, die dabei zunächst in Betracht kommen und keine Großkapitalisten sind, sträuben sich mit Händen und Füßen dagegen. Wenn der Zentrale des nor- wegischen Unternehmertums der Plan wirklich gelingen sollte, so wäre das nicht nur ein neuer Gewaltstreich gegen Tausende von Arbeitern, sondern auch gegen eine nicht geringe Zahl von Arbeit- gebern, die das größte Interesse daran haben, in Ruhe und Frieden mit ihren Arbeitern zu leben und zu wirken. Aber die Mitglied- schaft in der Arbcitgebcrvereinigung legt ihnen die Pflicht auf, sich den Beschlüssen der Zentrale zu fügen, was eigentlich nichts anderes bedeutet, als daß sich die kleineren Arbeitgeber dem Willen der Großindustriellen unterwerfen müssen, die so wie so schon mit der Macht ihres Kapitals die Kleinbetriebe ruinieren. Die Kleinen de- Unternehmertums müssen sich jetzt aufs Bitten legen, um von der drohenden Aussperrungsordre verschont zu bleiben. In Kristi- ania richtet jetzt der Vorstand der organisierten Arbeitgeber der Baubcrufe an die Arbeitgeberzentralc das dringende Er suchen, die Aussperrung nicht auf das Bange werbe auszudebnen, und einer der leitenden Männer unter den bangcwcrl lieben Unternehmern erklärte bei der Ge lcgenhcit geradezu, die meisten Handwerksmeister kämen nun mehr und mehr zu der Erkenntnis, daß ihre Interessen nicht die der Jndustricherrcn seien, und daß sie vielmehr in der Arbeitgeberver Einigung wie Sperlinge unter Krähen säßen. Ob es die Unteo nchmerzcntcale bei solcher Stimmung unter den Klcinmeistcrn wagen wird, ihnen das schwere Joch der Aussperrung aufzu- erlegen, scheint noch sehr zweifelhaft. Der Staatsminister Konow hatte am Donnerstag die Vor sitzenden der Arbcitgeberorganisationcn zu einer Konferenz eingeladen, die im Storthingsgebäude stattfand. Ueber das Resultat liegt noch keine Mitteilung vor, es ist jedoch bereits eine neue Sitzung anberaumt. Die Gemeinden suchen immer mehr dafür zu sorgen, daß die Ausgesperrten Arbeit und Verdienst erhalten. Unter anderen hat setzt z. B. die Stadt Lilleström 3000 Kronen, und die dortige Bezirlsverwaltung 7500 Kronen, also zusammen 10 500 Kronen für Extraardeitcn zur Beschäftigung der Ausgesperrten bewilligt. In Eidsdold soll ein großes kommunales Wasserwerk gebaut werden. Man strebte von verschiedenen Seiten danach, daß die Arbeiten privaten Unternehmern übergeben werden sollten, aber nun sollen sie in eigener Regie ausgeführt werden, und wenn die Aussperrung noch länger dauert, will man die Arbeiten sofort in Angriff nehmen, um den Ausgesperrten Verdienst zu schaffen. Der Ausstand auf der Insel Elba. Seit fast einem Monat haben sämtliche Arbeiter der Eisen- bergwcrke und Hochöfen der Insel Elba und der Hochöfen von Piombino die Arbeit niedergelegt, um Lohnforderungen durchzu- setzen. Die Unternehmer, eine große Aktiengesellschaft mit Genueser Kapital, deren Präsident der Marchese Turazzo-Pallavicini ist, haben diesen Streik als günstige Gelegenheit benutzt, um sich eines Teil- ihres Arbeiterbestandes, und namentlich der alten Arbeiter, zu entledigen. Unter dem Vorwande, daß die technische Entwicklung einen Teil der Arbeitskräfte entbehrlich mache, hat die Gesellschaft bekanntgegeben, daß sie 1400 Arbeiter dauernd werde entlassen müssen. Weiter schlägt sie eine Vermehrung der Akkordarbeit vor. An dem Streik sind rund 2500 Bergleute beteiligt, 600 Transport- arbeiter. gegen 2500 Mann, die in den Hochöfen von Elba und 1400, die in denen von Piombino arbeiten. Alljährlich werden auf der Insel 450 000 Tonnen Eisenerz gefördert und zum großen Teil in den Hochöfen verarbeitet. Noch langem Sträuben haben sich die Unternehmer endlich bereit gefunden, mit den Arbeitern zu verhandeln. Bis jetzt beanspruchen sie aber noch, daß die Vcr- tretcr der Arbeiterschaft zu diesen Unterhandlungen sich nach Genua begeben, wozu die Arbcitcr'chaft leine Lust hat, weil sie diese Forderung als unbillig empfindet. Der Streik legt das wirtschaftliche Leben der ganzen Insel brach und hat für die ganze italienische Eisenindustrie die allergrößte Bedeutung. Mus der Frauenbewegung. Ter Kapitalismus ein Zerstörer der Familie. In bürgerlichen Kreisen kolportiert man den Schwindel, die Sozialdemmratic wolle die Familie abschaffen. Natürlich ist das eine böswillige Verleumdung. Die Sozialdemokratie will im Gegenteil dem Proletariat das Familienleben angenehm und glücklich gestalten. Darum fordert sie: böhere Löhne, kurze Ar- beitszeit, gesunde, menschenwürdige Wohnungen, billige unver- zälschte Lebensmittel, auskömmliche Arbeitslosen- und Invaliden- Versicherung, bessere Schulbildung und nicht zuletzt: gleiches Recht für Mann und Frau im Staat und in der Gemeinde! Die kapi- talisrische Gescllsckmftsordnung zerrüttet und zerstört das Fa- milicnlcben der Arbeiter. Hunderttausende Frauen und Mütter, Blänner und Väter müssen morgens so früh zur Arbeit»und kommen abends so spät nach Hause, daß sie ihre Kinder kaum kennen lernen. Tie überlange Arbeitszeit bei notdürftiger Er- nährung erschöpft in hohem Maße ihre Kräfte; wie soll das Fa- milienleben da aussehen? Taufende Arbeiter sinid während des Sommers dauernd außerhalb bcschäft'gt, weil sie am Wohnort keine Arbeit bekommen. Monatelang sehen sie Weib und Kind nicht und wenn sie dann nach Hause konimen, erscheinen sie den kleinen Kindern als Fremde. Hunger und Sorge, Kummer und Elend weicht nicht von der Schwelle tanscnder Familien, zerrüttet die iolidcste Ehe und das Jamil'ciileven. Tiefe Zustände will die «ozialdcniokralie beseitigen. Ter Wohlstand des Staates ist in den Küchen der Arbeiterfrauen zu suchen! So äußerte vor kurzem ein Ter Streik der Bnuschlosser in Augsburg angesehener Nalionalökonom im Unterhaus zu London. Er forderte hat eine andere Wendung genommen Zunächst war der Streik auf-!• m nefi if n i �! 1- r" � � OrfüllingiaO M.) pro Woche für jeden 11 Betriebe beichräukt. Nachdem aber die nirtitbestreikten Wertstäiten 1 /, ,c urbciteriii und mgte bmzu, paß es für die anderen Streikarbeit lieferten, baden nun die Buu'chlofscr in � schwer sei. ein anstaiidiges und sämtlichen Weilstäne»— insgeinmt 70— vie Arbeil i'irdergelegi. � n, � �"1 ßu l'-.-V ,.7'� CD 71'>uchcn der Die von den Meiallindustriellen unlerstüi:> n Zck>losser»ieister weigern-■ D.,.....„••■vr'-tatistik.•so wurden zum � ei sich»och immer, mit der O:galii>at>on zu v-rbandeln. doch haben meisten sich icho» eines bessern besonnen und mil der Org>> Einze vertrüge abgeichlosien. Zuzug von Bauschlossern nach Augs bürg ist bis aus weiteres streng fernzuhalten. Ein Arbeitswilligenagent. AuS Metallarbeiterkreisen wird uns geschrieben: In Erfurt und in Gera befinden sich eine Anzahl Metallarbeiter im Streik. Die Unleriiehmer versuchen nun mit allen möglichen Mitteln, Eriatz für die streikenden Arbeiter zu bekommen. Daß sich immer noch Leute finden, die aus der Berlegendeit bestreikter Unternehmer Vor- teile für sich ziehen wollen, indem sie sich als Agenten zur Be- schaffung von Slreikvrechern etablieren, ist zum größten Teck bekannt. Ein solcher.Agent" ist auck ein gewisser Alfred Runye, Rigaer Straße 79 wohnhast. Dieier Herr bezeichnet sich hier als Schlosser, anderwärts nennt er sich Agent. Dnrch Briefe und mündliche Mitteilungen versucht er Arbeits- lose zur Annahme von Arbeiten nach diesen und jenen Ort zu überreden. Allerdings verschweigt er wohlweislich, daß dort zurzeit gestreikt wird. Dieser Slrcikbrecheragciit. Herr Runtze, hat wohl noch keine großen Erfolge in dieser Beziehung erzielt, denn die Berantw. Redakt.: Richard Barth. Berlin. Inseratenteil verantw?: ! nrveiler,raucn aussieht, lfhrl die Statistik. So wurden zum Bei. 8-,, vi kN" berliner' ckmlarztbecicht 12 bis 32 Proz. blnlarine '.! K'udcr i'ii'er de» Geweindeichüler» ie: �stellt und 8 bis 15 Proz. ... ,t." on englischer Krankheil Leidende,(«in, die diese Krankheiten, die {Tyyntt lIvCHrirrirt t n Srt v IT.......•• s r._ r.„.'i~ ff V.«.. 1, J". 7.____ beiterinnen und als rechtlose Menschen, als die am»«ersten Jnter- essierten mit aller Energie kämpfen. Sie müssen in den ersten Reihen stehen im schweren Kampfe des Proletariats gegen se:ne Unterdrücker und gegen die Volksbctrüger.„Ein herrlich Ding ist der Heldentod für eine große Sache. Alle Achtung und Ehre den Helden, die Blut und Leben ihrer Ueberzeugung furchtlos, ohne Zaudern, opferten! Aber das glaube ich: das Opfer ernes ganzen kampfreichcn Lebens ist ein größer Ding, als solch ein Heldentod. Arbeiten Tag für Tag, ohne Rast, ohne Ruh; einen Pfad wandern, dessen Ende man nicht sieht; mit stetem Tropfen den Stern hohlen, der sich menschliche Gleichgültigkeit nennt; der Gegenstand von Vcr» folgung sein; Gesinnungsgenossen gewinnen Mann bei Mann, Streiter um Streiter, und sie dann festhalten, einig organisiert, diszipliniert; sein Ohr nicht leihen den Intrigen und Verleum- düngen; sähig sein sich fernzuhalten von all der mcnschl:chen Klein- lichkeit und Nichtigkeit, die in unser Herz Neid, Haß, Langeweile träufeln könnten; ohne Ruh, ohne Rast leben im Dunkel der Un- berühmtheit der großen Masse und dann geräuschlos sterben— im Hospital vielleicht— vergessen, begraben vorm Tode—•_ dies alles vollbringen und all das ertragen, ohne den Mut zu verlieren, ohne lau und lässig zu werden im Kampfe, aber leben für ein solches Ideal, das, glaube ich. ist größer, erhabener, schöner als ein geräuschvoller Heldentod. Und so man mir sagt, einer sei gestorben oder sei fähig zu sterben für die Arbeiterbewegung, so neige ich mein Haupt in Achtung vor denen, die den Mut und die sittliche Kraft haben, zu leben für unsere Sache!" So hören wir von E. Mills. Zu leben für unsere Sache heißt handeln, heißt werben I Jeder Tag muß neue Kampfgenofien bringen. Und jeder Tag ist als verloren zu betrachten iür alle, solange sie aus bürgerlichen Klatsch- und Verdummungsblättern ibren Unterhaltungsstoff suchen. Tie Frau, die noch keinen direkten Einfluß auf die Gesetzgebung hat, muß daher doppelten Einfluß auf die Wähler ausüben, um schließlich auf diesem Wege zu ihrem Rechte zu kommen. Die kurze Zeit bis zu den Reichstagswahlen mutz ununterbrochen der Werbe- arbeit gelten. Die Lässigen aufzurütteln, die Unorganisierten zu organisieren, sei die ernste Aufgabe aller proletarischen Frauen. Was«schert uns Weib, was schert uns Kind! Der Blumenrummcl ist vorüber, das mit so gewaltigem Ge- töse unternommene Bettelverfahrcn hat ja manchen Tausendmark- schein eingebracht und die Bourgeoisie kann sich wieder beruhigt auf das sanfte Ruhekissen ihres eingelullten Gewissens legen. Man hat doch etwas getan für Muttermund Kind, man hat einen, viel- leicht auch mehrere Groschen geopfert und damit gezeigt, daß man noch etwas übrig hat für die Aermsten. Und während jetzt die oberen Zehntausend in'den exklusivsten Badeorten fabelhafte Summen in Luxus und Wohlleben verbrauchen, werden sie wohl oft genug erwähnen, daß auch sie für soziale Aufgaben in die Tasche gegriffen haben. In derselben Zeit aber, wo man auf den Straßen dem Groschenbettel oblag, wurden von der bürgerlichen Mehrheit im Rei&slage bei den Beratungen über Mlutter- und Säuglingssckutz alle Anträge der sozialdemokratischen Fraktion in brutalster Weise unter den Tisch geschleudert. Allein die Tatsache, daß Zentrum. Konservative und Liberale in ihrer Haltung in dieser Frage sich so gut wie gar nicht voneinander unterschieden, sollte allen wirk- lichen Freunden eines wirksamen, durchgreifenden Mutter- und Säuglingsschutzes die Augen öffnen. An dem Kostenpunkt mußten angeblich die sozialdemokratischen Wünsche scheitern. Die 72 Mil- lioncn Mehrausgaben, die entstanden wären, kann das große, reiche und mächtige Teutschland nicht aufbringen. Dasselbe Reich aber vermochte im Jahre 1910 808 Millionen als Gesamtausgaben für das stehende Heer aufzubringen. Es konnte den Junkern jahrelang 40 bis 45 Millionen Mark Schnapsliebesgaben in die Taschen schütten. Millionen und Milliarden werden verpulvert für kulturwidrige Aoccke, für Prunk, Tand. Sinekuren, Pensionen — aber für die Lebensfragen des Volkes hat man wenig oder gar nichts übrig. Ungefähr 10 000 Frauen büßen alljährlich bei oder nach der Geburt ihr Leben ein. viele, die meisten wahrscheinlich, könnten gerettet werden, wenn zweckentsprechende Bestimmungen und Einrichtungen vorhanden toären. 50 000 Frauen erkranken an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt, tragen vorüber- gelindes oder dauerndes Siechtum davon. Unzulängliche Kost und Pflege, ungesunde Wohnungen und Arbcitsräume, harte oder ichädliche Arbeiten,'das Tätigsein biS kurz vor der Niederkunft, zu frühes Arbeiten nach der Geburt und dergleichen Ursachen mehr, bewirken derartige Erscheinungen. Fleiß. Geschicklichkeit und Intelligenz seiner Arbeiter und Arbeiterinnen waren die Faktoren. die Deutschland in die erste Reihe der Industriestaaten gestellt hat. DaS Vaterland lohnt es ihnen, indem es die Männer und Frauen des Proletariats mit kärglichen Löhnen und minderen Reckten abspeist, sie mit Zoll- und Wucherabgaben aufs äußerste belastet und den Müttern und Kindern die Möglichkeit unterbindet, ge- sund und lebensfähig zu bleiben. Laß' sie betteln gsh'n ae= Leseabende. Lankwitz. Montag, den 31. Juli. Uhr, im Lokal von Prochazka, Viktoriastraße 41— 43. Vortrag. Genosse Barwich:»Kirchen- dogma und Naturerkenntnis." Versammlungen— Veranstaltungen. Sechster Wahlkreis. 8. Abteilung. Mittwoch, den 2. Kaffcelochen im Jnselrcstaurant, Plötzensee. August, ihren Ursprung in der Untereri ährung haben, iiellen de» höchsten Prozentsatz aller Ertrankungen. Bezeichnend ist cS auch, daß von den neuaufgenommcnen Kindern nur 1 biS 10 Proz. eme gute Körperkonstitution. 62 bis 92 Proz.. eine mittlere, das heißt minderwertige, und 2 bis 28 Proz. eine schlechte Körperkonslitution aufzuweisen hatten. Zieht man noch in Betracht, daß viele, viele Kinder schon im frühesten Alter, sckon von sechs fahren an, und bei mangelnder Ernährung mitarbeiten müssen und mitverdienen. um nur den kargen Lebensunterhalt beschaffen zu können, und viele Kinder alljährlich von chren Eltern für die Sommermonate als Hütekinder aufs Land vermietet iverden— in Rügenwalde allein waren es 62 solcher Schulkinder, die am 1. Mai die Schule ver- ließen und ihrem neuen Heim zustrebten, um für den ganzen Sommer 20 bis 24 M. zu verdienen, nebst einigen Zentnern Kar- toffeln— so mutz auch dem Unwissendsten klar werden, wer der Zerstörer des Familienlebens ist. Ter Kapitalismus reißt die Familien auseinander, säet Zwietracht und Erbitterung in das Famflienleben. Gegen diesen gemeingefährlichen, unerträglichen Zustand müssen die Frauen als Mütter, als Ehefrauen, als Ar- 'Th. Glocke, Berlin. Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u, Berlagsanftalt Paul Singer& Co., Berlin S\V. Hetzte JVachricMen. Mord und Selbstmord. Aachen, 29. Juli.(W. T. B.) Heute nachmittag schoß der 30jährige Versicherungsagent Red ding aus Eifersucht seiner Ehefrau zwei Kugeln in den Kopf, jagte sich dann selbst eine Kugel durch das Gehirn. Beide starben auf dem Wege zum Spital. Abgefaßter Mädchenhändler. Viersen, 29. Juli. Humor and Satire. »Bei dt« Hitze Die Sonne glüht. Der Asphalt kommt ins Koch»» daß jede? Pferd zusammenklappt, Selbst Oldenburg hält seit acht Woche« das Maul— es ist wie zugepappt. Mißmutig, träge, ohne Eile verzehren wir die karge Kost-- und eine, liest sogar auS Langeweile die.Post'—! In Kirchen läßt sichs prächtig schlafen, zumal am Sonntag, wenn man kommandiert. � So dachten neulich jene Braven; ein Schläfchen haben sie riskiert. Da plötzlich— Schreck der Jtzenpfitze: »Der Pfarrer spricht im Gotteshaus Bon— Jatho?— wie?!— auch hier die Litze? Marsch I Raus I v 8 Auch in den hohen Kabinetten herrscht 35 Celsius— Wenn doch die Herren Ferien hätten« ist denn Marokko ein Genuß?— Ein Waechter kühlt sich mit Essenz«« das heiße Köpfchen, denn das stärktS. I— Due Hitze hat oft böse Konsequenzen man metitS.->7_ Kurt. Notizen. -""j.? e r st e i n e r n e Hain. Der Derftner Tietgarien dnt- halt zetzt nach einer neuerlich gemachten Aufstellung nicht weniger als 150 Denkmäler und Skulptujfn. Die große Mehrzahl dieser Denkmaler ist in dem verhältnismäßig kurzen Zeitabschnitt von drelzehn Jahren errichtet worden, denn das erste der neueren Denkmaler, die Gruppe mit Albrecht dem Baren in der Sieges- allee. wurde am 6. Mai 1898 enthüllt. In der SiogeSallee sind allexn 96 Persönlichkeiten in Statuen und Büsten und außerdem noch drei in Reliefs dargestellt.(Auf wieviele Bäum« eine Figur kommt, ist leiber nocht nicht ausgerechnet.) — Ein weiblicher Universitätsprofessor. 6r aulein Dr. Gertrud Woker, Privatdozentin der Physik und Chemie an der Universität Bexn. erhielt den Antrag, eine außer- ordentliche Professur ftir Geschichte'der Physik an der Universität Leipzig zu übernehmen. y ..77 künstliches Nordlicht. Ter bekannt- Nordlicht-' forscher Professor K. B, r k e l a n d hat nach der„Umschau" er- folgrerche Experimente ausgeführt, dqS Nordlicht künstlich m tu saugen. � �* v'v i rj Solingen. Infolge Hitzschlag» Kurden zwei Ar b e i t e r auf der Straße ohnmächtig. Beide haben einen Hitz schlag erhalten und liegen sehr schwer krank danieder.— In W a l d wurde ein Veteran vom Blitz getötet. Schwerte. Im benachbarten Ergste wurden gestern kurz nacheinander zwei Landarbeiter vom Hitzschlag getroffen. Beide Fälle endeten tödlich. Worms. Bei dem gestern nachmittag über Worms nieder gegangenen Gewitter wurden zwei Monteure, die in Bochheim mit der Lcgung der Stromleitung beschäftigt waren, auf dem Dache eines Hauses vom Blitze getroffen und getötet. Diedenhofen. Hier schlug bei einem schweren Gewitter der Blitz in einen Neubau. Ein italienischer Arbeiter war s o fort tot, ein zweiter, der vom Blitz getroffen war, starb nach einer Viertelstunde, der dritte wurde betäubt, erholte sich aber bald. Paris. Heftige Gewitter haben gestern in zahlreichen Gegenden Frankreichs großen Schaden angerichtet. Im Departe- ment Chartres sind über öl) Gemeinden ernstlich betroffen worden. Hagelschlag vernichtete die Ernte und beraubte die Obstbäume ihrer Früchte. Auch die Hanfernte gilt als v e r- l o r e n. Im Norddcpartement M o r b i h a n richtete Hagelwetter gleichfalls großen Schaden an. Es fielen Hagelschlossen von Taubeneigröße. Der Blitz hat vielfach gezündet.— In Augeroll e s wurde ein 12jähriges Mädchen vom Blitz er- schlagen, in Saint Sauves eine weitere Person. Brüssel. Die Hitze erreichte gestern ihren H ö h e st a n d mit 3(5 Grad im Schatten, was einen Rekord darstellt, der bisher nicht erreicht wurde. Zahlreiche Unfälle sind infolge der un- geheuren Hitze zu verzeichnen. In Brüssel sind in den letzten Tagen mehrere Personen der Hitze erlegen. In O st e n d e sind zwei Engländer infolge Hitzschlages gestorben. Auch aus den übrigen Teilen des Lande? kommen Meldungen über zahlreiche Todesfälle infolge der Hitze. Auf dem Lande macht sich die anhaltende Trockenheit sehr unangenehm fühlbar. Wien. Hier wurden gestern 24 Personen vom Hißschlag betroffen, eine von ihnen ist gestorben. B u d a p e st. Infolge der g r o ß e n H i tz e ist in der Ortschaft Sczigcserceztur ein Brand ausgebrochen. 80 Wohnhäuser und die daranstoßenden Nebengebäude sind ein Raub der Flammen ge- wordru. Falsches Geld. Die Falschmünzerei steht in Deutschland in höherer Blüte als gewöhnlich geglaubt wird. Die Statistik hat sich auch dieser Frage bemächtigt und es ist festgestellt worden, daß im Durchschnitt der letzten zehn Jahre jedes Jahr 10 lüv falsche Geldstücke im Be trage von 13 730 M. polizeilich angehalten wurden. Obenan steht Berlin mit 2611 Stück. Dann folgt der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 1465, der von Arnsberg mit 659, Potsdam mit 628, Frankfurt a. O. mit 591 Stück usw. Am häufigsten werden falsche Einmarkstücke angetroffen; dann folgen Zweimark- stücke und die anderen Silbermünzen. Falsche Zehnmark st ücke wurden nur 98, Zwanzigmarkstücke nur 16 angehalten. Das in Wirklichkeit kursierende falsche Geld entspricht etwa dem drei- fachen Betrage.._ Neue Choleraerkrankungen. Die Cholera, die in der ganzen europäischen und asiatischen Türkei herrscht, nimmt gefahrdrohende Dimen- sionen an. Besonders stark ist die Epidemie unter den türki- schen Soldaten verbreitet, die nach Albanien und Alt-Serbien kommandiert sind. In diesem Gebiet tritt die Krankheit in der stärksten Form auf, ohne daß die Behörden auch nur die notwendigsten hygienischen Maßnahmen treffen. Die Häuser der von der Seuche Betroffenen werden nicht desinfiziert und die Beerdigung der gestorbenen Leute läßt meistens tagelang auf sich warten, wodurch eine weitere Verschleppung selbst- verständlich ist.— Nach einer weiteren Meldung sind unter den an Cholera erkrankten türkischen Soldaten in Albanien bereits 100 gestorben. Der Bevölkerung hat sich infolgedessen eine furchtbare Panik bemächtigt. In Konstantin opel sind gestern 11 Erkrankungen und 15 Todesfälle an Cholera vorgekommen. Eisenbahnunfälle. In Freilassing(Oberboyern) stießen gestern die vom Zuge 880 auf den Schnellzug 8 überzustellenden Personenwagen mit großer Wucht auf den Schnellzug auf, so daß der Reisende Konrad Fasold aus Berlin schwer, fünf weitere Reisende leicht verletzt wurden. Materialschaden wurde nicht verursacht, der Schnellzug erlitt eine halbstündige Verspätung. » Wie aus B a n g o r im Staate Maine gemeldet wird, find auf der Bangor-Aroostock-Eisenbahn bei Grindstone zwei mit Aus- lüglern besetzte Züge zusammengestoßen. Fünfzig Passagiere sollen getötet und mehr als zwanzig verletzt worden sein. » Nach einer Meldung aus London ereignete sich Freitagnacht bei Crewe ein schweres Eisenbahnunglück durch Zusammen- st o ß eines mit Ausflüglern besetzten ZugeS mit einem auf der Strecke stehenden Leerzuge. Die Zahl der Verletzten be- trägt 36. Die Verletzungen, die zumeist dadurch herbeigeführt wurden, daß Gepäckstücke aus den Netzen auf die Köpfe der Reisenden herabfielen, sind durchweg'leichter Natur. Kleine Notizen. Schweres Bauimglück. In dem Nauen benachbarten Grand- O u e v i ll y ist ein Fabrikncnbau eiilgestürzt. Neun Arbeiter wurden getötet, vier schwer verletzt. Beim Baden ertrunken. Gestern nachmittag ertranken� beim Baden an verbotener Stelle in der Weichsel der Sohn eines Thoruer Kaufmaniis und ein Mädchen. Später ertranken an der gleichen Stelle ein Bäckerlehrling und ein Seminarist aus Thorn. Opfer einer Explosion. In der Grube.Georg Josef' bei W e i l b u r g jLahnj sind durch vorzeitige Explosion einer Spreng- Patrone zwei Arbeiter verschüttet worden. Der 41jährige Walter Lenzer aus Falkenbach konnte nur als Leiche geborgen werden; der 43jährige Wilhelm Lenz aus Amenau wurde schwer verwundet ins Krankenhaus gebracht. Die Nachforschungen nach dem Versteck der Räuber des Ingenieurs Richter konzentrieren sich zurzeit in der G e g e n d des g r i e ch i s ch e n K l o st e r s Dionysias, das einige Weg- stunden von Skala-Katerinis entfernt liegt. Von allen Seiten werden Truppen zur Umzingelung dieser Gegend herangezogen. Hamid Bey hat sich nach dein geilannten Kloster begeben, um per- sönlich die Verfolgung zu leiten. LriefKaften der Redaktion. Dte iuristlschc eprcchstundc slndct Ltndcnstraste Ll», vor« vier Treppen — Fahrstulil—, wochentäglich von bis 7% Uhr abends, Sonnabeuds, von«M. bis 6 Uhr abends statt. Order für den Bricflaste« bestimmten Anfrage ist ei« Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wirb nicht erteilt. Anfragen, denen keine AbonnrmcntSgnIttnng beigefügt ist, Verden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. R. M. 85. ES empfiehlt sich eht neuer Antrag an die Landesvcr- fichcrungSanstalt. Ihre Mutter kann verlangen, daß sie ärztlich untersucht wird.— M. C. 87. 1. Die Kündigung ist nicht wirisam. L. und 3. Es empfiehlt sich eine Eingabe an das Polizeipräsidium.— A. B. Ii). 1. Mit vollendetem 24. Lebensjahre. 2. Sie müssen schon jetzt in der Wähler« liste stehen.— S. H. 186. 1. und 3. Die.Herrschast- für unbeschränkte Dauer. 2. Nein. 4. Es kann Juvalidcnrente beantragt werden, wenn mindestens 260 Marken geklebt find. Die Herrschaft hastet nach Beendigung der Heilbehandlung nur dann, wenn ihr ein Versehen nachgewiesen werden kann. Ob das möglich ist, geht aus Ihrem Schreiben nicht hervor. S.Klage beim AmtSgencht.— I. Ich. g. 1. und 2. Ja.— Z. M. 19002. Wiederholen Sie die Anfrage und gebe» Sie noch an, nach welchen Zci!« abschnitten der Mietzins bemessen ist.— H. 5. 1. und 2. Soweit Ihre Darstellung erkennen läßt: nein.— Fahrrat» 1909. Die Sache ist aus. fichtsvoll. wenn der Vater mehr als 125 M. monatlich verdient.— M. Ä, 1O0. Der Mann bat ein Recht daraus, das Kind zu sehen. Wenn Sie fich bezüglich der Zeit und des Ortes nicht einigen, so empfiehlt es sich, das Vormundschastsgericht anzurufen.— Z. 23. 312. Ist uns nicht belannf. MiEESESH»«»ÄSJSSi & Die besten Wünsche zu � «ihrem LSjährlgeu Ehejubiläum o sendet ihrem Freunde und W ® Kampsgenossen© % Richard Wiedemano-- nebst Ehefrau rth Die Bezirksleitung von Ha 20096 Friedrichshagen. | Todes-Anzeigen| für den IJErlinerEeicfisiapalreis, Köpcnicter Bicrtel. (Bezirk 187.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse, der Weber August Cummarnitzke Muslauer Str. 39, gestorben ist. Ehre seinem Slndenken k Die Beerdigung findet am Montag, den 31.JuII.nachmlttags 2'/, Uhr, von der Leichenhalle des Zentral-Friedhose» iu Friedrichs- jelde aus statt. 220/29 Um rege Beteiligung ersucht voi- Vorstand. Dentscher TtMarbeiter- Perband. Filiale Berlin. Am Freitag, den 23. Juli, starb unser Kollege Aagnsl Cummarnizky im Alter von SS Jahren. Ehre seinem Andenken k Die Beerdigung findet am Montagnnchmitiag 3 Uhr von der Leichenhalle des Zentral-Fried- hoseS in FriedrichSjelde aus statt. Rege Beteiligung erwartet 197/8 Die Ortsverwaltung. I, [Freitagabend verschied nach langem Leiden mein lieber treuer Mann, unser guter Vater, der Gastwirt Franz Jöhnke [ im 43. Lebensjahre. 29546 DieS zeigt tiesbetrübt an Witwe Anna Jöhnke nebst Kinderm Pankow, Wollankstr. S7. Die Beerdigung findet DienS- tag. den 1. August, nachmittags S Uhr, von der Leichenhall« des Himmelsahrtkirchhoses, Nieder- Schönhausen-Nordend. aus statt. Freitag, den 28. Juli, früh 3 Uhr, entschlies in GreisSwald meine inniggelicbte Frau, unsere herzensgute Mutter, Enkelin, Schwägerin und Schwiegertochter, Frau Brills Heidt Springer Nn 24. Lebensjahre. 29076 DieS zeigen an in tteser Trauer HllZso Heidt nebst Sindern. Rixdors. den 29. Juli 1911. DöMsr Transportarbeiter-Verband. Bezirksverwaltung GroB-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, datz unser Kollege, der Fahrstuhl- arbeiter Max Urban am 27. Juli im Aller von 32 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 30. d. Mts., nach- mittags 3 Uhr, von der Leichen« Halle deS Tanke»- KirchojeS in Reinickendorf, Blankestrage, aus statt._ 69/14 Ferner den Mitglledern zur Nachricht, datz unsere Kollegin, die ZeitungSausträgerin Frau Luise Simon am 25. d. Mt». im Aller von 47 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 30. d. Mts., nach- mittags 5'jlf Uhr, von der Leichen- Halle des Kemeinde-FriedhoseS in Weitzensee, Rölckeswatze, aus statt. Ehre ihrem Andenken! Um rege Beteiligung ersucht Die BezirkSverwaltung. Für die vicleu Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines unvcrgetzlichen»Mannes, uiiseres ge- liebten Vaters, des Gastwirts Otto MitteldorlT Brunncnstr. 44 sagen wir allen Freunden und Be- kannten, dem Verein der srricn Gast- und Schankwirte Deutschlands, Bc- zirk II, und dem Wahlverein des S. Wahlkreises unseren tiesgesühlten Dank. 50938 Wwe. Auguste Mitteldortt _ und Töchter._ Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines unvotgetzüchen ManneS, unseres guten BaterS Paul Telckmauu age allen Verwandten, Bekannten und Freunden, besonders den Kol« legen, dem Meister und Ches der Firma Gebert, den Genossen deS 6. W ahlvereins, dem Männerquartett des Weddinger SängerchorS den tief, gesühllesten Dank. 50922 Witwe Berta Teiebmann nebst Kindern. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teünabme und die reichen Kranz- spenden bei der Beerdigung meines lieben ManneS, unseres guten BaterS, sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere d.en Genossen des 3. Wahlkreises(Bez. 160), dem Deutschen Holzarbeiteroerband, dem Ches und Kollegen der Firma Schneider Nachs., dem Rauchklub Waldcsgrün, sowie dem Sparvcrein Goldene Hundert unseren herzlichsten Dank. 2SZtb Wwe. A. Tinz und Kinder. Danksagung. Anlätzlich des tragischen Hinscheiden? unseres Töchterwens sind unS aus Partei- und Genossenschastskreisen zahlreich« Beweise herzlicher Teil- »ahme geworden, die uns ganz be- sonders wohltuend waren und für die wir hienntt unseren innigsten Dank sagen. Herzlichen Dank auch dem Gesang- verein.Freundschast-, der in er- hebender Weise zur Berschönernng der Trauerseier betgetragen hat. Rixdors, den 28. Juli 1911. C. Krause iund Familie, 50902 Canner Str. 2. Spezlal-Arzt für Haut- and Harnleiden P p Pnnlra Rasenthaler Str. 70 ür. ru|i&c, Spr.9-2,6-9, Sonnt.9-3 Dr. Vollmann, Frauenarzt, Schlesische Str. 40a. 106/15 von der Reise zurück. Von der Reise zurück Dr. Uchmann, PSä Bronnenstr. 73. 106/16 OkerschoDeveide. Augenarzt Dr. Hock, Wilhelminen- hofstr. 3t, I. Sprechstunden jetzt -10, 3— 51/«, Sonntags 10— 12Uhr. Tanksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Vaters sagen wir allen Verwandten, Vekannlen'ins- besondere den Genossen des zweiten WahllreiseS(Bezirk 35), sowie den sämtlichen Kollegen deS Transport- gewerbes unseren herzlichsten Dank. Wwe.Krüxer nebftKwdern. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meiner lieben Tochter, unserer Schwester und Schwägerin, Frau S094L AllNa Btllle 9°»«leder, sagen wir allen Verwandten und Be. kannten, insbesondere den AngesteMen der Deutschen Telephon-Gesellschast unseren herzlichsten Dank. Frau via. Kieker nebst Familie. Preis: kartoniert Sä Pf. Gebunden 35 Pf. Zu beziehen durch die Bdedkalldluiig Vorwärts Berlin SW. XilndenstraBe 69(liaden) [und alle Zeitnngsaiisgabestellen | des„Vorwärts".| Rekhtom ist Macht, aber Schönheit noch mehr, letztere verleiht ein zartes, reines Geficht, rofiges, jugendfrisches Aussehen und blendend schöner Teint. 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Pharnssaic, Müllcrstr. 142, abends 8*/, Uhr. 0,>ilf,os Fe8tsäle* Schwedter Straße 23, abends Bericht vom� Gewerkschaftskongreß. Referent: Kollege Möhler. f'NH>ftan' I>anlre» Festsaie, Badftt. 19, abends 8'/i Uhr hürUCU. Bericht vom Gewerkschaftskongreß. Tanal• Wohlfahrt» Festsüle, Reinickendorf-West, Eichhorn- 1 CJJ Cl. strafte 60, abends 6 Uhr. Bericht vom Gewerkschaftskongreß. MOäbit' I,rachtsäl0 Koi,d'Wc8t' Wiclefstrafte 24, abends Westen und Seiioneberg: ÄÄ'Ä U0£K8 Osten und Lichtenberg: ScmcIet Stralau und Rommelsburg:"Ä/J!u",.®,'�n8eu 56 CiirionhoTirlto* Oewerknehaftshaiu, Engel- Ufer IS, üuU"uU"£li n". Saal 4, abends 81/, Uhr. Weißensee' I*e®,<®ftsr(Restaupa,lt» Berliner Allee 251, RiTfinrf* Hoppe» Festsille, Hermannstr. 40, abends 8'/, Uhr. t. Wahl des erste» Bezirksleiters. Ohariottenburg: Voursh»«», Rostnenstr.», abends 8',, Uhr. ?tonllt?' SehellhnBe» Fcst-Saie, Steglitz, Ahorn str. 15, OiCyiliXi. abends 81/, Uhr. Köpenick und Frieärichshagen: gTÄÄ?' Friedrichsstraß« 74, abend« 81/, Uhr. nhoP.Cphnnan/oiffo* Rostaarant Hasselwerdep, UUCl OtllUlllnClUc. Hasselwerder Str. 10, abends 0 Uhr. Spandau: Ro�taarant IJiihlc, Havelftr. 20, abends 8'/, Uhr. Tagesordnung in alle« Versammlungen: Stellungnahme zu der am 14. August stattfindenden Generalversammlung. Mitgliedsbuch legitimiert!= Zahlreicher Besuch wird erwartet! Die Illbilänmsuimmer„MM" iß trschienell vud \m Prelse oou 50 M. pro Srmplar im Kureau zu habkn. 120/17_ Ple Ortaverrraltang. Verband der Sattler o. Portefeuiller Ortsvenoaltnns Serlin. Die nächsten Branchett-Bersammlttngen finden au nachfolgenden Tagen stall: ($ffdjirr=|5rar4'e* Donnerstag, den 3. August, abends 8»/, Uhr, im Gewerkschaftshause, Engeluser 15. Portkftllitltr- und Reistartikeibrauche: �maiÄ�8 m iililitür=|5randjf: � ia•®n3' linolfütnlfijft«. Teppichuiiher: 8BttlÄl"/!'5r,n bei Weihnacht, 21. Wogtu-Drouche: Wttnwch. dm 2«ugust.-bmds 8»/, uhr, w««. wrrtlchaftshause, Enw/Lißr 15. Siftmiidrl- u. tMhMstmr:®«°S2S S&f* im Gewerkschastslionfe, Engeluser 15. 157/12 �ftition(ttjnftctllftlilirgi Mittwoch, 2. August, avmdS 8'/, Uhr, im Volks Zahlreichen 'pOc. ajtncttftr. 1 Vilich- ftftltl Vcrsammlungm ciioatttn �N«W»WMW> Die Beanchenleitnnge«. Zenirs'lverdsnll-°r LseiuleeKer VervaltanUsatello Berlin. Mittwoch, de» 2. August, abends 8 Uhr, im GewerkschaftShanse, Engeluser 15, Saal 1: Versammlung der Dachdecker und Bernfsgenossen. TageS»Ordnung: i Was gedenken wir za tnn, um zur Tariferneuerung im nächste« Jahre gerüstet zu sein? 2. VerbandSangelegenheilen. Pflicht eines jeden Mitgliedes ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. 54/ 17____ Die Ort»YC rwaltonjf._ Verwaltung Berlin. Mittwoch, den 3. August, der Branchen und Bezirke. Montag, de» 7. August, Mitglieder-Versammlungen. 0� Freitag, den 18. August, Gcneral'Veriammlung. Anträge müssen bis zum 3. August eingereicht werden. KodenlsKer. Montag» 31. Jnli, abends t» Uhr(gleich uach Feierabend), im Gewerkschaftshause, Engelufer IS, Saal I: VraneKen-Versammlung. (Für die Streikenden findet eine Versammlung um 4 Uhr statt). Bautischler. Sitzung der Oesarataiuission für Groll-Berlin am Montag, den 31. Juli, abends S Uhr bei Walter, Adaldertftr. 02. SUderraltmenmaeher. HOT Montag, den 31. Jnli, abends«'/, Uhr,'Wv im Gewerkschaftshaufe, Saal 5. Lraneben-Versammlung. TageS-Ordnung: 1. Bericht des Obmannes. 2. Wahl von Komissionsmitgliedern. 3. Branchenangelegenheiten. ZUsten- imd Koffermaeher. BW Montag, den 31. Juli, abends 8Vz Uhr,"W® in den Andreasfestsälen, Andreasftr. LI: ZSraneKen- Versammlung. TageS-Ordnung: 1. Bericht vom 1. Quartal. 2. Bor- läge des neuen Tarifs. 3. BerbandSangelegenhciten._ 86/7 i£i ierliie! Ticlfachcn vlltlnkcken folgend, bat Heb der unter- zeichnete Verlag entrckioflen» die im Rahmen der 3rbeiter-0erundbeit9-ßibUotbch erscheinenden Hefte zu Binden zu vereinigen. Vorerst ist erschienen: Band Filiale Berlin. eüSnachweis: AndrcaSstr. 17, 4.,.,.._. in bor Geschäftsstelle. Telephon. Amt 7 1873. tung! fosamentiere! e n st a g, den 1. August 1911, abends 8 Uhr, s Neuer Philharmonie, Köpcnicker Straste 99: iienversammlung der Posamenliere. Tag eS-Ordnung: 1. Berawng über die emzureichenden Forderungen. 2. Berschiedenes. 107/9 Angesichts der wichtigen Tagesordnung erwarten wir einen esuch.____ Die B en Besuch.___ Die Brancheyleitung. Kranken-ünterstatzungsbund- der Schneider. Oer crlte Band enthält die crlten zwanzig Befte der mit To großem Beifall aufgenommenen Bibliothek. Das Buch ift auf gutem Papier gedruckt, enthält viele Illustrationen, und präsentiert lieh in einem schmucken einband. 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Folgende Säle stehen der Partei und Gewerkschasteu zu allen Veranstaltungen zur Verfügung: In Radebrück bei Alt>LandSberg N.-B. das Lokal »um„Alten Rixdorfer', Jnh. Wilh. Luka«. Strausberger Strohe 10. In Glienicke bei Hermsdorf N.-S. das Lokal.Wirtshaus Glienicke West'. Jnh. Hermann Glagow, Hattwichstr. 38/39. I n Biesdorf die.Schiller-Säle', Jnh. Ernst Wille, König- ftraße 12t). In Basdorf dl.-B. das Lokal von Sebastian. Wir bitten die Lokalliste genau zu beachten. Die Lokalkommisflo«. Sechster Kreis, dritte Abteilung. Mittwoch, den 2. August' Ausflug. Abfahrt vormittags S Uhr Bahnhos Schönhauser Allee nach Tegel, Restaurant Trapp. Von dort um 10 Uhr Abmarsch nach Heiligensee-Sandhansen, Restaurant Waldschloh. Zurück abends 6 Uhr nach Tegel. Restaurant Trapp. Wilhelmsruh. Die Mitgliederversammlung am Dienstag fällt aus, ferner machen wir bekannt, daß die Entnahme der Bibliothek- bücher jeden Montagabend von 7— 8l/j Uhr in der Wohnung des Genossen Max Buch, Lindenallee 14. U stattfindet. Mohlsdorf(Ostbahn). Den Genossen in Mohlsdorf und KaulS- darf diene zur Nachricht, dost unsere ZeitungSspedition mit dem 1. August dem Genossen Helberg, Kaulsdorf. Ferdinandstr. IS, über» tragen ist. Alle Wünsche und Bestellungen auf den.Vorwärts" und sonstige Parteiliteratur sind von jetzt ab an den Gcnofien Hehberg zu richten. Die Bezirksleitung. Zehlendorf(Wannfeebahn). Mittwoch, den 2. August, abends S'/i Uhr bei Mickleh: Vortrag, Verschiedenes. KönigS-Wusterhaufen und Umgegend. Zu dem heute bei Witwe Wedhorn stattfindenden Sommerfest de» Wahlvereins, bestehend aus Konzert, turnerischen Aufführungen, Gesang, Neigenfahren, Kinder- belustigung und Tanz, werden die Parteigenossen mit ihren An- gehörigen ersucht, sich recht zahlreich zu betefligen. Berliner JVaebnebten» Gendarmen-Attacken auf Badende. Die schöne Sommerzeit bedeutet auch für behördliche Strafkassen eine Hauptcrnte. Sarkastische Naturen meinen, in Preußen sei mir deshalb so viel verboten, um mit Straf- geldern dem ewig leeren Stcratssäckel beizuspringen. In Berlin erreichen alljährlich die polizeilichen Strafgelder wegen einfacher Uebertrctnngen eine schwindelnde Höhe. Das ist kein Wunder, wenn es schon Prämien gibt für den Rekord in Strafanzeigen. Tiefer Erfolg der blausilbernen Berliner Kollegen läßt die grüngoldene Waffenbrüderschaft vom Lande nicht fchlasen. Radfahrer- und Automobil-Fallen sind aller- orten so nett gestellt, daß statt der versteckten Warnungs- fchilder besser angekündigt würde:„Bitte meine Herrschaften. fallen Sie gefälligst herein... Ihr Geld ist auch kein Blech!" Danoben machen augenblicklich die Badefallen brillante Ge- schäfte. Als ob den Gendarmen die Rettungsmedaille oder eine Badereise-Unterstützung versprochen worden wäre, sind sie wie toll hinter den Badenden her. Natürlich immer kor- reft. Da draußen in der„Plötze", in Tegel, Saatwinkel, an der Oberspree oder sonstwo ist mal ein Unglücksfall passiert. Einer, der sich zu weit vorwagte oder zu erhitzt ins Wasser ging, ist ertrunken. Ueberängstliche schreien gleich Zetermor- dio, eine Untersuchungskommission erscheint mit gewichtiger Amtsmiene, und bald darauf prangt an derselben Stelle, wo sich bisher Hunderte tummelten, eine unscheinbare Tafel mit der Aufschrift: Baden verboten! Und nun geht die Hätz los. Ach, man weiß ja sto genan, daß die Berliner IungenS der ominösen Tafel eine lange Nase drehen und zum Nutzen ihrer Gesundheit an der alten Stelle ruhig weiterbaden werden. Und wenn der Herr Gendarm sich plötzlich herangepürscht hat, sind Berliner Iungensbeine gewöhnlich doch noch etwas schneller als so eine mindestens zwei Zentner schwere Staats- autorität. Man muß also mit vereinten Kräften das Mcn- schenwild einkreisen. Soldate links, Soldate rechts, Soldat« in der Mitten. Jetzt haben wir die Lausebande.. Der Staat ist wieder mal gerettet. Die gerade im Wasser sind, können nicht entrinnen Ihre Kleider liegen ja am Ufer. Mit fürchterlichem Augenrollen und gewaltiger Stimme befiehlt der Anführer der ländlichen Straßen-Soldateska die nicht entkleideten Kinder zu sich heran.„Bringt mich mal die Sachen her... raus aus det Wasser Na wirds bald oder soll ich euch erst Beine machen?" Einen Augenblick schwanken die Kinder zwischen Staatsgebot und Kameradschaftsgesühl. Dann stürzen sie auf die Spielfreunde zu, schleifen sie vor den gestrengen Richter, der bereits sein bibeldickes Notizbuch ge- zogen hat. Eine halbe Stunde später ist der Strand leer. Die Sonne sieht mit einem»vahren Spitzbubengesicht auf das Wasser und lacht sich eins über das kuriose Menschengeschlecht, das sich selbst um die schönsten Wohltaten der Natur bringt. Nach drei Tagen aber fliegt dem Vater seiner badenden Kinder die f-eundliche Ausforderung ins Haus, allerschleu- nigst vier Meter zu blechen zum Bau eines Kriegsschiffes. Denn unsere Zukunft liegt ja in der Volksgesundheit... vardon... auf dem Wasser.. Muß dos unbedingt sein? Ist die Badegefahr wirklich fo groß, daß man mit allen Schikanen auf badende Kinder Jagd macht? Unsere Gendarmen müssen doch viel Zeit übng Hadem Das Baden an amtlich verbotenen Stellen würde sofort aufhören oder eingeschränkt werden, wenn man in nächster Nähe der Berliner Weichbildgrenze endlich für Frei- bäder sorgen wollte. Gelegenheit dazu bietet sich genug. Nur am guten Willen der Bureaukraten fehlt es. Tie Wetteraussichten. Die große Hitze, die sich seit acht Tagen eingestellt hat, dauert noch unverändert an. Seit Jahren sind die Temperaturen in Deutschland nicht mehr so hoch gestiegen wie in dieser Woche; überhaupt zeigt der Witterungscharakter gegenwärtig eine Beständigkeit, wie sie sonst bei so warmem Hochdruckwetter kaum je vorkommt. Eine Aenderung des derzeit herrschenden heißen Hochdruckwetters ist bisher nicht zu erkennen. Hochsommer- liche Hitze von dieser Beständigkeit und so hohen Temperaturen hat Deutschlaich seit den Monaten Juli und August des Jahres 1004 nicht mehr gesehen. Auch damals herrschte die gleiche Trockenheit wie in diesem Jahre; es fehlten seinerzeit sogar auch die Gewitter- regem die wenigstens strichweise diesmal die dringend nötigen Niederschläge bringen. Sehr hohe Temperaturen hatte Deutschland auch zu Beginn des Monats Juli 1005 und einige Male im Jahre 1000. Es handelte sich aber in den letztgenannten Fällen nur um wenige heiße Tage, während diesmal, ebenso wie 1004, die ab- norme Hitze lange Zeit anhalten zu wollen scheint. Die vereinzelten heißen Tage, die die Sommer der Jahre 1007 bis 1010 brachiem sind mit dem gegenwärtigen Wettertypus vollends nicht zu ver> gleichen. Ihnen folgte stets sofort wieder kühles Regenwetter. Besonders bemerkenswert erscheint der Umstand, daß wir trotz der großen Hitze in diesem Jahre die Druckverteilung, die die höchsten Temveraturen zu bringen pflegt, noch gar nicht gehabt haben, näm- lich die Verlagerung des Maximums über Südosteuropa. Sollte es dazu noch kommen, so muß auf eine noch weitere Steigerung der Temperaturen gerechnet werden, sofern bis dahin der gegen wärtige Hochdrucktypus ununterbrochen andauern sollte. Opfer der Hitze. Die Hitzwelle, unter der gegenwärtig Berlin zu leiden hat, hat auch am gestrigen Tage wieder mehrere Opfer gefordert. In der Frankfurter Allee brach am Nachmittag ein Bauarbeiter vom Hitzschlag getroffen zusammen und mußte in das Krankenhaus am Friedrichshain gebracht werden. Ein zweiter schwerer Fall von Hitzschlag ereignete sich in der Warschauer Straße. Tort stürzte kurz vor einem herannahenden Automobil ein Haus- diener leblos zu Boden. Der Erkrankte wurde von dem Kraft- wagen, der kurz vor dem Bewußtlosen noch zu bremsen vermochte, in das Krankenhaus am Friedrichshain geschafft, wo er schwer da- niedcrliegt. In der Rigaer Straße wurde ein Bügler Pf. vom Hitzschlag betroffen und nach der Unfallstation in der Warschauer Straße gebracht, wo er sich nach einigen Stunden wieder erholte. In der Kochhannstraße fiel eine IKjährige Stenotypistin Frida R. der Hitze zum Opfer. Das junge Mädchen hatte sich bereits während des Tages im Geschäft unwohl gefühlt und brach auf dem Wege nach ihrer Wohnung bewußtlos zusammen. Es erhielt auf der nahegelegenen Unfallstation Hilfe und wurde dann in ihr Heim geschafft. Ein Hitzschlag mit tödlichem Ausgang ereignete sich im Schillerpark. Dort fand gestern nachmittag ein Wächter die 42jährige Näherin Franziska Jablonsky, Kongoftrahe 7 wohnhaft. auf einer Bank leblos vor. Die Bewußtlose wurde ins Rudolf- Virchow- Krankenhaus gebracht, wo jedoch nur der inzwischen ein- getretene Tod durch Hitzschlag festgestellt werden konnte. In Fried- richShagen brach eine Berliner AuSflüglerin bewußtlos zusammen und mußte in das dortige Krankenhaus geschafft werden. Die Per- sonalien der Dame, die, nach ihrer Kleidung zu urteilen, den befferen Ständen angehört, konnten noch nicht festgestellt werden.— Auch zahlreiche Tiere find der abnormen Hitze zum Opfer gefallen. Die Abdeckerei mußte am gestrigen Tage nicht weniger als 30 Pferde töten. Auch aus den Vororten, namentlich in Weißen- fee, erlagen fast ebensoviel Tiere dem Hitzschlag. Die städtischen Badeanstalten in Berlin und in den Vororten haben einen Besuch aufzuweisen, wie schon seit Jahren nicht mehr. Während des ganzen Tages sind die Badeanstalten überfüllt, und die Zellen werden oft von drei bis vier Personen benutzt. Den höchsten Besuch aber erzielen in diesen Tagen die Freibäder in der Umgebung von Berlin. Im Freibad Wannsee wird der tägliche Besuch auf 8000 bis 0000 Personen geschätzt. Auch im Freibad am MüMlsee. in Grünau. Rahnsdorf, Baumwcrder beträgt die Zahl der Besucher täglich mehrere tausend Personen.— Der Eisverbrauch ist in den letzten Tagen so rapid gestiegen, daß die Eiswerke dem gesteigerten Konsum kaum nachzukommen vermögen. Tie künstlichen Eisfabriken arbeiten Tag und Nacht mit Hochdruck, um die Lager, deren Bestände fast vollkommen ver- braucht worden sind, wieder zu ergänzen. Infolgedessen ist die Nachftage nach schwedischem Eis eine ganz bedeutende geworden, und es treffen täglich 20 bis 30 Kahnladunge» von Stettin aus in Berlin ein.— Einen riesigen Umsatz erzielen gegenwärtig auch die Weißbierbrauereien Groß-BerlinS und die Fabriken für Mineralwasser und Limonaden. vom Hitzschlag getroffen wurde gestern in der Mittagszeit der 47 Jahre alte Arbeiter Julius Müller, der beim Bau der Unter- grundbahn in der Schönhauser Allee beschäftigt war. Kurz nach UM Uhr brach er plötzlich zusammen. Die Rettungswache in der Gaudystraße brachte ihn nach dem Krankenhaus am Friedrichshain, wo er hoffnungslos danieder liegt. Die Wohnung und die Fa- milienverhältnisse sind noch nicht bekannt. Ueber den Ausbau der Hoch- und Untergrundbahn veröffentlicht der bekannte Verkehrstcchniker Rcgierungsrat K e m m a n n in der Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen einen durch Pläne illustrierten Aufsatz, dem wir die folgenden interessanten Ausführungen entnehmen: Infolge behördlicher Bestimmung wird die Hochbahngesellschaft den Bahnhof Wittenbergplatz so ein- richten, daß es möglich bleibt, die verkehrsreichste der beiden Stammlinien, Kurfürstendammlinie, im Laufe späterer Entwicke- lung auf ihrem stärkstbelasteten Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Wittenbergplatz und Alexanderplatz zu verdop- peln. Die neue EntlastungSlinie würde vom Bahnhof Witten- bergplatz durch die Nettelbeckstraße abzweigend über den Lützow- platz und durch die Lützowstraße den Alexanderplatz erreichen müssen. Die weitere Dnrchgestaltung de? Gedankens führt naturgemäß dazu, dieser EntlastungSlinie den Weg durch die Köni� ftraße offenzubalten. Zwischen der Lützowstraße und der Konigsiraße könnte sie so geftihrt werden, daß sie den Anhalter Bahnho' berührt. Am Bahnhof Wittenbergplatz müssen die AbzweigungS bauwerke im Zusammenhang mit dem BahnhofSumbau bereits jetzt hergestellt werden. Mit dieser dritten ZukunstSstammlinie dürften dann die inneren Stadtteile südlich der Straße Unter den Linden mit ostwestlichen Schnellbahnen gesättigt sein. Die Schöne- b e r g e r Schnellbahn, welche bekanntlich in das Südgclände weiter- geführt werden soll, wird ihren jetzigen Endbahnhof bei Auflösung des Gleisdreiecks auf der Nordfeiie des Nollendorfplatzes(Moty ftraße) erhalten; hier wird ein gemeinschaftlicher Umsieigebahnho für die West-Ostlinie und die Schöneberger Bahn(welch letztere später nach Berlin weitergeführt werden soll) entstehen. Die Länge oer vorhandenen und zur Ausführung genehmigten Strecke be trägt, einschließlich der Verlängerungen der beiden Charlotten burger Linien, sowie der Schönhauser und Franlftirter-Allee-Bahn rund 57 Kilometer. Durch den weiteren Ausbau d«S Schnellbahnnetze» soll auch die Leistungsfähigkeit der Bahnen wesentlich ge- hoben werden. Man rechnet damit, daß in den Hauptverkehrs- zeiten, ebenso wie in London, stündlich 40 Züge auf einem Gleis gefahren werden können; das geht naturlich nicht ohne selbsttätige SicherungSanlagen. Die BctriebSsührung wird sich nach Beseitigung der GleisdreieckSverkettungen von Grund auf ändern. Durch Kehrstationen wird dafür gesorgt werden, daß die Wirtschaft- lichkeit des Betriebes möglichst gewahrt bleibt. Eine Fahrpreis- Verteuerung soll durch die neue Glcisdreieckstaiion.Lucken- walderstraße" nicht herbeigeführt werden. Die erste Tariffiufe (8. Klaffe 10 Pf. 2. Klasse 15 Pf.) wird von vier auf fünf Statio- nen erhöht und die zweite Stufe wird statt sieben acht Stations- MchtMe umfasse� die.höheren Stufen werden ebenfall» verbilligt und der Ucbergang auf fremde Bahnen dadurch erleichtert werden, daß Uebergangskartcn 3. Klasse für 15 Pf. ausgegeben werden, die zur Benutzung je dreier Stationsabschniiie der einen und der anderen Bahn, von ihrer Kreuzung ab gerechnet, berechtigen. Verlegung von Straßenbahnlinien. Die Straßenbahn beabsichtigt, in der Leipziger Straße auch das nördliche Gleis zwischen der Mauerstraße und dem Leipziger Platz auszuwechseln. Die Ar- betten sollen in den Nächten vom 31. Juli bis zum 12. August ausgeführt werden. Um sie zu beschleunigen, werden die Wagen, die über da» auszuwechselnde Gleis in der Richtung nach dem Pots- damer Platz fahren, in den beiden Wochen je zwischen Montag und Freitag von 1 Uhr nachts an bis zum Wiederbeginn des Betriebs umgeleitet. Die vom Spitielmarkt und von der Französischen Straße kommenden Wagen gehen dann folgendermaßen: Linien 0, 40, 54, 01, 60, 07, 69, 74, 78. 58 und 01 durch die Charlotten-, Zimmer-, Prinz-Alb recht- und Königgrätzer-Siraße zum Pots- damer Plah. Von Linie 81 fahren die Wagen(von 12,39 nachts) anstatt ab Amtsgericht Charlottenburg durch die Leipziger-, Char- lottcn», Französfischc-, Kanonierstraße über Mauer-, Kanonier-, �ranzösische-, Charloitcn-, Zemmer-, Prinz-Albrecht-, Königgrätzcr- ftraße— Potsdamer Platz. In der Richtung nach dem Spittelmarlt und der Französischen Straße fahren die Wagen wie getvöhulich über den Leipziger Platz und die Leipziger Straße. Da» Kuratorium für das Bestattungswrsen beriet in seiner gestrigen Sitzung unter anderem über die Errichtung eines Krema- toriums. Bekanntlich besteht auf dem städtischen Friedhof in der Gerichtfiraße eine Urnenhalle des Vereins für Feuerbestattung. Der Vorsitzende dcS Kuratoriums berichtete von Verhandlungen mit diesem Verein über die Errichtung eines Krematoriums im Ge- bände dieser Urnenhalle. Der Verein ist bereit, in der Urncnhalle zwei Oefen bester Konstruktion zur Leicheneinäscherung einbauen zu lassen, in denen täglich 20 Einäscherungen vorgenommen werden können; auch sollen alle sonstigen Einrichtungen zur Umwandlung der Urnenhalle in ein Krematorium, die den Forderungen des preußischen Feuerbestaitungsgcsetzes und der Ausführungsbestim- munge» genügen, getroffen werden. Die Vorschläge des Vereins bezüglich der baulichen Einrichtungen und Veränderungen sind von der tzochbau-Deputation als durchaus sachgemäß empfohlen. Die Anlage ermöglicht auch eine Vergrößerung, wenn diese erforderlich werden sollte. Die Gebühren für Einäscherung und Aschenbei- sctzung sollen nach dem Voranschlag geringer als in anderen Krc- matorien sein. Die Vorschläge des Vereins fanden die Billigung des Kuratoriums. Die Angelegenheit wird demnächst die Gemeinde- behörden beschäftigen. Der Bertrag zwischen der Großen Berliner und der Stadt- gemeinde Berlin beschäftigte gestern eine außerordentliche General- Versammlung der Aktionare der Großen Berliner. Die Direktion hofft, mit verschiedenen Vorortgemeinden, mit denen noch VerHand- lungen schweben, gleichfalls ins Reine zu kommen. Dann kam es zu einer Debatte über die Arbeiterfrage. Die .Aktionäre" Rathmann und Ortmann vom Transportarbeiter- verband wiesen darauf hin, daß man auch der Angestellten gedenken solle. Die gezahlten Löhne seien dringend einer Verbesserung bedürftig. Herr Micke machte für die unter dem Personal Herr- schende Unzufriedenheit die Agitation des TranSportarbeiterver- bände» verantwortlich. Die Direktion behalte die wirtschaftliche Lage der Angestellten„stets im Auge". DaS nutzt bloß den An- gestellten nichts, solange diesen Worten keine Taten' folgen. Dann beantwortete Geheimrat Arnhold Anfragen aus der Ver- sammlung über neue Linien. Diese würden so schnell wie möglich gebaut werden, wobei allerdings zu berücksichtigen sei, daß außer der Zustimmung der Stadt auch die Genelimigung der Aufsichts- behöede erforderlich sei. Ueber die Verhandlungen mit den Vor- orten, bezüglich Schaffung neuer Verträge, könne vorläufig nichts gesagt werden, da die Verhandlungen noch in der Schwebe seien. Was den Vertrag der Straßenbahn mit den Berliner Elektrizitäts- werken betreffe, so sei die an demselben geübte Kritik nach seiner Meinung nicht berechtigt. Der Vertrag müsse unter dem Gesichts- Winkel der bei seinem Abschlüsse herrschenden Verhältnisse be- trachtet werden. Damals habe es sich für die Straßenbahn darum gehandelt, eventuell eigene Kraftzentralen einzurichten, bei deren Beirieb große Kapitalien festgelegt worden wären, die, wenigstens nach Ansicht der Stadt, am 1. Januar 1020 zusammen mit dem Bahnkörper in den Besitz der Stadt hätten übergehen sollen. Im Uebrigen habe der Vertrag mit den Berliner Elektrizitätswerken eine Modifikation dahin erfahren, daß der Vertrag bis zum Jahre 1939 respektive 1040 verlängert sei, und schon jetzt eine verbesserte Rabattskala Platz gegriffen habe, die bereits im laufenden Betriebs- jähr eine Ersparnis von mehreren hunderttausend Mark bringen werde. Direktor Köhler beleuchtete sodann die finanzielle Seite de» Vertrages und bat, dem Antrag der Verwaltung zuzustimmen, die notwendig werdenden Geldbeträge nicht auf eine bestimmte Summe festzulegen, sondern bis 45 Millionen Mark PriovitätS- anleihe zu bewilligen. Davon würden 23 Millionen Mark an die Stadt zu zahlen feien, 7M> Rtillion zur Auffüllung des Reserve- und Amortisationsfonds, ferner 7 Millionen Mark zum Ausbau der Strecken und neuen Betriebsbahnhöfe. Die dadurch entstandene Mehrbelastung würde jährlich etwa 300 000 Mt betragen. Unter Absehung der Verlesung des Vertrage» geuebmigte so- dann die Mitgliederversammlung den zwischen der Stadigemeindc Berlin, vertreten durch den Magistrat, und der Großen Berliner Straßenbahn geschlossenen Vertrag. Ebenso bewilligte sie die von der Verwaltung geforderten Geldmittel bis zu 45 Millionen Mark. In den Aufsichtsrat wurden sodann, wie der Vergleich es fordert, drei Mitglieder deS Berliner Magistrats gewählt und zwar die Stadträte.Geheimrat Markgraf, Geheimer Justizrat Mosse und Alberti. Sodamr fanden auch noch Generalversammlungen der Neben- bahnen der Großen Berliner Straßenbahn statt, die gleichfalls mit Annahme des Vergleiches endeten. Zu dem Gattcnmord in Dahlem wird mitgeteilt: Der der- haftete Magistrats-Burcauassistent Otto Sternbeck hat. wie wir mitteilten, die Leiche feiner Frau in einem neuen Korbe wegpe- schafft. Die Kriminalpolizei ermittelte und vernahm den Verkäufer dieses Korbes. Hiernach kaufte Sternbeck den Korb an dem kriti- sehen Sonntag, den 26. September v. I.. vormittags. Er gab dem Verkäufer die Weisung, ihn, weil er ihn nicht gleich mitnehmen wollte, so hinzustellen, daß er ihn später auch dann holen konnte, wenn das Geschäft schon gescblossen sein sollte. Der Geschäfts« mann tat daS und kümmerte sich dann nicht weiter um den Korb. Er weiß nur, daß der Käufer ihn erst nach Geschästsschluß abgeholt hat. Wahrscheinlich hat er ihn erst abends abgeholt und die Seiche gleich hinein gepackt, um sie nach Küsttin zu bringen. Darauf läßt auch die Aussage des IZjährigen Sohne» schließen, daß der Korb vorher nicht in der Wohnung gewesen sei, daß er ihn viel- mehr erst nach der Rückkehr seines Vaters zum ersten Male gesehen habe. Sternbeck dagegen behauptet, um nicht«ine planmäßige Vorbereitung de» Verbrechens zugeben zu müssen, daß er vorher schon die Leiche in einen andern Korb verpackt gehabt habe. Er habe aber nachträglich den neuen Korb laufen müssen, weil der alte zu schwach gewesen sei._ Früh 4 Uhr auf dem Bürgersteige— strafbar. Eine Zeitungsfrau aus der Vorwärtsspedition in der Der- nauer Straße legt uns folgendes Strafmandat vor: Verfügung. „Sie sind am 1. Juli d. Js. vormittag» gegen 4 Uhr mit einem mit Zeitungen beladenen Kinderwagen die Vernauer, Strelitzer und Waiisiraße auf dem Bürgersteig entlang gefahren. Auch auf dem Rückwege von der Zeitungsexpedition fuhren Sie auf dem Bürgersteig entlang. Nach Ihrer Feststellung kamen Sie Fet fto�mnligen NufförkerUiig?eZ Zeugin, ttow BurFersseig zu fahren, nicht nach. Die Uebertrctung ivirL Bcfmcfen Furch FaS Zeugnis FeS Schutzmanns Jmka— 769. Auf Grund oer§§ 100, 132 und 133 der Straßenordnung vom 31. Dezember 1899 wird deshalb gegen Sie eine Geldstrafe von drei Mark, an deren Stelle, wenn sie nicht beizutreiben ist, eine Haft von einem Tage tritt, hierdurch festgesetzt." Die Zeitungsfrau wird zahlen müssen, und zwar, Keil die Straßenordnung es so bestimmt. Viele Zeitungsfrauen werden aus dieser Verfügung erst erkennen, was für ungehorsame Staats bürgerinnen sie bisher waren, daß sie mit ihren Kinderwagen den Bürgersteig benutzten zu einer Zeit, wo diese Passage völlig unbe- nutzt ist. Es wird aber nicht überall so gewissenhafte Beamte geben, wie in der im Strafmandat bezeichneten Gegend, die früh 4 Uhr genau darauf achten, daß keine Zeitungsfrau mit ihrem Kinderwagen den Bürgersteig benutzt. Wenn unsere Beamten über- all in so früher Morgenstunde so auf dem Posten sind, wie der anzeigende Beamte, dann ist Berlins Sicherheit in guten Händen. vm eine Ordnung des FreibadwesenS am Müggelsee herbeizu- führen, haben sich in Friedrichshagen eine Anzahl Herren zusammen- getan, die die entstandenen Mängel abhelfen wollen. Zwar ist das Baden am Strande des Müggelsees nicht offiziell gestattet, und man will sich bemühen, nach dieser Richtung hin volle Klarheit zu schaffen, man hofft auch auf behördliches Entgegenkommen. Die Tatsache, daß am Seeufer des Müggelsees von Tausenden gebadet wird, hat erhebliche Mißstände gezeitigt, die man im Interesse des Badens und der Volksgcsundheit abstellen will. Es soll gesorgt werden für Sauberkeit des SeeuferS, des Waldes, für Hilfeleistung bei eventuellen Unglücksfällen der Badebcsucher, für Zelte zum Auskleiden, für Bedürfnisanstalten usw. Die nötigen Kosten will man durch Sammlungen bei Geschäftsleuten, Hausbesitzern, Gast- Wirten aufbringen. Auch die Badebesucher sollen durch Ausgabe von Karten zu Beiträgen herangezogen werden.* Im Plänterwald erschossen hat sich vorgestern der Kolportage- buchhändler Friedrich Keibel aus der Wrangelstraße 7. Keibel ver- trieb seit drei Jahren besonders Hintertreppenromane und stellte im Laufe der Zeit fünfzehn Männer zum Besuche der Kundschaft an. Allen nahm er Bürgschaften ab. Die Leute hatten aber keinen Erfolg. Wenn sie ihre Tätigkeit einstellten, und ihr Geld zurück verlangten, so ergab sich, daß Keibel es rechtwidrig im Geschäft und zu seinem Lebensunterhalt verbraucht hatte. Zuletzt blieb er seinen Leuten auch noch den Lohn schuldig. Auf Grund mehrerer Anzeigen hielt die Kriminalpolizei eine Haussuchung ab und leitete gegen Keibel ein Strafverfahren ein. Der Beschuldigte blieb auf freiem Fuß, ging nach dem Plänterwald und schoß sich eine Kugel in den Kopf. Er wurde noch lebend aufgefunden, starb aber im Krankenhause. vom Hitzschlag getroffen wurde gestern vormittag ein unbe- tonnter junger Mann am Rosenthaler Tor. Der Kranke wurde von einem Schutzmann des 12. Reviers bewußtlos nach dem jüdischen Krankenhause in der Auguststroße gebracht. Er ist etwa 20 Jahre alt und 1,S2 m groß, hat dunkles Haar und einen Anflug von Schnurrbart und trug einen blauen Cheviotanzug, einen weißen Strohhut, einen Umlegekragen mit Selbstbinder und Schnürstiefel. Eine unerwartete Wirkung hatte ein M-ilitärinvalide Braun «Ms der Adolfstratze mit einer Anzeige wegen Diebstahl. Braun besitzt in der Kolonie am Ostender Wege eine Laube. Hier empfing er den Besuch eines Mädchens, während seine Frau im Kranken- hause liegt. Später beschuldigte er das Mädchen, Kleidungsstücke, Schuhe und andere Sachen seiner Frau gestohlen zu haben. Die Angeschuldigte wurde von der Kriminalpolizei ermittelt, drehte aber jetzt den Spieß um und deckte ein schändliches Treiben auf. Braun hatte sich sowohl in seiner früheren Wohnung in der Artillerie- ftraße, als auch in der Laube fortgesetzt an nicht weniger als zehn Mädchen von 14 und IS Jahren vergangen. Einige hatte er sich erst durch Androhung von Gewalt gefügig gemächt und veranlaßt. ihren Eltern davon zu laufen. In einem gewissen Verdachte stand er schon länger, aber erst jetzt konnte.er festgenommen, werden. Ein Automobil verbrannt. Eine ExplosionSkatastrophe, wobei Ker Personen in größter Gefahr schwebten, hat sich vorgestern auf der Berlin— Strausberger Chaussee ereignet. Vier Herren, die nach dem Strausberger See fahren tvollten, um dort eine Erfindung zu prüfen, hatten sich in einem Privatautomobil befunden. Als der Kraftwagen zwischen Radebrück und„Hungriger Wolf" dahin- sauste, entstand im Benzinkasten plötzlich eine Explosion. Im näch- sten Moment schoß eine mächtige Stichflamme empor, und kurz darauf züngelten aus allen Teilen des Automobils die Flammen empor. Nur durch schleuniges Abspringen während der Fahrt glückte es den Insassen, sich in Sicherheit zu bringen. Das Auto konnte nicht gerettet werden, es brannte bis auf daS Eisengcstell vollständig nieder.> Beim Baden ertrunken ist am gestrigen Sonnabend früh gegen 6 Uhr der 23 jährige Mechaniker Robert Krischke aus der Beussel- straße SO. K. nahm gestern früh, ehe er sich auf seine Arbeitsstelle begab, mit mehreren Kollegen zusammen im Plötzensee ein Bad. Während sich die jungen Leute im Wasser tummelten, versank plötzlich Krischke, anscheinend von Schlage getroffen, lautloS in den Fluten. Die Freunde, die K. versinken sahen, versuchten ver- geblich den Körper des Verunglückten an die Oberfläche zu bringen, auch war es ihnen nicht möglich, die Leiche zu bergen.— Gleichfalls auf einen Unfall beim Baden deutet ein Leichenfund, der am letzten Freitag nachmittag im Spandauer Schiffahrtskanak, unweit der Meckernitzwiesen, gemacht wurde. Dort wurde ein etwa 12 bis 14 Jahre alter Knabe als Leiche angeschwemmt. Unter Verdacht des KindeSmordes verhaftet. In dem Vorwerk Neuhof in der Nähe von Eberswalde wurde vorgestern die 23jährige, aus Rußland gebürtige Schnitterin Helene Parocki unter dem Ver- dacht des KindeSmordes festgenommen. Die P., die ein Liebcsver- hältnis mit einem Bauernburschen unterhalten hatte, hatte Don- nerstag abend einem Kinde das Leben gegeben, das sie wenige Stunden nach der Geburt erdrosselte und in der Nacht beiseite schaffte. Als am nächsten Tage das Mädchen die Arbeit in der ge- wohnten Weise wieder aufnahm, fiel anderen Frauen der ver- änderte Zustand des Mädchens auf und sie erstatteten Anzeige, als die P. auf wiederholte Fragen nach dem Neugeborenen aus- weichend antwortete. Bei ihrer Verhaftung räumte die Schnitte- rin zwar ein, das Kind getötet zu haben, weigerte sich aber hart- näckig, anzugeben, wo sich die kleine Leiche befinde. Durch Zu- hilfenahme eines Polizeihundes konnte schließlich festgestellt wer- den, daß das tote Kind in einen in der Nähe befindlichen sumpfigen Teich geworden worden war. Die unnatürliche Mutter wurde in daS Amtsgerichtsgefängnis in Eberswalde eingeliefert. Spiclabcnde für die arbeitende Jugend veranstaltet der Jugendausschuß für Groß-Berlin an folgenden Wochentagen und auf folgenden Spielplätzen.- Humboldthain: Montags und Donnerstags von-'/«K— 9 uhr; Schillerpark: Mittwochs von 7—9 Uhr; Fricdrichshain: Montags und Mittwochs von 6—9 Uhr.(Die Spielabende im Fricdrichshain finden auf dem verbreiterten Fußweg nahe der Elbitzger Straße statt.) Treptow: Spielplatz 4. Mittwochs von 7—9 Uhr; Exerzierplatz an der Schwedterflraße feinsame Pappel): Mittwochs von 7-9 Uhr. Für Spielgelegenheit ist gesorgt. Die Jugendlichen werden ge- beten, möglichst zahlreich an diesen Spielabcnden teilzunehmen. _ Der Jugendausschuß. Arbeiter-Bildungsschüle. Die ausgefallenen Unterrichtsstunden in Geschichte werden am Dienstag, den 1. August, Freitag, den 4. August.. Dienstag, den 8. August, und Freitag, den 11. August. nachgeholt; ebenso die ausgefallenen Stunden im Fortschritts- k u r s u S am Sonnabend, den S. August, und Sonnabend, den üt August, in S ch u l l o k a l, GrenMechraße 37, am Während der Ferleitßeik ist die Dibltothe? feFen DoMerSlagastenv Wü 8—9 Uhr geöffnet. Sonntag, den 6. August, Ausflug nach Hermsdorf— Schul- zendorf. Abfahrt Stettiner Vorortbahnhof 8.SS, Gesundbrunnen 9.01 Uhr. Für Nachzügler bis 10.1S Uhr im Restaurant Forsthaus, Hermsdorf, Auguste-Viktoriastraße, von 1 Uhr ab im Restaurant Hubertus am Bahnhof Schulzendorf. Fahrpreis je 20 Pf. Zahl reicher Besuch wird erwartet. Ein gefährlicher Kellcrbrand wütete gestern nachmittag m der Osnabrücker straße 7. In dem ncuerbauten und noch nicht bezogenen Hause wird zurzeit für eine Schlächterei ein Kühlraum im Keller hergestellt. Die Wände und Decken der Kellerräume sind mit starken Platten aus gemahlenem Kork und Teer bezogen. Gestern brach in dem Keller Feuer aus. Die Flammen ergriffen die geteerten Platten und dehnten sich in wenigen Augenblicken auf den ganzen Keller aus. Gleichzeitig trat auf dem Grundstück eine gewaltige Verqnalmung ein. Dicker schwarzer Rauch erfüllte den Hof und gefährdete die Bewohner des angrenzenden Hauses. Als die Feuerwehr«ntraf. wurden aus diesem Hause Hilferufe laut. Ehe ein Löschangriff erfolgte, wurde zur Beruhigung der Mieter Mannschaften nach den einzelnen Wohnungen geschickt, und es gelang auch, die Panik unter den Mietern zu beseitigen. Die Abloschung des Brandes erfolgte wegen des außerordentlichen Qualmes recht schwierig und wurde mit zwei Rohren durchgeführt. Der Keller brannte vollständig aus. Feuerbericht. Gestern früh kam in der Weizenmühle von Karl Salomon u. Co. Feuer aus. ES brannte in einem Seitenflügel der Mühle, Mühlenftratze 8, Mehlstanb und Ballen vor dem Silo. Zum Glück gelang es, den Brand schnell zu unterdrücken. Fast gleichzeitig entstand durch Selbstentzündung von Putzlappen in einer Druckerei, Alexandrinenstraße 22, ein Brand, der bald gelöscht werden konnte. Der Bruch einer Wasserleitung rief den 13. Zug nach der Jnvalidenstratze 141, einem Neubau. Vor dem Hause Bellealliancestraße 6 brannte eine Autodroschke, in der Gubener Straße 4S Schwefel, in der Schmidstraße 21, Ouitzowstraße 60 und an anderen Stellen Preßkohlen.-'' Vorort- l�admcfrtev. Nixdorf. Die Stadtgemei«»« Rixdorf ist fest einigen Jahren dazu wer gegangen, die Laubenkolonien auf den städtischen Grundstücken in eigener Regie zu verpachten. ES soll— so wird Magistrats. osfiziöS geschrieben— dadurch den Uebelständen entgegengewirkt werden, die mit dem Generalpächtertum auf den Laubenkolonien häufig verbunden sind. Die Kolonien werden gewöhnlich von Schankwirten in Generalpacht genommen, die zwar die einzelnen Parzellen an die Kleinkolonisten zu ge- ringem Preise abgeben, aber ihren Hauptverdienst in der Ausübung des SchankbetriebeS auf der Kolonie suchen. Die Kolonisten werden zur Entnahme von RestaurationSwaren, namentlich von geistigen Getränken, häufig gedrängt, und eS wird ihnen dadurch der Besitz ihres Gärtchens verteuert und auch ver« leidet. Auf den Kolonien der Stadt Rixdorf ist jeglicher Schank- betrieb untersagt, und die Verpachtung der einzelnen Parzellen an Schankwirte ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Kolonisten erhalten ihre Parzellen zu mäßigen Preisen und ohne irgendwelche sonstigen Verpflichmngen. Es wird ihnen überlassen, für ihre Verpflegung auf der Kolonie selbst Sorge zu tragen. Die Einrichtung wird von den Bürgern der Stadt sehr dankbar empfunden und stark in Anspruch genommen, so daß selbst in den entlegenen städtischen Grundstücken stets Bewerber für die Parzellen vorhanden sind. Bis jetzt befinden sich ca. 600 Laubengärten in städtischer Regie; ebenso viele städtische Laubengärten werden mit dem 1. Oktober 1911 hinzutreten, wenn da» jüngst erworbene Grundstück der LazaruSschen Erben am Märien- bvrfcr Weg in den Besitz? der Stadt übergeht. Der verein„Arbeiter« gärten' vom Roten Kreuz, der in gleicher Weis« wie die Stadt- gemeinde wirkt, verfügt im Rixdorf« Stadtgebiet über etwa 400 Laubengärten, deren Vermietung ebenfalls durch vermittelung des städtischen Grundeigentumbureaus erfolgt. ES werden also in Rixdorf jetzt insgesamt etwa 1S00 Laubengärten auf gemeinnütziger Grundlage abgegeben. Charlottenburg. Gemeindewählerliste Charlotteukmrg. Die Liste der stimm- fähigen Bürger wird in den Tagen vom 1. bis 15. August berichtigt. Bereits während dieser Zeit kann die Liste im städtischen Wahlamt. Lützowerstr. 8a, Portal I, Vorderhaus 3 Treppen links(Zimmer 39/40) Wochentag? 3 bis 3 Uhr eingesehen werden. Anträge werden dann sogleich geprüft und Irrtümer sofort berichtigt. Diese vorläufige Nnsichwahme berührt in keiner Weise die durch die eigentliche Offenlegung gewährleisteten Rechte. Tempelhof-Mariendorf. Der Samariterkursus findet Montag abend 8?5 Ahr bei Thiel, Berlinerstratze 41— 42, statt. Vortrag über Ertrinken, Ersticken, Blitzschlag und Beschädigungen durch Elektrizität. Daran an- schließend praktische Uebungen. Trebbin(Kreis Teltow). Ocffentliche Stadwerordneteusitzuag. Die Beschickung de» Städte- tages wurde mit 9 gegen 7 Stimmen abgelehnt. Dem Ackerbürger Binge wird ein Streifen Land kostenlos überlassen, wenn er bis zum 1. September die zweite Stallwand an der Schulstraße putzen laßt. Die Anleihe von SOOO Mark zur Erweiterung des Rohrnetzes in der Zossenerstratze bei der Kceissparkasse mit 4 Prozent Zinsen und l'/z Prozent Tilgung wird genehmigt. Die Schützengilde beantragt die Anbringung von 4 Lampen im Langenwinkelweg bis zum neuen Schützenhaiise und will für jede Lampe 25 Mark pro Jahr nach un- serem StraßenbcleuchtungStarif bezahlen. Da das Werk die Jnstalla- tion übernimmt, wird dem zugestimmt. DaS diesjährige Schulkinder- fest findet am 19. August auf dem städtischen Turnplatz statt. Die gemischte Kommission zur Regelung des BürgerrcchtSgeldeS hatte mit 4 gegen 3 Stimmen beschlossen, da» Bürgerrechtgeld von IS auf 12 Mark herabzusetzen. Der Magistrat lehnt dies jedoch mit folgen- den Gründen ab: ES sind in diesem Jahre 40 Personen zum Bürger- geld herangezogen worden. DaS bedeute einen Verlust von 240 M., wofür keine Deckung da sei. Genosse Richter wendete sich gegen diese Ansicht. Er kritisierte, daß der Stadwerordnete Apothckenbesitzer Schottmüller in der Kommissionssitzung erklärt habe, das Bürgergeld müsse wie bisher bleiben, weil hierdurch die Armenunterstützung wieder wettgemacht werde. Der frühere Bürgermeister Schmitzdorf habe in den Alten festgelegt, das Bürgerrecht müsse so hoch festgelegt werden, um sich die Arbeiterklasie fernzuhalten. Diesen Standpunkt möge auch beute noch zum großen Teil der Magistrat einnehmen. Nach kurzer Debatte, welche sich zwischen unserem Genossen Nichter und dem Beigeordneten entspann, wurde der Magistratsautrag mit 9 zu 7 Stimmen angenommen. Der vorstand drS ArdeiterturnvrreiuS„vorwärts" wurde mit sechs Strafmandaten a 5 Mark bedacht wegen Duldung von Mit- gliedern oder Personen unter 18 Jahren in dem Verein. Ferner erhielt der Turnwart die Aufforderung, sich den Befähigungsnachweis zur Erteilimg von Turnunterricht an fortbildungsschulpflichtige Per- sonen zu besorgen und sich dann die Erlaubnis der hiesigen Schul- bchörde einzuholen. Selbstverständlich ist gegen die Strafe Wider- sprach erhoben und soll die Polizei den Nachweis führen, ob der Arbeiterturnverein als ein politischer Verein zu betrachten ist. Spandau. Arbciter-Samarlterkoloane. Mittwoch, den 2. August, findet bei Böhle. Havelstraße 20, abends 81/» Uhr ein Uebimgßcibend der Samariter statt. Cnsctoen-öpWpkw der ßertfner Chtatef, Neues königliches Operntheater. Sonntag und Montag: Der Musikant iAnfana 8 Uhr.) Dienstag: Siegfried. Mittwoch. Golwr- dämmciunq(Sittfang 7 Uhr.) Donnerstags Lohengrw.(Anfang 8 Uhr.) Freitag: Der Musikant.(Ansang 8 Uhr.) Sonnabend: TaMhach«.(An- sang 8 Uhr.) Sonntag: Die Meistersinger von Nürnberg. Montag. Lohen- Kessins Theater. Sonntag und Montag: Sommerspuk.(Ansang 8 Uhr 20 Min.) Dienstag: Geschlossen. Von Mittwoch ab: Glaub« und H�miN�P-r.�T°glIch- Der oerbotene Kuß.(Anfang 8 Uhr.» Kleines Theater. Täglich: Norachen.(An, ang Lk.llhr.) Berliner Theater. Täglich: BummeMidenten(Ani-mg 8 Uhr.) Nenes Schauspielhaus. Täglich: Die leusche Susanne.(Än- ��Nracs� Theater. Sonntag und Montag: Der Rodelzigeunea(Au- sang 8 Uhr.) Don Dienstag ab: Geschlossen._.._„_ Schiller- Theater Charlottenburg. Täglich: Der dunkle Punkt. �"�Friedrich�WilhelmstiidttscheS Schauspielhaus. Täglich: LadineS Täglich: Ein. Million.(Ansang 8',. Uhr.) Trianon-Theater. Täglich: Das Pr�zch-n.(Am-ng s-,, Uhr.) Thalia-Thcater. Täglich: Polnische Wirt, chast.(Ansang 8 Uhr.) SnstsviclhauS. Täglich: Die dritle Eskadron.(Ansang 8 Uhr 20 Min.) Rose-Theater. Täglich: Kasernenluft.(Ansang 8-/. Uhr.) Mctropol. Tbeaier. Täglich: Hoheit amüsiert sich.(Slnsang S Uhr4 Folies Caprice. Täglich bis aus weiteres: Die letzte Nacht. Drei Frauenhüte.(Ansang 8'/, Uhr) Hcrrrnfeli»> Theater. Von Donnerstag ab: DaS Kmd der Firma. Schmerzlose Behandlung.(Ansang 8 Uhr.)........, Berliner Protrr-Theater. Bis aus wetteret täglich: Die drei Grazien(Ansang Ist, Uhr.) Boigt-Theater. Täglich: Golden« Jugend.. � Stpollo-Theatcr. Täglich: Spezialitaten(Ansang 8 Uhr.) Passage- Theater. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Spezialttaten. Tag« lich: Spezialitäten(Anfang 8 Uhr.) Wintergarten. Täglich: Spezialttäten(Anfang 8 Uhr.) Neichshallen.Theater. Täglich: Gastspiel LSlar JmighShnel. saug 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr.) � �._ Kaiser-Panorama. Neu: Besuch von Konstanttnopel. Wanderung m den Dolomiten._.„.,. � m. Urania. Theater. Taubenstr 48/49. Sonntag: Helgoland im Wechsel der Zeit. Montag: Die Insel Rügen Dienstag: Helgoland im Wechsel d er Zeit. Mittwoch: Die Insel Rügen Donnerstag: Helgoland im Wechsel der Zeit. Frettag: Die Insel Rügen Sonnabend: Helgoland tm Wechsel der Zeit. Sonntag: Die Insel Rügen.(Ansang 8 Uhr.) Montag: Un- bestimmt. Sternwarte, Jnvalldmstr. 67—81 eingegangene Druchrchrlftcn. Die Frauen und der politisch« Kampf. H-rauSg-geden fmn Parteioorstand der sozialdemokratischen Partei. Verlag Buchhandlung Bor- wärtS. Preis 20 Ps. Die Broschüre wird unseren Genossen und Ge- nolssnnen in der Agitation gute Dienste leiste, i. Der Jnhall ist folgender: Die Wandlung in den Anschauungen der Frau.— Umfang und Haupt- nrsach-n der FrauencrwerbSarbeit.— Fraueninteressen und Politik.— DaS Koalilionsrecht und der Arbciterinnenfchutz.— Die Arbeiterversicherung.— Die Zoll- und Steuerpolitik.— Die Liebesgaben.— Der MilitanSmus und MariniSmuS.— Das Fraucnwahlrecht.— Die politischen Parteieu und die Frauen.— Die Pflichten der Frau im politischen Kamps. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Kolporteure und Spedttenv«. Oliver Twist. Dieser Roman des berühmten Schriftsteller« Charles Dickens sindet bei den Lesern der Zeitschrift„In freie« Stunden- all. gemeines Interesse. Mit besonderer Spannung werden auch die Beröffent- llchungen des russischen Revolutionärs Gregor Gerfchuni oerfolgt, der den Lesern«in Bild der entsetzlichen Qualen gibt, dt« die russischtn Freihetts- Helden in den Gesängnissen zu erdulden baden. ,Ju Freien Stunden' erscheint wöchentlich zum Press« von 10 Pf. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Spediteure, Kolporteur« sowie die Postanstaltcn entgegen. Der in seinem 36. Jahrgang vorttegende Nene Welt-Kalender für daS Jahr 1912(Hamburger Buchdrackcrei und VerlagSanswll Auer u. Co. in Hamburg) enthält u. a.: Kalendarium.— Postalisches.— BeachtenS- werle. Adressen.— Statistisches.— Rückblick(mit Illustrationen).— Messen und Märkte.— Im Kreislauf des JahrcS.— Neuer Kamps I Bon Heinrich Slröbcl.— Gerechligleit. Gedicht von Alsred Malck.— Di« Bagdadbahu und die Grotzmächte. Von A. Demmer(mit Illustration).— Für Treue und Fleiß. Erzählung von Robert Grötzsch(mtt Illustrationen).— Ge- werlschastshäuser. Von Paul John(mtt Illustrationen).— Erinnerungen ans der sozialistengesetzlichen Zeit. Von L. Tauscher.— Mittag tn der Fabrik. Gedicht von U. Rademann(mit Illustration).— Die Entwtckelung der Frau zur Parteigenossin. Von Frida Wulst.— Sin kapitalistisches Kulturdokument. Von Ludw. Andresen(mtt Illustration).— Di« Helden. Gedicht von Wilhelm Echmidtbonn.— SluS der»tschicht« des preußischen Wahlrechts. Von Dr. A. Conradh(mtt Jllustrattoueu).— Mein« Schwalben. Gedicht von Max Stempel.— Einsamkeit. Erzählung von Carl Busse(mit Illustrationen).— Die Pest, ihr Wesen und ihre Verbrettung. Von Dr. R. Silberstein(mit Illustrationen).— Aibciterdidltotbeken. Von I. Hanauer (mit Jllustralioo).— Am Wege. Gedicht von Emma Döltz.— Pöte. Er- zählung von Ernst Preczang(mit Illustrationen).— Unsere Toten(mtt Porträts).— Aus dem Leben. Vier Bilder vom DaseinSkamps. Von Ludwig Lessen.— Fliegende Blätter.— Für unsere Rässellöser. Außerdem vier Bilder: Kleinkinderschule.— vor dem Streik.— Ein Frühlwgstag.— Verlassen.— Ein Dreisarbendruck aus Kunstdruckpapier: Der Schmied.— Ein Wandkalender. Das neue Reichswertzuwachs-Steuergesetz vom 1.«prll ioll und die Stellung der Sozialdemokratie zu ihm. Von Paul Göhr«. Preis 76 Ps. Volksausgabe 26 Pf. Verlag Buchhandlung Vorwärts, Berlin 8W. 68. AuS dem Inhalt erwähnen wir: Zur Einleitung.— Der Grundgedanke zur Wertzuwachssteuer.— Die Wertzuwachssleuer in den Kommunen. Die Rcichswertzuwachssteuer eine Folg« der ReichSftnanzresorm von 1309.— Die Stellung der Sozialdemo. krall« zu dem Plan eines Reichswertzuwachs-SteuergesetzeS.— Der Re- gierungSentwurs eines Wcrtzuwachs-steuergesetzeS.— Die Arbelten in der Kommission und im Plenum des Reichstage«.— Die hauptsächlichsten Be- sümmungen des neuen Reichswertzuwachs-Steuerges etzes.— Die schweren Fehler des Gesetzes.— Die Schlußabslimmung über daS Gesetz. Zu beziehen durch alle Luchhandlungen, Spediteure und Kolporteur» Zentral-Krankcn. und Sterbekasse der deutsche» Wagenbauer. Ortsverwaltung Rixdorf. Heute Sonntag vorm. 10 Uhr: General- Versammlung bei Griegcr, Lessingslr. 3. _ Witterunasaderstw» vom 29. Juli 1911. || Swtnemde Hamburg Serlw fronss.a M München Wien Ii ä? 768 NO 767 D 767 NO 764 SO 765 SW 764 WNW Qettn 3 Dunst 3wol!cns 3 wolkenl 2 heiter 3 halb bd. 1 ivollenl, »* »II i? «tatlonen ia �a 5 a c 3 eS Haparanda 771 SW Petersburg 775 ND Sctlly s 750 ONO üderdee» 768 NNO PnrrS i762SO Wetlervr-gnoie für Sonntag, den 39. Jnli 1911. Heiß, zunächst vorwiegend heiter bei ziemlich lebhasten südöstlichen Winden; sp aUt zunehmende Bcwöllung mit Gewitterneigung. Berliner W eU e r b nr ,»» WnsserslandS.Nachrlchte» der Landes anstatt für Gewässerkunde, mltgetettt vom Berliner Wetterdureau. Wasserstand M e m e l, TUM D r e g e l, Jnsterdurg Weichsel. Thor» Oder, Ratibor , Krassen , Franksurt Warthe. Schrtmm , Landsberg Netz«, Bordamm Elb«, Lettmeritz , Dresden # Burbq , Magdeburg 0+ Dtitulti Wuchs.~ 301 3 llnierpeM Sehiller-Theater Chabrl!�B- Der dunkle Punkt. Lustspiel In 3 Akten o. G. Kadelburg und Rudolj Presber. Ansang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Morgen und folgende Tage: Oer dunkle Punkt. Theater des Westens. Biedereröffnung Dienstag 8 Uhr! Die lustigen Nibelungen. Neues Theater. 8 Uhr. 8 Uhr. Der Rodelzigeuner. Montag, den 31. Juli: Letzte Vorstellung._ Uerliner Theater. Heute 8 Uhr: Bummelstudenten. Täglich: Bummelstudenten. Neues Kg!. Opern-Theater(Kroio Sonntag, 30. Juli, abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Der Niusikant. Montag, 81. Juli, abends 8 Uhr, zum zweitenmal: Der Musikant. Dienstag, den 1. August, abends 7'/» Uhr. zu ermätzigten Preisen: RingzykluS, zweiter Tag: Siegfried. Friedrich-Wilhelnistadttsches Schauspielhaus. Ghnunscestr. 30/31. Täglich S'/j, Sonntags 8 Uhr: Badines Entführung. Roman. Operette i 3 Alt.(4 Bildern) 0. Alb. Nack. Mus, v. FU. de Cristosaro. 8 Uhr: Lie grandiosen Spezialitäten. 8'/. Uhr: Ennemblc-tKastuplel Harry Waiden in Sein HerzenSjnnge. Vaudeville mit Kcf. u. Tanz in 2 Akt. von 2t Äeidhardt und R. Schanzer. Musik von W. Kollo. Metropol-Theater. Hoheit mniilittl jilh! Operette in 3 Alten von I. Freund. Musik von Rudolf Nelson. In Szene gesetzt vom Dir. R. Schultz. Ansang 8 Uhr. Rauchen gestaltet. Letxte Woche! LA TORTAJADA Die 7 KorLnnas. klassische Tänze. Kaufmanna Ladycycletroupe. He Hio. Charlen Barou« Burleske- Menagerie. Tschlu Mao« 8hoil. Chnngnsen und eine Kette hervorragender Kimstkräftej I Saison-Schluß: Montage d. 31. Juli. OSE=THEATE (ftrofee Frantiurter cotr. 132. i Täglich: Ansang 8'/« Uhr. Naserneniuft. Zlnf der Gurtenbiihnr: En zrlht urir ei» Deriiu. Grotze Revue._ 1 Puliimanas Theater SchUnhauser Allee 148. Täglich im herrlichen Naturgarten: ßonrert— Theater SpetiaiiMeu. Max HllSNZ»« Xoinuier-Theuter «iudoll äiugee, Hascnheide 13— 15. täglich: Erstklarüge Tlienter. „nd SpczialitStcn.Borstellnugen. Zcllbednchlcr Thcalergarien, bil u». günstiger LUterung Schutz bietend. -led. Mitttvoch:«r. Kinderfest. Donnerstag: Elitetag. foacks Theater. Dirctlion: Robert Dill. Berlin N., Bninnenstratz« 18. itzerf, Theater, Spezialitäten. Der kalte Leichnam. Burleske von Q. Bernhard. war ich. Am Hochzettstage. Ansang S Uhr- � ,, Im Saale: Cni-oliei' Ball. i IchlechtkA vch» B-rstkilUNg haale. Urania. Wissenschaftliches Theater Taubonstraße 48/49. Abends 8 Uhr: Helgoland im Wechsel der Zelt. Montag 8 Uhr: Die limel Bügen. LOGISCHER GARTEN e.!0!�9 50 Pf. Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Ab nachmittags 4 Uh« Gr. Militärkonzert (3 Kapellen). Morgen sowie täglich: miitKr-Deppel-KeaMert. Voigt-Theater Sefundbrumien, Badstratze 58. Heute sowie täglich: Der Ühtienbndiker. Volksstück mit Ges u. Tanz in 3 Akten. OSnrl. neue erstklss,. Rpeiialltäten. Kasseneröstnllng 2 Uhr. Anfang 5 Uhr. Die KaXeekilche ist». 3 Uhr ab geSffn. Burgtheater-Kiuo und Cocfcöla Scliünhauser rCOlifllC, Allee 13» Säle für Hochzeiten u. Vereins- vorgnügen. 4_hochole», Kegelbahnen. Rudolf Sozlatdcmobrattfcber Mablverem des H. Berliner Reichstags-IBahlkrelfes O., lO. und 11. Abteilung. 1 ■ B Sonntage den 30. Juli, im Insel'Resfaurant(Plötzensee): Sommer� Pest. Konzert, Gesang, Humorist. Vorträge, Spezialitäten, Tanz. Mitwirkende: 229/14* Gesangverein„Gesnndbrunner Harmonie"(U. d. a.-s.-b.), Freie Turner, Arbeiter- Atbletenvereine, Sängergesellschaft Lewandowsky und die Haunkapelle. Fto«0 Kinder: KasperlcTheater. Kinder erhalten an der Kasse 2 Bons; einer berechtigt zur einmaligen Benntrang des Karussels oder der Schaukel, der andere zum Empfang einer Stocklateme. ▲ AA — Anlang 8 Chr.— Elntrlttsprela an der Kaese 35 Pf., im Vorverkauf SO Pf.— Encelsiof-Lichlspielliaiis, Rrcdorl, SS.""' Passage, Die BallhaussAnna. Berliner Sittenbild in 3 Akten = sowie das neue Programm.= MM!» Donnerstag, den S.August: Eröffnung! 20. Berliner Splei-Saison. Premiere der Novitäten Das Kind der Finna Kornöd. in 2 Alt. v. A. u. D. Hermsetd Sdunerzlose Behandlung Schwank in 1 Akt von Robert Pohl. Billett-Borverk. ab heute sTheaterkasse). Seaeatlva«!!« Atti-aktlouea. 0V~ Heule, Sonntag, den 80. Juli 1011»"VQ Line Kaeht in Venedig. KOnttleritche Dekoration«uf dem Halensee. Blick auf den MarkuiplaU, Dogenpalast, Csnal Grande, Moli elc. Dar* Prunk-Iilumlnatlon. Itallenlnche»traßonsiinger(TeHaviana). CoatettlschlacbL 4 Kapeüen 4 Luttschlangen. Betrieb bis 2 Uhr nachts. Bintrittspr. 60 Pf. Saisonkarten M. 3,—. | Restaurant Neu-Seeland, Stralau am Bammelsburger See.— Inh.: Ww. Schonort en ) Sonntag V I Jeden: SpezialitälenYorslellung o. Konzert. WM- Im Saal: Große* Ball. CM»< Jeden Dienstag: Spree-Alhener Dir. II. Zerner. Gebr. Miolds Sommergarten Schwarzer Adler, Lichtenberg. :: Heute Sonntag sowie täglich» u u Rur noch kurze Zeit:::: NC V»« sonsttttonSlKS ofnlt- NN Programm! Jede« Sonntag und Mittwoch t Tanz-Bennien.— W Trepiow Spree-Garten Heute. Qr. Doppel-Konzert Kapelle des Eisenbahn-RfioimBnts No. 1. 0lwnn,,!lkmi,r- Eebede. Oesterr. Radetzky- Orchester in Uniform. Dirigent W. V. Leeb aus Wien. Moerners Blumengarten Oberschßncwolde.— Amt Oberschönowoide 43. Hc«te: Kpuzkrt der f»aptlje des Inf.-Kegts. Nr. unter Mitwirkung bei ehemaligen SofopernsänaerS Willi Frank. Sonnabend, den 5. August: Strohwitwer- SommernachtsbaU. Ä�U�-b°�d'-n irsr- Aampfkl-Mondschtinfahrt| des Nerbandes der Sattler u. PorttfeuHler �onz-�und Sommernachtsball. Karten bei den Vertraucnsleiiten und bei der Absahristalion Brandenburger User(Stern). Von 7'/, Uhr abend» ab. j Tel. VII, 2062 L Reederei Kaimt& Hertzer. _ Bililfe Damnlep- Extralahrfen** Walsenhpßcke. Reu! Vom 3t. Juli bis-inschiiesil. 5. August täglich, ausier Sonntag: nach Zernttdorf fl&cr Reue Msisile mit Rundfahrt bis zum Ulielfee aus der idyllisch schönen Lanle. Abs. S'/, vonn. hin und zurück 80 Ps. Zteue Mühle 50 Ps. Nach Zlcgenhals. Abfahrt 10 Uhr vorm. Hin und zurück SO Ps. Absahrt 2 Uhr nachm. hin und zurück 50 Ps. Jeden Montag«. Donnerstag nach Freibad Grüna«, «rampenburg und Neue Mühle Jeden Dienstag u. Freilag n. Woltersdorfrr Schleuse Jeden Mittwoch nach Freibad Grünau. Krampe«. bürg und Aiegeuhats Jeden Mittwoch nach Tcupth(Tornows Idyll). Abs. VI, Uhr vorm. Hin und zurück SM.; Achtung! Am Sonntag, den t3. August, nach Tonpltz. Abs. VI, Uhr. Hin u. zurück s M. Fahrscheine sind vorher in miserem Kontor zu haben. Reu! Wplilprrixmmpp Rrsip'/P tz-genüb. d. Prinz.LoutS.Ferdwand.str): Ab nriursillalllMrt Vksibäll Am Montag, Mittwoch und Freitag nach Phttben. durch die berilichen Haveiieen. Abs. 8>/,. Hin u. zurück 18 Sonntax,«fen 6. August"WU nach„Körners Wäldehen"SoÄin bS nachmittags 3 Uhr PASSAGE s:: ANOPTIKUMj Letzte Woche! Unwiderruflich! Die ungeheure 1 Neger- Riesin! Abomah! Dia Sensation dar| Saison I DI* graste Frau, die je gelebt 1 1 Hahu et Uta, indisch. Fakirklnste. j AGA die schwebende lunglrau. Alles ahae Extra-Entree. Passage-Her. Letzter Tag! Heute 2 Vorstellungen Nachm. S'/,-7 Uhr(kleine| | Preise), ab da. 8— 11 Uhr. Toni Thoms I!! The Heraldos!! u. d. große Juli-Progr. 1 Dienstag; Premiere!{ Saison-Eröffag. Dae Programm der Sensatlonew. Husflug der Ordner.| Unterhaltunps-Soielc für Erwachsene nnd Kinder. M' UllvO U j (Jnterhaltungs-Spielc für Erwachsene und Kinder, Kaffeekochen, musikalische Unterhaltungen etc. Straßenbahnlinien: 47, Südring I bis Boschkrug, 29, 55, 58 bis Britz, Wilhelmstraße. Rege Beteiligung ist erwünscht j Do« Komitee. Die rcri ährigen Mitgliedskarten der Mitglieder müssen in der alten Zahletcllc umgetauscht werden. Täglich 8',. Uhr: psristsaa-�nsemdle. 3 Franeuhüte. Die letzte Rächt. Ei» Fenster zu vermiete». Das Slrumpsbaud._ Zahlstelle 14 befindet sich jetzt bei It. Thiele, ~~"cki~" 241/5 Stralauer Brücke Kr. 4. Der Toratand. I. A.: 0. Wlnklor. Vergnügungspark Jungfernheide Tegeler Weg 74/75. Herrlicher Naturpark, 8000 Sitzplätze. SJchP* Jeden Sonntag: IWonzert Feuerwerk. Theater-Yorsteilüiig»< Großer Ball. Entree 10 Pf., Kinder frei. Katreelctiobe. Takbadelnatlgnngen. suruvermAFiehts Mitglied d. Arbeiter- Turner-Bundes. Sonnabend, den 5. August 1911: Großes Sommer-feft in der "JoTT Neuen Welt"Äf Amerlkaniseher Vergnügungspark WeflZpMMImMttMNIW Sommernachts-Ball. HuflerteteUpp aller Art um 9 uhr: i »M- Diejenigen Kinder, deren Eltern eich im Besitze der vom Verein verausgabten Einlaßkarton befinden, erhalten 1 Bon und 1 Stocklaterne gratis. Kinderspiele von 2-5 Wir. Von 6 Uhr ab; T 9 11 Zu Herren zahlen N PL nach. Anlang 4 Uhr. X Programme an der Kontrolle gratis. BV Einlaßkorten a 25 Pf. sind boi sämtl. Mitgliedern sowie in den mit Plakaten belegten Geschäften zu haben. Ein Bülettverkauf findet an der Kasse seitens des Vereins nicht statt.-EtzZ 293/11* Die KalTeekücho steht den geehrten Damen von Ä Uhr ab zur Verfügung. 1 Von der Michaelbrücke an der Michaelkirchstrai!«: Heute, Sonntag, 2'/. Uhr. nach Neue Mühle, Krampe«- bürg u. Schmockwiti. Preis: einlache Fahrt 40 Ps.— Montag, Mittwoch u. Donnerstag 8 Uhr stich nach Prieros- brOck. Preis hin 50, zurück 50 Ps.— Autzerdem Montag u. Donnerstag nach Rüdersdorf u. Wollersdorf. Abs. 9V, Uhr. Preis hin u. zurück R.«0. W. 59 Ps._ Dienstag'J1/, Uhr Neue Mühle. 2'/, Uhr Woltorsdorf. Mittwoch 91/» Uhr nach Neue Mühle. Preis hin u. zurück 50 Pf.— Jeden Freitag mit Musil 9 u. i'J, Uhr nach HMieowiakel. Preis hin u»uruck 35 Ps., Kinder 20 Pf. 108/8 Reederbi Zachow. Tel. VII, 8966. I Arababobodl EiS'Arena. Goöflnotv. 10 Uhr vorm. I« der helSen Jahreszeit aageneh« kühler Aulen thait j Allabendlich: D. pmnkvolle Eisballett I Ilontreal Die Stadt aal SchQtt' schoben. Neu: Puwb-Ball-Splel| Zahtrelcb« Kunstlaufprodoktlonen. Exquisite Restauration bis 1 Uhr eaehta. Bis 7 Uhr u. von 10*/, Uhr 1 nbds.: halbe Knssonpreise.' Moabiter Wintergarten Sonntag, den 30. Juli: Die gkstörte Theatrrprobe. Posse mtt Gesang. Konzert u. Rieseu-Tpezialltäten» Programm. Ansang 4 Uhr. Vorstellung'Iß Uhr. Reicbshalien-Theater. Hente: Letzt« Sonntags• Solrb« Ansang 7 Uhr. DienStag. 1. Slugust» Wiederbeginn der Soireen der Stvtckincr Siingcr. k/,10 Uhr: Vie llizn Mw fesselt Posse mit Gesang in 2 Alten. SpezialitäteD, KiDeioatoprapii. MZwoch- Kinderfest. Bellevue. ummelsburg am See. Ind.; 0. Tempel. Jeden Sonntag: SpezialitüteD-Vorstell. iL Garten-Koni ort. Jeden Sonnabend und Donnerstag: Zoireeu ller Mroanns Sänger Königstadt-Kasino. Holzmarltltr.72. EckeAlezanderstr. Täglich: Genießet das Leben! Gr. GesangS-Posse v. W. Gericke. Ausierd.: k'rani IlelUner, I.cm Einanneln, Wally Rlcharda. Ans. 8 Uhr, Sonntags 5 Uhr. eise Weif Amerikanischer Vergnügungspark, Hasenheide. Große Spezialitälen- Yorstellong. Hervorragende Belustigungen von packender Komik. Eintrittspreis 85 Pf. Stephans Lindengarten Niederschönhausen, Lindenstr. 43. 20326 Heute 8onntne: Spezialitaten und Theater. Nißles Fest-Säle DennewitzstraBe 13* Schöner Slaturgarten. Jeden 8onntac: CanzHränzclscn. C. Wime. Elysi II IVI Landsberger Ulli Allee 40-11. Täglich:«rftklasftge Theater. «nd Spezialitäten. Aorstellungen. «asfeekochen'/, Liter 40 Ps. tterotnos Mein Saal u.«arten ziklklilk. ist an Sonnabenden im Juli-September mit Spezialitiiten zu Sommerfesten zu vergeben.' Jeden Sonntag: Beeilen Sie sieh o, hesichtigen Sie die letzten{ ilPanelleDinZeperniek die ichabiU-verk. Pläne grat. J. Riegar, Berlin, Bonlardstr. 6. Bube' Volkssarten Inh. Oskar HUrger. Friedrichsfelde, Prinzen-Allee 30. Hallestellen der Straßenbahnen Nr. 03 u. 70. 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Zur gefälligen KenutniSnahme, daß der Musikunternehmer I'K'Äts HcuiguRUiRU aus dem Zentralverband der Zivilmusiter Teutschlands OrlSvcrwaltung Berlin ausgetreten ist. 50/2* Der Vorstand. Artikel(Dr 'iimlEP-. Sormner- mnl Yerelnslestel Zuglatemen, Stocklaternen etc. Bnllonlaternen, Girlanden etc. Artikel f. Tombola, Artikel f. Laubenkolonien. Verlangen Sie Sommerkatalog 1911. Billigste Bezugsquelle! □ Riosenauawahl I Versandhaus M. Liemann Berlin C. 25, Prenzlauer Strafia 46 V.* med. Karl Reinhardts spezlal-lrztllohe Institute(flr Geschlechtskrankheiten Hont-, Harnleiden. | Nsandeislrafie 12 Palalaaai Sliaüa 117 iaSÄTÄsMffi: für Frauen Ion 3 Iiis 7,5 Ulli,"V,«-? u"" Yollkommeostes kombiniertes Heilverfahren. Nachweislich Dauererfolge In verbSItnlsmiSIg kurzer Zelt Um eich vor zwecklosen evt. schädlichen Kuren m echötzen, verlange man ausführliche Broschüre in mein. Instituten oder durch die Poat(verschloas. Kuvert) gratis and franko. EHRLICH-HATA- Behandlung ohne Berufsstörung. Der nächste H erren�Vortrag findet statt am Donnerstag, den S. August, abends>/,l0 Uhr, in den Armin» Hallen, KommandantenstraSe 58,69, über hSu*»' Elirlich-Hata 606,» Haut- und Harnlalden 1 sowie über wirksame and knrpfawclierhalte Behand- 1 lungswolwe, mit Demonstrationen an natargetreaen WaohsmodeUen.— Eintritt frei!— Pragenbeaatwortung. Dienstag, den i. August, 8 Uhr abends: Qeneraluersamtnlnngen der Wahlvereine. |D Kreis in Dräseis Festsälen, Neue Friedrichstr. 35. Tages-Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes, der Kommisstonen und der Revisoren. 2. Neuwahl deS Vor- standes. 3. Die Verbandsgeneralversammlung; Wahl der Delegierten. 4. Die Branden- burger Konferenz; Wahl der Delegierten, ö. Der Parteitag ,in Jena. Referent: Genosse W. DitweU. 6. Diskussion. 2. Kreis in der Berliner Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. TageS-Ordnung: I. Bericht deS Vorstandes nnd samtlicher Kommissionen. 2. Diskussion. 8. Ausstellung der Kandidaten zur Vorstandswahl(am Sonntag, v. August: Urwahl). 4. Der Parteitag in Jena; Anträge dazu; Ausstellung der Delegierten. 5. Die Provinzialkonferenz; Ausstellung der Delegierten. 6. Verbands-Generalversammlung Grotz-Berlins; Anträge und Delegiertenwahl. 7. Kreissachen. 2. Kreis im Gewerkschaftshause, Engelufer 13. TageS-Ordnung: 1. Der Parteitag in Jena. Referent: Willi, pkannkuch. 2. Wahl der Delegierten. 8. Die Provinzialkonferenz und die Wahl der Delegierten. 4. Vorstands- und Kassenbericht. 5. Wahl deS Gesamtvorstandes. 6. Bericht und Wahl der Kommissionsmitglieder. 7. Die Verbands-Generalversammlung und die Bestätigung der Delegierten zu derselben. 4. Kreis in den Konkordia Festsälen, AndreaSstr. 34» TageS-Ordnung: 1. Bericht deS Vorstandes. 2. Wahl der Mitglieder zum Zentralvorstand«nd da De- schwerdekommissionen. 3. Bestätigung der Delegierten und Anträge zur Verbands-General- Versammlung. 4. Der Parteitag in Jena und Aufstellung det Delegierten, ö. Die Branden- burger Konferenz und Ausstellung der Delegierten. 2. Kreis in den Königssälen, Neue Königstr. 23■SSÄ) TageS-Ordnung: 1. DorstandSbericht und VorstandSwahl. 2. Der Parteitag in Jena. 8. Wahl der Delegierten. 4. Die brandenburgische Provinzialkonferenz. S. Wahl der Delegierten.& VerbandS-Generalversammlung; Delegiertcnwahl. 7. KreiSangclegenheiten. Die 6, Kreis in den Germaniasälen, Chanffeestr. HO. Tages-Ordnung: 1. Bestätigung der Delegierten zur Verbands-Generalversammlung. 2. Geschäfts- und Kassenbericht: Bericht der Revisoren. 3. Neuwahl des Vorstandes und der Kommisstonen. 4. Anträge und Wahl der Delegierten zum Parteitag in Jena. S. Wahl der Delegierten zur Provinzialkonferenz. 6. Erledigung sonstiger Anträge. fottlettung der Leneraiverlammlung in Hoppes Festsälen(Inh.: Barlsch), Hermannstraße 49. Tages-Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Bericht der Stadtverordnetenfraktion. 8. Neuwahl deS Vorstandes. 4. Stellungnahme zur Kreis-Generalversammlung, ö. Verschiedene». Z« alle» Versammlunge« legitimiert daS Mitglieds» buch deS betreffenden Wahlvereins. Zahlreichen Besuch der Genossen und Genossinnen erwarten IM© Vorstände. Lkrantwortli�er Siedgktoir NMird.Borth, Verli'fl. Sur den Lnjeratenteil vergntlp.: Th.Vlocke, Berlin. Drglk it. Verlag:Borwärtz Luchdruckerei u-VerlagSanstalt Paul Singer u. Co, Berlin SWT Nr. 176. 28. Zadryan� 3, jkilMf i>tS.Awiilts" ßttlinct Bolliülilttt. Sumitüj, 30. JnÜ l'.Ht NittschaMicher Vocheobencht. Berlin, 29. Juli 1911. Marokkoaffäre und Montanindustrie.— Giitererzeugung und Außenhandel.— Wclternte.— Vorgänge am Zuckcrmarkt. Tie Marokkoafsäre mit ihrem Fragespicl, ob Krieg oder nicht in Aussicht steht, hat die Börse bisher vcrhältnismätzig wenig in Aufregung gebracht. Wer darin eine Gewähr dafür sieht, daß das Wirtschaftsleben durch die in der Angelegenheit treibenden Kräfte nicht bedroht werde, befindet sich doch sehr im Irrtum. Man könnte eher zu einem gegenteiligen Urteil gelangen. Was zunächst die«taatSpapicre anlangt, so weiß man nachgerade doch, dag die kapitalistischen, weltumspannenden Interessen das Bankcrottwcrden eines Staates kaum noch gestatten. Die Vorgänge aus Anlag des russisch-japanischen Krieges haben deutlich genug gezeigt, dag für die Papierbesitzcr zu Paniken bei solchen Gelegenheiten wenig Grund vorhanden ist. Die Werte des Besiegten gelten als ebenso sicher, wie die des Siegers. Und für die Besitzer von Montcmwerten ist der Marokkokonflikt sicher keine Quelle der Befürchtungen, im Gegenteil, die Hintermänner der Treibereien wollen ja bei dem Marokkostreit großen Vorteil für die Montanindustrie erjagen. Ein Krieg würde auf jeden Fall den Kohlentönigen und Stahlprodu- zcntcn große Aufträge und riesige Gcwiwne sichern, und von einem siegreichen Kriege erhoffen die Interessenten die Eroberung billiger Erzläacr. Marokkos Reichtum an Erdschätzcn stellt den Interessenten reiche Beute in Aussicht. Gold ist zu baben am nördlichen Ab- hange des Atlas zwischen Mogador und Marrakesch im Susgebietc, in der Gegend von Taza und in der Provinz Dschebala an der Küste. Ein nordafrikanisches Transvaal soll hier erstehen. Silber birgt das Banigcbict, der Südwesten, der Norden Marokkos, ferner das Ghiatagebirge und die Provinz Dschebala. Kupfer ist an den ver- schiedensten Stellen> gefunden worden, besonders bei Tarudant, ferner bei Udschda und östlich von Marrakesch. Eisenerze haben eine weite Verbreitung im Sus, in den Ghiatabergen, aus der Halb- insel Melilla im Norden. Bei Mogador sind Ueberreste von alten Erzbergbauten aufgefunden worden. Von anderen Mineralien, an denen Marokko reich ist, sind zu nennen: Antimon, Blei, Zink, Kohle, Quecksilber, Schwefel, Salpeter, Gips, Marmor und Salz. Auch Petroleum ist schon gefunden worden. Ferner besitzt Marokko kostbare Hölzer, und das teilweise fruchtbare Land könnte auch große Mengen Nahrungsmittel für den Weltmarkt liefern. Das Hauptaugenmerk der Kriegshetzer ist allerdings auf die Erzlager des Landes gerichtet. Ilm die zu ergattern, kommt es ihnen auf etwas Verwüstung nicht an. Vom kapitalistischen Standpunkt aus rechtfertigt die Affäre demnach für die Inhaber von Montanwerten keinerlei Befurch- tungcn. Anders allerdings steht es mit dem Allgemeininteresse. Daß für das Volk ein Krieg eine schreckliche Geißel sein würde, daß ein Krieg sein materielles, geistiges, moralisches und politisches Wohl in ganz eminenter Weise bedroht, dessen bedarf es wahrlich keines Nachweises mehr. Es ist auch zu hoffen, daß die Demon- strationen des Proletariats hüben und drüben vor dem Wahnwitz eines Krieges zurückschrecken lassen werden. Daß die Situation sehr ernst ist, darüber läßt die Rede des englischen Kanzlers Lloyd George keinen Zweifel. Unsere deutschen Hetzer und Chauvinisten versuchen allerdings, die öffentliche Mei- nung irrezuführen, mit dem Hinweis darauf, daß es nur der Kanz- ler der Schatzkammer gewesen sei, der die warnende Rede gehalten. Demgegenüber ist folgendes zu bemerken: der Umstand, daß dieser Kanzler als FriedenspropaMmdist bekannt ist und er seine Rede nach einem schriftlichen Manuskript verlesen hat, sie demnach wohl vorbereitet und vorsichtig abgestimmt war, das erhöht zweifellos ihre Bedeutung und macht sie zu einer sehr ernst zu nehmenden Demonstration. Natürlich, die Profitjäger fragen nicht danach. Wenn ihr eigenes Interesse es als vorteilhaft erscheinen läßt, dann ist ihnen ein Krieg eine Wonne, es kümmert sie nicht, wenn dabei dem übrigen Wirtschaftsleben schwere Wunden geschlagen werden. Und darum treiben sie dasselbe Spiel der Irreführung, nachdem der englische Premierminister Asquith in einer aus diplomatischen Redensarten zusammengesetzten Rede England nach jeder Richtung freie Hand gesichert hat. Die Situation ist ernst, aber er hofft auf guten Ausgang!— Diese Redensart soll angeblich beweisen, daß unsere Chauvinisten und Profitpolititer mit ihrer Forderung, Marokko aufzuteilen, den Frieden gar nicht gefährden. Wenn schließlich doch die Explosion erfolgt, dann werden die Hetzer mit unschuldsvoller Miene erklären: wir wollten den Frieden, der andere hat ihn gebrockcn! Auch ohne Krieg sind schon genug Unheil dräuende Wolken am Himmel zu bemerken. In der gewerblichen Gütererzeugung herrscht emsige Geschäftigkeit, die Vcrkehrseinnahmen der Eisenbahnen zeigen eine günstige EntWickelung, der Außenhandel weist Rekord- ziffern auf, wenn auch der Monat Juni dieses Jahres im Vergleich mit den Zahlen des gleichen Monats im Jahre 1919 einen kleinen Rückgang erkennen läßt. Stellt man die Resultate der ersten sechs Monate der letzten zehn Jahre in Vergleich, dann bekommt man diese Ucbcrsicht: Es betrug die Einsuhr Ausfuhr in Doppelzenincr eines großen Betriebes über die Rübenernte erkennen» Danach betrug der Durchschnittsertrag pro Morgen, Steuergewicht, Zentner: 1885 163'/, 1891 161,9 1897 175,8 1903 188 1909 164,1 1886 128,4 1892 155,3 1898 157,7 1004 141,5 1910 193,9 Einsuhr Aussuhr in Millionen Mark 4644 3810 4410 3543 4165 8039 3817 3097 4344 3806 4033 2857 3267 2589 3151 2484 3010 2372 1011.. 315 405 730 277 201 160 1910.. 295 368 364 249 060 883 1909.. 281 054 496 218148 901 1908.. 284 152 595 218 152 250 1907.. 299 302 547 214 787 746 1906.. 265 941 804 208 734 474 1905.. 252 709 701 185 467 292 1904.. 223 034 500 186 039 406 1903.. 217 233 354 183 030 005 Sowohl in der Einfuhr, als auch in der Ausfuhr zeigt sich seit 1908 wieder eine stetige Zunahme. Die Rekordziffcrn des Jahres 1907 sind nun weit überholt worden. Wenn das auch leine Ucberwindung der unserem Wirtschaftsleben durch die erhöhten Zölle versetzten Stöße bedeutet, so immerhin doch eine erfreuliche Entwickelung. Dieser drohen nun jedoch neue Gefahren durch die Umstände, die sich teilweise als Folgen der abnormen Witterungs- Verhältnisse herausarbeiten. Daß wir vor einer kaum abwendbaren großen Fleischnot stehen, darauf ist im„Vorwärts" schon mehrfach nachdrücklichst hingewiesen worden. Die anhaltende Hitze schädigt aber auch in wachsendem Maße die gesamte Ernte. Ä'.>,S den verschiedenen Ländern kommen Nachrichten, die zu Befürchtungen Anlaß geben, selbst dann, wenn man die Angaben über Mißernten für stark übertrieben hält. Eine richtige Hausse scheint sich wieder am Zuckcrmarkt zu ent- wickelm Die Dürre hat die Zuckerrüben in der Entwickelung gc- hemmt, die im Frühjahr gehegten Erwartungen stark herabgestimmt. Jedenfalls ist mit geringeren Erträgnissen zu rechnen. In welcher Weise anhaltende Trockenheit die Ernte beeinflußt, läßt eine Auf- stellung der„Magdeburger Zeitung" aus den Wirtschaftsbüchern fall gefaßt sein. Der Zuckermarkt ist dazu in ganz bedeutendem Umfange von der Spekulation abhängig. Die Weltmarktskönige ä la St. Maria treiben die Preise sprunghaft hinauf, indem sie große Mengen aus dem Verkehr nehmen und festlegen. Ueber die Entwickelung der Preise im Monat Mai der letzten Jahre orien- ticrt die folgende Uebersicht. Es kostete nach Notierungen in Magdeburg ein Doppelzentner: Rohzucker Raffinade Korn I I sBrot) M. M. 1907..... 19,55 38,99 1908..... 22.20 42,75 1909..... 20,90 41,25 1910..... 29,68 50,50 1911..... 20,03 41,75 Die diesjährigen Maiprcise blieben demnach noch weit hinter den Sätzen des Vorjahres zurück. Mittlerweile hat sich aber die Differenz erheblich verkleinert. Am 27. Juli notierte Rohzucker in Magdeburg schon 25,40 M. und Raffinade 46 M. Damit kommen wir den Nckordsätzcn wieder bedenklich nahe. Und aller Vor- aussicht nach werden die Preise noch weiter steigen. Ein forcierter Export wirkt nach derselben Richtung. Im laufenden Jahre ist die Menge der Ausfuhr viel größer als im Vorjahre. Es wurden ausgeführt Januar/Juni: 1910: 3 286 399 Doppelzentner Zucker, 1911: 6 159 408 Ob durch solche Entwickelung das Interesse der Konsumenten geschädigt wird, danach fragen die Spekulanten nicht, für sie gilt nur das Profitinteresse. Und so mutz man darauf gefaßt sein, daß auch der Zucker in diesem Jahre noch gewaltig im Preise steigen wird. Krieg, Fleischnot, Hungerprcise für Brot, Zuckerhausse und was noch kommen mag, wahrlich, ein nettes Bündel Unheil; jedes allein genügt, dem Proletariat die Segnungen der kapitalistischev Wirtschaftsweise abschreckend zu demonstrieren. O. Marktpreise von Berlin am 28. Juli 1SU, nach Ermittelung de» Königlichen Polizeiviafidiums. Marktballcnpreisc. fKIeinhandel.) 100 Kilogramm Erbsen, gelbe, zum Kochen 30,00— 50,00. Speisebobnen, weihe 30,00-50,00. Linien 20,00-60,00. Kartoffeln 11,00—16,00. 1 Kilo. gramm Rindfleisch, von der Keule 1,60—2,40. Rindfleisch, Bauchfleisch 1,20 bis 1,70. Schweinefleisch 1,20— 1,80. Kalbfleisch 1,40—2,20. Hammelfleisch 1,50—2,30. Butter 2,20—2,80. 60 Stück Eier 3,00—4,80. f Kilogramm Karpscn 1,20—2,40. Aale 1,70—3,20. Zander 1,60—3,60. Hechte 1,40 bis 2,80. Barsche 1,00—2,00. Schleie 1,40—3,50. Bleie 0,80—1,60. 60 Stück Krebic 2,00-36,00. Grosser. i �onTteerteauf vom a5 1 brJil Um und mehr haben wir große Posten unserer farbigen Sommervorräte, sowieauch schwarze Schuhwaren, die teils unsortiert und teils nicht mehr weitergeführt werden, herabgesetzt. Man überzeuge sich— durch Besichtigung ohne 14 aufzwang— von der außergewöhnlich vorteUhatten s Kaufgelegenkeit.- S. Kaliski Soezialgeachtft für: Mähmaschinen, Kinderwagen, Metalfbeitsteiien. uentiienstrasse j. aeile- Alitance �traste 4. Chauweestr. 8d. Brunnen' | strais» t73 u. 92. 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Trapp. Stettinerstr. 10. Mehilnhanner Vorntadt: Karl Mars, Lychenerstr. 123. A dlei-Khof: Karl Schwarzlosc. Hossmannilr. 9. Alt-Glienicke: Wilbclm Dürre, Köpemckeritr. 6. ItanniMclinlenw epr: H. Hornig. Marienthalerstr. 13, 1. lier nun. Küntgcntal, Zepernick, Schbnow und Schda« brück: Heinrich Brase, Hobeitciustr. 74, Part. Riesdorf: Leopold Peters, Dorsstr. 38. Itohiihdorf und Kalkenbcrg: Alois Laus, Bohnsdorf, Ge» nossenschaitsbaus.Paradies". Aihnriottenbarx: Euiiap Scharnberg, seienheimerftrahe 1 Riehwalde: Ostar Mahle, Stubenrauchstr. 99. F.rkncr: Ernst Hossmann, Friedrichsbagener Chaussee. I-'rederitdorf-ReterHliaxen: E. Hbselbarth, Petershagrn. Friedenan-!Stcglltit->»iidende-Ciir«'B-Ijlchterfcldc-Ijank- wltz,: H. B e r n s c c, Alscnstr. 5 in Stegti». FriedricliNhagen: Ernst Wert mann, Köpenicker Straße 18. (ärUnan: Franz Klein, Friedrich slr. 10. dohannlKt hal: Pie liefe, Kaiicr-Wilhelm-PIatz 6. Karlishorst: Richard Küter. Rödelslr. 9. II. tz»<>nlxa->A nuterlinnaen: Friedrich Baumann, Bahnhofstr. 13. 1» Opciilek: Emil® i jjl er, Kietzerstr. 6, Laden. Lichtenberg,* FriedrieliMrelde, llohcnetehtfnhaasen: Cno S e i l c l. Kronprinzenstrage 4, I. Mahlsdorf, lianlndorf: Scheibe. MablSdors, Walderseestr. 14. Marlendorf: August Leip, Cbaussecstr, 296, Host Marienfclde: Emil W c i n c r 1, Dorsstr. 14. h enenhajren: Johann Hübscher. Wolleriliaße. > icdSr-ü»chünewcldc: Max Pricble, Britzerstr. 14 II. Xowawes: Wilhelm Joppe, Friedrich slr. 7. Obor-Sichöncwclde: Alfred Bader, Wilhelmiuenhosstr. 17 U. Rankow-Xiedornehiinhanitei,: Nitzmann, Müblenstr. 30. Reinickendorf» t>„t, illiciin»ruh und Schtfnholz: P. G n r l ch. Prooinzilr. 56, Laden. Rixdorf: M. Heinrich, Ncckarstr. 2, im Laden; Rohr, Siegsried» sirmie 28/29. ilnniinel»>bnrx. Iloxhn�en: A. R o s e n k r a n z. Alt-Boxhagen 56. !»»chönebcrjr: LilHclui Bau ml er. Marlin Lulderilr. 69. im Laden. hpandnn.> onnennanini, Staaken, Sleexefeid und Lalkenha�en: st ö p p e n. Brcitcilr. 64. Tegel. itorsigwalde, 14 ittenun, WuidinannsliiHt, liermodorf und licinickendorf- AVc-bt: Paul Kicuast, Borffgwaldc. Räuichstrajjc 10. Teltow: PlilHetm Bonoip, Teltow, Berliner Str. 16. Tempelhof: Albert T b i c l, Berliner Slrage 41/42. Treptow: Rod. Gramenz. Kiesholzstrape 412, Laden. HA eiitenaee: K. Fuhrmann,-scoaiifu. 105, parterre. ilinerNdorf-lialeusec-Üichiuargicndorf: Paul Schubert, i Wibcliusaue 26. Zeuthen, Mieradorf: Ernst Hütt ig, Zeuthen, Dorsstr. 15. SämUiche Partcililcralur sowie alle ipissenlchaillichcn Werfe werden geliefert. Mieter. 95'10' Wer gesund, modern und dillig wohnen will, besichtige die Wohnungen an der Schloß-Allee, am kgl. Schloßpark Pankow-Nicdcr-SchSnhausen. VW 4 Zioimer von 75(1 Äl»., 3 Zimmer von OÜO M., a Zimmer von 400 M an. chial � Für 40 Pf. dirett zu erreichen nül der �tcltiner Vorortbahn(bis Italion Panlow-HeinerSdoff), mit der Siemens» bahn von der Millclslrasze sowie der Linie 49. 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Müller, WeiBcnaee.ljnghanastr.« PortffetzunW siehe nächste Seite. Fortsetzung des Bezu�sQuellenverzelclinlsses. I Schirme u, StSvZev J C.Dahinter, Uixd.,Kais.-Friedriclistr.lO. Reparaturen, Bezüge billigst. (Girod, F., Spandau, Potsd.Str. 19. Franz Hanel, Prinzefi-Allee 7. Joh. Jungf, Reiclionbergerstr. 26. JI. Lerche, Alte Jakobstr. 57—50. Arth. Pleskcr, Chorlnerstr. 61. A.Rieke,Badstr.l!.Bezüge billiget G. Schleussner, Wari?chauer8t.86. c Seifnn Gustav Camhai, Kantstr. 64. Heidke, Paul, Bur?ad".rfstr. 13. M Memelcr Str. 48a, JOnn, ii. Hie Ha-hallaaäs- _»riiiel. B. Semrau, Wränge l�tr. 118, Fücklerstr. 26, Eisenbahnstr. 26. f Teppiche u. Gardinen� Frankenstein 4 Co., Ri., Bf rgat.140. Joh.Regrgerow, Charl, Tegel. IVej 108 J. Beb/endt, Wrangelstr. 62. Arnold Beyer, Oberschöneweide. Fr. Beeilt', Cbarb, Krummcstr. 61 Otto Brauer, Mflllerstr. 164. Briese, Emst, Ri., Berl.-Str. 61. Bruggemann, Rfigickeadorferatr. 96. Brttlia3Bi.RiIdÄ7erui Bürger, Jul., Mülle rstr. 6. 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Lür den Inseratenteil verenttv.: Th.Glockr, Berlin. Drucku.«erlag: vorwärts Buchdrulkerei u. VeriagsanftaU Paul Singer u. Bertin LVV." Hr. 176. 88. IOMg. I mm te Jmiiitts" Wim lolMInlt Sollvtag, 30. Juli I9IL l�fteraHfd�e Rundfchau. Archiv für die Geschichte tcS Sozialismus und der Ardeiter- bewegung. Herausgegeben von Prof. Dr. Carl Grünberg, Leipzig, C. L.' Hirschfeld, Band 1(1S10/11). Preis des Jabr- ganges 12 Ml. Die im Oktober 1901 vom Genossen Bernstein ins Leben ge- rufenen»Dokumente des Sozialismus" mußten ihr Erscheinen leider bereits Ende 1905 einstellen, obwohl diese Zeitschrift einem entschiedenen Bedürfnis entsprochen hatte. Im Prospekt war sie angekündigt worden als.zugleich Materialiensammlung. Chronik der Tagesliteratur und Hilfsmittel, sowie Ergänzung der zu- sammenfassenden sozialistischen Geschichtsschreibung" und dieses Programm haben die»Dokumente" befolgt. Sie enthalten eine Fülle nicht nur wertvollen Aktenmaterials, sondern auch eine Reihe von Abhandlungen über Themen der Geschichte des Sozialismus, hie nachzuschlagen auch heute noch lohnt. Jetzt läßt Prof. Grimberg sein.Archiv" erscheinen, dessen Programm fast das gleiche ist wie das, mit dem damals Bernstein scheiterte. Und doch wird das Schicksal den neuen Unternehmern voraussichtlich günstiger sein. Das hat verschiedene Ursachen. Zu- nächst ist der Sozialismus im letzten Jahrzehnt ungeheuer er- stärkt, und das bewirkt nicht nur. daß auch die Kreise immer weiter werden, die sich innerhalb der Partei für theoretische Fragen und insbesondere für die Geschichte des Sozialismus interessieren, sondern diese? gewaltige Wachstum hat zugleich den Sozialismus rmmer mehr in den Bordergrund des allgemeinen Interesses gerückt. Auch die bürgerliche Welt sieht sich heute mehr als je der- anlaßt, sich mit dem Sozialismus und seiner Geschichte eingehend zu beschäftigen, teils aus einem wissenschaftlichen Interesse, teils aber auch, um aus der Geschichte der Theorie und der Arbeiter- bewegung neue Argumente gegen den Marxismus und die unter seinem Einfluß stehende sozialdemokratische Bewegung zu gewinnen. Ist so das Publikum stark gewachsen, an daS sich ein wissen- schaftliches Unternehmen dieser Art wenden kann, so ist das ..Archiv" auch noch in einem weiteren Punkt sehr im Borteil gegen- über den.Dokumenten". Diese waren von einem Sozialdemo- Iratcn begründet worden und erschienen bald mich in einem Partei- Verlag. Das macht das Unternehmen der bürgerlichen Gelehrten- Welt von vornherein verdächtig, und so war deren aktive Betei- kigung von vornherein fast ausgeschlossen. Andererseits waren die Parteischriftsteller, die hier in Frage kamen, meist durch ak- tuelle Arbeiten so in Anspruch genommen, daß auch ihre Be- teiligung entfiel. Die Folge davon war, daß sich die„Dokumente" viel mehr auf die Wiedergabe von Urkunden beschränken mußten, als es ursprünglich das Programm verkündet hatte, und daß der Herausgeber fast ganz auf seine eigene Kraft beschränkt blieb. Der Herausgeber des.Archivs" ist Universitätsprofessor, ge- nietzt aber zugleich auch in Parteikreisen sowohl wegen seiner Persönlichkeit als wegen seiner wissenschaftlichen Leistungen be- rechtigtes Ansehen und Vertrauen. So war eS möglich, zur Mitarbeit an dem neuen Unternehmen Kräfte aus allen Lagern zu gewinnen. Diese Vielseitigkeit zeigt sich schon im ersten Heft, dessen In- halt überhaupt als Programmerklärung wirkt. Hier sind Männer vereinigt, die in ihrem politischen sowie wissenschaftlichen Denken so weit voneinander entfernt sind, wie nur möglich. Doch nicht nur darin zeigt sich die Vielseitigkeit des„Archivs", auch in der Wahl des Stoffes sowie der Art der Behandlung und Darstellung weichen die vier Abhandlungen, die das erste Heft bringt, weit vonein- ander ab. Prof. v. Bortkiewicz behandelt ein rein ökonomisches Problem, die Grundrentcntheorie bei Rodbertus und bei Marx; Hammacher schreibt über die philosophischen Anschauungen des „wahren" Sozialismus der vierziger Jahre im Anschluß an die Lehren Hegels; Franz Mehring gibt Lebensbilder aus der Frühzeit der deutschen Arbeiterbewegung, Prof. Weill schildert die Entwicklung des französischen Sozialismus im Laufe der letzten beiden Dezennien. Sind auch diese letzten Abhandlungen beide rein histo- risch, so tritt doch ein starker Gegensatz in der Behandlung, in der Auffassung des Themas sofort hervor, der für die beiden Autoren nicht nur, sondern überhaupt für zwei Typen von Historikern charakteristisch ist. Während Mehring die markanten Persönlich- leiten der bedeutendsten Führer der deutschen Arbeiterbewegung, Lange, Schweitzer, Liebknecht und Bebel sich plastisch von dem Hinter- grund der Zeitereignisse abheben läßt, begnügt sich Weill mit einer gewissenhaften Chronik der Ereignisse, wobei sein Hauptbestreben lediglich dahin geht, objektiv zu sein, keiner Seite Unrecht zu tun. Wie weit ihm das gelingt, kann hier nicht im einzeln untersucht werden. Allerdings, auch in einem anderen Punkt zeigt sich in Grün- bergs Archiv eine Abwechselung, die weniger erwünscht ist: Der wissenschaftliche Wert der Beiträge ist ziemlich ungleich, was frei- lich bei einem solchen Unternehmen kaum zu vermeiden sein dürfte. Auch das zeigt sich gleich im ersten Heft sehr deutlich an den beiden ersten Abhandlungen. Beide gehen von historischen Darstellungen aus, um dann in eine Kritik des Marxismus auszumünden. Bortkiewicz gibt in seinem Artikel, der im dritten Heft seine Fortsetzung findet, eine ernste, gründliche und eindringliche Kritik der Theorie der absoluten Grundrente bei Rodbertus und bei Marx, und wenn er auch, wie ich glaube, des letzteren Grundabsicht Vev- kannt hat, so ist seine Kritik doch nicht nur interessant, sondern zum Teil auch treffend. Noch bei Adam Smith ist die Grundrente eine Art Bezahlung der Naturkräfte, die im Boden wirkend die Produk- tivität der Arbeit erhöhen. Die Grundrente fällt daher ganz aus dem Nahmen der Arbeitswerttheorie heraus. Das war das Problem, das Ricardo zur Lösung gestellt war. Seine Behandlung der Grundrente geht von der Frage aus, ob diese auf Grund der Arbeitswerttheorie zu erklären sei, und er kommt zu dem Schluß, daß sich, von Dkonopolverhältnissen abgesehen, nur Differential- rente mit dieser vereinbaren läßt, d. h. daß die Grundrente nur den Vorteil zum Ausdruck bringt, den der Besitzer fruchtbaren Bodens vor dem Besitzer schlechten Bodens voraus hat.*) Marx hat nun gezeigt, daß es auf*Grund der Arbeitswerttheorie nicht nur Diffd- rentialrente gibt, sondern daß auch eine absolute Grundrente ent- stehen kann, eine Frage, um die sich seit Ricardos Streit mit Mal- thus die heftigsten Kontroversen entsponnen hatten. Diese histo- rische Bedeutung der Marxschen Theorie verkennt Bortkiewicz; aber darin dürfte er wohl recht haben, daß Marx dieser absoluten Grundrente eine viel größere praktische Bedeutung beimißt, als ihr in der Tat zukommt. Jedenfalls ist seine Kritik streng sachlich und sehr inieressant und auch dort anregend, wo man ihr nicht beipflichten kann. Allerdings beruft sich Bortkiewicz auch wieder- holt auf seinen vor einigen Jahren erschienenen völlig mißlungenen Versuch einer mathematischen Widerlegung von Marx Wert- und Preisrechnung. Aber diese Hinweise haben mit der hier vorliegen- den Kritik sehr wenig zu tun. Ganz anders als die Arbeit Bortkiewicz ist die Abhandlung Hammachcrs zu werten, die mit dem dicken Wälzer desselben Autors das Schicksal teilt, in ihrem Fortgang immer schlechter und ungenießbarer zu werden. Die rein historischen Ausführungen sind zwar sehr breitspurig und wenig übersichtlich, enthalten aber doch so manche? Interessante. Die eigentliche Marxkritik ist aber hier Ivomöglich auf einem noch niedrigeren Niveau angelangt als in des Verfassers Buch:„Das philosophisch-ökonomische System deS Marxismus". •) Auf die von Marx so auf die Differcntialrente der zu werden. zenannte Differentialrenke II sowie Sage braucht hier nicht eingegangen In der„Heiligen Familie" macht sich Marx unter anderem! über die„kritische Kritik" Edgar Bauers lustig, der in seiner Ver- urteilung der Paalzowschcn Romane so weit gegangen war, die Liebe, wie Mehring sagt, überhaupt vom Menschen zu trennen, um sie zu einem Opfer der reinen Kritik zu machen. Er spottet über die„Ruhe des Erkennens", die es notwendig findet, den Menschen alles Konkreten, vor allem seiner Leidenschaften zu entkleiden, um dann mit diesem abstrakten Gespenst Fangball spielen zu können. Daß es sich bei dieser Liebe, deren Rechte Marx hier verteidigt, um die sinnliche Geschlechtsliebe handelt, geht nicht twr aus der Anknüpfung an die Paalzowschen Romane hervor, sondern ganz besonders auch noch daraus, daß Marx darüber spottet, daß Bauer dem Liebenden den Geliebten gegenüberstellt, das Femininum aber fehlt. Trotzdem bringt es Hammacher fertig, gestützt auf einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, zu behaupten, Marx,„der spätere Zcrmalmer, habe damals in der auf Ausbeutung gegrün- deten Gesellschaft Liebe— statt Klassenkampf gepredigt". Ein solches Vorgehen ist mit Entstellung noch mild gekennzeichnet. Aller- dings zeigt Hammachcrs ganze Marxkritik ein so völliges Mißver- stehen des Kritisierten, daß man dadurch geneigt wird, auch jene Entgleisung als eine unfreiwillige anzusehen. Zum Glück ist Ham- machers Artikel in dieser Hinsicht nicht typisch für den Inhalt des Archivs. Von den übrigen Abhandlungen, die bisher erschienen sind, seien noch besonders hervorgehoben: Mehrings kurzer Artikel über Johann Jacoby und die wissenschaftlichen Sozialisten, der eine klare Kennzeichnung der Wirksamkeit des Konischen und des Hegelsche» Geistes in der Geschichte der Demokratie und des Sozialismus enthält, sowie der Bericht ihres Sekretärs Edw. R. Pease über die Geschichte der„Fabian Society", der zeigt, wie naiv die Anschau» ungen der englischen Fabier über das Wesen der Sozialdemokratie und des Marxismus sind. Gegenüber den Abhandlungen und Buchbesprechungen tritt daS urkundliche Material sehr zurück. Bisher wurden nur einige Briefe mitgeteilt. Das letzte Heft enthält auch eine ausführliche Bibliographie des Sozialismus: hingegen ist ein Versprechen, das uns das Vor» wort des neuen. Unternehmens gemacht hatte, bisher unerfüllt ge- blieben, nämlich eine Chronik der im letzten Jahre gefaßten pro- grammatisch bedeutungsvollen Beschlüsse sämtlicher Arbeiterpartei- tage und der sonstigen für die EntWickelung des Sozialismus und der Arbeiterbewegung wichtigen Geschehnisse. Gerade ein« solche Cchronik, die seinerzeit von den„Dokumenten des Sozialismus" eifrig gepflegt wurde, wäre von großem Wert, da eS für den einzelnen oft sehr schiver und zeitraubend ist. sich das erforderliche Material selbst zu beschaffen. Ein Unternehmen wie das von Grünberg geschaffene kann und will nicht aus einem Guß sein. Jedem Mitarbeiter ist das Recht seiner Persönlichkeit völlig gewahrt, und wenn dadurch natürlich auch die Einheitlichkeit verloren geht, so gewinnen die Beiträgs über das Inhaltliche hinaus insofern noch an Interesse, als sie auch die Verschiedenartigkcit der Auffaffungsweisen der einzelnen wissenschaftlichen Individualitäten und der von ihnen vertretenen Parteien erkennen lassen. Der größte Teil der Beiträge hat ein über den Kreis der Fach� gelehrten weit hinausgehendes Interesse und ist auch für ein größeres Publikum sehr wohl verständlich. Gerade bei dem Cha- rakter des behandelten Gegenstandes ist das sehr zu begrüßen. Diese Gemeinverständlichkeit könnte aber leicht noch gehoben werden, wenn den fremdsprachigen Zitaten und Urkunden auch eine deutsche Uebersetzung beigefügt würde. DaS ist zwar sonst in „streng wissenschaftlichen" Journalen nicht der Fall, doch ist dasein Brauch, dessen Bruch besonders im vorliegenden Falle empfehlens» werter wäre als seine Befolgung. G. 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