Mr. 226. ntonnementS'ßedlngunsen: BBonncmcnt«- Prcis pränumerando i «icrlcljährl. S#0 2J!t., monatl. 1,10 Mk, tvvchentlich 26 Pfg, frei ins HauS. Einzelne Nummer 5 Pfg, Sonntags« nummer mit illustrierter Sonntags- Beilage.Die Neue Welt' 10 Pfg. Post- tlbonnemenl: 1,10 Mark pro Monat. Eingetragen in die Post-Zeitungs- Prclsliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Oesterreich, Ungarn 2 Mark, für das übrige Ausland 8 Marl pro Monat. PostabonnemcntZ nehmen an: Belgien. Dänemark, Holland, Italien, Luxemburg. Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz, 28. Jahrg. CrldKlnt täglich außer montags. Vevlinev Volkoblakk. Zentralorgan der rozialdemokratifchen partes Deutfcblands. Die Insertion;-Ledah? beträgt für die sechSgespaltene Kolonel- »eile oder deren Raum 00 Pfg,, sür politische und gewerlichafUiche Vereins- und VersaminlungS-Anzeigen SO Pfg. «Uleine Unreizen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg. lzuläfftg 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pfg. ktellenaeluche und Schlafftellenan- »eigen das erste Wort 10 Pfg,, iedeS weitere Wort 5 Pfg, Worte über 15 Buch? stoben zählen sür zwei Worte. Inserate für die nächste Nunimer müssen biS B Uhr nachmittags in der Expedition »pgegeben werden. Die Expedition ijt vis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm-Adresse! »S»laliUiiiokrtt BwU»". Redaktion: SM. 68. Lindenstraese 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1S83. Mittwoch, den 27. September 1911, Expedition: SM. 68, Lindcnstrassc 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1,981. ver marokkanische Friedensschluß ; Paris, 24. September.(Eig. Ber.) Das Marokko-Abkommen ist im wesentlichen fertig. Nun verkünden auch die französischen Offiziösen die gute Botschaft und so dürfen die bedauernswerten Zeitgenossen, denen seit Kahren das Schreckwort Marokko in Kaiser- und Minister- reden, Parlamentsdebatten, Interviews, Allarm-, Warnungs-, Drohungs- und Beschwichtigungsartikeln in die Ohren ge- dröhnt hat, auf Erlösung hoffen. Auf Erlösung freilich nur von dem einen Uebel. Denn der seinem Ende zuschreitende Kapitalismus muß immer neue Konflikte zwischen den rivali- sierenden Weltmächten gebären. Die Chauvinisten allerorts können getrost rufen: Die Krise ist tot, es lebe die Krise! Vorläufig hat indes der Kapitalismus einen neuen Posten in seine Handelsbücher einzutragen. Es ist unleugbar, daß das Resultat, das die finanzielle, militaristische und kom- »nerzielle Abenteuerei und der Diplomatenschacher in Ma- rokko zustandegebracht haben, durchaus in der Entwickelungs- linie der kapitalistischen Weltwirtschaft liegt. Der Kapitalis- mus, der seine Fangarme über alle Kontinente ausgestreckt hat, konnte nicht dicht vor den Toren Europas ein von from- nien Verträgen umfriedetes Reservatgebiet waldursprüng- ticher Barbarei erhalten. Ueber den Sentimentalismus im Nousseau-Stil, der den Profitmacher und seine uniformierte Schutzwache im Namen einer naturrechtlich begründeten Selbstbestimmung zurückhalten wollte, mußte er rücksichtslos hinwegschreiten und die widersinnige Illusion einer„fried- lichen Durchdringung" höhnisch beiseite schieben. Und der harmlose Glaube an die Uebergangsformel von Algeciras war nicht besser fundiert als die Utopie, die den Kapitalis- mus etwa durch die EntWickelung des„neuen Mittelstandes" und die„konstitutionelle Fabrik" auflösen möchte. Die Gewinnung Marokkos ist eine imponierende Leistung des französischen Kapitalismus, der in kühnem. Unter- nehmungsgeist und zäher Ausdauer manche Mängel seiner technisch-industriellen Schwerfälligkeit zu überwinden weiß. Das alberne Geschrei der Alldeutschen hat die von langer Hand vorbereitete Einverleibung Marokkos in das nordafri- kanische Kolonialreich Frankreichs nicht aufhalten können und die auswärtige Politik des Deutschen Reichs hat, insofern sie diesem Geschrei Rechnung tragen zu müssen glaubte, nur dem deutschen Wirtschaftsleben schwere, lange nachwirkende Schäden zugefügt, die auch ohne Erhöhung der diplomatischen Kon- Sessionen hätten vermieden werden können. Vielmehr hat gerade die Verzögerung der Verhandlungen, die dem auf- gerufenen Spießerpatriotismus dekorative Genugtuungen vcrsckxiffcn sollte, durch die hervorgerufene Finanz- und Wirt- schaftskrise zum Schluß die Position der französischen Politik befestigt. Diese Krise ist aber auch eine wichtige Lehre, die der Marokkokonflikt den Regierungen und den herrschenden Klassen aller Länder erteilt hat. Sie zeigt, wie der gesteigerte Jndustrialismus und die fortschreitende internationale Ver- ästelung des Kreditsystems die Empfindlichkeit der nationalen Wirtschaft vergrößert. Auch das weniger industrielle Frank- reich, wo der ängstliche Bauer noch seine Goldfüchse im Strumpf birgt, hat diese Wirkung schwer genug empfunden. In dieser ehedem nicht in solchem Maß empfundenen Ab- hängigkeit der nationalen Wirtschaftsgebiete von einander und von der Weltlage liegt sicher eine gewisse Gegentendenz gegen Kriegsgelüste. Sie erhält aber ihren vollen Wert durch den Rückschlag der Krise auf den gesamten sozialen Zustand. Was Bebel in Jena so eindrucksvoll geschildert hat— die Wirkung des Krieges auf die ganze Volkswirtsckjaft— die jetzige Situation gibt schon einen Vorgeschmack davon. Und wie Hungerkrisen auf die Volksmassen wirken, das können die Besitzenden jetzt in den verschiedensten„Kulturländern" sehen. Kommt nun für die herrschenden Klassen noch die Gewißheit, daß die Organisation und der entschlossene Wille des Proletariats genug stark sind, um den entfesselten Elementen des Volkszorns den Weg zu weisen, so wird das „pazifistische" Gewissen der Diplomatie eine nützliche Kräfti- gung erfahren. Unstreitig hat schon diesmal die proletarische Friedensaktion der Weisheit der Regierungen nach- geholfen und ihren Eifer gestärkt, zu einer friedlichen Lösung zu kommen. Vor allem darf die deutsche Arbeiter- klasse stolz darauf sein, der bewundernden Welt das Schauspiel einer von keiner pseudopatriotischen Schaum- schlägerci berührten, kaltblütigen und kraftbewußtcn Kund- gebunq des Volkswillens gegeben zu haben. Die Auffassung, daß es nickt auf ein taktisches Detailprogramm für den Kriegsfall, jondern auf eine machtvolle und schlagfertige Zu- fammenfassung der im Proletariat lebendigen, dem Völker- mord widerstrebenden Energien ankomme, hat eine glänzende Recktfertigung gefunden. In der proletarischen Massenaktion, nicht in den regellosen Husarenritten tollkühner Freischaren nimmt die bürgerliche Gesellschaft ihre Todesverkündigung wahr. Wohl wäre es Uebcrhebung, beute zu sagen, daß die drohende Macht der proletarischen Internationale allein es gewesen sei, die diesmal die Zivilisation vor den Schrecknissen des Krieges gerettet habe. Aber zum erstenmal hat das or- ganisierte Proletariat vor den feilschenden Diplomaten, vor den mit Menschenleben hazardierenden.Spekulaittcn, vor den Fälschern der öffentlichen Meinung sein Schwert entschlossen in die Wagschale des Friedens geworfen. Und vom Wachstum seiner Organisation, von der revolutionären Aufklärung und Schulung der ausgebeuteten Massen hängt es ab, ob es in gefährlicheren Stunden unausbleiblicher künftiger Konflikte die kapitalistischen Beutemacher entwaffnen kann. Nur noch redaktionelle Aenderungen. Das Wolffsche Telegraphenbureau ver- breitet folgende Mitteilung: Unseren Informationen nach trägt ber gestern abend von Cambon überbrachte franzSsische Vertragsentwurf über Marokko im wesentlichen den Wünschen der beiden Regierungen Rechnung, wenn auch in Einzelheiten noch einige redaktionelle Aenderungen vorzunehmen sein werden. Italien In Cripolltanlen. Rom, 24. September.(Eig. Bor.) Als während der Ministerkrise dieses Frühjahres G i 0 l i t t i sich anscheinend so unmotivierterweise nach den Sozialisten als Mitarbeitern umsah, haben wir dem Verdacht Ausdruck gegeben, daß die Regierung sich mit kolonialpolitischen Abenteuern trüge und für diese die Mitschuld der Sozialisten zu gewinnen strebe, um sie auf diese Weise mund- tot zu machen und ihnen die Hände zu binden. Seitdem sind immer deutlichere Anzeichen dafür zutage getreten, daß die italienische Regierung wirklich ihr Auge auf Tripoli- tanien und die Kyrinaika geworfen hat. Zunächst hat man es friedlich versuchen wgllen, und obwohl der dem Ministerium nahestehende römische„Mcssaggero" unsere Information, nach der eine italienische Aktiengesellschaft von der türkischen Regierung sür 125 Millionen Lire Konzessionen in Tripoli- tanien erworben hätte, als pure Erfindung hingestellt hat, so haben doch tatsächlich Verhandlungen in diesem Sinne stattgefunden und haben, wie mehrere italienische Blätter unter dem 22. dieses Monats bestätigen, in Paris in Gegen- wart des italienischen Gesandten Tittoni und des fran- zösischön Gesandten Barräre, zu einem befriedigenden Abschluß geführt. Aber die friedliche Absicht verbürgt keineswegs den friedlichen Ausgang. Heute ist olles kriegsbereit, und jede Stunde kann die Entscheidung bringen. Die Reservisten eines Jahrganges für das Landheer und von vier Jahrgängen für die Kriegsmarine sind gestern durch königliches Dekret eingezogen worden. Die Flotte ist bereit, das Oberkommando ernannt, die Presse arbeitet unter Hochdruck, um eine Art patriotisches Delirium auszulösen. Dumme und unwürdige Nachrichten über türkische Gewalt- taten gegen Italien arbeiten an der Erhitzung der öffent- lichen Meinung— kurz, alles ist bereit, daß der Starke über den Schwachen herfällt, um ihm unter dem Vorwande der Vergeltung, des Rechtes oder der Notlage das Seine abzu nehmen. Wohl droht das Proletariat mit dem General st r e i k, im Falle die Regierung Ernst macht, aber es könnte sehr gut sein, daß wir eines Tages mit der Generalstreik- drohung in der Faust aufwachten, um in der Zeitung zu lesen, daß der Krieg durch ein Bombardement der tripolitanischen Küste bereits zur Tatsache geworden ist. Lassen wir die Frage der Vergeltung und des Rechtes beiseite. Das sind Flausen, die wir der künftigen offiziellen Geschichtsschreibung zur ausschließlichen Vertvcndung an heimstellen. Wie steht eS aber mit den wirtschaftlichen Interessen, die die geplante Expedition wahren sollte? Welches Interesse hat Italien, ein Land zu besetzen und unter seinen Einfluß zu bringen, dessen Reichtümer— wie die berühniten Phosphatlager— durchaus problematisch sind, während die geringe Fruchtbarkeit des Bodens» und vor allem sein Wassermangel, keinem Zweifel unterliegt. Ein Land, das nach dem Urteil von Sachverständigen etwa 5t) bis 60 000 Quadratkilometer kolonisierbaren Boden hat, aber in seinen günstigsten Landstrichen bereits eine eingeborene Bevölkerung von ungefähr 20 Einwohnern pro Quadratkilometer aufweist. Tripolitanien verspricht, selbst nach den rosigen Angaben der„Tribuna", keineswegs eine sehr pro- duktive Kapitalanlage. Die Hausktprodukte sind Datteln, Spelz, Gerste in den bewässerten Teilen; außerdeni wäre an Viehzucht mit Weidewirtschaft zu denken und an Oliven- bau, der bekanntlich vor einem Menschenalter überhaupt keinen Ertrag abwirft, sondern nur starke Kapitalien fordert. Wein und Weizen kann Tripolitanien im besten Falle nur für den eigenen Bedarf produzieren. Um Erschließung großer landwirtschaftlicher Reichtümer handelt es sich also in Tripoli- tanien absolut nicht. Daß Italien sich in Tripolitanien einen Absatzmarkt er- schließen müßte, glaubt niemand, selbst die hiesigen Jmperia- listen nicht. Die meisten industriellen Produkte bezieht Italien heute trotz hoher Schutzzölle aus dem Auslände; um sich Avsatzmärkte zu sichern, braucht es keinen Kanonenschuß zu riskieren. Ja, sagen nun die Schlauen, Italien hat aber eine ganz besondere Exportware: seine Auswanderer. Hier sucht man in ruchloser Weise das Publikum hinters Licht zu führen. Ja, freilich wandern in Italien alljährlich Hundert- tausende ins Ausland, um Arbeit zu suchen, aber sie wandern nicht als Kolonisatoren mit Geld im Beutel, sondern einzig und allein als Arbeiter, die für ihre Arbeitskraft einen an- gemessenen Lohn fordern und ihn im Vaterlande nicht finden. Wer in aller Welt wird ihnen in Tripolitanien diesen Lohn geben? Die Schlauen meinen, daß zur Erschließung Tripoli» taniens große öffentliche Arbeiten nötig seien, wollen eine Anleihe von einer halben Milliarde zu diesem Zwecke machen und meinen, damit die italienische Auswanderung befriedigt zu haben. Lieber Gott! Wenn man eine halbe Milliarde für öffentliche Arbeiten übrig hat. so kann man sie sicher sehr viel besser in Italien verwenden, um Calabrien und Sizilien mit Straßen zu versehen, die wasserlosen Gemeinden mit Trinkwasser, die Sümpfe mit Abzugskanälen, ganz Süd- italien nist Schulen und Hospitälern. Dann brauchten auch die Arbeiter nicht mehr auszuwandern, denn der Ueberschuß an Arbeitskräften ist ja nur relativ, das heißt, er besteht nicht im Hinblick auf die Kulturbedürfnisse des Landes, fondern im Hinblick auf die disponiblen Kapitalien. Wenn diese auf einmal für Tripolis da sind, dann brauchen wir � Tripolitanien gar nicht mehr, denn dann hat auf einmal die wert- vollste italienische Exportware, die Arbeitskrast, ihre ange- messene Verwendung gefunden, die Verwendung, die den Nationalisten doch die teuerste sein sollte, nämlich die im eigenen Vaterlande I Tripolitanien als Auswanderungsland ist Humbug. Was heute nach Tripolitanien drängt, das sind Int er- essen der Haute Finance, deren Exponent die Re- gierung ist: nicht Italien, sondern Gruppen italie- nischer Kapitalisten haben Interesse daran, in Tri- polis festen Fuß zu fassen. Darum, und nicht unter dem Druck einer Zwangslage, nicht im Interesse unserer Aus- Wanderung, wird man den Kriegszug unternehmen. Daß trotz der angeblich friedlichen Absichten der Regie» rung die Sache voraussichtlich gar nicht friedlich ab- laufen wird, liegt in der Natur der Sache. Allein der reli- giöse Fanatismus der Mohammedaner widerstrebt mit aller Energie der italienischen Penetration. Ganz friedlich wird die Sache auch in Italien selbst nicht ablaufen. G i 0 l i t t i pfeift natürlich aufs Parlament und findet es selbstverständ- lich, daß dies den Mund hält und dann der vollendeten Tat- fache gegenüber artig die Kosten bewilligt. G i 0 l i t t i pfeift auch auf das Proletariat und hat kein Ohr für das Grollen der Massen und den Unwillen der Arbeiterschaft. Darum ist aber noch nicht gesagt, daß dieses Grollen und dieser Unwille nicht Mittel und Wege fänden, um sich Gehör zu verschaffen. Das Volk, das die Steuer an Blut und Geld zu zahlen hat, ist nicht befragt worden. Es könnte aber auch ungefragt reden. Huf dem Mege nach Tripolis. Noch ist nichts Entscheidendes geschehen. Aller- dings wird in Italien die Zensur aufs strengste gchandhabt und die Regierung hüllt sich in Schweigen. Sicher ist bloß, daß italienische Kriegsschiffe auf der Fahrt nach Tripolis begriffen sind. Aber noch ist kein Schuß gefallen, und weder von türkischer noch von italienischer Seite ist mit feindseligen Akten begonnen worden. Italien besteht jedoch darauf, in Tripolitanien einzudringen und die Frage steht so, daß die Türkei nur die Wahl hat zu kämpfen oder sich kampflos zu demütigen. Die anderen Mächte aber sind uneins und schon darum kaum imstande, mit dem gebotenen Nachdruck die italienische Regierung von dem verderblichen Abenteuer zurückzuhalten. Die s 0 z i a I i st i s ch e Protestaktion hat bereits ein- esctzt. Die Vcrsamnilung der Vertreter des allgemeinen rbeiterverbandes, der sozialistischen Parteileitung und der Parlamentsfraktton beschloß in Bologna für den 27. September einen ruhigen General st reik. Bissolati, Trapancse, Turatt und Graziada erklärten sich gegen den Generalstreik, protestierten jedoch gegen jede Er- ober ungsabsi cht, auch wenn die Notwendigkeit der Expansion Italiens bestände. Die extremen Syndi- k a l i st e n und der Generalrat der Arbeiterver- bände beschlossen den Streik mit allen Mitteln und in aller Ausdehnung. Eine Tagesordnung T u r a t i, welche die sozialistische Partei zur schärfsten Opposition gegen die Regierung verpflichtet, wurde einstinunig angenommen. Es heißt, daß Bissolati, der sich in offenem Gegensatz zur Mehrheit der Partei bs- findet, aus dieser austreten wird. In Mailand kam es zu lebhaften Protest kund- gebungen der Sozialdemokraten auf dem Markt- platz. Tie Nationalisten veranstalteten Gegenkundgcbuugen. Die Polizei nahm zahlreiche Verhaftungen vor. Auch ver- schicdene Redner, die in der Protestversammlung die Regie- rung angegriffen hatten, wurden verhaftet. Offiziös sucht nian die Belvegung als gescheitert hinzu- stellen. Ein Telegranun behauptet: Die Versuche der Soziali st en in Rom, Mailand, Como, Varese und anderen Städten, de» General st reik zu erklären, um gegen ein Vorgehen in Tripolis zu protestieren, sind an der einmütigen Haltung der öffentlichen Mei« nun g gescheitert. Das Zentralkomitee der Eisenbahner fordert diese auf, sich j e d e in S t r e i k fernzuhalten, mit der Erklärung, daß diese Kundgebung der Ernsthaftigkeit entbehren und nur eine dekorative Handlung sein würde. Die Meldung steht im ausfälligen Gegensatz zu der Tat- fache, daß der eintägige Proteststreik ja für den 27. September beschlossen, also nicht schon vorher ge- scheitert sein kann. ff Die diplomatische» Besprechungen. KZI«, 26. September. Die«Kölnische Zeitung" meldet aus Rom: In der gestrigen Unterredung des tarkischenGeschäfts trägers mit dem Minister des Aeußern Marchese di San Giuliano kam der Wunsch der Türkei zum Ausdruck, die schwebende Streitfrage auf iiberlieferungsmusjig freundschaft liche Weise zu lösen. Der Minister stellte die Unmöglichkeit für Italien fest, wohlbegründeteAnwartschaftenpreiS zugeben, drückte aber gleichzeitig den Wunsch aus, gute B e Ziehungen zur Türkei zu bewahren. Türkische Zurückhaltung. Saloniki, 26. Sepien, ber. Obwohl die Stimmung in den Kreisen des hiesigen jungtürkischen Komitees bezüglich der Tripolisfrage sehr e r r e g t ist, sind doch die strengsten Weisungen erteilt worden, alles zu vermeiden, wodurch die italienischen Interessen verletzt werden könnten. Keine Bedrohung der Italiener. Konstantinopel, 25. September. Die Agence Ottomane veröffentlicht eine offiziöse Note, durch die die Gerüchte de- montiert werden, dast die Italiener in Tripolis in Gefahr schweben. Die Regierung konstatiert, dafi die O r d- n u n g n i ch t g e st ö r t ist und ist überzeugt, daß sie auch in Zu- kunft nicht gestört werde. Die Rote erklärt weiter, daß die offiziellen Kreise der Hoffnung seien, daß die gegenwärtigen Schwierigkeiten ein Ende nehmen und daß den Wirtschaft- lichen italienischen Interessen gestattet sein werde, die ihnen durch die bestehenden Verträge gesicherte EntWickelung zu nehmen. Truppentransporte. London, 26. September.„Daily News" meldet aus Malta, daß die italienischen Dampfer„Sicilia" und „Sardigna" Truppen von Syrakus und dem be> nachbarten Hafen Augusta an Bord genommen haben Die Ankunft deS Botschafters verschoben. Rom, 26. September. Die Abreise des neuen italienischen Bot- schasters in Konstantinopel, die am 8. Oktober erfolgen sollte, ist auf den 6. verschoben worden. Man erwartet, daß bis dahin eine Verständigung erzielt sein wird, oder aber die d i p l o- matischen Beziehungen abgebrochen sein werden. Die Haltung der Mächte. Mailand, 26. September. Der«Corriere della Sera" meldet aus London, daß im dortigen Auswärtigen Amt erklärt worden sei, England betrachte die Lösung des tripolitanischen Problems als eine Angelegenheit, diebloßdieTürkei undJtalien be- treffe. Dasselbe Blatt erhält aus angeblich bester Quelle die Nach richt aus Wien, wonach Oesterreich-Ungarn Italiens Aktion keinen Widerstand entgegensetze. Konstantinopel, 26. September. Die englische und die französische Antwort auf die Bitte der Hohen Pforte um Vermittelung gegenüber Italien sind kühl, fast abweisend und nicht geeignet, hier die Stimmung zu heben. Auch die Petersburger Antwort ist ähnlich gehalten wie die englische. Die Hoffnung der Türkei ist jetzt auf Berlin gerichtet. Man nimmt an, daß Deutsch- land seinen Einfluß ausüben werde, um seinen Verbündeten vom Schlimmsten zurückzuhalten. Die türkische Auffassung. Konstantinopel, 26. September. In Kreisen der Hohen Pforte ist man der Auffassung, daß Italien seine kriegerische Aktion nicht unverzüglich beginnen werde. Der G r o ß w e s i r hat der italienischen Botschaft Vorstellungen gemacht über die Ge- fahr, die für die italienischen Bewohner der Türkei dadurch hervorgerufen werden könnte. Gleichzeitig hat man die italienische Regierung wissen lassen, daß man zu den weit- gehend st en Konzessionen bereit sei. Nach Informationen des Konstantinopler Korrespondenten der»Frankfurter Zeitung" ist jedoch die Expedition soweit vorgeschritten, daß es kaum noch ein Zurück gibt und man gibt sich hier einem Irrtum hin, wenn man glaubt, durch das Zugeständnis von wirtschaftlichen Kon- Zessionen jetzt noch den Eindruck zu erzielen, den man vielleicht vor einigen Monaten erzielt haben würde. Zur cebenzmittelteiieiMg. Deutscher Städtetag und Fleischteuerung. Der Vorstand des Deutschen Städtetages hat an den Reichs« lanzler erneut eine Eingabe gerichtet, in der dringend um Maß- nahmen zur Beseitigung der Fleischteuernng ersucht wird. Wie in der Eingabe nackgewiesen wird, sind seit der letzten Petition des Städtetages— Oktober 1916— die Preise für Rinder, Kälber und Schafe fortdauernd gestiegen und werden nach Ansicht sachkundiger Kreise eine weitere Steigerung erfahren, nachdem infolge der Maul- und Klausenseuche und des durch die Dürre des Sommers ver- ursachten Futtermangels erbebliche Bestände von Vieh teil» vernichtet, teils vorzeitig auf den Markt gebracht worden sind. Ersatz wird günstigstenfalls— auch wenn rechtzeitig durchgreifende Erleichterungen hinsichtlich der Einfuhr von Futtermitteln gewährt werden und das nächste Jahr eine befriedigende Futterernte liefert— erst allmählich heranwachsen. Aber auch die Schweinepreise, die bisher diese Steigerung nicht zeigten, werden voraussichtlich binnen kurzem anziehen. Die Großhandelspreise sSchlachtpreis) betrugen durchschnittlich für 50 Kilogramm bei II. Qualität: Berlin...> Breslau... Dresden... Hannover.. Karlsruhe.. Leipzig.... München... Straßburg... Bei dieser Sachlage sind, wie es in der Eingabe heißt, rasche Maßnahmen geboten, um eine für alle Volkskreise ge- fährlillZ lang andauernde Fleischteuerung hintan' zuhalten. Als geeignete Wege zu dem Ziele werden verlangt: Erleichterungen der Einfuhr von lebendem Vieh aus den Nachbar ländcrn und Ermöglichnng der Einfuhr von gefrorenem und ge- kühltem Fleisch, insbesondere auS Argentinien, ferner Einfuhr von Fleisch aus unseren Kolonien. Die Eingabe begründet ausführlich diese Vorschläge und berichtet dann, daß der Vorstand deS Deutschen StädtetageS— geleitet von der Ueberzeugung der Notwendigkeit vollen veterinärpolizeilichen Schutzes— durch eine Kommission von Sachverständigen hat prüfen lassen, welche Vorschriften diesen Schutz nach jeder Richtung zu ge- währleisten imstande sind. Diese Vorschriften sind darauf von den Schlachthofsdirektoren aller deutschen Großstädte begutachtet und für völlig ausreichend befunden worden. Das Ergebnis dieser Prüfung der eingesetzten Veterinär- komniission ist zugleich mit der Eingabe dem Reichskanzler über- mittelt worden. ».» Einfuhr von Gefrierfleisch. Selbst die Naiionalliberalen fühlen sich angesichts der steigenden Mißstimmung in den ärmeren Volksschichten bewogen, die Forderung zu stellen, daß alle jene Bestimmungen aufgehoben werden, die der Einfuhr von argentinischem und australischem Gefrierfleisch entgegen- stehen. Der Provinzialvorstand der national- liberalen Partei für die Rheinprovinz hat nämlich am 23. d. M. nach eingehender Erörterung der gegenwärtig!» Not- läge folgende Resolution gefaßt: „Angesichts der bestehenden und voraussichtlich noch weiter zunehmenden außerordentlichen Teuerung der wichtigsten Nah- rungsmittel hält der Provinzialvorstand der nationalliberalen Partei im Rheinland besondere Maßnahmen des Reiches und der Einzelstaaten zur Sicherung einer aus- kömmlichen V o l k S e r n ä h r u n g für dringend er- forderlich. Für die Dauer des Notstandes ist— auch im Interesse der kleineren Landwirtschaft zur Erhaltung des noch vorhandenen Zuchtviehbestandes die Einfuhr von Gefrierfleisch aus Argentinien und Australien durch Außerkraftsetzung der entgegen- stehenden Bestimmungen zu ermöglichen, und eS find die Zölle für Mais und Gerste zu Futterzwecken, sowie für Grllnfutter außer Kraft zu setzen oder doch wesentlich zu ermäßigen. Die landwirtschaftlichen Kreditverhältnisie sind möglichst zu erleichtern. Die Sätze deS Notstandstarifs müssen so gestaltet werden, daß sie allen Empfängern von Futtermitteln zugute kommen. Der Zentralvorstand der Partei wird ersucht, alsbald die National- liberale Fraktion zu bitten, im Sinne der vorstehenden Sätze tätig zu werden." « Die Handelskammer für Oberfranken«nd die Teuerung. Die Handelskammer für Oberftanken hat an die bayerische Regierung eine Eingabe gerichtet, in der sie unter Hinweis auf die chädigendo Wirkung des EinfuhrscheinshstemS Maßnahmen verlangt, die der Teuerung entgegenwirken sollen. Nach ihrer Ansicht führt das Einfuhrscheinsystem dazu, daß für daS ausgeführte Getreide ein vollwertiger Ersatz nicht eingeführt und sowohl die Reichskasse geschädigt, als auch ein Mangel an der einen oder der anderen Getreideart in Deutschland herbeigeführt wird. Nach einem interessanten statistischen Nachweis kommt die Handelskammer zu olgendem Ergebnis: »Am wirksamsten würde ein Ausfuhrverbot für Roggen, Weizen und Hafer sein, und angesichts der schwierigen Lage des Lebensnuttelmarktes scheint selbst die An- Wendung dieses radikalen Mittels gerechtfertigt. Wir würden alle Maßnahmen begrüßen, die ergriffen werden, um die Futtermittel- not zu bekämpfen: Einführung billiger Frachten, Suspendierung der Futtermittelzölle usw., weil dadurch die Landwirtschaft der Notwendigkeit enthoben werden kann, ihren Viehbestand in un« gesunder Weise zu reduzieren. Die Industrie ist in hervorragen- dem Maße daran interessiert, daß alle Maßnahmen zur Beseitigung der LcbenSmittelteuerung ergriffen werden. Denn die Arbeitgeber, die selbst von der Teuerung direkt oder indirekt(durch den Rückgang in der Kaufkraft des Publikums) bedrückt werden, werden nicht in der Lage sein, erhöhte Lohn- forderungen zu bewilligen. Wir bitten aus allen diesen Gründen dringend,„das hohe kgl. Staatsministerium möge geneiglest an den zuständigen Stellen dafür eintreten, daß das Einfuhr- scheinsystem zunächst aufgehoben oder doch zum mindesten der Identitätsnachweis wieder eingeführt wird, wenn nicht durch ein Notgesetz die Ausfuhr von Roggen, Weizen und Hafer in diesem Jahr überhaupt verboten werden sollte". » Die Reichsregierung hatte bor einiger Zeit bei der schweizerischen Regierung angefragt, welche Erfahrungen man dort mit der Einfuhr von gefroreneni Fleisch auS Argentinien gemacht habe. Die nun- mehr eingetroffene Antwort besagt, daß daö argentinische Fleisch als wertvoller Ersatz bezeichnet werden dürfe, wenn das Fleisch auch qualitativ unter der aus den angrenzenden Ländern bezogenen lebenden Ware stehe. Die Reichsrcgierung wird sich natürlich trotz der günstigen AuS- kunft, die sie erhalten hat, keineswegs beeilen, für die Einfuhr von fleisch auS Argentinien zu sorgen, sondern sie wird weiter erwägen und diese Erwägungen endlos hinziehen, denn die Agrarier wünschen nicht, daß ihnen durch die Fleischeinfuhr auS Argentinien Konkurrenz gemacht wird._ poUtifebe Geb er Hebt. Berlin, den 26. September 1911. Der neue Mittelstandsbund. Den konservativ-agrarischcn Hintermännern ist eS nun glücklich gelungen, dem Hansabund durch den neugcgründeten Mittelstandsbund eine unverblümt reaktionäre Organisation ent- gegenzusetzen. In Dresden ist unter starker Beteiligung die Gründung vollzogen worden. In den Vorstand der neuen Or- ganisation wurden gewählt: Architekt Höhn(Leipzig), Ober- meister HerrenhauSmitglied Plate(Hannover), Schornsteinfeger- meister C o n r a d t(Breslau), Rechtsanwalt K o h l m a n n (Dresden), VerbandSdircktor Liebald(Braunschweig), Justiz- rat Dr. Baumert(Spandau), Fabrikant Kämpf(Frankfurt a. M.), Justizrat Dr. Kühlmorgen(Dresden), Kommerzien» rat N a g l e r(München), Buchbinderobermeister U n r a s ch ITtc&cnL Zsttimenter LeZBggg �Leipzig)., LeMMLheppä, knächtigler Alk'(Nürnberg)'. Der Begriff Mtkkelffänb ist hier offenbar sehr weit gezogen worden, denn Justizräte und Kommerzienräte Pflegt man im allgemeinen nicht zum Mittel- stand zu rechnen. Wes Geistes Kind diese mittelständlerische Organisation ist, verriet schon die Ansprache des Vorsitzenden des vorbereitenden Ausschusses, des Architekten H ö h n e- Leipzig. Der Herr er- klärte, daß die neue Vereinigung der Hilfe der Parlamentarier aller Parteien bedürfe. Nur eine Partei sei nicht geladen, weil der Ausschuß sie als die allerärgsten Feinde des Mittel st andes betrachten müsse: die Sozialdemokratie. Zwei große internationale Feinde besitze der Mittelstand: den Moloch des Kapitals und die Sozialdemokratie, die eifrig bestrebt seien, dem Mittelstand den Boden unter den Zützen abzu- graben. In einem müsse deshalb der Mittelstand mit der Großindustrie unter allen Umständen zusammen- stehen:„in der Zurückweisung und Niederwerfung terroristischer Anmaßungen der Sozialdemo- k r a t i e". Hoffentlich werde der Gründungstag ein Markstein der Geschichte des Mittelstandes werden. Als Ehrengast war auch der sächsische Minister des Innern Graf v. Vitztum anwesend, und er tonnte nach der einleitenden Ansprache Hohnes mit Fug und Recht die„zielbewußte, nationale, staatserhaltende" Politik feiern, die„unser aller Ziel" sei! Unter der langen Reihe von mittelständlerischen Wünschen ist die Forderung nach gesetzlicher Einschränkung des Koalition»- rechts hervorzuheben, die von dem Handwerkskammersyndikus Dr. W i e n b e ck- Hannover in seinem Vortrag über den„Schutz gegen Streikterrorismus und Boykott" erhoben wurde. Die„Verbin- dung gewerkschaftlicher Forderungen mit der Macht der sozialdcmo- kratischen Kundschaft" habe„zu ungeheuerlichen Erscheinungen" geführt, die einen direkten Eingriff in die Gewerbe- frei hei t darstellen. Hier müsse das Strafgefetzbuch den Hand- werkern zu Hilfe kommen. Der kommende Reichstag müsse dafür sorgen, daß der deutsche Mittelstand nicht zu Grunde gehe. Dem Handwerker könne nur ein Reichstag helfen, in dem m ö g» lichst wenig Sozialdemokraten säßen.(Stürmischer Beifall.) Es wurde denn auch eine Resolution angenommen-, die„willkürliche Arbeitseinstellung, verbunden mit Tarifbruch, Koalitionszwang, Bedrohung der Arbeitswilligen, öffentliche Ver» leumdung der Arbeitgeber, Ueberwachung der Betriebe als nur zu häufig geübten Mißbrauch des Koalitionsrechts" denunzierte und durch„Erweiterung bestehender Gesetze und durch ein Gesetz zur Verleihung der Rechtsfähigkeit der Berufsvereine beseitigt sehen wollte. Sogar in dem Huldigungstelegramm an den Kaiser war ur« sprünglich nach dem am Pressetisch verteilten Telegrammentwurs die Hoffnung ausgesprochen worden, daß der„erhabene Schirmherr friedlichen Bürgertums" nicht zulassen werde,„daß das deutsche Erwerbsleben durch Vergewaltigung arbeitswilliger und königS« treuer Arbeiter und durch sozialdemokratische Boykotterklärungen fort und fort die schwersten Erschütterungen erleiden." Dieser Satz wurde dann schließlich nicht mittelegraphiert; aber die geholte» nen Reden verrieten auch so deutlich genug, daß der neue Mittel- standSbund nichts ist als eine neue Scharfmachcrvrganisation der schlimmsten Sorte! Vernünftige Anwandlungen bei der»Deutschen Tageszeitung". Als gewissenhafte Chronisten müssen wir den einzigartigen Fall registrieren, daß auch daS Agrarierblatt einmal vernünftige An« sichten äußert. Die„Deutsche Tageszeitung" vertritt nämlich gegenüber einem kolonialen Eroberungskrieg Gesichtspunkte, die ihr sonst völlig fremd sind. Sie erklärt den„kolonialen EroberungSzug" als «einen RechtSbruch allerschlimmster Art", nebenbei auch als„ein höchst zweifelhaftes Unternehmen vom Standpunkt nüchterner Real- Politik". Den Mechtsbruch erblickt daS Oertelblatt darin, daß die Abmachungen mit anderen kolonialpolitischen Ländern, mit den ausschlaggebenden Weltmächten, nicht genügten, um daraus einen Rechtsanspruch herzuleiten. Denn diesem Anspruch gegenüber stünde daS Recht des gegenwärtigenBesitzerS des Landes. Aber die»Deutsche TageSztg." verwirft die koloniale EroberungS- Politik nicht nur vom Standpunkte des Rechts aus, sondern auch deshalb,»weil das allgemeine Kulturinteresse des eltfriedenS" einem solchen Eroberungskriege entgegensteht. AuS diesen Gründen dcS Rechts und des allgemeinen Kulturinteresses fordert die»Deutsche TageSztg.": »Die Befürchtung aber ist leider nickt ganz von der Hand zu weisen, daß die Regierung durch ihre Maßnahmen bereits Hoffnungen erweckt hat, die nachträglich durch eine besonnene Politik zu enttäuschen sie sich nicht mehr stark genug fühlen könnte. Nur um so dringender sollte sie, solange eS noch nicht aussichtslos erscheint, sich vor dem Spiel mit einen» Feuer warnen lassen, aus den, schließlich ein Welt- b r a n d entstehen könnte, der auch ihre berechtigten Hoffnungen in Asche legt!" Leider nur sind diese höchst vernünftigen Ermahnungen nicht während des akuten Stadiums der M a r o l k o k r i s e an die deutsche Regierung gerichtet gewesen, sondern sie gelten jetzt der italienischen Regierung! Richt ein deutscher EroberungSzug, sondern der italienische Eroberungszug nach Tripolis gilt dem Agrarierblatt als»RechtSbruch aller- schlimmster Art". Nicht die jetzigen Besitzer von Marokko, ondern die Türkei, der Besitzer von Tripolis, soll ,in aller Forin Rechtens" als Eigentümer dieses Landes von den Italienern respektiert werden! Und nicht vor dem Marokko- abcnteuer der deutschen Regierung warnte die„Deutsche Tageszeitung" im„allgemeinen Kullurinteresse deS Weltfriedens". sondern vor dem italienischen Kolonialabenteuer. Ebenso ist in dem obigen Zitat in der zweiten Zeile vor dem Worte Regierung das Wörtchen»italienische" einzu- schalten— die deutsche Regierung vor dem Spiel mit dem Feuer und der Entzündung eines Wcltbrandes noch in letzter Stunde dringlich zu warnen, ist ja der»Deutschen TageSztg." natürlich nicht eingefallen I Man sieht also, daß auch die»Deutsche TageSztg." gelegentlich lichte Momente hat, daß sie Recht von Unrecht, Vernunft von Un- Vernunft zu unterscheiden vermag, freilich nur dann, wenn eS sich nicht um daS eigene Land, um die e i g e n e Politik handelt I Rüstnngsfieber. Ein grelles Schlaglicht auf die Spannung der internationalen politischen Loge wirft die Tatsache, daß Produzenten von Kriegs» inaterial gegenwärtig in außerordentlichem Maße beschäftigt sind. Die Kruppschen Werke in Essen stellen in letzter Zeit Massen« hast neue Arbeitskräfte ein. Namentlich die Geichoßfavrikation steht in Hochkonjunktur. In dieser Abteilung muß tatsächlich Tag inid Nacht gearbeitet werden. Aber auch die Geschützrohr- mtd Lafetten- abteilungen sind sehr stark beschäftigt. Mir welchen Augen die herrschenden Schichten die gegenwartige Sitnatio» beurteilen, geht ans diesen Angaben deutlich hervor. Die Engelein im Wahlkampf. Ganz wie in Düsseldorf, so führt daS Zentrum auch im Wahl« lreis Konstanz den Wah(kämpf unter den» Gesichtspunkt der Ge« fZhrdung der ReNg�on. Ver ultramöndane Kandidat im letzteren Kreise, Freiherr v. Rüpplin, hat die Annahme der Kandidatur mit den Worten begründet:»Man tuts für die Ewigkeit.' Dieser Kandidat»für die Ewigkeit' hat in einer anderen Versamm- lung sogar die himmlischen Heerscharen, die Engel für sich mobil gemacht. Nach der»Badischen Landeszeitung'(Nr. 439) führte.er nämlich aus: »Als ich früher dem Gotteshause, dem Münster in Salem, hin und wieder einen Besuch abstattete, da war es mir, als ob die Engelein, die von kundiger Meisterhand an den verschiedenen Altären angebracht sind, alle geheimnisvoll auf mich herablächelten. Leider habe ich diesen Eindruck bei meinem letzten Besuche nicht gehabt. Es war mir, als wurden die Englein, seitdem nun die Liberalen auf das Land ziehen, um Propaganda zu machen, recht betrübte Gesichtchen schneiden, als wenn ihr Lächeln verschwunden wäre.' Nach dieser Aeutzerung' zu urteilen, qualifiziert sich Herr v. Rüpplin ganz vorzüglich zum Zentrumskandidaten; denn scheinen feine Verstandeskräste sich auch seit seiner Geburt nicht sonderlich entwickelt zu haben, so besitzt er doch ein frommes, kindliches Gemüt. Schon in der Bibel aber werden jene gepriesen, die» g e i st i g arm sind'._ Im Lande der Gottesfurcht und frommen Sitte. In Köln ist dieser Tage das alte Marzellcn-Gymnasium in ein neues Gebäude übergesiedelt und hat mit dem Ort zugleich den Namen gewechselt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte zur Erinnerung an einen fast sagenhaften Scholastiker de? 13. Jahr- Hunderts den Namen NlbertuS-Magnus-Gymnasium vorgeschlagen. Der Regierung ging dieser Rückgang ins Mittelalter noch nicht weit genug; sie verstieg sich in den biblischen Mythus und verfügte, dasi die Anstalt hinfort Heisie Drei-Königen-Gymnasium. Und nun die Reden auf den bei dieser Gelegenheit veranstalteten Feier: Oberbürgermeister Wallraf glaubte der neuen Anstalt keinen besseren Segenswunsch widmen zu können, als dasi der alte Geist sie alle Zeit beseelen möge, dasi Gottesfurcht, Vaterlandsliebe und Wisienschaft dort gepflegt werden mögen. Professor Fi n st e r w a l d e r als Vertreter des erkrankten Direktors erklärte:»Dasi das Gymnasium im neuen Hause fort- schreite auf der alten Bahn des Ruhms— das ist unter Wunsch; dasi es allzeit bleibe eine Pflanz st ätte der Gottesfurcht, der Wisienschaft und ein bewährter Hort des deutschen Gedankens— das walte Gottl' Regierungspräsident Steinmeister griff zurück auf die Wünsche der Vorredner und wiederholte die drei Eigenschaften, die von berufenen Seiten den Schülern und den Lehrern als Pflege empfohlen worden sind. Und zwar: Gottesfurcht. Pflicht- treue und Vaterlandsliebe. Als Muster und Vorbild dieser Tugenden stellte er unseren Kaiser hin, dem er ein begeistert aufgenommenes Hoch widmete. So geschehen im zweiten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahr- Hunderts l Konservatives Stichwahlangebot. Aus Breslau wird dem»Berliner Tageblatt' berichtet, dasi die konservative Parteileitung dortselbst der fortschrittlichen Parteileitung in Breslau das Angebot eines Stichwahlabkommen» für ganz Schlesien gemacht habe. ES kennnzeichnet den BreSlauer Liberalismus, dasi nach der weiteren Meldung des genannten Blattes die Antwort noch aussteht. Nach Lage der Dinge soll für die fortschrittliche Parteileitung in Betracht kommen, dasi nach dem Organisationsstawt der Partei die Entscheidung über Stichwahl- Parolen den einzelnen Wahlkreisen überlassen ist. Tie badischen Eisenbahnassistente«. Am Sonntag fand in Ortenberg(Baden) eine Generalver- sammlung der ErsenbahnbetriebSassistenten Badens statt. Es wurde allgemein über den vor drei Jahren eingeführten neuen Gehaltstarif geklagt, den der Landtag einstimmig ge> nehmigt hat. Die Beamten empfinden es schmerzlich, dasi die Gehaltsrevision 1998 für die Kategorie der BetriebSassistcnten nichts gebracht hat, da nur die H ö ch st g e h ä l t e r verbessert wurden, die aber das Gros dieser Beamten erst etwa im 6 9. Lebensalter erhalten könne. Infolge Einreihung alter Be- triebSbcamten, die eine Probe des Hör- und Sehvermögens nicht mehr bestehen, in die Klaffe der BetricbSassistcnten seien die An- stellungs- und Bcförderungsverhältnisse so schlechte wie nie zuvor, hauptsächlich aber dann, wenn das Budget 1911/12 keine wesentlich« Stellenvermchrung bringt; sind doch Mit. gliedcr vorhanden mit 1 9 und mehr nichtetatsmählgen Dienstjahren. Da nicht zu erlvarten steht, daß die Gehaltssätze nächstens wieder geregelt werden, so war die Versammlung darüber einig, dasi ihre Notlage nur durch eine entsprechende Teuerungszulage ge- mildert werden könne. Zum Zwecke der Erlangung einer solchen, sollen mit dem Bund der Fcstbesoldetcn weitere Schritte unter- nommcn werden. Es sind leider die Bctriebsbeamten nicht die einzige Kategorie, tvclche von der GehaltSrevision bitter enttäuscht worden sind. Auch die Arbeiter der Betriebswerkstätten beklagen die Folgen dcS neuen Akkordsystems. Deshalb das strenge Vorgehen der Behörde gegen die Arbeiterorganisationen der Staatsbahn. Ein Lufttorpedo. Kaum beginnt sich der Luftmilitarismus zu entwickeln, kaum werden Luftkreuzer und Flugapparate in den Dienst der Heeres- Verwaltung gestellt, fo beginnt auch schon die Technik neue Be- kämpfungsmittel gegen diese Luftfahrzeuge, zum mindesten gegen die Luftkreuzer, zu ersinnen. Schon mehrfach ist von Lufttorpedos die Rede gewesen, die automatisch zu lenken sein sollten. Jetzt wird über die Erfindung eines Ingenieurs berichtet, der in der Form eines kleinen ParfevalluftschiffeS ein durch Motoren lenk- bareS Luftfahrzeug geschaffen haben soll, das durch elektrische Wellen auf drahtlosem Wege gesteuert werden soll. Erste Probeversuche sollen gut ausgefallen sein. ES habe sich angeblich gezeigt, dasi daS Fahrzeug nach allen Seiten hin leicht lenkbar sei und den Einwir- tungen der elektrischen Wellen ohne Schwierigkeiten folge. Dies Lenkluftboot soll nun nach den Absichten des Erfinders vornehmlich eine Waffe zur Bekämpfung der Luftschiffe bilden. ES soll gegen die anzugreifenden �Zuftkreuzer dirigiert werden und dann, gleichfalls mit Hilfe drahtlos zugeleiteter elckrtischer Wellen. gegen diese feindlichen Luftschiffe Geschosse oder Sprengstoffe schleudern. Selbst wenn diese Erfindung sich einstweilen nicht be- währen sollte, erscheint es doch fraglos, dasi man bald genug tat- fächlich Lufttorpedos wird konstruieren können, die zur Bekämpfung von Luftkreuzern verwendbar sind. Die Technik ist eben unglaub- lich erfinderisch, wenn es sich um eine Verbefferung von kriege- rischen Vernichtungsmaschinen handelt. Leider hat bisher noch keine Verbesserung der Mordwerkzeugc dazu geführt, den Militaris- muS zu schwächen oder den Krieg unmöglich zu machen. Im Gegen- teil hat jede neue Erfindung auf dem Gebiete der Mordtechnik nur eine Komplizierung der militärischen Maschinerie und damit eine Erhöhung der militärischen Ausgaben mit sich gebracht. Mittelalterlicher Sttafvoltzng. Das Militärstrafgesetzbuch sieht neben allen Strafarten, die das ReichSstrafgefetzbuch lennt, auch Arreststrafen vor. die für die ver- schicdcnsten Vergehen ausgeworfen werden können. Während daS Reichsstrafgesetz Rangunterschiedc nicht kennt, ist die» aber beim Mil'lärstrafgesctz im ausgeprägtesten Maße der Fall. Am mar- kantesten tritt dieser Umstand bei den Arreststtafen in die Erschci- ßuns- von denen es vier Arten gibt: Stubenarrest, gelinden Arrest. Mittleren Arrest und strengen Arrest. Die erster« Ark ftirS nur gegen„Erstklassige'(Offiziere) angewendet und hat zweifellos den Vorzug, die mildeste und angenehmste zu sein. Der Offizier kann diese.Strafe" verbüßen wo er will, Bedingung ist nur, dasi er sich in einer Stube— es können auch mehrere Zimmer sein— aufhält. Auf diese Strafe wird in der Hauptfache bei Mißhandlungen, Be- leidigungen und ungenügender Beaufsichtigung erkannt. Die ge- linde Arreststrafe dagegen findet auf Feldwebel und Wachtmeister Anwendung, während mittlerer Arrest gegen Unteroffiziere und Mannschaften verhängt wird. Der strenge Arrest aber— dieschlimmsteStrafe— ist nur für den„gemeinen" Soldaten da. Auf diese Strafe wird be- sonders bei Insubordinationen, aber auch bei Diebstahl erkannt. Im Festungsgefängnis und in der Arbeiter-Abteilung ist der strenge Arrest besonders vorherrschend. Was ist nun strenger Arrest? Schon der Umstand, dasi diese Strafe 4 Wochen nicht übersteigen darf, läßt erk-nnen, daß sie barbarisch, ja geradezu gesundheits- schädlich für die Soldaten ist. In einer engen Zelle, in die kein Lichtstrahl dringt, muß der Soldat, bei Wasser und Brot auf einer harten Pritsche schmachten. Nur jeden dritter. Tag bekommt er warme Speise und Licht. Eine solche mittelalterliche Folter soll erzieherisch und bessernd auf den Soldaten wirkenl DaS Gegenteil ist der Fall! Durch eine mehrwöchige strenge Arreststrafe wird der Soldat abgestumpft, verstockt und unzugänglich. Die Strafe wirkt direkt demoralisierend. Soldaten, die längere Zeit„Schwarzen" verbüßt haben, verlassen in der Regel blaß wie die Leichen und körperlich und geistig heruntergekommen das Arrest.lokal". Und die Erfahrung hat gelehrt, daß solche Leute mit sehr wenig Lust und Liebe wieder an den militärischen Dienst gehen. Es gibt Militärrichter, die mit Vorliebe zu strengem Arrest verurteilen— i m Interesse der Disziplin'! Das Militärstrafgesetzbuch enthält den§ 98, der besagt, die vorgeschriebene Mindeststrafe kann bis auf die Hälfte ermäßigt werden, wenn der Untergebene vom Vorgesetzten durch Mißhandlung oder vorschriftswidrige Behandlung zur Tat gereizt worden ist. Ist zum Beispiel ein Soldat wegen Gehorsamsverweigerung vor ver» sammelter Mannschaft angeklagt, worauf als Mindeststrafe 9 Wochen 1 Tag Gefängnis steht, und es wird ihm der§ 98 zugebilligt, dann mutz auf strengen Arrest erkannt werden! 3 bis 4 Wochen sind in solchen Fällen sicher. Es ist doch geradezu absurd, wenn ein durch die Schuld des Vorgesetzten auf die Anklagebank gekommener Soldat obendrein mit dieser barbarischen Strafe belegt wird. Ebenso ist eS völlig mit dem Rechtsempfinden unvereinbar, wenn ein Soldat wegen einer im guten Glauben begangenen Straftat strengen Arrest erhält. Bei der Reform des M. St. G. B., die dringend nötig ist, muß deshalb vor allem Wert darauf gelegt werden, daß neben den drako- nischen Strafen und den übrigen Härten auch die barbarische Strafe des strengen Arrests verschwindet. Rekrutenfreuden. Ein Fall krasser Soldatenschinderei beschäftigte vor einigen Tagen daS Metzer Kriegsgericht. Ein vorzeitig zur Entlassung gekommener Rekrut halte Anzeige erstattet. Die gequälle» Leute hatten geschwiegen. Die Anklage richtete sich gegen den Unteroffizier Waurich vom sächsischen Fusiartillerieregiment Nr. 12. Unter anderem hatte er beim Exerzieren einem Manne eine» Fußtritt in die Leistengegend gegeben, dasi der Miß- handelte besinnungslos hinfiel und als er sie krank melden mußte, durch Drohungen, dasi er noch � zwei Jahre mil ihm zusammenblieb, ge- zwungen, eine falsche Begründung seiner Schmerzen anzugeben. Einen anderen Kanonier hatte er so oft Kniebeuge machen lassen, dasi er hin« Fiel. Dann schüttete er dem am Boden Liegenden einen Krug Wasser über den Kopf und liesi ihn das Wasser auftrocknen. Ein anderes Mal ließ er diesen Mann auf der Stube 20 bi» 99 Mal Hinlegen und Aufstehen üben, bis der Gequälte am Boden liegen blieb. Als Abschluß versetzte ihm der Unteroffizier noch einen kräftigen Fußtritt auf den Rücken. Einen anderen Mann misi« handelte der„Erzieher" auf folgende Art: Al» der Unteroffizier in der Nähe dcS glühenden Ofens Karte» spielte, rief er den Kanonier heran und befahl ihm. sich neben den Ofen zu stellen. Unter- dessen unterhielt er sich mit dem Soldaten höchst»freund- schaftlich' über Faniilienangelegenheiten. Als eS der arine Kerl vor Schmerzen nicht mehr aushalten konnte— er hatte bereits auf beiden Oberschenkeln Brandblasen bekommen— fragte ihn der rohe Patron:»Es ist wohl schön beiß hier?' Die Brandwunden verband der samaritanisch gesinnte Unteroffizier dann höchst eigen- händig. In zwei anderen Fällen liesi er denselben Soldaten Knie- beuge bis zur Ohnmacht ausführen und begoß ihn dann zur»Er- holung' mit Wasser., Wegen Mitzhandlung Untergebener. Beleidigung und Vergehen gegen§ 115 des M.-Str.-G. wurde dieser Unteroffizier zu' drei Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt. Der Anklage- Vertreter hatte diese Taten als gewerbsmäßige und grausame Schindereien eines Soldatenschinders aus der guten alten Zeit, die aus der Armee ausgeschieden werden müßten, bezeichnet. l�ulUanck. Weitere Einzelheiten deS Kiewer Attentats. Es gewinnt immer mehr den Anschein, dasi das Attentat BagrowS eine weit kompliziertere Vorgeschichte hat, als es sogar nach den letzten sensationellen Enthüllungen scheinen konnte. Der Bruder Stolypins, einer der bekanntesten Mitarbeiter der„Nowoje Wremja", hat in Kiew offen erklärt, Stolypin sei einer Berschwö- ung dreier hochgestellter Personen zum Opfer gefalle«. Wie nun der oktobristische Offiziosus„Golos Moskwy' mitteilt, spreche man jetzt immer mehr von einer ausierordcn ttich kompli- zierten Intrige, die über die Grenzen der gewöhnlichen Karrierebestrebungen weit hinaus gingen. Die Fäden dieser Intrige seien schon zutage getreten, es sei aber vorläufig noch schwer, ihren'Knotenpunkt zu finden. Nach diesen Andeutungen des gewöhnlich gut informierten Blattes kann man sich darauf ge- faßt machen, noch grauenhafte re Enthüllungen zu ver- nehmen, als während und nach der A s e w- Affäre, wo die Polizei- liche Herkunft dcS Attentates gegen Plehwe, den Großfürsten Ser- gius usw. klar zutage trat— wenn die Bureaukratie es nicht vorzieht, einen dichten Schleier über diese Ereignisse zu zieben. Dasi eS übrigens mit der angekündigten Revision der Geheim- Polizei nicht weit her ist, ist schon darau» ersichtlich, dasi die Re- Vision dem früheren Direktor des Polizeidepartements und jetzigen Senator Trussewitsch übertragen worden ist, der seine Senatoren- würde nur dem Umstände verdankt, daß er nach der Asew-Affkre aus dem Polizeidepartement fortgejagt wurde! Von den Personen, die durch das Attentat gegen Stolypin besonders kompromittiert sind, verdient neben dem Chef der Kicwer Ochrana Oberst Kuljabko, dem Gehilfen dcS Ministers des Innern Kur low, der Vizedirektor des Polizeidepartements Werigi» ein besonderes Interesse. Während Kurlow der Oeffentlichkeit bereits seit 1995 bekannt ist, wo er das blutige Massaker in Minsk organisierte, und Kuljabko durch seine ganz infame Lockspitzeltätigkeit weiten Kreisen bekannt war, ist Werigin erst jetzt aus dem verbrecherischen Dunkel der Petersburger Kauz- leien hervorgcteten. Noch vor kurzem ein unbedeutender Beamter deS Polizeidepartements, ist er dank der Protektion des berüch- tigten RatschkowSki die einfluhreichste Person deS Polizeideparte- ments und die rechte Hand Kurlows geworden. Keine Kpezial- Mission Sar. Le» russischen Spitz eldlensi im Au?« lande zu organisieren, der nach den Enthüllungen über die Wer- liner Lockspitzelexzellenz Harting feinen berufenen Leiter verloren hatte. Er war es auch, der den„Sicherheitsdienst" für den Zaren organisierte, als dieser in den letzten Jahren nach Europa reiste. Folgen des Attentats. Petersburg, 25. September. Wie die..Rossija' meldet, ist der Chef der politischen Polizei Kiews. Kuljabko. am 19. d. M. eines Amtes enthoben worden. Wilna, 26. September. Hier haben umfangreiche Haus- suchungen bei Mitgliedern der sozialrevolutionären Partei stattgefunden._ Hua der Partei. AuS dem Internationalen Sozialistischen Vureaa. Die Genossin Luxemburg stellte in der Sitzung des Internationalen Sozialistischen Bureaus am 23. d. M. an den Genossen H u y s m a n s die Anfrage, ob er dem Genossen Bebel gegenüber gesagt habe, daß sie sich mehrfach Indiskretionen durch Veröffentlichung von Briefen des Sekretariats des �>nter- nationalen Sozialiftischen Bureaus habe zu schulden kommen lassen. Der Genosse Huysmans bejahte, dasi er sich so dem Genoffen Bebel gegenüber ausgesprochen habe. Doch fügte er hinzu, er habe sich durch die Verhandlungen des Jenaer Parteitags davon überzeug« dasi er sich infolge seiner mangelhaften Kenntnis der deutschen Sprach« ungenau ausgedrückt habe. Er habe nicht sagen wollen, dasi die Genossin Luxemburg mehrfach Indiskretionen begangen habe, sondern, dasi solche mehrfach vorgekommen seien, und zwar handle es sich ausier um den Fall der Veröffentlichung deS Molken- buhrschen Briefes um einen vertraulichen Brief, den er dem Re- dakteur einer deutschen Parteizeitung geschrieben und den dieser ohne seine Zustimmung veröffentlicht habe. Die Organisationen über den Jenaer Parteitag. Der Parteiverein für den ersten Hamburger Wahlkreis nahm den Bericht des Delegierten Reich entgegen, der sich dahin resümierte:„Im grotzen und ganzen hat der Parteitag gehalten, was er leisten sollte; er hat unsere Waffen neu geschärft und wir können mit frischem Mut dem Kampfe entgegensehen. In der Debatte bemerkt Genosse H ü b n e r u. a., das Referat des Genossen Bebel über die Reichstagswahlen habe ihn nicht ganz gefallen. Liberale zu empfehlen, war von Bebel verkehrt. Die Liberalen sind viel zu unverlässig, als dasi wir mit ihnen auch nur eine kurze Strecke gehen könnten. Genosse- H e r t i g ist der Ansicht, dasi die Zusatzanträge der Genossinnen Luxemburg und Zetkin zur Marokkoresolution hätten angenommen werden müssen. Die Liberalen müsse man ebenso bekämpfen wie das Zentrum. Genosse Cohn: In der Marokkofrage sei der Parteivorstand nicht auf der Höhe gewesen, die Initiative hätte er den lokale» Organisationen nimmer überlassen dürfen. In der Maifeierfrage werde zu viel reglemelitiert; der Nürnberger Beschluß werde der Maifeier daS Grab graben. Nicht zu- verstehen sei die Ueberrumpelüng der Fraltion bei der Lex Wagner. Bei den Stichwahlen müsse« wir uns mit dem kleineren Ilebel abfinden. Genosse de Haas(Delegierter) wendet sich gegen die Kritiker und betont, man solle so handeln, wie Bebel in seinem Referat ausführte. Genosse Schaumburg (Delegierter) behandelt ebenfalls die Einwände und bemerkt, auf die Resolutionen komme es weniger an als auf den Geist, der die Partei in ihrer Gesamtheit beseelen müsse. Und da dürfen wir mit großer Freude sagen: Seit Jahren hat kein Parteitag eine solche Einmütigkeit in den ihn beschäftigenden Fragen, der Arbeiter- Versicherung, der Marokko- und Kolonialpolitik, der kommenden ReichötagSwahlen usw., bekundet, wie der letzte, und daS berechtigt uns zu den schönsten Hoffnungen. Lassen wir darum alle klein- lichen Nörgeleien beiseite und stellen wir uns freudig bereit für die kommenden Reichstagswahlen.(Allseitige Zustimmung.) Damit war die Debatte erledigt._ Bon der Agitation für die Partciprcsse. Die Genossen im Verbreitungsbezirk der„Tribüne" in Erfurt und des Kops- blattes derselben mit dem Titel„Thüringen" haben in der letzten Woche durch systematische HauSagitation den beiden Blättern zusammen 1849neu« Abonnenten gewonnen. Die Agitation wird noch bis zum 1. Oktober in gleicher Weise fortgesetzt. An einer am 17. September erfolgten Hausogitation im Be- zirk Oestlichc» Westfalen und beide Lippe vcteiligten sich nach bis jetzt vorliegenden Berichten 48 Orte. ES wurden bisher gewonnen 977 Abonnenten auf die„V olkswach t" in Bielefeld und 181 Mitglieder für die sozialdemokratischen Vereine. Heinrich Heine für die Arbeiter. Die Buchhandlung Vorwärts dringt foben eine Ausgabe von Heines Werken heraus, die vom Genossen Franz Mehring zusammengestellt und mit einer Einleitung versehen ist. In drei geschmackvoll ge- bundencn und gut auSgcstatteien Bänden erhält der Arbeiter hier all das, was der Dichtcrgenius Heines an Unvergänglichem und Wertvollem geschaffen hat. Gerade Heinrich Heine ist zum Liebling aller freiheitliebenden Menschen, vor allem aber des deutschen Pro- letariatZ geworden. Viele Arbeiter werden es daher mit Freuden begrüßen, dasi ihnen hier eine gute und billige Ausgabe der Werke Heines geboten wird, denn die drei Bände kosten nur 4 Mark. Die Buchhandlung Vorwärts erleichtert der Berliner Arbeiterschaft die Anschaffung auch dadurch, dasi sie daS Werk gegen eine Ratenzahlung von 59 Pf. wöchentlich abgibt. pottieUiches, Serlcbtlicbes ukw. Ein Tendenzurteil hat wieder einmal die durch ihre drakonischen Urteile gegen organi- sicrte Arbeiter bekannt gewordene Siebertkammer vom Erfurter Landgericht gefällt. Am Sonnabend stand der verantwortliche Re» dakteur der Erfurter„Tribüne", Genosse Röder, zum erstcu» male vor Gericht, weil er einen Werkmeister Siebert durch eine Notiz beleidigt haben sollte. In jener Notiz war von einem ehe- maligcn Borbier erzählt worden, dasi er sich bei der letzten Metall- arbeiterauSsperrung der Polizei besonders dienstbar zeigte, indem er am Erfurter Bahnhof die ihm bekannten Streikposten bezeichnete und denunzierte. Diese Notiz bezog der zum Werkmeister bei einer Metallfirma aufgerückte ehemalige Barbier Siebert auf sich und stellte Strafantrag, mit dem Erfolg dasi unser Genosse Röder zu drei Wochen Gefängnis verurteilt wurde, obwohl er noch nicht vorbestraft ist! Schon der Staats- anwalt hatte von der„v o r b e st r a f t e n Tribun e" gesprochen. und auch der Vorsitzende machte sich die juristische Konstruktion des Staatsanwalts zu eigen, indem er dem Genossen Röder den„Vor- wurf" machte, mit seinem Eintritt in die Redaktion der„vor- bestraften Tribüne" in den Ton des Blattes eingetreten zu sein, daher seien auch die«Vorstrafen der Tribüne' ihm anzurechnen� Wegen unzulässtger Beschriinlung der Verteidigung hatte daS Reichsgericht ein Urteil der Bochumer Strafkammer aufgehoben. wonach Genosse Steinkamp vom„B o ch u m e r V o l k s b l a t t� zu 390 Mt. Geldstrafe verurteilt worden war. Die Beschränkung der Verteidigung war hauptsächlich darin erblickt, daß das Gericht «S abgelehnt halte, eine als Zeugin angebotene Lehrerin zu ver- nehmen, die über die Mihhandlung eines Schülers aussagen sollte. In der erneuten Verhandlung sah das Gericht den Beweis für die Behauptung, dasi der betreffende Lehrer wütend drauflos geschlagen habe, zwar nicht für erbracht, eS hat aber immerhin in der Urteils- begründung anerkannt, dasi die Prügelprozedur doch stärker aus- gefallen, wie der Lehrer dargestellt habe, und dasi die Anzahl der Siockschläge doch mehr gewesen seien, als im Strafrcgister ein- getragen seien. Der Lehrer habe offenbar in Erregung gehandelr, dasi er selbst nicht mehr wisse, wieviel Schläge er ausgeteilt habe. Die Strafe wurde deshalb auf 199 Mk. herabgesetzt, GcwerhrcbaftUches. Huf dem Mege zum Tarifvertrag in der Stapelkonfektion Kerlins. Nachdem infolge des Streiks bei der Firma Freiberg u. Gerechter der Arbeitgeberverband für die Stapelkonfcktion auf der Bildfläche erschien, ist es in der vorigen Woche zwischen den Vertretern dieses Verbandes und des Schneiderverbandes zu Ver- Handlungen über den Abschluß eines allgemeinen Tarifvertrages gekommen, die voraussichtlich, soweit die organisierten Firmen in Frage kommen, auf friedlichem Wege zu einer Vereinbarung führen, was allerdings noch davon abhängt, daß schließlich ein annehmbares Ergebnis dabei herauskommt. Am Montag fand im großen Saale der Brauerei Friedrichshain eine sehr zahlreich besuchte Konfektionsschneiderversammlung statt, in der Kunze über die Lohnbewegung selbst wie über die bisher von den Unter- nehmern gemachten Zugeständnisie berichtete. Es sind 13 Firmen, die dem Arbeitgeberveiwand angehören und auf die, nachdem der Verband sich zu Tarifverhandlungen meldete, die bei Freiberg u. Gerechter gestellten Forderungen ausgedehnt wunden. Selbst- verständlich bleibt die Bewegung nicht auf diese Firmen beschränkt, es wird vielmehr dafür gesorgt, daß die tarifliche Regelung auf alle Firmen übertragen wird. Zu Beginn der Verhandlungen erklärten die Unternehmer, daß sie nicht die Absicht gehabt hätten, auszusperren; die Notizen, die darüber in der Presse erschienen, entsprächen nicht der Wahrheit. Die Vertreter der Arbeitnehmer hielten diese Frage jedoch für sehr gleichgültig. Ob es auf fried- lichem Wege zu einer Einigung komme, hänge eben nur davon ab, daß annehmbare Lohnerhöhungen gehoten würden, erwiderten sie, es könne aber keiner Partei ein Vorwurf daraus gemacht werden, wenn sie das tu«, was sie zur Wahrung ihrer Interessen für notwendig erachte. Bei der darauf folgenden Beratung über die Stücklöhne stellte eS sich, nach den eigenen Angaben der Unter- nehmer, heraus, daß sie zum Teil noch weit niedrigere Preise zahlten, als man bisher festgestellt hatte. So erklärten sie z. B., daß sie ein Sakko schon für 1,1ll M., einen Paletot für 1,60 M. hergestellt erhielten. In den Forderungen aber war das billigste Sakko mit 1,96 M., der billigste Paletot mit 2,25 M. angesetzt. Die Unternehmer erklärten sich dann bereit, für das billigste Sakko 1.46 M. zu bewilligen, für die besseren Genres 1,66 M., 1,86 M. und so weiter bis zu 3,75 M., und ebenso machten sie Vermitt- lungsvorschläge für eine Reihe anderer Positionen. Zu den Preisen müssen noch, entsprechend den Forderungen, verschiedene Positionen für eine Reihe von Extraarbeiten festgelegt werden. Das Angebot der Unternehmer bleibt zum Teil hinter dem zu- rück, was schon bei der Bewegung vom Jahre 1896 als unterste Grenze festgesetzt wurde. Damals sollte das billigste Sakko mit »nindestens 1,66 Mk. bezahlt werden. Infolge ihrer grenzenlosen Preisdrückerei haben es sich die Unternehmer selbst zuzuschreiben, wenn es ihnen jetzt schwer fällt, auch nur einigermaßen annehm- bare Preise zu bewilligen. Bei den Verhandlungen suchten sie die Sache so hinzustellen, als ob die Zwischenmeister eigentlich allein die Schuld an den elenden Verhältnissen trügen und meinten, baß der Schneiderverband doch gar kein Interesse hätte, für diese Leute einzutreten. Offenbar liegt die Sache aber so, daß die Konfektionäre sich auf Ärbeitnehmerseite gar zu gern die ihrem Vorteile dienende Konkurrenz erhalten möchten, während es andererseits das Interesse der Arbeitnehmer erfordert, sich nicht gegenseitig zu unterbieten. Die Zwischenmeister sind natürlich als Mitglieder des Schneiderverbandes verpflichtet, auch für die Ler- besieistlng der Lohn» und Arbeitsverhältnisse ihrer Arbeiter und Arbeiterinnen zu sorgen und den Erfolg der Lohnbewegung mit ihnen zu teilen. Schließlich wurde bei den Verhandlungen noch über den Einführungstermin des Tarifes gesprochen und von den Konfektionären der 1. Januar 1912 in Vorschlag gebracht. Die Firma Freiberg u. Gerechter hat sich, ehe die Arbeit dort wieder aufgenommen wurde, verpflichtet, den aus den gemein- samen Verhandlungen hervorgehenden Tarif als bindend anzu- erkennen, aber bis dahin einen Zuschlag von 5 Proz. auf die bis- lhcrigen Preise zu gewähren. Soll der zu schaffende Tarif im allgemeinen erst an einem späteren Termin in Kraft treten, so muß eine ähnliche Vereinbarung auch für die Gesamtheit der Arbeitgeber getroffen werden. Die Verhandlungen, die bis jetzt an drei Tagen gepflogen wurden, sollen fortgesetzt werden, nach- dem die Versammlung sich zu den Angeboten der Konfektionäre geäußert haben wird. Nach dem Referat verlas der Kommissions- Vertreter Krienke die Angebote der Unternehmer in den ver- schiedencn Positionen und darauf folgte eine sehr lebhafte Dis» kussion. Im allgemeinen war man mit den gebotenen Preisen durchaus nicht zufrieden und verlangte unter allen Umständen, daß vor allem die billigsten Genres im Preise erhöht werden müßten. Es wurde schließlich folgende Resolution angenommen: .Die Versammlung erklärt, daß sie die von den betreffenden Firmen gemachten Lohnzugeständnisse keineswegs als die Grund- läge für ein Tarifvertragsmuster gelten lassen kann. Sie er- hebt schärfsten Protest gegen Zumutungen, wonach sich die Ar- beiterschaft schlechter stellen würde als im alten Zustand. Die Versammlung beauftragt daher ihre Vertreter, die Verhandlungen weiter zu führen und dahin zu wirken, daß die unteren Post- tionen gestrichen werden, wie überhaupt dem ganzen Tarif einen engeren Rahmen zu geben. Nur ein Vertragsmuster, welches wirkliche Vorteile für die Arbeiterschaft bringt, kann in der Herrenkonfektion den Frieden sichern." BcrUn und Umgegend. Der letzte Lohnkampf der Elektromonteure und seine Lehren. Dieses Thema beschäftigte eine Mitgliederversammlung der Elektromonteure und Helfer, die am Sonntag in der Neuen Philharmonie stattfand. Der Referent Handle schilderte den Verlauf des Kampfes und hob hervor, daß, wenn auch das Ziel der Bewegung nicht erreicht wurde, das Ergebnis doch keineswegs als eine Niederlage bezeichnet werden könne. Wenn die.Arbeitgeber- zeitung" schrieb, daß die Arbeitgeber jedwede Verhandlungen ab- lehnten, weil Arbeitswillige genügend vorhanden waren sowie daß der Kampf deswegen als erfolglos abgebrochen werden mußte, und wenn die.Vossische Zeitung" und andere Unternehmerblätter sich in derselben Weise äußerten, so beweist schon die Tatsache, daß nicht nur sämtliche Streikenden mit wenigen Aus- nahmen wieder eingestellt wurden, sondern auch nach Entlassung Arbeitswilliger organisierte Elektromonteure vom Verbandsnachweis geholt wurden, daß jene Schreibereien nicht der Wahrheit entsprechen. Hätten die Arbeitgeber in den Arbeitswilligen einen irgendwie brauchbaren Ersatz gefunden, so hätten sie doch die Streikenden ruhig ihrem Schicksal überlassen. Es haben ja auch tatsächlich vor der Wiederaufnahme der Arbeit Verhandlungen statt- gesunden, und es sind mit den Arbeitgebern Vereinbarungen ge- troffen worden, die den Arbeitnehmern recht ansehnliche Vorteile brachten. Daß die Unternehmerpresse diese Tatsachen zu verschleiern sucht, ist ja begreiflich; sonderbar aber berührt es, daß der Hirsch- Dunckersche Gcwerkverein, der mit ungefähr einem Dutzend Mit- gliedern an dem Kampf beteiligt war und dessen Vertreier an den Streikversammlungen teilnahm, in seinem Organ dieselbe Meinung verbreitet und schreibt: .Die Arbeit ist wieder aufgenommen worden, ohne daß. ab- gesehen von einzelnen Betrieben, erhebliche Vorteile errungen sind." Im übrigen bemüht sich auch das Organ des sogenannten All- gemeinen Deutschen Metallarbeiterverbandes ganz im Sinne des Unternehmertums, das Ergebnis des Kampfes als eine Niederlage hinzustellen, ja. man war auf jener Seite schon während des Kampfes bestrebt, die Sache der Streikenden zu schädigen und dem Unter- nehmermm Hilfe zu leisten. So schrieb das Blatt: »Der Ausstand der Berliner Elektromonteure und Helfer nimmt für die Arbeiter keinen günstigen Verlauf. Die Zahl der Arbeitswilligen ist abermals gestiegen, so daß bald sämtliche Plätze wieder besetzt sind. Die A. E--G., Siemens- Schuckert« Werke und andere haben den kleineren Firmen größere Summen(über 66 666 M.) zur Verfügung gestellt, sie zu stützen. Bei sechs Firmen haben die Arbeiter, das Nutzlose des Streiks erkennend, die Arbeit schon wieder aufgenommen. Bei anderen schweben noch Verhandlnngen." Die Nummer mit dieser Notiz ist allerdings erst am Tage nach Beendigung des Streiks erschienen, aber selbstverständlich noch während des Streiks geschrieben. Tatsächlich ist der Kampf so aus- gegangen, daß für 2666 Elektromonteure und Helfer Lohnerhöhungen erziel! sind, die im Durchschnitt 8— 16 Pf. die Stunde ausmachen, zum Teil sogar 16 Pf. und bei einzelnen Firmen 26 Pf., sowie daß außerdem für 1666 eine Arbeitszeitverkürzung von einer halben bis zu einer Stunde pro Tag eingetreten ist. Auch bei der A. E.-E ist die Arbeitszeit um eine Stunde verkürzt und gleichzeitig ein Lohnausgleich erzielt, der den Monteuren eine Erhöhung des Wochenverdienstes um 1 M. bis 1,66 M. brachte. ES seien, meinte der Redner, doch immerhin ganz nennenswerte Vorteile, die erreicht wurden, obwohl man selbsterständlich nicht befriedigt sein könne von dem Ergebnis. Man habe eben mit den Verhältnissen rechnen müssen. Es sei das erste Mal, daß die Elektromonteure Berlins einen solchen Kampf führten und da sei es nicht zu verwundern, Ivenn sie das Ziel nicht mit dem ersten Schlage erreichten. Der Redner führte den Anwesenden vor Augen, welch verschiedene Arten von Taktik man bei einer Lohnbewegung einschlagen kann, meinte aber, daß es jetzt ganz unzweckmäßig sei, etwa feststellen zu wollen, in welcher Weise die nächste Lohnbewegung geführt werden soll. Er wies ferner darauf hin. daß das Wiesenthalsche Blatt auch jetzt, nach Beendigung des Kämpfes, gleichsam wie Hyänen auf dem Schlachtfelde auf Raub ausgeht und zum so und so dielten Male dem Deutschen Metallarbeiterverband Unfähigkeit und Verrälerei vorwirft. Das Blatt schreibt nämlich am 23. September in einem längeren Artikel: .Man sollte meinen, auch der indifferenteste Kollege müßte erkennen, in welcher frivolen Weise mit seinen Interessen gespielt wird. Wir rufen den Elektromonteuren zu: Wollt Ihr bessere Löhne und Arbeitsbedingungen erringen, so schließt Euch dem Allgemeinen Deutschen Metallarbeiterverbande an, dann wird es möglich sein, auch für die Elektromonteure einen annehmbaren Tarif zu erringen." Die Elekronionteure werden sich jedoch durch derartige Schreibe- reien nicht verlocken lassen, sondern vielmehr durch noch größere Einigkeit und unermüdliche Aufklärungsarbeit dafür sorgen, daß das, was bei dem ersten Anlauf nicht erreicht werden konnte, bei zu- künftigen Bewegungen erkämpft wird. In der regen Diskussion, die dem Vortrag folgte, zeigte eS sich, daß wohl einzelne noch der Ansicht waren, daß durch eine all- gemeine Arbeitsniederlegung vielleicht mehr zu erreichen gewesen wäre, man aber im allgemeinen der Leitung volles Vertrauen ent- gegenbrachte und anerkannte, daß ein noch festeres Zusammenhalten in der Organisation die wichtigste Voraussetzung für besseres Ge- lingen eines Lohnkampfes ist. Die Schreibereien des Wiesenthal- scheu Blattes wurden in einer Resolution, die einstimmige Annahme fand, aufs schärfste zurückgewiesen. Achtung, Hoscnschncider! Die Firma Vortrefflich, Fried- richstraße 143—149, weigert sich den Hosenschneidern das Hosen schneiden mit 6,66 M. pro Stück zu zahlen und sucht Arbeiter die dies entweder umsonst oder billiger machen. Bei einer Anfrage, welche von unserer Seite an die Firma gerichtet wurde, erklärte der Chef derselben, er werde sich noch 6 Hosenschneider einstellen und jeden die Woche über eine Hose anfertigen lassen und denjenigen vorziehen, der billiger sei. Da die Firma bereits nach anderen Arbeitskräften annonciert, die sie nach eigener Angabe nicht benötigt, so verhängen wir über dieselbe die Sperre. Verband der Schneider. Die Ortsverwaltung. Der nene Tarif für das Berliner Badegewerbe. Nach langwierigen Verhandlungen in der Schlichtungskommission und vor dem Einigungsamt ist vor dem letzleren am Mittwoch, den 26. September, endlich ein neuer Tarif zustande gekommen. Bis zum letzten Augenblick sträubten sich die Arbeitgeber, wohl in der stillen Hoffnung, daß die Arbeiwehmer nicht den Mut haben werden, es zum Aeußersten kommen zu lassen. Da aber die Arbeitnehmer- Vertreter fest blieben und unter allen Umständen auf die Anerkennung der Hauptforderung(Abschaffung des Bedienungsgeldes und an dessen Stelle Zahlung fester Löhne) bestanden, so zogen eS die Herren Arbeitgebervertreter doch vor, einzulenken. Das EinigungSamt des Berliner GewerbegerichtS fällte darauf folgenden Schiedsspruch: Der bisher bestehende Tarifvertrag wird bis zum 1. Oktober 1916 verlängert, mit folgenden Acnderungen und Zusätzen: 1. Zu Z 1. Die bisherigen Mindestlöhne werden um je 16 M. erhöht. An Stelle dieser Mindestlöhne treten vom 1. Oktober 1912 ab entweder Zahlung fester Wochenlöhne oder die Verpflichtung der Arbeitgeber, die Bcdienungsgelder an der Kasse zu erheben. Bei Streitigkeiten über die Höhe der Wochcnlöhne hat end- gültig das Einigungsamt des Gewerbegerichts zu entscheiden. 2. Zu z 2. Am Schluß ist folgender Zusatz zu machen: Die von den Krankenkassen bisher gezahlten Bedienungsgelder erhöhen sich von 26 Pf. auf 36 Pf. und von 6 auf 16 Pf. 3. Zwischen die§§ 4 und 6 ist folgender neuer Paragraph einzufügen: Bon der Gültigkeit diese? Tarifvertrages ab ist ein paritätt- scher Arbeitsnachweis einzuführen. 4. Der neue Tarifvertrag tritt vom 1. Oktober 1911 ab in Kraft. Nach dieser Entscheidung gestalten sich in den Groß-Berliner Privat-Badeanstaltcn die Lohuverhällnisse— soweit man von solchen bei dem gegenwärtigen System reden kann— vom Inkrafttreten des neuen Tarifes ab, dem 1. Oktober 1911, bis zum 36. September 1912 folgendermaßen. Der Badeangestellte erhält vom AnstaltSbefitzer keinen Lohn, sondern die Badegäste sind verpflichtet, neben dem an der Bade- anstaltskasse erlegten Bäderpreis dem Masseur nachstehendes Bedienungsgeld zu zahlen: oder der Masseuse Kranken- lassen- Mitglieder: v) 6) 2. 3. a) bei Schwitz- und Massagebädern mit und ohne Packung........ 6,66 M. 0,85 M. b) bei Kohlensäurebädern ohne Packung und Massage........... 0,15, 0,10, bei Wannenbädern mit und ohne Zusatz. Sitzbädern und Güssen ohne Packung und Massage.......... 6,16, 0,10, für Abseife», Abreiben, Kaltwasserbe- Handlung ohne Massage und Tcerbäder 6,25. 6,25, Unter Zugrundelegung dieser Sätze ist vom Badeanstaltsbesitzer ein monatliches Mindesteinkommen zu garantieren: 1. Den Bademeistern in den Dampf- und Schwitz« abteilungen............... 166 M. Den Bademeistern in den Wannenabteilungen... 136. Den Bademeisterinnen in den Dampf« und Schwitz« abteilungen............... 116, 4. Den Bademeisterinnen in den Wannenabteilungen. 166. Ergibt die Ausrechnung der Bedienungsgelder also einen ge- ringerc» Betrag als diese Mindesteinkommeir, so hat der Arbeitgeber den Rest hinzuzuzahlen. Vom 1. Oktober 1912 ab hört das BedienungSgeldsystem auf und ist der Badeanstaltsbesitzer gehalten, entweder festen Wochen- lohn oder an Stelle des Bedienungsgeldes den Angestellten für die verschiedenen Bäder einen Stücklohn in Höhe desselben direkt zu zahlen. Damit fällt dann endlich im Badegewerbe der unwürdige Zustand, daß die Angestellten wegen ihres Arbeitslohnes hinter den Badegästen herjagen müssen, was nickt selten zu Aus- einandersetzungen mir den letzteren führte, weil diese mit Recht den Arbeitgeber als zur Lohnzahlung verpflichtet erklärten. Von den sonstigen Forderungen der Arbeitnehmer konnte nur noch der paritätische Stellennachweis durchgesetzt werden, welcher aber bei den unhaltbaren Arbeitsmarktverhältnissen im Badegewerbe einen nicht zu unterschätzenden Erfolg darstellt._ Obwohl nun ein neuer Tarifvertrag unter Dach und Fach ge« bracht ist— die vom EinigungSamt innerhalb 8 Tagen verlangte Zustimmung beider Kontrahenten vorausgesetzt—, so wird die Durchführung desselben den im Verband der � Gemeinde« und Staatsarbeiter organisierten Angestellten(Sektion Bade« und Massagepersonal) noch Mühe genug kosten, sofern die Arbeitgeber ihre Pflicht als Tarifkontrahenten, die ihrer Organisation an« gehörenden Badeanstaltsbesitzer energisch zur Jnnehaltung des Tarifs anzuhalten, nicht besser erfüllen als bisher. Die Arbeitnehmer werden es daran nicht fehlen lassen, wobei ihnen sicher die organi- sierten Arbeiter behilflich sein werden, indem sie beim Besuch von Badeanstalten die bedienenden Badeangestellten etwas näher durch Einsichtnahme in die vom Verbände ausgestellte L e g i t i» mationskarte prüfen. Husland. Die österreichische Eisenbahnerbewcgung. Freitag abend fand in Wien ein« massenhaft besuchte Eisen- bahnerversammlung statt, in der der Verbandsobmann Abg. Genosse Tomschik aufgefordert wurde, die Forderungen der Eisenbahner als Dringlichkeitsantrag im Reichsrat einzubringen. Als er dies für die erste Sitzung, die am 6. Oktober ist, in Aussicht stellte, wurden Mimische Rufe laut:„Zu spät! 1. Oktober! Englisch reden!" Als daraufhin der Ueberwachende nervös wurde, mahnte ihn Tomschik, nicht zu provozieren. Die Antwort war die Auf« lösung der Versammlung. Es kam zu stürmischen Szenen, die sich erst in einiger Zeit und aus Ersuchen des Genossen Tomschik legten. Die Regierung droht den Eisenbahnern mit Militär« anwendung gegen eine passive Resistenz. Im Eisenbahnministerium wurde der Empfang einer De« amtendeputation abgelehnt, weil sie mit Abgeordneten(tschechisch- nationalen) gekommen war, und ihr auch Angestellte von Privat- bahnen angehörten._ Friedensschluß mit den Straßenbahngescllschaftcn von Frederiksberg und Tuborg-Klampenborg. Nachdem der staatlich angestellte Schlichtungsmann die Vertreter der Parteien am Frei- tag wieder zu einer Verhandlung geladen hatte, kam es auf seinen Vorschlag zu einem Uebereinkommen, wonach der Streik und ebenso der von der Arbeiterschaft über die beiden Straßenbahn- gesellschaften verhängte Bopkott aufgehoben wird. Das freie Koalitionsrecht der Angestellten ist anerkannt, und ebenso ihr Streikrecht, indem die Gesellschaften auf die Kaution von 366 Kronen, soweit sie als Garantie gegen Arbeitsniederlegung und Massenkündigung dienen sollte, verzichtet.— Bekanntlich waren die Unternehmer dieser ihrer Forderung wegen schon vom permanenten Schiedsgericht verurteilt worden.— Die Frederiks- berger Gesellschaft hat sich bis zum 1. August 1912, die Tuborg- Klampenborger bis zum 16. Mai 1912 verpflichtet, bei Neu- einstellungen das alte Personal und vor allem die dienstältesten Leute wieder einzustellen. Für die Wiedergewinnung der durch das Dienstalter erworbenen Vorteile wie auch des Pensionsrechtcs ist eine Frist von einem Jahre festgesetzt. Um die aus dem Streik und Boykott hervorgegangenen Prozeßsachen und Schadenersatz- Ilagen auf gütlichem Wege zu beseitigen, wurde ein gemeinsamer Ausschuß eingesetzt, in dem der Schlichtungsbcamte den Vorsitz führen wird.— Das Uebereinkommen ist von dem streikenden Personal der einen Gesellschaft mit 92 gegen 73, von der anderen Gesellschaft mit 23 gegen 16 Stimmen gutgeheißen.— Der Anfang August ausgebrochene Streik, der sich zu einem Stück Klassen- kämpf zwischen Arbeiterschaft und Unternehmertum entwickelt hatte und wiederholt zu Polizeikrawallen Veranlassung gab, ist damit beendet._ Hetzte Nachrichten. Sechs Monate Gefängnis wegen Bestechlichkeit. Duisburg, 26. September.(W. T. B.) Die hiesige Straf« kammer verurteilte den Kaufmann Karl Schmidt aus Duisburg, jetzt in Bielefeld, der früher Privatschreiber des Gouverneurs vott Deutfch-Ostafrika« Freiherrn v. Rechenberg, war, wegen Bestechlichkeit zu 6 Monaten Gefängnis. Schmidt hatte geheime Schreiben, die Freiherr v. Rechenberg für das Reichs-Kolonialamt angefertigt hatte, kopiert und an«in Oppo- sitionsblatt in Taressalam zur Verwertung als„Hetzartikcl" gegen Bezahlung geliefert. Als Schmidt dann in Duisburg ver« haftet wurde, fand man bei einer Haussuchung die Kopien. Verurteilung eines Rabenvaters. Würzburg, 26. September.(B. H.) Vor dem Schwurgericht stand heute der 32 Jahre alte Tagelöhner Georg F a t h aus Lohr am Main wegen zweier Totschlagsverbrechen. Er hatte seine beiden Söhnchen im Alter von 2% bis 4 Jahren auf dem Felde erhängt. Das.Gericht verurteilte ihn zu sechs Jahren Gefängnis. Bochum, 26. September.(B. H.) Das Schwurgericht ber» urteilte den Bergmann Johann Kukala aus Hochlarmark bei Recklinghauscn, der am 17. Juli in einer Wirtschaft zu Herne den Bergmann Joseph Schuch aus nichtigem Anlaß erstochen hatte, zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahreu Ehrverlust. Die Katastrophe von Toulon. Paris, 26. September. Aus Toulon wird noch gemeldet, daß in einem der Hinteren Geschütztürme der„Liberte" ein Ma- t r o s e eingeschlossen ist, an dessen Befreiung gegenwärtig gearbeitet wird. Der Mann erklärt, er sei nur leicht verwundet, aber in dem Turme befänden sich die Leichen von zwölf seiner Kameraden, deren Verwesung das Atmen beschwerlich mache. Man konnte dem Manne durch eine kleine Ocffnung Nahrung zu- führen. Er versprach, nach Kräften ausharren zu wollen, bat aber seine Retter, sich möglich st zu beschleunigen. Paris, 26. Septbr.(W. T. B.) Das Marineministerium beziffert die Zahl der von der Besatzung der„Liberte" Getöteten und Vermißten auf 264, der Verwundeten auf 136. Außerdem sind infolge der Katastrophe 48 Leute auf zwölf anderen Schiffen verletzt worden. Toulon, 26. September.(W. T. B.) Angesichts der Ungewißheit über die Ursachen der Explosion vuf der„Liberte" hat Vizeadmiral Bellue angeordnet, daß die unter seinem Kommando stehenden Schiffe alle vor dem Jahre 1962 hergestellten Pulvervorräte und alle llebungsmunition unverzüglich ausschiffen sollen. Grauenvoller Massenmord. vlagowetschensk(Sibirien)), 26. September.(Pr. Tel.) Ein grauenvoller Massenmord wurde auf dem Flusse Selemdschie verübt. 29 Goldwnschcr waren mit ihrem Golde in einem Boot auf der Heim- fahrt begriffen, als sie plötzlich von einer Rotte entsprungener Sträflinge beschossen wurden. Bierzehn Goldwäscher wurden ge« tötet, die übrigen sprangen in den Fluß und schwammen an das andere Ufer, wo sie sich verbergen konnten. Die ganze Goldbeute fiel den Räubern in die Hände. Tie Cholera in Saloniki. Saloniki, 26. September.(W. T. 83.) Die Cholera nimmt infolge der Verheimlichung der Erkrankungen z u. Seit gestern sind 16 neue Falle festgestellt worden, von denen bisher sieben tödlich verlaufen sind. In Koeprülü an der 83ahnlinie Saloniki— UeSküb greift die Cholera rasch um sich, weil das Trinkwasser verseucht ist. Die Bevölkerung beginnt zu f l ü ch t e rn verantw. Redakt.: Richard Barth, Berlin. Inseratenteil verantw.; TH.Glockr,Berlin.Drucku.Veriag:VorwärtSBuchdr.>i VerlagSanftalt ZaulSinLeräCo..BerlinSW. Hierzu 3 Beilage»«.UnterhaltuogSbl. 9l 226. 28. ZchMK. t f(ilnp des Dmörls" Kttlim WksdlR Mitoch, 27. Seplralft 1911. Scipwelzerifcbtr Gewerhfcliaftskongreß. i St. Gallen, 24. September.(Eig. Ber.) �' Vertreten find die St. Galler Kantonsregierung durch ihr Mitglied, unfern Genossen Scherrer, der St. Galler Stadtrat durch sein Mitglied Zweifel, die sozialdemokratische Partei durch ihren Sekretär Fähndrich, der Schweizer Arbeiterinnenbund durch die Genossen Lang und Lorenz, der Arbeiterinnenverband durch Genossin Zinner, die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands durch die Genossen Cohen und Sabath-Berlin, der französische Arbeikerbund durch Lefevre-Paris, die Umanitaria Mailand durch Professor Cafassi und ausserdem 16 schweizerische Arbeiterunionen. Genosse Schneeberger erinnert sodann daran, dass der Gewerkschaftsbund sein 2ö- oder Svjähriges Jubiläum feiert, je nach der Auffassung und durchging in kurzen Zügen dessen Geschichte. Daraufhin entboten die Genossen Scherrer, Cohen, Rüdigkeit namens der Arbeiterinnen St. Gallens, Lefevre und Cafassi sowie des demokratischen Stadtrates Zweifel ihre Grüsse. Recht schnell wurden die ersten materiellere Punkte der Tages- ordnung erledigt. Der Sekretär des Gewerkschaftsbundes, Huggler, verzichtete auf die mündliche Berichterstattung und verwies auf den vorliegenden gedruckten Bericht. Es wurde je- doch keinerlei Diskussion beliebt. Präsident Greulich teilt hier mit, dass heute das Jnter- nationale sozialistische Bureau in Zürich Sitzung hält und wird aus seinen Vorschlag an dasselbe ein Bcgrüssungs- telegramm abgesandt, in dem der Kongreß dem in Zürich ver- sammelten Internationalen sozialistschcn Bureau seinen Bruder- grüß entbietet. Auch an die in Oelsberg tagende Delegierten. Versammlung des Schalenmacherverbandes ging ein Begrüssungs- telegramm ab. Greulich referierte hierauf über die _ Interessengemeinschaft der Eisenbahner, ber Staats- und Gemeindearbeiter und der Arbeiter in Privatbetrieben. Der Referent fasste seine Ausführungen in folgende Thesen zusammen: 1. In Arbeitszeit und Löhnung stehen die im öffentlichen Dienst Beschäftigten unter dem gleichen kapitalistischen System wie die in Privatbetrieben. Die gewöhnliche Handarbeit erhält da wie dort ungenügenden, oft Hungerlohn. Auch die„besser» gestellten" Arbeiter. Angestellten und Unterbeamten erhalten nur Besoldung, die mehr oder weniger zur Ernährung, Be- kleidung und Wohnung hinreichen, aber doch nur ein Leben von der Hand in den Mund ermöglichen. 2. Unter dem Kapitalismus— der auch den Staat regiert, solange die Arbeiterklasse nicht ihrer Zahl gemäss vertreten ist— herrscht ein Gesetz der Solidarität für alle Lohnarbeiter. zu den auch die Unterbeamten und Lehrer gehören. Solange noch eine grosse Masse Arbeiter Hungerlöhne erhält, solange bleiben auch die Besoldungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf das Notdürftigste beschränkt. 3. Das einzige Mittel, die Arbeitszeit zeitgemäß zu ver. kürzen und den Lohn entsprechend zu erhöhen, ist der gewerk. schaftliche Kampf. Die Arbeiter in Privatbetrieben sind darin .Die Pioniere. Ihren gewerkschaftlichen Kämpfen ist zu ver- danken, wenn die Fortschritte dann— trotz dem Widerstände kapitalistisch gesinnter Behörden— auch den Beschäftigten im öffentlichen Dienst zugute kamen. 4. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst stehen nach öffentlichem Recht(Gesetz oder Verordnung) meist in Anstellung auf längere Dauer. Das Mittel des Streiks kann nur in Fällen äußerster Aufregung zur Anwendung kommen. Da ein Tarif- Vertragsverhältnis nicht besteht, können sie auch nicht die Frei- heit eines Sympathiestreiks ausbedingen. 5. Ist es schon Tankbarkeitspslicht der im öffentlichen Dienst Beschäftigten, den gewerkschaftlichen Kämpfen der Arbeiter in Privatbetrieben ihr volles Interesse zuzuwenden, so noch mehr eine Pflicht der Selbsthilfe. Bei der stets steigenden Verteuerung aller Lebensbedürfnisse werden schon nach kurzer Zeit alle Lohn- Verbesserungen ungenügend zur Bestreitung der Lebcnsnotdurft, hat sich nach wenigen Jahren die Lage aller verschlechtert. Es bedarf also immer neuer Kämpfe zum Schutze vor Verelendung. Diese Kämpfe werden nach dem herrschenden Solidaritätsgesetz auch für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst geführt. 6. Daraus ergibt sich eine Solidaritätspflicht der Be schäftigten im öffentlichen Dienst gegenüber den Arbeitern in Privatbetrieben und ihren gewerkschaftlichen Kämpfen. Diese Solidaritätspflicht wird erfüllt: s) durch Anerkennung des Standpunktes der kämpfenden Arbeiterklasse und Beitritt der Verbände der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den Schweiz. Gcwerkschaftsbund; Uripolis. Italiens Anschlag auf Tripolis hat dieses nordafrikanische Küstenland mit einem Schlage in den Mittelpunkt des weltpolitischen Interesses gerückt. Seit die Engländer Aegypten besetzt haben, seit Fraiikreich die Hand auf Tunis und Marokko gelegt hat. war Tripolis mit Barka und Fesian da? einzige türkische Land in Afrika, da» tat- sächlich noch unter direkter Herrschaft der Pforte stand. Die Stadt Tripolis, die ihren Namen nur den, ganzen Wilajet gemein hat, bietet schon von der Seeseite aus das Bild unverfälschten Orients. Ueber die flachen Dächer der weißen Häuser, die von glühender afrikanischer Sonne bestrahlt werden, ragen die Kuppeln der Moscheen und der schlanken spitzzulaufenden Minarets. Auch zwei Kreuze ragen gegen den blauen Himmel, beherbergt die Stadt doch auch eine griechische und eine katholische Kirche, mit der ein Franziskanerkloster verbunden ist. Der Hafen zeigt stets ein leb- Haftes Treiben; Barken und Ruderboote schaukeln zwischen den Seeschiffen, die meist Italien? Flagge tragen. Ganz nahe dem Hafen, hoch gelegen und über Mauern und Lagerhäuser hinaus- ragend, blickt das Regierungsgebäude nach der Seeseüe. Es ist ein rcichgegliederler Bau, der aber mit seine» zahlreichen schmucklosen Fenstern noch etwas KasernenhaftcS an sich hat. Der Lärm und das bunt« Gewirr des Orients umfangen den Fremden, der mit der landesüblichen zweirädrigen Droschke durch die zwar holprigen, aber ziemlich reinlichen Straßen der Stadt rn sein Hotel fährt. Wo er auch hinblickt, hat er den Ein- druck eines regen geschäftlichen Lebens. Unter den Kolonaden der Basare sitzen die Händler und Kausieute, hauptsächlich Inden; auf be» Hauptstraßen ein Gewirr von Ausrufern und Maultiertreibern. Daß man sich im Reiche des Islam befindet, zeigen, wenn man Glück hat, religiöse Umzüge; MarabutS, die Derwische deS nörd- lichen Afrika, ziehen hinter der grünen Fahne des Propheten laut betend und riesige Trommeln schlagend einher. Die Bauwerke der Stadt zeigen die Spuren der verschiedenen Kulturepochen, die dieses Land in mehr als zwei Jahrtausenden erlebt hat, und neben dem Triumphbogen des Mark Aurel, dessen prächtige weiße Marmor- skulpturen noch heute zum Teil wohl erhalten sind, sieht man Bau- liä, keilen im Stil der Mauren, der Maltheser, der Araber und Türken. Dazwischen Einzelheiten im Charakter der Rciiaiflance. kurz das echte Abbild der orientalischen Stadt, um deren Besitz sich der Reihe nach die verschiedensten Völker deS Mittelmeeres ge- rissen haben. In die Reede hinaus sind Batterien gebaut, den nicht sonderlich outen Hafen zu schützen. Vielleicht werden sie schneller als man ge- glaubt hat, zu zeigen haben, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen sind. Man hat von diesen freiliegenden Befestigungen a»S einen reizvollen ©Uck über die Stadt, die dahintnr liegenden PalmengSrten und die b) durch öffentliche Sympathiebezeugungen und ausgiebige ■C' materielle Hilfe bei allen gewerkschaftlichen Kämpfen. Die Thesen wurden nach kurzer Diskusston einstimmig an- genommen. In der Nachmittagssitzung referierte Gewerkschaftssekretär Huggler über die allgemeine Situation der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung. Einleitend erörterte er den Gedanken der Solidarität und gegen. seitigen Hilfe. Sodann konstatierte er, daß heute dem Schweize- rischen Gewerkschaftsbund 75 066 Mitglieder angehören, 13 Proz. der 566 666 organisationsfähigen Arbeiter, so daß 87 Proz. un- organisiert sind. In den verschiedenen Verbänden sind die Ver- Hältnisse natürlich sehr verschieden; in den einen sind 96 Proz., in andern nur wenige Prozente der Berufsgenossen organisiert. Es gilt, einen möglichst großen Prozentsatz der Arbeiter gewerk- schaftlich zu organisieren. Dazu drängen auch die Unternehmer- organisationen, die herrschende Teuerung und die Notwendigkeit der weiteren fortschrittlichen EntWickelung. Der Referent besprach auch die mancherlei Hindernisse, die bestehen und zu überwinden sind und zog damit in Vergleich die vielerlei Vorteile, die in Deutschland der Arbeiterbewegung zugute �kommen: einheitliche Sprache, einheitliche Auffassung, große Verhältnisse usw. Huggler befürwortet auch die Pflege der Bildungs- und Unterrichtskurse zur Heranbildung der nötigen geistigen Kräfte für die Gewerk- schaftsbewegung. Schließlich hob er auch noch die Schwierigkeiten hervor, die in der Schweiz die Behörden den Arbeitern in ihren Lohnkämpfen bereiten. Allgemein, meinte er noch, kann sich die schweizerische Gewerkschaftsbewegung in der gewerkschaftlichen Internationale noch sehen lassen, da sie nicht in der letzten Linie steht. Daran knüpfte sich eine lebhafte Diskussion, in der sich die all seitige Einigkeit über die Förderung der Bildungsbestrcbungen ergab. Der Bauarbeiterverband stellte dazu den Antrag, im Hinblick auf die die gesamte schweizerische Gewerkschaftsbewegung� schwer schädigenden Quertreibereien der italienischen Syndikalisten in der Schweiz ein italienisches Gewerkschastsblatt herauszugeben. Der Antrag wurde dem Bundeskomitee überwiesen in dem Sinne, ihm möglichst zu entsprechen. Diskussionslofe Zustimmung fand der Appell des Friseur- gehilfenverbandes: die Organisationsbestrebungen der Friseur- gehilfen durch Aufklärung der Unorganisierten in den Friseur- geschäften und ihre Veranlassung zum Beitritt in die Organi sation zu unterstützen. Die Verhandlungen des zweiten Tages begannen mit der Be- Handlung des Antrages der Arbeiterunion Zürich betreffend die Solidaritätsaktionea, welcher lautete „In Anbetracht der Tatsache, daß die wirtschaftlichen Kämpfe durch die Haltung des organisierten Unternehmertums immer schärfer und darum auch Solidaritätsaktionen der Arbeiterschaft immer notwendiger werden, fordert der Schtveizerische Gewerk- schaftskongreß die dem Gewerkschaftsbunde angeschlossenen Or- ganisationen auf, Solidaritätsaktionen inbezug auf die finan. zielle Unterstützung den normalen Streiks gleichzustellen und auch darauf hinzuwirken, daß neuabschließende Tarifverträge keine Bestimmungen enthalten, wonach die Beteiligung an Soli- daritätsaktionen die Tarifyültigkeit aufhebt." Der Antrag wurde nach lebhafter Diskussion aus formellen wie materiellen Gründen einstimmig abgelehnt, worauf Greulich die Ziffer 4 seiner gestern angenommenen Thesen zurückzieht. Es folgt das Referat des Genossen Dr. S lud er über die Revision des Fabrikgesctzes. wobei er sich in der Hauptsache darauf beschränkt, über die bis« herigen Beratungen der bundesrätlichen Vorlage in der national- rätlichen Kommission zu berichten. Es ist gelungen, die von den Unternehmern am meisten bekämpften Neuerungen des Gesetzcnt Wurfes auftechtzuerhalten, so namentlich den Zehnstundentag gegenüber der 5g Stundenwoche, das Verbot der Bußen, der Lohn- kaution usw. Die Gründe, mit denen die Unternehmer argumen- tieren, sind alte Ladenhüter. Tatsache ist, daß die Arbeiterschutz- gesctze die Entwicklung der Industrie nicht gehemmt, sondern ge- fördert haben, wie auch Tatsache ist, daß die ausländische Arbeiter- schutzgesetzgcbung über die schweizerische hinausgewachsen ist. Er forderte schließlich die Vertreter der Verbände auf, alles Tatsachen- Material, das sie aus der Praxis der Durchführung des Fabrik- gcsetzes besitzen, ihm zugänglich zu machen zur Verwertung in den Beratungen der Revisionsvorlage und ferner den Gewerk- schaftSbund, in Verbindung mit den anderen Arbeiterorganisationen und unter Mitwirkung des schweizerischen Arbeitersekretariats die Agitation zu betreiben, um Garantien für die Durchführung der Revision des Fabrikgesetzes zu schaffen. In einer Resolution. die nach kurzer Diskussion Annahme fand, wird an den schon früher aufgestellten Forderungen der Arbeiterschaft an die Revision des Fabrikgesctzes festgehalten. In der NachmittagSsitzung referierte zunächst Genosse Eugster, Präsident des Textilarbeiterverbandes, über „Partei und Gewerkschaften". Es sei borausgeschickt, daß der Vortrag schriftlich ausgearbeitet wurde und vom Gewerkschaftsbund als Broschüre herausgegeben werden soll. Der Referent schilderte die Entstehung der sozial- demokratischen Partei und der Gewerkschaften, ihre besonderen und gemeinsamen Aufgaben und er lehnte sich dabei auch an auf die im Entwurf vorliegende Resolution über die Beziehungen zwischen Partei und Gewerkschaften, die er zur Annahme empfahl. Die vorgeschlagene Vereinbarung geht von dem Beschluß des inter- nationalen Sozialistenkongresses in Stuttgart über die Beziehungen zwischen der politischen Partei und den Gewerkschaften aus, betont die Arbeitsteilung der beiden Arbeiterorganisationen, aber auch die gemeinsamen Aufgaben, so daß sie beide in ihren Erfolgen und Niederlagen von einander abhängig sind, weshalb sie bei ihren Aktionen innerhalb ihrer Grenzen aufeinander Rücksicht nehme» müssen, um einen möglichst großen Fortschritt der gesamten Ar- beiterschaft im Klassenkampf zu erzielen. Jedes Mitglieds der Partei soll seiner Gewerkschaft angehören und umgekehrt jeder sozialdemokratisch gesinnte Berufsgenosse politisch organisiert sein. Schließlich wird gesagt:„Um die politische und gewerkschaftliche Einheit des Handelns der Arbeiter in der Schweiz zu fördern. wird die sozialdemokratische Partei mit dem Schweizerischen Ge- Werkschaftsbund, als Vertreter der auf dem Boden des� Klassen- kampfes stehenden Gewerkschaftsorganisationen, ständige Be- Ziehungen aufrechterhalten. Ebenso ist die Zusammenfassung der gewerkschaftlichen und politischen Vereine eines Ortes in einer Arbeiterunion auf das dringendste zu empfehlen." Die darüber gepflogene lebhafte Diskussion, in der manche Differenzen zwischen Gewerkschaften und lokaler politischer Partei und verschiedene Auffassungen zum Ausdruck gelangten, drehten sich in der Hauptsache um die Frage der' Gleichberechtigung der ausländischen mit den schweizerischen Genossen in der Partei, die vom Gewerkschaftsbund zur Bedingung der Annahme der vor- geschlagenen Vereinbarung mit der Partei gemacht werden sollte, in welchem Sinne die Züricher Arbeiterunion einen Antrag stellte. In namentlicher Abstimmung wurde er mit 39 gegen 34 Stimmen abgelehnt. Dem vorgeschlagenen UebereinkomPen selbst aber zu- gestimmt.. a Die Konsumvereine und der Heuser Parteitag. Genosse Horlitz schreibt uns:' Der Resolutionsfabrikant an Dr. Müller, Hamburg. In der Nr. 38 der„Konsumgenossenschaftlichen Rundschau" vom 23. d. M. veröffentlicht Herr Dr. Muller, Hamburg, einen Artikel mit der Ueberschrift:„Die Konsumvereine und der sozial- demokratische Parteitag in Jena". Soweit sich der gelahrte Herr Doktor mit dem„in den weitesten Kreisen unbekannten Herrn aus Adlershof" beschäftigt, nötigt er mich zu folgenden Ausführungen: Der Herr Doktor, den die von mir verfaßte Resolution sehr in Harnisch gebracht zu haben scheint, teilt seinen Lesern voll- kommen richtig mit, daß dieselbe zum erstenmal am 15. August d. I. im„Vorwärts" auftauchte, und zwar innerhalb des Berichtes über die Generalversammlung des Zentral-Wahlvereins von Teltow-Beeskow. Dr. Müller fügt hinzu: Mitteilungen über die Begründung enthält der Bericht nicht. Auch nachdem die Resolution an die Generalversammlung deS Verbandes sozialdemokratischer Wahlvereine Groß-Berlins über- wiesen worden, vermißt der mit Recht gespannt aufhorchende Herr Dr. Müller in dem am 22. August d. I. im„Vorwärts" erschiene- neu Bericht über diese Versammlung wiederum jedes Wort der Be- gründung. Wörtlich fährt dann Herr Müller in seinem Artikel fort:„Ob- wohl nun der Redner in beiden Versammlungen zum Parteitage delegiert worden war, wurde nicht er, sondern Herr Göhre mit der Vertretung der Resolution auf dem Parteitage betraut" usw. Der Hamburger Konsumgenossenschaftsgewaltige will mit diesen Ausführungen den Anschein erwecken, als sei die Resolution in beiden vorgenannten Generalversammlungen durch den unbekaim- ten Adlershofer so nichtssagend begründet worden, daß man seine Ausführungen zur Wiedergabe in der Presse nicht für geeignet hielt. tripolitanischen Hügellandes. Die Gärten in der Umgebung der Stadt machen bisweilen den Eindruck von Oasen. Aus sandigem Boden wachsen Dattelpalmen empor und sattgrüne, saftige Kakteengewächse. Hier schon beginnt das Reich deS Wüstenschiffs, und kleine Kamel karawanen von Wasserträgern bringen das belebende und be- fruchtende Naß zu den Anpflanzungen, in denen zahlreiche euro- päische Gemüsearten und Früchte für den Bedarf der Stadt gebaut werden. Das Wasser wird in kleinen Fässern, etwa von der Art unserer Essigfässer transportiert und bleibt trotz der großen Hitze darin frisch und kühl. Jedes Kamel trägt zwei solcher Fäßchcn und außerdem noch seinen Reiter, meist einen schwarzen Sohn der Wüste, der sein weitzeS Gewand malerisch uin den dunkelglänzenden Leib zu drapieren weiß. Die Stadt Tripolis wird auf reichlich 46 666 Einwohner ge schätzt. Vielleicht sind ihrer auch»och mehr: fest steht jedenfalls, daß mehr als ein Viertel der Bewolmer nicht dem Islam angehört. Denn etwa 8666 Juden und 3666 Christen sind in der Hauptstadt ansässig. Die letzteren sind zum allergrößten Teile Mallesen und Italiener; die Juden haben fast den ganzen Handel in der Hand und bewohnen das Stadtviertel Harra ganz für sich. Allgemeine Verkehrssprache ist Arabisch; Tiulisch wird nur mit den Behörden gesprochen; die jüdischen Kaufleute verstehen auch meist Italienisch. Der Handel ist an sich recht bedeutend, nimmt aber doch schon seit längerer Zeit nicht mehr zu, und die Ein- und Ausfuhr dürfte je 8 Millionen Mark betragen. Darin ist allerdings der Gesamthandel des Landes eingeschlossen; da aber die Ein- und Ausfuhr fast völlig über die Stadt Tripolis gebt, so sind deren Handelsziffern identisch mit denen deS ganzen Landes. Der Karawanenhandel, der sich über Mursuk bis tief ins Innere Afrikas erstreckt, Ilvird nämlich mehr und mehr durch die Bestrebungen Englands und Frankreichs beeinträchtigt, die dahin gehe», die Güterdurchfuhr nach den eigenen Kolonial- gebieten abzulenken. So wird Tripolis als Durchfuhrland allmählich wohl gewiß völlig seine Bedeutung verlieren, und der Waren« auStausch wird sich späterhin auf den Bedarf deS eigenen Landes beschränken. DaS Land, um dessentwillen sich die Italiener jetzt in ein großes koloniales Abenteuer stürzen wollen, ist zweifellos das gering- wertigste unter den nordafrikaiiischen Küsteiistaateii. Weitaus der größte Teil der Landschaften Tripolis, Barka und Fesian hat unfruchtbaren Sandboden oder besteht aus felsigem Hügelland; nirgendwo dringt die Sahara so weit nordwärts lvie in Tripolis und in der Syrtem- wüste erstreckt sie sich fast bis ans Meer. Trotzdem bleibt noch ein Deutschland an Größe übertreffendes anbaufähiges Gebiet übrig, das für den Bau von Getreide, für die Zuchi von Obst, Gemüse und Blumen geeignet ist. Aber nur der geringste Teil dieses Ge- bietes ist in der Tat landwirtschaftlich ausgenutzt. Dabei ist das Klima keineswegs so uiigeeiguep für die Agrikultur, wie man früher glaubte, und weit weniger heiß und trocken, als man vermutete. Der kälteste Monat ist der Februar, dessen Wärme etwa der unserem am Horizont in sanftgewellten Linie» sich erhebenden Berge deö l Mai entspricht; der Sommer ist allerdings sehr heiß und so gut wie völlig regenlos. Immerhin gibt eS im Jahre noch 75 Regentage. Am heißesten ist eS in der Oase Dschofra, die im Innern von Tripolis liegt. Dort herrscht eine Jahresmitteltemperatur von 36 Grad. Trotzdem kommt dort zuweilen auch Schnee vor, und das Thermometer sinkt bis unter den Gefrierpunkt, wie in vielen Gegenden der Sahara während der Wintern: onate. Mit dem vor- wiegend steppen- und wüstenhaften Charakter doS Landes hängt auch der Mangel an irgendwie bedeutenden Flüssen zusammen. Nur im Küstengebiet und an den Abhängen der Gebirge bilden sich, außer- dem noch gespeist von Quellen, während der Regenzeit Bäche, die teils nach dem Meere eilen, teils nach kurzem Lauf wieder ver« fanden. Die heftigsten Regengüsse kommen auf den Hochebenen deS Innern vor, und zwar wenn der Winter einsetzt. DaS ist dort die einzige Zeit im Jahre, während der sich Gewitter entladen. Alles in allem ist das Klima nicht ungesund; die Italiener, die an Hitze gewöhnt sind, würden in Tripolis sehr gut leben können. Ist das Land doch geeignet, bei rationeller Bewirtschaftung hohe Er- träge zu liefern. In den gebirgigen Gegenden wächst Mais, Weizen und Gerste in vorzüglicher Qualität; die nördlichen Ebenen des Landes eignen sich für die Viehzucht in hohem Maße, und das tripolitanische Fettschwanzschaf ist ivegen der Feinheit seiner Wolle berühmt. Außerdem gibt es Rindvieh, Büffel. Kamele und Pferde, diese allerdings nur in wenig ansprechender Beschaffenheit. Alle Arten von Südfrüchten, Datteln, Olive». Johannisbrot, Saffran, Wein, Sonnesblätter und vieles andere bringt das Land hervor; die von den Griechen betriebene Schwammfischerei an der Küste ist allerdings stark zurückgegangen. Der Einfuhrhandel bringt meist minderwertige Manufakturwaren ins Land; die Ausfuhr umfaßt nebe» den schon erwähnten Landesprodukten Elfenbein, Straußenfedern, Gummi und Gold, alles Waren, die mit den Karawanen ans der Wüste und dem Sudan ankommen. Die Karlhager waren dereinst die Herren dieses Lande», das von den Griechen nach den drei bedeutendsten Städten Oea, Sabrata und Leptis seiueil heute noch üblichen Namen als„Land der drei Städte' erhalten hat. Nach dem zweiten puuischen Kriege verliehen die neuen Herren, die Römer, das Land an die Könige von Numidien, unter deren Herrschaft eS in höchster Blüte gestanden haben muß. Das beweisen die wunderbaren Sä, ätze, die man in unseren Tagen bei den Ausgrabungen der alten Städte, wie z. B. von Ghadames. ans Licht gefördert hat. Im Jahre 46 v. Chr. wurde das Gebiet als tripolitanische Provinz mit der römischen Provinz Afrika vereinigt. Im Jahre 644 eroberten die Araber Tripolis und führten den Islam ein. Von da ab bildete Tripolis ein Chalifat, das im Laufe der Jahrhunderte den verschiedensten Herren gehörte. 1516 eroberten die Spanier die Stadt Tripolis, die dann bis 1551 den Johannitern gehörte. In diesem Jahre wurde Tripolis von dem türkischen See- räuber Dragut erobert und zur türkischen Provinz gemacht. Nach mancherlei wechselvollen Schicksalen kam Tripolis, wo sich bis 183S eine üble Seeräuberwirtschaft breit machte, endlich als Wilajet unter die direkte Herrschaft der Pforte. Er EN ffieTIer'gTuuBeTt machen, Sag Saffit Tn Jena plötz7ii� der vorgeschobene Unbekannte wieber beiseite gestellt wurde und nun der eigentliche Akteur, der Genosse Whre, aus dem Plan erschien. Ich kenne nun weder den Genossen Göhre näher� noch habe ich die Ehre, den grundgescheiten Hamburger Doktor je gesehen zu haben, ich kann es mir deshalb ersparen, auf diese seine gewagten Annahmen einzugeben. Es sei festgestellt, daß die reichhaltigen Tagesordnungen beider Generalversammlungen mir die Pflicht auferlegten, mich möglichst kurz zu fassen. Ich tat das um so freudiger, weil sich dadurch eine Wcschluhfaffung über andere wichtige Anträge am selben Tage noch ermöglichte. Diese Selbstverständlichkeit hinderte mich daran, meine Resolution so auffallend lang zu begründen, dast die Wiedergabe meiner Beweisführungen den Berichterstattern noch notwendig er- schien und damit Herrn Dr. Müller zugänglich macht. Wenn trotzdem die Resolution von beiden Instanzen einstimmig angenommen wurde, so mutzte der Inhalt derselben doch so klar unv überzeugend sein, datz die zu mehreren hundert Anwesenden, die sicher in ihrer übergrotzen Mehrheit auch Konsumvereins- Mitglieder sind, um die Bedeutung der Ausführungen erfassen zu können, eben auf eine ausführliche Begründung verzichten konnten. Die fast e i n st i m m i g e Annahme durch die Vertreter von mehr denn 100 000 polittsch organisierten Arbeitern macht mich, den �Resolutionsfabrikantcn". sogar so stolz, oatz ich dem gelernten Herrn Doktor die Vorwürfe,„hohes Matz von Taktlosigkeit",„an- matzliche Selbstüberhebung" und„Unfähigkeit", mit mitleidigem Lächeln verzeihe. Wenn auch in Jena die Resolution für diesmal zurück- gezogen wurde, sie ist deshalb nicht aus der Welt geschafft. Vorläufig hat sie erreicht, datz sich neben Heinrich Kaufmann Herr Dr. Müller stellt. Und wenn Müller auch überzeugungs-, gewaltig feststellt—„Und wenn, was uns allerdings als ausge- schlössen erscheint, der sozialdemokratische Parteitag ihre Resolution angenommen hätte, so wäre dadurch an dem jetzigen Zustande der Dinge nicht das geringste geändert worden. Das mögen sich die Resolutionsfabrikanten gesagt sein lassen"—, so verkennt er die wirklichen Verhältnisse gründlich. Die beiden Leuchten aus Hamburg mögen daran denken, datz seit Kopenhagen und Magdeburg nicht nur die Massen, sondern auch der Geist oer politisch organisierten Arbeiter in die Konsumgenossenschaften ein- gieht, und der wird ändern, was ihm nützlich und notwendig erscheint, trotz Heinrich Kaufmann und Dr. Müller. A. Horlitz, AdlerShof. Rein« einnähme» SS 927 Mill. Pfd. 47 SöS.S., Die Zahl der auf- Linien Betriebs« Kilom. Passagiere �Sgaben tSSS. 34 200 980,339 Mill. 50,192,4 1910. 37 600 1,306,7. 76,569,7 Riesig ist die Zunahme des Post Verkehrs. gegebenen Briefe stieg von 1893 Millionen(48 auf den Kopf der Bevölkerung) auf 3047>/z Millionen(68), die der Postkarten gar von 336 auf 871 Millionen. Die Reichseinnahmen stiegen in den 14 Jahren von rund 112,2 auf 203,9 Mill. Pfd. Davon entfielen auf das Heer 1896 18,3, 1910 27,4, auf die Flotte 22,2 bezw. 40,4 Mill. Pfd. Bemerkenswert ist, wie bei dieser gewaltigen wirtschaftlichen EntWickelung die Zahl der in der Produktion tätigen Personen fast unverändert geblieben ist. In der Textilindustrie, der wich- tigsten, zählte man 1896 1 077 700 und 1910 1 037 200 Beschäftigte. Dabei hat die Zahl der weiblichen auf Kosten der männlichen noch weiter zugenommen. Es gab 1896 412 890 männliche, 664 800 weibliche, 1910 407 400 männliche, 679 900 weibliche Beschäftigte. Von der berauschenden Vermehrung des englischen Reichtums ist wenig oder nichts auf die Arbeiterklasse entfallen. £lus Itiduftrie und Handel ManneSmanorShrenwerke. Das letzte Geschäftsjahr erbrachte der Gesellschaft S'/z Millionen Mark Reingewinn, aus dem 17'/z Prozent Dividenden ausgeschüttet Werden. Die Verwaltung sagt in ihrem Bericht: DaS Berichtsjahr ist ein Kampf- und Baujahr gewesen. Auf dem Röhrenmarkte hat der nach Auflösung der Syndikate einsetzende zügel lose Wettbewerb in unverminderter Schärfe durch die ganze Be richtszeit hindurch angehalten, und er besteht auch beute noch fort. Dabei verdiene hervorgehoben zu werden, datz die Röhrenwerke selbst durch die allseitig festgestellte ausgezeichnete Beschäftigung nicht beranlatzt wurden, von den verlustbringenden Preisen abzu gehen, über deren Unerträglichkeit sie fortgesetzt klagen. Der mätzigen Verschlechterung des durchschnittlichen Verkaufspreises steht ein sehr erheblicher Mehrumlatz gegenüber, der erzielt worden ist, trotzdem von den umfangreichen Neuanlagcn ein grotzer Teil noch nicht mit« arbeiten konnte und trotz der vielen Störungen, die besonders im ersten balben Jahre an einem Teil der bereits in Betrieb genom- menen Neuanlagen stattfanden. DaS Ergebnis der Oesterreichischen ManneSmannröhren-Werke, G. m. b. H., bleibt hinter dem des Bor- jabreS zurück, und zwar, weil die österreichischen Werke wegen ihres hohen Anteils an syndizierten Röhren durch die in Deutschland herrschenden schlechten Preise stärker in Mitleidenschaft ge- zogen worden sind wie die deutschen Betriebe, bei denen die Svndikatsware nur einen geringen Teil bildet. DaS Ergebnis der British Mannesmann Tube Co. ist dagegen recht günstig gewesen. Die Gesellschaft hat auf die Preference-ShareS eine Dividende von V Proz. verteilt und auf rückständige Dividenden eine Nachzahlung von 2 Proz. geleistet. Im Geschäftsjahre 1910/11 hat die Gesell- schaft noch besser gearbeitet; das Ergebnis, das noch nicht genau feststeht, wird dem nächsten Sbschlutz zugute kommen. Die Her- stellung der Societä Tubi Mannesmann hat in dem laufenden Ge- schäftsjahre gute Fortschritte gemacht. Wenn auch das am 80. Sep- tember d. I. zu Ende gehende Geschäftsjahr einen weiteren Verlust aufweifen werde, so könnten die Herstellungsschwierigkeiten heute als überwunden angesehen werden. Da« Elektrostahlwerk der Gesellschaft ist im Dezember vorigen Jahres in Betrieb ? genommen worden und hat vom ersten Tage an einwand- rei gearbeitet. Eine neue Verkaufsniederlassung wurde in Mexiko ins Leben gerufen; für andere Länder sind die Vorbereitungen in, Gange. Nach dem Muster der ersten deutschen Verkaufsgesell- schaft, der ManneSmannröhreu!ager-G. m. b. H. zu Berlin, die auch in diesem Jahre eine günstige Dividende(10 Proz. wie im Vorjahr) «erteilt und deren Auteile, io weit sie sich in Händen Dritter be- fznden, im Laufe deS Berichtsjahres erworben sind, wurde in Frank- s«t a. M unter der Firma„ManneSmannröhrenlager G. m. b. H., vorm. A. von Rockenthien Nachf." ebenfalls eine eigene Verkaufs- Gesellschaft gegründet, an der die Borbesitzer beteiligt find. Bei den Eisenwerken ReiSholz G. m. b. H. haben sich in der Herstellung Schwierigkeiten ergeben, an deren Beseitigung noch gearbeitet wird. Weiter günstig entwickelt hat sich die Maschinenfabrik Sürth G. m. b. H. Die Beteiligungsrechnung erhöhte sich von 14 689 663 M. aus 17 900 000 Vi. Der Zugang entfällt auf die Vollzahlung der neuen Aktien der Societä Tubi Mannesmann. Mailand, im Betrage von 2Vz Millionen Lire, und der Kapitalerhöhung der Oesterreichischen ManneSmannröhren-Werke, G. m. b. H. DaS Aktienkapital der Societä Tubi ManneSmann beträgt nunmehr 7 500 000 Lire und das Gesellschaftskapital der Oesterreichischen ManneSmannröhren- Werke G. m. b. H. 15 000 000 Kronen. An dem Zugang sind ferner beteiligt: die Mannesmannröhren-Lager G. m. b. H., Berlin, und die ManneSmamiröhren-Lager G. m. b. H., vorm. G. v. Rockenthien Nachf., Frankfurt a. M. Der Bericht gibt ein ganz anschauliche« Bild von der Jnter- Nationalität des Kapitals und er läht die Begehrlichkeit der Divi- dendenschlucker erkennen, die immer über unlohnende Preise klagen, mag die Ausschüttung auch noch so glänzend sein. Die wirtschaftliche Entwickelung Englands seit 1896. Der jüngst erschienene Statistische Bericht über daS Vereinigte Königreich gibt eine Uebersicht über die letzten 15 Jahre, aus der eine gewaltige Zunahme des Reichtums Englands hervorgeht. Das gesamte der Eiiikommeustcuer unterliegende Einkommen(über 160 Pfd. Sterl. im einzelnen) ist von rund 483 Millionen Pfd. Sterb (zu 20,40 M.) im Jahre 1895/96 auf 687 Millionen 1909/10, also um 199 Mil-ibiien 41 Proz. gestiegen. DaS Einkommen auS Landbesitz und Hänsern war i£09/10----- 160, uas Kapitalanlagen 43, auS Geschäftsbetrieb. Berussarbeit und Anstellungen 419 Millionen. Die Fläche des bebauten Lande« verringerte sich in der Berichtszeit von 32 562 auf 32 146 Millionen Acre»(zu 0.4 Hektar), also um 1'/« Proz. Der Viehbestand entwickelte fich wie folgt: tatogMO.$We in Millionen 1890:;; 1.552,5 6,493,6 26,705,3 1910... 1,545,4 7,037,3 27,102,9 Der Ertrag der Fischerei stieg um die Hälfte, 7 auf 11.4 Millionen Pfd. Sterl. Eine mächtige Zunahme, nicht der Ausdehnung, aber dys Ver« iiehrs weifen die E i f e n b a h n e a auf. Es betrugen: Schweine 2,878.8 2,349.9 ihr Wert von Soziales. 4- � Jnvalidenrentenprellerei. � Wie oft werden Arbeiter um ihr sauer erworbenes Recht auf Invalidenrente durch Unkenntnis von Aerzten geprellt. die eine Erwerbsunfähigkeit nicht zu erkennen in der Lage sind, aber eine nicht vorhandene Erwerbsfähigkeit selbst bei solchen Arbeitern medizinisch„konstruieren", die infolge ihrer Gebrechen dem Tode nahe sinds Das illustriert wieder folgender F Die Möglichkeit der Feuerbestattung ist also reichlich mit Schwierigkeiten gespickt. Aufmerksam möchten wir darauf machen. datz die letztwillige Verfügung am zweckmätzigsten die Form eines Testaments hat. ES genügt also eine mit Ort, Datum und Unter- schrift versehene, eigenhändige Schrift, etwa dahingehend:„Berlin, den 11. Oltober 1911. Hiermit ordne ich die Feuerbestattung meiner Leiche an. Adolf Hoffmann." Die Unterschrift(Adolf Hoffmann) mutz als Unterschrift, also nicht neben sondern unter die An- ordnung(als besondere Zeile) gesetzt werden. Es mag sein, datz in der Praxis eine weniger strenge Form anerkannt werden wird. Aber vorsichtiger handelt, wer sich darauf nicht verlätzt, vielmehr die für Testamente vorgeschriebene, oben angegebene Form wählt. SericKts- Leitung. Gültigkeit von Provinzial-Polizeiverordnungen für den Besuch von Kinematographentheatern durch Kinder unter 16 Jahren. Kürzlich hat das Kammergericht die Berliner Polizeiverordnung, welche den Besuch von Kinos durch Kinder beschränkt, unter be- sonderer Hervorhebung der Verhältnisse der„Millionenstadt" für gültig erachtet. Jetzt hat es solche Verordnungen auch für gültig erklärt, wenn sie für ganze Provinzen und damit auch für die kleinsten Orte erlassen werden. Es handelte sich um die Anwen- dung der unter dem 26. Januar 1911 für die Provinz Sachsen erlassenen Verordnung des Oberpräsidenten. Sie bestimmt unter anderem: Personen unter 16 Jahren dürfen während der öfscnt- lichen Vorführungen in den Kinematographentheatern nur in Be» gleitung ihrer Eltern, Vormünder oder sonstiger Personen, denen' ein Aufstchtsrecht zusteht, und zwar auch dann nur vor 9 Uhr abends geduldet werden. Nur wenn die Vorstellungen auf Grund des vorgelegten Spielplanes von der Polizeibehörde ausdrücklich als Kindervorstellungen genehmigt werden und als Kindervor- stellungen an den Vorführungsräumen kenntlich gemacht sind, dürfen Personen unter 16 Jahren allein zugelassen weüen. DaS Kammergcricht verwarf die Revision des zu Geldstrafe verurteilten Kincmatographenbesitzers und führte auS: Ihre Grund- läge fänden solche Verordnungen in§ 66 des PolizeiverwaltungS- gesetzes, wonach zu den Gegenständen polizeilicher Vorschriften die Ordnung und Gesetzlictzkeit beim Zusammensein einer gröheren Zahl von Personen gehöre. Sie habe sich zu halten im Rahmen des Z 10 Teil 2 Titel 17 des Allgemeinen LandrechtS, der der Polizei die Aufgabe zuweise, Anstalten zu treffen für die Er- Haltung der öffentlichen Or&nung und Sittlichkeit. Die Voraus- setzungen seien hier gegeben. Wenn der Senat in der Berliner Sache die Verhältnisse der Millionenstadt besonders betont habe, so nur, weil eS sich um die Berliner Verordnung handelte. Das schließe nicht aus die Gültigkeit von Provinzverordnungen. Auch die hier vorliegende für die Provinz Sachsen erachte der Senat für gültig. Ganz abgesehen davon, datz die Verhältnisse in grossen Fabrikstädten, wie Halle und Magdeburg, ganz ähnlich seien wie in Berlin, sei auch der gleiche Schutz der Kinder notwendig in kleineren Orten. Dort seien die Kinder nicht so weit fortgeschritten, wie in den grötzeren Städten, und könnten auch durch weniger ge- pfefferte Vorstellungen, als sie in Berlin und anderen grossen Äädten üblich seien, aufgeregt und geschädigt werden. Die AuS- dehnung deS Alters bis zu 16 Jahren sei auch unbedenklich. Auch daS seien noch Kinder._., Der Mucker und di-e Korsettbüste. Zu welchen Exzessen die Dunkelmänner fähig find, wenn sie ihre„heiligsten Rechte" verteidigen zu müssen meinen, das zeigt ein Vorfall, mit dem sich auf Antrag eines Berliner Krosett- bändlers die Beuthener Staatsanwaltschaft zu beschäftigen hat. Der betreffende Händler hat in seinem Geschäft in der Leipziger Strasse eine lebenSarosse Wachsfigur ausgestellt, die. mit Korsett und Unterrock bekleidet, die Fabrikate der Firma besser de- monstrieren soll und für den Normalmenschen sicher nichts �Au- stötzigeS hat. Anfang dieses Monat» erhielt nun der Geschäfts- inhaber ein anonymes Schreiben aus Beuthen, da» folgendermahen lautet: „In Ihrem Schaufenster befindet fich ein Schaustück, welches gegen die sozialen Beziehungen ist. DaS Unwesen der Nacktkultur in ihren verschiedenen Darstellungen ist doch zur Genüge bekannt und gegeisselt worden. Wenn ältere Personen an diesen AuS» stellungen nichts Anstößiges finden, so doch die heranwachsende Jugend. Wie ich selbst beobachtet und gehört habe, nehmen diese Kleinen Anstoß daran.„Wer ober einen von diesen Kleinen kränkt, dem wäre eS besser, daß ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in« Meer geworfen würde."(Markus Kap. S, 41.) „Wehe der Welt, wegen der Aergernisse." Math. 18, 7.) Wenn Sie unanständige Sachen in Ihrem Laden zur Schau stellen, wird Ihnen dies wohl niemand verwehren können. Doch rate ich Ihnen, dies auch nicht zu tun, da diese Geärgerten in Zukunft Ihren Laden nicht mehr betreten werden. Ich bitte Sie daher, dieses Schaustück bald zu entfernen, der Sieg der Uebcrwindung wird nicht ausbleiben. Falls dies nicht bis zum 15. geschehen ist, sehe ich mich gezwungen, anders vorzugehen. Auf Indiskretion von meiner Seite können Sie rechnen." Der Geschäftsinhaber ignorierte dieses Elaborat eines Sitt- lichkeitsfanatikcrs, und die Folge davon war, daß die grosse Spiegel- scheibe in der dem Endtermin folgenden Nacht zertrümmert wurde. Anscheinend hatte der Mucker eS mit Unterstützung einiger Gleich- gesinnter darauf abgesehen, die anstößige Wachsbüste mit Gewalt den Blicken der sündigen Menschheit zu entziehen, dies Vorhaben wurde aber durch Dazwischenkunft einiger Wächter vereitelt. Der geschädigte Geschäftsmann erstattete nunmehr sofort Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, die aber bis jetzt den Mucker noch nicht fassen konnte. �--<_ Brnfkaften der Redahtfon. (E. M. 3. Wenn die Dame zur Sdrechzeit in der Anstalt war und nicht vorgelassen wurde, soll sie fich beschwerdesührend an die Deputation sür die städtische Jrrenpflege wenden.—(E. U. 45. Ihre Schwester hat daS Recht, die Aussage zu verweigern. Macht sie von diesem Recht keinen Gebrauch, so mutz sie scliswerständllch den Verkehr zugeben.— M. P. 20. Für daS Quartal Januar-März IStl ist die Steuer zu Unrecht eingesordert. Reklamieren Sie sosort.—<0. H. 777. 1 und 2. Nein.— 8. X. 1 und 2. Die Eltern de» Verstorbenen erben zur Halste, ausgenommen die Hausbaltungsgegcnltände. 3. Ebensalls, sall» die Eltern verstorben sind. Lebt ein Teil der Eltern,'/..— Wette. Wetten entscheiden wir nicht.— Fidel, R. 7. Ja.— A. Z. 58. DaS ist zulässig. Gehen Die zu einem Notar.— Fehltritt 100«. 1. Der Eigenwmsvorbehalt ist znlässig. 2. Nein. 3. und 4. Die Kleidungsstücke und das sonstige Eigentum der Frau basten nicht. 5. Wegen der nicht gedeckte» Beträge ja.— C. 8. 100. Ja, sosern S sich um eine Schenkung von TodeSwegen handelt.— Köpeutck 50. 1. In den einzelnen Bundesstaaten verschieden. 2. Nein. 3. Rur dann, wenn die deutsche ReichSzugedöngleit nicht verloren gegangen ist.— El. H. 83. Die Nähmaschine kann ohne Zahlung herausgefordert werden, wenn sie zum Erlverb benötigt wird. AndernsallS ist der angemessene Betrag vorher zu zahlen. - K. 70. 14,75 M. monatlich.— R. F. 187. Nein.- 91. K. 58. Ja. soweit e» sich— im Sinn« de» Gesetze«— um entbehrliche Sachen bandelt. — H. K. 444. 1. Nttn. 8. Ossenbacher Frauenkasse. Adresse für Verlini W. Hinz, Prinzen str. KS.— Gr», 78. Der alle Vertrag ist recht»« verbindlich.— O. B> 55. I. Rund 13 Millionen. 2. Befragen Sie einen Loltcrietollekleur.— Sit. 4. Amtsgericht Schöneberg.Berlin, Grunewald- stratze.— C. G. 13. Sie löimen Belchwerde einlegen.— I. F. 50. Eine Verpflichtung zur Stellung der Frage hat der DtanseSbeamte nicht. Sprechen Sie mit demlelben.—®.®. 100. 1. und 8. New. 2. Soweit «rsiibtlich. zwecklos. Dem Anwalt stebt da« Recht zu. fich durch einen Re. serendar vertreten zu lassen.— W. A. 46. Der Schuldner ist berechtigt, den Gläubiger, auch wenn er in Begleitung de« GrrickttvollziehcrS erscheint. au» seiner Wohnung zu weisen.— Abonnent Waltershausen. Wir halten den Vertrag mangels«hemäniilicher Genehmigung sitr rechtS- un wirksam. Die Bestellung liegt u. E. nicht im Rabinen der sogenannten Schlüsselgewalt.— Paris. Wenn der Gläubiger deutscher ReichSangehäriger ist: deutsche! Konsulat.— Wollt». Für die beiden Monate Juni und Juli beantragen Sie dl» Befreiung von der Gemeindeeinkommenstcuer.— (8. 5. 1. Rein. 2. Erst dann, wenn eine Klage aus Wiederherstellung der ehelichen Gemeinschast vorausgegangen und nach Rechtskraft de« aus dies« Klage ergehenden Urteil« ein Jahr ersolalo« verstrichen ist.—«. B. 8«. Rixdorf. In der Regel nicht. Di« Möglichkeit der«ciragung besteht. r 8* H- 4. Anzutragen bei Herrn Geh. Rat Dr. Paul Schubart, V. 6» Kelthstr. 13.— H. 6. 84. Tragen Sie Ihr Anliegen einem Arzt Nor.— (9. H. 100. Zu wenden an die kgl Ansiedclungskommilsion in Posen.— P. R. 25. Setzen Sie sich mit der Zentraltonimission der Krankenkassen, Engelufer 15 in Verbindung.— W. S. 47. Näheres zu erfahren durch den Herrn Direktor Dr. Pohle, Weiszettburger Str. 4a.— N. 40. Privat- «. N., Tegel. Be> B. SZ. Zu erfahren weisen wir grundsätzlich nicht nach.— Itimmtcr Verwendungszweck uns nicht bekannt.— F. durch Genossen I. Safsenbach, Engeluser 15.— H. S. 47. Dieser Schiff< fahrtsweg ist noch lange nicht vollendet.— Grunewald. Ist Staatsbahn, Direktion Halle.— A. M. 100. 1. Zwischen Zcntralsricdhos und der Anstalt Herzberge. 2. Regierungsbezirk Bromberg, Kreis Witkowo.•— «. M. 17. 1. Verbandsbureau Grost-Berlin, Lindenstr. KS, vorn Iv. 2. Von S— 1 und 4—7 Uhr. 3. Wahlvereinsbuch.— Frl. 500. Rezepte für Seisensabrikation können wir unmöglich im Bricskasten geben.— «. SK. Nein, Nachweis von Geschäften lehnen wir grundsätzlich ab. WMIl! Todes-Anzeigett WM Am 23. September starb unser treuer Freund und Mitarbeiter im Verbandsvorstand, der Vorbandsschrift- fuhxer Kollege 146/6| Theodor Karl. Der Verbandsvorstand verliert in ihm einen tüchtigen j Mitarbeiter und braven Freund und Kollegen und wird[ ihm ein ehrendes Andenken dauernd bewahren. Zentraiverband der Maschinisten und Heizer sowie BerufEgenosseQ Deutschlands. Der Verbandsvorstand. 5. Eerl. Eeichstagsvalreises. Todes-Anzeige. Am 24. September verstarb unser Genosse, der Maschinist 'rkvvlßon Karl Metzer Straße 25. Ehre seinem Zlndenken 1 Die Beerdigung findet heute Mittwoch, den 27. September, nachmittags 3'/, Uhr, aus dem St. Bartholomäus- Kirchhose in Weißens«, Falkcnbcrger Straße statt. Um rege Beteiligung ersucht Doi» Vorstand. ZentralveM der MasebiiiteD und Heizer sowie BeruisgeuossenDeutscIil. Verwaltungsstelle GroB-Bertin. Am Sonnabend. 23. September, verstarb unser Mitglied, Kollege Hieodor Karl. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mitiwoch den 27. September, nachmittags 3'/i Uhr, von der Leichenhalle des Bartholomäus- Kirchhofes in Weißens«, Falken- berger Straße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 146/7 Tie Qrisverwaltung. Deutscher Iranspcrtarbeiter- Verband. Bezlrfctverwaltung Gros Berlin. Dm Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der gratse- kulscher 11/3 Ferdinand Suter am 22. d. Ml», im Alter von 67 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken; Die Beerdigung findet hente Millwoch. den 27. d. MtS., nach- mittag» 5 Uhr, von der Leichen- Halle de» Neuen Jakobi.KirchhoseS. Rixdorf, Hermannstraße, auS statt. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Arbeiter Karl Werneeke am 25. d. Mt». im Alter von 34 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken: Die Beerdigung findet morgen Donnerstag, den 28. d M., nach- mittags 5 Uhr. von der Leichen- halle de« Ztons-Kirchhose», Nieder. Schönhausen-Nordeiid, au« statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Kezirksverwaltniig. Verband der Kenieinde- u. Staatsarbeiter. Filiale OroO-Berlln. Durch dm Tod ist UNS unser Kollege (SiSdt. Gaswerke, 12. Reo.-Jnsp.) entrissen worden. Wir werden ihm ein ehrende« Andenken bewahren. Die Bestattung findet am I Donnerstag, den 2S. September, nachmittag« 4 Uhr, aus dem I Heilandskirchhos in Plötzensee statt. 31/5 Die OrtSverwaltung. Deutscher Buchbinder- Verband. (Zahlstelle Berlin.) Den Mitgliedern die traurige Nachricht, daß unser Kollege Richard Werner nach langem Leiden verstorben ist. Ehre seinem Nudenke«: Die Beerdigung findet Mitt- woch, den 27. September, nach- mittags 3'/, Uhr, vom Rummels- burger Gemeinde- Friedhos aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet 25/11 Ole Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter-Verband Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Ver- golder 8S/S Hermann Mrock Wichertstraße 3, im Aller von 62 Jahren gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28. September, nachmittags 4 Uhr, von der Halle des Getbiemane- Kirchhofes in Nieder-Schönhausen-Nordend aus statt. Die Ortsverwaltung. Todes-Anzeige. Hierdurch die traurige Nach- richt, daß unser guter, hossnungs- voller Sohn, der Schriftsetzer Psul Jäger Im 20. Lebensjahre verstorben ist. Im Namen der Hinterbliebenen: Familie BOttehep tiastaw Jftgep Friedrichsselder Straße 3. Die Beerdigung findet DonnerS- 1 ! lag. den 28. d. MtS., nachmittag« : 3 Uhr, von der Leichenhalle de«| gintral-Friedboses in FriedrichS- selde auS statt. 5774LI Am Sonntag, den 23. d. Mt«., I verschied meine liebe Frau und l gute Mutter 57762! Marie Gabbe geb. SehBrlcke. I Dies zeigen tiesbetrübt an Albert Gabbe u. Sohn. Die Beerdigung findet heute, Mittwoch, den 27. September, nachmittags 3'/, Uhr, von der Leichenhalle des Zentral- Fried- Hose« in FriedrichSselde aus statt. Am Sonntagnachmittag 3 Uhr entschlief nach langem schweren Leiden der Gürtler L35b ttuxo Wodix. Um stille« Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet am Donnerslagnachmitlag'M Uhr »ort der Leichenhalle de« Thoma«- Kirchhose«, Ripdorf(Hermann- straße), au« statt. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme und otelen Bwmenspenden bei der Be- erdigung meines lieben Mannes und Vater« sagen wir allen Ver- wandten. Freunden und Bekannten sowie meiner werten Kundschaft innigsten Dank. 5775L Frau Ww. Will. MIckll und Söhne, Ueckermünder Straße 1. Unserem Sohne und Bruder Brni»» Joachim zum 30. Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche. filutter und Geschwister. €€€€€€* Ji» Dem Jubelpaar I Mm Dinmnert o. Fran I 'ü; zu ihrem heutigen Silber« V feste herzliche Glückwünsche! � Schwiegersohn n. Tochter. Achtllllg steil f VereinSzimmer, bis 100 ♦ Personen, gute Akustik, Bichard Dahinter, Frankfurter Allee 20/21. dFMdhd Buchhandlung Vorwärts Berlin SW. 68 Lindenstr. 09(Laden). Soeben erschien: Die BMiaidemcIiratie im Urteile ihrer Gegner Dr. von Aug. Frdmann. Preis gebd. 2 M i WESTMANNi Mohrenstrasse 37a(nahe Jerutalemer Strasse) Ar Gr. Frankfurter Str. 115(nahe Andreasstrasse) offeriert fllr die letzten September-Tagea 500 PBüsehmäntel SÄÄ Nord Mohair. Woliotüscn. Original engl. Lea». Fescheste Fassons 5 Serien 2S.- 29. SS.- SO.- 1LS.- LONSl Toll: 39.— Serien: 18.- "ZT� 68.- 85.- 140.— 158.— (WlokelmButel) aus Flausoh- Velourstoffen. Aoarf" 1 27.- 39.- 600 O B S tt G I* Velourstoffen. Ätiarte Neuheiten 52- sonst zum Teil; 27.— 40— 68.— 78.— E!� am A. S bma Original engl. u. gute deutsche «5/9 ItLCfSuAA Tal«3 Stoffe, blau Kammgarn usw. 6 Serien: 18.- 28.- 45.- 12<- 86.- ICO- sonst zum Feil 27.— 42.— 68.- 108.- 126.- 20. 150 Kostamröcke«w, v..«,-£ Persianer-, Orenburger-, Nerzmurmel-Jaekehe Md r- •Stolen diese Woche noch su Bommerpreisenl Pelz-Konfektion: Dnentbelirlicb im Haushalt OC THOMPSONS SEIFENPULVER ist DtTliompson'' SEIFENPULVER 'la PM-Paket 15 PIj. w�SchneiderzwangsinnungÄ ffninubic Vertreterwahlen zur Schneider- zwangsinnnng für den Stsndessmtsbezii'li b nachm. s Ohr und für die StsnäesamtsdeÄche 7 u. 8 abends 7 llhr im Evangelischen Vereinslisus, Oranienftr. 106, statt. Kein Gegner der Ziuangsinnung verstmne, sich an dieser Wahl zu beteiligen und gebe jeder die Liste der VW?" Jnunngsgegner"WD ab. Wegen der Legitimation verweisen wir aus die von der Innung zu» gesandte Mitteilung wegen der Wahl. 164/4» muf zw mmi Berband der Schneider, Schneiderinnen u. Wäschcarbeiter Deutschlands, Jilinle Berlin I. Sebastianstr. 37. Tel.: Amt IV 9737. w Nur ein Paket Persil genügt, auch für ein ziemücfii großes Quantum Wische. Kein weilerer Zusatz von Seife u. Waschpulver ndüe; spart Zeit, Arbeit und Geld und gibt blendend weiue äsche bei nur einmaligem'/r-'/i stündigem Kochen. ErhtlUich aw l. Ori(l. ohne Jeden PFelsanf.chlajr.. 121/8* S 5 Für jedes Instrument gewähre ich BOj&hr. schriftl. Garantie, o Conrad Kranso Nchlg,,' erstklassiges Fabrikat (9mal prämiiert Staate- medaille) in allen Hola- und Stilarten von wunderbarer Tonfülle. ______ Auch Die Ursache der Darmkrankheiten bei Maschenktuber« bilden sehr ost die durch unzweckmäßige Milchernährung verursachten Darm- gärungen, welche am leichtesten durch die Ernährung mit..Kafeke" und Kuhmilch verhütet werden.„Kuckeke" macht die Kuhmilch seinflockiger gerinnbar und dadurch leichter verdaulich, erhöht auch deren Nährwert. ��öI'bVX Möbel ganze Wohnungs-Einriclitungen bunte Kfichen bei Kassapreisen auf Teilzahlung im Möbelhaus Carl Barthel Inh.: Joachim Hoohmuth. � O. 34, Zorndorfer Str. 54'Ä.' Riesen-L: Oft e n: Robert W e n g e l s, Gr. Frantsurterftr. 120. 4. Wahlkreis 1 — Richard H a ck e l b u s ch, PeterSburgerplatz 4(Laden). ch. Wahl Irrels, S ü d o st e n: Paul Böhm, Lausitzervlatz U/1B. 5. Wahlkreis: Leo Zucht, Jmmanueltirchstr. 12(Hof). L. Wahlkreis(Zieahlt): Karl Anders, Salzwedelerstr. 8. WeUUlns: I. tz ö n i i ch, Nazarethkirchftraße 49. Lesenthaler und Oraalenharser Vorstadt: Wilhelm B a u m a n n, Rheinsbergerstr. 67, Laden. CScsnndbrnnnen: F. Trapp, Stcttinerstr. 10. Sehiinhanser Vorstadt: Karl MarS, GreiscnHagener Str. 27. �dlershof: Karl Schwarzlose, Hoffmannstr. 9. �It-PlUealeke: Wilhelm Dürre, Köpenickerstr. S. Itaiiinsehiileilvex: H. Hornig, Marientbaierstr. 13, I. Bernau, Röntgcntal, Zepernick, Schönow und Schön- brück: Heinrich Brase, Hohesteinstr. 74, pari. Bohnsdorf und Valkcnberx: Alois Laus, BoHuSdors, Ge» nossenschastShauS.Paradies". Oharlottenbnrw: Gustav Scharnberg, SesenHeimerstrasje 1 Bichwalde: Oskar Mahle, Siubenrauchstr. 99. Brkner: Ernst H o s s m a n n> Friedrichshagener Ehaussee. i'redersdorl- Beters boxen: E. Höselbarth, PeterShagen. Friedenaa-Steclltz-SUdendc-CirC'B-Iilchterfelde-Liank- wltz: H. Bernsee, SUfenftr. 5 in Sieglitz. Friedrichshagen: Ernst Beckmann, Köpenicker Strafet 18. Grilnaa: Franz Klein, Fried richstr. 10. Johannisthal: Pielicke, Kaiser-Wilhelm-Platz 6. Karlshorst: Richard Küter. Rödelstr. 3, II. KönlgS'Wnstcrhanscn: Friedrich Baumann, BaHnHofstr. 13. Köpenick: Emil W ifeler, Kietzerstr. 6, Laden. Blcntcnbcrg, Friedrichsfelde. BohenschÖnhansen: Otto Seile!, Wartenbergstrafee 1(Laden). nahlsdorf, Kaulsdorf: P. Hefeberg, KauISdors, Ferdinand- strafet 17. Barlendorf: August L e i p, Chausseestr. 298, Hos. Barlenfelde: Emil W e i n er t, Dorsstr. 14. Nenenhagen; Johann Hübscher, Wolterftrafee. Vleder-Schttnewcide: G e h r t, Britzerstr. 6. Kowawcs; Wilhelm I a p P e, Friedrich ftr. 7. vber-Schöncwelde: Alfred Bader, WilHelminenHosstr. 17 II. Fankow-Xledcrschönhaiiscn: Rifemann, Mühlenstr. 30. Beinickendorf- Ost, Wilhelmsruh und Schöuholz: P. G u r s ch, Provinzstr. 56, Laden. BLxdorf: M. Heinrich, Neckarstr. 2, im Laden: R o h r, Siegfried- strafet 28/29. Bummelsburg. Bozhagen: A. R o s e n Ir a n z, W-Borhagen 56. ßschöneberg: Wilhelm Baumler, Martin Lutherstr. 69, im Laden. Spandau, Nonnendamm, Staaken, Seegefeld und Falkenhagen: Koppen, Breitestr. 64. Tegel, Borsigwalde, Wittenau. Waidmannslnst, Bermsdorf und Belnlckendorf- West: Paul Kienast, Borfigwalde, Räuschstrafee 10. Teltow: Wilhelm B o n o w, Teltow, Berliner Str. 18. Tempelhof: Frantz, Berliner Strafet 76, Laden. Treptow: Rod. Gramenz, KiesHolzstrafee 412, Laden. WelBensee: K. Fuhrmann, Sedanstr. 105, parterre. W Brnersdorf Baiensee Schmargendorf: Paul Schubert, WtHelmSaue 26. Zeuthen, Blersdorf: Ernst Hütt ig, Zeuthen, Dorsstr. 15. Sämtliche Parteiliteratur sowie alle wissenschastlichen Werke werden geliesert. Werne Wohnungen mit beguemen Verbindungen sm Migl. Schlojipark Pankow-Nieder- Schönhansen per 1. 10. 11 und 1. 4. 12. 3 Zimmer 600—650 Mk., Sä. 360-450 Mk. Für 10 Pf. direkt zu erreichen mit der Siemensbahn ab Mitteistrafee, mit der Linie 49 und mit der Stettiner Vorortbahn, Station Pankow-Heiners- dors. Aufeerdem mit Zugang durch den Schlofepark mit den Linien 47, 47o Und 57. Näheres im Baubureau Nied er- Schönhausen, Schlofe-Allee 40. Amt Pankow Nr. 200. 121/17» enorm billig KMMb Ulster von 554 Mark id. Kunlze, JEL*?™ Gegründet 1882.(824b* BanbagMerMenta lir Berlia llrapiena (F. B. No. 118). Den Mitgliedern zur Kennwis, dafe dal Bureau der Kaste am Donnerstag, de« 28. d. M. wegen Umzugs geschloffen bleibt. Vom Freitag, de» SS. ab befindet fich dasselbe Bulackstr. 25, vorn parterre. 88/4* Der Vorstand. I. A.: Heinrich Menke. wird tsxkeil, venn Sie suk ltirei- Lampe Urania-Salonoel brennen. r enn Sie die Sicherheit haben wollen, das seit Jahren rühmlichst bekannte Urania-Salonoel Extra-Abteilung . Gesch.; Berlin W., Mohren- 1 Stra6e37a(2. Haut von der Jerusalemer Straße). |ll. Gesch.: Berlia NO., Großel Frankfurt. Str. IIS(2. Haus I von der Andreasstraße). I 1 Sehr gr. Auaw. fert. Kleider, I 1 Hüte, Handschuhe, Schleierl ■etc. v. einfachsten bis zum I j hochclegant.Genrez äußerst| niedrigen Preisen. Sonder-Äbteilnng: BaOanfcrtlgung in 10 bis 12 Stunden. Vcrlclh-Inatltut: Friedrichs!. 1 1S/I, a.Orabg ["Tor. Eleg. Frack, Gehrock 1.50�ose1.00. Weste 50Ps. (der k/g Uhr an der Straßenkreuzung Bernauer- Ecke Strelitzer Straße auf einen in voller Fahrt befindlichen Straßenbahn- wagen der Linie 22 zu springen. Hierbei geriet er unter den Anhängewagen und zog sich einen Beckenbruch zu. Er wurde sofort nach dem Lazarus-Krankenhause gebracht, starb jedoch bald an den erlittenen Verletzungen. Der Brand eines Kesselhauses alarmierte Montagabend die Berliner Feuerwehr nach der Anklamer Str. 33. Bei Ankunft der Löschzüge standen in dem auf dem Hofe befindlichen Kesselhause der Dampfschneidemühle und Kehlleistenfabrik von Reinhold Haberer Späne, Brennhölzer, Holzteile und das Dach in Flammen. Der Brand meister ließ sofort mit einer Schlauchleitung Wasser geben und be seitigte dadurch die Gefahr innerhalb einer halben Stunde. Das Kesselhaus ist fast vollständig zerstört, doch tritt bei der Firma keine Betriebsstörung ein, da die Maschinen intakt geblieben find. Die Ursache des FeuerS ist nicht ermittelt. Zeugengesuch. Im Zuge Lohmühlenstraße, Treptow(Bau einer neuen Straße) spielten dieser Tage Kinder mit einer Lore. Als Kinder über die Schienen hinweg nach den Wiesen der anderen Seite der Straße gehen wollten, wurde ein Kind von einer Lore erfaßt und verunglückte schwer. Die beiden Herren, welche den Vorgang bemerkt und das verunglückte Kind in die elterliche Wohnung brachten, werden ersucht, ihre Adressen bei Krüger, Graetzstr. 3, Ouergeb. 3 Tr., abzugeben._ Vorort- JVacbnchtem Nixdorf. Im Zeichen der Teuerung. Die am Donnerstag, den 28. Sep tember, stattfindende Stadtverordnetenversammlung hat sich mit zwei Anträgen um Maßnahmen wegen der LebenSmittelteuerung zu be« schäsligen. Die Neue bürgerliche Fraktion beantragt:.Angesichts der bereits eingetretenen und noch mehr zu erwartenden Verteuerung der Lebensmittel halten wir Maßnahmen seitens der städtischen Körperschaften für dringend geboten. Wir empfehlen, zunächst eine gemischte Kommission einzusetzen, die über die zu ergreifenden Ab wehrmaßregeln zu beraten und Vorschläge zu machen hat.' Die sozialdemokratische Fraktion beantragt:„Die Stadtverordnetenversammlung ersucht den Magistrat, unverzüglich Schritte zu tun zur Linderung der verhängnisvollen Lebensmittel- Verteuerung durch Eingaben au die zuständigen Stellen um Auf- Hebung der die Nahrungsmittel verteuernden Matznahmen als auch durch städtische Einrichtungen zur Versorgung NirdorfS mit Lebens- mittel» aller Art.* Schöneberg. Ans der Stadtverordnetenversammlung. Einer sozialdemokra- tischen Anregung folgend hatte der Magistrat eine Uebersicht über die Zunahme der Ausgaben infolge der Verteuerung der not- wendigsten Lebensbedürfiusse in den Iahte« 1905 Bis 1910 zusammenstellen lassen. Das Ergebnis war, daß an laufenden Unterstützungen im Armenetat im Jahre 1905 insgesamt 105,60 M. pro Kopf gezahlt wurde, in, Jahre 1910 jedoch 126.75 M. An laufenden Pflege- geldern für die in Siechen- und Pflegeanstalten untergebrachten Er- wachsenen wurden 1905 pro Kopf 248,41 M. und 1910 277,26 M. gezahlt! für außerhalb in Pflege gegebene Kinder einschließlich der in Anstalten im Jahre 1905 117,35 M. und 1910 162,18 M. Zur Unterbringung Armer in gemieteten Wohnungen wurden 1905 pro Wohnung und Jahr 235 M.»gezahlt, 1910 295 M. Das ist die Wirkung, die der Hottentottenblock durch seine Lebensmittelverteuerung auf die Kommunen auslöste.— Die wirklichen Betriebsausgaben für die Untergrundbahn sind um 46 507 M. zu gering veranschlagt worden, die sich allerdings durch Mehreinnahmen decken sollen, so daß der Betrag nachbewilligt werden mußte.— Der Umgestaltung der Knabenmittelschule und Neueinrichtung einer Mädchenmittelschule wurde mit der Maßgabe zugestimmt, daß Kinder, die aufgenommen werden aus der Gemeinde- oder einer höhereu Schule, erst einer Prüfung unterzogen werden. Ebenfalls kann über Kinder, die sitzen bleiben, nur auf Beschluß einer Lehrerkonferenz entschieden werden. Die Klassenfrequenz der Mittelschule soll in der Regel nicht mehr als 40 Kinder, höchstens jedoch 45 betragen. Auswärtige Schüler können ausgenommen werden, wenn bei Beginn des Semesters sich herausstellt, daß noch Platz vorhanden. Damit durch Einrichtung dieser Schule die Gemeindeschule nicht ganz und gar zu einer Armen- schule herabsinkt, wurde folgende Resolution angenommen:„Der Magistrat wird ersucht, SchrUte zu unternehmen, die dahin zielen, daß recht bald eine Revision des Lehrplanes der Volksschulen und eine llmgestaltung unseres siebenstufigen Volksschulsystems in ein achtstufiges erfolgt.* Damit wurde der gesamten Vorlage zu- gestimmt. Im März 1909 wurde der Beschluß gefaßt, eine obligatorische Fortbildungsschule für Mädchen vorzubereiten, im Dezember 1910 hatte auch der Magistrat die Berechtigung eines derartigen Verlangens anerkannt. Nach der geltenden Rechtslage soll es jedoch nicht möglich sein, eine derartige allgemeine Schule zu errichten. Um nun die kaufmännische sowie hauswirtschaftliche Fort- bildung der schulentlassenen Mädchen zu ermöglichen, soll mit der Viktoria-FortbildungS- und Fachschule in Berlin. Kurfürstenstr. 160, ein Vertrag abgeschlossen werden, wonach bereits vom 1. Oktober d. I. bei dieser Schule ein Kursus für haus- wirtschaftliche Ausbildung eingerichtet wird. Der Vorstand der Schule verpflichtet sich, entlassene ehemalige Schülerinnen der Stadt Schöneberg, die zurzeit ihren Wohnsitz in Schöneberg haben, bis zum Maximum von 32 Schülerinnen für einen Kursus auf- zunehmen. Die Anmeldung erfolgt bei dem Vorstande der Schule. Dieser ist verpflichtet, dem Magistrat von jeder Aufnahme unverzüg- lich Mitteilung zu machen.— Die Schülerinnen werden unterrichtet im ersten Halbjahr vier Stunden in Kochen und Hausarbeit, je drei Stunden in Maschiuennäheu, Handnähen und Ausbessern, Schneidern, Plätten, Deutsch, eine Stunde in hauswirtschaftlichen. Rechnen und hauswirtschaftlicher Buchführung und zwei Stunden Turnen. Ins- gesamt 22 Stunden wöchentlich. In, zweiten Halbjahr: vier Stunden Kochen, drei Stunden Hausarbeit, je zwei Stunden AuS- bessern mit Hand und Maschine und Plätten, Deutsch, Rechnen und hauSlvirtjchaflliche Buchführung, Gesuitdheils- und Nahrungsmittel- lehre. Tumen, für Schneidern und Wäschenähen find ebenfalls je drei Stunden angesetzt. Der Unterricht wird mit Ausnahme des Unterrichts in Hausarbeit(2. Halbjahr) nur an Nachmittagen ab gehalten. Die Schule erhält von der Stadt insgesamt 3700 Mark, für Heizung, Kochmaterial, allgemeine Unkosten werden außerdem 1000 M. vergütet. Die Stadt Schöneberg erhebt für den Besuch eines jeden Kursus ein Schulgeld von je 10 M. für das erste und zweite Halbjahr. 25 Prozent der Schüle- rinnen können unter der Bedingung regelmäßigen Besuchs der Klasse F r e i st e l l e n erhalten. Nehmen nicht mehr als 16 Schüle rinnen an dem Unterricht teil, so wird der Zuschuß der Stadt aul 2300 M., bei nicht mehr als 24 Schülerinnen auf 3300 M. begrenzt. Wird der Vertrag nicht 6 Wochen vor Ablauf des Endtermins erst- malig bis 15. August 1912 schriftlich gekündigt, so gilt derselbe stets für weitere 3 Jahre. Für die kaufmännische Mädchenfortbildungsschule ist mit dem L e t t e- V e r e i n ein Vertrag vereinbart. Es wird Versuchs- weise vom 1. Oktober d. I. ab eine Klasse zur Ausbildung zukünftiger Verkäuferinnen und am 1. April 1912 eine Klasse zur Aus- bildung zukünftiger Buchhalterinnen eingerichtet. Die Zahl der Schülerinnen für eine Klosse beträgt 35 und zu den Prüfungen ist ebenfalls ein Vertreter hinzuzuziehen. Die Verkäuferinnenklasse erhält Unterricht: 4 Stunden Englisch, je 3 Stunden Deutsch Rechnen, je 2 Stunden Schreiben, Geographie und Waren künde, Anstandslehre, Geschmacksbildung, Buchführung, Turnen spezielle Kenntnisse für Verkäuferinnen. Die Stadt gewährt 2560 M. Zuschuß und an sächlichen Ausgaben 400 M. Der Letteverein ist berechtigt, für elf Monate 33 M., pro Monat 3 M. von de» Schülerinnen zu erheben und ist verpflichtet, gemäß den Vorschlägen der Stadt bis zu 25 Proz. Freistellen zu ge- währen. Das Kllndigungsverhältnis ist dasselbe wie bei der Haus- wirtschaftlichen Schule. Ferner wurde beschlossen, daß der Magistrat ersucht wird, unbeschadet der Verträge mit dem Letteverein und der Viktoria-Fortbildungsschule Vorbereitungen für die Einrichtung einer Mädchen-Fortbildungsschule in eigener Verwaltung zu treffen.— Der Betriebsbahnhof der Untergrundbahn muß zur Unterbringung neuer Motorwagen wesentlich erweitert werden, hierzu wurden 18 000 M. bewilligt. In den Ausschuß für Verpachtung von Land sind die Genossen O b st und H o f f m a n n delegiert. I Auf zur Ersatzwahl! Heute. Mittwoch, den 27. d. M.. findet von vormittags 9 Uhr bis abends 8 Uhr die Ersatzwahl im ersten Bezirk im„Nollendorfhost, Bülowstr. 2, statt. Den sogenannten Liberalen ist im Kampfe gegen die sozialdemokratische Partei aus Mangel an einwandsfreien Waffen auch diesmal kein Mittel zu chlecht. Die Arbeiterschaft muß alles daran fetzen, den von den Liberalen bisher innegehabten Bezirk zu erobern. Die Partei- genossen treffen sich zur Wahlarbeit im Restaurant Milde, Rollen dorfstraße 16. Es muß gelingen, den sozialdemokratischen Kandi baten, Genossen Albin Mohs, Gewerkschaftssekretär, zum Siege zu verHelsen. Steglitz. Eine ganze Nacht ohne ärztliche Hilfe? Uns liegt folgende Meldung vor: Der Arbeiter Karl Hanusch, Schildhornstr. 102 wohn- Haft, hatte nach Feierabend noch auf dem Grundstück des Besitzers Beseler in Groß-Lichterfelde zu tun. Er stürzte vom Wagen her- unter und zog sich schwere innere Verletzungen zu. Man schaffte den Verunglückten in den Häckselstall, wo er die ganze Nacht hin- durch ohne jegliche Hilfe verbringen mußte. Am nächsten Morgen wurde H. nach der nahe gelegenen Kegelbahn getragen, wo er eben älls hilflos liegen mußte. Die auf telephonischem Wege benach richligte Ehefrau traf dann ein und sorgte dafür, daß ihr ver unglnckter Mann nach Steglitz transportiert wurde, und erst auf Veranlassung der Frau erhielt H. ärztliche Hilfe in Steglitz. Aber nun war es bereits zu späl. Der Arzt konnte bei dem Verunglückten leider nur noch den Tod feststellen. In der befremdenden Angelegen heit ist eine Untersuchung eingeleitet worden. Die Frauenschule abermal» vertagt. Al» seinerzeit der Antrag des Gemeindevorstandes zur Beratung stand, hier eine Frauenschule zu errichten, konnte man auf Grund der Ausführungen in der Gemeindevertretung zu der Ansicht gelangen, daß ein dringendes Bedürfnis vorhanden sei, für die Töchter wohlhabender Eltern eine derartige Anstalt zu errichten. Durch eine Umfrage bei den in Betracht kommenden Eltern wurde die Bedürfnisfrage scheinbar bestätigt. Um so überraschender war das Ergebnis der zum April d. I. zu bewirkenden Anmeldungen. Soweit wir unterrichtet sind, waren nur zwei Anmeldungen eingegangen, für den mit der Frauenschule zu verbindenden Kindergarten gar keine. Die Eröffnung der Anstalt mutzte deshalb im April unterbleiben. Man hoffte, daß sich das Interesse für das geplante Institut heben werde und gedachte im Oktober mit dem Unterricht zu beginnen. Aber auch diese Hoffnung war trügerisch, da bis Ktzt erst sechs Anmeldungen für die Frauenschule und e i n e für den Kindergarten vorliegen. Das Kuratorium für die höheren Lehranstalten hat deshalb beschlossen,„die Eröffnung der Frauenschule erst dann in Angriff zu nehmen, wenn ei» wirklichesBedürfnis hier. zu borliegt und der Fortbestand der Veranstaltung»ach Zahl und Art der Anmeldungen nicht mehr in Frage gestellt ist." Diese Feststellung des Mangels eines„wirklichen Bedürfnisses" für eine derartige Anstalt berechtigt zu der Annahme, daß entweder die damals Befragten nicht wußten, was eine Frauenschule ist, und deswegen bejahend antworteten, oder daß die Zahl der Zustimmenden viel kleiner gewesen sein muß als angegeben wurde, also auch damals schon kein wirkliches Bedürfnis zu erkennen war. Daß trotzdem ein solcher Antrag gestellt und von der bürgerlichen Mehr- heit angenommen wurde, kann nur aus der Eifersüchtelei der Vor- orte erklärt werden, dem Nachbar um eine Nasenlänge voraus zu sein in der Errichtung höherer Lehranstalten, die ja aus- gesprochcnermaßen in dem Bestreben geschaffen werden, steuerkräftige Einwohner heranzuziehen, die nicht nur den Gemeindefinanzen auf die Beine helfen, sondern auch daS Ansehen des OrteS heben und dje Nachfrage noch leerstehenden Wohnungen vermehren ollen. Wannsee. lieber die Bedeutung der bevorstehenden ReichstagSwahlen sprach in der an» Sonnabend ün.Fürstenhof" abgehaltenen Volksverfamin- lung Genossin Marie Juchaez- Rixdorf. Die gut besuchte Versamm- lung folgte den vortrefflichen Ausführungen der Referentin mit größter Aufmerksamkeit. Am Schluß meldeten sich siebe» Besucher zur Neuaufnahme in den Wahlverein; auch konnleu neue Leser für den.Vorwärts" gewonnen werden. Johannisthal. Hungersnot und Kriegshetze lautete das Thema, das Genosse Ucko in einer imposanten, von über 300 Männern und Frauen be- 'uchten öffentlichen Versammlung in Senftlebens Festsälen, Frieden- tratze 48, behandelte. Das Referat wurde von den Versammelten mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Genosse Schmidt forderte hierauf zum Anschluß an die gewerkschaftliche wie politische Or- ganisation sowie zum Abonnement auf den„Vorwärts" auf. Des weiteren teilte Redner noch mit, daß für diejenigen, die innerlich längst mit der Kirche gebrochen und aus derselben auszutreten gewillt sind, bei folgenden Genossen Auskunft erteilt wird: Pieleke. Kaiser-Wilhelmstr. 6, Schmidt. Roonstr. 9 und Steuer in der Ver- kaufshalle des Konsums, Bismarckstr. 6. Zum Schluß nahm die Versammlung noch folgende Resolution an: „Die am 21. September in Senftlebens Festsälen tagende Volks- Versammlung erwartet von der Gemeindevertretung zur Linde- eung des außerordentlichen Notstandes Bereit- tellung von Mitteln zur Beschaffung von Lebens- Mitteln und Abgabe derselben an die Bevölkerung zum Selbst- kostenpreise. Ferner sieht die Versammlung der Gründung eines Wochenmarktes entgegen, um die hier meistens höheren Lebens- mittelpreise den Groß-Berliner Verhältnissen anzupassen." Diese Besolstlum soö der LkwrindeverwZÜung zugejleLt werden, Hohen- Schönhausen. -„ArbeHerbertteier"...- Das Organ der„Freien Vereinigung deutscher Gewerksch�f- ten:„Die Einigkeit", veröffentlicht unter obiger Ueberschrist Die Zuschrift eines E. R., es handelt sich um einen ehemaligen lozuu- demokratischen Spandauer Stadtverordneten, der seit einem halben Jahre sein Domizil am hiesigen Ort aufgeschlagen hat— in welchem die Tätigkeit unserer in der Gemeindevertretung sitzen.- den Genoffen als arbeiterfeindlich dargestellt wird. Da die in dem Artikel aufgestellten, von der Kenntnis der wirklichen Vorgänge im hiesigen Gemeindeparlament gerade nicht getrübten Behaup- tungen doch hier und da zu falschen Auffassungen über die Tätigkeit unserer Genossen Veranlassung geben könnten, wollen wir in Kürze auf die Darlegungen eingehen. Wie der ehemalige«lad.- verordnete und Sozialdemokrat über die Beteiligung der«ozial- demokratie— 50,00. Speisebohiien weihe, 35,00-50,00. Linsen 34,00-80,00. Kartoffeln 7,00—12,00. 1 Kilo. gramm Rindfleisch, von der Keule 1,00— 2,40. Rindfleisch, Bauch fleisch 1,30 bis 1,70. Schweinefleisch 1,30—1,80. Kalbfleisch 1,40-2,40. Hammelfleisch 1,30—2,00. Butter 2,40-3,20. 60 Stück Eier 3,20-6,00. 1 Kilogramm Karpfen 1,20—2,40. Aale 1,60-2,80. Zander 1.50—3,60. Hechte 1,20 bis 2,80. Barsche 0,80—2,00. Schleie 1,40-3,00. Bleie 0,80—1,60. 60 Stück Krebs« 2,50-30,00. □ □□ ODO □□□ Theater und Vergnügungen Mittwoch. 27. Sept. 1911: Anfang 6'/, Uhr. Deutsches. Faust. 2. Teil. Ansang 7'/, Uhr. K. Opernhaus. Die weihe Dame. St. Schauspielhaus. Pcnthesilca. Havcrland. Spezialitäten. Anfang 8 Ubr. Urania. Ta, ibenstrafte 48/49. Lebende Tierbilder von nah und fern. Neues«gl. Operntheater. Othello. «ammerfpicle. Gyges und sein Ring. Lessing. Glaube und Heimat. Neues Schauspielhaus. Jofcphine. Neues Operette«. Die schöne Helena. Berliner, vmmnelswdenten. LnsiivielhauS. Der Grohsürst. Schiller. O. Der Geizige. Der eingebildete Kranke. Schiller. Gbarlottenburg. Der Probelandidat. Friedr.- Wilh. Schauspielhaus. Moral. Kleines. Der Leibgardist. Neues. Di« Frau Greil. Hieraus: König OedipuS. Westen. Die Dame in Rot. KoiiiiicheOPer. Die leusche Susanne. Nefidenz. Ein Walzer von Chopw, Tlialia. Polnische Wirtschast, Königgräftcr Straft«. Grete Wiesen- thal. Triauon. Ihr Alibi. Luise». Die Macht der Liebe. tkasino. Der selige HollschinSlh. «polio. Spezialitäten, Wintergarten. Spezialitäten. Metropol. Die Nacht von Berlin. waliaae. Spezialitäten. NeichsbnNen. Stettiner Sanger. Königsiadt-Kasino. Spezialitäten. Herrnfeld. Da» Kind der Firma. Schmerzlose Behandlung. tiefe. Die Pellsche. Ansang 8'/, Uhr. MolieS Caprice. Kobi Krach, Skr. 14. Walhalla. Teusel, daS hat ringe- schlagen! Noact. Uvicl Acosta. Voigt. Die zwei Waisen. Anfang 8'/, Uhr. Bell« Alliance. Zaza. �»«imes. Lou. Liebesabenteuer. Steues Bolkstheater. Des Pastors Ricke. '.' Sternwarte. Jnvalidenstr. 67— 62. ttaiier-Panorania. Hamburg und seine Schiffahrt,— Reise in der Schweiz.— Tellsage. Lediller-sdeAtel'o.Th?-.� Mittwoch, abends 8 Uhr: vor Gclzleo. Hieraus: Der eingebildete Kranke. Donnerstag, abends 8 Uhr: Orr Probeknndidat. Freitag, abends 8 Uhr: Der Geizige. Hierauf: Der eingebildete Kranke. Schiller-Theater ChCg.eo Mittwoch, abends 8 Uhr: Der Drobckaudidat. DonnerSiag. abends 8 Uhr: Der Geizige. Hierauf: Der eingebildete Kranke. Freitag, abends 8 Uhr: Zopt ond Wchwert. Berliner Theater. 8 Uhr: Summelstudenfen. fheater in der- Kiiiiirätzer Straße 8 Uhr: Gastspiel Wiesenthal. Residenz-Theater. Ansang 8 Uhr, Letzte Spielzeit unter Direktion Richard Alexander. Ein Walzer von Chopin. Schwank in 3 Akt. v. Käroul u. Barrö, Morgen u. folg. Tage: Dies. Vorstell. Sonntag. 1. Ott.. 3 Uhr. zu«rmag. Preisen! Die D-me von Maxim. Neues Theater. Ans. 8 Uhr. Gastspiel Hansi Niese: Die Fran Gretl. Hieraus: Kttnlg Oedlpn«. Vorverk. 10-2. Keneis kgl. Operntheater. 8 Uhr: 1. Gastsp. Christians u. Wachner. Othello.(Abonn.-Borst.) Theater des Westens. 8 Uhr: Die Dame in Rot. Sonntag nachmittag 3'/, Uhr: Ein Walzertrautm_ Friedrich-Wilhelmstädtisches Schauspielhaus. Mittwoch, den 27. September, 8 Uhr: Moral. Donnerstag: Judith. Freilag: Kabale und Liebe. «onnabend: Moral. HvIIe»-Theater. Heute bis inkl. Freitag 8'/, Uhr: Zaza. Sonnadend 3'/, Uhr: Iphigenie. Klasfiler-Schülervorstellung. Luisen-Theater. Abends 8 Uhr: Die Macht der Liebe. osc-THHvre Große Frantsurter Str. 132.\ Anfang 8 Uhr. Die Peitsche. Schauspiel in 4 Akten von K. v, Holstein. Donnerstag: Das Käthchen von Heilbronn._ 1 Di« Kunst dem Volke! Heute Mittwoch im Neuen Volks-Theater, Köpe- nioker Str. 68; Des Pastors Rieke. Komödie von Erich Schlaikjer. Jeden Sonntag VorsteUnngen im" Deutschen Theater Kauimersplelhans Schiller-Theater 0. Schlller-Th. Charlottenhurg Kleinen Thealer* Neuen Volks- Theater Theater in der Könlggrätzer Str. Metropol-Theater* Neuen Operetten-Theater* Trianon-Theater Theater der Hochschale In Charlottenhurg. 150/4 Konzerte, Kunst» und Lese»Abende GesellsehatMen. Eintrittsgeld 1 Mark. Jede Vorstellung 1 Mark (in den mit* bezeichneten Theatern 1,20 Mark). Man verlange Prospekte, die in den Zahlstellen des Vereins, in den Warenhäusern Uetz, Alexander-Platz, Frankfurter Allee, Leipziger Strafte(an der Theaterkasse) und in der Geschäftsstelle des Vereins: Köpenicker Str. 68 unentgeltlich zu haben siad. Telephonieche Auskunft Amt IV 10292, 11138. CLOU BERLINER KOXZERTHAUS MauerstraBe 82 X ZlmmerstraBe 90/91. Gastspiel von Johann Strauß aus Wien mit seiner Kapelle und dem Musikkorps des G.-F.-Eog., Obcna. IMpp©L Anfang 8 Uhr. Anfang 8 Ehr. Allabendlich: Hurra! Parade! Gr. mili- IT tärische Revue in 6 Bildern. 8port- Attrak- tlonen I. Ranges. Sololäufer u.-Läuferinnen, Schnellauf-Konkurrenzen, Hockey-Spiele usw. Zirka 200 Mitwirkende. 2 BLusik-Kapdlen.— Feenhafte Beleuchtung/. Freitag, den 29. September: Sevliner Vereinstag. Halbe Preise lür Mitglieder aller Vereine. Auf vielseitigen Wunsch: Sonntag, den 1. Oktober: Populärer Nachmittag. [ Eintritt bis 5 Uhr 30 Pf. Nachm. u. abends Vorstellungen. Grösster Eispalast der Welt! Urania. Wiflsenschaftliches Theater. Abends 8 Uhr: Lebende Tierbilder von nah und fern. Das Programm der Hörsaalvorträge im 4. Qu. 1911 ist erschienen und kostenlos erhältlich. Metropol-Tiieater. Die Nacht von Berlin! Große JahreSrevue in 7 Bildern von Jul. Freund. Musik von 33. Holländer, Jn Szene gesetzt vom Dir, R. Schultz. Ansang 8 Uhr.— Rauchen gestattet. > s.oasc«cp GARTEN Großes Miiitär- Ooppei-Konzert. Eintritt 1 Bark Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Von abends 6 Uhr ab 50 Ps. Theater Noch nie dagewesener Lacherfolg! Das Kind der Firma mit Anten und Donat Hormfeld in den Hauptrollen. Vorher: Sclnnerzlose Behandlung Anfang 8 Ubr. Vorverk. 11—2 Uhr(Theaterkasse). Trianon-Theater. Ansang 8 Uhr. Ihr Alibi. Königstadt-Kasino. Holzmarltstt. 72, EckeAlexanderstr, Täglich: In lauschiger Nacht. Burleske mit Gesang in 1 Akt. Hanl« Pohlmann Monny Selm«. Minni Neumann Rudolf!. Präciosa, der weibl.„Shcrlock HolmeS". Ans, wochent, 8. Sonntags S Uhr. Kurfürstendamm 151 (frühere Rollschubbahn— nahe Ringbahnhof Halensoe). GeUfTnot von lO Uhr vorm. hl« 11 Uhr nachts. Vorführungen von 4 Uhr ab. 125 folarbewohner bei Arbeit, Sport und Spiel. Original-HQtlenu. Zelte, Hausindustrie Eintrittspreis in die Ausstellungshalle SO Pf. Eintrittspreis in die Vorführungs- halle 80 Pf. Kictzte Tage! Ab 8 Uhr: 10 große Novitilten, Die Geschämige. El» Dialog nach dem bekannten Blld vo» F. v. Reznitti. • UVtlUlllUIUI« Mittwoch, den 27. September, abends V/a Uhr: Große Vorstellung. Auftreten sämtlicher Spezialitäten. 0'/« Uhr; Aufführung der großen Feerie nach Motiven ans 1001 Nacht: 1000 Jahre auf dem Meeresgrund in 5 Bildern. Riidorf, Mainzer Straße am Hermannplatz. Heute Mittwoch»hr: 8cMIer-»nd Familien-Vorstellung. Abends 8'/, Uhr: Grosses Elite-Programm. Passage-Theater. Abends 8 Uhr: Marietta Olly (Kleines Theater) Guido Herzfeld (Deutsches Theater) in ihrem Sketch „In einer Nacht!" Sorna Balogh d. Sänger m. d. doppelt. Kehle und«las große Variete-Programm. Noacks Theater. Direklion: ködert Dill. Berlin N., Brunnenstraße 16. Uriel Acosta. Schauspiel in 5 Alien von K, Gutzkow. Ans. Hll, Uhr. Entrcc 30 Ps. bis 1 M. Ehren- und Vorzugskarten güllig l Morgen: Ilrirl Acosta. Zirkus Busch Heute Anfang V'A Uhr. Die größte und letzte Attraktion aus Karl Hagenbecks Tierpark in Stellingen: Die beiden Menschen-AtFen „Dax und Horitz". (Kurzes Gastspiel.) Herr Burkhardl-Fooltit, Schuir. Paul Conchas' ,,Aero Star"(zum 1. Male auf dem Kontinent). 4 Original Perez! Otto Viola ds Bro, amorik. Exzon- triks. Erl. Anna Stennis, Schul- reiterin. Herr Ernst Schumann, Proiheitsdressuren, usw. £ln Jagdfest am Hofe Ladwlgs XIV._ Voigt-Theater Gesundbrunnen Badstraße 58. Mittwoch, den 27. September 1911 i Die zwei Waisen. Schauspiel in 7 Bildern von G. Scherenberg. Kaffeneröffn, 7 Uhr. Ansang 8-/. Uhr. :::: ANOPTIKUM Das größte Scbauetablissemcnt des Kontinents. gM» T.ebcnd"9Q Mann mit der eisernen Zunge. Ein Fakir ohne Nerven. AGA die schwebende Jungfrau. Alles ohne Extra-Entree. Folies Capriee. Täglich 8'/. Uhr: Kobi Krach. Bunter Teil. Nr. 14. keiehLlwlieii-IliezUek'. Stettiner Sänger Moysel, Britton, Seidel, Horst, Schrüter.Schubert GrSning A. u.R. Schräder. Ansang wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Casino-Theatei* Lothringer Str. 37. Täglich 8 Uhr Allabessdlich der neue Kerliner Nossen»Schlager Der selige ijollschmsky. Sonntag 3'/, Uhr: Papa Ritsche. Germania-Praeiitsäle N., Chausseestr. tto. Carl Richter. Jeden Mittwoch: Paul Mantheys lustige _ Sänger. Ansang 8 Uhr. EinWitt 30 Ps. Nachdem Freitanz. — Vorzugskarten gelten.— Jeden Donnerstag: Gr. Millwlr-Ttreiebkoiizert. Für den Inhal» der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüh«: tttttftlet Perautwvnung. Verband der Haler, Saekierer, Unstreicher» MeWorfiraße 28, Part. Filiale Serlw. Fttitsprach« Amt I» 9tx. 4787. Donnerstag, de» S8. September 1911, abends 8'/, Uhr: Mitglieder-Verfammlnug im Gewerkschastshanfe, Engelnfer IS, Tageö-Ordnung: t.»ortrag Sdn:»Die amerikanische Malerorganifation". Referent- Kollege �NldroSS ttÄSS auä Kew York. 2.®{3fuffion.— 3. Verbandsangelegenheit. --------------- Mitgliedsbuch legitimiert. Zahlreichen Besuch erwartet 130/1 gebeitsnaclwsii: Hof I. Amt 3, 1239. Bcrwaltuiigsstelle Berlin Hauptbureau: Charttestr. 3. Hos III. Amt 3. 1987. Donnerstag, den 28, September, abends 8V2 Uhr: Mitglieder-Versammlung der ziM" Klempner"Mi in den Andreas-Festsälen, Andrcasstr. 21. Tages-Ordnung: I. Vortrag de? Genossen Klingler über:»Die Ursache« der Teuerung." 2. Diskussion. 3. Branchenangelegenheiten. gtzzr» Die Kollegen der Gelbmetallbranche werden hiermit besonders BbSF- eingeladen. Die Kollege» von folgenden Firmen werden ersucht, bestimmt zu erscheinen: Bäsch& Blohou» Bolte& Wegener, Dennicke- Friedenan, Düringer-Südeude, Conrad.Halensee, Förster, Reichen- berger Strafte, Gärtner, Beussclstrafte, Hacket& Picht, Lands. berget Strafte. Jahn, Brunnenstrafte. Koppe-Lichtenberg. Markus, Karlstrafte, Müller, Reichenberger Strafte, Raube, Chauffeestrafte und Springer. - Mitgliedsbuch legitimiert.—— Reger Besuch wird erwartet. Donnerstag, d. 28. September» abends Punkt 8'/2 Uhr: Brancheu-Bersammlung der DrahtarbeUer und-Arbeiterinnen im Gewerkschaftshaus, Engelufer 16, Saal Z. Tages-Ordnung- 1. Jahresbericht der«gitationSkommisllon. 2. DiSkusston. 3. Reuwahl deS Branchenvertretcrs und der Agitalionstommission. i. Branchen- angclegenheitcn und Verschiedenes. Kollegen! Da in dieser Versammlung der Tätigkeitsbericht der Agita- tionslommission gegeben wird, ist es Pflicht, dag jeder Kollege erscheint. Deshalb agitiert in den Wcrkstülten für guten Besuch, keiner darf sehlen. tsmr Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt."VS Unseren Mitgliedern zur Kenntnis, daß die Protokolle der 19. ordentlichen Generalversammlung unseres Verbandes erschienen und zum Preise von 2« Pf. im Bureau und bei den Bezirkskasfierern zu haben sind. Desgleichen find noch Jubiläumsnummcrn„609 999" zum Preise von 69 Pf. im Bureau zu haben. Achtimg! Erwerbslose(Kranke). Wegen Quartalsschluß bleibt das Bureau am Sonnabend, den 99. September, den ganzen Tag geschlossen und er. hallen die krankeu Kollegen schon am Freitag, den 29. Sep- tember für diesen Tag ihre Unterstützung. Auch werden die kranken Kollegen ersucht, bis ZUM 29. Sep- tember ihre Unterstützung abzuheben. Ausgeschlossen davon sind diejenigen, welche sich in Krankenhäusern und Heilstätten besinden und ihre Unterstützung erst nach Beendigung der Krankheit abheben. 123/12 vi««rteiverivi»It«Ri»T. Lteinardetter. Mittwoch, den 27. Septbr., abends 8V2 Uhr, in den Arminhalle«, Kommandantenstr. 58/59: Mitglieder-Vers ammlung der Sektion I(Sandsteinarbeiter). Tages-Ordnung: 1. Neuwahl deS stellvertretenden SektionZletterS. 2. Antrag der Czarnitowschen Kollegen betreffend Einführung eines AklordtariseS lür Kunststeinarbellen nach Leipziger Muster. 3. Verschiedenes. 172/9" tMf Zu dieser Versammlung find sämtliche zurzeit In Kunststein de« schästigtcn Kollegen lSteinmctzen und Schleifer) ganz besonder» eingeladen. Um pünktliches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Yorwoltont: Berlin. Stellmacher. Tonnerstag, den 28. September, abends 8'/, Uhr, im Rosen- thaler Hos, Rosenthaler Str. 11— IS: ßranehen-Versammlung Tagesordnung: I.Stellungnahme zur Branchcnlonserenz und Wahl her Delegierten. 2. Bericht von der Generalversammlung. 3. Verbands. ont) Branchenangelegenheiten.____ 89/8 Die Ortsverwaltung. Orts-Kranke«kasse Pankow. . folgender Nachtrag hat die Ge- nefjmignng des Bezirksausschusses er» ballen und tritt mit dem heutigen Tage in Kraft: Fünfter Nachtrag zu den Zahmlgtn derOrtskranken Kasse für Pankow vom 5. Oktober 1903 19. Januar 1904 beschlossen in der Generalversammlung vom 24. April 1911. § 5. Seite 7. Die beiden letzten Absätze von„Aellere Personen" bis „Gcncralorrsammlung" werden ge- strichen. § 19. Absaq». Die Worte »den Geburtstag bis Austritt aus der Beschäftigung" werden gestrichen u.id da/ür folgende Bestimmungen eingeschaltet: Geburtsdatum und Geburtsort, die Wohnung und die Beschäftigung des Anzumeldenden, den Zeiipunkt des Eintritts in die Beschäftigung des Betreffenden und den täglichen Ar- beitsvcrdicnft, welchen derselbe vor- aussichtlich erzielen wird. Gehört die anzumeldende Person bereits der Ortskrankenlasse Pankow an, so ist die Mitgliedsnummer aus der Anmeldung mit anzugeben, war hingegen die anzumeldende Person Mitglied einer anderen Kaffe, so ist der Name dieser Kasse anzugeben. In beiden Fällen mutz der An- meidung das Mitgliedsbuch oder die Mitgliedskarte beigefügt werden. Die Abmeldung muh enthalten: Den Bor- und Zunamen. GeburtZ- datum und Geburlsort, die Wohnung des Abzumeldenden, den Zcichuntt des Austritts aus der Beschäftigung und den Zeilpunkt deS Eintritts in dieselbe.. Die Meldungen müffen mit der Unterschrift(Vor- und Zunamen) sowie der genauen Angabe der Wohnung und Betriebsart deS Ar- beitgebers versehen sein. § 13 Absatz 3 erhält folgende Fnffung: Im Falle der Erwerbs- Unfähigkeit vom dritten Tage nach dem Tage der Erlrankuug ab für jeden Krankheilstag die Hälfte des im§ 12 festgesetzten durchschnittlichen Tagclohnes als Krankengeld. 8 11 Absatz 1 wird zwischen die Worte.aus" und»Verfügung" die Worte»Anordnung des ArzteS und" gesetzt. 8 17 Absatz L die Worte von .oder" btS.Trunksälligkeit" werden gestrichen. 8 18 Absatz 1 wird gestrichen. 8 21 Absatz 1b statt 12 Mark 20 Mark und statt S Mark 10 Mark zu setzen. 8 38 Absatz 1 wird gestrichen und dafür die Worte gesetzt: Für jedes Kasscnmitglied wird eine MllgliedS- karte ausgefertigt. 8 38 Absatz S statt dasselbe.die- selbe" zu setzen. 8 38 Absatz 3 soll nunmehr lauten: Den freiwilligen Mitgliedern sind geleistete Eintrittsgelder und Beiträge aus der Mitgliedskarte von der Kassenverrvaltung zu quittieren. 8 38 Absatz 1 die Worte hinter .ist" zu streichen und dafür zu setzen: Die Mitgliedskarte beim Ausscheiden aus der Beschäftigung einzuhändigen. 8 38 Absatz 5 statt.ein be- sonderes Ouittungsbuch" zu setzen »eine besondere OuittungSkarte". 8 31 Absatz 3 die Worte.aus" bis.zahlt" zu streichen. ß 33 Absatz 2 wird gestrichen. 8 kl Absatz 1 die Worte»dem- selben auszustellenden" werden ge- strichen. 8 kk. Hwter»Reue Vorort- zeitung" ist einzuschalten»Die Pankower Tageszeitung". Vorstehender Nachtrag tritt eine Woche nach erfolgter Genehmigung durch die Aussichtsbebörde mit dem Tage der Veröffentlichung durch den Vorstand in Kraft. 278/20 Pankow, den 27. September 1911 OttoKIßniann, Vorsitzender. Beinleiden. Dr.melFaekelinaDnsspezialiostitQt Zlmnioreitr. 78. 9—12, 3— 6. Mittwoch» u. Sonntags 9— 12.* Vereinszimmer, ungeniert, Gesang-, Mnsikverein, passend zu Werlstattsitznngen sc. Brunueustr. 181. 2. Hof, Kantine. Maid gehen so viele Haos- franen in die Reik-Läden? Weil jede Hatisfraa gute Lebensmittel kaufen will und weil man in den Reik« Läden alle Lebensmittel gut und billig bekommt mit höchstem Rabatt. Belk in Rixdorf Wenn man für 50 Mark Retk- Rabattmarken in üe Kelk- Rabattkarte eingeklebff hat, erhält man in jedem Reik-Ladon sofort 5 Bark In bar als Rabatt ausbezahlt. Rabattkarten and Preislisten gibt es in allen Uelk-Läden umsonst. Ein neuer Zuschneide- Frei- Kursus im Schnittzeichnen, Zuschneiden u.Nähen d. gesamt. Damen- u. Kind.-Garderob. sowie Wäsche beginnt am Montag, d. 2. Oktober. Anmeldekarton, Pro- 572b' spekte grat. u. fr. Berliner Zuschneide-Akademie Dir. Krttnier 0raiiienliurgerStr.92,UILü.If.Et. Eckhaus, am Hackeschen Markt, Nähe Bahnhof Bfirso u. Zirkus Busch. jResteL Damentuche"�7�� per Meter von 3 Mark an Kostüsslofh„X'mu.«, per Meter von 2 Hark an SeidenplQsch S,61 c*u W per Meter.... 4 Hark Engl- Seal 120 ein breit per Meter.... 10 Bark Astrachan 120-130 cm breit per Meter.... 5 Hark Samt und Seide et«,«tc. zu sehr billigen Preisen. CPdW Kottbuser . iClA, Straße 5. Volksgarten-Iliealer. Säle für Vereine und Aewerk. schasten noch einige Sonnabende frei bei kulanten Bedingungen. Häven Sie Stoft? k/thrüp davon Anzug od. Pnlatot nach MtSB, Ith ick, dauerh. Zutatm 25 Mark an. Mor/tz Ltband, PrtymeaQdeSJkJStadthJBdr� I ron 25 Vjw •n V Zentralverband Dachdecker Verwaltungsstelle Berlin. Donnerstag, den 28. September, abendS 8 Uhr» n im Gewerkschaftshanse, Engelufer 13, Saal 11. HovkwicMtecio Tagesordnung. Das Erscheine« aller Berufsgeuossen ist unbedingt erforderlich k 53/3 Ber Torstand. «.»I (scisäs. Filiale Berlin III. Freitag, den 29. September, abends 8'/, Uhr, in der Brauerei Bötzow, am Prenzlauer Tor (Extra-Saaleingang Prenzlauer Allee): OS Öffentliche Versammlung sller AAcheakbeltek und flrbtiterinnen. TageS-Ordnung: 1. Die Tarifforderungcn der Wäschearbeiterschaft«kd was bieten uns die Wäschefabrikantcn? 2. Stellungnahme zu weiteren Entschlüssen. Alle Arbeiter. Arbeiterinnen und Heimarbeiterinnen folgender Fabriken sind ganz besonders verpflichtet, zu erscheinen- D. Arndt, G. Behrendt, Berliner Wäschesabrit(vorm. Gebr. Ritter), Gebr. Borchnrdt, H. Buchholz u. Co., H. Bukoszcr, S. Blumenau u. Sohn. Cohn u. Ellenburg, Cohn u. Samuel, EastenS u. Lach. mann, I. Eichenbcrg, S. Ehrmann u. Co., I. Fontheim, 21. R Freyer, Fritze u. Vog�J. Gottheim, E. Grünbaum, I. Jacoby, Joses Jacobi Nachfolger, S. JackS, van Laack, Schmitz u. Eitschig, Otto Leoy, Philippsohn u. Leschziner, Plaut u. Zöllner, Salomon Masse, Müller u. Sutzmann, Max Rietz, Rose u. Slcrn, H. Stcrnberg jun., E. Stcrnberg, L. Witthaus, Wolff u. Glaserseid, Woljradt u. Wolg. Kolleginnen, erscheint alle vollzählig! Montag, den 2. Oktober, abends 8'/, Uhr, in den„Luna- Sälen", Neue Königstraße 7(großer Saal); VvBssmmiung. TageS-Ordnung: 1. Die Antworten der Firmen W. Blnme, I.«. W. Hanfer, A. Nnrberg, Fr. M. Simon, G. Salinger und Wohl n. Hcymann. 2. Wie stellen sich die Arbeiter und Arbeiterinnen hierzu? Beschlugsaffung. Alle Beschäftigten dieser Betriebe müssen vollzählig erscheinen. 252/11 Ble Ortsverwaltnng. Jpreegofd- Vlargarine Überaß erhältlich. verantwsrtliKcr Siedgktegr; Bichard Kartd. Kerlig. Lür dkg Lnsergtestkitverimtw.- Td.W«tr,BerUn. Dritdu. vertag: Bvrwgrtj vlichdruckerel u. VerlogSanstglt Hütt Wigger u. Tg, Leriig SÄ., Nr. 226. 28. IahrMy. 3. Ktilagt des Jorairts" Ctiliiiet IMIntl Mwolh. 27. Zeptembn 1911. Hus aller Älelt. Die Kataftropbc von Coulon. Das entsetzliche Unglück im Hafen von Toulon hat in der gesamten Presse des In- und Auslandes das lebhafteste Mitgefühl mit der Trauer des ftanzöstschen Volkes erweckt. Noch lätzt sich die Zahl der Toten nicht genau feststellen, doch ist mit ziemlicher Sicher- heit anzunehmen, daßderTod von über 400 Matrosen und Seeleuten zu beklagen ist. Die Ursache der fürchter- lichen Katastrophe tonnte bisher nicht ermittelt werden; in Regie- rungSkreisen schiebt man das Unglück auf eine Selbstentzündung des Pulvers. Auster dm Mannschaften der Liberts sind auch viele Matrosen anderer Kriegsschiffe bei der Hilfeleistung der- unglückt. Man berechnet die Zahl dieser Toten auf etwa 100. Sehr grost ist auch die Zahl der Verwundeten, so wurden allein in das Marinelazarett 114 schwer Ver- wundete eingeliefert. Die Rettungsaktion. Bald nach dem Ausbruch des Feuers auf der»LibertS' eilten in Booten Rettungsmannschaften von den übrigen Kriegsschiffen herbei, um ihren Kameraden in der Gefahr beizustehen. Der Ober- maat B o l l i e r, Führer eines Retwngsbootes, gibt über die ExplostonSkatastrophe folgendm Bericht: AlS wir uns auf unserem Schiffe gegen Va6 Uhr morgens der„Liberte' näherten, schlugen bereits aus allen Seiten des Kreuzers helle Flammen heraus und wir hörten genau das Jammern und Stöhnen der Verunglückten. Wir riefen ihnen zu: Wir kommm, wir kommen, und bringen Euch Hilfe! Aber mit jedem Meter, mit dem wir uns der„Libertä* näherten, wurde für uns die Gefahr gröster. Der Kreuzer war schon ein einziges Flammenmeer und wir hörten, wie sich eine Explosion im Innern des Schiffes vollzog. Im letzten Augenblick gelang es uns, unser Boot zu wenden. Im selben Augenblick erfolgte noch eine schwere Explosion- ES war uns als ob unser Schiff in einen Wirbelwind geraten war. Mehrere Minuten lang drehte eS sich rasch um sich selbst. Als wir wieder zur Besinnung gekommen waren, war alles von einem dichten schweren Rauch belagert. Neberall sahen wir im Wasser Verunglückte herumtreiben. ES spielten sich unbeschreibliche Szenen im Waffer ab. Schwer- verwundete Matrosen machten noch den Versuch, schwimmend das Ufer zu erreichen, doch hatten sie nicht mehr die Kraft ihren Vorsatz auszuführen. Wir nahmen 16 Leute an Bord, von denen 10 den schweren Verwundungen er- lagen, bevor wir das Land erreicht hatten. An Bord des Unglücksschiffes. Furchtbare Szenen spielten sich nach der Explosion an Bord deS halb gesunkenen Kriegsschiffes ab. Admiral« u b e r t begab sich un- vorzüglich selbst in einer Schaluppe an den Ort deS Unfalls, um persönlich die Rettungsarbeiten zu leiten. Als er nur noch wenige Meter vom Schiffe entfernt war, hörte er, wie aus dem Jnnenraum verzweifele Hilferufe und Klopfen gegen die Panzerplatten erschallten. Der Admiral liest so- fort Sauerstoffapparate und Eisensägen heranholen, um das Rettungswerk beginnen zu können. Als man in das Innere des .Libertö" eingedrungen war, fand man hier ein unbeschreibliches Bild vor. Ueberall lagen stöhnende Verwundete, die mit dem Tode rangen und neben ihnen schon tote Matrosen. In einem Turm fand man einen Obermaat, der schon 3 Stunden ununterbrochen um Hilfe schrie und dem ein Eiscnblock auf den rechten Fuß gefallen war, durch den dieser vollständig zerquetscht wurde. Da auch die Hcbekräne durch die Explosion nicht mehr in- takt waren, so konnte der Unglückliche erst aus seiner Lage befreit werden, nachdem ihm das Bein bei vollem Bewustt« sein abgenommen worden war. Der Maat st a r b unter entsetzlichen Schmerzen auf dem Wege in das Krankenhaus. Verschiedene Leichen sind vollständig verkohlt aus dem Innern des Schiffes geborgen worden. Viele Matrosen wurden durch die umherfliegenden Granatsplitter vollständig zer- rissen, so dast es unmöglich war, ihre Identität festzustellen. Die noch Ueberlebenden haben völlig den Kopf verloren und können nur geringe Einzelheiten über die Katastrophe geben. Ein Offizier hatte knapp Zeit, aus dem Bett zu springen und eine Hose anzuziehen. Er stürzte sich inS Waffer und wurde von den RettungS- Mannschaften geborgen. Er hatte vollständig daS Ge- dächtnis verloren._ Pfarrherrliche Duldsamkeit. In einem thüringischen 5lreisblatte, dem.Ziegenrücker Kreis« Anzeiger", finden wir folgenden interessanten Beitrag zu dem Thema: Christliche Nächstenliebe: Wer die Straste von der Linkenmühle nach Drognitz heraufstieg, konffte dicht vor dem Dorfe einen alten Strastenarbeiter bei emsiger Arbeit beobachten: Wilhelm K ö n i g e r, genannt Schiniesheinrich. Der Alte war eine populäre Erscheinung, die wandelnde Zeitung des OrtcS, beliebt im Dorfe und bei den Touristen. Schon im 10. Lebensjahre ver- diente er seinen Unterhalt mit seiner Hände Arbeit und hat seitdem 63 Jahre lang unermüdlich für seine Famile geschafft. Das einzige, was man an ihm hätte tadeln können, war: er trank gern, wie viele alte Arbeiter, seinen Schnaps. In die Kirche ging der Greis die letzte Zeit nicht mehr. Wozu auch? Er war halb taub, dazu hinderte ihn ein körperliches Leiden. Als er in voriger Woche des Mittags von der Arbeit heimkehrte, verschied er plötzlich am Schlag. Der Krieger- verein von Drognitz, dem er angehörte, erwies ihm die letzten Ehren. Mit fliegender Fahne, Musik und Gewehrsektion voraus, trug man die Leiche zu Grabe. Der Pfarrer hielt seine Rede. Und was sagte er? Er schalt den Verstorbenen einen Trunken- bold, der von Stufe zu Stufe gesunken und im S.'ch mutz geendet sei, einen abtrünnigen Sohn der Kirche usw., ein recht netter Trost für die Hinterbliebenen des Toten, die aus der Umgegend zusammengekommen waren. Die Leidtragenden ohne Ausnahme, vor allem die Mitglieder des Kriegervereins, waren empört. Auch wir haben bis jeßt immer geglaubt, eine Grabrede habe den Hauptzweck, den Hinterbliebenen und Freunden des Toten Trost zu spenden, und nicht: ihn, den Beweinten, zu beschimpfen; sie kann ihn weder m den Himmel hineinbeten, noch ihm einen ungnädigen Gott ver- schaffen. Die hier gehaltene Rede kann- nur den Erfolg haben: den Menschen die Religion auszutreiben und die Kirche vollendsleerzu predigen. Der Pfarrer soll nur so beibleiben; die Früchte seines chrfft- lichen Wirkens werden ihn bei der kommenden Wahl in Erstaunen setzen I_ Kleine Notizen. Im Streit erstochen. Während eines Streites wurde in Neu- R u p p i n der Löjährige Landwirt K l u t h von dem bei ihm be- schäftigten Koppelknecht Hollenbach erstochen. Der Täter be- hauptet, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Ursache der blutigen Tat liegt in einem Streite, den die beiden beim gemein- samen Billardspiel hatten. Bruderliebe. Ein großes, aber nutzloses Opfer für seine Schwester brachte ein junger Mann in Stock Port(England), der für seine Schwester Edith Stuart, die mit ihren Haaren in eine Maschine gekommen und vollständig skalpiert worden war, seine eigene Kopfhaut hergab, damit seine Schwester geheilt werden konnte. Er unterzog sich der schwierigen Operation, der Heilungsprozest machte bei der Schwester auch günstige Fortschritte, dann trat ein Rückfall ein, dem die Schwester erlag. WitternngSüberstcht vom SS. September 1911. L-, L- Ewwemde Hamburg Berlin Aranks.a vl. München Wien i B c a i? K Vetter 787 WSW 76« SO 767 W 768 SW 770 SSW 768 WNW I I 3 Dunst L Dunst 1 bedeckt 1 Nebel 1 wölken! 2 bedeckt k? w* « tattonen |= - g |? Sat>aranda!764S eterSburg 766 ONO Sei Ich ilberdeen Paris 765 WNW 756 SSW 767 S Vetter c-- h 2 bedeckt 1 Nebel 2 halb bd. 3 heiter 1 bedeckt 9 10 13 10 13 Wetterprognose ftir Mittwoch, den L7. September 1911. Etwas wärmer, zeitweise heiter, aber veränderlich mit leichten Regen- fällen und mästigen südwestlichen Winden. Berliner Wetterbnrea«. Wasserstands. Stachrichten + bedeutet Wuchs,— ffall.—') Unterdeael. HERMANN UETZ IDERPLATZ: LEIPZIGERSTRASSE franktuptri; ACEXÄNDERP, Diese Woche LEIPZIGER STRASSE Enorm billiger Verkauf: FRANKFURTER ALLEE Soweit Vorrat; s Um Mi Mlon,(MchoMkel PMion-Porra waiM mit Goldrand Tafelgeschirr Clelngnl) Speiseteller ti.f oder fi.eh........... 18 pf. Stullenteller 1 4 p,. Kompotteller 1 2 p, EJratenplÄtten«v.l......... 20 p, bi. 1 35 Bratenplatten rund.............. SS p, Kartoffelschüssel mit Decket..... I35 I75 Terrinen oyai I75 245 Saucieren.. 85 m. Waschgarnimren Ell! Steina....... 18S Strassbarfi steil, 245 Jena stema..... 2SS Wien stema... 290 KSnlgsbere sten. 395 Komet stema... 525 Jena Qoid stema.. 433 Kornett, st-mg 975 EImsm«««>«» mit Trlehter und 4170 Eimer nogei...........<2 Kflchendarnituren creme mit Gold, mit 960 Trichter und Bügel<9 Wlrfsdiafls-Artikel Wiptschaftswagen.... 95 I75 225 Kaffeemühlen..... ,.,..90 Pf. 1 10 Messerputzmaschinen,... 300 525 Reibemaschinen.........95pf.l10 Flelschhackmaschlnen. 1 90 245 28Q GaSplätten yerniekelt, mit Erhitzer.. 425 Brotschneidemaschinen____ 285 475 Petroleum-Heizöfen 30" 975 so" 1450 Waschmaschinen„Matador« 27003180 Wäschemangeln. 1650 1850 Ä 3650 Wäscheleinen„Hanf£,275 ZZ75 ulA75 Wringmaschinen so G50 cm � 510-° « iiSO cm 1 1 Wäschetrockner mit 10 Stäben. 95 p,, Waschwannen zmk.... 725 925 11 00 Waschzober zmk..... 725950 00 Waschtöpfe äLTk' I90 275 310 335 Schmortöpfe. 35 50 60 70 85«. I00 Kasserollen., 25 35 45 55 65 p, Wasserkessel I25 Tolletteneirnerm eugei 90» Waschgarnituren Waschwannen Mülleimer.......... 90� 1 « Teile, creme... 40 45 ■j45-J 65 ■J 60-j 80 weite oder g25 50 55 cm 2.75 185£35 Clmol*"' W SOem CIHIBr grau und blau...... ei" 75 Pf. Beleuchtunis-Artikel Bdrstenwaren Gas-Zuglampen 1150 Meeting, mit Perlrellen............. Herrenzimmerkrone e»500 4flammlg. Sdunledeeleen, GraeUln-HingeHeht Wfc Speisezimmerkrone-750 eflemmig, mit Zug, UreeUln- Hingellohl.....*»• Ampeln ÄSÄ» SW StreichholzsparerllVAT�I; 1 30 Gasherdanzünder...... 23 Glühstrümpfe 3 50 pl Gaszylinder........ Dut«nd 65 pl Küchenlampen 45, 75, 95 pl Ti§£hkjTip,en 2.8A RoSShaar-Kehrbesen Z o Zis Rosshaar- Hsittkoget- 95, 110 125 Borst.- Kehrbesen 90, 115135 Borst.-Handfeg. 38, 50, 60 pl Teppichbesen wurzei.. t25 145 ,XeBPich-".alV;:;4P.55, Tflj-X Teppich-Kehrmaschinen 775 9£ Bohnerbesen gepolstert. 800 95 Bohnerschrubber. 325 425 5J Bohnerwachs.. Dose 45, 70 p Bohnertücher......... 60 p MetalkTopfr einiger... 45 e EAbzahlungseaschäfte Credit-Haua .Bellealliance" Belleftlllance-Str. 100, I. Etage. VF aron u. Möbel t. kulant. Beding, Berliner Credit-Haus aar Kommandantenstr. 67. 1 j Turmstraß�SS, Ecke Waldstr. gewährt Jedem"• spielend leichter An- u. Abzahlung meEirjährlgsn Kredit anf Waren und Möbel. iäerllB Auf Abzahlung gibt Wilh. Neumann, Pappelallee 83 Waren, Möbel, Garderobe. WelMrUt einmeister- Straße 141. Mit SO Pffl. und i Mk Wochenrate erhalt. Sie Wäsche, Gardinen, Steppdecken, Uhren, Garderobe u Jtföbel i.Abzahlangsgesch. Mßllü Peters Kaei., Rixdopf Friedelstr. 32(Hobrecht-Brücke). Q�Mcoholfreie������ Siiialco(ßilzbrause) Cn-Vertret OttO StariCk Ä'O, LandsbergerAUee 6/7 - Fernruf VII: 1666 u. 156-1.— Franz Abraham Hamb. Messina- u.Römertrank-Kell. N 4, Schlegels t. 9, Femsp. III, 7727. Sece Breese"'JÄrÄ Cntfrh Selter- u. Limonad.-Fabrik ÜQiilil, Thaerstr. 44. T.A.7,8176. Schütze, E., Webers tr. 15a, T. 7, 1 1 1 25. g» gv Bestes alkohol- freies SetrZnk. V VI Berlin 0.L°d-if». 4 f Arbelter- Bekleidung j Für ca'S fijr V Zosseoerstr. 32 •IT«äURtlA.» BergnsanatSC Hamburger Laden, Charl.,WaUst.33 liobnen Döring KS; Landsb. Allee 148. Rixd.. Bergst. 66. HoterLadeji�chöneb�HaaptstTJOS ( BSckerelen, KondltorTj BKottner's GroBbäckerei Geschäfte in Barlln, Cbarlottenburg, Schöneberg, Wilmersdorf. Erscheint 2 mal wöchentlich. j BezMgsggMegien'iyepzeSchnSss Untenstehende Geschäfte emnfehlen sich bei Einkaufen. Zionskirchpl.l.Ernaaenatr.JLothr.St 34,35 Gustav Mühlsleph, Rhinowerstr. 2. 0. Nachtigall, Riiilorf,Pflager»tr.70/71. F.»aniann,SeiaickcDdf..Soiiimerstr.5I Das gr. Brot v. Berlin, Köpenick, Kariehoret o. Schöneweide. R Noak, friedrichshagea Th.Neumann,Oldenburgerstr.21 Bäckerei Oststern. Scliirnwelicrst23 Albin Qnandt, Tilsiterstr. 68. Bäckerei„Nordstern" Inh.; Gast,«stier Filialen!, verschied. Stadtteilen 'eler�Grofsbackerei in allen Stadtteilen u. östlichen Vororten; üb. 60 eig. Geschäfte. Albert Pfenzig, Grätzstr. 10. Paul Riß mann, Turinerstr. 36. Max Eospleseh, Memelerstr. 65. Conrad Richter Brotfabrik Nled.-Schönhausen Niederl.in all. Stadtteil. Berlins Max Sander, Dunkerstr. 23. 2 OttO SCÜlat fss�Backware) Gustav Schulz, Georgeikirehstr. 67 Schäpe, H-, Rixdorf, Bergstr. 84. ttoliiitd' tfJ- Filialen in nciiuii,«T. Berlin o, NO. Slkorski.WeiEeuee.Heinersdorfersir.ll Max Spilfmann, Görlitzerstr. 63. P. Springer BÄue". Staebr's Bäckerei, S. Triftatr. 66. Paul Stenzel, Baumsohulenwcg. (iastav Taapllt, Prinzen-Allee 61. Thoma's bew. Bäckerei Ackeratr. III. Gerichts tr. 84. ErnstTrotz, Reichenbergerstr.lll. Ferd. Tzscbetzscb,W rangelst. 45 ülbricli C. Vogt, WelHensea SFilial.Hauptgesch.Sedanst.l' Jos. Wagenknecht, Gloganerst. 17. Albert Wiese, Koloniestr. 34. Heinrich Wittler Pinpeniickel-, Schvsnlrot- n. Simtai- brol-Fsbrik. 1.11,3213. Manu-. 7. Yerkaafu teil. i. slI.Gcgend. Grp6-B«rlias c Badeanstalten 1 Büttner, A., Danrigerstr. 96. E.Lelschner, Kottbusserdamm 69 IleflEBi!orI,O.P..LTst"dNord; Schraairaar, H.,Rieh,aÄia Berufskleidung A. Jarecki, Spandau. Eareistr. 16. Keiner, Otto, Gerichtstrafla 86. SchUChfM., BerÄlt. Schwalbe, Wllh., Wolliner.Str.12. 3 Mühlendamm 3, VfGlllvül| Hs Kottbuserdamm 98 WilLScliolem Kottbuserdamm 94, Keller. Bettfedern u, Betten Beitledera rso selbstgesclil. Gnasea Max üaüsknsäl WM Müggelhelmerstr. 8_ Bierbrauereien, Bierh. � Aktienbrauerei Potsdam. Eigene Niederlagen: Berlin SW, Tcnipelhofer Ufer 15. Brandenburg a.H., FehrderStr. 2 Spezialität: PotsdamerStangsnbier in Flaschen und Gebinden. Sergbrauerei: Arkona-Bad, Anklamer-Str. 34. Augusta-Bad, Köpenick.-Str. 60/61 A j-a Landsbcrgentr. 107 Gollnowstr. 41. Bürger- Bad w�eb"tr- Lad, Münzstraße 2. wCIIIIIZp*" Kassenlieferant. �Dtral-Sail Anze"�ub0erftr. 25. Centralbad Pankow, Berlinerst 4 Haase-Bad, Cliittbg.WiiB!ersdorferft60/61 Helena-Bad, Culmstr. 20 a. Adlershofer Bückerei, M. Zagwurst. Arnold äeüsTerr�m Q Landbrotfabrik> Alt-Glienicke bei Berlin Ilsfervv�reiliauZBerliv Max Backer, Ramlerstr. 36. Wilh, Lehrend, Manteuf felstr. 99. Bäckerei und Konditorei Wilh. Toerliti, Mariannenstr. 5. EmlT Beyer, Thornerstr. 6. Brotfabrik E. zum Brach, Tegel, Schulstr. 1 Buchl& Sohn, Willy Delor, Prenzlauer Allee 42. Hermann Carl, Riidf., Hermannsir. 231 Herrn. Eder, Schonenschestr. 1 . Engel'a Landbrot Heinersdorfer Mühle 1 Verkfssiell.: KoIoaicsl.9,Bodenbergst 2, |Lä(ieritzst.55,ScliiTelbeiner8t.44,Swine- Imünderstr. 43, Pankow, Florastr. 80. Wilä.Eogßlwe.�Är, 4. Verkauf in Milchgeschäften Berlins. Bekannt gegeben, d. Plakate. Gustav Fenske, Elbingerstr. 90. Fl sc bor« Görlitzerstr. 55. FilkensieiD&tr. 20, Köpeuickentr. 172. HugoFrankenstein, Soldinerstr. 69 Erstes Lohtannin-Bad Ugl. fr. Abkochung, kein Eitrekt. Wtil- 9tr.70/71.Lief.LKut.Neo-CölIii.W.6/8 Bad Frankfurt, Gr. Frkf t.ätr. 136. Lieferant sämtl. Krankenkassen Beult 22 Feinstes Doppelbier Tel. III. 1412. Berliner Bock-Brauerei. Kerl. Weifsbier A. landre Slrslsner Str. 36/37. Tel. I 7585/4004. Weifsbier C. Landre Act.-(ies. Straßburger Str. 6-8. Tel. III, 1692. Brauerei Alt-Berlin, Charlottenb. Gabriel 4 Jaeger,Weifibier. T.-AJII,No,630 Bier-Verlag, Gitschinerstr. 90. c Butter, Eier, KSsa 1 liullerliantilung J. F. Assmann 20 Filialen in Berlin O. Boxhag.-Rummelsbg. - 5 Filialen.- Max Baenisch, 8 Filialen. �ritz läj&rtz FilifIcn, OskarBeck aeecLft, Dresdenerst. 97, Blücherstr. 11 Reichenbergerstr. 18 u. westl. Vororte. Vorzugspreise. luntrock, W. Bo�iÄ. Dunkler, Otto, 11 Fiüalen. AhälvorÜT Oderbergerstr. 53. • IfullCl lli,Schivelbemerst.l7 fistlmr. Ernst �en,ei� CarJFraiike�'� Fried. Göseke, 7 Filialen. !f . Hagen 22"Sf August Holtz£S;. Hoff mann, R., Ober-Schöne weide. Kenten, Gebr., Wörther-Str. 33 a. Kosmaila, E., 4gÄte Eugen Köhler� Neue Königstr. 68. Gieorg- l.emke Butterhandlung .ichtenstein',1 A., Thaerstr. 237" Paul Lindaer, Strelitzerstr. 65. BotterhandlungFritzMath. iVkaecf ing, Jt. Markthalle, Andreustr., Kraatstr. Memeler-St.74, Grüner Weg 97. Nordstern in�rKnNo. Pomorski.PaulShSÖrÄ3 ML feinste Qualitätsbiere. Brauerei Ffefferberg Versand- and Pilsener Bier. Branerei Tivoli Fmchtstr. 87 BadFriedrldishain,UndsbJUIecl53 Günzds Bade-Anstalt, Hnrnneaslr. 110. Badeanstalt, Hasenheide 18. Hoiienstaufen-B4id,Goltut.40s Am NoUendorf-WinterleldpUtz. Böraen-Bad, Dlrcksenstr. 50 Am Hackeschen Msrkt. Lieferant aller Kassen. 10_____ Baumschulenweg.KieflioIjslr. 1 77/78 Kur-Bad, felersborgent. 64, Lief.-Kr. Kaiser- FHedrlcfas-Bad, Clisrl. t-Bfcf. Köpenicker Bad, Köpenick.-St.l76 fiC U B**AB8ta,t„ Löser" Rosentalerstr. 70. fcisculLKraflbrut.vielf.pram.u.är2Ü. cmpl. JFeronia AIIeinig.Fabr. Gebr.Hagen Nchf- Max Hagen, Dalldorferstr. 16. 1 PPikphp Loxhg.,N.Bahnhofst9. h 1 rUuuiiu O. Kronprinzemstr. 13. Gaedicke's Bäckerei Ober- u. Niederschöneweide Karlshorst, Baumschulenweg. W. Gerlach, Schdnebg. Sedanstr. 6/7. WaldcmarGeske, Treptow, Elsentflr.SS. Consior, Graetzstr. 65 u. 57. Alfred Graf, Beusselstr. 24. Karl Giesmann, Wittstockstr. 7. H. Gludr, Wühelmshavenerstr. 51. A u gust Hühner, Sch wedterstr.52. August Hauck, Cöpenick. Oskar üanke's Brotbädrerei I 7S UescHäfte | in allen Stadtteilen Berlins| und in Rixdorf. Cegriiiidet 189%. Herberg, Paul, Amsterd.-Str. 29. Dtrecbterstr.l?. Burgdorfstr. 14. Oscar Hildebrandt, Langestr. 25 förlKapDlgrpÄÄ *'""hk"*" Reinickend.-St. 1 18. Aogast Kümmel, Pankstr. 46. BZW!. Batkerei, Köpenick Geschälte in allen Stadtteilen. L. Kierzkowski, Wichertstr. 5 Kilies-GroBbäckcrci. Boßestr. 8. « Krause, TegelerMr. 32 o. Trillslr. 43. Carl Laudahn, Wcberstr. 30. �«Dgbrot-Bädt.,Sf.t«li:.Pr.Baclilwli. [Landbrot- BroRbäckepei O. Senf, Ndif. Krug, Waldstr. 4 Alired Ller, Wielefatr. 36. JüiigDberger Broüaiirik Rieh. Liebenow Klxdorf, Bergstr. 143 Brotfabrik, Filialen in allen Stadtteilen. KbcrtManthcjr, Falkensteinstr.27 E. Martin, Cfleimstr, Maliveido'i ksv. 55. Röhn's Samariter-Bad Frankf. Alle, 32. Rigaerstr. 89. Bad �Meyers44 Hof, Ackeratr. 1321 Marieubad, Chausseestr. 42. National-Bad, Brunnenstr. 9. Neander-Bad, Neanderstr. 12. Neptun-Bad, ScböDhauser-Allee 104. Bad Ostend Ost-Bad. Pallisadenstr. 76. Bad Pankow, Wollankstr. 26. Passage- Bad Prinzen-Bad, Prinzenstr. 42. Reform-Bad, Wiener Str. 65. Börner-Bad Russ.-röm. Bad, Stephanstr. 40. Schiller-Bad Schönhauser Bad, Schönh. Allee 28. 1 1 6 1 5H' B�ld■§ B B■! �■ C? ö 1 w Schlesische Str. 31. Spandauer Bad, Neuendorf. Str.96 H 7iKtor»la- Bad—— 1/ Kottbuser Damm 75 V FHedrlchWÜhelmsbad Chausseestr. 87. Viktoria-BadlRaiiiDelsb.J>r.-Albertstr.6 � Bade�ElnHchtungen � BraDerel Weißeiisee. G. Efidon. Caramel- Weifsbier fast aRobolfrei, erfrischenl bekötcmlirb, Berliner Weißb.-Brauerei E.Wiilner. Grotcrjans Malzbier, Schdal.-Allee 130,1. m. 5063. Haase-Brauerei. Amt IV 159 0. Habels Brauerei hell— Habe I b ra u— dunkel. Hempel, E., Müllerstr. 138 d. Kahlenberg, A., Müllerstr. 156c. Brauerei LBgeihardtA.-G. Lagerbier._ Malzbier. Unser Goldbiei* ist nicht nur ein Erfriichanjsgetrlak, sondern auch ein Gesundbcitsbler ersten Ranges. Berliner DnioDS-Braoerei Berlins. Luisenbrauerei WetBensee. S4. I>. Moowes Hohersteinweg 6/7. Tel. I, 8360. tMiiiita Braobass BerliD.t norödeiitsclies MM, A.-G. Schlesischestr. 20. Tel. I V. 4785 Das gesQndeste und billigste Bad istligarler,Ll7. Wende, A., TuorXer3tl ßAirlm A Seydelstraße 15. l\ClvllCv rt. Lief. allerKassen Max Schönfeld, O. Müggclstr. 3. BeerdlB.-Anat-, Sargm.� Berndt.W., PiUaoeratr.7,EcktSemelJt A. Buttl, Zorndorfer Str. 23. Mai FüClß FraPnkfurte£Allee 170 G alster, Badstr. 62/63. Georg Heroldt,Oderbergerstr.3S. Hiekel, Fr., Gr. Hamburgerst. 37 Koch, Emil, Weißensee.BerliBerA.45 G. lebmuiB, Pascwalkeutr.l E. GerichUtr. Otto Löwensteln, Fmchtstr. 45 Misch, 0. 17,Müncheberger8tr.l. Moldt, Fritz, Rixd., Reuterplatz. Gust. Nobert, Potsdamers tr. 115a H. Petenneler, Strelitzerstr. 8. Peter-Schley, WUh., Zeaseierstr. II. Rommeck, C., Ri., Hermsnnst. 22. Fritz Settekom, Elbingerstr 21. Beleucht.-Gegonst. ) ßlin7p| R'•* Rixdorf DUIIIHI, n- Kai8.Friedr.-St.49. Kronen-GrossmanQ Elsasser Str. 93 Leser de*„Vonrlru" 1% Rabatt. Bntterbandlg. I Hennasnatr. 116,1 Uennacutr. 39. I trn»tScSnefdSr!s�3au Schönefeldt, Britz. Chausseest. 51 Schröter, stellen. Schulz, Arthur, Ri, Hermannst. 65 Sdminacher, J., Markusstr. 47.. A. Talman Xnu"' Uhiy& Wolfram 0 S 6 S �nd3b?.r�e-rstr- SS* i Mäntel, Kostnmc. Röcke. Pappelbaum Bliisen,Kleider.K5cke.GQllnQV8tr.36/37 Ä.Selowsky!rtArnÄ„). Wflanor P Rixd., Bergstr. 42. H UmallvfA 1 Damenm., Pelzw. A. Kieper, Nowawes Friedrichstrasse 28. Vf est mann 1. Geschäft; Mohrenstr. 37a. 2. Geschäft: Gr. Frankf.-Str. 115. Bei Vorzeigung 5% Rabats. Kostüme Wolff, (Paul jKonfeltioi Blu usen Schönhauser Allee 127a. Paul Zutcrmann 1 Koafeklioasliana— Chaiuecatr. 66 ��Drogenu�arbaii�l Adler-OrögeriCA�"r0ban Adler-Drogerie, 0.,Müggelstr.8. Angermann, Königsbergers tr. 13 Apoth.Paul Frank, Stra£maoastr. 41. Ap«ili.Luiieob«rg,Strelili.Slr.74K»rii-Mk. Artelt, Kurt, Ri., Reuterstr. 43 44 Arnold Ndtf., Charlbg., Icibaiiutr. 26. Reinh. Assmus, Gerichtstr. 10. Becker, C. Litthauerstr. 6. Berger, Bei. Rummelsbg., SoBBUgstr. 8. O.Beug, BbcUslr. 54, Ecke Grimmati. lö.BoiatiiB.ÄÄ� Sämtl. hygienische Bedarfsartik. Bohne, O., Spandau. Pichelsd. Str. 2. Böckmann, Fr. Hochstädterstr.21 Robert Brüggemann, Alt-StralanTO Centrai-Drogerie, ÜrontheimerstSl. Domäalla,W., Falckensteinstr.44. Donath, W.,L.indsbg. Str.99Ecke. Drogerie, Landsberger Allee 55. FhArf Mav Kopemikusstr. 17. DlWri, JlciA Warschauerstr.21. Edison-Drogerien, O.-Schöneweide. Paul Eichel, Friedrichahagen. Franz Fischer Franlf. Chaussee 148, Sämtl. Gumir.iartikel:: Diskr. Bedienung. Fortuna-Drogerie, Zossenerstr.35 Lieferant f. sämtl. Krankenkassen Vereinigte Pommerscbe Meiereien 48 Terkauls- slellen. 560riWUDllßIFruc"t3tr-,ü' Zum Stern, r . Eckt Hbachebergentr. Adalbert» tr. 12. B&chep heitsschriften, die je J. Iura mal. Bcielirug aber Lkrlicb Mala, Yorbeagac j aber Geüchleclits-Krank- hsltnielc., sowie rlngrh, Prospekte. letztere gratis aal fraako geg. geaaae idreueaugobe liefert beJiaio. Verlag E. SckweizerlCo., BerliaSiV. 57x c Cacso, Chocolade J Aismüss�Sume�llice 39, Kcniilhren. Cyliax,G., Filialen i. all. Stadtteilen. RiÜltßr i[0. J. C. L �uec.'? gegr. 1820. Berlin 054. T.III. 1517. Roland Fla8C�nmb:ebr.T�and* Schade, ÄrnWMeaV�r. SdUranerci Schlossbräu- Kronen brau in Gebinden und Flaschen. Schulz, Herrn., Schönleinstr. 23. Vereins BÄilentBBie.IlWM. Weissbier Albert ßrann. Weissbier, C. Breithanpt, Palisadenstr.97. Tel.-A. VII, 2634. Her F. W. Bilrebein Lb. Lagerbier und Malzbier c Blumen und Kränze Oskar Albertus, Müllerstr. 41. Fr.Ahrendt,BoihgO(eaeBahBhi)fati.31 Blumen-Becker, 0. moklarter Allee 3. Casper. Charl., Krummestr. 29. KDeg»r,Riid.,Kii3,Frifiir.St.30lBergit.58 Richard Felsch, Prinzen-Allee 30 Panl Gross. LiadeostbllfYonrarttkus) Grosse s Blumenh., Aadreasstr. 66. Henkes Biameahias, Hantealfelslr 94. Otto Hinz. Graunstraße 8. Alb. Milse, Weißeaste, Berlioer Allee 36 Bertha Herhold, CarBeaErlraitr. 166 Janiszewski. Felix, EUcababastr. 7. Alb.Kell,(.hwlbg.Jt*i«er-Friedrielut.20 Menzel, K.Rixdorf,Hermannat 124 O. Neumann, Wienerstr. 1. Ww.Rutscbke, Ri. Hennannst.e2 Th. Sdiirbel, N. Stettinerstr. 8. C.Sommer, IV nagclsl.44,AatlV 12C66 Aue. Trothe, Wrangelstr. 11. Thledtke, Rixdorf, Hermannstei. Aug. Wandelt, Rixd., Bergstr. 96. ».Änke�EewawesFrledr-KPrlesien!. BouiHon-WDrfel 1 ährmittel-Gesellschaft „Krone** Michaelis& Co. Bertis SW. 47, Hagelbe rgerStr. 41. Die Fabrikate der „Sarotti** Chocoladen- u. Cacao-lndustrlc- Aktiengcsellschaft sind überall erhältlich. SönW�oSumH'�FBSefffiZ Schütz, Warschauerst.82,ggr.l900 Seiffcrt, Erich, LLndvoro�un1! Andreasstr. 36 Bezugsqu. f. Händler. Chti:ssee8t42, Badst.33 a. I.Weißensee.Antonpl. C.Voigt,Gräfest.27,EckeUrbanst. WerkmeiAterLl�etzdorff,D.,6rFmk- fart«r-Str.89. Gr.Weg.l 1 3.DresdB.-Str. 69. C.Senffi Fordarn Sie Wesenberg Cigarrenhandlungen Fr.BehreudJMf.,FraakItrifr Allee 27. Brägel, J., Rixdorf, Bergstr. 57. Bräuer, P., 0. 112Proskanerst. 12 Frobs, Gust., Rixd.Thomasstr.S. Htte, Fritz SÄSi," Alb.Kasnlke Stadtteil. Klein, Wilh."m1.8.4' Klemmer W.,8!iuilio3lcbea*tlilerst.83 Krebs. Aug., Rixdorf, Bergstr.124. A.Kuostmann,N(iTaTes.Priesterat.67 Lingel, Frl«>. lEisenbahnstr. 5. A.R. Meyer Nchf., Scfaleeiacbutr. 14. H. Misdtke, Beusselstr. 32. Willy MQnstermann,GIeditsckitr.48. Schirmer, A-, Invaüdenstr. 2. Weber, K., Ri., Hermannstr. 110. Wolters. Tbeod. Blücherstr. 25, Damenkonfektion 1 Hugo Ahsronteld. c Gr.Frankf.-St.llf, Badst.32- ßluen, Kleider, Sülel, Katuferl Max Arnsdorff Oranienstr. 176 u. Rixd., Bergstr.9 [arl BrinoilzBriÄnÄ«.: Cohn, Geschw,, Bergmannstr. 9. [BBtBkliöBSliaUSWßillliDiÄ Czerwinski, F.,Reichenb.-Str.l52. Dombrowsky�uekb,! Gifisenow&Co.Hc.hupnS u.Charlottbg.�Wilmersdorferstl.tS Holz& Ascher O. Frankfurter Allee 68. I M K. Schönhauser Allee 127. Tobias Lewin, Schneidermeister Badstr. 44,1 Spz. Maßanfenigung leger ja Mäaiela a. Kesiaaiea aller Art Dame.'i-Koniäküöii Moabit 33 laraatr. 33 6«t)fätof Naumann EekeBredentr. Föhse,0. Frucht8tr.62 Friedrich, Paul, O, Gärtners tr. 29. Germania-Drog.Spand.WUhelmstr. Grasntck, Fr. 0. Kroipriajeajtr. 48. Gottschalk, Otto, Krautstr. 55a. Alfr. Gotting, FÄr7ter Günther,.,i<««ea-Dregerie'',Sirogist.37 Giesler, Spand.,SclH>BwiIdcntr. 105. Manisch, Roh., Boxhag. ChansslS. Haeberlein, Trept. Craeu-Boaebesir. Hansa-Drogerie, N. Raumers t. 50. F. Hotop, ITaaa-Drog., Cfiaastr. 6. Klahn, H-, Ri., Kaieer-FnedriekBtr.236 HOEocllÜik'Qn)�., Hermannst. 119. Kottkes Drogerie, Baamschaleaweg. Kronen-Drogerie, Alt-Boxhag. 49. KröningsAdler-Drogerle.Bamierstr.?. I omrlro Scharnweberstr. 14a, k-CMILKC Ecke Weichselstr. Lerch, Ph., Reichenbergerstr. 116. G. Lehrmann, Prinz Eugen Str. 6 Sax Lieck«, O. 34, Ebertystr. 35. Ewald Lochte, WilbelmsheTeaeistr. 20 Luiacn-Drog., Friedricbaf.BerliaerH. 32 MandiDersä�Ä�ei. Alfr. Marsch, Culmstr. 37. Messi ng, K umm elsb g.TQrrsc hm. S t. S 8 W.Metcke.Charl., Potsdam.-Str A Nolle, Felix, Memelerstr. 16 a. Neue Drogerie, HochmeistcrstA. Dehmke, ReiairkeiML, Primiutr. 82. Otto Opitz, Bornholmerstr. 16. Apoth. Oppemiann, HenB&oostr- 227. Felix Pinkert, Rügenerstr. 10. Piper, R., Boxhag., Sonntag8tr.29. Ramien, Otto, Landsbg. Platz 1. Rats-Drog. Spandau, Patsdan-St. 2. Rattey, Hans, Memelerstr. 72, Bill. Bezugsquelle f.Gummiwaren Rathaas-Drogerie, El. Doosistr. 24. RecoUin,P.,Reinickendorferst.51 Arno Reif, Weberstr. 30. M Meyer, ssLTrMSl Louis Rubi, Inh. P&al EäU. Cöpenick. Franz Schönbedt, Oberscböneveide. Schubert, O 34. Ebertystr. 46 R üh 1 m an n. P.31üllerst.40b, E.Seest. Schmidt, Paul, Li, Scharnweberst. 49. Schröder, G.,Ri.,Hermannstr.59/60. J.C.Schütze Nachf.,®� Heinr. Schupke, Wielefstr. 12/13. Sellach, Th., Ri., Hermannstr. 48. IflTslidenstr. 133. Eck. Gartenst. EeorgStasioovnki, RoöJnMaiMÄSÄ E. TeesA, Ri., Kirchhof str. 12. Paul Tiegs, Chausseestr. 42. Wesch,Charltbg.,Kiiobelsdorffsti.23. Franz Wollmer w=d606rater- Wurmsee, MaXjNachf.jInvalid.-Str� Zobelti��ankow�erlinerstr��. f Fahrrad., liahmasch.) Baum�mü�SchoneblTHerb e rtst. 1 Brennabor lädSÄ Bosling, E., Kottbuserstr. 18. Daedrich, P., Ri., Bergstr. 159. fllnv Rem Schönhauser Allee 115 hIcÄ liulli Kinderwag., Bettstell. Fahrraö-Leilihaos[Mm Neue Schönhauser-Str. 11. Fahrradhans Sport, Charlottenb. Bisinarck8tr.62, Arb.-Radf. 10% Rah. Fahrra Jhau sS üd- Ost Eeicbenbergers 1 1 2 1 Fiedler, G., Spand., Klosterst. 40. Heinrich Hahues, Cöpenick. G. Haller, Charl., Bismarckstr.79. Klinik OesteDs�'r'r.r«. Krüger, Rieh., SSSÄ.47* Ernst Machnowwst°r"ejf � Größtes Fahrradhaus Berlins, Jahresumsatz über 15000 Räder. Verlangen Sie Katalog grat. u- frk. örno ns[f;8rüroöi~- Fabrik feiner Warst- a. Fleischnr. Wurst, Speck, Schinken kauf. Sie a.besten u. billigsten bei Anton Fehlau, Gonthardtst. Stadtbahn b-Ecke Königsgrab., Andr.-3t.47, Lands- bergerst. 98, Königsbergerst. 8, Landsb.-Allee30fRixd.,Bergstr.l6. Feine Fleisdi- M Wüntwares Landsberger Str. 20. I Lebensmittel Großhandlung fl —— Triftstraße 8—— M Billigster Einkauf d. Nordens g Franz Frltsch.Deutsch-Kronast.L Oskar Fritsdi eiÄ'ob. W. Malloschky, Sohlea.-Str. 45. Mazatis, Jul-, Sbllerslr. 58, All 291 Carl Unlin, Keinickend.-Str. 106, Idll ntllier Gkausseestr.SI. G. Plug«, Birkenstr. 77. Röpcr.Carl, Fet«rsbg.-St2 xd.Frkf.AlIe« Röpke, G» Ri, Hohenzollernpl. 15. Schönbom.Willy, 4 bsrlbg bchalslr.S. U/ßniialt IuvaIiä.-St.20,Turmst.31 ndUllKII, Tellzabl. gestattet. A.Wodniak, Apostel-Paulusst.tl. Feuerwerk f8öertf8rl(8l(ßrper:: Gust. Nenmann Wwe. Wallair. 80/81 Ecke Seae EoSakaBe Färbereien. Wäscher. Berliner Dampf-Wälcherei Frit��eringjJieu�Iöniestr�SA H. BERCfflANN Birkenstr. 53 über 40 Filialen in Groß- Berlin CöpenickcrGroß- Dampf* äscherci O Partenheimer.IoOOQB Irockpl. Fleisch- n.Worst-Centrale BrunnenstraRe 76. Beste und billigste BciBgsqaelle d. Nord. Paul Friedrich, Stephanstr. 44. C. Gärtner, WeiBessee, Fricsickestr. 1 CflPrlRPh Rixdorf, • ucriacil Warth estr. 70. AT*Tl D Vleisch-Centrale AJÜ1 liai Utproskauerst. 37. H.Gemdtt.SpreDgersL17�iag.Samo*&ir. Fr. Gerlach. Tauroggenerstr. 1 a. Ro b. Gleue, W eiüensee.GDst- Kdolfstr. 1 3 PanlGnädig,Britz,Rudowcrstr.U L.Greiling, Kottbusserdamm 8 SpezialgeschXFleisch-u-Wurstw. tirafaer, Mendelsohnstr. 3, Norden M. Grunw&ld,Nfg., Kotlbaser Damm 102 Wurst— Speck— Schinken Gottlieb, Reinickdf., AmeodesL 169 Eduard Grunwald nur Turmstr. 37. Warst Speck Schinken. OttoOrubcHo�a,. Gnsinde, RickÄn. Berthold Hahne, Boxbagcaerstr. 2. WUly Hanka, Brunnenstr. 121. Bina.BaitDiuiB�L�.n.tr. BitoilHeinze��ÄÄ Franz Hey er, Gaudystr. 40. Hegel, Wilh. Langestr. 28. Conrad Hecke), Admiralstr. 35, Fleisch u. Wurst, Wiesenstr. 2. iiimM L. iweor jjj Heiter Eckte Braanjcb w. a. Tbärugei Wintar. I. Gesch., Aadreaaatr.JO, BlazcuUr.Ila Damplwästlifirei ISS Dampfw Weiß.Stern.Ei ,Berg«l.l32 Dampf Wäscherei MERKUR A. Bachmann, FnakfaiKr-AllM 47. IJampfwäscfaerel, Ob.-Scköaeweide Uc.Heinrich.Wilbolminenhofstr 41 JonlitEni'4 GunkerstraBe 68. Allkckaail lir Licfgraag tob udelletu Wasche bei ashtclca Freisea. Gebr.Erbguths™ �---'-'1 Schiiltz,HiiaovMüllefstr.l66a Photogr.Bed.-Art., Hyg.Gummiw Erich Seidel, N. Lychenerstr. 113 SiEBfriB(I-DrogEri8.Äese.nr8m! Edmund Buchloh, Soldinerstr. 26, Lief, sämtl. Krankenk. T. II, 2658. Spangenberg, Frankf. Allee 34. Carl Spitzer, Stralsnnderstr. 29 Unlon-Drogerle,RomintenerStl Roh Welsch.Frankf.-ChanaaeeDS. Werder-Droge rle, BriU.EcJoxent. 5a. Wedding. Drogerie, Genterstr. 37. WilliWesch, Charl., Nehringst-lS A. Wobigem utb. Usedom Str. 22 Eohel��eor��I�ekerst�50. ACTÜ�n�n�äiscrTnednchstrA W. Allner, Mulackstr. 24. Otto Bellg, O. Grüner Weg 49. HDornna Eisen war., Werk zeuge . Cciyci, Sckoacberg.GuLMälleralr.l Beutel, C�Boxh.�«'eueBahnh.St�6 umirm Herrn. Braun, Landabg. Allee 149. Brenneke,C.,w��.�94 G. Branneke. Sckoak. Alice 156. G. Brucklacher,°rrÄ Otto Döring, Rixd., Elbestr. 34. M. Eggeling, Müllerstr. 29. Willy Erpel, Turmstr. 29. J, Fehrmann, Birkenstr. 57. FTack,E..SaaadaB,Sckdacvalder8tl.34. fieiitosWoIftafflSÄss. Roö.lleiDZ6Ä«kß.M.wUPSt gUt und billig? "68/18 unuapjesnqjjoji 'nmsnoH-lsjnjYi n-qDS[oij inj P. Wontora, 0., FriedriclisiKrg.St.21. Wurst-Borgwardt, Zioiskirctipl. 4. Vurst-Ccntralcbei�er"U4 Wnrst.Speck.Schinken�",';- Bord Deutsche Flcrech-Zentrale F. Zimmcrmacti, Seeslr. 78, Coiceasir. 40. Paul Zwarg, Landsherg. Allee 136. Emst Ziffer, Oderbergerstr. 37. � Glau u. Porzeilan J riocdcp& k�oh Rixdorf, Bergst.lSo, Ecke Rosenst. Karl Harms, Danzigerstr. 7. G. Kruger, Weißenburgerstr. 79. A. Wilbom. Brunnenstr 16. Winkeln!ann,Wi]helrainenstr.23. Oberscbtneweide, Rathcnaustr.27. Zimd(e,Schö]iebergtEiseAM]ierstr.60-6 1 � GrammopfTTsprechm.� Becker, W., Wilmersd.-Str. 127, 1. Hoyer, Ä., Be�sÄi. Phonogriipiieii-Iiatz größtes Spezialhaus. Reimann, Hackesch. Markt 4.Tei!z. Sprechmasdrlncn-Ceatrale Arthur Kühn, sclö�Z*[7. [ Haus- u. KOchengeräte� G. Böhlke, Uhtansir. 9, Klempnerei. Bälinert, 0. EcrÄzi. Ifamnirir Spandau, Schöncw.St.92 ndiülillX, Lmsillc, blas, Fortelliii.Unip. Küchen-SchrcierDSÄ&:„ Lindner, Nachf., Pcrlebergerst.3d Messow, M., Reichenbergerst. 39 M. Müller, Dresdenerstr. 41/42. Palme, H., Frankf.-Chaussee Kid. »lAMoSSÄt Robkrämer P* Nach!., Frkl- Alice 19 MmUL SalldOiV, F. La rn��un Gösch irre onoSaa!lowllcli{.Wür�kpentS2 D Wondavin Remickend.Str.120 It. II dllgOl Iii Drontheimer Str.3. Wurm seeddax, Nacht, lnyalidcnd.2. �Hellanst. für Stotterer� „Stottern" beseitigt gründlich und dauernd bei Jedem, der stotterfrei singt. .Pböbus1 Sprachbeillnstit., Berlin Bülowstr. 58 V. Spree hsL J-8. J D. MM'], Tü,r"c'hS!"bs"Pl0 Leske 4 Slupecki, ScQoch.-Allee 70 c. Würono Q Rixd., Bergstr. 44-45 maillü), 0. ferlige s. BaSsctaeidcrei. Ost,W., Frankf.-AlIeell7,a.Maß. D. Berleberg Berlin N., ChansscestraSe 63, Eike LiesenstraSe. S"Pncn öa.BninncD8tl72,Nord.- . r USIiex Bsrh. So/oSsh.LSssr. Raitzig, Ad., Frankf. Allee 107. ßnsnnp �s-> V Sehneidermeister, UUSlll l, Jldl Rixd.,Bergst.30,31, Lager fertig und nach Maß. 77 Kottbuserdamm 77 Augnst Schega'' Streng reell n. preiswert I. d. Firma Ileinr. Ferester Reinickendorferstr. 8. Schachmann, Louis, BniimeDstr. 51. Berth. Schweriner, Wrangelstr.93 �Hute, Mützen u, Pelzw!� Antoni, Schönhauser Allee 116. Apelt, E., Ri., Hermannstr. 151. Saat KoideD Bnum.-SU2Bsdst.65 Beiße, Rud., Chausseestr. 66. Casper, Ed., Rixd., Bergstr. 139. Cohn, Simon, Goltzstr. 32. vre ws Alwin, Kottb.-Damm 32. Hfl. Grund 0�5.177 HATl�Pn Rixd-» BerlinerStr.il, liauoeli, Osten, Koppenstr. 18. Hui-Centraie 0s,arni2en Jacob, Oskar, Schönh.-Allee 104, Kehr-Hüte J. Kock, Kastanien Allee 80. Mf Aifr. Krug. Hutfahr I. Gesell. Brunnenst.54 II.„ Schönh.All.115 Leser d. Zeit. 5% Rah. A.Lemaitre,Vi'iIais4rf.fDerliner5t.l32, Liebe, B., Boxhg., Bahnhofstr.35. I.O&SR.HÜTE m Frankfurter Allee 189»SU handel's Hutfabrik c™V Mutz.-IVloidenhauer,Husitlen�t.l5.i. Oscar Ortmann Spandau: Charlottenstr.6 Panama-jakob v'�e"" PrataL A, Frankf.-Ailee 149. PpfpfQ Ä Hur rciLlh,«.Warschauer Str.19 Prager, Hutfabr.,Prenzl.-Allee27 Pulvermann, Grüner Weg 34. C. Rcttig, Schönhauser Allee 178. F" 9*1 Badstr. 64, niCUK,£.771. cerichutrej. Ring, A., Rosenthaier-Straße 19. Wilhelm Rother.Bergmannst 94. Schoep, Herrn., Wilmarsd.-St. 46. Vereinigte Hut-Compagnie Chtrloticnburg, Wilirersdorfetdr. 124 Grote frankicriersir 120 Torastr. 61(Eckt CeustcUtr.). Leser ds. Zeitung e rhalt.S0„Rabatt c Herren-Artikel Antoni, Schönhauser Allee 116. Felix Britjko»/, Köpenick. H.Bocii, KixJorL ksiier FricdricIstr.lO. Die berühmte Felsen wasche, B*dst.44 ml Magazin England Kottb l)s.Tm78, Onmeirjtr. 162. iiele, Wische, Crawsttca. Ditlmer, Aclerstr. 68», HntgcschäfL Carl Hoffmann 1�rdr;d1- Rldi. Jahn, Treptow, Grätzerstr. 6 S. ftadisch, B. Klahn, Frankfurter Allee 26. Emil Hlatt, Kastanien-Allee 49. Krause, Wilh., Ri., Herm.-St. 168. Gg.Kunch, Britz. Rudowcrstr.95. K. Lebmann, loh. Winter, Cönenick. Art MnhnlfP UMwttolerstt. z rtU. manilAC Schirme. Menzel, p, Cöpenick, Schloßstr. A.Nitschpan,SW. Bergmannst.il Prinzenstr. 31, A. Samuel, O.Mirbachst.62,Sclürne, Schfll? tiKW R> R-rgslr. 141. guiviz, ubM.gj. SnrPflrtpI ü Wenerstr.U B. o|Jrciigci,rt.Hüteu Schirme Steinhardt, G., Königsberg. St. 30. KZellcr, O.-Zchezc,*., Wilhelm iaeüh'sl 14» �Horron-u�������dJ Amerikaa.ffcrkaülshallen R. Bünscb, Belleallianoest. 4. b'/J. -fi xr 1h LS*. Radstr. 26, Ecke **.• Prinzen-Allee. Berg 4 Co., Wilsnackerstr. 62. novidüt» Friedrichshagen, XPLB3CI» Fricdrichstraßo 100. Besser, Julius, Ri., Bergstr. 19. ilambarg-Stcglitz�str'lOS. Rirschfeldt beÄn«. Lieferant d.Kon£.-Genossen8chaft Üaefat* F Kottbuser- ««biei*, C.I vamm 18/19. Weiner, H., Greifswalderstr. 33. Wirtschaftcrstr.,Nchf., BtuoaejBlie?. „Zur Flora" b��t. { Kaffee-SpexlalgeBchr� I. Kobbclt JÄSpiStia Oskar Mm C KaWee�Suprogntä"�� Iluthke, Kaffee-Verssnd n. alt. Stadtteilen. OttoGoctze,Ktiiiha>erdtmm 16/17 lief. Paul Henkel SwiBterm«.der c Kaufhäuser D l(leiifilsi 8 tu, BaJtli. S5. Geschw. Blank, Boibsgsser-Chiea. 17 ÜflerrKonsum-rxr Berlin u. Umgegend Kleiderstoffe, Wäsche, Wollw. S. Eiscnstädt, Frankfurt. Alice 165. C-Rurtzahn�tÄ� fidoli Oirstii. Ober-�öüewslde. Hotz&. Ascher O, Frankfurter Allee 63.' N, Schönhauser Allee 127. mfrJrster-r?ne-ald8tr-is' Ecke Goltzstr. Kaufh. Herrn. Levy Brunncnstr.59, Ecke Strals.Str. Kaufhaus Gebr. Preuß Berl.NW.Beussel-pE. Huttens t Beste Bezugsqu. für sämtl. Manufakt. Spez. Damenkonf. Streig reelle Bei LielersuniLSparr. �Aug.Grimbsrger� Husitenstr. 40. Tel. III, 4304. M..]P. Leyke Hauptkontor nur Kol. Norrthahnhof. PHonto Grünthaierstr. .tlalllC Plätze 22-25, III. 4463 Loehell,L.Kw'eddiangn1'' ! i- Kannheim, i�'�, Siemon, A. R, Kohleabht. Wcddiog. Gebr.Ä.&J.Podzuweit, Gleimstr. 62.• Pntbuserstr. 1. Swinemünder8tr.l21.o Seelower- str. 19.• Schliemannstr. 27. � L. Sager& Co. � Blum enstr. 52a, Gr. Frkf. Str. 94 sii!r.ScliDpkeuiIialeninMoabit i.Charlottenburg. """ 1 Filislea i.Ui o.NO Kolonialwaren D Gustav Levy, Spandau, Lat2, Fr., Baumschulenweg. Eduard Röhn, Ob.-Schöneweide. I Weifl i[q.. Fiiedfidisliageii. Kautabakfabriken ) Kenner kauen nur Kautabak von H. Carl Hagcnbrnch, Mnblhangen f. TTl Saaa�MfcMteerlaimjM. W. DcpartilcÜ I Herren-Konfektionshaus Frank 4 Co., Brunncnstr. 60. Nöke.J., Spandau, KloBler»tr.31. Patil Ihlenfeld, Thnrmstr, 44. Rud. Israel, Grüner Weg 95. max Kaplan, Friedrichstr. 1. Qroße Auswahl fertiger Kleidung. Solide MaßanferUgung. ■H, Bsdjt.45.4«. 0 Amircutr 52 O, Gr. Frsukf. Str. 104 lEajQer' QKInetnatogr�-Theale�J üroBiailecki.F.ScohpSs??: Reform-Kino, Reinickend.-St. 26/27 HerraarinWölinn£j� L Kohlen, Kok», Brikett» J �lEHölrS™ Paul Bieger, Kniproderstr. 13. @ ftug. BraatZia MoaMt. Cersiberper 4 Mflller /��MublemtlS.PtliAaJeBstQS /N � Ferd. Gräning � Jungstr. 11. Tsleph. VIT 7924 Abend, R., Rurambg., Sonoiagstr. 6. Otto Albrecht, Lychcnerstr. 11. Heinrich Arndt, Fennstr. 49. L A!ll(üd(0lZ aA'hch�wKranke'nh. Theodor Anthofner, Solmsstr. 22. Gustav Bahn, Müllerstr. 165. Babel& Hauke, Wilsnackerstr. 38. Paul Bandow. Beusselstr. 44. T. Barz, Wilh., NO, Weberstr. 9. G. B&rend, Scböneberg, Coloonenitr.47 Güstau Mmi ÄnÄ BennewifjsFr�BncliholZjBerlinerstJO Berg, Ivb. Cirksena, Ob. Scböacweide. Otto Berger, Hertzbergst. 32-33. Bickmeier, Carl, 4 Gesch.imNord. Alex itorgmann, Jagowstr. 16. Braun, U.,Rixdf.,PrinzHaadjerystr.29. FranzBonK�i�me£rrprom.7 Borchardt, O, MGhlenstr. 1. Fritz Bötke, O, Müblenstr. 44. Brandt, Paul, Glogauer Str. 25. Braun A Ziegner, üsedomstr. 27a. K.Brosznleit.Fricdrichslifl.Scharnwcbstr.ä Budach, Franz, O, Goßlerstr. 23. Georg Burow, Stromstraßo 39. Busse, Otto, Memelerstr. 7. Claasen, Abraham. Winsstr. 30. Job. Cieclor, Neue Hochs tr. 32/34 J. R. Damm, Kntzlerstr..19. AugustDaiikert Max Dühnick, Ri. Weserstr. 53. Diewerge4NiemannB>iiickcrslr.31. A. Dur in, Scbönfließerstr. 10. Carl Ehmke, Cöpenick. R. Ehrig, Liebenwalderstr. 47. GnstavEigendurf.O. Müggel8t29. Joh. Eichler VoÄs;23- Hermann Elias, Stephanstr. 59. Arthur Enke, Amsterdamerst.10 Walter Fahro, Cöelinerstr. 10. l!.nE!!2iliiladit.ÄSe25'4 A. Fiedler, Köpcaick. MaggclLSl. 41. C. E. Fink, N, Pankstr. 7. Rud. Fink Nachl., Usrelbcrgentr, 11. C.Finkc, Kixdorf, Vonaus tr. 118. Foerster,Heiiir.lOb.Scbönewcide Wilhelm Franz, Stettincrstr. 56. L, Friedrich, älariendorf, BcrgiLlS. 38. ■.!,Kcioickeüd. PrcTioz8t.S6 A.GanIke.Gueisenaustrß5,E.]litlw Max Gaulke, Straßmannstr. 30. Fritz Geruil, Beusselstr. 75. W.Gehrlng, Reiaickeadf ,I!c..ideai»t.I36 Gebr. Ouruer, Schönleinstr. 13. II. GoerIlch,Keiaicke»dl.,froTiiiijtr.54, Georg Gruber, Oher-ßchoacweide. HermaanOensck, Adalbertstr. 19. Goetsch, Ernst str!'?"" Grabitz, Breslaner Str. 4. Gräbert, Emil, Ricbthofenstr. 25. Max Grieß, Torfstr. 18. Richard Groggert, Wismarplatz 1 Fritz Günther, Manteufelstr. 71. Adolfstr. 27. Reinickend. Str. 70 fialJEti.fraDzIi.ÄÄs. Gebr. Haiesch, Weidenweg 24. Max Hanheiser, Göbenstr. 16. [JaDnenaDBÄI.6,"� Otto Hampe, N, Wiesenstr. 16. R.Hartung.ReiBickdf.W.,Berlinerft.l24 liaselau, W., Rodenbergstr. 33. Albert Haube, Dunkerstr. 83. §��fl�usler& Co.; ti» Kaffee und Kolonialwaren A:: Versand frei Haus.!! Ad. Hedwig, Auguststr. 51. Heinidee, Wilh-, Markgrnfend. 27. HCil R Be�Ä IlCIUIIlll, II. r.i,.Pft.tr.81 246. Gustav Henschel, Sicraensstr. 16. Herrtartli. Eug..ÄÄ5n- Hm. Hsnnsdorf. wÄr"?,8- Hemiiaso, aitr. grÄi&tr. Paul Herrmann 8fr,dM. Rieh. Hobinder, Wollinerstr. 11. Hoffmann, R., Adiersbof. Emil Hübner, FrAÄer Fritz Hühner, Schliemannstr. 11. H. Jacobi, Köpenick, Ab»lt. Markt. Isert, Eugen, Görlitzer Str. 59. Q Faul Imhoff, Ramlers tr. 19. lonilf I Seelowerstr. 20, Jct.llK, I.. Rodenbergstr, 7. Georg Jonzm, Beymestr. 4. Oscar Just, Pasteurscr. 41. Pmit Ilicf Müllerstr. 156s, I dUl J Ubl Brüsselers tr. 12. Kamm, Max, Grüner Weg 69. Kapeja, K., Petcrshurgerstr. 78. Kaselitz�eÄ'-36 l�acfirr M Mehlhsndlnng, fvQolll I, Irl., Gubener St. 18. MaxKatxorke.Liegnitzer Str.3 1. Reinhold Keim. Waldemarstr, 67. Kieburg Nf lg., Stallschrciberat. 4. H. Kindeil, Chari., Friedr.-Ktrlipl.l» Georg Kieper, Kl. Andreasstr. 1. Riemke, Carl, Krauts tr. 54. Robert Klette, Rykestr. 43. Knetscfa, C., Carmen-Sylvastr. 158. WiU7KnobePastr!a9d7en" Wilh.Koch,Nchf.Wissmannstr.26 MaxKohlheira. Stralsunderatr. 24 Kohle, W., llcitsakerj, Ilagcnslr. 50. Eraatz, Georg, Sckönholzcrstr.ll. Kramer, Rieh., O.KioaprmieutrJLlß Krüger, 0„ Friedrichsborgerst23 Kühn, Oswald, Müllerstr. 121. Carl Knpke, Splndlcrsfeld.— Max Lange, Camphansen-Str. 21 W. Lange, Friedrich8hg.,Kurzest.9. Lange, H., Rixdorf, Walterstr. 16. Paul Letzner, N, Böttgerstr. 3. Liebig, Georg, W arschauerstr. 20. G. L. Liese, Cöpenick, Schloßstr. 8. Liesinger, Otto, Simplon-Str. 29. Max Lilge, Tegelerstr. 32. Bich. Liese, Ackerstr. 132. üiistav LinliB SsnÄ� Lips, Chamissopiatz 8 Fritz Lobeth, Ri.f Hermannstr. 42/43. Herrn. Loewa, Tegel, Berlinerstr. 12. Lossier, O., Warschauer Str. 5. Aug. Luchmann, Ruppinerstr. 21. Luckner, Felix, Rixd. ,W eichseist? 1 11�70 HaPIR Koloniestr. 8/4. Llii&ü) Hvl Iii« Schwedenstr. 1s. Matschke(A.vCrossenerstr.27f Simon-Dachstr. 6, Boxhag.-Str. 12 Martini, Erich, Rixd., AUerstr. 39. PaBlLKaajJsÄSdÄ« C. Osehatz, WiltlEllQ Man Tegeler' Strf'sl: Karl Maurischat, Tbaerstr. 13. KarHI(lercier,Huttenst3 Meyer, Gust., Insterburger Str. 2. Michaelis, Paul ÄÄ!1 Mielke, Max, Huttenstr. 33. Newes, Adolf, W arschauerstr.55. Minke, Carl, Frankfurt. Allee 66. Hugo Möllhoff, Glogauer Str. 33. Moritz, Alfr., Ri., Weserstr. 181 Max Moysidi, W ilhelmshav. St. 46. Paul Mulack, Mariannenstr. 8. Alb. Müller, Petersburger Str. 19. . r Kottbuser Damm 31, 1, IIa Qerm.St.l55,KDesebeck8t.l8 Schwedter-Str. 12. . Schliemannstr. 14. Möniii!{eif,(i.Bwl;Äfzs2g- Albert Nass Bursfrsd30ri- Nauck, Wilh., Ri, Weserstr. 16 Alb. Nehm, 2 Geschäfte im Nord. Wilh. Obitz, Wilhelmshav. Str. 58. OtloOflßörßME�Äs3?/. Fritz Pfeiffer ÄÄ8',. Paul Pistor BerUimr Srtf112. A. Plaatke, Oderberger Str. 55. «Fnliug JPIotke, Reinickendorferstr. 13, Neue Hochstr.Sl, Bing. Dalldorfentr. O. Pohle, Metzer Str. 22. Fritz Pollähn, Graefestr. 30. Prlebe, E., Boxhag.-Chausseo 22. Prochnow, Pankow, Wollankst. 23 R. PuhlniannjWoldenbergerat.32 Carl Quast, Prinzen-Allee 15. Herrn. Radke, Cöpenick. A. Ramhold, Prinzen-Allee 18. IF.IMmo. Landsbcrgcritr. 98, Gleioiatr. 18, _ Preaiiaaeratr. 4. E. Rettig, Stialsund.68, Hussit.16. F. 0. Richter ffeV' Max Richter, Lowestr. 2. Otto Rickheim, Dresdner Str. 79. E. Ritt, Reiniekeadf., Hausotterstr. 42 Willy Roalisti st�\Z\l8> Carl Rohm, Langhansstr.58 u.l4ß. Willy Helme Ä�l«. Fritz Rose, Gollnowstr. 38. Franz Rosenow, Yorkstr. 39. Franz Rudek, Liegnitzer Str. 12. Max Rudek, Ucckermünd. Str. 1. Rühle, Paul, Dolzigerstr. 10. Runge, Otto, Ri., Hermannstr. 55. Rusoike, Otto, Forsterstr. 4. A. Sägebarth. Fehrbelliner Str. 24. Schäfer, H., Neue Hochstr. 5. ScfaneidertF.,Rixi,Ksi8er-Fried.St75 W. Schwarze S'erm Scheffler, Carl, Badstr. 16. Sdieffler, Eugen, Grüner Weg 120. Georg Scheerer, Bremer Str. 56. Alfd. Schiffer, Elifiabetbkirchstr. 15. Schienther, Emil, Huttenstr. 7. Paul Schmidt, Rügenerstr. 26. joli.SclineiderNchf., Reichenbg.-St.126 H. Schneider, Ri. Herfurthstr. 5 Oswald Scholz, SO 36, Elsenst 73. Paul Schötzel Ncnf., Emdener Str. 9 Schramm�., Boxhag.-Chaussee 3 Schröck, Fr., Ri. Weserstr. 4. Wilh. Schröder, Brunnenstr. 47 Himfl Mli Z�Äv'en7- Wilh. Schulze, Ri., Bergstr. 96. Adolf Schulz, Uatternstr. 9. C. Oscar Schwarz Moabit, GotzkovsklshS, Ecke Zvinglistr• Mehl, Hülsenfrüchte, Vogelfutter Joh. Schulze."»™., ä P. Simund, Rixdf., Ziethenstr. 46. Stäuber, R., Ri., Hohenzdilerapl. 3. Stcinkc.Max.Weijwtr. 4, Ecke Höchste St. Oswald Steinmetz, Weinstr. 20b Stolle, Ernst, Thaerstr. 89. 0. tStubbenhagcn f"id.tr.ni. Gustav Stümer, Nogatstr. 23. Tledemann, H., Wühlischstr. 29 W.Tletzsch, SO. Heidelb. Str. 30 P. Tippner, Rixdorf, Leinestr. 48. H.Tugendhaft, C.Gormannstr.21. Wilh. Thomas, Reialeknl-Str. 54. Otto Tüdi, Gubenerstr. lt. Beraaientr. 17, Swiaemiiadetstr.So. Ulbridi. F., Ri., Werthestr. 13 a. 69. Ulrich, O., Ri., ITicz H»ndjer,str. 20. Gustav Voelh, Müblenstr. 65/56. GustavVotgt, Wiener Str. 47. Carl Vogt, Sickingenstr. 80. Erich Vogt, Siemensstr. 5. Walter, Karl, Pillanerstr. I. Fiili Welzel SSir Jl»railij. 5; SS;rt"r-' O. Werner, Weisscnsee, Wörthirtl. II. Ernst Wilde, Bastianstr. J. W.G. Wleprecht, Memeler Str. 27. Wernidce, Ober-Schöneweide. Wiiienlieci Fr nniuimi 1.11,11. Adiniralstr. 35. Woytachacuky.Uixd/ ,Schodoin&atr. 1 1 /! 2. D. H'ucknitz. Mariendorf, Dorf8tr.27 Ziegler, Otto, Ri,, Steinmetistr. 20 { Korbwar», Klnderwafl.) S Kinderwagen Metaflbeltstell., Kindencob., Klappfahrsl. Berlin N, 95 Brunnenstr. 95. Lesern 5®/0 Ra batt. Katalog grat. B. Becker, O. Weserstr. 24. öräisrärSSSF C Lederwaren J Gg.Engnath Carl Fessel F�nkL-st-iss. Spez. Tascb., Mappen, Portemonnaies qst. ILGenehr,RammelsbQrg,Schillerstr.31. Glatz& Langner,?™: Paul Kratky, stoße«": Richard KartzRe r Adolf Muhr, Stralauer Allee 44. Wienerstr. 14 Eig. Werkst. i. Hause O.Probst,FraDkfDrt.Ailee8.Ei9.Fabrikat. Mßoptor Brunnenstr. 6. • AkCv'LUij Eig.Fabrikate. C.Richter, Rixdorf, Friedelstr.49. Rod. Voigt, Bauns chulstr. 87. Eig. Fabr. OtloWehflerlct'lT�ä FriedeIstr.35/36.Berlin, Schönleinst. 6. PRontnül» Mansteinstr. 17, ■ IVulllOdi Steinmetzstr, 27, Rnfiin ß Auguststr. 46, nusm, U. Treskowstr. 49. Sachs, Julius, Wilsnacker-Str. II. c Deutsch. Zuschneider- Verbandes, e. V., BERLIN, Mauerstr. 86/88, T. 1/3401. Rudolf Plaurcr Friedrichstr.GSa, Ecke Mohrenstr. Dir. Kösners H»ndelsit«lemie:: BnchhalttivliiiI« Stenographie, Schreibmaschine (125 Maschinen) Rosenthalerstr. 65 u. Seydelstr. 1. Strahlendorf fs Handels- Akademie. Beutbst. 10 n. 11, 1., II. ,111. Etage Größtes Institut Berlins Ausführl. Lehrpläne umsonst. . MMU SMO ] Inh. A. Werner. Prosp. frei. Berlin, Neanderstraßc 3, r Licht-HofTänstalten ■' Herz-, Nerv.-, Magen-, Darm-, Frauen-,Haut-.Harnleid.beh erf. Charlottenburg, Cancrstr.l.LichthlsnsL c Linoleum u. Wachst. } UOOCQ Rixdorf er Linoleum naadC Rixdorf, Bergstr. 62. Hon4c�Vi Welßcnsee, Berliner- lldlll�Ul Aiiee 226, Tapeten. Rauscli, Rieh. Niederlage Warschauerstr. 6. Manufakturwaren J Belwc Nebf., Otto Ähau?; üriintiergll2CötJ.,MeÄ-rsenh Hoffmann, M. Ernst, Bens seist. 27. Seidel, M», weg«. c Mehlhandlungen RA. Anders sfÄ Conrad Adam, Charl.,Cauerst.28 W. Bachmann, Chari. ,Nehringsl.I5 R.Baumgärtner, Pankow, Hiihleiut20 BethKe, Georg, ÄT Rixd., Elbest. 33. Kais.-Friedr.-ßt. 64. Treptow, Grätz-Straße 64. Bock, Paul. Stralauer- Allee 29b. Bordasch, O, Ri-, Kai8.-Frdr.-St.29 C. Bosse, Reinickendorferstr. 92. H.BreeSt KastÄeS. fritz Elbe Str. 39, Richardst.ÖS Kranoldplatz, Berl. Grünerweg 43 Alt Glinicke, Rudow. Bngge, Hob-, Koloni&lw.. Schreinent.S. A VrhirM Charl.,Pot8d.St.l3l v. Eilldl Ul Knobelsdorf fstr. 9. Frese, Ernst 5 Geschälte im SO. Medriehsohn ÄÄ«: .lFIM«A..Ä�55e. Gaege,Otto Chabr�ten- Paul Qaege, Spandau. Hugo Gessler �"15: Grossien, Gebr. Job. Günther, Graefestr. 69. Hammerstadt, G.ftbrcriT Herrn. Hecht, Wilhelmsaue 26. Heerma, H-fRi� Hermannstr. 172. Rixdorf, srgstr. 14 ______'K»ii.-Fried.-St.246 P.HeiTguthNachf.,Rfinickend.-StT.7 e.Kol" Heiliricll,ß. Bergstr..44, ________ Puppenwagen. Polsterbettst. Kli nke. Möllerst 36 Grandke.Herm.,Gr.Fr»nkfiiiifrSt. 11 Koscbny,OppeIaerst. 49, Schl.Tor Metzners �.-«�67, f KrankenbadarlaTtlk. � Fischer, Wllh.,N, S.inemind.-St. II» Luge, A. E., Brunnenstr. 167. Hesse, Kolonial w,,5jünf hebe rgenl. 31 Hippel, Carl, Ri-, Pflügerstr. 75. L HottmsDD llfg.Büiowrtr�.1'' Karl Huhn, Schererstr. 9. lanirlfP F Langcstr. 81. JalllLKc, r. Ecke Andreastr. Kerker, J� Kopernikusstr. 91. Hans Kesy, Barnimstr. 16. Eugen Klett, Culmstr. 22. Korn, fluSo Ä1 B. Krüger, Schöneb.,Hauptstr.l53 E. Kunze, Chari., Knobelsd.-St. 16 Kfinzel, S. A., Manteuffelstr. 31. Kurzleben, H. ÄS.4 Mr. Law S»' Lau, W., Krammc Str. 54, 5% Rabitt. Lenz& Jagmann, Winsstr. 53, Posenerstr.lSjStralauer-AlleeiG. Rob. Linde �To!" Lüdtke, H., Fruchtstr. 67. Mtltllra If ConstnenTtriuI, mailKC, IN. Münzstr. 12. W. Marz, Chari., Osnabr.-Str. 27. Gus.Meyer, H.lmti.-St. 1», Wit1»t.-St. I. Heinrich Mühlberg, Chorinerstrß. C. Neugebauer Ober-Sohöneweide C.I). Neumann UÄS: Hietsdi» Ralisalil, csTae.n.;.i55 Otto NowackNachfol. Spandau. Pähl. Heimat, Pücklerstr. 44. Jld.PBIM�ÄTeÄ Wilh. Penner, Stralauer Allee 17c APIapfrirh Goünowstr. 14. . I laCll ILII Barnimstr. 20. F. Pflugmacher, Colon nenstr. 48. Alex. Ramboldt Ko6�huQn' P.Rsa»ch,BnfMlst. 57n.Eoitoek«rst.J4, Reichpietsch �>�57. r- Kaf�etKakao.KoüserY. rT. oRCKS Rostocker Str. 12. Scheibe, Adolf EÄÄk ff A«ni4)N I Mariannenstr. 14. XrniPillil/ D Markth.jMarheinckepl. VLUIUIUIIL,«»Markth., Dorotheeiistr. Steider. M be�Ä. Sophie Charlottenstr. 100, Kart Scholz, Kolonialwaren. Otto Schoening 4C0., Friedenau Wilmersdorf u. Charlottenburg. JtlraraowsklF.GoiinowX8«.11' W.SchuIenburg, Wilmersdorf. St. 147. Otto M. Schulze, Slolpische St. 27 Walter Seidel, Beusselstr. 26. Hotel„liönl* Bremtrslr. 59 Brcdowslr.SS Spezial-Mehlhandlung Mühlenfabrikate, Konserven Berlin, Fettenkoferstr. 10. Charlottenburg, Helmboitzstr. 31. Fritz Starke, Gleimstr. 39. Steglitzer HeMlaüilBDiuffit Steindorff, Emil, Manteuffelst. 53. Tbieke Nachf., Prinzenstr. 10. C. Trieb el, Kolonw., Stettin.-St.16. R. W endler, Reinickendorf erst. 64. ReinhoIdWerner, Tegel, Trcskowstr.20. FJoMgeffiüthsrtoÄM«. O. Zemke, Mariannenstr. 60. c Klöbelmagazlna D Julius Apelt, Adalbertstr. 6. Berliner-Möbel-Kaufhaus Charlotienburg Wilmersdorf er6tr.60/61,naheKantst. Billigst© Bezugsquelle für Leute, die sich die Zahlung erleichtern, aber nicht teurer einkauf. wollen. An jedem Stück deutlich d. Preis. Möbrihalle„ltGriiSD ,IarnIid«nst.II». Blesch, Spandau, Scbönw.-Str. 11. Bollmann, Carl,Ri.,Boddinstr.61. Pranrit MaYFriedr-str 243- DrdnUI,mdA Gelegenheitsk. Büfggrai.Gelir.SSI Daehne, F., Ri., Neue Jonasstr.36. A. DohmaDQ, Strorastr. 44. Wilh. Babbert, Brunnenstr. 162. Geppert, Paul, Zossenerstr. 32. Gericke, Fritz, Müllerstr. 145. Gleiser, A., IGraff& Heynl Wilmersdorfer Str. 1 1 8,| B H-fieiert. MöbeN Fabrik.| Grill, Reinickendorf, Scharnveberstr. 15. Stallschreiberstr. 57, Bar- und Teilzahlung, Verkauf i. Fabrikgeb. Herrn. Heinrich, N, Badstr. 58a. M. Hiiirichs, Ritterstr. 18. GcbP.R.U[.Homaiiii NW, Perlebergeratr. 22/24. Hopp, Jul., Brunnenstr. 133. J anitzkow ,F.iTöbeilabrik! König, A.» Ri., Berlinerstr. 102. Herrn. Kogel Ernst Krämer wSS. AKUsterNfg.�'f I onno Mov Schwedter St. 2. L.dliyU,mclA a.d.Kast. Allee6 L. Lazarus, Petersburger Str.62. Lüddecke, R., Ri., Bergstr. 4. Möbel-Eberbardt, Friedrickst. 105 a. Möbel- KamerIing,Enst»nienAUee56. Mölifil-Faliriki Drban8tr- 102 \ Verk.dir.a.Private Nagott, Ri., Richardpl.8, Alt.Neu. UßBfflaGD, H. vÄsTm�/l |fä,fißllI�«lCrstr.S2 \ Am Moikenm. RebschyE., Rehfeld, A., Battm&nst. 20, Gelegenheitskäufe, kompl. Einr. v. 140M. a. C. Reiher Nachf,, Veteranenst. 21. Gustav Richter, Möbel-Fabrik Kastanien-Allee 26, Köpenick, Grünauer Str. 9, 0.-Scböneweide,Wilkelicinenkofst.20. Schmidt, OttoS'S A.Schnster,0b.Sehöneweide,Edisonst.59 Schwanke. Rixdf., Hermannstr.229 Jiob. Seelisch, Mabe'' _____. Fabrik Berlin 0., Rigaersir. 7 1 73». Spezialität: Kleine u. mittlere Wohncngseinrichtg. Slebeky. W., Gneisenaustr.lS, ©ig. Tischlerei u. Tapezierwerkst. Szymanzig, Erdmann& Co. Möbelfabrik 106. K.Thomas B|frni7u9er Lieferant d. Konsumgenossensch. Wendland, Ernst Äe*2?: Möbelfabrik— Bar- n. Teilzahl. Reinidiend.- StraSe 114. Dn IMM Jos. Werner LÄÄ WrtrtllPrS Möbelfnbrlk 7* enilCIS«°uk°»»k7»lr. 27. Wilh. Witt WUhelmshavener8t.64 c Molkepalan D Milch Schmidt Rixdorf, HermannstraBe 53, Tolioilck, siile n. s«nre Sahne, Schlagsihnn ohne Konknrr. in Berlin. Tägl. Ir. Bntter in» eigner Bnttorei mit elektr. Botrioh. Bntlonnilth— Bllligl Billlgl Wolt-Kioe. c Musikinstrumente „SchweUcrhof", Meierei und MilchkuranstaU. Emdener Str. 46.:: Tel II 2505. 3 Braun, Emil Kaun, Richard, O 27, Grüner W eg 17 Kirst, Rieh., Brunnenstr. 45. Plato& Co., Köpenickerst. 105/6. Lorenz Rahmel, Oranienstr. 181 Reetz, Spandau, Havelstr. 21. Schnötke, Otto, Ri.,Richardstr. 115. Schulz, Pietschm�r:ACo..BninDenst.26 G.A. Büttner, Uaupificseh.Andreaäsi. 79 Filialen: Petersburgerstr. 37, Spandau, Schönwalderstr. 19. BeUmann, E, ,iollnowstr- 2S- Waschraasch. Rosenthalerstr. 19. Ed. tinülS, Alle Systeme; TeilzahL bestes deutsches Fabrikat Piail Steinhauer, Spandau. littaoer.Verlr Jilke,? J; Pf.i ff' Nähmaschinen JT Iclll- G.WendUVilsnack.SUS W. Schoppe, üsedomstr. 12. Singer Nähmaschinen Läden in allen Stadtteilen. Optiker Dase, Paul, �T�IüHerstr�Tu, Groß, Paul, Warschauerstr. 66. Schubert, Carl, Ri., Bergstr. 148. WicnstrucktSpanda�Poisdamcrstr. 1 9. � Papier- u. Schreibw. � Loh�Paul Königsbergerstr. 32. Seidler, Louis, Ri., Bergstr. 42. Alfred Starke, Manteuffelstr. 20, Vogt, Wilh., Skalitzerstr. 75. c Putzmittei Kauft nur J Saffin, bester Schuhputz Solano, best. Metallputz Jaeger&Kiesslich, Berlin, SO, 33 /" 1� Putz» u, Hlodewaren j MFtlHö frankfurter Allee 165 • Lrlluv Spezialh. f.Damenhüto [M Uaarn Rixdorf, Bergstr. 1 1 Hl. nnflSS Putzgeschäft| ÄyJMdflÄ König, Titus rRlidorf'- ' Bergstr. 10. 348orinaiin-itr.34�pezian,auB f. Damenhüto. Bertlia Misrzwa FrÄ� Spezialhaus für Damenhüte ÜHodehaus Wilhelm Mefzner Große Frankfurterstraße 92 Spexialhaus für Damenhüte. SchmajlnsIcLKi�crg� t Resterhandliingei��) LmseFromerrSreB�wäldMst�'Sa. Carl Joch, NO, Paiisadenstr. 97. Neumann, G, Grenadierstr. 43. Reste-Spitz,FebrbenincrSt.24pti Berth. Schreiber. Kenn KnniB«lr. 35. { SchuhwärenTschuhmT� Ernst Herrn. Adler, Steglitz, Scbloßst.liü „Amerlkaner"Prinzen-AlIee 42/4B Anhalt, F., Andreasstr. 13. Sgrfior Brunnenstraße 68, ühtdlVI, Ecke Demminer Str. Billige Stiefel, Sickingenstr. S Donortilr Potsdamerstr. 67, DUIlCUlIv gewährt 10 lo Rabatt. Damaschke. Invalidenstr. 144. J. Denzig Ncfaf,, Chausseestr. 28 Franziska Demnick, ZionstirctpL L Draeger, Warschauerstr. 74. Rieh. Deckert, Gartenstr. 2. Ed. Drechsler SÄÄi. Eilers, Anhaltstr.4>LindeQstr.ll2. Engel, W., Königsbergerstr. 18. Osk. Engler, Svinemiioderstr. 63. Osw. Fabian, Köpenick, Kietzerstr.!• Fleer, Friedr., Span-Str. 17. Formanowitz. E., Yorkstr. 53. am BhL OttoGrätsch, Chau8seestr.12u.67. Goldmann, Spandau, Schönwa!dcrsl.s4. Heinricb, Johann, Peter8b.-Str.36. Hering, C, Petersburgerstr. 90. O.Hoffmann, Chari. ,Danckclm.-St.35. Janke, Hermann, Holzmkt.-St. 60. Janke, F., Stralauer-Allee 17a.l Herrn. Jentsch, Chari., UoaincnsL H. Jetzlaff, Badstr. 54. Juhuke, E. S. Prinzenstr. 108. Kaotat tür SöialiwaißB KoxsowsUl, Pappel-Allee 57. Herrn. Kärrner, Cöpenick. St.Kiama, CbarL, Danckelm.-St. 52 Otto Koppe. Ink, r'rini»nlk, Kopeni-L G. Kramer, Wilm., Berlinerstr. 131. P. Lange, Nowawes.Priester3tr.20 Fiedr.A. Lange, Inndsbcrgsrslr. 68. Paul Lebmann, Friedrieb sbagen. J. Lewy, Schöneb., Hauptstr. 142. Liepes Schuhwarenh. Köpenick. Lücke, Herrn., Waldemarstr. 63. E. Lückfeld, Liibecl;cr«t.fi,a.d.Turnislr. Rieh Naedcr, Cbari., Berlinerst. 1 20. Masuch, Otto, Feinest. 14. 5ä/0 Kaimt Paul Mille, Stromrtr. 35. Nehring.Charlkg.Kais.-Angusta-AlleeOO Neinas, Erich, Schönh. Allee III. C. Neumann, Falkensteinstr. 37. Oesteriing, O., Grüner Weg 107. Ortmann, Rieh., Alt-Boxhagen 44. Petersohn, Osk., Müllerstr. 155. ?l Planmann, Jagowstr. 20, 5»k, t. Plnek, Stargardterstr. 19. Franz Quotschalla, 0.-Seh»neweids. Rpof'/ Mav Spandau, Schön» neetA, l.dÄ walderstr. 12. G.Red,enberg,Schönebg.,AkazieusU. Fr. fiogoset!, cÄSsÄ Saalheim, F., Ri., Hermannst. 68» Schmidt, Gebr., Fennstr. 59. Schuhhaus»Fortuna'Friedricbstr.lJ Schuh- VnrUlärtf** Hermann- Haus MlUfnalU Str. 31.(50/ö>. SdiiwareoliaiiJifesWaftDsJut Schüler, Wilh., Schöah.-Allee 10— u, Schwersenzer, TurmstraBc 48. Alb. Seeger, IYw., Lortzingstr. 6 Sommer, Wilh., N, Scb.inb.-Allee 85. Stolz, F., War«ebaneritr.82, E.Box _Thewald.W.,lliitenw.�tr.28.1,.f.Ko Fortsetzung siehe nächste Seite. Föi�tset�Bung des Bezu�sqtiellenver�elclinlsses. Tornow, Frans. Tegol.Bori.-StJa. Isg8oorßiitAiimsiÄÄ: A.Trettin.Friedricbäliag., Friedrichs ti.2S. Ad. Uebrick, Goltzstr. 21. H.Wesftedt,Wei&en8ee,ückermftrkft.l88 Witt, Spand., Neuendorferstr. 99. Schirmfabrik j Skilm Sim-FM Engen Lichtenstein Leipiigerstr. 78. HüUerati. lt. KarfärstenilU. Wilmsnd.Sli.lS | Roient.3lr.l l/l!. Schonh.AUcslOl.{ Tnrmatr. 57. Oniienstr. 38. Tegel, Berlinepstr. 4, ller,\VeiDensc�S!�Snsstr.4 1 SchlritiB StOchn � O.Dnhinlcr, Bixi, Klia.-Priedrichstr.lt. Reparaturen, Borüge billigst. Öirod, F., Spandau, Potsd. Str. 19. Frana Kaael, Primen-Allee 7. Job. Jung, Reichenbergerstr. 26. M. Lerche, Alte Jakobatr. 57—59. Arth. Pleaker, Cborinerstr. 61. A.Rieke,Badstr.l], Bezüge billigst Herrn. Roaenky, W. Mitulelsatr. 4, O. Schlenaaner, Warschauerst.86. Seifen 1 Guatav nämBalTKäntstr�ir� Heldke, Paul, Burgsdorfstr. II. I/vieM H Hemeler Str. 48a, JOnn, H. Hie Htcshtlbutgs- _' inikel. R. Semrau, Wrangelstr. 118, Pöcklerstr�B�EiaenbahnstTjie. �Vopplche u. Cardlneri j Frunkenstelu d Co., Ri., Bcrjst.140. ( Carl Oehrliag, Tefplche, Köbeliteffe, Gr.Frtiklartersir. 82, Garditea, Liaoleiin. Haueibon, M., Gr. Frkt. Str. 9,pt J. Ä. Schulz (T rauep-Maeaxin J Westmann Mohrenstr�Ta�r�rki�Str�lS. �Uh�TuTooldwäro�J Ä Goltzstr. 30. am Winterfeidpi. Oscar Aidag,Charl., Krümmest. 29. Arlt, Herrn., Manteuffeletr. 114. Job. Beggero w, Cli»rl.,Te9el.W»j 108 J. Behrendt, Wrangelstr. 52. Arnold Beyer, Oberschöneweide. Fr. Besse, Charl., Krummestr. 61 Otto Brauer, Mülleratr. 164. WKMWIWZ MaxElsennann,i.harl.,hchricgiiM6. maxc.i9ciiuauulw,aii.>NcbrjEgilr. 16. Briese, Ernst, R!., Berl.-Str. 61. BrUggemann, Kelniekndorferslr. 96. Rixdorf, Bergstr. 151 (Passage). Bürger, Juj., HQUerstr. 6. Max Busse �ZT'' Schönhauser Allee 132, vis a vis der Gneistst. Ebert, Otto,"TT"' R.Eichler,Reinckdf.,0,Keildeiiut4i W.EisoIt,Chirl.,Wilnoridorfet6tr.l 1 1. Ellinghausen, Gebr., Grusemg 46. Fenske, S., Kottbusserdamm 96 P.Fiather, SO.,UichaeIkircbstr.e Fliegenschmidt, M., Bergnuiitr. 9. J. Gebhardt George, Adolph, Badatr. 65. Carl Giesen, Oranienstr. 165 a. Emst Gräber, Brunnens tr. 78. BBIoTitr. 57, Ida'- d ■II. uiunpuui Kouiei-Gco, Berlin I-Cb. P. Hoffmann, Hohenfnedb. St. 4, Holfeld, E., AndreasatraBe 21. Hammel, K.,Eeichenborg. Str. 71 Jarchow, A., Bergmannstr. 21. H. Kammltr, Charl., Krummestr. 22 M.SSari®IBru|ia.n'tr' R. Klonka, Oranienstr. 35. Martin Klein, Neue Hochstr. 25. Kuiebuscb.Wn Frkt. ChauaaeeSl E. Knuth, Bubsjea, Sonatagatt. I J. Körner, Reinckd{.,Htrk>tr.la.8es. B.Lechtcrmann,Dreyie-E.Wiliii«ck«r«t. Lehmann, Alb., Frankf. Allee 40. Lehmann, WHh., Kottb.Damm23. Lelaegang, New., Lindenstr. 61. Emst Loutert.O.am Rudolf platz 1. Lewin, Adolf, § Ltiders, H., KolSMeaat'1». i Fr Mcschke, Warschauer Str. 85. _.. Mcschke, Warschauer Str. 85. 0. Neumann, Charltlbg., Wallilr. 50 MoSte, K. siTiD3acl1' RiidOl! PlllßZ, Brunnenstr*. 81�* EmilQuaden�TÄ Qnitzow, Job., UöIIerstr. la. Rampmaler, F., Skalitzerstr. 23. Karl Eoichol RledelNchf., Reinickendorf. St.74. A. Roll, Keinickil. W.. Kichborntr. II Job. Schallau, Scköak. Allee 196 a. Tor. Alfred Scheer, Tnrmatr. 40. Carl Schlewinsky, Koppenstr. 4. R.Sc]imelz,bc?|Ä43 Willy Sdimidt, Friedenau, Rhelnstr.13. jta? ISll HaupTtSI öESnemann, O Ri., Berl.-Str. 73. F, Schönwit), Berk O., Geuleritr. 17 W.SchaHzBoi!iag9i,HeisBakikif9tr.il Rieh. Schramm, Tnrmatr. 32. Schumacher, O., Tegel, Berl.-St6a. Schulz, Osw., Frankf. Allee 24. T. Stolz, Cbausseestr. 83. Carl Stuhr, Dresdnerstr. 134. Sturm, Erich, Tegel, Hermad.-St.l M. Tomethna Nchf., Brückaisti. 16. Paul Trenk, Charl., Spand.-Str. 32, Trlbes, Alfred, Falkensteinstr. 4, Trnxa, WM Frankft. Allee 185. iÄ b. llm-inislis Berlin 220, Lindenatr. 16. Beste direkt.Bezugsquelle! Katalog gratis. Versand nach anfierhalb, billigste kreise. Adolf Völkel, Frankf. Chansiee 150. M Watel Töä? Otto Warttig, Triftatr. 3. Wedennann, 0. R. Welse, Nowawes, Prieaterst.74 Witti3,Ad.,BÄ�44 Wutke,KarU«Si7. Zabel Nchf., c>>arIdg.,Ber!ia-r«rr.lI8. c Veraicherungen 1 �Deutschland" Berlin Ärbeitervcreicherung— Schützen- Sterbekassenyeraicherg. Btrafle 8. „Friedrich Wilhelm" Berlin W8t Behrenstr 58-61 Lebens-, Sterbektssen-n.ÄrbeilerTcrslehg. Mit u. ohne ärztl. Untersuchung. Jahres-, Monats-, Wochenbeiträge vrfj* vimJ'dPVßmm/rßmmmrrMSi WarenhSusep I Warenhaas HaxCodik SO,Wningelst.20.8ekeFüeklerst.[ MaxBlumenreich,�" Jolios LoewßDlierg Badiiig. aar Gif iailr.19,». d. Scköakiajer-Alle«. Heiaze,Partiewar., Laigiaasatr. 101 Leopold Jacobsoba, Nostizstr. 36 Spandau Weine, Liköre n. Fruchtsäfte Bernhard, G., Ober-Scböneweide. Bieber, Nf., Yorkstr. 37, am Bbf. 50 Filialen in allen Stadteilen. Bettinger, Bug., Wald-Ecke, Wicklet Großdeftiliation , Oranienstr. 207. DennhardtASchultze,Bniiuie»t.53. Elle m.Weyie, likörfabr., Gcriebtitr. 16. GroSd., Zur Sonne', P.Frendenberg. K. Lehmann, liowsTM.Grotbeareiut.ll Martin, Bruno, Ri., Hermannspl.5. Merten, Louis, Belle- AlUaacest.19. Rieß, Fritz, Ri-, Hermannaplatz 6. Sello, Hermann, Fs� Einzelverkauf zu Engrospreisen. G. m. b. H. Berlin, Auguststr. 60. Bitte Preisl. zu verl. Tel. 111,8192. auch Liköre u.Sä fte, BrunneDstr. 16 t. Fillal. Einzehrerk. s. Eagrospr. Scbwendy,H., Rosentbalerstr. 67. Weihe, W., Hermannstr. 160. Wermuth, Oswald, L'opcnlug.-ßtx. I. � Waschmlttei) Verlangen Sie „Edelweiß" Krone aller ffasehmittel. 1 WelB-, WoHw., TrlhotT� AhlscEer78ruSt�T!höTinerstt�6. Max Bahn, Mühlenstr. 42. H. Barts, Schönhauser Allee 107. Bredow, Otto, R2.,Hermannstr.56 Otto Erdmann, Mirbachstr. 36. Mßar/Iolc Beusselstraße 76 • uarueia Tauroggenorst. 10 Z Georgi, Ernst sg.mII IHlOSlSy Aloweg� s! Hugo Hecht, Chorineratr. 65 a. Hirsclifelöt beÄr«. HoFfmann, Carmen Sylvastr. 6 Hoppe, E., Scharnweberstr. 52. Julius John Jonas, Hermann Juncker, H.��n'nstr.nt. Kaufb.Katzkl.Ri.Ktis.Friedr-St.2<5 Carl Klein, Höebsteatr.16, N O. 18. Robert Kutsche, Gubenerstr. 58. Adolf Küsel, Ri. Bergstr. 84 s. KrlebeI,Scböneberg,Leutbenst.5 A. Kaeaier, Capriristr. 6. R. Lehmann, lob. Winter, Kojeoiek. f'h f.npwv Kiidorf, Berget. 52'53 in. L.oew>, J(|r Kirch,. Luster, C., Reichenbergerstr. 61. Möller, L,Wäscbc'e1g. Fabrikats. Hey er, Berosoeret. 1 3,(Arbeit srhetoden) Nadimann, Mtiiienlr. 13 1 o, KoEi.-Llei. Pflaume, Gebr., Friedricbatr. 20s. Pietschmann, Marie Jagowstr. 25 Schaiefer, M. Schacfer S.W. Hollmannstr. 43 W. Maasaenstr. 17. Schrom, Lina, Mirbachstr. 31. A.Radloff, ReinckdL, Korkst 1 o.Seo Raehmer, C., Andreasstr. 69. Hermann Hey er, ScbiTelbsiaerSL 21. A.Nitschpan.Eerjmeneet.ll Heimelig. Sigmund Simos Nf., Kö,ee!;keret.l23 Stawenow.Cborl., Garde e-do-Corpeetr. 10 J Stein Reitick»odr.W,S«karo*cbenl.U6 ThuroWjO,, Ch«rlbg.,Caueratr.l4 L. Viorarm, Zionskircbstr. 34. E.Voigt, Beioickeadcrf, Ameodeatr.IOI. Albert Vogt Wollhaus Lucas [ Wild>i. QeflOgBf) C.Dittmann BerbfeS.d». O.Bniniin�Äe!623' P.HildeörandtÄ6?«. Schmidt,£., Spandau, Ha velst.19 Limmer� H., Frinzepstr. 12. c ( Zahn-Ateiiep J ��aSe�TöchonbaTiberAneeT�I. Hoilbrudi, Harm., Book sU.gegr. 1871 A. Jabnkc, 80. Eieeoetr 84, L 10-1, 3-6 Jordan, Alfr., Feoaelr. 61, gegr. 1888. E i Alfred Hau 10% Wrangelstr. 861.— Gegr. 1885. 'iTi��y��riiTnskauerstr. 16 iUU, MdA Ecks Msiteallelitr. Jedes Wort 10 Pfennig. Das fettgedruckte Wort 20 Pfg.(zulässig 2 f eltgedruckte Wörte). Stellengesuch« und Schlafstellen- Anzeigen 5 Pfg.; das erele Wort(fettgedruckt) 10 Pfg. Worte >5 Buchstaben zählen doppelt. mit mehr als ) Kleine Anzeigen ANZEIGEN fDr die nichste Nummer werden In den Annahmestellen für Berlin bis I Uhr, für die Vororte bis 12 Uhr, In der Haupt-Expedition, Llndenstrasse H, bis 5 Uhr angenommen. Verkäufe. Gnskronen ohne Anzahlung, wöchentlich 1,l>0, Riesenlager LouiS Böttcher(selbst), Betriebsleitung 33 oj. Hagenerstraße zweiunddreißig(Sahn. Verbindung Warschauerstraße), gilt. ale: Rixdors, Kaiser- Friedrich. straße 247. 258K» Teppiche!(sehierhaste) in allen Größen, snst für die Halste oeS Wertes Teppichlager Brünn, Hackescher Markt 4. Bahnbot Börse.(Leser deS „Vorwärts' erhalten S Prozent Rabalt.) Sonntags geöfinet l» Hermannplav e. PsandleihhauZ. Jedermanns vorteilhafteste Kausge. legenheitl Riesenauswnhl preiswerter JackeNanzügel'«ebred.onzügel Som« merpaletotS I Winterpaletots I Herren- boten I Billigster Bettenvsrkaus! Braut- betten! Vennictungsbettl Aussteuer- Wäsche! Tevptchauswahlll Gardinen- auSwahll Portier enlagerl Blüichtisch. decken I Steppdecken! Festgeschenkel Taschenuhren I Wanduhren! Wand. bildcr! Schmucksachen! KettenauS- wahll RingeauSwahll Warenverkauf ebenfalls SonMagS._ f73* Ttormnrtdlefex erhalten fünf Prozent®jtrnra6oH, selbst bei Ge. legenbeitSkäusen. Teppich-ThomaS. Teppiche. halben Wert. sarbsehlerhaste, für Steppdecke», Similiseld«, 3,75. Gardinen, StoreS, Restpartien, angeschmutzte, 50 Prozent ermäßigt. Sösaftosfreste. für Bezüge aus- reichend, spottbillig. Teppich- Thomas, Ornnien« straße ISO, Oranienplatz; Rosen- talcrstraßc 54._ 18IK' Glossen zu HveS GuyolS und Sigismund Lacroix'.Die wahre Ge- ftait des Christentums-, von August Bebel. Preis 75 Ps., billige Ausgabe 30 Pf. Expedition Lwdenftraße 59 Laden. Schönhauser Allee 114.(Ring. bahnhos), PsandleihhauS I Groß-Ber- lins spottbilligste EinkausSquelle samt. licher Waren! Extrabilliger Betten- verlaust Umzugsartikell Einsegnungs. Geschenke! Fahrvcrgütigung I* Leihhaus.Brunneu" und Per- kausgeschäst. Alles spottbillig: Betten, Stand 9,—, mit 2 Rissen 10,—. Brunnenstraße 118, Ecke Usedomstraße. Geld! Geld! Sparen Sie, wenn Sie im Leihhaus.Rofenthaler Tor", Linienstraße 203/4, Ecke Rofenthaler- straße taufen. Anzüge von 9,v Prachtbetten 10,00, ganzer Stand, rotgeftreist, Betibezüge, Bett- lakcn. Oranien-Pfandleihe, Oranien. straße 23a. 83Sb Aussteuerbetten, Stand von 27,00, Prochtteppiche, Steppdecken 3,25, Plüschtischdeckcn 5,00, Porttercn. Oranten-Pfandlelhe. 8376 Schlefifche Betten, Obcrbett, Unterbett, zwei Kissen 14,00. Oranien- Psandleihe, Oranienstraße 23a. s838b Oesctaäftsverkaufe. Seisengeschäft, besseres, schöne Wohnung, Rixdors, Bodoinitraße 9. Gutgehendes Obst, und Gemüse- aeschäst billig zu verkaufen. Peters- burgerstraße 43._ F86 Gckdestillation, Jndustnegcgenb, billigsten Preis, verpachtet Wald- straße 52, Reinickendorf. 827b Plätterei, zwölfjährig(Maschinen), verkausl billig Osten, Samariter- straße 40._+67 Parteilokal, billig. Ecke, verlaust Reinickendorf, Provinzstraße 112.* Partei-Ecklokat, gutgehend, krankheitshalber sofort zu verkaufen. Näheres: Zlgarrengeschäst, Hermann- straße 50._■+144 Geschäfte verlaust gegen bar. Orbis BerkausSbureau, Oranien- straße 149. IV. UölL_ 138/7 Möbel« Möbel-S?chner, Brunnenstraße?, am Nosenthalcr Tor, WohnungSein» richtungcn aus Kredit und gegen bar. Ricscn-Auswabl. Sttibe und Küche Anzalilnng von 13 Mark an. Einzelne Möbelstücke von ö Mark Anzahlung an. Hervorragend schöne Muster in bunten Küchen. Wochen-, Monats. oder vierteljährliche Raten nach Ueber- einlimst. Licscre auch nach auswärts. Vorzeiger dieses Inserats erhält beim Kauf 5 Marl gutgeschrieben. Kunden, die ihr Konto beglichen haben, erhalten einzelne Möbelstücke ohne Anzahlung. Sonntags geöffnet. Teilzahlung, Möbelcinnchtung, Stube und Küche 15 Mark. Verliehen gewesene Möbel spottbillig. Berolina, Kastanienallee 49. 2V5K' Model ohne Geld! Bei ganz kleiner Anzahlung geben Wirlichajten und einzelne Stücke auf Kredit unter äußerster Preisnotierung, auch Waren aller Art. Der ganze Osten kauft bei uns. ikretschmann u. Eo., Koppen- straße 4.(Schlesischer Babnboj.)* Möbelaiigebot. Vorteilhasteste Gelegenhciiskäuse dm'ch Ankauf ganzer Warenlager. Einzelmöbel, komplette Einrichtungen, schlichteste, eleganteste Schlafzimmer, Speisezimmer, Herren« »immer, Riescnauswahl, 5 Etagen. Fabrikgebäude.Neue Königstratze 5— 6, Teilzahlung gestattet. Sonntags geöffnet.__ Plüschsofa 10,00, Bettstelle. Matratze 10,00, Chaiselongue 15,00, elegantes Schlafzimmer, Wohnzim- mcr, Küche, Bildcr spottbillig ver- käuflich Kottbuserstraße 18, Nchrkorn. Brautleuten bildhübsche Nuß- baumwirlschast, Slube und Küche, spottbillig verkäuflich Waßmanu- straße 13. I._ 137/13* Auf Teilzahlung WohnungSein richttmg von 300 bii 3000 Mark, sowie einzelne Möbel in kolossaler Auswahl bei billigen Preisen liescrt unter kulanten Bedingungen Tischler- meister Nolte, ZionSkirchstraße 39. Kein Abzahlungsgeschäst.'_ 8186* Maisenmöbelverkauf Kastanien- allee 55, Ecke Weinbergsweg, Kamer- lings Möbclspetcher. Außergewöhnlich billige Preise, kleine und große Wohnungseinrichtungen, einzelne Möbelstücke zu Engrospreisen. Maha« gonimöbcl, Sofas, Malratzen eigener Werkstatt. Lieferung überall frei.* Kinderbettstrlle 7,—. dors, Berlinevstraße 34. WilmerS« 225K* Solide, einfache sowie bürgerliche Wohnungseinrichtungen, sauber ge- arbeitet, liescrt zu billigsten Preisen unter langjähriger Garantie Gustav Böse. Tischlermeister, Luisenuser 22, am Oranienplatz. L66K Am allerbilligsten kaufen Braut- leute und Möbelsuchende gediegene Wohnzimmer, Schlaszimmer, Maha- goni-Büsett, Schreibtische, AnNeide. schränke, bildhübsche Küchen. Andreas- straße 30, geradeüber Markthalle. Dwinatzti. 2Z2K* Möbelangebot. Durch Antaus größerer Posten Möbel verkaufen wir bürgerliche WohmmgS-Einrichtimgen, Büfett, Schränke, BcrtikoS, SosaS, Schreibtische, Spiegel und diverse andere Möbel zu nie dagewesenen billigen Preisen. Kulante Bedingungen. Strengste Rccllität. Möbelspeicher, Elsasserstraße 8. 43K* Möbel- Wohnnngs-Einrichtungen, auch Einzelslücke billig— gediegen. Lange, Schwcdterftraße 26. 34K* Möbel, billigste Bezugsquelle. Wohnungs-EinrichMiigen, sowie ein« zelne Küchen eventuell Zahlungs. Erleichterung, Eliafferstraßc 21. 33K* Kletderschrant. Wäschespind, Spiegel, Waichtoilettc, gebraucht, ver- taust Alezaiidriiicnstraße III, vorn IN. Sämtliche Nußbaummöbel ver- taust Zorndorserstraße 4 I.+27 Möbelfabrik, Georg Tennigkelt. Oranienstraße 172/173. Wer gcdie- gcne Möbel billig kausen will, soll nicht versäumen, mein großes Lager zu besichttgen. Stube und Küche 246,—, 430,00, elegante 586,00, zwei Stuben und Küche 550,00 bis 850.00, eng. lischeS Schlafzimmer 172,00, eichene Speisezimmer, Herrenzimmer, Sa. Ions sctbelhasr billig, Ruhebett 26,00, Taschcnsosa 58,00, Kleiderschrank, Vertiko 36,00, Trumeau 35,00. Farbige komplette Küchen von 56,00 bis 300,00. Katalog gratts. Auch Teilzahlung. 47K» IlmzugShalber billig Betten, Bett- stelle, ScegraSmatratzc, kleines Sola, Waschtoilctte. Kiesel, Eharlolten- straße 5 III._ 137/19 Dame verkaust Stube, Prachtküche 185 Mark, auch mehrere einzelne Stücke. Elsasserstraßc 35 II. 8296 Mcrallbetten. zwei, modern, spottbillig verkäuflich. Zossener-i straße 10, Hutgeschäft._ 137/12« (khaiselongue, neues, 16,00. Herbst, Lothringerstraße 47. 828b* Nuffbanmwirtschaft coitiuist schleunigst umständehaKer mit hoch elegantem Umbausosa, prachtvollen Küchenmöbeln, Küchengeschirr, Teppich, nur Privatleuten für 220.00, Nußbaum- büsett sehr billig. Weinmeister- straße ld— 2. Der Verwalter. 137/20 vllcter. HochzeitSgefchenke dürfen Sie nicht früher wo anders taufen, bevor Sie das Lager und Preise bei Bilder» Bogdan, Weinmetsterstraße 2, gesehen haben. St» schädigen sich sonst selbst. psbrrSder. Herrenfahrrad. Damenfahrrad, einmal benutzt, 35,—, Holz, Blumen- straße 36b. 23K* Herrenfahrrad, Damenfahrrad, schönes, modernes, aufgabehalber ganz billig. Große Frankfurter- straße 14. Hos Keller. 136,19' Herrenfahrrad, elegantes, 25.00. Dort» Haseloff, Kastanien-Allee 5, dritter Hos I. 279K* �ULlK. Prachtpiano, neuerhalten, 152 Zentimeter hoch(Hosflroia), Umzugs. halber. 200,00. Krüger, Frieden- straße 2(Königstor). 223/17 Biolinunterricht erteilt äüch abends erfahrener Künstler nach schnelljördernder äußerst erfolgreicher Methode. Im Abonnement pro Stund« 1, 50 Pfennige. Anmeldungen erbeten unter.Pojtlagerkarte 335" an das Briefpostamt, Berlin.* Kauixesucke. Zohngebiffe. Zahn bis 30 Pseimig, Eoldsachen, Stanniol, höchstzahlend. Kobn. Neue Königstraße 76 223,13� Platiuabfälle, SUberallsälle. Rück« stände, Zahngebisse, Quecksilber, Me- talle hochstzahlend, Goldschmelze Nieper, Köpenickerstraße 20a(gegen. über Manteuffelstrnße)._ 29S5K Zohngebiffe, Platin, Goldsachrn, Silber, Stanniol, kaust höchstzablend Edeljchmelze DreSdenerstr. 9(Hoch- öahn). iSTtä* Bellevnebahnhof, Kirchüraße 14, Sta.ikicwicz, höchitzahlcnd Goldsachen, Zahngebisse, Zahn bis 90 Pfennig. Psandscheine. silberne Leuchter. 138/3 PlatinabfäUe. Gramm 5-60. Gold, Silber, Zahngebisse taust Blümel, Auguitsliage t9._+114 Verschiedenes. Patentanwalt Wessel, Gitschiner. straße 94a. Patentanwalt Müller, Estschmer- straße 81._ 24391t* Kunftstopserei von grau KokoSkh. Schlachtenfee. Kurftraße 8 III. Unterricht w der englischen Sprache. Für Ansänger und Fort- geschrittene, einzeln oder im Zirkel, wird englischer Unterricht erteilt. Auch werden Uebersetzungen an- gefertigt. G. Swienlg- Liebknecht Cbarlottenburg- Stuttgarterplatz 9 Gartenhaus III. 44K' Eine Mark wöchentliche Teilzahlung, elegante Herrengarderobe, fertig und nach Maß. Ktcbetz, ivriinnen- fwaße 10. 14tK* Werkmeister. Formcrmeister. Polierschule, Technikerschule,(Raten- zahwng), Sprccbzest 7 bis 9 Uhr abends sowie Soimtagsvormittag. Küper, Ingenieur, Oldenburger. straße 42.__ Unterricht in Englisch, Französisch Deutsch, Buchführung, Bilanzabschlutz wird an Personen jeden Standes in ihrer freien Zeit erteilt. Erfolg garantiert. Monatlich 8,—. Postlagcr- karte 298, Postamt 21(Moabit).* Pfandleihe MartuSstraße 27.* Säle tinige Sonnabende, Sonn- tage mit Bübne zu BereinZsestlich- teilen, Hochzeiten zu vergeben Schön- hauserallee 23. Bußtag. Totensonn. tag frei.+47 Mit SVVO Prozent mindestens verzinst sich b-Pfennig-Postkarte,«it. ballend Adressenangabe von ver- ficherungSbcdürstigen Freunden, Per- wandten, an eriltlassige Gesellschaft aller Branchen. Anfrage: Postlager. karte 49. Postamt 85. 272/3 Ehrenerklärung. Die veleidi- genden Worte, welche ich gegen Herrn Walter Otto und seine Shesrau ge- braucht habe, nehme ick mit Bc- dauern zurück. Bernhard Schmidt. BossestraßelE_ 8336 Erklärung. Bei vielen unserer Kündest ist verbreitet worden, daß wir Detailgeschäste unterhalten und neue Dclailgcschäste errichten wollen. Das Gerücht ist unwahr, darum ver- breitet, uvi unsere Marten zu ver- drängen. Gegen weite« Verbreitung derartiger Gerüchte werden wir gc- richtlich vorgehen. Wir bitten die verehrten Raucher der Anti-Trust- Zigaretten, unsere Marken ihren svrcunden und Kollegen zu empfehlen. Fragen Sie in allen Zigarren« geschästen nach Anti-Trust-Zigaretten, Sie erhalten eine vorzügliche Marke in allen Preislagen. Fabrik Berlin, Fi+edrichftraße 140. Zentral-Kontor Dirckicnstraße 31. Zigarrengcschäste erkalten aus Verlangen Preisliste und Muster. 123/16 Vermietungen. HVoliounxea. Prachtvolle Vorderwohnungen, Aussicht Schmuckplatz, 2 Zimmer, Bad. Balkon, billig. Neubau Aeichlel- straße 12(Frantsur+er Allee), Nähe Bahnhos, gleich beziehbar. 138/2 Freundliche Gartenwobnungen, am Schmuckplatz, 23 und 23 Mark. Neubau Weichselstraße 13(Franksurter Allee-ß Nähe Bahnhof), Treppen« läuicr, gleich beziehbar._ 138/5 Prachtvolle zwcizimmerige Vorder« Wohnungen und einzimmcrige Garten- Wohnungen billig, Lychenersttaße 31 (Schönbanierallee), nahe Bahnhos.» v Zimmer. Möbliertes Zimmer an Fräulein vermietbar Lausitzerstraße 21, Hos III rechts._+18 Möbliertes Zimmer, Herrn oder Dame, RlldcrSdorserstraße 48, Bader, vorn III.+27 Freundlich möbliertes Zimmer zu vermieten. Frau Anders, Köpcnicker- straße 55 a._ 8266 Zimmer, straße 42, III. 12,00, Wasscrtor- 137/17 Sevaratzimmer, möbliert, zwei Herren, vorn, billig, Ritterstratze 2. Witwe Müller.+59 Teilnehmer zum möblierten Jim- mer. Krüsel, Liegnitzerstratze 43, II vorn._ il! Kleines möbliertes Vorderzlmmcr vermietet einem Herrn. Schulze, Hobrcchtftrah« 59, Hermannplatz._ Balkonzimmer, möbliert, Gas«, Badebenutzung, 17,00. Sachse, Weich- selslraße 5, IV._+59 �Separatzimmer. möbliert, billig, ein Herrn, Ritterstraße 2, Witwe Müller. t59 Schlafstellen. Sanbere Schlafstelle für zwei Herren. Frau Schreiber, WilSnacker« straße 20, parterre._ Schlafstelle, möbliert, vermietet Baecker, Münchebergerstraße 10, vorn IV._+27 Schlafstelle, Herrn, Prinzen- straße 48, vorn IV. links.+18 Freundliche Schlasstelle an Herrn vermietet Witwe Lenze, Rixdors, Prinz« H n n d j er y straße 38._+37 Möb+terte Schlasstelle, separat, zwei Zerren, vermietet Lade, Grüner Weg 87. 8816 Schlafftolle, zwei Personen, eventuell '' t Ullrich. Stalitzer- mit Kost, vermietet straße 79. +17 Schlasstelle. zillein, findet anbang- loser, besserer Herr Pücklerstratze 4, Seitenflügel parterre rechts.+18 Mödlierl« Schlasstelle, zwei Herren, separat, Forslerstrahe 44. vorn IV. Jenchsch._+17 Möblierte Schlasstelle, Herrn. Frau PettschuleU, Bergmannstraße 13, vorn III. 839b Möblierte Schlafstelle, Herrn. Brunnenstraße 58, vorn III, Dahlte.* /UietsAC suche. Möbliertes Zimmer sucht junger Handwerter, Schöneberg. Osserten mit Preisangabe an.Vorwärts'- ausgabestelle, Wartiw-Lutherstraße 69. �rbeitsmarkt. Ltellensnxeh ote. Skeinmetz-BillHauerleHrlwg. Ackerstraße 38.+102* Junger Steinmetz verlangt. Luckanerstraße 10. 137/18 Schleifer, geübter, auf Hs-Izleiilcn verlangt Andrse, Slallschrciber- straße 23a. ___ 832b Malergchilfcu oerlangt, Skalitzer- straße 54a. 138/1 Tüchtige Näherin aus seidene Lampenschirme bei gutem Berdienft, Schäfer, Mathieu straße 17. 133/6 Im Arbeitsmarkt durch besonderen Druck hervorgehobene Auzeigeu kosten öv Pf. die Zeile. Kilderrahmettm'lchtr der«inrahmeii kann, soiort. Schröder, WilSnackerflraße 56 Hof I. M SstotUaotfMtt Vitzzjtxur Ltichqrh Kgrlj, ALrlig, Kgr dW Inseratenteil verants.i Th. Glocke, Berlill. Druck u.NerIggi zZj?.rwärlS Luchdruckuei u. Berlaasanttalt Baul Einaer u.C0w Bertm Sviz