Nr. 217. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlic 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post: Zeitungs- Breisliste für 1893 unter Nr. 6708. is shall and 10. Jahrg Vorwärts Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Beriammlungs- Anzeigen 20 Pfg nierate für die nächite Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der& rpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Fefttagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I, 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. End rostgel Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Freitag, den 15. September 1893. Die Methode, die Kinder zu bestrafen, weil sie ausgebeutet werden, ist ein Beweis für den pädagogischen Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Die Durchführung der neuen Arbeiterschuh- Bestimmungen Ünverstand und die sozialpolitische Unfähigkeit unserer Be- die Unternehmer ergehenden Strafverfügungen find, ersicht in Preußen.*) odchod med III. 30 hörden. Gewerbe- Ordnung über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter." Wie lächerlich gering die in solchen Fällen gegen man aus dem gleichen Berichte, wonach ein Glashüttenbesiger mit 5 Mark, zwei andere mit je 10 Mark Geldstrafe gebüßt wurden. Schamlos muß die Gesetzesverletzung sein, wenn die für einen Spinnereibefizer lächerliche Cappalie von 100 Mart als Strafe festgesetzt wird. Dies geschah nämlich wegen Beschäftigung jugendlicher Arbeiter 171/2 Stunden lang innerhalb Tagesfrist. 13 Jahren angetroffen. Im Bezirke Liegnitz wurden Kinder habung im Deutschen Reiche ist es, daß die Fabrikanten, gezogen, ohne daß fanden sich unter diesen Arbeitern Als Folge der neuen Kinderschutz- Bestimmungen kommt zur Beobachtung, daß je kleiner die Betriebe sind, desto mehr Kinder in denselben verhältnißmäßig beschäftigt wer Kinder unter 13 Jahren und Schulpflichtige unter den, so tam in der Steinindustrie des Regierungsbezirts 14 Jahren dürfen in Fabriken nicht beschäftigt werden. Köln in der Großindustrie erst auf je 661 Erwachsene ein Da die Schulpflicht in allen deutschen Bundesstaaten mit Kind, in den Mittelbetrieben auf je 256 und in den Kleineinziger Ausnahme Bayerns bis zum 14. Jahre währt, so betrieben auf je 12 Erwachsene ein Kind. Jm Regierungsbezirke Magdeburg wurden in 123 Fällen dürfen blos in Bayern 13-14jährige Kinder in Fabriken Im ganzen wurden in der Industrie Preußens*) im Uebertretungen der Schutzbestimmungen jugendlicher Arbeiter, in thätig sein. Uebertretungen dieser Borschriften kamen viel Jahre 1890 2220 Kinder, und zwar 1445 Knaben und den Regierungsbezirken Merseburg und Erfurt wurde dies fach zur Kenntniß der Aufsichtsbeamten, so berichtet der 775 Mädchen, demnach um 4084 Kinder und zwar um in 134 Fällen festgestellt, aber blos in 37 Fällen nahm Regierungs- und Gewerberath für Frankfurt a. D. und 2467 Knaben und 1617 Mädchen weniger als im Jahre man Veranlassung zu Bestrafungen. Eine solche Praxis Potsdam u. a.: In einigen Fällen, namentlich in Zigarren- 1890 beschäftigt, was unzweifelhaft als eine erfreuliche mindert den Respekt vor den Aufsichtsbeamten und steigert fabriken, Tuch fabriken, Glashütten und Pappenfabriken im Thatsache zu bezeichnen ist. Hoffentlich verschwinden die den Uebermuth des Unternehmerthums, das die Nachsicht Regierungsbezirke Frankfurt fanden, wie in den Vorjahren, Kinder bald gänzlich aus der Industrie. der Aufsichtsbeamten aufs äußerste ausnüßt, wie folgendes Kinder unter 12 bis 13 Jahren Beschäftigung..... Es Leider geben die Verichte fast gar keine Auskunft dar Bild aus dem genannten Aufsichtsbezirke zeigt:„ Eine fam dort auch vor, daß die in den Fabriksälen sich auf über, ob die Bestimmung des§ 135 der Gewerbe- Ordnung, Maschinenfabrik war mit so zahlreichen Aufträgen versehen, haltenden Kinder unter 12 beziv. 13 Jahren bei Eintritt daß Kinder blos 6 Stunden beschäftigt werden dürfen, ein- daß fie Monate lang dauernde Nachtarbeit in einigen Theilen des Aufsichtsbeamten von den Arbeitern(!) eiligst aus den gehalten wird. Blos der Aufsichtsbeamte für den Regierungs- des Betriebes eingeführt hatte. Da ein sehr hoher ProzentSälen entfernt und zum Theil auch in einer für die Kinder bezirk Oppeln erwähnt mehrere skandalöse Fälle von Be- fazz, ungefähr 35 bis 40 pCt., aller Fabrikarbeiter im gefährlichen Weise versteckt wurden." Auch in der Textil- schäftigung schulpflichtiger Kinder während der Nachtzeit. Lehrlingsverhältniß stand, wurden auch diese, soweit sie das industrie der Rheinlande wurden öfters Kinder unter Bezeichnend für das verschiedene Maß der Gesezeshand- 16. Lebensjahr überschritten hatten, zur Nachtarbeit heranihnen die unter 13 Jahren in Zündholzfabriken(!) beschäftigt. in deren Betriebe dies konstatirt wurde, nicht bestraft gewährt worden war. Es fanden sich unter diesen Arbeitern Die Zahl der in Fabriken beschäftigten Kinder wurden, während man bei den Arbeitern die Geseze oft solche unter 18 Jahren, welche 24, ja fogar 36 Stunden nimmt jedoch erfreulicher Weise ab, leider läßt dies keinen künstlich auslegt, un nur eine Bestrafung herbeizuführen. ununterbrochen an Drehbänken gearbeitet hatten. Da alle ebenso günstigen Rückschluß auf die industrielle Beschäftigung Lange nicht so günstig wie die Verhältnisse der Kinder gütlichen Vorstellungen nicht halfen, so wurde der Kinder überhaupt zu, man darf eher annehmen, daß die wurden die der jugendlichen Arbeiter durch das neue Ar- eine polizeiliche Verfügung auf grund des§ 120 herbeigeführt, Kinder jetzt in weit höherem Maße in Betrieben thätig sind, beiterschutzgesetz beeinflußt, ihre Zahl hat nur ganz unbe- wonach diese Arbeiter nicht länger als 12 Stunden beauf welche die Schutzbestimmungen nicht ausgedehnt wurden deutend abgenommen. Im Jahre 1892 wurden in Breußen schäftigt werden und die Tag- und Nachtschichten abwechseln und welche auch sonst sozial schädlicher wirken wie 103 464 jugendliche Arbeiter im Alter von 14-16 Jahren sollten". die Fabriken. So berichtet der Gewerbe- Juspektor für beschäftigt und zwar 72 176 männliche und 31 288 weib- Auch aus den Berichten anderer Aufsichtsbeamten ließen Schleswig, nachdem er die Abnahme der in Fabriken be- liche, demnach um 3008 männliche und 1060 weibliche fich zahlreiche Fälle anführen, wo die gesetzlichen Beschäftigten Kinder festgestellt hat: weniger als 1890. Ju sechs Provinzen stieg sogar die ftimmungen vornehmlich bezüglich der Arbeitszeit, der " Im übrigen werden schulpflichtige Kinder vielfach zum Zahl der jugendlichen Arbeiter. Die Anzahl der Fabriken, Pausen, der Aushänge übertreten wurden, nur zu selten Nageln, Kleben, Etiquettiren von Zigarren- und Fischtisten welche im Jahre 1892 jugendliche Arbeiter beschäftigt erfährt man, daß die Gesetzesübertreter bestraft wurden. und in den Fischräuchereien zum Aufstecken der rohen und hatten, stieg gegen 1890 uni 464 von 18 557 auf 19 011.**) Es ist entschieden zu fordern, daß gerade da, wo es sich um Verpacken der geräucherten Fische verwendet. Der über- Die jungen Lente sollen nicht länger als täglich zwölf den Schug wehrloser Arbeiter handelt, der Uebertretung mäßigen Ausnügung der Kinderarbeit im letzteren Gewerbe Stunden beschäftigt werden, von denen zwei Stunden als auch die Strafe folge und es muß in den Inspektorensuchte die Schule dadurch zu begegnen, daß diejenigen Bausen bestimmit sind, ihre Verwendung zur Nachtzeit und berichten hierüber ganz genau berichtet werden. Ginge Kinder, welche infolge vorheriger lleberanstrengung während Sonntags wurde untersagt. Leider wurden diese sicherlich man entschieden vor, so könnten die Kosten unseres ganzen des Unterrichts schläfrig waren und mangelhafte Schul- nicht einschneidenden Bestimmungen noch vielfach übertreten, Inspektionsdienstes aus den Strafgeldern der Fabrikanten arbeiten aufiviesen, gerade zu der Zeit in der Schule nach so berichtet der Regierungs- und Gewerberath für Frank- gedeckt werden. figen mußten, in welcher ihre Arbeit in den Fischräuchereien furt a. D. und Potsdam:„ Die Besichtigungen der Fabriken Auch Vorschriften im Interesse einer übersichtlicheren besonders erwünscht war. Dies hatte indessen nur einen ergaben in 38 Fällen Verstöße gegen die Bestimmungen der Berichterstattung der Aufsichtsbeamten sind von nöthen. theilweisen Erfolg. Es soll vorgekommen sein, daß die Wie leicht könnte jeder ordentlich sein Amt verwaltende Kinder in manchen Fällen bis 12 Uhr Nachts und *) Ohne Bergwerke. womöglich noch später in den Fischräuchereien beschäftigt werberath, der die Verstöße gegen die ArbeiterschuhInspektor eine Uebersicht liefern, wie der Düsseldorfer GeBestimmungen zahlenmäßig nach den Absätzen der einzelnen Wir fassen unsere Betrachtungen darin zusammen, daß wurden." *) Vergleiche Nr. 212 und 215. Feuilleton. ( 8 me str. 215 auf der 2. Geite ant Schlusse des 3. Absatzes zu berich* Dementsprechend ist ein kleiner Frrthum im Leitartikel der am tigen. Nicht die Zahl der jugendlichen Arbeiter, sondern die Zahl der jugendliche Arbeiter beschäftigenden Fabriken hat um Paragraphen angiebt. 2-3 pet. zugenommen. @sid Hereintreten näherte er sich dem Wirthe und sprach mit einer tiefen, aber wohlklingenden Stinime: Der Aufruhr in den Cevennent. des Brotes, wo der Mensch sich bei der Arbeit und bei etwas ungeſtüm zwar, um ein Obdach anzusprechen." D Eine Erzählung nie viel haben aufsacken dürfen; auch habt Ihr in Blick, Wange, Haar ganz den Mehlcharakter, die Stimme flingt auch nach der Mehlglocke und dem Aufschütter; aber wenn" Verzeihen Sie, Herr Baron, den Schrecken, den ich ich Eure Knie betrachte, so sind es Bäckerknie, die werden Ihnen machen mußte; die finstere Nacht hat mich überrascht, so innen zusammengedrückt vom Ausholen und Einschieben ich war verfolgt und in Gefahr, und so wagte ich, ihr Haus, der Ofenhize spreizt und auf die Kniee stützt. Den sonder Herr mein Gott, das ist ja der entsetzliche Eremit!" rief barsten Widerspruch finde ich aber in Guern Schenkeln, der Müller mit heiserer Stimme. Jawohl bin ich der," denn es sind die eines Reiters, und der viel zu Pferde sitzt; antwortete die Riesengestalt, aber warum entseglich, mein von Ludwig Tied. so hat auch Euer Auge den Soldatencharakter, es blitt junger Gimpel? Ich darf mein Gesicht allenthalben zeigen, ,, Uebrigens habt Ihr," fuhr der Pfarrer fort, Berg- schnell hin und her und steht nicht ruhig, wie es beim naseweiser Bursche! und hab es anderen Physiognomien beine und müßt aus den hohen Cevennen oder den Müller muß, der sein Geschäft abwartet. Kurz, Ihr seid als der Eurigen schon entgegengehalten. Verzeihung, Pyrenäen gebürtig sein; auch hat Euer Auge den Cha- mir in Beinen und im ganzen Wesen ein konjuser junger Herr Baron, wenn mich bei dem Benehmen dieses geringen rafter eines Bergbewohners, der an das Fernsehen ge- Mensch." Knechtes der Unwille überraschte. Ja, mein geehrter Herr, wöhnt ist." Der junge Müller wurde roth vor Verdruß und der ich bin derjenige, der unter dem Namen des Eremiten in Richtig," sagte der Jäger, ich bin da oben aus Parlamentsrath suchte mit Scherz und Lächeln die Sache diesen Gegenden nicht unbekannt ist. Auch in dieser Gestalt Lozere, aus dem wildesten Gebirge." völlig zu begütigen, als alle heftig durch ein so gewalt- wollt' ich meinem Gotte Dienste thun, aber ein neidisches Nun, mein junger Freund," wandte sich der Bein- fames Schlagen an das vordere Thor des Hauses Geschick ist mir entgegen. Heut' ist mein Trupp gänzlich forscher an den jungen Burschen, Ihr wollt ein Müller erschreckt wurden, daß selbst Edmund aus seinen Träumereien sein und habt keine Müllerbeine, wie geht denn das zu? auffuhr. zerstreut worden, nur durch die größte Anstrengung habe ich mein Leben retten können, und noch in der Finsterniß sein, mein Leben ist verloren, wenn Sie mir Ihren Schuh waren meine Verfolger hinter mir; sie können nicht weit versagen." " Was ich vermag," sagte der Barlamentsrath, ist zu Ihren Diensten; mein Haus, meine Dienerschaft und ich werden Sie schüßen, soviel wir vermögen, denn es fordert, außer den Pflichten der Menschlichkeit, zugleich meine Schuldigkeit gegen König und Land." Seht, von dem Tragen der Säcke senkt sich früh des„ Um Gotteswillen, laßt ein," brüllte eine Stimme von Müllers Rücken und wird breit und rund, die Hauptlast außen;„ macht auf, im Namen des Himmels!" aber drückt auf die stützenden Waden, diese und die Sehnen Auf einen Wink des Rathes, der sich schnell gefaßt der Kniekehle werden unverhältnißmäßig start; dies sind aber bei Euch gerade die schwächsten Theile; ebenfalls sind hatte, stürzten die Diener hinaus, alle saben sich schweigend die Knöchel nicht groß genug; hier fehlt Summa Summarum an, die Riegel des Hauses klirrten zurück, und nach dem der Müllercharakter, denn meine Wissenschaft kann nicht Saale polterten und trabten gewaltige Schritte. trügen." Die Thüren gingen auf, und zwischen den Kerzen der " Da fann ich Ihnen nicht helfen, mein Herr," sagte Diener schritt eine gewaltige, hohe und breite Figur herein, Sie sind ein Mann von Ehre," sagte der riesenhafte der Jüngling verdrießlich, denn ich bin und bleibe doch mit greisem Haupthaar und langem greisen Zwickelbart, Mann, wie ich es auch nicht anders erwarten konnte." un einmal, was ich bin." einen so gewaltigen Stab in der Hand, daß man ihn wohl Auf die Einladung setzte er sich zum Hausherrn und nahm Meinethalb," eiserte der Kritiker, ich will Eurer Müller- ohne Uebertreibung eine Keule nennen mochte; ein langes, von dem Wein und den Erfrischungen, welche ihm die ehre auch gar nicht zu nahe treten, Ihr mögt wohl so breites Schwert schleppte ihm klirrend nach, und in einem Diener boten. Ich hoffe," sagte der Evemit, das Geein weichliches, verzogenes Muttersöhnchen sein, dem sie schwarzen ledernen Gurt hatte er vier Pistolen. Im witter und die vlöglich einbrechende Finsterniß haben ihnen 06 0 die Aufsicht über die Durchführung unserer Arbeiterschuh-| Einzeldrills ist vorüber, die Selbstmorde vermindern sich, Reichs- Jagdscheine empfiehlt ein Eingesandt ber Bestimmungen dem Umfange der Industrie nicht entspricht, um aber schon wieder mit dem nächsten Monat unauf- Kreuz- Beitung" einzuführen. Durch Normirung eines daß die Aufsichtsbeamten zu wenig energisch vorgehen, daß haltsam zu steigen bis zum Juni: 247 Selbstmorde. In Einheitspreises von 20 M. für einen Jagdschein, giltig für deshalb das Gesetz so wenig Nachachtung bei den Unter- diesem Monat ist Schluß des Bataillonsererzierens, das das ganze Gebiet des Deutschen Reiches, könnten dem Reiche nehmern findet, daß die Durchführung der bestehenden Ar- Aergste ist überstanden, allerdings auch mit Erreichung der Mehreinnahmen im Betrage von 5 Millionen Mark zubeiterschutz Bestimmungen ebenso noch angestrebt werden höchsten Anstrengung und der höchsten Zahl der Selbst- geführt werden. Der Gedanke ist schlau ausgesonnen. Für muß, wie der weitere Ausbau dieser Gesetzgebung dringend morde. Es beginnen nun der Ernte- Urlaub und der die großen Nimrods und hohen Jagdherren, nöthig ist. Kasernendienst und damit ein Sinken der Selbstmordfälle die in den Jagdgebieten verschiedener deutscher Staaten bis zum Oktober. Diese Zahlen sprechen stark für die Ab- pürschen und dazu jetzt mehrerer Jagdscheine bedürfen, bängigkeit der Selbstmorde in der Armee von der steigenden würde ein solcher Reichs- Jagdschein eine Verwohlfeilerung und nachlaffenden Intensität des Drills und nicht des Jagdvergnügens bewirken. Für die gewöhnlichen Jäger etwa, wie die Schleppenträger des Militarismus so schön aber würde die Vertheuerung in den alten Provinzen sagen, von verschmähter Liebe" oder von„ Leidenschaften" Preußens kostet der Jagdschein jetzt nur 3 M. sehr aller Art. erheblich sein und eine Verminderung der Jäger herbeiführen. Letzteres freilich wäre, meint die Freisinnige Beitung", auch dem konservativen Programm gemäß, welches möglichst viel Wild, aber wenig Jäger wünscht, damit die Jagd fernerhin möglichst vorbehalten bleibt den Edelſten" der Nation.Politische Uebersicht. Berlin, den 14. September. Schlimme Nachrichten für die deutschen StenerDie Verhandlung gegen den Lieutenant Hof zahler. Die Errichtung von Sperrforts zwischen Metz und meister ist nunmehr vom Militär- Bezirksgericht in WürzSaarburg wird zwar noch geleugnet, ist aber im Rathe der burg endgiltig" auf den 10. Oktober anberaumt worden. militärischen Götter richtig beschlossen die Lothringischen Also wieder eine Hinausschiebung der qualvollen Unter Manöver haben ihre Schuldigkeit gethan. Da die nächsten suchungshaft, die für den nervösen Hofmeister eine doppelte Manöver uns selbstverständlich ein neues Loch zwischen Qual ift. So wird seit sechs Monaten untersucht" und Festungen" zeigen werden, und da es nach dem Sprüchwort vertagt. Hoffentlich ist der jezt angesezte Termin in der recht unpraktisch ist, den Schwanz des Hundes zollweise That ein endgiltiger. abzuschneiden", so schlagen wir vor: an der französischen " und russischen Grenze einen Pfahlgraben zu errichten, wie Das Manöver Ideal ist glücklicher Weise keine die Römer vor faft 2000 Jahren ihn gegen unsere Vor- Kriegswirklichkeit, obgleich es manchem den Hals 298 mirtichteft, obgleich es manchem in Bars( abe an den zag, welche ein Mann in verantwortlicher fahren anlegten, jedoch natürlich mit allen modernen Ver- und sehr vielen die Gesundheit kostet. In dem„ Reichsvollkommnungen des Kunsthandwerks der zivilisirten Menschen- boten" von gestern Abend lesen wir: schlächterei ausgestattet. Oder noch besser wäre vielleicht eine chinesische Mauer mit obligaten Festungen, Sperrforts, Minen, Torpedos und sonstigem Kulturapparat- um die Höhe unserer Kultur fünftigen Geschlechtern zu zeigen. Item- Michel muß zahlen. -Tiefer hängen! Der elsässische Ableger der Köln. Beitung", die offiziöse" Straßburger Post" widmet dem pensionirten Feichter, dem Mann der Schweinehunde" und" Rozbuben" folgenden Nachruf: " In allen Stellungen, die Feichter befleidete, legte er das feinste Verständniß für die Eigenart der AufStellung hier unter den obwaltenden Verhältnissen zu lösen hat. Feichter ist niemals ein Bureaukrat, ein Mann des grünen Tisches gewesen, der vom Bureau aus regiert und des Bufammenhanges mit der Praxis ermangelt. Mitten im Leben stehend und an allen Dingen, selbst unmittelbaren Antheil nehmend, zeigte er stets volles Verständniß für die Bedürfnisse der Bürgerschaft und ein warmes Herz für ihre Anliegen. Seine ungemein wohlwollende Auffaffung und feine liebenswürdigen Umgangsformen machten den Verkehr mit ihm für jeden angenehm, der mit ihm in Berührung trat. Die faiserliche Polizeidirektion verliert durch sein Scheiden aus dem Dienste einen tüchtigen, er: fahrenen Chef, seine Beamten einen gütigen Vorgesetzten, die Stadt Straßburg einen Polizeipräsidenten, wie sie sich keinen besseren wünschen konnte." Ueber den Kavallerie- Angriff des Kaisers am 8. schreibt. der Berichterstatter des französischen Temps":" An der Spize von zwölf Regimentern warf sich der Kaiser in gestrecktem Galopp auf die 5. bayerische Division. Während seine 3800 Reiter mit eingelegten Lanzen über Felder und durch Weingärten vorstürmten, richtete die Infanterie auf sie ein Schnellfeuer, bas im Ernstfalle die beiden Ravallerie Divisionen vernichtet hätte. Ein anderes Ergebniß hätte dieser Bravourangriff nicht gehabt. Das Schauspiel selbst inmitten der sonnenbestrahlten Ebene war eines der fesselndsten, die ich je gesehen habe. Die Kritik hatte diesmal besonderes Interesse wegen der emgehenden Erörterung dieses Reiter- Angriffs des Kaisers, der dabei eine unbestreitbare unerschrockenheit an den Tag gelegt hat. Gleichwohl waren der Chef des Großen Generalstabs, General v. Schlieffen, und Prinz Albrecht von Die Rechnungsergebnisse der BerufsgenossenPreußen als Schiedsrichter geneigt, dem Angriff nur einen relativen Nugen zuzuerkennen, die Schnellfeuer Gewehre, schaften für 1892 werden dem Reichstage bald nach meinten fie, hätten wieder einmal bewiesen, daß derartige feinem Zusammentritt vorgelegt werden. Die im BerichtsHeldenthaten nur Todesritte seien." des jahre verausgabten Entschädigungen der BerufsgenossenSolch hündische Schweifwedelei geht denn doch über's Bohnenlied, ist aber echt nationalliberal. Die Karlsruher Manöverrede des Raisers hat etlichen Staub aufgewirbelt. Die demokratische und fortschrittliche Preffe rafft sich zu der Kühnheit empor, die Wiederaufwärmung des Streites um die Militärvorlage inopportun zu finden, meint jedoch, erschrocken über den eigenen Muth, dem Kaiser sei es nicht eingefallen, Partei ergreifen und der Majoriät des deutschen Volkes sagen zu wollen, sie sei nicht auf dem richtigen Wege für das Wohl unseres Vaterlandes. Aber wenn der Kaiser das nicht fagen wollte, was sonst kann er dann gemeint haben? Das ist wieder diese feige Vogelstraußpolitit, die unbequemen Thatsachen nicht ins Gesicht zu blicken wagt. Gewiß wollte der Kaiser seine Unzufriedenheit mit den Gegnern des Militarismus zu erkennen geben was er beiläufig schon Wie gut, daß es blos Dichtung war und nicht Wahr- schaften und Ausführungsbehörden haben etwa 32,5 Millionen bußende Male gethau hat, und gewiß ist er Partei. Er heit, und daß die Achtmillimeter nicht in französischen gegen 26,4 Millionen im Jahre 1891 betragen. hat, seit er auf dem Throne sitzt, in allen brennenden Händen sich befanden. Aus den staatlichen ,, Muster betrieben des Herrn Fragen Partei ergriffen. Und wir Sozialdemokraten freuen D uns dessen, denn es ist ein Beweis dafür, daß die kindlichen Die Tabakfabrikatsteuer. Der ursprüngliche Miquel Thielen. Aus Neisse wird uns geschrieben: Beiten, in denen man sich einbilden konnte, die Fürsten sche Plan der Tabakfabrikatsteuer soll nach der„ Volkswerkstätten Maßregeln ergreifen um, ihre Betriebe von den ständen über den Parteien, der Vergangenheit angehören, Beitung" dahin gegangen sein, die Steuer in der Weise zu vermeintlichen Anhängern der Sozialdemokratie zu„ säubern", daß die Fürsten selber den Widerspruch des monarchischen erheben, daß alle Bigarren bis zum Preise von 50 M. pro möge nachstehender Borfall erläutern. Der Schloffer und Prinzips init den demokratischen Ideen der Gegenwart be- 1000 Stück mit einer Banderole zu 10 M., alle Bigarren stück zugesandt: Rönigliches Eisenbahn- Betriebamt. S II b 1691 V/ I. Neisse, den 8. September 1898. griffen haben, und daß auch für die Fürsten der Kampf im Werthe von 50 bis 80 M. mit einer Banderole zu 20 M. Dreher Johann Koch a net war 11 Jahre in der Hauptwerkstatt Breslau und in der Betriebswerkstatt zu Neisse um das Dasein allen Ernstes begonnen hat. Und das ist und alle Zigarren über 80 M. mit einer solchen von 30 M. beschäftigt und nichts weniger als Sozialdemokrat. Seine entschieden ein Fortschritt.. versehen werden sollten. Damit sollten also die billigen Bigarren, b. h, die Bigarren unter 5 Pf. pro Stüd, ganze politische" Thätigkeit beschränkte sich darauf, daß er Zur Statistik der Selbstmorde in der deutschen theoretisch um einen Pfennig, praktisch aber um mehr ver- hin und wieder den Wahren Jakob" vom hiesigen RolArmee. Aus einer demnächst im Verlage der Mün- theuert werden, da ja sowohl der Fabrikant als auch der porteur den Abonnenten, die in der Betriebswerkstatt bechener Post" erscheinenden Broschüre über den Mili- Wiederverkäufer aus den ausgelegten 10 M. pro Mille schäftigt sind, zur Abgabe mitbrachte. Deswegen erstattete tarismus:", welche Luft, Soldat zu sein! feinen bestimmten Prozentsatz für Generalunkosten, Ver- der Werkmeister Karcher beim Betriebsamt Anzeige und Grustes aus den Ferienkolonien", ist eine zinsung und Gewinn schlagen würde. Aber selbst eine Ber- Rochanek erhielt nun zu seiner Erbauung folgendes Schriftinteressante Statistik über die Selbstmorde in der deutschen theuerung um nur einen Pfennig würde bei der Fünf- PfennigArmee hervorzuheben. Die Statistik umfaßt den Zeitraum Bigarre einen Aufschlag von 20 pCt., bei der Drei- Pfennigvom November 1882 bis Ottober 1892. Danach Bigarre aber einen Aufschlag von 33/ s pCt. bedeuten.- Die gaben sich in der preußischen, sächsischen und württem fünfzigtausend Raucher in Deutschland, die feine bergischen Armee( Bayern ausgeschlossen) nicht weniger als Bigarren konsumiren, würden bei ihrem geringen Verbrauche 2353 Soldaten freiwillig den Tod. Das sind von 10, 20 und 30 Pf. pro Stück Zigarre dem Staate höchstens im Durchschnitt 235 Selbstmorde per Jahr. Charakteristisch ist 10 bis 12 Millionen an Tabat- Zoll und Steuern zahlen. das Steigen und Fallen der Selbstmordfälle der einzelnen Was will das sagen gegen die 100 Millionen, die aus dem Monate. Die niedrigste Bahl weist der Oktober auf: Tabat gezogen werden sollen? Es will sagen, daß die 142. In diesem Monat find bereits die ausgedienten Soldaten Raucher, der 5, 6- und 7- Pfennig- Sorten und der billigen verabschiedet, während die Rekruten noch nicht eingezogen Rauchtabats- Sorten wiederum die vorgeschlagene Steuer find. Es findet dann eine rasche Steigerung bis zum mit rund 80-90 Millionen aufzubringen haben werden. Januar mit zweihunderteinundzwanzig Fällen statt. In Wollen diese Raucher das nicht, so haben sie, schreibt die diesem Monat schließt das Einzelexerzieren, das Quälendste Frankf. Beitung", fich dem Kampfe gegen die weitere Be- fozialdemokratischem Sinne und Intereffe thätig erwiesen. und Anstrengendste für den noch ungelenken Rekruten. Im lastung anzuschließen und ihre Abneigung dagegen offen Februar beginnt das Kompagnie- Exerzieren, die Qual des tund zu geben. " Nach Anzeige des biesigen Betriebs- Werkmeisters, den Aussagen Ihrer Mitarbeiter und Ihrem eigenen Zugeständniß haben Sie wiederholt in den Räumen der hiesigen Betriebs- Werkstatt während der Arbeitszeit sozialdemokratische Blätter vertheilt. Wegen Ihrer sozialdemo fratischen Gesinnung sind Sie bekannt; Sie waren Mitglied der hiesigen Filiale des deutschen Metallarbeiter und sind lediglich infolge unserer Aufforderung aus dem Verbandes, welcher sozialdemokratische Bestrebungen verfolgt Berbande ausgeschieden. Durch die Verbreitung von Blättern sozialdemokratischen Jubalts haben Sie sich in Eine solche Thätigkeit aber verträgt sich nicht mit Ihrer Beschäftigung in einer Werkstatt der Staatseisenbahn- Verwaltung und fann von uns nicht geduldet werden. Wir tündigen Ihnen deshalb hiermit das Arbeitsverhältniß mit der Maßgabe, daß Sie mit Ablauf der gegenwärtigen Lohnperiode d. i. am 24. d. M. aus der Beschäftigung bei der hiesigen Verwaltung auszufcheiden haben. An gez. Blumt. den Dreher Herrn Johann Rochanet hier. meine Spur genommen, aber jede Minute des heutigen am Ohr; ich erkenne: es sind die Kamisards; da ich nicht Tages war eine Lebensgefahr für mich. Drüben Antwort gebe, wird gefeuert, und beim Blizz seh' ich wohl rechts bei Nages ist das Korps der Ramisards zehn von meinen Feinden am Eingang eines Hohlweges völlig aufs Haupt geschlagen worden, ich tam von stehen. Mir blieb keine Wahl, ich gehe auf sie zu, einer der Bidourla herüber, um meinen Feinden den Garaus stürzt vom Pistol getroffen, den zweiten wirft mein Säbel zu machen; ich treffe auf ein Korps von ihnen, das auf nieder, die Dunkelheit des Hohlweges nimmt mich auf, und der Flucht begriffen ist, sie sammeln sich, statt zu erschrecken, mir bleibt nichts als Flucht, so schnell, als mein Alter und und mir alle wie ebenso viele Teufel entgegen; ihre Zahl meine Erschöpfung gestatten wollen, fie schießend und war nicht groß, aber wie ein Bauber geht mit ihnen; schreiend hinter mir; so endlich gerathe ich, wie ich merke, richtigkeiten. 1. Rochanet war niemals Mitglied des meine Leute ergreift ein panischer Schrecken, sie drängen auf eine Heerstraße, beim Wetterleuchten seh' ich einen deutschen Metallarbeiter Verbandes, konnte mithin auch fich, fie kommen an die Bidourla, hinter ihnen der wüthende Kreuzweg, es schimmert fern herüber wie Scheunen und nicht auf Veranlassung des Betriebsamts aus ihm aus Feind; nun bricht das Gewitter herein, von allen Bergen Gebäude, ich renne nach dieser Richtung und gerathe end- scheiden. 2. Hat er nicht, wie schon oben gesagt, Blätter stürzen Wasser, der reißende Bergstrom schwillt zu einer lich an das Thor Ihres Hauses." ,, vertheilt", sondern nur bestellte Blätter" aus reiner GeDurch den Betriebs Werkmeisler. Dieses Kündigungsschreiben enthält mannigfache Unfurchtbaren Höhe, er durchbricht seine Ufer, und Todte, Ver-" Mein Herr Kapitän," sagte der Rath, Ihrem Alter fälligkeit für den Kolporteur an die Besteller abgegeben. wundete und Lebende seh' ich sich in den Fluthen wälzen; wird nach dieser Erschöpfung Ruhe nöthig sein, legen Sie Bezeichnend ist auch der Wortlaut: Wegen Ihrer sozialich schwinge mich einen Baum hinauf, von da einen fahlen sich nieder, mein Herr, und die Sicherheit, die Ihnen demokratischen Gesinnung sind Sie bekannt." Dies stützt Fels hinan; hundert und mehr Rohre sind nach mir gerichtet, mein Haus gewähren kann, verspreche ich Ihnen noch sich darauf, daß Kochanet mit seinen nächsten Vorgesetzten, meine Doppelflinte hilft mir, soviel es möglich ist, mein einmal." den Vorarbeitern, auf dem Kriegsfuß lebte und deshalb auch Schwert ist mir unnüß, der Sturm droht mich hinunter zu Der Simmel lohne Ihnen", sagte der Rapitän; schon bestraft worden ist, woraus man schloß, daß er schleudern; ich klimme dem Winde und den Wasserbächen mich sehe diesen Unfall für einen Wink des Schicksals Sozialdemokrat sein müsse. Bemerkt sei noch, daß Kochanek entgegen, das Gestein ist so glatt wie Eis gewaschen, doch an, daß ich die Waffen wieder niederlegen soll. Ich werd' ein des Lesens und Schreibens untundiger gelingt es mir endlich, in dem herunter schwimmenden Ge- es thun und in eine Klause oder ein Kloster zurück Mann ist, also nicht einmal Kenntniß von dem Juhalt rölle Fuß zu fassen; ich tappe mich höher, indem tehren. Wäre Cavalier. bei dem Trupp gewesen, so wär' der von ihm mitgebrachten Blätter nehmen konnte, ferner Blige und Kugeln mir nachspringen und mir leuchten und ich ihm nicht entronnen, denn er ist der Besonnenste, beherrscht er auch als Pole die deutsche Sprache nicht. Er mich blenden. So komme ich in einen Weingarten, jenseits Rühnfte und wahrhaft Soldatenmäßige unter den Rebellen." spricht nur mangelhaft deutsch. Ein solcher Mann wird muß ich die Mauer überklettern; hier finde ich zwei Wage-" Er soll gefangen sein," jagte der Jäger. hälse, die mir vorgeklimmt waren, sie sinken von meinem Dann ist der Krieg auch aus," rief der Eremit, denn zum Sozialdemokraten gestempelt, und die Entlassung ist gerechtfertigt. # Degen, ein Wald nimmt mich auf; aber bald spur- und ohne ihn können sie nichts vornehmen: diejer gewaltige pfadlos steh' ich auf einer Felsenplatte, und nirgends Weg Mann ist allein die Seele ihrer gewagten Unternehmung. Das preußische Abgeordnetenhaus, dessen Neuund Steg, Abgründe unter mir: soll ich zurück, soll ich Die anderen verstehen wohl zu morden und zu sterben, wahlen vor der Thüre stehen, zählt unter seinen 433 Mithinab? Ich gleite nieder, das Dunkel ließ mich nichts aber nicht den Krieg zu führen. Ich wollte, er wäre ge- gliedern 128 Mitglieder der konservativen, 65 der freiunterscheiden; nach ziemlichem Sturz fühl ich Gesträuch storben, denn wenn sie ihn gefangen haben, so wird sein konservativen, 36 der nationalliberalen, 29 der freisinnigen, unter mir, ein großer Schäferhund von der grimmigsten Schicksal ein erbarmungswürdiges sein." 98 der Zentrums, 15 der polnischen Fraktion, 12 waren Art will mich niederreißen, tein Hirt zu sehn und zu Während dieser Reden stand der Geistliche, der sich bis fraktionslos( darunter 8 von konservativer bezw. freikonerrufen, ich muß mit der grimmigen Bestie wieder kämpfen; dahin so wichtig gedünkt hatte, wie verloren und vernichtet fervativer, 2 von liberaler Richtung, 2 Dänen). Auch die nun ist es völlig Nacht, da ist mir, ich höre Glockenton, in dem Anblick des so viel größern Abenteurers; er hätte neue Rammer wird auf grund des miserablen Dreitlassenich tappe mich dem Schalle nach; bald darauf vernehme ihm gern durch eine Umarmung, wenigstens durch einen Wahlunrechts gewählt werden, also das Gegenstück zu einer ich Menschenstimmen: sind es Feinde oder Freunde? In- Händedruck seine Verehrung fundgethan, aber er wagte Boltsvertretung sein.- Voraussichtlich kommt eine strammdeffen ich drauf zu, die Pistolen gespannt, das Schwert nicht, dem leicht Erzürnten durch irgend eine Vertraulich- konservative Mehrheit von Landräthen, Fuselbaronen und gezogen, wer da? tlingt es mir plötzlich fürchterlich keit zu nahen. ( Fortsetzung folgt). Ochsengrafen in das Haus am Dönhoffsplatz. Daß die Kostadeler Bauern in gutem, mannhaftem Troße die polizeiliche Bevormundung zurückwiesen, wirkt erfrischend in unserer Zeit der Hundedemuth, des Wetttriechens vor Büttelthum und Korporalstock. Belgien. Aus Brüssel wird unterm 13. September gemeldet: Das heute verkündete amtliche Ergebniß der Befragung der Bergarbeiter ergiebt, daß 11 309 Bergarbeiter für und 179 Bergarbeiter gegen den Aus stand gestimmt haben. Der Ausbruch des Ausstandes in den Zechen des Borinage ist, wie die„ Bossische Zeitung" meldet, somit zu erwarten. Auch im Becken Charleroi findet eine Befragung der Bergarbeiter über den Ausstand statt. gestern( den 13. September), Abends 9 Uhr, in Paris geBenoit Malon ist, wie uns ein Telegramm mittheilt, it or ben. Der Sozialismus verliert in ihm einen seiner tüchtigsten Vorkämpfer. Als Mitglied der Kommune und sein Schwert und mit der Feder der großen Sache des Proletariats gedient. Bom Polizeiftaat Preußen. Der Niederschlesische| meinen, daß Herr Boshardt irgendwie rückhaltlos und energisch ein Eine heute, am 14. b. Mts., erlassene Bekanntmachung Anzeiger" brachte vor einigen Tagen aus dem Kreise Glogau in seinem Blatte Opposition gemacht habe, er ist in Metrologen des Statthalters untersagt alle Ansammlungen auf den folgende Nachricht: und Begrüßungsartikeln ebenso von Loyalität übergeflossen, wie Bläßen und Straßen, das truppweise Herumziehen von Rofiadel, 8. September. Gegen polizeiliche Bevor- nur irgend ein Offiziöser, auch er legte der neuen Hoheit Menschen, das demonstrative Tragen von Abzeichen, das mundung hat sich unsere Gemeinde bei der Wahl ihrer Ver- in Demuth Huldigungsgedichte zu den erlauchten Füßen, er Führen und Aushängen von Fahnen, ausgenommen von treter in einer Weise erklärt, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen beschimpfte gewerbsmäßig die Sozialdemokratie, aber er solchen in den Reichs- und Landesfarben. übrig läßt. Es ist nämlich Herr G., der von Polizei wegen wagte es einen Minister anzugreifen und das kann die als Trunkenbold erklärt worden war, einstimmig zum Ge Schweiz. Ist die Schächtinitiative angenommen? So meindevertreter gewählt worden mit der ausgesprochenen Be- Gothaer freisinnige Volkspartei nicht dulden. Wie ihr der gründung, daß die Gemeinde dem in feiner Ghre getränkten Muth gefehlt hat wegen der Jchtershäuser Gefängniß fragt die Büricher Post" und führt aus: Nach der Manne eine Genugthuung schuldig sei. Da die Wahl in ge- zustände zu interpelliren, so kann sie selbst einen Mann von letzten eidgenössischen Voltsabstimmung betrachtete jedermann fehlicher Form vollzogen ist, so wird Herr G. seinen Sitz in so abgeblaßter Opposition wie Herrn Boshardt nicht mehr die Schächtinitiative als angenommen, da sie neben der der Gemeindevertretung einnehmen, wenn nicht diese durch in ihren Reihen dulden- und das nennt sich Volkspartei. Volksmehrheit auch die Stimmen von elf und einem halben tönigliche Verordnung aufgelöst wird." Ranton erhalten hat. Nun aber erklärte ein neuenburgisches Nationalliberale Weisheit. Zwei italienische Pro- Blatt, daß dem nicht so sei, weil die Verfassung von einer vinzen, die Emilia und Romagna, zeichnen sich durch die Mehrheit der Kantone spreche, welche erreicht werden müsse, lebhafte sozialistische Bewegung, die durch das Volk geht, um einer Verfassungsänderung Giltigkeit zu geben, und die besonders aus. Ein römischer Berichterstatter der Magde Mehrheit der Kantone nicht 11/2, sondern 12 sei. Diese burgischen Zeitung" schreibt nun:" Der Sozialismus der Ansicht hat nicht wenig befremdet; doch wurde sie auch nicht Geschichtsfälschung. Unter der Ueberschrift Aus Emilianer und Romagnolen.... ist vor allen Dingen einfach abgewiesen. Man erinnerte sich nämlich, daß früher dem Jahre 1866" veröffentlicht die Kreuz Beitung" teine Folge wirthschaftlicher Bedrängniß, und eben so wenig eine andere Bählmethode, bei welcher die Halbkantone nicht Folgendes: haben sich diese Boltsmengen etwa dadurch für die Sozial- in gleicher Weise wie die Kantone addirt wurden, bestanden Ueber einige bedeutsame Aeußerungen, welche Fürst demokratie gewinnen lassen, daß sie den sozialdemokratischen habe und so könnte denn, mußte man sich sagen, die Bismard 1866 bald nach der Schlacht von Königgräß Gedanken für richtig erkannt hätten, vielmehr darf man Annahme der Schächtinitiative vielleicht zweifelhaft sein. im Gespräch mit dem damals schwer verwundeten Grafen behaupten, daß die Emilia und die Romagna sozialdemo Nitolaus Bethlen gemacht hat, veröffentlicht jetzt dieser auf fratisch geworden sind, weil Prampolini und Costa Sozialgrund seines Tagebuches im Pesti Naplo", was ihm aus jenem Gespräch mit Bismarck bemerkenswerth geblieben. Nach demokraten sind. Die Bevölkerung dieser Landstriche hat bem fich Bismarck über das Befinden des verwundeten Graien immer eines Meisters bedurft, auf deffen Worte sie schwören Bethlen unterrichtet hatte, drückte er ihm nach dessen Bericht fonnte und dem sie dann in überschäumender Begeisterung seine Freude darüber aus, daß die Desterreicher sich so brav anhing." Den italienischen Proletariern geht es bekannt in Italien geschlagen haben. Seine Freude sei um so ge- lich so vorzüglich, daß die chronischen Hungerkrankheiten, rechtfertigter, da das österreichische Heer ein deutsches Heer fei. wie das Pellagra, bei ihnen endemisch sind, die Land: Uebrigens fei ein Unterschied zwischen Preußen und Desterreichern arbeiter befinden sich in solch glänzender Lage, daß sie zu in ihrem Kriege gegen einander nur insoweit zu finden, daß die öfter- ihrem Plaisir ausstehen und aufstehen. Die soziale Krisis reichischen Generale mehr Fehler begangen hätten als die preu- niacht ja Halt vor dem Lande, wo die Zitronen blühen, Bifchen. Auf eine von Bethlen eingeworfene Frage, wie eine konser- und wirthschaftliche Bedrängniß" herrscht nur in den vative preußische Regierung eine Expedition unter Klapka Kreisen der Berufs- und Klassengenossen der Hintermänner Die Expedition wollte und konnte nichts Bankstandal flärlich zeigt. Es geht nichts über die sozialanderes sein, als eine bloße militärische politische Einsicht. Demonstration gegen den sich zurückziehenden Was jagt die Magdeburger Zeitung" zu folgendem? Feind. Diefes fagte ich flapta und den übrigen Herren Dem Berliner Tageblatt" wird aus Rom gemeldet: Frankreich. Eine Wolff'sche Depesche meldet:„ Nach offen und klar und gab ihnen gar keine Versprechungen für Das große Ereigniß auf dem in Reggio Emilia zur Zeit Meldungen aus Saint- Etienne herrscht unter den die Zukunft. Im ganzen verfprach ich ihnen nur so viel, daß tagenden italienischen Sozialisten- Kongreß war der offene Ueber- Bergar beitern des Loire- Beckens infolge des Appells, ich mich bemühen werde, die Personal- Union zwischen Destertritt des als Anthropologe und Kriminalist weit über Italiens den der Kongreß der Bergarbeiter des Departements Pas reich und Ungarn zu fördern auf grund eines Ausgleiches. Grenzen hinaus bekannten Professors Enrico Ferri de Calais an sie gerichtet hat, eine dumpfe Gährung. Alle Es ist übrigens nicht voraus zu setzen setzte Bismarck hinzu zum Sozialismus. Ferri, mit Lombroso Führer der sogenannten Syndikate organisiren ein großes Meeting für den kommenden - daß Franz Deak und die ungarischen Staatsmänner fich positiven Schule, erklärte, erst zur allgemeinen Verblüffung, nicht bestreben sollten, die Personal- Union in der Art zu ftande zu bringen, die die Erhaltung der Großmachtstellung der Monarchie möglich mache. Die beste Stüße der Magyaren gegen die Slavenfluth ist die Machtstellung der Monarchie. Wird diese zertrümmert, so begehen die Magyaren einen Dr Selbstmord. Es liegt aber auch im Interesse Preußens, daß Desterreich Ungarn seine Großmachtstellung behält. Denn Desterreich hat seine besondere Mission im Interesse des Deutschthums. Preußen hat eine Einigung Deutschlands zu schaffen, Desterreich aber, als Bundesgenosse Preußens, hat die deutschen Interessen im Osten zu vertheidigen, und seine Hauptaufgabe ist es, einen Zusammenstoß des Slaventhums mit den Deutschen zu verhindern. Dies liegt aber auch im Interesse der Magyaren, weil es ihnen eine Gewähr giebt, daß sie weder Slaven noch Deutsche werden. Mit dem Ausscheiden Defterreichs aus dem deutschen Bund" geschieht der erste Schritt zur Einigung Deutschlands. Lächerlich ist es aber, uns zu verdächtigen, als wollten wir Desterreich annektiren. Wir würden uns dadurch nur 14 Millionen Slaven und eine Klerikale Aristotratie auf den Hals laden. Wir würden das Werk der Einigung gefährden und geradezu gegen das Ziel tämpfen, das uns zum 6 Strieg gegen Desterreich gezwungen hat. Je stärker Denerreich ist, desto besser für uns; denn früher oder später muß es zu neinem Bündniß zwischen Deutschland und Desterreich tommen, 20 Musikkapellen theilnahmen. Als Redner fungirten Bram- Heute sind in Nottingham die Gewerkschaftsbelegirten s da es im Interesse beider Mächte liegt. Wenn aber Ungarn polini, Turati und Andrea Costa." zusammengetreten, um über die Lage zu berathen. Die feine Selbständigkeit wiedergewinnt, so wird es Desterreich davon abhalten, sich in deutsche Angelegenheiten zu mischen. Ferri hat schon jüngst in einer in der Wiener Neuen tapitalistische Presse meint, die Arbeiter müßten zu Kreuze In Ungarn haben die Magyaren die Interessen der Slaven Freien Bresse" veröffentlichten Studie über den Anti- kriechen, sie giebt aber selber zu, die Kohl enpreise seien inmöglicht zu wahren, naturlich innerhalb der Grenzen des semitismus seine sozialistische Gesinnung offen bekannt. folge des Streits so gestiegen, daß die Kohleneinfuhr aus ungarischen Staates. Es ist aber nicht nothwendig, daß die Unsere deutschen Professoren wagen taum nationalliberal dem Auslande sich zu verlohnen beginne. Wenn das wahr Magyaren die Slaven mit Gewalt unterdrücken, denn sie zu sein. Ja, diese Wilden"! ist, dann sind die Aussichten der Arbeiter durchaus keine stehen in jeder Beziehung so, daß man die magyarifche Beziehung fo, daß man die magyarische ungünftigen. Führerrolle im ungarischen Staat von teiner Seite angreifen tann." und Genossen veranstalten lassen konnte, antwortete Bismarck: des Magdeburgischen Kapitalistenblatts, wie der römische als Schriftsteller hat er der großen Sache des Proa " dann unter nicht enden wollendem Jubel, daß er voll Sonntag. Wie Pariser Blätter melden, scheint der Streik dann unter nicht enden wollendem Jubel, daß er von Sonntag. und ganz auf der Basis des Klassentampfes stehe und in den Kohlenbecken der Departements Pas de Calais fein Mandat als Abgeordneter niederlege, um sich und Nord unvermeidlich zu sein. Die meisten GesellDie feinen Wählern mit rein jozialistischem Programm vor schaften hätten nur geringe Vorräthe und es werde bezustellen. Während der sich späterhin entspinnenden lebhaften fürchtet, daß die Fabriken in dem Nordgebiete ihre ThätigDistuffion empfahl Ferri vor allem das langsame und ge- teit einstellen müßten." duldige Werk der Ausbildung des Einzelnen zum überzeugten Sozialisten, wie dies in Deutschland der Fall sei. Eine ebenPatriotisch wird gelogen, die sozialistischen Stadtfalls von Professor Ferri empfohlene bahnbrechende Tages- verordneten von Toulon hätten bedeutende Summen für ordnung wurde daraufhin vom Kongreffe angenommen. Die felbe legt den fozialistischen Abgeordneten die Eigenschaft als den Empfang der russischen Flotte bewilligt. Ist ihnen Delegirte der Partei im Parlament bei und bestimmt die nicht eingefallen. Es giebt feinen französischen Sozialisten, der Bildung einer sozialistischen Fraktion, deren Beschlüssen der über den Zweibund und Dreibund nicht ebenso dächte wie einzelne Abgeordnete sich durchaus zu unterwerfen hat, was wir. bisher nicht der Fall war. Weiter wird über die Beziehungen der Fraktion zum Zentralfomitee 2c. verfügt und vorgeschrieben, Der englische Grubenarbeiter Ausstand. Aus daß die Fraktion jedem Ministerium gegenüber eine oppo- London wird gemeldet: Der Kohlenpreis im Becken von fitionelle Stellung einzunehmen habe. Als Name der Partei Leeds ist um einen weiteren Shilling pro Tonne erhöht wurde der folgende afgeptirt: Partito Socialista dei lavo- worden. Das am 13. September bekannt gemachte Er ratori italiani"( Italienische sozialistische Arbeiterpartei).... gebnis der Abstimmung der Bergarbeiter von Lancashire Auf der Piazza Carona fand Abends ein großes Meeting und Chesfire ergiebt eine große Mehrheit zu gunsten der statt, an dem gegen 9000 Personen, meist Landarbeiter und fleine Grundbesizer, mit 70 rothen und schwarzen Fahnen und Fortsetzung des Streits. Der italienische Bankskandal kompromittirt mit jedem Tage die herrschenden Klassen immer schwerer. Ein Zum Züricher Kongres gegen eine Lüge. Als Wenn Bismard über die Expedition unter Klapka das Minister, ein führender Politiker der Bourgeoisie nach dem Beweis der chauvinistischen Gesinnung der auf dem gefagt hat, was Bethlen erzählt, so hat er einfach gelogen. andern wird durch die Vertheidigungsschriften der Ange- Züricher Kongreß anwesenden französischen DeleDie Expedition war langer Hand vorbereitet, sie war flagten belastet und als Mitschuldiger, als Hehler oder girten wird von der tapitalistischen Reaktionspresse vom französischen Kaiser Napoleon, mit dem Bis- Dieb gebrandmarkt. Da haben wir z. B. einen Minister fortwährend der Lärm angeführt, durch den die Berichtmard jahrelang bezüglich des geplanten Angriffs auf des früheren Rabinets Crispi( dies Ministerium soll am erstattung Blechanoff's über die Kriegsfrage unterDefterreich unterhandelt, und dem er auch deutsch es schlimmsten mitgeräubert haben, was zum Charakterbilde brochen ward. Aber den ersten und ärgsten Lärm machten Land versprochen hatte, für die Berwirklichung des italienischen Bismarck ein treffendes Mertzeichen mehr damals einige Engländer, die irrthümlicher Weise der deutschen Nationalpolitik" vorgeschlagen, und fügt), den Handelsminister Miceli. Wie der der An- glaubten, Plechanoff habe die Redezeit überschritten. Die der Vorschlag von Bismarck ohne Gewissensstrupel an- nahme von Bestechungsgeldern beschuldigte Regierungs- Franzosen folgten blos dem Beispiel der Engländer. Der genommen worden. Daß Klapka damals betrogen wurde, Kommiffär 3ammarano in seiner Vertheidigungs- Inhalt der Rede war ihnen so wenig anstößig, daß wie 6 Jahre vorher Kossuth im italienischen Krieg schrift mittheilt, fannte Miceli durch den Aloisischen Liebknecht, der als Uebersetzer die Rede Blechanoff's treu betrogen worden war, versteht sich bei dieser Gesellschaft Untersuchungs- Bericht seit dem Herbste 1889 seit dem Herbste 1889 den wiedergab, und das, was dieser zu sagen verhindert war, von selbst, die nur deshalb feine Spizbubengesellschaft ist, Rassenfehlbetrag von 9 Millionen, der durch den ungesets in schärfster Form hinzufügte, die sympathischste Zustimmung weil sie die Ehrlichkeit" der Diebe nicht feunt. Was lichen Notenumlauf verdeckt war; er fannte die Bücher- fand, und von den Franzosen nachher ausBismard von seiner zärtlichen Freundschaft für die Großfälschungen, die falschen Kontikorrenti, die Unordnung drücklich des vollsten Ginverständnisses machtsstellung Desterreichs fagt, erinnert lebhaft an jenen in der Aufbewahrung der Kassenschlüssel und zahlreiche versichert ward. Wird die Lüge nun endlich abgefentimentalen, von Walther Scott verewigten Henker andere Eagungsverlegungen bei der Banca Romana. Statt than sein? Ludwigs des Elften von Frankreich, der der Henter, pflichtgemäß den Staatsanwalt in Kenntniß zu setzen, ließ nicht der Königalle Patienten, die er im Namen seines sich der Minister in langwierige Erörterungen mit dem Königs vom Leben zum Tod beförderte, auch der zärtlichsten Bankgouverneur ein, um schließlich nichts weiter zu erFreundschaft zu versichern pflegte. reichen, als daß ein Vertreter der Regierung der Herstellung und der Verbrennung der Banknoten beiwohnte. Die For " Soziale Leberlicht. wesend bin. Die fächsische Polizei macht Reklame für den Ahl- derung, den dritten Schlüffel der Reservekasse im MiniAchtung, Konditoren und Pfefferküchler! wardt. Die Leipziger Neuesten Nachrichten" melden, die fterium aufzubewahren, ließ der schwache Minister wieder Mache die Kollegen darauf aufmerksam, daß ich behufs EntLeipziger Polizeibehörde habe eine Versammlung verboten, fallen, als Tanlongo mit seinem und des ganzen Verwal- gegennavine der Mitgliederbeiträge jeden Dienstag Abend von in der Ahlwardt den Fall Paasch besprechen sollte, und tungsrathes Rücktritte drohte. Bammarano fragt, ob der 8 Uhr an im Bereinslokal Grünstraße Nr. 21 bei Sommer anzwar aus dem Grunde, weil die Persönlichkeit Ahlwardt's Minister, der später in der Kammer die heillose VerwalG. We13, Kassirer, Kl. Stralauerstr. 12/13. nicht Gewähr leiste, daß die Versammlung ohne erhebliche tung der römischen Bant als patriarchalisch" bezeichnete, Störung verlaufen und das Maß der erlaubten Kritik nicht nicht mindestens ebenso schuldig sei wie die untergeordneten Kapitalistische Entbehrungslöhne. Die Maschinenfabrik überschritten würde. Das Paasch Komitee legte gegen das Aufsichtsbeamten. Wenn zwei Spizbuben sich streiten, er- Augsburg, Attiengesellschaft, hat im abgelaufenen Geschäftsjahre Verbot Beschwerde ein. Dieser Eingriff in das Berjamm- fährt der ehrliche Mann die Wahrheit. einen Reingewinn von 636 016 M. erzielt und bringt unter die lungsrecht muß auf das schärfste gerügt werden. Aber das Aktionäre für ihre schwere Arbeit eine Dividende von 112/3 pCt. fächsische Vereins- und Bersammlungsrecht giebt es der Die Taaffe'sche Ausnahmegefehpolitik trifft, wie zur Auszahlung. Außerdem find in dem Berichte für b Willkür der Polizei anheim, die Versammlungsfreiheit nach wir gestern bereits darlegten, das gesammte polilische Leben fchreibungen 2c. ganz hübsche Summen angefeßt. Die Aftiender fortwurstelnde gesellschaft für Gasglühlicht machte laut Geschäftsbericht in ihrem Gutdünken zu trattiren. Die Sozialdemokratie tann auf das brutalste und richtet sich 9 Monaten 1 580 543 M. Gevinn und konnte nach Abschreibungen ein Lied davon fingen. Hausmeier Desterreichs schlägt eben zwei Fliegen mit einer von rund 282 000 W. no ch 65 pCt. Dividende vertheilen. Klappe vor allem auch gegen die Arbeiterbewegung Die Unternehmer haben einen Ring" gebildet, monach kein Die Jämmerlichkeit des Deutschfreifiuns zeigt sich Böhmens. In Böhmen hat trotz aller Nationalitäten- Berkäufer einen Brenner unter dem Preise von 20 M. abgeben wieder in Gotha im vollen Glanze. Sie haben den Nehezerei der Sozialismus die Proletarier, deutsche und darf. Die Herstellungskosten eines solchen Brenners betragen dakteur des freisinnigen„ Gothaer Tageblattes", Boshardt, slavische, erfaßt, sie haben in großartigen Kundgebungen etwa 3 M., sodaß der Konsument etwa sechsmal soviel bezahlen der mehrmals auf Monate wegen Preßvergehen im Dienste das allgemeine Wahlrecht gefordert, kurz, sie sind der muß, als der reelle Werth des Kaufobjektes repräsentirt. Die der freisinnigen Partei die Wluster- Strafanstalt Jchters Reaktion sehr läftig" geworden. Aus Prag wird nun Bedarfsartikel nach und nach bilden, vollständig aufgehoben, und freie Konkurrenz" wird durch die Ringe, welche sich für alle hausen beziehen mußte, von der Partei abgeschüttelt, weil gemeldet: Gistirt wird vorläufig von den Tagesblättern Bedarfsartikel nach und nach bilden, vollständig aufgehoben, und die Männer der freisinnigen Volkspartei in Gotha jeder nur eines, dagegen dürfte das Erscheinen des jungczechischen wodurch unterscheiden sich solche Industrieritter von ihren Koldie Konsumenten werden in gewissenlosester Weise geplündert. Opposition abhold sind, weil sie von dem aufrichtigen radikalen Wochenblattes und der sozialistischen Blätter legen früherer Jahrhunderte, die auf Burgen hausten? Doch nur Wunsche beseelt sind, mit dem neuen Regimente in Frieden gleich eingestellt werden." Die Taaffe erreichen keinen dadurch, daß sie ihren Raub am lichten Tage und unter gesetzzu leben". Nun würde man sich täuschen, sollte man Pfifferling mit solchen Machenschaften. lichem Schuhe vollziehen. 11 Für den Inhalt der Jujerate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Freitag, 15. September. Opernhaus. Die Hugenotten. Nenes Theater. Das Buch Hlob. Meister Gert Westfaler. Militärfromm. ZuschußKönigl. Italienischer Cirons ,, Allgemeine Deutsche Zuigui- Große öffentliche Volks- Versammlung Ernesto Ciniselli. Stadtbahn- Station: Zoolog, Garten. Kranken- u. Sterbekasse." ( Mainz) Filiale 41 Berlin. sämmtlicher Gewerkschaften Berlins Heute, Freitag, ben 11, September, Mitgliederversammlung am Dienstag, den 19. September cr., Abends, 8½ Uhr, Gr. Gala- Sport- Vorstellung. Sonntag, 17. Sept., Vorm. 91/2 Uhr im ,, Schultheiß"( fr. Eisteller), Chauffeeftr. 88. Zages Ordnung: Großer Ringkampf zwischen dem Meisterschaftsringer von Holland Herrn Hoog und dem früheren Preisringfämpfer, jezigen Gastwirth Herrn Paul Wamich in der Friedrichstraße. Ferner Auftreten der renommirtesten Künstler und Künstlerinnen, sowie in den Parlamentshallen, Landsbergerstraße Nr. 38. 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Wilhelm Liebknecht: Tagesordnung: 1. Neuwahl der Orts: Die Kontrollmarke als gewerkschaftliches Kampfesmittel. 2. Disverwaltung. 2. Borlegung des verlangten fussion. 3. Verschiedenes. Rechenschaftsberichts. 3. Wie stellen sich 311/1 die Mitglieder gegenüber Anordnungen des Zentral- Vorstandes? Deutsches Theater. Zwei glückliche Reiten und Vorführen der bestdressirten öffnet und um 12 übr geschlossen." Tage. Berliner Theater. Wallenstein's Lager Leffing- Theater. Erlaubte Sünden. Kroll's Theater. Das Nachtlager von Granada. Friedrich- Wilhelmstädt.Theater. Der Zigeunerbaron. Residenz- Theater. Odette. Schul- und Freiheitspferde. Die Versammlung wird pünktlich era Uhr Die Ortsverwaltung. 406/7] Castan's Allg. Kranken- und SterbePanopticum. Weltberühmte Ausstellung Adolph Ernst- Theater. Goldlotte. von Wachsfiguren und Gruppen. Central- Theater. Berliner Vollblut. Viktoria- Theater. Frau Venus. Alexanderplah- Theater. Das Damenbad. Vorher: Madame Farkas. National Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Vorher: Becker's Geschichte. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. = Reichshailen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. SpezialitätenKaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Gastspiel der badischen Rammerfängerin Frl. Adolphine Grimminger. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Aufzügen von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. 390 Vorher: Becker's Geschichte. Illusionen. Irrgaricu. Schreckenskammer. Passagekasse der Metallarbeiter. ( E. H. 29). Der Einberufer. Achtung! Arbeitslose Bauhandwerker und Bauarbeiter! Hog sid Oeffentliche Versammlung Filiale Charlottenburg. sämmtlicher im Baugewerbe beschäft. Arbeiter Gonnabend, 16. Eept., Abends 8 Nýr, als da find: bei Krause, Bismarck- und Rückert- Maurer, Bimmerer, Stuckateure, Dachdecker, Steinmchen, Maler, straßen- Ecke: 224/5 Töpfer, Bautischler, Bauklempner, Bauarbeiter, Steinträger, Töpferträger, Alles, was zum Bau gehört Versammlung. Tischler- Verein. Sonntag, den 17. September: Herrenpartie nach Buch. Panopticum.effpunkt: Stettiner Bahnhof früh Grösstes Schau- u.VergnügungsEtablissement der Welt. Entree 50 Pf. Ostbahn- Park am Küstriner Play, Hermann Jmbs. Rüdersdorferstr. 71, am Oftbahnhof. Konzert, Täglich: Theater und Spezialitäten- Vorstellung. Neu und sensationell! Musikalischer Klown Barnay. Chansonette Butti. Duettisten Sammer und Drahtseilfünstler Mr. Annetha. Volksbeluftig. jeder Art. 4 Kegelbahnen z. Verfügung. Kaffeeküche geöffnet an Wochentagen von 2 bis 6 Uhr, Sonntags von 2-5 Uhr. Liederspiel in 1 Akt von E. Jacobsohn. Alcazar. Regie: Hugo Hummel. -O Raffenöffnung 5/2 Uhr. Anfang der Abend- Borstellung 7 Uhr. Im Garten auf der Sommerbühne: Novität: Unser lachendes Berlin. Posse mit Gesang und Tanz. Vor und nach der Poffe SpezialitätenVorstellung. Sonntag, den 17. d. M., Nachmit tags 3 Uhr: Boltsvorstellung zu be eutend ermäßigt. Preisen: Die Ahnfrau. Central- Theater. Alte Jakobstrasse No. 30. Freitag, 15. September 1893: Berliner Vollblut. Bosse mit Gefang und Tanz in 4 Atten v. Jean Kren. Musik v. Julius Einödshofer. Tageskaffe von 10 bis 2 Uhr und von 5 Uhr an. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Jm dritten Akte: Bajazzi- Parodie vorgetragen von Frau Josefine Dora und Herrn Carl Meissner. Morgen: Berliner Vollblut. Adolph Ernst- Theater. Zum 91. Male: Goldloffe. Gesangsposse in 8 Aften v. Ed. Jacobson und W. Mannstädt. Anf. Uhr. Fauteuil 2,50 M. Der Sommergarten ist geöffnet. Dresdenerstr. 52/53( City- Pass.) Schönste und billigste Sehens würdigkeit der Residenz! Spezialitäten I. Ranges! Neu! Sensationell! eu! Spreeniven! Anfang: Moritz Wochentags 71/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. Etablissement Blat. Buggenhagen. Morit Play. Täglich: Gr. Garten- Konzert. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. 7 Uhr. 331/18 Der Vorstand. Achtung! Ausserordentl. Mitgliederversammlung der freien Vereinigung der V am Freitag, den 15. Septbr., Vormittags 10 Uhr, im Saale des Herrn Joël, Andreasstr. 21. Tages Ordnung: Die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe. Referent: Genosse Kessler. Der Einberufer. old and Banarbeiter Berlins. Große öffentliche Versammlung Militärmüşen Arbeiter Berlins am Sonntag, 17. Sept., Borm. 10% Uhr, in Scheffer's Salon, Inselstr. 10. am Sonnabend, 16. d. M., Abds. 8% Uhr 126/15 Tages- Ordnung: bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. 1. Berichterstattung der Einigkeits- Kommission, ob Zentral- oder LokalTagesordnung: 1. Endgiltige Be- organisation. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. schlußfassung des Lohntariss. Gäste Der wichtigen Tagesordnung halber ist das Erscheinen sämmtlicher 1925b Bauarbeiter erforderlich, haben Zutritt. Zur Deckung der Unkosten Entree nach Belieben. Der Einberufer. Der Vorstand. Dirigentenverband d. Arb.- S.-B. Sonntag früh 9 Uhr in den Arminhallen: Männerchorprobe( Morgen: zuruf 2c.) Neue Sänger nicht mehr erwünscht.[ 1930b] D. Suchsdorf. Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross. Concert. Specialitäten- Vorstellung 0011 nur Künstlern I. Ranges. Zaro, Engl. Afrob. Miss Gabriele und Mrs. Othon, gr. Luftgymnaſtik. Elsa Rosinska, Soubrette. Cordes, Gesangshumorist. Alfonso, Instrumental- Humorist. A. Engel, 8 dress. Hunde. Charles MorleyTrio, musikalische VerwandlungsPantomimisten. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Antang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pi. A. Zimmermann. Bock- Brauerei Tempelhofer Berg. 2 Säle Spezial- Ausschant von Papenhofer zu Festlichkeiten und VerLagerbier, hell und dunkel. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert in den unteren Restaurationsräumen statt. Entree Wochent. 10 Pf. Sonnt. 25 Pf. fammlungen empfiehlt 200 Achtung! Putzer( Maurer)! Achtung! Sonntag, den 17. September, Vorm. 10% Uhr, im Saale der Brauerei König stadt, Schönhauser Allee: Oeffentliche Versammlung aller sich mit Buzarbeiten beschäft. Maurer Berlins u. Umg. Tages Ordnung: = 1. Vortrag des Genoffen A. Massini über die englische Gewerkschaftsbewegung. 2. Wie schaffen wir bessere Arbeitsverhältnisse? 3. Gewerk schaftliches. 243/ 15* Der Vertrauensmann. Um rege Betheiligung ersucht Achtung, Zimmerer! Sonntag, den 17. September 1893, Vormittags 10 Uhr, bei Norbert, Benthstraße 21, 1 Tr.: Gr. Versammlung des Vereins der Zimmerer Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Wahl der Rechtsschutzkommission und der Kontrolleure. 2. Wahl der Beitragssammler in den Bezirken. 3. Vortrag über: Die Kämpfe der Arbeiter und die Gewerkschaftsorganisation. Heferent Otto Mäther. Um recht pünktliches und zahlreiches Erscheinen wird ersucht, da der Saal um 1 Uhr geräumt sein muß. 428,3 Der Vorstand. J. A.: E. Ob st. Sozialdemokratischer Agitations- Klub für den Osten Berlins. Sonntag, den 17. Septbr., Abends 62 Uhr, im Lokale des ,, Freischüß", Fruchtstraße Nr. 36a: August Tiedemann, Große öffentliche Versammlung 4784L Oekonom. üle für Bersanttingen, Kommerse, Altes Schüßenhaus, Linienstraße 5, empfiehlt seine Festsäle ( 560 Personen fassend) zu allen Gelegen 7336 für Frauen und Männer. Vortrag über: Die wirkliche Lage des arbeitenden Volkes im Gegensatz zu den behhenden Klaffen. Referentin: Frau Palm. Nach der Versammlung geselliges Beisammensein und Tanz. Entree 10 Pf. 1929b Allen Freunden u. Genoffen empfehle Zentral- Verband der Brauer. ratweil'scheiten Bierhallen GB Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom meinen Frühstücks-, Mittagsund Abendtisch. Gr. Vereins4814L Monats- Versammlung. Sonnabend, den 16. September, Abends 8 Uhr, zimmer mit Piano bis zu 60 Personen im Lokale des Hrn. Boltz, Alte Jakobstr. 75, oberer Saal: fassend ist zu vergeben. Restaurant z. gemüthlichen Sachsen. Schöneberg, Kaiser Friedrichstr. 2. Tages- Ordnung: 1. Was lehrt uns der letzte Verbandstag und die Vorkommnisse in den letzten Monaten? Referent: Hilpert. 2. Diskussion. Vereinszimmer mit Piano zu ver: 3. Abrechnung vom Sommerfest. 4. Generalbericht der Kassenrevision. 5. Innere 19226 Vereinsangelegenheiten. 6. Verschiedenes. Um pünftliches und vollzähliges Erscheinen der Mitglieder wird ersucht. American- Theater. Anf. Wochen, hr. Entree 15 Bf., geben, Manteuſſelſtr. 86 p. 7 Dresdenerstr. 55. Direktion: H. Martin. Zäglich: Theater und Spezialitäten Vorstellung. ou Neu! Zum 14. Male! New! refervirt 25 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., refervirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versamml. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Berliner in Chicago. Neues Club- Haus Zeitbild von Oscar Wagner. Raffeneröffnung: Sonntag 6 Uhr. Anfang 7 Uhr. Wochentags 61/2 Uhr. Anfang 7/2 Uhr. Entree: Sonntag 75 Pf. Wochentags 60 Ps. Victoria- Brauerei,-112. Lützowstraße 72. Kommandantenstr. 72. Empfehle meine grossen u. klelnen F Festsäle den 2c. Vereinen und Gesellschaften. Habe noch e nige Sonnabende und Sonntage zu vergeben. H. Ebert. Garten resp. Saal Vereinszimmer Simeonstr. 28. Vorletzte Woche ( außer Sonnabend) Stettiner Sänger Nene freie Volksbühne. Sonntag, 17. Septbr. II. Abtheilung Erziehung zur Ehe, von D. Grich Hartleben. Jeden Montag Gänseausschieben b. Fr. Hamvig, Schlesischestr. 9. 19276 Vereinszimmer zu verg. Pallasstr. 5. Als anerkannt reelle und that: sächlich billigste Einkaufsquelle des Süd- Ostens für Gold-, Silber-, Alfénidewaaren( Gig.Fabr.) goldene u. silberne Uhren empfiehlt siche con H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher, 37 Admiral- Straße 37 Allen Parteigenossen empfehle meine Werkstatt für sämmtliche Schuh macherarbeiten und bitte ich mich durch betreffende Arbeit zu unterstützen, da ich durch Maßregelung meine bisherige Stellung verloren habe. A. Katlewski, Frankfurter Allee 90, 1922b Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband ( Zahlstelle Berlin). Versammlung für den Westen am Montag, 18. Sept., Abends 812 Uhr, bei Renuefahrt, Dennewigstr. 13. Zages Ordnung: 1. Die Praxis des hiesigen Gewerbegerichts. 2. Diskussion. 8. Der Arbeitsnachweis und das Verhalten der Kollegen zu demselben. 4. Vorschläge 430/ 12* zu einem Schriftführer. 5. Verschiedenes. Um rege Betheiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Friedrichshagen! Sonnabend, den 16. September 1893, Abends 8 Uhr, in Herrn Max Lerche's Bürger- Sälen: Gr. Volksversammlung für Frauen und Männer Stets wechs. Programm. Anfang: Des Andranges wegen werden die Sonnt. 7 Uhr, Mitglieder ersucht, ihre Karten an den Wochent. 8Uhr. Bahlsteller nicht erst im Theater Eingang Möglinerstraße. 48082 ages- Ordnung: 1. Vortrag über: Die wirthschaftliche Entree 50 Pf. zu erneuern. Borverkauf Billets e Sonntags teine Giltigkeit. 410/10 99 Lage der Frauen". Referentin: Frl. Agnes Wabnitz. 2. Diskussion. Verkaufe meine Restauration an 3. Verschiedenes. tücht. Gastwirth ev. bei ger. Anzahl. 14811L 3iemer, Goethest r. 67a. 1338/19 Sonntag, 1. Ottober, Familienabend mit Tanz, in Joël's Fest fälen. Abends 6 Uhr. 50 Pf. Merantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Zu dieser Versammlung sind Frauen u. Mädchen besonders eingeladen. Die Vertrauensperson: Fr. Schleehuber. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 217. Freitag, den 15. September 1893. fiebzehnjährigen 10. Jahrg. Das System Stephan- Fischer in denn bie Polizei ein Recht zu einer solchen Kommunistischen Arbeiter- Bildungsverein 49 Tottenham Street der Eisenbahn- Verwaltung. Der einem rheinischen Blatt in die Hände gerathene, von Der einem rheinischen Blatt in die Hände gerathene, von uns bereits erwähnte Erlaß des Herrn Grünhagen, wohlbestallten Direktors des Eisenbahn- Betriebsamts in Essen, hat folgenden Wortlaut: Betriebsamtes. Anlaß bieten. Nach dein Mittheilung? Parteinachrichten. schluß jeder Günſtlingswirthschaft, Schutz der tommensteuer. 7. Ausdehnung der Selbstverwaltung, AusBetreffs der Maifeier kamen wir an diesem Abend zu keinem endgiltigen Resultat, darum wurde die Versammlung bis zum 9. September vertagt. Am zweiten Abend nun waren wir alle einig, daß wir den 1. Mai als einen Arbeiter- Feiertag anerkennen. Und ferner wurde anerkannt, daß der 1. Mai als vollständiger Ruhetag anzustreben sei. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: Die heutige Versammlung spricht dem Züricher internationalen Kongreß ihre volle Anerkennung aus. Mit sozialdemokratischem Gruß " Hermann Berger, Sekretär des Vereins. 200 g Tokales. tert An die Arbeiter Berlins! 20 Laßt Euch aber nicht durch ein provokatorisches Benehmen höherer Bahnbeamter zu Ausschreitungen verleiten. Weigert Euch einfach, das zu thun, wozu Ihr nicht verpflichtet seid; namentlich ist äußerste Vorsicht geboten, wenn es zu Feststellungen von Persönlichkeiten fomint. at London. Sonnabend, den 2. September, berichtete im London unser Delegirter Genosse Wieser über den diesjährigen Irgend einem wadelstrümpfelnden Blatte, bei dem es zum internationalen Sozialistentongreß. Redner guten Ton gehört, über solche im modernen Deutschland selbst schilderte feine Erlebnisse vom Kongresse ziemlich übereinstimmend verständliche Dinge Entrüstung zu heucheln, nehmen wir eine mit den in der sozialistischen Presse gegebenen Berichten. Selbstderartige, der liberalen Etikette gemäß gestellte Frage nicht redend fanden auch einige Fragen ihre lebhafte Auseianderübel, aber die„ Germania", die denn auch doch ihr Theil Ersetzung; so die Kriegsfrage, die Maifeier, die Frage der Taktik. Effen, vom 3. August 1893. fahrung aus dem Kulturkampfe hinter sich hat, hätten wir, wie In leyterem Punkte waren fast alle Redner eins, daß die Taktik An sämmtliche Stationen und Güter- Abfertigungsstellen des gesagt, für etwas gescheidter gehalten. der deutschen Sozialdemokratie wohl als die nachahmenswertheſte Wir, die wir seit Jahren die Thaten des Herrn v. Stephan empfohlen werden könne. Im Jahre 1887 hat ein Komitee zu Münster in einem an wieder festgenagelt haben, wir wissen, daß das System von heute, Ausnahme eines holländischen Genossen für mindestens über. und derer, die in seinem Geiste handeln, immer und immer Die Resolution der Holländer zur Kriegsfrage wurde mit die preußischen Eisenbahn- Stations- Assistenten- Vereine gerichteten dessen klassische Vertreter die Herren v. Stephan und Thielen flüffig befunden, denn sind wir start genug, den Gegnern die Aufruf Propaganda zu machen gesucht und alle Stationsauf- find, fich gründlich abzuwirthschaften hat, bevor es besser werde, Heeresfolge zu entziehen, so sind wir auch stark genug, den Krieg seher, Stationsassistenten, Stationsdiätare und geprüfte Stations- und mit einer Art Wohlbehagen erfüllt es uns, wenn wir, wie überhaupt für unmöglich zu machen. aspiranten der preußischen Staatseisenbahn- Verwaltung einge an obigem Erlaß, sehen, daß man es in maßgebenden Kreisen Laden, seine Bestrebungen dadurch zu unterstützen, daß sie der artige Vereine gründeten beziv. denselben beitreten. an altbewährtem Eifer nicht fehlen läßt. Und dankend quittiren Inhalte jenes Aufrufes und nach den später noch bekannt ge- Züchtung von Sozialdemokraten ist. wir das Eingeständniß der„ Germania", daß der Rest die wordenen Thatsachen unterlag es keinem Zweifel, daß mit der Züchtung von Sozialdemokraten ist. Bildung der genannten Vereine in der Hauptsache be= zweckt wurde, den aus den Kreisen der Stations Assistenten Damals mehrfach laut gewordenen Wünschen nach Aufbesserung ihres Diensteinkommens, Aenderung der Dienstkleidung und ähnlichen Ansprüchen durch agitatorisches Vorgehen und geschlossenes Auftreten unter Benutzung der Presse das andeskomitee der hessischen Sozialdemo abhängigen" nur zu viel Ehre dadurch angethan wird, daß man Für die bevorstehende Landtags- Wahl in Hessen hat 3u bemerken sei noch, daß den Herren Anarchisten und ,, Ungegenüber der Staatsregierung größeren Nachdruck zu verschaffen. tratie einen Wahlaufruf erlassen und in demselben die Forde auf das, was jene immer und immer wieder vorbringen, fo Derartige Bestrebungen sind aber mit der staatlichen und dienstlichen Ordnung ganz unvereinbar(!!), ja, sie sind in hohem rungen der Partei in nachstehende Punkte formulirt: 1. Al- leichten Herzens eingeht. Mögen jene nach ihrer Façon felig Maße geeignet, in den Beamtenfreisen das Vertrauen zu den gemeines, gleiches, geheimes und direktes Wahlrecht; Abkürzung werden und sich großartig dünken. Wir Sozialdemokraten haben Vorgesetzten zu erschüttern, unter den verschiedensten Beamten- der Legislaturperiode; Vornahme der Wahl an einem Sonn- mehr zu thun, als uns mit solchem Phrasengedresch zu beschäffreiſen Zwietracht hervorzurufen und die Disziplin zu unter- oder Festtage. 2. Abschaffung der ersten Kammer der Stände, tigen. graben. Die dienstliche Ordnung und die Verpflichtung zu be- sowie aller Borrechte der Geburt und des Standes. 3. Trennung sonderem Gehorsam und zu besonderer Treue gegenüber der der Kirche vom Staat. Dem Staate steht keinerlei Einfluß auf Staatsregierung legen den Beamten Rücksichten auf, welche eine das religiöse Gebiet zu. Den Kirchen und religiösen Gemeinschrankenlose Ausübung ihrer staatsbürgerlichen Rechte nicht zugelegenheiten: ihrer Lehre, ihren Einrichtungen, der Anstellung ala schaften ist vollkommene Freiheit in Ordnung aller ihrer Anlassen. Insbesondere ist es mit den aus der dienstlichen ihrer Organe u. s. m. einzuräurämen. Die Gewährung öffent Stellung sich ergebenden Pflichten unvereinbar und als eine licher Mittel für firchliche Zwecke fällt weg. Die Steuern find Verlegung des für die Beamtenstellung erforderlichen Vertrauens aufzufaffen, wenn Beamte sich durch eine öffent um den auf jene fallenden Betrag zu mindern. Der Kirche steht liche Erörterung dienstlicher Angelegenheiten in einen Wideres frei, ihren Unterhalt nach eigenem Ermessen durch Leistungen spruch mit ihrer vorgesetzten Behörde bringen oder gar durch Kunst. 5. Schaffung eines Schulgesetzes auf folgenden Grundihrer Mitglieder zu erheben. 4. Pflege der Wissenschaft und Verlegung der Amtsverschwiegenheit zu derartigen Erörterungen lagen: Unentgeltlichkeit des Unterrichts und der Lehrmittel, Be Ringbahn Euch die Dienstverrichtungen, welche den bisherigen Wie Ihr wißt, beabsichtigt die Verwaltung der Stadt- und Von diesen Erwägungen ausgehend habe ich damals allen streitung der Kosten durch den Staat, Verpflegung bedürftiger Angestellten oblagen, aufzuhalsen. Man muthet Euch zu, die in Frage kommenden Beamten des diesseitigen Betriebsamts- Schulkinder auf öffentliche Kosten, Entlastung der Lehrer vom Bezirks den Beitritt zu den Stations- Assistenten- Vereinen aus: Kirchendienst, wo nöthig Aufbesserung ihrer Gehälter, weltliche Stoupeethüren beim Ein- und Aussteigen aus den Bahnzügen zu drücklich verboten und denjenigen Beamten, welche schon Mit Schulinspektion. 6. Gründliche Reform des Steuerwesens, Gut schließen. Niemand hat ein Recht, von Euch derartige Dienste glieder dieser Vereine waren, den sofortigen Austritt aus den- und Gewerbesteuer und Ersehung durch eine progressive Ein: Ihr macht Euch zu Mitschuldigen einer arbeiterfeindlichen lastung des wirthschaftlich Schwachen, Beseitigung der Grund- zu verlangen. felben zur Pflicht gemacht. Trotzdem ist nun nach den mir vorliegenden Verhandlungen im Juni d. J. in Wanne wiederum ein Eisenbahn- Assistenten- Verein gegründet worden, der zwar angestellten Beamten jeder Günſtlingswirthschaft, Schutz der nicht fest Knauferei zu gunsten des heutigen Klassenstaates, wenn Ihr Eure andere Sagungen hat, wie jene gleichnamigen Vereine des Jahres Behandlung, angemessene Erhöhung der unzureichenden Gehälter zu nehmen. und Bediensteten gegen willkürliche Hand dazu bietet, den Proletariern des Bahndienstes die Arbeit 1887, dessen Tendenz aber zweifellos dieselbe ist. Für diese der nichtpragmatischen Beamten, Reform des gesammten Pensionsmeine Ueberzeugung spricht in erster Linie die Thatsache, daß der ehemalige Stationsassistent Conrady in letzter Zeit wieder wesens. 8. Vermehrung der Aufsichtsbeamten der Fabrikinspektion, lebhaft für die Gründung solcher Vereine agitirt, auch der Arbeitsverhältnisse in Stadt und Land, ausgedehntes Mieth Herstellung einer brauchbaren Arbeiterstatistik zur Erforschung einer Bersammlung des Wanner Vereins vom 8. vorigen wohnungsgeseh. 9. Einrichtung der Gewerbebetriebe des Staates zu Monats beigewohnt und in derselben feine Ideen Musteranstalten; Bezahlung austömmlicher Löhne, Einführung eines entwickelt hat. Dieser p. Conrady ist ein Mann von wenig ruhmvoller dienstlicher Vergangenheit, der in seiner Ruhepausen von 36 Stunden in allen Werkstätten des Staates, Normalarbeitstages und möchentliche einmalige ununterbrochene verhältnißmäßig furzen Dienstzeit 66 Ordnungsstrafen erlitten, der Kreise und Gemeinden; Anwendung dieser Grundsätze auf lungen sei jetzt: u. a. am 28. Oftober 1887 wider befferes Wissen auf seinen das Submissionswesen, zur Bekämpfung der im letteren vorhan Amtseid erklärt hat, er sei aus dem Stations- Assistenten- Verein ausgetreten, und dessen gesammte bisherige Thätigkeit fast aus- denen Uebelſtände. 10. Verbot der Gefangenenarbeit für Rechnung schließlich dahin gerichtet war, in den Streifen feiner ehemaligen schaftlichen Betrieben beschäftigten Personen und Dienstboten mit von Unternehmern. 11. Rechtliche Gleichstellung der in landwirthKollegen Unzufriedenheit zu weden und zu nähren. Wenn ein ben gewerblichen Arbeitern. 12. Aerztliche Hilfeleistung von Staats- erhalten folgendes Schreiben: Auf Ihre Mittheilung in Nr. 215 Zum Religionsunterricht der Diffidentenkinder. Wir solcher Mann der Berather eines Vereins ist, der nach§ 2 seiner Sagungen die„ Förderung der gemeinsamen Interessen" der Mit wegen. Gefeßliche Sicherstellung einer auskömmlichen Armenpflege; 1. Beilage bezugnehmend, bemerke ich, daß einem anderen Dissiglieder bezweckt, so darf man wohl annehmen, daß unter diejem meinden. 13. Kräftige Unterstügung des Verkehrswesens sowie gefeb deputation zugegangen ist, jedoch mit dem Zusaß, die Anerkennung Staats- Unterstügung zum Zwecke derselben an bedürftige Ge- denten eine ähnliche Verfügung" von der Berliner Schuldehnbaren(!) Ausdruck ganz andere Ziele verborgen sind und daß es sich in der Hauptsache nur darum handeln wird, an ge- liche Sicherung des Bahnverkehrs gegen Unfälle durch Beseitigung des Wille'schen Religionsunterrichtes als eines ausreichenden heimen oder an offen ausgesprochenen Wünschen nach Aufder verkehrten Ersparung an unteren Angestellten und der da tönne nur vom als eines ausreichend g besserung der dienstlichen Stellung u. s. w. durch agitatorisches durch bewirkten ueberanstrengung. Bessere Ueberwachung des gesprochen werden. An dieses hat sich nun der Dissident getöniglichen Provinzial- Schulkollegium ausBorgehen und geschlossenes Auftreten größeren Nachdruck zu beamte. 14. Flußkorrektion. Entschädigung der Wasserschäden Fahrmaterials und der Schienenwege durch staatliche Aufsichts- wendet, worauf er folgendes Schreiben erhielt: verschaffen. Dazu kommt, daß der§ 11 der Satzungen, durch den Staat. 15. Gefeßliche Entschädigung unschuldig Verwelcher lautet: Bleibt ,, Bleibt in alter Form bestehen" nach der protokollarischen Aussage von Vereinsmitgliedern nur urtheilter. Humaner Strafvollzug, besondere Berücksichtigung Kinder von dem Religionsunterrichte der Volksschule zu diseine Umschreibung bildet für die landläufige Redensart: politischer und wegen Preßvergehen Verurtheilter. ,, es wird weiter getrunken." Der Verein giebt also durch feine Sagungen direkten Anlaß zu wüsten Trinkgelagen. Welche thum Gotha tagte am Sonntag in Ohrdruf und war überEin sozialdemokratischer Parteitag für das Herzog Früchte diese aber zeitigen, hat die Vereinsversammlung zu aus zahlreich besucht. Im gangen waren 22 Orte vertreten. Königliches Provinzial- Schulkollegium Wanne vom vorigen Monat zur Evidenz erwiesen. Sind doch Tappen. nach dieser Versammlung, und zwar gegen 3/2 Uhr Nachts, Nachdem der Reichstags- und Landtags- Abgeordnete Bock unter Berlin, den 4. September 1893. mehrere Stationsassistenten verbotener Weise in den verschlossenen reichem Beifall vom Züricher Kongreß Bericht erstattet hatte, gab Wartejaal 1. und 2. Klasse daselbst gedrungen und haben sich Gothaischen Volksblattes" und forderte zur regen Agitation auf Schulfollegium angefragt, weshalb der im Auftrage der Gemeinde Redakteur J003 einen Ueberblick über den Stand des religiösen Gemeinde ist, habe ich als deren Vorsitzender beim Da der betreffende Dissident Mitglied der Berliner freidort so unanständig benommen, daß die schärfste disziplinarische für dieses beste aller Kampfmittel, welches den Arbeitern zur ertheilte Unterricht als Religionsunterricht überhaupt nicht anAhndung geboten erscheint. Aus allen diefen Gründen sehe ich mich veranlaßt, denjenigen Verfügung stehe. Eine ziemlich lebhafte Diskussion, welche sich gesehen werden könne. E3 schreibe bei uns in Preußen kein Aus allen diefen Gründen sehe ich mich veranlaßt, denjenigen bieran anschloß, gab Kunde davon, daß die Genossen mit aller Gesetzesparagraph vor, was die Einwohner unter" Religion" zu Es Beamten des diesseitigen Betriebsamtsbezirks, welche dem Verein bereits angehören, den sofortigen Austritt aus demselben aufzu- Wacht dafür wirken werden, daß die Zahl der Abonnenten in verstehen hätten. Die Gemeinde nenne sich eine„ religiöse", bereits angehören, den sofortigen Austritt aus demselben aufzu diesem Winter die Höhe erreicht, welche nöthig ist, das Blatt von wenn auch nicht im dogmatischen Sinne der Kirchen, und lasse geben, den übrigen Beamten aber den Beitritt zu diesem oder ähnlichen Bereinen ausdrücklich zu verbieten und zwar bei Ver- finanziellen Sorgen zu befreien. Hierauf gab Genoffe Hildebrandt in ihrer Weise Religionsunterricht ertheilen. Nach§ 3 der Satzungen sind zur Aufnahme in den Berein be- Es wurden im ganzen zwei Flugblätter ausgegeben, das erste in nach§ 11, Theil II, Titel 12 des Allgemeinen Landrechts Kinder Das Kammergericht hat am 17. April d. J. entschieden, daß meidung unnachsichtigen Vorgehens gegen fie im Disziplinarwege. einen furzen Ueberblick über die Thätigkeit des Wahlkomitees. rechtigt die Stations- Assistenten, Stations Diätare, Stationsder Höhe von 25 000, das zweite zugleich mit den Stimmzetteln nicht zur Theilnahme an dem Religionsunterrichte der öffentAspiranten, Zivil- Supernumerare und solche Telegraphisten der in der Höhe von 30 000 Exemplaren und 46 Wahlversammlungen Lichen Schulen gezwungen werden sollen, wenn sie in einer Station Wanne und der Nachbarstationen, welche in den Assistenten- abgehalten. Die Kosten beliefen sich auf 1358,46 W., welche anderen Religion nach den Gefeßen des Staates chargen demnächst aufzurücken Aussicht haben. sämmtlich durch freiwillige Beiträge, auch ohne Sammelerlaubniß, erzogen werden sollen. Nun, die von der freireligiösen Gemeinde aufgebracht worden sind. Als Delegirter zum Parteitag in und den meisten Dissidenten geübte Bernunftreligion' Ich beauftrage Sie, allen diesen Beamten, soweit sie Ihnen Köln wurde Genosse Bock einstimmig gewählt. unterstellt sind, und zwar jedem einzelnen, von dieser Vertrauensmann für das Herzogthum Gotha wurde Hildebrandt gegen sie längst staatsanwaltlich vorgegangen. Als Ber ist eine andere aber feine gesetzwidrige Religion, sonst wäre fügung gegen Namensunterschrift mündlich Kenntniß zu geben ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Im Punkt" Verschiedenes" und eine schriftliche auf den Amtseid abzugebende Erklärung wurde ein Antrag von den Genossen aus Bella, ihnen durch diese Verfügung" der Schuldeputation wieder treffend Die Gleichheit aller Einwohner vor dem Gesetze wird aber von ihm einzufordern, daß er aus dem genannten Vereine aus eine Beihilfe für Errichtung eines Kasinos geschieden ist bezw. daß er diesem oder einem ähnlichen Vereine zu gewähren, gekennzeichnet, denn diejenigen Dissidenten, welche, mit dem an die Genossen in nicht beitreten wird. Diese Erklärungen sind gesammelt unter Ein Gotha zur Erledigung überwiesen. nöthigen Kleingeld versehen, ihre Kinder in eine höhere" Schule die Antrag, Vertrauensmänner der namentlicher Bezeichnung derjenigen Beamten, welche die Ab- Orte aufzufordern, die Genossen in ihrem Orte auf die brauchen nicht nachzuweisen, daß ihre Kinder einen genügenden einzelnen schicken, erhalten ohne weiteres die Dispensation, d. h. sie gabe der qu. Erklärung etwa ablehnen sollen und unter Wieder- gewerkschaftliche Bewegung hinzuweisen, wurde dem Gewerkschafts- Ersay" für den Schul- Religionsunterricht bekommen; wenn auch anschluß der gegenwärtigen Verfügung binnen 10 Tagen hierher fomitee in Gotha überwiesen. Auf Antrag von Finsterbergen die wissenschaftliche und moralische Bildung im umgekehrten einzusenden. beschloß sodann der Parteitag, den nächsten Parteitag in Walters- Verhältniß zum Geldbeutel steht, der Besuch der höheren" haujen abzuhalten. Damit war die Tagesordnung erschöpft, und Schule genügt, die Kinder von dem Religionszwang zu befreien! der Vorsigende schloß die Sigung mit einem Hoch auf die inter- Mit der Bitte, diese Mittheilung in Ihrem geschätzten Blatt nationale Sozialdemokratie. aufzunehmen, zeichne ergebenst D. Friederici, Friedenau, Bismarckstraße 25, den 13. Sept. 1893. # Ein Verzeichniß der Vereinsmitglieder, soweit sie bis jetzt polizeilich angemeldet sind, liegt g. R. bei. Der Direktor des Betriebsamts: Grünhagen, Regierungs- und Baurath. Ein Parteitag des 2. anhaltischen Wahlkreises wird Diesen Erlaß nennt die„ Germania" sehr sonderbar am 1. Oftober, Nachmittags 31/2 Uhr, in Naundorf im Dettlauund knüpft an ihn, was uns einigermaßen Wunder nimmt, schen Lokale statt. ganz im Stile liberaler Blätter eine Reihe ideologischer Betrachtungen über das allen Staatsbürgern, auch den Beamten Zu den sächsischen Landtags- Wahlen. Die Donnerstag zustehende Vereinsrecht, über die Achtung vor diesem Rechte, die Abend in der Tonhalle" zu Leipzig abgehaltene Parteiverauch ein Direktor des Betriebsamts bethätigen müsse, und ähn- fammlung stellte die sozialdemokratischen Kandidaten für die an liche gute Dinge mehr. Beinahe possirlich ist es, wie die der Wahl theilnehmenden drei Leipziger städtischen Wahlkreise Germania" jammernd die Hände über dem Kopf zusammen- wie folgt auf: im 3. Kreise( Süden) Genossen Schmidt- Burgstädt; schlägt ob der selbstverständlichen Thatsache, daß Herr Grün- im 4. Kreise( Osten) Genossen Pinkau- Leipzig; im 5. Kreise haben sogar die Vereinsmitglieder kennt, soweit sie polizeilich( Westen) Genossen Thiele- Wurzen. angemeldet sind, und wie sie gleich einer soeben in die Welt d Eure Losung im Freundeskreise, in Vereinen und VersammNiemand schließe auf der Stadt und Ringbahn die Wagenthür! mit dem Bemerken zurück, daß wir es ablehnen müssen, Ihre Anbei erhalten Sie die Anlage Jhrer Eingabe vom 27. v. m. pensiren, da der Unterricht, den dieselben bei dem Dr. Bruno gesehen werden kann. Wille genießen, als Religionsunterricht überhaupt nicht an " Schwennhagen meldet sich. Einige Blätter erhalten den nachfolgenden mit Ludwig Schwennhagen unterzeichneten Brief: Berlin W., Bülowstr. 50, den 13. September 1893. Der geehrten Schriftleitung des Kleinen Journals erlaube ich mir mitzutheilen, daß ich nach Beendigung der Vorarbeiten für den von mir veranlaßten Rechtsstreit wider den Herrn Finanzminister Dr. Miquel am geftrigen Tage in Berlin wieder eingetroffen bin, um heute( Mittwoch) den Herrn Unterfuchungsrichter am fgl. Amtsgericht zu Berlin- Moabit persönlich um die Wiederaufnahme des durch meine Reise nach Siebenbürgen und Rumänien unterbrochenen gerichtlichen Verfahrens zu ersuchen.| Stadtviertel als reicher Mann verfchrien, der, fobald er sich in Fuße und mußte nach der Charitee gebracht werden. In der Ich gebe mich dabei der Erwartung hin, daß die früher etwas ver- einer Kneipe sehen ließ, ordentlich trattiren mußte. Mitten in Nacht zum 14. d. M. erschoß sich ein Agent in feiner Wohnung zögerte Voruntersuchung nunmehr bald ihnen Abschluß finden und diesem Glückstaumel, etwa 6 Tage darauf, erhielt S. wieder in der Großen Frankfurterstraße. Im Laufe des Tages fanden somit entschieden wird, ob sich das eingeleitete Verfahren that- eine Depesche von seinem Kollekteur des Inhalts: 10 000 Fer- vier fleine Brände statt. sächlich zu einer ordentlichen Anklage wider mich verdichten thum, Nummer garnicht gezogen, bitten Fehler zu entschuldigen." dürste. Da ihre geschätzte Beitung f. 3. mehrfach über den vor. liegenden Fall berichtet hat, so darf ich wohl darum bitten, auch von dieser meiner Mittheilung ihren Lesern gütigst Kenntniß zu geben. Es zeichnet mit Hochachtung Das traf den Tischler derartig, daß er die nächsten Stunden wie irrsinnig umherging, den Sturz aus der Höhe seines Reich: thums in die gewohnte Armseligkeit vermochte er nicht zu er tragen, R. begab sich nach dem Boden hinauf und erhängte sich. Glücklicherweise tam bald darauf eine Bewohnerin hinzu, die den bereits Bewußtlosen abschnitt, und einem hinzugerufenen Arzt gelang es, R. ins Leben zurückzurufen. Der Tischler hat sich jetzt wieder erholt und sieht vertrauensvoll der Biehung 4. Klasse und fächsischer Lotterie entgegen. Gerichts- Beitung. Ein Betrüger im Westentaschen- Format ist der kleine Schifferlehrling Richard Schwarz, der trotz seiner Jugend schon eine Vorfirafe erlitten hat und sich gestern wieder wegen Urkundenfälschung vor der II. Strafkammer des Landgerichts I in a bes I zu verantworten hatte. Der kleine Kerl hat in recht dreifter Weise den Kaufmann Theuner hineinzulegen versucht. Er wußte, daß ein gewisser Marscheide seine Spirituosen von Theuner bezog Ludwig Schwennhagen." Das Kl. Journ." bemerkt hierzu: Wir erinnern daran, daß hinter dem Schriftsteller Schwennhagen alias Schweinhagen Anfangs August der schon früher hinter ihm erlassene Steckbrief erneuert worden ist. Mitte August ging die unwidersprochene Nachricht durch die Blätter, daß Schiennhagen, wohlverborgen banten Buchert schwer geschädigten Ort3trantentaffe zu und erschien nun eines Tages bei legterem, um auf grund eines Die Generalversammlung der durch ihren früheren Renvon seinen Parteigenossen, fein in Rumänien gesammeltes Weißenfee wurde Montag Abend abgehalten. Die Berfamm- gefälschten Bestellscheines für Herrn Marscheide einen ganzen Material" hier bearbeite. Es erscheint demnach boch etwas lung beschloß einstimmig, den neu gewählten Vorstand zu er- Posten von Ingber- Saft, Rum, Kognak 2c. zu erbitten. zweifelhaft, daß Schwennhagen am 12. d. M. erst zurückgekehrt mächtigen, gegen den Landrath des Niederbarnimer Kreises, schöne bunte Oblate, welche an der Spize des Scheines prangte Die gestern freiwillig dem Untersuchungsrichter einen Besuch gemacht Herrn v. Waldw, sowie dessen Vorgänger, Herrn Geheimen und die ganze ungelenke Art, in wel Ablieferung der Waaren haben wird. Sur Cholera in Berlin. Die gestern aus dem Kranken hause Moabit gemeldete choleraverdächtige Person ist als unver dächtig wieder entlassen worden, 10 daß die Anstalt frei ist von cholerafranken und choleraverdächtigen Personen. Dagegen ist aus dem Krankenhause Friedrichshain ein neuer verdächtiger Fall gemeldet worden. " werden, da Ein Unglücksstern scheint über der Familie des Kohlen händlers August Schmager, Markgrafenstr. 70, zu walten. Nach dem vor einiger Zeit ein Sohn auf dem Markthallengrundstücke in der Lindenstraße durch einen Sturz von einer Leiter schwer verlegt worden war, starb vor kurzem die Mutter infolge von Verlegungen, die sie sich durch einen Fall zugezogen hatte. Tchmager stand jetzt im Begriffe, seinen drei Kindern eine zweite Mutter zu geben und hatte das Aufgebot schon besorgt, da wurde er in der letzten Nacht plöglich von Tobsucht befallen, zertrümmerte seine Wohnungseinrichtung und sprang schließlich aus dem ersten Stock auf den Hof hinab. Die Polizei ließ ihn der Charitee zuführen. Die Kinder mußten dem Waisenhause übergeben, die Wohnung behördlich versiegelt werden. " 11 diese Beamten zur Ersatzleistung für die von Buchert unter: war, veranlaßten Herrn Theuner, vor Ich hatt' einen Kameraden. In voriger Woche hatte sich schlagenen Kaffengelder verpflichtet sein sollen. Ferner wurde die sich bei dem Besteller nach der Richtigkeit der Bestellung telephonisch zu erkundigen. Er erhielt sofort den Bescheid, daß er in der Vereinsbrauerei an der Briker Chaussee ein Kriegerverein Auflösung der f. 3. gewählten Neunerkommission, welche zur Grbas Opfer eines Schwindlers werden solle, und die Folge davon versammelt, um einem verstorbenen Kameraden mit allen friege- mittelung der in der Defraudation Buchert schuldigen Personen war, daß Freund Schwarz in das Untersuchungsgefängnis wanrischen Ehren das legte Geleit zu geben. Nachdem man sich durch fungirte, beschlossen. dern mußte. Er wurde zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. einen ordentlichen Trunk zu dem löblichen Thun gestärkt hatte, traten die ordengeschmückten Krieger in voller Uniform mit Flinte einander zwei Frauen auf der Antlagebank der 4. Straftammer Der Zufall wollte es, daß gestern unmittelbar hinterund Sabul und der Vereinsfahne zur Leichenparade an. Die Trommeln raffelten, die Musikkapelle spielte einen Trauermarsch tanntesten Berliner Einbrecher genossen haben bezw. noch gezu erscheinen hatten, welche ihr Eheglück an der Seite der beund nach allen Regeln der edlen Kriegskunst ordnete sich der Bug nießen: Die Ehefrauen des Böttcher- Karl" und des„ Schlosserhinter dem mittlerweile erschienenen Leichenwagen. In feierlicher Ede". Die erstere hatte nach Scheidung ihrer Ehe mit dem beWeise bewegte sich der Zug vorwärts, da plötzlich geschah etwas Un tannten Bellevue sich mit einem Mann von adligem Geblüt vererwartetes. Die Trommeln verstummten, die Musikanten hörten auf heirathet, hat sich dann wieder scheiden lassen und ist jetzt eine zu spielen, die Sektionen der Krieger löften sich auf und flohen verehelichte Jacobowska. Sie stand jetzt unter der Anklage, in nach der Vereinsbrauerei zurück! Was war geschehen? etwas Gemeinschaft mit einem Einbrecher Namens Hoppe von einem Entfegliches! Ganz in ihre militärischen Gedanken versunken, Trockenboden Wäsche gestohlen zu haben. Die Verhandlung hatten die braven Kameraden zu spät bemerkt, daß dicht hinter mußte vertagt werden, da Frau Jacobowska, welche den Diebbem Leichenwagen drei Männer gingen, die einen Kranz trugen mit einer großen rothen Schleife! Diese fürchterliche Ents stahl entschieden bestreitet, auf eine nicht erschienene Zeugin nicht deckung veranlaßte die treuen Striegskameraden zur wilden Flucht Ueber Entstehung und Zweck der Verbrecher Beinamen verzichtete. Ihre Genossin im Leid, Schlosser- Ede's Frau, die nach der Vereinsbrauerei zurück, woselbst sie nach Kräften be wird der B. Pr." geschrieben: Die Mehrzahl der Berliner Ver- den Namen Kümmel führt, hatte sich wegen Ruppelei zu vermüht waren, sich von dem gehabten Schrecken zu erholen. Die brecher führt Beinamen, die theils selbst gewählt, zum größten antworten. Sie wurde von der Anklage freigesprochen. drei Männer mit der rothen Schleife am Kranze geleiteten unter- Theil aber von der Zunft gegeben werden. Die Sondernamen In dem großen Diebstahls- und Hehlerprozek Mertens dessen den Verstorbenen zur eivigen Ruhe. entstehen meistens, wenn ein Verbrecher seine Laufbahn beginnt. und Genoffen, welcher am Mittwoch vor der dritten StrafDer Hauptzweck besteht darin, den richtigen Namen den, Blauen", fammer des Landgerichts I verhandelt wurde, erfolgte die das heißt den Schuhmännern und den" Greifern", das sind die Urtheilsfällung erst in später Abendstunde. Von den sämmtKriminalpolizisten, so lange wie möglich zu verheimlichen. lichen Angeklagten wurde nur ein einziger freigesprochen, alle Ferner wird durch die Spitznamen die Absicht erreicht, daß übrigen erhielten je nach der Anzahl ihrer Vorstrafen und nach verschiedene Persönlichkeiten, die denselben Vornamen führen, der mehr oder minder hervorragenden Thätigkeit, welche sie entvon einander unterschieden werden, da sich die Verbrecher unter faltet haben, Buchthaus und Gefängnisstrafen von 4 Jahren einander nur mit Vornamen nennen. Die Wichtigkeit diefer Ver- 3 Monaten bis hinab zu mehreren Monaten. Die GesammtGine nicht fehr erfreuliche Meldung bringt heute die brechervorsicht springt in die Augen, wenn ein Mitglied der summe der erkannten Strafen beträgt 17 Jahre 11 Monate Deutsche Medizinische Wochenschrift": Im Krankenhause Frie: Bunft, das mit Komplicen gearbeitet hat, der Polizet in die Budthaus und 11 Jahre 3 Monate Gefängniß. Am härtesten nicht in der Lage, drichshain mehren sich seit ungefähr einer Woche die Typhusfälle Hände fällt. Er ist dann den wurde der Arbeiter" Otto Köppen, gegen welchen 8 Fälle des ganz auffallend. Seit dem 1. September sind nicht weniger als richtiger Namen feiner Helfer angeben zu können und Diebstahls vorlagen, bedacht. Er erhielt 4 Jahre 3 Monate 32( 20 Männer und 12 Frauen) zur Aufnahme gelangt. Der nenut nur den Beinamen, unter welchem der Gesuchte Buchthaus, der Arbeiter" Emil Mertens, welcher an sieben Wohnbezirk der Eingelieferten beschränkt sich fast ausschließlich schrer zu ermitteln ist. So konnte der Schuhmacher Ostar schweren Diebstählen betheiligt war, wurde zu 3 Jahren 3 Moauf den Nordosten und Osten Berlins, speziell auf einen Bereich, Böhm, der am 1. d. M. bei einem Diebstahl ertappt und feft- naten Zuchthaus, der Handelsmann Uthe 3, eine in Verbrecherder von der Warschauer Straße, Spree, Stadtbahn, Prenzlauer genommen wurde, seinen Komplizen, dem er eine Raffette mit freisen sehr bekannte Persönlichkeit, mit einer stattlichen Liste von und Friedenstraße begrenzt wird. 400 M. zugestedt batte, nur als Rneifte- Karl" bezeichnen. Frei- Vorstrafen, zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. lich führt die Kriminalpolizei ein Verzeichniß über VerbrecherDie Abzahlungsgeschäfte schlimmster Sorte lassen ihre Spiznamen; das tann aber den Zweck der Spißnamen erst dann Zu dem großen Kapitel von der Köter Plage gehörte früheren Leihverträge", um allen gerichtlichen Kollisionen mög aufheben, wenn das Pseudonyin geschwunden ist. Die Beinamen eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverlegung, welche gestern lichst aus dem Wege zu gehen, jetzt unter der unschuldigeren haben verschiedene Entstehungsursachen: sie sind auf das körper- den Grünkramhändler Bachmann vor das hiesige SchöffenFirma Miethevertrag" ihre Schuldigkeit thun. Diese Mieths. liche Aussehen, auf die frühere Berufsthätigkeit, wie auch auf gericht führte. Der Angeklagte besigt einen großen Hund, den verträge", gegen welche diejenigen unserer Hauspafchas die reinen Eigenschaften und Leistungen während der Verbrecherlaufbahn er des morgens, wenn er fein Stellergeschäft eröffnet, ohne Baisentnaben sind, welche den Miether" sum vollständigen Leib. zurückzuführen. So giebt es einen rothen Emil", eine„ Juden- Weiteres auf die Straße hinaus läßt. Dies war auch an einem eigenen des Vermiethers" machen, dürfen als hinreichend be Paula"; ferner einen„ Konditor- Hermann", einen Matrojen Julimorgen gefchehen. Das Thier war in mächtigen Sägen die fannt vorausgesetzt werden. Weniger bekannt dagegen dürfte Albert", eine" Kirichen- Jule"; endlich eine„ Näfe" so heißt Straße entlang gesprungen und da er einen ebenso lebendigen sein, mit welchem Mugen derartige Geschäfte arbeiten. Hierfür der Einoteazer Böhm, der seinerzeit den englischen Botschafter den beiden bald ein erbauliches Springen und Jagen. Die Berund vergnügten Spielkameraden vorfand, so entstand zwischen nur ein fleines Beispiel. Ein beliebter und gangbarer Abzahlungs. Lord Russel bestahl, wegen seines großen Geschides im Auf den beiden bald ein erbauliches Springen und Jagen. Die Berartikel ist ein Regulator. Gin bekanntes Abzahlungsgeschäft im spüren, einen Elephanten", d. i. ein Einbrecher mit gewaltiger liner Straßen sind nun bis jetzt außer für übermüthige Köter Südosten Berlins, welcherenfabrit" Südosten Berlins, welches sich auf den entsprechenden Mieth3 Körperkraft, und dergleichen mehr. auch noch für arbeitsame Menschenkinder da, und so ging verträgen" großartig als„ Uhrenfabrit" gerirt,„ vermiethet" einen deun gerade zu der Zeit, in welcher dieses Hundeint Regulator, welcher im Engros- Einkaufspreise 14 M. foftet, zum Berliner Weißbierwirthe, das Bier nur mit Wasserzusatz dem der 68 jährige Arbeiter Vilain auf dem Wege nach feiner Ieberall Null- Weißen." Die Gewohnheit der meisten vergnügen der Hagelsbergerstraße in Szene ging, Preise von 45 M. Das sind ca. 200 pet. Nuzen. Und diese 200 pet. Publikum zu verabreichen und es dadurch schmackhaft" zu machen, Arbeitsstätte diese Straße entlang. Der alte Mann fühlte werden aus den Taschen der Unbemittelten herausgezogen und müssen wird fortab nicht mehr zugelassen. Vor einiger Zeit schwebte plöglich ein lopfen auf feiner Schulter, und als er sich umdrehte diese, um dieser Ausbeutung theilhaftig zu werden, obendrein noch ein Gerichtsverfahren gegen einen hiesigen Weißbierwirth wegen fab er unmittelbar neben seinem Gesicht einen mächtigen Hundehaarsträubende Bedingungen eingehen. Derartige Geschäfte sollten Nahrungsmittelverfälschung, weil er die fühle Blonde, wenn auch topf mit lang heraushängender Zunge. Es war der Hund des vom Publikum, welches auf Abzahlung angewiesen ist, einfach nicht mit Spreewasser, so doch mit Leitungswasser getauft hatte. Angeklagten, der in seiner übergroßen Beweglichkeit mit feinen ignorirt werden. Es giebt genug Geschäftsleute, welche gern auf Das Schöffengericht sprach ihn frei, die Staatsanwaltschaft er Borderpfoten Herrn Vilain auf die Schulter gesprungen war und Theilzahlungen eingehen, ohne die Käufer in materieller wie felte aber in der Berufsinstanz die Berurtheilung. Damit un anscheinend die Absicht hatte, dem alten Herrn etwas ins Ohr moralischer Beziehung so schamlos auszubeuten. zufrieden, rief der Verurtheilte die Entscheidung des Reichsgerichts zu flüstern. Letterer war über dieses unerwartete Zeichen der Die folgende Warnung vor einem Schwindler geht an. Der größte Theil der Wirthe in und um Berlin hatte in Freundschaft so erschrocken, daß er zu Boden stürzte und sich das der Berl. Abendpost" von Herrn Poftschaffner E. mit dem Erotalitäten angebracht, die besonders hervorhoben, daß das zum daß es immer eine Fahrlässigkeit ist, wenn man hier in Berlin vischen zum Schuß gegen ähnliche Anzeigen Platate innerhalb ihrer rechte Handgelenk brach. Der Staatsanwalt war der Meinung, suchen um Veröffentlichung zu: Bor einigen Tagen, während ich mich im Dienst befand, Ausschank gelangende Weißbier einen Wafferzufas enthalte. Die fo große und so ungestüme Sunde ungefeffelt auf die Straße lingelte an meiner Wohnung, Usedomstr. 8, ein junger Mann. reichsgerichtliche Entscheidung hat min eine große Umwälzung auf hinausläßt. Er beantragte deshalb 20 m. Geldbuße. Nachdem meine Frau geöffnet, stellte sich derfelbe als ein Kollege diesem Gebiete zu Wege gebracht. Sie bestätigte das Urtheil der richtshof erachtete auch eine Fahrlässigkeit für vorliegend, vervon mir, mit Namen Postschaffner Schulz, Dor. Er erzählte, ein Berufungsinstanz und führte weiter aus, daß der Zusaz von urtheilte den Angeklagten aber nur zu 5 M. Geldbuße. intimer Freund und zugleich Landsmann, nämlich aus Jarmen Wasser zu dem fertig gebrauten Weißbier als Verfälschung anSelbst die Plakate, die den Ein Zivilstreit mit afrikanischem Rolorit wird demnächst in Vorpommern vou mir zu sein. Ferner wollte er sich dieser zusehen und daher strafbar fei. Tage verheirathen, zu welchem Zwecke auch schon eine Wohnung Wasserzusatz bekannt geben, schützen den Wirth nicht vor einer die biefigen Gerichte beschäftigen. Herr Grich Rochels ist nach gemiethet sei, in welcher an demselben Tage noch vom Tischler strafrechtlichen Verfolgung, wirken vielmehr schädigend, insofern Ausweis seiner Visitenkarte„ Contracteur de la Caravane die Möbel aufgestellt werden sollten. Da er fast alles bezahlt, sich der Wirth dadurch selbst einer Verfälschung von Nahrungs. Wahéhé de Usagara Afrique Orientale." Er hat mit dem fehlten ihm noch ca. 20 M., die er sich von mir bis zum nächsten mitteln bezichtigt. Ob nun die Wirthe ein geringeres Maß Rarawanen- Unternehmer Bernhard Meyer einen mündlichen Tage borgen wolle, wo er Geld von der Sparkasse bekäme. Er geben oder einen höheren Preis nehmen oder den Schaden einzig Vertrag abgeschlossen, wonach er diesem seine Thätigkeit bis zum Jahre 1896 widmen sollte. Seine Aufgabe bestand darin, in hätte sich nun zu diesem Zwecke zu mir zum Stettiner Bahnhof, und allein selbst tragen werden, bleibt abzuwarten. Alexandrien Sudanesen anzuwerben, mit ihnen Guropa zu bereisen und Vorstellungen zu geben. Sein Honorar betrug 10 Fr. pro Tag, er behauptet aber, daß ihm der Unternehmer Herr Bernhard Meyer für die Zeit vom 3. April bis 13. Mai das fchuldige Honorar nicht bezahlt habe und hat nun den Rechtsanwalt Dr. F. Friedmann ersucht, seine Rechte dem KarawanenUnternehmer gegenüber wahrzunehmen. #t " n wo ich meinen Dienst verrichtete, begeben; da ich jedoch nicht Rebhühner in der Eierkifte. Beim Einholen von Grünsoviel bei mir gehabt hätte, schicke ich ihn nun zu meiner Frau. futter aus Lichtenberg fand der Molkereibefizer Julius Golz aus Dieselbe hat sich durch das sichere Auftreten bes Schwindlers der Posenerstraße 14 ein Rebbuhnnest, aus dem er 7 Gier mit täuschen lassen und ihm 15 Mart gegeben. Ich kenne jedoch täuschen lassen und ihm 15 Mark gegeben. Ich kenne jedoch solchen Menschen garnicht, wie überhaupt feine Angaben auf nach Hause nahm und einer Henne zum Ausbrüten unterlegte. Schwindel beruhen. Derselbe ist ungefähr 25-27 Jahre alt, Schon nach vier Tagen troch die Brut aus und wurde von der fchlant, bat sonnenverbranntes Gesicht, spines Rinn, turzgeschorenes, Stiefmutter ängstlich gehütet. Es dauerte aber nicht lange, bis dunkelblondes Haar, dunkelblauen farrirten Jacketanjug, an wel der Drang nach Freiheit bei den Thierchen zum Durchbruch kam chem der Stoff der rechten Brusttasche abgescheuert war, sowie und eins entwischte. Die übrigen sechs, unter denen sich zwei einen braunen steifen Filzhut. Hähne befinden, sind vorläufig in einer vergitterten Gierkiste untergebracht worden, wo sie prächtig gedeihen. Der Eigenthümer beabsichtigt, das Völlchen dem Zoologischen Garten als Geschenk zu übermitteln. Soziale Ltebericht. Aus der besten der Welten. Der in Rummelsburg wohnhafte ca. 50 Jahre alte Weber A. Stöffel hatte das Unglück, seit längerer Zeit teine dauernde Arbeit zu finden. Immer, Au die Bildhauer Berlins! Die Bildhauer Wiens be wenn er glaubte, folche gefunden zu haben, wurde er wieder ent Noch immer sehen die Brandstifter in Werder und Um- finden sich im Ausstand und haben Unterstützung so nothwendig, lassen. Von früh bis spät irrte er umher, Arbeit zu suchen. Löcknitz von denselben verschiedene Wiethen angezündet. Ferner fräftigster Hilfe mit dem Hinweis auf das Solidaritätsgefühl gegend ihre unheilvolle Thätigkeit fort. So wurden auf der wie wir vor drei Jahren. Wir wiederholen unseren Aufruf zu Bergebens! Durch die Noth in der Familie und das ewige wurde bei dem Bäckermeister Gerice am Marktplaß im Stall der Arbeiter aller Länder, das sich in gewerkschaftlicher Beweiflung getrieben. Vor wenigen Tagen zog man ihn als Leiche und auf dem Boden durch Ausgießen von Petroleum, das anziehung vor allen Dingen bethätigen muß, wenn es nicht leere bet Schmöchwitz aus dem Wasser. Das ist der tragische Abschluß gezündet wurde, ein Brand entfacht, der zum Glück bald ge- Redensart sein soll. Unsere brüderliche Gesinnung zu beweisen der Leidensgeschichte eines Arbeiters der heutigen Gesellschaft, löscht wurde. Gericke wurde dieserhalb verhaftet. haben wir hier die dringendste Pflicht, und fordern wir jeden der zu stolz ist, die Mildthätigkeit seiner Ausbeuter anzurufen, Erschoffen hat sich in der verwichenen Nacht der 41 Jahre Kollegen, der in der glücklichen Lage ist, Arbeit zu haben, auf, um ihn und die Seinigen vor dem Hungertode zu schüßen, nach- alte Agent Bruno Pudor, Große Frankfurterstr. 127. Der aus Beiträge für die Kollegen zu sammeln, und die Arbeitslosen zur dem sie Arbeit für ihn nicht mehr haben. Stöffel hinterläßt eine einem Revolver in die linte Schläfe abgegebene Schuß hatte die Agitation für diesen Zweck. Listen sind bei Ehrenberg, AnnenFrau und zwei Kinder in bitterstem Elende. Der Arbeiterverein Ghefrau herbeigerufen, doch war jede Hilfe vergebens. Der Straße 16, Abends 8-9 Uhr abzuheben. für Rummelsburg und Umgegend verliert in ihm ein treues Beweggrund ist noch nicht völlig aufgeklärt, wahrscheinlich liegt Die Agitationstommission der Bildhauer Mitglied. ein Aft der Unzurechnungsfähigkeit vor. Berlins. J. A.: P. König. Achtung, Holzarbeiter! Eine falsche Nachricht ist die Veranlassung zu einem po Polizeibericht. Am 13. d. M. Nachmittags fiel vor dem lizeilich bereits gemeldeten Selbstmordversuch gewesen. Ein Hause Gartenstr. 167 ein Kutscher beim Besteigen seines in der Wie bekannt, wurden Ende August d. J. eine Anzahl Tischler K. spielte ein Zehntel Lotterielos bei einem Kollekteur in Fahrt befindlichen Steinwagens zur Erde, gerieth unter die Kollegen der Scharf'schen Pianofabrit, Köpenickerstraße 154, Dresden schon seit längerer Zeit, ohne auch nur einmal mit dem Räder und erlitt eine bedeutende Verlegung des Unterschenkels. gemaßregelt, weil sie sich weigerten, einen Abzug für Zuschneiden Einsatz herauszukommen. Da erhielt R. in der vorigen Woche ein Nachmittags wurde ein elfjähriger Knabe vor dem Hause beim Holzfahren gefallen zu laffen. Eine Bermittelung der Telegramm aus Dresden, worin ihm der Inhaber der Kollekte Bergstr. 79 durch einen Steinwagen überfahren und am Unter- Differenzen scheiterte an dem Verhalten des Fabrikanten, der mittheilte, daß R.'s 2003 mit einem Gewinn von 10000 M. gezogen leibe und am Oberschenkel schwer verletzt. Bei der Ab- einfach erklärte, Faulenzer und Nörgler fliegen aus seiner Fabrik worden sei. Der Tischler war überglücklich und erzählte von seinem rüftung eines Leitergerüftes vor dem Hause Möckernstr. 134 hinaus. Riefendusel" allen Nachbaren und Bekannten. Frau Fama that stürzte ein Arbeiter aus dem ersten Stock auf den Hof hinab. In einer Versammlung des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes, bas Ihrige, und schon in wenigen Tagen war K. im ganzen Er erlitt dabei schwere Verlegungen am Unterkiefer und am die am 4. d. m, in den Zentral- Festfälen, Oranienstraße 180, Die tattfand, wurden die Arbeitsverhältnisse der Scharf'fchen Fabrik von jest ab als Publikationsorgan benügt wird, indem der p In Schmargendorf fand am Sonnabend eine öffentliche eingehend besprochen und hierbei festgestellt, daß für Holztragen Töpfer" laut Brieftastennotiz kein Berichte von uns aufnimmt. Bersammlung statt, mit der Tagesordnung: Die Schul- und und Querschneiden nicht mehr wie bisher pro Tag 5 M. bezahlt, sondern diese Arbeiten nunmehr in Afford ausgeführt werden Gemeindeverhältnisse in Schmargendorf. Genosse Peters gab Die Freie Vereinigung der Militärmügenarbeiter tagte zunächst ein Bild von den preußischen Voltsschulzuständen im sollen, und zwar wollte Herr Scharf für das Schock Bretter unter zahlreicher Betheiligung am Sonnabend, den 9. September. Allgemeinen und ging dann auf die Zustände unserer hiesigen zerschneiden 3 M. geben, wobei die Arbeiter im höchsten Falle 3um ersten Punkt der Tagesordnung: Wie stellen sich die Kollegen Schule ein, die durchaus nicht den örtlichen Verhältnissen entpro Tag 1,50 M. verdient hätten. Außerdem find zu einer diesjährigen Lohnbewegung, referirte Kollege Fischöder spricht. Es fehlt hier am Nothwendigsten, an Lehrern und Abzüge bis zur Höhe von 26 M. gemacht worden. Die und bemerkte in seinem Referate, daß die Unternehmer, wenn Räumlichkeiten. Sämmtliche Klaffen sind überfüllt, so daß man Kollegen, welche deshalb die Arbeit niederlegten, werden unsere Forderungen mäßige find, diefelben auch bewilligt werden. nicht weiß, wie und wo man die Kinder unterbringen soll. Der als gemaßregelt unterstützt. Obgleich von den Kollegen Auch forderte Redner die Kollegen auf, fich folidarisch Gemeindevertretung müsse der Vorwurf gemacht moerden, baß sie dieser Branche ein solidarisches Berhalten den Gemaßregelten u erklären, da ein jeder wohl fühlen wird, wie sehr zu wenig gethan habe, an der Zeit sei es, daß endlich einmal gegenüber erwartet wurde, so ist leider die traurige Thatsache zu es an der Zeit fei mit Recht Forderungen zu stellen. Wandel geschaffen werde. Wir, die wir vor den Schoren Berlins verzeichnen, daß sich doch einige Leute gefunden haben, welche Hierauf nahm Kollege Schwarzenberg das Wort und machte den wohnen, dürfen nicht dulden, daß sich Mißstände einwurzeln, wie die Stellen der Gemaßregelten unter den von dem Fabrikanten Vorschlag, in Güte fich mit den Arbeitgebern zu einigen, worauf fie vielleicht in westpreußischen und oberschlesischen Dorffestgesezten Bedingungen anstandslos befezt haben. Kollege Riehm erwiderte, daß mit Harmonieduseleien mit den schulen an der Tagesordnung sind, sondern wir verlangen, daß Allerdings sind es Leute, denen die Bestrebungen der Arbeitgebern nichts erzielt wird, sondern der Arbeiter nur durch Einrichtungen geschaffen werden, wie sie eines Berliner Vororts Organisation böhmische Dörfer sind. Würden sich diese Auch ein direktes Fordern seine Lage verbessern kann. Auch ist Redner würdig find. Sollte die Gemeindevertretung es an der nöthigen follegen ebenfalls der Organisation anschließen, so würde das der Ansicht, daß im Falle einer Arbeitsniederlegung die Unter- hattraft fehlen lassen, so wird der Druck von Außen nachhochfahrende, progige Wesen der Fabrikanten, die in jedem be- stügung nicht ausbleiben wird, denn eine solche für die wenigen helfen, indem wir durch die Presse alle Mißstände an die Deffentfcheidenen Einwand gegen eine weitere Herabfehung der ohnehin hier beschäftigten Kollegen es sind deren kaum 60 werden unfere lichkeit bringen. Genosse Reinte fritisirte hierauf den Lehrplan niederen Löhne eine Nörgelei erblicken, bald nach lassen; so Berufskollegen, sowie die allgemeine Arbeiterschaft schon aufbringen. Der hiesigen Schule und bedauerte, daß die Kinder so viel Bibelabez werden die Kollegen lieber zu Verräthern an der Arbeiter: Es wurden hierauf noch von den Kollegen Wilde, Frick, Krause sprüche und Gesangbuchverse auswendig lernen müßten. Die fache. und Fischöder Verschiedenes ausgeführt zur Begründung der Erziehung in der Schule soll die Grundlage für das spätere Aehnlich wie bei Scharf liegen die Verhältnisse in der Nothwendigkeit einer Aufbefferung unserer Lage. Jm 2. Puntt: Erwerbsleben bilden und darum muß mehr Berth auf die Pianofabrit von Pfeiffer, Wassergasse 38. Dort wird den Bericht der Agitationstommiffion berichtet Kollege Fischöder über praktische Ausbildung gelegt werden. Rudolphi tadelt die GeKollegen zugemuthet, das Holztragen und Querschneiden nicht die Heranziehung der noch fehlenden sowie indifferenten Kollegen meindevertreter, die seinerzeit viel versprochen, aber nichts geetwa für anständige Bezahlung, sondern gegen etwas Guff" sur Vereinigung. Kollege Freyer verlas hierauf den von der halten haben, und findet es für lettere beschämend, daß erst die zu vollbringen. Kommission aufgefeßten Lohntarif. Da derselbe jedoch nicht Arbeiter die traurigen Zustände an die Oeffentlichkeit bringen Bei Orth, Elsasserstr. 63, beklagen sich die Kollegen fort vollständig war, wurde auf Antrag Fischöder die vollständige müßten. Troh seiner gegentheiligen politischen Anschauung müsse si gesezt über die rüde Behandlung, die ihnen der Querschneider Ausarbeitung deffelben, sowie alle noch zu regelnden Sachen der er hier auf die Seite der Sozialdemokraten treten. Die an alias Werkführer zu thell werden läßt. Kommission überlassen. Die nächste außerordentliche Vereins- wesenden Gemeindevertreter, so weit sie der Einladung zur Ber Betreffs der Werkstatt von Raabe, Liebenwalder- fizung findet am Sonnabend, den 16. d. Mts., Abends 81/2 Uhr, fammlung gefolgt, wiesen die ihnen gemachten Vorwürfe, daß instraße 55, mit welcher sich am Montag die Werkstatt- Kontroll- bei Höllig, Neue Friedrichstr. 44, statt. von ihrer Seite nichts gethan wäre, zurück und erklärten ihr Rommission des Verbandes eingehend beschäftigte, ist mitzutheilen, Polizeilich aufgelöst wurde am Mittwoch Abend eine alle übrigen Redner, welche theils die Schule, theils die GeEinverständniß mit den Einberufern der Versammlung, ebenso daß dort Löhne gezahlt werden, wobei unmöglich der Arbeiter Anarchisten- Versammlung, welche in dem Konkordia- Saale tagte. meindeverhältnisse einer Kritik unterzogen. Nachdem noch Geexistiren kann. Für Treppenflurfenster, wo anderweitig 8 M. gezahlt werden, giebt es dort 4 M.; für einfache Fenster auch in derselben wurde freie Diskussion über das Thema: nosse Frigge in warmen Worten den großen Werth einer guten nur 4 W.; für Doppelfenster 10,50 2. statt 12 resp. 18 M. Des Verbrüderung des Proletariats und die Befreiung aus der Schulbildung für die Arbeiterklasse beleuchtet hatte, wurde eine halb haben die Kollegen in der Werkstatt von Raabe die geistigen und physischen Knechtschaft" abgehalten. Nachdem fünfgliedrige Kommission gewählt, welche ihre Forderungen der Arbeit niedergelegt und hat die Werkstatt Kontrollkommiffion die hierzu ein Antisemit- Antisemit und Anarchist das gehört zu- Gemeindevertretung unterbreiten, eventuell auch weitere MaßArbeitsniederlegung gut geheißen. Meister Raabe läßt sich ſammen seinen Rohl zum Besten gegeben, trat der nahmen einzuleiten hat. Zum Schluß wurde noch auf die am ebenfalls in teine Verhandlungen ein. Die Kollegen werden Anarchist Witte auf. Derfelbe eiferte gegen die politische Serr- 19. September bei Friedrich stattfindende Volksversammlung, in seitens der Ausständigen ernstlich ersucht, den Zuzug fernzuhalten. Schaft in jeder Form, weil sie stets zur Unterdrückung führe. der Genosse Antrick über den Züricher Kongres referiren wird, Auf diese Motivirung folgte die Auflösung der Versammlung aufmerksam gemacht. An die organisirte Arbeiterschaft Deutschlands! Die moderne tapitalistische Produktionsweise verzichtet immer Auf der am Sonnabend, den 9., und Sonntag, den Von den Unterzeichneten geht uns in betreff der Berichmehr und mehr auf qualifizirte Arbeitskräfte, und zwar aus dem 10. September d. I., in Berlin abgehaltenen außerordentlichen tigung der Herren Simonson u. Stern folgende Berichganz einfachen Grunde, weil diese bem profitgierigen Unter Generalversammlung der 3entral- Kranten- und Be- tigung zu: nehmerthum größtentheils zu tostspielig sind. Der mit Hilfe der gräbnißtasse der Sattler wurde beschlossen, die Kasse Die Arbeitszeit währte, als Unterzeichnete dort in Arbeit Maschinen produzirende Kapitalist sucht und findet unter der mit der Zentral Kranken- und Begräbnißkasse der Tapezirer zu traten, nicht, wie Herren Simonson u. Stern behaupten, von 7 Uhr fräfte. Die Folge davon ist, daß sehr häufig der beste qualifizirte perschmelzen, da man es nicht für möglich hielt, den Reserve- Morgens bis 7 Ühr Abends, sondern von 7 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends. In letzter Zeit wurde bei den Steppern und Arbeiter nur sein färgliches Brøt finden fann, wenn er feinen fonds in der von der Behörde gestellten Frist herbeizuschaffen. Stepperinnen die Arbeitszeit bis 7 Uhr ausgedehnt, bei den Zugelernten Beruf an den Nagel hängt und selbst Hilfsarbeiter Die Gasanstalts- Arbeiter hielten am 10. September eine schneidern vor vier Wochen ebenfalls um eine Stunde verlängert. wird. Klar und deutlich läßt sich hier der gefährliche Feind der Versammlung ab, in der Genosse Sch war he über den Züricher Von einer englischen Arbeitszeit, wie sie heute dort eingeführt ist, Gewerkschaftsorganisation gelernter Arbeiter erkennen; es ist der Kongreß sprach. Da der Vortragende in eingehender Weise alle wußten wir zu jener Zeit nichts. Immerhin haben die Herren Indifferentismus der ungelernten Arbeitermassen. Klein und zur Verhandlung gekommenen Punkte largelegt hatte, wurde bei der jetzt eingeführten Arbeitszeit die Arbeitszeit nicht verkürzt, schwach sind die Organisationen der Hilfsarbeiter. Beispielsweise von einer Diskussion Abstand genommen. Sodann wurden die sondern verlängert. Die Arbeitszeit betrug seinerzeit 83/4 Stunden. existiren in Berlin mehr als 32 000 Sandelshilfsarbeiter, von Verhältnisse in der Orts- Krankenkasse der Metallarbeiter von Die jetzige Arbeitszeit währt von 7 Uhr Morgens bis 5 Uhr denen nur etwas über 1000 dem Verbande der Geschäfts- mehreren Rebnern scharf fritisirt. Nachdem der Referent noch Abends, bie Pausen betragen 3/4 Stunden, bleibt an Arbeitszeit diener, Packer und Berufsgenossen, der hier einzigen, in feinem Schlußworte bemerkt hatte, daß mit dem Vorstand 91/4 Stunden. Also ist die Arbeitszeit um 1/2 Stunde verlängert. wirklich auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehen dieser Kaffe ernstlich ins Gericht gegangen werden soll und die Sollten die Herren sonst noch Wünsche haben, so ersuchen wir den Organisation dieser Branche, angehören. Wenn wir Anwesenden aufgefordert hatte, die Versammlungen recht fleißig dieselben, in der Versammlung am Sonnabend, den 16. Septbr., nun in Erwägung ziehen, daß die HausHaus- und Gezu besuchen, erfolgte der Schluß der Versammlung. Abends 9 Uhr, Wallstr. 20, zu erscheinen. Wir garantiren den schäftsbiener, oder wie sie sonst alle heißen mögen, sich zum 6208 Herren volle Redefreiheit. großen Theile aus gelernten Berufen rekrutiren, und infolge der Der Kranken Unterstüßungs- und Begräbniß Verein Saifonarbeit im Handelsgewerbe ihrer Existenz nie sicher find, für Bau und gewerbliche Hilfsarbeiter Berling daher leicht gelegentlich einer Lohnbewegung in ihrem ehemaligen hielt am 10. September eine außerordentliche GeneralversammBerufe aus Noth und Unverstand zu Streitbrechern werden, fo lung ab. Zum 1. Punkt der Tagesordnung: Wahl eines wird jeder denkente Arbeiter die Gefahr begreifen, die sie für zweiten Kassirers, wurde College Starl Ludwig ge wählt. Bei Vereinsangelegenheiten wurde zunächst ein Antrag Tiefen Uebelsänden nach Möglichkeit vorzubeugen, giebt es von Steinberg, die monatlichen Beiträge von 1,25 M. auf nur ein Mittel, die Organisation und Aufklärung der Handels- 1,50 M. zu erhöhen, mit großer Majorität angenommen. sarbeiter durch agitatorische Unterstützung der qualifizirten, Antrag, bei jedem Sterbefall eines Mitgliedes eine Extrabeisteuer organisirten Arbeiterschaft. Besonders jene Berufe, welche die von 20 Pf. zu erheben, wurde zugestimmt. Nach längerer Debatte Kontrollmarke eingeführt haben oder noch einführen wollen, wurde beschlossen, daß dem Kassirer das Recht zusteht, einen vom dürften dadurch, daß sie zur Organisation der Hilfsarbeitermassen Borstand noch zu bestimmenden Vertrauensarzt zu Rathe zu moralisch beitragen, ihre eigenen Interessen mit nachhaltiger ziehen, wenn der Vorstand Zweifel an der Krankheit eines Mit- Schule, Mariendorferstr. 5 bei Grube. Süd- Ost- Schule, ReichenbergerWirkung wahrnehmen. Aus den vorher angeführten, wahrlich nicht zu gliedes hegt. Nachdem noch mehrere Redner über den Wortlaut unterschätzenden Gründen, ersucht nun die unterzeichnete Agitations- Des§ 6 unferes Statuts gesprochen, bestimmte die außerordent tommission der Handelshilfsarbeiter die zielbewußte Arbeiterschaftliche Generalversammlung, daß bei Krankheits- refp. UnglücksDeutschlands, die Hilfsarbeiter auf ihre Organisationen aufmert fällen die Kaffe nur wie die Ortskrantenfaffen für 13 Wochen an fam zu machen und denselben dadurch fortwährend neue Refruten Unterstützung haftet. Bei anderen Krankheiten, wo die Unfallzuzuführen. versicherung eingreift, kann die Unterstützung bis auf 26 Wochen Wir nennen zu diesem Behufe nachstehende uns bis bato be- ausgedehnt werden. bende ung bis bato tannte Organisationen: eine Gewerkschaftsbewegung gelernter Arbeiter bilden. biener. durch den Polizeilieutenant. : Dem Berlin: Verband der Geschäftsdiener, Packer und Berufs- hielt am 10. September in Scheffer's Salon, Inselstr. 10, ihre Die Freie Vereinigung der Bau Arbeiter Berlins genoffen. Stellenvermittlungs- Bureau: Neue Grünftr. 10, 1 Tr. regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Da die Versammlung Aufnahmegebühr 50 Pf. Wochenbeitrag 15 f. schlecht besucht war, wurde von dem Vortrag Abstand genommen. Breslau: Freie Vereinigung der Haus- und Komptoir Im Verschiedenen theilte der Kollege Gaßmann der Versammlung mit, daß Kollege Rilsky sich auf dem Bau in Gegenwart Dresden: Verein der Markthelfer, Kutscher und Berufs- mehrerer Kollegen beleidigender Aeußerungen gegen den Vorstand und die Beisiger des Gewerbe Schiedsgerichts schuldig geHalle a. S.: Verein der Geschäftsdiener, Packer und Beinacht habe. Hierauf stellte Wernau den Antrag, ten Kollegen rufsgenossen. Rilsky aufzufordern, eine Ehrenerklärung im Borwärts" im Sprechsaal einrücken zu lassen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. genossen. Hamburg: Verein der Hausknechte und Komptoirboten von 1890. Kiel: Verein der Haus- und Geschäftsdiener. Köln a. Rh.: Verein der Hausdiener und Packer. Leipzig: Verein der Martihelfer aller Branchen. In den übrigen größeren Handelsorten Deutschlands, wo noch keine derartigen Fachvereine bestehen, liegt es, wie oben nachgewiesen, im Interesse der organisirten Arbeiter aller Berufe, derartige Vereine ins Leben zu rufen und sind wir jederzeit gern bereit, das hierzu nothwendige Wiaterial den betreffenden Genossen zur Verfügung zu stellen. Deutschlands flaffenbewußte Arbeiterschaft kann diese unsere Bitte erfüllen, sie braucht nur zu wollen. Als Gegenleistung verpflichten wir uns, die neuzugeführten Berufskollegen zu guten und solidarischen Freiheitskämpfern auszubilden. Im Auftrage der Agitationstommission der Haus- und Geschäfts. biener, Pader und Berufsgenossen Deutschlands. C. Raßler, Berlin O., Burgstr. 18. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden bringend um öfteren Abdruck gebeten. 1910 dedigna gidid Im Johannisthaler Volksgarten tagte am 2. September der Arbeiter Bildungsverein für Johannis thal. Nieder- Schönweide und Umgegend. Die Bersammlung beschäftigte sich mit einer Vorlesung aus der Broschüre May Nordau's, Die tonventionellen Lügen der Kulturmenschheit. Von einer Diskussion wurde abgesehen und es erfolgte die Wahl des Vorstandes, welcher sich aus folgenden Genoffen zusammenfett: 1. Vorsitzender John, 1. Schriftführer Elje jr., 1. Kassirer Wagner. Dem Vorstande wurden 3 Hilfspersonen zuertheilt. Alsdann wurden innere Vereinsangelegen heiten erörtert. erm. Boys. Selma Roßnid. Bertha Klöppel Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E.§. 29 Samburg). Filiale 5. Sonnabend, den 16. September Abends 9 Uhr, Mitglieder- Versammlung bei Reimann, Schönhauser Allee 42. Tagesordnung: Raffenbericht. Verschiedenes. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E, H. 29 Samburg). Filiale Rirdorf. Sonnabend, den 16. September, Abends 8 Uhr, Bersammlung bei Schaller, Berlinerstraße 117. Tagesordnung: Kassenbericht. Berschtebenes. Frauen- und Mädchen- gildungsverein des arbeitenden Volkes für Berlin und Umgegend, Filiale Moabit. Vereinsverfammlung am Freitag, den 15. September, Abends 8% Uhr, im Weddingpart, Müllerstr. 178. Vortrag des Fel. Wabnitz. Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von 8%-10% thr: Südstraße 133. Unterricht über Gesegestunde und Nationalötonomie O ft- Schule, Sese- und Diskutirklubo. Freitag. Karl Mart, bends 8% Uhr, Katser: Nord, BergBuch= Gemüthlich feit Puzer, Martusftr. 31. Unterricht in Geſchichte( alte). Nord- Schule, Müllerfraße 179a: Unterricht in Phyſiologie und Buchführung. In allen unterrichtsfächern, mit Ausnahme von Mathematik und Buchführung, tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Semesters eintreten. bet Gruber, Martendorferstr. 5. Westen, bei 6. Werner, Bülowstr. 59. Bolzarbeiter". Abends 8% Uhr im Zotale des Herrn Peterson, Beteranenftr. 22. Lese- und Diskutieffub Otto Reimer, Abends 8 Uhr Wilhelmshavenerstr. 23 bei Ruba. Distutirtlub August Getb tagt fest ad. Neumann, Brunnenstraße 130, 3 r. Freitag Abends 8 Uhr Restaurant Zubell. Arbeiter Sängerbund Berlins und Amgegend. Vorsitzender Alle Kenderungen im Vereinsfalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelir. 70. Greitag. Ich er Männerchor, Schönhauser Allee 28, bei Kuhlmey. Uebungsstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. ftraße 68, bei Keller. Vorwärts 1, S.D. Adalbertstr. 21, bei Roll. Kummeischer Gesangverein, Langeftraße 65, bet Tempel. Mai= binder- Männerchor Berlins, Soizmarktstraße& bei Deter. glödchen, Hochstr. saa, bet Wilte. Seydelstr. 30. Balme, in Belten, bei Schröder. Morgenroth 4, Köpenic, Müggelheimerstr.'s bei Seld. Karthaus'scher Gesang= Gefangverein Morgenper ein, Lichtenbergerstr. 21, bet Seiſe. roth 2, Charlottenburg, Bismarckstraße 74. Arbeiter Gefangverein. Typographia, Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schrift: gießer, Kommandantenstr. 20, Arminhallen. Gesangverein Nordwacht, Müllerstr. 7, bei Reichert.. Gesangverein Schmargendorf in Schmargen= dorf, Wirthshaus. 8utunft 1, Steglis, Ahornstraße, im Gambrinus. Gesang= Gefangverein Gollegia 1, Manteuffelstr. 9 bet Nowiacs.. verein Fretheit Moabit, Stronen- Braueret, Alt- Moabit Nr. 47/49. Bereinte Gangesbrüder Moabit" Stromstraße 28 Sängerverein Gorgenfret" Melchiorftr. 15 bei Stehmann. sange. Gefango. osalta" Gr. Frankfurterstr. 81 b. Müller. Nord- WestStern", Altonaerstraße 27 bet Sipfe. Vineta", Swinemünderstr. 35 bet Queitsch. Freie Siebertafel, Neue Königstr. 73 bet Sahn. Brandenburger Männer- Gesangverein in Brandenburg a. S., Sängerchor der Töpfer, Neue Friedrichstr. 44 bet Röntg. Gesangverein Gerstenähte, Alte Satobfir. 83 bet tenede. Johannt, Gefangverein Steinnette, Röslinerstr. 17 bei Wendt. Am Ostbahnhof 7 bei W. Schulze. Ginigteit 3, Groß- Lichterfelde bei Gries, Giesensdorf. Mengert's Boltsgarten. bet Wilte. 1 Rothe Fahne, Görligerstr. 52 bei Vogel. bet Brauer MännerBund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Alle Buschriften find zu senden an. Sentel, Bergmannstr. 21, Hof 8 Tr. Freitag: Bergnügungsverein Frisch auf. Abends 9 Uhr, Andreasstr. 26, Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Freitag. Männer- GesangQuartettperein verein union, Abends 9 Uhr, Berliner Bockbrauerei. Wedding, Abends 8% Uhr, bei Schäfer, Stene Hochstr. 49. Männerchor Waldesrauschen, abends 9 Uhr, bei Weigt, Starigrafenftr. 87.- PrivatTheaterverein Crescendo, Abends 9 Uhr, bet Schulz, Bunouserstr. 85. Mufit- Dilettantenverein„ To nita", Abends 8% Uhr bei Schent, Krautnr. 39, bergerir. 24. nebung silunde.- Wufulverein Frisch auf, Restaurant Schröder, ReichenDer Vorsitzende schloß die Bersammlung mit der Aufforderung, daß sich die Genossen der Umgegend recht zahlreich an dem Verein betheiligen mögen. Mitglieder werden in jeder Vereinsversammlung aufgenommen. Die nächste Vereinsversammlung findet am 16. September 1893, Abends 8/2 Uhr, bei Strecker in Nieder- Schönweide statt. fammlung der Bäder statt, die nur mäßig besucht war. Die Rigdorf. Am 7. September fand hier eine öffentliche VerMehrzahl der Anwesenden ließ sich in den Verein aufnehmen. Diejenigen, welche ihr Buch noch nicht haben, können dasselbe turnt Freitag und Dienstag Abend von 8-10% uhr in der Turnhalle des Berliner Turngenossenschaft. Die erfie Männerabtheilung him Vereinslokal, Steinmeßftr. 45, abholen. Sodann wurde be- Leffing- Gymnasiums Pantstr. 9-10.- Turnverein Gesundbrunnen schlossen, die nächste Versammlung am Sonntag, den 17. Seps die 1. Männer- Abtheilung turnt heute Abend von 8%-10% Uhr in der TurnDer Verein zur Regelung der gewerblichen Ver.tember, Nachmittags 2 Uhr, stattfinden zu lassen, und werden balle des Leffing- Gymnaſiums, Pantſtr. 9-10. Vergnügungsverein Esperance, Abends 9 Uhr, Rosenthalerstr. 11-12, die Kollegen aufgefordert, recht zahlreich zu dieser Versammlung im Restaurant. hältnisse der Töpfer und Berufsgenossen für Berlin ordert, Bergnügungsverein Beilchen, Abend 9 Uhr, bei Brauns, zu erscheinen. Dranienitr. 183 p. Gefelliger Arbeiterverein Graphia, Abends 8 Uhr, und Umgegend hatte am 8. September eine WanderAlte Jakobstr. 128( Logenhaus). Unterhaltungstlub Schiller, Abends versammlung in Spandau im Lokal des Herrn Kiefer, Lynar- In Nigdorf fand am 10. September eine öffentliche Versamm- suhr im Restaurant Holzbächer, Drenfeftraße 8. Lepidopt. Bereinigung Musikverein Hoff= ftraße 35, einberufen. Genosse Wilte hielt einen Vortrag über: lung jämmtlicher in Holzbearbeitungsfabriken und Orion, Abends 9 Uhr Sigung Schüßenstr. 29. nung, Abends von 9-11 Uhr Uebungsstunde Prostauerstr. 35-37 bei Unsere Waffen im Kampfe des Daseins". Der Vortrag wurde auf Holzplähen beschäftigten Arbeiter statt. Ge- Schneider. Stattlub Kairo Abends 8 Uhr bei Flick, Simeonstr. 23. mit Beifall aufgenommen, und sprach Kollege David zur Dis- noffe Fritz Hansen hielt einen Vortrag über: Unsere wirth- Bergnügungsverein Berolina, Abends 9 Uhr im Restaurant Zur GleichTussion im Sinne des Referenten. Unter Gewerkschaftsangelegen- fchaftliche Lage und die Gewerkschaftsorganisation". An der Solidarita! Abends 84 ühr im Sotale von Gyrenberg, Annenſtr. 16, heit", Andreasftr. 26, Sizung. Nach derfelben Tanz. Tanzlehrer- Berein heiten führte David an, daß Knöfel in der Charlottenburger Disfuffion betheiligten sich die Kollegen Heitmann, Steinmar, Sigung. Rauchklub Rothe Fahne, Freitag Abends 9 Uhr, Cuvryftr. 48 Nenen Beit" annoncirt, daß er Beiträge, sowie Mitglieder für Necker und Sie. Allgemein wurde geklagt, daß die Nixdorfer bei Kricheldorff. Ruderverein Borwärts", Sigung Abends 8 Uhr, den Zentralverband der Töpfer aufnehme. Im Anschluß hieran Kollegen sich so wenig an der Gewerkschaftsorganisation be- in der Spreeterrasse, Jannowißbrücke. kritisirten die Kollegen Nicolaus und David das Benehmen des theiligen. Befchloffen wurde, dahin zu wirken, in Rixdorf mehr Meeting every Friday at 9 p. m. at Behrens Restaurant English Conversational Club Shakespeare. Herrn Knöfel, unter anderm bemerkend, daß derselbe seiner Zeit zu agitiren, und darauf Kollege Heitmann als Agitations- Königstr. 62. Lecturer Mr. J. Bloch. Guests are welcome. ür den Hirsch- Duncker'schen Gewerkverein mit dem Redakteur fommissionsmitglied gewählt. Kollege Kobold giebt bekannt, daß Königstr. 62. Lecturer Mr. J. Bloch. Guests are welcome. faat auf Agitation gegangen ist. Kollege David forderte die die Vorstellung in der Urania am 5. November, Vormittags Kollegen auf den Bauhandwerker" zu abonniren, da derselbe 9 Uhr, stattfindet. Vermischkes. größer, als die Absender der Briefe zumeist recht deutlich be=] zeichnet waren. Die Cholera. London, 14. September. Wie den„ Times" Das Weinjahr 1893. Dem Rhein. Kur." wird aus aus Alexandrien gemeldet wird, ist unter der egyptischen Wach- Rheinhessen geschrieben: Die Freude der Winzer wird immer mannschaft in Tor und Ras- Mallap und dem Sanitätspersonal größer, da sie, je näher der Herbst rückt, sicherer sind, nach einer in El- Tor die Cholera ausgebrochen. Unter den 3000 Pilgern, Reihe von Jahren wieder einmal für die gehabte Mühe den welche sich in El- Tor befinden, herrscht die Cholera nicht, aber Lohn einheimfen zu können. Es ist auch wirklich eine Freude, die Lager find infizirt, infolge der Zahl der dort aufgenommenen die Weinberge in traftstrohendem Aussehen von dunkelgrüner Pilger, welche sich seit dem 15. Juli auf 30 000 beläuft.- London, Farbe zu sehen; die großen, dick perkeligen Früchte find trotz ihrer 14. September. In der kleinen Stadt Bingley bei Bradford Masse von Laub noch vollständig bedeckt, so daß sie nur bei dem sind seit 8 Tagen mehrere Todesfälle an Cholera vorgekommen. Wegbiegen der Blätter zu sehen sind. Bemerkenswerth ist, daß Rom, 13. September. In den letzten 24 Stunden ist in Rom gerade diejenigen Weinbergsanlagen ersten Ranges, welche seit fein Cholera- Todesfall vorgekommen. Aus Cassino werden zwei langer Beit immer nur minimale Ernten lieferten, in diesem verdächtige Erkrankungen und ein Todesfall, aus Livorno vier Herbst am besten aussehen. Erkrankungen, ein Todesfall, aus Palermo neun Erkrankungen, Eine folide Schädeldecke muß nach dem„ Bayr. Vater: drei Todesfälle, aus Neapel drei Todesfälle, aus Sulmona ein land" der Bäckergehilfe N. Greiner in Landshut befizen. Bei Todesfall, und aus Pescara eine Erkrankung gemeldet. In einer Rauferei zwischen Zivil und Militär erhielt er diverse Sulmona sind seit Beginn der Epidemie vor 28 Tagen ins- Säbelhiebe mit einem Kürassierpallasch über sein Kapitolium, wo gesammt 123 Personen erfrankt und 79 Personen gestorben.-durch er nicht unerheblich" verwundet wurde; der Pallasch aber Amsterdam, 13. September. In Rotterdam sind vier neue zerbrach in mehrere Stücke! Cholerafälle vorgekommen; im Ganzen befinden sich noch 14 Erfrankte in ärztlicher Behandlung. In Terneuzen find 3 Perfonen an Cholera gestorben. In Klosterzand find 4 Fälle vor gekommen, von denen 2 tödtlich verliefen. Geheimmittel- Schwindel. Vor einiger Zeit war der Badischen Landeszeitung" zufolge in einem Karlsruher Blatte ein Mittel gegen 2ungenschwindsucht angepriesen, das gegen Einsendung von 1 M. zu beziehen sein sollte. Das Mittel Von einem Kinderraub durch Zigeuner giebt der nach bestand in dem mittels anon men Briefs ertheilten Rath, stehende Steckbrief des Ersten Staatsanwalts zu Halberstadt die Kranken sollen täglich zweimal je ein Glas ihres eigenen Kunde: In der Nacht vom 7. zum 8. September ist der Artist Urins trinten. Der Orts- Gesundheitsrath, der von diesem emJulius Heilig in der Nähe von Roklum durch die Trollmann'sche pörenden Schwindel alsbald Kenntniß erhielt, erstattete Anzeige Zigeunergesellschaft überfallen und seines Wohnwagens( grün mit bei der Staatsanwaltschaft, die den schlimmen Rathgeber erGoldbraun verziert) beraubt worden. In dem Wagen befanden mittelte und dessen Verurtheilung zu einer zweiwöchigen sich außer den Utensilien eines Puppentheaters auch zwei Kinder Gefängnißstrafe und 10 M. Geldstrafe durch das des Heilig: ein Mädchen, zwei Jahre alt, von heller Gesichts: Schöffengericht wegen Betrugs herbeiführte. Es hatte sich erfarbe und hellblondem Haar, und ein Knabe, 3/2 Jahre alt, mit geben, daß in furzer Zeit 18 Personen das Mittel" bezogen dunkelblondem Haar und schwarzbraunen Augen. Die Kinder hatten. Dieser Fall zeigt von neuem auf das deutlichste, welche find von den Zigeunern mit entführt worden. Die Spuren der Vorsicht gegenüber der Anpreisung von Geheimmitteln geboten Gesellschaft deuten auf die Gegend von Wolfenbüttel." Man ist. Sie sind ausnahmslos auf Täuschung und Ausbeutung des wird erwarten dürfen, daß eine Gesellschaft, die einen derartigen Publikums berechnet. Wagen stiehlt, nicht lange unbemerkt bleibt. " 1 Paris, 14. September. Nach hier eingetroffenen Melbungen aus Buenos- Ayres laufen daselbst Gerüchte um, daß die Aufständischen Rio de Janeiro bombardirt hätten. zu dem Briefkaffen der Redaktion. Herrn E. Sch. in K. Warum ist die Anfrage„ leife"? Hoffentlich haben Sie einen gefunden Kehlkopf. Ihre Ginsendung kam nach der des Berliner Genoffen H. K., und zweimal hinter einander diefelbe Anfrage beantworten, das ging doch nicht an. Freilich, Sie entrüsten sich über die Antwort au H. K. Offen geftanden, das ist mir ein psychologisches Räthsel, um das ich mir aber den Kopf nicht zerbrechen will. Ich habe wahrhaftig teine Zeit dazu. Wenn ich sagte, der Mann habe mich niemals verleugnet, fo bezog sich das nicht auf den Sozialismus, wenigstens im modernen Sinne des Worts er sich niemals bekannt hat, sondern auf die Person seines Lehrers aus den 60er Jahren. Daß Schüler und Lehrer, auch wenn sie nicht der gleichen Partei angehören, in freundschaftlichem Verkehr mit einander stehen, ist doch weder etwas unnatürliches noch ein Verbrechen. Oder sind Sie anderer Anſicht? Und„ weshalb denn die Rücksicht?" Wenn Sie den„ Zukunftsstaat" der„ Köln. 3tg." vermöbeln wollen dann heraus mit dem Fledermisch. Nur müssen Sie etwas Neues zu Tage fördern. Nichts für ungut. W. 2. Hirschfeld. Frauen- Krankenkasse Kassirer Schulz, Memelerstraße 60 a, 3 Tr. K. D. Er soll sich beim dortigen Konsul melden und die Meldung sowie die Krankheit bescheinigen lassen. F. R. 131. Bei Ihrer Berufsgenossenschaft. Walter. Beschlagnahme des Lohns wegen Kolonialwaarens schulden ist unzulässig und unwirksam: Gesez, betreffend die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dienstlohnes§§ 1 und 2. Gericht. Die Vernehmung des Zeugen ist zulässig und nicht abzuwenden. Sie haben aber das Recht, alle Thatsachen, die gegen dessen Glaubwürdigkeit sprechen, vor Gericht anzuführen unter Beweis zu stellen. E. B. 1. Von den beiden Inhabern eines Schankgeschäftes haftet ein Jeder für die volle Gewerbesteuer. 2. Das Verlangen, die Steuer einzusenden, ist berechtigt. Prag, 14. September. In zwei Dörfern des Kuttenberger Bezirkes wurden zwei Engelmacherinnen ausgeforscht, die für fünf Gulden kleine Kinder aus der Welt schafften. Die Verbrecherinnen machten sehr gute Geschäfte, da Mädchen und Frauen meilenweit zu ihnen reiften, um ihnen ihre Görlig 7. Wenn der Vater eines unehelichen Sohnes ein Kinder zur Tödtung zu übergeben.( Boff. 3tg.") eheliches Kind hinterläßt, so ist das uneheliche Kind nicht erb berechtigt. Hingegen tonfurrirt es als Erbe der Mutter auch mit deren ehelichem Kinde. Ein Ehegeschichtchen aus der„ guten" Gesellschaft, das laut von der Heiligkeit der Ehe spricht, wird in Leipzig erzählt. Eine junge Ehefrau trieb hier noch zur weiteren Ausbildung ihrer Stimme musikalische Studien. Auf bedenkliche Mittheilungen hin, die dem abwesenden Ehemann zu gingen, erschien dieser eines Tages auf der Bildfläche und nahm in der Wohnung seiner Gattin in deren Abwesenheit eine forgfältige Untersuchung vor. Diese förderte denn einen reichhaltigen Briefwechsel mit Studiengenossen, Offizieren, StuDenten u. f. w. zu Tage, der in dem Ehemann der Adressatin nicht freudige Gefühle erwecken mußte. So begreiflich das Miß, vergnügen, so seltsam war die Manifestation desselben. Der Ehemann ordnete sorgfältig alle Briefe chronologisch, begab sich in eine Buchdruckerei, ließ die pitante Sammlung als Broschüre Lens, 14. September. Bei den hiesigen Bergarbeiter herstellen mit dem Titel: Die Beweise der Untreue meiner Syndikaten find die Antworten von 6 Bergwerks- Gesellschaften Frau" und versandte dieses Opus an die Anbeter der jungen aus Pas de Calais eingegangen. Dieselben verwerfen sämmtlich Frau und andere Personen, die an den Vorgängen Interesse die Forderungen des Arbeiterkongresses. Ein allgemeiner Streit nehmen mußten. Die Ueberraschung der Empfänger war um sol scheint unausbleiblich. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) H., Rixdorf. Der Anspruch ist noch nicht verjährt, klagen Sie aber vor Ablauf des nächsten Jahres ein. Burg. 1. Nein. 2. Wenn in Ihrem Miethsvertrag nicht bestimmt ist, daß ohne Einwilligung des Vermiethers ein Untermiether nicht gestellt werden darf, so sind Sie zur Stellung eines Untermiethers berechtigt und sind, falls der Untermiether ohne Grund nicht angenommen wird, zur Miethszahlung nicht verbunden. 3. Nein. Der Wirth kann aber Ihre Sachen retiniren. Memelerstraße. Wenn Ihr Miethsvertrag den hier üblichen Gaunerformularen entspricht, so ist der Wirth leider im Recht. Das Albert G. Thomas'sche ConcursBrot! Brot! Holz- u. Bretterträger Berlins u. Umg. waarenlager von fertigen Elfenbein- Waaren, to be cofabrit, Sonntag, den 17. d. M., Vorm. 10 Uhr, Brot zu 50 Pf. 2-3 Tage für 35-40 Pf. in der Manteuffelstr. 63, zu haben. Freunden und Genossen zur Nachim Lokale des Herrn Otto Klein, Schönleinstrasse 6: rohem Elfenbein, sowie Kreissägen, Dreh- 4812L Adolf Wolf, Bädermeiſter. Mitglieder- Versammlung. bänken und sonstigem fast neuem Handwerks- richt, daß ich am 1. Oktober mein ff Zages: Dronung; 1. Bortrag bez Genoffen Daftig. 2. Dis zeug wird werktäglich Nachm. 3-6 Uhr, Blumengeschäft nebst Kranzbinderaj Bimmerstr. 95-96, Hof 1 Tr., zu Tarpreisen verlege. Aug. Krause. des fussion. 3. Verschiedenes und Aufnahme neuer Mitglieder. 179/16 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Verband der Sattler und Tapezirer. Große Versammlung am Sonnabend, 16. Sept., Ab. 81/2 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83. Tages Ordnung: = 1. Vortrag des Genossen Massini: Das Sodom und Gomorrha unferer Zeit. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 290/10 Der Vorstand. NB. Es wird ersucht, daß diejenigen, welche noch Billets vom Sommer nachtsball haben, in dieser Versammlung abrechnen. F Schöneberg! Freie Vereinig. der Bau- u. gewerbl. Hilfsarbeiter Schönebergs und Umgegend. Sonntag, den 17. September, in Jacob's Salon, Grunewaldstr. 110: Mitglieder- Versammlung. Gäste haben Zutritt. Präzise 2 Uhr wird die Versammlung eröffnet. Der Vorstand. 121/13 Achtung! Töpfer Charlottenburgs. Bom Allgemeinen Verein der Töpfer und Berufsgenossen Deutschlands ist in Charlottenburg, Wilmersdorferstr. 130, beim Gastwirth Weber eine Zahlstelle eröffnet. Daselbst werden jeden Sonnabend, von 6 bis 9 Uhr Abends, Beiträge, sowie neue Mitglieder aufgenommen. Unser Fachorgan sowie die letzten Kongreßprotokolle sind daselbst ebenfalls in Empfang zu nehmen. Der Vorstand. Kein Laden! 328/17 Damen- Mäntel- Fabrik A. Henemann Kein Laden! Oranienstraße 40/41, am Oranienplatz, I. und II. Etage. Sämmtliche Saison- Nouveauté's vom billigsten bis feinsten Genre. Kein Laden! Detailverkauf zu Engros- Preisen. Oderbrucher Fett- Gänse Kein Laden! abgegeben. 453M* Metzner's Korbwaaren- Fabrik, von Wienerstr. 11 nach Wienerstr. 13 47922* Sophastoff Reste Berlin, Andreasstr. 23, Hof part., vis- à- vis d. Andreasplak. in Rips, Damant, Crêpe, Fantaste, Kinderwagen, größtes Lager Berlins. Musterbücher gratis. 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Journalist, Mitarbeiter eines Parteiorgans Rheinlands, 30 Jahre alt, Placement an parteigen. Organ, auch gr. Ausw., Reparatur. Oranienburgerstr. 2.Ausland. Off. erb. u. A. Z. I in der Runge, Naungaftr. 2. 1928b Exp. d. Bl. 441M Eugen Neumann& Co., 6a Belle- Allianceplatz 6a. 81 Neue Friedrichstr. 81. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 19046* 2. Beilage Nr. 217. zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Amtliche Statistik zugunsten Freitag, den 15. September 1893. 10. Jahrg. Auch die Eintheilung der Grundstücke nach den Größen- Von der Katastrophe auf dem Schacht Kaiserstuhl bei verhältnissen läßt viel zu wünschen übrig. An die Grund- Dortmund sind, wie erst jetzt endgiltig feigestellt ist, im ganzen stücke unter 0,75 Hektar reihen sich die bis 2 Hektar und 75 Bergleute betroffen worden. Von diesen sind nur 13 mit dem des nothleidenden Großgrundbesizers. dann sogleich die von 2-10. Es wäre hier wohl eine Leben davongekommen. Einer der Verwundeten hat bereits seine Das letzte Heft der Zeitschrift des Königl. Preußischen Zwischentheilung angebracht. Die Grundstücke über gefährliche und färglich entlohnte Arbeit wieder aufgenommen; Die Grundstücke über Statistischen Bureaus bringt einen Artikel Die Zwangs- 200 Heftar sind in einer Rubrik zusammengefaßt; die Durch lieben befinden sich noch im Krankenhause, während fünf in ihren Wohnungen gepflegt werden. versteigerungen land- und forstwirthschaftlicher Grundstücke schnittsgröße derselben beträgt fast 500 Hektar. Es wäre auch im preußischen Staate während der Rechnungsjahre 1886/87 bier wohl angebracht gewesen, eine weitere Detaillirung München. Ein böses Zeichen ist der zunehmende Pferdebis 1891/92". Bekanntlich hat das preußische Landes- stattfinden zu lassen, so daß nicht die Grundstücke von fleisch- Konsum. In den legten zwei Wochen wurden im hiesigen Defonomiekollegium in seiner Sigung vom 15 November 200 Hektar mit denen von vielen tausenden zusammenges Schlachthause nicht weniger als 58 Pferde geschlachtet. 1892( Siehe Borwärts" 1892 Nr. 270) beschlossen, die bis- worfen werden. Patriarchalisches. Auf dem Baron Gustav Heine- Geldernher von den Kreisbehörden erhobene Ermittelung der Das preußische statistische Bureau scheint mehr und mehr schen landtäflichen Gute Schönkirchen- Reiersdorf, schreibt die Ursachen der Zwangsversteigerungen fortfallen zu laffen, die wissenschaftliche Unbefangenheit einzubüßen, die es unter der Wiener Arbeiter- 3tg.", erkrankten vor ungefähr anderthalb bis da fie der agitatorischen, böswilligen Auslegung sehr Leitung des Direktors Engel fich noch einigermaßen zu zwei Monaten einige Rühe am Milzbrand. Da ging der Herr willkommene Anhaltspunkte biete". Das Märchen vom wahren wußte. Wenn die Statistik schon durch die Besorgniß, Verwalter Prochaska einfach in den Stall, faßte einen dort eben nothleidenden" Großgrundbesizer läßt sich freilich nicht oppositioneller Kritik der Wirthschaftsverhältnisse Anhalts- beschäftigten Knecht, einen alten Mann, welcher durch 22 Jahre aufrecht erhalten, wenn als Ursache seines Ruines lüder punkte zu liefern, beeinflußt wird, verliert sie nicht blos dort angestellt" ist, beim Kragen und warf ihn zur Stallthür liche Wirthschaft, üppige Schlemmerei und tolle Verschwendung ihren wissenschaftlichen Werth, sondern auch überhaupt jede hinaus, indem er ihm zubrüllte:" Du Lump, Du bist schuld, daß in so vielen Fällen angegeben wird. In der gegenwärtig Bedeutung. Die Statistik hat gewissermaßen das Thermo- die Kühe hin werden!" Des anderen Tages fam der erwähnte Knecht wieder. Er veröffentlichten amtlichen Statistik fehlen jetzt also die Er- meter der wirthschaftlichen, sozialpolitischen Zustände zu wurde wieder hinausgeworfen und ihm gleichzeitig gesagt, binnen mittelungen über die Ursachen des wirthschaftlichen Ver- bilden, und was hat das Thermometer für einen Werth, 14 Tagen müsse er ausziehen. Nun ging der alte gebrechliche falls. Wir würden dies nicht zu sehr beklagen, wenn nun- wenn man auf fünstliche Weise seinen Stand erhöht oder Mann in seine Hütte er hat auch einen frummen Fuß- und schickte seine Frau mit einer Bittschrift zum Baron. Da tam mehr die amtliche Statistit sich damit begnügte, rein erniedrigt? sie aber übel an, Das Blatt Papier war geeignet, den Zorn objektives übersichtliches Zahlenmaterial zu bringen und die des edlen Herrn in hohem Grade zu erregen. Er warf ihr das Raisonnements einfach fortzulassen. Aber weit gefehlt! Sie Schriftstück vor die Füße und jagte sie hinaus. schweigt sich aus über die Ursachen des wirthschaftlichen Jezt blieb dem alten Diener die Wahl, entweder Hungers Verfalls, der sich in den Zwangsversteigerungen befundet; zu sterben, oder zur Pistole zu greifen. Er wählte das lettere. um aber aus der Abnahme dieser in den letzten Jahren Er schloß sich in seinem Zimmer ein und jagte sich eine Rugel nicht etwa eine Verbesserung der Lage der„ nothleidenden" die am 12. September erfolgten, haben im Ruhrfohlenrevier ein den alten Diener einen Sarg und ließ ihm ein anständiges Die Arbeitnehmerwahlen zum Berg- Gewerbegericht, ins Herz. Nun wird man glauben, der Herr Baron taufte für Befizer schließen zu lassen, wird die Ursache, daß für die Sozialdemokratie sehr günstiges Resultat ergeben. In Leichenbegängniß machen. Da ist man aber im Irrthum. Der nicht zahlreichere Zwangsversteigerungen stattfinden, Gelsenkirchen sind zwei Sozialdemokraten und ein Christlich- Hochedelgeborene Herr Baron ließ den Mann, welcher fast ein diskutirt. Diese Ursache soll darin liegen, daß sozialer gewählt worden; es erhielten im Bezirk Neustadt- Gelsen viertel Jahrhundert in seinen Diensten stand, auf einen Leiterbei Sie beweist(!) 1. daß die Vertheuerung der Lebensmittel durch die hohen landwirthschaftlichen Zölle nicht blos dem großen, sondern auch dem kleinen Betriebe zu gute fon mt und 2. daß der Großgrundbesizer in schlimmerer Lage sich befinde als der kleine. Alles reine Geschwindigkeit und teine Hererei! würde Bosco sagen. In Soziale Ueberlicht. B Acht Pfennig Stundenlohn im freien Schweizerland. Gin Streiflicht auf die sozialen Zustände im" freien" Schweizerland wirft folgendes Zirkular, das etwa sechzig Arbeitern und Arbeiterinnen des Schiefer- Sägewertes zugestellt wurde: der ungünstigen Lage der Landwirthschaft der firchen Fr. Schirmers( chriftlich sozial) 131 Stimmen, A. Sief- wagen werfen, und ihn auf den entlegensten Winkel des OrtsGläubiger Nachsicht übe, weil er fürchten müsse, bei mann( christlich- sozial) 122 Stimmen, W. Rahmann( Sozialdemo- friedhofes führen, um ihn dort wie einen Hund in die Erde zu der Zwangsversteigerung mit seiner Forderung auszufallen. frat) 201 Stimmen( gewählt), im 1. Bezirk Gelsenkirchen scharren. Wenn man die Ursachen der Zwangsversteigerung todt- Kampfötter( christlich- sozial) 228 Stimmen( gewählt), W. Bonnacker Seine Frau, welche später nachtam, tonnte bas Grab ihres schweigt und die Ursachen der Nicht- Zwangsversteigerung( Sozialdemokrat) 203 Stimmen, im 2. Bezirk Gelsenkirchen Gatten nicht finden, da die Erde wieder mit den Füßen festB. Lewes( Sozialdemokrat) 96 Stimmen( gewählt), Karl Wolf geftampft, dem Boden gleichgemacht war. disfutirt, dann ist es ein leichtes Taschenspieler Kunststück,( christlich sozial) 57 Stimmen. In Dortmund wurden die In Dortmund wurden die alles mögliche zu deduziren. Und die amtliche Statistik Parteigenossen Wilhelm Liebenthal und H. Weichter gewählt. In legt sich auch in ihrer Beweisführung und gerade zu Lünen wurde gewählt der Bergmann A. Heitkamp, in Wickede gunsten des nothleidenden" Großgrundbesitzers keinerlei H. Düdder, in Brackel der Hauer D. Wiemte von Zeche Schles Zwang auf. wig, in Bodelschwingh W. Suhrmann und Wilh. Bormann, in Thun, 12. August 1898. Mengede D. Dreier, in Castrop H. Pottkämper, in Despel H. Kamp, in Dorstfeld der Bergmann Wibing, in Huckarde Bergmann Tit.! Die verschlimmerten Geschäfts- und Zollverhältnisse in W. Freitag, in Barop H. Bonninghoff, in Annen H. Steinmeyer, in Frankreich, unserm Hauptabfaßgebiet, welche ein sehr bemühenBenninghofen W. Schmale, in Aplerbeck A. Martin, in Holz- des negatives Geschäftsergebniß für uns zur Folge hatten, wickede W. Becker, in Unna H. Rickert, in Gamen J. Schäfer, zwingen uns zu unserm großen Bedauern, entweder unser Schieferin Heeren W. Nielinger, in Kirchhörde der Knappschaftsälteste tafel Fabrikationsgeschäft gänzlich aufzugeben oder sämmtliche Zöllner- Dortmund; die Resultate der noch ausstehenden Bezirke Unkosten den nunmehrigen fattischen Verhältnissen anzupassen. 1. Die Zölle kommen dem kleinen wie folgen. Soweit sich übersehen läßt, berichtet die" Rheinisch. Diese Umstände veranlaffen uns, Ihnen mitzutheilen, daß wir Westfälische Zeitung", sind in den Kammerbezirken Ost, West- nach reiflicher Ueberlegung Ihren Tagelohn für die elfstündige oem großen Besige zu gute! Von dem Besitz und Süd- Dortmund vielfach Anhänger des alten sozialdemokra- Arbeitszeit vom 26. August 1893 hinweg auf 1,10 Fr. per Tag unter 2 Hektar fann sich allerdings auch der amtliche Betischen Verbandes gewählt worden. Dagegen find in Effen richt nicht enthalten, zuzugestehen, daß dieses auf ihn nicht die von der christlich- sozialen Partei aufgestellten Schwachmatifuſſe zutrifft; dieser Besis aber umfaßt nur etwa 12 pet. der gewählt; im 5. Effener Wahlbezirk erhielt das Berbandsmitglied Gesammtfläche des landwirthschaftlichen Betriebes. Freilich Runfel immerhin aber 388 Stimmen gegen 485, welche auf den umfaßt dieser Besitz über ein viertel sämmtlicher landwirth Chriftlich- Sozialen fielen. schaftlichen Betriebe. Die Zahl der Besizer nach den verDie Zahl der Besizer nach den verTreffend bemerkt dazu der Basler Arbeiterfreund": Eine gewisse Klasse von gut fituirten Leuten, die auch ein schiedenen Größenflächen des Besizes giebt diese amtliche Herz haben für die Arbeiter", pflegen etwa am Wirthstisch gegenüber Statistik nicht an. Diese Angabe tönnte ja auch der den verzweifelten Kohlenarbeitern in Belgien, den halbverhungerten agitatorischen böswilligen Auslegung sehr willkommene AnWebern in Sachsen und anderen recht miserabel gestellten Arhaltspunkte bieten". Genug, mit dem Besitz von 2 Hektar beitern, wenn sie weit weg von der Schweiz wohnen, ihr Mitbeginnt der landwirthschaftliche Betrieb Vortheil von den gefühl zu äußern. Da finden sie es begreiflich, wenn die Arbeiter Zöllen zu ziehen; kann er auch noch keinen Ueberschuß Staatliche Betriebe Musterbetriebe. Die Münchener Streifen und revoluzzen. Aber in der Schweiz sollen die Aran Korn verkaufen, so kann er doch ein Schwein oder Post" berichtet: Der bayerische Landtag hat 1891 beschlossen, in beiter nicht muchſen. Bei uns ist's, Gott sei Dant, nicht so ein Kalb auffüttern, und wenn er selbst auf den anbetracht der schlechten Arbeitslöhne der in den l. 1. Sentral- schlimm wie anderswo: unsere Arbeiter haben es golden gegen Fleischgenuß verzichtet, kommen ihm auch die hohen wertstätten beschäftigten Arbeiter, einer von denselben eingereichten diese fremden." So täuschen diese biederen Menschenfreunde Preise zu ſtatten. Auf diese Weise ist leicht der Beweis zu Petition zu entsprechen und den Arbeitern sämmtlicher f. Bentral- fich und andere über die schlimmen sozialen Zustände im eigenen führen, daß die übergroße Wiehrzahl der landwirtschaft- wertstätten eine Summe von 400 000 m. zur einmaligen Ver- Lande hinweg." An dem eisernen Druck, unter den die bergmännische Bevölkerung zur Zeit schmachtet, erleben die Rapitalisten, wie man an dem Wahlresultat sieht, wenig Freude. Hoffentlich trägt der durchweg günstige Ausfall dieser Wahlen dazu bei, daß sich die Bergleute ihrer Organisation wieder zuwenden und diese derart ausbauen, daß sie fünftigen Stürmen besser als bisher Troß bieten kann. der bedrückten festgesetzt haben. Wie ersuchen Sie, uns mitzutheilen, ob Sie diese durch die Nothwendigkeit gebotene Aenderung anzunehmen gebenken 2c. Achtungsvoll Liebi und Leuthold. addie zugenommen(+) ober abgenommen(-) die Zahl der absolut prozentual um um Arbeiter überhaupt. der männlichen der weiblichen. . lichen Betriebe, und das sind eben diese kleinen, an den theilung als Gratifikation zu überweisen. Die Mehrbezahlung Ersatz der Männerarbeit durch Frauenarbeit. Die hohen Zöllen interesfirt ist. Nach solcher Beweisführung resp. Bertheilung des Geldes sollte ab 1. Januar 1892 vor sich ungünstigen Wirthschaftsverhältnisse des Jahres 1892 haben in ift es allerdings ein Kinderspiel, auch noch weiter den Be- hieß der damalige Werkstätten- Vorstand, Herr Direktionsrath B., Grade als bisher durch Frauenarbeit zu verbrängen. Die sehen, verzögerte sich aber bis zum Auguſt. Ende Juli 1892 Sachsen den Erfolg gehabt, die Männerarbeit in noch höherem Jeis zu führen. die Arbeiter um sich versammeln und theilte denselben ungefähr 2. der große Gutsbesiger ist in einer folgendes mit:" In Anerkennung der geringen ohne Leipziger 3tg." veröffentlicht die nachstehenden Zahlen. Es hat Löhne im Jahre 1892. rößeren Nothlage als der kleine Land- und Lage Der Arbeiter der fönig wirth. Die amtliche Statistik ergiebt, daß ein bedeutend lichen Zentralwerkstätte 2c. haben der der bayerische Landtag größerer Prozentsatz der Zwangsversteigerungen, als auf sowie die hohe Regierung beschlossen, eine Lohn- Aufbefferung den Kleinbejiz fallen, den Großbejiz trifft. Bugestanden sämmtlicher Arbeiter zu verfügen und habe dazu eine Summe wird hier, daß der größere Besitz beim Steigen der Rente, von 400 000 M. genehmigt. Diese Summe sei zwar schon ab Januar 1892 aur Auszahlung bestimmt, es hätten jedoch die insbesondere bei günstiger Preisbildung für landwirthschaft Berechnungen 2c. so viel Zeit in Anspruch genommen, daß erft liche. Erzeugnisse, viel mehr als der kleine, nur wenig jetzt die Aufbefferungen tönnten ausbezahlt werden und könnten oder nichts verkaufende gewinnt", aber dafür setzt er nun, da eine Rückzahlung bis 1. Januar beschließlich der bebei umgekehrter Entwickelung am meisten zu, wird treffenden Direktionsämter nicht eintrete, au feiner Freude, die also gerade in schlechten" Beiten verhältnißmäßig Aufbesserungen etwas höher bemessen, zumal einzelne gut qualiBei fizirte Arbeiter etwas besser bedacht werden. Die zuständigen start an den Versteigerungen betheiligt sein". dem kleinen Grundbesitz komme nicht einmal die Bodengüte Vorstände hatten aber beschlossen, daß man für heuer, also 1892, nicht die ganze Summe, sondern nur die besonders in Betracht, da der kleine Besitzer im Schweiße Säfte, also 200 000 Mart vertheilen wolle, die zweite Hälfte der jugendlichen von 14-16 Jahren seiner Arbeit auch dem schlechteren Boden einen Ertrag ab- folle erst vom 1. Januar 1893 an zur Vertheilung fommen und zugewinnen vermöge; er überwinde auch die schlechtere zwar in der Weise, daß nach dem Ermessen einzelner AbtheilungsBeit, indem er in eigener Person sich abhungert, was er vorstände, einzelne besonders gut qualifizirte Arbeiter der Arbeiter über 16 Jahren auf den Markt bringt. Das kann der Großgrundbesitzer auch besonders berücksichtigt würden. Es hänge allerdings nicht; er gewinnt zwar bei guter Ernte und daher anmeist vom Verhalten des einzelnen Arbeiters ab, ob er hohem Preise viel mehr, als der kleine Besizer, aber eine weitere Ausbesserung verdienen wolle oder nicht. Die geDie Zahl fowohl der Arbeiter überhaupt, wie auch der dieser größere Gewinn darf beileibe nicht als Reserve nehmigte Summe würde naturgemäß jeweilig wieder neu be stimmt werden." Darob selbstredend großer Jubel und findlichen und jugendlichen, ist hiernach, und zwar bei beiden dienen für weniger günstige Jahre. Daß ein verschuldeter jeder hoffte nach Auszahlung der jetzigen erhöhten Löhne Geschlechtern, zurückgegangen. Auch die Zahl der erwachsenen Großgrundbesizer in seinem Nothstand" einmal auf ein-es es war ab 22. Juli 1892 eine Durchschnittserhöhung männlichen Arbeiter fiel. Die Zahl der erwachsenen weiblichen furzes Jahr sich etwas mehr in seinen Genüssen einschränkt, von 20 Pf. pro Mann im Tag eingetreten mit Januar 1898 Arbeiter ist dagegen gestiegen, und zwar nicht unerheblich( um auf ein Jahr nur sich die ,, Enthaltsamkeit" auferlegt, auf den ein weiteres Behnerl von den 200 000 m. abzukriegen. Aber 2466). Die Leipziger Beitung", das Organ der sächsischen ReBesuch der Hauptstadt und der Rennpläge, auf hohes Spiel leider sollte es anders fommen. Herr Direktionsrath L. war gierung, macht hierzu die folgende fchäßbare Bemerkung: und Eektgelage zu verzichten, kann natürlich nicht verlangt in eine etwas unsaubere Geschichte gerathen; er hatte sich die Mindestens zum Theil wird diese Mehreinstellung weiblicher werden, und es ist daher darauf verzichtet worden, in der für sein Jagdhaus nöthigen Möbel in der Zentralwerkstätte und Arbeitsfräfte ihre Erklärung darin finden müssen, daß die unamtlichen Statistik darauf Rücksicht zu nehmen, wie weit auf deren Kosten im Taglohn verfertigen lassen, wurde ver- günstigen Wirthschaftsverhältnisse des Jahres die Unternehmer etwa das ftandesgemäße" Leben des Großgrundbesitzers rathen, mußte bewußte Möbel wieder zurückliefern und wurde bewogen, die kostspieligere Männerarbeit durch die billigere Anfangs mit einem Verweis bedacht, dann aber, da Frauenarbeit zu ersehen." Rostspielige Männerarbeit! Wer seinen wirthschaftlichen Ruin verschuldet hat. Freilich hätte mehrere Zeitungen von dem Vorgefallenen Notiz nahmen, in allen lacht da? der Kinder bis zu 14 Jahren der männlichen der weiblichen. der männlichen der weiblichen der männlichen der weiblichen. " 6905 1,86 pt. 5966 2,41 " 989 0,75 " 5424 50,84 " 3309 48,88 2115 54,26 2814 7,61 " " 1024 1290 5,83" 10,05 +888 1638 0,74" +2466+2,29 +0,25" es fich dann auch geziemt, über die persönlichen Beziehungen Ehren abgedankt und pensionirt. An seine Stelle des kleinen Besizers zu seinem Wirthschaftsbetriebe fich wurde ein anderer Werkstättenvorstand, ein Ober- Maschinen- Die Lage des Schauspielerftaudes wurde in vergangener gleichfalls auszuschweigen, die Zeichnung wäre dann aller- ingenieur berufen. Es mag nun sein, daß durch diesen Wechsel Woche in einer Versammlung der Wiener Schauspieler erdings forretter, aber das Kolorit weniger künstlerisch aus- manches vergessen wurde, kurz, die Arbeiter hörten von den ab örtert. Dieser Versammlung wohnten awar feine Sterne bei, gefallen. Indem man in die Waagschale des kleinen Be- 1. Januar 1898 zur Vertheilung bestimmten 200 000 m. vor- teine Lieblinge des vornehmen Theaterpublikums, wohl aber tam figers zu dessen gunsten seinen mühevollen Schweiß und läufig nichts mehr. Neuerdings soll sogar von gut unter die Meinung der großen Masse des schauspielerischen Proletariats, feine Enthaltsamkeit legte, auf der Waagschale des Groß- richteten Personen versichert worden sein, daß eine weitere Auf- von dem sich die winzige Bahl der Bühnengrößen vornehm abfondert, in ihr unverhohlen zum Ausdruck. Mit wirksamer Be grundbesizers aber seine Böllerei und lüderliche Wirthschaft befferung überhaupt nicht mehr erfolge. Vielleicht, daß man nach Veröffentlichung dieser Angelegen- rebtsamkeit wußte der Referent der Versammlung, ein Herr fortließ, erscheint der letztere als der eigentliche Noth heit mit einer Erklärung über die Verwendung der Gratifikations- Bolz Feigl die Lage der 10 000 in Defterreich lebenden idende", dem zu helfen die Hauptaufgabe des Staates ist. gelder aufzuwarten geruht. Schauspieler zu schildern, von denen 9000 eine Eristenz führen, 60 ng " in der sie mit Hunger und Entbehrungen zu lämpfen haben. I vernichten, wandte sich Redner speziell den einzelnen Organi-[ vereinen der drei größten Wahlkreise Berlins set an der schwachen Wir sind ja zurückverfest in das Geburtsjahr, so sprach Feigl in fationsarten zu. Er unterscheidet zwei Gruppen von Organisa- Betheiligung der Umstand schuld, daß dieselben infolge ihrer zündender Rede, ja manches Jahr vor das Geburtsjahr unserer tionen; solchen, die direkt mit zur Partei gehören und solchen, Berechnung für einen zu großen Raum Wanderversammlungen Kunst. Der Provinz Schauspieler spielt sechs Monate, bis mit bei denen das nicht der Fall ist, sondern nur ein sehr lofer Bu- abhalten, womit der Uebelstand verknüpft sei, daß erst nach einer dem Palmsonntag das Elend eintritt. Für die Sommersaison sammenhang besteht. Zu den ersteren gehörten zunächst die ganzen Reihe von Wochen der das letzte Mal mit einer Vergiebt es nur 11 Sommertheater; wohin soll sich die Masse der Wahlvereine, Diskutirklubs, sozialdemokratischen Landsmann- fammlung bedachte Bezirk wieder eine solche bekomme. Infolge engagementslosen Provinz- Schauspieler wenden? Wir sind die schaften und auch die Gewerkschaften. Die andere Gruppe um- dessen könne sich fein reges und zugleich stetiges Vereinsleben bittersten Feinde der reisenden Gesellschaften im Winter; faffe die Arbeiter- Gesangvereine, die geselligen Arbeitervereine herausbilden. Empfehlenswerth wäre die Eintheilung des Wahldann sind wir froh, bei ihnen unterzukommen im Sommer. und eine Reihe anderer Organisationen, u. a. die Bildungs- vereins in Sektionen. Diese ermöglichten vielleicht die Erreichung Und die meisten finden im Sommer fein Engagement und fallen schule" und die Volksbühne". Aus bestimmten Genossen- desselben Zweckes, welchen die Diskutirklubs verfolgen und der ihren Angehörigen zur Last. wovon leben? Von freisen werde den Hungerlöhnen, die wir im Winter bezogen? Von den Er- zu der Wunsch laut, die geselligen Vereine darin bestehe, Redner allmälig heranzubilden und eine Vertiefung beseitigen. Das durchzuführen sei nicht möglich, des sozialistischen Wissens der Genossen herbeizuführen. Lasse sich sparnissen, die wir da machten? Im Publikum heißt es dann, denn es fänden fich immer eine Anzahl Leute, das durchführen, dann gut, sonst müsse er, Redner, für die BeiSchauspieler sind Nichtsthuer, ein halbes Jahr verdienen fie, ein welche das Bedürfniß haben, nach des Tages Last und Mühen behaltung von Diskutirklubs eintreten. Er habe die Erfahrung halbes Jahr faullenzen sie und weiß Gott, ist denn das auch dem Frohsinn ihren Tribut zu bringen. Beschlüsse gegen gemacht, daß sich in einem kleinen Kreise von etwa 30 Leuten wahr? Und arbeiten wir nicht ebenso und härter als der große die geselligen Vereine, irgend wo von Parteigenossen in Ver- in furzer Zeit ganz gewandte Redner herausgebildet hätten. Schauspieler?( Lebhafter Beifall.) Und da ist nun nebst sammlungen gefaßt, würden ohne jeden Erfolg bleiben, und wäre Genosse Antrick tritt dem Vorredner entgegen. Die hiesige vielem anderen auch das ein großes Unglück, daß unter uns auch ungerecht, da niemand über die Thätigkeit außerhalb der Agitationskommission habe noch von keinem Distutirklub einen Schauspielern kein Gefühl der Solidarität herrscht. Beim Ein- Partei in dieser Angelegenheit irgend welche Bestimmungen den Redner bekommen. Redner ließen sich nicht fünftlich herangang, meine Herren und Damen, haben Sie sich alle sehr Genossen auferlegen fann. Anders wie in oben behandelten züchten. Ausgesprochen müsse mal werden, daß Vereine, wie die freundlich begrüßt( Heiterkeit); wenn Sie fortgehen, werden Sie Fällen verhalte es sich mit den Vereinen, auf welche die Partei Gesangvereine, die geselligen Vereine und die Volksbühne nicht übereinander, ich will nicht sagen schimpfen, aber doch übel einen Einfluß habe. Wie die gewerkschaftliche Bewegung habe zur Partei gehören. Drei größere Vereine veranstalteten jedes reden.( Vermehrte Heiterkeit und Beifall.) Die Schauspieler, die politische thre Schwächen, hier wie da sei es die Zersplitte- Jahr ein großes Vergnügen, zu welchem die Genossen in Schaaren die Hunger und Noth leiden, sollen aber zusammenhalten, denn rung in der Organisation. Was die sozialistischen Landsmann- strömten, als sei das ihre Pflicht; die Veranstaltungen der die großen Schauspieler greifen uns nicht unter die Arme, weil schaften leisteten, daß tönne die große Partei durch ihre Organe Partei seien hingegen schlecht besucht. Dort mache man große sie es nicht nöthig haben. Wir wollen trotzdem an sie viel besser bewirken. Die Mittel der ersteren feien viel zu ge- Ueberschüsse, von denen die Partei nichts zu sehen bekomme, hier appelliren und sie werden sich hoffentlrch unserer an ringe. Ist es nöthig, irgend wohin in die Provinz einen müsse beinahe noch was drauf gelegt werden. Die Parteigenossen nehmen. Ein zweites Unglück, auf das wir die Regie- Agitator zu schicken, dann thue es die Partei ebenfalls. Und müßten durch die gewünschte Erklärung erfahren, daß sie nicht rung aufmerksam machen müssen, ist die Existenz von dann die Diskutirklubs. Sie erfüllen den Zweck nicht, der ihnen ge- die Pflicht hätten, die Feste jener Vereine zu besuchen. Direktoren( mit erhöhter Stimme), welche das fünfundzwanzigste steckt wurde. Weit mehr zu empfehlen wäre die Veranstaltung( Beifall.) Genosse Fischer ist der Meinung, daß die Jubiläum der Nichtgagenzahlung feiern tönnten.( Stürmische von Vorlese- oder Diskutirabenden in den Wahlvereinen. Wieviel Genossen sich genugsam in den Aemtern der Gewerkschaften Zustimmung.) Nach Bukarest wurden 52 Personen gelockt( fehr könne in der Hinsicht dagegen ein Wahlverein leisten! Das bilden könnten. erregt), sie erhielten weder Reisegeld noch Gage, und mußten Beste wäre, daß sich die Landsmannschaften und Diskutirklubs Genosse Ledebour tritt nochmals für die Debattirklubs ihre Garderobe verpfänden, um in die Heimath zurückzukehren. auflösten und das ihre Mitglieder den Wahlvereinen beiträten. ein, dabei bemerkend, daß in großen Versammlungen zu wenig In Oberösterreich, ich hörte es selbst, handelte es sich um das Die Zeit- und Geldopfer, die bisher von ihnen gebracht wurden, diskutirt werde. Entwickele sich in solchen eine regere Debatte Schicksal alter, brotlos gewordener Komödianten das häufige tämen dann erst zur Geltung. Redner fommt dann auf die und werde Kritik geübt, dann sei gleich ein Partei- Unteroffizier Schicksal ergrauter, einst oft gefeierter Künstler. Da sagte Gewerkschaften zu sprechen; er erkennt an, daß die Gewerkschafts- zur Hand, welcher Schlußanträge einbringe.( Beifall.) G ein behördliches Organ,„ ich fann fie nicht alle bewegung ein durchaus nothwendiger Bestandtheil der Arbeiter- sprachen noch die Genossen Knüpfer, Reßner, Antrick, in die Versorgung schicken, sie sollen einen anderen bewegung sei. Die politische Bewegung habe zum Ziel die edebour. Zwischen Antrick und Ledebour entspann Beruf ergreifen. Ja, einen anderen Beruf! Ist einer zwei Herbeiführung anderer Gesellschaftszustände. Die Gefahr liege sich eine persönliche Auseinandersehung. Ersterer meinte, LedeMonate beim Theater, so findet er ja feinen anderen Beruf! nahe, daß bei einer Vernachlässigung der Gewerkschaftsbewegung bour scheine sich unter der straffen Disziplin der Partei nicht Die heutige Gesellschaft stößt ihn von sich und die Kommune die Kämpfer für diese Aufgabe in ihrer Widerstandsfähigkeit wohl zu fühlen, während dieser antwortete, er fühle sich in der nimmt ihn nicht einmal als Straßenfehrer auf, weil er zu zarte ungeheuer leiden würden, die Vernachlässigung würde sich rächen, Partei sehr wohl, das beweise der Umstand, daß er Kritik übe Hände hat...( Große Bewegung.) indem die Tiefe und Ausdauer in unserer politischen Bewegung und zu verbessern suche, wo etwas zu verbessern sei. Das größte der bestehenden Uebel aber, fährt der Redner nachlassen würde. Ungerecht sei der Vorwurf, daß die Partei die fort, ist die Herrschaft der allgewaltigen Agenten. Sie verschulden Gewerkschaftsbewegung vernachlässige, daß sie schuld sei an der am meisten.( Stürmischer Beifall und Rufe: So ist es! Dann geringen Mitgliederzahl der Vereine, an dem noch geringeren erregte Zwischenrufe, die einfach nicht wiederzugeben sind.) Besuch ihrer Versammlungen. Was das Verhältniß der Lebenslangen Tribut, sagt Bolz- Feigl weiter, nachdem sich Zahl der Berufsgenossen zu dem der Organisation be- zu wählen, abgelehnt. list die Erregung gelegt hat, lebenslangen Tribut muß man den treffe, so sei das Verhältniß der politisch Organisirten Agenten zahlen. Was früher die Leibeigenschaft der Bauern war, zur Zahl der Parteizugehörigen ein ebenso schlechtes. das ist die heutige Robott der Schauspieler für den Agenten. Wie Dazu tämen die schlechten wirthschaftlichen Verhältnisse. Damit fürchtet man sich, daß man nicht gemaßregelt werde, damit man verbunden die Erfolglosigkeit der gewerkschaftlichen Kämpfe in nicht ohne Engagement bleibe. Fürchtet doch selbst der reelle Di- letzter Zeit, unter der die Organisation leidet. An dem augenBriefkaffen der Redaktion. rektor, daß er die neueste Operette nicht erhalten wird, wenn er blicklichen schlechten Stand der Gewerkschaftsbewegung sei auch G. Pkt. 1. Behufs Aufgebots müssen die Verlobten nicht die Leute engagirt, die ihm der Agent zuschickt. Wir sind der ewige Streit um die Organisationsform schuld. Der Streit persönliche Anmeldung ist nicht stets erforderlich, aber zwecknichts als Waare, die verschachert wird. Der Direktor kommt um die Form der Organisation sei feine Prinzipienfrage. Die mäßig ihre Geburtsurkunden und die zustimmende Erklärung zum Agenten, und dieser sagt zu seinen Leuten:" Da im sechsten Gewerkschaften hätten die größte Verpflichtung, sich einheitlich zu derer, deren Einwilligung nach dem Gesetz erforderlich ist, in Fach liegt ein Souffleur, geben Sie ihn herunter."( Heiterkeit.) organisiren. Mit dem Wunsche an die Anwesenden, große und beglaubigter Form beibringen. Ob und eventuell welche andere Das ist nicht zum Lachen, das ist zum Weinen! Und mit den einheitliche Organisationen zu schaffen, schließt Redner sein Urfunden noch beizubringen sind, um im Einzelfalle darzulegen, Damen ist es ebenso, wenn nicht ärger. Talentirt muß sie nicht Referat. Genosse Weber: Er sei in einem Diskutirklub und daß die zur Gheschließung gesetzlich nothwendigen Erfordernisse sein, aber schön und viel Garderobe muß sie haben.( Laute Bu- lege auf diesen großen Werth. Im Wahlverein habe er nicht vorhanden sind, hängt vom pflichtgemäßen Ermessen des Standesrufe: So ist es Fährt sie nicht wie ihre Vorgängerinnen im das gefunden, was er suchte. Genosse R. Schulz: Die Lands- beamten ab. 2. Das Kirchenaustrittsattest hat mit der EheFiater, so ist sie nicht noblig". Man verlangt es von der Re- mannschaften seien gegründet worden, weil nach der Meinung schließung nichts zu schaffen. 3. Die gerichtlich vollzogene sidensschauspielerin warum soll die Provinzschauspielerin in ihrer Gründer der Parteivorstand nicht das für die Agitation in Schenkung kann innerhalb drei Jahren wegen Uebermaßes soweit dieser Beziehung besser sein?( Große Bewegung. Bravorufe und ihrer Heimath gethan habe, was nothwendig war; fie feien be- widerrufen werden, als das Geschent die Hälfte von dem VerRufe: So ist es!) rechtigt. Nachdem zwei weitere Genossen für die Gewerk- mögen des Schenkenden überstiegen hat. Ferner tann wegen schaften eingetreten waren, machte Genosse Dr. Arons den groben Undanks( z. B. grobe Beleidigung) die Schenkung widerVorschlag, den Wahlverein zu reorganisiren. Es ließe sich da- rufen werden. Die Form des Widerrufs ist die gerichtliche. durch vielleicht die Auflösung der Diskutirklubs herbeiführen. George. Der Meister, auf dessen Bau Sie versehentDie Anschaffung einer Bibliothek müsse auch erstrebt werden. Iich mit Wissen des Poliers arbeiteten, ist zur Lohnzahlung für Redner empfiehlt die Wahl einer Kommission, welche Schritte zur die geleistete Arbeit verpflichtet. Umgestaltung des Vereins zu berathen habe. Genosse Ledebour Lauge. Sie brauchen weder einen eingeschriebenen noch stimmt dem zu, was Schmidt betreffs der Gewerkschaften gesagt hat. einen anderen Brief anzunehmen, haben sich aber die etwaigen Nicht überein stimmt Redner mit der Ansicht des Referenten nachtheiligen Folgen der Nichtannahme selbst zuzuschreiben. bezüglich der Wahlvereine und Diskutirklubs. In den Wahl- Eine frühere Anfrage liegt hier nicht vor. Der Redner wendet sich nun dem Kapitel der Theaterschulen 3. Rommt eine arme junge Schülerin und sagt, sie tönne das hohe Schulgeld nicht zahlen, so erhält sie die Antwort:" Suchen Sie sich femanden, der für Sie zahlt." Unter diesen Theater schülern und Schülerinnen giebt es junge Leute, die nicht ordentlich lesen und schreiben können, und mit welchem Stolze gehen sie ums Burgtheater herum!( Heiterkeit.) Im Volksgarten fanu man fie fehen, da glaubt man, daß es nur lauter Hoftheater giebt in Desterreich, es schwirrt nur so von 10 000 Gulden- Gagen herum, indeß bekommt macher von ihnen 40 tr. monatlich vom Direktor geschenkt oder muß noch zahlen, damit er auftreten darf.( Heiterfeit.) Solche Zustände sind traurig und es ist endlich nothwendig, die Ueberproduktion einzuschränken. Die Prachträume, welche die Theaterschulen am Ring oder in der Kärntnerstraße eröffnen, dienen nur dazu, um so viele junge Leute zu lehren, fechten zu gehen; der Schmierenbirektor ist dann ihre Zuflucht und der alte Schauspieler mag auf den Zentralfriedhof geher und warten, bis er stirbt.( Stürmischer, langanhaltender Beifall.) Und dann ist noch ein neues Fach im Theaterleben aufgetaucht, das der„ Luxusdamen". Bei den heutigen Operetten ift die Hauptsache Fleisch, viel Fleisch. Der Text tann Schund fein, aber 74 Damen müssen in Tritots erscheinen tönnen, das ist das Wichtigste. Als Mittel gegen dies Elend empfahl der Redner unter dem Beifall der Bersammelten die Gründung einer Dr ganisation, in der die Echauspieler einander solidarisch zur Seite stehen. Bemerkt sei, daß der Versammlung auch der Abgeordnete Kronawetter beiwohnte, der ebenfalls die Organisation der Schauspieler befürwortete, wogegen der Schriftsteller Lindner für die Erringung des allgemeinen gleichen und direkten Wahlrechts sprach. In einer Resolution wurde die Gründung einer Kampforganisation beschlossen. Hoffentlich hält die Bewegung an und treibt ihre Wellen auch nach Deutschland hinüber, wo das nicht minder zahlreiche schauspielerische Proletariat zur Stunde noch in tiefer Lethargie, gejaugen liegt. Der Kapitalismus und das Gefehrten Proletariat. Der Zudrang von jungen Aerzten, welche auf überseeischen Dampfern angestellt zu werden wünschen, ist, wie dem Hann. Kur." aus Hamburg berichtet wird, gegenwärtig so start, daß verschiedene Rhedereien in der Lage sind, solche ohne jegliches Honorar bekommen zu können. Eine überfeeische Linie, welche unter folchen Bedingungen, lediglich gegen Verpflegung, eine Watanz ausschrieb, erhielt 51 Meldungen. Wie man sieht, sucht sich der Kapitalismus das inmense Elend, das auch in den sogenannten liberalen Berufen herrscht, mit einer Ungenirtheit zu nutze zu machen, die Bewunderung verdiente, wenn man nicht an so manches gewöhnt wäre. Man denke, Männer, an deren Erziehung und Ausbildung alles mögliche gewendet worden ist, sehen ihren Fleiß und ihre Mühen schließlich dadurch belohnt, daß sie fast aus Gnade um nichts weiter, als ums liebe Brot, als um das Recht, sich satt essen zu dürfen, ihren schweren und verantwortungsvollen Beruf ausüben dürfen! Unbarmherziger als durch diese Thatsachen kann denen, die da glauben, daß Bildung und Wissenschaft mit der heutigen Gesellschaft verquickt ist, wahrlich kaum der Staar gestochen werden. Dersammlungen. Ziehung vom 14. September 1893. 4. Ziehung der 3. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Nur die Gewitte über 155 Wtart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 33 83 161 254 313 75 83 552 787 833 1029 64 107[ 300] 65 687 747 885 918[ 2001 85 2159 204 308 440 505 50 603 31[ 200] 773 842 44 52 916 48 63 84[ 200] 3064 175 208 29[ 5000] 441 60 96 614 965 99 4094 328 90 521 86 848 5119 89 300 481 519 690 915 60 62 83 6135 451 83 802 930 31 7060 97 128 57 212 317[ 300] 22 440 514 726 8029 153 371 432 74 727 815 991 9014 225 61 512 79 645 702 25 813 2490213 10039 135 79[ 500) 220 347 726 808 15 971 98 11080 241 51[ 200] 357 503 605 798 823 45 950 94 12064 100 73 215 320 614 881 932 63 80 13 02 173 322 758 14 28 40 251( 500) 94 502 4 6 69 663 732 87 15218 58 468 639 857 95 945 63 16017 59 93 146 265 768 75 815 17179 80 204 5 14 39 376 441 501 666 40 704 71 84 18041 57 319 410 98 691 759 803 946 19021[ 200] 34 136 72 231 488 91 667 751 58 20043 58 137 44 202 84 313 34 82 475 524 80 671 21016 51 147 283 762 22311 16 61 419 23 75 520 50 688 782 840 62 906 23122 88 90 273( 20] 358 581 614 90 726 99 24151 625 919 85 25130 95 285 685 780 879 906 86 26118 23 77 394 586 677 737 87 826 912 49 56 27077 124[ 1500] 39[ 2001 77 79 352 58 95 417 80 550 81 938 28011 137 236 516( 2001 657 836 905 29005 8 73 106 20 87 238 326 52 549 78 635 720 41 803 30067 103 62 93 262 81 359 74 419 510 63 600 72 771 829 48 946 31002 19 46 194 95 219 63 95 98 431[ 200] 650 54 72 805[ 30001 21 915 81 32029 92 167 368 433 13001 41 520 45 74 609 11 861 33038 300 [ 200] 34 52 504 792 808 84057 73 197 13001 311 528 607 823 929 77 ( 200) 35433 13001 51 929 75 36469 533 45[ 300] 49 601 27 738 63 37046 64 402 542 63 700 38:59 248 331 454 952 39001 7 120 249 359 71 87 496 569 603 724-982 40207 432 525 44 41074 109[ 200] 35 66[ 200] 334 511 8S 655 718 93 812 933 42023 1-0 243 84 371 497 631 95 778 949 43279 406( 500) 13 51 516 48 620 717 23 52 81 833[ 300] 72 93 904 33 44313 39 546 735 60 818 45126 222 91 504 747 804 89.972 46117 31 208 312 24 492 507 626 84 7.0 953 47155 281 301 9 463 81 94 606 783 814 963 48041 63 137 409 50 61 599 670 77 721 76 81 49079 177 288 767 81[ 300] 927 45 86 96 50188 203 23[ 200] 432 536 629 805 66 937 51131 32 56 412 590 706 10 843 982 52068 114 291 796 583049 55 279 96 367 661 794 841 48 54065 12001 264 334 45 67 73 428 541 615 44 84 720 52 987 55204 96 312 44 441 44 662 69 76 664 67 815 925[ 300] 56272 481 510 29 681 738 79 961 57157 247 410 623 63 773 81 965 78 58039 117 297 363 508 63 72 623 35 783 59665 724 921 69 80 90 60144 235 62 313 37 496 715 21 94 873 977 61029 559 630 773 77 93 905 1200] 66 62065 142 385 95 400 46 73 553 686 775 824 63092 139 216 359 94 539 612 42 92 708 10 76 854 98 928 37 64244 86 405 914 65104 17 64 241 439 606 764 872 912 64 66110 16 295 311 71 87 410 64 89 716 905 67056 127 469 200 710 23 71 91 92 857 916 Gs294 672 805 945 47 63 69045 132 241 97 352 751 Nach dem Schlußwort des Referenten, der noch in einigen Punkten dem Genossen Ledebour entgegentrat, so in bezug auf den Vorschlag der Eintheilung des Wahlvereins in Sektionen, wurde ein eingegangener Antrag, eine Reorganisationskommission garoudeur 81 610 728 806 69 990 112136 97 561 655 74 92 709 23 113026 129 206 52 95 460 92 590 621 711( 500) 909 114379 727 71 96 976 81 115004 277 335 42 400 574 728 116132 285 362 527 655 744 833 34 88 89 117074 87 271 426 69 588 641 97 765 72 814 27 118029 156 270 338 598 633 837 925 56 69 119024 31 110 258 75 334 426 71 595 624 47 837 41 67 945 120062 181 250 954 121392 645 786 841 942 69 122087 208 81 410 561 611 123019 20.26 123 252 456 508 806 32 124166 583 601 19[ 2001 95) 125000 46 51 58 364 85 420 557 68 654 774 97 126074 218 435 607 706 98 869 902 127020 232 51 506 33 666 87 128257 82 659 89 808 129118 56 97 372 407 612 758 829[ 200] 60 66 912 22 65 87[ 200] 130060 336 467 620 85 87 785 181122 31 87 499 683 784 132005 78 187 96 279 334 47 68 589 628 34 728[ 200] 54 94 825 49 935 39 133031 68 426 569 973 131081 105 12 70 90 339 41 479 859 956 72 78 135074 95 161 328 603 27 787 884 915 23 13604 49 113 85 252 371 413 70% 21 43 801 137006 35 256 91[ 200] 400 696 911 138036 313 455 578 614 23 962 78 79 139055 154 311 98 479 784 875 995 140 22 26 31 149 258 328( 200) 408 59 60 83 627 48 766 997 141004 168 494 565 739 903 142018 125 364[ 300] 74( 2001 450 550 76 891 918 143053 305 493 527 57 67 655 769 90 912 74( 200) 14410 123 51 202 10 675 986 145013 101 200 384 532 38 43 69 63 802 25 913[ 200] 28 146015 75 82 87 375 426 73 739 62 865 70 973 147138 72 214 313 25 40 50 483 541 631 49 99 702 828 118023 46 217 37 60 83 582 623 710 17 69 908 149011 49 92 202 342 440 703 950 95 150056 84 305 436[ 300) 758 801 21 41 151002 159 96 365 89 434 86 97 559 73 633 83 817 152001 93 282 308 67 77 87 473 601 880 1530-6 88[ 200] 167 316 91 520 53 820 27 28 72 908 154011 186 234 40 59 316 93 454 748[ 300] 877 906 57 155178 243 87 308 12 56 425 508 693 767 69 156105 48 248 78 86 315 549 702 831 37 66( 200) 912 15 157030 124 273 523 85 724 34 52 94 852 934 42 158115 30 235 50 76 355 78 86 89 414 92 685 762 919 49 159019 32 49 235 302 15 96 437 76 739 94 836 958 160008( 500) 99 115 76 392 431 48 727 85 953 82 161184 338 51 415 512( 200) 78 82 748 98 811 985 162073 82 258 384 496 517 670 99 755 67 944 163038 240 90 303 55 65 422 28 99 885 89 921 164037 164 79.244 318 410 52 645 57 723[ 300] 823 955 165088 147 250 166047 117 55 257 344 404 05 33 39 51 516 51 668 753 44[ 200] 747 56 91 884 167010 183 249 304 416 20 65 532 52 672 771 872 86 909 168052 82[ 200] 140 332 532 622 765 854 77 160072 225 46 365 451.58 860 170028 77 133 98 263 331 45[ 500] 613 49 56 66 800 925 98 171004 20 130 268 328 87 486 88 742 49 67 77 83 819 961 172178 396 410 52 656 755 869 983 173192 468 525 55 648 751 804 174252 413 84 5 536 59 64 620 802 43 175022 69 121 37 276 372 466 519 681 741 805 176105 46 3-0 683 720 837 930 177055 129 212 23 630 48 75 707 889 17801 105[ 200] 30 336 37 517 52 650 750 920 67 179049 94 473 501 85 611 725 180027 37 485 508 772 885[ 300] 181042 52[ 5000] 288 510 756 908 17 85 182054 185 202 39 79 413 91 522[ 0] 39 94 786 987 18 025 128 254 438 86 93 544 691 812 915 19 181206 5 372 523 32 908[ 200] 18 185033 187 2 3 81 389 698 770[ 200] 80 69 973 18 016 85 232 339 618 94 651 68[ 200] 714 39 87 841 18.029[ 1500] 330 509 35 43 48 62 15000] 631 748 79 89 871 965 500] 1 8055 62 144 220 54 337 433 6.35 38 91 769 18.00 42 119 62 391 424 30 799-802 4955 75 190168 221 39 462 90 567 696 764 84 938 62 10101 95 148: 9 241 376 639 81 729 847 903 192040 252 77 495 551 624 57 92 710 13 853 927 34 193085 137 261[ 200] 75 315 433 568 705 35 826 191078 284 483 547 71 723 922 195006 75 208 84 383 408 82 563 6 2 5 16001 732 916 1962-7 621 27 754 197002 161 26/77 307 495 577 812 9.12 46 198.40 201 50 76 479 669 76 815[ 300] 199050 272 334 412 74 734 74 806 82 70243 399 429 662 66 71 783 937 95 1143 206 80 334 810 45 30 983 72017 93 204 506 82 901 7323 82 329 450 73 99 530 76 614 89 717 23 68 851 4119 75 80 81 24 390 91 599 735 929 75078 111 77 321 429 91 546 759 837 76064 72 113 55 77 234 483 557 953 77001 62 125 42 61 70 208 346 154 93 67 84 778 79 78134 39 245 80 310 512 34 62 827 79019 69 158 525 635 841 9) 919[ 500] 80188 294 352 1200] 71 90 421 551 664 72 77 82 862 83 84 947 81160 254 79 305 95 551 86 641 86 88 914 82073 35 489 90 600 702 881.89 83009 100 352 72 453 85 919 81021 55 350 405 623 [ 200] 52 795 908 31 62[ 2001 85056 231 57 354 401 56+ 650 710 817 200028 67 149 51 89 299 4 3 665 719 41[ 200] 866 83 956 201016 984 S6090 169 289 376 639 767 825 36 9.3 87047 81 324 471 527 9.3 647 707 824 950 88262 69 443 811 16 939 84 8058 98 309 44 404 687 887 954 90071 88 158 268 361 99 519 38 744 56 96 8 5 979 91006 82 118 [ 300] 53 302 33 57.64 472 91 95 552 821 92016 17 37 129 248 96 384 451 5 573 92 672 93104 21 504 63 667 957 94018 48, 166 273 92 334 485 632 45 89 725[ 200] 89 98 804 53 903 95185 215 62 319 440 42 55 572[ 20] 74 84 819 935 87 96139 201 94 359 75 423 77 553 797 972 97.03 329 406 50 587 757 95 98008 22 31 86 311 23 37 463 76 500 614 92 720 27 47[ 200] 69 958 87[ 300] 99142 46 55 223 384 554 41 76 109 1200] 219 40 61 65 477 559 64 603 705 843 994 20-13 282 346 66 486 57 11( 2001 8 758 901 203122 82 93 260 369 49 598 939 204031 66 165 470 539 693 942 76 85 205 21 60 118 33 72 89 215 306 80 577 843 96 206076 281 323 42 423 609 713 41 856 929 35 207064 350 457 72 547 604 73 86 762 814 30 951 208223 458 502 75 84 684 763 209121 63 92 200 57 84 312 921 92 210100 92 304 79 566[ 500) 661 750 856 94 925 211155 96 212 37 549 645 51 82 712 73 833 971 212033 114 69 84 218 342 445 529 62 870 908 35 213083 324 50 60 416 79 612 741 865 913 74 89 21407 100 300 38 412 79 564 621 59 742 48 77 913 86 215114 397 423 25 500 896 950 57 216431 531 80 93 740 97 951 99 217018 50 62[ 300] 329 30 786 88 803 40 935 66 219145 356 61 512 86 614 56 87 864.914 220104 32 257 61 320 26 76 666 94 768 804 13 57 933 34 75 21200 43 563 762 840 222038 1200] 199 209 394 408 96 508 632 37 742 50 824 924 223113 307 64 548 54 61 95 663 719 812 92[ 300] 961 6 22 13 9 94 98 416 69 605 36 728 46 225016 149 62 233 396 Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten Wahlkreis hielt am 12. September eine Versammlung ab, in der Genosse Robert Schmidt einen Vortrag hielt, betitelt: 100077 148 344 94 409 29 511 719 825 71 101030 34 243.330 410 111 22 82 360 462 537 62 73 673 747 98 832 906 61 218050 78 260 " Einiges über unsere Organisationen." Nach einer allgemeinen 544 49 636 52 77 9 768 102303 452 790[ 2001 915 103074 89 139 Einleitung, betreffend die Unwirksamkeit aller gegen die organisirten Arbeiter gerichteten Maßregeln von Vertretern der heutigen Gesellschaft, welche geübt würden, um mit den Organifationen der Sozialdemokraten zugleich die Sozialdemokratie zu 254 59 317 582 8 12 950 104061 117 56 421 66 546 688 737 83 93 901 80 105022 141 291 306 10 13 66 400 31 692 839 945 106331 437 564 694 811 65 974 107185 250 80 399 411 85 6 6 940 108205 38[ 20] 692 621 59 749 842 903 109291 348 518 715 871 901 78 110062 181 227 47 357 402 65 92 547 630 902 111176 294 402 59 Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2.