Ur. 27& BbonncmenfS'-Hcdingungen: BSonncmentä> Preis pränumerando i »icrtcljährl. 330 SKI., rnonatl. 1.10 SKI, wöchentlich 2s Pfg. frei in» Haut. Cinzclne Nummer S Pfg. SonntagZ« numnicr mit Musirierter Sonntags- Beilage.Die Reue Welt" 10 Psg. Post- tlbonncment: 1,10 Marl pro Monat. Eingetragen in die Post.ZeitungS» PreiSlisle. Unter Nreuzdand für Deutichland und Oesterreich- Ungarn 2 Marl, für das übrige Ausland B Marl pro Monat. PostabonnemenlS nehmen au: Belgien. Dänemark Holland, Italien. Luxemburg. Portugal. Aitmänien, Schweden und die Schweiz, 28. Jahrg. CiMjtiDt liiillch auüir(liontagt. Verlinev Volksblnkk. Zentralorgan der fozialdemohrati feben Partei Deutfcblanda. Die InTerflons'GebfiDr »«trügt für die lechsgespatiene Kolonel- «eile oder deren Raum so Pfg., für »öH«r"......" und „Kitin«___.__________ «ort 20 Pfg. ljulälsig 2 lettgedruilt- «orte>. leocS weitere Wort 10 Psg. Stellengesuche und �chlafstellcnan» zeigen das erste Wou«0 Psg.. jedes «eitere Wort k Pfg. Worte über 16 Buch- ltaden zählen für zwei Sone. Inserate für die nächste Nummer mütsen bis B Übt nachmittag» w der Erpedition ttgegeden werden Die Erpedinon ist dtt 7 Uhr adend» geöffnet. lelegramm- tldreff«: �»»l,I«t->»v»i Seist»-. die �cclakrion: SM. 68» �indensr?asse 69, Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983. Und immer mehr Soldaten! Im September war es, daß die„Deutsche Tageszeitung" „Tägliche Rundschau" derb anfuhr, weil dieses alldeutsch- antisemitisch-liberal schillernde Allerweltsorgan in einem Ar- tikel, der das sofortige Einbringen einer neuen Flottenvorlagc forderte, dem Reichsschatzsekretär Mermuth außer angeblicher Gegnerschaft gegen eine schleunige Flottenverstärkung auch Vorwarf, daß ein Druck das Kriegsministerium zu Ersparnissen zwinge,„die offenbar über die Grenze bereits hinausgingen, die das Geineiiiinteresse des Reiches zieht." Dem Organ Oertcls wurde es schwül bei dem Gedanken, wie diese Propa- ganda für neue uferlose Rüstungen zu Wasser und zu Lande auf die ohnehin schwierigen Wähler wirken werde. Der Zorn über die Reichsfinanzreform hielt immer noch vor— die einfachste politische Klugheit gebot, den Wählern nicht kurz vor den Wahlen mit Forderungen zu kommen, die die besten Aussichten auf eine neue ausgiebige Plünderung ihrer Taschen eröffneten. Voll Acrgers bemerkte Oertels Papier der un- geschickten Kollegin, die den passenden Zeitpunkt für ihre Trommelei nicht abwarten konnte:„.. Tie Rücksicht auf die politische Lage sollte denn doch zur Zurückhaltung mahnen." Das war im September, als auch noch die Offiziösen sich bemühten, das Kommen einer neuen Flottenvorlage abzu- leugnen. Heute hätte es keinen Zweck mehr. Die Ordnungs- presse ist einig darin, daß der Ausgang des Marokkohandels das Deutsche Reich zur schleunigen Verstärkung der Flotte zwingt. Tie Offiziösen widersprechen nicht und die Marokko- debatten des Reichstags müssen auch dem Blindesten gezeigt haben, daß es mit Volldampf in eine Epoche neuer starker Rüstungen hineingeht. Die Spekulation des Landbündlerorgans, daß man die Wähler über das Kommende täuschen könne bis nach den Wahlen, ist hinfällig geworden. Die Konservativen und die Nationalliberalen denken jetzt mit offenen Karten bessere Gewinnchancen zu haben. Sie vermeinen in dieser Zeit des Marolkomißvergniigens durch die Rüstungsparole die natio- nalistischen Instinkte wecken, einen hurra- und mordspatrioti- scheu Ruimnel erzeugen zu können, der ihnen Wind in die schlaffen Segel ihres Wahlschifsleins blasen wird. Die Rüstungsparole soll die zugkräftige Wahlparole sein, mit der der Ansturm der Sozialdemokratie abgeschlagen werden kann. Das Zentrum, das sich in diesem Punkte vorerst noch zurück- haltend geäußert hat— die Kriegshetze haben seine Redner kräftig mitgemacht— wird sich den Bedürfnissen seiner junker- lichcn Verbündeten ohne großes Sperren anpassen. Ist doch seit den Zeiten des Bülowblocks selbst der Fortschritt nicht niehr imstande, zu einer Marine- oder Militärvorlage in Opposition zu treten. Tie Flotte ist das eigentliche Werkzeug des deutschen Imperialismus. Ohne den Sieg über England läßt sich ein überseeisches Neudeutsckiland. ein deutsches Weltreich nicht schasten. llnd England ist nur zu Wasser verwundbar. Also setzt zunächst die Propaganda für die größere Flotte ein. Aber verfehlt wäre, zu glauben, daß deswegen das Streben nach Vermehrung der Landstreitkräfte zurücktreten würde. Dazu ist Deutschland zu sehr Landmacht, liegt die Tatsache zu sehr auf der Hand, daß in einem Kriege die Hauptentsckjeidung für das Reich doch zu Lande fallen wird. Und der Einfluß der militärischen Kreise auf die Regierung und die Konscr- vativen ist nicht zu unterschätzen. Diese Kreise aber inurren stbon lange über die Zurücksetzung der Arniee zugunsten der «vlotte. Das Ouiuquennat von 1910 bat, wie erst eben Gene- ralmajor.Keim im„Tag" wieder erklärte, die Militärver- waltung keineswegs voll befriedigt. Lediglich die Angst vor der Wirkung größerer Forderungen auf die herannahenden Wablcn. die Rücksicht auf die Reichsfinanzen, die nicht gleich noch der„glorreichen Reichsfinanzreform" wieder.in Un- Ordnung gebracht werden dürften, haben den Kriegsminister damals gezwungen, sich mit der Vorlage zu begnügen, die iii fünf Iahren„nur" 104.2 Millionen Mark Mehrkosten ver- ursacht. Generalmajor Keim verrät so im Vorbeigehen, daß „man... eine großzügige Militärvorlage im Auge hatte." Nur weil der Beutezug auf die Taschen des Volkes, alias Finanzreform, noch nicht ausgiebig genug ausfiel, kam statt der gror-zügige» die„bescheidene" Vorlage. Tie Wähler müßten blind sein, wenn sie ans all diesen Andentnngen nicht zu erkennen vermöchten, daß die Regierung alsbald nach den Wahlen mit einer„großzügigen" Militär- Vorlage herausrücken wird, sofern der 12. Januar und der Stich'nahltag für diese Zwecke nur eine» halbwegs brauchbaren Reichstag ergeben. Wird doch in militärischen Schriften schon ganz offen das Programm für eine solche Vorlage aufgestellt. Im Verlag von Mittler u. Sohn, der bekannten Hofbiichhand- luna die um ihrer einträglichen Beziehungen zu den Militär- bchörde» wegen nichts veröffentlicht, was diesen unbequem und unerwünscht wäre, ist vor kurzem der neueste Jahrgang von Mittlers Almanach erschienen, ein„Jahrbuch für alle Freunde der deutschen Wehrmacht". Darin beantwortet der General der Kavallerie z. D. v. Bernhardi seine Frage:„Muß unsere Wehrmacht gesteigert werden?" mit einem untmge- 1 schränkten Ja. Schon um der allgemeinen Wehrpflicht willen. Denn heut? müssen in Teutschland, wie der Rcitergeneral mit Betrübnis feststellt, Hunderttausende gesunder junger Leute den segensreichen militärischen Drill ganz entbehren. Bei der jetzigen Friedenspräsenz brauchen die Militärbehörden bei der steigenden Volkszahl von den Tauglichen nur die Tauglichsten auszuwählen, der größere Teil wird der Ersatzreserve und dem Landsturm überwiesen. Neidisch blickt Bernhardi nach Frank- reich hinüber, wo der Menschenmangel�die Behörden zwingt, alles einzustellen, was noch eben den Kuhfuß tragen kann, wo „die stählende und versittlichende Wirkung des Waffendienstes" fast der gesamten Masse der gesunden männlichen Bevölkerung zuteil wird. Man sollte meinen, dieser Menschenmangel in Frankreich sei ein Argument gegen die Heeresvermehrung. Nach Bernhardischer Logik nicht. Wir müssen vielmehr dafür sorgen, daß bei uns dasselbe Verhältnis zwischen Tauglichen und Eingestellten erreicht wird. Ist der äußere Feind auch nicht so gefährlich, so doch der innere. Den muß man durch den Militärdrill bekämpfen. Und bedenklicherweise kommen jetzt gerade die Bevölkerungsschichten,„für die die Ableistung der Dienstpflicht vom sozialen Standpunkt aus am wichtigsten wäre", meist von der Dienstpflicht los. Nämlich die der Groß- und Mittelstädte, weil die geborenen Stadtproletarier wegen der ungesunderen Lebensbedingungen und des mangelnden Schlitzes meist weniger tauglich sind als die Proletarier vom Lande und aus den Kleinstädten. Bernhardi beklagt, daß in- folge dessen„eine tiefe Kluft zwischen der Armee und der Masse der großstädtischen Bevölkerung entstanden ist." Der zweite Grund des Herrn v. Bernhardi ist die Not- wendigkcit, ein deutsches Weltreich zu schaffen, sowohl um unseren Bevölkerungsüberschuß— Kraut- und Schlotjunker schleppen jährlich Hunderttausende ausländischer Arbeiter ins Reich!— unterzubringen als auch, um uns Absatzmärkte und Nohstosfbezugsquellen zu sichern. Das bekannte imperialisti- sche Lied: Und da die Welt verteilt ist und uns gutwillig niemand etwas gibt, so muß das überseeische Neudeutschland erobert werden. Also ist eine starke Wafsenrüstung ein Gebot „der elementarsten politischen und nationalen Notwendigkeit." Und drittens die Rüstungen der Gegner! Zwar ist England als Landmacht nicht zu zählen, �war wird eS Frankreich von Jahr zu Jahr unmöglicher, mit unserer Soldaten- zahl Schritt zu hgltcn, zwar ist Rußlands Armee deniorali- siert und der Arm der russisckieii Regierung durch die Angst vor dem Auferstehen der Revolution gelahmt. Aber General v. Bernhardi erklärt, daß bei uns„den Rüstungen unserer möglichen Feinde gegenüber insofern ein Stillstand einge- treten ist, als wir die Stärke unseres Heeres nicht im Ver- hätnis zu unserer Bevölkerung entwickelt haben." Und nun kommt der General mit den einzelnen Forderungen. Die Intanterie vor allem ist zu schwach. Sie schmilzt im Kriege erfahrungsgemäß schnell zusammen, sie ist die eigentliche Waffe der Entscheidung. Also mehr Infanterie! Aber auch mehr Jnfanterieoffiziere— schon beim jetzigen Truppen- bestand sind es zu wenig. Doch darf man auf keinen Fall die Offizierslaufbahn dem„gemeinen Mann", dem UnteroffiAier eröffnen. Das geht offenbar des inneren Feindes wegen nicht. Herr v. Bernhardi sagt das zwar nicht, er spart sich jede Be- gründung, aber die oben gegebene steckt zweifellos hinter den Worten..... es ist auch von größter Wichtigkeit, ihm(dem Offizierkorps) seinen historisch gewordenen Charakter, seine hohe gesellschaftliche Stellung und seine geistige Ueberlegen- heit zu bewahren." Viel zu schwach ist serner unsere Kavallerie, erklärt der General kategorisch. Es sei falsch zu glauben, sie sei nicht mehr zeitgemäß, sie werde in einem zu- künftigen Kriege einen ungeheuren Vorteil darstellen, wenn man sie nicht ausschließlich als Schlachtenkavallerie, sondern für strategische Zwecke, zur Verschleierung. Ausklärung und vor allem gegen die feindlichen Verbindungen verwende." Alm mehr Kavallerie.„Zum mindesten sollte die Gefechts- kraft der Reiterei durch Zuteilung von Nadfahrbataillonen erhöht werden, denn es kann keinem Zweifel unterliegen, daß sie gezwungen sein wird, schwere Angriffe zu Fuß durchzu- führen, wenn sie wirkliche Erfolge erringen will." Außerdem ist noch„eine intensive Entwicklung der Verkehrsmittel und der Militärsiistschifsahrt" notwendig. Und die Flotte und die Küstenbefestigungen dürfen auch nicht vergessen werden. Herr v. Bernhardi kann sich nicht verhehlen, daß die Durchführung seiner Forderungen„erhebliche Opfer an per- sönliwer Dienstleistung und Geld" kosten wird. Aber er tröstet sich damit, daß England und Frankreich zurzeit mehr zablen als Deutschland. Pro Kops der Bevölkerung I Daß solche Berechnung schon deswegen unsinnig ist, weil sie nichts darüber sagt, wie die Last unter den verschiedenen Klassen der Bevölkerung verteilt ist, das geniert den Herrn General nicht. Für den deutschen Arbeiter und Kleinbürger ist es aber sehr gleichgültig, ob die Rüstungslast pro Kopf in England soviel böber ist, wie Herr Bernhardi annimmt, weiui sie bei der Vcrgleichung ihrer wirklichen Belastung mit der des englischen Arbeiters und Kleinbürgers erkennen müssen, daß diese von der Riistiingslast ihrer Nation ein sehr viel kleineres Stück abbekommen. Da ihnen die Lebensmittel zumeist nicht durch indirekte Steuern verteuert werden und die Einkommensteuer erst bei einem Einkommen von etwa 3000 Mark beginnt. Im übrigen wendet sich die Sozialdemokratie nicht bloß wegen der finanziellen Last und ihrer höchst ungerechten Ver- teitnng gegen die militärischen Rüstungen, sondern auch wegen der großen Gefahren, die sie für den Frieden und für die Frei- heit mit sich bringen. Deshalb wird sie das Ihrige tun. um den 12. Januar zu einem Jena der Nüstungspolitik zu machen. Wie bitter notwendig es ist, das zeigt der Artikel des Generals v. Bernhardi. Bxpedition: 8M. 68, Llndenötraeat 69* Fernsprecher: Amt IV, Nr. 198k» Lohnbücher unä sanitärer ürdelMag. Die zweite Lesung des Schiffahrtsgesetzes wurde am Sonn- abend im Reichstag noch nicht zu Ende geführt, dagegen wurde die sogenannte kleine Gewerbeordnungsnovelle in zweiter Lesung erledigt. ES handelt sich dabei um die Neu- ordnung einiger Einzelpunkte der Gewerbeordnung, insbesondere um die zwangsweise Einführung von Lohnbüchern für die Arbeiter und um den sogenannten sanitären Maximal- arbeitstag.' Jetzt schon kann auf dem VerordnnngSwege das Lohnbuch für Arbeiter eingeführt werden. ES hat sich aber herausgestellt, daß diese Bestimmungen nicht präzise genug sind und vielfach umgongen werden. Der neue Gesetzentwurf bestimmt nun allerdings auch wieder nur, daß der Bundesrat auf dem Ver- ordnungSwege Lohnbücher für bestimmte Gewerbe vorschreiben kann. Der Inhalt der Lohnbücher wird aber genauer vorgeschrieben und dann wird auch festgesetzt, daß sie dem Arbeiter sofort nach Antritt der Arbeit ausgehändigt werden müssen. Die Kommission hat es im wesentlichen bei dem Regierungscntwurf belassen, aber doch noch eine Verschlechterung in das Gesetz hineingebracht, wonach bestimmt werden kann, die Lohnbücher sollten inderBetriebs- stätte verbleiben, wenn die Arbeitgeber glaubhaft machen. daß die Wahrung von Fabrikationsgeheimnissen diese Maßnahme erheischt., Hauptsächlich dreht sich die Diskussion um diesen Zusatz, den die Sozialdemokraten wieder gestrichen haben wollen. Die Genossen Albrecht und Molkenbuhr bemühten sich, dem Hause klar- zumachen, daß diese Bestimmung an sich ganz überflüssig sei, da Leute, die hinter Fabrikationsgeheimnisse eines Betriebes kommen wollen, eine ganze Reihe zweckdienlicherer Wege als die Einsicht- nähme in Lohnbücher einschlagen können. Die Zurückbehaltung des Lohnbuches durch den Arbeitgeber könne aber zu einer mißbräuch- lichen Ausnutzung zuungunsten beS Arbeiters führen. Das half indes alleS nichts; der sozialdemokratische Antrag wurde abge, lehnt, und eS blieb bei der Kommissionsfassung. i Auch die Einführung eines sanitären ArbeitStageR soll dem Bundesrat überlassen bleiben, wenn in be« stimmten Betrieben sich schwere sanitäre Mängel infolge übermäßi» ger ArbeitSz/eit herausgestellt haben. An sich ist die Sozialdemo» kratie mit einer solchen Bestimmung einverstanden, da sie immerhin einen kleinen Schritt auf dem Wege zum allgemeinen Maxi- malarbeitStage bedeutet. Aber auch hierbei waren von unserer Fraktion Verbesserungen der Kommissionsfassung beantragt. Die Sozialdemokraten waren dagegen, daß neben dem Bundesrat auch noch Landesbehörden dieses Verordnungsrecht haben sollten, da auf solche Weise in den Grcnzbezirken zweier Bundesstaaten differenzielle Zustände herbeigeführt werden könnten. Wichtiger noch ist die sozialdemokratische Forderung, daß unter den Gründen für die Einführung des Maximalarbeitstages nicht nur die Gefahr gesundheitlicher Schädigung, sondern auch die Gefährdung des Familienlebens, der Fortbildungsmöglich- keit oder der Sicherheit de» Betriebe» angeführt werden. Genosse Schmidt wies in der Begründung de» Antrages auf die übermäßige Arbeitszeit hin, die in verschiedenen Gewerbe» festgestellt sei, ohne daß deshalb direkt spezielle Gesundhcitsschädi- gungen von der Obrigkeit anerkannt würden. Deshalb sei die Er- Weiterung der Gründe nach Maßgabe deS sozialdemokratischen An- trage? notwendig. Es war sehr bezeichnend, daß gerade Vertreter des christlichen Sozialismus, die Zentrumsleute Fleischer und Pieper, sowie der evangelische Theologe Everling. der das kapitalistische Christentum in der nationalliberalen Partei vertritt, dagegen Front machten. In gequälten Redewendungen, au» denen die peinliche Verlegenheit herauSschwitzte. suchten sie die Unnötig- keit der geforderten Bestimmungen darzutun, wobei fi« immer wieder versicherten, daß sie von größtem Wohlwollen für das Familienleben der Arbeiter durchdrungen seien. Aber unpraktisch sei der sozialdemokratisch« Antrag, leider höchst unpraktischl Die Genossen Molkenbuhr und Stadthagen wiesen nunmehr nach, daß der sozialdemokratische Antrag aus Feststellun- gen der Kommission für Arbeiterstatistik zurückzuführen sei, und daß die Anwendung dieser Bestimmung gar keinen Schwierigkeiten begegnen würde. Auch Genosse Bebel ergriff da? Wort, um aus den christlich-sozialcn VerlegenheitSreden den Beweis zu führen, welche Rückschritte die bürgerlichen Sozialreformer gemacht hätten. Vor 20 Jahren wäre so etwas im Zentrum noch nicht möglich gewesen. Das half natürlich wieder alle? nichts. Auch diese Anträge wurden gegen die Sozialdemokraten, Freisinnigen und Polen nicdergcstimmt. Dann vertagte sich das Haus bis auf Montag, den 27. November. Der Krieg. Die grenzenlose Leichtfertigkeit, mit der Italien auch in militärischer Hinsicht an das tripolitanische Abenteuer heran- gegangen ist. zeigt sich jetzt auch darin, daß die italienische Armeeleitung sich von den Eigenarten des nordafrikanischen Kriegsschauplatzes überraschen läßt. Sie hätte bei gründlicher Vorbereitung der Aktion wissen müssen, daß die Flußläufe in jener Gegend während des größten Teils des Jahres ohne Wasser und nur von Steingeröll bedeckt sind, daß sie aber in der Regenzeit in wenig Stunden von großen reißenden Wasjermajsen angefüllt werden, die über die Ufer treten und daS anliegende Gelände überschwemmen. Bei ihren Be- festigungsanlagen bei Buniiliana haben die Italiener nicht an die bcvarstehende Regenpcnode gedacht; sie müssen daher erleben, daß die Elemente ihre angeblich starken Werke der- Nichten, sodaß die Verteidigungslinie noch weiter nach rück- wärts verlegt werden musite. Danlit haben die Italiener die Quellen von Bumiliana dem Feinde überlassen müssen, die Versorgung der Stadt Tripolis mit gutem Trinkwasser ist dadurch in Frage gestellt und die Ausbreitung von Krank- heiten noch mehr gefördert. Die Türken und Araber, die den Unbilden der Regenzeit leichter ausweichen können, machen sich den Beistand der Elemente zunutze, umsomehr als sie die Schiffsgeschütze nicht mehr zu fürchten haben,' da die Kriegs- schiffe infolge des stürmischen Wetters die hohe See aufsuchen mußten. Zur Kriegslage. Rom, 16. November.(Eig. Ber.) Der römische„Messaggero" schließt eine lange Reihe von Betrachtungen über das, was von Krieg und Frieden gesagt wird, mit den Worten:„Man sagt, daß alles, was man sagt, unzuverlässig wäre." Hieirmit ist so ziemlich die Situation, soweit man sie den Nachrichten der Presse ent-- nehmen kann, gekennzeichnet: die einen sprechen von dicht bevor- stehendem Frieden, die anderen von jahrelangem Krieg, Der prophezeit eine Seeschlacht im Aegäischen Meer, jener dementiert dies aufs bestimmtest«, hier haben die Dreibundmächte sich der See- aktion widersetzt, dort sind sie mit ihr ganz einverstanden, kurz, die Nachricht des einen gut Informierten, hebt immer die des anderen auf. Unsere persönlichen Informationen scheinen auf weit vorge- schrittene Verhandlungen zum Friedensschluß zu deuten. Mit Be- stimmthwt können wir jedenfalls melden, daß in militärischen Kreisen große und stets wachsend« Unzufriedenheit besteht wegen der beständigen Einmischung, die die Regierung von Rom aus be- siätigt und durch die sie jede energische militärische Aktion hemmt. Diese Unzufriedenheit ist um so größer, als der unheilvolle Ausgang des abcssinischen Feldzuges seinerzeit gerade durch die beständige Eimnischungsmanie Crispis veranlaßt wurde. Noch in diesen Tagen hat die Regierung in einem Interview bekannt gegeben, daß sie sich jeder Einmischung in das Strategische, enthaltet Trotzdem besteht die Unzufriedenheit und greift um sich Was die öffentlichen Sammlungen für die Familien der Ge- fallenen betrifft, so sind bis jetzt an die Banca d'Jtalia 787 686 Lire abgeführt worden. Etwas weernger hat die gleichzeitige Sammlung für das Rote Kreuz ergeben. Beides ist aber immerhin nicht viel, wenn man bedenkt, daß gleich nach dem Erdbeben von Messina allein eine so arme Stadt wie Neapel an einem einzigen Tag« eine halbe Million aufgebracht hat. Es erscheint um so weniger, als ja der König 166 000 Lire gegeben hat und mehrere Banken, sowie einige Privatleute je 56 006 Lire. Bedenkt man, daß doch wohl 1666 Familien ihres Ernährers beraubt worden sind, so leuchtet ein, daß durch öffentliche Sammlungen nur ein minimaler Teil der den Familien zukommenden Summe aufgebracht werden kann. Offiziöse Schönfärberei. Tripolis, 13. November. fMcldung der„Agenzia Stefani".) Die italienischen Truppen haben sofort nach dem Durchbruch der Wasser- Massen des Ued Meddjemin durch die Linie der Verschanzungen be- gönnen, eine provisorische Verteidigungslinie gegenüber der Lücke herzustellen sowie die Verbindungen und Telephonlinien zwischen den verschiedenen Verteidigungsabschnittsn und dem Hauptquartier ' auszubessern. Da die Ucberschwemmung während der Nacht merklich abgenommen hat, haben die Truppen, unverzüglich die Ausbesserung ' der ersten Verteidigungslinie begonnen. Von Sidi-Messri nach Osttn fließt augenblicklich ein Gießbach, der sich in der Höhe des kleinen Fort C in das Meer stürzt. Die italienischen Soldaten haben wäh- rend der Ueberschwemmling unter eigener Lebensgefahr Eingeborene gerettet. Es liegt kein Anzeichen von einer Unternehmung oder einem Abmarsch des Feindes vor. nur auf der Westfront wurden die üblichen Schüsse auf Arbeiter abgegeben. Mehrere Araber, die sich in einem Hause, das in kurzem Abstand von den Laufgräben mitten in der Oase liegt, verborgen hatten, wurden durch Gewehr- und Kanonenschüsse daraus vertrieben. Da das Meer noch immer be- wegt ist, haben die Schiffe und Dampfer die Reede verlassen. In Tripolis regnet es nur noch wenig. Der durch die Ueberschwem- mung angerichtete Schaden ist nicht besonders groß. Man stellt Azethlenlampen auf, die dazu beitragen sollen, die öffentliche .Sicherheit besser zu schützen. Lebensmittel und Waren, die die Be- völkerung braucht, sind heute angekommem doch erlaubt das un- ruhige Meer nicht, sie an Land zu bringen. Augenblicklich erbaut man Baracken, um den obdachlosen Eingeborenen zu helfen. Der allgemeine Gesundheitszustand unter den Truppen und der Be- völkerung ist fortgesetzt gut.(?) Ein Kundschafter bestätigt die schon bekannten Nachrichten über den Feind in der Oase und fügt hinzu, daß die Türken ungefähr zweitausend ihnen ergebene Araber beständig bei sich haben, denen sie Sold und Lebensmittel geben.— Ein anderer Kundschafter be- richtet, der reichliche Regen sei den Eingeborenen sehr willkommen. weil sie aus der günstigen Jahreszeit Nutzen für die Aussaat zu ziehen hoffen. Dies durfte vielleicht dazu beitragen, daß die Streit- kräfte der Araber sich zersplittern und nur wenige Berber mit Kon- tingenten aus Sahel. dessen Bevölkerung zum Teil türkischen Ur- sprungs ist, bei den Türken bleiben. Aus H o m s hat man befried'gende Meldungen über die poli- tische sowie militärische Lage erhalton. Wegen Mangels an Lebens- Mitteln und Desertionen sollen Unstimmigkeiten zwischen den Arabern und den Türken bestehen. Von Benghasi und T o b r u k nichts Neues. Von D e r nm liegt die Meldung über ein neues Gefecht mit den italienischen Vorposten vor. Die Italiener hatten kein« Verluste, die Feinde einige Verwundete. Die„gefährdeten" Türken. Tripolis, 13. November.(Meldung der„Agenzia Stefan!".) Die türkischen Stellungen sind durch di« Ueberschwemmung des Mcdsche- ninflusseS, der vom Dschebel Garian kommt und bei Ainzara vor- bcifließt, stark gefährdet. Der Feind versuchte den Lauf dos Medschenin in der Richtung auf die italieni- sche n Verschanzungen abzuleiten, die Gefahr wurde jedoch durch Genietruppen und Sappeure rechtzeitig abgewendet. Italienische Rcnommisterci. Rom, 18. November. Die„Agenzia Stefani" erklärt das Ge- rächt, daß die Verwaltung des italienischen Staatsschatzes eine äußere oder innere Anleihe aufnehmen wolle, für falsch und führt aus: Der Schatz deckte und deckt noch fortlaufend die Kriegsaus- gaben aus de» Kassenüberschüssen. die aus den Ueberschüssen der früheren Budgets fließen, und verfügt noch immer über große Summen, die ihm gestatten, aus den ordentlichen Mitteln allein alle Forderungen, die die Lage erheischt, zu decken. In der Staatskasse liegen trotz der bereits geleisteten großen Zahlungen über ein halbe Milliarde Lire. Als Beiveis für die Stärke der augenblicklichen Lage der Staatskasse, ist der Umstand bemerkenswert, daß die oben erwähnten großen verfügbaren Mittel nicht berührt zu werden brauchten, ob- wohl während der letzten Monate trotz der Aufwendungen für den Krieg der Schatz noch die gewöhnlichen Zahlungen regelmäßig ge- leistet hat, die infolge besonderen ZusammemkreffenZ sehr bedeutende Summen erforderten, insbesondere für öffentliche Arbeiten und große Lieserungem Algerische Araber gegen Italiener. Bougie(Algerien), 17. November. Hier kam es heute zwischen Eingeborenen und Jtalionern zu Tätlichkeiten, in deren Verlauf ein Araber schwer verwundet wurde. Die Behörde hat gegen die Wiederkehr derartiger Zwischenfälle energische Maß- regeln ergriffen. jDie Revolution!n China. Die Kämpfe bei Hankau. Peking, 17. November.(Meldung des Reuterschcn Bureaus.) Französische Eisenbahnangestellte berichten von einem heftigen Ge- fecht, das sich gestern abend und heute früh in Hankau abgespielt haben soll. Die Kaiserlichen haben um schleunige Zufuhr von Lebensmitteln und Munition ersucht, die morgen abgesandt werden sollen.— Der Gouverneur von Honan bat die Regierung um Ucbcr- sendung von 566 666 TaelS, um die Truppen zu bezahlen. Er er- klärt, wenn er das Geld nicht erhalte, trerde er nicht imstande fein, die Truppen daran zu hindern, mii. den Aufständischen gemeinschaftliche Sache zu macheu und die Unabhängigkeit der Pro- Vinz Honan zu erklären. Peking, 18. November.(Meldung des Reuterfchen BurerruS.) Juanschikai machte bekannt, daß die Insurgenten gestern die kaiser- lichen Truppen bei Hankau im Rücken angegriffen hätten. Es sei darauf zu einem heftigen Kampf gekommen, in dem die Jnsur- genten mit großen Verlusten zurückgeworfen worden seien. Wirtschaftliche Wirkungen der Revolution in der Mandschurei. Charbin, 18. November. Die Crporteure haben dem Börsen- komitce erklärt, infolge der revolutioirären Bewegung in China habe der Kornexpord aufgehört. Für die � erteilten Vorschüsse be- stehe Gefahr durch Flucht der Kontrahenten und Zusammenbruch chinesischer Firmen. Das Börsenkomitee berät unter Teilnahme des Generalkonsuls, der Vertreter der Bahn und des Stabes der Grenzwache über die durch die Revolution geschaffene Geschäftslage. poUtifcbe Oeberfscbt. Berlin, den 18. November 1911, Die hessischen Landtagsftichwahlen. Die gestersi vollzogenen Landtagsstichwahlen in Hessen haben, wie wir bereits in der Sonnabenduummer unter „Letzte Nachrichten" mitteilten, unserer Partei noch zwei Mandate eingetragen, nämlich die Mandate der beiden Landtagswahlkreise Höchst und Vilbel. Die Wahl- beteiligung war in allen Kreisen erheblich stärker wie bei der Hauptwahl. Die Freisinnigen hielten nur zum Teil, was sie versprochen hatten. Insbesondere in den oberhessischen Kreisen Vilbel und Büdingen trat kaum die Hälfte der Freisinuigen für den Sozialdemokraten ein. Ueberraschend gut hielten sich dagegen die Wahlkreise im Odenwalde. Besonders erfreulich ist, daß es uns gelang, den fast bäuerlichen Wahlkreis.H ö ch st den Bauernbiindlern zu entreißen. Die Resiiitate in den einzelnen Kreisen gestalten sich wie folgt: Vilbel: Busold, g i i ch e n Land- tagswahle» für die Vortrefflichkeil des NalionalbundeL und seines Kandidaten Preiß kein Verständnis gezeigt hat, sondern erst für den liberal-deniokratischeu Gegner und bei der Nachwahl gar für den Sozialdemokraten eiiurat, hat seinen Lohn dahin. Ter Verein bezog aus Mitteln der Hezirksverwaltuiig seit einer Reihe von Jahren einen Z»> cki. u ß von 1660 iv) a r k, für dessen Bewilligung im o b e r e l s ä s i i l ch e n B e z i r l's t a g alljährlich mit den Liberalen und Sozialdemokraten auch die uaiio- ualislüchen Klerikalen stimmten. Jetzt hat der Bezirkstag des Oberelsaß auf«»trag der Nationalisten Preuß, Blumen- th a l und Abbä Dr. H a e g y mit Mehrheitsbeschluß diesen jährlichen. Zuschuß abgelehnt, ohne daß die Streichung irgendwie tatsächlich begründet wurde. Die Feststellung unseres Genossen W i ck y. daß die Sireichung lediglich ans kleinlicher Roch- sucht wegen der Hallung des Gewerbcvereins bei den Landtags- wählen erfolge, blieb bei der Verbaudlung im Plenum ohne Wider- spruch, nachdem icho» die Kommisfioiisverhandlung dieses herrliche Motiv dargetan hatte. Der Streich illustriert wieder famos die he- rühmte Mittel st an dsfreu n dlichkeit des Zentrums. denn es sind nationalistische Zeiitriimstnappen, die die Streichung beaittragle» und burchsetzien. Die Handweiler und kleinen Geschäfts- Icnle nicht nur in EPaß-Lorhnngen, sondern im ganzen Reiche »nögeil sich diese elsässische Zentrumsheldentat merken I Weltfremde Justiz. Ein Opfer der sozialen Verbältnisse ist der Reservist Thiele aus dem Londwehrbezilk Dresden geworden. Ter 27 jährige Angeklagte trat nn Jahre 1905 beim Militär ein, wurde aber von seiner Müller er war ihr einziger Ernährer— reklamiert und endlich nach k'/ziahriger Dienstzeit wieder entlassen. Er bekam bald wieder Arbeil und tchlng sich mit seiner alten Mutter ehrlich und recht- schafien durch. Da tauchte auf einmal der Militarismus wieder auf. Im. Juni erhielt er eine Aufforderung, sich am 25. Juli zu einer 2t lägigen llebung zu stellen. Kurz nach Zustellung der UcbiuigS» beoiderung wurde Thiele jedoch arbeitslos und infolge Mitteliofig- keit kehrten Not und Elend bei ihm ein. Dieser llmstand trieb ihn auf die LaiiMlraße. Er mußte sich nach Arbeil mnichaue». Aul seiner-a?aildcrschast kam er bis in die Schweiz, wo er Arbeit fvnd und sich G�d zur Rückkehr zusanimeu- sparte. In Dresden angelangt. stellte er sich soiort freiwillig be, der Milttarbehördc. die am 25. Juli die Verhaflnng Thiele« verfügte! Nun wurde dem bedauernswerten Mann der Prozeß gemacht. Wegen unerlaubter Entfernung von der Truppe stand er, aus der Haft vorgeführt, vor dem Dresdener Kriegsgericht. Er be- stritt, absichtlich der Uebung ferngeblieben zu sein, nur die sozialen Verhältnisse hatten ihn unverschuldet in diese Situation getrieben. Dcks Gerichi erkannte mit Rücksicht auf die an den Tag gelegte „Gleichgültigkeit" auf die harte Strafe von 2 M 0 n a t e n Gesang itisll_ „Zielbewustte Schulung." In der Zeit des Kampfes um den Zolliarif brachte die„Kölnische V 0 l k s z e i t u n g" einen Artikel, worin sie den schivarzen Agitatoren Ratschläge gab, wie man die Sozialdemokratie am beste» bekämpie. Die Meinung des Blattes ging dahin, in diesem Kampfe die Eigentumsfrage nicht zu sehr zu betonen. Dabei komme es schließlich zu einem Gegensatz zwischen Reichen und Armeu, und ivcr da den kürzeren ziehe, darüber brauche man. namentlich unter dem gleichen und allgemeinen Wahlrecht, kein Wort zu verlieren. Statt der Eigentumsfrage solle man„mehr ideale Gesichtspunkte" ins Feld führen und den„gläubigen und königstreuen Arbeitern" begreiflich machen, daß sie in der Sozial- demokraiie vor allen Dingen die„Feinde von Altar und T h r 0 n" zu bekämpfen hätten. Das würde viel wirksamer sein, als wenn man nur hervorhebe, daß die Sozialdemokraten die Reichen enteignen wollten. Diese Taktik hat etwas für sich. Redet man den katholischen Ar- beitern zuviel von der„Elgenlumsfrage", dann lönnten sie sehr leicht auf die vorwitzige Frage kommen, wie denn die reichen Katholiken zu ihrein„Eigentum" gelangt sind und sie könnten, was noch schlimmer ist. den Dingen bis zu ihrem Ende nachspüren und in der„Eigentumsfrage" den Grund alles Hebels sehen. Daher ist es in der Tat kür das Zentrum besser, wenn es sein Gefolge nicht mit derlei materiellen Fragen behelligt, sondern den Blick auf„mehr ideale Gesichlspunkle", aus das Jenseits, auf die Pflichten gegen „Altar und Türon" und„andere heiligste Güter" lenkt. Und der Ausfall der Reichstagsersatzwahl in Konstanz-Ueber- l i 11 g e n hat das Zentrum in dieser Ausfassung bestärkt. Die„Kölnische Volkszeiiung" ist der Meinung, daß zu dem ungünstigen Ergebnis vor allen Dingen der Mangel der Land- bevölkernng an„politischem Weitblick und zielbe- wußter Schulung" geführt habe. Der Bauer, der weitab von der Stadt lebe, lese 11 cht viel und habe auch keine Freude an poli- tischen Versaniiltliliigen. Er interessiere sich nur für rein Wirtschaft- liche Fragen, soweit sie die Landivirlschaft angehen. Höhere und weitere Gesichtspunkte wolle man in manchen bäuerlichen Kreisen für die Politik nicht anerkennen, und so komme es leicht dahin, daß man, um seinem Aerger Luft zu machen, liberal oder sozialdemokratisch wähle. Es sei der r ei n m a t e r i e l l e Standpunkt, der hier zum Ausdruck komme. Um darüber hinwegzukommen, rückt das Blatt wie vor zehn Jahren bei den Arbeitern so auch jetzt bei den Bauern„mehr ideale Gesichtspunkte", uäinlich die„W e l t a n s ch a u u n g" in den Vorder- gruiid. indem es fordert, daß das„katholische Bekenntnis" eine größere Rolle spielen müsse. „Würden die katholischen Bauern mit Gewißheit erkennen, daß den katholischen Interessen Gefahr droht, dann würden sie mit wenige» Ausnahmen fest zu der Partei stehe», von der sie erioarlen dürfen, daß sie für die U n a b- hängigkeit der Kirche entschlossen eintritt." Das nennt man im Zentrum Sorge um den„politischen Weitblick" und„zielbewußte Schulung". Nichts von der Entrechtung und Bedrückung der Kleinen und Schwachen, nichts von der i den Inte reffen der Großen dienenden Zoll- und Steuer- Politik, nlchis von dem oolkSverivüstenden Milllarismus und Jmpe- rialismus, nichts von dem»liieren Ziisainmenhaitge dieser Erschei- nuitgeii mit der kapitalistischen WirlschaftSordiiung. Dem Bauern tut klerikale„Weltaiischauung" not, das hettzl Kulturkampf» stimmung, Glaubensfanatismus und jene B e g e i st e- rung für die„katholischen Interessen", die im Dreschflegel und der Heugabel die geistigen Waffen deS rechten Chnsteiimeiischen erblicken läßt. Klerikale Kampfesweise. Da der Zweck die Mittel der Ultramontanen heiligt, gehört auch die nichtsnutzigste Demmziakiou zu ihren„sauberen" Kampf- Mitteln. Besonders i» dem jetzigen Wahlkämpf suchen die Klerikalen durch öffentliche Angeberei Geiviffcnszwang auszuüben. In der „Kölnischen BolkSzeirung", Nr. S83, liest man: „... in der Versammlung, vor der die liberale Partei das Großblock-Ablommen verteidigte, trat zuletzt Herr Rechtsanwalt Bürger auf, um die Wahl der beiden Straßburger Sozialdemo- kratei, in Slraßburg-Stodt in einer temperamentvollen Rede zu empfehlen. Wenige Tage darauf sah man ihn in s e i>1 e r Uniform a l s Reserveoffizier." Die Absicht solcher Steckbriefe liegt aus der Hand. Sie gibt einen Vvrgeichmack von der Unduldsamkeit, Gehässigkeit und In- lotcranz uftramoutaner Herrschaft. franltmcb. Der Lockspitzel Ricordeau. Paris, 17. November.ne irgendwelche Schwisrigleit. Unser Antrag entspricht also nur der Gerechtigkeit.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Oeser(Vp.) begründet einen Antrag, bei der erstmaligen Verteilung der Güter auf die einzelneni Tarifklassen die Güter- einteilung der Eiscoibahnfrachttarife zum Anhalt zu nehmen. Futtermittel müssen in die unterste Tarifklasse aufgenommen werden. Der Ausdruck„Nahrungsmittel" in dem Amtrag Albrecht ist zu weitgehend, hochwertige Nahrungsmittel gehören nicht in die unterste Tarifklasse. Man sollte statt„Nahrungsmitteil" nur „Brotgetreide" setzen.— Die Ausnahmen für die Kleinschiffahrt wünschten wir erheblicher, als in der Vorlage; leider haben die Parteien, die sich immer als die berufenen Mittel st ands- r e t t s r ausgeben, uns im Stich gelassen. Der sozial- demokratische Antrag verbessert ja die Vorlage in dieser Rich- tung, aber er hat doch auch einen kapitalistischen Schwanz, der ihm abgeschnitten werden mutz(Heiterkeit). Er will alle Schiffe bis zu 600 Tonnen abgabenfrei lassen, also auch die der großen Reedereien. In dieser Hinsicht sollte der Antrag eine andere Fassung erhalten, dann könnten meine Freunde dafür stimmein. Abg. Stolle(Soz.): Unser Antrag, die Futtermittel in die niedrigste Tarif- klasse zu nehmen, entspricht vor allem dem Interesse der kleinen Landwirte; das Zsntrum und die Konser- v a t i v e n geben sich ja stets für so warme Freunde der Landwirt- schaft aus. Sie haben jetzt Gelegenheit, das zu beweisen, in- dem sie für unseren Antrag stimmen.(Zustimmung bei den Sozialdcmokratein.) Weiter verlangen wir, die kleinen Schiffer abgabenfrei zu lasten. Den kleinen Leuten das Leben noch mehr zu erschweren, kann doch nicht die Aufgabe des Reichstages und der Parteien sein. Wenn Sie. die Sie sich immer für Mittelstandsfreunde ausgeben, dies wirklich sind, so müssen Sie unseren Anträgen zustimmen.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Hausmann-Hannover(natl.): Herr Pfeiffer sollte seinem schweren Herzen doch an anderer Stelle Luft machen(Sehr richtig! links). Im übrigen beanivage ich, in dem Z 8 hinter der Weser noch die Aller zu nennen, die ja ins Wesergcbiet gehört. Es läuft ein Eventualantrag O e s e r(Vp.) ein,„Brotgetreide und Futtermittel" in die niedrigste Tarifklasse aufzunehmen. Mimsterialdirektor Peters wendet sichgegendieAnträge; eS gibt keine Grenze für die Größe der Schiffe, bei der man sagen kann, der Besitzer gehört dem Mittelstand an. Wenn übrigens der Konsument durch die Abgaben getroffen wird, wie die Antragsteller ja auch behaupten, so leidan die kleinen Schiffer ja nicht unter den Abgaben. Abg. Günther(Vp.): 87 Proz. der Zensiten im Königreich Sachsen haben ein Einkommen nicht über 1600 Mark. Die uns noch zugänglich sind, und aus der ganzen geologischen Ge- staltung der Erdoberfläche recht sichere Schlüsse auf das ziehen, was unterhalb jener dünnen Schale vor sich geht, die den glühend heißen Erdkern umschließt. Diese feste Schale ist oft mit jener des Eis verglichen worden; aber das Verhältnis ist kein richtiges, da der abgekühlte Teil der Erdkugel im Vergleich zu ihrer Gesamtmasse ungleich dünner ist als die Eierschale zum Ei. Ja, sie ist im Ver- bältnis noch dünner als das feine Häutchen, das unterhalb der festen Schale das Eiweiß umschließt, mag sie immerhin 30 bis 10 Kilometer Mächtigkeit haben. Aber in jener Tiefe muff schon längst jedes Mineral in flüssigem oder dampfförmigem Zustaiide vorhanden sein, denn bei der in solcher Tiefe herrschenden Hitze ist ein anderer Aggregatzustand physilalisch nicht mehr denkbar. Der Abkühlungoprozeff, den die Erde seit Jahrmillionen durchmacht und der niemals zum Stillstand kommt, muff natürlich wesentliche Veränderungen in der äußeren Form der relativ so ungemein dünnen festen Kruste bewirken. Denn die Massen ziehen sich bei der Tcmpcraturcrniedrigung zusammen; dadurch wird die äußere Hülle, die bereits erkaltet ist, zu weit und zeigt das Bestreben, sich in Falten zu legen. Man denke sich einen Apfel, der langsam vertrocknet und einschrumpft und dessen ehedem so glatte straff- gespannte Schale infolgedessen runzlig wird. Nun, unsere Mutter Erde ist schon eine recht alte Dame, und so nimmt es nicht wunder, daff ihr Antlitz recht viele Runzeln und Falten zeigt. Diese Runzeln und Falten sind die Gebirge, die Höhenzüge und Täler der Erde. Uns Erdensöhnen erscheint es in unserem so winzig kurzen Leben, als ob Berge und Täler, Länder und Meere unverrückbar für alle Zeiten festständen. In Wirklichkeit tritt aber niemals ein Stillstand in der Umgestaltung der Erdoberfläche ein; wäre unser Leben statt nach Jahren nach Jahrtausenden zu messen, wir würden mit Staunen wahrnehmen, wie sich das Antlitz der Erde fort und fort verändert.. Es ist begreiflich, daff die Veränderungen der Erdkruste da am stärksten sind, wo sie am wenigsten befestigt ist. wo gewissermaßen die Versteifung des festen Erdgcwölbcs noch nicht den Grad der Sicherheit erreicht hat wie an der Oberfläche: nämlich an ihrer unteren Seite. Hier müssen durch die Abkühlung notgedrungen Faltungen, Zerrungen. Verschiebungen im Gestein eintreten, die infolge der Zentrisugalkruft von Zeit zu Zeit zu gewaltsamen Um- lagerungcn jührcn. Es müssen sich Hohlräume bilden, in die von. oben her die Gesteinsmassen nachstürzen; es müssen ungeheure , Pressungen und Sckstcbungen der Gesteinsmassen eintreten, die , schließlich durch irgendeinen geringen äußeren Anstoß zur Aus- ! bildung kommen. Von der Größe der Gebiete, in denen solche ; unterirdischen Umlagerwagen stattfinden, können wir uns keine Vorstellungen machen; wir wissen nicht einmal, in welchen Tiefen der Erde jene GesteinSeinstürze erfolgen. Früher glaubte man allerdings, daß die Erdbebenherde außerordentlich tief zu suchen seien; von dieser Anschauung ist man aber aus guten Gründen ab- gekommen und man nimmt heute übereinstimmend an, daß der Anstoß zu den Erderschütterungcn von einem Gebiet ausgeht, das ganz nahe der Oberfläche zu suchen ist. Solche Um.lagerungeii unterirdischer Schichten gehen nun auch sächsische Landwirtschaft kann kaum den, dritten Teil des sächsischen Bedarfs an Brotgetreide decken. Daraus ergibt sich die außer- ordentliche Wichtigkeit unserer Forderung, da ff die Zufuhr nicht noch weiter verkürzt wird. Die kleinen sächsischen Landleute ihrerseits sind außerordentlich daran interessiert, daß die Zufuhr an Futtermitteln nicht verteuert wird.— Bei der Teuc- rungsdcbatte hat das Zentrum durch den Mund des Dr. H c. i m die Notwendiigtelt einer Verbilligung der Futtermittel anerkannt. Jetzt hat es Gelegenheit, dem Wort die Tab folgen zu lassen. Nehmen Sie wenigstens unseren Eventualantrag an.(Lebhafter Beifall links.) Abg. Gothei«(Vp.): Im Grunde stellt das Maß von Anteil an der erstmaligen Festsetzung der Tarife, wie es die vorliegenden Anträge für den Reichstag in Anspruch nehmen, geradezu einen Exzeß von Bescheidenheit dar.(Heiterkeit und Zustimmung links.) Wenn der Ministerialdirektor Peters selbst dies geringe Maß von Mitwirkung ablehnt, so proklamiert er damit erneut die Theorie vom beschränkten Nntertanenvcrstand. Die Bureaukratie will eben völlig freie Hand haben. Dabei hat die Bureaukratie bei der Anfstelluiig des Tarifs für die märkischen Wasserstraßen wahr- haftig das Gegenteil von Geschick und Einsicht bewiesen.(Sehr wahr! links.)— Herr Dr. Pfeiffer hat, indem er die Kon- stanz er Wahl in die Debatte zog, zwar sich als Kunst- pf ei fsr(Große Heiterkeit) erwiesen, zugleich aber auch bewiesen, daß die Politik, die er vertritt, ausdem letzten Lochpfeist. (Stürmische Heiterkeit und Zustimmung links.) Abg. Dr. David(Soz.): Wir halten unseren Antrag, zumal er den großen Vorzug der Vollständigkeit hat, für entschieden besser, als den fortschritilichen und bitten daher erneut um soine Annahme. Wir sind indessen bc- reit, im Fall seiner Ablehnung für den forffchrittlichen Antrag zu stimmen.— Man hat wieder die Frage aufgeworfen, wer die Kosten zu tragen habe. Selbstredend werden die Schiffer versuchen, d i c Kosten auf di e Konsumenten abzuwälzen, und selbst- redend werden die Konsumenten sich dagegen wehren. Ob mit Erfolg, bleibe dahingestellt. Sie werden sich vermutlich gegen kleine und mittlere Schiffer besser wehren, als gegen die groß enSchiffer. In jeder Weise wird die Lage der kleinen Schiffer verschlechtert werden. Darum eben haben wir unseren Antrag auf Freilassung der Schiffe bis 300 bezw. 000 Tonnen gestellt. Die Tonnrnzahl mag nicht immer ein sichcrcr Maßstab sein; in den meisten Fällen wird sie es aber sein. Also gerade die Anhänger der Mittelstandspolitik sollten für unseren An- trag stimmen.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Die Debatte schließt. In einer persönlichen Be- merkung erklärt Abg. Schiilid-KonstanF(natl.): Der Abg. Dr. Pfeiffer hat mir eine„Stirn von Granit wie. vom Hohentwiel" zugeschrieben. Ich habe dazu zu bemerken, daß der Hohentwiel keinenGranit enthält.(Stürmische Heiterkeit.) Niemals habe ich behauptet, daß ich auch, wenn ich gewollt hätte, Zentrumsabgeordneter hätte sein können.(Hört! hört! links.) Ich habe schon im Wahlkampfe diese Zentrumslüge zurückgewiesen.(Lebhafter Beifall links.) In der Abstimmung werden sämtliche Anträge ab- gelehnt mit Ausnahme des Antrags Hausmann(natl.), die für Schiffe bis 150 Tonnen vorgesehene Abgabceffreiheit außer auf Weser und Elbe auch aus der Aller eintreten zu lassen. Im übrigen wird 8 8 unverändert angenommen. 8 10 verpflichtet die Eingclstaaten, die von den Stromverbändcn beschlossenen Tarife, nach Ablauf Von sechs Monaten seit der Verkündung in Kraft zu setzen. Abg. v. Strombeck(Z.) beantragt, die Worte«nach Ablauf von sechs Monaten seit der Verständigung" zu st r e i ch e n. Ministerialdirektor Peters und Abg. Oeser(Vp.) befürworten den Antrag, der sodann angenommen wird. Nach 8 11 sollen bis zur Herstellung der geplanten Fahrwasser- tiefe auf dem Rhein von Mannheim bis St. Goar und der Elbe nur drei Viertel der beschlossenen Höhe der Abgaben erhoben werden. Abg. Oefer(Vp.) befürwortet einen Antrag, statt„drei Viertel" zu setzen„die Hälfte". Ministerialdirektor Peters wendet sich gegen den Antrag. Abg. Gcrstenbergcr(Z.) bekämpft gleichfalls den Antrag, die Rheingegcnd habe auf jeden Fall Vorteil durch das Gesetz infolge der Kanalisierung der Nebenflüsse des Rheins. Abg. Dr. David(Soz.): Wir stimmen dem Antrag O e s c r zu. Die Techniker sind sich im süd- und mitteldeutschen Gebirgslande häufiger vor sich, wie die Erderschüiterungen zeigen. Müssen sich doch die gebirgsbildendcn Kräfte besonders in solchen Gebirgen häufiger betätigen, die cinen reichgeglicdcrten Ausbau von Bergen und Höhenzügen bereits aus- weisen. Auf der ganzen Erde ist das zu beobachten, und ein Land, in dem eS weit und breit Erhöhungen des Erdbodens nicht gibt, pflegt auch fast niemals Erdbeben zu erleben, wie Rußland, dessen ungeheure Tiefebene bisher nie eine Erschütterung erlebt hat— natürlich, soweit neuzeitliche Erinnerungen zurückführen. Mit Hilfe der scismographischen Aufzeichnungeil wird es gelingen, ziemlich genau das Zentrum des deutschen Bebens vom ver- gangenen Donnerstag zu ermitteln.*) Daß die Wirkung der Er- ichütterung sich auf ein so weites Gebiet erstreckt, scheint darauf hin- zudeuten, daß der Anlaß zu dem Beben von erheblicher Bedeutung war, daß im Innern der Erde sich diesmal besonders große Ver- schiebungen vollzogen haben, deren Wirkung einen großen Teil der Erdkruste Mitteleuropas in Bewegung setzte. Wohl unterschieden werden muß allerdings zwischen der direkten Wirkung des Erdstoßes und seiner Registrierung durch den Seismographen, den überaus empfindlichen Meßapparat, dessen Pendel genau die Schwingungen der Erdoberfläche durch Ausschläge wiedergibt. Denn jedes Beben pflanzt sich wellenförmig um die ganze Erde herum fort; bei einigen der starken Erderschütterungen, die die Geschichte kennt, wie z. B. bei der Krakatau-Katastrophc in der Sundastraße im Jahre 183.;, lief diese Erschütteruiigswelle mehrere Mole rings um die Erbe. was sich genau am Seismographen wahrnehmen ließ. Zugleich»nt der rings um die Erde laufenden Welle überträgt sich die Erschütte- rung aber auch durch Schwingungen, die auf direktem Wege durch den Mittelpunkt der Erde verlaufen. Je größer der Zeitunterschied zwischen der Registrierung beider Erschütterungswellcn durch den Seismographen ist, desto größer ist auch die Entfernung des Beben- Herdes von dem Orte, an dem der Erdstoß registriert wird. Aus dem Zeitunterschied läßt sich mit ziemlich großer Genauigkeit öle Entfernung bemessen; so konnte man an den deutscken Erdbebeir- warten bei der Katastrophe von Messina im Jahre 1008 ohne weiteres mit großer Sicherheit auf ein Beben im südlichsten Italien schließen, viele Stunden, bevor die ersten knappen Drahtmeldungcn von dem furchtbaren Ereignis nach Teutschland gelangten. Erderschütterungen von so verhängnisvollen Folgen, wie sie besonders Süditalicn, Japan, Turkestan und andere Länder so oft heimgesucht haben, sind in Deutschland seit historischer Zeit nickl borgekommen und wohl auch niemals mehr zu fürchten. Denn im Gegensätze zu den genannten, geologisch noch jungfräulichen Ge- bieten, in denen im Innern der Erde noch alles im Gären und Werden ist, stellt Mitteleuropa ein im wesentlichen schon lange zur Ruhe gekommenes Revier der Erde dar, in dem es wohl ab und zu noch ein wenig grollt und rumort, in dem wir aber vor Umwälzungen, die so gewaltig sind, daß katastrophale Wirkungen eilt- stehen, wohl für alle Zeiten bewahrt sind. •) Nach den Beobachtungen verschiedener Erdbeoeuivartcn lieg! eS unter 47 Grad nördlicher Länge und lO'A Grad östlicher Brcue, im Grenzgebiet der östlichen Schweiz und TirM. noch gar nicht einig SatüEcr, oü die Vertiefung auf dieser Strecke des Rheins überhaupt durchführbar ist. Sie steht und fällt mit der Schleuse bei Bingen. Trotzdem sollen hier Zlbgaben erhoben werden, denen also gar kein Aequivalent gegenübersteht. (Sehr richtig! links.) Damit schließt die Debatte. Der Antrag Oeser wird abge» lehnt. Abg. Gothein(Vp.) beantragt nunmehr, die Beratung über die nächsten Artikel, zu denen Anträge vorliegen, infolge der schlechten Besetzung des HauseS auszusetzen und erklärt, bah er, falls Widerspruch erhoben werde, die B c s ch l u h sä h i g k e i t deS Hauses bezweifeln würde.(Unruhe rechts. Zuruf: Obstruktion?) Vizepräsident Dr. Schult«: Wäre es nicht möglich» daß Sie die Anträge bis zur dritten Lesung zurückstellen? Abg. Gotbci»: Das könnte ich tun, wenn wir nicht die Er- fahrung gemacht hätten, dah uns dann in der dritten Lesung eine ausgiebige Debatte durch Schluhanträge unmöglich gemacht wird.(Sehr richtig! links.) Vizepräsident Dr. Schultz: Ich bitte Sie, doch ein etwas größeres Zutrauen zum Reichstage zu haben.(Große Heiterkeit.) Abg. Gothein: Ich richte mich nur nach den gemachten Er- fahrungen. Wenn aber die Mehrheitsparteien erklären, dah sie bei der dritten Lesung vollständig freie Diskussion gestatten werden, so bin ich bereit, heute auf die Anträge zu verzichten. Abg: Kreth(k.) gibt eine dahingehende Erklärung für die Kon- servativen ab. Da das Zentrum unter großer Heiterkeit der Linken schweigt, hält Abg. Gothein seinen Antrag aufrecht; die be- treffenden Artikel der Vorlage werden daher von der Tagesordnung abgesetzt. Der übrige Rest des Gesetzes wird ohne wesentliche Debatte erledigt. Angenommen wird eine Resolution Dr. Varen- Horst(Np.), die Regierung zu ersuchen, dafür Sorge zu tragen, daß bei Ausführung der im Gesetz vorgesehenen Stromarbeiten auf die Jntcresien der Fischerei die weitmöglichste Rücksicht ge- nommen wird. Es folgt die zweite Beratung der Novelle zur Gewerbeordnung. § 114s bestimnit nach den Beschlüssen der Kommission, dah der Bundesrat für bestimmte Gewerbe Lohnbücher oder Arbeits- zettel vorschreiben kann, worin einzutragen sind der Zeitpunkt der Uebertragung der Arbeit, Art und Umfang der Arbeit, bei Akkordarbeit die Stückzahl, ferner die Lohnsätze, die Bedingungen für die Lieferung von Werkzeugen und Stoffen zu den Arbeiten, der Zeitpunkt der Ablieferung, sowie Art und Umfang der abge- lieferten Arbeit, der Lohnbetrag unter Angabe der etwa borge- »oinmenen Abzüge und der Tag der Lohnzahlung. Abg. Stadthagen(Soz.): Ter 8 1k4s ist vollständig inhaltlos, nachdem unsere An- träge zu der Materie, die früher von der Kommission einstimmig angenommen waren, dann später wieder fallen gelassen ivurden, angeblich, um das Zustandekommen des Gesetzes nicht zu gefährden. Die am 20. Dezember 1907, also vor vier Jahren, vorgelegte Ge- wcrbeordnungsnovelle enthielt bedeutend mehr als das, was jetzt übrig geblieben ist. Sie enthielt die Aufhebung der Kon- kurrenzklausel, die Aenderung der Rechtsverhältnisie der Techniker, Werkmeister usw. All das ist unter den Tisch gefallen, von der ganzen Sozialreform ist absolut nichts übrig geblieben. Gerade das, worauf es dem Arbeiter hauptsächlich ankommt, nämlich die Garantie dafür, dah er auch wirklich seinen wohlver- dienten Lohn bekommt, ist durch diesen Paragraphen nicht gegeben. Für die Arbeiter ist also das, was hier geschaffen ist, ab- solut wertlos. Die Bestimmungen hringe» vielmehr nur den Bureaukraten Arbeit und bedeuten eine Belästigung der Arbeitgeber. Es ist weniger als weihe Salbe, was hier den Arbeitern geboten wird. Dazu kommt, dah die Redewendung von der Angabe»der etwa vorgenommenen Abzüge" von der Recht- ■■ sprechung gleich so ausgelegt werden könnte, als ob solche Lohn- abzüge hier zu lässig wären. Nach§ 394 des Bürgerlichen Gesetz- buchcs dürfen aber unter 1590 M. Lohn— und höhere Löhne kommen in der Kleider- und Wäsche-Konfektion, für die die Lohn- bllcher eingeführt sind, überhaupt nicht vor— Abzüge überhaupt nicht erfolgen. Wir protestieren also von vornherein gegen eine solche Auslegung. Gegen den Paragraph an sich haben wir natür- lich nichts einzuwenden.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) § 114a wird hierauf angenommen. Es folgt§ 114b. Er bestimmt, dah das Lohnbuch vom Arbeitgeber auf seine Kosten zu beschaffen und dem Arbeiter nach Vollziehung der vorgenommenen Eintragungen kostenfrei auszuhändigen ist., Abg. Albrccht(Soz.): Die Kommission hat hier eine Verböserung beschlossen, die wieder beseitigt werden muh. Es sollen danach die Lohnbücher in der Betriebswerkstätte behalten werden, wenn die Gefahr be- steht, daß sonst Fabrikationsgeheimnisse verraten wenden. Das be- deutet geradezu die Aufhebung des§ 114b, wonach die Lohnbücher kleines feuiUeton Ei» Thcabcr- und Kritikcrkrach in Dresden. In den Kreisen der Dresdener Theaterwelt erregt ein Streit gegenivärtig Aufsehen, den die Direktoren Witt vom Residenz-Theater und Gordon vom Zentral- Theater gegen die Kritik des„Dresdener Anzeigers" führen. Der Theaterkritiker Thari vom„Dresdener Anzeiger" hatte vor kurzem die Aufsührungen in den genannten Theatern einer abfälligen Kritik unterzogen. Daraufhin haben die Direktoren Witt und Gordon dein „Dresdener Anzeiger" die Mitteilung zugehen lassen, dah sie Wert darauf legen, dah die Vorstellungen und der Spielplan nicht mehr im„Dresdener Anzeiger" bekanntgegeben werden.— Unter der Ueberschrist„Der Theaterzettel und die Kritik" rechtfertigt der„Dresdener Anzeiger" das Verhalten seine» Theaterkritikers in folgender Weise: Eugen Thari hat über die Borstellung der„Schönen Helena" im Zentral- Theater abfällig geurteilt, Friedrich Kummer bei Gelegen- heit der Komödie:„Ich liebe Dich I" über die Aufsüh- rungen im Residenz-Theater. Zu beiden Kritiken, die in scharfer, doch sachlicher Weise auf empfindliche kü«iftlerische Mängel in beiden Theatern hinwiesen, find uns schriftlich wie mündlich zahlreiche Zu- stimmungen zugegangen. Den Herren Direktoren Witt vom Residenz- Theater und Gordon'vom Zentral-Thealer haben diese Kriliken offen- bar nicht gefallen. Das ist ja auch nicht der Zweck der Kritik; sie hat vielmehr lediglich die Aufgabe, da» künstlerische Gewiffen wach- zuerhallen und in diesem Sinne ungeschminkt die Wahrheit zu sagen. Natürlich aber werden wir den Direktoren Witt und Gordon gern den Gefallen tun, ihre Theater im Feuilleton und Anzeigenteil unteres Blattes nicht mehr zu erwähnen. Denn Wohltaten soll man niemand aufdrängen. Druck ohne Druckerschwärze. Vor etwa zwölf Jahren rollte einem englischen Ingenieur, der mit elektrotechnischen Experimenten beschäftigt war, eine Münze fort. Er fing sie auf und drückte sie gegen eine Melalluntertage. zugleich aber auch gegen eine isolierte Leitung. Als er ste hieraus aushob, fand er zu seinem größten Er- staunen an dem Papier, auf dem sie gelegen war. einen braunen Abdruck ihrer Schrift und ihrer Zeichen. Der Ingenieur verwandte zwei Jahre darauf, in aller Tlille die Entdeckung zu vervoll- kommnen. Bor zehn Fahren schon gelang es ihm. auf elek- irischem Wege ein Buch zu drucken— ohne Berwendmig von Druckerschwärze. Er wollte aber die Erfindung erst veröffenstichen. wenn sie weiter ausgebaut wäre. Diese Zeit ist, wie„Technical World Magazine" schreibt, nunmehr gekommen. Der vorläufig un- genannte Erfinder hat eine Maschine konstruiert, die auf trockenes, mit Chemikalien präpariertes Papier druckt. Diese chemischen Stoffe sollen sehr billig sein.— einstweilen sind sie sein Geheimnis. und es ist nur bekannt, daß sie dem Papier schon während seiner dem Arbeiker nach Einschreibung der Arbeit übergeben iverden müssen, denn der Arbeitgeber wird imme,r behaupten, cs liege eine Gefährdung von Fabrikati«nsge heim nisse n vor. Nach meiner Kenntnis der Tinge ist es aber sehr einfach, die Lohnbücher so zu gestalten, daß diese Gefahr ausgeschloffen ist. Die Arbeitgeber, insbesondere die Konfektionäre, haben alle möglichen Einwendungen gegen die Einführung von Lohn- bücher» erhoben, aber den Einwand, dah durch die Lohnbücher Fabrikgehcimnisse verraten werden könnten, hat kein Arbeitgeber, kein Konfektionär erhoben, diesen Einwand Zu erheben, blieb einem Na tionalliberalen vorbehalten. Mpn kann ja nun sehr leicht sagen, die Bestimmung ist deswegen unbedenklich, weil der Zusatz gemacht worden ist, den beteiligten Arbeitern ist vor Erlaß der Bestimmung Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Aber dieser Zusatz ist vollständig zwecklos. Glauben Sie denn, wenn ein Fabrikant sagt, er will die Lohnbücher einbehalten, weil er fürchtet, cs könnten sonst seine Fabrikgeheünnisse verraten werden, daß dann die Arbeiter sich irgendwie widersetzen könnten? Dieser Zusatz erfüllt also nicht seinen Zweck, es gibt nur den einen Weg, die von der Kommission beschloffqne Bestimmung einfach wieder zu streichen und die Regierungsvorlage wieder herzustellen; denn diese Bestimmung würde ein ungeheures Unrecht gegen die Arbeiter bedeuten, sie würde diese ganze Gesetzgebungsmaterie geradezu wieder illusorisch machen. Ich bitte daher, unseren Antrag auf Wiederherstellung der Regierungsvorlage anzunehmen.(Bravo! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Evcrling(natl.): In der Kommission hat auch ein Sozial- demokrat die Berechtigung der Bestimmung anerkannt. Zudem sollen ja die beteiligten Arbeiter Gclegenhiit haben, sich vor Erlaß der Bestimmung zu äuhern. Man«darf doch bei der Abfassung eines Gesetzes nicht immer nur an die Arbeitnehmer denken, sondern muh auch an die Arbeitgeber denken, sonst laufen die Arbeiter Gefahr, überhaupt ohne Arbeit dazustehen.(Sehr richtigl bei den Rationalliberalen.) Deshalb wird meine Partei diesmal ein- stimmig(Große Heiterkeit) für den Antrag der Kommission stimmen. Abg. Molkenbuhr(Scsz.): Es wäre doch interessant gewesen, wenn der Abg. Everling uns gesagt hätte, was für FabrikgeheimnUe in ein Lohnbuch ein- geschrieben werden. Ins Lohnbuch komanen die Bestimmungen über den Zeitpunkt der Uebertragung dev Arbeit. Halten Sie das füt ein Fabrikgeheimnis? Dann kommen die Lohnsätze hinein. Da will ich schon zugeben, daß das von einzelnen Fabrikanten als Geheimnis angesehen wird. Wenn das aber vom Gesetz als Fabrikgeheimnis anerkannt würde, könnte das für andere sehr verhängnisvoll werden, denn der Verrat von Fabrikgeheimnissen wird mit bis zu 1590 M. Geldstrafe belegt. Wenn also in einer großen Krankenkasse Zweifel über die Klasse bestehen, in welcher Arbeiter einer bestimmten Fabrik zu versichern sind,' und es sagt dann jemand, mir sind die Löhne doch bekannt, sie betragen so und soviel, so kann er mit 1500 M. bestraft werden, wenn der 8 1145 in dieser Fassung angenommen wird. Bei einem wirklichen Fabrikgeheimnis würde jedermann sofort zugestehen, dah das überhaupt nicht ins Lohnbuch eingetrogen zu werden braucht, denn dem Arbeiter werden Sie doch die Einsicht in das Lohnbuch nicht verwehren wollen. Wvnn aber Bedingungen für die Lieferung von Werkzeugen und Stoffen für den Arbeiter, Bestimmungen über den Zeitpunkt der Ucbergabe und Abnahme, sowie über Art und Umfang der abgelieferten Arbeit und vor allem die Eintragungen über die Lohnbeträge und etwaige Abzüge als Fabrikgeheimnis betrachtet werden sollen, so wird das nur im Interesse solcher Unter- nehmer sein, die sich schämen, öffentlich genannt zu werden, wen sie Hungerlöhne zahlen.(Sehr richtigl bei den Sozialdemokraten.) Abg. Henning(k.): Da die ganze Vorlage den Arbeitgebern strengere Verpflichtungen auferlegt, ist es. berechtigt, ihnen hier eine kleine Erleichterung zu gewähren. Stadthagen und Molken- buhr wollen bestimmte Fabrikgeheimnisse genannt haben. Es gibt doch unzählige Fabrikgehoimnisse.(Abg. Mol- renbuhr: Nennen Sie nur eins oder zwei.) Solche Dinge kann man nicht ganz bestimmt fassen und werden sie unbestimmt gefaßt, so haben sie keine Bedeutung. Abg. Dr. Pieper(Z.): Die Deutung, die die Sozialdemokraten dem in der Kommission gegebenen Antrag geben, ist in der Fassung desselben nicht begründet. Der Arbeiter kann in, der Betriebs- werkstätte jederzeit in das Lohnbuch Einsicht nehmen, das ist die Auffassung sämtlicher bürgerlicher Vertreter in der Kommission. Falsch ist auch die Auffassung von A l b r e ch t, daß Konfektionsbetriebe von der Bestimmung Gebrauch machen könnten, wenn sie Arbeit nach Hause mitgeben. Wenn man die Arbeit aus dem Betriebe herauszieht, braucht man gewiß das Arbeitsbuch nicht zurückzuhalten. Entstnndon ist die Bestimmung aus dem Bedürfnis der Kammgarnweberei, wo in geschlossenem Betriebe gearbeitet wird. Das Arbeitsbuch, das zugleich Abrech- nungsbuch ist, soll nicht hinausgetragen werden, um nicht den Ge- werkschaften als Grundlage für Lohnftatistikem in den einzelnen Betrieben zu dienen,.(Zustimmung im Zentrum.) -abrilation beigemengt werden. Der bisher fatalste Teil einer Druckmaschine fällt bei diesem neuen Druckverfahren einfach weg: der Zylinder, auf den der Schriftsatz aufgespannt ist. braucht nun nicht mehr durch efne Kombination von Walzen mit Drucker- schwärze versorgt zu werden, sondern der Satz druckt sich aus dem imprägnierten Papier dadurch ab. dah durch den Schriftsatz ein elek- irischer Strom geleitet wird und gleichzeitig das Papier über einen metallenen Untergrund läuft. Es können sämtliche Farben deS Regen- bogens hergestellt werden— je nach der Art des Metalls und der dem Papier beigemischten Chemikalien. Außerdem sollen aber auch Kunstwerke in den feinsten Farbenabtöminaen reproduziert werden, und zwar in solcher Vollendung, dah man sie von erstklassigen Photo- graphien kaum unterscheiden kann. Theater. Neues Schauspielhaus: Agnes Bernauer. Trauerspiel von Friedrich Hebbel. DaS Wetk wurde letzten Winter vor den Mitgliedern der Freien Volksbühne im Neuen Schauspielhause aufgeführt und machte starken Eindruck. Die gute Darstellung ist noch sorgsamer in ällen Szenen ausgefeilt und durch neu angeworbene Kräfte glücklich bereichert. Man wird nicht leicht eine Schauspielerin finden, die die Aiiinut und stolze Eeclenhoheit von Hebbels schöner Baderslochter so wie Erika von Wagner veranschaulicht. Man glaubte dieser AgNeS den Zauber, den sie auf die Männer ausübt. Den Höhepunkt erreichte sie in der Szene, wo sie, vom Vater herbeigerufen, in flammender Entrüstung den Antrag Törrings, dem herzoglichen Werber als Geliebte zu folgen, zurückweist und befreiten HerzenS aufjubelt, als Albrecht ins Zimmer stürmt und sich von dem Verdachte des Unwertes reinigt. Herr Loehr, gleichfalls ein neues Milglied, deklamierte den ungestümen Prinzen, den man stch freilich jugendlicher vorstellt, mit Kraft und Feuer. Urberralchcnd fein traf K o b e r in der kleinen Rolle des Badergehilfen den Ton hingebend schwär», ilcher Ver- ehrung. Vor allem aber— die Figuren der beiden Allen, die für das Siück von nicht geringerer BedeuluUti als die des Liebespaares sind. Der schlicht verstündige ehrenwertr Bernauer und der kalt- herzig rnilokraliiche, aus feinen Fiirstcns>fl,chten das Recht zu offen- kundigem Justizmord herleilende Herzog Ernst gelangten durch die Herren Lind und H a r t a u zu höchst lebendig-individueller Prägung. Im Bild, dnS sie enlwarfen. schloß sich Zug um Zug zum Ganzen. Ja, Hartau legte in die schillernden Sophismen, mit denen der Dichter die blutige Gewalttat als einen Akt geschichtlicher Not- wendigkeit zu rechtfertigen sucht, eine solche Wärme innerer Ueber- zengtheit, dah das Gefühl im Augenblick beinahe überredet wurde. Eine malerische Jnszenierug der Massenjzenin erhöhten die Wirkung. Notizen. »»-Vorträge. Im Institut für Meereskunde (Georgenstrahe 34/30) spricht Dienstag Dr. R. Hennig über das Abg. SchmiSt-Altenburg'(Rp.f pokemisierk gegen bis AuSfüss- rungen von Albrecht und Molkenbuhr. Abg. Albrecht(Soz.)? Herr Everling will einen Widerspruch zwischen S t a d't h a g e n und mir konstruieren, weil Stadthagen sagte, der§ 114a sei nichts wert. Stellt mmi> sich auf den, Standpunkt einer großzügigen Sozialpolitik, so ist er in der Tat ein absolutes Nichts, weil der Bundesrat ja nur für die Konfektions- und Wäschearbeiter davon Gebrauch gemacht hat und auch in Zukunft dem Bundesrat der Erlaß der Bestimmungen von Lohnbüchern überlassem ist. Tie Lohnbücher stehen hier nur auf dem Papier, im großen und ganzen sind sie nicht eingeführt. Weiter behauptet Herr Everling, ein Mitglied meiner Partei habe sich für den Zusatz der Kommission erklart. Mir ist das nicht bekannt. Ferner ist gesagt, es sind in der Kommission Fälle angeführt, wo das Herausgeben der Lohnbücher zu Unzuträglichkeiten geführt habe, namentlich in einer Kammgarmveberei. Der Konkurrent könnte dadurch erfahren, was für Zutaten zu einem bestimmten Stoff herausgegeben werden, und wie also der Stoff angefertigt wird. Glauben Sie denn, daß das ohne das Lohnbuch heute als Geheimnis gewahrt wird? Der Konkurrent braucht sich ja nur mit dem betreffenden Arbeiter in- Verbindung zu setzen, oder eS komnit ein Arbeiter seiner Fabrik mit einem der anderen zusammen und sie sprechen darüber, was für Zutaten sie, bekommen oder noch ein- facher, der Konkurrent kauft sich ein Stück des betref- senden Kammgarns und läßt es untersuchen. Weiter ist. gesagt worden, es sähe ganz so aus, als ob wir nur deshalb die Lohnbücher forderten, weil wir durch sie stati- stische Aufrechnungen machen wollten. Das können wir heute schon» Wir wissen, wie die Lohnverhältnisse in den einzelnen Fabriken sind, darauf kommt es uns nicht an. Aber im Grund» genommen sollte Dr. Pieper sich doch freuen, wenn Klarhei» über die Lohnverhält wisse geschaffen würde. Das ist ja die Ursache dieses Gesetzes und seine Aufgabe» Wollen Sie diese Klarheit nicht und wollen Sie, wenn Hungerlöhne be- zahlt werden, daß das ein Geheimnis de» Be» triebes bleibt? Sie sagen, der Arbeiter bekommt daß Lohnbuch ja jederzeit in? Betriebe. Das Lohnbuch soll aber zugleich Abrechnungsbuch sein, und zufolge unserer elenden VolksMile ist der Arbeiter nicht so geschult, daß er in wenigen Minuten das Buch nachrechnen kann. Er muß cs zu Hause haben, um cs mit Muße durchsehen zu können. Würde er eS in der Fabrik auch nur wenige Male in der Woche verlangen, dann würde es bald heißen, das scheint ja ein Stänker zu sein und er wird hinausgcscknniffen.(Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Wenn der Arbiter auch das Gefühl hat, daß ihm in der Abrechnung Unrecht geschieht, wird er deshalb das Unrecht lieber leiden, als das Lohnbuch noch einmal zu fordarn» Wir bleiben auf dem Standpunkt bestehen, daß alle Ihre Einwände auf Phantastereien be- ruhen und bitten Sie, diesen Zusatz abzulehnen.(Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Abg. M-lkenbuhr(Soz.). Bei dem großen Konfektionsarbeiterstreik wurde als einer der schlimmsten Uebelstände beklagt, dah die Arbeiter bei der Ueber- nähme der Arbeit sich nicht klar sind über das, was sie machen sollen, daß sie zum Beispiel voraussetzen, ein Stück soll so und. so gemacht werden und dafür hätten sie 3 M. zu be- kommen, während man ihnear nur 2 M. geben null. Deshalb sagte man. es muß vorher das Verhältnis klargestellt sein, der Arbeiter mutz wissen, was er zu liefern hat und welchen Lohn er bekommt. Darüber Klarheit zu schaffen, sollte der Zweck des Lohnbuches sein. Es ist nun durch BundeSratsverordnun-g eingeführt, aber eS existiert mehr auf dem Papier als in Wirklichkeit. Im Bei- rat für Arveiterslatistik haben wir Erhebungen darüber angestellt, aber nicht einen einzigen Konfektionär gefunden, der ein vorschrifts- mäßiges Lohnbuch hat.(Hört! hört! bei dem Sozialdemokraten.) Hat der Arbeiter das Lohnbuch nicht in Händen, so ist sein Zweck verfehlt. Ter Unternehmer kann ja auch bei der Uebergabe der Arbeit vergessen Habens dein Arbeiter noch eine bestimmte Mit- teilung zu machen, und es ist leicht möglich daß er das noch ins Lohnbuch einträgt, wenn cs in seinen Händen bleibt, während der Arbeiter die Arbeit natürlich nur dem erhaltenen Auf» trage gemäß abliefert. Dann ist von Lohnstatistiken gesprochen. Wird sie auf Grund von Lohnbüchern getrieben, so wird sie vollkommener und richtiger sein. Das wäre gewiß kein Unglück. Es ist das ja auch nicht eine spezifische Arbeit von Gewerkichaften, sondern cs gibt auch Gewerbeinspektoren und auch sonst Gelehrte, die sich mit Lohnstatistike» befassen, um die sozialen Verhältnisse klar- zulegen. Wenn die Lohnbücher dazu benutzt würden, wäre das sicherlich kein Unglück. Aber ich gebe zu, der Zweck der Löhnbücher ist es nicht, daß mit ihrer Hilfe Statistik getrieben wird, sondern ihr Zweck ist, daß der Arbeiter bei der Uebernahme der Arbeit darüber klar ist, was für einen Lohn er erhält, und das kann er deutsche Seekabelnetz, Freitag Dr. Joachim v. Pfeil über Wirtschaft» liche Möglichkeiten und Aussichten in Marokko. Der Deutsche M onisten-B und veranstaltet am Mittwoch einen Vortragsabend über das Thema:„Der Monismus und feine Ideale" im Blüthner« Saal, Lützowftraße 70. um 8 Uhr. — Eine Klei ft- Feier wird am Sonntag, den 19. d. M.. abends 8'/z Uhr im Schiller-Saal. Charlottenburg, ver- anstaltet. — Theaterchronik. Zu den im NeuenKöniglichea Operntheater am Dienstag und vom Donnerstag bis Sonn» tag stattfindenden Gastspielen von Adolf Christian». Sophie W a ch n e r und Adele S a n d r o ck erhalten die Mitglieder der Gewerkschaften sowie der beiden Freien Volksbühnen Eintiittskarten zu bedeutend ermäßigten Preisen. Die BillettauS- gäbe findet von Sonntag, den 19, an n u r bei Paul Horich, Enge!- ufer 15. statt.— Im ZirkuS Schumann geht am Freitag die letzte Aufführung der, O r e st t e" vor sich. — Die Berliner Theater find in eine Epoche der Unruhe und des Direkiionswechsels eingetreten. DaS Neue Operetten-Theater wird jetzt auch Charakter und Direktion wechseln. Rudolf Lothar und Ernst W e l i s ch. der Regisseur des Reuen Schauipielhauses, übernehmen eS vom 1. September 1912 ab als. Komödienhaus'. Man wird— selbstverständlich— das moderne Lustspiel pflegen, das bekanntlich nicht existier«. Ein bloßes Vergiülgungs-Theater mehr! DaS Neue Operetien-Thearer wird in anderer Gestalt erhalten bleiben. — Die Neue Sezession eröffnete ihre vierte Ausstellung am Sonnabend(Potsdamer Str. 122). Neben den Berlinern stellen auch Mnnchcner und Parisei auS. Neben den nach neuen Ge- swltungen(vom Naturalismus weg) ringenden, rein malerischen Tendenzen machen sich bloß dekorative Künste und schlechtweg Un- faßbar-WirreS geltend. — Verbotenes Drama. Karl Böttchers soziales Drama.Ausgewiesen!', das zur Zeit des A't-7nahmegeseveS spielt, früher jahrelang wegen angeblicher. Gefährdung der öffent- lichen Ordnung" polizeilich v»'rboten war, dann aber freigegeben wurde, wurde neuerdings in Krefeld verboten. — Di« Bevölkerung Italiens betrug nach der provisorischen Ermittelung der am 10. Juni borgenommenen Volks- zählung 34 686 053(ohne die vorübergehend au» dem Königreich Abwesenden). Das bedeutet gegen die letzte Zählung vom 10. Februar 1901 eine Zunahme von 2 211 400, also 6,81 Proz. in 10 Jahren und 4 Monaten. — Die Inbetriebnahme de» Panamakanals wird voraussichtlich wenigstens«in Jahr früher erfolgen, als man bisher angenommen. 1906 war als Datum der Vollendung von dem Internationalen Jngenieurverei» der 1. Januar 191b angesetzt worden. Äut, toenn tt das Buch In Händen hat und nicht nachträglich noch alles mögliche hineingeschrie- ben werden kann.(Sehr richtig? bei den Sozialdemokraten.) Abg. Cuno(Vp.): Wir werden für die Kommifsions- fassung stimmen, gerade weil wir wünschen, dah der Bundes- rat sich entschließen möge, die Lohnbücher für möglichst viele Ge- werbe einzuführen. Dazu braucht er eine gewisse Bewegung- freiheit, um über gewisse Bedenken der Arbeitgeber hinwegzu- kommen. Darüber, ob eine Gefährdung von Fabrikationsgeheim-- nissen vorliegt, entscheiden nicht die Arbeitgeber, fondenu der Bundesrat. Allerdings fehlt noch eine Bestimmung darüber, daß die Lohnbücher jederzeit dem Arbeiter auf sein Verlangen zur Ein- ficht vorgelegt werden müssen. Vielleicht kann das noch in der dritten Lesung nachgeholt werden. Unter Ablehnung der Anträge A l b r e ch t wird Z 114 d in der Kommissionsfassung angenommen. Zum K 120(Fortbildungsschulen) begründet Abg. Dr. Kolbe(Rp.) einen Antrag, der dem Paragraphen eine vollständig neue Fassung geben will. In der Kommission ist mein Antrag recht gefühllos behandelt worden(Heiterkeit) und da ich vermute, daß er auch hier keine freundlichere Aufnahme finden wird, ziehe ich ihn zurück.(Große Heiterkeit.) Abg. Clin»(Vp.): Herr E-tadthagen hat von der Wertlosigkeit der ganzen Novelle gesprochen. Demgegenüber verweise ich auf die große Bedeutung dieses Paragraphen.— Die weiteren Ausführungen des Redners bleiben fast unverständlich. U. a. konstatiert Redner. daß der r h e i n i s ch- w e st f ä l i s ch e I n d u st r i e b e z i r k in bezug auf die Fortbildungsschule der rückständigste der ganzen preußischen Monarchie ist.(Lebhaftes Hört! hört!) Diese bedauer- liche Tatsache ist auf das Schuldkonto der Großindustrie und des Bergbaues zu setzen.(Lebhaftes Hört! hört! bei den Sozialdemo- kraten.) Es muß dafür gesorgt werden, daß die Großindustrie sich mit der Fortbildungsschule abfindet, wie Handwerk und Klein- industrie sich mit ihr haben abfinden müssen. Es war ein Ver- dienst von Bismarck, daß er als Handclsminister die Fortbildungs- schule dem Handelsministerium statt dem Kultusministerium unter- stellte. Selbst eine Spezialisierung nach Einzelgewerben ist besser. als eine Fortbildungsschule, die nichts als eine bloße Fortsetzung der allgemeinen Volksschule und dem Kultusministerium unterstellt ist.(Bravol links.) § 120 wird hierauf angenommen. § 120 f Bestimmt: Für solche Gewerbe, in welchen durch über- mäßige Dauer der täglichen Arbeitszeit die Gesundheit der Ar- beiter gefährdet wird, kann der Bundesrat und, soweit er nicht Bestimmungen erläßt, die Landeszentralbehörde oder nach An- hörung beteiligter Gewerbetreibender und Arbeiter die zuständige Polizeibehörde durch Polizciverordnung Dauer, Beginn und Ende der zulässigen täglichen Arbeitszeit und der zu gewährenden Pausen regeln. Die Abg. Albrecht(Soz.) und Genossen beantragen, nach „Gesundheit der Arbeiter" einzufügen:„Die Fortbildung oder das Familienleben der Arbeiter oder die Sicherheit des Betriebes" und die Worte»und, soweit" bis„zuständige Po- lizeibehörde" zu streichen. Abg. Rob. Schmidt(soz.): Das diskretionäre Ermessen, das den LanldeszentraDehörden bezlv. den Polizeibehörden erteilt wird, ist in mehr als einer Be- Ziehung ein Kreuz der ganzen Sozialpolitik. Die Bestrebungen, durch die Reichsgesetzgebung allmählich zum Maximalarbeitstag zu gelangen, werden dadurch durchkreuzt. Be- kanntlich erkennt die Regierung nur den sanitären, nicht den allgemeinenMaximalarbeitstagan. Aber auch dieser sanitäre Maximalarbeitstag wird in seiner Durchführung verlang- samt durch die den Landes- und Ortsbehörden erteilten Vollmachten. Wie sehr vielfach die Ortspolizeibehövden von dem Einfluß ein- zeliier, besonders großer Unternehmer abhängig sind, ist bekannt genug. Aber auch die Landeszentralbehörden wirken hier manchmal verhängnisvoll, selbst wenn sie sich von an sich guten Ab- sichten lenken lassen. Wenn z. B. Verordnungen zugunsten der Verkürzung der Arbeitszeit in bezug auf ein Gewerbe in einem Bezirk getroffen werden, im anderen nicht, so haben allerdings die Unternehmer in dem Bezirk, woselbst die Verordnung erlassen wird, ein Recht sich zu beklagen, während bei der Regelung durch Reichs- gesetz die Unternehmer des ganzen Reiches gleichmäßig getroffen wenden und keiner über Zurücksetzung klagen kann.(Sehr wahrt bei den Sozialdemokraten.) Die Fassung der Kommission genügt in keiner Weise. Es ist nicht allein auf die Gesundheit der Arbeiter Rücksicht zu nehmen; auch>daS Familienleben und die Sicherheitdes Betriebes erfordern Berücksichtigung bei der Einführung des sanitären Maximalarbeitstages. Wie oft hat der Beirat für Ar- beiterstatistik auf Grund unzureichenden Materials das Vorhanden- sein gesundheitlicher Gefährdung selbst bei übermenschlich langer Arbeitszeit, angesichts der 18— 20-stundigen täglichen Arbeitszeit der Fleischer(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten), angesichts 48-, ja 72-stündiger Arbeitszeit im Schiffahrtsgewerbe (Erneutes lebhaftes Hört! hört! bei den Sozialdemokraten) der- n e i n t.) Und ebenso steht es bei den Heizern, im Fuhr- werksbctriebe usw. Darum müssen die Rücksichtnahmen aus Familienleben und Sicherheit des Betriebes in? Gesetz geschrieben werden. Hier hat die Mehrheit und namentlich das Zentrum Gelegenheit, Familiensinn in des Wortes guter Be- deutung zu zeigen.(Lebhafter Beifall bei den Sozialdemo- kraten.) Abg. Dr. Fleischer(Z.) verteidigt die Kommissions- f a s s u n g. Die Mitwirkung der Landeszentralbehörden bei dieser Materie ist durchaus erwünscht.— Dem ersten Antrag A l b r e ch t können wir nicht zustimmen, weil er z'u allgemein gehalten ist. An der Schwierigkeit der präzisen Fassung scheiterte auch ein ähnlicher Versuch in der Kommission. Die Regie- rung ist ja auch nur für den sanitären MaximalarbeitStag zu haben. (Zuruf bei den Sozialdemokraten: Warum denn?) Wenn es Ihnen gelingt, sie umzustimmen, wir wevden uns sofort anschließen. (Lachen bei den Sozialdemokraten.) Abg. Everling(natl.): Der Zusatz des Antrags Albrecht. "~ r ckuf die Sicherheit da dies schon im Antrag zu unbestimmt. Es könnte schließlich daraus gefolgert wevden, daß verheiratete Frauen nicht gewerblich tätig sind, weil dadurch das Familien! e»ben gefährdet wird. Da? Familienleben ist gewiß eine sehr schöne Sache(Große Heiterkeit), aber das sind ideale Wünsche, die der Bundesrat nicht durchführen kann. Wbg. Molkenbuhr(Soz.): Denken Sie daran, welche Zustände z. B. in Hamburg- Altona entstehen würden, wenn die eine Landeszentralbehörde z. B. den Maximalarbeitstag für Fleischer einführt, die andere nicht. Das würde zu offenbar ungerechten Zu st än den führen.— Was unsern ersten Antrag anlangt, so verweise ich darauf, daß die darin genannten Gesichtspunkte seinerzeit die Kommission für Ar- beiterstatistik amch zur Grundlage ihrer Erhebungen gemacht hat. (Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Mit der„Sicherheit des �Betriebes" meinen wir in diesem Fall die Sicherheit des Publikums. Wenn ein Kutscher z. B. infolge zu langer Arbeitszeit auf dem Bock einschläft, so ist es für seine Gesundheit schließlich gleich� ob er zu Hause oder auf dem Bock einschläft, es ist aber keineswegs gleichgültig für das Publikum.(Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Pieper Wärts'-Spcdition, Augustitr. 50.* " Reste Oamentuche, schwarz u. farbig, j Koetiim&toffe.ncucfl.Mufl., Seide. Sammele, Besätze, Futterstotle. 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Würdige Greise blasen auf Kindertrom. petchen. Feiste Pfasfen boxen mit ruppigen Demokraten und um die Rednertribüne ballt sich ein unentwirrbarer Knäuel wütender Rauser. So konterfeiten einst bürgerliche Witzblätter das öfter- reichische Parlament in der nicht versteckten, sondern sehr offen» baren Absicht, den Parlamentarismus lächerlich zu machen, um den preuhisch-deutschen Halbdespotismus in um so hellerem Glänze er- strahlen zu lassen. Als ob nur ein wüstes Tohuwabohu sich zur Satire eignete! Die sanften, ruhigen, ölig glatten, kleinen Landtage des deutschen Bundesstaates sind eigentlich noch viel komischer als daS karikierte österreichische Parlament. Und das beste dabei ist, datz man diese kleinen Landtage gar nicht zu karikieren braucht, die Photo- graphie ist schon Karikatur genug. Ein solch unübertreffliches Modell für den Stift des satirischen Zeichners ist die braunschweigische Volksvertretung. Der Weg zu ihr ist nicht so bequem wie großstädtischer Asphalt, er ist mit eirunden, harten mittelalterlichen Kopfsteinen gepflastert und führt über den Eiermarkt in Braunschweig, der zu den fiskalischen Plätzen gehört, für die der braunschweigische Landtag, vom Volks- mund die Bauernstube genannt, kein Geld übrig hat. Sehen wir uns in diesem wunderlichen Landtage etwas näher um. Vier Dutzend Abgeordnete zählt die Volksvertretung. Etwa achtundzwanzig verraten auf den ersten Blick den schwer reichen Bauer. Nur der Führer dieser wackeren Volksvertreter, einer der reichsten, ist rappeldürr, glattrassiert und uralt. Er könnte Moliere zu seinem Geizigen gesessen haben. Daran reihen sich nicht weniger als fünf städtische Bürgermeister, unter denen der von Schöppen- stedt bedenklich an den Abt von St. Gallen erinnert. Auch ein adliger Herr, ein Offizier a. D-, ist darunter. Er spricht nie zur Sache, sondern setzt bei jeder passenden, namentlich aber bei jeder unpassenden Gelegenheit eingepökelte Kriegervereinsreden ab. Neben den Bürgermeistern haben sich zwei hochwürdige Geistliche niedergelassen, die stets den Lutherrock im Koffer mitbringen müssen, da am braunschweigischen Hofe Geistliche nur im Luther- rocke empfangen werden. Die hohe Bureaukratie ist durch vier Abgeordnete vertreten. Ihr gehört der Präsident an, ein Kreis- direktor, den man in Preußen Landrat nennt. Er thront zwar über dem Ministertisch, neigt aber, bevor er eine Amtshandlung begeht, erst stets sein Ohr zu seinen hohen Vorgesetzten herab, um sich zu vergewissern, daß sie mit seinen Anordnungen einverstanden sind. Sein ständiges Attribut ist ein riesiger Spucknapf, den er fleißig zu benutzen pflegt. Die Großbourgeoisie leistet sich einen Bierbrauermillionär, einen Baumwollwarenmillionär, einen Schokoladenmillionär, einen Bankier und einen Schnapsbrenner, der in seinem Machtbereich, den er als Ratsherr beherrscht, streng darüber wacht, daß jeder Wirt nur ratsherrlichen Schnaps bezieht. Ein adliger Rechtsanwalt wahrt die Interessen des legitimen, aber nicht regierenden Landesherrn, des Herzogs von Cumberland. Dann erst kommen die Vertreter des Volkes, die sich Männer des Mittelstandes nennen. Zwei davon sind Hoflieferanten, von denen sich kürzlich einer, nachdem er die JnnungSkasse im Laufe der Feit um 250 000 M. erleichtert hatte, ums Leben brachte. Der dritte 'ist ein schwer reicher vielfacher HauSagrarier, Bauunternehmer und Bodenspekulant. Man sieht: das braunschweigische Volk Jönnte sich gar keine bessere Volksvertretung wünschen. Die Herren von Bildung und Besitz sind ganz unter sich. Sie werden durch keinen proletarischen und keinen demokratischen Einschuß gestört. Sie teilen sich auch nicht in politische Parteien, sondern nennen sich bescheiden nur die Förderer deS Wohles aller Klassen. In die Regierung haben sie freilich nur dann hineinzureden, wenn e» sich um LandeSgrundgefetze oder Steuersachen handelt. In allen übri- gen Materien kann die Regierung ohne Zustimmung des Landtages Gesetze machen, sie braucht nur seinen Rat und sein Gut- achten zu hören, ist aber nicht verpflichtet, weder das eine noch den anderen zu beachten. Wohnen wir einmal einer Sitzung dieses wohlgesitteten Land- tages bei. Es ist eine oppositionelle Sitzung. Der ganze Landtag lehnt sich auf gegen Regierung und Klassenjustiz. Ein Lehrer in der ehemaligen Universitätsstadt Helmstedt hat einen Schüler mißhandelt, indem er ihn so durchprügelte, daß der Arzt eine gesundheitsschädliche Körperverletzung konstatieren mußte. Darauf wurde der Prügelpädagoge vom Schöffengericht freigesprochen, von der Strafkammer aber im Berufungsverfahren zu der drakonischen Strafe von 5 M. Geldbuhe verurteilt. ES existiert nämlich aus dem Jahre 1833, also mitten aus der Zeit der schlimmsten Metter- nichschen Reaktion, eine Konsistorialverordnung— daS Konsistorium hat im Herzogtum Braunschweig die ganze Schulgewalt—. nach der die Lehrer dahin wirken sollen, daß die körperliche Züchtigung seltener wird. Die Lehrer sollen sich nach dieser Verordnung davor hüten, in leidenschaftlicher Hitze zu schlagen. Sie sollen über- mäßige Züchtigungen vermeiden und nicht auf den Kopf hauen. Darüber entrüstete sich nun der ganze Landtag und verlangte die Aufhebung dieser unzeitgemäßen Verordnung. Ter Führer im Streit war ein Mathematikprofessor des Gymnasium». Er erhob sich zornbebend und verlangte in seinem gekränkten Humanitätsgefühl unbedingte Prugelfreiheit für den Lehrer. Das ganze Haus stimmte ihm mit dröhnendem Beifall bei. E» war ganz begeistert von den Ansichten deS Herrn Professor», als dieser sagte:„Die höchst unverstandigen Eltern, statt sich darüber zu freuen, daß da» Erziehungswerk an dem Bengel von anderer Seite in die Hand genommen ist, haben noch die Unverschämtheit gehabt, mit dem Jungen zu Aerzten zu gehen um eine Ueberschreitung des Zuchtigungsrechte» festzustellen." Nach der Meinung dieses humanen Professor» werde in der Schule viel zu wenig geprügelt. Er schloß pathetisch mit den wörtlich dem amtlichen stenographischen Bericht entnommenen Worten: „Meine Herren! Der Staat ist immer bei der Hand, wenn eS sich um die Autorität der anderen Beamten handelt. Jeder Nachtwächter und jeder Gendarm wird durch drakonische Maß- regeln in seiner amtlichen Autorität geschützt. Beim Lehrer allein heißt eS: schütze dich selbst. Und wenn er sich dann zu schützen sucht uno das tut. waS er für erforderlich halt, dann fällt ihm derselbe Staat in den Arm und sagt: Halt einmal, du hast die Verfügung vom 29. Oktober>836 übertreten und wirst deshalb verurteilt. Meine Herren! Wenn in der schule nicht mehr geprügelt werden darf, so liegt darin e,ne ernste Geiahr für unsere Jugend, ja für unseren ganzen Staat. Mochte doch auch der Herr Minister diese Gefahr nicht unterschätzen, sondern ihr mit kräftiger Hand begegnen und sich nicht beirren lassen durch einen Einspruch von den Anwälten einer falschen Humani» (Sebhoffer Beifall de» ganzen HauseS.) Es mag auch sonst prügelwütige Professoren geben: aber dieser Professor steht in Braunschweig noch in liberalem Geruch und wird zur linken Seite des Landtage» gerechnet Wenn das schon am grünen Holze geschieht.... Bezeichnend ist«»auch, daß da» ganze Hau» förmlich nach dem Prügel schrie und sich kein einziger Abgeordneter fand, der mo- dernen pädagogischen Grundsätzen da, Wort redete. Man stellte r 2v Ö1i{- Standpunkt, der Lehrer müsse in der Hihe prn- .?'e.7 urgermeister. die Vastoren, die Kommerzienräte die »Mitteluandler und die Großbauern verlangten Prügel, Pru- acl und noch einmal Prügel. Ein Abgeordneter aus den Kreisen her hohen Bureaukratie. ein Staatsmedizinalbeamter, meinte sogar, nur mit Widerstreben habe er einmal gesundheitsschädliche Prugelfolgen Escheln, gen müssen, weil eben der Jung« nach den Schlagen acht Tage lang nicht habe sitzen können. Geschadet habe daS aber dem Bengel gar nichts. Er hätte am liebsten das Gut-! achten mit den Worten zurückgeschickt: Schade, wenn etwa» daneben gegangen ist. Der Wortführer der regierenden Großbauern meinte darauf, wenn der Junge acht Tage nicht hätte sitzen können, hätte er lieaen sollen. Geschadet hätte ihm daS gar nichts. Diesen rohen Worten folgte große Heiterkeit im ganzen Hause. Und was sagte der Regierungsvertreter, der Kultusminister? Die Regierung hätte leider den Staatsanwalt nicht zurückhalten können, aber sie habe den bestraften Lehrer wegen seines Verhak- tens belobt. Er solle sich durch die Strafe nicht verleiten lassen, in seinem Eifer zu erlahmen.(D. h- also, er solle ruhig weiter- prügeln.) Die Regierung werde übrigens die alte Konsistorial- Verordnung, die das Prügeln unzeitgemäß einschränke, aufheben. Darauf stimmte der Landtag einstimmig dem Antrage zu, die Konsistorialverfügung aufzubeben und das Prügelrecht der Lehrer nicht zu beschränken. Schade, daß.sich Knuten-Oertel diese Ge- legenheit entgehen ließ, dem braunschweigischen Landtag ein begeistertes Lob zu spenden. Als einige Zeit später ein neuer Kultusminister sich dem Land- tage vorstellte, wurde er sofort gefragt, wie er es mit dem Prü- geln halte. In warmen Worten versicherte er, ganz den Stand- punkt des Landtages zu teilen, die Regierung werde die Schul- Züchtigung neuregeln, dabei jede falsche Humanität vermeiden und dem Prügel wieder zu seinem guten alten Recht verhelfen. Wer noch glauben sollte, daß in Deutschland Humanität herrsche, der mag seinen Glauben schleunigst abschwören. Von einer anderen Seite zeigte sich das braunschweigische Musterparlament bei der Beratung einer Fortbildungsschulvorlage. Das Herzogtum Braunschweig hat nämlich keine obligatorischen Fortbildungsschulen. Erst die Arbeiterjugendbewegung gab der Re- gierung den Gedanken ein, Fortbildungsschulen zu gründen, um dem sozialdemokratischen Einfluß entgegenzuwirken. Sie holte deshalb den Rat und das Gutachten des Landtages über eine Vor- läge ein, die den Gemeinden gestattete, nach ihrem Gutdünken obli- gatorische Fortbildungsschulen einzurichten. Der Wortführer der Großbauern erklärte, der Vorlage zu- zustimmen. Manche brauchen zwar keine Fortbildungsschulen, aber die Landgemeinden würden schon nicht so unvernünftig sein, sie einzurichten. Auf dem Lande sei, Gottlob, noch die Ansicht der Großgrundbesitzer allein maßgebend. Er habe auch nur die Volks- schule besucht und keine Fortbildungsschule gesehen und sei doch ein gescheiter Mann geworden. Ein anderer Großbauer war des« halb gegen die Fortbildungsschule, weil dann die Söhne reicher Bauern mit den Ochsenjungen auf einer Bank sitzen müßten. Das möge in Süddeutschland angehen, wo die meisten Bauern kleine Bauern seien, in Braunschweia habe man aber große Bauern, die ließen sich ein solches Sammelsurium von einer Fortbildungsschule nicht gefallen. Ganz aus dem Herzen des Landtag? und von lebhaftem Bei- fall unterbrochen, sprach ein anderer Großbauer. Ein Mensch, der dazu bestimmt sei, sich mit körperlicher Arbeit sein Brot zu ver- dienen, brauche neben Religion nur Lesen, Rechnen und Schreiben zu lernen. Das gäbe die besten Landarbeiter, die müßten dem Lande erhalten bleiben. ES sei auch ganz falsch, wenn man sage, die Fortbildungsschule solle der Jugend Achtung vor der Autorität, vor Sitte und Anstand beibringen. Dazu brauche man keine Schule, das besorge der Knüppel viel besser. Knüppel aus dem Sack! müsse es heißen. Die Polizisten und Gendarmen müßten das Recht erhalten, ohne weiteres handgreiflich zu werden. Prügelsreiheit für Polizei und Gendarmerie sei die beste Fortbildungsschule. Die Bauern würden keine Dienstboten unter 13 Jahren mehr ein- stellen, wenn diese in die Fortbildungsschule müßten. Wenn die Pfarrer auf Herz und Gemüt der schulentlassenen Jugend ein- wirken wollten, sollten sie sich mit dieser in den Spinnstuben zusammenfinden. Der Volksvertreter schloß unter dem lebhaften Beifall deS Landtages mit den Worten:„Ich bleibe bei meiner Ansicht, daß unser Herrgott die Welt regiert und der Knüppel die Menschheit." Gewaltig donnerte auch gegen die Fortbildungsschule ein schwerreicher Großbauer namens Schliepbacke, der gleichzeitig auch der LandeSsynode angehörte. Dieser Kulturträger wurde kurz darauf wegen Betruges zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt, weil er sich eine falsche Viehwage fabriziert und damit Jahre lang die Viehhändler schwer betrogen hatte. Im Landtage floß er aber vor bäuerlicher Ehrbarkeit förmlich über. Schließlich wurde die Fortbildungsschulvorlage doch angenom- men, nachdem der jetzige StaatSminister Hartwieg dem Landtage die feierliche Versicherung gegeben hatte, daß es der Regierung nicht um die Förderung des Wissens, sondern nur um die Bildung deS Charakters und Gemüts zu tun sei. Derselbe Minister hatte auch zwei großbäuerische Abgeordnete auf den Fortbildungsschultag nach München entsandt, sich von ihnen aber versprechen lassen, daß sie dort kein Wort reden würden. Er befürchtete mit Recht, daß sie, wenn sie den Mund auftäten, das ganze Herzogtum Braunschweia blamierten. Daß in einem solchen Musterlandtage für da» gleiche Land- tagSwahlrecht kein Verständnis zu finden ist, liegt auf der Hand. Bei allen Wahlrechtsdebatten hielten sämtliche Landboten an dem Dreiklassenwahlrecht fest. Der Abgeordnete Kleye, der gleichzeitig auch der nationalliberalen Fraktion de» Reichstages angehört, er- klärte ganz treuherzig:„Meine Herren, wenn wir daS allgemeine, gleiche, direkte und geheime Landtagswahlrecht einführen, dann verschwinden nicht nur sämtliche Herren, die jetzt die Stadt Braun- schweig im Landtag« vertreten, sondern wir graben unS alle da» Grab. ES kommt keiner von un» wieder in den Landtag. DeS» halb wollen wir nicht Selbstmord begehen und halten an der Drei- klassenwahl fest." Auch dieser Volksvertreter fand den ungeteilten Beifall des ganzen Landtages. Diese Proben mögen genügen, um den Lesern einen Begriff von der geistigen, politischen und kulturellen Höhe zu geben, auf der das braunschweigische Parlament steht. Dabei ist Braunschweig kein Mecklenburg, sondern ein Industriestaat, das älteste nieder- sächsische Kulturland, das im Herzen der verkehrsreichsten und dichtbevölkertsten Gegend Niederdeutschlands liegt. J3ug der Partei. Totenliste der Partei. In Hamburg ist am Mittwochabend Genosse Matthias Ockelmann im 37. Lebensjahr? gestorben. Matthias Ockelmann war schon in sehr jungen Jahren ein überzeugter Anhänger der � Sozialdemokratie-, noch zu den Zeiten des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins gehörte er zu den eifrigsten Agitatoren. Er hatte nach vollendeter Schulzeit da» Drechslerhandwerk erlernt, fand aber mit seinem regen Geist darin keine Befriedigung und sattelte noch um. als er schon die ersten Jünglingsjahre hinter sich hatte. Er wurde Lehrer und hat dann eine lange Reihe von Jahren als solcher gewirkt. Eins nur machte ihm in jener Zeit oft Pein, daß er nicht mehr öffentlich für seine politische Ueberzeugung wirken konnte, wie in jüngeren Jahren. Dafür blieb er aber im stillen immer in engem Konnep mit der Partei und besonders verband ihn mit dem leider schon so zung verstorbenen August Geib enge Freund- schaft. Al» dann 1897 die Hamburger Kirchenschulen eingingen, weigerte die Oberschulbehörde sich, Ockelmann mit in den Volksschub- dienst zu übernehmen, wie eS mit den meisten anderen Lehrern der Kirchcnschulen geschehen ist. Ob das wegen seiner politischen Ge- sinnung geschehen, ist schwer festzustellen. Der Verstorbene trat dann im Sommer 1897 al» Korrektor beim Hamburger„Echo" ein, welche Stellung er versah, bis er im August 1900 vom GeWerk. schaftskartell zum Arbeitersekretär gewählt wurde. Als solcher hat er mit unermüdlichem Eifer sich den neuen ihm er- wachsenen Aufgaben gewidmet und manchem Arbeiter und mancher Arbeiterin zu ihrem Recht verholfen. Im Jahre 190? wurde Ockel- mann bei der halbschichtigen Erneuerung der Bürgerschaft, der ersten unter dem neuen Klassenwahlrecht, auch in die Burgerschaft gewählt. Leider sollte es ihm nicht beschieden sein, das Mandat bis zu dessen Ablauf auszuüben. Alle, die ihm im Leben näher getreten sind, die seine Herzens- güte schätzen lernten, wie überhaupt alle, die mit ihm in Berührung kamen, werden ihm ein treues Angedenken bewahren, poUeeiliestes, GeriesttUebeo ufw. Mit zwei größeren Preßprozesscn, die sich gegen unser Bruderorgan, die„Bergische Arbeiter- stimme" in S o l i n g e n richteten, hatte sich die E l b e r f e l d e r Strafkammer in zweitägiger Sitzung zu befassen. Angeklagt waren die Redakteure D i t t m a n n und Deisel; sie wurden beschuldigt, den Vikar K ö r w e r und den Hauptlehrer Sahn in Hilden durch zwei Artikel beleidigt zu haben. Weiter dem sollte Deisel in einer in Hilden abgehaltenen Versammlung in einer Rede die beiden Herren auch noch beleidigt haben. Weiter war Deisel zur Last gelegt, den Polizei sergeanten Freitag in Solingen durch einen Artikel beleidigt zu haben. Vor Eintritt in die Verhandlung beider Pro- zesse lehnten die Angeklagten vier der daS Kol- legium der I. Strafkammer bildenden Richter als befangen ab. Die Besorgnis der Befangenheit ergebe sich aus Prozessen gegen die Angeklagten, in denen die erste Kammer schon entschieden habe, namentlich aber aus den in diesen Prozessen gefällten Urteilsgründen. Ein aus drei anderen Richtern gebildetes Kollegium wies nach mehr als dreistündiger Beratung den Antrag der Beklagten als unbegründet zurück mit der Be- gründung, daß die Stellung, die das erkennende Gericht bisher in den Prozessen gegen die Angeklagten eingenommen habe, zu irgend- welchem Mißtrauen eine Veranlassung nicht gebe. In der e r st e n zur Verhandlung stehenden Sache handelte es sich um angebliche öffentliche Beleidigung durch die Kritik eines Fürsorgeverfahrens, das auf Betreiben des Vikars K ö r w e r und des Hauptlehrers Sayn zu Hilden gegen einen Pflegesohn des Fabrikarbeiters Peter Sand in Hilden eingeleitet worden war. Die„Bergische Arbeiterstimme" hatte sich des Sand angenommen, der den Jungen bereits 11 Jahre lang in Pflege gehabt hatte, und wurde das Vorgehen des Geistlichen zunächst in einem Artikel „Zentrumstoleranz" gegeißelt. Insbesondere wurde angedeutet. das der Vikar Körwer und der Hauptlehrer Sayn nur um deswillen gegen Sand bezw. dessen Pflegesohn vorgegangen seien, weil Sand aus der katholischen Kirche ausgetreten und einem Günstling deS Vikars zu einer Goldstrafe von 4ö M. wegen ver- leumderischer Beleidigung verholfen habe. Die Borstellungen bei dem VormundschaftSgerichtS hatten den Erfolg, daß die Ueber- führung deS Jungen m eine Fürsorgeanstalt beschlossen wurde, und zwar hieß es in der Begründung deS Beschlusses, daß Sand in vezug auf die Erziehung des Jungen mit der Geistlichkeit und Lehrerschaft nicht Hand in Hand gegangen sei. Die„Arbeiter- stimme" hatte schließlich das Verhalten des Kaplans mit mehreren kräftigen Ausdrücken gekennzeichnet. Der Einsender des Artikels und der verantwortliche Redakteur Wendemuth, der damals zeich- nete, wurden vor das Schöffengericht in Solingen gestellt, von diesem aber freigesprochen, weil es den Wahrheitsbeweis für er- bracht hielt. Sand wurde danach von seinen„guten Freunden" des Meineids beschuldigt und verhaftet. Das Verfahren gegen ihn wurde aber bald wieder eingestellt; auch eine BetrugSanzeige wegen angeblich zu viel erhobener Zeugengebühren, die gegen ihn erhoben war, wurde fallen gelassen. Nunmehr veröffentlichte die „Arbeiterstimme" zwei weitere Artikel, in denen sie ausführte, daß das gegen Sand eingeleitete Untersuchungsverfahren wegen Mein- eids wahrscheinlich auf Intrigen von katholischer Seite zurückzuführen sei. Nach stundenlanger Beweisaufnahme, in der ein Amtsrichter, zwei Schöffen und ein AmtSanwalt zugunsten der Angeklagten aus» sagten, kam daS Gericht zu der Ueberzeugung, daß die beiden An- gellaaten in dem guten Glauben gewesen seien, nicht Sand, sondern der Vikar Körwer und der Hauptlehrer Sayn hätten die Unwahr- heit vor Gericht ausgesagt; es billigte beiden Angeklagten den Schutz deS§ 193(Wahrung berechtigter Interessen) zu und ver- urteilte sie nur wegen Beleidigung in der Form, und zwar Deisel zu ISO M. und D i t t m a n n zu 100 M. Geldstrafe. Wegen der Rede wurde Deisel freigesprochen. In der z w e i t e n zur Verhandlung stehenden Sache mußte sich Deisel wegen angeblicher Beleidigung des Polizeisergeanten Freitag in Solingen verantworten. In der..Bergischen Arbeiterstimme" vom 17. Juli dieses Jahres erschien ein Artikel, der über eine skandalöse Schuhmannsgeschichte aus Köln berichtete. Der Artikel war einem auswärtigen Blatte entnommen. Der in Frage kommende Kölner Schutzmann hatte sich dem Publikum gegenüber die schwersten Ausschreitungen zuschulden kommen lassen; trotzdem wurde ihm von seinem vorgesetzten Kommissar das beste Zeugnis ausgestellt. Dem fraglichen Artikel war eine Be- merkung angeknüpft, in der ein Vergleich mit anderen Schutz- leuten gezogen wurde. Diese Bemerkung bezog der Polizei- sergeant Freitag von Solingen, trotzdem weder der Name eines Schutzmannes, noch ein Ort angegeben war. auf sich und setzte dieserhalb den Staatsanwalt in Be- wegung. In der Verhandlung wurde Freitag als Zeuge be- fragt, weshalb er sich durch die fragliche Bemerkung beleidigt fühle. worauf er antwortete:„Einige Kollegen hätten ihm auf der Wacht st übe gesagt, eS stehe ein Artikel in der„Arbeiter ftirnntc", der offenbar auf ihn (Freitag) gemünzt fei." Er habe deshalb Strafantrag gestellt. Die Polizeisergeanten PaaS und Funk, die als Zeugen geladen waren und auch vernommen wurden,.wußten nun überhaupt nichts von dem Artikel, der für Frei- tag beleidigend fein sollte. ES ist jedenfalls auffallend, daß diejenigen Schutzleute, die Freitag auf den Artikel aufmerksam gemacht haben sollten, nicht geladen waren, sondern nur solche, die non der Existenz des angeblich für Freitag beleidigend sein sollen- den Artikels nicht einmal eine Ahnung hatten. Die Strafkammer erachtete jedoch eine Beleidigung Freitags(der früher im großen Wahlrechtsdemonstrationsprozesse gegen die„Arbeiterstimme" als Zeuge auftrat) für vorliegend und verurteilte den Genossen Deifel zu nicht weniger als drei Monaten Ge- fängnis. Daß Gericht glaubte noch besonder? bevorheben zu müssen, daß unser Solinger Bruderblatt es besonder» darauf an- lege, das Ansehen der Polizeiverwaltung und ihrer Beamten in der Bürgerschaft zu schmälern und zu untergraben. Gegen die Urteile ist natürlich Revision eingelegt worden. Ein aufgekivbene» Urteil. Im April diese? Jahres brachte unser Parteiorgan. daS„Saal- selber Volksblatt", eine Korrespondenz aus Walldorf, die die Arbeitsverhältnisse in der Malzfabrik des Fabrikanten Otto Pfosfen in Welkershausen kritisierte. Durch diese Kritik fühlte P. sich beleidigt, lief zum Kadi vnd hatte auch die Genugtuung, daß Ge- nosse Redakteur Zorn vom Schöffengericht in Meinungen zu drei Wochen Gefängnis verurteilt wurde, obwohl der WahrheitÄewe:« für die betreffend« Notiz erbracht worden war. Gegen dieses Urteil legte Zorn Berufung ein und erzielte damit kostenlose Frei- sprechung vor der Mciningcr Strafkammer. Der Privatkläger hat nun außer dem verlorenen Prozeß noch zirka 2S0 M. Kosten zu tagen. In der Urteilsbegründung führte die Strafkammer aus, daß in dem beanstandeten Artikel überhaupt keine Beleidigung enb- halten gewesen sei. Jugendbewegung« (SflfB effiVfitiFlttfje Niederlage für Polizei und CtaatsaMaltschaft. Man berichtet uns unterm 17. November auS Halle a. Eine empfindliche Niederlage für Polizei und Staatsanwaltschaft brachte der Prozeß gegen den Handlungsgehilfen Genossen Max Peters- Berlin, der wegen Aufforderung zur Begehung straf- barer Handlungen(Z III des Str.-G.-B.) und wegen Vergehens gegen das Reichsvereinsgesetz angeklagt war. Peters hatte ge- lcgentlich des Jugendtages am zweiten Pfingstfeiertage im„Volks- park" eine kleine Ansprache halten wollen. Er kam aber über die Einleitung nicht hinaus, wurde von der Polizei festgenommen und 43Stunden rechtswidrig in Hast behalten. Der„Sünder" erhielt dann noch ein Strafmandat über 15 0 Mark; das Schöffen- gericht kam aber zur Freisprechung, da es sich um keine poli- tische Versammlung handelte. Gegen dieses Urteil hatte der Staatsanwalt bei der Strafkammer Berufung eingelegt und mit ivcnig Witz und viel Behagen eine Unmenge von Material zu- sanimengeschleppt, um nachzuweisen, daß Peters doch politisch ge- redet habe. Unser Genosse hatte nur einige Worte über den Aus- zug der Kinder Israel und das altjüdische Befreiungsfest geredet. Der Staatsanwalt deduzierte aber so, weil Peters ein„alter Politiker" sei, weil er einige Jugendschriften herausgegeben habe, weil Referate von ihm im„Vorwärts" gestanden haben und— weil er an einer internationalen Jugendkonferenz in Kopen- Hägen als Gast teilgenommen habe, deshalb sei die Versammlung Iben Ml hosttisch beeinflußt kSorden. Die Verlesung des stasks anwaltschaftlichen„Belastungsmaterials" nahm eine geraume Zeit in Anspruch. Der Verteidiger Peters, Genosse Rechtsanwalt Wolf- gang Heine- Berlin hatte wiederholt gegen die Vorlesung des Materials protestiert, das doch mit der„Volkspark"-Versammlung nicht das geringste zu tun habe. Die Deduktionen des Staats- anwalts seien grundfalsch. Treibe denn ein Richter, der Mitglied des Reichsverbandes sei, auch Politik wenn er seinen Beruf aus- übe? Mit solchem„Belastungsmaterial" hätte ein Staatsanwalt am allerwenigsten im Gerichtssaal auftreten sollen. Genosse Heine rechnete auch in kräftiger Weise mit der Polizei und besonders mit dem Kommissar Sommer ab, der die ganze Jugendverfolgung am Pfingstfest eingerührt hatte. Die Aussagen der Polizeibeamten, die mit denen einiger einwandfreien Zeugen kollidierten, wurden als ziemlich fahrlässig bezeichnet. Zwei Polizeikommissare hätten zu Pfingsten bei der Jugendverfolgung förmlich auf der Lauer ge- legen. Wenn die Hallesche Polizei das Wort Freiheit höre, dann gerate sie in eine derartige Erregung, daß sie die Sätze aus dem Zusammenhang reiße und dieses Wort viermal buche. Die Strafkammer kam schließlich wieder nach sehr umfang- reicher Verhandlung zur Freisprechung des Genossen Peters. In der Urteilsbegründung hieß es, das Gericht habe nicht die Ueberzeugung gewonnen, daß Peters bei jener Jugend- Veranstaltung politisch g»redet habe. Aus der Persönlichkeit eines Politikers zu folgern, er rede politisch, sei nicht angängig.— Hoffentlich beruhigt sich nun der Staatsanwalt bei der klaren Ur- teilsbegründung. ctuittnng. Z D Z nach vihmeN! Alle Briefe and Geldinbakl dankend erhalten. Ueber das Geld ist in Ihrem Sinne verfügt. Bellen Grutz l P. Söhre._ Nebensche Kranken- und Sterbekasse Nr. S, gegründet 1795. te Sonntag von 2—7 Uhr: Zahl- und Ausnahmctag bei Roewer. lisabethkirchstr. 11. Arbeiter- Esperanto-Bereiniqnnq Gros«- Berlin. Gruppe Zentrum. Freitags 8'/, Uhr. Restaurant Tröbel, Blankcnselde-Str. 10. — Gruppe Moabit. Sonnabends 8-/, Uhr. Restaurant Frosch, GotzkowSku- stratze 36— Gruppe R i x d o r j. Dienstags 8 Uhr, Restaurant Kuhlmev, >2teimnctzstr. 81. esitterunqsüdersiail vom 18. November 1911. «titionen SS fe— swuirmve damburg Berlfe 145 D 744 S 746® erltt Franil.o If 746 SW München i749ä Wien■ 751 SD Setter »s -ill 5* HS: Stationen Wetter C-* s". r? wS, 3 Regen 2 wolkig 4 Dunst 1 wolkig 2 Nebel Havaranba 745 SO Petersburg 751 SsD Srtlly! 736 NW llberoeev! 735 NW Paris 743 SSW 2wolkenl— 7 2 Regen 5 wolkig 3 bedeckt 4 bedeckt «vetterproanoie nir Sonntag, den 19. November 1911. Ein wenig kühler, zeitweise ausklarend, aber sehr veränderlich mit leichten Regensällen und frischen südlichen Winden. Berliner Wetterbureaa. KwonSeife eine neuartige Hanshaltseife von fabelhafter Waschkraft. Besonders wird man überrascht sein über die absolute Schonung jedes Gewebes, sei es gewöhnliche Wäsche, sei es Wolle, Baumwolle oder Seide. Die Stoffe lausen nicht ein und behalten ihre Weiche und ihre ursprüngliche Farbenschönheit. Dabei ist die Kavon- Seife ansterordentlich ausgiebig. Schon bei ganz leichtem Ausstreichen ist der Schaum da. Preis pro Stück 20 Ps._. 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Hchansplelhans. 3'/, Uhr: Der Kaufmann von Venedig(halbe Preise). 8 Uhr: Kttnisr Uear mit Ferdinand Uonii in der Titelrolle. Lmscn-Theater. 3',, Uhr: Tie Macht der Ltebe. Abends 8 Uhr: Karonesse Ciaire. Residenz-Theater. Direktion Richard-Alexander. Ansang 8 Uhr. Ein Walzer von Chopin. Schwank in 3 Akt. v. Köroul u. Barrö. Morgen und folgende Tage: Ein Walzer von Ehopin. Mittwoch(Busstag): Geschlossen. Sonntag(Tolciiloimtag) abends 3 Uhr: Tic Kameliendänie. Lehlllei'-Idesle!' Sonntag, nachm. 3 Uhr: Daria Btnart. Sonnlag, abends 8 Uhr: 0«s Käthchen von Heilbrono. Montag, abends 8 Uhr: Oon Carlos. DienStag, nachm. 3 Uhr: Das Kätbcben von Hellbronn. Neues Königl. Opern-Theater. Heute 8 Uhr: Romeo und Julia. Abonnements-Vorstellung. Gastspiel R. Christians, S. Wachner. osc-iHaftrc Grogc gvanfiurtei Str. 132. Nachmittags 3 Uhr: Ein' feste Burg ist unser Gott. Abends 8 Ubr: Der Hütrenbcsttzer. Montag: Der Hütlenbesttzer. ü Mefropol-Tlieater. Nachmittags 3 Uhr: Miß Helyett! Mends 8 Uhr: Rauchen gestattet. vis Nacht von Berlin! Große Jahresrevue in 7 Bildern von Jul. Freund. Mufit von B. Holländer. In Szene gesetzt vom Dir. R. Schultz. Passage-Theater. Hente: 2■Vorstellnnjjen. Nachm. 3—7 Uhr kleine Preise. Abends 8— 11 Uhr. Das beste Programm 4er Berliner VarleU-Saiion I Ciaire Waldoff mit neuen Schlagern. Menö Telepat. Phänom». The Black cats en-rt Backflsch-Ens. nnd die 10 giftnzenden Varlete-Siummern. Die himmlischen Zwillinge zusammengewaclisen. Lebend zu sehen! löhne Extra'Entree. Trianon-Theater. Täglich abends 8 Uhr: Aleli» Baby. Ortsgruppe Berlin. 'Bnßtax, 22. November 1911, Im großen Saale der ,,NeacD Well", Hasenheide 108-114; Populär-wissenschaftlicher Lichtbilder-Vortrag „Auf den Lavafeldern des Hekla"(Reisen auf der lusel Island) 134 Originalaufnabm. des Redners Herrn R. Laube-Leipzig. Kinematographische Vorstellung X Konzert GratlsTerlosuns einer Xühniaschine(Preis 95 M.). Nachdem: Tanz. Herren, d. daran teilnehm., zahl. 30 Pf. nach, Billetts a 30 Pf. sind im Fahrradhnus„Frisch auf"1, Brunnenstraße 35 u. Kottbuser Str. 9, sowie im Restaurant„Neue Welt" zu haben. Eröffnung 41/, Uhr. Anfang 5 Uhr. NB. Billetts werd. nur entsprech. d. Sitzplätze ausgegeben. Folgende Straßenbahnlinien führen zur„Neuen Welt, Hasenheide: I, II, V, 3, 5, 7, 12E, 15, 23, 29, 30, 47, 48, 49 53. 55, 68,«K_ 13/6* M Urania. Wifisenschaftliches Theater. 8 Uhr: Ton SIeraii zum Ortler. Montag 8 Uhr; Ton Xferano zum Ortler, Hörsaal 8 Uhr: Brof. Dr. Donath: Wellen und Strahlen elektrisch. Kraft. Zirkns gg A. �chnmaein Sonntag, lO.hio vrniber: SV, Ihr 7% Uhr 2 gr. Vorstellungen Nachmittags hat jeder Besucher ein eigenes Kindf unt. 10 Jahren gratis auf allen Sitzplätzen. Jed. weitere Kind halbe Preise. In beiden Vorstellungen SOT" ungekürzt"�Q Die große Feerie 1000 Jahrs auf dem Meeresgrund in 5 Bildern nach Motiven aus 1001 Nacht. In beiden Vorstellungen .Unitliche Spezialitäten u.a.; liiii« Hardt, Qentlomen- Athlet, genannt der Knabe Samson. Alonso n. Rrncco, Exzentriques.X De.llurlos, im Froschparadies. les Brialores. Frl. Dora Sehu- wann n. d. übrigen Kunstkräfte. Exeelsior-Liehlspielhaus Rixdorf SaVirlsl Passage IL» bis 24. November einschl. W. Großes Drama aus der Gegenwart in 3 Akten. » » » i i » i t • •! i i ) «.uiining, y e u l e: 2 gr. Vorstellungen. 'Äf Halbe Preise. Abends ab 8 Uhr: In beiden Vorstellungen: Chrctlenn, n. I.onlsette Faul Jülich. E>n Mend in einem nmerikairtschen Viiixvl Tangei. •&OCISCHER «sagten Heute Sonntag Cft Cf Eintritt----«U it. Kinder unter 10 Jahren l die Hälste. Ab nachmittags 4 Uhr: Großes mr— Sfllltar-Konnept.-m Tonucrstag: Joh.»trau». Corso-Variete. FrlcdrlchMtr. 165. GroBe SehenswDrdlgkeit Berlins. Der sprechende Deberbnad. 0 Jkanbcrvorsteilnpi;. Q Zwei Vorstellungen. Entree 50 Ps. »»» XIV. Sonntag, den!9. November: 2 Große Gala- 0 Vorstellungen« | nachm. Z'/,Uhr und abds.7',,llhr. Um 3'/, Ubr zahlen Kinder unter 10 Jabren aus alle. Sitzplätzen halbe Preise. (Galerie volle Presse.) In beide» Borstellnnge»: Die drei Affen-Menschen Max, Moritz und Pepi. Fixuol mit fernem tollkübnen Todessprung."W» Finlay-Trio. ■Borfilhicn u. Reiten d. bestdresftert. Schul-, Freiheits- u. Springpferd«. 'Iluftretcn sämtlicher Clowns mit neuen Witze» und Spähen. gm" Nachm. 31/, Uhr:-M» Ei» Jagdfest am Hofe Ludwigs Um 7'/, Uhr: U20 Drigind- -«nsstatiungsstück des Zirtu» Busch in 5 Bildein. MW» Hoed nie Laeberlolg! fias�Kind der Tna. mit Anton und Oonat Herrnfald tu de» Hauptrollen. Vorher: Sclinierzlose Behandlung. Ans. 8 Uhr. Vorverkauf 11-2 Uhr. RADRENNEN Unter Mitwirkung von Beginn 6 U&r abe nds.— Nor Tageskarten gültig.— und weiteren 30-40 erstklassigen Fahrern Vorverkauf an den Kassen und bei A. Wertheinv -......— Leipziger Straße..-- Folies Capriee. Ansang S1/. Uhr. A: HO. M. Kobi Krach. Reiclishallen-Theater. Ansang 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. 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November, abends?'/> Uhr, Im Oewerksctaaftshause t Lustiger Abend (Leitung: ülargarete Walkott e). Mitwir kende: 898/16+ Amalle Birnbaum(Violine), Käte Bertram(Koloratur), Johannes Cotta (eigene Dichtungen), Margarete Walkotte. Erwin Feustel, Kapellmstr. Entree 50 Pf. Abendkasse 60 Pf. = Vorverkauf bei Herrn Hors oh, Engelnfer 15.---------- g wwwwwwwywwwwwwwywwwwy wwww yj Gesangverein der Töpfer, Mitgl. d. A.-S.-B. Chonneistcr: Julius Grabe. Am Sonnabend, den 25. November, Im„Deutseben Hof", Luckaner Str. 15: O Volks-Liederabend. Mitwirkende: Berliner Slntonle-Orcheater, Dirigent: Max Fischer, Konzertsängerin Frau Herta Gelpelt. Großer Ball. 1618b Eintritt 60 Fl Nach dem Konzert: Anfang 81/« Uhr. Programm am Eingang gratis. Das Komitee. Gesangverein der Bauarbeiter Berlins. M. d. D. A.-S.-B. Ohormeister: R Tcßmann. Kurrürsteuüamm 151 nahe Bahnhof Halensee und Charlottenburg. GettlTnct ab 10 L'hr vorm. 125 folarbewohner bei Arbeit, Sport und Spiel Renntierherde, Polarbären. Eintritt für Ausstellungsh. SO Pf. VorfDhrungen: Wochentags i'l„ ö1/» 9 Uhr. Sonntags 12, 3, 4'/,, 6, 71/„ 9 Uhr. kotzte Hauptvorfuhrung abends 9 Uhr. Eintrittspreis SOP1 Mittwoch, den 22. November 1911(Bußtag), in den Gesamt räumen des„Berliner Prater", Kastanien• Allee 7—9: unter Mitwirkung des SOÜStBD'QliUrtGttS VüMf und der Konzertsängerin Frau St6ink6* ....„, Tom Herren, welche daran teil- Nach dem Konzert: 1 dUA. nehmen, zahlen 50 Pf. nach. ErttlTng. 5 Chr. Billetts 40 Ff. Anfang präz.« Ehr. Programme und Liedertexte erhält jeder beim Eintrit. Die Saaltüren sind wahrend der Vorträge geschlossen. Hänchen nicht gestattet. Die Mitglieder des Deutschen Bauarbeiter-Verbandes ladet freundlichst ein_[62/7]_ Das Komitee, Ej IAdmtehpakiSl /W Bttobod' Rkdrkhüeasac sä;, 2(«11. 2' Mittag» von 1—3 Uhr: Kocho bei MuKlk. Nachmit'.ags und abends I In unübertroff. Ausstattung: Das feenhafte Eisballett Bänder-Reigen— Apachen- Tänze— Pushballspiel. „Alpenzauber". Außerdem abends: Die kleine Charlotte mit ihrer Novität: „Der Lilchtortanz". Einödsiioter-Konzert. Restaurant I. Ranges Soupers a la Karte. Bis 6 Uhr n. von 10'/, Uhr abda. halbe Kassenpreise NoackS Theater. Direktion: Robert DI». verlin N., Brimnenstraße 16 Nachm. 3 Uhr: Schülervor»ellttug. Tas Lieb von der Glocke. Wallenstelu» Eager. Abends Tl, Uhr: Aas Kiittichkn v. Hrilbrsun. Eniree Lv Pj. bis 1 M. Baugenossenscliaft„Ideal", Rixdorf. Sonnabend, den LS. November 1911: II Humoristischer Abend unter Leitung des Humoristen Alfred Bender in Kllema Featsälen,(gr. Saal), Hassnhelde 14—15. n rr£k«*d- ausgef. v. Slnfonle-Orchewter, ivonzeri. Dirigent: Maximilian Fischer. Eintritt 60 Pf.(inkl. Tanz).[108/5] Anfang'1,9 ühr. Die Saaltüron bleiben während der Vorträge geschlossen. m s 1 Königstadt-Kasino. SckeHoljiimrtt. u. Sl crandcritrahe _ nabt«annoroitzfivöile. . s lfi November, aben«« i'l Das Niesen. Blei tstadt-Pro gram in. Rumke» u. die ktstOassigeii Spezialitäten Sonntags 2 Borftellungen: nach. mittags>/,! u. abends'1,7 Uhr Boigt-Theater. Heute Sonntag, den 19. November nachmittags 3 Uhr: Die Macht der Arbeit. Abends 7 Uhr: Die Kreujetschrelber. BauernfomSdie mit Gesang tn 3 Akt. von Ludwig Anzengruber. KaileneröLnung 10 Uhr. tuÄeilungaliallea am Zoo Bußtag: VolksaKonzert Johann Strauß mitlseiner Kapelle. Ab 12 Mtr nachts TaVlZ bis 4 ühr morgens. Entree 25 Pf. ■szzzzzzzzzzz xzxszszsss Arnbold Adler Gebr. Schwarzer Llcbtenbergi Frankfurter Chaasaee 6. Jeden Sonntag: G B* O ß G|* B 3 I!■ Leipziger Sänger ÄÄÄTÜÄ. Nach der Vorstellung: TailZkrällZCheO. 3XR »l H M M M M H M M M d M M M H Gesangverein.Olympia' M. d. D. A.-S.-B. Qau Berlin. Chormeister G. Diesbach. BUttwoch, SL. November(Bnßtag): S& Kunst-Rbcnd& im großen Saale der Brauerei KSnigstadt, Schönhauser Allee 10/11. Mitwirkende: Frau Alma Paukenin-Aderhold(Konzert- und Oratoriensängerin). Herr Fritz Richard vom Deutschen Theater(Rezitation). Herr Georg Diesbach(Violine). Anfang 7 Uhr. Eintritt 60 Pf. Programm mit Liedertexten gratis. 1645b Während der Vorträge bleiben die Saaltüren geschlossen A desanperein Jteu Erwacht" M. d. 0. A.-S.-B.— Chormeister: Heinz Bio».- Mittwoch, den LS. November(Buftfag): J& KO�ZSRZ J? im grotze« Saale der Brauerei Friedrichshain(fr.Lipps)! Am Köntgstor. t185b' Zur tluffühnmg gelangt u. a.:„JindvCAQ Rof Cf". Oratorium für Männerchor, Soll und Orchester, In drei Testen. Von Rudolf Werner. Herausgegeben zum 100. Todestage Andreas HoserS Im Jahre 1910. . Mitwirkende:-------------- au vetfy Schot(Sopran), Herr Gustav Franz, erlin er Sinfonie-Orchester(Maximilian Fischer, 40 Musiler). Saalöffnung 6 Uhr, An- ang dcS Konzerts 7 Uhr abendS, Eintrittstarten a 1 M. sind zu haben bei: l N. Adler. Voltaftr. 37. . Bartsch, Neue Hochstr, 81. , Beyer, Veteranenstr. 11. Brehmer, Utrechter Str. 16. . Gottfchalt. ZionSfirchstr. 18. Driescner Str. 20. Jnhl. Badstr. 45/46. Masfert, Strelitzer Str. 23. Müller, Griebenowstr. 14. Ncbah, Korsörer Str. 12. Otto, Graunstr. 4. Prinz. Brunnenstr. 25. Kinder unter S Jahren haben keinen Zutritt, N. Schlucke, Tegeler Str. 2. . Schröter, Finnländ. Str. 17. . Weber, Gleimfir. 29 11. O. Hest, Stratzmamistr. 33. , Järsch, Kopernitusstr. 17. . Kaut, Holzmarttstr. 42. . Wolf, Rochowstr. 13. 8O. Horsch, Engelufer 15. . Leps, Reiwenbcrger Straße 119a. G. Schleicher, Annenstr. 45. G. Schulz, Admlralstr. 40a, Pracht-Säle Alt-Berlin BlnmenztraBe 10 Neben dem Residenz-Theater j sind die besten— Versamtnltingssäle des Ostens. Im neuerbauten Theater-Saal täglich: 621L* Konzert, Theater and Spezialitäten.==J wmwmwww w m mm_ Grünau Grünau Mittwoch(Bußtag:)« den 22. Novembers Großes Wurst=Essen. Es ladet ergebenst eis Grünau 757L Frau Lindenhayn, Friedrichstr. 2. Grünau Johannisibaler Volksgarlen. Jnh.: Otto Scnftleben. Am Bußtag, den SL. November, wie alljährlich 7riseks 3Uit- und Leberwurst. 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Aber das war nur blinder Lärm, es sollte ein schlau geplantes Attentat der Brauer auf die Tasche der Konsumenten maskieren. Die neue Steuer loar den Brauern ein willkommener Anlast, um den Preis des Bieres kräftig hinaufzuschrauben, über die Steuererhöhung weit hinaus. Das Abwälzen hat man gründlich besorgt. Leider waren ihnen die Wirte dabei behülflich, viele weil sie als von den Brau- creien vollständig abhängige Existenzen sich in einer Zwangslage befanden, manche in der Hoffnung, von dem Preisaufschlag auch für sich etwas zu ergattern. Darin sind sie im allgemeinen ent- täuscht worden. Die Brauereien verstanden eS, das Fett. abzuschöpfen. Die Konsumenten müssen jetzt Preise bezahlen, die im Vergleich mit den früheren nicht nur ein-. Erhöhung um den Steuerbetrag darstellen, sondern auch noch einen respektablen Extra- aufschlag enthalten. Nach den Angaben der Direktivbchörden er- zielten die Brauereien folgende Preise für den Hektoliter in Mark: 1908 1909 Lagerbier und sog. Pilsener.. 14— 22 16— 25 Export, Bock- und Märzenbiere 13—25 20—28 Porter......... 28—32 28—48 Berliner Weissbier..... 7—15 7— 15 Licbtenhainer....... 10— 13 11—14 Erätzer......... 9—11 10— 14 Malz- und Kraftbicr«.... 15— 17 15— 20 Einfach- und Erntebier... 3— 8 8— 14 Braunbier........ 7—12 6—16 Im Ausschank zeigt sich natürlich ein noch größerer Aufschlag. Die Preissteigerung konnte sich aber nicht— wenigstens bisher noch nicht— in vollem Umfange in Gewinnsteigerungcn umsetzen, weil einmal die einsetzenden Bierkricge und dann auch die Mäßig- keits- und Abstinenzbewegung einen nicht unbcdeutcn- den Konsumrückgang herbeiführten. Eine genaue Statistik über die Produktion fehlt aber. Die amtlichen Angaben gründen sich auf Angaben der Brauer und auf Schätzungen. Die Unternehmer sind erklärlicherweise leicht geneigt, die Ausbeute möglichst gering erscheinen zu lassen, man läßt sich nicht gerne die Gewinne nach- rechnen. Seit einigen Jahren vermeiden die Brauereien es auch, ihren Malzverbrauch nachzuweisen. Manche Brauerei fürchtet wohl für den Ruf ihres Bieres, wenn sie wie früher die Nachweise lieferte. Nur über den Malzverbrauch stehen genaue Zahlen zur Verfügung. Von der verwendeten Menge Malz, nicht von dem gewonnenen Bier, wird die Steuer erhoben. Die Bierproduktion zeigt nach der amtlichen Statistik folgende Entwicklung. Im beut- jchcn Zollgebiet wurden produziert: Durchschnitt 1895/99 1900 1905 1907 1908 1909 Produktion überhaupt in Mill. Hektoliter. 61,6 66.6 68,3 69,3 66,7 64.6 Pro Kopf d. Bevölkerung in Litern..... 114,0 118,0 112,0 115,0 105,0 100,0 Seit 1908 ist der Rückgang unverkennbar. Noch erheblicher aber ist der Verbrauch von Malz zurückgegangen. Die Ausbeute stieg infolge technischer Verbesserungen. Daß auch eine Verlange- rung des Bieres eingetreten sei, wird von den Brauern natürlich bestritten. Die zu einem Hektoliter Bier erforderliche Menge Malz und Reis ist von 21,59 Kilogramm im Jahre 1890 auf 19,89 Kilo- gramm im Jahre 1900, weiter auf 19,27 Kilogramm im Jahre 1906 gesunken. Im Jahre 1908 waren zu einem Hektoliter Bier nur noch 18,62 Kilogramm erforderlich und im Jahre 1909 gar nur noch 17,57 Kilogramm. Die Abgaben für Bier ergeben folgende Summen in 1000 M.: Roheinnahmen aus der Bransteuer.... Vergütung für ausgeführtes Bier... Reineinnahmen aus der Brausteuer.... UebergangSabgabe.. Eingangszoll.... Gesamtertrag Ertrag pro Kopf der Be- völkerung in Pf... Mit der Steuererhöhung ist auch die Ausfuhrvergütung ge- stiegen, wenn auch die Ausfuhrmenge nicht zunahm; dagegen haben die Zollerhöhungen die Einfuhr zurückgedrängt. Bis zum 1. August 1909 betrug der Eingangszoll 7,20 M. pro Doppelzentner, von da ab 9,65 M. Im Jahre 1905 sind 76 211 Tonnen Bier eingeführt worden, im Jahre 1909 nur noch 55 352 Tonnen. Das ist der Schutz der nationalen Arbeit auf Kosten der Konsumenten! Die bereits erwähnten Umstände verhinderten, daß die Preis- erhöhung in Verbindung mit der besseren Ausbeute sofort in Ge- winnsteigerungen sich umsetzte. Zunächst quittierten die Brauereien über die Steuererhöhung mit einer Ermäßigung der Dividenden. Diese ergaben für alle Aktienbrauereien für das Jahr 1907/08 im Durchschnitt 8,1 Proz., für das Jahr 1909/10 nur 5,75 Proz. Jetzt aber kommt die Ernte. Die Dividendenerklärungen für das letzte Geschäftsjahr gehen durchgängig über die vorjährige Aus- schüttung hinaus. Es erhöhten z. B. die Dividende: die Bock- brauerei von 5 auf 6 Proz., die Brauerei Friedrichshain von 3 auf 4 Proz., die Pfefferbcrgbrauerei von 8% auf 10 Proz., die Münchener Brauerei von 6 auf 7 Proz., die Schöneberger Schloß- brauerei von 9 auf 10 Proz., die Schultheiß-Brauerei von 14 auf 15 Proz., die Viktoriabrauerei von 4 auf 5� Proz., die Düsseldorfer Adlerbrauerei von 5 auf 6 Proz., die Holstcnbrauerei von 12 auf 13 Proz., die Königbraucrei von 8 auf 9 Proz., die Ribeckbraucm von 9'A auf 10 Proz., die Brauerei Müser von 6 auf 7 Proz., die Reichelbrauerei von 10 auf 11 Proz., die Brauerei Schlegel von 9 auf 10 Proz.— Es wird versucht, die erhebliche Ecwinnerhöhung allein auf die Konsumsteigerung, in diesem Jahre zurückzuführen. In Wirklichkeit hat die Konsumsteigerung auf die letzten Aus- schüttungen sehr wenig Einfluß gehabt. Soweit die Geschäftsjahre mit dem 1. Juli abschließen, fällt nur eine kurze Zeit der Hoch- konjunktur, die der heiße Sommer brachte, in sie hinein und die mit dem Kalenderjahr abschließenden Gesellschaften haben auf den unerwarteten Segen des laufenden Jahres doch sicher noch keinen Vorschuß genommen. Die Gunst der abnormen Witterung dieses Jahres wird sich für die Brauereien erst in den nächsten Abschlüssen bemerkbar machen. Die Gewinnsteigerung dürfte nicht unbeträcht- lich sein. In der Zeit vom 1. April bis 30. September dieses Jahres wurden 19 Millionen Hektoliter untergäriges'md 3 723 080 Hektoliter obcrgäriges Bier, insgesamt 22� Millionen Hektoliter Bier produziert. In derselben Zeit sind 4 073 392 Doppelzentner Malz versteuert worden gegen nur 3 674 527 Doppelzentner im gleichen Abschnitte des Vorjahres. Den Hauptvorteil schlucken natürlich die großen Brauereien. Angeblich sollte' die Staffelung der Brausteuer die kleinen Brauereien begünstigen. Die Entwicklung zeigt das Gegenteil— die Großen verschlingen die Kleinen. Im Jahre 1908 wurden noch 4948 Brauereibetriebe gezählt, darunter 464 Brauereien mit einem Malzverbrauch bis zu 5 Doppelzentnern; im nächsten Jahre ging die Zahl der Betriebe auf 4431 zurück und es gab bloß noch 161 Brauereien, die nur bis zu 5 Doppelzentner Malz verbrauchten. Die großen und mittleren Brauereien, die mit allen technischen Er- rungenschaften der Neuzeit ausgerüstet sind, arbeiten infolge der weit besseren Ausnutzung der Rohstoffe und der geschickteren kauf- männischen Leitung unter viel günstigeren Bedingungen als die kleinen mit ihren vielfach veralteten technischen Einrichtungen. Dazu kommt noch die finanzielle Ueberlegenheit der großen Ge- scbäfte; durch Pachtung von Wirtschaften und Gewährung von Dar- lehen an ihre Kunden, auch durch Ausbau des Floschenbiergcschäftes reißen sie den Absatz immer mehr an sich. Im Jahre 1909 waren gegenüber dem Vorjahre 703 Bierbrauereien weniger in Betrieb und zivar 194 nicht gewerbliche und 509 gewerbliche. An der Be- triebseinstellung waren überwiegend obergärige Brauereien be- teiligt; die großen, bisher ausschließlich untergäriges Bier her- stellende Brauereien nehmen immer mehr auch die Erzeugung obergäriger Biere ans. In den letzten Jahren hat diese Entwick- lung weitere Fortschritte gemacht. Zusammenfassende Angaben darüber liegen aber noch nicht vor. Die Schultheiß-Brauerei, die im Jahre 1894/95 erst 426 892 Hektoliter Bier absetzte, im Jahre 1900/01 schon 884 140 Hektoliter, erzielte im Jahre 1906/07 schon eine Produktion von 1 231 504 Hektoliter und im Jechre 1910/11 als das Resultat einer Absatzcrweiterung und der Anyiirderung der Brauerei Pfeifferhof in Breslau mit rund 55 000 Hektoliter Pro- duktion einen Ausstoß von rund VA Millionen Hektoliter. Das Großkapital marschiert vorwärts, es zersprengt die Fäden der Mittelstandspolitik und läßt die Ausbeutung der Konsumenten Sieg auf Sieg feiern. D, Marktpreise von Berlin am 17. November 1911, nachErmittelung des Königl. Polizeipräsidiums. Marttballeiivreise.(Kleinhandel), 100 Kilogramm Erbsen, gelbe, zum Kochen 30,00— 50,00. Speisebohnc» weive. 40,00-60,00. Linsen 40,00-80,00. Kartoffeln 7,00—10,00. 1 Kilogramm Nindflcisch, von der Keule 1,60— 2,40. Nmdfleijch, Bauchfleisch 1,30 bis 1,70. Schweinefleisch 1,20— 1.80. Kalbfleisch 1,50—2,40. Hammelfleisch 1,30—2,20. Butter 2,60—3,20. 60 Stück Eier 3,80—6,40. 1 Kilogramm Karpfen 1,20—2,40. Aale 1,20-2,80. Zander 1,40—3,60. Hechte 1,20 bis 2,60. Barsche 0.80—2,00. Schleie 1,40-3,20. Bleie 0,80-1,60, 60 Stück Krebse 2,40-24,00. ZÖeu&schß, f eng�sche und amedkanlsdiß ■■- w:■■.5?•- O �, 1-.i'i•' Form: 1 Y Form: 2 V Form-. IY Form: 4Y Form: 5 Y Form; 6 Y Form: 7 Y Form: SY FCftlQG ö Ister In unseren Kleiöerwerken hergestellt Jfr. L Gnu, braus melierter üschgrlt- (emusterter Cheriot......« Kr. 2. Grfln, braun,(ran gemusterter Cheviot............... Kr. 8. Cestreilte und karierte Pbantasie- Stoffe................ 18 54. 21 U. 24» Kr. 4. HeU und dunkel gemnaterter 97 Cheviot nach engliacher Art... Kr. 6. Braun, grün, gran geatrelfter Cheviot................ Kr.fl. Karierter PliantasiestoH, neueste Parbeustelluug........... Kr. 7. Gran oder grün melierter Cheviot sehr chic............... Kr. 8. Klein karierter Cheviot mit bunten Eiiekten.......... 30 m 33 m 36 m. 40 m Nr. 9. Dunkelgrau melierter Cheviot mit>1 K farbigen Streifen......... �• Nr. 10. Echt«englischer« Cheviot, per- CA.. BÖnlicher Einkauf.......• Nr. II. Gelb-braun gestreifter Diagonal- C� Cheviot.............. Nr. 12. Echt englische Cheviots, aller- neueste Ausmusterung Form; 9 V Nr. 18. Gestreifte oder karierte Flauschstoffs.•••••••••••••••# Nr. 14. Hell od. dunkel melierter Cheviot mit bunten Effekten....... Nr. 15. 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November 1911, abends 8V2 Uhr: OeffeDtliehe politische Yersammiungen in folgenden Lokalen: Pharus-Säle, Müllerstr. 142. Stadt-Theater Moabit, Alt-Moabit 47/49. Tagesordnung: vemolcratie xeKsn DemsKoZZe. Referenten: Stadtverordneter Eduard Bernstein. Landtagsabgeordneter Heinrich Ströbel. Iteie Diskussion. 233/1* Die Einberufer: Theodor Buchholz, Brüsseler Straße 47. Paul Binting, Rostocker Straße 13. r Freireligiöse Gemeinde. Heute Sonntag, den IS. November, abends S Uhr: Settentliche Versammlung bei Mörner(früher Keller), Koppcnstr. SS. Referent: Herr Prot. Dr. Gurlittt „Moderne Weltanschauung und Kirche." Distusston.— Nach dem Vortrag: Gesellixes Beisammensein. Eintritt 1® Pf. 57/8* Der Einberu>er: A. Harndt, Pappelalle« IS— 17. Benbeher Baoarkiter-Ierbml. Zweigyerein Berlin. Sektion der Putzer. Achwng, Pntzei*! Achwnl,, Heute Sonntag» deu RS. November, vormittags RS'/, Uhr, in Dräsels Festsälen, Neue Friedrichstmßc 3S: -Zs Mitglteder-Versammlnng. � TageSordnunl t Lohnfichermig und«rdeiterfürsorge aus Bauten. L. Verschiedenes und Ausgabe der Lohntarife. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Die örtliche Verwaltunj. Achtung! Gruppe der Fahrstuhlarbeiler! Achtung! Heute Sonntag, den 19. November, vormittags 10 Uhr: €} r n p p e n• ¥ e r s a m m I bi n g e n für Rixdorf bei Wolf, Kirchhofstraste 41, für Wedding und Moabit bei PrePPernan, Pafeivalkcr Straste S, für Schönhauser Vorstadt bei Gliesche(Klubhans)» Kopen« Hagener Straste 74, wozu wir die in Frage kommenden Kollegen dnngend einladen. _ Die ernppenleltnn®. Am Mittwoch, den SS. November(Bnsttag), vormittag? 10 Uhr, linden w untenstehenden Lokalen Mitglieder-Versammlnngen statt, auf deren Besuch wir die in den betreffenden Bezirken wohnenden Kollegen ganz besonders hinweisen. Rixdorf bei Hoppe, Hermannstr. 49. Süden bei Pfeffer» Kottbiiser Ufer«9. Süd-Westen bei Maast, Bcrgmannstr. S7. Schönebcrg in den Neuen Rathansfälcn, Mckninger Str. 8. Nord-Osten in den Luna-Sälen, Neue Königstr. 7. Osten l bei Kluge, Langestr. S». Lichtenberg bei Pickenhagen, Scharnweberstr.«0. Grost-Lichterfelde bei Wahrendorf, Bäkcstr. SÄ. Auf der Tagesordnung steht in allen Versammlungen neben der Erledigung sonstiger Angelegenheiien: Bericht von der Generalversammlung. HI/S___ Der ZwelsvcrelnwYoretand._ Drts-Krankenkasse Ortskrankenkafse der Stadt Schöneberg. Am Donnerstag, den ZV. November 1911, abends?>/. Uhr. finde im nrosten Saale der Schloft. dranrcei Dchönrberg, Hauptstrabe, eine Gnieiiüiie General-Yersamnilung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bericht über die Inbetriebnahme des ErbolungSheimS in Wernige- rvd« und Zustimmung der Schluß. abrechnung. 2. Wahl von drei Kaffenprüferu»ür die JahreSrechnung iStl. mid zwar eines Arbeitgeber», zweier Arbeitnehmer und von zwei Stell- Vertretern. 3. Wahl von Vorstandsmitgliedern und zwar a) eines Arbeitgeber». b) von drei Arbeitnehmern. 4. Verschiedenes. 282/2 TchSneberg, d. 17.Novemiir 1311. Krukow. Bakencckcr, Dorjitcnder. Schristsührer. der Schuhmacher zu Berlin. Gtneral- Vrrsammlimgtll der Vertreter am Montag, den 20. November 1311, im Englischen Garte». Alexander- straße 27 o. I. AbendS 8'/, Uhr t Getrennte General- Versammlung. TagcZord'ivng: Wahlen d»r Vor- standSmilglicdcr und EvsatzvorstandS- Mitglieder pro 1312—13. II. MendS 3 Uhr: Gemeinsame Gencral-Bersammlung der Vertreter. Tagesordnung: 1. Wahl deS AuS. fchuffcS zur Prüfung der Jahres, rechnung pro 1311. 2. Statuten» änderungcn. 3. Verschiedene Kassen» angelegenbeiten. LL2/S Der ¥orstau4. Orts- Krankenkasse der Gürtler zu Kerlin. Zu der am Montag, den 27. November 1911, abends 61/, Uhr, im Märkische« Hof, Admiralstr. 18o, slaitsindciidcn == Ordentlichen- General-Versammlung werden die Herren Vertreter der Arbeitgeber und der Kasscnmitglieder biirmit ergebenst eingeladen. Eine Vertretung ist uuzuläsfig. Tagesordnung: 1. Wahl einer Kommission zur Prüfung der Rechnungen de; lausen- den JahrcS.— 2. Verschiedenes. Anfragen und Beschwerden, zu denen die Einsicht der GeschästSbüchcr erforderlich ist, sind dem Vorstände bis zum 23. d. MtS. fchristlich zu unterbreiten.— Die Verfammiunj wird püntilich eröffnet. kjia Berlin, der 13. November 1311. Der Vorstand. Ewald Liesack, Vorsitzender. 7. Kreis. DieuStag, den 21. November 1911, abend? 8'/, Uhr, im„Schweizer Garten", am Friedrichshaiu: Aiißmild. MiiglikdmkckMlmg Tagesordnung: i.„für Abrechnung mit dem schmrz-bllme» Slnck". Referent: Robert Schmidt. 2. Distusston. S. HVahl de» HVahl- homK.»e». 4. Verschiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet 253/1» Der vorstand. l» Verwaltnng Berlin. Montag, den SS. November, abends 8'/, Uhr: ¥ersammlung der Kontrollhlimmisßonkn mit der Ortsvemaltong in den Andreas-Festsälen, Andreasstraße 21. Freitag, den 24. November, abends 8'/« Uhr: Vertrsuensmänner-VersAmmwngen in den Bezirken für die Krauchen der Kanüschirr, Möbeitifchier, FadtUkmrichtllngs- und Kontorrnöbeibranche, Küchen- rnöbeltischler und Luinsrnödeibranche. SNckerrsUmenmseker. Mittwoch, den SS. November(Vusttag): üßvnnvnpsn'täv nach T�i'susbvng. Treffpunkt pünktlich 8 Uhr am Schlestschen Bahnhos (Eingang Madaistrahe). önrnchk der Salonsiearbeiter. Donnerstag, den 23. November, abends 8'/, Uhr: Sh-an eben»Versammlung in Bockers Festsälen, Weberstraße 17. Tagesordnung: 92/15 1. Vortrag über:»Der Kampf nmS Dasein.« 9. Bericht von der Generalversammlung. 3. Verbandsangelegenheiten. 4. Branchen» mid WertstaNangelegcnheiten. r»M Sebastianstr. 37/38. Telepb-Amt IV 8737. Mitglieder der Orts-Krankeuhasse der Schneidtr. Schneiderinnen und verwandter Gewerbe\n Kerlin! WQr Montag, den so. November,-M» nachmittags von 9 Uhr bis abends 10 Uhr» ------- in„Wilkes Festsälen", Sebastianstr. 39:-- Wahl der Vertreter zur Generalversammlung der Orts-Krenkenkesse. Nur die Liste, die beginnt 9H|tlIba«"bet.«st mit dem Namen AltMl(twlil und mti SWlllKB abzugeben. SS?- Xnr diese eine Ijfute Ist abzuseben! Ant zur Wohl! Mitgliedsbuch oder LegitimaiionStarte legitimiert l lSl/lü Verband der Schneider und Schneiderinnen, Ortsverwaltung Berlin I. Herren- und Stapel-Konfektion! cid 4 � � O/n r«9« r»«••(« igill. � In Uhr. Montag, den 20. November 1911, abends 8'/, Uhr, in deu �rönigsülen«. Neue«önigstr. 2«(Eingang Wadzeckstraße): Vvi'ssmmluvtg sämtlicher Zwischenmeister der Herren- nnd Stapel- Konfektion. Tagesordnung: i. Bericht über die mit der Kommifston der Gesellen aiisgearveitete Torisvorlage und Beschluhfassnng«der dieselbe. Reserent: Kollege M. Joseph. 2. Wie werden von den einzelnen Geschäften die Vereinbarungen betreffs der Lohnerhöhung ge hallen? 3. Berich i-denes. 164/17 gtS" Vollzähliges und pünktliches Erscheinen erwartet Tie Kommifston. I. U.: 1. Manaeea. Dienstag, den 21. November 1911, abends 8'/, Uhr, i» demselben Lokal: Versammlung sämtlicher bei Zwischen, ncistern beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Tagesordnung: 1. Berich« über die mit der Kommttfion der Zwischeumeister ausgearbeitete Tarifvorlage und Bcschlnst- fassung über dieselbe. S«- Vollzähliges und pünktliches Erscheinen erwartet Die Kommifston. wmü!])amenkonfnktion!M!lliI Mittwoch, den SS. November 1911, vorm. 11 Uhr: MM" Vsnsammiung'W der«nterzeichnctcu Vcrböude l64/i8 in Kellers„Neuer Philharmonie", Köpenickerstr. 96/97. Tagesordnung:,. 1. Bericht über die Verhandlungen mit dem Verband der DamenmSntel- Fabrikanten. 2. Bclchlutzsaffuiiz über die weitere Stellungnahnie. . Da die Unternehmer die Anerkennung deS LohntarifeS ablehnen. RSS?" so find äusierst wichlige Beschlüsse zu fassm und erwarten zahl- reiches Erscheinen: Arbeitgebervorband für das Damenschncidergewerbe Deutschlands. �... R. A.: Emil DrewS. Verband d. Schaeider, Schncidei-inne» u. Wäfchearbctter Deutsch!. Gewerkverein der _ I. I- A.: Fr. K» n z e. : Heimarbeiterinnen TcntschlanoS. ■ St: gii M. Beb m._ KJfel' w. Herbst gegr. 1862.— Tel.: IV, 3873. BKRI-IN SW., Blttcrstr.83 Erstklaseige Ware. Zigarren- bändlom bestens emniohlen. ■ Tarifarbeit.> Dr. Simmel Spczlal-Arzt für Haut- und Harnleiden. Prinzenslr. 41, Ä""* 10—2. 6—7. Sonntags 10—12. 2—4. OrtS-Kra»ke»kafse ötsMsnttrgtwerhtS veRw. DieuStag, de»»l. VMtmbtt, abends 8 Uhr. findet in den Armiuballen(Saal parterre), Kommandantenstr. 68/53 die im§ 53 de» KaffenflatutS vor« gesehene Ordentliche Generai-Versammlang der Vertreter der Kaffenmitglteder und der Arbeitgeber statt. TageSordnungt '" über dn TÄigkett de» 1. Bericht Bestandes. 2. Ergänzungswahl deS Vorstandes für die Jahre 1312 und 1313(sosern nicht bei Inkrafttreten der Reichs- versicherungSordnung Reuwablen stattfinden müssen) für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder: a) von den Arbeitgebern die Herren Bnsell und Bölder. d) von den Ka'senmitgliedern die Herren Lehnig, Linde, Si- manowsti und Bogel. (Die Sohlen finden w besonderen Wahlgängen statt.) 3. Wahl des RechnungS-PrüfungS- ausschuffeS. 4. Bericht über dt« im Borjahre beschlossene Aenderung der§§ 87, 63 des KassenstatutS. 5. Beratung über den Antrag auf Zulassung einer besonderen OrtS- Krankentafle nach Jntrasttreten der neuen ReichZversicheruiigsoidnuüg. Die Einladungskarte gilt als Legi. timation. 14775' Berlin, den 12. Nov. 1311. Der Toratand. A. Daehne, O. Lichnip, Vorsitzender. Schriftführer. Orts Krankenkasse der MchoMtkIMkr «. verwandt. Gewerbe zu verlin. Montag, de»»7. November ct., abends 8 Übt, in den«rmtuhallcu, Komniandanienftrahe 53/53: Ordentlich» Gonosal- Versammlung sämtlicher Vertreter. Tagesordnung: In getrennter Wadwerfammlung t Für die Vertreter der Arbeit» geber: Wahl von zwei Mitgliedern und zwei Erfaemännern zum Bor» stand an die Stelle der auSIcheiden« de» Herren Relchnow nnd Kallmann. Für die Vertreter der Sassen. mitalteder: Wahl von vier Mit. gliedern und sechS Erfatzmänneru zum Vorstand. ES scheiden aus die Ecrrtn Gutsche, Hillekamp», Renn ecke, agner. In gemewschastlicher Versammlung: 1. Wahl«wer Kommisston zur Prä» sung der JahreSrechnung 1311. 2. An» trag aus Bewilligung einer Teue« rungSzulage an die Beamten. 3. Ge» schästliche Milteilungen. 281/20 Berlin, den tS. November 1311. Der Tomtand. I. v.: Max Gutecha, Vorsitzender. Beschwerden und Anfragen, zu deren Beantwortung die Einsicht der Kassenakten erforderlich ist, tonneu nur erledigt werden, wenn sie bi» zum 23. November eingereicht werden. Orts- Krankenkasse Holien-Scliönliausen. Am Montag, den 27. Nov. d. I.. nachmittags v Uhr, findet im Lokal von Max Kuh, Berliner Str. 32 hierielbst die Ordentliche General• Versammlung statt, zu welcher die verehrten Dele- gierten ergebenst eingeladen werden. Tagesordnung: 1. verlesen de» Protokolls der letzten Generalveriammlung. 2. Wavl des Ausschusse« für die Prüfung der Rechnung de» laufenden Jabres. 3. Skeuwahl für die statutenmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder: Herren Witt«(Aibeitaeber), Schäser und Onast(Arbeitnehmer): autzer» dem Eriaüwahl für Herrn Sar- nowSki(Arbeitnehmer).— Wäblbar sind nur Delegierte.— 4. Anträge zwecks Abänderung der Kassen» latzungen. 5. Verschiedene». Etwaige Anfragen und Beschwerden. >u denen die Einsichtnahme der Ge» chästSbücher erforderlich ist, sind dem Vorstand drei Tage vorher schristlich zu unterbreiten. Besonders wird darmif austnerksam macht, dasi jeder Delegierte eine eiondere Einladungskarte erhält. welche nur zum Eintritt berechtigt. Höhen- S chönhaujen, den 16. No« vember 13t 1. Der Vorstand. 281/14 Artur Schäfer, Vorsitzender. M. Quart, Schriftführer. der Gürtler. Am Montag, den 27. d. M.. abend» 8 Uhr. findet im Märkische» Hof. Admiralstr. tßo, die Gttiäntl. General-Versaminlung statt. Tagesordnung- 1. Dahl der Reotforen der Rechnungen Jahre». der Rente zur Prüfung de» laufenden da» Festsetzung der Rente für Lahr 131-1 Verschiedene». lSS0b verlt». de» IS. November 1S11. Der Vorstand.. Adolf Heller. Borsttzevo«. Verein fOrFraoen»Meilen derMeiterKlasse Montag» den 20. November, abends 8 Uhr. in Kellers„Neue Philharmonie«, Köpenicker Str. S0/07. �Mutterschaft und Beruf." Referentin: Wally Zeplcr. Eiste willkommen. 55/13 Der Borstand. irbeiter-BIMirngsselmle. Beate Sonntag, den 19. November, abends 7 Uhr, In den»Arminballen", Kommandantenstr. 58/59: Vortrag des Schriftstellers Felix Linke über- 6/15* „Die Entwickelung des Lebens im Weltenraum." Eintritt 20 Pfennig. Nachdem: Garderobe frei. Gemütliches Beisammensein und Tanz. (E. G. m. b. H.) Sonntag» den 26. November 1911, nachmittags 3 Uhr, im Adlershofer Biktoriagarten(Lehmgrübncr), Adlers- Hof, Bismarckstr. 69(am Bahnhof): Tagesordnung: t. EeschästSberlcht des Vorstandes für daS GefchästSjahr 1310/11. 2. Bericht des Aufstcht-rateS. 3. Genehmigung der Bilanz. 4. Entlastung deS AuffichtSrateS und Vorstandes. 5. Neuwahlen von AufsichtSratS- Mitgliedern. 6. Auslösung der Genossenschasl. 7. Sonstige Anträge. Anträge zur Generalversammlung müssen bis zum 13. November in den Händen des Vorstandes sein. Nach dem Turnus scheiden oom LuffichtSrat auS: August Wolff- AdlerShof, Albert Malthai< Alt.GIicnicke, Oskar NiclaS> Ober-Schöneweide, Bertram Schleinrich-Friedrichshagen. Die Genossen sind wieder wählbar. Mitgliedsbuch oder Legttimationskarte legitimiert. Stimmrecht besitzt nur dasjenige Familienmitglied, welches die Bei- tritiserllärung unterschrieben hat. Vertretungen können nicht stattfinden. 108/1' vei> H'on«taiiobvnd, dor 25. stovoaidor, oonlo Sonnsbonda un? Sonnlago im Dezember und Januar freL_ Heideschloß Hohenbinde „Zorn Gotenberg".— Station Erkner. KWM?»»» wie alljährlich: die berühmte Blut- und ♦ Leberwarst. Delikates Wellfleisch. ■ Für Muttern: Hohenbinder Käsekuchen. Alle Herienpartien, Freunde u. Bekannte ladet herzlich ein Alb. Lehmann. Arbeitsnachweis: Berwaitungsstelle verlin Hauptbureau: Hos I. Amt 3, 1239. Eharitsstr. 3._ Hos HI. Amt 3, 1387 M o u t a g, den SO. November 1911, abends 0 Uhr: Terfamtnlung für alle in der Möbelschlotzbranche beschäftigten Kollegen und Kolleginnen lm Lokale Blumenstraste i!8. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Adolf Wosehlek. I. DtSkusfion. 3. Branchenangelegenhetten und Verschiedenes. Da wichtige Branchenangelegenheiten vorliegen, ist es Pslich« tedeS Kollegen, zu erscheinen. DienStag, den 21. November 1911, abend? S'/z Uhr: � Versammlung � aller!» öeo tvoptlabrillell Serlivs desehälllgle» Koilegeo mü Kolleginnen tan Lokale von A. Wowottnlcb, Langestrahe SGL Tagesordnung: 1. Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in den Knopfsabriken vttstnZ. 2. Diskussion. Die Kollegen d« Firmen Hübner. Marold, Wünsche, Quinke, Stern. Fries, Blnmenthal und Nagel sind ganz besonders eingeladen: desgleichen das Bietsterpersonal dieser Firmen. Metallarbeiter- Notiz- Kalender sür daS Jahr 1S1Ä find erschienen und im Bureau sowie bei den Bezirks« kassierern zum Preise von KV Pf. pro Stück zu haben. DeZgl. ist erschienen: „Die Arbeitszeiten in der Eisen- und JMetall- induftne Deutschlands" »um Preis« von SV Ps. pro Exemplar. 120/3 VI« OrtMvervoltoozg. Bekanntmachung. Betrieb skraukenkaffe der Stadtgemeinde Berlin. Gemäß§ 23 Zlbsatz 8 des Statuts der BetricbZkrantentasse der Sladigemeinde Berlin haben die Neu» Wahlen der Verlrcicr der Kasseumiiglicder zur Generalversammlung sür die Jahre 1312 und 1313 im Dezember dieses Jahres stailzusinden. Für diese Dahlen sind die Wahlberechtigten nach Matzgabe ihrer Beschäsligung in soigende 18 Wablablcilungen cingclcilt: I. Abteilung: Städtische Kranlenbäuser; 2. Abteilung: Städtichc Marlihallen; 8. Ableitung: Städtische GaSanilalten nebst Zentralmagazin, Nöhrenlastem, östentliche Beleuchtung, Privatbeleuch» wng und Reoicnnlvektionen sowie Zcntralburenn der städtischen Gaswerke; 4. Abteilung: Städtilchcr Schiachloos. Vicbhos und Flebchbcschau; 6. Abteilung: StädtiickicS Obdach mit DeSinsektionSanstelt II. Friedrich. WtlhelmS.HospUal und Liechenanstalten; 0. Abieilunz: Städtisches ZlibritShaus RummcISburg, städtische Waisen» Erziehungsanstalt zu Rummelsburg, städtische Irrenanstalt Heizberge, Anstalt sür Epilevlische Wuhlgarten, städtisches ErziehungShauS Lichten- berg Dasserhcbewerl Lichtenberg. Friedhos bei Friedrichsselde; 7. Ldtellung: Wasserwerke: Berliner Betrieb mit Werkstatt Melchiorstrahe 22, VerwallungSburea« und Lauamt »tr her städtischen Wasserwerke sowie Wasserhebewerl Charioltenburg; S. Ableilung: Städtitche Kanalisation in Berlin einschliehlich Pumpstationen; 9. Abteilung: Wasserhcbewert Tegel. Irren- und Jdiolenannalt Dalloors; 10. Abteilung: Wasfcrhebcwerk am Müggelsee und Forswcrwaltung Wuhlheibe; 11. Abteilung: Rieselsclber: Zldminiitraliönsbezirk OSdors mit Fneöeeikenhos, Gut und erzlehungShaus Birkholz, Gut und Heimstätte HrinerSdors sowie Gut und städtisches ErziehungShauS zu KIcinbecren; 12. tzlbtetlung: Ricsclsclder: AdmiuislraiionSbezirk Grotzbeeren mit RuhISdors und Vorwerk Neubeeren; 13. Abteilung: Nicsrlselder: Admmiüiationsbezirk Spulenbors mit Schenkendors, Gut und Heimstätte Gütergotz, EtruvrShos und MarggrassSdos; 14. Abteilung: Riesriselber: AdministiationSbezlrk Malchow mit Warlenberg und GM Blankenburg sowte die Heimstätten zu Malchow. Blankenburg und Upilall; 16. Abteilung: Ricselselder: Adimnistralionsbezirk Falkenberg mit BürknerSselde, HellerSdorf, AhrenSselde, Eiche, KaulSdorj und Hönow; 16. Abteilung: Rieselseid«; AdniinistratlonSbezirk Blankcnselde mit Rosenthal, Lübars, MöllerSselde, Lkdenbos nebst drm dazu gehwigen Teil von Schönerlinde und daS Vorwerk bei Französisch-Buchholz sowie die Am. Heimstätte zu Blankenselde; 17. Abteilung: Rieselsclder: Administrationsbezirk Buch mit Hobrechtssclde, Schönow, Zepernick, Blrkbusch. Karow, Schönwaldc nebst dem dazu gehörigen Teil von Schönerlinde. Heimstätte Buch, Zentrale Buch, Irren- aNflalt Buch, Baunml Buch. Hospital Buch, Neubau der 4 städtischen Irrenanstalt zu Buch, serner die Güter Schmetzdori mit Ladcburg. Bernau, Carlslust und Hammelslust sowie Aldertsbos mit WillmerS- «o«rs» ii Danewitz als auch die städtische Fleischvernichtuugs- und VcrwertungSanstalt Rüdnitz; IS, Avteilung: Alle Bei sichel te», welche nicht in eine der vorgenannten Ableilnngen gehören oder vom Vorstande nicht einer solchen überwiesen sind. Neu cnlsiehende Betriebe werden von dem Kassenvorstande in die lür den Beirieb greigncie Sahlabieiluug eingereihl. Den Milgliedern deS beiressenden Betriebes wird von der Smreihung durch einmaligen Anschlag in den BetricbSräumen Kenntnis gegeben. „ 3" Jed« dicier 18 Wahlabicilungcii ist für die Generalverjamnilung die auS nachsolgend« Ausstellung ersichlliche Zahl von Bertrelern zu wählen Wahlberechtigt und wählbar sind alle grohjährigen, im Besitze der bürgerlichen Chrenrechle bcsindbchcil K.isscnmitgliedcr mit Ausschlug derjenigen, welche der Kasse aus Grund des 8 o, Zisser- de» Statuts angehören. Tg, Wadlrecht kann aber nur in derjenigen Wahlabteilung ausgeübt werden, welcher der--'ahler anj Grund seiner Beschäsligung nach vorstehender Uebersichl angehört. .... �-,a,?' � Vertreter sind geheim und crsolgcn durch?!bgabe verdeckter Slimmzettel in der Weise, dag jeder Wählende somcl Namen Nliischrcidi, als Vertreter zu wähle» sind. Slimmzettel, welche mehr Namen enthalten, als Vertreter zu wählen I>us. sind ungültig. Stimmen, welche aus nicht Wählbare jallcn oder den Gewählten Nichi deutlich bezeichnen, werden nicht mitgezählt. ES empfiehlt sich, aug« dem Vor» und Zunamen l t obcI|cn Mahnung und MiigliedSiuimmer bei der Kraiilcntasse anzugeben. Bei Stimmengleichheit entscheid� daS Los. welwes oom beiressenden Wahlleilcr zu ziehen ist SäniIIiche Wahlberechtigte weiden hiermil zur Wahl der Vertreter für die Generalversammlung innerhalb d« oben genannien 18 Wahlablcüungen eingeladen Tag und Stunde der Wahl, das Wahllokal und die Zahl der zu wählenden P«lrcter sur icde der 18 Wahlabteilungcn weiden wie solgl belannl gegeben: sOX BC O Nr. Tag und Stunde der Wahl a) Donnerstag, 7. Dezbr. 1811, nachmittags 5—7 Uhr d) Donnerstag. 7. Dezbr. 1311. nachmittags 5— 7 Uhr c) DienStag, 5. Dezbr. 1311, nachmittags 5—7 Uhr d) Donnerstag. 7. Dezbr. 1311, nachmittags 4—0 Uhr Dienstag, ß. Dezember 1311, nachmittags 3-4'/, Uhr Dw'S'ag. z. Dezbr. 1311, nachmittags 4'/,-S Uhr b) Donnerstag, nachmitlags c) Donnerstag, nochmit'ags 6) DienStag, 5. nachmittags e) Donnerstag, nachmittags I) Sonnabend, nachmittags 7. Dezbr. 1311. «'/ schästigten. wahlberechtigten Kasscnmitglieder; b)>Lchinetzdors, Kutsburcau, namentlich sür die aus dem Rieselgui Schnietzdors mit Ladeburg. Bernau, Carls ust und Hammelslust beschästiglen, wahlberechtigten Kasicnmitglieder; o) Albertshof, im sogenannten..Weissen Hause", namentlich für die aus dem Rieselgu! Albertshof mit Willmersdorf und Danewitz oeschäsiigten, wahlberechtigten Kassenmitglieder; d) Rüdnitz, FleischvernichlungSalislalt, Zimmer deS Werkmeisters Herrn Dinse, namentlich sür die in dies« Anstalt beschäsltgten, wahlbercchliglen Kasscnmitgticder, Turnhalle der 21./24, Gcyieindcschule, Hlnt« der Garnisonkirche 2. Zu wählen find Ver- tret« 12 ! 15 27 Hiernach sind sür die 1. Wahlabteilung 4 Wahllokale »» 3., 0, •• 6., Ü• .. 9.. 2. -- 17. 0 4„ vorgesehen. Feder Wahlberechtlgte dies« Abteilungen kann die Wahl in einem zu der detreffenden Abteilung g«. ----— M[0»fl7, tcreinCN. SaMiHrfif Olhl-tllinn tnnftri,______ r..>____— — richiedenen unin iHuieuungcn rann oie sram»> emem ju oer veiregenoen«0 Hongen Wahllokale bewirten. Samtliche Wahlberechligte einer Abteilung müssen, auch wenn sie in- Lokalen wählen, sich untereinander wegen Ausstellung einheitlicher Wahlkandidalcn tn Verbindung setzen. Die Wablberechttgtcn werden daraus hingewiesen, bcss die für die vorstehend bezeichnclen Wahlhandlunge» angesetzte �eit nur zur Lll>gabe der �timmzettet bestimmt ist und während derselben Verhandiunaen und Be» raiungcn üb« die Person der zu Wählenden nicht statt, mden dürfen. Den Wahlbcrechtlglen wird daher empfohlen. sich schon vorher über die zu Wahlenden zu verständigen. n,, m.. Für die Wahlberechtigten werden Ausweise ausgestellt, welche von der betreffenden Verwaltung od« ?em betrcss�n�n�ahll�ter���n�n�rden.?� � Stimmzettels ,ür die Ver.re.er von B e r l t n, den 5, November 1311, 881/1 Der Vorstand der Betriebskrankenkasse der Stadtgemeinde Berlin. von Schul?, Orts-Kirlmketckaffe der Schlosser und verwandten Gewerbe verwandten Gewerbe zu Itcrlio. AenStag, den 28. November d. I, nbendS 8 Ill>r: liWersI-Völ'8AMm!u»g in den„Musiker- Sälen", C., Kaiser-Wilhelm-Ttrabe 18m. Tagesordnung: I. In getrennter Bersaiiiiulung: Eriatzsatzwahl der statutenmügig aus> scheidenden Vorstandsmitglieder: ») Arbeitgeber: ES scheide» aus auf Grund des Kassenstatuts die Herren E-iahnle und E. Freund wegen Verfalls seines Geschäfts Herr 8 Wolff. Es sind datier zu wählen zwei Arbeitgeber als. Vor- slandsmitglicder ans zioci Jahre und ein Arbeitgeber als Vorstands- niitglied aus die Dauer eineS Jahres. Ferner drei Stefloertreter aus die gleiche Zeitdauer; d) Arbeitnehmer: Es scheiden aus auf Grund des Kassensiatuts die Herren 8. FuoKs. R. Krüger. A. Sauer, A. ßßlke. Es sind daher zu wählen vier Arbeitnehmer als Vorstandsmitglieder aus die Dauer von zwei Jahren. Ferner vier Stellvertreter aus die gleiche Zeit- daucr. H. Nach beendigter Wahl in gemeinschaftlicher Versammlung: 1. Wahl des Ausschusses sür die Prä- fung der Rechnungen des laufenden Jahres, und zwar ein Arbeitgeber und zwei Arbeitnehmer(ZZ 46 und 49 des Kassenstatuts). S. Vortrag des SpezialarzteS Herrn Dr. Ko walews ki über.Augen- krankbcilen u. Augenverletzungen". S. Verschiedenes. 28l/lS Die Herren Delegierten werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Die zugesandte Legitimation ist am Eim gang vorzuzeigen. Der Vorstand. Luztav Lubaisch, Vorsitzender. Gemeinsame Orts-Krankenkaffe für Adlershof und Umgegend. KU der am Dienstag, 28. November, abendS 7 den Uhr. im Restaurant Gschner Nachf. zu Zldlershof am Bahnhos statt- findenden 282/3 ordentl. Oeneralversammlung laden wir hiermii die Vertreter der Arbeitnehmer und Slrbeitgeber ein. Tagesordnung:' 1. Wahl deS Ausschusses sür die Bräsung der Rechnung des lausenden Jahres. 2. Neuwahl von vier Vor- standSmitgliedcrn, ein Abeitgeber, drei Arbeitnehmer. 3. Bericht über die Kranlenkontrolle— Antrag der Generalversammlung vom 8. Eeptbr. 1911 betreffend Anschlug an die Zentrallommission und den Zeutral- verband von Orlslranfenfassen im Deutschen Reiche, ö. Sonstige Kassen- angelcgenheiteu. Adlershos, den 17. November 1911, _ Max Krappe, Vorsitzender. OrtskrankenleatüNC der kwineMe. Seiier usw. Mittwoch, den 29. November 1911, abends S'/., Uhr, in Kellers Nene Philharmonie, kiipenicter Str. 96/97: Ordentl, Genera!-Yersammlung. Tagesordnung: L Kassenbericht pro 1., 2. und 3. Quartal 1911. 8. Bcschlusisassung über Zulassung als besondere Qrtsfrankenfasse nach Artikel 18 deS Einfübrungs- geietzeszurReichs-Vcis.-Ordnung ll. Wahl der Kasscnievisoren. 4. Antrag des Vorstandes betreffs Entschädigung des Vorsitzenden, 6. Verschiedenes in Kafsenangeiegen- hciten. lgt)4b Die Wichtigkeit deS Punktes 2 der Tagesordnung verpflichtet seden Per treter in dieser Versammlung zu er- scheinen. Der Borstand. I. V.: Bernd 8erzer, Vorfitzender, _ Gcorgentirchstr. 53. Orts-Krankenkaffe der Möbelpolierer. Am Montag, den 27. No- vember er.. abendS 8 Uhr, bei Manz, Blumenftr. 48(früher 38): Orden!!. Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes. S. Wahl der RechnungsprüfungS« tommission sür 1911. 4. Wahl eines Kasficrers der Zahl- stelle B., Osten. 5. Anträge und Verschiedene?. Ilm pünktliches und zahlreiches Er- scheinen der Herren Delegierten wird gebeten. S8l/9 Der Borstand. Orts-Krankenkasse der Gastwirte UN" verwandten zu Berlin. Ordentl. General-Versammlung der gewählten Kassenvertreter am Tonnerötag. den 30. Novbr., nachmittags 3'/, Uhr, im Lokale des ftemi St ii 6 e(Feuersteins Fellsäle), Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung: 1. Wahl deS ZlusschusseS zur Prüfung der JahrcSrechnung pro 1911. PorstandSwabien. 281/4 Bericht deS Vorstandes über die Verhandlungen der 18. JahreSver- sammlung des ZeniralverbandeS von OriSlrankenkassen iinDentschen Reiche am 9.— 12. Juli d. J. in Dresden. 4. Heilstättenpflege für die Kassenmlt- ' glieder. S. Allgemeines. Berlin, den 7. November 1911. Ber Toratand. H Poppe, G. Braun, Parvtzender_ Schrislfllhrer L. Manrerpolier gCSUCllt 273/5 der bauen will, für prima Objekt— Einige tausend Mark bares Geld erforderlich.— Offerten unter S. 3 an die Exped. dieser Zeitung. i. Sparvereia Zebieiiüorf u. Umgegeud e. K. m. b. H. Einladung zur ßnlentlietiea tjeaeralyersamnilnni am Sviintag. den 20. Nov. 1041. nachmittags 2'/, Ubr, im Saale von W. Miek-Zehlendorf. Karlstr. 12. Tages ordnung: 1. McschäslSberichi des Vorstandes, Bericht des Aussichtsrals. 2. Eni- lastungseUeiiung sür den Vorstand. 3. Beschlusisassung über Verteilung des Reingewinns. 4. Wahlen zum Vorstand und AussichtSrat. 5. Be- ichlußfassung über Verlegung deS Geschäftsjahres. 6. Beschlußsassung über VollmachtScrleilung. Zum zahlreichen Besuch ladet dn Ter AussichtSrat. Otto Jäkel. Emst Semler. NB. Da der Saal für den Abend anderweitig vermietet ist, mutz die Versammlung pünktlich eröffnet werden._ 108/6 Einladung. Montag, den 27 November. abends 8'/, Uhr: Ordentliche Gkllkral-Urrjammtllng dtzr Orts-Krankenkaffe der Stellmacher in Dräsels Arstsalen.Neue Friedrich. itratze 25. Tagesordnung, 1. Kassenbericht. 1812B 2. Neuwahl von 3 VorftundSmit«' gliedern(2 Arbeitnehmer, 1 Arbeit- gebet). 3. Ergänzungswahl zum Vorstande (1 Arbeitnehmer, 1 Arbeitgeber). 4. Wahl von 3 Reviioren. 5. Genehmigung des AnftellungS- Vertrages des Rendanten. 6. Verschiedeue Kasscnangelegrn. b eilen. B«r Torntand. I. A.:I1 Wchert._ ■— ffutgeschrleben— werden jedem Käufer bei Entnahme eleganter Sardershe � für � Damen u. Herren Moderne Kuetame Piasefa. tnflnlcl LI«(er Rock' Anxflgo JaeUetl- AnzUflO Ulster Nur hoclunoderne Sachen! WacbeDtata nur 1 Mark FranKfurter Allee 154 ecke Nledervarnlffl-Stren* elzwam Fabrik und Lager von Stolas, Krawatten, Muffen, Pelzjacken, Pelze, Kindergarnituren usw., usw. Nur reells Ware, von der einfachsten bis zur elegantesten. Tausende Sachen am Lager. Auch Einzelverkauf z. billigen Preisen. Jerdinand Katlman, Köischnornieister,,• Rar Koninian!lan{£nslF.15J,r5! Haus- v" III. Nachtrag Achtung! ju der fifte dkl gnkgkllt« KSikknit« llliiil 8. Gkiblin 1911. Den Tarif liachträgiich auerliaunt habea folgende Käliiereikn: Berlin. Amiierdamer Str. 9, Schmoll. BarsuSstr. 16. Krause. Fennsir. 48. Slcinke. yochmeifterftr. 20. Rabenborst. Jmmanueikirchftr. 32, Katetka. Kochbnnnstr. 34, Kästner. KSsiincr Str. 1, Albrecht. Kremmener Str. 15, Mennigke. Langestr. 106, Beyer. Naugardcr Str. 4, Strauß. Naugarder Str. 5, Kißling. Naugarder Str. 39. Skibbe. Prinzen-Allee 13, Rusch. Rheinsbcrger Ilr. 13, Kirschnick. RüderSdorser Str. 2, Msyk. Rqlestr. 23, Hesse. Schönhauser Allee 150, Noack. Schönhauser Allee 160, Beyer. Stargarder Str.)2a. Lepki. Stralauer Allee 20. Gliese. Torsstr 14, Pcukert. Urbanstr. 6t, Schreier. Voltastr. 49, Steinkops. Waldslr. 50, Schön. Adlershof. Scbnnstr. 25126, Krug u. Co. Sclchowstr 33, Krug u, Co. Boxhagcn-Rummelsburg. Kantstr. 3, Krünwald. Neue Babnhosstr. 23. Krünwald. Türrschmidlitr. 38, Grünwald. Köpeuitf. Kaiscr-Wühelmstr. 104, Krug u. Co. Martendorf. Rathansstr. 93, Grempler. Ringstr 83, Grempler. Ober-Schöneweide. Edisonstr. 9, Krug u. Co. Rathenaustr. 31, Krug u. Co. Rixdorf. Allerftr. 46, Troffer. Offastr. 34/35, Sorg«. Mainzer slr. 1/2, Vardemann. Witzmannstr. 7, Sallan. Reinickendorf. Scharnweberstr. 25, Voigt. Weiftenfee. Cbarlottenbnrger Str. 23, Furcherl. Sedanstr 78, Thiele. 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Hoch die Solidarität! Reinickendorf. Eichbornftr. 12, Behrendt. Provinzstr. 83, Baumgärtel. Nixdorf. Eibcstr. 13, Haupt, Erkstr. 4, Krünseid. Hermannstr. 143, Radtke. Hcrrsurthnr. 23, Wachsmuth. Kirchhosstr, 13, Hoffmann. RogaN'tr. 8. Paülslcdl. Pflügerstr, 3, Mannigel. Pslügcrstr. 14. Fr-ck Wildenbruchslr. 9, Schmlschke. die Bäckergeselle» in Ier Uertrauensmiuin der Köcker n. Konditoren Kerlins n. Zlmgegend. �p»ikl»s»lgo Musik» Tohsllplaita 25'/, h. LO om Ourchmesier, Prel« M« 3.— RUßlNREKORD Sö'h cm iJurohmeseer. Preis IUI. TL— Katsjogo rrstia und franko sow'.o Kacb'.veia von Beacgtguelien durch d!» HOMöPHOH-CO�PANYm. b. H. Berlin C30. Klosterstr. 5/6. (Original- Stets neuestes Repertoir. u.„Die moderne Eva". beseteung) Die besten Schlager aus ssOie Nacht in Berlin44. Größte Auswahl in Weihnachtsplatten. Wundervoll gestickte ab- jprmi-'O in Qualität; M. pro Fennter: Filztnel!.... 8.35 bis ü, so Natüfieiiien.. 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Soziales» Einrichtung der Qnittungskartcn. Der Reichskanzler hat über die Einrichtung der OnitwngS- karten für die Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung sowie über das Entwerten und Vernichten der Beitrags- und Zufatzmarken eine im gestrigen Reichsanzeiger veröffentlichte Verordnung er- lasten. Sie tritt am 1. Januar 1912 in Kraft. Die wesentlichsten Bestimmungen der Verordnung sind: I. Einrichtung der Quittungskarten. 1. Die Oüittungskarten sind für die Pflichtversicherung tn gelber Farbe und für die Sclbstversicherung in grauer Farbe her- zustellen. 2. Für die Selbstversicherung und ihre Fortsetzung(§ 1243 a. a. O.) sind besondere Ouittungskarten von grauer Farbe wie bisher zu verwenden. Wer hierfür andere(gelbe) Quittungskarten unbefugt verwendet, kann, sofern nicht nach anderen gesetzlichen Vorschriften eine härtere Strafe eintritt, vom Versicherungsamte mit einer Ordnungsstrafe bis zu zwanzig Mark belegt werden. 3. Personen, für die früher auf Grund der Versicherungspflicyr Beiträge entrichtet worden sind, dürfen auch im Falle der Selbst- Versicherung nur gelbe Ouittungskarten verwenden. 4. Ouittungskarten alten Musters sind nach dem 31. Dezember 1911 nicht mehr auszugeben. Die bis zu diesem Tage ausgestellten Ouittungskarten dürfen innerhalb zweier Jahre nach dem Aus- ftellungstag und, wenn ihre Gültigkeitsdauer durch Abstempelung verlängert ist, bis zu dem letzteren Zeitpunkt weiter verwendet werden. Vom 1. Januar 1912 an dürfen Verlängerungsvermerke jn den Ouittungskarten nicht mehr angebracht werden. Bei der Aufrechnung der Ouittungskarten alten Musters ist die Zahl der etwa verwendeten Zusatzmarken anzugeben. II, Entwerten und Bernichten der Beitragsmarken und der Zusatzmarken. 1. Arbeitgeber und Versicherte, die Beitragsmarken oder Zusatz- marken in die Ouittungskarten einkleben, sind zum Entwerten sämtlicher Marken verpflichtet. 2. Die Stellen, welche die Beiträge einziehen(Krankenkassen, Knappschaftsvereine oder Knappschaftskassen und andere, von der obersten Verwaltungsbehörde bezeichnete Stellen oder örtliche Hebe- stellen der Versicherungsanstalten), sind verpflichtet, die den ein- gezogenen Beiträgen entsprechenden und eingeklebten Marken zu entwerten. 3. Das Entwerten der Marlen liegt in den Fällen zu 1 und 2 demjenigen ob, welcher die Marken einzukleben hat; er hat sie als- bald nach dem Einkleben zu entwerten. 4. Diejenigen Organe der Versicherungsanstalten, Behörden oder Beamten, welche die Kontrolle der Beitragsentrichtung aus- üben, sind verpflichtet, alle in den Ouittungskarten befindlichen Marken zu entwerten, die noch nicht entwertet sind. B. Die Marken müssen in der Weise entwertet werden, daß auf den einzelnen Marken handschriftlich oder durch Stempel etn Kalendertag(Entwertungstag) in Zahlen deutlich bezeichnet wird. z. B.»9. 1. 12." für den 6. Januar 1912. Als Tag der Ent- Wertung soll bei Beitragsmarken der letzte Tag desjenigen Zeil ...raums angegeben werden, für welchen die Marke gilt, bei Zusatz: ftnarken der Tag. an dem die Marke in die Ouittungskarte eingeklebt �wird. Zum Entwerten ist Tinte oder ein ähnlich festhaltender Farbstoff zu verwenden. Für das Einzugsverfahren, das Berichtigungsverfahren und die Beitragskontrolle kann die oberste Verwaltungsbehörde eine pndere Art des Entwertens vorschreiben. Andere Entwertungszeichen sind unzulässig. (3. Marken, die nicht bereits anderweit entwertet worden sind, hat die Versicherungsanstalt zu entwerten. Die Form des Ent- wcrtens bleibt der Versicherungsanstalt überlassen. 7. Beim Entwerten dürfen die Marken nicht unkenntlich ge- macht werden, insbesondere müssen der Geldwert, die Lohnklasse und der Name der Versicherungsanstalt ersichtlich bleiben. 8. Wer den vorstehenden oder den von der obersten Verwaltungs- bchörde gemäss Nr. 5 Abs. 2 getroffenen Anordnungen zuwider- handelt, kann für jeden Fall, sofern nicht nach anderen Vorschriften eine härtere Strafe eintritt, vom Versicherungsamte mit einer Ordnungsstrafe bis zu zwanzig Mark belegt werden. 9. Die Vernichtung der Marken erfolgt dadurch, dass sie durch einen darauf gesetzten Vermerk für ungültig erklärt werden. Dabei ist auf die Aussenseite der Quittungskarte handschriftlich oder durch Stempel unter Einrückung der Zahl der vernichteten Marken der Vermerk..... Marken vernichtet" sowie die Bezeichnung der die Vernichtung vornehmenden Stelle zu setzen. Em Induftm und Handel Der Zollkonflikt mit Amerika. Die Benachteiligung der deutschen Papierindustrie durch die Be- vorzugung Kanadas von feilen der Vereinigten Staaten ist von nicht Sennger Bedeutung. Deutschlands Ausfuhr von Papier, Pappe und Saren daraus ist in den ersten 9 Monaten d. I. auf g b«Z0091 Doppel- gentner im Werte von 16« Millionen Mark gestiegen, von 3 494 399 Doppclzentner im Werte von 1S9 Millionen Mark in der gleichen Zeit de« Vorjahres. Die Einfuhr weist eine Steigerung von 969 888 Doppelzentner auf 798 S07 Doppelzentner auf. Die Ausfuhr- steigerung würde viel grösser sein, wenn nicht die Einfuhr der Ver- einigten Staaten in verschiedenen Artikeln erheblich abgenommen hätte. Jn der angegebenen Zeit verminderte sie sich: bei Holzstoff. von 340 ööS Doppclzentner auf 292 84S Doppelzentner, bei Packpapier von 21 649 auf 19 500 Doppelzentner. Auch die Ausfuhr deuischer Papierwaren nach den Vereinigten Staaten hat verschiedentlich er- heblich abgenommen. So erlitt die Ausfuhr von Buntpapier einen Rückgang von 18 560 auf 11 253 Doppelzentner. Im vorigen Jahre hatten die Vereinigten Staaten noch 9727 Doppelzentner Postkarten aus Deutschland eingeführt, in diesem Jahre nur noch 7598 Doppel» zentner. Bei anderen Karten, Etiketten usw. ergibt sich eine Ab- nähme von«419 Doppelzentticr auf 2979 Doppelzentner,«ehr er- beblich, st unsere Aussuhr von Albums(Sainnielbücher) nach den Bereinigten Staaten gesunken, von 10116 Doppelzentner auf 3325 Doppelzentner. Der Rückgang der PopierwarenauSfuhr ist eine Folge unserer Schutzzollpolitik. ES darf wohl erwartet werden. dass die Vereinigten Staaten nun nicht auch noch die deutsche Roh- Material- und Halbsabrikatindustrie weiter schädigt. Serickts-Teitung. Betrug? Die Ueb-rvorteilung zweier russischer Offiziere bei Gelegen- hcit eines Geldwcchiclg-ickxtfts wurde dem Handlungsgehilfen Richard Knnzmann zur Last gelegt, der gestern in vierter Instanz unter der Anklage des Betruges vor der 6. Strafkammer des Land- gerichtS I stand. Der Angeklagte ist Angestellter in einem in der Friedrichstrasse yklegenen Bank, und Wechselgeschäft. In dieses kamen eines Nachmittags zwei russische Offiziere mit der Bitte, ihnen eine grössere Summe französischen Geldes in deutsches Geld umzu- wechseln. Der Angeklagte, der die Nüssen bediente, legte diesen den Gegenwert für das französische Geld hin, zunächst ohne etwas zu erklären. Erst nach der Auszählung des deutschen Geldes fragten die Russen den Angeklagten, wie hoch er den Kurs berechne und darauf erklärte der Angeklagte: für Gold mit 75, für Papier mit 76. Den Nüssen kam diese Berechnung etwas zu knapp vor und nachdem sie auf der Deutschen Bank erfahren hatten, daß der Kurs 81,20 Proz. stand und auf der Bank bei solchem Geldwechsel nur eine Provision von Proz. berechnet werde, kehrten sie empört zurück und erklärten, dass sie betrogen worden seien. Sie liessen sich den Geschäftsinhaber kommen, dieser aber wies sie darauf hin, dass ein kleines Wechfelgefchäft, welches von früh bis spät dem Publikum zur Verfügung stehen müsse und mit grossen Geschäfts- Unkosten arbeite, naturgemäß eine grössere Provision in Anspruch nehmen müsse. Ausserdem hätten die beiden Herren den ihnen berechneten Kurs akzeptiert und es läge keine Veranlassung vor, das Geschäft rückgängig zu machen. Die beiden russischen Ossi- ziere erstatteten darauf Strafanzeige wegen Betruges. Das Schöffengericht kam auch zu einem Schuldigspruch und verurteilte den Angeklagten zu 1 Monat Gefängnis. Auf die eingelegte Be- rufung wandelte die 6. Strafkammer diese Strafe in 160 M. Geld- strafe um. Der Angeklagte legte hiergegen das Rechtsmittel der Revision mit Erfolg ein. Das Kammcrgericht hob das Urteil auf und verwies die Sache an die Vorinstanz zurück. Das Kammer- gericht vcrmisste den Nachweis, dass eine Provision von 5 bis 6 M. vom Hundert das Verkehrsübliche überschreite und dass der An- geklagte bei Berechnung dieser grossen Provision sich bewusst war, sich oder einem andern einen rechtswidrigen Vermögensvortcil zu verschaffen. Die Annahme der Strafkammer, dass der Angeklagte, indem er den Kurs mit 75 berechnete, die Russen schon dadurch in den irrigen Glauben versetzte, dass dies der allgemein übliche Satz sei, sei nicht stichhaltig. Zunächst habe der Angeklagte doch nur zu erkennen gegeben, daß er das Geschäft zu einem Kurse von 75 Proz. abschließen wolle; wenn daraus der Schluß gezogen toerden sollte, daß der Angeklagte damit auch den Börsenkurs habe be- haupten wollen, so scheitere diese Auffassung doch an der Tatsache, daß die Umwechselung von Geld in kleinen Wechselstuben„zum Börsenkurs" doch nicht Geschäftsgebrauch ist. Ter Angeklagte habe nichts vorgespiegelt, er habe den Käufern den Börsenkurs ver- schwiegen." Eine Verpflichtung des Angeklagten, den Käufern von vornherein ohne besondere Frage den Börsenkurs zu nennen, habe nicht bestanden. Unter Zugrundelegung dieser vom Kammcrgericht bezeichneten Gesichtspunkte erkannte die Strafkammer nach erneuter Beweis- aufnähme gestern auf Freisprechung des Angeklagten. Die Haftung beS Betriebsleiters bei Unglücksfällen beschäftigte wieder einmal das Reichsgericht. Die Strafkammer Hohensalza bat am 17. Juni den Direktor Justus Zierold wegen fahrlässiger Tötung zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Jn der Stärkefabrik Bonislau G. m. b. H. in der Nähe von Hohen- salza war in der Nacht zum 10. Januar der Arbeiter R. bei der Arbeit verunglückt und am andern Tage an den Folgen der schweren Verletzungen gestorben. R., der gerade damit beschäftigt war, die Stärkestücke auf eine Transportschnecke zu schaufeln, kam mit seinem Rock an einen Schraubenmutterknopf, der unverkleidet war; dadurch geriet er mit dem Rock weiter in eine Welle, die ihn mit- riß und umherschleuderte, bis er, aus den zerfetzten Kleidern fliegend, mit mehrfachen Knochenbrüchen und inneren Verletzungen liegen blieb, an deren Folgen er andern Tags starb. Ein fahr- lässiges Verschulden an diesem Unglücksfall ist dem Angeklagten, der der Direktor der Fabrik ist, insofern zur Last gelegt worden, als er es unterlassen hatte, den gesetzlichen Bestimmungen ent- sprechend die Maschinenteile, die iin Betriebe eine Verletzung der Arbeiter herbeiführen können, verkleiden zu lassen. Jn der Re- Vision behauptete der Angeklagte, daß ihm, der im Juli 1909 als kaustnännischer Leiter der Fabrik engagiert worden sei, die tcch- nische Seite des Betriebes nichts angegangen habe und daß die Verschalung der einzelnen Maschinenteile Sache des technischen Leiters gewesen sei. Das erkennende Gericht hat indessen festge- stellt, daß sich die Befugnis des Z. im Laufe der Zeit dermaßen erweitert hatte, baß ihm gegenüber der technische Leiter nichts mehr zu sagen hatte; er galt als Direktor und Betriebsleiter und hätte sich als solcher um den gesamten Betrieb kümmern müssen. Dieser Ansicht schloß sich auch das Reichsgericht am Freitag an, indem es dem Angeklagten namentlich auch deshalb Fohrlässigkeit zur Last legte, weil dieser es unterlassen hatte, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates auf das Fehlen der Verschalungen aufmerksam zu machen. Das Reichsgericht erkannte auf Verwerfung des Rechtsmittels. )Zus der frauenbewegunof. Die Organisation der Dienstboten. Der„Zcntralvcrband der Hausangestellten", der seit dem 1. April 1909 besteht, hat seinen ersten Tätigkeitsbericht, für die Zeit bis zum 1. Januar 1911, gderuckt herausgegeben. Der Bericht enthält zunächst eine Besprechung der Dicnstöotenlonferenz, die am 17. Januar in Berlin stattfand, und auf der die einheitliche Lr- ganisation der Dienstboten, als Zenlralverband der Hausangestellten Deutschlands, beschlossen wurde. Die folgenden Städte waren auf dieser Konferenz vertreten: Berlin, Bremen, Breslau, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, Kiel,, Leipzig, Lübeck, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart, Heidelberg. Der Verband erstreckte sich im Laufe der Berichtszeit auf 32 Ortsgruppen mit rund 5000 Mit- gliedern. Am Ende des Jahres 1910 stand Hamburg an der Spitze mit 1443 Mitgliedern, dann folgt Berlin mit 938, dann Hannover mit 461, Nürnberg mit 360, F r a n k f u r t a. M. mit 329 Mitgliedern usw. Die Agitation begegnete überall den größten Schwierigkeiten; für die grosse Masse der Dienstboten war der Begriff der Organisation neu und fremd. Die Arbeiterpresse und die Gewcrksckmftstartclle leisteten manche Hilfe, aber eine ge- lcgentliche Mitarbeit hatte immer nur schnell vorübergehende Er- folge; wichtig ist gerade die stetige und ausdauernde Mit- Wirkung. Die grötzere Zahl der Kartelle, auch aus einer Reihe von Grossstädten, haben sich vorläufig noch nicht mit der Organisierung von Hausangestellten beschäftigen können. Im Bericht wird auch hervorgehoben, wie gerade die E i n z e l st e l l u n g der Dienst- mädchcn und ihre enge Verbindung mit der Herrschaft es erschwert, sie für die Organisation zu gewinnen. Bei Frauen und Mädchen, die in Fabriken und gewerblichen Betrieben gemeinsam arbeiten und aufeinander einlvirlen können, ist die Agitation schon viel leichter.— Der Rechtsschutz, den der Verband gewährt, wurde nicht in dem Maße in Anspruch genommen, als man zuerst er- wartet hatte. Wenn die Herrschaften merkten, daß ein Mädchcn nicht hilflos dastand sondern an der Vcrbandsleitung eine starke Stütze hatte, liessen sie es gewöhnlich nicht auf einen Prozeß an- kommen, sondern waren zu Verhandlungen über die zahlreich vor- liegenden Streitfälle bereit.— Für K ranke nunter st ützung, die nach den Statuten vom 1. April 1910 ab gezahlt wurde, sind in der Zeit bis zum 31. Dezember 1910 schon 1857,50 M. bcraus- gabt worden.— Die Stellenvermittelung wirkffvon vielen Ortsgruppen selbständig betrieben und wirkt sehr segensreich. Den städtischen oder von den Städten subventionierten Nachweisen(wie in Berlin) haben sich die folgenden Ortsgruppen angeschlossen: Berlin. Dresden, Frankfurt a. M., Leipzig, Mannheim, München und Nürnberg. Das neue Stellenvermittlergesetz, das am 1. Oktober 1910 in Kraft trat, hat die Erwartungen des Verbandes nicht erfüllt. Wenn auch den Ausschreitungen der gewerbsmässigen Stellenvcrmittlcr Schranken gesetzt worden sind, so wissen die Vermittler doch vielfach die Bestimmungen des Gesetzes zu umgehen, und mancher Kamps ist noch mit diesen Vermittlern auszufechten. �— Sckwierigleitcn mit den Polizeibehörden hatte der Verband in Breslau und in Braunschweig, wo es galt, das Vereins- und Versammlungsrecht der Hausangestellten zu verteidigen. Das Fachorgan des Verbandes erscheint monatlich in einer Auflage von 7000 Excm- plaren und wird seiner Aufgabe zur Zufriedenheit der Mitglieder gerecht.— Jn der Schlussbetrachtung des Berichts wird darauf hur- gewiesen, wie mit der Gründung des Zentralverbandes auch andere Vereinigungen von Dienstboten, besonders konfessioneller Art, und Vereine von Hausfrauen eine grössere Tätigkeit-als bisher ent- falteten, um die Dienstboten für sich zu gewinnen. Die Gegner machten ihren Einfluß, den sie auf die Mädchen haben, stark geltend, um dem Zcntralverband jede Tätigkeit in der Agitation zu er- schweren was natürlich nur zu grösserer Tätigkeit anspornte. Himmelstürmende Erfolge könne man freilich von einer so jungen Organisation, die unter den größten Schtvierigkeitcn sich jeden Fuss Boden, auf dem sie steht, erst erkämpfen muss, nicht erwarten. Auf mancke dieser Schwierigkeiten geht die Vcrbandsvorsitzende in ihrem Schlußwort näher ein und macht entsprechende Vorschläge zur Ueberwindung derselben.„Unsere Hausangestelltenbewegung", so' schließt der Bericht,„ist so wichtig wie irgendeine andere Bewegung in der Arbeiterklasse. Sie ist sogar der Boden, auf dem die übrigen besser gedeihen können. Man kann in ihr für alle übrigen vor- arbeiten und erleichtert damit den übrigen bie Arbeit. Das Auf- klärungswerk, das an den Hausangestellten und k ün f t i ge n A r. beiterfrauen geübt wird, kommt der ganzen Arbeiterklasse zu- gute und darf deshalb nicht nur nebenher behandelt werden, sondern ist einer ernsten Beachtung wert." Leseabende. Rummclsburg. Montag, den 20., bei Krüger, Türrschmidtstr. 44: Genosse John spricht über:„Das Weihnachtsfest"; bei Blume Genosse Jakobsen über:«Die Mitarbeit der Frauen bei den Reichstagswahlen." Steglitz. Montag, 20. November, abends 8H Uhr, bei Heizmann, Florastr. 2g, Vortrag der Genossin M. Kaschewski über: „Reichtum und Massenarmut." Ausserdem gelangt die Broschüre der Genossin Zietz über:„Die Frau und die Reick)stagswahlen" zur Ausgabe. Das Erscheinen aller Ge- ttossinncn ist dringend erforderlich. Mocden-Spielplan der Berliner Cbeater. Am Mittwoch, den SS. November(Bußtag), bleiben die Theater geschlossen. Königl. Opernhaus. Sonntag: Die Zaubcrflöte. Montag: Nigo» letto. Dienstag: Der Rosenkavalier. Mittwoch: Sinsoniekonzert. Donners- tag: Königslinder. Freitag: Der Rosenkavalier. Sonnabend! Die Hugenotten. Sonntag: Loses In Aegypten. Montag: Der Rosenkavalier. (Ansang V\, Uhr.) Königs. Schauspiclhans. Sonntag: Die Jouriialistcu. Montag: Prinz Friedrich von Homburg. DienSIag: Penthefisea. Donnerstag: Der zerbrochene Krug. Freitag: Der Bettler von Syrakus. Sonnabend: Die gliickliche Hand. Sonntag: Der Bettler von Syrakus. Montag: Die glückliche Hand.(Ansang 7'/, Uhr.) Neues königliches Opcrntheater. Sonntag: Romeo und Julia. Montag: Der Evangelimann. Dienstag: Hamlet. Donnerstag: Romeo und Julia. Freitag: Romea und Julia. Sonnabend: Romeo und Julia. Sonntag: Medea.(Ansang 8 Uhr.) Montag: Geschlossen. Tcntschcs Theater. Sonntag: Turandot. Montag: Penth-silea. Dienstag: Turandot. Mittwoch: Judas Maccabäus.(Anfang 8 Uhr.) Donnerstag: Turandot. Freitag: Die Kasselte.(Ansang 7 Uhr.) Sonn» abend: Turandot. Sonntag: Pcnthesilca. Montag: Turandot.(Ansang ?'/, Uhr.) Knmmerspiele. Sonntag: Nathan der Weise. Montag: Gawätt Dienstag: Nathan der Weise. Donnerstag: Nathan der Weise. Freitag: Gyaes und sein Ring. Sonnabend: Nathan der Weise. Sonntag: Die Kassette. Montag: Lanzelot.(Ansang 8 Uhr.) Lessing- Theater. Sonntagnachm. 3 Uhr: Rosenmontag. Abends: Das weite Land. Montag: Glaube und Heimat. Dienstag: Das weite Land. Donnerstag: Glaube und Heimat. Freitag: Gudrun.(Ansang 7'/, Uhr.) Sonnabend und Sonntag: Gudrun. Montag: Baumeister Solncß.(Ansang 8 Uhr.) Berliner Theater. SonntagnachmIttagS 3 Uhr: Einer von unsere Leut'. Abends und Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonn» abend: Die Ahncngaleric. Sonnabendnachmittag: Ein Fallissement. Sonntag: Coeur Aß. Montag: Die Ahnengalerie.(Ansang 8 Uhr.) Ncsidciiz-Tlieatcr. �Soimtagnachmittag 3 Uhr: Die arme Loewin. Abends und Montag bis Sonnabend: Ein Walzer von Chopin. Sonntag: Die Kamclicndame. Montag: Ein Walzer von Chopin.(Ansang 8 Uhr.) Komische Oper. Sonntagnachm. 3 Uhr: Der Troubadour. Abends: Der Freischütz. Montag: Sibinen. Dienstag: Der Freischütz. DonnerS» tag: Der Troubadour. Freitag: Der Waffenschmied. Sonnabend: Der Freischütz. Sonntag: Rigolctto.(Ansang 8 Uhr.) Monlag: Unbestimmt. Neues Schauspielhaus. Sonntag: Haus SoimenstZßerS Höllensahrt. Montag: Büxl. DienSlag, Donnerstag, Freitag und Sonnabend: HanS SonuenstößerS Höllenfahrt. Sonnabendnachmittag und Sonntagabend: Agnes Bernauer. Montag: Büxl.(Ansang 8 Uhr.) Kleines Theater. Sonntag nachmittags 3 Uhr: I. Klaffe. Angele. Allabendlich: Kcntz und Fanny Elßlcr. HockenjoS. LottchenS Geburtstag. Sonntag, den 2». November: Der Letbgardist.(Ansang 8 Uhr.) Neues Theater. Sonntagnachm. 3'/, Uhr: Der sidele Bauer. Täglich: Das Mädel von Montmartre. Sonnlag, den 26. November: Der sidele Bauer.(Anfang 8 Uhr.) Schiller- Theater v. Sountagnachmlttag 3 Uhr: DaS Urbild deS Tartüff. Abends: Madame Sans-Gsne. Montag: Madame Sans-Göne. Dienstag: Wilhelm Tcll. Donnerstag: Madame SanS-GSne. Freitag: Der Pfarrer von Kirchscld. Sonnabend: Madame SanS-Gene. Sonntag: ES lebe das Leben. Montag: Madame SanS-Gsne.(Ansang 8 Uhr.) Schiller- Theater Eharlvt:eiib»rg. Sonnlag. nachmittags. 3 Uhr: Maria Stuart. Abends: DaS Käthchen von Heilbronn. Montag: Don Carlos. DienSIag, nachmittags 3 Uhr: Das Käthchen van Heilbronn. Abends: Es lebe das Leben. Donnerstag: Don CarloS. Freitage ES lebe das Leben. Sonnabend, nachm. 3 Uhr: Prinz Friedrich von Homburg. Abends: Wilhelm Tell. Sonntag: Don Carlos. Monlag: Do» Carlos. (Ansang 8 Uhr.) Friedrich> WilbelmstädtischeS Schauspielhaus. Sonntag, nach- mittags 3>/, Uhr: Der Kausmann von Venedig. AbendS: König Lear. Montag: Don Juan. Dienstag: König Lear. Mittwoch: Beremsvor» slcllung. Donnerstag: König Lear. Freitag: Krieg im Frieden. Sonn- abend, nachinittags S'/a Uvr: Der Kausmann von Venedig. Abends: König Lear. Sonntag: König Lear. Monlag: Krieg im Frieden.(An- sang 8 Uhr.) Theater in der Königgrätzer Strafte. Sonnlag, nachmittags 3 Uh>: Ein Falliffcmcnt. Abends und Montag und Dienstag: Spielereien einer Kaiserin. DonnciStag: Dei Wüstling.(Ansang 7»/, Uhr.) Freitag: Spielereien einer Kaiserin. Sonnabend: Der Wmlling. Sonntag: Spiele» rcicn einer Kaiserin. Montag: Der Wüstling.(Ansang 8 Uhr.) Theater des Westens. Sonntag, nachmittags 3>/« Uhr: Ein Walzertraum. Abends und Montag und Dienstag: Die Dame tn Rot. Mittwoch: Die Schöpsung. Donnerstag bis Montag: Die Dame tn Rot. (Ansang 8 Uhr.) Sonnabend, den 25. November, nachmittags: Max und Moritz. _ Thalia-Theater. Täglich: Polnische Wirtschast.(Ansang 8 Uhr.) Sonnabend, nachm. 3 Uhr: Sncewittchen. Sonnlag, den 26. November, 3 Uhr: Mein Leopold. Lustipirllians. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Renaissanc». Ulk« abendlich: Die Vergnügungsreise.(Ansang 8 Uhr.) Neues Oprretien-Zhcater. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Der Gras von Luxemburg. Allabendlich: Diesmoderne Eva.(Ansang 8 Uhr.) Triaiion-Thrater. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Fruncillon. Abend» und täglich: Mein Baby.(Ansang 8 Uhr.) Nächsten Sonnlag 8 Uhr: Francillon._ Luisen> Theater. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Die M'W der Liebe. Jeden Abend: Baronesse Ciaire.(Ansang 8 Uhr.) Rose-Tbeater. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Ein' scste Burg ist unser Gott. AbendS: Der Hüttenbesitzer. Montag: Der Hüllcnbesitzer. DtenS- tag: Michael KohIhaaS. Donnerstag: Der Hätlenbcsitzcr. Freitag: Michael KohlhaaS. Sonnabend und«onnlng: Der Hüttenbesitzer. Montag: Dt» Barbaren.(Ansang 8 Uhr.) Belle-Mttance-ZHeater. Sonntag, naifim. 3'/, Uhr: Der Kaufmann von Venedig. Abends 3Ubr: Der Siitenapostel. Montag: Mal 1a Stuart. Dienstag: Der Sittenapastel. Mittwoch: Bubtagskonzert Donnerstag: Romeo und Julia Freitag: Der Sittenaposlet Sonnabend,: Narren- spiel. Sonntag 8 Uhr: Narrenspiet Montag: Narrenspiel.(Anfang 8-/- Uhr.) Neues Volkstheater.(Neue Freie Volksbühne.) Sonnteig, nachm. J UHr: Das Vermächtnis. Abends 3 Uhr: Geographie und Liebe. Montag: Geographie und Liebe. Dienstag: Das Vermächmis. Mittwoch, nachm. 3 Uhr: Der Strom Abends: Die lebende Leiche. Dannerstag: Geographie und Liebe. Freitag: Das Vermächtnis. Sonnabend: Geo- graphie und Liebe.(Anfang 8% Uhr.) Sonntag: Jugend.(Ansang 8 Uhr.) Gajino-Tlieatcr. sanntag, nachmittags 3'/, Nbr: Ein Weib aus dem Volke. Abends sowie täglich: Der selig- HollschinSky. Sonnlag, den LS. Nov.: Die Tochter des Sträflings.(Ans. 8 Uhr.) Merropol- Tlionior. Sonnlag, nachmittags 3 Uhr: Ms) Helhett. Allabcnlich: Tie Nacht von Berlin.(Ansang 8 Uhr.) Folios Gaprioe. Allabendlich: Kobi Krach. Nr. It.(Auf. 8'/, Uhr.) Herrnfeld Theater. Täglich: Das Kind der Firma. Schmerz- lose Bchandluiig. Sonntag. LS. Nov.: Die Meycrhams. Die letzte Ehre. (Ansang 8 Uhr.) Apollo-Tlicatcr. Täglich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Zirkus Busch. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Große Vorstellung. Abends: Gala-Vorstellung.(Anfang T'/j Uhr.) Zirkus Schumann. Somitag, nachm. 3 Uhr: Große Vorstellung. Abends: Gala-Vorstellung(Ansang T'/j Uhr.) t5arl-Haverla»d-Tl>eater. Täglich: Spezialitäten.(Ansang 7'/, Uhr.) Intimes Theater. Täglich: Der Brandsliiter.(Anfang 8't. Uhr.) BZuihalla. Sonnlag. nachmittags 3'/, Uhr: Prinz und Bettlerin. Allabendlich: Teuscl, das hat eingeswiagenl(Ansang 8'/« Uhr�) Passage. Theater. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Spezialitäten. Täg- lich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Wintergarten. Sonntag, nachmittags 3'/, Uhr: Vorstellung. Täglich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) Neichsdallen-Theater. Täglich: Stettiner Sänger.(Anfang 3 Uhr. Sonntags 7 Uhr.) Köiiigstadi-Kasino, Täglich: Spezialitäten.(Ansang 8 Uhr.) llrauin- Tbeaicr, Taubenitr 48/19 Sonntag bis Mittwoch: Von Mcran zum Orller. Donnerstag: Die Geheimnisse der belebten Natur. Freitag bis Sonntag: Bon Meran zum Ortler.(Ansang 8 Uhr.) Montag unbestimmt. Sternwarte, Jiivalidenitr. 57—62. Kaiser-Panorama. 2. Wanderung im Riesengebirge. Berchtesgaden, Salzbergwerk. Hifd aller Melt. Priefter darf man nicht verklagen. DaS neueste Motu proprio Pius X. führt uns mit einem Sprunge ins Mnielalter zurück. Freilich bedrohte noch eine päpst- liche Bulle vom 12. Ottober 1833 mit dem Bannfluch 7. Grades— den nur der Papst schleudern kann— jeden, der einen Geistlichen vor ein bürgerliches Gericht zitierte, aber die praktische Recht- fprechung im Kirchenstaate selbst nahm es mit dieser furchtbaren Drohung nickt ernst. So schränkte ein Rundschreiben der zu- ständigen geistlichen Behörde vom Januar 1886 die Bulle dahin ein, daß der Bonnfluch nicht gegen die Privatleute gerichtet sei, die sich berechtigt glaubten, einen Priester anzuzeigen. sondern gegen die Richter und. den Staatsanwalt. Die Privatleute konnten nur von dem Bischof ihrer Diözese belangt werden. Heute, im zwanzigsten Jahrhundert, geht Pius X. ganz anders ins Zeug. Er bedroht einfach jeden Menschen. Geistlichen oder Privatmann, Mann oder Frau, mit dem päpstlichen Bannfluch, also mit der höchsten Kirchenstrafe, falls sie ohne vorherige Erlaubnis der kirchlichen Obrigkeit einen Priester vor ein weltliches Gericht bringen. Das Motu proprio schäumt über vor Erbitterung wegen der Berruchtheit unserer Zeit. der mangelnden Rücksicht gegen die geistliche Unverletzlich- keit, des Frevels, nicht nur Priester, sondern sogar Bischöfe und Kardinäle vor die Richter zu bringen, und schließt mit folgenden Worten:«Es ist notwendig, daß jene, die vor dem Begehen so schwerer und lasterhafter Schandtat nicht zurückschrecken, durch die allerstrengsten Strafen auf dem Wege der Pflicht gehalten werden.' Glücklich derjenige, der nicht der katholischen Kirche angehört. Wenigstens kommt er nicht ins Fegefeuer, wenn er einen pumpenden Kaplan verklagt. Oder hat die päpstliche Verfügung etwa den Zweck, den Schleier christlicher Liebe über Unsittlichkeiten zu decken, wenn sie von Priestern begangen sind? Mordanschlag auf einen Geldbriefträger. In Prag überfielen gestern vormittag zwei Brüder Franz und Karl S l a b a eine» Geldbriefträger, als er eine von ihnen an ihre eigene Adresse geschickte, auf zwei Kronen lautende Postanweisung brachte. Sie bedrohten ihn mit Re° volvern und Dolchen und verlangten die Herausgabe des gesamten Geldes, das er bei sich trug. Der Geld- briefträger überwältigte jedoch mit Hilfe eines Arbeiters die An- greiser, die dann verhaftet wurden. Die Brüder Slaba wurden als diejenigen festgestellt, die am 1. d. Mis. in einem Schnellzug der Nordwestbahn den U eberfall auf einen Offizier verübt halten, der in einem Zugabteil geknebelt und beraubt auf- gefunden worden war._ Gestrandeter Dampfer. Wie ein Telcgrainm aus Fatherpoint(Kanada) meldet, ist in der Nacht zum Freitag die norwegische Bart„Antigua", die im Martin River an der Gasp& Küste Ladung einnahm, während eines Sturmes gestrandet und vollständig wrack geworden. Lon 21 Mann der Besatzung sind a chtzehn ums Leben gekommen. Die Cholera auf französtsche« Kriegsschissen. In unserer gestrigen Nummer brachten wir eine Meldung, wonach an Bord mehrerer Kriegsschiffe im Hafen von Toulon unter den Besatzungen Erkrankungen durch Vergiftung vorgekommen wären. Die inzwischen er- folgten genaueren ärztlichen Untersuchungen haben ergeben. daß der Würger Cholera seinen Einzug auf den Kriegsschiffen gehalten hat. Die Seuche hat einen äußerst gefährlichen Charakter. Allein ans dem Kriegsschiffe„ S u f f r e n" sind im Laufe des gestrigen Tages zwölf neue Erkrankungen vorgekommen. Die Gesamtzahl der auf den Schiffen Erkrankten beträgt 36. Es sind von den Sanitäts- und Marinebehörden sofort alle Maßnahmen getroffen worden, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern. Kleine Nottzea. Ein Pfarrer als Anstifter zum Morde. In der stanzZfis-ben Ortschaft I g o r n a y wurde der Pfarrer L a r o u e unter der Be- schuldigung verhaftet, daß er am S. Okiober den Küster sei u er Kirche durch einen jungen Tagelöhner habe ermorden lassen. Folgcuschwercr Einsturz. Am Freitagabend stürzte in der französischen Hafenstadt C a n» e S em im Bau befindliches zwei- stöckiges Haus ein und begrub sechzehn Arbeiter unter seinen Trümmern. Von den Verunglückten, die durchweg Italiener sind, wurden zwei sofort getötet. Drei andere wurden schwer, die übrige ti leicht verletzt. Ein böser Bursche. In Czernowitz(Bukowina) sollte ein Bauarbeiter Iura« verhafiet werden, weil er der Teilnahiue an einem Bankraube verdächtig war. Bei der Verhaftung übergoß Juran einen der Gendarmen mit Vitriol, so daß er bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde. Der Beamte dürste kaum mit dem Leben davonkommen. Es gelang schließlich, den Unmenschen zu fesseln. Beraubte Bahnpost. Ju dem Postzug Paris— Marseille sind in der letzten Nacht zahlreiche Pvstsäcke, die die Post und b e- irächtliche Wertsendungen nach Indien und dem ferne» Osten enthielten, ihres Inhalts beraubt worden. DaS für den französischen Botschafter in Kon- stantinopel bestimmte Postfelleiien wurde unerbrochen auf- gefunden. Ss ist vorläufig unmöglich, den genauen Wert der ge- stohlenen Sachen anzugeben. Lmfkarten der Redaktion. Tie tKriftifdje SOrtdiflunbt findet Linden st rase 69, vorn Vitt Treppen F a d r st u d l—, n-ochentäglilli von 4V� ins-Vj Übe abend?. Sonnabendö, von 4>t> bi» 6 Nhr abends ftaie. Jeder für de» Vrieflasten btsti:i:mien Anfrage ist ein«uchnade und eine 8ad> als Aterljetaicn beizufügen. Briefliche Aunoort mied nicht erleil». Ansragr», denen feine AbonnementSqutttung beigefügt ist, locrden»Ichl beaulworirt. Eilige Fragen»rage man in der Svrcchftnndc bor. Sieber. Der Ehemann der Kindesmulter geht am zweckmäkigslcn zu dem Standesamt, bei dem die Geburt gemeldet ist, und gibt dort die Elkläiung ab.—(f. M. 100. 1. Nein. Ihre Frau kann Ihnen aber die For erunz abtreten 2. Anerkenntnis. Leistung einer Abzabluna, Klage- crbebung, Antrag aus Erlaß eines ZahinngsbesehlS unterbricht die Ver- jäprungSfrist.— H. R. 1803. 1. Piandocrtrag ist nur rechtswiitsmn, wenn tärpcriiche Ucbergabe erfolgt. Es tann aber ein SichcrungSüber- eignungsvertrag geschlossen werden. Zur Mitteilung von BerttagSformcn reich! der Raum deS Briefkastens nicht aus. 2. Ja. 10 Stück jährlich, Ilmtausch längstens in zwei Jahren.— Gilt 21. Sie sind erbberechtigt. Wenden Sie sich an einen Anwalt oder an da« Amtsgericht.— M. H. Das Eigentum Ihres Mannes hastet nicht: derselbe tann sür den Fall der Pjandung interoenicren. T. B..«. 40. NnS nicht be. kanni.— GiSbär. DaS kommt auf Ihre Körperkonstitution an. B elg Menschen haben das schon getan, ohne schaden zu ncpmen. Jedensails würden Sie gut tun, zuvor sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. — Sch- 103. Ist im Veilag von LSweutbal erschienen.— E. H. 87. Ossenbncher Frauenkraiiteiikasse, Meldung sür Berlin bciW.Hinz.Prinzenstr.SS. — Alfred 1. 1, Der Mutter. 2. Am 15. zum 1., wenn nichts anderes vereinbart ist.— A. H. 100. 1. Nichts pfändbar. 2. Nein.— M. P. 100. Sächsisches Justizministerium, Dresden.- H. B. 12. Ja— 8.(9. 9. DaS ist zuläisig. Der Bellagte ist aber bere-bligt. wegen der länger alS vier Jahre zurückliegenden Ansprüche den VerjährnngSeinwand zu erheben.— e&H? CjjnßcJi'i£| McnatsprderofienliaüS I I und Pfandleihe von Sammoe- telü, 25 Jahre Heinrichspla?, jetzt Priiizeustraste 34 I. bietet jedem„Vorwärts"- | leser größte KeldersparniS durch Eiutons von Winter- palelots. Ulstern, Jackett- I anziige, Gedrockanzüg., Ho- j fen, Joppen für jede Figur 1 passend. Damenulficr, Pelz« stolas. Blusen, Aussteuer- mäsche. Betten. Steppdecken, i Goldsachcn, Uhren. 3,I5Kold,! 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Aus verschiedene Anfragen diene zur Antwort, dafi wir eine Liste derjenigen Fabrikanten haben anfertigen lasten, welche neben den im„Vorwärts" veröffentlichten Namen, Tarife mit unserem Verband abgeschlossen haben. Diese Liste können sich legitimierende Händler im Bureau erhalten, damit sie, sofern sie von Tariffirmen beziehen, diese grünen Plakate von hier entnehmen können. 188/6 9�? R��krltNtNAMNNN. A. Schulze, Große Hamburger Str. 18/19. sparte und solide Damen-Koitfelitfoii bedeutend unier Preis. Cleg. Aodell-Velvet-Aäntel Auf ganz prima Seldenfuttcr t a q bisheriger Preis... bis M, 1 xO Jetzt durchweg... M. 78 00 Lange Cheviot-Mäntel l�50 mit Platzschkappen tznd Manschetten M. JL Garnierte Kleider nur moderne Fasson* am retnwoll. Popelin, Serge oder Oieviof,-tz-n Jetzt mit aparten Gnmlenmgcn, bish. Pr. bis M. durchwegr M. 22 50 Reinwollene Tuch�Abend-�läntel 5Q In allen modernen Farben mit hübschen a Jetzt I 1 Camierungen.... bisheriger Preis bis M. durchweg1 M. 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Den Mitgliedern zur Nachricht, s daß unser Genosse, der Gastwirt Henmum Runge | Wiener Str. 38, gestorben ist. Ehre seinem Andenken Z Die Beerdigung findet am ! Montag, den 2 Kar! Jakobi Ebertystrabe 52 gestorben ist. Ehre seinem Andenke« l Die Beerdigung findet am I Montag, den 20. November, nachmittags'/-4 Uhr, von der! Halle des Auserstehungs- Kirch- l Hose» In Weibensee, Weibenseers aus statt. Um rege BeteUigung ersucht Der Borstand., MdwlikÄti Wählverein 1 Kreis HieBerbarnin) Bezirk Ituiumelnbnpg;. Am Donnerstag, den IS, Ro- vember, verstarb unsere Genossin die Gaftwtrlssrau Emma Heuer Krojjencr Straße 28(Bezirk 25). Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung stndet heute Sonnlag, den 19, November. nachmittags 2\ Uhr, von der Leichenhalle des Rummelsburger Gemeinde-Friedhoses, Lückstrabe, aus statt, Rege Beteiligung erwartet 8/13 Die Bczirkslritnng. Verband der treien Gast- und j Schankwirte Deutschlands. Zahlstelle Stralau- Rummelsburg.{ Am 16. November oerstarb die j Frau unsere» Kollegen OHtvald i Heuer, Krosiener Str. 28, Emma Heuer g-b,»eine Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet heute, Sonntag. den 19 November, nachmittags 2»/, Uhr. von der! Leichenhalle des Nummetsburger Gemeinde-Friedhoses(Lückslrabe) aus statt, Die BeteUigung ist Pflicht aller i Mitglieder. 51/10 Der Borftand. Todesanzeige. Am Freitag, den 17. November, � verstarb nach schivcrir Krankheit j mem lieber Mann, unser guter Pater, Onkel, Schivieger- und Großvater, der Maler Erieltrick Pelri im 66. Lebensjahre. Dies zeigen ticsbctrübt an Frau Christine Petrl nebst Kinder». Die Beerdigung sindcl am Mon- tag, nachmittags 2 Uhr, von der Halle des neuen Rirdorser Fried- hoses.Mariendorser Weg, aus statt. lenlral-Verdam! Ider Steinarbeiter. Zahlstelle Berlin. Am 17. November starb unser I Kollege Osker VoB im 48. Lebensjahre an Asthma. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 20. November, nach- mittags 2'lj Uhr von der Leichen- halle des Gethsemane-Kirchhoses, Nieder-Schönhausen-Nvrdend, aus statt, Zahlreiche BeteUigung erwartet 172/17 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarheiter-Verband Verwaltungsstelle Berlin. Todenanzelge. Den Kollegen zur Nachricht, dah unser Mitglied, der Klempner Friedricli Formum am 14. November gestorben ist, Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung stndet am Montag, den 20, November, nachniiltags 4>/, Uhr, von der Leichenhalle des neuen Nazarcih- Kirchhoses in Neinickendors-West, Kögelstrahe, au» statt. Rege Beleiligung erwartet > 126/10 Die Orisverwaltung. Danksagung. Für die vielen Beweise der Auteil- »ahme beim Heimgänge meines ge- liebten Mannes de» RestaurateurS lernst Frere sowie für die zahlreichen Blumen- spenden sage Ich im Namen der Hinlcrbliebenen meinen ausrichtigen Dank, insbesondere meinen werten Gästen und den Genossen des 583. Bezirks. Mgi-tim Frere. 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Die» zeigt tiesbetrübt an Anna Oibrich nebst Kindern Die Beerdigung findet heute, Sonntag, nachmittags 3 Uhr, von Iber Wohnung, Johannisthal, StubeNluuchstr, 15. nach dem Friedhos, Ober-Schönewetde statt, Am Freitag, den 17, November, entschljes saust nach langem. schwerem Leiden mein innig- geliebter Mann, unser lieber Vater, der Schristhauer und Steinmetz Oskar VoB im 48. Lebensjahre. Die» zeigen tiesbetrübt an Frau Berta VoB nebst Kindern Dnnckerstr. 78. Die Beerdigung findet am Montag, den 20 d. MtS., nach. mittags 2 V, Ubr, von der Leichen- balle des Gethsemane- KirchhosS, Nicderschörchauscn(Nordend) auS statt. Allen Kollegen, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, | datz meine liebe Frau Bdarie Sauerbrey bC \ Freilagnnchmittag 6 Uhr verstorben ist. Dies zeigt ltesbetrübt an Gustav Sauerbre/ und Kinder. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 2t, November. »ad/mittagS 3>/, Uhr. von der Leichenballe der St. Thomas-Gc- ] meinde aus statt. t654b Am 16. November, srüd 4 Uhr. ! verstarb im 33. Lebensjahre nach langem icha cren Leiden meine iniiigstgeliebte Fi-au, memerKinder s liebevollste Mutter ißargarsie Timme geb, Ohermoyer. Die Beerdigung findet am ! Zoimtagnachmttlag 3'/,Ukr von der ( Letchcnballe des Reniickendorsev i Genicindc-Friedhoses, Humboldt- j a raste, auS statt. 743L Der trauernde Gatte Albort Timme, Hauptstr. 56-57. Am Donnerstag, den 16, d, M.. oormittagS 8L, Uhr, verschied nach langem, Ichwerem Leiden meine g-iieble Frau Lcbsik geb. Stern. DieS zeigt tiesbetrübt an kVauz Sclmlk. Di« Beerdigung findet heute Sonntagiiachmittag 3 Uhr, von der Halle des Stahnsdorser griedhoses auS statt, 1646b G. Birk& Co. m. n. e., München. In unserem Verlage erscheint demnächst; Rückwärts Zentralorgan des schwarzblauen Blocks. Ein satirisch-politisches, von Münchener Künstlern reich illustriertes, 8 Seiten starkes Blatt. Preis 10 Pf. Für Kolporteure lohnender Absatz während der Wahlbewegung! 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Meyer, BemucrsU2,(Arteifcräeades) Nadhmann, Mallenti. 131s, Kcs.'.-liil. Sehaefer, M. Sehaefer S.W, Hollmannstr 43 W. Maassenstr. 17. .Iduna'zu Halle a.S. Berlin, Charlottenstr. 82 Volks- nnd Lebensversicherung. i Scbrom, Lina, Mirbachatr. 81. 1 Hermann Meyer, ScbirelbeineTSt. 21. ; j Stein Reiairkeadf W.Scban>weherii.ll6 Ad. Schäfer Nchf. SO. Admlralstr. 4. Bettlnger, E,•VaM Kric. Wictlalsir. Panrarf GroOdestillation OJIn QU Öranienstr. 207. Elle m.Weyle, UHrfslr.. Gcticbtttt. 16. ürofid..ZnrSonn«', P. Frendenberg. Martin, Brnno, Ri., Hcrmannspl.S. auchLiküren.SSlto. Brunnenctr. 16 und Filialen. TfHunnn Elis.bethkirtgi.lr. 13 I. ISÜldEyB Wäsche, Bettledern. Thuro w.o., Charlbg.,C«aerstr.U L. Vierarm, Zionskirchslr. 34. E. Voigt, Benickesdorl, Aaeslutr 101. Albert Vogt C Wild u. Geflügel ) C.Dittmann Bern'Ä.n. P.HüdelJrandtÄk Schmidt, E-, Spandsu, Harelst, 19 7astrow,Undsi'erjerAlleel47.Fhcli». Zimmer, H., Prinzenstr, 12. C ZaHn-AteHer 3 E. Bade, N.scbAnhauser Allee 43,1, Hollbrurfi, Herrn., füllt 5, gajr. 1871 Jordan, Alfr., Feoostr. 61, j�r. 1888. U/iffo II 3T Mitskauerstr. 18 Mlllt, JuaA£cli Matltidelitt, T-TO« vaiaf.AJ JÖ. Ziehung 5. Kl. 225. KgL Preass. Lotterie. .Ziehung vorn 18. Norrmbe? 1911, vorxnUta�a. ■�7ur dia Gewinne über 140 Mark sknd den becrtjflctixdca Kutumcrn In Klammern beigefügt. Ms Gewinn© fallen auf die bezeichneten Losch beider Abteilungen. 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Ziehung 8. KI. 225. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 18. Kofember 1911, na-ebmittaga. Kot dlo G-.�idd« Ub�r 140 Mark ßhid den betreffenden Nummern in Kiaaimura beigefügt. Ple Gewinne fallen auf dl© bezclcbneten Losch beider Adtei'ungen. (Ohne Gewßbr.))(Nachdruck verboten.) 157 72[3000] 76 498. 907 48 63 712 34 88 837 931 43 CO 1008 42 65 108 41 61 262 612 61 700 51 832 43 977 2048 124 637 43 68 709 90 828 36 3013 139 63 229 46 328 52 601 22 876 83 875 4)37 260 443 540 614 994[3000] 5067 163 588 642 [600] 810 61 6077 144 77 200 331 516 51 TO 83 617 67 805[3000] 13 95[600] 98 7049 57 101 222 495 665 915[5000] 99 8149 864 82 608 611 712 817 604(500) 8061 94 364(500] 75 81 433 72 78 645 832©32 ' 1(3091 217[600] 19 643[600] 864 735 971 11094 238 80 92 398 485 607 835 77 12112 213 360 402 13 626 87 639 64 824 35[3000] 63 13001 37 112 203 34 385 472 635 776 14052 201 89 336 41 654 15138 222 40 422 698 77 0 838 6 0 981 16 3 28 444 67 617 76 91« 63 17086 137 527 788[500] 838 42 43 1 8032 187 98 238 13000] 405 78 638 63 629[1000] 33 700 (1000] 19168 241 74[600] 498 694 709 39 808 18 23 9X2 38 44 80 20004 11 38 97 839 68 408 84 39 62» 28 638 43 778 819 21929 47 61 676 860 734 609 7 22041 120 87 278-498 809 12 61 76 701 68 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918 M. 171118 242 60[500] 384[600] 487 684 88 912 53 1 /2128 34 8« 290 99 674 95 798 812 9,1[800] 17S553 78 880 735 74 01 174001 177 238 619 641 95 719 934 59[30091 175158 207 73 302 458 692 727 37(600'«09[1000] 12 83 908 176109 214 38 67 325 64 488 634 628 774 60 681 94 920 45 177051 114 22 27 432 69 624 883 07 053 1 7 8018 17 55 134 99 350 82 718 052 1 7 9073 179 03 308 10 600 42 727 832 994 .»WA??9«! f???,1!391 747 953 T1 181175 800 020 582037 75[10001 117 378 417[500] 94 603[800] 661-04 810 82 1 83279 834 043 64 68 1 84121 61 47Lf, 2«ß-V®1,7, 185086 72 480 79«3 681 777 801 7 966"r,eV?Ll7 383 651 798 807 28 35 982 1 8 7040 83 93. Mg. tSOOj 361 510 884 814[500] 039 188058 3 62 717 815 � 18927»[3000] 338 09 433 w �--------«O ÜUO U( 4» OU#«xu» Verantwortlicher Siedaktenr: Nichartz Warth, Berlin» Für de» Jnleratenteil verantw.i Th. Glocke, Berlin. Druck u.Lerlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer o-ffo- Berlin SW. ir.272. 28.?ch«, 6 Keilllje des LllMlills" Kerlimr Ulllksllllltt. Partei-?Znge!egenbeiten. Zur Lokalliste! I» Pichelsierge T.-B. steht un« das Lokal Restamant Reichs- garten zu allen Veranstaltungen zur Verfügung. Aus Lankwitz wird uns mitgeteilt, daß das Lokal von Gutsche, Kaiser-Wilhelmstr. St. nach wie vor gesperrt ist. Der In- Haber des Lokals hatte unseren Genossen das Versprechen gegeben, sein Lokal der Arbeiterschaft zur Verfügung zu stellen und kommt nun mit der Ausrede, daß ihm sein Hauswirt das verbiete. _ Die Lokalkommisfion. Dritter Wahlkreis. Am Montag, den 20. November, findet ein Extta-Zablabend statt für die Bezirke: 260 Annenstr. 1, 26Z Neander« straße 5, 266—267 Michaelkirchplatz 19, 274—275 Köpcnicker Str. 59. Der Borstand. Friedenau. Am Dienstag, den 21. d. MtS., abends 8'/, Uhr: Wahlvereinsversammlung bei Mechelke, Handjerystr. 60/61. Zehlendorf(Wannseebahn). Dienstag, den 21. d. MtS., abends 8>/z Uhr, bei Miekley: Wahlvereinsversammlung. Vortrag des Ge- nossen Georg Schmidt- Berlin: Die kommenden ReichstagSwahlen. Diskussion. Vereinsangelegenheiten. Verschiedenes. Steglitz-Friedena«. Der vierte und letzte Vortragsabend des Genossen Eichhorn über die bürgerlichen Parteien, an dem deren Liberalismus behandelt wird, findet nicht am Montag, sondern erst am Dienstag, den 21. November, abends 8'/z Uhr, bei Schellhase, Ahornstr. 15» statt. Der BUdungsauSschuß. Groß-Lichterfelde. Bezirksversammlungen: Montag, den 20. d. M., abends 8 Uhr. Osten: Bezirk 5 und 5» bei Junicke, HeinerSdorfer Str. 15. Westen: Bezirk 8 bei Lenski, Chausseestr. 55. Bezirk 8» bei Wahrendorf, Bäkestr. 7. Bezirk 12 bei Wrotnicki, Ring- straße 17. Dienstag, den 21. d. M.. abends 3 Uhr. Osten: Bezirk 4 bei Erpel. Berliner Str. 129. Westen: Bezirke 6, 7 und 19 bei Wrolnicki, Ringstr. 17. Freitag, den 24. d. M., abends 8 Uhr. Osten: Bezirke 1, 2 und 3 im Kaiserhof. Kranoldplatz 2. Westen: Bezirke 9 u. 11 bei Borchert(Bötzow-Bierquelle). Hortensien- straße 11, am Bahnhof Botanischer Garten. Es ist die dringende Pflicht sämtlicher Parteigenossinnen und Genossen, an diesen Ver- sammlungen teilzunehmen. Der Vorstand. Lritz-Buckow. Die Teilnehmer an dem heutigen Besuch der Sternwarte in Treptow treffen sich bei Zilz, Werderstraße, Ecke Rungiusstraße. Abmarsch 2% Uhr. Der Vorstand. Karlshorst. Heute nachmittag 6 Uhr findet im Restaurant von August SabrowSki, Treskow-Allee 66(Ecke Krausestraße), ein ge- selligeS Beisammensein mit Tanz statt. Am Dienstag, den 21. November in demselben Lokal Frauen- Versammlung. Tagesordnung: 1..Die Aufgaben der Frauen im bevorstehenden Wahlkampf.' 2. Diskussion. Anfang 8l/a Uhr. Tempelhof. Die Mitgliederversammlung am Dienstag fällt aus. Petershagen-Fredersdorf. Die Genosien von Petershagen und Fredersdorf, welche an der heute in Neuenhagen stallfindenden öffeut- lichen Volksversammlung teilnehmen, wollen den um 2,12 von Fredersdorf abfahrenden Zug benutzen. Schenkendorf-Königs-Wustrrhousen. Am Dienstag, den 21. No- vember, abend» 8 Uhr. findet bei Otto Paetsch eine Frauen-Ver- sammlung statt. Vortrag:.Wie stellt sich die Frau zur Reichstags- wähl?' Auch Gäste sind hierzu freundlichst eingeladen. Lichtenberg. Heute Sonnlagvormittag findet zu den heute und morgen am 29. November zu vollziehenden Stadtverordneten- wählen für den 4., 5., 19., 12. und 15. Bezirk der HI., und 2., 3. und 4. Bezirk der II. Klasse eine Kuvertveroreiiung statt. Die Ge- nossen aller Bezirke werden ersucht, sich an dieser wichtigen Partei- ärbeit zu beteiligen. Niedcrschönhaiisen-Nordend. Montag, den 20. November, abend» 8Vs Uhr, im Etablissement.Neu-Karlshof'. Beuth-, Ecke Charlotten- straße: Außerordentliche Mitgliederversammlung de» Wahlvereins. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Die Bezirksleitung. Tegel. Dienstag, den 21. November, abends 8'/» Uhr: Mitgliederversammlung bei Klippenstein. Spandauer Straße. Vortrag des Genossen Redakteur Weber über.Die politische Situation.' Die Bezirksleitung. Berliner JVachricbten. Tie Neubenennung der Telephonämter. Eine starke Zumutung an das Gedächtnis der Fernsprech- teilnehmer stellt das soeben erschienene neue Verzeichnis der Teilnehmer an den Fernsprechnetzen in Berlin und Umgegend für das Winterhalbjahr 1911/12. Das Buch ist eine vor- treffliche Anleitung zur Erlernung der Mnemotechnik und dürfte so manchem Teilnehmer bei Gebrauch in gelinde Ver» zweiflung bringen. Wohl aus Sparsamkeitsrücksichten, die ein charakteristisches Merkmal des Fiskus, in diesem Falle der Deutschen Reichspost ist, hat inan an die neuen Aemter, die seit einiger Zeit in Berlin und den Vororten umgenannt Morden sind, abgekürzt. Nicht weniger als 36 Abkürzungen findet man in dem neuen Telephonbuchverzeichnis, Abkürzun- gen, deren Bedeutung einem zunächst völlig schleierhaft ist. So wird z. B. ein Fernsprechteilnehmer, der seiner Apparat seltener benutzt, sich anfangs vergeblich den Kopf zerbrechen, was Kst. oder Mü. oder Ws. oder Nhg. oder Ho. bedeuten soll. Wenn der betreffende Teilnehmer ein scharfes Ucberlegungs- vermögen besitzt, so wird er vielleicht dahinter komme», daß diese Abkürzungen für die Aemter Königstadt. Mllhlenbeck. Weißensee, Neuenhagen und Hoppegarten eingeführt worden sind. Für minder scharf Denkende hat Exzellenz fträtke entweder in der richtigen Erkenntnis der den Abonnenten sich ent- gegenstellenden Schwierigkeiten oder aber in dem Bestreben, den Telephonverkehr zu erleichtern, auf Seite 3 des neuen Verzeichnisses die Tabelle der Abkürzungen beigefügt. Da die neuen Amtsbezeichnungen mit dem heutigen Sonntag in Kraft treten, hat der Telephonabonnent nicht viel Zeit, um lich die wunderbaren nuen Abkürzungen einzuprägen. Sollte ein Teil der Fernsprechteilnehmer in der ihm verbleibenden kurzen Zeit nicht imstande sein, den Sinn dieser Hieroglyphen zu deuten, so sei ihm empfohlen, statt des vollen Namens der Aemter den Telephonistinnen die Abkürzungen mitzuteilen. Und dock hätte sich diese ganze Misere ganz vermeiden lassen, wenn die Kaiserliche Oberpostdirektion einen Sachver- ständigen aus dem Druckereigewerbe bei Zusammenstellung des neuen Fernsprechbuches hinzugezogen hätte. Dieser Sach- verständige hatte sofort erklärt, daß statt der Abkürzung der volle Name des Amtes in die Adressenzeilen mit Leichtigkeit hineingesetzt werden konnte, so daß der Teilnehmer beim Suchen einer Adresse ohne erst den Schlüssel auf Seite 3 zu studieren, sich sofort orientiert hätte. Mit dieser neuen Maß- regel dürfte übrigens die Langmut der Berliner Fernsprech- teilnehmer auf eine yurte Probe gesetzt worden sein und der schon längst drohende„Verein von Fernsprechteilnehmern" bald zur Tat werden. Vom Klassengegensatz im Schulwesen, d. h. von der Zurücksetzung der für den Nachwuchs der besitzlosen Klasse bereitgehaltenen Volksschulen gegenüber den der besitzenden Klasse für ihre Söhne und Töchter zur Verfügung gestellten höheren Lehranstalten, ist im.Vorwärts' oft genug so manche Probe ge- geben worden. Erst kürzlich haben wir infolge einer durch die bürgerliche Presse gegangenen falschen Darstellung über die Kosten der Gemeindeschulen Berlins uns wieder genötigt gesehen, erneut darauf hinzuweisen, daß die Stadt sich den höheren Lehr- an st alten sehr viel freigebiger zeigt als den Ge- meindeschulen. Obwohl in den Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen ein jährliches Schulgeld von 149 M. gezahlt wird, mußten im Etatsjahr 1999 hier immer noch 244,39 M. pro Schüler aus dem Stadtsäckel zugeschossen werden, während in demselben Jahr der Zuschuß pro Gemeindeschulkind, trotz der Schulgeldfrei- heit, sich auf nur 97,39 M. stellte. In diesen Kostensätzen sind, bei den Gemeindeschulen wie bei den höheren Schulen, die Ausgaben für Bauten nicht berücksichtigt. Einen weiteren Beitrag zur Be- leuchtung des Kostenuntcrschisdes zwischen höheren Schulen und Gemeindeschulen entnehmen wir jetzt dem von der Grundeigentums- deputation erstatteten Jahresbericht für das Etatsjahr 1919, den soeben der Magistrat veröffentlicht hat. Darin findet sich eine Zu- sammenstellung über den gesamten Grundbesitz der Stadt sowie über das Ergebnis der neuesten Abschätzung des Wertes, die für 1. April 1911 ausgeführt worden ist. Im Augenblick interessieren uns hieraus nur die Angaben über Umfang und Wert der Grund- stücke für S ch u l z w e ck e. Die Zusammenstellung berichtet, daß für Gemeindeschulen 158 Grundstücke mit einem gesamten Flächeninhalt von rund 77(4 Hektar vorhanden waren, und daß der Grundstückswert auf ziemlich 38(4 Millionen Mark, der Wert der Baulichkeiten auf über 67� Millionen Mark geschätzt wurde. Dagegen stehen in der Rubrik .Höhere Lehranstalten'(d. h. Gymnasien, Realgymnasien, Ober- realschulen, auch Realschulen, aber ohne Mädchenschulen) 34 Grund- Mcke mit einem gesamten Flächeninhalt von annähernd 14(4 Hektar und einem geschätzten Wert von etwa 13 Millionen Mark für die Grundstücke und vollen 17 Millionen Mark für die Baulichkeiten. Um diese Zahlen recht würdigen zu können, muß man sie in Be- ziehung setzen zu den Zahlen der Schüler, die in den höheren Lehr- anstalten und in den Gemeindeschulen sind. Wenn die Verwaltungs- berichte der Krankenhausdeputation uns alljährlich vorrechnen, wie hoch bei den einzelnen Krankenhäusern der Wert ihrer Grundstücke usw. ist und welche Zinsbeträge hiernach den baren Aufwendungen für die Krankenpflege noch hinzuzurechnen seien, so wird es uns hoffentlich keiner verargen, wenn bei den Schulen auch wir mal ein ähnliches Exempel ausführen. Die Gemeindeschulen hatten im Sommer 1911 rund 225 000 Schulkinder, wovon etwa 29 999 in Mietsschulhäusern untergebracht waren, sodaß für die eigenen Ge- meindeschulgrundstücke der Stadt rund 295 999 Kinder bleiben. Bei den Gymnasien. Realgymnasien, Oberrealschulen, Realschulen wurde im Etat für 1911 die Gesamtzahl der Schüler auf nur 18 819 ge- schätzt. Auf 295999 Gemeindeschulkinder verteilt sich ein Grundstücks- und Waulichkeitenwert von 38(4 und 67(j Mil- lionen, zusammen etwa 196 Millionen Mark, das macht etwa 517 Mark pro Kind. Für 18819 Schüler der höherenLehran st alten stellt sich der Wert von Grundstücken uüd Baulichkeiten auf etwa 13 Millionen und 17 Millionen, zu- sammen etwa 39 Millionen Mark, das macht rund 15 9 5 Mark pro Schüler. Dasheiht: der Wert der Grundstücke und Baulichkeiten, in Beziehung gesetzt zu'den Zahlen der darin unter- gebrachten Zöglinge, istbeidenhöherenSchulenreichlich dreimal so hoch wie bei den Gemeindeschulen. Wir halten es nicht für richtig bei Krankenhäusern oder bei Schulen auch den Wert der Grundstücke ufw. zu berücksichtigen und einen Zinsbetrag herauszurechnen, der den baren Aufwendungen noch hinzuzufügen sei. Wollten wir das aber tun, wie bei den Kranken- Häusern die Krankenhausdeputation eS auch in ihrem neuesten Jahresbericht wieder tut, so ergäbe eine 3(4prozentige Verzinsung für die Gemeindeschulen noch rund 13 M. pro Jahr und Schüler, für die höheren Schulen dagegen noch etwa 56 M. pro Jahr und Schüler. Es ist vielleicht doch nicht ganz überflüssig, sich da? einmal auS- zurechnen. Das Ergebnis dieses Exempels zeigt auf» neue, daß der RathauSfreifinn und die von ihm beherrschte Schuldeputation wirk- lich keinen Anlaß haben, groß zu tun mitder vermeint- lichen Freigebigkeit der Stadt gegen ihre Ge- meindeschulen. Die Volksschule als Bildungsstätte für die Kinder der Minderbemittelten ist und bleibt das Aschenbrödel gegen» über khrer nobleren Schwester, der höheren Schule, die für den Nachwuchs der Wohlhabenden bestimmt ist. In der SSuglingSfürs-rgestclle I findet wieder unentgeltlicher Unterricht in Säuglingspflege mit praktischen Uebungen statt. wöchentlich einmal. Beginn: Dienstag, den 23. November. Meldungen schriftlich oder mündlich von 2—4 Uhr im Bureau des Kinderhauses, Blumenstraße 97. Ein Druckfehler ist in Nr. 271 in der Notiz„Mißhand lung eines Kindes' zu berichtigen. Nicht„im Januar', sondern im Sommer wurde die Polizei angerufen. Eine Familien-Tragödie spielte sich gestern morgen in der Tegeler Straße 38 ab. Dort ver- letzte der 31 Jahre alte Invalide Wilhelm Dückert seine Ehefrau Johanna, geborene Bentza, sehr schwer durch sechs Messerstiche, die den Rücken und den Oberarm der Unglücklichen trafen, so daß sie besinnungslos zusammenbrach. Dann ritz Dückert das Fenster seiner im vierten Stock belegenen Wohnung auf, sprang in die Tiefe hinab und blieb besinnungslos unten auf dem Bürgersteig liegen. Beide Verletzten wurden nach dem Virchow-Krankenhause gebracht. Der Invalide Wilhelm Dückert, ein Mann von 31 Jahren, ist von Berus Fleischer. Er büßte vor Jahren bei der Arbeit die rechte Hand ein und mußte eine Gummihand trogen; er erhielt seitdem eine Invalidenrente. Seine 36 Jahre alte Frau mußte durch Näh- arbeiten, die sie zu Hause ausführte, zum Lebensunterhalt mit- erwerben. Die Leuhp wohnen feit drei Jahren in dem Hause Tegeler Straße 36. Beide waren im Hause wohl gelitten, auch der Mann war in seinem ganzen Wesen ruhig und höflich. Seit April d. I. hatte daS Ehepaar das Töchterchen einer Nachbarin, die im Krankenhause liegt, ein 2(4 Jahre altes Mädchen in Pflege. Weil aber die kranke Mutter jetzt die Pflegekosten nicht mehr be» zahlen kann, so veranlatzte Frau Dückert ohne Wissen ihres Mannes, daß das Kind ihr abgenommen und in das Waisenhaus gebracht werden soll. Als Dückert davon hörte, war er sehr aufgebracht. Er hing mit großer Liebe an der Kleinen und ging jeden Tag stunden- lang mit ihr spazieren. Deshalb weigerte er sich, sich von ihm zu trennen, und machte seiner Frau wegen ihres Antrages heftige Vorwürfe. Freitagvormittag erschien eine Dame des Waisen- Hauses in der Wohnung und teilte mit, daß die Kleine am Sonn- abend abgeholt werden soll. Auch jetzt gab es wieder Zwist unter den Eheleuten. Dückert schien sich dann aber zu beruhigen und machte nachmittags mit seiner Frau einen Ausgang..Man merkte äußerlich keine Veränderung in seinem Wesen. Das Ehepaar kehrte erst spät abends nach Hause zurück. Gestern morgen um 5(4 Uhr stand Dückert heimlich und leise auf und überfiel seine Frau, die noch schlief, im Bett mit einem Schlächtermesser, einem sogenannten Polkmesser. Er stieß es ihr mehrmals in den Rücken, in den rechten Oberarm und den Kopf. Ein Mückenstich scheint die Lunge getroffen zu haben. Trotz ihrer schweren Verletzungen sprang die Frau aus dem Bette und lief um Hilfe rufend zu Nach- barsleuten. Diese betteten sie bei sich und ließen einen Arzt holen. Unterdessen sprang Dückert, nur mit dem Hemde belleidet, aus dm Fenster des vierten Stockes über den Vorgarten hinweg auf den Bürgersteig hinab. Der Arzt ließ jetzt ihn sowohl als auch seine Frau, die er in der Wohnung der Nachbarsleute verbunden hatte, mit einer Droschke nach dem Virchow-Krankenhause bringen. Von dort wurde Dückert später als Polizeigefangener nach der Charite übergeführt. Eine eigenartige Ehrung für seinen toten Kameraden Alfred Pietschker hat am gestrigen Sonnabendnachmittag während der Bei, setzungsfeierlichkeiten auf dem Bornstedter Friedhof der Wright, flicger Gustav Witte ausgeführt. Witte sollte im Auftrage der Flugplatzgesellschaft Teltow einen Kranz nach Bornstedt über- bringen und am Grabe Pietschkers niederlegen. Dieses Auftrages entledigte sich Mite dadurch, daß er gegen(43 Uhr seinen Wright» Apparat bestieg, den großen Lorbeerkranz neben seinem Sitz be- festigte und trotz des sehr starken böigen Windes aufstieg. Witte erreichte den Friedhof in demselben Augenblick, als der Trauerzug am Grabe anlangte. In 1799 Meter Höhe umkreiste der Wrighi- flieger zweimal die Trauerversammlung und hielt sich dann während der Zeremonien in dieser Höhe. Als die Versammlung den Platz verlassen hatte, schoß Witte im Gleitflug bis auf 39 Meter hernieder und ließ dann den Kranz auf das Grab herniederfallen. An dem riesigen Lorberkranz war eine Schleife, auf der die Worte standen:„Den letzten Gruß aus dem Aeroplan dem tödlich ver» unglückten Flieger Alfred Pietschker. Gustav Witte, Aviatiker. Flugplatz Teltow." Dann kehrte der Flieger nach Teltow zurück. wo er um%4 Uhr wohlbehalten vor seinem Schuppen landete. Ein entsetzliches Ungliick hat sich am Freitagabend in dem Hause Soldiner Straße 59 ereignet. DaS dreijährige Töchterchen Hilde des Arbeiters Thiele spielte in der Küche, während die Mutter, die Näherin ist, in der Nebenstube beschäftigt war. Das kleine Mädchen machte sich an dem Aschenloch des Kochherdes zu schaffen und kam mit seinem Kleid den durch den Rost herabfallen« den Funken zu nahe. Der Stoff entzündete sich und im nächsten Augenblick war das Kind in eine Feuersäule verwandelt. Auf das furchtbare Geschrei der Kleinen eilte die Muttsr aus dem Nebenzimmer herbei, verfiel jedoch bei dem furchtbaren Anblick. der sich ihr darbot, in Schreikrämpfe und war unfähig, dem Mäd, chen zu helfen. Die Nachbarn, die den Lärm vernommen hatten, erbrachen die Wohnungstür und suchten die Kleine zu retten. Das Kind wurde schleunigst in einer Droschke nach dem Kinderkranken« Haus geschafft, wo es jedoch infolge der furchtbaren Brandwunden« die es erlitten, bald nach seiner Einlieferung verstarb. Ueber das Familiendrama in der Erasmusstraße, über daS klp gestern unter„Letzte Nachrichten" berichteten, werden folgende Einzelheiten mitgeteilt: Der 34 Jahre alte Schankwirt Otto Belau» der seit 11 Jahren verheiratet und Vater einer achtjährigen Tochter ist, verletzte Freitagabend seine 32 Jahre alte Ehefrau Gertrud, ge, borene Kurzweg, durch Messerstiche sehr schwer und tötete sich dann selbst, indem er sich die Kehle durchschnitt. Belau war früher Schlächtergeselle. Nachdem er sich verheiratet hatte, betrieb er Baukantinen in Charlottenburg und Spandau. Vor vier Wochen kaufte er eine Schankwirtschaft an der Ecke der Kaiserin-Augusta, Allee 33. Der Mann war fleißig und seine Geschäfte gingen auch nicht schlecht. Er trank aber oft und kam deshalb trotz seiner Be» triebsfamkeit nicht vorwärts. In der Trunkenheit war er unleid- lich und gewalttätig. Schon vor zwei Jahren versuchte er einmal. seine Frau und sein Töchterchen und sich selbst mit Leuchtgas zn vergiften; die Feuerwehr rettete die Familie. Vor acht Tagen ver, brachte seine Sachen nach der Danckelmannstraße, wo er sie einst» würgen. Die unglückliche Frau entfloh jetzt mit ihrem Kinde zw einer früheren Schulfreundin, der Arbeiterwitwe Heyne am Tegeler Weg 6. Belau suchte sie überall, konnte sie aber nicht finden. Weil er jetzt allein sein Geschäft nicht weiter betreiben konnte, so rückte er am vergangenen Donnerstag morgens zwischen 5 und 6 Uhr und brachte seine Sachen nach der Dankelmannstraße, tvo er sie einst, weilen unterstellte. Dann suchte er von neuem nach seiner Frau. Als er gestern nachmittag erfuhr, daß sie sich mit der Tochter bei einer Freundin, der Arbeiterfrau TrawlinSky in der EraSmusstr. 1, aufhielt, ging auch er dort hin. TrawlinSky war nicht zu Hause. Der achtjährige Sohn öffnete. Belau kam nach der Küche in der sich alle aufhielten, setzte sich stieren Blickes auf den Kohlenkasten und bat seine Frau, wieder zu ihm zu kommen. Sie erwiderte: „Einmal hast Du mich vergiften und einmal erwürgen wollen, jetzt muß ich in eine Heilanstalt— die Frau ist seit zwei Jahren lungenleidend—, für das Kind werde ich sorgen." Da sprang Belau plötzlich aus, ergriff ein Taschenmesser, daS aufgeklappt in dem offenen Küchenschranke lag, und stieß blindlings auf seine Frau ein. Die kleine Elsbeth, die sich gleich bei seinem Eintritt unter dem Bett versteckt hatte, lief jetzt mit den drei Kindern Traw- linSkys nach der Stube und schloß sich ein. Frau TrawlinSky eilte entsetzt und verwirrt hinaus und rief um Hilfe. Nachdem Frau Belau blutüberströmt besinnungslos zusammengebrochen war, schloß ihr Mann die Küchentür ab, schnitt sich die Kehle durch und sank ebenfalls zu Boden. Die Polizei mußte die Tür aufbrechen. Sie fand Belau in den letzten Zügen liegen. Nach fünf Minuten war er tot. Die namentlich am Halse schwer verletzte Frau wurde nach dem Krankcnhause Moabit gebracht. Des bedauernswerten KindcS nahm sich die Schulsreundin am Tegeler Weg an. Aus religiösem Wahnsinn hat am Freitagabend der Hand- lungsgehilfe Gerhard Rodestock, Charlottenburg, Dahlmannstr. 1 wohnhaft, seinem Leben ein Ende gemacht. Der junge, erst 22 jährige Mann war ein religiöser Schwärmer und befand sich schon seit Jabren in einem Zustand krankhaft nervöser Ueber- reizung. R. erzählte seinen Bekannten und Mitangestellten häufig von Visionen, die er gehabt haben wollte, und äußerte, daß er be- rufen sei, als Märtyrer zu sterben. Am Freitagnachmittag ent- fernte er sich aus dem Geschäftslokal in den Keller und kam nicht wieder zum Vorschein. Als sein Verschwinden bemerkt wurde, fand man den jungen Mann im Keller blutüberströmt auf dem Boden liegend. Der Unglückliche hatte sich drei Schüsse in die Schläfe gejagt und gab nur noch schwache Lebenszeichen von sich. Man schaffte den Schwerverletzten nach dem Krankenhaus Westend, wo er bald nach seiner Einlieferung verstarb. Augen auf! Bei der Jagd auf Leichtgläubige, die gern sehr billig einkaufen, verfallen die Macher auf allerhand Kniffe und Pfiffe. In der letzten Zeit plündern Kohlenhändler, die das Gewerbe wahrschein- lich nur vorübergehend ausüben, die Käufer. Die Menschenfreunde erscheinen nach Eintritt der Dunkelheit und bieten Briketts zu auf- fallend niedrigen Preisen an. Natürlich finden sie immer Ab- nähme; zufällig sehr billig einzukaufen, das ist für die kluge Haus« frau immer eine Wonne. Glückstrahlend wird dem heimkehrendes Manne von Bern botWüjaften Sinkanf berichtet. Und sehr zuvor» kommend waren die Leute, ohne Aufschlag schleppten sie die Brikett? in den Keller. Schließlich will man die Herrlichkeit auch mal be- sehen. Hinab geht es in den Keller. Den Frohgestimmten kommt der Haufen etwas mager vor. Man zählt nach und siehe da, bei dem„billigen" Kohlenjakob zählte das Tausend nur bis 700. Die kluge Hausfrau rechnet und findet, daß� sie sehr, sehr teuer einge- kauft hat. Natürlich kennt sie den Händler nicht, drei bis vier Mann waren zusammen, die sind nicht zu ermitteln. Wahrscheinlich arbeiten die-Leute mit verteilten Rollen. Berhaftung eines HundemardcrS. Auf eine seltsame Speziali- kät hatte sich der„Gelegenheitsarbeiter" Friedrich Höchst verlegt. H. trieb sich wohnungslos an der Peripherie Berlins sowie in den angrenzenden Vororten umber und übte den Hundesang„auf eigene Kappe" aus� Die Tiere verkaufte er dann in Berlin. H. stahl nur wertvolle Hunde von der Straße fort und dementsprechend erhielt er auch Geldsummen beim Verkauf der Tiere, so daß sich das Geschäft lohnte. Vorgestern abend ereilte ihn aber das Schicksal in Tegel. Ein Polizeibcamter beobachtete den Fänger in dem Augenblick, als er einen wertvollen Foxterrier entführen wollte Und nahm ihn fest. Ein privates Wettbureau hat die Kriminalpolizei in Ober- schöneweide aufgehoben und einen Kaufmann Wilhelm K. als Buchmacher in dem Augenblick verhaftet, als er eifrig Wetten für Weißensee und Frankreich abschloß. Es wurden allein 700 M. von Wettlustigcn eingezahlt, die sofort von der Polizei mit Beschlag be- legt wurden. Das vorgefundene Belastungsmaterial wurde gleich- falls beschlagnahmt. Noch während die Polizei bei der Durch» fuchung der Wohnung war, klingelte es alle Augenblicke. Es er- schienen Wettlustige, die ihre Gelder bei dem Buchmacher einzahlen wollten. Ein kleiner Knabe brachte allein SO M. im Auftrage seines Vaters. Die Polizei nahm die Gelder hübsch in Empfang und legte sie zu den beschlagnahmten 700 M. Die Leidtragenden sind die Wetter, die weder von ihren eingezahlten Geldern, noch von den Gewinnen etwas wiedersehen. Selbstmord eines Kaufmanns. Gestern nachmittag hat der 60 jährige Kaufmann Bernhard Brenner in seiner Wohnung, Hohenzollerndamm 201, Selbstmord durch Erschießen verübt. B., der ein großes gutgehendes Geschäft besaß, hatte in letzter Zeit schwere finanzielle Verluste und beschloß deshalb, aus dem Leben KU scheiden. In Abwesenhcir seiner Gattin schoß er sich eine Kugel in den Kopf und starb trotz ärztlicher Bemühungen wenige Stunden später. Arbeiter-Bildungsschule. Heute, Sonntag, den 19. Novem- der, abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. S8/S9: Vortrag des Schriftstellers F e l ix L i n ke über:„Die EntWicke- jung des Lebens im Weltenrauin". Die Besichtigung der Anlagen der Konsumgenosseuschaft Berlin und Umgegend, Lichtenberg, Rittergutstraße 22/20, findet heute Vormittag 10 Uhr statt. Der Sängerchor Wcdding veranstaltet am Mittwoch, den 22. No- vember(Bußlagj, in den Gerinaniasälen. Chausieestr. 110, einen Volksliederabend, dessen gesamter Ueberschuß dem Wahlfonds unserer Partei zufließen soll. Den Einleitungsvortrag über„Die Entstehung und Entwickelung des Volksliedes" wird Reichstagsabgeordneter Emil Eichhorn halten. Ferner bringt der große Gcsangchor neue Lieder, dem Abend entsprechend, zu Gehör. Auch haben für Solo sowie flir Lieder zur Laute namhafte Künstler und Künstlerinnen ihre Mitwirkung zugesagt. Konzertflügel Ibach, am Flügel Herr Emil Thilo. Billett SO Pf., Ansang Punkt 6 Uhr abends. Nach den Vorträgen Ball mit großem Orchester. Kinder unter 10 Jahren haben keinen Zutritt. Arbeiter-Samariter-Kolonne Groß-Berlin. In dieser Woche nden folgende Lehrabende statt: 1. Abteilung bei Drasel, Neue riedrichstr. 3S, am Montag, den 20.. 2. Abteilung bei Dase, Brunncnstr. 1S4, am Montag, den 20., 3. Abteilung in Schöneberg, Vorbergstr. 9, am Donnerstag, den 23. November. In allen Ab- teilungen Vorträge über Knochenbrüche sowie praktische Verband- lehre. Gäste hierzu willkommen. Vorort-l�ackricdten. Lichtenberg. Der Wahlaufruf der Gegner für die 2. Klasse ist nun �raus. Sein Hauptinhalt besteht aus z/wei sehr dummen und groben Schwindeleien, die man in nach vorsichtiger Auswahl ver- sandten Flugblättern verbreitet! Das Licht der Oeffentlichkeit sucht die Gruppe, die so gern in geheimen Sitzungen Sozialpolitik— unterläßt, auch für die Wahlagitation auszuschalten. In einem von Grundbesitzer- und katholischen Arbeitervereinen unterzeichneten Flugblatt wird behauptet, im„Vorwärts" sei die „männliche Haltung der Beamten mit den schmeichelhaftesten Worten" gelobt worden. Im„Vorwärts" ist lediglich konstatiert worden, daß die Vorschußbankgruppe— in Gemeinschaft mit den katholischen Vereinen— einen der Beamtenvertreter, der die Jnter- essen seiner Mandatgeber energisch wahrnahm, und sich auch nicht scheute, trotz aller vorhandenen Gegensätzlichkeit einigen sozialen Anträgen der Sozialdemokratie zuzustimmen, wie einen ungehor- samen Diener hinauswirft. Den Beamten haben wir, anstatt sie zu loben, vorgeworfen, daß sie durch die Unterstützung der Plonz- Schachtel-Gruppe sich selbst die Rute gebunden, mit der sie sehr oft gezüchtigt worden sind. Fast noch hahnebüchener ist der andere Schwindel. Das Flugblatt der Grundbesitzer, und katholischen Vereine stellt die Behauptung auf, die Sozialdemokraten hätten bei der Stadtwerdung die Polizeibeamten„erbarmungslos auf das Pflaster" werfen wollen. Aus die Straße gesetzt wurden die Beamten von der königlichen Polizeivevwaltung, die sich kategorisch weigert«, sie in den königlichen Dienst zu übernehmen. Gegen solche Rigorosität wandten sich die Sozialdemokraten mit aller Schärfe. Sie erklärte»veiter, daß die Stadt zweifellos moralische Verpflich- tungen habe, baß aber auch die Interessen der Gemeinde geschützt ivevden müßten; die Bedürfnissrage dürfe nicht ganz ausgeschaltet werden. Maßgebende der Vorschußbankgruppe waren es, die nach- her wiederholt die Ansicht bekundeten, daß sie mit der Uebernahme der Beamten ihre eigenen Interessen geschädigt hätten! DaS geschah in der Regel dann, wenn die Sozialdemokraten für bessere Besoldung der Beamten eintraten. Da die Herrschaften ihre HerzenSergießungen über den„Fleiß" und die„Bescheidenheit" der Beamten, besonders auch der Lehrer, unter Ausschluß der Oeffent- lichkit von sich gaben, glaubt man, durch Papier und Truckerschwärze den Sozialdemokraten Beamtenfeindlichkeit anlügen zu können. Da die Beamten die tatsächlichen Verhältnisse kennen, müssen sie in solchen Schwindelveosuchen auch wieder nur eine Mißachtung ihres Intellekts erblicken. Die fortschrittlich-ultramontanen Grundbesitzer- vereinler und ihre Gefolgschaft aber glauben, die Beamten mit solcher Mache wiederum nasfübren zu können. Auch die gegen den schwarz-blauen Block frondicrenden Beamten haben ein Flug- blatt herausgegeben. Es bringt die niedliche Enthüllung, daß die Vorschik�bankgruppe, im Gegensatz zu der Majorität der Wähler, ihre Vertrauensmänner als aufgestellt proklamiert hat. Weiter vernimmt man, daß einer dieser von der bürgerlichen Majorität ab- gelehnten Kandidaten, Herr Frensche, sich»regen des Niederstimmcns einer sozialen Forderung damit entschuldigt hat, er und 22 ander eseien— irregeführtworden! Bitte, von wem? Wer warei: die Schlauberger? Die Leute, von denen die Herren Aott und Frensche sich nun gegen die Majorität protegieren lassen. — Skne reizende Gesellschaft ist da», in der tat! Der die Vorgänge objektiv betrachtet, kann sich unmöglich her Einsicht verschließen, daß die Tyrannei der MandatSvevgsber nur durch einmütige Unter- stützung der sozialdemokratischen Kandidaten gebrochen werden kann. Wer wirklich dem Allgemeinwohl dienen, wer den sozialen Gedanken in den Vordergrund kommunaler Tätigkeit gsdrängt sehen will, der wirbt und tritt ein für unsere Kandidaten: Abraham, Bühler, Grauer und Mirus. Auf zur Stadtverordnetenwahl! Am heutigen Sonntag, den 19. November, in der Zeit von 12 bis 7 Uhr nachmittags, finden die Wahlen für die dritte Wählerklasse statt. Der 4. Bezirk wählt bei Neumann. Müggelslr.24, der ö. Bezirk bei Spitzig, Frankfurter Allee 193, der 19. Bezirk bei Schäfer, Frankfurter Chaussee 119, der 12. Bezirk bei Schulze, Eitelstr. 79/71, und der 15. Bezirk im Ratskeller, Möllendorfstr.— Die Vertreter der zweiten Klasse werden am Montag gewählt, von 2 bis 6 Uhr nachmittags: für den 2. Bezirk im Schwarzen Adler, Frankfurter Chaussee 5, für den 3. Bezirk in der Wartburg, Frankfurter Chaussee 616, und für den 4. Bezirk im Ratskeller.— Wähler, tut E u r e P s l i ch t l In einer Anzahl gut besuchter Wähler-Versammlungen, die im Laufe dieser Woche stattfanden, erklärten die Ver- sammelten, alles tun zu wollen, um den Sieg der sozialdemo- kratischen Kandidaten mit einer imposanten Stimmenmehr- heit gegen die Bürgerlichen herbeizuführen. Rixdorf. Aus der MagistratSfitzung. Dem Abschluß eines Vertrage« nach dem Vorgelegken Eulwurf mit dem kgl. preußischen Eisenbahnfiskus wegen Herstellung des Bahnhofes im Zusammenlegungsgebiet wird zugestimmt.— Die Friedhofs- und Gebührenordnung für den Guts- bezirk Boddinsfelde wird nach dem vorgelegten Enlivurf genehmigt.— Der Einladung des städtischen Kuratoriums für das Bestattungsioesen zu Verlin zu einer gemeinsamen Verhandlung wegen Errichtung eines für alle Groß- Berliner Gemeinden bestimmten Krema- toriums soll entsprochen werde»».— Zur vorübergebenden Unter- bringung der zweiten Feuerwache während der Ausführung des weiteren Bauteiles sollen die für die Steuerkasse hergerichtetcn Räume im Erdgeschoß verwendet werden.— Die Einteilung der Wahlbezirke für die bevorstehenden Reichstagswahlen wird nach der vorgelegten Nachweiiung genehmigt.— DaS Hochbauamt wird beaufträgt, einen Plan über die Ausnutzung des jetzigen RarhauS- grundstücks für die Zeit aufzustellen, in der die Stadt Rixdorf voll- ständig bebau» sein, also etwa 650 000—000 000 Einwohner haben wird.— Es wird eine Kommission eingesetzt, welche mit dem Bor- stand der städtischen Sparkasse über die Errichtung eines eigenen Sparkassengebäudes die weiteren Verhandlungen führen soll. Feuer am Hcrmnnnplatz. Gestern abend kurz nach 0 Uhr kam am Hermannplatz 5 in Rixdorf ein großer Dachstuhlbrand zum Aus» bruch. Das Feuer wurde erst bemerkt, als die Flammen aus dem Dachgeschoß des Vorderhauses hervorschlugen. Die Rixdorfer Feuer- wehr war bald zur Stelle. Der Löschangriff wurde durch eine starke Rauchentwickelimg sehr erschwert. Erst als mit einer mecha- nischen Leiter, die auf der Straße errichtet war, daS Dach an mehreren Stellen eingeschlagen und so dem Rauch Abzug verschafft wurde, war die Ablöichung wirksam. Es dauerte aver fast eine Stunde, ehe die Gefahr beseitigt war. Der Dachstuhl des Vorderhauses ist größtenteils zerstört. Ueber die Ursache des Feuers konnte noch nichts ermittelt werden. Die AufräumungSarbciten hielten die Wehr noch bis zum späten Abend auf der Brandstelle fest. Charlottenburg. Elteruverein für freie Erziehung. Der Tag der Besichtigung deS Museums für Naturkunde unter Leitung des Herrn Professor Matschi ist besonderer Umstände halber auf Sonntag, den 20. d. M., verlegt. Treffpunkt pünktlich 3 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Knie. Groh-Ltchterfelde. Die Notstandsaktion vor der Gemeindevertretung. Nachdem ungefähr zwei Monate verflossen»varen seit Einbringung der Teue- rungsinterpellation, fand endlich der.Gemeindevorstand Gelegen- heit, diese für die unbemittelte Bevölkerung wichtige Angelegenheit in der Gemeindevertretersitzung vom Donnerstag auf die Tages- ordnung zu setzen, aber merkwürdigerweise für die geheime Sitzung. Wir haben bereits in einem früheren Bericht darauf hingewiesen, daß der Gemeindevorstand fast ohne Ausnahme den Maßnahmen zur Linderung der Teuerungsnot nahezu feindlich gegenüberstände und infolge dieser Abneigung glaubte man offen- bar die ganze Angelegenheit in der nichtöffentlichen Sitzung besser unten durchbringen zu können. G.-V. Seeger stellte den Antrag auf Verhandlung in öffentlicher Sitzung, der»räch einigen schamhaften Einwendungen vom Vorstandstische ans angenommen wurde. Nun gab Bürgermeister Schulz den Bericht über die Tätigkeit, die der Gemeindevorstand in der Sache nicht entwickelt hatte. Außer der Teilnahme an der Berliner Konferenz und der Unterzeichnung der Petition an die Staatsregierung— auf Ver- anlassung Berlins!— ist absolut weiter nichts geschehen, trofc der dem Gemeindevorstand übermittelten Resolution einer stark be- suchten Volksversammlung in Grotz-Lichterfelde, die Maßnahmen zur Linderung des Teuerungsnotstandes von der Gemeinde forderte. Dagegen war auch vom Verein der Handwerker und Gewerbe- treibenden am 2 0. Oktober eine Eingabe an den Gemeindevor- stand gelangt, die Ablehnung jeder Aktion durch die Gemeinde tvegen Beschaffung billiger Lebensmittel verlangte.� Gemeindevor- steher Schulz gestand zögernd ein, daß„man selbst zögernd geblieben sei", d. h. daß die Gemeindeverwaltung es für richtig und ange- messen befunden habe, überhaupt nichts zu unternehinen. Der „Verein der Handwerker und Gewerbetreibenden" und seine Jnter- essenten hatten also vorläufig siegreich das Feld behauptet. G.-'�. Seeger begründete noch einmal die Notwendigkeit für die Ge- meinde, der herrschenden Teuerung und der in ihrem Gefolge auf- tretenden Notlage entgegenzutreten. Er stellte den Antrag aus ver- fuchsweise Einführung des Verkaufs von Seefischen und Karloffcln, ferner auf Grund des 73 der Gelverbeordnung den Erlaß einer Polizeiverordnung, wonach die Bäckermeister in Gr.-Lickterseldc zur Angabe von Preis und Gelvicht des Brotes in ihren Verkaufs- räumen angehalten werden sollen. Weiter forderte er die Ein- setzung einer Kommission, die mit den Schläcbtcrmeistern des Ortes verhandeln und wie bei den Bäckern den Aushang einer Preisliste in ihren Geschäften zu erreichen sucken sollen. Nach einer langen Diskussion, in der besonders der Gemeinde- sckösse Lange seine unüberwindliche Abneigung gegen jede Tätig- kcit der Gemeinde auf dem Gebiete der Besebassung billiger Nahrungsmittel dokumentierte und sich gewissermaßen als Offizialver- teidiger der Handel- und Gewerbetreibenden gerierte—„Bei Licht besehen kommt nichts heraus"— meinte er sackwerständig, wurde über die einzelnen Anträge abgestimint. Mit ciiker knappen Majorität — die Delegierten vom Verein der Handwerker und Gewerbe- treibenden stiinmten natürlich dagegen— wurde der Antrag: Ver- kauf von Seefischen und Kartoffeln durch die Gemeinde bzw. unter deren Kontrolle— angenommen, der Erlaß einer Polizeiver- Ordnung bezüglich der Preistafel»n den Bäckereien und die Ein- setzung einer Kommission zur Unterhandlung mit den Schlächtern abgelehnt. Tie übrigen Punkte der Tagesordnung boten nichts von be- sonderem öffentlichen Interesse. Außerhalb der Tagesordnung kam durch den Gemeindevorsteher ein Artikel in der„Vossischen Zeitung" zur Sprache, in dem über die örtlichen Verhältnisse, besonders die mangelhafte Beleuchtung»rnd das schleckte Pflaster ein äußerst ab- sprechendes Urteil gefällt wird. Ein ähnlicher Artikel wurde aus einem Blatt für Grundsisnksinteressenten verlesen, der einen Herrn Lazarus in Groß-Lichterfelde zum Verfasser hak und kn dem gesagt wird, daß infolge der rückständigen Verhältnisse„daS Terraingeschäft leide!" Herr Lazarus wünscht also dem- nach nur jene„rückständigen Verhältnisse" beseitigt zu sehen, die den Grund st ückswucher beeinträchtige»». Unter diesem Gesichtspunkt gewinnt sein Artikel zlveifellos an ethischer Bedeutung. Es wurde beschlossen, der„Vossischen Zeitung" eine Erwiderung und Berichtigung auf die Zuschrift einzusenden. Die Neuwahlen der Arbeitnehmerbeisttzer zum Gewerbegericht finden am Freitag, den 8. Dezember, in der Zeit von 0 biS 8 Uhr im kleinen Saale des Amtshauses, Schillerstr. 32, statt. Wahlberechtigt ist, wer das 25. Lebensjahr vollendet, im Bezirke deS Gewerbegerichts, d. h. in dem Gemeindebezirke der Stadt Teltow rnrd der Landgemeinde Groß-Lichterfelde Wohnung oder ge- werbliche Beschäftigung hat und sich in die im Amtshause aus- liegende Wählerliste eintragen läßt. Wer letzteres nicht tut, geht seines Wahlrechts verlustig. Das Eintragen kann geschehen bis zum 30. November wochentäglich von 8 bis 3 Uhr in der Gerichts- schreiberei des Gewerbegerichts, sowie am Freitag, den 24. und Sonnabend, den 2S. November, in der Zeit von 0 bis 8 Uhr abends, ebenso am Sonntag, den 20. November, von 9 bis 12 Uhr in Zimmer 11, 12 und 13 des Amtshauses. Zur Anmeldung der Stimmberechtigung ist aber ein Zeugnis des Arbeitgebers oder der Polizeibehörde erforderlich, aus welchem hervorgeht, daß der Ar- beiter innerhalb des Wahlbezirks wohnt oder in Arbeit steht. Formulare zu diesen Zeugnissen werden während der Dienst. stunden(von 3 bis 3 Uhr) im Nathause, Zimmer 25, kostenlos ver» absolgt. Arbeiter! Parteigenossen! Veranlaßt trotz all dieser Um- stände Eure Eintragung in die Wählerliste. Sammellisten für die ausgesperrten Tabakarbeiter sind erhält» lich beim Genossen Schindler, Lsdorfer Straße 12. Die Gewerkschaftskommission, Unterkommission Gr.-Lichterfelde, Grüna«. Berechtigten Unwillen erregt am hiesigen Orte die Verfügung de? Gemeindevorsteher«, nach der bedürftige Personen, die um un- entgeltliche Hergabe von Lehrmitteln an ihre schulpflichtigen Kinder eingekommen find, mit folgendem Schreiben bedacht worden sind: Grünau, den 7. November 1911. Der Rektor der Gemeindeschule hat hierher mitgeteilt, daß Ihre schulpflichtigen Kinder die zum Unterricht erforderlichen Bücher usw. nichl besitzen. Ich teile Ihnen demzufolge mit, daß Sie zur Beschaffung derselben verpflichtet sind und im Falle der Weigerung die fehlenden Bücher usw. von hier beschafft und die entstehenden Kosten zwangsweise von Ihnen eingezogen»oerden müssen. Bei vorhandener LelstungSunfähigkeit ist die öffentliche Armenpflege in Anspruch zu nehmen und ein diesbezüglicher An- trag hierher einzureichen, denn die Gewährung freier Lehrmittel kann nur im Wege der öffentlichen Armenpflege erfolgen. Der Gemeindevorsteher» gez. v. List. Diese Verfügung de« Gemeindevorsteher« bedeutet eine voll- ständige Aenderung des bisherigen Verfahrens. Bisher wandten sich Kinder, die Lehrmittel benötigten, an den Schulrektor und erhielten auch von dieser Stelle die nötigen Bücher. Der Gemeindeetat sieht auch eine Summe von 300 M. für Lehrmittel an Unbemittelte vor ES ist deshalb ganz unerfindlich, wie der Gemeindevorsteher dazu kommt, seine Verfügung zu erlassen und Unbemittelte an die Armen» pflege zu weisen. Die paar Mark, die im vorliegenden Falle in Frage kommen, spielen im Etat doch nicht die Rolle, al» die 37 500 M., die zum Bau einer Kirche hergegeben oder die 500 M., die für einen Ehrenpreis für Wettruderer gestiftet worden sind. Der Herr Gemeindevorsteher wird in der Gemeindevertretung über fein Ver» halten Austunft geben müssen. Pankow. Mittwoch(Bußtag), den 22. November, veranstaltet der Bildung Saussch-uß de« Wahlvereins im Pankower Gesellschaftsbaus, Jnh. Roczicki, Kreuzstvaße 3— 4, einen Balladenabend. AIS Mit- wirkende sind getvonnen: Fritz Alten, Rezitator; Elsa Colmann, Lautensängerin: Sinfoniekonzert unter persönlicher Leitung des Dirigenten M. Fischer. Anfang 0 Uhr. Billett? a 40 Pf. sirrd in der Spedition des„Vorwärts", Mühlenstraße 30, und bei den Gruppenführern zu haben. Nach Schluß findet ein Tanzkränzchea statt. Zur Bekämpfung der Schundliteratur sind vom DildungSan«» schuß an folgenden Stellen Ausgabeftellen von Jugendbückern ein?» gerichtet worden:„Vorwärts"-Spedition, Mühlenstr. 30; Zigarren» qcschäft Rößner, Brchmestr. 00. Zur Ausgabe gelangen Bücher, herausgegeben vom Dürerbund, vom Deutschen Jugendbunb, vom Berliner Ausschutz für Volksliteratur, von der Freien Lehrerver- einigung für Kunstpflege. Wiesbadener Volksbücher und Dresdener Märchenwelt. Die Bücher werden unter den bekanntgegebenen A»»S» leihebedingungen kostenlos vergeben. Schenkendorf bei KönigS-Wusterhausen. Gemeindewahl. Bei der am 17. d. M. stattgefundene« Ge« meindeersatzwahl der dritten Abteilung wurde der Genosse Wilhelm Petzold mit 41 Sttmmen gewählt. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt. SiowaweS. In einer sehr gn» besuchten öffentlichen Versammlung referierte am Donnerstagabend in Singers„Volksgarten" Genosse Emmel- Mülhausen über das Thema:„Der Reichstag, das Volk und die Nculvahlen." In lVo stündigem, mit großem Beifall aufgenomme» nem Vortrage schilderte er die von der Regierung und den Block» Parteien des alten Reichstages geübte Politik der VolksauSplünde» rung und die zur Niederbaltung der Arbeiterklasse geschaffenen Gesetze. Zum Schluß forderte er die Anwesenden auf. in dem be» vorstehenden Wahlkampfe alle Kräfte einzusetzen, um die schmach« volle Vormundschaft der Pfaficnuvd Junker abzuschütteln.— Nach dem Vortrage nahm Genossin B-athe das Wort, um in kurzer An» spräche die zahlreich aniocscnden Frauen zu tatkräftiger Mithilfe in dem Wahlkampfe und zum g:intntt in die politische Organi- sation aufzufordern. Genosse Krohnberg richtete den gleichen Appell an die Anwesenden und sckloß nach einem kurzen Hinweis auf die Bedeutung der Arbeiterpresse die Versammlung mit eine»» begeistert aufgenommenen Hoch. Bettvorleger, Felle, Läuserstosse spott- billig. 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