Nr. 73. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monat= lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Bfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3 bis 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. Zum bevorstehenden Quartalswechsel eröffnen wir ein neues Abonnement auf den Vorwärts Berliner Volksblaff mit dem „ Sonntagsblatt" als Gratisbeilage. Freitag, den 27. März 1891. Die Verstaatlichung der Apotheken. Expedition: Benth- Straße 3. wenn wir uns nur mit einer, und zwar der preußischen, beschäftigen. Diese zerfällt in drei Theile. Der erste Theil setzt die Preise der Droguen und Chemikalien, der eigentlichen Die sozialdemokratische Fraktion hat bei dem Reichs- Arzneisubstanz, fest, und wird alljährlich mehr oder minder tage einen Antrag auf Verstaatlichung der Apotheken in auf Grund der Preisfurante der chemischen Fabriken und Deutschland eingebracht. Dieser Antrag ist nun von einem Droguenhäuser umgeändert. Der Preisunterschied zwischen großen Theil der bürgerlichen Presse besprochen worden den Preislisten der Großhandlungen und der amtlichen und zwar fast ausschließlich im verneinenden Sinne, wenn Arztneitage ist ein ganz bedeutender. Er beträgt 30 bis wir auch anerkennen müssen, daß einige Organe in dankens 100 pCt. und darüber. Für einen mit gewöhnlichem werther Offenheit wenigstens die gröbsten Mißstände des Menschenverstand begabten Sterblich ist es schlechterApothekenwesens der Oeffentlichkeit zur Kritik übergeben dings unverständlich, wie ein Kraut oder ein Salz, das haben. Wenn wir aus der Haltung der bürgerlichen durch die Hände eines Apothekers gegangen ist, dadurch Presse auf die Stimmung der Abgeordneten schließen so erheblich an Werth gewinnt. Und dabei behauptet Unser Blatt ist das Zentralorgan der deutschen Sozial- fönnen, und wir gehen nicht fehl, wenn wir es thun, so noch die ganze Wissenschaft, daß die Alchymie, die Kunst demokratie, es vertritt durchaus den Standpunkt der modernen erscheint es uns zweifellos, daß der Antrag den gewünschten Gold zu machen, ein Unding ist. Die deutschen Apotheker proletarischen Arbeiterbewegung sowohl in sozialer wie in politischer Erfolg nicht haben wird. Und doch ist kein Antrag so im Bunde mit den amtlichen Taykommissaren verstehen Beziehung. naheliegend und sogar für ein bourgeoises Verständniß so das meisterlich. Aber, werden die gegnerischen Stimmen Für den denkenden und aufgeklärten Arbeiter brauchen wir leicht faßlich, wie gerade dieser. Das hauptsächlichste behaupten, die sorgfältige Kontrolle, Aufbewahrung 2c. diesen Standpunkt des Näheren nicht zu erläutern. Für Jeden, Motiv, das den Antragstellern zu diesem Antrage müsse bezahlt werden. Das ist Unsinn! Die chemischen der die Spannung, welche auf unseren gesammten Verhältnissen Veranlassung gegeben hat, ist die einfache Fabriken und Droguenhäuser befinden sich z. 3. auf liegt, beobachtet, tritt derselbe klar zu Tage. Aber der gebildete natürliche Ueberzeugung, daß die Verstaatlichung des einer Höhe, was jeder Fachmann bestätigen wird, die den und aufgeklärte Arbeiter muß stets darauf bedacht sein, sein Apothekenwesens die nothwendige Konsequenz der Arbeiter- Apotheker so ziemlich jeder Mühe überhebt. Organ immer weiteren Kreisen seiner Klaſſengenoffen zugänglich versicherungs- Gesetzgebung ist, wie wir sie in der Kranken-, Noch unberechtigter sind die Anschläge im 2. Theile zu machen, für sein Organ stets neue Streiter zu suchen, die dazu Unfall- und Invaliditätsversicherung haben. Dieses unseren beitragen, daß die arbeitende Bevölkerung ihrem Ziele, der end- sozialistischen Lesern ausführlich auseinanderzusehen, hieße der amtlichen Arzneitare, nach deren Bestimmungen sich Eulen nach Athen tragen. Ja, wir wollen sogar zur das Publikum für eine Flasche 20-25 Pf., die dem Ehre der Regierung und der übrigen Urheber dieser Geseze wird sie nun allerdings von einem akademisch gebildeten Apotheker 4-5 Pf. tosiet, abziehen lassen muß. Dafür annehmen, daß bei Schaffung derselben wohl kaum die Absicht bestanden habe, auf Kosten der Kaffenbeitrag Manne ausgespült und zugekorkt. zahlenden Bevölkerung die im Besige eines Privatmonopols Der letzte Theil endlich behandelt die Arbeiten in der befindlichen Apotheker zu bereichern. Sollte die Absicht Rezeptur. Auch dieser Theil wird, was wir kurz vorausbestanden haben, so wäre das jedenfalls eine lustige schicken möchten, gleichfalls alljährlich neu redigirt, aber eine wesentliche Aenderung ist dabei seit einer langen Reihe Illustration zur vielgepriesenen großen Sozialreform. giltigen Befreiung der Menschheit, im Sturmschritt zueilt. Neu hinzutretende Abonnenten erhalten den bisher erschienenen Theil des spannenden Romans Die Falkner von St. Vigil von Robert Schweichel, gratis und franto nachgeliefert. Für Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, sowie unsere Expedition, Benthstr. 3, Bestellungen entgegen, zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennige frei in's Haus, Für außerhalb nehmen sämmtliche Poſtanſtalten Abonnements wöchentlich 28 Pfennige. zum Preise von 3,30 Mk. für das Quartal entgegen. Wir ersuchen unsere Postabonnenten höflichst, das Abonnement rechtzeitig aufzugeben, damit die regelmäßige Zustellung des Blattes feine Unterbrechung erleidet. Die Redaktion und Expedition des „ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Feuilleton. Nachdrud verboten.) [ 22 Die Falkner von St. Vigil. Roman aus der Zeit der bayerischen Herrschaft in Tirol von Robert Schweichel. Die Ausstattung des luftigen Stübchens war ein wenig einfach. Sie bestand nur aus einem Schemel, einem Tische und einer Bettstelle, alles aus weißem, ter nigem Tannenholz, wie es ringsum auf den Bergen wuchs, und in der Bettstatt lag ein Strohsack mit einer wollenen Decke. und Ist die Absicht aber nicht vorhanden gewesen, so muß von Jahren trotz alles Fortschrittes in der Technik kaum es einem Jeden ganz unverständlich sein, daß sich ein solcher vorgenommen worden. Wie wir gezeigt haben, ist die Zustand während einer langen Reihe von Jahren aufrecht er- Tare in den beiden ersten Abtheilungen eine riesig hohe. halten hat. Nun, wir werden ja ſehen, was die Regierung Der dritte Theil aber krönt das Ganze. Wir wollen hier zu au ihrer Rechtfertigung im Verlaufe der Reichstagsdebatten auf die technischen Einzelheiten nicht näher eingehen, ausführen wird. sondern uns bemühen, diese Thatsache von einem GesichtsBetrachten wir zunächst als den das Publikum neben punkte aus zu begründen, wie er Jedermann klar und der sorgfältigen Bereitung der Arzneien am meisten inter- verständlich ist. effirenden Punkt die Preise derselben. Die Berechnung Wir müssen zu diesem Zwecke die soziale Lage der der Preise geschieht auf Grund von Arzneitaɣen, die von Apothekergehilfen heranziehen, dabei aber gch die Verden größeren Bundesstaaten alljährlich herausgegeben hältnisse in den kleinen Städten und auf dem ande auswerden. Die kleineren Staaten nehmen die Taxe des scheiden. Hier hat sich in den meisten Fällen vas patrinächstliegenden größeren Bundesstaates an. Im Großen archalische Verhältniß früherer Zeiten erhalten. Der und Ganzen jedoch ist der Unterschied zwischen den ein- Gehilfe ist ein Theil der Familie und der soziale Unterzelnen Tagen sehr geringfügiger Art, so daß es genügt, schied der Großstadt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Bruders zeigte, war etwas zu Seltenes, als daß Hannes Du jetzt Muße hast," meinte Hannes. In der Freiheit nicht von ihr bewegt worden wäre und mit einem sonnigen bist Du schwerlich dazu gekommen, Dir klar zu machen, Lichte in seinen grauen Augen fragte er: wie sehr Du gegen göttliche und weltliche Gesetze gefehlt Und wie geht es Dir, armer Brosi? Was macht hast." Dein Arm?" " " " ,, Oho," rief Ambros und sprang vom Tische. Es ist nicht der Mühe werth, davon zu reden," ver- soll gefehlt haben? Hab' ich dem Larseit nicht ein funtersetzte Ambros, der vor Hannes stehen geblieben war. Die nagelneues Kreuz machen lassen, wie es kein Anderer auf Frau Zengerl hat mir die Geschichte nachgesehen und den seinem Grab hat? Mir ist Unrecht geschehen, schreiendes Rizz verbunden. Sie ist halt ein gutes Fraule, und eine Unrecht geschehen. Aber Gewalt ist kein Recht und went Musik kann sie Ihnen machen! Da ist der Mutschleitner ich ein Messer bei mir gehabt hätte, bei Gott, ich würdeshie mit seiner Bither nichts gegen. Gestern Abend, wie ich Lümmel von Landjägern schon abgeführt haben ustre hab' auf meinem Bett gelegen und die Fenster haben offen jetzt nicht hier." gestanden, da hat sie unten in ihrer Stub' den Klavier geschlagen. Ja, das ist eine Musik gewesen." Hannes pflichtete ihm bei, denn auch er hatte die Frau Landrichter einige Male, wann er an schönen SommerAbenden zufällig an dem Hause vorübergegangen war, spielen hören und hatte mit Wohlgefallen gelauscht, obgleich er nur wenig musikalisch war. " Ambros, Ambros, was für schreckliche Nebe und Wünsche," mahnte Hannes erschreckt. Ich sollte meme daß Du schon Unheil genug angestiftet haft ,, Es wünscht halt Jeder, was ihm papt versette bros finster. Ja, Du wünscheft nur, was Dir selber paßt und überlegst bei Deinen Handlungen nie, ob sie Anderen schweres Herzeleid verursachen oder nicht," rief Haunes mit vot wurfsvollem Blicke. Und was machen sie zu Haus?" fragte Ambros. Ich hab' gesehen, daß sie heut Morgen an der monthaner Feldmark das Korn zu schneiden angefangen haben. Und ich muß Ach, Sie meinen die Alte?" entgegnete Ambros mit lässigem Zone. Hab' ich sie denn nicht gebeten, daß sie mir die dumme Geschichte vergeben möchte? Ich könnte mich noch heut ohrfeigen, daß ich ein solcher Efel gewesen bin. Ich hab' gegen die Frau Larseit gethan, was ich gegen feinen anderen Menschen auf der Welt gethan habt wurde und sie Mordelement!" " Ambros saß auf dem Schemel und faute an den Nägeln seiner rechten Hand. Den linken Arm, mit dem er einen Säbelhieb hatte abwehren wollen, trug er in einer Binde. Der Hieb über den Kopf war glücklicher Weise flach gefallen. Er hatte den Rücken der Thür zugekehrt und rührte fich nicht, als sie aufging. Denn er wollte zeigen, daß alles, was mit ihm und um ihn während seiner Gefangen hier sitzen!" schaft geschähe, ihm völlig gleichgiltig wäre. Als er aber Sie vermiffen auch Dich auf dem Klosterhofe Alle in dem Gruß des Eintretenden die Stimme seines Bruders schmerzlich bei der Arbeit," sagte Hannes und bot dem Bruder erkannte, schnellte er auf und streckte Hannes mit unverkenn- feine Dose an.„ Aber wir erleichtern uns eine unangenehme barer Freude die gesunde Rechte entgegen. Lage wahrlich nicht durch Rugeduld." „ Der Herr Bruder," rief er." Endlich! Da setzen Sie Wo soll ich denn die Geduld hernehmen, zum Teufel?" sich her!" rief der Bruder und stopfte den Tabak rasch in die Nase. Er faßte ihn bei der Schulter und drückte ihn auf den„ Soll ich sie mir etwa aus den Fingern saugen? Denn Schemel, während der engbrüstige Gefängnißwärter von weiter hab' ich ja nichts zu thun." Außen wieder die Musik des verrosteten Schlosses spielen ließ. Die Freude, welche Ambros über den Besuch des Mißmüthig setzte er sich Hannes gegenüber auf die Tischkante. Indessen giebt es doch so manches zu denken, wozu " Und fie?" fragte Hannes in der größten Spannung. „ Und sie sie hat Dir nicht verziehen?" " Ja, wissen Sie denn nicht, wie's zwischen uns ausgegangen ist? murrte Ambros. Freilich, Sie waren schon vorher fortgegangen. Die und mir vergeben! Die Frommen sind immer die Schlimmsten. Ganz unsinnig ist sie gewesen. versteigt That fich bort nirgends oder äußerst felten ausgebildet, Die Politische Leberlicht. teigt sich die„ Kreuz- Zeitung“ zu folgenden DffenbarungsGroßstadt bedingt aber andere Verhältnisse. Hier leistet der Gehilfe die Arbeit, die ihm obliegt, erhält sein Gehalt, Berlin, den 26. März. und damit sind für beide Theile die sozialen Bedingungen Das Gesetz über die Alters- und Invaliden gegeben. Unter dem Gehilfenstande einer Apotheke, wir versorgung sollte mit seinen segensreichen Wirkungen" haben hier speziell die Berliner Verhältnisse im Auge, be- nach der Behauptung der Vertheidiger desselben der Nagel findet sich nun immer einer, in großen Geschäften sind es zum Sarge der Sozialdemokratie sein. Wenn nun auch aus auch mehrere, dem die Anfertigung der Rezepte obliegt. Begeisterung für die 33 Pf. Altersrente bis heute noch kein Dieser muß täglich 70-100 Rezepte und darüber erledigen. worden ist, so wird andererseits doch das Gesetz unserer einziger früherer Anhänger unserer Partei dieser untreu geDie Arbeit, die er hierdurch leistet, wird auf Grund der Partei in einigen zurückgebliebenen Gegenden wirklich geworden ist, so wird andererseits doch das Gesetz unserer Arzneitage von dem Publikum, das die Arzneien anfertigen fährlich. Aus dem pommerschen Kreise Randow- Greifenhagen läßt, mit ca. 14-25 M., manchmal noch mehr, bezahlt. und Mühltroff im Vogtland sind uns nämlich an einem Das Gehalt eines Gehilfen beträgt aber nur 120 bis Tage die gleichlautenden Mittheilungen zugegangen, daß 150 M. im Monate, das würde täglich 4 bis 5 M. dort die konservativen Bauern und hier ein Fabrikant den ausmachen. Die Garantie für die richtige Anfertigung Arbeitern weiß zu machen suchten: das Alters- und Inübernimmt der Betreffende ganz allein, und er muß jedes validengesetz sei ein Werk der Sozialdemokraten und von Rezept, welches er anfertigt, zur Kontrolle mit seiner dem Abgeordneten Bebel veranlaßt worden. Auch aus Namensunterschrift versehen, so daß er im Falle eines anderen Gegenden Deutschlands sind uns schon ähnliche Fehlers zur Verantwortung herangezogen werden kann. fachen einen Schluß ziehen, mit welchen Gefühlen die Mittheilungen zugegangen. Man kann aus diesen ThatDie Differenz, die als müheloser Verdienst in die Krönung der Sozialreform" von der Masse des Volkes Taschen der Apothekenbefizer fließt, ist, wie wir gezeigt aufgenommen ist. Unsere Genossen mögen aus den Lügne haben, bedeutend, pro Tag 10-20 m. für nichts und rischen Ausstreuungen unserer Gegner verdoppelten Anlaß wieder nichts. Die Pharm. Beitung", das leitende Fach- nehmen, über die wirklichen Väter des Gesetzes und den blatt des Apothekerstandes, hat für diese vom Staate ge- Geist, der dasselbe beherrscht, die nothwendige Aufklärung stattete, ja fogar gebotene Plusmacherei den sinnigen zu verbreiten. fäßen: Niemand wird behaupten wollen, daß unser deutsches Heer eine Institution von idealer Vollkommenheit und fehlerLoser Reinheit sei. Ihm haften Mängel, Fehler und Gebrechen an, wie allen menschlichen Schöpfungen, auch solchen, die so Gewaltiges gewirkt und geleistet haben, wie die Armeen von Gravelotte und Sedan! Gewiß hat auch jeder das Recht, ja die Pflicht, auf Mißstände hinzuweisen und auf ihre Befeitigung hinzuwirken da, wo dies nöthig erscheint. Aber der artige Kritit muß von der Liebe zu unserem unvergleichlichen Heere getragen sein, nicht von demokratischem Haß gegen den Militarismus und dem Bestreben, diese festeste Grundsäule des Staates durch eine planmäßige Unterwühlungsarbeit zum Einsturz zu bringen. Ihr Endzweck muß die Stärkung, nicht die Schwächung unserer militärischen Institutionen sein. Sie muß von Wahrheitssinn und Gerechtigkeitsgefühl erfüllt sein, nicht von der Sucht nach effekthaschender Verwirrung der öffentlichen Meinung. Und sie darf vor Allem nur von berufenen und kompetenten Beurtheilern geübt werden, nicht von Bizewachtmeistern, die als Reformatoren unseres MilitärStrafrechts auftreten wollen, ohne auch nur die wichtigsten Bestimmungen des geltenden Rechts überhaupt zu kennen!!" tende Recht" ist eben gerade das, was feder vernünftige Letzteres ist nur ein schlechter Wiz. Denn das gelMensch für Unrecht und Unsinn hält nämlich daß jeder Versuch des Soldaten, sich gegen seinen Vorgesetzten Schußz Folgen für den, welcher den Versuch macht, nach sich zu zu verschaffen, zwar nicht eine Strafe, aber doch schlimme ziehen hat. Ausdruck Privatindustrie" erfunden und alle Parla- Es heißt, daß heute die deutsch österreichischen Im Uebrigen ist es höchst ergöglich, was für Begriffe der mentarier, sowie die ganze öffentliche Meinung davor Zollvertrags- Verhandlungen zum Abschluß kommen Militärverständige der„ Kreuz- Zeitung" von freier Kritik gewarnt, dem sozialdemokratischen Antrage gegen diese werden. Eine Veröffentlichung des Vertrages ist nicht zu hat. Kritisirt darf und soll werden- denn absolut fehlerPrivatindustrie Folge zu leisten. Wir müssen dieser erwarten, dieselbe dürfte erst nach Erneuerung der mit den los ist ja sogar unser unvergleichliches Heer nicht aber Aufforderung mit aller Entschiedenheit entgegentreten. Das, anderen Staaten abgeschlossenen Handelsverträge erfolgen. mit Liebe. Wir hatten bisher gedacht, mit dem Hirn was das Publikum in erster Linie von den Apothekern würde kritisirt. Dem Militärverständigen der„ Kreuzzu fordern berechtigt ist, die Garantie der sorgfältigen und Der Hamburger Korrespondent" meldet, daß die Re- Beitung" scheint das offenbar ein überflüssiger Artikel. Der genauen Anfertigung der Arzneien, kurz des wissenschaft- gierung noch in dieser Session des Landtages einen Gesetz- Kritiker muß lieben, was er tabelt- er darf dem Militarismus keinen„ demokratischen Haß" entgegentragen. lich- technischen Theils der heutigen Pharmazie, diese wird entwurf betr. den Welfenfonds einbringen wird. U. s. w. Kurz der Kritiker muß, ehe ihm die Kritik erlaubt von dem Staate als Unternehmer mindestens ebenso gut Ein Geburtstagsgeschenk, bestehend in einem voll- wird, erst ein Examen bestehen und sich auf seine Gesinnung gewährt, wie von dem Privatunternehmer. Denn dem ständigen Tafelservice für eine Festtafel von 24 Personen, und Liebe" prüfen lassen. arbeitenden Pharmazeuten wird es jedenfalls im höchsten wird dem Fürsten Bismard von dem Verbande Dem Militärverständigen der„ Kreuz- Zeitung" empfehlen Grade gleichgiltig sein, ob das Gehalt, welches er für seine beutscher Industrieller am 1. April überreicht wir, in Figaro's Hochzeit" einmal nachzulesen, was dort Leistungen bezieht, der Staat ihm aushändigt, oder ein werden. Er hat's redlich um die deutschen Großindustriellen über die erlaubte Kritik gesagt wird. Er kann gewiß noch Apothekenbesitzer. Ja, wir glauben, daß bei richtiger Er- verdient und die Schutzölle erlauben es ihnen, werthvolle einige erheiternde Zusätze machen. Das Ernste an dieser kenntniß ihm der erstere als Arbeitgeber viel angenehmer Geschenke zu machen. grotesken Auslassung des Junkerblatts ist, daß sie die sein wird. Denn nach dem oben Ausgeführten ist es Denkweise sehr vieler und leider auch sehr einflußreicher Jm 19. Hannoveranischen Wahlkreise sind die Personen widergiebt. zweifellos, daß der Staat das Loos des pharmazeutischen Kandidaten aufgestellt. aufgestellt. Nachdem Dr. Waltemath seine Personals wesentlich besser gestalten kann, falls, was wir Kandidatur zurückgezogen hat, bewerben sich noch Genosse Sachsen ist ein Land, wo der größte Theil der Bee fordern, jede Plusmacherei, jedes fiskalische Interesse bei Schmalfeldt, Bigarrenarbeiter, Fürst Bismarck, der Welfe völkerung jahraus jahrein am Hungertuche nagen muß, aber der Verstaatlichung der Apotheken ausgeschlossen sein wird. v. Plate und der freisinnige Rentier Adloff um das Mandat. so arg wie in diesem Jahre ist es schon lange dort nicht Wir bedauern es übrigens lebhaft, daß die Pharma- wahl zwischen unserem Kandidaten und dem Fürsten Bismard beiter denken daran, an den Nordostsee- Kanal zu wandern, Der Wahlkampf ist schon jetzt heiß entbrannt. Eine Stich gegangen. Tausende von Strumpf- und Wirkwaaren- Arzeuten sich noch keine günstigeren Lebensbedingungen er wird wahrscheinlich nothwendig werden. um sich als Erdarbeiter anzubieten, Selbstmorde aus Noth fämpft haben. Das kommt daher, daß sie noch keine mehren sich. Wenn bei dieser tieftraurigen Lage die„ Kreuzrichtige Einsicht ihrer Lage und kein Klassenbewußtsein Die Zerrüttung der nationalliberalen Beitung" die Stirne hat, diese Noth zu bestreiten, unter der als Arbeiter haben. Partei ist nicht blos eine politische, sondern auch eine die Arbeiter Sachsens leiden und darauf hinzuweisen, daß Zum Schluß wollen wir nur noch in kurzen Zügen geistige. Es scheint eine förmliche Hirnlähmung eingetreten in Sachsen sich viele fremde Arbeiter zu billigeren Löhnen einen sehr wunden Punkt der Pharmazie berühren. Wir zu sein. So schreibt z. B. die" Nationalliberale Korre- anbieten, als sie sonst in diesem Lande üblich sind, so ist das meinen die Höhe der für die Apotheken gezahlten Preise, nahende Osterfest mache sich durch eine vollkommene 3. B. in Nordböhmen, das Elend noch größer ist, als in spondenz" an der Spize ihres letzten Waschzettels, das elende Sophistik! Beweist man damit, daß in einem Lande, und als Folge davon den berüchtigten Apothekenschacher. Stille auf dem Gebiete der inneren Politik geltend", einem anderen, z. B. Sachsen, daß in letzterem gute Zustände Die heutigen Apotheken werden alle weit über ihren realen während thatsächlich doch einer der größten politischen sind? Es wäre ebenso richtig, wenn man aus den in China Werth hinaus bezahlt. Die einfache Folge davon ist, daß Skandale, die jemals in der Welt vorgekommen sind, die üblichen Löhnen nachweisen wollte, daß in Europa beneidensder Käufer einerseits das Gehalt der Gehilfen möglichst gespannteste Aufmerksamkeit des In- und Auslandes auf werthe soziale Bustände herrschen. Die Kreuz- Zeitung" wird herabdrückt, die Arbeitskraft weit mehr ausbeutet, dann sich zieht. Oder ist es Vogelstrauß- Politik, daß man die auch dies noch fertig bringen. aber auch andrerseits durch Aufnahme aller möglichen gefezwidrige Verwendung von Staatsgeldern durch den Bei den eben stattfindenden Verhandlungen der Gruppe schwindelhaften Geheimmittel, sowie durch reklamehafte obersten Beamten des Staates nicht sehen will? In einer Ausnutzung des Gewerbes einen höheren Umsatz erzielt. früheren Nummer desselben Organs wurde die Bismarck'sche Deutschland der internationalen kriminalistischen Vereini Nach einigen, manchmal sogar einem Jahre findet er so- Reptilfonds- Manipulation ein Zeitungsklatsch" genannt, gung sprachen sich nach Empfehlung eines Amtsrichters dann mit einem beträchtlichen Gewinne einen neuen fallen werde. dem hoffentlich nicht- Herr von Bötticher zum Opfer Simonson eine Reihe von Theilnehmern für die PrügelAndere Leute hatten gedacht, Fürst strafe aus. Obgleich Männer, wie der auch in der FachKäufer, der dieselbe Art und Weise weiter ausbildet. Bismard wäre zunächst in Gefahr, ein" Opfer" zu literatur wohlbekannte Strafanstalts- Direktor Krohne sich Und so weiter mit Grazie ad infinitum oder- bis zum werden. mit aller Entschiedenheit gegen diese barbarische Strafform Krach. Auch eine nette Privatindustrie! Die Staatsanwaltschaft hat aber noch nicht wandten, konnte eine Verwerfung der Prügelstrafe nicht Wenn die Herren Apothekenbesitzer im Verein mit zugegriffen. durchgesetzt werden und wurde ein Beschluß nur ausgesetzt, der pharmazeutischen Fachpresse sich mit einer solchen weil nach Meinung des ersten Staatsanwalts Ganz die Was sich die Kreuz Beitung" unter freier Kritik Frage der Prügelstrafe noch nicht spruchreif sei. Hartnäckigkeit jedem Reformgedanken widersetzen, so möchten denkt, das erhellt aus der gestrigen Abendnummer, in unter den Anhängern der Prügelstrafe bemerkten wir den wir doch den Herren gegenüber bemerken, daß in erster welcher das Junkerblatt unter der Ueberschrift:„ Ein kriegs- altbewährten Vertreter der Prügel- und Todesstrafe, den Linie die Apotheken der Bevölkerung wegen da sind, und gerichtliches Urtheil und was dazu gehört" die Verurtheilung Reichsgerichtsrath Mittelstädt, den ersten Staatsanwalt nicht das Publikum der durftenden Geldbeutel der Herren Curt Abel's, weil derselbe angeblich unvorschriftsmäßig Göße von Halle a. d. S. Es genügt, dieje Männer an den Apotheker wegen. die Wahrheit gesagt, einer Besprechung unterwirft. Dabei Pranger der öffentlichen Meinung zu stellen. Und ich sollt' gleich das Genick brechen, hat sie mich ver- der Bruder. Aber ich weiß auch, daß mich nicht die Ver-" Freilich, wenn Sie so schlecht von mir denken, dann wünscht, wenn ich noch einmal über ihre Stubenschwelle wünschungen der Frau Larjeit, noch die ganze Hölle von wundert's mich nicht, daß es Andere auch thun. Zum käme. Na, davor fürcht' ich mich nicht. Vom Verwünschen der Stafi abwendig machen. Und jetzt will ich Ihnen Teufel, ich will mich nicht besser machen, als ich bin; aber ist noch Reiner gestorben." auch ein Sprüchlein hersagen, Herr Bruder. Nämlich: was Schlechtes kann mir Keiner nachsagen, und der Stafi Dieser fuhr fort, indem er sich mit dem linken Schenkel wieder auf die Tischkante sette: Hannes Klopfte bei dieser Mittheilung das Herz die geistlichen Herren verstehen von der Lieb' nichts. bin ich just recht wie ich bin. Jezt hab ich Sie gebeten, mit starken Schlägen. Sie hat ihm nicht verziehen und Das ist so, als wenn Unsereins Lateinisch reden wollte daß Sie sich an mir und der Stasi als ein lieber Bruder es ist aus zwischen ihm und Stasi. In der nächsten und hat es doch nimmer gelernt. Schauen Sie, Herr erweisen möchten; möchten; aber Sie kehren den Priester Gut, gut! Schöne glatte Worte habt Ihr Minute schämte er sich jedoch vor sich selber und fingerte Hannes, Sie können es halt nicht wissen, was es mit heraus. verlegen an seiner Tabaksdose herum. Er wagte es nicht, der Lieb' für eine Sach' ist. Ich hab' die Stafi nicht Alle auf der Zunge, wann's aber darauf ankommt, fie Ambros anzusehen. zu sehen gekriegt, seitdem damals ihre Mutter so teufels wahr zu machen, dann sind die hochwürdigen Herren nicht mäßig gegen mich aufgefahren ist, aber ich weiß, daß sie zu Haus. Meinetwegen! Aber glauben Sie doch ja nicht, mir von ganzem Herzen zugethan ist, und also wird uns daß Sie oder die Alte Ihr Stück gegen mich durchsetzen Und darum hab' ich mit Schmerzen darauf gewartet, auch der Bapst in Nom nicht auseinander reden und beten." werden. Ich brauch' mich nicht erft lange zu prüfen, denn daß Sie wieder nach Hause kämen. Die Alte hält so große Hannes hatte den Kopf auf die Brust sinken lassen, sein ich weiß, was ich will, und ich schwör's Ihnen bei meiner Stücke auf Sie und wenn Sie als Geistlicher ihr vorstellen, Gesicht glühte wie die Dolomiten in der Abendrothe und Seligkeit, daß die Stasi meine Frau wird. Was sich nicht deß ihr Zorn auf mich gar keinen Sinn und Verstand hat, sein Herz zitterte. Er sollte nicht wissen, was Liebe sei? biegen will, muß brechen." nachher giebt sie sich wohl im Guten. Denn das soll sie Ambros stand auf, legte ihm die Hand auf die Schulter sich nicht einbilden, daß ich von der Stafi lassen werde. und sagte: Und Selbiges sollen Sie auch der Stafi von mir sagen." „ Gewalt! Ja, die ist stets Dein legtes Mittel gewesen," rief Hannes unwillig. Verschwöre Dich nicht, fuhr er bittend fort;" Du kannst das Mädchen nicht glücklich machen." Nichts für ungut, Herr Hannes, bös war es nicht Hannes starrte ihn mit weitgeöffneten Augen an. gemeint." „ Das das soll ich ausrichten?" stotterte er, und Der Bruder blickte mit einem Seufzer auf und wie " Nicht glücklich?" lachte Ambros zornig und seine folfich emporraffend fuhr er fort:" Ambros, Ambros, ist Dir er Ambros in so zuversichtlicher Haltung vor sich stehen genden Worte trieben seinem Bruder alles Blut aus dem benn nichts heilig? Nicht einmal der Wunsch und Willen und ihm in die schwarzen, blizenden Augen sah, da begriff Herzen zu Kopf, so daß er aufstand und an das nächste einer Sterbenden? Denn die Tage der Frau Larseit sind er, daß Stafi seinen Bruder lieben mußte. Er nahm eine Fenster trat, um die Gluth seines Gefichtes zu verbergen. Brise, um sich zu sammeln; dann begann er mit etwas un- Beten. Denn das ist's doch allein, was Sie unter Glück Freilich, auf Ihre Weise nicht, nicht mit Singen und gezählt." " Ja, wie reden Sie denn?" entgegnete der Bruder mit sicherer Stimme: einiger Verwunderung." Von wegen meiner mag sie so verstehen. Aber auf unsere Weise werden wir zwei Beide Ich soll Dir bei Frau Larseit das Wort reden. Aber schon glücklich werden, die Stasi und ich, verlassen Sie sich ruhig sterben, als sie kann. Es ist doch nichts Unrechtes, wie könnte ich das mit gutem Gewissen? Ich würde es darauf. Dazu braucht's halt nichts weiter, als daß wir uns wenn ich Sie bitte, daß Sie die Alte zur Vernunft thun, wenn ich Vertrauen zu Deinem Charakter hätte. lieb haben." bringen? Ich hab's ihr schon dazumalen selbst gesagt, daß Dente nur daran, was Dich hierher geführt hat! Reine ich von der Stafi nicht lasse und darüber ist kein Reden rechtschaffene Mutter würde einem Burschen, der so leicht und die heiße Stirn gegen. das Eisen gedrückt. Hannes hatte mit beiden Händen die Gitterstäbe erfaßt weiter. Will sie sich auf ihr Vorhalten nicht geben, nach sinnig und wild ist, wie Du es bist, das Glück ihres eine gute Weile, bis er sich wieder so weit gefaßt hatte, um her ist es noch so." Kindes anvertrauen. Ich wäre ebenso leichtsinnig wie Du, das Wort ergreifen zu können. Das kann nicht Dein Ernst sein," rief Hannes lebhaft. wenn ich Frau Larfeit bereden wollte, Dir ihren größten Du kennst den Spruch der heiligen Schrift: Des Vaters Schatz auszuantworten. Prüfe Dich erst, läutere Dich; Du Eegen bauet den Kindern Häuser-" hast jetzt Zeit dazu." " So viel hab' ich schon noch von der Kinderlehr' behalten, wie das Sprüchlein etwa ausgeht", unterbrach ihn Ambros, der sich unterdessen auf den Rand seiner Bettstelle gesetzt hatte, machte eine spöttische Miene. Es dauerte liche," begann er, indem er sich wieder zu Ambros wendete. " Deine Auffassung von Glück ist eine sehr oberfläch( Fortsetzung folgt.) Ein Juvalidenversicherungs- Gesetz soll dem zu sammentretenden österreichischen Abgeordnetenhause vorgelegt werden. Wie es nicht gemacht werden soll, haben wohl die österreichischen Staatsmänner am deutschen Alters- und Inlidenversicherungs- Gesetze gelernt. Um die Feier des 1. Mai in Desterreich zu ver-[ Aber die Tories brauchen die Allianz der liberalen Unionisten, um die preußische Verfassung, die die Freiheit der Lehre der Wissenern, drohen die Unternehmer, auch am Sonnabend nicht bei den nächsten Wahlen einige Aussichten auf Erfolg zu schaft garantire und ebenso das Aussprechen der freien Meinung iten zu laffen. haben, und so müssen sie auch dafür sorgen, daß die Partei in Wort, Schrift und Bild. Die Abhandlung sei geschichtlich der Einsetzung der Kgl. Kommission erworben zu haben fangreich motivirtes Urtheil, das auf zwei Monate Gefängniß den nöthigen Antheil an dem Ruhme erhält, den sie mit und der§ 166 des Straf Gefehbuchs daher nicht anwendbar. Nach längerer Berathung verkündete der Gerichtshof sein umglaubt. Nebenbei überhebt sie die Höflichkeit gegenüber der lautete. Gegen das Urtheil wird Revision beantragt werden. befreundeten Partei" der Verlegenheit, ihrem eigenen Parteigenossen Sir John Gorst oder gar dem„ Torydemokraten" Darmstadt, 21. März. Der Parteitag beschloß sich mit dem Randolph Churchill den Vorfiz anvertrauen zu müssen. Rath der Fraktion in Sachen der Maifeier einverstanden zu er Der Pariser Munizipalrath berieth gestern über die Beide haben sich in Bezug auf die Arbeiterschutz- Gesetzgebung tlären und am Sonntag, den 3. Mai, eine große Demonstration für den ersten Mai beabsichtigte Rundgebung und nahm viel weiter engagirt als es dem Gros der Partei in den für die drei Kreise Worms, Darmstadt und Erbach- Bensheim zu wurde beschlossen, eine lebhafte nach längerer Debatte eine Tagesordnung an, in welcher Kram paßt, sie könnten ihnen leicht einen ähnlichen Streich veranstalten. Außerdem erklärt wird, daß der Munizipalrath mit der Arbeiterschutz- spielen, wie neulich erst Dunraven, der Vorsitzende der Agitation zu Gunsten der„ Hess. Volksstimme" zu entfalten. Gesetzgebung sympathisire, welcher die Arbeiter- Rundgebung Schwißarbeit- Kommission; von Lord Hartington dagegen Frankfurt a. M. Genosse G. Hoch, der Redakteur der vom 1. Mai als Mittel zum Zweck dienen solle. Ein Ab- haben sie dergleichen nicht zu befürchten. Er wird oder Frankfurter Boltsstimme", wurde gestern um 6 Uhr Morgens Satz der Tagesordnung, in welchem die Verwaltung ersucht würde in jeder Hinsicht ein Muster von Loyalität sein verhaftet und zum sofortigen Strafantritt gezwungen. Hoch wird, die Arbeiter und die Beamten der Stadt zu ermäch- der geeignetste Mann, den Gegnern einer gründlichen Reform wollte seine Strafe erst am 1. April antreten. Auffallend erscheint diese zwangsweise Abführung, da doch bei dem verheiratigen, den 1. Mai als Feiertag zu begehen, wurde ab der Arbeitsgesetzgebung das Spiel zu erleichtern. theten Hoch, der überdies Kaution gestellt hatte, von Fluchtgelehnt. Der Präfekt( der Vertreter der Regierung) hatte Die von der Köln. 3tg." gemeldeten großen russischen verdacht nicht die Rede sein kann. Vielleicht ist das Vorgehen Sarauf hingewiesen, daß die Frage, um die es sich handele, Truppenfendungen an die österreichische Grenze der Polizei veranlaßt durch die Heldenthat des Herrn Thies in außerhalb der dem Munizipalrathe zustehenden Befugnisse werden jetzt von der Wiener Neuen Freien Presse" be- Mannheim. Liege. stätigt. Der Beschluß des internationalen Kongresses von Paris, betreffend das Maifest der Arbeiter, lautet: Internationale Kundgebung zum 1. Mai 1890. Der Rongreß beschließt: P. aj ** * Ueber Tellersammlungen darf nicht gesprochen wer des landwirthschaftlichen Departements Rust beabsichtigen, Bortrag in einer Boltsversammlung zu Neukirchen bei Krimmitschau Wie aus Washington gemeldet wird, soll der Sekretär ben das ist das neueste Redeverbot im„ gemüthlichen Sachfen". Der Reichstags- Abgeordnete Geyer erstattete am 23. März demnächst die von der Regierung genehmigten Vorschriften und besprach am Schlusse seines Bortrages die verschiedenartigen bezüglich der Verschiffung geschlachteten Fleisches nach und sich widersprechenden Maßnahmen sächsischer Behörden. Es ist für einen bestimmten Zeitpunkt eine große inter- Europa zu veröffentlichen. Hiernach sollen die nach Deutsch Unter anderem berührte Redner auch die Thatsache, daß die eine nationale Manifestation( Rundgebung) zu organisiren, und zwar dergestalt, daß gleichzeitig in allen Ländern und in allen land bestimmten Fleischarten spezieller mikroskopischer Behörde Tellersammlungen in öffentlichen Versammlungen geStädten an einem bestimmten Tage die Arbeiter an die öffent: Untersuchung unterzogen werden. Sollte Deutschland statte, während eine andere Behörde diefelben verbiete, oder gar lichen Gewalten( Behörden) die Forderung richten, den Arbeits- auch nach dieser Verschärfung gesetzlicher Fleischbesichtigung eine einzelne Behörde, wie die Leipziger, sie einmal verbiete, ein tag auf acht Stunden festzusetzen und die übrigen Beschlüsse des die Einfuhr amerikanischen Schweinefleisches fin Deutschland anderes Mal dagegen zulaffe. Als der Redner dies feststellte, internationalen Stongresses von Paris zur Ausführung zu ablehnen, so werde Amerika gegen die Einfuhr deutscher erhob sich der überwachende Gendarm und erklärte: Ueber bringen. Produkte, besonders Rübenzucker, Maßregeln ergreifen. Wir Amtshauptmannschaft zu Zwickau habe zirka acht Tage früher Tellerfammlungen darf nicht gesprochen werden; die königliche In Anbetracht der Thatsache, daß eine solche Rundgebung glauben, daß Deutschland schon genug an der Mac Kinley- diese Anordnung getroffen". Unsere Genossen werden nun zwar bereits von dem Amerikanischen Arbeiterbund( Federation of Bill hat, um weiter ähnliche Maßregeln noch herauszu Beschwerde gegen solch ungefehliche Eingriffe erheben, es beweist Labor) auf seinem im Dezember 1888 zu St. Louis abgehaltenen Kongreß für den 1. Mai 1890 beschlossen worden ist, wird fordern. Die Großgrundbesizer, welche das lebhafteste aber doch dieser Fall, wie die Behörden ganz im alten Kurs, dieser Zeitpunkt als Zag der internationalen Kundgebung an- Interesse an der Fleischsperre haben, werden die Drohung wie unter dem Sozialisten gefeß, weiter steuern. Wie sehr die wohl verstehen, da sie ja am Rübenzucker- Export am meisten Verwirrung an Stelle eines einheitlichen Handelns in Sachsen interessirt sind. genommen. Die Arbeiter der verschiedenen Nationen haben die Kundgebungen in der Art und Weise, wie sie ihnen durch die Verhältniffe ihres Landes vorgeschrieben wird, ins Werk zu sehen. Wir haben den Beschluß vorstehend wortgetreu mitge theilt, weil hier und da noch immer die durchaus falsche Behauptung auftaucht, der Pariser Kongreß habe fich für ein Ruhen der Arbeit zur Feier des Maifestes ausgesprochen. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Play gegriffen hat, möge die Thalsache beweisen, daß die von der Zwickauer einige Meilen entfernte Amtshauptmannschaft zu Plauen eine Tellersammlung für die am 22. März in Elsterberg ftattgehabte Boltsversammlung gestattete, während die Zwickauer Amtshauptmannschaft für die Neukirchener Versammlung am 23. März Tellersammlung nicht gestattete, ja fogar nicht einmal darüber reden ließ, obwohl dies im Rahmen der Tagesordnung lag. Und diese sich widersprechenden Maßnahmen sollen Ver trauen zu den Behörden erwecken? Man greift sich an den Kopf Die Nachwahl im 19. Hannoverschen Wahlkreise. und fragt, was denn eigentlich im gelobten Sande" Sachsen Der Herzog von Orleans, der durch seinen vor Gegen unsern Genossen Schmalfeldt wird sich hauptsächlich die Recht ist! Welche der beiden Behörden hat recht gehandelt und jährigen Schwabenstreich bekannt wurde, ist im Gefolge Agitation der gegnerischen Parteien richten. Schon jetzt ist der welche hat sich einen gefeßlichen Verstoß zu Schulden kommen Rampf mit geistigen" Waffen entbrannt. Der Pastor von Bühlaffen? Die beabsichtigte Beschwerde wird hoffentlich Licht in die einer von ihm ausgehaltenen Sängerin in Paris einge- fleth hat in einem Vortrag seiner Gemeinde die Ziele der bösen Sache bringen. Wir vertrauen indes nicht zuviel. Nachdem wiederlassen? Die beabsichtigte Beschwerde wird hoffentlich Licht in die troffen. Das Erobern von Sängerinnen versteht der junge Sozialdemokraten auseinandergefeßt. Einige Arbeiter, die sich holt in der Arbeiterpreffe öffentlich auf Mißstände aufmerksam Mann jedenfalls beffer, als das Grobern Frankreichs. Die den lehrreichen" Vortrag mit anhören wollten, wurden bedeutet, gemacht wurde, was den höheren Behörden unmöglich verborgen französische Regierung hat den liebenden Jüngling ausge- daß man ihnen, sofern sie sich ruhig verhalten würden, dieses gestatten bleiben konnte, aber ohne Wirkung blieb, betonen wir, wie recht wiesen. wolle. Der Herr Pastor hat so famos für uns agitirt, daß uns wir hatten, zu zweifeln, daß mit dem Wechsel im Ministerium aus der Bühflether Gemeinde wohl sicher einige Dugend Stimmen des Innern ein neuer Kurs" in Sachsen eingehalten werden Durch die reaktionäre Presse geht jetzt eine Notiz, des zufallen werden. Nicht ganz so gemüthlich geht es im Kreise würde, wie das einige Optimisten kommen sehen wollten. Nun, Juhalts, daß die rothe Fahne ursprünglich das Abzeichen Neuhaus her. Dort hatten wir mit vieler Mühe eine Versamm die Sozialdemokratie ist unter dem Sozialistengeset genug geder Ordnung, d. h. der Steaktion gewesen sei, und zum lungslokal aufgetrieben und zum 22. d. M. cine Versammlung schult worden, um dergleichen Widerwärtigkeiten ohne Schaden ersten Mal bei der bekannten Marsfeld= Megelei angemeldet; fämmtliche Kandidaten waren eingeladen. Aber wir ertragen zu können. Das öffentliche Rechtsbewußtsein wird im Juli 1791 zu Paris funktionirt habe. Das ist richtig, batten die Rechnung ohne den Wirth- nicht doch ohne ben jedoch ganz sicher durch solche Dinge nicht zu Gunsten der ReLandrath von Neuhaus gemacht. Nachdem drei Gendarmen zur Ueber und wurde im Leipziger Boltsstaat" schon vor acht 3 eh nwachung aufmarschirt waren, erklärte der Wirth, daß ihm die Bolizei gierung gestimmt." Ueber Tellersammlungen barf nicht gesprochen prozessiren fann man um sie. Kein Gesetz giebt oder neunzehn Jahren den Herren Reaktionären er- mitgetheilt habe, daß die Versammlung eine sozialistische sei, und eine der Behörde das Recht, diefelben zu verbieten und die einzige zählt. Da aber den Lebewesen, die das Roth nicht ver- folche wolle er in seinem Lokal nicht dulden; man hätte ihm Ent- Verordnung des gegangenen Ministers v. Nostiz- Wallwit stüht tragen fönnen, Hören und Sehen vergeht, wenn die verhaßte ziehung der Zanzkonzession u. f. w. in Aussicht gestellt. Gr ge- fich unberechtigter Weise auf die Armenordnung. Der erste Farbe vor ihnen auftaucht, so tam den Herrn Reaktionären stattete uns auf unser Berlangen, daß wir uns, soweit Blas Prozeß, der in dieser Hinsicht geführt wird, dürfte dies unzweifeldamals unsere Belehrung nicht zu Gesicht. Uebrigens wäre, in der Gaststube etwas erzählen könnten. Unser Kandidat tönnen sie sich trösten. Das Roth ist auch heute noch die Schmalfeldt aus Stade war erschienen. Kaum hatte Schmalfeldt haft ergeben. fünf Minuten gesprochen, so tam der Wirth in's Zimmer und Farbe der Ordnung- nur der richtigen. Allerlei„ Erbauliches" aus den Reichslanden. In fagte: politische Reden sollen hier nicht gehalten werden, setzte Apropos, die Angst vor der rothen Farbe gehört wirk- aber ganz naiv hinzu, Bier könnten wir so viel trinken, wie wir Straßburg, der„ wunderschönen Stadt", muß die Polizei schrecklich zu den„ Krankheiten des Jahrhunderts"; und der wollten. Schmalfeldt machte ihm begreiflich, daß wir uns als Sozialdemokraten- Haussuchungen nach unverbotenen Zeitungen lichen Dingen auf der Spur sein. Sie hält lichen Dingen auf der Spur sein. Sie hält- natürlich nur bei fünftige Geschichtsschreiber unserer Zeit wird einen be- Gäfte keine Vorschriften machen ließen, über was wir sprechen und nimmt sie mit fort, Bei zwei Parteigenoffen wurde die deutenden Vorrath von Scharfsinn aufwenden müssen, um wollten. Darauf forderte der Wirth uns auf, fein Lokal zu verzu ermitteln, wie eine Farbe, von der die deutschen lassen. Schmalfeldt stellte nun die Frage, ob die Anwesenden Wohnung bis unter die Dachziegel durchstöbert und wurden mehrere Studenten zwei Menschenalter hindurch gesungen haben: Luft hätten, eine Spaziertour mitzumachen, was allseitig bejaht Gremplare des Volksfreund", der„ Elsaß- Lothr. Volts- 3tg.", des baß sie die Farbe der Liebe sei( Roth wie die wurde. Wir machten eine Tour die Chaussee entlang, die drei Wahren Jakob" und des Vorwärts" mitgenommen. Die wiederGendarmen in gewiffer Entfernung hinter uns. Liebe sei der Brüder Zeichen"), für Millionen sogenannt nächsten Wirthschaft wurde eingefehrt; taum hatten wir solch schöner Germanisirung der Reichslande. In der gewonnenen deutschen Brüder haben eine unbändige Freude an gebildeter und sich für vernünftig haltender Menschen da zehn Minuten zugebracht, tam der Gendarm Seebode tirch" ein Fabritarbeiter verhaftet worden, der beim Anblick von ,, Vive la France" Am letzten Sonnabend ist in Marbeiderlei Geschlechts ein Gegenstand blinden Schreckens und erklärte: Das ist hier eine Fortsetzung der Verund sinnloser Angst werden konnte. ſammlung, und verlangte, daß sämmtliche Anwesende das Jägeroffizieren, welche die Stadt passirten, ausgerufen hat: Lokal verlassen sollten. Schmalfeldt erwiderte, es sei nicht seine Vive la France!" Der Mann ist auf die Anzeige der Offiziere " werden," aberDie Nachricht, daß der König von Belgien sich für Sache, was Alles der Gendarm als eine Versammlung erkläre, bin festgenommen worden. In Colmar wurden einige Sozialdemokraten wegen die Kammerauflösung ausgesprochen habe, wird dementirt, im Uebrigen sei es hübsch, wenn die Wächter der öffentlichen bagegen gemeldet, daß der König die gegen die Verfassungs. Ordnung Leute auffordern, Stratehl zu machen". Der Gendarm" unerlaubter" Rolportage der Elsaß- Lothr. Volks- Zeitung" revision hartnäckigste Partei, die Liberalen, zu beeinflussen beftritt, zum„ Strat ehlmachen" aufgefordert zu haben; es meldeten au einer Geldbuße von 40 Mark verurtheilt. Sie haben sucht, eine nachgiebigere Haltung einzunehmen. Der König sich zwei Zeugen und diese wurden dann, ebenso wie Schmal gegen dieses Urtheil der Strafkammer Revision eingelegt, die am scheint etwas Furcht zu bekommen und beginnt einzusehen, feldt, notirt. In einer dritten Wirthschaft ließ man uns denn 7. April vor dem Straffenat des Oberlandesgerichts zu Colmar Mitglied daß das Ende der Monarchie bevorsteht, wenn man den in Ruhe und wir hatten hier Gelegenheit, das Bersäumte nach des dortigen Kriegervereins war( Herr Moser), erhielt folgendes da Thron einzig durch die besitzenden Klassen stützen läßt. Stunde unterhalten, traten wir, von ca. 30 Mann begleitet, den Der Generalrath der belgischen Arbeiterpartei trat Rückweg nach Gadenberge an, wo wir mit dem Versprechen, bald Beschluß der letzten Generalversammlung aus dem Kriegerverein wieder zu kommen, Abschied nahmen. Die Ostertage werden wir von Colmar ausgeschlossen worden sind, weil Sie wegen Vergestern zu einer gemeinschaftlichen Berathung mit dem Komitee fleißig zur Agitation ausnutzen, und wir werden auch für die breitung von sozialdemokratischen Schriften gerichtlich bestraft der Fortschrittspartei über die augenblickliche Lage unter Folge Alles daran seßen, daß Schmalfeldt mit einer möglichst worden sind, und die Ausschließung mit Rücksicht auf die durch dem Vorsitze des Abg. Janson zusammen. Es wurde, um imposanten Stimmenzahl aus dem Wahlkampf hervorgeht. Um die Statuten gebotenen Interessen des Vereins erfolgen mußte." den Ausbruch eines allgemeinen Ausstandes das zu erreichen, werden auch unsere Hamburger Genoffen Nach Empfang dieser Botschaft begab sich Herr Moser, der einer hintan zu halten, beschlossen, zum 5. f. Mts. einen wacker thätig sein und wie die„ Kölnische Zeitung" schreibt der Grünber des Kriegervereins ist, dem er übrigens bereits Arbeiter Rongreß nach Brüssel einzuberufen, welcher sich in Schwärmen über den 19. Hannoverschen Wahlkreis 11 Jahre Beiträge zahlt, zu dem Vorsitzenden des Vereins, um die politische Lage prüfen und bezüglich eines Ausstandes ergießen". Beschluß faffen soll. gegen feinen Ausschluß zu protestiren. Der Paragraph, auf dem der Ausschluß fußt, lautet:" Der Vorstand hat sofort die AusElberfeld, 25. März. Vor der Crefelder Straffammer Schließung eines Mitgliedes auszusprechen, welches zu einer entDer spanische Arbeiterkongres hat sich für den all- wurde gestern in Sachen des Artikels„ Die fruchtbare Thätigkeit ehrenben Strafe oder zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte der Mönchsorden" in Nr. 1 des Sonntagserzählers von diesem perurtheilt ist."- Die Verurtheilung wegen Verbreitung einer gemeinen Streit als geeignetstes Mittel zur Erreichung des Jahre verhandelt. Der erste Termin war auf den 24. Februar fozialdemokratischen Beitung ist also in den Augen des Vorstandes eine entehrende Strafe! Selbstverständlich blieb der Protest des achtstündigen Arbeitstages ausgesprochen. Wir halten den angesetzt und der angeklagte Grimpe hatte den Gerichtshof wegen Ausgeschlossenen fruchtlos und wird er nunmehr den Vorsitzenden allgemeinen Streit überhaupt nicht für ein empfehlenswerthes Besorgniß der Befangenheit abgelehnt, weil sämmtliche Richter Ausgeschlossenen fruchtlos und wird er nunmehr den Vorsitzenden wegen Beleidigung verklagen. Und die Moral von der Geschichte? Kampfmittel, am allerwenigften aber in einem Lande wie katholischen Glaubens waren und beantragt die Sache Gin Mensch, der auf eigene politische Meinung etwas giebt, hält anderen Gerichtshof zur Aburtheilung zu überSpanien, in dem doch die Organisation der Massen nur in einem es unter seiner Würde, Mitglied solch eines Vereins zu werden den ersten Anfängen existirt. Das Ober- Landesgericht zu Köln, das in dieser tragen. Sache zu entscheiden hatte, beschloß, den Antrag Grimpe oder zu bleiben. und so hatte dann die Crefelder StrafIn Bezug auf die vielbesprochene ,, Königliche Unter- abzulehnen und neuen Termin angesetzt. fuchungskommission" über die englischen Arbeiter- fammer zu gestern Abend einen verhältnisse soll Anfang nächster Woche endlich dem Bor Eintritt in die Verhandlung frug der Vorsitzende des Ge Parlament Genaueres mitgetheilt werden. Nach einer Mel- richtshofes den Vertreter der Staatsanwaltschaft, ob er nicht geneigt sei, einen Antrag auf Ausschluß der Deffentlichkeit zu dung des Daily Chronicle" sei zum Vorsitzenden der Komtellen, welches Anfinnen derselbe mit einem Nein beantwortete. Arbeiter Berlins! Die Versammlung der Vergolder, Vermission Lord Hartington ausersehen, eine Wahl, die Der Angeklagte erwiderte auf die an ihn gestellte diesbezügliche golderinnen und Berufsgenossen Berlins vom 24. d. M. appellirt alles bekräftigen würde, was über die parteipolitischen Zwecke Frage, daß er stets für öffentliches Gerichtsverfahren sei und der nochmals an die Berliner Streit- Kontrollkommission resp. an die dieser Kommission gesagt wurde. Keine der bestehenden Gerichtshof beschloß hierauf, in Deffentlichkeit zu verhandeln. Gewerkschaften Berlins, sich mit den Streifenden unserer Branche politischen Parteien ist der Auffrischung ihrer Popularität Der Vertreter der Staatsanwaltschaft führte aus, daß die solidarisch zu erklären und uns nicht der Schmach zu überwenn sie sich darauf antworten, bei unseren Arbeitgebern zu Kreuze triechen zu müssen. so bedürftig als die der„ liberalen Unionisten", die in dem Abhandlung straffrei fein würde, Genannten ihren Führer erblickt, soweit überhaupt bei ihr biefelbe sei abgefaßt, um die bestehenden Einrichtungen der Alle Gelder und Zuſchriften sind zu richten an Emil Köpnick, Genannten ihren Führer erblickt, soweit überhaupt bei ihr beschränkt hätte, historische Thatsachen festzustellen, aber Das Streit- Komitee der Bergolder Berlins. 3. A.: A. Ganste. von Popularität die Rede sein kann. Kein Parteiführer, ber die Masse kühler läßt, als Lord Hartington. Niemand katholischen Kirche zu beschimpfen; in Anbetracht der Vor- Schillingstraße 30 a. ftrafen des Angeklagten beantrage er vier Monate Gefängniß. haßt ihn, aber auch Niemand erwärmt sich für ihn in nur Der Angeklagte erwiderte, daß in der ganzen Abhandlung die annähernd gleichem Maße wie für seinen Rivalen Gladstone, er jetzt bestehenden Einrichtungen der katholischen Kirche mit keinem ist ein„ Gentleman" in des Wortes glattrafirtester Bedeutung. Worte erwähnt worden seien. Der Angeschuldigte berief sich auf Soziale Uebersicht. Theater. Freitag, den 27. März: Sämmtliche Theater bleiben geschlossen. Sonnabend, den 28. März. Opernhaus. Geschlossen. Schauspielhaus. Geschlossen. Lessing- Theater. Thermidor. Berliner Theater. Schuldig. Deutsches Theater. Einsame Menschen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Wallner Theater. Miß Helyett. Residenz- Theater. Der selige Toupinel. Vorher: Die Schulreiterin. Viktoria Theater. Die sieben Raben. 3 Bellealliance- Theater. Streit! Oftend- Theater. Der Roland. Unserem Genossen Rehmann 3. feinem heutigen Wiegenfeste die besten Wünsche. Ohne meine Olle geh' ick nich, die hat detselbe Recht wie ich!!! A. W. A. F. A. Unserm Kollegen Mag Oertel, gen. Pampel, zu feinem Wiegenfeste ein Sozialdem.Wahlverein f. Unterstützungsverein Deutscher Tabakarbeif Montag, den 30. März( 2. Osterfeiertag), in Norbert's rung d.5.Berl.Reichst.- Wahlkr. sälen, Beuthstr. 18-21: Den Mitgliedern zur Nachricht, tfches daß unser 2. Rassirer und treuer Genosse, 340/9 Großes Osterfest donnerndes Hoch, daß bet Bincenes Reinhold Jakobick, bestehend in Konzert, Gesang und humorist. Vorträge uff de Nese wackelt und sein May vor Freude zappelt. 1132 b Unserem Genossen und Kollegen Albert Ernst, gen. Eisbein, zu seinem morgenden Geburtstage ein donnerndes Hoch! Die rothen Statbrüder von Miething. Albert lasse gießen!! 1222b Geselliger Klub ,, Proletariat" ladet Freunde und Genossen zum ersten zu Thomas- Theater. Der Millionen- Feiertag gemütlich. Frühschoppen bauer. Adolph Ernst- Theater. Adam und Eva. Kaufmann's Variété. Große Spe. zialitäten- Vorstellung. Concordia. Große Spezialitäten Vorstellung. Theater der Reichshallen. Große Spezialitäten- Vorstellung. Gebr. Richter's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Wintergarten. Große SpezialitätenVorstellung. Dienstag, den 31. März: Circus Schumann. am Dienstag Abend am Typhus verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 29. März, Nachmittags 2 Uhr, vom Krankenhause am Friedrichshain aus, statt. Um recht zahlreiche Betheiligung der Mitglieder bittet Der Vorstand. Ein Opfer des Sozialisten- Gesetzes. Siermit allen Freunden und Genoſſen im Neustädter Volksgarten, die traurige Nachricht, daß unser Proskauerstr. 37/38, ein. 1253b Pfeifenbruder und Genosse Für Unterhaltung ist bestens gesorgt. Grosses Bockbierfest während der Osterfeiertage, wozu die Genossen freundlichst einladet Otto Thierbach, 4192 Schwedter Straße Nr. 44. Allen Freunden und Genossen, sowie einer werthen Nachbarschaft zur Nachricht, daß ich Britzerstr. 9 ein Reinhold Jakobick, am 24. März, nach einjährigem Genuß jährigen Gefängnißhaft am Typhus verstorben ist. der Freiheit, an den Folgen einer zweiDie Beerdigung findet Sonntag, Nachm. Von 9 Uhr ab: Großer Festball. 16 Gröffnung 6 Uhr, Anfang. 7 Uhr. Entree 30 Pf. Ter 12 911 ja Be er Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Billets sind zu haben bei dem Bevollmächtigten Rob. Drescher, Sinie straße 50( Laden); Hermann Herholz, Brunnenstr. 145, vorn im Keller; Hor Werner, Rheinsbergerstr. 59, II, und in den Kassenstunden am Sonnabend vo 7-10 Uhr bei Grün, Elisabethstr. 29. Bürger- Säle, Dresdener- Straße 96-97., Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag): 309 4. Stiftungsfest mit Abendunterhaltun arrang. vom Gesangverein ,, Steineiche"( Berl. Böttcher) ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes) Anfang Nachm. 6 Uhr.- Programm 25 Pf. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. Um 11 Uhr: Festrede. Bu recht zahlreicher Betheiligung ladet alle Kollegen und Genoffen freundlichst ein Der Vorstand. Billets sind zu haben bei Weber, Oranienstr. 205( Böttcherteller), Die nächste öffentliche Versammlung findet am 12. April statt. 2ühr, vom Krankenhause am Friedrichs- sowie bei allen Vorstandsmitgliedern. hain statt. 4352 Um rege Betheiligung bitten die Pfeifenbrüder des Rauchklub Ohne Zwang. Todes- Anzeige. Zimmerleute! 122/5 Abschieds- Vorstellung. Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal Allen Freunden, Bekannten und Ge- Montag, den 30. März( zweiten Osterfeiertag), Vormittags 10 Uhr, eröffnet habe. Um geneigten Zuspruch noffen zur Nachricht, daß mein geliebter in Sensel's( früher Randel's) Salon, Invalidenstr. ía, Ecke der Brunnenſtr. bittet[ 1248b] W. Schummel. Manu 4342 Oeffentl. Generalversammlung d. Zimmerer Berlins u. Umg. Reinhold Jakobick, Tagesordnung: 1. Stellungnahme zur Feier des 1. Mai. Referent Allen Kollegen und Parteigenossen empfehle meine Restauration( Dienstag, den 24. März, nach kurzen Regierungsbaumeister G. Keßler. 2. Berichterstattung von der Bau- ArbeiterPflicht eines jeden Zimmerers ist es, in dieser Versammlung zu er jeder Tageszeit warme Speisen); großes aber schweren Leiden sanft entschlafen ist. Konferenz. 3. Verschiedenes. Zimmer mit Piano für Gewerkschaften 29. März, Nachm. 2 Uhr, vom städt. Die Beerdigung findet Sonntag, den scheinen. und Vereine, Billard steht zur gefl. VerDer Einberufer: Hugo Lehmann. Krankenhause am Friedrichshain aus [ 429 L fügung. Um Zuspruch bittet statt. Frau Jakobid. Friedrich- Karl- Ufer. Heute, Charfreitag: Keine Vorstellung. 即 Sonnabend, Abends 71/2 Uhr: Gr. Gala- Vorstellung mit vorzüglich gewähltem Programm. Zum Schluß der Vorstellung: Circus unter Waffer. Die Marionetten. Sensationelle Wasserpantomime. Sonntag u. Montag( 1. u. 2. Ofterfeiertag), je 2 Vorstellungen: Nachmittag 3/2 und Abends 71/2 Uhr. In allen 4 Vorstellungen: Circus unter Wasser. Die Marionetten. Dienstag, Abends 71/2 Uhr: Adolph Flick, Simeonstr. 23. Empfehle den Genossen nnd Freunden 307L Den Maurern Moabits zur Nachricht: Am 26. März verstarb unser alter Kamerad August Lücke Ehre zu erweisen ist jedes Maurers Pflicht. Die Beerdigung findet am 1. Feiertag mein Weiß- und Bairisch Bier- Lokal. an der Proletarierkrankheit. Ihm die letzte W. Zippke, Grüner Weg 14. Empfehle allen Freunden und Genoffen mein statt. J. A.: A. Holzbäcker. Achtung! 1204 b Sanssouci. 352/8 Achtung! Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag): Große Matinee veranstaltet von den Gesangvereinen„ ,, Allegro" und„ Edelweiss" ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes.) Hierzu find Sangesbrüder, Freunde und Genossen freundlichst eins Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal, Allgem. Kranken- u. Sterbekasse geladen Billets find in ben mit Blafaten belegten Handlungen und Frühstück, Mittag und Abendtisch. Abschieds- u. Dank- Vorstellung. Arbeiterblätter liegen aus. Billard steht Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Bazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. zur Verfügung. C. Boll, Wienerstraße Nr. 1-6. dungsbahn. 56L .A.d.Verbin. A.d. Berbin- Treptow dungsbahnBerliner Bock- Brauerei, der Metall- Arbeiter peziell im Cigar rengeschäft in„ Sanssouci“ zu haben. ( Eingeschr. Hilfst. Nr. 29 u. 89) Berlin 7. Sonntag, den 29. März, Vorm. 101,2 Uhr, Cöslinerstr. 17. Außerordentliche 928/3 Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Delegirtenwahl. Verschiedenes. Um möglichste Verbreitung unter den buch legitimirt. Ausschank d. Orig. Soch- Bieres. Mitgliedern wird gebeten, Mitglieds 805b 99 #. Lagerbier, 4/10 15 Pf. Vorwärts" liegt aus. Wilh. Jacob, Gastwirth. Bratweil'sche Bierhallen Med. Ungarwein, St. 1,50, Täglich: Neu Grosses Concert ausgeführt von der Kapelle des MusikDirektor H. Sanftleben unter Mitwirkung des Opernsängers u. Ronzertmalers Signor Travieki aus Rom. Empfehle zugleich meinen Frühstücksund reichhaltigen Mittagstisch, sowie 6. Billards, 3 Kegelbahnen und einen Saal zu Vergnügungen und Versammlungen. 703 F. Sodtke. PassagePanopticum. 2, Roth- u. Portwein, s. 1,50. J. A.: Der Bevollmächtigte. Orts- Krankenkasse der Strumpfwirker. Das Komitee. Böhmisches Brauhaus Landsberger Allee 11-18. Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag), Mittags präzise 12 Uhr: Gr. Wohlthätigkeits- Matinée veranstaltet vom Berliner Sanitäts- Verein für Arbeiter beiderlei Geschlechts( E. H. 85) unter gef. Mitwirkung der Gesangvereine ,, Schildhorn" und Gemüthlichkeit"( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes), Dirigent P. Kurz, und bes Burghardt'schen Posaunen Chores, sowie des GesangsEntree 30 Pf. Montag, den 6. April, Abends 8 Uhr, Sumoristen Herrn Hintsche. in Feind's Lokal, Weinstr. 11. Franz Beyer, 800L Prinzessinnenstraße Nr. 15. Ordentl. General- Versammlung Filiale: Elisabeth- Ufer 47. Kein Laden, daher so Jede Taschenbillig. uhr reinige ich Tages- Ordnung. 1. Bericht des Rechnungs- Ausschusses. 2. Rechnungsabnahme für 1890. 3. Verschiedenes. Die Raffenmitglieder und Arbeitgeber werden für 1 Mart unter Garantie. werden nach§ 44 des Statuts hierzu Neue Feder einsetzen 1,25 M., Kleine Reparaturen billiger. 302L Größere n. Uebereinkunft. Rudolph Liebe, Uhrmacher, 22. Adalbert- Straße Nr. 22, dicht bei Bethanien. eingeladen. 288/1 Der Vorstand. Deffentliche Versammlung der Steinträger und Bau- Arbeiter Berlins. Eröffnung des Saales 10/2 Uhr. Billets sind bei allen Vertrauensleuten, sowie in den mit Plakaten Das Komitee. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein belegten Handlungen zu haben. 260/3 Freie Volksbühne. 4. Vorstellung der II. Abthlg.( grüne Karten) am Oster- Sonntag, den 29. März cr., Nachmittags präzise 3 Uhr, im Oftend- Theater. Aufgeführt wird: Das verlorene Paradies." Schauspiel in Für die I. Abtheilung( rothe Karten) findet dieselbe Vorstellung am satten von Ludwig Fulda. 1240b Sonntag, den 19. April, ſtatt. Sonntag, den 12. April, und für die III. Abtheilung( graue Karten) am Es wird nochmals gebeten, die Aufnahme zur 3. AbDie Mitglieder d. früher. Atfordträger- theilung möglichst bald, spätestens aber bis zum 12. April Unter d. Linden 22/23. Allen Lesern dieses Blattes empfehle Montag, den 30. März, Vorm. 11 Uhr, Knabe meine vorzüglichen mit 2 Köpfen. Cigarren, Cigaretten Amerikanerin m. 25 cm langem Vollbart. 11-1 Uhr. 5-9 Uhr. 342L und Tabake. W. Lindemann, Heimtr. 24. 578b Freunden u. Genossen empfehle mein Castan's Panopticum. Bigarren- Geschäft etzt: Friedrichstr. 165. C.Reinicke, Manteuffelft.9. JA Neu: Azteken. Prof. Dr. R. Koch im Laboratorium. Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 Pf. Kinder 25 Pf. Berl. Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. IF Täglich: Alt- Berlin auf d. Bock. Humoristisch historischer Rückblick zur Feier der Bock- Saison 1891, verbunden mit gr. Militär- Konzert. E Anfang: Wochentags 5 Uhr, Sonntags 4 Uhr. Berl. Original- Bockbier in Flaschen, reelles Geschäft, ist wegen u. Bau- Arbeit.- Vereins sind bes. eingelad. zu bewirken. Zur II. Abtheilung können noch einige Mitglieder aufgenommen werden Achtung Maler! bei Herrn Wilschke, Zigarren- Handlung, Kazbachstr. 1. Sonntag, 29. März( 1. Osterfeiertag), Abends: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz bei Gründel, Dresdenerstr. 116. Achtung! Restaurantschönen Bereinszimmern, Klavierarbeiter und verwandte Krankheit des Besizers zu verkaufen. Berufsgenossen! Gelbsttäufer erfährt Näh. bei Adolph Ernst, Hutfabrit, Barnimstr. 17.[ 58G Geschäftshaus S. Seine. V In der Pianoforte Fabrik von Mah& Co. haben die Arbeiter wegen Lohnreduzirung die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist fern zu halten. 186 Die Kommission. NB.: Sammellisten können jeden Chanfeestraße 14 Abend bei Winzer, Naunynftr. 78; bei Die schönsten Kinder- Kleider für Mädchen jeden Alters, sowie Morgenröde, Unterröde, Trikottaillen n. Blousen auch im Einzelverkauf sehr billig! Massbestellungen u. Reparaturen direkt von der Brauerei, 20 Flaschen Chauffeestraße 14 für 3 M. Pfand frei. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt Artillerieftr. 27. 8-10,5-7, Sonnt. 8-10 Geschäftshaus S. Heine. J. Meyer, Andreasstraße 12, und bei dem Beitragsammler für den Norden W. Neumann, Ackerstr. 133, 2. Hof, im Keller, empfangen und abgegeben werden. 9 Ferner theilen wir mit, daß am 2. Ostertage, Mittags 12 Uhr, im " Deutschen Theater" eine Matinée der Freien Bühne" mit Anzengruber's Doppel- Selbstmord", Bauernpoffe, stattfindet. Den Mitgliedern der ,, Freien Volksbühne", welche sich durch Karte legitimiren, ist der Zutritt zum II. Rang gegen ein Entree von 1 M.( sonst 3,50 M.) gestattet. [ 1223 b] Der Vorstand. Verspätet. Allg. Kranken- u. Sterbekasse der deutschen Drechslern. Berufsg. ( E. H. 86, Hamburg.) Verwaltungsstelle Berlin A. Den Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß unser Mitglied Hermann Meister am 28. März verstorben ist. Die Beerdigung ist bereits erfolgt. 1245 b J. A.: Der Bevollmächtigte: F. Rauch. Geschäftsverlegung. Meiner werthen Rundschaft zeige hiermit ergebenst an, daß ich mein Stahlwaaren- Geschäft Filz- und Seidenhüte Spezialität: Werkzeuge für Buchbinder, Lederarbeiter, eigener Fabrik, Paul Drenske, 172 Oranienstrasse 172. von Oranien- Straße 45 nach Stuckateure, Töpfer und Former 43 Oranien- Strasse 43, Wegen Aufgabe meines Geschäftsnahe dem Dranien- Blag, verlegt habe. verkaufe ich Filz- und Seidenhüte zu herabgesetzten Preisen.- Hüte mit zu liefern. Arbeiter- Kontrollmarken.[ 433L 418L] Es wird auch ferner mein Bestreben sein, zu soliden Preisen gute Waaren Achtungsvoll Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin, Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. G. Brucklacher. Hierzu zwei Beilagen, 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 73. Freitag, den 27. März 1891. 8. Jahrg. winnen." zwischen beiden nur in der Verschiedenartigkeit der Namen zu Einen schweren Verlust haben die Berliner Genossen Lokales. ersehen, möglich, daß schließlich auch die Rangordnung etwas zu beklagen, indem der Tod einen ihrer treuesten und wackersten Zentralverein für Arbeitsnachweis zu Berlin I. Der verschieden ist. In Zukunft werden die nach dem militärischen Kämpfer ihren Reihen entrissen hat. Unser Genosse Reinhold neuerdings erschienene( achte) Geschäftsbericht des Zentralvereins Heil lechzenden deutschen Jünglinge und Jungfrauen erst genau Jacobit ist nach dreiwöchentlicher schwerer Krankheit am verfür Arbeitsnachweis pro 1890, an dessen Spike Herr Magistrats- prüfen müssen, durch welche Institution sie am schnellsten zum gangenen Dienstag gestorben. Nachdem derselbe vor Jahresfrist Affeffor Dr. Freund als erster Vorsitzender steht, und welcher Himmelsgeneral avanziren können. Freilich verlockend genug nach etwa zweijähriger Einkerkerung die Freiheit wieder erlangte, hat er sich nicht mehr von den ausgestandenen Strapazen erholen außer einer langen Reihe von Großkaufleuten, Großindustriellen, scheint die Neugründung nach ihrem Programmaufruf zu sein: " Die ,, Friedensarmee" ist eine militärisch geordnete Armee fönnen; er ist deshalb mit vollem Recht als ein Opfer des SoFinanziers, Kommerzienräthen, Brauereibefizern, Legationsräthen auf geistlichem Gebiet. Sie besteht aus evangelisch- patriotischen zialistengesezes seine Bestrafung erfolgte bekanntlich in dent 11. f. w., auch Freiherrn von Berlepsch, Staatsminister und deutschen Glaubens. Christen, welche ein warmes Herz für ihre Prozeß gegen Kartlinnis und Genossen zu betrachten. Die Minister für Handel und Gewerbe, Herrn von Bleichröder, Mitmenschen haben. Ihr Ziel ist, die Welt für Jesum zu ge- Beliebtheit, deren sich unser entschlafener Genoſſe allgemein ob Bödiker und andere illustre Persönlichkeiten zu seinen Mitgliedern seines aufrichtigen, ehrlichen Charakters und seiner Hingabe für zählt, enthält eine so reiche Fülle interessanten Materials zur BeDas ist in der That ein vielverheißendes Programm. Die unsere gemeinsame Sache erfreute, laßt erwarten, daß sich die urtheilung der heutigen allgemeinen Arbeits- und Arbeiterverhält Heilsarmee ist international, die Friedensarmee aber streng Beerdigung, welche am Sonntag, den 29. d. Mts., vom nisse, daß es als eine nicht undankbare Aufgabe erscheint, auf niffe, daß es als eine nicht undankbare Aufgabe erscheint, auf Einzelheiten des Berichtes etwas näher einzugehen. Ist doch das nalen" Kreisen längst empfundenen Bedürfniß der ausländischen gräbnißplatz der Freireligiösen Gemeinde stattfindet, zu einer Einzelheiten des Berichtes etwas näher einzugehen. Ist doch das national, sie hilft dem in evangelisch- patriotischen deutsch- natio- städtischen Krankenhaus am Friedrichshain aus nach dem BeFast beschämend tlingt es, wenn über die Zwecke des Vereins in Heilserfindung eine nationale entgegenzustellen, ab. Zu wünschen großartigen Kundgebung der Berliner Genossen und Genofsinnen wäre es, daß die beiden Heilsgarden sich nicht gegenseitig be- gestaltet. dem Berichte wörtlich gesagt wird:" In der Hauptsache werde fehden, sondern aliirt miteinander den Satan gemeinsam besich der Verein mit der Unterbringung der sogenannten„ unge- fämpfen und die sündhaften Weltkinder in den alleinseligmachen- Entgegen der von uns gestern an dieser Stelle erwähnten fernten" Arbeiter, d. h. der Nicht- Facharbeiter zu befaffen haben. den Schooß der Kirche zurückführen, auf daß allen Menschen Behauptung der" Post", daß in der letzten BuchbinderFür diese Kategorie von Arbeitern sei das dringendste Bedürfniß ewiges Heil" erwachse und der Teufel seinen Einfluß auf die Versammlung auf Antrag unseres Genossen Auer beschlossen nach Regelung des Arbeitsnachweises vorhanden, da dieselben worden sei, den vierten Theil des Lohnes vom 1. Mai der durch keine Organisation zusammengehalten würden, während armen Geelen verliere! General- Gewerkschaftskommission zu überweisen, sind wir heute die Facharbeiter in den Arbeitsnachweisen der Fachvereine und Im Anfang des April, aber nicht etwa am 1. April, in der Lage konstatiren zu können, daß der bezügliche Antrag Jungen wenigstens einigermaßen versorgt seien. Der Verein sondern am 9. soll hier eine Versammlung behufs Konstituirung aus der Mitte der Versammlung gestellt wurde und daß Auer werde aber versuchen, mit der Zeit auch die Regelung des eines Allgemeinen deutschen Verbandes" stattfinden. Gründer weder ein Wort zu demselben gesprochen hat, auch den AntragArbeitsnachweises der Facharbeiter in die Hand zu nehmen.(!) sind der bekannte Dr. Karl Peters und„ einige ihm nahestehende steller weder von Person noch dem Namen nach kennt. Damit Gleichzeitig mit dieser Maßnahme solle die Neu- Einrichtung Männer", die bis jetzt nicht genannt sind. Zweck ist, dem erledigen sich wohl auch alle Phantastereien, über die angebliche eines Arbeitsnachweises für weibliche Personen( Hand bedauerlichen Mangel der Deutschen an Nationalgefühl abzu- Diktatur der Führer", welche die" Post" im Anschluß an die arbeiterinnen) ins Auge gefaßt werden. Ein solcher Arbeits- helfen" und„ alle der nationalen Entwickelung entgegengesetzten betreffende Mittheilung zum Besten zu geben geschmacklos nachweis sei dringend nothwendig, da eine derartige Institution Richtungen zu bekämpfen". Es schmeckt also ganz nach Kartell. genug war. für Berlin noch nicht bestände und der gegenwärtige Zustand, Den Antisemitismus hält die Kreuz- Zeitung" für ein„ Hauptwonach die Mädchen von Fabrik zu Fabrik gehen, um Arbeit ziel" des Verbandes eine naiv zutreffende Ausdrucks- leber folgenden Vorfall erheben die Moabiter Genossen zu suchen, im höchsten Grade unerwünscht sei."- Es weise, nach welcher die antisemitische Agitation nicht auf lebhafte Klage. Am letzten Sonntag hatten sie in dem Moabiter fann nicht bestritten werden, daß dies sehr wunde Puntte im ein bestimmtes Ziel gerichtet, sondern Selbstzweck und ihr eigenes Rasino- Inhaber Herr Jlges eine öffentliche Versammlung Berliner Arbeiterleben sind, die dringend der Abhilfe bedürfen. Ziel ist. Nationalliberale Blätter erklären dagegen den Anti- für Frauen und Männer abgehalten, der sich später ein mit Beschämend will es nur erscheinen, daß die Arbeiter auch hier semitismus als selbstverständlich vom Programm ausgeschlossen"; Tanz und Vorträgen abwechselndes gemüthliches Beiſammenſein wieder unter die Botmäßigkeit der herrschenden Klassen gestellt die Nationalliberalen werden aber wohl noch mit sich reden lassen, anschloß. Ohne jeden zwischenfall verlief die Unterhaltung in werden sollen und gestellt werden, wenngleich auch ausdrücklich ist doch nach nationalliberaler Auffassung das heute„ Selbst der heitersten Weise bis gegen 1 Uhr Nachts. Da bemerkten hervorgehoben wird, daß der Arbeitsnachweis lediglich Zentral verständliche" morgen zweifelhaft" und übermorgen unbedingt einige Genossen zwei Kriminalbeamte im Saal. Bermittelungsstelle zwischen Angebot und Nachfrage von Arbeit ausgeschlossen". Der" Hannoversche Kour." läßt sich von hier Allseitig wurde nun verlangt, daß die beiden Herren den Saal sein und die Arbeit ohne jedwede Bevorzugung Einzelner und schreiben: verlassen sollten. Nachdem dieselben von dem Vorsitzenden dringend gänzlich unparteiisch nachgewiesen werden soll. Bemerkt sei, daß Uns werden als wahrscheinliches Präsidium des Verbandes darum ersucht waren, bequemten sie sich endlich nach einigen Der Verein von der Gewerbedeputation des Magistrats, von den hervorragende Mitglieder der nationalliberalen, der freifonfer- 3ögern, der Aufforderung nachzukommen. Unsere Moabiter GeAeltesten der Kaufmannschaft 2c. subventionirt worden ist! vativen, der konservativen und der Zentrumspartei genannt; dem nossen hatten aber ihre Rechnung diesmal ohne den Wirth geJa, der Magistrat hat laut Bericht beschlossen, für den Verein Vorstande wird, wie wir hören, auch einer der bekanntesten Par- macht! Der Inhaber des Lokals, Herr Ilges, stand nämlich eine Subvention von 300 Mark in den Etat pro 1891/92 ein- lamentarier aus den Reihen der Deutschfreisinnigen beitreten." während des Vorganges dabei und erklärte den Genossen, daß zustellen! jetzt aber auch Feierabend sei. Als die Anwesenden trotzdem weiter tanzen wollten, wurde ihnen das Gaslicht vor der Nase ausgedreht. Die altbekannte Thatsache, daß das Angebot von ArbeitsTräften die Nachfrage nach solchen bedeutend übersteigt, wird auch in dem vorliegenden Berichte wieder konstatirt, indem es heißt: D Also ein Kartell mit Einschluß des Freisinns. Schön so. Demnach wird als bekämpfte der nationalen Entwickelung entbleiben. Vorstandsmitglied wird man übrigens nach dem zuletzt gegengesette Richtung" wohl nur die Sozialdemokratie übrig zitirten Satze durch einen eigenmächtigen Aft, indem man einfach dem Vorstande beitritt, was doch einfach und hübsch ist. Nicht ganz so boshaft ist der Verband, die bestehenden Parteien ohne weiteres sprengen zu wollen, wie beruhigend versichert wird. Jedenfalls sind Berlin und das Vaterland um einen gesellschaftsrettenden Verein reicher, auf kurze Zeit wenigstens. baldigst und stellt ihre Untersuchungen an, damit die Genossen Hoffentlich berücksichtigt die Lokal- Kommission diesen Fall des 6. Wahlkreises sich danach richten können. " Die Zahl der Stellen suchenden Arbeitnehmer betrug 9887. Die Zahl der zu besetzenden Stellen betrug 7038. Eine beredte Illustration der heutigen Arbeitsverhältnisse Deutschen Theater". Ein elegant gekleideter Herr" versuchte Folgender Vorfall ereignete sich in der vorigen Woche im bildet die Thatsache, daß von den zu besetzenden Stellen( 7038) ohne Billet in das Deutsche Theater" hinein zu kommen; er mur 6277 beset wurden. Es fonnten mithin 761 gemeldete wurde jedoch vom Inspektor abgefaßt und der Polizei übergeben. Stellen nicht befeht werden, obgleich noch ein überschüssiges AnDerselbe elegant gekleidete„ Herr" versuchte auch noch folgendes gebot von 2849 Persouen vorhanden war. Der Bericht äußert Der„ fortschrittliche Verein Waldeck" scheint jetzt Schwindelmanöver mit einem Kellner des Deutschen Theaters". fich demgegenüber wie folgt: Dieser Umstand findet seine Er- auch hinsichtlich der Zahl seiner Mitglieder ein rück schritt- Er ließ sich ein Glas Bier geben und erklärte dann eine Weile flärung darin, daß zunächst in vielen Fällen geeignete Bewerber. Iich er werden zu wollen, was er hinsichtlich feiner An- später dem Kellner ganz unverfroren, er hätte ihm einen Thaler welche allen von den Arbeitgebern gestellten Anforderungen entschauungen bekanntlich schon seit Jahren war. Dafür spricht gegeben, er solle ihm demnach den Rest herausgeben. Zufälliger sprechen, nicht vorhanden sind. Auf der anderen Seite werden der folgende uns mitgetheilte, recht lehrreiche Vorfall. Weise hatten andere Leute aber auch den Vorfall beobachtet und aber auch in vielen Fällen von den Arbeitern die angebotenen Stellen zurückgewiesen, weit sie ihnen überhaupt nicht zusagen Verein ausgetreten und war darauf von dem Vorstand brieflich, betreffenden Kellner aufgedeckt werden. Auf der Polizei gab dann Vor etwa einem halben Jahre war ein Mitglied aus dem es konnten so die Schwindel- Manipulationen zum Glück für den oder weil gewisse Bedingungen ihnen nicht annehmbar erscheinen. unter Beifügung einer frantirten Karte zur Rückantwort, gebeten der anständig" gekleidete Herr eine falsche Wohnung an und In dieser Beziehung hat namentlich der Verein die Erfahrung worden, den Grund des Austrittes anzugeben. Trotzdem damals wurde daher in Untersuchungshaft behalten. Man vermuthet, gemacht, daß die Arbeiter durchaus abgeneigt sind, den Stadt eine Antwort nicht erfolgt war, erhielt derselbe junge Mann, der daß das derselbe Schwindler ist, welcher fürzlich in der Weinbezirk Berlin zu verlassen und außerhalb Berlins in Arbeit zu inzwischen zur Sozialdemokratie übergegangen ist, vor einigen handlung Bum Rebstock" dasselbe Manöver mit mehr Erfolg treten. Ja selbst die nächste Umgebung Berlins wird verschmäht. Zagen folgenden Brief von dem Vorstand des Vereins als hier versuchte. Dort verlor ein Kellner dadurch seine Arbeit. Es waren eine ganze Reihe solcher Stellen dem Verein gemeldet, Waldeck": Sehr geehrter Herr! Sie haben Sich veranlaßt Den Herren Restaurateuren und Gastwirthen dürfte dieser Fall es war aber dem Verein nicht möglich, Bewerber für dieselben zu gesehen, Ihren Austritt aus unserem Vereine zu erklären. Im eine Warnung sein, ihre Angestellten in so nichtachtender Weise finden." Die Gründe hierfür erscheinen sehr naheliegend! Interesse der freisinnigen Sache, welcher unser Verein, wie zu behandeln. Sie dürfen sich nicht immer allein darauf be,, Die partei- und farblosen Blätter sind die schlimmsten," Ihnen bekannt, so wesentliche Dienste leistet, möchten wir Sie schränken, die Beschwerden der„ elegant gekleideten" Gäste zu befagte gestern die hiesige ultramontane„ Märkische Volkszeitung" bitten, auch fernerhin unsere Bestrebungen durch Ihre Mitglied- rücksichtigen, vielmehr wäre es wohl angebracht, wenn sie die Entin ihrer Abonnements- Einladung. Das ist vollkommen zutreffend schaft zu unterſtüßen, damit der Verein" Waldeck" nach wie vor gegnungen ihrer Kellner anhörten und diesen ebenfalls etwas vom Standpunkte jeder Partei, die ihre Wurzeln im Volke sucht, die Ehre genießt, der größte freisinnige Verein Berlins zu sein." Butrauen entgegenbrächten. Aber das einfachste Auskunftsmittel und dem Fortschritte, d. h. dem materiellen und geistigen Fort ist hierbei besonders hervor zu heben, daß dieses ehemalige ist eben immer, den Angestellten zu entlassen, Arbeiter giebt es schreiten der Allgemeinheit, dient. Kein Blatt ist, feiner Wirkung Mitglied in dem Verein niemals eine Rolle gespielt, niemals das ja genug auf der Straße; doch die feinen" Gäste muß man sich nach beurtheilt, so reaktionär wie der„ Lokal- Anzeiger". Das Wort ergriffen, den Versammlungen schon seit einigen Jahren warm halten. Ob einer von diesen einmal ein Schwindler ist, reaktionärste Blatt ist, wofern es nur den Standpunkt einer nur alle 6-8 Monate beigewohnt hat und in dem Verein daher das kann den Herren Gastwirthen ja im Grunde genommen gleichgiltig sein, nicht sie tragen den Verlust, sondern der meist ohne Lohn Bartei tonſequent vertritt, immer noch achtungswerther und völlig unbekannt gewesen ist. wirft nicht ganz so schädlich, wie eine Zeitung, die das Auf- Die Noth an Mitgliedern muß schon recht groß sein, wenn für seine Arbeit angestellte Kellner. klärungsbedürfniß des Volkes allein ihrem geschäftlichen Inter- man selbst solchen Vereinsfreunden" und noch nach 6 Monaten Ein die Zuschauer start aufregender Vorfall ereignete Boltes vertritt aber nur eill organ der sozialdemokratischen geworden ist, dafür spricht auch der Umstand, daß der oben an sich gestern früh am Halleschen Ufer nahe der Pumpstation der effe dienstbar macht. Die Interessen der stärksten Klasse des nachläuft. Daß das Ausscheiden im Verein Waldeck" epidemisch Arbeiterpartei, ein Blatt, das für die ökonomische, politische und geführte Brief gleich gedruckt war. Auch auf der beigefügten Schönebergerstraße. Ein leerer, mit zwei Pferden bespannter geistige Befreiung der Arbeiterklasse und damit da das frantirten Karte zur Rückantwort fand sich der vorgedruckte Wagen wurde von den Pferden, welche unruhig geworden waren, Ziel und Ergebniß unserer Klassenbewegung die klaffenlose Ge- Saz:" Hierdurch nehme ich meine Austrittserklärung aus dem rückwärts dem Wafier zugedrängt, so daß der Wagen halb ins Der Vorstand scheint also recht Wasser fiel und nur durch einen Zufall vor dem vollständigen ſellſchaft ist der Menschheit lämpft. Im Sinne der ultra- Vereine" Waldeck" zurück. montanen Partei sind„ parteilose" Blätter nur da schlimm", wo oft in die Nothlage zu kommen, derartige Bettelbriefe abschicken Sineinrutschen bewahrt blieb. Dadurch aber wurden die Pferde in die Höhe gezogen und nahezu strangulirt. Man mußte sie abdie Ultramontanen in der Opposition und in der Minderheit sind. zu müssen. Wo sie am Ruder sind und die Mehrheit haben, find farblose Wenn die Herren durchaus den Grund des Austritts so vieler schneiden. Dabei aber wurde ein hilfreicher Arbeiter selbst mit Blätter in ihrem Sinne nicht schlimm", wohl aber allerdings im Mitglieder wissen wollen, so können wir ihnen vielleicht auf die in die Höhe gezogen und dann in weitem Bogen ins Wasser ge= Interesse des Volkes und des" Fortschritts. Also: left und haltet richtige Spur helfen. Bekanntlich besteht oder sollen wir schleudert, während der Wagen ganz hineinfiel. Glücklicherweise Arbeiterblätter! In den letzten Wochen ist wieder in mehreren sagen:„ bestand"? der Verein Waldeck" zum größten Theil tauchte der Mann bald wieder auf und vermochte sich an dem gewerkschaftlichen Versammlungen beschlossen worden, nur sozialaus jugendlichen Handlungsgehilfen. Als nun im Herbst vorigen Wagen zu halten, bis er herausgezogen wurde. Die Pferde waren demokratische Blätter zu halten. Der Werth von Beschlüssen Jahres der Abgeordnete Mundel in einer Vereinsversammlung auf Land geblieben. mißt sich aber nur daran, ob sie auch gehalten werden. Reine über die Sozialdemokratie sprach, trat ihm in der Diskussion ein Auf der Oberfpree vergnügten sich vorgestern mehrere Achtung verdient, wer in der Versammlung die Hand hochhebt sozialdemokratischer Handlungsgehilfe, Kannegießer, entgegen und Knaben damit, Schiffer zu spielen. Sie begaben sich auf ein und nachher seiner Abstimmung zuwiderhandelt. wies unter anderem auch auf die gedrückte Lage der Handlungs- am Ufer im Waffer liegendes Floß und versuchten mit einem sehr wenig Sozialdemokraten anwesend Bekanntlich ist es vom Verlage der„ Kreuz- Zeitung" angekauft waren, wurde Herr Kannegießer, den die freisinnigen" worden, und zwar für den Preis von 120 000 M., der aller- Jünglinge anfangs in der pöbelhaftesten Weise niederzuschreien fofort einige Schiffer herbeieilten, erwies sich jede Hilfe als verglatten Kante des Flosses ab und fiel in's Wasser. Trotzdem dings in diesem Falle nicht durch die gewöhnlichen preisbildenden versucht hatten, in diesem Theil seiner Ausführungen vielfach fofort einige Schiffer herbeieilten, erwies sich jede Hilfe als verFaktoren, sondern nur durch die politische Absicht bestimmt worden durch lebhaftesten Beifall unterbrochen. Schließlich fragte er geblich; der Knabe war bereits untergesunken und unter das ist, den Helldorff'schen( rein gouvernementalen) Flügel der konser verwundert und beinahe verlegen:" Ja, sind denn das alles Floß gerathen. Der Ertrunkene ist der 13jährige Sohn eines in der Skalizerstraße wohnenden Schneidermeisters, der sich besuchsvativen Partei um seine Vertretung in der Tagespreise zu bringen. Sozialdemokraten, die mir da Beifall flatschen?" und siehe da! weise bei seiner in Rummelsburg wohnenden Tante aufhielt. Jeht enpfiehlt nun das„ Deutsche Tageblatt" täglich die sonst von ihm antwortete ein hundertstimmiges, stürmisches" Nein!" Das ihm befehdete Kreuz- Zeitung". Obgleich der Verlag der Kreuz- genügt! " Das„ Deutsche Tageblatt" stirbt einen lustigen Tod. gehilfen hin. Obwohl, wie sich aus dem ganzen Verlauf der Bootshaken dasselbe in Fahrt zu bringen. Als nun der eine der Zeitung" aber einen verhältnißmäßig sehr hohen Kaufpreis für Die Handlungsgehilfen sind allmälig dahinter gekommen, daß das Blatt bezahlt hat, werden den hiesigen Abonnenten des Deutschen Tageblatts" jetzt die Neuesten Nachrichten" gratis es die freisinnige" Partei nicht ehrlich mit ihnen meint und nicht beigelegt, natürlich zu dem Zwecke, die bisherigen Abonnenten gesonnen ist, etwas Ernsthaftes zur Verbesserung ihrer Lage zu des Deutschen Tageblatts" zu Abonnenten der" Neuesten Nach- thun. Wenn die Partei so fortfährt, die Interessen der„ Brotrichten" zu werben. Umsonst legt das Deutsche Tageblatt" herren" zu vertreten, dann wird bald der letzte Handlungs Geschwerlich das andere Blatt bei. Merkwürdig, wie sich an einem hilfe aus dem Verein Waldeck" ausgeschieden sein. Wir möchten es sehr bezweifeln, daß von Denen, die damals„ Nein" gerufen vollständig bankerotten Blatte noch Geld verdienen läßt! haben, jezt noch viele darin sind; und bei den meisten von ihnen Eine große Konkurrenz erwächst demnächst der Seils- würde die Antwort gegenwärtig wahrscheinlich anders lauten. armee", es wird ein Pendant zu derselben hier in Berlin In den freisinnigen" Blättern erwarten wir nächstens das folgeplant, eine" Friedensarmee" geplant oder sie dürfte wohl auch gende Inferat zu finden:" Für das Bureau des fortschrittlichen schon gegründet sein. Die„ Organisatoren" derselben verwahren Vereins Waldeck" wird ein zweiter Sekretär gesucht, da der bissich in einem Aufruf mit aller Entschiedenheit gegen eine Gleich herige erste die Korrespondenz mit den ehemaligen Mitgliedern stellung mit der Heilsarmee". Der Unterschied ist gegenwärtig nicht mehr allein zu bewältigen vermag." Folgende Säle stehen den Arbeitern unentgeltlich zur Verfügung: Stralau: Gräflich- Reischach'sche Brauerei. Rummelsburg: Rudolf Weigel; Poddey; Spörer. Friedrichsberg: Spizig; Susot; Westphal; Müller. Lichtenberg: Schwarz; Laue. Wilhelmsberg: Trinkhaus; Schiele; Jänike. Friedrichsfelde: Momber. Folgende Wirthe weigern sich ihre Säle zu geben: Friedrichsberg: Karl Baul. Friedrichsfelde: Barthold; Salzmann; Maykowsky; Meste. Rummelsburg: Rammler; Café- Bellevue. Wir bitten die Genossen, genau auf diese Liste zu achten. Anfragen sind zu richten an Fried. Schulze, Friedrichs. Gerichts- Beitung. = Beim 4. Punkt wird zum Beitritt zum Verband der Möbelpolirer, sowie zur energischen Agitation und zur Ausrottung des Indifferentismus aufgefordert. Ebenso wird auf die am zweiten Feiertag stattfindende Matinee bei Joël hingewiesen und zu zahlreicher Betheiligung aufgefordert. berg, Frankfurter Allee 4. Wilhelm Schlemmiger, I erschien übrigens die Frau des Verurtheilten im Kriminalgerichts-| Sozialdemokratie als Kampfespartei auch sich einen solchen Friedrichsfelde, Berlinerstr. 101. Otto Bähr, Rummelsburg, Gebäude, um sich nach dem Schicksale ihres Mannes zu erkun- Arbeitsruhetag erringen wird und kann." Schillerstr. 23. digen, und als sie hörte, daß sich derselbe bei dem Erkenntnisse Es geht folgender Antrag ein: beruhigt habe, brach sie in lautes Wehtlagen aus und verlangte, Die heutige öffentliche Versammlung der Möbelpolirer bePolizeibericht. Als am 25. d. M. Vormittags ein Dragoner daß man sie auch einsperren solle, da sie jetzt der Noth und dem schließt, auf Grund der vorstehenden Resolution, 1 M. vom Berden Königsplatz passirte, ging sein Pferd durch, überrannte einen Glende preisgegeben sei. Das Geschick des Verurtheilten würde dienst am 1. Mai cr. zu Gunsten des Generalfonds der GewerkBeamten und stürzte sodann mit dem Reiter, wobei der Soldat sich, wenn die Wahrheit der Selbstanklage erwiesen werden kann, schaften Deutschlands nach Hamburg zu entrichten." so bedeutende Verlegungen am Kopfe erlitt, daß seine Ueber- sehr bald ändern können. Durch einen Antrag auf Wieder- Dieser Antrag findet einstimmige Annahme. führung nach dem Garnison- Lazareth erforderlich wurde. In aufnahme des Verfahrens wird die Vollstreckung des Urtheils Der dritte Punkt der Tagesordnung wird wegen des schwachen der Tilsiterfiraße, nahe der Landsberger Allee, wurde zu derselben zwar nicht gehemmt, das Gericht kann jedoch einen Ausschub, so- Besuches zur nächsten öffentlichen Versammlung vertagt. Zeit ein achtjähriger Knabe von einem anderen Knaben durch wie eine Unterbrechung der Vollstreckung anordnen. einen Schuß mittelst eines Teschins in der rechten Seite so schwer verlegt, daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht Die dritte Straffammer des Landgerichts I. verhandelte werden mußte. Nachmittags stürzte eine 79 Jahre alte Frau gestern in fünfftündiger Sigung gegen den Kaufmann Richard anscheinend beim Putzen des Fensters ihrer im 2. Stock des Schülte, welcher des einfachen Bankerotts und des wieder Hauses Kirchbachstr. 7 belegenen Wohnung auf den Hof hinab holten Betruges beschuldigt war. Es war ein böses Verhalten und verstarb bald darauf infolge der erlittenen schweren Ver- gegen Treu und Glauben im kaufmännischen Verkehr, welches Der Verband der deutschen Gold- und Silberarbeiter legungen. Ein Schneider fiel zu derselben Zeit beim Besteigen gegen den Angeklagten zu Tage gefördert wurde. Die Sach- und verwandten Berufsgenossen( Mitgliedschaft Berlin) hielt am einer Markise am Hause Thurmftr. 35 etwa 2 m hoch von der verständigen erklärten, daß selten ein Kaufmann in so leicht- 17. b. M. eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr Leiter auf das eiserne Vorgartengitter und erlitt dabei eine so be- fertiger Weise gehandelt habe, wie der Angeklagte. Schülfe er Th. Megner einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag deutende Verletzung der Brust, daß er nach dem Krankenhause Moabit öffnete im Jahre 1883 ein Seidenwaaren Geschäft im Hause über das Thema:" Was lehrt uns die Schule, was lehrt uns gebracht werden mußte. Vor dem Hause Demminerstraße 60 Kommandantenstraße 88, nachdem er längere Zeit bei einer das Leben?" hielt. Eine Diskussion fand nicht statt. Zum glitt Nachmittags ein Fuhrherr beim Besteigen seines mit Säcken hiesigen größeren Firma( Heese) bedienstet gewesen war. Trotz dritten Punkt der Tagesordnung, Delegirtensteuer, wird be beladenen Wagens von demselben wieder herab und gerieth, da dem der Angeklagte eine kaufmännische Bildung genossen, unterließ schlossen, dieselbe in zwei Raten à 25 Pf. in den Monaten April die Pferde in demselben Augenblick anzogen, mit dem Kopfe er es, eine regelrechte Buchung zu führen und ebenso wenig zog er, und Mai zu erheben. Zum vierten Punkt, Arbeitsnachweis, wird unter das Vorderrad, so daß er eine bedeutende Verlegung erlitt. wie es vorgeschrieben, alljährlich die Bilanz. Im Juni v. J. wurden zunächst der Beamte desselben auf ein weiteres Jahr gewählt. Vor dem Hause Karlstr. 41 wurde Abends eine unbekannte, die Gläubiger des Angeklagten aufs Unangenehmste durch ein Die Kontrolle über den Arbeitsnachweis, welche bisher eine Kometwa 24 Jahre alte Frauensperson, anscheinend infolge von Ver- gedrucktes Zirkular überrascht, in welchem der Angeklagte feine mission von 7 Mitgliedern ausübte, wird dem Vorstand überlassen. giftung, bewußtlos aufgefunden. Sie wurde nach der Charitee Bahlungsunfähigkeit anzeigte und Vergleichsvorschläge machte. Im Weiteren wird auf Antrag des Kollegen Faber beschlossen, gebracht. In der Feuerung der Waschküche des Hauses Diese waren aber der Art, daß keiner der Gläubiger darauf ein- 1. daß Kollegen, welche sich als arbeitslos im Arbeitsnachweis Charlottenstr. 95 wurde am 26. d. M. Morgens die Leiche eines gehen wollte und nun war der Konkurs unabwendbar. Es zeigte eintragen und sich dann innerhalb acht Tagen nicht wieder Rindes fast verkohlt aufgefunden, welches ein in demselben Hause sich aber, daß nicht so viel Masse vorhanden war, um das Konturs- beim Beamten desselben melden, von der Liste gestrichen werden. in Stellung befindliches Dienstmädchen am Abend vorher, an- verfahren durchzusehen und hatten sämmtliche Gläubiger das 2. Daß diejenigen Kollegen, welche von den Beamten nach einer geblich tobi, geboren und in die Feuerung gesteckt hatte. Am Nachsehen. Der Bücherrevisor vermochte so viel aus den mangel- vakanten Stelle gesendet werden, binnen 24 Stunden den Schein 25. d. M. und in der darauffolgenden Nacht fanden drei kleine haft geführten Büchern zu ermitteln, daß der Angeklagte wieder an denselben abzuliefern haben, andernfalls dieselben auf Brände statt. schon im Jahre 1887 mit einer Unterbilanz von 27 000. die Dauer von 4 Wochen von der Benutzung des Arbeits- Nachgearbeitet hatte. Von diesem Zeitpunkte an verfolgte weises ausgeschlossen sind. Unter„ Verschiedenem" wird noch von derselbe eine Geschäftspraxis, wodurch viele Fabrikanten mehreren Kollegen angeführt, daß ein fleinerer Silberwaarenaufs Empfindlichste geschädigt wurden." Die vorhandenen Fabrikant in der Sebastianstraße immer die von dem Verband an Waaren wanderten zum Leihhause, die dafür erzielte die dort arbeitenden Kollegen gesendeten Briefschaften öffne. Baarsumme wurde dazu benutzt, neue Verbindungen anzuknüpfen Der Verein zur Wahrung der Intereffen der ChristWie der angestrengte und verantwortliche Dienst der und weitere größere Waarenposten zu erhalten. Schülke wandte Eisenbahnbeamten vom grünen Tisch aus beurtheilt wird, zeigte sich an die Vertreter von auswärtigen Firmen, erklärte, daß er baum- Kleinhändler Berlins hielt am Montag, den 18. März, eine Berhandlung der zweiten Strafkammer des Landgerichts II aus irgend einem Grunde mit demjenigen Konkurrenzhause ge- eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Kollege Feldhahn in gegen den Zentralweichensteller Hermann Krüger. Am 16. Juni brochen habe, welches bis dahin sein Lieferant gewesen und zeigte furzen Zügen das Vorgehen der Engroshändler kritisirte. Sie v. J., als Krüger feinen Dienst antrat, bemerkte derselbe, daß ein gleichzeitig eine Anzahl quittirter Rechnungen vor. In den meisten schrauben die Preise nach Willkür den Kleinhändlern gegenüber Hebel durch welchen die Stellung der Weiche Nr. 12 auf Bahnhof Fällen wurde ihm dennoch bedeutet, daß gebrauchsmäßig das erste in die Höhe, wodurch diese wieder gezwungen find, Preise zu Westend von dem Thurm, der für die Zentral- Weichenstellung Geschäft gegen Kaffe abgeschlossen werden müsse, worauf Schülfe fordern, welche in feinem Verhältniß zum Verdienst der Arbeiter daselbst erbaut ist, bewirkt wird, ganz besonders schwer zu diri auch dies mit dem Gelde bewerkstelligte, welches er aus dem Ver- stehn. Redner erläuterte nun die Ziele des Vereins und wies die giren war. Er beauftragte daher den Weichenschmied Lieste nach saße gelöst. Nun waren die Lieferanten getödert und ihr Vertrauen Vortheile nach, welche durch direkten Bezug der Bäume aus den Der Ursache zu forschen, die feiner Meinung nach nur im war gewonnen; bereitwillig wurde dem neuen Kunden, der sich Forsten den Mitgliedern des Vereins erwachsen. Wenn der schlechten Schmieren der einzelnen Verbindungstheile zu suchen beeilte, größere Bestellungen zu machen, der übliche Kredit ge- 3wischenhändler fortfalle, tönne auch billige Waare beschafft fei. Lieske fand jedoch, daß eine Verbindungsstange zu kurz ge- währt. Die erzielten Waaren wurden zum größten Theile worden. Es wurden hierauf die Statuten verlesen, welche allgewährt. worden sei, und daher die Weichenzunge nicht richtig anliege. schleunigst wieder versetzt. Der Angeklagte hat auf diese gemeinen Beifall fanden. In der Diskussion sprachen verschiedene Er, Lieske, will nun dem Krüger mitgetheilt haben, daß Weise vom November 1889 bis zum Juni 1890 noch Kollegen im Sinne des Referenten. Eine entsprechende Resoluer jene Verbindungsstange herausgenommen habe, die für 63 000 M. Waaren bezogen und solche zum Gesammt- tion wurde einstimmig angenommen. Weiche also vom Thurm aus nicht mehr gestellt werden betrage von 52 000 m. lombardirt. Als der unausbleibliche Der Lese- und Diskutir Klub„ Süd Oft" hielt am tönne. Strüger bestreitet dies ganz entschieden, will viel Krach erfolgte, wurde eine Schuldenlaft von ca. 125 000 m. fest 18. März eine Versammlung zu Ehren der gefallenen Freiheitsmehr dem Lieste gesagt haben, er folle die Reparatur gestellt. Besonders die Geraer und Greizer Fabrikanten sind Kämpfer von 1848 ab. Das Sigungszimmer war mit einer noch nicht vornehmen, da des starken Verkehrs wegen eine start in Mitleidenschaft gezogen worden. ca. 3 Meter langen rothen Fahne, welche die Inschrift: Freidazu geeignete Stunde gewählt werden müsse. Nachmittags Rizel kennzeichnete das Verhalten des Angeklagten als ein höchst heit, Gleichheit, Brüderlichkeit trug, geschmückt. Rechts und gegen 3 Uhr, als zwei Personenzüge zum Auslaufen bereit im verdammenswerthes, er beantragte gegen ihn fünf Jahre links von derselben waren die Bilder von Mary und Lassalle Bahnhof Westend standen, gab der Stationsvorsteher, der von Gefängniß und fünfjährigen Ehrverlust. angebracht worden. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde der ganzen Sache nichts wußte, Abfahrtssignal, und Krüger Vertheidiger, Rechtsanwalt Dr. Straßmann, führte aus, daß der die„ Revolution" von Freiligrath vorgetragen. Sodann wurde stellte den Hebel in seinem Thurm so, daß nach seiner Meinung Angeklagte zwar höchst leichtfertig gehandelt habe, aber nicht von die" geschichtliche Bedeutung des Monats März von unserem die Weiche richtig stand. Er konnte dies vom Thurme aus an dem Gedanken geleitet worden sei, die Lieferanten zu betrügen. Standpunkt aus hervorgehoben. Nachdem das Gedicht:„ Die der Stellung der an der Weiche angebrachten Signallaternen Für die letztere Annahme spreche auch der Umstand, daß die Todten an die Lebendigen" vorgetragen und die Versammelten sehen, welche nach seiner Aussage, sowie nach der zweier Zeugen Verwandten des Angeklagten noch in letzter Stunde schwere sich zu Ehren der März- Gefallenen von ihren Plägen erhoben die richtige war. Die Züge fuhren zu gleicher Zeit ab. Durch Opfer gebracht, um ihn über Wasser zu halten. Der Gerichts- hatten, wurde die Versammlung mit einem begeistert auf das Nichtfunktioniren der einen Weiche aber wurden beide auf hof verurtheilte den Angeklagten zu 2 ahren 9 Monaten genommenen Hoch auf die internationale, völkerbefreiende ein Geleise geführt und fuhren beide Lokomotiven sich in die Gefängniß unter Anrechnung von 3 Monaten auf die Unter- Sozialdemokratie und dem Gesang der Audorf'schen Marseillaise Flanken. Die eine Lokomotive stürzte nach rechts, die andere nach suchungshaft. Mit Rücksicht auf die ehrlose Handlungsweise, gefchloffen. lints, zwei Heizer wurden nicht unerheblich verlegt, während welche dem Angeklagten zur Last fällt, wurden demselben auch geradezu wunderbarer Weise von den Passagieren Niemand die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren abSchaden erlitt. Wäre der eine Zug auch nur zwei Meter mehr gesprochen. zurück gewesen, so konnte ein unabsehbares Unglück fich ereignen. Durch eine umständliche lange Beweisaufnahme soll nun Krügers Schuld an dem Unfall bewiesen werden. Es kann jedoch nur festgestellt werden, daß zwei Zeugen gehört haben, wie Lieste dem Krüger diese Mittheilung von der Herausnahme des Verbindungsstückes von unten nach dem Thurm herauf zurief, daß Krüger diesen Zuruf überhört haben kann, ja beinahe überhört Eine öffentliche Generalversammlung der haben muß, geht daraus hervor, daß er mit noch einem Gehilfen Maurer Berlins wurde am 25. März unter Leitung des in jeder Stunde ca. 170 folche Hebelstellungen im Thurm vorzu- Kollegen Weiße in den Arminhallen abgehalten. Dieselbe war nehmen hat, jedes Mal auf die Stellung der Signallaternen berufen, die in der letzten Versammlung vertagten Wahlen der achten, wie auch die anderen Signale zu beobachten hat. Jede Vertrauensmänner für den Stadttheil Süden, Westen, Moabit vereins, welche mit ihren Beiträgen noch im Rückstande sind, einzelne Hebelstellung aber erfordert eine törperliche Anstrengung, und Zentrum zu vollziehen. Die Wahlen fanden statt mit Aus- folche zu berichtigen, und zwar spätestens bis zur General was der gerichtliche Sachverständige auf das Bestimmteste ausnahme für den Stadttheil Moabit. Demnach sind zu Vertrauens- Bersammlung, damit wir, wie es einem Arbeiterverein geziemt, fagt. Die betreffende Stunde, in der das Unglück passirte, war männern gewählt: Osten: Knöpchen, Gr. Frankfurterstr. 112, mit glatter Rechnung, anderer Vereine würdig, in den Berband an jenem Tage die neunte Dienststunde. Garbe( an Stelle Taschen, welcher zurückgetreten), Ostbahnhof 14, eintreten können. Nach diesem Sachverhalt pläbirte der Vertheidiger auf Frei- bei Pieper, Nüte, Stalizerstr. 54. Süden: Hannisch, Nostiz- Der Frauen und Mädchenverein für Weißensee hielt sprechung und wies mit vollem Recht auch darauf hin, daß nach straße 40, Räppel, Arndtstr. 21. 3entrum: Luz, Amalienjenem Unglücksfall eine Reparatur an einer Weiche nicht mehr, straße 21. Norden: Weiße, Tegelerstr. 27, Harnisch, Bernauer- am Dienstag, den 17. März, eine Versammlung im Lokale des ohne daß ein vereideter Beamter anwesend wäre, vorgenommen straße 92, Gede, Straßburgerstr. 38. We sten: Röhler, Schenken- Herrn Weichert( zur Flora) ab. Herr Neumann- Berlin hielt einen werden dürfe, die Bahnverwaltung hiermit also anerkannt hätte, borfstr. 4. Moabit:- Des Weiteren war die Versammlung beifällig aufgenommenen Vortrag über„ Christenthum und Sodaß die vorherige Instruktion nicht ausreichend gewesen sei. Der berufen, Stellung zum 1. Mai zu nehmen. Auch hier trat die bezialismus". Bei der Neuwahl wurden gewählt Frau Löffler als Staatsanwalt hatte 1 Woche Gefängniß beantragt. Der Gerichts- tannte Verschiedenheit der Ansichten zu Tage; die Versammlung Arndt als Kassirerin und Fräulein Wagener als Schriftführerin, erste Vorsitzende, Frau Werner als zweite Vorsitzende, Frau hof sprach nach längerer Berathung das Schuldig aus, mit der beschloß nach längerer Diskussion mit größter Majorität folgende Frau Grünberg, Frau Zabelt als Revisoren, Begründung, daß die Arbeitszeit eine vollkommen angemessene, Resolution, beantragt vom Kollegen Dietrich: und auch die körperliche Anstrengung durchaus feine zu große sei. Es sei daher, wie vom Staatsanwalt schon sehr milde beantragt, auf 1 Woche Gefängniß zu erkennen. Der Staatsanwalt Versammlungen. Maurer. Der Der Fachverein der Metallarbeiter in Gas, Waffer. und Dampfarmaturen hatte zum 22. März eine MitgliederBersammlung einberufen. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Herrn Sievers über:" Das religiöse Vorurtheil", und Verschiedenes. Kollege Prinz stellte den Antrag, die heutige Versammlung des schwachen Besuches wegen zu schließen und für April eine Generalversammlung einzuberufen. Auf der Tages ordnung müßte stehen: Wie stellen sich die Mitglieder des Fachvereins zur Auflösung des Vereins zu Gunsten des Verbandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter?" Dieser Antrag wurde angenommen und die Versammlung geschlossen. Der Vorstand ersucht dringend alle Mitglieder des Fach" 1 Die öffentliche Generalversammlung der Maurer Berlins In einer öffentlichen Bürstenmacher Versammlung erkennt die Beschlüsse des internationalen Kongresses zu Paris wurde die Frage erörtert: Wie stellen sich die Kollegen Berlins an und hält den 1. Mai als internationalen Feiertag fest, zieht zu dem von Nürnberger Bürsten- und Pinselmachern in Aussicht aber in Erwägung, daß sich die wirthschaftlichen Verhältnisse genommenen Kongreß? Die Meinungen gingen sehr auseinander. Zur Affäre Hoffmann ist zu berichten, daß der angeblich derartig gestaltet haben, daß in diesem Jahre der 1. Mai als 3u einem Beschluß kam man nicht. Allgemein wurde der Inunschuldig verurtheilte Telegraphenarbeiter Albert Hoffmann die internationaler Ruhetag nicht siegreich durchgefochten werden differentismus der Kollegenschaft beklagt. Erklärung abgegeben hat, daß er sich bei dem Erkenntniß beruhige fann und beschließt demzufolge, die Demonstration am Abend und seine Strafe anzutreten gewillt sei. Diese Thatsache könnte bes 1. Mai stattfinden zu lassen. Ferner beschließt die Versamm- Die lente Generalversammlung der Freien Volksangesichts der Selbstanklage des Bruders des Berurtheilten Befremben erregen und die leise aufgetauchte Bermuthung, daß es lung, dahin zu wirken, daß in Zukunft der 1. Mai als intersich hier um einen Att des Opfermuthes handelt, einigermaßen nationaler Ruhetag durchgeführt wird. Ferner erklärt die bestätigen, wenn nicht auch noch eine andere Erklärung zulässig Versammlung, auch an der Massendemonstration am Sonntag, wäre. Nach§ 899 der Straf- Prozeßordnung kann nämlich den 8. Mai, theilnehmen zu wollen." Zum Schlusse wurde Gewerkschaftliches" verhandelt. ein Wiederaufnahme- Verfahren nur dann Plaz greifen, wenn ein rechtskräftiges Urtheil vorliegt. Es liegt nun der Gedanke feine " Die Möbelpolirer nicht fern, daß der Vertheidiger des Angeklagten seinem Klienten hielten am Montag Abend eine öffentliche Versammlung ab. den Rath ertheilt hat, durch seine Erklärung, fich zu beruhigen, Genosse Staberna cf referirte über den 1. Mai. Er empfahl zunächst ein rechtsträftiges Erkenntniß zu schaffen, um dann den Rath der Fraktion, welcher für dieses Jahr nach Erwägungen in kürzester Frist die Schritte zur Wiederaufnahme des Ver- aller Umstände das allein Richtige treffe.( Beifall.) fahrens thun zu können. Augenblicklich befinden sich in diefer Angelegenheit zwei Personen in Haft: der vom In der Diskussion sprachen sich die Kollegen Kurt, Reuter, Gerichtshof als schuldig Befundene und der sich selbst Schreyer, Harter, Wolf und Hennig im Sinne des Referenten der Schuld Anklagende. aus, während Kollege Beese für das Ruhenlassen der Arbeit am Der Letztere beharrt, wie wir hören, bei der Behauptung, daß er der Thäter fei, und 1. Mat eintrat. Im Schlußwort trat der Referent nochmals für den Beschluß der Fraktion ein. Erklärungen tragen nicht nicht den Stempel der Erfindung. Noch in derselben Nacht, welcher der Verurtheilung Folgende Resolution gelangte zur Annahme gegen des Hoffmann folgte, war die Frau desselben auf dem Polizei- 3 Stimmen. bureau erschienen und hatte dort gejammert und geklagt, daß ihr Die heute stattfindende öffentliche Versammlung der MöbelMann unschuldig verurtheilt sei, und am nächsten Morgen folgte polirer erklärt sich für eine Demonstration am 1. Mai. Die ihr dann der Bruder des Verurtheilten mit seiner Selbstantlage. Versammlung schließt sich dem Vorschlage der sozialdemokratischen Thatsache ist, daß beide Brüder, welche bekanntlich Beide Tele- Fraktion insofern an, daß am 1. Mai Abends eine öffentliche graphenarbeiter sind und Beide die Telegraphenmüße tragen, sich Bersammlung der Möbelpolirer mit Frauen stattfindet, wo ein sehr ähnlich sehen. Der weiteren Entwickelung der Sache wird dem Tage entsprechender Vortrag gehalten wird, und am ersten man mit Interesse entgegensehen müssen. Wenn es wahr ist, was Sonntag im Mai ein Ausflug mit Familie unternommen wird. verlautet, daß nämlich der neuerdings in Haft genommene Bruder Die Versammlung ist aber gegen die obligatorische Einführung bei seiner Selbstanklage sofort Personen namhaft gemacht habe, der Demonstration zu Gunsten des Achtstundentages auf den denen er wenige Tage nach der That Mittheilung von seiner ersten Sonntag im Mai; vielmehr ist die Versammlung der Schuld gemacht haben will, so würde sich durch Vernehmung Ansicht, daß sich mit dem Laufe der Jahre der 1. Mai als interdieser Personen die ganze Sachlage bald Klarstellen lassen. Heute nationaler Arbeitsruhetag einbürgern wird, die internationale bühne" hat beschlossen, auch in den Sommermonaten die Theatervorstellungen fortzufeßen und dafür einen Mindestbeitrag von 50 Pig. pro Mitglied und Monat zu erheben. Den Mitgliedern, welche als Vertreter der Presse den Vorstellungen beiwohnen, wird nach wie vor ein reservirter Plaz gefichert sein, wenn dieselben ihre Monatsbeiträge bis zum 1. Ottober cr. im Voraus entrichten. Neue Mitglieder zur I. und 11. Abtheilung werden bei Unterzeichnetem im Laufe dieser Woche noch aufgenommen, wenn die Aufzunehmenden als Rezensenten die Vorstellungen besuchen wollen. An Djtersonntag Nachmittags 2½½ Uhr findet im OstendTheater" die erste Aufführung des verlorenen Paradieses"( von Fulda) statt. J. A. des Vorstandes: G. Wildberger, LouisenUfer 18. Achtung! Musiker! Große öffentliche Versammlung aller Sivil- BerufsMujiter Berlins und Umgegend am Donnerstag, den 26. März, Nachmittags präzise 3 Uhr, in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 11-12. Tages ordnung: 1. Wie stellen wir uns zur Arbeiterbewegung und wie organisiren wir uns? Referent: Stadtv. F. Bubeil. 2. Distuffton. 3. Gründung eines Bereins. 4. Wahl einer Kommission zur Ausarbeitung der Statuten. 5. Bers schiedenes. Bur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Arbeitervereine Berlins und umgegend, labet alle Genoffen zu dem am erfien Osterfeiertag( Abends 7 Uhr beginnend) in Frädrich's oberen Saal, Alte atobftr. 89 stattfindenden gemüthlichen unterhaltungsabend freundlichst ein. für Abwechselung ist durch Vorträge aller Art genügend Sorge getragen. Ein laßtarten sind im Restaurant( Parterre) zu haben. Der gesellige Verein„ Luftige 13", Mitglied des Bundes der geselligen Freireligiöse Gemeinde. Festvorträge: Sonntag, den 29. März, 10 Uhr, Rosenthalerstraße 38 Dr. Wöltet; Lützowoftr. 111-112. Beus. Montag, ben 30. März, 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38 Dr. Wille; Chauffeeftr. 88 E. Bogther., Verein zur Pflege freireligiösen Lebens. Sonntag, den 29. b. Mts., Bormittags 10% Uhr, Beuthstraße 22: Bortrag des Herrn Waldeck Manaffe Ostern, das Fest der Auferstehung". Freier Sutritt für Gäste( Damen und Herren). In der humanistischen Gemeinde, Kommandantenftr. 79, findet am Berliner Turngen offenfchaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von Nochmals Caffel. In der Reihenfolge der großen Städte Ditersonntag, Bormittags 10 Uhr, die Entlassungsfeier( Ronfirmation) statt. 8-10 Uhr, Zurnlotal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter, E.. 29 9-11 Uhr. 2übeck'scher Zurnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung wurde vorgestern Leipzig vergessen, das entweder in zweiter Samburg, Filiale Rirdorf. Mitgliederversammlung am Sonnabend, den furnt Abends 8-10 Uhr. Der Zurnfaal befindet sich Königstädtisches Gym: oder in dritter Reihe kommt, je nachdem bei Hamburg die 28. März, Abends 8% Uhr, im Lokale des Herrn Filice, Bergstr. 34. Zages: naftum, Elisabethstraße 57-58. Vororte zugezählt werden oder nicht. In letterem Fall ist ordnung: Wahl der Delegirten. Stattlub Ram sch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung Leipzig, im anderen Fall Hamburg die zweitgrößte Stadt Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins sämmtlicher Berufs- in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelftr. 141. Genoffen sind freundlichst klaffen, Verwaltungsstelle Berlin I, am Sonnabend, den 28. März, Abends eingeladen. Stattlub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. Humoristischer Deutschlands. 8 Uhr, Blumenftr. 78 bei Wollschläger. Tagesordnung: Anträge. Mitthei- lub bonts" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäfte willkommen. Privat R. W.-B. 10 M. erhalten. lungen. Geschäftliches. Theater Gesellschaft Schneeglöckchen" im Lotal BeteranenLese- und Diskutirklubs. Sonnabend. Lese- und Diskutirklub straße 9 bei Bettin. Theater- Verein Giaconda", Abends Feuerbach" im Lokale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. 9 Uhr, Sigung. Verein Lustige Brüder", Abends 9 Uhr, " Beine" Abends 9 Uhr, im Lokale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. Brüderstr. 26. Vergnügungs- Verein Rustige 13", Abends 9% Uhr, bei Lese- und Diskutirklub des Arbeiterbildungs- Vereins in Weißensee, Röllte- u. Siebzeit, Wrangelstr. 30. Gäste willtom. Bergnügungsverein Sorgen= Charlottenburgerstraßen Ecke bei lebs. Gäste haben Zutritt. Paris. brecher", Mendelssohnstr. 4, Sigung mit Damen. Gäste willkommen. Deutscher fozialdemokratischer Resetlub. Ecte Rue Mont- Roller'scher Stenographen Berein Süd- West Berlin", Abends martre und Rue Etienne- Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versamm 8% Uhr, im Restaurant Körner, Barutherstraße 1, Unterricht und Uebung. Lungen. Rauchtlub„ Goldene Quaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bet Brückner. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend. Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein, Freund= fchaft", Friedenstr. 48 bei Tollkühn. Gesangverein" Sanges Echo," Staligerstraße 142 bei Greifer. Gesangverein yrania", Landsbergerftraße 31 bet Musehold. Grüne Giche", Rirdorf, Knesebeck- und Hermannstr.- Ecke bei Beiler. Gesangverein Glückzu" bet Bergmann, PrinzenAllee 10.- Gesangverein" Treuer Bund" bei Ullrich, Arndt- und Friesenstraßen- Ecke. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gefangverein Phönir", Steinmegstr. 76, bei Lemm. Aufnahme neuer Mitglieder Musikverein ,, Vorwärts", Ab. 8-10% Uhr, Annenstr. 14, part. Zithertlub Waldrose", Abends 9 Uhr bei Kleemann, Lausitzerstr. 41.-. Bitherklub ar monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.- Tambour Berein, Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- Ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. " Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich Antwort wird nicht ertheilt. Frau G., Köpnickerstr. Lassen Sie Ihren Sohn von einem anderen Arzt untersuchen und die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen; dann gehen Sie mit dem ärztlichen Zeugniß zum Rassenarzt. Briefkaffen der Expedition. Für die Ausgesperrten gingen ferner ein: Gesammelt in einer öffentl. Versammlung von Frauen und Männern am 18. März in Hohen- Schönhausen 20,50. Theaterverein„ Akazia", Mitgl. des Arbeiterbundes ges. Vereine Berl., 10,00. Von der Tischlerei von Oppelt, Krautsstr. 52, 4,55. D. H. 3,00. Von einigen Tischlern, Möbelpolirern und einem Budiker, durch Neumann 6,65. Auf dem Arbeitsnachweis der Tischler gingen ein: Tischlerwerkstatt von Ties, Krautsstr. 38, 4,50. Wer dieses Blatt liest, kennt mich! Warnung! Mein Détailgeschäft befindet sich nur Oranienstr. 140. Es giebt wenige Artikel, bei denen der Käufer so sehr auf die Reellität des Verkäufers angewiesen ist, als bei Glacé- Handschuhen. Es gewährt dem Käufer daher ein beruhigendes Gefühl, daß ich für die in meinem Detailgeschäft, Oranienstrasse 140, gekauften Handschuhe die Garantie der solidesten Ausführung und der größten Haltbarkeit übernehme. Oranienftr. 140. Henri Littmann. Dranicnitr. 140. Stadtbekannt sind meine Schwarz. Damen- Handschuhe 4 Knopf lang, m. seid. Raupe, Größtes Handschuh- Spezialgeschäft Berlins. Unzerreissbare Paar M. 1,90. Unzerreissbare Unzerreissbare Couleurte Damen- Handschuhe 4 Knopf lang, m. seid. Raupe, Paar M. 1,75. Schwarze Damen- Handschuhe 4facher Patent- Verschluß, Baar M. 2,50. Unzerreissbare Unzerreissbare Unzerreissbare. Unzerreissbare Unzerreissbare 4 Goldknöpfe mit bunter Raupe, Couleurte Damen- Handschuhe Paar M. 2,50. Unzerreissbare 148 Moritz- Platz Magazin für Simson und Herkules. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. Handschuhe. De Illustrirte Preislisten werden kostenfrei versandt. E qun-uaxaaf Knaben- Garderobe Frühjahrs- Paletots empfiehlt von 12-36 M. Einsegnungs- Anzüge von 12-30 m. Hosen von 4-15 M. prompt und billig. Bestellungen nach Maaß Filiale Rixdorf, Berg- Straße 141 Paul Groitzsch, mager, Beuthſtr. 3, 9 neben der Erped. d. Blattes, empfiehlt Taschen- Uhren, Regulateure, Wand- Uhren, Wecker, Uhrketten aller Art bei solidester Bedienung zu billigen Preisen. Ratt für Reparaturen. Uhrmacher, Beuthstr. 3, 3.( Mähe b. Schleſ. Th.) w. 1 Serr gef. Zum Mitbewohnen eines möblirten d. Staligerstraße 60 4 Tr. F. Winter. Gine möbl. Schlafft. f. H. bei Wwe. Bfüßner, Waldemarstraße 62 2 Tr. Gine freundl. Schlafft. für Gen. bei Wartenberg, Drantenstr. 200. 1224 b J. Mann findet Schlafst. bei Familie Echte Rathenower Brillen Rudolf Reinhardt, Linden- Straße Nr. 94, neben der Markthalle. Sonntags geschlossen. E Werk416L Weltberühmtom . sind meine Couleurte Herren- Handschuhe 2facher Pat. Verschl. halbgesteppt, Paar M. 1,75. Couleurte Herren- Handschuhe 2 facher Pat.- Verschl., unzerreißbar, Paar M. 2,40. Schwarze Herren- Handschuhe 2 facher Pat.- Verschl., unzerreißbar, Paar M. 2,50. Kutscher Fahr- Handschuhe anerkannt das beste Fabrikat der Welt, Paar M. 4,-. 896L Butter- Handlung, Delikatessen und Fleischwaaren von 318.L J. Ruff& Töpfer, Berlin SW., 10 Bergmannstraße 10% Alle Uhren 7 werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 2g, gegenüber der Dankes- Kirche.[ 25L Lager aller Arten Uhren, Uhrketten. Allen Freunden u. Gen. empfehle mein Weiss- u. Bairischbier- Lokal. C. Nestle, 247L Wolliner- Straße 2. THE Empfehle meine Destillation. Vereins- und Billardzimmer steht zur Verfügung. Heinrich Sak, Markgrafenstraße 102. 3562 Wer leiht Genossen 200 Mart gegen Sicherheit und Zinsen? Offerten unit. A., Annonzen- Expedition, Elsasserstr. 97. Linienftr. 88, werden von heute ab, aber nur an Handwerker, gut erhaltene Hosen von 3-5 M.; etwas getragene Röcke, Jackets von 4-7 M.; auch moderne Sommer Ueberzieher wenig getragen von 8-19 m. verkauft. Hamburger Laden. Spezialität: Arbeits- Anzüge. Beim bevorstehenden Quartals Weinbergsweg Nr. 2. wechsel empfehle ich bei pünktlicher Lieferung den Vorwärts( Berliner Bom 1. April ab befindet sich m. Geschäft Volksblatt) und Volks- Tribüne, Linienstr.225, Ede Grenadierstr. sowie sämmtliche in Berlin erscheinende Zeitungen und Journale. Max Kirsch, Beitungs- Spediteur, 4252 Ritterstraße 107, Ede Prinzenstraße 28, Verkaufsstelle. Bringe den Genossen hierdurch meine Rind- und Schweineschlächterei, in freundliche Grinnerung und bitte Bentral- Markthalle, Stand 148, um gütigen Zuspruch. 759 b Carl Aurin. Albrecht's Bäckerei, Wrangelstr. 8 und Langestr. 26, liefert das größte Brot für 50 Pf.[ 117L nahe dem Schönhauser Thor. J. Leiser. 243L Kanarien- Hähne u.-Weibchen( feiner Stamm) verkauft F. Schulz, Chriftinenstraße 28. [ 1098. Empf. all. Genossen mein Bürstenund Pinsel- Geschäft. [ 397L A. Teue, Nostizstr. 16. Wer Milchgeschäfte billig u. vortheilhaft einrichten will, wende sich an 652b Rehdorff u. Oberlaender, Blechwaarenfabrik, Waldstraße 44. Hobelbänke, Schraubzwingen, Werkzeuge u. f. w. verkauft[ 1167 b Otto Mecke, Röpnickerstr. 169. licher Sorten. Billigste Preise.[ 86L Eberhard Herz, Pringenstr. 38. Allen Westfalen u. Freunden d. und Pince- nez nur mit prima Kristall- Gläsern von 1,50 Mark an. Naunynstr. 4, S. pt. b. Pieper. 1238 b Erbe empfehle täglich frisch ein other Rohtabak! Beste Auswahl sämmtS. Theilnehmer z. Ausnutzung meines Pökelfleisch u. Rippchen à Pfd. 45 Pf. D.R.-P. Nr.55542 Böchstr. 26., v.4 Tr. I. Rindfleisch, ohne Knochen, a Pfd. 55 Pf., Heute frisch eingetroffen: Oldenburger Schlafft. f. 1 H. bei Schicht, Acker- fowie sämmtl. Wurst- u. Fleischwaaren Ich warne hiermit Jeden, meiner straße 59, 1 Tr. 1228b aum billigsten Preise 211L Frau etwas auf meinen Namen zu Westfäl. Fleischw.- Pabrik u. Niederlage. borgen, da ich für Nichts aufkomme. 43 Linden- Strasse 43, G. Leh. vis- à- vis der Zimmerstraße. H. Schultze( mit'n 3) [ 424L] Berlin N., Elsasser. Strasse Nr. 73. DE An allen Festtagen Bockbier- Ausschank bei großem Konzert. Kalbfleisch Ausverkauf. Da ich zum 1. April d. J. mein Geschäft nach Oranienstr. 202 verlege, beabsichtige ich wegen UmzugsBrust 45, Nierenstück 55, Reule 55 Bf. tosten meine Schuh- und Stiefel-, fowie Frol. Schlafft. f. 2 H. Dieffenbachstraße 31, H. 2 Tr. b. Kameng. Eine Schlafstelle an 2 Herren sofort Manteuffelstr. 92, Hof 1 Tr. b. Zippel. Knaben- Anzüge, Mädchen- Mäntel, haltbare Stoffe, solide Preise, empfehle 1219b ich allen Genossen Möbl. Schlafft. b. Gesch, Adalbert straße 84, 4 Tr. 208L 1179 b Ich warne Jedermann meiner Frau auf meinen Namen etwas zu borgen, da ich für nichts aufkomme. 1239 b C. Klenke, Neumannsgasse 11. Große Vereinszimmer verm. Dresdener Manteuffelstraße 43, für Vereine und Gewerkschaften zur Straße 99, S. p. L. G. Schlafst. 3. verm. Dresbener1247b Raffler Rippespeer Pfd. 70, Wildfleisch Filzwaaren für Herren, Damen und straße 99, H. p. 1. Schlafft. f. H. Staligerstr. 131, H. 1, 1221b in Stücken Pfd. 70 Pf., Tauben, Hühner, Kinder von heute ab 10 pCt. billiger Enten, Buten, sowie sämmtliche Wurst zu verkaufen, was ich hierdurch meinen b. Ww. Wolf. und Rauchwaaren offerirt billigst Freunden und Gönnern aufs Beste A. Pechmann, 418L empfehle. 48. Reichenbergerstraße 48. 260 L Möbl. Schlafft. Greifswalderstr. 68, 1238b v. 1 Tr. b. Jost. Chr. Geyer, Oranienstr. 4. Lager Berlins E. Theilnehmer zu einer möbl. Stube Ecke Staligerstraße. Pleiss. Betten unentgeltlichen Benutzung im Restaurant A. Jüttner, Barnimstr. 16. 58 G F. R. Retzlaff, Ein Vereinszimmer f. 30-40 PerBettfedern sonen, ist v. 1. April ab jeden Abend Spezial- Geschäft in der Woche zu verg. Näh. b. Fiebig, Brückenstr. 5 Reichenbergerstr. 169. ( Jannowig- Brücke) Theilzahl. gestattet. 1241d Ein Vereinszimmer ist zu verw des Königl. Preuß. geben 40-50 Pers. fassend b. Gea Möbel- und Kinderwagen. Andreaspr.23, 5.v ſucht J. Schulz, Brizerſtr. 42, v. 4- Rechts- Burcan Amtsrichters a. D., noffe A. Spruth, Stallschreiberstr. 57, 1226b Polsterwaaren Prinzenstr. 101, Hof Quergeb. 3 Tr. Alte Jakobstr. 102, 11. Gewissenhafter Reller. Alte und neue Möbel, Mag.- Kinderempfiehlt zu billigen Preisen bei guter bettit. bill.Jankwis, Rottbufer Damm101, b. Breck anständ, Schlafft. f. H. zum Rath, Hilfe in allen Angelegenheiten. Un230b bemittelten unentgeltlich. Auch Sonntags. Freie Aussicht. 2-8 St. mit 0. 1227b 1. April, Pr. 6 M. Wohnungen v. Schlafstelle 3. verm. b. Dortschack, Schloffer auf Geldschränke verlangt ohne Bad, Balton, Erker, zum 1. April 1249b Neue Schönhauserstr. 14. 1286b zu verm. Friedenstr. 55, Eckhaus. reeller Arbeit 304L v. 1 Tr. Tapezier, Rob. Fischer, mantenuffeljtr. 85,1. Alte Stiefel im. Stallschreiberſt.7. Adalbertstr. 81, H. 4 Tr. Kein Laden. u. Möbel-, Spiegel-.. Polsterwaaren- Magazin von So. 5. Reichenbergerstraße 5. So. Aug. Herold, 172 L o. Amerikanische Verkaufs- Hallen. Spandauer Brücke 1a. Billigste Bezugsquelle Kein Konkursmaßen Ausverkauf! der Welt für gute u. Stück: Ein großer Posten Herren- FrühjahrsAnzüge, schöne Muster, sonst 25 M. M. 10,00 Ein großer Posten Herren- FrühjahrsAnzüge, sehr dauerhaft gearbeitet, sonst 35 M. m. 15,00 Ein großer Posten Herren- FrühjahrsAnzüge, brillanter Qual., sonst 50 m. m. 22,50 Ein großer Posten Herren Hosen, in schönen gestreiften Mustern, nur M. 5,00 Ein großer Posten Kammgarn- Hosen. M. 9,00 . . elegante Stalizerstr. 39. Wienerstr. 69. Herren- u. Knaben- Bekleidungs- Gegenstände. Billigkeit ist die bewegende Kraft, welche den Erfolg dieses Verkaufs fontrollirt. Nichts von Verschleierung oder Umschreibung! Stück: Ein großer Posten Herren- SommerPaletots, guter Qual., sonst 25 M. M. 10,00 Ein großer Posten Herren- SommerValetots, vorzügl. Qual., sonst 45 M. M. 20,00 Ein großer Posten naben- Anzüge, sämmtliche Größen vorhanden, von M. 4,50 an Ein großer Posten bunte Herren- Westen, geschmackvolle Muster, von M. 3,60 an Ein großer Posten englische Lederhosen Reelle Conlanz in der Bedienung und den Preisen und Güte der Waare, das sind und bleiben Basis und Richtschnur der Preise streng fest! Amerikanischen Verkaufs- Hallen. Warnung: Wienerstrasse 69 und beruhen alle ähnlich klingenden Ankündigungen auf Täuschung des Publikums. von M. 3,70 an Preise streng fest! Die wirklichen Amerikanischen Verkaufs- Hallen befinden sich nur Spandauer Brücke la, Skalitzerstrasse 39 und Sonnabend, den 28. d. Mts. bleiben die Verkaufs- Hallen bis 12 Uhr Nachts geöffnet. TI 354L Mein Schuh- und Stiefel- Lager für Herren, Damen und Kinder bringe hiermit in empfehlende Erinnerung. 399 L Albert Auerbach, Rottbuser Damm Nr. 7, nahe der Rottbuser Brücke. Genossen empfehle mein Hutgeschäft. Arbeite nur mit Fabrikanten, welche sich der Kontrolmarken deutscher Huimacher angenommen haben. Bitte zu beachten: Köpenickerstraße 126, nahe der Adalbertstraße. Gegründet 1873. Adolph Kehr. !!! Billig und gut!!! kauft man in der Herren- u. Knaben- Garderoben- Fabrik v. Adolf Gerechter, 26 L Bezugs quelle. Direkte Fabrik und Lager: Spandauer- Strasse Nr. 36 u. 37, erste Etage. Potsdamerstraße Nr. 57-59, sülower. Filialen: Reinidendorferstraße Nr. 68, wedding. Oranienstraße Nr. 2a, anteuffelstraße. an der SF Direkte Bezugsquelle zu Fabrikpreisen. E Gut sortirtes Lager in allen Artikeln. Reelle Große Auswahl in Stoffen zu Bestellungen nach) Maass. Bedienung. Am Lager find ca. 4000 Sommer- Paletots v. 10-20 m., ff. 30. " " " " 8000 Jacket- Anzüge v. 11-15 ff. 30. " " " " " 1000 Einsegn.- Anzüge v. 12-18 " ff. 22. " " 2 " 5000 Stoff- u.Kammg.Hos. v. 3-7 " ff. 12. " " " Seimstraße 6500 Knaben- Anzüge v. 3 M. an.[ 308L Schuhmacherei von 18. Wilh. Herbach. Heimfraße 18. Schuhwaarenlager] Anfertigung eigener Fabrik handel. Zwischenvon Schuhivert nach Maaß, für und aus den renommirtesten Fabriken Fußleidende der Form des Fußes des In- und Auslandes. und den Moden entsprechend. Reparaturwerkstatt im Hause. Grundsäße: Solide Waare. Mäßige, aber feste Preise. Kein Ich habe keine Filialen und stehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. Vorzügl. Arbeit. J. Baer, Großer Umsatz. Berlin N., Gesundbrunnen, Badstraße 18, Ecke der Stettinerstraße, empfiehlt in überraschender Auswahl: Kleiner Nutzen. Eleg. Kammgarn- Anzüge 27, 30, 36-40 m. Halbe Preise stellt jetzt das unterzeichnete Institut der„ Goldenen Hundertzehn"" in seinem TotalAusverkauf, da das überfüllte Lager in furzer Zeit geräumt werden muß. Ueber 15 000 FrühjahrsPaletots jetzt zum dritten Theil des reellen Werthes von 8, 10, 12, 15, 20, 24, M. Prima. 12 000 englische Jaquet- und Rock- Anzüge von 10, 12, 15, 18, 20, 22 24 27 30. Prima. Schwarze Anzüge in. Tuch a. Kammgarn v. 15, 18, 20, 24, 27, 30, 36, M. Prima. H 6000osenu. Westen, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12 m. Prima. Knabenund Burschen- Anzüge jeht halb umsonst. 432 L Goldene 110. „ Berliner ConcurrenzGeschäft", nur allein 110 Leipziger- 110 DER MAURER 25 A Monals 20 Pf Straße 110. Marken 3. quittiren von Partei- 511 Beiträgen empfiehlt allen Genossen die Quittungsmarken und Kautschuk- Stempelfabrik von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. Preisliste gratis und franko. Rohtabak! Sumatra, Vollblatt, schön in Farbe, weiß brennend, deckt mit 14 Pfd., pr. Pfd. 3,20 M., sowie andere Sorten Tabak billigst, empfiehlt 427 L Carl Roland, Rottbuser Damm Nr. 33. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Da Eleg. Jaquet- Anzüge 18, 21, 24, 27 bis 33 3. Rester- Handlung. Di äußerst billig! Eleg. Paletots 15, 18, 20, 24, 27-33 m. Eleg. Stoffhosen 6, 7, 8, 10, 12–16 m. Arbeitssachen äußerst dauerhaft gearbeitet, Reizende Knaben- Anzüge und Paletots für jedes Alter. Großes Stoff- Lager vom einfachsten bis zu den feinsten Fabrikaten, zu Bestellungen nach Maaß zu äußerst soliden Preisen und schöner Ausführung Eleganter Sih. A Billige Rester zu Knaben Anzügen von 1 M. an, sowie zu großen Anzügen von 6 M. an bis zum feinften Rammgarn, sowie Rester zu Regen- und H. Matthies, 70. Grüner Weg 70, n. d. Koppenstr. Spezial- Geschäft für 779b Mehl, Mühlen- Fabrikate, Hülsenfrüchte, Taubenerbsen und Vogelfutter empfiehlt beste Waare z. bill. Preis. Von 5 Pfd. ab Engros- Preise. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. Ganze Ausstattungen empfiehlt Moritz Gläser, 189 L 167. Reichenbergerstr. 167. Empfehle meinen Freunden u. Genossen mein reichhaltiges Lager fertiger Herren- und Hut- Fabrik Neue KönigDon C. Stark, Strasse Nr. 73. Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. Großes Lager in Regen- und Sonnenschirmen. He Feste Preise. 1211 b E Martin Klein, 43 L Uhrmacher, 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Laschen- Uhren. Reparaturen zu soliden Preisen. Bitte lesen Sie! Jebem, der billig und gut kaufen will, empfehle mein sehr reichhaltiges Lager von circa 1000 Sommer- Paietots, 2000 Anzüge, sowie einzelne Röcke, Jaquetts, Hosen, Weften etc. Ferner Uhren, Ketten, Betten, Wäsche, Stiefeln, Hüte, Reise- und Knaben- Garderobe Solkoffer, Waschkessel etc., sowie in gutsigender, solider Ausführung zu billigten Preisen. E Paletots. Seidene Westen. Arbeitshosen. Maaßbestellungen werden in der eigenen Damen- Mäntel und-Kleider. Sämmtliche Sachen in alt und neu, auch werden verfallene Pfänder verkauft. A. Wergien, Schneidermeister, Werkstatt prompt und reell ausgeführt. 127Stalizerstraße 127. F.Bomballa, edermeister, Bestellungen nach Maak werden , Köpnickerstr. 195, gut and billig ausgeführt. 420 Bitte sehr, recht genau auf Namen und Arbeitsanzüge in großer Auswahl. Hausnummer zu achten.[ 306L im Laden. 3ums: Kautschuk- Hüte m. Kontrolmarke ThürSchilder. Stempel. H. Guttmann, Graveur, DF Brunnenstraße 9. E Spiegel und 83 蝦 zu billigsten Preisen empfiehlt[ 857L H. Aertsens, Prinzenstr. 28. Freunden und Genoffen zur gefl. Nachricht, daß ich meine ZeitungsSpedition für den Westen Berlins und Umgegend am 1. April nach der verlege; empf. mich zur Möbel, Polster waaren Botsdamerstr. 86a voice m C. Tausendfreundlichen Lieferung des„ Vorwärts"," Berl. Fehrbelliner- Strasse No. 78, Bolts- Tribüne", Wahrer Jakob", sowie nahe Weinbergsweg. 222L der gesammten Arbeiter- Literatur. Solide Arbeit. Billigte Preise. Ferd. Kleinert, Workstr. 71. Ecke Sophienstraße.! Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plaze bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 Jede Uhr 2 zu repariren ( außer Bruch) unter Garantie foftet bei mir 1,50 Mk. Kleine Reparaturen entsprechend billiger. Uhren, Gold- u. Silberwaaren Sommermänteln, Sammt, Seide, Plüsch, C. Wunsch, nr. 38, Atlas( alle Besatz- Artikel), Trikot zu Taillen, alle Farben; auf Wunsch Alles zugeschnitten, auch angefertigt, empf. Karle, Waldemarstr. 66, part. Praktischer Zahn- Arzt J. Semmel, n. d. Oranienplay. Nur 1 Mark. Klagen, Eingaben, Reklamationen, Rath im Zivil- und Strafprozeß. Einziehung von Forderungen. Pollak, • ezt Ranpachitr. 7, I. Auch Feiertags. 4262 Den werthen Freunden und Genossen. Neue Königstr. 48, am Alexanderplatz. Sprechstunden: Vorm. von 9-1 Uhr. empfehle meine Zeitungs- u. BroschürenNachm. 3-6 Uhr, Sonntags 9-3 Uhr, W. Gassmann, Gesundbrunnen, Spedition Künstliche Zähne etc. Exerzierstraße 4, Ill. Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Halbe Preise! Jetzt zum Fest hat das RiesenUnternehmen des Kleider- Pascha, um der Konkurrenz die Spitze zu bieten, zu halben Preisen zum Ausverkauf gestellt: 10 000 entzückende Sommer- Paletots, Mode 1891 ( deren reeller Werth das Dreifache), jetzt nur 8, 10, 12, 15, 18, 20, 21, 24 M. hochfein. 15 000 elegante, schneidige Jacketu. Rock- Anzüge( darunter die feinsten Kammgarn- GesellschaftsAnzüge) jezt zu halben Preisen nur 8, 10, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33, 35 m. 8000 Hofen, einzelne Röcke, Jackets und 6000 Knaben- und Burschen- Anzüge jetzt halb um 366 L sonst. Kleider- Pascha genannt: Der billige Mann. 32 Rosenthalerstraße 32. Ecke Sophienste., Edkladen. Man achte genau auf 32 u. Eckladen. Edkladen! 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 73. Die Uebergangsbestimmungen des Gesetzes vom 22. Juni 1889." Freitag, den 27. März 1891. 2 Pfg. in der Lohuklasse I 9 13 6 II " " " " III IV " für jede Woche wirklicher Beitragsleistung, sowie für jede Woche bescheinigter Krankheit oder militärischer Dienstleistung nach dem Inkrafttreten des Gesetzes; dabei werden die Zeiträume der Krankheit und militärischer Dienstleistung nach der Lohnklasse II in Anrechnung gebracht.(§§ 26. 28.) In dem Gesetz, betreffend die Invaliditäts- und Alters- Verficherung der Arbeiter vom 22. Juni 1889 find für die ersten Jahre nach dem Inkrafttreten desselben besondere UebergangsBestimmungen getroffen worden, wonach die Arbeiter vor Ablauf der gefeßlichen Wartezeit fünf Jahre für die Invaliden und dreißig Jahre für die Altersrente in den Genuß einer Rente Wer z. B. bei 188 anrechnungsfähigen Wochen in den gelangen, wenn die Bedingungen diefer Uebergangsbestimmungen Jahren 1887 bis 1890- Ende 1891 erwerbsunfähig wird, erfüllt sind. Es war dies nothwendig um derjenigen Versicherten, welche nachdem er im letzten Jahre sieben Wochen krank ge= vor Ablauf von fünf Jahren erwerbsunfähig werden, beziehungswesen ist und für vierzig Wochen den Beitrag in der weise welche vor Ablauf von dreißig Jahren das 70. Lebensjahr niedrigsten Lohnklasse entrichtet hat, würde eine Invalidenrente vollenden, die Möglichkeit einer Invaliditäts- bezw. Altersrente von 110+40 X 0,02+7 x 0,06= 111,22 m. jährlich oder 9,30 M. monatlich zu beansprüchen haben. zu gewähren. Diese Bestimmungen sind in Folgendem kurz zusammengestellt: I. Invalidenrente. 1. Berechnung der Wartezeit. Die gefeßliche Wartezeit für die Invalidenrente beträgt fünf Beitragsjahre zu 47 Beitragswochen, zusammen also 235 Beitragswochen.(§§ 16, Biffer 1, 17. Abs. 1). Eine abgefürzte Wartezeit tommt jedoch für solche Versicherte in Anrechnung, welche während der ersten 5 Kalenderjahre nach dem Inkrafttreten des Gesetzes( also bis zum 31. Dezember 1895) erwerbsunfähig werden und zwar unter folgenden Voraussetzungen: A. Wer auf diese Vergünstigung Anspruch machen will, muß mindestens ein Jahr lang( 47 Beitragswochen) nach dem Infrafttreten des Gesetzes auf Grund der Versicherungspflicht die gefeßlichen Beiträge entrichtet haben.(§ 156 Abs. 1.) 3. Feststellung der Erwerbsunfähigkeit. Die Gewährung der Invalidenrente ist abhängig von dem Nachweise der dauernden Erwerbsunfähigkeit. Diese ist dann als als vorhanden anzunehmen, wenn der Versicherte infolge seines körperlichen oder geistigen Zustandes nicht mehr im Stande ist, durch eine seinen Kräften und Fähigkeiten entsprechende Lohnarbeit einen Betrag zu verdienen, welcher gleichkommt der Summe von 1/6 des Durchschnitts der Lohnsäße, nach welchen für ihn während der letzten 5 Beitragsjahre Beiträge entrichtet worden sind diese Durchschnittssäße sind für Lohn Klasse I. 300 Mart, II. 500 Mart, III. 720 M., IV. 960 m. (§ 23) und 1/6 des 300 fachen Betrages des ortsüblichen Tagelohnes gewöhnlicher Arbeiter.(§ 9, Abs. 3.) 8. Jahrg. verrienst von 550 bis 850 m. jährlich, entsprechend der LohnElaffe III, nachgewiesen und demnächst für drei Beitragsjahre in Lohnflaffe II, für zwei Beitragsjahre in Lohnklasse I Beiträge gezahlt, so beträgt die erlassene Wartezeit 25 Jahre, und seine Rente berechnet sich wie folgt: 50+ 25 X 47 X 0,08+3 X 47 X 0,062 X 47 X 0,04= 156,22 M. M. jährlich oder 13,05 m. monatlich. b) Wird hingegen die Rente erst nach dem 1. Januar 1901 erworben, so kommt es auf den vor dem 1. Januar 1891 thatsächlich erzielten Arbeitsverdienst nicht mehr an, sondern es werden für die ganzen 1410 Wochen die Steigerungssätze zu Grunde gelegt, welche den nach dem 1. Januar 1891 entrichteten Beiträgen entsprechen, und zwar, wenn diese Beiträge in verschiedenen Lohnklassen entrichtet sind, nach Verhältniß der Zahl der in den einzelnen Klassen entrichteten Beiträge.(§ 159.) War also ein Arbeiter am 1. Januar 1891 58 Jahre alt, so daß ihm von der Wartezeit 18 Jahre zu erlassen sind, und hat er demnächst fünf Jahre nach Lohnklasse III, vier Jahre nach Lohnklasse II und drei Jahre nach Lohntlasse I Beiträge geleistet, o berechnet sich seine Rente auf 50+ 5 x 0,08+4 X 0,06+3 X 0,04 jährlich oder 11,65 M. monatlich. 12 X 1410189,47. Alle unter die Versicherungspflicht fallenden Personen, welche am 1. Januar 1891 das 40. Lebensjahr vollendet haben, werden Sonach gut thun, sich die vorgeschriebenen Bescheinigungen darüber: daß sie in den Jahren 1888 bis 1890 insgesammt 141 Wochen lang in einem Arbeits- und Dienstverhältniß ge standen haben, welches jetzt die Versicherungspflicht begründen würde, sowie über die während dieser Zeit vorgekommenenen anrechnungsfähigen Krankheiten und militärischen Dienstleistungen Personen, welche schon 60 Jahre alt sind, ferner auch Bescheinigungen über die während jener 141 Wochen bezogenen Löhne und Gehälter rechtzeitig zu beschaffen und sorgfältig aufzubewahren. Dieselbe tommt also denjenigen Personen( fleinen Unter- Für diejenigen Personen, welche in die Lage kommen, von nehmern und Hausindustriellen-§ 8-) nicht zu gute, welche der Uebergangsbestimmung Gebrauch zu machen, bedurfte es ohne gesetzliche Verpflichtung im Wege freiwilliger Selbstver- einer ergänzenden Vorschrift, weil für diese überhaupt noch nicht sicherung Beiträge geleistet haben(§ 156 Abs. 2); wohl aber 5 Jahre hindurch Beiträge entrichtet sind. Diese Sonder- und denjenigen, welche, nachdem sie aus dem die Versicherungspflicht vorschrift ist dahin getroffen, daß für diejenige Zeit vor Inkraftbegründenden Arbeits- oder Dienstverhältniß ausgeschieden sind, treten des Gesetzes, welche auf die Wartezeit angerechnet wird, durch freiwillige Entrichtung von Beiträgen das Versicherungs- der Lohnsatz der niedrigsten ersten Klasse zu Grunde gelegt werden verhältniß fortgesetzt haben. Die Bestimmung, daß solche frei- foll.(§ 156, Abs. 3.) willige Beiträge auf die Wartezeit nur angerechnet werden sollen, wenn vorher auf Grund der Versicherungspflicht für 117 Beitragswochen( 22 Beitragsjahre) Beiträge entrichtet worden sind, tommt erst vom 1. Januar 1895 ab zur Anwendung. Bis dahin fann durch freiwillige Fortentrichtung der Beiträge die Warte zeit erfüllt werden, wenn nur während eines Jahres( 47 Wochen) auf Grund der Versicherungspflicht Beiträge geleistet sind.(§§ 117, 156, Abs. 4.) Als Beitragswochen werden hierbei mit gerechnet die Zeiträume 1. von Krankheiten, wenn a) der Erkrankte vor der Krankheit nicht blos vorübergehend in ein die Versicherungspflicht begründendes Arbeits- oder Dienstverhältniß eingetreten war, b) derselbe sich die Krankheit nicht vorsätzlich oder bei Begehung eines durch strafgerichtliches Urtheil fest gestellten Verbrechens oder durch schuldhafte Betheiligung bei Schlägereien oder Raushändeln oder durch Trunkfälligkeit oder geschlechtliche Ausschweifungen zugezogen hat, c) die Krankheit eine Erwerbsunfähigkeit von mindestens fieben, auf einanderfolgenden Tagen verursacht hat, d) die Krankheit und die Dauer derselben durch eine Bescheinigung nachgewiesen wird, welche, soweit für den Hat fonach ein Arbeiter drei anrechnungsfähige Beitragsjahre aus der Zeit vor Inkrafttreten des Gesetzes, hat er demnächst ein Jahr in der III. und ein Jahr in der II. Lohnklasse Beiträge entrichtet, und ist der ortsübliche Tagelohn gewöhnlicher Tage= Arbeiter am Orte seiner letzten dauernden Beschäftigung auf 1,50 M. festgesetzt, so beträgt der Durchschnitt der Lohnsäße: 3 X 300+ 720+ 500 5 Versammlungen. Maurer. Eine öffentliche Generalversammlung der Maurer Berlins und Umgegend war vom Kollegen = 424 M.; 1/6 davon= 70,66 M. Maciejewski für den 22. d. M. einberufen worden behufs das 300 fache des ortsüblichen Tagelohns: 300 X 1,50= 450 M.; 1/6 davon= 75 zusammen 145,66 M. Ein solcher Arbeiter würde also als erwerbsunfähig im Sinne des Gesetzes anzuerkennen sein, wenn er nicht mehr jährlich 145,66 M. oder täglich 48 Pfg. zu verdienen im Stande ist. 11. Altersrente. 1. Berechnung der Wartezeit. tragsjahre oder 1410 Beitragswochen.(§ 16 3iff. 2.) Gine abDie gesetzliche Wartezeit für die Altersrente beträgt 30 Beigekürzte Wartezeit kommt denjenigen Personen zu Gute, welche während der ersten 30 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes das 70. Lebensjahr vollenden, also am 1. Januar 1891 bereits Erkrankten eine Kranken- und Hilfskasse zu sorgen über 40 Jahre alt waren, und zwar unter folgenden Voraus- tehenden Beschluß, daß nur die Vertrauensmänner ermächtigt hatte, von dem Vorstande derselben, anderenfalls von der Gemeindebehörde auszustellen ist, für in Reichsund Staatsbetrieben beschäftigte Personen auch von der vorgesetzten Dienstbehörde ausgestellt werden kann; 2. von militärischen Dienstleistungen beim Heer oder der Marine, welche der Versicherte entweder a) zur Erfüllung der Wehrpflicht oder fetzungen: a) Sie müssen Versicherte sein, d. h. sie müssen nach Inkraft treten des Gesetzes sich in einer die Versicherungspflicht Selbstversicherung ist nach Vollendung des 40. Lebensjahres überhaupt nicht mehr zulässig begründenden Beschäftigung befunden haben. Stellungnahme der gesammten Maurer 2c. Berlin's z um 8. deutschen Maurertongreß resp. zur M. Frage Lokal- oder 3entral Organisation? Sämmtliche Kollegen im Maurergewerbe, welche sich mit den Kongreßbeschlüssen einverstanden erklären, waren zu dieser Verfammlung dringend eingeladen. Gleichzeitig war vom Vertrauensmann Karl Weiße an alle Gegner des von Hamburg geplanten Zentralverbandes die Aufforderung ergangen, zahlreich in der Versammlung zu erscheinen. Etwa 500 Personen hatten beiden Rufen Folge geleistet. Die Versammlung fand im windung größerer Schwierigkeiten und gegen lebhaften Protest Westen( Königshof) statt. Das Bureau wurde nach Ueberdurch die Kollegen Silberschmidt, Maciejewski und Fritsche gebildet. Vor Eintritt in die Tagesordnung erinnerte ernau an einen früher gefaßten und noch in Kraft besein sollen, öffentliche Versammlungen einzuberufen. Dieser Beschluß sei durch Einberufung dieser Versammlung durchbrochen worden. Die Versammlung sei demzufolge nicht kompetent, die erwahnte die Berliner Maurer, ihren Charakter zu wahren und Kollegen sollten nur zu einem Koup benutzt werden. Redner die Verhandlungen nicht stattfinden zu lassen. Silberschmidt b) Sie müssen durch eine Bescheinigung der zuständigen unte- verwies darauf, daß die Versammlung auf Wunsch der Kollegen des Stadttheils Westen und derjenigen Kollegen stattfinde, die ren Verwaltungsbehörde oder durch eine von einer öffent mit der heutigen Zeitung der Berliner Bewegung und den in lichen Behörde beglaubigte Bescheinigung des Arbeitgebers letzter Zeit gefaßten Beschlüssen sich nicht einverstanden erklären. nachweisen, daß sie während der Kalenderjahre 1888-90 fich insgesammt 141 Wochen( 3 Beitragsjahre) in einem( Unruhe und Unterbrechung.) Redner hielt es für unbedingt Arbeits- oder Dienstverhältnisse befunden haben, welches nothwendig, Stellung zum 8. deutschen Maurerkongresse zu nehmen, nach dem Gesetz die Versicherungspflichten begründen Redner stand auf dem Standpunkte, daß, wenn auch auf dem da zwischen Berlin und Hamburg unleugbar Differenzen bestehen. Beiträume bescheinigter Krankheiten oder militärischer Pflicht sei, die gefaßten Beschlüsse bis zum nächsten Kongreffe legten Kongresse Mißgriffe gemacht worden seien, es doch leistungen sowie vorübergehende Unterbrechungen eines hochzuhalten und dann auf dem Rongresse die gemachten zwischen dem Arbeiter und einem bestimmten Arbeitgeber Fehler wieder gut zu machen. Hätte Berlin so gehandelt, würde bestehenden festen Arbeitsverhältnisses werden ebenso wie Berlin die Sympathie aller deutschen Maurer haben. Anders bei der Invalidenrente( vgl. Abschn. I zu a und b 1 2) einem sei es jetzt, wo Berlin durch sein Vorgehen, welches nur im Arbeits- oder Dienstverhältniß gleich gerechnet.(§ 158.) Interesse Einzelner liege, sich die Antipathie aller Maurer zuc. Wer diesen beiden Bedingungen genügt( zu a. und b), für gezogen habe. Durch den bei Lips gefaßten Beschluß sei eine den vermindert sich die Wartezeit um so viele Beitrags- Beschichung des Kongresses unmöglich. Dies müsse aber geschehen jahre, als seine Lebensjahre am 1. Januar 1891 die Zahl im eigenen und im allgemeinen Interesse. Berlin dürfe sich unter 40 überstiegen.(§ 107.) Einer Beschäftigung im Arbeits- oder Dienstverhältniß werden Wer also am 1. Januar 1891 bereits das 70. Lebensjahr des Unternehmerthums aller Orts vorgegangen werden durch feinen Umständen isoliren. Vereinigt müsse gegen die Ausbeutung hierbei gleich geachtet: vollendet hat und nachweist, daß er während der letztvergangenen eine geschlossene Masse, durch einen Verband. Vor diesem wür 1. Krankheiten und militärische Dienstleistungen in dem gleichen drei Jahre 141 Wochen in versicherungspflichtiger Beschäftigung den die Unternehmer Respekt haben, nicht aber vor einzelnen Umfange, wie sie auf die Beitragszeit nach dem Inkraft sich befunden hat, kann, nachdem er auf Grund noch bestehender fleinen Lokalorganisationen. Nachdem Redner den Segen eines treten des Gesezes zur Anrechnung gelangen( 1 unter a). Versicherungspflicht einen einzigen Wochenbeitrag entrichtet Verbandes geschildert hatte, erklärte er die jetzige Stellungnahme 2. Zeiträume, während welcher ein im regelmäßigen Arbeitsver- hat und damit„ Versicherter" geworden ist, sofort in Ge- Berlins für einen groben Bruch der Kongreßbeschlüsse und erhältnisse zu einem bestimmten Arbeitgeber stehender Arbeiter nuß der Altersrente treten. Wer am 1. Januar 1891 mahnte die Berliner Kollegen, sich der Gesammtheit anzudurch vorübergehende Unterbrechung dieses Arbeitsverhält 50 Jahre alt war, hat unter gleicher Voraussetzung noch nisses aus der Beschäftigung ausgeschieden ist, sofern diese eine Wartezeit von 20 Beitragsjahren, wer 55 Jahre alt schließen, ein Glied in der Kette der deutschen MaurerUnterbrechung nicht länger als vier Monate im Kalender war, eine solche von 15 Beitragsjahren zu erfüllen u. f. f. b) zu Kriegs- oder Mobilmachungszeiten freiwillig abgeleistet hat. Zum Nachweise solcher Dienstleistungen genügt die Vorlegung der Militärpapiere.(§§ 17, 18.) B. Für die vorbezeichneten Personen vermindert sich die Wartezeit von 235 Wochen um soviele Wochen, als dieselben vor dem Inkrafttreten des Gesetzes, jedoch innerhalb der letzten fünf Kalenderjahre vor dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit, in einem Arbeits- oder Dienstverhältniß gestanden haben, welches für sie nach dem Inkrafttreten des Gesetzes die Verficherungspflicht begründet haben würde.(§ 156, Abf. 1.) Wer also nachzuweisen vermag, daß er sich während der Jahre 1887 bis 1890 4 mal 47 gleich 188 Wochen hindurch in einer solchen Beschäftigung befunden hat, und sodann im Jahre 1891 auf Grund der Versicherungspflicht für 47 Wochen dieses Jahres erwerbsunfähig wird, eine Invalidenrente zu beanspruchen berechtigt. jahre gedauert hat(§ 158). Der Nachweis der Beschäftigung aus der vorübergehenden Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses ist durch eine Bescheinigung der für den Beschäftigungsort zuständigen unteren Verwaltungsbehörde oder durch eine von einer öffentlichen Behörde beglaubigten Bescheinigung des Arbeitgebers zu führen (§ 161), fann jedoch auch auf anderem Wege geführt werden. Diese Nachweise sowie solche über anzurechnende Krankheiten und militärische Dienstleistungen wird sich jeder Versicherte rechtzeitig beschaffen müssen. würde. bewegung zu bilden, um so mehr, als der Verband eine beschlossene Sache sei. Als erster Redner für die Lokalorganisa2. Berechnung der Rente. tion nahm Herr Karpe das Wort, und es entspann sich nunmehr Die Altersrente setzt sich zusammen aus nochmals eine erschöpfende Debatte über die Frage: lokale oder zentrale Organisation? in welcher die Geister äußerst lebhaft dem festen Reichszuschuß von 50 M. jährlich und dem von der Versicherungsanstalt aufzubringenden Theile, auseinander plagten und sehr viel Wäsche gewaschen wurde. welcher für jebe Beitragswoche in Lohnklasse I 4 Pf. Auch die Buyerfrage wurde mit ventilirt. Blaurock sah sich in Lohntlasse II 6 Pf., in Lohnklasse III 8 Pf. und in veranlaßt, nach längeren Ausführungen den Antrag zu stellen, Lohutlaffe TV 10 Pf. jährlich beträgt; dabei sind der die in der öffentlichen Maurerversammlung in der Brauerei Berechnung stets 1410 Beitragswochen( die volle Warte- Friedrichshain gefaßten Beschlüsse hochzuhalten und keine anderen zeit von 30 Beitragsjahren) zu Grunde zu legen.(§ 26 Beschlüsse zu fassen. Desgleichen beantragte Wernau nach einer kurzen aber scharfen Darlegung seiner Meinung eine ResoAbs. 2, 3.) E3 bedurfte hier also was bei der Invalidenrente nicht lution des Inhalts, daß sich die Versammlung mit den in der Für einen Versicherten, welcher vor Ablauf von 5 Jahren nöthig war einer Bestimmung darüber, wie diejenige Zeit an- Brauerei Friedrichshain gefaßten Beschlüssen einverstanden erklärt nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erwerbsunfähig wird, und zurechnen ist, welche an der Wartezeit erlassen wird, für welche und an der Zokalorganisation mit dem System der Vertrauenswelchem nach den Bestimmungen zu 1 die Wartezeit als erfüllt alfo Beiträge thatsächlich nicht geleistet worden sind. Das Geset männer festhält. Wilte wies u. A. darauf hin, daß nicht allein anzurechnen ist, berechnet sich die Rente wie folgt: Berlin, sondern auch Königsberg, Halle und Braunschweig gegen unterscheidet hierbei zwei Fälle: . Wenn die Rente durch Erreichung des gefeßlichen Alters einen formellen deutschen Maurerverband Front machen. Gegen 2. Berechnung der Rente. Derselbe erhält: a) der Reichszuschuß von 50 Mt. jährlich, b) den von der Versicherungs- Anstalt zu gewährenden festen Betrag von 60 Mt., zufammen also 110 Mt. jährlich, und jerner c) die gesetzliche Zulage von Ein Separatabdruck vorstehenden Artikels ist erschienen und in unserer Expedition für 5 Pf. zu haben. Der Neuauflage der von unserem Berlage herausgegebenen Broschüre über die Alters- und Invalidenversicherung werden die Uebergangsbestimmungen" angeführt werden. " Es und Erfüllung der( abgekürzten) Wartezeit während der ersten zehn Jahre nach Inkrafttreten des Gesezes, also bis sum 31. Dezember 1900, erworben wird, so wird für den an der Wartezeit erlassenen Zeitraum der Steigerungssaß derjenigen Lohnklasse zu Grunde gelegt, welche dem nach Jahres Arbeitsverdienst gewiesenen durchschnittlichen Babrend derjenigen 141 Wochen entspricht, während welcher Der Betreffende in den Jahren 1888-1890 sich in verficherungspflichtiger Beschäftigung befunden hat. War also ein Arbeiter am 1. Januar 1891 65 Jahre alt, hat derselbe für die drei vergangenen Jahre einen Durchschnittseine zentralisirung der Massen sei kein vernünftiger Mensch, nur müſſe die richtige Form gewählt werden. Ein gestellter Geschäftsordnungs- Antrag auf Schluß der Rednerliste wurde abgelehnt und demzufolge weiter debattirt. Silberschmidt beantragte folgende Resolution: " Die heute, am 22. März, im Lokale Königshof" tagende öffentliche Generalversammlung der Maurer Berlins und Umgegend erklärt:" In Erwägung der Thatsache, daß sich der vorjährige Maurertongreß für einen Zentralverband ausgesprochen hat, ferner der Hallesche Parteitag sich ebenfalls für Zentralorganisation ausgesprochen hat und auch die Berliner Gewerk Außerdem lag noch eine dritte Resolution vor. schaftskonferenz derselben Meinung war; in fernerer Erwägung, rigorose Verhalten der Unternehmer, welche 26 Arbeiter auf die gegenüber gerecht zu werden. Die Versammlung faßte folgenden daß es unter den heutigen Verhältnissen nicht mehr möglich ist, schwarze Liste gesetzt hätten und hierbei habe sich, was auch noch Beschluß: mit der Lokalorganisation dem zentralisirten Unternehmerthum von mehreren anderen Rednern bekräftigt wurde, Herr A. Werk-" Die heutige öffentliche Versammlung sämmtlicher Stellwirksam entgegen zu treteen, ist es unbedingt erforderlich, sich in meister jun. hauptsächlich hervorgethan, welcher Herr veranlaßte, macher Berlins und Umgegend beschließt, gemäß dem Vorschlage Zentralverbänden zusammen zu schließen. Deshalb beschließt die daß streifende Arbeiter, welche inzwischen anderweitig Beschäfti- der sozialdemokratischen Fraktion in diesem Jahre die Feier Bersammlung, mit allen Kräften für den von der Geschäftsleitung gung erhalten hatten, als durch die schwarze Liste gebrandmarkt des ersten Mai auf den ersten Sonntag im Mai zu verlegen, gemachten Vorschlag auf Gründung eines Zentralverbandes ein- dort ihre Arbeit wieder verloren. aber am ersten Mai Abends eine öffentliche Versammlung der zutreten und erhebt Protest gegen den in der Brauerei Friedrichshain am 2. März d. J. gefaßten Beschluß, welcher nicht dazu an einstimmigen Annahme: Nach längerer Diskussion gelangte folgende Resolution zur Stellmacher Berlins und Umgegend abzuhalten und jeden Stellmacher- Gesellen moralisch zu verpflichten, den vierten Theil gethan ist, Einigkeit, vielmehr nur Zwietracht unter den deutschen Maurern hervorzurufen." Die öffentliche Versammlung der Vergolder und Vergolde des Tagesverdienstes des 1. Mai der Generalfommission der Gerinnen beschließt, den bestehenden Streit wertschaften Deutschlands zu überweisen." fortzuführen und giebt den Kollegen und Genossen Die weiteren Verhandlungen gestalteten sich derart tumulu Der zweite Punkt der Tagesordnung lautete:" Wie stellen bedenken, daß die daß die Folgen einer Niederlage für sich die Stellmacher zu einer Lohnbewegung?" tuarisch, daß, bevor noch ein Beschluß gefaßt worden war, die uns von weitgehender Bedeutung sein würden, nicht Es wurde bervorgehoben, daß die Errungenschaften des Streits polizeiliche Auflösung der Versammlung erfolgte. nur für die Streifenden, sondern auch für sämmtliche in unserer im Jahre 1886 schon längst wieder verloren gegangen seien. Die Branche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Um diesen Lohnverhältnisse seien höchst traurige, die Wochenlöhne betragen bedeutend größer sein muß, als bisher. Die Anwesenden Ausbesserung. Leider aber sei der Indifferentismus unter den Beschluß durchzuführen, ist es nöthig, daß die Streikunterstützung 15-18, im besten Falle 20 M., und bedürfen ohne Frage einer verpflichten sich deshalb, nicht unter fünfzig Stellmachern ein bedauerlich großer. Unter den gegebenen VerPfennig pro Woche zu zahlen und erklären weiter, hältnissen sei an den Eintritt in eine Lohnbewegung nicht zu in diesem Sinne auf ihre Kollegen einwirken zu wollen." denken. Dagegen wurde der Wunsch laut, daß Schritte gethan Unter Verschiedenem" wurde beschlossen, einen Aufruf an werden, die Arbeiter" Berlins im Vorwärts" unter" Sozialer Uebersicht" um den Arbeitsnachweis wieder in die Hände bekommen, um dadurch dadurch einen Einfluß auf die Arbeitszeit zu gewinnen, welche Stun statt zehn den den meisten Fällen bereits wieder zwölf bis vierzehn Stunden betrage. Da sämmtliche Stellmachermeister der Innung angehören, ebenso auch die Fabritbesitzer sich derselben theilweise angeschlossen haben, so müsse dieserhalb mit der Innung verhandelt werden. Leider war aber der s. 3. gewählte Gesellenausschuß, der dazu berufen ist, der Meisterschaft die D Die Ban Arbeiter Berlins = den 3. Mai zu verlegen. alt. " Die Tapezirer ( Steinträger, Wasserträger, Sandkarrer 2c.) hielten am 24. d. M. bei Scheffer unter Leitung des Kollegen Gaßmann eine öffent liche Versammlung ab. Regierungsbaumeister Seßler erörterte die Frage: Wie organisiren wir uns unter dem heutigen Vereinsgesetze am besten?" Arbeiterorganisationen feien nothwendig als Wachmannschaften gegen die Einbrüche des Unternehmerthums in die wirthschaftliche Lage der zu veröffentlichen. Arbeiter, wenngleich durch dieselben die wirthschaftliche Lage nicht in Gegen das Agitationskomitee wurde heftiger Tadel erhoben gründlich gebessert werden kann. In längeren Ausführungen und nach einer ziemlich lang ausgedehnten Debatte darüber ein ventilirte der Vortragende sodann die zweckmäßigste Form der Arbeiterorganisationen in Rücksicht auf die bestehenden Vereins neues gewählt, welches aus folgenden fünf Personen besteht: gesetze und kam zu dem Schlusse, daß die gewerkschaftliche Pesch, Link, Meyer, Boscinski und Frau Müller. Bentralisation mit dem System der Bertrauensmänner nach Art der politischen Organisation unter den bestehenden Verhält hielten am Sonnabend Abend unter Leitung des Kollegen Frei- Wünsche der Gesellen vorzulegen, in der Versammlung nicht vernissen die beste sei. Im weiteren Verlaufe feines Vortrages legte wald eine öffentliche Versammlung ab. Den ersten Punkt der treten und konnte demzufolge nach dieser Richtung hin kein BeReferent die Nothwendigkeit eines engeren Zusammenschlusses aller Bauarbeiter dar und zeigte, daß die Zentralisation auf Tagesordnung bildete die Stellungnahme zur Maifeier. Das schluß gefaßt werden. Von dem letzten Vergnügen stand noch aller Bauarbeiter dar und zeigte, daß die Zentralisation auf Referat hatte Genosse Hildebrandt übernommen. Derselbe plai- ein Ueberschuß von 100 M. zur Verfügung und bewilligte die Grund des Vertrauensmänner- Systems durchführbar und vor dem birte schließlich dafür, am 1. Mai zu arbeiten und Abends durch Versammlung hiervon Unterstützungen an hilfsbedürftige Kollegen. Vereinsgesetze unantastbar sei, zur weitesten Verbreitung dieser Abhaltung von Versammlungen für die Einführung der 8stün- Auch wurde der Vergnügungskommission ein Vertrauensvotum Ansichten auffordernd.( Großer Beifall.) In der folgenden Distuffton äußerten sich im Sinne des Referenten die Kollegen igen Arbeitszeit zu manifestiren, die allgemeine Feier aber auf dafür ausgestellt, daß dieselbe von dem Ueberschusse 20 M. nach Wallenthin, Behrendt( Wilmersdorf) und Gaßmann, Hamburg gesandt hat. Am dritten Osterfeiertage findet bei Keller, worauf nach einem Schlußworte des Referenten, in welchem der des Referenten das Wort und es wurde eine diesbezügliche Re- gewissenhaften Ausfüllung der ausgegebenen statistischen FrageIn der Diskussion nahmen einige Redner zunächst im Sinne Bergstraße 68, wieder ein Vergnügen statt. Nachdem noch zur selbe besonders hervorhob, daß von jetzt ab gegen die Störenfriede in der Berliner Bauarbeiterbewegung ganz energisch vor 1. Mai die Arbeit solution eingebracht. Bald aber gewann die Ansicht, am bogen aufgefordert worden war, erfolgte der Schluß der Bergegangen werden würde, folgende Resolution zur einstimmigen würdige Feier sei, die Neberhand. ruhen zu lassen, was eine allein fammlung. Annahme gelangte: Drei Redner sprachen Die heutige in Scheffer's Salon tagende öffentliche Ver Ausführungen Kollege Freiwald ganz energisch für volle Feier Genosse Peus am 22. März in einer öffentlichen Versammlung dafür, wieder zwei dagegen, endlich aber trat mit längeren Die Macht des Wissens war das Thema, über welches sammlung der Bauarbeiter Berlins erklärt sich mit dem Referenten, am 1. Mai ein und erntete reichen Beifall. Nach ziemlich drei- der Former mit Frauen referirte. Referent gab eine furze Herrn Keßler, einverstanden und verspricht, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dahin zu wirken, daß stündiger Redeschlacht kam es zur Abstimmung. Ein Antrag auf Begründung der Entwicklung des Menschen aus dem Thierreich die Organisation so gestaltet wird, daß namentliche Abstimmung wird angenommen, und wies dann hin auf den Unterschied zwischen Mensch und daß es möglich ist, damit Diejenigen, welche heute für Nichtarbeiten waren, Thier, der sich ganz besonders auch darin zeige, daß der Mensch politisch wie wirthschaftlich aufzuklären, und zwar durch das sich nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit der That an der vermöge seiner Gedächtnißfähigkeit die Dinge nicht blos wie das Vertrauensmänner- System." Die Abrechnung vom vorjährigen Kongreß wird f. 3., sobald Majorität für Diejenigen, welche am 1. Mai nicht arbeiten Das Denten sei eine Erhebung über die Schranken von Ort und Feier betheiligen. Die Abstimmung ergiebt eine ganz erhebliche Thier wahrnehmen, sondern auch sich vorstellen, denken fönne. die Listen alle eingegangen sein werden, im Vorwärts" und wollen. Es ist somit beschlossen am 1. Mai die Arbeit Beit. Durch das Denken sehen wir jetzt und hier, was vor vielen im Arbeiter" veröffentlicht werden. " Ueber die nächsten Punkte der Tagesordnung: Bericht welche durch besondere Umstände gezwungen find, am 1. Mai zu Das gesprochene und gedruckte Wort seien die Vermittler des ruben zu lassen. Ferner wird beschlossen, daß Diejenigen, Jahren an einem vielleicht weit entfernten Orte sich zugetragen. der Delegirten zur Berliner Streit- Kontroll- arbeiten, ein Drittel ihres Verdienstes für die Allgemeinheit Denkens. Durch das Denken aber fämen die Menschen in die tommiffion" und" Stellungnahme zu dem Be- opfern follen. Die Hälfte des Ertrages fällt der Unterstützungs- Lage, fich zu vereinigen. Daher auch die Feindschaft aller Machthaber schluß der Berliner Bau- Arbeiter Konferenz", referirte Kollege Wernau. Derselbe befürwortete das Zurid tasse der Tapezirer, die andere Hälfte der Zentral- Streitfommission gegen das Wort überhaupt, besonders aber das gedruckte, die Preſſe. ziehen der Delegirten von der Berliner Streif- Kontrollkommission Freiwald den Bericht der Bauhandwerker- Konferenz aus Nr. 58 Furcht vertreibe, dadurch der Religion, dem Produkt der Furcht, Zum dritten Punkte: der Tagesordnung verliest Rollege Referent gab dann eine Darstellung darüber, wie das Wissen die und das volle Eintreten der Bau- Arbeiter für die von der des„ Vorwärts" und es wird darauf zur Wahl der Delegirten den Boden entziehe; aber auch im politischen Leben schwinde Bau- Arbeiter- Konferenz gefaßte Resolution. Redner erläuterte dieselbe in eingehender Weise und bedauerte nur die Be- geschritten. Es werden die Kollegen Klatt, Limstädt und Frei- durch das Wissen um Gesetz und Recht die dumme Furcht vor feitigung des ursprünglich ersten Passus der Resolution. wald gewählt. Polizei, Staatsanwalt und derartigen Behörden, welche alle Den Passus, der von der Errichtung einer Arbeiterbörse weiter feine Macht hätten, als streng innerhalb des Gesetzes ihre aus städtischen Mitteln handelt, erörterte speziell RegierungsSchriftgießer und Hilfsarbeiterinnen. Pflicht zu thun. Gesezeskunde thue außerordentlich noth. Referent In einer sehr gut besuchten öffentlichen wies hin auf die Engländer, die für ihre vielfach ungeschriebenen Baumeister Keßler. Auch er betonte die Nothwendigkeit der Versammlung der Schriftgießer und Schrift: Gesetze mit aller Macht einträten. Die christliche Nachgiebigkeit, Wiederherstellung des ursprünglichen Paragraph 1 der Refo- gießerei- Hilfsarbeiterinnen, welche unter Iution, sowie die Beseitigung des beschlossenen Sammelmodus. Vorsitz des Herrn Löhr am Montag Abend tagte, hielt zum ein unrichtiges Verhalten, das fich übrigens die sogenannten dem dem, der den Rock nimmt, auch noch den Mantel zu lassen, sei Redner empfahl den Bau- Arbeitern, ihre Delegirten zur Bau- ersten Punkt der Tagesordnung Fräulein Wabnih einen mit Christen am allerwenigsten zu Schulden kommen ließen. Jum Arbeiter Konferenz zu beauftragen, sich mit den Delegirten der lebhaftem Beifall aufgenommenen längeren Vortrag über Die Schlusse zeigte Referent die ungeheure Entwickelung der jenigen Baugewerkschaften, welche ebenfalls die Wiederherstellung Stellung der Frau in der Industrie". Die Wissensmacht, welche das moderne Verkehrsleben( Post und des Passus I der Bau- Arbeiter- Konferenz für nothwendig er: Rednerin ermahnte die Arbeiter und Arbeiterinnen, sich zu Eisenbahn) verursacht habe. Die Eisenbahn habe mehr achten, in Berbindung zu sehen, um eine praktische Thätigkeit des organisiren, damit sie einen festen Damm gegenüber der Kapitals aufgeklärt, als die gesammte gesammte Wissenschaft, indem fie Bau- Arbeiter Kartells in die Wege zu leiten. Der vorgerückten macht bilden könnten und damit sie verhinderten, daß das Bolt die alte Lotalbornirtheit völlig aufgehoben habe. Darum wachse Zeit wegen wurde die Beschlußfassung hierüber bis zur nächsten immer mehr degenerirt werde und mehr und mehr der Unsittlich auch die Wissensmacht der Masse des Volfes, des Proletariats Bersammlung vertagt. Zum Schluß wurde die Diätenfrage für teit verfalle. aller Länder, von Tag zu Tag mehr. Jeder Einzelne aber müsse die Delegirten zum bevorstehenoen Halleschen Rongreß dahin er Vor Eintritt in die Diskussion über den gehörten Vortrag eben deshalb, weil der Sieg unausbleiblich sei, mit um so hoff ledigt, daß denselben je 60 M. für 6 Tage und freie Fahrt wurde auf Antrag eines Kollegen beschlossen, den nächsten Punkt: nungsfreudigerer Energie an der Erringung eigener Wissensmacht III. Klasse bewilligt wurden. Da diese Koſten durch freiwillige mi ßstände im Schriftgießerei Gewerbe mit der arbeiten.( Lebhafter Beifall.) In der Diskussion äußerte sich Sammlungen aufgebracht werden müssen, so wurde zur regsten Diskussion zu verbinden. Fräulein Bien fordert im Anschluß an Herr Körsten dahin, es müsse besonders der Pfaffenmacht entBetheiligung an denselben aufgefordert und hiernach die Ver- die Ausführungen des Fräulein Wabnik ganz besonders die gegentreten werden. Der Referent aber sprach sich dahin aus, sammlung geschlossen. Frauen auf, sich der Fachorganisation anzuschließen und erwähnte daß die Pfaffenmacht zum Theil schon todt sei und zum andern ferner, daß Verbindungen mit verschiedenen größeren Städten Theil durch die wirthschaftliche Entwickelung dem unausbleiblichen In einer öffentlichen Versammlung der Vergolder und Ver- Deutschlands angeknüpft seien, um ein Fachorgan zu begründen Untergang überliefert würde. golderinnen, welche Dienstag Abend unter dem Vorsiz des Ge- und daß zu hoffen sei, daß dieses wünschenswerthe Unternehmen noffen Fries tagte, berichtete Herr Vogt über den Stand des zu Stande komme. Herr Löhr bemerkt, daß er wohl schon häufig Streits: Derselbe bestehe unverändert weiter, eine erste Verhandlung in Beitungen von Fabrikinspektoren gelesen und auch von der Kommiffion mit den Prinzipalen sei resultatlos verlaufen. Deren Eristenz gehört habe, daß er aber während seiner In der letzten Versammlung am 8. März fei nun wieder eine ganzen Thätigkeit noch feinen gesehen habe, obgleich Eine öffentliche sehr gut besuchte Versammlung für Kommission von 4 Personen gewählt und beauftragt worden, mit gerabe in ihrem Berufe genug in ihrem Berufe genug der Abhilfe bedürftige Männer und Frauen tagte Sonntag Abend unter dem Vorsitz den Prinzipalen Unterhandlungen anzuknüpfen. Infolge dessen Mißstände vorhanden wären. Ein anderer Redner bemerkte im des Genoffen Sündermann in Schmiedel's Festfälen. Es sprach sei ein Schreiben an den Vorstand des Fabrikantenverbandes ge- Anschlusse hieran, daß er wohl schon einmal einen Fabrik In- daselbst Genosse Dr. Lütgenau über die Aufhebung des Jesuitenrichtet worden und es sei auch von dort eine Antwort eingelaufen, fpettor angetroffen habe, jedoch in der Schweiz, wo derfelbe Ausnahmegeseges und führte in seinem Vortrage etwa Folgen welche aber im Ganzen vollständig ablehnend gewesen sei. Leider sofort eine im Interesse der Gesundheit der Arbeiter nothwendige des aus: müsse er tonstatiren, daß die Unterstützung der anderen Gewert: Anordnung getroffen habe, indem er die Fortschaffung der Aus der Zentrumsfraktion sei ein Antrag dem Reichstag zu schaften bisher verhältnismäßig bedeutend besser ausgefallen sei, Kleiderschränke, in welchen die Kleider der Arbeiter während der gegangen, welcher die Aufhebung des Jesuiten Ausnahmegefeßes als die der eigenen Gewerkschaft, er müsse daher an die Kollegen Arbeit sich befanden, aus dem Arbeitsraum auf den Korridor vom Jahre 1872 verlangt und gegen diesen Antrag seien bereits das dringende Ersuchen richten, die von ihnen gefaßten Beschlüsse anordnete, da sich sonst der gesundheitsschädliche Bleistaub in die eine Unsumme von Petitionen eingelaufen. Aber es sei schon auch in der That durchzuführen, da die Sache, die auf dem Spiele Kleider festsetze und mit nach Hause geschleppt werde. Von einem an- eine beträchtliche Zeit her, seit der Antrag durch Windthorst einderen Redner wurde das schlechte, unkollegialische Verhältniß zwischen gebracht wurde, man nehme daher vielfach an, daß hier wieder stehe, eine zu ernste sei.( Beifall.) Der Vorsitzende verlas hierauf den an ihn als Vorsitzenden der den Gießern und den Hilfsarbeiterinnen in einzelnen Fabriken scharf einmal einer der bekannten taftischen Züge der Zentrumsführer Der Borsigende verlas hierauf den an ihn als Vorsitzenden der gerügt, da es vorkomme, daß einzelne Gießer ihre Kolleginnen vorliege, welche der Regierung Unannehmlichkeiten ersparen Filiale Berlin des Verbandes der Vergolder gerichteten Brief der geradezu brutal behandeln. Herr Kirchmeier tabelte noch die wollen. Wir hätten allen Anlaß, uns mit dieser Frage zu beBereinigung der Berliner Goldleisten- Fabrikanten", welcher fchlechten Arbeitsräume im allgemeinen, in welchen die mangel- fchäftigen. Es handle sich nm ein Ausnahmegefeß und wir hafteste Ventilation und die ungesundeste, unerträglichste müßten das Ausnahmegeset, gegen wen Bei dem Borliegen größerer Differenzen, wie es die Arbeits- Temperatur zu finden fei. In einer Gießerei herrsche beispiels- richtet sei, bekämpfen. es auch ge niederlegungen in den Fabriken der Herren G. Ruthenberg und weise im Sommer eine Hige von 38-40 Grad. Herr Kulp berufung der Jesuiten damit begründet, daß dieselben ganz bebekämpfen. Zweitens aber werde die RückAugust Werkmeister jun. sind, müssen wir die Berathung behuss führte aus, daß in der Wöllmerschen Fabrik Plakate angeschlagen fonders tüchtige Bekämpfer der Sozialdemokratie sein sollen Ausarbeitung eines Normal- Breistourantes zur Zeit ablehnen. feien, welche die Arbeiter auffordern, sich vor dem Essen sorg Wenn die Zentrumspartei die Aufhebung des Jesuiten- AusnahmeSie den figen, einen solchen Preiskourant allseitig Geltung zu verschaffen. Wir fältig Mund und Hände zu reinigen, daß aber den Arbeitern gefezes allein damit begründen sollte, daß es ein Ausnahmegesetz dies da es dort Löhne theils verkürzt sind, theils unter denen stehen, die durch- Es gelangte hierauf folgende Resolution zur einstimmigen An- weit diese gegen das Zentrum gerichtet sind, denn am Sozialistenund sie würde sich wohl nur auf Ausnahmegefeße erstrecken, soschnittlich in den Fabriken bezahlt werden, die der Vereinigungnahme: Die heutige Bersammlung erklärt sich mit den Ausgesetz habe das Zentrum wacker mitgeholfen. der Berliner Goldleisten- Fabritanten" angehören, ohne daß von führungen der Referentin voll und ganz einverstanden und ist Ihrer Seite ein Angriff erfolgt ist. überzeugt, daß nur durch das gemeinschaftliche Zusammenarbeiten Redner geht nun näher auf die Entstehung des Jesuiten Indem wir außerdem festgestellt haben, daß eine allgemeine und Zusammenwirken aller Arbeiter und Arbeiterinnen eine ordens ein, welcher 1540 durch Ignaz Loyola begründet wurde, Lohnvertürzung nicht beabsichtigt ist, bezeichnen wir es nicht ge- Besserung zu erzielen ist; sie macht es ferner jedem Arbeiter und in der Absicht, der Reformation entgegen zu arbeiten und die radezu als einen Lohnabzug, wenn wir einen Lohnfat, den des jeder Arbeiterin zur Pflicht, für den Anschluß an die bestehenden Redner die strengen Ordensregeln, welche den Jesuiten zum Ullmacht des Papstthums wieder herzustellen. Weiter schildert Bersilberns von Kanten der Barockleiften, in den Fabriken unter Arbeiter- Organisationen zu agitiren." einander richtig stellen und dafür 0,70 und 0,75 jestfeßen, einen Unter Verschiedenem regte Kirchmeier an, nächstens eine blinden Gehorsam, zum„ Kadavergehorsam" führen. Arbeitslohnfah, der für die Arbeit angemessen ist. Es ist Herrn große öffentliche Versammlung aller in Gießereien beschäftigten Merkwürdig sei es, daß man sich von evangelisch kirchlichen Aug. Werkmeister jr. von einem Theile seiner Gehilfen das An- Arbeiter und Arbeiterinnen behuss Stellungnahme zum 1. Mai Seite so gegen die Rückberufung der Jesuiten sträube, die Herren finnen gestellt worden, einen entlassenen Gehilfen wieder einvom evangelischen Bund, von denen der Hauptwiderstand aus zustellen; wir müssen eine solche Forderung als eine unberechtigte Es wurde weiter noch zum Abonnement auf„ Die Arbeiterin" gehe, fcheinen wenig Vertrauen zu ihren geistigen Fähigkeite einmüthig abweisen, da wir mindestens beanspruchen, daß das aufgefordert. zu haben. Recht, jederzeitige Aufgabe der Arbeitsstelle, nicht höher steht als Falls die Zentrumsführer, um der Regierung Unannehmlich das Recht, jederzeitige Entlassung. Wir ersuchen Sie dringend, Stellmacher. feiten zu ersparen, die Absicht haben sollten, die Sache auf die baldigst eine Aenderung des jezigen Zustandes in diesen An- Eine öffentliche Versammlung der Stellmacher Berlins und lange Bank zu schieben und falls demnach bis Ende dieser Se gelegenheiten herbeizuführen und uns das Resultat in Kürze mit Umgegend tagte am 28. d. M. unter Leitung des Kollegen fion der Antrag im Reichstage nicht zur Berathung fommen zutheilen." Schuster. Die Versammlung hörte in erster Linie einen Vortrag follte, müßte die sozialdemokratische Reichstagsfraktion den Antrag Dieser Brief des Fabrikantenrings wurde in der darauf des Genoffen Millarg über den 1. Mai und seine Bedeutung. wieder aufnehmen. Damit wären wir noch lange keine, Freunde folgenden Diskussion einer scharfen Kritik unterzogen und Derfelbe empfahl unter den gegebenen Verhältnissen, dem Frattions- der Jesuiten. Für uns gelte der Grundsay: Fort mit dem verschiedene Stellen deffelben wurden als dem Sachverhalt nicht vorschlage Folge zu geben und in dieſent Jahre die Maifeier am Sozialistengefey, fort aber auch mit dem letzten Ausnahmegeſeh. entsprechend hingestellt. Das Verhalten der Fabrikanten, insbe- 3. Mai zu begehen, dagegen am Abend des 1. Mai eine( Stürmischer Beifall.) sondere das des Herrn Aug. Werkmeister wurde auf das Ent- Versammlung abzuhalten und in dieser gleichzeitig der schiedenste verurtheilt. Genoffe Ganzte schilderte namentlich das Pflicht der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands betheiligten und nach einem kurzen Schlußwort des Referenten Nach einer regen Diskussion, an der sich verschiedene Redner lautet: Vergolder. " einzuberufen. Nach Schluß der Versammlung blieben die Genossen noch längere Stunden in fröhlicher Geselligkeit, durch Zither- und andere Vorträge unterbrochen, bei einander. = nahme: " Mit dreifachem Hoch auf die völkerbefreiendr Sozialdemofratie erlangte die Versammlung ihren Schluß. Die meisten Theilnehmer verweilten aber noch weiter in den Räumen, da sich dem Vortrage ein geselliges Beisammensein anschloß. gelangte eine entsprechende Resolution zur einstimmigen An- Iweise in die sozialistische einzutreten." Alsdann trat die| Der sehr lehrreiche Vortrag wurde von der Versammlung mit Versammlung in den 3. Punkt der Tagesordnung ,,, Verschiedenes", großem Beifall aufgenommen. Zum zweiten Punkt der Tages Die Versammlung erklärt sich darin gegen alle Aus- ein. Zunächst erhoben sich alle Anwesenden zum Andenken an ordnung: Beschlußsassung über die neuen Paragraphen des nahmegeseze und würde es mit Freuden begrüßen, wenn den Todestag Karl Mary's von ihren Plägen. Darauf wurde Statuts, wurden sämmtliche vorgeschlagene Paragraphen von der das Jesuiten- Ausnahmegesetz aufgehoben würde. nach einer längeren Debatte folgende Resolution einstimmig Versammlung angenommen. Zum dritten Punkt: Wie stellen Unter Berschiedenem" wurde beschlossen, nach Schluß die angenommen. In Anbetracht des Umstandes, daß die fich die Knopfarbeiter zur Feier des 1. Mai? wurde ein Antrag Tellersammlung fortzusetzen und den Ueberschuß der General Firma Gebr. Simon, Simon, Berlin, Klosterstraße 82, ihre des Vorsitzenden: Die diesjährige Maifeier am Sonntag, den tommission nach Hamburg zu senden. Arbeiterfreundlichkeit in verschiedenen sogenannten Wohlfahrts 3. Mai zu begehen und zwar von 4-6 Uhr eine öffentliche Vereinrichtungen( Volks Kaffeehäusern, Volks- Unterhaltungs- sammlung mit Frauen; nachher gemüthliches Beisammensein, anabenden u. s. w.) zu erkennen zu gegeben hat, bedauert die 2c. genommen. Unter Verschiedenem stellte Kollege Bohn den AnVersammlung, daß die genannte Firma bei der augenblicklichen Tag: Kollege Gohlke noch auf eine Woche die Unterstützung von Saisonarbeit Soldaten und Feuerwehrleute beschäftigt. 7,50 M. weiter zu gewähren. Der Antrag wurde angenommen. 30 Mr. weiter zu In Anbetracht der herrschenden Arbeitslosigkeit drückt die Versamm Der Verein zur Wahrung der Intereffen der Gaft lung den Wunsch aus, daß die Herren Gebr. Simon an deren Stelle arDie Maurer von Rigdorf und Schankwirthe Berlins und Umgegend hielt am Freitag beitslose Hausdiener beschäftigen mögen. Diese Resolution ist hielten am Dienstag Abend unter Leitung des Kollegen Welschenfeine Generalversammlung ab. Wegen Erkrankung des seitherigen der genannten Firma nnd der sozialdemokratischen Reichstags- bach eine öffentliche Versammlung ab. Kollege Rerstan legte die Vorsitzenden wurde Kollege Hende mit der Leitung des Fraktion zur Verwendung beim Militäretat zuzustellen." Vortheile der Zentralisation gegenüber der Lokalorganisation flar, Vereins betraut. Kollege 3 u beil sprach hierauf über den Im weiteren Verlaufe gab der Genosse Hasselbach be- wies auf die in kleinen Orten auf dem Lande beschäftigten RolGewerbe und Betriebssteuer- Entwurf. Redner kannt, daß in Erfurt sich eine Produktivgenossenschaft zur legen hin, denen ein Anschluß an die Zentralisation leichter mögwies zunächst darauf hin, daß dieser Entwurf inzwischen nicht Fabrikation von Schuhwaaren gebildet habe und legte den An- lich sei, und auch entschieden größere Vortheile für kleinere mehr als Entwurf zu betrachten sei, da das Abgeordnetenhaus wesenden ans Herz, ihre Schuhe möglichst aus der am hiesigen Leistungen biete. Redner bespricht ferner die großen Zentralidenselben in dritter Lesung angenommen habe, und an der An Ort baldigst zu errichtenden Niederlage der Gesellschaft zu entfationen der Unternehmer und schließt daraus, daß auch für die nahme desselben seitens des Herrenhauses absolut nicht zu zweifeln nehmen. Gine mitunter sehr erregte Debatte entspann sich zum Arbeiter der Kampf nur Aussicht auf Erfolg habe, wenn sie mit fei. Der Referent geht sodann auf die ungeheuren ungerechtig Schluß über eine mindestens sonderbare Polizeiverordnung. Da ebenso zulänglichen Waffen kämpfen. Redner empfiehlt, eine feiten des alten Gesetzes vom Jahre 1820 näher ein, zeigt, wie der Saal noch lange nicht gefüllt, sondern noch überall Platz spezielle Stellungnahme heute noch zu unterlassen und sich den die Besteuerung des Kleinbetriebes in so ungerechter Weise den vorhanden, aber bereits polizeilich gesperrt war, so er Beschlüssen des achten deutschen Maurerkongresses unterzuordnen. Großbetrieb habe entlasten müssen, weist ferner darauf hin, daß fundigte man sich nach dem Grund dieser Maßnahme, und da( Beifall). in dieser Hinsicht Giniges allerdings besser werden würde, kam denn heraus, daß die Polizei herausbekommen hatte, daß in In der Diskussion wird von mehreren Rednern die Nothdaß dafür aber große neue Schäden dem Kleingewerbe aus dem dem Saale nur 130 Personen Raum haben. Eine sofort vorge- wendigkeit einer Einigung empfohlen, da das Hin- und Herneuen Gesetz erwachsen und daß dasselbe speziell für nommene Auszählung ergab überdies, daß erst 115-118 Personen schwanken zwischen beide Arten der Organisation nur Nachtheile die Gast- und Schantwirthe große Mißstände schaffe. Für anwesend waren. Die Versammlung beauftragte das Bureau, bringe, und der Apparat des Vertrauensmänner- Systems zu fie bedeute es eine tolofsale Verschlechterung.( die Herren Sündermann, Wilde und Weidner) gegen das Vor- fchwerfällig und auch durch seine Abänderungen nicht verbessert Diese Verschlechterung habe man vor allen Dingen den Frei- gehen der Polizei energische Beschwerde zu erheben. Sodann worden sei. finnigen zu verdanken, welche mit den Nationalliberalen Arm in schloß der Vorsitzende die Versammlung mit einent begeistert auf- Folgende Resolution wird gegen zwei Stimmen an Arm für die Entlastung des Großkapitals gestimmt haben. Man genommenen dreimaligen Hoch auf die internationale Sozial- genommen: dan malin ind hoffe durch das Gefeh den Schnapsteufel zu bannen, denke aber demokratie. Das gesellige Beisammensein fesselte die Anwesen- Die heute in Kummers Salon tagende öffentliche Versammnicht daran, gerade den Brennern, diesen national den noch einige Stunden. lung der Maurer von Rixdorf und Umgegend möge beschließen, liberalen Großkapitalisten, welche Millionen Einnahmen von fämmtliche Anträge bis zum 8. deutschen Mourerkongreß zu ver ihrem Gewerbe haben, das Handwerk zu legen. Neben der unSchlächter. In der öffentlichen öffentlichen Versammlung der tagen, sich den Beschlüssen dieses Kongresses unterzuordnen, und gleichhohen Besteuerung der Gewerbe im Allgemeinen trifft den Schlächter, welche am 18. d. M. unter dem Vorsitz des Kollegen für dieselben voll und ganz einzutreten." Schankwirth noch die Betriebssteuer, welche auf 10 bis Reßlinte tagte, sprach Herr Dr. Lütgenau über die französische Beim 3. Punkt empfiehlt Kollege Welschenbach das Mandat 100 M. pro Jahr festgesetzt ist, die aber unter 15 M. sicher von Revolution und sein Vortrag wurde mit großem Interesse ent- einem Berliner Kollegen zu übertragen, da sich eine geeignete Niemand gezahlt werden wird. Alle diese Momente weist gegen genommen. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Persönlichkeit in Rixdorf nur schwer finden würde. Die VerRedner zahlenmäßig nach und sucht die Hauptschuld darin, daß Schwarze und Lassowski im Sinne des Referenten. Bei der sammlung ist jedoch anderer Meinung und beschließt einen Deledie Gewerbetreibenden im Allgemeinen, und Gastwirthe im Be Frage: Stellungnahme zum 1. Mai" entspann sich eine leb- girten zu wählen. Auch verwahren sich die anwesenden Berliner sonderen bei dem„ elendesten aller Wahlsysteme" hafte Debatte, an der sich die Kollegen Lassowski, Blumenschein, Kollegen dagegen und betonen, daß der Kongreß die beste Schule noch nicht einmal" ihre Pflicht erfüllen, und so selbst dafür Schwarze, Keßlinke und Dr. Lütgenau betheiligten. Folgende sei, die Kosten auch jedenfalls ohne Mühe aufgebracht werden forgen, daß den Großindustriellen die Taschen gefüllt werden. Resolution gelangte zur einstimmigen Annahme:" Die öffentliche würden. Es wird hierauf Kollege Böttcher einstimmig zum De( Lebhafter Beifall.) Versammlung der Schlächtergesellen erkennt der jetzigen Ge- legirten für den 8. Deutschen Maurer- Kongreß gewählt. Von einer Diskussion wird Abstand genommen. Es folgt schäftslage wegen den Beschluß der sozialdemokratischen Fraktion Beim vierten Punkt wird beschlossen, am Sonntag den hierauf Aufnahme neuer Mitglieder. Es haben sich 9 Kollegen des Reichstages voll und ganz als den Interessen der Arbeiter 3. Mai einen Ausflug mit Familie zur Demonstration für die zur Aufnahme gemeldet, und gegen die Aufnahme wird Wider- schaft und der Würde der Partei gemäß an. Sie beschließt, die Einführung der Achtstunden- Arbeitszeit zu unternehmen. Spruch nicht erhoben. Der Vorsitzende theilt sodann mit, daß 7 Kollegen Maifeier am ersten Sonntag des Mai zu begehen." Der Zusatzwegen zu langer Restirung mit ihren Beiträgen trot mehrfacher antrag, am 1. Mai eine öffentliche Versammlung abzuhalten, Mahnung, als ausgeschieden zu betrachten sind. wurde abgelehnt. Nachdem die Tagesordnung erledigt war, schloß der Vorsitzende mit einem dreifachen Hoch auf die inter nationale Sozialdemokratie die Versammlung. die Ferner wird beschlossen, das Stiftungsfest am 7. Mai zu feiern und Billets à 50 Bf. auszugeben. Hohen- Schönhausen. Am Mittwoch, den 18. März, fand in Schiele's Restaurant zum Gedächtniß der Märzgefallenen eine öffentliche Versammlung für Frauen und Männer unter Vorsitz des Genossen Elsholz statt. Nachdem Genosse Neubauer auf die Ursachen der Märzbewegung eingegangen, führte er aus, daß das, was durch die Revolution erreicht worden, nicht im Entfernteften mit den Opfern in Ginklang stände, und maß die Schuld daran der politischen Unreife des Volkes bei. An der Diskussion betheiligten sich Herr Kreutz, Genosse Janvirs und verschiedene Andere. Während einiger Pausen wurden für die ausgesperrten Es wurde d Hierauf wird die Wahl einer Rechtsschutz- Kommission vorge nommen, welche alle Gesuche um Rechtsschutz an den Verein zu Der Verein der Klempner Berlins und Umgegend hielt prüfen hat, ehe dieselben dem Vereinsanwalt übergeben werden. am Sonnabend, den 21. März eine Versammlung ab. Zunächst Alle derartigen Angesegenheiten sind mithin nicht mehr an den wurde aus:„ Moses oder Darwin" vorgelesen. Die Vorlesung Borstand, sondern an die nachstehend Genannten zu richten. Es soll am Donnerstag, den 26. März fortgesetzt werden. Ueber den sind die Kollegen Holzbecher, Lechlin, Zubeil, Lindemann, Höhne, zweiten Punkt der Tagesordnung: Unsere Stellung am 1. Mai Krüger und Weschte. Ein Antrag des Kollegen Linneten, nur wurde eine lebhafte und längere Debatte geführt. Die Kollegen Arbeiter 28,50 M. gesammelt. Nach Abzug der Unkosten werden solche Mitglieder aufzunehmen, welche den sozialdemokratischen Schmidt und Ellendt empfahlen der Versammlung, den Beschluß ihnen zirka 20. überwiesen werden können. Wahlvereinen angehören, wird abgelehnt. Dagegen wird ein zu fassen, am 1. Mai zu arbeiten, ein Drittel des Tagesverdienstes Gr.- Lichterfelde. Am Dienstag fand hierselbst im Lokale Antrag, 30 M. für die Ausgesperrten Hamburgs zu der Generalfommission zu überweisen und am 3. Mai eine Feier bewilligen, angenommen und der Kassirer beauftragt, den Betrag zu veranstalten. Der Kollege Selchow, Genosse Trittelwitz und des Hrn. Weichert eine öffentliche Volksversamm. so bald als möglich abzusenden. die größte Anzahl der Redner legten der Versammlung flar, wie lung statt. Den Vorsitz führte Gen. Hinze. Angesagt war Nach einer stürmischen Debatte über die Schmutzkonkurrenz nothwendig es sei, daß die Kollegen sich dem Beschlusse der zugleich der Zulaß von Frauen, wogegen der hier zuständige wird die Versammlung geschlossen. Berliner Metallarbeiterschaft fügten. Darauf wurde folgender Amtsvorstand Einwand erhoben hatte, so daß unseren Genofsinnen Antrag angenommen: Die Versammlung stellt den Beschluß be- unverdientermaßen die interessanten Ausführungen des Referenten Marmor- und Granitarbeiter. Eine öffentliche Versamm treffs der Feier des 1." Mai zurück und verpflichtet sich, sich dem entzogen wurden. Als solcher war Herr Reichstags- Abgeordneter lung der Marmor- und Granitarbeiter Berlins fand am 24. März Beschluß der allgemeinen Metallarbeiterschaft unterzuordnen." Förster aus Hamburg erschienen, welcher in längerer Rede über statt. Als 1. Punkt stand auf der Tagesordnung: Bericht Der Vorsitzende machte bekannt, daß der Kollege Jülge seinen Zweck und Ziele der Sozialdemokratie" sprach. erstattung über die Verhandlungen der letzten Bau- Arbeiter Verpflichtungen dem Verein gegenüber nachgekommen ist. Ferner darauf der Antrag gestellt, nur Gegnern zur Diskussion das Konferenz. Die Berichterstattung hatte Herr Thies übernommen. wurde bekannt gemacht, daß die Anzeige bei der Staatsanwalt- Wort zu ertheilen, wozu sich jedoch trotz wiederholter Hauptsächlich ging derselbe auf die dort angenommenen Reso- schaft gegen den Kollegen August Kliche erfolgen wird, und daß Aufforderung Niemand meldete. Als dritter Punkt der lutionen ein. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Redner ber Klempnermeister Hantsch troh wiederholter Aufforderung mit Tagesordnung stand Wahl einer Lokalkommission an, wozu die im Sinne des Berichterstatters. Als Delegirte zur nächsten Bau- einer Liste nicht abgerechnet hat. Bei der daraufhin entstehende:: Genossen Fr. Schmidt, Aug. Höneke und Zander gewählt wurden. Arbeiter Konferenz wurden die Herren Pichel, Paulikat und Unruhe sah der Vorsitzende sich genöthigt, die Versammlung zu Folgende Resolutionen waren noch eingegangen, die dann auch Glasenapp gewählt. Unter Verschiedenem" wurde angeregt, ob schließen. von der Versammlung einstimmig angenommen wurden: Die heutige Versammlung verpflichtet sich, da nur durch die Sozialman nicht die Sammlungen vermittelst der von der Generalkommission deutscher Gewerkschaften ausgegebenen Marken einDie freie Vereinigung der Maurer Berlins hielt ihre demokratie dem arbeitenden Wolfe die Garantie geboten wird, stellen solle und event. dem Verein die Unterstützung der aus- ordentliche Mitgliederversammlung am 19. März ab. In erster daß es die Hoffnung hegen darf, einstens aus seinem schweren gesperrten deutschen Arbeiter übertragen. Begründet wurde dies Linie machte der Vorsitzende bekannt, daß die neu angelegten Joche erlöst zu werden, für die. Verwirklichung der Ideale der mit der Schwierigkeit des Sammelns unter den jetzigen Bedingungen. statistischen Bücher bereits zur Ausgabe gelangen. Sodann hörte Sozialdemokratie zu kämpfen. Da am hiesigen Orte der VoltsNachdem darauf hingewiesen worden, daß die öffentliche Versamm die Versammlung einen Vortrag des Herrn Peus über Sozial bildungs- Verein dieses bezweckt, so hält es die Verlung dem Verein nichts aufoftroyiren könne, wurde beschloffen, die demokratie und Revolution an. Von einer Diskussion wurde sammlung für ihre Pflicht, diesem Vereine beizutreten. Sammlungen in der Weise wie bisher fortzusetzen; der Fach- Abstand genommen. Im Verschiedenen wurde auf Anregung Die Versammlung ertlärt sich mit den Anschauungen des verein tönne ja deswegen doch noch selbständig durch Mitglieder Wernau's die Ausgabe der statistischen Bücher bis zum Genoffen Augustin, betreffend der Kontrollmarken, einverbie Regelung der Sammlung eingreifen. Weiter 1. Juli cr. dem Vorstande zu überlassen genehmigt. Ein Antrag standen und verpflichtet sich, nur Waaren mit Kontrollmarken zu wurde angeregt, ob es nicht rathsam sei, daß die Marmor- und der Kollegen Hannisch und Garbe, den ausgesperrten Arbeitern taufen. Zum Schluß ergriff Genoffe Zöllner das Wort und Granitarbeiter den vom 6.- 9. April in Salle stattfindenden Bau- 100 M. zu bewilligen, konnte wegen Geldmangels nicht berück- machte der Versammlung die interessante Mittheilung, daß soeben die Probenummern des für die um Berlin liegenden Orte neu> Arbeiter- Rongreß mit einem Delegirten befchicken. Dies wurde fichtigt werden. nach kurzer Diskussion in Anbetracht der schwachen Versammlung gegründeten Boltsblattes", welche noch nicht ausgegeben waren, Eine Mitgliederversammlung des Fachvereins sämmt von einem Gendarmen eigenmächtig weggenommen worden seien. beschluß 4 " Spandau. Am Dienstag tagte hier eine öffentliche TöpferWir daß die Marmor- und Granitarbeiter gezwungen wären, den licher in der Firmenschilder Branche beschäftigten Arbeiter Darauf schloß der Vorsitzende mit einem begeistert aufgenommener werkschafts- Rongreß zu beschiden. Eine Frage, ob das Bureau der Raffirer Kerkau den Rassenbericht, der einen Bestand von 3. 3. Dai geplante Ausflug hingehen soll, wurde verneint und auf für Fritz Zubeil erſchienen war, die Arbeiterorganisationen. Folgende Versammlung. Die Lohntommission erstattete Bericht, wie sie am pur Borwärts" aufmerksam gemacht, in welchem das beauftragte Resolution wurde einstimmig angenommen: Die heutige Versamm: 1. Februar von den Meistern empfangen worden ist. Die Lohna Bureau seinen Beschluß bekannt geben wird. lung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten voll und ganz kommission hatte im Monat Januar die Meister von unserer einverstanden und erkennt an, daß nur durch thatkräftiges Bu- Lohnbewegung in Kenntniß gesezt und mitgetheilt, daß wir vom Der Verein der Militär- und Lieferungs. Schneider fammenhalten der Arbeiter eine neue Gesellschaftsordnung an 1. April b. 3. ab den Berliner Lohntarif einführen wollten. but am 19. März eine gut besuchte Witglieder- Versammlung ab. gefirebt werden kann und verpflichtet sich daher, für unsere be- Jedoch am 1. Februar erhielten wir außer gwei Meistern to Bu Ehren der gefallenen Kämpfer von 1848 erhoben sich alle An- stehende Organisation nach besten Kräften zu agitiren, um auch allen einen abschlägigen Bescheid. Wir hatten versucht, uns mit Besenden von ihren Plägen. Denoſſe Repler sprach sodann unter die indifferenten Kollegen zum Fachverein heranzuziehen. Be- den Innungsmeistern in Guten zu einigen, aber es ist mit diesen Beifall über„ bie Ginwirtung der hauenarbeit auf die wirthschlossen wurde eine Versammlung am 1. Mai zur Achtſtunden- Herren nichts anzufangen. Der Herr Obermeister Kuhlmey entIchaftliche Lage". Folgende Resolution gelangte sur einstimmigen Bewegung abzuhalten. Ferner wurden zum Vergnügungskomitee gegnete uns einfach: Jeht kommt 3hr, uns wohl gute Worte zu Vernahme: Die Militär- und Lieferungsschneider- Versammlung zur Vorbereitung des Stiftungsfestes die Kollegen Drogmann, geben, da wir jetzt gegen Euch in den Innungsverband einge verpflichtet sich, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln für Krüger, Oberdick und schanter neu resp. wiedergewählt. Nach treten sind, da ist Euch wohl bange, daß Ihr ins schwarze Buch Dessergestaltung der Frauenarbeit einzutreten." Folgender dem sich mehrere neue Mitglieder gemeldet, schloß die spärlich be- kommt? Ich, für meine Person, bezahle, was ich will. Bei den übrigen Meistern ist es uns ziemlich eben so ergangen, außer bei Antrag des Kollegen Stroll gelangte noch aur Annahme: Der fuchte Versammlung. zur Borstand wird beauftragt, ein Formular auszuarbeiten und daszweien, welche aber wenig Arbeit hatten. In der Debatte felbe unter den Stickerinnen zu verbreiten." Diejenigen, welche Eine öffentliche Kistenmacher- Versamminng tagte am sprachen sich verschiedene Kollegen dahin aus, daß wir ch Willens sind, unserem Verein beizutreten, haben sich auf dem Montag, den 16. d. W. Ueber die Maifeier referirte Genosse dieses Mal durchaus energisch vorgehen müßten. Formular zu verzeichnen. So soll festgestellt werden, ob es ber Stabernack. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen bitten daher die Kollegen von Berlin und Umgegend, Mühe werth ist, die Statuten so umzuarbeiten, daß auch Arbeite-„ Die öffentliche Kistenmacher- Bersammlung erklärt, den 1. Mai vom 1. April ab uns den Zuzug nach Kräften fern zu halten tinnen aufgenommen werden können. Zum Schluß wurde über wie folgt zu feiern: Den 1. Mai Abends wird eine öffentliche und nicht nach Spandau zu kommen, denn an Arbeitskräften die Arbeitsverhältnisse bei der Firma Gachs und der Firma Versammlung einberufen, in welcher" Die Bedeutung des Tages" fehlt es hier nicht; nur auf diese Weise können wir zum Giege Robrecht gesprochen und einige Fragen furz beantwortet. auf die Tagesordnung gesetzt wird. Sonntag, den 3. Mai, gelangen. Kollegen! Wir sind gezwungen, den Tarif hier einzuwollen wir uns durch Anschluß an Landpartien oder Gartenfeste führen, denn ein Jeder, der in Spandau Verhältnisse Gine öffentliche Versammlung für Männer und wie die bejle Gelegenheit sich uns bietet, die Feier mit würdiger weiß, daß Lebensmittel ebenso theuer, Miethe, nie tent, Steuer u. f. w. Granen tagte am Sonntag, den 15. d. M. in den Zentral- Fest Demonstration begehen." 3u Buntt 2: Wie sammeln wir unsere ebenso hoch sind, als in Berlin. Außerdem werden die meisten trag des Genossen Feldmann über:„ Die Ursachen des daß das Sammeln durch Marken beibehalten werden sollte und ausgeführt, welche diesen Tarif bezahlen und den Gefellen noch Massenelends." Der Redner erörterte biefes Thema in die Kollegen recht rege sich daran betheiligen möchten. Sr stellte das Fahrgeld zahlen. Wir glauben, daß die Spandauer Meister eingehendster Weise und erntete für seine Ausführungen den den Antrag, daß jeder Stollege, welcher eine Karte hat, Marken denselben Tarif bezahlen können. In Verschiedenem wurde bes reichen Beifall der Versammlung. In der Diskussion zur Verfügung gestellt bekommt, um dieselben anderweitig zu schlossen, die Spandauer Produktivgenossenschaft( Weber, Becker, Sprachen sich die Herren Treuherz, Ahlfeld, Tscher- verwenden. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Schröher) zu einer Erklärung aufzufordern, ob sie sich den Genig, Sündermann und Blum im Sinne des Referenten Hierauf wurden noch 5 W. für die Berliner Streit- Kontroll- sinnungen der Innung anschließe, oder ob sie sich mit den Gesellen aus, worauf nach einem furzen Schlußwort des Referenten fol- tommission bewilligt. solidarisch erkläre. gende Resolution angenommen wurde:„ Die heutige 2c. Ber fammlung erkennt, daß die Arbeitslosigkeit und das Maffenelend und Die Folge der verkehrten Wirthschaftsordnung ist. Vereins zur Wahrung der Jutereffen der Berliner KnopfDie Anwesenden halten es für ihre erste Bflicht, für eine um- arbeiter vom 18. März 1891 sprach Herr Theodor Wegner über: wandlung der heutigen Gesellschaftsordnung für buttions. Der Urbeiterschuß- Gesezentwurf vor dem Deutschen Reichstage. Er In der außerordentlichen Generalversammlung des 100 Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuth- Straße 3. Den Borständen von Wahl-, Bildungs- und Fachvereinen 2c. empfehlen wir für die Maifeier das vom Partei- Vorstande vorbereitete Fest- Blatt zur Arbeiter- Maifeier zur allgemeinen Benußung, da es eine einheitliche, der Würde des Tages entsprechende Gestaltung der Feier durch ganz Deutschland ermöglicht. Jm annähernden Format des, Wahren Jakob" bringt daffelbe, neben entsprechendem Terte in Poesie und Prosa, das vom Partei- Vorstande für ganz Deutschland vorgeschlagene Programm der Maifeier sowie die bei allen Festen, Ausflügen und Versammlungen zur Abstimmung zu bringende Resolution in welcher die Forderungen der Partei nach einem den Bedürf niffen der Arbeiterklasse voll und ganz gerecht werdenden Arbeiterschutzgesetz zusammengefaßt werden. Ebenso werden eine Anzahl für diesen Anlaß geeigneter Lieder- Terte dem Festblatt einverleibt, so daß dasselbe bei einer höchst geschmackvollen, künstlerischen Ausstattung allen Anforderungen genügen und von bleibendem Werthe sein wird. Den Verkaufspreis zu bestimmen, bleibt den Vereinsvorständen überlassen, wir liefern das Festblatt wie folgt: 100 Exemplare für 4,50 M., 500 Exempl. für 20 M., 1000 Exempl. für 38 M. portofrei. Für Bestellungen, die nach dem 10. April aufgegeben werden, kann keinerlei Garantie für rechtzeitige Lieferung übernommen werden, weshalb wir uns dieselben bis spätestens zu diesem Termin erbitten. Nachdruck verboten. 30 Marke deutscher Control Gesetzlich Ausgegeben Hutmacher geschützt von der Arbeiter Control Commission in Berlin Jean Holze Markenfabrik Hamburg. Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marke unter dem Schweißleder tragen, bieten Garantie, daß ben Werfertigern gerechtes Lohn wurde! Ranft nur Süfe mit dieser Marte! In folgenden Geschäften sind Hüte mit Kontrollmarken zu haben: H. Aerisens, Prinzenstr. 28. A. Nauen, Wrangelstr. 99. W. Beneke, Potsdam, Jägerstr. 36. C. Polvoigt, Bülowstr 18.( Eingang Rud. Beisse, Chausseestr. 70. A. Becker, Reinickendorferstr. 14a. 0. Böttcher, Lichtenbergerstr. 1. A. Bracklow, Lothringerstr. 27. Alb. Binn, Landsbergerstr. 43. W. Böhm, Blücherstr. 11. H. Diederich, Oranienstr. 9. Mariannenstr. 43. G. Dunsing, Dresdenerstr. 6. A. Ernst, Barnimstr. 17. P. Fraude, Müllerstr. 183. A. Fuchs, Manteuffelstr. 35/36. Stalizerstr. 39. Th. Gerlach, Linienstr. 39. Gust. Gross, Frankfurter Allee 167. G. Gottmann, Frankfurterstr. 180. R. Haase, Rastanien- Allee 36, Frobenstr. 12.). Ostend- Theater. ( Große Frankfurterstr. 132.) Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag): Grosse Matinée arrang. vom Verein d. Klempner Berlins u. Umg. zum Besten seines Unterstützungsfonds für hilfsbedürftige Mitglieder. Auftreten d. gesammt. Personals d. Theaters unter gütiger Mitwirkung des Direktors Herrn Samst, sowie der Herren Kahle und Hummel. Eröffnung 102 Uhr. Anfang präzise 11 Uhr. Billets à 30 Pf. find vorher bei allen Vorstandsmitgliedern, sowie in der Herberge, Ritterstr. 123, zu haben. 187 Billets an der Kaffe 50 Pf. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Sophabezüge! Refte in Rips, Damast, Granit, Plüsch u. bunt. Stoff. Spottbillig. Emil Lefèvre, Oranienstr. 158. Proben franko! Hüte mit Kontrollmarek Gr. FrankfurterG. Gottmann, Strasse Nr. 130, Cravatten, Handschuhe, Schirme. für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Hüte umsonst Montag, den 30. März( 2. Osterfeiertag), Vormittags 11/2 Uhr: Grosse Matinée bestehend in 837/5 Vokal- und Instrumental- Konzert und komischen Vorträgen in Keller's Hofjäger, Hafenhaide, Bergmannstr. 51. Billets à 20 Pf. sind zu haben bei ben Vorstandsmitgliedern und in den Zahlstellen bei: Otto Klein, Zigarrengeschäft, Rottbuser Damm Nr. 14; Ernst Wilschke, Zigarrengeschäft, Kazbachstr. 1 und Junkerstr. 1; Schröder, Bigarrengeschäft, Kreuzbergstr. 15; Haugt, Restaurant, Boechstr. 12; Luhm, Restaurant, Brandenburgstr. 11; Riesel, Restaurant, Schüßenstr. 58; Schener, Restaurant, Gneisenaustr. 35; Schmid, Restaurant, Dieffenbachstr. 34; Schön feld, Restaurant, Mariendorferstr. 10; Böhland, Restaurant, Bülowstr. 52; Grafunder, Restaurant, Schwerinstr. 9. Der Vorstand. Vereinshaus Süd- Ost", Waldemarstr. 75. 35 Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag): = Großes Konzert n. Ball arrangirt vom Gesangverein ,, Collegia" ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Anfang Nachm. 6 Uhr. Entree 30 Pf. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Freunde und Gönner ladet freundlichst ein fann man nicht verlangen, aber billiger als in jedem Laden erhält man: Herren- Filzhüte v. 2 M. an. Kinder- Hüte 1 17 Zylinder- Hüte. 4 " Chap.claques, Haar- Filzhüte u.Kontrollmarken- Hüte billigst im 5/ 95M Fabr.- Komtoir: Dresdenerstr. 116. 981 " " " " Sutfabrik Blücherstraße 11, vis- à- vis der Heiligen Kreuz- Kirche. Wilhelm Böhm. Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. Großes Lager in Regen- und Sonnenschirmen. Reellste Bedienung. 1215 b Hüte Das Komitee. Arbeiter Bildungsverein ,, Zukunft" in Reinickendorf. Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag), Nachm. 4 Uhr, im Saale des Herrn Böttcher( Seeschlößchen), Markstr. 1 und 2( Haltestelle der Pferdebahn Wedding-- Reinickendorf): Grosses Vocal- und Instrumental- Concert 113/2 unter Mitwirkung des Arbeiter- Gesangvereins, Weiße Rose". Die Genossen sind freundlichst eingeladen. Entree 30 Pf. Das Komitee. Graveure, Ciseleure! Am Montag, den 30. März( 2. Osterfeiertag), in Schmiedel's Fest- Sälen, Alte Jakobstr. 82: Oster- Vergnügen bestehend in Unterhaltungsmusit, Gesangsvorträge, Festrede. Nachdem: Tanz. Anfang 6 Uhr. Entree 25 Pf. Hutm. Arbeiter- Kontrollmarken in Moabit, Stromstr. 59, 1192b] R. Wegener. Fabrik von P. Diederich ( Gegründet 1874). 1. Gesch.: Oranienstr. No. 9, 2. 850L Mariannenstr. 43 Ecke Sfaligerstr. Größte Ausw. in Filz. u. Seidenhüten mit Arbeiter- Kontrollmarken. 1235 b Bitte genau auf Hausnummer 3. achten. Billets b. d. Koll. Uhrbach, Grünauerstr. 1, IV, und Sievert, Brinzenſtr. 28, IV. Hüte Achtung! Am 1. Osterfeiertag, Abends 61/2 Uhr: G. Rättig, Fehrbellinerſtr. 88. Concert des Gesang- Vereins ,, Steinnelke" Renz& Böhme, 6. 99 Potsdamerstr. 104, W. Rother, Nostizstr. 20. E. Sarsch, Stralauerstr. 13-14, C. Sarsch, Fehrbellinerstr. 56. C. Schmidt, Röpenick, Kiezerstr. 41. W. Sy, Brunnenstr. 139. 0. Schulze, Fehrbellinerstr. 93. A. Schlegel, Brunnenstr. 33. C. Schulz, 3ionskirchplatz 6. L. Spiegel, Rosenthalerstr. 45. F. Sporreuter, Poststr. 16. J. Stobey, Dranienstr. 170. Rud. Wegener, Stromstr. 59. A. Wittenbecher, Moabit, Lübeckerstr. 4. W. Wille, stö penic, Grünauerstr. 2. Pr. Haupt, Große Frankfurterstr. 145. W. Hildebrandt, Schönhauser Allee 4. L. Hammer, Stopnickerstr. 171. P. Henke, Dennewitzstr. 1. M. Hensel, Wadzeckstr. 9. A. Kehr, Röpnickerstr. 126. W. Kliem, Bernauerstr. 108. G. Köpke, Prinzenftr. 60. 99 Potsdamerstr. 126a. J. Kock, Rastanien- Allee 80. T. Koschel, Sophie- Charlottenstr. 27. Ph. Krull, Rheinsbergerstr. 50. 0. Liskow, Oranienstr. 47a. A. Lissmann, Gerichtstr. 7. Arnold Lange, Brunnenstr. 136/137. H. Meissner, Neue Hochstr. 43. C. Mewes, Andreasstr. 53. C. Music, Potsdamerstr. 37. 33 Moabit, Birkenstr. 9. W. Zapel, Staligerstr. 131( neben Frister u. Roßmann). Stresemann, Neue Königstr. 11. C. Adler, Röpenick, Grünstr. 38. C. Böttcher, Friedrichshagen. 0. Mühlberg, Biesenthalerstr. 18, P. Kunz, Prinzen- Allee 87, E. Rieck, Badstr. 64. 0. Jörs, Pantstr. 5a. F. Julow, Pantow, Breitestr. 24. G. Knake, Andreasstr. 24. P. Pohle, Schwerinstr. 12. Emil Bergmann, Markgrafenstr. 100. Carl Stark, Neue Königstr. 73. Ch. Otto, Chausseestr. 22. Carl Wolter, Münzstr. 8. ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes) im Wedding- Park, Müller- Strasse No. 178. Auftreten des Romikers Lewandowsky. Großer Ball. E Billets bei Haberstroh, Ruppineritr. 44, und Hahne, Lindowerstraße 17. Der Ueberschuß wird den Ausgesperrten überwiesen. De mit Kontrollmarke E L. Spiegel, Rosenthalerstr. 45. 1234 b 809L Freireligiöse Gemeinde. Vier Fest- Vorträge Hut- Fabrik E. Bergmann Markgrafenstraße100, zwischen Bessel- u. Lindenstr. Hüte mit Kontrolmarken. Solide Preise, gute Fabrikate. Allen Genossen empfiehlt sein Lager von Seidenhüten m. ArbeiterRontrollmarke, sowie Müzen 215L Filz- und Vormittags 10 Uhr: am Sonntag in der Viktoria- Brauerei, Lühowtraßr 111/112: Herr H. Peus und in der Rosenthalerstr. 38: Herr Dr. Völkel aus Magdeburg,- Am Montag im Eiskeller, Chauffee- in allen Genres. Braße 88: Herr E. Vogtherr und in der Rosenthalerstraße 38: Herr Dr. Bruno Wille. Gäste sehr willkommen. Charlottenburg! 1218 b Sonntag, den 29. März( 1. Osterfeiertag), Abends 5 Uhr, in Bismarckshöhe, Wilmersdorferstr. 39: Soirée C. Polvogt, Frobenstraße Nr. 12, Ede Bülowstraße. A. Lange, Hutfabrik Brunnen- Str. 136-37. Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. Großes Lager in Strohhüten u. Regenschirmen. Reelle Bedienung. 235L verbunden m. Konzert u. humor. Vorträgen Hut- Fabrik veranstaltet vom sozialdemokratischen Wahlverein. Festrede gehalten von Herrn Wilhelm Werner. Nachts 12 Uhr: Tanzkränzchen. Billets sind bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern zu haben. E. M. Wilschke, [ 342/5 von August Fuchs, Manteuffelstraße 35/36, Stalizerstr. 39, a. d. Wienerstraße, mit Arbeiter- Kontrollmarken zu billigen 305L Breisen. Junkerstraße 1 u. Katzbach- empfiehlt seine Filz- u. Seidenhüte Um den vorkommenden Unregelmäßigkeiten einen Damm straße 1, Ecke der Yorkstraße. entgegenschen zu können, bitten wir die Genossen dringend, nur Cigarren und Tabake. Alle Sorten Cigarretten. Lebens- u. Feuerden von uns veröffentlichten Geschäften Beachtung zu schenken. Versicherungs- Agentur. Allen Freunden u. Genossen bestens empfohlen.[ 1244b. Außerdem ist es unbedingt nothwendig, daß die Marke feßt eingeklebt ist und darf die Marke nicht erst beim Kaufe eingeklebt werden, was fets als Betrug zu betrachten ist. Alle Unregelmäßigkeiten bitten wir an uns zu berichten. 172/3 Die Arbeiter- Kontroll- Kommission. J. A.: C. Kempe, Georgenkirch- Platz 8, NO. Zum rothen Cylinderhut! Nur Hüte mit ArbeiterKontrollmarke. Wilh. Zapel, Möbel Cohn Gebr., auf Theilzahlung, Kommandantenstr. 51, Ecke Alexandrinenstraße, und 330L Oranienstraße 58, L., am Morigplatz. Einen Posten gebrauchter Möbel zu jedem Preise. HF Beamten ohne Anzahlung. E Meiner werthen Kundschaft empfehle ich mein reichhaltiges Lager in Herren- und Knaben- Garderobe. Bestellungen nach Maaß werden unter Garantie des GutSkalitzerstr.131 figens prompt und sauber ausgeführt. J. Krakauer, Rirdorf, Bergstr. 22. neben Frister& Rosssmann [ 443L Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von Mag Baving in Berlin SW., Beuthstraße 2. Nur Hüte mit ArbeiterKontrolmarke führt das Hutgeschäft von G. Knaake, Andreas Str. 24. Schuh- und Stiefel, die gut halten, billigst ftets bei Wolf bemalten Carl Wolf, Adalbertstr. 80.1801