理 Nr. 246. Erscheint täglich außer Montags. Brets pränumerando Viertei jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer fg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter freuzband: Deutschland u. Desterreich: Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Poft Beitungs- Breisliste für 1893 unter Nr. 6708, Jed Vorwärts 10. Jahrg Infertions- Gebühr beträgt für d fünfgespaltene Peritzeile oder dere Raum 40 Pfg., für Vereins- un Beriammlungs- Anzeigen 20 Pfi Inferate für die nächte Numme müssen bis 4 Uhr Nachmittags i Der Expedition abgegeben werden Die Groedition ift an Wochen tagen bis 7 Ubr Abends, an Sonn und Festtagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I, 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin: Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. „ Sozialliberal."*) Donnerstag, den 19. Oktober 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. " Wohin Reihe politischer Fragen in der Opposition steht. Jedoch darin eben liegt das Bedeutsame, daß ein bürgerwäre er bei den legten Wahlen gekommen, wenn nicht licher Forscher von wohlverdientem wissenschaftlichen Ruf, Ueber Eines kann sich der deutsche Liberalismus nicht die Sozialdemokratie bei den Stichwahlen das kleinere Uebel der einzige Universitätslehrer, der es gewagt hat, die Letlagen, daß es ihm heute, in der schweren Zeit des Nieder- vorgezogen hätte? Daß diese Leute aber, denen ein kapitalistischen Blößen der Miquel'schen Steuerreform in ganges, der Scheidung und der Zersehung, an wohlwollen- guttapitalistisches Herz unterm Wamse schlägt, keine glänzenden Arbeiten schonungslos aufzudecken man lese den Berathern fehle. Zum mindesten Einen Mahner Sozialreform, die die Uebel an der Wurzel packt, nur Jaft row's Abhandlungen im Archiv für soziale Gesezbefizt die liberale Partei, der es an eindringlichen Mahn- unterstützen, leuchtet ein. Ihr Führer, der die Sozial- gebung und Statistit" und im Sozialpolitischen Zentralreden nicht mangeln läßt. Aber kennzeichnet etwas deut demokratie mit einem Chimborasso seiner spaßhaften Streit blatt", daß ein Liberaler solche Grundsäge aufstellt und licher die Sachlage, als daß jede Mahnrede eine Straf- schriftenmakulatur alles Ernstes erstickt zu haben glaubte, vertheidigt. predigt, und daß der Mahner des Liberalismus zu- ist der treffliche Vertreter des ganzen Häufleins. Um den Liberalismus zu erhalten, sieht sich Jastrow gleich dessen schärfster Bußprediger ist? Und die um Rickert? Diese Mannesseelen, die auf gezwungen, dem Sozialismus Zugeständnisse zu machen, In der That er ist ein Prediger in der Wüste. Um allen Friedenstongressen die Schalmei der Völkerverbrüde Stück für Stück. Er kämpft für eine verlorene Sache, ihn sammelt sich kein geschlossener Heerhaufen einsichtsvoller rung blasen und mit sittlichem Schwunge für jede Militär- denn außer einer Handvoll anderer bürgerlicher Ideologen, Männer, die bereit sind, die großen Ueberlieferungen des vorlage stimmen, wie sie denn auch in etwelchen Monden die den Weg zur Sozialdemokratie nicht finden können Liberalismus entschieden zu verfechten und das politische für die Reichssteuervorschläge des Spezialministers für die oder mögen, steht er allein. Er ist sozial- liberal, er ist der Programm, das einst das jugendkräftige Bürgerthum auf- Interessen des Großkapitals, des Herrn Miquel, stimmen einzige Sozialliberale. " bessern wird. gestellt hatte, zu verwirklichen. Wer aber gar wie der werden, sind gerade die Rechten. Etwa Herr Schrader ist Warner, der heute zu den Liberalen spricht, eine Reihe wohl der geeignete, er der süßliche Schönredner für„ ethische Die Arbeiterklasse hat die Erbschaft des Liberalismus fozialer Forderungen aufstellt und sie nöthigen will, pofitive Kultur", er der Stifter des molligen Treuhändchens", bas angetreten, die feige auf dem Schlachtfelde zurückgelassene Sozialpolitik in großem Stil zu treiben, der scheucht damit sich über die deutschen Besizer nordamerikanischer Eisen- Fahne der politischen Freiheit hat das Proletariat aufdas Geschlecht, das auf die Frrlehren" des Herrn Richter bahnpapiere schützend ausstrecken sollte? Oder Herr Barth, genommen und muß in seinem Programm, das für uns schwört, mag es zum Theil auch der Wadelstrümpfelei der für„ Treuhändchen" in Amerika die Prozentchen retten nicht auf dem Papier steht, die preisgegebenen Grundsäze huldigen, so sicher auseinander, wie ein Schrothagel eine soll gegen den zum wer weiß wie vielten Male verkrachten Ursprungs, kraft ihrer Lage und gemäß ihrer weltgeschichtdes Bürgerthums verfechten. Kraft ihres wirthschaftlichen Schaar von Spaßen. und von der ganzen liberalen Presse ob seiner ReklameDas gilt für den Nationalliberalismus, diese konzentrirte Wohlthätigkeit" über den grünen Klee gelobten Rhein- durchgreifende soziale Politik zu vertreten und zu verwirkRhein- lichen Sendung ist die Arbeiterklaffe allein im Stande, die Säure des Großtapitals, so gut wie für die im Geiste des pfälzer und Humbug- Virtuosen Henry Villard? Herr Barth, lichen, die den Kapitalismus durch eine neue Wirthschaftsheiligen Manchesters zur Seligkeit des Geldsacks eingehenden der mit dem öden Durchfalltandidaten Stettins, Herrn weise ersetzen, vor der Hand aber die Daseins- und die Gefolgsleute der Rickert und der Richter. Von diesen Brömel sich in die Aufgabe theilt, der Welt zu beweisen, Kampfesbedingungen des werkthätigen Volkes ernstlich verLiberalen zu verlangen, daß sie sozial denken, empfinden, daß ein echter und rechter Schüler des Bastiat- Schulze reden und handeln sollen, bedeutet, dem Dornftrauch auf nichts lernt und nichts vergißt? zuerlegen, daß er Feigen trage. Soziale Politik und der An diese politisch und sozial abgehauften Parteien Was Jastrow über Schule und Rechtspflege, über die geschichtlich gewordene Liberalismus unserer Tage und wendet sich der feinsinnige Eingänger des und wendet sich der feinsinnige Eingänger des Libera- Agrarier, über die Gewerbeaufsicht, über den Knappenschutz, mit dem was ist, müssen wir rechnen schließen sich aus. lismus. Seine Schrift ist höchst lesenswerth, sie ent- über Herrn von Berlepsch und die Bergwerksabgaben, über Soziale Politit, das will sagen ernsthafte durchgreifende hält neben allerlei Absonderlichem, neben mancher Schrulle, die Sonntagsruhe sagt, ist vortrefflich. soziale Reformen auf volksthümlicher Grundlage, nicht die aus wie sie am grünen Tische den Gelehrten anfliegt, eine solche Jastrow's Weckruf wird ungehört verhallen. Mergerlich Wenn und Aber zusammengesette Spottgeburt einer Sozial- Fülle trefflicher Gedanken und guter Anregungen, sie bietet teift Edeldame Kreuz- Zeitung", die die Geißelung der reform von Oben, nicht der Arbeitertrug mit dem Gut- einen so ausgezeichneten Stoff zur Aufklärung und zur Junker schmerzt, über die Schrift. Der Chorus der fleischischen Stempel. Agitation, daß die Schrift als Lesebuch nicht so sehr für führenden Blätter unserer liberalen Presse bleibt stumm. Aus dem gegebenen Stoffe einen Sozialliberalismus zu ge- die blafirten Landtagswähler, sondern gerade für die auf- Stumm wie ein Fisch. stalten ist ein Unding. Unser deutsches Bürgerthum ist so geklärten Arbeiter aufs beste zu empfehlen ist. schnell in Verfall gerathen, die Grundsätze der Jugendzeit Mit fachkundiger Hand wird die preußische Politik gesind mit solcher Haft aufgegeben worden, daß die bürger- schildert, die Verhältnisse des größten deutschen Bundes liche Klasse heute in ihrer erdrückenden Mehrheit rein- staates, dessen Regierung im Reiche den Ausschlag giebt, fapitalistische Biele verfolgt. Der in zwei Lager gespaltene werden einer meist ins Schwarze treffenden Kritik unterDeutschfreifinn zeugt von der Ohnmacht der Bourgeoisie, zogen. Schule, Armenpflege, Sanitätswesen, Justiz, Landdie sich nicht mehr den Lurus einer halbwegs anständigen wirthschaft, Finanzen, Eisenbahnen, Handel und Gewerbe, Opposition erlauben darf. Das Bischen radikaler For Bergbau und Arbeiterfrage, die allgemeine Staatsverwalderungen, das der Deutschfreisinn in seinem linken Flügel tung werden knapp und lichtvoll behandelt. noch vertritt, ist eitel Stückwert; für die weltbewegenden Gar manche der Jastrow'schen Ausführungen können gesellschaftlichen Streitfragen aber ist dieser Freifinn blind wir unterschreiben. Der Sozialdemokrat, der die und taub. Er wird von der siegreich vorwärtsschreitenden Schrift liest, wird finden, daß vieles darin Gesagte und Arbeiterklasse erduldet und geduldet, weil er in einer Geforderte nicht neu ist, daß es sich mit unseren Forderungen deckt, daß es an unsere Kritik der bestehenden Zustände unmittelbar anknüpft, daß der Verfasser des Weckruss sich ausdrücklich auch auf das Vorgehen unserer Partei beruft. 3) Dr. J. Jastrow, Sozialliberal. Ein Weckruf zu den Landtagswahlen. Berlin. Verlag von Rosenbaum und Hart. 1893. Feuilleton. [ 37 Der Aufruhr in den Cevennen. den Cevennen. Eine Erzählung von Ludwig Tied. Doch man getröste sich dessen: über ein Rurzes wird sich der Wortführer des Liberalismus, Herr Eugen Richter, im Reichstage oder im Abgeordnetenhause erheben und eine in ihrer Art vortreffliche Rede halten. Und der aufmerkfame Leser der Jastrow'schen Schrift wird mit Vergnügen wahrnehmen, wie Herr Richter so manche geistreiche Wendung, so manches treffende Urtheil, so manchen scharfen Treffer weitherzig wie immer von Jastrow entlehnt, nicht zum ersten, und so hoffen wir im Interesse der Richter'schen Redekunst auch nicht zum letzten Male. Aber daß er seine Quelle nach altem guten Brauche nennte, davor bewahre ihn der Himmel. Stumm Stumm wie ein Fisch... dem Blute unserer Brüder, der Feinde und dem meinigen Bruder seine Rasereien wieder! Steht mir mit beten bei, gefärbt, in heiliger Sache vergossen, komme ich zurück, um theuren Brüder, daß er seiner Vernunft wieder mächtig Euch zur Rache aufzufordern, und ich finde die Abgötter werde." Er warf sich neben ihm auf die Knie und betete hier im heidnischen Tanze um das goldene Kalb. So eifrig, auch Duplant und Salomon tamen herbei, dem zerschlug Moses, vom Sinai tommend, im Zorn die Alten im Flehen beizustehen; aber für jetzt hatte ihr guter Geseztafeln, wie ich jetzt im brennenden Eifer das Band Wille noch keinen Einfluß auf den Wüthenden, der wie verfluche, daß mich Euch, Ihr Heillosen, verbrüdert!" bewußtlos schrie, indem er sich den Armen seiner ihn Man suchte den Eifernden zu beruhigen. Etienne hatte stüßenden Freunde entreißen wollte. Wohin bist Du entLängst seine Pfeife eingesteckt, die Tanzenden standen in flohen", rief er, verloren, verirrt, Du großes, unauseiner verlegenen Entfernung, und Eustach, der ebenso schnell fprechliches Wesen, das wir mit stammelnder Zunge Gott Es waren noch mehrere Instrumente aufgewacht, eine vom Beten zum Tanzen wie von diesem zu jenem zurück- nennen wollen? Das war eine furchtbare, entsetzliche BeFlöte erklang, eine Schalmei war aufgefunden, und zwischen kehren konnte, war schon in brünstiger Andacht begriffen. gebenheit, als vor dem Anbeginn der Zeiten die geschaffenen diesen und Etienne's Pfeife ließ sich ein Flageolett ver- Mein Bruder," schrie der Besessene von neuem, ist Geister sich im Uebermuth gegen ihn empörten und Gott nehmen, abwechselnd dazwischen der laute und fröhliche heute in Florac hingerichtet worden, mit ihm sind noch und Herrscher sein und ihn verdrängen und vernichten Gesang der Gebirgsbewohner, bald Tanzmelodieen, bald zehn Gläubige unter Martern verschieden; ich wollte wollten. Da entzog er sich den Rebellen durch aller wieder alte Volkslieder, und Luft und Scherz erklang laut sie erlösen, bin aber mit meinen Brüdern unter Vergießung Himmel, durch alle Sternenräume, durch alle Fernen, die durch den Wald, so daß die Klippen. der nahen Abgründe vielen Blutes zurückgeschlagen worden. Und Ihr vergeßt Gedanken nur suchen, Ahndung nur zu errathen vermag. oft mit fröhlichem Echo die Töne der Ausgelassenheit wieder- unseres Gottes, unseres Elends, unseres Glaubens indeß so Und die Uebermüthigen, einsam und verlassen in ihrer gallholten. schändlich, vermaledeit Euch selbst, zieht den Fluch des bittern Bosheit, in ihrem Zornfeuer ohnmächtig rasend, er" Die Luft, da sie einmal in Bewegung war, würde auch Himmels, das Hohngelächter der Hölle freiwillig auf Euch starrten und verſteinten, und in ihr dunkles Innere hinein wohl noch länger gewährt haben, wenn sie jetzt nicht plög- herab, fällt denn kein Feuer herunter auf den Abschaum? verlor sich ihr legtes, ihr verdämmertes Bewußtsein. Das lich durch einen fürchterlichen Ausschrei wäre unterbrochen und Thut sich denn die Erde nicht auf und verschlingt die sind die Klippen, die Steinfelsen, die tiefen Granitmassen, die gestört worden. Der entfeßliche Ton tam von dem Gipfel frevelhafte Rotte? Heult! heult! ihre Sündebeladenen, und tief bis zum Mittelpunkt der Erde reichen und oben über einer spitzen Klippe, die fast senkrecht sich über dem Wiesen wälzt Euch im Staube, schlagt an Eure versteinerten Wolfen und Nebel hinaus noch trogen: das ist noch das Fleisch plan, dem Schauplage des fröhlichen Getümmels, erhob. Herzen und zerknirscht Euch vor dem Allmächtigen, ob und Gebein der Uebermüthigen, das nun wie mit Klammern Aller Augen wendeten sich schnell dorthin, und man sah seine Barmherzigkeit vielleicht wieder erwachen und einen die Erde zusammenhalten muß. Da war die Bosheit, Zorn oben eine dämonische Gestalt mit hocherhobenen ausgebreiteten Blick der Gnade aus dem Zornfeuer seines Auges so tief und Groll wie erstorben; ja, die Flamme erlischt, wenn sie Armen, Gesicht, Kopf und Leib mit Blut gefärbt und be- auf Euch hinabwerfen möchte." sich selbst ernähren soll. War es denn die verloren geronnen. Noch einmal schrie der Rasende auf und ranute Er warf sich heulend nieder und frümmte sich am gangene Liebe, die sich wieder auf sich selbst besinnen, die und stürzte dann den steilen Felsen herab in die Arme der Boden.„ Erbarmen! Erbarmen!" Erbarmen!" brüllte er unter sich aus ihrer ohnmächtigen Zersplitterung wieder sammeln Brüder. Es war der zornige Ravanel. Fluch Euch! Zuckungen. Fluch Euch! Zuckungen. Nein! es giebt kein Mitleid, die Barm- wollte? Da regen fich Gebilde, in Meer, Luft und auf der Fluch! Ihr Abtrünnigen!" schrie er wie rasend; die Ihr herzigkeit ist Lüge, die Liebe ist erstorben!"" Da haben Erde, und alles verfolgt, haßt, tödtet sich; Blutdurst ist so des Herrn vergessen könnt! Jammernd, klagend, mit wir das Elend!" seufzte Eustach," da bekommt unser Wollust, Zerreißen, Zerfleischen, Martern und Verschlingen 12 bis 14 M. pro Woche!!! Und das nennt man bescheidenen den Polen. Indem sie westwärts ziehen, um mehr zu ver Politische Itebersicht. Wohlstand? Man ernieise danach den Werth der folgenden bienen, als ihnen in den Ostprovinzen möglich ist, verweiteren Auslassung der Resolution: Berlin, den 18. Oktober. Der Großherzog von Baden hält sich seit einigen Tagen in Mannheim auf, er hat auch seine Frau nach kommen lassen. Beide bemühen sich, sich möglichst populär zu machen. Die Anwesenheit des Großherzogs und seiner Frau trifft zufällig mit den letzten Vorbereitungen zu der am Freitag stattfindenden Wahl zusammen. Und wenn nun doch ein Sozialdemokrat gewählt werden sollte? " Unter diesen gefunden(!!) wirthschaftlichen Verhältnissen schmelzen sie sich mehr oder weniger mit den Deutschen und zugleich wächst das Polenthum daheim nicht in hat die Sozialdemokratie nur wenig Eingang gefunden und ist dem Maße, als es bei der die deutsche Geburtenziffer nachweislich von Wahl zu Wahl zurückgegangen. Es bedarf feiner Ausführung, wie anders sich dieses Bild gestalten wird, übersteigenden polnischen Geburtenziffer sonst der Fall wenn der Verdienst aufhört. Durch den dann eintretenden wäre. So ist denn die Zahl der Polen in rein deutschen Nothstand werden die Arbeiter mit Sicherheit der Sozial- Gegenden ganz bedeutend. Am 1. Dezember 1890 wohnten demokratie anheimfallen. Viele Hunderte von Zwangsver in den mittleren und westlichen, also jetzt rein deutschen steigerungen des treu und mühsam erworbenen Eigenthums werden Provinzen Preußens nicht weniger als 99 875 Bolen, davon die Folge sein!" famen auf den Regierungsbezirk Arnsberg 20 131, auf Nicht genug damit, wurde noch die Absendung eines vom Berlin 12 188, die Regierungsbezirke Magdeburg 10 353, Eine gründliche Kur, wie sie auch nur von einem Geiste des berechnenden Servilismus diftirtes Telegramm an den Merseburg 10 312, Potsdam 9345, Liegnitz 5584, Münster Doktor" entdeckt werden kann, ist für alle Schäden der Kaiser beschlossen, welches folgenden Wortlaut hat: Zeit von unserem alten Bekannten, dem Doktor Göz aus 3000 im Stadtgarten zu Bünde versammelte fönigstreue 5490, Frankfurt a. D. 4813, Düsseldorf 4672, Schleswig Lindenau bei Leipzig( Debbchen- Göt"), entdeckt und befür Männer der Grafschaft Ravensberg nahen Ew. Majestät 4252, Stettin 3231, Hildesheim 1656, Lüneburg 1526, die Tabak- Fabrikatsteuer Hannover 1447, Stralsund 1076, Stade 904, Köln wortet worden. Auf einer Versammlung ordnungspartei- mit der unterthänigsten Bitte, die Tabak- Fabrikatsteuer Hannover 1447, licher Landtagswähler rief er vorgestern, als die schlechte von uns abwenden zu wollen, deren Einführung Tausende 703, Erfurt 504, Raffel 466, Wiesbaden 366, Minden von braven, patriotisch gesinnten Arbeitern in unserem 320, Koblenz in unserem 320, Roblenz 206, Trier 122, Aachen 117. Int Geschäftslage erwähnt ward, in Blagwiß aus: Ma chen Bezirk brotlos machen würde. Ehrerbietigst wagen wir darauf Schleswig- Holstein, Hannover, Westfalen und Rheinland " Machen Gie den Franzosen den Garaus, und hinzuweisen, daß Ew. Majestät Regierung versprochen hat, daß schlagen Sie die Sozialdemokraten todt, Die Kosten der Militärvorlage, für die wir in Erfüllung einer Wohnen jetzt fast 42 000 Polen. Demzufolge hat sich in dann wird es besser werden." Unser blutdurstiger patriotischen Pflicht eingetreten sind, nicht auf die Schultern des den östlichen Regierungsbezirken Königsberg, Gumbinnen Dr. Eisenbarth, Verzeihung: Göz soll nur gleich zum Sabul armen Mannes, namentlich der Arbeiter, gewälzt werden sollten. und Oppeln die Zahl der Polen verringert. Bermehrt hat und Meffer greifen. Die Franzosen und Sozialdemokraten Angesichts der mit der Einführung der Fabrifatsteuer noth- sie sich dagegen in den Regierungsbezirken Marienwerder, wendig verbundenen zahllosen Arbeiterentlassungen wenden wir Posen und Bromberg. tönnten sonst ausreißen. Andererseits sollen 45-75 000 uns vertrauensvoll an das landesväterliche Herz Ew. Majestät Deutsche, die aus Mittel- und Westdeutschland in die rein mit der ehrfurchtsvollen Bitte, diese schwere Kalamität von dem polnischen Gegenden zogen, ihre Muttersprache eingebüßt altpreußischen treuen Ravensberger Lande, auf deffen von ihm haben. Wollte man also dem Verlangen der Grundbesitzer begründeten Wohlstand schon das Auge des Großen Kurfürsten bes Ostens nachgeben, die Freizügigkeit zu beschränken, mit Wohlgefallen geruht hat, abwenden zu wollen." Eine bemitleidenswerthe Saltung hat eine am Sonntag in Bünde in Westfalen stattgehabte Versammlung der Tabat industriellen, an welcher auch der Reichstags- Abgeordnete Freiherr v. Hammerstein theilnahm, eingenommen. Diefelbe war, wie berichtet wird, von zirka 3000 Personen aus allen Ständen und politischen Parteien besucht und protestirte mit aller Gntschiedenheit gegen die Einführung der Tabatfabrifatsteuer und gegen jede weitere Wehrbelastung des Tabats". In der angenommenen Resolution heißt es:" " Die Steuer steht in direktem Widerspruche mit dem festen Versprechen der Regierung, daß die Kosten der Militärvorlage nur auf die wohlhabenden Klassen gelegt werden sollen. vernichten. Man merkt den Geist des Herrn von Hammerstein! damit der polnische Arbeiter daheim bleiben und seine Arbeitskraft zu den im Often üblichen jammervollen Bedingungen verkaufen muß, so wäre das nur im Interesse des Slawenthums, also eine undeutsche Politit. " Uns interessirt dies hauptsächlich von dem Gesichtspunkte, als es zeigt, wie es um den Patriotismus" der Edelsten der Nation" bestellt ist, die bekanntlich nach Beschränkung der Freizügigkeit am lautesten schreien. Der Rabatt der Apotheker. Die ,, ApothekerBeitung" vom 14. d. M. bemerkt zu der Mittheilung des Vorwärts", daß 154 Orts- Krankenkassen in Sachsen einen tabatt von den Apotheken bekommen, der von 6 pCt. bis 30 pet. variirt, und daß sich daraus ersehen lasse, einen Die geplante Steuer würde den erheblichsten Rückgang der wie hohen Nuhen die Apotheken abwerfen:" Der VorIndustrie in unserer Gegend, namentlich in den vielen kleinen märts" weiß also nicht, oder will es nicht wissen, wie die Die Situation in Oesterreich wird immer komplis Betrieben mit sich bringen, Tausende und Abertausende von Ar- Apotheken einen über 10 pCt. hinausgehenden Rabatt im beitern brotlos machen und den Wohlstand unserer Gegend, Allgemeinen für unmöglich erklären. Die Apotheken aber, girter, fast ein Duhend Wahlreform- Anträge liegen dem welche mit der Tabakindustrie auf das Engste verwachsen ist, die gelegentlich einen Vortheil über einen Konkurrenten zu Parlamente vor. Die deutsche Nationalpartei, die Antierlangen hoffen, wenn sie einer Krankenkasse einige Prozent semiten, Jungczechen, Ruthenen, Demokraten und ein Theil mehr bewilligen, sowie diejenigen Kollegen, welche fiber der Liberalen, wahrscheinlich auch die Mehrheit der Polen triebenen Forderungen der Krankenkassen nicht energisch genug wird für den Taaffe'schen Entwurf zu gewinnen sein. Die widerstehen, mögen aus dem Obigen die Einsicht gewinnen, in liberale Partei wird nicht geschloffen gegen den Regiewelcher Weise ihr Rabattgeben gegen sie selber wieder aus- rungsentwurf stimmen. Man spricht auch vom Rücktritte gebeutet wird." Wir erwidern darauf: Die Apotheker- des Rabinets Taaffe, doch dürfte hier der Wunsch der Vater Im Regierungsbezirk Minden werden in einer Menge von Beitung" weiß also noch nicht, oder will es nicht wissen, des Gedankens sein. Auch von der Auflösung des ParlaBetrieben ca. 15 500, im Kreise Herford allein 8500 Bigarren Daß die Geschäftsinhaber in ihrer Gesammtheit, und zu dieser ments wird gesprochen. Zum mindesten sind diese Gearbeiter beschäftigt, von denen 80 bis 90 pet. mit der Herstellung gehören die Apothekenbesitzer auch, eine Verminderung ihres rüchte verfrüht. Die erste Lesung der Wahlreform- Border 5 Pf.- Zigarren sich befassen. Die Einführung der Fabrikat Unternehmergewinnes im allgemeinen für unmöglich erklären, lagen, die 3 Wochen in Anspruch nehmen dürfte, wird steuer würde die fernere Herstellung der 5 Pf.- Zigarre, deren Die Vorlage über den Produktion auch heute Schwierigkeiten bietet und nur recht be- und wenn einzelne derselben, um einen Vortheil über einen in den nächsten Tagen beginnen. schränkten Nußen läßt, aus überseeischen Tabalen unmöglich Ronkurrenten zu erlangen, oder weil sie den Forderungen Prager Ausnahmezustand ist einem 24gliedrigen Ausschusse machen. Diese 5 Pf. Bigarre würde nur noch aus deutschen Kauflustiger nicht energisch genug widerstehen, ihre Waaren überwiesen worden. Wir richten deshalb an das preußische Staatsministerium die dringende Bitte, mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln die dringende Bitte, mit allen ihm zu Gebote ſtehenden Mitteln im Interesse unserer gesammten Gegend und ganz Norddeutschlands die Einführung der geplanten Mehrbelastung des Tabats, in welcher Form es sei, verhindern zu wollen. Wie begründen unsere Bitte wie folgt: = Einlagetabat hergestellt werden können und ihre Anfertigung sich billiger abgeben, als die Konkurrenz, daß sie dann von Die Entrüstung des nationalen deutschen Bürgers nach den Produktionsgebieten des deutschen Tabaks, namentlich dieser deshalb stets verschrieen werden. Bei den Apotheken- thums über den Wahlrechtskrieg des Grafen Taaffe ist Süddeutschland, verschieben. Einestheils veranlaßt dazu die besitzern tommt aber noch hinzu, und das könnte zwar begreiflich, gewinnt aber eine sehr komische Seite das vortheilhaftere Einkaufsgelegenheit für deutschen Zabat, anderer- die Apotheker Zeitung" eigentlich wissen, daß die durch, daß der Göße des nationalen deutschen Bürgerthums feits die um einige Mart billigeren Arbeitslöhne Süd- jenigen, welche eine Konzession von der Regierung Fürst Bismarck, sich weiland genau desselben Verbrechens deutschlands. Allgemein nimmt man den Rückgang des Konsums auf geschenkt bekommen haben, 25 bis 50 pCt. weniger Anlage- schuldig gemacht hat ja in noch höherem Maße, denn 331/3 pet. an; läßt man aber auch die Annahme der Regierung fapital zu verzinsen haben, als diejenigen, welche ihre Ron- das allgemeine gleiche Wahlrecht für den deutschen Reichsvon 20 pet. als richtig gelten, so trifft diese speziell für unsere gession threm Vorbesizer haben abkaufen müssen, und daß tag ist doch weit radikaler als das von Taaffe vorgeschlagene Gegend durchaus nicht zu. Die ersteren deshalb auch einen höheren Rabatt geben Wahlrecht. tönnten, als ihre nicht mit der Konzession beschenkten Da wir einmal bei dem Vergleich sind, so sei auch Kollegen. Freilich sind nicht immer die Beschenkten die bemerkt, daß in beiden Fällen die gleichen Beweggründe Entgegenkommendsten gegen die Krankenkassen, sondern diese obgewaltet haben: Haß gegen den Liberalismus und die beuten das ihnen ohne persönliches Verdienst Hoffnung, dem persönlichen Regiment und überhaupt der gewordene, meist folossale Gefchent oft am Reaktion Vorschub zu leisten. rücksichtslosesten aus. Deshalb muß das hent in Deutschland bestehende Konzessionsertheilungs- Syftem sehr ver schieden ist es in den einzelnen Bundesstaaten nicht auf Das entschiedenste verurtheilt und bekämpft werden, wenn auch die" Apotheker Zeitung", das Organ der Apothekenbesiger, darüber jammert, -W Und weiterer Vergleichungspunkt! Graf Taaffe wird sich in seinen Berechnungen ebenso getäuscht finden, wie Fürst Bismard. Das, im allgemeinen Wahlrecht steckende Prinzip der Volkssouveränetät ist tausendmal stärker als alle politischen Wunderdoktoren der Welt. Durch die oben erwähnte Verschiebung und die Konjum abnahme haben wir in unserem Fabrikationsbezirke mit einem Rüdgange von mindestens 50 pct., in der Uebergangszeit mit noch weit mehr zu rechnen. Jm Regierungsbezirk Minden würden danach sicher 8000 Arbeiter brotlos; während des lebergangs, mindestens ein Jahr lang, noch ganz bedeutend mehr. Hierbei sind die in den Nebenbetrieben beschäftigten Arbeiter nicht mitgerechnet. Die hiesige vor 30 Jahren sehr arme Gegend ist durch die Zigarrenfabrikation zu einem befcheidenen Wohlstande gelangt. Ein großer Theil der Arbeiter hat es möglich machen können, sich sein eigenes Haus mit etwas Ackerland zu erwerben, welches er nur durch fortdauernden Verdienst sich zu erhalten im stande ist." Wir dächten, mit dem Protest an sich sei es genug. Aber Die Freizügigkeit ist ein wichtiges Förderungsreformvorlage. Eine imposante am letzten Montag in es muß doch auch etwas" patriotischer" und ordnungspartei- mittel der Germanisirung der in Deutschland licher" Ult dabei sein. Wir wollen zunächst konstatiren, daß die wohnenden fremden Völkerschaften. Zu diesem Schlusse tam Bigarrenarbeiter in Bünde und Umgegend die denkbar schlechteste auch der Geheime Regierungsrath Freiherr von Fiercks bei Bezahlung haben und in der elendesten Lage sich befinden, trotz ihres eigenen Hauses und Ackerlandes", das in der Regel völlig der Bearbeitung des Materials, das durch die letzte Volksverschuldet ist. Der Durchschnittsverdienst eines Hausarbeiters, zählung hinsichtlich der Ermittelung des Standes der Volks fich vertheilend auf Mann, Frau und Kinder, beläuft sich auf sprachen gewonnen worden ist. Dies gilt besonders von Die Wiener Arbeiter und die Taaffe'sche WahlWien abgehaltene und von gegen 8000 Personen besuchte Boltsversammlung nahm folgende Resolution an: Die heutige Versammlung sieht in der Wahlreformvorlage der Regierung das Bekenntniß, daß die heute bestehende Ver fassung nicht nur eine Ungerechtigkeit gegen zwei Drittel des Wolfes ist, sondern auch daß es gegenüber der von der organieins das andere ist Lebensbedürfniß und Nahrung. Ja, allgewaltige Tode auf weißen Rossen aussenden, um machte Cavalier noch die Einrichtung, daß der Kurier so nun wird sich die Bosheit erst wieder ihrer selbst bewußt, diese seine Brut zu zerknirschen, zu zermalmen, in nichts zu lange aufgehalten wurde, bis man jenen Zug glücklich wenn sie mit dem Gefühl der Liebe sich verschwistert und verstäuben, die lästernd wähnt, die Funken seines Geistes vollbracht haben würde, und Castanet begab sich mit begattet, nun erwacht die alte Finsterniß der uralten Ge- wohnen in ihnen, er, er selbst begeistere sie? Ja, feine seiner jungen Gattin in die Laubhütte, die für beide steine und gießt sich als Lichtbrand in das Gebein der zukünftige Hölle; wir, wir sind sie und leben in ihr, von zubereitet war, indem das Dunkel der Nacht schon hereinschnaufenden Löwen und Tiger und braust im Wasserfall, der alter Propheten Mund geweissagt hat. Wir Staub brach. der die Berge zertrümmert, und lechzt im Feuerquell, der sich vom Staub, wir Fluch vom Fluch!" gierig zum Strom hinausfrißt und Wälder und Fluren, wandelnd mit seinem Bruder, dem Sturm, hineinschlingt und lachend das vorige Dasein als todte, nüchterne Asche von sich ſpeit." " Edmund wollte die Thäler unter dem Vorwande bes Jetzt schien das Gebet der Propheten kräftiger zu. wirken, denn die Stimme Ravanels erlosch, er schien völlig suchen und erkundigen, ein Gut und Schloß, welches dort erschöpft in Schlummer dahinzusinken, und Lacoste sagte: in der Landschaft feil und von seinem Besitzer verlassen " O schade, daß diese bündige Schlußfolge nun so unter- war, zu kaufen. Er hatte die Bekanntschaft eines alten Edmund wandte sich mit Unwillen hinweg und sagte: brochen wird, er hätte immer noch einige ebenso fühne als Weltpriesters gemacht, der in einem schön gelegenen Dorfe Wehe Dir, lästernden Bunge, die Du das Heiligste im scharfsinnige Argumente den vorigen auftoßen können." eines lieblichen Thales wohnte, und sein Begleiter hatte verkehrten Blödsinn verunftaltest und in aberwißiger Wuth Bertrand kam jetzt mit dem aufgefangenen Kurier zurück, sich unter anderen Vorwänden in einem andern Dorfe einanderen begeiferst." den er im Hohlwege angetroffen hatte. Sieh," sagte Lacoste quartirt. Wenn Edmund einsam durch die schöne Landschaft " Warum seid Jhr so unbillig?" sagte Lacoste lächelnd, für sich, alles trifft zu, entweder sind dies schlauere mir thut es unbeschreiblich wohl, einmal einen so falt- Teufel, als man je hätte glauben mögen, oder es ist eben strich, um ihre Gelegenheit kennen zu lernen, so fiel es ihm blütigen unparteiischen Philosophen so recht bündig auch eine andere Teufelei dabei im Spiele, die immer selt- wohl schwer auf das Herz, ob seine Absicht, weshalb er räfoniren zu hören. So gut wird es einem nicht alle sam genug ist." sich dort befinde, auch wohl eine gute, ob sie wohl zu ent Tage." schuldigen sei. Den Krieg", sprach er zu sich selbst, will ich in diese friedlichen Thale herabziehen, wo bis jetzt noch kein Waffenlärm erklungen ist? Hier schlafen die Ungeheuer noch, die wir auch in diesen Gemeinen Opfer für ihren grimmigen Zahn zu suchen". Er beruhigte feine kämpfenden Gefühle nur damit, daß ja auch ohne sein Zuthun die Königlichen sich hierher ziehen wollten, um von dieser Gegend aus, die fast nur mit katholischen Bewohnern besetzt war, seine neuen Brüder zu umgarnen und womöglich zu vertilgen. " " " Der Kurier, ein ziemlich alter Wlann, ward vom Pferde gehoben, seine Briefschaften waren ihm schon genommen. Wer seid Ihr?" fragte Cavalier. Ach, Ihro Exzellenz", stotterte der Berlegene, jetzt bin ich dermalen nichts als ein unbedeutender Abgesandter, vormals Chirurg in der Königlichen Garde." Euer Name?"? Dubois, mit Erlaubniß." Die übrigen entsetzten sich und wurden in ihrem Gebet nur um so eifriger. Ravanel schäumte und fuhr schreiend fort: Aber wie fromm ist noch die Welt, wie( gelinde wühlt der Brand noch in allen Eingeweiden! Da naht der Mensch, das Ebenbild Gottes, wie er sich nennt, und nun in ihm erst schlägt die Hölle im purpurrothen Triumph die laute Freudenlache des innersten Grimmes auf. Was der Scharfsinn nur ersinnen, die Ein- Da er sich als Chirurgus tundgab, ward ihm aufbildung schaffen, der rasende Traum vorbilden und die getragen, die Wunden des Ravanel und einiger anderer Brüder Wollustgier erhaschen kann, das wird zur Marter um zu verbinden. Aus den Papieren ersahen Cavalier und gewandelt, zur Zerstückelung der Wesen, die sie für ihre Roland die Stellung der töniglichen Truppen, und es ward Brüder ausgeben. Alle Pulse des ewigen Satanas klopfen beschlossen, dem Angriff zuvorzukommen. Da man einen frohlockend. Hier ist Gott!" schreit die Brut, mordet, zuverlässigen Mann aussenden wollte, um die Gegend zu foltert jene!" Hier Christus!" brüllen die andern und erkunden, so trat Edmund vor und sagte:" Noch habe ich schlachten die Gegner. Sieht ein Auge vom Himmel? nichts für Euch, meine Teuersten, thun können, übergebt Wissen die Sterne um uns? Findet sich der Verlorene, mir dieses Geschäft." Findet sich der Verlorene, mir dieses Geschäft." Es ward ihm zugestanden, und er Unnennbare, nach Ewigkeit einmal wieder zurück in seine entfernte sich, um sich umzukleiden, wie es ihm zu seinem von ihm verfluchte Schöpfung, und wird er dann nicht Zwecke dienlich schien; Lacoste aber, der sich niemals von noch ungekannte Seuchen, Pestilenz, Hunger, Feuer- ihm trennen wollte, drängte sich auch jetzt wieder zu seinem flamme und Wasserfluth nebst Erdbeben und tausend Begleiter auf. Als man alles beredet und geordnet hatte, I erwecken wollen, um Sein Wirth, der katholische Priester, war ein kleines greifes Männchen, der mit einer ebenso alten freundlichen Haushälterin unter Delbäumen und Weinreben, die sein Haus umschatten, so still und friedlich hausete, daß beim ersten Eintritt Edmund unwillkürlich an die Fabel von Philemon und Baucis hatte denken müssen. ( Fortsetzung folgt.) " ( Sozial.). firten Arbeiterschaft geführten Bewegung unmöglich ist, fernerhin erfährt jetzt, daß die Jülumination hinter den Erwartungen| Wilsdruff- Nossen. Horst( R.-B.), Grünberg( foz.). die politischen Privilegien der Besitzenden aufrechtzuerhalten. zurückgeblieben ist, daß faft nur die öffentlichen Gebäude Tauchau- Markranstädt. Köfert( R.-P.), Pinkau( soz.). Die Bersammlung erklärt, daß die Regierungsvorlage gänzlich beflaggt waren, daß seitens unserer Parteigenossen eine Seipzig- Land. von der Crone( K.-P.), Goldstein( soz.). ungenügend ist; fie protestirt entschieden gegen die Aufrecht: Gegendemonstration veranstaltet wurde, sie zogen durch die Borna- Frohburg. Rößner( K.-P.), Landman( K.-P.), Pinkau erhaltung der Privilegien des Grundbesitzes und der Handels- Straßen unter dem Rufe Nieder mit Rußland!" Die Leisnig- Mügeln. Uhlemann( R.-P.), Grünberg( foz.). tammern und verurtheilt das Festhalten an den indirekten Wahlen in den Landgemeinden, sowie den sogenannten Sozialisten ließen eine Adresse an die russischen Seeleute mittweida- Rochlih. Seydel( R.-P.), Schmidt( fo3.). Bildungszenfus. Trotzdem betrachtet die Versammlung die drucken, in welcher dieselben als Vertreter eines Voltes Böblik- Marienberg. Uhlig( R.-P.), Hauschild( soz.). Regierungsvorlage als den allerersten Beginn einer Reform, begrüßt werden, welches seit zwanzig Jahren um seine Hartenstein- Wildenfels. Berger( K.-P.), Horn( soz.). die mit Nothwendigkeit zur gründlichen Umgestaltung der Ver- Freiheit kämpfe und dulde. Auf den Boulevards wurde in Hohenstein- Glauchau. Uhlig( R.-P.). faffung führen muß. Die Versammlung fordert schließlich die der Nacht ein Haufe von etwa 800 Personen, welcher rief: Meerane- Crimmitschau. Leithold( K.-P.), Neu( soz.). Abgeordneten aller Parteien auf, in erster Linie dem jung- Es lebe die Amnestie!" es lebe Rochefort!" von der Auerbach- Falkenstein. Kramer( K.-P.), Neu( soz.). czechischen Antrage auf Einführung des allgemeinen gleichen Bolizei auseinandergetrieben. Delsnig- Adorf. Wehner( K.-P.), Neu( Foz.). und direkten Wahlrechts zuzustimmen, warnt aber ernstlich davor, falls dieser Antrag abgelehnt würde, dem Durch bringen der Regierungsvorlage aus bornirtem Klassen- Egoismus Hindernisse zu bereiten. Die Versammlung erklärt schließlich, daß die sozialdemokratische Arbeiterschaft von nun an mit noch größerer Energie als bisher nicht nur für das allgemeine, sondern auch das gleiche und direkte Wahlrecht ein treten und vor feinem zweckdienlichen Mittel zurückschrecken werde, bis das Ziel erreicht ist. " Frankreich wird uns geschrieben: Ueber den Bergarbeiter Ausstand im nördlichen = Es sind demnach aufgestellt von den vereinigten Rartellparteien 34, von den Antisemiten 7, von den Deutschfreisinnigen 7 und von den Sozialdemokraten 32 Kandidaten. Am Sonntag fand in Lens eine Konferenz von DeleDie fächsischen Landtags- Wahlen schaffen den Kartellgirten des Pas de Calais- Bergarbeiter Vereins statt. Es brüdern faure Stunden. Unsere Parteigenossen sind nicht blöde wurde der folgende Beschluß angenommen: und stellen den Kandidaten der Ordmungsparteien mitunter verTrotzdem der Kohlenbezirk in Belagerungszustand versett fängliche Fragen, wenn diese sich, der Noth gehorchend, nicht dem worden ist; trotz der heuchlerischen Ausflüchte der Gesellschaft; eigenen Triebe, vor allem Volt präsentiren und als Gimpeltrotz der Drohungen und Versprechungen, durch welche man fänger in ihren Kandidatenreden den zu bethörenden Wählern versucht hat, die Ausständigen zu überliften; troß der das Blaue vom Himmel herunter versprechen. So wurden die Brutalitäten der Gendarmen und der Attacken der Kürassiere Kartellbrüder Dr. Schober und Dr. Göz vorgestern im Felsenund Dragoner; trog der zahlreichen Verhaftungen teller zu Blagwig gefragt, wie die Ordnungsparteien etwa der und zuerkannten Strafen, find die ausständigen allgemeinen Arbeitslosigkeit steuern wollten? Der arme Dr. Schober Bergarbeiter fefter als je in der Durchsetzung ihrer war natürlich sehr verlegen und wußte nichts anders zu sagen, Forderungen; in Anbetracht ferner, daß es der Arbeiter- als daß es wohl mit der Zeit wieder anders werden würde; verein allein gewesen ist, der auf die Aufforderung der Friedens- ein Mittel, das helfen könne, wiffe er in der That richter behufs Einsetzung eines Schiedsgerichts eingegangen ist, nicht. Dies war allerdings ehrlich gesprochen, paßte aber und daß die Gesellschaften das Schiedsgericht verworfen haben, sehr schlecht ins Aktionsprogramm der Kartellbrüder. Was war beschließt der gegenwärtige Kongreß der Vereins- Delegirt en den daher anders zu thun, als daß der in solchen Dingen wohl Ausstand fortzusetzen." erfahrene Dr. Göß aufsprang und in einer wunderbaren Pauke die von seinem Vorredner preisgegebene Position zu retten sich anfchickte. Dies geschah mit bedenklicher Verve. Die Arbeitslofigkeit, erklärte er, rühre wie alle Uebel in der Welt, von den gefahr, die von Westen drohe und die aufrührerische Ägitation, Franzosen und von den Sozialdemokraten her. Die ewige KriegsDer Neid unserer deutschen Chauvinisten auf hre französischen Genossen ist rein zum Todtlachen. Daß diese das patriotische Pferd ebenso gut reiten und dabei womöglich noch lauter radauen können, erscheint unseren Mordsphilistern als frevelhafte Anmaßung. Die nationale Begeisterung", die Hurrah Canaillerie" ist deutsches Monopol, und was die Franzosen unbefugt in dem gleichen Artikel machen, ist sträfliche Nachahmung, gegen die man eigentlich polizeilichen Schuh anrufen müßte. Ernsthaft gesprochen: ein lächerlicheres Schauspiel als gegenwärtig hat das national chauvinistische Philister Deutsch- Seit Sonntag ist der Ausstand im Pas de Calais land wohl noch niemals geboten, und die französische Presse entschlossener als je fortgesetzt worden. Am ersten Tage, genießt auch mit vollen Zügen den Labetrunk der Schaden- als der Streit erklärt wurde, bezifferten sich die AusWas wir jetzt Euch gegen- ftändigen auf 42 500. Die Zahl hat sich nicht verändert; freude und Revanche. über thun, das habt Ihr uns gegenüber hundert- Abtrünnige hat es gar keine gegeben. mal gethan. Was dem Einen recht ist, ist Der belgische Ausstand gilt nunmehr, wie eine Depesche aus Charleroi meldet, als beendet. Sämmtliche Arbeiter, ausgenommen etwa tausend, haben die Arbeit wieder aufgenommen. # dem Anderen billig. Gestern Jhr, heute wir. Etsch! Etsch!" Das ungefähr ist das Leitmotiv der französischen Presse soweit sie es für nöthig hält, sich mit Deutschland zu beschäftigen. Nun überlassen wir die Franzosen sich selbst. Jeder mag nach seiner Façon selig werden und sich blamiren. Crispi hat nach den Bankskandalen allen Anlaß sich In keinem Falle haben wir Deutsche Ursache, die Franzosen populär zu machen. Vielleicht steht damit ein Attentat im zu schulmeistern. Sie ahmen uns nur nach. Sie ahmen uns nur nach. Und wenn Busammenhange, das auf Crispi versucht wurde und bei wir flug wären, würden wir der altspartanischen Sitte dem Crispi gar nichts passirte. gedenken, daß der heranwachsenden Jugend betrunkene Heloten gezeigt wurden, damit sie vom Laster der Völlerei abgeschreckt werde. Die Franzosen sind keine Heloten, und mir Deutsche brauchen Sie patriotische Völlerei nicht erst von ihnen zu lernen, allein wenn das Beispiel der Franzosen abschreckend auf uns wirkte, dann könnten wir der Göttin der Geschichte, die nicht blos die größte Humoristin, son- der dern auch die größte Pädagogin ist, auf ewig dankbar sein für die unbezahlbare Lektion. Und dann würden auch die Franzosen sich vielleicht vernünftig schämen. An die falsche Adresse wendet sich ein fran zösischer Sozialist", welcher der Frankfurter Zeitung" folgenden Schreibebrief schickt: Gegen die Militär- Strafgesetzgebung wird auch in Dänemark Sturm gelaufen. Der Kriegsminister räumte die Reformbedürftigkeit der Militär- Strafgesetzgebung ein. Das Urbild des Philifters, welches die Redaktion Vossischen Zeitung" leitet, schreibt über die Reibungen zwischen Schweden und Norwegen: die unfer armes Vaterland durchwühle, verleide dem braven und im Grunde seines Herzens arbeiterfreundlichen Unternehmerthum, Beiten herbeizuführen, müsse man daher den Franzosen den etwas zum Besten der bethörten Arbeiter zu thun. Úm beffere Garaus machen und die Sozialdemokraten todtschlagen. Erft wenn diese Kulturthaten verrichtet, werde es besser werden! Die in der Versammlung, indem er das schöne Lied zu singen begebührende Antwort auf dies Programm gab ein schlichter Mann gann: Wenn das nicht gut für die Wanzen ist, dann weiß ich nicht, was beffer ist. So löst man die soziale Frage im ordnungsparteilichen Sinne. Polizeiliches, Gerichtliches ze. Gegen Genossen Kunert waren in Breslau aus Anlaß seiner Thätigkeit als Redakteur der ,, Volkswacht" 4 Majestätsbeleidigungs- und eine Anzahl ähnlich hinfälliger Preßprozesse angestrengt. Kunert wurde auch gar s. 3. Ende März 1892 wegen solcher Ausgleitungen auf dem Parquet des Strafgefeßes verhaftet, mußte aber, wie wohl er fein General, auf freien Fuß Wenn Dichter sich in politische Dinge mischen, tommt gesetzt werden, da keinerlei Grund zur Haftnahme nach Ansicht dabei gewöhnlich nicht viel Gefcheidtes heraus. Bur Ent des Oberlandesgerichtes vorlag. Vorgestern ist nun endlich dieser flammung des nationalen Gefühles haben sie in romanischen bereitet. Die Einstellung mußte erfolgen, da die Zweifellosigkeit Fluth von Anklagen durch Einstellung des Verfahrens ein Ende und in germanischen Ländern oft ihr redlich Theil beigetragen, der Verjährung auch vom Gericht nunmehr anerkannt ist. Kunert aber im großen und ganzen ist es beffer, wenn der Dichter fich hält sich zur Beit bis zum Parteitag als Staatspensionär in nur auf seinen(?) idealen Theil beschränkt. Björnstjerne Björnson ist das abschreckendste Beispiel eines Plößensee auf. Dichter Politifers. Aus persönlichem Haß wegen verlegter Eigenliebe durch den König( soll heißen: wegen Eigenliebe verlegt durch den König. Red. d. B.") warf sich der norwegische Dichter auf die Politit und ohne ihn verlegen zu wollen, ist es Thatsache, daß ein Haupttheil der sonstigen Berwirrung in seinem Vaterlande auf ihn zurückzuführen ist und daß er zwischen Norwegen und Schweden nur Bwietracht gefäet hat." " " Soziale Uebersicht: Ihr Artikel greift den Chauvinismus" der französischen Sozialisten an, weil diese sich bereit erklärt haben, das angegriffene Frankreich gegen den äußeren Feind zu vertheidigen. Das ist immer die gleiche Tattit: man nennt Chauvinismus bei den Franzosen, was als eine Pflicht betrachtet wird, wenn es sich um Deutsche handelt. Der Artikel vergißt, daß die An die Zimmerer Berlins und Umgegend! Kameraden! deutschen Sozialisten Bebel, Liebknecht, Bollmar u. s. w. genau Täglich bekommt Ihr die traurigen Verhältnisse, die in unserm so gesprochen haben wie der französische Arbeiterfongreß. Das Deutsch dieses Gallimathias steht auf gleicher Gewerbe herrschen, zu fühlen, bei Beginn des Winters greift die Saben sie nicht mehrfach im Reichstag erklärt, daß die dent- Höhe mit seiner Logit und Weisheit. Ohne ihn( d. i. den Arbeitslosigkeit immer mehr um sich, und doch ist die Sonntagsfchen Sozialisten zuerst an die Grenze eilen würden, um ihr Hausfreund der„ Tante Voß") verlegen zu wollen, ist es Ordnung. Diesem Uebel wird nicht früher abgeholfen werden und Ueberstundenarbeit, wo es nur immer geht, an der TagesBaterland zu vertheidigen, wenn es durch einen Angriff bedroht würde? Warum tadelt man an den französischen Sozialisten, Thatsache, daß er das abschreckende Beispiel" zwar nicht tönnen, bis sich nicht ein Jeder der Organisation angeschloffen was man an den deutschen Sozialisten lobt Ift dies nicht eine eines Dichter- Politikers", aber eines Kannegießer- Politikers hat. Es ist durchaus nicht angebracht, die Faust in der Tasche offenbare ungerechtigteit? Die Deutschen find eben überzeugt, gegeben hat, wie er im Buch steht. Der arme Björnstjerne! zu ballen, wenn sonst nichts gethan wird, um diesen Mißständen daß die Franzosen bas Privilegium des Chauvinismus haben, Ein großer Politiker ist er nicht das ist wahr. Allein begegnen zu können; die Organisation ist der einzige Weg, den als ob diefer in der germanischen Welt ganz unbekannt wäre! der" Tante Voß" reicht er doch immer noch das Wasser, wir betreten müssen, um bessere Arbeitsbedingungen herbeizuMan behandelt bei Anderen als Chauvinismus, was man bei und an dem Zerwürfniß zwischen Schweden und Norwegen führen. Der Verein der Zimmerer für Berlin und Umgegend Kosmopoliten, obgleich sie immer noch die Siege von 1870 Aera Bismarck oder Caprivi, und an allen vergangenen, ersten Vereinsversammlungen haben auch schon bewiesen, daß ein sich selbst als Patriotismus erklärt! Die Deutschen bleiben ist er gerade so unschuldig, wie unser Tantchen an der hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles daran zu setzen, um frisches Leben in die Bewegung der Zimmerer zu bringen. Die feiern, obgleich sie sich bis an die Zähne bewaffnen und ihr Heer stetig vermehren, aber sobald der„ Erbfeind" das Näm gegenwärtigen und zukünftigen Verfassungskonflikten und Interesse für den Verein vorhanden ist. Die Streitfragen, die liche thut, tann man sich nicht genug aufhalten über seinen politischen Krisen in Deutschland und sämmtlichen um- bisher oft die Versammlungen ausfüllten, sind ferngehalten, häßlichen Chauvinismus. Was nun die französische Arbeiter- liegenden Gegenden. parter betrifft, so hat sie ihren Willen, das bedrohte Vaterfand zu vertheidigen, erst dann fundgegeben, als sie erfahren hatte, daß die deutschen Sozialistenführer wiederholt ähnliche Erklärungen abgegeben haben. Wenn das Chauvinismus ist, so hat die deutsche Sozialdemokratie zuerst das Beispiel dafür gegeben. Man darf diesen Umstand nicht übersehen, wenn den Regeln des internationalen Anstandes treu Vorwärts" ist dieser Tage in einer neuen, vervollständigten Das Schriftenverzeichniß der Buchhandlung des Was die chauvinistische Frankfurter Beitung" überausgabe erschienen. Wir verfehlen nicht, unsere Leser auf dies reichhaltige Verzeichniß sozialistischer und sonstiger Voltsliteratur den Chauvinismus der französischen Sozialisten fagt, hätte aufmerksam zu machen, das von der Buchhandlung des Vordem französischen Sozialisten" sehr gleichgiltig sein können, wärts", Berlin SW, Beuthstr. 3, gratis und franko bezogen wie es uns sehr gleichgiltig ist, was der Pariser Temps" werden kann. über uns fagt. Hielt der französische Sozialist" eine Auseinandersetzung für für nothwendig, so standen ihm unsere Organe zu Gebot. Was nun seinen Brief an die " Frankfurter Zeitung" betrifft, so schießt derselbe neben die Scheibe. man bleiben will. Parteinachrichten. n Die Aufstellung der Kandidaten zu den sächsischen Landtagswahlen ist ordnungsparteilicherseits erst in den letzten Tagen beendet worden, so daß eine vollständige Kandidatenliste erst heute zu bringen möglich war. Dieselbe sieht wie folgt aus: Das Gerede vom„ Chauvinismus der französischen A. Städtische Wahlkreise. Dresden V. Sozialisten" ist nicht dadurch veranlaßt worden, daß sie sich Klemmn( Kartellparteien), Hartwig( Antisemit), bereit erklärt haben, gegen einen Angreifer ihr geipzig III. Frißsche( St.-P.), Schmidt( foz.). Grunert( Sozialdemokrat). Land zu vertheidigen- die Gerechtigkeit Leipzig IV. Joachim( St.-B.), Pintau( f08.). eines Bertheidigungstrieges ist allezeit Leipzig V. Dr. Schober(.- P.), Kleemann( foz.). von der Sozialdemokratie anerkannt wor- Chemnitz I. Theuerkorn( Antis.), Kellerbauer( deutschfreif.), den. Was den Tadel hervorrief, das war die Russen- Beißig( foz.). schwärmerei einiger sich Sozialisten nennender Fran- Chemnis II. Theuerkorn( Antif.), Rellerbauer( deutschfreif.), Seifert( foz.). zosen. Zwickau. Streit( R.-P.), Schmidt( soz.). Ein zielbewußter Sozialdemokrat kann sich unmöglich Bittau- Löbau. Wäntig( K.-P.), Pache( deutschfr.). für Allianzen mit Despoten, kann sich überhaupt nicht für Birna- Neustadt. Hering( K.-P.), Lotze( deutschfr.), Stelzer( fo3.) diplomatisch- dynastische Allianzen begeistern. Es list wahr, Freiberg- Tharandt. Seim( K.-P.), Stelzer( oz.). auch einige deutsche Sozialisten haben in diesem Punkt Meißen- Roßwein. Kurk( K.-P.), Rüder( K.-P.), Hofmann( Antis), Schwächen gezeigt, aber kein deutscher Sozialdemokrat hat Scheide( deutschfr.), Grünberg( soz.). jemals den Dreibund durch Handlungen unterstüßt, Wurzen- Oschah. Hartwig( K.-B.), Thiele( foz.). Geld für ihn bewilligt, wie das in Frankreich dem Zwei- Frankenberg- Hainichen. Herfurth( R.-P.), Langer( foz.). bund" gegenüber von sogen. sozialistischer Seite geschehen Meerane- Limbach. Sendler( K.-P.), Ludwig( foz.). ift. Und in Deutschland lagen nur vereinzelte, flüchtige Stollberg- Lößnitz. Uhlmann( K.-P.), Schubert( Antis.). HofAeußerungen vor, die von der Gesammtpartei sofort ab- 3fchopau- Deberan, Gensel( R. P.), Schubert( Antisemit), gelehnt wurden, während in Frankreich eine ganze Gruppe, Irmscher( so3.). Sie sich für sozialistisch ausgegeben, und bis dahin bei Treuen- Lengefeld. Opitz( K.-P.), Hofmann( foz.). Vielen auch für sozialistisch gegolten hatte, sich an dem Delsnig- Martneukirchen. Senoll( R.-P.), Günther( fr.), Meu( foz.). Russenschwindel betheiligt hat und betheiligt. Da mußten wir scharf abwehren, und wir haben es gethan. Uebertrieben scheinen die Schilderungen des RuffenEmpfanges durch die Pariser Bevölkerung zu sein. Man mann( foz.). B. Ländliche Wahlkreise. Bittau- Reichenau. Preibisch( K.-B.), Krempt( bfr.), Stelzer( foz.). Kamenz Königsbrück. Rodel( S- B.), Huftig( K.-P.), Lehmann( foz.) Altenberg- Dippoldiswalde. Steger( K.-P.), Hamann( Antisemit), Frante( 103.). unser Bestreben wird und kann nur sein, das Klassenbewußtsein der Zimmerer zu heben. Darum, Zimmerer Berlins, bietet die Hand zur Einigkeit und sorgt durch Agitation, daß die Intereffenlosigkeit schwindet und ein Jeder mitarbeiten hilft an der Verbesserung seiner eigenen Lage. Die nächste Versammlung findet Sonntag, den 22. Oftober, bei Norbert, Beuthstr. 22 I, statt, zu welcher jeder Zimmerer Zutritt hat. Der Vorstand. J. A.: Ernst Obst, Blumenthalstr. 8. tagte am letzten Montag eine stark besuchte Versammlung der Auch bei den Nachtwächtern wird es Licht. In Breslau städtischen Nachtwachtbeamten, um bei dem Magistrat für den Fall der Neuregelung des Sicherheitsdienstes anderweitige Anftellung oder Penfionirung zu erwirten. Die Versammlung hatte, wie die Boltswacht" berichtet, einen sehr guten Erfolg. Wenn die Nachtwächter schon zu rumoren anfangen, wo soll da der Staat bleiben? Die Herrlichkeit der grenkischen Vereinsgesetzgebung Gemüthe geführt worden. Aus Münster wird dem„ Iserlohner ist vor einigen Tagen auch einmal gut bürgerlichen Leuten zu Kreisblatt" mitgetheilt:„ Eine unangenehme Ueberraschung wurde zahlreichen Geschäftsleuten hierselbst zu Theil. Dieselben hatten vor einigen Wochen eine Versammlung einberufen, um eine vierteljährliche Abrechnung mit dem Publikum zu vereinbaren. Die gemeldet worden war, und jetzt muß jeder der Unterzeichner, bittere Fronie des Schicksals! ein Stadtverordneter, fünfzehn Mark Strafe zahlen." Der Ausdruck„ öffentliche Angelegenheiten" im preußischen Vereinsgesetz mag sich ja grenzen- so weit auslegen lassen, daß auch Vereinbarungen denn die Bedeutung abstrakter Worte läßt sich nie fest abdarunter ist aber charakteristisch, daß unsere bürgerliche Presse eine rigorose zwischen Geschäftsleuten und ihren Kunden darunter fallen. Gs Anwendung der reaktionärsten vereinsrechtlichen Bestimmungen unterthänigst gutheißt, selbst wenn die Betroffenen einmal teine Sozialdemokraten find. Aus Holland wird uns mitgetheilt, daß dort verschiedene in Verbindung getreten sind, damit gemeinschaftlich eine Reorga Fachorganisationen mit der sozialdemokratischen Partei des Landes nisation des Arbeitssekretariats herbeigeführt werde. Der Vorfammen: B. Wouters( Allgem. Schreiner- Bund), Borfigender. stand dieses Sefretariats fezt sich aus folgenden Mitgliedern zuW. van der Vliet( Allgemeiner Niederländ. Tischler- Bund), Sekretär für Holland selbst. Christ. Cornelissen( sozialdemokrat. Partei) Sekretär für die Internationale Korrespondenz, Adresse: Damrat, 100a, Amsterdam. Herm. Kuyper( DiamantWrbeiterverein), Kassirer. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Donnerstag, den 19. Oktober. Opernhaus. Mara. Bastien und Bastienne.- Cavalleria rusticana. ( Bauern- Ehre.) Schauspielhaus. Ein Sommernachts. traum. Deutsches Theater. Galeotti. Berliner Theater. Dorf und Stadt. Leffing- Theater. Mauerblümchen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Freund Felix. Wallner- Theater. Jäger blut. Residenz- Theater. System Ribadier. Vorher: Illusionen. Neues Theater. Jugend. Central- Theater. Berliner Vollblut. Adolph Ernst- Theater. Charley's Zante. Vorher: Die Bajazzi. Viktoria Theater. Frau Venus. Alexanderplat- Theater. Das Damenbad. Vorher: Die BalletCastan's Panopticum. Unserem Bruder, dem Dreher Her mann Scholz, die besten Glückwünsche zum heutigen Tage. Oller Junge, sei man gut, Bairisch Bier giebt frischen V. Sch. D. Sch. uth Weltberühmte Ausstellung Central- Kranken- u.Begräbnißvon Wachsfiguren und Gruppen. Jlufionen. Irrgarten. Schreckenskammer. PassagePanopticum. Soeben aus Chicago eingetroffen: Der blaue Mann. Die Affendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Präuscher's MUSEUM anatomisches Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße. darunter der kasse der Sattler und Berufsgenossen Deutschlands ,, Hoffnung".( E. H. 64.) 269/9 Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Freund und Kollege Franz Haase am 17. b. M. nach langem Leiden an der Proletarierkrankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet Freitag, den 20. Okt., Nachm. 3 Uhr, von d. Leichenhalle des Krankenhauses am FriedrichsAchtung! Achtung! Freitag, den 20. Oktober, Abends 8½ Uhr: Gr. Kommunalwähler- Versammlung für den 22. und 23. Kommunalwahl- Bezirk in den Konkordia- Festsälen, Andreasstraße Nr. 64. Tages- Ordnung: 1. Bericht der Stadtverordneten Bruns, Tempel, Henke und Wernan. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Wahlkomitees. Die Vertrauensperson. 394/ 7* Große öffentliche Kommunalwähler- Versammlung des 16., 18., 20. Kommunalwahl- Bezirks Donnerstag, den 19. Oktbr., Abends 8 Uhr, hain nach dem Petritirchhof, Frieben int Etablissement Buggenhagen, Moritzplatz. straße 82, statt. Um zahlreiche Be Der Vorstand. theiligung bittet Zentral- Krankenkasse der Maurer, Gipser( Weissbinder) u. Stuckateure Deutschlands ,, Grundstein zur Einigkeit" Schußtanal der( Oertliche Verwaltungsstelle Berlin). Kugeln des Ordentliche Viel Neues, e deutschen Militärs, Tages- Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent: Dr. Zadek. 2. Diskussion. 3. Vorschläge eventuell Aufstellung von Kandidaten für obige Bezirke. Frauen haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht $ Der Einberufer. Arbeiter- Bildungsschule Donnerstag, den 19. Oktober, Abends 82 Uhr: National Theater. Lehmann aufgebend burch, fünf Körper Mitglieder- Bersammlung Ordentliche General- Versammlung der Weltausstellung in Chicago. Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends Vorher: Die juten Flinten. für erwachsene Herren. Wintergarten. Spezialitäten- Bor- Dienstag u. Freitag: Dameutag. stellung. Reichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Hanfmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Doppelvortellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 5 Aften von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musit von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Sam st. Vorher: Die jnten Flinten oder: Hirsch in der Tanzstunde. Poffe in 1 Att von R. J. Anders. Musik von verschiedenen Komponisten. Regie: Mar Samst. Raffeneröffnung 61/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, den 22. Oktober, Mittags 12 Uhr: Voltsvorstellungs- Matinee zu bedeutend ermäßigten Preisen: Der Trompeter von Säkkingen. Romantisches Zaubermärchen. Wallner- Theater. Gastspiel der Schliersee'r Bauern. Jägerblut. Entree 50 Pfg. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Pass.) Schönste und billigste Sehens würdigkeit der Residenz! Spezialitäten I. Ranges! Neu! Novität! Neu! Kneipp II, Anfang:} oder: Das Blumengretel von NiederSchönhausen. Wochentags 71/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. 0 Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross. Concert. Specialitäten- Vorstellung von nur Künstlern I. Ranges. Dinus Truppe, Elite Afrobaten ( 6 Personen). Familie Kraeusel, russisches Orchester( 6 Personen). Fräulein Hedwig Marga, KostümSoubrette. Paul Krugeler, Gefang Humorist. Fratelli Bozza, italien. musikalische Steinseher und Köche. Signorita Luisade Siro, italienische Kostüm- Soubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Bi. Pf. A. Zimmermann. Wegen des großen Erfolges Morigvon Jägerblut wurde das Bauern- Play. Gastspiel auf kurze Zeit verlängert. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Berliner Vollblut. Posse mit Gefang und Tanz in 4 Aften. Jm 3. Afte: Bajazzi- Parodie. Morgen: Berliner Vollblut. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Schwank in 3 Atten v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Pofje mit Gesang in 1 Aft D. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Borstellung. Etablissement Buggenhagen. Moritz Play. Täglich: Gr. Instrumental- Konzert. am Sonntag, den 22. Oftober 1893, Vorm. 10 Uhr, im Lokale des Herrn Brochnow, Sebastianstraße 39. Tagesordnung: 1. Abrechnung des Kassirers vom 4. 3. Quartal 1893. 2. Bericht der Revisoren. 3. Bericht über die Verwerthung der Prozentgelder. 4. Be richterstattung der gewählten Kommission zur Untersuchung in der Angelegenheit Wolf( Steinmek). 5. In nere Kaffenangelegenheiten. 6. Etwaige in der Berliner Ressource, Kommandantenstr. 57. Zages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Bericht der Revisoren. Statutenänderung. 5. Wahl zweier Revisoren. 6. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. An diesem Tage fällt der Unterricht in allen Schulen aus. Die Inhaber von Bons werden nochmals gebeten, mit dem Kassirer H. Königs, Dieffenbachstr. 80, abzurechnen. Diejenigen, welche noch mit Billets vont Volksfest in Schönholz im Rückstande sind, wollen baldigst mit dem früheren Staffirer H. Gumpel, Barnimstr. 42, abrechnen. 394/ 5* Beschwerden gegen die örtliche Ber- Allgem. Verein der Löpfer und Berufsgenossen Deutschlands. waltung. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Mitgliedsbuch legitimirt. Das Rassenlokal ist an diesem Sonntage geschlossen. 255/14 Die örtliche Verwaltung. Verein des technischen Personals der Deutschen Bühnen ladet fämmtliche Theatermeister, sowie Maschinenmeister zur außerordentlichen Versammlung am Sonnabend, den 21. d. M., Abends 11 Uhr, Annen2614b straße 16, ein. Tagesordnung: Vortrag des Hrn. Blindow über Zweck und Ziele des Vereins. Der Vorstand. Stenographie. Restaurant Kowald, Oranienstr. 126. Donnerstag Abend 19 Uhr beginnt ein unentgeltlicher Lehrgang für Serren Damen und Schüler in der vereinf. Arends'schen Bolfsturzschrift. Der Curjus umfaßt 6-8 Unters richtsstunden bei wöchentl. 1 Stunde. Verein Stenographen- Schule. Auswärts brieflich. Näheres 427/2 Clausen, Teltowerstr. 37. ,, Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Jeden Donnerstag und Sonntag: Spezial- Ausschant von Pakenhofer Lagerbier, hell und dunkel. An den Wochentagen findet das Konzert in den unteren Restaurationsräumen, Entree 10 Pf., Sonntag in dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Säle für Bersammlungen, Kommerse, Festlichkeiten 2c. ratweil'sche Bierhallen G Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom Krystall- Palast. Anf. Wochent. 71/2 Uhr. Entree 15 Pf., American- Theater. refervirt 30 B. Anf. Sonntags 6 Uhr. Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! Die Gründung Roms in der Möckernstraße, oder: des Die Rache Gänserichs. Hochkom. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Auftr. fämmtl. Spezialitäten. Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt. 61/2 Uhr. Altes Schüßenhaus, Linienstraße 5, empfiehlt seine Festfäle Entree 30 Pf., reservirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Kegelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Neues Club- Haus 72. Kommandantenstr. 72. Empfehle meine 4 hocheleganten Festsäle ( 50-400 Pers.) den 2c. Vereinen zu Versammlungen und Festlichkeiten jeder Art. 2534b Habe noch einige Sonnabende und Sonntage zu vergeben. H. Ebert. Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. ( Mitgliedschaft Berlin.) Große Mitglieder- Versammlung I am Freitag, den 20. Oktober 1893, Abends 6 Uhr, E in Philipp's Saal, Rosenthalerstraße 38. 386/2 Tagesordnung: 1. Die Lage des Fensterstreifs. 2. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Große öffentliche Versammlung aller im Graphischen Gewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen ( Lithographen, Steindrucker, Buchdrucker, Buchbinder, sowie aller Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen) Donnerstag, den 19. Oktober 1893, Abends 8½½ Uhr, im alten Schütenhause, Linienstraße 5. Tagesordnung: 1. Bortrag des Rollegen Seiler über: Die Klaffenlage des Proletariats". 2. Diskussion. 3. Bericht über den Streit in Brandenburg. 210/ G Referent: Kollege 0. Sillier. 4. Verschiedenes. In anbetracht der außerordentlich wichtigen Tagesordnung ist eine recht zahlreiche Betheiligung aller Branchen dringend nothwendig.. Der Einberufer. Verein zur Regelung der gewerbl. Verhältnisse der Töpfer und Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Freitag, den 20. Oftober 1893, Abends 6 Uhr: Versammlung im Lokale des Herrn Joël, Andreasstraße Nr. 21. Tagesordnung: 1. Die jetzige Lage unseres Fensterstreits. 2. Regelung der Streifunterstützung. Um zahlreiche Betheiligung ersucht 325/14 Der Vorstand. Tabakarbeiter und Tabakarbeiterinnen. Sonntag, den 22. Oktober cr., Vormittags 10 Uhr, bei tökow, Zum Schluß: Prenzlauer Allee 242-247: Adele, Große öffentliche Versammlung. Tagesordnung: Die Tabak- Fabrikatßtener; der Kongreß der Tabakarbeiter Deutschlands und Wahl der Kongrek Delegirten. 321/ 7* Die Kommission. die kalte Mamsell. Ensemble von Mensel. Entree 50 Pf. Im Vorverkauf 40 Pf.( Siehe Plakate.) Freitag, den 20. Oftober: Soiree in am Sonntag, den 22. Oktober, Mittags 12 Uhr, in Kaufmann's der Victoria- Brauerei. Weißbierbrauerei Albert Bier, begründet 1792, Berlin C, Stralauerstrasse 3-6, Fernsprecher: Amt V, 1056, empfiehlt feinstes Tafel- Weißbier, Brauerei- Abzug. 30 halbe oder 15 ganze Literflaschen für 8 Mart. Eigene Ausschanklokale: 1) Stralauerstr. 3-6, Dekonom W. Witte, 50332* 2) Friedrichstr. 83, Ecke Rosmarinstr., Defonom F. Kowalk. 3) Weinmeisterftr. 18, Restaurant Pickenbach, Det. J. Brockmann. ( 560 Perſonen faffend) zu allen Gelegen: 98. Neu eröffnet! 98.!! Roh- Tabak!! Alter Nordhäuser 66/19 Billigste Bezugsquelle in Herren und Knabengarderobe. 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Revanche, Aufschluß will ich haben" von 2 Leuten überfallen, lediglich als ein wenig werthvolles Aneinanderreihen von Worten. nach turzer Zeit aber befreit. Welches immer die Beweg- Um die 50 M. Strafe harme er sich nicht. Bedeutungsvoll aber Die Beköftigung der Kranken in den städtischen Heil- gründe zu solchem Vorgehen gewesen sein mögen: ein erscheine ihm, daß das Recht der Vertheidigung nicht noch anstalten hat schon in früheren Jahren mehrfach zu Klagen Anlaß General a. D., Kreuzzeitungsleute, Intelligenzblattmänner u. dgl. mehr, als durch die Praxis bislang schon geschehen, entgegen dem Gesetz eingeschränkt und daß nicht der gegeben. Wie begründet diese Klagen waren, das geht aus den mögen solch' knotiges Benehmen für angemessen erachten Verwaltungsberichten hervor, welche der Magistrat über die andere nicht. Grundsah von dem Reichsgericht fanttionirt werde, daß städtischen Krankenhäuser veröffentlicht. Mit geringen Abein Richter sein Amt zu völlig grundlosen, unsachlichen weichungen stimmen die über die Verpflegung gemachten ziffer der Firma Siemens u. Halste eingereichte generelle Projett zur An- halte seine in Beziehung auf den Präsidenten gemachte Aeuße Elektrische Straßenbahn. Der Magiftrat hat gegen das von Ausfällen gegen Abwesende gebrauchen dürfe. Uebrigens entmäßigen Angaben bei allen hiesigen Krantenhäusern überein und lage einer elektrischen Straßenbahn mit oberirdischer Stromleitung rung, da sie zweifellos der Wahrheit entspricht, keinesfalls eine auch in den Formen, in welchen die Beköstigung den Kranken von der Warschauer Brücke durch die Warschauerstraße, die Beleidigung. Der Ausfall seiner Revision müsse allerdings ein in den städtischen Anstalten gereicht wird, dürfte wenig Unter- Petersburger, Thaer, Eldenaerstraße nach dem Zentral- Vieh- negativer sein, wenn die Gefeßgebung in Deutschland auf dem schied zwischen den einzelnen Krankenhäusern bestehen, so hofe Einwendungen nicht erhoben, jedoch nur unter dem Vor: Niveau der unkultivirtesten Bölfer sich befinde, die bekanntlich daß aus den genaueren Mittheilungen über die Beköstigungs- behalt des Widerrufs, da ein Spezialprojekt für diese Linie noch die Vertheidigung am meisten beschränken. verhältnisse in einer Anstalt die nöthigen Schlüsse auf die nicht vorliegt. Warum baut die Stadt nicht selbst? aleichen Verhältnisse in anderen Anstalten gezogen werden können. Der Reichsanwalt beantragte Verwerfung der Revision. Das städtische Krankenhaus am Friedrichshain hatte einen Verpflegungsetat von 277 000 M. im letzten Jahre. Bei einer durch Ebertsbrücke, welche die Artilleriestraße mit der Straße Am dem vor dem Kammergericht schwebenden Prozeß gegen Stadt. Berliner Brückenbauten. Die im Umbau begriffene Das Reichsgericht folgte diesem Antrag. Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch bemerken, daß in schnittlichen täglichen Krankenziffer von 600 Personen erscheint Kupfergraben verbindet, soll nach ihrer Fertigstellung durch vier diese Sumine ſchon ziemlich Inapp. Denn es ergeben fich nur über den Strompfeilern anzubringende elektrische Bogenlampen bagen( Beleidigung des Polizeipräsidenten) sein Ablehnungsetwa 1,30 bis 1,40 m. pro Tag und Kopf für die Beköstigung. erleuchtet werden. Als Kandelaber sind, in ähnlicher Weise, wie gesuch gegen den Senatspräsidenten Groschuff Allein in Wirklichkeit wird diese Beköstigungssumme für die dies in der Straße Unter den Linden" der Fall ist, schmiede- für begründet erachtet ist, da Senatspräsident Groschuff Kranken feineswegs ausschließlich verwendet, vielmehr sind darin eiserne Pfosten in Aussicht genommen, welche sich auf den ge- der Sache angesehen werden müffe. Sein auch gegen die aus den von Stadthagen angeführten Gründen als Partei in mit einbegriffen die Ausgaben für die Beköstigung des gesammten nannten Bostamenten erheben.- Der Bau der Friedrichsbrücke der Sache angefehen werden müſſe. ärztlichen und Pflegepersonals und der Bespeisung der in der An- ist soweit vorgeschritten, daß es in der Absicht der Stadtbau- Richter, die lange Zeit hindurch vor ihrer jezigen Thätigkeit stalt beschäftigten Arbeitskräfte. Für die Beköstigung aller dieser verwaltung liegt, dieses Bauwerk endlich am 15. November d. I. abgelehnt. Termin in diefer Sache ist auf den Montag der Staatsanwälte gewesen, gerichtetes Ablehnungsgesuch ist dagegen Leute, einschließlich der Kranten, hat man vier verschiedene Be- dem öffentlichen Verkehr zu übergeben. töftigungsformen eingerichtet, die eine( den 1. Tisch) der Aerzte und Parteitagswoche anberaumt. Apotheker, eine andere( den 2. Tisch) für Oberköchin, Oberwäscherin, Wozu zu den Schwarzen ziehen? Der Sekretär des für die Pflegeſchwestern und die Schülerinnen der Pflege- Anstalt; Gouvernements von Kamerun, Herr Genger, ein Rathenower den Verhandlungen wegen Butterverfälschung vielfach eine Rolle Butterfälscher. Die Bischoff'sche Schmelzprobe, welche bei eine tritte( den 3. Tisch) für das Warte-, Dienst- und Arbeits- Kind, welcher in diesem Jahre auf Urlaub in seiner Baterstadt spielte, wird demnächst, wen nauch in anderer Art, das Gericht be= personal der Anstalt und endlich( den 4. Tisch) die eigentliche weilte und erst am 11. August wieder in der überseeischen Krankenkost. Wie nun diese einzelnen Betöftigungsformen be- Kolonie eintraf, ist bald darauf derartig erkrankt, daß er sofort chäftigen. Das Gericht fand bei der Beurtheilung von Butterschaffen sind, davon fann man sich einen Begriff machen, wenn nach Madeira geschafft werden mußte. Herr G. verwaltete außer fälschungen bekanntlich in häufigen Fällen eine Fahrdarin, angeklagten Butterhändlers man die pro Kopf und Tag berechneten Kosten der Bespeisung seinem Sekretärposten auch noch denjenigen des Chefs der lässigkeit des daß nach den einzelnen Tischformen vergleicht. Es fostet nämlich die Kammeruner Postagentur. durch Unterlassung einer Schmelzprobe sich nicht tägliche Bespeisung einer Person nach dem 1. Tisch 2 M. 33 Pf., überzeugt hatte, ob die Butter verdächtig sei, oder nicht. nach dem 2. Tisch 1 M. 73 Pf., nach dem 3. Tisch 1 M. und Der Kreisphyfikus für Teltow, Dr. Talk, ist infolge In allen Fällen hatte das Polizeipräsidium, welches der die Beköstigung eines Kranten 79% Bf. täglich und durch eines Herzschlages verstorben. Butterfrage hervorragende Aufmerksamkeit zuwendet, auf schnittlich. Aber auch diese Summe ist als durchgrund gerichtlich chemischer Analysen den Antrag auf Straf schnittlicher Beköstigungssay noch zu hoch gegriffen, denn erfahren wir noch: Der Firma standen 4 Chefs vor und zwar spielte die Bischoff'sche Schmelzprobe nur insofern eine Rolle, Bezüglich der Verhaftung der Inhaber Wissing u. Co. verfolgung gestellt. Innerhalb der polizeilichen Beurtheilung fie umfaßt auch die Extradiät und einige besondere Stärkungsmittel, die nur auf spezielle Anordnung der ärztlichen Schön und in letzter Zeit der Reisende Neumann, auf deffen für den Verkäufer sein sollte. außer den bereits gestern genannten Verhafteten der Technifer als sie bei ihrer leichten Ausführbarkeit nur ein Warnungsmittel Der Vorstand des MolkereiDirektoren einzelnen Kranten gewährt werden, z. B. Tauben, Namen vor einigen Tagen das Geschäft umgeändert wurde. Das verbandes Kleeblatt" in Prenzlau( von Arnim- Züßdom und Hühner, Cotelettes u. dergl. Rechnet man den Betrag der Extra- feit drei Jahren bestehende Geschäft wurde in recht umfangreicher Chambeau) ist nun in der Annahme, daß gerichtsseitig lediglich diät und der besonderen Stärkungsmittel, die doch nur einzelnen Weise betrieben und nicht weniger als 25 Reisende hatte die auf grund der Bischhoff'schen Schmelzprobe Berurtheilungen von Kranten zu gute kommen, von dem oben erwähnten Sage von Firma unterwegs, welch' lettere vorwiegend mit„ fleinen Leuten" Butterhändlern erfolgen, bei dem Landwirthschafts- Minister und dem 791/2 Pf. ab, so wird sich nach ungefährer Schäßung( in dem in der Provinz, wie Modistinnen, Barbieren, Krämern u. f. 1. Reichs- Justizamt vorstellig geworden so berichten einige FachBerichte vermissen wir einen genauen rechnungsmäßigen Nach arbeiteten. Der seinerzeit wegen Fälschung von Waarenbestellungs- blätter daß auf grund der Bischoff'schen Schmelzprope weis) der Kostenbetrag für die gewöhnliche Krantenkost auf etwa 50 Pf. pro Kopf und Tag stellen. Daß dafür kein Kranfer Formularen verurtheilte Reisende der obigen Firma, Burdach, weitere Berurtheilungen nicht mehr erfolgen. Dr. Bischoff vergepflegt und namentlich nicht wieder zu Kräften gebracht seine Chefs zu den Fälschungen veranlaßt worden sei; dem mit Entschiedenheit dagegen, daß das von ihm hatte dem Untersuchungsrichter gegenüber geäußert, daß er durch wahrt sich in einer Erwiderung in den Fachblättern im Inter werden kann, wenn er von schwerer Krankheit befallen und geschwächt ist, leuchtet ein. Mit einem so geringen Kostensatz für fenden hierzu veranlaßt, und wenn solche Betrügereien geschehen, öffentlichte Prüfungsverfahren jemals bei der Verurtheilung schwächt ist, leuchtet ein. Mit einem so geringen Kostensatz für gegenüber behaupten die Beschuldigten, daß sie keinen ihrer Rei- esse des Publikums und besonders der Butterhändler verdie Verpflegung auszukommen, ist überhaupt nur dadurch möglich, folche von den Reisenden selbständig ausgeführt seien. Mit der eines Butterhändlers als Grundlage gedient habe. daß die Kranken entlassen werden, sobald der Krankheits: Wertheidigung der Verhafteten ist ein befannter hiesiger Rechts- die chemische Analyse sei entscheidend Prozeß zum Stillstande gebracht ist. Der Genesende wird, noch anwalt betraut, außerdem ist dem Gericht eine enorme Kautions- dings sei diefelbe auch stets durch das warnende Ergebniß schwach, in jeder Weise unterstützungsbedürftig und körperlich fumme- wie wir hören 150 000 M.- für die Freilassung der der Laien- Schmelzprobe unterstützt worden. In den erwähnten elend, aus dem Krankenhause entlassen und ist damit der Gefahr beschuldigten Chefs angeboten. Die Bücher der Firma werden Berichten in den Fachblättern unterstellt der Vorstand der Molkereineuer Erkrankung oder eines Rückfalles in das eben überwundene gegenwärtig durch gerichtliche Sachverständige geprüft; wir be- genossenschaft Kleeblatt" dem Dr. Bischoff, daß derselbe wieder Leiden ausgesetzt. Bei allen Schwerkranken und bei einer großen merken noch, daß die Inhaber des Geschäftes eine dritte Filiale befferes Wissen sein Gutachten in weittragenderem Maße Bahl leicht Erkrankter mag ja die Eßluft zeitweilig ganz ge- in Wien vor einigen Wochen verkauft haben. schwunden oder start herabgesetzt sein; aber mit eintretender Gezur Geltung bringe, als es sein Verfahren verdiene. nesung findet sich auch der Appetit wieder und bekanntlich desto Polizeichemiker wird hiermit der Vorwurf gemacht, ungerechte heftiger, je tiefer er bei der Krankheit gesunken war. Es ist be- um 9 Uhr im Thiergarten bei dem Kleinen Stern der 15 Jahre dieser Unterstellungen gegen den Molkereiverein„ Kleeblatt" den ,, Schneidiger Reiter". Ueberritten wurde Mittwoch Morgen Berurtheilungen bewirkt zu haben. Dr. Bischoff wird auf grund zeichnend, daß von dem gesammten Verpflegungsetat der Anstalt alte Arbeitsbursche Paul Fischer aus Brandenburg, der auf dem Klageweg beschreiten. nur 8 pбt. auf den sogenannten( 4.) Kranfentisch entfallen. Es Reitwege stand, als er von hinten über den Haufen geritten wird mit Recht darüber geklagt, daß den Kranken von ihren An- wurde. Fischer wurde durch das 33. Polizei- Revier nach einem gehörigen in der Besuchszeit Nahrungsmittel zugesteckt werden, Krankenhause befördert, während der schneidige Reiter" davon Grünwalde ist am 2. Juni von der Strafkammer in Ortelsburg Ein Prügelpädagoge. Der Lehrer Jakob Knischewsti in die den Kranken gefährlich werden können; diesem Uebelstande sprengte, ohne sich um den Verletzten zu fümmern. fönnte wirksam gesteuert werden, wenn die regulativmäßige trägt einer unserer Leser zur Feststellung des Reitersmannes bei. Gefängniß verurtheilt worden. Es sind ihm elf Fälle nach wegen fahrlässiger Körperverlegung im Amte zu sechs Wochen Krantenkost verbessert würde und wenn namentlich die Pflege der Genesenden eine beffere wäre als sie gegenwärtig ist. Mit Polizeibericht. Am 17. d. M. Vormittags fiel ein Rutscher mit den Nasen gegen die Schulbank gestoßen und mit dem Stock gewiesen worden, in denen er Schulkinder bei den Haaren gefaßt, dem Hinweise auf die ganz unzulänglichen Heimstätten für Ge- vor dem Hause Luisenstraße 46 beim Besteigen eines in der Fahrt auf sie losgeschlagen hat, daß sie bluteten. Die Fahrlässigkeit nefende ist diese Frage auch nicht erledigt, wenn über die Ver- befindlichen Sprengwagens zur Erde, gerieth unter die Räder wurde u. A. darin gefunden, daß er nicht hingesehen hat, wohin pflegung in der Charitee noch mehr Klagen geführt werden, und erlitt anscheinend bedeutende innere Verlegungen. An der so überhebt uns dies nicht davon, auf die auch in städtischen Ecke der Friedrich- und Behrenstraße wurde Nachmittags ein enthielt, wurde vom zweiten Straffenate des Reichsgerichts verer schlug. Seine Revision, welche nur unbeachtliche Rügen Krankenhäusern bestehenden Mängel fortgesezt hinzuweisen. Es 73 Jahre alter Mann durch einen Geschäftswagen überfahren ist im Allgemeininteresse zu wünschen, daß die Klagen möglichst und an beiden Füßen schwer verletzt. Abends gerieth der Dachspezialisirt einem unserer Vertreter im rothen Hause oder stuhl des Hauses Bernauerstr. 15 in Brand und wurde zum der Sanitätskommission mitgetheilt werden. größten Theil zerstört. Außerdem fanden zwei kleine Brände Zur Stadtverordnetentvahl. Der Verein der Hauseigen thümer des Weddings hat beschlossen, ganze 100 M. zur Her beiführung der Nichtwiederwahl des Genossen Vogtherr zum Stadtverordneten auszusehen. Armer Vogtherr! ſtatt. " Vielleicht Gerichts- Beitung. worfen. " gewesen. Nur AllerDem Vorläufig mißglückter Verfuch der Anklagebehörde, den Begriff einer geheimen Verbindung" noch mehr zu er weitern. " Neues städtisches Krankenhaus. Wie bereits mitgetheilt, beabsichtigt der Magiftrat von Berlin ein viertes städtisches Vom Landgerichte Altona sind am 4. April die SchuhKrankenhaus endlich zu bauen. Jetzt ist der Plan fertiggestellt machergesellen Antony Johannsen Petersen und Friedrich und am Montag der städtischen Baudeputation übergeben worden. Gustav Brendel von der Antlage aus§ 129 freigesprochen Das Gebäude, welches am Spandauer Schifffahrtskanal und der und Petersen nur wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt Jungfernhaide errichtet werden wird, dürfte das größte städtische verurtheilt worden. Petersen hat bis November 1892 wiederholt Krankenhaus werden und soll mit einer Rekonvaleszenten- Anstalt Ist eine unhöfliche und nicht sachdienliche Bemerkung Gremplare der damals in London erscheinenden Zeitschrift verbunden werden. Der Beginn der Planirungsarbeiten des eines Landgerichts- Direktors eine Beleidigung? Diese Autonomie" und Flugschriften, welche von dem Londoner Klub umfangreichen Terrains ist erst für tommendes Frühjahr an- Frage wurde vorgestern vom Reichsgericht verneint. Genosse Autonomie" herausgegeben sind, zugesandt erhalten und mehrere gesetzt, die Aufführung des Baues soll so erfolgen, daß das Stadthagen war wegen angeblicher Beleidigung eines Land- Gremplare dieser Schriften an Genossen vertheilt. Als seine Krankenhaus im Jahre 1896 dem öffentlichen Verkehr übergeben gerichts- Direktors zu Elbing, wie wir bereits früher ausführlich Bekannten versteckt. Er gab zu, sich die Schriften verschafft zu haben, Verhaftung bevorstand, hat er eine Partie solcher Schriften bei werden kann. Noch ein weiteres Krantenhaus zu bauen tönnte mittheilten, zu 50 M. Geldstrafe vom Landgericht zu Elbing vernicht schaden. urtheilt. Das Reichsgericht hob auf Revision des Angeklagten bestritt aber, Beauftragter oder Mitglied der geheimen Vergenommen hatte, daß Stadthagen in Wahrnehmung der Rechte orientiren wollen; er habe mit den Anarchisten nichts zu thun, das Urtheil auf, weil das Landgericht, das mit Recht an- bindung Autonomie" zu fein und behauptete, er habe nur sich und seine Genossen über die Bestrebungen der Anarchisten seiner damaligen Klienten gehandelt habe, irrthümlich die Form der Worte für beleidigend erachtet hatte; zum und den unabhängigen Sozialdemokraten stehe. Diese Behaup sondern gehöre einer Richtung an, die zwischen den Anarchisten mindesten hätte es angeben müssen, welche mildere Form Sparsamkeit des Justizfiskus. Die Geschworenen, welche Roniß, das nunmehr in der Sache zu urtheilen hatte, tam deshalb die Theilnahme an der geheimen Verbindung für nicht Stadthagen etwa habe anwenden können. Das Landgericht zu tungen waren nicht zu widerlegen. Das Landgericht erachtete zur Theilnahme an der gegenwärtigen Schwurgerichtsperiode am wiederum zu einer Verurtheilung. Es nahm an, daß durch die erwiesen, ebenso bei dem Mitangeklagten Brendel.- Die Landgericht II einberufen worden sind, werden ziemlich stark mit Darlegung Stadthagen's dem inzwischen zum Präsidenten be- Revision der Staatsanwaltschaft, in welcher ausgeführt genommen. Am Montag standen zwei Sachen an, die bis in förderten Direktor der Vorwurf der Unanständigkeit gemacht sei. wurde, es genüge für den Thatbestand des§ 129 die positive Die achte Abendstunde währten. Am Dienstag dauerte die Ver- Die Aeußerungen, die der Präsident gemacht, müßten zwar unter folgender Begründung vom Reichsgericht vorgestern verbewußte Förderung der Zwecke der geheimen Berbindung, wurde handlung wider den Dr. Flatow aus Rigdorf bis 5 Uhr, als als nichtfach dienliche und als unhöfliche bezeichnet unter folgender Begründung vom Reichsgericht vorgestern verdann begann erst noch eine zweite Verhandlung wegen Brand- werden, enthielten aber, zumal der Präsident als Zeuge bestritten, ganisation in der Weise, daß ein Gesammtwille existiren worfen: Wie die Verbindung voraussetzt eine gewisse Drstiftung, zu welcher 12 Beugen geladen waren. Die Verhandlung die Absicht einer Beleidigung gehabt zu haben, keine Beleidigung, muß, der über dem Willen der einzelnen Theilnehmer steht, dauerte bis gegen 9 Uhr Abends. Bis zum 26. d. M. find mit fönnten deshalb auch nicht mit der Beleidigung Stadthagen's und wie ferner die Verbindung Ziele haben muß von einer geAusnahme von 2 Tagen für jeden Sizungstag zwei größere Sachen fompenfirt werden. Der Schutz des§ 193( Wahnehmung berech wissen Dauer, so ergiebt sich dieses doppelte Erforderniß auch und wie ferner die Verbindung Ziele haben muß von einer geangefeßt. Am Dienstag trat die Sparsamkeit des Justizsistus tigter Interessen) wurde Stadthagen zwar im allgemeinen, nicht für die Theilnahme als Mitglied. Sie ist nicht anders denkbar, wieder einmal recht deutlich in die Erscheinung, merkwürdiger- aber bezüglich des Vorwurfs der Unanständigkeit, den für die Theilnahme als Mitglied. Sie ist nicht anders denkbar, weise aber im Finstern. Um 5 Uhr war im Veſtibül vor dem Stadthagen in milderer Form erhoben habe, zugebilligt. In der Gesammtheit unterordnet und für die Zwecke der Verbindung als daß das Mitglied seinen Willen in irgend einer Weise dem fleinen Schwurgerichtssaale noch fein Gas zu erlangen. Nur ab der hiergegen eingelegten Revision rügte Angeklagter u. a., daß und zu draug ein Lichtschein durch die offene Thür des Sigungs- das Urtheil wiederum feine mildere Form feines Vorwurfes ent- thätig ist, sodann, daß es thätig ist nicht blos für einzelne Fälle, faales, wenn ein Zeuge aufgerufen wurde. Wozu braucht auch halte, vielmehr eine stärkere Form, die könne doch nicht ihm sondern eine gewisse dauernde Thätigkeit entwickelt. die Gerechtigkeit Licht. Sie ist ja blind und tappt im Dustern. zugerechnet werden. Völlig abwegig gehe aber das Landgericht gerichtliche Urtheil erkennt an, daß Petersen mit dem Klub Der Wasserfturz im Viktoria- Park wurde gestern Vor- in der Darlegung, weshalb die von dem jezigen Landgerichtsdem dieser Verbindung nicht untergeordnet, sondern seine eigenen mittag wiederum geprobt. Nachdem die Verstopfungen und präsidenten in des Angeklagten Abwesenheit grundlos erhobene Nachdem die Verstopfungen und Bersandungen mehrerer Quellen behoben waren, jungirten Verdächtigung keine Beleidigung sein solle. Gäbe doch das Land- Zwecke verfolgt hat, nämlich sich und seine Freunde zu orientiren. G3 konnte diesmal die Wasserwerke in voller Stärke und boten einen gericht zu, daß die Aeußerung des Richters nicht sachdienlich, daher ohne Rechtsirrthum der Thatbestand des§ 129 verneint Wenn Das Gericht von Dem prächtigen Anblick dar. Angeklagten angenommen habe, daß er bei feiner Ueberfall. Der Buchdrucker Wilhelm Werner wurde nach Gewandtheit in Sprache und Schrift" in nicht beleidigender Mittheilung eines hiesigen Blattes am Montag Abend( aus An- Weise das zur Wahrnehmung seiner Klienten Erforderliche hätte Iaß, wie es scheint, einer Privatstreitigkeit) auf dem Wege vom fagen tönnen, selbst aber keine mildere sondern nur eine stärkere Moris zum Heinrichsplay unter dem Rufe: Geben Sie mir Form gebraucht habe, so erscheine dieser Theil der Urtheilsgründe werden. Das land Boziale tebericht: blatt' Autorité" jammert über diese unheilvollen Wirkungen| Stärke gewinnen werde, daß sie in die Lage fomme, da3 einer zu reichen Ernte. Dabei muß man aber bedenken, daß es hierzu. Erforderliche auch durchzuführen. Wenn er auch SozialWas eine kleine Gewerkschaftsorganisation unter bei unserem unglückseligen Wirthschaftssystem Tausende, ja Millionen demokrat geworden sei, so habe er sich doch das Recht vorbe Umständen leisten kaun, zeigt die letzte Abrechnung des Unter- von Arbeitern geben wird, die tro all' dieses Ueberflusses außer halten, Theologe nebenbei zu bleiben. Ein Chrift könne jeder stützungsvereins deutscher Hutmacher. Dieser Verein zählt nach Stande sind, sich den Genuß eines Gläschen guten Weines zu Partei angehören, von welcher er glaube, daß diese dem Volke feiner Abrechnung vom 2. Quartal 1893 in 40 Drten 2975 Mit gönnen. Das sind die Früchte der heutigen Wirthschaftsordnung nüßlich sei, und so könne auch er der sozialdemokratischen glieder. Neu eingetreten sind in dem Quartale 65, ausgeschieden ist die Ernte schlecht, leidet der Bauer: ist sie gut, ist er noch übler Partei angehören. Man sage zwar, dies fei nicht möglich, da 79 Mitglieder. Für Arbeitslose auf der Reise wurden in daran. In einer sozialistischen Gesellschaft aber wäre solch ein die Sozialdemokratie dem Wolfe helfen wolle durch Mittel und 2553 Fällen 6732,30 M. und für solche am Orte, sowie an Umzugs- Ueberfluß ein Segen für alle, weil einmal das Eigenthums- auf Wegen, die ein Christ nicht gutheißen und nicht mitwandeln fosten und Fahrgeld insgesammt 5985,89 M. bezahlt; davon ent- privileg, das aus der Produktion einen Gegenstand der Spe- tönne. Die Sozialdemokratie wolle 3. B. nehmen, d. h. stehlen. fallen auf 132 Mitglieder für 2816 Tage 4618,60 W., fowie anulation macht, abgeschafft, alle die Güter der Erde genießen Allerdings wolle die Sozialdemokratie etwas nehmen, und das fönnten, alle erhielten, was zur Befriedigung ihrer Bedürf- feien die Arbeitsmittel, und zwar nehmen aus dem Privatbesib 21 Mitglieder, welche ihr Domizil gewechselt, 655,16 M. an Umzugsnisse nothwendig, anstatt, wie heute, nur auf den Ertrag in den Allgemeinbesiz. Nur der Großbetrieb könne der Menschtosten, und an 56 Mitglieder, welche behufs Arbeitsannahme nach einem anderen Ort reiften, 652,13 M. an Fahrgeld- Ent rechnen zu können, den die Preise der Produktion möglich heit, dem arbeitenden Bolte ermöglichen, durch geringere persön liche Arbeit mehr zu leisten und Zeit zu gewinnen zu schädigung. Ferner wurde an die Familien abgereister Kollegen machen. geistiger Fort und Ausbildung. Die Arbeitsmittel in sechs Fällen 60 M. als Unterstützung gewährt. Für RechtsAus New- York wird uns geschrieben: Obwohl nun schon feien heute ein Monopol der Besitzenden. Wer arbeiten schutz wurden 60,90 m. verwendet. Im Durchschnitt entfallen seit mehreren Wochen die Presse täglich Notizen über die Wieder- wolle, müsse die Besizer der Arbeitsmittel um Arbeit bitten. für jedes am Orte arbeitslose und unterstützte Mitglied 213/4 Tage eröffnung von Fabrit- Etablissements bringt, lauten die Nach Das sei ein unwürdiger Zustand. Der Arbeiter müsse sich dem und 34,99 M. Unterstüßung. An auf der Reise befindliche, be- richten aus den Städten des Landes noch immer so ungünstig, Besitzer der Arbeitsmittel mit Leib und Seele verkaufen. Wer fonders bedürftige Kollegen wurden in 51 Fällen für Klei wie vordem. Jene Etablissements find nämlich fast ausschließlich Sinn für Recht und Freiheit habe, könne dies nicht ertragen. dungsstücke und Schuhe 215,80 M. ausgegeben. An Er solche, welche sich an fleinen Pläßen befinden, deren ganze Be Eine solche geistige Knechtschaft erzeuge Unzufriedenheit und werbsunfähige wurden in 58 Fällen 5118,75 M. als Unter- völkerung, mit Ausnahme einiger Kleinhändler, aus den Ar- einen Kampf dagegen auch bei noch so gutem Arbeitsverdienste. stügung gezahlt; vorübergehend Erwerbsunfähige wurden beitern der betreffenden Fabrik besteht; außerdem kommen noch Auch ein goldener Käfig bleibe immer nur ein Käfig.( Lebhafte insgesammt mit 2995,10 M. unterstützt. Ueber die Arbeits- einige Plätze in Betracht, welche der Sit eines be- Buftimmung.) Dies sei die eine Folge des privaten Besitzes der losigkeit im Hutmachergewerbe dürften folgende Angaben einigen stimmten Industriezweiges find, wie z. B. Fall River Arbeitsmittel. Eine andere Folge sei die Magenfrage. Die Aufschluß geben: Als am Orte arbeitslos wurden in den Abin Massachusetts als derjenige der Baumwoll, Pitts großen Vermögen, gleich, ob jüdisch oder christlich, schwöllen rechnungen 247 Mitglieder mit 1052 Wochen und 4 Tagen an burg( Pa.) der Eisenindustrie zc. Die Wiedereröffnungen sind immer mehr an, das Bolt bleibe arm und verarme. Man sage, geführt, davon 126 Verheirathete 554 Wochen 3 Tage und durchgehends die wenigen Ausnahmen kommen kaum in Be- der Unternehmergewinn sei der berechtigte höhere Lohn für die 121 Ledige 498 Wochen und 1 Tag, hierzu stellten die auf Betracht nach wie vor mit Lohnreduktionen verbunden, die in Denkarbeit. Wenn man diese zugebe, obgleich viele Unternehmer schäftigung wartenden Kollegen in den sogenannten Saisonorten der Regel 10 pet. betragen, manchmal aber das doppelte und mehr. gar nicht denken( Heiterfeit und Beifall), so sei ein derartiger einen bedeutenden Prozentsaß. Im Durchschnitt war jedes arbeits- In denjenigen Industriezweigen, in denen noch gerade Unter- Unternehmergewinn doch keineswegs gerechtfertigt. Gelehrte, lose Mitglied 252/3 Tage ohne Beschäftigung, 10 Mitglieder schiede in den Löhnen bestanden, wird auch ein Unterschied in Beamte und sonstige Kopfarbeiter feien um nichts dümmer waren das ganze Quartal ohne Erwerb. der Reduktion gemacht, indem sie bei den höher bezahlten Ar- als die Unternehmer und verdienten doch keineswegs Trinkgelder an ftelle anskömmlichen Lohnes. beitern von 15 pt. bis zu einem Drittel des bisherigen Lohnes so viel, wie diese.( Sehr richtig.) Das erhöhte Ginkommen der In beträgt. Hier und da- aber sehr selten manchen Gewerben, besonders aber im Gastwirths- und Barbier die Reduktion nur eine zeitweilige sein soll und mit Hebung schaffenen Mehrwerth der Arbeit. Die Arbeiter schufen den heißt es, daß Unternehmer refultire aus dem ihnen von den Arbeitern gegewerbe, ist die Unfitte start verbreitet, daß die Arbeitnehmer, der Produktion auch die Löhne also Haustnechte und Kellner, Barbiere, Friseure, an selbstverständlich wird dies aber nur dann eintreten, wenn die der Preis darstelle, den die Unternehmer ihnen als Preis für die wieder steigen sollen, Unternehmern und Besitzern der Arbeitsmittel höhere Werthe als stelle eines austömmlichen Lohnes nur einen äußerst geringen Arbeiter dafür kämpfen. Da aber anzunehmen ist, daß die ihnen verkaufte Waare Arbeitskraft bezahlen. Es können daher Lohn erhalten, dafür aber auf Trinkgelder angewiesen sind. Alle tapitalistische Reservearmee Arbeitsloser auch nach Hebung der nur die Käufer produktiver Arbeitskraft große Bermögen zu Bestrebungen, welche bislang barauf ausgingen, das Trinkgeld, Broduktion im allgemeinen mindestens ebenso start im Felde fammenhäufen. Dies gereiche der Boltswohlfahrt zum allerdas den Empfänger erniedrigt, ihn von der Gnade des Gebers stehen wird, wie vor Eintritt der Krise, und sich schon seit Jahr größten Schaden. Das arbeitende Volt schaffe mehr Produkte, abhängig macht, zu beseitigen, find daran gescheitert, daß die und Tag die Aussichten für die ökonomischen Kämpfe der Arbeiter als vermöge der Kaufunfähigkeit des Proletariats gekauft und Unternehmer sich weigern, höhere Löhne zu zahlen. An einigen als sehr trübe gezeigt haben, auch durch die lange Stockung die verbraucht werden könnten. In diesem Umstande seien die UrOrten ist zwar das Trinkgeld beseitigt, aber der Lohn ist nicht Kassen der Organisationen sehr zufammengeschmolzen sind, so fachen zu suchen für Krisen, Arbeitslosigkeit und Kriegsgefahren. im Geringsten gestiegen; die Arbeitnehmer sind also noch übler wird es wohl auf längere Zeit sehr still bleiben. Das Christenthum verlange eine frohe Schaffenstraft und ver daran als vorher. Unter diesen Umständen wurde es von den Immerhin hört man neuerdings von Barbiergehilfen vereinzelten heiße Freude an der Arbeit. Wie könnten aber z. B. bie Maurer mit Freuden begrüßt, als der Bund ihrer Arbeit haben, Widerstandsversuchen gegen oftropirte Rohnreduktionen, und in Freude an wenn sie den Reichen deutscher Barbier, Friseur- und Perrückenmacher- Innungen einzelnen Industriebranchen werden sich dieselben nach Eintritt Billen die und Paläste bauen, leer stehen, wenn sie beschloß, das Trinkgeld abzuschaffen. In dem Arbeitsvertrage wurde folgender Passus aufgenommen: Der Ge- günstiger Bedingungen auch mehren. Aber derartige ökonomische für Einzelne Wohnungen von 18 Simmern errichten, während Kämpfe, wie man sie seitens des Auslandes von den gewaltigen" Abertausende von Menschen obdachlos sind, wenn sie hilfe.... dagegen verflichtet sich, in allen Branchen des hiesigen nationalen Zentral- Organisationen mit ihren 500 000 einen Dom bauen follen, ber zehn Millionen Mark toste, Geschäfts seine ganze Thätigkeit zu widmen und für eigene und 700 000 Mitgliedern wohl erwarten mag, werden, obwohl indeffen das Volt hungern? Das tönne Gott selber nicht Rechnung teine geschäftlichen Verrichtungen auszuführen; ebenso ihre Inauguirung im dringendsten Interesse der Führer lägewollen!( Brausender Beifall). Unter der Herrschaft des Gelddarf derfelbe kein Trinkgeld, unter wolcher Form es auch gegeben die ja behaupten, daß die Arbeiter durch diese Kämpfe alle ihre faces leiden ebenso wie die Handarbeiter auch die Geisteswird, annehmen." Nach einem vorliegenden Vertrage wurde Forderungen durchsetzen können nicht stattfinden, weil jene arbeiter. Die Beseitigung des Privateigenthums an Arbeitseinem Gehilfen, der sich zur Erfüllung der obigen Bedingungen Führer selbst troz gegentheiliger Behauptung davon überzeugt mitteln sei eine zwingende Nothwendigkeit. Die Sozialdemo verpflichtet hatte, neben Kost und Wohnung fage und schreibe sind, daß sie nur Niederlagen zu erwarten haben! 4 M. pro Woche an Lohn versprochen. Wie niedrig wird der fraten feien nicht so dumm, dies durch eine blutige Revolution Lohn dann gewesen sein, als die Gehilsen noch zum Antritt der Arbeiter in die Bahn der modernen Arbeiterbewegung das heißt der Wille der Mehrheit ist für fie maßgebend. Durch Das hindert sie freilich nicht, sich hartnäckig gegen den Ein- erreichen zu wollen. Die Sozialdemokraten seien Demokraten, nehmen von Trinkgeldern berechtigt waren! Daß mit einem zu widersetzen. Das ist speziell vom Präsidenten der„ Am. Fed. freie Aufklärung in Wort und Schrift suchten dieselben die solchen Jammerlohn nicht auszukommen ist, und daß dies of Labor", Gompers, zu fonstatiren. Auf der Konvention der Boltsmassen darüber zu belehren, daß die heutigen Zustände geDie Innungsmeister wissen, davon zeigt das Angebot eines Internationalen Bigarrenmacher- Union zu der er von einer ändert werden müssen. Habe die Sozialdemokratie durch AufBraunschweiger Junungsmeisters; derfelbe bietet einem Gehilfen hiesigen Ileinen Union delegirt war , 4 M. und Nebenverdienst", obgleich es in dem Arbeitsvertrage Unionen dahin gehende Anträge vor, daß der Verband sich für die die Macht und damit die Obrigkeit. Das Volkswohl gehe vor Tagen von mehreren flärung die Mehrheit des Volkes für sich gewonnen, so habe sie der genannten Jnnungen den Gehilfen ausdrücklich untersagt ist, Nothwendigkeit selbständiger politischer Aktion der Arbeitertlaffe er- Ginzelwohl. Wenn die Sozialdemokratie vermöge des Willens für eigene Rechnung keine geschäftliche Verrichtungen ausflären solle, und eine ganze Reihe Redner setzten in sieben der Boltsmehrheit die Expropriation der Arbeitsmittelbefizer zuführen." Vier Mart Lohn wöchentlich! Wahrlich, es wird stündiger Verhandlung auseinander, daß Der hobe Zeit, daß die Barbiergehilfen sich aufraffen, zusammen- ökonomische Kampf einseitige vollziehe, so thue sie nur das Gleiche, was die heutigen Geldwährend andererseits die Arbeiter herren in vergangenen Zeiten mit den adeligen Herren thaten, schließen, und diesen Jammerlöhnen ein Ende bereiten. Nur den tapitalistischen Parteien als Stimmvieh dienen- hoffnungs- als sie diesen ihre Vorrechte und Privilegien nahmen. Wie burch straffe Organisation wird es ihnen möglich sein, die Löhne los sei. Nur ein paar Redner wendeten sich, unter Anwendung fie heute, so hätten Derart zu erhöhen, daß sie auf den Bezug von Trinkgeldern ver- der alten abgedroschenen Redensarten, gegen diese Ausführungen, und gerufen; so hätten jene damals Beter geschrieen das fei gegen den Willen Gottes. zichten tönnen. darunter Gompers, welcher entgegnete, die Trades Unions ftänden& habe ihnen aber alles nichts geholfen und auch den heutigen Die 750 000. Nähmaschine wurde am 10. Oftober in über der politischen Bewegung, und der Zweck der vorliegenden Geldherren werde nichts helfen. Die Sozialdemokratie wolle und der Nähmaschinenfabrik vorm. Seidel u. Naumann in Dresden Anträge sei weniger für unabhängige politische Aktion, als im erstrebe nichts, was ein Christ nicht voll und ganz unterschreiben fertig gestellt. So erklärten stolz die Dresdener Blätter. Was Interesse einer gewiffen" Partei! fönne. Man sage, ein Sozialist tönne wohl ein Christ sein, aber haben die Verfertiger dieser Nähmaschinen dabei erzielt? Die Der Majorität der Delegirten gegenüber Vertreter Heiner ein Christ tein Sozialist, denn die Sozialisten wollten ja bas Besitzer des Unternehmens, Kommerzienrath Naumann und andere Unions auf dem Lande und durchgehends politische Schlepper Königthum abschaffen. Mit diesem stehe es so: Jedes Ding Aktionäre, haben Stiefensummen herausgeschlagen, sich Willen der demokratischen oder republikanischen Partei hätten jene habe seine Zeit und seine Existenzberechtigung, bis es ſeinen gegebaut und stehen als reiche Stüßen der Gesellschaft" da; ge mit Engelszungen" reden können, ohne durchzudringen, und sie schichtlichen Beruf, seine Mission erfüllt habe. Ein König nenne arbeitet haben sie wenig oder gar nicht. Diejenigen aber, welche unterlagen denn auch mit 85 gegen 265 Stimmen. die 750 000 Nähmaschinen herstellten, sie haben gerade nur ihr Bischen Existenz dabei durchgefristet; viele find verdorben und gestorben; fast alle sind heute ebenso Habenichtse wie bei Beginn ihrer Thätigkeit. Und doch haben sie den ganzen Reichthum mit ihrer Hände und ihres Geistes Kraft hervorgebracht. " " Versammlungen. fich einen Landesvater. Ein Vater aber habe die Pflicht, seine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. Die Fürsten müßten daher mehr Freude haben an Parteien, welche bemüht sind, das Volt reif zu machen, um seine Geschide in die eigene Hand zu nehmen, als an Parteien, die bemüht sind, das Bolt in Unselb ständigkeit zu erhalten. Man sage ferner, die Sozialdemokratie habe allerlei geheime Pläne, z. B. die Abschaffung der Ehe. Die Frage der städtischen Arbeitsämter ist namentlich ,, Christenthum und Sozialismus" lautete das Vortrags- Bebel habe dies gezeigt in seinem Buche:" Die Frau". Die durch das Vorgehen des Stuttgarter Gewerbegerichts nicht nur thema einer öffentlichen Voltsversammlung, welche für den Meisten die dies behaupten, hätten Bebel's Buch gar nicht gelesen, in Deutschland, sondern auch im Ausland allgemein zur Be- 17. b. M. von Herrn Rogs nach den Germania- Sälen in der sonst müßten sie wissen, daß Bebel in seinem Vorworte ausdrücklich sprechung gebracht worden. Leider scheint es, daß man das be- Chauffeestraße einberufen worden war. Referent über obiges hervorgehoben habe, daß er nur seine Privatmeinung ausspreche. schämende Schauspiel erleben soll, daß Stuttgart wohl den Ruhm Thema war Theodor von Wächter, fowie weiter angekündigt leber die zukünftige Gestaltung der Ehe tönne und werde ein hat, die Bewegung hervorgerufen zu haben, mit der Ausführung worden, daß Herr von Egidy ganz besonders zu dieser Ver- freies Volk entscheiden. Heute nehme es teine Partei mit der aber nach echt Schildaer Manier weit hinter anderen kleinen sammlung eingeladen sei. Das hohe und vielseitige Intereffe, Ghe so ernst und sei es mit dieser keiner so heilig, als gerade und großen Städten einherhumpelt. So enthält die neueste welches dieser Versammlung, die vielfach als eine Fortseßung der der sozialdemokratischen Partei. Lumpe gebe es allerdings Nummer der Labour Gazette", die allmonatlich vom englischen unlängst stattgehabten Versammlung des evangelischen Bundes, überall. Man sage ferner, die Sozialdemokratie wolle die Fa Handelsministerium herausgegeben wird, einen Bericht des eng- in welcher die Nothwendigkeit evangelischer Arbeitervereine milie zerstören, indem sie die Mitarbeit der Frauen verlange. lischen Gesandten in München über das geplante Stuttgarter bebattirt worden war, und in welcher auch Genosse von Wächter Das letztere bedinge die wirthschaftliche Entwickelung und ſei Arbeitsamt. Auch in diesem englischen Gesandtschaftsbericht ist das Wort genommen hatte, betrachtet wurde, bekundete allerdings mit Freude zu begrüßen, denn dadurch werde die als besonders bemerkenswerth hervorgehoben, daß die Arbeits- deutlich der Besuch derselben. Kopf an Ropf ge Frau ökonomisch selbständig, vom Manne unabhängig, die Ehe vermittlung unentgeltlich geschehen soll, und daß das Arbeitsamt drängt füllte ein bunt zusammengewürfeltes, aus Damen feine Versorgungs- Anstalt. Nur auf der Grundlage der öfenofünftig die Stelle sein soll, von der die Nothstandsarbeiten ver- und Herren bestehendes, den verschiedensten Ständen mischen Selbständigkeit der Frau fönne eine ideale Ehe aus geben und die wegen Arbeitslosigkeit unterstützungsbedürftigen und Gesellschaftsschichten angehöriges Publikum das weite freier Liebe geschlossen werden. Troß der wirthschaftlichen Bersonen dem Armenamt zugewiesen werden. Anditorium bis in die Gallerie hinauf. Besonders zahlreich Mitarbeit der Frau bleibe dieser doch eine besondere hohe Dbwaren Angehörige des geistlichen Standes anwesend, zumeist liegenheit, nämlich die Erziehung der Kinder. Deshalb verlange Kapitalistische Beleuchtung des Arbeiterelends. Für Theilnehmer des 3. 3. hier stattfindenden evangelisch- sozialen die Sozialdemokratie gefeßlichen Schutz der Arbeiterinnen, damit die Schulen in St. Barbara zu Trier war ein Pförtner anzu- Kursus. Auch Herr von Egidy war zugegen. Nachdem das Ver- diese vor Allem Zeit gewinnen zur Kindererziehung.( Bravo.) stellen. Unter den verschiedenen Bewerbern um diese Stelle, von sammlungsbureau fonftituirt und Genosse Nät her mit der zu erörtern wäre dann noch die Stellung die sozialdemokratischen denen der Mindefifordernde ein Gehalt von 20 M. pro Monat Leitung betraut worden war, nahm Theodor von Wächter Partei zur Religion. Man sage, ein richtiger Sozialdemokrat beansprucht hatte, sollte die Stadtverordneten Versammlung am zunächst das Wort zu einer einleitenden persönlichen Bemerkung. müsse Atheist sein. Wer dies nicht sei, werde nur als halber 11. Oktober entscheiden. Natürlich wurde der Zwanzigmarkmann In derselben nahm er Bezug auf die oben erwähnte Versammlung Sozialdemokrat betrachtet und in der Partei nur geduldet. Er genommen, nachdem Stadtvater Limbourg, wie die Trierfche des evangelischen Bundes, in welcher es ihm nicht gestattet tönne die Sozialdemokratie nicht als eine Weltanschauung Landeszeitung" berichtet, die Meinung abgegeben hatte, ein solches wurde, feine Ansichten voll zu entwickeln. Demzufolge habe er erachten. Die sozialdemokratische Partei habe in ihrem Programı, Gehalt sei vollkommen genügend, denn er beschäftige in seine die Theilnehmer des evangelisch- sozialen Kursus zu einem Privat- daß Weltanschauung eines Jeden Privatsache sein solle. Die Gerberei Arbeiter, die auch nur 1,50 M. Tagelohn hätten und vortrage eingeladen. Mittlerweile sei an ihn die Aufforderung Partei könne nur eine neue Wirthschaftsordnung herbeiführen, froh wären, daß sie dafür bei ihm arbeiten fönnten! ergangen, in dieser Volksversammlung zu sprechen. Dieser Auf nicht aber eine Weltanschauung und somit sich selbst zum Gesetze Der Mann hat recht. Der Arbeiter ist heutigen Tages zum forderung sei er nachgekommen, habe den Privatvortrag abgefagt erheben. Das wolle die Partei aber auch gar nicht. Sie wolle Theil froh, wenn er sich annähernd so gut wie das Bieh nähren und jene Herren zu der Voltsversammlung eingeladen. Auf vielmehr jedem das Recht belassen, seine eigene Weltanschauung fann. Menschliche Bedürfnisse fennt am Ende des 19. Jahr feine Veranlassung seien dieselben erschienen. Er bitte dies zu zu haben und dieselbe zu vertreten. Sie wolle nicht, daß der hunderts ein beträchtlich großer Theil des deutschen Volkes berücksichtigen und denselben eventuell volle Redefreiheit zu ge- Staat unter Bevorzugung irgend einer Weltanschauung einen noch nicht. Zwang ausübe. Es folle vielmehr ein freier Kampf Neue Erfindungen kommen einzig den Kapitalisten zu gute Sodann erklärte er, weniger über Christenthum und Sozialis- freier Geister sich entfalten, in welchem Sieger bleibe, und sind ein Schrecken für die Arbeiter. Dies lehrt aufs neue mus sprechen zu wollen, denn unter Sozialismus könne vieles wer die meisten Bernunftgründe für sich habe. Wenn Bebel, und andere der Ansicht seien, daß Religion eine Nachricht, die aus der Porzellanfabrit Altwasser tommt. verstanden werden, als vielmehr über Christenthum und Sozial- Liebknecht Dort find Maschinen zum Gießen des Porzellans aufgestellt demokratie, und über das Christenthum nur soweit, als es mit durch Wissenschaft aufgehoben werde, so hindere das nicht, daß worden und falls dieselben sich bewähren, werden die Dreher ent- der Sozialdemokratie, mit dem politischen Parteikampfe Be Andere eine andere Ansicht hegen. Jeder habe das Recht, für weder gänzlich außer Arbeit kommen oder doch durch das ver- rührung habe, nicht aber von religiösen Gesichtspunkten aus. seine Anschauung Propaganda zu machen. Wenn Sozialdemomehrte Angebot der dann überflüssigen Hände an ihrem Arbeits- Er bat alle nachfolgenden Redner, ebenso zu verfahren, indem traten glauben, daß durch eine andere Wirthschaftsordnung verdienste ganz bedeutenden Schaden leiden. Vielleicht auch, daß er der Meinung war, daß die Volksversammlung fein Religions Religion beseitigt werde, so sei das eben nur ein Glaube. In man dann ein übriges thut und in Fortbildungsschulen einen fongreß fei. Was nun zunächst seine Person betreffe: wer da der Partei müsse Meinungsfreiheit herrschen, bis der wissenKursus über die Kunst des Verhungerns abhält. glaube, daß er Sozialdemokrat geworden sei, um Gelegenheit zu schaftliche Kampf entschieden sei. Das arbeitende Volk sei heute haben und zu nehmen, die Arbeiter der Kirche zuzuführen, der allerdings ohne sein Verschulden noch nicht befähigt, felbFrüchte unserer Wirthschaftsordnung. Unser italieni- befinde sich in einem Irrthum. Er sei vielmehr nur Sozial- ständig derlei Fragen zu entscheiden. Jetzt herrsche nur eine Nachsches Parteiblatt Lotta di classe" schreibt: In Frankreich ist die demokrat geworden unter dem Drucke der Erkenntniß, daß betung von dem, was andere sagen. Das Volk müsse erst Zeit Weinlese so außerordentlich reichlich ausgefallen, daß der Verkauf nur durch die Sozialdemokratie die gegenwärtige wirth- zur Bildung gewinnen, um diese Geistestämpfe durchtämpfen zu und in der können. Dann müsse das arbeitende Bolt erst wirthschaftlich frei der Ernte unmöglich ist, zumal die Preise so niedrig sind, daß schaftliche Noth beseitigt werden könne, währen. fie nicht einmal die Transportosten verlohnen. Das Bourgeois: Ueberzeugung, daß bie Sozialdemokratic derartig an werden. Und hierzu hätten sich Alle die Hand zu reichen, möge ein = in eine der Einzelne glaub. was er wolle. Wollen Sie also, schloß[ folle jedermann's Privatsache sein, welche die Allgemeinheit nicht| Der bedenklichste Uebelftand aber feien die Abzüge für Redner, daß der große Geisteskampf in rechter Weise ent- fümme re und nicht belafte. Wer einen Seelsorger brauche, möge den sogenannten Ausschuß, für unbrauchbare Stücke. Diese schieden werde, daß Jeder vermöge eigenen Studiums in ibn aus eigener Tasche bezahlen. Die Sozialdemokratie habe Gepflogenheit sei noch neu, fange aber ast, fich langsam die Lage komme; selbständig sein Urtheil abgeben zu ein System, aber fein Dogma, feine gewaltsame Einschränkung einzubürgern. Ghe sie sich noch weiter verbreiten kann, müßten fönnen, dann helfen Gie, das Bolt wirthschaftlich des gesunden Menschenverstandes, deshalb auch keinen Bann gegen sie Vorkehrungen getroffen werden. Zu leiden hätten die frei machen. Und dies kann nur geschehen durch Enteignung der fluch für Andersdenkende. Wer dies behaupte, schöpfe seine Former dann noch mit der ganzen Gisenindustrie unter dem Arbeitsmittel. Einen neuen Reformator brauchen wir nicht und Kenntniß oder Unkenntniß aus der Bourgeoisie nahestehenden Boultriege zwischen Deutschland und Rußland. Sein Ausgang erhoffen wir nicht. Die heutige Reformation umfaßt Alle und Quellen, ebenso wer behaupte, daß innerhalb der sozialdemokra- jei noch nicht abzusehen, die Eisenindustrie Deutschlands werde Alles, fie will einen Jeden selbständig machen.( Andauernder tischen Partei Selbständigkeit und Unabhängigkeit von vornherein deshalb zu den schon verlorenen noch eine ganze Reihe russischer Beifall.) ausgeschlossen seien. Die Sozialdemokratie wende sich an das Kunden verlieren. Also ein Geschäftsaufschwung sei vorläufig Hierauf erhielt das Wort Herr von Egidy: Derselbe be- Wolf, d. h. an das Proletariat. Denn wer von den Besitzenden habe auch nicht zu erwarten, eher noch eine Verschlechterung. Unter tonte, daß man zweierlei unterscheiden müsse: Den Zustand, den den Muth, sich zum Volfe zu zählen? Sie( zu den anwesenden all diesen Umständen sei es durchaus nothwendig, daß die man erreichen wolle und die Mittel und Wege, welche zur Er- Bourgeois) tönnten sagen: Wir! Aber wie viele sind Sie Former sich eine kräftige Organisation heranbilden, mit deren reichung dieses Zustandes gewählt werden. Er sei der reelliten denn?( Große Heiterteit.) Vom Volte spreche man nur, wenn Hilfe fie den besprochenen Mißständen entgegenwirken könnten. Ueberzeugung, daß Herr von Wächter nur aus den lautersten es neue Steuern gelte, wenn es gelte, in den Krieg zu ziehen, Er, Redner, glaube, daß ohne Kampf und große Opfer fich Beweggründen, nur aus selbstloser Liebe zu seinen Mitmenschen wenn man etwas haben wolle. Sonst wisse man sehr wohl den Abhilfe schaffen laffe. Arte die fich jetzt in ganz Sozialdemokrat geworden sei. Die Ueberzeugung von Wächter's, Unterschied zu machen zwischen Besitzenden und der Plebs. Deutschland wieder hebende Formerbewegung daß die Sozialdemokratie der richtige Weg sei, halte er für einen( Laute Bravorufe.) Der Herr Pfarrer Naumann verwechsele Streitbewegung aus Dann sei fie verloren. Redner Irrthum. Wenn sich von Wächter auch zu denjenigen sozial- bei dem heutigen Wirthschaftssysteme die Wirkung mit der Ur- hält den Verband der deutschen Former für die geeigenste demokratischen Forderungen bekenne, die nicht lediglich wirth- fache. Wenn er für Bodenbesizreform sich begeistere, so rathe er Organisation, weil sich einer Fach vereinigung die indifferente schaftlicher Natur feien, so sei das ein Beweis dafür, daß er ihm, Sozialdemokrat zu werden, dann sei er zugleich Boden- Kollegenschaft eher zuwenden, wie einem Industrieverbande. ganger Mann fei. Er sei ein Orthodox, sowohl reformer.( Große Heiterkeit.) Auch die Sozialdemokraten be äther, der darauf das Wort nahm, vertheidigte demgegen als Christ, wie als Sozialdemokrat. Das ehre ihn in trachtteen die Familie als den Kernpunkt des Gemeinwesens. Wer über die Industrieverbände, jedoch mit der Einschränkung, daß seiner Weise. Jal, er sei sogar Fanatiker. Die Sozial zerreiße aber die Familienbande? Diejenigen, welche Frauen er ihnen die Existenzberechtigung nur für solche Industrien zudemokratie erstrebe eine wirthschaftliche Aenderung, Umwälzung. und Kinder als billige Arbeitskräfte ausnüßen.( Großer Beifall.) sprach, die wie die Metallindustrie Arbeiter aller ihrer Tab sie hierfür ein bestimmtes Dogma, Enteignung der Arbeits- Die Bande der Familie würden um die Familienglieder nicht Branchen in einem Betriebe vereinigt, unter einem Untermittel, aufgestellt habe, halte er für einen Fehler. Man folle fester geschlungen von einem christlichen Staate, in dem nehmer bezw. Unternehmertonsortium stehend, aufweisen. Einen auf tein Dogma schwören, so lange man nicht wisse, ob es auch als ein erlaubter Grundsatz gelte, daß der Sohn auf Verband aller Arbeiter der Nahrungsmittelindustrie zu schaffen, das richtige sei. Die Sozialdemokratie gebrauche ein ganz be- den eigenen Vater zu schießen habe.( Donnernder Applaus.) wie es von den betreffenden Arbeitern beabsichtigt wurde, hält stimmtes System, dessen Befolgung den Menschen das Glück Wenn man das Volt über die Sozialdemokratie aufklären wolle, er für verfehlt. bringen foll, das Alle erstreben, er nicht ausgeschlossen. Die dann solle man aber auch die ganze Geschichte der Sozialdemo- Zum Schluß seiner Ausführungen richtete er an die Sozialdemokratie habe sehr schnell den Bannfluch bei der Hand tratie erzählen, nicht allein, was man in Bebel's" Frau" gelesen Versammelten den Wunsch, sich vor allen Dingen überhaupt gegen Andersdenkende( Nuf: Zürich). Der letzte Kongreß und nicht verstanden habe. Dann solle man auch die Zeit von zu organisiren. Eine Besserung betreffs der mißlichen efheine ihm wie das Concilium zu Nitäa( Widerspruch). Er 1878-1890, jene 12 Jahre des Schandgesetzes erzählen, das der 3ersplitterung der Kräfte in verschiedene Organisationen rahe der Sozialdemokratie den Vorwurf, daß sie alle von sich chriftliche Staat gemacht habe.( Braufender Beifall.) Er habe erwartet er von einer besseren Ausgestaltung des öffent1. ß, die nicht bis aufs Zipfelchen über dem i alles beschwören, vor diesem christlichen Staate, vor dieser chriftlichen Gesellschaft lichen Vertrauensmänner- Systems. Der dritte Referent, was fie für nöthig erachte. Die Sozialdemokratie verlange verflucht wenig Respekt. Das Christenthum habe es nöthig, Bensch, trat ebenfalls für die Industrie- Verbände in fflavische Unterwerfung, um herrschen zu können. Er verlange Dissidentenkindern gegenüber Religionszwang auszuüben, habe längerer Rede ein; er empfahl den Anschluß an den Selbständigkeit für jeden Einzelnen. Zwischen Sozialdemokratie es nöthig, die Sozialdemokratie zu bekämpfen, aber nicht nöthig, Deutschen Metallarbeiterverband. An die drei Referate schloß und Bolt sei wohl zu unterscheiden. Die Sozialdemokratie sei nicht sich in den Dienst des Volkes zu stellen, des Volkes, dem das sich eine ausgedehnte Debatte, die sich, was die Sachlichkeit der das Volk. Unter Volk verstehe er Alle mit den Fürsten an der Spize Christenthum auf grund seiner Stellung als Klasse im Klassen- verschiedenen, gegen einander gerichteten Ausführungen betrifft, ( Stürmische Unterbrechung). Die Beglückung eines jeden Einzelnen staate niemals ein Freund und Förderer seines Wohles sein vortheilhaft von Debatten über die Organisationsfrage in vielen fönne sich sehr wohl denken mit der Aufrechterhaltung des monarchistönne.( Andauernder Beifall.) anderen Berliner Versammlungen auszeichnete. Mehrere Borschen Gedantens. Er sei nun allerdings nicht der Meinung, daß die jenigen, die keinen König haben, sich nun schleunig einen an- geäußert und sich sowohl gegen Herrn Oberstlieutenant von Egidy durch die Annahme folgender Resolution: Nachdem Genosse Seiler fich furz im Sinne Vogtherr's schläge beziehungsweise Anträge fanden schließlich ihre Erledigung schaffen sollen, nein, auch unter einer anderen Staatsform fönne wie auch gegen Herrn Pfarrer Naumann gewandt hatte, bean " Die Versammlung beschließt, in anbetracht der Zeitverhält die erstrebte Beglückung sich vollziehen, aber er halte dafür, daß tragte von Wächter in anbetracht der zahlreichst vorgemerkten nisse allen Formern, welche bis jest feiner Organi die deutschen Verhältnisse das Königthum wünschenswerth er Redner und der Unmöglichkeit, die Versammlung zu beendigen, fation angehörten, die Direktive zu geben, sich dem scheinen laffen. Er könne nie Sozialdemokrat werden, nie das Bertagung derselben, Berſtattung eines furzen Schlußwortes an Bentralverein der deutschen Former anzuschließen. fozialdemokratische Programm als das allein felig machende an- ihn und Herrn von Egidy und Einberufung einer neuen Ver- Betreffs deffelben ist die Versammlung der Meinung, daß für die erkennen. Dessenungeachtet mache er niemandem einen Vorwurf fammlung behufs Fortsetzung der Diskussion. Nach heftiger Zukunft das Vertrauensmännersystem wieder angebahnt werden daraus, daß er Sozialdemokrat fei, denn er habe volles Ver- Debatte wurde dieser Antrag angenommen. Herr von Egidy fand muß und sie beschließt, dies zu thun." Genosse Kör sten erständniß für die gesellschaftliche Entwickelung. Er sei auch der dies nicht in der Ordnung und verzichtete auf ein Schlußwort. lärt, daß die Former des Berliner Metallarbeiterverbandes fich Meinung, daß in und für diese Entwickelung die Sozialdemokratie Nach einem Schlußworte von Wächter's wurde der Antrag ge- dem Beschluß wohl nicht fügen würden. Nach einem mit Beeine ganz nothwendige Erscheinung gewesen sei, da ohne sie das stellt, den Ueberschuß der Tellersammlung( e3 sind eingekommen geisterung aufgenommenen Appell des Vertrauensmanns Tauschel soziale Bewußtsein in bürgerlichen Kreisen nicht so vorhanden 162,80 M.) über- schloß die Versammlung. fein würde, wie es der Fall ist. Deshalb dürfe nicht vergessen weisen. der sozialdemokratischen Partei zu werden, den Männern der Sozialdemokratie, die für ihre Ueber einandersetzungen. Der Einberufer der Versammlung, Rogs, beiter und Arbeiterinnen hielten am 9. Oktober ihre monatliche Dieser Antrag veranlaßte die stürmischsten AusDie in der Pelz- und Mühenbranche beschäftigten Ar zeugung gestritten und gelitten haben, zu danken. Ihnen ge- erklärte, nachdem bühre der Dank der Allgemeinheit. Redner er schon vorher die Bertagung der Verbandsversammlung ab, in der Genosse Hansen einen beifällig nunmehr die bekannten„ Egidy'schen Gedanken", jedem Menschen Versammlung zu majorisiren, sich teinem Beschlusse fügen zu lesene Abrechnung vom legten Quartal ergab eine Einnahme Bersammlung als einen Rniff bezeichnet hatte, um die aufgenommenen Vortrag hielt. Die vom zweiten Raffirer verein menschenwürdiges Dasein zu verschaffen, das leidende Volk wollen. Den Ueberschuß werde er den gemaßregelten Schäfte von 216,30 m. und eine Ausgabe von 177,50 M.; mithin bleibt zu erlösen. Das feien aber nicht allein die unteren Klaffen, die arbeitern überweisen. Nät her beantragte, den Ueberschuß den ein Kassenbestand von 38,80 m. Hierauf verlas der Bevoll oberen Klassen litten noch viel mehr.( Große Heiterkeit.) Die streikenden Lithographen und Steindruckern zu überweisen. Die mächtigte Kollege Riehm einen Antrag des Hauptvorstandes, der Sozialdemokratie gehe ihm mit ihren Forderungen nach einem Bersammlung stimmte schließlich einem Vermittelungsantrage zu, dahingeht: Soll das Flugblatt bei geringer Auflage noch weiter achtstündigen Arbeitstage und dergleichen mehr nicht tief genug. dahingehend, den Ueberschuß der Tellersammlung der Berliner erscheinen? Die Versammlung beschloß, die Beitung nicht einDie Vorbedingung für eine menschenwürdige Lebensführung fei Gewerkschaftskommission zu überweisen. It og erklärte deffen- gehen zu lassen, dagegen zu versuchen, daß die Zeitung billiger eine gesicherte Existenz. Der Zustand der Glückseligkeit, wie er ihm als Ideal vorschwebe, folle nicht durch robe Gewalt, auch ungeachtet, individuelle Freiheit genug zu besitzen, sich feinem hergestellt wird. Kollege Riehl theilt mit, daß bei der Firma ihm als Ideal vorschwebe, folle nicht durch rohe Gewalt, auch Beschluffe zu fügen und das Geld nicht herauszugeben. Geschäfte Gartner, Landsbergerstraße, sämmtliche Gesellen und Mansells, nicht durch Majorifirung, sondern durch Selbsterziehung erreicht wolle er damit nicht machen, es aber nur den Schäftearbeitern außer den beiden Zuschneidern und einer Stepperin, die Arbeit werden. Der Geist der Liebe und Gerechtigkeit müffe in die auszuhändigen. Das Bureau wurde beauftragt, eine neue Berniedergelegt haben, da der Arbeitgeber die Arbeitszeit verändern Menschheit hineingetragen werden, müsse dieselbe leiten. Ein gemeinsamer Ausgangspunkt für ein neues Leben müsse gesucht 28. Oftober cr., in demselben Lokale( Germania- Säle, Chauffee- legten sie die Arbeit nieder. Durch das einmüthige Vorgehen der sammlung einzuberufen. Dieselbe findet am Montag, den wollte, so daß die Arbeiter geschädigt wären, Grund dessen und dann entschieden werden, welches der verschiedenen Beglückungsstraße) statt. systeme das richtige sei. Man müsse erst durch den Zustand der dort Beschäftigten hat sich die Angelegenheit bereits erledigt und individuellen Selbstständigkeit und Ünabhängigkeit hindurchgehen, Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten haben sämmtliche die Arbeit wieder aufgenommen. um das sozialdemokratische Programm annehmen zu können. Wahlkreis hielt am 17. Oftober eine Sigung ab, in der Denn dann enthalte dasselbe keinen Zwang mehr. Eine Generalversammlung des Vereins zur Wahrung Er verlange Dr. Heymann über das Thema" Staat und Gesellschaft" der Interessen der Maurer tagte am 15. Oktober. Zunächst Religionsfreiheit, aber auch, daß die Religion in Thaten um- sprach. Redner sehte an der Hand der Entwickelungsgeschichte verlas der Saffirer die Abrechnung, welche einen Bestand von gesezt werde. Dem Siege des Guten die Bahnen zu ebnen für der menschlichen Gesellschaft von ihrem Urzustande an das Wesen 98,51, der Vergnügungsfonds 67,11 M. ergab. Sodann erstattete die Erfüllung des Christenthums.( Beifall.) der beiden Begriffe Staat" und" Gesellschaft" auseinander. Er der Vorsitzende einen Bericht über die Thätigkeit des bisherigen Auf Ersuchen des Referenten erhält dessen hauptsächlichster zeigte, daß es im Ürzustande der Menschheit, unter dem Kom- Vorstandes. Hierauf schritt man zur Vorstandswahl; gewählt Gegner in der gedachten Versammlung des evangelischen Bundes, munismus, feinen Staat in der menschlichen Gesellschaft gegeben, wurden als erster Borsigender Karl Blaurod; als Stellvertreter Herr Pfarrer Naumann, das Wort. Derselbe wird mit Jubel daß ein solcher sich vielmehr erst mit dem Aufkommen des Knöppchen; als erster Kassirer Legeler, Stellvertreter Liesigt; als empfangen und meint: Ein Christ tönne einer jeden Partei an- Privateigenthums entwickelte als die Organisation der Reichen erster Schriftführer Hermsdorf, Stellvertreter Dienert. Der Ausgehören, auch der sozialdemokratischen, sofern derselbe die Ueber gegenüber den Armen, den Enterbten zum Schutze der Ersteren schuß wurde, nachdem derselbe einen Rechenschaftsbericht erstattete, zeugung von der Richtigkeit des betreffenden Parteiprogramms in ihrer angemaßten Macht. Hieraus ergab sich ohne Weiteres, durch die Kollegen Huth und Zöllner ergänzt. Als Revisor habe und innerhalb der Partei seinen Glauben behalten und be- daß man in bezug auf das, was die Sozialdemokratie erstrebt, wurde August Dietrich gewählt. thätigen könne. Das Lettere scheine aber innerhalb der fozial nicht von einem Zukunftsstaat, sondern von einer Zukunftsdemokratischen Partei nicht gut möglich zu sein. Die Gläubigen gesellschaft sprechen dürfe, in der wohl eine Verwaltung( be- Die Generalversammlung der Lackirer( Filiale IV), die fühlten sich in die Ecke gedrückt, ihren Glauben sähen sie verstehen werde, aber nicht eine Organisation der Herrschaft am 10. Oftober tagte, war außerordentlich gut besucht. Kollege spottet, da die Sozialdemokratie Gegnerin der Religion sei. einer Klaffe über die andere. Bevor die Versammlung in eine Franz Müller hielt einen Vortrag, der recht beifällig aufgenommen Deshalb hätten sich die christlichen Arbeiter in tonfeffionellen Diskussion über diesen mit Beifall aufgenommenen Vortrag ein- wurde. Sodann erstattete der Vorsitzende den Vierteljahresbericht Vereinen zufammenzuschließen. Durch diese Vereine folle feines trat, ehrte sie das Andenken der verstorbenen Parteigenossen und verlas den Kassenbericht. Die Einnahme betrug 138,55 M., wegs eine Trennung der Arbeiter im Interesse der Kapitaliften Baul Hellgermann und Hermann Gottwald. Unter Ver- die Ausgaben 114 80 W.; bleibt 23,75 M. Kassenbestand. Zu gefördert werden. Bom christlichen Standpunkte aus tönne die schiedenem verlas der Vorsigende das Ersuchen der Kellner, für der im Januar in Nordhausen stattfindenden Generalversammlung foziale Frage ebenso energisch in Angriff genommen werden, wie Inanspruchnahme ihres Arbeitsnachweises, Annenstr. 16, zu werden folgende Anträge gestellt: 1. Zur Generalversammlung vom materialistischen. Das Christenthum beschäftige fich teines- forgen. Bur Entscheidung über einen Zwist zwischen Grube einen Stenographen zu engagiren. 2. Der Zentralvorsitzende wegs nur mit jenseitigen Dingen, fondern auch mit den und Hobus wurde eine Kommission von fünf Parteigenoffen ge- führt die Geschäfte ohne Gehalt. 3. Nur alle 3 Jahre eine Mißständen dieser Welt. In der christlichen Lehre seien Dinge wählt. Ein Antrag Nikolai's, in einer der nächsten Gigungen Generalversammlung einzuberufen. enthalten, an welche die Kirche bis jetzt allerdings zu wenig ge- bie Artikel Schippel's in der Neuen Zeit" über Verschiedene dacht habe, die aber zu lebendiger Entfaltung gebracht werden Lohnforderungen und Preis der Arbeit" zu verlesen und zum Versammlung ab. Die Kistenmcher hielten am 15. Oktober eine öffentliche tönnen. Die chriftliche Kirche bezw. deren Diener befäßen ein Gegenstande einer Distussion zu machen, wurde abgelehnt und lieft den Kassenbericht. Der Vertrauensmann Kollege Tschernig vervolles Verständniß für die soziale Entwicklung und träten heraus statt dessen beschlossen, Genoffen Schippel zu einem Referate ein- 66,82 M., die Ausgaben 10,40 m., Bestand vom 2. Quartal Danach betrugen die Einnahmen aus bem christlichen Gedanken an eine Boltserneuerung. Die zuladen und die betreffende Versammlung um 8 Uhr beginnen 25,84 m., ergiebt einen Raffenbestand von 82,26 M. Sodann Sozialdemokratie habe nur eine Formel, eine Schablone für zu laffen, damit eine ausgiebige Diskussion sich daran schließen wurden einige prinzipielle Entscheidungen des Gewerbegerichts Alles: Enteignung der Arbeitsmittel. Für viele Gebiete möge tönne. Die Versammlung stimmte dann einer Reſolution zu, in besprochen und beantworteten die Kollegen Tschernig und dieselbe ausreichen, für alle nicht. Die Sozialdemokratie beber sie den Parteigenoffen empfiehlt, auf den Dienstag außer den Märtens mehrere in der Debatte angeregte Fragen. Hierauf günstige die Konzentration des Rapitals, in der Voraussicht oder Wahlvereins- Versammlungen teine anderen Versammlungen zu hielt Genoffe Timm einen beifällig aufgenommenen Vortrag Erwartung, daß dadurch die bürgerliche Gesellschaft sich selber legen. Es brachte hierauf Genosse Schulz einen Protest gegen über: Die Bedeutung und Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen ihr Grab graben werde. Er halte dies für ein gefährliches va die Wahl des Genossen Antrick zum Delegirten nach Köln ein, banque- Spiel, welches Alles auf eine Karte feze. Er halte es über den indeffen, da die Wahl Sache einer öffentlichen Bersammlung eine im Sinne des Vortrags gehaltene Resolution an. Organisation." Im Anschluß an das Referat nahm die Ver= müßten. Die bessernde Hand solle man jeder Zeit überall anlegen, Genoffe Antric fich gegen den in dem Protest enthaltenen Vor- bekannt, daß bei ihm Sammelbons in Empfang genommen nicht für nöthig, daß die Zustände immer schlechter werden sammlung war, zur Tagesordnung übergegangen wurde, nachdem sammlung eine im Sinne des Vortrags gehaltene Resolution an. Der Vertrauensmann Tschernig, Fürsten- straße 11, 3 Tr., macht wo man könne und Achtung haben vor einem Jeden, der ehrlich wurf verwahrt hatte. bestrebt sei, das Wohl des gesammten Boltes zu fördern.( Beifall.) entwickelte V werden können. Demnächst erhielt das Wort Reichstags- Abgeordneter Bogtherr: Die Former hielten am 16. Oktober eine Versammlung Der allgemeine Hilfsarbeiter. nnd Arbeiterinnenverein Derfelbe bezeichnete die Versammlung in bezug auf ihre Zu- ab, die von über dreihundert Personen besucht war. Es war tagte am 13. Oftober. Der vom Kassirer verlesene Kassenbericht fammenfegung als einen Triumph der Sozialdemokratie. Dieselbe die erste Versammlung der Berliner Former seit dem Jahre 1890, weist eine Einnahme von 116,90 m. und eine Ausgabe von habe die bürgerliche Gesellschaft gezwungen, sich mit Dingen zu welche sich eines so guten Besuchs zu erfreuen hatte. Der Ver- 53,25 M. auf. Das Sommervergnügen ergab einen Ueberschuß beschäftigen, die ihr bisher sehr fern lagen, sie vor allem ge- trauensmann hatte die Versammlung einberufen, um eine gründ- von 19,60 m. Unter Vereinsangelegenheiten wird bekannt ge zwungen, fich den Zustand der gegenwärtigen Verhältnisse zu be- liche Aussprache über die beste Form der Organisation herbei- geben, daß das Stiftungsfest am 25. November stattfindet. trachten. Nicht in allen Punkten erklärte er sich mit dem Ge- zuführen. Als Vertreter der drei Vereinigungen, in welchen die noffen von Wächter in Uebereinstimmung der Ansichten. So sei Berliner Former organisirt sind, waren die Genossen Schwarz- Im Verein deutscher Schuhmacher( Berlin I), der am er der Meinung, daß das organisirte Christenthum im politischen Lübeck( Deutscher Formerverband), Mäther( Berliner Metall 15. Ottober seine Sigung abbielt, sprach Fri. Baader über das Staate eine politische Rolle spiele und demzufolge sehr wohl mit arbeiter Verband) und Bensch( Deutscher Metallarbeiter- Ver- Thema:" Vom Rechte, das mit uns geboren". Dem beifällig politischen Parteien in Fühlung stehe. Das organisirte Christen- band) eingeladen und auch erschienen. Schwarz be aufgenommenen Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion, an der thum fei ein wichtiger Faktor des heutigen Staates, dessen Ein- leuchtete zunächst die Arbeitsverhältnisse im Beruf. In sich die Kollegen Schichhold, Hammacher und Grüßmacher befluß zu allen möglichen Zwecken benutzt und nicht zum wenigsten ben legten zehn Jahren hätten sich verschiedene Uebelstände theiligten. Sodann gab der Vorsitzende bekannt, daß die nächste gegen die Sozialdemokratie ausgespielt werde. Auch halte er den herausgebildet. Die alten guten Affordsäge seien verschwunden Versammlung am 6. November Annenstr. 16 stattfindet. Sozialismus für eine Weltanschauung, wenn auch nicht die Sozial- und mit ihnen sei eine Einrichtung abgeschafft worden, welche demokratie als solche. Weiter sei er nicht der Meinung, daß die den Formern erlaubte, ihren tarifmäßigen Verdienst nachzuSozialdemokratie eine Majoritätsherrschaft erstrebe, er glaube rechnen. Es werde ihnen nicht mehr erlaubt, beim Ausguß eine vielmehr, daß in einer fünftigen Gesellschaft die Mehrheit sich Art Kontrolle auszuüben, wie früher. Die übergroße Mehrheit Donnerstag, den 19. Ottober, Abends 8 Uhr, im Restaurant Th. Bolt, Alte Der Bonentarif" Verein für Eisenbahn- Reform veranstaltet am der Minderheit gegenüber toleranter erweisen werde, als dies wiffe heute nicht mehr genau, was sie verdient habe.( Allgemeine Fatobftr. 75, eine Vereinsversammlung, in der Herr Dr. Eduard Engel einen jetzt der Fall sei. Im sozialistischen Sinne lasse sich Religion Buftimmung.) Eine Kalamität sei dann die ungeregelte Arbeits- Bortrag über Minifter Thielen als Eisenbahn- teformator" halten wird. Verein für volksthümliche Kunst. Donnerstag, den 19. Ottober, und Politit nicht trennen. Unser Sozialismus fei unsere Re- zeit, welche immer mehr einreiße und mit der ein stetiges Sinten Abends a Uhr, bet Wille, Andreasftr. 26, Giaun Mitglieder werden aufligion, allerdings nicht im Egion'schen Sinne. Diefe Religion der Verdienstmöglichkeit, des Verdienstes Hand in Hand gehe. genommen. Verband deutscher Barbiere, Friseure und Verrückenmacher ( Bweigverein Berlin). Donnerstag, den 19. Oftober, Abends 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38: Generalversammlung. Arbeiter- Bildungsfähnle. Donnerstag Abends 8%-10% thr: Nord= Schule, Müllerstr. 179a; unterricht in Deutsch( unt.) Dit Schule, Martusstr. 31: Unterricht in Gesundheitslehre. Südost Schule, Reichenbergerstr. 133: Unterricht in Kaufmännischem Rechnen, Korrespondenz und Geschichte( alt). Bei allen Unterrichtsfächern fönnen Schüler und Schülerinnen auch jetzt, im Laufe des Semesters, eintreten. Lefe- u. Diskutirklubs. Donnerstag. Dietgen, Abends 8% Uhr, bei Schröder, Wiesenstr. 39. Neue Zeit, Abends 8% Uhr, Boyenstr. 40, bei Gieshoit. Süd Dst, bei Zoltsdorf, Gorauer- und Görligerstraßen Ecke. Klub ber Freunde" bei Gnadt, Swinemünderstraße 120. Safenclever, Abends 8 Uhr, Restaurant Bischof, Baumschulenweg Treptow. Sozialistischer Lese- und Diskutirtlub Abends 8 Uhr, Reichenbergerstr. 157, Gigung. Diskutirklub" Beitgeist" jeden Donnerstag nach dem 1. und 15. des Monats bei Tempel, Langeftr. 65, Abends 8% Uhr., Brüderlichteit" Abends 9 Uhr, im Reſtaurant Wernau, Rosenstr. 30.- Diskutirklub Gleichheit"( Weißensee) bei Hannemann, zur Flora, Abends 8 Uhr. men. -O " Stat: Statflub 2ournee, Abends 8 Uhr, bei Ulrich. Wrangelfir. St. flub Rüdwärts, Abends 8 Uhr bei Arndt Ballifadenstr. 47.- Stat: tlub Gordischer noten Abends 9 Uhr, bei Schilling. Schießtlub Tell, Abends 8 Uhr bei Nagel, Schwedterstr. 23. Tambour Verein Einigkeit bei Saupt, Etaligerstr. 102. Um 9 Uhr lebungsstunde, nach derselben Sizung. Aufnahme neuer Mitglieder. Sprechtsaal. Die Redaktion ftellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafü: abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. " Vermischtes: Literarisjes. Die eben erschienene Nummer 189 des Wahret Jakob" präsentirt sich wieder in prächtigem Farbenschmuc auch sonst find prächtige Bilder in großer Zahl in dem Hefte zu finden. Nicht nur an den Bildern, auch an den Zerte werden sich die Leser erfreuen und erheitern. Macht Euch frei! Ein Wort an die deutschen Frauen. Vot Minna Wettstein- Adelt. Berlin. Deutsche Schriftsteller- Ge nossenschaft. Preis 60 Pfg. 2. Auflage. Die Berliner Gemeindeschule und die Sozialdemokratie. Eine pädagogische Stizze von Ostar Mey, Dr. phil., Berlin. Verlag des Bibliographischen Bureaus, Alexanders ftraße 2. Depeschen: Brüssel, 18. Oftober. Die Verwaltung des Kongostaates erhielt die Nachricht, Major von Wißmann habe im Juli die Wawenabas, 5000 Mann start, in die Flucht gejagt und 100 Stlaven befreit. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Alle Menderungen im Muf die Sprechsaal- Notiz des Herrn Adolf Damaschte in Vereinstalender find zu richten an Friedr. Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. der letzten Mittwoch- Nummer des" Borwärts" habe ich zu erDonnerstag. Uebungsstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. widern: In dem Berichte des Vorwärts" fann es sich nur um St. Urban, Annenstr. 9, bei Prog. Kornblume, Blumenstr. 54, bei Buttte. Frühlingsluft, Bülowstr. 59, bei Werner.-Bregelschluß, diejenige Ansicht handeln, welche aus den von Herrn Annenstr. 16, bei Ehrenberg.-Weiße Rose. Reinickendorf, Seefchlößchen bei Damaschte gebrauchten Worten zu entnehmen war. Der Sinn Böttcher. Morgenroth 1, Rummelsburg, Berlinerstraße 9, bei Friefecte.. dieser Worte war aber der, daß es eine erfreuliche Er Dorf glödlein, Wilmersdorf, Berliner- und Auguftstr.- Ecke bei Schulz. Einigteit( Sutmacher), Pappel- Alee 3/4, b. M. Meinhardt.- Harmonie, scheinung sei, daß der Bund der Landwirthe" gegründet wor ( Depeschen des Burean Herold.) Tempelhof, Dorfstr. 10, bei Gerth.- Ost- und Westpreußischer Männer- den, wenn auch die Agitation gegen die Ermäßigung des Zolles Gesangverein, Holzmartistr. 3, bet Deter. Wien, 18. Oftober. Von maßgebender Seite wird die von Edelweiß, Potsdam, Brandenburger Kommunikation 16 bei Glaser. Borax, Wienerfir. 31 bei auf russisches Getreide nicht gebilligt werden könne. Ich Drügemüller. Matglöckchen 2, Süd- Ost, Reichenbergerstr. 16 b. Bagold. meine nun, der Ausdruck der Freude über das Zustandekommen verschiedenen Tageszeitungen gebrachte, Aufsehen erregende NachFreie Sänger, Krautstr. 6, bei Nudolf. 3utunft 3, Belten, bei einer Vereinigung ist ein Beweis der Neigung für die Verricht, das Parlament fei aufgelöst und die Wahlreform würde W. Grunow. Kreuzberger Harmonie, Fichtestr 29, bei Krösche. einigung. Wenn diese Neigung bei Herrn Reinicke noch größer durch den Kaiser eingeführt, als vollständig erfunden bezeichnet. Nordstern, Müllerstr. 7 bei Reichardt. Morgengrauen,( Bäcker), -5 Uhr Nachm., Gipsstr. 3 bei Byrteck. Steinfeger Sängerchor ist als bei Herrn Damaschke, so ändert das nichts an der That- Auch die sich hieran knüpfenden Aussprechungen über den Sturz Kaftanien Allee Mr. 28 bei Maiwald. Liebes Echo, Reichenberger- sache, daß sie bei dem letteren auch vorhanden ist. des Kabinets Taaffe sind jeder Begründung entbehrend. Als straße Nr. 145-146 bei Brandt. Liedertafel Westend. BlumenthalDer Berichterstatter. Thatsache gilt nur, daß bei einer etwa eintretenden Verwerfung ftraße 5 bei Behrendt. Vorwärts 9, Charlottenburg, Bismarc einer Vorlage der Regierung der Reichsrath aufgelöst wird. Straße 80. Gefangverein Abendroth in Deutsch- Wilmersdorf bei Mölter. Gefangverein der Stuckateure Berlins und Umgegend, Sendel: ftraße 30 bei Preußer.- Arbeiter- Gesangv. Spandau Lynarstraße Restaurant Kiefers. Gefangverein, Borwärts 2" Schönhauser Allee 28, bei StuhlArbeiter- Gesangverein yra 2, Charlottenburg, Wallstraße 54. Gesangverein Felsenfest( Gemischter Chor), Badstr. 12, Victoriagarten. Gesangverein der Kürschner, Landsbergerstraße 31 bei Seehausen. Petersburg, 18. Oftober. Die südrussischen( Krimer und Gesangverein Arion in Wittenberge, bei Goring. Gesangverein Glodenrein( gemischter Chor) Kastanien- Allee Nr. 95/96. Gefangverein Die Cholera. Der Polizeipräsident von Stettin hat für taurifchen) Tataren wandern seit einiger Zeit in großer Menge Steinnelte, Stöslinerstraße 17. Sängerrunde, Rottbuserstraße 6den Polizeibezirk Stettin Nachstehendes verordnet:§ 1. Für die aus, so daß die Regierung dagegen Vorkehrungen treffen mußte, bei Braun. Alpenrose, Grenzstr. 16 bet Seidel. Frohsinn 2 Beit der Choleragefahr wird das Halten der Tanzmusik in Gaft- um diesen armen Leuten Schuß gegen solche unvernünftige AusFriedrichsberg- Lichtenberg, Frankfurter Chauffee bet Müller. Treu und Feft, Lebuserstraße 5 bei Nemiş. efangverein Brüderschaft Stall- häusern, Schenken, Tabagien und anderen öffentlichen Orten wanderung zu gewähren. Die Tataren genießen in Südrußland schreiberstraße 29" 8um eisernen Stab". Gefangverein Freundes- untersagt. Auch geschlossene Gesellschaften sind diesem Verbote volle Freiheit, das traurige Loos ihrer früher ausgewanderten treue( gem. Chor), Landsbergerstr. 31 bei Seehausen. Gesangverein Ein- unterworfen.§ 2. Zuwiderhandlungen werden bis zu 30 M. Stammesgenossen sollte ihnen zeigen, welches Elend ihrer in der tracht 2, Neu- Glienicke, Rudowerstraße bei Hasdorf. ,, Iris" NaunynGeldbuße bestraft. Stettin, 18. Oftober. Gestern sind Türkei wartet. straße 86, bei Fritz gubeil. Waldesgrün"( gem. Thor) Böchstr. 8 bei A. Moewes. Arbeiter- Gesangverein Oranienburger Vorstadt, außer den bereits gemeldeten 5 noch 6 Erkrankungen an Cholera ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Hochstraße 32a, bei Wite. Gesangverein Feldblume Lübbenerstr. 30, fonstatirt worden; zu den 2 Todesfällen sind noch weitere 3 hin- Stettin. 18. Oktober. Von einem heute früh von Berlin bei Wilhelm Meyer. Gesangverein Libertee 1, Guornstraße 24, bei Geheimrath Professor Dr. Koch und Stabsarzt nach Stettin abgelassenen Güterzug sind in der Nähe des neuen Thielsch. zugekommen. Flöter fcher Gesangverein, Koppenstr. 43 c bet Lorenz. Glühlicht( gemischter Chor), Perlebergerstraße 28, bei Hermerschmidt. Dr. Pfeiffer sind gestern aus Berlin hier eingetroffen, um die Cholera- Rangirbahnhofes in Pankom infolge eines Dammrutsches zwei Eintracht 3, Eberswalde, Eisenbahnstr. 77 bei Düball. Titania, Stationen zu besichtigen und mit der Sanitäts- Kommission über Wagen entgleist, wodurch das Geleise gesperrt wurde. Der PerCuvrystr. 48 bei Tielsch. Bund der gefeligen Arbeitervereine Berlins und Amgegend. Die Maßregeln zur Unterdrückung der Epidemie zu berathen. sonenverkehr wird durch Umsteigen bewirkt. Menschenleben sind Alle Zuschriften den Bund betreffend find zu richten an: P Henkel, Brüssel, 17. Oktober. In der Vorstadt Saint- Joffe- ten- bei dem Unfall nicht zu beklagen. Bergmannftr. 14, of 2 Tr. Donnerstag: Bergnügungsverein Bruder Noode starb gestern ein in der Rue des Secours wohnender Bremen, 18. Oftober. Die Rettungsstation Hoff bund, Andreasstr. 3 bei Noll. Rauchtlub Graue Wolfe, Krautstr. 48. Berein Grüne pensionirter Major, der Sonnabend unter Cholera- Erscheinungen meldet: Am 17. Oftober Abends ist die aus 3 Personen be= Musikverein Osiris, Adalbert Straße 21. Eiche( vor dem Halle'schen Thor), Solmsstr. 1 bei Raporte. Ber erkrankt war. Die Leiche wurde sofort zum Leichenhause gebracht. stehende Besagung eines zwischen Hoff und Rewahl gestrandeten gnügungsverein Jugendlust Ohmgaffe 2 bei Krebs. Rauchtiub Die Sonntag erkrankte Wittwe Schouteten aus der Rue Blogaert Schuners durch den Raketenapparat der Station Hoff gerettet Frisch auf, Koppenstr. 43 bei Lorenz. Rauchtlub Dezimalwaage, Strautstraße 36 bei Infinger, Rauchklub Erholung, Wienerstr. 13 bei in Saint- Gilles ist gestern im Choleralazareth gestorben. worden. Der Vorstand." Driesener. 1 Gelang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. MännerGefangrerein Alt- Dessau, Abends 9 Uhr, bei Kind, Wrangelftr. 91. Gesangs abtheilung des sozialdemokratischen Arbeitervereins für Weißensee und Umgegend. Donnerstags und Sonnabends Abend; bei Müller( Pfeifenmüller), Königs- Chauffee. Männer- Gesangverein Zyrolienne, Abends 9 Uhr bei Faustmann, Reichenbergerstr. 73a. Gefangverein Gio cenrein, gemischter Chor, Abends von 9 bis 11 uhr bei Knapp, Kaftanien- Allee 95/96. Privat- Theatervereintbeler Geist 2", Abends 9 Uhr, im Märkischen Hof, Admiralstr. 18.- Theater- Verein Vultanta 2" 9% Uhr, Borstädtisches Kasino, Ackerstr. 144.- Theaterverein Freundestreis 9 Uhr im Restaurant Bräuer, Solmsstr. 47. 1 Briefkaffen der Redaktion. Ein Schirm, der in der Versammlung, die am Dienstag in den Germaniasälen tagte, gefunden worden ist, kann bei Franz, Chauffeestr. 60, reklamirt werden. Glasarbeiter, Meißen. Können Sie die Einsendung nicht fürzen? Bei dem steten Raummangel im Vorwärts" läßt sich eine Einsendung von der Länge schwer placiren. Verden. Ihr Bericht kommt leider zu spät. Wie Sie aus der Dienstag- Nummer ersehen, haben wir bereits über die Verfammlung berichtet. Melle. Besten Dank für die Zusendung. Wir wollen die Herren bei Gelegenheit festnageln. Rochlik. Wird in nächster Zeit verwendet. Rotterdam, 17. Ottober, Amtlich wird wieder eine neue Erkrankung an Cholera gemeldet. Rom, 17. Ottober. In den ICetten 24 Stunden sind in Livorno 7 Personen an der Cholera erkrankt, eine Person ist gestorben und in Palermo 14 Personen erkrankt und 6 gestorben. Petersburg, 17. Oft. An Cholera erkrankten beziv. starben vom 13. bis 15. ds. Mts. in Petersburg 66 bezw. 33 Personen, vom 10. bis 13. d. M. in Moskau 7 bezw. 5, vom 1. bis 7. ds. in Kronstadt 31 bezw. 16, in den Gouvernements Warschau 6 bezw. 5. Wolhynien 578 bezw. 238, Grodno 91 bezw. 39, Kalisch Turnverein Gesundbrunnen( Lehrlings- Abtheilung) turnt Montag 9 bezw. 6, Mohilew 79 beziv. 52, Orel 139 bezw. 59, Samara und Donnerstag Abend von 8-10 Uhr, in der Turnhalle, Pantstr. 26. Geselliger Klub Blau- Weilchen, Abends 9 Uhr, Restaurant Lehmann, 338 bezw. 142, Sjedlez 20 bezw. 5, vom 24. bis 30. September Naunynstr. 44.- Verein ehemaliger 22. Gemeindeschüler, punti Ljublin 25 bezw. 10, vom 24. September bis 7. Oktober Podo9 Uhr bei Schröder, Stegligerstr. 18. Pfropfenverein Webbing, Abends lien 563 bezw. 235, Mostau 98 bezm. 48, Riem 278 bezw. 91, 8% Uhr, bei Selterhoff, Antonftr. 5. Bergnügungs- Verein Renata 9 Uhr, Abends im Restaurant Göz, Oranienstr. 153.- Gefangverein Proletariat vom 17. September bis 1. Oktober Jekaterinoslaw 333 bezw. 148. ( gem. Chor) 2bd. 9 Uhr, uebungsstunde b. Möwes, Böckhstr. 8.- Bergarbeiter- Loos. Auf wunderbare Weise sind dieser Geselliger Berein univerfum, Sigung mit Damen Abends 9 Uhr Tage 9 Bergleute in den Lea Green- Gruben in St. Helens vom bei Hagemann, Lothringerstraße 81. Borträge, Fidelitas. Gefelliger Lode verschont geblieben. Beim Bohren eines neuen Ganges Ottoftr. 157. Einwilligung Ihrer Mutter ist erforderlich. Verein Universum, Sigimg Abends 9% Uhr, im Restaurant Neumann, R. 37. Schneider unterstehen dem Unfallversicherungsgeset Linienftr. 19: Vorträge, Fidelitas. Verein Gemüthlichteit und lub stießen sie auf Wasserstoffgas, welches sich, da die Leute mit Humor, Abends 9% Uhr, Lothringerstr. 105: Geselliges Betfammensein mit, unverwahrten Lampen arbeiten mußten, entzündete und unter im allgemeinen nicht. Die einzelnen Bestimmungen dieses GeDamen, Fidelitas und Tanz. Männergefangverein angesfreunde, furchtbarer Detonation explodirte. Merkwürdiger Weise wurde fetes fönnen wir im Rahmen des Briefkastens nicht angeben. Aben ds 9-11 Uhr, Pazenhofer Ausschant, Landsbergerstr. 82. Verein Waldesgrün, Abends 9 Uhr Sigung bei Mebelin, Langestraße 108. aber keiner der Arbeiter ernstlich verlegt; sie waren zwar arg Wenn Sie einer Gewerkschaft angehören würden, dann würden Bithertlub Gleichheit, 9 Uhr abends, bet H. Reimann, Alte Schön- verbrannt, haben aber sonst keinen Schaden gelitten. Sie in derselben auch über die von Ihnen berührten Fragen hauferstr. 42. Privat Theaterverein Crescendo bei Maißner, Garten: Paris, 17. Oktober. Der Zondichter Gounod ist gestorben. reichliche Auferklärung erhalten und wohl das Unfallversicherungsftraße 162: Gigung mit Damen.- Theaterverein Maiglöckchen, Eng lischer Hof, Neue Roßftr. 3. ( Felicien Charles Gounod, geb. 17. Juni 1818 zu Paris, war gesetz in der Vereinsbibliothek einsehen können. Rauchtlub Kollegia, Abends 9 Uhr, bei Hermann Rohr, Naunyn Schüler Halévy's, Lesuaur's und Baer'?.). Seine erste Oper ,, Sappho" R. K., 100., S. 3 und Andere: Zum Abdruck einStraße 78. Rauchtlub Waldesgrün, Abends 8 Uhr, Restaurant wurde 1851 in Paris aufgeführt. Sein berühmtestes Wert ist zelner Gesetzesbestimmungen aus den Versicherungsgesehen iſt 2. Gaspar, Reichenbergerstr. 113a.- Rauchflub Ohnesorge, Abends 9 Uhr Reftaurant Buder, Gräfestraße 18. Rauchflub Kernipige, Abends Fauft und Margarethe"; spätere Opern sind, Philemon und weder Raum noch hinreichende Veranlassung vorhanden. Treten 8% Uhr, bei A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. Rauchklub Arabi Pascha, Baucis",„ Die Königin von Saba" und" Romeo Sie dem Verein Ihres Gewerkes bei, in dessen Bibliothek werden Abends 9 Uhr, b. Restaurateur Schröder, Stephanftr. 45.- Klub Ohne streit, Abends 9 Uhr Springftubbe's Restaurant, Manteuffelstr. 67. und Julie". Wir behalten uns eine eingehende Würdigung Sie das Gewünschte einsehen können. Süd- West, Abends 9 Uhr, Simeonstr. 23 bei Flic.. Rauchklub Brüder: des großen Komponisten vor. lichteit, von 9 bis 11 Uhr bei Stabernack, Bücklerstraße 49. flub Nordstern, jeden Donnerstag nach dem 15. im Monat bet E. Heinice, Friedrich Karlfiraße 11, Friedrichsberg. Rauchklub Su= matra, Abends 8% Uhr, im Restaurant Krause, Gitschinerstr. 93. flub Fidelia Abends 8% Uhr im Restaurant Heine, Eisenbahnstr. 23. Streng feste Preise. = Rauchklub Die Damenmäntel- Fabrik Don Leopold Cohnreich Rauch= RauchStreng feste Preise. Berlin C.. 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Die deutschen Donnerstag, den 19. Oktober 1893. Gewerkschafts- Organisationen im Jahre 1892. ( Text siehe umseitig.) 1000! Laufende Nummer Name ber Organisation 2 1 Bäcker Barbiere Bauarbeiter 1210 515 2000 27 111 Bahl der Mitglieder der Organisation Davon weibliche Mitglieder Bahl der Zweigvereine Außerdem sind noch in 118 Lokalvereinen Mitglieder 12 1000 18 Mark Mark Organisation Jahreseinnahme ter für Vereinszwecke Verbandsorgan Nebersicht über die Zahl und Stärke der deutschen Gewerkschaftsorganisationen. Angaben pro 1892 Verwaltungskosten der Hauptkasse Kaffenbestand am Schluß des Jahres Agitation Streits und General. versamm Den Zahlstellen ver blieben v. d. Beiträgen Sunima der lungen Mark Mart Mart Mart Mark Mark Mark Mark Mark Mark Mark 180 7710 100 2690 01 1331 55 105' 5551 23 442 28 TIT 417 50 4 Bergarbeiter 118 42 183 85 116 111 111 120 111 95 11 461 10 1617 20 233 25 729 16 524 100 1131 10 ( Westfalen) 15300 167 42819 12 21899: 67 208 28 3089 62 5 Bergarbeiter ( Sachsen) 7206 52 15275 77 14500 250 100 6 Bergarbeiter TT 460 18 800 ( Saarrevier) ³) 22400 60000 7 Bildhauer 2806 74 46808 19 5079 82 792 10 476 850 11 15479 20 8 Böttcher 274 47 4) 4197 1 8 15 4551 97 769 13 720 1 1 2492 93 1223 67 2190 8278 4200 9 Brauer 3590 10 Buchbinder 2752 210 60 30 45 1000 5891 99 1500 2359 69 858 1232 67 743 11 Buchdrucker 16000 620 1000 12 Bürstenmacher 858 59 40 13 Cigarrenfortirer 14 Drechsler 480 30 20 2288 1 80 70 200 9874 70 14118 95 713819 06 4837 83 6200 1145 10 350 750 1126 50 646 475 475 1860 3639 26 22044 56 13 80 665 20 400 2092: 40 47 97 16159 70 3971 96 690 67 1043 75 92 15 Formenftecher und Tapetendrucker 450 16 Former 2437 17 Gärtner 986 18 Glaser 1500 19 Glasarbeiter 1944 20 Glacehandschuhmacher 2216 111111 15 1600 515 60 55 18175 75 4648 61 272 40 266 1 17 5327 63 1788 689 45 18111811 2069 50 952 95 289 84 840 218041 83 121164 67 77377 518 15 1919 57 235528 40 4757 50 3965 17 36. 3695 28 200 520 3211 23 170,50 170,70 1482 20 5) 2387 20 300 6400 97 56 20 38 8108 82 2798 21 1883 16 15787 45 4016 38 147 65 39 52751 23 3025 30 308 40 140 14998 17 21 Gold.u.Silberarbeiter 1934 83 28 4119 92 75 22 Holzarbeiter 608 28 10 1351 18 23 Hutmacher 2665 1 40 250 80360 33 51 50 100 2100 24 Konditoren 395 14 12 25 Korbmacher 1106 41 3061 05 167 15 897 20 709 35 26 Kupferschmiede 2630 49 30445 28 3307 13 27 Lederarbeiter 1883 80 60 20670 54 1285 84 176 122 28 Lithographen 3919 70 7938 30 29 Maler 4767 95 30325 51 8709 45 308'45 679,97 385 99 30 Manrer 11842 159 95826 20 21603 15 5115 30 2694 98 31 Metallarbeiter 26121 152 334 165282 44 81383 81 1721 97 1668 32 Müller 1150 40 5905 21 2920 81 537 47 83 Blätterinnen 100 100 4 257153 84 Borzellanarbeiter 5112 35 Posamentiere 154 11 106 1 104609 06 7199 93 8 35 3 36 Sattler 1102 1 40 160 6907 57 2354 30 222,85 28.89 840 77 4471 50 11311188111811 4182 56 1243 93 585 27201 25 25000 6581 20 21751 73 9251 17000 1811885111 100 1300 560 1650) 1200 9418 65 1650 447 88 2414 82 591 36 300 2926 77 8928 79 97 30 295 230 84 22755 900 485 80 104 82 1200 11,60 700 1818 15 21140 25473 64 7245 53 135 134 8752 95 604 48 800 50 189 703 86 560 50 954 769 94 2059 35 1440 1618 77 1661 49 619 33 1907 05 169 4189 45 1164 512 780 03 277,20 1511 17 23.05 5666 65 947317 03 4950 60 8) 5978 85 7197 65 404 7779 37 176 14 1118 10 51866 83 118-11 3796 317 85 750 928 45 1181111 7603 25 010116 29 1080 640 89 146 92 4467 99 80 30 400-11) 944 82 2326 89 417 2257 95 461 206 80 11218 SES||| 18|| 19118231ISIS 66%/ a Mark Ausgaben In der Hauptkasse In den Berwaltungsstellen In anderen Kassen der Organisation In Sum ma Laufende Nummer 50 40 10 655 90 12 4209 901) 41864 03 4230 47) 24112 97 11459 78 Mark Mart Mark Mart Mark 827 46 2626 81 743 72 584 47 63 20 4465 93 1147 93 955 09 I T 3500 5 2468 75 40 6822 98 47482 1079 61 3844 89 41064 35 8660 11089 30 7063 80 614417 51 4785 59 5983 26 34048 28 30 4610 17 16495 52 300 849 41 14887 36 20769 35 51 74 755 47 1171 92 111 500 2282 27489 67 474 82 1079 61 1644 82 118 11811 11ISTISTI 84 10 1835 08 13 46 10 1 1328 19 63 20 2 1147 93 3 955 09 4 11459 78 5 3500 34048 28 7 800 3177 51 9 14887 86 10 48259 02 11 610 66 12 6 8 2816 24 14 5 25 30 30 4 33% 286 80 50 1400 1100 87 186118185 1210 60 876 70 93.93 470 63 15 3362 98 18947 32 813 47 813 47 16 1267 68 5224 04 103 59 726 63 830 22 17 7957 35 942 31 1436 85 1551350 60770 45 1869 32 46057 1172 01 5153 12 7915 62 1175 16 75801 25 202768 86 3145 02 11043 69 2401 11 52 2250 10 796 32 10 1094 64 45236 58 2651 52 16790 22 295 11 87 32 5207 92 628,95 2 375 67 15457 16 5213 38 1479 99 30 10148 02 9348 85 763 73 6193 04 333 3536 91 1957 20 40 8038 31 1631218 29237 55 33 43871 75 33% 50 20 1170 09 37 Jn Schiffbau u. Schiff 118 118 66915 85 150945 42 5620 07 154 42 88718 96 1211 33 6938 88 7501 45 47671 12 1730 24 285 14 110 41 1062,07 4374 57 12606 78 60 347 15 13681 17 12157 53 1050 285 73 561 49 35,01 851,05 805 97 |||||| 15- 01 97 942 31 18 4317 03 19 16196 81 20 10316 73 21 1175 16 22 219559 08 23 347 11 24 1102 59 25 7859 44 26 6693 37 27 10112 58 28 8563 52 29 52045 69, 30 14337 02 31 285 14 32 517 56 33 26888 70 34 320 74 35 2218 51 36 fahrt beschäftigte Bersonen 1994 12 300 38 Schiffszimmerer 1354 11 39 Schmiede 1700 40 Schneider 6272 41 Schuhmacher 10150 42 200 131 185 500 150 246 400 40787 44 42765 77 3377 87 3901 89 12000 952 808 2543 35 5341 12304 14 378 15 580 02 2374 59 2968 42 Seiler 270 12 15 2366 13 43 Steinjezer 1926 30 10836 41 809 24 90020'60 44 Stellmacher 475 18 150 45 Stuffatöre 400 46 Tabalarbeiter 11079 2560 47 Tapezierer 48 Textilarbeiter 49 Tischler 1044 6515 620 18092 50 Vergolder 555 16 9 500 260 37 380 56 1200 308 12 20 4005 85 107171 90 1528 30 9450 94 5900 17476 133675 88 1049 55 22880 14 16) 1200 9594 73 29660 37 950 71 21 532 85 150 250 8130 62 1600 11313011181813 1239 49 214 80 9:30 811 842 552 06 378 89 613 55 213 20 33% 4 305 10651 30 467 2116 1352 88 2632 25 20 612652 1373 14132 38 914 2400 3344 27 2919 13 33 20 60,60 106 39 216 92 263 15 1318 40 150 450 50 9899 42 1336 59 36016 66 8188 644 65 330 2442 52 396 45 2791 95 184 32237 86 61 Bentralverein der Frauen u. Mädchen 52 8immerer 200 200 3 8371 177 200 534 563 241 66 40 50 57889 15 17818 83 3882 52 8450 40 1227023| 4355| 3959| 7640 12031922| 26| 285475| 09|| 33452 22 44943| 61|| 9705| 25|| 236964| 07|| 382607174 357087156 21972-25284| 81|| 74848| 32|| 78347| 62|| 51231| 30|| 189920| 89| 1786271| 34| 47611088155516| 80|| 1478716; 646415/31] Bemerkungen:) Darunter M. 6625 für Beschaffung von Druckmaschinen 2c. 2) Gleichzeitig Verwaltungskosten der zum Generalfommiffion der Gewerkschaften Deutschlands. 9) Darunter Ausgaben für Gemaßregelten- Unterstügung. 10) Daragaben für Berband gehörenden Sterbekasse. Diese hat neben den 7206 männlichen 6790 weibliche Mitglieder, 1892 eine Jahreseinnahme von Broschüren( Protokolle), Beitrag an die Generalfommission, Unterschlagungen u. A. 1) Darunter M. 190,30 Beitrag 22 133,76 und am Schluß des Jahres einen Kassenbestand von M. 60 056,33. 3) Der Verband ist durch die Maßnahmen der Berg. tommission. 12) Die Zahlstellen verfügen über ihre Einnahme und haben nur M.-, 80 pro Mitglied und Jahr an die Hau behörden zur vollständigen Auflösung gezwungen worden. Die Kaffenbücher der Hauptkasse waren am Schluß des Jahres vom Landgericht zahlen. 13) Darunter M. 59,95 für Fachschule und M. 68 Beitrag an die Generalfommission. 14) Darunter M. 1795 Beittf beschlagnahmt.) Arbeitsunfähigen Unterstüßung.**) Darunter M. 1004,51 fonftige Ausgaben. 5) Darunter M. 1435 für Broschüren Generalfominiffion. 15) Von dem Kassenbestand ist noch ein größeres Darlehen abzutragen. 16) Nur für zwei Quartale. ( Protofolle und Statistiken). Für 1891 und 1892. Darunter M. 6123,21 Umzugstoften. Darunter M. 1229,60 Beitrag an die M. 614 Beitrag an die Generalfommission. 18) Darunter M. 1760 Beitrag an die Generalkommission und M. 764,94 fonftige • eneral zu be bie C 1277 182 312/95 13) 256 82 220 62 3089 104) 5062 78 400 41850 300-17) 2571 79 5919 50 1810220 308 42 645 60 142 40 519 40 4940 88 1384 30 33 1265 50 1361 10 45 12) 33 30 10046 60 875 91 535 59 7756 38 11 92 35 30 2500 19 3381 8016 30 36534 61 40471 97 2109,66 3086 90 8484 61 336 12 94702 80 4197 45 15912 02 40627 37 129668 29 2759 18 877 68 88574 1184 20 13750 03 5261 80 81 44 945 03 268 57 11.1 877 68 37 1830 77 38 1452 77 39 2904 44 10667 70 27322 17 40 2651 51 7913 31 41 81 44 42 8746 05 288 60 232 64 104 44 76 39 6252 01 19076,85 1259 25 192 56 1563 98 16177 89 12547 10 1417 81 360 63 8746 05 43 250 771 24 44 180 83 45 15) 25328 86 46 142 32 530 33 1594 13 47 1563 98 48 28724 99 49 2308 77 50 22 91 4396 60 9755 37 1172 91 40 50 197 96 74 05 18048 75 54867 01 25168 54) 74 05 51 25168 54 52 noch immer leidenden Former verausgabten 6400 M., demnach ca. 1/3 ihrer Gesammteinnahmen für Reiseunterstützung, die iten Male tritt die Generalfommission der Gewerk- Summen aus. In eine lebhafte Aftion traten, abgesehen von| Buchdrucker 121 165 M., die Kupferschmiede 25 474 M., das sind fchlands mit einer werthvollen statistischen Arbeit den Buchdruckern, die anfangs des Jahres noch an ihrem Streit 5/6 ihrer Gesammteinnahme, die Metallarbeiter, Schneider, Schuhentlichkeit. Die statistische Uebersicht über die Zahl um Verkürzung der Arbeitszeit laborirten, nur die Handschuhmacher und Tischler beiläufig ein Viertel ihrer Gesammteine der deutschen Gewerkschafts- Organisationen im macher und sporadisch die Zabakarbeiter, Porzellanarbeiter und nahmen für Reiseunterstützung. birgt gleich der im vorigen Jahr veröffentlichten in geringfügigeren Fällen einige andere Organisationen. Meistens Der Parteitag in Köln wird sich aller Voraussicht nach sehe eine solche Menge lehrreichen Materials, daß den wird es sich hier um kleine Abwehrstreits gehandelt haben. An Gemaß- eingehend mit der Frage der gewerkschaftlichen Organisation be Arbeiter garnicht genug empfohlen werden kann, das regelten- Unterstügung zahlten die Buchdrucker eine gewaltige Summe, faffen, wir wollen seinem Urtheile nicht vorgreifen und enthalten gaft zu prüfen und aus ihm die erforderlichen Lehren nämlich 218 041,83 M., ferner die Porzellanarbeiter 7197,65 M., uns deshalb fritischer Bemerkungen über die durch die letzte Das Bild von der Stärke oder sagen wir richtiger die Tischler 2791,95 M., die Lederarbeiter 1818,15 M., die Schuh- Statistik beleuchteten Erfolge der Verbände, die auf grund der Schwäche der gewerkschaftlich organisirten macher 1373,- M. und die Tabakarbeiter 1336,59 M. Verhält- Beschlüsse des Halberstädter Gewerkschafts- Kongresses geschaffen st in der von der Generalfommission aufgestellten nißmäßig geringfügig sind die Organisationen, welche Rechts- wurden. mit einer Anschaulichkeit wiedergegeben, die, hätten schutz gewährt haben, von 52 genannten Vereinigungen haben olche Arbeit schon in früheren Jahren gehabt, vielleicht nur 8 im Ganzen 9705,25 M. ausgegeben; von diesem Betrag werden, sie wird sehr viel dazu beitragen, daß ein richtiges Die hier abgedruckte Tabelle verdient genau studirt zu m unbedachten Schritt bewahrt haben würde. Ueber fallen auf die westfälischen Bergarbeiter 3089,62 M. Gin be- Urtheil über die deutsche Gewerkschaftsbewegung gewonnen wern Werth der vorliegenden Arbeit schreibt die General zeichnendes Bild unserer heutigen wirthschaftlichen Zustände geben den kann und daß den Verhandlungen in Köln mit vollem Berdie Summen, die einzelne Organisationen für Reiseunterstützung veriftit für 1892 ist insofern etwas besser als die des wenden mußten. Die an den Folgen der großen Aussperrungen ständnisse gefolgt werden kann. gefallen, weil die Angaben genauere geworden inige größere Organisationen, die im Vorjahre Mal vertreten sind. Nach der Statistik für das Da den Organisationen 176 664 Mitglieder, Aie Jahr 1892 227 023 Mitglieder ausweist. vem find Gewerkschaftsorganisationen nicht stärker geworden, sondern ir der Zahl der Mitglieder zurückgegangen. Wir fühi pachstehend die Gewerkschaften an, welche in der Statistit on 1891 fehlten, und stellen dahinter die Zahl der Mitgliede Die letztere iſt theils nach Angaben, die nach der Veröffentlichung der Statistik für 1891 von den Gewerkschaftsvorständen gemacht wurden, theils nach den Mitgliederzahlen im Jahre 1892 angegeben. In der Statistik für 1891 fehlten: Bergleute[ Westfalen]( 45 000), Bergleute [ Saarrevier]( 22 400), Dachdecker( 571), Maler( 6603), Schuhmacher( 9500), Tabakarbeiter( 11 079), Tapezirer( 1100) und Porzellanarbeiter( 5112). Die letztere Organisation, die früher zu dem Verbande der Hirsch- Duncker'schen Gewerkvereine ge hörte, hat sich am 1. Januar 1893 an die deutschen GewerkschaftsOrganisationen, welche auf dem Boden des Klassentampfes stehen, angeschlossen. Die in der Statistit von 1891 fehlenden Organi sationen hatten zusammen 101 365 Mitglieder. Es ist also mit ziemlicher Zuverlässigkeit anzunehmen, daß die deutschen Gewerkschafts Organisationen( Zentralvereine) im Jahre = 1891 278 029 Mitglieder hatten. Außerdem find in Lotalvereinen, welche derselben Tendenz huldigen, wie die Zentralorganisationen, noch 7640 Mitglieder vorhanden. Diese Bahl ist entschieden zu niedrig, denn es sind für einzelne Berufe, in welchen eine größere Zahl lokaler Vereine vorhanden ist, in der Statistik teine Angaben gemacht. Außerdem fehlen die Lokalorganisationen der Kaufleute, Kellner, Heizer und Trimmer, Seeleute und Schlächter, über die zuverlässige Angaben nicht vorliegen, Es waren demnach am Schluß des Jahres 1892 in den Gewerkschaftsorganisationen mindestens 244 934 Mitglieder. Diese Zahl hat mittlerweile eine Aenderung dadurch erfahren, daß der Rechtsschutzvein der Bergleute für das Saarrevier vollständig vernichtet ist. Aus der Statistik ergiebt sich für 1892 gegenüber 1891 ein Rückgang in der Mitgliederzahl von 33 095. Diese Verringerung der Mitglieder fällt fast ganz auf den Deutschen Bergarbeiterverband"( Westfalen), dessen Mitgliederzahl um 29 700 zurückgegangen ist. Es ist dies erklärlich durch die unglücklich verlaufenen Streifs und die Maßregelungen der Verbandsmitglieder seitens der Grubenbesitzer. Der Verband der am Schiffbau und in der Schifffahrt beschäftigten Personen entstand durch eine Verschmelzung der Verbände der Hafenarbeiter und der Werftarbeiter. Beide Verbände zusammen batten 1891 6343 Mitglieder, während jetzt die Mitgliederzah! in der gemeinsamen Organisation nur 1994 beträgt, alfo 4849 Mitglieder weniger. Ebenso hat sich die Zahl der organisirten Stuckateure bedeutend verringert. 1891 waren 1860 als organisirt angegeben, während Ende 1892 im Zentralverband 400 und in Lokalvereinen zirka 500 Mitglieder waren. In der Statistik von 1891 find die selbständigen Barbiere( 370 Mitglieder) und die Ziegler( 250 Mitglieder) angeführt. Der erstgenannte Verband ist in der Statistit von 1892 nicht aufgeführt, weil die Arbeitgeber- Organisation, auch wenn sie mit der Arbeiterbewegung sympathisirt, nicht in eine solche Statistif ge hört. Der Verband der Ziegler existirt wohl nur noch dem Namen nach und war seine Anführung in der Statistik nicht angebracht. Ebenso scheint auch der Verband der Gasarbeiter sich nicht entwickelt zu haben, wenigstens ist Näheres über den felben hier nicht bekannt. Die Organisationen der Lohgerber und Weißgerber haben sich zu dem Verband der Lederarbeiter vereinigt. Es bestanden demnach Ende 1892 57 3entralorganisationen. Sehen wir von den Organisationen der Berglente, Hafen- und Werftarbeiter, Stuckateure und Ziegler ab, so ergiebt sich eine geringe Zunahme der Zahl der Mitglieder. Nach der Ansicht der Generalfommission, die wohl zutreffen dürfte, hätte also die Ebbe bei den Organisationen, die ohne wesentliche Aktionen dem industriellen Niedergang mit seinen Folgen zugesehen haben, ihren tiefsten Stand im Jahre 1892 erreicht, wogegen z. B. der anfangs dieses Jahres noch in den Kampf getretene Bergarbeiter- Verband geradezu durch eine allge meine Fahnenflucht zu Grunde gerichtet worden ist. Diese Er scheinung spricht wiederum für die Unbedeutendheit der Organi fationen, die nur durch das sogenannte geistige Band zusammengehalten werden. Auch der Bergarbeiter- Verband war eine der Gründungen, die sich der Täuschung hingaben, daß einzig die Masse an sich im stande sei, das Kapital über den Haufen zu rennen und die diese Art Idealismus, wie es kaum anders sein Tonnte, mit lebensgefährlichen Verwundungen büßen mußte. Was die Zahl der Mitglieder der einzelnen Gewerkschaften anlangt, so siebt es, wie allgemein bekannt, fast überall noch troslos aus und man müßte an der deutschen Gewerkschaftsbewegung überhaupt verzweifeln, wenn die Statistik nicht lehrte, daß nur dort die organisirten Arbeiter ihren nicht organisirten Konkurrenten gegenüber eine Rolle spielen, wo gleicherzeit größere Beiträge in den Gewerkschaften erhoben werden. Auch dürften diese Art Organisationen sich am wenigsten über Mitgliederverlust zu beklagen haben. Erwähnt seien hier die Bildhauer, die, 2806 an der Zahl, 46808,19 M. an Beiträgen aufgebracht haben, die 16 000 organisirten Buchdrucker mit 713 819 M. Jahresein nahme, die 2216 Glacee- Handschuhmacher mit 52 751,23 M. Einnahme, die 2665 Hutmacher mit 80 360,33 m. Einnahme, der 2630 Mitglieder zählende Verband der Kupferschmiede, der 30 445,28 M. aufgebracht hat, die Porzellanarbeiter, die im Kampfjabr 1892 gar mit 5112 Mann 104 609,06 M. au Beiträgen zahlten, und einige andere mehr. Die größte Zahl der Gewerkschaften erhebt jedoch von ihren Mitgliedern kaum einen höheren Beitrag als 3-5 M. pro Jahr. Bei den Ausgaben spielen meistens die Koften des Verbandsorgans, das den Mitgliedern gratis geliefert wird, die Hauptrolle. Die Schneider haben bei 40 787,44 m. nicht weniger als 12 304,14 M. für ihre Zeitung ausgegeben, den westfälischen Bergarbeitern fostete ihr Blatt gerade die Hälfte der Einnahmen, nämlich 21 899,67 M., und von den sächsischen Bergarbeitern sei als Monftrum angeführt, daß sie fast die ganze Einnahme, nämlich von 15 275,77. 14 500 M. für die Zeitung ausgaben. Angesichts solcher Mißverhältnisse muß man sich fragen, ob da die geistige Koft nicht ein wenig zu theuer bezahlt ist. Diesen horrenden Ausgaben gegenüber verdient erwähnt zu werden, daß einige Organisationen, die ihre Mitglieder zu hohen Beitragsleistungen erzogen haben, das Abonnementsgeld für das Fachblatt gesondert erheben, also eigentlich die Vereinskaffe treffende Unkosten für das Verbandsorgan überhaupt nicht haben. Im Durchschnitt betrugen die Ausgaben für Verbandszeitungen etwa 15 pet. der Gesammteinnahme. Verhältnißmäßig geringfügig sind die Ausgaben für Agitation, bei den westfälischen Bergarbeitern machen sie etwa 10 pCt. der Einnahme aus, bei den Maurern und Schuhmachern ca. 6 pCt., bei den Zimmerern ca. 7 pt. Auch für Streits gaben die meisten Organisationen nur geringe 1. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 18. Oftober 1893, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 110044[ 300] 97 99 138 259 345 452 58 68 662 757 813 987 1111G1 448 99 533 733 86 95 890 112300 72 423 38 522 686 888 113067 166 284 609 22 31 114045 60 1300] 102 205 20 34 656 826 932[ 500] 77 80 115140 547[ 300] 786 96 804 51 116029 173 221 461 577 626 117168 [ 3000] 421[ 300] 646 913 118000 136 41 83 355 56 416 513 44 69 91 624 119047 66 248 690 821 713 38 47 62 65 961 77 122374 435 92 613 813 61 123153[ 500] 457 120140 54 226 361 518 653[ 300] 940 121073 289 411 27 520 612 570 792 124495 543 90 700 23 863 86 969[ 5001 125098 153 301 400 29 57 644[ 3000] 64 775 76[ 3000] 938 126058 86 133 474 600 85 115001 1500] 459 818 991 129062 76 501 58 766 887 956 138 237 303 78 454[ 500] 615 62 712[ 500] 996 1089 241 77 331 82 424 43 559 649 716[ 1500] 76[ 1500] 98 2051 214 304 45[ 500] 833 926 3020 120 24 68 375 417 571 668 803 13 15001 4073 131 80 87 496 633 79 716 52 5168 71 224 307 439 50 528 80 643 71 804[ 1500) 71 95 971 6036[ 300] 223 411 80 589 94 647 793 7231 527 983 808495 870 920 12730+ 465 675 89[ 500] 961 128120 24 70 201[ 300] 11 362 511 85 676 842[ 300] 9034 131 208 21 37 303 97 402[ 300] 511 703 55 10259 329 591[ 500] 640 83 722 836 11033 275 351 516 68( 500] 826 95 997 12057 266 300 41 86 479 81 502 44 47 625 950 55 13161 271 350 67[ 300] 403 745 918 31 14107[ 1500] 92 220 85 442[ 1500] 56 698( 300) 781 898 955 15007 369 89 502 32[ 15 000] 734 16117 268 79 408 53 512[ 300] 17015 105 219 77[ 30001 92 336[ 30001 466 661 97 949 18 16 428 57 76 634 88 90 99 725 38 853 19070 188 401 40 58 93 505 603 53 730 870 932 56[ 3000] 57 20107 280[ 300] 477 97 553 715 64 807[ 300] 34 21107 36 409 22 771 962 22094 112 46 240 321 600[ 5001 33 23022 121 48 89 218 339 92 421[ 300] 67 96 553 93 602 86 940 24021 263 603 705 38 13000] 804 92 949 25060 64 270 84 310 520 602 73 1500] 82 847 907 26227 314 527 81 664 74 92 741[ 1500] 45 83 27031 39 82 126 200 97 372 974 28020 83 274 96 335 80 426 555[ 3000] 768 879[ 500] 91 938 44 82 29014 162 215 354 444 61 553 673 812 66 916 31 59 30003 35 44 268[ 500] 90 373 432 51 531 55 853 99 31001 52 56 87 338[ 3000] 413[ 300] 528[ 500] 693 723 934 60 32873 85 92 427 71 851 907( 1500) 33041 64 68 262 445 583 674 722 45 934 34266( 500) 353 411 37 115001 81 770 35006 207 19 352 98 628 59 731 812 983 36197 389 418 61 593 643 719 809[ 3000] 37195 232 326 91 512 18 [ 30001 26 621 50 98 824 913 44 38029 78 214 34 411 539 616 39 90 828 39104 43 66 488 566 72 92[ 1500] 602 713 892 997 40514 42 87 97 710 802 938 49 41260 319 43 85 431 84 527 654 66 741 80 42026 264 338 449 82 734 43019 37 212 29 491 514 71 709 839 46 943( 500) 41004 60 192 233 586 611 85 866 947 45023 109 70 202 76 637 77 832 41 84 46051 270 909[ 1500] 36 61[ 5000] 84 99 47117 130001 402 4 25 35 556 737 824 923 29 42 48096 333 435 67 668 130001 93 700 7 880 49021 68 155 223[ 300] 33 458 530 50114 36 1500) 40 257 437 44 63 735 97 877[ 1500] 51051 146 367 561 650 735 844 975 52084 94 185 214[ 1500] 23 345 82 414 774 82 [ B000! 831 53078 403 559[ 3000] 603 41 74 87 909 55 60 54001 87 134 319 551 726[ 300] 925 55223 40 362 433 550 689 934 49 94 56036 106 378 487 570 696 99 720 99 804 16 940[ 10 000] 57043 65 96 257 [ 300] 302 60 461 529 62 64 647 53 57 962 87 58145 364 757 883 96 69324 28 53 633 90 714 29 34 57 878 960 60009 322 31 539 678 741 818 49 95 61042 88 101 95 205 9 69 343 580 1500] 616 94 763 88 62066 384[ 1500] 491 502 741 42 846 938 63013 129[ 3000] 583 891 64003 51 74 124 30 62[ 300] 94 255[ 1500] 72 303 9 28 50 85 431 733 65065 230 324 130001 433 94 591 647[ 3000] 53 845 66037[ 600] 237 420 542 600[ 300] 53 95 794 807 67006 236 99 412 35 516 676 68017 219[ 1500] 372 405[ 300] 82 94 683 817 958 69096 312 51[ 300] 55 57 520 678 707 88 95 70008 539 50 732 836 95 914 71015 236 502 706 36 816[ 3000] 970[ 500] 84 72026 90 130 49 60[ 500] 217 59 333 461 573 697 13000] 716 94 851 960 89 73126 37 319 73 626 51 54 93[ 1500] 801 18 40 48 74021( 300) 128 42 301 49 77 543 149 75 75064 160 70 276 90 435 541 717 831 76122 49 83 223 58 62 64 91 414 57 764 87 801 981 77005 42 128 88 237 55 57 98[ 500] 335 802 942 78107 238 303[ 300] 480 505 14 22 64 624 49[ 300] 719 893 79006 20 431 531 639 715 [ 3000) 971 Y S0143 93 205 46 72 369 722 81127 59 240 523 35 70 615 871 S2061 136 203 477 590[ 1500] 691 921 83091 137 292 503 619[ 1500] 781[ 500] 81176 90 99 224 71 398 746 910 85102 350 77 444 735 68 [ 600] 804[ 500] 7 927 86026 160 210[ 300] 33 91 427 809 15001 87016 228 65 392 494 15000] 99 511 51 869 927[ 30001 88050 223 421 622 83200 70 345 85 547 916 0236[ 1500] 43 51 437 80 597 682 94 96 812 31 55 83 998[ 1500] 91182 70 27+ 733 59 65 92048 76 294 318 523 617 761 895 989 93121 606 736 92 828 979 94080 111 392 515 46 89 933 40 95138 201 63 431 518 60 770 904 39 96133 311 426 505 73 863 68 97036 235 300 78 484 723 93 98210 360[ 1500] 83 96 99 892 976 99063 124 60 564 783 972 100065 236 399 451 98 726 35 43 955 58 101077 178[ 300] 770 102412 55 72 574 664 755 869[ 300] 103096 430 53( 3000] 562 613 99 717 801 75 104074 331 401 93[ 5001 753 816 958 1050 7 21 362 435 45 525 90 691 718 78 106112 219 90 349 75 403 15 60 813 107063 259 61[ 300] 329 54 614 816 914( 500] 24 108000 328 462 85 798 989 91 109147 212 97 368 484 513 643 86 810 32 937 71[ 3000] 857 1. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 18. Oftober 1893, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 318 493 718 48 837 97 974[ 3000] 1198 222[ 500] 60 345 419 660 92 737 832 173 91 233[ 300] 445 65[ 300] 679 89 96 723 927 64 3070 159 93 204 75 388 416 98 68) 97 786 961 4036 102 21 515 26 655 97 777 836[ 1500] 907 45 66[ 500 5015 259 493 780 850 922 0051 63 97 208 1300] 13 84 339 507 662 702 81 7419 510 754 80 13001 806 963 06 273 551 59 665 749 826 29 79 954 9132 95 410 774 923 28[ 300 72 10014 72 92 159 1500) 216 616 845 902 56[ 1500] 11165 344 49 403 749 877 930 56 12056[ 1500] 326 62 411 39 84 606 855 80 93 928 13686 737 43[ 1500] 59 878 14166 358 13024 49 92[ 5001 190 318 30 31 413[ 300] 74 81 836 16088 165 95 247 376[ 1500] 565 767 916 15001 80 17258 83 304[ 300] 424 67 86 569 611 71 913[ 1500] 18018 5 130 37[ 1500] 96 431 518 862 19091 147 61 232 325 29 44 511 654 99 793 961 68 91 20253[ 800] 321 534 87 659 94 859 61 96 984 21122 300 35 583 705 895 958 22204 38 331 668 818 89 2056 113 93 526 57 68 618 851 65 929 97 24332 484 631 611 886 91 932 81 25052 112 224 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Druck und Berlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2.