Nr. 248. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt, möchentlich 28 Bfg fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit tlluir. Sonntags: Beilage Neue Belt" 10 Big. Boft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuz band: Deutschland u. Deiterreiche Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Wtonat. Eingerz, In der Pont Zeitungs: Preisliste für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Bfg.. für Vereins- und Bersammlungs Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächite Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in Der Expedition abgegeben werden. Die Ervedition ift an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Feitragen bis 9 1hr Bor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I, 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlins Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Kurpfulcher. Sonnabend, den 21. Oktober 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. der anderen Seite über alles Mögliche, nur alles Mögliche, nur nicht Fiasko ausgegangen; die Fachgenossenschaften der Regierung über Dasjenige, was den oberen Stellen Aufklärung haben durch die Berathungen um fein Haar gewonnen, Da hat nun der sogenannte Deutsche Gewerbekammertag über die wahre Sachlage hätte verschaffen können. und die sogenannten Handwerkervertreter haben den einzig in Eisenach um das Bett des schwerkranken Kleingewerbes Reinen Staatssozialismus, sagten die Einen, feine Gesellen möglichen Reformvorschlag aus Angst vor der Sozial gestanden und mit den Doktoren von der Regierung berath- ausschüsse die Anderen; dann kriegen wir die+++ Sozial- demokratie nicht gemacht. Mögen sie nur so weiter kuriren; schlagt und geftritten, ob das Mittelchen der Fachgenossen- demokraten in die Fachgenossenschaften, und ehe wir das der Abscheu des Kranken vor solchen Aerzten kann uns nur schaften nach dem neuesten Regierungsrezept etwas helfen zugeben, soll lieber das ganze Kleingewerbe ungerettet zum recht sein! werde oder nicht. Die deutschen Gewerbekammern sind eine Teufel gehen. Namentlich die Herren Innungsmeister und Einrichtung, die sich der weitesten Unbekanntheit erfreuen Kammersekretäre waren groß im Schwenken des rothen und deren Wirken für das Handwerk kaum je Anlaß zur Tuches; wie konnten sie auch wissen, daß die heutigen öffentlichen Aufmerksamkeit gegeben hat. Sehr oft sind die Handwerker bereits zu einem großen Theile SozialdemoBerlin, den 20. Oktober. eigentlichen Handwerker, die kleinen Meister, gar nicht in fraten, zum anderen aber Antisemiten, d. h. Kandidaten Politische Iteberlicht. ihnen vertreten. Und so fanden sich denn auch auf dem für die Sozialdemokratie find! Mancher KleingewerbeEisenacher Gewerbekammertage Fabrikanten, die eben von einer treibende, der von dem Eifer der Herren erfährt, sie vor Erholungsreise aus Chicago zurückgekehrt waren, Großhand- der sozialistischen Ansteckung zu bewahren, mag in all Vom Bundesrath. In der am 19. b. M. unter werker, die hunderte von Gesellen beschäftigen und von der seinem Elend still lächeln; er legt die neuesten Eisenacher dem Vorsitz des Vizepräsidenten des Staatsministeriums, Noth des Kleinbetriebes gar nichts wissen, sowie Sekretäre Berhandlungen zu zu dem Uebrigen und weiß, daß Staatssekretärs des Junern Dr. von Bötticher, abgehaltenen und Doktoren von Handelskammern, die das ganze Jahr seine Doktoren immer genau ein halbes Jahrhundert Plenarsizung des Bundesraths wurde über ein Gesuch, bes teine zehn Worte mit Kleinhandwerkern sprechen, in Eisenach hinter der thatsächlichen Entwicklung einherhumpeln. treffend die Versehung einer Stadt in eine höhere Servisals Bertreter" zusammen; den konfusen Ansichten dieser Daß die Innungen nichts geleistet haben, darüber war klasse, Beschluß gefaßt. Außerdem wurden Eingaben vorHerren entsprach die Unklarheit, die auf Seite der Regierungs- man ja einig bei der Konsultation am Krankenbette; aber gelegt. Selegirten herrschte. Der Reichskanzler und der preußische es geht wie bei den Aerzten, die nach dem Tode des Das alte Molochspiel wird jetzt von unseren RepHandelsminister hatten ihre Räthe geschickt; aber sie hätten Patienten sehr genau wissen, daß die angewandten Mittel ihnen auch einen guten Rath mit auf den Weg geben nichts geholfen haben. Damit ist ihre Weisheit am Ende; tilien mit bezug auf die geplanten Wassen- Mehrforderungen müssen sich nicht zu blamiren. Dem Geheimen Ober- und dem nächsten Kranten wird doch wieder die alte für die Marine ganz in der alten Weise gespielt. Der Regierungsrath Dr. Sieffert wäre das ganz nüßlich gewesen: Medizin verabreicht. So flammerte man sich auch an die eine Offiziosus kündigt bedeutende Mehrforderungen" an, dann hätte er nicht am ersten Tage der Verhandlungen Innungen weiter, trotz der blutigen Kritik, die nicht minder der andere bestreitet es, der dritte giebt die Mehreinen Handwerker in Schutz genommen, der sein Gewerbe von der Regierungsseite an ihnen geübt wurde. Nur auf forderungen" zu, betheuert aber, daß sie nicht bedeutend", nur mit zwei Lehrlingen ausüben tönne", um am dritten einen Punkt läßt man sich nicht tiefer ein- uid das war sondern im Gegentheil sehr bescheiden seien. Und so weiter. der Es fann nicht länger selbstverständlich Verhandlungstage zu donnern: springende. So wird der Doppelzweck verfolgt, 1. das Publikum an Man streifte alle die technische Ausbildung, man geduldet werden, daß der Meister den Lehrling Jahre lang Augenblicke die Mehrausgaben zu gewöhnen, und 2. es verwirrt zu ging, ausbeutet, ohne sich im geringsten weder um seine technische wie die Katze um den heißen Brei, um die Bildungs: zu machen. Bei der Militärvorlage ist das Spiel leider Ausbildung, noch um seine sittliche Erziehung zu kümmern." frage herum; aber keiner der hochweisen Doktoren gelungen. Will unser Bolk sich abermals nasführen lassen? der einzigen Vorschlag, Der Respekt der anwesenden Handwerkervertreter" vor machte im Anschluß Taschen zu! " den " Abgeordneter Freiherr von Schorlemer Al st ( Bentrum): den Regierungsräthen aus Berlin scheint denn auch ein an ernstgemeinte Fachgenossenschaften praktisch wirksam sein Angesichts der beabsichtigten Tabak Fabrikatsehr geringer gewesen zu sein. Man ging den Beamten würde: die Einführung des obligatorischen Fortbildungssteuer dürfte es von besonderem Interesse sein, die Anziemlich scharf zu Leibe, und das Humoristische an der unterrichtes für sämmtliche Handwerkslehrlinge bis zum fichten becufener Volksvertreter verschiedener Parteirichtungen Sache ist nur, daß man selbst keine ordentlichen Vorschläge 18. Jahre. Wir wissen wohl, weshalb man sich hütete, kennen zu lernen, ausgesprochen in den Reichstagssigungen machen konnte Impotenz hüben und drüben! auf diesen figlichen Punkt allzu tief einzugeben. Jene vom 10., 17. und 12. Mai 1878, in welchen über das Die Kurpfuscherei von hüben und drüben bestand Maßregel würde Geld, viel Geld kosten, und das hat der Tabatenquetegesez herathen wurde. vor allem auch in der vollständigen Unkenntniß von Staat für das Kleingewerbe nicht übrig. Der Fortbildungsder Lage derjenigen Schichten, denen man helfen will. Schulzwang würde die Ausbeutung der Lehrlinge gründlich Der preußische Regierungsrath glaubt noch im Ernst, dem beseitigen, denn er würde eine bedeutende Abkürzung der Lohnarbeiter sei ein Gefallen gethan, wenn man ihm das ungemessenen Arbeitszeit für Lehrlinge voraussetzen und Selbständigwerden" im Kleingewerbe ermögliche; er er- dadurch der Lehrlingszüchterei mit einem Schlage ein blickt darin einen volkswirthschaftlichen Vortheil! Er weiß Ende machen. Drittens müßte der Fortbildungs- Schulalso nichts davon, daß die jeßige Selbständigkeit" Klein- zwang die Handwerkslehrlinge aus ihrer geistigen zur Aufklärung gewerbetreibender ein leerer Schein ist, hinter welchem die Versumpstheit emporheben, jämmerlichste Abhängigkeit vom Händler, Hausbesißer und diese Aufklärung der Gesellenkreise fürchtet man wegen von einem schlecht zahlenden Publikum steckt. Man spricht ihrer politischen Folgen. Man befürwortet viel lieber auf dieser Seite noch, gewiß mit der besten Absicht, von solche äußerliche Dinge, wie eine zahlenmäßige Beschränkung einer fittlichen Erziehung" der Lehrlinge, ohne zu ahnen, der Lehrlinge; das sieht aus, als wenn es eine Reform daß die Kosten einer solchen vom heutigen Handwerk wäre, und läßt doch die Ausbeutung in ihrer ganzen Auseinfach nicht getragen werden können. Statt aber nun behnung, die Unbildung, die man braucht, in ihrer ganzen ihre Kritik in diese schwachen Seiten der Regierungs- bodenlosen Tiefe bestehen. vorlage einzuhaken, schwagten die Kurpfuscher Feuilleton. von ( 89 ganz und " Die Fabritatsteuer würde unsere Bigarrenindustrie und namentlich die Hausarbeit vernichten und die Produktion in einzelne größere Betriebe zusammendrängen, die dann um so leichter für die Zwecke des Tabakmonopols expropriirt werden könnten, und wir würden auch auf diese Weise doch zulegt zum Monopol kommen. Ich möchte sagen, wenn man das Monopol bezeichnet als ,, la mort sans phrase" für die Tabakindustrie, so könnte man sagen, daß die Fabrikatsteuer" das Vergehen jenes herzensguten Mannes ist, der es nicht über sich gewinnen fonnte, feinem Schoßhündchen die Ohren und den Schweif mit einem Male abzuschneiden, sondern diese Operation in ein Duzend zerlegte!" Im Weiteren warnt Redner dann, mit bezug auf die So ist die Kurpfuscherkonferenz in Eisenach mit einem früheren Kaffeeschnüffler"( Bezeichnung der Beamten, stätigen," antwortete der Geistliche. Wäre unsere Natur und die fast unschuldige Fraße mit sich führt, um im Ueberlauter und rein, hätten wir niemals unsern himm- natürlichen auch das Abgeschmackte und Widernatürliche lischen Ursprung verfälscht, so möchten auch diese Erschei- kundzugeben." nungen nur unsern Lobgesang und den Preis des All- Wenn Sie recht haben", sagte Edmund, was rathen mächtigen verdienen, der uns immerdar wieder zu Aposteln Sie dann also denen, die so begabt find? Dieser Zustand enthält. Aber das Nichtige, das Sterbliche und Böse ist werden?" Der Aufruhr in den Cevennen. erhebt und uns die Gabe der Prophezeiung nicht vor- dürfte also ein höchst bedenklicher sein; wie aber ihn losEine Erzählung von Ludwig Tied. in uns eingedrungen, dieser Tod verdunkelt unser Leben," Durch einfachen Wandel," erwiderte der Alte, durch dieses Nichts strebt unserem Geiste entgegen; wie wir ewigen Entfernung von aller Leidenschaft und Hoffart und durch Ursprungs sind, so ist doch unser äußeres Dasein sowie ein reines Gebet um die Erlösung von diesem Frrsal und unser geistiges Wirken immerdar diesem armseligen Feinde der trügenden Gabe." Es geschieht nicht so gar selten," sprach der Priester weiter, daß Angst und Verzweiflung entweder bei Verbrechern oder schwachen und franken Menschen plöglich preisgegeben, wie der Schatten folgt er jedem Gedanken" Das heißt," antwortete Edmund heftig und bitter, Heilung uralter Lähmungen hervorgebracht haben, daß des und jeder That, und ihn im Denken und Wirken sowie im ich soll den Herrn anflehen, sich mir zu entziehen, ich soll Armes Kraft hat Ketten reißen und eiserne Pfosten reinen Glauben und Andacht niederzukämpfen, ist die Auf- ihn bitten, mir recht fern zu bleiben; um gottselig werden sprengen fönnen; Leidenschaft oder Schreck riß den gabe unseres Daseins; das Vergängliche muß immerdar zu können, muß ich mit einer ausgemachten Gottlosigkeit Menschen auf und gab ihm, was er im gewöhnlichen Bu- beiseite geschafft werden, um für den Besuch des Herrn den Anfang machen. Und so kann ein Priester des stande nicht besaß. Jm Traum, in der Krankheit Raum zu machen. Aber wehe uns, wenn jene wunder- Herrn ermahnen und rathen? Aber so sind sie, so werden uns oft wunderbare Welten aufgedeckt und un- volle Aufregung unseres Geistes, wenn diese Traum- sprechen sie, diese Verfolger. Und wenn Sie nur irgend gefannte taum geahnte Gefühle vergegenwärtigt, und so kann begabung sich mit diesem Nichts, dem Chaos und allen konsequent sind, so müssen Sie auch die Wunder Ihrer es wohl geschehen, ja ich habe es selbst wahrgenommen, dunklen Leidenschaften verbrüdert! dann ruft die ewige Kirche völlig ableugnen, ja auch die Heilige Schrift selbst daß in aufgeregten Gemüthern, die von Begeisterung, Angst Wahrheit, die nie in uns schläft, die Lüge herbei, Eitel- Lügen strafen." von " und Leidenschaft gesteigert waren, ein Zustand wie zwischen teit, Hoffart, Bosheit und Mordlust treten in das Wald-" Sie haben mich wohl nicht ganz verstanden, junger Schlaf und Wachen sich erzeugt, in welchem im Kampf dunkel unseres finster verwachsenen Junern, alle Hyänen Mann," antwortete der Priester. Sollte die Inbrunst der der Organe der Geist die Bande auf kurze Zeit abstreift, und Tiger reißen sich dann den Ketten los, Liebe sich nicht so inniglich anzünden können, daß die die ihn hemmen; er sieht und hört als Geist, die Ferne und der arme Mensch wähnt, indessen der Mordgeist aus Materie, das Dunkel, das Nichts in uns schon zeitlich auf tritt ihm nahe, die Mauern verdunkeln seinen Blick nicht, ihm brüllt, der Geist des Herrn weissage unmittelbar aus Augenblicke vernichtet würde und unser Wort auf Zulassung die Zukunft wird Gegenwart, und in dieser Zerrüttung seinem Munde." des Herrn schaffend in seiner Kraft hervorträte? Daß dies tritt die ursprüngliche Kraft der Seele in ihre angestammten Edmund sah ihn durchdringend an. Oft aber", fuhr möglich sei, lehrt das Beispiel der Apostel, bezeugen die Rechte." der Alte gelassen fort, ist es auch nur der unsterbliche Propheten; daß manche große Heilige, die die Welt ver" Und warum soll dies nach Ihren eigenen Worten?" Geift, der alle seine gegenwärtigen und fünftigen Kräfte an ehrte, ebenso gesprochen und gewirkt haben mögen, ist wohl fragte Edmund, nicht lauter und himmlisch sein können?" fich rafft, um über die gewöhnlichen Grenzen der Natur zu glauben, und dieser Glaube mag rühren und erheben, Ich will es weder anfechten, verdammen noch be- hinauszuschreiten, und der nur die Gebilde der Thorheit les mag Frevel sein, unbedingt zu spotten, aber was welche früher mit der Aufgabe angestellt wurden, zu fon- 1( 3 verloren), 2 Deutsch- Soziale, 5 Sozialisten( 3 gewonnen), trolliren, daß nicht Kaffee, der nicht verzollt war, konsumirt 1 Stichwahl zwischen einem Linkstonservativen und einem resp. gebrannt wurde 2c.). antisemitischen Reformer. Abg. v. Bennigsen( nat.- lib.): Meine Herren, ich bin der Ansicht, daß eine Fabrikat Steuer", die sich ein solches Ziel fetzte( hohe Erträge), ähnlich verderblich wirken müßte für die Tabalindustrie und Alles. was damit zusammenhängt, wie das Monopol. Die konservative Majorität ist erschüttert, ihre Alleinherrschaft dürfte bei den nächsten Wahlen gebrochen werden, Der Antisemitismus ist in seinen Hoffnungen getäuscht, der Fortschritt der Sozialdemokratie auch in den Wahlkreisen, Ja, ich möchte jagen, und soweit schließe wo sie unterlegen find, offenkundig, so hatten wir 1887 in ich mich an das an, was herr v. Schorlemer urzen 197, 1893 dagegen 871, in Dschatz 1887: 33, 1893 gefagt bat, bis zu einem gewissen Grade dagegen 230 Stimmen, in 5 Orten dieses Wahlkreises 1478 wirft sie noch verderblicher. gegen 322 Stimmen im Jahre 1887 und gegen 25 Stimmen im Jahre 1881. Wenn man so hohe Fabrikatheuer erhebt, so wird von den zehntausend selbständigen Tabalbetrieben in Deutschland nur ein geringer Theil in der Lage sein, sein Betriebskapital so zu vermehren, foviel Kredit zu erlangen, daß er gegenüber so hohen Fabrikatstenern sein Geschäft fortführen kann. Die Folge würde sein in einigen Jahren, daß die Tabaffabrikation sich auf wenige große Betriebe konzentrirte, Kapitale an ein Geschäft wagen fönnen, zum Schaden aller Derer, die sich jetzt als Unternehmer, Angestellte und Arbeiter mit dieser Branche befassen." die bedeutende Abg. v. Kleist- Negow( fons.): " Jede Zabaljteuer hat ihre Grenzen in bezug auf die Produktion und hat ihre Grenzen hat ihre Grenzen in bezug auf die Fabrikation. Es kann kein Produkt, kein Naturprodukt, ohne daß eine Fabrikation dazwischen tritt, so boch beftenert werden, daß der Werth der Steuer dem Werth des Produktes gleichkommt, ( Anm.: heute bei Brafiltabat bereits der Fall) sonst ist das Risiko dabei zu groß und man unterdrückt die Produktion. Es kann die Fabrikation bei hoher Besteuerung nur betrieben Risiko und oft Tante Voß fann schwer ihr Bedauern verhehlen, daß Konservative und Antisemiten in Dresden- Antonstadt nicht zusammengegangen sind, um den Sieg des Genossen Gruner zu verhindern. Gegen die Sozialdemokratie scheinen den Freifinnigen alle Mittel erlaubt.Was fich die Germania" dabei gedacht haben mag? Das ultramontane Organ schreibt über die Wahlmännerwahl in Mannheim: Im übrigen ist es ziemlich gleich, ob die Stadt des ,, Neckarschleims" durch den nationalliberalen Vater oder seinen ungeberdigen sozialdemokratischen Sohn vertreten ist der Unterschied besteht lediglich in der Livrée."(!!) Our schen Reiche zeugt diese Aeußerung nicht. Bon tiefem Verständnisse des Parteienwesens im Deut und die Ausschreibung von Neuwahlen vorgeschlagen. Der Saifer werde alsdann entscheiden, men er im Falle der Aulajang des Reichsrathes mit der Leitung der Neuwahlen beicamen wolle. Graf Taaffe genieße das unverminderte vollste Vertrauen der Krone. Obgleich Graf Taaffe fich nicht an den Besitz der Regierungsgewalt anklammere und wenngleich er nach der fürzlich überstandenen Krankheit und der fünfzehnjährigen ununterbrochenen Amtsthätigkeit erholungsbedürftig fei, sei das Verbleiben des Grafen Taaffe an der Spike des Ministeriums von den Wünschen des Kaisers somie von der Auffassung des Pflichtgefühls des Kabinetschefs abhängig. Angesichts der infolge der wichtigen auf liberaler Grundidee beruhenden Wahl Reformvorschläge der Regierung entstandenen Schwierigkeiten könne der Ministerpräsident seinen Posten nicht freiwillig verlassen. Jedenfalls sei das Drängen oder Drohen der für ihren Befih an Mandaten fürchtenden Parteien wirkungslos. Die Regierung hoffe, in der Plen irberathung der Wahlreform- Vorlage auf grund freundschaftlicher Verständigung sich mit den einzelnen Parteien über ein erreich bares positives Resultat zu verständigen. Die Regierung hoffe auch, sich über die Wahlreform mit den Deutschen zu verständigen, wenn sie auch mit der Eventualität rechnen müsse, daß die Durchführung der Wahlreform unter Umständen nur nach Neuwahlen thunlich sein werde. Amnestie für die Opfer des belgischen Kampfs um das allgemeine Stimmrecht wird jetzt in Belgien nicht blos von den Arbeitern, sondern auch von einem großen Theil des liberalen Bürgerthums gefordert. Und die Forderung ist um so einleuchtender, man könnte ſagen selbstverständlicher, als die neue( die" revidirte") Verfassung gerade das Werk jener Handlungen ist, für welche die Strafen verhängt wurden. Beiläufig set bemerkt, daß eine Amnestiein freien wäre, Ländern, Ohne Sozialdemokraten kein Juteresse an öffent. werden von fehr großem Vermögen, fie muß die Steuer vor lichen Angelegenheiten! Das zeigt sich nicht nur bei den Reilufte. Das ebenfalls ein olge, daß erst die politischen, sondern auch bei sonstigen Wahlen. Bei der forderung, die in Berlufte. Das ist die einer wie mittlerene fleineren und dann die mittleren gehen." Ferner im weiteren Verlauf der Rede: Uber man fagt: eine Fabrikatsteuer! Sie haben gehört vom Bundesrathstische aus, es sei ein System der Defraudation und Denunziation! Wir haben hohe Tabalsteuer in Rußland, mit so brückenden Kontrollen wie beim Monopol, darauf gehe ich auch nicht ein." Aus der Nede des Herrn von Kleist- Rezow ließen sich noch viele Stellen anführen gegen eine Fabrikatsteuer, doch würde dies im Rahmen dieser Notiz zu weit führen. Inzwischen ist nun bereits 1879 eine bedeutende Tabak. zoll und Tabaksteuer- Erhöhung eingetreten, so daß die( wie vorstehend angeführt) ausgesprochenen Bedenken heute in noch viel erhöhter Weise in Rechnung zu ziehen wären. In den„ Erläuterungen zu dem Geſetzentwurf, betreffend das Reichs- Tabakmonopol" wird gesagt: # Auch die Fabrikatsteuer", welche in den Bereinigten Staaten von Amerika große Beträge abwirft, scheint auf die ganz anders gelagerten Verhältnisse im Deutschen Reich sowohl aus finanzpolitischen als auch volkswirthschaft lichen Rücksichten nicht anwendbar, wie in dem Berichte der im Jahre 1878 nach Nordamerika entfendeten Kommission in ein gebender Weise dargelegt worden ist. Es darf nur auf die nachgewiesene außerordentliche hohe Steuerbelastung des Tabakkonsums ohne Rücksicht auf die Waaren bezug genommen werden!" nehmern die von der christlich- sozialen Partet aufgestellten Kandidaten gewählt. Von 3800 Wählern haben sich nur 140 an der Wahl betheiligt. Ländern, Partei wie wo die Negierigen fach den Willen des Bolts zu vollstrecken hat, fein Abweichen von der Linie des Prinzips bedeutet. Namentlich in Frankreich wird nach jeder politischen Krise, die zu Konflikten mit dem Strafgesez geführt hat, die AmnestieDer König absolut, wenn er unseren Willen forderung gestellt und von der Regierung nur selten bethut, oder die Monarchie ist nur etwas werth, wenn die kämpft. Auch in Belgien wird die Regierung dem VerJunkerinteressen allein gefördert werden, mag das ganze langen wohl kaum Widerstand leisten. ani nie Wolk darüber sonst zu Grunde gehen, dies ist der Standpunkt unseres Junkerorgans. Die Monarchie scheint nach) der Kreuz- Zeitung" Gefahr zu laufen, wenn die Interessen des Großgrundbesißes nicht bei Abschluß des russischen Handelsvertrages voll gewahrt werden. gekehrt wird eher ein Schuh daraus. Die belgische Kammer hat ihre außerordentliche Session begonnen. Nach Wahl eines Ausschusses zur Ausarbeitung eines Gesetzes über die Formalitäten bei der Wahl Um vertagte sich die Kammer. Der Schulzwang, oder richtigerfbie Schulpflicht, Das schweizer Asylrecht wird balb nur noch ein soll nun auch in Belgien eingeführt werden. Die liberale Märchen aus längst entschwundener Zeit sein, wie folgende Bourgeoisie wetteiferte dort bisher mit dem katholischen Mittheilung des Berliner Tageblattes" beweist: Klerus in dem Bestreben, das Volk in Dummheit zu erNachdem der( frühere" unabhängige") Sozialist Dr. Hans halten. Mit welchem Erfolg, das hat uns der letzte Zensus Müller aus Rostock aus dem Stanton Bern ausgewiesen gezeigt, dessen schmachvolle Ziffern wir jüngst mittheilten. worden war seither nahm er eine Schweizerin Der Skandal war zu groß, und nachdem nun sogar die zur Frau er in der Gemeinde Binningen Ultramontanen von Flandern auf ihrem jüngsten Kongreß im Kanton Basel- Land geduldet, nun hat indessen die in Audonard sich für den obligatorischen Schulunterricht Regierung des Kantons Basel- Land beschlossen, Müller erklärt haben, will die Regierung eine entsprechende Gesetzesauch aus Basel- Land auszuweisen, falls er nicht bis vorlage einbringen. Viel werden die Schulen nicht taugen, zum 31. Oktober, was unmöglich ist, Ausweisschriften beibringe. Die Bourgeois und Geistlicher im Bund dem belgischen Auch Basel- Stadt hat die Duldung Müller's verweigert. Es murde seines Amtes Das holländische Partei Organ" Recht für Alle" " " frägt sich nun, ob ein anderer schweizer Kanton geneigt ist, Bolt bieten werden, allein ein Fortschritt ist es immerhin. Eine so gleichmäßige Verurtheilung der geplanten Müller ein Asyl einzuräumen. Und wir in Deutschland wissen ja, baß der Wissensdurst neuen Besteuerungsform seitens hervorragender Führer so und das Klassenbewußtsein der Arbeiter die Lücken mangelEine Verwirrung sonder Gleichen herrscht in verschiedener Parteien ist für lettere wohl geeignet, Ber- Desterreich. Gerüchte abenteuerlichster Art schwirren herum, hafter Schulen bis zu einem gewissen Punkt auszufüllen anlaffung zu werden, daß dem erneut auftauchenden Vorvermögen. d der Präsident des Abgeordnetenhauses, der Liberale schlag allseitig mit aller Kraft entgegengetreten wird, was Chlumetzky, soll mit Niederlegung seines Amtes aber bei der Charakterlosigkeit der politischen Vertreter vom politischen Leben zurücktreten, der Führer der schreibt: unserer Bourgeoisie nicht vertrauensselig machen darf. Herr liberalen Bartei, Plener, soll die parlamentarische v. Bennigsen hat sich schon so oft überzeugen lassen, so mit der diplomatischen Karriere vertauschen wollen, beim Sozialistengesek, bei der Zollpolitik und sonst immer, bann wird von allgemeiner und theilweiser Ministerkrise, wenn es der Regierung beliebte, er ist auch der Tabak- von der Auflösung des Parlamentes, ja von ber Fabrikatsteuer gegenüber schon so weit, die Opposition gegen Oktroyirung des neuen Wahlgesetzes gesprochen. Wir rediefes Attentat auf die Arbeiterklaffe als frivol zu bezeichnen. giſtriren die Gerüchte blo3, um zu zeigen, wie verworren Ebenso werden die Führer der Konservativen und der die Situation in Desterreich ist. Reichspartei zuletzt trotz aller großen Worte des Herrn v. Hammerstein sich im Gefolge der Regierung befinden. Die Weinsteuer wird in Württemberg, wie eine von Der Regierung vorgenommene Umfrage beweist, überall auf das entschiedenste verworfen. 14 Sozialdemokraten gegen 11 in der letzten Session werden nun im sächsischen Landtag sigen. Das Wahlergebniß war folgendes: 16 Konservative( 4 Site verforen), 7 Nationalliberale( 3 gewonnen), 2 Fortschrittler Zur Situation in Oesterreich. Dem Wolff'schen Bureau wird aus Pest unterin Freitag, 20. Oftober, telegraphirt: 90750 Der Magyar Uisag" veröffentlicht eine Darstellung der augenblicklichen innerpolitischen Lage Oesterreichs auf grund von hochstehender, betreffs der Anschauungen des Grafen Taaffe autoritativ unterrichteter Seite herrührender Mittheilungen. Darnach würde Graf Taaffe im Falle der Verweigerung der Genehmigung der Ausnahmeverfügungen in Böhmen dem Kaiser jedenfalls die Auflösung des Reichsrathes frommt er der wahren Religion und ihren Geheimnissen? sich seit Jahrhunderten so viele Tausende Trost und Wie schwach wäre sie, wenn diese Stüze, wie ich schon fagte, ihr unentbehrlich wäre. Das Wunder aller Wunder, mein junger Freund, ist der große Augenblick, der sich allen fündigen, armen Menschen in ihrem beschränkten Leben offenbart, wenn dem Bereuenden, dem Gleichgiltigen der Herr felbft entgegentritt und sein Herz neu erschafft. Diese Üm wandlung ist feltsamer, unbegreiflicher und geheimnißvoller als alle Umkehrungen der Naturgesetze, die das wundersüchtige Auge staunend erfaßt, denn hier wird aus dem Nichts ein Etwas, aus dem Tode ein Leben, plöglich im Bliz erschaffen." Vorwärts" entlehnen wir die Nachricht, daß Das der erste Band des berühmten Mary'schen Werkes Kapital" in holländischer Uebersehung erscheinen wird. Es ist selbstverständlich, daß dieses Blatt diese Nachricht nicht mittheilen tann, ohne eine Stichelei an unsere Adresse. Die Redaktion schreibt:„ Wir freuen uns, daß das Hauptwerk bes Sozialismus jetzt auch den bolländischen Genossen zugänglich gemacht wird. Es wird viel beitragen zur Aufklärung des Geistes und zur Verdrängung der Phrase. " Als Antwort auf diese Stichelei müssen wir etwas aus der Vergangenheit mittheilen. Das Kapital" erschien im Jahre 1867. Als die Bewegung hier anfing, war unser Etreben darauf gerichtet, zu sorgen, daß sie auf wissenschaftlichem Boden stände. Damals beabsichtigten wir auch eine Uebersehung des Mary'schen Werkes; allein es dünkte uns bald, daß dies unpraftisch wäre. Diejenigen doch, die sich dafür interessieten, fonnten es im allgemeinen im Original lesen und den hollän dischen Arbeitern würde es gerade so unverständlich sein wie den deutschen. Wir beschlossen deshalb, einen Auszug zu die entfernten Berge mit einander verknüpften und so das Müzliche, Gute mit dem Frommen, Andächtigen und dem Hange zum Wunderbaren sowie mit der Liebe zur Natur Hand in Hand gingen." Alles dies", sagte Edmund, wie Sie es auch rühmen, nennen die Hugenotten nur Gößendienst." 8. Do Freude geholt haben, so kann ich sie nicht ohne Rührung betrachten. Der Krieg hat für dieses Jahr ein Fest uumöglich gemacht, welches sonst jährlich am morgenden Tage gefeiert wurde. Aus vielen Dorfschaften, auch aus denen, die zwölf Meilen von hier liegen, tamen dann die Prozessionen der Gemeinden an; auf einer Bahre trugen acht" Das würde es auch sein", antwortete der Alte, wenn bekränzte Mädchen das Marienbild ihrer Kirche, indem sie Verfolgung, Haß und Bosheit durch diese Liebe und Feieralte Lieder fangen, die im Dialekt des Gebirges und mit lichkeit aufgeregt würden. Es möchte mißlich sein, das Fest ihren Weisen lieblich klingen; so ziehen fie um die Kirche, jezt zu feiern, zumal wenn es von Enthusiasten der anderen und eine Prozession nach der andern bringt ihre Maria Partei gestört werden sollte. Aber in früheren Jahren habe ich unter geistlichen Liedern in unsern Tempel, hier muß sich wohl selbst Protestanten gesehen, die der kindlichen Feierlichkeit In diesen Augenblick wurden sie durch einige Bauern die fremde Besuchende tief vor der unsrigen neigen, die dann nicht ohne Thränen zuschauen konnten. Denn eben in ähn gestört, die wegen des nächsten Feftes und der Prozession in einem Liede dankt und den Herrn preiset in Gesängen, die lichen Anstalten, wo der Mensch sich in seinen theuersten fich von ihrem Pfarrer Berhaltungsmaßregeln erbaten. unsere Jungfrauen hier recht schön in Wechselchören fingen. Gefühlen, so gleichsam wie zu Hause seiend, gehen lassen darf, Edmund durchwandelte indeß den kleinen Garten, viel So führen, ganz den Theorien der alten Griechen ähnlich, wo er seinem Gott oder dessen Stellvertretern, seiner fältig aufgeregt und zum Nachsinnen getrieben, denn seine alle Prozessionen ihre Mutter Gottes herein und entfernen Mutter oder den Heiligen( die er dem Unnennbaren näher frühere Jugend war in sein Gedächtniß gerufen worden, sich wieder mit Dank und Gebet. Diese Feierlichkeit, die dem wähnt), ganz kindlich und albern, vertraulich sich nähert, viele Worte feines Vaters, manche seines früheren Lehrers, Bernünftigen nur tindisch erscheinen mag, hat, seit ich die mit dem Gefürchteten und Angebeteten spielt und tändelt, Bermahnungen seiner Mutter waren in ihm erwacht. Der Menschen hier beobachten konnte, immer viele gute und heil- alle Feierlichkeit, allen ernſten Prunk beiseite legt, da erGeistliche fam nach einiger Zeit wieder zu ihm, indem er same Früchte getragen. Der gemeine Mann( doch, was scheint die Menschheit selbst am reinsten und einfachsten. jagt: Immer wieder muß ich das menschliche Gemüth, fage ich, wer von uns, die wir uns die Gebildeten taufen, Alle Zeiten, alle Völker haben auch dergleichen, mochten sie wenn es sich lauter erhält, liebend bewundern, und so viele denn nicht auch?) bedarf dergleichen zu Zeiten. Das ganze denken und beten, wie sie wollten, niemals ganz entbehren Empfindungen und Sitten rühren uns, indem sie uns Dorf freute sich schon den langen Winter hindurch auf können, und was wir oft von Freidenkern oder Refor tindisch und albern erscheinen. Weise doch ja tein strenger diesen Tag, der Besiz dieser Maria machte ihm diesen Fleck mirten hören müssen, daß wir die alte gestürzte VielRichter diese Gefühle aus unserer Religion hiu- des Gebirges theuer und werth, den Entfernten leuchtete die götterei wieder eingeführt haben, ist nur, recht im Geist der weg, denn auch diese Sänglinge wollen an der Bruft der hiesige Wallfahrtkirche wie von einer Glorie umgeben; die Liebe verstanden, die Erneuerung des Menschengeistes, Mutter hangen und, indem sie sich nähren, ihr in die Wanderung durch unbekannte Gegenden ermuthigte jung der diese Quelle seines heiligen Durstes niemals will Dunkeln Augen blicken, deren Ausdruckt sie mehr durch den und alt, das Besuchen einer fremden Natur machte ihnen verschütten lassen. Aber Mißbrauch, Irrthum hängt sich Instinkt der Kindheit als durch das Erkennen verstehen. die gewohnte heimische annehmlicher. Religiöse Gefühle, allem Menschlichen an. Besteht der schönste Leib sa doch ja Wir haben hier in unsrer kleinen Kirche ein wunderthätiges fromme Vorsäge entwickelten sich und wurden späterhin in nur aus Erde und Staub, und doch ist die Schönheit erBild der Muttes Gottes, das weit umher bei den Land- der Ruhe ausgebildet. Man traf unterwegs auf Arme und habener als der feuchte Leim des Gefildes." lenten des Gebirges berühmt ist und verehrt wird. Eine Kranke, die der Hilfe bedurften, alle Gefühle des So mußte Edmund von einem fremden Munde seine alte, unförmlich geschnitte Figur in Holz, von geringem Busens wurden erneut und erfrischt, denn der Mensch ehemaligen Gesinnungen sich vortragen hören. Er war Umfang, wohl aus den frühen Zeiten der Kunst, als sie fich bedarf einer solchen Ernenung zu Beiten, um sich nicht durch die Gegenwart des Alten so bewegt, daß er sich geihrer selbst noch taum bewußt war. Krante, wenn sie vor selbst zu alltäglich zu werden. Soll ich noch daran er- zwungen fühlte, ihm zu entdecken, wie er sonst ein eifriger dem Altar beteten, habe ich gesund werden sehen, denn der innern, daß allen dadurch das gemeinsame Baterland theuer Ratholit gewesen sei und sich nur seit kurzem zu dem Glaube und die Erschütterungen des Gemüths können in und lieber wurde? Zu geschweigen, daß die Menschen Glauben der Hugenotten gewendet habe; doch verschwieg unsrer zarten Natur die seltsamsten Erscheinungen her aus entfernten Gegenden sich kennen lernten, einer vom er ihm seine Verbindung mit den Kamisards, nnd in vorbringen. Bedent' ich nun, daß an dieser kleinen Stelle anderen dies und jenes erfuhr, auch Liebschaften und Ehen welcher Absicht er in diese Thäler gestiegen fei.( F. f.) machen. Dies war feine leichte Aufgabe. Wir wandten uns I wöchentlich, die mit einem Tagelohn bis 4 Lire mindestens fitimmungen, noch auf grund des Pachtvertrages in der Lage gedeshalb an Mary, um die Gewißheit zu haben, daß der alle 14 Tage entlohnt werden und auf Afford arbeitende wesen sei, die Einräumung des Saales an Sozialdemokraten zu Auszug das Original wirklich gut wiedergebe. Mary war des Leute sollen wöchentlich einen im Verhältniß zur geleisteten untersagen, daß auch in Themar grundsäßlich vermieden würde, Holländischen genug mächtig, um unsere Arbeit zu beurtheilen, Arbeit stehenden Vorschuß erhalten. Alle Lohuverträge, amtlich unberechtigt in politische Parteiverhältnisse einzugreifen, und wir hatten die Genugthuung, daß Mary uns feinen Dank und feine Zufriedenheit aussprach. Also wir haben dafür welche die freie Verfügung des Arbeiters über seinen Ver man glaubte aber doch, dem rasenden See ein Opfer bringen zu geforgt, daß in Holland die Geister aufgeklärt wurden und daß dienst beschränken, sind verboten, nicht minder die Aus- follen. Im 1. Meiningifchen Wahlkreis find bei der ReichsAus- lagswahl am 3000 ſozialdemokratische Stimmen die Phrase zurückgedrängt wurde. Das braucht jest nicht zahlung des Lohnes in Cafés, Schänten und ähnlichen abgegeben worden, obgleich man von einer Agitation wenig bemehr zu geschehen. Es ist übrigens merkwürdig, daß sogar Lokalen. Bezüglich der Pfändbarkeit der Löhne wird be- merkt hatte. Ob man wohl glaubt, durch solch kleinliche MaßDie Deutschen selbst den holländischen Auszug am besten gestimmt, daß bis zu einem Tagelohn von 2 Lire höchstens regelungen die Zahl der Sozialdemokraten zu vermindern? funden haben( wenigsten früher, als Domel a Nieuwenhuis im ein Zehntel, bis zu einem Tagelohn von 4 Lire höchstens In der Saalfrage hilft, wie in manchen sonstigen Dingen Ansehen war), denn, obgleich es im Deutschen mehrere Auszüge ein Fünftel des Verdienstes pfändbar ist. Auch die Ab- nichts anderes, als daß eben Macht gegen Macht spielt. Der giebt, ist der holländische Auszug ins Deutſche, wie in mehrere tretung des Lohnes darf nur bis zu einem Fünftel erſchließliche Sieger ist dann die Sozialdemokratie sicher, wie die Sprachen übersetzt worden. Wir können also ruhig fagen, das sum", größeren Städte beweisen, in denen uns die Versammlungssäle Die Ueberlegung des ganzen Werkes nicht nöthig war. Ga folgen, aber gleich der Pfändung nur statthaben, wo es ſich auch gewiß nicht um unserer schönen Augen willen zur Verwar nur die Absicht, uns eine Stichelei zu fagen, die jedoch um Sicherung gesetzlich geschuldeter Alimentenzahlung fügung stehen. Hier heißt es von den Wirthen„ Der Bim muß", jämmerlich scheitert. Das Lob eines Mary hat für uns mehr handelt. Damit sollen die schlimmsten Mißstände, denen weil der Einfluß der Sozialdemokraten sie auch gegen ihren und Werth als alles, was es dem Vorwärts" zu sagen man nach den Berichten der Präfekten auf diesem Gebiete anderer Leute Willen gefügig macht. Ergo- verschaffen wir beliebt." begegnet, beseitigt werden. auch in fleinen Städten und auf dem Lande der Partei die Wir halten uns verpflichtet, die Erwiderung des„ Recht Macht, die ihr gebührt und die Wirthe werden uns trot Genvor Allen" abzudrucken, haben aber zu bemerken, daß der Ueber die Münzkonferenz in Paris verlautet, darm und Großbauer keine Schwierigkeiten machen. Auszug Domela Nieuwenhuis' von deutsch- amerikanischen daß die Nationalisirung der Silber- Scheidemünzen nicht Genossen und einem öfterreichischen Gewerkschaftsblatt in nur Italiens, sondern auch aller anderen Staaten, welche deutscher Sprache veröffentlicht wurde. In Deutschland der lateinischen Münzkonvention angehören, wahrscheinlich sei. hat diefe Popularifirung des Kapital keine Verbreitung Wahrscheinlich wird 11 daß Gefunden, während Karl Kautsky's Werk Mary' ökonomische Lehren schon in vierter Auflage erschienen sind. Die holländische Ausgabe beschränkt sich blos auf populäre Wiedergabe eines Theils des Kapitals. Ganz anders wird eine Ueberfegung des ganzen Werkes wirken. Daß eine Emanzipation von der Phrase in Holland von Nöthen iſt, wird jeder objektive Beurtheiler der lekten internationalen Kongreffe zugestehen. Zur Frage der Arbeitslosigkeit in England. Ju einer start besuchten Versammlung von Beschäftigungslosen und Darbenden im Stadtbezirk Hackney hielten am Abend und Darbenden im Stadtbezirk Hackney hielten am Abend des 16. Oktober die beiden Abgeordneten des Bezirks, der Generalstaatsanwalt Sir Charles Russell und der Konser vative Bousfield, Reden. Der Tory erklärte, daß die Arbeitslosigkeit sozusagen ungesetzlich sei und daß Leute, die gezwungenermaßen müssig und hungrig feien, zu anständigen Löhnen Arbeit erhalten müßten. Sir Charles Russell spann Lateinischen Wiingbundes die vollständige Auflösung des auch bald folgen. Spanien im Kriege gegen Maroffo. Die Regentin von Spanien unterzeichnete ein Dekret, durch welches ein außergewöhnlicher und unbegrenzter Kredit für den Feldzug bereits 24 Millionen, von denen 19 zum Ankauf von Waffen gegen die Mauren genehmigt wird. Die Ausgaben betragen und Munition verwendet sind. furter Beitung" wird aus Chicago gemeldet, daß die AusVon der Weltausstellung in Chicago. Der Frank stellung über den als Schließungstag festgeseßten 30. Oktober hinaus so lange geöffnet bleiben wird, als der Besuch start genug ist, um mindestens den Aufwand zu decken. bieſes Thema weiter aus. Es ſei nicht das Gefeß von Parteinachrichten. England, daß jemand Noth litte; im Gegentheil, das Zum Kölner Parteitag wurde von einer in Frank Gesetz erkläre das unveräußerliche Recht jedes Staats- furt a. M. abgehaltenen Bersammlung der Reichstags- Abgeordnete bürgers, zu ben. Das sei das Fundamentalprinzip Schmidt als Delegieter gewählt. des Armengesetzes. Nach Sir Charles liegen die Fehler " * Was in Preußen möglich ist. Die Magdeburger„ Volksftimme" berichtet: Genoffe Lantau stand gestern wieder einmal gehens gegen das preußische Preßgefeß vom 12. Mai 1851 zu vor dem Schöffengericht, um sich wegen eines angeblichen Berverantworten. Er war beschuldigt, am 24. Juni, dem Tage der Stichwahl, ein Plakat an die Glasthür der Expedition der Volksstimme" geklebt zu haben, auf welchem Genosse Klees als Wahlkandidat empfohlen wurde. Diese Verhandlung nahm denselben Verlauf wie eine frühere, bei der es sich um ein Plakat mann Brandstätter, fonnte nämlich Lantau nicht als Thäter am Tage der Hauptwahl handelte. Der Belastungszeuge, Schuhrefognosziren, überdies entlastete auch der uneidlich vernommene Druckereibefizer Arnoldt den angeklagten Genossen Lantau, der darauf auf Antrag des Amtsanwaltes freigesprochen wurde. In der unmittelbar darauf folgenden Verhandlung wurde aber Arnoldt wegen Anheftens besagter Plakate an den Fenstern seiner Druckerei zu 10 Mark verurtheilt. Amtsanwalts- Antrag 20 Marf. Parteipresse. Das dreimal wöchentlich erscheinende„ Hofer Volksblatt" wird vom 1. Dezember ab unter dem Titel„ Oberfränkische Boltszeitung" täglich herausgegeben. ** Polizeiliches, Gerichtliches 2c. In der Berufungsinstanz wurde vom Landgericht Rudol. stadt der frühere Redakteur des Saalfelder Boltsblatts" 5. Beder für einen„ Der Futternothstand" überschriebenen Artikel, durch den sich das Meiningen'sche Ministerium beleidigt fühlte, zu drei Wochen Gefängniß verurtheilt. Die erste Instanz, desselben darin, daß es wie Verbrecher und Auswurf die- und Salzwedel Gardelegen tagte am 15. Oktober in Stendal. Becker übrigens schon vorige Woche vom Saalfelder Schöffen Eine Parteifonferenz der Wahlkreise Stendal- Osterburg hatte auf eine Geldstrafe erkannt. Wegen desselben Artikels war jenigen behandelt, die nicht durch eigene Schuld getrieben Nachdem die versammelten 38 Delegirten ihre Erfahrungen in gericht zu drei Wochen Gefängniß verurtheilt worden, weil auch werden, Hilfe zu suchen. Das System des Arbeits- der Landagitation ausgetauscht hatten, wurde die Ausbreitung bas Thüringer Boltsblatt", für das er ebenfalls zeichnete, ihn hauses habe dazu geführt, die kleinen Wirthschaften zu zer- der Presse eingehend erörtert. Beschlossen wurde, die Sonntags: gebracht hatte. In der Berufungsinstanz dürfte dies Urtheil stören, während doch die Aufgabe sein sollte, diese zum Beitung" und für die aufgeklärten Genossen die Volksstimme" wohl aufgehoben werden. Scht te gegen den berufsmäßigen Pauperismus zu erhalten. beizubehalten. Zum Delegirten nach Köln wurde Dr. Luy geDer Redner wies dann auf die Armenräthe hin, denen es wählt. oblinge, die Arbeitslosen zu beschäftigen. Von der Gallerie der Stadthalle, in welcher die Versammlung stattfand, hing eine große Fahne herunter, auf welcher sich folgende In schrift befand:„ Wir verlangen Nahrung für unsere Frauen und Kinder; gebt uns Arbeit, um Nahrung zu erhalten, oder, bei Gott, wir werden sie uns nehmen." Der General Staatsanwalt erntete am Schlusse seiner Rede großen Beifall. licher dem„ Daily Chronicle: Boziale Lebersicht: beiter- Zeitung" die amtliche Mittheilung geworden, daß der Zur Affäre Block. Endlich ist der Rheinisch- Westf. ArReiche kanzler gegen Block als verantwortlichen Redakteur des Blattes richtig Strafantrag gestellt hat. Womit aber die In baftitung Blocks gerechtfertigt werden soll, ist immer noch nicht Jansen in Straßburg dauert unverändert fort. Bis jetzt haben Der Streif der Sattler in der Militäreffekten- Fabrik von ersichtlich. 190 fich nur vier Streitbrecher gefunden, während die Uebrigen auszuhalten entschlossen sind. Die Aussichten für die Streifenden In Duisburg fand am Sonntag eine sozialdemokratische haben sich noch dadurch gebeffert, daß eine neue Bestellung hinzu pubs Wablkreis- Konferenz für den Kreis Duisburg- Mülheim statt, gekommen ist, andererseits gewinnt es aber den Anschein, als ob Zum englischen Bergarbeiterstreik. Mit bezug welche sich mit dem kommenden Parteitage beschäftigte. Vertreten gekommen ist, andererseits gewinnt es aber den Anschein, als ob auf den Bergarbeiter- Streif schreibt ein englischer Geist- Speldorf. Als Delegirte nach Köln wurden gewählt: Martha Sollte dieses wirklich der Fall sein, so wäre es eine vollständig waren die Orte Duisburg, Mülheim, Oberhausen, Ruhrort und die Militärbehörde den Lieferungstermin herausgeschoben habe. Die ofte Rohrlack- Düſſeldorf, griß Kahl- Duisburg, und als chuaiger atthe unberechtigte Einmischung in den Kampf zwischen Arbeitgeber " Wir leben in einem demokratischen Zeitalter. Die alte vertreter Heusgen- Mülheim. U. A. wurde ein Antrag folgenden und Arbeitnehmer zu gunsten des ersteren und wollen wir vorOrdnung der Dinge verändert sich, neues Leben tritt an ihre Inhalts angenommen: Der Parteitag ersucht die sozialdemo- läufig annehmen, daß diefe Mittheilung auf Mißverſtändniß Stelle. Was wir zu bedenken haben, ist, daß der Wechsel mit fratische Frattion, bei jeder Gelegenheit eine entsprechende Berder geringst möglichen Reibung vor sich geht. Die Arbeit vermehrung der Fabrikinspektoren zu begehren und auch im Deutschen Der Verband der Sattler und Zapezirer. langt, was so vielen von uns schon lange als recht und billig Reichstage einen Gefeßentwurf einzubringen, welcher die Ancrschienen ist, daß die Arbeit einen größeren Antheil an dem ftellung weiblicher Fabrikinspektoren verlangt. Die Anstellung Wunsche der Genossen, daß die Frauen mehr zur Organisation Achtung, Rigdorf! Parteigenossen, dem längst gehegten Nußen der Dinge, welche sie so viel zu erzeugen beiträgt, haben der männlichen sowohl als der weiblichen Inspektoren foll durch und zur Partei herangezogen werden, Rechnung tragend, haben follte. Der Forderung mag widerstanden werden und die geheime, gleiche und direkte Wahl der Arbeiter, Arbeiterinnen wir am Sonntag eine öffentliche Boltsversammlung einberufen, Bewegung, welche sie verkörpert, mag immer und immer wieder und Arbeitgeber erfolgen. Die Besoldung hat, obwohl der Modus in der Genosse Hoffmann über die zehn Gebote sprechen wird. niedergeschlagen werden. Aber obwohl ich weiß, daß Adam der Anstellung ein anderer ist, durch den Staat zu erfolgen. Die Da diese Versammlung eine äußerst interessante werden wird, Smith und andere hohe Autoritäten der Nationalökonomie Thätigkeit dieser Beamten hat sich nicht nur auf die Kontrolle( siehe Inserat) so versäume teiner seine Schuldigkeit zu thun gegen mich sind, so glaube ich dennoch fest, daß die Arbeit der Fabriken in bezug auf die Ausführungen aller Arbeiterschutz- und für zahlreichen Besuch au sorgen. fiegen wird." Geseybestimmungen, sondern auch auf die durch die Revision fich ergebenden nothwendigen Erweiterungen derselben, zum besseren Schutz der Arbeiter als bisher, zu erstrecken. Auch ist den Beamten die Exekutivgewalt zu verleihen. Er macht dann folgend. Vorschläge: 1. Daß Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen festen Minimal John für die Grubenarbeit bestimmen sollen. 2. Daß die Arbeiter im Direktorat jedes Bergwerks vertreten sein sollen. So wenig die Vor schläge im Rahmen unserer Wirth schaftsordnung Aussicht auf Verwirklichung haben, so find fie doch als Zeichen der Zeit erwähnenswerth. beruht. Robert Köppen. Zum Streit der Steinmegen in Rostock wird geschrieben: Das Häuflein der Steinmeßen, das durch die Konsequenz" des Granit- Industriellen Schraep in den Streit getrieben wurde, Warum verweigern viele Wirthe den Sozialdemokraten hält unentwegt Stand. Damit aber die Ausständigen ihre ihre Säle zu Versammlungen? Diese schon oft beantwortete Solidarität gegenüber der Unternehmerwillkür auch ferner beFrage erheischt aufs neue Erledigung durch eine interessante Wiit- haupten und nicht wankend werden, sich auch nicht durch etwaige theilung, die der Braunschweiger Volksfreund" bringt. Daß die Drohungen oder Einschüchterungen von ihrem Rechtswege abTanzluftbarkeiten auf dem Lande eingeschränkt werden follen, bringen lassen, ist es Pflicht eines jeden Arbeiters, nach Kräften schreibt er, hat die Wirthe fehr in Harnisch gebracht; fie hielten die Lage derselben zu einer erträglichen zu gestalten helfen. Die Alle Seuchen find ansteckend daß fie ansteckend in den legten Tagen eine Versammlung ab, in welcher fie sich Streifenden müßten muthlos werden, wenn sie nicht thatkräftig find, macht sie ja gerade zu Seuchen. Und so dürfen wir bitter über diese Behandlung beklagten. Nach der„ Landesztg." unterstützt würden, denn der Hunger, auf den das Unternehmeruns nicht wundern, daß der französische Russenrummel in war man um so mehr über die neuerliche Verfügung erregt, als thum seine ganze Hoffnung fest, ist ein arger Feind und mit Italien ein Seitenstück gefunden hat. Statt Toulon die Benzer von Sälen auf dem Lande vor längerer Zeit fich den Ausständigen darben die Familien derselben. Deshalb heißt's Tarent, statt Franzose Italiener, statt Russe Eng- auf Erfordern bereit erklärt hatten, ihre Räume fünftig appelliren wir an das Pflichtgefühl jedes aufgeklärten Arbeiters länder. Sonst besteht der ganze Unterschied darin, daß die nicht mehr zu sozialdemokratischen Veranstaltungen herzugeben und verbinden damit den Wunsch, daß die Steinmetzen von ausItaliener, troß ihres lebhaften Naturells, etwas weniger und ihnen dadurch schon ein erheblicher Einnahme Ausfall erwärts den Buzug nach hier vermeiden, damit die Ausständigen Italiener, frog, ihres lebhaften Naturells, contiger wachsen war. Es ist nicht ersichtlich, ob dieses Grfordern von den Sieg erringen. laut find als die Franzosen, und die englischen Matrofen der herzoglichen Kreisdirektion oder sonst von wem ausgegangen etwas fauberer gewaschen als die russischen. Im Uebrigen ist. Jedenfalls ist bis jetzt die Nachricht nicht dementirt worden. Die Töpfer werden in ihrem Fachorgan auf Folgendes Schwindel hier und Schwindel dort. Und hier wie dort Wir möchten daher an die großherzogliche Kreisdirektion die Ans aufmerksam gemacht: Zuzug ist fernzuhalten nach beiden Geder Kern des Volkes, das arbeitende Volk, schwindel frei.- frage richten, ob ihrerseits ein derartiges Ersuchen an die Wirthe schästen der Firma J. G. Schmidt in Geestemünde sowohl gerichtet worden ist. Für unsere Leser und für die sozial- wie in Bremen wegen Lohndifferenzen. Wegen der FensterSozialpolitische Gesetzgebung in Italien. Außer demokratische Partei ganz Braunschweigs bemerken wir aber und Koatstorbfrage ist auch der Zuzug von Ofensezern nach dem bereits angekündigten Gesezentwurf, betreffend die noch, daß sie an diesem Beispiele lernen kann, daß im Lande Berlin fernzuhalten. Ferner nach dem neugegründeten Frauen und Kinderarbeit, beabsichtigt die Regierung, der Braunschweig mit zweierlei Maß gemeffen wird, von wem Ofensez- Geschäft in Firma F. Petersen, Kopenhagen, ba von Sammer auch eine Borlage über die Pfändbarkeit des Ar- das wird sich entscheiden, wenn die herzogl. Kreisdirektion sich dort der nach dem Tarif festgesetzte Arbeitslohu nicht bezahlt auch eine eine Borlage über die Pfändbarkeit des Arbeitslohnes zu machen. Aber die allgemeine politische Lage erklärt hat. Und wenn nicht ein schwerer Verdacht auf derselben wird, wie nach Nauen, Firma W. Voigt. Zuzug ist noch ist nicht derart, daß man hoffen darf, diese sozialpolitischen ruhen bleiben soll, dann hat diese Behörde zu der Aeußerung fernzuhalten wegen Lohndifferenzen für Wertstuben- Arbeiter nach der Wirthe Stellung zu nehmen. der Firma Jänicke in Rathenow. Entwürfe verabschiedet zu sehen. Am 24. November tritt Eine fernere Antwort auf dieselbe Frage kommt aus Meibie Kammer zusammen und wird, wie üblich, Mitte De- ningen: Mit welcher Unduldsamkeit, heißt es in einer Korre Wie unsere Agrarier ihre Arbeiter entlohnen, be zember auf einen Monat in die Ferien gehen. Die paar spondenz, man zum Theil noch gegen Mitglieder anderer Parteien weist folgende Statistit: Laut amtlicher Feststellung des durchWochen Arbeitszeit werden überwiegend mit Erörterungen vorgeht, zeigt in eklatanter Weise ein Vorfall, der sich kürzlich schnittlichen Jahresverdienstes der erwachsenen landwirthschaftüber die von der Regierung erwarteten und die Vorkomm- in dem meiningenschen Städtchen Themar abgespielt hat. Dort lichen Arbeiter, wie solche durch die Arbeiterversicherungs- Gesetzniffe seit der Kammervertagung betreffenden Mittheilungen wurde am vorigen Sonntag der erste Parteitag der Sozial: gebung vorgeschrieben ist, haben die niedrigsten Jahresverdienste dahin gehen und wenn die Regierung über diese ein ihr günstiges demokraten des 1. Meininger Wahlkreises abgehalten und zwar zwischen 200 und 300 Mart 44 fchlesische, 18 oftpreußische im dortigen Rathhaussaale. Darob ungeheuere Entrüftung aller und westpreußische Kreise, das Herzogthum Coburg, sowie Botum erzielt, so wird die Diskussion der Finanzmaßregeln, gutgesinnten Seelen; bie Werra- 3tg." war außer sich darüber, die Kreise Adenau( Hunsrück), Eckartsberga und Nordhausen welche nach den Weihnachtsferien erfolgen soll, sehr wahr daß im Rathhaus, in dem Bürgermeister und Gemeinderath aufzuweisen. Die östlichen Kreise weisen zumeist einen durchscheinlich ein anderes Ergebniß haben. Ob sich dann für über das Wohl und Wehe der Bürgerschaft berathen", schnittlichen Jahresverdienst von 300 bis 360 Mart auf. Im fozialpolitische Vorlagen noch Beit und Stimmung finden in dem ein Kriegerverein sein Vereinslokal hat, in westlichen Deutschland beziffert sich der durchschnittliche Jahreswird, ist zweifelhaft. Immerhin ist der Anlauf dem sogar der Süd- Thüringer Kriegerbund Süd Thüringer Kriegerbund sein Beverdienst erwachsener landwirthschaftlicher Arbeiter auf 870 bis gefeiert hat, Die Hochs auf der Regierung zu sozialpolitischer Gesetzgebung bezirtsfest internationale 550 Mart, im Königreich Sachsen finden sich 420 bis 500 Mart, achtenswerth. Die öffentliche Meinung wird wieder und revolutionäre Sozialdemokratie ausgebracht wurden und die in den Provinzen Schleswig- Holstein 440 bis 650 Mart. Ju einmal gezwungen, sich auch mit diesen Fragen Wände mit sozialistischen Inschriften und Bildnissen sozialistischer der Nähe größerer Industrie- und Handelsbezirke erreicht der zu beschäftigen und die damit gegebene Anregung ist nicht Führer geschmückt waren. Die Heße der Werra- Zeitung" hat Verdienst die Höhe von 600 bis 660 Mart, wie z. B. in vielen verloren. Ueber die neue Vorlage verlautet bisher, daß fie auch den gewünschten Erfolg gehabt: der Kriegerverein ist aus westfälischen Kreisen. dem durch die Sozialdemokraten entweihten Lotale ausgezogen, Ist es da ein Wunder, wenn die landwirthschaftlichen Ardas strengste und absolute Berbot des Trucksystems enthält und dem Wirth des Rathhauses, eigentlich des Gasthofes zur beiter des Ostens sich beeilen, aus ihrem heimathlichen Glend und die Lohnzahlung in gangbarer Münze anordnet. Ar- Senne", ist das Pachtverhältniß gekündigt worden. Der Bürger- herauszukommen? beiter mit einem Tagelohr bis 2 Lire müssen mindestens I meister erklärte zwar, daß man weder auf grund gefeglicher Be Für den Inhalt der Inserate überkimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 21. Oktober. Opernhaus. Mara. Slavische Brautwerbung. Bajazzi. Schauspielhaus. Sappho. Deutsches Theater. Doktor Klaus. Berliner Theater. Hamlet. Leffing- Theater. Mauerblümchen. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Freund Felix. Wallner- Theater. Jägerblut. Residenz- Theater. System Ribadier. Vorher: Jllusionen. Neues Theater. Jugend. Central- Theater. Berliner Vollblut. Castan's Panopticum. Weltberühmte Ausstellung von Wachsfiguren und Gruppen. Juustonen. Irrgarten. 7 Schreckenskammer. PassagePanopticum. Soeben aus Chicago eingetroffen: Unserm Genossen August Mielert) ein jubelndes Hoch zum heutigen Tage. Oller Junge reibe gut, Bairisch Bier giebt frischen Muth! O. F. T. J. S.K. Todes- Anzeige. Donnerstag früh 8½ Uhr verschied Achtung, Rixdorf! Große öffentliche Volksversammlung für Frauen und Männer( ohne Unterschied der Partei) nach furzem schweren Leiden unser treuer am Sonntag, den 22. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Lokale Kollege und Genosse, der Klempner Gustav Zastrow. Sein Andenken wird stets in Ehren gehalten werden von seinen Kollegen der Firma Aug. Zastrow. Berlin, den 19./10. 93. des Herrn Gröpler, Bergstraße Nr. 129. Tagesordnung: 1. Die zehn Gebote und die besitzende Klasse. Referent Genosse A. Hofímann. 2. Diskussion. 3. Abrechnung von der Lassallefeier. 4. Verschiedenes. Adhtung! Da diese Volksversammlung zum Zweck der Aus2635b einandersehung und Polemit zwischen dem Eingesandt in der Rixdorfer Zeitung" von Herrn Prediger Buhrow und unserem Genossen A. Hoffmann einberufen ist, so ist es um so nothwendiger, daß namentlich alle Frauen und Mädchen in dieser Versammlung erscheinen. Herr Prediger Buhrow ist von dieser Versammlung schriftlich in Kenntniß gesetzt. 422/19 Die Vertrauensperson: Robert Köppen. Für die rege Betheiligung seitens seiner Kollegen, Freunden und Befannten, welche unserm lieben Gustav sagen wir unseren innigsten Dant. 2638b] Die Hinterbliebenen. Der blaue Mann. Schönfeld die letzte Ehre erwiesen haben, Die Afendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Adolph Ernst- Theater. Charley's Präuscher's MUSEUM Tante. Vorher: Die Bajazzi. Viktoria Theater. Frau Venus. anatomisches Alexanderplat Theater. Das Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße. Damenbad. Vorher: Die Balletschule. iniional Theater. Lehmann auf Viel Neues, darunter der Tischler- Verein. Oeffentliche Versammlung der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläßen beschäftigten Arbeiter 183/6 Sonnabend, 21. d. Mts., Abends 9 Uhr, am Sonntag, 22. Oktober, Vorm. 10 Uhr, bei Säger, GrünerWeg 29. Melchiorftr. 15: Tages- Ordnung: 1. Bericht und Abrechnung der Agitations- Rommission. 2. Neuwahl Versammlung mit Damen. Versammlung mit Damen der Agitations Kommmission, der Ueberwachungs- Kommiſſion, des Delegirten Vortrag des Schriftstellers Herrn zur Gewerkschafts- Kommission und eines Stellvertreters desselben. 3. StellungSchußkanal der Albert über: Neigungs- und Vernunft- nahme zum ständigen Bureau der Gewerkschafts- Kommission. 4. Berschiedenes. Ehen. Kugeln des Ausgabe der Billets zu dem Um zahlreichen Besuch bittet Die Agitations- Kommission. am 4. November in Sanssouci" stattGrosse öffentliche Der Vorstand. der Weltausstellung in Chicago. deutſcher: Militärz, fünf Körper Vorher: Die juten Flinten. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. D Reichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. SpezialitätenBorstellung. 3 gehend durch Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends für erwachsene Herren. Dienstag u. Freitag: Damcntag. Entree 50 Pfg. Kaufmann's Variété. Spezialitäten- American- Theater. Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! National- Theater. Die Gründung Roms Große Frankfurterstraße 132. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Akten von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst.. Vorher: Die futen Flinten oder: Hirsch in der Tanzkunde. in der Möckernstraße, oder: Die Rache des Gänserichs. Hochkom. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! findenden Stiftungsfest. 333/2 3entral- Kranken- u. Sterbekasse der Tischler u. s. 1. Derti. Verwaltung Rirdorf. Montag, den 30.( nicht 23.) Oktober, Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Bergstraße 133: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Nagel. 2. Abrechnung vom dritten Quartal 1893. 3. Verschiedenes. Das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder wünscht Der Vorstand. 306/12 Auftr. jämmtl. Spezialitäten.|| 3eutral- Kranken- u. Sterbekasse Anf. Wchtg. 1/2 Uhr. Sonnt. 61/2 Uhr. Poffe in 1 Aft von R. J. Anders. Sanssouci, Bottbuserstr. 4a. Musik von verschiedenen Komponisten. Regie: Mar Samst. Kaffeneröffnung 61/2 Uhr. Anfang der Borstellung 71/2 Uhr. Sonntag, den 22. Oktober, Mittags 12 Uhr: Voltsvorstellungs- Matinee zu bedeutend ermäßigten Preisen: Der Trompeter von Säkkingen. Romantisches Zaubermärchen. Wallner- Theater. Gastspiel der Schliersee'r Bauern. Jägerblut. Wegen des großen Erfolges von Jägerblut wurde das BauernGastspiel auf kurze Zeit verlängert. Adolph Ernst Theater. Charley's Tante. Schipant in 3 Atten v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Att v. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 1/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Vorlette Woche. Berliner Vollblut. Posse mit Gesang und Tanz in 4 Aften. Morgen, Sonntag: der Tischler u. s. w. Schuhmacher- Versammlung Sonntag, den 22. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Bolt, Alte Jakobstraße 75. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Wach über: Die Thätigkeit der Gewerbes schiedenes. Um recht zahlreiche Betheiligung bittet gerichte". 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom" Mauff'ſchen Streik. 4. Ver277/14 Die Agitations- Kommission. Achtung! Färber, Hilssarbeiter, Dekateure, Appreteure, Berufsgenossen und Berufsgenossinnen Berlins und Umgegend. Sonntag, den 22. Oktober, Vorm. 10 Uhr: Grosse öffentliche Versammlung in den Concordia- Festsälen, Andreasstraße 64. Tagesordnung: 1. Warum organisiren sich die Arbeiter? Referent: Goldarbeiter Faber. 2. Diskussion. 3. Wahl einer Statutenberathungs- Kommission. 4. Verschiedenes. 2563b Die Kollegen und Kolleginnen von Cöpenick, Rummelsburg, Niederschönweide, Charlottenburg u. f. m. sind ganz besonders eingeladen. Der Einberufer: Karl Menzel, Fruchtstr. 60. F Cöpenick. Orrtliche Verwaltung Berlin C. Große öffentliche Versaslang für Frauen und Männer Sonntag, den 22. Oftober 1898, Vorm. 11 Uhr, Stettiner in Haber's Brauerei, Bergmannstr. 5/7: Sänger. Anfang Mitglieder- Bersammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Riesenfeld über ansteckende Krankheiten und deren 7 Uhr. Schuß. 2. Abrechnung vom 3. Quartal Bum Schluß: Adele, die kalte Mamsell. 1893. 3. Verschiedene Kassenangelegenheiten. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. B 302,6 Die Ortsverwaltung. Ensemble von Meyfel Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Entree 50 Pf. Etablissement Moriz Play. Buggenhagen. Moriz Blaz Täglich Gr. Instrumental- Konzert. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Spezial Ausschant von Papenhofer. Lagerbier, hell und dunkel. der Tischler 1. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin H. Sonntag, den 22. Oktober, Vorm. präz. 101/2 Uhr, bei Schweitzberger, Röpnickerstraße 3, am Schlesischen Thor: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom An den Wochentagen findet das 3. Quartal. 2. Zurückgesetzte Anträge Konzert in den unteren Restaurations: vom 2. Quartal, betr. Krankenkontrolle räumen, Entree 10 Pf., Sonntag in und Kranzspende. 3. Verschiedenes. dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Säle für Bersammlungen, Rommerse, Festlichkeiten 2c. ratweil' sche G Bierhallen Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Mitgliedsbuch legitimirt. find alle Mitglieder verpflichtet, in Der wichtigen Tagesordnung wegen dieser Versammlung zu erscheinen. 306/13 Die Ortsverwaltung. am Dienstag, den 24. d. M., Abends 7/2 Uhr, im Lokale des Heren Kautsch( Kaiserhof"). Zages Ordnung: 1. Fortsetzung des Vortrages vom Genossen A. Hoffmann- Beiß über: Die zehn Gebote und die besitzenden Klassen". 2. Diskussion. B. Verschiedenes. Bur Deckung der Unkosten Entree nach Belieben. 339/5 Der Einberufer. " Freie Volksbühne. Die Vorstellung am Sonntag, den 22. Oktober, für die 3. Abtheilung beginnt um F 3 thr. Die Zahlstelle Nr. 25 befindet sich nicht bei Franz Ungering, sondern bei Mar Rothe, Koppenstraße 81. Der Vorstand der Freien Volksbühne. 396/11 J. A.: Julius Türk, SW. Solmsstraße 24. Zum Vortragen meiner Kouplets zc. tann ich vom 29. Oktober ab schon Anerbietungen annehmen, da ich dann wieder in die, goldene Freiheit" zurückkehre. Um freundl. Berücksichtigung bittend, verbleibe mit soz. Gruß Rich. Heise, Bolfshumorist, Berlin N., Zionstirchstr. 11, v. 3 T.( Eing. v. Platz). Bankow. W. Buge's Vereinshaus ( früher Borchardt), djuly- Straße Nr. 28. Station Nordbahn. Jeden Sonntag: Ball. Garten und Kegelbahn Möbel, Formſcher, Tapeten, Ways Mi tuch u. Linoleumbranche. Sonntag, den 22. Oktober cr., Vormittags 10% Uhr, Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin mit eigener Werkstatt. Große Auswahl in Nussbaum u. Mahagoni, sowie großes Lager von Küchenmöbeln empfiehlt zu den billigsten Preifen bei nur solider Ausführung[ 4795L Julius Apelt, Tischlermeister, bei Philipp, Rosenthalerstr. 38, Berlin S., Sebastianstraße Nr. 20( 27/25). Jm 8. Afte: Bajazzi- Parodie, Grosses Frei- Concert öffentl. Versammlung. vorgetragen von Josephine Dora und Herrn Carl Meissner. Anfang: 1/2 Uhr. Morgen: Berliner Vollblut.( Borlegter Sonntag.) P Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross. Concert. Specialitäten- Vorstellung nur Künstlern I. Ranges. Dinus Truppe, Elite Afrobaten ( 6 Personen). Familie Kraeusel, russisches Orchester( 6 Personen). Fräulein Hedwig Marga, RostümSoubrette. Paul Krugeler, GesangHumorist. Fratelli Bozza, italien. musikalische Steinseher und Köche. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 248. Parteitag in Köln. Städtisches. Sonnabend, den 21. Oktober 1893. 10. Jahrg. " vor's Bett gebracht werden. Eines Morgens bittet 6 Uhr Abends stets da ihre Geschäfte, wo in ihrer nächsten Umnun ein so durchgeschwister Patient um Waschwasser. Sie find gebung die Geschäftsgenossen,( ob Anhänger der anderen[ WollIm Interesse der Delegirten zum Parteitag richten wir an gestern aufs Kloset gegangen, Sie können sich auch heute was chen schläger'schen] oder Nicht- Innungsmeister) ein Gleiches thun." die Expeditionen der Parteiblätter die Aufforderung, von den weil der Kranke rücksichtsvoll genug ist, seine Mitkranken nicht gehilfen, daß manche Arbeiter von ihrer Gewohnheit, sich erst gehen", lautet die Antwort des Stationswärters Gast. Also Es liegt im Interesse der vielgeplagten Barbier- und Friseurs im Laufe der nächsten Woche erscheinenden Nummern ihrer belästigen zu wollen, indem er sich fein Steckbecken fordert spät Abends rasiren zu lassen, Abstand nehmen. Zeitungen dem Parteitag eine Anzahl Exemplare zur Verfügung und hierdurch also auch dem Wärter eine Arbeit spart- und Rum zu stellen. Die Zeitungssendungen find zu adreffiren an das ich mühsam zum Kloset schleppt, deshalb soll er auch in seinem über die Bestrafung eines Destillateurs, in dessen„ Rum" der futsch! Wir berichteten in der Freitagsnummer Bureau des Parteitags, Köln, Lokal„ Karl der Große", sich waschen gehen. durchschwizten Hemde sich fich der Zugluft aussehen und Und nun Die Ursachen dieser Gerichtschemiker feine Spur von Rum, sondern nur mit Essenzen Aachenerstr. 64. Der Parteivorstand. fortgesetzten Uebergriffe des Wartepersonals. Vielleicht vermischten Alkohol gefunden hatte. Der Angeklagte behauptete, liegen sie zum Theil darin, daß das Wärterpersonal, wie es für den geringen Preis, den das kleine Publikum für Rum" anlege, natürlich wäre, nicht den Aerzten unterſtellt ist, sei echter Rum nicht zu liefern. Das wurde ihm denn auch gesondern den Stations- Inspektoren. Diese letteren gehen Morgens glaubt und als mildernder Umstand angerechnet. Dann darf man zwischen 8 und 9 Uhr die ihnen zugewiesenen Stationen durch also annehmen, daß man bei vielen Restaurateuren, Budikern dann blitt alles vor properté( um mit Friz Reuter zu und Destillateuren, die einen Rum für 5 oder 10 Pfennige sprechen) aber sofort nach dem sie den Saal verlassen, ändert verkaufen, gefälschte Waare bekommt. Welchen Zweck hätte auch fich das Bild, wie in einem Diorama. Jezt geht alles darunter sonst die umfangreiche Fabrikation von Rum"," Arat", und drüber, umsomehr als das Wartepersonal einen Rückhalt an" Rognat" u. f. w., wenn sich nicht für diese" Waare ein Abden famosen Vorschriften betreffend das Verhalten der Kranken nehmer in dem kleinen Händler fände? Zur Jülustration dieses Man sollte meinen, in dem königl. Charitee- Krankenhause" vom März 1852 findet. Treibens diene das folgende, vor längerer Zeit ausgegebene es sei das Reglement für die Preisverzeichniß der Fruchtsaftpresserei, Weinhandlung und Jufaffen einer Strafanstalt und nicht für die einer Heilanstalt Liqueurfabrik von Eugen Neumann u. Co. in Berlin, welches die fich noch bedeutend erweitern ließen, und wir kommen viel- nämlich: erlassen. Es drängt sich zum Schlusse dieser Ausführungen uns mitgetheilt wird. Da stehen neun verschiedene Sorten„ Rum", leicht noch einmal darauf zurück- die Frage auf:„ Warum beschweren sich die Kranken nicht?" Der ganze Charakter der Charitee- Einrichtungen ist militärisch organisirt und wer Soldat gewesen ist, weiß, was eine Beschwerde unter Umständen für Folgen haben kann, solange der Beschwerdeführer noch im Bereich derjenigen sich befindet, über welche sich zu beschweren er Urfache zu haben glaubt. Zwar soll beim Abgange jedes Patienten gefragt werden, ob er eine Beschwerde hat, aber da hierbei immer sein Stationswärter zugegen ist, der den Kranken an die Abgangsstelle begleitet, so unterbleibt die Beschwerde, zumal man froh ist das Krankenhaus verlassen zu können." Beim Magistrat iſt eine Petition eingegangen, in welcher Genosse Keßler Namens der Bauhandwerker- Vereinigung den Antrag stellt, einen städtischen Arbeitsnachweis zu errichten und die Erweiterung dieser Einrichtung zu einem städtischen Arbeitsamt ins Auge zu fassen. Magistrat hat diese Eingabe in seiner heutigen Sigung der Gewerbedeputation zur Begutachtung überwiesen. Die städtischen Lehrerinnen haben beschlossen, eine PensionsZuschußkaffe zu gründen und den Magistrat ersucht, die der Kafe zufließenden Beiträge bezw. Gelder in städtischen Verwahrsam zu nehmen. Magistrat hat heut beschlossen, diesem Ersuchen stattzugeben. Der zur Vorprüfung der Magistratsvorlage, betr. den Ankauf von Grundstücken in der Stralauerstraße, zwecks der Erbauung eines zweiten Rathhauses eingesezte Ausschuß der Stadt: verordneten- Versammlung hat in zwei Sigungen seine Aufgabe erledigt. In langer Diskussion wurde namentlich die Angemessenheit der Grundstückspreise, sowie der Antrag des Magistrats, dem Vermittler neben der ihm von den Verkäufern der Grundstücke zugestandenen Vermittelungsgebühr ein Honorar für seine Bemühungen von 50 000 Mart zu zahlen. " Zum Charitee- Boykott! Der Vorstand der Orts- Krankentaffe der Hutmacher, Hutfournituren- und Filzwaaren- Berfertiger Das vom Magistrat in Vorschlag gebrachte Terrain wurde zu Berlin hat beschlossen, erkrankte Kassenmitglieder nicht mehr von der Majorität des Ausschusses als passend und für den der Charitee zuzuweisen. beabsichtigten Zweck ausreichend Zweckt ausreichend anerkannt. Die Preise mußten. • Jamaica Rum Imitation Nr. III. Jamaica- Rum Imitation Nr. II. Jamaica Rum Nr. I, echt Verschnitt, Jamaica- Rum, echt Verschnitt. Feiner Jamaica- Rum, echt Berschnitt. Extrafeiner Jamaica- Rum. Echter Jamaica- Rum. Ganz alter echter Jamaica- Rum. Original- Jamaica- Rum. Die erste Sorte tostet à Liter mit Flasche 1,10 M., die letzte à 3/4 Liter mit Flasche 4,50 m. Aehnlich weist der Arak fünf Sorten von 1,50-4 M. pro Liter und der Kognak 9 Sorten von 2,10 m. pro Liter bis 12 M. pro 3/4 Liter auf. Da die Untersuchungen von Nahrungs- und Genußmitteln fortgesetzt werden, so langt sich das Gericht vielleicht noch manchen anderen von den Kleinen heraus; die Großen werden sich durch die Gewandtheit, mit der sie ihre Waare als Rum", Arat" sollen nicht gerade billig, aber dem Grundstückswerth Schul- Bahnärzte. Die, Berliner Zeitung" bringt oder„ Kognat" und dabei doch nicht als einen, Rum" u. f. w. in dortiger Gegend, im Mittelpunkt der Stadt belegen, ent- die Mittheilung, daß zu der schon seit längerer Zeit von sozial- zu bezeichnen wissen, gegen gerichtliche Verfolgungen meist mit sprechend sein. Mit großer Bestimmtheit wurde von den demokratischer und anderer Seite mit Recht erhobenen Forderung, Erfolg schützen. Dem kleinen Mann" wäre übrigens, wenn in Magistratsvertretern und einem Theil der sachverständigen Aus- Schulärzte anzustellen, neuerdings noch die Forderung einer An- Butunft auch die Zwischenhändler ihre billige Waare als schußmitglieder betont, daß in der Nähe des Rathhauses Grund- ftellung von besonderen Schul- Zahnärzten hinzugekommen Imitation bezeichneten, nicht im geringsten geholfen. Er müßte stücke zu einem billigeren Durchschnittspreis nicht zu haben seien. sei. Es sei darauf hingewiesen worden, daß, abgesehen von den sich deshalb doch nach wie vor mit dieser Imitation, mit dem Andere Grundstückskomplexe, die in Vorschlag gebracht wurden, schlaflosen Nächten, die durch Zahnschmerz verursacht würden" Rum" oder" Kognat" 9. Klasse begnügen und die echte Waare fanden theils wegen zu großer Entfernung, theils wegen Mangels und gerade den jugendlichen Körper ermatteten und zur Schul- Denen überlassen, die es dazu haben, jedes Preis- und Größennachweises keine Berücksichtigung.. ein Loos, das ihm ja arbeit unfähig machten, schlechte Zähne für eine ganze Reihe auch bei den übrigen Genuß- und Nahrungsmitteln und überhaupt Von dem in legter Stunde aufgetauchten Plan, das ehe- von Berufsarten hinderlich werden könnten, z. B. für bei allen anderen Waaren beschieden ist. malige Amts- und Landgericht( Jüdenstraße) zum Bau eines Sänger und Schauspieler, für Musiker, wenigstens bei Blaz zweiten Rathhauses vom Fiskus zu erstehen, fonnte mitgetheilt instrumenten, für Postbeamte, die sich dem Publikum ohne gute ,, Behüt' Dich Gott," rief am Mittwoch Abend ein Buchwerden, daß die Staatsbehörde jezt größere Neigung befunde, 3ähne nicht gut verständlich machen könnten u. s. w. Thatsache brucker seinem Kollegen zu, als er sich von ihm in der Berdem Projekt näher zu treten, während frühere Berhandlungen sei, daß in Kadettenanstalten die Zähne der Zöglinge regelmäßig sammlung des Vereins Berliner Buchdrucker und Schriftgießer über den Ankauf dieses Terrains als nublos abgebrochen werden untersucht würden, weil die Militärbehörde den Werth eines ge- trennte. Dieser im Süden gebräuchlichere Abschiedsgruß rief sunden Gebisses und dessen Einfluß auf die Stimmbildung für noch eine kleine Diskussion hervor. Als furze Zeit darauf BuchDer Ausschuß glaubte bei der großen Wichtigkeit, welche einen Offizier zu schätzen wissen. Zum Schluß dieser Mittheilung, drucker B. sich nach Hause begeben wollte, fand er feinen Hut dieses in unmittelbarer Nähe des Nathhauses liegende Grund- die sich auch darüber verbreitet, wie die Thätigkeit der Schul- nicht. Behüt dich Gott, er war so schön gewesen," riefen stück für städtische Zwecke hat, neue Verhandlungen Bahnärzte gedacht werde, wartet die Berliner Zeitung" ihren nedend einige Kollegen ihm zu. Db der Ruf Gehör gefunden? über den Erwerb deffelben anknüpfen zu sollen und Lesern mit dem folgenden Urtheil über diese Forderung auf: B. fand schließlich einen recht gut erhaltenen hängen ges behielt sich die definitive Beschlußfassung über die Ma-" Unseres Erachtens wird niemand an der hohen Bedeutung bliebenen" Hut vor, mit dem er sein sorgenschweres Haupt begistratsvorlage bis nach Erledigung der das ehemalige eines gefunden Gebisses, insbesondere auch für die Ver bedte. Da er aber gern wieder in den Besitz seiner eigenen Gerichtsgebäude betreffenden Besprechung zwischen Kommissarien dauung, zweifeln, und die Schule thut daher gewiß gut, bei Kopfbedeckung fommen möchte, bittet er den Kollegen, der den der betheiligten Stellen vor. Da die Besiger der Stralauer passender Gelegenheit auf diesen Punkt hinzuweisen. Allein die Hut vertauscht hat, denselben 3offenerstr. 44, II, umzutauschen. straßen- Grundstücke mit ihrer Offerte nur bis zum 1. November prophylaktische und therapeutische Fürsorge für die Zähne der Wer wollte doch Kontrollmarken einführen, die auch gegen Bergebunden sind, hat der Ausschuß durch eine vorläufige Ab- Kinder ist Sache der Eltern, nicht der Unterrichtsanstalten, die tauschen von Hüten schüßen stimmung den Beschluß gefaßt für den Fall die Verhandlung fonsequenterweise sonst auch Schul- Augenärzte, Schul- Ohrenärzte, betreffs des früheren Gerichtshauses in der Jüdenstraße zu feinem Schul- Kehlkopfärzte u. f. w. anstellen müßten." Seitdem sich die Ergebnis führt der Stadtverordneten- Versanunlung den An- voltsfeindliche Deutschfreisinnige Partei" in einen offen volts: Donnerstag zum Freitag in Oranienburg. Es ist dies bereits Ein großes Schadenfeuer wüthete in der Nacht vom fauf der Grundstücke in der Stralauerstraße zu empfehlen, da- feindlichen und einen versteckt volksfeindlichen Flügel, in die das siebente Feuer, welches seit den letzten acht Wochen im ge gegen die Zahlung der Vermittelungsgebühr von 50'000 m. ab-" Freifinnige Vereinigung“ und die" Freisinnige Volkspartei" genannten Orte zum Ausbruche gekommen ist, ohne daß es spalten hat, nennt sich die Berliner Zeitung" das beliebteste gelungen wäre, die Entstehungsurfache zu ermitteln oder auch Organ der Freifinnigen Voltspartei". Gelegentlich thut sie auch nur einen diesbezüglichen Anhaltspunkt zu gewinnen. Diesmal so, als stünde sie in dem Kampfe um Beseitigung der mancherlei handelte es sich um ein dem Fuhrherrn Kizerow gehöriges StallMängel der Berliner Gemeindeschulen, den die Sozialdemokratie gebäude, welches vom Feuer zerstört wurde. Die Feuerwehr seit langem gegen den Berliner Magistrat und gegen die frei- mußte ihre Thätigkeit zumeist auf die Erhaltung des angrenzenden sinnige" Mehrheit der Berliner Stadtverordneten- Versammlung Wohngebäudes richten, das in großer Gefahr schwebte, dank dem Achtung! Parteigenossen des fünften Reichs. führt, nicht auf Seiten des Magistrates und dieser Mehrheit. thatkräftigen Eingreifen der Feuerwehr jedoch erhalten blieb. in den beiden Kommunal- Wahlbezirken, in denen eine Neuwahl der Zeitschrift für Schul- Gesundheitspflege" ersehen und ergänzend Elemente erreicht werden konnte. Nur mit großer Gefahr und von Schul- Zahnärzten beweist aber das Gegentheil. Wie wir aus Schule, die jedoch glücklicher Weise nicht von dem verheerenden he oben angeführtes Urtheil über die Forderung bevorsteht, ein Flugblatt verbreitet werden. Die Genossen werden hinzufügen wollen, ist diese Forderung neuerdings von R. Kühns äußerster Anstrengung gelang es, das in dem Gebäude befind ersucht, fich pünktlich einzufinden bei Wittschow, Kleine in der Deutschen Monatsschrift für Zahnheilkunde" aufgestellt liche an seinen Ketten reißende Vieh zu retten. Der Schaden ist Hamburger- und Elsasserstraßen- Ecke, und bei Spaeth, Wein- worden." Aus der Zeitschrift für Schul- Gesundheitspflege" stammntliche an seinen Ketten reißende Wieh zu retten. Der Schaden is ftraße 28. sehr erheblicher. auch das, was die„ Berliner Zeitung" über die ganze Angelegenheit ein sehr erheblicher. aulehnen. Tokales: " " des warten hat. Daß die Bum Charitee- Boykott. Ueber die Humane Behandlung mittheilt, und aus derselben Quelle hat sie ihr Urtheil über Zu dem entfehlichen Unglück in der Militärs der Kranken in der Charitee gehen uns nachfolgende Schilde die Sache bezogen. Das entbindet sie natürlich nicht der Ver- effekten- und Lackfabrik zu Reinickendorf, bei rungen zu, für welche der Einsender die volle Berantwortlichkeit antwortlichkeit für dieses Urtheil, das sie sich vollständig wörtlich der die Arbeiterin, Fräul. Hedwig Becker, ihr Leben einbüßte nach jeder Richtung hin zu tragen bereit ist." In der Mitte zu eigen gemacht hat. Derjenige Theil der Berliner Bevölkerung,( Vgl. Nr. 242 des Vorwärts"), geht uns von sehr gut unterdes Monats September d. J. das genaue Datum tann leicht welcher auf die Gemeindeschulen als die einzige Bildungsanstalt richteter Seite die Mittheilung zu, daß nicht der Gendarm Hil aus der Aufnahmeverhandlung ersehen werden tam auf die für seine Kinder angewiesen ist, möge auch hieraus er gert das Mädchen mit Lebensgefahr aus dem Feuer holte. Bielinnere Abtheilung 14 des Profeffors Senator der Gärtner fennen, was man von dem sich volksfreundlich geberden mehr haben der Schantwirth Krause( Scharnweberstraße 118) und Hegewald wegen 3uderkrankheit in Behandlung. den Flügel „ Freisinns" zu halten und zu er Bäckermeister Weiß,( Spandauer Weg 5), sich mit Lebensgefahr in Die Krankheit weist unter anderen Symptomen auch eine abAnstellung besonderer Schul- das Feuer gestürzt und das leider schon schwerverwundete norme große Urin Entleerung auf, und ist es von Bahnärzte thatsächlich wünschenswerth ist, ergiebt sich z. B. auch Mädchen herausgeholt: Gendarm Hilgert blieb vor dem Feuer Wichtigkeit für den Arzt, das Quantum genau festzustellen. Bu aus dem Bericht der Armendirektion, Abtheilung für Waisen- stehen.-Für die Profitgier der Militäreffekten- Fabrik( Firma diesem Zwecke erhält der Patient ein gradirtes Gefäß von ca. 6 bis verwaltung. Die im Waisendepot untergebrachten bezw. ein- J. Becker) bezeichnend ist übrigens, daß sich nicht einmal Ver7 Liter Inhalt, in welchem der Urin, nachdem er in Gläsern gelieferten Kinder werden wöchentlich einmal vom praktischen bandstoffe in der Fabrik vorhanden waren und daß der Fabrikentleert ist, wie sie jeder Patient erhält, gesammelt wird. Bahnarzt Ritter untersucht. Daffelbe geschieht mit den besiger J. Becker der Mutter der in Ausübung Segewald befand sich im Stadium der Auflösung. Kindern aus der hiesigen Kostpflege. Bei im ganzen 2123 Kindern ihrer Arbeit ums Leben gekommenen Arbeiterin Es war 24 Stunden seinem Tode, als wurden im Jahre 1892/93 1483 Zähne gezogen, 69 Mund- 5 schreibe fünf den vorübergehenden das entzündungen, 23 Bahnfleischfisteln und 32 Stellungs- Anomalien dies ungeheure Zeichen von Humanität zurück. Wärter Lorenz bat, in seiner Hegewald's Hand befindliche Glas ihm ab- der Zähne behandelt. Soll etwa bei anderen Kindern, die nicht glas zu entleeren, welches für H. nur sehr schwer erreichbar flüssig sein? er Mart anbot! Die Mutter wies zunehmen und in das unter dem Bett stehende große Wein- im Waisenhause untergebracht sind, eine solche Unterstüßung über- Selbstmord eines Gymnafiaften und zweier Offiziere. In der Nacht zum Freitag betrat ein junger Mann ein Café in war. Widerwillig, aber wohl in Ansehung der anderen Patienten Zur Schloßplakfrage. Eine Korrespondenz theilt mit der Thurmstraße, nahm in der Nähe der in den ersten Stock ensprach Lorenz diesem Verlangen, knüpfte aber daran die Frage: Aus einer sonst absolut sicheren Quelle geben wir nachfolgende führenden Wendeltreppe Platz und bestellte sich Bier und Kognat. Können Sie das nicht selbst thun?" Dann entfernte er Nachricht troßdem unter Reserve wieder: Wie uns mitgetheilt Ghe das Getränk tam, sprang er die Treppe hinauf, fehrte aber fich, tam aber sogleich in Begleitung des Stationswärters Gast wird, will der Magistrat den Beschluß der Stadtverordneten- Ber- gleich zurück und murmelte die Worte:" Na, da oben ist ja zurück, welch lekterer den H. folgendermaßen anredete:" Gin fammlung, die Verbreiterung der Königstraße auf der Nordfeite niemand." Nachdem er mehrere Beitungen gelesen hatte, begab anderes Mal gießen Sie Ihr Glas selbst aus, sonst sollen Sie vorzunehmen, nicht anerkennen und es soll die oben erwähnte er sich in durchaus heiterer Stimmung wiederum nach oben und mal sehen" er vollendete den Sah nicht, denn die Vorlage Verbreiterung der Königstraße und Üm- schloß sich auf dem Abort ein. Gleich darauf fielen hinter Blicke der anderen Patienten redeten eine Sprache, die an gestaltung des Schloßplates nach Erledigung der bevorstehenden einander zwei Schüsse. Ein Kellner erbrach die Thür und fand Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Gin zweiter Fall. Stadverordnetenwahlen dem neuen Stadtverordneten- Kollegium den jungen Mann als Leiche vor. Der erste Schuß war fehlEs liegen auf der genannten Abtheilung meist Schwertrante noch einmal, und zwar in geänderter Form vorgelegt werden."- gegangen und in die Wand eingeschlagen, der zweite in die und unter diesen vorwiegend wieder Schwindsüchtige. Sofort nach Ablehnung des Schloßplay- Projettes wiesen wir rechte Schläfe gedrungen. In dem Todten wurde Diese haben meist unter Nachtsch weißen viel zu leiden darauf hin, daß nach den Stadtverordnetenwahlen die Vorlage am 8. Juni 1876 zu Diedenhofen geborene Obersekundaner ein Zeichen der Schwäche und ist deren Hemd daher des wohl wiederkommen würde. Willi Schlücker erkannt, der Bandelstr. 21 bei seiner ver= Morgens fiets vollständig durch näßt. Nun sind die Waschwittweten Mutter wohnte. Nachdem vor etwa zwei Jahren einrichtungen in der Charitee höchst primitiver Natur, Zur Sonntagsruhe. Die Innung Altdeutscher Barbier der als Sekretär im Großen Generalstabe angestellte Vater einige Waschschüsseln von Blech sind vorhanden, jeder Kranke herren und Friseure zu Berlin nahm in ihrer am 16. Oktober cr. gestorben war, hatte Willi Schl. den Halt verloren. Er füllt sie unter dem Hahn der Wasserleitung und fämpft um ein abgehaltenen Quartalsversammlung zur zeitigeren Schließung der bestahl seine Mutter um 300 Mart und goß aus Merger über Plätchen, wo er sich waschen kann; dabei stehen die Fenster Geschäfte an Sonn- und Feiertagen nachfolgende Resolution die deswegen erhaltenen Vorwürfe einen Eimer Wasser in das weit offen. Jedem Kranten, der nicht dazu im stande ist, einstimmig als Beschluß an:" Die Mitglieder genannter Innung Klavier, zerschnitt auch mit einem Messer die Bilder in der sich an die Wasserleitung zu begeben, soll das Wasser schließen an Sonn- und Feiertagen auch für den Winter uml mütterlichen Wohnung, weil er fein Geld erhielt. Sein Freund, der Kaufmannslehrling Otto Mayer hatte schließlich den 1, polnische Anna", einem Mädchen, welches in dem in vereins" steht heute siegesbewußt der Verband deutscher BuchGymnasiasten Willi Piper veranlaßt, aus einem Geldschrank demselben Hause befindlichen Restaurationsteller beschäftigt drucker. 3900 M. zu entwenden, das flüchtige Kleeblatt wurde aber war, gebracht. Gotthilf habe ihn beschuldigt, daß er schließlich bis auf Mayer in Magdeburg festgenommen, nachdem zu dem Mädchen in vertrauten Beziehungen gestanden, Aus Grünberg wird uns geschrieben: Bum Kapitel des es 1860 M. in zivei Tagen verjubelt hatte. Schlücker erhielt am als der Zeuge aber voller Empörung über diese unwahre Be Städtischen Arbeitsnachweises" möge folgendes zur gefl. Dienstag sechs Monate Gefängniß und hat sich aus diesem sichtigung in drohender Haltung auf den Angeklagten losgegangen Verwerthung dienen. Vor wenigen Tagen stand in dem hiesigen Grunde heute früh erschossen. Bei ihm wurde ein Brief mit der fei, habe dieser ihm begütigend die Hand auf die Schulter gelegt konservativen Niederschl. Tageblatt" die Notiz, daß auf dem Aufschrift: An meinen lieben Otto," der zweifellos für den und gefagt:" Seien Sie doch nur ganz ruhig, ich will ja nur Polizei- Arbeitsnachweis 50 Stellen zu vergeben seien. Auf dieses flüchtigen Mayer bestimmt ist, gefunden. Der zynisch abgefaßte einen Entlastungszeugen haben!" Dann habe der Angeklagte verlockende Angebot hin nahmen einige Arbeitslose die VerInhalt des Schreibens enthält auch die Angabe, daß Schlücker ihm mitgetheilt, daß er von der polnischen Anna" verklagt mittelung des Amtes in Anspruch und erfuhren, daß die fünfzig Hand an sich gelegt hat, um nicht seiner Wutter die Freude zu worden sei. Er wolle nun dem Brosch 50 Mart geben, wenn Stellen beim Rittergutsbesitzer Hellwig, Dom. Althof, Poſt Appelgönnen, ihn als Sträfling in Plößensee zu wissen. diefer in dem Prozesse als Beuge auftreten und beschwören wolle, werder, Kreis Dt. Krone( W- Pr.) zu besetzen sind. Jufolge Der Hauptmann Lodemann vom Kadettenkorps und der daß er ebenfalls zu dem Mädchen in unerlaubten Beziehungen mangelnden Geldüberfluſſes zu Reiſezwecken verzichteten die Lieutenant von Röckerit vom Garde- Schüßen- Bataillon erschossen gestanden habe. Brosch habe entrüstet den Laden verlassen, Arbeitsuchenden darauf, dieses höchstwahrscheinliche" Eldorado sich wegen schwerer Krankheit. worauf der Angeklagte ihn am Arme habe festhalten wollen aufzusuchen. In Zukunft werden sich die Grünberger Arbeiter, Wenn Sie nicht wollen, so sehen Sie doch zu, ob wenn sie Arbeit in oder um Grünberg suchen, des st a dtischen nicht einer Ihrer Leute als Beuge zu gewinnen ist, habe der Arbeitsnachweises in - Peking bedienen müssen. Angeklagte dabei geäußert. Der Angeklagte bestritt, daß das Gespräch in der geschilderten Weise stattgefunden, der Zeuge Korrespondenzblatt der Generalfommission der Gewerkschaften Zum Bergarbeiter Ausstand in Frankreich. Brosch blieb aber mit aller Bestimmtheit bei seiner Aussage. Deutschlands schreibt: Von dem Zentralfomitee für den GeneralDer Staatsanwalt beantragte gegen den Angeklagten eine streit in Frankreich sind Sammellisten, welche mit dem Buchthausstrafe von drei Jahren, das Urtheil lautete Stempel der Pariser Arbeitsbörse versehen sind, an die deutschen auf anderthalb Jahre Zuchthaus und dreijährigen Gewerkschafts- Organisationen gesandt worden, damit auch diese Ehrverlust bei sofortiger Verhaftung. Das Gericht hatte das etwas für die streifenden Bergarbeiter thun. Da anscheinend zulässig niedrigste Strafmaß von einem Jahre Zuchthaus deshalb jeder Zentralvorstand der Gewerkschaften nur eine Sammelliste überschritten, weil der Angeklagte sich durch die Werbung eines erhalten hat, so wird es empfehlenswerth sein, wenn aus der falschen Beugen von den gerechtfertigten Ansprüchen befreien Vereinskaffe, wo dies möglich ist, den französischen Grubenwollte, die das Mädchen gegen ihn hatte. Ein Absteigequartier" in der großen Hamburgerstraße wurde vorgestern Mittag polizeilich besucht. 2 Pärchen und ein Mädchen wurden nach der Mache gebracht. Wegen Vergehen gegen seine Schülerinnen ist der Zitherlehrer Pres verhaftet. Die bislang stattgehabten Vernehmungen werfen ein trübes Bild auf die Schule" des Herrn Preß. " Polizeibericht. Am 19. d. M. Vormittags wurde in der Spree, an der Kronprinzenbrücke, die Leiche eines Mannes angeschwemmt. Vor dem Hause Alexanderstr. 16 gerieth Mittags ein 12jähriger Knabe unter die Räder einer Droschte und wurde innerlich schwer verletzt. Im Keller des Hauses Weberstr. 10 fiel Abends eine Frau von der Treppe und blieb bewustlos liegen. Da sie anscheinend innere Verletzungen erlitten hatte, wurde sie nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Abends fand in der Fehrbellinerfir. 87 ein kleiner Brand statt. Gerichts- Beifung. Der Mordprozeß wider den Barbiergehilfen Ernst Kappler, der am 3. Juli d. J. vertagt wurde, stand gestern Das arbeitern eine bestimmte Summe zugewiesen wird. Wo dies In 20 Mark Ordnungsstrafe wurde der Rechts. nicht angängig, würden besondere Sammlungen veranstaltet anivait St. vom Amtsgericht in Köpenick genommen, weil er die werden müssen, um der Internationalität der Arbeiterbewegung Ablehnung seines Antrages, Entlastungszeugen zu Gunsten seiner Ausdruck zu geben. Wenn irgend etwas geeignet ist, bie Klientin zu vernehmen, scharf fritisirte. Bedauerlicherweise greift Faseleien unserer Gegner, die franzöfifchen Arbeiter wären vom die Praxis, Beweise für die Wahrheit eines Geschehnisses ab- Chauvinismus befallen, zu widerlegen, so geschieht es dadurch, zulehnen, immer mehr um sich. Soll das Gericht seiner Aufgabe, zur Auffindung der Wahrheit beizutragen, gerecht werden, so ist es nothwendig, daß es ihm angebotene Beweise erhebt. Soziale Lteberlicht. daß die französischen Arbeiter sich an ihre deutschen Genossen um Unterstüßung im Kampfe wenden, und diese werden diesen Appell nicht ungehört vorübergehen lassen. Die Adresse für Sendungen ist: Citoyen Berger, rue Aumaire 12, Paris. Genossenschaften mit beschränkter Haftpflicht sind in Deutschland seit dem Jahre 1889, wo das Gesetz darüber erschien, in folgender Zahl errichtet worden. Am 31. Mai 1890 bestanden 181, 1891: 638, 1892: 1019, 1893: 1395 folcher Berwieder vor dem Schwurgericht am Landgericht II an und nahm Gegen die Tabak- Fabrikatsteuer. Am 16. Oftober fand einigungen, darunter 679 Konsumvereine, 241 Kreditgenosseneinen überraschenden Ausgang. Der Angeklagte fonditionirte bis in Frankfurt a. D. eine öffentliche Tabatarbeiter- Bersamm- schaften, 231 Produktivgenossenschaften, 112 Rohstoff- Genossenzum 10. Mai d. J. bei dem Barbier Hennig in Neu- Weißenfee, lung statt, welche zahlreich besucht war. Auf der Tagesordnung schaften, 60 Baugenossenschaften, 43 Versicherungsgenossenverließ dann diese Stellung und trieb sich vagabondirend umber. ſtand: 1. Wie stellen wir uns zu dem im November stattfinden Schaften 2c., 18 Werkgenossenschaften, 11 MagazingenossenAm 14. Mai loďte er den am 1. September 1887 geborenen den Kongreß der deutschen Tabatarbeiter? 2. Wahl eines De- fchaften. Bei den Konsum- und Baugenossenschaften bildet die Knaben Erich Klinger, den Sohn einer Waschfrau, von dem legirten. Es wurde der Zweck dieses Kongresses vom Vorsitzenden beschränkte Haftpflicht die Regel, die Kreditgenossenschaften haber Hause in der Sophie Charlottenstraße in Charlottenburg, in welchem erörtert und betont, daß es eine Nothwendigkeit sei, denselben ihrer Mehrzahl nach an der unbeschränkten Haftpflicht festgehalten. Die Mutter wohnte, fort, führte denselben hinter die Sandberge, auch von Frankfurt zu beschicken. Aus allen Theilen Deutschwelche unmittelbar hinter dem Charlottenburger Schützenhause au lands solle Material herbeigeschafft werden, un der Re- welcher sowohl bei der Invaliditäts- und Altersversicherung, wie Eine kleine Reform. Die bisherige Einrichtung, nach dem Garde du Corps Reitplage liegen, und ermordete und gierung zu beweisen, daß es eine Unmöglichkeit sei, den welcher sowohl bei der Invaliditäts- und Altersversicherung, wie verstümmelte den Knaben hier in einer nicht zu beschreibenden Tabat noch mehr zu belasten, soll nicht ein großer Theil der auch bei den landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaften die BeWeise. Ein Arbeiter beobachtete den Angeklagten, als dieser den Tabakarbeiter oder selbst die ganze Industrie zu Grunde zirke der Schiedsgerichte mit den Stadt- und Landkreisen zuKnaben hinter ein Gebüsch zog und sich mit demselben in vergehen. Die Tabatarbeiter sind nicht im stande, auf grund ihrer sammenfallen, hat sich nicht durchweg bewährt, da einerseits ein dächtiger Weise zu schaffen machte. Als der Beobachter Verdacht einförmigen Arbeit, welche das ganze Nervensystem zerstört und großer Theil der Schiedsgerichte nicht hinreichend beschäftigt schöpfte und näher ging, sprang der Angeklagte in großen Säßen gerrättet, andere Arbeit zu verrichten. Aber selbst, wenn sie es ein starker Wechsel in deren Person sich nicht vermeiden ließ. war und andererseits bei der großen Anzahl der Vorsitzenden davon, der Knabe lag ermordet und entseglich verstümmelt am fönnten, würde der Ueberfluß an Arbeitsfräften in in all allen Boden. Die Charlottenburger Kriminalpolizei war sehr bald Industriezweigen es unmöglich machen, Arbeit zu finden. Es muß hierdurch ist es gekommen, daß die Erledigung der Streitig zur Stelle. Polizeidirektor von Saldern, Kriminalkommiffar daber ganz energisch gegen jede weitere Belastung des Bolles ent- eine ordnungsmäßige und gründliche Rechtsprechung sich nicht feiten vielfach in ungebührlicher Weise verzögert worden ist und Krause und Assessor Meyer, Vertreter der Staatsanwaltschaft, schieden Front gemacht werden. Die schönen Worte Das Recht überall herausgebildet hat. Eine Beseitigung dieser Mißstände fuchten den Thatort ab und leiteten die Verfolgung des Thaters auf Arbeit", welche f. 3. Fürst Bismarck ausgesprochen, feien soll nunmehr, wie dem Rhein. Rurier" gemeldet wird, nach der ein, der dann auch sehr bald ergriffen wurde. Derselbe gestand der reine Hohn. Auf anderer Seite soll das Familien- Ansicht der Ressortminister dadurch erreicht werden, daß die Bedie That unumwunden ein und machte dazu noch die zynische leben erhalten werden. Wie kann aber vom Familien zirke der Schiedsgerichte vergrößert und die Wahrnehmung des Bemerkung:„ Na, nun geht die Warnung meiner Mutter doch leben die Rede sein, wenn noch in Erfülung, daß der Scharfrichter an meinem Kopfe noch zahllose Familien- Existenzen zerstört werden? Die Fabrikanten Denkschrift ist soeben den betheiligten Behörden zur Begutachtung durch solche Steuerprojekte Borges zu einem Hauptamte gestaltet wird. Eine entsprechende Hundert Mark verdienen wird!" Diese Bemerkung, in Ver- als solche hätten sich an die Handelskammer gewandt, bindung mit den geradezu scheußlichen Nebenumständen der That und die Oder- Zeitung" habe am Schluß eines Artikels vorgelegt worden. " 2301 dem Gesetz meistens nicht weit her. Wo der Profit in Frage kommt, ist es mit der Achtung vor und der Feststellung, daß Kappler sich schon einmal in einer erwähnt, die hiesigen Verhältnisse ließen einen solchen Steuerplan Die Gesetzesliebe der Unternehmer kennzeichnet eine faufte Heilanstalt für Geistestranke befunden hat, veranlaßten den Ver- nicht zu, weil die Löhne so hoch sind.( Wer lacht da!) Auch Mahnung, welche die Polizei in Greiz öffentlich ertheilt:„ An theidiger in dem früheren Termine den Antrag zu stellen, den wurde der Beschluß der Fabrikanten- und Interessen- Versamm- den Vorabenden vor Sonn- und Festtagen dürfen Arbeiter und Angeklagten in der Charitee auf seinen Geisteszustand untersuchen lung im Biftoriagarten erwähnt, welcher noch seiner Aus- Arbeiterinnen nicht länger als bis Nachmittags 52 Uhr be zu lassen. Diesem Antrage mußte stattgegeben werden. Derselbe ist auch führung harrt, und der wohl auch( die Einberufung einer Volks- schäftigt werden. Wir machen die Arbeitgeber auf diese gesetzausgeführt worden, soll aber dem Bernehmen nach ein negatives versammlung) unterbleiben werde, da man nur den Bruder liche Vorschrift qufmerksam, da in der lezten Zeit Berschiedene, Resultat ergeben haben. Indessen ist noch in den letzten Tagen, Arbeiter zur Unterschrift einer Petition brauche. Nachdem die welche die Arbeit länger gestatteten, zur Anzeige gebracht wor wie bereis gemeldet, Medizinalrath Dr. Long mit einer ernenten Schädigung durch die Steuervorlage im Allgemeinen des Näheren den sind." Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten beauftragt erwähnt, wurde beschlossen, einen Delegirten zu entsenden und worden. Von dem Ausfalle dieses Gutachtens wird es abhängen, die Kosten durch freiwillige Beiträge zu decken. Als Delegirter ob des Verfahren noch in legter Stunde eingestellt, oder aber wurde Robert Rammel gewählt. Hierauf wurde mit einem gar zu Ende geführt wird. Der Angeklagte scheint in der Haft dreifachen Hoch auf die deutsche Sozialdemokratie die Versamm- Statisten. In der Mannheimer Volksstimme" findet sich etwas abgefallen zu sein. Neugierig mustert er beim Eintritt lung geschlossen. folgendes Joyll: Gestern hat der Großherzog verschiedene Fain den Sizungssaal die Anwesenden, unter denen sich, namentlich Auch in Uetersen fand eine öffentliche Tabatarbeiter briten besucht, bei welcher Gelegenheit es wiederum nicht ohne viele Aerzte befinden. Den Bersitz des Echwurgerichts führi Versammlung statt. Nachdem beschlossen war, daß jeder Tabat verschiedene fromme Täuschungen" abging. Wollen wir zur Landgerichtsrath Meyer, die öffentliche Anllagebehörde verarbeiter wöchentlich 20 Pig. zu den Unkosten des Kongresses bei- Illustration nur eine herausgreifen. Die Mannheimer Lagertritt der erste Staatsanwalt Lademann, dem Angeklagten steuern folie, wollte man gleich in der Versammlung mit der Er- haus- Gesellschaft" ist eines jener Ordnungs- Etablissements, die fieht Rechtsanwalt Wiebig als Vertheidiger zur als Vertheidiger zur Seite. bebung der ersten Rate beginnen. Hiergegen intervenirte jedoch bei möglichster Ausnügung der Arbeitskräfte die denkbar geAls medizinische nnd psychiatrische Sachverständige find 11 Aerzte der Ueberwachende, da dies eine öffentliche Kollekte fei. Als ringiten Löhne bezahlen. Auch dieses Musterinstitut wurde be geladen und erschienen, darunter Professor Moeli, Geh. Rath fürzlich in Neumünster die versammelten Fabrikanten eine fichtigt. Die Arbeiter wurden zu dieser Gelegenheit uniformirt, r. Lewin, Medizinalrath Dr. Long, Sanitätsrath Dr. Mitten- Sammlung veranstalteten, wurden feine Einwendungen erhoben. b. h. fie erhielten blaue Kittel und schwarze Zipfelkappen zweig, ftellvertretender Kreisphyfitus Dr. Steeger und andere. Weiter fand am Mittwoch in Hanau eine Protestversamm gestellt. Dann mußten sie am Eingang Spalier bilden und beim Angetlagter giebt auf Befragen an, am 28. September 1866 zu lung der Tabalarbeiter statt. Eine nicht sehr angenehme Botschaft Empfang des Großherzogs Hoch schreien. Sobald er das Ge Delitzsch geboren zu sein und noch drei erwachsene lebende Ge: tommt aus Leipzig: In einer zahlreich besuchten Versammlung bäude betreten hatte, wurden sie vom Aufseher Herrmann nach schwister zu haben, von denen ein Bruder in Luzern in der der Tabafinteressenten machte ein Vertreter der Firma Heine die dem Grubenspeicher" getrieben und mußten dort auf einer Schweiz lebt. Er ist 10 Mal vorbestraft, darunter mehrere Male interessante Mittheilung, daß im Laufe der leztvergangenen Mauer Aufstellung nehmen, um wieder hoch und Hurrah zu wegen Diebstahls, Widerstand, Hausfriedensbruch, Beleidigung und Woche eine Deputation von Tabatintereffenten eine Audienz schreien. Das wiederholte sich noch einige Mal, so daß sich der mehrfach wegen Bettelns. Unmittelbar nach Berlesung des Er beim sächsischen Minister des Innern von Meßsch und beim Großherzog wohl baß gewundert haben mag über die gewaltige öffnungsbeschlusses wird auf Antrag des Staatsanwalts Finanzminister von Thümmel gehabt habe. Bei dieser Gelegen Arbeitermasse, über welche die Gesellschaft verfügt, während es die Deffentlichkeit ausgeschlossen. Da der Angeklagte in der Haupt beit habe sich leider gezeigt, daß sich allem Anscheine nach die in Wirklichkeit immer ein- und dieselben Arbeiter waren, die, fache geständig ist, so wird die Verhandlung selbst dann nicht sächsische Regierung gelegentlich der Frankfurter Minister von einem guten Regisseur geleitet, ihre statistische Rolle gut der het war, allzu lange Zeit in Anspruch nehmen, wenn durch das Gutachten fonferenz stark gebunden habe, sie scheine daher bei dem dies- durchführten. Sobald der Großherzog außer Sehweite war, der Aerzte welches im Anschluß an das Inquisitorium ent- maligen Ansturme gegen die Tabalindustrie lettere im Stiche wurden die blauen Kittel und die Zipfelkappen wieder eingegegengenommen wird die zurechnungsfähigkeit und damit die laffen zu wollen, während sie früher bei gleichen Anlässen sich sammelt und aufgehoben. Sie werden jedenfalls bei einem anVerhandlungsfähigkeit des Angeklagten bejaht werden sollte. schüßend ins Mittel gelegt hätte. deren Fürstenbesuch in späterer Zeit wieder ihre Dienste thun Wie wir erfahren, ist der Mörder nicht nur einmal, sondern be: Auch in Pyrmont tagte am Sonntag eine Protest müssen ganz wie die Dekorationsstücke am Theater. reits dreimal in Krankenhäusern an Delirium tremens behandelt versammlung, die zahlreich besucht war und nach einem von worden und zwar einmal in Schöneberg, einmal in der Charitee Junge aus Bremen gehaltenen Referat eine entsprechende Rejo und einmal im städtischen Krankenhause Moabit. lution annahm. Weiter fanden in den letzten Tagen Protestversammlungen tatt in Braunschweig( Referent Gottlieb Bremen), Döbeln, Waldheim, Hertha, Klein- Krogenburg. 11 Verein, so schreibt bie Züricher Arbeiterstimme", entfaltet feit Verein schweizerischer Eisenbahnangestellter. Diefer Die Sachverständigen sprachen sich in ihrer Majorität für breiviertel Jahren eine rege Thätigkeit. Hauptsächlich geht sein Die Ungurechnungsfähigkeit des Angeklagten aus. Der StaatsBestreben dahin, durch das Vereinsorgan, die in Burgdorf bei anwalt hielt aber diese Gutachten nicht für ausreichend, weil die Samuel Haller erscheinende Schweiz. Eisenbahn- Zeitung", die gewichtigsten derselben nur auf kurzer Beobachtung bezw. auf Vereinsbewegung in freie aussichtsvolle Bahnen zu leiten und den eigenen Angaben des Angeklagten beruhten. Die Ver leber 24 Millionen Mark betragen die Kosten der zu fräftigen für den Kampf mit dem zugebundenen Geldsack theidigung vermochte mit einer entgegengesetzten Anschauung Neunstundenbewegung der Buchdrucker 1891/92 von feiten der ber Attiengesellschaften. Immer drängender werden daher feit nicht durchzubringen. Die Geschworenen sprachen nach kurzer Zeit Gehilfen. Der„ Corr." bringt in feiner Str. 117 eine beachtens faft einem Jahre der Auf nach einem selbständigen Vereinsben Angeklagten des Morbes schuldig. Jest zog sich der Gerichtshof werthe Busammenstellung der Ausgaben, welche die organisirten Redakteur( feither zeichnete der Verleger), welcher als zielzurück. Seine Berathung dauerte länger als wie die der Geschworenen. deutschen Buchdrucker in den zwei stürmischen Jahren 1891 und bewußter Feldherr der Vereinsbewegung vorstehen und die zu Das Urtheil lautete auf Annullirung des Geschorenen- Verdikts, weil 1892 für gewerkvereinliche Unterstügungen gemacht haben. Die einem erfolgreichen fozialen Kampf unentbehrliche Aufklärung in sich die Geschworenen zum Nachtheil bes An- Totalfumme betrug 2741 190 W., wovon, wenn die normalen die Reihen der Mitglieder fäen follte. Verschiedene Korrespongetlagten geirrt hätten. Die Sache wird daher einem Unterstützungen( für Arbeitslosigkeit am Orte oder auf der Neise) denzen des Vereinsorgans sprachen offen und deutlich aus, daß neuen Schwurgerichte zur Aburtheilung überwiesen werden. für beide Jahre im Betrage von 452 638,849. abgezogen man zwar einem gütlichen Vergleich zwischen den Bahnherren Nach dem Gefeß hat das Gericht nämlich die Berpflichtung, das werden, 2 288 551,16 m. verbleiben, welche für Arbeitslose, Ge- und Bahnbediensteten durchaus nicht abgeneigt sei, daß man aber Verdikt der Geschworenen aufzuheben und einer neuen Berhand- maßregelte bezw. Ausständige verausgabt wurden. Jedenfalls das Sprichwort jederzeit auch zu beherzigen wisse:„ Auf grobe lung die Sache zu überweisen, wenn es einstimmig der geben die Zahlen einen Beweis von der glänzenden Opferfreudig Klöße gehören grobe Steile". Dieser Wint galt namentlich den Ueberzeugung ist, daß die Geschworenen sich zu Ungunsten des feit und Selbstentäußerung leider nur eines, allerdings des Herren der Jura- Simplon- und den ihr nachtretenden Aktionären Angeklagten geirrt haben. Der nächste Spruch ift endgiltig. besten Theiles der Buchdrucker; wäre auch der andere Theil in der Nordostbahn, die von Monat zu Monat mit beharrlicher Kondie Schranken getreten, so würden die großen Opfer nicht nöthig fequens neue Abstriche am Gehalt, an der Dienstausrüstung und Um Buchthausstrafe oder Freisprechung handelte es fich gewesen sein. Daß die Prinzipale, welche ihre Berlufte noch ber so wie so äußerst spärlichen Ruhezeit der Angestellten herausIn einer Straffache wegen Verleitung zum Meineide, nicht berechnet haben, eher noch mehr als weniger für ihren Düftelten. Gine Rommiffionsfibung in Bern beschloß Anstellung welche gestern die erste Straftammer des Landgerichts I be Sigensinn verausgabt haben, darf behauptet werden, und so eines ständigen Sekretärs, der die Redaktion des wöchentlich fchäftigte. Angeflagt war der bis dahin unbescholtene Kaufmann dürften insgesammt etwa fünf Millionen Mart geopiert worden einmal erscheinenden Vereinsblattes zu führen hat. Allgemein Samuel Gotthilf, gegen den der als Belastungszeuge auf- fein für die Neunstundenbewegung und deren Unterdrückung. huldigte man der Ansicht, daß für die Vereinszwecke nur eine tretende Kohlenhändler Brosch folgende Aussage machte: An Wenn auch theuer erkauft, so ist das Marschiren der Buchdrucker- ganz gewandte Kraft in Betracht fallen könne und warf deshalb einem Nachmittage des Mai d. J. sei er an dem Laden des An- Organisation Schulter an Schulter mit den auf dem Boden der für den Gehalt auch den Kredit aus von 5000 Frants jährlich. getfagten, feines Nachbarn und Kunden, vorübergegangen, als fozialistischen Arbeiterbewegung stehenden Gewerkschaften doch Der betreffende Setretär- Redakteur foll seine ganze Kraft dein der legtere vor der Thür sand. Gotthilf habe ihn aufgefordert, ein Zeugniß, daß die Regierung durch ihr Eingreifen in die Be- Verein widmen und nicht nöthig haben, anderwärts noch Vernäher zu treten. Im Laden habe Gotthilf zunächst einige all- wegung gerade das gefördert hat, was fie verhindern wollte, dienst suchen zu müssen. G3 verdient bemerkt zu werden, daß gemeine Fragen an ihn gerichtet und dann das Gespräch auf die denn auf den Trümmern des Königlich preußischen Gewett fich der Verein Schweiz. Eisenbahuangestellter" aus allen кол thi 11 。 " -Vergnügungsverein Sarmios, Gizung mit Damen Sounabend, Abends 9 Uhr, Kategorien der Bahnbediensteten rekrutirt, von der höchsten Stufe| Kollegen Hellwig durch Erheben von den Plätzen. Sierauf hielt| Letnik, Königsbergerfir. 24. Privattheatergesellschaft ,, S ch neeglöckchen", bis herab zum Anfuppler. Kollege Buchholz einen Vortrag über: Unfallverhütungs- Vor- Bar jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends 9% Uhr bei Weick, Köpe Abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Theaterverein Berliner Wann werden die deutschen Eisenbahnbeamten gleichermaßen fchriften." Der eine eingehende Kritik der heutigen massenhaften nickerstraße 68. handeln 10 Theaterverein Lessing. Jeden eriten und legten SonnUebelstände im Baugewerbe bot. In der Diskussion betheiligen abend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautſtr. 6. fich mehrere Kollegen und beantwortete der Referent einige an Bergnügungsverein& ustige Jugend Abends 9 Uhr, im Restaurant. Vergnügungsverein Azalia 9% Uhr bei O. Heindorf, Barnimstr. 16. In den Eisenbahnen Englands, Schottlands und Ir ihn gerichtete Fragen. In den Wintermonaten finden am Sonn Lautenbach, Guvryfir. 8.lands war im Jahre 1892 ein Kapital von 20 Millionen Mark tag nach dem 15. eines jeden Monats Abendversammlungen 9½ Uhr Mendelssohnſtr. 8. D. Bergnügungsverein Lustige Becher Abends Vergnügungsverein Carmen Sylva Sigung angelegt. Seit zwölf Jahren wuchs es jährlich um 400 Mill. ftatt. Beschwerden wegen nicht Lieferung des„ Grundstein" sind 9 Uhr im Restaurant von D. Wils, Mariannen- Ufer 2. Geselliger Verein Mart. Die Einnahme aus dem Personenverkehr betrug im Linde" jeden Sonnabend 9 Uhr bei Rausch, Hussitenstraße 9. Jahre 1992 560 Millionen Mark, davon wurden von den an den Kassirer Auguſt Kelpin, Demminerſtr." 54, v. 3 Tr. zu Blumenstr. 46 bei Went. Mitglieder pünktlich.- Theaterverein, FreundesPassagieren der dritten Klaffe 400 Millionen gezahlt. Die erſte richten. 12 treis 9 Uhr, im Restaurant Razorte, Solmsstr. 1. Bergnügungsverein Klasse wurde von 30 Millionen, die zweite von 61 und die dritte Rauchklub Don 772 Millionen Fahrgästen benutzt.nldog, dismis uftig", Sigung Abends 8% Uhr, bei Sente, Staligerstr. 54. Blaue Quaste, Sonnabend 9 Uhr bei Mücke, N., Wöhlertstr. 2.- Rauchtub Dornröschen, Sigung Abends 9 Uhr, bei Strüger, Fennstr. 5. chito? 910( beelmise Rauchtlub Weiße Worte, Bernauerstr. 14, bet Henoch. Statklub Gordischer Knoten, jeden Sonnabend 9 Uhr bei Rar Dansk Forening Freia( Dänischer Verein Schilling, Püdlerſir. 65. Freia), Lindenst caße 106 bei Poppe. Verein ehemaliger Schüler der so. Gemeindeschule, Abends 9 Uhr, Restaurant Wurt, Koppenstraße 58. Geselliger Verein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant Boite, Kolbergerstr. 23. Stattlub reuzbube bei Steuer, Weinftr. 22. Statklub Revolution mis??: sub Versammlungen. = Die hiesige Filiale des Allgemeinen Tapezirer- Vereins tagte am 16 Oftober. Der der Versammlung unterbreitete Kassenbericht ergab einen Kassenbestand von 17,83 M. Mitglieder zählt die Filiale 128. In die Ortsverwaltung wurde Blanke als Schriftführer und Wels als Bertauensmann gewählt. Die nächste Mitglieder- Versammlung fällt wegen der an diesem Tage stattfindenden öffentlichen Versammlung aus. abends Reichenbergerstr. 73, bei Faustmann. Schafkopf- Klub Bruder= den 29. und 31. Bezirk tagte am 18. Ottober im„ Allten Wolfsverjanihlung hatt, in der Genie B. eine gut befudite are mos me donde voering en détente o moju bet weth, Jumprength. Be d Schützenhause". In derselben sprach Genosse Borgmann über die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Thema feines Referates eingehend, fritisirte Redner das geringe Auf das Entgegenkommen, welches alle sozialdemokratischen Verbesserungsvorschläge auf dem Gebiete der Volksschule, des Bauwesens, des städtischen Steuerwesens, des Verkehrswesens 2c. bei der Bourgeoismehrheit der Stadtverordneten- Versammlung gefunden habe. Mit der Aufforderung, fräftig zu arbeiten, damit die beiden Wahlbezirke unser werden, schloß Redner feine mit Beifall auf genommenen Ausführungen. Als Kandidaten stellte die Versamm Yung einstimmig für den 29. Bezirk Genoffen Gumpel und für den 31. Bezirk Genossen Wagner auf. A Die Freie Vereinigung der Bauarbeiter Berlins hielt am Sonntag, den 15. Oktober, in Scheffer's Salon, Inselstr. 10, ihre regelmäßige Mitglieder Versammlung ab. Die Wahl der Bahlstellen- Inhaber fonnte nicht erledigt werden und wurde zur nächsten Versammlung vertagt. Zu Vereinsangelegenheiten wurde beschlossen, die nächste Versammlung im Norden abzuhalten. Die Versammlung stellte nach einer längeren Debatte den Kollegen, die unter Führung des Kollegen Wilhelm Meißner am Sonntag auf dem Bau Schöneberg, Hohenfriedbergitraße( Maurermeister Büfche), gearbeitet haben, ein Mißtrauensvotum aus. Nach näherer Erkundigung soll sogar bis 11, Uhr Mittags gearbeitet worden sein. Wo bleibt da das Solidaritätsgefühl der Kollegen, oder überhaupt aller auf diesen Bau beschäftigten Arbeiter und Handwerker und zuletzt, wo ist das wachsame Auge der Schöne berger Polizei, die für Innehaltung der Sonntagsruhe sorgt? Jad " Die Schöneberg fand am 17. Oktober gutbesuchte einem mit Beifall aufgenommenden Vortrag über: nicht ganz gehalten werden fonnte, wegen Mangel an Zeit, so Zehn Gebote und die besitzende Klasse" sprach. Da der Vortrag wird Genosse Hoffmann über 14 Tage das Thema zu Ende besprechen. Von der darauf folgenden Diskussion, da kein Gegner sich zum Worte meldete, nahmen die Genossen Abstand. Für die Kommunalwahl wurden die Genossen Däumig und Siegler als Kandidaten aufgestellt. Es wurde bekannt gegeben, daß am Mittwoch die Wahl stattfindet, am Dienstag wird in der Schloßbrauerei eine Versammlung abgehalten und am Sonntag früh werden die Schöneberger Genossen eine Flugblatt- Vertheilung vornehmen. Kartentlub Nulle tagt jeben Sonnabend und Montag im Restaurant Hum. boldhein, Hochstr. 32a.- Stattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Buttte, Graudenzerstr. 2. Touristenverein Wanderlust Abends 9 Uhr im Restaurant Märkischer Deutscher sozialdemokratischer Leseklub in Paris. Rue St. Sof, bmiralftr. 186 sonore 314 Cafe du Lion de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Verfammlung; reiche Bibliothet, Beitungen, französischer Unterricht. alte, von Karl Marr und Friedrich Engels 1840 begründete London. Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, der kommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Vermischtes. Der Arbeiter- Bildungsverein für Schöneberg und umgegend hielt am 16. Ottober feine regelmäßige Vereinsversammlung ab. Zum 1. Punkt der Tagesordnung war das Thema:" Die Währungsfrage" in Aussicht genommen. Genosse Mailing legte in flarer verständlicher Weise seine Ansichten 6 Uhr bis heute Abend 6 Uhr sind amtlich 7 Erkrankungen an Die Cholera. Stettin, 19. Oktober. Von gestern Abend über das Thema dar. Der zweite Redner, Genosse Bänsch, asiatischer Cholera, die sich auf die Zeit vom 12. bis 18. Okt. ergänzte in einigem das Referat. An der darauf folgenden erstrecken, gemeldet worden; gleichzeitig gelangten zwei TodesDiskussion betheiligten sich mehrere Genossen, die sich im Sinne fälle an Cholera, welche am 14. und 16. Oktober eingetreten der Redner aussprachen. Es wurde im Verschiedenen be- sind, zur Anzeige. Königsberg i. Pr., 20. Oftober. Nach fchloffen, die Versammlung fünftig pünktlich 1/29 Uhr zu eröffnen. stattgehabter Untersuchung durch das hygienische Institut der In der nächsten Versammlung werden Genossen Köster und hiesigen Universität ist gestern in Tilfit ein Cholerafall amtlich Seidel über das Thema:„ Die Rechte der Frauen" referireu. festgestellt worden. Rom, 19. Oktober. In den letzten 2 Todesfälle vorgekommen, in Palermo 24 Erkrankungen und 24 Stunden find in Livorno 5 Erkrankungen an Cholera und 8 Todesfälle, in Aquila in den Abruzzen 3 Erkrankungen und 1 Todesfall. Weißensee. In einer zahlreich besuchten Versammlung sprach Genosse Hoffmann über das Thema:" Die zehn Gebote und die besigende Klasse". Referent sprach über die ersten fünf Gebote. Der Schluß des Vortrages soll in der nächsten Ver fammlung gehalten werden. " So: wenn die entgleiste ein Güterwagen, sperrte den Schienenweg und hielt den Bugentgleisung. Hamburg, 20. Oftober. Bei Grabow Oftober Berliner und den Hamburger Nachtzug um zwei Stunden auf. Schaden wurde nicht verursacht. Der Verein zur Wahrung der Jutereffen der BinkSchiffsunglück. Hamburg, 19. Oktober. Nach einer Mitgießer und Stürzer tagte am 10. Oftober. Kollege Schulz theilung der Hamburgischen Börsenhalle" ist der Hamburger unterbreitet der Versammlung einen Lohntarif, der vor allem das In Rummelsburg tagte am 19. Oktober im Borchmann- Dreimast- Schooner Vera Cruz" bei der Insel Groß- Bahama System der Affordarbeit beseitigen soll. Sodann gelangt ein fchen Lokale eine öffentliche Volksversammlung, in der Genosse wrack geworden, wobei zwei Steuerleute und der Koch ihren Tod Brief der Firma Beißer zur Verlefung. In derselben wird dem äther aus Berlin über Boykott und Kontrollmarken- System" in den Wellen gefunden haben. Der Kapitän und die übrige Verein in Aussicht gestellt, daß die Firma Schadenersatz- Ansprüche referirte. An einer Reihe von Beispielen aus der Praxis der Mannschaft sind gerettet worden. machen wenn der Verein noch ferner versucht, die Ar- Regierung und ihrer fowie des Unternehmerthums beiter davon abzuhalten, bei der Firma in Arbeit zu treten oder gegenüber unserer Partet erläuterte Redner den Begriff des Arbeiter veranlaßt, die Arbeit niederzulegen. Die Firma zahlt Boykotts und hob hervor, daß angesichts des rücksichtslosen und nicht den Lohntarif, deshalb die Ursache des öfteren Wechsels brutalen Vorgehens unserer Gegner wir keine Bedenken tragen, Der Arbeiter. Der Verein wird auch aus dem Grunde weiter in den Boykott selbst anzuwenden da, wo er für die feiner bisherigen Thätigkeit fortfahren und die Arbeiter gegen Arbeiterklasse als Ganzes einen Vortheil verspricht. Die diesjährige Weinernte Elsaß- Lothringens ist gut die Ausbeutung gewisser Unternehmer schützen. Dann ging dann ging der Referent auf den Zweck der Kontroll ausgefallen. Die Erwartungen hinsichtlich der Menge find zum Theil bedeutend übertroffen worden und auch die Beschaffenheit marke ein, die nur angewandt werden dürfe, Der Verein zur Wahrung der Interessen der Stock fiel einführende Gewerkschaft eine starke Organisation sei. In Ernte auf wenigstens 2 Millionen Hektoliter und den Werth der Trauben ist vorzüglich. Man schäzt das Erträgniß der arbeiter hielt am 15. Oktober eine Generalversammlung ab. der Diskussion nahmen mehrere Genossen, unter anderen auch ein auf 70 Millionen Mart. Trogalledem kennt das arbeitende hetere anderen ein Delbettenbe Die vom Raffirer erstattete Abrechnung ist von den Revisoren Anarchist, der mit seinen Ausführungen nur die Heiterkeit der Bolk wenigstens im Norden und Osten Deutschlands Wein nur für richtig befunden worden. Die hierauf erfolgte Neuwahl des Versammlung erregte, das Wort. Von den Genossen sprach nur dem Namen nach. Der Wein dem Junter und Prozen und dem Borstandes ergiebt folgendes Resultat: Borsigender: Poppig; einer gegen, die übrigen für Boykott und Kontrollmarke. Kassirer: Behmelt; Echriftführer: Migner; Beisiger: Krug und Volke der Fusel. Krämer; Revisoren: Liebenow und Liebe; Vergnügungskomitee: Köpenick. Eine öffentliche Versammlung vom hiesigen Eine bezeichnende testamentarische Verfügung hat der Dittmar, Spahn, Mitsching und Krämer. In der Versammlung sozialdemokratischen Arbetter- Berein tagte am 17. d. M. im in Baden- Baden gestorbene Rentier Emil Wenzel getroffen, wurde sodann die Handlungsweise des Herrn Briefe, Stockfabri Raiserhof. Der Raffirer verlas den Vierteljahrsbericht, wonach der sein ganzes beträchtliches Bermögen zu zwei Dritteln der fant, einer eingehenden Kritit unterzogen. Genannter der Verein eine Einnahme von 411,45 M. und eine Ausgabe technischen Hochschule in Berlin und zu einem Drittel der Herr hat aus Ungarn unter dem Versprechen, daß von 208,10 M. hatte, mithin bleibt ein Ueberschuß von 203,35 M. Akademie der Künste vermachte. Gänzlich unbemittelte Personen Die Arbeiter bei ihm das Doppelte verdienen wür Bei der Lassallefeier betrug die Einnahme 221,90 M., die Aus- sind nämlich vom Genuß der Stipendien ausgeschlossen. Die den, Arbeiter hierher gelockt. Der Berdienst bleibt nun aber gabe 148,25 m., bleibt ein Ueberschuß von 72,95 M. Es wurde also eine Unterstügung am nöthigsten gebrauchen, bekommen gänzlich hinter dem zurück und befinden sich die Leute in recht be- sodann beschlossen, für die Wintermonate Lehrabende einzuführen, drängter Lage, der Mangel an Reisegeld macht es ihnen un- und meldeten sich eine ziemliche Anzahl Mitglieder, die sich möglich, in die Heimath zu gelangen. Die Versammlung beschließt daran betheiligen wollen. Julius Türk hielt darauf einen Vornun, der Agitationskommission anheim zu geben, den ungarischen trag über:" Der Kampf gegen das Verbrechen", der recht bei Kollegen wenigstens in etwas zu helfen und Sammlungen zur fällig aufgenommen wurde. Aufbringung der Rückreisekosten, soweit es erforderlich, zu ver anlassen. Sodann sprach Genosse Pinn über: Das Bildungsmonopol der heutigen Gesellschaft." Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. Fittate Berlin 3. Mitglieder- Bersammlung am Sonnabend, den 21. Ottober, Abends Sigung am 8% Uhr, Manteuffelstr. 46. Verein Berliner Schirmmacher. Nener Berliner Handwerkerverein. Sonnabend, den 21. Stober, Abends 9 Uhr, im Restaurant Teteschmann, Jüdenstr. 55. Abends 9 Uhr, Vereinsversammlung im Restaurant Philipp, Rosenthalerstr. 38. Connabend, ben 21. Oftober, des Nordens findet am Sonnabend, den 21. Ottober, Abends 8% ubt, bei Achtung, Metallarbeiter. Die Konferenz der Werkstatt- Vertrauensleute Wilte, Sochitr. 32, ftatt. Fachverein der Uhrmacher etc. Sonnabend, den 21. Oftober, Abends des Herrn Dr. Pinn. " Die Freie Vereinigung der Militärmühen- Arbeiter tagte am 14. Oftober. Kollege Fifchöder gab bekannt, daß die nochmalige Besprechung mit den Schlütter'schen Kollegen erfolg los geblieben ist. Auf Antrag des Kollegen Krause wurden die selben bis auf Flügge, der sich verpflichtete, die Arbeit niederzulegen, aus dem Verein ausgeschlossen. Es sind dies Wessely, ur, Bersammlung bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83. Tagesordnung: Bortrag Gruhn und Dehnhardt. Hierauf erstattete der Kassirer den Kaffenbericht vom leyten Vierteljahr. Ein Antrag, die noch 9% uhr, bet Pape, Kolbergerstr. 28. Privat- Theatergesellschaft Vineta". Sigung jeden Sonnabend Abends ausstehenden Sammellisten bis zum 25. d. M. abzurechnen und Sonnabend, ben 21. Dtober, Abends 8 Uhr, bet Tempel, Langestr. 65: BerSozialdemokratischer agitationsverein für Arnswalde- Friedeberg. den Betrag der Vereinsfasse zu überweisen, würde angenommen. fammlung. 10 Mart Tollen auf Antrag Fischöder den streifenden Litho Tischlerverein. Sonnabend, den 21. Oktober, Abends 9 Uhr, Melchiorgraphen und Steindruckern überwiesen werden. Eine gleich- Straße 15: Bersammlung mit Damen. Tagesordnung; Bortrag des Herrn zeitig vorgenommene freiwillige Sammlung ergab die Summe Albert, über: Neigungs- und Vernunft- Gyen. von 18,70 M. Sollten Abzüge von den gestellten Forderungen gemacht werden, so werden die Kollegen ersucht, dies sofort der Kommission zu melden. Nächste Versammlung am 28. Oftober, Neue Friedrichstr. 44. Achtung, Schuhmacher. Sonntag, den 22. Oftober, Bormittags 10 Uhr: Große öffentliche Bersammlung bei Bolg, Alte Jafobiir. 75.( etehe Annonce). Schiffer. Große Volts- Bersammlung am Sonntag, den 22. Oktober, ordnung: 1. Niedergang der Schifffahrt, die Misstande im Schifffahrtsgewerbe Vormittags 11 1hr, im Stablissement Buggenhagen am Morigplag. Tagesund die Sozialdemokratie. Referent Genosse G. Hoffmann. nichts. so besteht auch in der englischen Marine die Altersgrenze. Ein Admiral als Matrose. Wie im französischen Heere, Offiziere der Marine, welche das 65. Lebensjahr erreicht haben, werden ohne weiteres pensionirt, mögen sie auch geistig noch so frisch und törperlich noch so fraftig sein. Ch 13 auch tin Oftober 1892 dem Admiral Sir Algernon Borthwick, einem Seebären erster Güte. Der ärgerte sich über die schablonenhafte Anschauung im Marine- Amt, trat unter dem Namen Borthwick Jahr lang als Vollmatrose herum und furzweg auf einem Segelschiffe der Handelsmarine ein, fuhr ein Admiralität das Zeugniß seines Kapitäns ein, welches dahin reichte jetzt der geht, daß der Matrose Borthwick mit jugendlicher Rüftigkeit alle Arbeiten vollbracht und sich durch Anstelligkeit, Verständniß, Kraft und strenge Disziplin hervorgethan habe". Dieses Zeugniß sendete der alte Spaßvogel der englischen Admiralität ein und bei der Kriegsmarine annehmen wolle. fragte an, ob man ihn nicht auf grund desselben als Avantageur Er wurde darauf zur aber die Buße mit größter Heiterkeit auf. Zahlung von fünf Schilling Ordnungsstrafe verurtheilt, nahm Literarisches. Bentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer ( G. 5. Gig Gotha.) Sonntag, den 22. Oftober, Vormittags 9 Uhr, im Von der„ Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diey' Wedding- Kasino, Schulstr. 29. Mitglieder- Versammlung des Bezirks 8. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartale. Verein deutscher Schuhmacher.( 3ahlstelle 2.) Versammlung am Sollegen Hamacher: Der Kapitalismus und die heutigen Krisen. Montag, den 28. D. M., bei Keller, Bergfir. 68. Tagesordnung: Vortrag des Laufe Semesters, eintreten. Verlag) ist soeben das 3. Heft des 12. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Die preußi Von schen Landtagswahlen und die Sozialdemokratie. Max Schippel. Mein Vorschlag und das Resultat der Diskussion darüber. Replik und Zusammenfassung. Eduard Bernstein. Die politischen Parteien in Frankreich Der und die letzten Wahlen. Von Paul Lafargue. Kampf um das allgemeine Wahlrecht und die politischen Parteien in Desterreich. Von Dr. W. Ellenbogen.( Schluß.) Notizen: Aufsaugung des fleinen und mittleren Grundbestyes durch den Großgrundbesitz. Die Vertheilung der Fabrikunfälle auf die Wochentage.- Feuilleton: Bei einer Lasse Kaffee. Stizze von Emilia Pardo- Bazan. Autorisirte Uebersehung aus dem Spanischen von Luise Lucca. Eine außerordentliche Ausschuß- Sigung des Arbeiter Sängerbundes fand am 16. Ottober statt, in welcher Be richt über die eingelaufenen Offerten zum Bundes- Dirigenten er stattet wurde. Von den 12 Gesanglehrern, welche sich zum Bundesdirigenten beworben und empfohlen haben, find sechs auf Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend, Abends 8%-10% Uhr. Ostdie Kandidatenliste gestellt und zwar die Herren Paul Kurs, Schule, Martusstraße 81: Unterricht in Rechnen. Süd- Ost- Schule, Bleil, Primmel, Puhlmann, Edert und Friedrichs. Reichenbergerstr. 133: Unterricht in: Boltsthümliche Medizin. In allen Laut Beschluß finden zwei Uebungsstunden an zwei hintereinander- notchern können noch Schüler und Schülerinnen, auch jest im folgenden Sonntagen statt, zu welcher je drei Kandidaten dirigiren Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Vorsitzender Ad. sollen; in nächstkommender Ausschuß- Sitzung soll die Wahl des Neumann. Alle Menderungen im Bereinstatender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, D. 2 Tr. Sonnabend, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Bundesdirigenten stattfinden. Dem Dirigenten Herrn Suchs- Aufnahme neuer Mitglieder. Grüne Eiche, Rigdorf, Hermann- u. Knesebecdorf wurde das Recht abgesprochen, fernerhin als Ausschuß- traßen- de_betes. Go tangan b Lyrania, Landsbergerstraße 31 bet mitglied an den Sigungen theilzunehmen, da derselbe Bericht Freundschaft 2, Friedenstraße Nr. 48 bei Tollfühń. Musehold. Echo, bei Zubeil. über den Bund und Ausschuß Sigung an gegnerische Zeitungen Babstraße 56, Glud zu, Weimann's Volk sgarten. Esmeralda Frucht geliefert. Betreffendem Verein wurde aufgegeben, einen anderen traße 70 bei titsche. Biebertrans in Brandenburg, Mengert's Bertreter zu entsenden. Boltsgarten. Sand in Sand 2, Friedrichsberg, Friedrich Karl- Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Interessen der Ar Gesundbrunnen, Rummelsburgerstraße bei Deckert. Straße 11 bet Seinecke. Prinzen- Allee 10. Gesundbrunner Männerchor, " Frisch auf" Friedrichsberg, orwärts 7" Rummelsburg, Goethe- und kantitr.- Ecke bet Greinert." Gesangverein Immergrün eget, Schloßstraße bet Schulz. Freier Männerchor Oken" Frisch auf a", Schönwalde in der Mart Fruchtstr. 69 bet Lehmann. bet testaurateur Schulz. 2 or beerzweig, Swinemünderstraße 35 bet Queitsch. que sufdriften, Den sund der gefedigen Die Freie Vereinigung der selbständigen Bar Biere, Friseure und Perrückenmacher hielt am 16 Oktober eine Generalversammlung ab. Der vom Kassirer verlesene Kassenbericht weist eine Einnahme von 63 m. und eine Ausgabe von 23,53 M. auf; mithin ein Bestand von 87,68 m. Nach Annahme eines Antrages, der bestimmt, die Vorstands Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Arbeitervereine betreffend mitglieber müſſen Witglleber eines jozialbemofratischen Vereins fein, legt der Vorfigende Schmidt fein Amt nieder und erklärt richten an: B. Sentel, Bergmannstr. 14, Sof 2 Tr. sonnabend: Tambour Verein Borwärts" Rixdorf, Hermann- und feinen Austritt aus dem Verein. Hierauf wurden in den Vor- Wanzlichstraßen- Ecke. Jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Tambour stand gewählt: Gründet, erster Vorsitzender; Freyer, erster verein Deutsche Eiche bet Niederschuh, Fürbringerstraße 7. Theater verein Iphigenia", bei Kramer, Birdorf, Hermannstraße Nr. 140. Schriftführer; Soffmann, zweiter Schriftführer und Klaarbaum, Zheaterverein Aurelia". Mendelssobnſtr. 9 bet Wierhe Abends 9 Uhr. zweiter Kassirer. Der Damenfrisir- Kursus mußte, da die Be Vergnügungsverein Ginigtett", Manteuffelstr. 67, Abends 9 Uhr. theiligung zu gering war, aufgegeben werden. Auf Antrag Bergnügungsverein Helgoland", Stralauerfte. 67 bet Miegel. Hennig sollen die Geschäfte auch ferner des Sonntags um 6 Uhr geschlossen werden. Eine Versammlung des Zentral- Verbandes der Maurer Deutschlands( Bahlstelle I) tagte am 8. Oftober. Die Bersammlung ehrte zunächst das Andenken des verstorbenen " " beiterinnen( Stuttgart, J. H. W. Diet' Verlag) ist uns foeben die Nr. 20 des 3. Jahrgangs zugegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: Ach, gehen Sie mit Ihrer Scham Herr Fabrikinspektor."-Die Frauenarbeit in der preußischen Fabrikindustrie. Das Handweber- Elend und der Kapitalismus. Feuilleton: ArbeiteEin Mädchen. Skizze von Christian Flüggen. rinnen- Bewegung. Kleine Notizen. " Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Pf., durch die Post bezogen( eingetragen in der Reichspost- Beitungsliste für 1893 unter Nr. 2609) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 P.; unter Kreuzband 85 Pf. Inferatenpreis die groeigespaltene Petitzeile 20 Pf. Midel'scher Wustverein Allegro bel Spindler, Reichenbergerstraße 118, Von den im Verlage von J. H. W. Diez in Stuttgart er Gesang- Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Pau I Ecke Forsterstraße. Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute Turnverein Fichte von 8%-10% Uhr in der Turnhalle, Freienwalderste. 39. ( Mitglied des Märkischen Arbeiter Turnerbundes) turnt Sonnabend von 9 bis 11 in der Turnhalle Friedenstr. 37. Bühnenverband Normanta jeben legten Sonnabend im Monat bet " scheinenden beiden naturwissenschaftlichen Werken Die Pflanzenwelt" und Die Thierwelt" von R. Bomin eli ift soeben Lieferung 14, 13 und 14a, 15a erschienen. Dem Heft 14 der Thierwelt ist die Farbentafel Haifische ww nion ga Raubfische" beigegeben. Die beiden reichillustrirten Werke Jalias Universität!) zur Pflicht gemacht wird? Und was ist das| H. P. 80. Zum Termin zu gehen ist rathsam. Im Ters find jedem, der sich für die Naturwissenschaften interesfirt, anderes als der Kampf des Kapitalismus gegen die Wissen- min tönnen Sie den Einwand der Unzuständigkeit erheben. auf das Angelegentlichste zu empfehlen. Preis pro Lieferung schaft? Wollen Sie das, so müssen Sie diesen Einwand vor Erwiderung 20 Pf. auf die Sache selbst erheben. Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Wien, 20. Ottober. Laut einer Mittheilung der Deutschen Beitung" soll Graf Taaffe beabsichtigen, eine Versöhnung mit dem Polenklub dadurch herbeizuführen, daß die Ernennung eines Polen zum Finanzminister an Stelle Steinbachs erfolgt. Polen würden dann zwei Ministerportefeuilles inne haben. Wien, 20. Oktober. Wie es heißt, erklärte Graf Taaffe in Budapest, er habe die Wahlreformvorlage eingebracht, um nicht erst vom Volte dazu gezwungen zu werden, wie dies in Belgien der Fall gewesen sei. Eine Reform des Wahlrechtes sei dringend nothwendig, da bei den gegenwärtigen Parteiverhältnissen eine Verständigung zwischen Regierung und Volt nur sehr schwer herbeizuführen sei. Sicher ist, daß durch die Audienz Glumekkys beim Kaiser die Situation fich jetzt insofern geklärt hat, als die Wahlreformvorlage nicht zur Kabinetsfrage erhoben und das Abgeordnetenhaus bei einer eventuellen Ablehnung nicht aufgelöst wird. Briefkaffen der Redaktion. Die Sprechstunde zwischen 12 und 1 1hr fällt bis zum 31. Oftober für juristische Angelegenheiten aus. " F. M, Genua. Wir haben das Betreffende nicht erhalten. Wir werden aber noch nachforschen, da es infolge des Redaktionswech fels vielleicht unter andere Papiere gekommen ist. Hirschfeld. Frauen- Krankentasie. Kassirer Schulze, Memeler straße 60 a, 3 Tr. Otto Görge. Verband der Ziegelei- Arbeiter, Simon Deppe, Langenfelde bei Hamburg. Leingrube. Herm. Junge, Stuttgart, Schlofferstr. 21, Vorsigender des deutschen Metallarbeiter- Verbandes. Güstrow. Gegen die Feftfehung der Berufsgenossenschaft muß K.- falls Frist nicht etwa schon verstrichen Berufung einlegen. K. 114. Der Meister ist leider im Recht. Ueberschreitung des Büchtigungsrechts oder Unfähigkeit des Meisters würden das Recht geben, den Lehrvertrag aufzuheben. Schulze. Eine Herrschaft hat nur dann die Kurkosten für ein Gesinde zu zahlen, wenn ein Dienstmädchen durch den Dienst ( 3. P. Schneiden beim Kartoffelfchälen) die Krankheit sich zugezogen hat. E. W., Waldemarstraße. 3u 1-3: Nein. K. W. 27. 1. Wenn er nicht erinnerlich. C. R., Rathenow. Der Empfang des Gedichts ist uns Romanowski. Senden Sie uns eine formelle Berichtigung ein. Berlin 2, Hallesches Ufer 29-31. K. R., Töpfer. O. N. 1. Ja. 2. Nein. A. S. Sie müssen sich an die Postverwaltung wenden. W. B. 1. Nein. 2. Nach einem Vierteljahr können Sie flagen. Menden Sie sich an das Amtsgericht Art geheimes Fehmgericht. es für das Kind spart, ja. 2. Eine Abonnent. Nein. Sch., Bergmannstr. 12. Sprechen Sie nach dem 30., zwischen 12 und 1 Uhr vor. Scheibe besteht nicht, Sie müssen aber den Werth ersetzen. G. 2. 500. 1. Strafe auf fahrlässiges Berschlagen einer Wenn Kündigungsfrist schriftlich oder mündlich ausgeschlossen Sie sich mit der Zuckerberufsgenossenschaft ins Einvernehmen Postkartentischler. Briefliche Antwort ist nicht möglich. 2. Nein. E. N. Wegen Auszahlung einer Gesammtsumme müssen ist, so kann jederzeit Entlassung stattfinden. Anzeigen gehören in den Inseraten- nicht in den lokalen Theil. suchen, wenn sie nicht auf Ihr Gesuch hin vorher davon disStenographenverein, Poliniklinik u. dgl. Derartige feßen, verpflichtet ist sie dazu nicht. Der Däne. Ihre Tochter muß bis Ostern die Schule beE. B. Spätestens 6 Wochen vor dem 1. 4. 1894 muß Ihre pensirt wird. Ründigung erfolgen. G. 2. 8. Wenn Ihr Bruder zum Termin nicht erscheint, muß er verurtheilt werden. Der Einwand der Verjährung würde durchgreifen, da eine Forderung für einen gelieferten Anzug innerhalb zwei Jahren nach Ablauf des Jahres, in dem geliefert ist, verjährt: ein inzwischen erfolgtes Anerkenntniß der Schuld unterbricht die Verjährung. Einer gegen zivei. Nein. Sch. in M. Feuerbach, Mary waren keine deutschen Professoren, und hätten es nicht werden können. Lebten sie noch, so würde auch jetzt keine deutsche Universität sie dulden. Daß die 2. M. 12. Sie sind zum vollen Schadensersatz verpflichtet. Wissenschaft frei" und vom Kapitalismus unabhängig Die Höhe des Schadens deckt sich eventuell mit der Höhe der sei, kann nur behaupten, wer nicht weiß, was Wissen- Miethssumme. schaft und was Kapitalismus ist. Die Ernennung Lange's R. B. An ein Züricher Protokoll ist vorläufig noch nicht zum Profeffor in Marburg ist eine ganz vereinzelte Thatsache, die zu denken. heute, wo der Kapitalismus sich ernstlich bedroht fühlt und darum Berger, Leipzig. Berliner Arbeiterbibliothek I. Serie feinen Spaß mehr versteht, einfach unmöglich wäre. Haben die 9. Heft: Die Marr'sche Werththeorie. Ferner Internationale Herren Johler" denn vergessen, wie in Deutschland seit Jahren Bibliothek Karl Marr ökonomische Lehren. Gemeinverständlich von allen, den höchsten bis zu den niedersten Organen der be- dargestellt von Kautsky. Für Frage 2 fönnen wir nichts stehenden Gesellschaft der Kampf gegen den Sozialismus" ge- empfehlen. Von der angegebenen Beit tönnen Sie den Vorpredigt und insbesondere der Schule( auch der Hochschule wärts" nicht bekommen. E. B. 11. Löthen auch nach neuer Rechtschreibung mit„ 5". Charattere. Berichtigung. In dem in Nr. 245 veröffentlichten Bericht des Parteivorstandes ist infolge eines Versehens das in München erscheinende Wigblatt der Süddeutsche Postillon" nicht mit aufgeführt worden. Die betreffende Stelle muß daher vervollständigt lauten: Zu diesen Blättern kommen noch die in Stuttgart bei J. H. W. Dieß erscheinende wissenschaftliche Wochenschrift Neue Zeit", die beiden Wigblätter:" Der wahre Jafob"( Stuttgart) und der„ Süddeutsche Postillon"( München), sowie das in einer Auflage von ca. 200 000 erscheinende und einer Reihe von ParteiOrganen als Sonntagsbeilage beigegebene Unterhaltungsblatt „ Die Neue Welt". Verlag des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuth- Straße 2. Für Agitationszwecke empfehlen wir den Parteigenossen: Ferd. Laffalle's Reden und Schriften in Einzel Ausgaben: Meine Affenrede, gehalten vor den Geschworenen zu Düſſeldorf am 3. Mat 1849 gegen die Anklage, die Bürger zur Bewaffnung gegen die Königliche Gewalt aufgereizt zu haben. mr.-, 40 und die neueste Gegenwart. Fichte's politisches Bermächtniß in Brief. mr.-, 15 Die Philosophie Fichte's und die Bedeutung des deutschen Boltsgetstes. Festrede, gehalten bet der am 19. Mai 1862 von der Philosophischen Gesellschaft und dem Wissenschaftlichen Kunstverein veranstalteten Fichtefeier. Mt.-, 15 Heber Berfassungswesen. Ein Vortrag, gehalten in einem BerTiner Bezirksverein. Was nun? Zweiter Vortrag über Verfassungswesen. Macht und Recht. Ein offenes Sendschreiben Ferd. Lassalle's. Mt.-, 35 Ueber den Zusammenhang der gegenwärtigen standes. mr., 15 Arbeiterprogramm. Geschichtsperiode mit der Idee des Arbeiter Die Willenschaft und die Arbeiter. Eine BertheidigungsRede vor dem BerItner Kriminalgericht gegen die Anklage, die besiglosen Klaffen zum Haß und zur Berachtung gegen die Besitzenden öffentlich angereizt zu haben. Mr.-, 30 und die Lage der arbeitenden Klaffen. Die indirekte Steuer Eine Bertheidigungs- Rede vor dem Königl Rammergericht zu Berlin gegen die Anklage, die besiglofen Klaffen zum Haß und zur Verachtung geg. die Befißenden öffentl. angereizt zu haben. Mt.-, 60 Der Laffalle'sche Kriminalprozek. Die mündliche Berhandlung nach dem stenographischen Bericht. Drittes Heft: Das Urtheil erster Instanz mit kritischen Nandnoten zum Zwecke der Appellations- Rechtfertigung bearbeitet. Mt.-, 50 an das Central- Comitee zur Offenes Antwortschreiben Berufung eines Allgemeinen Deutschen Arbeiter Rongresses zu Leipzig. 5. Auflage. Mt.-, 10 Bur Arbeiterfrage. Rede bei der am 16. April 1863 in Leipzig abe gehaltenen Arbeiterversammlung. Nebst Briefen Mt.-, 10 Profeffor Wuttte's und Lothar Bucher's. Arbeiterlesebuch. Rebe affalle's zu Frankfurt a. M. am 17. und Kleine Auffäße: Die französischen Nationalwertſtätten von 1848. Antwort an Herrn Profeffor Rau. Laffalle und die 19. Mat 1863. Nach dem stenogr. Berichte. Mt.-, 25 Statiftit von Wackernagel. Herr Wackernagel oder der moderne Heroftratus. Erwiderung auf eine Rezension der Kreuz- Zeitung". Mr.-, 13 und der Frankfurter Abgeordneten Die Feste, die Bresse tag. Drei Symptome des öffentlichen Geistes. Eine Rede, gehalten in den Bersammlungen des Allgemeineu Deutschen Arbeiter Vereins zu Barmen, Solingen und Düsseldorf. mt.-, 25 vor der forrettionellen am 27. Junt 1864. Bertheidigungs- Rede Rede Düsseldorf Appelltammer zu gegen die Anklage, verschiedene Klaffen der Bevölkerung zum Haß und zur Berachtung öffentlich angereizt zu haben. An die Arbeiter Berlins. Arbeiter- Wereins. mr.-, 10 Eine Ansprache im Namen der Arbeiter des Allgemeinen Deutschen Mt.- 20 wider Ferb. Lassalle vor dem StaatsDer Hochverraths- Prozeß gerichtshofe zu Berlin a. 12. März 1864. Nach dem stenographischen Bericht. Mt.-, 40 bes Allgemeinen Deutschen Arbeiter Vereins Die Agitation und das Bersprechen des Königs von Preußen. Eine Rede, gehalten am Stiftungsfeste des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins zu Ronsdorf am 22. Mai 1864. Mt.-, 25 scholien. Herr Julian Schmidt, der Siterarhißoriter, mit Segers Franz von Sickingen. Eine hiftorische Tragödie. Mt. 2, Herr Bastiat- Schulze von Delitzsch, oder Rapital und Arbeit. Mt.-, 75 2. Auflage. der öfonom. Julian Mt. 1, Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Bei Aufträgen von Auswärts ersuchen wir höflichst um gleichzeitige Einfendung des dafür entfallenden Betrages.( Porto extra.) J. Semmel, Oraniente. 55, Arzt Dr. Hösch, LinienRoh- Tabak A. Goldschmidt, 4435L* am biesigen Plaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr. 2. Schuhe und Stiefel mit Kontroll- Marke. Allen Freunden u. Genossen empfehle mein Schuh- und Stiefel- Geschäft. Große Auswahl in Winter- Artikeln zu den billigsten Preisen. 4933L* L. Zaake, Küstriner- Platz Nr. 8. Wer liefert 2632b Rindleder, schwarz, matt, in dünnster Qualität, halbe oder ganze hautweise? Bemusterte Offerten mit Preisangabe unter M. S. 30 bef. die Exped. d.„ Vorwärts". 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Frau werbungen schriftlich erbeten. General- frdl. möbl. Schlafft., sep. G., f. H. billig ch auf Wunsch frei ins Haus. 26436 Waldemarstr. 21. 26466 Freigang, Görligerstr. 39. 26846 Agentur, Schönhauser Allee 153. zu verm. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck uno Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 2656b 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 248. Boykott- Lifte für die Berliner Lokale. Folgende Lokale sind nicht zu haben: Sonnabend, den 21. Oktober 1893. 1. Wahlkreis. Kroll's Etablissement, Sommerstraße. Belt Nr. 1. Dräsel, Neue Friedrichstr. 35. Brandenburger Haus, Mohrenstr. 47. Gustav Richter, Burgstr. 12( Hotel König von Portugal). Gesellschaftshaus, Niederwallstr. 20. Altstädter Hof, Kaiser Wilhelmstr., Ecke Neuer Martt. KonzertHaus, Leipzigerstr. 48. Hinspeter, Strausenfir. 10. Miegel, Stralauerstr. 57. Feen- Palast. 2. Wahlkreis. Schröder, Stegligerstr. 18. Anhaltische Ressource, W. Süßer, Mödernstr. 114. Rothacker, Bellealliancestr. 5. Philharmonie, Bernburgerstraße. Restaurant Sur Lehmtute", am Kreuzberg( verlängerte Kazbachstraße). 3. Wahlkreis. Keller, Köpnickerstr. 96/97. 4. Wahlkreis. Steffen, Landsberger Allee 150. Martini, Gr. FrankfurterStraße 99( fr. Wenzel). Alhambra, Wallner Theaterstr. 15. KönigstadtKasino, Holzmarttstr. 72. Königstädtisches Kasino, Gr. Frankfurterstr. 76. 2. Haase, Große Frankfurterstr. 47( gegenüber der Marfusstraße). 5. Wahlkreis. Siemund, Linienfir. 9. Neumann, Linienstr. 19. Ahrens, Weinmeisterstr. 9. Heinrich, Ballfalon, Joachimsir. 12. Tonhalle, Friedrich straße 112. Fiebig, Kleine Auguststr. 14. Diesener, Landsbergerstr. 40. Saal des Handwerkervereins, Sophienstr. 15. 6. Wahlkreis. Artushof, Perlebergerstr. 23. Schwarz, Hohenzollern Gaal, Bandelstr. 35. Schulz, Stettinerstr. 57. Marienbad, Gesundbrunnen Moabiter Kasino, Wilsnackerstraße 63. Wiftoria: Ballsalon, Brunnenstr. 145. Gens, Elfafferstr. 9. Elsasser Ballsalon, Elsasse: str. 15. Kastanienwäldchen, Gesundbrunnen. Zimmermann, Badsir. 58. Unterschrieben, sein Lokal zu Versammlungen hergeben zu wollen, hat: H. Megner, Holzmarktstr. 72. Die Lokalfommission. J. A.: Julius Wernau, Rosenstr. 30. Glienicke bei Hermsdorf i. d. M. Gesperrt: Sand- Krug( Inh. Hausotter). Restaurant Trampel. Hermsdorf i... 3u empfehlen: 2h. Wangenheim, Berliner straße 6( Blatt liegt aus). Gesperrt: Restaurant Feldschlößchen", F. Bleyle, Tegelerstraße. Restaurant Zur Soolquelle", F. Schmetzer, Berlinerstr. Restaurant Bellevue", A. Pfeffer, Schloßstr. Reſtaurant" Forsthaus". J. Hüttl, Augusta- Vittoria straße. Restaurant von W. Schulze, Berlinerstraße. Gasthof Bur Mühle", A. Woftrack, Berlinerstraße. Gasthof von Chr. Lauck, Berlinerstraße. Gaft: haus Bum Waldschlößchen", Th. Löffler, Bahnhoffir. Hohen- Neuendorf( an der Nordbahn). Jwert( früher Schmohl). Hohen- Schönhausen. Zu Bersammlungen zu haben: Jaenide, Steuer, R. Schulze, Ktenait. 8u empfehlen: F. Weber, Kuß, Kabbisch, Möhring( Weiße Taube). Gesperrt: Sommer, Gohlke( Weiße Taube). R. Schönebeck. Kein Lotal. Kolonie Schönholy. Bajahn's Lotal, großer Garten. Hardegen, Nr. 16. " Birtenpart" von Strewe. Lanke. Kein Saal. Bu emfehlen: Gastwirth Kempfer. Gesperrt: Das Lofal von Otterstein. Lichtenberg-( Friedrichsfelde rechts der Ostbahn). 8u empfehlen: Velten, Frankfurter Chaussee 1. Stübbe, Frantfurter Chauffee 8. Sinte, am Bahnhof. Kirchbach, Brinzen- Allee. Schulze, Prinzen- Allee. Liebenthal. Gastwirth Thiele. Maldjow. Lindecke. Malz und Friedrichsthal. Gesperrt: Wwe. Barthels Gasthof, Malz. Wwe. Köppen, Gasthof, Friedrichsthal. Schüler, Gasthof, Friedrichs thaler Glashütte. Naffenhaide und Germendorf. Lindenkrug", Nassenhaide. Gesperrt: Vollmann, Gasthof Knobloch, Gasthof in Germendorf. Heinrich, Gasthof in Germendorf. Nieder- Schönhausen. Elysium( früher Großjean), Sindenstr. 25. Hempel, Buchholzerstr. 8. Siewert. Sämmtliche andere Lokale sind für uns gesperrt. Oranienburg. Zu Versammlungen zu haben: Ferd. Süste, Kanalstr. 38. H. Löwenheint, Berlinerstr. 1. Bu empfehlen: Ziehm, Kanalstraße. Schulz, Lehnigstr. 6. Th. Mohaupt, Bigarrengeschäft, Kanalstr. 67. Gesperrt: Ostar Brederet's Restaurant, Berlinerstraße. Albert Fromm, Gasthof zum Oranienburger Wappen, Breitestraße. Eiler's Hotel, Louisen: plaz. Nikolas, Gasthof, Bernauerstraße. Gmil Greinert, Schüßenhaus, Bernauerstraße. Wilhelm Gänsicke, Restaurant zur Kurfürstin, Lehnigstraße. F. Lokalliste für die Umgegend von S. Fathte, Schloßreſtaurant, Savelbauſen. Berlin. Kreis Angermünde. Gderberg. Gasthof zum Scharzen Adler( A. Sommerfeld). Kreis Nieder- Barnim. Alt- Landsberg. Neubauer. Bernau.„ Schützenhaus"," Elysium", Versammlungslokale. Bu empfehlen sind: Garg, Wallstr. 2. Hering, Mühlenstr. 4. Kluge, Kronenstr. 4. Tonn, Berlinerstraße Gce Königstraße, W. Bernitow, Tuchmacherstraße 162. W. Beeger, Königstraße, am Markt. W. Seder, Berliner ftraße 113. Bohre, Kaiserstraße. Birkenwerder a. d. Nordbahn. Saal zu Bersammlungen stellt zur Verfügung Karl Sießig, Schüßenhaus". Borgedorf. Kein Lotal. Balldorf. Gesperrt: Gasthof Hermann' Jahn, Hauptstr. 32( Saal). Lokal Gustav Kalbe, Hauptstr. 28. Lotal Hermann pienis, Oranienburgerftraße 1. Lotal Gustav Benicke, Oranien burgerstr. 27. Gasthof Friz Schulze, Dranienburgerstr. 15( Saal). Erkner. Rein Lotal. Freienhagen. Gasthof. Pankow. Ringel, Bellevue", Breitestr. 21a. Störs' ,, Gesellschaftshaus", Mühlenstraße. Vereinshaus, Schulzestr. 28. Bum Thürmchen", Kaiser Friedrichstr. 50. Nordstern", Wollantstraße. Sollo, Berlinerstraße. Alle übrigen Säle sind von den Genossen zu meiden. Arbeiterblätter liegen in den meisten fleinen Lokalen aus. Pinnow bei Birkenwerder. Rosinsty's Restaurant. Plöhensee. Zu Bersammlungen zu haben: Otte's Eisschlößchen, Plößensee. Gesperrt: Gustav Habermann, Insel- Restaurant, Plößensee. Moabiter Schützenhaus. Reinickendorf( östlich). Böttcher's See- Schlößchen, Markstraße 1/2. Lüdicke, Amendestr. 1. Neubauer, Zu Versammlungen zu haben: Hausotterftr. 81. H. Budewig, Hausotterstraße 4. Bente's Storchneft" Nordbahnstr. 1. Wirthshaus zur Tanne, Nordbahnstr. 15. Stadi, ProvinzStraße 45. Borstells, Residenzstraße 4. Adeler( Lindenpart), Residenz- und Amendestraßen- Ecte. Bu empfehlen: Emil Kirsch, Residenzstr. 20. Weigt, Gesellschaftsstr. 2. Hartmann, Gesellschaftsstr. 12. Handtte, Residenzstr. 14. Malchin, Residenzftraße 101a. Apelt, Residensstr. 117. Klähn( Eisbörse), Residenzitr. 37. Gesperrt: Kaiser Friedrich- Bad( vorm. Süß). Metnice, Residenzstr. 108. Goldacker, Residenzstraße. Gäbler, Provinz- und Bürgerstraßen- Ecte. Müller's Schüßenhaus, Residensstr. 63. Wirsing, Hauptstraße( altes Dorf). Sandhagen, Zu Bersammlungen zu haben: Schretber's Hauptstraße( altes Dorf). Maurer, Hoppestr. 25. Gesperrt: Drews Gasthof. Friedrichsberg- Lichtenberg. Sämmtliche Säle sind zu haben. Friedrichsfelde. Bu Bersammlungen zu haben: Maikowski, Saal und Garten, Wilhelmftr. 11. Salzmann, Wilhelmstraße. 1 Reinickendorf( westlich). Bu Versammlungen zu haben: Franz Gottschalt, Eichbornstr. 69( tleiner Saal). straße 19 Wagener, Berlinerstr. 62. Karl Wolf, Berlinerstr. 66. Schanowsky, Bu empfehlen: P. Kohlschmidt, Wirthshaus zur Post, ScharnweberEichenbornstraße. Bu empfehlen: W. Dorn's Restaurant, Prinzen- Allee 35. Momber, Wilhelmstr. 10. Müller, Berliner- und Schloßstraßen Ecke. Franzke, Ber- Zeichert's Echütenhaus, Scharnweberstraße. A. Müller, Scharnweber- und Gesperrt: Wirthshaus zum Brocken, am Chauffeehaus. Philipp linerstraße 103. Gesperrt: Kohlhaase, Schloßstraße. Maßer, Schloß Restaurant. Blantestraßen- Ecke. Th. Marts, Scharnweberstraße( an der Antonienstraße). Barthels, Berlinerstraße. Meßte, Berlinerstraße( Restaurant Hoppegarten). Gördes, Wald- und Eichbornstraßen- Ecke. Friedrichshagen. Zu Versammlungen zu haben: Conrad ( Goldene Krone), Friedrichstr. 134. Stemperling( Fischerhütte), Seeftr. 12. Koslowsky( Waldlater), Köpenickerstr. 37. Lippert( Gesellschaftshaus), Friedrichstr. 65/66. Mar Lerche( Bürgerfäle), Friedrichstr. 109. Petznick ( Deutsches Haus), Friedrichstr. 111. Richter( Gisteller), Friedrichstr. 94. Schulze( Seeschlößchen), Geejir. 57/58. Täschner( Müggelschlößchen). Wandrey ( Reichsgarten), Friedrichstr. 135. Wulf( Bad Bellevue), Mühlenweg 9. 3u empfehlen: Stez, Wilhelmstr. 43. Eigendorf, Wilhelmstr. 67. Goyer, Scharrnweberftr. 113. Handte, Friedrichstr. 119. Hohensee, Seestr. 81. Kalesty, Wilhelmstr. 40. Blante, Friedrichstr. 58. Bandlow, Linden- Allee 14. Büttner, Kirchstraße, Ecke Wilhelmstraße. Beerenstecher, Seeftr. 29. Baum gart, Geestraße, Kantine 1 der Berliner Wasserwerke. Dermißel, Stirchstr. 6. Kappell, Friedrichstr. 123. Kurzte, Friedrichstr. 75. Kursis, Kirchstr. 17. Röstel, Friedrich fir. 44. Seelig, Friedrichir. 104. Schaz, Rahnsdorferstr. 34. Echmidt( Braueret- Ausschant) Friedrichstr. 1. Badeniack, Friedrichstr. 10. Bachom, Kastanien- Allee 14. Büge, Seefir. 62. Zimmermann u. Schönknecht ( Wilhelmsbab), Seestr. 39. Gesperrt: Schrammer( Am grünen Strand der Spree), Sprißenweg. Schmidt( Waldfater), Friedrichstr. 67. Weber( Kantine 2 der Berliner Wasserwerte), Seestraße. Kautsch( Ravenstein). Bonne, Seefir. 104. Becker( Kantine 8 der Berliner Wasserwerte). Homann, Köpenickerstraße 22. Kraaz( Kaiserhof), Friedrichfir. 68/69. Franz Lerche, Friedrichstr. 78/79. Magdeburg( Haidepart), Seestr. 1. Unbefugter Nachdruck verboten. Fröhliche Schifffahrt! Soziale Stizze von Mar Pfund. Rüdersdorf( Kaltberge). Zu Versammlungen zu haben: ., Schwedersty, Gasthof zum Deutschen Hause". G. Mißler, Gasthof zur Berghalle"; bei beiden liegt der Vorwärts" aus. Bu empfehlen: Köppen, Gasthaus„ Glückauf"; Dampferstation, Seestraße. Rummelsburg. Zu Bersammlungen zu haben: Wilhelm Borchmann's Ballsalon und Garten, Hauptstr. 83. Rudolph Weigel's Ballsalon, Türrschmidtstr. 45. Gustav Walter's Ballsalon, Hauptstr. 87. Müller, Ballfalon und Garten, Neue Prinz Albertstraße. Rummel, Restaurant und Garten, Hauptstr. 18, Weg nach der Köpenicker Haide. Bu empfehlen sind sämmtliche Restaurationen. Gesperrt: Café Bellevue", A. Ment, Hauptstr. 2. Wagner's Nuh, Inh. Kanimler, an der Köpenicker Haide, gegenüber dem Chauffeehaus. Sachsenhausen bei Oranienburg. Zu Bersammlungen zu haben: Wilhelm Malsty, Gasthof Sachsenhausen. Gesperrt: Gustav Schwarz, Restaurant zu Oranienburger Berg". Ferdinand Toltsdorf, Gastwirthschaft Sachsenhausen. Sandhausen. Gesperrt: Richard Dally, Waldhaus Sandhausen. Georg Bosch, Sanssouci in Sandhausen. Sdjöneidje. Kein Lotal. Gasthof. Schönwalde a. d. Prenzlauer Chauffee. 8u empfehlen: Schulz, Stralan. Zu Bersammlungen zu haben: Gräflich Reischach'sche Braueret, Stralau 62. E. Gursch, Restaurant, Stralau 5. May Krause, Tage und halbe Nächte wird er von der Stelle geschoben, das Stoßruder mit der Spitze in den Grund, mit dem andern Ende gegen die Schulter gestemmit. Wiederum Tage und ganze Nächte wird er an der Leine durch die Kanäle und Flüsse getreidelt, das eine Ende der Leine um den Mast geschlungen, das andere mit dem Riemen um Schultern und Bruft geschnallt. 10. Jahrg. Restaurant, Stralau 18. Chriftian Schrödter, Alte Taverne, Stralau 25-27. F. Wingert, Schweizerhäuschen, Martgrafendamm 19. 3u empfehlen: Wwe. Namlau, Restaurant, Stralau 50. Gubisch, Restaurant, Stralau 3. Schonert's Restaurant Neu- Seeland", am Rum melsburger See. Gesperrt: Kaffeehaus von August Braun, Stralau 15. Krüger's Restaurant Bum Storchnest", Stralau 16. Julius Tübbecke, Restaurant, Stralau 22. Stolpe. Bergemann, im Dorf. Tasdorf. Gasthof zum Deutschen Hause( Saal). Tegel. Zu Bersammlungen zu haben: Otto Schulz, Schloßstraße 7/8. Bu empfehlen: Rentner, Spandauerstr. 15. Gastwirth Langer zum Schwan, Tegelort. Gesperrt: Klippenstein, Spandauerstr. 4. Jude, Hauptstr. 14. Ewers, Hauptstr. 6.( Sämmtlich Saalbefizer.) Waidmannsluft. 8u empfehlen: Gastwirth Berbe, gegenüber der Gesperrt: Kurhaus, Inhaber Sporn. Restaurant Waidmannsluft ( Lehmann). Restaurant Schweizerhäuschen( Pommer). Restaurant zum Zannenwäldchen( Reetz). Lampenfabrit. 1= Weißenfee. Bu Versammlungen zu haben: Karl Geduld, Zum Prälaten, Königschauffee 42. Sannemann, Gustav- Abolfstr. 142. Café Rettig, Berlinerstr. 11, Inh. Otto Heinrich. G. Gerhardt's Elysium, LanghansStraße 24-26. Abel's Vereinshaus, Charlottenburgerstr. 150. Clebs, Charlottenburger- und Rölfestraßen- Ecte. Sengbeil, Königs- Chauffee 49. Dewein's Gesellschaftshaus, Königs Chauffee. Sternecker's Braueret. Terrasse, Berlinerstr. 144. Hähling, Langhansstr. 106. C. Backhaus, Prenzlauer Rothe, SeeChaussee. Jugi, Langhansstr. 137. Bu empfehlen: Sum Pfeifen- Müller, Königs- Chaussee 38. Wenfickendorf bei Oranienburg. Kein Lokal. Wilhelmsberg. Zu Versammlungen zu haben: G. Trinkhaus, Wilhelmsberg. Schiele, an der Landsberger Chaussee. Neupert, an der Sandsberger Chauffee. Bu empfehlen sämmtliche Lokale. Woltersdorf. Gasthof Wilhelmshöhe" von G. Gillmann, Saal und „ Vorwärts". Woltersdorfer Schleuse. Rein Lofal. Zehlendorf und Schmachtenhagen. Gesperrt: D. Gehns, Gasthof, Watomannslust, Zehlendorf. Hildebrandt, Gasthof, Behlendorf. Senß, Gaßhof, Schmachtenhagen. Wernigt. Kreis Ober- Barnim. Biesenthal. Gasthof zur Sonne( Inhaberin Wwe. Müller). Restaurant Buckow bei Müncheberg. Kein Lokal. aus: Restaurant Bittortagarten"( Inhaber Grundmann). Freier, JüdenEberswalde. Bu empfehlen und Arbeiter blätter liegen straße. Fürböter, Zöpferstraße. Kägler, Eisenbahnstraße. Diball, Gasthof zum Prinz von Preußen, Eisenbahnstr. 77. Dehnert, Restaurant, Eisenbahnstraße 66. Groß, Restaurant, Nichterplatz. Gesperrt: Restaurant Memes, Restaurant Sur Mühle", Inhaber Schermbeck( das Boltsblatt" liegt zwar aus, aber der Saal wird verweigert), fowie alle anderen Lotale. Freienwalde. Gasthof Bum goldenen Anker", Inhaber W. Nadday, 8u empfehlen: Fleischmann, Restaurant, Eberswalderstr. 7. Heegermühle. Zu Bersammlungen zu haben: August Schröder, Gastwirth, Schüßenhaus. Kanalstr. 3. Bu empfehlen: Albert Hennig, Schöpfurterstr. 5a. Das„ Voltsblatt" liegt aus bet: Alex Roloff, Barbier, Eberswalderstr. 24. Auguft Kaufmann, Barbier, Dorfstraße. Gesperrt: Hotel Bastian, Inhaber Gustav Bastian. Hermann Prahl, Gastwirth, Eberswalderstraße. Julius Gerlach, Restaurant zum füßen Grund. Jagdschlößchen, Inh. H. Wegnorowatt. Stransberg. Für uns zu haben: Kaffeehaus August Weber, Wilhelms straße. Otto Lange, Gasthof zum goldenen Stern, Martt Nr. 1. Gesperrt: Sinze, Restaurant, Wriezenerstraße 9. Gerber, Gasthof, Großestr. 1. Scheibner, Gasthof zur Sonne, Markt 10. Schüßenhaus. Kühne, Gasthof, Großestr. 72. Schönnagel, Restaurant zum Deutschen Kaiser, Großefir. 52. E. Städtefeld, Hotel, Großestr. 55. Proste, Hotel, Großestr. 63. Kreis Potsdam- Osthavelland. Rekin. Hamel, Restaurant. Frize, Restaurant. tlarwit bei Belten. Zu Bersammlungen zu haben: Wilhelm Noelte, Gastwirth. Bu empfehlen: Otto Ehrhardt, Gastwirth. Aug. Jden, Restaurateur. Hauen. Zu Versammlungen zu haben: Hobusch, Marktstraße. Bu empfehlen: Demuth, Chauffeestraße. Pichelswerder bei Spandau. Adolf Winkel, Restaurant Wilhelmshöhe. Potsdam. Brandenburger Kommunitation 16. Restaurant„ Charlotten hof" Alte Louisenstr. 32. Gesperrt sind die Lokale um Sanssouct, Konzerthaus, Mauerstraße, Mühlenberg- Grotte, Café Heere, Lennéstraße, und das Lotal von Schade, Bimmerftraße. Vogt's Blumengarten. Auf diese Lotale haben die Berliner Genossen genau Acht zu geben. Größere Gesellschaften sollen bei der Kommission vorher thren Besuch anmelden. Stolpe bei Wannsee. A. Mattausch, Restaurant zum Lindenhof. Spandau. Zu Versammlungen zu haben: Spandauer Bergbrauerei. Restaurant Witte, Pichelsdorf, zum weißen Schwan. 3u empfehlen: Ratte, Neumeisterstr. 5. Kiefer, Linarstr. 35. Klintsch, Pichelsdorferstr. 103. Bernhart, Pichelsdorferstr. 20. Hallicker, Frobenstr. 12. Andere Lokale find zu Versammlungen für die sozialdemokratische Partet nicht zu haben und bitten wir die Verliner Genossen, bei Ausflügen nach hier auf vorstehende Lokale Bezug zu nehmen. Welten. Zu Versammlungen zu haben: W. Grunow, Wilhelmstraße 19. Bemlin, Wilhelmstraße. S. Gericke, Bergstraße. G. Schröder, Breitestraße. Das Boltsblatt" liegt aus bei Schulze, Karlstr. Arndt, Friedrichstr. Waubte, Friedrichstr. Wendland, Friedrichstr. Müller, Bittoriaftr. Bollchow, Teuten, für die gefahren wird, fast widerstandslos gegenüber und müssen sich von ihnen die Frachtsäge einfach diftiren lassen. Dabei wird von den Schiffern auch namentlich beklagt, daß die Kaufleute, anstatt mit ihnen direkt zu verfehren, es vorziehen, ihre Transportverträge mit Maklern abzuschlißen, die sich verpflichten, den nöthigen Laderaum zu stellen. Die Schiffer haben So geht es mit gesenktem Oberkörper, in Schweiß gebadet danach fast regelmäßig mit den Maklern zu thun, in deren oder vom Regen durchnäßt, den Treidelpfad am Ufer entlang, Taschen ein erflecklicher Theil der von den Kaufleuten gezahlten von Morgens um 3 Uhr bis Nachts um 12 oder 1 und noch Frachtsummen hängen bleibt. Bemerkenswerth ist auch das Unlänger und gleichgiltig, ob Sonntag oder Werktag ist. Heißt das wesen, daß die Schiffer die unzähligen und immer mehr annicht ein lustiges Leben? schwellenden Kanal, Brücken-, Schleusengelder, Zölle, Steuern zc. aus ihren Frachtlöhnen bezahlen müssen, während die Frachtsähe selbst immer weiter herunter gehen. An diesem Verhältniß zu den Kaufleuten möchte ja nun möglicherweise etwas gebessert werden können durch Kampfvereinigungen der Schiffer, wenn es gelingt, die vollständig zersplitterten Kräfte unter dieser Flagge zu sammeln. Das an dere Uebel, unter dem die Gigner leiden, ist aber nicht zu furiren. Die kaufmännische Betriebsweise der Gesellschaften, die Beförderung durch Kettenschifffahrt und Schleppzug entspricht mehr dem Bedürfniß der Gegenwart. Die Gesellschaften können gewaltige Transportmassen übernehmen, liefern regelmäßiger und schneller: und in Folge dessen haben sie das beste Geschäft in der Hand und werden es auch immer mehr in die Hand bekommen. Auch hier wieder die alte Geschichte, die alte misère! Der fleine felbständige Unternehmer, der sich jahrhundertelang schlecht und recht ernährt hat, wird einfach vom Großkapital verschluckt, vom Großkapital, daß ein Erwerbsgebiet nach dem andern in fein fausendes Getriebe aufnimmt und troß der grauenhaften Berstörung von Menschenglück und trotz der Leichen, über die fein Siegeszug geht, in technischer Beziehung doch unendlich Besseres zu leisten vermag, als der selbständige kleine„ Eigner" aus der guten alten Zeit"! Am Ufer eines der Spreearme, die Berlin nach allen Richtungen hin durchqueren und auf denen fortwährend viele Hundert Elb- und Oberfähne herauf und herunter ziehen, liegt in einem alten, verwahrlosten Hause ein dunkler, gewölbter Keller. Hier haben die Schiffsleute ihren Verkehr, ihren Arbeitsnachweis und ihre Herberge. Ein trübseliger Aufenthalt! Der Schenktisch ist umgittert. Ja, aber hat denn der menschliche Geist nicht längst den Darüber hängen ein paar Reihen dünner Blut- und Leberwürste Dampf in seine Dienste gespannt zur Verrichtung der rohesten und dahinter steht das bekannte mit Schnapsflaschen besetzte mechanischen Arbeit, und können denn die Kähne nicht Regal. Eine Gasflamine beleuchtet mit röthlich flackerndem Licht wenigstens durch Zugthiere die Kanäle entlang getreidelt den langgestreckten, öden Raum. Die ehemals weiße Decke hat werden? fich durch Qualm und Dunst im Lauf der Jahre tief dunkelbraun O, gewiß! Auf den Treidelstationen giebt es genug Pferde; gefärbt. Aber in leuchtenden Farben prangt an der Wand hinter aber ihre Benutzung kostet Geld, und das wird nur daran geGlas und Rahmen ein Bild: Ein stolzes Schiff, das mit geblähten wandt, wenn die Reise stromauf geht und die Lasten auch bei Segeln an freundlichen, grünen Wiesenufern vorüber zieht. Der der unmenschlichfien Schinderei durch Menschen nicht mehr von Himmel ist blau und die Sonne ist goldig, und vom Deck der Stelle bewegt werden können. Und ebenso giebt es SchleppSchwingt ein junger Echiffer die Mütze, und am Ufer dampfer, freilich. Aber sie tosten noch mehr Geld, so viel Geld, lachen die fauberen Dirnen. Es ist nur ein eingerahmter daß die kleinen Kahneigner in der Regel ganz auf ihre Benutzung Bilderbogen in Wasserfarben; aber er ist sehr schön. Darüber verzichten müssen, weil die Frachtfäße so niedrig sind, daß die steht Fröhliche Schifffahrt!" und darunter die folgende Strophe: Frachten nur bei der allersparsamsten Wirthschaft für diese Löhne Wir schiffen frisch durch Sturm und Mogen, überhaupt noch befördert werden können, und, und nun ja: Und vorwärts!" heißt das Losungswort. und das menschliche Vich ist eben billiger, als das wirkliche Vieh So wird die halbe Welt durchzogen, und der Dampf. So jubeln wir von Ort zu Ort! Der Kleine Schiffseigner in der Binnenschifffahrt stedt näm Es muß also ein recht luftiges Leben sein, das Leben als lich nicht gerade in einer beneidenswerthen Haut. Er wird so Schiffsmann in der Flußschifferei! recht zwischen zwei Feuern gebraten, trotzdem er fortwährend Hier unten in der Kneipe ist, wie gesagt, der Echifferverkehr mit dem Wasser zu thun hat. Auf der einen Seite stehen die und der Arbeitsnachweis. Wer gerade teine Arbeit hat, hält Schifffahrts- Gesellschaften, die über große Kapitalien, Hunderte fich den Tag über in dem Keller auf, um abzuwarten, ob ein von Kähnen und eigene Schleppdampfer verfügen, die einheitlich Dabei ist aber die Binnenschifferei an sich nicht etwa ein Schiffer tommt, der einen Bootsmann braucht. Auf der lang- organisirt sind und in den Haupthandelsplätzen eigene Komptoire, überflüssiges oder dem langsamen Untergang geweihtes Gewerbe. gestreckten, schmalen Bank, die sich unter dem schönen Bild an eigene Makler und regelmäßige kaufmännische Verbindungen Sie ist im Gegentheil eins der wichtigsten Glieder im modernen der Wand entlang zieht, sigen immer etliche dieser Schiffstnech te haben. Infolge dieser Vortheile können sie natürlich rationeller Verkehrswesen. In Deutschland macht jetzt ungefähr der vierte und warten. Sie rauchen aus Shagpfeifen, trinken Weißbier und wirthschaften, wie der kleine Eigner". Die Kähne der Gesell Theil aller beförderten Güter die Reise nicht auf der Eisenbahn, knobeln dazu. Wenn der Tag zu Ende ist und Abends Feier- schaften werden von den Zentralstellen aus dirigirt; sie haben sondern auf den Binnenseen, Flüssen und Kanälen, und die Stadt abend geboten wird, dann bringt sie der Hausknecht zu Bett. stets, bevor sie noch am Biel einer Reise angekommen sind, ihre Berlin empfängt dem Gewicht nach mehr Güter auf der Und am Morgen sehen sie sich wieder auf die lange Bant Rückfrachten, brauchen also niemals unbenußt liegen zu bleiben. armseligen, tleinen Spree, als ihr sämmtliche hier einunter dem schönen Bild, verzehren ihr Geld und warten auf Die Frachtfäße sind nach bestimmten Grundfäßen geregelt. Die mündende Eisenbahnen bringen. Wo die Wasserstraßen, Arbeit. Lieferungen können infolge der regelmäßigen Dampferbenutzung deren Gefälle, Fahrtiefe u. f. w. die Schifffahrt irgend gestatten, Dann und wann wird denn auch einer oder zwei abgeholt, und der einheitlichen Organisation schneller und prompter er ist der Verkehr zu Schiff eben leistungsfähiger und billiger, dies dann geht's an Bord zur fröhlichen Schifffahrt". folgen. So ist es denn fein Wunder, wenn diese Schifffahrts wenigstens für Massenbedarfsartikel, wie Holz, Kohlen, Petroleum, Wer hätte nicht schon diese Arbeitsthiere an der Arbeit ge- gesellschaften von der kaufmännischen Welt bevorzugt werden und Salz, Getreide, Obst, Kartoffeln, Mauersteine, Kalt und der sehen! Ob glühender Sonnenschein, ob Sturm und Regen: Tag häufig das Geschäft in der Hand haben, so daß sie nicht selten gleichen; dagegen werden die städtischen Industrie- Erzeugnisse aus, Zag ein wird der 30 oder 40 Meter lange Kahn mit Lasten noch selbständige Schiffer zu gedrückten Preisen für sich fahren und andere Produkte, die auf schnelle Beförderung angewiesen von 6000 Zentnern und mehr langsam, langsam, Schritt für lassen können. sind und ihrem höheren Werth gemäß auch höhere Frachtsäge vertragen, nach wie vor den Eisenbahn- Verkehr vorziehen. Schritt, unter Stöhnen und Aechzen von der Stelle gebracht. Auf der anderen Seite stehen die Schiffseigner den Rauf Baumschulenweg( Neu- Treptow). Bischof. Hochstein( früher Lauff). Brit. Sämmtliche Säle zu haben. ( Kurras). Gerichts- Beitung. Bittoriastraße. Rettner, Breitestr. Kersten, Mühlenstr. Beyer, Wilhelmstr. 1 münderstraße 12. Alter Biethen( Danter), Tepligerstr. Franzensbader Garten Laube, Luisenstr. Eggert, Luisenstr. Konrad, Luisenstr. ( Lücking). Wirthshaus Deutsches Haus( H. Balz), Breitestr. Gesperrt: Tübbicke, Breitestraße. Schmödwik. Restaurant Segler- Schlößchen. Restaurant zur Palme Kreis Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Gewerbegericht. Rammer VI. Borsigender: Assessor Schöneberg. 3u Versammlungen zu haben: Schloßbraueret, Adlershof. 3u empfehlen: Kuhle. Miffera. Poranste. Schwabe's Hauptstr. 60/63. Feiertage auf Kosten Jakob,( Saal u. Garten), Grunewaldstr. 110. Leo. Sigung vom 18. Oktober. Gesellschaftshaus( W. Theise). Pauligt's Restaurant. Gesperrt( Saalinhaber): Weidt's Restaur. Lindenpart, Sauptstr. 16. Der Arbeiter? Der Metallarbeiter Schröder beansprucht Gesperrt: Leopold, an der Bahn. Albrecht's Restaurant. Freude's Ramm's Restaur., Hauptstr. 81. Birkenwäldchen( Sarre), Hauptstr. 34. Restaurant. Stippetohl's Restaurant. Wöllstein's Luftgarten( F. Schröder). Möhring's Restaur., Spohnholzstr. 27.( Restaurants): Halle, Bürgerliches von seinem ehemaligen Arbeitgeber Kantorowicz drei Alt- Markgrafpieshe. 3u Versammlungen zu haben: Wilhelm Bierhaus, Stubenrauchstr. 9, Hohenstein, Hohenzollern, Kaiser Friedrich- jüdische Feiertage, den 15., 16. und 18. September, an welchen Graßnic, Langendamm bei Martgrafpieste. Diegel, Braunsdorf bei Wiart- straße 18. Gründer, Grunewaldstr. 106. Graf, Nollendorf: und Macßenstr. feine Kollegen und er nicht arbeiten durften, bezahlt. Der Begrafpieste. Böschte, Neu- Woltersdorf bei Marfgrafpieste. Ece, im Keller. Hirsch, Bülowstr. 6. Restaurant zur Dampfbahn, Biethenstr. 6. Breitenstein jetzt Schulz, Friedenauerstr. 60. Gasthof zum Hirsch( Ahloff), flagte wurde gemäß dem Klage- Anspruche verurtheilt. Im Haupt- und Tempelhoferstr.- Ecke. Imm, Hauptstr. 121. Malzahn, Nollen Urtheil wurde mit Recht ausgesprochen, daß der Beklagte Dorfstr. 22. Uhlig( Sum Bahnhofsschloßchen), kolonnenstr. 56. Bannier, nach der bestehenden Gefeßgebung nicht ohne weiteres die auf Kolonnenstr. 46. Strauchmann, Kolonnenstr. 35. Pohi, Kolonnenstr. 28." Raths sein Verlangen von dem Kläger mitgefeierten jüdischen Festtage teller, im Nathhause, Hauptstr. 2. Steglib. Görlich), Ahornstraße 15a,( Saal zur Verfügung.) Borsdorf, unbezahlt lassen dürfe, es hätte dazu eines Einverständnisses mit Schloßstr. 66. Dabergoz, Schloßstraße 84. Gärtner, Schloßstr. 8. Günther, dem Kläger bedurft; sie gehören nicht zu den Feiertagen mit Martsteinstr. 9. Ww. Hörig, Schloßftr. 11. Hannusch, Düppelstr. 26. Jutte, bürgerlicher Wirkung. Meinert Albrecht str. 108. Kliemann, Düppelstr. 27. Lempert, Schloßstr. 24. Schellhaſe, Die Aufhebung eines Lehrvertrages, welchen der Arbeiter Ahornjir. 32. Ratten, Schüßenstr. 51. Sternißty, Seefeftr. 4. Schildhornstr. 79. Schivelbein, Schildhornftr. 4. Schneider, Düppelſtr. 32. Scholz im Interesse seines Sohnes Oktober 1892 mit dem Schmidt, Schüßenstraße. Tiete, Albrechtstr. 125. Weißenfeldt, Schloßftr. 92. Stolpe bei Wannsee. Restaurant„ Lindenhof"( Inhaber A. Mattausch). Gürtlermeister Mielte geschlossen hatte, beantragt der erstere, Teltow. Su Bersammlungen zu haben: Schüßenhaus und behauptend, sein Sohn sei in ungebührlicher Weise vom LehrSchwarzer Adler( Wirth Anthauer). herrn geschlagen worden. In einem früheren Termin wurde Bu empfehlen: E. Derz( Boltsblatt"), F. Kupsch(„ Vorwärts"), dem Gericht bereits ein ärztliches Attest über die Folgen der D. Dugrain( Boltsblatt"). Vorwärts" und" Boltsblatt" liegen in allen Lofalen aus mit Ausnahme von Dähne, Motowsky, Schulz. Charlottenburg. Zu Versammlungen zu haben: Gambrinus: Brauerei", Wallstr. 46. Bären- Braueret", Spreeftr. 3e. Bismarcshöhe( Herwann Krause), Bismarckstraße. Baaz' Restaurant, Kantstr. 58. Heinrich Krause, Bismarckstr. 74. Knebel's Klubhaus, Westend. Grosjahn. Gesperrt: Etablissement Cfchische, Rosinenstr. 3. Grewold's Gesellschaftshaus, Berlinerstr. 100. Baprig' Salon, Berlinerstraße 89. Café Grunewald, Spandauer Berg. Firl's Restaurant, Spandauer Berg." Schüßenhaus". Trisethau's Salon, Sophie Charlottenstr. 94. Deutsch- Wilmersdorf. Zu Versammlungen zu haben: Mölter's Boltsgarten, Berlinerstr. 40. Schulze's Restaurant, Berliner- und Augustastraßen- Ecke. Bittoria- Garten, Wilhelmsaue. Bu empfehlen: Restaurateur Gräb, Brandenburgischestr. 106. Restau rateur Finder, Brandenburgischestr. 104. Försterling, Mecklenburgischestv. 29. Gesperrtan Sälen: Rudolph's Restaurant, Wilhelmsaue. Restau rant Schramm und Seefchlößchen, beide am Gee gelegen, Kaiserstraße. An 9estaurants: Büllich, Berlinerstraße 48. Schramm, Berliner- und Nassauischestraßen- Ecte. Gesell, Berliner- und Prinzenstraßen- Ecke. Friedenau. Spremberg( Kurhaus). Baaz. haben: Wilhelm Grieß, Berlineritr. 134. 3u empfehlen: Abraham, Lantwigerstr. W. Schlüter, Wilhelmftr. 33. Wolter, Heinersdorferstr. Ebert, Berlinerstr. Gottwald, Dürerstr. Braat, Steinmehstr. Gesperrt: Teichert, Restaurant mit Eaal, Berlinerstr. 80. Tillmann ( Inh. Langhammer), Restaurant mit Saal, Berlinerstr. 33. Trebbin. Rein Lotal. Gesperrt: W. Mafenzy, Gastwirth. Gottfried Kuhlemat, Gastwirth. Schläge vorgelegt, in welchem 5 Wunden, darunter Förster, Gastwirth. Julius dieibe, Kaufmann. Sermann Thiele, Kaufmann. einige 10 3entimeter lange und 1½ 3entiWw. Bartian, Gastwirth. Rehfeldt u. Mater. Kaufleute. Tempelhof. zu empfehlen: Gerth, Restaurant, Dorfstr. 10. Dube, meter breite, als solche bezeichnet werden. dem Verlegung der Attest ist die Restaurant, Dorfstr. 29, Fischer, Restaurant, Berlinerstr. 41. Weidler, Na ch Groß- Sichterfelde und Lankwik. Bu Versammlungen zu Restaurant, Mingbahnftr. 58. Wesenberg, Restaurant, Schönebergerweg 1. Schulter geeignet gewesen, den Knaben bei 2. Reisen, Bigarrengeschäft, Berlinerstr. 44. der Arbeit zu behindern. Um Näheres über die Schwere der Verlegungen auszusagen, war zum neuen Termin der Dr. Wollheim vorgeladen worden. Dieser erklärt, er halte dafür, daß ein dünner Rohrstock zum Schlagen benußt wurde, der wohl geeignet sei, momentan schmerzhafte, aber sehr bald heilende Kontusionen zu erzeugen. Eine Arbeitsunfähigkeit habe überhaupt nicht vorgelegen und eine längere Behinde Durch Vernehmung eines rung bei der Arbeit auch nicht. und eines feiner Lehrlings des Herrn Mielte früheren Arbeiter wurde festgestellt, daß die Lehrjungen Der von ihrem Ausbeuter öfter Reile Iriegten". vernommene Arbeiter hat gesehen, wie Scholz geschlagen Gesperrt: Henning, am Anhalter Bahnhof. Arnold, am Anhalter Bahnhof. Hundertmart, Berlinerstr. 136. Lücke, Berlinerstr. 129. Maffurath, Beeteftr. 22. Bießnart, Chausseestraße. Härtel, Botsdamerstr. 2. Fichtel, Grünan. 3u empfehlen: Lindenhayn, Friedrichstr. 3a. Rutkowsky, Boltsgarten. Etegligerstraße. Gesperrt: Stein's Restaurant. Gesellschaftshaus( Ohlrich). Jägerhaus, Bahnhofstraße. Kaiser Wilhelmsgarten( Buchholz). G. Hecker, Rathshalle. Restaurant Schötz. Grünan- Schmödkwit. Paul Rehfeld. Johannisthal. zu Bersammlungen zu haben: Genftleben, Friedrichstraße. Hampsch, Kaiser Wilhelm- und Waldstraßen- Ecke. Gesperrt: Barlow, Kaiser Wilhelmsplay. Lenze, Friedrichstraße. Kleinschefsky, Friedrichstraße. Henneberg, Friedrichstraße. openid. 8u Berfammlungen zu haben: Klein, Stadttheater. Gerisch, Lindenftr. Dalbiit. Goldener Hirsch, Friedrichshagener- Chauffee. Scheer, Wilhelmsgarten, Rudowerstraße. Kautsch, Kaiserhof, Grünstraße. Ludwig, Marienstraße. 3u empfehlen: Echmidt, Su den drei Linden", Grünauerstraße. Gabriel, Grünauerstr. 6. Babel, Grünauerfir. 25. Joch, Grünauerftraße. Leberecht, Glienicei str. 22. Echulz, Glienickeritraße. Schulz, Schönerlinder: straße 3a. Certel, Bahnhofstraße. Stup, Echloßstraße. Martan, Grünstraße. Gaul, Grünftraße. Briz, Altenmartt. Troppens, Rosenstraße. Linsener, Kiez. Etahu, Stieg. Echulz, Müggelheimerstraße. Schimmezect, Müggelheimerstraße. Tauchert, Müggelheimerstraße. Enger, Amtsfeld. Seifert, Gartenstraße. Held, Müggelheimerstraße. Lindner, Gartenstraße. Gesperrt: Wwe. Schulz, Müggelheimerstraße. Tabbert, Hirschgarten, Friedrichshagener Chaussee. Haase, Ostend. Löwendorf. Gasthof zur Sonne. Mariendorf. 8u Bersammlungen zu haben E. Hilgert, Ackerftraße 14. 3u empfehlen: Schramm, Dorffir. 31. Ww. Stolzenburg, Chauffeeftraße 61. Rocket, Chauffeestr. 8. Dahlemann, Chausseestraße( legt den Vorwärts" aus). Gesperrt: Frit Saat, Dorffir. 1. Freiberg, Chauffeestr. 35 u. 53 gegenüber. Karl Haat, Chauffeestr. 28. Blocksdorf, Chausseestr. 58. Ww. Schensch, Feldstr. 14. Außerdem legen teine Parteiblütter aus: Martwig, Dorf- und Chauffeestraßen- Ecle. Bahr, Chausseestr. 70. Blavienfelde. 3u Bersammlungen zu haben: Ferd. Teutschbein( Voltsbatt"). 3u empfehlen: Fried. Bogeler, Alter Krug( Borwärts). Friz Gädicke, Villen- Kolonie( Borwärts"). Gesperrt: Serm. Betsch. Aug. Nohrbeck, Gasthof zum braunen Roß). Ferd. Berger, Gasthof zur grünen Linde. Mittenwalde. 3u empfehlen: Hermann Trebe, Bigarrengeschäft ( Borwärts" liegt aus). Nieder- Schönweide. Zu Versammlungen zu haben: BorussiaBrauerei, Berlineriraße. 8u empfehlen: Thiele, Grünanerstr., Strecker, Grünauerstr., Stebenbaum, Berlinerstr., Hinz, Berlinerstr., Burkhardt, Berlinerstr. Gesperrt: Hanisch( Zum Kurfürsten), Berlinerstr. Ladendorf( Neuer Krug), Berliner ftr. Howawes. 8u Bersammlungen zu haben: Gärtner, Wallstr. 55. Bu empfehlen: Leuenberg, Wallstr. 17. Karl Wolter, Lindenstr. 36. Reinbeckel, Walstr. 16. Paul Neumann( Bigarrengeschäft), Kreuzstr. 4. Herrmann Bathe( 8igarrengeschäft). Wilhelmstr. 50. Gesperrt: Ernst Schmidt, Wilhelmstr. 3. Gebauer, Wilhelmstr. 24. Risdorf. Bergschloß- Braueret, Hasenhaide. Vereinsbrauerei, Jägerstraße. Mane's Bariété- Theater, Hermannstr. 18. Summer's Salon, Berlinerstr. 136. Soffmann's Festfäle, Bergstr. 133. Miefegt's Salon, Bergstr. 129. Barta, Deutsches Wirthshaus, Bergstr. 120. Stolzenburg's Kaiser Wilhelmsbad, Canner Chauffee. Wiersing's Salon, Knesebeastr. 77. Ww. Apolt, nesebeckt straße 15. Nitschte, Steinmichstraße 45. Rubow. Kein Lokal. Schmargendorf. Zu Versammlungen zu haben: Wirthshaus Schmargendorf( Friedrich), Warr.emünderstr. 6. Schüßenhaus( n. Wegener), Hundetehleftr. 20. Sanssouci( u. Pöting), Ruhlaerstraße. Wirthshaus zum Bu empfehlen: G. Walter, Destillation und Bierlokal, Breitestr. 25. Schwan( W. Jarette), Gruneroald. Aug. Heuer, 8igarren- und Tabafgeschäft, Breitestr. 23. Gefperrt: Gesellschaftshaus( Tourley), Warnemünderstr. 1. Schwarzer Adler( Krägenbrini), 8opaterstr. 3. Waldschlößchen( F. Schumann), Warne münderstraße 4. Forsthaus( G. Löther), Warnemünderstraße 7. Waldfater ( R. Götsch), Warnemünderstraße 10. Wilder Eber( M. Werner), Warne Aber gerade in den Charakter der Binnenschifffahrt als Vermittlerin der wichtigsten Volts- Nahrungsmittel und Massenbedarfsartikel liegt auch ihre große volkswirthschaftliche und foziale Bedeutung. Troß dieser sozialen Wichtigkeit aber auch hier wieder der merkwürdige Widerspruch, der sich überall im Leben der modernen Kulturvöller zeigt: Jeder Einzelne leistet der Gesammtheit die unentbehrlichsten Dienste, erfüllt die wichtigsten sozialen Funktionen: hat aber dennoch Grund, mit seiner eigen en sozialen Lage im höchsten Maße unzufrieden zu sein! " Treptow. Zornow's Restaurant. Bender's Restaurant. Heydrich's Restaurant. Jacob, Ausschant der Bock- Braueret. Otto( früher Henze), Restaurant zum Karpfentetch. Bade's Voltsgarten. H. Kümpel, köpnider Landstraße. Bischof, Restaurant zur Baumschule. Gesperrt sind: Braun( am Bahnhof Treptow), Senner, Adermann, Gichbaum, Riemer ,,, Paradiesgarten", Wilhelmsgarten"," Altes Gierhäuschen", Neues Gierhäuschen", Landsberg( früher Nietsch), Gräzuweit( früher Appelt). Wannsee. Rein Lokal. Behlendorf. zu haben: Rost, Karlstraße. Der Vorwärts" liegt aus: Warnite, Zeltowerstr. 23. Haupt, Potsdamerstraße. Dohrmann, Wachnowerstraße. Zeuthen- Handels Ablage. M. Schrobach. von anderen Die Adressen der Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend wurde; seiner Meinung nach ist der Junge Berlin sind folgende: Adlershof: B. Casper, Bismarckstr. 52a. Bernan: G. Schröder, Mühlenstr. 4. Brih: R. Schönbauer, Rigdorf, Juliusstr. 39. Bukow bei üncheberg: F. Siemon, Schneidermeister. Dalldorf: E. Gallin, Sauptstr. 35. Charlottenburg: A. Röttger, Wilmersdorferstr. 65. Deutsch- Wilmersdorf: G. Reuter, Berlinerstr. 29. Eberswalde: F. Bittner, Breitestr. 34. Freienwalde a. O.: Robert Schiele, Alt- ieh 4. Friedrichsberg- Lichtenberg: H. Tropper, Friedrich- Karlstr. 33. Friedrichsfelde: G. Junge, Prinzen- Allee 35. Friedrichshagen: Henfelder, Echarrnweberstr. 47. Groß- Lichterfelde- Lankwik: W. Völkel, Parallelstr. 10. Grünan: H. Schneider, Köpenickerstr. 103. über= menschlich" geschlagen worden. Der Vorsitzende schlägt dem flagenden Vater vor, auf einen vom Beklagten schon akzeptirten Vergleichsvorschlag einzugehen. Letzterer hatte sich bereit erklärt, auf die Erfüllung des Lehrvertrags verzichten zu wollen, wenn er als fleinen Theil des seit 1/2 Jahren gezahlten Kostgeldes 10 M. zurück erhalte, um seiner Autorität den anderen Lehrlingen gegenüber gesichert zu sein.(!!) Die Möglichkeit, und dann der Prozeß gehe für ihn verloren, sei da, die Lehre zurück, müsse der junge Mann unter den bestehenden Umständen denselben Blück zu nennen wäre; das Verhältniß zwischen Meister und für in was fein Heegermühle bei Eberswalde: C. Dölfs, Schuhmacher, Heegermühle. Lehrling würde ein auf die Dauer unhaltbares werden. Da Hermsdorf: H. Schmidt, Tegelerstr. 2. Hohen- Schönhausen: G. Lück, Wilhelmsberg 18. Johannisthai: G. Elze, Friedrichstr. 19. Alt- Margrafenpicshe: Krause. Mariendorf: Hilgert, Ackerstr. 14. öpenidi: E. Israel, Gartenstr. 8. Marienfelde: Paul Kalow, Chauffeestr. 78. Marwit b. Velten: A. Lehmann, Töpfer. Nauen: H. Kohn, Mittelstr. 6. Nieder- Schönweide: G. Elze, Friedrichstr. 19( Johannsthall). Lowawes: F. Schuster, Lindstr. 15a. Oranienburg: Th. Mohaupt, Kanalstr. 67. Pankow: Grünberg, Schulzestr. 27. Potsdam: A. Krause, Charlottenhof. Reinickendorf: A. Richter, Justusstr. 57. Rivdorf: B. Schent, Knesebeckstr. 10, Rüdersdorf( Kaltberge): Matthes. Rummelsburg: G. Beier, Türrschmidtstr. 4/5. Schmargendorf: Paul Abraham, Mösenerstr. 4. Schöneberg: 2 Weisgerber, Grunewaldstr. 116. Spandau: A. Senftleben, Bergstr. 9. Steglig: J. Otto, Schildhornstr. 75a. Stralait: H. Krumm, Stralau Nr. 17, 4 Tr. Strausberg: Albert Sering, Schuhmacher, Alofterfir. 22. Tegel: August Berndt, Berlinerir. 96, Teltow: Hermann Keßler, Badstr. 26. Tempelhof: A. Reisen, Berlinerstr. 44. Velten in der Mark: A. Paris, Bittoriastr. 80. Weißensee: S. Gampe, Sedanstr. 5. Zehlendorf: D. Bielte, Machnowerstr. 30. Die Lokalkommissions- Mitglieder der Umgegend von Berlin werden ersucht, Buschriften, die Lokalfrage betreffend, nur den Unterzeichneten einzuschicken; die Verantwortung über die richtige Ausstellung der Liste tragen die Einsender selbst. Direkte Abmachungen mit Wirthen der Umgegend von Berlin in LokalAngelegenheiten lehnt die hiesige Lokalkommission ab; dieselben haben sich in dieser Angelegenheit an die dortigen Kommissionsmitglieder zu wenden. J. A.: Die Lokalkommission. J. Wernau, Rosenstr. 30; Gumpel, Barnimstr. 42; D. Babel, Frankfurter Allee 90. Herr Scholz auf Anrathen seines Beistandes, des Goldarbeiters Faber, nicht darauf eingeht, zieht sich der Gerichtshof zur Berathung zurück. Bevor der wieder zurückgekehrte Gerichtshof durch den Vorsitzenden das Urtheil fällen ließ, rieth letterer im Namen desselben nochmals zu dem vorgeschlagenen Ver gleich. Herr Scholz ging nun auf den Vergleich ein. Die 10 M. find in zwei Raten zu zahlen, deren erste an 1. November und deren zweite am 1. Dezember fällig ist. Es ist der Versuch, einen Kläger zu bewegen, in Fällen der vorliegenden Art auf einen derartigen Vergleich einzugehen, entschieden zu mißbilligen. Eine Ueberschreitung des Büchtigungsrechts würde dem Arbeitgeber- Beisiger flar geworden sein, wenn er sich vergegenwärtigt hätte, daß etwa der Lehrer seines Knaben schmerzhafte aber bald heilende Kontusionen" mittels eines Rohrstockes diesem ohne hinreichende Veranlassung applizirt hätte. Der Richter, der zum Vergleich räth, stellt in den Fällen, die schwierig zu entscheiden sind, durch den Rath, auf einen Vergleich einzugehen; der Rechtsprechung ein Armuthszeugniß aus: erscheint es auch ihm, daß eine Lösung des Lehrlingsvertrages angebracht, weil dieses unleidlich, so ist es seine Aufgabe, die Rechtsregeln aufzusuchen, die das Recht des Klägers Klarstellen. Jit er aber der Ansicht, daß ein Lehrling, so wie geschehen, gefeilt" werden darf nun dann scheue er nicht davor zurück durch Aussprechen eines abweisenden Urtheils einen kleinen Beitrag mehr für die Herrlichkeit unseres Gesellschaftssystems zu liefern. Mit Necht haben die Arbeitnehmer- Beisitzer wiederholt sich gegen das Handwerk, Vergleiche zu schmieden, erklärt. Der Mas Rammer Vill. Vorsitzender Dr. Freund. schinenmeister Heimann flagt gegen den Druckereibesitzer Gramsch. Er verlangt 44 W., weil er ohne Kündigung entlassen worden ist. Vom Beklagten wird gegen die Klage eingewandt, Kläger sei betrunken und insolge dessen zur Fortsetzung der Arbeit unfähig gewefen. Ein Zeuge dagegen behauptet, die Entlassung sei nicht wegen Trunkenheit des Heimann, sondern Ein recht beklagenswerther Uebelstand ist es auch, daß die wenig über 4000. Die gute Hälfte ist verheirathet; aber nur auf dem Schiff lebenden Kinder während der Fahrzeit, also wenig Familien leben auf dem Schiff beisammen in der Koje des 8-9 Monate lang, ohne jeden Unterricht aufwachsen, wild, Schiffstnechts. Die Frauen wohnen meistens auf dem Land und wie die Blumen auf dem Feld, und nur die paar Winter- gehen dort irgend einem Erwerb nach, namentlich in der Landmonate, wenn die Schifffahrt stockt, in die Schule geschickt werden. Auch diese Erscheinung trägt neben andern dazu bei, dem ganzen Kahnschifferleben einen etwas zigeunerhaften Anstrich zu geben. Nur ein Theil dieser Schifferlinder, der bei Verwandten auf dem Lande lebt oder sonst in Pension gegeben ist, genießt regels mäßigen Schulunterricht. wirthschaft, da die Schiffsleute faft niemals aus größeren Städten stammen, sondern fast immer aus den kleineren an schiffbaren Flüssen und Kanälen belegenen Ortschaften und Dörfern. Wie wenig Anziehungskraft das Gewerbe auf die Bewohner großer Städte ausübt, kann man daran erkennen, daß im Jahre 1882 in Berlin nur 837 Personen ermittelt wurden, die von der Binnenschifffahrt lebten( selbständige Schiffer, Schiffsmannschaft und die Familien mit Frauen und Kindern eingerechnet), in der Provinz Brandenburg dagegen bei einer nur doppelt so großen Einwohnerzahl über 32 000! Wenn der Schiffstnecht seine Familie nicht bei sich führt, was, wie gesagt, nur selten geschieht, so muß er sich sein Mahl selber bereiten. Wo der Kahn gerade Station macht, wird Proviant eingekauft. Erbsen, Bohnen, Linsen, Graupen, Kar toffeln sind die Haupt- Nahrungsmittel. Fleisch wird zum Trocknen auf Deck gehängt, damit es sich hält. Bum Kochen wird ausnahmslos Flußwasser benutzt. " So auch in der Binnenschifferei, wo der Arbeiter nicht viel Jit so die Lage der selbständigen fleinen Schiffseigner nicht anders lebt, wie das liebe Vieh und auch der Schiffsbesitzer oft eben beneidenswerth, so ist das Leben der Bootsleute, deren auf nicht viel günstiger steht, wie seine Bootsleute. Mancher den Elb- und Oderfähnen gewöhnlich einer oder zwei arbeiten, frühere„ Eigner" fährt heute für 90 oder 100 M. Monatsgehalt nur allzu oft geradezu viehisch! bei den Schifffahrts- Gesellschaften als Steuermann und ift Ihre Koje liegt an der Spitze des Rabns. Nach Oeffnung dabei besser gestellt, wie früher als selbständiger Unternehmer". einer Klappe gelangt man über ein paar Stiegen in den Raum Von Schiffsführern giebt es in Deutschland gegenwärtig hinunter. Gin Hundestall! Neben der Stiege ein leiner etwa 15 000. Davon sind die allermeisten verheirathet, so daß Kanonenofen. Gegenüber eine aus Brettern in die Wand einbei der legten Berufszählung auf 15 Schiffsführer 14 Ver- gebaute Vertiefung: das Bett. An der Wand, die den Menschenheirathete, aber nur 1 Zebiger tamen. Die Frauen und Kinder stall gegen den Schifferaum abschließt, ein schmales Brett als wohnen in den allermeisten Fällen mit auf dem Schiff. Nur Tisch, darauf ein Stück Seije, eme Bürste, eine Spiegel während der 8 bis 4 Wintermonate, wenn die Kähne eingefroren scherbe. Nach links zu ist der Raum gewöhnlich nicht Doch das sind noch die guten Tage, da es gekochtes Essen find, lebt ein Theil dieser Schifferfamilien, wohl der größere, geschlossen, sondern bis zur schräg abfallenden, aus Blanken giebt, nämlich wenn gefegelt werden kann. Auf dem Treidelzug, auf dem Lande in ständigen Wohnungen. Der andere, kleinere gezimmerten eigentlichen Schiffswand offen. Ein paar quer wenn es schweißtriefend am Ufer entlang geht, muß der Da ist nicht Theil hat feinen festen Wohnsih, sondern verbringt Sommer und durch den Raum aufgehängte alte Hosen und Westen vertreten Schiffer" mit trockner Kost fürlieb nehmen. hier die Stelle einer Wand. Winter mit Frau und Kindern auf dem Kahn. Dahinter liegt altes Schiffsgerümpel, einmal Zeit zur Ruhe, geschweige denn zum Kochen, und Das das Brot muß während der Lastthierarbeit im Gehen Da wohnt denn die Schifferfamilie in der Kajüte, die am zerfallene Fässer, versaultes Tauzeug und dergleichen. hintern Ende des Fahrzeugs in den Schiffsraum hinein gebaut Fensterchen, so groß, wie ein Bigarrenkistendeckel, ist von außen verschluckt werden. Da giebt es auch keinen Feierabend feine Sonntagsruhe, wenn sich nicht gerade, dem ist. Ein paar Syufen führen hinunter. Alles ist flein und vergittert und nicht zu öffnen, was freilich nicht nöthig ist, da und beschränkt, aber in der Regel sauber gehalten, das der Wind durch alle Fugen pfeift und jeder Regen die Bude Schiffsmann zum Glück und dem Eigner zum Unglüd, eine ges Holzwerk und die Dielen mit Delfarbe gestrichen. Beim unter Wasser setzt. Der ganze Stall so groß, daß Kleine Leute schloffene Schleuse hindernd in den Weg stellt. Die Schleusen Eintritt durch die schmale Thür steht man dem kleinen eisernen barin stehen können, größere sich aber vorsehen müssen, nicht mit arbeiten nämlich in der Regel nur von Sonnenaufgang bis Herd gegenüber, dessen Schornstein oben zum Dache hinaus ragt. dem Kopf die morschen Bretter des Daches einzurennen. Sonnenuntergang und sind auch Sonntags früh von 8 bis 12 Uhr In solchen Kojen leben in Deutschland etwa 34 000 Männer. geschloffen. Sonst geht es vorwärts, ohne Rast und Rub! Die kleine Küche ist in vielen Kühnen von dem Wohnraum durch eine Wand gefchieden, in manchen auch offen. Das Stübchen, Ihre Monatsheuer beträgt für den. erwachsenen und befahrenen Man sieht, es gilt auch in der Binnenschifferei noch ein in dem die Schifferfamilie haust, macht ja einen ganz gemüth: Bootsmann 70 ais 75 M., wofür er sich aber selber zu beköstigen gutes Stück Sozialreform. Nur heran, Herr Geheimrath! fichen Eindruck. Die längste Wand nimmt ein altes Sopha ein. hat und für den Winter zurücklegen muß, wenn er dann nicht Du aber, lieber Leser, wenn Du auf einem Spaziergang in Rechts und lints find Betten angebracht. Ferner findet sich ein hungern oder betteln gehen will. Junge Leute, die erst zu Waldesgrün und Sonnenschein wieder einmal auf dem blauen Kleiderschrank, ein Tisch, ein Schränkchen für die Schiffspapiere fahren beginnen, bekommen im ersten Jahr bei freier Beköstigung Fluß in der Ferne die weißen Segel der Kähne schimmern siehst, Ein eigentliches der Kähne, die Dir das Korn und das Obst und vieles andere und dergleichen. Aber bei aller Niedlichkeit", die man in der etwa 2 Thaler, im zweiten etwas mehr. giebt es nicht in der Binnenschifferei; bringen, das Du ißt, und die Kohlen, an denen Du Dich wärmist, Regel trifft, ist der Raum für die oft sehr zahlreiche Familie, Lehrverhältniß die hier haust, und häufig Winter und Sommer, bei Weitem zu denn es kommt da weniger auf„ lernen", als vielmehr auf und die Steine zu dem Hause, in dem Du wohnst: dann denke Mein. Der Wohnraum der Kajüte ist je nach der Größe des Knochenarbeit an. Diese jungen Leute machen ihre Dienstverträge doch auch der luftigen Schiffer an Bord, summe es vor Dich hin, Fahrzeugs allerdings verschieden, auf kleineren Kähnen aber nur immer auf ein Jahr, während die Bootsleute auf 14 tägige das hübsche Liedchen aus der Schifferkneipe: etwa 2 Meter hoch, 2 Meter tief und 3 Meter breit, hat hier Kündigung stehen, oder auch nur für eine bestimmte Reise analso nur 12 Rubikmeter Luftraum. Die hygienische Wissenschaft genommen werden, nach deren Beendigung sie sich wieder einen verlangt aber schon für jede Perfon einen Schlafraum von andern Dienst suchen. mindestens 10 bis 12 Rubikmetern, und man bedenke, daß hier in demselben Raum vier, fünf, sechs und mehr Personen tochen und wohnen und schlafen! Bei der schweren Arbeit und dem fargen Lohn ist das Ge werbe dieser Bootsleute natürlich aufreibender wie jedes andere. Unter den 34 000 Bootsleuten finden sich Ueberfünfzigjährige nur So wird die halbe Welt durchzogen, So jubeln wir von Ort zu Ort! und rufe Glückauf!" zur " Fröhlichen Schifffahrt"! " erfolgt, weil er zu spät fam. Conft habe aber das Suspätkommen nichts auf sich gehabt". Nach seiner Auffassung scheine das Zuspätkommen im vorliegenden Falle nur ein Vorwand zur Entlassung gewesen zu sein. Das Gericht verurtheilte den Beklagten zur Zahlung der 44 M. Rammer I. Vorsitzender Assessor Fürst. Sigung vom 17. Oftober. Auf Herausgabe von drei Jacketts flagte der Schneider Pydzewska gegen die Schneiderin Gatemann. Die Beklagte hatte die Jacketts mit Recht einbehalten, weil sie ihren Verdienst im Betrage von 9 M. nicht erhielt, als sie die Arbeit beim Kläger aufgab; dieser wollte erit am 3ahltage" ihr für ihren verlorenen Schweiß bezahlen. Bis zum Termin besann er sich und meinte nun, er hätte der Beklagten das Geld ja gar nicht vorenthalten, fie tönne es sofort bekommen, wenn sie ihm die mitgebrachten Jacketts gebe. Natürlich " ging dieselbe darauf ein. Nachdem Meister P. die Arbeit" beaugenscheinigt, berappte er. Beide Parteien verließen dann die gerichtliche Abnahmestube". " He 892,25 Mart an rückständigen Arbeitslohn, Fuhrlohn für eine Droschte und Versäumnißtosten für's Abliefern" tlagt der Schneidermeister( Hausindustrieller) Treufeld ein. Er hatte für die Firma Schönlant Regenmäntel gemacht, die er nach dem ihm vorgelegten Muster zum Theil mit Garn und dann auf besonderes Verlangen zum Theil mit Seide genäht hatte bezw. batte nähen lassen. Bei der Annahme der Arbeit war ein Preis von 2 M. pro Mantel verabredet worden. Der Kläger be= hauptet nun, daß, als er aufgefordert wurde. Seide in die Mäntel zu verarbeiten, er dies nur mit dem Vorbehalt gethan habe, daß er mehr als zwei Mark für den Mantel erhalte. Ihm sei auf die Stellung dieser Bedingung vom geschäftlichen Vertreter der Firma Schönlant( S. Knopp) gesagt worden, er möge nur die Mäntel wie gewünscht fertig machen, man werde sich schon einigen. Herr Knopp hat als Zeuge auf die Frage: Ob er von einer späteren Einigung bezüglich eines höheren Preises als 2 M. gesprochen?" nur die Antwort:„ Ich weiß nichts davon." Das Gericht gelang zu der Ueberzeugung, daß er tas wissen müsse, beeidigt ihn als am Ausgang des Rechtsstreits offenbar( zumal er noch bei der Firma in Lohn steht) interessirt nicht und verurtheilt den Beklagten, den beanspruchten Lohn mit 386,50 M., 2,50 M. als Bergütigung für die Benugung einer Droschte und 3,25 M. als Entschädigung für die beim Abliefern gehabte Versäumniß einer Arbeiterin zu zahlen. Befagte Arbeiterin des Klägers hatte nämlich wiederholt mit den fertigen Stücken in das Geschäft des Beklagten müssen, weil die Mäntelständer noch nicht leer waren. Wegen Trunkenheit des Beklagten lehnte das Gericht eine Verhandlung mit diesem in Sachen Molkenthin wider Schilinski ab. Nachdem Beklagter dann auf Anordnung des Vorsitzenden das Terminszimmer verlassen hatte, wurde mit dem Kläger allein verhandelt. Moltenthin verlangte für 3 Tage Arbeit 7,50 M. bezahlt. Vor dem Verlassen des Verhandlungszimmers hatte der Beklagte den Einwand gestammelt, daß er die Arbeiten des Klägers wegen ihrer Ungenießbarkeit" habe repariren müssen. Er wurde zur Zahlung der 7,50 m. verurtheilt. " Am Der Bügler Schuhalla hatte eines Tages beim Meister Schapski nach Arbeit angefragt" und und war zum andern Morgen mit dem Bemerfen in die Werkstatt Des letzteren bestellt worden, es sei zwar ein Bügler da, er könne aber helfen kommen. Er fam und half. Abend wurde ihm gesagt, so viel Lohn wie von seinem früheren Meister tönne er auch bekommen, das mache auf den Tag 4 M.; Schuhalla hatte als seinen früheren Lohn 24 M. angegeben. Er betrachtete sich als fest engagirt und wurde beim Gewerbegericht flagbar, als der Arbeitgeber ihn ohne vorherige Auffündigung entließ. Der Beklagte behauptete, den Kläger nur von Tag zu Tag zur Hilfe engagirt zu haben; als Beweis dafür führt er an, daß er denselben immer zum andern Tag nach Beendigung der Tagesarbeit hinbestellt habe. Beklagter bleibt beweispflichtig und wird dem Klage- Antrage entsprechend verurtheilt. 101 Boziale teberlicht. Achtung, Metallarbeiter! Der Streit bei Willing u. Violet dauert unverändert fort. Zuzug ist streng fernzuhalten. Der Vorstand des Verbandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Otto Mäther, Borsigender, N., Antlamerstr. 44. Achtung! Die Fortsetzung der Diskussion über das Thema ,, Christenthum und Sozialismus" findet Montag, den 23. d. M., in den Germania- Sälen, Chauffeestr. 103, statt. Die Einleitung wird. Herr v. Wächter geben; Herr v. Egidy ist ebenfalls eingeladen. Die auf der Rednerliste Verzeichneten werden in der Heihenfolge ihrer Eintragung das Wort erhalten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht der beauftragte Einberufer Otto Mäther, N., Antlamerstr. 44. An alle im Gewerbebetrieb der Kaufleute und Apotheker beschäftigten Hilfsarbeiter, als Haus- und Geschäftsbiener, Pacer, Martthelfer u. f. w. Kollegen! Dienstag, den 24. Oktober, findet bei Deigmüller, Afte Jakobstr. 48 a, eine Versammlung unserer Orts- Krankenkasse statt, auf deren Tagesordnung die Wahl von 54 Delegirten fteht. Anläßlich der veränderten Verhältnisse in der Freien Hilfstasse der Hausdiener ist ein großer Theil unserer Kollegen in die Orts- Krankenkasse übergetreten. Unsere Aufgabe wird es nun sein, unsere Rechte in der Orts Krankentasse ebenfalls gründlich wahrzunehmen, folgedessen ersuchen wir alle flaffenbewußten Kollegen, die Mitglieder dieser Kasse sind, in der betreffenden Bersammlung Mann für Mann pünktlich zu erscheinen, um unsere Kandidaten zum Siege zu verhelfen. Ferner werden die organisirten Kollegen ersucht, sich bezüg lich einer Vorbesprechung am Montag, den 23. Oktober, Abends 9 Uhr, bei Bolt( früher Feuerstein), Alte Jakobstr. 75, behufs Aufstellung der Delegirten einzufinden. Weitere Auskunft ertheilt bereitwilligst Kollege G. Kaßler, Burgstr. 18. Im Auftrage mehrerer organisirter Kollegen: and Karl Schuhmann. H. Dreher. 3. Ziehung der 4. Klaffe 189. Königl. Preuß. Lotterie. Biebung bom 20. Oftober 1893, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 54 84 155 216 365 438 577 709 860 1399 451 690[ 500] 946 77 2136 [ 1500] 69 213 76 496 622 48[ 1500] 922 302 81 164 247 54 431 524 615 26 770 76 4067[ 1500] 281 354 413 54 520 53 664 718 979 5137 268 530 658 94 96 826 6454 546 91 703 9 24 7151 354 429[ 1500] 680 800 901 58[ 3.00] 85 8003 89 92 128 403 15 520 30 645 58 802 9421[ 500] 559 901 11 18 20 10079 821 98 978 11137 92[ 10000] 296 645 76 704 81 966 12016 748 863 919 54 58 96 13146 256 320 47 471 95 606 19 76 784 881 14009 124 202 15 43 3 0 84 86 485[ 500] 595 617 15075 323 647 62 87 856 16141 236 43[ 300] 98 309 1500] 34 409[ 50] 5 1 44 744 824 901 70[ 300] 17592 860 997 18189 272 445 47 504 655 89 19003 193 226 58 324 553 69 823 85 90 20070 207 361 532 756 856 940 68 21137 223 423 502 682 790 [ 30001 99 807 963 22132 71[ 300] 206 72 97 482[ 500] 547 774 813 905 60 23032 159 202 308 86 427[ 300] 634 24043 222[ 300] 33 563 70 880 25059 134 89 210 61 374 75 593 641 68 806 26082 280 310 44 456 736 851 82 27009 81 123 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23 75021 310 15 29 774( 1500) 836 52 76033 231 76 300 482 514 190212 63 95 564 669 76 94 711 37 818 967 191303 655 734 71 41 80 838 77032 67 282 467 575 93 6 9 86[ 300] 748 78092 104 32 966 87 198142 192060 103 202 307 31 61 72 86 468 537 742 65 232 398 606 736 927 79031 58 108 442 630 700 97 [ 1500] 490 551 681 774 814 35 46 84 909 69[ 500] 194050 51 90 134 195063 78[ 3000] 157 458 616 963 196135 1500 656 59 873[ 3000] 204( 3000) 346 419 745 820[ 1500] 197093 100 402 5 14 61 538[ 16001 53 616 21 858 198018 22 144 63 204 318 410 504 64 675 80 799 904 ( 1500) 199054 319 696 923 200214 341[ 500) 423 643 747 885 201044 89 165 252 338 419 626[ 1500) 55 81 769 891 903 64 202100 316 408 732 909 208052 64 119 504 15 612 783 904 47 204358 557 790 817 966 205507 614[ 5001 853 965[ 300] 80 206372[ 300] 406 526 696 751 855 61[ 300] 966 207044 381 90 97 515 34 62 871 976 208039 187 218 54 309[ 1500] 84[ 100000] 562 76 698 209315 29 77 84 517 651 868 976 210019 41[ 300] 115[ 5000] 16 353[ 1500] 454 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957 95045 85[ 500] 126 289 312 14[ 300] 18 635 828 96019 91 286 305 39 84 99 485 572 604 31 52 709 65 843 69 955 96 97134 71 238 380 508 641 87 904 27 28 46 57 98052 440 546 64 88 611 20 90056 87 158 345[ 500] 515 40 787 838 93 101238 56 313 499 575 1720[ 300] 45 95 886[ 30001 918 19 102050 283 96 309 52[ 1500] 486 601 3 30 714 103006[ 500] 436 57 827 104122 272 634 714 74 90 105221 487 89 557 60 709 15 26 61 873 96 106125 310 561 602 768 846[ 3000] 84 912 78 107051 175[ 1500] 302 4 725 63 99 832 946 98 99 108011 211 477 532[ 600) 33 679 765 845 979 99 109309 453 687( 3000) 7-9 815 951 111002 54 1001 5 208 309 478 517( 3000) 748 892 110159 237 61 375 447 507 631 75 86[ 500] 88 972 3. Ziehung der 4. Klasse 189. Rönigl. Preuß. Lotterie. Biehung von 20. Oftober 1893, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find ben betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 316 605 37 927 40[ 300] 54 1229 708[ 1500] 57[ 500] 68 803 88 2258 13000] 383 419 767 894 3322 59 473 77 638 708 95 4052 71 191 218 74 96 466 678 714 823 56 58 81 5154 485 659 65 919 6068 107 200 367 559 765 933 39 41 7066 143 541 782[ 1500] 876 989 95 8016 134 241 13001 324 29 434 1300] 73[ 1500] 608 880 9024 141 229 59 332 414 87 1501 572 852 98 949 10078 124 316 416 67 97 631 57 91 923 11220 72 428 93 542 [ 500) 79( 3001 652 64 815 49 75 928 12047 152 66 354 422 62[ 1500] 594 630( 500) 6 738 13028 43 71 133 302[ 1500] 501[ 500) 40 78 14014 130 200 73 378 515[ 10000] 16 48 666 770 13001 15029 33 46 66 451 579 614 841 910 16303 36 95 685 703 58 908 23 17176 313 484 91 504 38 64 71 786 961[ 1500] 18079 83 316[ 3000] 482 525 83 746 907 19059 203 66 428[ 1500) 503 13 600 46 710[ 3.00] 81 904 98 20306 15001 437 556 697 858 959 21037 198 232 46 89 307 443 61 615 26 792 908[ 3000] 31 22059 302 9 449 52 544 69 608 50 745 84 963 13000] 3066 187 383 864 96 971[ 500] 4172 330 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