Nr. 249. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando Biertelhrlich 3,30 Mart, monatlich 10 Mt, wöchentlich 28 Vig fret In's Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags: Beilage Neue Belt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzs band: Deutschland u. Defterreichs Lngarn 2 Mt., für das übrige usland 3 Mt.pr.Monat. Gingert. Der Poft Zeitungs- Breisliste für 1893 unter Nr. 6708. TIS Horwärts 10. Jahrg. Inferttons- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Bfg., für Vereins- und Beriammlungs Anzeigen 20 fa Inferate für die nächite Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in Der Expedition abgegeben werden. Die Ervedition ift an Wochens tagen bis 7 Ubr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I. 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 22. Oktober 1893. M Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Gruß an den Kölner Sozialistischen Parteitag. einlaubumrankt aus den Wellen Hebt Vater Rhein sich und spricht: Willkommen im heiligen Köllen, Ihr Kämpfer für Freiheit und Licht! Willkommen den ringenden Söhnen Einer fluthengewaltigen Zeit.... Eine Glocke hör' ich tönen, Die kein Bischof, tein Raiser geweiht. Das ist eine köstliche Kunde, Eine Botschaft schön und wahr Von einem neuen Bunde, Einem jungen Menschheitsjahr; Wo wider die gierigen Wichte Der goldberauschten Gewalt Sich anwälzt die Geschichte Und drohend donnert: Halt! Brüssel. Glückauf zum Parteitag! In der Hauptstadt des katholischen Deutschland treten morgen die berufenen Vertreter der deutschen Sozialdemokratie zusammen, um mit kritischem Auge Rückschau zu halten über das von der Sozialdemokratie feit dem Berliner Parteitage Geleistete und um sich neue Aufgaben für das nächste Jahr zu schaffen. gefekt hat. Einen Dom seh ich sich heben, Einen neuen Gedankendom, Seine Pfeiler seh ich streben, Wie drängenden Thatenstrom. Welch' wunderbares Gebäude Wächst meinen Blicken empor! Mich ergreift es wie Zukunftsfreude, Mich umbraust es wie Menschheitschor. Nun wandr' ich schon manches Jahrhundert Durch's alte germanische Land, Habe Vieles geseh'n und bewundert, Was in wogenden Kämpfen erstand. Doch was meine Nigen erlauschen Heut auf dem gebärenden Grund, Was die Wellen der Tiefe rauschen, Ward nie zuvor mir kund. Dann ist das Peinjahr vergangen, Ein herrliches Weinjahr bricht an, Die vollen Trauben hangen Für jeglichen deutschen Mann. Dann tommt auch mit all seinen Töchtern Zum Feste der Vater Rhein, Mit glücklichen Geschlechtern Bu proben der Freiheit Wein." Karl Hendell. Politische Lebersicht. " Unsere Erfolge im verflossenen Jahre werden von feinem der vorangegangenen in Schatten gestellt, obgleich die ökonomische Lage der Arbeiterklasse seit fast zwei JahrBerlin, den 21. Oktober. zehnten nicht so schlecht war, wie im verflossenen Jahre. Wir fühlten uns näher denn je dem Siege, denn immer Mit unserem Parteitage beschäftigt sich trotz aller mehr wird das deutsche Proletariat vom Klassenbewußtsein Abmahnungen der offiziösen Bogelstraus- Politiker die bürgererfüllt, immer enger schließen sich die Massen des Prole- liche Presse unausgesetzt. Gestern brachte die„ Berliner tariats, flarer und sichtbarer werden von Tag zu Tag die Beitung" und heute bringen die leitenden Organe der Scheidungslinien zwischen Proletariat und Bourgeoisie, den Zusammentritt unseres Parteitages. Die„ Germania" nationalliberalen und ultramontanen Partei Leitartikel über zwischen der Sozialdemokratie und den bürgerlichen Parteien. will glauben machen, daß sie uns nicht fürchtet, sie schließt Wie der Rechenschaftsbericht des Parteivorstandes be Die Zufriedenheit wird uns aber nicht einlullen, wird weist, haben wir allen Anlaß, mit voller Befriedigung auf unseren Eifer nicht vermindern, unsere Thatkraft nicht ihren Leitartikel mit den Worten: Auch die bevorstehenden das verflossene Arbeitsjahr zurückzusehen, mit Stolz können schwächen. Kölner Parteitagsverhandlungen dürften dem Zentrumswir auf die Resultate der Reichstagswahl hinweisen, wo Das ist eben das Wunderbare an unserer Partei, daß thurm nichts schaden. Wir werden das bald sehen. jeder Genosse seine Pflicht erfüllt hat. Die National- Zeitung" tischt wieder die Lüge auf, jeder Erfolg ste zu größerer Arbeit anspornt, jeder Gewinn Tas deutsche Volt hat uns am 15. Juni das Zeugniß schafft uns neue Kämpfer, welche in Wetteifer treten mit daß wir während der Wahlagitation unser Programm verausgestellt, daß es blos uns ehrliche und rückhaltlose ben unermüdlichen alten. Der Thätigkeit für unsere Partei ist, sei blos auf die Sächsische Arbeiter- Zeitung" und die heimlicht hätten. Als Gegenbeweis, der freilich nicht nöthig Opposition gegen eine volksfeindliche Politik zutraut, denn seßt blos der Tod eine Grenze, so lange wir aber leben, Magdeburger Boltsstimme" hingewiesen, die während des unsere Partei war die einzige Oppositionspartei, die an gewinner wir neue Anhänger und arbeiten mit ihnen um Wahlkampfes lange Artikelserien über das Programm ge Mandaten und Stimmen gestärkt aus dem Wahlkampfe die Wette für das höchste Ziel, das die Menschheit sich je bracht haben. Aus dem zufälligen Rückgange in einzelnen hervorging. Aber nicht blos an Ernst der Grundsäße, sondern auch Während die bürgerlichen Parteien blos im öffent- den Stillstand unserer Bewegung, den es wenige Zeilen Wahlkreisen schließt das nationalliberale Blatt auf an Opferwilligkeit, Einigkeit und Disziplin fann sich keine lichen Leben und da ohne Zuversicht, ohne Hoffnung, ohne weiter nicht behauptet haben will. Die nationalliberale politische Partei Deutschlands mit uns messen. Siegeserwartung arbeiten, vertreten wir überall, in der Partei würde jubeln, wenn den Rückgängen in einzelnen Wir, die Partei der Enterbten, der Vermögenslosen, Familie, in der Fabrik, auf der Straße, in Versamm Wahlkreisen ihrer Partei Fortschritte, wie wir sie aufzunur zu oft auch Einkommenslosen haben mehr Mittel für Lungen, überall, wo nur irgendwie Gelegenheit dafür ist, weisen haben, entgegengestellt werden könnten. die Agitation aufgebracht, als irgend eine Partei Deutsch- unsere Grundsäge. Und dabei geschieht unserer aller lands, mehr als das Zentrum, dem die Reichthümer der Meinung nach zu wenig für die Agitation. Alle Kräfte Am komischsten berührt uns der Artikel der„ Berliner Kirche zu Gebote stehen, mehr als der Freisiun, den die sind angespannt, aber feiner genügt sich, keiner genügt der Zeitung", die sich in aller Bescheidenheit als„ beliebtestes Kapitalien der Börse fördern, mehr als die National- Partei. Organ der freisinnigen Volkspartei" bezeichnet. Wir liberalen und Freikonservativen, die vom Fabrikantenthum, Auch auf diesem Parteitage wird die Klage erhoben Richter- Knappen richtigstellen. können nicht alle Entstellungen und Verdrehungen der der Börse und dem Großgrundbesitz gestützt werden und werden, daß es mit der Agitation da und dort im Argen hängen den Anwurf, daß wir das Mäntelchen des kleinNiedriger wollen wir mehr als die Deutsch- Konservativen, die den erbgesessenen liegt. Falsch wäre es, sich über diese Vorwürfe zu kränken, bürgerlichen Radikalismus umgehängt haben. Wären mit Großgrundbesitz vertreten. Wir haben mehr für die idealen fie beweisen nur die unermüdlichkeit unserer Agitation, die dem kleinbürgerlichen Radikalismus Geschäfte zu machen, Zwecke unserer Partei aus freiwilligen Gaben der Pro- bei aller Anspannung der Kräfte hinter den Erwartungen so hätten die letarier gesammelt als alle anderen Parteien, obgleich die der Parteigenoffen zurückbleibt, um Richter nicht den jämmerlichen Pfennige, die in unsere Kassen fließen, schwerer gegeben am Bei aller Befriedigung mit den Erfolgen unserer Partei, Gerade Mißerfolg 15. Juni zu verzeichnen gehabt. werden können, als die Tausendmarkscheine der Stumm bei aller Anerkennung des Eifers dürfen wir es aber auch aufgetreten sind, haben wir den Erfolg der letzten Wahlen weil wir als prinzipielle Sozialdemokraten und Krupp, der Rothschild und Bleichröder, der Mirbach an Selbstkritik nicht fehlen lassen. Hierzu wird sich Ge- aufgetreten sind, haben wir den Erfolg der letzten Wahlen legenheit finden, so bei Besprechung der Landagitation und Wahlkosten vorwirft, so hat es unseren Bericht nicht gelesen errungen. Wenn das Blatt uns Flunkern betreffs der Wir waren einiger als irgend eine andere Partei. der Gewerkschaftsbewegung. Es wird auf Fehler und Irr- oder nicht verstanden. Keine Partei in Deutschland diplo Während die nationalliberale Partei nicht mehr durch Gleich- thümer aufmerksam gemacht werden müssen. Es werden da matifirt weniger, feine spielt so mit offenen Karten, wie die heit der Gesinnung zusammengehalten wird, während der die Meinungen ausgetauscht werden, um für die Zukunft sozialdemokratische. Der Merger des beliebtesten Organes der Freifinn gespalten ist, das Zentrum nur schwer zusammen- Mißverständnisse und Fehlgriffe zu vermeiden. Bei den gehalten werden konnte, die konservative Partei in einen Debatten werden die Delegirten, bei aller Abweichung der darauf zurückzuführen, daß wir den Herren Richter, Knörde freisinnigen Volkspartei über unsere Partei ist lediglich Hadau- und nicht- Radau antisemitischen Theil zu zerfallen Meinung, nie vergessen dürfen, daß wir alle das Beste für und Konsorten bei den Landtagswahlen die Kastanien nicht droht, steht festgefügt die sozialdemokratische Partei da, kein die Partei wollen, daß sie teine Gegner, sondern aus dem Feuer holen. Splitterchen hat sie verloren, dagegen neue Aeste und Zweige Genossen vor sich haben, mögen diese auch in dieser getrieben. oder jener Auffassung nicht ganz übereinstimmen. Troß des Gebelfers unserer Gegner gehen wir ficher Wir hielten mehr Disziplin als irgend eine andere Wir sind überzeugt, daß die Tage in Köln für die Partei unserem Ziel zu, wie auch der Parteitag in Köln beweisen Partei, sowohl im Wahlkampfe, als in der Agitation, als von Nutzen sein werden, daß sie das Solidaritätsgefühl stärken, auch in den parlamentarischen Körperschaften, selbst das die Sache des Proletariats fördern werden. Ausporn zu neuer Zentrum, wo die Lieber nun die Ballestrem's hinaus- Thätigkeit, zur Verbreitung und Vertiefung der sozialistischen drängten, kann den Bergleich mit uns auch nach dieser Agitation, zu prinzipieller und klassenbewußter Bertretung Richtung nicht mehr aushalten. Und dies alles, obgleich unserer Parteigrundsäge werden alle Genossen in Köln erunsere Biele größer, unsere Anhängerzahl bedeutender, halten. unser Agitationsgebiet ausgedehnter ist, als das irgend In diesem Sinne rufen wir dem Parteitage ein freudiges einer anderen Partei. Keine Partei hat in so vielen Glückauf! zu. Wahlkreisen Kandidaten aufgestellt, in so vielen agitirt, in so vielen festen Fuß gefaßt als die Sozialdemokratie. und Kleist. wird. schwere Niederlage erlitten. Die nationalliberale Partei Der Nationalliberalismus hat in Baden eine hat die Majorität im badischen Landtage verloren. Die Bossische Zeitung" giebt folgende Uebersicht über das Wahlergebniß: Die Wahlergebnisse liegen jekt sämmtlich vor. Die Nationals liberalen verloren endgiltig zwei Size, Freiburg und Waldtirch, an das Zentrum, gewannen dagegen vom Zentrum Ueberlingen. In zwei Wahlbezirken, Mannheim und Wiesloch, = Ju Mannheim, wo die Nationalliberalen einen Wahlmann mehr wie wir durchbrachten, ist eines ihrer Wahlmänner Mandate wegen eingetretenen Konkurses er loschen, au dessen Stelle tritt ein sozialdemokratischer Wahlmann, so daß die Wahl des Genossen Geck zu erwarten ist. Der Sieg in Lörrach ist ein sehr schöner Erfolg, da in diesem äußersten Winkel unseres Vaterlandes die Partei bis jetzt schr schwach war. Auch sonst haben wir zahlreiche Fortschritte zu verzeichnen. Wir können mit unseren Erfolgen und der nationalliberalen Niederlage ganz zu frieden sein. schrieben: die bisher nationalliberal vertreten waren, ist der Ausgang[ fagen, daß dies nur unter fehr bedingten Umständen geschehen| ferenz zusammen. Demnach scheint der allgemeine Widerzweifelhaft. Gegebenenfalls verlieren die Nationalliberalen tann. In Sachsen ist das Barteiwesen bekanntlich so gestaltet, spruch gegen die vorgeschlagene Weinsteuer etwas gewirkt zu Mannheim an die Sozialdemokraten, Wiesloch an die Frei- daß die gegnerischen Parteien erst berechnen: Jit es möglich, daß, haben. Viel Hoffnung darf man sich freilich auf das Erfinnigen. Der Freifinn büßte einen Sig, Lörrach- Stadt, an wenn der Sozialdemokratie zwei oder drei Kandidaten gegen gebniß der Verhandlungen nicht machen. Die Sozialisten ein. über gestellt werden, auf diese Weife ein Sozialdemokrat ge wählt wird? Geht die muthmaßliche Rechnung dahin, daß Segen des Militarismus. Aus Straßburg ein Sozialdemokrat gewählt wird, so werden alle Sebel in wird der" Franks. 8tg." geschrieben:„ Am Nachmittag des Bewegung gesetzt, die Gesammtgegner unter einen Hut, bezo. 16. Oktober wurde eine Abtheilung" eljässischer Refruten einen gemeinsamen" Kandidaten zu bringen. Das ist die sprich wörtlich gewordene„ Selligkeit" der Sachsen. Troß alledem wäre unter militärischer Eskorte nach dem Bahnhof verbracht, eine höhere Zahl der Mandate erzielt worden, wenn nicht eine von wo sie in ihre zukünftigen Garnisonen befördert werden. Reihe von Ungesetzlichkeiten vorgekommen wäre; z. B. in Hierbei ereignete sich folgender Vorfall. Der Vater eines eipzig. Im 3. Wahlkreis siegte der Konservative mit tekruten überreichte unterwegs seinem Sohne eine Flasche 2887 Stimmen über unseren Genossen Albert Schmidt, der Bier. Ein zur Beaufsichtigung des Transports fomman 2824 Stimmen erhielt. Wie bereits festgestellt ist, wurden kurz Dirter Lieutenant des Infanterieregiments Nr. 138 nahm der Wahl eine große Masse Wähler aus der hieran Anstoß, 30g blank und brachte durch scharfe Hiebe bereits geschlossenen Wahlliste meil gestrichen, dem Rekruten eine stark blutende Wunde an der Hand bei. fie am 1. Oftober ihre Wohnung wechselten und Solche Vorkommnisse erscheinen nicht dazu angethan, der 19. Oftober nicht Zu den fächſiſchen Landtagswahlen wird uns ge- Botum als Staatsbürger abzugeben. Diejenigen Berſonen, Germaniſtrung in den Reichslanden und der Begeiſterung die aber nach dem 1. Oftober in den zur Wahl stehenden Kreis für den Militarismus Vorschub zu leisten. Die Sozialdemokratie hat ihren Höhepunkt erreicht oder gar zogen, wurden selbstverständlich nicht nachgetragen. Ebenso geschah fchon überschritten". wauwauen die großen und die kleinen Kläffer es im fünften Leipziger Wahlkreise, wo wir mit etwa dreihundert Kranzspenden und Leichenreden unter Polizei: feit geraumer Zeit, und fortwährend müssen die gegnerischen Blätter Stimmen hinter dem Gegner zurückblieben. Wenn man bedenkt, wie kontrolle. Nach der Sonntags Zeitung" war von der das stete Wachsthum der streitenden Sozialdemokratie anerkennen. ftark gerade zu Michaeli der Umzug ist, so läßt es sich ver- Polizeiverwaltung in Calbe die Erlaubniß zu einem LeichenDie abgegebenen Stimmen müssen nun einmal verbraucht werftehen, wenn die Leipziger Genoffen mit Erfolg diese beiden aufzuge unter der Bedingung ertheilt worden, daß im Zuge den und wenn die gegnerischen Rechnenkünstler auch allerlei reise anzufechten hoffen. Indeß läßt die Zusammensetzung des nur vier Kränze mit rothen Schleifen getragen werden Kunststückchen verüben, nachstehende Ziffern müssen sie doch an- sächsischen Landtags immerhin gelinden Zweifel aufkommen, ob dürften und daß die Grabrede genau nach dem der Polizeierfennen. Es wurden Stimmen abgegeben für die wird. Denn was in teinem Barlament möglich ist in een verwaltung vorher zur Begutachtung eingereichten Text geNoblesse" die II. sächsische Kammer bringt es fertig, dafür haben halten würde. Was aber das Beste war, am Grabe stand wir einen Ackermann und seinen Schwiegersohn Mehnert als Leuchten ein Polizeibeamter und las nach, ob die Grabrede auch so im Landtag. Neugierig sind wir auch, ob die sächsischen Landtags- abgelesen wurde, wie sie verfaßt war! Abgeordneten jetzt den äußersten linken Flügel uns überlassen werden. Als vor zwei Jahren drei neue fozialdemokratische Eindringlinge" in das Landhaus famen, rückten die Herren Sozialistentödter nicht zu, damit die Sozialdemokraten sich zusammensehen fonnten; die„ Eindringlinge" mußten sich einen Platz fuchen und Landboten in die Enge trieben. fo kam es, daß die Sozialdemokraten von rechts und links die ( Darunter ein Beramann Horn) in das Landhaus ein. Diesmal rücken 14 Mann Ds ist die im Rückgang" befindliche Sozialdemokratie! Glück auf! 1898 vorige Differenz Wahl) 23 068 Sozialdemokraten. 87 366 Freisiun und Fortschnittee 7 661 Konservativen 88 561 Nationalliberalen 8817 13 090 36 979 9 423 • Antisemiten 11 273103 711 82 555 +14 803 5 426 +1561 576 Mithin wurden 1893 21 156 Stimmen mehr abgegeben. Tie gegnerischen Gruppen( Freisinn- Fortschritt, Konservative, Nationalliberale und Antisemiten) können eigentlich nicht genau auseinander gehalten werden, denn die Konservativen oder Fort schrittler, die meinctwegen dem Antisemiten ihre Stimme geben, weil er gemeinsamer" Kandidat war, bleiben im Grunde ge nommen immer Konservative oder Fortschrittler; deshalb thun wir gut, die gesammte Gegnerschaft in einen Topf zu werfen und der Gesammtgegnerzahl die Zahl der abgegebenen fozialistischen Stimmen gegenüberzustellen. Dadurch erhalten wir folgendes Bild: vorige Wahl: Sozialdemokraten Gesammtgegner 1893: 37 366 66 345 Differenz 28 979 23 068 59 492 86 429 das Recht auch da, wo es erkannt wird, auch ausgesprochen Zum Marineetat bringt die„ Norddeutsche Allgemeine Beitung" eine offiziöse Mittheilung, wonach die Befürchtung der Uebernahme besonders hoher Verpflichtungen für die Zukunft unbegründet ist. Ja, wenn wir nur wüßten, was nicht besonders hohe Verpflichtungen sind, wir fürchten, daß das, was dem Volte zugemuthet wird, von uns als besonders hoch wird bezeichnet werden müssen. In dieser Form beweist das Dementi gegen die laut gewordenen Befürchtungen gar nichts. Muz Zum Kapitel: Gleiches Recht für Alle. Rostock schreibt man der Mecklenburgischen Bolts- Zeitung": In allen Gegenden Mecklenburgs halten die Agrarier Versammlungen ab zwecks Stellungnahme zu dem in Aussicht stehenden russischen Handelsvertrag. Es unterliegt keinem verfolgen, ja sie beschäftigen sich augenblicklich mit dem be Zweifel, daß diese Versammlungen einen politischen Zweck fannten revolutionären" Wangenheim'schen Artikel, der dem Reichskanzler jedes Verständniß für die Landwirthschaft abspricht und seine Ersetzung durch eine den Agrariern genehme Persönlichkeit fordert, und auch die dort gefaßten Resolutionen sind bezeichnend für den Charakter derselben. Die Bezirksabtheilung Schwaan des Bundes der Landwirthe" ladet zu dieser im übrigen geschlossenen Versammlung alle Freunde des Bundes, seien es Landleute, Kaufleute oder Handwerker", öffentlich ein, und wir sind bes gierig, zu erfahren, wie die Geschlossenheit einer Vereinigung, die politischen Zwecken nachgeht, mit einer öffentlichen AufDiese Zahlen reden so meinen wir deutlich. Von den bei der diesmaligen Wahl mehr abgegebenen 21 156 Stimmen Zur Börsensteuer. Ueber die gegenwärtig im Reichs- forderung in den Zeitungen übereinstimmt, die die Theilhat die Erzialdemokratie mehr als Zweidrittel( 14 303) an sich schaamt stattfindenden Verhandlungen bezüglich der Börsen- nehmer aus allen Schichten der Bevölkerung zu Gaste ladet. gerissen, während sich die gesammte Gegnerschaft um das übrig ſtener will die„ Bank- und Handels- Zeitung" folgendes er- Es wird unseren Lesern erinnerlich sein, daß s. 3. gegen bleibende fleinere Drittel raujte. Mit diesem Rückgang" fahren haben: den Bund der Landwirthe vorgegangen wurde, weil er un dürfen wir vollauf zufrieden sein. 1. Von der Börsensteuer ganz befreit werden in Zu- angemeldete Versammlungen mit politischer Tendenz abgedie Zunahme unserer kunft die Umsätze in Reichsanleihen, preußischen Anleihen, halten hatte, ein Schritt, den die obige Verordnung rechtDie Size stellen sich fächsischen, bayerischen u. s. w. Staatsanleihen. 2. Deutsche fertigt. Bald darauf aber wurden dem Bunde" die schon 1898 vorige Wahl per Staffa gehandelte Eisenbahn-, Bank, Industriewerthe gezahlten Strafgelder zurückerstattet und das Verhaben die bisherige Steuer weiter zu bezahlen. 3. Alle fahren gegen die Gesetzesübertreter eingestellt. Nach dem Ultimogeschäfte in deutschen Werthen und alle Umsätze in heutigen Stande der Dinge müßte man also zu der An-5 ausländischen Anleihen, ausländischen Eisenbahnaftien, nahme gelangen, daß dem Bund der Landwirthe" inIndustriewerthen 2c. sollen eine gegen den jetzigen Satz ver- zwischen die Genehmigung des Ministeriums als politischer Doppelte Abgabe zahlen, wobei die Prolongationsgeschäfte Berein ertheilt worden ist. Oder sollte für diesen die als zwei gesonderte Anschaffungsgeschäfte betrachtet werden. mecklenburger Berordnung nicht existiren? Sollte die VerFerner wird den Berliner Politischen Nach- ordnung vom 27. Januar 1851 mit ihren Härten blos richten" geschrieben, es handele sich nicht blos um auf die Arbeiterpartei mit peinlicher Sorgfalt angewandt eine Börsenstener, sondern bei der im Reichsschatz werden? ung dez Mit der Zunahme der Stimmen hat Mandate nicht gleichen Schritt gehalten. folgendermaßen: Sozialdemokraten " +3 5 2 Fortschritt- Freisinn 2 4 Konservative. 17 22 Nationalliberale 6 B 2 +2 Stichwahl 1 33 31 Antisemiten. " In einem Kreise( 7. städtischen Meißen u. f. w.-) hat die Seltenheit einer Stichwahl zwischen dem Konservativen und Antisemiten stattzufinden; der Sieg dürfte wohl dem Konser amt stattfindenden Nachprüfung des vorjährigen Börsen- Die Auflösung des österreichischen Abgeordnetenvativen zufallen.( Es entscheidet bekanntlich in Eachsen die rela- steuer- Entwurfs werde auch die Stempelpflichtigkeit anderer hauses wird nun thatsächlich für den Beginn der nächsten tive Mehrheit.) In diesem Kreise waren aufgestellt: 2 Konser- Objekte und die Erhöhung bereits eingeführter Stempel Woche erwartet. Die Neuwahlen dürften dann im De vative, 1 Antisemit, 1 Freifinniger und 1 Sozialdemokrat. Zur Abgaben wir erinnern blos an die Loterieloose in zember stattfinden. Das Parlament soll aufgelöst werden, Gesammtziffer der Mandate ist zu bemerken, daß für die 1893er den Bereich der Erörterung gezogen. Die Zuziehung von weil die Liberalen für die Ausnahmeverordnung nicht Wahl zwei( Leipziger) Kreise mehr geschaffen worden sind. Die Sachverständigen, so meint der Offiziöse, erübrige, weil die ftimmen wollen. Auf den ersten Blick fordert diese Haltung Vermehrung war durch die große Bevölkerungszunahme Regierung in der Reichsbank und der preußischen Seehand der Liberalen die Anerkennung heraus, sie ist aber unvers beziehungsweise durch die Einverleibung der Vororte benöthigt worden. In anbetracht der Stimmenzunahme lung Experten ersten Ranges zur Seite habe und man bei dient, denn die Liberalen stimmen nicht aus Prinzip gegen hätte sich wie gefagt eigentlich auch eine größere der Ausarbeitung des vorjährigen Steuerentivurfs Sach- den über Prag verhängten Ausnahmezustand, sondern blos Mandatszunahme erwarten lassen; aber bei der Konftellation verständige zu Rath gezogen habe. um Taaffe wegen seiner Wahlreformvorlage Verlegenheiten der Parteien in Sachsen mußte sich der Renner der Verhältnisse Viel wird bei dieser Börsensteuer nicht herauskommen, zu bereiten. Bei der Charakterlosigkeit des österreichischen jedenfalls nicht eine Summe, die nur annähernd an die Liberalismus, die der nationalliberalen Festigkeit des Ergebnisse der Tabak- Fabrikatssteuer heraureicht. deutschen Liberalismus an die Seite gestellt werden Zur Weinstener. Die Finanzminister der wein- tann, ist aber ein Umfall der Liberalen noch immer banenden Bundesstaaten treten' am Freitag zu einer Ron- möglich. Solche Feinde besiegt selbst ein Taaffe leicht, Wir fagen stets vorige Wahl", weil entweder die 1887er, oder die 1889er oder die 1891er Wahl in Betracht Tommt; bei Nachwahlen zc. scheidet alle 2 Jahre ein Drittel der Abgeordneten aus. Feuilleton. 40 so gelitten hatten, wie man wohl hätte befürchten können, dürftigen Jünger? Wie verschwand dieser Glaube der so war wenigstens durch diesen Umgang sein religiöser Armuth und des Unglücks gegen jene Opfer und BoltsSinn, der schon nicht kräftig mochte gewesen sein, völlig aufzüge und den Jubel der Pindarischen Hymnen? Ich erstickt und vernichtet. Kenntnisse, Geist waren ihm das zählte mich auch nicht zur Gemeinschaft der Christen, und Wichtigste, eine göttliche Verehrung widmete er aber der der traurigste Tag meines jungen Lebens war der, als ich Der Aufruhr in den Cevennen. Boeie sowie der Geschichte der alten Griechen. Man kann in die Kirche unserer Partei mit den gebräuchlichen Eine Erzählung von Ludwig Tied. nicht beredter sein, als er es war, wenn er auf diese Gegen- Beremonien aufgenommen ward. Unsinn schien mir jedes stände tam. Daß dieser Sinn auf mich, der ich lebhaften Wort, Herabwürdigung jede Feierlichkeit, nur zornig gab Geistes war, überging, ist sehr natürlich; mein Lehrer war ich Antwort auf die Fragen, und noch in der Kirche schwur Es ist begreiflich," jantwortete ihm der Alte, wie in mir der Begabteste aller Sterblichen, und seine Aussprüche ich mir selbst, die Kirche niemals wieder zu besuchen: einen so bewegter Zeit heftige Gemüther ihre Partei verlassen und galten mir lange als Drakel. Wenn ich ihn auch noch widerwärtigen und kindischen Eid, den ich aber lange genug gegegenüber suchen, was ihnen mangelt, daß die Liebe der im Angedenken ehre, so muß ich doch jetzt eine Schwäche halten habe. gleichen Versuche macht, sich mit sich selbst auszugleichen, an ihm tadeln, die mir freilich damals als seine„ Als ich späterhin in die Welt trat, fand ich, daß alle, wenn diese Versuche auch mißlingen sollten. Theurer, größte Stärke erschien. Unermüdet war er nämlich im die man die besseren Röpfe nannte, still oder öffentlich sich junger Freund, Sie rufen mir durch Ihr Geständniß, Ihr Berspotten des Christenthums und jeder Religion; doch zu meinem Glauben bekannten. Nicht alle spotteten laut, Bild und Ihre Gegenwart meine eigene, enschwundene fanden alle andere noch eher Gnade vor seiner Satire die Weicheren mißbilligten selbst diesen Hohn, aber nur Jugend auf das Lebendigste zurück, und ich fann mich nicht als die verschiedenen Parteien der christlichen Kirchen; aus dem Gefühl, schwache Menschen nicht irre oder unentbrechen, Geständniß gegen Geständniß, Bertrauen gegen die Gegenwart wie die Vorzeit, die Geschichte der glücklich zu machen, die eben doch nichts besseres hatten oder alles war Bertrauen auszutauschen; werde ich jedoch versucht, Ihnen Entwickelung, ihre Geheimnisse, Gegen erschwingen konnten als diese alten trübseligen Märchen, die Geschichte meines kleinen beschränkten Lebens, das fast stand seiner Berspottung, und die Apostel, ja selbst der die ohne inneren Zusammenhang eins dem andern noch oft nur Gemüthsbewegungen erfahren hat, mitzutheilen." Heiland wurden von ihm nicht geschont, wie weniger Luther widersprechen. Viele leugneten mit allem Witz der Ge Sie setzten sich in eine Laube, vor welcher Platanen oder Calvin und Zwingli oder gar jene sogenannten schichte den Heiland ganz, anderen, noch schlimmeren, war standen, und die mit Wein umrankt war, der Blick nach Mystiker, die einen eigenthümlichen Sinn, um Gott zu er er nur ein unglücklicher Rebell und den Edelsten ein bem grünen bewaldeten Gebirge war frei, und der tennen, in sich ausbilden wollen. moralischer Mensch, der aber freilich ihrer Einsicht nach murmelnde Bach ertönte lieblich durch die Einsamkeit, Mein Sinn war mit dem seinigen bald so vertraut dem Sokrates, dessen Leben klarer, dessen Lehre ver indeß von Zeit zu Zeit wegen des morgenden Festes die geworden, daß ich dadurch nichts entbehrte, daß für mich ständlicher erschien, weit nachstehen mußte. Viele dieser denen die katholische Kirche im Wege Glocke der Dorffirche ihre einförmigen, feierlichen Töne gar keine Religion auf Erden war, daß in meinem Herzen Freidenker, denen die anschlug. fein frommes Gefühl jemals aufging. Hatte ich doch war, und die bei ihrer Partei nicht für Unchriften gelten Ich bin aus den Niederlanden," fing der Priester meine Heroen der Vorzeit, das griechische Alterthum, die mochten, wendeten alle Kraft ihres Geistes an, unter dem an, von hugenottischen Eltern geboren, die ich schon früh hochherzigen Römer, in deren Vatriotismus ich mich glühend Vorwande, die protestantische Freiheit zu beschüßen, ihre verlor. Meine Vormünder, Weltmenschen, kümmerten sich hineinträumte, das Unabsehliche der Poesie mit seinen katholischen Brüder, die Geschichte der Kirche, geistliche und mehr, mir mein kleines Bermögen zu erhalten, als mir eine Gärten des Wiges und der Lanne; und aus Sophokles weltliche Einrichtungen auf das grausamste zu zerreißen vernünftige Erziehung zu geben, und so geschah es, daß ich und Aeschylus heraus wehten mich jene Schauer einer un- und zu entstellen: hinter dieser Schußmauer glauben sie so einem Hofmeister überliefert wurde, mit dem sie sowohl wie verstandenen Geisterwelt an, die mir das Erhabenste unter fremden Namen das Christenthum selbst vernichten ich sehr zufrieden waren. Ein Mann von vielen Kennt schienen, was meine Seele nur irgend erschüttern konnte. zu können, denn dieses war ihnen verhaßt, nicht diese oder nissen, der auch seine Reifen gemacht und fich vorzüglich Schämte ich mich doch bald ganz ehrlich und einfach, jene Partei." Lange in London aufgehalten hatte. Hier war er, weil er ein Christ zu sein, wenn ich an die bunte Märchenwelt der von guter Familie stammte und selber Witz besaß, mit vieldeutigen griechischen Mythologie dachte, an jene Feste manchem schönen Geist und Hofmann jener Tage bekannt und Schauspiele, hohe Bildnisse und eble Tempel: wo und vertraut geworden, und wenn auch seine Sitten nicht blieben da der Erlöser am schmählichen Kreuz und seine! ( Fortsetzung folgt.) vielleicht bringt er sowohl seine Prager Vorlage wie auch seinen Wahlreformentwurf durch, hat doch Taaffe von cen Neuwahlen weniger zu fürchten als der Liberalismus. Unsere österreichischen Parteigenossen haben für alle Fälle fchon mit ihren Wahlvorbereitungen begonnen. Der französische Bergarbeiterstreit geht seinem Ende entgegen. Merkwürdiger Weise wird wieder mit un gefährlichem Dynamit gearbeitet. Eine Dynamitpatrone ging los, verlegte aber Niemanden. Es war wohl ein Unternehmerfreund, der die öffentliche Meinung gegen die Arbeiter aufheben wollte und zu diesem Zwecke sich einer wohl nicht mit Dynamit geladenen Dynamitpatrone" besiente? " Jahren schritt die Oberpostdirektion gegen diese Beförderungs art schehen sei. Daß sie gestochen habe, gebe sie zu, àver wie ein und tonfiszirte ein nach Erefeld bestimmtes Packet, worauf das zugegangen sei, wisse sie nicht. Erst als sie das Blut die Anklage erhoben wurde. Zunächst hatte sich das Schöffen gesehen, sei sie wieder zu sich gekommen, sie sei hinaus gegangen, gericht mit der Sache zu befassen, nachdem eine langwierige und habe der Dienstmagd zugerufen, einen Heilgehilfen zu holen und hochnothpeinliche Untersuchung voraufgegangen war. Das als sie nun wieder in die Stube tam, wankte der Mann an ihr Schöffengericht erkannte im Prinzip an, daß die Darlegungen vorüber zur Thür hinaus hinüber in die Wohnung der Eltern. der Angeklagten richtig seien, wonach nicht Elberfeld, sondern Als der Mann dort zusammenbrach, hat sich die Angeklagte dort die Verwaltung 2c. 2c. sei und auch die Pflichtexemplare nicht, mein Leben, denk an unsere Kinder!" Noch an demKöln resp. Crefeld Ursprungsort der resp. Zeitungen sei, weil jammernd auf denselben geworfen und geschrieen: Heinrich, stirb eingereicht würden, während in Elberfeld die Beitungen nur selben Abende wurde sie durch Kriminalkommissar Nack verDruckwaare darstellten. Weil aber längere Zeit, durch Pausen haftet. unterbrochen, ein Theil der Auflage der Kölnischen Arbeiter= Die Schwiegereltern der Angeklagten werden zuerst als Zeugen Beitung" nach Mülheim a. Rh. gesandt wurde, wurde jeder vernommen. Dieselben lehnen es ab, von dem ihnen zustehenden Rechte der Angeklagten zu dem vierfachen Betrag der angeblichen der Zeugnißverweigerung Gebrauch zu machen. Von der That selbst defraudirten Summe und in die Stoften verurtheilt. Gegen dieses haben weder Vater und Mutter, so wenig wie sonst ein Mensch Urtheil meldeten Staatsanwaltschaft, wie die Verurtheilten Be- etwas gesehen. Der Vater traf den Sohn auf dem Hausflur, Eine Wahlrechtsbewegung in England. Nach rufung an und kam die Sache zu Anfang dieses Jahres zur Ver- das Blut lief mit einem träftigen Strahl aus der Wunde; der Belgien und Desterreich hat nun auch England seine Wahl handlung vor das hiesige Landgericht, wurde jedoch vertagt, weil Sohn rief: Vater, meine Frau hat mich gestochen, mit mir is rechtsbewegung. Die Sozialdemokratische Föderation ver- Röder in Köln als Anstifter zu der Uebertretung zu gelten habe und seine Fran schlug, diese sei aber auch sehr jähzornig und fich bei dieser Gelegenheit festgestellt, daß der derzeitige Verleger es alle, hol' den Doktor!" Beide gaben zu, daß der Sohn trank anstaltet am 22. Oktober auf dem Trafalgar Square eine und gegen diesen zugleich Anklage zu erheben sei. In der Ver- habe ihren Mann ebenfalls geschlagen. Wenn sie sich aber beide große Demonstration aller politischen Klubs, Gewerk- handlung vom 16. wurde nun noch einmal die ganze Angelegen geschlagen hatten, dann seien sie stets sehr bald wieder gut mitschaften und sozialistischen Organisationen für das all- heit eingehend verhandelt. Der Angeklagte Grimpe machte gel- einander gewesen. Der Vater hat den Sohn sogar auf Ermiffion gemeine Wahlrecht, die Bezahlung von Wahlkosten und tend, daß er von der Versendung eines Theiles der Auflage der verklagt, weil der Sohn den Vater thätlich angegriffen hatte, Diäten und Einrichtung von Stichwahlen. Große Demon Kölner Arbeiter- Beitung" nach Mülheim feine Kenntniß gehabt das Urtheil war gerade in denselben Tagen rechtsträftig gestrationszüge von verschiedenen Theilen Londons aus sollen und diese auch nicht angeordnet habe, dies sei geschehen zur worden, sollte aber nicht vollstreckt werden, sondern nur als veranstaltet werden, von fünf Rednertribünen wird von fünf Rednertribünen wird ge- Bequemlichkeit des Expedienten, während der Zeit, als der Schreckmittel dienen. der Die übrige Beweisaufnahme ist ohne sprochen werden. Die Aussichten für die Erfüllung der Angeklagte Grimpe eine längere Gefängnißstrafe zu verbüßen Belang. Wünsche unserer Genossen sind vortrefflich. Wie lange noch hatte, er könne aber für Handlungen anderer nicht be. Der Prozeß wider die Frau Bodin aus Spandau hat ein straft werden, als er von der Art wird Preußen mit seinem vorsündfluthlichen Wahlrechte Kenntniß erhielt, stellte er es fofort ab, ebenso sei es prozeß Kappler. Die den Geschworenen vorgelegte Hauptfrage der Versendung nahezu ebenso überraschendes Ende gefunden, wie der Mordzum Gespötte dienen? mit Frau Grimpe, die sich um die Versendung gar nicht be- lautete:" Ist die Angeklagte u. s. w. schuldig, am 16. Juli d. J. fümmert habe. Der Angeklagte Mann machte geltend, daß er ihren Ghemann vorfäßlich körperlich verlegt zu haben und zwar mit den Packeten nichts zu thun gehabt, sondern nur die Be- 1. unter Anwendung eines gefährlichen Werkzeuges nämlich eines träge zu buchen hatte. Röder führte aus, daß er zu der Ueber- Meffers und 2. indem durch die Verlegung der Tod des Vertretung nicht angeſtiftet, sondern der frühere Expedient dies aus letzten herbeigeführt wurde." Die Geschworenen beantworteten Gigenem gethan habe, weil er damit eine Erleichterung für sich diese Hauptfrage mit" Nein!" womit sich die Beantwortung der in der Arbeit gehabt habe. Der Staatsanwalt beantragte in Unterfragen erübrigte. Bei dem Geständnisse der Angeklagten Sachen der Versendung der Packete nach Mülheim die Be bleibt nur die Annahme übrig, daß die Geschworenen annehmen, strainng eintreten zu lassen, dagegen in Sachen Crefeld der Frei- die Angeklagte habe in Nothwehr gehandelt. Der Gerichtshof sprechung des Vorderrichters sich anzuschließen. Rechtsanwalt mußte nach diesem Verditt auf Freisprechung erkennen und die Landé plädirte in längerer Begründung für Freisprechung und sofortige Haftentlassung der Angeklagten verordnen. beantragte sogar die Uebernahme der Kosten der Vertheidigung " 1 Wie der Zar reist. Der Frankfurter Beitung" wird unterm 18. Oktober aus Kopenhagen geschrieben: Gestern hat der Bar dem Publikum wieder eine große Neberraschung bereitet. Seine Abreise war auf zwei Uhr feftgefeßt und er hatte sich auch bereits von der föniglichen Familie sowie von den Vertretern der Regierung und dem diplomatischen Corps auf der Zollbude verabschiedet. Um 1 Uhr war er an Bord des Polarstern" gegangen, welcher furz darauf abfahren sollte. Gestern Nachmittag um 5 Uhr kehrte nun der Zar mit der ganzen Kaiserfamilie plöglich nach Kopenhagen zurück und fuhr nach dem Residenzschloß Amalien auf die Staatstaffe. Nach längerer Berathung verkündete der das Leben einbüßte, beschäftigte gestern das Schwurgericht des borg, wo mit der des 10 1hr fehrte er wieder nach dem„ Polarstern" zurück, der erst heute früh die Rhede von Kopenhagen verließ. Parteinachrichten. " 23. d. Mts. gesprochen werde. * Wat Tassen. Um nur einen Fall aus vielen herauszugreifen, machen Herr Julins Ehrentraut, Wien, Bureaugehilfe im Unterwir auf einen Bericht des sozialdemokratischen Blattes aufrichtsverband der Arbeitervereine Nieder- Desterreich3, macht uns merksam, in welchem über eine Arbeiterinnenversammlung in darauf aufmerksam, daß er in keinem Verhältniß zu dem Schwindler Wilhaufen gemeldet wird:( folgt ein Auszug aus dem Be Wilh. Ehrentraut steht, vor dem wir in Nr. 245 warnten. richt über die Frauenversammlung vom 9. d. M. bei Ringeifen, wo bekanntlich der Polizeikommissar auflöste, weil der Redner Die Arbeiterinnen zur Theilnahme an der Arbeiterbewegung auf" Polizeiliches, Gerichtliches ze. Gerichts- Beitung. Ein bedauerlicher Vorfall, bei dem ein Beamter in Dienst Landgerichts I. Aus der Untersuchungshaft wurde der Kutscher Joseph Rosatowsty vorgeführt, der des Widerstandes gegen Gerechtigkeit in Oesterreich. Einer am 17. April d. I. tödtlichem Ausgange beschuldigt war. Am Abende des 12. Juni die Staatsgewalt und der vorsätzlichen Körperverlegung mit in Prag abgehaltenen Versammlung, welche von 2000 Sozialisten fuhr der Angeklagte mit einem Arbeitswagen durch die Beusselbesucht war, wohnten auch wohnten auch die Abgeordneten Professor Mafaryt und Graf Wenzel Kaunis bei. Die Staatsanwaltschaft traße, aber in so unfinnig schneller Weise, daß die Vorerblickte in den von den Arbeiterführern Krapfa und Kraus ge- übergehenden ihm topfschüttelnd nachfahen und ein Unglück vorhaltenen Reden das Vergehen der Aufwiegelung nach§ 303 aussahen. Der Schuhmann Grüßfeld, der dem Fuhrwerk be St.-G.-B. Die beiden Arbeiterführer hatten sich heute wegen gegnete, machte dem Angeklagten das Zeichen zu halten, Die Prenßen in Elsaß- Lothringen. Die unaufhörlichen dieses Vergehens vor Gericht zu verantworten. Die Abgeordneten biefer jagte aber rücksichtslos weiter und in derselben Weise in Verbote und Auflösungen von Versammlungen, wie sie in letzter Masaryk und Graf Kaunit waren als Zeugen vorgeladen. Die Thurmstraße hinein. Der Beamte lief jetzt dem Fuhrwerk Seit namentlich in Mülhausen wieder ordentlich gang und gäbe Strapka soll nach der Anklage die Unruhen in Belgien gebilligt nach und holte es bei der Waldstraße ein. Er warf sich den sind, werden selbst der" Straßburger Poſt" zu bunt. In Nr. 287 und den vom Grafen Kaunitz im Reichsrathe gebrauchten Aus- Pferden in die Zügel und brachte das Fuhrwerk zum Stehen. ( Zweites Blatt) schreibt diese Zeitung an der Spige des Blattes: druck Beamten- Bagage" als noch zu milde bezeichnet haben. Der Schuhmann verlangte, daß er ihm zur Wache folgen solle. Der Angeklagte gebrauchte rohe, beleidigende Redensarten, worauf Die sozialdemokratische Els.- Lothr. Volks- Zeitung" in Mül- Der Gerichtshof sprach den Angeklagten Krapfa frei. Graf hausen führt in der letzten Zeit Beschwerde über Beschwerde Kaunis erklärte in seiner Zeugenaussage:" Was den von mir nun begann der Angeklagte wieder auf seine Pferde einzuschlagen. wegen Nichtgenehmigung von Versammlungen, Auflösung von gebrauchten Ausdruck anbelangt, so bedauere ich, daß mir der. Nochmals ergriff der Schuhmann die Bügel; der Angeklagte geBersammlungen u. f. w. Wir möchten der zuständigen Behörde felbe entschlüpfte, und ich war bestrebt, demselben durch einen brauchte feine Peitsche nur um so nachdrücklicher. Der Beamte nahe legen, eine Prüfung eintreten zu lassen, ob die nach dieser Widerruf die Spize abzubrechen." Kraus wurde zu vierzehn ließ nicht los, er wurde eine ganze Strecke mit fortgeschleift Richtung hin erhobenen Beschwerden gerechtfertigt sind. Bu- Tagen verschärften Arrests verurtheilt. und schwebte in augenscheinlicher Lebensgefahr. Es gelang ihm treffendenfalls würde es nöthig sein, da Remedur eintreten zu endlich, das Fuhrwerk gegen die Bordschwelle zu zerren, hier fam er aber zu Falle, er lag gerade vor den Pferden. Diesen Augenblick benutzte der Angeflagte zu einem neuen Fluchtversuch, er hieb auf die Pferde ein und überfuhr den Schuhmann. Derfelbe erlitt eine Menge innerer und äußerer Verlegungen, er verstarb während seiner Ueberführung nach dem Krankenhause. Die ganze, beispiellos robe Szene hatte auf die Beugen einen In der Sigung der Straffammer des Landgerichts empörenden Eindruck gemacht. Im Termine erklärte der Anforderte, und wo auf der Räumung des Saales bestanden wurde; Saargemünd wurden unsere Genossen Emmel und 2 ang geklagte, daß er die That aufrichtig bereue. Er habe eine furchttrozdem es draußen regnete und der schnelle Temperaturwechsel wegen unbefugter Kolportage zu je 100 Mark(!) Geldstrafe bare Angst gehabt, nach der Wache gebracht zu werden, denn aus der Schwüle des Versammlungssaales in den falten Oktober- eventuell 10 Tage Gefängniß verurtheilt. Gegen eine Anzahl in einem früheren Falle, als er arretirt worden sei, habe regen von den schlimmsten Folgen für die Gesundheit der Theil- anderer Genossen wurde auf eine Geldstrafe von 40 M. erkannt. man ihn auf der Wache schwer mißhandelt. Der nehmer begleitet sein konnte). Sodann heißt es weiter: Wenn Derartige Verurtheilungen find am allerbesten geeignet, der loth- von der Vertheidigung geladene Beuge, ein früherer Dienstherr dieser Bericht zutreffend ist, so wird doch dafür gesorgt werden ringischen Bevölkerung die Rechtsunterschiede, welche immer noch des Angeklagten, bestätigte, daß derselbe damals die Spuren müssen, daß da Abhilfe geschaffen wird. Durch alle Maßregeln, im Lande der„ wiedergewonnenen Brüder" gegenüber Alt- Deutsch einer schweren Büchtigung auf seinem Leibe getragen. Während welche im Lichte einer Bedrückung oder einer Chikane auf- land bestehen, vor Augen zu führen. Den Nugen davon hat die der Staatsanwalt den Geschworenen vor Augen führte, daß gefaßt werden können, obwohl sie nicht als solche er- Sozialdemokratie! der vorliegende Fall geeignet sei, gegen den Thäter die gehen, sondern in gutem Glauben getroffen werden, ganze Strenge des Gesetzes zur Anwendung zu bringen, züchtet man nur unnöthig Märtyrer. Durch ein Ver gab der Vertheidiger den Geschworenen anheim, den bot oder eine Auflösung einer Versammlung werden die Angeklagten, der ja den traurigen Erfolg nicht beabsichtigt hatte, Leute, die man vor dem etwaigen Genuß einiger staatsgefähr= nur wegen fahrlässiger Körperverlegung schuldig zu sprechen und lichen Bemerkungen zu bewahren sucht, nicht etwa in staatsihm auch mildernde Umstände zuzubilligen. freundlichen Anschauungen gefördert, sondern im Gegentheil viel Die Geschworenen gaben ihren Spruch auf Schuldig des mehr erbittert und in ihrer Auffassung bestärkt, als durch alles, Die Verzweiflungsthat einer mißhandelten Gattin be- Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der fahrlässigen Körperwas sie in der betreffenden Versammlung noch hätten hören schäftigt heute das Schwurgericht am Landgericht II. Auf der verlegung ab und versagten, dem Angeklagten mildernde UmAnklagebant steht die 25 jährige Ehefrau des Abfuhrunternehmers stände. Das Urtheil lantete auf 2 Jahre 6 Monate GeUnser Bericht ist zutreffend, schreibt hinzu die„ Gls.- Lothr. Heinrich Bodin aus Spandau, die am 16. Juli d. J. gefängniß. Volte 8tg.", und es ist bezeichnend für die bei uns herrschenden legentlich eines Streites ihren Ehemann mit einem Brotmesser Damit endete die laufende Tagung des Schwurgerichts. Zustände, daß ein Blatt von der Regierungsergebenheit der erstochen hat und deshalb wegen Körperverlegung mit tödtlichem Straßb. Post" das Wort nehmen muß, um die Aufmerksamkeit Erfolge angeklagt ist. Die Angeklagte ist fünf Jahre verheirathet Simon und Julius Leiser wurde am Freitag Simon Leiser zu In dem kürzlich vertagten Betrugsprozesse gegen Der Behörde auf Vorgänge wie die geschilderten zu lenken. Was gewesen, hat aber keine glückliche Ehe geführt. Der Mann hat anderthalb Jahren Gefängniß verurtheilt, hiervon wurden vier die Post" von der Verfehltheit einer behördlichen Taktik wie der hier von ihrer Mitgift- fie ist die Tochter eines Bauern in Monate durch die Untersuchungshaft für verbüßt erachtet, Julius üblichen sagt, ist richtig. Aber selbst wenn der Geist des Widerstandes Stanten fein Abfuhrgeschäft begründet, hat aber schlecht Beifer wurde freigesprochen. durch dergleichen Maßregeln nicht gestärkt, sondern vermindert gewirthschaftet und war zeitweilig dem Trunke ergeben. werden könnte, selbst dann wäre das Verhalten der Polizei zu Der beste Mann, wenn er nüchtern war, neigte er mißbilligen. Wird dieselbe Strenge auch gegen öffentliche Ver- start zum Jähzorn, menn er getrunken hatte, er mißanstaltungen anderen als sozialdemokratischen Charakters an- handelte seine Frau und diese fand dabei nicht einmal die gewandt? Nicht im Mindesten! Wir erinnern nur an die Unterstützung der Schwiegereltern, die in demselben Hause seinerzeitige Versammlung des Sittlichkeitspredigers Paßschke im wohnten. Am Tage der That, einem Sonntage, fam der Mann aldu Börsensaal, an das Verhalten gegenüber den Kriegervereinen u. s. m. Abends nach acht Ühr wieder angetrunken nach Hause; es tam Zweierlei Maß foll aber nicht gelten im Staatswesen, sondern wieder zum Streit, die Angeklagte nahm ein Meffer vom Tische alle Parteien sollen gleichmäßig behandelt werden. Dieser Grundsatz und stieß es ihrem Manne mitten in das Herz. Der Verletzte wurde noch einmal feierlich santtionirt durch die Aufhebung des lief in die Wohnung seiner Eltern und starb in deren Armen, Sozialistengefeßes. Warum geht die Behörde in Elsaß- Lothringen bevor ärztliche Hilfe zur Stelle war. Die Anklagebehörde verimmer noch vor, als stände die Sozialdemokratie unter einer tritt Staatsanwalt Dr. Westram, die Vertheidigung führt RechtsAusnahmegesetzgebung? anwalt Dr. Salinger. Es sind 14 Zeugen geladen. Die Angeklagte giebt an: Jda, geb. Albrecht zu heißen und Genosse Block in Dortmund ist gegen 5000 M. Raution am 19. Februar 1867 zu Spandau geboren zu fein. Sie ist seit dem aus der Haft entlassen worden. Unser Dormunder Bruder 15. März 1889 verheirathet und Mutter von 4 Kindern, von denen blatt berichtet darüber: Bei der Staatsanwaltschaft hatten wir das älteste 4, das jüngste 1 Jahr alt ist. Sie hat 9000 m. mit gegen die Verhaftung unseres Redaktionsmitgliedes Genossen in die Ehe gebracht, dieses Bermögen ist unter den Händen des Block Beschwerde eingelegt. Der oberstaatsanwaltschaftlichen Mannes verloren gegangen. Die Angeklagte giebt die That zu Entscheidung ist durch die Haftentlassung seitens der unteren und schildert den Vorgang in folgender Weise: An dem be Behörde zuvorgekommen worden. treffenden Sonntage tam der Ehemann schon angetrunken zum Mittagbrot, und setzte sich den ganzen Nachmittag wieder in Briefkaffen der Redaktion. Eine Postgeschichte. Unser Kölner Parteiblatt schreibt: einer benachbarten Kneipe beim Kartenspiel fest. Nachmittags G. G. 109. 1. Die alten Geldmünzen werden, sobald sie Ein Wurm, der nicht leben kann und nicht sterben soll, scheint und Abends ging die Frau wiederholt in die Kneipe, um ihren an Gewicht abgenommen haben, abgenutzt oder beschädigt wurden, die Anklage zu sein, die gegen unseren Genossen Grimpe, deffen Mann nach Hause zu holen, zuerst zum Kaffeetrinken und später, eingezogen und neue an deren Stelle geprägt. Das neugeprägte Frau, sowie den Expedienten Karl Mann nun schon seit fast daß er nach den Pferden sehe. Der Mann erwiderte stereotyp: Geld wird für Bezahlung von Beamtengehältern und anderer zwei Jahren schwebt und in sogenannter Posthinterziehang be- Ich werde schon tommen!" Er begleitete diese Worte, mit Reichs- und Staatsauslagen verwendet und dringen so in das stehen soll. Jezt ist noch als vierter im Bunde der frühere Ver- wüthenden Blicken, kam aber nicht. Grit um 128 Uhr fam der Publikum. Die neu ausgeprägten Münzen bilden aber stets nur leger der Köln, Arb. 3tg.", Genoffe Röder in Köln, hinzu- Mann, er traf seine Frau auf dem Hofe und rief derselben einen kleinen Bruchtheil der überhaupt im Verkehre fich befindlichen. gefommen, der ebenfalls an der Posthinterziehung sich betheiligt grimmig au: Alle Leute müssen zu mir fagen, Du Duffel! 2. Auch jetzt ist sofortiger Austritt bez. Entlassung möglich, wenn haben, resp. der Anstifter dazu gewesen sein soll. Die ganze läßt Dir immer Deine Frau in die Kneipe nachlaufen! Als die der Arbeiter sich mit den betreffenden Bestimmungen der FabrikGeschichte baut sich auf auf grund der Bestimmung des Post: Frau etwas erwiedern wollte, rief er:" Halts Maul, alte S..!" ordnung einverstanden erklärt hat. gesetzes, wonach Zeitungen politischen Inhalts, die öfter als einmal Beide begaben sich darauf in die Stube, der Ehemann setzte sich wöchentlich erscheinen, in einem Umkreis von zwei Meilen des auf das Sopha, die Frau stellte ihm das Abendbrot auf den Ursprungsortes nach Gutdünken des Verlages verbreitet werden Tisch, fagte: JB, Heinrich!" und stellte sich ans Fenster. Er dürfen, die Versendung über zwei Meilen hinaus ist Privilegium soll nun gesagt haben: Jßt Du nicht mit?" worauf sie erwidert der Post. Nun wurden seit Jahren für Köln die„ Köln. Arb.- 3tg." haben will: Ich esse nicht, ich bin schon von den Sorgen fatt!" -jezige Rheinische Zeitung" und die Niederrheinische Jetzt sei der Mann aufgesprungen, habe das Messer vom Tische Boltstribüne" in der Druckerei Grimpe hergestellt und diese genommen und gegen sie gezückt, da habe sie ihm das Messer Beitungen als Eisenbahnpassagiergut befördert. Bor zirka zweil entrissen und nun wiffe fie vor Schrect nicht mehr, was getönnen." " " Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) man sich in parlamentarischen Kreisen nur noch mit der AufWien, 21. Oktober. Bei der anhaltenden Krisis beschäftigt lösung des Reichsrathes. Von verschiedenen Parteien wurden heute die Kandidaten für die am Montag stattfindende AusschußWahl(!) aufgestellt. In den Ausschuß für die Prager Ausnahmedieselbe 13 Mitglieder auftreten. Sonach dürfte die Ablehnung verordnung find für dieselbe 11 Mitglieder, während gegen der Ausnahmemaßregel sicher sein. Die heutige Sigung des Ministerrathes soll von besonderer Bedeutung sein; man sieht wichtigen Beschlüssen entgegen. Paul B. Von 10-1/ 211. Buchbinder- Zentral- Krankenkasse. Ihre Bekanntmachung, daß heute die Zahlstellen geschlossen sind, ist für den sozialen Theil nicht geeignet. Als Inserat tonnten wir es nicht aufnehmen, do eine Bestellung für ein solches nicht war. F. Schünke. Aus Ihrem Schreiben ist nicht ersichtlich, an welchem Ort der Vertrauensmann sein Amt niedergelegt hat Melden Sie uns dies. Für den Inhalt der Inierate übernimmt die Nedaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 22. Ottober. Opernhaus. Die Zauberflöte. Montag: Martha. Schauspielhaus. Die Quizows. Montag: Ein Sommernachtstraum. Deutsches Theater. Der Talisman. Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld. Berliner Theater. Nora. Montag: Die Journalisten. Lessing- Theater. Mauerblümchen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Freund Felir. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Jägerblut. Montag: Der Proßenbauer. Residenz- Theater. System Ribadier. Borher: Illusionen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues Theater. Jugend. Montag: Diefelbe Borstellung. Central- Theater. Berliner Bollblut. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Vorher: Die Bajazzi. Montag: Dieselbe Vorstellung. Unserm Freunde Adolf Pickel, die dufeliche Kröäte, zu seinem heutigen Geburtstage ein donnerndes Hoch, daß die ganze Dunterstraße wackelt. Seine Freunde. Castan's Panopticum. 26426] Weltberühmte Ausstellung von Wachsfiguren und Gruppen. Illusionen. & Irrgarten. Schreckenskammer. PassageMaler u. Anstreicher Todes- Anzeige. Sonnabend früh 8%, Uhr, verschied nach schwerem Leiden unser Vorsitzender der Filiale I, Süd, Kollege Panopticum. Josef Hohlwegler. Soeben aus Chicago eingetroffen: Der blaue Mann. Die Affendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Präuscher's MUSEUM anatomisches Sein Andenken wird stets in Ehren 211/19 gehalten werden. Berlin, den 21. Oftober 1893. Der Vorstand. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern des Sozialdemokratischen Wahlvereins des 6. Kreises zur Nachricht, daß unser Mitglied Gustav Zastrow, Klempner, 241/9 welcher am 19. Oftober verstorben ist, am Sonntag, Nachmittags 1 Uhr, Dom Trauerhause, Buchholzerstr. 7, aus nach dem Elisabeth- Kirchhofe in der Prinzen- Allee beerdigt wird. Die Mitglieder werden ersucht, dem treuen Mitkämpfer durch zahlreiches Erscheinen die letzte Ehre zu erweisen. Der Vorstand. Gr. Volksversammlung einberufen von der Arbeiter- Sanitäts- Kommission Den Mitgliedern der Vereinigung Montag, den 23. Oktober, Abends 8½ Uhr, im großen Saale des Herrn Th. Bolk, Alte Jakobstraße 75. der Maler u. s. w. die traurige Nachricht, daß unser Mitglied Wilhelm Gessert Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße. am 20. Ottober im Lazarus- Krankenhause verstorben ist. Viel Neues, darunter der Schußkanal der Kugeln des deutschen Mitts, fünf Körper Militärs, Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends für erwachsene Herren. Viktoria Theater. Frau Venus. Dienstag u. Freitag: Dameutag. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplat- Theater. Das Damenbad. Vorher: Die Balletschule. Montag: Der Hüttenbesizer. National Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Borher: Die juten Flinten. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. Reichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungspoffe mit Gefang Entree 50 Pfg. Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross, Concert. Specialitäten- Vorstellung von nur Künstlern I. Ranges. Dinus Truppe, Elite Akrobaten ( 6 Personen). Familie Kraeusel, russisches Orchester( 6 Personen). Fräulein Hedwig Marga, KostümSoubrette. Paul Krugeler, GesangHumorist. Fratelli Bozza, italien. musikalische Steinseher und Köche. Signorita Luisade Siro, italienische Kostüm- Soubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anjang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pf. A. Zimmermann. American- Theater. und Tanz in 5 Aften von Eugen Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiebede. Regie: May Sam ft. Vorher: Die juten Flinten oder: Hirsch in der Tanzkunde. Posse in 1 Aft von R. J. Anders. Die Gründung Roms in der Möckernstraße, oder: Die Nache des Musik von verschiedenen Komponisten. Gänserichs. Regie: Mar Sam ft. Raffeneröffnung 5 Uhr. Anfang der Abend- Vorstellung 71/2 Uhr. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Volks Dorstellungs- Matinee zu bedeutend ermäßigten Preisen: Hochkom. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Auftr. jämmtl. Spezialitäten. Der Trompeter von Säkkingen. Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt, 61/2 Uhr. Romantisches Schauspiel in 3 Atten Don Emil Hildebrandt u. Julius Keller. Regie: Hugo Hummel. Rassenöffnung 10 Uhr. ,, Sanssouci", Kottbuserstr. 4 a. Montag: Lehmann auf der Welt- Jeden Sonntag und Donnerstag: ausstellung in Chikago. Wallner- Theater. Gastspiel der Schliersee'r Bauern. Jägerblut. Wegen des großen Erfolges von Jägerblut wurde das BauernGaftspiel auf furze Zeit verlängert. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Schwank in 3 Atten v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Att D. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Alte Jakobstraße 80. Vorlehte Sonntags- Aufführung. Berliner Vollblut. Posse mit Gesang und Tanz in 4 Aften. Im 3. Afte: Bajazzi- Parodie, vorgetragen von Josephine Dora und Herrn Carl Meissner. Anfang: 71/2 Uhr. Morgen: Berliner Vollblut. Etablissement MorigPlay. Buggenhagen. Morits Play. Stettiner Sänger. Anfang Sonntags 7 Uhr. Zum Schluß: Adele, die Die Beerdigung findet am Sonntag, den 22. d. Mts., Nachm. 3 Uhr, vom Lazarus- Krankenhause aus statt. Sore feinem Andenken. Ehre 215/18 Die Mitglieder der Filiale 5, Nord. Die Beerdigung meines Mannes Tages- Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Der Boykott der Charitee. Referent: Dr. Jadek. 8. Diskussion. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Vorstände und Mitglieder der Krankenkaffen werden gang 297/1 besonders aufgefordert, zahlreich zu erscheinen. Die Arbeiter- Sanitäts- Kommission. J. A.: Gustav Dietrich, Willibald- Alexisstraße 40. Wilhelm Bock findet vom katholischen Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Krankenhaufe aus am Montag, den 23. d., Nachm. 3 Uhr, statt. 2713b Die trauernde Wwe. Bock. ratweil'sche Bierhallen Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom Kryftall- Palaft. Unf. Wochent. 72 Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 30 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., reservirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Regelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Dienstag, den 24. d. M., Abends 81/2 Uhr, im ,, Kolberger Salon", Kolbergerstrasse No. 23: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion über: Direkte Gesetzgebung durch das Volt". Genoffe Wagner ist anwesend. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes und Fragefasten. Der Vorstand. 241/8 Verband deutscher Gold- u. Silberarbeiter und verwandter Berufsgenossen.( Bahlstelle Berlin.) Montag, den 23. Oktober, Abends 82 Uhr, Dresdenerstraße 45: General Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Bericht des Vorstandes und Kassenbericht. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Zeitungen sowie Beiträge in der Versammlung beim Kassirer. Aufnahme neuer Mitglieder. Der wichtigen Tagesordnung wegen werden die Mitglieder ersucht recht Der Vorstand. Concordia- Festsale zahlreich und pünktlich zu erscheinen. C. Saeger, 64 Andreasstraße 64. Größtes u. schönst. Riefen- BrachtEtablissement der Residenz. Heute, Sonntag, 22. Oktbr.: Gr. Instrumental- Konzert. Nach dem Gr. Ball, Ronzert: = bei 2 start besetzten Orchestern. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Familien Billets von voriger Saison behalten ihre Giltigkeit. Große und kleine Säle für Vereine und Hochzeiten zu den toulantesten Bedingungen. C. Saeger. 60/19 Neue Welt. Hafenhaide Nr. 108-114. Jeden Sonntag: Auftreten von EliteSpezialitäten. Grosser Ball. Näheres an den Plakaten. Vereinen und Gesellschaften stehen kalte Mamsell. die Winterfäle mit Theaterbühne des Ensemble von Mensel. Etablissements Neue Welt unter den vortheilhaftesten Bedingungen zur VerEntree 50 Pf. fügung. Morgen, Montag, den 23. Oktober: Soiree in der Viktoria- Brauerei. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Bass.) Schönste und billigste Sehens würdigkeit der Residenz! Spezialitäten I. Ranges! Neu! Novität! eu! Kneipp II, oder: Das Blumengretel von NiederSchönhausen. Anfang:{ Wochentags 71/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. Charlottenburg. Sozialdemokratischer Wahlverein für Teltow- Beeskow- Charlottenburg. Dienstag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, in, Bismarckshöhe“, Bismarckstraße 80: General- Versammlung. Tagesordnung: 1. Die Lügen unserer Zeit. Referent: Genoffe Dr. Pinn. 2. Abrechnung vom dritten Quartal. 4. Neuwahl des Gesammt vorstandes und der Revisoren. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Charlottenburg. 420,5 Deutscher Holzarbeiter- Berband. Montag, den 23. Oktober 1893, Abends 8 Uhr: Versammlung im Lokal des Herrn Krause, Bismarckstraße Nr. 74. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom britten Quartal. 4. Verbandsangelegenheiten. 319/9 Die Ortsverwaltung. Achtung! Weissensee. Achtung! Mittwoch, den 25. Oktober er., Abends 8½ Uhr, im Prälaten", Königs- Chauffee- und Lehderstraßen- Ecke: Humoristisch- theatralische Vorstellung 2612b ausgeführt von der Gesellschaft Vorwärts, Dir.: Strzelewicz( früher Beiß), Alexander Bau. arrangirt vom Fortuna- Säle 3. Straußberger- Straße 3. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Jeden Donnerstag: Große Gesellschaftsstunde. Empfehle meine Säle zu allen Private Festlichkeiten und Versammmlungen; auch sind einige schöne Vereinszimmer zu haben. 3670L* Sozialdemokratischen Arbeiterverein Weißensee. Zur Aufführung gelangt unter anderem: Der Zukunftsstaat." Rouplet von Strzelewicz. Entree 20 Pf. Billets sind zu haben bei Müller( Pfeiffenmüller), Königs- Chaussee 38; K. Geduld( Prälaten), Königs- Chaussee- u. LehderstraßenEcke; Wendt, Königs- Chaussee 41; Juzi, Langhansstr. 137; Kessel, Könige Chaussee 81, vis- à- vis der Apotheke, sowie bei sämmtlichen Vorstands mitgliedern und an der Kasse. Zahlreiche Betheiligung erwünscht. Der Vorstand. Salon zum Freischütz Louisenstädtisches Concerthaus Fruchtstraße Nr. 36a. Täglich: Bock- Brauerei Spezialitäten- Vorstellung. Tempelhofer Berg.[ 484M Otto Brinkmann. Säle zu Festlichkeiten und VerfammFr. Völkerling. Elysium. 114/4 Berlin SW., Alte Jakobstrasse 37. Prachtvolle Säle für Vereine, Hochzeiten, Privatfestlichkeiten, ca. 600 Personen fassend, empfiehlt bei ff. Küche und Getränk ( Weine erster Häuser), unter soliden Bedingungen. Feine Bedienung. Der jetzige Inhaber: C. Brennecke. Ad. Kurth's Konzert- Haus Sonntag, den 22. Oktober: ungen find zu vergeben. 2665 b Militär- Concert, Täglich: Gr. Instrumental- Konzert. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. ausgeführt v. d. Kapelle des Königin Elisabeth- Regiments unter persön Hafenhaide 52/53( Nähe Blücherstraße). Spezial- Ausschank von Patenhofer licher Leitung des Kapellmeisters Herrn Landsberger Allee Nr. 40-41. Lagerbier, hell und dunkel. Sonntag, den 26. November Grösstes und schönstes Konzerthaus des Südwestens. Abends An den Wochentagen findet das 2695b* Konzert in den unteren Restaurations Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pfg.( Todtenfe) ist an Vereine zu Festlich22. Oftbr.: räumen, Entree 10 Bi., Sonntag in Diese Concerte finden jed. Sonntag statt. feiten zu vergeben. ausgeführt von der Kapelle des 4. Garde- Regiments zu Fuß in Uniform mit dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Ein Vereinszimmer Schöner kleiner Saal für Vereine und Benutzung der größten Konzertorgel Berlins. Entree 40 Pf. Säle für Versammlungen, Rommerse, für 50 Personen ist noch zu vergeben Festlichkeiten zu vergeben. J. Rutsch, Im Vorverkauf 5 Familien- Billets 1,50 M. Festlichkeiten zc. Wienerftr. 31 bei Schröder. 1819b 2602b Fichteftr. 19. Nach dem Konzert: Tanzkränzchen. Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Berlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Sonntag, Großes Militär- Konzert, 6uhr. 510 Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 249. Tokales. Sonntag, den 22. Oktober 1893. 10. Jahrg. auch alle Geschäfte machen und da scheint es sehr zu hapern. Professor Virchow hätte am Sonnabend sein fünfzigDa werden dann die Käufer regelrecht gefangen und sind es jähriges Dottorjubiläum begehen sollen. Bernünftigerweise hat meistens Frauen der arbeitenden Bevölkerung, welche davon be er sich jedoch den bei solchen Gelegenheiten üblichen Ovationen troffen werden. Einzelne Firmen sollen sich sehr gut dadurch zu entziehen gesucht, daß er mit seiner Familie nach dabei stehen. Folgender Geschäftskniff wird angewendet: Dresden reiste. Ganz ohne Störung wird es für den hochmehreren Geschäften, Reklame welche durch be- verdienten Gelehrten aber auch wohl nicht in Dresden abge= bei denen daher der Verkehr ziemlich gangen sein. Die Berliner Gemeindeschule und die Sozialdemokratie betitelt sich ein von dem städtischen Lehrer Dr. Oskar Mey herausgegebene Broschüre. Herr Dr. Men ist, wie fast jede der 32 Seiten des Büchleins zeigt, ein entschiedener Gegner der Bei Sozialdemokratie. Zur Abfaffung seiner Durlegungen hat ihn, fannt find und wie er selbst schreibt: die traurige Wahrnehmung" veranlaßt, umfangreich ist, werden Frauen postirt, die den Eindruck machen, Für den Thiergarten soll einer hiesigen Korrespondenz „ daß jährlich so viele anstatt ordnungsliebende, für eine fried- als wären es unbemittelte Käuferinnen. Sobald nun Käuferinnen zufolge elettrische Beleuchtung in Aussicht genommen liche Entwickelung begeisterte Bürger zu werden, in das Lager mit leeren Händen das Geschäft verlassen, ist sicherlich anzu sein. Die Maschinenkraft soll vorläufig durch die Werke geliefert der gewaltsamen Umstürzler geführt werden". Dennoch ver- nehmen, daß die Betreffenden nicht befriedigt worden sind und schließt sich dieser entschiedene Gegner der Sozialdaß sie sich daher auf den Weg machen, ein anderes Geschäft werden, die das Hyppodrom mit Wasser speisen. demokratie nicht der Erkenntniß, daß 300 000 Mark sind der Stadt Berlin von dem verunsere SchulSchul- aufzusuchen. Jetzt wirst der Posten sich auf sein Opfer und die verwaltung fehr viel zu wünschen übrig läßt, daß andere Verfolgung beginnt; die Frau tritt an die nicht befriedigte ftorbenen Rentier Sala vermacht worden. Die Zinsen sollen zur Städte bessere Schuleinrichtungen haben und daß ziemlich alle Räuferin mit der Redensart heran:" Wissen Sie, ich war auch unterstüßung und Pflege träntlicher hiesiger von unseren Genossen auf dem Gebiet der Schule gestellten An- in dem Geschäft, wo Sie kaufen wollten, aber der Mann ist mit Schulkinder ohne Unterschied der Religion und Konfession träge im Interesse der Stadt und der heranwachsenden Jugend seiner Waare zu theuer, ich werde man wieder dorthin gehen, verwendet werden. Der Zinsgenuß für die Stadt wird jedoch hätten angenommen werden sollen. Zutreffend bemerkt unser wo ich früher gekauft habe, da ist man schon bekannt." Es ent- vorerst noch um jährlich 4000 m. verkürzt bleiben, welche auf politischer Gegner über die Behandlung der sozialdemokratischen wickelt sich ein Gespräch, die Anreißerin redet gut zu und hat Lebenszeit an zwei Verwandte des Stifters zu zahlen sind. Der Anträge seitens der liberalen Stadtväter Folgendes: mittlerweile aus seinem Opfer herausgelockt, was es taufen und Magistrat beschloß in der gestrigen Sigung, diese Stiftung ananwenden will. Schwankt die Käuferin noch, ob sie auch dort zunehmen und die erforderliche Genehmigung nachzusuchen. " Heute nun, anstatt der Sozialdemokratie durch vernünftige hin gehen soll oder nicht, so wendet die Agentin ihre letzte Kraft Reformen den Boden abzugraben, hat man Furcht vor ihr.... Bei an und sagt:„ Na, Sie tönnen ja einen Versuch machen, ge beschloß in ihrer am 12. Oktober abgehaltenen GeneralversammDie Kranken- und Sterbekaffe der Tafeldecker Berlins jeder Berathung im rothen Hause hat man das fällts Ihnen nicht, so giebt es noch andere Geschäfte." Alles zu sehen Gelegenheit. Ein Antrag, wenn er Don sozialdemokratischer Seite fommt, muß eo ipso verworfen Mißtrauen ist beseitigt und gemeinschaftlich treten sie in das lung, der Charitee keine Kranken mehr zu überweisen. genannte von der Anreißerin empfohlene Geschäft ein. Ein neuer Fall von Cholera asiatica wird uns aus werden, nicht weil er unvernünftig oder vernünftig ist, Sofort weiß der Inhaber desselben, um was es sich dem Nachbarort Rixdorf gemeldet: Der Amtsvorsteher Boddin sondern aus Prinzip. Dagegen stellt man dann einen neuen Anhandelt. Die Käuferin wird in Empfang genommen erläßt unter dem 20. d. Mts. folgende Bekanntmachung: Die trag, der angenommen wird, wenn er auch unpraktischer und nicht wieder losgelaffen. Die Scheinkäuferin kauft natürlich verehelichte Wilhelmine Dürkop, geb. Stavenom hier, Prinz ist, nur weil er aus einem andern Prinzip folgt. Ganz und auch und giebt hin und wieder ihre Ansicht zum Besten. In- Handjerystraße 22 wohnhaft, ist, wie festgestellt worden ist, an gar vergißt man dabei, daß jeder verständige Mensch das durch zwischen ist der Verkäufer schnell verständigt und richtet demnach der asiatischen Cholera erkrankt. Wie man aus Rigdorf noch schaut, und daß die Unzufriedenheit und Opposition immer fein Thun und Lassen. Fest steht es, daß auf die Weise die ferner mittheilt, wurde die Dürkop nach der Rixdorfer Choleraweitere Kreise in das feindliche Lager führt. Nehmen wir ein Käuferin nicht reell bedient wird und ihre Waare theuerer be- baracke gebracht, der Krankheitsausbruch ist nicht sehr schwer, Beispiel, die Vertheilung der Hefte an unbemittelte Schüler. zahlen muß, wie anderswo. Wie gesagt, haben in erster Linie der Ursprung der Infektion noch nicht ermittelt. Seitens der Vierzehn Tage gehen heute oft hin, bis nach dem Schulanfang unsere Arbeiterfrau en darunter zu leiden. Aber auch die reellen Behörde sind sofort die sorgfältigsten Maßregeln getroffen jedes Kind alle Hefte hat. Da der Lehrer nicht die Lage der Geschäfte leiden darunter, beide können dafür sorgen, daß dieser worden, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu hindern. Eltern fennen fann, muß man, damit die Bemittelten Ausbeuterei ein Ende gemacht wird. Die Kranke ist heute Morgen in das Koch'schen Institut eingeliefert sich nicht ungerechter Weise durch Erwerbung eines Heftes Mit dem Appell an die reellen" Geschäfte ist es ja ein worden. Die Ansteckung wird darauf zurückgeführt, daß der einen Vortheil verschaffen, die Erlangung eines Heftes er eigenes Ding. Wenn diese sehen, daß die unsaubere Manipulation Ehemann, der in Havelberg geschäftlich zu thun hatte, dort von schweren. Das geschieht denn auch, und der Junge, der endlich ihren Konkurrenten Vortheil bringt, so werden sie, ungeachtet der Cholera befallen wurde und später nach Rixdorf zurückein Heft, das sich natürlich von allen übrigen aller guten Vorfäße, die sie etwa im Busen tragen mochten, fehrte. Die Frau soll nun seine Kleidungsstücke zu Hause ausunterscheidet, weil die Stadt billiger einzukaufen pflegt, ebenfalls sich der Sitte der geriebenen Konkurrenten anschließen. gewaschen und sich daran angesteckt haben. Sie ertranfte gestern. erlangt hat ist dann schon die Zielscheibe der ganzen Klasse Selfen können da nur die Käuferinnen und wir trauen den geworden. Die Armuth wird dann dem Jungen Berliner Arbeiterfrauen zu, daß sie, nachdem ihnen diese Leckt keine Tintenklege ab! Diese Unfitte, die schon zu einem Unterscheidungszeichen. Noch viel Bauernfängerei bekannt geworden, schon die gebührenden Worte mehrfach schlimme Folgen hatte, hat bei einem Fall, der der schlimmer ist es bei der Bertheilung von Brot finden werden, die den Anreißerinnen und ihren Auftraggebern Abendpost" aus einem Vororte gemeldet wird, ärztliches Einan hungrige Knaben. Der Junge muß zum Rektor das saubere Handwerk verleiden. schreiten nothwendig gemacht. Eine Analysirung der Tinte ergehen, vor dem jeder Junge eine gewisse Scheu hat, und muß Etwas mehr Menschlichkeit ihren Angestellten gegen gab das Vorhandensein von Arsenik. Es sei daher wiederholt vor aller Augen schon als Kind Almosen empfangen. Mancher Junge, der Armuth für eine Schande hält, hungert lieber. über wäre der Direktion der Berliner Omnibus- Attiengesellschaft Eltern und Lehrern empfohlen, dieser Unfitte nach Kräften entgegenzuwirken. So züchtet man schon von Jugend auf unzufriedene zu empfehlen. Am Abend des 14. d. M. erhielt ein Kontrolleur der Gesellschaft die Botschaft, daß er entlassen sei, weil von ihm Ein dreister Einbruch ist am Donnerstag Abend gegen verstoďte Charaktere, die später das beste Material das Verbrechen gemeldet wäre, er habe während der Kontrolle 8 Uhr in dem Komtoir der Holzbearbeitungsfabrik von Jurisch für Staatsumistürzler liefern." Auf den u. Lobedan, Dieffenbachstr. 36, verübt worden. In einem Schreibdazu? So aus der Schule plaudern!" Warum sträubt sich im Wagen einer Dame auf den Fuß getreten. Einwand Des Kontrolleurs, daß er sich mit dem tische des zu ebener Erde hofwärts belegenen Raumes pflegen die die Schulverwaltung gegen unentgeltliche Lieferung von Lehr besten Willen nicht besinnen besinnen könne, einen derartigen Geschäftsinhaber des Tages über eingelaufenes Geld aufzubewahren. Verstoß gegen die. Courtoisie begangen zu haben, hatte Gerade den Fenstern gegenüber liegt das Fabrikgebäude, das an das betr. Mitglied der Direktion weiter feine Antwort, als die, jenem Abend bis in das vierte Stockwert erleuchtet war. Die es sei auf solche Einrede schon vorbereitet. Wir denken, daß die Unthat, die der Kontrolleur begangen haben soll, denn doch nicht so schwerwiegend ist, als daß sie die Entlassung des Mannes, der jetzt als Familienvater dem Hunger preisgegeben ist, rechtfertigen könnte. Was meint Herr Bertram mitteln an alle, warum gegen Speisung Aller nach Pariser Muster? Das Gewerbe der Aureißer gelangt neuerdings, entsprechend der gesteigerten Konkurrenz, zu einer weiteren Ausdehnung und wird keineswegs mehr, wie es in der guten alten Zeit des Mühlendamms der Fall war, einzig von Vertretern des stärkeren" Geschlechts ausgeübt. Ein Bild von der Findigkeit, mit der dieser unsaubere Beruf betrieben wird, giebt eine uns aus unserem Leserkreise zugehende Mittheilung, die wir den Arbeiterfrauen zur eingehenden Beachtung empfehlen: Eine ganz neue Bauernfängerei greift hier um sich. Betanntlich herrscht in der Damenmäntel Konfektion eine furchtbare Konkurrenz. Wenn man die eleganten Schaufenster sieht, so ist eins immer lugiöser wie das andere ausgestattet. Aber sie wollen Bonntagsplauderet. Bemerkt sei noch, daß die Direktion in die Kontrakte, die sie ihren Angestellten vorlegt, die ungerechte und von der Gewerbegefeßgebung bekanntlich verpönte Bestimmung setzt, daß der Angestellte für den Fall, daß er seinen Dienst aufgeben will, 14 Tage vorher zu fündigen hat, wogegen die Direktion sich das Recht" nimmt, ihre Bedienstete jeden Augenblick zu entlassen. Wirklich echt human. Diebe hatten es auf das Geld abgesehen, drückten eine Fensterscheibe ein und gelangten so in das Innere. Unbekümmert um den auf dem Hofe herrschenden Verkehr haben sie eine Petroleumlampe angezündet und den Schreibtisch nach allen Richtungen hin untersucht. Sie fanden aber das Geld nicht, da die 18jährige Tochter des Fabrikanten Jurisch kurz vorher den nicht unbedeutenden Betrag in die Wohnung gebracht hatte. Um nun nicht ganz leer auszugehen, haben die Einbrecher Alterversorgungsmarken über 90 M. und einen an der Wand hängenden Regulator mitgenommen. Nicht minder frech gingen Diebe an demselben Abend und zu derselben Beit in dem Hause Straßburgerstr. 35 zu Werke, wo sie mittels Nachschlüssels in die Räume des Bäckermeisters Voigt eindrangen. nun endlich wieder heil aus Amerika heimgekehrt ist und Wunder von seiner herrlichen Aufnahme da drüben zu er zählen weiß, drüben, wo jede monströse Erscheinung der Neugierde und massenhaften Zulaufs sicher sein kann, giebt seinen Senf und Gegen dazu, wenn das frisch- fröhliche Bannfluchen aufs Neue beginnt. aus den Schriften und Kunstwerken bedeutender Meister schöpfen? Sich auf den Lehnstuhl sehen, auf dem Lessing gesessen, sich dort vollzutrinken und dann selig auszurufen: An der Kirche des heiligen Sebalduz zu Nürnberg Fm Geiste Lessings habe ich mich voll ge... trunken, das klebt heute noch das altberühmte Bratwurstglöckle. Kaum tann der ödeste Philister auch. Und darin erscheint mir ein paar Schritte im Geviert mißt die enge Wirthshaus- die Reliquienschwärmerei unserer Tage als charakteristisches stube, die einst den Trägern glanzvoller Namen, an ihrer Zeichen für die Gewohnheiten einer herrschenden Gesell- Wie wäre es überhaupt, wenn man die alten vere Spitze den Meister Hans Sachs, für feuchtfröhliche Stunden schaft, die der Ideale beraubt ift. Man glaubt an feinen framten kirchlichen Buchtmittel alle aufs neue zum Leben Herberge geboten hat. Auf dieser Stätte töftlichen Be- Herrgott mehr, aber man errichtet sich Gößentempel. Man erweckte? Würde es sich nicht schön und erhebend machen, hagens macht sich heute stumpfsinniger Reisepöbel breit. scheut es, sich in die Lebensarbeit der Männer zu vertiefen, wenn ein Mägdelein, das im Liebesbrang gesündigt" hat, Mit müssiger Neugier wirft er einen flüchtigen Blick auf die Ernstes und Starkes vollbracht haben, aber ein bischen im Strohkranz vor der Kirchenthüre Pranger stehen müßte? das Winkelwerk, das ihm doch nichts zu sagen weiß. Aber Reliquienverehrung will man ihnen gerne gönnen. Das Wäre das nicht nach verstöckertem Sinne? Oh, das Be an einem Blatt Papier, das man reflametüchtig an bringt mit den gerinsten Kosten und Beschwerlichkeiten in reich der kirchlichen Zuchtmittel ist ja so weit, so groß und die Wand geheftet hat, bleiben die staunenden den Geruch von Heiligkeit. unerschöpflich. Augen haften. Eine Königin, eine leibhaftige Königin, Dasselbe Blatt, das die Hymne auf Lessing's Lehnstuhl Längstbekannte, häßliche Melodien sind's, die aller hat im selben Bratwurstglöckle Einkehr gehalten und fang, besänne sich keinen Augenblick, in die Bannflüche mit Orten ertönen. Pastor Göße, der Unduldsame, fährt während sie die delikaten Roftwürstchen aß, war der Geist einzustimmen, von denen es gegenwärtig in der Branden- grimmig drein, wenn einer seiner Mitbrüder über die Enge großer Männer über sie gekommen. So verkündet sie burgischen Synodalversammlung nur so schwirrt. Der des pastoralen Amts hinaus sich Theilnahme für die wenigstens selber. Er hat ihr nicht gerade viel eingegeben, Pastor Götze, den einst der freiheitsdurstige Lessing so Menschheit, die ihn umgiebt, für die Wunden, von denen dieser Geist, nach der Probe zu schließen, die die gute wader geklopft hatte, lebt immer wieder mit all seiner sie bedrückt wird, für die große Sorge, unter der sie keucht, Königin dort niedergelegt hat. Carmen Sylva, die rumäni- Unduldsamkeit in neuen Verkleidungen auf. Kirchenstrafen, bewahrt. Und hat Pastor Göße keine Waffe von Eisen sche Fürstin und deutsche Dichterin dazu, war es, die mit Bannflüche, wie gespensterhaft das anmuthet! Und diese Ge- und Stahl mehr, so haut er dennoch mit einem Säbel von Beziehung auf die berühmte Nürnberger Tafelrunde von spenster huschen wahrhaftig an uns vorüber. Es gehen Holz darein. Der sozialdemokratischen Ueberzeugung des ehedem die Fremdenbuch- Verse niederschrieb:" Ich hab' an heute keine Schauer mehr von ihnen aus, zum mindesten Herrn v. Wächter kann man nicht nahe treten. Man sieht ihrem Tisch gesessen, in ihrem Geist mich sattgegessen." Ich nicht für die Leser dieses Blattes. Aber in welcher Welt in dem Pfarrer einen charakterreinen Mann, der keine konnte mir nie etwas Besonderes bei diesen Worten denken leben die Leute, aus welchem verrosteten Arsenal holen sie Sensation", kein ruhmrednerisches Aufsehen aus sich zu und was Hans Sachs' oder Albrecht Dürer's Geist mit ihr Rüstzeug, wenn sie die lebendig vordringende Gegen- machen bestrebt ist, der bekennt, was ihm als wissenschaftBratwürsten und Sauerkraut, oder mit zimperlichen wart mit dem Geleier von Bannworten verranmen wollen? liche Wahrheit aufgegangen ist, und der dies Fürstinnen, oder mit Prozen, die vor jeder Reliquie die Wie erbosen sie sich über die Weischehen, die Positiv- Kirchlichen? Bekenntniß ablegt unbeschadet seiner inneren GläubigAugen verdrehen und Andacht heucheln, zu schaffen habe, und vollends über die jüdisch- christlichen Mischehen! Wenn feit. Den uniformen Geistern der streitbaren Kirche ist mir bis zum heutigen Tag ein Räthsel geblieben. man im heutigen Preußen- Deutschland nicht das Lachen ist solche Selbständigkeit der Anschauung unbequem. Die Anbetung von Reliquien blüht auch anderwärts über gewisse Erscheinungen verlernt hätte, man müßte hell- Flugs ist man dahinter, eine zureichende Erklärung des Sonderlings" zu gewinnen. üppig und wenn man sehen muß, wer manchmal abge- laut auflachen über so Manches, was auf Synodaltagen für das Thun schiedene, große Geister heraufbeschwört, da wird einem mit ernsthaften Mienen vorgetragen wird. Wie herz- Und im Handumdrehen gelingt's. Herr v. Wächter ist einordentlich trübe zu Muthe. Las ich doch neulich in einem brechend erscholl die Klage von dem Manne, der jahrelang fach überstudirt", so heißt es. Zu viel Lerneifer taugt, antisemitischen Blatte reinster Ordnung einen Jubelgesang im Kirchenrath der Gemeinde saß, wiewohl er eine Jüdin nach ältestem Rezept, für fromme! Gemüther nicht. Uns auf den Lehnstuhl, auf dem Gotthold Ephraim Lessing zur Frau hatte. Man dente sich dies fürchterliche Ver- wissenheit und Frömmelei waren von jeher einträchtige zu sitzen pflegte, wenn er in der Weinkneipe von Maurer brechen. Troh seines jüdischen Weibes blieb der Mann Geschwister. Nur nicht zu viel sinnen und grübeln. Wenn und Bracht in Berlin seinen Abendschoppen trank. Schau, evangelisch- kirchlich und fromm; allein die modernen Zeloten einer Klarheit über die Schäden dieser Welt und ihre Urschau, dachte ich bei mir: Weiche Ehren diesem Lessing werden um so heftiger, je morscher ihre geistige Macht zu sachen erhalten will, so wird er leicht zum überstudirten" angethan werden, dem Schöpfer des humorvoll überlegenen werden droht. Hieß es früher nur: der Jude wird ver Manne. Ueberstudirt!" Man beachte das Wort wohl Sanges von Nathan dem Weisen. Nach den Grundsäßen brannt, so heißt es heute: auch der Gatte der Jüdin muß und bedente, welch infamer Nebensinn ihm beigelegt werden des landläufigen Antisemitismus müßte doch gerade Lessing d'ran glauben, selbst wenn er ein ehrlich überzeugter tann. Ueberstudirt, wie leicht wird das zu einer milderen als einer der schlimmsten Judenknechte und Judengenossen Christ ist und seine Kinder nach der Kirchenlehre erzieht. Umschreibung des Wortes. Er hat einen Sparren zu viel. ewiger Verdammniß preisgegeben sein. Solche Ungeheuerlichkeit aber auch. Solch' satanisches und das bringt man vor mit der Wiene bedauernder BarmSeltjame Käuze übrigens, die aus Lehnstühlen und Wert, wie die Mischehen zwischen Christen und Juden. herzigkeit. Wlit einer Variante eines Dichterspruches tönnte ähnlichen Reliquien sich Begeisterung für Männer holen, die Soll da nicht alle lammherzige Geduld reißen? Sollte man darauf erwidern: Wär' dies Verfahren nicht so oft das geistige Befißthum der Menschheit erweitern halfen. man sich da nicht erinnern, daß die Kirche noch Zuchtmittel erprobt, man wär' versucht, es herzlich dumm zu nennen. Bequem ist das jedenfalls, das muß man sagen. Wozu in Fülle habe, wenn schon die deutsche Nation an ihrem mit emfigem Bemühen die Wahrheit und die Erkenntniß Leibe solche eiternde Bestbeule dulde?" Herr Stöcker, der Alpha, Gie fanden hier gleichfalls fein baares Geld und begnügten fich| Danzigerstr. 25 durch einen Kohlenwagen überfahren wurde. mit fünf Anzügen, einer silbernen Uhr und einem auf den Namen Er erlitt außer einer Quetschung der Schulter einen Bruch des Ferdinand Reinhold lautenden Militärpaß. Die entwendeten Unterschenkels. Abends wurde ein 71 Jahre alter Kaufmann Gegenstände gehörten zwei Bäckergesellen, die in der Backstube vor dem Hause Linienstr. 193 durch einen Radfahrer zu Boden arbeiteten. An diesen mußten die Einbrecher vorübergehen, um gestoßen. Er erlitt einen Schädelbruch. an den Thatort zu gelangen. Die Leiche des vermuthlichen Kandidaten Hans Kempfer, der am 13. d. Mts. Abends im Zimmer 12 des Hotel Pavillon in der Mittelstraße todt aufgefunden wurde, ist bis jetzt noch nicht refognoszirt worden. Hiernach muß an= genommen werden, daß der Todte ein Fremder ist, der hier unter falschem Namen Aufenthalt genommen hat. Ebenso wenig steht bislang die Todesursache fest. Die Leiche ist dem nach als unbekannt auf Kosten der Stadt Berlin in Friedrichs: berg beerdigt worden. Doppel- Selbstmord. Vorgestern sind in einer Schonung der Koch'schen Bauernhaide eine männliche und eine weibliche Leiche gefunden worden. Die männliche hat blondes Haar und ebensolchen Schnurrbart; die weibliche schwarzes Haar. Der Frau war ein grünes Tuch vor die Augen gebunden und mit einem später aufgefundenen Rafirmesser mit weißer Schale die Kehle durchschnitten. Die Zeichen aus der Wäsche waren herausgetrennt. Die Persönlichkeiten sind bisher noch nicht festzustellen gewesen. Es scheint sich um einen gemeinsamen Selbstmord zu handeln. In einem Wirthshaus plöglich gestorben ist gestern Mittag die 30 Jahre alte Frau Wlinna Retzlaw, geb. Bruder, aus Ladenburg bei Bernau, die furz vorher mit einem Zuge hier eingetroffen war. Auf dem Stettiner Bahnhoje wurde sie von Unwohlfein befallen und suchte zivecks Erholung ein gegenüber liegendes Wirthshaus auf, wo sie jedoch alsbald vom Tode ereilt wurde. Wahrscheinlich hat ein Herzschlag ihrem Leben ein Biel gesetzt. de Dertainmlungen. Sterbekaffe von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- AktienVergnügungsverein Italia. 10% Uhr, Nosenthalerstr. 38: Vortrag des Herrn E. Bogtherr: Heidenmissionen. Freiveligiöse Gemeinde. Sonntag, den 22. Oktober, Vormittags nefelhaft. Seute, Acterstr. 123 bei Stümde und Stallschreiberstr. 58 bet Witte: zahltag. Sonntag, den 22. Oftober, Abends 6 Uhr, Restaurant Roland, Elsasserstr. 26: Fidelitas. Entree fret. Tanz im Königstadt Kasino, Solzmarftstr. 72 u. Alexanderstr. 21, Abends 5 Uhr. Vergnügungsverein Fraternitas. Stgung mit darauf folgendem Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe.( E. S. 71.) Bureau: O., Solamarktstr. 67. Montag, den 23. d. M., Abends 8 Uhr, im teftaurant. Bodenburg, Kommandantenfte. 10-11: Borstandssigung. General Bersammlung bei steller, Bergitr. 68. Arbeiter- Gelangverein Nord. Montag, den 23. Ottober, Abends 9 Uhr: Freie Vereinigung der Bauflente. Montag, den 23. Oftober, Abends 8 Uhr: Ordentliche General- Versammlung im Saale der Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Freier Diskutirverein. Sonntag, den 22. Oktober, Nachmittags 4% Uhr: Gefangverein Freundestrene, gemischter Chor. Sonntag, den 22. Oftober, Abends 6 Uhr, bet Seehausen, Landsbergerstr. 31: Generalverfammlung Fidelitas. Sigung 3 Bergnügungsverein Nord", Sigung Sonntag Abend 5% Uhr. wiebelfifche, nirdorf, Abends 9 Uhr in Barta's Lotal, BerlinerGefang- Turn- und gesellige Vereins. Montag. Gefelliger Berein fraße 120. Vergnügungsverein Freundes treue, jeben Montag bei Möring, Admiralstr. 18c. Geselliger Klub Namenlos, jeben Montag im Restaurant zum Zukunftsstaat, Rañanien- Allee 35. Vergnügungsverein Auf Helgoland Sizung jeden Montag 9 Uhr bei Linke, Bergstr. 64, Fidelitas. Bergnügungsverein Ginigteit 1890. Jeben Montag Sigung bei Roll, Adalbertstr. 21, Abends 9 Uhr. Alle 14 Tage Tanz. Vergnügungsverein„ Eulalia" bei Herrn Reggentin, Barnim str. 4-5, Sigung 6 Uhr. Privat- Theater- Gesellschaft Hoffnung, Sigung b Sauermann, Adalbertstraße 8. " Pfeifentlub Felsen fest, Abends 9 Uhr, Königsbergerstr. 20 bei Schabrodt Rauchflub Weiße Wolfe, Abends von 9-11 Uhr, Bernauerstr. 14 bet Genoch.- Rauchklub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann, Friedrichsfelder= ftraße 27.- Kartentlub, Lustige Brüder" Krautstr. 48, Abends 8 Uhr Rauchklub Veronita", Sigung Montag Abends 9 Uhr bet Ernst Radtte. bet Mennet, Liegnigerstr. 26. abend alle Dienslage von 8 bis 11 Uhr im Restaurant Böckhstr. 7 bet Herrn Stattlub Grand", Abends% 9 Uhr bei K. Gubrich, Lübbenerstr. 22. Stattlub Roth Junge". Sigung alle Dienstage nach dem 15. und SpielSerrath. Freie Vereinigung der Raufleute. Jeden Montag gemüthliches Beifammensein im Restaurant„ Bur neuen Post", Beuthstr. 21. Dermischtes. Die Cholera. Berlin, 20. Oftober. Der Reichss uhr, bet Walter, Kalferir. 11: Sigung mit Damen; 6 Uhr: Fidelitas. Theaterverein Unikunt. Sonntag, den 22. Oktober, Nachmittags Anzeiger" meldet weitere Cholerafälle aus dem Kreise Königss Vergnügungsklub Eichenlaub. Sonntag, den 22. Ottober, Nachberg in der Neumark, aus Stettin, Bredow( Kreis mittags 5 Uhr, im Reſtaurant Albert, Landsbergerstr. 83, rechtes Vereins- Randow), Wittenberge, Havelberg, Altenwerder simmer: Sigung mit Damen. Nachber: Fidelitas. Stettin, 20. Oft. Von mit Damen bei Herrn Fritz Sydow( Waldschente), Andreasstr. 116. Anfang gestern Abend 6 Uhr bis heute Abend 6 Uhr sind amtlich als Privat- Theatergefell fchaft Wahlgemuth. Heute Sonntag: Gr. Sigung( Kreis Harburg) und Tilsit. 6 Uhr. Nach der Sigung humoristische Borträge. Cholerafälle festgestellt worden: 6 Erkrankungen, die sich auf Vergnügungsverein Bruderherz. Sonntag, Nachmittags 6 1hr, bei Balasch, Planina Grotte. Raupachir. 6: Sigung. Nachdem: Fidelitas und die Beit vom 15. bis 19. d. Mts. erstrecken, sowie 7 Todesfälle, Silflos aufgefunden wurde gestern Abend gegen 8 Uhr an Tanz welche in der Zeit vom 16. bis 20. d. Mts. eingetreten sind. der Ecke der Chauffee- und Juvalidenstraße ein Mann, der nachschule, Müllerstr. 179a: Unterricht in Deutsch( oberes); Ost- Schule, Galizien, in welchem 149 Erkrankungen an Cholera, darunter in Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag Vormittag 9-11 Uhr Nord- Wien, 20. Oktober. Der Gerichtsbezirk Stanislau in einem Krankenhause überführt und als der 39 Jahre alte Martusstraße 31: Unterricht in Buchführung. Für alle drei Schulen Maschinist Karl Klemens aus der Schulstr. 28 festgestellt wurde. Unterricht in: Nationalötonomie im Restaurat Schöning, Stallschreiber den lezten 10 Tagen 60 Erkrankungsfälle vorkamen, ist im Er giebt an, bei der Kanalisation in Schöneberg beschäftigt und ftraße 29, von 9-11 Uhr Bormitage. Sinne der Dresdener Konferenzbeschlüsse als Choleraherd erklärt dort mit einem Mitarbeiter in Streit gerathen zu sein, der in werden. Rom, 20. Oft. In den letzten 24 Stunden ist in Rom Thätlichkeiten ausartete. Dabei ist Klemens angeblich von seinem 1 Todesfall an Cholera vorgekommen, in Livorno sind 3 GrGegner gegen den Dampffefsel gedrückt worden, der die Dampf frankungen und 1 Todesfall und in Palermo 3 Erkrankungen rammen in Betrieb sette. Das Wasserstandsglas wurde zervorgekommen. trümmert und die herausströmenden heißen Dämpfe verbrühten Klemens die linte Seite des Körpers. Auf dem Wege nach seiner Wohnung ist er dann zusammengebrochen. Ein räthselhafter Leichenfund wurde am 14. d. M. im Landwehrkanal durch den Lokomotivführer Hesse gemacht. Behördlicherseits wurde zunächst angenommen, daß die vielen er heblichen Wunden au der Frauenleiche von Bootshaten herrühren könnten und daß daher ein Selbstmord nicht ausgeschlossen sei. Trotzdem haben friminalistische Ermittelungen fortgesetzt stattgefunden. In der Todten ist nun inzwischen die 59 Jahre alte eheverlassene Johanna Wenrich erkannt, die Arndtstr. 20 bei dem Telegraphenarbeiter Erfurt wohnte und nach ihren Mittheilungen bei einem Drechsler in der Bärwaldstraße eine Aufwartestelle inne hatte. Sierhin wollte sie sich begeben, als fie am 7. d. M. früh ihre Wohnung verließ, um nach Verrichtung ihrer Obliegenheiten den Monatslohn in Empfang zu nehmen. Den behördlichen Nachforschungen über die Todesursache habe bis jetzt keinerlei Ergebniß gehabt. Ju großer Gefahr schwebten am Donnerstag Abend die Passagiere zweier sich zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Börse begegnender Stadtbahnzüge. An dem vom Bahnhof Friedrich straße abgegangenen Zuge war turz nach Verlassen des Bahnhofes die Thür eines Koupees dritter Klasse aufgesprungen und zwar in demselben Augenblicke, als der Zug gerade in der Kurve einem anderen Zuge von Station Börse her begegnete. Bei der Begegnung wurde die Thür von einem der letzten Wagen des vorüberfahrenden Zuges erfaßt, mit einem lauten Krach aus den Angeln gerissen und zertrümmert. Von den Eisentheilen der Thür wurde noch das Trittbrett des Diensttoupees erfaßt und Tośgerissen. Als besonderer Glücksumstand ist es zu betrachten, daß die Holz- und Eisentheile nicht zwischen die Räder der Züge geriethen, sondern auf dem Bahnförper zwischen beiden Geleisen liegen blieben. Im ersteren Falle wäre eine Bugentgleisung unvermeidlich gewesen. Polizeibericht. In der Nacht zum 20. b. M. erschoß sich ein junger Mann in einem Café in der Thurmstraße. Vor dem Hause Prenzlauerstr. 58 gerieth Vormittags eine 79 Jahre alte Frau unter die Räder eines Geschäftswagens und erlitt einen Bruch des Oberschenkels. In derselben Weise verunglückte Nachmittags ein vierjähriger Knabe, indem er vor dem Hause Elegante Winter. Paletots. bet Etehmann. Reller. Liedertafel ber Maler und verwandter Suchsdorf'scher ( Alle Buschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu Montag, Abends 8-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Unterricht in Gefeßestunde. Bei allen Unterrichtsfächern fönnen Schüler und Schülerinnen auch jetzt, im Laufe des Semesters, eintreten. Sozialdemokratifdhe efe- und Diskutirklubs. Mar Kayser, jeden Sonntag Bormittags 10% Uhr im Restaur. Schömann, Heimstr. 16.teim er, jeben Montag, Abends 9 Uhr, bei Rudolph Bahr, Gerichtsstr. 19. Eisenbahnunglück. London, 20. Oftober. Dem„ ReuterArbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag. Alle Kenderungen im Bereinstalender find zu richten an gr. Kortum, Wanteuffel schen Bureau" wird aus Detroit( Michigan V. St.) der Zufiraße 49, Dorn II. Abends 9 Uhr: uebungsstunde. Aufnahme neuer Mit sammenstoß zweier Züge der Grand Trunk- Bahn bei Battle alieder. Montag, Norddeutsche Schleife, Melchiorstraße 15 Creek gemeldet. 25 Leichen sollen bereits unter den Trümmern Berufsgenossen Annenstraße 16 bet Ghrenberg. Sarmonie 2 Wein hervorgezogen sein; ein Zug gerieth in Brand und wurde vollinvaße 11 bei Feinbt. Tonblüthe, Görligerstraße 58 bet Tolts- ständig zerstört. borf. Blüthe Weinstr. 23 bet Küchenmeister. Sängerchor, Nene Königstraße 73 bet Jahns. Frob' Soffnung Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Berlin West, Kulmitr. 36 bei Raumann. Sängerbain, Steichen Fegfeuer fpringt. An diesen alten Spruch wurde ich erinnert, bergerstraße 16 bei Päzbold. Stedesfreiheit II, Straußberg, im Restaurant Krüger.- Werthenblätter, Belforterite. 15, bei Schneider.chreibt uns ein Parteigenoffe, als ich in Nr. 88 der„ Flamme" fangverein iederzweig, Hermsdorf, Waidmannsluft bei Fenner Bur folgende ergözliche Zuſchrift las: Fichte". Gesangverein Berliner Bildhauer, Ornament, Wrangelstr. 141 bet Der bei der Gelegenheit der Würzburger Katholikenversamme Schmidt.- ollegia 2 der Berufsmufiter, Neue Friedrichstr. 44, bet Röllig lung genannte Name des Grafen Sylva Tarouca, des Führers Frisch auf in Schönwalde i. d. Mart bet Schulz. Frisch zur Frei eller Simeonftr. 23 bet Flict.Metallarbeiter Osten", Stoppenstr. 29 bei der österreichischen Katholiken, erinnert an einen Borgang, der sich an den gleichen Namen haftet und seinerzeit nicht ohne AufBund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend fehen blieb. Gin 1889 verstorbener Graf Eugen Sylva Tarouca hinterrichten an B. Bentel, Bergmannir. Nr. 14, Sof 2 Treppen.) Sonntag: ließ sein ganzes auf 100 000 Gulden geschäßtes Vermögen dem Freundschaftlicher Bartvereinb. Hrn. Kyschty, Noftigstr. 12, Worm. 8-10 Uhr. Wiener Konvent der barmherzigen Brüder unter der Bedingung, Nordklub Geselligkeit b. Schneider, Belforterstr. 15, jeden Sonntag nach daß ein Mitglied dieses Ordens seine Leiche zur Verbrennung 3-4 Uhr. Bergnügungstlub Ostend, Krautstr. 6 bei Rudolf v. 6-6 Uhr. nach Gotha geleite und daß die Asche dann, unter Anbringung Privat- Theatergesellschaft Walhalla, Nachm. 34 Uhr Dresdenerstr. 45 bei einer Gedenktafel. in der Konventskirche in Wien beigesetzt werde. bei Weißner, jeden Sonntag v. d. 1. d. Mr. Bachmann, Sigung. Gefelliger Berein der Feilenbauer, Gartenstr. 16: Und also geschah es und der die Leiche nach Gotha begleitende Geselliger Verein Brüderbund", Stralauerfir. 67, bei Miegel, alle 14 Tage Sigung." Montag 2 Profurator des Konvents fegnete sie dort vor der VerPfeifentiub Felsenfe it bet Schuborbt, Königsbergerstr. 24. Sumo- brennung ein trotz dem jeder Mißdeutung unfähigen, Theaterverein einige Jahre ristischer Berein Bipifar bet ströfche, Fichtestraße 29. vorhergegangenen päpstlichen Erlaß, Nora, Märkischer Hof, Admiralstr. 18c, Abends 9 Uhr. Bergnügungsverein Felfenfest. Wirdorf, Hermannstraße 167 bet Fülleborn, Suhr die Feuerbestattung für gläubige Katholiken auf das EntStartentlub ustige Brüder, Krautstr. 48 bei Nattie, Abends s uhr. schiedenste verbietet. Es ist immerhin erfreulich, in den Reihen Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Theater: und solcher äußerst positiver katholischer Familien Leute zu finden, Bergnügungsverein Sarletin, heute Nachmittag 5 Uhr Beughofftr 8. Theaterverein Concordia Beughofstraße 8 bei Roch. die Anhänger der Feuerbestattung sind und somit anerkennen, Othello jeden Sonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenickerstr. 191. Nachher: daß die Religion mit der Feuerbestattung nichts zu thun hat. Gibelitas. T. B. Bergnügungsverein Germania, alle 14 Tage Versammlung LinienBergnügungsverein Nord, Nachmittags 5 Uhr Fennstr. 5 bei Krüger. firabe 160.-Bergnügungsverein Deutsche Ginigteit, Nachm. 4-6 Uhr, Blumenstraße 20 bet Bernice. Nachher: Floelitas. Vergnügungsverein Titania, Nachm 5-6 Uhr, bei Tempel, Langestr. 65. Nachher: Fidelitas. Vergnügungsverein Nord, Sigung Sonntag Abends 6 Uhr bei Keller. Theater Verein Lustige Seelen, Sonntag 4 Uhr bet Stebmann dem 1. b. M. 1 Melchiorstr. 18. Theaterverein Thalia bei Schröder, in Stralau, Nachm. " Theaterverein Vergutigungsverein uftig, Sonntag, Staligerstr. 54( Sente), 6% Uhr: Sizung, Tanz, Fidelitas. Theaterverein Concordia", Sigung Sonntag, Nachmittag 6 Uhr, bei Krebs, Ohmgaffe 2. Nach der Sigung Fidelitas. Tambour und Vergnügungsverein Gut Heil, alle 14 Tage bei Senffert, Drantenstr. 121. Bon 4 Uhr an. der Also troy dem unzweideutigen Erlaß des Unfehlbaren der alleinfeligmachenden Kirche? Und der Graf Tarouca wurde nicht verdammt und der Profurator des Konventes nicht als Rezer verbrannt? Possirlich ist, daß der Schreiber der Notiz meint, es mit einem aufrichtigen Anhänger zu thun zu haben. O heilige Einfalt. 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Otto Näther, Anklamerstr. 44. Achtung! Montag, den 23. Oktober, Abends 8½ 1hr, Jüdenstr. 55 im Restaurant Trieschmann: Oeffentliche Kommunal- Wähler Versammlung = = für den 1. Kommunal- Wahlbezirk. Zages Ordnung: 1. Die bevorstehende Stadtverordnetenwahl. Referent: Stadtverordneter B. Bruns. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Sämmtliche Wähler für den 1. Kommunal- Wahlbezirk sind dringend hierzu eingeladen. Der Einberufer. Achtung! Getreideträger! 394/8 Deutscher Holzarbeiter- Verband. Bentral- Kranken- u. Sterbekaje Zahlstelle Berlin. der Tischler u. 1. w. Den Mitgliedern zur Beachtung! ( Tischler, Klavierarbeiter, Drechsler, Bürstenmacher u. s. W.) Sertliche Verwaltung Berlin B. Mittwoch, den 25. Oktober, Abends 8½ Uhr: General- Versammlung in Boltz' Lokal, Alte Jakobstr. 75( oberer Saal). Tagesordnung: 1. Abrechnung vom dritten Quartal. 2. Bericht der Ortsverwaltung, der Beisiger, der Werkstatt- Kontrollkommission und des Arbeitsvermittlers. 3. Wahl des ersten Bevollmächtigten. 4. Wahl des Arbeitsvermittlers. 5. Verbandsangelegenheiten. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht der Mitglieder, recht zahlreich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Achtung! 431/1 Rohrleger, Helfer Berlins und Umgegend. Die Wohnung des Bevollmächtigten C. Gramm ist Kottbuser- Ufer 60, 2. Quergeb. 1 Tr.; des Ortskassirers H. Pielecke Kottbuser- Ufer 60, 1. Quergeb. 3 Tr. Sprechstunden von 8-9 Uhr Abends. 301/9 Die Ortsverwaltung. Verein deutscher Schuhmacher. Filiale III.( SW. und W.) Montag, 23. Oktober, 81/2 Uhr: Versammlung bei Kiging, Bellealliancestraße 74, Ecke der Bergmannstraße. Vorlesung und Verschiedenes. Der Vorstand. Dienstag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Bolt, 277/16 Alte Jakobstr. 75: 233/9 Große öffentliche Versammlung. Freie Vereinigung der Kaufleute. Montag, den 23. Oktober, Tages Ordnung: 1. Vortrag über: Gewerkschaften oder nicht? Referent: Genosse Adler. 2. Diskussion. 3. Abrechnung des Vertrauens: mannes und Neuwahl desselben. 4. Berichterstattung der Gewerbegerichts- Abends 83/4 Uhr, im Saale der Armin beisitzer. 5. Verschiedenes." Zur Deckung der Unkoften findet Tellerfammlung statt. Der Vertrauensmann. Achtung! Achtung! Tapezirer! General- Versammlung Montag, den 23. Oktober 1893, Abends 82 Uhr: des Fachvereins der Tapezirer Berlins und Umgegend bei Herrn Boltz, Alte Jakobstraße Nr. 75. Tagesordnung: 1. Vierteljahres- und Jahresbericht des Vorstandes und der Revisoren. 2. Wahl des Gesammtvorstandes und der Revisoren. 3. Anträge der Mitglieder.- Nur Mitglieder haben Zutritt. Mitgliedsbuch Besuch Der Vorkand. hallen, Kommandantenstr. 20: Ordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Kaffenbericht u. Entlastung des Vorstandes. 3. Wahl des Vorstandes und der Kassenrevisoren. 4. Statutenänderung. Aufnahme neuer Mitglieder.. 189/8 Der Vorstand. J. A.: Alfons Borchardt. Achtung! legitimirt. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um zahlreichen Verein deutscher Schuhmacher. Dienstag, den 24. Oktober, Abends 8 Uhr, in Röllig's Salon, Nene Friedrichstr. 44: 312/9 Verein Berliner Hausdiener. ( Bahlstelle 2.) Montag, den 23. Oktober, Abends 277/15 8 Uhr, Bergstr. 68: Große öffentliche Versammlung aller in der Getreidebranche beschäftigten Personen. Dienstag, den 24. Oktober, Abends 9 Uhr, im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jakobftr. 37: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 1. Außerordentliche General- Versammlung. über 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. = Tages Ordnung: 2668b Versammlung. Tagesordnung: die fapitalistische Produttions1. Vortrag Kollegen Hamacher weise und die Krisen. 2. Diskussion. Kollegen, da es in unserem Gewerbe mit der Arbeit zu Ende geht und 1. Fortsetzung der Tagesordnung der 1. ordentlichen Generalversamm 3. Vereinsangelegenheiten und Frage das Unternehmerthum glaubt, uns in jeder Hinsicht ausbeuten zu können, lung vom 10. Oftober 1893. Wahl der Fahnenträger(§ 11). Wahl der Re- fasten. Zahlreiches Erscheinen erwünscht und die schweren Beschuldigungen, die sie gegen unsere Gewerkschaft gevisoren(§ 15), des Ehrenrathes(§ 16), des Fenkomitees(§ 17) und ErDer Bevollmächtigte. brauchen, ist es unsere Pflicht, jenen Herren unseren Standpunkt flar zu machen, wie wir darüber denken, um zu hören, welche Beschäftigung fie früher nennung der Kontrolleure. 2. Nochmalige Beschlußfassung in Sachen Ahrenholz. 3. Ergänzungswahl des stellvertretenden Vorsitzenden. 4. Verschiedenes und ihr eigen nannten. Der Vorstand. Es ist Pflicht eines jeden, der in der Getreidebranche arbeitet oder Fragefaften.- Quittungsbuch legitimirt. gearbeitet hat, zu erscheinen. 197/18 Der Vertrauensmann. Carl Peetz, Stralsunderstr. 44. Silfsarbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Montag, den 23. Oktober cr., Abends 81/2 Uhr, in Kuhlmey's Salon, Schönhauser- Allee 28: Oeffentliche Versammlung. U Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Theodor Wächter aus Stuttgart über: Was ist ein Rapitalist? 2. Diskussion. 3. Abrechnung der Agitations: Kommission, die 1891 bei Norbert's gewählt ist. Bur Dedung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um recht zahlreiche Betheiligung der Kollegen und Kolleginnen, sowie Genossen und Genossinnen ersucht Die Agitationskommission. J. A.: Oskar Schüler, Tresckowstr. 30. 161/5 Zentral- Kranken- u. Sterbefasse Arbeiter- Sängerbund Berlins u. Umg. der Maler u. 1. w. Sonntag, den 29. Oktober, Vorm. 9 Uhr, ( E. H. 71, Filiale IV.) Montag, den 23. Oftober, Abends Lützowstr. 7: im Saale der Aktien Brauerei Friedrichshain": 8/2 Uhr, im Restaurant Appelt, = Uebungsstunde. Direktion die Herren Kurz, Eckert und Puhlmann. Wir ersuchen die Noten von den Liedern" Mahnruf"," Bundeslied" von Blaufuß, Maiengruß für Alle"," Bruderlied"," Wir glauben an der Freiheit Sieg", und" Die drei Ehrengrüße" mitzubringen. Ebenfalls ist es erwünscht, obige Lieder in den Uebungsstunden durchzunehmen. Bundesmitgliedstarte legitimirt. Um pünktliches und zahlreiches Er106/17 Der Vorstand. scheinen ersucht Die nächste Nebungsstunde findet am 5. November D. O. ebendaselbst statt. Sozialdemokratijger Agitationsklub für den Often Berlins. Fachy.d. Musikinstrumenten- Arbeiter Sonntag, den 22. Oktober, Abends 62 Uhr, im Lokale Bum Freischük", Fruchtstraße 36a( oberer Saal): Große öffentliche Bersammlung für Frauen u. Tagesordnung: Männer. Mitglieder- Versammlung am Montag, den 23. Oktober 1893, Abends 8 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstraße Nr. 48a. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Reg.- Baumeisters a. D. Gustav Kehler über:„ Der Werth der Gewerkschafts- Organisation." 2. Wahl der Arbeitsvermittlungs- Kommission. 3. Vereinsangelegenheiten. Die Kollegen, welche sich haben einzeichnen lassen, werden ersucht, ihre ohne Eintrittsgeld statt. Der Vorstand. 1. Vortrag des Herrn Th. v. Wächter über: Die Familie und die Bücher abzuholen. Bis inkl. 6. November 1893 finden Mitgliederaufnahmen Sozialdemokratie". 2. Distusfion. Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein und Tanz. Entree 10 Pf. 2653b Der Einberufer. Ethische Gesellschaft. Sonnabend, den 22. Oktober 1893, Abends 6 Uhr: Zwei Versammlungen. 1 6 1. Jm Lokale des Herrn Philipp, Rofenthaler Straße Nr. 38. Vortrag des Herrn Waldeck Manasse: Wie der Mensch, so sein Gott." 253/14 Maler- Fachschule. XI. Semester der 2. In der., Berliner Reſource"( fleiner Saal), Eingang Stall- Vereinigung d. Maler, Lackirer, Anstreicher Schreiberstr. 43. Vortrag des Herrn Dr. Pinn:„ Gefrönte Häupter des 17. und 18. Jahrhunderts". Nach den Versammlungen: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Damen und Herren als Gäste sehr willkommen. Der Vorkaud. 149/2 Achtung! Filzschuharbeiter. Achtung! Sonnabend, den 28. Oktober 1893: 4. Stiftungs- Fest in den Festsälen von Nieft, Weberstraße 17, verbunden mit großem Ball, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins der Kürschner,( Mitgl. des A.-S.-B.). und verw. Berufsgen. sämmtlicher Filialen Berlins. Der Kursus beginnt für das Wintersemester 1893/94 im Schullokal Mariannen- Ufer la( Aula der 37. GemeindeSchule). Versammlung. Tagesordnung: Stichwahl der Delegirten zur General Versammlung 220/7 Die örtliche Verwaltung. Proletarier- Heim. Genossen empfehle meine Restaurations- Räumlichkeiten zum gemüthlichen Aufenthalt. Jeden Sonntag, Montag, Donnerstag und Sonnabend: Frei Konzert. 47732 Sehenswerth: Sozialdemokratisches Bilder- Museum"." Auch Vereinszimmer für ca. 30 Personen. Um geneigten Zuspruch bittet Edmund Renter, Swinemünderstr. 45. Gründer's Festsäle ( früher Mundt) Köpenickerstrasse 100. An größere Vereine gebe auch Sonnabends meinen größten Saal für Bälle ab. NB. Meine 5 Vereins- Säle von 50 bis 200 Personen halte ich Vereinen, Gesellschaften 2c. bestens empfohlen. 4131L Boltz' Festsäle, vorm. Feuerstein, S. Alte Jakobstraße 75. Gr. u. Il. Säle zu Festlicht. u. Verf. Roulante Bed. Z. A. I, 1082.[ 2400b* Renz' Ball- Salon, Naunynstr. 27.[ 2416b Jeden Sonntag, Montag u. Donnerstag Meg Großer Ball. Empfehle meine Säle zu allen Privatfestlichkeiten und Versammlungen. Anmeldungen werden bis zum 27. Oktober in den Schmiedel's Festsäle, Filialen, vom 29. Oktober nur in der Fachschule bei der Kommission entgegengenommen. Die Fachschul- Kommission. J. A.: Albert Kube, Königsbergerstraße 18. Empfehle in großer Auswahl Sozialistische Bilder und Haussegen Prolog. Festrede. Während der Kaffeepause Vorträge des Gen. Osang. Billets sind bei den Komiteemitgliedern und den mit Plakaten belegten und als Neuheit: 166/19 Handlungen zu haben. Anfang 8 Uhr. Das Komitee. Herren- Billet inkl. Tanz 50 Pf. Damen- Billet 30 Pf. Um regen Besuch bittet Freunde und Genossen Die General- Versammlung findet am 30. Oftober, Abends 8 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstraße 33, statt. Der Vorstand. Alte Jakobstrasse 32, empfehle meine hocheleganten Säle zur Abhaltung jeder Art Festlichkeiten. Wwe, E. Schmiedel. Albrecht's Ball- Saal Memelerstrasse 67. Empfiehlt seinen Saal, 400 Perf. faffend, zu Versammlungen und allen Festlichkeiten. Einige Sonnabende und 46052* Das Fraktionsbild d. sozialdemokratischen Partei.odtensonntag noch frei. 2723b Hoher Rabatt für Wiederverkäufer. Th. Mayhofer Nachf. Sozialdemokratische Buchhandlung. Berlin N., Weinbergsweg 15 b. Restaurant und Fremdenlogis ist bei kleiner Anzahlung sofort zu ver taufen. 26626 Näheres Charlottenburg, Wallstr. 48, v. 3 Tr., bei G. Beyer. Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Drud und Berlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 249. Soziale Ueberlicht. Sonntag, den 22. Oktober 1893. 10. Jahrg. V jedwede Mehrbelastung des Tabats von unberechenbaren Folgen mit Wissen der Firmeninhaber thätig war, die begehrte Rente begleitet sein würde. Der Untergang und die Vernichtung von mangels der Versicherungspflicht versagt worden. vielen Fabrikanten und Händlern, vielen tausenden von Arbeitern Aufruf an sämmtliche Maschinisten, Seizer die Berelendung derselben mit ihren Angehörigen, die Einstellung verdienst von mehr als 2000 M. angestellter Zeitungs- ExpeditionsEndlich wurde ein mit dem regelmäßigen Jahres- Arbeitss und Berufsgenossen Deutschland 3! Der Verband der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands von tausenden fleinen und vieler großen Betriebe. Die Tabat gehilfe, deffen Thätigkeit in der Entgegennahme von Annoncen, der Maschinisten und Heizer sowie Berufsgenossen Deutschlands arbeiter Berlins sind zu Sonntag, den 22. Oktober, Vormittags Berechnung der Insertionsgebühren, Eintragung in das Journal, hält am Sonntag den 19. November d. J., Vormittags 10 Uhr, 10 Uhr, bei Bözow, Prenzlauer- Allee 242-247, zu einer Ver- Entgegennahme von Offerten und Unterbringung derselben in zu Halle a. d. Saale feinen 1. Verbandstag ab, wozu wir alle fammlung vereinigt, in der zunächst die Kongreß- Kommission den bezüglichen Fächern, sowie in Herausgabe der Offerten an Kollegen, welche organisirt sind, an allen Orten hiermit ein- Bericht über ihre bisherige Thätigkeit erstatten wird, sodann für die Inserenten bestand, für einen mit Rücksicht auf die Höhe laden, sich durch Delegirte dort vertreten zu lassen. An alle diejenigen, welche den bisherigen Versammlungen nicht bei- feines Jahres= Arbeitsverdienstes nicht versicherungspflichtigen uns noch fernstehenden Kollegen richten wir die dringende Auf- wohnen fonnten, ein kurzer Ueberblick über die bisherigen Vor- Handlungsgehilfen erklärt, indem angenommen ist, daß derfelbe forderung, durch Gründung von Fachvereinen und Anschluß an träge gegeben wird, daran schließt sich die Wahl von Kongreß mit Diensten taufmännischer Art beschäftigt worden ist. den Verband mitbeizutragen zur Erringung befferer Existenz- Delegirten. bedingungen, es haben die organisirten Kollegen von 11 Städten hat bereits in verschiedenen Orten stattgefunden, in den anderen Die Wahl der Delegirten zu diesem Kongreß sich in diesem Jahre uns angeschlossen: Altenburg i. S., Berlin, Orten stehen dieselben unmittelbar bevor. Charlottenburg, Cöpenick, Halle, Hamburg, Hamm i. Westf., Karl Butry. Hannover, Nürnberg, Remscheid und Spremberg, mit einer Mitgliederzahl von ca. 2000. Wenn Kollegen an einem Orte nicht in der Lage sind, einen Verein zu gründen, so können dieselben als diverse Mitglieder dem Verbande beitreten. Zu jeder Auskunft ist stets bereit J. A.: Karl Kirschnick, Berlin SO., Pücklerstr. 3. NB. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck gütigst gebeten, und alle zielbewußten Arbeiter, welche vorstehenden Aufruf lesen, werden ersucht, die in ihren Betrieben beschäftigten Maschinisten und Heizer hierauf aufmerksam zu machen. Achtung, Maurer! Der kostenlose Arbeitsnachweis für den Osten Berlins befindet sich Rüdersdorferstr. 8 bei Böhl. Wir ersuchen die Kollegen um eine regere Agitation als bisher. Um die Solidarität unter uns zu pflegen, ersuchen wir die jenigen Kollegen, welche Arbeit nachweisen können, dies im oben genannten Nachweis zu melden, um den arbeitslosen Kollegen leichtere Arbeitsgelegenheit zu verschaffen. Jeden Sonntag findet um 9 Uhr Frühsprache statt. Franz Wegner. Joh. Graß. " bruch u. Ko. bei Remscheid sind die Feinwalzer wegen LohnIn dem Stachelhauser Stahl- und Walzwerk" Hessendifferenzen in einen Streit eingetreten. Zuzug ist fernzuhalten. Die sozialdemokratische Radfahrer- Vereinigung, deren Gründung auf einem Anfang dieses Monats abgehaltenen Kongreffe deutscher sozialdemokratischer Radfahrer beschlossen wurde und sich über ganz Deutschland erstrecken sollte, ist von der Leipsiger Polizeibehörde aufgelöst worden. Natürlich! " Herr von Bennigsen und die Tabakssteuer. Der ,, Volkswille" berichtet: In einem Theile des Bennigsen'schen Wahlkreises, besonders in den Ortschaften Lesum, Burgdamm, Ritterhude, Scharmbeck 2c. ist die Tabakindustrie stark vertreten. Die Lage der dortigen Tabakindustrie ist eine solche, daß sie am Wohl gegen 1200 Tabatarbeiter sind in dieser Gegend beschäftigt. allerwenigsten im stande wäre, eine Mehrbelastung tragen zu tönnen. Die Fabrikanten sowohl als auch die Arbeiter sind daher thätig, um die Tabaksteuer zu bekämpfen. Eine Deputation von Fabrikanten, an der auch ein älterer Tabatarbeiter theilnahm, begab sich zum Herrn von Bennigsen, um demselben die Lage der Tabatindustrie zu schildern und ihn zu bewegen, gegen die Tabaksteuer einzutreten. In einer schon vorher abgegebenen Das Mainzer Gewerkschaftskartell erläßt an alle in Denkschrift hätte die Deputation ihre Gründe des Weiteren entder Hausindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, die wickelt. Am Sonntag, den 15. Oktober, fand nun in 2esum sogenannten Heimarbeiter der Stadt einen Ausruf, worin es eine große Voltsversammlung statt, in welcher die Deputation heißt: Nach§ 2 des Invaliditäts- und Altersversicherungs- Bruno Kerrl- Bremen, eingeladen, um über die Tabatsteuer zu Bericht erstattete. Zu der Versammlung war auch Genosse Gesetzes stehen die Hausindustriellen außerhalb dem Rahmen dieses Gefeßes und können nur nach ausdrücklicher Besprechen. Nach dem dann folgenden Bericht hat Herr v. Bennigsen der Deputation auf ihren Wunsch, gegen diese Steuer zu wirken, ſtimmung des Bundesrathes demselben unterstellt werden. Da nun eine solche Bestimmung bis heute nicht erlassen ist, die Ver- ungefähr folgendes erklärt: Steuern müssen doch da sein; wo aber die Steuern herzuwaltungsstellen der Alters- und Invaliditätsversicherung sowohl als die Arbeitgeber und Arbeiter noch sehr divergirender An- nehmen sind, ist in der Denkschrift nicht gesagt worden. Es ist schauung sind, so macht es sich das Gewerkschaftskartell zur will gerne Steuern zahlen. nicht leicht, eine Reichseinkommensteu er zu bekommen, denn keiner Aufruf an alle im Handelsgewerbe beschäftigten Hilfs Pflicht, Klarheit in diese Materie zu bringen, umſomehr, als vor einer erhöhten Schnapssteuer leiden, der Tabak könne doch Der Kartoffelbauer würde unter arbeiter, Markthelfer, Packer, Speditionsarbeiter u. f. w. Die Jahresfrist das Reichsversicherungsamt ein Urtheil erließ, wolegte Generalversammlug des Verbandes der Geschäftsdiener, nach der Heimarbeiter als dem Gesetze nicht unterstellt bewohl noch mehr leisten, wie das Beispiel anderer Staaten Packer und Berufsgenossen hat eine Kommission zur Beant trachtet wurde, da eine direkte Kontrolle vom Unternehmer lehre. Die Tabakhändler und Plantagenbesitzer müßten doch wortung des seitens der Reichskommission für Arbeiterstatistit über diesen nicht bestehe. Aufgrund dieses Entscheides technische Werbesserungen auf dem Gebiete der Tabakfabrikation auch noch leistungsfähig sein. Es müßte doch möglich sein, durch ausgegebenen Fragebogens( siehe„ Vorwärts" vom 18. Oftober), sind denn auch thatsächlich früher geleistete Beiträge schon zur den früheren Konsum auch nach Einführung der Tabakstener die Arbeitsverhältnisse der Hilfsarbeiter im Handelsgewerbe be- Rückzahlung gelangt." treffend, gewählt. Um nun ein einheitliches Vorgehen in dieser Angelegenheit wieder herzustellen." Die Kommission hat in ihrer letzten Sigung beschlossen, an zu ermöglichen, sowohl behufs Feststellung, ob und inwieweit ein Herr v. Bennigsen hatte hierbei besonders die Veredelung de alle Berufskollegen mit der Bitte heranzutreten, ihr möglichst gut Versicherungszwang vorliegt, als auch eventuell Rückzahlung der billigen deutschen Gewächses mittels Fermentation im Auge( eine begründetes Material über die Arbeitsbedingungen der verschie bereits geleisteten Beiträge zu erlangen, so werden alle in der Zukunfstechnik, die noch in weiter Ferne liegt). Auch er, so denen Branchen in Berlin so gut wie in anderen Orten zur Ber- Hausindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen( Heim- führte Herr v. Bennigsen weiter aus, fei Theilhaber großer fügung zu stellen. arbeiter), denen seither Beiträge für die Invaliditäts- Ländereien, auf denen Rübenbau betrieben werde. Durch Einangehört oder nicht, seine persönliche Ansicht über die von der gefordert, sich in der Zeit bis zum 1. November in dazu öffent- triebe und damit verbundene intensivere Ausbeutung der ZuckerJeder Kollege wird ersucht, ob er nun einer Organisation und Altersversicherung in Abzug gebracht worden sind, auf- führung der Zuckersteuer sei( auch er vor der Hand geschädigt worden. Doch durch getroffene technische Verbesserungen im BeReichskommission gestellten Fragen niederzuschreiben und dieses lich ausgelegte Liſten einzuzeichnen, um so ein gemeinsames Bor- triebe und damit verbundene intensivere Ausbeutung der Zuckerrübe, sei trotz Steuer der frühere Gewinn zurückgekehrt. dann mit eingehender wahrheitsgetreuer Begründung längstens gehen zu ermöglichen. Die bis zum 28. Oktober an den Kollegen Kuhntke, Spittelmarkt Nr. 7, Mitglieder der Deputation versuchten Herrn von Bennigsen über oder an das Verbandsbureau, Neue Grünstr. 10, einzusenden. Zum städtischen Arbeitsnachweis. Gine öffentliche Ar- die aufgeworfene Frage zu belehren. Schließlich meinte er: Besonders werden die Kollegen in den kleineren Städten, beiterversammlung in Mainz forderte fürzlich die Errichtung Können Sie die Zigarren denn nicht etwas kleiner machen?" wo noch keine Berufsorganisationen bestehen, der eigenartigen eines alle Zweige der Erwerbsthätigkeit umfassenden unentgelt Als dann ein Mitglied der Deputation bestimmt fragte: err Verhältnisse wegen dringend ersucht, unserer obigen Bitte schnell- lichen Arbeitsnachweis- und Auskunftsbureaus auf Kosten der Stadt von Bennigsen, tönnen Sie versprechen, im Reichstag gegen die stens Folge leisten zu wollen. unter Leitung eines befähigten und mit den Verhältnissen vertrauten Tabaksteuer stimmen zu wollen?" tam die Antwort zurück: Dis Arbeiters und unter Aufsicht eines aus den Gewerbegerichts- wäre frivol von mir." Hierauf erhielt Herr Kerrl das Beisigern gewählten Ausschusses und kleidete diese Forderung in Wort. In fast zweistündiger Rede verbreitete sich Redner über die Form einer Resolution. Das Gewerkschaftskartell, damit die Benningsen'sche Steuerlust und das Wesen der Tabakindustrie. beauftragt, hat diese Resolution der Stadtverwaltung überreicht, Nachstehende Resolution fand einstimmige Annahme: Die heute zu Lesum tagende, von Zigarren- und Tabakwiesen hat. Die Sache geht voran! beitern, als auch von der sonstigen Bevölkerung von Lesum und Umgegend außerordentlich stark besuchte öffentliche Volksversammlung erkennt, daß die heutige Tabaksteuer der Entwickelung der Tabakindustrie hindernd in den Weg tritt. Die geplante Mehrbelastung des Tabaks würde den vollständigen Ruin der Tabakindustrie, besonders in dieser Gegend herbeiführen, nicht allein die direkt in derselben beschäftigten Personen, sondern auch alle, welche indirekt von derselben abhängig sind, werden in ihrer Existenz schwer bedroht. Zu den letzteren gehören vor allen die kleinen Landleute, Bäcker, Schlächter, Wirthe, Krämer, überhaupt alle Einwohner, welche ihre Produkte und Waaren an die An gehörigen der Tabakindustrie absetzen, ihre Wohnungen, Grund und Boden an dieselben vermiethen oder verkaufen. Die Versammlung betrachtet daher als Pflicht eines jeden ReichstagsAbgeordneten, sofern ihm das sittliche und materielle Wohlergehen seiner Nebenmenschen am Herzen liegt, gegen die frag liche Steuer seine Stimme abzugeben." Kollegen, von dem eindringlichen Thatsachenmaterial und der laut sprechenden Begründung, das wir der Reichsfommission zugehen lassen werden, wird die Berücksichtigung unserer Forde rungen in bezug auf die gewiß traurigen Arbeitsbedingungen und " ihre zufünftige gesetzliche Regelung abhängen. In Eurem eigensten welche dieselbe sofort dem Gewerbegericht zur Begutachtung über fabrikanten, sowie von in der Tabatindustrie beschäftigten ArInteresse liegt es daher, unserer obigen Bitte Gehör zu geben, um das nöthige Material, das heißt die Meinungsäußerung jedes Einzelnen an die angegebenen Stellen einzusenden. Kollegen, mache sich jeder sofort an die Arbeit, J. A.: J. Dreher. A. Kuhntte. Die Parteiblätter werden um sofortigen Abdruck ersucht. An alle in der Schneiderbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen! Immer gewaltiger, immer mahnender ertönt in der Arbeiterbewegung der Ruf nach Organisation. Und wiederum bezweckt dieser kurze Aufruf, Euch an Eure Pflicht zu erinnern. Steht nicht da wie ein schwankendes Rohr im Winde, der Willkür des herzlosen Unternehmerthums preisgegeben. Rafft Euch auf! Bethätigt Euch! Organisirt Euch! Die Zahlstellen des Verbandes der Schneider und Schneide rinnen befinden sich: 1. Bentral Arbeitsnachweis und Auskunftsbureau Schüßenstraße 18/19( Restaurant Freygang), wochentäglich von 8 bis 1 Uhr, außerdem Sonnabend, Abends von 8/ 2-10 Uhr; 2. Grenadierstr. 33 bei Seefeldt, Montag, Abends von 81-10 Uhr; 3. Perlebergerstr. 128 bei Sermerschmidt, Montag, Abends von 81/ 2-10 Uhr: 81/ 2-10 Uhr; 4. Blumenthalstr. 5 bei Behrendt, Montag, Abends von 5. Annenstr. 9 bei Pros, Mittwoch, Abends von 81/2 bis 10 Uhr; 6. Wienerstr. 68, vorn 4 Tr. bei Frau Schwarz; 7. Wrangelstr. 53, vorn 8 Tr. bei Frau Reimann. Vampyre. In welcher Weise die große ArbeitsIosigkeit ausgebeutet wird, beweist folgendes. Der " Magdeburger General- Anzeiger" bringt in seiner Nr. 247 folgendes Inserat: 10 solide Maurer bei gut. Sohn und Logisentschädigung n. außerh. sof. gesucht. Dauernde Arbeit. Zu erfr. in unserer Expedition. Vom General- Anzeiger" wurden die in großer Anzahl anfragenden Maurer an die hinterlegte Adresse verwiesen. Hier wurde ihnen eröffnet, daß ihnen nach 3 ahlung von 3 M. mitgetheilt werden würde, wo Arbeit zu haben sei. Wenn man nun bedenkt, daß ein großer Theil der Maurer schon seit langer Beit arbeitslos ist und ihnen dann noch zugemuthet wird, dafür, daß ihnen mitgetheilt wird, wo Arbeit zu haben ist, 3 M. zu zahlen, so sieht man hieraus, wie nothwendig der von den Arbeitern selbst geführte Arbeitsnachweis ist. Freilich läßt sich dieser nur dann durchführen, wenn gute gewerkschaftliche Organisationen bestehen. Und diese zu schaffen, sollten sich namentlich die Maurer angelegen sein lassen, anstatt die Zeit mit müssigen Reden über die beste Organisationsform todtzuschlagen. # Das Verhalten des Herrn von Bennigsen hat mächtig dazu beigetragen, den Wählern die Augen zu öffnen. Noch einmal fiegt in diesem Kreife tein Nationalliberaler." Derlammlungen. Aus dem Reichs Versicherungsamt. Mehrere EntStellung der Agenten; insbesondere der Versicherungsagenten. scheidungen beschäftigten sich mit der versicherungsrechtlichen für die versicherungsrechtliche Beurtheilung eines derartigen Ver- de 3 22. und 23. Kommunal- Wahlbezirks, die am Es wird darin ausgeführt, daß die Anschauung des Zivilrechts In einer öffentlichen Versammlung der Wähler hältnisses zwar beachtenswerthe Anhaltspunkte bietet, aber feines- 20. Oktober in den Konkordia- Festsälen stattfand, wurden nach wegs bindend ist. Auf dem Gebiete des staatlichen Versicherungs- einem Referat des Stadtverordneten Bernhard Bruhns Die nächste Versammlung tagt am Mittwoch, den 25. Oft., rechtes findet vielmehr im allgemeinen eine selbständige Beurtheilung als Kandidaten zu den bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen Abends 82 Uhr, bei Martens, Friedrichstraße 236. Genosse in Betracht kommen. Dementsprechend ist der Unter- Agent einer den 23. Bezirk Restaurateur Wilte, Andreasstr. 26, aufgestellt statt, bei der vorzugsweise wirthschaftliche und soziale Gesichtspunkte für den 22. Bezirk Bildhauer Dupont, Solmsstr. 33, und für Theodor v. Wächter referirt über das Thema:" Ist der Versicherungsgesellschaft, dem es zur Pflicht gemacht war, die für und für jeden Bezirk ein fünfgliedriges Wahlkomitee gewählt. Kampf ums Dasein auch bei den Menschen eine Naturnoth- die Gesellschaft vereinnahmten Gelder in getrennter Kasse stets wendigkeit?" Die Lokalverwaltung des deutschen vorräthig zu halten und an die Hauptagentur nach deren Vor- Eine gutbesuchte Schneider und Schneiderinnen- Verschriften abzuliefern, sich jederzeit einer Revision seiner Kasse und fammlung tagte am 17. Oftober bei Buggenhagen. ReichstagsSchneider und Schneiderinnen- Verbandes. Buchführung durch den Hauptagenten zu unterwerfen, im Falle Abgeordneter Genosse August Bebel hielt einen mit leb= An die Parteigenossen und Genossinnen von Steglitz. des Ausscheidens aus dem Agenturverhältniß die sämmtlichen in hafteftem Interesse verfolgten und stürmischem Beifall aufAm Mittwoch, den 25. Oftober 1898, findet in Steglitz im bezug auf das Versicherungsgeschäft empfangenen Gegenstände genommenen Vortrag über:" Die Organisation des Handwerts Gambrinus, Ahornstraße 15a, eine öffentliche Versammlung für( Instruktionen, zirkulare, Anträge, Korrespondenzen, Druck nach dem Entwurfe des Handelsministeriums". Männer und Frauen, Abends 8 Uhr, statt, in welcher Frl. Baader fachen 2c.) dem Hauptagenten beziehungsweise der Gesellschaft Redner begann, daß man seit anderthalb Jahrzehnten beüber„ Die Frau und die heutige Gesellschaft" sprechen wird. Wir auszuhändigen, keinerlei anderweitige Feuerversicherungsgeschäfte müht sei, Rettung des Handwerks aus den Fesseln des Kapitals richten deshalb an alle Frauen und Mädchen von Steglitz und für eigene oder fremde Rechnung zu besorgen oder Ver- herbeizuführen. Mit der Gründung des Norddeutschen Bundes Umgegend die Bitte im Interesse der Sache recht pünktlich und sicherungsagenturen ohne besondere Genehmigung zu übernehmen, 1867 tam die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit für ganz zahlreich zu erscheinen. Auch sind Formulare zum Austritt aus als versicherungspflichtiger Handlungsgehilfe erachtet worden. Norddeutschland. Nach dem 70-71er Kriege wurde die gesammte der Landeskirche in dieser Versammlung und beim Vorsitzenden Auf der anderen Seite hat ein Rentenbewerber, der für eine soziale Gefeßgebung für das ganze Deutsche Reich eingeführt. des Arbeiter- Bildungsvereins von Steglitz und Umgegend zu Feuerversicherungs- Gesellschaft und für eine Lebensversicherungs- Durch den Zufluß von Geldmassen( 5 Milliarden) und der Aushaben. Gesellschaft Versicherungsanträge zu vermitteln und entgegen- ficht auf längere Friedenszeit entstand ein Aufschwung in allen Ernst Sudrow, Vorstand des Arbeiter- Bildungsvereins, zunehmen hatte, außerdem auch noch für ein Auswanderungs- Gewerben, der der großen Industrie in Deutschland mächtig Schildhornstr. 74, 1 Ir. unternehmen thätig war, als ein selbständiger Agent angesehen vorwärts half. Dann folgte 1874 der allgemeine Krach, der werden müssen. eine Menge selbständiger Existenzen vernichtete, aber auch ein Die Tabakarbeiter aller Orte find rührig an der Arbeit, Ein Provisionsreisender, der seit einer Reihe von Jahren allgemeines Sinten der Löhne mit sich brachte. Gine Unzahl den zum 26. November in Berlin einberufenen Kongreß der bald bei dieser, bald bei jener Firma, jedoch zu gleicher Zeit von Gründungen gingen zu Grunde, aber sie gingen nicht unter, Zabalarbeiter Deutschlands derart zu gestalten, daß mit Sicher- immer nur bei einer einzigen, für den Bereich der Stadt Berlin sie wechselten nur die Hände und wurden jezt eine um so ge= heit erwartet werden darf, daß dieser Kongreß ein getreues beschäftigt war, ist für versicherungspflichtig erklärt worden, weil fährlichere Konkurrenz für das Kleingewerbe. Der Zollvertrag Spiegelbild sowohl der jezigen Lage der Tabatarbeiter, als auch er niemals für eigene Rechnung und Gefahr Handelsgeschäfte im Jahre 1878/79 wurde ins Leben gerufen, angeblich auch um des Standes der ganzen Industrie nach Einführung der von betrieben habe, sondern stets im Auftrage und für Rechnung das Handwerk zu retten. Aber die zollagrarische Entwickelung der Reichsregierung geplanten Steuerprojekte bieten wird. Nach seiner Arbeitgeber ohne geschäftliches Risiko thätig gewesen brachte gerade das Gegentheil von dem, was sie bezwecken sollte. den bis jetzt schon eingegangenen Berichten, ist zu erwarten, daß fei. Dagegen ist in einem anderen Falle, in welchem der Kläger Innerhalb der letzten 15 Jahre hat sich die Großindustrie ins riesennicht nur die Tabatfabritatsteuer, sondern überhaupt als Provisionsreisender für sieben Firmen gleichzeitig und hafte weiter entfaltet, hat die Konzentration der großen Kapitalien gewaltige Dimensionen angenommen. Das Kapital ist in großen Maffen aufgehäuft und es muß zins- und rentenbringend angelegt werden, soll es für seinen Besitzer Werth haben. Tausende von Millionen Mark suchen Beschäftigung", d. h. sie müssen, um Zins und Rente zu bringen, in immer neuen Gewerben und Industrieunternehmungen angelegt werden, und so macht sich das Kapital selbst Konkurrenz. Das Großkapital treibt durch dieses Wachsthum und diese Konkurrenz das Kleingewerbe immer mehr dem Untergang entgegen, immer mehr Kleinmeister werden expropriirt und treten als Arbeiter in den Dienst der Kapitalisten. Somit haben die letzten 15 Jahre dem Kleingewerbe anstatt Nußen das Gegentheil gebracht. Diese Blüthen der modernen fapitalistischen Entwickelung in wenigen Jahrzehnten erzeugten eine große Menge von Uebelſtänden, ein Gefühl des Unbehagens, der Unsicherheit der Existenz. Aufgabe des Staates soll es sein, das Wohl aller Staatsangehörigen zu fördern. Der Staat soll dafür sorgen, daß keines feiner Glieder auf Kosten eines anderen ein Wohlleben führe. Der Staat hat die Gewalt und die Macht, die Ausbeutung von Sonderinteressen zu verhindern; aber da tritt der Gegensatz der Interessen zwischen der Arbeiterklasse und der besitzenden Klasse ein. Letztere ist es, welche Staatsgewalt und Staatsgesetzgebung in Händen hat und die felbe zu ihrem Nugen in Anwendung bringt. Viele derjenigen, welche dem kapitalistischen Interesse feindlich gegenüber treten sollten, arbeiten aus Unverstand legterem in die Arme und unterstützen es. In dem Bedürfniß nach Rettung des Kleingewerbes ist es verständlich, wenn die Handwerker in die Vergangenheit zurückblicken, in der für sie das Heil lag. Konservative und Zentrumsleute bemächtigen sich dieses Strebens, ihnen wäre es erwünscht, tönnte man das 19. Jahrhundert in das 15., 16. 311= rückschrauben. Es erklärt sich also, daß das Handwerk sich mit den Mitteln des 16. Jahrhunderts zu retten sucht. Deshalb das Hervorsuchen des Innungswesens, der Zwangsinnungsbildung u. f. w. Redner schildert dann an der Hand der Vorführung zahlreicher Thatsachen, wie es unmöglich sei, den Forderungen der Handwerker, weil sie mit der ganzen Entwicklung im Widerspruch ständen, gerecht zu werden, und geht dann dazu über, zu untersuchen, ob die Vorlage des Herrn v. Berlepsch irgend eine Hebung der Lage der Handwerker und Kleingewerbetreibenden herbeizuführen vermöge. Redner kritisirt den Werth und Unwerth der einzelnen Bestimmungen und kommt zu dem Schluß, daß die einzige Organisation, die unter den heutigen Verhältnissen brauchbar und so weit dies überhaupt noch möglich, Nutzen stiftend sei, diejenige wäre, welche seiner Zeit die sozialdemokratische Fraktion im Reichstage beantragte. Die Gründung von Arbeitsämtern in Verbindung mit Arbeitskammern durch das ganze Reich und mit einem Reichs- Arbeitsamt an der Spiße. Diese Organisationsvorschläge seien Arbeitern wie Unternehmern gerecht geworden und hätte den in den Arbeitskammern vertretenen Klaffen eine Thätigkeit ermöglicht, wie sie allein bei dem vorgeschrittenen Stande unserer industriellen und sozialen Verhältnisse mit Aussicht auf Erfolg möglich sei. Uebrigens trat bei Beurtheilung des Entwurfs wieder die schon oft beobachtete Erscheinung hervor, daß der Entwurf wegen seiner Halbheit keine der gegenüberstehenden Parteien befriedige. Weder befriedige er die zünstlerisch gesinnten Handwerker, die ihn wie Redner durch Zitirung der bezüglichen Aeußerungen und Be schlüsse beweist, auf das entschiedenste bekämpften, noch be friedige er die Arbeiter. Er gelangte daher dazu, der Versamm lung folgende Resolution zur Annahme zu empfehlen: In Erwägung, daß der vom preußischen Handelsministerium ausgearbeite Gefeßentwurf über die Gründung von Fachgenossenschaften und Handwerkerkammern durchaus verfehlt ist, weil er feine Organisation des gesammten Gewerbes und der gesammten Industrie bezweckt und durch denselben die Arbeiter in der ungerechtesten Weise behandelt und zurückgesezt werden; in fernerer Erwägung, daß fein Gesezentwurf befriedigen kann, durch den nicht Arbeiter und Unternehmer als gleichberechtigte Faktoren anerkannt werden, daß dies aber in dem seiner Zeit dem Reichstag vorgelegten Gesezentwurf der sozialdemokratischen Fraktion des Reichstags geschah, durch den die Gründung von Arbeitstammern, Arbeitsämtern und eines Reichs Arbeitsamts vor: geschlagen wurden, welche eine ausreichende Organisation und eine erfolgreiche Bethätigung der betheiligten Klassen ermöglichte; erklärt die Versammlung: der vorliegende Gesezentwurf des preußischen Handelsministeriums über die Gründung von Fachgenossenschaften und Handelskammern ist, weil in seinen Grundlagen gänzlich verfehlt und unbrauchbar um die gestellten Aufgaben zu lösen, zu verwerfen. # Nach einer Baufe von 10 Minuten, welche die Versammelten der Anregung des Vortragenden folgend, eifrig benutten, sich der Organisation anzuschließen, sprachen im Sinne des Bortrages Genosse Koch und Fräulein Wabnit. Hierauf wurde die Resolution von der imposanten Versammlung einstimmig angenommen. Fräulein Ha a se forderte zum Schluß auf, die am 22. Oktober stattfindende Volksversammlung, in welcher der Fall Lubasch noch einmal auf der Tagesordnung steht, zu besuchen. Kollege Timm ermahnte die weiblichen Mitglieder, die ihnen zugesandten Fragebogen gewissenhaft auszufüllen, nicht aber, wie irrthümlich laut geworden, dieselben als unwesentlich zu betrachten. Die Freie Vereinigung der Graveure und Ziseleure hielt am Montag, den 16. Oftober, ihre ordentliche Mitglieder versammlung ab. Auf eine Anfrage erklärte Genosse Wagner die Stellung des Vorwärts" zum Falle Uhrbach, wodurch sich die Versammlung feineswegs befriedigt fand. Alsdann sprach Wagner in einem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über direkte Gesetzgebung durch das Bolk". In der Diskussion äußerten sich sämmtliche Redner im Großen und Ganzen in Sinne des Referenten. Nachdem noch auf die Nothwendigkeit der Organisation hingewiesen, und auf das am 18. November in Sanssouci zum Besten der Unterstügungskasse stattfindende Winterfest aufmerksam gemacht wurde, erfolgte Schluß der Versammlung. Behufs Regelung der Fachzeitung haben sich die Kollegen an M. Thiel, Fischerstr. 22, zu wenden. Der Arbeits. nachweis befindet sich beim Kollegen C. Wunderlich, Graveur, Neue Grünftr. 20. " Rigdorf. Die am 16. d. M. tagende Tabatarbeiter- Berfammlung beschloß, den Kongreß der Tabatarbeiter, der in kurzem in Berlin stattfinden soll, zu beschicken und wurde der Kollege Louis Herrmann als Delegirter gewählt. Ferner wurde folgende Resolution gefaßt. Die Tabatarbeiter und Arbeiterinnen hiesigen Orts protestiren einstimmig gegen jede in der Ministerkonferenz geplante Mehrbelastung des Tabats, welcher Form sie auch sei. Da dieselbe in fürzester Zeit den vollständigen Ruin unseres Berufes zur Folge haben würde. Möbel- Magazin 1. Geschäft: NW. Bremerstr. 67. 4. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung bom 21. Oftober 1893, Bormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 152 95 272 391[ 300] 576 773 885 961[ 500] 1212 76 312 74[ 300] 505 8 643 721 905 35 2053 237 81 376 582 633 783 824 35 63 3150 [ 5001 260 445 793 826 59 14[ 500) 44 4024( 500) 65 164 215 318 402 28 88 694 749 81 839 51 943 049 309 430[ 500] 512 714 61 85( 300) 802 6 43 6205 317 432 616 99 743 831 7022 85 115 77 209 38 375 733 36 43 52 70 839 77 951 169 77 740 42 99 979 9213 74 540 73 649 753 803 977 10012 146 364[ 5000] 447 588 855 73 11109 312 40 99 577 793 983 12087[ 30001 53 75 146 84 248 51 68 93 304 605 7 49 59 63 730 872 900 131-2 98 212 72 405 88 570 94 698[ 1500] 753 852 14003 8 81( 500) 138 91 13001 621 1 165 346 71 503 80 768 972[ 3000] 16222 49 13001 62 325 509 31 32 86 94 17096 170 320 32 614 34[ 500] 73 788 90 832 916 92 18067 139 86 310 20 403[ 1500] 545 59 740[ 500] 53 19119 79 298 427 46 515 639 721 879 99 5 20001 118 208 87 423 31 541 51 728 48 93 861 98[ 3000] 987 21170 339 47 707 22161 471 517 641 719 42 806 68 69 902 31 23160 79 81 450 728 94 916 24006 244 317 83 751[ 3000) 84 833 938 25062 93 126 222 308 130001 38 495 505 692( 300) 772 947 20040 89 289 381 482 85 682 768 903 27196 336 78 419 89 510 53 75 96 782 99 806 912 28136 300 436 612 948 71 90 29069 83 115 74 292 603 93 891 911 33 45 700 9797 30013 106 209 22 87 301 15 31 487 530 622 52 706 31165 242 7601 492 640 7-0 847 943 32101 321 95 30001 403 514 767 803 9 [ 1500] 33 60 33011 125 64 4+ 1 573 621 22 44 57 93[ 5001 842 79 31006 130 95 1500] 202 316 88 443 53 616 39 46 725 941 56 70 35026 [ 300] 146 506 722 885 960 13001 36150 241 51 97 472 519[ 1500] 732 818 37053 59 249 476 662 38126 217 90 310 26 33 85 468 524 653 797 927 97 39078 140 77 85[ 3000] 426 52[ 500] 36 651 747 130001930 40428 34[ 1500] 585 608 20 22 15001 745 891 41195 232 90 462 634 742 44 96 56 80 919 93 42015 74 201 370 428 738 927 43028 29 9 137 221 316 17 22[ 300] 81 580 82 629 735 79 880 945 44118 375 576 606 76 91[ 1500) 752 4523) 43 44 62 319[ 1500] 32 62 421 40 535 699 855[ 300] 46011 31 721 44 867 47134 250 52 359 410 632 41 729 66 810 90 932 96 11500) 48031 115 429 569 655 749 97 49116 206 98 310 35[ 500 42 428 97 759 71 50066 143 98 239 699 777 9 3 51137 54 236 461 600 760 907 24 52048 93 138 239 48[ 15 000] 379 555 616 1500] 38 797 842 933 53148 507 54 58 130001 893 54125 48( 300) 25 76 11500) 77 359 451 609 702 1500) 856 55070 81 299 345 51+9 40 578 609 56042 135 50 57[ 500] 65 332 573 608 33 38 70 86 736 57115 264 79 58051 150 66 90 235 50 333 420 769 805 59232 41 339 640 44 778 867 944 60022 533 53[ 5001 61047 6+ 109 503 98 759 823[ 1500] 48 C2073 88 103 49 57 97 240 13001 67 354 402 591 620 21 964 94 63365 93 [ 500] 746 921 63 64121 281 305 99 456 60 554 613 68 71 13000] 798 840 73 05021 40 589 675 60121 292 439 543 60 663 801[ 1500] 28 951 59 89 67007 170 205 14 311 552 70 80 82[ 500] 798 805 70 998 68003 93 129 61 207 557[ 1500] 82 760 969 69021 546 830 919 70046 509 17 714[ 500] 84 927 71021 30 58 180 201 381 535 88 [ 3000] 703 59 924 72056 154 263 436 576 93 97 621 708 875 73022 83 142 346 535 675 798 825 9 6 82 74083 685 711 29 40 973 75103 480 94 730 76012 28 39 59 481 522 83 663[ 500] 767 71 991 77024 85 88 104 56 63 392 423[ 3000] 554 601[ 1500, 63 83 966 78262 68[ 1500] 95 475 612 744 79346 52 435 542 90 7 7 93 810 94 93 985 2013 79 340 472 513 737( 500) 812 38 523 S1058 278 80 332 70| 415 512 644[ 1500] 783 89[ 300] 802 45 933 82009 134 220 38 53 371 699 731 69[ 3000] 873 86 83152 412 82 623 86 943 79 84076 406 27 559 639( 3000) 816 80 99 85023 41 146 57 208 412 31 618 803 939 86338 408 76 653 703 92 802 961 7028 539 777 8048 07 247 335 41 69 501 50 59[ 500] 08 762 88 894 916 89106 384 478 85 807 914 90117 210 23 30 334 401 70 513 665 715 67 918 42 54 91306 567 795[ 500] 911 23 69 92010 172 286[ 3000] 662 744 817 931[ 1500] 93061 181 2 0 306 27 476 80 578 90 711 987 96 99 9: 364 544 53 93 723 56 960( 3000) 95028 40 57 147 x6 209 58 331 501 766 906 90118 84 242 325 483 859 62 8302( 300) 58 97089[ 300] 249 66 68 516 94 681 99 801 80 922 98133 46 385 711 831[ 300] 99011 17[ 3000] 141 253 60 313 62 64 97 721 827 947[ 300] 100121 67 212 509 58 688 776 13000] 850 73 84 967 1500] 101049 157 288 93 355 672 800 102148 579 706 33 43 831 61 64 103318 400 513 87 656 814 65 104006 50 55 110 75 336 38 648 612 105 59 271 300 2 89 466 636 759 848 54 58[ 300] 918 106091 321 419 778 829 83 4. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 21. Oftober 1898, Nachmittags. Atrol Sur Die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummer in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 44 147 200 403 36 81[ 300] 586 651 806 7[ 300] 47 62 73 1262 304 5 662 97 914 2011 77 156 591 713 14 846 3005 145 414 557 610 758 990 4061 182 194 369 457 93 668( 500) 8:38 5115 686 6035 147 211 301 515 752 908 7129 91 92 2-8 327 97 411 36 4 97 581 896 8010 68 249.62 66 821 73.943 87 9204 409 542 811 65 951 971 107085 98 139 97 252 63 365 463 879 984 108125 347 557 625 53 878 94[ 1500] 109151 258 333 1300] 465 86 592 759 824 49 66 911 24. 110096 279 303 20 59 79 98 477 532 647 70 760 880 111118 73 386[ 50] 445 538 736 62 97 99 887 904 71 11209 115 408 508 49 743 95 817 914 113189 319 516 691 748 114018 39 202 77 54) 50 859 937[ 3000] 115179 99[ 5001 264 654 82 777 977 93 116336 56 586 6-3 772 117327 64 402 93 544 602 934 56 95 118085 101 215 84 87 13001 395 438 629 811 119022 167 80 208 96 15001 515 99 616 81 120101 332 531 42 771 73 874 946 121064 88 209 34 46 424[ 300] 52 598 673 122009 99 115 231 91 557 826 31 985 123035 156 449 555 813[ 1500] 19 124206 17 79 458 81 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