Nr. 253. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg frei In's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit flluftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingerz. in der Boit Zeitungs- Breisliste für 1898 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Bfg., für Vereins: und Beriammlungs: Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nächite Nummer müssen bis 4 Ubr Nachmittags in Der Ervedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bis 7 Ulor Abends, an Sonnund Fentagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt I. 4186. Telegramm- Adresse: „ Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Aus dem reichsländischen Arbeiterparadies. Freitag, den 27. Oktober 1893. " " Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. für den Unterelsaß in seinem neuesten Berichte im das Vierfache größer ist als die Winterzahl." Das heißt Interesse der Arbeiter wie der Arbeitgeber" wünscht, daß man Wirthschaften" auf Kosten der Arbeiter! Der Geihn die letzteren mehr als bisher auf seinen Gängen in den werberath nennt das an einer anderen Stelle seines BeFabriken begleiten möchten, so ist das wohl ganz gut in richts das reine Lohn- und Arbeitsverhältniß", ohne vorSeitdem das schöne Märchen von dem Arbeiterparadies dem Sinne gemeint, daß der Juspektor die Unternehmer treffliche Beziehungen" zwischen Unternehmern und Arso unbarmherzig zerpflückt worden ist, das die Groß- mit der Nase auf die vorhandenen Mißstände stoßen möchte; beitern. Man kann über diese wunderlichen und schleierfabrikanten in Mülhausen i. E. ihren Proletariern bereitet dann gehört aber als nothwendige Ergänzung erst recht haften Ausdrücke den Kopf schütteln; aber darin wird er haben sollten, hat der amtliche Jahresbericht über die ein lebhafter Verkehr mit den Arbeitern außerhalb der jedenfalls recht haben, daß das reine Lohnverhältniß" dortigen Arbeiterverhältnisse immer ein besonderes Interesse. Fabrik dazu, wo sie bei diskreter Haltung des Beamten leider das häufigere" ist. Ueber die Arbeitszeit der reichsDie elsaß- lothringischen Gewerbe- Aufsichtsbeamten nehmen alles Zwanges ledig sind. Ferner müssen Wohnung, ländischen Fabriken im allgemeinen macht der Straßburger fich zwar auffällig viel Zeit zu ihrer Berichterstattung; sie Bureau und Sprechstunden des Inspektors in jedem Gewerberath folgende interessante Bemerkung: lassen sich nicht allein von allen süddeutschen Fabrik- Arbeitsraum auf leicht sichtbaren Plakaten angeschlagen es scheint, daß die von manchen erhoffte, von inspektoren überflügeln, die schon im Mai und Juni ihre sein, und die Arbeiterblätter müßten einen solchen Hin- anderen befürchtete Einwirkung der durch die Referate herausgeben, sondern sogar von den preußischen, weis öfters bringen. Uebrigens liefert der Straßburger Gewerbe Ordnungs Novelle vorgenomme= die eigentlich das Muster der Langsamkeit sind. So kommen Inspektor eine nette Charakteristik einzelner Unternehmer nen Einschränkung der Frauen- Arbeitszeit auf die Arbeitszeit der Männer noch nicht jetzt erst Mitte Oktober die Verwaltungsberichte der Ge- und ihrer Achtung vor dem Gesetz; er berichtet: in bemerklichem Maße eingetreten ist. Im werbe- Aufsichtsbeamten in Elsaß- Lothringen für das Jahr„ Es kamen 4 Fälle vor, wo der Eintritt in die Fabrik verbesonderen ist auch in der Textilindustrie, trotzdem dort die 1892" ( Straßburger Druckerei und Verlags- Anstalt). weigert wurde, und in einem Falle nöthigte mich ein Ge Arbeiterinnen einen so erheblichen Bruchtheil der Belegschaft Eigentlich sollte doch gegenwärtig der neue Bericht für werbetreibender, bei welchem schwere Uebertretungen ausmachen, eine solche Einwirkung bislang nur in ganz ver1893 schon zu drei Vierteln fertig sein. Aber auch in den der betreffs der weiblichen und jugendlichen Arbeiter einzelten Fällen wahrgenommen worden. Wo eine solche Reichslanden hat alles, was die Arbeiter betrifft, viel, sehr geltenden Vorschriften vorlagen, zu einem energischen Ein- hervortrat, war sie( ebenso wie in der Nahrungs- und Genußviel Zeit, und selbst ein Dr. Wolff, Wolff, der der früher schreiten, weil er das Ansinnen stellte, der= mittel- Industrie und jener für Bekleidung und Reinigung) das durch veranlaßt, daß die Arbeiterinnen der Zahl nach be= einer der besten preußischen Fabrikinspektoren in Düssel- gleichen Uebertretungen zu übersehen." deutend überwogen, oder daß sie als nicht ersehbare Hilfsdorf war, kann es jetzt als Beamter für den Unterelsaß So ist es recht: Unternehmer, die nicht blos selbst die arbeiter der Männer beschäftigt waren. Der verhältnißmäßig nicht fertig bringen, so früh, wie es sein müßte, gröbsten Ungesetzlichkeiten begehen, sondern auch noch den üble Geschäftsstand mag auch dazu beigetragen haben, daß mit seinem Bericht auf dem Plane zu erscheinen, mit dem zu ihrer Aufsicht bestellten Staatsbeamten zur Pflichtver- weder die Arbeitgeber noch die Arbeiter nach dieser Richtung fich die nachfolgenden Zeilen in der Hauptsache beschäftigen legung verleiten wollen, find die Prachtblüthen eines hin Aenderungen vornahmen oder anstrebten. Indessen follen. Dagegen hat er es wahrscheinlich fertig gebracht, Systems, das fortwährend die Oberen hätschelt, um die hat der Maximal Arbeitstag der Frauen daß die Berichte seit vorigem Jahre überhaupt gedruckt unteren desto mehr zu kuechten. Die reichsländischen doch die Arbeitszeit der Männer in Fällen herausgegeben werden; vorher blieben sie hübsch in den Genossen haben an dieser Mittheilung ein vorzügliches beeinflußt, wo man einer Gleichstellung unergründlichen Tiefen der reichsländischen Akten. Agitationsmittel gegen die herrschende Ordnung" und ihre beider nicht geneigt war. Einerseits nöthigte die Rücksicht auf die Arbeiter, welche gerne gleichzeitig mit ihren An diesen Umstand hätte der Herr Gewerberath doch Moral. So ein Musterknabe von Fabrikant müßte übrigens weiblichen Angehörigen oder Dorfgenossen zu und von der eigentlich auch denken sollen, als er die bereits durch die in dem amtlichen Bericht mit Namen genanni Fabrit gehen, zu einem für beide Geschlechter gleichzeitigen Presse gegangene Stelle seines Berichtes schrieb: Aus werden; das wäre für ihn und seine Gesinnungsgenossen Beginne und Schluß der Arbeitszeit, anderseits konnte dies bei allen Unterredungen, die bei Revisionen und anderen Ge- die richtige Strafe, wie denn überhaupt in den Gewerbe- Beibehaltung der bisherigen Schichtdauer nur dadurch erreicht legenheiten mit Arbeitern stattfanden, habe ich den Eindruck Aufsichts- Berichten mit dem System gebrochen werden sollte, werden, daß den Arbeiterinnen Pausen in umfänglicherem gehabt, daß die Kenntniß von dem Dasein meines Amtes die Firmen der Unternehmer blos dort zu nennen, wo sie Maße gewährt wurden." und von dessen Beruf, regelnd und vermittelnd auf die wegen angeblicher oder wirklicher Wohlfahrtseinrichtungen Es ist ein bischen schwer, sich aus diesem BeamtenBeziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern einzu- gelobt werden, sie bei der Erwähnung der gröbsten Miß- deutsch ein klares Bild zu machen. Offenbar ist dort, wo wirken, unter den Arbeitern noch ebensowenig verbreitet ist, stände in Fabriken aber zu verschweigen. man den männlichen Arbeiter nicht entbehren konnte und als unter den Arbeitgebern und Arbeitern die Kenntniß Ueber die Frauenarbeit, die Kinderbeschäftigung und gleichzeitig Frauen haben mußte, die Einführung des von dem Rechte beider, meine Einwirkung zu beanspruchen." die Arbeitszeit im Allgemeinen weiß der Gewerberath für Elfstundentages einschließlich der Pausen vorgenommen Ja, wenn seitens der Behörden eben so wenig gethan den Unterelsaß neben vielen Aeußerlichkeiten nur wenige worden. Freilich wäre es gerade die Aufgabe des Fabrikwird, um die Gewerbe- Juspektion als Schuß einrichtung für tiefergehende Beobachtungen mitzutheilen. Die Kinder- inspektors gewesen, diese Dinge viel genauer zu schildern die Arbeiter bekannt zu machen, so braucht man sich arbeit haben gegen das Vorjahr infolge der Gewerbenovelle und die Mittel und Wege aufzudecken, mit deren Hilfe die doch über das Unbekanntsein nicht lange zu wundern! um 27 pCt. abgenommen, die jugendliche und weibliche Unternehmer, noch eine Abkürzung der Arbeitszeit umgingen. Mehrere Anträge für den Parteitag beschäftigen sich ja Kraft werde namentlich in der Textilindustrie, in Druckereien, Jm allgemeinen gewinnt man den Eindruck, als wenn die mit der Frage der Gewerbe- Inspektion. Da wird unseres in der Bekleidungs- und Metallindustrie bis zum Uebermaß gewerkschaftliche Arbeiterbewegung in den Reichslanden noch Erachtens auch verlangt werden müssen, daß die Beamten zur Verdrängung der theureren männlichen Arbeitskraft nicht stark genug auf die Unternehmer drücken könnte; und Abends und am Sonntag Sprechstunden für die Arbeiter ausgenutzt. Während der„ Saison" preßt man diese Armen wer daran neben den üblen Geschäftsverhältnissen" einzurichten verpflichtet sind und dies nicht blos ver- aus, soviel es nur geht; nachher überläßt man sie ihrem schuld ist, könnte der Straßburger Gewerberath sehr leicht einzelt thun, wenn sie gerade Lust dazu haben. In den Elend. Das beweist die Angabe, daß in der Bekleidungs- erfahren, wenn er das Thun und Treiben seiner Kollegen Fabriken selbst erfährt der Gewerbe- Inspektor ja doch und Reinigungsindustrie die Sommerzahl( der Arbeiterinnen) von der politischen Verwaltung etwas schärfer beobachtete. nichts von den Arbeitern, weil diese den Verlust ihrer um ein Drittel, in der Metallindustrie um die Hälfte und Außerdem kommt noch ein Drittes in Betracht; er schreibt Arbeitsstelle befürchten müssen, und wenn der Gewerberath in der Industrie der Steine und Erden( Ziegeleien) um selber, daß er die größten Unterschiede in der Arbeitszeit Feuilleton. [ 44 begaben sich in das erleuchtete Zimmer, um das kleine er, wie er das Beil ansett, ein Seufzen und, wie er mehr Abendmahl einzunehmen. Die jungen Bauern traten wieder hinhorcht, einen Gesang. Ein Licht erscheint im finstern herein, die schon früher dagewesen waren, und führten ein Wald, und oben im Baum, im Eichenstamm, sitzt wie in junges, schönes Mädchen mit sich. Diese zeigte dem einer Höhle das Muttergottesbild und befiehlt ihm, an Pfarrer die Blumen und den Schmuck, womit sie morgen derselben Stelle eine Kirche zu bauen. Der Mann verkündet Der Aufruhr in den Cevennen. bei der Feierlichkeit das Bild der Mutter Gottes pugen das Wunder, man lichtet die Holzung, und hinter dem Eine Erzählung von Ludwig Tied. " " wollten. Nun endlich", sagte der junge, fröhliche Kaspar, Altar unserer Kirche steht noch derselbe alte Eichenstamm, ist die Zeit gekommen, hochwürdiger Herr, daß ich meine in dem die heilige Jungfrau wohl schon seit undenklichen Louison, meine Braut, heimführen kann. Sie wissen es Beiten gewohnt hatte, zum ewigen Wahrzeichen und An„ Wer ist der wahre Christ?" fragten wir uns ja, wie sie das morgende Fest noch als Jungfrau erleben denken. So ist unsere gute Kirche gestiftet, so ist das Dorf ,, wer der Bekenner der Religion der Liebe?" Ach! wollte, um unsere Maria tragen und dabei fingen zu entstanden, und die Menschen haben sich nach der lieben ivir hatten so viel geschwärmt, wir glaubten so können. Es hat mir weh genug gethan, mein Glück Stelle hergezogen, denn die Maria hat auch nicht länger so vieles erfahren zu zu haben, das Tiefsinnigste lehren noch so lange aussehen zu müssen, aber sie bestand nun in der Einsamkeit wohnen wollen. Sieh, Kaspar, so wäre zu können, wir saben täglich mit geringschäßendem einmal auf ihren frommen Eigensinn. Je nun, es ist mir ohne unsere gnadenreiche Mutter kein Haus, tein Mensch Mitleid auf die weniger Erleuchteten hin, die unserer er auch lieb, einen so heiligen Schatz und eine so chriftliche hier, und unsere lieben Eltern und ich und Du wären auch habenen Sührungen nicht fähig waren, und nun mußten Ehefrau zu haben. Nur gut, daß alles noch so glücklich nicht in der Welt und auf diesem Fleck der Erde, und wir uns doch gestehen, daß wir noch jenseits des Anfanges abgelaufen ist; denn wer kann immer wissen, welch' Unheil darum müssen wir ihr auch dankbar sein." ständen; es war uns recht, daß wir als elende Schüler bei dazwischen kömmt, wenn der Mensch sein Schicksal auf solche Alles gut," sagte Raspar, aber eben weil sie so lieb= einem jungen, unwissenden Aufwärter eines Gasthofes in Probe stellt und sich an Tage und Stunden bindet. Haben reich ist, würde sie uns auch gewiß aus gutem Herzen die Lehre gehen mußten. wir doch nun zur Hochzeit schon alles eingeschlachtet, und unser Glück schon viel früher gegönnt haben. Goft und " Ich will beschließen. Noch ehe mein Freund seine alle Noth und Furcht ist überstanden." die Heiligen sind nicht wie wir Menschen, die wir oft auf Vermählung feierte, nahm meine Euphemia den Schleier. Wie Du sprichst," sagte die blühende Louison, der einen kleinen Punkt so ehrgeizig halten und darüber die An demselben Tage, so hatten wir es ausgemacht, ließ ich ihr nahes. Glück und die Erfüllung aller Wünsche aus den rechte Ehre versäumen." mich in den Schooß ihrer Kirche aufnehmen. Erst hatte ich Augen lachte. Ich bin Dir schon seit zwei Jahren" Nicht wahr, Kaspar," sagte Louison lachend, wenn auch Mönch werden wollen, aber da ich es verschob, ließ ich gut gewesen; aber soll ich denn darum die Mutter Gottes Deine neue Jacke mit den blanten Knöpfen nicht wäre fertig mich endlich in der Ferne zum Priester weihen und ward in weniger lieben? Ach! die Geschichte, wie sie zu uns ge- geworden, so hättest Du um diese die Hochzeit gerne noch diese einsame Stelle des Gebirges verseßt. Von meinen tommen ist, ist doch gar zu rührend, und darum müssen lange aufgeschoben?" Freunden, von Euphemia habe ich seitdem nie etwas erfahren; wir auch dankbar gegen sie sein. Sehen Sie, mein So lachend und schäkernd entfernten sie sich wieder, ich wollte es nie, ich habe es vermieden, sie jemals wieder fremder Herr, ehe das Dorf hier stand, da war alles um noch den Küster aufzusuchen, mit dem sie Abrede zusehen, um mir die Schmerzen der lebenstiefen Ver- nur Fels und Wald weit umher. Kein Weinstock, tein treffen wollten, wo die Blumen und Laubschnüre am Altar mundung nicht zu erneuen. Und doch ist es auch nur Delbaum war hier zu finden. Da geht ein armer Holz- tönnten befestigt werden. Der Alte fühlte sich glücklich, Schwäche, den Schmerzen aus dem Wege zu gehen.--" hauer, der weit hergekommen war, in den wilden Forst, um daß seine Beichtkinder ihm mit diesem kindlichen Vers Es war dunkel geworden, und die beiden Freunde sich einen Baum zu fällen zu seiner Hantirung. Da hört trauen gerne nahten und ihn ebenso als Vater ehrten, urtheilt und bekämpft werden, wenn auch die„ ApothekerZeitung", das Organ der Apothekenbefizer, darüber jammert." Das ist ein Thema, über welches mit dem„ Vorwärts" zu streiten, wir im Augenblick wirklich keine Veranlassung haben." Wir bemerken hierauf: Wir haben zu einer Frontfand, ohne daß aus der örtlichen Lage oder aus den be- versicherung, über die Anträge von Lippe, betreffend das sonderen Einrichtungen und Verhältnissen der Einzelbetriebe Ausscheiden der staatlichen Tiefbaubetriebe des Fürstenthums fich die Verschiedenheit ableiten läßt. Wo ich den aus der Tiefbau- Berufsgenossenschaft und über dem Kaiser Ursachen nachfragte, wurde gewöhnlich im Falle der längeren zu unterbreitenden Vorschlag wegen Besetzung einer MitArbeitszeit erwidert, daß eine Kürzung derselben um der Ver- gliedsstelle im Reichs- Versicherungsamt, Beschluß gefaßt. theilung der Generalunkosten und um der Produktionshöhe Dem Vorschlage des Vorsitzenden, den im Reichstage uner- veränderung nicht die geringste Veranlassung. Wir bes willen nicht thunlich oder daß es so hergebracht und für die Be- ledigt gebliebenen Entwurf eines Gesetzes, betreffend die lämpfen nach wie vor die unerhörte Ausbeutung der dürfnisse der Fabrik wie der Arbeiter zweckmäßig sei, während Abänderung des Viehseuchen- Gesetzes, dem Reichstage unver- Kranken durch die heutigen Apotheken und haben die Beim Falle türzerer Arbeitszeit gewöhnlich angeführt wurde, ändert wieder vorzulegen, wurde stattgegeben. Endlich hauptung der Apotheker Zeitung" von der Unmöglichkeit, daß die Arbeitszeit erfahrungsgemäß so am besten sei, daß wurden Aenderungen in den geschäftlichen Einrichtungen einen größeren Rabatt als 10 pCt. auf die heutige Arzneiman sich dabei wohl befinde, oder auch, daß die Arbeiter der Kommission für die zweite Lesung eines bürgerlichen tare zu gewähren, in ihrer ganzen Haltlosigkeit hingestellt. es gewünscht hätten, weil es ihren Familienansprüchen besser Gesetzbuchs beschlossen. Aber wir bekämpfen nicht nur die heutige Arzneitage und genüge." Also ganz gewöhnlicher Schlendrian die geringen Rabattsätze, sondern halten die ganze heutige ist es, der in vielen Fällen die übermäßige Arbeitszeit ver- Petitionen an den Reichstag. Zur Vermeidung gewerbliche Stellung der Apotheken für höchst reformschuldet, und man sollte eigentlich meinen, ein einsichtiger vorzeitiger Absendung von Petitionen an den Reichstag bedürftig, natürlich auch das Konzessionssystem, und zwar Inspektor hätte für diese Zustände etwas träftigere Worte, wird mit Rücksicht auf die zahlreich zur Zeit beim Reichs- nicht zum ersten Mal bei dieser Gelegenheit. als sie der Straßburger Aufsichtsbeamte anwendet. tag eingegangenen und sofort wieder zurückgegebenen Die Ausschußberathungen über den Prager AusDas Fazit des ganzen Wirthschaftsjahres 1892 für die Petitionen bemerkt, daß Petitionen, welche vor Erlaß der Arbeiter zieht der gewerberäthliche Verwaltungsbericht mit faiserlichen Verordnung über die Einberufung des Reichs- nahmezustand haben begonnen. Ueber den bisherigen Verlauf der Berathung der den Worten:„ trotz des Arbeitermangels( in einigen Land- tags eingehen, durch das Reichstagsbureau den Einsendern Prager Ausnahmeverf ügungen verlautet, der Ministerorten) ist, so weit ich erfahren fonnte, eine allgemeinere zurückgesandt werden müssen. Lohnsteigerung nicht eingetreten, ein Beweis dafür, Welcher Gebrauch von dem Petitionsrecht an den präsident Graf Taaffe hätte erklärt, er könne einen Theil daß die klagen über die üble Geschäft 3 Reichstag gemacht wird, ergiebt die Zahl der während der des Materiales nur in einer vertraulichen Sigung oder lage wirklich begründet waren. Aber auch zwölftägigen Tagung des Reichstags im letzten Sommer garnicht vorlegen, worauf der Ausschuß sich mit 18 gegen von Lohnverminderungen umfänglicher Art ist mir keine eingegangenen und geschäftsordnungsmäßig einzeln beant 5 Stimmen bereit erklärte, einen Theil des Materiales in geheimer Sigung entgegen zu nehmen. Ein weiterer VorKenntniß geworden". Die Sprache dieser Sätze ist ja worteten 5236 Petitionen. schlag des Ministerpräsidenten, der Ausschuß möge das gewieder so diplomatisch als nur möglich; nur Lohnsammte Material in geheimer Sigung behufs Sichtung in verminderungen umfänglicher Art" sind nicht zur Kenntniß des Beamten gekommen, solche weniger umfänglicher Empfang nehmen, wurde mit 16 gegen 7 Stimmen zum Art" anscheinend doch, und auf diese einzugehen, vermeidet Beschluß erhoben, worauf die etwa 200 als Zuhörer erder vorsichtig abgefaßte Bericht. Was hilft's! Das Elend schienenen Abgeordneten aller Parteirichtungen sich entfernten. der elsässischen Fabrikproletarier blickt doch zwischen den Sodann wurde in vertraulicher Sigung die Verlesung der Beilen des amtlichen Schriftstückes durch, man mag sich anAftenstücke begonnen. stellen, wie man will; also wieder eine neue Strophe zu tem hohen Liede von dem reichsländischen Arbeiter paradiese"! " Zu den Breslauer Landtagswahlen haben sich einzelne Sozialdemokraten" ohne Vorwissen des Groß der dortigen Parteigenossen gemüßigt gefühlt, in einem Flugblatt zur Betheiligung an den Landtagswahlen zu gunsten der Freisinnigen aufzufordern. Darob natürlich großer Jubel in der freifinnigen Presse. Unser Breslauer Bruder organ, die Volkswacht" bringt eine kräftige Abfertigung Die abenteuerlichsten Gerüchte werden über das jenes pseudo- sozialdemokratischen Flugblatts, die auf das Material des Grafen Taaffe in Wien kolporirt, so daß Verhalten der freisinnigen Volksparteiler gegen die Sozial- die Jungczechen aus den Panamageldern gegen 1 Million demokraten bei den Stichwahlen und bei sonstigen Gelegen- Mart zur Betreibung dreibundfeindlicher Politik erhalten heiten hinweist; die Wahl volksparteilicher Wahlmänner hätten. Die österreichische Regierung nährt durch die Geder sogenannten Wasserstiefler bedeutet zugleich die Wahl heimhaltung des Materials, wohl nicht ohne Absicht, diese eines Wadenstrümpflers, mit denen jene ein Kartell ab- Gerüchte. Politische teberlicht. geschlossen haben. Die Breslauer Volkswacht" schreibt denn auch: " Berlin, den 26. Oktober. Die Konferenz der Finanzminister der am Weinbau vorzugsweise betheiligten Staaten ist gestern Nachmittag geschlossen worden. Die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt über dieselbe: Auch bei dieser Gelegenheit trat die einstimmige Auffassung hervor, daß eine das Verhältniß der Einzelstaaten zum Reich regelnde Finanzreform im Interesse der ersteren un= bedingt geboten sei, da das gegenwärtige System der Matrikularbeiträge nach Fortfall der Ueberweisungen nichts anderes bedeute, wie die Verlegenheit des Reichs auf die Einzelstaaten übertragen. Die ebenfalls zur Besprechung gelangenden Entwürfe des Tabakssteuer- und Reichs- Stempelabgaben- Gesetzes fanden einstimmige Billigung. Bezüglich des Entwurfs eines Wein- Steuergesetzes wurde beschlossen, weitere Erwägungen darüber anzustellen, ob nicht auch bei einer Erleichterung der vorgesehenen Kontrollen der finanzielle Erfolg der Vorlage gesichert erscheinen möchte. Aus dem offiziösen in allgemein verständliches Deutsch übersetzt, heißt dies, daß die Konferenz ergebnißlos war. Die Finanzminister zur Einigung über die Weinstener nach Berlin berufen, haben sich nicht einigen können. Dagegen sind sie trotz des Ansturmes gegen die Tabak- Fabrikatsteuer noch immer einig in dem Wunsche, das Volk auf diese Weise zu schröpfen, Zehntausende brotlos zu machen.Der " 1 Die schweizerischen Nationalrathswahlen. Aus Zürich Die zielbewußte und anfgeklärte Arbeiterschaft weiß, wie wird uns unter'm 24. Oktober geschrieben: Nur wenige Tage. sie sich zu verhalten hat, und es ist traurig, daß wir uns gegen noch trennen uns von der am 29. Oktober stattfindenden NationalGenossen, die diese Eigenschaften ebenfalls besitzen, wenden rathswahl. Die Kandidaturen sind von den Parteien meist in müssen, um sie vor der Verirrung zu warnen. Unsere Parole fleinen Versammlungen aufgestellt worden. Unter dem Eindrucke lautet: Stimmenenthaltung auf der ganzen dieser winzigen Wählerversammlungen tönnte man einen AugenLinie, denn es wäre das ein trauriges Zeugniß für den in blick vergessen, daß die Schweiz ein demokratischer Staat mit der Partei herrschenden Geist, wenn die Arbeiterschaft die dem uneingeschränktesten Stimmrecht ist und sich in ein Land verKompromißler durch ihre Stimme unterstützen wolle. Denn fegt glauben, wo ein hoher Wahlzenfus besteht und nur einige wir haben von jenen Herren nichts zu erwarten, das hat die Tausend Bourgeois das Stimmrecht besitzen. Zu diesem Glauben Vergangenheit gelehrt, die Gegenwart giebt Zeugniß davon ab tönnte man auch noch dadurch gelangen, daß die gewissermaßen und die Zukunft wird es beweisen. Sie sind keine Volksver- erhaben über dem Volke schwebenden und sozusagen unveranttreter in wahrem Sinne des Wortes, darum haben wir nichts wortlichen Volksvertreter nie einen Bericht über die Ausübung mit ihnen zu thun." ihres Mandats den Wählern geben. Es ist das hier nun einmal ländlich, fittlich", aber daß diese Sitte eine schöne politische Das Mannheimer Landtagsmandat soll den Sitte sei, däucht uns nicht. Auch die Kandidaten bleiben in der Nationalliberalen mit allen Mitteln gerettet werden. Der während Wahlbewegung Ver Mannheimer Bezirksausschuß hat die Wahl dreier senkung des Hintergrundes unsichtbar. Einzige Ausnahme der sozialistischer Wahlmänner für ungiltig erklärt; zwei davon davon macht die Sozialdemokratie, beren Kandidaten an be. genossen Armenunterstügung, der dritte stand nicht in der Nach unseren Wahrnehmungen scheint aber auch die Zahl dieser Wahlbewegung sich betheiligen und in Versammlungen sprechen. Wählerliste. Zwei weitere sozialistische Wahlmänner sind Versammlungen eine ziemlich bescheidene zu sein, so daß die noch beanstandet. Die Sozialdemokraten fechten ihrerseits agitarorische Ausbeute der Wahlbewegung für die Sozialdemodie Wahlhandlung im 33. Bezirke an, in dem das Loos kratie jedenfalls keine große sein wird. für 5 Nationalliberale und 2 Sozialisten entschied. Zum Fall Graduaner. Aus Bittau wird der Bossischen Btg." telegraphirt: Eine mit der Verhaftung des Dr. Gradnauer in Zufammenhang stehende Haussuchung fand bei einem Führer der hiesigen Sozialdemokraten statt. Beschlagnahmt wurde ein von Dr. Gradnauer herrührender Brief, der angeblich nichts Belastendes enthält. Ein Soldat der hiesigen Garnison, wo Dr. Gradnauer seine Uebung durchmachte, wurde ebenfalls verhaftet. Das Zentrum ist zum Schachern bereit. Abg. Dr. Lieber hielt am Sonntag in Krefeld eine donnernde Pauke, in welcher er gegen die Parteien herzog, welche die Militärvorlage bewilligt haben, den„ Moloch Militarismus" an den Branger stellt und erklärte, daß die Militärlasten Jenen aufzuwälzen seien, welche die Militärvorlage bewilligt hätten, aber nimmermehr der großen Nach den uns gewordenen Informationen wird das Masse des Volkes. Der Schluß dieser gewaltigen Baute Verfahren gegen Gradnauer wie das Hornberger Schießen lief aber darauf hinaus, daß beim Tabak an Stelle der enden. Außer einer ungeschickten Notiz in der Sächsischen Gewichtssteuer die Werthsteuer treten müsse und daß die Arbeiter- Zeitung" läßt sich Gradnauer gegenüber absolut ausgleichende Gerechtigkeit" eine höhere Be- nichts nachweisen. Die unglückliche Notiz allein tann Man sieht, niemals zur militärgerichtlichen Verurtheilung führen. steuerung der seineren Weine erfordere. fertigung vom 19. cr.: Die ,, Apotheker Zeitung" erwidert auf unsere AbHerr Lieber läßt mit sich ebenso handeln wie die Nationalliberalen die tapferen Redensarten sind zu abgebraucht, um den Umfall auch nur zu mastiren. Vom Bundesrath. In der am 25. d. Mts. unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten des Staatsministeriums, Staatssekretärs des Innern, Dr. v. Boetticher abgehaltenen Plenarsizung des Bundesraths wurde über eine Eingabe, betreffend die Befreiung der pensionsberechtigten Beamten einer Versicherungsanstalt von der Invaliditäts- und Altersder ganzen Dabei Wo nicht aus Alters- oder Geschäftsrücksichten ein bisheriger Volksvertreter selbst zurücktritt, werden von den Parteien ihre bewährten Parlamentarier überall wieder als Kandidaten nominirt und da sich alle, die nicht auf eine Wiederwahl verzichten, auch bewährt haben und die Zahl der Verzichte keine große ist, weisen die Listen durchwegs die alten Namen auf. respektiren angesichts des gefährlichen, anspruchsvollen Auftretens der sozialdemokratischen Partei die bürgerlichen Parteien ihre gegenseitigen Bestystände in überraschend freundlicher Weise, so daß auch gegenseitige persönliche Beanstandungen nicht vortommen. Das Gepläntel, welches die Zeitungen der verschie denen Parteien gegen einander führen, ist in der Regel fo sachlich, ruhig und nüchtern, daß die Zeitungen ebenso wenig Wahlaufregung hervorrufen, als die wenigen stillen Versammfungen. Die Schweiz ist nach dieser Richtung ein Musterland für alle rubebedürftigen Naturen, denen der laute politische Kampf ein Greuel ist. Wenn es nur einmal der Sozialdemo fratie gelänge, in dieses auf Gegenseitigkeit der Parteien beruhende Versicherungsgeschäft Bresche zu schießen, dann würde es wohl mit der einschläfernden Geschäftsabwicklung, als welche die ganze bürgerliche Wahlbewegung sich darstellt, vorüber sein. Der Vorwärts" sieht sich durch unsere Ausführungen Um dies zu erreichen, muß die Sozialdemokratie ein großes gegen seine Bemerkungen über das Rabattgeben der Apotheker politisches Erziehungswerk vollbringen, mit der jetzt geltenden zu einer halben Frontveränderung veranlaßt und wendet sich politischen Sitte der Ruhe brechen und eine Wahlbewegung auf nun gegen das den Apothekentonzessionen ohne persönliches der ganzen Linie führen, wie sie mit so viel Erfolg die deutsche Verdienst gewordene, meist kolossale Geschenk", und sagt Sozialdemokratie seit 26 Jahren geführt hat. weiter:„ Es muß das heute in Deutschland bestehende Kon- An Kandidaturen hat die sozialdemokratische Partei aufgezeffionsertheilungs- System sehr verschieden ist es in den stellt: 3ürich: Vogelsanger( bisheriger Nationalrath) und einzelnen Bundesstaaten nicht auf das Entschiedenste ver- Lang, Hinweil( Züricher See und Oberland): Advokat " " v " Wahrlich," antwortete der Herr von Beauvais. " Nun alsdann," fuhr sie fort, gieb mir den jungen, Er gefällt Dir so sehr?" fragte der Vater. " Nicht blos deswegen", sagte Eveline, sondern weil wie sie sich ohne Scheu auch im Spiel und Scherz zu wie für die Zukunft jeuen innigsten Geist der Liebe möglich ihm gesellten. Edmund war ernst und melancholisch; als macht und ihm eine Freistatt zubereitet. Es wurde man sich trennen wollte, um schlafen zu gehen, fragte meiner Liebe vergönnt, hier in einer kleinen Gemeine, hübschen Martin zum Manne." er den Priester noch einmal, indem er dessen Hand von der ganzen Welt zurückgezogen, fast wie ein Einergriff: Nun, alter Herr, haben Sie denn nachher in siedler zu leben und so mir selbst Genüge zu thun. Ich Ihrem Stande das Glück gefunden, von welchem Sie in verehre den Körper unserer Kirche und zürne nicht mit ich gern eine gute Ehe führen möchte, und solche, wie ich Ihrer Jugend träumten?" ihm, daß er nicht immerdar Geist ist; ich verzeihe es dem gehört habe, findet man nicht so gar häufig. Aber mit Glück?" sagte der Alte; was nennen die Menschen Buchstaben, wenn er den Geist zuweilen zu tödten scheint, unserem Martin würde ich recht glücklich sein, und er führt so? Und wozu wären denn ihre Träume, wenn es in der weil ich der Weisheit und der Liebe des Allmächtigen ver- sich ja auch schon so auf, als wenn er Dein Sohn wäre. Wirklichkeit anzutreffen wäre? Ich sah bald, anfangs mit traue, der alles so zu seinem Endzwecke hinausführt." Und ich, wenn ich zu ihm sage:" Martin! seze Dich daher herbem Schmerz, daß ich zu begeistert war, daß meine So trennten sie sich. Edmund konnte nicht schlafen. zu mir! Steh wieder auf! Hohl mir die Blume dort! Amtsgenossen, meine Obern meinen brennenden Eifer nicht Wie zerstörend wirkten alle Worte des Greises auf ihn, Jezt erzähl mir etwas!" Oder:" Weg, jetzt will ich mal theilten, ihn wohl mißbilligten oder gar für Keßerei und dem er so unerwartet nahe gekommen war, von dem sein allein sein!" sieh, so thut er alles das so genau und auf falschen Enthusiasmus erklärten. Ihnen war es mehr um Vater ihm in seiner Kindheit erzählt hatte. Er ängstigte den Wint, wie ich es noch nie gesehen habe. So haben mir ihre Zunft, um die Begründung ihres Standes, den Ein- sich und betete andächtig, daß doch nur mindestens jener weder Martha, noch Joseph, am allerwenigsten der alte, fluß auf die Welt und das Binden der Gemüther zu thun, Aufruhr, den zu erregen er ausgesendet war, sich nicht in eigensinnige Franz aufs Wort gehorchen wollen, das war als daß sie die Inbrunst in sich entzündet hätten oder dieses Thal, auf das ehrwürdige Haupt des stillen Eremiten ein ewiges Hofmeistern; mit solchem blanken, aufgeputzten, jenen Glauben in der Rührung gesucht, der meinem wälzen möge. Aber freilich wußte er es selbst am besten, verständigen Ehemanne aber möchte das Ding noch schlimmer Leben so nothwendig war. Nun, etwas spät, tam wie dies unmöglich, wie das Schreckliche unausweichbar ausfallen, und darum will ich mir auch den Martin nehmen, ich darauf, die Lehrer meiner jetzt verlassenen Kirche sei. Im kurzen Schlafe ängstigten ihn furchtbare Träume, wenn Du es mir erlaubst." zu prüfen, und ich fand denn auch, daß sie nicht und mit dem Grauen des Morgens eilte er über den Berg so durchaus dem Christenthume feindlich seien, wie ich zu Lacoste hinüber, um diesen an Roland und Cavalier abgewähnt hatte. Immer deutlicher glaubte ich wahrzu- zusenden. nehmen, daß viele Wege zum Herrn führen, und daß er, Martins Wunde hatte sich indessen durch die sorgfältige wie er es ja auch selbst verheißen, in seinem Hause viele Pflege seines Arztes auffallend gebessert. Eveline war mit Wohnungen zubereitet hat. Was die Neuern wollen, die ihm bald vertraut geworden, und der junge Mensch schien die Kirche gespalten haben, wollten schon manche der Apostel fie, noch mehr aber den Vater, auf das innigste zu lieben. „ Er ist aber nur Bedienter", sagte der Rath. " Du hast selbst gesagt", schwagte das Kind, er sähe nach was Besonderem aus. Er ist gewiß guter Leute Sohn. Durch die Rebellion sind wir ja nun auch in Elend gerathen, und das kann noch schlimmer werden, darum muß man sich früh nach einer Hilfe umsehen." Und wenn er Dich nicht will?" und frühesten Lehrer. Ich hoffe, diese Trennung bewährt Er brängte sich mit demüthiger Ergebenheit zu jedem Ich habe ihn schon heut Morgen gefragt, da lachte eben die Ewigkeit des Wortes. Auch sah ich ein, daß, um Dienste und war nur froh, wenn er dem Herrn von Beauvais er ganz laut, was ich noch nicht an ihm gesehen hatte, einen geistlichen Staat zu bilden, eine große Gemeinschaft ein Lächeln abgewinnen fonnte. Als der Vater jetzt mit er ganz laut, was ich noch nicht an ihm gesehen hatte, darzustellen, bei vielen vieles von jenem Enthusiasmus der der Tochter vom Felde zurückkehrte, sagte diese zu ihm: darauf wurde er wieder ganz ernsthaft, feufzte und füßte Einsamkeit untergehen muß, um nur die Sayung aufrecht Nicht wahr, mein Vater, wenn ich einmal groß bin, werde mich auf die Stirn. Das, dent ich, ist Antwort genug." zu erhalten, die Kraft, die doch allein nur wieder für jetzt ich mich auch wohl verheirathen müssen?" ( Fortsetzung folgt.) handelte. Scherrer in St. Gallen, Winterthur: Seidel, Andel- Jund wackere Oberst Beillon, der sich unter der Mannschaft einer| Geld geliehen haben wollten, so mußten diese einen Wechsel unterfingen: Bertschinger, Basel: Wullschleger, Appenzell: ungetheilten Beliebtheit erfreut, die beste Garantie, daß in Wallen- schreiben. Es wurden stets 6 pet. Zinsen pro Jahr und 1 pet. Tobler, Bern: Siebenmann und Steck, Biel: Mettier, Solo- stadt rohes und brutales Auftreten von Offizieren mit aller Provision berechnet. Loose brauchten die Offiziere nicht dabei hurn: Fürholz, St. Immer: Agassiz, Lausanne: Strenge geahndet wird. zu kaufen. Loose seien ihnen nicht angeboten; aber bisweilen Fauquez, Neuenburg( Chaux- de- Fonds): Dr. Coullery Etwas Erfreuliches haben wir in unserm Dienste wahr hätten sie solche gekauft. Er will zwar nicht bei allen, wohl aber und Biollen, Genf: Heritier Freiburg: genommen, daß sich die Zahl der sozialistischen Soldaten den meisten Darlehnsgeschäften zugegen gewesen seien. Auf BeScherrer in St. Gallen. Das find 17 Kandidaturen, bedeutend mehrt. Freilich an den Arbeiter blättern, fragen, was seine Beschäftigung bei Abter gewesen, erklärt er, wovon einzig die Wahl Vogelsanger's sicher ist. Interessant ist welche in so geringer Bahl in die Kaserne tommen, daß er nur Loose zu notiren hatte. der Entschluß der Ultramontanen in Freiburg, den sozialdemo: würde man es nicht wahrnehmen. Es giebt eben noch eine große Schon bei früheren Verhandlungen ist festgestellt, daß die kratischen Kandidaten Scherrer neben dem Parteiführer und Anzahl Soldaten, welche sich nicht getrauen, ihre politischen Abter'schen Bücher, worin Abter die Loose notirte, fehlen; Abter fantonalen Minister Python auf ihre Lifte zu nehmen. Mit Blätter kommen zu lassen, wohl aus Furcht vor den Offizieren. will fie vernichtet haben, weil es sich zumeist um verbotene Loose welchem Erfolg, muß abgewartet werden. Im übrigen werden Wir können diese Thatsache absolut nicht billigen; von jeher die sozialdemokratischen Kandidaturen in holder Eintracht von haben wir offen und unerschrocken bei jeder Gelegenheit die Es kommt die Anklage wegen Untreue zur Verhandlung, sämmtlichen bürgerlichen Parteien bekämpft. Die Liberalen be- Arbeiterblätter gelesen, ohne daß wir sagen könnten, daß uns deren sich Abter bei der v. Schierstädt'schen Schuldenregulirung tonen gegenüber den Demokraten, daß zwischen ihnen beiden ja das Lesen und Weitergeben von sozialistischen Blättern Nachtheil soll zu Schulden haben kommen lassen. eigentlich gar keine grundsäglichen Unterschiede bestehen und gebracht hätte. Allerdings giebt es ja immer Offiziere, welche Inspektor Meyer( Wandsbeck) bekundet, daß er einen vom haben damit in der Hauptsache auch recht. Die kulturkämpfe- glauben, ihre sozialistenfeindliche Gesinnung zur Schau tragen Dragonerlieutenant Frhrn. Georg v. Schierstädt akzeptirten rischen„ Radikalen und Freisinnigen", die in der Regel weder zu müssen. Wechsel über 4000 M., da derselbe nicht eingelöst wurde, für radikal noch freisinnig werden Opfer im Einen furzen Beweis uns deshalb 1500 m. an den Agenten Simon verkauft habe, der ihn gegen brollige Benehmen eines tappigen Bernermußen unwillkürlich strengung dieser Klage habe Abter den Wechsel für 1250 Mark zum Lachen gebracht. Der kommandirende Lieutenant gab uns eingelöst. deshalb einen ganz anständigen Rüffel. Nun hatte Herr Redakteur Fölzer in Berlin bekundet, daß Abter im Oberlieutenant und langjähriger Instruktursaspirant feli Bureau des Rechtsanwalts Timmendorfer dem dort anwesenden nichts Giligeres zu thun, als uns vor die Mannschaft zu rufen, Georg v. Schierstädt einen Wechsel über 4000 m. präsentirt um den Rüffel zu wiederholen. Hierbei fand er es angezeigt, habe. Lieutenant v. Schierstädt habe den Wechsel sofort zerrissen, das unbefugte Lachen mit der Anarchie in Beziehung zu bringen. Da er für denselben fein baares Geld, sondern nur Verzichtloose Um über die Dummheit des gebildeten„ Strategen" nicht erhalten habe, für die obendrein die Erneuerung zur letzten Klasse noch einmal lachen zu müssen, mußten wir mit aller Kraft auf von Abter verweigert sei. A bter erklärt hierauf, daß Schierstädt die Zähne beißen. Herr Iseli fand es für flug, uns ungestraft später an stelle des Wechsels einen Schuldschein ausgestellt habe, den wieder in die Front treten zu lassen. Wir sind Herrn Jjeli für er auch präsentirt. v. Schierstädt bestreitet zuerst seine diesen lehrreichen Vortrag dankbar. Er hat auf uns den näm- Unterschrift unter dem Schuldschein, giebt aber dann die Möglichlichen Eindruck gemacht, wie seine strategischen Theorien auf die feit zu, daß die Unterschrift von ihm herrühre. bessergeschulten und vernünftigen Offiziere." Stothfalle lieber für einen lítramontanen als pitt einen, cozial: gestattet. are no peis hierfür zu erbringen sei durch das ben alten Herrn v. Schierstäbt eingetlagt, habe. Nach Andemokraten zu stimmen und entscheiden sich dadurch in der That für das kleinere Uebel der bürgerlichen Gesellschaft. So tritt dann der prinzipielle Gegensatz zwischen den bürgerlichen Parteien und der Sozialdemokratie recht deutlich hervor und diese flare Situation kann der letzteren nur von Nugen sein. Zum englischen Kohlenarbeiter Streik wird aus London vom heutigen Tage telegraphirt: Heute wurde in den Kohlenbergwerken von Hemsworth die Arbeit zu den früheren Lohnfäßen wieder aufgenommen, dwodurch 800 Bergleute Beschäftigung erhalten. Der Widerstand der Unternehmer nimmt ab, die Standhaftigkeit der Arbeiter bleibt die gleiche. emily Die schweizerische Miliz. I. Aus der Schweiz wird uns geschrieben: " Im dritten Hefte der„ Preußischen Jahrbücher" müht sich ein Vivus" im Schweiße seines Angesichts ab, das Musterheer der deutschen Sozialdemokraten", nämlich die schweizerische Miliz, in punkto Soldatenmißhandlungen auf die Stufe des deutschen Heeres herabzudrücken und sie als relativ fostspieliger denn die deutsche Armee darzustellen. Unseres Erachtens hätte der Verfaffer besser etwas Anderes gethan, denn dieses sein Bemühen war in beiden Richtungen vergeblich. Wie letztere Säße beweisen, verfällt der schweizerische Offizier, welcher preußische Militärschneidigkeit nachahmen will, bei seinen Soldaten unbarmherzig der Lächerlichkeit sie imponirt nicht und erweckt keine Furcht! Auf Antrag des Staatsanwalts wird beschlossen, den Rechtsanwalt Dr. Timmendorfer und den Rentier Konrad ReuterBerlin, lekterer bekannt aus verschiedenen Spielerprozessen, telegraphisch als Zeugen zu laden. Reuter soll auf den von Simon gekauften Wechsel als Gerant gestanden haben.- Der Präsident verliest noch ein ministerielles Schreiben, in dem mitgetheilt wird, daß der Legationssekretär vom Rath bei der deutschen Botschaft in Bern, als Zeuge nicht erscheinen könne, da er dienstlich Parteinachrichten. at deich unabtömmlich fel. Gr tönne nut von dem M kaiserlich deutschen Konsularbeamten in Zürich als Zeuge vernommen werden. Der Präsident theilt mit, daß vom Rath mit den Angeklagten v. Meyerint und Fährle in Wiesbaden einmal gespielt und dabei 10 000 m. verloren habe. Es wird allerfeits auf die Vernehmung dieses Zeugen verzichtet. Die Fortseßung der Verhandlung wird auf Donnerstag vertagt. Versammlungen. Eine Maßregelungsaffäre bildete die Unterlage zu einem Prozeß, der am Montag in Apolda gegen die Freie Presse" geführt wurde. In Nr. 40 der Freien Presse" hatte ein Eingesandt Aufnahme gefunden, in welchem die Behauptung aufgestellt wurde, dem 14 Jahre in der Brauerei beschäftigten und damals mit entlassenen Brauer Rudolf Wagner sei versprochen In dem fleißig zusammengetragenen Material über die in worden, wenn er aus dem Verband der Brauerei Arbeiter ausder Schweiz vorkommenden Mißhandlungen ist in erster Linie trete und dies schriftlich bringe, könne er wieder eingestellt werder eine Umstand von bemerkenswerthem Interesse, daß im den. Als Wagner sich nun abgemeldet habe, sei er nicht wieder Gegensatz zu Deutschland keine Mißhandlungen durch eingestellt worden und habe nun auch noch die Unterstützung des Unteroffiziere verzeichnet sind. Darin bekundet sich der Brauerverbandes verloren. Durch dieses Eingesandt sollte die Der Verband deutscher Barbiere, Friseure und große Unterschied zwischen dem berufsmäßigen Soldaten Direktion der Vereinsbrauerei beleidigt sein. Der als Zeuge mit Perrückenmacher( 3weigverein Berlin) hielt am mit der Borte und den Knöpfen und dem Milizsoldaten mit den geladene Brauereidirektor Bohring bekundete, daß von ihm dem 19. Oftober eine Generalversammlung ab. Der vom Kassirer offlatere beſteht übergeben Borten, den be Aermelstreifen die Auszeichnung der schweizerischen Unter- Wagner ein solches Versprechen nicht gemacht worden sei, konnte erstattete Kassenbericht wurde von den Revisoren für richtig bein weißen oder gelben Borten auf den Rock- aber nicht behaupten, daß dies nicht von einem anderen An- funden. Der Antrag des Kollegen Nagel, die Regelung des äimeln Während jener nichts anderes als der Drill- oder gestellten geschehen sein könne. Ebenso der Direktor Schilling. Arbeitsnachweises betreffend, wurde angenommen. In die Zuchtmeister der Rekruten ist und in dem Soldaten nicht den Herr Bohring Kameraden, sondern den tief" unter ihm stehenden Unter- Zugeständniß. Während bisher stets von der Leitung der Freyer( Fr. Vereinigung) als Prinzipale und die Kollegen Nagel, aber bei dieser Gelegenheit ein anderes Arbeitsnachweis- Kommission wurden die Kollegen Stakmann und gebenen erblickt, ist der schweizerische Unteroffizier der Brauerei alle möglichen und unmöglichen Gründe für die Ent- Baschwiß, Simson, als Gehilfen gewählt. Bei dem Punkte der Kamerad, der Kollege und Genoffe der ihm unterstellten laffung der Brauereiarbeiter angegeben wurden, mußte in dieser Tagesordnung: Schließen der Geschäfte an Sonn- und FeierSoldaten. Darum herrscht hier zwischen Unteroffizieren und Verhandlung Herr Bohring unter Eid zugeben, daß die Entlassung tagen um 6 Uhr Abends, entspann sich sehr lebhafte Diskussion, Soldaten Kameradschaft und Solidarität, die eine Mißhandlung erfolgt sei, weil sich die Arbeiter ihrer Gewerkschaft angeschlossen has wobei verschiedene Vorschläge gemacht wurden. Während einerseitens des ersteren ausschließen bei den stehenden Heeren ben. Der Brauer Wagner, der kürzlich wieder in der Vereinsbrauerei feits ein Aufruf an die Arbeiterschaft, uns in diesem Bestreben hingegen besteht zwischen den beiden Kategorien ein tiefer Gegen eingestellt wurde, sagte denn auch pflichtschuldigst aus, daß ihm zu unterstützen, als zweckmäßig empfohlen wurde, waren mehrere. fah, der noch mehr fünstlich verschärft und schroffer zugespitzt ein solches Versprechen, wie das in dem Eingesandt behauptete, Kollegen der Meinung, daß es gerade meist die Arbeiter feien, worden, als in dem sachlichen Verhältniß selbst begründet ist. nicht gegeben worden sei. Angeklagt waren der Schloffer welche die Barbiergeschäfte erst nach 6 Uhr aufsuchen. Eine Ebenso interessant ist die von Vivus" weiter verzeichnete Hermann Meyer, der das Eingesandt verfaßt haben sollte, und Resolution, die Agitationskommission zu beauftragen, die nöthigen Thatsache, daß wirkliche Soldatenmißhandlungen nur durch die der Redakteur Karl Haupt. Meyer wurde, weil ihm die Thäter- Schritte zur Verkürzung der Sonntagsarbeit zu unternehmen, Instruktions- Offiziere, d. h. durch Berufssoldaten schaft nicht nachgewiesen werden konnte, freigesprochen, Haupt fand einstimmige Annahme. Zum Schluß machte noch der verübt werden. Muß nicht gerade daraus mit Nothwendigkeit zu einer Woche Gefängniß verurtheilt. 1. Vorsitzende auf das am Dienstag den 14. November stattgefolgert werden, daß der Beruf als Soldat den Menschen findende Stiftungsfest aufmerksam und ersuchte die Kollegen, sich verroht? Diese Annahme ist namentlich rücksichtlich der scheuß- Nachträgliches vom Wahlfieg in Sachsen. Bezeichnend recht zahlreich daran zu betheiligen. lichsten Soldatenmißhandlungen bei den stehenden Heeren eine für die Katzenjammer- Stimmung der sächsischen Ordnungsbrüder zwingende. ist, daß das amtliche Resultat der Wahl im 37. ländlichen Aber die von den schweizerischen Instruktions- Offizieren ver- Wahlkreise, wonach auf unseren Parteigenossen, Bergarbeiter übten Soldatenmißhandlungen in gleiche Linie mit den Soldaten- Sorn, 2100 Stimmen und auf den Gegner, Bürgermeister mißhandlungen in der deutschen Armee zu stellen, ist ein ebenso Berger, nur 1285 Stimmen entfallen find, bisher noch von keinem erfolgloses wie lächerliches Beginnen. Niemand in der Schweiz einzigen bürgerlichen Blatte gebracht worden ist. Ihre geradezu weiß etwas zu erzählen von Soldaten Selbstmorden zerschmetternde Niederlage suchen die Reaktionäre also jetzt durch infolge erlittener Mißhandlungen, von Vertrüppelungen Bogelstraußpolitit zu vertuschen. Die Sozialdemokraten aber aus denselben Ursachen, von raffinirtesten blutigen stehen lachend abseits ob dieses komischen Gebahrens. Quälereien und Schindereien, wie sie von Scheufalen von deutschen Unteroffizieren u. a. laut Erlaß Todtenliste der Partei." Genosse Hackelbusch, Mit- ftraße 23 bet Kuba. Distutivflub August Geib Abends 8% Uhr im des Prinzen Georg v. Sachsen in der deutschen Armee häufig glied des Arbeitervereins für Pantow und Umgegend", ist Restaurant zubet.. verübt werden. In der Hauptsache handelt es sich in der Schweiz den dortigen Genossen am 2. Ottober durch den Tod entrissen ad. Neumann, Brunnenstraße 130, 2 r. Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. Vorsitzender Alle Aenderungen im Vereinsnur um Beschimpfungen", die jedenfalls weit von den worden. Die Versammlung des Vereins ehrte bei der Mit- talender sind zu richten an Fried. Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Ferit ag. Leistungen der deutschen Kasernen entfernt sind, hier aber an theilung des Todesfalles den verstorbenen Genossen durch Er- uebungsstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliebern. RaiserInstruktions- Offizieren strenge bestraft werden, während in Deutsch heben von den Sigen. land ein Soldat wohl nur ausgelacht werden würde, wenn er sich wegen bloßer Beschimpfung beschweren wollte. Uns ist nicht bekannt, daß in Deutschland ein militärischer Vorgesetzter wegen Wegen Beleidigung des Fabrikanten Steinbach in Beschimpfungen strenge bestraft worden wäre, wohl aber zahl- Wittgensdorf wurde der frühere Redakteur der Burgstädter reiche Freisprechungen oder mildeste Bestrafung wegen der be- Volksstimme", Genosse Heinig, vom Landgericht Chennis en r- ühmten schmerzlosen" Ohrfeigen 2c. einem Monat Gefängniß verurtheilt. Die Beleidigung wurde Auf Beschimpfungen beschränken sich auch bis auf äußerst gefunden in einer Notiz in Nummer 68 der Zeitung, in welcher felten vorkommende Thätlichkeiten die Mißhandlungen der über eine Wählerversammlung in Wittgensdorf berichtet wurde. Soldaten seitens des übrigen Offizierstorps. Und soweit solche vorkommen, sind deren Urheber in der Regel schneidige" Bour geoissöhne, die diese Schneidigkeit" ihren Fabrikanten- Bätern bei der Behandlung ihrer Arbeiter abgeguckt haben und sie auch auf die Kaserne zu übertragen versuchen. Fällen führt aber das gefahrlos zu handhabende Beschwerderecht zu befriedigenden Erfolgen, die auch in der Regel die am unrechten Orte bethätigte Schneidigkeit" thatenluftiger Offiziere sehr heilsam abstumpft. " * Bolizeiliches, Gerichtliches 2c. In allen folchen Der Spieler- und Wuchererprozeß in Hannover. 9 ( Fortsetzung.) In der Mittwochs Sigung wird die Zeugen- Vernehmung Frhr. v. Plessen, Lieutenant im 3. Dragoner- Regiment Bromberg, bekundet, daß er von Abter auf Wechsel über 11000 M. etwa 2500 m. baares Geld erhalten, während 8000 M. auf Lotterieloose, von denen er nur die Nummern Verzeichnisse erhalten habe, verrechnet seine. An diesen Loosen der ersten Klassen hat Abter 6000 m. verdient. Der hinsichtlich der Soldatenmißhandlungen beim stehenden Heere und bei der Milizarmee bestehende Unterschied hat seine fortgesetzt. Ursache in dem anderen Unterschiede: daß dort der brutalprogige, junkerlich despotische Geist und hier der demokratische Geist herrscht. Damit ist sehr gut vereinbar und es unter schreibt wohl jeder Sozialdemokrat, was" Vivus" aus dem Grütlianer" zitirt, daß wohl ein hier und da vorkommender Kraftausdruck hingenommen werden könne, da der InstruktionsOffizier eben auch menschliche Schwächen hat wie andere Leute. Empfindlich wie ein verhätscheltes Rind soll der Soldat nicht fein." Gewiß nicht! " Als Sachverständiger refp. Beuge fungirt derselbe Looshändler Schereck, welcher die betreffenden Loose selbst an Abter vermiethet hat. Ueber das Verhältniß der Soldaten zu den Offizieren, über Der Agent und Zigarrenhändler Moris Hirschfeld aus Berlin, das gerechte Urtheil von Sozialdemokraten über dieselben und der das Geschäft zwischen v. Plessen und Abter vermittelt hat, über den Sozialismus im Heere" sei folgende Einsendung in wird nicht vereidigt. der Züricher Arbeiterstimme" angeführt, deren Verfasser ein in Lieutenant v. Bülow, im Kürassier- Regiment Königin der schweizerischen Arbeiterbewegung sehr bekannter Genosse ist. hat von Abter auf Wechsel von 3000 m., 1200 M. baar und den Die Einsendung lautet: Rest in Loosen erhalten. Verband der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenossen. Bureau und Arbeitsnachweis: Neue Grünftr. 10 1 Tr. Heute Abend 9 Uhr: Große Bersammlung bei Säger, Grüner Weg 29. T.- D.: 1. Vortrag des Gen. J. Rein. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfeft. Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von 8%-10% Uhr: NordSchule, Müllerstraße 179a: Unterricht in Gesundheitslehre und BuchSüd- Ost- Schule: Reichenbergerstraße 133. Unterricht in Buchführung. führung. Ost- Schule, Markusstr. 31: Unterricht in Geschichte( alte). Bei allen Unterrichtsfächern können noch Schüler und Schülerinnen, auch jezt im Laufe des Semesters, eintreten. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx, Abends 8% Uhr, bei Gruber, Mariendorferstr. 5. We ften, bei S. Werner, Bülowstr. 59. Lese- und Distutirklub Otto Reimer, Abends 8% Uhr, Wilhelmshavenerscher Männerchor, Schönhauser Allee 28, bei Kuhlmey.- Nord, Bergstraße 68, bei Steller. Vorwärts 1, G.D. Adalbertstr. 21, bet toll. Kummer's cher Gesangverein, Langestraße 65, bet Tempel. Buch= binder Männerchor Berlins, Holzmarktstraße 3, bet Deter. maiglöckchen, Hochstr. 32a, bet Wilte. Gemüthlich feit Puzer, Seydelftr. 30. Balme, in Belten, bei Schröder. Morgenroth 4, Köpenick, Müggelheimerstr. 3 bet Gelo. fcher Gesang= verein, sichtenbergerlic, 21, bet petſe.- Gefangverein morgen tot 32, Buchdrucker u. Schriftgießer, Kommandantenstr. 20.- Gefangv. Nordwacht, Typographia, Gefangverein Berliner Müllerstr. 7, bei Reichert. Gefangverein Schmargendorf in Schmargen. dorf, Wirthshaus. Butunft 1, Steglis, Ahornstraße, im GambrinusCharlottenburg, Bismarckstr. 74. Gesang= Gesangverein Collegia 1, Manteuffelstr. 9 bet Nowiads. verein Freiheit Moabit, Kronen Brauerei, Alt- Moabit Nr. 47/49. Bereinte Gangesbrüder Moabit" Stromstraße 28 bet Lange. Sängerverein Sorgenfret" Melchiorstr. 15 bei Stehmann. Gefango. Rosalia" Gr. Frankfurterstr. 81 b. Müller. Nord- West= Stern", Altonaerstraße 27 bei Lipte. ,, Vineta", Swinemünderstr. 85 bet Queitsch. Freie Liebertafel, Neue Stönigstr. 78 bei Hahn. Brandenburger Männer Gesangverein in Brandenburg a. H., Mengert's Boltsgarten. Rothe Fahne, Görligerstr. 52 bei Vogel. Sängerchor der Töpfer, Neue Friedrichstr. 44 bei Nöltg. BrauerGesangverein Gerstenähre, Alte Safobftr. 83 bei Wienecke. Män ner Gesangverein Steinnette, Röslinerstr. 17 bei Wendt. Johannt, Gries, Giesensdorf. Am Ostbahnhof 7 bei W. Schulze. Ginigteit 8, Groß- Lichterfelde bet Gefelligteit, Hennigsdorf, Böhmert's Gasthaus. Matengruß, Köpenick, Grünstraße 53 bei Gaul. Freiheit 1, Bülowoftr. 65 bei Richter.- Männerchor Süd- Ost, köpnickerstr. 191 bei Foge. mengert's Voltsgarten, Bergstraße.- Matglöckchen 2, Reichenbergerstr. 16 Brandenburger Männer Gesangperein in Brandenburg a.., bei Bagold. = Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Freitag: Bergnügungsverein Frisch auf, Abends& Uhr, Ohmgaffe 2 bei Alle Buschriften sind zu senden an B. Sentel, Bergmannstr. 14, Hof 2. Tr. Krebs. Kegel- Klub Lustige 13", Abends 8 Uhr bei Sauermann, Adalbertstraße 8. verein union, Abends 9 Uhr, Berliner Bockbraueret. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Freitag. Männer- GesangQuartettverein Wedding, Abends 8% Uhr, bei Schäfer, Steue Hochstr. 49. Männerchor Baldesrauschen, abends 9 Uhr, bei Weigt, wartgrafenftr. 87.- Privatmufit- Dilettantenverein„ Tonita", Abends 8 Uhr bei Schenk, Krautnr. 39, Theaterverein Crescendo, Abends 9 Uhr, bei Schulz, Burcouserstr. 35. Uebungsstunde. Musitverein Frisch auf, Restaurant Schröder, Steichenbergerfir. 24. turnt Freitag und Dienstag Abend von 8-10% Uhr in der Turnhalle des Berliner Turngenossenschaft. Die erste Männerabtheilung Lessing- Gymnasiums Banffir. 9-10. Turnverein Gesundbrunnen die 1. Männer- Abtheilung turnt heute Abend von 8%-10% Uhr in der Turnballe des Leffing- Gymnasiums, Pantstr. 9-10. Bergnügungsverein Veilchen, Abends 9 Uhr, bei Brauns, Oranienstr. 183 p.- Geselliger Arbeiterverein Graphia, Abends 8 Uhr, alte Satobftr. 128( Logenhaus). Unterhaltungstlub Schiller, Abends Driou, Abends 9 Uhr Sigung Schüßenstr. 29. 8 Uhr im Restaurant Holzbächer, Dreyfestraße 3. Lepidopt. Vereinigung nung, Abends von 9-11 Uhr Uebungsstunde Proskauerstr. 35-37 bei Schneider. Stattlub Kairo Abends 8 Uhr bei Flick, Simeonstr. 23. Bergnügungsverein Berolina, Abends& Uhr im Reſtaurant" Zur Gleichheit", Andreasfir. 26, Sigung. Nach derselben Tanz. Tanzlehrer- Berein Rauchklub Rothe Fahne, Freitag Abends 9 Uhr, Cuvrystr. 48 Ruderverein Vorwärts", Sigung abends s uhr, Mufitverein Hoff= Vom Waffenplay Wallenstadt. Schon zum Rittmeister a. D. von Gailer- Hannover hat von Abter auf zweiten Male hatten wir dort einen Wiederholungsturs zu be- Dreimonats- Wechsel für 1800 m., 1500 m. erhalten und bei fteben. Wie das erste Mal, so sollen auch diesmal einige Worte Prolongation weitere 300 M. zahlen müssen. über diesen Dienst in die Arbeiterstimme" geschrieben werden. Lieutenant Gabriel vom 21. Feldartillerie- Regiment und Ueber die Ernährung" der Truppen hörte man nicht viel Lieutenant von der Elbe bekunden gleichfalls, Darlehen von flagen, vielmehr fanden wir die Kost" meist besser, als Abter gegen Wechsel erhalten zu haben, bei denen ein großer Theil des Darlehns in Loosen gezahlt sei. Gleiches bekundet der Die Behandlung der Truppen feitens der Offiziere war- Beuge Dr. Gumbinner in Berlin. Als er die Loose, soeinige Ausnahmen nicht gerechnet- eine anständige. Die meisten genannte Verzichtloose, für die folgende Klasse haben wollte, solidarität, Abends 8% ühr im Lotale von Ehrenberg, Annenstr. 16, Offiziere wissen, daß unter der Mannschaft immer jemand da wurde von ihm die vorherige Einsendung des Geldes verlangt. Sigung. ist, der allfällige Rohheiten von Offizieren ohne Schonung an Der Zeuge Kommis Levy, ein Koufin der Frau Abter und bei Kricheldorff. in der Spreeterrasse, Jannowißbrücke. Gefangverein Freya"( gemischter die Deffentlichkeit ziehen wird. Uebrigens bietet der leutselige im Geschäft des Abter angestellt, erklärt: Wenn die Offiziere Chor) Nirborf, Abends 9 Uhr, Steinmesstr. 45 bet wurbs. anderswo. Für den Inhalt der Inierate über. nimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Freitag, den 27. Oktober. Opernhaus. Der Ring des Nibelungen. Schauspielhaus. Natalie. Deutsches Theater. Stella. Die Mitschuldigen. Berliner Theater. Chic. Leffing- Theater. Mauerblümchen. Friedrich- Wilhelmäädt. Theater. Freund Felix. Wallner Theater. gestoßene. Der Aus Residenz- Theater. System Ribadier. Neues Theater. Jugend. Central- Theater. Berliner Vollblut. Tante. Vorher: Die Bajazzi. Castan's General Bersammlg. Deffentliche Wähler- Versammlung Panopticum. Weltberühmte Ausstellung von Wachsfiguren und Gruppen. Illusionen. Irrgarten. Schreckenskammer. Passagedes Arbeitervereins für Rummelsburg u. Umgeg. am Sonntag, den 29. Okt., Nachm. für den 9. Kommunal- Wahlbezirk ( umfassend die Stadtbezirke 55-62) 12% Uhr, im Lokale des Hrn. Borch- am Freitag, den 27. Oktober 1893, Abends 8% Uhr, in Habel's Brauerei, Bergmannstr. 5-7. mann, Hauptstr. 83. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom letzten Quartal Tages- Ordnung: Die Vertrauensperson des 2. Kreises. 1. Vortrag des Genossen Dr. Zadek. 2. Diskussion. 3. Aufstellung 2. Abrechnung von der Lassallefeier des Kandidaten. 4. Wahl eines Wahlkomitees. Um zahlreichen Besuch bittet und vom Stiftungsfest. 3. Jahres- 394/13 bericht des Vorstandes. 4. Jahresbericht des Bibliothekars. 5. Stellungnahme zum Weihnachtsvergnügen, event. Wahl Panopticum. eines Romitees. 6. Neuwahl des VorSoeben aus Chicago eingetroffen: Der blaue Manu. Die Affendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. standes, der Beisiger, der Hilfspersonen, bes Bibliothekars und der Revisoren. Mitgliedsbuch legitimirt. 111/2 Der Vorstand. Orts- Krankenkasse d.Sattler 2c. Sonnabend, den 4. November 1893, Abends 81/2 Uhr: Ordentliche Achtung! Maurer! Versammlung mit Frauen des Zentralverbandes deutsch. Maurer, Zahlstelle Berlin II am Sonnabend, den 28. Oktober, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Deigmüller, Alte Jakobstraße Nr. 48 a. Tages- Ordnung: 1. Vortrag. Referent Dr. Zadek. 2. Diskussion. Adolph Ernst- Theater. Charley's Präuscher's MUSEUM Generalversammlung scheinen. Die alten, ſtatiſtiſchen Bücher werden eingezogen und die neuen geViktoria Theater. Geschlossen. anatomisches Alexanderplatz Theater. Kean, Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße. B oder Leidenschaft und Genie. National- Theater. Rehmann auf Vorher: Die juten Flinten. Wintergarten. Spezialitäten= Vorftellung. Reichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Viel Neues, darunter der Schußkanal der Rugeln des deutschen Militärs, fünf Körper gehend durch Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends für erwachsene Herren. Spezialitäten Dienstag u. Freitag: Dameutag. Kanfmann's Variété. SpezialitätenBorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungspoſſe mit Gesang und Tanz in 5 Aften von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. Vorher: Die juten Flinten oder: Hirsch in der Tanzkunde. Posse in 1 Akt von R. J. Anders. Musik von verschiedenen Komponisten. Regie: Mar Sam ft. Raffeneröffnung 6/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr, Morgen: Diefelbe Vorstellung. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Volts vorstellungs- Matinee zu bedeutend ermäßigten Preisen: Der Trompeter von Säkkingen. Romantisches Zaubermärchen. Adolph Ernst Theater. Charley's Tante. Schwank in 3 Aften v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Att D. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefett von Adolph Ernst. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Vorlehte Sonntags- Aufführung. Berliner Vollblut. Posse mit Gesang und Tanz in 4 Aften. Jm 8. Atte: Bajazzi- Parodie, vorgetragen von Josephine Dora und Herrn Carl Meissner. Anfang: 71/2 Uhr. Morgen: Berliner Vollblut. Neue freie Volksbühne. Zum letzten Male: Die Weber. Bon Gerhart Hauptmann. Entree 50 Pig. American- Theater. Neu! Zwerchfellerschütternd! Nen! Die Gründung Roms in der Möckernstraße, oder: Die Rache des Gänserichs. Hochkom. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Auftr. sämmtl. Spezialitäten. Anf. Wchtg. 7/2 Uhr. Sonnt. 6a Uhr. Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross. Concert. Specialitäten- Vorstellung Voll nur Künstlern I. Ranges. Dinus Truppe, Elite- Afrobaten ( 6 Personen). Familie Kraeusel, russisches Orchester( 6 Personen). Fräulein Hedwig Marga, RostümSoubrette. Paul Krugeler, GesangHumorist. Fratelli Bozza, italien. musikalische Steinfeger und Röche. Signorita Luisade Siro, italienische Kostüm- Soubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Bi. A. Zimmermann. Victoria- Brauerei, Lühowstraße 111-112. Jeden Freitag und Montag: Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Zum Schluß: Adele, die kalte Mamsell. Ensemble von Meysel. Entree 50 Pf. Sonntag, 29. Oktober, präzise 2 Uhr, Im Vorverkauf 40 Pf.( Siehe Plakate.) 8. Abtheilung im„ Vittoria- Theater". Sonnag, den 29. Oktober: Soiree Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Pass.) Schönste und billigste Sehens würdigkeit der Residenz! Spezialitäten I. Ranges! Neu! Novität! Neu! Einschreibegeld 1 Mark, Monats- in Sanssouci. beitrag 50 Pf. Mitglieder der 1. und 2. Abtheilung, welche die Vorstellung noch einmal sehen wollen, zahlen 1 M. nach. Billets à 1 M. find im Theater und an folgenden Zahlstellen zu haben: N. E. Engel, Chorinerstr. 9. NO. A. Hüttrich, Gollnowstr. 5. NW. A. Schiefel, Gozkowskistr. 8. S. Herm. Bobsien, Kommandantenstraße 62. 410/17 Wilhelm Hagemann, Dranienftraße 144. SO. Th. Stampehl, Mariannenstr. 26. Heinr. Kaufhold, Melchiorstr. 3. Hugo Köhn, Naunynstr. 83. SW. C. Werling, Belle- Alliancestr. 96. 0. Georg Lamcke, Blumenstr. 4/5. Etablissement Buggenhagen. Moritz Play. Kneipp II, oder: Das Blumengretel von NiederSchönhausen. Anfang: Wochentags 71/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. E im Lokale des Herrn Liebermann, Brüderstraße 26, 1 Tr. Tagesordnung: 1. Abänderung der §§ 12 und 29 des Statuts. 2. Wahl des Vorstandes nach dem neuen Statut. 3. Wahl des Rechnungs- Ausſchuſſes. 4. Verschiedenes. Noch nicht erhobene Delegi rtenfarten find im Kaſſenlokale zu haben. Der Vorstand. 2783b J..: W. Erdmann, Borsigender. Sozialdem. Agitationsverein für die Kreise Wittenberg, Torgau u. s. w. Versammlung am Sonntag, den 29. Oft, A6. 61/2 Uhr, Beuthstr. 20. Nachdem: Gemüthliches Beisammensein. Näheres SonntagsAnnonce. 440/1 Allgem. Kranken- u. Sterbekasse der deutschen Drechsler und Berufsgenossen. ( Eing. Hilfskaffe 86) Hamburg. Die Mitglieder- Versammlungen finden statt: Für Bezirk A: Sonntag, 29. Oftober, Vorm. 10 Uhr: Melchiorstr. 15 bei Stehmann. Für Bezirk B: Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Es ist Pflicht, daß die Mitglieder vollzählig in dieser Versammlung erlangen an diesem Abend zur Ausgabe. Damen und Herren als Gäste willkommen. Mache nochmals darauf aufmerksam, daß alle diejenigen Kollegen, die noch im Besitz von Protokollen sind, dieselben mitbringen. Die örtliche Verwaltung. 295/2 Große öffentliche Frauen- und Männer- Versammlung der Drechsler und Berufsgen. Berlins Sonnabend, den 28. Oktober, Abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Ehrenberg, Annenstraße 16. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Mattutat über: Gin Zukunftsbild des Pessimismus". Weiteres wird in der Versammlung bekannt gegeben. 138/4 Der Vertrauensmann. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. DE Verband der Sattler und Tapezirer. Versammlung Uhr, im Lokale am Sonnabend, den 28. Oktober, Abends 8 des Herrn Wienece, Alte Jakobftraße Nr. 83. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Sassenbach über: Heinrich Heine". 2. Dis tuffton. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Achtung! Stuckateure. 290/15 Der Vorkand. Achtung! Sonntag, den 29. Oktober 1893, Vormittags 10 Uhr, in der Gambrinus- Brauerei zu Charlottenburg, Wallstraße Nr. 46: Große öffentliche Versammlung Sonntag, 29. Oftober, Borm. 10 ur: der Stuckateure Charlottenburgs und Umgegend. Mariannenstr. 31/32 bei Dobberstein. Für Bezirk C: Sonntag, 29. Oktober, Vorm. 10 Uhr: Hollmannstr. 33 bei Rambuscheck. Für Bezirk D: Sonntag, 29. Oftober, Vorm. 10 Uhr: Elisabethkirchstr. 14 bei Hirte. Tagesordnung für sämmtliche Versammlungen: Geschäftliches. Kaffenbericht. Ergänzungswahl. Verschiedenes. 2784b Die Zahlstellen, welche jeden Sonnabend von 8-10 Uhr geöffnet sind, woselbst auch neue Mitglieder aufgegenommen werden, befinden sich: Für A: Naunynstr. 78 bei Rohr und Langestr. 35 bei Mair. Für B: Reichenbergerstr. 16 bei Pätzold und Staligerstr. 65 bei rause. Tagesordnung: 1. Die Schäden in unserem Gewerbe und wie stellen sich die Kollegen Charlottenburgs und Umgegend dazu?( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 2787b Die Kollegen der Firma Meuter sowie der Firma Folgmann sind hierdurch speziell eingeladen, auch werden die Berliner Kollegen ersucht, recht zahlreich zur Stelle zu sein. Arbeitslose Kollegen sind von der Tellersammlung befreit. Die Vertrauensleute: L. Kleinert. M. Müller. Versammlung des Fachvereins der Klempner Berlins und Umgegend Sonntag, den 29. Oktober, Vormittags 10% Uhr, im Lokale des Herrn Sauermann, Adalbertstraße 8. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 181/12 Kollegen! Der wichtigen Tagesordnung wegen bittet um recht zahlDer Vorstand. reiches Erscheinen Arbeiter- Bildungsschule( Nord). alte Sonntag, den 29. Oftober, Abends 6 Uhr, bei Brühning, Rosenthalerstr. 11: Für C: 3offenerstr. 35 bei und Alte Jakobstr. 69 bei enz. Für D: Kleine Hamburgerstr. 27 bei Wittschow und Gollnow u. Weinstraßen- Ecke im Lokal; ferner in Moabit, 3wingliftr. 6a bei Tutert. Um zahlreiches Erscheinen ersuchen bringend Die Ortsverwaltungen. Friedrichshagen. Morgen Abend 81/2 Uhr bei Blanke, fussion. 27706 Versammlung Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen W. Wad über: Die Prostitution". 2. Dis. Nach der Versammlung geselliges Beisammensein und Tanz. Gäßte, Herren und Damen, willkommen. Die Schulkommission. Allgem. Verein der Töpfer und Berufsgenossen Deutschlands. ( Mitgliedschaft Berlin.) Friedrichstr. 58, öffentl. Verfamm- Am Freitag, den 27. Oktober 1893, Abends 6 Uhr, in lung d. Arbeiter Bildungsvereins. Vortrag über: Glaube u. Unglaube". Referent: Dr. Binn. 134/4 ratweil'sche sche 386/3 Philipp's Saal, Rosenthalerstraße 38: Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Die Lage des Fensterstreiks. 2. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. Bierhallen Kliem's Volksgarten“, Haſenhaibe 14-15. GB Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom Kryftall- Palatt. Anf. Wochent. 72 Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 30 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., reservirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle Restaurant Zur Gleichheit für Festlichkeiten u. Versammlungen. MorizPlay. Andreasstr. 26. Jeden Sonnabend und Sonntag: Täglich: Gr. Instrumental- Konzert. Familienkränzchen, verb. m. ernsten Gr. Frühstücks- u. Mittagstisdj. und heiteren Vorträgen. Saal f. VerSpezial Ausschant von Pabenhofer samml., Vereine u. Festlichkeit. jeb. Art, Lagerbier, hell und dunkel. nebst verd. Kegelbahn, noch einige Tage An den Wochentagen findet das frei. Jeden Sonnabend u. Sonntag: Konzert in den unteren Restaurations Gänse Ausschieben. 40 in- und räumen, Entree 10 Pf., Sonntag in ausländische Zeitungen liegen aus in dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. F. Wilke's Restaurant Säle für Versammlungen, Rommerse, Festlichkeiten 2c. 3 Kegelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Etablissement ,, Süd- Ost", Sonnabend, den 28. Oktober: 3. Stiftungs- Fest= des Arbeiter- Gesangvereins„ Vorwärts I Süd- Ost" ( Mitglied des A.-S.-B.). Hierzu ladet Freunde und Gönner des Vereins zu recht zahlreichem Der Vorstand. Besuch ein 27946 Anfang Abends 8 Uhr. Entree: Herren 50, Damen 30 Pf. Billets find in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Christenthum und Sozialdemokratie. Den Theilnehmern an der nächsten Versammlung in den Germaniasälen möchte der Unterzeichnete vorschlagen, der weiteren Diskussion folgenden Antrag zu Grunde zu legen: Die Versammlung erklärt sich mit dem Referenten darin Waldemarstr. 75. einverstanden, daß die Sozialdemokratie in ihrer Parteithätigkeit zwar die Jeden Sonnabend und Sonntag: Kirche bekämpfen muß, soweit sie sich dazu hergiebt, das Streben nach politis Grosser Ball. 5051L Scher und wirthschaftlicher Freiheit und die Freiheit der Wissenschaft und ihrer Empfehle meinen Saal sowie zwei Verbreitung unterdrücken zu helfen; die Frage aber, ob das Christenthum mit Vereinszimmer, 60 und 20 Pers. fassend, freier Wissenschaft und freier Politik vereinbar ist oder nicht, muß die Partei auch mit Pianino, zu allen Gelegen- der freien Forschung des Einzelnen überlassen als dessen Privatsache. Th. v. Wächter. C. Ulrich. 427/4 ,, Zur Gleichheit", Andreasstr.26.heiten passend. Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 253. Parteikag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Vierter Verhandlungstag. Köln, den 26. Oktober. Singer eröffnet die Sigung um 94 Uhr mit Begrüßungs: worten an den Genossen Baerer- Harburg, der heut seine silberne Hochzeit feiert. Seit 1864 steht Baerer in der Bewegung. Es sei ein Beweis feines hohen Pflichtgefühls, daß er an den Verhandlungen des Parteitages theilnehme trotz des Festes, das sonst im Kreise der Familie gefeiert werde.( Lebhafter Beifall.) Es wird in die Tagesordnung eingetreten. Be Freitag, den 27. Oktober 1893. * 10. Jahrg. hochfliegenden Pläne sich so gar nicht verwirklichen wollen. Aber die Rippen zu fahren, ist nicht gerade unser würdig. Aber die die deutsche Arbeiterbewegung ist nun einmal fein Feld, auf gereizte Stimmung des Mittelpunktes der Generalfommission ist dem der Weizen der Gompers und Konsorten blüht... Euch begreiflich. Sie hat einen sehr unglücklichen Geburtstag, sie ist am„ Korrespondenzblatt" scheint das Fell arg zu jucken, und zu einer Zeit entstanden, wo das infolge der wirthschaftlichen wenn es denn fein muß, dann wird es auch gelegentlich ge- Ronjunktur übermächtige Unternehmerthum jeden Streif zu strichen werden( große Heiterkeit des Parteitages) hoffentlich seht Boden drückte, sie hat infolge des wirthschaftlichen Rückganges Den Rückzug Ihr aber noch zur rechten Zeit ein, daß es besseres zu thun nichts als Niederlagen zu verzeichnen gehabt. sollte sie decken, wo sich der Feldherr und seine ganze Meistergiebt, als sich gegenseitig zu reiben." schaft zu bewähren hat. Von dieser Meisterschaft habe ich nichts Ueber den weiteren Verlauf der heutigen Verhandlungen gesehen, von den Verhandlungen über die Gewerkschaftsfrage wurde erwartet, daß sie den Höhepunkt des Kongresses bilden gingen uns die folgenden Privatdepeschen zu: bin ich nicht in der Lage auf Ihre Auseinandersetzung Ihnen sprach von den ungeheuren Anforderungen, die die gewerkschaftLegien fortfahrend: Jch antwortete darauf folgendes: ,, Leider würde, statt dessen hat Legien die Debatte sehr verflacht. Legien antworten zu können, weil ich gewohnt bin, mit meinen Partei- liche Organisation an jeden Einzelnen stelle. Wenn ihre Strahlen genossen so höflich zu verkehren, als der geringe Bildungsgrad, so leuchten, daß sich jeder daran verbrennt, jeder seine Existenz aufs Punkt 6: Die Gewerkschaftsbewegung und ihre Unterstützung den ich mir als Arbeiter anzueignen vermochte, es mir gestattet. Spiel zu sehen bereit sein muß, der sich ihr anschließt, dann konnte durch die Parteigenossen. ( Unruhe.) Sie scheinen jede Meinungsäußerung, die nicht mit nichts Abschreckenderes gesagt werden. Er hat diese Schlußfolgerung Berichterstatter Legien: Die Frage der gewerkschaft ihrer Meinung übereinstimmt, für ein Vergehen zu halten. freilich nicht gezogen, aber dafür, daß er feine Gedanken nicht lichen Organisation beschäftigt den deutschen Parteitag bereits Soffentlich werden Sie es aber nicht für ein Vergehen halten, logisch zu Ende führt, können wir doch nichts. Er mag die zum dritten Mal. Diese Beschäftigung ist fein Nachtheil. Ich daß ich mich der stillen Hoffnung hingebe, daß eine Beit fommen besten Bestrebungen haben, aber es fehlt ihm an genügenden halte es für wünschenswerth, wenn jedem Kongres neben wird, wo nicht nur die auserlesenen Führer der Partei, sondern Taft. So behauptete er, die politischen Bewegungen seien mit dem Bericht über die politische, auch ein Bericht über die auch die weniger qualifizirten Genossen ihre Meinung der Stimmzettelabgabe erschöpft. Das habe ich bei den Unabgewertschaftliche Entwicklung vorgelegt würde. Beide Be- äußern dürfen." Ist es mir da zu verdenken, wenn ich sage: Es hängigen, bei Werner und Komp. gelesen, mit denen Legien selbstwegungen halte ich für beinahe gleichwichtig. Auch im Ge- ist ein sehr schwerer Vorwurf, der gegen uns unbegründet von Auer verständlich nichts gemein hat. Die Behauptung ist grundfalsch! schäftsbericht des Vorstandes ist dies Mal die Gewerkschafts- erhoben wurde. Das trägt nicht zur Verständigung bei. Auer steht der Sehen fie fich die Strafregister an, die wir führen, in denen bewegung behandelt. Doch befinden sich einige Irrthümer darin. Gewerkschaftsorganisation nicht so sympathisch gegenüber, wie es hunderte von Jahren Gefängniß verzeichnet sind, die unsere Redner verliest eine im Bericht, wie er sagt, dem Sinne nach sein sollte, das beweisen diese seine Aeußerungen zum mindesten. Parteigenossen zu verbüßen haben. Glauben Sie, daß diese richt richtig wiedergegebene Stelle im" Korresgondenzblatt der Wir wünschen, daß die hervorragenden Genossen sich, soweit es trockenen Ziffern nicht von so mancher vernichteten Existenz er Generalfommission". Im Korrespondenzblatt" weise der Vor- ihnen möglich ist, den Gewerkschaftsorganisationen anschließen. zählen? Denken Sie an das Sozialistengesetz, das Hunderte wurf gegen die Führer, sie stünden der Gewerk- Es wird ja gesagt, unsere leitenden Kreise gehören der Organi- ruinirt hat, die Familienväter aus ihrem Heim riß und schaftsbewegung feindlich gegenüber, zurück. Im fation gar nicht an. Ferner wünschen wir, daß die Frage der in das Eril jagte, so daß manche in ihrer Verzweiflung richt aber werde das Gegentheil gesagt. Man sollte, Gewerkschaften von der Presse eingehender behandelt wird, zum Selbstmord schritten. Heißt das nicht Eristenzer. meint Redner, lieber nichts zitiren, oder doch wenig arbeitet doch auch die Fachpresse ununterbrochen für die politischen aufs Spiel setzen? Und diese Opfer sind für die politische Be= stens wörtlich zitiren. Vom Correspondenzblatt" seien Prinzipien. wegung gebracht worden.( Lebhafter Beifall.) Legien hat seine feine Vorwürfe gegen die Führer der Partei erhoben worden. Genosse Arons hat eine Resolution eingebracht, die voll- abfolute Urtheilsunfähigkeit bewiesen. Er verlangte, daß die Die Parteipreffe bringe seit der Anregung des Correspondenz- kommen dem entspricht, was die Gewerkschaften wünschen. führenden Parteigenossen sich ihren Gewerkschafts- Organisationen blattes" zum Theil sehr gute Artikel über die Gewerkschafts- Durch die weitere Entwicklung der gewerkschaftlichen Orga- anschließen. Ich gehöre feiner an, auch Bebel nicht. Soll bewegung. Mit diesem Erfolge könne man ganz zufrieden sein, aber nisation fann der Partei kein Schaden erwachsen. In Deutsch Liebknecht dem Verein Berliner Journalisten beitreten?( Rufe: er genüge doch nicht. Die Meinung, daß die Partei der Gewerk- land fehlt jede Möglichkeit, daß die Gewerkschaften in Gegensatz Nein!) Singer soll in neuester Zeit ein menschliches Rühren schaftsbewegung nicht sympathisch gegenüberstehe, sei durchaus zur politischen Bewegung gerathen. Dafür bürgen auch empfunden haben, und Mitglied der Freien Vereinigung junger nicht neu. Bebel habe in Paris gesagt, daß man gefunden die Führer, die ihre Schuldigkeit stets auch in poli- Kaufleute geworden sein.( Große Heiterkeit.) Wir unterſtüßen habe, daß die bürgerliche Gesellschaft doch noch verhältnißmäßig tischer pinsicht gethan haben und thun werden. Redner die Gewerkschaften durch unsere Reden. Angenehm ist das nicht, fest sei, und daß es deshalb nothwendig sei, die Arbeiter für bittet, die Resolution Arons zum Nutzen der Partei und denn sofort nach Beendigung des Vortrages fangen die Zänkereien die Gegenwart gewerkschaftlich zu organisiren. Mitte der 80er der Gewerkschaftsorganisationen anzunehmen. über die Form der Organisation an. Das Finale ist, daß sich Jahre hätten verschiedene Genossen in Hamburg ihm gegenüber Korreferent Auer: Wenn die Generalkommission nicht die zwei Menschen Ohren und Nasen abschneiden würden, wenn nicht erklärt, daß Bebel ein entschiedener Gegner der Gewerkschaften Bedeutung erlangt hat, die die Gründer gewünscht haben, und die Polizei da wäre.( Große Heiterkeit.) Diesem skandalösen sei. Die Bebel'sche Aeußerung in Paris habe ihn aber vom die vielleicht auch im Interesse der Gewerkschaftsbewegung ge- Streit um die Organisationsform muß ein Ende gemacht werden. Gegentheil überzeugt. Wir geben uns alle Mühe, die legen hätte, so ist Genosse Legien der sprechende Beweis dafür Die Animosität der Gewerkschaftskommission gegen mich soll aus Arbeiter in die Gewerkschaften zu ziehen, und sie dort gewesen, woran es gelegen hat. Genosse Legien hat sich als das dem Verdachte entstanden sein, der Baumeister Keßler sei mein gleichzeitig zu tüchtigen Parteigenossen zu erziehen. Nicht die geistige Haupt der Generalfommission hingestellt, das ist richtig. Schüßling. Das ist nicht der Fall, ich suche allerdings vorjenigen Genossen sind die besten, die in ärmlichen Verhältnissen Wenn man sich aber von so kleinlichen Gesichtspunkten leiten handene Gegenfäße auszugleichen und habe auch den Genossen leben, sondern umgekehrt. Darin sind wir einig. Gelingt es läßt, wenn man Bitate aus Privatbriefen verliest, die erst ge- Reßler gebeten, friedlich zu sein. Partei können wir nicht erder Gewerkschaftsbewegung, die wirthschaftliche Lage selbst nur schrieben wurden, als der Krafehl im Gange war, wenn man greifen, sonst hätten wir zwei Lager in der Partei. Ginge es einzelner Arbeiterschichten zu bessern, so ist das schon ein Vor- jeden höheren Gesichtspunkt außer Acht läßt, dann ist es, von nach mir, dann sperrten wir die streitenden Theile, auch theil. Die gewertschaftliche Organisation ist die Vorschule der wirthschaftlichen Lage abgesehen, kein Wunder, wenn die die Solinger so lange in eine Dunkeltammer, bis sie ter politischen. Sie zeigt dem ungeschulten Arbeiter, Gewerkschaftsbewegung nicht Fortschritte macht. Jede Zeile flehentlich bitten: Laßt uns raus, wir wollen uns vertragen. daß eine Harmonie zwischen Kapital und Arbeit nicht des Briefes, den ich an Legien gerichtet habe, halte ich aufrecht.( Große Heiterkeit.) Warum schreibt Legien nicht für die Parteibesteht. Die indifferenten Arbeiterschichten auf Ihn bringt Legien als Beweis, daß ich der Gewerkschafts- presse, sondern für das„ Sozialpolitische Zentralblatt"? Fühlt gerüttelt. Die gewerkschaftliche Organisation erzieht den Ar- bewegung nicht sympathisch gegenüberstehe. Aber, Genoffe er sich wohler in der Gesellschaft von hochstehenden Beamten beiter beständig zu einem charakterfesten, opfertreuen Genossen. Legien, sind Sie denn die ganze Gewerkschaftsbewegung? Alles und Doktoren? Daher der Pilgergang nach Frankfurt. Es ist nicht schwierig, alle fünf Jahre einen Stimmzettel in den beurtheilt er kleinlich, überall muß er um die Ecke sehen. So Die Doktoren gehören wohl zu uns, aber sie bilden nicht Rasten zu stecken, einem Wahlverein beizutreten und Beiträge zu hat er entdeckt, daß ich die Zentralfonne der deutschen Sozial- das Rückgrat der Partei, das sind die Proletarier! Redner leisten; aber es ist schwierig, die materiellen Opfer zu leisten, demokratie sei. Es ist sehr charakteristisch, daß Legien überall empfiehlt die gestern mitgetheilte Resolution und schließt: Wir die die Gewerkschaften von ihren Mitgliedern verlangen, die das persönliche Moment in den Vordergrund gestellt hat. Dieses erwarten nun, daß auch diejenigen, die bisher störrisch bei Einfeßung der ganzen Existenz, der ganzen Person für die persönliche Moment beherrscht und schädigt ja auch die ganze Seite standen, anerkennen, daß es nicht blos Worte sind, die in Gesammtheit, wie sie beim Lohnkampf nöthig wird. So hohe An- Gewerkschaftsbewegung. Die einen fagen: mir gefällt die Nase dieser Resolution stehen, sondern daß sie unsere wirklichen Geforderungen stellt die politische Organisation niemals an ihre des alten Graubarts nicht, und der alte Graubart sagt wieder: danken und Empfindungen ausdrückt.( Lebhafter Beifall.) Angehörigen.( Widerspruch.) Ausnahmen gebe ich zu. Die uns mir ist der eine zu dumm. Aber während überall nur persönliche Liebknecht stellt fest, daß der gewaltige Berg der seit bevorstehenden Kämpfe werden größer und gewaltiger werden Neigungen entscheidend sind, sucht man mit allem Monaten angehäuften Beschuldigungen heute ein lächerliches als diejenigen, die wir bestanden haben. Und im letzten Eifer nach prinzipiellen Gründen, um den rein per- Mäuschen geboren habe. Legien habe, weil er keine Thatsachen Entscheidungskampfe werden wir Leute brauchen, die sönlichen Gegenfaz damit zu verdecken. Namen werden hatte, zu persönlichen Angriffen, die auf Klatsch beruhen, seine bereit sind, ihre Person in die Schanze zu schlagen. für die verschiedenen Organisationsformen erfunden, die Zuflucht genommen. Kein Sozialdemokrat sei gegen die GeDeshalb müssen wir alles thun, uns solche Leute zu erziehen, ich mir gar nicht alle merken kann. Da giebt es Zentral- wertschaftsbewegung. Redner geht auf die Anfänge der englischen wollen wir den Emanzipationskampf der Arbeit durchführen. organisationen, Lokalorganisationen, lokale Organisationen mit Gewerkschaftsbewegung ein, die aus der Gewerkschaftsduselei, Deshalb fordern wir die Unterstützung der gewerkschaftlichen loser Bentralisation, mit Bertrauensmännern und dann stellen dem alten Trade- Unionismus in die praktische Bewegung, den Organisation in jeder Hinsicht durch die Parteigenossen und die sich die Veranstalter des Wirrwarrs als die gekränkten Leber- neuen Trade- Unionismus übergegangen ist, erwähnt, daß er nach Parteipresse. Stets ist die Gewerkschafts- Organisation von würste( Stürmische Heiterkeit) hin und sagen, die Partei ist seinem 13jährigen Aufenthalt in England zuerst in Deutschland geuns nur als Palliativmittel bezeichnet worden. Wir Schuld daran, wenn es mit der Organisation nicht vorwärts geht. werkschaftlich auf grund seiner englischen Erfahrungen organisirt überschätzen sie nicht, aber wir wollen sie gefördert sehen. Wo sind die Beweise dafür, frage ich? Es gab eine Zeit, wo habe. Jezt tauche bei uns der Gewerkschaftsdusel( das heißt, Thut die Parteipreffe nun wirklich alles in dieser Hinsicht? eine zielbewußte Gegenagitation in der Sozialdemokratie gegen daß die Gewerkschaftsorganisation das Hauptziel sei) namentlich Redner verliest einige Zitate aus der Parteipreffe, aus denen die Gewerkschaftsorganisation bestand. Das war in den Zeiten bei den Unabhängigen" wieder empor. Nur dieser Gewerkschaftsfeiner Meinung nach hervorgeht, daß dies nicht immer der Fall der Blüthe der Lassalle'schen Richtung. 1872 beschloß die General- dusel sei der Feind. Er bitte, den Antrag Auer und Genossen gewesen sei. Der Vorwärts" habe den Halberstädter Kongreß versammlung des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins, daß einstimmig anzunehmen. " einen Froschmäusefrieg genannt. Der Chemnißer Beobachter" sobald wie möglich alle innerhalb unserer Partei bestehenden Völkel Berlin bedauert, daß die Diskussion einen so perhabe den Buchdruckerstreit und seinen Mißerfolg als Beweis be- gewerkschaftlichen Verbindungen aufgelöst und die Mitglieder fönlichen Charakter angenommen habe. Nichtsdestoweniger tönne zeichnet, daß der wirthschaftliche Kampf nichts nüße, bevor nicht die dem Allgemeinen deutschen Arbeiterverein zugeführt werden. er nicht verhehlen, daß in den Kreisen der Gewerkschaften das GeArbeiter sich politische Rechte errungen hätten. Der Vorwärts" Noch schärfer lautete der Beschluß von 1874. Damals konnte fühl vorherrsche, die politischen Führer seien der Gewerkschaftshabe von dem weichen Kehrichthaufen der Gewerkschaftsduselei von einer zielbewußten Gegnerschaft die Rede sein. Die Pflicht, bewegung nicht besonders freundlich gesinnt. Eine Klärung könne nur gesprochen; damit nüße man der Gewerkschaftsorganisation nicht die jetzt ausgesprochen werden soll, daß jeder Partei- nüßlich sein. Er meine, die politische Bewegung tönnte nicht gerade. Jm Voltsblatt für Teltow- Beeskow" habe gestanden, genosse sich der Gewerkschaftsorganisation in seinem Berufe an- ohne die gewerkschaftliche erfolgreich sein und umgekehrt. Beide der ökonomische Kampf sei für die Endziele der Bewegung be- zuschließen habe, hat im gewissen Sinne, trotzdem sie das gehören zusammen, die gemerkschaftliche sei die Vorschule für die deutungslos. Derartige Ausführungen sind nicht ge- Entgegengesezte will, etwas Gemeinsames mit diesen Beschlüssen, politische Bewegung. Er empfiehlt versehentlich die Resolution eignet, der Gewerkschaftsorganisation zu nügen. Da- denn trotz dieser Beschlüsse war das Bedürfniß nach einer ge- Auer( Stürmischer Beifall), bemerkt hierauf sein Versehen und gegen müssen wir protestiren. In der Generalfommission werkschaftlichen Organisation auch bei den Mitgliedern des all- empfiehlt die Resolution Arons.( Vereinzelter Beifall.) fonzentrirt sich die gewertschaftliche Organisation; ihre gemeinen deutschen Arbeitervereins so stark, daß die Beschlüsse Schoenlant Berlin vermißt größere Gesichtspunkte im Pflicht sei es, derartige Angriffe zurückzuweisen. Genosse Auer, rein auf dem Papier stehen blieben. Beschließen wir das Ent- Referat Legiens, und weist die Unmöglichkeit der Forderung der im Parteivorstand der Punkt sei, um den sich alles dreht gegengesette, der Erfolg wäre heute derselbe wie damals. Doch nach, daß jeder Parteigenoffe einer Gewerkschaftsorganisation ( Heiterkeit) habe persönlich und als Privatperson über die Bildung auch schon damals in der Zeit der Blüthe des Lassalleanismus angehören müsse, wie sie die Resolution Arons verlange. Die der Generalfommission ihm( Redner) geschrieben, daß die General gab es eine andere Richtung innerhalb der deutschen Arbeiter- Landarbeiter scheiden aus, da sie sich gesetzlich gar nicht toaliren kommission auf die Dauer schon aus finanziellen Rücksichten nicht bewegung, die eine andere Auffassung über die Rolle hatte, die dürfen. Vielen guten Parteigenossen sei es gar nicht möglich, neben dem Parteivorstand werde bestehen bleiben können. die Gewerkschaftsbewegung zu spielen berufen sei und die auch sich zu organisiren, so allen staatlichen Beamten und UnterIn einem weiteren Briefe habe Auer an ihn auf den bereits mit voller Klarheit die Grenzlinien zwischen ihren Auf- beamten, so den Hausindustriellen, den armen Genossen im Artikel der Nr. 19 des Korrespondenzblattes" hin folgendes gaben und denen der politischen Partei zu ziehen wußte. Es Vogtlande, im Eulengebirge. Die Resultate bei ben geschrieben: Während früher die Gewerkschaften als ein zwar war auf dem Rongreß der Holzarbeiter Deutschlands, der Wahlen seien im Rheinland und Westfalen, wo viele felbständiger heil, aber immer nur als ein Theil der organi- im Jahre 1873 in Nürnberg abgehalten wurde, wo Birfas- Organisationen bestehen, schlechter, als in Sachsen mit seiner firten, tlassenbewußten Arbeiterbewegung betrachtet sein wollten Mainz in einem Vortrage über Zweck und Nußen der Hausindustrie. Die Partei habe die Pflicht, die Gewerkschaften, und auch betrachtet wurden etwa wie die Artillerie eine Gewerkschaftsbewegung, folgendes sagte: Es ist naiv, alles wo Boden für sie vorhanden ist, zu unterstützen, aber sich mit Spezialwaffe in der Armee, aber doch nicht diese selbst, sondern Heil der Arbeiter allein von den Erfolgen, die durch die Ge- gebundenen Händen ihnen überliefern, tönnen wir nicht, der Vernur ein Theil derselben ist macht sich seit der Gründung der werkschaften und Gewerkvereine errungen werden können, zu such würde scheitern an dem granitenen Wiederſtande der sozialen Generalfommission das Bestreben bemertlich, die Gewerk- erwarten, wie es umgekehrt thöricht wäre, deshalb, weil die Ge- und ökonomischen Verhältnisse. schaften von der politischen Partei zu trennen und beide werkvereine zur Verbesserung der Lage der Arbeiter nur theilStubenrauch Oppenheim tritt gleichfalls für die ReOrganisationen als rivalisirende Mächte zu behandeln. Ich weise und bedingungsweise beitragen tönnen, diese Organisationen solution Auer ein. halte diese Bestrebungen, welche speziell in den Generalffommission ale zweck und nuglos zu verwerfen. Beide Organisationen Bebel: Legien habe seine Stellung zu den Gewerk ihren Ausgangs- und Stützpunkt haben, für sehr verehrt und haben sich gegenseitig zu ergänzen. Der politische Kampf ist in schaften ganz falsch dargestellt. Es sei auffällig, wie wenn sie größeren Anklang fanden, geradezu für verhängnißvoll den gewerkschaftlichen Bereinigungen gefeßlich unstatthaft, er muß unbewandert Legien in der Geschichte der deutschen Gewerkfür die ganze deutsche Arbeiterbewegung. Ich fürchte nun zwar in der politischen Organisation der fozialdemokratischen schaftsbewegung sei, so daß ihn erst ein noch dazu falsch nicht, und die Erfahrungen seit Halberstadt bestätigen das, daß Partei geführt werden. Und das, was die politische Partei- verstandenes Wort, das er( Bebel) in Paris gesprochen, über Ihrer und Ihrer Freunde Separationsbestrebungen irgend welchen Organisation ihren Mitgliedern nicht gewähren kann, nämlich seine( Bebel's) sympathische Stellung zur Gewerkschaftsbewegung Erfolg haben werden. Die Zahl der alten Genossen, welche die aus dem Kampfe schon jetzt materiellen Nutzen zu ziehen, dazu unterrichtet habe. Er habe schon im Jahre 1868 für die GewerkPartei und Gewerkschaften unter den schwierigsten Ver- sind die Gewerkschaften da. Beide Organisationen ergänzen schaften gewirkt, In den 70er Jahren wie später in den 80er hältnissen in treuer Waffenbrüderschaft Schulter an Schulter sich, und so geht es vereint vorwärts. So haben wir 1873 Jahren habe er mit Auer für die Gewerkschaften agitirt. Unter haben tämpfen sehen und selbst mittämpften, ist eben doch zu gedacht, so haben wir seitdem gehandelt. Die Beschwerde der Herrschaft des Sozialistengesetzes sei auf grund der Reden groß, als daß Ihre aus den Nägeln gesogenen Behauptungen des Genossen Legien über die falsche Bitirung des Kor- der Führer behauptet worden, die Gewerkschaften seien streng über die angebliche Vernachlässigung der Gewerkschaften irgend respondenzblattes" ist hinfällig. Genosse Legien muß mit seinen sozialdemokratisch, und das Gesetz habe sie infolge dessen auch wie ernst genommen zu werden brauchten. Es mag ja für die kleinlichen Rempeleien aufhören. Er hat von Genossen Fischer getroffen. Er sei nicht Mitglied einer Gewerkschaft und werde Bäter der Generalfommission sehr ärgerlich sein, daß der Ein- als von einem befoldeten Parteigenoffen gesprochen. Legien ist auch nicht eintreten; man sage, die Führer sollten das gute Beifluß dieser Körperschaft ein so bescheidener geblieben ist und die auch ein besoldeter Parteigenosse. Die heimtückische Art, zwischen spiel geben. Das sei die Einführung des Personenfultus durch $ eine Hinterthür. Sind die politischen Führer erst in der Gewerkschaft, Ueber die Vorlage betr. die Schaffung der Stellen zweier| Magistrat gelegen habe. Die Differenz zwischen den Preisen für die dann sollen sie dort auch Vorstandsmitglieder werden, sollen Ar- Gemeindebeamten für den Vorstand der Invaliditäts- Grundstücke sei 15000 m., fogar bei Grundstücken gleichen Werthes tikel schreiben, und das können sie nicht bei der Arbeitslast, die und Altersversicherungsanstalt Berlin hat sich sei die Differenz der Preise gewaltig. Für die Stralauer Straße sonst auf ihren Schultern ruht. Was Schoenlant zur Resolution der Ausschuß für die Anstellung befoldeter Gemeindebeamten fomme 9000 M. für die Quadratruthe Borderland heraus. Die GrundArons gesagt, ist richtig. Wie kann man denn die durch den schlüssig gemacht. Er schlägt die Annahme vor mit der Maß- besitzer schienen vergessen zu haben, daß, wenn die Uferstraße ans Streit auseinander gejagten Bergarbeiter, die 10 000 Stimmen gabe, daß das Gehalt nicht auf 5100 bis 6000 M.( von 3 zu 3 gelegt würde, sie zu den Kosten herangezogen würden. Unter für uns abgegeben haben, wieder in die Gewerkschaften hinein Jahren um 300 M. steigend), sondern auf 5400 bis 6600 m. be- biefen Umständen ist der Grundstückstomplex eine Million zu treiben? Die Gewerkschaftsbewegung tritt eben gegen die poli- messen werden soll; falls der Magistrat diese Beamten aus der theuer. Warum ist der Weg der Möglichkeit der Expropriation tische in den Hintergrund. Wir mögen gewerkschaftlich organisirt Bahl der Magistratsassessoren entnimmt, soll ihm das Recht der seitens des Magistrats nicht beschritten? Wäre die Uferstraße ansein wie wir wollen, wenn das Kapital zu einer Macht wird, zurückberufung gewahrt bleiben. gelegt, die Baufluchlinie festgesetzt, dann müßten sich die Besitzer er wie in der Kohlen und Eisenindustrie Rheinland- Westfalens Hierzu ist ein Antrag des Stadtverordneten Kalisch einge- flären, ob sie ihre Grundstücke uns getheilt oder ganz überlassen dann ist es aus mit der Gewerkschaftsbewegung. Dann hilft gangen, die Vorlage zur nochmaligen Berathung an den Aus- wollten. Wir lehnen die Vorlage ab. nur die politische Macht. In dem Maße, wie die kapitalistische schuß zurückzusenden. Stadtrath Borchardt: Die Stadtbauräthe find selbsiverGesellschaft sich entwickelt, wird der Gewerkschaftsbewegung ein Lebensfaden nach dem anderen zerschnitten. Wenn etwas zur Frenzel, Dr. Gerstenberg und Ober- Bürgermeister stücks des Amtsgerichts erkundigt. Wir sollten aber einen JuſtizDiesem Antrage wird, nachdem die Stadtvv. Kalisch, ständlich befragt worden. Wir haben uns wegen des GrundBersumpfung der Gewerkschaftsbewegung beiträgt, so ist Belle zu der Angelegenheit gesprochen, von der Versammlung palast bauen neben der Kadettenanstalt, Straßenanlagen, die es der Kanossagang nach Frankfurt gewesen. Wenn man stattgegeben. Häuser in der Neuen Friedrichstraße laufen. Die Ministerialfich hier mit den wüthendsten Gegner in voller Freundschaft über die kleinlichsten Dinge der Welt unterhält, so taufs von Grundstücken in der Stralauer- und Kl. Stralauer- meter hergeben. Expropriiren fönnen wir nicht, es giebt kein Der Ausschuß zur Vorberathung der Vorlage wegen An- Bautommission muß bauen, der Fistus will feinen Quadrats ist das nicht mehr schön. Wenn irgendwo, so kann man hier straße behufs Erbauung eines zweiten Berliner Rath- Gefeß, welches uns dies ermöglicht. von einem sozialdemokratischen Wadelstrümpflerthum sprechen. hauses hat sich in drei Sigungen mit der Erörterung der Stadtv. Ryllmann ist mit dem Ausschußantrage eins Leider hat sich fein Parteiblatt gefunden, das die Betheiligung selben beschäftigt und sie schließlich mit 11 gegen 2 Stimmen verstanden. an dem Frankfurter Kongreß verurtheilt. Wir haben alle Ursache, angenommen, dagegen die Zahlung einer Entschädigung Stadtv. Schönfließ: Das Unglück bei der Voraufmerksam darauf zu sein, was die Gewerkschaftsführer treiben. von 50 000 M. Vermittlungsgebühr an den Kaufmann Oswald lage ist, daß uns einfach die Pistole vor die Brust gesezt ist. Eine Betheiligung an einem Kongresse, wie dem Frankfurter, Schneider abgelehnt. Wie der Bericht mittheilt, ist diese Forde- Das Budgetrecht der Versammlung wird geradezu angegriffen. wäre vor zehn Jahren noch unmöglich gewesen: sozialdemo- rung von dem genannten Herrn zurückgezogen wor- Wir können verlangen, die Sache mit Ruhe zu berathen. Diese fratische Gewerkschaftsführer mit einem Manne wie Möller- den. Da der Besitzer eines der in Betracht kommenden Grund- Ruhe war auch im Ausschuß nicht vorhanden, namentlich bezüg Dortmund, sonst einer unserer wüthendsten Geguer, in freund stücke seine Forderung um 10 000 m. ermäßigt hat, so beläuft lich der andern Projekte. Immer wurde uns der 1. November schaftlicher Unterhaltung! Das lateinische Wort hat hier Gel- fich der Gesammtpreis auf 4 965 000 M. Daß auf irgend einem vorgehalten als Endtermin. Wir wollen keinen Schaden, wenn tung: haben die Consule acht, daß dem Gemeinwesen kein Schade andern Wege das Bauterrain billiger zu beschaffen sei, ist nach wir die Sache heute ablehnen. geschieht und wenn die Konfule nicht fähig sind, sollen fie der Meinung des Ausschusses nicht anzunehmen. Die ander- Stadt. Sa ch 3 II.: Der Ausschuß hat mit 11 gegen von den Genossen vor Gericht gestellt werden.( Lebbafter weitigen der Stadt angebotenen Terrains hat der Ausschuß 2 Stimmen die Vorlage angenommen. Diese 2 Stimmen find Beifall.) hauptsächlich wegen der zu großen Entfernung derselben vom Herr Selle und Herr Schönfließ. Man muß gegenüber der Es tritt eine kleine Pause ein. Zentrum außer Betracht gelassen. Die während der Ausschuß- Deffentlichkeit doch darauf hinweisen, daß es auch heute wieder verhandlungen neuerdings aufgetauchte Möglichkeit, das Gerichts- diese Herren sind( Unruhe. Zwischenrufe). gebäude in der Jüdenstraße vom Justizfiskus zu erwerben, ist nach genauerer Information, die beim Geh. Oberjustizrath Starte eingezogen wurde, wieder in den Hintergrund getreten, da der Fiskus an den schon 1886 von der Stadt als nicht akzeptabel bezeichneten Bedingungen für den Erwerb festhält. Stadtv. Dr. Neumann wundert sich über die Art und Weise, wie der Stadtverordnetenversammlung diese Vorlage zuging. Würde uns eine Vorlage gemacht, der wir alle ohne nichts Besseres, dann könnten wir dem Magistrat den Triumph Weiteres beistimmten, und zu der wir sagen müßten, es giebt seiner Wirksamkeit gönnen, mit der er uns überrascht hat. Das ist bei dieser Vorlage nicht der Fall. Zu erörtern ist namentlich Nach Beendigung derselben erklärt Bebel, der von ihm genannte Möller- Dortmund sei nicht der Reichstags- Abgeordnete, sondern defsen Bruder. Sustopf Hornberg: Die Partei habe den Gewerkschaften gegenüber völlig ihre Schuldigkeit gethan, aber die politische Bewegung gehe doch vor. Die Presse enthalte genug über die Gewerkschaftsbewegung, namentlich verdiene der Vorwärts" feinen Vorwurf nach diefer Richtung. Der Vorwärts" tönne doch nicht zu gunsten der Gewerkschaften seinen politischen Theil aufgeben. Er empfiehlt die Resolution Auer. Paul Hannover: Die Tribüne bier ist zur Guillotine für die Gewerkschaftsbewegung geworden und die Folgen werden sich noch in unliebſamer Weise später zeigen. Gerade wir Gewerk schafter betreiben die schwierige Agitation in kleinen Städten und auf dem Lande. Das ist schwerer als von Stadtv. Spinola hätte erwartet, daß Stadtverordneter Vogtherr gegen die Vorlage stimmen würde. Ist es denn zweckmäßig, jeßt eine Ausgabe von 10 Millionen zu machen, be sonders da wir vor der Frage der Einverleibung der Vororte ſtehen? Den Beschlüffen der Versammlung vom 4. Mat, betr. die der um Ein Schlußantrag wird angenommen. Persönlich bemerkt Stadtv. Vogtherr: Herr Spinola hat mich falsch verstanden, wenn er meint, ich würde warm eintreten für die Vorist nicht persönlich). Ich habe unfere Zustimmung an Bedingungen lage.( Stadtverordneten- Vorsteher Dr. Langerhans: Das geknüpft. Da der Magistrat auf dieselben nicht eingegangen ist, müssen wir gegen die Borlage stimmen.( Große Heiterkeit.) Nach andern persönlichen Auseinandersehungen zwischen den die Bedürfniß und die Terrainfrage. Erstere wird ohne Weiteres anerkannt. Es handelt sich nun darum, wollen wir ein Stadtv. Schönflies und Sachs II wird der Ausschußeiner großen Stadt nach der andern großen Stadt zu fahren und vor Rathhaus oder ein Dienstgebäude, in denen die Kommunal- antrag in namentlicher Abstimmung mit 59 gegen 53 Stimmen 10 000 Personen zu sprechen, sich nach der Rede beglückwünschen sachen sicher verwaltet werden. Wollen Sie ersteres, dann abgelehnt. Das Ergebniß wurde mit Aeußerungen des Mißzu lassen und wieder abzufahren. Warum wird es uns denn so müssen wir einer Monumentalbau errichten. Gerade die be- fallens seitens der Minorität aufgenommen. Ebenso wird die schwer, für das Wachsthum der Gewerkschaften zu wirken? gleitenden Umstände sind die Voraussetzung für das Rathhaus. Magistratsvorlage abgelehnt. Weil in den kleinen Orten der Parteiführer sagt: Ach, was man kann nicht sagen, was geht uns die Uferstraße und die werde ich mich mit dem Gewerkschaftsquatsch abgeben, ich halte Berbreiterung der Straße an. Ich habe in dem Bericht das Einführung der neugewählten Stadtverordneten, nur politische Reden, natürlich hochpolitische Reden.( Große Gutachten unserer beiden städtischen Bauräthe gerade vermißt, hat, nachdem der Magistrat sich dem Standpunkt der BerHeiterfeit.) Auch der Parteitag fagt heute, die Mission der deren Meinung sonst bei allen Kleinigkeiten vorgelegt werde. Mir Sammlung angeschlossen hat, auch der Oberpräsident ſeine ZuGewerkschaften sei schon erfüllt. Das ist aber nicht richtig, die wurde heute gesagt, wir könnten das Terrain des alten Polizei- ftimmung gegeben. Die bezügliche Vorlage wird zur Kenntniß Gewerkschaften sind heute nothwendiger als je. Ueberall bilden präsidiums nicht erhalten, weil es reservirt sei für die Ministerialsich katholische oder religiöse Organisationen, um die Arbeiter Baukommission. Sollte diese nicht irgend anderswo ihre Geschäfte Ein Antrag von Mantel und Genossen verlangt vom Magistrat von den zielbewußten Gewerkschaften abzuhalten. Die Resolu- treiben können? Es schwebt noch vieles in der Luft, darum kann Auskunft über die Frage, ob thatsächlich der Ausbau der alten tion Arons giebt den Gewerkschaften, was sie zu verlangen ich die geforderte Summe nicht bewilligen und dem Ausschuß- Militär- Brotbäckerei an der Stadtbahn beim Bahnhof Alexanderhaben. antrag nicht zustimmen. platz seitens des Militärfiskus behufs Unterbringung von Militär Fischer Berlin bekämpft Legien's Standpunkt. Der geplant ist. Streit bestehe nicht zwischen den Gewerkschaften und der Stadtv. Vogtherr: Wir haben im Prinzip unsere BuStadtrath Vogt bestätigt die Thatsache, die Einrichtung sei Bartei, sondern zwischen der Generalkommission und der Partei, ſtimmung erklärt. Selbst nach den Verhandlungen des Aus- fogar bereits fertig gestellt. Es war vor längerer Zeit verhandelt Sie wollte eine Art parlamentarisches Komitee werden, das mit schusses und Angesichts des hohen Kostenpreises können wir worden über den Erwerb des Grundstücks seitens der Stadt. Sie wollte eine Art parlamentarisches Komitee werden, das mit unsere Zustimmung aufrecht erhalten. Wir sind gleichfalls der Die Preisforderung erschien aber zu hoch. Als nun die erwähnte der Parteileitung wie Macht mit Macht verhandeln wollte. Das der Parteileitung wie Macht mit Macht verhandeln wollte. Das Meinung, daß die Vorlage unter Verhältnissen zu stande ge- Nachricht durch die Beitungen ging, wurde angefragt, ob ist ihr nicht gelungen. Daher die Betrübniß. Bod- Gotha ist im Gegensatz zu Bebel der Meinung, daß fommen ist, die der Würde der Versammlung nicht ent- diefelbe begründet sei. Es wurde eine bejahende Antwort erden Gewerkschaften noch ein weiter Wirkungsfreis offen steht. sprechen. Ich möchte Sie daran erinnern, daß diefelben theilt. Da es sich um eine Ueberschreitung der Baufluchtvon uns und zwar linie Im übrigen aber steht er auf dem Boden der Resolution Auer. Klagen, die heute laut wurden, handelte, wurde das Bauprojekt der städtischen von der ganzen Versammlung wiederholt energisch laut Bauverwaltung vorgelegt. Fischer Hamburg tritt gleichfalls für die Resolution Dieselbe hat die Genehmigung Auer ein. geworden sind, gelegentlich Ausschreibungen, Ankäufen u. 1. w., versagt. Hierauf folgte ein Schreiben, worin die MiliSilberschmidt: Berlin ist für eine kräftigere Unter- Da hat der Magistrat nicht einmal versprochen, sich zu beffern. tärverwaltung begründete, weshalb sie das Gebäude wiestützung der Gewerkschaften durch die Partei. Er fann sich aber( Heiterkeit.) Er hat einfach geschwiegen. Jetzt wissen wir, daß der in Benutzung nehmen müsse, nämlich wegen es sehr diplomatisch gewesen war, so etwas nicht zu ver- Vermehrung der Truppentheile. mit der Resolution Arons nicht einverstanden erklären. Zugleich wurde erklärt, Molkenbuhr- Hamburg: Ich sehe in den Gewerkschaften sprechen. Er ist mit eherner Standhaftigkeit über unsere Klagen daß die Unterbringung der Truppen nur eine vorübernicht die Vorschule für die Sozialdemokratie. Die Gewerkschaften zur Tagesordnung übergegangen und hat gethan, was er wollte gehende sein werde. Die Baudeputation hat dennoch die Gesollen ihre Angehörigen vor Unterdrückung schützen. Die Gewerk- und nicht, was wir wollten; die Folgen dieses Verfahrens liegen nehmigung abgelehnt. Doch wird der Bau dadurch nicht aus der schaften sind doch keine Aufklärungsvereine. Ja, die politischen und von dem ich annehme, daß er verhältnißmäßig wenig eine Unterbringung auf fürzere Zeit und die Versammlung könne in dem hohen Kostenpreise, der hier uns zugemuthet wird Welt geschafft. E3 handele sich ja auch nur Gewerkschaften sind schließlich gar nicht wünschenswerth. Es wäre nöthig, daß Arbeiter mit allen möglichen politischen und ermäßigt wird. Von der Kürze der Zeit darf man versichert sein, daß auch das Polizeipräsidium das Verkehrsreligiösen Bekenntnissen in einer Gewertschaft sich vereinigen, nicht sprechen. Haben wir unter allen Umständen nöthig, bis interesse, welches die Beseitigung jenes Bauwerks erfordere, nicht und so eine Macht werden gegen das Kapital. Bebel hat wohi zum 1. November uns zu entschließen und ein Bauterrain zu unterschägen werde. nicht recht, daß bei einer hochentwickelten Großindustrie die wählen? Der Magiftrat hat sich nur durch die Verhandlungen Hiermit ist der Gegenstand erledigt, da eine Berathung nicht Gewerkschaften gar nichts ausrichten können. Das trifft nur seiner Bertreter bestimmen lassen und darum sollen wir auch beantragt war. zu für die Zeiten der Krise. In Zeiten der Prosperität wird uns in dieser Frist fügen. Ich meine, wenn der Magistrat Dem Berliner Asylverein für Obdachlose soll fich auch der größte Kapitalift hüten, den Kampf mit feinen Arbeitern nicht die Absicht der Ueberraschung gehabt hätte, sondern im infolge eines von dem Verein an den Magistrat gerichteten Gr aufzunehmen, da das Profitmachen doch die Hauptsache ist. Mit Verein mit uns früher bas Projekt besprochen hätte, fuchens des Vorstandes gez. Gustav Thölde, Dr. Kirstein, wenn er außerdem sich nicht krampfhaft an das Terrain Paul Singer, Paul Arons, zur Abhaltung einer Feier der zunehmenden Rapitalstonzentration werden die Kleinigkeiten, hätte, daß er dann geflammert um die heute Kavital und Arbeit streiten, größeren Gegenständen vielleicht ein ähnlich aus Anlaß des 25 jährigen Bestehens des Vereins der geeignetes Terrain früher gefunden haben würde. Anders liegt Festsaal des Nathhauses für Donnerstag, den 30. November, der Differenz Play machen. Das erfordert größere politische bie Sache für mich jetzt. Der Magistrat hat sich gebunden diesem Abends, fostenlos überlassen werden. Der Magistrat hat sich mit Intelligenz, auf die jetzt schon hingearbeitet werden muß. Schippel: Legien hat seine Sache schlecht vertreten, aber Angebot gegenüber. Bielleicht wäre gerade für ein so großes der Ueberlassung im Hinblick auf die wohlthätigen Bestrebungen auch Auer ist zu weit gegangen. Streitfragen über die Form der Terrain die Konkurrenz groß genug gewesen, um die Preise zu des Vereins einverstanden erklärt. Organisation haben doch nicht in Persönlichkeiten ihren Grund, unsern Gunsten herabzusetzen.( Sehr richtig!) Wenn der Vorsondern in den durch das Sozialistengesetz geschaffenen Verhält- ich doch, daß wir von dem Fiskus kein Entgegenkommen erwarten redner auf ein Entgegenkommen seitens des Fiskus anspielte, so meine niffen. Auch die wirthschaftliche Krisis ist schuld an den dürfen. Eine eigenthümliche Rolle hat die Person des Vermittlers inneren Streitigkeiten. Wäre eine Hochfluth der wirthschaft Oskar Schneider gespielt in bezug auf das Borgehen des Magistrats. lichen Verhältnisse gekommen, so wäre der ganze Schutt weg: Wir wissen noch heute nicht, troh der drei Sigungen des Ausgefchwemmt worden und der Wirrwarr bestände nicht. Wo die schusses und troß des langen Berichts, in welchem Verhältniß, Organisationen schwach sind, dauern eben die Zänkereien fort, in welchen Beziehungen und in welchen Verpflichtungen der VI. höheren Bürgerschule, Mariannenstraße 47, wird durch Die Vorlage, betreffend die erfolgte Bauabnahme der da nichts Befferes zu thun zu thun ist. Es ist Thatsache, daß die Gewerkschaften und nicht die Bersönlichkeiten Magistrat zu dem Wianne stand. Die Sache ist nicht gleich: Kenntnißnahme erledigt. an der Spitze die Schuld an dem Streit über die giltig beswegen, ob wir nicht dem Magistrat dieser Praxis Zur Ausrüstung der Räume des Erweiterungsbaues der Organisationsform haben. Wären die Bedeutendsten heute an Stellung des Vermittlers ist so lange nicht geklärt, so lange stücken sind etwa 4600 m. erforderlich. Die Versammlung gesollen. Die Desinfektionsanstalt I mit Mobilien und Inventariender Spitze, so würden die Gewerkschaften auch nicht stärker fein. wir nicht wissen, wieso der Herr jetzt plötzlich dazu kommt, nehmigt die Beschaffung nach Maßgabe des vorgelegten KostenDie Beschickung des Kongresses in Frankfurt war ein Fehler, nach der Einleitung des Geschafts auf seine Forderung großaber Fehler werden überall gemacht. Die Fraktion hat ja auch artig zu verzichten. Woher bekommt er seine Provision? Denn anfchlages. einmal beschlossen, den Katheder- Sozialisten- Kongreß zu beschicken. daß er sie bekommt, steht doch fest. Ich bin in der glücklichen Das ist ja tein Fraktionsgeheimniß, es hat ja in öffentlichen Lage einen Ausweg zu weisen, wie sich die Errichtung des RathBlättern gestanden. Wer im Glashause fist, sollte nicht mit hauses verbilligen könnte. Als ver 14 Tagen Herr Borgmann Steinen werfen. Wenn Bebel sagt, gegen die Macht der großen an unsere Zustimmung zu dieser Vorlage die Bedingung knüpfte, Kapitalisten nüßen die Gewerkschaften nichts, so ist das meiner die wir bei Gelegenheit vorbringen wollten, Bedingungen, die Meinung nach unrichtig. Die Verkürzung der Arbeitszeit ist zu- fich an die Löhne der Arbeiter anknüpften, glaubte die erst in den Gewerkschaften erreicht worden. Wo find wir dem Versammlung diese Bedingungen mit Lachen begleiten zu können. Achtstundentag näher in Deutschland oder in England mit seinen Für die praktische Seite unserer Borschläge kann ich ein höchst Lehrlinge ist vom Reichsfanzler aufgefordert worden, ein GutDie Orts Krankenkasse für Handlungsgehilfen und starken Gewerkschaften? Ich glaube, in England.( Bebel maßgebendes Beispiel anführen. Der Londoner Grafschaftsrath ruft: Die englischen Unternehmer haben Furcht vor dem An hat wiederholt den Weg eingeschlagen, der von uns dringend zeit, Kündigungsfristen und Lehrlingsverhältnisse im Handels wachsen der politischen Partei!) Nein, Genosse Bebel, das hat wiederholt den Weg eingeschlagen, der von uns dringend achten abzugeben über etwaige gesetzliche Regelung der Arbeitsempfohlen wird, nämlich, daß die Stadt als eigene Unternehmerin glaube ich nicht. fungire, daß die Arbeitslöhne erhöht und die Arbeitszeit verkürzt gewerbe. Eine heute Abend in der Ressource, Kommandantenstr. 37, wird. Aber Sie werden dies Experiment revolutionär nennen. Der stattfindende Mitgliederversammlung, in der Herr Berthold HeyLondoner Grafschaftsrath hat aber eine Ersparniß von über 100 000. mann, erster Vorsitzender der Orts- Krankenkasse, referiren wird, herausrechnen tönnen. Auf grund dieser Erfahrung und im die Anfrage des Reichskanzlers als wichtig genug für die zus hat sich mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen. Wir halten Interesse der Stadt und der Arbeiter geben wir unsere Zu- fünftige Gestaltung der sozialen Lage der Handelsangestellten, timmung zur Vorlage, verknüpfen aber damit das bestimmte um an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß sämmtliche MitVersprechen, daß wir im geeigneten Zeitpunkt und zwar mit der glieder jeglichen Alters und Geschlechts, sowie sämmtliche Bähigkeit, die Ihnen bekannt sein wird( Rufe ja!) mit Bor Brinzipale, welche aus eigenen Mitteln Beiträge an die Raffe schlägen fommen, daß die Stadt als eigene Unternehmerin auf- entrichten, für diese Versammlung zutritts- und stimmberechtigt tritt, bestimmten Minimallohn und Arbeitszeit auf 8 Stunden sind und daß ein starker Besuch dieser Versammlung im Intereffe ( Rufe: b) feſtiegt. Wenn Sie diese Bedingungen nicht an der Sache sehr zu wünschen ist. Die Mitglieder haben sich durch nehmen, können Sie überzeugt sein, daß alle Diejenigen, die als ihr Buch zu legitimiren. tlajsenbewußte Arbeiter an dem Bau mitwirken, denselben nicht mit ihren Segenswünschen begleiten.( 3wischenrufe.) Nachdem noch Clara Zetkin für die Resolution Auer eingetreten ist, vertagt sich der Parteitag auf Morgen früh 9 Uhr. Kommunales. Stadtverordncten- Versammlung. Deffentl. Sizung vom Donnerstag, den 26. Ott br., Nachmittags 5 Uhr. Der Vorsteher Dr. Langerhans verliest das vom Stadtverordneten Dr. Virchow eingesandte Dankschreiben für die ihm anläßlich seines 50 jährigen Doktorjubiläums übersandten Glückwünsche der Versammlung. unsere Mißbilligung gegenüber unsere ausdrücken Die Versammlung giebt gleichfalls ihre Zustimmung. XB im Markthallengebäude Tresckowstr. 14 gegen eine Mit der Unterbringung der Steuer- Annahmestelle jährliche Miethe von 1020 m., sowie mit der Bewilligung von 430 M. für die bauliche Einrichtung erklärt sich die Bersammlung einverstanden. Schluß 349 Uhr. = Tokales. Stadtv. Selle entwickelt seine formellen und materiellen Bestimmung soll, wie schon fegt bestimmt wird, vom 1. April k. J. Aus dem Reiche des Herrn Thielen. Eine einschneidende Bedenken gegen die Vorlage, welche schon 5 Monate beim ab in Bezug auf die Eisenbahnbeamten Platz greifen. Ein Theil " Trozz folcher Beamten verschiedener Kategorien bezieht eine sogenannte| Fahrschein, der vollständig abgefahren und mit der Nummer 1 Arbeiterverein Rummelsburg. Auf dem Stiftungsfest, Stellenzulage, die je nach der verschiedenen Besoldung verschieden seiner Bange versehen war, bei der Ankunft an der End- das am Sonntag in der Gräfl. Reischach'schen Brauerei gefeiert hoch bemessen und für solche Posten gewährt wird, die be- station, 3. B. Berlin, wo die Fahrscheine den Passagieren ab- wurde, find bei der Verloosung die auf Nr. 311, 175, 471, 90, sondere Anstrengungen oder auch Gefahren in sich schließen. Die genommen und an den Zugführer oder an das Stationsbureau 250 gefallenen Gewinne nicht erhoben worden, diefelben sind Söhe folcher Sonderbezüge beläuft sich für mittlere Beamte abgeliefert werden müssen, an sich und verwandte die so gegen Borzeigung der Nummer, Kantstr. 6 bei Ritter, in Empfang immerhin auf mehrere hundert Mart jährlich. Diese Stellen gesammelten Scheine bei der nächsten Fahrt auf derselben zu nehmen. zulagen sollen nun fünftig gänzlich in Fortfall Strecke wieder, sofern sich Käufer dafür fanden. Bei Rücktommen. Es verlautet nichts davon, daß die betreffenden fahrkarten ließ sich das Manöver allerdings nur so lange ausGetödteter Eisenbahnfchaffner. Ein entseglicher UnBeamten anderweitig entschädigt werden sollen. Wirthschaft, führen, wie die Karte Giltigkeit hatte, und das war selten mehr glücksfall ereignete sich, wie erst nachträglich bekannt wird, am Horatio, Wirthschaft! Die Früchte des Thielen'schen Sparsystems als ein Tag. Die Fahrscheine aus den Rundreiseheften ließen Dienstag Abend auf der Stadt- und Ringbahn und zwar zwischen aber genießen wir, die Sozialdemokraten, wie die letzten Wahlen sich dagegen oft vier Wochen lang und länger unausgesetzt be- den Vorortsstationen Johannisthal und Oberspree. schon männiglich gezeigt haben. nußen. Es war nur nöthig, daß der Passagier, der einen solchen der wiederholt ausgesprochenen Warnung, während der Fahrt, Fahrschein gekauft hatte, in einem Wagenabtheil untergebracht war ein bei der Stadt- und Ringbahn angestellter Schaffner mit Schalterschluß am Urwahltag. Die Urwahlen nach dem wurde, den der Verkäufer bediente, damit die bereits früher mit dem foupiren der Billets beschäftigt als ein Personenzug von elendesten aller Wahlsysteme, wegen der die übergroße Mehrheit der Bange in den Fahrschein geknipste Kontrollnummer Spindlersfeld her diesem Zuge in der Kurve begegnete, bei welcher des preußischen Volkes auch nicht den Finger rührt, haben eine mit der Zangennummer des dienstthuenden Schaffners über Gelegenheit der Beamte von einer offenstehenden Thür erfaßt Störung des Postverkehrs zur Folge! Wie im Reichsanzeiger" einstimmte. Bei der Ankunft in Berlin wurde der und vom Trittbrette herabgerissen wurde. Dem Verunglückten bekannt gegeben wird, werden am 31. Oktober wegen der statt- Fahrschein wieder abgenommen und konnte seine Rund- wurde durch die Wucht des Falles der Kopf buchstäblich zerfindenden Urwahlen die Schalter bei den hiesigen Postanstalten reise von neuem beginnen. So weit reichte die Thätig- trümmert, so daß der Tod sofort eintrat. Der getödtete Beamte in der Zeit von 8 bis 12 Uhr Vormittags geschlossen; ebenso feit der Schaffner. Die Zugführer haben mit den Fahrscheinen hinterläßt eine Frau und 5 Kinder. wird während dieser Zeit die Bestellung der Postsendungen und gar nichts zu thun, fie fonnten daher auch solche nicht verkaufen. das Leeren der Briefkasten ausgesetzt bleiben. Dieselben Be- Die unter ihnen, die unehrlich sein wollten, leisteten den Zugschränkungen treten für die Postanstalten in Charlottenburg in schaffnern Beihilfe, wenn Passagiere ganz ohne Fahrschein mit der Zeit von 912 bis 12 Uhr Vormittags ein. genommen wurden. Fand eine unerwartete Revision durch Am Tage der Reichstagswahlen, die das ganze Volt be- einen höheren Beamten statt, so brauchte der Zugführer nur zu wegten, ist die Postverwaltung dem Unternehmerthum nicht mit melden, der und der Passagier ist ohne Fahrschein auf der und haftung des Bigarrenverkäufers der Firma K. am Weinbergsweg. Sittlichkeitsverbrechen. Großes Aufsehen erregt die Vera gutem Beispiel vorangegangen. der Station eingestiegen, hat aber den Fahrpreis mit dem üb Derselbe wird sich wegen Sittlichkeitsverbrechens, begangen an der Zugrevisor zufrieden geben. Die wiederholte Benutzung der haftung macht um so mehr von sich reden, als dem 30jährigen lichen Aufschlage von einer Mark gezahlt. Damit mußte fich einem vierjährigen Kinde, zu verantworten haben. Die VerRückfahrkarten ist erst mit der vor mehreren Jahren erlassenen Verbrecher- er hat die scheußliche That bereits eingestandenBestimmung möglich geworden, die Fahrkarten den Passagieren das beste Leumundszeugniß seitens des Prinzipals und der auf der vorfekten Station abzunehmen. Der Eisenbahnfiskus Kundschaft ausgestellt wird. Am schwersten ist durch dieses Erlöst aus dem Verkauf der abgenommenen Fahrkarten, die nur eigniß eine Familie betroffen, deren zukünftiger Schwiegersohn noch den Werth alter Pappe haben, wie man sagt, jährlich der Verhaftete war. 90 000 Mart. In maßgebenden Kreisen wird dem Vernehmen Bei der Gemeinderathswahl in Schöneberg, die am Mittwoch stattfand, sind unsere zwei Kandidaten unterlegen. Sie echielten 269 Stimmen; auf die Gegner fielen 150 Stimmen mehr. Es mußte noch nach der vorjährigen Wählerliste gewählt werden und schon damals war ein beträchtlicher Theil der Gemeindemitglieder durch den Steuererlaß von der Wahlberechtisung ausgeschlossen. 1 Neunhundert Mark beträgt das Gehalt der Schaffner und ihr Beruf seht sie tagtäglich der Lebensgefahr aus und der Versuchung zum Betrüger zu werden. Herrlich lebt sich's im Schatten des Eisenbahnfiskus. Der Charitee Boykott scheint doch nach oben hin schon nach jetzt erwogen, ob man die Rückfahrkarten und Rundreise- Die Leiche eines jungen Mädchens im Alter von etwa feine Wirkung ausgeübt zu haben. Wie der„ Vossischen Beitung" billets nicht gänzlich aufheben und durch eine allgemeine Herab- zwanzig Jahren ist Mittwoch früh um 712 Uhr vor dem Hause gemeldet wird, besuchte am Mittwoch Vormittag der Kultus sehung der Personenfahrpreise mit Sperrung sämmtlicher Bahn- Schleswiger Ufer 1 aus der Spree gelandet. Da sich Verminister Dr. Bosse in Begleitung des Geh. Regierungsraths steige ersehen soll. Selbst das amerikanische sogenannte Draht- legungen an der Todten nicht zeigen, so muß Selbstmord oder Dr. Althoff die Charitee und besichtigte, unter Führung der system( Verkauf von aufgerollten, den Briefmarken ähnlichen Unglücksfall angenommen werden. Die bezügliche nähere ErCharitee- Direttoren, mit Rücksicht auf die gegenwärtig schon seit Werthzeichen mit einem Einheitspreise für jeden zurückgelegten mittelung wird dadurch erschwert, daß die Persönlichkeit des längerer Zeit schwebenden Verhandlungen wegen eines Umbaues Kilometer mit voller Uebertragbarkeit) soll bereits in den Rahmen jungen Mädchens nicht festgestellt werden kann. Das weiße oder Neubaues eingehend die wichtigsten Räume. Dabei wurde der Erwägungen gezogen werden. So würden, wenn sich diese Taschentuch der Leiche trägt das Zeichen M. M. auch von neuem die Frage erörtert, ob nicht bereits jetzt noch Nachricht bestätigt, die Unterschleife den Eisenbahnfistus gar zu Nach den Efahrungen der legen Jahre vor dem Abschlusse dieser Verhandlungen eine wesentliche Ver- Reformen aufrütteln. besserung der Verhältnisse durch eine Herabsetzung der werden sich unsere Leser indeß nicht allzugroßer Hoffnungsfreudig Belegungsziffer erzielt werden könne. Der Minister feit hingeben. beauftragte die Charitee Direktion, die in dieser Richtung schon früher wiederholt gemachten Vorschläge nochmals unter zuziehung eines hervorragenden hygienischen Sachverständigen und des zu ständigen Baubeamten zu prüfen und über das Ergebniß baldigst zu berichten. Man hofft, so heißt es, auf diesem Wege den laut gewordenen Klagen, soweit diese berechtigt find, in der Hauptsache thunlichst abzuhelfen. Die Berliner Arbeiterschaft wird aber, so denken wir, die rege Agitation fortsetzen, bis alle Uebelstände beseitigt sind. Man sieht, Beharrlichkeit führt zum Ziel. eine Konditorei. Zum Seifenschwindel. Einer Lokalkorrespondenz zufolge sind es nicht weniger als rund 4000 Betrugsfälle, die bis jetzt der Parfümerie- und Seifenwaaren- Firma Wissing u. Ko. zur Last gelegt werden, und die größtentheils durch Fälschung von Eine recht ansehnliche Ausbeute an falschen Geld: Schlußscheinen der 30 000 Kunden obiger Firma verübt worden münzen hat die Kriminalpolizei gestern Nachmittag bei einem find. Die Untersuchung erstreckt sich auf Jahre zurück, und es Manne gemacht, der in einem Schanklokal in der Müllerstraße kommt infolge dessen auch das frühere Personal der Firma zur für seine Beche mit einem Zweimarkstück bezahlen wollte, das Vernehmung. Der Mann holte darauf anderes Geld hervor, zahlte dem Wirth verdächtig erschien und zurückgewiesen wurde. Polizeibericht. Am 25. d. Mts. Morgens wurde in der und entfernte sich. Ein Kriminalbeamter war Zeuge dieses Spree, gegenüber dem Grundstück Schleswiger Ufer 1, die Leiche Durch UnvorBorganges, ging dem Unbekannten nach und folgte ihm in einer etwa 20jährigen Frau angeschwemmt. Dort taufte der Mann eine Kleinigkeit sichtigkeit eines Hausdieners entstand beim Abfüllen von Petround wieder versuchte er, mit einem verdächtigen Zweimarkstück leum im Lagerkeller des Kaufmanns Fink, Fehrbellinerstr. 1, Die Cholera in Berlin. Der Schiffer Seedorf ift in zu zahlen. Er wurde festgenommen und bei seiner Durchsuchung Feuer, welches mehrere Petroleum- und Spiritusfässer, sowie Moabit gestorben. Als choleraverdächtig ist ein Mann gefand man 42 falsche Zweimartstücke und 2 falsche Einmartstücke. einen auf dem Hofe stehenden Fachwerkschuppen zerstörte. Der meldet, der in seiner Wohnung durch den Bezirksphysikus beob- Bei seiner Vernehmung auf dem Polizeirevier behauptete der Hausdiener erlitt dabei so schwere Brandwunden am Kopfe, daß achtet wird. Mann, August Kreuz zu heißen, aus einem ihm unbekannten Ort seine Ueberführung nach dem Krankenhause am Friedrichshain im Kreis Heidekrug gebürtig zu sein und zuletzt in Danzig auf erforderlich wurde. Vormittags wurde eine Näherin in ihrer Zum Chariteeboykott erhalten wir folgende Buschrift: In den kaiserlichen Werften gearbeitet zu haben. Er sagte, er sei Wohnung, in der Friedenstraße, erhängt vorgefunden. dem in der 2. Beilage zum Vorwärts" vom 25. Oftober cr. am 23. d. M. nach Eberswalde gekommen und habe dort einen Ecke der Hussiten und Stralsunderstraße gerieth Nachmittags ein erstatteten Jahresbericht, der am 23. d. Mts. getagten Arbeiter Mann Namens Wözel kennen gelernt, von dem er eine Rolle mit fiebenjähriges Mädchen unter die Räder eines Geschäftswagens Sanitätskommission stand als Punkt 2 auf der Tagesordnung: falschen Zweimarkstücken zum Verschleiß erhalten habe. Gine und erlitt einen Bruch des Oberschenkels. In der LampenDer Boykott der Charitee". Es wurde nach längerer eingehen- nochmalige Vernehmung hat der angebliche Arbeiter Kreuz dazu fabrik von Falbe, Manteuffelstr. 72, entstand Nachmittags in Der Diskussion eine Resolution angenommen, worin die Kassen- benutzt, diese Aussage als falsch zu bezeichnen und zu erklären, der im Keller belegenen Metallbrennerei Feuer. Bei den Löschvorstände ersucht werden, zu diesem Punkte eine Kommission zu daß er die falschen Gelbstücke von einem Mann erhalten habe, versuchen erlitt ein Arbeiter bedeutende Brandwunden im Gesicht wählen und es werden daher alle Kassenvorstände, die sich be- dessen Namen er nicht nennen wolle. und an den Armen; ein Gürtler wurde leichter verlegt. x verlegt. reits für den Boykott erklärt haben resp. dies noch wollen, erAußerdem fanden drei kleine Brände statt. fucht, sich am Dienstag. den 31. Oktober cr., Abends 9 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48 a, einzufinden. Albert Herrmann, Lindenstr. 95. " Wie steht es denn mit dem Verbot des Ablassens der nicht minder schädlichen Abwässer aus Fabriken? = rex Gerichts- Beitung. An der Ein gefoppter Ordnungsmann. Eine Lokalforrespondenz berichtet folgende schnurrige Geschichte: Eine eigenartige Geburtstagsfreude wurde am Mittwoch Morgen dem Porzellanwaaren Händler Ernst J. in der Dresdenerstraße zu theil. Er Eine erneute dringende Warnung vor Benutzung des verleugnet nie seine regierungsfreundlichen Anschauungen und Flußwaffers hat soeben der Regierungspräsident zu Potsdam hat dadurch zu einem tollen Scherz Veranlassung gegeben. Als erlassen, da in den letzten Tagen auf den Wasserstraßen in den er in fröhlicher Geburtstagsstimmung sein Geschäft öffnen Die Reihe der Blutthaten, welche die gegenwärtige Stromgebieten der Oder und Elbe wieder Erkrankungen und wollte, fand er sein Firmenschild mit Laubgewinde um Schwurgerichtsperiode am Landgericht II beschäftigte, fand heute Todesfälle an Cholera, und zwar ohne Zweifel infolge des Ge- fränzt, aus denen rothe Blumen hervorleuchteten, und ihre Fortsetzung in einer Verhandlung wegen versuchten Gattennusses und anderweitiger unvorsichtiger Verwendung von Wasser rothe Schleifen und Fahnen herabhingen. Noch hatte er sich mordes, die sich gegen den Kutscher May Heidemann aus aus diesen Flußläufen vorgekommen und die Gewässer daher nicht von seiner Verblüffung erholt, als auch schon Polizeibeamte Charlottenburg richtete. Der Angeklagte hat am 19. Juni d. J. als verfeucht anzusehen sind. Die gesammte Schiffsbevölkerung, erschienen, um die sozialdemokratische Kundgebung" im Reime feine von ihm getrennt lebende Gattin durch drei Revolversowie auch die Anwohner der sämmtlichen Wasserstraßen im zu ersticken. Der Polizei war nämlich angezeigt worden, daß schüsse zu tödten und dann sich selbst zu entleiben gesucht, indem Regierungsbezirk werden deshalb vor der Benutzung des Wassers vor dem Geschäftslokal sozialistische Demonstrationen beabsichtigt er sich einen Schuß hinter dem rechten Ohre beibrachte. Die aller Flüsse und Kanäle, Gräben 2c. zum Trinken, Baden, würden. Die Freunde F.'s hatten sich eben auch damit nicht Berletzungen der Frau, zwei am linken Arme und eine am Waschen, Reinigen oder irgend welchen anderen Haushaltungs- begnügt, sondern in der Gegend das Gerücht ausgesprengt, J. rechten Handgelent, waren nur leichte, und wenn auch die Schußzwecken wiederum dringend gewarnt und daran erinnert, daß habe den Ausput seines Schildes selbst hergestellt, um sich von munde, die der Thäter sich selbst beibrachte, ziemlich schwer war, folches Wasser für den menschlichen Gebrauch nur im gründlich den Sozialdemokraten wählen zu lassen. Die Polizei sucht nach so wurde derselbe doch in verhältnißmäßig turzer Zeit im burchgefochten Zustande ungefährlich ist. Auch wird ferner streng den Veranstaltern des Ults. Charlottenburger Krankenhause geheilt. Heidemann, der vielfach untersagt, menschliche Auswurfstoffe irgend welcher Art in die vorbestraft ist, wird polizeilicherseits als ein arbeitsscheues, Flüsse oder Wasserläufe auszuschütten. Herz und Geld gestohlen wurden einem jungen Mädchen verkommenes Subjekt bezeichnet. Seine Frau, die durch den von einem ebenso jungen Manne in der Linienstraße. Emil Lebenswandel ihres Gatten genöthigt worden war, sich von ihm hatte sich nicht nur in das Herz der jungen Dame, sondern auch zu trennen, ernährte sich dadurch, daß sie in fremden Häusern unter Mitnahme von 800 M. aus ihrer Wohnung geschlichen. schneiderte. Am Tage der That hatte sie im Hause des Rentiers Gegen Rechtsanwalt Dr. Fri Friedmann, den be- Ihre Nachforschungen in der Wohnung des Gesuchten waren 2. in Charlottenburg genäht. Gegen Abend patrouillirte Heide Tannten Vertheidiger, schwebt augenblicklich eine Disziplinar erfolglos, dagegen erfuhr sie, daß er der schönen Dänin mann vor dem L.'schen Hause und sprach einem vor der Thür untersuchung beim Ehrenrathe, über welche die" Post" folgendes Dagmar nicht gleichgiltig gegenüberstehe. Zu dem Schmerz mittheilt: Wie wir ermittelt haben, wird die Untersuchung schon über das Geld gesellte sich noch die Eifersucht. Die Verstehenden Dienstmädchen gegenüber die Absicht aus, seine Frau seit längerer Zeit von dem Untersuchungsrichter am Landgericht I., Lassene eilte vor die Wohnung der Nordländerin, erhielt au erschießen. Aus diesem Grunde begleitete das Dienstmädchen laffene mit ihrem Bräutigam die Frau Heidemann nach der Wohnung Landrichter Telle, geführt. Es handelt sich um einen eigen aber feinen Einlaß. Das gab ihr die Gewißheit, daß ihrer Mutter im Haufe Magazinstr. 2. Während die Frau dort artigen Rechtsfall. Dr. Friedmann hatte nämlich einen Klienten Emil fich dort verborgen halte. Sie suchte einen Schuhmann die Treppe hinauf flüchtete, liefen die Begleiter nach einem Schuhvertreten und von ihm natürlich auch genaue Informationen er auf, der im Namen des Gesetzes Zutritt zu der Wohnung for manne. Heidemann holte seine Frau im dritten Stock ein, und halten. Nachdem er den Rechtsstreit zu Ende geführt hatte, soll derte, um den Dieb festzunehmen. Dagman öffnete jetzt, Emil er sich an den Klienten mit der Bitte um ein Darlehn gewendet blieb aber verschwunden. Da fiel der Blick des gewiegten Poli- ief:" Jeßt entgehst Du mir nicht mehr!" Inzwischen kam aber haben. Diese Bitte wurde jedoch rundweg abgelehnt, und als ziften auf einen verschlossenen Kleiderschrank, hinter dessen Thür Angeklagte den Beamten erblickte, zog er einen Revolver, gab der herbeigeholte Schuhmann Horn die Treppe herauf. Als der nun Dr. Friedmann in einem anderen Strafverfahren einen er den Herzens- und Gelddieb vermuthete. Auch diese mußte schnell nacheinander drei Schüsse auf seine Frau und dann einen Klienten gegen seinen früheren Klienten zu vertreten hatte, be- feinem Machtwort weichen, er griff hinein und hatte richtig auf sich ab. Beide Ghegatten wurde mit Nothverbänden versehen befeinem nutte er die von diesem früher erhaltenen Informationen zum einen Mann gefaßt. Als dieser an das Tageslicht befördert und in das Krankenhaus gebracht. Die Anklage lautet auf verBortheil seines jetzigen Klienten und zum Nachtheil des wurde, ergab sich zur allgemeinen großen Enttäuschung, daß der und in das Krankenhaus gebracht. Die Anklage lautet auf verfrüheren. Dieser brachte den Sachverhalt schon in der Ver- Beamte nicht die schwarze Seele Emils, sondern einen noch fuchten Mord. handlung zur Sprache und erstattete dann Anzeige gegen Rechts- schwärzeren, einen Neger aufgestöbert hatte, der einem Speziali- geschoffen zu haben, behauptete aber, er habe dieselbe nur Der Angeklagte Heidemann gestand zwar zu, auf seine Frau anwalt Dr. Friedmann." tätentheater angehört. Klient Nr. 1, dessen Vertrauen mißbraucht sein soll, ist der schrecken und lediglich sich selbst tödten wollen. Die Geschworenen Bankier Adolf Lindner, der Klient Nr. 2 ist dessen intimer Freund, Eine gefährliche Stelle bildet die Stalizerstraße zwischen bejahten die erste, auf versuchten Word lautende Hauptder bekannte Börsenspekulant Arendt. der Kottbuser- und Admiralstraße durch ein daselbst befindliches frage, der Staatsanwalt Dr. Damm beantragte fünf Jahr BuchtSchienengeleife, das zur Versorgung der Gasanstalt mit Kohlen haus, der Gerichtshof erkannte jedoch auf zehn Jahre Nach Sibirien? Ein blinder Passagier, der sich auf das unmittelbar vom Schlesischen Bahnhof aus dient. Die Schienen 3uchthaus und da der Angeklagte noch sechs Monate GeTrittbrett eines Wagens eines vom Schlesischen Bahnhofe ab- sind derart weit, daß die Räder von Fuhrwerken oft darin fängniß zu verbüßen hat, wurde diese Strafe mit der heutigen gelaffenen Güterzuges gelegt hatte, wurde vom Streckenpersonal stecken bleiben und Verkehrsstockungen, Arenbrüche u. 1. w. zu su zehn Jahren und einem Monat Zuchthaus bemerkt und auf telegraphische Meldung desselben in Ertner Wege bringen. Erst gestern gegen Mittag blieb ein Wagen vom verschmolzen. Gleichzeitig wurde auf sehn Jahre Ehrverluft wegen Fahrgeldhinterziehung verhaftet. Aus den bei ihm vor- Proviantamt dort hängen. gefundenen Papieren wurde festgestellt, daß der gänzlich mittelzu erkannt. lose, der deutschen Sprache unfundige Mensch ein russischer Auf eine Anzeige feiner Schwiegermutter verhaftet Ein Eisenbahn- Fahrkartenschwindler stand heute in der Deserteur und von Eydtfuhnen hierher gekommen ist. Der Un- wurde der Reisende K. aus der Besselstraße. Der seit 4 Jahren Person des ehemaligen Stationsaspiranten Julius Batsch it, glückliche wurde dem Amtsgerichts- Gefängniß zu Alt- Landsberg verheirathete 30 Jahre alte Mann lebt in kinderloser Ghe und 1870 in Liebsgen geboren, unter der Beschuldigung der Untereingeliefert. sah in seiner Häuslichkeit oft die 10 Jahre alten Zwillings- schlagung amtlich anvertrauter Gelder und der Fälschung amtSein Loos ist Auslieferung an die Schergen des Baren und töchter seiner Schwägerin, einer Wittwe F. in der Wasserthor- licher Bücher und Regiſter vor dem Schwurgericht am Landdann tie Knute und Sibirien. Denn tros Zollfriegs und straße. In bezug auf beide Kinder hat er sich schwer vergangen. gericht II. Der Angeklagte hat nicht nur abgenutzte Fahrscheine ähnlicher Schmollereien halten die Militärmonarchien auf Als die Schwiegermutter dies erfuhr, erstattete fie fofort Anzeige, verkauft, wie die in den letzten Tagen verhafteten Beamten Intereffensolidarität. die das 85. Polizeirevier zur Festnahme veranlaßte. R. bestreitet obwohl er auch an der Nordbahn angestellt war- sondern er hat im Stationskassendienst Billets außer der Reihe in seinem die Handlungen nicht. Nutzen verkauft, obwohl er wußte, daß seine Amtskollegen seine Unterschleife aus ihrer eigenen Tasche decken mußten, wenn sie das Manto nicht rechtzeitig entdeckten. Der Angeklagte hat Militärbahn Berlin- Boffen beschäftigt, wurde er später der Nordbeim Eisenbahnregiment gedient und sich später zum Eisenbahn. dienst gemeldet. Zuerst bei der Verkehrskontrolle Der Der Fahrschein- Schwindel. Zu den Durchstechereien mit Fahrscheinen auf der Stettiner und der Nordbahn wird noch ge- Vermißt wird seit Montag der Gastwirth Karl Meißner. meldet, daß der Schmuggel mit einfachen Fahrkarten oder gar Belle Alliancestraße 54. Wer über den Verbleib des Verschwungegen um so mehr mit Rückfahr- und Rundreisekarten. Das machen. Meißner ist fünfzig Jahre alt, unterſetzt, etwas korpumit solchen vierter Wagentlasse nicht getrieben worden ist, da denen etwas weiß, wird gebeten, dessen Familie Mittheilung zu Manöver vollzog sich sehr einfach. Der Zugschaffner behielt den lent und trägt einen schwarzen Schnurrbart. bahn zur weiteren Ausbildung überwiesen und in Oranienburg| heit! Wegen dieses Ausdrucks flagte der Versammlungsleiter| besucht, war aber in einen falschen Pferdebanwagen gerathen ftationirt. Hier mußte er abwechselnd im Stations wie im und in der am verflossenen Donnerstag stattgefundenen Schöffen- und hatte sich dadurch bedeutend verspätet. Als das Mädchen Fahrdienst thätig sein. Nun hat er, angeblich aus Noth, in gerichts- Verhandlung wurde Duchateau zu 10 Mark Geldstrafe endlich vor dem Hause seiner Herrschaft in dee Wallstraße stand, zehn Fällen Billets von unten", statt von oben" verkauft, d. h. verurtheilt. er nahm die Fahrscheine aus der Mitte des Blocks, ohne diese Nummern in die Fahrkarten- Register als verkauft einzutragen. Da die eingetragenen Nummern mit den oben aufliegenden unverkauften richtig forrespondirten, blieb der Betrug während der Monate August, September, Ottober unentdeckt, bis endlich die Kollegen, durch die ihnen unerklärlichen Mantos argwöhnisch gemacht, der Sache auf den Grund gingen. Der Nußen des Angeklagten hat nur 46,50 m. betragen. Die Geschworenen votirten auf Schuldig unter Zubilligung mildernder Umstände. Das Urtheil lautete auf zwei Jahre Gefängniß. Vermischtes. Jm Reichs- Anzeiger" wird bekannt gegeben: Die Cholera. Stettin, 25. Oftober. Es wird heute amtlich bekannt gemacht, daß am 21. d. Mts. eine Erkrankung an asiatischer Cholera hier vorgekommen ist; Todesfälle sind nicht zu verzeichnen. Wien, 25. Ottober. Bei einem gestern aus Pest erfranft eingetroffenen Matrosen ist durch die bakteAuf Unterschlagung und versuchte Erpressung Tautete riologische Untersuchung asiatische Cholera festgestellt worden. eine Anflage, welche gestern vor der zweiten Straftammer Kopenhagen, 25. Oktober. Nach hier vorliegenden Privat des Landgerichts I gegen den Buchhalter Paul Brüning meldungen aus Riga ift die Cholera dort amtlich festgestellt worverhandelt wurde. Der Angeklagte hatte eine aus den. Es sind 12 Erkrankungen und 5 Todesfälle vorgekommen. tömmliche Stellung bei dem Fabrikanten G. erhalten, Rom, 25. Oftober. In den letzten 24 Stunden sind in obgleich er soeben eine längere Freiheitsstrafe wegen Livorno 9 Erkrankungen an Cholera und 5 Todesfälle vorgeUntreue erlitten. Er benutzte die neue Stellung, um tommen, in Rom 3 verdächtige Erkrankungen. wiederum Unterschlagungen zu begehen. Seine Handlungsweise wurde entdeckt, sein Prinzipal begnügte sich aber damit, ihn zu entlassen. Eine Anzeige erfolgte erst, als der Angeklagte an feinen früheren Chef einen Brief richtete, worin er in bestimmter Form seine Wiederanstellung verlangte, widrigenfalls er den Adressaten ruiniren werde, indem er nachweisen tönne, daß der selbe seit Jahren mit Unterbilanz arbeite. Nun ließ der so Bedrohte alle Rücksichten schwinden. Nachdem durch einen Bücherrevisor festgestellt worden war, daß die Geschäftslage des Fabrikanten S. feineswegs eine ungünstige war, hielt der Gerichtshof das Vorgehen des Angeklagten um so gemeingefähr licher und verurtheilte ihn zu einem Jahre Gefängniß und zweijährigen Ehrverlust. Wieder ein Zuhälter verurtheilt. Den schweren Verurtheilungen, welche die gefährlichsten Zuhälter Berlins für längere Zeit hinter Schloß und Riegel geführt haben, schloß sich noch ein Erkenntniß an, welches gestern vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts I gegen den Pantoffelmacher Max Brandt gefällt wurde. Brandt war der Kuppelei und der Rörperverletzung beschuldigt. Die unter Ausschluß der Deffentlichkeit stattgehabte Beweisaufnahme muß den Angeklagten in hohem Grade belastet haben, denn das Urtheil lautete auf drei Jahre Gefängniß. In Tilsit starben zwei Personen an Cholera. In Stettin eine Erkrankung. In Zerpenschleuse ist ein von Stettin ge= tommener tranfer Schiffer auf dem Finowkanal angehalten worden. In Gleiwitz ist in einem tödtlich verlaufenen Krankheitsfall Cholera nachgewiesen. Aus Havelberg sind 5 weitere Erkrankungen mit 2 Todesfällen gemeldet. In Hamburg vom 20.- 26. Oftober 5 Erkrankungen mit 2 Todesfällen. Sittliche Stadtväter. Welche Blüthen die Sittlichkeitswuth in bezug auf Theaterzenfur treibt, geht aus folgender Notiz hervor: " Sudermann's" Heimath", deren Aufführung in Krefeld verboten war, ist jetzt freigegeben worden aus Anlaß eines Gastfpiels von Nuscha Buhe, welche die Magda spielen wird. Die vor diesem Beschluß in der Stadtverordneten- Versammlung ge führten erregten Debatten hatten das Ergebniß, daß die Stadt fortan auf ihr Einspruchsrecht gegen Vorstellungen im dortigen Stadttheater verzichtet unter der Bedingung, daß eine Abordnung von 5 Stadtverordneten und dem Oberbürgermeister Sitz und Stimme im Aufsichtsrath des Stadttheaters gewährt werden." = Nun wird die Stadt Krefeld wohl gegen den Geist materialiftischer Theaterstücke geseit sein. Die Stadtverordneten mit dem Bürgermeister an der Spitze aber haben nun die Wahl, entIn Reinickendorf fand am 6. Juni eine konservative weder klassische oder Birch Pfeiffer'sche Rührstücke dem Wählerversammlung statt, in der der bekannte Herr Jrmer die P. T. Publikum von Krefeld aufführen zu lassen. Und wir Sozialdemokratische Partei mit seinem ganzen reichstreuen schreiben 1893. Phrasenschwall verdächtigte. Um die Angriffe zu widerlegen, leber die Gewaltthat eines Nachtwächters herrscht in erbat fich unser Parteigenosse Robert Duchateau das Wort, doch Mülheim a. Rh. eine unbeschreibliche Aufregung. Nach der Darwurde es ihm, echt fonfervativ, verweigert. Aufgebracht über stellung der Rh.-W. 3tg." hatte in der Nacht zum Dienstag das dies Gebahren des Vorsitzenden, Amtsvorstehers Schulbe aus 17 Jahre alte Dienstmädchen Abels, ein durchaus anständiges Französisch- Buchholz, rief Duchateau: Das nennt man eine Feig- Mädchen, am Montag das Kölner Hänneschentheater in Köln Ist das Christenthum ein Feind politischer und geistiger Freiheit? Privatvortrag von Th. von Wächter am Freitag, den 27. Oktober, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Martens, Friedrichstraße 236.- Nach dem Vortrag freier Meinungsaustausch. O welche Lust, Soldat zu sein! 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Der Dienstherr begab sich sofort zur Polizei und erstattete Anzeige. Der Wächter Scholz, der verheirathet ist, suchte Anfangs die Frevelthat zu leugnen, gab aber Schließlich, da er sich bei der Konfrontation fortwährend in Widersprüche verwickelte, das Leugnen auf und gestand die That ein. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Stettin, 26. Oftober. Laut amtlicher Bekanntmachung ist am 24. d. M. eine Person an Cholera erkrankt, am 25. eine Person an Cholera gestorben. Wien, 26. Oftober. Der in der geheimen Sigung des Ausschusses zur Berathung der Prager Ausnahmeverfügungen zur Verlesung gelangte Theil des Regierungsmaterials bezog sich auf die Presse und auf Versammlungen. Briefkaffen der Redaktion. Berichtigung. Im Parteitags- Bericht in der ersten Bei lage der Nr. 250 ist auf Seite 2 Spalte 3 statt Dreyer- Kassel zu lesen: Dreyer- Göttingen. C. D. Wenn der Gesangverem sich nicht mit öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt, so hat er nicht nöthig, der Polizei von seinem Dasein Mittheilung zu machen. Rumpf. Wie der Ort heißt, der mit Naturgas gespeist wird, ist uns nicht erinnerlich, doch wird die Mittheilung an sich als verbürgt angenommen. F. H. Kiez gehört nicht zu Küstrin. Erst tommt Kieh und dann die lange Vorstadt. Gotha. In Ihrem Aufruf vermissen wir die Adresse, an welche sich die Metallarbeiter wenden sollen. Ph. M. in Biebrich. Wollen Sie uns doch das Original des Schriftstückes leihweise übersenden. Erklärung. Ich, der Endesunterzeichnete Franz Kleinschmidt, erkläre hierdurch die Arbeiterin Jda Welz zu Reinicken dorf, Hauptstr. 33, für eine durchaus ehrliche Person und bedaure lebhaft das Verfahren des Amtes zu Reinicken dorf gegen dieselbe, welches ich jedoch selbst teineswegs veranlaßt habe. Reinickendorf, den 24. Oft. 1893. Franz Kleinschmidt, Reinickendorf, Residenzstr. 87. Charlottenburg. Meiner werthen Kundschaft theile ergebenst mit, daß ich mein Uhren- und GoldwaarenGeschäft von Dankelmann- Straße 1 nach Rückertstraße 2 verlegt habe. 5047L* Otto Meibaum. Presskohlen. Anerkannt beste Senftenberger Central- Fleisch- Halle Marie", 16 cm 1g. 5,50 M., 18 cm lang Detailverkauf zu Engros Viehhofspreisen: Rindfleisch 50-60 Pf., Kalb fleisch 50-60 Pf., Schweinefleisch 55 bis 60 Pf., Hammelfleisch 45-55 Pf. Holzmarktstraße 19, Ecke Michaelkirch- Brücke. Roh- Tabak A. Goldschmidt, 4435L am hiesigen Plaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr.2. für den Wichtig Haushalt Mehl- und * HülsenfrüchteSpezialgeschäft Brunnenstraße 14. Bei Entnahme von 2 Pfund Engros- Preise. Kaiser- Auszug Prima Weizenmehl. do. II. Roggenmehl • • 7,00 M. frei Keller, mit Packen frei Boden 25 Pfg. mehr. Holz, Steinkohle, Coaks billigst. 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Druck und Berlag von Max Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 253. Arbeiter- Sanitätskommission. Unzureichende Klosets- keine Desinfektion- unerträglicher Gestant stockige Wohnung feuchter, dunkler Keller teine acht Mark für das Physikatszeugniß, um aus der mörderischen Wohnung herauszukommen noch einmal teine acht Mart so geht es fort, Nummer für Nummer der Beschwerden. Nun einer wenigstens unter vielen ist glücklich, er braucht teine acht Mark mehr, er ist auch so aus seiner Wohnung herausgekommen und seine Beschwerde erledigt. 3wei seiner Kinder erkrankten an Diphterie, er selber starb. Der Voreilige, warum wartete er nicht, vielleicht dürfen später einmal die Wermsten der Stadt ihre Gesundheit auch ohne 8 Mart zu retten wagen. 914 Muthlos lege ich die Papiere zur Seite und sinne. Jener Bergmann aus unserem Märchenschate tommt mir in den Sinn, der nur ein paar Stunden im verwunschenen Berge zugebracht zu haben glaubt und bei seiner Rückkehr alles verändert findet. Seinen Heimathsort, seine Lieben, er findet sie nicht mehr, wildremd ist ihm alles, man tennt nicht die, nach denen er frägt, faum daß man seine Sprache versteht. Und wie ist es mit uns! Auch uns sieht man fremd an, unsere Sprache es ist die des Menschenrechtes und der Menschenliebe versteht man nicht. Welch eine andere Welt tragen wir in uns, als die ist, mit der wir zu rechten und zu kämpfen haben! Ihr Recht erscheint uns Unrecht, ihre Liebe erscheint uns Haß, ihre Kultur ist für uns Barbarei, ihre Humanität ist uns Unmenschlichkeit. Aus den mürben Knochen der Armen pressen sie ihre Paläste und rauschenden Feste das ist göttliche Weltordnung". Die Jugend, noch ehe sie einen freien Athemzug gethan, muß ihnen frohnden, und dem Körper des Kindes schon ziehen sie das Mart und die Lebenskraft aus den Knochen das nenuen sie dem Volke Brot geben und feine Lebenshaltung heben". Schreien wir", fo feuerte Herr Rupert von Ranfern seine Standesgenossen, die wohlgenährten Agrarier an- und sie haben geschrieen und mit Erfolg geschrieen. Nun, all' Ihr bleichwangigen Schwindfüchtler, Ihr Arbeitslosen, all' Ihr Armen und Glenden, wenn Ihr schreiet, das müßte wohl die Erde und die Menschen erbeben machen und müßte wohl auch in jene Höhen bringen, wo man die Noth und die Armuth nicht fennt! Schreiet nur! Berberget nicht schamhaft Euer Glend, versinkt nicht in Gleichgiltigkeit, sonst seid Ihr verloren, Ihr und das heranwachsende Geschlecht, unsere Hoffnung, mit Euch. Wahrt die Gesundheit Eurer Kinder, sorgt dafür, daß sie stark werden an Leib und Seele, ihrer Kraft werden wir dereinst bedürfen. Also schaart Euch um unser Panier, kommt zu uns in unsere Versammlungen, in denen wir Euch rathen und aufklären wollen, foßt die Stumpfheit von Euch, laßt den Grimm groß werden bei Gich, daß man Euer und Euer Kinder Leben allen Krank heiten und allem Elend preisgiebt, um nun um des Profites willen. Kommt zur Arbeiter Sanitätskommission! Sie will Euer hygienisches Gewissen und Euer Klassenbewußtsein stärken, fie will Eurem Denten und Empfinden eine neue und starke Trieb: feder hinzufügen: Die Sorge für Eure gesunden Glieder und das Wohlbefinden Eurer Kinder. Gasmotoren Fabrik von Spiel( Moabit, Waldstr.), Gitschinerstr. 91, Bergmannstr. 15: un genügende, Etel erregende Klosetverhältnisse. Beusselstr. 10 a, Wilhelmshavenerstr. 16, 2 bederstr. 9 nasse, gesundheitsgefährliche Wohnungen. Schulzendorferstr. 15 und 27: Tiefe, dunkle, ungesunde Kellerwohnungen. Bei dem Schlächtermeister in Nr. 27 grobe Verstöße gegen Hygiene und Anstand. Sagelsbergerstr. 44. Miserable Hängeböden für die Dienstmädchen. Im Keller Grundwasser. Johanniter str. 7. Vorn prächtiges Villenwohnhaus mit allen Anforderungen der Hygiene, hinten im Fabrikgebäude fein Trinkwasser, fein Kanalisationsanschluß. Kutscherwohnung über dem Pferdestall zwischen Taubenschlägen. Fennstr. 59. In finsterem, dumpfigem Hosteller Schuhmacherwerkstatt, gleichzeitig Schlafstätte für einen Lehrling. Kein Bett, kein Trinkwasser, als Waschgefäß ein Eimer. Der Herr Innungsmeister wohnt im Vorderhause. Soziale teberlicht. Achtung, Töpfer! Auf dem Bau Kurfürstendamm( Firma Bury u. Hennigs dorf) sollen 17 Kollegen nicht wieder eingestellt werden, weil sie wegen der Fensterfrage die Arbeit niedergelegt haben. Die Kollegen werden ersucht, den Bau, auch wenn er verglast ist, streng zu meiden, bis die Gemaßregelten wieder in Arbeit gestellt sind. " Freitag, den 27. Oktober 1893. 10. Jahrg. Die Arbeitseinstellung der Sattler in der Militäreffekten- ofal, Sebastianstr. 39. Tagesordnung: 1. Abrechnung des Fabrik von Jensen in Straßbug i. E. erfolgte, weil der Kassirers vom 3. Quartal 1893. Die Kaffe hatte eine GesammtFabrikant eine kleine Lohnerhöhung nicht bewilligen wollte. Ginnahme von 35 684,09 m., dem gegenüber die gesammte AusAußerdem verlangten die Arbeiter zehnstündige Arbeitszeit und gabe 34 565,17 m. betrug, somit am Schluß des 3. Quartal wöchentliche Lohnzahlung. Ausständig sind 46 Sattler. 1118,92 M. als Bestand verblieben. Die Revisoren bestätigten Der Zimmermeister Binder in Wolfenbüttel entließ die Richtigkeit der Abrechnung, worauf dem Kassirer Decharge drei seiner Arbeiter, weil er, wie er sagte, nicht Leute beschäftigen ertheilt wurde. Darauf erstattete die Kommission, welche zur tönne, die ihre Kollegen anhalten, ihrer Organisation an- Untersuchung in der Angelegenheit des Mitgliedes Georg Wolf zugehören. gewählt war, einen Bericht, woraus sich ersehen Wir machen nochmals auf die Sammlungen für die ließ, daß das genannte Mitglied auf der Arbeitsfranzösischen Bergarbeiter aufmerksam. Adresse für Geldsendungen stätte mehreren Mitgliedern gegenüber den Vorstand einen ist: Citoyen Berger, rue Aumaire 12, Paris. Betrüger, Lumpen und dergleichen öfters genannt habe, da Die Gerber der Müller'schen Lederfabrik in Wilster in er meinte, daß derselbe sich ca. 700 M. in seine Tasche gesteckt Holstein haben die Arbeit infolge Lohndifferenzen niedergelegt. habe. Herr Wolf stellte in Abrede, daß er alles, was ihm vorAdresse für Anfragen: Lange, Landrecht Nr. 18, Wilster i. H. geworfen werde, gesagt habe, auch habe er nicht den Vorstand, sondern blos das Vorstandsmitglied Herrn Kaufmann gemeint. Niedliche Zustände sind es, die im Lande des Bliemchen- Es wird von den Belastungszeugen sowie auch von den seitens kaffees und der Sozialistenhaz par excellence von den Fabrik- des Herrn Wolf in Vorschlag gebrachten Entlastungszeugen festinspektoren enthüllt werden. Während die Behörden den Sozial- gestellt, daß er den ganzen Vorstand genannt und auch nur gedemokraten gegenüber einen Eifer entwickeln, für den das Wort meint haben könne. Die Kommission sei zu dem Entschluß ge= sächsisch" sprichwörtlich geworden ist, verhält sich die Polizei fommen, daß die auf nichts sich stützenden Verleumdungen und oft den Fabrikbesitzern gegenüber in einer so wohlwollenden Re- falschen Verdächtigungen die Kasse schädigen und gegen das ſerve, als sollte in bezug auf deren Bereich die märchenhafte fäch- Statut verstoßen, infolge dessen der Versammlung vorgeschlagen fische Gemüthlichkeit noch einmal wieder zu Ehren kommen. wird, sie möge beschließen, was demnach zu thun sei. Auf AnGinige Proben aus den Berichten der Gewerbe- Inspet trag wurde laut Geschäftsordnung der Kasse beschlossen, daß die toren mögen zeigen, wie die wenigen schwachen Arbeiterschutz- Kommission die Angelegenheit dem Ausschuß überweise. Der Bestimmungen, die wir schwarz auf weiß besitzen, in Wirklichkeit Antrag, daß fünftighin fein Mitglied der Kasse der Charitee zum Theil durchgeführt werden. überwiesen werde, wurde bis zur nächsten Versammlung vertagt. mit dem V " Der Leipziger Aufsichtsbeamte traf in einer Ziegelei drei 12-14jährige Knaben, welchen von der Polizei nach Inkraft- Der Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und treten des neuen Arbeiterschutzgesezes Arbeitsfarten ausgestellt umgegend hielt am 15. Oftober, Vormittags 10 Uhr, in den wurden. Der Gewerbe- Inspektor veranlaßte die sofortige Ent- Arminhallen" eine Versammlung ab. Im ersten Puntt hielt lassung der drei Knaben und stellte deren Arbeitskarten der Genosse Fris Hansen einen Vortrag über:" Geschichte des AntiAmtshauptmannschaft zu Ersuchen, die be- femitismus", welcher mit Beifall aufgenommen wurde. In den treffenden Ortsvorstände entsprechend gu verständigen, Bundesangelegenheiten wurde beschlossen, das dritte Stiftungsfeft und, sofern noch mehr Arbeitskarten irrthümlicher Weise nach am Sonnabend, den 14. April 1894, im Schweizergarten" abdem 1. April 1892 ausgestellt worden sein sollten, wegen Zurück zuhalten. Ferner entspann sich über den Tourist" eine lange ziehung derfelben das Erforderliche zu veranlassen. Im Aufsichts- Debatte, in welcher folgender Antrag gestellt wurde:„ Der Bund bezirke Bauzen fonstatirte der Beamte, daß in einzelnen Anlagen möde den Verlag für sämmtliche Bundesmitglieder übernehmen, der Textilindustrie Arbeiterinnen über 16 Jahre, welche fein der Preis für das Blatt beträgt 10 Pf., von dem Ueberschuß Hauswesen zu besorgen haben und eine Fortbildungsschule nicht sollen die Gratisblätter, von welche jeder Verein ein Exemplar besuchen, an Vorabenden von Sonn- und Feittagen bis 7 Uhr zugeschickt erhält, gedeckt werden, damit der Bundesbeitrag nicht Abends statt nur bis 512 Uhr zu Reinigungsarbeiten mit erhöht werden muß." Dieser Antrag wurde bis zur nächsten be hördlicher Erlaubniß verwendet werden dürfen. Versammlung vertagt, damit sämmtliche Bundesvereine darüber Und die Unterstützung der Gewerbe- Inspektoren bei Aus- beschließen können. Es wurde beschlossen, die nächste Bundesübung ihres verantwortungsvollen Berufs? Im Chemnizer Be- versammlung Sonntag, 19. November, Vormittags 10 Uhr, Arricht findet sich die vielsagende Bemerkung: minhallen", Kommandantenstraße 20, stattfinden zu lassen. Wie bisher, so enthielten sich die meisten PolizeiBehörden auch im Berichtsjahr der Mitwirkung bei der Ueber wachung der Beschäftigung jugendlicher Arbeiter." Die Orts Polizei- Behörden im Chemnißer Aufsichtsbezirke haben offenbar bald herausgefunden, daß zwischen Gesetz und Gesetz Unterschiede bestehen und der Kampf gegen die Sozialdemokratie viel angenehmer ist als der gegen Fabrikanten. Am 24. Oktober hielten die Getreideträger Berlins in Röllig's Salon, Neue Friedrichstr. 44, eine öffentliche Ver fammlung ab, in der Genoffe Hoffmann Berlin I einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über„ Die Veredelung der Arbeit" hielt. An der Diskussion betheiligten sich Münch, Sauer und der greise Kornträger B. Otto. Scharf kritisirt Im gleichen Bezirke fonnte an einem Orte eine Chlorzink- wurde der Unternehmer Richardt am Alten Backhof, welcher Fabrit in Betrieb gesetzt werden, ohne daß die Behörde etwas geäußert hat, es eristiren in Berlin nicht zehn Kornträger, die davon merkte, da der Fabrikant selbst die Einholung der behördlich nicht von ihren Frauen ernähren ließen, aber er selbst läßt lichen Genehmigung nicht für nothwendig erachtet hatte. Die sich heut von den Kornträgern ernähren, ist früher, wie man zuständige Verwaltungsbehörde veranlaßte dann die fofortige so zu sagen pflegt, eine elende Schreiberfeele gewesen und fährt Einstellung des Betriebes; der betreffende Unternehmer wurde heute auf Gummirädern. Es wurde ferner fonstatirt, daß die fogar mit 50 M. bestraft! Firma Donner und Möwius am Lehrter Strang sich von einen Auch im Leipziger Aufsichtsbezirk entdeckte der Gewerbe- Kollegen hat Kaution stellen lassen. Um 1134 Uhr schloß der Inspektor zwei Roßbaar- Spinnereibetriebe, die ohne Kenntniß Leiter der Versammlung Kollege Sauer mit einem dreifachen und ohne Erlaubniß der Polizei exiftirten. Der eine Betrieb Hoch auf die allgemeine Arbeiterbewegung die Versammlung. mußte eingestellt werden. So sieht es im Industriestaat Sachsen zum Theil mit der Durchführung des Arbeiterschutzgesetzes aus. Auf zur fröhlichen Sozializenhay! am 22. Oftober stattgehabten Mitgliederversammlung einen Bor Der hiesige Lokalverband der Steinseher hörte in feiner trag des Kollegen Knoll über„ Die wirthschaftliche Lage und die Organisation der Arbeiter". Dann wurde im Anschluß an den Gegen die Tabak- Fabrikatsteuer. Eine öffentliche Tabak Bericht über eine am 8. Oftober stattgehabte Konferenz der interessenten- Versammlung, die am Montag in Münden( Han- Lokalvorstände der Provinz Brandenburg beschlossen, von jetzt nover) tagte, nahm folgende Resolution an: In anbetracht, ab jeden Steinfeger ohne Weiteres in den Lokalverband aufzu1. daß durch eine neue Belastung des Tabats, welcher Art und nehmen, während bisher diejenigen, welche nicht zuvor der Form sie auch sein möge, der Konsum wesentlich zurückgehen Brüderschaft" angehörten, auch nicht in den Verband hinein und dadurch ein höherer Ertrag in Frage gestellt würde; 2. daß fonnten. Ueber die Aufnahme der Berufsgenossen soll in der Tausende und Abertausende von Arbeitern, die in der Industrie nächsten Versammlung definitiv Beschluß gefaßt werden. Danach beschäftigt find, brotlos gemacht und dadurch die Löhne der Be- wurden den französischen Bergarbeitern 50 m. bewilligt. Die schäftigtbleibenden naturgemäß heruntergehen würden; 3. daß Mitglieder des neugegründeten Gewerkschaftsvereins wurden aufdie kleineren und mittleren Betriebe ihre Geschäfte nicht in bis gefordert, den Verein in eine Unterstüßungskasse innerhalb des heriger Weise fortführen könnten, vielmehr einem sicheren Ruin Verbandes umzuwandeln, widrigenfalls dieselben aus dem Verentgegengehen würden, protestirt die heutige Versammlung band ausgeschlossen werden, soweit sie Mitglieder desselben sind. energisch gegen jede weitere Belastung des Tabats wie der noth Auch wurden wieder mehrfache Klagen über das gänzlich unwendigen Lebensmittel und spricht zugleich die Hoffnung aus, qualifizirbare Verhalten der Innungs- Krantentasse gegenüber den daß die hohen gesetzgebenden Körperschaften obige Gründe in Mitgliedern geführt. Dieselbe weigert sich einfach, nachweislich Erwägung ziehen und für vermehrte Bedürfnisse des Reiches zuviel gezahlte und selbst ungefeßlich abgezogene Gelder zurück Der Vorstand nur durch progressive Einkommensteuer Deckung suchen werden. zu zahlen. Es wurde Hackelbusch und Arlt bestimmt, eventuell des Allgemeinen Vereins der Töpfer. Gine öffentliche Tabatarbeiter Versammlung, an der auch flagbar gegen die Kaffe vorzugehen. Nachdem noch die Eineinige Fabrikanten theil nahmen, fand Montag Abend in Braun- führung wissenschaftlicher Exkursionen befürwortet wurde, erfolgte In Mitterteich( Bayern) stehen die Porzellanmaler der schweig statt. Sämmtliche Redner erklärten sich mit der von den der Schluß der Versammlung. Firma Lindner u. Goß seit dem 7. Oktober im Ausstand. Fabrikanten an das herzogliche Staatsministerium gerichteten Petition Der Grund ist die Maßregelung mehrerer Mitglieder( darunter gegen die Tabaksteuer einverstanden. Gerügt wurde nur, daß die Berlins und Umgegend hielt am 17. Oftober ihre ordentliche Die Freie Vereinigung der Zivil Berufs- Musiker die Vorstandsmitglieder) des Porzellanarbeiter- Verbandes. Die Petition den Arbeitern zur Unterschrift vorgelegt wurde, ehe die Firma sendet überall Werber nach Malern aus, welche den zu Bersammlung stattfand. Seitens der Arbeiter wurde auch darauf Mitglieder- Versammlung ab. Kollege oppe erstattete den ben Engagirenden vorreden, der Streik wäre beendet. Der Streik ist hingewiesen, daß diejenigen an der Mehrbelastung des Voltes Kassenbericht, welcher von den Revisoren als durchaus richtig aber noch nicht beendet und die Fabrik ist sowohl für Maler als und an dem Ruin der Tabakbranche schuld seien, welche bei der befunden worden ist. Der erste Vorsigende, Kollege Graß, era Dreher gesperrt, weshalb vor Zuzug nach Mitterteich ge- Reichstagswahl einem Vertreter der Militärvorlage ihre Stimmen theilt dem Kassirer und Rendanten Decharge und erhebt sich die warnt wird. Es find 28 Maler, darunter mehrere Familien- gegeben hätten. Herr Fabrikant Nennecke machte die Mittheilung, Versammlung zum Zeichen ihrer Anerkennung von ihren Plägen. päter zu unterstützen. Anfragen und Sendungen find an Paul er habe mit dem Vertreter des 3. braunschweigischen Wahl zur Aufnahme meldeten sich die Kollegen M. Püschel, Meusel, Maler, Mitterteich i. B., zu richten. freises Rücksprache genommen, dieser habe eine definitive Erklä- P. Hamann, G. Schierig, C. Saffe, E. Wollenberg, P. Hattke, Dieselben wurden Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands rung bezüglich seiner Stellung zur Tabat Fabrikatsteuer nicht G. Stahlhut, A. Bär und W. Jakoby. veröffentlicht in ihrer letzten Nummer folgenden Situations- abgeben können, angeblich weil eine bestimmte Vorlage von sämmtlich aufgenommen. Hierauf hielt Genosse Nät her einen der Reichsregierung noch nicht vorläge. Die Genossen Kläbe und einstündigen Vortrag über gewerkschaftliche Organisation". Die Aussperrung der Arbeiter in der Seilfabrit in Neckarau Siedentop wurden dann von der Versammlung beauftragt, ge- Am Schlusse seiner Rede legte er der Versammlung recht warm bei Mannheim ist beendet. Es fanden sich genügend Streit- meinschaftlich mit den von den Fabrikanten gewählten Deputirten ans Herz, daß dieselbe das vorgesteckte Ziel nach besten Kräften Eine u erreichen bestrebt sein solle. Kollege Blanschefsti erbrecher, welche die Stellen der Ausgesperrten einnahmen. Der an einer Audienz bei dem Minister Otto theilzunehmen. Direttor der Fabrit, ein schneidiger Reservelieutenant, führt ein Bersammlung in Elberfeld, in der Molkenbuhr am Sonntag baß mehrere Kollegen unserer Vereinigung in der Woche wähnt, verschiedene Genossen hätten sich dagegen ausgesprochen, schneidiges Regiment im Betriebe und läßt die Arbeiter einen Sprach, nahm folgende Resolution an: Revers unterschreiben, daß sie keiner Fachorganisation angehören Johannisberg in Elberfeld tagende öffentliche Volksversammlung arbeiten und dann auch noch Musik machen, jedoch wäre es dasselbe, wenn Arbeiter verschiedener Branchen Gesang- Vereine und einer solchen auch später nicht beitreten werden. Sollte sich protestit gegen jede weitere Belastung des Tabaks 2c., sowie dirigiren und daraus auch noch einen ganz erheblichen Ertrag herausstellen, daß die Arbeiter trotzdem einem Fachverein ange- gegen das ganze System der indirekten Steuern, das verwerflich erzielen. Auf Antrag des Kollegen Hildebrandt wird dem hören, so würde sofortige Entlassung und Einbehaltung eines und dazu angethan ist, dem Volt, und im besonderen der ar= Wochenlohnes erfolgen. Die letztere Bestimmung ist, abgesehen beitenden Bevölkerung die Lasten des Militarismus aufzubürden Rassirer ein Manko- Geld in Höhe von 36 M. jährlich bewilligt. von dem Licht, welches sie auf die Arbeiterfreundlichkeit des und somit dem sicheren Ruin entgegen zu führen. In Schöneberg fand am 24. d. M. eine öffentliche Wähler. Herrn Direktors wirft, ungefeßlich. Nach§ 124b der Gewerbe- sammlung erwartet vom Reichstage, daß derselbe der Regierung versammlung zum Zweck der Vorbereitung zur Kommunalwahl Ordnung kann der Wochenlohn von dem Arbeitgeber nur ein- in betreff der Steuerpläne ein entschiedenes Halt entgegenrufen statt. Genosse a cf elbusch, welcher als Gemeindevertreter behalten werden, wenn der Arbeiter widerrechtlich, also da, wo und der Regierung klar machen wird, daß das Volk nicht willens fungirt, empfahl jedem Wähler sich an der Wahl zu betheiligen, Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag vorgesehen ist, ohne Rün- iſt, namentlich für das System des Militarismus weitere Opfer ba bei günstigem Ausfalle der Wahl manches in der Gemeinde sich digung die Arbeit verläßt. Lohneinbehaltung bei wider zu bringen." beffern ließe. Genosse Ledebour, welcher sich an der Disrechtlicher Entlassung des Arbeiters fennt Protestversammlungen fanden ferner statt in Magdeburg tussion betheiligte, ergänzte die Ausführungen des Vorredners, Ordnung noch nicht. Es wird also angebracht sein, daß die und Rostock. indem er die Ursachen beleuchtete, weshalb wir uns an den Arbeiter dem Herrn Direktor in passender Weise beweisen Kommunalwahlen aber nicht an den Landtagswahlen betheiligen. lassen, daß eine solche Beschränkung der Freiheit des Die Genossen Bäumler, Massow und Kleinschmidt wurden als Arbeiters nicht zulässig ist. Doch was kümmern sich die Revisoren gewählt, um die Rechnungen des Vertrauensmannes Unternehmer um das Gesetz. Die Hungerpeitsche wird gezu prüfen. Am Schluß gab der Vorsitzende bekannt, daß die schwungen und der Arbeiter hat sich zu ducken, so lange er Eine ordentliche Mitglieder- Versammlung der Zentral. Fortseßung des Vortrages von Genoffen Hoffmann über: Die dumm genug ist, von seinem Koalitionsrecht keinen Gebrauch zu Krankenkasse der Maurer, Steinhaner, Stuckateure u. f. w. zehn Gebote und die besißende Klasse am 1. November, Abends ( örtliche Verwaltung Berlin) tagte am 22. Oftober in Brochnow's 18 Uhr, im Saale der Schloßbrauerei, stattfindet. bericht: machen. die Gewerbe " Die heute auf dem Versammlungen. Die Ver Sprechifaal. Die Redaktion ftellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Maum dafür abzugeben ist, dem Bublikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifizirt zu werden. 3um Charitee: Bontott. " 8. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 26. Oftober 1893, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 art find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Dhne Gewähr.) 11 245 417[ 300] 85 642 1117 25 40[ 500] 43 82 356 541 609 83 2088 97 111 621 740 812 81 962 3017 62 178 356 68 469 533 930 1500 4027 130 65 297 334 416 523 688 767 5311 35 53 618 93 891 921 8226 384 456 630 754 816 7080[ 300] 718 61 64 1500] 821 61 8059 106 78 225 130001 128 65 648 54 754 9023 422 44 565 84 699 729 47 10046 276[ 3000] 463 704[ 3000) 70 79[ 1500] 97 872 76 928 15001 48 11040 56 287 320 471 502 1500] 758 819 70 12083 85 92 309 427 57 731 52 850[ 1500] 977 13228 38 50 51 491 889 14044 61 64 137 76 307 651 925[ 3000] 15196 207 28 1 470 72 553 869 91 16205 14 30 34 324 407 537 86 94 837[ 1500] 90 968 17005 14 104 16 326 512 39 46 830 18109 407 94 896 945 19007 108 70 84 434[ 3000] 20015 238 82 301 493 614 22 746 858 998 21006 312 34 436 702 809 977 22084 1300 116 59 258 63[ 1500] 852 23031 81 104 43 200 8 356 1500] 43 83 533 715 29 947 21062 91 123 236 367[ 1500] 409 577 776( 1500) 81 83 857 974 25025 73 107 71 251 73 90 502 13 603 720[ 3000] 60 99 813 914 36 99[ 1500] 26035 85 94 160 76 231[ 3000 71 481 90 504 31 687 705 32 872 973 27005 194 317[ 300] 44 448 94 531 668 723 60 63 814 28023 68 163 383 503 99 641 753( 500) 20267 317 24 526 607 88 778 863 F Hochachtungsvoll Dr. Emil Schiff. 36 44 70 319[ 1500] 496 521 98[ 1500] 113263 351 81[ 300] 512 821 46 114050 91 588 734 47 808 94 115513 708 55 936 116026 77 130 47 117100 319 205 63 429 46 50 73 528[ 1500] 644[ 30001 60 812 13 49 434 519 693 783 94 841 118218 24 375[ 1500] 455 92 641 809 915 119216 696 754 55 71 800 65 12 0046 241 83 349 432 586 618 40 91 788 907 74 121040[ 500] 56[ 1500] 188 396 534 629 718 59 878 122113 323 525 619 833 45 68 70 123228 1300] 325 422 719 80 124153 371 74 568 761 820 40 82 959 125146[ 300] 98 635 742[ 300] 866 990 125009 363 432 648 850 127024 50 63 109 12[ 1500] 545 1500] 72 676 972[ 500] 1280.0 161 232 43 46 342 418 85 632 70 795 817 45[ 1500] 67 129107 312 76 587 615 20 731 896 130102 235 67 513 636 823 965 131128 272 82 480 729 37 83 801 78 987 132258 479 92 593 971[ 1500) 133372 439 71 630[ 1500] 58 134016 96 126 15001 2 8 406 546 681[ 300] 707 988[ 300] 135067 103 73 249[ 300] 75 415 31 696 97 911 26 40 74 136174 210 403[ 500] 533 68 76[ 1500] 81 626 704 904 22 32 137061 15) 89 241 382 138033 103 11 276 90 97 472 624 78 817 139035 60 138 231 497 721 70 815 30 921 140159 236 359 98 521 638 76 83[ 3000] 719 76 917 93 141046 68 134 96 325[ 1500] 98 593 612 67 752 952 142000 56 154 206 368 436 87[ 300] 88 628 705 903 143313 456 558 616 43 825 928 144509 31 617 723 883 145054 234 496 533 78 622 64 83 812 71 921 14603) 140 260 86 512 705 33 147512 86 847 148147 235 67 361 417 43 533 661 909 149088 294 331 863 und jener Redner erwähnte ja selbst, daß der betreffende Leichen nur der Arbeiter, sondern jeder Stand das Mater tal zur Krankens wärter ihm unbefugter Weise zur Befriedigung der Neugierde beobachtung, wie sich ihr auch die Angehörigen der wohlhabenden einen Einblick in den Leichenkeller gewährt hatte. Ein Kranken- und gebildeten Kreise in den Privatkliniken grn zur Demonhaus ist nun einmal ein Ort des Schmerzes und ein Leichenhaus, ftration darbieten, wenn die Wissenschaft es fodert, und sodann namentlich ein solches in einem pathologischen Institut, nicht für tommt die aus der Beobachtung gewonnene Erkenntniß doch zu Blicke der Laien bestimmt. So lange ich das Virchow'sche allernächst gerade den Arbeitern zu gute. Herr Dr. Zadek, der Institut tenne, wird den Wünschen der Angehörigen von Ver- jetzt der ärztliche Berather so vieler Sozialdemokraten, denen er Die unzureichende Form, in welcher über meine Theilnahme storbenen fiets in humaner Weise willfahrt. sich zuzählt, ist, hat doch auch hauptsächlich in der Charitee feine an der Debatte über den Boykott gegen die Charitee Es soll nicht bestritten werden, daß manche Räumlichkeiten Ausbildung erhalten. Ich nehme an, daß die Dankbarkeit für in der vorgestrigen Versammlung berichtet ist, bestimmt mich zu in der Charitee strengeren hygienischen Ansprüchen nicht genügen, diese Anstalt, von der ich und Herr Dr. Becher uns bei unseren der Bitte, im Interesse der Unparteilichkeit folgenden Bemer- namentlich gilt das von denen der obersten Stockwerke. Es soll Bemerkungen mit bestimmen ließen, auch Herrn Dr. Zadek nicht fungen im Vorwärts" Raum gewähren zu wollen. Während auch bereits beabsichtigt gewesen sein, sie zu tafsiren, allein da- fremd sein wird und daß er es lediglich auf die Besserung der ich an dem Referate des Herrn Dr. Zadek eine sachliche und durch würde in Zeiten des Raummangels mancher Patient Charitee abgesehen hat. Aber das Mittel, welches er im Boykott leidenschaftslose Kritik übte, um die fich später, ebenso wie um überhaupt ohne jede ärztliche Pflege bleiben müssen. Nicht un- gegen sie anwenden will, ist meines Erachtens ein ungerechtes, Das Referat die ganze Debatte bewegte, werden meine Be- widersprochen möchte ich endlich die Bemerkung des Herrn für das Wohl der Arbeiter bedenkliches und steht zugleich in merkungen im Bericht des Vorwärts" mit der Behauptung ab- Dr. Badet lassen, daß am Leib des franken Proletariers der grellem Widerspruch mit dem sonst von der Sozialdemokratie so than, ich und Herr Dr. Becher hätten das Vorgebrachte abzu- junge Arzt lerne, wie er einmal den franken Bourgeois be- eifrig bekundeten Interesse für die Förderung der Wissenschaft. schwächen gesucht" und seien aufgefordert worden, als Patienten handeln folle". Dieser Satz ist ebenso tendenziös gehässig, eigene Erfahrungen in der Charitee zu sammeln. Da diese Dar- wie unrichtig; denn einmal bietet, auch in der Charitee, nicht| stellung ein falsches Bild von der Debatte giebt, möchte ich sie in den Punkten, die ich beanstande, richtigstellen und im Interesse Der Allgemeinheit einige Bemerkungen daran fnüpfen. Mich hatte lediglich der Wunsch, nähere Aufklärungen über die Beweggründe Des Don einigen Gewerks tassen bereits gegen die Charitee beschlossenen Boykotts in die Versammlung geführt, deren Gegenstand mich in meiner Eigenschaft als Mediziner und politischer Schriftsteller interessirte und ich meldete mich zum Wort, weil eine Reihe der vom Reserenten Herrn Dr. Zadek vorgebrachten Behauptungen im vollen Gegensatz zu Beobachtungen standen, die ich selbst noch in den legten Tagen bei Gelegenheit von ärztlichen Ferienkursen, die ich besuchte, hatte machen können. Ich wies auch in meinen einleitenden Worten, in denen ich mich als nicht zur Sozialdemo tratie gehörend einführte, aber meine Sympathie und Anerkennung für ihre gesundheitlichen Bestrebungen aussprach, darauf hin, daß ich die einzelnen Klagen, die vorgebracht wurden, nicht fontrolliren, sondern ihnen lediglich meine eigenen Wahr nehmungen entgegenstellen könnte. Ich bemerkte zugleich, daß ich die Abtheilung für Geschlechtskrante, gegen die sich die hauptsächlichsten Beschwerden richteten, aus eigener Anschauung nicht fenne und gab zu, daß der militärische Zuschnitt der ganzen Anstalt, vielleicht auch hie und da das Verhalten untergeordneter Organe manche Klagen rechtfertigen möge. Allein die vorgebrachten Uebelstände seien nicht derart, daß sie den Charakter der Charitee als Heilanstalt ernstlich beeinträchtigen und eine so radikale Maßregel, wie den Boykott, der doch in erster Linie kranke Arbeiter treffe, rechtfertigen würde. Die Abtheilungen, die ich in Letzter Beit zu sehen Gelegenheit hatte, die chirurgische und die Kliniken für innere Krankheiten, die für das Gros der kranken Arbeiter in Betracht tonimen, entsprächen in den Räumen, die ich gesehen, denen des ersten und zweiten Stockwerks, durch weite, lichte, gut gelüftete Krankensäle und Korridore allen billigen hygienischen Anforderungen; dasselbe gelte von der geburtshilf lichen Klinik, die in den letzten Jahren durch Neubauten mit Anwendung aller neueren Fortschritte erweitert und verbessert worden sei. Ich wies ferner darauf hin, daß in keiner dieser Abtheilungen sogenannte Hospitalfrankheiten, die auf Unreinlichkeit, schlechte Lüftung 2c. zurückgeführt werden, vorkämen, und ich füge nachträglich hinzu, daß die Geburtstlinit in bezug auf die Abnahme des Kindbettfiebers fich den besten Anstalten an die Seite stellen kann; dies ist aber ein Hauptmerkmal für die gute hygienische Beschaffenheit einer solchen Anstalt. Einzelne thatsächliche Unrichtig teiten in der Darstellung des Referenten konnte ich sofort berich tigen, unter anderem die von einer ungebührlichen Ausnüzung der Kranken für Unterrichtszwecke, sowie die Behauptung, daß Bedürfnißanstalten und Laboratorien sich in den Krankensalen be fänden. In ersterer Hinsicht fonnte ich aus eigener Bahrnehmung mittheilen, daß die Untersuchung der Kranten Zehrzwecken nie weiter ausgedehnt werde, os der zustand des Kranken erlaube, auch nicht gegen den Willen der Patienten stattfinde. Alles Paturing nur, soweit ich selbst zu beobachten Gelegenheit hatte. Ich erwähnte, daß ich erst kürzlich auf der Leyden'schen stlinit Zeuge war, wie eine Arbeiterin eine Untersuchung der Brustorgane durch andere Anstaltsärzte verweigerte und von seiten der Letzteren dem Willen der Patientin ohne Weiteres entsprochen wurde. Ferner berichtete ich, daß jede größere Abtheilung der Charitee ein oder zwei, von den Krankenfälen ganz getrennte Laboratorien habe und daß, wo Badewannen fich im Krankenfaal befänden, dies nur im Interesse der Kranken liege. Ich füge hinzu, daß schwer fiebernde Kranke, bei denen das Bad einen Theil der Behandlung bildet, nur darunter leiden würden, wenn das Bad sich nicht in ihrer unmittelbaren Nähe befände. Aus diesen Gründen glaubte ich die gehörte Darstellung für vielfach übertrieben erklären zu können und vor einem Boykott warnen zu müssen, welcher die Wissen= schaft und zugleich die tranten Arbeiter schädigen müsse. Den letteren werde dadurch die Möglichkeit entzogen, von Aerzten, die einen Weltruf genießen, behandelt zu werden, während die hygienischen Nachtheile, die man der Charitee vorwerfe, nur auf die anderen Krankenhäuser verpflanzt werden würden, da durch die Ausschaltung eines so großen Krankenhauses, wie die Charitee, der ohnedies schon vorhandene Raummangel der Einige Berliner Krantenhäuser nur gesteigert werden würde. Redner haben ja, was allerdings im Bericht des„ Vorwärts" ebenfalls verschwiegen wird, diese Schwierigkeiten, auf grund ihrer Erfahrungen als Kassenvorstände u. s. w. anerkannt und berichtet, wie sie oft einen Kranten in vier Krankenhäuser hätten führen müssen, ehe er ein Unterkommen fand. Ich wiederhole, daß ich persönlich bei der ganzen Angelegen heit in feiner Weise intereffirt bin und daß mich lediglich mein Gerechtigkeitsgefühl bestimmte, in die Debatte einzugreifen, als ich zu meinem Bedauern sah ,, daß weder von der Verwaltung, noch von den Aerzten der Charitee jemand anwesend war, um auf die vorgebrachten Angriffe zu antworten. Für die Verwaltung der Charitee, deren inneres Getriebe ich nicht fenne, einzutreten, war weder mein Beruf noch meine Absicht, aber ich tonnte es nicht unwidersprochen hingehen lassen, wenn handgreifliche Unrichtigkeiten, die vielfach auf Mißverständniß be ruhen mögen, vorgebracht wurden, und welche auch den Kredit. der ärztlichen Leitung schädigen müssen, wiewohl das Referat gerade ihr besondere Anerkennung zollte. Von diesen unrichtig teiten seien hier nur wenige erwähnt. Ein Redner, der zwei Jahre in der chirurgischen Abtheilung gelegen haben wollte, behauptete, es hätten einmal die Patienten fünf Stunden auf ihr Effen warten müssen, weil in dem betreffenden Saal gerade ein Examen stattfand. Ein solcher Fall ist, wie jeder, der diefe Examina fennt, bezeugen wird, ganz ausgeschlossen, zumal nach der Prüfungsordnung zu einem flinischen Termin nicht mehr als drei Kandidaten zugelassen werden und ein einzelner faum länger als eine halbe Stunde examinirt wird. In dem Bericht wurde ferner behauptet, daß Spuckgläser und Uringläser auf den Nachttischen der Kranken neben ihrem Essen stünden. Dies trifft nur für die Spuckgläser zu, was aber in anderen Krankenhäusern ebenso geschieht, weil es im Interesse des Kranken ift, wenn er sowohl wie der Arzt das Glas für den Auswurf ftets zur Hand haben kann, jener zur Benußung, dieser zur Beobachtung. Die Uringläser stehen in der unteren Abtheilung des Nachttisches. Ich füge hinzu, daß die Betten in den Ab theilungen, die ich gesehen, in peinlichster Sauberkeit gehalten werden; dies gilt auch von der Kleidung des Wartepersonals. Auch die Behauptung eines Redners von pietätloser Behandlung der Leichen im Leichenhause ist unrichtig; jener Redner gab selbst zu, daß die Leiche des Angehörigen, die zu sehen er getommen war, in würdiger und zweckentsprechender Weise ver hüllt war. Selbstverständlich giebt es in der Behandlung Der Leichen ein Stadium, wo sie unbefleidet liegen, in diesem sollen sie aber aber dem Anblick Unbefugter entzogen sein 30075 207 300 468 514 730 802 31321[ 15000] 460[ 1500] 518 34 638 15001 712 893 32025 210 363 565[ 300] 650 816 932 33018 523 45 90[ 3000] 804 34326 57 73 402 7[ 500] 39 63 584 9 614 71 701 90 988 35040 182 392 48 617 824 968 36015 227 411 540 652 59 782 37211 38 309 34 42 69 652 726 87 871 38088[ 300] 222 370 419[ 300] 73 68 703[ 100] 868 936 39178 315 44 85[ 1500] 737 852 956 40039 130 204 409[ 300] 672 780[ 1500] 870 910 41128 203 46 461 541 93 710[ 1500] 910 53 69 75 42164 526 685 94 781 43088 210 24 62 437 545 674 816 1000] 20 970[ 300] 44120 54 315 523 37 39 883 901 45088 103[ 300] 359 92 612 16 46095 121[ 1500] 244 46 54 442 48 601 774 932 47248 63 392 403 17 626 73 758 82 969 45030 41 84 91 190 358 464 558 115 0001 6 5 35 806 13 913 53[ 1500] 49054 211 316 436 524 39 711 25 62 68 77[ 15001 916 82[ 30001 50036 182 92 495 511 605 50 702( 500] 897 51009 190 604 26 874 52071 99[ 30001 168 2: 9 94 459 814 86 987 53007 109 200 308 52 728 54008 46 189 243[ 300] 625 7 4 853 55071 198 275[ 300] 77 320 66 485 628 771 814 46 88 942[ 30001 50026( 500) 316 35 590 663[ 300] 831 57517 668 777 80 904 58003 226 52 77 457 651 95 787 59018 29 54 123 59 300 34 85 413[ 500) 43 745 816 816 24 81 60161 238 94 343 56 95 621 731 37 826[ 1509] 61077 98 137 46 [ 3000] 207 26 414 94 569 695 735 53 68 810 78 943 62194 305 455 642 601 61 787 841 60 75 63083 11 54 226 373 629 804 909 78 80 64098 160 338 47[ 300] 66 438 659 728 92 94 887 65016 37 64 159 203 335 44 91 541 640 749 860 71 66003 238 314 20 438 79 691 67 26 45 211 640 837 68170 323 518[ 300] 772[ 1500] 847 920 69119 234 346 455 620 726 43 817 83 70068 111 217 861 63 93 913 71283 382 462[ 300] 656 86[ 1500] 796 817 64 965 7: 2015 21 177 89 251 482[ 300] 500 66 751 898 7: 3179 91 207 87 597 602 745 85 88 873 99 912 74001 185 323 24 400 533 39 [ 600] 45 792 808 24 77 935 41 15001 53 55[ 3000] 75058 118 90 223 73 405 97 532 707 803 917 76086 97 416 39 78 91 793 858 917 77162 84 210 412 64 518 78031 149 212 323 501 78 93 702 22 62[ 3000] 79289 356 474[ 500] 835 993 S0094 446 502 28 720 88 801 948 60 81095 211 445 65 551 631 47 917 32 82185 242 418[ 300] 547 732 993[ 500] 8: 3637[ 500] 783 877 921 84006 35 171 481[ 1500] 618 708 22[ 3000] 36 827 41 85066 196 232 492 513 641 715 857 86 955 93 99 86131 201 402 28 532 50 774 80% 66 87124 360 62 467 643 80 88036 38 237 366 82 93 494 [ 300] 599 713 821 46 89188 91 419 48 674[ 300] 746 87 90023 68 239 460[ 3000] 502 91 664 725 838 936 40 41 91011 [ 3000] 23 790 98 907 22 90 92025 127 53 86 204 317 23 34 440 67 1500) 90 642 833 50 13000) 73 1500] 910 45 5080 253 402 629 786 94046 291 701 34 816 27 42 928 95072 265 376 487 592 636 66 707 821 63 958 70 82 96 96011 256 300 18 55 1300] 454 86 95 97 510 620 97068 744 907 98016 104 43 503 604 5 56 753 906 85 99090 95 265 378 537 65 C05 100130 83 341 101243 95 446 580[ 1500] 625 703 62 846 102211 85 327 89 442 611[ 300] 961[ 1500] 103274 842 917 98 104032 263 [ 1500] 86 470 88 929 105426 53 84 762( 30001 90 869 90 100052 263 439 66 528 1300] 31 107442 579 755 876 80 933 93 108016 137 1300! 613[ 500 42 51 710 90 993 100006 49 75[ 500] 340 92 540 798 851[ 500] 110092 331 96 506 27 739 862 63 111191 211 986 112102 38 214 8. Ziehung der 4. Klasse 189. Königl. Preuß. Lotterie. Siehung vom 26. Oftober 1893, Nachmittags. Rur ole Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Stummeen in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 113 26 33 62 298 587 733 61 79[ 500] 800[ 1500] 76 987 1263 779 804 31 39 947 80 2001 232 51 82 503 665 8316 565 675 797 4062 103 14 32 81 342 494 531 616 892 912 76 5104 41[ 500] 98[ 1500] 229 39 45 81 13000] 413 26[ 300] 510 641 S17 931[ 300] 6182 464 534 68 718 44 88 981 2019 63 455 85 568 643 94[ 600] 774 805[ 30001 53 959 75 8210 315 414 531 62 660 833[ 300] 966 9094 193 202 1500] 311 486 513 623 781 825 10007 73 100 237 492 556 64 723 51 870 11313 84 13000] 413 545 88 12018 163 388 799 906 75 13023 44 103 288 345 436 651 805 13001 38 14070 1500] 178 221 68 368 469 541[ 300] 629 38 763 813 15116 13000] 23 38 251 392 524 716 800 11 12 918 16050 168 217 85 323 [ 1500] 55 404 576 712 877-84 938 63[ 15001 17045 133 591 745 945 [ 300] 69 18021 665 829 938 70 86 19064 257 339 629 831 969 20027 62 19 358 613 740 21014 244 92 327 435[ 300] 55 574 80 689 849 22186 477 538 603 55 839 55 906 233003 28 41 256 310 74 416 11500) 818 47[ 500) 979 24142 88 231 67 303 431 897 937 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2,