Nr. 256. S Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Biertei jährlich 8,30 Mart, monatlic 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags: Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Bettungs- Preisliste für 1898 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg. Juleons- Gebühr beträgt für die funigenitene Petitzeile oder deren Raum 40 fg., für Vereins- und Berianintangs Anzeigen 20 Pfg Inferare Die nächste Nummer muffen bis Uhr Nachmittags in Der Groeblon abgegeben werden. Die Grpedvion an Wochentagen bis 7 e abends, an Sonnund Fefttasin bis 9 Uhr Vor: mittags geöffnet. Eernspredjert. 4186. Telegrama Adresse: Sozialdemokrat Berlin: Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Dienstag, den 31. Oktober 1893. Buffände in Sizilien. in der I. Garibaldi Bosco, der feurige Vertreter Siziliens auf dem Kongreß der italienischen Arbeiter in Reggio Emilia, hat soeben eine kleine Schrift erscheinen lassen, betitelt: Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. als Drucker unterzeichnend, der Sache einen offiziellen Anstrich verlieh. Er wurde denn auch zum Schluß veranlaßt, fein Amt als Vertrauensmann sofort niederzulegen.( Kurz vorher hatte er es freiwillig gethan.) Hinsichtlich der übrigen Genossen, des Verfassers, sowie derjenigen, welche die AngeTegenheit des Flugblattes einleiteten oder sich vielleicht von freisinniger Seite dazu veranlassen ließen, war man sich darin einig, daß diesen Genossen für fernerhin die Zugehörigkeit zur Partei abgesprochen wird, inwieweit sie dem hiesigen sozialdemokratischen Verein angehören, soll ihr Ausschluß erfolgen. schaffen gewußt haben zur Verbesserung ihrer Lage, die Arbeiter, die zum ersten Mal seit Jahrhunderten wie durch - und dies Wunder hat der Sozialismus hervorge bracht vom Schlaf aufgeweckt, begonnen haben, sich als Menschen, als Brüder zu fühlen, sie werden vor Euren Maßnahmen, vor Eurem Schreckenssystem, das nichts Menschliches an sich hat, nicht, wie Ihr hofft, feige zurückweichen und sich niederdrücken lassen in den früheren durch Euch geschaffenen und aufrecht erhaltenen thierischen Daseins, sondern fie werden I fasci di lavoratori", die über die Organisation der Zustand Die Reichstagswahl- Statistik ist endlich erschienen. gegenwärtig so viel genannten Fasci( Arbeiterbünde) in nur um so stärker in ihren Bündnissen festhalten, die sie Sizilien Aufschluß giebt. Die ganze Schrift ist gewidmet als das einzige Mittel erkannt haben, Menschen zu werden Wir bringen in unserer heutigen 2. Beilage aus derselben dem Polizeidirektor Ritter Sensales, der von der Re- und als Menschen zu leben. Sie werden festhalten an den eine Nebeneinanderstellung der sozialdemokratischen Stimmengierung foeben mit den weitgehendsten Vollmachten und an ,, Fasci di lavoratori", die Ihr mit Gewalt zu zerstören zahlen der beiden letzten Wahlen. Außerdem finden unsere der Spize von ganzen Regimentern Carabinieri in die un- kommt, denn, mögt Ihr es wissen, daß diese Fasci" ein Leser die Namen der gewählten Abgeordneten und die Verglückliche Insel Sizilien geschickt worden ist. Die Schrift klarbestimmtes, durch den Gang der Entwickelung vor- änderung der Parteistellung der Reichstags- Wahlkreise. Im ist eingeleitet durch einen offenen Brief Bosco's an den geschriebenes Programm und Ziel haben, und keine Macht Laufe der nächsten Woche wird der Verlag des Genossen Ritter Sensales, und darin heißt es: der Erde wird sie hindern, zur Erreichung dieses Zieles bis Dieß die Reichstagswahl- Statistik veröffentlichen. Dieselbe wird diesmal besonders werthvoll werden, weil ihr die Prozum letzten Athemizuge zu kämpfen. gramme und die Geschichte sämmtlicher deutscher ReichstagsParteien vorangesandt werden. Ihr kommt nach Sizilien unter dem Vorwand, die Bedingungen der öffentlichen Sicherheit zu studiren. Aber den wahren Zweck Eurer Herkunft, wir kennen ihn wohl; Ihr kommt, um den Weg und die Mittel zu finden, die Arbeiterbünde aufzulösen. Wie ein Dieb vor dem Ein99 Y bruch, den er vollführen will, vorher die Hausgelegenheit Politische Leberlicht. wahl am 25. September erhielten wir im Gießener LandBerlin, den 30. Oktober. Der Reichstag ist auf den 16. November ein" auf dem Lande. Heffische Landtagswahlen. Bei der Wahlmännerwahlkreis 14 Wahlmänner, die Antisemiten 12, die Nationals studirt, so schickt Euch die Regierung, nicht etwa, um das liberalen 2 und die Deutschfreisinnigen, welche den Kreis, Wesen und die Biele der Arbeiterbünde zu erforschen, sonBei der Abvertreten durch Gutfleisch, innehatten 4. dern einzubrechen in unser öffentliches Recht, um mit berufen.geordnetenwahl erhielt unser Kandidat Drbig aus Gießen 14, Gewalt unsere Vereins- und Versammlungsfreiheit( zu zerder Antisemit Köhler 16 Stimmen, so daß letzterer als gestören, zu unterdrücken, zu vernichten. Dies wird das Er- Die Wahlmänner- Wahlen zum preußischen wählt zu betrachten war. Köhler war mit Hilfe der deutschgebniß Eurer Studien sein. Aus Euren Handlungen und Landtag finden morgen, den 31. Oktober, statt. Kein freifinnigen Wahlmänner gewählt, ein Unikum, welches Thaten, die Ihr über diese junglückliche Insel nun auszuleeren Sozialdemokrat, der sich nicht in Widerspruch setzen will großes Aufsehen erregte. Da Köhler jedoch doppelt gewählt im Begriff steht, wird das Volk Italiens erkennen, wie mit der Partei und unserem Programm, wird als Ur- war, lehnte er die Wahl in Gießen Land ab. Bei der.am wahr es ist, was wir immer öffentlich gesagt wähler" antreten. Wir machen nicht mit". Die Be- Freitag stattgehabten Nachwahl wurde unser Genosse haben, daß die Phrase, die Ihr stets im Munde führt, von theiligung an der Wahl heißt die Anerkennung und Orbig, der 15 Stimmen erhielt, gewählt, während der den freiheitlichen Zuständen Italiens ein bitterer Hohn und Kräftigung des„ elendesten aller Wahlgesete", demgegenüber antisemitische Kandidat mit 14 Stimmen in der Minorität eine Fronie ist und daß niemals von Eurer Seite eine ernst- die Sozialdemokratie nur die eine Pflicht hat, es mög- blieb. Jezt haben wir 5 Abgeordneten und dabei behafte Maßregel zu erwarten sei, um das Loos der armen, lichst bald in die Müllgrube der Geschichte zu befördern haupten die Nationalliberalen, wir hätten keinen Anhang ausgesogenen Klasse zu erleichtern. Dem Volk, das sich und für die nöthige Desinfektion zu sorgen. organisirt hat, um mit der Macht seiner Vereinigung das jenige zu erlangen, was ihm die Macht seines Rechtes nicht erringen konnte, antwortet Ihr mit offener Verfolgung, mit Handschellen der Carabinieri? Nun wohl! Auf diese Euere Maßnahme werden nicht nur die Sozialisten, sondern wird jeder, dem noch ein Fünfchen von Freiheitsliebe inne wohnt, mit einem Aufschrei des Protestes und der Empörung antworten. Die Arbeiter, die schon vielfach auf dieser Insel durch die Macht ihrer mit so glühendem Eifer geschaffenen Organisation ihre Löhne haben erhöhen sehen, die allein durch diese selbst geschaffenen Arbeiterbünde die unmenschlichen, die thierischen Zustände der Landbebauer zu verbessern gewußt haben, sodaß ihre Herren, die Herren des Landes, wenigstens menschliche Verträge mit ihnen abschließen mußten, die Arbeiter dieser Insel, die durch ihre Vereinigung mehrfach bereits in die Kommunalbehörden eingedrungen sind und Gesetze zu Feuilleton. [ 47 Zur Breslauer Landtagswahl schreibt uns unser Korrespondent: Aus der bayerischen Kammer. Die Regierung wurde in der heutigen Sigung von Dr. Orterer, dem Führer Heute fanden hier zwei öffentliche Versammlungen statt, des Zentrumspartei, wegen ihrer Zustimmung zur Militärwelche sich mit den bevorstehenden Wahlen zum preußischen vorlage angegriffen. Seine Rede schließt er mit der Auf-. Landtage beschäftigten. In beiden kam die Meinung der zahlreich Anwesenden dahin zum Ausdruck und zwar durch forderung an den Landtag, gegen die Bestrebungen der SozialResolutionen, daß das Dreiklassen- Wahlsystem die wahre Volts: demokratie energisch Front zu machen. vertretung unmöglich mache und sich daher die hiesige Der Kriegsminister gestand ein, daß über die Zus Arbeiterschaft an der Landtagswahl nicht gehörigkeit der Stellungspflichtigen zur Sozialdemokratie betheilige, am allerwenigsten aber ein schwarze Listen geführt werden. Die Betroffenen haben aber Kompromiß mit bürgerlichen Parteien ein angeblich hiervon keinen Nachtheil, sie werden blos aus Verzugehen gewillt ist. Das Verhalten einzelner trauensstellungen entfernt gehalten. Ueber das Verhalten Parteigen offen, indem sie ein Flugblatt verbreiteten, der Sozialdemokraten in der Armee sei nicht zu klagen. welches Die Unterstüßung der Freisinnigen forderte, Der Kriegsminister bestätigt, daß Entlassungen in Militärwurde ganz energisch verurtheilt. Ganz beson ders erachtete man es eines Vertrauensmannes unserer werkstätten bevorstehen, sie werden von der Presse indessen übertrieben. teines Die Heeresvermehrung fördere Partei unwürdig, einem derartigen Unternehmen Vorschub zu leisten. Dies sei von Mai gethan, indem er, die Flugblätter wegs die Arbeitsgelegenheit. In den Militär- Werkstätten Stange des Kruzifires, das jetzt der sterbende Kaspar hatte fallen lassen, das Gehirn. Ein Mordgeheul des Blutdurstes dröhnte furchtbar durch alle Schaaren der wüthenden Rebellen, und François war der erste, welcher die schöne Louison niederhieb, worauf ein allgemeines Gemetel in Der Aufruhr in den Cevennen. jeder Sütte, in jeder Gaſſe, auf jeder kleinen Brücke und Bertrand," Gott hat uns vollständigen Sieg geschenkt, die Eine Erzählung wie ein Trupp seiner Brüder wieder zu den Anhöhen auf verschiedenen Wegen emporstieg. Bald darauf erschien auf einer anderen Straße auch Bertrand zu Pferde mit vielen Reitern. Seid Jhr geschlagen?" fragte Edmund, als sie sich in seiner Nähe versammelt hatten.„ Nein," rief in der schon brennenden Kirche rasete, so daß der rauschende Thäler sind mit den Leichen der Königlichen bedeckt; Bach bald blutrothe Wogen wälzte. Cavalier ist den Fliehenden dort entgegengerückt, Roland von Ludwig Tieck. Dumpf und wie verzweifelnd stand indeß Edmund hat jetzt auch schon eine andere Kolonne wahrscheinlich ge„ Sie sind geschlagen!" rief Catinat wüthend, der auf oben auf der Felsenwand und sah bald deutlich, bald vom schlagen und Salomon ihre dritte Abtheilung. Weil aber einem großen schwarzen Rosse vorüber brauste, ihnen nach! Rauch verdeckt die Gassen und Häuser des Dorfes unter Cavalier weiß, daß viele Reiter versprengt sind, so vernichtet sie im Namen des Herrn! Und werft Feuer in sich. Jetzt verzog sich der Dampf, die Königlichen waren fürchtet er, sie könnten ihm auf einem Umwege in den diese Hütten und den Gößentempel!" Ravanel war auf alle geflohen, ein kurzes Geschrei und Geheul, die Ein- Rücken gerathen, darum sollen wir diese Höhen noch besetzt einem kleinen Pferde an seiner Seite und schon mit Blut wohner waren geschlachtet, rechts und links brannten halten." gefärbt, weil er immer der vorderste beim Einhauen war. Hütten, von allen Seiten, aus allen Gebüschen die Edmund hatte nicht den Muth, zu fragen, wie es unten Den Berg herunter waren Favart, Etienne, Anton und der Feuerblicke, nun ging auch in der Kirche die Flamme im Dorfe gegangen sei, doch Bertrand fing von selbst an: tleine François behende geklettert. In der Ferne sah man auf, auch das friedliche Wohnhaus unmittelbar Nun haben sie, die harten Herzen, doch auch einmal schon Häuser brennen, das Betergeschrei der Einwohner unter seinen Füßen, das ihn noch diese Nacht unsere Rache kosten müssen, endlich haben wir einmal vermischte sich mit den jubelnden Lönen der Sieger und gastlich beherbergt hatte, wälzte schon die Rauchsäulen, und in ihrem Blute unsere Hände gewaschen. Sie werden uns dem Krachen der Gewehre. Jetzt wollte Etienne das bald hob das Feuer das Dach, und nun war unten eine fürchten, Bruder; das Zittern derer, die heute entrinnen, Kruzifig nehmen, welches der junge Kaspar als Führer der allgemeine Gluth der Vernichtung und des Todes, im wird auch die andern zittern lehren. Wie Würgeengel gehn Prozession trug, aber dieser schlug es ihm mit Gewalt auf Widerschein des blutigen Sprudelbachs alles wie ein Fluß- Ravanel und Catinat durch sie dahin, wo diese stehn, glaubt den Kopf, so daß sogleich seine blonden Locken mit Blut brand der Hölle, wo gestern noch ein Eden geblüht hatte. keiner von den Feinden an Barmherzigkeit. Hab' ich doch gefärbt waren und der Jüngling, ohne nur noch einmal Die grünen Bäume wehrten sich gegen den Feuerstrom, nun einmal ein hohes Fest, einen solchen Jubeltag, den zu athmen, zu Boden stürzte. mußten aber doch seiner Kraft sich beugen und nachgeben. ich mir immer wünschte, feiern können. Aber auch viele Als der Schuster Anton dies sah, fiel er in Wuth Ueber den Kirchthurm schlugen jetzt die Feuerwellen in den der Unsrigen und unsrer Besten liegen da unten. Fast über Kaspar her. Zerreißt die grausamen Abgötter!" Himmel hinein, und wie ein Kind unbewußt im Tode wohl mehr als die Soldaten haben sich die verzweifelnden Bauern schrie er und traf mit seinem kurzen Degen Raspar, noch lächelnd spielt, so schlug die Uhr jetzt noch einmal gewehrt. Ach, der arme François! das Kind ist von den der ihm in die Arme hatte fallen wollen, im Halse, und zum letzten Mal die Stunde aus und stürzte dann mit Bestien zerrissen worden, dem Anton und dem Pfeifenso daß ein Blutstrom ihn augenblicks roth bedeckte. dem Thurme und den Balken des Daches lautkrachend in spieler Etienne ist der Kopf zerschmettert, meinen Bruder Louison, die den Geliebten verloren sah, freischte laut den Abgrund des Feuers und Dampfes. hat der eine Bösewicht, als der Arme schon verwundet m Jammer auf, sie riß bei den Haaren den kurzen, Edmund setzte sich nieder, gleichgiltig über alles und war, in das Feuer geworfen, der armselige Küster sogar stämmigen Anton zu Boden und zerstieß ihm mit der keines Gedankens mehr fähig. Nach einer Weile sah er, hat unsern Everard massakrirt, wofür ich den Schelmen ist für die in I So angesehen, gewinnt natürlich Köln a. Rh. ein eigenes Gepräge. mehr hierher. der Parteitag in das gehört nicht Um dieselbe Zeit jedoch, toft bewilligt wurde. Bedürnisse der Soldatenvermehrung welcher Genosse Kunert im Reichstage am Anfang bereits vorgesorgt geween. Das Militär- Gerichtsverfahren dieses Jahres die Militär Gerichtserkenntnisse fei, soweit es sich bewätet( aha!) hat, unantastbar, Es zeige veröffentlichte, entzog man Friedrich die Was will denn eigentlich das Junkerblatt? Den jedoch im Frieden wie im Kriege große Mängel. In den Extratost. Erregt über diese, seiner Ansicht nach völlig Arbeitern soll gesagt werden, daß ein Streik jezt hoffnungsdiesbezüglichen Ansiührungen läßt der Kriegsminister unmotivirte Handlungsweise, schrieb er an seine Braut einen los? Aber das ist ihnen ja in Köln gejagt worden. die Garantie file e Intakthaltung der Deffentlichkeit verBrief, in welchem er mit bezug hierauf von„ kleinlicher missen. Er geht aus den Fall Hofmeister ein, in welchem die höhere Kriegeschörde sich jeglicher Einmischung enthalten hat. Der Ausschluß der Deffentlichkeit sei auf direktem Gerichtsbeschluß nach§ 128 geschehen, welcher ohne Einwirkung von eußen erfolgt ist und allerdings juridisch anfechtbar fet. Die lange Inhaftirung habe Hofmeister selbst verschuldet. Die ihm angebotenen Erleichterungen hat erabgelehnt. Das Verfahren sei nicht wegen sozialistischer fondern wegen atheistischer Tendenzen nach § 102 eröffnet worden. # Chikane" sprach. Die Direktion, bei der alle Briefe von Oder will das Junkerblatt bestreiten, daß der Justinkt der Gefangenen einer Zensur unterliegen, hielt den des Genossen Macht, das heißt das Verständniß der Interessen bei den Friedrich an und erhob darauf gegen ihn die Anklage wegen herrschenden Klassen( z. B. den Junkern) feiner entwickelt Beleidigung. Auf diese erwiderte heute Genoffe Friedrich, daß ist als bei den Beherrschten( z. B. den Bauern)? Dann er zu der erwähnten Aeußerung allen Grund hatte. So erklärte braucht es blos die Milliarden, welche die agrarische ihm der Gefängnißarzt Dr. Gräbs ch bei seiner Interpellation Politik den Junkern, und die Hypothekenschulden, welche bezüglich der Extratost, daß eine ministerielle Bersie dem Gros der Bauern eingebracht hat, zu berechnen fügung bestände, nach welcher den inhaftirten und neben einander zu stellen. fozialdemokratischen Redakteuren fortan und neben einander zu stellen. feine Extratost gewährt werden solle. Dies Nochmals, was will die„ Kreuz- Zeitung" mit diesem schien sowohl dem Staatsanwalt als auch den Richtern so Geschreibsel? Hammerstein- Donquixote hätte den kleinen ungeheuerlich, daß man die Verhandlung, die um 9 Uhr Ritt auf der Rosinante des Antisemitismus doch leichter begann, bis Mittags um 12 Uhr vertagte, um den Dr. Gräbsch und billiger haben können. zu vernehmen. Derselbe bestätigte indeß vollauf das vom Angeklagten Behauptete, zur großen Bestürzung des Staatsanwalts und des Richterfollegiums. Nachdem letzteres fich dreimal zur Berathung zurückgezogen hatte, beschloß es endlich, den früheren Direktor der hiesigen Gefangenenanstalt zu einem neuen Termine zu laden und die Sache zu vertagen. Von der Aufhebung der Liebesgabe wurde in Iegter Zeit in Herrn Miquel zur Verfügung stehenden Blättern gemunkelt, jetzt wird aus Privatgesprächen des entwicklungsfähigen Finanzministers von der Rhein.- Westfälischen Zeitung" mitgetheilt, daß er allerdings das den Brennern durch das Gesetz vom 9. Juli 1887 eingeräumte Vorrecht, den kontingentirten Betrag von 2 Millionen Hektoliter Branntwein nur mit 50 M. an Stelle des normalen Steuersatzes von 70 M. zu versteuern( eben die Die Reichskommission für Arbeiterstatistik wird vielberufene Liebesgabe"), durchaus nicht als ein Rühr ihre Arbeiten demnächst durch den Buchhandel jedermann ächſt durch den Bu mich nicht an" für alle Zeiten ansehe. Aber für eine vorzugänglich machen. läufig noch unabsehbare Frist sei diese Vergünstigung schlechterdings nicht zu entbehren, da deren Beseitigung oder auch nur Beschränkung die süddeutschen Brenner schwer schädigen und der ohnehin übermächtigen norddeutschen Konkurrenz schutzlos preisgeben würde. Das habe noch zuletzt bei der Berathung der vorjährigen BranntweinsteuerVorlage im Reichstage der bayerische Finanzminister Frhr. v. Riedel überzeugend dargelegt. Etwaige erneute Anträge auf Beseitigung oder Beschränkung der erwähnten Vergünstigung für Brauntweinbrenner könnten daher von vornherein als ein positiver Gegenvorschlag auf die von den verbündeten Regierungen zu machenden Steuervorlagen schlechterdings nicht angesehen werden." " So lange der Liebling der Agrarier am Ruder ist, wird den schnapsbrennenden Edelsten der Nation" auch die Liebesgabe weiter geschenkt werden. Vielleicht nur des halb, weil Miquel die Liebesgabe für ein wirksames Mittel Ser Landagitation hält. Zur Tabak- Fabrikatsteuer wird der Frankfurter Zeitung" aus Dresden geschrieben: Die Berechnungen der Nordd. Allg. 3tg." Bur TabakFabrikatsteuer" erfahren allseitige Zurückweisung. Auch der Verein Dresdener Kaufleute" veröffentlicht eine Richtig stellung dagegen. In seiner Erflärang heißt es:„ Der Artifel enthält betreffs der Einkaufspreise der 4-, 5- und 6 PfennigZigarren Angaben, die von einer großen Unkenntniß der Branche zeugen. Wir fonstatiren wahrheitsgemäß und berufen uns auf die usancemäßigen Preise der Zigarrenfabriken, daß der Einkaufspreis bei 4 Pfennig- Bigarren zwischen 29-32 M. pro Mille, bei 5 Pfennig- Bigarren zwischen 35-40 M. und bei 10 Pfennig- Bigarren zwischen 63 bis 75 M. liegt. Demgemäß fann also nur von einem Nuzen bei 4 Pfennig- Zigarren von 27,5 pet. resp. 20 pCt., bei 5 PfennigBigarren von 30 pet. resp. 20 pCt., und bei 10 PfennigBigarren von 35 pSt. resp. 25 pSt. vom Verkaufspreis gesprochen werden. Alle in jenem Zeitungsartikel auf falscher Grundlage beruhenden Berechnungen sind demgemäß irrig und dienen nur dazu, das Publikum über die Folgen der Fabrikatsteuer zu täuschen. Es ist unvermeidlich, daß bei der geplanten Steuer die Detailpreise bedeutend steigen müssen. Da im Detailverkehr bei einzelnen Bigarren mit Bruchpfennigen nicht gerechnet werden kann, so würde eine Vertheuerung von 1 bis 3 Pf. das Stück den oben angegebenen Preisen entsprechend, eintreten müssen." Auf die Behandlung von Sozialdemokraten in den preußischen Gefängnissen wirft die uns von unserem Breslauer Korrespondenten mitgetheilte Verhandlung gegen den Genossen Friedrich ein neues Schlaglicht. Man schreibt uns aus Breslau: Der am 18. Oktober aus dem hiesigen Gefängnisse entlaffene Genosse Redakteur Otto Friedrich stand am 28. d. M. bereits wieder vor der 1. Straffammer. Es war ihm zur Zast gelegt, die hiesige Gefängnißverwaltung beleidigt zu haben. In Kürze ist der Sachverhalt folgender: Friedrich, Der damals noch feine Strafe abbüßte, hatte unter Anderem die Vergünstigung, daß ihm Extrahabe." Kreuz Zeitungs Weisheit. Das Zentralblatt des Junkerthums schreibt in seiner gestrigen Nummer: " " " Auf dem sozialdemokratischen Parteitage zu Köln a. Rh., deffen Würdigung im allgemeineren Sinne vorbehalten bleibt, hat der Abg. Liebknecht mit bezug auf die Maifeier" 1894 eine Aeußerung gethan, die Beachtung findet, wenn schon feineswegs in einem für die Umsturzpartei schmeichelhaften Sinne. Der alte Achtundvierziger" behauptet darin, daß alle großen Streifs, die in Europa stattgefunden hätten, durch das Unternehmerthum erzwungen" worden seien, weil dieses die günstige Lage, in die es den Anforderungen der Arbeiter gegenüber durch die üble Geschäftslage und finfende Konjunktur" versetzt worden sei, mit vollem Bewußtsein zu einer ,, Kraftprobe" auszunuzen suche. Bei den herrschenden Klassen" sei der„ Instinkt" für das, was nüßlich oder schädlich sei, immer„ fräftiger entwickelt", als bei den„ emporstrebenden" u. s. w. Daran wurde die Mahnung geknüpft, sich am 1. Mai 1894 ja recht ruhig zu verhalten und auf der Durchführung der Arbeitseinstellung an diesem Tage nicht zu bestehen. So beschloß auch der Parteitag" am letzten Ende. Seit dem berühmten 1. Mai 1890" hat die Sozial: demokratie in der ganzen Welt, nicht blos bei uns, sehr viel Wasser in ihren Wein gegossen, solche Unmengen wie diesmal aber noch nie. Selbst die schon recht zahme Haltung des Berliner Parteitages vom Oftober 1892 sieht sich in den Schatten gestellt und übertroffen. Wenn man nicht ungerecht sein will, wird man übrigens zugeben müssen, daß sich das zum Theil aus Gründen erklärt, oder doch erklären könnte, die von der Stimmung der Genossen, wie sie an sich" ist, unabhängig find. Ist der Verdienst ohnehin schwer und unsicher, wie es sich jetzt vielfach darstellt, so können wir nicht erwarten, daß die Masse der Arbeiter sich auf ein„ Experiment" einläßt, das für so manchen sehr bedenklich werden fönnte. Warum giebt, Herr Liebknecht das aber nicht offen und ohne Umschweife zu, statt fich, um die wahre Sachlage zu verdecken, auf allerhand künstliche Auslegungen einzulassen, die schließlich, vom Standpunkte der Sozialdemokratie, die Sache nur noch schlimmer machen? Wenn er z. B. meint, die herrschenden Klassen" bewiesen stets mehr Instinkt" als die„ emporstrebenden", so macht er mit feiner Anwendung dieses Sazes auf den vorliegenden Fall feinen Leuten" ein schlechtes Kompliment. Um einzusehen, daß die Arbeiter bei sinkender Konjunktur" den Unternehmern gegenüber im Nachtheil sind, braucht man keinen besonders entwickelten Instinkt" zu haben; ein wenig Menschenverstand und Geschäftsfenntniß reichen da vollfomnen aus. Selbst dieses Wenige aber sollen die herrschenden Klassen", Herrn Liebknecht zufolge, in höherem Maße besitzen, als die Gesellschaft der Zukunft"! Daß diese„ Gesell. schaft" in der That nicht eben viel Justinkt", d. h. unbewußte Empfindung für den eigenen Vortheil besitzt, beweist sie freilich Jahr aus Jahr ein, indem sie sich von Doftrinären, wie Herr Liebknecht einer ist, mit allen möglichen fahlen Schulmeinungen abspeisen läßt, während die Doktrinäre ihrer feits geduldig, Schulter an Schulter mit dem Judenthum sondern weiß seinen Verdienst in Baar sich zu nehmen. Auf diefem Ohr aber erweisen sich die internationalen" Deutschen ebenso taub, als der Theil derer, die sich für national gesinnt halten, ohne eine Ahnung davon zu haben, was das im besondern bedeutet. " " " Leichtfertiger Gebrauch von Schußwaffen durch einen Gendarm. Der„ Aachener Post" wird aus Gelsentirchen geschrieben: In der Nacht vom 15. zum 16. d. erschien der Gendarm Gerschewski in der Gastwirthschaft der Wittwe Willms und fragte den dort hilfsweise thätigen Karl Frant, ob er schon Feierabend geboten habe. Alsdann schickte sich G. an, die Namen der Anwesenden zu notiren. Währenddessen wurde im Nebenzimmer, wo niemand mehr anwesend war, auf Veranlassung der Wirthin die Lampe ausgemacht; im eigentlichen Schantzimmer ließ man das Licht brennen. Einer von den Gästen drehte nun auch hier die Lampe niedriger, wahrscheinlich um dem Gendarmen das Aufschreiben der Namen wie auch das Erkennen der Personen zu erschweren. Die Wirthin trat jedoch sofort dazwischen und schraubte das Licht, noch ehe es ganz niedrig gedreht worden war, in die Höhe. Als nun die Lampe schon wieder hell brannte, stellte sich der Gendarm mit dem Rücken an die Wand und riß aus dem Rock vor der Brust seinen Revolver hervor. Einer der Anwesenden rief dem G. zu: Lassen Sie den Revolver weg, es geschieht nichts, wir sind doch keine Banditen!" Die Wittwe Willms aber rief, indem sie aus dem Schänkzimmer in die Küche zurückwich:" Nehm Euch in Acht, er schießt!" Ihr Bruder, der Schreiner Forst trat nun aus der Küche heraus und sagte:„ Ach was er schießt nicht, das darf er doch nicht" und ging dann bis auf etwa 2 bis 3 Schritte an den Gendarm heran und sagte, indem er wie abwehrend die Hand dem Revolver entgegen hielt:„ Lassen Sie den Revolver weg!" Gleich darauf trachte der Schuß und Forst stürzte, durch den Hals geschossen, todt nieder, Zu der Wirthin, die halb sinnlos vor Schrecken dem G. ein Schimpfwort zurief und sich dann zu dem Entfeelten niederbeugte, sagte der Gendarm: Frauenzimmer halt's Maul, sonst schieße ich Dich über den Haufen." Die übrigen Gäste waren so entsegt, daß sie unfähig waren, irgend etwas zu thun und der Gendarm verließ rückwärts gehend und, indem er den Revolver vor sich hielt, das Lokal. Er soll alsdann vor die Wohnung des andern Gendarmen gegangen und diesen durch den Ruf geweckt haben: Schmidt, steh' auf, ich habe einen faput geschossen." Von sämmtlichen in der Wirthschaft an dem betreffenden Abend anwesenden Leuten wird absolut bestritten, daß Irgendeiner dem G. nahe getreten sei oder eine bedrohliche Bewegung gemacht habe. Der Erschoffene ist übrigens ein Bruder des in Aachen Ecke Bahnhof und Hochstraße wohnenden Konditors Forst. Er hinterläßt acht unmündige Kinder, seine Frau hat einen Arm gebrochen und ist außerdem in gesegneten Umständen. Die Beerdigung findet Donnerstag Vormittag statt. Nach dem allgemeinen Reglement für die Gendarmerie ist den Gendarmen nur dann der Waffengebrauch gestattet, wenn diefelben bei ihren dienstlichen Funktionen thätlich in gefährlicher Weise angegriffen werden, wenn bei einer Festnahme 2c. sich der Festzunehmende widersetzt oder wenn man den Gendarm an der Beschlagnahme von Gegenständen zu hindern sucht und endlich, wenn er feinen Poften ohne Waffengewalt nicht zu halten vermag resp. seinen Auftrag nicht ausführen kann. In allen Fällen aber wird für den Waffengebrauch vorhergehender gefährlicher Widerstand verlangt. Die Aufregung unter der hiesigen Bevölkerung über den Fall ist eine ganz außergewöhn lich große. Die abgeblikten Borstenhändler. Das sächsische Ministerium hat das ihr von der Leipziger Handelskammer überfandte Gesuch mehrerer auswärtiger jüdischer Borstenhändler, wie nicht anders zu erwarten, zurückgewiesen. Diese Borstenhändler hatten bekanntlich an die Leipziger Handelskammer eine Eingabe gerichtet, in welcher sie die Drohung aussprachen, daß sie bei dem sächsischen Schächteverbot nicht nach Leipzig kommen könnten, und daher Gefahr drohe, der Borstenhandel werde sich von der Leipziger Messe zurückziehen. Die Handelskammer, statt diese Eingabe einfach ad acta zu legen, dachte aber ans Geschäft", und da bei den Handelsherren, ob getauft oder beschnitten, immer eine jüdische Ader vorherrscht, so sandte sie die Eingabe an den Minister des Innern. aber gleich topfüber in einen tiefen Brunnen gestürzt" Hallo! Hallo!" schrie Christoph wild jauchzend, da bringen unsere Brüder doch noch den greulichen Baals " Und der alte Priester?" fragte Edmund kaum hörbar. pfaffen. Desto besser, so soll er hier vor dem allsehenden " Den habe ich lange", sagte einer aus dem Zuge, mit Auge Gottes geschlachtet werden." Eine merkwürdige Entdeckung hat die Kölnische seinem Gebetbuche auf dem Platze und mitten im Ge Edmund warf dem Elenden einen schneidenden Blick Volts- Beitung" gemacht: In einem Leitartikel über die tümmel stehen sehen; rechts und links wurden Männer und zu, dann schaute er hinab und erkannte schon nahe unter Gewerkschaftsdebatte des Parteitags gelangt sie Weiber neben ihm todtgeschlagen, so daß ich immer dachte: sich den gebundenen Pfarrer, den Favart, der braune Eustach nämlich zu dem Schluß, die ungemein scharfe Auseinanderjetzt, jekt muß ihn der oder jener treffen. Aber es war, und andere Kamisards heraufschleppten. Hier bringen wir sehung", zu der diese Debatte Anlaß gegeben habe, sei das als wenn sie ihn gar nicht sahen. Nachher ist er mir aus euch den Verruchten, lieben Brüder", schrie Favart, indem durch herbeigeführt worden, daß die gewerkschaftden Augen gekommen. Er liegt doch wohl unter den sie jetzt oben auf der Felsenplatte festen Fuß faßten und an lichen und die politischen Führer einLeichen dort. Weißt Du nichts von ihm, Bruder den Stricken den Greis hinaufzogen.. ander nicht trauen". Das Zentrumsorgan begründet Christoph?" Als der Ermüdete oben angelangt war, warf er einen seine Ansicht wie folgt: Ein wilder, blutbefleckter Mensch, klein und schwarz, solchen Blick der Erschöpfung, des Erbarmens und der das ganze Gesicht fast mit borstenähnlichen Haaren be wachsen, sagte grinsend:" Der alte greise Kert ist gewiß unbedingtesten Hingebung in den Willen des Himmels ein Herenmeister, denn als ich schon etliche von den Ab- auf den Jüngling, daß sich diesem im Entsegen die Haare aufwärts sträubten. Gott grüß' Euch mit Eurer göttischen hingerichtet hatte und er immer noch so ge- Beute!" brüllte er Favart und Eustach zu, aber wehe dem lassen dastand und ich mich ärgerte, daß ihm keiner von unter Euch, der dem Alten auch nur mit einem Blicke zu meinen Kameraden eins versetzte, machte ich mich in der nahe thut, denn einen solchen werde ich mit meinen Zähnen Bosheit an ihn, um ihn niederzuhauen: ich hob den zerreißen." Favart und Eustach traten erblassend zurück, Arm schon auf, da sah mich das Gespenst ganz ruhig und Edmund lösete selbst die Bande des Alten auf. Dann an, und die alten, schmalen Lippen lächelten dazu, schloß er ihn in die Arme, legte das greise Haupt an faft als wenn er weinen wollte, aber, ich sage Euch, aus seine klopfende Brust, und ein krampshaftes Schluchzen den großen blauen Augen schoß ein solcher Zauberglanz hemmte jeden Ton und verhinderte jede Thräne. Warum," durch meine Augen in mein Herz, daß ich erschrocken den sagte der Greis, soll ich allein übrig bleiben? Arm fallen ließ und dem Bösewicht nichts thun konnte. armte Schäfer? Da ihr ihm die ganze Herde geschlachtet Lange nachher, als ich mich ein wenig ausruhen wollte, habt?" sah ich ihn noch in seinem schwarzen Kleide wie eine dunkle Was ist das?" schrie Christoph stotternd vor Wuth; Wolke zwischen den Fechtenden durch und Brand und Rauch„ man will uns unser Eigenthum rauben, das wir mit über den Erschlagenen hinwandeln, ganz ruhig und sicher, unserm Blut erkauft haben? Gold und Silber lassen wir als wenn ihm kein Mensch etwas anhaben könnte. Ich im Kirchenbrand vergehn, aber das Leben der Gözendiener glaube, er ist in die brennende Kirche gegangen und wird ist unsere Beute. Und wer will uns die nehmen? Ein wohl dort verbrannt sein." Feiger, der ohne Schwertschlag hier aus sicherer Ferne Edmund wachte bei dieser furchtbaren Erzählung wieder unserer lebensgefährlichen Arbeit zugesehen hat. Das sei aus seinen Träumen zum Leben auf. So lohnt der Gast ferne! Verworfene, Abtrünnige sind wir selbst, wenn wir freund," sagte er zu sich selbst, der hoffnungsvolle Sohn dergleichen von einem Gözendiener dulden, der noch von Heißt das nicht Liebe um Liebe? seiner alten Bosheit nicht läßt." Deines Jugendfreundes. Jetzt bin ich Dir jür Deine biederherzige Aufnahme keinen Dant mehr schuldig." ( Fortsegung folgt.) " Der ver Die Führer der Gewerkschafts- Bewegung halten dafür, daß die politischen Führer die Gewerkvereine lediglich für ihre politischen 3wede gebrauchen wollen und daher den nächsten, auf Besserung der wirthschaftlichen Lage des Arbeiterstandes gerichteten Bestrebungen nicht die nöthige Förderung angedeihen lassen; anderseits fürchten die politischen Führer, daß die Führer der Gewerkschafts- Bewegung über dem Streben nach Erlangung befferer Arbeitsbedingungen zu sehr die letzten Ziele der Sozialdemokratie aus dem Auge verlieren, sowie daß dadurch die sozialdemokratische Bewegung ihre revolutionäre Kraft einbüßen und in das lediglich reformatorische Fahrwasser einlenten würde. Namentlich von seiten der Abgg. Auer, Liebknecht und Bebel ist das Mißtrauen gegen die Gewerkschaften sehr deutlich verrathen worden. Da war von dem ,, weichen Kehrichthaufen der Gewerkschaftsduselei", von der Bekämpfung des Gedankens, als ob durch die Gewerkschaften die Macht des Kapitals gebrochen werden könne, von Bersumpfung der sozialistischen Grundfäße" und„ Korrumpirung der politischen Bewegung" die Rede. Unseres Erachtens haben beide Theile von ihrem Standpunkt gegen einander Recht. Die Einen legen den Nachdruck auf die praktischen Erfolge, die Andern auf die werbenden Prinzipien. Je mehr die Gewerkschaften erreichen, um so weniger werden sie gewillt sein, sich schlechthin in den Dienst der politischen Sozialdemokratie zu stellen; die Sozialdemokratie hinwiederum, deren Haupthebel die Unzufriedenheit der Massen ist, kann nicht wünschen, daß auf dem Wege der GewerkschaftsBewegung zu viel erreicht werde. Man muß gestehen, die Kölnische Volkszeitung" hat deine sehr lebhafte Phantasie. Wie ein Blick in den Bericht gling adem Interesse der Gewerkschaften. Bogelstraußpolitik im spaßhaftesten Sinne des Wortes treibt das Wolff'sche Telegraphenbureau. Es hat über unseren Parteitag mit feinem Worte berichtet. Der Klugmeier, welcher dem Bureau vorsteht, ist offenbar der Meinung, mit dem Todtschweigen sei der Parteitag auch aus der Welt geschafft eine Weisheit, an die selbst der Reichs- Anzeiger" nicht glaubt, denn er hat regelmäßige Berichte über den Kölner Parteitag gebracht. Den Eigenschaften des offiziösen Telegraphen sind aber zwei neue hinzugefügt, und künftig wird man nicht blos sagen: ge= logen wie telegraphirt, sondern auch: blind wie der Telegraph, und stumm wie der Telegraph! worden. Dankbarkeit der einschlägigen Angreßverhandlungen zeigt, hat feiner) Was machen wir da? Sinnen die liberalen Welt- Inisse", von denen Herr Dr. Schiff spricht und schreibt, die er der Redner, die den Ausführungen Legien's entgegentraten, verbesserer. Und die Antwort des katholischen Schneider- mir und den Diskussionsrednern nachgewiefen zu haben glaubt? gegen die Gewerkschaften" aus vereins scheint ihnen zutreffend zu sein. Der Gemeinderath Freilich wiederholt Herr Dr. Schiff fortwährend: Natürlich mur gesprochen. Was ausgesprochen wurde, war Miß übe einen moralischen Einfluß auf die Bürger aus, damit soweit ich selbst zu beobachten Gelegenheit gehabt." Es sind billigung der„ Gewerkschaftsduselei", und zwar im fie ihre Sommerkleider im Winter anfertigen lassen und eben Potemkinsche Dörfer, die Herrn Dr. Schiff in den Ferientursen vorgeführt wurden. Wäre Herr Dr. Schiff praktizirender überhaupt alle Arbeit mehr über das ganze Jahr ver- Arzt und nicht medizinischer Schriftsteller, dann würde er über Das Zentrumsblatt glaubt auch selber nicht recht an theilen! die Charitee so urtheilen, wie ein unbefangener Kritiker und feine Weisheit, denn es legt am Ende des Artikels der Oh, heilige Einfalt! Prattifer wie Herr Dr. Croner geurtheilt hat. Wie kommt aber Zentrumsfraktion ans Herz, sich etwas mehr um die GeHerr Dr. Schiff bei seiner mangelhaften Kenntniß von der werkschafts- Bewegung zu kümmern. Es hat also Angst englischen Kohlenstreits wird uns mitgetheilt, daß in den trauen entgegenzubringen, die Bertheidigung einer Anstalt zu Vom englischen Kohlenstreik. Als eine Folge des Charitee dazu, entgegengesetzt laufenden Mittheilungen Mißmehr vertheidigen, lichen Berrath an dem proletarischen Zentrums- Agitator Häfen von Hull, Grimsby, Goole 2c. in der letzten Woche übernehmen, deren er die Vertheidigung einer Anstalt zu Stößel im besonderen und den vom Zentrum geföderten nicht eine einzige Zonne Roblen verschifft den Mittheilungen derjenigen Kranken aber, die monateBergleuten des Rheinlands und Westfalens im allgemeinen wurde, während der Export in 1891 49 028 Tonnen und und jahrelang in der Charitee gelegen haben und die in der Diskussion unter Nennung ihres vollen Namens für die Wahrvollauf erklärt wird. Den so lange Betrogenen fallen die im letzten Jahre 48 779 Tonnen betragen hatte. heit ihrer Berichte bürgten, weniger Glauben beizumeffen als Schuppen von den Augen. Die Spanier führen in Afrika gegen Marocco Krieg. feinen eigenen Beobachtungen während einiger Wochen FerienBisher haben Sie blos Mißerfolge zu verzeichnen, wie aus furse in einzelnen besseren Stationen? Der Bericht über unsere Versammlung, der bis auf einzelne unrichtigkeiten durchaus den folgenden Depeschen des Wolff'schen Telegraphenbureaus fachgemäß war, forderte mit vollem Recht die Herren Doktoren zu ersehen ist: auf, gelegentlich Patienten dieser Heilanstalt" zu werden und Paris, 30. Oftober. Nach Meldungen aus Madrid persönlich Erfahrungen zu sammeln, anstatt die Verhältnisse durch Befehl vorgegangen ist, den Tod im Kampfe gesucht habe. Der Dr. Schiff diesen Fehler seinerseits auch nicht zugeben wird, so nimmt man an, daß General Margallo, der ohne höheren die gefärbte Brille des Klassenstandpunkts zu sehen. Wenn Herr General erhielt einen Schuß durch den Hals, einen anderen berechtigt das noch nicht, Vorwürfe zu erheben gegen durch die Backe und einen dritten durch die Schläfen. Sein Die der sehen gelernt hat. denjenigen, ber noch Adjutant, Prinz Ferdinand von Bourbon, Neffe des ehemaligen gegen die Anstalt, an der wir unsere medizinische Ausbildung Königs von Neapel, ist verschwunden; es ist noch nicht fest genossen haben, erstreckt sich, meine ich, nicht blos auf beren ärztgestellt, ob er verwundet worden oder in Gefangenschaft liche Leiter, sondern auch auf die franken Infaffen, fene Dankgerathen ist. Ein Oberst und 10 Offiziere sind verwundet barkeit darf nicht so weit gehen, grobe Verstöße gegen die Hygiene und Humanität mit dem Schleier der Liebe zu bedecken. Aus Dankbarkeit müßte wohl auch der Proletarier, der in der Kommunalschule seine Bildung erhält, aufhören, an der Verbesserung oder besser: Aufhebung dieses Klasseninstituts zu arbeiten, aus Dankbarkeit gegen Vaterstadt und Vaterland müßten die Reichsfeinde" aufhören zu nörgeln? Kranke und Wissenschaft tönnen unter unserer Kritik nur in gleicher Weise gefördert werden, mittelalterliche Zustände, wie sie in der Charitee bestehen, Beschränkung der persönlichen Freiheit, tafernenmäßiger Zuschnitt und Behandlung, Bu 1915 hände, welche ſeit Jahrzehnten in medizinischen und nicht tood themedizinischen Kreisen gerügt worden sind und die trotzdem von der Verwaltung als gut genug für dies Krankenmaterial( 3uhälter") mit Zähigkeit festgehalten werden, mit allen Mitteln endlich zu beseitigen, ist unsere Pflicht als Aerzte und als Menschen. Daß der Boykott möglich ist und sein Ziel erreichen wird, wird Herr Dr. Schiff bald genug erfahren. Einen kleinen Erfolg haben wir in Gestalt der ministeriellen Revision bereits zu verzeichnen. Die zielbewußte Arbeiterschaft, der Arbeitgeber in Nr. 253 sehe ich mich genöthigt, auch meinerseits den Raum ber Charitee wie aller anderen Krankenhäuser, wird den Kampf des Vorwärts" zu beanspruchen. In der Versammlung selbst Bern, 30. Ottober. Die gestern stattgehabten Erneuerung durch die nachfolgenden Redner widerlegt, dürfen jene Dar- gegen die Charitee- Verwaltung und die Sparsamkeitsliebe der sobald es sich um andere als kulturwahlen zum Nationalrath haben das Verhältniß der Parteien stellungen im Interesse der Sache auch hier nicht unwidersprochen feindliche Zwecke handelt durchführen, bis sie ihren Forde in demselben nicht wesentlich verändert. Nach den bisher vor- bleiben. liegenden Resultaten ist die bernische konservative Bottspartei Es ist unrichtig, daß die chirurgischen und inneren rungen, gleichzeitig den Forderungen der Wissenschaft, zum Siege verholfen! Dr. Zadet. unterlegen; im Tessin war der Wahlausfall für die Radikalen Kliniken, selbst nur in den Räumen des 1. und 2. Stockwerts, günstig, während die Ultramontanen dort wahrscheinlich etwa den einzigen, die Herr Dr. Schiff gesehen, allen billigen hygieniDie laut Bericht des Vorwärts" vom 26. Oktober in einer 20(?) Size einbüßen und die Sozialdemokraten keinen Gewinn zu schen Forderungen entsprechen diese Forderungen müßten denn im Colberger Salon tagenden Wahlvereinsversammlung des im Colberger Salon tagenden Wahlvereinsversammlung des verzeichnen haben. In Graubünden verlieren die Ultramon- so billig sein, daß wir sie entschieden als zu bescheiden zurück 6. Wahlkreises gethanen Aeußerungen des dort servirenden tanen einen Siz. Die Resultate von Genf find noch nicht be- weisen müssen. Darüber wird mir geschrieben: Das" Sehen" Kellners zwingen uns, den Lesern des„ Vorwärts" eine Auffannt, doch ist der Sieg der Konservativen wahrscheinlich und des Herrn Dr. Schiff bezieht sich wohl auf die Stationen 5/6 tlärung zu unterbreiten, die denselben für alle Fälle maßgebend auch das Zentrum wird mehrere Sige gewinnen. Eine An- und 7 im 1. Stock und 18, 19 und 20 im 2. Stock. Wir befein sollte. zahl Stichwahlen ist nöthig.haupten, auch diese entsprechen nicht hygienischen Anforderungen, ganz unzureichend sind aber die Nebenabtheilungen diefer Stationen 8 und 10 bezw. 17 und 14; hier fehlen fast vollkommen Luft und Licht. Das Heranrücken des organisirten Proletariats gegen die parlamentarische Schaubühne hat eine enge Verbindung der schärfsten politischen Gegner innerhalb der österreichischen Bourgeoisie zur Folge gehabt. Das Minifterium Taaffe ist über den politisch klügften Gesetzentwurf, den es seit seinen Arbeiterschutzanträgen eingebracht hat, gefallen. Liberale, Konservative une Bolen wollen sich in die Erbschaft theilen. Der Reichstag wurde vertagt, Ministerlisten zirkuliren. Gerüchte aller Art werden verbreitet. Alles ist in heller Erregung, aber eines bleibt fest und unbestritten, die Pflicht das Wahlrecht zu ändern, dem wird sich kein österreichisches Ministerium entziehen tönnen. Amtliche Mittheilungen aus Malaga besagen, daß sich die Verluste der Spanier bei dem Kampfe von Melilla nur auf 5 Todte und 30 Verwundete beliefen. Das Feuer der Kabylen dauert seit 48 Stunden fast ohne Unterbrechung an. Paris, 30. Oftober. Nach hier vorliegenden Nachrichten aus Melilla bewaffnete General Ortega die Zivil- Bevölkerung bis zur Ankunft der Verstärkungen. 76 Sprechlaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Bublikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie wahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dein Inhalt desselben identifizirt zu werden. Zum Boykott der Charitee. Die schweizerischen Nationalrathswahlen haben Gegenüber den breiten Ausführungen des Herrn Dr. Schiff am legten Sonntag stattgefunden. Ueber ihre Ergebnisse liegt folgender Drahtbericht vor: " Die Franzosen haben ihren Wih doch noch nicht verloren. So lange die tussen bei ihnen waren, übersetzten fie sämmtliche Artikel der deutschen Chauvinistenpresse über Es ist unrichtig, daß die Untersuchung der Kranken zu den Friedensbund" und widmeten dieselben den Gästen. Lehrzwecken nicht auch gegen den Willen der Patienten stattUnd jetzt da die Russen fort sind, werfen sie lachend die findet. Karnevalsmaske ab, und rufen unsern deutschen Chauvinisten Perkussionsübungen u. a. müssen sich die Kranken untersuchen Bu laryngoskopischen Kursen, wie zu Auskultations- und zu:„ Es war Alles nur Komödie wir sind nicht so lassen, wer sich nicht fügt, wird entlassen. dumm, wie andere Leute!" END BUST Und unsere armen Chauvinisten stehen verblüfft da, und wissen nicht: wird jett Komödie gespielt, oder wurde sie vorhin gespielt. Nur einige Gelehrte, die sich besonderer Tiefsinnigkeit erfreuen, haben es herausgebracht, daß die Franzosen jetzt Komödie spielen, und daß die nüchternen Betrachtungen über den russischen Flottenrummel nichts sind als eitel Verstellung. W staatlichen Behörden " ilfen" Der Verein Berliner Gastwirths- Gehilfen" erhebt von seinen Mitgliedern einen monatlichen Beitrag von 80 Pf., wofür unter anderen Vortheilen auch die portofreie Zusendung der wöchentlich erscheinenden Fachzeitschrift Der Gastwirths gehilfe" erfolgt. Beim Eintritt wird allerdings der laufende und ein Monatsbeitrag auf einmal erhoben( d. h. Laut Statut, wovon aber, wenn die Umstände es verlangen, zu gunsten des Beitretenden gern abgewichen wird). ewist das mögen die Genossen ein Eine direkte Ünwahrheit ist die Behauptung, daß stets drei Ueber den Begriff ungebührliche Ausnutzung" werden Herrn Monate voraus bezahlt werden müßten. Dahingegen kann ein Mitglied drei Monate Rest bleiben, ohne daß Dr. Schiff's und meine Ansichten wohl auseinandergehen. Vielleicht ihm feine Mitgliedsrechte irgendwie gekürzt würden. hält er es nicht für ungebührlich, wenn diese zum Theil schweren Erst dann wird die Zusendung des Organs eingestellt. Jedoch Kranten Tag für Tag um Schlaf- und Ausgehzeit gebracht wird auch diese Bestimmung nichts weniger, als streng gehand werden, wenn Mädchen sich von einem halben oder ganzen habt. In der Expedition abholen tann der Betreffende sich Dußend Studenten gynäkologisch untersuchen lassen müssen 2c. bann bie Zeitung noch immerhin. Auch wird eine dreimonat Dinge, die trotz Herrn Dr. Schiff die Angehörigen der wohlhabenden und gebildeten Streise in den Privat- liche Stundung auf Antrag jederzeit gewährt, sodaß ein Mitglied fliniken" mit Entrüstung Don fich weisen würden, schließlich 6 Monat im Rückstand bleiben kann. Richtig ist, daß der Arbeitsnachweis des Vereins nicht in dem Minister, Ex- Minister und Eregminister bieten wenn anders ein ärztlicher Dozent es überhaupt wagte, Das ist aber gewünschten Maße funktionirt. jekt in Italien der Welt ein erbauliches Schauspiel. eine derartige Zumuthung an sie zu stellen. Aber das hält doch Der Verein hat einen Daß Chefs" ihren Nachfolgern nicht grün sind, das ist auch Herr Dr. Schiff für ungebührlich, wenn, wie es während nicht Schuld des Vereins, sondern die Gründe hierfür sind an meiner Studienzeit geschah, ein dirigirender Arzt in der Charitee dieser Stelle schon mehrfach erörtert. menschlich begreiflich und wird in Deutschland durch die vor versammeltem Auditorium ein junges Mädchen splitternacht ohn tarif, der den Arbeitgebern ein Dorn im Auge iſt, er be " alte Raketenkiste" klassisch und drastisch illustrirt. Noch entkleiden ließ, um den 100 Männern die Schamröthe zu kämpft das Kommissionärunwesen, welches von den Prinzipalen hübscher macht die Sache sich aber gegenwärtig in Italien, demonstriren? im Gegentheil unterstützt wird. Außerdem wird jedem NeuEs ist unrichtig, daß meine Behauptung, Bedürfniß- eintretenden vorher mitgetheilt, daß der Verein ein KampfCrispi, Rudini und Giolitti. Crispi wurde vor 4 Jahren anstalten und Laboratorium befänden sich in den Kranten verein, auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehend, übertrieben feien. von Rudini gestürzt und Rudini vor 2 Jahren von Giolitti. fälen, Herr Dr. Schiff braucht fich ist und nicht etwa eine Versicherungsanstalt gegen Arbeitslosigkeit. blos nochmals nach Station 7 zu bemühen, um sich nicht selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck ist uns der Bis zum Sturze Rudini's hatte Crispi keinen gehaßteren von der Anwesenheit des Klosets im Krankenfaal zu überführen. Arbeitsnachweis. Feind als Rudini; nach dessen Fall dauerte der Haß noch und was die Laboratorien betrifft, so verweise ich Herrn Dr. Jeder organisirte Arbeiter weiß, daß ähnliche Bestimmungen eine Beit lang fort, allein schließlich haben die Schiff nochmals, wie ich es in meinem Referat wiederholentlich wie oben, in jedem Verein gang und gäbe find. Alle dem Obigen Leiden Biedermänner sich in dem gemeinsamen Haß gethan habe, auf den Artikel des Herrn Dr. Croner in der zuwiderlaufenden Aeußerungen gegen den letzten Glücklichen zusammengefunden, und Med. Wochenschrift"( abgedruckt im„ Vorwärts" Nr. 198 Ueber für alle mal festhalten sind entweder als Entschuldigung ihres sie haben einen Bund geschlossen zum Sturze Giolitti's. unsere Krankenhäuser"), dem ich diese wie auch die folgenden Indifferentismus aufzufassen oder gar der Ausfluß böswilliger Wie Du mir, so ich Dir!" Crispi als ältester der Ge- Thatsachen entlehnte. In diesem Artikel wird er ebenfalls be- Berleumdung. Der Verein Berliner Gastwirthsgehilfen stürzten eröffnete den Angriff vor etlichen Wochen, und nun ftätigt finden, daß sich auf dem Krankentischchen Speiseschüffel, J. R. H. Pötsch. ist Studini ihm gefolgt; und Rudini wie Crispi werfen Spucknapf, Milchtopf, Nachttopf, Kamm, Brot, Gier, ein Blech) Giolitti vor, daß er Italien politisch, finanziell und wirthschaft innig gesellt finden." Weiter wird mir hierüber noch geeine Gabel und ein stumpfes Messer in trauter Freundschaftlich zu Grunde gerichtet habe. Giolitti ist die schrieben: wort nicht schuldig geblieben. Er hat seinen Eykollegen Die Räumlichkeiten in der Charitee find derart knapp, daß und Konkurrenten erklärt: Was Ihr mir vorwerft, habt je zwei Patienten ein solches Tischchen gemeinsam haben, Ihr selber gethan, als ihr Minister waret." Und er hat und ist es gerade kein übermäßiger Hochgenuß, auch noch Stecht. Die andern zwei aber auch. das Spuckglas des Nachbars neben seinem eigenen zu haben und dazwischen die Eßwaaren. Uebrigens ist die Reinigung der 191 Wie die Ochsen am Berge stehen die Bourgeois Speigläser so mangelhaft, z. B. auf Station 14, daß, wenn das politifer, wenn sie sich einmal mit den von ihrer Miß- Glas dem Patienten nach der Reinigung" zurückgegeben wird, wirthschaft verursachten traurigen Zuständen befassen am Rande angetrocknete Auswurfstoffe sich zeigen und so zur wollen. So hat, nach einer liberalen holländischen Zeitung, Ausbreitung der Phthisis der beste Vorschub geleistet wird." Herr Dr. Schiff hebt rühmend hervor, daß in feiner dieser eine von einer Gemeinderaths- Kommission veranstaltete Abtheilungen sogenannte Hospitalfrankheiten, die auf Unreinlich Untersuchung nach dem Umfang der Arbeitslosigkeit in feit, schlechte Lüftung u. f. w. zurückgeführt werden, vorfämen. 41 Personen an Cholera gestorben. Rom, 28. Oktober. Amsterdam zu keinem Erfolge geführt. Die Ergebnisse sind Warum gedenkt er nicht auch der Thatsache, welche die Cornetnur sehr dürftig; viele Fachvereine haben auf die an sie schen Untersuchungen festgenagelt haben, daß in zwei Drittel gestellten Fragen gar nicht geantwortet. Die Arbeiter fämmtlicher mit Lungentranten belegten Krankensäle der Charitee zucken einfach die Achseln über einen solchen Versuch von infolge solch grober Verstöße gegen die Reinlichkeit virulente der Seite und legen ihm auch keinen moralischen Werth Tuberkelbazillen in dem Wandstaub nachgewiesen worden sind, bei. Das ist nun zwar sehr unfreundlich, aber es die wohl nicht blos genügten Meerschweinchen zu infiziren. ist eben schon so weit gekommen, daß die Proletarier gar Es ist unrichtig, daß weder von der Verwaltung noch fein Butrauen in der Aufrichtigkeit der besitzenden Klasse von den Aerzten der Charitee" jemand in der Versammlung an haben. Die Mittheilungen der Vereine, welche über wesend war. Wir bemerkten nicht nur Assistenten der med. haupt geantwortet haben, sind sehr unvollständig. Das Klinik, sondern auch den dirigirenden Arzt nebst Assistenten der liberale Organ hebt aus dem Bericht hervor, daß es nach hauptsächlich angegriffenen Abtheilung für Geschlechtskranke, die schossen, hat das Geständniß abgelegt, daß das Motiv zu der unAmsterdamer Stuckateurverein in seinem Fach Herr Dr. Schiff freilich wieder einmal nicht kennt. Wenn diese seligen That Rache gewesen, weil er ein von ihm gewünschtes während der Monate Februar, März, April und Mai Herren nicht auf die vorgebrachten Angriffe geantwortet" haben, Amt nicht erhalten batte. Derfelbe ist ein geiftesgestörter regelmäßig Arbeit giebt, daß jedoch vom Oktober bis fo mag Herr Dr. Schiff den Schluß aus diesem beredten Stellenjäger Namens Prendergast. Als der Mensch an Schweigen felbft ziehen; wohl aber kann ich ihm die Mittheilung der Wohnung die Klingel zog, wurde er von dem Diener Januar 60 pCt., im Juni und Juli 80 pct., im Auguft machen, daß einer dieser ärztlichen Besucher aus der Charitee eingelassen und feuerte bei dem Betreten des Zimmers und September 30 pCt. der Stuckateure arbeitslos find. Der katholische Schneiderverein schäßt die Anzahl der einer großen Freude über den Verlauf der Versammlung Aus- fofort vier Schüffe auf den auf dem Sopha ruhenden druck gegeben hat. Harrison, welcher binnen 20 Minuten den Verlegungen erlag. Arbeitslosen in diesem Fach auf 40 pct. in den schlechtesten, Und nun frage ich: Wo und auf weffen Seite sind und der Mörder wurde verhaftet und nach dem Stadthause gebracht, auf 4 bis 5 pct. in den besten Monaten. bleiben die handgreiflichen Unrichtigkeiten und Mißverständ- wobei derselbe beinahe gelyncht worden wäre. " " " Dermischtes.ph Die Cholera. Potsdam, 30. Oktober. Am Sonntag Nachmittag erkrankte der Schuhmacher Kunze und wurde nach Die in Berlin vordem städtischen Krankenhause gebracht. genommene bakteriologische Untersuchung ergab Cholera asiatica. in derselben Straße, in welcher sich die Wohnung des Erfrankten befindet, hat sich auch der erste von hier gemeldete Cholerafall ereignet. Stettin, 28. Oktober. Nach amtlicher Meldung ist am 26. d. M. 1 Person an Cholera erkrankt. Im Ganzen sind seit dem 28. September 79 Personen erkrankt und In den letzten 24 Stunden sind in Palermo 9 Erkrankungen an Cholera und 7 Todesfälle vorgekommen. e Todesfall. Karlsruhe, 27. Oft. Prof. Grashof einer der bedeutendsten Lehrer der Ingenieur- Wissenschaften der Gegenwart, ist gestern gestorben. anos Ueber Der Bürgermeister von Chicogo ermordet. diese sensationelle Affäre liegen folgende Nachrichten vor: Chicago, 28. Oktober. Der Bürgermeister von Chicago, abend Carter Harrison, wurde heute Abend in dem Amtsgebäude von einem unbekannten Manne durch einen Revolverschuß getödtet. 29. Oktober. Der Mörder, welcher den Bürgermeister Harrison er Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Dienstag, den 31. Oftober. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Sappho. Deutsches Theater. Der Talisman. Berliner Theater. König Richard III. Leffing- Theater. Mauerblümchen. Friedrich- Wilhelmstädt.Theater. Freund Felix. Residenz- Theater. System Ribadier. Wallner- Theater. Geschlossen. Neues Theater. Jugend. Central- Theater. Berliner Vollblut. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Vorher: Die Bajazzi. Castan's Panopticum. Weltberühmte Ausstellung von Wachsfiguren und Gruppen. Illusionen. Irrgarten. Schreckenskammer. PassageUnserm Vereinsbruder und Genossen Albert Nemitz zum heutigen Geburtstage ein dreimal bonnernbes Soch! 29376 Der gesellige Verein ,, Hoffnung". Dem Genoſſen G. Bietner zu ſeinem 24. Wiegenfeste ein donnerndes Hoch. Na Carl ob dabei een Seefengesch. raus fommt. Die Genossen Berlin! 16-23. Todes- Anzeige. Sonntag früh verschied nach Ian. Panopticum. gem, schweren Leiden unser lieber Bruder, Schwager und Bräutigam, der Maler Soeben aus Chicago eingetroffen: Der blaue Mann. 29246 Louis Berndt Achtung! Große Achtung! Volks- Versammlung am Mittwoch, den 1. November, Abends 8% Uhr, in den Konkordia- Festsälen, Andreas- Straße Nr. 64. Zages Ordnung: 210/7 1. Vortrag des Genossen Timm über: Die wirthschaftliche Organisation und deren Bedeutung. 2. Bericht über den Streit der Lithographen, Steinbrucker, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen in Brandenburg und Dresden. Diskussion. Referent: Kollege O. Sillier. 3. Die Gewerkschaftsvorstände sind besonders hierzu eingeladen. I Zur Deckung der Unkosten findet, Tellersammlung statt. Um recht zahlreichen Besuch bittet in Anbetracht der außerordentlich Der Einberufer. im 25. Lebensjahre. Die Beerdi- wichtigen Tagesordnung gung findet Mittwoch, Nachm. 1/23 Uhr, vom Trauerhause, Chamissoplatz 7, aus nach 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Gemeinde statt. Familie Lucas. Marie Lucas als Braut. Die Affendame. dem Kirchhof der heil. KreuzViktoria Theater. Die sieben Haben. Präuscher's MUSEUM Alexanderplatz- Theater. BuckelHans. anatomisches Viel Neues, National- Theater. Lehmann auf Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße. der Weltausstellung in Chicago. Vorher: Die juten Flinten. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. : Reichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. darunter der Schußkanal der Kugeln des deutschen Militärs, fünf Körper gehend durch Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends. für erwachsene Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pfg. National- Theater. American- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Atten von Eugen Bruden 3. Kouplets v. Linderer Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst. Vorher: Achtung! Maler! Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Vereinsmitglied Louis Berndt am Sonntag, den 29. Oktober, früh 124 Uhr, nach langem schweren Leiden an der Proletarier- Krankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 1. November, Nachmittags 21/2 Uhr, vom Trauerhause, Chamisso- Platz 7, Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! aus, ftatt. Die Gründung Roms in der Möckernstraße, oder: Die Rache des Gänserichs. Hochkom. Burleske von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Ehre seinem Andenken! Die Mitglieder der Filiale VII. Südwest. Oeffentliche Kommunalwähler- Versammlungen 1. für den 20. Wahlbezirk am Dienstag, 31. Oktober, Abends 82 Uhr, in Gründer's Salon, Köpnickerstraße 100. Tagesordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Referent: Stadtverordneter Fritz Zubeil. 2. Diskussion. 394/ 16* 2. für den 16. Wahlbezirk am Mittwoch, den 1. November, Abends 8%, Uhr, in Hoffmann's Fettsälen, Oranienstraße 180. Tagesordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Referent: Stadtverordneter Theodor Metzner. 2. Distusfion. Das Wahlkomitee. Frauen haben Zutritt. Kommunalwähler- Bersammlung 442/1 am Achtung, Putzer! Allen Kollegen und Freunden zur Nachricht, daß der Kollege 2930b Paul Grünschloss am 28. Oktober, Abends 6 Uhr, gestorben ist. Die Beerdigung findet für den 41. Kommunal- Wahlbezirk Mittwoch, den 1. November, Abends 8½ Uhr, im Lokale Schulstr. 29( Wedding- Kafino). Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent: Stadtv. 394/17 E. Vogtherr. 2. Diskussion. Um zahlreichen Besuch bittet Der Einberufer. Oeffentliche Wähler- Versammlung am Mittwoch, den 1. November, Nachm. am 4 Uhr, von der Leichenhalle der ZionsDie inten Flinten oder: Hirds in Auftr. sämmtl. Spezialitäten. gemeinde in weißensee aus, statt. der Tanzstunde. Poffe in 1 Att von R. J. Anders. Musik von verschiedenen Komponisten. Regie: Mar Samst. Raffeneröffnung 6/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Donnerstag, d. 2. Novbr.: Wohlthätigkeits- Vorstellung zum Besten des Pestalozzi- Frauen- Vereins. Demetrius. Trauerspiel in 5 Att. v. Schiller- Gruppe. Sonntag, den 5. November, Mittags 12 Uhr: Voltsvorstellungs- Matinee zu ermäßigten Preisen: Hero und Leander, oder: Des Meeres und der Liebe Wellen. Adolph Ernst- Theater. Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt. 61/2 Uhr. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Bass.) Schönste und billigste Sehens würdigkeit der Residenz! Spezialitäten I. Ranges! Neu! Novität! Neu! Kneipp II, oder: Das Blumengretel von NiederSchönhausen. Anfang:{ Wochentags 71/2 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. Charley's Tante. Böhmisches Brauhaus, Schwank in 3 Affen v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Aft D. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefeßt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Letzte Woche. Zum 62. Male: Berliner Vollblut. Posse mit Gesang und Tanz in 4 Aften. Jm 3. Atte: Bajazzi- Parodie, vorgetragen von Josephine Dorn und Carl Meissner. Anfang: 71/2 Uhr. Morgen: Berliner Vollblut. Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Gross. Concert. Specialitäten- Vorstellung Don nur Künstlern I. Ranges. Dinus Truppe, Elite- Akrobaten ( 6 Personen). Familie Kraeusel, russisches Orchester( 6 Personen). Fräulein Hedwig Marga, RostümSoubrette. Paul Krugeler, GefangHumorist. Fratelli Bozza, italien. musikalische Steinsetzer und Röche. Signorita Luisade Siro, italienische Kostüm- Soubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pf. A. Zimmermann. Moritz Landsberger Allee. Um zahlreiche Betheiligung der Kollegen bittet Carl Kemrich. Allen Kollegen die traurige Nachricht, daß mein Mann, der Schmied 2931b Carl Klaue plötzlich aus dem Leben geschieden ist. Dies zeigt tiefbetrübt an Emma Klaue, Röpnickerstraße 43, vorn 3 Tr. r. für den 22. und 23. Kommunal- Wahlbezirk Dienstag, den 31. Oktober, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Haase, Große Frankfurterstraße 117. Tages Ordnung: Die bevorstehenden Kommunalwahlen. Referenten die beiden Kandidaten der oben genannten Bezirke, der Bildhauer Genoffe Paul Dupont und der Maurer Fritz Wilke. 894/14 Es ist Pflicht eines jeden Wählers in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Wählerlisten liegen in der Versammlung zur Einsicht aus. Das Komitee. Schöneberg. ,, Schloßbrauerei": Die Beerdigung findet Dienstag, den Mittwoch, den 1. November 1893, Abends 8 Uhr, im Saale der 31. Oftober, Nachm. 4 Uhr, von der Leichenhalle des St. Thomas- Kirchhofes in Rixdorf, Hermannstraße, aus statt. Todes Anzeige. Allen Verwandten u. Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, der Knopfarbeiter Heinrich Reich 2926b am Sonnabend, den 28. Oktober, nach langem Leiden verschieden ist. Die Be erdigung findet Dienstag, den 31. Oft., Dienstag, den 31. Oktober cr.: Nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Walde Stettiner Sänger. marstr. 70, aus, nach dem St. ThomasKirchhof statt. Louise Reich. Große öffentliche Volks- Versammlung für Frauen und Männer. Tagesordnung: 1. Fortsetzung des Vortrages:„ Die zehn Gebote und die besigende Klasse". Referent: Genosse Hoffmann. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten wird ein Entree von 10 Pf. erhoben. Der Einberufer. 422/20 Freie Volksbühne. Am Sonntag, den 5. November, Nachmittags 3 Uhr, findet für Allen Freunden, Bekannten u. Ver- V. Abtheilung eine Vorstellung im National- Theater statt. Zur Aufführung wandten die traurige Nachricht, daß gelangt Anfang der Steinmez 7 Uhr. langjähriger Arbeiter der Firma M. 2. Joseph Dieringer, Uriel Acosta. Die Berloosung beginnt um 2 Uhr. Zum Schluß: Schleicher, am Sonntag, den 29. Ottober, Mitglieder werden in allen Zahlstellen aufgenommen. Der grobe Nachmittags 3 Uhr, seinem schweren Gottlieb u. der Leiden erlegen ist. Die Beerdigung November 60 Pf. Die neuen Zahlstellen befinden sich bei: Das Einschreibegeld beträgt 50 Pf., der monatliche Beitrag für sanfte Heinrich. Ensemble von Meyfel. Entree 50 Pf. Im Borverkauf 40 Pf.( Siehe Plakate.) Donnerstag, den 2. Novbr.: Soiree in Sanssouci. ratweil'sche Bierhallen G Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab: Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sänger vom Krystall- Palat. Anf. Wochent. 7 Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 30 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., refervirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Kegelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Freunde und Genossen, Etablissement Moritz die einem neuzugründenden GesangPlay. Buggenhagen. Plaz. verein im Westen beitreten wollen, erfuchen wir, am Freitag Abend Täglich Gr. Instrumental- Konzert. 81/2 Uhr im Restaurant v. J. Bernhart, Gr. Frühstücks- u. Mittagstisdj. Steinmehstr. 24, recht zahlreich zu er Spezial Ausschant von Pakenhofer scheinen." 2933b Lagerbier, hell und dunkel. Die ausgeschiedenen Mitglieder des An den Wochentagen findet das Gesangvereins„ Frühlingsluft". Konzert in den unteren Restaurationsräumen, Entree 10 Pf., Sonntag in findet am Mittwoch, den 1. November, von der Halle Hohen Schönhausen, Nachmittags 3 Uhr, statt. 2946b Seine intimsten Freunde i. A.: H. Sievert. A. Faller, W. Pallasstr. 16. Alb. Böttger, SW., 3offenerstr. 21. H. Wolter, SO. Pücklerstr. 53. Herm. Vogel, N. Demminerstr. 62. Max Kothe, O. Roppenstr. 90. Allen Verwandten, Freunden und Am Sonntag, den 5. November, Nachm. 21/2 Uhr, findet für die I. Abtheilung, Bekannten meinen herzlichsten Dank für die große Theilnahme bei der Beerdigung meiner vielgeliebten Frau. 49416] A. Schulz, Schankwirth, Naunynstr. 31. ] Warnung! " " 12. 19. " " " " ## II. III. " " " " " " " " 26. IV. " eine Vorstellung im Lessing- Theater statt. Die Verloosung beginnt um 11/2 Uhr. Zur Aufführung gelangt Vereine und Genoffen werden hiermit Der Meineidbauer von Ludwig Anzengruber. gewarnt vor dem Schreiner Wilhelm Die Hauptrollen liegen in den Händen der Damen' Detschy, Reichenbach, Meyer; der Herren Höcker, Kober, Prechtler, Schönfeld und Waldow. Der Vorstand der Freien Volksbühne. J. A.: Julius Türk, SW. Golmsstraße 24. Wolf aus Hermannstadt in Siebenbürgen und dem Schriftfezer Otto Lubing aus Berlin. Dieselben sind nachdem 396/12 fie sich von Genossen größere und kleinere Geldbeträge zu erschwindeln wußten, Spurlos verschwunden. Außerdem schulden sie auch noch die Vereinsbeiträge. Alle Genossen, denen die Adresse der Genannten bekannt ist, ersuchen wir uns dieselbe mitzutheilen. NB. Wir machen hiermit bekannt, daß sich unser Vereinslokal jetzt im ,, Restaurant zum Falken" befindet. Für den Allgemeinen Arbeiter- und Arbeiterinnenverein Luzern. Der Vorstand. 427/7 Neues Club- Haus 72. Kommandantenstr. 72. Hütet Euch vor gewissenlosen Kaufleuten, die Euch sagen ,,, Dies ist so gut wie" oder„, dasselbe wie" Karol Weil's Seifenextrakt. Es ist falsch! Karol Weil's Seifenextrakt, das beste Waschmittel der Welt, ist nur echt, wenn in hellgrauem Papier gepackt, mit Schutzmarke Waschfass und darf nicht verwechselt werden mit geringwerthigen Seifenpulvern, welche die Wäsche ruiniren. 31/10 L !! Arbeiter!! Jeder Fuselschnaps untergräbt langsam aber sicher Euere Gesundheit. Trinkt deshalb nur fuselfreie, natürliche Branntweine. Solche sind die Cognacs, Marfe Léonce Gonzac& Co. der French- Cognac- Brandy- Distillery in Germany, Centrale Berlin N., Oranienburgerstrasse 17. 3u haben wo Platat aushängt und Stand4962L* flasche mit Original- Etiquette vorhanden ist. Empfehle meine 4 hocheleganten Festsäle ( 50-400 Pers.) den 2c. Vereinen zu Versammlungen und Festlichkeiten 2534b dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Vereinszimmer( 50 Personen) mit jeder Art. Säle für Versammlungen, Rommerse, Piano, einige Tage frei, Kleine Markus Habe noch einige Sonnabende Festlichkeiten 2c. straße 10. 2759b und Sonntage zu vergeben. H. Ebert. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 256. Tokales. Parteigenoffen Berlins. In anbetracht der jetzt bevorſtehenden Kommunalwahlen finden die Parteiversammlungen, in welchen die Berichterstattung vom Parteitage in Köln sowie die Berichte und Abrechnungen der Vertrauenspersonen, die Neuwahl der Vertrauenspersonen, der Preß- und Lokalkommissions- Mitglieder stattfinden, am Freitag, den 17. November, in allen sechs Berliner Wahlkreisen statt. Wir bitten die Genossen sowie die Gewerkschaften, dies zu berücksichtigen. Die Vertrauenspersonen. Zu den Kommunalwahlen. Das Wahlkomitee macht die Wähler des 16., 18. und 20. Wahlbezirks darauf aufmerksam, daß die Wählerlisten in folgenden Lokalen ausliegen: Für den 16. Wahlbezirk bei G. Schulz, Admiralstr. 40A( RottbuserPlatz); für den 18. Wahlbezirk bei Flid, Simeonstraße 23; für den 20. Wahlbezirk bei A. Kehr, Köpenickerstr. 126. Zu den Kommunalwahlen. Indem am 13. No bember die Kommunalwahlen stattfinden, werden die Genossen auf die Wählerversammlungen aufmertfam gemacht und gebeten, dieselben mehr wie bisher zu berücksichtigen, sowie bei Einberufung von Volksversammlungen sich mit den Vertrauenspersonen des betreffenden Kreises in Verbindung zu setzen, damit nicht die einzelnen Versammlungen unmöglich gemacht werden. Die Kommunalwahlen finden bekanntlich am 13. November statt. = Achtung, Krankenkassen Vorstände Berlius! In dem in der zweiten Beilage zum Vorwärts" vom 25. Oftober cr. erstatteten Jahresbericht, der am 23. d. Mts. getagten Arbeiter Sanitätskommission stand, als Punkt 2 auf der Tagesordnung: " Der Boykott der Charitee." Es wurde nach längerer ein gehender Diskussion eine Resolution angenommen, worin die Kassenvorstände ersucht werden, zu diesem Punkte eine Kommission zu wählen, und es werden daher alle Kassenvorstände, die sich bereits schon für den Boykott erklärt haben resp. noch erklären wollen, ersucht, sich am Dienstag, den 31. Oktober cr., Abends 9 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jafobftr. 48 a, einzufinden. Albert Herrmann, Lindenstr. 93. Charitee- Boykott. Die am Sonntag, den 29. d. Mts., stattgefundene Mitgliederversammlung der Zentral- Kranken- und Sterbefasse der Tischler u. f. w., Verwaltung Berlin A, hat ein stimmig beschlossen, dem Charitee- Krankenhaus keine Kranken mehr zuzuweisen. Dienstag, den 31. Oktober 1893. 10. Jahrg. Die staatsanwaltliche Untersuchung gegen den Steuer- Elsholzstraße 16 wohnte, hat sich in der Nacht zum Montag mit erheber Durhold nimmt, soweit bis jetzt ersichtlich, große Dimen- einem Jagdgewehr erschossen. Hausbewohner hatten von der sionen an. Bis jetzt sollen Unterschlagungen von mehreren Straße her einem Gespräch zwischen mehreren Männern zugehört, Tausenden festgestellt sein und tagtäglich laufen noch neue wobei die Aeußerung fiel:„ Na, Ihr werdet mich bald los." Meldungen ein. D. bewerkstelligte das Betrugsmanöver, wie In einem dieser Männer wird St. vermuthet, der gegen 11 Uhr jetzt amtlich festgestellt ist, in der Weise, daß er sich Quittungs- in seine Wohnung zurückkehrte. Nach dem Eintritt in die formulare verschaffte und dieselben in in Ermangelung des Schlafftube fragte er seine Ehefrau, ob sie schon schlafe und Stempels blos mit den gefälschten Unterschriften des Kaffen- beugte sich dann über seine beiden Kinder, die er seufzend in den beamten versehen. Eine Dame in der Jeruſamelerstraße, die auf Betten herzte und füßte, um von ihnen Abschied für immer zu eine derartige Quittung auch eine namhafte Summe gezahlt und nehmen. Darauf begab er sich in ein benachbartes Zimmer und zu ihrem Schrecken den Vermerk, daß Quittungen ohne Stempel tödtete sich durch einen Schuß in den Mund. Die Familie ungiltig feien, erst zu spät entdeckte, machte D. darauf aufmerksam befindet sich in einer drückenden Nothlage, und dieser Umstand und verlangte Rückgabe des Geldes. D. verstand es jedoch, die scheint dem Vater die Waffe in die Hand gedrückt zu haben. Dame wieder zu beruhigen, so daß die Dame sich ohne das Geld wieder zurückempfangen zu haben, entfernte. Da be: halle! Seit Eröffnung der Engros- Markthalle in der Neuen Maffenverhaftungen in der Zentral- Engros- Marktfanntlich alle Quittungen den aufgedruckten Vermerk tragen: halle! Seit Eröffnung der Engros- Markthalle in der Neuen ohne Stempel ungiltig", so dürften die Steuerzahler voraus Friedrichstraße wurde seitens der Schlächtermeister lebhaft über sichtlich sämmtlich den Steuerbetrag noch einmal zu zahlen haben, fortgesetzte Diebstähle Klage geführt, daß Fleischwaaren in Massen wenn nicht seitens der Behörde mit Rücksicht auf die Verhältnisse gestohlen wurden. Am Freitag vergangener Woche entdeckte der die Angelegenheit niedergeschlagen wird. D. soll das unrecht Schlächtermeister Stecher, wie einer seiner Gesellen einen Rippemäßig erworbene Geld in lüderlicher Gesellschaft, namentlich in peer heimlich fortzuschleppen in Begriff war; er benachrichtigte Damenkneipen, verpraßt haben. D. soll als ein„ beliebter" fofort Kriminalbeamte, die feit acht Tagen an sämmtlichen AusBeamter geachtet worden sein. Vielleicht deshalb, weil er, wie gängen der Halle behufs Vigilirung derselben postirt waren und uns von anderer Seite berichtet wird, ein ganz gewaltiger So- der Angaben des Geständigen gelang es bereits am Sonnabend, der diebische Geselle wurde sofort festgenommen. Auf grund zialistenfresser vor dem Herrn war. und zwei weitere Spitzbuben, sowie den Hehler, einen hiesigen Von Schlachtfelde der Arbeit. Der Kopf abgerissen Schlächtermeister festzunehmen. Heute Montag Vormittags wurde wurde Montag Nachmittag um 21/2 Uhr dem 25 Jahre alten abermals ein Fleischabträger bei einem Diebstahl in der Halle unverheiratheten Hausdiener August Seidel, der Chauffeestr. 58 ertappt, und, da der Bursche bei einem ihm von Kriminalbeamten wohnte und in den Elektrizitätswerken Mauerstr. 80 beschäftigt spendirten Glase Bier pfiff", so konnten noch in der Marktfelbst war. Wie in den Werken mitgetheilt wird, wurde Seidel auch halle weitere 17 Fleischergesellen, Kutscher zum Reinigen von Maschinen verwandt. Als er in dieser Abträger wegen Betheiligung an den Massendiebstählen Eigenschaft an einer Dynamomaschine arbeitete, wurde diese in verhaftet werden; ebenso wurde noch ein zweiter Fleischermeister, Betrieb gesetzt. Seidel soll nun den wiederholten Warnungsruf als der Hehlerei verdächtig, verhaftet. Insgesammt befinden sich überhört haben und mit dem Kopf zwischen Theile der bis jetzt 23 Personen hinter Schloß und Riegel, unter diesen arbeitenden Maschine gerathen sein. Der Kopf wurde ihm zer- allein vier Gesellen des obenerwähnten Schlächtermeisters Stecher. malmt und abgerissen, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Die Art und Weise, wie die Diebstähle ausgeführt wurden, ist Die Leiche ist dem Schauhause zugeführt. folgende: Die Abträger brachten das Fleisch in früher Morgen Tödtlich verunglückt ist am Donnerstag Abend der stunde der Markt beginnt in der jezigen Jahreszeit noch bei 59 Jahre alte Pförtner Ernst Hindemith. Als er in dem Hause Nacht aus der Halle auf die Straße hinaus und rufen halbPaulstr. 33 die Gasbeleuchtung der Treppen anzündete, glitt er laut den Namen desjenigen Fleischers, auf dessen Wagen das so schwer, daß man ihn am nächsten Morgen einem Kranken- oder Hehler ruft laut" hier" und nimmt das Fleisch unrechtaus und stürzte einen Treppenabsatz herunter. Er verletzte sich Fleisch verladen werden soll; der in der Nähe haltende Diebesgenosse hause zuführte. Kaum hatte man ihn in dem Aufnahmezimmer mäßiger Weise in Empfang. Es wurde aber nicht nur verkauftes hingesetzt, als er plöglich, nachdem er noch selbst seine Wohnung Fleisch, sondern auch unverkaufte Waaren aus der Halle gegenannt hatte, ein eigenthümliches Aussehen erhielt und todt in schleppt und den Hehlern zugetragen. sich zusammenbrach, ohne auch nur zu zucken. Er scheint sich Polizeibericht. Am 28. d. M. gegen Mittag wurde eine Die Abneigung gegen die Charitee scheint nicht erst durch den Sturz eine Gehirnerschütterung zugezogen zu haben, Frau in ihrer Wohnung, in der Breslauerstraße, erhängt vorneueren Datums zu sein. Dr. Zadek hat ja aus dem Jahre 1848 die einen Gehirnschlag nach sich zog. Er hinterläßt eine aus gefunden. Nachmittags wurde auf dem Holzplaze BrombergerVirchow's Worte zitirt; im Jahre 1849 machte sich ein Wizzbold, der Ehefrau und drei Kindern bestehende Familie. straße 13 die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden.- Im vielleicht ein dankbarer" Patient folgenden Scherz: Eines schönen Morgens fand man Luisenstraße 56 an der Eingangs- Geschäftsbrauch", der in einem hiesigen, hauptsächlich von Etwas von der Ausbeutung der Prostituirten. Ein Laufe des Tages wurden überfahren und erheblich verlegt: in der Königgrägerstraße ein Bahnarbeiter durch einen Milchwagen, pforte der Kgl. Thierarzneischule eine Aufschrift:„ Hier wer den die Thiere wie Menschen behandelt" und Prostituirten besuchten Raffee herrscht, ist zur Kenntniß der auf der Kreuzung der König- und Klosterstraße eine 71jährige vis- à- vis am Eingang zur Charitee eine andere: Hier wer- Polizei gekommen und ist zur Einleitung eines strafrechtlichen der Ackerstraße zwei neunjährige Knaben, der eine durch eine Frau durch einen vorschriftswidrig fahrenden Bierwagen, in den die Menschen wie Thiere behandelt". Verfahrens Veranlassung gewesen. In diesem Kaffee werden die Besucherinnen von dem Zahlfellner verpflichtet, falls sie sogen. Droschke, der andere durch einen Pferdebahnwagen, in In der Beleidigungsklage des Finanzministers Miquel Freier", d. h. Leute fanden, die für sie die Zeche bezahlten, der Koloniestraße ein fünfjähriges Mädchen durch einen Petroleumwagen, und in der Brizerstraße ein fünfjähriger gegen den Schriftsteller" Black- Podgórski ist die Untersuchung mehr Speisen und Getränke anzugeben, als ihnen verabsolgt snabe durch einen mit Steinen beladenen Arbeitswagen. soweit gediehen, daß die Ansehung des Termines nahe bevor- waren. Den Ueberschuß behielt der Zahlfellner für sich. Dafür Außerdem fuhr in der Wilhelmstraße ein Händler mit seinem steht. Der Untersuchungsgefangene Plack- Podgórski hat sich, in bewies sich der Zahlkenner dadurch erkenntlich, daß er den Aufrechterhaltung seiner Behauptungen, auf die Gutachten des Mädchen, wenn sie gelegentlich kein Geld bei sich hatten oder Wagen gegen einen Rollwagen und wurde durch den Anprall bekannten Zeitungsherausgebers Solano, in Hamburg, sowie des keinen Freier" fanden, die Beche erließ. Die Mädchen haben unter die Räder geschleudert. Er erlitt eine Verletzung am Schriftstellers Dr. F. Kolk, Verfassers der Broschüre" Das Ge- erklärt, daß ste gezwungen worden seien, sich diesem Brauch zu Schädel und mußte auf ärztliche Anordnung nach dem KrankenAm 28. d. M. fanden vier Brände heimniß der Börsen- Kurse und die Volts- Ausraubung" durch die fügen, weil ihnen anderenfalls von dem Zahlkellner das Lokal hause gebracht werden. internationale Börsen- Zunft", in Berlin und Leipzig, berufen. verboten wurde. Man sagt, daß ähnliche Gebräuche auch in statt. Bei einem derselben wurden durch die Feuerwehr drei Der Untersuchungsrichter ist insofern auf die Sache eingegangen, anderen Damencafés" herrschen, wie sich denn überhaupt die Kinder aus der völlig verqualmten Wohnung des Schlächters als er die Genannten hat laden lassen. Zahlfellner und Geschäftsführer dieser Lokale eine sehr weit Boge, Jakobikirchstr. 4/5, gerettet. Am 28. d. M., gehende Disziplinargewalt über die Besucherinnen anmaßen und Nachmittags, erschoß sich ein Kaufmann in seiner Wohnung, in der Bülowstraße. Am 29. b. M., Nachmittags, fte, wenn sie sich gegen die Hausregelu vergehen, ohne weiteres wurde eine Frau in ihrer Wohnung, in der Greifsganz oder für einige Zeit von dem Besuche des betreffenden walderstraße, Cafés ausschließen. erhängt vorgefunden. Gegenüber dem Haufe Schiffbauerdamm 7 fiel Abends ein obdachloser Mann in die Spree. Er wurde noch lebend aus dem Wasser gezogen und In der Nacht zum 30. d. M. ernach der Charitee gebracht. Schoß sich ein Mann in seiner Wohnung in der Elßholzstraße. Vor dem Hause Lüßow- Üfer 5 sprang ein Soldat in den LandBei einem Streite vor der Schankwehr- Kanal und ertrank. " Verhaftet worden ist am 27. d. früh um 6 Uhr der Parteigenosse Ernst Reißner in seiner Wohnung, Andreasstr. 54. Es wird angenommen, daß die Verhaftung mit einer Aeußerung zusammenhängt, die Reißner bereits im Frühjahr 1891 in einer Versammlung gethan haben soll. Theilnehmer an der Versammlung, die sich dieser Affäre entsinnen können, werden gebeten, ihre Adresse Straußbergerstr. 26 bei Paul Rieger abzugeben. Eine Frau hingerichtet! In Plößensee ist am Montag Morgen 8 Uhr die 49 Jahre alte Wittwe Emilie Amalie Zill mann hingerichtet worden. Die Frau hatte im Oktober v. J. im Dorfe Hammer bei Liebenwalde ihren Ehemann vergiftet Das Asphaltpflaster ist bei den Kutschern nicht beliebt, und dessen Leiche dann aufgehängt, um den Verdacht von sich weil es die Pferde leicht zum stürzen bringt. Aus dem Straßen- abzulenten und die That als einen Selbstmord zu kennzeichnen. wirthschaft Müllerstr. 142 gab ein Kaufmann zwei Schüsse aus publikum, das sich um ein gestürztes Pferd alsbald zu sammeln Das Todesurtheil für diesen Gattenmord wurde vom Schwur- einem Revolver ab. Eine Kugel traf einen auf der andern Seite pflegt, fann man allerdings gewisse„ Sachverständige" ihr Urtheil gericht am Landgericht II gefällt, und am 23. b. Mts. ent- der Straße gehenden Steinfegerlehrling und verlegte ihn leicht in der Regel dahin abgeben hören, daß Asphalt an sich kaum schied der Kaiser, daß der Gerechtigkeit freier Lauf" gelassen am Oberschenkel. Am 29. b. M. fanden zwei Brände statt. gefährlicher sei als Steinpflaster, daß es aber dem Kutscher frei- werden solle. lich nicht gestatte, auf seinem Bock zu schlafen. Einen Beitrag Selbstverständlich ist es, daß eine gewisse Sorte Berliner zur Beurtheilung dieser Frage liefert alljährlich der Bericht über Sensationsblätter den üblichen Schauerbericht über den traurigen die Verwaltung der Berliner Feuerwehr, und nach diesen Be- Vorgang bringt. Dieselben Blätter, die die ekelhafte Szene des richten sieht die Sache denn doch etwas anders aus. Im Jahre Hinrichtungsaktes und die legten Lebensstunden der Delinquentin Der Spieler- und Wuchererprozek Asphalt schon auf 194 Rilometer, 1892 wurden von den Fahrzeugen der Feuerwehr im ganzen mit allen Einzelheiten ihrem Publikum serviren, können sich bei 62 570 Kilometer zurückgelegt, davon 18 6151/2 Kilometer anderen Gelegenheiten natürlich nicht genug über die verrohende (= 293/ 4 pt., also noch lange nicht 1/8 der Gesammtstrecke) auf Wirkung der sozialdemokratischen Agitation aufhalten. Asphalt. Unfälle von Pferden tamen dabei im ganzen 137 vor, davon 96(= 703/ 4 pt., also bedeutend über Ein granenhafter Besuch. Die Polizeibehörde hat sich 2/3 aller Unfälle) auf Asphalt. Ein Unfall tam bei feit zwei Tagen mit der nachstehend mitgetheilten Angelegenheit bei anderem Pflaster zu beschäftigen: Die in der Langenbeckstraße 17 wohnende un erst auf 1072 Kilometer. Aehnlich lag es im Jahre verehelichte Anna W. machte am Freitag Abend der zuständigen 1891, in welchem ein Unfall bei Asphalt schon auf Revierpolizei die Mittheilung, daß ein Herr, welcher sie besucht, 1891/2 Kilometer, bei anderem Pflaster erst auf 1292, Kilometer in ihrer Wohnung gestorben sei. Der Todte ist ein 23 jähriger tam. Den Fahrern der Feuerwehr wird man weder Ungeschick- elegant gekleideter Mann, dessen Namen bisher nicht zu ermitteln lichkeit noch Unachtsamkeit vorwerfen wollen. Bielleicht wäre der gewesen, da er keine Papiere bei sich hatte; als Todesursache ist Asphalt weniger gefährlich, wenn die Verwaltung der städtischen bei dem Unbekannten Herzschlag festgestellt. Die Leiche wurde Straßenreinigung die asphaltirten Straßen mehr mit Sand be- nach der Morgue überführt. streuen ließe. Einen Auflauf erregte vorgestern Abend um 1012 Uhr in Die Cholera. Wie aus Potsdam gemeldet wird, er- der Nähe der Weidendammerbrücke ein Mann, der vom Schiff frankte dort vorgestern Nachmittag der Schuhmacher Kunze und bauerdamm aus bei dem Neuen Theater in die Spree sprang. wurde nach dem städtischen Krankenhause gebracht. Die in Berlin Er wurde noch lebend herausgezogen und auf Veranlassung des vorgenommene bakteriologische Untersuchung ergab Cholera 5. Polizeireviers mittels Droschte einem Krankenhause zugeführt. asiatica. In derselben Straße, in welcher sich die Wohnung des Es handelt sich um den 42 Jahre alten obdachlosen Vergolder Erkrankten befindet, hat sich auch der erste Cholerafall in Bots- Emil Schulz, den anscheinend Nahrungssorgen zu der That gedam ereignet. In Zerpenschleuse ist der Schiffer Nie- trieben haben. ren aus Hammer, welcher am 26. Oftober, von Stettin Aus der Ferienkolonie. Die Leiche eines Kürassiers in tommend, in Berpenschleuse mit seinem Fahrzeug eintraf, als choleraverdächtig in die dortige Krankenbarade aufgenommen uniform wurde geſtern( Montag) Morgen um 8 Uhr in der worden und Tags darauf an den Folgen der Cholera asiatica Nähe der v. d. Heydtbrücke am Schöneberger Ufer aus dem verschieden. Auch bei dem Bootsmann des Nierent, Schiffer Kanal gelandet und nach dem Garnison- Lazareth übergeführt. Porte, ist am Freitag Cholera konstatirt worden, ferner bei der In dem Todten ist der Kürassier Schwittal von der zweiten Ehefrau und den beiden Kindern des in Berpenschleuse wohnenden Schwadron des Garde- Küraffter- Regiments erkannt worden, der Schiffers Stellmacher. In dem Befinden der übrigen an der schon im dritten Jahr diente und als ein ordentlicher Mensch geCholera ertrantien Patienten ist eine merkliche Besserung ein schildert wird, obgleich er bereits eine dreitägige Arreststrafe er litten hatte. In der Nacht zum Montag foll er von einem getreten. Amtlich macht unterm 27. d. M. der Landrath des Seit dem 21. d. M. find in Difizier in angetrunkenem Zustande auf der Straße betroffen und Niederbarnimer Kreises bekannt: Berpenschleuse an der asiatischen Cholera eine erwachsene Person zur Rede gestellt worden sein, dabei aber widersprochen haben. verstorben und ein Kind und zwei erwachsene Personen erkrankt." Man nimmt nun an, daß der Soldat sich später seines InfubAuch aus Rathenow wird uns unter dem gestrigen Datum ein ordinationswesens bewußt geworden ist und aus Furcht vor Todesfall an asiatischer Cholera gemeldet. Dort erkrankte unter Strafe den Tod im Wasser gesucht hat. choleraverdächtigen Erscheinungen am Sonnabend Morgen der furz vorher von Havelberg angekommene Schiffer Winterfeld aus Mögelin und verstarb am Sonnabend Abend. = in Hannover. ( Fortsetzung). vom In der Sonnabends- Sigung wurde wiederum eine größere Anzahl mehr oder weniger start im Spiele gerupfter Offiziere 6. Dragoner- Regiment in Lüneburg, Lieutenant von Bößl vom vernommen, und zwar Premierlieutenant v. Jagow vom 24. Dragoner- Regiment in Darmstadt, Lieutenant Graf von der Lieutenant v. Bomsdorf vom 12. Drogoner- Regiment in Schulenburg vom 2. Dragoner- Regiment in Schwedt, Gnesen, Lieutenant Gabriel, Dragoner= Lieutenant v. Fritsche in Colmar, Rittmeister Schneider, PremierZieutenant v. Supfeld' vom 18. Ulanen- Regiment, Oberst lieutenant a. D. Greil, Lieutenant a. D. v. Raczet, Premier- Lieutenant Graf v. We starp vom Leib- Garde- HusarenRegiment, Lieutenant Quidde vom 9. Dragoner- Regiment, von Hans Schierstädt Premier- Lieutenant 17. Dragoner- Regiment in Ludwigslust, Premier- Lieutenant v. Gerhard, Rittergutsbesitzer Frhr. v. Steinecker, Lieutenants v. Heydebred, v. Repel, v. Bettendorf Kolossale Summen sind von den Zeugen im Spiel verloren, 40-50000 M. von Schierstedt, 15 000 M. vom Oberst- Lieutenant v. Grell, ebenso viel von Steinecker; Lichtner, Färle, Seemann waren die steten Gewinner, mit denen v. Meyerinck im Bunde war, der meistens den Schlepper machte. Biele Zeugen mußten bekunden, daß sie gewarnt waren, daß sie vorher die Meinung, daß falsch gespielt wurde, gehabt hatten. Die Person Meyerind's war schon lange verdächtig. Nichts desto weniger konnten sie der Lockung des Spiels nicht widerstehen. Der Premier Lieutenant Hans von Schierstädt wollte sogar besonders schlau sein und die Falschspieler entlarven; aus dem zum Makao verwandten Startenspiel, das nach Beendigung des Spiels verbrannt wurde, hatte der Bruder des Zeugen, Georg v. Schierstädt, einige Karten mitgenommen. Zeuge untersuchte dieselben mit der Lupe auf der Bildseite, auf der er nichts Auffälliges entdecken konnte; sie auf der Rückseite zu untersuchen, fiel ihm nicht ein. V Mehreren Zeugen will es vorgekommen sein, als wäre das Wie herrlich lebt fich's in Berlin! Der erft 38 Jahre von Seemann gebrauchte Roulette besonders zu betrügerischen alte frühere Feldwebel Wilhelm Stripfa, der mit seiner aus der Manipulationen eingerichtet gewesen; das Roulette ist nicht Ehefrau und zwei kleinen Kindern bestehenden Familie in der mehr vorhanden, da es Seemann in Nizza verkauft haben will. Samuel Seemann verwahrt sich vor der Beschul- und in der Ueberzeugung, daß er Recht hat. Der Gerichtshof I durch unfittliche Annäherung wörtlich und thätlich beleidigt habe. digung des Falschspiels und beruft sich auf sein Renommee unter zieht sich nochmal zurück, um über die Zulassung Weigert's zu Der Gerichtshof habe hierfür auf vier Wochen Gefäng den Offizieren; obwohl er schon seit vielen Jahren das Spiel berathen. Das Gericht läßt ihn zu, weil es nicht die Ueber- niß erkannt. als Geschäft betreibe, heiße er doch allgemein der„ olle ehrliche Seemann". Die Fortsetzung der Verhandlung ist auf den Montag vertagt. toftet. " Gerichts- Beitung. er ihn nicht annehmen dürfen. Der Arbeiter Scholz will 80 Ueberstunden bezahlt haben, Arbeit nicht, auch sei er nur für eine bestimmte Arbeit an- Jahre Zuchthaus beantragt. genommen worden. Es gelingt dem Beklagten nicht, lettere Beein Krankenwärter den Des Schlafe der Arm sei als ge= Der Siegener in W. schon ( Dr. med. Firle) hat zeugung gewonnen hat, daß er aus der Vertretung ein Gewerbe macht. Der Zeuge Jädice, Werkführer und rechte Hand" Der Werth ärztlicher Gutachten trat dieser Tage in Walters, beschwört, immer regelmäßig die Marken geklebt zu einer zu Hagen in Westfalen abgehaltenen Sitzung des Landhaben. Nur einmal habe er es nicht können, Kläger hätte am gerichts zu Zage. Das gesprochene Urtheil bildet ein so feltbetreffenden Sonnabend feine Karte, die er in seinem Besitz fames Stück aus dem merkwürdigen Buche der deutschen Rechts wohl kaum noch eines gefunden worden. hatte, nicht mit zur Arbeitsstelle gebracht. Als er später pflege, wie auf die fehlende Marke aufmerksam gemacht worden sei, Betruges angeklagt war der bislang unbestrafte Fabritarbeiter habe Kläger erklärt, es wäre alles in Ordnung. Der J. Weber aus Lüdenscheid. Der sechzigjährige Mann betrat die noch bei Walter beschäftigte Zeuge Zielsdorf beschwört, Anklagebant mit fortwährend zitterndem Arm und zitternder regelmäßig die Marken geklebt erhalten zu haben; jedoch rechter Hand, wie man es bei mit Veitstanz behafteten Personen Gewerbegericht. Kammer VII. Borsig: Assessor Dr. Freund. fei er nicht immer dabei gewesen, wenn der Kläger mit dem zu sehen gewohnt ist. Er ist beschuldigt, dieses Zittern der Der Kutscher Schulze mußte mit seiner Klage gegen den Spediteur: Werkführer abrechnete. Betreffs dieses Zeugen bemerkt der Hand zu simuliren, um sich die Unfallrente der Rhein.- Westf. verein auf Herausgabe von 119 M. Raution abgewiesen werden, läger, derselbe habe einmal zu ihm gesagt:„ Ach, was brauchen Maschinenbau- und Kleineisen- Industrie- Berufsgenossenschaft weil der Beklagte in der Lage war, einen vom Kläger unter wir Marken, ich habe schon mal acht Wochen feine erhalten."( monatlich 36 M.) zu sichern. Diese schwierige Simulation foll schriebenen Revers vorzuweisen, in dem sich dieser zur Erstattung Das Gericht wies durch Mehrheitsbeschluß den Kläger der Angeklagte über fünf Jahre lang mit solcher Energie und von 140 M. für einen ihm gestohlenen Ballen Leder verpflichtet. ab. Gründe: Man habe angenommen, ein Ronfequenz durchgeführt haben, daß es jetzt erst der ärztlichen daß Die Chancen des Klägers waren insofern günstig, als er am Verschulden des Beklagten nicht vorhanden sei, wenn der Beobachtung gelungen sei, ihn zu entlarven.(?) Am 7. Januar Krezig 6 Wochen lang feine Arbeit erhielt. 1887 erlitt Weber beim Arbeiten in der Fabrik einen Bruch des wagen in der Zeit feiner nothwendigen Abwesenheit bewachen Dieser hätte sich eine neue Karte geben und das Verfahren be- rechten Oberarmes. Er wurde ärztlich behandelt, die Sache konnte, mit auf die für ihn verhängnißvolle Tour bekommen treffs der alten in die Wege leiten lassen können. Auch eine heilte, aber weil der Patient über Schmerzen, Steifheit und Gehatte. Indem er unter solchen Umständen genannten Revers Bescheinigung hätte er auf Verlangen erhalten, daß die Karte fühllosigkeit im rechten Arm klagte, wurde er zur weiteren Beunterschrieb, beging er eine Leichtsinnigkeit, die ihm 119 M. Deponirt sei, und auf diese Bescheinigung hätte niemand am bandlung nach Siegen geschickt. Nach seiner Entlassung zeigte Nichtbesig einer Invalidenkarte Anstoß genommen. Ge hätten sich bei ihm das beständige Zittern des Armes und der Hand, Der Schloffer Johl flagt gegen die Firma Delscho, er dem Kläger die verschiedensten Wege somit offen gestanden, wie es noch jetzt sichtbar ist. Es wurden zunächst sechs gang glaubt, für eine Woche noch den Lohn beanspruchen zu können. einen Ersatz für die Karte zu erlangen, der ihm ermöglichte, unverdächtige Zeugen aus Lüdenscheid vernommen, die den Mann Der Betlagte beschwört, dem Kläger beim Engagement gefagt zu Arbeit zu bekommen. fortgesetzt beobachtet haben und zwar in Augenblicken, wo er sich haben, daß er in Akkord zu arbeiten habe und daß es für Sigung vom 27. Oktober. Kammer III. Der Stuckateur nicht beobachtet glaubte. Sie alle haben W. nie anders als den ihm zunächst übertragenen Atford 30 m. gebe. Auf Kowalsti tlagt gegen den Stuckmeister Pieler. Von 77 M., die zitternd gesehen und halten Simulation für ausgeschlossen. Auf diese eidliche Aussage ſich ſtützend, wendet der Beklagte er aus verschiedenen Gründen fordert, werden ihm nur 5,29 M. Veranlassung des Arztes haben ferner eine Krankenschwester gegen den Klageanspruch ein, die 30 m. hätte Kläger zugesprochen. Dem Vertreter des sehr schwerhörigen Klägers, und Angeklagten im schon weg gehabt", als er noch acht Tage an dem betreffenden bem Studateur Kleinert, bewilligte das Gericht die von beobachtet und beide haben gesehen, daß die Hand auch dann Afford zu thun hatte. Das Gericht weist den Kläger ab, indem ihm beantragte Entschädigung für den durch die Bertretung ge- zitterte. Die ärztlichen Gutachten ergaben ein wesentlich anderes es annimmt, der Beklagte könne nicht dafür, daß Kläger mit dem habten Zeitverlust. G3 nahm an, daß der Kläger infolge seiner Resultat. Allerdings waren sie keineswegs einig. Der erste Afford nicht zurecht kam. Wenn dieser zu schlecht war, hätte Schwerhörigkeit einen Vertreter, der zugleich Fachmann ist, hätte Arzt, der den Kranken von vornherein behandelt hat( Dr. med. haben müssen und daß die Vertretung durch Kleinert auch be- Röttger- Lüdenscheid) hat bekundet, daß das Zittern von dem erWeil er nicht gekündigt wurde, beansprucht der Arbeiter züglich der vom Gericht als berechtigt anerkannten fleinen littenen Unfall herrühre und daß W. durch die Folgen des UnSteinbeck von dem Kohlenhändler Cohn 25,90 M. als Lohn Forderung des Klägers nothwendig gewesen sei. falls törperlich so heruntergekommen sei. Er bezweifelte nicht entschädigung. Der Anweiser hatte dem Kläger feine die gesetzDer Preßvergolder Arndsen beansprucht vom Breß die theilweise Erwerbsunfähigkeit des W. Der zweite Gutachter liche Kündigungsfrist betreffende Bedingungen bei seinem Eintritt vergoldereibesitzer Reimann eine vierzehntägige Lohn( Dr. med. Böcker- Lüdenscheid) hält ebenfalls das Zittern für in das Geschäft gestellt und letzterer war ohne gefeßlichen Grund entschädigung. Eines Tages hatte er feine Arbeits natürlich und auf den Unfall zurückzuführen, glaubt aber, daß erwiesenermaßen entlassen worden, deshalb erfolgte die Ver- stätte um eines Termins wegen verlassen müssen. Als der Angeklagte wesentlich übertreibe, und hält den Mann für urtheilung des Beklagten gemäß dem Klageanspruche. er vont Gericht tam, geriethen seine Begleiter in zur Hälfte erwerbsunfähig. Der dritte Gutachter( Sanitätsrath Der Droschfenfutscher Dürra flagt gegen die Firma Eck Streit mit einem Gendarmen. Die Folge war die Sistirung Dr. Terfloth- Lüdenscheid) hält den W. für einen Simulanten mann auf Zahlung von 49 M., er hält sich für unrechtmäßig aller. Gegen Abend wurden die Sistirten wieder frei ge- und vollständig erwerbsfähig, entlaffen. Der Beklagte behauptet, Stläger fei betrunken auf den lassen. Arndsen ging nun nicht erst wieder zur Arbeitsstätte heilt anzusehen, Veitstang liege nicht vor. den Hof gefahren und in seiner Trunkenheit vom Bock gefallen; zurück. Am andern Morgen entließ ihn Herr Reimann. Der Gutachter durch seine Schuld sei der Wagen beschädigt worden. Das alles Beklagte hielt sich zur Entlassung berechtigt, weil er dem Kläger Siegen für einen Simulanten gehalten. Dieser Gutachter erklärt, wäre ein genügender Grund zur sofortigen Entlassung. Durch nur Sie Erlaubniß gegeben, seinen Termin wahrzunehmen, und daß er heute vor Beginn der Verhandlung auf dem Korridor Vernehmung mehrerer Beugen stellte sich der Sachverhalt doch nicht die, den ganzen Tag fortzubleiben. Die Mehrheit des gesehen habe, wie 2. ein ihm gereichtes Butterbrot angenommen etwas anders dar. Es wurde erwiesen, daß das Pferd des Gerichts weist den Kläger ab. Der Vorsitzende führte begründend habe, ohne im geringsten mit der Hand zu zittern. Das direkte Klägers störrig war und durchging. Man schloß einen Vergleich aus, Kläger hätte, wenn er schon das Pech hatte, fiftirt zu Gegentheil behaupten zwei andere, nichtärztliche Beugen, die den auf 30 M., die Kläger sofort erhält. werden, wenigstens sich noch am selben Tage entschuldigen müssen. Vorgang mit angesehen haben. Die beiden Gutachter der Universitätsklinik zu Bonn( Dr. Linniger und Prof. Dr. Wigel), wo welche er angeblich von Ende Mai vorigen Jahres bis September" Der Millionär von Rüdersdorf", der Fließenleger Her- der Angeklagte beobachtet worden, halten W. unbedingt für einen diesen Jahres Sonntags für die Firma Seminler u. Bleiweiß mann Michaelis, der auf grund einer fingirten russischen Simulanten und für völlig erwerbsfähig; törperlich herabgemacht hat. Die beklagte Firma bezahlt freiwillig 30 M. Millionenerbschaft, mit welcher er den Leuten Sand in die gekommen sei er nur durch die Anstrengungen der fortgesetzten Kammer III. Vorsitzender: Assessor Euno. Sigung vom Augen streute, in dem genannten Vorort die großartigsten Simulation. Eine große Kontroverse entſpinnt sich hierauf über 26. Oktober. Der Maurer Müller flagt auf Bahlung Schwindeleien verübt hat, stand am Sonnabend vor der ersten die Möglichkeit oder Unmöglichkeit traumatischer Neurose, die von 39,40 Mart, er ist ohne Kündigung entlassen wor- Straffammer am Landgericht Berlin 11, um sich wegen dieser Be- nach des Wertheidigers( Rechtsanwalt Lenzmann) Ansicht bei den. Der Beklagte Beklagte wendet ein, daß er Den Kläger trügereien zu verantworten. Der Angeklagte ist der Schwindeleien dem Angeklagten vorliegen soll. Die Aerzte, insbesondere nur aushilfsweise angenommen habe; er hätte ihm überführt und zu fünf Jahren Gefängniß und zu Ehrverlust auf die Klinifer, schließen diefe Krankheit aus, der Vertheidiger gleich beim Engagement gesagt, Tange dauere die gleiche Dauer verurtheilt worden. Der Staatsanwalt hatte fünf macht jedoch geltend, daß nach den neuen Forschungen der Profefforen Erb- Heidelberg und Mannkopf- Marburg, Autoritäten auf dem Gebiete der Nerventrantheiten, die Krankheit auch ohne hauptung durch die Aussage zweier von ihm vorgeschlagenen Zur Warnung für diejenigen Personen, welche sich die von den Klinikern angegebenen und beim Angeklagten nicht Zeugen zu beweisen. Gehört hat ein Zeuge nur, daß Beklagter nichts dabei denken", wenn sie nach dem Besuch eines Lokals vorhandenen Merkmalen zutreffen könne. Der Vertheidiger be= von der kurzen Dauer des Arbeitsverhältniffes gesprochen. Be- irgend welche dem Wirthe gehörigen Gegenstände mitnehmen, antragte Vertagung und Ladung der beiden genannten Proflagter wurde verurtheilt, nachdem Goldarbeiter Faber als Bei- mag eine Verhandlung dienen, welche gestern vor der 134. Ab- fessoren, welcher Antrag vom Gerichtshofe abgelehnt wird. Der stand des Klägers dafür eingetreten war, Das Gericht nahm theilung des Schöffengerichts stattfand. Die Näherin Marie Staatsanwalt hält die Simulation für erwiesen und beantragte an, daß es nothwendig sei, die Ründigung durch eine be- Müller, eine bis dahin völlig unbescholtene Person, befand sich drei Monate Gefängniß. Der Vertheidiger plädirt, indem er stimmte Abmachung auszuschließen, solle sie nicht zu Recht wegen Diebstahls auf der Anklagebant. An einem Sommer- auf die Unmöglichkeit so langen Simulirens hinweist und die bestehen. Die allgemeine Klausel, die Arbeit sei nur von kurzer Abend hatte sie mit ihrer Wirthin ein Gartenlokal besucht. Die ärztlichen Gutachten feineswegs als unanfechtbar erachtet, Dauer, genüge nicht dazu. Hinzu komme für vorliegenden Fall, letztere hatte zu ihr gesagt:„ Sehen Sie blos, was dies für hübsche namentlich wenn man sie gegen die Laien- Aussagen hält, auf daß die kurze Dauer" der Arbeitsgelegenheit für den Kläger Bierfeidel sind, da nehmen Sie sich nur eins davon mit nach Freisprechung. Das Urtheil lautete auf drei Monate Gefängnis! 5 Wochen betragen habe. Hause." Die Angeklagte will diesen Rath befolgt haben, ohne Der Angeklagte verließ den Gerichtssaal mit zitternder Hand, Töpfermeister von Rollrepp wurde wieder einmal, dies fich etwas dabei zu denken. Sie schien auch vor Gericht noch wie er gekommen war. mal in der Klagefache des Töpfers Sturm gegen ibn, zur nicht zur Einsicht von der Unrechtmäßigkeit ihrer HandlungsZahlung von rückständigem Lohn verurtheilt. Der Sachverhalt weise gekommen zu sein, denn als sie wegen Diebstahls zu drei Der Klage war folgender: Sturm mochte aus irgend einem Tagen Gefängniß verurtheilt wurde, erklärte sie Berufung einGrunde nicht länger bei Herrn v. R. arbeiten, hatte jedoch einen legen zu wollen. Ofen angefangen. Er suchte sich einen Kollegen, mit dem er unter der Zustimmung v. K.'s abmachte, daß jener den Ofen Zur Dienstboten- Sklaverei. Moralisch geohrfeigt wurde Achtung! Die Fortsetzung der Diskussion über Christen. fertigstellen und ihm vom Akkordlohn für die bereits aus: heute der Kaufmann Robbe in Trebbin, dessen 19jähriges geführte Arbeit 8 M. abgeben solle. Herr v. Kollrepp ließ den Dienstmädchen Anna Bannusch sich vor der zweiten Straffammer thum und Sozialdemokratie" findet Sonntag, den 5. November, 10 Uhr, in den Konkordia- Sälen, AndreasOfen aber nicht vom besagten Gehilfen, sondern von einem des Landgerichts Il wegen fahrlässiger Brandstiftung zu ver- Vormittags seiner berühmten Halb- Akkord- ,, Lehrlinge" fertig machen. Er antworten hatte. Dieselbe diente beim Kaufmannn Kobbe daselbst. straße 64, statt. Dtto Mäther, N, Antlamerstr. 44. parte dabei. Selbstverständlich war ihm, daß Herr Sturm In der Nacht vom 27. zum 28. November brach in der Bodenfeine acht Mart nicht zu beanspruchen habe. Als dieser es doch, fammer, in welcher das Mädchen schlief, Feuer aus. Der DienstAus dem Staat der Arbeiterfürforge. Aus Leipzig be und zwar auf dem Klagewege that, war er flugs mit dem Ein- herr wachte auf, der Boden war bereits vollkommen verqualmt, wand bei der Hand, Kläger habe die Arbeit, feinen angefangenen das Mädchen lag bewußtlos unter ihrem Bette, sie wurde vom richten sächsische Parteiblätter: Am Eilenburger Bahnhof wurden Afford, unbefugt verlassen, von einem Einverständniß mit Bienstherrn herausgetragen und kam nach einiger Zeit wieder jetzt, angesichts des herannahenden Winters, 15 Streckenarbeiter der Absicht des Klägers sei teine Rede. Durch vier Termine zu sich. Das Feuer wurde bald gelöscht, da nur ein Balken und entlassen und es seien, wie man uns mittheilt, auch noch weitere schleppte v. Kollrepp die Sache, immer neue Zeugen vor mehrere Sparren angebrannt waren. Die Angeklagte fonnte nicht Entlassungen in Aussicht genommen. Die„ Sparsamkeit der Neschlagend. Im letzten Termin wurde zur Evidenz durch bestreiten, daß sie den Brand verschuldet hatte. Sie gab zu, gegen gierung treibt zur Verminderung des Arbeiterpersonals Bernehmung des von v. Rollrepp vorgeschlagenen Poliers Rau das ausdrückliche Verbot ihrer Herrschaft ein Licht mit auf den Boden schöne Fürsorge für die arbeitenden Klassen. erwiesen, daß der Sachverhalt genau sei, wie Kläger ihn dar- genommen, auf eine Schachtel gestellt zu haben und darüber eingestellt hat. Der Beklagte, welcher im Zuhörerraum sich erst auf- geschlafen zu sein, doch führte sie zu ihrer Entschuldigung an, Teuten in Gebeten zu liefern. Dies gerade nicht neue Rezept gehalten hatte, wohnte dem Termin nicht bei. Das Warten war daß sie nie vor 12 Uhr Nachts, wohl aber oft viel später scheint wieder zu Ehren kommen zu sollen. Die sächsische Proihm unangenehm, deshalb brachte er es fertig, dem Vorsitzenden zu Bett gehen durfte und regelmäßig um 6 Uhr wieder aufstehen vinzialsynode in Merseburg hat sich in ihrer Sigung vom während einer Urtheils verfündung sich vorzustellen, ihn das mußte. In der betreffenden Nacht habe sie bis 2 Uhr den 18. d. M. mit den Bergleuten beschäftigt, jedoch nicht in bezug durch zu unterbrechen und das Ersuchen vorzubringen, doch ihn Laden scheuern müssen. Bollständig durch näßt sei sie auf die dringendsten Forderungen der Bergleute, als da sind: burch n d sei fle bald„ rankommen" zu lassen: er habe keine Zeit, es sei ungerecht, nach ihrer Schlaftammer gegangen, sie habe sich nur trockene Werkürzung der Schichtdauer, Beseitigung des Wagennullens, daß er so lange warten müsse. Wann er denn rankommen solle. Kleider anzichen und mit diesen auf das Bett legen wollen; Einrichtung der Arbeiterausschüsse 2c., sondern in bezug auf die Als der Borsigende spöttisch bemerkte: Nachmittags um 4 Uhr zu diesem Zwecke habe sie ein Licht mit hinauf genommen, doch dringendsten Forderungen der- Orthodoxie. Es hatte nämlich vielleicht- seine Sache fam thatsächlich vor 12 Uhr zur Ber- während des Umziehens sei sie von Schlafe übermannt zusammen: die„ Kommission für innere und äußere Mission" den Antrag handlung schoß er wie ein Pfeil mit den Worten zur Thür gebrochen. Der als Zeuge vernommene Dienſtherr mußte zugestellt, die Synode wolle bei dem königlichen Konsistorium be hinaus:„ Adje, Herr Richter, ich werde„ mein Recht" wo anders geben, daß das Mädchen thatsächlich so lange aufbleiben müsse, fürworten, daß in den Bergwerks- Distrikten die früher gebräulich Der Verurtheilte hat durch seine Verschleppung des er hielt sich obendrein noch für berechtigt, Kläger noch eine Versäumnißgebühr von 9 M. zu zahlen hat. o überaus festen Schlaf habe, daß es des Morgens Mission herausgegebene„ Gebetbuch für Berglente" zum Gebrauch der eingeführt und hierzu das von dem Ausschuß für innere Prozesses bewirkt, daß er außer den eingeklagten 8 M. dem tadelnd hervorzuheben, daß das Mädchen einen gewesenen Morgenandachten der Bergleute vor der Schicht wieFerner brachte ihm der Prozeß eine 20 m. betragende Ungebühr sehr schwer zu wecken sei. empfohlen würde. antragte mit Rücksicht auf die erwiesene Ueberanstrengung firafe ein. Wir denken, daß die Unternehmer diesen Vorschlag ver 172 M. Lohnentschädigung beansprucht der Zapezirer Krekig nur 5 M. Geldstrafe. Der Gerichtshof erkannte jedoch aufständnißinnig und mit Freuden begrüßen werden. Der böse und vom Möbelhändler Walter, weil, wie er behauptet, er durch die gänzliche Freisprechung. Vorsitzender Landgerichts Direktor Schuld Walters 6 Wochen lang feine Beschäftigung finden Benkhoff fübrte aus, es sei eine unverantwortliche Art unzuverlässige Geist verbiffener Unzufriedenheit, der nach den Tonnte. Walter habe unterlassen, so giebt Kläger an, und Weise, ein Dienstmädchen so über Gebühr anzustrengen. In Erfahrungen der letzten Jahre weite Schichten des einst so fünf Marken in seine Invalidenkarte zu leben, so diesem Falle fönne von einem strafbaren Verschulden auf feiten tapitalergebenen Bergmannsvolkes durchwühlt, kann sein Auge müssen. Am 20. Mai habe er sie eingesandt und am 30. Juni anderer Seite. Daß das Mädchen Licht brauche, um sich nicht in Anfechtung fallen! Im übrigen wäre die Frage, ob die daß er die Karte an die Gewerbedeputation habe einsenden der Angeklagten feine Rede sein, die Schuld liege vielmehr auf gar zu leicht mehr als bisher auf Sachsen richten sei er erst in den Besitz einer neuen Karte gelangt; da habe er anzukleiden, sei selbstverständlich, die Herrschaft hätte ihr wenigstens Andachtsübungen innerhalb oder außerhalb der Schichtdauer abeine Nachtlamge verabfolgen sollen, die das Mädchen zu bezuhalten seien, bei der heutigen Almacht des Grubenkapitals fich erst mit Erfolg um Arbeit bemühen können. Den als Vertreter des Beklagten erschienenen Fabrik- anspruchen habe, dann wäre kein Unheil entstanden. Die Frau spielend zu lösen, wie ja aus dem gleichen Grunde auch die BeKobbe, die ebenfalls als Zeugin geladen, aber wegen Unabkömmbefizer Weigert bittet Kläger abzulehnen. Nach er= folgter Berathung Berathung hierüber frägt der Vorsitzende auf lichkeit ausgeblieben war, wurde wegen unentschuldigten Aus- theiligungsfrage nicht weiter in Betracht täme. Also vorwärts, marsch! Beranlaffung der Arbeitnehmer Beisitzer ben Beistand bleibens zu zehn Mart Geldstrafe verurtheilt. einem Bericht des Ein anderes Bild! Der Handelsmann Wolf Jonas, der Weigert, ob eine Behauptung in In Lohnherabsetzungen machen auch unsere deutschen Borwärts" wahr sei, daß der Verein der Arbeitgeber- Beisitzer gestern wegen Beleidigung seiner Dienstmagd vor der 132. Ab- Bergwerks Verwaltungen fleißig, natürlich unbeschadet fich verpflichtet habe, für einen fortlaufenden Beitrag für sein theilung des Schöffengerichts stand, erschien durch die Urtheils aller Arbeiterfreundlichkeit, die sie tief im Busen verborgen Bureau tem Herrn Bolle( Klingel Bolle") in allen gewerb- verkündigung in einem wenig empfehlenswerthen Lichte. Die tragen. Wie auf andern Werten, so sind auch auf der Johanneslichen Streitigkeiten einen Vertreter auf dem Gewerbegericht zu Berhandlung war bis dahin bei verschlossenen Thüren geführt hütte bei Siegen die Löhne um 10 pet. reduzirt worden; den stellen. Weigert: Wir sind keinerlei Verpflichtung diefer worden. Der Vorsitzende erwähnte, daß der Angeklagte laut Arbeitern, so wird der Germania" berichtet, ist diese LohnArt eingegangen; wir haben uns nicht zur Vertretung eines polizeilicher Auskunft innerhalb einiger Jahre nicht weniger herabseßung in grundgütiger Weise geraume Zeit vorher anbestimmten Arbeitgebers verpflichtet, auch nicht des Herrn als 24 Dienstmädchen gehabt habe und daß er in dem Verdacht gekündigt worden und, man staune, man hat ihnen fogar freis Bolle. Wenn ich jemanden ſei er Arbeitnehmer oder stehe, mit dem häufigen Wechsel unlautere Bwecke zu verfolgen. gestellt, weiter zu arbeiten oder zu fündigen. Ob solcher Gnade Arbeitgeber, vertrete, thue ich es in der teften Absicht Erwiesen sei, daß er im vorliegenden Falle fein Dienstmädchen waren die Arbeiter benn auch tief gerührt, und sie zogen es vor, fuchen!" = = Der Staatsanwalt be= 0 Soziale Mebersicht. eine Der Fehlbetrag an ausreichendem Lohn ist den Berg" machet bei der Grube zu bleiben. Langsam schleichendes Elend scheint ja leichter zu ertragen zu sein als schnelleres Verhungern und so schnüren denn die Arbeiter den Gurt um 10 pet. enger. 2 des Vereins theilnehmen können- der der Filiale Magdeburg bes Vereins irrt. des Vereins zur Wahrung um die Form ihr Nichterscheinen in der Versammlung bestätigten die Mit- 1 Ein nunmehr noch zur Berathung gestellter Antrag von glieder des Bundes die gerügten Mißstände. Der Bund der Arbeiterbeifizern, in welchem auf grund des§ 120b, Absatz 3, Boliere wäre auf schriftliche Einladung sicherlich erschienen, eine der Gewerbe- Ordnung von den zuständigen Aufsichtsbehörden Etwas vom Theilen und von Arbeiterfreundlichkeit. und werde zumeist übersehen. Die Resolution werfe den Polieren lassen haben, in Anlagen, wo es die Beschäftigung der ArAufforderung durch Anschlag an den Säulen gezieme sich nicht gefordert wird, solche Betriebsunternehmer, die es unterDie Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart( vorm. Hallberger) hat reaktionäres Verhalten gegenüber ihren früheren Kollegen resp. beiter mit sich bringt, daß sie sich umkleiden und reinigen, nach der„ Schwäb. Tagwacht" in dem abgelaufenen Geschäfts- ben Gesellen vor. Daran seien diese selbst schuld. Söhnische Wasch- und Ankleideräume zu errichten, zu veranlassen, daß sie jahr 1892/93 einen Bruttogewinn 545 419 Mark erzielt. Davon Bemerkungen früherer Mitgefellen befomme er bei jeder Ge- der Gesetzesvorschrift in Kürze Rechnung tragen, findet auf An Waſſerfräfte und 5 pSt. Abschreibfabricareale, Gebäude und legenbeit an hören. Is früheres febr thätiges Mitglied rathen des Borsigenden badurch seine vorläufige Grledigung, daß 89 688 M. Es verbleibt also ein Reingewinn von 455 730 M. Berlins und Stevisor des Streiffonds bekannt, befam er übersendet und dasselbe um Auskunft darüber gebeten werden zur Wahrung der Interessen der Maurer dem fönigl. Polizeipräsidium eine Abschrift zur Kenntnißnahme Hiervon gebührt den vorab Aktionären eine Vordividende von 5 pet. Dennoch keinen Zutritt zu Versammlungen der Streifenden. soll, inwieweit den in der Begründung des Antrages über die in des Aktienkapitals à 3 000 000 m., betragend 150 000 m. Vom Bis in die letzte Zeit beschäftigte er die aus der Maurer- Berliner Eisengießereien bestehenden Mängeln Rechnung an Reſte zu 305 730,75 M. sind dem Vorstand, den Beamten und bewegung bekannten Personen und habe dabei oft üble Ertragen worden ist, während sich die Antragsteller verpflichten, dem Aufsichtsrath zusammen nach den Statuten 15 pet. fahrungen gemacht. Jetzt gehöre er 1/2 Jahre dem Bund an, durch Angabe von Adressen den Wahrheitsbeweis zu erbringen. Tantieme zuzutheilen mit 45.859,61 M. Zur Verfügung der am 31. Oktober stattfindenden Hauptversammlung stehen schwarze Tafeln führe derselbe nicht und wie das Statut besagt, bekämpfe er das Markensystem. Mit den Angelegenheiten der Der allgemeine Verein der Töpfer und Berufsgenossen. daher 259 871,14 M., wozu der Gewinnvortrag vom Vorjahre Gefellen befasse sich der Bund ebenfalls nicht, also seien die Be Deutschlands( Mitgliedschaft Berlin) hielt am 27. Oktober tommt mit 4438,59 M., zusammen 264 309,73 M. Man sieht, die Zeiten sind für die großen Kapitalisten immer noch nicht hauptungen der Resolution vollständig aus der Luft gegriffen. eine Versammlung ab, welche sich hauptsächlich mit dem Fensterschlecht. Als die Buchdruckergehilfen Ende 1891 an die Unter( Bravo.) Schigo131n erfannte die Angriffe der Maurer ftreit befaßte. Genosse Greiner berichtete, daß noch 62 Töpfer, nehmer mit der Forderung herantraten, in anbetracht der großen barisches Borgehen der Poliere mit den Maurern wäre beffer sich befänden. Dieselben hätten 59 Kinder, unter ihnen feien gegen einzelne Poliere als durchaus berechtigt an. Ein soli- welche der Kontrolle des Vereins sich unterwarfen, im Streit Zahl der Arbeitslosen die Arbeitszeit um eine Stunde herabzusehen, da erwiesen sich die Herzen der Unternehmer hart wie am plate als dieser Kampf. Die jetzigen Poliere finten immer 33 Kollegen, die schon in der Woche vorher unterstützt werden Stein. Langjährige Arbeiter des Etablissements wurden einfach Glemente von sich weise, sei erfreulich und könne ihm nur Achtung legen, die 172 Kinder hatten, im Bureau des Vereins mehr zu modernen Sklaventreibern herab; daß der Bund unreine mußten. Vom Beginn des Streits bis jetzt hätten sich 152 Rolentlassen, aus den Wohnungen der Anstalt vertrieben und fremde abringen. Maurer Bl'a urod bemerkte zunächst, daß es ihm als ausständig gemeldet. nun einmal nicht, daß der Arbeitslose Arbeit, der Kapitalist da das Lokal seitens der sozialdemokratischen Partei gesperrt fonstatirt, wenig Zöpfer gefunden zu haben, welche ohne BerLohndrücker eingestellt! Die göttliche Weltordnung" will es lleberwindung gekostet habe, in der Versammlung zu erscheinen, die Versammelten auf, darauf zu ſehen, daß die arbeitender Kollegen regelmäßig ihre Prozente abführen. Weitert etwas weniger Profit erhalte. wäre. Nur um nicht der Feigheit geziehen zu werden, habe er Eine neue Beschränkung des Versammlungsrechts fich eingefunden. Alles was er in der Versammlung bei Hensel glasung der Fenster arbeiten. We ber hält den in der letzten bringt unser Magdeburger Bruderblatt ans Licht.§ 3 Absatz 1( am 10. September) über die Poliere gesagt habe, halte er auf Bersammlung gefaßten Beschluß für falsch, nach welchem auch des Statuts des„ Vereins deutscher Schuhmacher" lautet:" Bur recht. Der Bund war vorher gar nicht genannt worden, erft über 13 Wochen mit den Beiträgen rückständige Mitglieder Mitgliedſchaft find alle in der Schuhinduſtrie und nachdem er auf die Angriffe der verschiedenen Artikel im Bau- unterſtützt werden sollen, und zwar so, daß ihnen der Beitragsgewerbe thätigen Arbeiter und Arbeiterinnen berechtigt, welche handwerker", die Speckgesellen und das Markenunwesen auf den rückstand von der Unterstützung abgezogen wird. Redner wünscht die Bestimmungen des Vereins als rechtsverbindlich für sich an- Bauten betreffend, durch Einsendungen im Vorwärts" ant- die Aufhebung des betreffenden Beschlusses. In der weiteren erfennen." Wer aber nun glaubt, daß die in der Schuhindustrie wortete, zeigte es sich, daß er die Angelegenheit zu Debatte, die sich meistens gegen die sogenannten Lokalisten, den beschäftigten Arbeiterinnen auch an den Versammlungen der feinigen gemacht habe. Dazu lag aber feine Ver- Anhängern des hiesigen Interessenvereins der Töpfer", richtete, Jetzt behaupte er, Bu anlassung vor. zu Tage, daß der leidige Streit u auch der Bund sei trat der am 16. ds. Mts. tagenden Mitglieder Versammlung nach Erzählungen einzelner Boliere Gespräche herumgehen, Kampf um die Verglasung der Fenster geworfen und der Unnicht rein von derartigen Elementen. Im Bund sollen der Organisation fogar feinen verderblichen Schatten auf den deutscher Schuh Bemacher hatten sich einige Frauen eingefunden, welche bei Eröffnung diesen oder jenen Maurer nicht einzustellen, wozu auch er ge- wegung schwer geschadet hat. Es wurden eine Reihe von Under Versammlung auf Veranlassung des überwachenden Beamten höre. Keiner tönne ihm eine ehrlose Behandlung, lässiges ar- auträglichkeiten angeführt, die in diesem Streit ihren Ursprung das Lotal verlassen mußten, mußte auch später eintretenden beiten oder schlechtes Betragen gegen Vorgesetzte vorwerfen und haben. In folgender Resolution gab die Versammlung ihrer Frauen das Lokal verwiesen werden. Der Beamte fühlte sich doch sei er auf den Index gefeßt. Nicht vier der Anwesenden Meinung Ausdruck: Die Versammlung weist die Angriffe der lokalorganisirten nicht genöthigt, eine Erklärung für diese ganz neue Beschränkung würden ihn einstellen, weil er öffentlich für seine Ueberzeugung der Versammlungsfreiheit zu geben, felbft nach einem Hinweis einstehe. Die Poliere hätten alle Ursache bei Lohnbewegungen Kollegen, welche uns Lauheit vorwerfen, auf das entDie Mitglieder des allgemeinen Ver-. auf den oben zitirten Paragraphen des Statuts, sowie den§ 8 mit den Gesellen Hand in Hand zu gehen. Breizke stelle so- schiedenste zurück. erklären, des Vereinsgesetzes verharrte derselbe auf seinem Standpunkt. einzige und das spreche nicht für den Bund. Anständigen Polieren nach wie vor auf dem Boden der modernen Arbeiten genannte Agitatoren ein, das sei wahr, er fei aber wohl der eins der Töpfer Deutschlands( Filiale Berlin) Beschwerde wird selbstredend eingereicht. Es ist ein herrliches Ding um die Versammlungsfreiheit im werde er wie jeder andere ehrliche Arbeiter die Achtung nicht ver- bewegung zu stehen, ohne Rücksicht auf Sonderinteressen; sie Klassenstaat. sagen, schmußige Charaktere aber jeder Zeit bekämpfen. Heinrich werden mit aller Kraft für die Aufrechterhaltung der FensterMeier forderte für die Gesellen die gleichen Rechte als wie sie frage eintreten. Die Versammelten protestiren dagegen, daß ein Arbeiterkämpfe in Oesterreich. In Wien befinden sich von den Polieren in Anspruch genommen werden. Daß man Leute, selne indifferente Kollegen ihnen an die Rockschöße gehängt die Gelbgießer bei der Firma Neuer u. Gabriel in Cohn, welche für ben generalforſe, wie es beim Kasernenbau in Fenſterfrage zu lösen hätte, wenn es überhaupt existenzberechtigt der Maurer Gelder sammelten, werden. Sie sind der Ansicht, daß das Bauarbeiterkartell die tampf. Ein Streit der Lithographen und Stein deshalb vom Bau Bau drucker ist in der fartographischen Anstalt Freytag u. Berndt Schöneberg( Polier Lindemann) wiederholt vorgekommen ist, sein wolle. in Wien ausgebrochen. Die Ursache des Ausstandes bildet eine müsse aufs schärfste verurtheilt werden. Maurermeister Knape Betreffs der Hennigsdorfer Firma Burg beschloß man, in Lohnreduktion, welche den Arbeitern in einer Höhe von nicht äußerte: Maurergeselle und Polier feien Gegensätze. Beiderseitig der nächsten Versammlung zu dem Verhalten derselben gegenüber weniger als vier Gulden wöchentlich zugemuthet ist. Der werde gefündigt, der Kampf ums Dasein bringe das so mit sich. ihren Töpfern Stellung zu nehmen. Im weiteren wurde über den Lohnkampf der Gerber in Wien dauert ungefchwächt, fort. Die Kämpfe der Maurer um Verbesserung ihrer Erwerbsverhält: Lohnabzug in der Werkstatt des Rathenower Fabrikanten Jänicke Ausständig sind ferner die 80 Arbeiter und Arbeiterinnen der nisse erkenne er vollkommen als berechtigt an; sie sollten sich diskutirt. Festgestellt wurde, daß Herr Jänicke viel Kachelzeug nach Startonagenfabrik Ad. Bergel u. Ro. assoziren. Er wäre 15 Jahre Polier gewesen, mit dem besten Berlin liefert und solches hier zum Theil selbst verarbeiten läßt. Willen sei keiner in der Lage, es jedem recht zu machen, doch müsse Der in der Versammlung anwesende Verbandsvorsitzende machte er sagen, die Unterlassung der Maurerstreiche"( Vermauern bekannt, daß die vom Abzug( 10 pCt.) betroffenen Arbeiter am Harmonie zwischen Polier und Maurern beitragen. Auf diesem lung beschloß: Mit den Kollegen der Firma Jänicke in Rathenow, Gebiete solle Blauroc eine erzieherische Wirkung auszuüben welche wegen der Zumuthung eines zehnprozentigen Lohnabzuges Versammlungen. suchen.( Bravo.) Schigolsky erkannte an, daß sich Blaurock die Arbeit niederlegen, erklären wir uns solidarisch. Wir verDie Hausdiener, Packer und Berufsgenossen hatten sehr gut vertheidigt habe. Wer will feststellen, von wem die pflichten uns, dafür zu sorgen auch, daß sonstige Aufträge derder Firma fragliche Resolution eingebracht worden sei? An der Debatte in Berlin verarbeitet wird, wie am 29. Ditober eine öffentliche Versammlung. Der Vertrauens betheiligten sich ungefähr noch 20 Redner. Fast alle erklärten, felben hier nicht ausgeführt werden. Von den Berliner Töpfern mann theilte der Versammlung mit, daß der pausdiener Paul Gegner des Markensystems zu sein oder suchten die in der ist die Firma Jänice als gesperrt zu betrachten." Nebers seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. Kollege Mauverversammlung gegen sie erhobenen Beschuldigungen zu wurde noch der Antrag angenommen, diejenigen Streitenden nicht Brüschke wurde zum Delegirten für die Gewerkschaftskommission widerlegen. Hierauf gelangten folgende Resolutionen zur fast mehr zu unterstüßen, welche mehr als dreizehn Wochen mit ihren gewählt, worauf Genosse Hoffmann über Die zehn Gebote und einstimmigen Annahme: Vereinsbeiträgen restiren. die befizende Klasse" sprach. Redner wird seinen Vortrag in der nächsten öffentlichen Versammlung fortsetzen. Eine Resolution, Maurer vom 10. September eine vollständig aus der Luft ge1. Die 2c. Versammlung erklärt, daß die Resolution der in der sich die Anwesenden verpflichten dem Verband der Geschäfts- griffene, auf Wahrheit nicht beruhende Phrase ist. Es verpflichten Diener beizutreten, fand einstimmige Annahme. Koll. Kaßler referirte sich die organisirten Maurerpoliere Berlins, noch mehr zu dann über das Projekt, während der Pfingstfeiertage des nächsten fammenzuhalten, um solchen Angriffen energisch entgegenzutreten. Jahres einen Kongreß aller im Handelsgewerbe beschäftigten Breife." Hilfsarbeiter Deutschlands abzuhalten, und beantragte namens der Agitationskommission, denselben nach Halle einzuberufen. Maurerpoliere verpflichten sich, gegen jedes Trucksystem zu sein 2. Auch die anwesenden, keiner Vereinigung angehörenden Nach kurzer Diskussion stimmte die Versammlung dem Antrage und die Organisation der Maurer nicht zu stören. Die in der Raßler's zu. Kollege Kaßler verlas sodann ein Schreiben des öffentlichen Versammlung der Maurer am 10. September in der Kommission ausgearbeitete Rechtsschutz Reglement im Druck Zu Punkt 2 der Tagesordnung wurde beschlossen, das von Kollegen Ebert, in welchem dieser mittheilt, daß in Elbing am Hensel's Festfälen gefaßte Resolution erklären auch fie für un- herstellen zu laffen, und jedem Mitgliede ein Gremplar desselben 22. Oktober ein Verband der Geschäftsdiener, Packer, Markt- wahr, da sie das Markensystem auf den Bauten nicht dulden. zuzustellen, und sodann als 1. Punkt auf die nächste Tageshelfer, Kellerarbeiter und Kutscher mit 120 Mitgliedern ge- meier." ordnung zu sehen. Zur Aufnahme meldeten sich: Herr Katlewsti, " PUTOder Luftschächte und Schornsteine 2c.) würde viel zur gedeihlichen Montag, den 30. d. M., die Arbeit niederlegen. Die Versamm" Zum Schluß Verkäufer hielt am 28. Oftober in den Arminhallen ihre Die Freie Vereinigung der Zeitungs- Spediteure und Monatsversammlung ab, in der nach Erledigung innerer Vereinsangelegenheiten die Namen der von der Kontrollkommission ausfindig gemachten Spediteure, welche troß der gefaßten Resolution das„ Kleine Journal" weiter vertreiben, verlesen wurden. Hierzu Annonciren dem Publikum bekannt zu geben. wurde beschlossen, die genannten Spediteure durch öffentliches gründet worden ist. Mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Blaurock erhielt das Schlußwort und äußerte dabei, daß Frankfurter Allee 90; Herr Langermann, Brandenburgstraße 20; Zeit wurde die endgiltige Abrechnung über die Zeitung er trotz Annahme der Refolutionen bei seinen den Bund be- Frau Schieferstein, Rochstr. 28. Die Einigkeit" bis bis zur nächsten öffentlichen Vertreffenden Behauptungen bleibe: Mitglieder des Bundes- deren fammlung, die am 22. November( Bußtag), Abends 6 Uhr, statt- Namen er nannte stellten die aus der Maurerbewegung be- Die Charlottenburger Stuckateure hielten am 29. Oktober finden soll, vertagt. Angenommen wurde noch folgende Resolution: fannten Leute nicht in Beschäftigung, ebenso blieben trog der eine öffentliche Versammlung ab, um die Mißstände im Beruf Die Versammlung verwahrt sich mit aller Entschiedenheit gegen Resolutionen die Fälle Dumpke, Berg 2c. doch Thatsache. Die zu besprechen. Nachdem Hölzel- Berlin ein einleitendes Referat die Agitation des Unternehmerblattes" Der Konfektionär", be Boliere sollten ihre Sonderstellung aufgeben und sich mehr der gehalten, wurde lebhaft über die Firmen Meuther und treffend die Verlängerung der Sonntagsarbeit vor Weihnachten modernen Arbeiterbewegung anschließen. und fordert die maßgebenden Behörden auf, dem profitgierigen Unternehmerthum nicht die mindeste Ausnahme von dem Gesetze zu gestatten." genommen. " O Meister Volkmann debattirt. Bezüglich der letzteren Firma fonnte festgestellt werden, daß durch Anwendung einer nicht tarifmäßigen Die Mitglieder des Ausschusses für Gutachten und An- Meßart eine Benachtheiligung der Anseher erfolgt ist; was nach träge bezüglich gewerblicher Fragen waren vom Vorsitzenden des dem Tarif zu zahlen wäre, erhielten die Kollegen auf diese Eine öffentliche Versammlung für Frauen tagte am Sigung nach Bummer 63 des Berlinischen Rathhauses geladen. Stuckateure die erforderlichen Rüstungen baut. Die RüstungsBerliner Gewerbegerichts, Dr. Freund, am Dienstag zu einer Weise nicht. Gerügt wurde, daß für Meuthner ein Theil seiner 23. Ottober im Seeschlößchen zu Reinickendorf, in der Fräulein Auf der Tagesordnung standen, wie die Volts- Beitung" be- bauerei durch Stückansetzer müsse beseitigt werden. Der Stuckateur Wabnih über das Thema:" Die Stadt des Lichts" referirte. Sie schilderte den Anwesenden das Leben und Treiben in einer zichtet, amei anträge ber Arbeitgeber- Beifiber, von denen der beſize keine Bretter und vom Bauherrn oder seinem W Zeit, wo alle Länder vom Sozialismus durchdrungen, also alle erſte lautete:" Der Ausschuß wolle beschließen, den Bundesrath bekomme er solche auch nicht geliefert. So sehe sich denn der eine sozialistische Gesellschaft bilden, in der Alle für Einen und zu ersuchen, auf grund des§ 120e, Absatz ill, Bestimmungen zu Stuckateur, welchem die Rüstung nicht gestellt wird erlassen, daß die der Gesundheit schädlichen Arbeitszeiten in zwungen, Giner für Alle arbeiten und schaffen, folgedessen alle Menschen normaler Weise geregelt werden." Gine längere Berathung des habe er endlich die genügende Anzahl gefunden und sich ganzen Bau nach Brettern abzusuchen. im Wohlstande leben, ja sich wohl gar einen gewiffen Lugus Antrages, in welcher auch von feiten einiger Arbeitgeber- Bei- zum Arbeiten eingerichtet, so tomme schließlich der Puzzer werden gestatten können, und wo Kunst und Wissenschaft einem jeden zugänglich sein werden, während im heutigen kapitalistischen fiber befont wurde, daß in einzelnen Gewerben die Arbeitszeit und nehme ihm die Rüstung, die mühsam erkämpfte, wieder weg. Staate der schrofffte Gegensatz besteht zwischen Besitzenden und übermäßig lang sei, während ein anderer Theil die Nothwendigkeit Erfreue er sich aber wirklich, ungestört durch andere Bauarbeiter, bestritt, weil die im Handelsgewerbe festgestellten vorkommenden des Besizes einer selbsterrichteten Rüstung und passire ihm ein Besitzlosen. Der Vortrag wurde mit großem Enthusiasmus auflich die fast allseitige Unterstützung desselben. Nachdem noch vom niemand ihn unterstüßen, niemand für ihn aufkommen. Reiner 20stündigen Arbeitszeiten nur Ausnahmefälle feien, ergab schließ- Unfall infolge der nicht sachgemäßen Konstruktion, dann wolle Vorsitzenden darauf aufmerksam gemacht worden war, daß die habe ihm dann den Auftrag gegeben, sich eine Rüstung zu bauen, Im Fachverein der Uhrmacher und verwandten Be- von Arbeiter- Beifißern geforderte Herbeiführung einer gefeßlichen der Bauherr nicht, der Bauleiter nicht und sein Wieister ebenrufsgenossen Berlins und Umgegend sprach am 21. Oftober Regelung der Arbeitszeit in allen Gewerben vorläufig einer falls nicht. Die Unfallversicherungs- Berufsgenossenschaft verder Kollege Wagner über„ Die Gesetzgebung durch das Bolt". internationalen Verständigung überlassen bleiben müsse, so weigere in solchen Fällen die Rente, höchstens lasse sie sich herbei, Dem Vortrage folgte eine lebhafte Diskussion, worauf der ge- daß ein dahin zielender Antrag seinen Zweck verfehlen soviel wie nichts zu geben. Das wären Gründe genug, von verschiedenen Seiten Der schäftliche Theil der Tagesordnung seine Erledigung fand. Unter würde Arbeiter energisch gegen den Rüstungsbau, der von den Kollegen ausdiesem wurde auf das am 4. November stattfindende Winter- Beisitzer darauf hingewiesen worden war, daß die daß die im geführt wird, vorzugehen. Auch die Bezahlung bei Meuthner vergnügen hingewiesen, zu demselben sind jeden Abend im Handelsgewerbe bestehenden langen Arbeitszeiten auch im erfuhr scharfe Kritit. Die Stuckateure haben sich dort nämlich Vereinslokal Billets zu haben. Der Preis wurde für die Herren- Gastwirths, Schneider- und Schlächter- Gewerbe beständen, und durch Unterschreiben Unterschreiben eines Reverses verpflichten müssen, farten auf 50 Pf., für die Damenfarten auf 25 Pf. festgesezt. die Gesundheit der betreffenden Arbeiter gefährden, wurde die wöchentlich mit einer Abschlags Bahlung von 27 Mart Die nächste Vereinsversammlung findet am Sonnabend, den Bildung von vier viergliedrigen Kommissionen( je zwei Arbeit zufrieden zu fein. Den Affordrest, den fogenannten 18: November, bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83 ftatt. geber und zwei Arbeitnehmer) beschlossen, welche auf grund von Nachschuß, erhalten sie nach Fertigstellung der Arbeit oder pinin ben genannten Gewerben anzustellenden Erhebungen in einer vielmehr: sollen sie nach Fertigstellung der Arbeit bekommen. Eine öffentliche Generalversammlung der Maurer nächsten Sitzung Bericht zu erstatten haben. Das Resultat der ziemlich ausgedehnten Distuffton waren poliere Berlins u. Umgegend, einberufen vom„ Bund der Der zweite Antrag betraf die Ausführungsbestimmungen folgende Beschlüsse: Maurer Poliere", beschäftigte sich am 29. Oktober mit der Stellung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, und es wurde unter Ab-" In Erwägung, daß mit Rücksicht auf die schlechte Baus nahme gegenüber den jetzigen Angriffen der Maurer Berlins". Der änderung der Originalfaffung des Antrages wie folgt beschlossen: konjunktur und die Gleichgiltigkeit vieler Kollegen die UnterBorsitzende k I a ust bemerkte einleitend, Veranlassung zur Ein-" Den Herrn Polizeipräsidenten von Berlin zu ersuchen, die Aus- nehmer ihre Arbeiter immer maßloser ausbeuten; in weiterer berufung der Versammlung hätten die Beschuldigungen gegeben, führungsbestimmungen über die Sonntagsruhe dahin zu ändern, Erwägung, daß die Unternehmer gutwillig auch kein Jota von die in einer am 10. September d. J. in Hensel's Saal, Invaliden- daß am ersten Weihnachtsfeiertag, Neujahrstag, ersten Oster- der Ausbeutung lassen, sondern im Gegentheil nur der Gewalt firaße 1, abgehaltenen öffentlichen Maurer- Bersammlung gegen feiertag und ersten Pfingstfeiertag die Bertaufsläden von 7 bis nachgeben, beschließen die versammelten Kollegen Charlottenden Bund vorgebracht worden sind. Der Bericht( Nr. 214 des 10 Uhr Vormittags und von 12 bis 3 Uhr Nachmittags ge- burg's, Mann für Mann der Organisation beizutreten, um so " Intellig. Blatt") wurde verlesen und darüber die Diskussion öffnet sein dürfen und daß die allgemeine Ruhe, abgesehen mit vereinten Kräften den schofelſten und gefährlichster eröffnet. Breigte wandte fich zunächst gegen die von den bisher bestimmten Ausnahmen, am zweiten Feiertag Unternehmern im Stuckgewerbe mit allen ihnen in der dort gefaßten Resolution enthaltenen Behauptung, durch eintritt." Gebote stehenden gefeßlichen Mitteln entgegenzutreten. = は 1 hofer Ufer. 1 11 Vermischtes. Saudeinsturz. Gleiwig, 28. Ottober. Heute Mittag ist mit furchtbarem Getöse die Frontwand des neuerbauten Gaſthauses auf dem Roßmarkt eingestürzt. 2 Personen wurden tödtlich verwundet. Zwei andere getödtet. Stattlub die Mißstände bei der Firma Meuther der im Kaisergarten. Männergefangverein Rottbuser Harmonie", flub Golumbus, Abends 8% Uhr, bei A. Utfe, Oppelnerftr. 23. Statflub Roth= Weddinger Harmonie, Müller: Eintracht Abends 9 Uhr bet Grande, Lausigerstr. 50. artige find, daß es jeden aufgeklärten Gräfeftraße 8 bei Schonheim. straße 7. Bauarbeiter Gesangverein der Klempner und Berufsgenossen Junge Sigung alle Dienstage nach dem 15. und Spielabend alle Dienstage unwürdig ist, für dieselbe Siemensstr. 17 bet 2. Viet.- Männerchor Nord- Ost, Landsberger- Allee von 9-11 Uhr im Restauraut Boechstr. 7, bei Herrn Herrath. zu arbeiten, beschließen die Versammelten, bei Ferd. Krause. Harmonie Rixdorf, Bergstr. 120 bei Bartha( Deutsches Die Firma Meuther folange zu Wirthshaus). meiden, Heimathtlänge, Köpenick, Rosenstraße bei Troppenz.Almenrausch, Manteuffelstraße 9 bei Nowac.- Sängerfreiheit bis die gerügten Mißstände beseitigt sind.".. Naunynstr. 43 bei Fröhltch." Die Werkstubenarbeiter der gesperrten Firma, so wurde ertra Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. betont, werden durch diesen Beschluß nicht zur Arbeitsnieder- Alle Buschriften, den Bund betreffend, sind zu richten an P. Hentel, Bergmannstraße 14, Hof 2 Tr. Dienstag. Stattlub Kreuz- Solo bei legung verpflichtet; selbstverständlich sollen sie sich nicht zu Ar- Ratte, Andreasstr. 18. Louisenstädtischer Theaterverein Frohsinn bet beiten auf den Bauten verwenden lassen. Die Versammlung be- Möhring, Admiralstr. 18c.- Musikverein Hoffnung, bei Dreßler, Eisenbahnstraße 6.- Geselliger Musikdilettanten Verein Münstermann, bet schloß nach reger Aussprache über die beste Art der Agitation Wilte, Hochstr. 32a. neuer Mitglieder. in Charlottenburg einen Vertrauensmann zu wählen. Gewählt Theaterverein Freundschaftung aufnahme auf dempel wurde Schmiedel, Goethe str. 66 wohnhaft. Theater- Gesellschaft 2iberte, Rottbuser Damm 103 bei Meier. Theaterverein Freie Kunst, Blumenstraße Nr. 46 bei Went, 8 Uhr. Schützenverein Freitugel, Staligerstr. 34 bei Henfe. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Dienstag. Gesangverein Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag Abend von 8%-10% Uhr. Nord- Anatreon, Abends 9-11 Uhr, bei Reßner, Annenstraße 16.- Musikverein Schule, Müllerstraße 179a: Unterricht in: Kaufm. Rechnen. Korrespondenz. Nord 8-11 Uhr, Wriezenerstr. 6, bei Sendte. Oft Schule, Martusjtraße 31: Unterricht in: Deutsch( unt.). Südost- 8-10% Uhr in der Zurnhalle des Leffing- Gymnasiums, Pantstraße 9-10. Turnverein Gesundbrunnen. Die 1. Männer- Abtheilung turnt von Schule, Reichenbergerstraße 133. Unterricht in: Mathematit. Bei allen Unterrichtsfächern tönnen Schüler und Schülerinnen auch jetzt, Berliner Turngenossenschaft. Die 9. Männerabtheilung turnt jeden Dienstag und Freitag in der Gemeindeschule, Blumenstr. 63 a. Theater- Verein Othello 2 Abends 9 Uhr, bet Tägers, Gartenstr. 13-14. straße 158 bei Buchs. Privat- Theater- Gesellschaft Berliner Humor, Abends 9 Uhr, KöpnickerPrivattheaterverein Crescendo, Abends, bei Theaterverein Bultanie bei Täger, Nicolay, Elisabethtirchstr. 14. Gartenstraße 13-14. Theaterverein Bultania 2 Abends Uhr Acerstraße 144 Vorstädtisches Kasino. Theaterverein Freundestreis", mit dem Blech, das irgend ein Blechschmied verzapft. Sigung 9 Uhr, Restaurant Razorte, Solms str. 1. Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 31. Oftober, Abends 8½ Uhr, bei Ehrenberg, Annenstraße 16, Bersammlung. Tagesordnung: Geschäftliches. Holzbildhauer- Abend. Aenderung der Stellenvermittelung. im Laufe des Semesters, eintreten. 1 " 1 Ber Gekentert. Hernösand, 29. Oktober. Das Stockholmer Segelboot Nordstjernau" tollidirte gestern Abend in der Angerman- Elf mit einer Schaluppe. Dieselbe tenterte; 10 Personen fanden den Tod in den Wellen. Orthodoxes Deutsch. Auf der brandenburgischen Pros vinzialsynode sagte der Ober- Konsistorialrath Hefter als Vertreter des Ober- Kirchenraths: Impfen Sie diesem Werke( der inneren Mission) nicht die Aussaat schwerer und unaufhörlicher Kämpfe ein!" Eine Aussaat", die man„ einimpft", steht auf gleicher Stufe Strandung eines Schiffes. Kopenhagen, 29. Oftober. Die deutsche Yacht„ Susanne Marie", auf der Reise von Hamburg nach Aalborg mit Mais, ist auf Seelandriff gestrandet; die Besagung wurde gerettet. Briefkaffen der Redaktion. Arbeiter- Sängerbund Berlins u. Umg. Alle Aenderungen im Bereins: talender sind zu richten an Friedr. Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Dienstag, Abds. 9 Uhr, Nebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Freundschaft 1, bet Dewald Berliner, Brunnenstr. 114. Olympia, Adalbertstr. 8 bei Cauermann. Schildhorn, Usedomstr. 33 bei Mielte. Allegro, Wrangelfir. 141, bei Schmidt.- Alpengloce, Grüner Weg 29, bei Saeger.. Bruderherz, Andreasstr. 26 bei Wilfe Ihn'scher Humor, Straußbergerstraße 3 bei Birk. Bergnügungsverein Amicitia, 8% Uhr, bei Schönnagel, Barnimstr. 47. Unverzagt 2, Moabit, Kronen- Brauerei. Waldkapelle, Reichenbergerstr. 19 bei Roscher. Bergnügungsverein Nordwacht, abends 9 Uhr, im Lokale FennbräuArbetter- Mai: Restaurant, Fennstraße Nr. 21. Gefelliger Verein Brüderfchaft, im bund, Nowames, Wallstraße bet Gärtner. Sängertette, Rottbuser Rest. Deutscher Reichsadler, Beusselstr. 9.- Bergnügungsverein Saturnalia. Damm 74 bei A. Hilfe. Kreuzberg, Lichterfelderstr. 7-8 bei Winter. Abend 9 Uhr, Andreasstr. 3, Sigung. Alte Linde, Reichenbergerstraße 39 bei Fürstenau. Vorwärts 4 Bergnügungsverein Fidelio, Abends 9 Uhr Sigung mit Damen bei Seifert, Oranien Rathenow, Restaurant zur Erholung bei W. Friesecke. Einigkeit 2 straße 21. Geselliger Verein Abends Mehr Licht", Weinstraße 11 bet Feind. 9 Uhr, Gesangverein der Böttcher Steineich e, Große Frankfurterstr. 133 bet Golds. Touristenklub WanderJüdenstr. 55 bei Trieschmann. Vorwärts 8, Marmiz, bei Wilhelm Nölte. Iuft", Abends Silaria, Frankfurterstr. 30 bei Haberecht. Wiederha II, Röpenicker Geselliger Arbeiterverein Hoffnung. Vereinslotal bei@ittler, Mariannen9 Uhr, Fransectistr. und Schönhauser- lee- Ecke. firaße 191 bei Voge. Vorwärts 3, Friedrichsfelde, Wilhelmstraße 10 bei Momber.. Gefangverein Rothe Melte 2, bei Rabe, Ruppiner- und Straße 48. Alle 14 Tage Dienstags, Abends 8 Uhr.- Geselliger Verein Schönholzerstraßen: Gde. Schneeglödchen 1, Rirdorf, Karlsgarten- Regina Sigung mit Damen Oranienstr. 153 bei Schönwalder. firaße bet Hilpert. Gesangverein Eintracht, Nieder- Schönweide, gnügungsverein una. Sigung bei Haberecht, Große Frankfurterstraße 30, Fidelitas. Männerchor Waldesrausched im Restaurant HohenRestaurant Hinz. Mohr'sches Doppelquartett, Friedrichsbergerstr. 19. Vergnügungsverein Berolina Abends 9 Uhr Gesangverein Frohsinn in Stralau, Gräfl. Retschach'sche Brauerei. zollern", Seydelstraße. Deutsche Liebertafel, Grüner Weg 29 bei Säger.- Gängergruß, im Restaurant Broz, Annenstr. 9. Friedrichshagen, Blant's Restaurant.- Epheu, Ackerstr. 123 bet Stümte.- Orientalischer Rauchtlub Spar- und Kreditverein, Abends 9 Uhr, Gefangverein ,,& cho 2" 9 Uhr Abends Uebungsstunde bei Reimann, Alte Schön- Reichen bergerstraße 24, bet Schröder. Rauchklub Dämmermolte hauserstr.42. Gesangverein Gerechtigteit Westen, Bülowstr. 56 Böckhstr. 51. Rauchflub Bruderbund. Abends 9 Uhr, bet Stabernact, bet Werner. Gesang und Theaterverein Acacie"( gemisch. Chor). Pücklerstr. 49.- Rauchflub Beitgeist, Abends 9 Uhr bei Kaspar, Restaurant Beughofstr. 8 bet Behlendorf.. Arbeiter- Gesangverein Freiheit 2, Adlers zum Zeitgeist, Bernauerstr. 72. Rauchflub Unverzagt bei E. Ruppin, hof, Restaurant Kuhle. Freies 2ted 1, Friedrichsberg, Friedrich- Karl- Blumenstraße 49. Rauchklub Portorico, Abends 9 Uhr, bei straße 11 bet Heinecke. Wacht auf Wörther- und Ryfestraßen Ecke bei Kohn, Wrangelstraße Nr. 136. Rauchklub Gemüthlich fett 2, Schmidt. Luftige Sänger in Potsdam, Brandenburger Kommuni- Abends 9 Uhr bei Achsel, Köpenickerstraße 161. Rauchklub Blaue Luft, tation 16. Blumenlese, Sebastianstr. 3, bet Meier. Freiheit 3 Abends 9 Uhr bei Bredlow, Bülowstr. 65. Rauchtlub Abguß, 8 Uhr, Bernau, im Schüßenhaus. Freie Gloden, Mariannenstraße 31-32 bet Schulze, Weberstr. 10. Rauchtlub Abguß 1. Abends 8 Uhr bei bet Doberstein. Senefelder, Landsbergerstr. ai bei Seehausen.- Echo 3, Nawrod Martusstraße 23. Rauchklub„ Grüne Dua ft e", Abends Zehlendorf, Karlstraße bei Regler." Nordstern", Müllerstr. 7 bei Uhr, Münchebergerſtr. 29, Reſtauration Schmeist.- Rauchklub Gldo: vorzubeugen. Reichard. Männergesangverein, a ch' Auf, Pantom, Wollantstr. 115 ra do Abends 8% Uhr bei Gayer, Pallisadenstraße Nr. 66-67. Rauch bei Hermann Sonntag. Männergesangverein, ich entrans", Prenzlau, flub a bats blüthe. Sigung, Abends 9 Uhr, Blumenstr. 19. Rauch: Annoncentheil angezeigt. Gefärbt wird für 2,50 bis 3,00 Mark in allen Farben: Damenkleider, Ueberzieher, Röcke, im Ganzen oder getrennt. Möbelstoffe à M. 1,-. Auch Betten und Tischdecken à Stück 1,25 Mart. Steppdecken à Stück 2 bis 2,50 M. 1 G. Brochnow's Festsäle 39. Sebastianstraße 39. Jeden Sonntag, Montag, Dienstag und Sonnabend großer Ball. Empfehle meine Säle zu allen Feßlichkeiten u. Versammlungen. 4675 Damenkleider, chemisch gereinigt 2,50-3 Mt. Louisenstädt. Klubhaus, Herren- Anzüge gereinigt und gebügelt 2,50 M. Abholung u. Zustellg. kostenfrei. 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Leider ist uns von Ihrem ersten Brief nichts bekannt. Hätten Sie in Ihrem heutigen Schreiben nur Ihren Wunsch fund gegeben! H. G., Neuhaldensleben. Wo Zigaretten mit Kontrollmarke zu haben sind, wissen wir nicht. Vielleicht weiß einer unserer Leser Auskunft zu geben. Mehrere Genossen und Abonnenten. Das in Ihrer 3eitung gelegene Wochenblatt ist selbstverständlich ohne unser Wiffen von dem betreffenden Spediteur beigelegt. Wir haben bereits Schritte gethan, um derartigen Uebergriffen der Spediteure Die von uns eingelegten Beilagen werden im Jede Hausfrau kaufe nur Carl Sauber& Sohns, Alexandrinenstr. 58, bette Perleberger Glanzwichse, da dieselbe dem Leder sehr zuträglich, schnell Glanz erzeugt und äußerst sparsam ist. Zu haben in allen Kolonial, Droguen- und Schuhgeschäften. 4984L* Preislisten gratis und franko. 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Ladenpr. fauft man Uhren Goldsachen, Brillanten 2c. im Farbigmacher verlangt Ruthenberg, 29496 102eibhaus H.Graff, Beuthstr.5, 1. Friedenstr. 10. Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 256. 888 8 Jess Dienstag, den 31. Oktober 1893. 093 16 10. Jahrg. Endgiltiges Ergebniß der der 1893 1893 er Reichstagswahl. er Erklärung der Abkürzungen: S Sozialdemokrat, R tonservativ, R Reichspartei, Fr Freifinnige, Bbd Bauernbund, Bd2 Bund der Landwirthe, N nationalliberal, 3 Zentrum, Vg Freifinnige Bereinigung, FV Freisinnige Volfspartei, SVp Süddeutsche Volkspartei, A Antisemit, W Welfe, Wd wild, P Pole,& Elsässer, D Däne. Die in Klammern beigefügte Parteibezeichnung gilt für die Wahl 1890. Wo diese fehlt, ist eine Veränderung nicht eingetreten. In der Stichwahl gewählt.( Die Ziffern in Klammern bedeuten die in der Stichwahl erhaltenen Stimmen.) 1702 8201 ahIttei3 OR Gewählter Abgeordneter Sozial demokratische Stimmen 20. Febr. 15. Juni 1890 Haupt- Hauptwahl ahltreis 1893 wahl • • • v. Puttkamer- Plauth K 4 795 . • Meyer R*( 3) 582 Rickert Vg ( Fr) 3 525 4 265 v. Polczinski P v. Kaltstein P 43 31 9 007 9 601 R.-B. Marienwerder. 8. Schönau Hirschberg 9. Görlig. Barth FV 237 2. Rosenberg- Löbau. 161 208 407 152 1 136 268 163 35 3. Gr. Strehlik- Kosel. Letocha 3 Hubrich 3. Horn 3 323 1 798 27 1 330 • 3. Jerichow. Bohm FV( R) 433 3 105 K Pauli R* Stadthagen S* 1 887 4 254 6. Wanzleben 13 362 17 044 7. Aschersleben* 4 977 10 140 8. Oschersleb. Halberstdt. . Wiesicle N( Fr) Kropatscheck R* Zubeil*( K) 6 285 7 712 54 192 88 074 923 748 Schröder Vg( Fr) 232 3 023 4. Halle*. 5. Eisleben 2 383 3 380 6 941 9 122 52 1479 1005 2066 8. Weißenfels . Prinz Carolath Wd 2 882 3 107 v. Plöz K( Fr) 6 052 7 012 Reg.- Bez. Erfurt. Graf Werdeck R 5 610 6 452 1. Nordhausen v. Manteuffel K 2 585 3 868 2. Heiligenstadt- Worbis. v. Strombeck 3 29 139 39 778 3. Mühlhausen. 4. Erfurt. • 1. Demmin- Anklam . • Graf Schwerin K Gaulke Vg 1730 2 631 Reg.- Bez. Frankfurt. 1. Arnswalde- Friedeberg Ahlwardt A( K) 2. Landsberg- Soldin. 3. Rönigsberg i. N.. 4. Stadt Frankfurt- Lebus 5. Sternberg. 6. Züllichau- Crossen. 7. Guben- Lübben 8. Sorau 9. Cottbus- Spremberg 10. Kalau- Luckau Provinz Pommern. Reg.- Bez. Stettin. 2. Usedom- Wollin. v. Levezzow K Haake R*( K) Bohz K Uhden K 3. Randow- Greifenhagen v. d. Often R 4. Stadt Stettin • 5. Stargard 580 Br.Schleswig- Holstein. 8 422 10 508 Herbert 10772( F) 7759 9 586 7759 9 586 v. Schöningh R 763 2331 84 351 6. Naugard Regenwalde v. Dewit K 1 125 7. Greifenberg- Kammin. v. Normann K Reg.- Bez. Cö31in. 1. Stolp- Lauenburg Will K* 2. Schlawe- Rummelsbg. v. Massow R 3. Colberg- Cöslin.. 4. Belgard- Dramburg • 5. Neustettin. Reg. Bez. Stralsund. v. Gerlach R * 1. Hadersleben- Sonderb. Johannsen D 2. Flensburg Jebsen N* 3. Schleswig- Eckernförde Lorenzen Vg 4. Tondern- Husum Feddersen( Fr) 5. Dithmarschen- Steinbg. Thomsen Vg 6. Ottensen Pinneberg Graf Moltle R( S) Legien( Fr) Frohme S 7. Kiel. 18 758 27 112 8. Altona 148 903 9. Oldenburg i. H. 658 • v. Kleist- Rezzow R Förster A( K) . • . v. Langen R 1. Stralsund. 2. Greifswald. Provinz Posen. Reg.- Bez. Posen. 1. Posen 2. Samter- Birnbaum 3. Meserit- Bomst. 4. But- Kosten 5. Kröben • • 6. Fraustadt.. 7. Schrimm- Schroda 8. Wrefchen- Pleschen. 9. Krotoschin v. Lösewitz R Cegielsti P Kwilecti P . v. Unruhe- Bomst R* ..Prinz Czartoryski B Fürst Czartorysti 10. Adelnau- Schildberg Chlapowski P*( K) Kubicki P v. Jazdzewsti P 227 2 626 765 375 4 952 10. Herzogth. Lauenburg. Provinz Hannover. 1. Emden- Norden. 2. Aurich- Wittmund. 3. Bentheim- Lingen. 5. Diepholz- Melle. 735 2 384 4. Osnabrück 763 2 870 1498 5 254 6. Hoya- Syke 2 288 315 4775 768 5 879 7 789 Bolt N 6. Ottweiler St. Wendel v. Stumm- Halberg R Reg.- Bez. A a chen. 2. Landkr. Aachen- Eupen Brinz Arenberg 8 Bod 3 1 027 2 865 • Mooren 3 Graf Hompesch 3. Hike 3 1744 3 029 786 840 44 3 557 6 278 280 3. Trier 10 820 13 097) 4. Merzig- Saarlouis 14 443 18 119 5. Saarbrücken. 19 533 20 448 Graf Holstein K 2 354 3 230 Graf Bernstorff R*( Fr) 2077 8 272 61 746 75 746 1. Schleiden- Malmedy • . Grf. Jun- u. Knyphauf.se 1035 950 3. Aachen Kruse N( Fr) [ N 543 929 4. Jülich- Düren . Brandenburg 3 80 67 5. Erkelenz- Heinsberg Wamhoff N( 2) 4 016 3 296 68 3 532 2 169 508 2155 15 789 19 538 7 155 6943 5 457 5 529 3 809 3 320 3 052 3 950 1. München I* 7. Neustadt a. R. Nienbg. 8. Hannover- Linden* 9. Hameln- Simmern 415 1102 10. Hildesheim 100 11. Einbeck- Northeim 167 12. Göttingen 401 13. Goslar- Zellerfeld 501 14. Gifhorn- Peine 114 15. Uelzen- Lüchow · . v. Arnswaldt W* v. Urnsw. Hardenbst.* Graf v. d. Decken W* Meister Hische N* ( 22 008) v. Hodenberg W* Jorns N*( W) v. Olenhusen W* Engels R*( W) Rothbarth N*( W) Graf Bernstorff W* v. Wangenheim W Müller N*( N) 43 18. Stade- Blumenthal..v. Bennigsen N v. Dziembowsti P 16. Lüneburg- Winsen 17. Harburg Fürst Radziwill p 126 49 19, Rehdingen- Neuhaus 912 2076 Hahn N 143 R.-B. Sigmaringen. Bumiller 5, Königr. Bayern. Reg.- Bez. Oberbayern. Zusammen in Preußen 757 412 963307 Birk ( 9636) 7 624 8 097 20594 21 876 1 085 437 v. Vollmar Su Bäuerle 3 Aichbichler 3 Harl 3 Weber 3 Steininger 8 Lehemeier 8 1833 823 96 1 366 380 1224 1425 3 225 179 1 189 31 820 49 633 4 197 5 614 3216 4 186 1167 1964 3 884 4 360 * 6 860 9 055 3 106 3 031 4 888 4876 72 362 82 075 2. München II* 3. Aichach 4. Ingolstadt 5. Wasserburg 6. Weilheim. 7. Rosenheim 8. Traunstein Königreich Preußen. 12093 Prov. Oftpreußen. Reg. Bez. Königsberg. = 1. Memel- Hendekrug. 2. Labiau- Wehlau. 3. Königsberg( Stadt)*. Ander FV( K) v. Gustedt K Schulze S.*. 16. 4. Rönigsb.- Fischhausen. Graf Dönhoff R v. d. Gröben R 5. Heiligenbeil- Eylau. 6. Braunsberg- Seilsberg Krebs 3 # 275 1805 618 1392 112 370 10 968 2 270 4400 1. 461 7. Br.Holland- Mohrung. GrafDohna- Schlodien R 8. Osterode- Neidenburg. v. Stein R 9. Allenstein- Röffel . v. Wolszlegier 10. Raftenburg Friedland Stepphun Reg.- Bez. Gumbinnen. 1. Tilsit- Niederung 2. Ragnit- Pillfallen • 355 L 65 583 115 75 ( K) 411 98 Reg.- Bez. Bromberg.dmbit 1. Czarnikau- Kolmar . * 2. Wirsiz- Schubin.. Ritter R( M) 3. Bromberg Czarlinski B 4. Inowrazlaw- Mogilno v. Koscielski P 5. Gnesen- Wongrowitz v. Komierowsti P . Gewählter Abgeordneter Sozial bemokratische Stimmen Sozial Wahlkreis 20. Febr. 15. Juni 1890 Haupt- Hauptwahl wahl 1893 Gewählter Abgeordneter demokratische Stimmen 20. Febr. 15. Junt 1890 1898 Haupt Haupts wahl wahl • v. Kolmar R* 147 Provinz Westfalen..? Reg.- Bez. Münster. 2 092 2 475 196 59 = 1. Tecklenburg Steinfurt Timmermann 3 2. Münster v. Heeremann 3. 3. Borden Recklinghaus. Guler 3 4. Beckum Lüdinghausen Wattendorf 3 569 380 411 611 1 207 1 660 37 165 2 092 2 877 2 224 2816 Reg.- Bez. Minden. 1. Minden- Lübbecke Graf Roon R 2 286 2 179 Graf Carmer K • v. Salisch K( R) 189 231 2. Herford- Halle i. W. v. Hammerstein R 2 191 1 589 81 270 3. Bielefeld • • Humann 3* 4 683 5 413 744 375 4. Paderborn- Büren • . Hesse 3 49 1814 1741 5. Warburg- Hörter 77 31 9 237 9 261 250 400 • • Fusangel 3 820 4 568 6 035 • 5 221 6 914 * ( 3) 8 388 19 585 Provinz Schlesien. Reg.- Bez. Breslau. 1. Guhrau- Wohlau. 2. Militsch- Trebnih 3. Wartenberg- Dels. 4. Namslau- Brieg. 637 660 17 462 20 096 5. Ohlau- Strehlen. • . v. Neibniz FV*( K) 119 1489 6. Breslau( Ost)*. 7. Breslau( West). Graf Kaniz- Podangen K 225 v. Sperber R 295 182 492 v. Staudy K 3. Gumbinnen Insterbg. Meng K 4. Stallupönen- Goldap 5. Angerburg- Löhen. 6. Olezko Johannisburg Steinmann R = 7. Sensburg- Ortelsburg. Graf Mirbach- Sorqu. K Prov. Westpreußen. Reg.- Bez. Danzig. 1. Glbing. 2. Danzig- Land 3. Danzig- Stadt 4. Neustadt- Carthaus 5. Berent Pr. Stargard P 1. Stuhm- Marienwerder v. Buddenbrock K*( R) 3. Graudenz- Strasburg. v. Rozycki P* 4. Thorn- Kulm. 5. Schwet 6. Konig • 7. Schlochau- Flatow. 8. Deutsch- Krone. Prov. Brandenburg. Stadt Berlin. Rzepnitowsti p P* v. Slasti P* Holy R D. Wolsglesier P. Graf Kanis Berlin K. Gamp R 8. Neumarkt- Lofr. Brest. 9. Schweidnitz 339 10. Waldenburg. • • v. Kardorff- Wabnik, R v. Saurma K* Rother K( Fr) Tuhaner S Schoenlank S-( Fr) Graf Limburg K*( 3) Goellner FV* Möller( Fr) 33 11. Reichenbach- Neurode. Kühn S 630 12. Glatz- Habelschwerdt. Hartmann 3 32 13. Frankenst.- Münsterbg. Nadbyl 3 596 3 240 1211 3 764 1469 Reg.- Bez. Liegnig. 1. Grünberg- Freistadt 2. Sagan- Sprottau 3. Groß- Glogau. 4. Lüben- Bunzlau. 5. Löwenberg 62 72 6. Liegnih 7. Landshut- Jauer 220 10. Rothenburg- Hoyersw. I 818 2 169 3588 4 069 1. Wahlkreis • Langerhans FV ( Fr) 2. Wahlkreis Fischer S ( Fr) 3. Wahlkreis Vogtherr S*( Fr) Singer S 20 225 26 667 12 287 12 732 40 709 46 356 4. Wahlkreis* 5. Wahlkreis 6. Wahlkreis Reg.- Bez. Potsdam. . . • R. Schmidt S*( Fr) Liebknecht S A v. Podbielski K v. Dallwig R( Fr) * 7234 9729 42 274 51 569 126817 141122 Reg.- Bez. Oppeln. 1. Creutzburg Rosenberg 2. Oppeln Munckel B 4. Lublinit- Tost- Gleiwit Metzner 3 5. Beuthen- Königshütte. Szmula 6. Rattomiz- Zabrze 7. Pleß- Rybnik... 8. Ratibor 9. Leobschüß, 10. Neustadt 11. Faltenberg- Grottkau 12. Neiffe Provinz Sachsen. Reg.- Bez. Magdeburg. 1. Salzwedel Gardelegen 2. Osterburg- Stendal. 4. Magdeburg* 4. Prenzlau- Angermünde v. Winterfeld 01704 3 509 5.Wolmirst. Neuhaldensl. 1. West- Prignit 2. Ost- Prignitz, 3. Ruppin- Templin 5. Ober- Barnim 6. Nieder- Barnim* 8. Westhavelland 9. Jütert.ogt- Belzig • 10. Charlottenburg. 7. Potsdam- Osthavelland Schall( Fr) . 6 525 7 758 19 169 31 424 Reg.- Bez. Merseburg. Conrad Frank 3 Stlose 3 Herb. Bismarck R( r) Stlees S.( 19 508) Hofang N v. Benda N Placke N( S) Rimpau N 838 1975 10 044 12 736 Reg.- Bez. Arnsberg. 11 511 13 645 3 390 5 148 2506 4 884 6 344 11 386 8556 8 668 967 2 099 = || 11 52 1512 4 673 5 439 1. Siegen- Biedenkopf. 2. Arnsberg- Meschede 3. Iserlohn 4. Hagen 5. Bochum- Witten 6. Dortmund 7. Samm. 8. Brilon- Lippstadt Prov. Hessen- Nassau. Reg.- Bez. Kassel. 1. Rinteln- Hofgeismar 2. Raffel. 3. Frizlar- Biegenhain 4. Eschwege Schmalkald. • Schmidt 3 Dresler N*( K) Lenzmann FV( Fr) * Richter FV( Fr) Fuchs 3 * Möller N* Schulze- Henne' N* Schwarze 3 Rönig AHüveden K* • v. Sonnenberg Leuß A*( Fr) Böckel A* Werner A( K) 5. Marburg- Frankenberg 6. Rothenburg- Hersfeld 7. Fulda- Schlüchtern. Müller 3 Stroh K 8. Hanau. . . Reg.- Bez. Wiesbaden. 1. Landkreis WiesbadenObertaunus 4. Ober- und Unterlahnfreis VM 5. Dillkreis Oberwesterwald 6. Frankfurt a. M. Rheinprovinz. Reg.- Bez. Koblenz. Fink N*( Fr) Hofmann N( Fr) Schmidt S 1. Altenkirchen- Wetzlar. Krämer N 2. Neuwied 8. Koblenz- St. Goar 4. Kreuznach- Simmern 5. Mayen- Ahrweiler. 6. Bell- Kochem. Reg.- Bez. Düsseldorf. 1. Remscheid 2. Elberfeld- Barmen* 4. Düsseldorf 5. Essen . Bender 3 • Wellstein 3 v. Cuny N* Braubach 3 .v. Grand- Ry 3 0 . • Meift S✶( Fr) Harm* Schumacher S* Wenders 3 Krupp R( 3) 12 514 13 630 6 387 9 881 54 332 58 961 3. Solingen* 1 632 2 242 . Bauermeister R( Fr) Meyer Vg( S) Leuschner R * 74 942 2 530 4616 12 808 12 991 2 822 2710 d. Ruhr • . • • 7. Mörs- Rees • • Gescher R( 3) 8. Cleve- Geldern • Marcour 3 Fritzen 8 1. Liebenwerda- Torgau. Stephan R 2. Schweinitz- Wittenberg v. Leipziger R( Fr) 3. Bitterfeld- Delitzsch. 6. Sangerhaus.- Eckartsb. Scherrn R( Fr) 7. Querfurt- Merseburg. Ritter JV 6. Duisburg- Mülheim a. 2 396 3 361 9. Kempen 10. München- Gladbach 11. Krefeld • 4 087 5 002 10 563 11 716 12. Neuß 36 912 43 580 . . Hammacher N* 10 422 17 170 377 1961 214 182 30 260 52 247 2728 2715 9 170 9 262 395 3 213 3 765 438 357 64 422 600 764 8 446 9 902 24 641 27 595 666 534 1367 220 12 635 13 482 26 192 30 058 1073. 1 144 81 222 758 1349 56 331 26 374 1994 3 420 12 333 13 861 18 473, 19 005 9 896 9 902 7 573 9 367 3 842 5 868 2 953 6 121 99 226 54 1 509 1 357 v. Rehler 3 1604 2062 Bachem 3 Weidenfeld 3 166 1019 47 140 64 177 110 1985 Müller FV* 1 649 Maager Vg * 388 2 373 Schmieder FV* 1 693 2 290 v. Holleuffer K( Fr) 78 Kaufmann FV* 5 178 6 053 Hermes FV 1513 2 637 1 688 Lüders FV* 5 062 1871 7 588 Graf Arnim R 185 711 17 461 27 098 Erbpr. Hohenl.- Dehrg. K Wolny 3 Stephan 3 121 223 522 471 Brühne 2. Wiesbaden 149 • • . Koepp Vg *( Fr) ( Fr) 7 164 8 070 5 162 6 253 52 3. Unterwesterwald258 646 Rheingau. Lieber 3( K) 679 66 627 6 359 901 466 Cytronowski 3 1251 893 62 387 410 810 3 976 10 728 Schulz- Lupitz R1355 v. Jagow R 1355 705 8 537 2 989 2 487 4 376 17 261 16 633 6.118 5 308 Günther N⭑ Schneider FV* 2 874 3 265 264 417 Klemm R( Fr) .Jacobstötter K( R) 147 175 3 055 4 897 8 721 10 656 14 914 19 235 3 890 4 073 Reg.- Bez. Köln. 1. Köln 2. Landkreis Köln. 3. Bergheim- Euskirchen. 4. Bonn 5. Waldbroel- Siegfreis 6. Mülheim a. Rh.. Reg.- Bez. Trier. 1. Prüm Bitburg 2. Wittlich- Berncastel Rudolphi 3 ht Spahn 3 Lingens 3 Witt 8 Bröckmann 3 Dieden 3 Rintelen 3 Greiß 3 Bingen 8 3 030 3 730 796 835 61 647 72 849 10 646 12 093 1025 1497 150 203 692 717 82 191 3 360 3 826 115 955 18 527 Roeren 3 857 335 1 395 655 6 823 1477 2591 138 11 666 2 605 Sozial demokratische Gewählter Wahlkreis Stimmen ahltreis Abgeordneter 20. Febr. 15. Juni 1890 1893 Gewählter Abgeordneter Haupt- Hauptwahl wahl Sozial demokratische Stimmen 20. Febr. 15. Junt 1890 1893 Saupt- Hauptwahl wah! 28ahltreis Gewählter Abgeordneter Sozial demokratische Stimmen 1893 20. Febr. 15. Juni 1890 Haupt Hauptwahl wahl R.-B. Niederbayern. Württemberg. 1. Landshut. • Mayer 3 341 618 2. Straubing • Bruckmaier Bbb( 3) 1. Stuttgart. Siegle N 10 446 13 340 435 294 3. Passau Pichler 3 2. Cannstatt Ludwigsbg. Schmidt SVp 3 220 4 865 hausen. 312 684 4. Pfarrkirchen 5. Deggendorf 6. Kelheim Reg.- Bez. Pfalz. 1. Spener 2. Landau 3. Germersheim 4. Zweibrücken. Bachmaier Bbd( 3) 3. Heilbronn 89 Haag Svp 2 416 4 950 113 Leonhard 3 4. Böblingen- Leonberg Kercher SVp 641 1 817 45 461 Sigl Partiful.( 3) 5. Eßlingen. Ehin SVp( N) 2011 3 705 115 33 1 337 2 153 Clemm N* 5 993 7 433 9. Balingen- Rottweil Bürklin N Brünings N 879 1670 230 10. Gmünd- Göppingen Speiser VSp 757 11. Sall- Dehringen. 6. Reutlingen- Tübingen. Payer SVp 7. Nagold- Neuenbürg.Gnellingen( R) 8. Freudenst.- Oberndorf. Galler SVp Hausmann SBp Hartmann SVp( N) 245 183 417 1043 457 1 467 3 390 3 624 S.- Meiningen. 1. Meiningen Hildburg2. Sonneberg- SaalfeldReishaus 653-Altenburg... S.- Coburg- Gotha. Paasche N # ( Fr) ( Fr) Baumbach R 10 393 12 429 146 2 646 7 215 8 686 7 361 11 332 . 872 890 • 1. Coburg • Abt N.* 1995 1845 12. Gerabronn- Rünzelsau Pflüger SVp 237 2. Gotha.. Beckh FV( Fr) Bock S( Fr) 5. Homburg. v. Marquardsen N 94 99 18. Aalen- Ellwangen. • Wengert 3 874 1472 5121 1 023 2 672 11 205 12 362 12 228 15 034 6. Kaiserslautern Brund N* 1 659 2 525 14. Ulm- Heidenheim. • Bantleon N( SVP) 1 503 2 697 Reg.- Bez. Oberpfalz. 10 850 14 329 15. Ehingen- Laupheim. Gröber 3 442 Anhalt, 16. Biberach- Waldsee . Braun 3 27 816 1. Regensburg. v. Lama 3 1 631 2 448 17. Ravensburg- Saulgau Rembold 3 368 866 1. Dessau. ·" 2. Amberg Lerno 3 228 1 057 2. Bernburg.. • Roesicke N* Friedberg N 26 653 42 801 3. Neumarkt. Lerzer 3 150 297 6 346 8719 5 496 9145 11 842 17 864 4. Neunburg v. W. Wiglfperger 3 104 1061 5. Neustadt a. W. N... Lehner 3 188 1636, R.-B. Oberfranken. 2301 6 499, 1. Hof. 2. Bayreuth. Münch- Ferber N*( Fr) 3 535 4 934 . Bayerlein N* 1 102 2916 4. Lörrach- Müllheim. · Blankenhorn N*( 3) 3. Forchheim Petzold 3 1 102 1 438 5. Freiburg • 4. Kronach • • 5. Bamberg. Stöcher( 8) 4 726 3 354 6. Lahr- Wolfach B • • • R.-B. Mittelfranken. 1. Nürnberg*. 2. Erlangen- Fürth 3. Ansbach- Schwabach 4. Eichstädt 5. Dinkelsbühl 6. Rothenburg a. 2. R.-B. Unterfranken. 1. Aschaffenburg. 2. Kizzingen 3. Lohr • 4. Neustadt a. S. 5. Schweinfurt. 6. Würzburg Reg.- Bez. Schwaben. Wenzel 3 Grillenberger S * * Kröber SVp( N) Schädler 3 Luz R Hilpert Bbd( N) Haus z Edt 3 3 3 040 2 662 7. Rehl- Offenburg. 13 505 15 304 8. Bühl- Rastatt 9. Pforzheim 17 045 18 015 10. Karlsruhe. • . Weiß FV( Fr) 5 811 6 983 11. Mannheim* 1003 1733 12. Heidelberg 109 190 13. Bretten- Sinsheim 427 426 14. Tauberbischofsheim v. Buol- Berenberg 3. Baden. 1. Konstanz-Ueberlingen Hug 3 2. Donauesching.- Villing. v. Hornstein K 3. Waldshut- Schopfheim Schuler 3 * Marbe 3 Schättgen 3 Reichert 3 Lender * * Frank( SVP) Pflüger FV( Fr) Bassermann N*( S) Weber N * ( K) Graf Douglas R* 2 387 2 019 880 1131 Reuß älterer Linie* 1586 1 637 991 2490 Reuk jüngerer Linie 5 208 7148 5 476 5 881 Schaumburg- Lippe 8 701 10 114 1296 2 490 875 900 274 411 übeck*. Sondershausen.. Pieschel N 4 480 3 935 366 693 1175 1178 Schw.- Rudolstadt Lüttich Vg( Fr) 3 098 6 340 57 400 822 1067 Waldeck. Böttcher N 488 681 Förster S 5 885 6 041 Wurm S 9 955 11 539 . ippe- Detmold 779 908 30 094 37 559 25 174 28 255 Bremen* Langerfeld Bg( Fr) Ridehof- Böhmer K( Fr) Görk Vg*( S) Freese Vg( S) 1 110 1 304 1533 1 201 6 394 7 389 14 843 14 572 Hessen. 1 451 1811 . 1. Gießen. Köhler A* 1 732 2852 270 735 Reßler 3 2. Büdingen- Friedberg 1 244 Morih 3 85 871 296 Graf Oriola N*( Fr) 1949 2 453 Hamburg. 3. Alsfeld- Lauterbach. Bindewald A* 604 4. Darmstadt Burger 3 * Ofann N* 6 069 5 997 1. Wahlkreis* • 1770 1707 5. Offenbach * Ulrich S* 10 334 11 063 2. Wahlkreis* Neckermann 3 4 615 4 057 6. Bensheim- Erbach Hirschel A( N) * 1 367 1581 3. Wahlkreis* Molkenbuhr S Dies S Menger S 17 857 16 935 22 546 20 681 26 928 32 936 9 435 9 477 7. Worms 8. Alzey- Bingen 1. Augsburg Deuringer 5 070 5485 9. Mainz* Freiherr Heyl N Träger FV( Fr) Joest S* 1 556 2 236 67 331 70 552 * 1075 1768 7 910 8 965 2. Donauwörth Wildegger 153 869 31 992 37 519 3. Dillingen Bott 3 225 738 4. Illertissen Reindl 3 5. Kaufbeuren Schöpf 3 570 1098 Mecklenb.- Schwerin. 591 1 144 3. Colmar 6. Immenstadt Schmid 3 69 968 1.Hagenow- Grevesmühl. Rettig R 2. Schwerin 4 877 4 012 4. Gebweiler Elsaß- Lothringen. 1. Altkirch- Tann 2. Mülhausen* Minterer& Bueb S Preiß&* Guerber G 3445 9 749 12 158 1969 6 678 10 302 v. Viereck K( N) * 7 637 6 743 5. Rappoltsweiler. Simonis E 2 453 1900 Zusammen in Bayern: 727518| 10 302 3. Ludwigsluft- Parchim. Pachnicke FV( Fr) 4. Malchin- Waren v. Malzahn K * 3 046 3 362 6. Schlettstadt 1 132 3 698 7. Molsheim- Erstein. 5. Rostock. v. Buchka K( Fr) 6 974 7 304 4 893 5 659 3 458 4 466 3. Bautzen- Kamenz 4. Dresden, rechts. 3 868 3 622 11 670 14 420 0 241187 270654 Königreich Sachsen. 1. Zittau. 2. Löbau 5. Dresden, lints 6. Dresden, Land 7. Meißen- Großenhain 8. Pirna 9. Freiberg 10. Döbeln. 11. Grimma- Dschah 12. Leipzig, Stadt 18. Leipzig, Land* 14. Borna- Pegau 15. Burgstädt- Mittweida 16. Chemnitz* 17. Glauchau- Meerane* 18. Zwickau** 19. Stolberg- Schneeberg • * Buddeberg FV*( Fr) Herzog FV( N) Gräfe A( K) Klemm A( K) Zimmermann A*( K) Haenichen A( K) Lieber A*( K) Lozze A( R) Meerbach R* Sachse R( K) Hanffe R Haffe N Geyer S v. Frege K Schmidt S Schippel S Auer S Stolle S Seifert S 13 427 15 035 12 737 15 650 7 906 8410 3 922 7 989 Sachsen- Weimar. 1. Weimar 2. Eisenach- Dermbach 3. Neustadt a. D.. 8 063 7 693 tecklenburg- Strelit. Nauck R 7 849 7 818 2 596 7 164 12 921 11 784 30 127 33349 5 747 6 341 12 665 12 817 Oldenburg. 1. Oldenburg- Lübeck 2. Westerstede- Jever 3. Vechta- Cloppenburg Braunschweig. 24 641 23 296 15 266 15 234 17 424 17 971 13 264 14 385 6 181 8 144 3 486 6 918 1. Braunschweig* 22. Auerbach* Hofmann( R) v. Polenz K 11 303 13 212 8 275 9 277 3. Gandersheim• Holzminden 20. Marienberg- 3schopau v. Herder K( R) 21. Annaberg- Schwarzenb. Böhme* 23. Plauen. = 2. Wolfenbüttel Helmftebt * * Enneccerus N( Fr) Träger FV( Fr) Graf Galen 3 Blos S Schwerdtfeger N*( Fr) . Krüger N( Fr) 2 698 5 967 19 936 27 555 6. Ribniz- Güstrow Graf Schlieffen St* 2 882 3 811 26 548 28 930 . • Kalmring R( Fr) Casselmann FV( Fr) Walter N( Wild) 5 323 6 081 * 691 2 469 14. Met 2 798 4 733 15. Salzburg- Saarburg 8. Straßburg( Stadt) 9. Straßburg( Land). 10. Hagenau 11. Babern • 12. Forbach Saargemünd 13. Bolchen- Diedenhofen. Pöhlmann K( E) Zorn v. Bulach R Bebel( 8193)( N) S Bostetter N Brinz Hohenlohe R( E) Höffel R Colbus& Neumann& Haas& Küchly& 3 103 4773 6 206 3 827 4 724 504 717 3458 175 91 4 028 2063 8 807 13 283 19 157 46 186 1 687 3 300 2 737 4 441 Abschluk. 2410 4 053 m ganzen wurden bei der Hauptwahl giltige Stimmen 637 985 5 784 9 479 13 621 15 470 abgegeben: am 15. Juni 1893 am 20. Februar 1890. 7702 265 • 7228 542 Mehr 1893 473 723 3 617 6118 Davon für die sozialdemokratische Partei: am 15. Juni 1893 am 20. Februar 1890. . • Mehr 1893 1786738 1427 298 359 440 Parteinachrichten. " * Und Leipzig. Wegen einer dem Vorwärts" entlehnten Notiz, Schmerz hat es manchem Patrioten schon bereitet, daß die Räumen des sozialdemokratischen Hofer Boltsblattes" vorges sächsischen Arbeiter vorwiegend sozialdemokratisch wählen. Da nommen. Man suchte nach einem aus Budapest stammenden Das Vereinsrecht in Sachsen wird von der braven aber dies durch alle patriotischen Festessen, bei denen die Ar- Briefe, der wichtige Amtsgeheimnisse enthalten soll. Er wurde beiter zusehen müſseu, nicht verhindert wird und auch nicht aber nicht gefunden. Der Redakteur des Hofer Boltsblatt", Polizei immer geschmackvoller ausgebaut. Kurz nach der Reichstagswahl begründeten unsere Genossen durch patriotisches Aushungern derselben, indem man sie maß- Herr Stücklen, war früher in Budapest Redakteur, ist aber von von Kriegschwitz und Umgegend einen sozialdemokratischen Ar- regelt, so ist ein Patriot auf den großartigen Gedanken ge- dort ausgewiesen worden. Der gesuchte Brief soll zur Ueberbeiterverein. Ende September ist nun dem Vorstand endlich die kommen, den Arbeitern einen föniglich fächsichen Patriotismus führung eines Beamten dienen. Polizeiliches, Gerichtliches: c. Bestätigung der eingereichten Statuten zugegangen. In dem anzuschminken! Das Chemnitzer Tageblatt" meldet: nun Se. Majestät nach Waldheim auf Besuch Schriftstück, welches den Vorstand in mehreren Punkten auf die enn Vom Reichsgericht verworfen ist die Revision, die ReichsVorschriften des Vereinsgesetzes aufmerksam macht, ist unter tommt, dann kann ihm der Geh. Kommerzienrath frohlockend tags- Abgeordneter Metzger gegen das ihn wegen Beleidigung anderem folgende Stelle enthalten, welche verdient als fultur- die Stuben seiner Arbeiter zeigen, in denen des Königs Bild des Hamburger Senats zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilende anderem folgende Stelle enthalten, welche verdient als fultur- angebracht ist." In den Herzen- da sieht es allerdings ganz Erkenntniß des Hamburger Landgerichts eingelegt hatte. historische Rarität der polizeilofen Nachwelt aufbewahrt zu anders aus. Hierbei ist noch zu erwähnen, daß Herr Niethammer werden. Dieselbe lautet:. Sollte im Uebrigen der Verein Arbeitern in seiner Bellulosefabrik in Grödig bei Riesa einen - wie es nach§ 2 feiner Statuten den Anschein hat und Stundenlohn von sirfa 15 Bf. sahlte und von denselben Arbeitern überschrieben:„ Typhus in den Dresdener Ferienkolonien" war worüber binnen einer Woche nach Empfang dieser Verfügung eine Raution von 10 m. verlangte, die er in wöchentlichen Raten vom sächsischen Kriegsminister gegen den Wähler"( auch gegen den Vorwärts" und die Sächs. Arbeiter- 3tg.") Strafantrag an die Königl. Amtshauptmannschaft Anzeige zu erstatten gestellt worden und hatte sich am Sonnabend hier der stellist seine Vereinszwecke auch durch Anschaffung von von 50 Pf. abziehen ließ. Büchern oder sonstigen Druckschriften oder dadurch, vertretende Redakteur, Genosse Heinisch, vor der 2. Strafdaß er Druckschriften feinen Mitgliedern zugängig Ueber die Wahlrechtsbewegung in Böhmen wird der fammer des Landgerichts zu verantworten. Durch den Artikel macht, au fördern gewillt sein, so verlangt die fönigl. Amts- Wiener Arbeiter- Beitung" aus Bilsen mitgetheilt. Die west- follten das Offizierkorps und die Aerzte das Grenadiersein. Die Notiz besagte, hauptmannschaft auf grund von§ 19 Abs. 2 des Vereinsgesetzes böhmische Organisation entfaltet eine raftlose Thätigkeit. Am Regiments beleidigt darüber Auskunft, wo der Verein diese Druckschriften, soweit 16. Oftober tagte im nahen Lochotin die westböhmische Kreis- daß, nachdem in München und Posen Typhuserkrankungen sie nicht zirkuliren, aufbewahrt und wie die Titel konferenz, auf welcher 24 Orte von Westböhmen durch 53 Dele- vorgekommen, auch derartige Erscheinungen in Dresden auf verdorbene Menage dieser Druckschriften und die Namen ihrer Verfasser girte vertreten waren. Gegenüber der Wahreformvorlage der auftreten; die Ursache wurde lauten, wenn aber ohne Angabe der letzteren erschienen, in Regierung wurde folgende Stellung genommen:" Die anwesenden zurückgeführt. Auch wurde behauptet, daß die Mannschaften als welchem Berlage sie erschienen, und wo sie gedruckt find."(!?) Delegirten begrüßen die Wahlreformvorlage der Regierung, Rekonvaleszenten schon vollen Dienst verrichten und schweres Nächstens erleben wir es noch, daß ein Arbeiterverein über beharren auf der Forderung des allgemeinen, gleichen Rommißbrot effen mußten. Auf diese Notiz erschien ein amtdirekten Wahlrechts. Sollte die Herkunft des von ihm benußten Löschpapiers der Polizei und fich im Reichsrathe liches Dementi im Vorwärts" sowohl wie in der Amtspresse Auskunft zu geben hat. Die Wirkung derartiger Scheerereien feine Majorität finden für gründliche Reform der Wahl- und brachte auch der Wähler" die Berichtigung. Troh der auf die Bevölkerung braucht nicht erst geschildert zu werden; ordnung, so wird der allgemeine Arbeiterausstand sowohl auf Berichtigung war wie gesagt Strafantrag gestellt die über An= umsonst ist die Mehrzahl der sächsischen Staatsbürger nicht die Tagesordung des nächsten czechischen Parteitages als auch worden. Der Angeklagte führte aus, daß fozialdemokratisch. auf die Tagesordnung des Reichstongresses gesezt werden." gelegenheiten dieser Art vom Vorwärts" gebrachten MitAm 24. d. M. wurde in Weipernig eine Voltsversammlung mit theilungen noch stets wahr gewesen seien. Insbesondere sei dem Programm: Wahlreformvorlage der Regierung abgehalten, dies der Fall gewesen bei dem Erlaß des Prinzen Georg von die fich für das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht aus Sachsen, bei dem Erlaß des bayerischen Kriegsministers 2c., be= sprach. Für den 29. Oktober ist eine Arbeiter und Bauern- treffs der Mißhandlungen die ungezählten Notizen betreffs der versammlung nach Hluboka bei Taus einberufen mit der Tages schlechten Menage die Mittheilungen aus Posen und aus München. ordnung: Die Wahlreformvorlage der Regierung, und am Der Angeklagte wurde zu 250 M. Geldstrafe bezw. 30 Tagen 4. November wird eine Arbeiter- und Bauernversammlung in Gefängniß verurtheilt. In der Begründung des Urtheils wird Stornau veranstaltet mit der Tagesordnung: Das allgemeine, ausgeführt, daß die Beleidigung sich nur auf die Offiziere begleiche und direkte Wahlrecht. ziehe; eine Beleidigung der Aerzte tönne nicht gefunden werden. Zu gunsten des Angeklagten spreche die sich bisher als zuverlässig Ju Erbenheim( Hessen- Nassau) hat sich, wie uns berichtet wird, ein Verein zur Wahrung der Interessen der Arbeiter" gebildet. Die Mitgliederzahl beträgt zur Zeit 25. " " Die streng fozialdemokratische Gesinnung der sächsischen Arbeiterschaft bringt die mordspatriotischen Blätter vor allem dann in Berlegenheit, wenn sie es für nüßlich und gewinnbringend halten, iin Patriotismus zu toben. Von einem der brolligsten Purzelbäume, die je geschlagen worden, weiß unser Burgstädter Barteiblatt aus Waldheim zu berichten. Die Eine Handsuchung auf Verlangen der öster- erwiesene Quelle und die sich als wahr erwiesenen ähnlichen sächsische Arbeiterschaft wird patriotisch geschminkt. Gar grimmen reichischen Regierung wurde vor einigen Tagen in den Fälle in Posen und München. Gerichts- Beitung. - Beschäftigt wurden in einer beftimmten, namhaft ge- I toffel greifen, um ihre Familie nicht zu ernähren, aber machten Fabrik- 24 erwachsene männliche Personen mit 8-10 M. ihr doch den Hunger zu stillen. Haben wir nun erst noch die Wochenlohn und 8 erwachsene weibliche Personen mit sechs Mart Bier- und Weinsteuer, dann dürfte das Jdeal- unserer ostelbischen Wochenlohn." Kartoffel- Plantagenbefizer annähernd erreicht sein: Theueres Erscheint im Lichte dieser freigebigen Söhne die moralische Brot, mer fich's noch leisten tann, im übrigen Kartoffeln Entrüstung des obigen Herrn Färbereibefizers ob des un- ats Nationalgericht, und als Nationalgetrantfittlichen" Lebens feiner Arbeiterinnen nicht als eine Scham- den Kartoffelfufet. losigkeit? Uebermäßiger Biergenuß hat für den 21jährigen Hand: lungskommis 3empin schwere Folgen gehabt. Vor etwa drei Wochen hatte Zempin einige Freunde getroffen und zu Ehren dieses freudigen Ereignisses mehr Bier zu sich genommen, als er vertragen fonnte. Am Spätnachmittage ging er, auf dem Heim wege begriffen, Unter den Linden entlang. Plötzlich wandelte ihn Wer hätte das tanzende Elend der sächsischen Proletarie- Mecklenburgische Schmerzen. Aus Grevesmühlen wird die Luft an, eine vor ihm gehende Dame zu küssen. Er umfaßte rinnen je mit eigenen Augen geschaut, ohne daß ihn des Arbeiter bürgerlichen Blättern geschrieben: In diesem Jahre herrscht in fie von hinten, bemühte sich, ihren Kopf zurückzubeugen und näherte baseins ganzer Jammer angepackt hätte?! Und doch muß sich unserer Gegend ein großer Mangel an Dienstboten, namentlich feine Lippen denen der Dame. Diese kam von ihrem Schrecken jeder sagen, daß es noch ein Glück für die Nermften ist, wenn sie an weiblichen. Viele Herrschaften, deren Mädchen am 24. Okt. über dies Attentat zu sich, fie riß sich los, bevor der Thäter soviel Lebenslust in sich spüren, um Sonntag Abends das Elend den Dienst verlassen, haben bis jetzt noch keinen Erſaz dafür feinen Zweck erreicht hatte. Zempin wurde von Vorüber der Woche im Zanzestaumel zu betäuben! Aber den profit- finden können. Die meisten Mädchen wollen die ländlichen Argehenden festgehalten und einem Schußmanne übergeben. Er gierigen Fabrikanten ärgert es, daß die Mädchen Montags früh beiten nicht mehr verrichten und suchen Stellen in der Stadt, fette sich energisch zur Wehre und zog sich deshalb neben der ermattet zur Arbeit kommen. Er möchte gern von Montags in wenn möglich in einer großen, wie Lübeck und Hamburg, zu beAnklage wegen Beleidigung noch eine solche wegen Widerstands aller Frühe bis Sonnabend Nachts frische ausgiebige Arbeits- tommen, obgleich sie hier meistens weit weniger Lohn erhalten, gegen die Staatsgewalt zu. Im geftrigen Termine vor der fräfte haben für sechs Mark Wochenlohn! als auf dem Lande. 129. Abtheilung des Schöffengerichts wollte der Amtsanwalt Er findet, daß die Mädchen unverhältnißmäß viel Schnaps Letzteres ist eine Lüge. Aber selbst wenn der Lohn auf dem den Angeklagten wegen der groben Ausschreitung mit einer acht- trinken. Für den Herrn Fabrikanten ist sein Gläschen Chartreuse Lande höher wäre, als in den Städten, so tönnte man es doch tägigen Gefängnißftrafe bestraft wissen, während der Vertheidiger vielleicht ein Lurusartikel! Ihm fällt nicht ein, daß für den den Landproletarierinnen wahrlich nicht verdenken Rechtsanwalt Katz auf die unbescholtenheit des Angeklagten Armen mit leerem Magen der Schnaps ein Hungerstiller ist! fich vor dem patriarchalischen Regiment mancher Gutsherren, hinwies, der die Folgen des Rausches durch eine drei- Budem: Was mag wohl den Mädchen übrig bleiben, um unver- das zwischen dem Stock und den Ausläufen des jus primae bas zwischen dem Stock und den Ausläufen des jus primae wöchige Untersuchungshaft genügend gebüßt habe. Er bitte es bei einer kleinen Geldstrafe bewenden zu lassen. Der Gerichts. hältnismäßig viel Schnaps zu trinken, von ihren sechs Mart noctis fröhlich hin- und herpendelt, so bald wie möglich aus dem Wochenlohn?! Staube machten. hof erkannte auf eine Geldstrafe von 30 M. und erachtete diese Dem fittenstrengen Herrn mißfallen auch die vielen unehe- Einen ehrenvollen Sieg haben dieser Tage 200 Frauen Strafe durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt. lichen Geburten. Sollen die Mädchen vielleicht ihm zu Gefallen und Mädchen im Lohntampf errungen. Auf den vereinigten Eine in ihrem Verlaufe bemerkenswerthe Verwaltungs- einen Mitproletarier legitim beirathen, dem der Herr Fabrikant einer Million erzielten und deren Aktionäre fette Dividenden, dem menschlichen Recht auf Liebe" entsagen? Oder sollen sie Gummifabriken in Harburg, die einen Ueberschuß von über streitsache wurde am Freitag durch den Bezirksausschuß in Botsdam in letter Instanz entschieden. Der Rentier Lindow in gnädigst ganze acht Mark Wochenlohn zahlt? Die Mädchen über 20 pCt., einheimsen, stellten am Sonnabend Morgen 200 Spandau kam für sein daselbst am Lutherplaz gelegenes Lokal kennen dieses Proletarier- ,, Familienglück" und sie bedanken sich Frauen und Mädchen, die bei der Schuhfabrikation beschäftigt Spandau tam für sein dafelbst am Lutherplaz gelegenes Lokal um die Schankerlaubniß bei dem dortigen Stadtausschuß ein, dafür. Der Herr Fabrikant und seine Gnädige sollten einmal werden, die Arbeit ein. Die angebliche Ursache war, daß in den wurde jedoch wegen mangelnden Bedürfnisses fostenpflichtig gezwungen werden, selbst von sechs Mark Wochenlohn zu leben, legten 14 Tagen die angefertigten Schuhe zum größten Theil, damit fie lernen, wie einem menschlichen Wesen dabei zu wahrscheinlich infolge der Mischung, schlechter wurden. So entabgewiesen. Gegen dies Urtheil legte Rechtsanwalt Leop. Muthe ist! Meyer als Vertreter des Klägers Berufung ein zu stand denn, indem allerlei Versuche beim Anfertigen gemacht gleich mit dem Antrage das Konzessionsgesuch eines wurden, für die Arbeiterinnen eine Kalamität, indem sie nichts Eine riesengroße Organisations- und Aufklärungs- verdienen fonnten. Ginige sollen sogar nur 6-7 m. verdient späteren Bewerbers, namens H., für das benachbarte Schantlokal arbeit haben die deutschen Gewerkschaften noch zu verrichten. haben, obgleich fie bereits 8-10 Jahre daselbst beschäftigt sind. am Lutherplat bis zur Entscheidung der vorliegenden Sache in Die Ausdehnung des heute noch unbeackerten Feldes auf gewerk Trotz allem Zureden, doch weiter zu arbeiten, legten die Arder Berufungsinstanz anzuhalten. Entgegen diesem Antrage erschaftlichem Gebiete fann man am besten ermessen, wenn man beiterinnen die Arbeit nieder; sie verlangen eine beffere Bezahlung theilte indessen der Stadtausschuß zu Spandau während des die Zahl der organisirten Arbeiter der verschiedenen Berufe mit ihrer Arbeit, zumal sie mit eisernen Leisten arbeiten müffen. Schwebens der Lindow'schen Berufungsfache dem H. die der Zahl der unorganisirten vergleicht. Es gehören z. B. von Bei Kanevas- Schuhen müssen sie mindestens 35-40 Baar nachgesuchte Ronzession, weil dies Lokal günstiger ge- den 150 000 Schuhmachern Deutschlands nur 15 000 einer Dr den Tag über anfertigen, wenn sie einigermaßen verdienen Tegen sei. Rechtsanwalt Meyer bezeichnete vor dem Be- ganisation an. Und die Schuhmacherorganisation ist wenigstens wollen. Den Lehrlingen soll man pro Tag 1,20 M. bezahlen, rufungsgericht das Verfahren des Stadtausschusses für durchaus der Mitgliederzahl nach noch eine der am günstigsten gestellten. wovon noch Kranken- und Invalidengeld abgezogen wird. Daß unstatthaft, denn bas Ronzessionsgesuch eines späteren Es giebt eben noch immer einen großen Theil Arbeiter, die bei einem derartigen Lohn fein Mädchen sich rechtlich durchBewerbers für ein so benachbartes 2otal hätte unter allen fühlen, daß es ihnen schlecht geht, die jahraus jahrein jammern schlagen, viel weniger noch sich ordentlich fleiden tann, ist wohl Umständen seinem Antrage entsprechend bis zur Entscheidung des und wehtlagen über ihr und der Ihrigen Elend, und doch den selbstverständlich. Sie verlangen ferner, daß, wenn sie auf der Bezirksausschusses in dieser Sache angehalten werden müssen. Muth nicht finden, selbst Hand ans Werk zu legen und in Ver- Werkstatt müßig sizen müssen, ihnen die Stunden bezahlt werden. Durch Ertheilung der Konzession an einen späteren Bewerber sei bindung mit ihren Genossen an der Grringung eines besseren Am Dienstag Morgen verhandelte eine Deputation, nachdem es der Entscheidung des Bezirksausschusses vorgegriffen worden. Looses zu arbeiten. Und doch hilft ihnen niemand, wenn sie sich am Montag zu einer Einigung nicht gekommen war, mit der Ueberdies sei die Lage der beiden nur durch ein Haus getrennten nicht selbst helfen. Immer und immer muß es gesagt werden: Direktion, während die Uebrigen vor der Fabrik warteten. Das Lokale die gleiche, wie der richterliche Augenschein ergeben werde. Organisation giebt Macht. Organisation bedeutet fürzere Ar- Resultat war, daß die Direktion im Großen und Ganzen die Dem Antrag des tlägerischen Anwalts auf eine diesbezügliche beitszeit und höhere Löhne. Organisation bedeutet bessere Nah- Forderungen der Arbeiterinnen erfüllte, so daß die Arbeit sofort Beweisaufnahme an Ort und Stelle wurde stattgegeben. Der rung, Kleidung und Wohnung. Organisation bedeutet mehr wieder aufgenommen werden konnte. Es wurde eine Bohnfelbe führte sodann aus, daß das Rechtsmittel der Berufung Bildung, Kunstgenüffe, Erholung. Organisation bedeutet mit erhöhung zugestanden. Auch sollen die Arbeiterinnen für die völlig illusorisch werden würde, wenn die Borinstanzen nach Gin: einem Worte: ein menschenwürdiges Dasein. legung der Berufung seitens abgewiesener Kläger das Bedürfniß Zeit, die sie in der Fabrik müßig fißen müssen, dasjenige verin der Gegend durch Ertheilung von Konzessionen an spätere Die fortschreitende Konzentration des Kapitals findet Einmüthigkeit der Arbeiterinnen ist der Sieg zu verdanken. Aber gütet bekommen, was sie sonst in Afford verdient hätten. Der Bewerber decken dürften. In Berlin achte der Stadtausschuß eine recht beachtenswerthe Illustration durch eine von der eng eine Mahnung sollte es ihnen sein, sich zu organisiren, damit und das königl. Polizeipräsidium mit peinlichster Genauigkeit lischen Arbeitskammer veröffentlichten Statistik der bei ihr an sie das Errungene auch festhalten können. darauf, daß die Gesuche späterer Bewerber in derselben Gegend gemeldeten Bankrotte. Die Zahl derselben betrug im September sie das Errungene auch festhalten können. bis zur rechtskräftigen Entscheidung des ältesten Gesuchs an 1893 401 gegen 380 im September 1892. In den 9 Monaten, gehalten werden. endend mit dem 30. September 1893 wurden 3653 Bankrotte oder 219 mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres an gezeigt. Bei der Zunahme am meisten betheiligt waren die Landwirthe, welche 214 gegen 161 Bankrotte im Jahre 1892 zu verzeichnen hatten. Dann folgen die Schneider, Kaufleute, Krämer und sonstige Kleinhändler und Gewerbetreibende. Der Bezirksausschuß hob darauf das Urtheil des Stadtausschusses zu Spandau auf und erkannte, daß dem Kläger die nachgesuchte Ronzession zu ertheilen sei. # Menschlichkeit im Klassenstaat. Ein 17jähriger Krüppel wollte in Weiden seinem Leben ein Ende machen. Er stellte an einen Baum eine Leiter, erstieg dieselbe und versuchte, sich an einem Afte zu erhängen. Nachbarsleute famen hinzu, als er bereits zwischen Himmel und Erde schwebte; sie schnitten ihn noch rechtzeitig ab und prügelten ihn durch. So meldet der Rölnische Stadt- Anzeiger", der also mit diesem Ausbruch von armen Krüppels liegt, vollständig einverstanden ist. Erklärlich brutaler Gefühlsrohheit, wie sie in der Durchprügelung eines wird diese Rohheit, wenn man erfährt, daß das betreffende Blatt ein Ableger der Bildung und Besiz vertretenden Kölnifchen Zeitung" ift. Doktor und Apotheker. Unter diefer Spigmarke brachten wir vor einiger Zeit ein Referat über eine Gerichtsverhandlung, Aus dem Lande des Dollars. Gigantisch ist der Yankee die vor dem Schöffengericht zu Königs- Wusterhausen stattfand, aber der Bertagung verfiel. Der dortige Apotheter Pa hl war in allem. Im Erfinden, im Ausbeuten, in der Reklame und im des Betruges angeklagt. Der praktische Arzt Dr. Zimmermann Gründen fommt ihm fein Europäer über. Aber auch im hat ein Mittel entdeckt, welches sich in auffallender Weise bei Bankrottiren zeigt es sich, daß das Spekulanten- und Gauner Halstrankheiten bewährt haben soll. In seiner Eigenschaft als thum der Alten Welt nur wie ein armseliges Stümpervolk gegen Krankenkassen- Arzt für die dortige Knappschaftstasse hatte er so ihn ist. Armenstatistik in England. An einem bestimmten Tage häufig Gelegenheit, das Mittel zu verschreiben, daß er mit dem Innerhalb der am 1. Oktober beendeten neun Monate des in der zweiten Woche eines jeden Monats nehmen die LokalApotheker ein Uebereinkommen dahin traf, daß er bei der Verlaufenden Jahres haben insgesammt 11,714 Fallimente statt behörden Großbritanniens eine Zählung der in ihrem Bereich sich schreibung nicht mehr die einzelnen Bestandtheile( Ungarisch gefunden. Das sind um 51 pt. bezw. 26 pet. mehr als in der aufhältlichen Armen( Paupers d. h. der völlig unbemittelten) vor. Bitterwaffer mit mehreren Zusäßen) aufführen, sondern einfach entsprechenden Periode der beiden Vorjahre. Die Gesamintsumme Diese Ergebnisse werden von dem Arbeitsamt zusammengestellt eine lateinische Bezeichnung für das Mittel zur Anwendung der Verbindlichkeiten der Bankrotteure dieses Jahres hat die und haben für den Monat September folgendes Resultat er= bringen wolle. Nach längerer Zeit erfuhr Dr. Zimmermann, riesige Summe von 324 089 668 Doll. erreicht, fajt 41/2 bezw. geben: Die Metropole London hatte bei einer Einwohnerzahl daß die Knappschaftstasse mit der Absicht umgehe, ihm 2mal so viel als in demselben Zeitraume der Jahre 1892 und von 4 211 000( nach der Volkszählung von 1891) 94 756 Arme zu fündigen. Er erkundigte sich nach dem Grunde 1891. In der Stadt New York allein ereigneten sich gegen 87 430 am gleichen Tage des Vorjahres oder 225 auf je dieser Maßnahme und erfuhr von dem Vorstande, daß 536 Bankrotte mit 21 188 728 Doll. Verbindlichkeiten und 10 000 der Bevölkerung. Im Cardiff und Swansea er zu theuere Rezepte verschreibe. Es wurde ihm besonders vor- 16 888 362 Doll. Beständen, gegen 565 Bankrotte mit 6 458 301 Distrift)( dem Wahlkreis John Burns) tamen 236, gehalten, daß das von ihm so häufig verschriebene Mittel gegen Doll. Verbindlichkeiten und 2 403 625 Doll. Aftien vom 1. Januar in Wolverhampton 817, im Stockton und Tees palsleiden zu theuer sei. Der Arzt ersah aus den Rezepten, daß bis 1. Oktober des Vorjahres. Neuerdings fallirten in New Distrikt 358 und in Bristol fogar 368 Paupers auf je Ser Apotheker eine eigenartige Berechnungsmethode zur Anwen York: Leopold Peck und Henry P. Sondheim, in Firma 10 000 der Bevölkerung. Etwas weniger traurig sind die dung gebracht. Derselbe hatte nicht das Bitterwasser als ein Hardman, Peck u. Co., Pianofabrikanten, Paffiva 500 000 Doll, Berhältnisse in Schottland, wo im Durchschnitt nur 180 Arme selbständiges Medikament berechnet, sondern es in seine Bestand- nominelle Attiva 750 000 Doll.; ferner die Columbia Fron u. auf 10 000 Ginwohner gezählt wurden, während der Durchschnitt theile zerlegt und jeden für sich berechnet, wodurch ein bedeutend Steel Co. in Pittsburg in Pittsburg und Uniontown, Pa.; Bassiva in Irland, der grünen Insel", hingegen 246 betrug. Jn Cort höherer Preis erzielt wurde. Der Arzt erblickte hierin eine un- 700 000 Doll. Der Geschäftsausweis der falliten Manufattur- und Limerick( Frland) betrug die Zahl der Mittellofen bei einer erlaubte Handlungsweise und zeigte den Apotheker an. Die erste waaren Firma J. H. Walker u. Co. in Chicago, J., Bevölkerung von nur 252 092 Seelen 10 929 oder 434 auf je Verhandlung wurde vertagt, weil noch ein Apotheker als Sach- weist Passiva von 2 485 000 Doll. und nominelle Attiva von 10 000 Einwohner. So herrlich sind die Zustände auf der ehemals verständiger vernommen werden sollte. Am Donnerstag fand 3011 000 Doll. auf. Die Gesammtschuld der bankrotten North- so fruchtbaren Insel gediehen und immer kleiner werden die mit wieder Termin in dieser Sache statt, das Gutachten des Sach- western Quaranty Loan Co. in St. Paul, Minn., soll sich mit Ein Früchten bebauten Flächen, dagegen immer größer die dem verständigen fiel für den Angeklagten ungünstig aus, worauf schluß ihres Aktienkapitals von 1 250 000 Doll. auf 10 000 000 edlen" Jagdsport der englischen Landlords dienenden Landstriche dieser wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 400 m. verurtheilt belaufen, denen Werthe gegenüberstehen, deren Nennwerth auf eine Rückwärtsentwicklung zur Barbarei darstellend. 20 pet. zusammenschrumpfen wird. Der Vizepräsident der Ges sellschaft, S. Streeter, wurde wegen betrügerischer GeschäftsIndustrielle Entwickelung in Rußland. Nach dem Geh. Hofrath Bork, der in seiner Eigenschaft als Direktor manipulationen in Haft genommen. Der verschwundene Präfi- russischen Regierungsboten" gab es in Rußland in den Jahren der Berliner Wilhelma", Kapitalversicherungs- Gesellschaft, erst dent der Kompagnie, Louis F. Menage, soll den größeren Theil Fabriken und Werkstätten fürzlich wegen Beleidigung des Versicherungs- Mathematiters der vermißten Millionen bei Seite geschafft haben. Bohl verurtheilt worden ist, hatte sich gestern in Gemeinschaft Mit Riesenschritten geht die ökonomische Entwicklung auch des zweiten Direktors Herrn Ebenroth auf eine Privattlage jenseits der grauen Wasserwüste vor sich. Ueber die unzähligen desselben Herrn Pohl vor dem Schöffengericht zu verantworten. Beichen, die diese Krists in den Reihen des kleinen und großen Der Kläger hatte bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kapitals zurückgelassen hat, schreiten die fiegenden Milliardäre eine Anzeige erstattet, in welcher er behauptet hatte, daß die Di- hinweg, um ihre wirthschaftliche und politische Allmacht weiter rektion der„ Wilhelma" in bezug auf den Garantiefonds der zu breiten und auf's neue zu befestigen. Der Kapitalismus wäre Aufsichtsbehörde unrichtige Angaben gemacht habe. Die Staats- am Ende seiner Entwicklung unüberwindlich, unter seinem Joche anwaltschaft hat feinen Grund zum Einschreiten gefunden. Die müßten die Völker feuchend verschmachten, wenn er nicht einen beiden Angeklagten haben darauf das Verfahren des Pohl, Sohn erzeugt hätte, der, stärker als er, sich berufen fühlte, der welches sie als Vertrauensbruch, Verdrehung der Thatsachen 2c. schlimmsten Despotie, die je erlebt worden, ein Ende zu be. geißelten, in einem Zirkular allen Versicherungs- Gesellschaften reiten. Dieser Befreier heißt Sozialismus. Frauen mitgetheilt. Der Gerichtshof war mit dem Kläger der Meinung, Stnaben daß dieses Zirkular einen beleidigenden Charakter habe und Die Grenzbevölkerung Sachsens machte von ihrem Mädchen verurtheilte deshalb die Angeklagten zu je 100 M. Geldbuße. Rechte, 3 kg Mehl auf einmal zollfrei über die Grenze bringen Die Zahl der Fabriken und Werkstätten vermehrte sich um zu dürfen, auch in diesem Jahre, trotzdem der Zoll wesentlich 5,9 pCt., die der Kleinbetriebe um 10,2, der Arbeiter in den erniedrigt", den ausgiebigsten Gebrauch. In den ersten sieben größeren Betrieben um 12,0( davon die Zahl der Männer um Monaten d. J. wurden in 2 144 900 Fällen je 3 kg. billigeres 6,9, der Frauen um 16,0, der Mädchen um 4,7, während die Mehl aus Böhmen ins" theure" Vaterland eingeführt. Stunden- Zahl der Knaben um 1,9 p& t. fant.) Die Gesammtzahl der lange Waldwege legen oft die Kinder der armen Gebirgler Arbeiter in Kleinbetrieben stieg um 16,3 pCt. Die Summe der zurück, um einige Pfennige zu sparen. in allen Betrieben erzeugten Waaren erhöhte sich dem Werthe nach um 12,8 pet. wurde. Soziale Uebersicht. " Kleinbetriebe Arbeiter in den größeren Betrieben Gesammtproduktion( in Rubeln) Arbeiter im Kleinbetriebe triebe 1887 21 247 54 468 1890 22 510 64 000 1 120 252 000 1 263 964 000 783 756 Besitzer und Leiter der größeren BeDavon Russen Davon Fremde von den Arbeitern in Fabriken und Werkstätten waren Männer 852 726 91 681 106 619 21 816 23 766 20 060 22 042 1756 1 724 572 368 184 044 19 083 8311 611 866 213 462 18 676 8 702 Sechs Mark Wochenlohu. Unter dieser Aufschrift bringt Die Kartoffel als hauptsächlichstes Nahrungsmittel die Burgstädter Volksstimme" einige treffliche Randgloffen zu der Deutschen. Von der Hannoverschen Brotfabrit wird ge Der Handel Englands ist im Monat September, Import dem Klagegestöhn eines königlich sächsischen Moralisten. meldet, daß sie 71/2 pEt. Dividende gezahlt habe; die damit ver sowohl als Export, nicht unerheblich zurückgegangen. Die EinDem letzten Jahresbericht der königl. sächsischen Fabrik bundene Mühle habe einen" normalen" Gewinn nicht fuhr betrug im September 1898 31 377 936 Pfd. Sterl.( 1 Pfd. Die arbeitende inspektoren, so schreibt fie, entnehmen wir folgenden Absatz abgeworfen, weil Bevölkerung Sterl. gleich 20 M.) gegen 31 485 305 3fd. Sterl. im gleichen die dummen aus demjenigen Theil, welcher sich mit den Färbereien beschäftigt: zuviel Startoffeln esse. Warum Leute Monat des Vorjahres. Noch mehr ins Auge springend ist die ,, Ueber die sittlichen Zustände seiner Arbeiterinnen wurde nur soviel Kartoffeln essen? Wissen Wissen sie denn nicht, Abnahme, wenn man die 9 bisher beendeten Monate dieses mit von dem Besitzer einer größeren Färberei geklagt. Er behauptete, daß diese nur äußerst geringen Nährwerth besißt und der gleichen Periode des Vorjahres vergleicht. 1892 hatte die daß dieselben Montags früh meist völlig ermattet von dem sie nur den Zweck haben kann, den Bauch anzufüllen, nicht aber Einfuhr netto 312 Millionen Pfd. Sterl. gegen 297 Millionen langen Tanzen in der Nacht zur Fabrit fämen, zum Frühstück dem Körper die durch die Arbeit verbrauchten Kräfte neu zu Pfund Sterling in diesem Jahre betragen; eine Abnahme also theilweise unverhältnismäßig viel Schnaps trinken und daß die ersehen? Ja, die Arbeiter mögen das vielleicht recht gut wissen, von 15 Millionen Pfund. Auch die Ausfuhr, welche im Monat aber wenn der Mann nicht genug verdient, um das durch Ge- September 1893 18 434 129 Pfd. Sterl. betrug, ist eine um Anzahl der unehelichen Geburten eine immer größere werde." Und daneben hatte man die nachstehende Angabe darüber, treidezoll fünstlich vertheuerte Brot, noch weniger aber Fleisch zirka 700 000 Pfd. Sterl. geringere gewesen, als im Sepwas an Löhnen in solchen Färbereien gezahlt wird: zu beschaffen, so muß die Arbeiterfrau eben zur billigeren Kar- tember 1892. E Versammlungen: Barum organisiren wir uns?" fprach. An das Referat schloß| schließen, damit fie dem Unternehmerthum einen Damm entgegen fich eine lebhafte Diskussion. In derselben sprachen die Kollegen feßen tönnen, wenn sie in Lohndifferenzen kommen. Nachden Hübner, Knippel und Schwarz gegen die bestehende Form der noch mehrere Kollegen im Sinne des Refer nten gefprochen hatten, Organisation, während Saffe und Guttzeit dafür eintraten. wurde die imposante Versammlung geschaffen. Der vorgerückten Zeit wegen fonnte die Diskussion nicht zu Ende geführt werden. Es wurde beschlossen, in 14 Tagen eine neue Versammlung einzuberufen, mit der Tagesordnung: bem Verbande an?" an} too stat Gründen wir freie Gewerkschaftsgruppen oder schließen wir uns 11. Ziehung der 4. Klasse 189. Rönigl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 30. Oftober 1893, Bermittags. Nur ble Gewinne über 210 Mart find ben betreffenden Nummern in Barenthefe beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 110063[ 3000] 156 308 11 419 50 808 61 952 73 91 111015 166 400 26 644 73 747 82 112090 376 444 58 118098 124 42 376 405 17 114002 40 93 169 290 584 630 37 71[ 1500] 72 716[ 300] 45 972 115013 124[ 3000] 58 73 283 316 444 553 116119 30 210[ 3000] 32[ 50001 44 95 443 63 80 97 763 80 117011 86 586 118006 121 202 38 328 37 468 787 808 902 58 89 119250 74 99 420 954 81 120840 121386 457 523[ 3000] 95 610 54 60 743 83 122110 276 128103 49 408 602[ 1500] 37 51 460 528 68 669 792 814 66 82 932 125077 93 135 308 14 73 705 57 824 124490 680 750 819 73 92 1500] 572 73 615 722 831 940 88 120001 128 216 366 446 90 549 610 43 127028 171 282 342 425 35 83 503 14[ 3000] 680 99 971 128021 [ 500] 212 375 129186 332[ 1500] 430 546 Der Verein Berliner Droschkentutscher bielt am 27. d. M. in den Armin- Hallen seine Mitglieder- Versammlung Charlottenburg. Die 3immere. haben hier in diesem für das dritte Vierteljahr ab. Nachdem die Versammlung den Sommer auf gewerkschaftlichem Gebiet erfreuliche Fortschritte verstorbenen Vereinsmitgliedern Hoppe, Breitkreuz und Grothe durch Erheben von den Blähen die letzte Ehre erwiesen hatte, erstattete der Vorsitzende, Kollege Schütte, den Geschäftsgemacht. Es sind viele Kollegen Mitglieder der Freien Hilfskaffe geworden, sowie auch dem Verbande beigetreten. Möge jeder zielbewußte Kamerad Aufklärung in das Gros unserer Kame bericht für das abgelaufene Vierteljahr. Diesem zufolge find 133 Protokolle oder 8 mehr als im vorigen Vierteljahr in Fahr- Der Unterstügungs- Bund der Kutscher und alle im raden hineinbringen, damit wir endlich dem brutalen Ausbeutergelderangelegenheiten, Straffachen 2c. aufgenommen worden. An Fuhrwesen beschäftigten Arbeiter tagte am Sonntag, den thum zeigen können, daß wir ihm mit einer starken Madt Briefen und Karten wurden 810 abgelaffen oder 55 mehr. An 22. Oktober. Auf der Tagesordnung stand Wie stellen sich gegenüberstehen. Die nächste Versammlung der Freien Hilfskaffe Fundsachen wurden 427 oder 40 weniger eingeliefert. Reklamirt die Berliner Kutscher zu den ausländischen Kutschern, wenn fie in findet am Sonntag, den 5. November, Bismarckshöhe, Bismardwurden von diesen 243 und für diese 415 M. 10 Pi. Finder- Lohndifferenzen mit den Unternehmern kommen? Da der Referent straße 80, statt; es ist dies eine außerordentliche, wozu auch Gäſte Lohn gezahlt. Jm Dienstnachweis des Vereins wurden 88 Stellen am Erscheinen verhindert war, so übernahm Kollege Grabowsti eingeladen find. Die Verbands- Versammlungen finden regelober 22 mehr angemeldet, von denen nur 22 durch Vereins- das Referat. Er legte der Versammlung die Mißstände, die in mäßig jeden Dienstag nach dem 1. und 15. des Monats statt. mitglieder besetzt werden konnten. Neu aufgenommen wurden dem Gewerbe von Jahr zu Jahr größer werden, dar und for- Gäfte haben Zutritt. 39 Mitglieder und zählt der Verein 3. 3. 1428 Mitglieder. Das derte sämmtliche Anwesenden auf, fich der Gewerkschaft anzuVermögen des Vereins beträgt 2888,86 m. Durch Beschluß der Bersammlung wurde der Vorstand entlastet. Sodann machte der Vorsitzende die Mittheilung, daß in der Beleidigungsklage gegen, Pluscher am 10. November Termin vor dem Schöffengericht anstehe. Zur Besprechung fam fernerhin die Arbeitseinstellung in dem Fuhrgeschäfte von Beit. Wie Herr Schütte mittheilte, haben die Kutscher durch ihre Einigkeit den Erfolg gehabt, daß fie bereits am Donnerstag wieder zu den alten Pachtbedingungen, d. h. 6 M. täglich, wieder anspannen konnten. Nachdem weiter beschlossen worden war, daß Sprechsaal- Artikel in der Angemeinen Fahr Zeitung" nur mit Namensunterschrift des" Einfenders aufgenommen werden sollen, gelangte die Frage der Abhaltung des Wintervergnügens zur Besprechung. In Aussicht genommen war für dasselbe ein Sonnabend im Januar und als Lokal die Konkordia- Festfäle. Ein Sonnabend war aber nicht mehr frei. So entschied sich die Versammlung für Freitag, den 26. Januar. Gerügt wurde das unqualifizirbare Benehmen einzelner Mitglieder im Vereinsbureau den dortigen Beamten gegenüber und wurde im öffentlichen Interesse gewünscht, daß hierDie Ver gegen geeignete Maßnahmen getroffen werden. fammlung gab fernerhin ihre Zustimmung dazu, daß, wie alljährlich, so auch in diesem Jahre die Wittwen und Waisen verstorbener Vereinsmitglieder zum Weihnachtsfeste unterstüte werden. Zur allseitigen Renntnißnahme wurde noch gebracht, daß in der nächsten stattfindenden öffentlichen Versammlung neben einem wissenschaftlichen oder politischen Vortrage die Berichterstattung der drei gewählten Beisitzer zum Gewerbegericht erfolgen werde. Zum Schlusse wurden interne Vereinsangelegen heiten verhandelt. " " Die Vorstände und Beamten der Orts-, Betriebs: und Innungs- Krankenkassen waren seitens der Ortskrankenkasse der Gastwirthe und verwandten Gewerbe zu einer öffentlichen Versammlung eingeladen, die am 27. Oftober Nachmittags 5 Uhr stattfand. Zweck derselben sollte die Errichtung oder Begründung einer freien Vereinigung" genannter Krankenkassen, zur gemeinfamen Aussprache und Mittheilung bemerkenswerther Erfahrungen über alle das Kranken- Versicherungsgesetz und dessen Ausführung betreffende Fragen, sowie zur Beschlußfassung über etwaige Anträge und Petitionen zu diesem Gesetz zur Beseitigung bestehender Mißstände sein. Von den 93 Kaffen obiger Kategorie waren nur etwa 30 vertreten, was wohl die Folge der zu frühen Einberufung gewesen sein mag. Sofort nach Eröffnung entspann fich eine längere Geschäftsordnungs- Debatte. Mehrere Redner verwiesen auf die am 12. Juli in der Berliner Ressource gewählte 21 er Kommission, welche eine Verbilligung der Arzneitage, des Arzthonorars und eventuell die Errichtung eigener Apotheken und Krankenhäuser in die Wege leiten soll und forderte Uebergang zur Tagesordnung über die der Versammlung zur Berathung und Beschlußfassung unterbreiteten Punkte; andere wünschten eine einfache Vertagung und Anberaumung einer neuen Versammlung zu späterer Stunde mit der Begründung, daß die geplante Vereinigung außerhalb des Rahmens der Thätigkeit der 21 er Rommission stehe, und noch ein anderer Theil versprach sich die Erfüllung aller Wünsche von einer Zentralisation sämmtlicher Kaffen, zu deren Herbeiführung ebenfalls eine seitens des Arbeitervertreter- Vereins gewählte- Rommission bereits bestehe. Schließlich gelangte ein Antrag näther's zur Annahme, der Uebergang zur Tagesordnung forderte und es der 21 er Kommiffion überläßt, eine Versammlung sämmtlicher Vorstände zur Klärung der Angelegenheit in türzester Zeit einzuberufen. Üm 7 Uhr erfolgte Schluß der Versammlung. In der Generalversammlung des Holzarbeiter Verbandes( 3ahlstelle Berlin), am 25. Oktober abgehalten, ehrte man das Andenken des verstorbenen Kollegen Hellgermann durch Erheben von den Sihen. Hierauf erstattete der erste Kassirer Kollege Post seinen Bericht. Hiernach war das Resultat auf Rechnung der Hauptkaffe Einnahme 4783,94 M., Ausgabe 2768,66 M. und zur Lokalkasse Einnahme 3194,79 M., Ausgabe 1315,03 M. Hierauf berichtet der Kollege Hintz für den Vorstand, hervorhebend, daß im Punkte der Mitgliederzahl eine bedeutend größere Zahl beim nächsten Quartal erreicht werden muß, um so mehr, als durch das Vertrauensmänner- System innerhalb der Werkstätten ein günstigeres Arbeitsfeld gegeben ist. Kollege Sievert reiht hieran als Bevollmächtigter der Werkstatt- Kontrollkommission seinen Bericht. Danach sind im zweiten und dritten Quartal 23 Sigungen, wovon 16 mit Werkstätten die geladen, abgehalten worden. Sievert's persönliche Mittheilungen stellten fest, daß vielfach schon Uebelstände beseitigt waren, als recherchirt wurde oder Einladung erfolgte. Auch in bezug auf übermäßiger Ausnügung und schlechte Behandlung der Lehrlinge wurden Schritte mit Erfolg gethan. Hierauf wurde namentlich die Frage des Vertrauensmänner- Systems besprochen. Hierzu ist zu konstatiren, daß die Bezirkseintheilung sowie auch die Liste der Geschäftsinhaber beinahe fertig geregelt ist, so daß es also nun an den Arbeitern der Holzbranche allein liegt, Remedur zu schaffen. Hierzu ist erforderlich, daß sofort beim Inkrafttreten der Bezirkseintheilung Delegirte entsandt werden. Im Bericht des Arbeitsvermittlers wurde bemängelt, daß von 1260 zu vergebenden Stelle ein Theil unerledigt blieb. Frequentirt wurde den Branchen nach der Nachweis allgemein, insbesondere scheinen jedoch die Drechsler ein großes Kontingent Arbeitsfuchender gestellt zu haben. Ueber den Nachweis war ebenfalls die Meinung, daß derselbe einen bedeutend größeren Wirkungstreis vertragen kann; um dies zu erzielen, sei aber auch die Hilfe Aller nöthig. Hierauf fand Wahl des ersten Bevollmächtigten statt. Ge wählt wurde Rollege Hint, Gräfestraße 32, welcher bisher zweiter Bevollmächtigter war. An dessen Stelle Kollege fo Klotsch, früherer Ersaßmann, daß als Ersatzmann Kollege Rammit gewählt wurde. Auf eine Frage, warum Kollege Roblenzer so plötzlich sein Amt verläßt, wird bekannt gegeben, daß dem Kollegen mitgetheilt sei, man sei mit ihm in Einzelheiten nicht zufrieden und so lege er sein Amt nieder. Ronstatirt wird, daß weder im Vorstand noch in einer Versammlung etwas Derartiges zum Ausdruck tam. Kollege Koblenzer spricht sich jedoch nochmals darüber aus, er meinte, es sei, resp. wäre für manch andere Sache besser schon gewesen, wenn Leute, über die man ohne Anlaß auch nur etwas gemuntelt habe, anderen Leuten Platz gemacht hätten. Hinz ersucht noch, sobald jemand glaubt, daß ein Vorstandsmitglied dies oder jenes unrichtig behandelt, dies direkt der betr. Person oder im Vorstand bezw. der Versammlung gegenüber auszusprechen, und nicht nach alter Weiberart hinterrüds zu tuscheln. Für die Geschäfte des Arbeitsnachweises wurde Wiedemann einstimmig auf ein weiteres Jahr bestimmt. Die Metallschleifer Berlins hielten am 9. d. M. eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Nät her über die Frage 104 426 677 845 66 968 94 1060 105 84 200 81 620 863 76 94 957 8528 970 3128 269 341 72 505[ 3000] 26 618 98 876 4150 236 59 368 736[ 500] 5007 72 83[ 300] 487[ 5000] 518 64[ 500] 645 707 22 44 820 6148 366 99 476 697 811 98 940 7255 92 343 52 600[ 500] 719 933 48 84 97 8053 263 330 468 503 39 684 724 48 894 903 9124 58 289 317 603 25 782 890 10069 109 401 660 11088 335 407 55 569 97 98 872 12180 214 65 548[ 1500] 660 884 13068 126 63[ 1500] 87 254[ 3000] 425 77 551 68 858 949 14020 51 76 231 310 493 508 697 13108 71 319 419 773 838 67 16257 60 306 11 498 567 718 927 17011 50 56 78[ 3000] 143 73 235 55 1500] 318 454[ 3000) 525 35 76 600 55 796 18089 302 705 849 77 980 93 19210 601 63 780 827 20002 49 87 273 445[ 1500] 564 704 17 809 99 21002 39 94 231 372 510 617 35 843 951 97 22133 37 312 97 934 23100 318 25 79 455 709 88 823 919[ 300] 24011 354 459 93 723 36 848 25063 161 361 441 577 656 84 786 889 26102[ 500] 209 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5001 306 59 814 80 989 192086 167[ 600] 299 409 60 601 912 42 70 193000 28 64 134 297 413 99 630 784[ 300] 194069 210 46 375 514 53 800 15 195151[ 3000] 396 793 829 64 196144 [ 300] 53 641 90 780 869 992 197086 207 98 339 509 622 63 719 64 923 198035 87[ 1500] 296 319[ 3000] 42 70 419 713 944 90 109007 17 19 73 336 77 498 629 81 99 786[ 3000] 829 957 96 200084 94 182 92 409 28 93 544 659 201001 253 451[ 300] 61 65 202001 178 272 348 406 30 50 585 700 72[ 1500] 530 92 732 834 61 20 46 928 32 95 203152 511 96 601 816 81 204160 96 1500] 366 433 53 537 85 638 708 974 205066 92 93 134 57 59 238 405 57 524 56 625 877[ 3000] 87 91 945[ 300] 91 200043 327 448 91 94 926 207037 74 222 430 543 50 55 692 723 810 36 90 911 208008 101[ 500] 345 405 11 55 583 712 38[ 3000] 59 936 209019 81 88 243 366 210160 204 36 497 655 66 817 911062 432 589 601 747 823 937 212080 98 262 397 450 72 659 757 82 13077 139 317 91 570 92 616 895 986 214148 57 69 337 433 95 506[ 1500] 627 868 974 215161 216023[ 5001 77 285 617 78 720 99 217 408 55 521 69 702[ 5000] 217058 110 527 623 760 831 909 218080 314 499 693 998 219003 363 422 605[ 1500] 73 220036 41[ 1500] 171[ 800] 471 536 802 53 58 983 221014 75 130 66 858 514 605 31 83 763 811 13001 69 84[ 1500] 98 978 222090 319 54 431[ 8000] 51 642 672 223005 104 76 213 31 836 46 68 991 92 284077 117[ 300] 296 829[ 800] 60[ 600] 630 617[ 300] 827 205081 212 30 99 805[ 300] 87 437 11. Bichung der 4. Klasse 189. Rönigl. Preus. Lotterie. 90 353 501 729 91 108036 83 192 214 43 301 3 93[ 5000] 426[ 500] Biebung vom 30. Oftober 1898, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Barenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 31 243 56 60 77 360 626 66 744 88 870 84 911 30 51 99 1025 43 113 55 211 351 453 685 86 703 814 2036 112 24 539 868 911 3018 56 218 67 71 346 670 755 821 920 53 62 4251 330 465 68 692 794 863 [ 3000] 73 915 5312 67 81 668 799 6277 345 63 659 779 895 7103 48 311 73[ 1500] 77 92 506 45[ 300] 70 768 8331 547 83 721 59 91 867 75 902 9077 104 69 301[ 3000] 20 419 531 655 61 850[ 300] 986 10002[ 3000] 51 120 27 425 49 86 519 868 904 60 11097 330 490 618 750 952 120011 109 346 482 555 690 838 957 13060 207 13001 14 87 375 538 99 639 50[ 300] 767[ 300] 952 14072 203 26 364 430 78 622 630 80 842[ 1500] 55 985 15499[ 500] 501 95 622 34[ 500] 850 919 84 16483 526 794 97 917 52 17132 247 331 438 733 932 18098 204 83 97[ 3000] 355 411 48 56 617 68 82 808 89 92 19127 51 53 62 593 689 738 61 873 20037 169 79[ 500] 371 435[ 500] 501 48 875 87[ 300] 94[ 5001 913 38[ 1500] 21229 40 86 440 587 600 22005 197 443 531 739 41 86[ 1500] 930 71 28108 31 378 75 447 543 649 811 55 922 24096 97 188 44[ 15001 313 65 527 49 655 843 904 48 97 25223 329 644 724 50 15 01 877 922 34 20055 1500] 80 126 62 431[ 5000] 43[ 1500] 64 552 53 98 758 853 942 27063 116 339 42 65 445 522 643 795 808 70 28019 804 418 88 793 883 983 29057 199 218 319 501 758 80056 342 54 431 559 60 641[ 1500] 31010 34 77 95 205 322 71 673 701[ 1500] 883 98 962 64 32032 174 293 302 10 88[ 1500] 495 540 681 786 875 33021 104 83 216[ 500] 436 93[ 500] 712 4039 51 171 3000] 273 371 476 92 677 791 92[ 500] 867 83 35009 27 337 467 736 905 86088 282 336 407[ 1500] 34 741 835 936 37014 268 313 713 65 899 88000 6 52 54 131 312 523[ 3000] 623 60 848 50 67 39077 411 521 695 715[ 3000] 40000 56 64 159 65[ 300] 259 480 738 70[ 500] 952 57 68 93 99 41055 371 427 565 83 822 41 69 76 87 91 97 944[ 1500] 42116 219 416 598 626 99 722 76[ 5001 92 825 952 43102 39 54 68 223( 500] 327 33 88 417 589 638[ 300] 737 856[ 3000] 44139 228 502 80 91 989[ 1500] 45049 60 294 95 618 879 90[ 1500] 46039 49 278 341 130001 567 884 85 89 47406 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Druck und Verlag von May Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2