Nr. 267. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Big fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pig. Sonntags: Nummer mit tlluftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Boft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuz band: Deutschland u. Defterreich: mou Ungarn 2 Mt., für das übrige Auslands Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Boft- Zeitungs- Breisliste 90 für 1893 unter Nr. 6708. 10 39 856 of Vorwärts ubun abfolg sid dgor silind 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Bfg., für Vereins- und Beriammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferate für die nachie Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in De: Grpedition abgegeben werden. Die Ervedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. Fernfpredjer: Amt I. 4186. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. 171201 thisis s mia in Jopal sing Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. " Sonntag, den 12. November 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. gesellschaften klärlich aufweisen, ein Weniges ihr bitteres die Unterschrift des Ministers für Handel und Gewerbe, Im Auftrage: Frennd." Loos zu lindern, sollten die Bergwerksabgaben auf dem die Bergwerke unterstellt sind, des Freiherrn Hans gehoben werden. Natürlich ohne jede Verpflichtung. Hermann von Berleps ch. Die preußische VerwaltungsHerr Miquel, der Spezialminister für die Interessen Nur nicht etwa ein bindender Zwang, der für den Fortfall praris aber verlangt nicht nur gemäß der Verfassung die des Großbesizes, ist mitten in der Arbeit, die Reichssteuer- einer viel zu niedrig veranlagten Abgabe irgend welche Auf- Unterschrift eines beliebigen Ministers, sondern gerade die Reform in großem Stile" durchzuführen. Wäre aber auch lagen macht, nur keine Vorschrift, die den Herren vom Unterschrift des oder der betreffenden Fachminister. Ist ein Anderer so berufen dazu wie er? Nun sein preußisches Schlägel und Eisen lästig fiele. Beileibe nicht! Ferner der Fachminister verhindert, so tritt nicht ein beliebiger Steuerreform- Werk vollendet ist, hat er die Aufgabe, in war im preußischen Bergbau eine Durchschnittszahl von anderer an seine Stelle, sondern es wird jemand mit seiner weiteren Grenzen seine Finanzkunft zu erproben. Das 319 665 Arbeitern im Jahre 1891 beschäftigt, für die die Stellvertretung beauftragt. Auch bei dem Steueraufhebungsganze Deutschland soll es sein". ll billio Sozialreform von Oben dies oder das als Gegenleistung Entwurf hat keineswegs nur der Finanzminister unterDie preußische Steuerreform enthüllt. freilich dem, der für die Aufhebung der Bergwerksabgaben hätte fordern schrieben, sondern auch der Minister des Innern, weil die tiefer in ihres Wesens eindringt, immer neue Reize. Was tönnen. Ueberweisung der Steuerquellen zu seinem Ressort gehört. hat Miquel nicht alles in dies Werk hineingeheimnißt? Oder sind die Regierenden der Ansicht, der Knappen- Weshalb fehlt nun die Unterschrift des BergwerksEine schier unerschöpfliche Fülle schöner Gaben für die truz, den das Jahr 1892 den Bergleuten gebracht hat, Ministers? Es muß ein persönlicher Behinderungsgrund Mächtigen; goldene Früchte auf silberner Schaale bietet der genüge allen Ansprüchen? Wenn die Grubenbefizer hervor vorhanden gewesen sein. Sielt sich der Handelsminister für Briefschreiber von 1850 den Herren" dar. Verständniß- heben, die finanziell schwächeren Werke könnten nicht die persönlich verhindert, weil ein naher Verwandter von ihm, froh sind die Parteien des preußischen Landtages über die Kosten für den im Bergwerksbetrieb doppelt und dreifach sein Schwiegervater, der vor etlichen Wochen verstorbene zarten, gar so delikaten Dinge hinweggegangen. War es bedeutsamen Arbeiterschuß aufbringen, so founte die Re- Oberst v. Tiebe Winkler, der als einer der größten doch ihr Vortheil, der gefördert wurde. Weshalb sich also gierung den Erlaß der Abgabe davon abhängig machen, Bergwerkbesitzer einen erheblichen Theil der Bergwerksabmit Grillen plagen und intime Geschichten in das grelle daß die erlassene Summe zu sozialpolitischen Zwecken ver- gaben zu zahlen hat, an der Sache interessirt war? Licht der Deffentlichkeit zerren, daß solche Jutima nun ein wendet würde. Sie konnte fordern, daß die Gruben Dann hätte der Handelsminister dies am richtigen mal nicht vertragen können? verwaltungen einen nach der Höhe der bisher gezahlten Ab: Orte mittheilen und die ordnungsmäßige Bestellung eines gabe berechneten Betrag für die zum Schuße der Belegschaft Stellvertreters beantragen müssen. Dann hätten der Landerforderlichen Sicherheitsmaßregeln, daß sie die über- tag und vor allem die Steuerzahler das Recht gehabt zu schüssigen Gelder für bessere Fahrtünste, Wasserhaltung, erfahren, wer dieser Stellvertreter gewesen ist, das heißt wer Wetterführung, Beleuchtung, für Hebung der Lage der Berg den Erlaß der Bergwerksabgaben vom Standpunkte des leute gebrauchte. Nichts von alledem! meinen Interesses, vom Standpunkt der Gesammtbevölke staatlichen Bergwerksinteresses, vom Standpunkt des allgeMan weiß, daß in dem Gesetzentwurf über Aufhebung direkter Steuern auch die Bergwerts Abgabe er schien. Früher war der Staat alleiniger Inhaber des Rechts auf Bergbau gewesen. Jeder mußte das Recht zu schürfen erst vom Staate erwerben. Aus diesen Zeiten war ein Antheil des preußischen Staates an den Bergwerken des Landes übrig geblieben. Ein Theil der Förderung mußte an den Staat abgegeben worden. Aber 1892 tauchte der Vorschlag auf, den Bergwerks- Besigern diese Abgaben zu erlassen. Sie beliefen sich auf einen Betrag von Frage kommt. 6 926 000 Mark. # 319 665 Arbeiter, hinter denen wieder Hunderttausende abhängiger, unterstützungsbedürftiger Menschen stehen, wiegen leichter als ein Federflaum, wenn der klingende, in Mark rung geprüft hat. und Pfennigen ausgemünzte Vortheil mächtiger Gruppen in klärung, er behandelt die Bergwerksabgaben so, als ob sie Aber mit teiner Silbe giebt der Entwurf darüber AufToda allico eine reine Finanzsache wären und nichts mit der Bergwerts Auf diese Einnahme sollte Preußen trotz des drohenden So erschien denn im November 1892 der Entwurf eines verwaltung zu schaffen hätten. Die Motive sagen, ob die Fehlbetrages verzichten, dasselbe Preußen; das für Kultur- Steueraufhebungs- Gesetzes, dessen zweiter Paragraph die geschichtliche Herleitung der heutigen Bergwerksabgaben aufgaben feinen Heller übrig hat, in dessen Krankenhäusern Bergwerksábgaben furzweg für aufgehoben erklärte. Das aus dem Bergwerksregal richtig sei oder nicht, könne es an Wäsche für Hautleidende, in dessen Haushalt es an entspricht dem Geiste der heutigen Gesetzgebung. Eine be- dahingestellt bleiben; denn die Bergwerkssteuern werden etlichen lumpigen Behntausenden für Fortbildungsschulen merkenswerthe Aufklärung jedoch über die innere Geschichte im preußischen Steuersystem als Ersatz der fehlt. Ein Ertrag von fast sieben Millionen ist für eine gerade dieses Entwurfs verdanken wir Dr. J. Jastrow. Gewerbesteuer behandelt und den direkten Steuern Staatswirthschaft, die die nöthigsten Ausgaben dank den Er giebt sie in der von uns bereits angezeigten Schrift: beigezähltt." Das verstößt auf gröblichste gegen die ThatAnsprüchen des Heerwesens aufschieben muß, in der That" Sozialliberal". Wir haben bis heute den Gegenstand, ab- sache. Im preußischen Steuersystem, wie es alljährlich im tein Pappenstiel. Aber unsere Grubenherren gehören zu gesehen von einer, für den Sachkenner bestimmten Andeu- Staatshaushalts- Etat dem Landtage vorgelegt wird, ist bei den Stüßen von Thron und Altar, sie verstehen zu frondiren, tung in unserer Besprechung, nicht erörtert, weil wir ab- den direkten Steuern( die dem Finanzminister unterstehen) fie find als Eigenthümer, als Kurbefizer, als Aktionäre warten wollten, ob nicht doch die führenden Blätter der mit keinem Worte von den Berwertsabgaben die Rede. äußerst einflußreich. Die reichen Gewerken in Schlesien, die bürgerlichen Parteien dazu so oder so Stellung nähmen. Hingegen erscheinen sie in dem Etat, der dem Handel 3mächtigen Nuznießer guter Kohlendividenden im Ruhrrevier Doch selten ist von allen von den Wortführern des Libe minister unterstehenden Berg-, Hütten- und Galinenlaffen sich nicht vertrösten wie darbende Volksschullehrer, ralismus die Kunst des Sichtodtstellens so meisterhaft geübt verwaltung, wo zuerst die Einnahmen aus den Bergsie fügen sich nicht wie die Arbeiter staatlicher Musterbetriebe. worden, wie gerade hier. werfen des Staates angeführt sind und darauf unter der Ueber Und hatten nicht Regierung und Landtag kaum erst ein Von der„ Bossischen" bis zur„ Frankfurter Zeitung", schrift andere Einnahmen" folgen:" Bergwertsabgaben rühmliches Beispiel dafür gegeben, wie man die satte die nachdem sie ach, wie lange schon ihr kapitalistisches und Steuern, sowie Gefälle auf grund besonderer Geseze Tugend der Edelsten und Besten" lohnt? Hatten nicht und auch ihr miqueloffiziöses Herz entdeckt hat und Verträge( Staatshaushalts- Etat Kapitel 9, Titel 13)". furz vorher die Reichsunmittelbaren für die Steuerpflicht, und den Miquel Brief mit offiziöser Geschäftig- Die amtlichen Motive zu dem Gesezentwurf klären die sie endlich erfüllen sollten, ein Millionentrinkgeld zur feit( officiosa sedulitas heißt es beim Horaz) ver- uns also, obwohl die Regierung dazu verpflichtet ist, Entschädigung" erhalten? theidigt, herrscht wahlverwandtes Schweigen. So müssen nicht darüber auf, weshalb der Minister, in Was dem Standesherrn recht, ist dem Grubenherrn wir denn wieder einmal der Kaze die Schelle umhängen, dessen Departement die Sache gehört", den Gesetzbillig. Um den nothleidenden Bergwerksbesitzern, deren üble auf daß es anderswo beginne zu länten. entwurf nicht gegengezeichnet habe, fie suchen viel Lage der Kurszettel und die Geschäftsberichte der Aktien Dem Entwurfe des Steueraufhebungs- Gesezes fehlte mehr dies Verhältniß in Abrede zu stellen! Niemand hat " Feuilleton. Nachdruck verboten.] But songjun nige der Skizzen [ 6 aus der sozialistischen Bewegung in Rußland. 300 and( Aus dem Russischen überseht) II. ridal jüngere Schwester, kränklich und von scheuer Natur, das richtige Ebenbild ihrer Mutter. " Dich kann man sofort verheirathen", sagte der General, sich das Mädchen betrachtend. " Ich will nicht," antwortete Xenia. the Oho! Du bist eine Tapfere!" rief der Vater aus. Die Mutter ergötzte sich am Anblick ihrer hübschen Antwort der Mutter zeugte von stlavischer Unterthänigkeit; die jüngere Schwester frümmte sich und seufzte; der General drehte seinen Schnurrbart und von der Höhe seiner Kasernen größe blickte er auf seine Sklaven nieder. Seine strenge, despotische Stimme empörte Xenia's warmes Herz; sie machte ihrer Schwester Vorwürfe und sagte: Wie kannst Du es erlauben, daß man Dich beleidigt! Tochter und dachte dasselbe wie der Bater, nur sprach sie als ob Du stumm wärst, ſchweigst Du zu allem und es nicht aus, weil sie sah, daß die Worte des Vaters Xenia seufzft nur!" mißfielen. " Meine liebe Mutter, wie kannst Du nur so leben? Das ist ja eine Qual!" id Er ist unser Bater, Xenia," antwortete sie. drie sinad Die Eltern hatten schon einen Freier zur Hand: einen " Nun, was thut das! Hat denn der Vater das Recht, reichen Obristen der Artillerie. Sie beschlossen, daß die feine Kinder zu beleidigen?" ndod Die Disziplin des Mädcheninstitutes hatte nicht ver- Hochzeit sobald als möglich stattfinden sollte. Die Sache Zu ihrer Mutter sagte sie: mocht die energische Natur Xenia's zu brechen.. Sie war die, daß die Directrice des Instituts, eine gute Betehrte in das väterliche Haus als eine grübelnde Idealiſtin kannte der Generalin, ihnen oft die böse Prophezeiung gemit heißem Herzen zurück. Im Geiste sah sie das Bild macht hatte: ihres Geliebten, dessen Bekanntschaft sie durch das Buch Ihre Tochter ist sehr freundlich und gut, sagte sie, Die Mutter war gerührt von der lebhaften TheilDer Sänger des Voltselendes" gemacht hatte. Die Züge aber sehr entschieden und lebhaft, sie mischt sich fortwährend nahme ihrer Tochter, aber sie wollte sich nicht über ihren seines leidenden Gesichtes, welche der Dichter beschrieb, in Angelegenheiten, die sie nichts angehen, sie ist in einem Mann beklagen. Nein, meine liebe Tochter, das thut nichts," sagte fie. hatten sich ihrem Herzen tief eingeprägt. Ihr Ge- Wort eine Rädelsführerin. Ich rathe Ihnen verheiliebter war das seit Jahrhunderten leidende Volk. rathen Sie sie so schnell als möglich, sonst läßt sie sich noch Wie nichts! Der Vater geht mit Dir um wie Ihm mit ihren Kräften zu dienen, seinen ge mit der Jugend ein und wird, was Gott verhüfen möge, mit den Soldaten. Ich hasse ihn." Trümmten Rücken aufzurichten, und ihn von dem Joche eine Nihilistin." starośad] oni dogo Emmi So darfst Du nicht vom Vater sprechen." der Sklaverei zu befreien das waren die unklaren Ge- Die Prophezeiung eines frühzeitigen Todes ihrer Tochter Aber ich, liebe Mama, kann nicht schweigen." 8 danken Xenia's. wäre der Generalfippe nicht so fürchterlich gewesen, als Die Mutter regte sich über diese Reden auf. Das Mädchen, erfüllt von schwärmerischen hochfliegenden gerade diese Warnung. Die Mutter war überzeugt, daß Nein, mein Täubchen," sagte sie sehr bestimmt, laß Gedanken, fand auch in ihrem väterlichen Hause die Sklaverei der Obrist ihrer Tochter gefallen würde: er sprach so ihn in Ruhe, wenn Du mich lieb hast, sonst wird er sich des russischen Familienlebens. Ihr Vater, ein General, war schön und liberal, wodurch er sich besonders auszeichnete. noch mehr ärgern. Du hast ihm heute während des Vom ersten Tage ihres Aufenthalts im elterlichen Mittagessens widersprochen, ich weiß, was mir jetzt bevorder Olympier des Paradeplatzes, ihre Mutter eine jener russischen Frauen, welche ihr Leben lang in der Ehe leiden Hause an empfand Xenia die Vorzüge des häuslichen fteht, ich bin ja in seinen Augen für alles verantwortlich." und au nichts anderem als zum Leiden fähig sind, und ihre Herdes, jedes Wort des Vaters war ein Kommando, jede Die Mutter erschrat darüber, daß sie sich unwillkürlich -O 1987 Din C im Landtage deshalb Rechenschaft gefordert, die Deutschfreifinnigen so wenig wie die Zentrumsvertreter. Bei der ersten Berathung des Gesetzentwurfs saß Herr v. Berlepsch schweigend am Regierungstisch, in der Kommission ließ er sich durch einen Geheimrath vertreten; bei den Schlußberathungen fehlte er. Erst bei der Veröffentlichung des heutigen Gesetzes in der Gesetzsammlung, wo sämmt liche Mitglieder des Ministerium3 ihre Unterschrift bei setzen, erschien neben allen anderen Unterschriften auch die des Staatsministers v. Berlepsch. So wird in Preußen für die Steuerzahler, so für die angenommen, daß rund 1 281 000 Hektoliter in einer Preisgroße Masse des arbeitenden Volkes gesorgt. lage von über 50 Mark an die Einzelkäufer und KonMan vergesse Etwas nicht: Die Bergwerke waren in sumenten abgesetzt werden. Der Durchschnittswerth dieser Preußen nicht immer dem Handelsminister unterstellt. Sie Weine ist auf Grund von Aeußerungen Sachverständiger unterstanden früher dem Ministerium der öffent- auf 78 Mark für das Hektoliter bemessen worden. Bei einer lichen Arbeiten. Erst als der gegenwärtige Steuer von 15 pCt. des Werthes würde demnach sich ein Inhaber das Portefeuille des Handelsministeriums Bruttoertrag von rund 15 Millionen ergeben, von denen übernahm, wurden auf seinen Anlaß die Bergwerksangelegen jedoch 15 pet. Berwaltungskosten in Abzug kommen. Der heiten vom Arbeitsministerium abgetrennt und dem seinigen Rest des gemuthmaßten Gesammtreinertrags im Betrage zugefügt. von 4 Millionen würde auf die Schaumweine entfallen. Es war überdies dafür gesorgt, daß ein an Nicht blos die Bergarbeiter, die preußischen Steuer Man nimmt an, daß vom inländischen Schaumwein muth endes(?) Zwischenspiel auch diesem ersprießlichen zahler überhaupt werden diese Thatsachen richtig bewerthen. 9 120 000 Flaschen, vom ausländischen 1035 000 Flaschen Werte nicht fehlte, ein Zwischenspiel, das die heutigen Für die Aufklärungsarbeit unter den Volksmassen ist die für den Konsum in Deutschland jährlich in Frage kommen. Zustände auf das trefflichste fennzeichnet. Die Bergwerks- Geschichte der Bergwerksabgabe von nicht zu unterschäßender Den Werth der ersteren hat man auf 2,25 M., den der abgaben fließen nicht einmal alle an den Staat, sondern Bedeutung. bisweilen die amtliche Denkschrift zählt fünfzehn Fälle auf an einen privaten Regalherrn. Diese Privatregale sind zum Theil durch Kabinetsordres mit Gesetzes fraft revidirt und geregelt. Es befindet sich darin vielfach die Klausel, wonach das Privatregal nicht höher sein dürfe, als das staatliche. Während der Berathungen des Abgeordnetenhauses lief die Petition eines privaten Regalherrn ein, die darauf hinwies, daß sein privates Regal auf diese Art durch die Aufhebung der staat lichen Bergwerksabgaben hinfällig werde. Die Kommission verlangte Auskunft über das Vorhandensein von Privatregalen. Der Finanzminister fonnte keine Auskunft geben und mußte sich deshalb an den Handelsminister wenden. Vom Handelsminister lief die mit offenbarer Liebe gearbeitete Auskunft ein( unterzeichnet:" Der Minister für Handel und Gewerbe. Im Auftrage: Freund"), die sehr eingehend die bestehenden Auftragale schilderte( Aktenstück Nr. 126, H. d. Abg. 17. Legislaturp. V. Seffion 1892/93: Privat Bergregalitätsrechte in Preußen, insbesondere in bezug auf das Recht der Regalherren zur Abgabenerhebung. Nach amtlichen Quellen bearbeitet im Ministerium für Handel und Gewerbe. G. 56-68).. S Politische teberlicht. 53 Millionen heraustellen, von dem gleichfalls 15 pct. in Berlin, den 11. November. letzteren auf 6 M. für die Flasche angenommen, so daß ein Gesammtwerth des zu versteuernden Schaumweins von rund 26,7 Millionen Mart sich ergeben würde. Bei einer Steuer von 20 pCt. des Werthes würde sich ein Bruttoertrag von Abzug fämen. Auf erhebliche Erträge aus der Kunstweinsteuer dürfte nicht zu rechnen sein. Beispielsweise stellt sich Kindliches Vergnügen. Die nationalliberale und der Jahresertrag der Kunstweinsteuer in Baden auf 1004 M. sonstige Reaktionspresse schwelgt in dem Gedanken, daß die Hiernach mußte bei der Ertragsberechnung der Weinstener Gewerkschaftsdebatte, welche jetzt in unseren von der Einstellung eines Betrages für die Kunstweinsteuer Parteiversammlungen und in unserer Presse geführt wird, abgesehen werden. einen dauernden Zwiespalt in unseren Reihen bewirken, ja einen dauernden Zrief salt in unferen Reifen bewirken, in 1893 wird sie Tabat Fabrika vielleicht sogar die seit 25 Jahren Tag für Tag sehnlich erwartete und tausendmal zuversichtlich prophezeite" Spal tung" endlich zur Wahrheit machen werde. von Was bringen. " die Tabak- Fabrikatsteuer wirklich Der nationalliberalen Rheinisch- westfälischen Zeitung" wird hierüber geschrieben: Der Umsatz für Rauch Bigarren Kaus und und tabat Schnupf 12-01 Bigarettentabat beträgt M. 222 Mill. 42 Mill. Davon find abzuziehen Boll ermäßigung von 85 M. auf 40 M.45 M. pro Doppel- Gentner giebt einen Umfaß von Der auch von Seiten der Regierung nicht strittene Konsumrückgang be M. 19 Mill. 11 Mill. M. 206 Mill. 31 Mill. 20 Mill. 4 Mia. 16 Mill. im ersten Jahre von and need of dis 50 pet. würde ihn vermindern auf M. 103 Mid. 15,5 Mill. 8 Mia. M. 103 Mill. 15,5 Mia. 8 Mill. Wie schlecht diese altweiberlichen Kassandren( Unglücksprophetinnen) unsere Partei doch kennen! Wir vertuschen herbe nicht. Die Gewerkschaftsdebatte wurde in Köln nicht erdirekt gleichsam in direkter Gesetzgebung zum Abschluß ledigt, und ſo. Το muß fie nun den Genossen und zur Verständigung gebracht werden. Ja, zur Ver Gegensätze vor, der kennt weder die gewerkschaftliche Be ständigung. Wer da annimmt, es liegen hier prinzipielle Wir erfahren daraus, daß eine Anzahl reicher und vor wegung noch die sozialdemokratische Partei. Wir Sozialnehmer Familien, zum Theil frühere Reichsunmittelbare, demokraten wollen nicht den alten Zunft- Gewerkschaftswie Fürst v. Sayn- Wittgenstein, der Fürst von Bentheim- 30pf, den die englischen Trades- Unions sich jetzt abzuschneiden Tecklenburg, der Herzog von Arenberg, der Fürst zu Stol beginnen mit anderen Worten, wir wollen nicht berg- Wernigerode, der Graf Henckel v. Donnersmarck den Gewerkschaftsdusel", wie wir es früher bezeichneten, Neudeck u. s. w., das Recht auf die Bergwerks.bgabe in der die Gewerkschaftsbewegung ebenso schäso daß der wirkliche Umbestimmten Bergwerksbezirken besigen.tod digen würde, wie unsere politische Bewegung. Wir ersahen daraus, daß die Familie von Tieten der Hiße der Debatte, welche jetzt schwebt, wird, Winkler in der Herrschaft Myslowitz- Kattowitz ein was in der Natur jeder Debatte liegt von dem Bergregal befigt, in dessen Gebiet im Jahre 1891 Einen und von dem Andern über das Ziel hinaus2 846 718 Tonnen im Werthe von 14 665 255 M. gefördert geschossen, die Debatte schafft aber auch Klärung, und die worden sind. Der Schwiegervater des Bergwerksministers Klärung und Klarheit schafft die Einigung. von Berlepsch, Herr von Tiele- Winkler, der als Habenichts d Reichstags- Nachwahl. Bei der gestern im 2. badivon Lieutenant in die schlesische Kohlenmillionärsfamilie schen Wahlkreise( Bonndorf, Donaueschingen, Engen, Tri- 300 gusammen ca. M. 48,5 Mill. fich ergeben. Godulla hinein geheirathet hat, und seine Erben sind zur berg, Billingen) vorgenommenen Ersatzwahl zum Reichstag Aus dem Tabakzoll verbleiben Erhebung der Bergwerkszehnten berechtigt, erhalten aber an Stelle des verstorbenen früheren Abgeordneten Freiherrn so daß das Gesammt- Ergebniß " nur" den Zwanzigsten vom Brutto- Gelderlöse der abge von Hornstein( parteilos) wurden, wie W. T.-B." berichtet, M. 54 Mill. aus dem bisherigen Tabatzoll. setzten Kohlen. Die Familie von Tiele- Winkler erhob im nach vorläufiger Ermittelung 16 840 Stimmen abgegeben, Jahre 1891( Denkschrift S. 63) eine Bergwerks- Abgabe von davon für Karl Egon Fürst zu Fürstenberg( parteilos) 698 328 M., im Durchschnitt der letzten 10 Jahre von 10 056 Stimmen und für Oberamtsrichter Josef Gießler 366 119 M. jährlich. Der Graf Henckel von Donnersmard in Eugen( Zentrum) 5803 Stimmen. bezieht im Durchschnitt der letzten zehn Jahre einen n ing Zwanzigsten von 168 259 M. War es also nicht heilige Pflicht der Kommission des Landtages, der Minister, der Regierung, die Jutereffen der armen Privatregalherren zu wahren? Die Bergwerks abgaben wurden deshalb zwar nicht formell aufgehoben, aber außer Hebung gesetzt". Das heißt: Die staatliche Bergwerksabgabe ist be feitigt, die Bergwerksbesizer sind ihrer ledig. sag nur betragen würde. Darauf entfällt eine Fa brifatsteuer von so daß also für Zigarren und Cigaretten Rauchtabak Kau- u. Schnupftabat 838 pt. 662/3 pt. 50 pct. ca. M. 34 Mia. " " 10,5 4202 " " " Gurit dost " " 0100 10 ca. M. 58,5 Mill. ist; gegen Obige 10 Millionen entstehen durch Verringerung der Gesammtsumme von 54 Millionen Mark um 12 Millionen Mart durch Freigebung des deutschen Tabakbaues, so daß 42 Millionen Mark verbleiben. Dazu tritt die Ermäßigung des Bolles auf ausländischen Tabat von 85 M. auf 40 M. mit einem Verlust von 22 Millionen Mart, sodaß 20 Millionen tonsum von 50 pCt. auf 10 Millionen Mart. Diese verringern sich bei einem MinderIst der Rückgang des Konsums nur 38% pet, so stellt sich das Bild folgendermaßen: Dev preußische Landtag soll zu dem verfassungsmark verbleiben. mäßig spätesten Zeitpunkt, zum 16. Januar n. I., berufen werden. Das gejamnite Material, das für den Landtag bestimmt ist, ist in den Vorarbeiten soweit gefördert, daß es dem Hause größtentheils gleich bei dem Zusammentritt unterbreitet werden kann. Eine Reihe von Entwürfen provinziellen Inhalts soll zuerst an das Herrenhaus gelaugen. 6 da " Die dauernden Einnahmen beziffern sich nach Abzug der Steuer- Ermäßigung wie vorstehend auf 206 Mill. M. 31 Mill. M. 16 Mill. M. Hiervon sind in Abzug zu 69 bringen sloid the 10 5 " " " " " sodaß verbleiben 137 Min. M. 21 Mill. M. 11 Mill. M. Diefe 137 Mill. M. 21 Mill. M. 11 Mill. M. bringen an Fabrikatsteuer 46 14 5,5 hill. sodaß die Einnahme für Bigarren und Zigaretten 46 Mill. M. 14 and dogs Rauchtabak Kau- und Schnupftabat 5,5 Wer aber, wie die Thiele- Winkler, die Henckel von Donnersmard, zugleich Bergwerksbesitzer und Privatregals ,, Neden wir von etwas anderem", meint Eugen herr ist, hat nun den Vortheil, daß ihm die Abgaben da aus Anlaß der Niederlage bei den preußischen Landtagserlassen find, wo er sie zu zahlen hat, daß sie aber da wahlen. Und da hat er ganz recht, denn es muß doch die weiterbestehen, wo er sie zu empfangen hat. Und es Leser der Freifinnigen Zeitung" ärgern, bei jeder Niederhandelt sich hier um Hunderttausende. Der Gipfel des lage ihrer Partei stets die gleichen Phrasen aufgetischt zu Wiedersinnes ist aber da erreicht, wo der Staat als erhalten: Die freisinige Boltspartei" fann troh ihrer Grubenbefizer gezwungen ist, an einem Privatregalherrn die dreifachen Niederlage in diesem Jahre nicht eingestehen, daß somit insgesammt 65,5 Mill. M, ist. Bergwerksabgabe zu zahlen. Dies aber ist der Fall z. B. in der ihre Grundsäße nichts taugen, daß die alten Ladenhüter desi Aus dem Tabakzoll verbleiben 10" Standesherrschaft Benthen- Tarnowig, wo der Fiskus für die von Liberalismus heute keine Bugkraft befizen. Immer weiter ihm im Felde der königlichen Friedrichsgrube geförderten auf der alten Bahn wird der Wagen des Liberalismus in und das Endergebniß sind. 75,5 Mill. M. Erze an den Grafen Henckel von Donnersmarck den Zwanzig- den Sumpf gezogen und weder die Alten noch die Jungen Davon sind nun die bedeutenden Kosten der Zollerhebung ften zu entrichten hat( Dentschrift S. 64). treffen Anstalten, ihn heraus zu zerren. Trotz des neuen abzurechnen, welche, bei der großen Anzahl der Betriebe, wohl mit 8,5 Millionen Mark, nach eigener Schäßung der RegieNamens, trotz des sich herandrängenden jungen Blutes" bleibt die Partei im schlechten Sinne die Alte, bis sie ganz rung, nicht zu hoch beziffert sein düriten. Es verbleiben als: dann 67 Millionen Mart gegen aus dem bisherigen Tabakzoll vom Schauplatz verschwunden sein wird. Abgestorben in erzielte 54 Millionen Mark. der Wurzel und im Stamm wid sie bald ganz zusammenfallen. Der Fortschritt, der Freifinn, die freisinnige Volks partei, die freifinnige Vereinigung, mit einem Worte der Liberalismus von Hinze bis Richter ist krant, zum Sterben trank. Auf eigene Einnahmen verzichtet der Staat zu gunsten der Bergwerksbesitzer, aber er erhält den Millionären, die es wahrlich nicht nöthig haben, das unerhörte Unrecht der Bergwertsabgabe und entrichtet sie ihnen(?) sogar selber weiter. bei der Tochter über ihren Mann beklagt hatte und sagte, die Tochter küssend: Streite Dich nicht mit ihm, meine Liebe, ich bitte Dich darum." Xenia schwieg, aber in ihren Augen blitte ein entschiedener Gedanke auf. " Es ist gut," sagte sie, ich werde mich nicht mehr streiten... aber wir, Du, Olga und ich, müssen wegreifen." Wohin reisen?" " Vom Vater, wir werden getrennt leben. So geht es nicht weiter, Mama, das ist ja beschämend und kränkend. Berlange nicht einen Groschen von ihm, wir werden aus eigenen Mitteln unseren Lebensunterhalt bestreiten, ich werde Stunden geben, wir werden nicht luxuriös leben, dafür wird Dich aber auch niemand beleidigen." ich über den Versuch" der Bayerischen Kaniner, ins Partikularismus". Die„ National- Zeitung" ärgert besondere der darin sitzenden Sozialdemokraten, durch Beschlüsse die Haltung der Regierung im Bundesrath zu bes stimmen". Es handelt sich um den von den Sozialdemo= traten beantragten Protest gegen die neuen Reichssteuern, insbesondere der Tabaks- und Biersteuer. Der Aerger der National- Zeitung" ist recht komisch. Als ihr Göze Bizmarc neulich in Kissingen zur Rebellion der Einzelstaaten gegen das Reich( Caprivi) aufforderte, da fand sie dies ganz in der Ordnung. f " Sarbilmdis So ist das Ergebniß, daß man, um eine Mehreinnahmte von höchstens 13. Millionen Mart zu erzielen, den Import von ausländischem Tabat um ungefähr die Hälfte verringert, dadurch Rheder, Importeure, Spediteure und ihre Arbeiter schädigt, den wirthschaftlich werthvollen Tabathandel einschränkt, seine Bewegung durch Kontrolle hemmt und eine bebeutende Industrie aufs schwerste trifft. Die Annahme der Vorlage wird unaufhaltbar 60 000 Arbeiter brotlos machen. Welche andere Industrie wird diese, die vielfach für gar manche Arbeiten nicht geeignet sind, aufnehmen? Welche andere Steuer hat ein ganzes Gewerbe, so viele gute Staatsbürger dem Ruin zugeführt? Nach vorstehenden Darlegungen fann daher nur ein Urtheil playgreifen: Die beabsichtigte Tabakfabrikat- Steuer würde unendlichen industriellen Schaden ohne entsprechenden finanziellen Gewinn bringen, viele Tausende ins Elend stürzen; sie ist somit aus wirthschaftlichen und sozialen Gründen zu verwerfen. " mit dem = Eine interne Angelegenheit der Armee nennt bemokraten hätten von Fürst Bismarck gelernt Wenn übrigens die Tante Voß" meint, die Sozial- die Kreuz- Zeitung" den Hazardspiel- Unfug, der von Fürst Bismarck gelernt, so in der deutichen Armee grassirt, der im jüngsten Hannoverirrt sie gewaltig. Das Umgekehrte ist die Wahr schen Standalprozeß zu Tag gekommen ist, und nun durch Du sprichst sehr unverständig, meine Liebe, antwortete beit. Die Sozialdemokraten find schon vor 10 und eine faiserliche Rabinetsordre beseitigt werden soll. die Mutter, man sieht, daß Du in einem Institut gewesen 15 Jahren im fächsischen Landtag in ganz ähn Daß der Kreuz Zeitung" die Enthüllungen jenes licher Weise vorgegangen, wie es jetzt die Genossen im Schmutz- Prozesses, den man ganz gerechtfertigter bayrischen Landtag thun. Bismarck betrachtete damals Weise Prozeß Heinze verglichen hat, unser Borgehen als eine Art Hochverrath am Reiche. Wenn sehr unangenehm find glauben wir gern, gewiß ein Theil vom andern gelernt" hat, so it's also nicht die ebenso unangenehm, wie es den Militärbehörden ist, Sozialdemokratie von Bismarck, sondern Bismarck von der daß die Geheimnisse der Kaserne und des Kasernenhofes Sozialdemokratie. Leider hat er sonst nichts von uns an das Licht der Deffentlichkeit gezogen, worden sind und gelernt. Er wäre vielleicht nicht so jämmerlich zu Fall daß die Soldatenmißhandlungen eine stehende Rubrik gefommen. unserer Presse bilden. Die Zeiten sind aber vorbei, wo die Skandale der Armee interne Angelegenheiten" der Armee sind. Die Armee wird von öffentlichen Geldern bezahlt und sie gehört der Deffentlichkeit. bist. Was Du vorschlägst, ist unmöglich auszuführen." „ Weshalb?" Es ist einfach unmöglich. Ich bin schon alt, es bleiben mir noch wenige Jahre zu leben übrig. Ich bitte Dich, sprich nicht mehr davon." " Mama, meine liebe Mama, laß uns abreisen! Ich flehe Dich an, laß uns abreisen!" Aber Xenia überzeugte sich bald, daß es vergeblich war, sie gewöhnt. die Mutter überreden zu wollen; sie hatte sich längst mit Landtags: Nachwahl in Württemberg. Bei der den Beleidigungen abgefunden, fie hatte sich an gestrigen Ersagwahl eines Abgeordneten in der Stadt Xenia unerträglich, ihr Herz empörte sich darüber, wie der die Majorität, der Deutschparteiler Rupp erhielt 866, der für die Armee. Jedenfalls hat die" Kreuz- Beitung" mit Das Leben im elterlichen Hause wurde Reutlingen erhielt der Demokrat Bayer mit 1460 Stimmen Kann sie die Kritit nicht vertragen, um so schlimmer Vater die Mutter behandelte; jeden Tag gerieth sie mit Sozialdemokrat A gst er 105 Stimmen. ihrer täppischen Notiz der Armee einen sehr schlechten Die Absicht der Eltern, ste so schnell wie möglich zu Der muthmaßliche Reinertrag der geplanten Dienst geleistet und ein sehr schlechtes Beugniß ausverheirathen, regte sie auf; es tränkte sie, daß die Mutter Reichsweinstener wird von den Steuerkünstlern der Re- gestellt. den General in dieser Hinsicht unterſtüßte. fallen und 12 Millionen auf den Naturwein. Es ist gebildet zu sein. Polen, Liberale und Konservative, sowie of mid this gierung auf etwa 17 Millionen veranschlagt. Davon ent- Das Minifterium Windischgrät scheint nun endlich sears( Fortsetzung folgt.) dem General in Streit. 19 790 12.196 parteilose Nichts- als- Kaiserliche sitzen einträchtiglich im Kabinette. Nun können die reaktionärsten Gesetzentwürfe von den Ministern in Ruhe ausocarbeitet werden, sind sie doch sicher, daß sie stets eine Dreiviertel- Majorität des Parlamentes als Jasager zur Verfügung haben. Man wird auch bemüht sein, den Arbeitern das zu entreißen was Taaffe in einem hellen Momente zu gewähren bereit war. Man wird sie abspeisen wollen mit einem Linsen gerichte, nian wird sich aber täuschen, wenn man annehmen wollte, daß sie auf ihre Rechte verzichten werden.— Frankreich. Obgleich der Rummel der Russenfeste vorüber ist, möchten wir doch noch nachträglich darau ailfmerksam machen, daß unter den Organen die mit aller Entschiedenheit einem Büudniß zwischen dem russischen Jarcnthum und der französischen Republik entgegentraten sich auch„Le Parti Sozialiste" befand, Organ des revolutio nären Zeutral-Komitees. Das Blatt vertritt den Standpunkt, daß es Frankreichs unwürdig sei, sich mit einem despotisch regierten Lande wie Rußland zu verbinden, dessen Regierung das eigene Volk in der gewaltthätigsten Weise unterdrücke und jede Regung nach Freiheit durch Deportation nach Sibirien oder durch Hinrichtung am Galgen ersticke, Frankreich habe nicht um die Gunst Rußlands zu buhlen, vor dessen Verrath es nie sicher sei, sondern es solle durch Entwickclung zur sozial dcinokratischen Republik sich die Sympalhien der europäischen Arbeiterklasse erobern, und dadurch für die Befreiung der Arbeiterklasse vom Joche des Kapitalismus dieselbe Rolle übernehmen, die die erste Republik für die Befreiung des Bürgerthums in Europa übernommen habe. Tie Wahrung der Bourgeoisinteressen in der bürgerlichen Republik geschieht mit derselben Fürsorge und Rücksicht wie in der modernen Monarchie. Das sieht man am besten bei den Einkommensteuergesetzen, wie folgendes Telegramm aus Paris von Sonnabend, den 11. November beweist: Dem Vernehmen nach wird die ministerielle Erklärung welche in der Kammer zur Verlesung kommen soll, mit Bezug auf die Einkommensteuer folgenden Satz enthalten „Die Regierung ist entschlossen, jeden Steuergesetz- Vorschlag, welcher den Charakter einer Progressiv- Steuer oder einen inquisi- torischen Charakter hat, unberücksichtigt zu lassen. Gegen eine solche Republik haben auch die Hammacher und Mirbach nichts einzuwenden. Zum englischen Kohleustreik. Die Zahl der Gruben besitzer, die bedingungslos ihre Gruben zu den früheren Lohnsätzen öffnen, wächst von Tag zu Tage. So werden in Lancashire allein am Montag 3000 Grubenarbeiter zu dem alten Lohn wieder anfahren. Und in vielen anderen Gruben ist sogar eine Lohn e r h ö h u n g zugestanden worden.— Anarchistische Staatsretter. Die wackelnde spanische Regierung hat sich das idiotische Mordattentat von Barcelona natürlich nicht entgehen lassen; mit derselben Gier, wie Bismarck vor 15 Jahren das Hödel-Attentah sucht sie den blutigen Theaterkoup einiger sich„Anarchisten" und„Revolutionäre" nennenden Individuen für sich zu „sruktifiziren". Sie hat zahlreiche Verhaftungen die Kreuz und die Quer vorgenommen— wobei— ebenfalls natür lieh— allerlei unbequeme Gegner als„Anarchisten" mit- gegriffen wurden—, und hat ferner den Belagerungszustand über Barcelona und andere Städte verhängt, mit der Absicht— ebenfalls natürlich—, ihn über ganz Spanien zu verhängen. Und der Abscheu der Bevölkerung über die„Pro paganda der That", wie sie an wehrlesen, unschuldigen Männern, Frauen und Kindern geübt ward, ist so groß und so allgemein, daß die Regierung für alle Gewaltmaß- regeln Geucral-Vollmacht hat. Gestern noch wacklig, ist die Monarchie in Spanien heute fest— und das hat sie den Herren„Anarchisten" zu verdanken. Freilich auch s i e vermögen nicht dauernde Hilfe zu schaffen. Nachdem Obiges geschrieben, erhalten wir ein Tele- gramm mit der Meldung, daß die spanische Regierung den die Freiheit der Bürger garantiren- den Paragraph der Verfassung außer Kraft setzen will. Das heißt das Standrecht in ganz Spanien! Man sieht, die Regierung hat Eile und sie will den heißen Brei, den die Herren„Anarchisten" ihr dargereicht haben, nicht kalt werden laffen.— Der Chikagoer Meuchelmord, begangen an sechs Arbeitern von der Bourgeoisie, eingestanden von dieser erst in diesem Jahre, ereignete sich heute vor 6 Jahren.— Hawaii, das durch die jüngste Revolution den Vev einigten Staaten in den Schooß fiel, erscheint diesen im Augenblick nicht annchmenswerth. Der Staatssekretär des Aeußeren in Washington hat den„Revolutionären" ge- rathen, ihre provisorische Regierung fortzujagen und die fortgejagte Königin wieder einzusetzen. Eine republikanische Regierung als Wiederherstellerin der Monarchie— das ist wenigstens ein Witz, wenn auch kein guter. Was bei- läufig die Enthaltsamkeit der Amerikaner betrifft, so beruht sie aus sehr praktischen Erwägungem Jetzt könnte die Annexion der Sandwich-Jnseln zu eimgen diplomatischen Reibungen führen— und die Beute ist ja den Vereinigten Staaten doch sicher.— Die Vakanz im Parteivorstani» giebt der„Germania" wieder einmal Veranlassung, sich fremder Leute Kopf zu zerbrechen. Das dem Grundsatz„der Zweck heiligt die Mittel" huldigende Kirchenlicht der ultramontanen Presse hat die Unverschämtheit zu behaupten, daß die nach unserer Parteiorganisation für Besetzung des Schriftführerpostens berufenen Kontrolleure„den vom Parteivorstand für dieses Amt längst auserkorenen Genossen" wählen müßten. Es ist recht schade, daß die Kunst des Gedankenlesens bei der „Germania" nicht genügend ausgebildet ist, um den„Aus- erkorenen des Vorstandes' zu kennen. Die Kontrolleure unserer Partei würden gewiß dankbar sein, wenn die Ger- manialeute mit dem Ergebniß ihrer Träumerei nicht hinter dem Berge hielten und»den„Absolutismus in der Sozial- demokratie" klarlegten. Es beweist übrigens, wie sehr die „Germania" in Verlegenheit ist, begründete Kritik jan der sozialdemokratischen Partei zu üben, wenn sie zu dem kin- dischen Mittel greifen muß, hinter einer Personenverände- rung in der Partetleitung allerhand absolutistische Gelüste zu wittern.— VsrkoiNArkzviilike«; Von New-Dork wird uns unterm 31. Oktober geschrieben: Die Betheiligung an der Massenversammlung auf dem Union Square hier, welche von der sozialistischen Arbeiterpartei zwecks Ratifikation ihrer Kandidaten veranstaltet worden war, ist nicht dermaßen ausgefallen, wie man nach der imposanten„Fahnen- weihe" hätte annehmen sollen; die Zahl der Theilnehmer betrug ca. 6000, während die zum gleichen Zweck bei den vorigen Wahlen abgehaltene Versammlung deren ca. 10 000 zählte. Das war nun freilich ein„Präsidentenwahljahr", und ein solches hat— wie die Erfahrung gelehrt— nicht nur seinen Ein fluß auf die große indifferente Masse, die sozusagen an die Stimmplätze getrieben wird, sondern auch auf das aufgeklärte Element in der Arbeiterklasse. In den Präsidentenwahljahren herrscht im allgemeinen regeres Leben; die Anstrengungen der Parteiführer verdoppeln sich dann, da ihnen bedeutend größere Mittel zur Verfügung stehen, und die Aussicht auf fette Bundespöitchen bringt die ganze Bande der„politischen Drahtzieher" in fieber- hafte Thätigkeit. Es ließen sich diesmal in New- Jork 265 948 Wähler registriren gegen 309 647 im vorigen Jahr und 261 623 im Jahre 1891; das gleiche oder annähernde Verhältniß findet man, mit einzelnen, durch besondere Umstände veranlaßten Ausnahmen, überall.— Sowohl aus den übrigen Orten des Staates New-Aork wie auch aus denen der anderen Staate», in welchen sich die sozialdemokratische Arbeiterpartei an den Wahlen betbeiligt, lauten die Agitationsberichte sehr günstig; noch niemals sind diejenigen Versammlungen, in denen ausschließlich englisch sprechende Redner auftreten, so zahlreich besucht gewesen, wie gegenwärtig, und das Publikum folgt deren Ausführungen mit dem größten Interesse. Von Störungen, die früher fast stets vorkamen, hört man nur selten etwas. Die herrschende Krise beginnt also auch nach dieser Richtung ihre Wirkung zu üben! Die Genossen in Chicago haben genügend Ilntev schritten zusammengebracht, um als„offizielle" politische Partei zu gelten resp. ihre Kandidaten auf die vom Staate zu liefernden Stimmzettel gesetzt zu bekommen. Ob die Ermordung des Bürgermeisters Harrison ungünstig ein wir ken wird, läßt sich noch nicht beurtheilen; der schon gemachte Versuch, den Mörder als einen„heimlichen Sozialisten" hinzustellen, ist indessen jetzt schon als vollständig verfehlt zu bezeichnen. Der Präsident der Amerikanischen Federation of Labor, Gompers, welcher, wie berichtet, die republikanische, sowie populistisch- anarchistisch- nurgewerkschaftliche Romination als Delegat zur New- Uorker Verfassungskonvention abgelehnt, ist damit zu spät gekommen und er muß also wohl oder übel „laufen". In der letzten Sitzung der„Trabes- und Labor- Konferenz" zeigte der Mann sich wieder einmal als Jllu- sionär erster Klasse; er führte aus, ein guter Unionmann müsse für einen Unionman» stimmen, von welcher Partei er immer aufgestellt sei, ganz einerlei, ob von Republikanern, Demokraten, Sozialisten(??), Temperenzlern oder wer weiß von welcher Partei. Das sei die rechte Politik der Gewerkschaften: für Unionleute zu stimmen, ohne irgend welche Partei zu in- dosstren; dann werde man dahin kommen, daß nur noch Union leute zu Kandidaten ernannt würden, und man könne dann alle Forderungen der organisirten Arbeiter verwirklichen. Und dabei hat die Erfahrung doch hundertfach gelehrt, daß solche„U n i o n l eu t e". welche von de» kapitalistischen Parteien nominirt wurden— natürlich nicht wegen ihrer„schönen Augen" oder hervorragend„geistigen" Eigenschaften, sondern für geleistete oder noch zu leistende Schlepperdienste— sofort den„Union- mann" an den Nagel hängen, wenn sie an die öffentliche Krippe gelangen, und nicht die Interessen der„organisirten Arbeiter". sondern diejenigen des Ausbeuterthums vertreten. Es wäre doch sonderbar, daß Gompers bei obiger Gelegenheit nicht an die Thalsache gedacht haben sollte; hat doch die bedeutendste der zur A. F. o. L. gehörenden Organisationen, die der Eisen- und Stahlarbeiter, gar in einem ihrer Präsidenten, National- Sekretäre und oberen Kontrollbeamten die drastischsten Beispiele darüber geliefert, welcher Verlaß auf„Unionleute" ist, denen Gelegenheil geboten wird, eine„höhere Position" zu erringen.(Bei den vorletzten Verhandlungen der Fabrikanten- Vereinigung mit genannter Organisation wegen Reduzirung der Löhne fungirte gar der gewesene Präsident der Arbeiter- Organisation als Vertreter der Fa- brikantcn!) Bezüglich der Wirren innerhalb der fortschrittlichen Orgw nisationen Brooklyns ist mitzutheilen, daß die New° Uorker Central'Labor-Federation beschlossen hat, ihre Brooklyner Kollegen aufzufordern, den ungerechten und ins eigene Fleisch schneidenoen Boykott gegen das„Labor-Lycrum" aufzuheben; in der letzten Sitzung derselben wurde aber beschlossen, auf den Boykott zu verharren, bis. die Verwaltung des Lyceums der Forderung der Kellncr-Union. Unterzeichnung deren Kontraktes, nachgekommen sei. Inzwischen hat der National-Verband der Kellner die New- Uorker Union, deren Mitglied der Genosse ist, wegen dessen die ganze traurige Affäre infzenirt wurde, ausgestoßen, weil Mit glieder von ihr in einem unter Boykott stehenden Lokal ar- veilen! »» Eisenach, 9. November. Bei der am Montag hier ab Achaltenen Wahl der Mitglieder eines Gewerbegerichts sind die in der sozialdemokratischen Arbeiterliste ausgestellten Kandidaten der Arbeitnehmer durchweg mit großer Mehrheit gewähli worden, während die denHirsch>Duncker'schcn Gewerkvereinen angehörenden Arbeiter keinen ihrer Kandidaten durchbrachlcn. Zu den Wahlen der Arbeitgeber erschienen verbältnißmäßig nur wenig Wahlberechtigte; die Erschienenen zersplitterten ihre Stimmen. „gelinden Druck" für angebracht halten, um den Ausstand nicht illusorisch zu machen, so ist das erklärlich. Wie sehr aber nach dieser Richtung hm Vorsicht seitens der Streikenden geboten ist, möge folgender Fall beweisen, den wir im Auszug der„Frankfurter Volksstimme" entnehmen: Der Streik in der Fabrik von Leo Lehmann in Höchst im April dieses Jahres ist bekannllich von den Arbeitern gewonnen worden. Freilich fanden sich auch bei dieser Gelegenheit zwei Ar- beitcr, welche sich von dem gemeinsamen Interesse aller Arbeiter lossagten, indem sie in der betreffenden Fabrik die Arbeit fort- letzten bezw. dort in Arbeit traten. Gegen diese beide» Arbeiter sollten sich nun der Drechsler Müller, der Schreiner Seeling, der Lackirer Mechenich„vergangen" haben. Durch die Verband- lung � vor der zweiten Strafkammer in Wiesbaden wurde als erwiesen erachtet, daß der Drechsler Müller die betreffenden zwei Arbeiter einen„Streik- brecher", einen„Lump" und„Blutsauger" genannt hatte. Muller soll weiter durch den Zuruf gedroht haben:„Ihr habt kerne ruhige Stunde mehr hier, Ihr könnt Euch auf einen Schuß Pulver geiaht machen." Eine große Anzahl der Streikenden hatte die Streikbrecher umringt, sie mit Schlägen bedroht, eS wurde vor ihnen ausgespukt u. s. w. Drechsler Müller wurde schließlich als der einzige, den die benannten Slrasthaten nach- gewiesen werden konnten, zu 2 Monaten 3 Wochen Gefängniß verurtheilt. Die anderen Angeklagten wurden mangels Beweise freigesprochen. Sozinle Otelreullchk: Achtung, Schuhmacher! In der letzten Versammlung des Vereins deutscher Schuhmacher(Filiale 3) für den Süd- westen und Westen wurde beschlossen, von Zeit zu Zeit durch Handzettel die Kollegen zu den Versammlungen einzuladen. Die erste Verbreitung der Handzettel findet am Montag, den 13, November, statt. Kollegen, die bereit sind, uns bei der Ver- breitung behilflich zu sein, werden ersucht, sich am Montag Nachmittag �/s3 Uhr im Restaurant des Herrn Werner, Bülow- straße 59, einzufinden. Daselbst findet auch am Abend die Ver- sammlung statt. Um rege Betheiligung wird gebeten. Die Versainmlung der Filiale 2(Norden) findet gleichfalls am Mon- tag Abend Q1� Uhr statt bei Keller, Bergstr. 68. Ref.: Kollege Niederauer. I. A.: Heinr. Lau, Vorsitzender der Filiale 3, JBergmannstr. 22. Grencheu, 7. Nov. Infolge einer Lohnreduktion der Fabrik der Gebrüder Schild ein Uhrmacherstreik krochen; ca. 120 Arbeiter haben die Arbeit niedergelegt. ist in ausge- Literarisches. Stille Märtyrer. Moderne Erzählungen. Von Georg Keben. Zürich. Verlag I. Schabelitz. Preis 3 M. Offenes Sendschreiben an den Fürsten von Bismarck. Von einem Polen. Zürich. Verlag I. Schabelitz. Preis 1,20 M. Atheisten. Schauspiel in 3 Alten von Berthold Weiß. Preis 60 Pfennigs; Cäsar Borgia. Schauspiel in 4 Akten von Berthold Weiß Preis 80 Pfennige. Zürich. Verlag I. Schabelitz. Jllustrirter deutscher Jugendschay. Eine Festgabe für Knaben, Jünglinge, Mädchen und Jungfrauen.(Zweite Auflage.) Leipzig. Verlag von E. Thiele. Grundriß der FinauzNiissenschaft. Mit Benutzung von L. Cossas' Kcisiioa delle Pinanze. Von K. Th. Eheberg Erlangen- Leipzig. Andr. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf.(Georg Böhme). Der Liberalismus ist der Feind. Kennzeichen und einiges Nüst- zeug. Von Paul Gregor. Heiligenstadt(Eichsfeld). Verlag von F. W. Cordier. DstrspHsn; Kalk, 9. November. Am 4. November fand hier eine Parteiversammlnng statt, in welcher Genosse Michels über die Verhandlungen des Kölner Parteitages Bericht erstattete. Nach Il/s stündigem Vortrage wurde eine Resolution angenommen, worin sich die Parteigenossen des Landkreises Köln mit den vom Parteitag in Köln gefaßten Beschlüssen einverstanden er» klärten. »» Ter Genosse Paul Voigt, früherer Redakteur der„Rheinisch- Wests Zeiiung" wurde, wie bereits mitgetheilr, am 8. November von der Strafkammer zu Dortmund au. einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte das Doppelte beanlragt. Der Gerichtshof hielt die Beleidigung des Herrn Landgerichtsraths Bäum er, dem in dem inkriminirten Artikel „schmähliche Wahlmache' vorgeworfen, sowie die Beleidigung des Staatsanwalls Haarmann für erwiesen. Besonders der �.Ton" des Artikels habe das Gericht veranlaßt, auf eine so hohe Strafe zu erkennen, trotz der geringfügigen Vorstrasen des An geklagten. Genosse Voigt hat die Slrase sofort.angetreten.(Siehe auch unsere heulige Notiz im politischen Theil.) Einen vollständigen Sieg ereangen die Eisenacher Parteigenossen bei den zum erste» Male stattgefundenen Wahlen zum Gewcrbegericht. Von den Hirsch- Duncker'schen haben nur ungefähr 30 che vollständige Liste gewählt.— Ärmer Hirsch! Polizeiliches, Gerichtliches te. — Genosse Leven, Redakteur der„Reußischen Tribüne" wurde wegen Beleidigung des Vorsitzenden de? Landesverbandes thüringischer Kriegervereine, dessen Milglieder er Kriecher und Echweifwedler genannt hatte, zu 16 M. Geldstrafe verurtheilt. — Vorsicht bei Streiks. Daß streikende Arbeiter stchen, möglichst viele ihrer Berufsgenossen in den Streik mit hinein zu ziehen, um ihn erfolgreich zu machen, ist ihr gutes Recht. Wenn die Arbeiter in diesen ihrem Bestrebey hier und da zu weit gehen» wenn sie Streikbrechern gegenüber«inen (Wolff'S Telegrapyeu-Pureau.) Wien, 11. November. Der„Presse" zufolge wird das amt- liche Blatt morgen die Enthebung des Ministeriums Taaffe, sowie die Ernennung der neuen Minister veröffentlichen. (Depeschen des Bureau Herold.) Paris, 11. November. Die aus Madrid behufs Ueber- wachung der hiesigen Anarchisten hier angekommenen hohen Polizeibeamten halten wiederholt tnit dem Ministerpräsidenten Dupuy und dem Chef der Sicherheitspolizei längere Unter- redungen. In der Angelegenheit der Barcelonaer Bombenaffäre sind auch hier bereits Verhaftungen vorgenommen worden. Madrid, II. November. Anläßlich der Dynamitaffäre in Burcelona sind bisher 130 Anarchisten verhastet worden. Haupt- betheiligter an dem Attentat scheint der spanische Anarchist Baptista Bervera zu sein. Bei den verhafteten Anarchisten wurde gelegentlich der vorgenommenen Haussuchungen eine Namensliste der Anarchisten vorgefunden, jedoch wurde tonstatirt, daß die meisten Namen unrichtig sind. DviekKayett Vev Nedakkion. Dreißigjährige Schülerin. Geben Sie uns Ihre Adresse auf und Ihnen werden die entsprechenden Schriften zugesandt werden. E. S. Wollen Sie uns uzen? Wasser enthält überhaupt keine Nährstoffe. K. B., Markusstraße. Bon dem Empfang des erwähnten Artikels ist uns nichts bekannt. F. S. Die Herkunft der Zigeuner ist immer noch im Dunkel gehüllt; wahrscheinlich aber ist Indien ihr Heimathland. F. B. Der Norddeutsche Reichstag ist am 24. Februar 1867 zum ersten Male zusammengetreten. K. V. Eine Heizerschule ist unS nicht bekannt. Vielleicht giebt ein Leser Auskunft. N. Berlin. Sie haben recht: Die Notiz betr. Frau Heb- wig-Wilhelmi gehört nicht in die„Politische Uebcrsicht".' Es ist aber auch nur ein Versehen— sie war für„Vermischtes" be- stimmt. Chirurgen. M. Schippe! wohnt Thurmstr. 37, Berlin. P. in Dessau. Wenden Sie sich an den Verleger des Buchs, den Sie dort erftagen können. Er vermittelt die Korres» pondenz. Die Privatadresse haben wir nicht in, Gedächtniß. Khlt. 1. Ob Pastoren oder Rabbiner eine kirchliche Trauung zwischen Christ und Jüdin vornehmen, wissen wir nicht: Sie müssen mit dem betreffenden Geistlichen selbst Rücksprache nehmen. 2. Die in Preußen geborenen Kinder eines in Preußen lebenden Oesterreichers sind österreichische, nicht preußische„Unter- thanen". «. S., Friedenstr. 49. Die Firma ist im Recht. A. M. Verjährt nicht. Gutsch. 1. Nein. 2. Ja. A. M. Sie thut gut, sich ein gerichtliches Anerkenntniß der Vaterschaft geben zu lassen: die Annahme der 200 M. hindert die spätere Ausführung der Rechte des Kindes nicht. Richard P. Der Steuerbehörde hasten Sie. Klagen Sie auf Auszahlung des Erbtheils. Klopstoikftraß«. Warten Sie. bis der Reichstag zusammen- getreten ,st und fragen dann b« jedem einzelnen Abgeordneten an. Für den Inhalt der Inierate über. nimmt die Redaktion dem Vublikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 12. November. Opernhaus. Mara. Die Puppen fee. Cavalleria rusticana. Montag: Der Freischüß. Schauspielhaus. Vasantasena. Montag: Donna Diana. Freie Volksbühne. II. Abtheilung ( Leffing- Theater.) Anfang 2/2 Uhr: Der Meineidbauer. Deutsches Theater. Rain. Der König von Thule. Montag: Torquato Tasso. Berliner Theater. Jenseits von Gut und Böse. Montag: Dieselbe Borstellung. Leffing- Theater. Stammes. Der Erste seines Montag unbeſtimmt. L Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Sonntag, den 12. November: Zum 6. Male: Für die zahlreiche Theilnahme und fostbaren Blumenspenden, sowie dem Herrn Prediger Krüger für die trost reichen Worte am Sarge meiner lieben Frau, meinen innigsten Dank. Der trauernde Gatte 113b Die eiserne Jungfrau. Paul Fleischmann nebst Kindern. Posse mit Gesang in 3 Atten von Charles Clairville. Mufit von Louis Varna y. Anfang: 71/2 Uhr.1 Morgen: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Doppelvorstellung zu eins. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungspojje mit Gesang und Tanz in 5 Aften von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: May Samst. Vorher: Berlin bei Nacht. Todes- Anzeige.. Den Parteigenoffen des vierten Berliner Reichstags- Wahlkreises hiermit die traurige Nachricht, daß unser treuer Mitfämpfer, Gelbgießer( Kernmacher) am Karl Lehmann 7. d. M. nach langem, schwerem Leiden im Alter von 27 Jahren verstorben ist. 377/12 Die Beerdigung findet heute, Conntag, vom Trauerhause Oppelnerstraße 15, nath dem Emmaus- Kirchhofe statt. Wir erwarten zahlreiche Betheiligung. Die Vertrauenspersonen. Ehre seinem Andenken! Friedrich- Wilhelmkädt. Theater. Große Poſſe mit Gesang in 2 Atten Zentral- Kranken- u. Sterbekasse Freund Felir. Montag: Diefelbe Borstellung. Rehdenz- Theater. System Ribadier. Montag: Dieselbe Vorstellung. Walluer- Theater. Elite Vorstellung. Heurs Theater. Jugend. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Die eiserne Jungfrau. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Cruft- Theater. Charley's Tante. Borher: Die Bajazzi. Montag: Dieselbe Borstellung. Viktoria Theater. Die sieben Raben. Alexanderplah Theater. Bimmer Montag: Dieselbe Borstellung. manns Lene. i Montag: Dieselbe Vorstellung. National Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Borher: Berlin bei Nacht. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter den Linden. Münchener Kind'!. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wintergarten. Spezialitäten Vorftellung. = Reichshallen- Theater.Spezialitäten Reichshallen Theater. Spezialitäten Vorstellung. Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Wallner- Theater. Nur diesen Monat Gastspiel- Cyclus des von Anton Anno. Regie: Max Samst. Kasseneröffnung 5 Uhr. Anfang der Abend- Vorstellung 7/2 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Voltsvorstellung zu bedeutend ermäßigten Preisen: Die Braut von Messina. Trauerspiel in 5 Atten von Friedr. von Schiller. Montag: Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Vorher: Berlin bei Nacht. der Tischler u. s. 10. Oertliche Verwaltung Berlin H. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Gelbgießer Carl Lehmann am 7. November d. I. im Alter von 27 Jahren verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. November, Nachmittags um 2 Uhr, Adolph Ernst- Theater.om Trauerhause, Oppelnerstr. 15 aus Charley's Tante. Schwank in 3 Atten v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Aft v. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 1/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. dem Emmaus- Kirchhofe, statt. Um zahlreiche Betheiligung bittet 306/14 Die Ortsverwaltung. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten, Ge nossen und Genossinnen die traurige Nachricht, daß meine liebe, gute Frau Hulda Mahlit, geb. Berk, nach 1 Jahr 4 Monate langem, schwerem Krantenlager, verstorben ist. Um stilles Beileid bittet Carl Mahli nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Montag, Castan's Neue Gruppe: Panopticum. Unverhoffter Befudy Besuch in Castan's Atelier. Moriz PassagePanopticum. Nur noch kurze bisin Zeit: Der blaue Mann. Die Affendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Etablissement morikBlat. Buggenhagen. Plaz. Albrecht's Ball- Saal Memelerstrasse 67. Empfiehlt seinen Saal, 400 Perf. Festlichkeiten. Einige Sonnabende und Todtensonntag noch frei. falſend, zu Verſammlungen und allen 46059* Schmiedel's Festsäle, Alte Jakobstrasse 32, empfehle meine hocheleganten Säle zur Abhaltung jeder Art Festlichkeiten. Wwe E. Schmiedel. Renz' Ball- Salon, [ 10b Naunynstr. 27. Jeden Sonntag, Montag u. Donnerstag Großer Ball. Empfehle meine Säle zu allen Privatfeſtlichkeiten und Versammlungen. Neue Welt. 9b bi Jeden Sonntag: Auftreten von EliteSpezialitäten. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Gintritt 20 Alex Instrumental- Konzert, Grosser Ball. Pf. Kinder 10 Pf. Alexander Bau. Spezial Ausschant von Pakenhofer Lagerbier, hell und dunkel. An den Wochentagen findet das Konzert in den unteren Restaurationsräumen, Entree 10 Pf., Sonntag in dem oberen Saal, Entree 25 Pf., itatt. 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Abends Parquet 2 M. u. 1. w. Nachmittags Parquet 1,50 M. u. f. 1. burg hier eintreffe und am Montag 72 Uhr: Hig- life- Vorstellung. und Künstlerinnen bestehenden Gesellschaft mittels Sonderzuges von Ham Concordia- Festsale bit C. Saeger, s 64. Andreasẞtraße 64. Heute Sonntag: 64/13 Großes Donnerstag, den 23. November in meinem Circus( Karlstraße) den diesmaligen Cyclus mit einer Parade- Gala- Vorstellung eröffnen werde. 541 Vertrauend auf die mir und meinen Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Kegelbahnen, 6 Bill, pr. Std. 60 Pf. auch sind einige schöne Vereinszimmer zu haben. 3670L* Brunnenstr. 185. Gesangverein Liedesfreiheit I. Mitglied des A.-S.-B. Am Sonnabend, den 18. November 1993: Zur Feier seines 32. Stiftungs- Festés: Programin unentgeltlich. Carl Koch. Grosses Vokal- und Instrumental- Concert Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Mitgliedern bisher geschenkten: hoch. Jeden Sonntag und Donnerstag: schätzbaren Zeichen des öffentlichen Wohlwollens gebe ich der angenehmen Hoffnung Raum, daß mein Unter nehmen auch während diefer WinterSaison durch ein gleiches wohlgeneigtes Instrumental- Konzert. Entgegenfonimen und freundliche An Nach dem Konzert: Grosser Ball. 2 Orchester. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. erfennung meines Strebens feitens eines hochgeehrten tunstliebenden Publifums belohnt und gefördert werden wird. Hochachtungsvoll ddi Fr. Renz, Direktor. Hamburg im November 1893. Näheres durch weitere Anzeigen. Stettiner Sänger. Anfang Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf. Zum Schluß: Der grobe Gottlieb u. der sanfte Heinrich. Montag: Viktoria- Brauerei. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. in den Concordia- Festsälen, Andrenstraße 64. Zur Aufführung gelangt u. a.: Deutschland ein Wintermärdjen. Von Scheu. Mit Orchester-Begleitung.ge Billets à 30 Pf. Nach dem Concert: Tanz. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Bf. nadh. Treptow, Strasse. Treptow, 447/1 Park Bade's Volksgarten. Jed. Sonntag: Gr. Ball. Abonnement 1 M. Ausschank v. Weiss- u. Bair.- Bier. Louisenstädtisches Concerthaus 96 Berlin SW., Alte Jakobstrasse 37. Prachtvolle Säle für Vereine, Hochzeiten, Privatfestlichkeiten, ca. 600 Personen fassend, empfiehlt bei ff. Küche, und Getränk ( Weine erster Häuser), unter soliden Bedingungen. Feine Bedienung. Der jetzige Inhaber: C. Brennecke. Berantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 267. * 179 Gewerkschaftsbewegung und Sozialdemokratie. Sonntag, den 12. November 1893. 10. Jahrg. refrutiren, als Vorbilder der in der sozialistischen Gesellschaft zur Wozu sind die Auschlagfäulen da?- Die Buchdrucker Wahrheit werdenden Riesenproduktion" bezeichnet hätte, und Janiszewsti u. Quitt sandten den Herren Nauck u. Hartmann Bebel deutet es irrthümlich dahin, daß die Gewerkschaften heute 200 Plakate zum Ankleben zu, in denen die Kandidaten den Rahmen für die fünftige sozialistische Produktion abgeben" des 22. und 23. Bezirks, Paul Dupont und Friz Wilke, proDer füddeutsche Verfasser des ersten Artikels über obigen Auffassung meiner Aeußerung. Ich sage nur: Das Fach: berühmten Firma mit dem Bemerken refüſirt, daß der Anschlag sollten; dann polemisiren beide gegen ihre eigene irrthümliche flamirt waren. Der Auftrag wurde jedoch von der mehr als Gegenstand sendet uns folgende Erwiderung auf Bebel's Antwort: vereinswesen bringt den ungeschulten Arbeitern wenigstens die nicht erfolgen fönne, weil die Nominirung von Kandidaten durch Wenn ich Bebel auf seine zwei ausführlichen Artikel kurz rohesten Begriffe von der gemeinsamen Verwaltung eigener An- die Anschlagfäulen unstatthaft sei. Die albernen Scherereien, erwidere, so thue ich dies nicht um des Streites willen, sondern gelegenheiten bei. deshalb, weil es garnicht in unserer Macht liegt, die einmal daß wir Und wir wollen doch nicht glauben, die vor allem der Arbeiterpartei von der Anschlagsfirma Nauck u. einen sozialistischen Staat verwalten begonnene Debatte willtürlich zu beenden, ohne daß der Partei ehe nicht wenigstens die Mehrzahl der Arbeiter durch Hutschnur und provoziren förmlich eine energische Stellungnahme tönnten, Hartmann gemacht werden, gehen denn doch schließlich über die und der Sache geschadet wird. Alles, was wir auf dem Herzen diese Vorschule haben, muß heraus! Das ist meine Ansicht und vielen Anderen zentrirter also der politische Kampf um die Macht wird, desto statthaft ist die Nennung des Namens der von einer Partei gegangen ist. Je heftiger und fon gegen das Zopfthum, das diesen Monopolisten anhängt. Un geht es ebenso, das beweist der Verlauf der Berichterstattungen weniger kann die politische Bewegung für jene stille Schulung nominirten Kandidaten, ftatthaft ist es aber, daß die Lokale, in über den Kölner Parteitag im Lande. Die Frage der Betheiligung am Frankfurter Kongreß möchte Augenblick an die momentane Thätigteit aller Genoffen. Und in treiben, in der plumpften, aufdringlichsten Weise an den Ansorgen, denn desto höhere, Anforderungen stellt sie im gegebenen denen das Rowdythum im Cylinder und die Halbwelt ihr Wesen ich viel fürzer abthun, als Bebel. Bebel widmet ihr die ganze diesem Sinne tönnte es sogar nicht schaden, wenn die Gewerk schlagfäulen empfohlen werden, statthaft ist es, daß alle mögHälfte seiner Antwort, ich verwandte höchstens den fünften Theil schaften manchmal etwas gehätschelt würden selbstverständlichen Schwindelfirmen an den Anschlagsäulen Dumme anlocken. meiner Ausführungen darauf und will dies auch weiter so lich wieder ohne Ueberschätzung derselben. Ich denke, wir D, diese Liberalität, diese Sittlichkeit! Die Arbeitervertreter in halten, weil sie mir höchstens von symptomatischer Bedeutung einigen uns deshalb immer zu sein scheint. Außerdem treffen mich die Bemerkungen über Ueberzeugung, daß die Gewerkschaftsbewegung ungefähr in dem Kopf waschen, daß sie ihre Freude daran haben. enger auf die gemeinsame der Stadtverordneten- Versammlung werden den Herren schon den Die frühere Betheiligung der Partei an wissenschaft felben Verhältniß zur politischen steht, wie die Sozialstatistik zur lichen Kongressen, sowie über die Befugnisse des Partei- Sozialpolitik; die erstere gräbt das Material aus und stellt es Unsere Stadtverwaltung. Eine Lokalforrespondenz tages und Parteivorstandes in der Sache gar nicht, zurecht, mit welchem die lettere in den Kampf der Klaffen ein- meldet: Gine höchst eigenartige Enthüllung machte denn ich habe diese Argumente nicht gebraucht. Keine direkte, greift und entscheidend einwirkt. Der Gewerkschaftsbewegung am Freitag Abend ein Stadtverordneter in einer Veraber doch eine indirekte Antwort auf meine Vorhaltungen sollen haftet mehr der materialistische, der politischen Bewegung der fammlung der Grundeigenthümer des Ostens Berlins. In dem dagegen offenbar die Hinweise Bebels auf die„ Reformsimpelei" ideale Bug an. Wenn sich beide richtig ergänzen, wird eine un- Fragekasten des Vereins fand sich nämlich folgende Frage vor: und die falsche Stellungnahme der Gewerkschaften zum städtischen widerstehliche Macht aus ihnen, auch unter den schwierigsten Arbeitsnachweis in Frankfurt am Main fein. Diese Hinweise Verhältnissen. Das genügt einstweilen! Lokales. Der Unterricht in der Nationalökonomie wird von heute ab von der Arbeiter Bildungsschule fortan im Sind die Stadt- Bauräthe verpflichtet, den StadtverordnetenSigungen beizuwohnen?" zeigen immer deutlicher, daß Bebel lediglich schlecht unterrichtet Auf" Frankfurter Zeitung", die ich noch etwas gründlicher Hierauf gab ein anwesender Stadtverordneter folgende Ausit. Er glaubt, ich hätte besser gethan, das offizielle Protokoll fenne als Bebel, Ranossagang und andere Dinge gehe ich so funft: Die Stadt- Bauräthe sind zwar moralisch verpflichtet, den des Parteitags abzuwarten", ehe ich über die Kölner Debatte schrieb. wenig ein, als Bebel auf meine sonstigen Gründe eingegangen oben erwähnten Sizungen beizuwohnen und haben auch nur ein Bebel aber urtheilt über die Frankfurter Verhandlungen und noch ist. Er ersetzt die Prüfung der Gegenstände manchmal durch einziges Mal gefehlt. Es war dies bei den Verhandlungen über dazu in der absprechendsten Weise, ebenfalls ohne daß ihm heftige und absprechende Ausfälle. Da aber darin auch seine Erbauung des zweiten Rathhauses, einen Fall, den der Frage: irgend ein offizieller Bericht vorliegt. Ueber die Kölner Debatten unbestrittene Größe als begeisterter Agitator und Führer befieht, ſteller jedenfalls meinte. Die beiden Stadt- Bauräthe waren ater hatte ich doch wenigstens das Referat unseres offiziellen Zentral- nimmt man es gern in Kauf. Mir vor allem als beliebigen anwesend, wenn auch nicht in der Sizung, so doch im Organs; über die Frankfurter Verhandlungen können aber Bebel hat es gar nichts geschadet, der Gewerkschaftsbewegung hat es Foyer. Auf Befragen erklärten diese Herren bis jetzt nur private Mittheilungen vorgelegen haben. Bebel sollte genügt, und so schließe ich wie Bebel: dasjenige, was er von Anderen verlangt, doch auch gerechter Weise daß sie die Vorlage des Magistrats nicht gutheißen, aber als für sich gelten lassen. Und weil er diesen Grundsah nicht beobachtet, a colMagistratsmitglieder nicht gut gegen dieselbe sprechen könnten. tommi er eben in die unvortheilhafte Lage, ohne zuverlässige Sie zogen es daher vor, durch Abwesenheit zu glänzen!" Orientirung über den Frankfurter Kongreß zu schreiben. Auf demDer Lohn für diese Mantelträgerei wird am Montag aus gezahlt werden. felben ist teine, Reformsimpelei" getrieben worden, sondern gerade die Gewerkschaftsvertreter haben ihren sozialistischen Standpunkt fortwährend betont. Und fein Mensch hat der Organisation des Arbeitsnachweises im Anschluß an die von den Unternehmern Arbeitsnachweis- Bureau des Verbandes der Geschäftsdiener, beherrschte Gemeindevertretung das Wort geredet, sondern es ist verhandelt worden über die Organisation durch das Gewerbe- theilung! Noch einmal treten wir an Euch heran mit der Parteigenoffen, Arbeiter! Wähler der dritten Ab- Packer und Berufsgenossen, Neue Grünstr. 10, abgehalten. gericht, das eben gerade dem einseitigen Einfluß der Unter- Aufforderung zur Beachtung folgender Rathschläge. Benutzt den Schauspiele, die ein„ von" im Namen führen, soll die Ordre zu Der anständige" Rock. Den Mitgliedern der königlichen nehmer entrückt ist und von den Arbeitern mitverwaltet wird. Sonntag und den Wahltag zur eifrigen Agitation in den Kreisen gegangen sein, sich über die Berechtigung dazu auszuweisen. Die Dieser Vorschlag schneidet dem Arbeiterinteresse so wenig ins Eurer Verwandten und Bekannten, rüttelt die Indifferenten auf kunde hiervon hat ein bürgerliches Blatt, die Berliner Zeitung", Fleisch, daß seine Verwirklichung soeben von den Gewerkschaften in und ermahnt sie an ihre Pflicht. Keiner darf am Montag von auf die Entdeckung gebracht, daß das„ von" weder den Künstler, Berlin, Braunschweig, Barmen, Erfurt, Hanau, der Wahlurne fern bleiben. Frankfurt a. M, Mainz, Stuttgart u. s. w. ins Auge gefaßt wird. Ueber solche Dinge, nicht über die von Bebel be- Wählerlisten wohnte. Alle diejenigen, welche nach dem ein Herr oder eine Frau„ von" heute noch ziemlich häufig als etwas Jeder wählt in dem Bezirk, wo er bei Aufstellung der immer noch nicht recht einleuchten wolle. Um zu beweisen, daß noch überhaupt den Menschen mache, daß aber das letztere vielen haupteten, hat der Frankfurter Kongres wissenschaftlich, ohne 1. Juli d. J. verzogen sind, haben also in dem von ihnen Vornehmeres"," Respektgebietenderes" angesehen werde, führt das Beschlüsse zu fassen, verhandelt. Bekämpft man solche verlassenen Bezirk ihr Wahlrecht auszuüben. erhandlungen, dann müßte man jede wissen Bezirk In welchem Blatt eine Reihe von Beispielen aus dem täglichen Leben an. G3 schaftliche Diskussion in Wort und Schrift mit ist auf jedem Steuerzettel ersichtlich. Wer also fächlich heute schon fast vollständig abgewirthschaftet, und feine man wohnt, resp. bis 1. Juli gewohnt hat, rennt damit aber nur offene Thüren ein. Das„ von" hat thatGegnern als unrichtig bezeichnen und eine Art eine vom Abschließung vom gesammten geistigen Leben halten hat, orientire sich genau auf Magifirat ausgestellte Wahlfarte nicht er Stelle hat der anständige" Rock eingenommen. Was gilt ein der Gegenwart für die Partei proklamiren. Das wo sein Wahllokal belegen ist und übe trotzdem sein Wahl Bettler kostüm einherschreitet? Wer kazenbuckelt" vor ihm, dem Wahltableau, Herr von" im Arbeits tittel und was, wenn er im will aber Bebel gewiß nicht. Deshalb wird er nach Veröffent recht aus. Als Legitimation ist in etwaiger Ermangelung der und welcher Schutzmann blickt sehr viel respektvoller empor" lichung des Frankfurter Kongreßberichtes sein Urtheil gern be- vom Magistrat zugestellten Wahlkarte unbedingt die letzte wenn er an ihn mit einer Frage herantritt und sich als ein richtigen, auch in dem Sinne, daß der Kongreß nicht von oder vorlegte Steuerquittung vorzulegen, da in den Vorjahren Herr von" legitimirt"? Nein, verehrte Berliner Zeitung", „ Gegnern", sondern von uns sehr Nahestehenden arrangirt war. Wähler ohne Legitimation zurückgewiesen wurden. Keiner ver- einen anständigen" Rock muß man anhaben, wenn der Nun aber zur Hauptsache: zum Verhältniß der gewerkschaft- laffe sich auf persönliche Bekanntschaft der Mitglieder des Wahl- Schußmann respektvoller zu einem emporblicken soll, wenn der lichen und politischen Bewegung. Bebel erwidert mir: bureaus. Da bekanntlich in der Mittagsz it von 11 bis 2 Uhr Logenschließer im Theater tiefer vor einem kazbuckeln, der nur vor einer Ueberschätzung der Gewerkschaften will ich und des Abends von 5 Uhr ab der Andrang zum Wahllokal am Kaufmann schneller Kredit gewähren und die Gimpel sicherer warnen. Dann sind wir ja völlig leinig! Wem könnte es ein- stärksten ist, so ist jedem, der es möglich machen kann, auf die Leimruthe des Schwindlers und Hochstaplers gehen fallen, etwa die gewerkschaftliche Bewegung für wichtiger zu bringend anzurathen, in der übrigen erklären, als die politische? Hätte Bebel in meinem ersten Wahlrecht auszuüben. Beit fein sollen. Und die gute Familie" erschließt sich, von immer Es iſt wohl eigentlich Artikel auch nur ein Wort finden können, welches diese Deutung nothwendig, noch besonders darauf hinzuweisen, daß jeder nicht der wird freudiger als Schwiegersohn bewillkommnet, faum feltener werdenden Ausnahmen abgesehen, nicht dem schneller, zuließ, dann hätte er es sicher aufgespießt und triumphirend wie Wähler sich so zeitig wie möglich ins Wahllokal begiebt, damit welcher mit einem„ von" auf der Visitenkarte aufwarten fann, einen erbeuteten Stalp gezeigt. Also muß die Ursache zur auch nicht Einer durch einen etwaigen Irrthum in der sondern den Vorzug erhält in den meisten Fällen derjenige, Meinungsverschiedenheit doch auf seiner Seite oder wenigstens Wählerliste um sem werthvolftes Recht kommt, sondern immer welcher einen anständigen" Rock mitbringt, der auf ein„ anin seiner Ausdrucksweise gelegen haben. Seinen Hauptgrund legt noch Zeit übrig behält, das richtige Wahllokal aufzusuchen. ständiges" Portemonnaie schließen läßt. er jetzt in den geschriebenen Worten fest: mit der steigenden Zum Schluß appelliren wir an den bewährten Opfermuth der griffen hat, der kennt noch nicht einmal das ABC der Wer das nicht be= Uebermacht der sich immer mehr Konzentrirenden Kapitalmacht Parteigen offen, daß sie sich, soweit es in ihren Kräften steht, den Lehre muß dieser Kampf auch immer ein Kampf um die politische Macht Wahlfomitees am heutigen Tage bei der Flugblattverbreitung, des 19. Jahrhunderts. Mit der Anbetung leeren Buch von der gesellschaftlichen Gliederung am Ende werden." Es ist hochwillkommen, daß wir damit einer Ver- sowie am Wahltage Montag, den 13. November ständigung immer näher tommen. Zwar muß man jenen rich Beit von 10 Uhr früh bis Abends 7 Uhr zur Verfügung stellen. besitzenden) bürgerlichen Kreisen" so ziemlich vorbei; die halten in der stabenscheins" ist es heute in den besten( d. h. meisttigen Sah wieder gegen die Begründung in Schuh nehmen, die Auf zur Agitation für die Wahl! ibm Bebel ſelbſt giebt. Er beruft sich Auf zur Wahl! England, Amerika, Australien. Für die dortigen Arbeiter mußte Die Parole muß am Abend des Wahltages lauten: dolf nicht vermengen 9 Sieg auf der ganzen Linie! Das Wahlkomitee. " Ber es lieber mit der Anbetung des vollen Geldschranks. Und daraus erklärt sich die wachsende Gleichgiltigkeit gegen das mit Recht die Mahnung ausgesprochen werden, sich nicht blos ivon" im Namen. Die Berliner Zeitung" meint, es sei schon aus die gewerkschaftliche Organisation zu beschränken, sondern manches besser geworden, weil der Adel den Ast, auf dem er size, auch politische, sozialistische Arbeiterparteien zu bilden. Dort Achtung! felber abfäge. Denkt sie dabei an Herrn von Meyerink und fonnte in der That lange Zeit von einer Gewerkschaftsduselei" Parteigenossen des dritten Reichstags- Wahlkreises, welche Ronsorten? Nicht durch Sittenlosigkeit, sondern durch Vergesprochen werden. Was hat dies aber mit den deutschen Ver- gewillt sind, am Tage der Wahl, Montag, den 13. November, Schwendungssucht sägt der Adel den Aſt ab, auf dem st; hältnissen zu thun? Bei uns haben wir träftige politische und mitzuhelfen, werden ersucht, sich in folgenden Lokalen frühwirthschaftlichen Kredit bei der bürgerlichen Geseller untergräbt nicht seinen moralischen, sondern seinen gewertschaftliche Bewegung nebeneinander, und wir wollen 82 Uhr einzufinden. Für den 16. Bezirk bei Herschleb, Adalbertfroh sein, daß wir sie beide haben. Wir wollen sie auch straße 4, für den 18. Bezirk bei Flick, Simeonstr. 18, für den schaft. Und wenn jetzt nicht mehr„ die Geburt den das ist sicher ein Aft einfachster Klugheit; 20. Bezirk bei Schöbel, Köpenickersir. 121a und Schmiditr. 10a Werth des Menschen bestimmt," wie die aber wir wollen dahin streben, aus jeder mit allen Mitteln Wir ersuchen vor allen Dingen die Mitglieder des Wahlvereins, losgedroschen wird, wie auf einen Backesel", so liegt das eben liner Zeitung" meint, nicht mehr auf den Bürger soviel für unsere große Sache herauszuschlagen, sowie die Parteigenossen, welche selbständig sind, sich recht zahl an der Entwickelung des Kapitalismus, der dem Bürger ein als nur irgend geht, und um Dieses Streben drehte reich einzufinden. fich bisher der Streit. Es ist bezeichnend, duß wirthschaftliches Uebergewicht über den Edelmann" gab. Diese mir Bebelauf meinen Hauptwunsch nicht antwortet, Zeiten sind vorüber, das ist wahr. Aber dafür drischt jetzt der die führenden politischen Köpfe möchten in der Folge ihre Auf der Stadtverordnetenwahl zu helfen, können sich melden bei los, wie auf einen Backesel. Nicht mehr das von" adelt, aber Achtung! Die Parteigenossen, die gewillt sind, am Tage Bourgeois auf den Proletarier, der Kapitalist auf den Arbeiter gabe auch darin sehen, der gewerkschaftlichen Bewegung fräftigere Impulse zu geben. Darauf fommt es aber in der Praxis an. Je Rattte, Krautstr. 48, und bei Wilte, Andreasstr. 26. auch nicht( noch nicht!) der innere Werth, nicht die Leistungsgrößer die Schwierigkeiten für eine Ausbreitung der gewerk fähigkeit im Dienste des Allgemeinwohls, sondern das Geld! fchaftlichen Bewegung auf gewissen Gebieten( Landarbeiter, HausDer bessere Rock heißt heute nur deshalb an ständig", weil man industrielle, Staatsarbeiter, Postbedienstete) find, desto mehr be freijes! Diejenigen Genossen, welche gewillt sind, am Tage der anständiger er sein. Diejenigen Proletarier, welche ihr Parteigenossen des 6. Berliner Reichstags- Wahl- meint, wer zahlungsfähig ist, müsse auch unter allen Umständen ein darf es ja gerade der Unterstützung weitsichtiger Elemente, Wahl, am 13. November, behilflich zu sein, werden ersucht, sich Beruf nöthigt, beffere Kleider zu tragen, müssen oft genug die ärger um hier doch Etwas zu leisten. Außer den in meinem ersten in folgenden Lokalen Morgens 8 Uhr zu melden: Artikel genannten Beispielen nenne ich hier ein weiteres: die liche Erfahrung machen, daß sie von der bürgerlichen Gesellschaft Agitation für ein jreieres Gesetz zu gunsten der Fach- und Für den 36 Bezirk bei Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. als zu ihr gehörig reklamirt werden, obgleich sie sich zum Berufsvereine. Man hat sie viel zu wenig angeregt, weil man Für den 37. Bezirk bei Gna dt, Swinemünderstr. 120. schmutzigen Kittel des Arbeiters hingezogen fühlen. Der Arbeitsimmer das politische Vereinsrecht mehr im Auge hatte. Erst straßen- Ede; daselbst können auch die Wählerlisten eingesehen Rock das Symbol des Bourgeois ist. Wenn die ,, Berliner Zeitung" Für den 41. Bezirk bei Engel, Müller- und Anton- tittel ist das Symbol des Proletariers, wie der anständige" wenn man den Gewerkschaften, ohne sie irgendwie zu über- werden. schäßen, solche Aufgaben stellt, gewinnt man Handhaben, um unund mit ihr die bürgerliche Klasse dem auf sein von" pochenden fähige Leiter derselben zu kritisiren und zu entfernen. Stellt Adel zuruft: Sie gut bürgerlich alleweg!" so ruft die Geldsack pochenden Bourgeoisie zu:„ Sie gut proletarisch alleweg!" Urbeiterklasse der auf ihren„ auständigen" Rock, will sagen: auf den Das Wahl- Komitee. Die Vertrauenspersonen. man den Gewerkschaften aber solche Aufgaben nicht, dann trägt Revolverpolitik. Die Bolts- Zeitung" bringt den nach man eben indirekt dazu bei, daß sich der Bethätigungsdrang der stehenden Revers, der von den Konservativen und Antisemiten Gewerkschaftsführer in die falschen Bahnen lenkt, die man ihnen zur Rettung des Stadtverordneten Prezel den Wählern vorhinterher abschneiden muß. Und wenn es richtig ist, daß der gelegt wird, zur Veröffentlichung: Kampf immer mehr ein Kampf um die politische Macht werden muß Bebel trifft damit durchaus den Nagel auf den Kopf Vertraulich! Siermit gebe ich die Erklärung ab, daß ich bei der am so braucht man die Gewerkschaften als Vorschulen und Drill 13. November d. J. stattfindenden Kommunalwahl in der Zeit meister desto nöthiger. Hier wundere ich mich, wie mich die von.. Uhr Vormittags bis Uhr Nachmittags meine Redaktion des Vorwärts" und Bebel so gründlich mißverstehen Stimme dem Stadtverordneten Herrn Fabrikbesizer Franz Brezel, fonnten. Ich bezeichne die Gewertschaften als Vorschule Große Hamburgerstr. 32, geben werde. für die öffentliche Verwaltung der Arbeiterinteressen. Die Re- Hoffentlich zeigen die Arbeiter, denen solcher Wisch vorgelegt daktion des Vorwärts" deutet dies irrthümlich dahin, daß ich werden sollte, den Ueberbringer in ganz energischer Weise, wo die Betriebe, aus denen sich die gewerkschaftlichen Kreise der Zimmermann das Loch gelassen hat. st Ueber Untersuchungen des Gehörs bei Schulkindern, welche in den Jahren 1892-93 in Luzern vorgenommen worden find, bringt die Novembernummer des Zeitschrift für SchulGesundheitspflege" auf grund der Veröffentlichungen des untersuchenden Arztes Dr. Nager einen längeren Bericht, aus dem manches auch für uns mit bezug auf unsere Berliner Verhältnisse von Interesse ist. Der Bericht weist auf die Häufigkeit der Ohrenleiden gerade bei Kindern hin und betont deren Einfluß auf die Leistungen in der Schule. brechen werde häufig genug von der Umgebung, felbit Das Ge von Den weniger aufmerksamen Eltern und dem durch Nachdem erst am eine übergroße Schülerzahl sonst genug in Anspruch genommenen| anlassung zu dem Unfall noch nicht völlig fargelegt; doch scheint| Geschüßgießerei angefertigt. Der ihnen gezahlte Lohn sei Lehrer übersehen oder noch öfter als 3erstreutheit und Launen- die durch den starten Nebel verschleierte Fernsicht die Schuld zu ein so geringer gewesen, daß sie nur bei gutem, gehaftigkeit erklärt und dementsprechend auch gerügt." Die Er- tragen. weichtem Rohrmaterial zurecht gekommen wären. In den gebnisse der in Luzern an 1386 Schulkindern vorgenommenen Dreihundert Mark Belohnung setzt Herr Jaques Kempstis'schen Werkstätten aber sei das Rohr nie ordentlich geUntersuchungen waren recht ungünstig und bewiesen in der That Raphaeli für Ergreifung der Person aus, die von einem Stadt. weicht worden. Als die Kalamität zu groß wurde, habe man Bromenaues beschlossen, den Bersuch einer Einigung über einen höheren einen höheren Bei einer Anzahl Kinder, 28, ging die Schwerhörigkeit sogar so bahnwagen aus mehrfach Schüsse auf seine Neue Promenade 8 Affordpreis oder Lieferung ausgesucht guten Materials durch weit, daß Flüstersprache auf beiden Ohren nur noch in zwei belegenen Geschäftsräume abgegeben hat. Kempfis zu unternehmen. Eine Kommission sei gewählt worden, Meter Entfernung gehört werden konnte, und bei 33 Kindern Mittwoch ein solches Attentat verübt wurde, hat sich das frepel- die am 28. September den letzteren durch zwei Abgesandte in der lag die größte Hörweite für beide Ohren sogar unter 60 3entius einem in der Nichtung nach dem Bahnhof Friedrichstraße nachrichtigte. Kempfis habe darauf auch im Komtoir mit der Komhafte Spiel am Freitag Vormittag gegen 11 Uhr wiederholt. Markthalle, wo derselbe einen Stand hat, von dieser Absicht bemeter, das heißt, etwa zwei Fuß. Dr. Nager bemerkte dazu: fahrenden Zug wurde ein Asphaltstein gegen eine der großen mission verbandelt, sei aber bald sehr ungeberdig geworden und Daß diese lette und, wenn nicht besondere Intelligenz besteht, auch die zweitlezte Klasse nicht zum Befuche der gewöhnging in Trümmer. Zum Glück find feine Personen verlegt welche sich der Einigungsbewegung angeschlossen hatten. Der Die Scheibe was nicht habe schließlich alle bie in einer zornigen Aufwallung entlassen, lichen Schule zuzulassen ist, erscheint selbstverständlich, besonders werden. Wer den Thater derart nachweisen kann, daß er ge- Beklagte bestreitet, die Kläger entlassen zu haben, und behauptet, bei jüngeren Schullindern." Ja, wer soll darüber entscheiden, richtlich zu belangen ist, erhält obige Belohnung. wenn selbst der Lehrer nicht immer im stande ist, die Schwer- richtlich " le sunt am Zum Boykott der Charitee. Die Bentral- Kranken- und Sterbefasse der Schuhmacher und verwandten Berufsgenossen Deutschlands( E. H. 91, örtliche Verwaltungsstelle Berlin) faßte in der Mitgliederversammlung vom 5. d. M. den Beschluß, Zur Vermeidung der Choleragefahr hat die Regierung Kranke der Charitee bis auf weiteres nicht zu überweisen. Dieser zu Potsdam für die an der Havel belegenen Ortschaften neue Beschluß soll jedenfalls nicht früher aufgehoben werden, bis die Vorsichtsmaßregeln angeordnet. Zustände sich in der von öffentlichen Versammlungen gewünschten Weise gebessert resp. Den an solche Anstalten zu stellenden gerechten Forderungen seitens der Direktion entsprochen wird. Desgleichen beschloß die Ortskasse der Uhrmacher in der Versammlung vom 9. November einstimmig die Verhängung des Boykotts über die Charitee. dieselben hätten gestreift. Uebrigens hätten sie teine Veranhörigkeit zu erkennen? Bei den Kindern der Reichen thut es der Der Winter holt sich unter Hungernden und Obdachlosen laffung gehabt, über das Rohr zu klagen, es habe sich lediglich Hausarzt, bei den Kindern der Armen, die kein Geld haben, um schon seine Tribute. 213 geſtern Worgen gegen 1 Uhr Arbeiter um eine Lohnforderung gehandelt. Das vorhandene Rohr sei immer gleich zum Arzt zu rennen, bleibt das Uebel unbeachtet der Stralauer Delfabrik den Bahnweg unweit des Rummels: am Tage ihrer Arbeitsniederlegung, am 28. September, so gut geoder unbehandelt. Hier müßten die Schulärzte eingreifen, burger See's paffirten, sahen sie dort einen Mann leblos auf weicht gewefen, daß ein am Nachmittag zugereifter Korbmacher, auf die wir in Berlin immer noch vergeblich warten, weil die dem Erdboden liegen.' Wie sich herausstellte, hatte der Betreffende, der bei ihm„ anfragte", es für gut und sofort verarbeitbar fand, als liberale" Mehrheit der Stadtverordneten Bersammlung, die ein obdachloser 40jähriger Arbeiter Gumpert, dort zu nächtigen er es auf seinen, des Beklagten, Wunsch untersucht hatte. Korbmacherauch"-liberale fammt der echt" liberalen, die diesbezüglichen versucht und war bei der Stälte eriroren. Das Opfer unserer meister Jungnickel, als Sachverständigergeladen, kann nur aussagen, Anträge der sozialdemokratischen Stadtverordneten abgelehnt hat. herrlichen Gesellschaftsordnung wurde nach einem Stralauer daß er vier Lage nach jener Streitaffate am 2. Oktober also, mehrere Daß die Schwerhörigkeit das Lernen erschwert, also eine Unter- Restaurant geschafft und dort gelang es nach mehrstündigem Bentner Rohr in verwendbarem weichen Zustande bei Remplis fuchung des Gehörs aller Schulkinder auch im Interesse der Bemühen, G. ins Leben zurückzurufen, worauf man ihn in ein vorgefunden habe. Auf Anregung Keller's führt er noch aus, Schule wäre, hat man bei den Luzernischen Schulkindern mit Berliner Krantenhaus brachte. no bildspul daß vier Stunden im Wasser gelegenes Rohr schwer zu verschlechtem Gehör auch an den schlechten Zensuren nachweisen si arbeiten sei, daß es aber nicht durchaus nöthig wäre, Röhr können. Dabei ist die Schule sogar theilweise mit an der Ver- Niedliche Zustände enthüllt eine Beschwerde, die von Saus länger im Wasser liegen zu lassen; das nasse Rohr weiche, wenn schlechterung des Gehöres der Kinder Schuld. Dr. Nager scheidet befizern in der Zimmerstraße an das Polizeipräsidium gerichtet es ruhig längere Zeit liege, gründlich durch infolge seiner die Ursachen in solche, die innerhalb, und solche, die außerhalb ist. Auf dem Grundstück Zimmerstr. 15 befindet sich bekanntlich Porösität. Daß das von ihm untersuchte Rohr gut geweicht der Schule liegen. Unter den letzteren nennt er das Klima und ein Depot für zwei Kolonnen der Straßenreinigung. Das Depot war, sei deshalb kein Beweis für den weichen Zustand deſſelben die Rauch und Staub enthaltende Luit, und er fährt dann fort: it in zwei Schuppen untergebracht, welche, obgleich integrirender am 28. September. Pietscher, der nom Beklagten erwähnte Ghenso einflußreich sind auch häusliche Mißverhältnisse und Theil des in Privathänden befindlichen Grundstückes, Eigenthum zugereifte Korbmacher, erflärt, er hätte am 28. Sepfoziales Glend, welche Vernachlässigung, besonders der kleinern der Stadt Berlin sind und zwar auf grund einer alten Gerecht- tember, Nachmittag um 22 Uhr, als er das Rohr unterKinder, zur Zeit des beginnenden Ohrenleidens, sowie der Refon- fame. Beide Kolonnen der Straßenreinigung zählen über suchte, es sofort verarbeiten tönnen, so brauchbar sei es gewesen. valeszenz von Katarrhen und Infektionskrankheiten zur Folge 100 Arbeitsfräfte, troydem fehlt auf dem Depot jede Bedürfniß- Keller zweifelt dies Gutachten an und meint, diefer Sachbaben." Als Ursachen, die in der Schule liegen, nennt Dr. Nager anstalt, und die Leute müssen, wenn sie ein Bedürfniß befriedigen verständige werde auf die für einen Zugereiften verlockende AusStaub und überhitte Luft, und er verlangt rationelles Rebren", wollen, die Nachbarhäuser aufsuchen, woraus naturgemäß Miß- ficht hin, nach ein paar Tagen bei Kemptis in Arbeit zu treten, d. h. feuchtes Aufnehmen des Staubes. In den Berliner stände für beide Theile entstehen. Die Beschwerdeführer wünschen das Rohr schon für gut befunden haben. So sehr gründlich Gemeindeschulen wird nach den Angaben der Lehrer und Leh- nun, daß das Polizeipräsidium den Magistrat anhält, auf dem werde er es auch nicht untersucht haben; bei jedem Bunde bererinnen selber weder rationell" noch zu rechter Zeit gefegt, Depot Bedürfnißanstalten einrichten zu lassen. fänden sich weiche Rohrenden, die ihn vielleicht arretirt hätten. und die Klagen über die ungesunde Luft in den Schulzimmern Pietschel beschwört seine Aussage. Keller schlägt hierauf sind so alt, daß man schon gar nicht mehr darauf achtet. Vei dem Transport Geisteskranker scheint in neuerer einen seiner Kollegen, der nicht mittlagt, als Zeugen dafür vor, Dr. Nager verlangt im Interesse einer gründlichen Rei- Beit vielfach nicht mit der nöthigen Vorsicht zu Werke gegangen daß der Werkführer des Herrn Remptis in der nigung für die Schulstuben sogar- Parkett! Ueber den zu werden. Am vorigen Sonntag reisten mit einem Personen- 27. September dieses Jahres stattgefundenen RorbmacherNußen einer ärztlichen Untersuchung der schwerhörigen Kinder zuge der Ostbahn ein Herr und zwei Damen in einem Wagen Versammlung zugegeben habe, daß der Uebelstand zu harten sagt er zum Schluß, er habe sich oft freuen können zu sehen, abtheil britten Klasse gemeinsam; später setzten sich, Rohres thatsächlich existirte, daß Herr Kempkis nicht zur daß bei im Unterricht zurückgebliebenen Kindern durch die Gehör- da der Zug stark befeßt war, noch andere Fahrgäste zu ihnen. rechten Zeit für Rohr sorgte und so der Weichungsprozeß fein untersuchung als eigentliche Ursache des vermeintlichen Unfleißes Plötzlich fingen der Herr und die eine Dame während der Fahrt gründlicher sein fonnte. Der Wertführer Schmidt beschwört, eine Hörschwäche sich herausstellte und somit den Betreffenden an zu toben; die zweite Dame, welche sich bei dieser Gelegenheit nicht jene behauptete Neußerung gethan, sondern in der Ver und mit dem Dame, welche sich bei dieſer Gelegenheit nicht jene behauptete Aeußerung gethan, sondern in der Bererst jetzt volle Gerechtigkeit zu Theil wurde". Sehr schön! sagen als die Wärterin der beiden Kranken zu erkennen gab, war nicht sammlung den Zwischenruf gemacht zu haben: Das ist ja alles da die Organe des" Freisinns", auch die radikaleren", aber das im Stande, diese zu beruhigen. Die übrigen Fahrgäste mußten Lüge. Unter seinem Eide behauptet er ferner, das am 28. Eepalles ist Sache der Eltern, in deren Rechte nicht eingegriffen in andere Wagenabtheilungen untergebracht werden, während tember zu verarbeiten gewesene Rohr habe zum Theil eine ganze werden darf, und von denen manche das Almosen" einer Unter- die Bahnbeamten sich bemühten, der Wärterin Beistand zu leisten. Nacht, zum Theil noch einen Tag und eine Nacht im gefüllten suchung durch Schulärzte zurückweisen würden. Und darum läßt Der geistestrante Herr wurde bald ruhiger, wogegen die Dame Waterbottich gelegen.( Als Zenge diese Ausführung macht, entman die Kinder derjenigen, welche sich keinen eigenen Arzt leisten lange Zeit laut tobte und sich die Kleider vom Leibe riß. Diese eht eine allgemeine Unruhe unter den Klägern, von denen einige tönnen, frank bleiben und verfümmern. p Leute von der Fahrt auszuschließen, war die Bahn- den Zeugen der Unwahrhaftigkeit zeihen.) Beuge behauptet weiter, verwaltung wohlberechtigt, würde sich aber nur in andere Ver- im Komtoir des Arbeitgebers von Keller gehört zu haben, daß die legenheiten wegen geeigneter Unterbringung der Kranten versezt Kläger eine Lohnforderung ftellten. Daraus, daß vor Ablauf haben. der Verhandlung mit Kempkis ein Theil der Leute angezogen" auf dem Flur und den Treppen herumſtand, habe er geschlossen, einen Streit. Die 17jährige Tochter des Restaurateurs Wolf beschwört, daß am 28. September, Morgens 9 Uhr( also vor der Anwesenheit des Beklagten im Komptoir) Vielfache Zugverspätungen bat der gestrige intensive einige Gesellen des Beklagten in die Restauration ihres Baters Nebel auf der Stadt- und Ringbahn veranlaßt. Manche Züge, gekommen feien und auf ihre Frage: Na, Sie streiken insbesondere die Vorortzüge verspäteten sich um mehr als eine wohl schon wieder? geantwortet hätten: Jawohl. Diese halbe Stunde, da auf eine Entfernung von zehn Schritt kein Bengin ist bei ihrer Aussage so befangen, daß fie, Signal zu sehen war und die Züge deshalb vor den Stationen die erst sagte:" Die Leute haben mir selbst gesagt, fie streiften," nur in langfamem Tempo und fortwährend pfeifend fahren auf die mehrmalige direkte Frage des Vorsitzenden, ob die Leute ihr geantwortet: Jawohl, wir streiten," jedesmal nur ein KopfDie Orts- Krankenkasse der Tischler und Pianoforte tonnten. in nicken hat. Die Kläger wurden mit ihrer Klage, nachdem noch arbeiter giebt bekannt, daß der Vorstand am 10. September die Eine entsetzliche Rohheit offenbarte sich heute in dem einige Zeugen, die nicht viel zur Sache ausführen können, verCharitee besucht und daraufhin am 12. September der Direktion 15 jährigen Arbeitsburschen Richard Scholz aus Oranien nommen waren, tostenpflichtig abgewiefen. Nach einigen Worten die Bedingung gestellt hat, unter feinen Umständen Mitglieder burg, der unter der Anklage des schweren Sittlichkeitsverbrechens des Vorsitzenden hielt der Gerichtshof die von Keller beantragte der Kaffe auf Station 23 zu verlegen, da der Bodenraum eher vor der ersten Straffammer am Landgericht II stand. Der junge Fortsetzung der Beweiserhebung für überflüssig. einer Herberge als einem Kranfensaal ähnlich sei. Mitglieder, Bengel ist erst fürzlich in Gemeinschaft mit mehreren Burschen se die als Patienten auf der Syphilisstation waren, haben die im zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt worden und zwar wegen Gewerbegericht. Sigung vom 8. November. Die TapezierVorwärts" erschienenen Veröffentlichungen durchaus bestätigt. eines tapitalen" Streiches. Die Burschen waren auf dem Felde gehilfen Seidel, Hoppe und Putius flagen gegen die Seitdem werden Krante nur auf ihren ausdrücklichen Wunsch der über die abseits liegenden Handkörbe der Schnitter Firma J. C. Pfaff auf Auszahlung des ihnen angeblich auf 5 Charitee überwiesen. hergerathen, in welchen diese ihre Mahlzeiten und ihren resp. 3 Tage vorenthaltenen Lohnes. Begründet wurde diese Schnaps verwahrten. Sie aßen die Lebensmittel auf und Klage damit, daß ihnen gesagt sei, sie hätten die Arbeit auf Die wunderbaren Eisenbahnzustände der Arbeiterzüge, tranten den Schnaps aus und als die Schnitter sich zur Mahlzeit mehrere Tage auszusehen. Das Gericht unter Vorsiz des Herrn über welche der„ Vorwärts" in Nr 265 berichtet, finden ihr niederließen, da fanden sie in den Taschen Exkremente und in Assessor Freund entschied dahin, daß das Aussehen der Arbeit über welche der Vorwärts" in Nr 265 berichtet, finden ihr Gegenstück zu andern Tageszeiten auf den Vorortbahnen. Wäh- den Flaschen eine ekelhafte Flüssigkeit. In dem heute vorliegenden nicht mit Aufgeben derselben identisch sei; wenn ein Arbeiter rend in den Zeiten starten Verkehrs die Arbeiter durchaus un zweckmäßig des Morgens befördert werden, fahren des Abends Falle wurde dem Angeklagten zur Last gelegt, am 2. Juni d. J. daher auf Verlangen des Unternehmers oder seines Stellvertreters 3. B. auf der Wannseebahn zwischen 9 und 11 Uhr menschenleere ein breijähriges Mädchen in den Schloßpark gelockt und in die Arbeit ausseye, so sei ihm die Zeit, wo er gefeiert habe, zu Büge spazieren. Die Züge von Zehlendorf beziv. Wannsee nichtswürdiger Weise verletzt zu haben. Als das Kind schrie, entschädigen. Hierbei fomme es nicht darauf an, ob die betr. bringen zwischen 10 und 12 Uhr in unnütz furzen entriß er ihm die Puppe und mishandelte daffelbe. Das Kind Arbeit im Stück oder Affordlohn, mit oder ohne KündigungsZwischenräumen 6-8 Menschen nach dem Wannseebahnhof mußte gleich darauf, nicht wegen der Mißhandlung, sondern bedingung übernommen worden sei. In diesem speziellen Fall Berlin und ähnlich ist es mit Vorortzigen, welche die Stadtbahn wegen der Vergewaltigung, in ärztliche Behandlung gegeben fam es zu einem Vergleich, in dem die Klägerischen Topezirerdurchlaufen. Leere Büge fahren zur Unzeit zwischen Spandau werden. Der hoffnung volle Bursche wurde zu einem Jahre gehilfen sich mit 49 W. satt der geforderten 58 M. 50 Pf. begnügten.de i und Berlin, während um die Zeit, wenn die Arbeiter Abends Gefängniß verurtheilt. an " Alexanderplatz überschreiten wollte. König wurde von den Pferden zu Boden gerissen; dabei fam er so unglücklich unter die Räder zu liegen, daß er einen Rippenbruch, sowie schwere innere Verlegungen davontrug. K. wurde mittels Droschte nach seiner in der Brunnenstraße belegenen Wohnung, woselbst er hoffnungslos danieder liegt. UD 50 eds midi von der Arbeit fommen, so wenig Plaz ist, daß viele stehen müſſen Ueberfahren wurde Freitag Nachmittag von Ein ländliches Drama wurde in der Verhandlung vor um nur mitzukommen. Seit Jahren schon kosten diese Spazier- einem Schlächterwagen der Handelsmann König, als er den Augen geführt, welche gestern vor dem Schwurgericht des Landfahrten auf allen Strecken enormes Geld. Man sollte denken, gerichts I stattfand. Die Arbeiterehefrau Anna Maria Schulze es müste von Halbjahr zu Halbjahr doch endlich bemerkt und geb. Urban war des wissentlichen Meineids beschuldigt. Sie zweckmäßig geändert werden, aber es bleibt alles behaglich beim hatte einen Säugling mit zur Gerichtsstelle gebracht und mußte alten. Es scheint, als ob sich die dazu berufenen Beamten für die Verhandlung einmal auf eine halbe Stunde ausgesetzt werden, die richtige Eintheilung der Vorortzüge nach den Verkehrsbedürf damit die Angeklagte ihrem Kinde Nahrung geben fonnte. Bald nissen sehr wenig intereffiren. Andererseits fehlt es schon seit Jahren nach der vor etwa zehn Jahren eingegangenen Ehe der Aneiner immer dringlicher werdenden Verkehrsverbesserung, geklagten verfiel ihr Mann in Geisteskrankheit. Er ist zwar zur nämlich der Einführung von Nachtzügen auf der Stadtbahn und Erschossen hat sich in der verwichenen Nacht um 21/2 Uhr Beit arbeitsfähig, aber die über ihn verhängte Entmündigung dauert den Vorortzügen. Um 11 Uhr Abends sieht jeder Außenwohnende auf der Bank am nördlich belegenen Springbrunnen vor dem fort. Im Jahre 1887 mußte die Angeklagte infolge der Krankängstlich nach der Uhr: ich muß fort, der letzte Bug geht um Brandenburger Thor ein in den dreißiger Jahren stehender un heit ihres Ehemannes ihren einzigen Knaben zu ihren Eltern, 12 Uhr." Auf der einen Seite Knickerei bei großem Verkehrs- bekannter Mann durch einen Schuß aus einem Revolver in die den Altsitzer- Eheleuten Urban im Dorfe Morgau, Kreis Calau, andrang, auf der anderen Seite fast unnüte Spazierfahrten und rechte Schläfe. Er war sehr gut gekleidet und trug einen auf bringen. Nach einigen Jahren traten die Eltern der Angefrähwinflige Berkennung und Nichtachtung wichtiger Verkehrs- den Namen" Ifidor Bottsbein" lautenden Pfandschein bei sich. flagten mit Ansprüchen hervor. Sie behaupteten, daß sie mit bedürfnisse. Genau an derselben Stelle erschoß sich in derselben Weise am der Angeklagten ein Abkommen dahin getroffen hätten, daß dieEin Eisenbahnunglück, das leicht noch schwerere Folgen 5. d. M. ein Schneider Maschen aus der Neuen Jatobitraße. felbe für die Pflege ihres Kindes monatlich 9 M. zahlen solle. hätte nach sich ziehen können, hat sich gestern Morgen um 8 Ühr Polizeibericht. Am 10. d. M., Vormittags, fuhr unter Die Schuld der Angeklagten sei nach und nach auf 254 M. an42 Minuten auf dem Bahnhof Charlottenburg ereignet. Um der Stadtbahn Ueberführung an der Stralauerbrücke ein Bier- gelaufen. Dieser Betrag wurde schließlich von den Urban'schen diese Zeit war am Bahnsteig D. der Südringzug 1218 vom wagen derartig gegen eine Droschke, daß diese umstürzte. Die Zoologischen Garten her eingefahren und mußte auf den Zug beiden Fahrgäste sowohl als auch der Kutscher blieben anaus Westend warten, um etwaige Reisende nach der Richtung scheinend unverletzt. In der Nacht zum 11. d. M. schoß auf Potsdamer Bahnhof mitzunehmen. Als drei Minuten verstrichen dem Plage vor dem Brandenburger Thor ein etwa 40 Jahre waren, fuhr der Zug 1328 der Stadtbahn, der gleichfalls von alter Mann sich mit einem Revolver in den Kopf. Er wurde Station Boologischer Garten herkam, von hinten auf den halten- noch lebend nach der Charitee gebracht.- Im Laufe des Tages den Zug auf. Die Maschine des auffahrenden Zuges 3er trümmerte die Kopfseite des hinter ihr gehenden Wagens und fanden zwei kleine Brände statt. d brang mit den Buffern in den Schuhwagen hinein, der aber nach degules Bestimmung des Eisenbahn- Reglements leer gehalten wird. Die Buffer wurden arg verbogen. Ferner wurde noch ein zweiter Wagen des Buges in Mitleidenschaft gezogen. Von dem Südringzuge 1218 find zwei Wagen arg beschädigt worden. Das Beamtenpersonal verlor Gerichts- Beitung. eides an. Eheleuten gegen ihre Tochter eingeklagt. Im Civilprozeſſe beschwor die Beklagte, daß sie nie eine Bergütung für beschwor die Beklagte, daß sie nie eine Bergütung für die Pflege des Kindes zugesagt habe, und daß man sogar ihr Verlangen auf Herausgabe desselben abgeschlagen habe. Die Urban'schen Eheleute wurden infolge dieses Schwurs mit ihrer Klage abgewiesen, sie zeigten darauf ihre Tochter wegen MeinJin gestrigen Termine traten die Eltern und der Schwager der Angeklagten, sowie eine Anzahl Dorfbewohner als Belaftungszeugen auf. Der traurige Eindrud, den die Verhandlung machte, wurde durch das Aeußere der Zeugen noch erhöht. Die meisten waren so gebrechlich, daß sie mit Hilfe von Stöcken in den Saal hineinhumpelten. Der Vater der Angeklagten hatte ein Auge verloren; zwei Zeugen waren schwernicht, und der Vorsteher der Haltestelle Charlottenburg Gewerbegericht. Ein Monstre proze B, Walter und hörig, ein Zeuge hob eine verstümmelte, ein anderer eine verließ die in Mitleidenschaft gezogenen Wagen des Südringzuges Genoffen kontra Kempfis" benamset, beschäftigte ant 10. Novbr. bundene Hand zum Schwur empor. Die Urban'schen Gheleute aussehen, diesen aber weiterfahren. Der Zug 1328 mußte von in dreistündiger Verhandlung die Kammer IV unter Vorsitz des behaupteten mit aller Bestimmtheit, daß ihre Tochter einen den Reisenden geräumt werden und verblieb auf der Station. Assessors We I B. Das nicht allzu große Terminszimmer war Meineid geleistet und auch die übrigen Belastungszeugen wußten Die Paffagiere wurden mit dem nächsten Zuge weiter befördert. bis auf den letzten Stehplay von den Parteien und Beugen ge- eine Reihe von Thatsachen anzuführen, wodurch die Angeklagte Leider ist der Zusammenstoß nicht ohne Verlegungen von Menschen füllt. 52 Rorbmachergehilfen flagten gegen den Korbwaaren belastet wurde. Staatsanwalt Müller I plädirte für die Schuld geschehen. Der Maurer Hermann Meier, Gneisenaustraße 71, Fabrikanten Kemptis auf Zahlung von insgesammt 1880 Mart der Angeklagten, während der Vertheidiger, Rechtsanwald wurde an der linken, der Handelsmann Franz Seemann, Frieden Lohnentschädigung; sie hielten sich für unrechtmäßig entlassen. Backscher, ausführte, daß das Erinnerungsvermögender straße 56, an der rechten Kopffeite getroffen, und der Bau- Der Mittläger Keller hatte Vollmacht zu ihrer Ver- Angeklagten durch das ihr überreichlich zu Theil geEr begründete die Klagen: Sie, Kläger, wordene Elend wohl geschwächt sein tönnte und deshalb anschläger Rudolf Freese, Grüner Weg 41, erlitt einen Stoß an tretung. beim Beklagten Kugelkörbe für die königliche höchstens eine Fahrlässigkeit vorliege. on der Stien. Die fofort eingeleitete Untersuchung hat die Ber- hätten ideizts Nach der Versammlung geselliges Betſammenſein mit Tanz. Freie Vereinigung der Zwicker und Berufsgenossen. Am Sonntag, 1 Bergnügungsverein elgo 2 Montag 2 SumoTheaterverein BergnügungsTheaterverein halia bei Schröder, in Stralau, Nachm Die Geschworenen sprachen die Angeklagte weder des wissent-| geht eine sofortige Sammlung von 16,50 M. für den Stellen-| bem 1. b. M. Bergnügungstlub Ostend, Krautstr. 6 bet Rudolf v. 5-6 Uhr. lichen noch des fahrlässigen Meineids schuldig, worauf ein frei- nachweis hervor. Am Sonntag, den 12. d. Mts., findet bei be Brivat- Theatergesellschaft Wa I balla, Nachm. 8% Uhr Dresdenerstr. 45 bet sprechendes Urtheil gefällt werden mußte. Brübning, Rosenthalerstr. 11/12, ein gemüthliches Beifammensein Bachmann, Sigung. Geselliger Verein der Fellenbauer, Gartenstr. 16: mit Vortrag statt, zu dem die Kollegen zahlreich erscheinen mögen. bet Metzner, jeden Sonntag v. b. 1. b. M. Bevband her in Holturaveisingegen gabinete erfdeinen mogen, ta nb 2, breastfr. 16, bei gille, alle 14 zage Gigung. schäftigten Arbeiter Charlottenburgs. Versammlung am Sonntag, den ristischer Berein Pipifar bei Kröſche, Fichtefiraße 10. 12. November, Nachmittags 4% Uhr, im total Krause, Bismarckfir. 74. Nora, Märkischer Hof, Admiralstr. 18c, ben b Gegen das ver- Referent Timm über: Die Preistämpfer der modernen Arbeiterbewegung. verein" Felfenfeft", Rirborf, Hermannstraße 167 bei Fülleborn, 8 Uhr Kartentlub uftige Brüder", Krautftr. 48 bet Rattle, Abends 8 Uhr. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag. Theater- und Bergnügungsverein Sarletin, heute Nachmittag 5 Uhr Zeugoffer in Theaterverein Theaterverein Concordia Beughofstraße 8 bet koch. Othello jeden Sonntag 4 Uhr bei Foge, Köpenickerstr. 191. Nachher: Fidelitas. Bergnügungsverein Nord, Nachmittags 6 Uhr Fennstr. 5 bet Krüger. Deutsche Nachm. Uhr, Blumenstraße 20 bei Bernice. Nachher: Fidelitas. Bergnügungsverein Zitania, Nachm 5-6 Uhr, bei Tempel, Langeftr. 65. Nachher: Fidelitas. Bergnügungsverein Nord, Sigung Sonntag Abends 6 Uhr bei Keller. Theater Verein 2uftige Seelen, Sonntag Uhr bei Stehmann Melchiorstr. 15. Bergnügungsverein& u ft tg, Sonntag, Stalizerftr. 64( B.Hente), 6% Uhr: Sigung, Tanz, Fidelitas. er Gegen den Zeitungshändler Stilke war Anklage wegen Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen über die Sonntagsruhe erhoben, weil er am Sonntag Vormittag auf dem Stadtbahnhof Börse Zeitungen verkauft hatte. urtheilende Erkenntniß des Schöffengerichts legte St. Berufung ein. Er entschuldigte sich damit, daß in der polizeilichen Bekannt machung vom 24. Juni 1892 gesagt fei, daß der Verkauf von Zeitungen und der automatische Verkauf von Gegenständen geringen Werths auf den Bahnhöfen auch fernerhin ge stattet sei. Bu mehrerer Sicherheit habe er aber ausdrücklich angefragt, ob auch Sonntags während der geschlossenen Zeit verkaufen dürfe, und er habe darauf den Bescheid erhalten, daß dem vorläufig nichts entgegenstehe. Die Straftammer nahm an, daß der Angeschuldigte sich danach der Strafbarkeit seines Handels micht habe bewußt sein tönnen, und erkannte auf Freisprechung. Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein und wandte sich insbesondere mit grundsäglichen Ausführungen gegen die Auffassung, daß der Zeitungsverkauf zu den Verkehrsgewerben gerechnet werden fönne, auf welche nach§ 105i Gewerbe- Ordnung die Bestimmungen über die Sonntagsruhe überhaupt keine Anwendung finden. Der Straffenat des Kammergericht 3 ging auf diese prinzipielle Frage garnicht ein, sondern bestätigte die freisprechende Vorentscheidung aus deren Gründen, weil der Angeklagte schon deshalb straffrei bleiben müsse, da er lediglich nach den Wei- 5 fungen der zuständigen Behörde gehandelt habe, ohne daß ihm selber eine Fahrlässigkeit dabei zur Last falle. 30 chinje den 12. November, Abends& ühr, bei Bols, Alte Jatobftr. 76, gemütliches Beifammensein. gefeufchaft. Heute Bahttag bet Stümfe, Aderftr. 123. Sterbekasse von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- AktienFreireligiöse Gemeinde. Gonntag, den 12. November, 10% Uhr, Rosenim siebenen Zheorien vom„ kampf ums Daſein" in Sichte des„ Mein- Menſch fraße 160. Bergnügungspetein belli che Ginigtett, Ramm, 4-6 uir, Freie Vereinigung der Bureau- Angestellten Berlins und Umgegend. Gemüthliches Betsammensetn mit Zanz. Vorher Vortrag über: Der Ursprun der Schrift. Gäfte willkommen. Bergnügungsverein„ Einigkeit". Nachmittags Uhr Sigung bei Bachmann, Dresdenerstr. 45. Fidelitas. Vergnügungsverein" Ascania". Sigung um 4% Uhr im Saale des Gerrn Matthes, Drantenstr. 108. Pünktliches Erscheinen der Mitglieder erbeten. Hierauf um 6 Uhr Gesellschaftsabend. Vergnügungsverein„ Eintracht, Holzmarktstr. 72. 6 Uhr Sigung und Restaurant Belvedere, Stralauer Brücke. Nach der Sigung Fidelitas, Tanz Vergnügungsverein ,, Geselligkeit". 6 Uhr Sigung mit Damen tm und Vorträge. Vergnügungsklub„ Eichenlaub". Sonntag 5 Uhr im Restaurant Albert, Landsbergerstr. 82, rechtes Vereinszimmer, Sigung mit Damen. Besprechung( Todtensonntag). Nachher Fidelitas. Verein der Gemüthlichkeit. Bersammlung am Sonntag, Nachmittags Uhr, bei Dehne, Grüner Weg 58. Fidelitas. Gäste willtommen. abend, den 18. d. M., 22. Stiftungsfest im Elysium, Landsberger Allee 39-40. Theater- und Vergnügungsverein Fritillaria". Sigung 6 Uhr bei Dreßler, Barnimsir. 16. Nachher Fidelitas und Tanz. Theaterverein Concordia", Sigung Sonntag, Nachmittag 6 Uhr, bei Krebs, Ohmgaffe 2. Nach der Sigung Fidelitas. Tambour- und Vergnügungsverein Gut gett, alle 14 Tage bei Geyffert, Dranienstr. 121. Bon 4 Uhr an.. asia Bergnügungsverein Nord", Sigung Sonntag Abend 5% Uhr. Gefang- Turn- und gesellige Vereine. Montag. Gefelliger Berein 8wiebelfische, Rirdorf, Abends 9 Uhr in Barta's Lotal, Berlinerfraße 120. Bergnügungsverein Freundestreue, jeben Montag bet Geselliger Klub Namenlos, jeden Montag im möring, Admiralstr. 18c. Restaurant sum Bufunftsstaat, Kastanien- Allee 35. Gemischter Chor larheit, uebungsstunde bet Deftreich, Tempelhofer Ufer 15, 9-11 Úhr Sonn- Abends. Vergnügungsverein Auf Helgoland Sigung jeden Montag 9 Uhr bet Linte, Bergstr. 54, Fidelitas. privat. Theatergesellschaft Preciosa". Sonntag, den 12. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, im Restaurant Klubhaus", Ohmgaffe 2, Stzung und Tanz. Privat- Theatergesellschaft, Romelia". Sonntag 6 Uhr im Restauraut Falbe, Reichenbergerstr. 147, Damenabend, Vorträge 2c. deutscher Schuhmacher, Bahlstelle 2. Die Versammlung am fällt 20. November bei Steller statt. Derlammlungen. 18. Robember falt ber Stadtverordneten- dahl halber aus, diefelbe, findet am Bight Der Fachverein der Stuckateure hielt am 6. November getreten wurde, fand die Aufnahme von 28 Kollegen fin Chareine Vereinsversammlung ab. Bevor in die Tagesordnung einDem Bedürfnisse entsprechend beschloß die Versammlung, in lottenburg eine Filiale zu errichten, und fiel die Wahl als Kassirer dieser Filiale auf den Kollegen R. der Vorsitzende burg, Rantitr. 117. Unter Verschiedenem verlo Charlotten Jakobftr. 48a. Tagesordnung: Erfahwahl des Vorstandes. Deutsch. straße 8. $ 8.81 Vermischkes. Bergnügungsverein Einigkeit 1890. Jeden Montag Sigung bet Roll, Adalbertstr. 21, Abends 9 Uhr. Alle 14 Tage Tanz. Bergnügungsverein Eulalia" bei Herrn Reggentin, Barnim str. 4-5, Sigung 6 Uhr. Privat- Theater- Geſellſchaft Hoffnung, Sigung b. Sauermann, AdalbertPfeifentlub Felfenfeft, Abends 9 Uhr, Königsbergerftr. 20 bei Schabrodt - Rauchtlub Weiße Wolte, Abends von 9-11 Uhr, Bernauerstr. 14 bet Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe, Solzmarkt- Senoch.- Rauchflub Elvira, Abends 9 Uhr bei Lehmann, FriedrichsfelderAbends& Upr, bet Keller, Bergfir. 68. ftraße 67. Vorstandssizung am Montag, den 13. November, Abends 8% Uhr, traße 27. Kartenklub ,, ustige Brüder" Krautstr. 48, Abends 8% Uhr im Restaurant P. Bodenburg, Kommandantenstr. 10-11. bet Gruft Radtte. Rauchtlub Veronita", Sigung Montag Abends 9 Uhr Arbeiter: Gesangverein„ Nord". Generalversammlung am Montag, Staligerstr. 65, bei Krause. Stattlub Grand", Abends 9 Uhr bei kt. Subrich, Lübbenerstr. 22. Orts- Krankenkasse der Maler. Generalversammlung der Delegirten Stattlub Roth- Sunge". Sigung alle Dienstage nach dem 15. und Spielam Donnerstag, den 16. November, übenbé, 8% Uhr, bei Deigmüller, alte abend alle dienstage von 9 bis 11 ühr im Reſtaurant Böchstr. 7 bet Herrn Serrath. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag Bormittag 9-11 Uhr Nord= Freie Bereinigung der Kaufleute. Jeden Montag gemüths Raufleute. Jeden den Aufruf der Einsetzer( Tischler) und gelangte hierauf eine Re- Schule, Müllerstr. 179a: Unterricht in Deutsch( oberes); st- Schule, fiches Beifammensein im Restaurant" Bur neuen Post", Beuthſir. 21. 31: Unterricht in Buchführung. Für alle drei Schulen G solution zur Annahme, in der sich die Kollegen verpflichten dahin Martusstraße Unterricht in: zu agitiren, daß die Lichtarbeit auch bei anderen Berufen im Bormittags: Nationalötonomie Neue Grünftr. 10, 1 Tr., von 9-11 Uhr 1990& Baufach gänzlich abgegeschafft wird. Zum Schluß wurde noch Montag, Abends 8-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstraße 1794: 0990 festgesetzt, die nächste Versammlung in Charlottenburg abzuhalten. Unterricht in Gesezeskunde. Südost- Schule, Reichenbergerstraße 188: Die Freie Vereinigung der Bureauangestellten hielt im Laufe des Semesters, eintreten. Bet allen Unterrichtsfächern tönnen Schüler und Schülerinnen auch jest, am Mittwoch den 8. d. M. eine ordentliche Generalversammlung Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. Mar Kayser, Aus Schneidemühl wird telegraphisch gemeldet: Freitag ab. Kollege Astor ertheilte den Vereins- und Kollege Schulz den jeden Sonntag Bormittags 10% Uhr im Restaur. Schömann, Heimstr. 16. Abend sank das Terrain, auf dem der gemauerte Senkbrunnen Kaffenbericht. Aus der Neuwahl des Vorstandes ging hervor:" eimer", jeden Montag, Abends 9 Uhr, bet Rudolph Bahr, Gerichtsstr. 19. steht, merklich, so daß die Arbeiter nicht mehr weiter arbeiten Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag. Alle Vorsitzender Astor, Echriftführer Hopp, Kassirer Schult. Außer- enderungen im Vereinstalender find zu richten an Fr. Kortum, Manteuffel wollen. Für das möglicherweise zu Tage tretende Wasser wird dem wurden 3 Kassenkontrolleure gewählt. Zum Belen lieber o Er Abends a Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mit jeßt ein Graben nach der Küddow hergestellt, um dem Eintritt richtung eines ständigen Vereinsbureaus zum Zwecke der Stellen- lieber Montag, Norddeutsche Schleife, Melchiorstraße 15 des Wassers in die Stadt vorzubeugen. Gefährdet ist gegenLiedertafel der Maler und verwandter vermittelung machten Kollegen Aftor und Hopp bekannt, daß die Berufsgenossen Annenstraße 16 bei Ehrenberg. Harmonie 2 Wein- wärtig nur die nächste Umgebung des Brunnens. Vorarbeiten definitiv erledigt seien. Der Vorstand plane straße 11 bei Feindt. Tonblüthe, Görligerstraße 68 bet Tolts- Schneidemühl, 11. November. Der Sentbrunnen ist soeben Suchsdorf'scher von der Erdoberfläche verschwunden. Die Bohrlöcher sind infolgeneben Stellenvermittelung auch eine Art Schreibſtube im bangebotestants habe. Je bermejter, Sängerchor, Königsfraße 78 Jahns. Froh' Hoffnung in der arbeitslose Kollegen nach Berlin West, Kulmftr. 36 bet Naumann. Gängerhain, Reichen dessen verstopft, und es quillt kein Wasser mehr hervor. Möglichkeit beschäftigt werden sollen und richtet deshalb anbergerstraße 16 bei Bähhold. iebesfreiheit II, Strausberg, im Der Winter naht. Aus Wien wird berichtet: Aus allen Schriftsteller, Theaterdirektoren 2c. die Bitte, bei Vergebung von Refaurant Krüger. Myrthenblätter, Belforterstr. 16, bet Schneider. Gegenden des Landes werden stetig sich vermindernde TemperaturArbeiten der arbeitslosen Schreiber zu gedenken. Ein Geschäft Sidingperein& teberg eig, Hermsdorf, Waldmannsluft bet Fenner„ Bur Fichte". Gefangverein Berliner Bildhauer, Ornament, Wrangelfir. 141 bet verhältnisse und starke Schneefälle gemeldet. Im Adriatischen folle nicht gemacht werden; es käme den Arbeitslosen zu gute! Schmidt. Frisch auf in Schönwalde t. d. Mart bei Schulz. Frisch Meere wüthet eine orfanartige Bora, sodaß eine Schiffseinfahrt Metallarbetter sten" in den Triester Hafen zur Zeit unmöglich ist. Gleichzeitig will auch der Vorstand hiermit eine Art Fortbildungs- ur Freiheit, Simeonftr. 23 bei Flick. Stoppenstr. 29 bet Keller. Bieber'scher Männerchor, LinienUnterricht, vorerst in der Stenographie, Sprachen, Abfassung straße 142-143 bei Meißner. von Schriftfäßen und im Gerichtsverfahren verbinden. Die Versammlung genehmigt wohl den Plan des Vorstandes, erwartet jedoch von den städtischen Behörden die baldige Errichtung eines zentralisirten Arbeitsnachweises. Aus den Reihen der Anwesenden bei Stehmann. 1 Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend ( le Buschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, find zu richten an P. Sentel, Bergmannstr. Nr. 14, Hof 2 Treppen.) Sonntag: Freundschaftlicher Bartverein b. Hrn. kyschty, Diostisstr. 12, Borm. 8-10 Uhr. Nordflub Geselligteit b. Schneider, Belforterstr. 15, jeden Sonntag nach Herrenschneider. Krankheitshalber verkaufe eine gangbare Deftillation und Bierstube, für Genoffen sehr geeignet, da in nächst. 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Mehrere Genossen des vierten Wahlkreises. Verband der Bäcker. Dienstag, den 14. d. M., Nachmittags 312 Uhr, findet Gipsstr. 3 die regelVorräthig in allen Eisenwaarenhandlungen. Der Schuhengel!! D. R. P. 71 123. Preis 3 und 4 Mark, An jedem Fenster leicht anzubringen, Achtung! Große Achtung! Volks- Versammlung Montag, den 13. November, Abends 8 Uhr, Orts- Krankentajie Der Kupferschmiede. Generalversammlung am Dienstag, 21. Novbr. cr., Abends 8 Uhr, in Röllig's Restaurant, Neue Friedrichstraße 44.00 1366 Tagesordnung siehe überfandte EinDer Vorstand. im Lokale des Herrn Röllig, Nene Friedrichstraße Nr. 44. biladung. Tages Ordnung: 1. Berkündigung der Wahlresultate. 2. Verschiedenes. 395/18 Frauen haben Zutritt. Das Wahlkomitee. Große Versammlung Der adad Mäntelnäherinnen, Bügler u. Stepper am Dienstag, den 14. November 1893, Abends 8½ Uhr, within Nagel's Festsälen, Schwedterßraße 23. Tagesordnung: 1. Die Lage der Bügler, Stepper und Mäntelnäherinnen nud welcher Organisation haben sie sich anzuschließen? Referentin: Frau Emma Reimann. 2 Diskussion. Kollegen, Kolleginnen! Agitirt für zahlreichen Besuch. d 398/5 Die Agitations- Kommission der Schneider und Schneiderinnen Berlins. mäßige Monatsversammlung ſtatt. macht es den Kindern unmöglich. Allgemeiner deutscher Tapezirer- Verein. poly Tagesordnung: 1. Regelmäßige Monatsgeschäfte. 2. Wahl eines Beistgers zum Hauptvorstand. 3. Vortrag des Herrn Dr. Joël über: Moderne Weltanschauung. 4. Berschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt zur Wahl. Gäste willkommen. Der Vorstand. 1286 Empfehle Freunden und Ge noffen mein Weiss- u. Bairischbier- Lokal. Jed. Abend musik. Abendunterhaltung. Restaurant Andreashof Andreasstr. 32 u. Grüner Weg 79. C. Weigmann. Die Freie Kranken- u. Begräbnißkaffe der Schuhmacher und Berufsgenossen Berlins feiert bei Herrn Bolt. Alte Jakob straße 75, heute, Sonntag, den 12. November, von 6 Uhr Abends an, ihr 22. Stiftungsfest, wozu Freunde und Bekannte will tommen sind. 135b Der Vorstand. Bezüglich der Erklärung im Vorwärts" Nr. 255 und die Grwiderung in Nr. 264 erkläre ich, daß die Behauptung, ich hätte seit dem 1. Oktober Exemplare des Kleinen Journals" verkauft oder spedirt, unwahr ist. Es ist eine grundlose Behauptung, welche ohne jede Prüfung in die Welt geschleudert ist. 130b ( A. Kukluk, Treschowktraße 35. Zeitungs- Spedition. Winter- Paletots in guten, reinwollenen, reellen Stoffen mit Wolfutter( überall 40 M.), bei uns nur: 5187L 18 k., die elegantesten und feinsten nur 20, 25 und 30 k. TF 12 000 Pelerinen- und Hohenzollern- Mäntel von 15, 18, 20, 25, 30, 36 M. Prima. F 15 000 engl. Jaquetund Rock- Anzüge, auch in Tudy und Kammgarn von 10, 12, 14, 16, 18, 20, 24, 27, 30, 36 Mark prima. 6000 Hosen in dauerhaften, reinwollenen Stoffen von 3, 4, 5, 6, 8, 9, 10, 12 M. prima. 8000 Schlafröcke von 7 bis 21. prima. Hansund Jagdjoppen von 4 M. an. Knaben- u. 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Lestere vertratie wird in Deutschland immer stärker und größer, im Gegen- fügte 8 mal Verweisung aus dem Reichsgebiet und 578 mal Die„ Frankfurter Zeitung" hat den Kampf zu Gunsten des faß zur demokratischen" Partei, die immer kleiner und zerfahrener Unterbringung in ein Arbeitshaus. Die Frankfurter Zeitung" hat den Kampf zu Gunsten des Infolge davon famen Herrn Miquel gegen mich aufgegeben. Sie ist zu der Erkenntniß wird, also ist's auch natürlich, daß mit der wachsenden Zahl der 242 Bestrafte in das Arbeitshaus zu. Dieburg, 22 in das zu gekommen, daß sie in demselben keine Lorbeeren pflückte. stellen. Das schadet der Partei nicht, das kann sie vertragen. wurden. Nur 9 pet. aller Bestraften erlitten also die nachträgKöpfe, Meinungsverschiedenheiten über Spezialfragen fich ein- Gießen, 15 in das zu Worms, während 297 nicht aufgenommen mag dem„ demokratischen" Blatt auch gegraut haben, zu finden, und insbesondere wird die Frage nach der praktisch en liche Arbeitshausstrafe. Von den Ueberwiesenen wurden unter: daß es mit einem Eifer für den Liebling der Agrarier und der „ Kreuz- Zeitung" sich ins Beug warf, wie es einen gleichen Eifer Thätigkeit immer eine folche sein, in der Meinungsverschieden gebracht auf 3 Monate und weniger. 9 Berfonen, auf 3 bis für die Vertheidigung seiner besten Parteigenoffen bisher nicht foll, besteht ein Streit in der sozialdemokratischen Partei, sondern unbestimmte Zeit 18. Die Gesammtzahl der Personen, welche heiten entstehen. Nicht darüber, ob praktisch gearbeitet werden 6 Monate 121, auf 1/ 2-2 Jahre 118, auf 2 Jahre 12, auf Aber wenn ich die Frankfurter Zeitung" mir vom rechten über die Frage: wo ift die Grenze, an der die prat- auf grund polizeilicher Anordnungen Ende 1892 in Arbeitshäusern Hofenbein abschüttelte, so fährt sie mir jetzt nach echter Rläffer: if che Thätigteit für die prinzipielle Entwickelung untergebracht waren, betrug 191. manier an das linke. Vor einigen Tagen brachte sie einen Zeit- der Partei gefährlich werden kann. Als eine solche Welch' trauriges Bild wird uns hier entrollt von den artifel, der echt demagogisch darauf beschnet war, die Meinungs: Gefahr habe ich den Besuch des sog. Frankfurter sozialen Ron- heutigen Zuständen. Das sind nun blos die Unglüdlichsten der verschiedenheit in der fra aldemofratischen Partei über die greffesden ich als Kanoffagang bezeichnete aufgefaßt, und Unglücklichen, welche durch die äußerste Noth auf die Landstraße verschiedenheit in der srz aldemofratischen Partei über die in dieser Frage steht troß der„ Frankfurterin" und der Köln, getrieben werden. Es find dies alles Leute, die kein Heim, die Stellung zur Gewerkschaftsrage zu erweitern, wobei sie sich zum Vertheidiger des Genossen& gien auf irft, auf Kosten von Auer, Volksztg." die ungeheure Mehrheit der sozialdemokratischen Partei absolut nichts mehr zu verlieren haben. Aus der Thatsnche, daß die größte Zahl der Verbrechen" auf den Winter entfällt, geht Liebknecht und meiner Person. Hat Genosse Legien jenen Artikel auf meiner Seite. gelesen, dann hat sich sicher seiner Brust der Seufzer entrungen: ung an der Zattit unserer schweizerischen Parteigenossen ein feit ist und sie wird auch in dem Maße wachsen, in dem die Auf den Rath der Frankf. 3tg." und der Köln. Volksztg." hervor, daß die Landstreicherei nur eine Folge der ArbeitslosigDer Himmel bewahre mich vor solchen Freunden." Tie Herren in der Frankfurter Beitung" tai schen fich aufs bitterste, Beispiel zu nehmen, verzichten wir. Wir überlassen unseren legere zunimmt. Erst mit der Geſundung des ganzen Gesellschafts bilden sie sich ein sie fönnen mit solchen Mittelchen ihr nehmen dasselbe für uns in Anspruch. Herren in der„ Frankfurter Zeitung" täischen sich aufs bitterste, schweizerischen Genossen zu handeln, wie ihnen gut dünft, wir förpers d. h. mit der Sozialisirung der Gesellschaft, wird auch dem fatisches Unkraut unter den sozialdemokratischen Weizen verschiedenheit der in beiden Ländern herrschenden politischen Schon die Grund- diese Pestbeule" verschwinden. fäen. Der legtere blüht der Frankfurierin" zum Troß. Die Budapester Apothekerassistenten haben einen ersten In der Nr. 312 Abendblatt sett nun das„ demokratische" Systeme erklärt eine Verschiedenheit der Taktit hinlänglich. Für schwechen Versuch zur Organisation gemacht; fie haben zunächst Blatt in Frankfurt sein Verhegungshandwerk fort." Es reproduzirt die Richtigkeit unserer bisherigen Taktik spricht der Erfolg, und an die Generalversammlung des Budapester Apothekergremiums theilweise einen Artikel der Kölnischen Volkszeitung", der eine die schweizerischen Genossen wären zufrieden, könnten sie den ein Gesuch gerichtet, in welchem sie um Gewährung folgender Kritik meiner Haltung in Köln und Erfurt in bezug auf die Berhältnissen ihres Landes angemessen, auf gleiche Erfolge wünsche ersuchen: 1. 3wölistündige tägliche Arbeitszeit, vou Gewerkschaftsfrage enthält, und glaubt mir Widersprüche in Zum Schluß noch eine persönliche Bemerkung. Die Franki. 2. Als Anfangsgehalt 80 Gulden, welches jedoch mit den 8 Uhr früh bis 8 Uhr Abends, und 1%, Tage wöchentlich fret. meiner Haltung nachweisen zu fönnen. Der Artikel schließt damit, daß der deutschen Sozialdemokratie die schweizerischen Zeitung" spricht wiederholt von meiner„ üblen Laune", die feit Ronditionsjahren entsprechend zu erhöhen wäre. Auch wird eine Sozialdemokraten als Muster vorgehalten werden, die feinen dem Kölner Parteitag" offenbar und begreiflich sei." Ich will Regelung des Nachtdienstes gewünscht. Anstand nähmen, mit Personen anderer Gesinnung zu verhandeln, der Redaktion der Frankf. 8tg." unter dem Siegel der VerDie Züricher Post" schreibt; Der Bundesvorstand des wenn es sich um die Verbesserung der Lage der Arbeiter handele. Das schwiegenheit mittheilen, daß von den vier Parteitagen, die seit schweizerischen Gewerkschaftsbundes hat für den im August 1894 habe sich erst wieder am lezten Sonntag in Zürich gezeigt, wo feiner fo befriedigt hat, als der Kölner Parteitag. Gefeßgebung eine Kommission von 15 Mitgliedern aus folgenden dem Fall des Sozialistengefeges in Deutschland stattfanden, mich in Zürich tagenden internationalen Rongreß für Arbeiterschutzeine außerordentliche Deputirtenversammlung des schweizerischen und nicht nur mich, sondern auch meine Kollegen im Vorstand, Herren bestellt: Arbeiterbundes stattgefunden habe, in der Arbeiter der verRedakteur Reimann( Biel), Nationalrath schiedensten politischen und religiösen Richtungen friedlich mit von denen einer fogar scherzweise in Köln den Vorschlag machte, Decurtius, Blum( Oberlikon), Fauquez( Lausanne), Conzett einander über die Voltsinitiative für die unentgeltliche Krankenmöge für das laufende Jahr die Parteileitung( Zürich), Reel( Zürich), Werner, Buberbüler und Zimmermann pflege und die Einführung des Tabatsmonopols verhandelt nach Köln verlegen. Auch kann ich der Redaktion( Winterthur), Lautenschlager( Außersihl), Mauchli( Oberlikon), hätten." Frankfurter Zeitung" weiter versichern, immer wieder Daraufhin belehrt die„ Frankfurter Zeitung" das Kölnische unter dem Siegel der strengsten Verschwiegenheit, daß ich mich Lang( Zürich), Schwißguebel( Biel), Scherrer( St. Gallen) und Blatt also: Die Kölnische Bolts- Zeitung" scheint uns damit ſeit vielen Jahren nicht in so fröhlicher und kampflustiger Grammont, 5. November. In sämmtlichen hiesigen Streichder deutschen Sozialdemokratie einigermaßen Unrecht zu thun, Stimmung befunden habe wie gegenwärtig. Vielleicht bekommt holzfabriken haben die Arbeiter, etwa 2000 im Ganzen, die denn auch innerhalb dieser ist man, wie sich in Köln und seitdem die Frankfurter Zeitung" noch Proben davon zu kosten. in einer Reihe von Versammlungen gezeigt hat, keineswegs mir, sie scheint mir aber bei den Herren im Redaktionsbureau theilgt glaubten. Da Grammont der Hauptsiz der belgischen " Die üble Laune, die man mir an dichtet, ist nicht bei tarif eingeführt wurde, durch welchen die Arbeiter sich benach Arbeit eingestellt, weil in einer einzigen Fabrit ein neuer Lohnüberall mit dem etwas komischen Verdammungsurtheil, das Herr der Frankfurter Zeitung" vorhanden zu sein. Steckte ich in Streichholzindustrie ist, so steht infolge des Ausstandes der Betrieb Bebel post festum über den Frankfurter Sozialistenkongreß( soll wohl heißen Sozialfongreß. A. B.) zu fällen für gut befunden ihren Schuhen, mir ginge es ebenso. in diesem Industriezweige fast vollständig still. hat". Dann setzt sie die Miene des Eingeweihten auf und orafelt: Wie man ja auch über manches andere was Herr Bebel in Köln gesagt, in Parteitreisen, namentlich in Süddeutschland die Köpfe schüttell." " blicken. man " " A. Bebel. Soziale Cleberlicht. Curti( Zürich). " 400 250 " H " 0 Die ,, hohen Löhne" unserer land und Forstwirth fchaftlichen Arbeiter, über welche unsere Junker nicht genug zetern können, finden eine recht deutliche Illustration in Mich hier über meine Widersprüche", die ich mir in meinen Bettler und Landstreicher in Hessen. Die Nummer 558 also gewiß von einer höchst unverfänglichen Seite folgenden Lohnziffern, welche vom Rathe in Oschas( Sachsen) Aeußerungen in Erfurt und Köln über die Bedeutung der Ge- der Mittheilungen für die Landesstatistik des wurden. Der durchschnittliche Jahresverdienst betrug demnach: festgestellt werffchaftsbewegung soll haben zu Schulden kommen lassen, mit Großherzogthums Hessen veröffentlicht eine Statistik der Kölnischen Volts- Zeitung" bezw. der Frankfurter Zeitung" über Bettelei und Landstretcherei im Jahre 1892, der wir folgende 550 M. für erwachsene männliche Personen, akiing 350 auseinander zu sehen, empfinde ich gar tein Bedürfniß, Angaben entnehmen: Im Jahre 1892 wurden auf Grund des weibliche das hieße Wasser in den Rhein tragen. Jeder der§ 361 des R.-Str.-G. B wegen Bettelei und Landstreicherei in "" jugendliche männliche nicht mit die böswilligen Augen weibliche Angelegenheit Hessen im Ganzen 3040 Perfonen bestraft, wovon auf die Provinz betrachtet, weiß, daß es sich in meinen Erfurter Aus Startenburg 1304, auf Oberheffen 552, auf Rheinhessen 1181 Produktion von Kohlen und Eisen auf der ganzen einandersetzungen darum handelt, darum handelt, hervorzuheben, was die tamen. Im Verhältniß zur Bevölkerungsz hl stand letztere Pro- Erde. Im Jahre 1891 produzirte Großbritannien 1843 Mill. Gewerkschaften geleistet, während es sich in Köln darum handelte, vinz, vermuthlich weil sie die wohlhabendste Bevölkerung hat und Tonnen Kohle, Desterreich 244 Mill., Ungarn 34 Mill., nach meiner Auffassung un gerechtfertigte Angriffe auf die Partei, deshalb die Bettelei dort am meisten lohnt, obenan, wie das auch Belgien 1934 Mill., Rußland 6 Mill., Skandinavien 4 Mill., und un gerechtfertigte Ansprüche an die Partei seitens einzelner in den vorhergegangenen Jahren zu beobachten war. Auf Spanien und Portugal 1 Mill., Türkei mit Griechenland 1/10 Mill.; Gewerkschaftsmitglieder zurückzuweisen. Aus dieser ganz ver 10 000 Einwohner tamen in Starkenburg 30,7, in Oberheffen die Vereinigten Staaten von Nordamerita produzirten 133 Mill. schiedenen Aufgabe ergab sich ganz von selbst auch eine ver- 20,7, in Rheinhessen 37,9 Bestrafungen. Im Vergleich zu Tonnen, das übrige Amerifa 6 Mill., Asien 10 Mill., Afrika schiedene Tonart. den Vorjahren weist das Jahr 1892 eine Steigerung der 1/5 Mill., Australien 35 Mill. Tonnen. An Rch isen produzirte " Die Franks. 8tg." sucht ferner den Eindruck zu erwecken, Bestrafungen auf, ohne daß jedoch ohne daß jedoch die Höchstzahlen, England 8 Mill. Tonnen, Oesterreich 2/3 Will., Ungarn 1/4 Mill. als habe es in der That sozialdemokratische Parteiversammlungen welche im Jahre 1881 vorlagen, wieder erreicht worden Deutschland 42/3 Mill., Frankreich 2 Mill., Belgien 3/4 Mill., in Deutschland gegeben, die sich mit der Haltung des Parteitages wären. Den niedrigsten Stand zeigte das Jahr 1890. Wie man Rußland 3/4 Mill, Skandinavien 1/2 Mill., Spanien und Portugal nicht einverstanden erklärten. Ihr falsches Berliner Telegramm schon seit Jahren wahrnehmen konnte, vertheilen sich die Straf- 1/5 Will., Italien 20 000 Tonnen, Türkei mit Griechenland über die Verhandlungen in der sozialdemokratischen Parteiver- fälle fehr ungleich auf die Jahreszeiten; der Winter weist doppelt 50 000 Tonnen, die Vereinigten Staaten von Nordamerika fammlung des zweiten Berliner Wahlkreises sprach für diese so viele auf als der Sommer, der abermals noch den Herbst 91/3 Mill., das übrige Amerifa 2/3 Mill., Asien 100 000 Tonnen, Auffassung. Aber nach einer solchen Versammlung wird sie in etwas übertrifft, und auch im Frühjahr sind nur wenige Fälle Afrika 30'000, Auſtralien 15 000 Lomen. Im Ganzen werden ganz Deutschland vergebens suchen. Gewiß waren einzelne zu verzeichnen. Pro Tag berechneten sich in den Monaten im Jahr 508 Mill. Tonnen Kohlen und 37/3 Mill. Tonnen Redner hier und da mit Auer's und meinen Ausführungen über Dezember 1891, Januar rnd Februar 1892 durchschnittlich im Roheisen produzirt, von beiden liefert Großbritannien allein die Gewerkschaften nicht einverstanden, aber was thut das? Ich ganzen Großherzogthum 13,6 Bestrafungen, die Frühlingsmonate ungefähr den dritten Theil. Sonntagsplauderet. Pfeil um Pfeil schwirrte nacheinander der Scheibe zu und für ein Findelhaus die Rede war, da zeitigte diese EngGott Jupiter, der aufgeblasenfte aller Götter, fah mit herzigkeit wieder einmal die stinkendsten Blüthen. Man Wir sind moralisch verderbt. Die ganze Nation ist würdevoll überlegenem Lächeln zu, wie die Olympier sich fann ein Findelhaus für ein nothdürftiges Aushilfsmittel demoralisirt. Es müßte ein klägliches Ende mit uns abhetten. Da that Apoll einen Keruſchuß und traf ins halten. Daß man sich aber vor ihm befreuzt, wie vor der nehmen, wenn nicht unentwegt" die Retter der Gesellschaft Schwarze. Thu' mir's nach, rief er zu Jupiter, voll Stolz höllischen Sünde selber, das dürfte man doch in Spreeuns zur Seite ständen. Das Volk ist im Taumel der Ver- und Hohn. Jupiter erhob sich von seinem Size, nahm mit Athen, der Hauptstadt der Intelligenz, wie Professorenblendung befangen. In selbstsüchtige Interessengruppen ist hoheitsvoller Grimasse einen Bogen auf und sagte:" Gieh, weisheit sich dessen gerne rühmt, nicht erwarten. Wenn es zersplittert, arge Klassentämpfe verwüsten seinen Leib, mit meinem Pfeil könnte ich den Deinen, der im Zentrum solche Einrichtungen unser frommes Berlin beflecken, dann das Band treuer Gemeinsamkeit ist zerrissen. Wenn in figt, zerspalten. Aber ich will nicht." Sprach's und wird ja erst recht der Unsittlichkeit Vorschub geleistet." Engseiner breiten, thatendurftigen Brust Platz zu feigem ließ sich mit seiner breiten Rückseite auf seinem steinernen herzigkeit im Großen, wie im Kleinen. Daß in gewiffen Jammer wäre, Held Eugen, der stolze Tribun, stimmte Siz nieder. Blättern lange, ständige Rubriken von Anzeigen enthalten sind, in der Runde seiner dreizehn Apostel, die ihm das Geleite Seine kollegialischen Götter mögen nicht minder verblüfft in denen gefällige Frauen distinguirten Damen„ verschwiegenen zum Preußischen Landtag geben, ein herzbewegendes Klage- gewesen sein, als die Getreuen um den majestätischen Eugen. Aufenthalt" zusichern, davon merkt natürlich ein frommes Gelied an. Aber mag heute auch niemand recht auf die ein- Wenn's ihn nur eine Anstrengung kostet, das Vaterland müth nichts. Ein Findelhaus aber, das ist ein Lockruf für dringliche Stimme liberaler Vernunft hören, mag der von der Pest der Klassenkämpfe zu befreien, ei, zum das Laster. Ja, wenn solche Anschauungen noch auf echte Freifinn mit seiner allumfassenden Volksliebe für Teufel, warum fährt er nicht wie ein Donnerwetter drein muckerische Kreise beschränkt blieben! Aber man muß sich ein Weilchen noch darniederliegen, stolzer denn je und bringt Ordnung in die heillose Wirthschaft? Banger mit Ekel abwenden, wenn man sieht, wie sie bis in die wird er einstens wieder sein Haupt erheben, wenn die häß- und bänglicher wird es den Seinen. Sie lassen den Kopf Höhen gebildeter Bürgerschaft" hinaufreichen. lichen Klassengegensäge zerstoben find, wenn Frieden einkehrt hängen und wagen es kaum, einander anzusehen. Wie be Gewiffe Nachrichten, die aus dem Hause der Barm in die erbitterten Gemüther und sie aufs neue empfänglich goffene Budel schleichen sie im Land umher und der kühne herzigkeit, aus der Charitee, in die Deffentlichkeit dringen, werden für das Hohe, das Ideale, wenn sie wiederum Muth des Führers" haucht ihnen kein Quentchen Kraft erscheinen dann freilich auch nicht mehr in so verwunderlauschen auf das feierliche Bimbam freisinniger Volksredner ein. Sie rufen: Wehe, wehe! und schlagen sich an die lichem Lichte. Sie legen Beugniß ab von jenem spießund wenn Eugen Richter als Hohepriester der Liebe, verschuldbeschwerte Brust. Wie immer nach demüthigenden bürgerlichen Geist, der im Verdammen so rasch zur Hand zückte Seligkeit im Herzen, den Bund der gereinigten, von Niederlagen tauchen die Ankläger auf und spähen nach den ist, wie nur der mittelalterliche eifernde Pfaffe. Noch ruht seiner Unmoral erlösten Nation segnen wird. Der freie Sündenböcken. Man weist auf den und jenen dürren Ast es wie ein Schimpf auf dem, den das Unglück getroffen, Sinn des Helden Eugen wird von keinem Zweifel geplagt. hin und meint, wenn er abgesägt wäre, würde der Baum geschlechtsfrank" zu werden. Bis in die Räume des Er ist sich dessen froh bewußt, daß er und seine dreizehn gesunden. Nur vergißt man, daß die todten Afte einfach Krankenhauses, die doch der Pflicht des Erbarmens geöffnet tapferen Mannen nur auszurücken brauchen und die trüben die Folgen verdorrter Triebkraft sind. Man hat hungernde sein sollen, sickert etwas von diesem Schimpf durch. Ein Dünste, die uns geschwächt und sittlich so heruntergebracht Geister so lange mit hohlen Phantomen abgespeist, daß geschlechtskranker Mann! Flugs hat sich an ihn dec Verhaben, sind zerronnen, wie böse Nebel vor dem glänzenden endlich die Gläubigsten der liberalen Bourgeoisie zu wanken dacht gedrängt, er könne vielleicht sogar ein Buhälter sein. Sonnenlicht. Aber er thut's nicht; gerade im Augenblick begannen und daß vielleicht die Zeit nicht mehr fern ist, in Die Patienten, ohnedies vom Druck der Krankheit belastet, nicht; er fann warten. Die Plagen, die über das preußische der man dem Ritter Eugen wird zurufen können:" Go fühlen es wie Gefängnißluft um sich wehen. Klagen über Bolt verhängt sind, sollen es noch ein Weilchen zwacken, herrsche denn allein im öden Lande." die Verpflegung werden laut; und Herr Lewin unternimmt ehe der Retter erscheint und und ausruft: Schlag' auf die Demoralisation! Entfittlichung! Immer stellte sich der mit seinen Studenten einen Rundgang, um diese Klagen Augen und ermache von Deinem Elend. dunkle Begriff ein, wo das Berständniß für die thatsäch zu entfräften. Alles wird vortrefflich befunden, die Mich erinnert die Geschichte an das Götterschießen lichen Verhältnisse fehlte. Wer jemals die Engherzigkeit Brühe, wie die Mohrrüben und Kartoffeln. Vielleicht einer bösartigen Fabel. Die olympischen Götter hatten gekränkt hat, der weiß, wie sie gleich laut aufschreit und nimmt Herr Lewin in seinen Mußestunden den wieder einmal herzliche Langeweile und sie veranstalteten, über den Friedenstörer den Bannspruch der Unsittlichkeit Roman Oliver Twist von Dickens vor, da findet er ein als wären sie Bürger einer Reichsstadt, ein Schützenfest. verhängt. Als neulich hier in Berlin von einer Stiftung merkwürdiges Kapitel, in dem der Waisenknabe Oliver mit Schweizerische Fabrikstatistik. Nach dem jüngst für 1892 erstatteten Jahresberichte des schweizerischen Handels- und Induftrievereines( Handelskammer) über Handel und Industrie in der Echweiz betrug die Zahl der 1887 und 1888 dem Fabrik gesetz unterstehenden Etablissemente und Arbeiter: Etablissemente 1887 1888 1943 1943 . 127 115 889 410 Textilindustrie • Leder, Kautschuk 2c. Nahrungs- und Genußmittel Arbeiter 1887 1888 89369 5787 9200 Chemische u. physikalische Industrie 119 115 Papierindustrie 248 272 Holzindustrie. 201 234 Baumaterialien 76 102 3346 6064 8631 2164 88 38 582 1547 1234 28814 Thon- und Glaswaaren Metallindustrie beſtimmt werden, so müßten diese ebenfalls für beide Theile gleich sein. Aus Hanau wird geschrieben: Nach dem Vorgange von Stuttgart und Mainz hat nun auch das hiesige Gewerbegericht in seiner gestern unter dem Vorsitz des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Gebeschus abgehaltenen Plenarsizung die Nothwendigkeit zur Errichtung eines städtischen Arbeitsnachweis- Bureaus anerkannt 89901 und beschloffen, einen schleunigen Antrag bei den städtischen Be 6443 hörden einzubringen. Borgeschlagen wird, das Bureau einst 10702 weilen versuchsweise mit dem städtischen Melde- Amt zu verbinden 2696 und einer Kommission von 5 Mitgliedern zu unterstellen, die 7356 aus dem Vorsitzenden des Gewerbegerichts, sowie zwei Arbeit: 5048 gebern und zwei Arbeitnehmern bestehen soll. Die Koften des 2751 Arbeitsamtes soll die Stadt übernehmen und die Arbeitsvermitt1241 lung unentgeltlich sein. 33056 bleiben. Achtung Drechsler! Wegen ausgebrochener Differenzen fei eine fürzere Ründigungszeit rathfam, wenn diefe für beide| später auch beim Sandtage vorstellig zu werden, bei Regterem, in verschiedenen Werfftätten werden die Kollegen ersucht, den Theile( Prinzipale und Gehilien) gleich set. Für Geschäftsdiener um au erreichen, daß die volle Polizeistunde im VerwaltungsZuzug von Stockdrechslern nach Bürgel in Thüringen fern halten und Bader sei an der jetzt bestehenden vierzehntägigen Kündigungs- ftreitverfahren erlangt werden könne. Dies Zweite müsse zu wollen. vorbehalten frist festzuhalten; sollten fürzere oder längere Kündigungsfristen freilich einer späteren Versammlung Redner bringt eine Resolution ein im Sinne seines Referates; diefelbe wurde einstimmig angenommen, jedoch wurde beschlossen, die Ausdehnung der Polizeistunde bis 1 Uhr zu fordern. Die Versammlung wählte eine Kommission zur Ueberbringung dieses Gesuches. Die Resolution hat folgenden Wortlaut: Die heute in den Konkordia- Sälen, Andreasstr. 64, verfammelten Gast- und Schankwirthe von Berlin und Umgegend ersuchen den Herrn Minister des Innern wiederholt, die zur Zeit in Berlin und Umgegend geltenden Vorschriften über die Polizeistunde dahin abzuändern, daß die Polizeistunde für sämmtliche Gast- und Schankwirthschaften bis 1 Uhr Nachts allgemein verlängert wird. Diese Verlängerung ist insbesondere für die mittleren und fleineren Schantwirthe zur Eristenzfrage, geworden, da der eigentliche Verkehr in den Wirthschaften in unserer Hauptstadt gerade in die Zeit von 10 bis 1 Uhr Nachts fällt und wir heute gezwungen find, entweder die Polizeistunde zu übertreten und Preußisches Sparkaffenwesen. Obgleich sich im Jahre 1891 damit der Konzessionsentziehung zu verfallen, oder aber, wenn wir pünktlich schließen, uns unsere eigentliche Einnahmequelle zu beam. 1891/92 die Spargelegenheit durch Vermehrung der Spar: verscherzen und unrettbar zu Grunde gehen. Wir geben uns der ftellen von 3540 auf 3621 steigerte, ist gegenüber dem Berichts- frohen Erwartung hin, bei Ew. Exzellenz ein geneigtes Ohr zu jahre 1890 bezw. 1890/91 die Bermehrung der Spaarkaffenbücher finden, nachdem Ew. Exzellenz durch Rückgängigmachung der für verhältnißmäßig zurückgeblieben, jebenso die verhältnißmäßige die Berliner Cafetiers ergangenen die Polizeistunde beschränkenden Höhe der Einzahlungen. Anstatt dessen sind die Rückzahlungen Verfügung für diese Sofale, welche es aus den verschiedensten verhältnißmäßig höher als im Vorjahre gewesen. In West: Gründen größtentheils viel weniger verdienen als wir, die Nothwendigkeit anerkannt haben, die ganze Nacht offen zu halten." preußen waren die Rückzahlungen bereits höher als die Ein- Gründen größtentheils viel weniger verdienen als wir, die Nothzahlungen. Seit den Jahren 1877 und 1878, sagt selbst der wendigkeit anerkannt haben, die ganze Nacht offen zu halten." Reichsanzeiger", ist ein so geringer Ueberschuß der Einlagen, Absolut sind die Ziffern indeffen gestiegen, nicht dagewesen. und zwar mehr, als der Zuwachs der Bevölkerung Breußens beträgt. Diefer wird auf etwa 1 pet. geschäßt, während die Bahl der Sparrtassenbücher sich gegen das Vorjahr um 3,22 pet vermehrte. Vermehrt haben sich am meisten die kleinsten Konten( bis 60 M. Ginlage), dann die größten Konten( über 600 M. Einlage.) Die mittleren Konten haben sich am meisten, aber immer noch stärker vermehrt, als die Bevölkerung. Insgesammt stieg die absolute Zahl der Epartassenbücher im Jahre 1890 beam 1890/91 von 5 592 662 auf 5 772 956. im Jahre 1890 bezw. 1891/92, und die Höhe der Spareinlagen in denselben Perioden von 3281,71 Millionen Mart auf 3406,55 Millionen Mart. Die meisten Spareinlagen wurden in den westlich von der Elbe gelegenen Provinzen gemacht, nämlich fast drei Viertel; auf die oft elbischen fam nur etwas über ein Biertel. Es ist das dasselbe Verhältniß, wie bisher. Total 3687 3786 150702 159534 Ende 1892 betrug die Zahl der dem Fabrifgesetz unterstehenden Etablissemente 4606 mit ca. 180 000 Arbeitern. Nur Spott und Hohn haben die Unternehmer den gerechten Forderungen ihrer Arbeiter gegenüber. Wir beschäftigten uns dieser Tage mit dem Klagelied eines Fabrikanten der Kunstwoll- Branche, der im Grünberger„ Deutschen Wollengewerbe" seine Herren Kollegen um Beistand anruft, um sich von den Anordnungen des Gewerbe- Inspektors zum Schutz Der Arbeiter, zu drücken. Auf diesen Stoßseufzer ist jetzt in dem genannten Blatt eine Antwort erschienen, gleichfalls von einem Kunstwollfabrikanten. Auch hieraus ist mancherlei zu lernen. Diefer Fabrikant bezeigt wirklich eine große Sorgfalt für die Arbeiter, denn er verlangt ein Gefeh, welches bestimmt, daß dem Schnitter im Sommer ein Sonnenschirm und jedem Holzfäller im Winter eine Wärmflasche nachgetragen werden müßte." Nun, das könnte uns schon recht sein. Merkwürdig nur, daß diese Sorgfalt sich lediglich auf Arbeiter anderer Branchen erstreckt, die den Herrn selber nichts kosten! Denn in betreff feiner eigenen Arbeiter bemerkt dieser menschenfreundliche Mann: Wenn Sie nun einmal ein Waschzimmer einrichten, so empfehlen wir Ihnen, gleich einen Empfangs- und Badesalon damit zu verbinden und dann noch den befohlenen zweiten Abort mit Bolstersitz zum bequemen Ausruhen herzurichten." Merft es Euch, Ihr Arbeiter! Für Forderungen der ein fachsten Sittlichkeit sogar im bürgerlichen Sinne für Forderungen der einfachsten Menschlichkeit haben eure Arbeitgeber nichts weiter als Spott und Hohn! " Die Freie Vereinigung der Blumen und Puhfederu Arbeiter und Arbeiterinnen hielt am Dienstag ihre regelmäßige Monatsversammlung ab. Genosse Winistädt hielt eine Vorlesung aus Bebel's Buch: Die Frau und der Sozialismus. An der Diskussion betheiligten sich die Frauen Winiftadt, Goldacker und Frl. Lindau, sowie die Herren Müller, Engelbrecht und Jäger. Es wurde befchloffen, dieses Kapitel in der nächsten, am ersten Dienstag im Dezember stattfindenden Bersammlung weiter vorlesen zu lassen. " Die Freie Vereinigung der Zwicker und Berufsgenossen tagte am 6. November. Dr. 3 adet referirte über das Thema: Die fanitären Anforderungen an Arbeitsstätte und Haus." In der Diskussion forderte Kollege König, daß man das Material über schlechte sanitäre Verhältnisse in den einzelnen Werkstätten sammeln solle. Diesem stimmt der Referent in seinem Schlußworte zu und befürwortet die Ueberweisung des Materials an den Fabrikinspektor. Sodann wurde die Maßregelung einer Arbeiterin besprochen, die deshalb ihre Stellung aufgeben mußte, weil sie die unfittlichen Anträge des Werkführers bekannt gab. Der Frauen und Mädchen Bildungsverein für Berlin und Umgegend( Filiale Moabit) hielt am 5. b. M. eine Verfammlung ab, in der Dr. Joël über: Unsere heutigen Naturſammlung ab, in der Dr. Joël über:" Unsere heutigen Naturanschauungen" sprach. Eine Diskussion fand nicht statt. Die Neuwahl des Vorstandes ergab als Bevollmächtigte Frau Lunau, Rassirerin Frau Pfarr, Schriftführerin Frau Fiedler. Gemüth zusammen. Die gegen die früheren Jahre geringere Zunahme der Spar faffenbenutzung kann man nicht durch die Annahme plausibel machen, der Sparsinn sei verhältnißmäßig zurückgegangen. Die Zum Schluß fordert unser menschenfreundlicher Fabrikant theure Lebenshaltung und die mißlichen Erwerbsverhältnisse sind viel seine Berufsgenossen auf: geschlossen höheren Orts oder durch wahrscheinlichere Ursachen., Daß z. B. an der Vermehrung der kleinen eine Petition beim Reichstage vorstellig zu werden, um solchen Konten( b. 60m.) nicht die Arbeiter hauptsächlich betheiligt sein können. unnüßen Placereien" einen Damm entgegenzustellen". wird wohl genügend durch die ungünstigen Berichte gestützt, die die Wir glauben zwar nicht, daß aus diesem geschlossenen Vorgehen Fabrikinspektoren über die Einkommensverhältnisse der Arbeiter etwas wird, denn von diesen Herren gönnt ja doch einer dem erstatteten. Näher liegt es anzunehmen, daß der als Hauptlieb andern nicht das liebe Brot; wir meinen aber, daß in der haber der Sparkassen- Benutzung bekannte Mittelstand unter der ganzen Sache eine ernste Mahnung liegt. In den Kreisen Ungunit der Zeit weniger sparen fonnte als sonst und er daherliches Beisammensein hielt die Mitglieder bis nach Mitternacht der Kunstwoll- Arbeiter, wie der Textil- Arbeiter überhaupt zur Erhöhung des fleinen Konten und zur relativen Verminde ist die Schaar der Gleichgiltigen leider noch sehr groß. rung der mittleren beitrug. Indessen müßte man, um von den Organisirt sind diefelben noch fast gar nicht. Die Fabriken Ergebnissen der Sparkassen einen sicheren Schluß auf die Ginliegen meift in fleinen und fleinsten Orten, wo jedermann be- fommensverhältnisse der Bevölkerungsklassen ziehen zu können, die fannt ist, und so wagen es häufig die Genossen nicht, die bürgerliche Stellung der Sparbuchsinhaber kennen. Ohne diese Agitation in diese Kreise hineinzutragen. Das muß aber ge- Kenntniß fehlt der Boden, auf dem die Sparkassen als sichere schehen. Wo es öffentlich nicht geht, muß es heimlich gemacht Werthmesser der Erwerbsverhältnisse benutzt werden können. werden. Wenn man diesen Arbeitern an Beispielen, wie das Die bürgerliche Stellung der Sparbuchsinhaber zu ermitteln, kann obige, zeigt, was sie von den Fabrikanten zu erwarten haben, nun, unseres Erachtens, feinerlei Schwierigkeiten bieren und wenn man ihnen flar macht, daß die wenigen Besserungen, die würde weder den Sparkassenverwaltungen noch den statistischen im Betriebe der Fabriken, wo ihr Leben täglich bedroht ist, ein- Aemtern Deutschlands zu viel Arbeit verursachen. getreten sind, daß diese Befferungen lediglich der Sozialdemo fratie verdankt werden, so wird und muß es gelingen, sie zur Erkenntniß ihrer Klassenlage zu bringen, sie zu Anhängern der Sozialdemokratie zu machen. Der Frauen und Mädchen- Bildungsverein für Berlin hielt am 8. November feine Vereinsversammlung ab. Dr. Joël referirte über das Thema: Die Frau in geschichtlicher und wissenschaft. Dem Vortrage folgte eine lebhafte licher Beurtheilung. Diskussion, an der Frau Lange, Frau Dumbei, Frl. Baader und Frl. Wabnih theilnahmen. Sodann wurde bekannt gemacht, daß die nächste Probe der lebenden Bilder zum Stiftungsfest am 14. d. M., Abends 9 Uhr, bei Gehloff, Mariannen- Ufer 4, stattfindet. Mitglieder, welche zum Stiftungsfest noch teine Billets haben, mögen sich dieselben so bald wie möglich beschaffen. Frau Zippfe, Markussfr. 14, nimmt Bestellungen entgegen. Dersammlungen. Briefkaffen der Redaktion. Westen 44. Entschädigung müßte gezahlt werden. 2. 2. 999. Ja. R. 25. Ja. Die Gutachten über die Abkürzung der Arbeitszeit in Ladengeschäften sprechen sich, dem„ Konfektionär" zufolge, Für den 36. Kommunal- Wahlbezirk tagte am 10. b. M. theilweise dafür aus, daß bei der Vielseitigkeit und Verschieden eine Kommunalwähler- Versammlung. Genosse Augustin refeartigkeit der Verhältnisse innerhalb des Handelsstandes eine rirte. Redner bemerkte, als wir vor zehn Jahren zum ersten Unleserlicher Zeitungsspediteur. 1. Falls 6 Wochen gefeßliche Regelung der Arbeitszeit weder erwartet werden könne, Mal in den Wahlkampf eintraten, habe die freisinnige Partei noch überhaupt durchführbar sei. Andere Gutachten schlagen nur ein Lächeln gehabt für unsere Anstrengungen, Unsere Er vereinbart- ohne hinzuzufügen, daß nur zum Cuartalsersten eine Arbeitszeit von 8 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends mit folge haben ihnen aber gezeigt, daß mancher Siz der Freiſinnigen 15. Dezember ab. Hatte solche Hinzufügung stattgefunden, so gekündigt werden können so läuft Ihr Vertrag mit dem einstündiger Mittagspause vor; wieder andere Gutachten wollen sehr ins Wackein gerathen ist. Weiter beleuchtet Redner die 2. Zur Einbehaltung ereine vierzehnstündige Arbeitszeit mit verlängerter Geschäftszeit frassen Unterschiede betreffend die Zuschüsse zu den Gemeinde- läuft er am 1. Januar 1894 ab. bei Festen, Messen zc. Ein Gutachten fordert fogar allgemeinen schulen gegenüber den höheren Lehranstalten und ersucht zum scheinen Sie berechtigt, müssen aber das Geld aufbewahren. Schluß der Geschäfte von 12 bis 2 Uhr Mittags. In bezug Schluß in beredten Worten jeden Genossen, kräftig einzutreten 3. Theilen Sie den Vorfall der Krankenkasse mit. Intel Nietsch 21. Melden Sie Ihren Unfallrentenauf die Kündigung sprechen sich die meisten Gutachten dahin aus, für die Wahl des Genossen Gieshoit. An der Diskussion bedaß für Handlungsgehilfen eine vierwöchentliche Kündigung für theiligten sich die Genossen Gießhoit, dehard, Vogt- Anspruch schleunigst beim Vorstand der Berufsgenossenschaft an. A. L. Nein. beide Theile( Prinzipale und Gehilfen) am zuträglichsten sei, herr, Drescher und Meßnic. Eine Resolution, die unter der Vorausseßung, daß dadurch der zwangsweise Beitritt sich mit den Ausführungen des Referenten vollständig deckte, zu einer Zwangsfrantentasse( wovon jest gefeßlich die auf grund wurde einstimmig angenommen. des§ 60 des Handelsgefeßbuches eingeführte sechswöchentliche Kündigung befreit) nicht bedingt wird. Bei Probe- Engagements wären. C. Sch. Ihre Rechte hängen von dem Inhalt Ihres Miethsvertrages ab: Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr war. 2. W. 23 und Knitter, Stromstr. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr vor. Görliger Bahnhof. Zum Ersatz der durch Krankheit Ihrer Stiefschwester erwachsenen Kosten sind Sie nicht verbunden. Sp. Unverständlich. vertrages repariren laffen. C. Stutz. Das Fenster müssen Sie auf grund des MiethsC. 93. Nein: Eltern haben für die Steuerschulden ihrer Rinder nicht zu haften. Polizeistunde stand in einer Versammlung der Berliner GastDie Polizeistunde der Cafétiers und die allgemeine wirthe, die am 10. November im großen Saale der Concordia Als Referent stellte Rechtsanwalt groteskem Humor schildert, wie man, selbst in einem tagte, zur Erörterung. Waisenhaus, bei offiziellen Besuchen alles auf's trefflichste Schritte in der in Nede stehenden Angelegenheit zu thun, nach Dr. Schöps zunächst zur Erwägung, ob es sich noch lohne, neue versorgen fann. Warum dem Unglücklichen unwirsch bebem auf das in der Versammlung vom 27. Februar er. be be- Schritte J. Sch. 12. Sie müssen sich an das Gericht wenden; gegnen? Was ist sein Verbrechen? Als im Wiener Par- schlossene Gesuch an das Polizeipräsidium und das Minifterium, fprechen Sie eventuell zwischen 12 und 1 Uhr hier vor. lament vor einigen Jahren bei der Berathung der Geseze bie Polizeistunde allgemein bis 12 Uhr auszudehnen, Ellubg. So weit Mittel abgesehen von den zum eigenen über die Krankenkaffen eine schändende Ausnahme für die abgelehnt worden ist. Nun fei es ständige Rechtsprechung des Unterhalt nothwendigen vorhanden sind, ist die Ehefrau zum Geschlechtskranken gemacht werden sollte, da wies der Ab- Oberverwaltungsgerichts, daß die Ronzession schon entzogen Unterhalt ihres erwerbsunfähigen Mannes verpflichtet. geordnete Bernerstorfer auf diesen Widersinn hin. Man werden dürfe, wenn mehrfach nur die Polizeistunde übertreten macht den Proletarier heimathlos. Den armen Teufel, der sei. Wie schwer es andererseits hält, diese nicht zu übertreten, Wasserthorstr. 8. Gewiß fann ein Arbeiter Vormund auf die Gaffe gedrängt wird, trifft ein böser Schaden an sei ohne weiteres flar, wenn man bedenke, daß das Haupt feiner Gesundheit. Nun kommt man und ächtet den„ Ver- bedürfniß, Erfrischung im Restaurant zu suchen, beim Publikum werden. Unfähig zur Uebernahme einer Vormundschaft sind: brecher". Viel größer ist die Gefahr für ihn, als für den macht, wo die Theater, der Zirkus zc. gefchloffen werden. So jahr noch nicht zurückgelegt hat, wer der bürgerlichen Ehrenam meisten in den Abendstunden von 10-12 Uhr sich geltend Bevormundete oder Handlungsunfähige, wer das 21. LebensMann, der im Wohlleben siht. Und doch steinigt man den lange die Polizeistunde auf 11 Uhr festgesetzt sei, fähen daher rechte verlustig erklärt ist, Gemeinfchuldner während der Dauer Proletarier und spricht zart von galanten Krankheiten" die Gastwirthe ständig ihren Ruin vor Augen. Dies fordere fie des Konkursverfahrens, wer offenkundig einen unfittlichen Lebensbei dem Noblen". Es gäbe ja, meinte Bernerstorfer, sogar heraus, auf's neue Stellung zu der Sache zu nehmen. Die Gast wandel führt, wer vom Vater oder der Mutter testamentarisch Könige, die nicht blos gesalbt, sondern auch geschmiert wirthe, bei denen anständiges Publikum verkehre, sollten doch für die Berufung eines Vormundes ausgeschlossen worden ist, weibdasselbe Recht haben, wie die Herren Cafetiers.( Bravo!) Sie liche Personen( mit Ausnahme der Mutter, der Großmutter und Bis ins Winzigste hinein, bis zum studentischen feien jedoch bescheiden und verlangten nur Ausdehnung der der testamentarisch zum Vormund Berufenen). Die Uebernahme utk läßt sich die mitleidlose Engherzigkeit verfolgen. Polizeistunge bis 12 Uhr Nachts und dächten im übrigen nicht einer Vormundschaft tönnen ablehnen: weibliche Bersonen, Der Proze mit dem pöbelhaften Instinkt scheut auch davor daran, den Cafetiers ihre längere Polizeiſtunde zu miß- wer das 60. Jahr fiberschritten hat, wer bereits mehr als eine gönnen. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Vormundschaft oder Pflegschaft führt, wer an einer die ordnungsnicht zurück, den Unglücklichen zu seinem Hofnarren zu Redner, die sich sämmtlich im zustimmenden Sinne zu dem Refe- mäßige Führung der Vormundschaft hindernden Krankheit leidet, machen. Hier in Berlin lebt ein zwerghafter Mann mit rate äußerten. Zubeil tadelte noch, daß ein großer Theil der mer nicht in dem Bezirk des Vormundschaftsgerichts feinen lang herabwallenden, röthlichblonden Locken. Er nennt Gastwirthe jeden Funken von Selbständigkeit der Polizei gegen- Wohnfiß hat, wer nach Maßgabe des§ 58 zur Stellung einter sich Dichter. Seine Gedichte sind Eingebungen tranfer über verloren habe. Andererseits bezeichnete er es auch als einen Sicherheit angehalten wird, wer fünf oder mehrere minderjährige Phantasie und das Männchen ist offenbar bemitleidenswerth. fchlimmen Mißstand, daß ein Gastwirth Kongeffion bis 2 Uhr Kinder bat. Jeder Preuße, welcher nicht gefeßlich unfábig oder Sicher ist er weit mehr leidend, als ein Spetulant. Wo babe, ein anderer ganz in der Nähe nur bis 11 und ein dritter zur Ablebnung berechtigt ist, muß die Vormundschaft, zu der er er in Bierlokalen erscheint, macht nun die goldene Jugend" für die ganze Nacht. Jedenfalls ziehe sich hierdarch ein berufen ist, übernehmen. 2. T. Aus Staatsmitteln. Bitte gelegentlich zwischen 12 den franken Mann unter wieherndem Gelächter und unter fich fämmtlich zum Widerstand gegen Willkür zu organifiren. und 1 Uhr uns zu besuchen. Denunziantenthum groß. Redner forderte feine Kollegen auf, rohesten Späßen zum Hanswurst. Neulich hat man ihn Dann werde es besser werden, dann werde es vor allen P. x. 1-3. Mein. gar unter feierlichem Aufzug zum Dichterfönig gekrönt. Dingen auch dem Arbeiter möglich werden, fich, bis er Georg Sch. Ihre Tante hat nach Ihrer Schilderung in Wäre es Jugendübermuth, wäre es Ausgelaffenheit ich nach Hause geht, in ich nach Hause geht, in anständigen Lokalen aufzuhalten. beftem Glauben gehandelt und braucht weder eine Zivils noch bin fein überzarter Mensch und mag's selbst gern, wenn Heute: feien sie gezwungen, um 11 Uhr Abends eventuell eine Strafflage zu fürchten. eins über die Schnur haut. Aber die absolut rohe Art, Lofale von zweifelhaftem Rufe aufzusuchen: denn Niemand laffe wie man mit einem bemitleidenswerthen Geschöpf umgeht, sich tommandiren zum Schlafengehen. Lauter Beifall bewirkt beklemmend, das ist nicht mehr hänselnde Luftbarkeit fundete die Zustimmung der zahlreich, besuchten Versammlung. übermüthiger Gesellen, das ist der blöde Spaß verhärteter Sente wies auf die eigenthümliche Sorge für die Sittlichkeit" brutaler Burschen und doch giebt es Blätter, die den hin, die darin liegt, daß die anständigen Gaste um 11 Uhr gezwungen werden, die anständigen Lokale zu verlassen und in Rowdies durch fortgesetzte Erzählungen von dem armen bie Cafés zu gehen. Wilte schlug vor, eine Kommission zu Menschen, dem" Original" und Naturdichter stets neuen wählen, die weitere Schritte vorbereiten soll. In seinem SchlußAnlaß zu ihrem Unfug geben. Alpha. wort schlug der Referent vor, noch einmal bei dem Minister und 11 Baal. 1. Das ist kein Hinderniß, Gemeindevorsteher zu werden. 2. Gegen. Nichtbestätigung der Wahl giebt es nur Beschwerde im Aufsichtswege. G. H. Daß bei dem Wirth des„ Lindenparts" nach der Kontrollversammlung nicht gefneipt wurde, daß vielmehr folche Lokale Schönebergs aufgesucht wurden, deren Inhaber auch zu politischen und gewertschaftlichen Zwecken ihre Räumlichkeiten Arbeitern freistellen, mag dem Staatsretter" unangenehm ge wesen sein, hilft ihm aber nichts. 11 Große öffentliche Deffentliche Kommunal- Wähler- Versammlung Kommunalwähler- Versammlg. des 16., 18. und 20. Wahlbezirkes für den 13. Kommunal- Wahlbezirk Sonntag, den 12. November, Vormittags 10 Uhr, am Sonntag, den 12. November, Vormittags 10 Uhr, im großen Saale von Buggenhagen( Moritzplatz). Tagesordnung: 1. Die bevoritehenden Stadtverordneten- Wahlen. Referent: Stadtv, Paul Singer. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 395/10 Der Einberufer. 5. Wahlkreis. ( da Zwei grosse öffentliche im Lokale des Herrn Hoffmann, Oranienstr. 180. Tages Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Gottfried Schulz. 2. Distusfion. Referent Genosse Bu gleicher Zeit findet im demselben Lotal am Montag, den 13. November, Abends 8 Uhr, eine Versammlung ftatt, wo das Resultat vertündet wird, Um zahlreiches Erscheinen ersucht Das Wahlkomitee. 395/14 Kommunal- Wähler- Bersammlungen Deffentliche Volks- Bersammlung für den 29. und 31. Kommunal- Wahlbezirk am Sonntag, den 12, November, Vormittags 10% Uhr: für den 29. Bezirk bei a ftor, Neue Königstr. 7, für den 31. Bezirk in Schreiber's August Garten, Auguftstr. 24/25. Tagesordnung: 1. Die Bedeutung der Stadtverordneten- Wahlen. 2. Diskussion. 3. Berschiedenes. A Zu diesen Versammlungen find die Kandidaten der Gegenparteien fchriftlich eingeladen. 895/12 Grosse Volksversammlung am Montag, den 13. Novemb.. Abends 81/2 Uhr, in der Böhow'schen Brauerei am Prenzlauer Thor. Tagesordnung: 1. Das Wahlresultat. 2. Verschiedenes. Zu allen drei Versammlungen haben Frauen Zutritt. Das Comitee. 6. Wahlkreis. Große Deffentliche Wähler- Versammlung für den 41. Kommunal- Wahlbezirk am Sonntag, den 12. November, Vormittags 10% Uhr, im Lokale des Herrn Schröder( Weddingpark), Müllerstraße 178. Tages- Ordnung: 1. Die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Referent ReichstagsAbgeordneter Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. TF Montag, den 13. November, Abends 8% Uhr, im Lokal des Herrn Reichert, Müllerstr. 7: Versammlung. Tagesordnung: Verkündung des Wahlresultats. Achtung! Achtung! 395/13 Gr. Volksversammlung am Mittwoch, den 15. d. M., Abends 8 Uhr, im großen Saale des Herrn Joël, Andreasstr. Nr. 21. Tages Ordnung: 1. Bericht der Frauen- Agitationskommiffion. 2. Neuwahl der Rom 412/14 mission. 3. Vortrag des Genofen Dr. Bruno Schönlank über: " Die Ursachen der Prostitution". 4. Diskussion. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Die Frauen- Agitationskommission. Große Volts- Bersammlung am Montag, den 13. November 1893, Abends 9 Uhr, bei Joel, Andreasstraße 21. Verkündigung des Wahlresultats für ganz Berlin. Um zahlreichen Besuch bittet 395/16 Das Wahlkomitee. Achtung! Hausdiener! Achtung! Grosse Versammlung am Dienstag, den 14. November 1893, Abends 9 Uhr, in Gründer's Festsälen, Köpnickerstr. 100. Tagesordnung: 1. Was antworten wir dem Minister? 2. Dis tuffion. 3. Bericht der Fragebogen- Kommission. 4. Aufnahme neuer Mitglieder und Entgegennahme von Beiträgen. 171/15 Jeder Hausdiener ist eingeladen. Der Vorstand des Verbandes der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenossen. Bureau und Arbeitsnachweis: C., Neue Grünftr. 10 I. Fernspr.: Amt I Nr. 810. Arbeiter- Bildungsverein Friedrichsberg. Dienstag, den 14. November, Abends 8%, Uhr, im Lokale des Herrn Fuchs, Lichtenberg, Dorfstraße Nr. 2: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen A. Hoffmann über: Gesetz und Recht." 2. Diskussion. 3. Wahl des Kassirers. 4. Kommunales. 5. Verschiedenes." Gäste willkommen. 122/3 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Adlershof und Umgegend. I Dienstag, 14. November, Abends präs. 8 Uhr, im Scheer'schen Lokale zu Köpenick: Gr. öffentliche Volks- Versammlung für Männer und Frauen. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Th. von Wächter über: Warum ward ich als Predigtamtskandidat Sozialdemokrat?" 2. Diskussion. " Um zahlreiches Erscheinen der Parteigenoffen und pünktliches Kommen weil präziser Beginnersucht 420/6 Der Vertrauensmann. Sozialdemokratiſcher Agitationslud für den Den Berlins. 12. November, Abends 7 Uhr, im Lokale Bum Freischüh, Fruchtstraße 36a( aberer Saal): Große öffentliche Versammlung für Frauen u. Männer. Tagesordnung: 1. Bortrag des Genossen Hoffmann( früher Beiß) über:„ Das moderne Raubritterthum". 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gefelliges Beisammensein und Tanz. 88b Der Einberufer. Entree 10 Pf. 37. Kommunal- Wahlbezirk. 16F Grosse Versammlung Montag, den 13. November 1893, Abends 8½ hr. Tagesordnung: Verkündigung des Wahlresultats. morgen, Montag, den 13. d. M., Abends 8 Uhr, im großen Saale von Buggenhagen, am Moritzplatz. Tages Ordnung: 395/19 Verkündigung der Resultate der stattgefundenen StadtverordnetenWahlen. Diskussion. Der Einberufer. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Ethische Gesellschaft. Am Sonntag, den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, in der Berliner Resource, Kommandantenstraße 57: Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn H. Pens über: Wer ist gebildet?" 2. Dis fussion und Verschiedenes. Ethische Gesellschaft. 149/7 Sonntag, den 12. d. M., Abends 6½ Uhr, Kommandantenstr. 79 ( Gratweil's Bierhallen): Vortrag des Herrn H. Pens über:" Das freie Wort". Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. E Damen und Herren als Gäste sehr willkommen. Zur Deckung der Unfoften wird ein Eintrittsgeld von 10 Pf. erhoben. 149/8 Berliner Spar- und Bauverein ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht). Mit der Bebauung unseres ersten in der verlängerten Siemenstraße 7-8( Moabit) an der Beuffelbrücke) gelegenen Grundstücks wird nunmehr begonnen und laden wir die Mitglieder ein, sich am Sonntag, den der Baustelle, und nach Schluß der Feier zur Entgegennahme des Berichtes Moabit 47-49, einzufinden. Der Vorstand. H. Richter, Optiker, Berlin, C. Spittelmarkt,( Ballstr. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe am Rofenthaler Thor. Anerkannt beste und billigste Bezugsquelle aller optischen Artikel. Rathenower Alumingold- Brillen und Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. Pincenez 闊 。 1,50 " 2, do. allerfeinste Qualität Rathenower Stahlbrillen 39 1, Alles mit den besten Rathenower Krystallgläsern I. Qual. versehen. Operngläser, rein achromat. M. 6. Neu! Richter's Opern- u. Reiseglas ,, Excelsiorff inkl. Lederetui u. Riemen M. 12, übertrifft alles bisher Gebotene. Prompter Versandt nach außer halb gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. Genaueste Fachkenntniss. 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Ja, von hervorragender Stelle des Magistrats wurde unter Beifallsgejauchze der reaktionären Stadtvertreter ein Nothstand überhaupt abgeleugnet. Abgelehnt wurde die Forderung auf endliche Beseitigung der Miethssteuer, abgelehnt die Forderung auf unentgeltliche Lieferung der Lehrmittel, abgelehnt die Forderung auf ärztliche Ueberwachung der in engen Klassenräumen zusammengepferchten Schulkinder, abgelehnt die Forderung auf Verlegung des Wahltages auf einen Sonntag, abgelehnt wurden die meisten Forderungen auf Besserung der städtischen Arbeitslöhne und Arbeitsbedingungen, mit Lachen aufgenommen wurde die Forderung, an städtischen Bauten das Zwischenunternehmerthum zu beseitigen, an dessen Händen Tausende von Markstücken kleben bleiben. Fruchtlos war die Forderung auf Aufhebung des Bauschlendrians doch, was sollen wir alle Einzelheiten hervorheben? Jm Gedächtniß sind Euch die Verhandlungen im rothen Hause, Ihr kennt den reaktionären Geist, der die Mehrheit der dortigen Mannesseelen belebt. Denkt daran, daß es Ehrenpflicht für jeden Arbeiter ist, für ihre Gesinnungsgenossen am 13. November einzutreten. Gelindert werden könnte die schreckliche Noth in Berlin auch im Rahmen der heutigen Gesellschaftsordnung, wenn die Stadtverwaltung wollte. Beseitigt kann sie nur mit Aufhebung der heutigen Ausbeutungsordnung dadurch werden, daß die Produktionsmittel, die in den Händen ihrer jetzigen Eigenthümer als Mittel zur Ausbeutung der großen Mengen dienen, vergesellschaftet werden. Auf, beschleunigt die Erreichung dieses Ziels der arbeitenden Menschheit dadurch, daß Ihr im gerechten Kampf gegen die jetzige Mehrheit der Stadtverwaltung den sozialdemokratischen Kandidaten die Stimme gebt. Seid rege und eifrig! Bringt Gleichgiltige und Unerfahrene, wenn Ihr solche kennt, an die Wahlurnen, rüttelt sie auf: Ihr, die Ihr vorgeschritten und zielbewußt seid, wißt, daß der Erfolg häufig von einer einzigen Stimme abhängt. day 1 Auf zur Wahl, auf zur Agitation für die Wahl! Die sozialdemokratischen Kandidaten sind folgende: 1., 3., 4., 6. Bezirk: Genoffe Täterow. 9. Bezirk: Genosse Kitzing. 13. Bezirk: adida Genosse Gottfried Schulz. 16. und 20. Bezirk: Genoffe Tolksdorf. 18. Bezirk: Genoffe Zabel. 22. Bezirk: Genosse Dupont. 23. Bezirk: Genosse Wilke. 29. Bezirk: Genoffe Gumpel. 31. Bezirk:.00 Genoffe Wagner. 36. Bezirk: Genoffe Gieshoit.c 37. Bezirk: Genolle Gleinert. 41. Bezirk: Genosse Vogtherr. 13 434510 Stimmberechtigt ist jeder in die Gemeinde- Wählerliste eingetragene selbständige Preuße, welcher das 24. Lebensjahr erreicht hat, wenn er seit einem Jahre Einwohner der Stadt ist, sich im Vollbesitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindet, keine Armenunterstüßung aus öffentlichen Mitteln empfangen und die ihn betreffenden Gemeinde- Abgaben gezahlt hat, auch an Steuer einen Jahresbeitrag von mindestens 6 Mark entrichtet hat oder zur 2. Klaffenftener Stufe eingeschätzt ist. Als selbständig wird jeder betrachtet, welcher einen eigenen Hausstand hat, d. h. über einen Wohnraum oder über mehrere Wohnräume selbständig verfügt. Als Legitimation zur Ausübung des Wahlrechts genügt die feitens des Magistrats jedem Wähler zugestellte Wahltarte", im Nothfall auch die letzte Steuerquittung. Tableau= für die am Montag, den 13. November, stattfindenden Stadtverordnetenwahlen der dritten Abtheilung. Wahlen finden statt im 1., 3., 4., 6., 9., 13., 16., 18., 20., 22., 23., 29., 31., 36., 37. und 41. Kommunal- Wahlbezirk. Hausbesitzer sind zu wählen im 1., 4., 6., 9., 16., 20., 22. und 31. Kommunal- Wahlbezirk. 1. Kommunal- Wahlbezirk, enthaltend: Stadtbez. 1. Bischofstr. 2-27, Burgftr. 1-7, Heiligegeiftftraße 23-25, Hoher Steinweg, Jüdenstr. 1-11 und 55-60, Königstr. 1-25 und 41-69, Marienkirchhof 5-11, Molten ftraße 8 und 9, Nikolaikirchgaffe 1-4, Nikolaikirchhof 1-3 und 12-14, Poststr. 1-15 und 21-31, Kleine Poftitr. 1-7 und 9-13, Probststraße, Rathhausstraße, Sieberstr. 3-18, Spandauerstr. 18-38 und 47-63. Stadtbez. 2. Eiergaffe, Großer Jüdenhof, Jüdenstraße 12 bis 54, Am Krögel, Moltenmarkt, Moltenstraße, ausschl. 8 und 9, Mühlendamm 32 und 33, Nikolaikirchgasse 5-8, Nikolaitirchhof 4-11, Parochialstraße, Poststr. 16- 20a, SpandauerStraße 39-46, Stralauerstr. 16-46. 0 3. Kommunal- Wahlbezirk, enthaltend: Stadtbez. 11. Bebrenstr. 26 a- 49, ausschl. 29 a, Charlottenftraße 35-41 und 43-47, Dorotheenstr. 97, Friedrichstr. 82 bis 92 und 151-162, Kleine Kirchgasse 4, Unter den Linden 25-47, Lindengasse, Markgrafenstr. 51 a und 52, Mittelstr. 1 bis 25 und 43-66, Plaß am Opernhause, Roßmarienstraße, Universitätsstr. 6-9. Stadtbez. 12. Bauhofstraße, Charlottenftr. 42, DorotheenStraße 1-17 und 88-96, Friedrichstr. 93-104 a und 137 bis 142, Georgenfr. 1-17 und 28-48, Hegelplay, Am Kupfergraben, Stallstraße, Universitätsstr. 1-5, Weidendamm, die Stadtbahn vom westlichen Ufer des Kupfergrabens bis zum nördlichen Ufer der Spree am Schiffbauerdamm. Stadtbez. 20. Raiserhofstraße, Königgrägerstr. 126-139, Leipziger Play, Leipzigerstr. 1-18 und 113-187, Mauers ftraße 52-60, Mohrenstr. 1-5 und 65-66( mit Einschluß des Ziethenplages), Boßstraße, Wilhelmplatz, Wilhelmstr. 57 bis 67 und 71-81 und von Stadtbe z. 21 Königgrägerstr. 121. Kandidat: Schneidermeister August Täterow. 1. Theil. Wahllokal: Wilhelmshallen, Unter den Linden 21.0 Mauerstr. 76, bei Schwarz. 2. 4. Kommunal- Wahlbezirk enthaltend: straße 20-33 und 44-55, Kronenstr. 24-46, Leipzigerstr. 42 bis 50a und 80-90, Markgrafenstr. 31-36 und 59-64a. Stadtbez. 17. Charlottenstr. 22a- 28 und 63-72, Friedrichftraße 56--63 und 190-199, Krausenstr. 4-19 und 56-71, Kronenstr. 14-23 und 47-59, Leipzigerstr. 27-41 und 91 bis 103. Stadtbez. 18 nur: Krausenstr. 1-3 und 72-77, Mauerftraße 8-11 und 69-79. Stadtbez. 3. Neue Friedrichstr. 1-20 und 83-109, Gruner- Stadt bez. 13. Bunsenstraße, Dorotheenstr. 18-87, Friedrich- Stadtbez. 16. Jerufalemerstr. 14-22 und 25-41, Kraufenstraße von der Stadtbahn bis zur Neuen Friedrichstraße, Klofterstr. 30-78, Gieberstr. 1 und 2, An der Stralauer Brücke, Stralauerstr. 1-15 und 47-58, Kleine Stralauerstraße, Waisenstraße, Westseite der Straße längs der Stadtbahn von Alexanderstraße bis Königstraße, Eden an der letzteren ausgefchloffen; Stadtbahn von der Spree bei der Jannowißbrücke bis zur Königstraße. Stadtbez. 4. Bischofstr. 1 und 28, Neue Friedrichstr. 21 bis 42 und 64-82, Gontardstr., Kaiser Wilhelmstr. 10-15 und 22-35, Ralandsgaffe, Klosterstr. 1-29 und 79-101, Königstolonaden, Königstr. 26-40, Marienkirchhof 12-23, Neue Gasse, Panoramastr., Rochstr. 7-14, Schmale Gasse 3-5, Spandauerbrücke 1-2 und 10-16, Südwestseite der Straße deren Ecken einlängs der Stadtbahn von der Königftr. gefchloffen bis zur Westseite der Spandauerbrücke. Der entsprechende Theil der Stadtbahn. Stadtbez. 5. Burgstr. 8-31, Neue Friedrichstraße 43-63, Hinter der Garnisonkirche, Heidereutergaffe, Heiligegeiſt gaffe, Heiligegeifstraße ausschl. 23-25, Raiser Wilhelmftr. 1 9 und 36-49, Marien- Kirchhof 1-4, Neuer Markt, Rosenstraße, Schmale Gaise 1-2 und 6-8, Spandauerfir. 1-17 und 64 bis 81, Südwefiseite der Straße längs der Stadtbahn von der Spandauer Brücke bis westlich zum nördlichen Ufer der Spree bei Monbijou refp. zur Kleinen Präsidentenstraße, der entsprechende Theil der Stadtbahn, St. Wolfgangiraße. Kandidat: Schneidermeister August Täterow. 1. Theil Wahllokal: Altstädter Hof, Neuer Markt 8/12. 2. Theil Wahllakal: Stralauerstr. 43, bei E. Quandt. ftraße 143-150, Georgenstr. 19-27, Mittelstr. 26-42, Neustädtische Kirchstraße, Reichstage- Platz, Reichstags- Ufer vom Reichstags- Platz bis Neustädtische Kirchstraße, Schadowstr. la bis 13, Schlütersteg, Sommerstr. 3-10, Neue Wilhelmstraße, ausschl. 8a und 8b. Stadtbez. 14. Behrenstr. 1-26 und 50-72, Französischeftraße 51 und 66-67, Friedrichstr. 163-165, Raisergallerie, Kanonierstr. 21, RI. Kirchgasse ausschl. 4, Königgrägeritr. 140 und 141, Unter den Linden 1-24 und 48-78, Mauerstr. 29 bis 33, Kleine Mauerstraße, Pariser Platz, Play vor dem Brandenburger Thor, Schadowstr. 1 und 14, Sommerstr. 1 und 2, Wilhelmftr. 68-70b, Neue Wilhelmstr. 8a und 8b. Stadtbez. 15. Behrenstr. 29a, Charlottenstr. 33-34 und 48-60, Franzöfifchestr. 20-83a und 34-49a, Friedrichstr. 65a bis 81 und 166-185, Gendarmenmarkt. Hedwigkirchgaffe, Jägerstr. 17-31 und 45-62a, Hinter der fatholischen Kirche, Markgrafenstr. 39-51 und 53-56, An der Mohrenbrücke, Mohrenstr. 17-37 und 41-50, Schillerplatz, Taubenjir. 12 Stadtbez. 16 nur Markgrafenstr. 37-38 und 57-58. Von Stadtbez. 17. Charlottenstr. 29-32 und 61--62, Friedrichstraße 63-65 und 186-190, Kronenstr. 60. Von Stadtbez. 18. Kanonierftr. 1-6 und 40-45, Kronenftr. 1-13 und 61-76, Leipzigerstr. 19-26 und 104-112, Mauerstr. 12 bis 21 und 61-68, Mobrenstr. 6-16 und 51-64, Tauben ftraße 1-11 und 37-54. bis 36. Von Stadtbez. 19. Französischestr. 1-19, 50 und 52-63, Jäger ftraße 1-16 und 63-76, Kanonierstr. 7-20 und 22-39, Mauerstr. 22-28 und 34-51. Stadt bez. 22. Friedrichstr. 44-45 und 200-208, Mauerstraße 1-7 und 80-95, Schüßenftr. 1-6 und 70-79, Zimmerstraße 2-24 und 78-100. Stadtbez. 23. Charlottenstr. 13-22 und 78-82, Markgrafenftr. 21-30 und 65-78, Schüßenftr. 6a- 24 und 52-69, Bimmerstr. 25-41 und 55-77. An der Jerufalemer Kirche, Dönhoffplat, Stadtbez. 24. Jerufalemerstr. 1-13 und 42-58, Kommandantenstr. 1-4 und 80-89, Krausenstr. 34-43, Leipzigerstr. 51-55 und 69 bis 79, Lindenstr. 38-68, Oranienstr. 98a, Schüßenstr. 25-51, Zimmerstr. 42-54. Stadtbez. 25. Jerusalemerstr. 59-66, Junkerstr. 2-21, Kochstr. 22-39 und 43--58, Lindenstr 20-37 und 69-89, Markgrafenstr. 17-20 und 79-84, Oranienftr. 99, Ritter. straße 60. Bon Stadtbez. 26 Charlottenstr. 11-12 und von Stadtbez. 27 Junterstr. 1, Lindenstr. 89, Marigrafenstr. 10 bis 16 und 85-94. Kandidat: Schneidermeister August Täterow. 1. Theil. Wahllofal: Zum Auerbach, Leipzigerstr. 44. Zimmerstraße 80, bei Clausing. ல் 6. Kommunal- Wahlbezirk enthaltend: Von Stadtbez. 31. Nur Linkſtr. 46. Stadtbez. 40. Flottwellstr. 1-8, Karlsbad( ausschl. 1), Körnerstr. 1 und 26, Lüzowftr. 1-23 und 92-113, Potsdamerstr. 113b, Schönebergerstr. 5-25. Stadtbez. 41. Dennewigstr. 1, Flottwellstr. 9-18, Rörnerftraße 2-25, Steglitzerstr. 1-24 und 64-69. Stadtbez. 42. Blumenthalstr. 20, Dennewigstr. 2-8, Kurfürstenstraße 1-28 und 153-172. Stadtbez. 50. Bernburgerstraße 18, Eichhornstraße 6 und 7, Hafenplay 10, Königgrägerstr. 13-17, Königin Augustastr. 1 bis 5, Köthenerstraße, Linkstraße, Potsdamerplay 3-6. Stadtbez. 51. Astanischer Play 1-4, Bernburgerstraße, Dessauerstraße, Hafenplay, Königgrägerstr. 18-35, Schöne bergerstr. 1-13. Stadtbez. 52. Askanischer Platz 5-7, Bahnhofstraße, Großbeerenstr. 1, Halleschestr. 1-15, Hallesches Ufer 32, Kleinbeerenstr. 12 und 13, Königgrägerstr. 36-52, Möckernstr. 1-25 und 124-147, Schönebergerstr. 20-34. Stadtbez. 53. Großbeerenstr. 2-9 und 86-96, Hallesche straße 16-28, Hallesches Ufer 1-31, Kleinbeerenstraße, Königgrägerstr. 58-70. Kandidat: Schneidermstr. August Täterow. 1. Theil. Wahllokal: Viktoria- Brauerei, Lühowstr.111/ 112, p. 2. Tempelhofer Ufer 17 bei Penton. " 20. Kommunal- Wahlbezirk enthaltend: Von -O Stadtbez. 134. Annenstr. 4-5, Neanderstr. 17-18. Von Stadtbez. 136. Neue Jakobstr. 23, Neanderstr. 2-16 und 19-37, Schäferstr. 2-14, Schmidtstr. 11b- 21 und 23-36. Stadtbez. 137. Franzftr. 1-19, Josefstr. 1-15, Michaelfirch- Platz 17-24, Schmidtstr. 1-11a, 36a- 46. Stadtbez. 138. Adalbertstr. 24-34 und 57-66, Engel- Ufer 6b- 21, Melchiorstr. 1-46, Michaelkirch- Plaz 1-12. Stadtbez. 189. Adalbertstraße 35-56, Engel- Ufer 1-6a, Köpenickerstr. 30-44 und 129-142. von Greifswalderstraße bis Straße 25( Berlorener Weg), Fröbelstraße, Greifswalderstr. 22-31 und 39-50, Marienburgerstr. 2-47, Plaz G, Stargarderstr. von Greifswalderstraße bis Prenzlauer Allee, Straße 24, Straße 29 von Prenzlauer Allee bis Greifswalderstraße, Plaz A, Straße 1 von Straße 2 bis Straße 4, Straßen 2, 3, 4, 5, 7, 8 und 9, Straße 11 von Straße 9 bis Ringbahn, Winsstraße von Marienburgerstraße bis Stargarderstraße. Greifswalderstr. 1-21a Stadtbez. 194. und 51-72, Heinersdorferstraße ausschl. 1 und 2, Straße 30( Abth. XII des Beb.-PI.) Winsstraße von Heinersdorfer bis Marienburgerstraße. Von Allee 21 und 22. Stadtbez. 140. Holzmarktgasse 13 und 14, Köpenickerstr. 45 bis 59 und 119--128, Michaeltirch- Play 13--16, Michaelfirch- Stadt bez. 237. Heinersdorferstr. 1 und 2 und Prenzlauer ftraße. Stadtbez. 141. Holzmarktgasse 1-12 und 15-21, Köpenicker- Kandidat: Zigarrenhändler Gumpel. straße 60-75 und 105-118, Ohmgasse, Wassergasse 12-27. Stadtbez. 142. Brückenstr. 1-16, Inselstr. 1-1b, Röpenicker: Wahllokal: 58. Gemeindeschule, Heinersdorferstr. 18, Turnhalle straße 76-104, Neanderstr. 1 und 38, Wassergasse 1-11a und ed 31. Kommunal- Wahlbezirk, 28-89. Kandidat: Restaurateur Tolksdorf. Dios enthaltend: Von Stadtbez. 5. Kl. Präsidentenstr. 6 und 7, Neue Promenade 9 1. Theil. Wahllokal: 29. Gemeindeschule, Köpenickerstr. 125und 10. Von Turnhalle. Von Stadtbez. 205. Münzftr. 8-9. 2. Theil. Wahllokal: 62. Gemeindeschule, Schmidtstr. 38- Stadtbez. 206. Münzstr. 1-7, Rochstr. 1-6 und 15-19, Stab Turnhalle. STIL 22. Kommunal- Wahlbezirk. enthaltend: Von 9. Kommunal- Wahlbezirk Stadtbez. 3. Alexanderstr. 18. 0 enthaltend: Stadtbez. 145. Alexanderftr. 8-17 und 20a- 36a, BlumenI. Theil. straße 1-84, Holzmarktstr. 73, Kaiserstr. 26, Magazinstr. 12 Stadtbez. 55. Großbeerenstr. 10-18 und 77-85, Teltowerund 12a, Schickferstraße, Straße an der Stadtbahn 1-15 sowie straße 12-37 und 39-62, Tempelhofer Ufer 7-24. die Stadtbahnbogen Nummer 73-92, Stadtbez. 56a. Hornstr. 14, Luckenwalderstraße, Mödern- Stadtbez. 146. Blankenfelderstr. 1 und 15, Blumenstr. 75, Mödern- Stadtbe ftraße 26-50 und 93-123, Schönebergerstr. 14-19, Schöne- Kleine Frankfurterstr. 1-9 und 20-25, Kaiserstr. 1-24 und berger Ufer 1-4, Teltowerstr. 38, Tempelhofer Ufer 25-37, 27-48, Magazinstr. 1-11 und 13-19, Schillingstraße mit Trebbinerstraße, Wartenburgstr. 15. Ausschluß von 20. Stadtbez. 57. Großbeerenstr. 19-27a und 63-76, Warten burgstr. 1-14 und 16-29. Wahllokal: 43. Gemeindeschule, Wartenburgstr. 12- Aula. II. Theil. Stadtbez. 54. Mordseite der Barutherstraße, Belle Alliancestraße 1-12 und 91-106, Lantwigstraße, Teltowerstr. 1-11 und 63-65, Tempelhofer Ufer 1-6. Stadtbez. 58. Hornstraße, Wartenburg- Platz, Dorfstr. 1-14. Stadtbez. 59. Belle Allianceftr. 13-26, Großbeerenstr. 28 bis 62, Hagelsbergerstr. 1-16 und 41-57, Yorfstr. 79. Stadtbez. 62. Belle Alliancestr. 27-52, Am Kreuzberg, Kreuzbergstraße von Belle- Alliancestraße bis Möckernstraße ( einschl. Nr. 25.) Lichterfelderstr., Möckernstraße von Kreuzbergstraße bis Weichbildgrenze, Wilhelmshöhe. Wahllokal: Belle- Allianceftr. 22 bei Topp. 111, Theil. Stadtbez. 56b. Großgörschenstraße von der Potsdamer bis zur Anhaltischen Eisenbahn, Kahlerstraße, Straße 20a( Abth. 111. des Bebauungsplanes, Yorfstr. 25-42 und 49-64. Stadtbez. 60. Hagelsbergerstr. 17-40, Möckernstr. 51-92, Yorkstr. 15-24 und 65-78. Stadtbez. 61: Razbachstraße, Kreuzbergstraße, von Straße 6a bis Möckernstraße( einschl. 26), Kriegersfelde, Möckernstraße von Kreuzbergstraße bis zur Weichbildgrenze( Westseite), Plaz B, Straße C und D von Möckernstraße westlich.( Abth. II ves Beb.-B.) Sibat: Gastwirth Kiking. Kandidat: Stadtbez. 147. Blumenstr. 2-26, 59-74 und 76-83, Neue Schönhauserstr. 21, Straße längs der Stadtbahn.- Von Stadtbez. 207. Stadtbez. 207. Neue Schönhauserstr. 1 und la, Weinmeisterstr. 1a- 8. Stadtbez. 210. Hackescher Markt 1-5, Monbijou- Plah 12, Große Präsidentenstraße, Kleine Präsidentenstr. 1-5, Neue Promenade 1-8, Rosenthalerstr. 26-53, Neue Schönhauserstraße 2-20, Sophienstr. 10 und 11, Spandauerbrücke 4-9, An der Stadtbahn 41-51, Stadtbahnbogen Nr. 132-147, Weinmeisterstr. 1, Am Zwirngraben. Stadtbes. 211. Artillerieſtr. 17-20, Große Hamburgerstraße 12-33, Krausnidstraße, Monbijouplaz 1-11, Oranien burgerstr. 1-33 und 70-92, Ueberfahrtsgasse, Biegelstr. 22 Stadtbez. 212. Auguftstr. 28, 29 und 82a, Gipsstr. 1-17a, 19-23a und 27-32, Gr. Hamburgerstr. 1-11 und 34-41, Sophienstr. 1-9 und 12-35. Stadtbez. 213. Ackerstr. 1 und 1a, Auguftstr. 30-40( aus schließlich 32 a) und 46-53, Kleine Auguftstr. 8-14a, Elfafferftraße 82-97, Gipsstr. 23 b- 26 und 33, Joachimstraße, LinienStraße 76-89 und 195-201. und 28. Grüner Weg 1-13a und 114-125, Jfflandstr. 1-11, Markusftraße 41-48, Marsiliusstr. 9-15, Wallnertheaterstr. 13-34. Stadtbez. 148. Alexanderstr. 19 und 20, Holzmarktstr. 1-18, 52-55 und 58-72, An der Jannowizbrücke, Markusstr. 47 und 54, An der Michaelbrücke( Westseite), Raupachstraße, Wallnertheaterstr. 1-12 und 35-45, die Stadtbahn von der Michaelbrücke( Westseite) bis zum nördlichen Ufer der Spree bis zum nördlichen Ufer der Spree& tabt bez. 214. Aderjir. i bei der Alexanderstraße. Stadtbez. 150. Grüner Weg 14-22 und 102-113, Krautstraße 11 und 12, Markusstr. 1-15, 44-46 und 50-53, Kleine 14-46 un Martusstraße ausschl. 14-15. Stadtbez. 151. Blumenstr. 27-34 und 51a- 58, Markusstraße 16-21b, 24-29a und 31-40. Von Stadtbez. 132. Große Frankfurterstr. 49 und 89, Markusstraße 30.- Von Stadtbez. 153. Große Frankfurterstr. 90-100, Markusstraße 29. Von Stadtbez. 156. Große Frankfurterstr. 38-48, Weberstr. 64. Stadtbe 3. 201. Alexanderplay, Alexanderstr. 1-7, 37-52 und 69-71, Grunerstraße von Alexanderstraße bis zur Stadtbahn, Kaiserstr. 25 und 25a, Am Aönig graben 1 und 20-22, Neue Königstr. 44-46, Kurzestr. 2-19, Prenzlauerstr. 32 und 32a, Alte Schützenstr. 13-16, An der Stadtbahn 16-22, Stadtbahnbogen Nr. 93-117. Kandidat: Bildhauer Dupont. I. Theil. Wahllokal: 49. Gemeindeschule, Blumenstr. 63aWahllokal: 108. Gemeindeschule, Hagelsbergerstr. 34, Turnhalle. Bimmer 3, part. nis 13. Kommunal- Wahlbezirk, enthaltend: Stadtbez. 87. Admiralstr. 36-40a, Brigerstr. 25, Rottbuserstraße 7 und 8. Stadtbez. 88. Rottbuferstr. 1-4b, 6, 6a und 10a- 22, Reichenbergerstr. 15-25 und 166-171. Stadtbez. 89. Manteuffelstr. 48, Mariannenstr. 12 und 42, Dianienstr. 206 und 207, Reichenbergerstr. 172, Stalitzerstr. 14 bis 35 und 108-136 ausfchl. 121. Stadtbez. 90. Kottbuserstr. 9 und 10, Kottbuser- Ufer 45, Mariannenstr. 13-41, Reichenbergerstr. 26-38 und 153-165. Stadtbez. 91. Manteuffelstr. 44-53 und 68-78, Reichenbergerstr. 39-52 und 139-152. Stadtbez. 92. Rottbuser Ufer 31-44, Manteuffelstr. 54-67. Stadtbez. 93. Kottbuser Ufer 29 und 30, Lausigerstr. 6-48, Reichenbergerstr. 53-54 und 137-138. Stadtbez. 94. Lausigerstr. 2-5 und 49-52, Manteuffelstr. 79, Staligerstr. 46a, Wienerstr. 1-15 und 63-67. Erfahwahl bis Ende 1895. Kandidat: Zigarrenhändler Gottfried Schulz. I. Theil. Wahllokal: Mariannenstr. 31/32 bei Doberstein, II. 68/50. Gemeindeschule, Reichenbergerstr. 44/45, Turnhalle. 16. Kommunal- Wahlbezirk. enthaltend: Stadtbes. 79. Brizerstr. 1-12 und 38-47, Elifabeth Ufer 1-13, Rottbuser Ufer 56-65. Stadtbez. 80. Admiralstr. 1, Glifabeth- Ufer 14-26, Meichenbergerstr. 1-14 und 175-185, Staligerstr. 1-13 und 137 bis 147a. Stabtbez. 214. Acferstr. 172-174, Auguftstr. 26-27 und 54-64a, Kleine Auguststr. 1-7 a, Elsasserstr. 68-81, Kleine Hamburgerstraße, Koppen- Play, Linienstr. 93-106 und 160 bis 194. Stadtbez. 215. Artillerieſtr. 2-4, Auguststr. 3, 5-25 und 65-88, Oranienburgerstr. 34. Kandidat: Uhrmacher Wagner. I. Theil: Wahllokal 45. Gemeindeschule, Auguftstr. 67/ 68Turnhalle. II. Theil: Wahllokal 8./63. Gemeindeschule, Gipsstr, 23 a Turnhalle. 36. Kommunal- Wahlbezirk. I. Theil, enthaltend: Stadtbez. 237. Belforterstr. 9-26, Colmarerstr. 1 und 5, Mülhauserstr., Prenzlauer Allee( öftliche Seite) 17-20 und 23-34, d. h. bis zur Tresckowstr. und westliche Seite von Tresckowstr.( Nummern fehlen) bis 288. Stadtbez. 238. Belforterstr. 8, Colmarerstr. 2-4 und 6-9, Diedenhofenerstr. 1-11, Prenzlauer Allee 224 und 225, Straßburgerstr. 24-35, Tresckowstr. 23-34. II. Theil. Wahllokal: 64. Gemeindeschule, Krautstr. 49- tabtbes. 239. Belforterstr. 1-7 und 27-30, Diedenhofener Turnhalle. 23. Kommunal- Wahlbezirk, enthaltend: Stadtbez. 149. Andreasstr. 68, Holzmarktstr. 20-24 und 43-51, Krautfir. 23-29 und 30a- 34 a, Langestr. 1-27 und 82-110, An der Michaelbrücke( Ostseite), die Stadtbahn von Krautstraße( beide Seiten) bis Michaelbrücke( Westseite). Von Stadtbe z. 150. Kleine Markusstraße 14-15, Krautstraße 16 Stadtbez. 151. Krautftr. 3-10 und 47-52. Von Stadtbez. 162. Weg 89 und 90. bis 16 a. Von Andreasstraße 29-40 und 48-59, Grüner Stabt bez. 163. Andreasstr. 60, Andreasplay, Kleine Andreasstraße, Grüner Weg 23-31 und 91-101, Krautstr. 13-15a, 17-22 und 35-46. Stadtbez. 164. Andreasstraße 14-28 und 61-67, Grüner Weg 32-44 und 75-88, Langestr. 29-35 und 74-81. Stadtbe z. 165. Andreasstr. 1-13 und 69-79, Breslauer ftraße 1-14 und 18-33, Holzmarktstr. 25-42, Krautstr. 30, Langestr. 28, An der Schillingsbrücke( westliche Seite), StralauerPlay 24 und 28, die Stadtbahn von Koppenstraße Diese ausgeschlossen bis Krautstraße( diese auch ausgeschlossen). Kandidat: Restaurateur Wilke. 1. Theil. Wahllokal: Langestr. 9 bei Riszewski. 18. Gemeindeschule, Krautstraße 48Turnhalle. 2. Stadt bez. 183. " 29. Kommunal- Wahlbezirk, I. Theil, enthaltend: von Büsching- Play I, Mehnerstr. 8, Weinstr. 20 Barnimstr. 1, Höchstestr. 25-26, Landsbergerstraße 7-16 und 106-116a, Lichtenbergerstr. 1-9 und und 20a. Stadtbez. 81. Dresdenerstr. 6-20 und 119-186, ElifabethUfer 27-35, Oranienplay östlicher Theil, Oranienstr. 31-41 Stadtbez. 184. und 165a- 175, Reichenbergerstr. 174. Von Stadtbez. 83. Adalbertstr. 85 und Naunynstr. 59. Stadtbez. 86. Adalbertstr. 1-17 und 86-100, Dresdener- Stadt bez. 185. Friedenstr. 17-81, Höchſteftr. 17-24 und straße 1-5, Oranienftr. 27-30 und 176-182. Stadtbez. 87. Admiralstr. 2-85, Brizerstr. 13-24 und 26-37, Rottbuserstr. 5, Kottbuser Ufer 46-55. Kandidat: Restaurateur Tolksdorf. 1. Theil. Wahllokal: 106. Gemeindeschule, Brizerstr. 17/18. 2. " Turnhalle. Dresdenerstr. 10 bei Preuß. 18. Kommunal- Wahlbezirk. enthaltend: von Stadtbez. 116. Brandenburgftr. 17 und 64, Wasserthorstr. 25a. Stadtbez. 118. Hollmannstr. 18-18 und 20-28, Alte Jakobstraße 1-1c, 137-147 und 166-175, Neuenburgerstr. 2-20 und 22-41. Stadtbez. 119. Alexandrinenftr. 14-18a u. 118-117, Bollmannstr. 1-12 und 29-43, Simeonftr. 1-14 und 18-82. Stadtbez. 120. Feilnerstraße, Alte Jakobftr. 2-26 und 118 bis 186, Ritterstr. 52-59 und 61-69, Simeonstr. 15-17. Stadtbez. 121. Alexandrinenftr. 19-87a u. 92-112, Matthieustraße 10 und 11, Ritteritr. 37-51 und 70-84. Stadtbez. 122. Brandenburgstr. 17a- 31, 47 und 50-63, Jakobikirchstraße, Matthieuftr. 2-9 und 12-19, Ritterstr. 30 Von bis 86 und 85-95. Stadtbez. 128. Prinzenstr. 91, Ritterstr. 19a- 29 u. 96-105. Stadtbez. 127. Alexandrinenstr. 38 u. 91, Alte Jakobstr. 27 und 28, Oranienstr. 76-98 und 100-129. Kandidat: Restaurateur Zabel. 1. Theil. Wahllokal: 4./5. Gemeindeschule, Alte Jakobftr. 127, Turnhalle. 2. Theil. Wahllokal: 112. Gemeindeschule, Wasserthorstr. 31, Turnhalle. 12-22. 27-89, Landsbergerstr. 1-6 und 117-120a, Lichtenbergerstraße 23. Stadtbez. 186. Barnimstr. 2-9 und 48-49, Büschingstraße ( ausschl. 17), Friedenstr. 16 und 16a, Höchstestr. 16, 40, 40a und 41. Wahllokal: 88./66. Gemeindeschule, Friedenstr. 23 Turnhalle. II. Theil, enthaltend: Stadtbez. 187. Barnimstr. 10, 41 a und 42, Friedenstr. 10 bis 15, Höchsteftr. 9-13 und 42-46, Weinstr. 1-19 und 22 Barninftr. 11-25, 27-84 und 40-41, Fliederstr. 1, Friedenstr. 5-9, Georgenkirchstr. 1-9 und 60 bis 70, Höchstestt. 1-8 und 47-51. Stadtbez. 195. Barnimstr. 26, Friedenstr. 1-4b, Gollnow straße 48, Neue Königstr. 1-19c und 76-95, Meyerbeerstraße 1-4 und 14. Georgenkirchstr. 2 bis 32. Von Stadtbez. 188. Wahllokal: 139. Gemeindeschule Turnhalle. 3. Theil, enthaltend: von Stadtbez. 189. Am Friedrichshain, Straße 1 bis Abth. XIII¹ des Beb.- Planes, vou Straße Am Friedrichshain bis Straße 2. Stadt bez. 192. Greifswalderstraße von der Ringbahn nörd: lich bis zur Weichbildgrenze( 32-88), Play C( Abth. XIII des Beb. Pl), Play F( Abth. XII des Beb.-Pl.), Straßen 10 und 11 von der Ringbahn bis Straße 15, Straßen 12, 13 und 14, Straße 15 von Greifswalderstraße bis zum Verlorenen Weg( Straße 25), Straße 38( Abth. XIII des Beb.- Pl), Straßen 19 und 20 von Prenzlauer Allee bis Greifswalderstraße, Straßen 22, 23 und 32( Abth. XII des Beb.-PI.). Stadtbez. 193. Danzigerstraße von Prenzlauer Allee bis zur Greifswalderstraße( ausschließlich der 4 Edgrundstücke an der Prenzlauer Allee), Diesterwegstraße, Elbingerstraße ftraße 12, Tresckowstr. 21-22, Weißenburgerstr. 8-24 und 63-84. Stadtbez. 240. Marienburgerstr. 1, Prenzlauer Allee 35 bis 41, sowie westliche Seite von Wörtherstraße bis Tresckowstraße, ausschl. 224 und 225, Rykestraße von Tresckow- bis Wörtherstraße, Wörtherstr. 14-82. Wahllotal: 105./121. Gemeindeschule, Prenzlauer Allee 227 bis 228. Turnhalle. and sidor II. Theil, enthaltend: Stadtbez. 241. Hochmeisterstr. 1 und 32, Treskowstr. 19 bis 20 und 35-36, Weißenburgerstr. 25-31 und 62, 2örther Play, Wörtherstr. 2-13 und 38-49. Stabtbez. 243. Ghorinerstr. 21-64( ausschl. 21a), Danziger straße 1 und 1a, Franseckistr. von Schönhauser Allee bis Trescowstr., Rastanien- Allee 1 und 93-104, Oderbergerstr. 1-7 und 61-62, Schönhauser Allee 19-45 und 145-172a, Wörtherstr. 1 und 50. Stadtbez. 244. Raftanien Allee 2-35 und 71-92, Oderbergerstr. 8 und 50-60. Wahllokal: Markthallen- Restaurant, Wörtherstr. 45. III. Theil, enthaltend: Stadtbe 3. 242 a b. Danzigerstr. von der Schönhauser Allee bis zur resp. Pappel- Allee bis zur Prenzlauer Allee einschl. der 4 Ec grundstücke an der letzteren, aber aussch. der Eckgrundstücke an der Pappel resp. Schönhauser Allee( Nr. 1, 1a und 142 der Danzigerstr.), Franfeckistr. von Treskowstr. bis Weißenburgerstraße, Hagenauerstraße, Hochmeisterstraße ausschließlich Nr. 1 und 32, Prenzlauer- Allee von Wörther- bis Danzigerstraße. Straße 29( Abtheilung XII des Beb.- Pl.) von Weißenburgerstraße bis Prenzlauer Allee, Tresckowftr. 1 bis 18 und 87-55, Weißenburgerstr. 32-61. Stadtbez. 247. Dunderstraße, von Danzigerstraße bis Berbindungsbahn, Lettestraße, Play D( Abth. XII des Beb.-PI.) Prenzlauer Allee von Danzigerstraße bis zur Ringbahn Nr. 81-85 und 181-195, fowie die Grundstücke Prenzlauer Allee 86, 184 und das Chauffeehaus, Raumerstraße, Schliemannstraße, Stargarderstraße bis Prenzlauer Allee bis Straße 15. Der Theil der Ringbahn von Prenzlauer Allee bis Straße 15. Stadtbez. 248. Dunderstraße von der Verbindungsbahn bis Straße 20, Pappel- Allee 46-95( von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze), Prenzlauer Allee von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Plaz E, Straßen 15 und 18 von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Straßen 19, 20 und 31.( Abth. XII des Beb. Pl.) 84-49. Wahllokal: Hochmeister str. 18 bei Stiller. IV. Theil, enthaltend: Stadtbe z. 245. Eberswalderstraße, Oderbergerstr. 9-32 und Stadtbe3. 246. Buchholzerstraße ausschließlich 9, Danzigerstr. 142, Pappel- Alee 1-45 und 96-184, Stargarderstraße von Straße 15 bis Schönhauser Allee, Straße 18 von Pappel- Allee bis Straße 15, Straße 13a, 15 und 18a von Danzigerstraße bis zur Ringbahn, sowie Straße 18 von Straße 18a bis zur Ringbahn.( Abth. XII des Beb.-Pl.) Der Theil der Ningbahn von Straße 15 bis Schönhauser Allee. Stadtbez. 249. Platz H, Schönhauser Allee von der Ringbahn bis zur Weichbildgrenze, Straßen 1, 2 und 8 westlich bie Straße 3, Straßen 3, 11, 12, 18, 14 und 15, Straße 9 von der Ringbahn nördlich.( Abth. XI des Beb.-P.) Stadtbez. 250. Buchholzerstr. 9, Play N, Pappel- Allee 135 bis 140, Schwedterstraße von Straße 53 bis zur Ringbahn, Schönhauser Allee 46-74a und 118-144, Straße 9 von Straße 53 bis zur Ringbahn, Straßen 18 und 19 von der Schwedterstraße bis zur Schönhauser Allee, Straßen 16, 17, 23, und 24( Abth. XI des Beb.-Pl.). Die Ringbahn von Schönhauser Allee bis zur Schwedterstraße.: indidu Kandidat: Gastwirth Gieshoit. Wahllotal: 117./178. Gemeindeschule, Eberswalderstr. 10 ( Turnhalle). 37. Kommunal- Wahlbezirk. bis 7. Gartenstr. 59-78. Ackerstr. 97-98. Gartenstr. 109. Grenzstr. 9-10. Hermsdorferstr. 4-12. Hussitenstr. 18. Stralsunderstr. 52. Suffitenstr. 14. Stralsunderstr. 32. Hussitenstr. 35-62. Stralsunderstr. 13-31, 53-76. Streliter= ftraße 30-46. 1. Theil: Wahllokal Bernauerstr. 77, bei Pann. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Bernauerstr. 15-92, ausschl. 50. Brunnenstr. 50-65 und 123-138. Ruppiner straße 11-39. Stralsunderstr. 1-11 und 78-85. Juppiner straße 32-33. Swinemünderstr. 19b- 21 und 120-180. Vinetaplah 1-4. Wollinerstr. 23-46. Wolgasterstr. 1-12. 2. Theil: Wahllokal Putbuserstr. 23, Schule. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Demminerftr. 1-11. Ruppiner Kandidat: Gastwirth Kleinert. straße 25. Demminerstr. 14. Swinemünderftr. 28. Deniminer straße 15 und 51-66. Putbuserstr. 57. Stolz'scher Holzplatz. Putbuserstr. 13-47a. Rammlerstr. 5. Rammlerstr. 17, 18, 20-22. Rügenerftr. 2-26. Ruppinerstr. 24. Demminer- 1. straße 12. Swinemünderstr. 29. Demminerstr. 52. Swine: münderstraße 30-33 und 79-85. Demminerstr. 53. Swinemünderstraße 119. Demminerftr. 13. Bemerkung: Stralsunderstraße zählt nach der alten Nummer, die Brunnen- und Rügenerstraße nach der neuen Nummer. 3. Theil: Wahllokal Brunnenstr. 94, Humboldshallen. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Brunnen. ftraße 66-122. Gleimstr. 4, 13, 19. Parzelle 115. Hussitenstraße 15-29. Usedomstr. 19. Rügenerstr. 14. Swinemünderstraße 64a. Rügenerstr. 15. Swinemünderstr. 34-74. Usedom: ftraße 1-34. 4. Theil: Wahllokal Stralsunderstr. 17 bei Frese. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Ackerstr. 69 bis 116. Feldstr. 11-13. Huffitenftr. 67-68. Gartenplay 1| Versammlungen. Dor= Nordhafen 1. Synarstr. 1-4 und 8-9. Müllerstr. 152-185 Ain Nordhafen 2, 7/8. Nordufer 3, 4. Sellerstr. 1-35. Torfstraße 15/16. Tegelerstr. 2-7, 13-18, 26, 27, 36, 48, 50, 56. Triftstr. 1, 10, 40-49. Qilonowstr. 2-5 und 21. 3. Theil: Wahllofal Ruheplaystr. 5-7, Turnhalle. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Adolfstr. 11 bis 17, 20, 24-26, 27, 27a. Prinz Eugenstr. 1, 1a, 2. Suheplatstr. 19, 28. Marstr. 20, 21, 22. Antonstr. 1-9-17, 25-28, 31/ 82-34, 35, 44-48. Dalldorferstr. 17-19, 21/22. Fennstr. 1-3. Reinickendorferstr. 70. Gerichtstr. 37-40, 47, 50, 56, 57, 58. Lindowerstr. 8-12-17, 20-26. Magstr. 8 bis 19. Müllerstr. 1-23a- 25a. Antonstr. 49. Plantagenstraße 9-14. Adolfstr. 10. Prinz Eugenstr. 26/ 26a, 25, 3, 19( Antonstr. 18), 19a, 24. Reinickendorferstr. 2-7, 52, 62 bis 69. Ruheplasstr. 6, 7, 13-27. Schulzendorferstr. 2-8, 20, 21, 23, 25-27. 41. Kommunal- Wahlbezirk. Theil: Wahllokal Müllerstr. 142, Feldschlößchen. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Exerzier ftraße 12, 13. Henningsdorferstr. 3, 6, 23-28. Liebenwalderstraße 2, 4, 7/8, 9-17, 20-27, 31-34, 38-56, 60. Maxstraße 13. Müllerstr. 26, 29-45, 47-57, 60, 66, 71-78, 75 4. 77, 81, 110-128 und 132-151. Nazarethkirchstraße ganz. Ofenerstr. 2/3. Reinickendorferstr. 31/32, 36-41( Siebenwalderftraße 1). Schulstr. 102. Schulstr. 1-56, 60, 91/ 96-116. Seeftr. 16-27, 83-40, 69/ 71-72. Torfftr. 30. Urechter 1. Schappachhaus 2. 2. Theil: Wahllokal Trift: u. Müllerstraßen- Ecke Gemeindeschule. Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Burgsdorfstraße 1-6 und 12-16. Fennstr. 4a- 21, 27, 34, 35/ 39-61.] gerichtsbeifizer mit dem Amendement des Delegirten der Kaufleute dem Magistrat zu unterbreiten. da heil: Wahllokal Bankstr. 7-8, Gemeindeschule( in der Turnhalle). Dorthin gehören die Wähler folgender Straßen: Adolfstr. 1 bis 9. Röslinerstr. 1-24. Gerichtstr. 17-29, 32-36 und 60-64. Bankstr. 1-6 und 47-54-56. Pafewalferstr. 1, 10, 11. Plantagenstr. 2, 5-8, 38-44. Reinickendorferstr. 8a bis 9a, 23c, 25-29, 42-61. Schulstr. 40. Weddingstr. 1a- 9. Wiesenstr. 28-43. Kandidat: Kaufmann Vogtherr. Organisation gehören sie an?" Auf die legten vom Bundesrath schließen zu einer großen Gewerkschaft. fie fich 0 hauptsächlich das Verfahren mit den Arbeiterinnen. Um 7 Uhr habt Ihr zu kommen, wer später kommt, fliegt raus. Winkler verlas Namens der Agitations- Kommission der Tetschlag: Ich bleibe nur aus Liebe ชิน Mamfells Schneidermeister; doch protestire ich Die Gewerkschafts- Kommission hielt am 9. November im Bildhauer folgende Resolution und ersuchte um deren Annahme. meinen Lokale von Ehrenberg, Annenstr. 16, eine öffentliche Versammlung schafts- Kommission fordert als Vertretung der Arbeiter Berlins laffen. Wenn die Mamsells nur 3-5 m. verdienen, sollen Antrag an den Magistrat der Stadt Berlin. Die Gewert- entschieden dagegen, mich zum Arbeiter degradiren zu Der Delegirten ab. Zur Leitung derselben wurden Faber, Frank und Winkler gewählt. Hutmacher Völkel hat sein von der Stadtverwaltung als deren Pflicht eine bessere Unter- fie fleißiger sein; sie sollen sich schämen, so wenig zu verdienen. Amt als Ausschußmitglied niedergelegt, die Erfagwahl fiel auf bringung der Obdachlosen und Beschäftigung der Arbeitslosen. Ich fordere Sie auf, fich dem Verein der Schneidermeister für ( Lebhaftes Bravo!) Herr den Bildhauer Winkler. In der Angelegenheit des Brauers Die heutigen Einrichtungen für diesen 3wed find in jeder Be- Damenkonfektion anzuschließen. Lang fontra Böhmisches Brauhaus hat, wie Faber mit- ziehung ungenügend. Die Dringlichkeit des Antrags ist dem Konrad: G3 steht fest, die Arbeiterinnen leben von uns, und auch ohne Statistik wir leben von den Arbeiterinnen.( Lärm.) Es sollen uns aber theilte, der Ausschuß der Gewerkschafts- Kommission mit der Proletariat flar bewußt, Direktion verhandelt und die Zusicherung erhalten, daß in 3u fein Glend kennt. Die Kommission fordert die Freigebung und solche Wertstellen bekannt gegeben werden, in denen hier gerügte funft der Kommission der Brauerei- Arbeiter gestattet sein soll, oder leer stehenden Räumlichkeiten und der unvermiethet brach für Abhilfe sorgen. Nachdem der Referent auf alle die Widerpaffende Einrichtung aller der Stadtverwaltung zur Verfügung Mißstände vorkommen, damit wir bei diesen unseren Kollegen bei allen Streitfragen Einsicht in die Verhältnisse zu nehmen. Durch dieses Anerkennen der Kommission seitens liegenden Baulichkeiten als Ergänzung der unzureichenden Asyle. sprüche jedes einzelnen Redners hingewiesen und alle seine BeDie Kommune hat, wenn sie auf Menschlichkeit Anspruch hauptungen und Forderungen aufrecht erhalten, nahm man gegen der Brauereiverwaltung ift der Zwischenfall erledigt, Faber erinnerte weiter an die Geschehnisse im Bazar Lubasch. macht, die Verpflichtung, auf diesem Gebiet das Möglichste zu eine Anzahl Stimmen, darunter auch die einiger Zwischenmeister, thun, um so mehr, als mit verhältnißmäßig wenig Aufwendungen folgende Resolution an: Die heute hier tagende Versammlung Nachdem mehrere öffentliche Bersammlungen ihr Urtheil ge- burch Wohnlichmachung von leerstehenden unbenutzten Räum Berliner Damenmäntel- Schneidermeister erklärt die Ausführungen sprochen, ergebe sich für jeden solidarisch denkenden und fühlen- lichkeiten( Stadtbahnbogen) billig herzustellenden Baracken 2c.des Herrn Timm für jetzt sowohl als wie für die Folgezeit für den Arbeiter die Pflicht, für Ausführung der Beschlüsse dieser viel geschaffen werden kann zum Schuße der durch die gesellschaft hinfällig." Versammlungen Sorge zu tragen. Von Hilpert wurde hierauf die Lohnbrückerei in der Vereinsbrauerei in Rigdorf, mit lichen Verhältnisse an den wirthschaftlichen Abgrund Gedrängten." Die Barbier, Friseur nud Perrückenmacher- Gehilfen der sich schon vor einiger Zeit bekanntlich eine öffentliche Ver- Einstimmig wurde die Absendung dieser Resolution an den sammlung der in Brauereibetrieben beschäftigten Arbeiter ein- Magistrat befchloffen. Deu Stadtverordneten soll sie gleichfalls hatten in der Nacht vom 9. zum 10. November eine öffentliche gehend beschäftigt hatte, besprochen. Nach längerer Debatte, in zugestellt werden. Der Antrag der Töpfer auf eine Zusammen- Versammlung, in der Genosse Näther über Zweck und Nugen der alle Redner das Vorgehen des Brauereidirektors Spiel- bes Gammelwesens wurde als 1. Punkt auf die Tagesordnung lange Arbeitszeit hin, die im Barbier- und Friseur- Gewerbe hagen Die verurtheilten wurden en entschieden weiteren der nächsten Versammlung gefeßt, die sich, wie Faber bereits üblich ist, und zeigte, daß es nur Folgen davon sind, wenn in Schritte dem Ausschuß überlassen, der das Resultat noch ankündigte, auch mit den Praktiken der Unternehmer des An- diesem Gewerbe große Arbeitslosigkeit herrscht, wenn der Lohn maliger Verhandlungen mit der Direktion alsdann sofori in der Presse bekannt geben soll. Die nunmehr fchlagwesens beschäftigen soll. Zur Veranstaltung einer Matinee ein sehr geringer ist, dagegen die Ansprüche sehr hoch find, genommene Verlefung der Präsenzliste ergab die Anwesenheit am zweiten Weihnachtsfeiertag in den Konkordiasålen, zu welcher welche der Prinzipal an Kleidung und Wäsche der Gehilfen stellt genommene Verlefung der Präsenzliste ergab die Anwesenheit der Gesangverein Typographia feine Mitwirkung zugefagt hat, und die es vielen der Kollegen, die längere Zeit ohne Arbeit von 63 Delegirten. Es fehlten die Delegirten der Schlächter, Droschkentutscher, Bintgießer, Tischler, Musikinstrumentenmacher, gab die bereits sehr gelichtete Versammlung ihre Zustimmung. Zum gewesen sind, unmöglich machen, das Gewerbe, das sie erlernt, Xylographen, Bürstenmacher, Fabrikarbeiter( hal), Schirm Schluß ersuchte Faber um Angabe etwa veränderter Adressen. weiter auszuüben. Die Trinkgelder, die in einzelnen wenigen Rafirsalons etwas Nennenswerthes einbringen, und der Künstlermacher, Stelmacher, Schneider, Wäschefabrikation, Sattler, Buzz- Einen recht charakteristischen Verlauf nahmen die dunkel, der noch vielen Gehilfen anhafte, sei daran Schuld, und Blumenfabrikation, Formstecher und Tapetendrucker und der Verhandlungen in der öffentlichen Mäntelschneider- daß die Arbeiter im Barbier= und Friseur Gewerbe Glasarbeiter. Zur Herstellung und Verbreitung eines Flug- versammlung, welche am 8. November im Dresdener Garten weniger darauf dringen, darauf dringen, daß ihre daß ihre Unternehmer die blattes zwecks erneuter Agitation für ihre Kontrollmarte er für diejenigen Zwischenmeister stattfand, welche sich mit den Löhne erhöhen und die Arbeitszeit verkürzen. Um die suchten die Bäcker durch ihren Delegirten Kretschmer um beiden bestehenden Zwischenmeister- Vereinigungen nicht zu Arbeitslosen von der Straße zu bekommen und dadurch ein Darlehn von 150 M., das ihnen, obgleich sich eine ganze frieden erklären. Der Genosse Timm war vom Einberufer be- eine Erhöhung der Löhne zu ermöglichen, empfahl der Referent Reihe von Delegirten entschieden dagegen aussprachen, schließlich auftragt worden, einen Vortrag zu halten über:„ Die Verhält den Versammelten, eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit zu fordern, gewährt wurde. Das Hauptinteresse der Versammlung konzentrirte nisse der Zwischenmeister in der Mäntelfonfektion, und welcher was fie mit Erfolg nur thun könnten, wenn sie sich zusammenfich auf die Berathung des folgenden, vom Ausschuß der Arbeit In der Diskussion nehmer- Beifiter des Gewerbegerichts gestellten Antrages: veranlaßten Erhebungen Bezug nehmend, erklärt Redner die stimmten die meisten Kollegen diesen Ausführungen zu. Einige Die auf Anregung des Ausschusses der Arbeiterbeisiger des durchaus tieftraurige Lage der Mäntelnäherinnen, die doch hielten es für verfehlt, daß die organisirten Kollegen ihren Berliner Gewerbegerichts versammelten Vorstandsmitglieder als Herstellerinnen der Konfektion die Urheberinnen des Auf- Arbeitsnachweis einem Unternehmer, der die Interessen der Ar diverser Gewerkschaftsorganisationen und Leiter, deren Arbeits- schwunges in dem Geschäft seien und es trotzdem nicht weiter gebracht beiter nicht wahrnahm, übergeben hatten, wenn derselbe auch nachweise erklären nach einer Berathung des Gegenstandes davon haben, wie laut jener Erhebungen z. B. in Breslau zu einem politisch auf dem Standpunkt wie die aufgeflärten Arbeiter ſtehe. überzeugt zu sein, daß die Zentralisirung des Arbeitsvermittelungs- Durchschnittslohn von 3 bis hinauf zu 6 M., außer in einer Freier erinnerte demgegenüber daran, daß durch die Wahl der wesens für Berlin eine Nothwendigkeit ist. furzen Zeit der sogenannten Saison. Um vom Unternehmer Arbeitsnachweis- Kommission für die Zukunft den bisherigen MißIn Erwägung deffen und angesichts der Thatsache, daß es Abänderung dieser Mißstände zu verlangen, können jedoch die ständen vorgebeugt sei. Die Versammlung stimmte folgender den Bemühungen der einzelnen Gewerkschaften bisher nicht ge- Arbeiterinnen mit demselben nicht verhandeln, weil dazwischen Resolution zu: Die Versammlung erklärt sich mit dem Refelungen ist, die geschäftsmäßig betriebene private Arbeitsvermitte die sogenannten Schneidermeister oder richtiger Zwischenmeister renten einverstanden und die Anwesenden verpflichten sich, sich ihrer lung, wie sie in Berlin auf Kosten der Arbeitslosen in größten- stehen, die nach oben hin demüthig, nach unten anmaßend sich Organisation anzuschließen." Zum Delegirten für die Gewerkschaftstheils schamloser Weise betrieben wird, zu beseitigen, fordern sie ihren Profit vorweg ungeschmälert abziehen, ohne Rücksicht Kommission wurde Kollege Harz gewählt. Nachdem noch die die Errichtung eines städtischen Arbeitsamtes auf Kosten der Stadt. Darauf, ob die Arbeiterinnen existiren können. Hiermit begründet Agitationskommission ergänzt worden war, theilte der Vorsitzende Bezüglich der Organisation eines solchen werden folgende Punkte Redner die Forderung von Betriebswerkstätten unter lautem mit, daß auf das von der Agitationstommission an den ins Auge zu fassen sein: Protest der Zwischenmeister. Bu diesen bemerkt Referent, daß Magistrat gerichtete Ersuchen, die Wahl der bei den JnnungsDas Arbeitsamt steht unter Leitung und Aufsicht einer Kom- es ja einige ehrlich denkende Leute unter ihnen gebe, die heute mitgliedern beschäftigten Gehilfen zu Gewerbegerichts- Beisitzern mission von Mitgliedern, die aus den Beisigern des Gewerbe- schon gern die Zwischenmeister- Rolle mit der eines Buschneiders für ungiltig zu erklären, ein ablehnender Bescheid gekommen ist gerichts von diesen zu wählen sind und deren Vorsitz der Vor- in einem Fabritbetriebe vertauschen würden, diese werden mit mit dem Bedeuten, daß die gefeßliche Frift zum Einspruch längst jizende des Gewerbegerichts führt. Die Verwaltung des Arbeits- uns in unserer Organisation, Verband deutscher Schneider und verstrichen ist. Erwähnt wurde schließlich noch, daß zur Wahl amtes wird in gewerbliche Abtheilungen geschieden und sind dazu Schneiderinnen", für Herbeischaffung befferer Bustände fämpfen. des Vorstandes der Orts- Krankenkasse nur zwei Arbeiter, und befähigte, mit den Verhältnissen vertraute Personen, von der Unter den verschiedenen Mißständen behandelt Redner diese auch noch verspätet, erschienen waren und der Vorstand Kommission zu wählen, städtischerfeits anzustellen. Das Arbeits das ganz ungesetzliche Beschäftigen der Arbeiterinnen nun ausschließlich aus Arbeitgebern bestehe, was ungefeßlich sei. amt übernimmt außer der fostenlosen Arbeitsvermittlung für ge- Sonnabends nach 16 Uhr des Sonntags, sowie zu einem Protest wurden Unterschriften gesammelt. werbliche Arbeiter beiderlei Geschlechts, Dienstboten und Lehrlinge, die Maßregelung der Arbeiterinnen bei Holz u. Co., die an den die Aufstellung von Statistiken über Lohnverhältnisse, Arbeits gesetzlichen Bestimmungen festhalten. Diesen Ausführungen Eine außerordentliche Generalversammlung des Deut losigkeit, Lehrlingswesen zc. und Auskunftsertheilung über gewerb folgten von verschiedenen Seiten Bravos, dazwischen Protestrufe. schen Holzarbeiter Verbandes der Bahlstelle Berlin tagte am liche Fragen. Vorsitzender Schneidermeister Boltmann: Der Vortrag war 8. November bei Boly. Genosse Hansen hielt einen beifällig Buchdrucker Stößel, der den Antrag kurz begründete, uns ein Schlag ins Gesicht, ich kenne die Sozialdemokraten, fie aufgenommenen Vortrag über das Thema:" Der Proletarier im betonte unter Hinweis auf andere Großstädte bas wollen den Mittelstand vernichten, es erscheint mir wunderbar, Alterthum und in der Neuzeit." Hierauf beschäftigte sich die Beitgemäße derartiger Forderungen. Sollte trotzdem bei der daß uns ein Zwischenmeister diesen Vortrag halten läßt. Jch Versammlung mit dem neu einzuführenden Tarif der ParkettStadtverwaltung die Ablehnung erfolgen, so gewinnen die Ge- gebe zu, daß die Lage der Arbeiterinnen eine flägliche ist. G3 bodenleger. Derselbe ist über 10 pet. niedriger gestellt als der werkschaften immerhin gutes Agitationsmaterial. Von einer ist eine Wohlthat für die Frauen, die Familie haben, daß sie zu frühere, und soll am 1. Januar 1994 zur Einführung gelangen. Prinzipienverlegung fönne teine Nede sein. Im Gegensatz zum Bauſe arbeiten tönnen. Ich habe geglaubt, hier einen Vortrag Der Zweck desselben ist, der schrankenlosen Konkurrenz der UnterReferenten erblickten Stein und Buchbinder Witterich in zu hören, der uns einen Weg zeigen foll, wie das Handwerk zu nehmer Ginhalt zu gebieten und für die verschiedenen Arbeiten dem Antrage eine Berflachung unserer Grundsätze; sie verlangen heben sei; ich verlange in Interesse der Gewerbetreibenden der Bodenlegerbranche einen Minimallohn festzusetzen. Die VerArbeitsnachweise ohne Kontrolle der Unternehmer, da diese sonst Aufhebung der Freizügigkeit und Einführung des Befähigungs- fammlung billigte das Vorgehen der Bodenleger und soll der fehr bald das Seft in Händen haben würden. In dieser Form nachweises. Tarif gedruckt den einzelnen Arbeitgebern zugeschickt werden. sei für sie der Antrag unannehmbar, derselbe müßte erst den Meyer: Ich protestire gegen die Benennung Zwischen- Des weiteren entspann sich eine rege Debatte über die VerGewerkschaften unterbreitet und diese um ihre Meinung und Bu- meister, das ist unter unserer Würde, wir sind selbständige hältnisse von in der Werkstatt von Stöhr. Auf grund einer Notiz in stimmung befragt werden. Maurer Gröpler und Buchbinder Jost Schneidermeister, durch große Fabrikwerkstätten wird gerade Nr. 262 des Vorwärts" fah sich Herr Stöhr veranlaßt, die den äußerten sich im selben Sinne. Der Arbeitsnachweis würde werthlos Versumpfung herbeigeführt. Herr Timm würde gut thun, um dort arbeitenden Kollegen einbehaltenen 6 M. Raution für etwa fein, wenn für die Unternehmer nicht nebenbei der Zwang bestehe, ihre sich vor der Verfumpfung, der er in dem Verbande der Schneider abhanden gekommene Werkzeuge sofort zurückzuzahlen, sobald der Arbeitskräfte nur von diesem zu errichtenden Nachweis zu holen. und Schneiderinnen entgegen geht, zu bewahren, zu uns herüber Vorwärts" eine Berichtigung jener Notiz bringt. Es ist damit Former Körsten protestirte gegen den von verschiedenen Seiten zu kommen. Nürnberg: Ich behaupte, daß wenige Zwischen aber keineswegs gesagt, daß auch die 5 Kollegen, die dort aus erhobenen Vorwurf, der Antrag wäre eine Prinzipienverlegung, meister nicht so rein dastehen, wie einige behauptet haben. Sie diefem Grunde aufgehört haben, ihre 6 M. auf friedlichem Wege Auch gegen die Gewerbegerichte wurden feiner Zeit dieselben sind so gut Stlaven des Kapitalismus, wie Ihre Arbeiterinnen erlangen. Die Versammlung beschloß deshalb, Herrn Stöhr zu Gründe ins Felb geführt, heut fei jeder Arbeiter mit deren behaupten Sklaven der Zwischenmeister zu sein.( Großer Lärm.) der Erklärung zu veranlassen, auch diesen 5 Kollegen die 6 M. Leistungen zufrieden. Der Arbeitsnachweis hat bei vielen Ge Jch behaupte, die Wenigsten tönnten den Befähigungsnachweis fofort auszuzahlen und dann erst die Berichtigung im Vor werkschaften wenig Werth; die Großindustriellen benutzen ihn erbringen.( Tumult. Wir haben's gelernt!) Wenn Sie es gelernt wärts" zu bringen. Nach Erledigung einiger interner Angelegenfelten, fast garnicht. Durch Uebernahme der Nachweise auf die haben, haben Sie es wieder verlernt, weil die Gewohnheit es beiten erfolgte Schluß der Versammlung. Kommune würden die Gewerkschaften bedeutend entfaltet. Der mit sich gebracht, daß die Schneider ihre Zeit meist in den Gewerbegerichtsausschuß will der Behörde zeigen, was die Kneipen zubringen.( Erneuter Lärm.) Der Vorsitzende entzieht Arbeiterschaft verlangt. Hausdiener Grauer fühlte aus der Op- dem Redner das Wort. pofition gegen den Antrag ein Mißtrauen gegen die Gewerbegerichts- Frau Reimann erhielt erst nach einer Abstimmung, ob Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Diet' beisiger heraus. Der Antrag sei übrigens nicht endgiltig formulirt, sie zum Worte auzulaffen sei, das Wort. Rednerin legte die jedem stehe es frei, Modifizirungen daran vorzunehmen, Kaufmann Stellung der verschiedenerseits angegriffenen Mäntelnäherinnen Sinz und Adler wünschten übereinstimmend, den Handels- als deren Vertreterin ohne Schonung der Zwischenmeister klar, angestellten gleichfalls die Vortheile des verlangten Arbeitsnachs wurde jedoch bei ihren weiteren Ausführungen niedergeschrieen. weises zukommen zu lassen und stellten einen diesbezüglichen Hirschfeld: Gehen wir in die Bureaus der Krantentassen, Unterantrag. Stößel berichtigt den Antrag in seinem Schluß- Dort finden wir jetzt fehr viele frante Arbeiterinnen; ich bes wort dahin, daß die Verwaltung ausschließlich den Arbeitern haupte, daß alle Mäntelnäherinnen frank sind, das kann garnicht vorbehalten, die Kontrolle aber einer aus Arbeit gebern und anders sein bei dem schlechten Verdienst und der angestrengten Arbeitern bestehenden Rommiffion überlassen bleiben soll. Gin Arbeit. Ich muß aber für die Firma Holz eintreten. Herr Holz Antrag des Tischler Kühn, die Beschlußfassung auszusehen, hat Großes in der Technik geleistet; er hat sich 60 000 m. verbis alle Gewerkschaften zu der Angelegenheit Stellung genommen dient, hat dafür eine Gummifabrit errichtet, ist mit der in die haben, wurde abgelehnt und hierauf der Ausschuß durch Luft geflogen und ist dann wieder zu uns gefommen. Das ist Majoritätsbeschluß beauftragt, den Antrag der Gewerbe: mit Freuden zu begrüßen. Die Einrichtung bei ihm ist gut, und Literarisches. Verlag) ist foeben das 3. Heft des 12. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Moloch in Möthen. Der Kölner Parteitag. Was wollen die „ Modernen" in der Literatur? Von einem Modernen. ( Schluß.) Chikagoer Weltausstellungs- Briefe. Von Adolf Hepner( St. Louis). III. Bauern und Bauernparteien in Galizien. Bon Max Zetterbaum. Bur Kritik des statistischen Materials im" Sozialpolitischen Handbuch". Von Dr. H. Lux. Notizen: Die Verminderung der deutschen Bierausfuhr in den letzten Jahren. Feuilleton: At- Davan. Stizze aus dem fibirischen Leben von Wladimir Korolento. Deutsch von Norbert Hoffmann. ( Fortsetzung.) Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuth- Straße 2. Für Vereine, Lesezirkel, Privatbibliotheken, Arbeiterbildungsschulen und zu Agitationszwecken empfehlen wir den Parteigenossen die Schriffen von Augufl Bebel: Neueste Auflage. Brosch. Die Frau und der Sozialismus. t. 2, Geb. 2,50. Das Bebel'sche Buch ist, wenn man von den Schriften eines Karl Marr und und Friedrich Engels absteht, das bedeutendste litterarische Erzeugniß, welches der deutsche Sozialismus hervorgebracht hat. Wer den Inhalt des Sozialismus und seine 8tele genau tennen lernen will, wird nicht umhin fönnen, sich der Lektüre desselben zu unterziehen, deffen großer Fleiß und strenger, sittlicher Ernst selbst bei den delikatesten Fragen auch seitens des Gegners offen an= erfannt werden müssen. Charles Fourier. Sein Leben und ſeine Theorien. Mit einem Phalanstères. Porträt Fouriers und einer Abbildung des Broschirt Mt. 2,- Gebunden Mt. 2,50 Mt. 0,30 Unsere Ziele. Sine Streitſchrift gegen die demokratiſche Storrespondenz. Neue Auflage. Die Schrift ist ein historisches Dokument der deutschen Sozialdemokratie, trog= dem der damalige Standpunkt des Verfassers nach verschiedenen Richtungen hin überholt ist. Agitationsschrift Zu den Landtagswahlen in Sachsen. gelegentlich der Ergänzungswahlen zum fächs. Landtage im Jahre 1891. Mt. 0,15 Bur Lage der Arbeiter in den Bäckereien. mr. 1, Nach einer vom Verfasser vorgenommenen Enquete, welche die schauderhaften Bustände über Arbeits-, Lohn- und Wohnungsverhältnisse im Bäckergewerbe zum ersten Mal statistisch bloslegt und nicht blos unbestritten blieb, sondern durch die seitherigen Untersuchungen nur bestätigt wurde, ohne die geforderte gejegliche Regelung zu finden. vom 16. bis gegen Ende des Die Entwickelung Frankreichs 18. Jahrhund. Wt. 0,15 Gine fulturhistorische Stizze über Frankreichs Reformationstämpfe, die Betten des Fürstenwahnsinns und der tollsten Verschwendungssucht, die darauf fol gende Revolution der Geister, welche in der politischen Revolution von 1789 in die äußere Erscheinung trat. und sein Programm vom sozialistischen Standpunkt Mt. 0,10 Das Reichs- Gesundheitsamt beleuchtet. Ein nach dem Fall des Sozialistengesetes doppelt interessant gewordene Broschüre: wie die Sozialdemokratie 1878 zu Regierungsvorlagen ftand, wenn sie in dem Boden moderner Entwicklung wurzelten, und wie die bürgerlichen Parteien unterschiebslos frondirten, wenn dem privattapitalistischen Ausbeutungsschwindel Gefahr drohte. Die parlamentarische Thätigkeit tages und der Landtage von 1874-1876. 2. Auflage. Mt. 0,25 Die Thätigkeit des deutschen Reichstags 1887/89. Mt. 0,50 Die beiden Broschüren, gletchsam etne furze fritische Geschichte der deutschen Reichspolitik während der verloffenen anderthalb Jahrzehnte, bteten eine solche Summe historischen Materials, daß sie für jeden unentbehrlich sind, der am politischen Leben der Gegenwart Interesse nimmt. Gloffen Gestalt des Christenthums"( Etude sur les doctrines Yves Guyot's und Sigismond Lacroix's" Die wahre sociales du christianisme). Nebst einem Anhang: Ueber die gegenwärtige und künftige Stellung der Frau. 3. durchgesehene Auflage. Mt. 0,30 In tnappen, scharfen Umriffen, eine Darlegung, daß alle religiöfen Bewegungen im Grunde sozialer Natur find, insbesondere mit Bezug auf Luther's reattionäre Reformationsbewegung. Der Anhang ist die Quintessenz der betreffenden größeren Schrift aus des Verfassers Feder. Eine religiöse Polemik Christenthum und Sozialismus. zwischen Herrn Kaplan Hohoff in Hüffe und Bebel. mr. 0,10 Jft zur Massenverbrettung namentlich in katholischen Gegenden sehr geeignet. Unsere wirthschaftliche und politische Lage. Beber's gehalten im September 1892 im Kasino Zürich. mt. 0,20 Militairvorlage, Stehendes Heer oder Volkswehr? Rebe Beber's zur gehalten im Reichstage am 13. Dezember 1892. Mt. 0,10 vor dem deutschen ReichsDie Soldatenmißhandlungen tage. Stenographischer Bericht über die Sigung vom Freitag den 13. März 1891. Enthält Reden Bebel's und Anderer. Mt. 0,15 Verhandlungen des ReichsDie Soldatenmißhandlungen. tags v. 10. u. 21. März 1893. Enthält Reden Bebel's und Anderer. 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