Nr. 271. Erscheint täglich außer Montags. Prets pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, möchentlich 28 Bfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pig. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter Preuz band: Deutschland u. Defterreic Vorwärts Ungarn 2 Mt., für das übrige o sod Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1893 unter Nr. 6708. 910 Eed medieratos Fordonstr 838 odstopion goed 10. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Bfg., für Bereins- und Beriammlungs- Anzeigen 20 Pfg Inferare für die nächite Nummer müñen bis 4 Uhr Nachmittags in de: Erpedition abgegeben werden. Die Grpedition in an Wochen103 tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Feittagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. dmanni Fernsprecher: Amt I. 4186. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin 功率 ofjed Berliner Bolksblatt. sjolation Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bur Eröffnung des Reichstags. indrichun dan Berlin, den 16. November. Die zweite Session des am 15. Juni d. J. gewählten Reichstags wurde heute vom Kaiser in Person mit folgender Thronrede eröffnet: Geehrte Herren! Als ich Sie im Juli d. J. um mich versammelt hatte, gab ich dem Vertrauen Ausdruck, daß Sie mir und meinen hohen Verbündeten Ihre Mitwirkung zu der im Interesse der Sicherheit des Reichs gebotenen Fortbildung unserer Heereseinrichtungen nicht versagen würden. Ich freue mich, daß meine Zuversicht nicht getäuscht worden ist, und indem ich Sie heute bei Ihrem Zusammentritt begrüße, ist es mir Bedürfniß, dem Reichstag für seine patriotische Bereitwilligkeit meinen taiserlichen Dank auszusprechen. Die mannigfachen Beweise warmer Sympathie, deren ich mich während der letzten Monate in den verschiedenen Theilen des Reichs zu erfreuen gehabt habe, sind mir eine Bürgschaft dafür, mit welcher Genugthuung die Nation es empfindet, daß dem deutschen Heere eine Organisation gesichert worden ist, in welcher die Gewähr für den Schutz des Vaterlandes und für die Erhaltung des Friedens beruht. Es wird nunmehr Ihre vornehmste Aufgabe sein, in ge meinsamer Arbeit mit den verbündeten Regierungen für die Beschaffung der Mittel Sorge zu tragen, welche zur Deckung des durch die erhöhte Friedenspräsenzstärke des Heeres entstandenen Mehrbedarfs erforderlich sind. Die Vorschläge, welche Ihnen in dieser Beziehung zugehen werden, bewegen sich auf einer breiten, zugleich die finanziellen Beziehungen des Reichs zu seinen Gliedern neu regelnden Grundlage. Die Finanzverwaltung des Reiches hat eine endgiltige Ordnung im Sinne der Reichsverfassung noch nicht gefunden. Die bisherigen Erfahrungen haben bewiesen, daß ohne Schädigung des Reiches und der Einzelstaaten eine Auseinanderfehung zwischen denselben nicht länger hinausgeschoben werden fann. Das Finanzwesen des Reiches wird dergestalt aufzubauen sein, daß unter Beseitigung der bisherigen Schwankungen die Anforderungen desselben an die Einzelstaaten in ein festes Verhältniß zu den Ueberweisungen gestellt werden, und ein gesetzlich festgelegter Antheil an den eigenen Einnahmen des Reiches für einen vorher. bestimmten längeren Zeitraum den Einzelstaaten zugesichert wird. Eine Ordnung wird im Einflange mit der föderativen Gestaltung unseres Staatswesens Dein ungestörtes Zusammenwirten des Reiches und der EinzelStaaten gewährleisten und ohne Schmälerung der Rechte des Reichstages die Finanzverwaltung in hohem Grade fördern. Zu diesem Behufe wird dem Reichstage ein Gesetzentwurf, be treffend die anderweite Ordnung des Finanzwesens des Reiches, Dorgelegt werden. Zur Beschaffung der hiernach erforderlichen Mittel werden dem Reichstage Gesezentwürfe, betreffend die Besteuerung des Tabaks und Weins, sowie die Erhebung von Reichs- Stempelabgaben, zugehen. Freitag, den 17. November 1893. unded nothing Smilod Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. vorigen Session so hastig beschlossene„ neue Militärvorlage" die bald nicht mehr neu sein wird durchzuführen. Alles Andere ist entweder nicht thatsächlich oder nicht Thatsache. " Die beim Abschlusse der Handelsverträge des Reiches mit Desterreich- Ungarn, Italien, Belgien und der Schweiz gehegte Erwartung, daß dieselben zugleich den Anknüpfungspunkt für die vertragsmäßige Regelung unserer Handelsbeziehungen zu anderen Staaten bilden würden, hat sich inzwischen insoweit erfüllt, als es gelungen ist, auf der durch jene Verträge ge- Ist es etwa eine Thatsache, daß die Militärvor schaffenen Grundlage auch mit Spanien, Rumänien und lage im Interesse der Sicherheit des Reichs" nothwendig Eerbien neue Handelsverträge zu vereinbaren. Die Verträge, ist? Es ist nur eine Meinung, und zwar eine Meidurch welche unserem Güteraustausch mit diesen Ländern die nung der Minderheit des deutschen Volkes. wünschenswerthe Stetigkeit und die Möglichkeit gedeihlicher Ist es etwa eine Thatsache, daß die patriotische Entwickelung geboten wird, werden Ihnen zur verfassungs Bereitivilligkeit", welche die Militärvorlage annahm, Dank mäßigen Beschlußnahme zugehen.g Ansicht. verdient? Die Mehrheit des deutschen Volkes ist anderer -O pon Im Einverständnisse mit meinen hohen Verbündeten habe ich mich veranlaßt gesehen, Rußland gegenüber von der Be fugniß einer außerordentlichen Erhöhung der Einfuhrzölle GeIft etwa die föderative Gestaltung" unseres Staatsbrauch zu machen. Die von mir erlassenen Verordnungen wesens eine Thatsache? Oder ist es ein diplomatisches werden Ihnen sofort mitgetheilt werden. Ich gebe mich der Liebeswort an die Adresse des Zentrums und des PartiHoffnung hin, daß der Verlauf der schwebenden Handels- kularismus? vertrags- Verhandlungen mit Rußland zur Beseitigung dieser Ueber die Art und Weise, wie die Deckung" beschafft Maßnahmen führen wird. werden soll, die Frage, die das deutsche Volt jetzt Dank den energischen Bemühungen, welche die verbündeten am meisten beschäftigt schweigt die Thronrede sich aus.. Regierungen aufgewendet haben, ist es gelungen, die ver- Wir sollen die betreffenden Vorlagen abwarten heerende Epidemie, welche im vergangenen Jahre schwere und den„ tragfähigen Schultern" ist's mäuschenstill, und das schmerzliche Opfer gefordert hatte, feitdem fernzuhalten, und wo sich vereinzelte Krankheitsfälle zeigten, ihrer Verbreitung Schweigen ist beredt. Was über den Inhalt der Steuererfolgreich entgegenzutreten. vorlagen bisher bekannt geworden ist, zeigt, daß es gerade die Die gewonnenen Erfahrungen noch wirksamer zu vernicht tragfähigen Schultern" sind, denen die Steuerlast aufwerthen, und die Abwehrmaßregeln zu dauernden und ein- geladen werden soll eine Praxis, die Jedem, heitlichen zu gestalten, ist der Zweck eines Gesetzentwurfs, der die Natur des Klassenstaats tennt, von vornwelcher Ihnen vorgelegt werden wird. Um die mit der pflichtmäßigen Strenge jener Abwehr Schultern" die Liebesgaben", die Steuern für herein selbstverständlich war. Für die tragfähigen maßregeln vereinbare Schonung des internationalen Verkehrs bien peren thunlichst sicher zu stellen, hat unter Betheiligung des Reichs die anderen das ist seit Jahrzehnten die Losung im im Frühjahr in Dresden eine von der Mehrzahl der Deutschen Reich. europäischen Staaten beschickte Konferenz stattgefunden, deren Die Versicherung, daß unter Berücksichtigung des Beschlüsse Ihnen zur Genehmigung zugehen werden. gegenwärtigen Finanzlage des Reichs der Reichshaushalt " Die Erledigung der Ihnen auf finanziellem und handels- mit äußerster Sparsamkeit aufgestellt ist", bekundet unpolitischem Gebiet gestellten Aufgaben wird Ihre Arbeits- zweifelhaft guten Willen, ist aber ein schlechter Trost. fraft in so hohem Maße in Anspruch nehmen, daß die ver- Wenn Jemand 1000 Millionen Mart haben möchte, sich bündeten Regierungen es für rathsam erachtet haben, den Kreis aber nothgedrungen mit 100 Millionen begnügt, so ist der Vorlagen im übrigen thunlichst einzuschränken. In dem Verhältniß Deutschlands zum das„ sparsam" freilich nicht nach den Begriffen derer, Auslande ist eine Aenderung nicht ein- die auch die 100 Millionen für überflüssig halten. getreten. Bei Fortdauer der engen Freundschaft mit den Daß keine Schmälerung der Rechte des Reichstags" zur Verfolgung gemeinsamer friedlicher Zwecke uns ver- darin liegt, die Reichsfinanzen so zu gestalten, wie Herr bündeten Reichen, stehen wir zu allen Mächten in Miquel es plant das ist auch keine Thatsache, sondern guten und freundlichen Beziehungen. Ich gebe eine Meinung, die von der Majorität des deutschen Volks mich daher der Zuversicht hin, daß uns mit Gottes Hilfe schwerlich getheilt wird. Indeß in diese Frage wollen wir die Segnungen des Friedens auch fernerhin werden jegt nicht eingehen. erhalten bleiben. Wenn jener englische Minister recht hat, der da Schlußabsatz mit der Mittheilung, daß wir", d. h. das Das einzige Erfreuliche in der Thronrede ist der meinte je weniger eine Thronrede sagt, desto besser ist sie Deutsche Reich, zu allen Mächten in guten und freunddann ist die heutige entschieden sehr gut. Weniger lichen Beziehungen stehen". Schade nur, daß dieser einzige zu sagen, dürfte kaum möglich sein. Bu bedauern ist blos, erfreuliche Theil der Thronrede mit dem übrigen Indaß die Ausdehnung dem Inhalt nicht entspricht dann halt der Thronrede im schneidendsten Widerspruch ist und wären wir mit sechs Zeilen davon gekommen. durch ihn jeglicher thatsächlichen Bedeutung entkleidet Und das Wenige, was gesagt wird, bewegt sich in den wird. Ich zweifle nicht, daß die Lösung dieser bedeutsamen Aufsgabe Ihrer hingebenden Mitwirkung gelingen wird. allgemeinsten Wendungen. Die Thatsache, daß die Regierung eine riesige her unter Berüdsichtigung der gegenwärtigen Das einzige Thatsächliche in der ganzen Thronrede ist, Vermehrung der Militärlast im Interesse der Sicherheit Finanzlage des Reiches ist der Reichshaushalt mit äußerst er daß der Reichstag für die Beschaffung der Mittel Sorge des Reichs" für unbedingt nothwendig hält, beweist, daß zu tragen hat", die gebraucht werden, um die in der sie nicht an den Frieden glaubt. Und wenn die RegieSparsamteit aufgestellt. 15: 0907 fidat#sifir Feuilleton. Nachdruck verboten.] Skizzen [ 10 die Senatoren, Sllaven höherer Art, in goldbetreßten Lebensbedingungen, dieses ihm unbekannte Lebenselement, Uniformen, welche sich auf den Befehl ihres Herrschers ver- segen ein zielbewußtes Vorgehen voraus. sammelt hatten, um eine Anzahl Menschenleben zu veris End phim Die russische folialistische Bewegung konnte auch nicht nichten. Sie wagen es nicht, nach ihrer eigenen Ansicht zu diese Phase der naivsten Phantasie vermeiden. Es gab urtheilen, da ihnen das Urtheil vorher bestimmt worden zum Beispiel eine Zeit, in der die russischen Sozialisten ist. Um sie herum glänzen die Epauletten und die Achsel- auch nicht im entferntesten an einen sozialistischen Kampf bänder der Gendarmen, die Uniformen der Generäle, der dachten. Nach ihrer Theorie war eine Konstitution durchaus O nicht erstrebenswerth, weil diese die politische Kraft der im aus der sozialistischen Bewegung ganze russische Flitterstaat. in Rußland. ( Aus dem Russischen übersetzt.) Und diesen Vertretern der Sklaverei gegenüber befanden Entstehen begriffenen russischen Bourgeoisie noch fester zn sich die Verkünder der Sittlichkeit Xenia, ihre Freun- sammenfügen würde. Je eher das despotische Regime in dinnen und Freunde. Obgleich ermattet durch lange Ge- Fäulniß übergeht, desto besser, weil dadurch das Volk aufAber was thut es, daß noch soviel Arbeit nöthig ist, fängnißhaft sind sie dennoch in froher Stimmung, als ob dies gereist wird, und die revolutionären Elemente vermehrt ein Feiertag wäre; sie tragen ihre Köpfe nicht gesenkt, werden. Eine Solidarität zwischen der Regierung fie An unserer Stelle sondern stets erhoben. Sie fühlen sich erhaben über diese und dem Kapital schien ihnen nicht vorhanden zu werden andere arbeiten; sie werden sich immer vermehren; Gesellschaft und über diese Richter als Pionire der zu sein. Die Richter als Pionire der zu sein. Die Sozialisten sagten sich: mag die Resie werden aus unseren Erfahrungen lernen, wie man am fünftigen Herrschaft der Gerechtigkeit und Brüderlichkeit. gierung ruhig unter ihrem besten sich mit dem Volke zu befassen hat. Und jene Gehre Gesichter leuchten und ihre Worte sind Wahrheit. aber wir ihrem Feigenbaum fitzen", werden den Volksaufstand sellschaft, welche uns für verächtliche Phantasten hält, wird mit Sie versuchen nicht, sich zu rechtfertigen, sie sind stolz auf Kapital vorbereiten.*) Das war die Theorie des reinen gegen das Schrecken als Besiegte fallen, wenn gegen sie das sozialistische ihre Vergehen". Sozialismus, welche unbedingt zu Grunde gehen mußte, bei Volk aufsteht. Und das Volk wird sozialistisch werden. Neben Der Zauber der sittlichen Reinheit verwirrt die Richter, dent ersten Versuche, dieselbe in die Praxis zu übertragen, mir in der Belle fizt schon ein Sozialiſt aus dem Bauern- und erweckt Sympathieen bei den Zuhörern. Aber die da in ihrer Formulirung nicht der Coefficient des wirk stande, und doch hatten wir erst unsere Arbeit begonnen.stlavische Pflicht der Senatoren ist stärker, als das Gefühl lichen Lebens enthalten, die absoluten Regeln ihr unbekannt Man will uns vernichten, aber der Sozialismus ist nicht der Sittlichkeit, und sie verurtheilen die Blüthe der russischen waren, machte er fortwährenden Wechsel der Hilfsmittel zu tödten, und es wird die Zeit kommen, wo er sich im Jugend zur Zwangsarbeit". Bolt verkörpern wird. 1081/ derforderlich.) II. dujund in Die veränderte Richtung. 1320 Edo Jedes neue Unternehmen macht, ehe es eine ziel bewußte Richtung einschlägt, eine Phase des grübelnden Enthusiasmus durch. Der junge Theoretiker, der in die*) Siehe die Broschüre über die Ermordung des Generals Praris tritt, ist unbedingt ein Phantast. Die realen Mesenzew. Zu Anfang des dritten Jahres der Gefangenschaft erhielt Xenia die Anklageschrift zugestellt, und der Gerichtshof, aus den Mitgliedern des Senates zusammengesetzt, trat in Thätigkeit. Die Vertreter zweier ganz verschiedener Gesellschaftsflaffen befanden sich im Gerichtssaale gegenüber. An dem Tische saßen die Vertreter des despotischen Rußlands habiyodit and offabian19 Das praktische Leben verfuhr mit den Phantasien der russischen Sozialisten mit der ihm eigenen Nauhheit. Der Regierung fiel es gar nicht ein, ruhig unter ihrem Feigenbaum zu sitzen und gleichmüthig der friedlichen Propaganda des Sozialismus zuzusehen. Entweder glaubt die Regierung an die Friedlichkeit der Lage, und dann haben die Mehrforderungen für das Militär feinen Sinn; oder die Mehrforderungen für das Militär sind berechtigt, und dann hat die versicherte Friedlichkeit der Lage keinen thatsächlichen Grund. -rung nicht an den Frieden glaubt, wie kann sie erwarten,[ morgen- Freitag- in sein eres Geschäft, die Bureauwahl,| Organisation des Reichsfinanzwesens in den Ausschüssen daß das Volk ihren Friedensversicherungen glaube? Auch eintreten. Außer mit der Bureauwahl hat er sich in seiner zweiten einstimmig angenommen, während die grundlegenden Be den kühnsten Sprüngen der Logik gelingt es nicht, über das Sigung mit drei Anträgen auf Einstellung des Straf- stimmungen des Tabakssteuer- Gesetzes in der am Dienstag Dilemma hinwegzusetzen: verfahrens gegen Mitglieder des Hauses zu beschäftigen. erfolgten Berathung, die bis in den späten Abend hinein Und zwar beziehen sich die drei Schuganträge auf die zwei dauerte, nahezu einstimmig angenommen sein sollen. Antisemiten Ahlwardt und Förster und dem Kon- Gestern dürfte die Berathung des Tabakssteuer- Gesetzes zu fervativen Hammerstein ein Dreigestirn, dessen Ende geführt sein. Heute soll die Berathung des ReichsNennung ein homerisches Gelächter erregt. Daß die Ge- weinsteuer- Gesezes stattfinden. Demnach hat selbst der sellschaft jetzt mit dem Staatsanwalt in Konflikt steht, ist Tabat- Fabrikatsteuer- Entwurf unter den den BundesDie eine Annahme hebt die andere auf. allerdings eine komische Fügung des Schicksals. regierungen nicht allgemeine Zustimmung gefunden. the Mit der Thronrede sind wir nun fertig. Wir waren Sonnabend ist feine Sigung. Montag und Dienstag Fabrifatssteuer und Arbeitslosigkeit in der Tabak noch zu höflich, als wir schrieben, sie sei wenigsagend. Wir Handelsverträge. Zu diesen werden Schippel und Schoen- Industrie. Eine von der Kongreßkommission der Tabat wären der Wahrheit näher gekommen, hätten wir ge- lank als Fraktionsredner sprechen. Die Etatsdebatte bearbeiter Deutschland3 versandte Korrespondenz theilt hierschrieben: sie ist nichts sagend. ginnt frühestens am Donnerstag nach dem Bußtag. A13 über folgendes mit: Je hartnäckiger sich die Regierungen ausschweigen, Redner hat die Fraktion Bebel und Liebknecht bestimmt. desto mehr ist es Pflicht der Volksvertretung, zu reden und die Forderungen des Volks zum Der Reichshaushalts Etat für 1894/95 schließt in Ausdruck und zur Geltung zu So in Einnahme und Ausgabe ab mit 1305 632 229 M.( der Etat des bringen. haltsleer die Throurede ist, so inhaltsvoll und belaufenden Jahres beläuft sich auf 1 330 429 358 M., so daß der deutsam ist die Session, welche heute begonnen hat. Es neue Etat um 24 797 129. zurückbleibt). -Bon den Ausgaben des Etats für 1894/95 entfallen gilt, nach Möglichkeit das Unheil wieder gut zu machen, 1 082 884 683 m.( gegen 1 028 769 679 M. im Jahre 1893/94) das die letzte Session angerichtet hat. Mit einer winzigen auf die fortdauernden, 83 925 726 m.( gegen 84 124 204 M.) auf Majorität, die bei näherer Betrachtung zu einer Minorität die einmaligen des ordentlichen Etats und 138 821 820. zusammenschrumpft, also nur eine Scheinmajorität war,( gegen 217 535 475 M.) auf die einmaligen Ausgaben des außer ist in voriger Session die Militärvorlage angenommen ordentlichen Stats. worden; und in dieser Session soll der Reichstag die Mittel beschaffen. Diefst Ceffion foll der Die fortdauernden Ausgaben stellen sich wie folgt: Inzwischen haben wir das lange im Dunkel ge- Reichstag haltene ziffernmäßige, amtlich festgestellte Ergebniß der Reichskanzler u. Reichslegten Reichstagswahlen erfahren. Es beweist unwiderleg- Lanzlei heeres lich, mit der vollen Wucht der Zahlen und Thatsachen, daß Auswärtiges Amt. das deutsche Volk die Grenze seiner„ Tragfähigkeit" und Reichsamt des Junern seiner Geduld erreicht hat. Die ungeheure Mehrheit, mit Verwaltung des Reichsder es am 15. Juni gegen den Militarismus und jede Neubelastung zu militaristischen Zwecken protestirt hat, nimmt dem Beschluß der vorigen Session jedes moralische Gewicht und steigert entsprechend die Kraft der Opposition. Berwaltung der kaiserl. 27 gegen den Etat des laufenden Jahres: 423 853 M. 153 460. 10 323 840 M.(+ 187 935 M.) 27 213 055 M.(+ 1371 540 m.) 482 066 828.(+31812 148 M.) Marined. 51 869 307 m.(+3116 668 M.) 19 Pensions 2 065 752 M. 360 528 435 334.840 M. (+10 774 M.) .(+6269 595 M.) (+ 2020 M.) (+ 5 303 800.) (+ al 1700 M.) 72 269 800 m. 631 583 M. dust Reichs Justizverwaltung Reichs- Schazamtid Die Reichstags- Majorität der vorigen Session hat durch Reichs- Eisenbahnamt die Veröffentlichung der letzten Wahlstatistik vollends Reichsschuld. alle Autorität verloren. Eine Reichstags Majorität, Rechnungshof die nur durch unsere durch und durch verkehrte Allgemeiner Wahlkreis Eintheilung und durch den Wortbruch fonds. einer Anzahl von Abgeordneten zu stande gekommen Reichs- Invalidenfonds ift, fann niemand imponiren. Dem deutschen Reichstag steht das deutsche Volk gegenüber. Das Votum der vorigen Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats vertheilen Session ist nicht bindend für uns. B Wer die Militärvorlage bewilligt hat, mag auch die Koften tragen. Der Kampf gegen den Militarismus ist durch das Votum der vorigen Session nicht beendigt nicht unterbrochen. Nach wie vor lautet die Losung: Nieder mit dem Militarismus! Diesem System keinen Mann und keinen Groschen! Summe sich wie folgt: Reichskanzler und Reichstanglei Auswärtiges Amt. Reichsamt des Junern. Post und Telegraphen Reichsdruckerei. Reichsheer Marine Jahren. Summie Wem der Wille des deutschen Volkes Gesetz ist, Justizverwaltung der muß dieser Losung folgen. Und dem Willen des Reichs- Schazamt Volks muß die Regierung sich unterwerfen. Thut sie das Reichs- Eisenbahnamt. nicht, und sollte sie im Fall eines verneinenden Votums Fehlbeträge aus früheren sich zur Auflösung des Reichstags entschließen, so werden wir fampffroh und siegesgewiß in den Wahl- Feldzug ein treten, und statt mit einer Mehrheit von 1 Million und Die einmaligen 100 000 Wählern gegen die Militärvorlage, mit einer betragen: doppelten Mehrheit in den Reichstag zurückkehren. Der Wille des Volks soll und muß das Reichsheer oberste Gesez werden. sinden hift mobi Iteberlicht. Politische Leberlicht. Reichsamt des Innern Marine Eisenbahnverwaltung Betriebsfonds 28 48 245 488 M.(+ 8 452 410 M.) 27 258 492 m.(+ 2586 414 M.) 1 082 884 683 m.(+54 115 004.) lai 60 000 (+ 4 827 000 . 4 305 270 m. 8 875 483 M. 71 000. 60 000 m.) (+620 800 M.) (+ 1307 370 M.) (-1001 831 M.) ( e Nach einem Rundschreiben des deutschen Tabakvereins, eines Verbandes der Unternehmer, kommen auf eine Person bet Bigarrenindustrie 23: Arbeitstage. Da das Jahr 300 rbeitstage zählt, ist der Bigarrenarbeiter im Jahre durchschnittlich dreizehn Wochen arbeitslos. Das heißt: in der BigarrenIndustrie giebt es im Jahresdurchschnitte 37 500 Arbeitslose. Der letzte Geschäftsbericht des Unterstügungsvereins, der die Arbeitslosenfrage behandelt, giebt eine Uebersicht, die die NothInge grell beleuchtet. In der Uebersicht sind die größten Orte, Berlin, Hamburg u. f. m., wo die Arbeitslosigkeit noch weit heftiger auftritt, gar nicht einbezogen. Im Jahre 1890 trafen in den Mitgliedschaften des Vereins, zu dem naturgemäß nur die beffer bezahlten Schichten der Tabalarbeiterschaft gehören, auf einen bilten Schichten der Zabalarbeiterſch Zigarrenmacher Wickelmacher Sortierer. 13 12,6 9,8 arbeitslose Tage. Kautabat und Rauchtabak- Spinner 10,1 Sonstige Tabafarbeiter 87,7 Dies ergiebt einen Gesammt- Durchschnitt von 16,6 arbeit? lofen Tagen im Jahr auf die organisirten Tabakarbeiter überhaupt. Berbinden wir damit die vom deutschen Tabakverein mitgetheilte Zahl von 225 Arbeitstagen, so erhellt, daß 1890 der Tabatarbeiter in Pausch und Bogen lo Wochen arbeitslos war. Rechnet man von den arbeitslosen Tagen die durch Krankheit, Ausstand, Ausschluß verursachte Arbeitslosigkeit ab, so ergebt sich, daß auf den Bigarrenmacher 6,5, auf den Wickelmacher 3, auf den Sortirer 5,5, den Kautabak- und Rauchtabakspinner 6,5 und die sonstigen Tabatarbeiter 31,4 arbeitslose Tage allein Dank der Geschäftsflaue tamen. man auch die Ziffern betrachtet, sie erzählen die betrübende Geschichte von Leiden und Kümmerniß. no 09 Der Stundenlohn belief sich damals für die gesammten Tabatarbeiter auf rund 22 Pfg., nach örtlichen Angaben auf 20,7 Pfg. Ge Bahlen beweisen. Wenn die Tabat Fabrikatsteuer 50 bis 60 000 Tabatarbeiter brotlos macht, wird die Arbeitslosigkeit und das Elend viel verschreckendere Ergebnisse zeitigen, eine Unsumme von Noth, Schrecken und Verzweiflung. dhi magat Selbst die Amtsblätter stellen sich in den Dienst 148 700.der Gegner der Tabatfabrikatsteuer, so bringt der Anzeiger 1978 800 und Wochenblatt für Döbeln, Lommatsch, Roßwein und 200 000 m.) Umgebung, Amtsblatt der königlichen Amtshauptmannschaft, 57 200 m.) des königlichen Amtsgerichtes und des Stadtraths zu 4.000 M.) Döbeln" Artikel, Erklärungen und Aufrufe gegen die Tabakallisou dit sup fabrikatsteuer. vil de 16 athleti 41 721 523 M.( 2753 717 M.) (+ M.) 22 904 050 m.+ 1 000 000 m. 161 400. 30 99 853 270 M. 6 152 800. 12 605 750 m. Uuser nothleidender Botschafter in Nom. Bereits 83 925 726 M.( 198 478 M.) Ausgaben des außerordentlichen Etats im Reichs- Etatsentwurf für 1893/94 war eine Erhöhung des Diensteinkommens des Botschafters in Rom um 20 710 000 m.(-14 890 000 m. 20 000 M. als erforderlich bezeichnet worden. 9. Bei den -51 848 063 2. bezüglichen Berathungen im Reichstage wurde die Be4 466 200 m.) foldungserhöhung für das Jahr 1893/94 zwar abgelehnt, 781 060 m.) ein eventuelles Entgegenkommen für den Fall der Wieder(-6 728 302 m.) anregung im nächsten Etat aber in Aussicht gestellt. InSumme 138 821 820 M.( 78 713 655 m.) folge der anhaltenden Steigerung sämmtlicher Preise und ordentlichen Glats( 83 925 726 m. 138 821 820 W.) beläuft Missionen, sowie der sehr erheblichen Repräsentations Die Gesammtsumme der einmaligen Ausgaben und außer- Löhne in Rom, der höheren Dotirung der Chefs anderer 16 mnded Berlin, ben 16. November. sich also auf 222 747 546 M.( gegen das Vorjahr Borjahr um pflichten des Botschafters ist nun diese Summe in den Etat Die heutige erste Sigung des Reichstages hatte 78.912 183 M. weniger), die Gesammtsumme aller Ausgaben für 1894/95 eingestellt worden. ( einschließlich der foridauernden) auf 1305 632 229 Mark auf 1 305 632 229 Mark Leider werden diese Gesichtspunkte blos bei den höchsten die Feststellung der Beschlußfähigkeit oder Beschlußunfähig.(-24 797 129 9.). Staatsbeamten und nicht bei den unteren Beamten, denen keit zum Zwecke. Es mußte zu diesem Behufe ein Namens- Diesen Ausgaben gegenüber sind die Einnahmen im Ent- eine Gehaltserhöhung viel dringender zu wünschen wäre, aufruf erfolgen. Während desselben herrschte noch Unwurf wie folgt veranschlagt: in Betracht gezogen. gewißheit, da die Reichstagsbänke recht dünn besetzt ware.. Zölle und Verbrauchs Im Laufe der Prozedur, die genau in der Weise einer namentlichen Abstimmung vor sich geht, füllten sich aber die Lücken einigermaßen, und schließlich ergab sich die An wesenheit von 215 Abgeordneten, also 16 über die absolute Majorität. Der Reichstag ist also beschlußfähig und kann steuern 10 Reichs- Stempelabgaben. Post und Telegraphen Reichsdruckerei Eisenbahnverwaltung Bankwesen Versch. Verwaltungs Einnahmen Invalidenfonds.. Binsen aus belegten Reichsgeldern veräußerung von ehem. Festungsterrains. . die R 616 935 560 m.(+ 14 015 720 M.) 34 045 000 9.2469 000 24 858 617 m.(+ 3568 540 M.) 1486 800 m.(+44 580 m. 20 081 100 m.(+1664 000 m.) 7 244 800 M.(+ 127 300 m 12 539 168 m.(- 885 892 m.) 1190 27 258 492 m.(+ 2 586 414 M.) ist bilgan hind 46 000 m.(- 102 000.) 1400 300 m.(+ 896 664 M.) 1 372 033.(-2775 199 M.) 419 592 544 M.(+39 528 399 M.) 1 166 810 409 M.(+53 916 526 M.) 138 821 820 m.(-78 713 655 M.) Als die Regierung erkannte, daß die jungen Bropagandisten es vergessen hatten, daß sie, die Regierung, Fleisch und Blut derselben Gesellschaft sei, deren Zerstörung das Jdeal des Sozialismus ist, erschrak sie über die Bewegung im Volte; fie erkannte, daß die friedliche Propaganda naturgemäß die revolutionäre Organisation des Boltes Ueberschüsse aus früheren herbeiführen müßte, und Jahren. diese ihren Feigenbaum matrikulararbeiträge mittel 1 Summa 180 Summe aller Ginnahmen 1305 632 229 M.( 24 797 129 M.) Der Etat für 1894/95 bleibt hiernach hinter dem Etat des nicht schonen würde. Aber die Regierung erschrak nicht nur, sondern eine übertriebene Furcht bemächtigte sich ihrer, und da die Furcht alles durch ein Ver- Außerordentl. Deckungsgrößerungsglas ansieht, so bildete sich die Regierung ein, daß die ersten Enthusiasten, die unter das Volk sich mischten, und namentlich das Volk selbst, eine Pulvermine sei, die nur auf den zündenden Funken wartete. Die Regierung erklärte, daß das Reich sich in Gefahr befände, und laufenden Jahres in Einnahme und Ausgabe um 24 797 129 m. zurück. Jm einzelnen übersteigen die fortdauernden Ausgaben begann eine heftige Verfolgung der friedlichen Propa die fortlaufenden Ausgaben des laufenden Jahres um 54 115 004 gandisten; das Gefängniß und das Bagno traten in Mart, die einmaligen Ausgaben des ordentlichen und außertödtliche Thätigkeit; die legalen Mittel zur Be ordentlichen Gtats bleiben dagegen um 78 912 138 m. hinter den tämpfung des Sozialismus erwiesen sich nicht als ausreichend entsprechenden Ausgaben des laufenden Jahres zurück; während und die Regierung begann sich, auf den Kriegsfuß zu stellen. die ordentlichen Einnahmen im Betrage von 1166 810 409 m. Die Richter fümmerten sich nicht um die Beweise die ordentlichen Einnahmen des laufenden Jahres um 53 916 526 Mart übersteigen, die außerordentlichen Einnahmen aber, die der Rechtssprechung; sie jahen in den Sozialisten nur durch besondere Mittel gedeckt werden, um 78 713 655 9. hinter ihre Feinde und bemühten sich dieselben auszurotten, schon vor dem Prozeß starben und verloren den Verstand en außerordentlichen Deckungsmitteln des laufenden Jahres zurückbleiben. im Gefängniß siebenzehn Mann.dotint M fed no ledin dar Aus den Ferien- Kolonien". Die üble Behandlung, welcher immer noch vielfach die Soldaten ausgesetzt sind, findet durch ein Schreiben, welches ein junger Rekrut an feine Angehörigen gerichtet hat und welches diese der Elberfelder Freien Presse" zur Verfügung gestellt, haben, eine drastische Beleuchtung. Der Brief lautet: 290 Wesel, den 29. Oktober 1893. Lieber Onkel und Tante! Da nun der Sonntag herangenaht ist und ich eben ein bischen Zeit habe, so muß ich schnell die Feder ergreifen, um Euch einige Beilen mitzutheilen. Nehmt es mir nicht für übel, denn ich habe wirklich noch nicht einmal Zeit zum Effen. Liebe Tante und Onkel, ich habe es wirklich schlecht angetroffen, alle anderen Batterien haben es besser, nur unsere, die Batterie, schlimmste von allen, wenn aber auch noch ein guter von den Angehörigen babei wäre, aber alle find sie egal, die fragen nicht danach, ob sie Dir Die Knochen einschlagen oder nicht. Einer von uns hatte sich an die Thürklinke aufgehangen, wenn nicht gerade ein alter Mann gefommen wäre, so wäre er todt gewesen, und als fie ihn losgemacht hatten, ist er ausgefniffen, bis über zwei Tage erst hatten sie ihn wieder, dem armen Kerl batten sie auch die Knochen zerhauen. Ein Tag wie der andere drückt mich das Heimweh immer stärker. Ich wollte gern ein halbes Jahr umsonst arbeiten, wenn ich wieder nach Hause fönnte kommen. Aber es ist zu spät, dann lieber Onkel und Tante, wollte ich Euch noch etwas fragen. Schreibt mir doch einmal, ich meine sie würden zu Hause nichts mehr um mich geben. Ich meine, ich müßte alle Tage einen Brief empfangen, haltet Euch nur immer recht gesund, nicht daß ich höre, daß Einer von Euch frant ist, denn jetzt sieht man erst was Mutter, Geschwister und Familie ist, wenn ich darüber nachdenke möcht noch immer recht gesund u. s. w.- Crior 91 ich weinen. Was fängt denn meine liebe Mutter an, ist sie 1133 Die Matrikularbeiträge sind diesmal um 39 528 399 Hand in Hand mit der Ausrottung der Sozialisten Mart höher angesetzt und auf 419 592 344 m. veranschlagt Kulturfortschritt". Vor einigen Wochen kam der ergriff die Regierung Maßregeln, um diesen den Zutritt worden. Ihnen gegenüber steht die an die Einzelstaaten abzu- jetzt in Berlin lebende frühere Professor der Physik der in die Dörfer zu verschließen, und auf die Weise die liefernde Ueberweisungssumme von 355 450 000 M.( die um Universität Geuf, Pictet von Berlin nach Bern, um den sozialistische Propaganda im Volke unmöglich zu machen. 6 232 000 W. höher ist als die für dieses Jahr veranschlagte). schweizerischen Bundesbehörden einen neuen, von ihm erKaum war es Jemand gelungen, mit den Bauern in Ber- Die Differenz zwischen Matrikularbeiträgen und Ueberweisungs fundenen flüssigen Sprengstoff anzubieten, der alles bisher summe beträgt 64 145 544 M., bindung zu treten, so wurde er auch schon ergriffen und höher hot bi debet, um welche die Matrikularbeiträge bagewesene, wie Dynamit u. f. w. an Sprengwirkung übersind als die eingesperrt. Die Ausdehnung der polizeilichen Maßregeln trifft und auch als Treibmittel bei Feuerwaffen gebraucht und ein verzweigtes Spionirsystem erschwerte bis zum Die Steuervorlagen. Die Absicht, dem Reichstage werden kann. Letzte Woche fanden in Thun in Gegenwart Aeußersten die sozialistische Propaganda in den Fabriken bei seinem Zusammentreten mit dem Reichshaus von Fachmännern des Militärdepartements Versuche statt, und im Militär. In dem Regimentern waren Soldaten halts Etat pro 1894/95 zugleich die auf die Steuer- welche ergaben, daß das neue Sprengmittel allerdings eine Spione, und in den Fabriken befanden sich solche unter den reform bezüglichen Vorlagen zu überreichen, hat sich gauz fürchteiliche Wirkung habe; zunächst soll nun die VerArbeitern. Die Sozialisten wurden vom Bolte getrennt, nicht durchführen lassen. Die Ausschüsse des Bundes- wendbarkeit dieses Sprengmittels für Feuerwaffen Igeprüft aus den Dörfern vertrieben, ihre Thätigkeit lahm gelegt raths vermochten trot angestrengtester Arbeit ihre werden. Auch in Berlin find militärtechnische Versuche mit und ihnen auf diese Weise Zeit gegeben, über die Resultate Berathungen nicht so rasch zu fördern, daß jene Ab- dem neuen Sprengstoff gemacht worden. Die Menschenihrer ersten Thätigkeit nachzudenken. aug miligo sd ficht zu verwirklichen gewesen wäre. Den B. P. N." schlächterei soll demnach eine weitere Verbesserung" ( Fortseyung folgt.) zufolge wurde der Gesezentwurf betreffend die anderweite fahren. Unsere Zivilisation macht rasende Fortschritte. Cloned pisom i odsi(* pesa, nie pridedu Sigor sid mint schite " 1 er= Die ultvamontanen Volksfreunde. In den Einzel landtagen lüften die Demagogen der Zentrumspartei leichter die Maske und zeigen ihr arbeiterfeindliches Gesicht. In der bayerischen Kammer hat die Zentrumsgruppe ihren Haß gegen das allgemeine, gleiche, geheime, direkte Wahlrecht so offen bekundet, daß selbst dem Blödesten die Augen ans- gehen werden. Wie aber der„feste Thurm" die Interessen der Volksmasse auch sonst wahrnimmt, zeigt ein liebliches Zwischenspiel, das sich dieser Tage im bayerischen Landtage zugetragen hat. Unsere Parteigenossen haben, wie wir seiner Zeit be- richteten, sofort nach dem Bekanntwerden des Wortlautes der Diiquel'schen Steuerentwürfe im Landtage einen Antrag eingebracht, der die Staatsregieung aufforderte, die Stimmen Bayerns im Bundesrathe gegen die Steuer plane abzugeben. Der Antrag mußte, da der Bundes rath Anfangs dieser Woche zusammentrat, schleunigst an die Kammer gebracht werden. Nichts stand dem im Wege. Am Schlüsse der Sitzung vom S. November erklärte der Präsident, er könne wegen Mangel an Material die nächste Sitzung nicht sofort anberaumen und erbat und er- hielt die Vollmacht, von sich aus Zeit und Tagesordnung der nächsten Sitzung festzusetzen. Tags darauf wird der sosialdcm akratische Antrag eingebracht, der Präsident erhielt also Material, und, so meinen wir, angesichts der Steuer gesahr recht„schätzbares" Material. Die nächste Sitzung konnte also auf Montag einberufen, es konnte ein Kammer- beschlnß herbeigeführt werden, der die bayerischen Bundes- raths-Äevollmächtigten noch rechtzeitig erreichte. Was aber geschieht? Der Präsident setzt die nächste Sitzung auf den 16. November fest und stellt nicht den sozialdemokratischen Autrag, sondern einen untergeordneten Äudgctbcricht, der gut eine Woche hätte warten können, auf die Tagesordnung. Der Antrag unserer Genossen wird . also erst nach der Abstimmung im Bundesrath zur Be- rathung kommen. Die herrschenden Parteien, Zentrum und Liberale, und die Regierung sind so durch den Helden von Präsidenten vor einer bösen Zwickmühle bcrvahrt worden. Entweder fiel die Kammermehrheit um, und das Volk wurde auf- geklärt über die Wahlversprechungen der Schwarzen und „Blauen". Oder die Kammer entschied in unserem Sinne, und die bayerische Regierung mußte sich fügen und gegen die Miquclei stimmen oder dem Kammcrbeschlusse entgegen � handeln. Der Präsident der Kammer ist der ultramontane Parteiführer Walter, einer jener strebsamen„Patrioten", die sich zur Beförderung im Justizdienst durch gesinnungs tüchtige Opposition empfohlen haben. Nun das geistige Haupt des bayerischen Zentrums die Minister und die Bourgeoisfraktionen vor dem Andrang der„Sozi" birgt, wird die amtliche Anerkennung gewiß nicht fehlen. Den „Michael" her für den Ultramontanen Walter!— Ackern, anniade. Der Mann, nämlich der Ackermann, ' ist seit einiger Zeit sehr stumm geworden— die kleinen Handwerker, denen er anderthalb Jahrzehntelang sein � Eiapopeia von der alleinseligmachenden Innung in die Ohren geleiert, haben ihn erkannt und von den Anti- scmiten in die Versenkung hineinwerfen lassen; und auch bei den Stadtverordneten hat er, obgleich Vorsteher, doch nicht viel mehr zu sagen. Nur an einer Stelle fühlt er sich noch der Alte: im sächsischen Landtag auf dem Präsi- � dcntenstuhl. Als Landtagspräsident hielt er vorgestern die Eröffnungsrede der zweiten Kammer. Und was für eine Rede! Er scheint an sehr schlechte Gesellschaft gewöhnt, und sprach zu den ehrsamen Kammermitgliedern wie zu einer Versammlung von rückfälligen Zuchthäuslern und � schloß die wunderbare Bußpredigt mit den strengen, eines alten Gendarmerie- Brigadiers würdigen Mahnworten: „Jedermann ist verpflichtet, dem Vaterland zu dienen in .Zucht und Ordnung mit präziser Erfüllung im(?) Gesetz!" Die Wirkung war, wie man sich denken kann. Ber- dntzt, gleich armen Sündern, schauten die unglücklichen Bliemchen- Abgeordneten einander an, und schadensroh lachten die bösen Sozialdemokraten. An ihnen ist Hopfen, Malz und Ackermann verloren.— Sächsische Geuiiithlichkeit. Die Reaktionsparteien im sächsischen Landtag haben ihren früheren Beschluß erneuert, ' den sozialdemokratischen Abgeordneten keine Sitze in den Deputationen— wie man dort die Kom- Missionen nennt— einzuräumen. Nun, wenn die Herren auf anständige Gesellschaft, zin der sie etwas lernen könnten, durchaus verzichten wollen, so können wir sie nicht hindern. Zeder Mensch hat das unveräußerliche Menschen- recht sich zu amüsiren und zu blamiren, wie er will und kann.— Mecklenburgischer Landtag. Bei der gestern er- folgten Eröffnung des mecklenburgischen Landtages in Sternberg brachle die Regierung ein Wildschadengesetz und eine Eisenbahnvorlage vorgeschlagen, wegen ein. Ferner wurde der Unbcstimmbarkeit vorläufig der Höhe Nach dem„Figaro" fand zwischen dem Ministerpräsidenten Dupuy und dem Chef der Sicherheitspolizei eine Konferenz stalt, in welcher es sich um die anarchistischen Bestrebungen handelte. Die Polizei hat den Auftrag erhakten, die Anarchisten in Paris und seiner Umgebung auf das Strengste zu bewachen. Die feige Bourgeoismehrheit der französischen National- Versammlung wird der Regierung hierbei gerne zu Willen sein. Eine andere Depesche besagt: Der Ministerpräsident Dupuy ordnete Maßregeln an für eine strenge Ueberwachung der Anarckisten auf allen Punkten des Territoriums. Man meldet, daß m Perthus, Saint Laurent de Cerdans(Departement des Pyrsnees Orientales) und Nizza drei Anarchisten verhaftet wurden, welche der Theilnahme an dem Attentat in Barcelona verdächtig sind.— Eine grosze Exolosion fand gestern Abend in Mar- s e i l l e an dem Hanse des Kommandeurs des XV. Armee- korps statt. Menschenvcrluste sind nicht zu beklagen. Ob- gleich oder da man über den Thäter keinen Anhaltspunkt hat, wird das Attentat den Anarchisten zugeschoben.— Wahlrecht der Frauen in Dänemark. Die Frage des Wahlrechts der Frauen— wird der„Frankfurter Ztg." aus Kopenhagen geschrieben— steht augenblicklich hier auf der Tagesordnung. Im Folkething wurde gestern em dies- bezüglicher Antrag eingebracht und vom Sozialisten Hermann Trier vertheidigt. Der hiesige Frauenverein hielt ebenfalls gestern eine stark besuchte Versammlung, um für das Wahlrecht der Frauen zu agitiren. Frau Dr. med. Lange hielt eine Rede, in welcher sie betonte, daß man den Frauen in Dänemark dasselbe Recht geben müsse, welches sie in England, Schweden, Rußland(?) und selbst auf Island erworben hätten. Vorläufig verlange man nur kommunales Wahlrecht für die 5660 Frauen, die in Kopeu Hagen die Bedingungen erfüllten. des der Reichs- Ueberschüsse dreizehn Zehntel ver Lau des st euer an stelle der bisherigen acht Zehntel zu erheben.— Progressive Besteuerung nach nute» kommt nicht blos in Oesterreich vor(S. Nr. 265), sie herrscht überall, wo der Kapitalismus herrscht. Wie die Waaren, Wohnungen w. unten am theuersten sind und mit jeder Stufe nach unten verhältnißmäßig thcurcr werden, so wächst auch die Steuerlast progressiv nach unten. Das ist ein allgcmeiucs Gesetz. Heute wird uns ein drastisches Beispiel mitgetheilt. In W o l l st e i n(Posen) bezahlen die Höchst- besteuerten 56 pCt. Kommnnalsteuern, und die Niedrigst- besteuerten 466 pCt. Man braucht nur hiueinzugrcifeu ins volle Leben, und wohin man greift, findet sich Aehnliches.— Das Bestehen einer theilweisen Ministcrkrise in Ungarn wird offiziell in Abrede gestellt.— Die sozialistische Gruppe, wie unsere Genoffen in der französischen Kammer ihre Vereinigung be- nennen— hielten gestern ihre erste regelmäßige FraklionS- sitzung. Sie finden Arbeit in Hülle und Fülle. Das skandalöse Zirkular gegen die Arbeiterorganisationen wird in der Debatte über den Kohlenprobenstreik in Nord- srankreich eine hervorragende Rolle spielen.— Ausnahmemastregeln gegen die Anarchisten scheinen von der französischen Regierung geplant zu sein. Ein Herold-Telegramm meldet hierüber aus Paris: Gesetzes in dieser Beziehung Ties würde nicht nur die Ausbildung der Frauen fördern, sondern auch dem Staate zum Wohle gereichen. Frauen, welche Steuern bezahlteü. Müßten auch das Wahl- recht haben. Eine Isländerin, Fräulein Johannscn, machte Mittheilungen über die Stellung der Frauen auf Island, wo sie schon seit 1882 kommunales Wahlrecht haben Schließlich wurde eine Resolution zu Gunsten des Frauen Wahlrechts einstimmig gefaßt.— Zum schwedisch-norwegischen Konflikt. Der frühere Staalsminister Blehr forderte in einem in Kongsberg ge- haltenen Vortrage von der jetzigen Regierung die Vorlage des Gesetzentwurfes betreffend das gemeinschaftliche Ministerium des Aeußern, das sei ihre moralische und politische Pflicht. Ein besonderer Minister des Aeußern für jedes Reich sei die einzige ehrenvolle und sichernde Ordnung; diese werde nicht die Sprengung der Union, sondern deren Stärkung herbeiführen. Das Barcelonaer Tynamitattentat wird von der spanischen Regierung zum erwünschten Vorwand genommen, gegen alle ihre Gegner vorzugehen. Eine Telegramm Barcelona meldet.: Die heute erfolgte Verhaftung des sozialistischen Führers Fontanals, welcher durch die gerichtliche Untersuchung in den Anarchistenprozeß verwickelt sein soll, hat in Arbeiterkreisen große Erregung hervorgerufen. Die Vereinigung der Arbeiter, deren Leiter Fontanals rst, hat gegen die Verhaftung Verwahrung eingelegt und jedes Einverständniß mit den Anarchisten von sich gewiesen.— Aus Italien wird gemeldet, G i o l i t t i wolle zurück treten, nur finde er keinen Nachfolger. Das glauben wir gern. Wer sollte auch diesen umgekehrten Ratten- verstand haben, und auf ein sinkendes Schiff gehen? Doch gewisse Leute werden sprichwörtlich nicht alle, und es findet sich vielleicht doch Einer.— Der Kolost auf thöuernen Fiiste». Die Millionen russischer Soldaten, welche die deutschen Molochspriester bei jeder Gelegenbcit an die Wand malen, um ups für die Bewilligung wirklicher Soldaten breit zu schlagen, stehen ent- weder blos auf dem Papier, oder sie find durch die in Ruß- land herrschende Barbarei und Korruption nicht viel ge� fährlicher als Papiersoldaten. Das haben wir Dntzendmal gesagt, und nun erhalten wir eine neue Bestätigung. In den letzten drei Jahren gab die russische Regieruyg jähr» lich 26 Millionen Rubel für R e u b e w a ff n u n g der Armee aus. Wohlan, wie sich jetzt herausgestellt hat, sind die neuen Gewehre von so schlechtem Material und so lüderlich hergestellt, daß sie einfach u n b r a u ch b a r siüo. Tie 37 Millionen Rubel, die hierfür ausgegeben wurden, sind zum größren Theil in die Taschen der diebischen Unter- nehmcr und Fabrikanten gewandert— und ein anderes Gewehr muß eingesührt werden. Die Kaijonen„neuester Konstruktiv" sind voraussichtlich nicht bester als die� in den letzten drei Zahren angefertigten Flinten, die beiläufig keine „Judcusiinten" sind, sondern echt.orthodoxe Christen 'l inten.— attiai. Aus guter Quelle verlautet, nach Mittheilun ierold-Bnrcans, daß der amerikanische Ministerrati Format des„Vorwärts" acht Seiten stark erscheinen und der vierteljährliche Abonnementspreis 1,20 Mark betragen. ♦ Aus Lnckenwalde wird uns unterm 15- November geschrieben: Bei der heutigen Stadtverordneten-Erfatzwahl siegte die sozialdemokratische Partei in der 3. Abtheilung, indem sie zwei Mandate eroberte und in einem Bezirk in die Stich- wähl kommt. � Die Parteigenossen Stettins nahmen, nachdem Genossen terbert und Kii atze Bericht vom Kölner Parteitag er- attet hatten, eine Resolution an dahingehend, daß sie mit der Haltung ihrer Vertreter einverstanden seien und den Beschlüssen des Parteitages ihre Zustimmung gebein Eine», glänzenden Sieg' haben die Parteigenossen, von Lehe(Hannover) bei der am 14. November stattgefundenen Gemeinderathswahl errungen. Sämmtlicke 6 Kandidaten der Sozialdemokratie sind mit großer Majorität, als Bürgervorsteher gewählt worden. Eine Landeskonferenz hatten die Genosse» der Wahlkrelse Mainz-Oppenheim und Bin gen-Alzey am 3. Dezbr. in Mainz ab. •» Aus Zürich schreibt man uns: In einer am 11. November hier istattgefundenen Versamm- lung deutscher Soziali st en erstattete der Delegirte, Ver» trauensmann M ä r t e n s, Bericht über die Verhandlungen des Die Quertreibereien des Genossen unabhängigen Phrasen bewegte, wurde zurückgewiesen. Die auch eine den Be- günstige, insbesondere auch hinsichtlich Kölner Parteitages. Wichers, der sich in! von alle» nachfolgenden Rednern energisch Stimmung der Versammlung wurde denn schlüssen des Parteitages ver Maifeier. des St dem| Hawai lane des Präsidenten Cleveland, die Königin von wieder auf den Thron zu setzen, zugestiinmt habe. VLtvlÄttrenkÄvistszes. Juitiativ-Anträge. Die Freisinnige Volkspartei hat den Antrag wegen Entschädigung unschuldig Verurlheitter wieder eingebracht. Die Freifinnige Vereinigung hat die alten Fnitiativ- antrage wegen gesetzlicher Anerkennung der Berufsvereine und der Sicherheit der Wahlsreiheit wieder eingebracht, sodann einen Antrag zur Militärprozeß-Ordnung, welcher Ständigkeit und Selbständigkeit der Biililärgerichte und Oeffentlichkeit und Müud- lichkeil des Verfahrens fordert. sPavkemcrcku'irstkett. Ter Parteivorstnnd hat in seiner letzten Sitzung sich auch mit dem Beschluß des Parteitages beschäftigt, ein Zentral- Wochenblatt zu gründen. Dasselbe soll vom l, Februar 1834 ab erscheinen unter dem Titel „Der Sozialdemokrat" Wochenblatt der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die Leitung der Redaktion ist dem Genossen Max Schippe! übertragen.. Das Wochenblatt soll im ungefähren Todtenliste der Partei. Ferdinand Niese, der Senior der Brandenburger Parteigenossen, ist in der Nacht vom Montag zum Dienstag im Alter von 78 Jahren gestorben. In Niese verlieren die Brandenburger Sozialdemokraten einen bewährten Vorkämpfer der proletarischen Sache. Auch'in den Märztagen des Jahres 1843 hat er in V e r l i n thätigen Antheil genommen an dem Kampfe gegen den Absolutisinus. Die Brandenburger Arbeiterschaft wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Soziale Ueberlichk: A» die GewerbegerichtS-Beisitzer Deutschlands. Die Arbeiternehmer-Beisitzer des hiesigen Gewerbegerichts ersuchen die Obmänner oder Schriftführer an dem Gewerbegericht um An- gäbe ihrer Adresse zum Zwecke der Verständigung und Gut- achten. Paul Bau er, Görlitz, Bogstraße 3. Bildhauer! Wie die Wiener Kollegen mittheilen, setzen die Unternehmer dort ihre Bemühungen fort, Streikbrecher von aus- ivärts heranzuziehen und zwar mit verdoppeltem Eifer. Ihr Profilhunger macht jetzt ihren schon unter gewöhnlichen Verhält- nissen unersättlichen Protzenmagen knurren, und so wollen sie in Norddeutschland wieder ihre Lockrufe erschallen lassen. Wir warnen demgemäß wiederholt davor und rufen den Kollegen ins Ge° dächtniß, daß jeder Einzige, der solchen Anerbielungen folgt, hundertfach unsere Sache schädigt. Es fehlt nur wenig, zu einem glänzenden Siege, und viel kann, durch leichtsinniges Nachgeben verloren gehen! Denke jeder an den Werth verkürzter Arbeits- zeit und setze er nicht den dort schon errungenen Achtstundentag aufs Spiel. Also jeder Zuzug nach Wien ist zu vermeiden. Und greife Jever, der in Arbeit steht, noch einmal in den Beutel Listen liegen aus bei Ehrenberg, Annenstraße 16, Abends von- 9 Uhr. Die Agitationsko Mission der Bildhauer Berlins I. A.: P. König. Kougreß der Tabakarbeiter Deutschlands. Bekannt- machung. Von Sonntag, den 19. November bis inklusive den 25. November, findet in den Konkordia-Festsälen, Andreasstr. 64 der Kongreß der Tabakarbeiter Deutschlands stalt. Die Geschäftsstunden sind täglich von s'/i bis IL Uhr Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags, Sonntag von 6 Uhr Abends an, Mittwoch von 8>/» bis 8 Uhr, Freitag von 3Vs bis 7 Uhr. Genosse» und Freunde, die sich als politisch oder gewerk- schaftlich organisirt ausweisen, haben freien Eintritt. Personen, welche obigen Anforderungen nicht entsprechen, haben ein Eintrittsgeld nach Belieben zu zahlen. Für Vertreter der. Presse, welche sich als solche legitimtren, sind angemessene Plätze reservirt. Wir richten an die Zeitungen Deutschlands die ergebene Bitte, für das Lesezimmer des Kongresses eine oder mehrere Nummern Ihres.Blatte? während der Kongreß- dauer an obige Adresse senden zu wollen; die Delegirten würden dieses mit herzlichem Danke begrüßen. Gleichzeitig geben wir bekannt, daß zu dem am Montag, den 20. November, Abends 71/» Uhr, zu Ehren der Delegirten statt- findenden Kommers nur 2000 Billets ausgegeben werden, um eine Ueberfüllung des Lokals zu vermeiden. Wir ersuchen des- halb Freunde und Genosse», sich rechtzeilig Einlaßkarten zu be- sorgen. In letzterer Hinsicht verweisen wir auf die Inserate im „Vorwärts". Die Kongreßkommission utfchlan der Tabakarbeiter De: Karl Vutry, Stralsunderstr. 17. ldS... 2 Tr. „Der Töpfer" warnt vor Zuzug nach Geestemünd und Bremen(Firma I. G. Schmidt), sowie nach Nauen (Firma Voigt) und Osterfeld in Thüringen. Desgleichen ist Zuzug fern zu hatten nach der Ofenfabrik Glimm und Dank- iv o r th und Firma Jänicke in Rathenow, nach Posen, St. Lazarus und nach Wilhelmshaven. Wegen der Fenster- und Köakskorbfrage ist auch der Zuzug von Ofensetzern nach Berlin fernzuhalten. Zuzug ist noch fernzuhalten wegen' Lohnbewegung nach Uetersen, Osenfabrik von Alfen und Sohn.; Die Berliner Ofensetzer beschlossen, die Waare der �irina Jänicke in Rathenow solange nicht zu verarbeiten, >is die schwebenden Differenzen beglichen sind.— Die Bescheinigung, Krankengeldes, dem§ daß sie, vorbehaltlich der Höhe des 7ö des KrankenversicherungSgesetzes ge- nugen, ist nachfolgenden Krankenkassen ertheilt worden: Der Allgemeinen Kranken- Unter stützungskasse zu Langenselbold(E. H.) und der Kranken- Unter- stützungs- und Sterbekass«„zur heim(E. H.) Eintracht" in Enk- Dviefkalten dvv DedÄkNckn. Leider zu spät eingetroffen. Mehrere Haudlungsaehilfen. Die Adressen der Mainzer Zuschußkassen und Offenbacher rauenkasse(Filiale Berlin) werden von einigen Lesern verlangt. iclleicht geben uns die betr. Beamten Auskunft G. G. 109. Kein Komma, Kottonau. Ist der junge Mann mit der Verössentlichun» der Angelegenheit einverstanden? Für den Inhalt der Inserate über Allen Genossen und Genossinnen für] Adolph Ernst- Theater. Die rege Betheiligung und reiche Kranznimmt die Redaktion dem Bublikum Charley's Tante. gegenüber keinerlei Verantwortung Schwank in 3 Affen v. Brandon Thomas. Theater. Freitag, den 17. November. Opernhaus. Martha. Schauspielhaus. nachtstraum. Gin SommerDeutsches Theater. Die Mitfchuldigen. Berliner Theater. Dora. Leffing- Theater. Der Erste seines Stammes. Friedrich- Wilhelmßädt. Theater. Freund Felix." sid meid grad Borher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Att v. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gefeht von Adolph Ernst. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. American- Theater. Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! Die Gründung Roms G in der Möckernstraße, oder: Die Rache Gänserichs. Rendens- Theater. System Nibadier. des Wallner- Theater. Elite- Vorstellung. Heues Theater. Jugend.. Central- Theater. Die eiferne Jungfrau. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Vorher: Die Bajazzi. Hochkoni. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Viktoria Theater. Die fieben Haben. Auftr. jämmtl. Spezialitäten. Alexanderplay- Theater. Fedora. Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt. 6/2 Uhr. National Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Borher: Die juten Flinten. Theater Unter den Linden. Die Gondoliere. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. 5.2016 Spende bei der Beerdigung meiner lieben Frau herzlichen Dank. Der trauernde Wittwer und Kinder. F. Kühnart, Maurer. Neue freie Volksbühne. Das Gewitter von Alex Ostrowsky. Sonntag, 19. November, I. Abth. Partei Versammlungen. Freitag, den 17. November, Abends Sonntag, 26. November, II. Abth. 8 Uhr, finden in allen 6 Wahlkreisen VerSonntag, 26. November, 6ühr, sammlungen der Parteigenossen statt. Sonntag, 3. Dezember, III. Abth. Familienabend mit Tanz, arrangirt Don den Ordnern der Neuen freien Wolfsbühne. 50. f. 410/20 PassagePanopticum. Für den 1. Kreis: 19d Norbert's Salon, Beuthstraße Nr. 22. $ 1797 Für den 2. Kreis: 16 Soul18 ding Berg. 290 b Bock- Brauerei, Tempelhofer Berg. Nur noch kurze Für den 3. Kreis: Zeit: Der blaue Mann. Die Affeudame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. Castan's Wallner- Theater. Panopticum. Neue Gruppe: 0902102 Brochnow's Salon, Sebastianstraße 39. Für den 4. Kreis: alla Concordia- Festsäle, Andreasstraße 64. Für den 5. Kreis: Brauerei Bötzow, Prenzlauer Thor. Für den 6. Kreis: Reichshallen- Theater.Spezialitäten- Nur dieſen Monat Gaſiſpiel- Gyclus Unverhoffter Besuch Norddeutsche Brauerei, Chausseestraße 58. SpainEden- Theaters Castan's Atelier. Vorstellung. doda Apollo Theater. SpezialitätenBorstelling. Kaufmann's Variété. Spezialitäten Borstellung. Direktion: B. Schenk. in Tagesordnung in allen Versammlungen: 1. Bericht und Abrechnung der Vertrauenspersonen. 2. Neuwahl der Vertrauenspersonen, sowie der Preß- und Größtes phant. Etablissement der Welt. Morig- Etablissement Moriz Lokal- Kommissionsmitglieder. 3. Bericht der Delegirten Blas Buggenhagen. Plas. vom Parteitage in Köln. Blaz. vom Parteitage in Köln. 4. Diskussion. Heute, Freitag 7 Uhr: 1 Play. National- Theater. High- life- Vorstellung. Täglich: Gr. Instrumental- Konzert. Große Frankfurterstraße 182. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Atten von Eugen Prudens. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedeck e. Regie: Mar Samst.nts Vorher: Die juten Flinten oder: Hields in der Taugstunde. Posse mit Gesang und Tanz in 1 Aft. Mufit von verschiedenen Komponisten. Kaffeneröffnung 61/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Morgen: Jubiläums- Vorstellung. Zum 150. Male: Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Vorher: 3um 1. Male: König Winter. Weih nachtsmärchen init Gesang und Ballet in 2 Bildern. I Sonntag, den 19. November, Nachmittags 3 Uhr: Boltsvorstellung zu be deutend ermäßigten Preisen: Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Aften von Shakespeare. Regie: Max Samst. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Freitag, den 17. November: 3um 11. Male: Die eiserne Jungfrau. Sonntags * Nachmittags- Vorstellung. Berliner Vollblut. Orchester und Parquet Loge 2 M., 1. Rang- Loge 1,50 M., Parquet- Fauteuil 1 M., 1. Rang- Fauteuil 1 M., 1. Parquet 1., 2. Parquet 70 Bf., 1. Rang Sperr fiz 80, 60 und 40 Pf. Stehplag 30 Pf. Circus G. Schumann. Friedrich Karl- Ufer. Sensat. Programm. 20 Nummern. 5 Attractionen. Auftreten des hervorragendsten Sensations- Zauberers der Gegenwart Dir. B. Schenk. Animelas Wunderampel. Trompeter von Säkkingen. Infernable Wäsche. Schenk contra Bosco. Der schwebende Kopf. Bacchusfest. Reise durch das Unmögliche( Großart. Potpourri). Abdul- Al- Hakk- Hamid- Mysterie d ,, Die Metamorphose im Bagno". Im Reiche der Luftwandlerin Schatten. Miss Edith. Hochkom. Spezialit. 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Jeden Freitag und Montag: Stettiner Sänger. Anfang 8 Uhr. Zum Schluß: Ein gestörtes Rendezvous. Komisches Ensemble. Entree 50 Pf. Im Vorverkauf 40 Pf.( Siehe Platate.) in Sanssouci. Sonntag, den 19. November: Soiree Kaufmann's Variété ratweil'sche Stadtbahn- Station Alexanderplatz Bierhallen Spezialitäten Borstellung Kommandantenstr.77-79. Täglich von 5 Uhr ab:" Grosses Frei- Concert. Soiréen der Leipziger Sünger vom Bryftall- Palat. Anf. Wochent. 7% Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 30 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., refervirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säleli Vorläufige Anzeige! für Festlichkeiten u. Versammlungen. Einem hochgeehrten Publikum der Haupt- und Residenzstadt Berlin beehre ich mich ganz ergebenst anzuzeigen, daß ich mit meiner Gesellschaft, welche aus Künstlern und Künstlerinnen 1. Ranges besteht, von Kopenhagen via Lübeck kommend, in den nächsten Tagen in meinem eigenen, neu renovirten und auf's Elegantefte eingerichteten Cirens am Friedrich Karl- Ufer einen Cyclus vou Vorstellungen in der höheren Reithunt, Original- Pferdedresfur und Gymnastik eröffnen werde. Da die Räuftler und Spezialitäten, welche ich für diese Wintersaison engagirt habe, absolut nen für Berlin find, und ich namentlich auch Ballet und Pantomimen in großartiger Ausso ich, 3 Regelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Programm unentgeltlich. Carl Koch. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Paff.) Miss Nessi, die schönste Taubenkönigin ber Welt tritt Abends 91/2 Uhr auf. Abends 9 Uhr: Der naturkomische Bendir. Nen! Hierauf: Neu! Eine alltägliche Geschichte. Charakterbild m. Gesang i. 1 Aft Wochentags 71/2 Uhr. Anfang: Sonntags 52 Uhr. Entree Wochentags 15 Pf. R. Winkler. { paß bie hochgeehrten. Bewohner Präuscher's MUSEUM der Haupt- und Residenzßtadt mir und anatomisches meiner Geſellſchaft auch in dieser Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße Saifon das gütige Wohlwollen nicht versagen werden, welches sie mir in früheren Jahren geschenkt haben. Mit vorzüglicher Hochachtung Mergebenit g G. Schumann, Direktor. Die Eröffnungs Vorstellung wird Viel Neues, Täglich: Grosse von nur Künstlern I. Ranges: Bernhard Leitner, Athlet- KraftProdukt. m. 2 Pferden. Sbargulap, indisch. Jongleur. Brother Baretti, Ropf auf Kopf- Equilibristen. Hrn.Cordes, Gesangs- Humoristen. Mr. Edgar Jones, mufit. Clown. Emmy Hoffmann's Flora- Truppe, 6 Damen. Clara Birkholz, RostümSoubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Bi. A. Zimmermann. Verein d. technischen Personals der deutschen Bühnen. Arbeiter- Bildungsschule( Nord). Am Sonntag, den 19. November, Abends 6 Uhr, bei Pape, Kolbergerstr. 23: Versammlung. " 171b Tagesordnung: 1. Vortrag der Genoffin Fräulein Wabnik über: Die Thätigkeit des Gehirns und die fünf Sinne". 2. Diskussion. Nach der Versammlung geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste, Damien und Herren, willkommen. Die Schulkommission. Johannisthal- Nieder- Schönweide und Umg. Sonnabend, den 18. November, Abends 8 Uhr, in der ,, Borussia- Brauerei" zu Nieder- Schönweide: Gr. Volksversammlung für Männer und Frauen. Tagesordnung: l dr 1. Die zehn Gebote und die besitzende Klasse. Referent A. Hoffmann ( früher Beig). 2. Diskussion. Zur Deckung der Unkosten wird ein EinUm pünktliches und zahlreiches Erscheinen trittsgeld von 10 Pf. erhoben. ersucht Der Vertrauensmann. 423/3 Kongress der Tabakarbeiter Deutschlands. Montag, den 20. November, Abends ½ Uhr: Commers zu Ehren der Delegirten aus allen Gauen Deutschlands " in den Konkordia- Fettsälen, Andreasstraße 64, bihot bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert und Vorführung lebender Bilder. Die Musik wird von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker" unter Leitung des Dirigenten Herrn Behrendtsohn, die Gesangsaufführungen von den Gesangvereinen Freie Liedertafel, Deutsche Eiche, und Harmonie( Mitglieder des A.-S.-B.) unter Leitung des Dirigenten Herrn Gartmann ausgeführt. Die Aufführung der lebenden Bilder erfolgt durch den Verein für volksthümliche Kunst". Zum Schluß: Festball. Billets zum Kommers sind zu haben bei Hermann Herholz, Brunnenstraße 188; Louis Dechand, Ruheplatstr. 24; Wilh. Börner, Ritterstr. 108; Weinstr. 11 bei Feind; Hermann Gumpel, Barnimstr. 44; Carl Butry, Stralsunderstraße 17, 2 Tr., und in allen init Plakaten belegten Handlungen und Restaurationen. Das Festkomitee. " 321/12 Verein zur Wahrung der Interessen der Gast- u. Shankwirthe Berlins und Umgegend. Mitglieder- Versammlung 330 2 Sonnabend, den 18. D., b. 11 uhr, am Freitag, den 17. ds. Mts., Nachmittags 5 Uhr, bei Kuhlmey, Schönhauser Allee Nr. 28. Anuenstr. 16: Ausserordentliche 1866* Tages Ordnung: Our 1. Vortrag des Herrn Dr. Heymann über:„ Das Wesen der Natur wissenschaft". 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. VereinsVersammlung. wiffenfchaft" Hierzu ladet alle am Theater be- angelegenheiten und Verschiedenes. schäftigten Kollegen ergebenst ein Der Vorstand. Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Knopfarbeiter. Versammlung Sonntag, den 19. November, Vorm. 10/2 Uhr, bei Stabernack, Pücklerstr. 49. Tagesordnung: 1. Vortrag des GeStabernact über: Gewerkschaftsorganisation. 2. Bericht der Komoffen aber bereg beg the. Da am Freitag in sämmtlichen Berliner Reichstagswahlkreisen die Parteiversammlungen stattfinden, wird die Versammlung pünktlich eröffnet. Der Vorstand. J. A. W. Lorenz. 164/2 Stuckateure! 9.107 Am Sonntag, den 19. November, Vormittags 10 h, im Saale Uhr, des Herrn Grunewaldstraße Nr. 110: mission über die Besprechung mit dem Zweite Wander Versammlung = für Schöneberg und Umgegend. darunter der Vorstand des Hilfsarbeiter Vereins Schußtanal der behufs Anschluß an denselben. 3. VerKugeln des schiedenes. 193/5 Tages Ordnung: Das Erscheinen eines Versammlung bekannt gemacht. 2. Wahl eines Vertrauensmannes für SchöneDer Vorstand. berg und Umgegend. 3. Verschiedenes. 190b Zu dieser Versammlung, werden die Berliner und Charlottenburger die und deutschen Militärs, unbedingte Bilicht. igendi fünf Körper glides it in een Mit 1. Zweck und Nußen unserer Organisation. Referent wird in der durch Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends durch Plakate und Annoncen näher be- Dienstag u. Freitag: Damentag. Alte Stiefel& Reparatur. Kollegen, namentlich die im geften Berlins wohnenden, besonders aufmerkſam u. Best. reel billig. gemacht.- Arbeitsloſe Kollegen sind von der Tellersammlung ausgeſchloſſen. fannt gegeben. ad m für erwachsene Herren. is the Entree 50 Pfg. Runge, Nannynstr. 2..191b( Siehe Soziale Uebersicht".) Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Druck und Verlag von Mar Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Die Vertrauens lente. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 271. 271. 20000 Der Kampf gegen die Grubenarbeiter- Syndikate. man Paris, 12. November. Das Vae victis Wehe den Besiegten gilt in den Kämpfen zwischen Kapital und Arbeit, in dem Falle als die Unternehmer Sieger find, noch mehr als in allen anderen Kämpfen, wie dies das Vorgehen der Grubengesellschaften von Pas de Calais neuerlich beweist. Können die Besiegten auch nicht wie ehedem zu Sklaven gemacht werden, weil sie es eben schon sind, so kann man sie doch, was noch schlimmer ist und den ganzen Fortschritt unserer Kultur bedeutet, dem Hunger und dem Elend überliefern, indem sie nach Beendigung des Kampfes ganz einfach auf die Straße wirft und dafür sorgt, daß sie auch anderwärts keine Arbeit finden. Und das ist nirgends leichter als in einer Industrie, die wie die Bergwerksindustrie sich in den Händen weniger Gesellschaften befindet. Freilich haben die Grubengesellschaften von Pas de Calais nicht alle ihre Arbeiter entlassen- denn woher sollten sie dann die Dividenden hernehmen und nicht direkt Stehlen? sondern sich damit begnügt, nur die ruhigeren, intelligenteren, tlassenbewußteren unter ihnen, nur diejenigen Arbeiter zu entlassen, die gleichsam die Seele des GrubenarbeiterSyndikats bilden, um solcherart die Masse der Arbeiter einzuschüchtern, der Gewerkschaft abwendig und dadurch gefügiger, ausbeutungsfähiger zu machen. So haben die Grubengesellfchaiten bei 600 Grubenarbeiter entlassen, unter denen sich alle diejenigen befinden, die in irgend einer Weise für die Gewerkschaft thätig waren. Diese 600 Arbeiter bedeuten mit Weib und Kind ca. 3000 Personen, die solcherweise dem bittersten Glend, dem Hunger und der Kälte ausgesetzt sind, da sie bei der Innig feit des Verhältnisses der Grubengesellschaften nicht die mindeste Hoffnung haben, in einer anderen Grube aufgenommen zu werden. Aber was fümmern sich die Grubengesellschaften um das Elend, das sie um sich her verbreiten; es gilt ihnen vor allen jeden Widerstand, vor allem die Macht des GrubenarbeiterSyndifats zu brechen. Freitag, den 17. November 1893. Aus dem hochinteressanten Aktenstücke theilen wir noch folgende Stellen mit: Wird die Regierung diese Haltung annehmen? Es ist dies 10. Jahrg. Die Vorlage geht auf Antrag der Stadtv. Friederici an einen Ausschuß von 15 Mitgliedern. Die Stadtvv. Selle u. mehr eine Frage der Politik als der Recht richtung eines zweiten Gen. nehmen die Frage der Er städtischen Rathhauses durch die Einbringung folgenden Antrags wieder auf: om hoe di Die Versammlung ersucht den Magistrat, in gemischter Deputation berathen zu wollen, in welchem Umfange und auf welche Weise dem Bedürfniß nach Verwaltungsräumen in eigenen Gebäuden abgeholfen werden kann. Der Antrag wird, wie der Vorsteher Dr. Langerhans mittheilt, von den Antragstellern vorläufig zurückgezogen. sprechung. Was mich anbelangt, so bin ich der Ansicht, daß man die Verfolgungen jezt oder niemals ausführen muß, weil sich ein so günftiges Terrain, fo leicht nicht wieder bietet. Die Syndikate haben einen argen Stoß aushalten müssen; sie haben ihre Anhänger in einen Kampf geführt, der diesen nicht nur keine Vortheile, sondern Elend aller Art gebracht hat und sie haben dadurch einen Theil ihrer Popularität eingebüßt. Ich will nicht behaupten, daß eine Verfolgung ohne Aufregung der Geister verlaufen würde; aber meine Mei- Die dauernde Verwaltung der städtischen Marktnung wie die des Präfekten von Pas de Calais ist, daß eine hallen soll vom 1. April 1894 ab an stelle des gegenwärtig bestehenWiederbelebung des Streits nicht eintreten würde. Die beden, zu der gleichen Zeit aufzulösenden Kuratoriums einer gemischten, siegten und entmuthigten Arbeiter pro aus zehn Stadtverordneten und fünf Magistratsmitgliedern betestiren nur schüchtern die dumpfen stehenden Verwaltungsdeputation übertragen werden, auf welche Schläge, womit die Kompagnien die Reihen die bisherigen provisorischen Bollmachten des Markthallender Arbeiter lichten und wozu ich sie aufstachle. furatoriums als bleibende übergehen, und welche überdies erDie Arbeiter werden nicht zu gunsten eines mächtigt werden soll, Miethsverträge, deren Fortdauer nach einSyndikats protestiren, das einen beträcht gehender Prüfung der Sachlage als für die Verwaltung nachlichen Theil seines Ansehens eingebüßt und theilig erkannt wird, unter Zustimmung des Magistrats aufsie zu einer Niederlage geführt hat. Wenn Sie zuheben. fich, Herr Siegelbewahrer, zu Verfolgungen entschließen, so Die bezügliche bezügliche Magistratsvorlage wird auf Antrag wäre es gut, mir ohne Aufschub Instruktionen zu ertheilen. Liebenow einem Ausschuß von 15 Mitgliedern überwiesen. Es scheint mir unerläßlich, vor allen Maß- Die von dem Stadtv. Schwalbe eingebrachte Interpellation nahmen eine Haussuchung im Wirkungskreise betreffs des Standes der Vorarbeiten für die Vorlage wegen der Syndikate und bei den hervorragendsten Einführung von Alterszulagen für städtische Beamte und Mitgliedern vorzunehmen. Da sich unter den Lehrer hat der Magistrat in der heutigen Sigung zu beantworten letzteren zwei Deputirte, Basly und Lamendin, sich bereit erklärt. befinden, so wäre zu einer Verfolgung der selben nach dem Zusammentritt der Kammer deren Zustimmung einzuholen, wodurch die Deputirten Beit gewinnen würden, wichtige, fie fompromittirende Papiere zu beseitigen oder in sicheren Gewahrsam zu bringen. Ich verbleibe mit Hochachtung, Herr Siegelbewahrer, Ihr Die Verantwortlichkeit für diese feige, erbärmliche Handlungssehr gehorsamer Diener der Staatsanwalt weise trifft in erster Linie die Regierung. Hätte sie sich nicht G. Chenest." von vornherein mit ihrer ganzen Macht auf Seite der Kohlen- Charakteristisch für die Wahrheitsliebe des Pariser Bericht tompagnien gestellt und die Streitenden als Feinde behandelt, erstatters der„ Vossischen Zeitung" ist es, daß er in seiner Korre: die um jeden Preis niedergeschlagen werden müssen, dann hätten spondenz vom 12. November über den Brief des Herrn Chenest die Grubendirektionen feinem Schiedsrichterspruche ausweichen von dem, was wir oben mittheilen und was das Charakteristische tönnen, der, so ungünstig er auch immer für die Arbeiter aus- und politisch Bedeutsame in dem merkwürdigen Aktenstücke ist, gefallen wäre, ihnen doch sicherlich wenigstens das Eine zu- tein Wort erwähnt und nur Punkte hervorhebt, die der gesichert hätte, daß. keiner der Grubenarbeiter, so hervorragend Staatsanwalt an den Arbeiterorganisationen auszusehen hat. er sich auch am Streit betheiligt hätte und so sehr er auch Man erſteht hieraus, wie wenig den so gut bedienten" Blättern als Pfeiler des Syndikats betrachtet worden wäre, zu trauen ist. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 1. Sigung vom 16. November 1893. 2 Uhr. Am Bundesrathstische: v. Bötticher. Präsident v. Levehow eröffnet die Sigung mit folgenden Worten: Meine Herren! Als provisorischer Präsident der vorigen Seffion zu einer definitiven Präsidentenwahl sind wir ja nicht gekommen übernehme ich auf grund von§ 1 unferer Geschäftsordnung vorläufig das Präsidium, eröffne die erfte Sigung des Reichstags und berufe zu provisorischen Schrift: führern die Herren Abgeordneten Merbach, Krebs, Kropatscheck und Pieschel. V Stadtv. Schwalbe motivirt die Interpellation mit dem Hinweis auf die Vorzüge, die das Zustandekommen der Vorlage vor der Statsverathung für alle Betheiligten haben würde; auch würde durch eine baldige Entscheidung der Ungewißheit ein Ende gemacht, in welcher diese nun schon so lange über das Schicksal der neuen Maßnahme schwebten, ebenso wie damit auch die Agitationen von gewisser Seite abgeschnitten würden. Kämmerer Maaß: Das reichhaltige Material liegt bereits der Subkommission des Magistrats vor; diese Kommission hat wird der Versammlung eine recht umfangreiche Vorlage zugehen, auch schon eine Sigung gehalten, und schon in nächster Zeit was nicht weiter auffallen kann, da es sich um ein städtisches Lehrer- und Beamtenheer von etwa 5000 Personen handelt. Damit ist die Interpellation erledigt. dait 1 Schluß 64 Uhr. 110 29 Y D mingsbe Lokales: schlong 200 d Heute Abend finden in allen Wahlkreisen Berlins Parteiversammlungen mit folgender Tagesordnung statt: Bericht und Abrechnung der Vertrauenspersonen, Neuwahl der Vertrauenspersonen, der Preß- und Lokalkommissions- Mitglieder und Bericht der Delegirten zum Kölner Parteitage. Die Genossen werden darauf noch ausdrücklich hingewiesen, daß die Versammlungen um 8 Uhr beginnen sollen und daß mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung ein möglichst zahlreicher Besuch der Versammlung erwünscht ist. wegen des Streits entlaffen werden dürfe. Die Re gierung wollte aber zeigen, daß das Unternehmerthum in jeder Beziehung und jederzeit auf sie rechnen könne, daß der antikapitalistische Dupuy, als welcher er vor wenigen Jahren als Abgeordneter in die Kammer trat, als Ministerpräsident und Minister des Innern ein noch treuerer Hund des Kapitalismus sein kann als Constans, der ihm gegenüber geradezu als zahn- und schwanzlos erscheint. Denn wie Dupuy vor der Kapitalistenklasse zu schweifwedeln und der Arbeiter flasse gegenüber die Zähne zu fletschen weiß, das hatte selbst Constans nicht vermocht, der, wenn er auch Fourmies auf dem Gewissen hat, bald als rehabilitirt erscheinen wird, da er doch Berliner Wahlkreis in dem Genossen Klempner Paul Raschte Einen unserer Mitkämpfer hat dieser Tage der vierte wenigstens die Arbeitsbörsen und Syndikate( Gewerkschaften), verloren. In dem blühenden Mannesalter von 22 Jahren raffte selbst diejenigen, die sich über das Syndikatsgefeh hinwegsetzten, ben noch bis vor kurzem fraftstrogenden Proletarier, nach nur unangefochten ließ. Das erste, was aber das Ministerium Dupuy that, war die Pariser Arbeitsbörse sperren zu lassen und den Gewerkschaften den Krieg zu erklären. Darum genügt ihm auch nicht die ihm und Schifffahrts- Vertrag mit Spanien, der Handels, Boll- und für unsere Ziele in der politischen Bewegung wie in der Gingegangen find fiebzehn Vorlagen, darunter: der Handels- lichen Operation dahin. Er war ein offener, ehrlicher Charakter anderthalbwöchigem Krankenlager, der Tod infolge einer gefähr geschuldete Niederlage der Grubenarbeiter, noch die Entlassung und Schifffahrts Vertrag mit Rumänien, der Handels- und Gewerkschaft äußerst thätig. Von der Wahrheit und Nothso vieler hunderter gewerkschaftlich thätiger Arbeiter, da dies Boll- Vertrag mit Serbien, der Freundschafts, Handels- und wendigkeit des Sozialismus einmal durchdrungen, konnte ihn alles die Grubenarbeiter Synditate nur höchstens zu schwächen, Schifffahrts- Bertrag mit Kolumbien, der Reichshaushalts- Etat von dem Wirken in der Arbeiterbewegung nichts abhalten. deren Macht nur momentan, nur vorübergehend zu schädigen für 1894/95, die Novelle zum Reichsinvalidenfonds- Gesez, ein Er erfreute sich daher sowohl bei seinen Kollegen in der Werkvermag; das Ministerium Dupuy will diese Syndikate direkt dritter Nachtragsetat für 1893/94, die Denkschrift über die Aus- statt als auch bei den Genossen des vierten Reichstags- Wahlund dauernd vernichten und sollte auch das ganze Wert, wenn führung der seit 1875 erlassenen Anleihegesetze, eine Novelle zur freifes allgemeinster Achtung und Beliebtheit. Als Zeichen auch unter dem Scheine der Gefeßmäßigkeit, nichts als eine fort: Konkurs Ordnung, eine Novelle zum Viehfeuchen- Gesetz, Uebersicht dieser Gesinnung legten bei dem Mittwoch Nachmittags auf gefeyte Infamie fein. Zu diesem Zwecke erhielt der Oberstaats- der Reichs- Ausgaben und-Einnahmen für 1892/93, Rechnungen dem Martuskirchhof in Wilhelmsberg erfolgten Begräbnisse anwalt von Douay den Auftrag, die nöthigen Anhaltspunkte der Kasse der Ober- Rechnungskammer für 1891/92, Gefeßentwurf außer den erschienenen Verwandten auch die Vorstäande des zur Verfolgung der Grubenarbeiter- Synditate von Pas de betreffend die Aufnahme einer Anleihe für die Zwecke der Ver- Wahlvereins im 4. Berliner Reichstags- Wahlkreise, des FachCalais und des Norddepartements zu schaffen, dem in der waltung des Reichsheeres, der Marine und der Reichs- Eisen- vereins der Klempner, des Leseklubs„ Südost" und Kollegen von der Regierung gewünschten Weise unverzüglich Folge bahnen, Etat für die Schutzgebiete für 1894/95, Uebersicht über aus der Laternenfabrit von Kleinschewski, wo der Verblichene gegeben wurde. Wenn es trotzdem zu feiner Verfolgung fommen die Einnahmen und Ausgaben der Schutzgebiete für 1892/98. oder diese ihren Zweck, die Auflösung der Syndikate und die Be- Ein großer Theil der Vorlagen, namentlich die Vorlagen, beren schöne rothen, mit ernsten Widmungen versehenen Schleifen zulegt gearbeitet, an der offenen Gruft prachtvolle Kränze nieber, strafung ihrer Leiter, verfehlen sollte, so wird dies hauptsächlich die sich auf den Etat und die Handelsverträge beziehen, find sie dem leidtragenden Onkel übergaben. der Petite République" zu verdanken sein, die die ganze Machi bereits gedruckt und sollen noch heute vertheilt werden. nation der Regierung noch rechtzeitig entdeckte und durch die Veröffentlichung des in ihrem Besiz gelangten Schriftstückes, in welchem der Ober- Staatsanwalt seinem Auftrage Folge gegeben, vor aller Welt bloßgelegt hat. Die Verloosung der Abgeordneten in die 7 Abtheilungen wird wie bisher dem provisorischen Bureau überlassen. Der Namensaufruf ergiebt die Anwesenheit von 215 Mit gliedern, der Reichstag ist also beschlußfähig. In diesem an den Justizminister gerichteten Bericht wird Es sind 3 schleunige Anträge eingegangen, nämlich zwei von unter allerlei Scheingründen man sagt"," man behauptet", Antisemiten auf die Siftirung der schwebenden Strafverfahren find häufig widerkehrende Worte des Langen und des Breiten gegen die Abgg. Förster und Ahlwardt, und der Antrag v. Mannachzuweisen gesucht, daß sowohl das Syndikat von Pas de teuffel auf Einstellung des Strafverfahrens gegen den Abg. Calais, wie das des Norddepartements dem Syndikatsgeseze v. Hammerstein. Die Verlesung der Anträge wird von der Linten nicht nachgekommen seien, um zu dem Schlusse zu gelangen, daß mit Lachen aufgenommen. wenn man diese beiden Syndikate nicht jetzt verfolge, man dies nie werde thun tönnen, da eine Verfolgung und Schriftführer, Berathung der schleunigen Anträge.) Nächste Sigung Freitag 12 Uhr( Wahl der Präsidenten niemals einen geeigneteren Moment als den gegenwärtigen finden könnte, wo die Syndikate eine bedeutende Schlappe erfahren und sicherlich einen Theil ihrer Popularität eingebüßt hätten. Kommunales. Stadtverordneten- Versammlung. Nachmittags 5 Uhr. Die Tribünen sind überfüllt. Denu finden in unmittelbarer Nähe Berlins in unter Aufsicht des Unerhörte Mikhandlungen Geisteskranker und Gesunder Ministers stehenden Privatirrenanstalten statt. Die Kranten von denen Manche völlig geistesgesund sind und wider ihren Willen in den Privattollhäusern zurückbehalten werden werden von dem Verkehr mit der Außenwelt völlig abgeschlossen, häufig geschlagen und in raifinirtester Weise nrißHandelt. Brieflicher Verkehr mit der Außenwelt ist ihnen durchaus untersagt: die zur Bejörderung an die Außenwalt der Unstalt übergebenen Briefe werden in der Anstalt zurückgehalten. Aus dem reichen Erinnerungsschaß einer früheren Wärterin einer dieser Anstalten greifen wir für heute folgenden Fall heraus. In der Anstalt befand sich eine Frau, die wohl besonderer Für forge" seitens der Verwaltung und der Aerzte empfohlen war. Die bild schöne, jugendliche Frau war auf Veranlassung ihres Ehegatten 516 Er sage zwar nicht, fügt der Staatsanwalt hinzu, daß in die Anstalt gebracht, nachdem sie Auftrag zur Anstellung einer eine Verfolgung teine Bewegung hervorrufen würde, doch werde Ehescheidungsklage oder eine Klage auf Herausgabe ihrer Mitsie feiner Meinung nach, die auch die des Präfekten von gift gegen den Mann ertheilt hatte, zu ihrem Vormund wurde Pas de Calais fei, nicht zur Wiederaufnahme des Streits Deffentl. Sigung vom Donnerstag, den 16. Novbr. der nächste Verwandte des Ehegatten( vielleicht auch dieser führen; denn die besiegten und entmuthigten Arbeiter protestirten selbst) bestellt. Alle Briefe, in denen die anscheinend vermögende nur schüchtern gegen die von den Grubengesellschaften in den Dame sich an Privatpersonen, an Aerzte, ja solche, die sie an das Reihen ihrer Arbeiter gegenwärtig vorgenommenen Ausmerzungen Die Versammlung ermächtigt den Magiftrat zum Abschluß Gericht unter Darlegung ihrer Leiden und der Bitte, fie und sie würden auch nicht heftiger zu gunsten eines Synditats eines zweiten Nachtragsvertrages mit dem Eisenbahnfistus betr. fie nun einmal eingesperrt werden müsse in einem öffentlichen protestiren, das einen beträchtlichen Theil seines Baubers den Privatanschluß der Markthalle am Alexanderplatz an die Krankenhaus unterzubringen, richtete, wurden unterschlagen: allereingebüßt habe. Der ehrenwerthe Herr Oberstaatsanwalt, Berliner Stadtbahn. Es handelt sich dabei um die Inbetrieb dings enthalten die Briefe u. a. Mittheilungen über der sich E. Chenest zeichnet, ersucht nur, daß im Falle nahme der neuen Geleiseanlagen durch die Eisenbahndirektion die schmähliche Behandlung, der die wirklich und an= die beiden Grubenarbeiter- Syndikate gerichtlich verfolgt werden Berlin und den Erlaß neuer Vorschriften für die Benutzung der geblich Kranken in diesem Institut ausgesetzt sind. sollen, der Justizminister ihm umgehend die nöthigen Instruktionen Anschlußstelle der Berliner Zentralmarkthalle". Die zur Er- nehmen die Wärterinnen den Kranken das bessere Essen, das ertheile, da es ihm als unumgänglich nothwendig erscheine, von bebung kommende Bahnhofsgebühr soll ganz der Stadtgemeinde Berwandte ihnen schicken, auch die nahrhaftere Kost( Eier, vornherein sowohl in den Bureaus der Syndikate, wie bei deren zufließen. Beetsteats, Schinken) fort, nähren damit ihre höchsteigenen Per hauptsächlichen Administratoren eine Hausdurchsuchung vorzu- Zur Berbeiterung der Rosenstraße, sowie eines sonen, verhöhnen die Patientinnen, indem sie schnalzend zc. zeigen, nehmen, um daselbst die Bücher und Korrespondenzen mit Be Theils der Neuen Friedrichstraße und der Klosterstraße hat die wie schön ihnen das Essen bekommt. Beklagt sich eine Paschlag zu belegen. Nun befänden sich aber, wie der ehrenwerthe Firma J. Koppel u. Komp. dem Magistrat einen neuen Plan tientin darüber auch nur in der mildesten Form, so erhält sie Herr Chenest fein Schreiben schließt, unter diesen Administratoren vorgelegt. Danach soll die Rosenstraße eine Breite von Reile" und was für welche! Führt sie dem Arzt gegenüber zwei Abgeordnete, die Herren Basly und Lamendin; würden 19 meter erhalten, ebenso die Neue Friedrichstraße, die Ecke Beschwerde, so behauptet die Wärterin: ach, die Dame hat das fomit die Verfolgungen erst nach Busammentritt des Parlaments beider Straßen aber soll abgeftumpft werden, sodaß die Schmale Essen nicht gewollt hernach giebt's wiederum Schläge. erfolgen, müßte hierzu erst die Erlaubniß der Kammer eingeholt Gasse in Fortfall kommt. Zur Durchführung des Unternehmens Als eine Wärterin der oben geschilderten Dame dieser ins werden und die Betreffenden hätten dann Zeit, die sich in ihrem verlangt die Firma von der Stadt eine baare Beisteuer von Essen spukte und daraufhin die meiner Ueberzeugung Besige befindlichen fompromittirenden Schriftstücke zu beseitigen. 11/2 Millionen Mart. Der Magistrat ist im Interesse der nach vollkommen gesunde Frau das Essen zurückwies, erhielt die in Nun dieses vertrauliche Schriftstück veröffentlicht ist und die besseren baulichen Ausgestaltung der Altstadt auf dieses Aner- Aermste Prügel, daß man ihr Wehtlagen bis auf den Hof hinab Runde durch Frankreich machen dürfte, wird der Regierung bieten eingegangen und sucht die Ermächtigung der Versamm- hörte. Als die Frau einmal einen Brief hiuauskasfibert hatte, wohl die Lust genommen sein, ihren Plan durchzuführen; aber lung zum Abschluß eines bezüglichen Vertrages nach. Die er- der wohl ihre jest erfolgte Entfernung aus der Anstalt veranlaßt es zeigt wenigstens, wessen sich die Arbeiterklasse bei dieser Re- wähnte Summe foll in zwei Staten von je 750 000 m. gezahlt hat, wurden ihr Bellenprügel zudiktirt. Sie wurden gierung zu versehen hat." werden und die Uebereignung der betr. Straßenlandes an die wie folgt verabreicht. Das arme Wesen mußte sich Stadt spätestens zwei Jahre Abschluß des Vertrages erfolgen, iplitternact ausziehen. Als sie sich dagegen 50 1998 So aus der " = E so ist aus " wie bei den Armen der Mangel, ländlichen, mit sträubte, wurde sie gekniffen, gepufft, an den nicht, in die Werkstätte und in den Fabritsaal. Dagegen gehen[ lichen und gesundheitlichen Beschaffenheit sie Haaren gezogen, ihr die Kleider abgerissen, die Kinder des Bourgeois, ob sie begabt sind oder nicht, in die sich auch befinden mögen. Die Statistit hat ergeben, daß nur fie auf dem empfindlichsten Theil des Körpers oberen Klassen über, machen vermittelst nach helfender Hauslehrer ein verhältnißmäßig sehr geringer Theil der Mütter im geschlagen. Ihr wurde dann der leinene Bellen und mit noch schlimmeren Hilfsmitteln ihre Examina, dienen Stande ist, so frühzeitig die Anstalt zu verlassen und ins Allanzug( od und damit zusammenhängende Hose als Einjährige und widmen sich, wenn sie nicht gar zu bornirt tagsleben zurückzutreten, ohne an der Gesundheit unheilbaren Schaden à la System Wolljäger) angezogen, fie in eine sind, einem akademischen Studium. So, Herr Rickert, werden zu nehmen. ungeheizte 3elle getrieben und sie hier nun die Dinge doch wahrscheinlich auch in München liegen? Der Theil sieht sich daher gezwungen, sofort zu mit Riemen, mit den Schuhhacken der Wärterin, städtischen oder Privatanstalten feine Zuflucht zu nehmen, meist mit deren Schlüsselbund u. f. w. wohin es immer Bourgeoisie. Das arbeitende Proletariat verlangt als allgemeine mangelhafte Einrichtung darf auch auch der Umstand bezeichnet Das ist, im günstigsten Falle, die allgemeine Volksschule" der aber ist schweres Unheil die Folge. Als eine fernere, sehr treffen mochfe, unter den gemeinsten Schimpf- Volksschule eine Schule, die die gemeinsame Grundlage aller werden, daß die meisten Säuglinge an bäuerliche Ammen außer worten geschlagen. Diese Art Zellenprügelstrafe wurde Unterrichtsanstalten bildet oder, richtiger, eine vom Elementar- dem Hause abgegeben werden. wiederholt ihr gegenüber vollstreckt. Es sind dies Bäuerinnen aus Als Verschärfung unterricht bis zum Universitätsstudium hinaufführende Einden zahlreichen Dörfern in der Umgebung Mostaus, welche das erjanu die Oberin: Deffnen der Ventilatih är fung unterricht bis n in der beits- Schule iſt, bie, ſelbſtverſtändlich, von allen Kindern Stillen dieser unglücklichen Lage der Woche, meiſt Gonnungeheizten, eistalten( es war Dezember) 3 effe. besucht werden muß und von allen Kindern, welche befähigt betreiben. An einem Kinder gewerbsmäßig Die Belle felbst enthält feinen Stuhl, keinen Tisch, keinerlei Aus- find, bis zu Ende besucht werden kann. Die Arbeiterklasse abends, sieht man diese Bäuerinnen in stattung; in ihr müffen dort Gepeinigte oft 5, auch 10 Stunden verlangt, daß die höheren Lehranstalten( oder die oberen Klaffen abgemagerten Gäulen bespannten Vehikeln durch die Thore Mosund noch mehr zubringen. Die Schläge erhalten sie bei der Ein- der allgemeinen Volts- und Einheitsschule) nicht eine Domäne taus nach dem Erziehungshause fahren, Säuglinge zu holen, mit sperrung und furz vor dem Hinausgelaffen werden. Ein ander der Besitzenden, sondern der Befähigten sind, daß nicht der beschränkte, welchen sie bald darauf nach ihren Dörfern heimziehen. InMal wurde die Patientin" in ein von einer anderen Patientin halbidiotischeSohn eines Reichen bis zum rettenden Einjährigen- Freidessen nur wenige diefer abgeführten Kinder besudeltes Laken genäht, hierbei ihr mit der schmutzigen Pack willigen- Beugnißdurchgedrückt wird, während das begabtestind des für kehren nach glüdlicher Burüdlegung des Säugnadel wiederholt tief ins Fleisch gefahren und die völlig jenen Reichen Scharwerfenden Arbeiters 2aufbursche oder lingsalters zurück in das Erziehungshaus, Wehrlose dann nach allen Regeln der Kunst Dienstmagd werden muß. um daselbst fortan ihre gute und bequeme Existenz als„ 3ögverbauen, daß fie infolge diefer beſtialiſchen Art Barum hat denn keiner der verfammelten„ Volksbildner" linge" beſſelben zu führen. Ein großer Theil der under Behandlung hätte verrückt werden können, liegt auf diese empörendste Wirkung der Trennung nach sozialen glücklichen Geschöpfe überdauert diese Uebersiedelung auf der Hand, daß die Patienten wiederholt an Ständen" hingewiesen? Und warum hat niemand erklärt, daß aufs Land nicht lange, und in den meisten Fällen trifft bereits ihren langen Böpfen gepackt und die Treppe hinunter geschleift es im Intereffe der Schule wie der ganzen Gesellschaft liege, nach wenigen Tagen von der bäuerlichen Amme die stereotype wurde, mag ihren Gesundheitszustand wohl auch schwerlich ver vor allem diefe Wirkung zu beseitigen? Warum hat nament Meldung ein, daß der ihrer Pflege anempfohlene Säugling diefes bessert haben. Diese empörenden Mißhandlungen in unter lich unter den Lehrern, von einem einzigen, vorsichtig tastenden oder jenes natürlichen Todes verstorben und daß sie zur Anpolizeilicher Kontrolle stehenden Jurenanstalten in der Nähe Berlins Verfuch abgesehen, feiner diesen Kernschaden in dem Verhältnißnahme eines anderen Säuglings bereit sei. tommen feineswegs vereinzelt vor. Sie sind offenbar eine Folge zwischen den höheren und niederen Schulen rücksichtslos Auch auf die ungeheuren Unterschlagungen, die in dieser der gemeinsten Ausbeutungswuth und des gemeinsten Ausbeutungs- blosgestellt? Weil die Gesellschaft für Verbreitung von Volts. Musteranstalt an der Tagesordnung seien, tommt das Tageblatt systems, von dem übrigens feineswegs nur Reiche be- bildung" nicht auf Seiten der Besiglosen, sondern der Besitzenden noch zu sprechen, aber wozu noch mehr? Wir haben wohl genug troffen werden. Sie finden statt unter Aufsicht der steht, weil sie nicht das Interesse der Volksschule und Volts- gehört. modeled onedio stog Polizeibehörde stehen den Anstalten. Hat die Polizei- bildung, sondern des Geldfaces vertritt, weil sie nicht zugeben behörde Kenntniß hiervon? Weshalb veranlaßt sie nicht die durite, daß, solange der Befih über die Erlangung einer höheren Blatt von dem Moskauer Findelhause entwirft, das es der Das also ist das Bild, das jenes hervorragende BourgeoisAnklage gegen derartige Menschenschinder? Ist ihre Zeit durch Bildung entscheidet, also auf dem Boden der heutigen Gesell- Berliner Stadtgemeinde als ein Muster für das demnächst zu Ausstellung überflüssiger Ausweisungsbefehle, durch Anordnungen schaftsordnung, eine ernsthafte Förderung der Bildung des Volkes errichtende hinstellt. Klingt es da nicht wie Hohn, wenn auf den Menschenfleisch- Märkten, zu sehr in Anspruch genommen, nicht möglich ist. bas„ Berliner Lageblatt die geschilderten Uebelſtände um derartige offenkundige Mißhandlungen bemerten zu können? Die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung" tritt dieser Musteranstalt" furzweg damit abthut, selbige seien Wir bitten um Antwort, Herr Minister! Soll also nicht für, sondern gegen Verbreitung von Volksbildung ja nicht unschwer auf gesetzlichem und rationellem Wege zu heilen! Fortsetzung folgen? ein. Wir wissen sehr wohl, daß nicht jedes Bourgeoistind ein Man wäre versucht zu lachen über ein so widersinniges GeDreitausend Kinder ohne warmes Essen Schaf und jedes Proletarierkind ein Genie ist; wir nehmen viel schreibfel, wenn's nicht gar zu traurig wäre, immer wieder und dem Bericht über die gestern stattgehabte Eröffnung der„ Kinder- mehr an, daß Dummheit und Begabung, da bei Reichen in dieser wieder sehen zu müssen, mit welcher Oberflächlichkeit in den Bollstüche" in der Stralsunderstraße zu entnehmen, und zwar Dinsicht der Ueberfluß ungefähr denselben ungünstigen Einfluß tonangebenden Kreisen Humanitätsbestrebungen aufgefaßt und ausüben dürfte, Feder des Mx. Br. Berichterstatters, allgemeinen gleichmäßig unter die beiden Gesellschaftsklassen ver- haus nach dem Moskauer- Vorbild! im geübt werden. Die Proletarier Berlins danken für ein FindelRittergutsbesikers und Romiteemitgliedes des Vereins für Kinder- Volksküchen. Diese Zahl dürfte indeß mindestens zehnmal soviel Genies und Talente, als in den wohin sie gehört an den Schandpfahl! theilt sind. Dann verfümmern aber in den niederen Schulen Mit solcher Gesinnungs- und Anschauungsart aber dahin, noch zu niedrig gegriffen sein, denn der Berichterstatter spricht höheren Schulen jest ausgebildet werden. Das wird jeder ein- wisse, was es von der Humanität der Leute solchen Schlages zu Damit das Volk außerdem noch von unlegitimirten Kindern",( ei, ei, fichtige Volksschullehrer ohne weiteres bestätigen. Eine gewaltige erwarten hat! Herr Rittergutsbesizer, weld' lapsus linguae!) welche für das Summe geistiger Kraft, die für die gesammte Gesellschaft nußbar me Effen fünf Pfennige bezahlen, während die 3000 Iegitimirten" Kinder auf eine Bescheinigung ihrer Rektoren hin gemacht werden und jedem einzelnen ihrer Glieder zum Segen unentgeltlich gespeist werden. Rechnet man diese ersteren Gesellschaftsordnung ist also im stärksten Sinne des Wortes unentgeltlich gespeist werden. Rechnet man diese ersteren gereichen könnte, geht auf diese Weise verloren. Die bestehende auf nur 600- denn viele Eltern sträuben sich, ihre Mittellosigkeit fulturfeindlich, und die„ Gesellschaft für Verbreitung von sich bescheinigen zu laffen, so ergiebt dies 3600 Kinder, hinter Wolfsbildung" ist es mit ihr, wenn sie auch die Worte Bildung" denen im Durchschnitt also 1200& amilien stehen, die und„ Aufklärung" auf ihr fadenscheiniges Banner geschrieben hat zu arm find, für sich und ihre Kinder ein warmes Essen zu beschaffen. Die allgemeine Voltsschule in unserem Siune hat zur Vorausfchreckende Bahl, die leider noch keinen Anspruch auf Ausbildung geistiger Fähigkeiten nur denkbar, wenn nicht blos Dies ist eine er fegung den Sozialismus; denn natürlich ist eine vollständige Die städtische Armenverwaltung erscheint in einem InVollständigkeit hat, und die erdrückende Wucht, Unterricht und Lehrmittel frei sind, sondern auch die Existenz ferat, das das„ Berliner Tageblatt" vom 14. November bringt, in mit welcher durch diese Zahl der Gesellschaft" ihre während der Ausbildung gewährleistet wird. Bei den Reichen wahrhaft bengalischer Beleuchtung. Zur höheren Ehre diverser Sünden vorgehalten werden, erfährt feine Abschwächung durch thut das heute der Besitz, in einer sozialistischen Gesellschafts- Armenvorsteher, Bezirksvorsteher und Waiſenräthe wollen wir die verschleiernde Sprache des Mx. Br.- Berichterstatters, aus Ordnung müßte es die Gesellschaft thun, die ja in letzter Linie nicht verfehlen, dieses Denkmal unserer Zeiten Schande gewelcher wir diese Angaben herausgeschält haben, sondern der den Nutzen von der Ausbildung hätte. Die Frage der allgemeinen bührend hochzustellen. herrschende Rothstand wird um ein Lieblingswort des Herrn Volksschule ist also, troh Herrn Ridert, doch eine Parteifrage. Berichterstatters zu gebrauchen wohl seine. Be Diejenige allgemeine Voltsschule, welche allein eine wirkliche glaubigung" erfahren haben. Es betrifft eine arme Frau mit sechs kleinen Kindern, deren Einen von seinem Standpunkt aus gewiß wohl findet weder in konfervativen noch in liberalen Kreisen Freunde; sehr geringen Wochenverdienst und hat seinen Hinterbliebenen Volksschule und eine wirklich allgemeine Wolksschule ist, Mann und Vater vor acht Tagen gestorben ist. Er hatte einen gemeinten, aber große Tattlosigkeit und fein erfie wird allein von der Sozialdemokratie angestrebt. Darum nichts hinterlassen, als einen ehrlichen Namen. Die Frau fann fändniß für das Empfinden des„ Proletariats" möge die Bourgeoisie endlich ihre Finger weg lalen von Wolfs: der vielen Kinder wegen nichts verdienen, die Kinder aber befundenden Rath giebt der Herr Rittergutsbefizer und Bericht schule und Volksbildung. Die Befreiung der Arbeiterklasse auch schreien nach Brot, und es ist dort nur Jammer erstatter am Schlusse seiner Ausführungen. Er meint, das aus geistiger Knechtschaft und geistigem Elend kann nur und Elend. In ihrer Angst wandte sich die Frau Sch wa I m. Publikum" Bourgeoisie", nur fagt er es nicht soll biefe Anstalten in Augenschein nehmen, um sich das Werk der Arbeiterklasse selber sein! Brunnenstraße 157, Hof rechts III, schon an den Armendafür zu begeistern. Vorsteher, Bezirts- Worsteher und Waisenrath, Wer jemals in der Volksküche in der Klosterstraße dem uns ein Arbeiter, verlangte ich am 10. d. M. eine Arbeiter- Reinetiner schickt die Frau zum Andern und Mutterhaufe dieser Unternehmungen zu speisen genöthigt ge- Wochenfarte. Auf die Frage, ob ich mich als Arbeiter legitimiren nicht einmal eine Armensuppe wurde ihr be nimmt sich der armen Verlassenen an, wesen ist, dem wird oftmals, auch wenn der Magen leer tönne, zeigte ich eine Steuerquittung vor, worauf der Schalter- willigt! Der Armen- Vorsteher hat sie bis zum 1. Dezember war, der Appetit vergangen sein, wenn Herren und Damen beamte entgegnete, daß ihm diese nicht genüge; ich müsse ent- d. I. vertröstet, obgleich er, in einer so großen Nothlage wie es der Gesellschaft unter Führung einer Ehrendame" die Räume weder eine Invaliditäts- und Altersversicherungskarte oder eine hier der Fall ist, gleich hilfreiche Hand bieten kann. Die Frau und das darin speisende„ Volt" besichtigt haben. ortspolizeiliche Bescheinigung beibringen. Nun steht aber in der ist es würdig und sehr bedürftig, denn sie ist von Allem entblößt Berständen sich fene Herrschaften auch nur einigermaßen auf betreffenden Bekanntmachung wörtlich, daß die von mir vor und hat auch nicht das' Nothdürftigste, um die Kinder zu sättigen Physiognomien es würde ihnen in der That die Lust zum gezeigte Legitimation genügt. Wie kommt nun der be- und zu fleiden. Wiederkommen vergehen. Freilich, das opulente Diner, das sie treffende Beamte dazu, mir die verlangte Karte trozdem zu nachher zu Hause einnehmen, mag wohl besser schmecken, wenn verweigern? Bemertt fei noch, daß mir zur Erlangung einer man sich an die Brust schlagen und sagen fann ich danke Arbeiter- Wochenkarte der Steuerzettel den genannten Beamten Dir, Gott, daß ich nicht bin wie diese!" gegenüber schon einmal als Ausweis gedient hat und daß derfelbe Mann bei einer anderen Gelegenheit gesagt hat: Ich kenne Diverse Hausbesitzer mögen sich nachstehende vom PolizeiSie ja schon. Selbstredend verlangte ich infolge der erwähnten präsidenten erlassene Bekanntmachung hinter die Ohren schreiben: niederzuschreiben, tam der Stationsvorsteher und fragte mich Publikums über mangelhafte Beleuchtung der Treppen und Flure Abweisung das Beschwerdebuch. Im Begriff, meine Beschwerde Die in legter Zeit eingegangenen zahlreichen Klagen des in einem Ton, der lebhaft an die Kaserne erinnerte, was ich während der Dunkelstunden veranlassen mich, die Hausbesitzer denn für eine Beschwerde habe. Als ich ihm sagte, er tann aufs neue auf die Gefahren hinzuweisen, welche die Unterlassung sich dieselbe ansehen, wenn ich sie ins Buch eingetragen habe, der Beleuchtung bedingt. entgegnete er: Na, wenn ich hier gewesen wäre, hätten Sie bas Beschwerdebuch nicht erhalten; im Uebrigen machen Sie uns nur unnüße Arbeit und erreichen doch nichts." " 1190 Eisenbahn- Höflichkeit. Am Bahnhof Moabit, so Vielleicht ist Herr v. Thielen so gütig und instruirt den betreffenden Beamten darüber, wie er sich Arbeitern gegenüber zu verhalten hat. addvorbi durifie 970 Zum Chariteeboykott. Der Vorstand der Kranken- und beschloß in seiner letzten Vorstandssitzung, sich dem Boykott der Begräbnißkasse der Seifensieder und Berufsgenossen, E. H. Nr. 17, Krankenkassen gegen die königliche Charitee anzuschließen und nicht eher frante Kassenmitglieder dem bewußten Krankenhauſe zu überweisen, als die in der Deffentlichkeit besprochenen Mängel abgeholfen sind. dibebit bad od Aufruf! Baldige Hilfe thut noth, und Viele können Einem helfen. bereit, Gaben für Frau Schwalm in Empfang zu nehmen. Der Herr Pfarrer Berlin, Invalidenstr. 4, ist gern Zur Frage der Allgemeinen Volksschule". Unter den Berhandlungen, die die„ Gesellschaft für Verbreitung von Bolts: bildung" auf ihrer 23. Generalversammlung gepflogen bat, beansprucht der Hauptgegenstand der Tagesordnung, ein Vortrag des Abgeordneten Ridert über die allgemeine Volksschule", das meiste Interesse. Die Stellung, welche einer zur Frage der allgemeinen Volksschule einnimmt, fann als Prüfstein für den Ernst und die Aufrichtigkeit seiner Boltsbildungs" Bestrebungen die Beleuchtung, welche sich auf alle jedermann zugänglichen, Nach den für die Behörde maßgebenden Grundsätzen muß gelten. In diefer Beziehung ist der Vortrag und seine Billigung durch die Generalversammlung der Gesellschaft außerordentlich thatsächlich dem Verkehr dienenden Treppen und Flure zu lehrreich. erstrecken hat, das ganze Jahr hindurch, also ohne Unterschied " Die allgemeine Volksschule soll eine Schule für alle fein", der Jahreszeit, während derjenigen Stunden erfolgen, in fagte Herr Rickert. Warum? Weil es nach einer Aeußerung welchen ез ant ausreichender Erleuchtung durch natürdes Kultusministers Boffe feine sehr großen Nachtheile hat, Das Muster eines Kinder- Asyle, so nennt das Berliner liches Licht mangelt, und zwar bis 10 Uhr Abends. Als schon die Kinder nach sozialen Ständen zu trennen." Aber, fagt Tageblatt" in seiner vorgeftrigen( 14. November) Morgenausgabe ausreichend wird die Erleuchtung nur dann anzusehen sein, Herr Rickert,„ jeder Zwang, die Kinder in die öffentliche Volks- das Moskauer Findelhaus in einem Aussage, der an die dem- wenn sie ein deutliches Erkennen der betreffenden Räume welche nicht für die Mischung der Stände" in der Volksschule Berlin auf grund einer testamentarischen Aussehung von 14 Mill. Grundstücks, gleichviel, ob etwa nach dem Inhalt von Privatschule zu schicken, ift abzuweisen". Also will er denjenigen Eltern, nächſtige Errichtung eines Kinder- Asyls für die Stadtgemeinde ermöglicht. Verpflichtet zu der Beleuchtung und der Polizeibehörde gegenüber verantwortlich ist der Eigenthümer des schwärmen, doch noch ein Hinterthürchen offen lassen. Zwar will Mart seitens der Schmidt'schen Eheleute anfnüpft. er die Vorschulen, die auf Kosten des Staates und der Gemeinden Die Zornesrŏthe müssen jene, doch sicherlich nicht in pessi- verträgen ein Anderer diese Verpflichtung übernommen hat. neben den öffentlichen Volksschulen unterhalten werden, beseitigt mistischem Sinne erhaltenen Ausführungen jedem anständigen Die Aufsichtsbeamten find angewiesen, der Treppenbeleuchtung sehen. Aber über die Privatschulen, welche dann errichtet Menschen in das Geficht treiben im Hinblick auf die Un- ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden und die Abstellung um den Rindern der Befigenden Die verstorenheit, mit der tube for bellie auf die jenige Zufluchtſtätte zu gewähren, die sie heute in den Vorschulen liner Tageblattes" im vorliegenden Falle von einer„ Muster- stücks- Eigenthümer herbeizuführen. werden würden, um s vom Schließlich weise ich noch darauf hin, daß die Unterlassung zur Folge haben kann. finden, schweigt sich Herr Rickert( nach dem uns vorliegenden An staanch Berlins, das sich anschicke, eine solche Humanitäts- der Beleuchtung unter Umständen eine strafgerichtliche Ahndung Berichte) aus. Die Diskussion bewegte sich im allgemeinen im Rahmen des Anstalt ins Leben zu rufen, durchaus würdig sein." Vortrages. Einzelne Redner erhoben noch weitergehende Forde- In der That, welche Wunder thun sich uns auf, folgen wir bringen, fallen über bie Portiers her und zeihen diefe der wünschen. Celbst Die Stadtverordneten Verschiedene hiesige Blätter, die diese Bekanntmachung rungen, die aber alle getragen waren von dem Bosse- Rickert der Schilderung des Berliner Tageblattes! schen Gedanken: Man soll nicht schon die Kinder nach sozialen Wir erfahren, daß die Anlagen von immenser Ausdehnung, Loddrigkeit. Als ob diese armen Menschen dafür könnten, Ständen trennen." wie weitem oder wie beschränktem Maße Herr Rickert und die Ringmauer mit Thürmchen, Giebeln und sonstigen Verzierungen Treppenbeleuchtung zu sparen sind. Aber schließlich ist es sehr gleichgiltig, in daß die Häuser weiß gestrichen, daß das Ganze von einer zierlichen daß es einer Anzahl Hausbefizer weniger auf einen Beinbruch ihrer Miether als auf die paar Mark ankommt, die im Jahr an „ Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung" die Mischung der umgeben ist. Besonders hervorgehoben wird auch noch die präch- Treppenbeleuchtung zu sparen sind. Stände" in ihrer allgemeinen Boltsschule" durchgeführt tige Aussicht, die man vom Kreml aus auf das Kinder- Asyl ge- Ermäßigung der Gaspreise. wenn sie darauf hinarbeiteten, daß nießt. Oh, 3hr glücklichen Findelfinder! Endlich fehlt auch der Anstalt Deter, Bortmann und Ladewig, in Gemeinschaft mit noch wirklich, wie es Herr Rickert von München erzählte, die Kinder eine griechisch- orthodoxe Kirche nicht. Proletarier, was wollt 18 Stadtverordneten, haben folgenden Antrag in der Stadtder Minister neben denen der Arbeiter sitzen", und ſizen Ihr noch mehr? müssen, so ist das doch für den Kern der Frage gänzlich Freilich kann das„ Tageblatt" auch einige der Anstalt an- Versammlung wolle beschließen, daß von 1. April 1894 ab verordneten Versammlung eingebracht: Die Stadtverordnetenbelanglos. haftende Mängel nicht unterdrücken. Aber diese zeigen fich doch 1. die Gaspreise für Beleuchtungszwecke von 16 auf 12 Pfennige Was ist denn das, eine, allgemeine Volksschule"? nur im Verfahren gegen die im Asyl aufzunehmenden pro Kubikmeter, für alle übrigen( gewerbliche, Heiz-, Koch 2c. Die bürgerliche Klasse versteht darunter eine Schule, die die Wöchnerinnen und Kinder selbst, sowie in der Verwaltung. Was wecke) auf 10 Pfennige pro Rubitmeter herabgesezt werden; gemeinsame Grundlage aller öffentlichen Unterrichtsanstalten verfchlägt das im Hinblick auf die schmucken Ansicht, die diese 2. für die Gasmesser Miethe nicht mehr erhoben wird." mo bildet", wie Herr Rickert sagt, und die von jedem Kinde besucht Muster- nstalt gewährt! werden muß, wie Herr Nickert noch nicht einmal zu sagen wagt. Doch folgen wir der Schilderung obiger Uebelstände vom Da fäßen sie dann also, in dem günstigeren Falle eines 3wanges Tageblatte selbst. zum Besuche diefer allgemeinen Volksschule", alle gemüthlich Es schreibt: Sier( in der Abtheilung für Wöchnerinnen) durcheinander, die Kinder des Bourgeois und die Kinder des tritt aber die mangelhafte Einrichtung zum Vorschein u. s. w. Proletariers. Aber leider nur in den ersten Lebensjahren! Nach- wonach die Wöchnerinnen nur vier Tage nach ihrer Enther, wenn das 14. Lebensjahr oder das 8. Schuljahr um ist, bindung in der Anstalt verbleiben dürfen; am fünften Tage frazieren die Stinder des Proletariers, ob sie begabt find oder müssen sie dieselbe verlassen, gleichviel in welcher törper glojus Sopro quibdi sadang alish 1.8 19 ind Hodep 1910 spotre Die bei dem Braude in der Marienstraße 31 verlegten Mädchen Martha Gutschow und Marie Jahn befinden sich so gut, daß ihre Vernehmung über die Entstehung des Feuers als unmittelbar bevorstehend erachtet werden kann. Gerade auf die Aussagen dieser Zeuginnen wird viel Gewicht gelegt, weil man annimmt, daß sie sich die Verlegungen beim Ausbruch der Feuersbrunst zugezogen haben. werden, so ist anzunehmen, daß sie in den Eistellern der Frage des Vorsitzenden, ob die Arbeit Lohn- oder Affordarbeit gewesen Unger gewesen Wesentlichen die verstorbene Frau LehmannDa die durch Kälte nicht auf die im zu sein. Diese Geldgeschäfte, heil anrichten können. In den im Havelgebiete wohnenden die Stunde". Kläger wird mangelst eines Beweises seiner Be- vom Stande der Zeugen, die sie nach jeden bestand " a am Don Vermischtes. fährt in einer gemeinschaftlichen Str. 2 der miethet und dafür eine Mark Miethe bezahlt. Um 11 Uhr in die Mauer eingebauten Schilderhauses niedergelegt gewesen. tsausa untereinander ge15. Bazillen im Eise. Infolge der Verseuchung der Havel gegeben worden, sondern Kläger hätte sie auf Lohn"( 45 P. pro| Gläubiger unangreifbaren Majoraten und mit Cholerabazillen, so schreibt man, tommen, angesichts des be- Stunde) machen sollen. Die Klagesumme sei die Differenz zwischen Fideikommissen mit einer Jahresrevenue von 20 bis vorstehenden Winters, die Giskonsumenten in teine geringe Ver- der Lohn und der behaupteten Attordarbeit. Der Werkführer 30 000 M. Die diesen armen, ach so nothleidenden Herren gütige legenheit. Da die Bazillen durch die Kälte nicht vernichtet Fillenberg, ein tonfuser Mensch, antwortet fortioährend auf die Geldfrau scheint im Wesentlichen die verstorbene Frau LehmannSchlächter, Restaurateure 2c. erhalten bleiben und recht viel Un- fei: Die Defen find in Atford gegeben worden, für 45 Pfennig Heirathsparthieen und Pferdeverkäufe. Ihre Kundschaft bestand zu Kreisen der Eiskonsumenten trägt man sich deshalb mit der Ab- hauptung, in Atford zu dem angegebenen Preise gearbeitet zu versorgen" und zu rupfen bestrebt gewesen zu sein scheint. ficht, in diesem Winter die Eisvorräthe aus Schweden zu be- haben, abgewiesen... do Eine der Angeklagter, rupfen bestrebt geweſen zu ſein scheint. Frau Gehl, weist darauf hin, ziehen. Un sindon Der Mechaniker Mann verlangt von Groß u. Graf ein Chambregarni von 23 bei ihr wohnenden vornehmen Herren, Apothekerpreise. Ein Arbeiter schreibt uns: Für mein 74,70 M. als Rest eines Affords, den fertig zu machen er durch die monatlich 150-200 M. Miethe zahlten, betrieben habe. frankes Kind hatte der Arzt Kalkwasser verordnet. Meine Frau Firma hält sich zu der sofortigen Entlassung berechtigt. Der Cambregarni getrieben haben, verbreitet die Verhandlung kein in dem so auffallend theuren ſeine Entlassung verhindert wurde. Der Vertreter der beklagten Darüber, was wohl die her with salten, betrieben habe. lief schnell mit einer Flasche nach der Apotheke, Bischingstr. 15, Kläger habe sich während der Arbeitszeit, er hatte Nachtschicht, Licht. Daß einer der Zeugen das erhaltene Geld zu nüßlichen um für 10 Pf. dieses Medikament zu holen. In der Eile hatte in die Kneipe begeben und sei erst nach einer halben Stunde Zwecken verwendet habe, ergeben bislang ebenso wenig die Versie vergessen, die Flasche zu verkorfen und sie bat sich daher auf der Apotheke einen Korten aus. Nicht er er wiedergekommen. Weil er angefeufelt gewesen, habe er ihn und handlungen, deren Ende wohl zum Sonnabend zu erwarten sind. erstaunt war fie aber, als sie auf das Markstück, das sie zum Wechseln gab, statt einige andere Arbeiter entlassen. Der Kläger wird abgewiesen neunzig Pfennig nur achtzig Pfennig zurückerhielt- zehn Pfennig wegen unbefugten Verlassens der Arbeit, nachdem der Affeffordd dusdan alons mi vergeblich Grite wurden für den Korken berechnet! Sollte der Apotheker sich vergeblich einen Bergleich angestrebt hat. wirklich bei 10 Pf. Medizin keinen Korken gratis leisten können? Der Erste Mai. Der zit batase Der Zigarrenarbeiter Mohaupt und Vielleicht läßt der Besitzer der Apotheke sich herbei, Aufklärung fünfzehn andere Arbeiter aus Oranienburg standen am Donnersdarüber zu geben, ob nur ein Versehen zu Grunde liegt, oder tag vor der ersten Straffammer am Landgericht II. Am 1. Mai Kommandeurs des XV. Armeekorps ein Bombenattentat In Marseille ist am Mittwoch Abend vor dem Hause des ob er für Korken wirklich Apothekerpreise fordert. dieses Jahres hatte Mohaupt seine mitangeklagten Freunde in verübt worden. Ueber das Greigniß berichtet das Wolff'sche Zum ,, Goldenen Sonntag". Die Minister für Handel, 8. April erfolgte Geburt seines jüngsten Rindes zu feiern. Er etwa 80 Bentimeter hohe wahrscheinlich mit Dynamit gefüllte das Lokal des Gastwirths Lücke geladen, um mit ihm die am Telegraphenbureau folgende Einzelheiten: Die Bombe, eine it worden. Ueber bag Greigniß berichtet das Wolff ſche Junches und Kultus weiſen, wie bas„ Berliner Tageblatt" er- april erfolgte eet om wirthe, eines der Gaſtzimmer ge- Blechbuch et aufgrunden wurde, iſt innerhalb des 30 Verfügung an die präsidenten darauf hin, Ausführungsanweisung betreffs der Sonntagsruhe im Handels- Diesem Gebote leistete Mohaupt mit seinen Freunden feine Folge, Generals während des Tages aufzuhalten pflegen. Um 11 Uhr bends kam ein( Gendann in das Total und gebot Feierabend. Dicht daran stößt der Raum, in dem sich die Ordonnanzen des gewerbe die Möglichkeit bieten, del cho 31. Dezember Dieſes weil er, wie gefagt, das betreffende hielten sämmtliche Zeit 50 Minuten weiterten Beschäftigungszeit am 24. und erfolgte eine furchtbare Explosion, Jahres gerecht zu werden; unter feinen Umständen wird jedoch nehmer ein polizeiliches Strafmandat wegen Uebertretung des Wachsaal geschleudert und dort Alles feftlich feit gemiethet Die Ausdehnung der Geschäftsstunden über 7 Uhr Nachmittags 8 365 I des Strafgesetzbuchs, wogegen sie Widerspruch erworfen wurde. Keiner der im Saale Befindlichen erlitt eine die mer ein des welche die Mauer durchbrochen, die Trümmer in den zugelassen. aphoben und gerichtliche Entscheidung beantragten. Das Schöffen- e Ju Sachen des Rechtsanwalts Dr. Moll hatte die fünfte gericht in Oranienburg erkannte auf Freisprechung sämmtlicher Verlegung. Fenster- und Spiegelscheiben im Hause und in der Nachbarschaft zersprangen. Ein gegenüberliegendes MädchenStrajtammer des Landgerichts I s. 3. beschlossen, die vom Rechts- Angeklagten, weil der angezogene Strafparagraph auf anwalt Dr. Gello zur Herbeiführung des Wiederaufnahme festlichkeiten nicht zutreffe. Die Staatsanwaltschaft legte Be- start gelitten. Die Behörden erschienen sofort am Blaze und lege pensionat und die Bureaus der Steuerbehörde haben besonders Verfahrens angebotenen neuen Beweise theilweise zu erheben. rufung ein. Die Angeklagten blieben auch heute dabei, eine leiteten die Untersuchung ein, welche die ganze Nacht fortTiefe Beweiserhebung hat stattgefunden und auf grund des Er- Privatfestlichkeit begangen zu haben, bei welcher der Gendarm Der Kommandeur i des³ in Paris. gesetzt wurde. gebnisses derselben hat, wie wir hören, die fünfte Straffammer teine Berechtigung hatte, Feierabend zu gebieten. Dagegen forps, General nunmehr die Eröffnung eines neuen Hauptverfahrens beschlossen. motivirte der Staatsanwalt seine Berufung damit, daß für eine Da beshalb eine Schildwache vor dem Divisionsgebäude nicht befindet sich zur Zeit Die sensationelle Meineidsfache wird daher noch einmal das derartige Zusammenkunft die polizeiliche Genehmigung nach aufgestellt war, so ermöglichte dies dem Verbrecher, ungestört Schwurgericht beschäftigen. gesucht werden mußte, da dieselbe in einem öffentlichen, der seine Vorbereitung zu treffen. Die durch die Explosion hervor Polizeistunde unterworfenen Lokale stattfand. meinte, daß es sich lediglich um eine Feier des 1. Mai ge- verursachte eine starke Erregung in der Bevölkerung, die in Der Gendarm gerufene Detonation wurde bis auf 1 Kilometer vernommen und handelt habe und die Geburtstagsfeier nur vorgeschoben worden Schaaren nach dem Thatorte hinströmte. Die Polizei ist einem handelt habe und die fich anwaltschaft und verurtheilte jeden der Angeklagten zu 3 Mart strophe in dem Thorwege des Divisionsgebäudes fißend gesehen den Standpunkt der Staats- Individuum auf der Spur, welches 1/4 Stunde vor der KataGeldstrafe oder je einen Tag Haft. Die Angeklagten kündigten worden ist. Die gesammte Polizei befindet sich in Thätigkeit; fofort die Revision an. ad pr mini während des Vormittags wurden bei einigen 60 französischen Bahn wurden gestern die beiden ersten, die Schaffner Karl daß bisher Berhaftungen erfolgt wären. Wie bie Untersuchung Von den vielen verhafteten Schaffnern der Stettiner und fremden Anarchisten Haussuchungen vorgenommen, ohne Verbrechen oder Unglücksfall? In der letzten Nacht Wolter und Gustav Wermuth von der neunten Strafkammer des ergab, bestand der Erglosivstoff in der Büchse aus Nitronaphtalin. gegen 11 Uhr bemerkte der städtische Nachtwächter Dumann Landgerichts I unter dem Vorsitz des Landgerichts- Direktors in der Hausthürniſche, Memelerstr. 2, einen Mann, der aus der Hoppe abgeurtheilt. Die beiden Angeschuldigten gaben den Inné hodinyawang Nafe blutete. Neben ihm lag eine Eisenbahn- Dienstmüße. Als halt der Anklage umumwunden zu. Am 22. September b. J. der Beamte den Unbekannten aufrütteln wollte, bemerkte er, daß stand der Personenzug in Stralsund zur Abfahrt nach Berlin be- a er einen Leichnam vor sich hatte. In dem Todten ist später reit, als sich an den Schaffner Wolter ein Mann in der Kleidung Sozialdemokratischer Agitationsklub für den Osten Berlins. der 46 Jahre alte. Maschinenputzer Rudolf Jäckel erkannt worden, eines der in der Frankfurter Allee 107, alſo nahe an dem Fundort over chandlers wandte und ihn mit gedämpfter Stimme fragte, Große öffentliche Berſammlung für Frauen und Männer am Sonntag, ben einen Wagen 3. Klasse nach Berlin begleite und ob ein 19. November, Abends 6% Uhr, im Lotale Freischüß, Fruchtstr. 86a. Bortrag der Leiche, wohnte. Die vorläufige Besichtigung des Todten hat Kontrolleur sich im Zuge befinde. Wolter verstand den Mann, er Verein Berliner Schirmmacher. Sizung am Sonnabend, ben ergeben, daß das Nasenbein zerschmettert war; weitere Ver- verneinte beide Fragen, wundungen find äußerlich nicht wahrzunehmen. Der Wächter Rollegen Wermuth gen, rief aber seinen in der Nähe ſtehenden 18. November, Abends to not, im Reſtaurant Frischmann, Südente. 56. Arbeiter- Bildungsschule. Freitag, Abends von 8% 10% Uhr: Nord= den er fragte, ob er nicht ein Billet Schule, mullerstraße 179a: unterricht in Gesundheitslehre und Buchwill nun in Jäckel einen Mann wieder erkennen, der ihm nicht 3. Klasse nach Berlin habe. Wermuth holte ein Billet hervor, führung. Oft- Shule, Martusstr. 81: Unterricht in Geschichte( alte). lange vor Auffindung der Leiche in taumelndem Zustande be- das er dem Fremden übergab, der dafür ein Trinkgeld von Süd- ft- Schule: Reichenbergerstraße 133. Unterricht in Gesezestunde und gegnet sei. Dumann meinte daher, daß Jäckel betrunken gewesen 5 Mart zahlte, welches die beiden Schaffner unter sich theilten. Buchführung. Bei allen Unterrichtsfächern können noch Schüler und Schülerinnen, sei und sich durch einen Fall die Verlegung zugezogen habe. Der Fahrgast, dem nun ein Platz angewiesen wurde, war der auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten. Da aber ein zerquetschtes Nasenbein nicht ohne weiteres den so- Kriminalfommissar Zillmann, der dem Schaffner eine Falle geLese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marx, Abends 8 Uhr, fortigen Tod nach sich zieht, so dürften noch andere Ursachen stellt hatte. Tas ihm eingehändigte Billet lautete Werner, 59. ete auf die geſer und Bis futistfub Otto ste imet, abends of upy, Bilhelms havenerbei Gruber, Marienborferfir. 5. mitgewirkt haben, die noch nicht haben aufgeklärt werden können. Strecke Lauterbach- Berlin, war als Rückfahrtsbillet in Berlin traße 23 bei kuba. Diskutirklub Auguft Gelb Abends 8% Uhr im Die Leiche ist durch das 52. Polizeirevier mit Beschlag belegt gelöst und hatte bis zum 25. September Giltigkeit. Es war Restaurant Subeil. dugolf.es.entanne und eine gerichtsärztliche Deffnung dürfte die Sache erst völlig aber bereits zweimal durchlocht, der Juhaber mußte also diet dan silti m and sind act IldswauA stain- und Rückfahrt bereits zurückgelegt haben. Als der Zug in Polizeibericht. Am 15. d. M. Morgens wurde im Thier: Berlin eingelaufen war, wurden die beiden Schaffner verhaftet. an, daß er das Billet in garten in der Nähe des Schlosses Bellevue eine etwa 50 Jahre Der digte Wermuth gab beiden Schaffner verhaftet. alte Frau erhängt vorgefunden. wurde Bormittags die Leiche eines neugeborenen Stindes auf dem Schaffner, der es für die Richfahrt durchlochte, where one baris, 16, November. Anläßlich des in Marſeille ſtattgefunden.-Nachmittags vergiftete fich eine Frau in ihrer dem Zugführer verloren worden sein. Er habe versäumt, das Wohnung in der Veteranenstraße mittels Schweinfurter Grüns.felbe, wie es feine Pflicht war, abzugeben und es unglücklicher sich Hinter dem Baukier Paul Polfe, welcher, wie wir mit theilten, zu der gegen ihn anberaumten neuen Verhandlung nicht gekommen ist, sondern aus Paris einen Brief einschichte, man möge ohne ihn verhandeln, erläßt der Erste Staatsanwalt am Landgerecht I einen Steckbrief. Beim Besteigen eines Pferdebahuwagens tam eine Dame am Donnerstag Vormittag in der Frankfurter Allee so unglücklich zu Fall, daß sie einen Beinbruch erlittmanse flären können.. Waarenabtheil nach Berlin fragte. Derlammlungen. des Genossen Dr. Pinn über: Alte und neue Moral. Develchen. oder gehabten Attentats das energischeste Vorgehen gegen die Anarchisten. Die Liberté" behauptet, daß in Frankreich 2000 ausländische, der Sicherheitsbehörde bekannte Im Thiergarten bei der Luiſen- Insel versuchte ein Schneider eine noch bei Bingehabt, als fein Kollege ihn in Anarchisten leben, und fordert die sofortige Ausweisung der felben. sich zu erhängen. Er wurde noch rechtzeitig bemerkt und ab- Stralsund nach olge ber Marseille, 16. November. Infolge der Untersuchung be geschnitten. Der Staatsanwalt ließ es dahingestellt bleiben, ob diese Auf dem Nordbahnhofe wurde Abends ein Arbeiter beim Verladen von Dünger von zwei Rutschern mit Mistgabeln nicht zu widerlegenden Angaben des Angeklagten Wermuth züglich der gestrigen Explosion sind neun Ausländer verhaftet geschlagen und am Kopfe so schwer verletzt, beantrage gegen Ge Zeit von 2 Minuten zur Niederlegung der Bombe nöthig war. führung nach der Charitee erforderlich wurde. der Ecke und des Grünen Weges und der Andreasstraße fiel ein Kellner, als fängniß. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Höld, wies auf die Man glaubt, daß der Explosivstoff sich in einer Konservenbüchse er einem Pferdebahnwagen nachlief, zur Erde und erlitt einen bisherige tadellose Führung der Angeklagten, auf ihr färgliches von Blech befunden habe. Bruch des Oberschenkels. In der Nacht zum 16. d. M. wurde Gehalt und darauf hin, daß sie doch eigentlich nur in eine ihnen des Grünen Weges und der Andreasstras de Paß seine Ueber- auf Wahrheit beruhten, beide Angeklagte seien gleich schuldig worden. Die Untersuchung soll ergeben haben. daß nur eine er fie je fieben Monate vor der Thür des Hauses Memelerstr. 2 die Leiche eines etwa geftellte Falle gegangen und der Berführung erlegen feteleitung" fann gegenüber der Behauptung der Norddeutschen 44jährigen Mannes mit zerschmettertem Nafenbein aufgefunden. Der Tod ist anscheinend durch ein Fall herbeigeführt worden. Gefängniß, sprach ihnen die Befähigung, ein öffentliches Amt Am 16. d. M. Morgens entstand in der Wohnung einer Frau, zu bekleiden, auf die Dauer eines Jahres ab und verfügte die Stoppenft. 97, dadurch ein kleiner Brand, daß fie einen brennenden Einziehung der zur Beſtechung verwendeten 5 M. Spirituskocher umwarf. Bei den Versuchen, das Feuer zu er sticken, erlitt die Frau so bedeutende Brandwunden, daß sie nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Am 15. d. M. fanden vier kleine Brände statt. paleis Der deutsche Kaiser hielt bei der am Donnerstag eine Viertelstunde vor Eröffnung des Reichstags erfolgten Formalität recuent der Rekrutenvereidigung folgende Anrede an die neueingestellten( 58 Jahre. mosaisch). Ein Theil der Angeklagten soll der in um 10 pCt., insgesammt also poden Berliner Konferenzen Soldaten: ( Depeichen des Bureau Herold.) Mannheim, 16. November. Die Süddeutsche Tabaks. Algemeinen Beitung", daß die Reichsregierung einen Mindertonfum von und Arbeiterentlassungen in gleicher Höhe nicht zur Tabak Fabrikatssteuer folgendes fonstatiren: In ber Begründung der ersten Vorlage, Wucherproze spielt sich, wie bereits mitgetheilt, vor dem Land- ein Minderkonsum von Ein Nachspiel zu dem jüngsten großen Spieler und welche im Sommer den Sachverständigen vorgelegt, war 20 Prozent von der preußischen gericht zu Hannover mit dem 15. d. Mts. ab. Wegen Wuchers Regierung in der Begründung in Rechnung gezogen wors und Beihilfe zum Wucher find angeklagt: die bislang unbestraften den. Da jene Vorlage die billigen Bigarren FünfpfennigFrau Gohl( 58 Jahre, evangelisch), Wittwe Schweizer( 48 Jahre, Bigarren) nur mit 8 M. belasten wollte, während der jetzige lutherisch), Agent Hirsch( 50 Jahre, mosaisch), Rentier Krain Entwurf 12 Mart vorsieht, so ist ein weiterer Konsumrückgang 30 zwischen verstorbenen Frau Lehmann- Unger bei Bewucherung von Die Minister haben noch bei den Berliner Konferenzen " Ihr habt soeben vor Gottes Antlitz mir Treue geschworen Leuten, zumeist Offizieren, Beihilfen geleistet haben. Die Ver- 30 000 Arbeiterentlassungen als natürlich zugestanden, während und seid hierdurch in demselben Augenblick meine Soldaten handlungen ergaben bislang nicht elfonderlich Belaften- von fachverständiger Seite 50-60 000 als unbedingt zweifellos und meine Kameraden geworden. Ihr habt die Ehre, zu meiner des gegen die Angeklagten, warfen aber ein inter- bezeichnet werden. Garde zu gehören und in und um, meinem Wohnort, meiner effantes Bild auf den Verkehr Wien, 16. November. Der Ausschuß zur Berathung über und das Geldmachen er bezeichnet werden. Hauptstadt zu stehen. Ihr seid berufen, mich in erster Linie Beugen zumeist Offiziere. Bu denen, die Beträge von 1000, die Ausnahmeverordnungen tritt sofort nach der Eröffnung des zu en heren Feind fun mich ein treu und 2000, B000, 15 000 Dtart gegen Wechsel von den oder durch die deichsrathes wieder zuſammen, um ſeine Sigungen aufzunehmen. vergißt nicht, daß Guere Ehre die meinige ist." Angeklagten geliehen haben, ein erheblicher Theil der Darlehen Wie verlautet, werden die Ausnahmeverordnungen die Billigung ist noch unbeglichen gehören Lieutenant von Bieschel, des Ausschusses erhalten und auch vom Hauſe angenommen Lieutenant von Lüttichen, Hauptmann von Block, Kaufmann werden. Trotzdem wird versichert, daß die Regierung die Absicht Schleier, Lieutenant von Manteuffel, v. Weittrih, Prinz habe, den Ausnahmezustand bald aufzuheben. Weimar, Lieutenant v. Stephan, Sohn des London, 16. November. In einem dem Newgate- Gefängniß General postmeisters von Freiherr vis- à- vis liegenden Hause brach Feuer aus, welches alsbald viele Gewerbegericht. Kammer V. Vorfüßender: Aſſeſſor Leo. v. Wechmer, Lieutenant v. Uechtriß- Steinkirch, der vom Nachbargebäude in Witleidenschaft zog. In der Hauptsache befanden Sigung vom 15. November. unter Der Klempner Pilz flagt gegen Stommando gehört zu haben befundet an- sich in diesen großen Waarenlager, theilweise Fabriken, dieselben Herrn Schulz auf Bahlung von 109,60 m., behauptend, für derem, daß man bei Frau Schweizer Geld erhalten könne, wurden gänzlich eingeäfchert. Nur dem besonders energischen 11 2,75 Aus der durch das Feuer zu bevon zwei für diel derselbe dürfte aber von sehr bedeutender Höhe sein. anondo of e no know Jasmi Gerichts- Beitung. Stephan, zu haben, da, ein Affordpreis von 25 M. pro Stück vereinbart zich on geht u. a. hervor, daß er in Konturs gerathen, bei bem Borgehen der Feuerwehr gelang es, das ebenfalls in Gefahr be lagte wenbet ein, die Defen feien überhaupt nicht in Afford werden: v. Luttichon iſt i fer läubiger herauskommen wahren. Der entstandene Schaden ist noch nicht zu übersehen, worden sei; er hätte aber 109 m. weniger erhalten. Der Beschwerlich mehr als 2-3 pet. Achtung! Stralau. Achtung 217 Achtung!| Reſtaurant„ Zur Gleichheit“, Berein der Einſeßer( Tiſchler) Berlins und Umgegend. Sonntag, den 19. November, Nachmittags 12/2 Uhr: Deffentliche f Jeden Sonnabend und Sonntag: Familienkränzchen, verb. m. ernſten und heiteren Vorträgen. Saal f. Verfamml., Vereine u. Festlichkeit. jed. Art, nebst verd. Kegelbahn, noch einige Tage im Saale der Gräft. Reischach' schen Brauerei. frei. Jeden Sonnabend u. Sonntag: Tagesordnung: 1. Berichterstattung vom Parteitag in Köln. Referent Gänse- Ausschieben. 40 in- und Genosse Reinhardi- Weißensee. 2. Diskussion. 3. Bericht der Vertrauens- ausländische Beitungen liegen aus in person. 4. Wahl der Vertrauensperson. 5. Wahl der Lokalkommission. F. Wilke's Restaurant sozialdemokrat. Partei- Versammlung 889/8 Sonntag, den 19. November, Vormittags 1012 Uhr, im Lokale des den 19 ignord e Herrn Röllig, Neue Friedrichstr. 44: Mitglieder- Versammlung. dhanem 008 states Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn G. Näther über:" Gewerkschaftsbewegung und Sozialdemokratie". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. haben. Die Mitglieder werden auf§ 5 Abs. 1 aufmerksam gemacht. Billets zum Stiftungsfest sind bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern zu Um zahlreiches Erscheinen der Genossen und Genosfinnen ersuchtends Der Arbeitsnachweis ist von Abends 8-9 Uhr und Sonntag Vormittags von Der Vorstand. Jur Gleichheit", Andreasstr.26. 10-12 Uhr geöffnet. Die Vertrauensperson. 100& ans[ 145/18] 06 iniunupitas tenoins10 8 18 adoitheir sue 18 e stageousillA- elle . 譯: Vereinigung Mitglieder- Versammlung der Maler, Lackirer und Anstreicher. der Holz- und Bretterträger Kombinirte Mitglieder- Versammlung sämmtlicher Filialen Berlins Dienstag, den 21. 5. M., Abends 8 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Tagesordnung: 1. Wahl eines Beisigers zum Hauptvorstand. 2. Fortsetzung der Diskussion in der Statutenberathung. 4. Wahl der Delegirten zur Generalversammlung. 212/4 Der Einberufer. Spandau. Berlins und Umgegend am Sonntag, den 19. November, Vorm. 10 Uhr, im Märkischen Hof, Admiral- Straße Nr. 18c. Bitte lesen Sie! eenen, ber frinen Bedarf an Winter- Paletots, Jedem Genossen, Tagesordnung: 1. Berichterstattung des Gewerbegerichtsbeisiger sowie Anzügen, einzelnen Röcken, Gottlieb Müller. 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Aufnahme neuer Mitglieder Jaquets, Hosen, Westen u. s. w., ferner und Verschiedenes. Stiefeln, Hüte, Wäsche, Better, gold. und silberne Herren- u. Damen- Uhren, Waschkeel, Reise- und Holzkoffer 1. s. w. billig und gut faufen will, empfehle mein bekanntes reichhaltiges Lager in Alt und Neu, auch werden Die Mitgliedskarten zum Maskenball werden in der Versammlung ausgegeben. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen zu erscheinen. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. J. A.: P. Karnal. Achtung, Zimmerer! Beuthstraße 22, 1 Tr.: Sonnabend, den 18. November ds. Js., Abends 8 Uhr, Sonntag, den 19. November, Vormittags 10 Uhr, bei Norbert, im Saale der Spandauer Berg- Brauerei: Versammlung des Vereins der Zimmerer 1690 Sozialdemokrat. Volks- Versammlung Berlins und Umgegend. für Frauen und Männer. " 1 Tages Ordnung: 1. Gewerkschaftliches und Vereinsangelegen heiten. 2. Bortrag über: Das moderne Raubritterthum". Referent Genosse Tagesordnung: 1. Vortrag der Frau Rohrlack- Düsseldorf über: Soffmann( früher in Beiß). Butritt hat jeder Zimmerer. Um pünkt Die Frauen und der Sozialismus". 2. Jahresbericht der Vertrauensperson. fiches und zahlreiches Erscheinen ersucht 3. Neuwahl der Vertrauensperson. 4. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch, besonders der Frauen, bittet Die Vertrauensperson. 1327 Zentralverband der Maurer Deutschlands. Zahlstelle Berlin I( Putzer). Sonntag, den 19. November, Abends 6 Uhr, im Lokale des Herrn Kuhlmey, Schönhauser Allee 28: Orts- Krankenkasse Der Vorkand. 428/6 der Tischler und Pianoforte- Arbeiter zu Berlin. Versammlung der Delegirten der Arbeitnehmer am Sonntag, den 19. November, Vormittags 91, hr, im Lokale des Herrn Joël, Andreasstraße Nr. 21.10d Tages- Ordnung: Vorbesprechung der einzelnen Punkte der TagesKassenmitglieder haben Zutritt. Versammlung mit Frauen. ordnung zu der am 23. d. Mr. stattfindenden Generalversammlung. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Joël über:" Die Frau in geschichtlicher und 319/10 wissenschaftlicher Beurtheilung." Nachdem: 249/5 Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben 3utrit. Der Bevollmächtigte. Achtung, J. A.: A. Hess. Maurer! Arbeiterverein für Pankow und Umgegend. Am Sonntag, den 19. November. Vormittags 10½ Uhr, im Lokal Sonnabend, den 18. November, Abends 812 Uhr, im Lokale des Herrn Sello in Pankow, Berlinerstraße Nr. 27: Große Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Theodor v. Wächter über:„ Der als Beweis für den Sozialismus." 2. Vereinsmittheilungen. Darwinismus Gäste willkommen. Um zahlreiches Erscheinen der MitDer Vorstand. Der glieder ersucht [ 94/1] Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner in Berlin. Sonnabend, deu 18. November 1893, in h. Sol' Fettsälen ( Parterre- Saal), Alte Jakobstraße 75: 198b Grokes Herbst- Vergnügen Vorträge- Theater- Tanz). Musik von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker. Billets für Herren 50 Pf., Damen 30 Pf. bei W. Hinz, Dresdener ftraße 48 III, sowie in den Restaurants von H. Sass, Markgrafenstr. 102 und W. Voss, Holzmarktstr. 61. Landsleute sowie Gäste willkommen. Anfang 82 Uhr. Der Vorstand. Verein schlesischer Sozialdemokraten. Sonntag, den 19. November, Vorm. 10 Uhr, im Lokale des Herrn Th. Bolt, Alte Jakob- Straße Nr. 75: General- Derlammlung. Tagesordnung: 1. Die Landsmannschaftsvereine und der Parteitag in Köln. 2. fussion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Schöneberg. da 282/8 Freie Vereinigung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter Schönebergs und Umgegend. des Herrn Bolt, Alte Jakobstr. 75: Mitglieder- Versammlung des Zentralverbandes deutsch. Maurer( Zahlstelle Berlin II) Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Antrick. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 3. Quartal. 4. Gewerkschaftliches. 295/3 Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. und Die örtliche Verwaltung. 98 LALAS Bruchbändern, Suspensorien, Leibbinden, Apparaten für Fuß- und Rückgratverkrümmung, Gradehaltern, fünstl. 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Offerten unter Wirker an die Exp. des Vorwärts". 1976 " Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. used gabiu si dis 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 271. gourde zic and cardedFreitag. den 17. November 1893. opsis.001.0 10. Jahrg. Das Altersstufen- System und die balts- Stats für 1889/90 ergiebt, wäre dann nicht mehr müßten andere Personen bestimmt werden, welche bei dem Ar#grisfancison Postbeamten. 9 " möglich. Aus dieser Uebersicht geht beispielsweise hervor, daß beitsamte mitzuwirken haben. Der Oberbürgermeister äußerte bei(- etatsmäßigen Stellen) dem Tit. 22( Ober- sein Erstaunen darüber, daß nach den einmüthigen Be Postassistenten und Postassistenten) eine Minderausgabe schlüssen über das Arbeitsamt, die von den evangelischen und Die„ Nordd. Allgem. 3tg." wendet sich in ihrer Sonnabend- von 81 000 M., bei Tit. 23( Poftverwalter) eine solche von katholischen bis zu den äußerst linksliegenden Vereinen gefaßt Nummer gegen die auch von uns aus Anlaß der Nichtaus- 75 283 m., bei Tit. 25, 26, 27( Unterbeamte) eine solche von worden seien, jetzt noch solch rechtliche Bedenken geltend dehnung des Altersstufen- Systems auf die Postbeamten auf die 44 915 M. erscheint, der eine Etatsüberschreitung bei gemacht werden sollen. Die Funktionen des Gewerbegerichts Postverwaltung gerichteten Angriffe und glaubt diese damit ab- Tit. 32( Postpraktikanten und nicht angestellte Postassistenten) beim Arbeitsamte seien nicht verwaltenden, sondern aufsichtszuthun, daß sie den alten Kohl aufwärmt, daß bei der Ein- von 900 000 M. und bei Tit. 34( Hilfeleistungen im Unter- führenden Charakters und könnten den Gewerberichtern nicht führung der Altersstufen die Unterbeamten einen Einkommens- beamtendienst) von 696 057 M. gegenübersteht.*) An etatsmäßigen verwehrt werden, um so weniger, als dieselben auch dazu am verlust von zwei Millionen Mark erleiden würden. Anstandslos Stellen und zwar an solchen für die Postproletarier wurde besten geeignet sind, Gerechtigkeit zu üben bei der Thätigkeit giebt die" Post", die noch einige Tage vorher dem neuen System gespart, wogegen die für nicht angestellte poftafsistenten und des Arbeitsamtes. G.-R. Dr. Schall stimmt den Ausführungen alle möglichen Vorzüge nachgerühmt hatte, diese Nachricht in Posthilfeboten ausgeworfenen Summen weit über den be- des Dr. Göz bei, damit nicht am Ende, wenn die Thätigkeit des ihrer Nr. 311 wieder und auch die freisinnige„ Vesfische 3tg.", willigten Betrag hinaus überschritten wurden, was auch Arbeitsamtes beginnen sollte, Einsprachen von den Justizbehörden die sich doch von ihrem Gesinnungsgenossen Baumbach hätte be wieder ein Beleg ist zu dem Thema der Lehrlingezüchterei erfolgen würden, und das Arbeitsamt dadurch in Frage gestellt lehren lassen können, übernimmt, ohne einen Kommentar daran Als unser Abg. Wurm in der 2. Lesung des Postetats 1893/4 wäre. Payer spricht gegen die Ausführungen, da er glaubt, daß zu knüpfen, in Nr. 526 eine ähnliche Notiz aus den„ Berl. Pol. in seiner vortrefflichen Rede auf den Wucher- Erlaß der Berliner die Sache das Landgericht und Justizministerium nichts angehe, Nachr." Daß Herr Miquel, der, um Moloch zu füttern, so Ober- Postdirektion fam, sagte er: weshalb er einer Anfrage bei den Genannten nicht zustimmen Deifrig auf der Suche ist nach steuerbaren Objekten, sich Gewiß, es giebt nichts verwerflicheres, als die Noth- tönne. Das Gewerbegericht als solches habe mit dem Arbeitseine solche günstige Beeinflussung des finanziellen Er lage eines Menschen auszubeuten und ihm als Gegen- amte nichts zu thun; sein Vorsitzender ist zugleich Vorgebnisses" um mit dem Beauftragten Stephans zu reden- Leiftung etwas zu geben, was zu der Leistung in gar fizender der Kommission, welche das Arbeitsamt leitet, nicht entgehen lassen würde, soll nur nebenbei erwähnt werden. feinem Verhältnisse steht; aber ebenso verwerflich ist es, und diese Thätigkeit hat der Gemeinderath das Recht Aber beschäftigen wir uns doch mal etwas eingehender mit wenn die Unterbeamten eine Bezahlung bekommen, die zu übertragen, wem er will, ohne daß dieser dazu den der Nicht ausdehnung der Altersstufen zu Grunde liegenden nicht im Verhältniß zu ihren Leistungen steht und die sie einer Genehmigung seitens der Justizbehörde bedürfe. Dr. Schall im zu sie einer Ursachen. zwingt, den Wucherern in die Hände zu fallen, weil sie ist der Meinung, daß kein Unterschied zwischen dem Gewerbedal Bisher geschieht die etatsmäßige Anstellung der Post- Hilfsmit ihrem Gehalte nicht durchkommen." richter als solchem und dem Gewerberichter als Vorstand der boten von jeder Ober Postdirektion, deren wir 40 haben, für Werden Beamte und Unterbeamte auf eine sichere Basis ge- Kommission bestehe und eben die Möglichkeit der Einsprache ihren Bezirk gesondert, selbständig. Dies hat zur Folge, daß in stellt, von der aus sie ihre Einnahme genau und sicher übersehen seitens der Staatsbehörde doch bestehe, wovor er die Stadt be dem einen Bezirk die Anstellung als Packetträger mit 71/ 2-8, in und in der Eintheilung und Verfügung derfelben zweck- wahren möchte. Dr. Göz hat es für feine Pflicht gehalten, auf einem anderen mit 10 Jahren, als Landbriefträger in dem einen entsprechender verfahren können, dann ist zwar ihre Nothlage diese Möglichkeit hinzuweisen, überläßt es aber dem Kollegium, is mit 8, in einem anderen wiederum mit 9 Dienstjahren erfolgt. noch lange nicht gehoben, wohl aber ist ihre Gehaltsaufbesserung sich zu entscheiden, ohne sich zu vergewiffern, wie die Ansicht der Noch größere Unterschiede zeitigt die Anstellung der Packetträger nicht mehr abhängig von dem Wohlrollen" ihrer Behörde. Justizbehörde hierüber sei. Der Ober- Bürgermeister weist darauf als Briefträger. Denn es ist ein schwerer Irrthum der Reichs- Allen mit diesem Wohlwollen" Beglückten aber sollte dies ein hin, daß in ganz Norddeutschland die Arbeitsämter in ähnlicher tags= Abgeordneten, zu glauben, daß die Anstellung der Post- Ansporn sein zu der Erkenntniß, daß der Standpunkt der Sozial- Weise organisirt würden; er beantragt, die Sachen an die GeHilssboten sogleich als Briefträger erfolgt. Sie haben im Gegen- demokratie, daß es Rechte giebt und nicht Gnaden, werbe- Abtheilung zurückzuweisen, ferner den Antrag der Getheil erst die Misère der Stellung eines Packetträgers( Tit. 26) auch der ihre ist. werbe- Abtheilung, betr. Anfrage an die Justizbehörde aboder Landbriefträgers( Tit. 27) durchzukosten und gelangen zulehnen. Der erste Theil des Antrags wird einstimmig an erst später über das Wann? bestehen keinerlei genommen, der zweite Theil mit 14 gegen 9 Stimmen zurückVorschriften in die etwas besser dotirten Briefträgerstellen gewiesen, so daß also die Anfrage an die Justizbehörde ( Tit. 25: 900-1500 m.). Das Altersstufensystem bringt es mit gerichtet wird. Soweit die neuesten Verhandlungen des Stuttsich, daß für die etatsmäßige Anstellung der gesammten Pofthilfsgarter Gemeinderathes über den interessanten Gegenstand. In boten eine gemeinsame Norm geschaffen worden, daß also die dem nunmehr gefaßten Beschluß ist wohl lediglich ein dilatorisches An die Ziegelei Arbeiter Deutschlands! Anstellung nach Zurücklegung einer bestimmten Anzahl von DienstManóver zu erblicken. jahren erfolgen muß. Als Grundlage hierfür wäre die in der seinen Hauptsitz in Langenfelde bei Hamburg gehabt hat, ist, gesichts der bevorstehenden Gemeinderathswahlen für das Kollegen! Der Verband der Ziegelei- Arbeiter Deutschlands, gliedern der kommunalen Behörde wird es sehr schwer, anDen unternehmerfreundlichen MitBerlin zur Anstellung erforderliche Zeit, und das sind 72-8 Jahre, anzunehmen und zwar mit um so größerem Rechte, als wie wohl bekannt, als aufgelöst zu betrachten.m Arbeitsamt zu stimmen, weil mit demselben eine Einrichtung die Posthilisboten schon hier bei der Anstellung mit 700+ 240 Rollegen! Ohne Organisation und Zentralisation kein wirk- geschaffen würde, welche der Willkür der Unternehmer entrückt 940 m. gegen ihre frühere Besoldung mit 2,50 M. pro Tag famer Kampf gegen die Geldprozen; ein Zusammenhalten der ist. Andererseits hat sich die öffentliche Meinung in Stuttgart = 912,50 M. im Jahre, nur eine Ausbesserung von 27,50 mi. einzelnen Gewerkschaften bedingt die heutige Gesellschaftsordnung, so entschieden für das Arbeitsamt im Anschluß an das Gewerbeum in dem Ringen mit der kapitalistischen Produktionsweise zu gericht erklärt, daß man auch nach dieser Seite nicht anstoßen genießen.( Man denke: die etatsmäßige Anstellung bringt diesen Proletariern eine Gehaltserhöhung von ganzen 27,50 M.!) Al' die eine straffe Organisation, nur die der Ziegelei Arbeiter, welche Aushilfsmittel zu finden. Die Anfrage bei der Justizbehörde fiegen. Sämmtliche Gewerkschaften haben mehr oder minder möchte. So versucht man in der Verzögerung der Sache ein oben geschilderten Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten verschwänden unter den Altersstufen mit einem Schlage; tausende von Post- bat, liegt noch sehr im Argen. Darum, Kollegen, rafft Euch Württemberg das Landgericht zwar Aufsichtsbehörde für das wohl am meisten unter dem Drucke der Bourgeoisie zu leiden aber entbehrt deshalb jeden vernünftigen Grundes, weil in hilisboten hätten ihre sofortige Anstellung zu verlangen; tausende von bereits angestellten, die noch in den jüngsten Jahren statt der zusammen, helft den Gedanken einer Bentraliſation beleben; Gewerbegericht, aber nicht für den Gewerberichter und dessen otigen 8 und 10 Jahre fogar 10 und 12 Jahre bis zur An- denn an der Hand einer sold en ist es nur möglich, Besserung sonstige Funktionen ist. in der wirthschaftlichen Stellung der Berufsangehörigen zu schaffen. " " Soziale Ueberlicht. Choleragefahr und gewerbliche Beschäftigung. Ueber Jahresbericht des Fabrikinspektors der Freien Stadt Hamburg diefe Frage enthält der zum ersten Mal im Druck veröffentlichte für das Jahr 1892 folgende Mittheilungen:„ Eine diesseits aufgenommene Statistik über die während der letzten Choleraden Fabrikarbeitern vorgekommenen Todesfälle erstreckt sich über epidemie in der Zeit von Mitte Auguft bis 1. Oft. 1892 unter 394 größere Betriebe aller Industriegruppen mit 25488 Arbeitern und hat folgendes Resultat ergeben: Gruppe Bahl der aufge= nommenen Betriebe Darin beschäft. Davon an Arbeiter Cholera verstorb. männl. weibl. männl.[ weibl. O 83 639 64 1 1852 44 20 155 7881 19 992 219 1103 24 22 1 18 943 89 46 2 8 201 811 4 4 19 1834 291 17 2 49 1568 144 26 1 104 8850 1581 49 21 87 052 1111 7 88 1888 319 1 1 106 24 stellung laufen" mußten, würden mit bedeutenden Zulagen bedacht werden müssen. Und ganz genau dieses selbe Bild bietet auch die Lage der Postassistenten. Es ist z. B. durchaus teine von Brganisationen stets mit weitläufigkeiten und theilweise un Zu diesem Zwecke fordere ich Euch auf, da die Neugründung Seltenheit, daß Assistenten vier Jahre vier Monate nach Benöthigen Geldkosten verbunden ist, Euch einem schon bestehenden stehen der Assistentenprüfung mit solchen zu gleicher Zeit ange- Bentralverband anzuschließen. stellt werden, die bereits fünf Jahre drei Monate feit Ablegen desselben Examens diätarisch beschäftigt wurden. Die Letzteren bände ist unzweifelhaft der„ Allgemeine Verein der Töpfer und Der geeignetste der hier in Frage kommenden Zentral- Vererleiden dadurch einen petuniären Schaden von 600-800 m., den sie nicht abwenden können."( Neue Zeit“ und„ Die Alte Berufsgenossen Deutschlands." Schließen wir uns diesem an, Dt. Reichspost".) Herr Miquel hat für die unter dem Alters Kollegen! Wir sind dadurch in die Lage versetzt, unsere Rechte ſtufenſyſtem ſtehenden preußischen Beamten eine diätarische Be- nach jeder Hinsicht wahrnehmen zu können und zwar auch durch die Preſſe, was die Hauptsache ist, da der Allgemeine Verein schäftigung von vier Jahren als höchste Norm erklärt und würden der Töpfer ein Fachorgan:" Der Töpfer", das sich die Vertretung die Postassistenten selbst erst vier Jahre nach abgelegtem der Arbeiter in der Thonwaaren- Industrie und der verwandten Examen etatsmäßig werden nach der Allgemeinen Post- Berufszweige zur Aufgabe gestellt hat, besitzt. Die Lippe'schen Dienstanweisung können sie es schon mit drei Jahren Kollegen mache ich hierauf ganz besonders aufmerksam. so erlangten doch am 1. April kommenden Jahres hunderte Ich bitte die einzelnen Organisationsvorstände, sich mit dem Steine und Erden 13 von Assistenten, die unter dem jezigen System zurückgestellt unterzeichneten in Verbindung zu setzen. Mit kollegialischem Gruß Metallverarbeitung werden, die Anstellung und weitere hunderte, die in den Jahren Maschinen, Werk von 1874 bis 1890 als diätarisch beschäftigte Assistenten 6 bis Carl Hennig, Ziegler, Belten i. Mart, Wilhelmstr. 19. Der Allgemeine Verein der Töpfer und Berufsgenossen zeuge 2c. 7 Jahre verbrachten, müßten in ihren Gehaltsbezügen erhöht Deutschlands" hat seinen Sitz in Berlin. Adresse: F. Kaulisch, Chem. Induſtrie werden. Die Durchführung dieser nur gerechten Grundzüge Berlin, Kolbergerstr. 11. Heiz u. Leuchtstoffe würde aber die Beamten und Unterbeamten nicht um 2 Millionen Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck gebeten. Textilindustrie schädigen, sondern vielmehr Millionen in Anspruch nehmen, und Papier- und Leder eine weitere Million wäre dazu erforderlich, all den Postsekretären Das internationale Schuhmacher Sekretariat( Sis Solz- u. Schnitzstoffe und Unterbeamten, die in Rücksicht auf ihr Dienstalter längst 3ürich) hat sich wie folgt konstituirt: E. Schönbucher, Nahrungs- und Gedas Maximum ihres Gehalts zu beanspruchen haben, die ihnen Präsident, G. Rach, Kassirer, D. Märtens, Sekretär, und nußmittel so lange vorenthaltenen Reste anzuweisen. H. Albert, Protokollführer. Alle Geldsendungen find an Bekleidg. u. Reinig. Dies allein ist der wahre Grund der Nichteinführung G. Bach, Weinplay 6, alle anderen Sendungen an D. Märtens, Polygraphische Geo der Altersstufen, wenn auch nicht der einzige. Der bei den Neumarkt 5, Zürich, zu richten. Gegnern so beliebte und oft angeführte Einwand, daß die Beamten und Unterbeamten unter dem jetzigen System das Dimensionen an, daß die Stadtverordnetenwahlen in einer geDie Arbeitslosigkeit in Krefeld nimmt schon jetzt solche Sonstige Gewerbe. schneller eitel die Bildung einer Sozialen Kom schnittsgehalt bis zum Maximum um so langsamer erfolgen mission" beschlossen, welcher die Fürsorge für die Arbeitslosen obliegen soll. Von den Arbeitern sind also 1,36 pCt., von den Arbeiterinnen und schließlich, vor Erreichung des Maximums gänzlich stocken, 1 pt. der Krankheit erlegen. Diese Zahlen bleiben unter der wäre es doch so leicht, entsprechend der vom vorigen Reichstage Die Chemniter Steinsetzer Gehilfen beschlossen in einer Durchschnittszahl der im Verhältniß zur Gesammtbevölkerung angenommenen Resolution, daß die Beamten in ihren Bezügen öffentlichen Versammlung, im nächsten Frühjahr den Versuch zu an Cholera verstorbenen Personen, und damit wird zur Genüge nicht geschmälert werden sollen, das Tempo in den machen, die neunstündige Arbeitszeit einzuführen. der Vorwurf beseitigt, daß die Fabriken zur Verbreitung der unteren Stufen zu beschleunigen und statt der drei. jährigen Stufenerhöhung in den Anfangsstadien eine solche von Cholera beigetragen hätten. Die großen Vorsichtsmaßregeln, die 1 oder 2 Jahren eintreten zu lassen. Damit wäre der Einwand aufgewendet wurden, die strenge Ueberwachung während der beseitigt. Eine solche Vertheilung entspräche durchaus den thatArbeit, die in den Fabriken geübt wurde, haben nur günstig auf fächlichen Verhältnissen der Beamten, deren wirthschaftliche Lage den Gesundheitszustand der Arbeiter eingewirkt und diese verbänden von je 1200 Seiten. anlaßt, die Schuhmaßregeln auf ihr Haus und ihre Wohnung in ihren mittleren Lebensjahren durch Erziehung der Kinder 2c. zu übertragen, wodurch auch die Angehörigen vor der Anstärker belastet ist wie im Alter. Und dann noch eins. Uns er- Als Sitz des internationalen Auskunftsbureaus für steckung geschützt wurden. Bemerkenswerth ist die Thatscheint es selbstverständlich, daß die Postassistenten und die ge- Metallarbeiter, welches einzurichten auf dem diesjährigen sache, Daß die Arbeiter in den Lederfabriken, den fammiten Unterbeamten, die infolge des äußerst an internationalen Metallarbeiter- Kongreß beschlossen wurde, ist von Lagerbier- Brauereien und in den Kornmühlen gar nicht strengenden und aufreibenden aufreibenden Dienstes öfters erfranken, den schweizerischen Sektionen mit großem Mehr Winterthur ge von der der Cholera ergriffen sind, die Arbeiter in den viel schneller altern und früher dem Grabe zuwanfen, wählt und als Zentralfommission die Sektionen Schaffhausen großen Rotesfabriken find gleichfalls faft verschont geblieben, die in den hohen und geräumigen Arbeits- und Zürich bestellt. pro während die sogenannten Feuerarbeiter, also die Arbeiter in den Gasanstalten und in den Schmieden und Kesselschmieden, mehr gelitten haben. Von den Arbeitern in den Gasanstalten sind fast 7 p. verstorben. Das vorhandene Bedürfniß zum Trinken mengen foſtenfrei gelieferten Thees oder Kaffees- scheint dieſe e Denn abgesehen davon, daß die Zulagen Flunkerei. heimen Sigung als vom Durch Die Petition gegen die Tabak- Fabrikatsteuer, welche in Hamburg zur Unterschrift ausgelegen hat, ist, wie dem Hamburger Echo" mitgetheilt wird, dem Senat zugegangen. Sie umfaßt 41 575 Unterschriften in drei starken Folio" V 1900 zimmern hockenden Bureau Beamten, auch entsprechend Ein Streik ist in einer Seiden Sammetfabrik in Mähr. Trübau ausgebrochen. Ursache des Streifs, an dem sämmt fiche Arbeiter betheiligt sind, ist die Entlassung von 8 Arbeitern aus den nichtigsten Gründen und rohe Behandlung der Arbeiter seitens des Direktors. werbe Busammen 394 21 467 4021292 40 früher in den Genuß des Maximalgehalts gelangen müssen, daß also der zur Erreichung des Maximums festgesezte Beitraum von 21 etatsmäßigen Jahren für sie zu hoch gegriffen ist. 10 Freilich, Herr v. Stephan wird auch hierin anderer Ansicht gewöhnlich wird Braunbier bevorzugt statt des in reichlichen sein. Er will sich die ihm bis jetzt zur freien Verfügung ge= hohe Sterblichkeit zu erklären." Wenn diese Feststellungen richtig stellten nicht aus der Hand nehmen lassen; es graut ihm Arbeitsamt in Stuttgart. Dem Vorschlag, die städtische sind, und es ist kein Grund vorhanden, daran zu zweifeln, so ist bei dem Gedanken, daß die Unabhängigkeit von seinem Wohl- Arbeitsvermittelung im Anschluß an das Gewetbegericht zu durch sie gewiß bewiesen, daß die Fabriten nicht besonders wollen" die Disziplin lockern, daß die Behandlung und An- organisiren, ist gerade dort, wo er zuerst gemacht wurde, nämlich zur Verbreitung der Cholera beigetragen haben. Wohl aber stellung der Postassistenten und Unterbeamten nach allgemein in Stuttgart, ein eigenthümliches Schicksal beschieden. wird eine noch viel blamablere Thatsache durch sie gleichen und festen Normen die Möglichkeit der Aufstellung von In der Sigung des Stuttgarter Gemeinderath3 vom 2. b. M. bloßgelegt: daß die sonstige arbeitende Bevölkerung von Anciennetätslisten, mittels derer so manches fontrollirt werden referirte Dr. Göz als Vorsitzender der Gewerbe- Abtheilung Hamburg noch schlechtere Aufenthaltsräume haben muß, als sie könnte, in nahe Aussicht rücken würde und daß nach der noth- über die Errichtung eines städtischen Arbeitsamtes, namentlich die Fabriken bieten, weil sie in so viel stärkerem Maße wendig werdenden Verschmelzung der Postassistenten und Ober- über die Verbindung des Arbeitsamtes mit dem Gewerbegericht. von der Cholera in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Diefen Postassistenten( Tit. 22) zu einer Klasse die bis jetzt mit der Er hat ein Gutachten ausgearbeitet, wonach das tgl. Landgericht Schluß legt der Hamburger Fabrikinspektor selbst nahe, indem Ernennung zum Ober- Potassistenten vertnüpfte un tündbare Stuttgart befragt werden müßte, ob rechtliche Bedenken gegen er an einer späteren Stelle feines Berichts schreibt: Der Anficht, Anstellung ganz und gar ihres Halts beraubt und anderweitig und diese Verbindung bestehen. Sollte dies der Fall sein, dann daß noch andere Einflüsse als nur allein das Trinkwasser für das zwar in einem den Verhältnisse der Sekretäre entsprechenden Sinne Auftreten der Cholera verantwortlich zu machen sind, kann man nur beistimmen, und diese Ansicht wird wesentlich gestützt durch die Feststellungen über die Beschaffenheit der infizirten Häufer und Wohnungen. Schmutz in den 8immern und auf den regulirt werden müßte. Mit einem Worte, Herr v. Stephan fürchtet* Protokoll der Reichstagsverhandlungen. 58. Sigung vom für das autokratische Syftem. Und mit Recht. Denn ein Sparen", 4. März 1898. Seite 1420. wie es die Uebersicht der allgemeinen Rechnungen des Reichs im Postbetriebe. " Höfen, feuchte Wände, dazu Mangel an Licht und gewisser Personen gegen den Verein geschleuderten Verdäch- I werden müssen. Wie viele Klagen beweisen, sind die damals Luft, das sind die Faktoren, die das Auftreten der Cholera er tigungen auf das Entschiedenste zurückzuweisen sind, und daß der ergangenen Aufforderungen( im Vorwärts", in Vereinen und in heblich beförderten. Die Verschlechterung der Wohnungsverhält- Berein nur rein ideale Zwecke verfolgt." An der sich hieran Versammlungen) leider nicht überall befolgt worden. Waren niffe, namentlich in bezug auf Ueberfüllung und Reinhaltung, macht anschließenden Diskussion betheiligten fich Hergt, Frau Schulz Sie frant, so konnte Sie einen Dritten mit der Einsicht be fich hauptsächlich erst in den letzten Jahren geltend, nachdem sich hier und Frl. Thiel. Ein Antrag des Herrn Möhring auf Gründung trauen. viele Fremde, zum Theil ausländische Arbeiter, angesiedelt und einer Unterstützungskasse wurde angenommen und beschlossen, Wendland. Da der Vertrag mit dem 1. Oktober zu Ende bleibenden Aufenthalt genommen haben. Der norddeutsche und daß dieselbe extra verwaltet werde und etwaige Ueberschüsse von ging, war nur bis zum 1. Oktober Miethe zu zahlen. Die speziell der Hamburger Arbeiter sieht mit Vorliebe auf eine ge- Bergnügungen zc. dieser Kasse zufließen sollen. Hierauf wurden Kosten hat Kläger zu tragen. Zweifelhaft ist diese Frage nur miffe Sauberfeit und Behaglichkeit, während diese Eigenschaften die in der vorigen Versammlung zurückgelassenen Buntte erledigt. Dadurch, daß Ihr Schwager ohne jegliche Verpflichtung die bei den fremden Arbeitern, Polen, Dänen, Schweden u. s. w., Die Kassirerin Frau Schulz las den Vierteljahresbericht vor. Die volle Miethe nachträglich zahlte. namentlich aber den ersteren, zu vermissen sind. Leider ist das Einnahme vom vorigen Vierteljahr betrug 590,76 M., die Aus- 7. H. 43. Der Ehemann ist im Recht. Resultat davon, daß auch der einheimische Arbeiter durch das gabe 109,58 M.; mithin ein Bestand von 481,18 M. Die EinG. 100. Wollen Sie gewerbsmäßig Druckschriften auf Zusammenleben mit solchen Elementen eine Einbuße an seinen nahme beim Sommerfest am 12. August betrug 410,15 M., die öffentlichen Wegen, Plähen verfaufen, so müssen Sie sich an die befferen Eigenschaften erleidet, und so sinkt die Lebenshaltung Ausgabe 300,40 M., mithin ein Ueberschuß von 109,75 M. Bei Drts- Polizeibehörde( hier Polizeipräsidium) um Ausstellung eines ganzer Bevölkerungsschichten sehr leicht auf eine tiefere Stufe der Dampferpartie zur Lassalle- Feier ist eine Einnahme von Legitimationsscheines wenden. Der Legitimationsschein ist zu wieder hinab." Hier wird also amtlich eine bedeutende 553,60 M. und eine Ausgabe von 576,87 m. erzielt; bleibt ein versagen, wenn der Nachsuchende mit einer abschreckenden KrantVerschlechterung der Wohnverhältnisse Hamburger Arbeiter Defizit von 23,27 M. Zu Revisorinnen wurden hierauf gewählt: heit behaftet oder in einer abschreckenden Weise entstellt ist, oder feit den letzten Jahren zugestanden, eine Verschlechterung, Frau Stock, Frl. Wendt und Frl. Kastner. Hergt stellte den infolge Bestrafung unter Polizei- Aufsicht steht, oder wegen ge um welche sich offenbar niemand gefümmert hat, so lange es in Antrag, einen Arbeitsnachweis für sämmtliche in der Wäsche- wohnheitsmäßiger Arbeitsscheu, Trunkenheit oder Landstreicherei Hamburg teine Cholera gab. Was aber die Ursache dieser Ver und Kravattenbranche beschäftigten Personen zu gründen. Es übel berüchtigt ist, oder noch nicht großjährig, blind, taub, schlechterung, den Zubrang fremder Arbeiter mit niedriger Lebens- wurde jedoch beschlossen, diesen Antrag der vorgerückten Zeit stumm oder geistesschwach ist. Außer in diesen Fällen darf der haltung angeht, so hätten diese Erscheinungen nicht auftreten wegen in der nächsten Versammlung zu erledigen. Gewerbeschein nur dann versagt werden, wenn der Nachfönnen, wenn die Hamburger Unternehmer die fremden Arbeiter nicht wegen ihrer geringeren Lohnansprüche bevorzugten. Man Vormittag in Ahrens Brauerei( Moabit). Kollege Wiedemann thum, gegen die Sittlichkeit, wegen vorsätzlicher Angriffe auf das Der Deutsche Holzarbeiter Verband tagte am Sonntag fuchende im Inlande einen festen Wohnsih nicht hat, oder mag also die Mittheilungen drehen und wenden, wie man will Vormittag in Ahrens Brauerei( Moabit). Kollege Wiedemann wegen strafbarer Handlungen aus Gewinnsucht gegen das Eigenbeleuchtete in einem interessanten Vortrag die Arbeitsverhältnisse in Hamburg sind auch heute noch tiefreichende soziale Miß- in unserem Beruf und kam zu dem Schluß, daß nur durch Dr Leben und die Gesundheit dor Menschen, wegen vorfäßlicher stände vorhanden, welche eine stete Gefahr für Proletarier und ganisation die Arbeiter im stande sind, sich bessere Lebens- Brandstiftung, wegen Zuwiderhandelns gegen Verbote betr. GinBesitzende bilden. bedingungen zu verschaffen. Nach einer lebhaften Debatte be- führung oder Verbreitung ansteckender Krankheiten oder Viehfundete die Versammlung insofern ihre Zustimmung zu dem ge- feuchen zu mindestens 6 Wochen verurtheilt und seit Berbüßung der letzten Strafe 3 Jahre noch nicht verflossen sind. hörten Vortrag, in dem sich die Anwesenden verpflichteten, aus der letzten Strafe 3 Jahre noch nicht verflossen sind. Wilde Rose. Sind Sie unberechtigt Ihrem Manne davonjeder Werkstatt Moabits einen Vertrauensmann in die nächste gelaufen, so steht Ihnen weder ein Anspruch auf Alimentation, Vertrauensmänner- Versammlung zu entfenden. Zum Beitragsfammler wurde Fröhlich und zum Beisitzer für Moabit wurde noch ein solcher auf Herausgabe von Sachen zu. Berechtigt, ohne Einwilligung des Mannes von diesem getrennt zu leben, Gerbsch gewählt. find Sie nur infolge gerichtlicher Verfügung. Sprechen Sie event. zwischen 12 und 1 Uhr vor. Der Streik der Wiener Steindrucker dauert fort. Zu den feit Anfang November vom Streit betroffenen Firmen find neuerdings noch mehrere andere getreten. Aussicht auf Erfolg ist vorhanden. Zuzug ist streng fernzuhalten. Das Streiffomitee ersucht, etwaige Geldsendungen zu richten an: Johann Döttl, Wien VI, Gumpendorferstr. 138. halten werden. erlassen, sich an den Wählerversammlungen zu betheiligen; auch 500 N. F. Der Bruder ist nicht ersatzpflichtig und kann bei dem Gewerbegericht lagen. Die Klageaufnahme geschieht unentgeltlich in dem von den Arbeitnehmern errichteten Bureau, Rosenstraße 28. di W. 11. F. W. W. W. 4. Sprechen Cie zwischen 12 und 1 Uhr( nicht des Montags) vor. D. N. 1. Ist möglich. Vergehen, die mit mehr als drei A. 1000. 1. Nein. 2. Fragen Sie einen Arzt. Monaten Strafe bedroht sind, verjähren in fünf Jahren. F. D. Tragen Cie bei Gericht auf Festsetzung der an. A. B. 10. An den Magistrat. stimmte Paragraphen brauchen in derselben nicht angegeben Möß. Juliusstraße. Die Klage ist nicht verjährt. Be" de . 1-3 Nein. militärtüchtig erachtet ist, erscheint wenig glaubhaft. 2. Aile C.. Brennecke. 1. Ja, daß ein Unfallsrentner für Versammlungen- ob öffentliche oder geschlossene ist gleichgiltig in welchen öffentliche Angelegenheiten erörtert werden sollen, bedürfen der Anzeige. W. H. Fr. De silageweg ist wenig aussichtsvoll. Die Filiale des Allgemeinen deutschen TapezirerDer Kantonalverband Zürcherischer Grütli und Vereins hielt am 13. d. M. ihre regelmäßige Mitglieder- VerArbeitervereine hielt am Sonntage in Oerlikon bei Zürich sammlung ab, in der Genosse Sassenbach in einem interessanten feine Herbst- Delegirtenversammlung ab. Es waren 41 Delegirte Vortrag über Heinrich Heine sprach. Hieran schloß sich eine erschienen, welche 29 Sektionen vertraten. Auch in Zukunft furze Diskussion. Unter Verschiedenem wurde die Gründung follen im Ranton herum jährlich sechs größere Agitationseiner eigenen Bibliothek in Anregung gebracht. versammlungen im Interesse der Entwickelung der Partei auf Roften des Kantonalverbandes und von diesem arrangirt, abge= Die Frauen- Agitationskommission hatte zum 15. d. M. eine öffentliche Volksversammlung einberufen zwecks Bericht erstattete Frau Greifenberg. Diesem zufolge hat die Arbeiterinnenschutz in der Schweiz. Der Züricher richterstattung der Kommission und Neuwahl derselben. Den BeKantonsrath wird sich nächstens mit einem Gesetz zum Schutze Kommission in dem abgelaufenen Geschäftsjahre 15 Verder Arbeiterinnen zu befassen haben, welche in Geschäften thätig sammlungen veranstaltet, in denen die verschiedensten Referenten Kosten find, die dem eidgenössischen Fabritsgefeß nicht unterstellt sind. und Referentinnen über politische und gewerkschaftliche Themata Ausgenommen sind die landwirthschaftlichen Betriebe, die kauf- sprachen. Außerdem fanden noch drei Versammlungen für Handmännischen Bureaus, die Wirthschaftsgewerbe, sowie die Laden: geschäfte in bezug auf diejenigen Personen, welche ausschließlich von statten gegangen ist. Während der Reichstagswahlen hat werden. geschäfte in bezug auf diejenigen Personen, welche ausschließlich lungsgehilfinnen statt zwecks Gründung eines Vereins, die auch zur Bedienung der Kundschaft verwandt werden. Das Maximum A. B., Hoch 21. 1. Dn hist ein Lump" dürfte als ine Der Arbeitszeit ist auf 10 Stunden festgesezt, die in die Zeit sich die Kommission darauf beschränkt, Aufrufe an die Frauen zu mit 3-600 M. oder à ag bis 1 Jahr bedrohte Beleiding von Morgens 6 Uhr und Abends 8 Uhr fallen müssen. An Vor- ist ein Flugblatt verbreitet worden. Ebenso find anläßlich des zu achten fein. 2. Falls Sie flagen wollen, müssen sie nächſt abenden von Sonn- und Festtagen ist die tägliche Arbeitszeit in Köln stattgehabten Parteitages Aufrufe erlassen worden, auch den Schiedemann uin Anberaumung eines Gühnetermins an auf 9 Stunden reduzirt. Die Mittagspause soll im Minimum 11/2 Stunde betragen. Nach dem Entwurf der Kommission soll ver- Frauen zu dem Parteitag zu delegiren, was denn auch geschehen gehen, sodann beim Amtsgerichts Klage erheben. Lohnt es sich heiratheten Frauen der Nachmittag vor den Sonn- und Festtagen frei ist. In Köln sollte sodann eine Besprechung der Delegirtinnen benn, wegen solcher Rinkerlitzchen zu flagen? gegeben werden. Wöchnerinnen dürfen innerhalb 4 Wochen nach der Agitation unter den Frauen. Diese Besprechung fonnte indessen stattfinden über geeignete Mittel und Wege zur wirksamen Niederkunft nicht in Arbeit genommen werden; die Kommission nicht stattfinden, da die Besprechung nach Ansicht der Polizei will sie berechtigen, 6 Wochen von der Arbeit weg 3 eine besondere Versammlung darstellte. Nach der Meinung der bleiben. Mädchen unter 14 Jahren dürfen weder als Ar- Berichterstatterin würde es Aufgabe der nun zu wählenden beiterinnen, noch als Lehrtöchter Verwendung finden. Die Ar- Witchterstatterin würde es Aufgabe der nun zu wählenden Agitationskommission sein, dieser Frage mit Energie näher zu beit an öffentlichen Ruhetagen ist verboten. Eine Ueberarbeits- treten. Im Anschluß an diesen Bericht über die Thätigkeit der zeit darf nur in Ausnahmefällen gegen Bewilligung stattfinden Agitationskommission erstattete Frau Buke den Kassenbericht Alter Abuse. Der„ edle" Her ist leider rechtlich und dürfen Mädchen unter 18 Jahren zu demselben nicht heran- derselben. Nach diesem bezifferte sich die gesammte Einnahme nicht gezwungen, dem 82jährigen Mann, der 40 Jahre hindurch gezogen werden; die übrigen Arbeiterinnen aber nur mit ihrer auf 1316,09 m., die gesammte Ausgabe auf 1205,30 M., der für ihn gearbeitet, Pension oder dgl. zu geben.ethred ye Zustimmung und gegen erhöhte Lohnentschädigung. Eine 2. K. Die Namen müssen Sie mittheilen, da der Verein allfällige Lohnreduktion ist so lange vor Inkrafttreten derfelben verbleibende Bestand auf 110,79 M. Gegen die erstatteten Be- als ein politischer zu erachten. richte wurden Einwendungen nicht erhoben und voll: anzuzeigen, daß es jeder Arbeiterin möglich ist, ihre Stelle zu hierauf Versammlung bie ber. Die Ziehhunde solcher Personen, welche nach den Neuwahl fündigen. Als Dekompte darf höchftens die Hälfte des durchAgitationskommission. E3 wurden in dieselbe gewählt von der Steuerbehörde zu veranlaffenden Ermittelungen zum schnittlichen Wochenlohnes stehen bleiben. Lohnabzüge für Miethe, Reinigung, Beheizung oder Beleuchtung des Lokale, sowie für Fräulein Haase, Frau Greifenberg. Frau Wenge 13, Fortschaffen eines zum Betriebe ihres Sewerbe unentbehrlichen Karrens oder Handwagens ihren Vermögensverhältnissen nach Miethe und Abnutzung des Werkzeuges sind unstatthaft. Arbeits. Grau Scholz, Frau Siering, Frau Bugte und andere geeignete Transportinittel nicht zu beschaffen vermögen, Frau Rante. Frau Wengels nahm nach Vollzug der material darf nur zum Selbstkostenpreise verrechnet werden. Wahl Beranlassung, zur regsten Unterstügung der Agitations- find steuerfrei. Nichten Sie die Eingabe, da Sie fünf antwort Ohne gegenseitiges Einverständniß dürfen keine Lohnbetreffnisse tommission aufzufordern, da die Kommission ohne dieselbe macht- os an den Magistrat gerichtet haben, an den Oberbürgermeister zu Versicherungszwecken zurückbehalten werden. Bußen dürfen feine verhängt werden, die nicht in einer von der Direktion des los sei und vergeblich arbeite. Nach Erledigung dieser An- persönlich. G. in Erit, Weiblichen Personen, welche eine Ehe ein Innern genehmigten Arbeitsordnung in bezug auf die Ein- gelegenheiten hörte die Versammlung einen Vortrag des Genossen theilung der Arbeitszeit, den Ein- und Austritt und die Timm, welcher an stelle des Herrn Reichstags- Abgeordneten gehen, bevor sie in den Genuß ciner Rante gelangen, steht ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für sie geleisteten BeiDr. Schoenlant über die Ursachen der Pro= Lohnauszahlung angedroht sind, und auch hier dürfen die Bußenſtitution" sprach. An der Hand eines überaus reichhaltigen träge au, wenn die Beiträge für mindeſten? 5 Beitrags, höchstens 50 Gts. betragen. In allen Fällen sind die Beiträge für weniger als Bußen im Interesse der Arbeiterinnen statistischen Materials wies der Referent nach, daß der Pro- are entrichtet worden sind. verwenden. zu Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz sind das Gesetz sind mit Gelbſtitution soziale Ursachen, d. h. Hunger und Glend, haupt- Beitragsjahre schluckt die Kaffe. H. P. 1. Nein. 2. Ja. 3. Neiu. fächlich 311 grunde liegen und daß das Wachs C. 2. Nein. bußen von 5-200 r., abgesehen von den zivilrechtlichen Folgen, bedroht. Das ist in großen Bügen der wesentliche Inhalt thum der Prostitution naturgemäß fortschreite, so lange des Kommissionsentwurfs, der im Rathe selbst kaum große Ab. die fozialen Verhältnisse nicht gebessert, vielmehr immer religiösen Gemeinde, z. B. Vogtherr. Derselbe wird Ihnen ein ausgearbeitete Entwurf sich mit jenem fast in allen Punkten deckt. Das Gesetz unterliegt der Abstimmung durch das Volk I Versammlungen. BO 80g bie werden. Leuchtete der. Referent die Prostitution in den„ besseren" Ständen und gelangte zu der Schlußfolgerung, daß die Gleichberechtigung erkämpft werden müsse durch die Organisation in erster Linie, und daß das weibliche Arbeiterthum Hand in Hand mit dem männlichen Proletariate die Umgestaltung der heutigen korrupten Gesellschaft zu erstreben habe, um die Ursachen der Prostitution zu beseitigen. Dem Vortrage wurde verdienter Beifall gezollt. Temselben folgte eine Diskussion, in welcher Seiler, Duro, Eine öffentliche Kommunalwähler Versammlung in Dr. Gumplowitsch und Fräulein Wabniz das Wort Charlottenburg tagte am 15. November in Triefethau's Salon. nahmen zu theoretischen Grörterungen. In seinem Schlußworte Genoffe Borgmann aus Berlin sprach über die Stadtverordneten verwies der Referent nochmals auf die Nothwendigkeit der Wahlen und wies nach, wie wenig von dem, was die Arbeiter- Agitation und Organisation unter dem weiblichen Proletariate, schaft fordert, von der freisinnigen Stadtvertretung durchgeführt worauf Schluß der Versammlung erfolgte. ift. Mit der drängenden Ermahnung, dafür zu sorgen, daß auch in die Charlottenburger Stadtverordneten Versammlungen Parteigenossen hineinkommen, schloß Redner seine beifällig aufgenommenen Ausführungen. Gegner meldeten sich nicht zum Briefkaffen der Redaktion. Wort. Genosse Beier geißelte die Unternehmerfreundlichkeit der Charlottenburger Kommunalverwaltung, wie sie sich bei dem An die Vorstände der Orts- Krankenkassen welche die Ueberlaffen der Wasserwerke an eine private Gesellschaft und freie Aerztewahl eingeführt haben, erlaubt sich der Unterzeichnete neuerdings bei der anscheinend geplanten Zustimmung zur Erbie Bitte zu richten, ihm baldigst ,, gegen Vergütung der richtung eines Elektrizitätswertes durch eine Aktiengesellschaft Unkosten, Mittheilung zu machen über die Ausgaben für ärztliche fund giebt. Redner bemängelte ferner, daß die Desinfektion Behandlung vor und nach der Einführung derselben, sowie ob seitens der Kommune nicht unentgeltlich verrichtet wird. Wolter eine Mehr- oder Minder- Ausgabe für Medikamente zu verzeichnen erinnerte u. a. noch daran, daß schon vor sechs ist. Im Voraus dankend für jede Aufklärung, die mir von Ge Jahren von städtischer Seite die Errichtung einer Bade: noffen gegeben wird, zeichnet Anstalt versprochen worden sei, daß sie aber heute noch nicht egistire. Genosse Ullrich) und Findeisen rügten es, daß Arbeiter mit drei Kindern durch einen Kniff der Kommuneverwaltung ihres Köln a./R., Eintrachtstr. 18. städtischen Wahlrechts beraubt sind. Ein solcher Arbeiter fommt Suffiten 16. 1. Der Strafantrag muß innerhalb 3 Monaten in seinem Einkommen gewöhnlich nicht höher als 750 M., wovon bei drei Kindern nur 600 M. herangezogen werden zur Steuer; gestellt werden. 2. Keineswegs hat die Armendirektion die Strafe alle Arbeiter aber, mit weniger als 660 Mark Einkommen zu zahlen, wenn der Bestrafte hierzu nicht vermögend ist. steuern, find in Charlottenburg des Wahlrechts beraubt. In feinem Schlußworte erklärte Genoffe Bergmann es für unzulässig, daß die Wohlthat der Berringerung der Steuer entsprechend der Kinderzahl zur Beraubung des Wählers um seine bürgerlichen Ehrenrechte ausgenutzt wird. Er rieth, die Sache einmal zur prinzipiellen Entscheidung zu bringen. Redner fordert noch einmal in zündenden Worten die Anwesenden auf, dafür zu sorgen, daß am 20. November Sozialdemokraten in die Stadt verordneten Versammlung gewählt werden. Chr. Odenthal, Stuckateur, K. F. Die Man., von denen Sie reden, sind uns nicht zugegangen. Für Tüchtiges ist stets Verwendung. P. Boyen. Kassirer Schulz, Memelerstr. 60 a III. M. S. Die Erbschaftsgesetze sind in Deutschland sehr verschiedenartig. Maßgebend ist das für den letzten Wohnsitz des Berstorbenen giltige Recht. Sie haben eine dahin gehende Angabe unterlassen. 5 do F. B. 100. Wenden Sie sich an ein Mitglied der freiXantippe. Der Besitz und die Verheimlichung falscher Formular, Antrag behufs Austritt aus der Landeskirche, geben. Zähne, Haare und derglichen bildet keinen Gheſcheidungsgrund. P. D., Gelbgießer. Erbitten Ihren baldigen Besuch zwischen 12 und 1 Uhr. denten ein. Berteing. Legen Sie Beschwerde beim Regierungs- PräfiVogelfänger. Nein. K.. 16. Zahlen. Denn wenn auch gewöhnlicher geunder Menschenverstand in dem Nichtherausweisen von armen Harfenspielern keine Veranstaltung einer öffentlichen Musikaufführung finden kann, so wird der Verstand gelehrter Richter doch möglicherweise eine solche Entscheidung treffen. 5. M. Ob Aussicht auf Erfolg, läßt sich so nicht angeben. Instanzenzug ist: Vorstand der Genossenschaft, Schiedsgericht, Reichsversicherungsamt. Vielleicht sprechen Sie unter Mitnahme der Papiere zwischen 12 und 1 Uhr Wochentags vor. Günter Gosler zu 1 und 2: Ja. G. S 10, W. S. 49 und A. N.: Nein. 2. 120. Sie würden verlieren. Kolischke. Verheirathung des Schwängerers steht seiner Verpflichtung, für sein außereheliches Kind und dessen Mutter zu sorgen, feineswege entgegen. P. P. 220. Dem Eigenthümer würde voraussichtlich im Klagewege Recht gegeben werden. N. G., Luisen- fer. Nein. Höchstens ein wagerechter Strich. Karl Hoog. Für Kinder zwischen 13 und 16 Jahren ist 10 Stunden täglich die Maximalarbeitszeit für Fabriken. Hennigsdorf a. d. Havel. Sie müssen gegen den Wirth auf Gestattung von Besuchen klagen. Ihre Besucher find nicht verpflichtet der Aufforderung des Wirths nachzukommen, R. 3. 93. 1. Nein. 2. Das hängt von der Art des Beruss des Mädchens ab. Gescheidter Aktienbudiker. Der Anspruch gegen Ihre Frau ist unberechtigt. R. J. In dem von Ihnen angeführten Fall hat jeder Theil ein Recht auf monatliche Kündigung. . W. 100. 1. Wartezeit ist nicht bestimmt: es genügt die Nichtbeobachtung der vom Gericht festgesetzten Rückkehrzeit. F. und Neisse. Sie haben Recht. Der Schwiegervater des 2. und 3. Ja. Bergwerksministers von Berlepsch, Herr von Tiele- Winkler, hat Franz Plaz. 1. Wenn zwischen Ihnen und dem Arbeitals Lieutenant Tiele in die Millionärsfamilie Winkler, nicht geber weder mündlich noch schriftlich, noch durch die FabrikIn der Mitglieder- Versammlung des Vereins der Godulla hineingeheirathet. Wie das bürgerliche Zeitungsordnung etwas anderes vereinbart ist, so gilt vierzehntägige Blätterinnen und verwandter Berufsgenossen geschwister gegenüber unserer Darlegung der inneren Geschichte Kündigungsfrist. 2. Es tann jeden Tag, nicht nur am Bahlhielt am 7. d. M. der Vorsitzende Herr Möhring einen Vortrag der Bergwerksabgabe die Insektentaktik des Todtstellens übt, tag, gekündigt werden. 3. Wenden Sie sich behufs Aufnahme über folgenden Punkt der Tagesordnung: Lernen die Mitglieder allen voran die demokratische und deutschfreisinnige Presse, der Klage an das von Arbeitnehmern errichtete Bureau, Rosenim Berein Rohheiten und werden dieselben von seiten des Vor- wird auch Ihnen als Beobachtungsstoff nicht uninteressant sein. straße 28, 3 Tr. standes auf die Fabrifanten gehegt, oder verfolgt derselbe edle 18 7. H. und Audere. Sie fönnen jetzt nichts dagegen 1. A. w. g. Ihnen steht wie jedem Anderen frei, sich Zwecke?" Nach dem in angenommen: zur Zeit der Auslegung der " Die Versammlung erklärt, daß die von seiten Einspruch hätte die Wählerliste nicht eingetragen sind. Der zwischen 12 und 1 Uhr Rath zu holen; vorherige Anmeldung ist Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.