Ur. 272. Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Biertele jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 mt, wöchentlich 28 Bfg fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit tlluftr. Sonntags Beilage Neue Selt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 3,30 Mt.pro Quartal. Unter Kreuzs band: Deutschland u. Defterreich: Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingers. in der Boft Beitungs- Breisliste für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts S hild 10. Jahrg Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Vetitzeile oder deren Raum 40 Vfg., für Vereins: und Beriammlungs Anzeigen 20 fg Inferate für die nächite Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in Der Grpedition abgegeben werden. Die Expedition it an Wochentagen bis 7 Ubr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bor: mittags geöffnet. Fernsprecher: 3mt I. 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. 1910 sedaid of Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. dusdautasunased mailalignida Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. I. Simplo Sonnabend, den 18. November 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Der Erfolg blieb so wenig aus wie später bei den Bier- land eingeführten Fabrikate noch die oben angeführte in allen Bevölkerungsschichten und Parteien, auch den Fabrikaten derselben Art." Die neue Tabakfeuer. fönigen, deren Brodukt sich einer noch größeren Popularität Fabrikatſteuer nach denselben Säßen wie von inländischen Es sind lebensgefährliche Operationen, die unsere politisch maßgebendsten, erfreut. Sehr bald hatten Regie- Die letterwähnten Bestimmungen sind gar nicht so Steuerkünstler an ganzen Produktionszweigen vornehmen rung und Reichstag die Segel gestrichen vor dem Ent übel darauf berechnet, die Tabatpflanzer und es müssen, um den Heißhunger des Militärstaates nach immer giebt deren im Deutschen Reiche immer noch 160 000 bis neuen Millionen zu stillen. 180 000- loszulösen von der Agitation der Tabakindustriellen, ja sie womöglich zu Hilfstruppen der Regiernng im Miquel'schen Steuerfeldzuge zu machen. Und die Tabakbauern haben wiederum in Zentrums- und Elsässerfreisen etwas zu bedeuten. Die Tabakindustrie weiß davon ein Lied zu singen. Daß unter der staatlichen Zersplitterung Deutschlands die indirekten Steuern nicht so leicht entwicklungsfähig waren, wie in zentralisirteren Reihen, kam der deutschen Tabak industrie ursprünglich zu statten. Dafür ist sie nun seit fünfundzwanzig Jahren eigentlich nicht mehr zur Ruhe getommen. rüstungssturm aus dem rauchenden und trinkenden Mittelstande. Der Tabak triumphirte zuerst. Der ReichsAnzeiger" erklärte am 20. November offiziell: " Eine höhere Besteuerung des Tabaks zur Deckung der Mehrkosten aus der Militärvorlage in irgend welcher Form ist nicht beabsichtigt." Und am 23. November, bei der Einbringung der Militärvorlage, wiederholte der Reichskanzler im Reichstage diese Zusicherung: Wenn die Miquel'sche Reform weiter nichts wäre wie eine Aufhebung der Inlandssteuer, dann wäre sie zweifellos für den Tabakbauer eine wahre Erlösung von der lästigen Sie haben im Staats- Anzeiger" voraussichtlich gelesen, Gebundenheit in seinem ganzen Betriebe und von der noch daß wir auf Bier, Branntwein und Börse zurückgreifen wollen lästigeren ewigen Topfguckerei seitens der Steuerbehörden. und daß wir den Tabak haben fallen lassen. Ich fann in Auch eine finanzielle Erleichterung ist sie für den kleinen bezug auf den Tabak bewerten, daß es damit folgendermaßen Pflanzer, der nie einen baaren Groschen übrig hat. Wie zugegangen ist: die militärischen Anforderungen waren Anfangs höher, find dann allmälig heruntergegangen und noch oft hatte er, trotz aller Stundungen, von seinem Tabak in der letzten Instanz des Reiches um eine legte Summe von Steuern zahlen sollen, ehe er verkauft hatte; wie oft hat er Millionen ermäßigt worden, was uns die Möglichkeit gab, sein Produkt zu einem wahren Nothpreis verschleudern auf den Tabak als Steuerobjekt zu verzichten. Man hat müssen, um den Fiskus, der auf seinem Shylockschein begefagt, wir hätten überhaupt lieber eine Steuer nehmen steht, zu befriedigen. Das alles soll nun nicht mehr sein. follen, sie würde weniger Opposition gefunden haben. Das ist und noch mehr. In dem armen Bäuerlein werden noch richtig, wir würden weniger Interessen geschädigt haben. Wir ganz andere Hoffnungen rege gemacht. Bisher stellte die waren aber von Hause aus der Meinung, daß es redlicher sei, die Last auf mehrere Schultern zu vertheilen. Wenn wir norddeutsche Bigarrenindustrie eine 5- Pfennig- Bigarre aus aber auf eine Gesammtsumme tamen, die durch Bier, Brannt. überseeischen Tabaken her- und die 5- Pfennigwein und Börse allein gedeckt werden konnte, hatten wir Bigarren machen nach zuverlässigen Schäzungen über die keinen Grund, an dem Plane einer Erhöhung der Tabaks. Hälfte des auf 5 500 000 Mille sich beziffernden deutschen steuer festzuhalten." Gesammtkonsums aus. Nach der Steuererhöhung würde Das Jahr 1868 brachte durch das Zollparlament die Flächensteuer für das innerhalb des Zollgebiets dem Tabakbau gewidmete Areal. Jm Spätjahr 1872 bereits tauchte alsdann das Projekt einer Gewichtssteuer auf, und trieb die Tabakpreise und die Einfuhrmengen rapid empor, bis 1873 mit dem Scheitern des Projektes ein ebenso jäher Absturz, in den Preisen wie in den Einfuhrmengen, erfolgte. Ende 1877 stand die Industic vor einem zweiten Reformplan und schon damals protestirte sie gegen die fortgesetzten Beunruhigungen." Der Camphausen'sche Vorschlag( Gewichtsfteuer von 48 M. für den Doppelzentner inländischen dachreifen Tabaks, von 60 M. für den fermentirten und 84 M. Zoll für den inländischen Tabat) fiel Anfang 1878 im Reichstage, aber die gleichzeitig eingesetzte TabaksEnquetetommiffion kündete nichts gutes. Nach zweis jährigem Hangen und Bangen, nach einer abnormen Vermehrung des Imports und einer wesentlichen Ver- Die Freude war kurz. Man kam nach der Auflösung die 5 und auch die 6- Pfennig- Bigarre nur noch aus dem ringerung des Inlandsbaues, war das Gewichts- Steuer des Reichstags überhaupt zu keiner Verständigung in der billigsten einheimischen Tabak herzustellen sein. Dieser steht gesetz vom 16. Juli 1879 das Ergebniß. 1880 schon fing Steuerfrage; die gequälten Finanzmmister standen wieder also, wie das offiziöse Federvieh in alle Welt hinausdaraus Fürst Bismarck an, durch die Straßburger Tabat vis- à- vis de rien, dem leeren Nichts gegenüber. Ende Juli schnattert, vor einer großen Zukunft, die dem armen Bäuermanufaktur der Privatindustrie in zunächst recht unan, dieses Jahres kamen sie in Frankfurt a. M. zusammen, um lein das Herz im Leibe lachen läßt. genehmer Weise auf den Leib zu rücken. 1882 enthüllte er nach neuen Steuerquellen zu forschen und Herr Miquel So haben sich den in Speyer und Heidelberg wirklich durch die Monopolvorlage seine letzten Absichten. Sie fand das erlösende Wort: eine Tabak Fabrikat steuer, Pflanzerversammlungen für die Fabrikatsteuer erwärmt und scheiterten ziemlich kläglich, und nun herrschte ein paar abgestuft nach dem Werthe des in der Tabakindustrie her- erklärt; allerdings verlangten die Pfälzer gleich BeibeJahre kleinlautes Schweigen selbst bei Herrn von Wayr; gestellten Produktes, des Kau-, und Schnupf- und Pfeifen- haltung des vollen jezigen Eingangszolles bei Beseitigung nur Herr Menzer rüttelte zuweilen mit lallender Zunge an tabaks, der Bigarren und Zigaretten. Nach einigen Wand- der Inlandssteuer. Aehnlich ließ sich der badische Landder bestehenden Zoll und Steuerordnung, um das süd- lungen des ursprünglichen Planes, sind folgende Steuer- wirthschaftsrath für die neue Steuer einnehmen. Indeß deutsche Kraut gegen das überseeische Blatt zu Ehren zuzuschläge zum Fatturenpreis, zu welchem ist selbst hier schon ein Rückschlag bemerkbar; und daß die bringen. diese Fabrikate( ausschließlich der Steuer) von den Fabri- kleinen Tabatpflanzer schließlich in allen ihren heutigen fanten verkauft werden": Hoffnungen betrogen werden müßten, werden wir sehen, für im Inland fabrizirte Bigarren und Bigawenn wir die ganze Umwälzung uns flar gemacht haben, retten 338 pt., für Rauch tabak 662/3 pCt., = Mit den uferlosen militärischen Plänen erwachten auch die versunkenen Tabaksteuer- Projekte wieder. Man verstieg fich sogar bis zur Forderung des Verbots des inländischen Tabakbaues, um in englischer Weise dem Tabak bei der Einfuhr recht einfach und gründlich die gewünschten für Kau und Schnupf tabak 50 pCt. Millionen abzupressen; auch Herr Miquel wurde mit Dafür soll die Steuer auf den Rohtabak bei dem diesem Plane in Verbindung gebracht; wie wir glauben, Inlands pflanzer( 45 Mark pro 100 Kilo) in Weg mit Unrecht. Im Oktober 1892 wurden die Sach- fall kommen und der Eingangszoll für fremde Tabake verständigen", natürlich nur Unternehmer erster Güte, zu und Tabaffabrikate in folgender Weise geregelt werden: Konferenzen in das Berliner Reichs Schatzamt gerufen; auf 100 Kilogramm unbearbeitete Tabakblätter, Stengel man sprach von einer gleichmäßigen Erhöhung von Steuer und Tabaksaucen 40 Mart, für Bigarren 400 Mart, und Zoll um 30 M. pro Doppelzentner. Zigaretten 500 und andere Tabatfabrikate 250 Mart. Das Der ganze wohlorganisirte Agitationsapparat der ist der Schutzoll für den deutschen Tabakbau und die Tabakindustriellen begann sofort mit Hochdruck zu arbeiten. deutsche Tabakverarbeitung. Daneben zahlen die vom AusM Feuilleton. Nachdruck verboten.] salut assid 1x01-1 Skizzen [ 11 welche die Tabak- Fabrikatsteuer auf dem Gebiete des Handels und der Industrie und in ihrem Rückschlag dann auch in den Zuständen im Tabaksbau hervorrufen muß. and so tud zur Lage in Oesterreich. Unter der Ueberschrift„ Der Berliner„ Vorwärts" über Desterreich" veröffentlicht unser Bruderorgan, die ArbeiterZeitung" in Wien einen Aufsaß, worin sich dieselbe mit unserem Artikel in Nr. 262 überschrieben" Die neue Aera Windischgrät in Desterreich" beschäftigt. das man sich wohl im Geiste vorstellen konnte, das aber nehmen schien ihnen nicht mehr so leicht ausführbar, und absolut keine Verbindung mit den bestehenden Ver- so einfach, ale früher, und der Feind, dem sie ein hältnissen hatte. Die nächsten Ziele und was zunächst ruhiges Sigen unter dem Feigenbaum zugedacht hatten, erzu thun war, davon sprachen die Sozialisten nicht.*) klärte ihnen seinerseits den Krieg. quie aus der sozialistischen Bewegung weniger entfernten Zukunft". Der Bauer interessiert sich flüsterten ihnen ihre Rathschläge zu. in Rußland. " Der Bauer ist aber vor allen Dingen ein Praktiker, der ein Unthätig, aus den Dörfern vertrieben, saßen die bestimmtes, flares Ziel sehen muß, das er selbst erreichen Sozialisten da, und dachten darüber nach, was zu thun sei. kann und zwar sofort, aber nicht in einer mehr oder Zwei ewige Antagonisten- die Theorie und die Praxis, nur für eine praktische, jetzt bereits sichtbar werdende und Auf dem Wege Eurer Thätigkeit sind Hindernisse flar formulirte Aufgabe, aber die Verbreiter des unbegrenzten entstanden; es ist klar, daß Ihr diese beseitigen müßt," sozialistischen Ideals der Gleichheit und Brüderlichkeit staunt er sagte die Praxis. ( Aus dem Russischen überseht.), ebenso an, ohne sie zu begreifen, wie eine Pilgerin, welche ihm Hört nicht auf die Praxis," entgegnete die Theorie, Die erste praktische Thätigkeit der sozialistischen Volks- von den Herrlichkeiten jener Welt erzählt. Er hört sogar fie will Euch von dem geraden Wege abwenden, Euch zum apostel fühlte ihre idealistische Anschauung über das mit vielem Wohlgefallen den Reden der Pilgerin zu, weil politischen Kampfe anfeuern. Die Praxis will Euch russische Volk bedeutend ab. Ihre Erfolge wurden durch es bis zum Tode, nach welchem auch der Bauer in das Sozialisten zu Politifern umwandeln. Um nichts in der die Mißerfolge, welche aus verschiedenen Gründen ein- Paradies kommen kann, viel näher ist, als zum irdischen Welt! Das wäre ein Verrath an Eurem Prinzip!... traten, geschädigt. Auf jeden einzelnen Fall des eifrigen Paradiese, welches ihm der Sozialiſt verspricht, und außer- unbeschränkte Monarchie ist für die Sozialisten besser als Eingehens auf die Ideen der Propagandisten kam nicht dem ristirt er es nicht, für das Zuhören der Reden der ein Verfassungsstaat." nur allein ein Fall der stumpfen Gleichgiltigkeit, sondern Pilgerin in das Gefängniß geschleppt zu werden. Dabei Aber diese unbeschränkte Monarchie hat Euch lahm geauch ab und zu ein Fall des Verrathes. Die Sklaverei, giebt ihm die Bilgerin die Mittel an, die klar bestimmt legt," sagte die Praxis. Wen wollt Ihr durch die welche dem Bauer in Fleisch und Blut übergegangen war, zeigte und erfüllbar sind: opfere eine Kerze, faste und gieb den Propaganda gewinnen? Einzig die Intelligenz unter der sich als eine Kraft, mit welcher die Sozialisten, welche das Volk Armen was." Aber der Sozialiſt vermag nichts Leicht- Jugend? Aber alle Eure Bemühungen müssen sich auf die zu revolutioniren wünschten, rechnen mußten. Ein verdummter erfüllbares zu zeigen: Ihr müßt Euch zusammen- Bewohner des flachen Landes konzentriren. Konstantinopel Berstand wendet sich instinktiv von allem Neuen ab. thun vereint gegen den Feind marschiren..." Das fonnte nicht eingenommen werden, ohne vorher Plewna ge„ Und überdies, so dachte der Bauer, werden die Alles sind aber für den Bauern unverständliche Phrasen. stürmt zu haben. Euer Konstantinopel ist das Volk revolutionären Reden von jungen adligen Herren gehalten; Auf diese Weise griff das Leben von zwei Seiten die und Ihr könnt so lange nicht zu ihm gelangen, bis obgleich sie es scheinbar mit uns gut meinen, sind sie doch Nerven der sozialistischen Boltsgänger"**) an. Ihr Unter- nicht mit dem russischen Monarchismus aufgeräumt ist." nicht unfresgleichen; wer kann da wissen, was sie eigentlich Nein!" entgegnete halsstarrig die Theorie,„ teine beabsichtigen. Verändert Eine Ausnahme bildet das Vorgehen des Stefanowitsch Konzessionen!... Bleibt reine Sozialisten. Außerdem war die erste sozialistische Propaganda im in Tschiriginst. Euch nicht. Thut, was möglich ist, aber mischt Euch nicht Volte eine ungeregelte. Sie wiesen auf ein Endziel hin, l** Wir müssen unter das Volf gehen!" in die Politit" 193 " " Sie glaubt behaupten zu dürfen, daß wir uns vielfach von falschen Voraussetzungen leiten ließen, daß die Lage der österreichischen Genossen weit günstiger sei, als wir au = Unter voller Anerkennung der gesinnungsgenössischen als die meisten von ihnen ahnen. Wir begnügen uns, dies Man vergleiche demgegenüber die betrübende Lage, das und freundschaftlichen Gefüt, die uns den betreffenden nur anzudenten. Wir sind also doppelt und dreifach dabei riesige Arbeitspensum, die Abhezung und die vielen Dienst Artikel veröffentlichen ließen, glaubt die Arbeiter- Zeitung" interessirt, daß durch geschickte Taktik der Sieg unserer stunden nicht nur der Post- Unterbeamten, sondern auch doch,„ daß derselbe den österreichischen Genossen in ihrem österreichischen Genossen ein möglichst vollständiger werde. Der Postassistenten, welch letztere gegen dreimonatige gegenwärtigen Kampfe mehr geschadet als genügt habe." Darum unsere Rathschläge. Kündigung angestellt sind, und nicht einmal zum Post sekretär Examen zugelassen werden, wiewohl viele Bostassistenten nur ein Jahr früher vom Gymnasium abgegangen sind, als die jetzigen aus dem Postelevenstande hervorgegangenen Geheimen Bosträthe. Während in früheren Jahren die Sekretärstellung der Abschluß der subDes weiteren glaubt sie, daß es falsch von uns gewesen Die heutige Sigung des Reichstaga verlief fehr alternen Boftfarriere war, ist sie jezt der Anfang der höheren Karriere. Hoffentlich werden diese unsei, so absprechend, wie es geschah, über den Generalstreik rasch. Da das alte Bureau, mit Leve gow als erftem haltbaren Zustände bei der nächsten Berathung des Poſtsu urtheilen, und daß, falls derselbe proklamirt werden Anträge auf Einstellung des Strafverfahrens, ohne Debatte etats noch gründlicher zur Sprache gebracht werden, als im Präsidenten, durch Akklamation wiedergewählt, und die drei sollte, dies erst nach gründlicher Erwägung der Möglichkeit angenommen wurden, jo war die Tagesordnung binnen vergangenen Jahre. delt so nähmen, daß andererseits die österreichischen Genossen sich Politische Leberlicht. ihrer Stellung wohl bewußt seien und ihnen nichts ferner liege, als sich provoziren zu lassen. Berlin. den 17. November. gegnerischen Lager Beachtung finns lassen. Wir Näheres über die geschäftlichen Dispositionen des Hauses Bolemik mit nuserem Bruberorgan nuferém Brube Bruderorgan Jef. Dos posteten, der " do not dim Es freut uns daher aus der Arbeiter Beitung" zu hören, daß dem nicht so ist und daß man erst nach peinlicher Erwägung in der von ihr angedeuteten Richtung sich vielleicht erst entschließen werde, von diesem unseres Erachtens sehr zweischneidigen Mittel Gebrauch zu machen. Das 3 bangs ovjud? feiner Durchführung und seines Erfolges geschehe. Endlich meint sie, daß unser Artikel für die gegnerische sich dann bei Festsetzung der nächsten Sigung, die der in Preußen behandelt. einer halben Stunde erledigt. Eine kleine Debatte entspann Lehrer werden als Staatsbürger zweiter Klasse Bresse und speziell für die deutsch- liberale Deutsche Zeitung" Präsident für nächsten Montag vorschlug mit den Handels- Disziplinarhofes in Danzig. Derselbe hat gegen einen Das beweist ein Urtheil des Waffer auf die Mühle gewesen sei, der wir Gelegenheit verträgen als Tagesordnung. Hiergegen protestirten Mit Lehrer aus dem Kreise Bußig auf Dienstentlassung erkannt, gegeben hätten, zu erklären, daß unsere Auffassung von ihr glieder verschiedener Fraktionen; sie machten geltend, daß weil derselbe bei den letzten Reichstagswahlen Wahlzettel getheilt werde. Wir haben angesichts der schwierigen Lage unserer prüfen, und da Mittwoch Bußtag ist, so empfehle es sich, Mühlenbesizers Frangins- Carlitaunen vertheilt hat. Merkbis Montag nicht Beit sei, die Verträge genügend zu und Flugschriften zu Gunsten des freifinnigen Kandidaten, Genossen in Desterreich und bei der Thatsache, daß unsere Die nächste Sigung erst am Donnerstag abzuhalien. würdiger Weise hat man bisher von der Einleitung eines Aeußerungen über ihre Lage heute mehr als sonst im Das wurde auch angenommen. Wie aus einer Be Disziplinarverfahrens gegen Lehrer, die das Gleiche zu und gehässig ausgenützt werden, nicht die Absicht, uns in eine weitere Miquelichen Finanzplan vor dem Etat zu behandeln. hört. die Absicht, uns in eine weitere merkung des Präsidenten hervorgeht, besteht die Absicht, deu Guusten der konservativen Partei gethan haben, nichts ge wollen nur konstatiren, daß wir die uns ertheilten zurecht wird am Donnerstag mitgetheilt; es kann aber jetzt schon Konservative Wahlagitation der Beamten während weisungen in der Hauptsache für durchaus unzutreffend gesagt werden, daß im Haus keine Geneigtheit dafür besteht, ihrer Dienstzeit. Eine Gerichtsverhandlung gegen den halten. Wir berenen auch nicht unsere Ausführungen gemacht zu haben und zwar aus dem Grunde nicht, weil sie die Generaldebatte über den Etat erst nach dem Miquel Redakteur der Tüfter Allgemeinen Zeitung" hat mertdie Arbeiter- Zeitung" in die Lage sekten, indem sie uns schen Finanzplan vorzunehmen. Has Gurden würdige Vorkommniſſes in dem Postbezirk Heinrichswalde Reichstagswahl zur gerichtlichen Geſtſtellung Aus der heutigen Sitzung ist noch ein kleiner bei der letzten Reichstagswahl zur gerichtlichen Feststellung antwortete, Anschauungen kundzugeben, die unseres Er- Zwischenfall zu erwähnen. Als Levegow mit der ihm gebracht. Die dortige Postverwaltung hatte die Beleidigungsachtens den dortigen Genossen gegenüber weit beffer ange- eigenen ernst- liebenswürdigen Weise für das ihm geschenkte flage angeſtrengt wegen der Kritifirung gewiffer Vorkomm bracht find als gegenüberaus der Bertrauen dankte, und, neben treuer Pflichterfüllung auch nisse im Poſtbezirk. In dem gerichtlichen Urtheil aber, bas Wir sind z. B. keineswegs der Meinung, daß die Frage die energische Wahrung der Würde des Reichstages nach nur auf das geringste Strafmaß lantete, wurde ausdrücklich reichischen Parteipreffe mit derjenigen fühlen Erwägung Bänken der kräftige Zuruf: Namentlich nach Außen! des Generalstreiks in den Versammlungen und in der öster Außen und Junen verhieß, ertönte von den sozialistischen festgestellt, daß ein Postbeamter im Auftrage des Postmeisters Herrn Lack zu Heinrichswalde während der Dienstund denjenigen Einschränkungen behandelt werde, wie das stunden konservative Flugblätter und Stimmzettel verpackt jetzt durch unser Bruderorgan geschieht. Wir haben viel Ein Ausnahmegesetz fordert jetzt auch die„ Kreuz- und adressirt, ebenso, daß er während der Dienststunden mehr den Eindruck gehabt, daß die Proklamirung des Zeitung" nach dem Muster der französischen und spanischen konservative Flugblätter vertheilt habe. Von einem BriefGeneralstreits nur eine Frage der Zeit und gewisser Um Reaktionäre und im edlen Wetteifer mit dem träger sei erwiesen, daß von ihm ein konservativer Stimm stände sei. Nach den Aeußerungen einer ganzen Anzahl Kleinen Journal". Das Dynamitaitentat in Barcelona zettel auf seinem Botengange vertheilt sei. Nur in bezug von Rednern in den Versammlungen und nach dem Inhalt und das ganz unaufgeklärte in Marseille, sowie verworrenes auf eine Behauptung sei von dem Angeklagten eine Bevon Artikeln in der österreichischen Parteipresse stand fest, Beug, das in Berliner Anarchistenversammlungen geweis nicht erbracht worden, weshalb seine Verurtheilung daß in einem gewissen Moment der Generalstreit als letztes prochen wurde, werden zum Vorwand für den neuen Ein- erfolgen müsse. Rampfmittel proklamirt werden müsse, also eventuell ganz griff in die staatsbürgerlichen Rechte der Deutschen geaußer Frage stehe. nommen. Könnten überhaupt Geseze eine politische Be- Das preußische Vereinsgesetz wird jetzt selbst den wegung unterdrücken und Attentate verhindern, dann Junkern unbequem, da man seine Bestimmungen auch den fönnten sich unsere Reaktionäre mit dem Sprengstoffgefeße Landwirthschaftlichen Vereinen gegenüber anzuwenden wagte. genügen lassent. Aber nicht darauf, sondern auf die Be Würde das Vereinsgesetz gegen alle Parteien ebenso ans schränkung des Rechtes der freien Meinungsäußerung gewandt werden, wie gegen unsere Genossen, wir wären kommt es den Herren von der Kreuz- Zeitung" an. Es ist schon längst dieses Muster eines reaktionären Gesetzes los. doch sehr naiv von dem reaktionären Blatte, wenn es anWeitere gute Rathschläge giebt uns die Kölnische nimmt, daß der Reichstag ein solches Gesetz ohne Wider Volkszeitung". Es ist nicht zu leugnen, daß dieselben für spruch annehmen würde. Die Sozialdemokraten zum eine Partei, welche sich mit dem Gewinne einiger kleiner mindesien werden gegen ein solches Gesez tämpfen trot Vortheile für die Arbeiter, mit der Errichtung von Arbeitsihrer schroffen Gegnerschaft gegen den Anarchismus. nachweisen, Ausbildung von Produktivgenossenschaften und nun Wozu braucht das Reichs- Postamt einen Unter Aehnlichem begnügt, sehr erwägenswerth wären- wenn nim Staatssekretär?" Diese Frage wird jetzt in den Post- einmal die deutsche Bourgeoisie nicht viel zu kleinlich und engbeamtenkreisen sehr eifrig erörtert. Niemand will die Be- herzig wäre, sich auch nur die unbedeutendsten ZugeständDaß die gegnerische Presse, speziell die Deutsche Zeitung" gründung gelten lassen, daß die Zunahme des Verkehrs, nisse von der Arbeiterklasse ohne schwere Kämpfe abringen unseren Artikel für sich auszuschlachten suchen verde, das insbesondere die wenigen Postagenturen in den deutschen zu lassen. Da aber die deutsche Sozialdemokratie zum wußten wir auf grund deutscher Erfahrungen im voraus. Schutzgebieten, die Betriebskrankenkassen und das sogenannte Leidwesen der„ Kölnischen Zeitung"," Kölnischen VolksAber das konnte uns nicht abhalten, den Artikel, so wie Klebegesetz, deffen Arbeiten den Postschalterbeamten zum Beitung"," Frankfurter Zeitung" 2c. 2c. keine ganz begeschehen, zu schreiben. Wollte man Meinungsverschieden großen Theil als„ Nebenarbeiten" ohne jede Entschädigung scheidene Reformpartet, sondern eine die gänzliche Umheiten unausgefochten lassen, weil sie die Gegner demagogisch aufgebürdet worden sind, einen Unter Staatssekretär er gestaltung unserer volkswirthschaftlichen Organisation anausnußen könnten, man müßte überhaupt darauf verzichten, fordern. Allgemein ist man in postalischen Kreisen der strebende Partei ist und bleiben will, find ihre Rathschläge sie zu erörtern. Unsere österreichischen Barteigenossen ersehen Ansicht, daß Herr v. Stephan sich lediglich einen genehmen vollständig verschwendet. Aber Werth haben sie trotzdem, ja auch aus der gegenwärtig im Vorwärts" geführten Polemit Nachfolger sichern und den höheren Postbeamten neue Aus- zeigen sie uns doch auf's klarste, wohin man im Lager der Bourüber die Stellung der Partei zu den Gewerkschaften, wie sichten auf Beförderung und Gehaltserhöhung eröffnen will. geoisie aller Schattirungen die Massen heute hindrängen möchte. die bürgerliche Preffe diese auszuschlachten sucht. Aber das Ganz und gar nicht sollen die Geheimen Posträthe des Deshalb haben alle Genossen die Verpflichtung, mehr denn genirt uns nicht. Man schlägt den Gegnern hinter die Reichs- Postamts mit dienstlichen Arbeiten über- je auf der Hut zu sein und die uns von der Bourgeoisie Ohren, indem man ihre demagogischen Absichten brandmarkt, bürdet sein. Denn wenn Exzellenz Paul David Fischer trennenden Punkte stets mit aller Entschiedenheit hervorzi= und hat damit verhütet, daß sie unter den Gesinnungs Zeit und Muße gefunden hat, ein Buch über seine wieder heben. Nichts wünschen unsere Gegner mehr, als daß der genossen Schaden stiften können. Und wer liest von den holten Erholungsreisen nach Italien herauszugeben und Klassenkampf zum Stillstande kommt, desto entschiedener Arbeitern Desterreichs die" Deutsche Zeitung" nebenbei hundert Seiten lange Abhandlungen für ſtaats- haben wir jetzt mehr denn je diesen Standpunkt zu betonen Judem wir gegenwärtig den Vorgängen in Desterreich wissenschaftliche Werke zu schreiben; wenn Exzellenz Fischer und ihn bei all' unseren Handlungen im Auge zu behalten.und speziell der Haltung unserer Genossen dort eine beaußerdem Unterricht auf der Post- und Telegraphenschule Lex Heinze" in der Westentasche. Das Gothaer sondere Beachtung schenken, geschieht dies noch aus anderen ertheilen und dafür jährlich 2400 M. Honorar einstreichen Boltsblatt" veröffentlicht nachstehendes Attenstück: Gründen als aus denen der Brüderlichkeit und der Soli kann: so wird Niemand an seine Ueberbürdung mit darität. Seit dem Jahre 1866 tritt zum ersten Male dienstlichen Arbeiten glauben wollen.( Von den der Fall ein, daß die Entwickelung der innerpolitischen Ver 42 000 M., die bei Titel 9 des Postetats für Lehrer" hältnisse Desterreichs auf die Deutschlands von wesentlicher an der Post- und Telegraphenschule ausgesetzt sind, ent- Ansprachen( Ausbringen von Gesundheiten), sowie das in Rückwirkung ist. Wie weit es unseren österreichischen Gefallen auf die Geheimen Posträthe und höheren Beamten Rückwungt, in nossen gelingt, in der Wahlrechtsfrage ihre Forderungen durch des Reichs- Postamts mindestens 30 000 M. Eine schöne !) adn zusehen, ist für Deutschland von weit größerer Bedeutung, Nebeneinnahme!) and orgelin 091 Wir hätten zwar auch gegen die einschränkenden Ausführungen unseres Bruderorganes bezüglich des General streits noch allerlei gewichtige Einwendungen zu machen, unterlassen dies aber, da unsere österreichischen Genossen ihre Kräfte weit besser gegen die gemeinsamen Feinde verwenden können, als in einer Polemik mit uns, und da auch einstweilen die Frage des Generalstreits noch in weiter Ferne liegt. V " Für die Abhaltung der diesjährigen Stirmsefeste wird hierdurch folgendes angeordnet: 1. Deffentliche Aufführungen der Kirmseburschen, öffentliche manchen Orten noch übliche Betteln der Kirmseburschen wird verboten. bilion 2. Es ist strengstens darauf zu achten, daß weder in den Tanglokalen, noch außerhalb derselben Unzüchtigkeiten vorkommen, und daß das Wohnen und Schlafen der Kirniseburschen in den Wohnungen der Kirmsemädchen unbedingt unterbleibt. Der Gemeindevorstand hat diese Anordnungen ordnungsmäßig bekannt zu machen und für deren strenge Durchführung Sorge zu tragen. Gegen Zuwiderhandlungen haben die Gemeindevorstände durch Androhung und Verhängung von Geldstrafen energifch einzuschreiten, widrigenfalls sie für jede lleberFall hastbar gemacht werden. Aus dem Gegensatz zwischen Theorie und Praxis ent- ihnen zuwarf. Anstatt ihre frühere offene Thätigkeit so standen Streitigkeiten, welche leidenschaftlich wurden und im Bolte wieder aufnehmen zu können, mußten sie sich eine Entfremdung zur Folge hatten. Das Resultat dieses zuerst das Feld dafür erkämpfen. Streites war die bekannte traurige Trennung in zwei Parteien.no tibial of adom this mondi naidh den Aeußerst betrübend war dieses Bild der Selbst schwächung, um so mehr, als die Zahl der russischen Sozia Listen nur eine geringe war und diese Wenigen sich plöglich spalteten. im untermin Volke zu leben, mußten sie sich wiederum Die Freunde einer gemeinsamen Sache gingen in verin der ihnen verhaßten Sphäre der Bourgeoisie aufhalten. schiedene Richtungen auseinander, fich zornig und crbittert Ehrlich, mit hohen sittlichen Jdealen, mußten sie sich mit zurufend: sphlibidine pudi, sandi stroben ewigen Lügen der Konspiration abgeben, sich eine Ihr seid Politiker, aber keine Sozialisten." Maste vor das Gesicht nehmen, und sich die beste Art zu " Und Ihr seid Feiglinge." ndBetrügen aucignen. Allen war der Mord verhaßt, aber Beide Theile waren im Unrecht mit ihren gegenseitigen dennoch waren sie unter Umständen dazu gezwungen, einen Borwürfen: der ganze Unterschied zwischen ihnen war, daß solchen zu vollbringen; dem großen Unternehmen zu Liebe, die einen Theoretiker und die anderen Praktiker waren. Die von welchem man sie mit Gewalt abhalten wollte, mußten Theoretiker mit ihren phantastischen Anschauungen, mit der sie ihre sittlichen Justinkte opfern. Anstatt mit der Waffe des Friedens. der Rede mußten sie sich mit Revolvern und Dolchen ausrüsten, Verschwörungen anzetteln, Minen legen, unerwartete Ueberfälle unternehmen, mit einem Worte, den für sie unvermeid- tretung selbst durch Ordnungsstrafen bis zu 30 M. für jeden lichen Partisanenfricg eröffnen. " Außerdem ist bei Zuwiderhandlungen sofort hierher Anzeige zu erstatten. Nach Befinden würde herzogliches Landrathsamt hieraus Beranlaffung nehmen, für die nächsten Jahre für den betreffenden Ort die Kirmsefeier in mehr einzuschränken. Tenneberg, den 24. Oftober 1893. Ant Herzogl. S. Landrathsamt Waltershausen. do10.111 Dr. Niz 10) die Gemeindevorstände schittorg are si des Bezirks. shipsdr vildi foun In Abschrift an die herzoglichen Gendarmen des Bezirks zur Kenntnißnahme und Ueberwachung.sur Hinneigung zum geraden Wege, zum Absolutismus, wollten End Mit der Zeit entstanden zwei Parteien, die„ Nationalen" sich nicht der Anforderung des praktischen Lebens unter- und die Demagogen". Das was die Freunde trennte, werfen und sagten sich vom politischen Kampfe los, welcher wird am besten durch ihre verschiedene Lebensweiser Uebertretungen sind unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Tenneberg, den 24. Oftober 1895. ihnen als eine Veränderung des sozialistischen Programms anschaulich gemacht, über kurz oder lang werden fie sich Herzogl. S. Landrathsamt Waltershausen. erschien; sie gaben sich der Täuschung hin, daß sie trotzdem aber doch wieder zu einer einzigen, großen That vereinigen. Dr. Riz. im Bolte wirksam sein könnten und verdamniten sich um aber diese große That vollbringen zu können, ist Unser Gothaer Brnderorgan bemerkt zu diesem Erlaß selbst dadurch zur Unthätigkeit.*) Die Männer mito praf- es vor allen Dingen nothwendig, den russischen Despotismus treffend: Als wir diesen hübschen nach Juchten riechenden tischem Verstande, welche die Lage zu beurtheilen wußten zu bekämpfen; und wenn dieser ungleiche Kampf vom Er- Ukas, dem nur noch die Androhung der Prügelstrafe fehlt, und die politischen Hindernisse, welche unerwartet auf dem folge gekrönt fein wird, werden die sozialistischen Kämpfer lasen, dachten wir zuerst an eine Myftifikation( Fopperei), Wege zum Bolle entstanden waren, erkannten, entschlossen ihre frühere Richtung wieder einschlagen, die Richtung nach die sich jemand mit uns erlaubt hatte. Bei näherer Erfich, sich von der Theovie loszusagen; sie wurden infolge dem flachen Laude, mit der früheren( Losung zum kundigung in den in Frage kommenden Ortschaften stellte dessen zur Veränderung ihrer Richtung gezwungen, um die Volte de es sich jedoch heraus, daß die Anordnung des Herrn Landfrühere Operationslinie wieder zu gewinnen. ( Fortsetzung folgt.) 10 ( Fortsetzung folgt.) of red raths durchaus unverfälscht und echt ist. Wir können hier Aber welch qualvollen, geistigen Prozeß mußten die die Ausdrücke, mit denen der landräthliche Utas von vers ruffischen Sozialisten durchmachen, indem sie sich ent Die Thatsache der Unthätigkeit der Boltsgänger konstatirt schiedenen Seiten belegt wurde ,. nicht wiedergeben, aber eins schlossen, den Handschuh aufzunehmen, den die Regierung Stefanowitsch in der Broschüre Böse Tage". Joipizib steht fest: man dürfte sich hente selbst in Mecklenburg wohl " madeg low and vergeblich nach einem derartigen Erlaß umsehen, der ganz an die gute mittelalterliche Zeit mahnt, wo Junker und Pfaffen noch das unbeschränkte Regiment führten, h vorgeschlagen und Arbeiter wie Unternehmer haben ihn auch über diesen Gegenstand aus dem Munde irgend eines Staatsakzeptirt. Die Konferenz soll nächsten Freitag im Ministerium mannes gehört haben. teiner Weise hinter der anderer Drte zurückbleibt. 99ieferungsfontrafte eingegangen, haben sich die Unternehmer Grund der Auflösung, und so, wie es die Konservativen dar " 1 V matual der des Auswärtigen stattfinden, und das Resultat derselben werden Die Philister sind allerdings anderer Meinung. Wir bezweifeln denn doch sehr, ob der Herr Landrath meiner Ansicht handelt es sich jetzt nur noch darum, den Untele gleiche Sache amer Sie wohl nicht viel später als diesen Brief erhalten. Nach Unser Londoner Korrespondent schreibt uns über die Sie wohl nicht viel später als diefen Brief erhalten. Nach Rig überhaupt ein Recht hat, alte eingelebte Gitten, mic nehmern es möglich zu machen, mit Grazie sich in battemelle öffentliche Aufführungen, Ansprachen, Ausbringen von Ge- als Besiegte zu fügen. von von Ge- als Besiegte zu fügen. Nachdem die Arbeiter so lange Im englischen Barlament haben am 13.[ November die sundheiten 2c. seitens der Kirmseburschen, so ohne weiteres ausgehalten, und etwa weiteres ausgehalten, und etwa ein Drittel der Gruben wieder Konservativen d ein Drittel der Gruben wieder Ronservativen dem Kollegen des Lord Rosebery, Herrn Asquith, zu verbieten, und ganz entschieden bestreiten wir den Behörden in Betriebsind, ist sind, pistes nur die Furcht, daß die Gelegenheit gegeben, von der Unpopularität, die er sich durch das Recht, sich in die intimsten Angelegenheiten, wie sie Federation der Arbeiter ihnen vollends über den Kopf, wächst, feine willige Unterſtüßung ordnungswüthiger Provinzbehörden unter 2 aufgeführt werden, hineinzumischer. Lettere was die großen Unternehmer abhält, die Bedingungen derfelben zugezogen, wieder etwas abzutragen. Sie stellten ihn wegen Bumuthung ist geradezu eine Beleidigung für die Ein- anzunehmen. Die Preise haben einen Stand erreicht, daß bei eines Anarchistenmeetings auf Trafalgar Square zur Rede, weil wohner der Orte, für welche die Verfügung bestimmt ist. weitem höhere als die alten Löhne gezahlt werden könnten, und dort die Bombenaffäre von Barcelona verherrlicht worden sei. Wir wissen nicht, welche Erfahrungen der Herr Landrath an verschiebenen Punkten haben die Arbeiter auch schon, und mit Herr Asquith erklärte sehr richtig, daß, da das Meeting durch Wir wissen nicht, welche Erfahrungen der Herr Baziglich und sichert with, ist ein Südgang auf die Preiſe, wie ſie Fug und Recht, diese Forderung gestellt. Selbst wenn wieder aus ordnungsmäßig und zu einem gesetzlich durchaus zulässigen selbst gemacht oder welche Informationen er diesbezüglich überall gefördert wird, ist ein Rüdgang auf die Preise, wie sie Zweck- Erinnerung an die gehängten Chicagoer erhalten, aber wir wissen, daß die Moralität jener Orte in im Sommer waren, noch lange nicht zu erwarten, und für die angemeldet und einberufen worden sei, gar kein Grund porReden feien fein Verluste", die sie durch die nun wieder in Kraft tretenden gelegen habe, dasselbe zu inhibiren. Thörichte Re Die Anordnung des Herrn Landrath Riz athmet ganz jenen finstern pfäffisch- astetischen Geist, der sich das Bolt durch den Verkauf ihrer Lagerbestände zu den Nothstands ftellten, habe niemand auf Trafalgar Square gesprochen. Das nur als verkommen und schlecht vorstellen tann, und dem preifen schadlos gehalten. Sie sind insofern selbst vergleichs. Meeting fei ganz unbedeutend gewesen, und erlange erst durch daher stets die Zuchtruthe porgehalten werden muß. weise unendlich viel besser daran als die Arbeiter, die die Interpellation eine nennenswerthe Publizität. In ähnlichem Betreffs der Vergehen in§ 2 der Verfügung rathen einem Heroismus ertragen haben, der nicht genug gewürdigt Betreffs der Vergehen in§ 2 der Verfügung rathen während der langen Beit unbeschreibliche Entbehrungen mit Sinne sprach Burns. Man fann es nur anerkennen, daß Herr Asquith wir übrigens dem Herrn Landrath, in etwas höheren werden kann, und die für all' diese und andere Opfer noch sehr, beiläufig auf dem betreffenden Meeting in effigie gehängt wurde Kreisen Umschau zu halten. Vielleicht findet sich dort ein sehr ungenügend entschädigt werden, wenn sie jetzt nur die Aber zugleich wird man auch die Methode, Mordthaten, die tein in dieser Frage einen so vernünftigen Standpunkt einnimmt. ergiebigeres Feld für die Thätigkeit des Herrn Landraths, alten Löhne fortgezahlt erhalten. Aber sie haben einen moralischen Aber zugleich wird man auch die Methode, Mordthaten, die kein und wenn er es fertig bringen follte, jede Uebertretung der Sieg von großer Tragweite gewonnen, und wenn derselbe sich vernünftiger Mensch billigen oder entschuldigen fann, in einer angedeuteten, mit 30 Mark zu ahnden, würde er auch nicht sofort entsprechend in Pfunde, Shillinge und Pence Weise zu besprechen, daß böswillige und unreife Geister eine wahrscheinlich den Dank aller Steuerzahler im Herzogthum übersetzt, so wird er für die Zukunft ihnen doch reichlich Zinsen Empfehlung derselben heraushören können, durchaus zurückweiſen müssen. Das Bombenattentat in Barcelona ſteht im schreiendſten eintragen. Gotha einheimsen. Lord Rosebery ist neben dem Unterrichtsminister Acland Widerspruch mit den Grundsätzen einer Bewegung, die die AchEin neues Kampfmittel gegen die Sozial- wohl von den Mitgliedern des Ministerium Gladstone, amung vor dem Menschenleben gestärkt, aber nicht abgeschwächt is as demokratie. Der Oberkirchenrath von Lögen hat folgenden Gelegenheiten eine viel weitblickendere Auffassung und eine thatin Arbeiterfreisen. Er hat bei den verfchiedensten sehen will.+ populärſten in Englisches Haftpflicht- Gesetz. Die Erörterung des Erlaß zum Bet- und Bußtage veröffentlicht: In Erwägung, daß die tiefgehenden Bewegungen der gegen zwei Jahren in einem progreffiftischen Meeting, dem lischen Unterhanse erledigt und die dritte Lesung auf nächsten fäftigere Haltung bewiesen, als alle ſeine Kollegen. Als vor Berichtes über die Haftpflicht Bill wurde heute im engGegenwart auf sozialem Gebiet die Kirche, wie die bürgerliche er präfibirte, die Debatte sich darum brehte, ob die Sozialpolitik Donnerstag anberaumt. Gesellschaft bedrohen, soll das evangelische Volf am Bußtag. den 22. November aufgerufen werden, bein beabsichtigten und des Londoner Grafschaftsraths die Londoner Steuerrate erhöht Donnerstag anberaumt. habe oder nicht, erklärte er, es sei doch wirklich absurd, zu einer sturz von Altar und Thron in Glaubensmacht entgegenzutreten Beit, wo überall Hungeraufstände stattfänden, um Bruchtheile aus Padua: Hier starb D. Ferrari, Sohn des Herzogs Ueber einen sozialistischen Herzog" schreibt man und dazu die Lebensweise des Evangeliums, sowie die theuren von Prozenten des Steuersages zu feilschen. Gestern präsidirte Güter der Reformation zu Schuh und Truz hochzuhalten, er un Kolonialinstitut einer Sigung, in der Lord Deslow über von Galliera, welcher der Stadt Genua 20 Millionen Lire Ferner sollen an diesem Bußtage Gebete geschehen, um VerStaatjozialismus und Arbeitsgefeßgebung in den britischen Dermachte. Der Verstorbene neigte sozialistischen Anföhnung der einzelnen Stände untereinander, damit an stelle ändern der südlichen Halbfugel" referirte und aus seiner Ant- schauungen zu. Er legte den Herzogtitel ab und wies die lebte in Baris ber gegenser Wolf wieder beglüde." der gegenseitigen traurigen Entfremdung der gestörte innere wort auf das Referat mögen folgende Stellen hier folgen: Erbschaft feines Vaters zurück. Er lebte in Paris Friede Wenn die Befolgung dieses Erlaffes nicht mehr hilft, Ich glaube nicht, daß wir irgend etwas dagegen haben als Professor der Mathematik. Ferrari weilte als Verund das werden wir zu Ende der nächsten Woche bestimmt tönnen, wenn in unseren Kolonien( sozialistische) Experimente waltungsrath der Mittelbahn- Bahngesellschaft in Padua, gemacht werden. Wir werden eine gute Babl folcher wo ihn der Tod ereilte. Ferrari hatte das österreichische wissen, dann ist der heutigen Ordnung überhaupt nicht mehr gefesgeberischer Experimente in angestellt Staatsbürgerrecht und das Heimathsrecht in einer deutschen zu helfen. sehen, bevor piele von uns sehr alt geworden. Wir Stadt Nordböhmens erworben." dem ich anzugehören die Ehre baben in einem Körper, Nun, warum sollen nicht auch Herzöge die Richtigkeit habe( das heißt im Londoner Grafschaftsrath), bereits ein gut Theil Versuche in munizipaler Gesetzgebung ge18. ge- des Sozialismus begreifen? Bei dieser Gelegenheit ſet ermacht gesehen, und obwohl es ein Leichtes ist, diese Versuche zu wähnt, daß der gescheiteste Kaiser, den das alte, und der fritifiren, und noch leichter, sich über sie lustig zu machen, glaube gescheiteste, den das neue römische Reich gehabt haben, ich, die Kritifer und Wigbolde sollten sich erinnern, daß selbst, beide freiwillig abdankten: Julian und Karl der Fünfte.Heer hat er sich einem Eintritt in das österreichische wo diese Experimente nicht auf den ersten Blick der feineren Politik gereifter Politiker entsprechen, sie wenigstens das für sich haben, daß fie von Abgeordneten im Geist und auf Veranlassung derer, die sie gewählt, ausgeführt werden, und daß, so sonder bar es denen erscheinen mag, fie die Dinge vom höheren Stand punkt betrachten, die große Mehrheit des gotten auf Beitief Sap regiert werden. Ginwanderung von Aus- tommidem man italieber für die perfchiebenen ad vorzieht, von ihnen ein bischen mißregiert, als von anderen viel fansibaritische Frau und einen einjährigen Sohn Gmin's vor, ländern und Chinesen anbetrifft, so sagte Lord Derer Redner herid Die Frau bestätigte Emin's Ermordung durch Said ben Abed. Agitation gegen diefelbe egoistisch sei, und ein anderer Rebner berichtet, beschloß die Fraktion eine Reihe von Anträgen einStatdebatte beſtimmt hatte- wir haben darüber schon gefſtern bestimmt hatte- wir haben darüber schon gestern meinte, es sei Egoismus, aber aufgeklärter Egoismus. Wenn ich zubringen. Man kam überein, gemäß dem Beschluß des Kölner Ausnahmegesetze gegen die Anarchisten und mög- wohlfituirte Leute davon sprechen höre, daß Klaffen sich Parteitages einen Gefeßentwurf einzubringen, der verlangt, daß lichst schroffes Vorgehen gegen die als Anarchisten ver vom Egoismus leiten laffen, so frage ich mich zuweilen, in jedem deutschen Bundesstaate eine Boltsvertretung besteht, dächtigten Ausländer fordert die französische Bourgeois- welches find denn die Staffen, bie ſich vom Mitruismus, von der die nach den Grundsäzen des allgemeinen gleichen direkten und preffe. Und all' dies wegen des Dynamitattentates in puren hochherzigen Rücksicht für die Interessen anderer leiten geheimen Wahlrechts von allen über 20 Jahre alten StaatsMarseille, über dessen Urheber man nicht im Klaren ist. lassen? Wenn ich höre, daß die arbeitenden Klaffen in Ber- angehörigen ohne Unterschied des Geschlechts gewählt ist. Ein folgung eines bestimmten Zweckes selbstfüchtig handeln, so frage zweiter Gefeßentwurf ebenfalls im Sinne der Kölner Parteibefolgung metter un Eine Aenderung des Gewerkschaftsgesetzes be- ich mich zunächſt, ob nicht ein rechtfertigender Grund dafür vorsings Beſchtlife gefaßt – foll bie Freiheit des Bereins- und Berreitet die französische Regierung vor. Nach ihrem Borgehen liegt, und ob wir von ihnen eine andere Haltung zu erwarten tags- Beschlüsse gefaßt soll die Freiheit des Vereins- und Versammlungswesens und die Aufhebung aller Koalitions gegen die Arbeiterbörse muß man auf ein Polizeigeset geverbote aussprechen. Ein dritter Gefehentwurf soll die Aufhebung des Diktaturparagraphen, die Einführung des deutschen faßt sein. Breßgesetzes und der Gewerbe- Drdnung in Elsaß- Lothringen, mit Aufhebung der diesen Gesezen entgegenstehenden landesgesetzlichen Bestimmungen und Berordnungen verlangen. Viertens soll ein Antrag eingebracht werden, der die gefeßliche Eintheilung der Reichstags- Wahlkreise fordert. Fünftens will man eine Interpellation über die gesetzliche Regelung des Strafvollzugs an den Reichskanzler richten. sdfs metindir shiling dir Graf Hartenau, der frühere Fürst von Bulgarien, bekannter unter dem Namen Alexander von Battenberg, ist in Graz, wo er als General in österreichischen Diensten stand, gestorben. Seine schwankende Politit in Bulgarien ermöglichte trog mancher Sympathien, die er sich erworben, seinen Sturz. Seit Heer hat er sich von jeder politischen Bethätigung ferngehalten. sá eini sell " Emin Pascha's Tod wird neuerdings bestätigt. Der Vossischen Zeitung" wird aus Brüssel gemeldet: Bei der Einnahme des Araberlagers am Lowafluffe fand " berechtigt sind." Auch in England werde sich über kurz oder lang die Noth wendigkeit herausstellen, angesichts der Thatsache, daß immer mehr Länder ihre Grenzen gegen die gänzlich entblößten Einwanderer aus anderen Ländern abschließen, die Frage der Einwanderung solcher Elemente von Neuem in Betracht zu ziehen, wolle man nicht die Lebenshaltung und die Griſtenzbedingungen der eigenen Arbeiterklasse dauernd herabdrücken. Warten wir ab, wie der Schwager der Rothschild's am nächsten Freitag das seitens der Arbeiter in ihn gesetzte Bertrauen rechtfertigen wird. Ben wird. .081 u Parlamentarisches. Die fozialdemokratische Fraktion hat in ihrer ersten Sigung eine Reihe von Beschlüssen gefaßt, die für die Parteigenoijen von Wichtigkeit find Es wurden mehrere Kommissionen gewählt, welche die Gesetzentwürfe und Anträge auszuarbeiten und der Fraktion in ihrer 0194 nächsten Sizung zur Beschlußfassung vorzulegen haben. Der Fraktionsvorstand wurde durch Attlamation in seiner alten Zusammenseßung( Bebel, Meister, Singer) bestätigt. Proben mit dem Proportionalsystem werden gegen wärtig in Belgien gemacht. Am vorigen Sonntag ward in Mecheln eine Scheinmahl vorgenommen und zwar nach zwei verschiedenen Systemen, dem„ System D'Hondt" und dem System Van de Walle", die sich nur durch die mehr oder weniger komplizirte Art der Berechnung unterscheiden. Es ist unmöglich, hier auf die Einzelheiten eine zugehen. So flar der Gedanke des Proportionalsystems s ist, welcher einfach darauf hinausläuft, der Wählerschaft Anarchismus im englischen Unterhaus. Am eine der Proportion", d. h. der abgegebenen Stimmenzahl vorigen Sonntag wurde auf Trafalgar Square in London ber einzelnen Parteien genau entsprechende Zahl von Ab ein Meeting zur Erinnerung an die gemordeten Anarchisten geordneten zu geben so mannigfaltig sind die bis jetzt von Chicago abgehalten. Das Meeting, einberufen von Genoffe Bueb, Abgeordneter für Mülhausen i. E., erschien vorgeschlagenen Formen und Arten der Verwirklichung des einer sog. Freedom Group Freiheitsgruppe, war sehr heute zur Ueberraschung seiner Fraktionsfollegen im ReichsGedankens. Man kann sagen, daß überall, wo das Pro- schwach besucht, jagte aber einigen alten Weibern männ- tag, den man zur Verbüßung einer einmonatlichen Gefängnißstrafe portionalsystem schon eingeführt ist, eine verschiedene Methode lichen Geschlechts solche Angst ein, daß sie die Sache vorigen fern von Madrid" wähnte. Die Staatsanwaltschaft zu Mülzu der neuerdings noch drei neue Monate hinzufamen befolgt wird. Auf der anderen Seite muß aber auch hervor Dienstag im Unterhause zur Sprache brachten. Herrhausen hat auf Antrag Bueb's demselben einen Aufschub der gehoben werden, daß das Hauptziel: die proportionell gleich: Asquith, Minister des Innern, der sich in der Featherstone Strafhaft bewilligt zwecks Theilnahme an den Reichstags- Vermäßige Vertretung mit allen Methoden erreicht wird. Bei Affäre sehr schlecht benommen hat, machte bei dieser handlungen. Das ist der erfte derartige Fall in unserem Hause." dem Mechelner Cxperiment kam bei beiden angewandten Gelegenheit etliche vergangene Sünden gut. Er erklärte 1988 Syſtemen aufs Haar daffelbe Reſultat heraus- freilich rundweg, um Meinungen habe die egter in strafbare batte aus Anlaß der geftrigen Präsidentenwahl im Reichstag be Regierung fich nicht zu Zur Präsidentenwahl. Die sozialdemokratische Fraktion sie habe nur einzuschreiten, wenn beHandlungen und eine Verlegung des Gesetzes vorliege. Widerspruch entgegenzusetzen, sie war auch bereit, für die Wahl schlossen, der Wahl des Präsidenten durch Attlamation feinen Sozialreform" in Holland. Die von der hollände ser hier nicht der Fall. Was die Redner von dem bes Präsidenten v. Levezom zu stimmen, nicht aber für die Wahl dischen Regierung eingebrachte Vorlage, betreffend den Schutz heutigen Staat und der heutigen Gesellschaft bächten, der Abg, v. Buol und Dr. Bürklin zu Vizepräsidenten. Die Art der Arbeiter gegen Krankheit und Unfall, beschränkt sich das gehe ihn und die Regierung nichts an. darauf, die Erefutivgewalt zu ermächtigen, die Arbeit in erst nach einer sehr verwickelten Rechnung. " Fabriken und Werkstätten von einer gewissen Ausdehnung, gebracht, einem Konservativen Namens Darling, gab weil er stets nach besten Kräften bemüht war, die Verhandlungen Fabriken und Werkstätten von einer gewissen Ausdehnung, sehr ehrenwerthen Mitgliede", das die Sache zur Sprache bruck zu bringen. Für Herrn v. Levehow stimmte die Fraktion, welche den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften nicht genügen, er den guten Rath, sich etwas bessere Nerven anzuschaffen. unparteiisch zu leiten. Dagegen hat Herr v Buol in der kurzen zu verbieten. Für die Kontrolle wird eine besondere In Wenn man die Anarchisten von den öffentlichen Plätzen ver eine Engherzigkeit in der Handhabung der Geschäfte gezeigt, daß Amtsführung während der Sommerfession eine Schneidigkeit und spektion eingerichtet. treibe, dann hielten sie Winkelversammlungen ab, in denen noch die Fraktion nicht für ihn gestimmt hätte. Gegen den AbgeordDer große englische Kohlenstreik. Daß beide Theile ärger geschimpft würde. Gefährlich seien auch die heftigsten neten Dr. Bürklin liegt die alte Antipathie gegen alle nationaldie Vermittelung der Regierung angenommen haben, wurde Worte nicht, falls sie nicht zu Ungefeßlichkeiten aufforderten. liberale Präsidenten vor, die bisher sich stets durch große Parteibereits gemeldet. Heute findet unter dem Vorsize Lord Gegen ihn selbst den Minister des Innern seien selbstben des Roſeberry's, Ministers des Auswärtigen, im Ministerium gestern in einer Versammlung ſehr arge probungen aus lichkeit auszeichneten. Der schlimmste Präsident dieſer Art war bekanntlich der verstorbene Herr v. Forckenbeck. des Auswärtigen( dem Foreygn Office) eine Konferenz statt, gestoßen und sehr, wenig schmeichelhafte Beschlüsse gefaßt A not- adsdib bei welcher die Arbeiter und Grubenbesitzer durch je worden und schließlich habe man ihn sogar verbrannt Initiativ. Anträge der Freifinnigen Vereinigung. 14 Delegirte vertreten sind., Bielleicht tommt schon auf allerdings nur im Bilde, denn sonst wäre er nicht hier. 1. Den früher schon wiederholt beantragten Gefeßentwurf bedieser ersten Konferenz der Friede zu stande, so daß für Aber damit sei doch höchstens der gute Geschmack verletzt heimen Wahl durch Abgabe des Stimmzettels in einem amtlich treffend Abänderung des Wahlgefeges zur Sicherung der ge eine spätere Konferenz nur noch die Einzelheiten vorbehalten worden, nicht das Gesetz. abgestempelten, mit feinem Kennzeichen versehenen Umschlag und bleiben. Die gesammte Bresse Englands tritt für die Den Tories gefiel das nicht, und es entstand eine ziem- die Ausfüllung des Stimmzettels durch den Wähler, ohne daß er Nothwendigkeit einer Beendigung des Streits ein, und die lich lebhafte Debatte, in die auch John Burns eingriff. von einer anderen Person kontrolirt werden kann( Antrag Barth, gesammte englische Bresse die konservative sowohl als Er erzählte die Borgeschichte des Chicagoer Justizmordes Rickert); 2. den Gesezentwurf betreffend die eingetragenen Berufsdie liberale aller Schattirungen, und die Arbeiterpreffe und führte aus, daß der Anarchismus auch in seiner häß- vereine; 3. einen Untrag, den Reichskanzler aufzufordern, dem selbstverständlich erkennt die Forderung der Arbeiter, lichsten Form nicht aussterben werde, so lange die kapita- Militär- Strafprozeßordnung nach Maßgabe der bayerischen GefeßReichstage baldmöglichst den Entwurf einer einheitlichen deutschen daß die Arbeit zu den Lohnsähen vor dem Streit listische Gesellschaft bestehe. gebung vorzulegen; und 4. den Antrag Goldschmidt betreffend wieder aufgenommen wird, als berechtigt an. Bielleicht können wir das Ergebnis der Konferenz noch in Db Herr Asquith so vernünftig gesprochen hätte, wenn Abänderung des Art. 61 des Algemeinen deutschen Handelseinem Telegramm mittheilen. i film die liberale Regierung für die Neuwahlen des nächsten Gesetzbuches betreffend die Beugnisse der Handlungsgehilfen. Jahres nicht die Unterstützung der Arbeiter brauchte, das Danach sollen die Kündigungsfristen für Brinzipale und Handlungsbiener gleiche sein. Beim Abgange können die Handlungs ist freilich eine andere Frage. gehilfen über die Beschäftigung Unser Londoner Korrespondent schreibt uns über das gleiche Thema: Whit Bezug auf den Kampf der Bergarbeiter hat die Regierung beiden Parteien Lord Rosebery als Vermittler #palis Das hindert. uns aber nicht, zu erklären, daß Asquith fordern. Dieses, jeugnis ist auf Berlangen der pasonings die vernünftigste Rede gehalten hat, die wir bisher noch gehilfen auch auf ihre Führung und ihre Leistungen auszudehnen. Für den Inhalt der Jnierate über: nimmt die Redaktion dem Publikum Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Zum 12. Male: Km 15. November fiarb nach furzen Sanssouci", Castan's Krantenlager mein geliebter Mann, unser Bater des gegenüber keinerlei Verantwortung Die eiserne Jungfrau. Gustav Nimscheck Theater. Mara. Sonntag: Nachmittags- Vorstellung. Berliner Vollblut. im vollendeten 44. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 19. d. Mits., Nachmittags 3 Uhr, Orchester- und Parquet- Loge 2 M., vom Trauerhause, Gerichtstr. 15, aus 223b Die tranernden Hinterbliebenen. Kranken- und Sterbekasse Sonnabend, den 18. November. 1. Rang- Loge 1,50 M., Parquet- Fauteuil statt. Opernhaus. Djamileh. M., 1. Rang- Fauteuil 1 M., 1. Parquet Bajazzi. 1 M., 2. Parquet 70 Pf., 1. Rang Sperr Schauspielhaus. Die Ahrenshoper. fi 80, 60 und 40 Pf., Stehplay 30 pf. Hanuele. Druffches Theater. Der Talisman. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Berliner Theater. Hamlet. Leffing- Theater. Der Andere. Vorher: Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Schwant in 3 Aften v. Brandon Thomas. Freund Felix.. Rekdenz- Theater. System Ribadier. Wallner- Theater. Elite- Vorstellung. Neues Theater. Jugend. frau. Die Bajazzi. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Att In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Die eiserne Jung- D. Adolph Eruft- Theater. Charley's Zante. Vorher: Die Bajazzi. Viktoria- Theater. Die sieben Raben. Meranderplah- Theater. Fedora. Zintional Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Theater Unter den finden. Vorher: Die juten Flinten. Die Gondoliere. Wintergarten. Spezialitäten Vorstellung. V Brichshallen- Theater.SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Borstellung. SpezialitätenKaufmann's Variété. Spezialitäten Vorstellung. American- Theater. American- Theater. Neu! Zwerchfellerschütternd! Nen! Die Gründung Roms in der Mörkernstraße, oder: Die Rache des Gäuserichs. Hochkom. Burleste von Oscar Wagner. Parodie! Ulk! Humor! Am 15, d. M. verstarb unser Rollege und Kaffenmitglied des Vereins der Former. Gustav Nimscheck. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 19., Nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Gerichtstraße 15, aus nach dem 225b Dankeskirchhof statt. Der Vorstand. J. A.: Alb. Mewes. Um rege Betheiligung bittet Allen Verwandten, Freunden und Kottbuserstr. 4a. Jeden Sonntag und Donnerstag: Stettiner Panopticum. Neue Gruppe: Sänger. Huverhoffter Besuch Anfang Sonntags 7 Uhr. Zum Schluß: in Castan's Atelier. Ein gestörtes Etablissement ,, Süd- Ost", Rendezvous. Komisches Ensemble. Entree 50 Pf. Montag: Victoria- Brauerei. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. Waldemarstr. 75. Jeden Sonnabend und Sonntag: Grosser Ball. 5051L* Empfehle meinen Saal sowie zwei Vereinszimmer, 60 und 20 Perf. fassend, auch mit Pianino, zu allen Gelegenheiten passend. C. Ulrich. 3. Wahlkreis. Partei- Versammlung Bekannten hierdurch die tieftraurige am Sonntag, den 19. November, Vormittags 10 Uhr, Nachricht, daß unsere innigstgeliebte in Brochnow's Salon, Sebastianstr. 39. Tochter und Schweſter, Fräulein Clara Wedel am Mittwoch Nachmittag 32 Uhr Tagesordnung: plöglich und unerwartet verschieden ist. 2. Neuwahl der Vertrauensperson, sowie der Preß- und 1. Bericht und Abrechnung der Vertrauensperson. Um stilles Beileid bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Lokal- Kommissionsmitglieder. 3. Bericht der Delegirten vom Parteitage in Köln. 4. Diskussion. Berlin, am 16. November 1893. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr vont Trauerhause, Veteranenstraße 8, aus statt. 205b Allen Freunden und Bekannten, insbesondere den Kollegen meines Sohnes aus der Werkstatt Mauff für die herzliche Beerdigung meines National- Theater. Auftr. jämmtl. Spezialitäten. lieben Sohnes Baul meinen herzlichſten Große Frankfurterstraße 132. Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Sensationelle Novität! Jubiläums- Vorstellung Zum 150. Male: Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Atten von Eugen Brudeus. Kouplets v. Binderer. Musik von Adolph Wiedecke. Regie: Mar Samst.. Vorher: Zum ersten Male: König Winter. Weihnachtsmärchen, mit Gesang und Ballet in 2 Bildern v. Dr. Max Heinzel. Musik von Ferd. Bauer. H. Hummel. Regie: Rasjeneröffnung 6½ Uhr. Anfang der Vorstellung 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, den 19. November, Nach mittags 3 Uhr: Boltsvorstellung zu bedeutend ermäßigten Preisen: Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Atten von Shakespeare. Regie: Max Samst. Wallner- Theater. Nur bis Ende diesen Monats Gastspiel- Enclus des Eden- Theaters sid Direktion: B. Schenk. Größtes phant. Etablissement der Welt. Sonnabend 7½½ Uhr: Gala- Vorstellung. 20 Nummern. Viele Novitäten. Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt. 61/2 Uhr. Dank. Fritz Lauge nebst Familie. Dauffagung. Allen lieben VerUm zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauensperson. 347/20 Arbeiter- Bildungsschule Außerordentliche General- Versammlung am Sonntag, 19. d. M., Vorm. 10 Uhr, in den Arminhallen, Rommandantenstr. 20. Tagesordnung: sche wandten, Bekannten und Freunden für zweier Revisoren. 4. Verschiedenes. ratweil' Bierhallen die herzliche Theilnahme am Grabe meiner lieben, unvergeßlichen Frau, insbesondere der Deputation der Formstecher, Tapetendrucker u. verw. Berufsgenoffen sage ich hiermit meinen herzKommandantenftr.77-79. lichsten Dank. Aelt. u. größt. Etablissem. Berl. Neues Programm. Zäglich von 61/2 Uhr ab: Concert D. ungarisch. Magnaten- Kapelle und Auftreten von Künstlern. Spezialitäten 1. Ranges. Anf. Wochent. 7 Uhr. Entree 15 Bf., reservirt 30 Bi. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., refervirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Regelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Spieler zahlen kein Entree. Carl Koch. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Pass.) Täglich: Theater- u. SpezialitätenVorstellung. am Francis Era a afatifch. Luftapparat Arthur Vallens, der fünfjährige Wunderknabe. Eine alltägliche Geschichte. Charakterbild m. Gesang i. 1 Att Wochentags 7/2 Uhr. Anfang: Sonntags 5½ Uhr. 5 Attractionen. Die blüh. Camelienbäume, Mohrenwäsche, Bid Back in der Luft, TeufelsDruckerei. Kanta Contra: Wunder, Auto- Dafé. Das dunkle Geheimniß. Reise durch das Unmögliche. Ein Tag auf dem Monde. E Prof. Schalkenbach's weltberühmtes elektrisches Orchester. Traum der MorigJungfrau( Musik von Lumbye). Entree 15 und 30 Pf. R. Winkler. Etablissement Morih Im Reiche der Schatten, hochkomische Plas. Buggenhagen. Play. Spezialität. Täglich Gr. Instrumental- Konzert. Metamorphose im Bagno, Luft- Gr. Frühstücts. n. Mittagstisch. wandlerin Miss Edith, Pata morgana, Spezial Ausschant von Pahenhofer Luftspiegelung., prachtv. Weltszenerien, Schönheitsgalerie. Lagerbier, hell und dunkel. An den Wochentagen findet das Der Diamanten- Palast, Konzert in den unteren ReſtaurationsHydraulische Feerie in märchenhafter räumen, Entree 10 Pf., Sonntag in Ausstattung. dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Chromaticecataractapoicile, Säle für Versammlungen, Kommerse, Festlichkeiten 2c. Tableaux vivants 1. 30 Damen. Dekorationen von Gebr. v. Gassel, Bremen. Morgon, vorletzter Sonntag. 2 Monstre- Vorstellungen 2 Kaufmann's Variété um 4 und 72 Uhr. Nachmittags kleine Preise, unverkürztes Programm. Präuscher's MUSEUM anatomisches Friedrichstraße 65a, Ede Mohrenstraße Viel Neues, darunter der Schjußkanal der Kugeln des deutschen Militärs, fünf Körper gehend durch Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends für erwachsene Herren. Dienstag u. Freitag: Damentag. Entree 50 Pig. Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich Grosse Spezialitäten Vorstellung von nur Künstlern I. Ranges: Bernhard Leitner, Athlet- StraftProdukt. m. 2 Pferden. Sbargulap, indisch. Jongleur. Brother Baretti, Ropf auf Kopf- Equilibristen. Hrn.Cordes, Gesangs- Humoristen. Mr. Edgar Jones, mufit. Clown. Emmy Hoffmann's Flora- Truppe, 6 Damen. Clara Birkholz, Kostüm Soubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anjang 8 Uhr. Entree 50 Pi. A. Zimmermann. JESUS 1. Fortsetzung der Statutenberathung. 2. Borstandswahl. 3. Wahl 403/20 Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Aufnahme neuer Mitglieder, sowie Entgegennahme von Beiträgen und rückständigen Bons findet statt. 2000 i 224 Verein der Maschinisten und Heizer Berlins. Der tiefbetrübte Gatte Chr. Meier, und fünf unmündige Kinder, Schwedteritr. 35. Kaufmann's Variété am Stadtbahnhof Alexanderplatz" ( Königs- Kolonaden). Sonntag, den 19. November cr., Mittags 12 Uhr: Gr. Wohlthätigkeits- Matinee, Vorstellung und Konzert. Auftreten des gesammten KünstlerVersammlung am Sonntag, den 19. Nov., Nachmi. 5 Uhr, Schultheiss Brauerei- Ausschank, Neue Jakobstr. 24/25. Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gegeben. Der Vorstand. Verband der in Buchbindereien, 298/2 der Papier- und Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäft. Personals von Kaufmann's Bariété, Montag, den 20. November, Abends 8½ Uhr, bei Volk Arbeiter und Arbeiterinnen, Mitgliedschaft Berlin. veranstaltet von Der Gelbgießer Gefellenschaft zum Besten der Unterstüßung erkrankter, hilfsbedürftiger Kollegen und deren Familien. Billets à 30 Pf. find zu haben bei den Kollegen an der Kontrolle. Zu einer recht starten Betheiligung, Alte Jakobstraße 75: edit Mitglieder- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Alfred Bernstein. 2. Abrechnung vom Sanssouci- Vergnügen. 3. Mitgliedschaftsangelegenheiten. 120/19 Der Vorstand. wozu Freunde und Gönner eingeladen Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter find, ersucht 2226 Der Vorstand. Circus G. Schumann. Friedrich Karl- Ufer. Vorläufige Anzeige! Einem hochgeehrten Publikum der dynt Berlins und Umgegend. Sonntag, 19. Nov., Vorm. 10 Uhr, in Boltz' Festsälen, Alte Jakobstr. 75: Branchen- Versammlung der Rohrleger und Gehilfen. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Dr. Heymann über: Das Wesen in der Naturwissenschaft. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Beisiger zum Vorstand. 4. Aufnahme neuer Mitglieder, Verbandsangelegenheiten und Ver231/5 fchiedenes. Sonntag, den 19. November 1898, Vormittags 101/2 Uhr: Haupt- und Residenzstadt Berlin be- Branchen- Versammlung d. Feilenhauer u. Feilenschleifer. ehre ich mich ganz ergebenst anzuzeigen, Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Hoffmann über: Waare und daß ich mit meiner Gesellschaft, welche Geld. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder, Verbandsangelegen aus Künstlern und Künstlerinnen heiten und Verschiedenes. 1. Ranges besteht, von Kopenhagen via Lübeck kommend, in den nächsten Tagen in meinem eigenen, neu reuovirten und auf's Glegantefte eingerichteten Circus am Friedrich Karl- Ufer einen Cyclus von Vorstellungen in der höheren Reitkuust, Original- Pferdedresfur und Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Gymnastik eröffnen werde. Da die Künstler und Spezialitäten, welche ich für diese Wintersaison engagirt habe, absolut uen für Berlin find, und Verband der Möbelpolirer lg Berlins und Umgegend. Montag, den 20. November 1893, Abends 8 Uhr, im Lokale Andreasstraße 26: Verbands- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über prinzipielle Gewerbegerichts- Entscheidungen. Referent: B. Franke, Gewerbegerichts- Beisitzer. 2. Antrag, das Weihnachtsvergnügen betreffend. 3. Berlesung der Mitglieder- und Reſtantenliste. 4. Berschiedenes. Der Vorstand. ich namentlich auch Ballet und Panto- Alle Mitglieder werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. mimen in großartiger AusDie Aufnahme neuer Mitglieder und Entgegennahme von Beiträgen fattung bieten werde, so hoffe ich, erfolgt heute Abend von 8-10 Uhr in den Bablstellen: Zehdenickerstr. 2 bei daß die hochgeehrten Bewohner der Ecke; Blumenstr. 38 bei Henke; Oranienstr. 197 bei Mohn; in Rixdorf: Haupt- und Residenzstadt mir und Hermannstr. 118 bei Babenschneider und in Weißensee: Charlottenburgermeiner Gesellschaft auch in dieser und Röhlkestraßen- Ecke bei Klebs. Das Einschreibegeld beträgt 23 Pf., der [ 449/1] Saison das gütige Wohlwollen nicht wöchentliche Beitrag 10 Pf. versagen werden, welches sie mir in früheren Jahren geschenkt haben. Mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst G. Schumann, Direktor. Die Eröffnungs- Vorstellung wird durch Plakate und Annoncen näher befannt gegeben. PassagePanopticum. Nur noch kurze Zeit: Der blaue Mann. Die Affendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. D. O. Achtung! Filzschuharbeiter. Achtung! Große öffentliche Versammlung aller in der Filzschuhbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Druck und Verlag von Max am Sonntag, 19. Nov., Vorm. 91/2 Uhr, bei Herrn Seefeld, Grenadierstr. 33. Tages Ordnung: 451/1 1. Vortrag über das Unfallgefeh. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitations- Kommission. Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. Mittwoch, den 22. November( Bußtag): Herren- Fußpartie nach den Müggelbergen. Treffpunkt in Grünan 258/18 bei Heckert, Friedrich- und Wilhelmstraßen- Ecke, bis 11 Uhr Vormittags. Abfahrt vom Schlesischen Bahnhof Vormittags 8 Uhr 21 Minuten. Abfahrt vom Görliger Bahnhof Vormittags 8 Uhr 35 Minuten. Um zahlreiche Betheiligung erfucht Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Der Vorstand. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 272. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. Sonnabend. den 18. November 1893. 2. Sizung vom Freitag, 17. November 12 Uhr. Eingegangen find: Die Vorlage, betreffend die Bollverhältnisse mit Rußland, sowie verschiedene Berichte. Auf der Tagesordnung steht die Wahl des Präsidium 3 und der Schriftführer. Abg. Graf Hompesch( Zentr.) beantragt, das Präsidium der vorigen Session durch Atklamation wiederzuwählen, und zwar den Abg. von Levehow zum Präsidenten, den Abg. Freiherrn von Buol zum ersten und den Abg. Dr. Bürklin zum zweiten Vize- Präsidenten.( Zustimmung.) Gegen diesen Antrag wird ein Widerspruch nicht erhoben. Die Genannten sind also gewählt. die Wirkung der gesetzlichen Bestimmungen, betreffs Beschränkung der Frauenarbeit in Fabriken. Letztere zwei lauten: 10. Jahrg. = 6. Wahl und Siz der Agitationskommission und der Preßtommission. I. Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, Buschriften, Anfragen 2c. sind zu richten an H. Bienau, thunlichst bald einen Gefeßentwurf vorzulegen, um den Ar- Neumünster, Johannisstr. 7. beitern, entsprechend den kaiserlichen Erlassen vom 4. Febr. 1890, eine geordnete Bertretung zum freien und friedlichen Ausdruck Der Vorstand des Züricher Arbeiter- Bildungsvereins ihrer Wünsche und Beschwerden zu ermöglichen und auch den ersucht uns, folgendes zu veröffentlichen: Am Eröffnungstage Staatsbehörden Gelegenheit zu geben, sich über die Verhältnisse des internationalen Arbeiter Rongresses, der Arbeiter fortlaufend zu unterrichten und mit den letteren Sonntag, den 6. August, wurde das Haus des Arbeiter- BildungsFühlung zu behalten." vereins Eintracht" photographisch aufgenommen. Das Gebäude war bekanntlich mit Guirlanden, passenden Inschriften, den Bildern von Mary und Lassalle prächtig dekorirt und machte einen imposanten Eindruck. Obgleich die Bilder verhältnißmäßig etwas klein, find sie auf der Photographie doch recht deutlich wiedergegeben. Jedenfalls wird mancher Delegirte den Wunsch haben, ein solches Bild zu besigen, weshalb wir mittheilen, daß diese Bilder pro Stück 80 Ct.( Selbstkostenpreis) exkl. Porto vom Vorstand obigen Vereins bezogen werden können. Adresse: Arbeiter Bildungsverein, Eintracht", Zürich. II. Die verbündeten Regierungen zu ersuchen; Erhebungen darüber zu veranstalten: 1. wie die Beschränkung der Arbeitszeit der Arbeiterinnen (§ 137 der Gewerbe- Ordnung) in wirthschaftlicher, gesundheit licher und sittlicher Beziehung gewirkt hat, 2. welche Erfahrungen auch bezüglich des Verhältnisses an Arbeitszeit und Arbeitsleistung gemacht sind, 3. wieweit die Beschränkung der Arbeitszeit der Arbeiterinnen auf die der Arbeiter zurückgewirkt hat; Präsident v. Levenow: Meine Herren! Mir ist die Ghre, zum Präsidenten des Reichstags gewählt zu werden, schon so oft zu theil geworden, daß ich der Erklärung über die Annahme der Wahl, welche ich hierdurch dankbar abgebe, nichts hinzuzu fügen habe als die wiederholte Versicherung, daß ich mich ernst lich und ehrlich bemühen werde, die Geschäfte des Reichstags und seine Vertretung unparteiisch, gewissenhaft und unter Aufwendung aller meiner Kräfte zu führen( Beifall), und daß ich mich hierbei durch nichts beirren lassen werde, es tomme von außen oder von innen.( Lebhafter allseitiger Beifall.) Meine Herren, ich rechne nach wie vor auf das Vertrauen, die Nach sicht und Unterstübung des Reichstags, die mir bisher noch von feiner Seite vorenthalten wurden. Lassen Sie uns auch an dieser Stelle nichts anderes im Auge haben als das Wohl des tommt. Vaterlandes und die Würde seiner Voltsvertretung.( Lebhafter Beifall.) Abg. Freiherr von Buol( 3.): Meine Herren! Auch ich nehme die Wahl dankbar an und bitte um Ihre freundliche Unterstügung. Ich schließe mich in allen Theilen der Erklärung des verehrten Herrn Präsidenten an und verspreche Ihnen, daß ich mich bemühen werde, seinem Beispiel zu folgen. Abg. Dr. Bürklin( nl.): Meine Herren! Ich nehme die Wahl mit Dank an und bitte gegebenenfalls um Ihre Nachsicht und Unterstützung. Zu Schriftführern werden gleichfalls auf Vorschlag des Abg. Graf Hompesch die bisherigen Schriftführer Abgg. Braun, Cegielsti, Hermes, von Solleufer, Krebs, Kropatiched, Merbach, Pieschel durch Attlamation wiedergewählt. C Der Präsident ernennt zu Qästoren die Abgg. Böttcher( natl.) und Rintelen( 3entr.). Damit ist das Haus konstituirt. Der Präsident macht dem Hause Mittheilung von dem in zwischen erfolgten Ableben des Abg. Freiherrn von Horn stein, dessen Andenken in der üblichen Weise geehrt wird. In Chaux de Fonds( französische Schweiz) wurden die Arbeitervertreter Amiet und Perraud als Großräthe gewählt. Die Gegner hatten es unterlassen, Kandidaten aufzustellen. 4. inwieweit nach den gemachten Erfahrungen eine generelle oder spezielle gesetzliche Beschränkung der Arbeitszeit auch für die Arbeiter nothwendig erscheint und welche Beschränkung; 5. wie die Beschäftigung verheiratheter Arbeiterinnen auf Gesundheit und Familienleben einwirkt; welche weitere gesetzliche Beschränkungen bezüglich der Beschäftigung verheiratheter Frauen möglich und nothwendig erscheinen, inwieweit die Vorschrift der Gewährung einer 1/2 stündigen Mittagspause für-3ehdenick, 14. November. Vom hiesigen Schöffen Arbeiterinnen, welche ein Hauswesen zu besorgen haben, gericht wurden die Genossen Schuhmacher Trapp und Robert (§ 137, Abs. 4 der Gewerbe- Ordnung) jenen thatsächlich zu gute Schmidt wegen Uebertretung der§§ 1 und 12 des Vereinsgesetzes zu je 30 M. Strafe verurtheilt. Ersterer wegen Nichtanmeldung einer Versammlung, letterer als Hedner in betreffenPolizeiliches, Gerichtliches 2c. Die freisinnige Volkspartei hat den Antrag wegen Ent- der Versammlung. schädigung unschuldig Verurtheilter wieder eingebracht. Tokales. Konservative Initiativanträge. Aus dem Schooße der konfervativen Reichstags- Fraktion find zwei neue Anträge hervor gegangen. Die Abgg. Frhr. v. Hammerstein, Frhr. v. Manteuffel Zum Charitee- Boykott. In der am 14. b. M. abge und v. Polenz haben den Antrag gestellt: Der Reichstag wolle haltenen Versammlung der Ortskaffe der Vergolder und Berufs beschließen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, dem Reichsgenossen wurde folgende Resolution angenommen: Die Versammtage einen Gesezantrag vorzulegen, nach welchem Israeliten, die lung beschließt, daß die Kaffe der Charitee feine Kranken zu= nicht Reichsangehörige sind, die Einwanderung über die Grenzen führen soll, bevor die in diesem Institut herrschenden Mißstände des Reichs untersagt wird. Diesen Antrag haben 25 Konservative abgeschafft sind. Ferner hat die Kaffe sich durch eine aus drei unterschrieben. Ferner hat v. Staudy den Antrag auf Revision Personen bestehende Kommission mit der Arbeiter- Sanitätstomdes Alters- und Invaliditätsgesetzes gestellt. Derselbe will die mission in Verbindung zu setzen; der betr. Kommission ist beim Markensystem hervorgetretenen Mißstände beseitigen. hierzu vom Vorstand der Raffe ein Mandat aus zustellen. Die Kommission hat die Pflicht, über die Verhandlungen der Sanitätskommission den Mitgliedern Bericht zu erstatten. Gewählt wurden Mehring, Schütte und Höpfner. Die Abgeordneten Graf Kanik und Graf Mirbach haben, unterstützt von der deutsch- konservativen Fraktion, ihren früheren auf die Währungsfrage bezüglichen Antrag wieder beim Reichstag eingebracht. ** Auf Vorschlag des Präsidenten beschließt das Haus, die Die Abgeordneten Dr. Kropatscheck und Jacobskötter Fachkommissionen wie in früheren Jahren zu bilden; auf An haben die bekannten in der Session von 1892/93 durch die Abfrag des Abg. Richter wird jedoch die Bildung der Budget- geordneten Ackermann, Dr. Hartmann und Dr. Kropatscheck gefommission noch hinausgeschoben, bis sämmtliche Finanzgesetze stellten Handwerkeranträge wieder aufgenommen, unterstüßt von vorliegen. der gesammten deutsch- konservativen Fraktion. Darauf genehmigt das Haus ohne Berathung drei von den Abgg. Freiherr v. Manteuffel, Loge und Förster eingebrachte Anträge, betreffend die Einstellung der gegen die Abgg. Freiherr v. Hammerstein, Förster und Ahlwardt schwebenden Strafverfahren. Ein später eingegangener schleuniger Antrag des Abg. Auer, betreffend die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Abgg. Herbert und Kühn, tommt erst in der nächsten Sizung zur Verhandlung, welche nach dem Vorschlag des Prästdenten am Montag, 1 Uhr, stattfinden soll behufs erster Berathung der Handelsverträge mit Spanien, Rumänien und Serbien. Der Präsident hat auch eventuell die zweite Berathung auf die Tagesordnung gefeßt. * * Die elfaß lothringischen Reichstags- Abgeordneten haben heute im Reichstage nachstehenden Antrag eingebracht: § 2 des Gesetzes vom 4. Juli 1884 über die Verfassung und Verwaltung des Reichslandes wird in folgender Weise abgeändert: Auf den Statthalter gehen zugleich die durch Gefeße und Verordnungen dem Reichskanzler überwiesenen Befugnisse über."( Aufhebung des Dittaturparagraphen.) des Reichspreßgesetzes von 1874. Außerdem beantragen dieselben Abgeordneten die Einführung " In einer am 10. d. M. stattgefundenen Sitzung sämmtlicher Verwaltungsstellen Berlins und Umgegend der Zentralfrankenund Sterbekasse der Tischler" wurde beschlossen, sich dem Boykott gegen die Charitee anzuschließen. Die Orts- Krankenkasse der Buchbinder und verwandten Gewerbe zu Berlin beschloß in ihrer Generalversammlung vom 13. cr. folgendes: Die Verwaltungsbeamten sind verpflichtet, jedem Interessenten die Mißstände in der königl. Charite e vor Augen zu führen und Kranke nur auf ihren ausdrücklichen Wunsch der Charitee zu überweisen. Beide Filialen der Zentral- Krankenkasse der Zabakarbeiter haben sich dem Boykott angeschlossen. Die nächste öffentliche Versammlung, welche sich mit dem Charitee- Boykott beschäftigen wird, findet Mittwoch, den 22. November, Abends 8 Uhr, bei Brochnow, Sebastianstraße 39, statt. Die Kommission der Krankentassen wird über ihre Thätigkeit Bericht erstatten. Ausführliche Tagesordnung folgt in Annoncen und an den Anschlagsäulen. Die Fraktionsliste des Reichstags ist heute ausgegeben Die Vortheile der Haudindustrie und der billigen worden. Danach zählt die deutschkonservative Fraktion 67, die Abg. Freiherr v. Manteuffel( dkons.) erklärt, daß er gegen Reichspartei 28, die antisemitische deutsche Reformpartei 18, das Arbeitskräfte. Die„ Landeshuter Leinen- und Gebild- Weberei die Tagesordnung nichts einzuwenden habe, daß er aber schon Bentrum 100, die Polenfraktion 19, die nationalliberale Frattion 52, F. V. Grünfeld", die neben ihrem Fabrikations- und Stammjezt darauf aufmerkjani mache, daß seine Freunde die Kommissions- die freisinnige Vereinigung 13, die deutsche freisinnige Volks: hause in Landeshut( Schlesien) hier in Berlin, in der Leipzigerberathung beantragen werden und daß sie sich der Hoffnung hin- partei 23, die süddeutsche Volkspartei 11, die Sozialdemokratie Straße, ein Verkaufshaus unterhält, schickt ihrer kürzlich ausgeben, daß der Reichstag dem zustimmen werde. für 1893/94 Übg. Dr. Bachem( Gent.) hält die Zeit bis Montag für 44 Mitglieder. Außerhalb des Frattionsverbandes ſtehen 27 Ab ich über die Billigkeit der Grünfeld'ſchen Waaren ausläßt. ihnen Graf zu kurz, um sich über die Handelsverträge zu informiren, nament- Serbert Bismard, Prinz zu Schoenaich- Carolath, Fürst zu Fürsten- Grundsatz der Firma sei:" Bom Guten nur das Beste, zu lich, da die Interessenten noch keine Zeit gehabt hätten, ihre Wünsche berg, Leuß, von Levezow, Liebermann v. Sonnenberg, Pachnicke, Breifen zu glänzen". geltend zu machen. Er bitte deshalb, die Berathung hinauszuschieben Röjice, Sigl. bis Donnerstag. Präsident v. Levetzow hält es für unzweckmäßig, jeht eine so lange Pause eintreten zu lassen, zumal eine Detailkenntniß der Bolltarife für die erste Lesung nicht erforderlich sei. Abg. Dr. Bachem( Gentr.) bleibt bei seinem Bedenken stehen. Präsident v. Levehow bemerkt, daß es nicht in seiner Absicht gelegen habe, sämmtliche Steuervorlagen vor dem Etat zur Berathung zu stellen. Parteinachrichten. und nie auf Kosten der Güte mit billigen Nach wie vor", heißt es dann mir weiter, lasse ich es befonders angelegen sein, die Handwerker Familien ununterbrochen zu beschäftigen, zumal die Aussichten auf Besserung der Nothlage für die Handweberei, troß vielfacher Bemühungen, faum günstiger geworden find. Auch ist es mir gelungen, immer mehr Frauen und W Vom Versammlungsburean der öffentlichen Mädchen zur Beschäftigung mit Näherei und Stickerei in der Präsident v. Levezot erklärt auf eine Anfrage des Parteiversammlung des III. Hamburger Wahl- Hausindustrie heranzubilden, und bin ich dadurch in der Lage, Abg. Rickert die Aufstellung eines Geschäftsplanes für unmög- reises geht uns folgende Resolution zu, welche in fertige Wäsche jeder Art bei bester Arbeit zu billigen Preisen zu lich; er fönne einen Geschäftsplan erst aufitellen, wenn er sich obiger Versammlung im Anschluß an den Bericht der Delegirten liefern." Die Firma beschäftigt also die Handweber- Familien über alle Vorlagen informirt habe, die bis jetzt noch garnicht ein- zum Kölner Parteitag beschlossen wurde: nicht, wie es nach dem ersten Satze scheinen könnte, aus purer gegangen seien. Vorläufig habe er die Empfindung, als wenn" In Erwägung, daß die Parteigenossen über die Noth- Barmherzigkeit, sondern weil sie durch die Hausindustrie in den Stand die erste Berathung der allgemeinen Finanzvorlage der ersten Bewendigkeit und Zweckmäßigkeit, neben der Zugehörigkeit zu gesetzt wird, beste Arbeit zu billigen Preisen zu liefern. Das sind rathung des Etats vorausgehen müsse. der sozialdemokratischen Partei, gleichzeitig einer Gewerkschafts- die Vortheile der Hausindustrie für den Fabritant! Aber die Abg. Richter( freis. Bp.) hält ein solches Verfahren für vereinigung anzugehören und dieselbe zu fördern, zweierlei Firma geht in Befolgung des Grundfazes, nicht auf Kosten der unzweckinäßig. Um zu der Steuerreform Stellung zu nehmen, Meinung sein tönnen, diese getheilte Meinung aber auf dem Güte der Waaren, sondern auf Kosten der Arbeiter und müßte man doch erst die thatsächlichen finanziellen Verhältnisse Parteitage zu Köln, auf Anregung des Parteivorstandes, durch Arbeiterinnen mit billigen Preisen zu glänzen, noch weiter. fennen gelernt haben, und das sei nur an der Hand des Etats gegenseitige Auseinandersetzung ihre Erledigung finden sollte; Im vorigen Jahre ließ sie durch die" Bolts Beitung"( vom möglich. Der Etat liege vor und könne berathen werden, die hält es die heute tagende öffentliche Versammlung im 26. November 1892) in einem Artikel Ueber Frauenarbeit" Steuervorlagen lägen dagegen noch nicht vor. II. Hamburger Wahlkreise für eine Beleidigung und unter Reklame für ihre billigen Leinenwaaren machen. Nach einem aller Würde, wenn gewählte Genossen in beregter Frage, historischen Rückblick auf die Geschichte des Spinnens und Webens in einer Art und Weise abgethan werden, wie solches hieß es darin über die Lieferung vollständig fertiger Ausgegenüber dem Delegirten unseres Wahlkreises Genossen stattungen durch die Firma Grünfeld:" Hierbei( das heißt bei Legien geschehen ist. der Lieferung des zur Ausstattung erforderlichen Leinens) ob die Wäsche nicht gleich Die Versammlung spricht ihre Entrüstung darüber aus, erfolgten häufig Anfragen, in Landeshut werden genäht und fertiggestellt fönne, daß der Parteitag es zugelassen hat, der Parteileitung, namentlich dem Genossen Auer Ausdrücke zu gestatten, die wobei durch die allgemein bekannte Billigkeit der schlesischen nur geeignet sind unseren Gegnern Wasser auf die Mühle Arbeitslöhne bedeutende Vortheile erwachsen müßten. Grünfeld zu gießen, ohne dagegen Protest zu erheben. Die Ver- ging im Interesse seiner Kundschaft hierauf ein, und diese ersparte Als derartige Anfragen fich fammlung protestirt ganz entschieden dagegen, daß der thatsächlich erhebliche Beträge. Genosse Auer fich als Richter und Aburtheiler des ge- mehrten, richtete die Firma in ihrem weit verzweigten Betriebe wählten Delegirten Legien in einer Weise geriren durfte, eine besondere Abtheilung für Brautausstattungen" ein, hält welche als anständig nicht mehr gelten kann. demgemäß eigene Arbeitssäle für Zuschneiderei, Näherei und Die Versammlung beschließt, diese Resolution im Vorwärts" Stickerei von Wäsche aller Art und liefert Trousseaux vom einfachsten bis elegantesten Gen Genre im Landeshuter und Berliner Hause unter Berechnung der billigsten Fabrikpreise für die verarbeitete Leinewand! Das sind die Vortheile der ,, bekannten Billigkeit der schlesischen Arbeitslöhne" für die Kundschaft aus der besitzenden Klasse! Nachdem nochmals der Abg. Dr. Bachem für Hinausschiebung der Berathung eingetreten ist und der Abg. Hammacher( ul.) erklärt hat, daß, obwohl seine Freunde zur Berathung am Montag bereit feien, sie den Wünschen anderer Parteien gemäß mit der Hinausschiebung der Berathung einverstand en seien, beschließt das Haus, die erste Berathung der Handels verträge erst am Donnerstag zu beginnen. Schluß 1 Uhr. Nächste Sigung Donnerstag 1 Uhr( Handelsverträge). zu Parlamentarisches. veröffentlichen. im " ug Juitiativanträge der Zentrumsfraktion. Die Zentrums- Die Parteigenossen der Provinz Schleswig fraktion des Reichstages hat außer dem Antrag auf Aufhebung Holstein, des Herzogthums Lauenburg, des des Jesuitengesetzes noch eine Reihe weiterer Anträge eingebracht: Fürstenthums Lübeck und freien Hansastadt Zunächst sämmtliche bereits in der vorigen Session erhobenen, Hamburg berufen ihren diesjährigen Provinzial- Parteitag welche aber wegen des damals sofort nach Annahme der Militär- nach Iheboe ein. Derselbe soll am Sonntag, den 14. Januar vorlage erfolgten Schlusses nicht mehr zur Berathung famen. Tivoli J Behoe eröffnet werden. Es sind das die Anträge auf Abänderung des Invaliditäts- und Als provisorische Tageordnung ist feitgestellt: Altersversicherungs- Gesetzes und der Unfallversicherungs- Geseze; ferner der Antrag auf Einführung des Handwerks- Befähigungs nachweises, auf Beschränkung des Haufirhandels, auf Erlaß eines Gefeßes, betreffend die eingetragenen Berufsvereine und betreffend Abänderung der Konkursordnung. Außerdem wurden heute zwei weitere Anträge Hiße eingebracht: 1. auf Errichtung von Arbeiterkammern und 2. Veranstaltung einer Enquete über 1. Abrechnung und Bericht der Agitationskommission. 2. Bericht der Breßkommission. 3. Bericht der Vororte der einzelnen Wahlkreise über ihre Thätigkeit. 4. Die Stellung zu den Kommunal- und Landtagswahlen. 5. Berathung und Beschlußfassung über die eingegangenen Anträge. Vermittlungs- Vampyre vor dem Gewerbegericht. Eine Frage von prinzipieller, weittragender Bedeutung soll dieser Tage vor dem Gewerbegericht zur Entscheidung gelangen. Betanntlich haben sich zwischen Arbeiter und Arbeitgeber die Vermittlungs- Vampyre eingenistet, die im Interesse des Arbeitgebers den Lohn der menschlichen Arbeitswaare möglichst drücken und die Arbeitsbedingungen erschweren, sich selbst aber von den Arbeitern möglichst hohe Provision zahlen lassen. Auf den meisten Karten, die diese Vermittler den Arbeitern zwecks 3 weisung an den Arbeiter übergeben, befindet sich der Vermerk Kündigung findet nicht statt". Die Karte wird sowohl vom Vompyr wie vom Ausgesaugten unterschrieben. Ein so ange- fallen Stationen, Wärterhäuschen, Geleisübergängen durch fort- Daß Versprechen und Halten bei einem Theil der Unternommener und ausgeräuberter Arbeiter wurde kurz nach Ein- währendes Läuten voraus an. Ferner ist eine beständige tele- nehmer grundverschiedene Dinge sind, erfuhr dieser Tage ein tellung ohne Weiteres entlassen. Er hat nun eine Klage auf phonische Verbindung aller ein Geleise befahrender Büge unter: 3immerer, der von seinem Herrn" zu einer eigenartigen Eselei Entschädigung wegen Nichteinhaltung der vierzehntägigen Arbeits- einander, wie mit den einzelnen Stationen, Bahnwärterbuden verleitet worden war. Der Bauunternehmer H. in Weißensee seit eingereicht. Sein Anspruch erscheint troß der scheinbaren ermöglicht. Von dem Prinzipe ausgehend, die fahrenden Loko hatte eine Polizeiftrafe von 14 Tagen im Rummelsburger Geschriftlichen Abrede des Ausschlusses einer Kündigung berechtigt. motiven mit dem Bahnförper in beständigem elektrischen Kontakt fängniß abzubüßen, die er vor etwa 4 Wochen antreten sollte. Denn lediglich eine Verabredung zwischen Arbeiter und Arbeit halten, geber oder deffen Vertreter im Betriebe vermag bie bänder gleitende Grünber unter den Maschinen drei über Eiſen- Der Bauunternehmer beredete nun einen seiner jungen Gefellen, Stahlbürsten angebracht, war auf den doch ihn die 14tägige Baſt abzumachen. Man wurde gefebliche 14tägige Kündigungsfrist zu ändern. Der Vampyr Schienen lagern, aber doch von ihnen isolirt sind. Von diesen handelseinig und H. verpflichtete sich, seinem Doppelgänger bei handelt zwar im Interesse des Arbeitgebers( und im eigenen), Eifenbändern dient das mittlere vorwiegend dem Telephon, die Antritt der Strafe 50 M. zu zahlen und die gleiche Summe aber nicht er cutyuffies Unternehmers. Sollte er das beiden andern sind in Abständen von einem Kilometer alter sollte der Geſelle nach Beendigung der Strafzeit erhalten. Mit fein, so mußte er ausdrückliche, schriftliche Vollmacht zur nirend so verbunden, daß von Absperrung zu Absperrung, sobald den nöthigen Papieren feines Unternehmers versehen, wanderte Vertretung des Arbeiters haben. Ueberdies hätte er dann feine zwei rollende Körper fich innerhalb derselben befinden, Strom- der, Pseudo- Bauunternehmer wohlgemuth nach Rummelsburg er nehmen und trat in dem dortigen Gefängniß die Strafe an. Auch Provision vom Arpen, iemand kann, ohne schluß und Bremswirkung eintritt. das Strafgesetzbuch mehr als mit dem Mermet zu streifen, zwei ob und n Das Schöneberger Gewerbegericht hält durchschnittlich alle 14 Tage eine Sigung ab. Es besteht aus 13 Arbeitnehmern, 13 Arbeitgebern und 3 Bureaubeamten, die als Vorsitzende fun giren. Eine schnellere Erledigung der Klagen durch Anberaumung von mehr Sigungen erscheint wünschenswerth. Ueber den Inhalt der dortigen Verhandlungen berichten wir nur dann, wenn prinzipiell wichtige Entscheidungen ergehen. sid = 914 19 sado saun ada kann das Stalenderjahr 1894 Berlins Für Haufirer. Diejenigen hiesigen Ginwohner, welche für die Ehefrau des Gesellen wußte um die Angelegenheit, denn bei für einem Besuche thres Gatten in der unfreiwilligen ZurückgezogenParteien sein. Endlich von Fall zu Fall zu ermägen sein, herziehen zu betreiben beabsichtigen, zu welchem sie nach§ 55/ beit gab fie sich den Beamten gegenüber als Frau Bauunternehmer H. aus. So waren die 14 Tage verbüßt und der erste Uuerfahrenhrit des Arbeiters dahin mißbrauchte, daß er diesem ihrem eigenen Interesse unverzüglich anzumelden. Die betreffen Belohnung auszahlen zu lassen. Aber da fam er schön an; die achten sind. Ein Kerl, der die Nothlage, möglicherweise auch die werbescheines bedürfen, werden aufgefordert, das Gewerbe in Gang des Zimmermannes nach seiner Entlassung aus der StrafH. um Rest seiner eine Stelle verschaffte, aus der derfelbe fofort entlassen werden den Gesuche sind bei dem hiesigen Polizeipräsidium einzureichen. 50 m. wurden ihm rund weg verweigert, ja der BauunterTann und für diese Vermittelungs Thätigkeit sich eine oft einen halben Tagelohn übersteigenden Betrag zahlen läßt, ist ein Die Jufluenza graffirt in besonders heftiger Weise im nehmer drohte seinem„ Substituten" mit einer Anzeige wegen Erwucherischer Vampyr. Darüber war man in der Wucher- Kom- Norden Berlins. Namentlich die arbeitende Bevölkerung hat pressung. Wüthend ging der Zimmergeselle heim und brachte der der der mission einig. Es würde, also Sache der Arbeitervertreter sein, unter der tückischen Krankheit schwer zu leiden. Auch ein Todes bald darauf die ganze Angelegenheit zur Kenntniß der Weißendie Höhe der Provision festzustellen und anzuregen, daß dieser fall ist bereits in der Putbuserstraße zu verzeichnen, wo ein feeer Behörde. Jebt ist gegen den Bauunternehmer, den ZimmerVampyr von Amtswegen der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung Schuhmachermeister vorgestern der Krankheit erlegen ist. Außer gesellen und dessen Ehefrau die Untersuchung eingeleitet. überwiesen werde. Solchen gemeinschädlichen Subjekten das dem liegen noch 3 Kinder des Verstorbenen an derselben KrankAusbeutungshandwerk zu legen, erscheint weit verdienstlicher, als heit darnieder. Frau Dina Sternecker, die Ehefrau des flüchtig gejod lopbig yet nur jene Sorte wuchernder Gauner zu faffen, die einem Offizier, der Die beste der Welten. Am Donnerstag Nachmittag gegen verhaftet und bereits in das Untersuchungs- Gefängniß in Moabit wordenen Restaurateurs Rudolf Sternecker, ist am Mittwoch sie hat reinlegen wollen, über" war 5 Uhr hörte die Frau Meyer, wie aus der Wohnung der früher eingeliefert worden. Wie wir hören wird ihr ein Vergehen Bäckermeister Dehmelt'schen Eheleute heraus, die mit ihr im gegen§ 212 der Reichs Konkursordnung gur Last gelegt, die vierten Stock des Hauses Naunynstr. 6 auf demselben Korridor Sache soll aber mit der Konkursangelegenheit ihres Ehemannes wohnen, Stöhnen und Aechsen drang. Sie eilte hinzu und fand nichts zu thun haben. Sie hat bereits einen Vertheidiger, den die 50 Jahre alte Frau Elise Dehmelt sich vor Schmerzen Rechtsanwalt Dr. Ivers, angenommen. krümmend. Die Krante konnte noch angeben, daß sie Strychnin zu sich genommen habe, um sich zu vergisten, und es wurde auch Der Forderung auf Vermehrung der sogenannten eine Tasse mit Ueberresten des Mittels auf einem Tische Arbeiterzüge foll, wie es heißt, demnächst Rechnung getragen stehend bemerkt. Ein Arzt, der zur Stelle gebracht wurde, konnte werden. Sobald die dritten und vierten Geleiſe fertig gestellt Die ästhetische Ban: Deputation. Die mehrfach nach feine Rettung mehr herbeiführen: Frau Dehmelt war alsbald feien, würden die Ring- und Stadtbahnzüge in den Hauptgesuchte Erlaubniß um Aufstellung von Briefmarken- Automaten todt. Anlaß zum Selbstmord haben Nahrungssorgen gegeben, verkehrszeiten alle fünf oder zehn Minuten verkehren. Leider ist bisher immer nur verweigert worden, weil angeblich ein Be Die Dehmeltschen Eheleute hatten früher eine Bäckerei, doch tritt dieser Zeitpunkt erst in Jahresfrist ein. Bis dahin sollen dürfniß nicht vorhanden sein soll. Zu diesem feltsamen Grund wurde der Ghemann krank, und mußte seinem Berufe entfagen. die Arbeiterzüge vermehrt werden, soweit es die Sicherheit des hat sich neuerdings noch ein anderer gesellt, der noch erstaunlicher Darauf beschäftigte er sich bei einem Maler als Arbeiter, bis er Betriebes zuläßt". wirken dürfte; die Baudeputation hat nämlich herausgefunden, auch diese Stellung verlor. Nun zogen beide Eheleute mit bſt Ueber die gräflich Reischach'sche Brauerei in Stralau daß durch allzu umfangreiche Besetzung der Straßen mit Bau- auf den Straßen umher, fonnten aber wegen kränklichkeit auch ist abermals der Konkurs eröffnet worden. Der Brauereibetrieb werken solcher Art das Straßenbild zu sehr beeinträchtigt würde. diesem Erwerbszweig nicht mehr nachgehen. Da nun beide Ghe ist eingestellt. Die Einverleibung von Vororten in die Stadt Berlin gatten vergeblich andere Arbeit suchten, so griff die Ehefrau in betreffend, hat der Oberpräsident an den Magistrat ein Schreiben ihrer Berzweiflung schließlich zum Gift. Der Antrag des Stadtverordneten Weiß und Ge gerichtet, infolge dessen es nothwendig wird, daß die städtischen Satte Moralisten. Bürgerliche Blätter wiffen zu erzählen, soll, daß innerhalb des Berliner Weichbildes Wild, genoffen, wonach durch eine Polizeiverordnung bestimmt werden Behörden nochmals in die Berathung über diesen Gegenstand daß in dem Berliner Vororte Groß- Lichterfelde seit einiger Zeit fch I a chtetes Geflügel und Krebse nur nach Gewicht eintreten. Voraussichtlich wird die hierfür bereits bestehende fich arme Kinder billige Frühstückssemmeln zu verschaffen wissen. verkauft werden dürfen, ist von dem zur Vorberathung des Angemischte Deputation sich zunächst mit dieser Angelegenheit zu Die betreffenden Kinder, so wird gesagt, begeben sich des trages von der Stadtverordneten- Bersammlung niedergefesten beschäftigen haben. Morgens, nachdem die Bäcker der das Frühstück abgeliefert haben, Ausschusse in seiner am Dienstag abgehaltenen letzten Sizung Trollig. Unsere Bourgeois, die in Staunen und Be in offenstehende Häuser, entnehmen den gewöhnlich an den abgelehnt worden. O wunderung vor jedem buten Rock fatbuckeln, lamentiren in ihren Rorridorthüren hängenden Frühstücksbeuteln einige Semmeln und Es sollen also nur Brot und Backwaaren nach Gewicht verBlättern fämmerlich über die ungehenere Verkehrsstockung, die entfernen sich geräuschlos, um nach einigen Tagen die Wieder: fauft werden. of no end i die wegen der Refrutenvereidigung erfolgte Absperrung der holung dieser Untugend folgen zu laffen. Zum Schlufje heißt Hauptverkehrsadern Berlins mit sich gebracht hat. bezüglichen Notiz Bie jest iit Polizeibericht. Am 16. b. M. Nachmittags fiel einem sollten sich die Heuchler, wenn ihnen das herrliche Striegsheer man den mißrathenen Kindern noch nicht auf der Spur! Der Kutscher im Haufe Birkenstr. 17 ein etwa 250 kilogramm sollten sich die Heuchler, wenn ihnen das herrliche Kriegsheer artige Fälle sollen sogar bei uns in Berlin vorkommen, und schweres Spritfaß, daß er in den Keller schaffen wollte, nicht einmal eine Stunde Geschäftssteckung werth ist. werden überall vorkommen, da das Bolkselend überall zu auf das Bein, daß er einen schweren Schenkelbruch erlitt. In Aus dem Reiche des Herrn Thielen. Die Wagenöffner finden ist. Wenn arme und hungrige Kinder ihren Hunger ihrer Wohnung, in der Naunynstraße, vergiftete sich eine Frau und Wagenschieber auf dem hiesigen Anhalter Bahnhofe arbeiten dadurch zu stillen suchen, daß sie aus den Frühstücksbeuteln Der mittels Strychnins. Vor dem Hause Michaelfirchplatz 2 in zwei Kolonnen je zwölf Stunden in der Weise, daß die eine Besitzenden eine Semmel entnehmen stehlen" sagen die fatten wurden die Pferde eines Geschäftswagens scheu und gingen von Morgens 6 bis Abends 6 Uhr, die andere umgekehrt be: Tugendbolde und verzehren, so nennen dies die Bestohlenen" durch. Hierbei wurde der Kutscher vom Bock geschleudert und so schäftigt wird. An jedem Sonnabend wird nun ein Wechsel eine Untugend" und die Stinder„ mißrathen", verfolgen diefelben bedeutend verlegt, daß seine Ueberführung nach dem Krankenbeider Kolonnen vorgenommen. Dies geschieht in der Weise, daß mit Polizei und leiten sie auf den Pfad der Verbrechen. Noth hause erforderlich wurde. Abends erschoß sich ein Mann auf die eine von Morgens 6 bis Abends 10 Uhr im Dienste bleibt, tennt bekanntlich kein Gebot. Daß die Kinder nur aus Hunger der Treppe des Hauses Krausnickstr. 18. In der Nacht zum die zweite von Abends 10 bis Sonntag Nachmittag um 2 Uhr handeln, beweist der Umstand, daß sie den Frühstücksbeuteln nur 17. d. m. vergiftete sich eine Frau in ihrer Wohnung, in der arbeitet, daß dann wieder die erste Abtheilung bis zum einige Semmeln entnehmen, ausreichend, um ihren Hunger und Emdenerstraße, mittels Karbolsäure. Im Laufe des Tages Montag Morgen um 6 Uhr in Thätigkeit tritt, von vielleicht den Angehöriger zu stillen, die übrigen aber den fanden vier Brände statt. wo ab dann wieder der zwölfstündige Dienst beginnt, hungrigen Reichen belassen. Wären sie schlechter Gesinnung, fo pulloni sid ja 19 Eine der Kolonnen bat aljo zweimal hintereinander je einen würden sie den ganzen Beutel nehmen. Hungernde Kinder find Normalarbeitags von 16 Stunden Tauer, die andere einmal. bas traurige Produkt der heutigen Zustände. Satte Moralisten In der nächsten Woche wechseln die Rollen. Wenn nun auch wagen es, solche armen Geschöpfe öffentlich an den Pranger zu Pausen zum Essen gewährt werden, so ist doch die Arbeitszeit stellen, wo sie selber eher hingehörten, denn eine solche Handlungsals eine ganz enorme zu bezeichnen, Dabei beziehen die Beweise ist eine viel größere, untugend", als diejenigen der armen, amten ein Einkommen von 2,20 bis 2,90 m. täglich, erreichen hungrigen,„ mißrathenen"" Kinder! is s Vom Reichsgericht. Das Reichsgericht verwarf die Revision des Redakteurs des Sozialist", Lücke, der wegen angeblichen aber den letzteren Satz erst nach 8 Jahren. Die Abzüge für Bor die Lokomotive eines 3nges geworfen hat fich Ausgleitens eines Artikels in das Netz des§ 130 des Str.-G.-B. Kranten, Juvaliden- und Pensionskasse betragen monatlich gestern( Freitag) Morgen um 62 Uhr der 49 Jahre alte städtische mit 2 Monaten Gefängniß beschwert ist, desgleichen die Revision etwa je 3,50 W. Jn ähnlicher Weise werden auch die Beamten Behrer Otto Bärwolff. Um die genannte Zeit betrat ein gut- der Staatsanwaltschaft gegen ein Urtheil des hiesigen Landbei der Güterabfertigung überlastet, indem sie an bestimmten gefleideter Mann auf dem Echlesischen Bahnhofe den Bahnsteig gerichts, das den Pantoffelmacher Jäschte von der unhaltbaren Tagen von Nachmittags 2 bis zum nächsten Morgen un 5 Uhr für den Stadtverkehr und stellte sich zwischen den beiden dort Antlage eines Ausgleitens in§ 130 Str.-G.-B. hatte freisprechen ununterbrochen im Dienst bleiben. Dabei ist, wie es heißt, ftebenden Buden auf. Als nun der Südringang in die Halle müffen. im vorigen Jahre ein Theil der letzteren Kategorie entlassen einfuhr, sprang Bärwolff vor die Maschine. Da Niemand auf Das sozialdemokratische Flugblatt für Schlesien und dung sid redit( 6) worden aus Mangel an Beschäftigung. ihn geachtet hatte, so gelang ihm seine Absicht: er wurde von Posen vor dem Neichsgericht. Das Flugblatt war durch den Buffern gefaßt und eine Strecke mit gestoßen. Als endlich Genossen Tischlermeister Hermann Stolpe aus Gründer Zug zum Stehen gebracht war, lag der Unglückliche vor den bergin Schweidnitz verbreitet. Ge enthielt unter Rädern der Lokomotive. Das linke Bein war ihm gebrochen und anderem folgende Darlegungen:„ Die Großgrundbesizer der Kopf wies schwere Verwundungen auf; trotzdem war aber führen ein arbeitslofes Dasein, ein unverdientes, frivoles und noch Leben in den Körper. Man brachte den Berlegten nach unittliches Genußleben im schönsten Theile der Welt auf Kosten der Bahnhofs Polizeiwadhe, wo er aber, troydem ein Arzt hinzugezogen wurde, nach etiva anderthalb Stunden verschied. Vet ihm wurde ein Brief gefunden, der an seine Geschwister in Berlin gerichtet ist und als Veranlassung zum Selbstmord un glückliche Familienverhältnisse angiebt. Schämen Schlechte Geschäfte scheint die Verwaltung der Stadt und Ringbahn mit ihren Reklame Unternehmungen zu machen. Bekanntlich sind an den Wänden, welche sonst zweckmäßigerweise Fahrpläne bedeckten, zur Aufnahme von Reflameschildern be nimmte große Tafeln angebracht worden. Dieselben bedecken sich jedoch nur sehr spärlich mit Anfündigungen, die meisten Tafeln find überhaupt noch leer. Bielleicht sieht sich die Bahnverwaltung dadurch veranlaßt, die Fahrpläne wieder auszuhängen, die namentlich auf den Fernbahnhöfen sehr entbehrt werden. c3 Dann in der Vielfache Klagen werden noch immer über die Un 3. Hoch klingt das Lied vom braven Mann. Als der in zulässigkeit der auf den Stadtbahnhöfen aufgestellten Billet Moabit wohnhafte Arbeiter 8. am Freitag Morgen gegen fünf Automaten laut. Dieselben tafsiren wohl, so schreibt uns Uhr den Schiffbauerdamm passirte, hörte er einen etwa dreißig ein Berichterstatter, mit großer Präzision ihre Nickel, geben aber jährigen Mann aus den Fluthen der Spree heraus um Hilfe in zahlreichen Fällen keine Fahrkarte heraus. So funktionirte Tufen. 3. entledigte sich sofort seiner Oberkleider, sprang ins auch am Mittwoch Vormittag der auf der Station Bellevue auf dem dieser, der anscheinend der sogenannten besseren GesellschaftsWasser und trug den vor Kälte fast Erstarrten ans Land. Nach gestellte Automat nicht; der Nickel verschwand zivar, aber es schicht angehört, in einem in der Nähe befindlichen Kaffeelofal fam weder ein Billet zum Vorschein, noch gab der Apparat wie es in Fällen, wo derselbe außer Thätigkeit sich befindet, sonst geschieht, der Spende wieder heraus, weniger bemittelte Lente namentlich, die vielleicht ihren legten Groschen daran geben, können dadurch in die größte Verlegenheit gebracht werden. Abhilfe thut hier dringend noth. 1998 on dire Toning and nitrat med des Schweißes der Bauern und Arbeiter, welche zu einem unmenschlichen und unwürdigen Dasein verurtheilt sind. Jeder Großgrundbesitzer, welcher sich auf diese verbrecherische Weise ein solches Genußleben verschaffe, ist ein unmoralischer Mensch. Wie unmoralisch müssen aber erst die Gesetze sein, welche solche Bu stände santtioniren." Stolpe wurde angeklagt, zum Widerstande gegen die Staatsgewalt aufgereizt, sowie erdichtete Thatsachen, wissend, daß sie erdichtet, öffentlich verbreitet zu haben, um eine Staatseinrichtung verächtlich zu machen. Das Landgericht zu Glogau sprach ihn zwar am 3. Juni d. J. von der ersten Bergehens nach§ 131 des St.-G.-B., indem es die Angaben des Anklage frei, bestrafte ihn aber wegen des zweiten angeblichen Flugblattes als Lügen hinstellte(!) und sogar die angebliche mit trockenen Kleidern versehen war, wollte er seinem Retter ein Noth der Großgrundbesiger in den schrecklichsten 3wanzigmartstück zur Belohnung geben. Der Arbeiter wies das Farben schilderte.() Der Angeklagte Tegte hiergegen NeGeschenk jedoch mit den Worten zurück, daß er für Geld sein vision ein und machte in derselben geltend, das fragliche Leben nicht aufs Spiel gesezt habe. Flugblatt habe nur eine erlaubte Kritik der ländlichen VerEin Attentat auf seine Familie sollte am Donnerstag bältnisse üben und die Beseitigung der Mißstände bezwecken Abend einem Gerüchte zufolge ein Frrsinniger in der Krausnick wollen. Auch das Reichsgericht war der Meinung, daß der Entgleisung. Als vorgestern Nachmittag um 5 Uhr ein straße verübt haben. Es handelte sich nur um einen Selbstmord, Angeklagte nicht die Absicht gehabt habe, eine Staatseinrichtung Güterzug der Nordbahn in den Bahnhof Bernauer Straße ein- der folgendermaßen verlaufen ist: Der 52 Jahre alte Pensionär verächtlich zu machen; es sei überhaupt eine Beziehung der Befuhr, entgleiste infolge der sehr abgenutzten Schienen ein Wagen, Ernst Freitag befand sich seit einiger Zeit als gemeingefährlich hauptungen des Flugblattes zu irgend einer Staatseinrichtung der Glaswaaren und eine große Anzahl geschlachteter Gänse ent- geistestrank in der Irrenanstalt zu Herzberge. Seine Familie, nicht zu erkennen. Vor allem aber habe der erste Richter den hielt. Die Glaswaaren sind sämmtlich zertrümmert und die Mutter, Tochter und zwei Söhne, wohnt hier im dritten Stock Begriff der Thatsache vollständig verkannt. Unter Thatsachen Gänse zerquetscht, da der Wagen auf die Seite fiel. Der Bahn- des Quergebäudes auf dem Grundstück Krausnickstr. 18. Freitag feien nur fonkrete Gefchehnisse, aber nicht allgemeine Kritiken und verwaltung erwächst dadurch ein erheblicher Schaden. Personen war nun aus dem Irrenhause entwichen, indem er über die Urtheile über eine Klasse von Menschen find glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Anstaltskleider andere gezogen hatte, und langte gegen 6 Uhr enthalte das fragliche Flugblatt nicht zu verstehen. Das Keine Eisenbahn- Unglücksfälle mehr? Eine von dem Abends vor der Wohnung seiner Familie an. Da er feinen Reichsgericht erkannte daher auf Freisprechung auch von dem Ingenieur Theodor Perls in Berlin erfundene und ihm in allen Einlaß erhielt, so mußte er wohl annehmen, daß seine Frau ihm angeblichen Vergehen gegen§ 131 des St.-G.-B. §181 Ländern patentirte automatische Vorrichtung zur Verhütung von absichtlich nicht einlassen wolle, zog daher einen Revolver und Eisenbahn Unglücksfällen ist seit dem 18. Oftober auf der von jagte sich eine Kugel in den Mund, die den Tod zur Folge hatte. Marienfelde noch Mahlow führenden Strecke der tgl. Militär- Die Leiche ist dem Schauhause zugeführt. Die Ghefrau batte im Eisenbahn mit bisher gutem Erfolge zur Ausführung gelangt. Anfang dem 6. Polizeibureau gegenüber die Identität des Todten Durch den Apparat sollen fürderhin alle vien gewöhnlicher als ihren Ehemann bestritten, bis aus den vorhandenen Papieren Gisenbahn- Unglüce, wie Busammenstöße, Entgleisungen, Auf- die Persönlichkeit festgestellt wurde. Die Frau ist in dem fönigl. einanderfahren u.. f. w. unmöglich gemacht werden, da in jedem Schloffe beschäftigt. fahrenden Zuge, wenn sich etwa ein oder zwei Kilometer von Arbeiterrifiko. Bom Dache abgestürzt ist gestern( Freitag) ihm entfernt irgend ein Streckenhinderniß befindet, wenn gegen Mittag der Dachdecker Paul Grund aus der Hochstr. 1a. eine Weiche falsch gestellt oder er in ein todtes Geleise ge- Er war auf dem Hause Reinickendorferstr. 60b mit der Ausfahren fein sollte, sofort die Tampspfeife automatisch befferung des Daches beschäftigt, glitt dabei aus und fiel auf zum Ertönen gebracht oder sogar die Bremse selbst den gepflasterten Hof hinab. Der Tod trat auf der Stelle ein, thätig angezogen wird. Auf gleiche Weise wird zu schnelles da der Absturz mehrfache Schädelbrüche zur Folge gehabt Einfahren in Stationen und ein Auffahren auf Bahnhofbuffer hatte. G. ist unverheirathet und der Sohn eines Dachdeckerunmöglich gemacht; auch fündigt jeder sich nähernde Zug fich I meisters. V und etwas anderes Perfon des Kaufmanns Anton Wittig vor der 7. Straffammer Ein Zuhälter gemeinster Sorte stand gestern in der des Landgerichts I. Die Anklage lautete auf Ruppelei, Mißhandlung und Bedrohung. Angeklagter ist der Typus eines arbeitsfräftigen Menschen, welcher zu faut ist, in ehrlicher Arbeit fein Brot zu verdienen und es vorzieht, sich von der Schande sedade ou eines Mädchens zu ernähren. Er hat ein Mädchen, welches er fennen gelernt, zum unfiitlichen Lebenswandel geradezu trainirt, regelmäßige Gelder von ihr bezogen, fie dann durchgeprügelt, wenn die Gelder nicht in genügendem Maße ihm zuflossen und endlich gedroht, fie niederzuschießen, wenn fie ihn verlassen würde. Der Staatsanwalt beantragte 1/2 Jahre Gefängniß, während Rechtsanwalt Dr. Coßmann das Vorliegen einer Bedrohung beftritt. Der Gerichtshof erkannte auf ein Jahr Gefängniß. Mitglied Emil Schulz vom Verein ausgeschlossen, da derselbe| frutenvereidigung gehalten hat, noch länger, als gestern berichtet Soziale Weberlicht. seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. Nächste Mit- wurde. Sie soll gelautet haben: Ihr habt jeht unter Gottes neue Sonnabend, Abends 8-10% Uhr. Dit Schule, Martusstraße 31: Unterricht in Rechnen. Süd- Ost Schule, unterrichtsfächern fönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jetzt im Reichenbergerſtr. 133: Unterricht in: Boltsthümliche Medizin. In allen Laufe des Semesters, eintreten. An die Mitglieder der Orts- Krankenkasse der Ver- gliederversammlung am Dienstag, den 21. November, bei freiem Himmel mir den Eid der Treue geschworen und seid somit meine Soldaten und meine Kameraden geworden. Ihr habt die golder und verw. Berufsgenossen. Kollegen und Kolleginnen: Stabernack, Pücklerstr. 49. Wie Ihr wißt, findet am 20. November b. J. in den Armin- Arbeiter- Bildungsschule. Ehre, in meiner Hauptstadt bei meiner Garde zu stehen, und den ballen, Kommandantenstraße, Abends 8 Uhr, eine Beruf, mich und mein Reich gegen äußere und innere Feinde zu Delegirtenwahl statt. Es ist nun Pflicht eines jeden, nur solche beten. Der Soldat soll nicht seinen Willen haben, sondern Ihr beschüzen. Ich brauche christliche Soldaten, die ihr Vaterunser Kollegen zu wählen, welche für die freie Arztwahl sind und unsere Interessen voll und ganz vertreten. Deshalb agitire ein Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Vorsitzender Ad. sollt alle einen Willen haben, und das ist mein Wille, es giebt jeder soviel als in seinen Kräften steht, daß am Montag die Neumanne Menderungen im Vereinstalender sind zu richten an Friedrich nur ein Gesez, und das ist mein Gesetz. Nun geht hin und thut Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Euren Dienst und seid gehorsam Euren Vorgesetzten." Versammlung sehr zahlreich besucht wird, damit die Liste, die Aufnahme neuer Mitglieder. Grüne Giche, Rirdorf, Hermann- u. SineſebeckStraßen- Ecke bei Beyerfe. von uns herausgegeben wird, zum Siege gelangt. yrania, Landsbergerstraße 31 bei Ueber ein unsettliches Attentat wird aus Bonn vom Musehold. Sanges Echo, Naunynstraße 86, bei Zubeil. 17. d. Mts. berichtet: Gestern Abend überfiel ein elegant geDie Agitations Rommission. Freundschaft 2, Friedenstraße Nr. 48 bei Tollfühn. J. A.: D. Jache. Prinzen Allee 57.- Esmeralda, Fruchtstr. 70 bei Ritsche.- ieder in höchst unsittlicher Weise. liter fleideter Mann auf offener Straße ein fiebzehnjähriges Mädchen franz in Brandenburg, Mengert's Boltsgarten. Das junge Mädchen setzte dem Friedrichsberg, Friedrich Karlstr. 11 bei seinecke. Gesundbrunner Fremden energischen Widerstand entgegen, worauf derselbe einen Männerchor, Gesundbrunnen, Brinzen Allee 10. Frisch auf, Dolch zog und das Mädchen erstach. Seiner Verfolgung entzog Rummelsburg, Goethe- und Kantstraßen- Ecke bei Greinert. er sich durch schleunige Flucht. grün, Regel, Spandauerſtraße bet Rentner. Frefer manner horsten Fruchtstr. 69 bei Lehmann. Die gg Achtung, Töpfer! Laut Beschluß des Vorstandes haben von diesem Sonnabend ab die Mitglieder des Allgemeinen Vereins der Töpfer 5 pct. ihres Arbeitsverdienstes zur Tilgung der durch den Fensterstreit entstandenen Verpflichtungen nach der Zahlstelle, Rosenstr. 30, bei Wernau, abzuführen. Gleichzeitig und fich, nachdem sie in Arbeit getreten, noch nicht gemeldet haben, an ihre Pflicht gemahnt. Der Vorstand am) train Friedrichsberg, Nummelsburgerstraße bei Deckert. Hand in Hand 2, Vorwärts 7, Frisch auf 2, Schönwalde in der Mart bei Restaurateur Schulz.-Lorbeersweig, SwinemünderDie Porzellanarbeiter in Eisenberg( Böhmen) stehen von 8-10% Uhr in der Turnhalle, Fretenwalderstr. 39. öhmen) ſtehen feit 14 Tagen wegen Lohnreduzirung im Ausstande. Die Generalversammlung des Malerverbandes ist von 23.- 27. Februar 1894 nach Nordhausen einberufen. Der Verband zählt 98 Filialen; die Mitgliederzahl dürfte ungefähr 5000 betragen. gulls Depeschen.org Aus Schueidemüht wird der„ Bolts- Zeitung" berichtet: Die Kiesaufschüttung ist bis 112 Meter über dem Terrain wieder gesunten. Es wird noch längerer Zeit bedürfen, ehe die ins und der geselligen Arbeiterpeerisen frbeitervereine betreffend wozu noch immer nachzuschüttender Kiessand das Seinige mit Berlins und Umgegend Bohrloch geschütteten Gromassen sich mehr und mehr dichten, find zu richten an: P. Senter, Bergmannstr. 14, Hof 2 Tr. Sonnabend: beitragen muß. Ein ziemlich wasserreicher Quell hat sich durch Theaterverein„ Iphigenia", bei Kramer, Nirdorf, Hermannstr. Nr. 140. des Allgemeinen Vereins der Töpfer. Theaterverein Aurelia", Mendelssohnſtr. 9 bei Miethe Abends 9 Uhr. Den kies einen Weg gebahnt und reißt wieder Thon aus der Bergnügungsverein„ Ginigte it" Manteuffelftr. 67, Abends 9% Uhr. Tiefe hervor. Der Brunnenmacher Bayer hat die Arbeiten wieder Der Stolz der Hirsch- Dunckerianer, die Invaliden Geselliger Verein Deutsche Giche, Kohlen- Ufer 2, bei Pech.- Bithertlub aufnehmen lassen, um diese Quelle abzufangen. asse des Gewertvereins der Maschinenbau- Gemüthlich fett, Lindenstr. 105, im Bürgergarten. Gesangund Metallarbeiter" trat am 12. November in Liqui- Nickel'scher Musitverein Allegro bei Spindler, Reichenbergerstraße 118, Turn- und Itegobel Sonnabend Bau, dation. Friede ihrer Asche! Ecke Forsterstraße. Zurnverein Gesundbrunnen. Die 2. Männerabtheilung turnt heute Turnverein Fichte ( Mitglied des Märkischen Arbeiter Turnerbundes) turnt Sonnabend von 9 bis 11 in der Turnhalle Friedenstr. 37. Bühnenverband Normania jeben letzten Sonnabend im Monat bei ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) abends 9 Uhr bei Schulz, Brunnenstr. 116. Zeichnis, Königsbergerstr. 24. Privattheatergesellschaft, ch neeglöckchen", Theaterverein Berliner London, 16. November. In Airdrie( Schottland) ist die Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. Abends 9 Uhr bei Weick, Köpe: Kohlengrube Summerlie Kirkwood bei Coatbridge in Brand niderstraße 68. Theaterverein Lessing. Jeden ersten und legten Sonn= abend im Monat 9 Uhr Abends Sigung bei Rudolph, Krautstr. 6.- Privat gerathen. 52 Bergarbeiter sind durch den Brand von der OberEinen schätzenswerthen Beitrag zur Landagitation Theatergesellschaft en eta", Sigung mit Damen jeden Sonnabend Abend welt elt abgeschlossen; man befürchtet, daß diefelben bereits er9% Uhr bei Pape, Kolbergerstr. 22. Theatergesellschaft Edelweiß", stickt seien. liefert ein sozialdemokratischer Hofbesitzer aus der Nähe der Stadt Sonnabend 9% uhr, Sigung mit Damen bei Ravul Adree, Chorinerstr. 53. Hannover in einer Zuschrift an den" Braunschweiger Bolts Geselliger Verein Freundschaft, jeden Sonnabend Abend 9 Uhr im Marseille, 17. Novbr. Infolge der weiteren Untersuchung über das Attentat gegen das Haus des Kommandeurs des freund". In diesem Schreiben wird zunächst darauf hingewiesen, Restaurant Bauz, Blumenstr. 10, Sigung mit Fidelitas. Vergnügungsverein Azalia 9% Uhr bei D. Heindorf, Barnimstr. 16. daß das sogenannte patikavchaliſche Verhältniß, welches früher gernigungsverein Fufige Sugeng moon te reformans 12 tafiener, vier Franzosen und ein XV. Armeekorps find 17 Personen verhaftet worden, darunter zwischen Herrschaft" und Dienstboten obgewaltet, mehr und mehr sautenbach, Cuvryftr. 3.- Vergnügungsverein Lustige Becher Abends poſen und ein Schwede. Weitere Ververschwinde. Viele der dortigen Großgrundbesiker, welfische, wie Uhr Mendelssohnſtr. 9.- Bergnügungsverein Carmen Sylva Sigung haftungen stehen bevor. Geselliger Verein Paris, 16. November. Anläßlich des in Marseille stattnationalliberale, halten mit Vorliebe polnische Dienstleute, weil Uhr im Restaurant von O. Wils, Mariannen- Ufer 2. Linde" jeden Sonnabend 9 Uhr bei Grawe, Brunnenſir. 147. Bergehabten Attentats verlangen die Blätter das energischste Borsdiese billiger und anspruchsloser sind. Zur Fäustration der Begnügungsverein 5 arm los, Sigung mit Damen Sonnabend, Abends 9 ub handlung, welche man dem von Ostpreußen herbeigelockten Blumenstr. 46 bei Went. Mitglieder pünktlich. Theaterverein, Freundes: gehen gegen die Anarchisten. Die Liberté" behauptet, daß treis 9 Uhr, im Restautant Raporte, Solmsstr. 1.1Gesinde zu Theil werden läßt, führt der Gewährsmann unseres untig", Sigung Abends 8½ Uhr, bet Hente, Stali perftr. 54. Bergnügungsverein in Frankreich 2000 ausländische, der Sicherheitsbehörde beBraunschweiger Bruderorgans folgendes an: Blaue Qua ste, Sonnabend 9 Uhr bet Mücke, N., Wöhlertstr. 2.tannte Anarchisten leben, und fordert die sofortige Ausweisung derfelben. Rauchflub Weiße Wolte, Bernau erstr. 14, bei Henoch. Wie verlautet, wird die Regierung alsbald nach Konecht uing, Pücklerfir. 65. Danst Forening Freia( Dänischer Vereinstituirung der Kammer einen Gesezentwurf, betreffend die RatiftFreia), Lindenst caße 106 bei Poppe. Verein ehemaliger Schüler zirung der Beschlüsse der Münzkonferenz, vorlegen. der 30. Gemeindeschule, Abends 9 Uhr, Restaurant Wurl, Koppen- Stockholm, 17. November. Das Kommerz- Kollegium hat Geselliger Berein Italia, jeden Sonnabend im Restaurant Hamburg und Umgebung, sämmtliche Elbhäfen, die niederländis schen Provinzen Zeeland und Südholland, Belgien und die Stadt Breft für cholerafrei erklärt. Auf einem großen Bauerngute in der Provinz find vier aus Ostpreußen verschriebene nechte thätig, die sich fontraktlich verpflichtet haben, mindestens ein Jahr auszuhalten. Während ein tüchtiger einheimischer Knecht neben guter Koft einen Jahreslohn bis 330 Mart und darüber bezieht, erhalten diese vier Knechte einen Jahreslohn von je nur 120 M., das macht pro Tag, da nauch Sonntags gearbeitet wird, 30 Bfg. Für diesen hohen" Lohn müssen fie aber auch Züchtiges leiſterbei, vann beginnt schon die Arbeit im Stall gegen 21/2 Uhr ist im Sommer bei und auf dem Hofe. Erst zwei Stunden später, also um 1/25 Uhr, erhalten sie den ersten Imbiß, bestehend aus etwas Kaffee und einem Schmalzbrot". Dann geht es an die Feldarbeit. Um 11 Uhr Morgens fehren die Knechte dann mit den Pferden wieder zurück und nun erst können sie daran denken, wieder etwas Brot zu genießen, das heißt nebenbei; denn vor allen Dingen muß jetzt erst für die Pferde gesorgt werden. Um 12 Uhr steht das Mittagsmahl für sie bereit, das nicht selten aus Kartoffelsuppe" besteht, einer Speise, die doch gewiß wenig Nährwerth aufweist ( nur zweimal in der Woche giebt es etwas Fleisch. Ist es 1/21 Uhr geworden, bann geht es wieder mit den Pferden auf das Feld bis 7 Uhr Abends. Nach der Heimkehr ist es den Knechten wiederum gestattet, etwas Brot zu essen, bis dann um 8 Uhr zu Abend gegessen wird; auch bei den Abendspeisen sind die Hauptbestandtheile Kartoffeln und Wasser. Sind dann die Pferde verorgt und die sonst nöthigen Arbeiten erledigt, dann ist es in der 10 Uhr geworden. Regel 1/210 Das ist eine Arbeitszeit von etwa 18 Stunden täglich, und dafür erhielt der Knecht neben erbärmlicher Rost 30 ganze Pjennige! Auch Sonntags müssen die Knechte arbeiten, trotzdem ihre Dienstherrschaft meist fleißig den Gottesdienst besucht. Nicht nur müffen die Pferde besorgt werden, es wird von ihnen auch verlangt, daß sie die Wagen reinigen, schmieren zc, welche Arbeit meist bis zum Mittag dauert." Die hiesigen Landleute fangen an, sich als Menschen zu fühlen und wenn sie liber die Maßen schlecht behandelt werden, verlassen sie den Dienst und sorgen dafür, daß das Dorf und die ganze Umgegend von der liebenswürdigen Behandlung er9 Rauchflub Rauchtub Dornröschen, Sigung Abends 9 Uhr, bet Krüger, Fennstr. 5. Statthub Gordischer Knoten, jeden Sonnabend 9 Uhr bei Kar firaße 58. Boite, Kolbergerstr. 23. Sta tlub Kreuzbube bet Steuer, Weinstr. 22. Stattlub Revolution Abends Reichenbergerstr. 73, bei Faustmann. Kartentlub Nulle tagt jeden Sonnabend und Montag im Restaurant Gumboldhein, Hochstr. 320. traße Marseille, 16. November. Infolge der Untersuchung beStattlub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bet Buttte, Graudenzer züglich der gestrigen Explosion sind neun Ausländer verhaftet Sof, Admiralstr. 18c. Touristenverein Wanderlust Abends 9 Uhr im Restaurant Märkischer worden. Die Untersuchung foll ergeben haben, daß nur eine I meet. Beit von 2 Minuten zur Niederlegung der Bombe nöthig war. Deutscher sozialdemokratischer geseklub in Paris. Rue sonore 814 Gafe bu zion be Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Ber- Man glaubt, daß der Exploſivstoff sich in einer Konservenbüchse von Blech befunden habe. fammlung; reiche Bibliothet, Beitungen, französischer Unterricht. London. Der einzige hiesige sozialdemotraitsche Verein Londons, der atte, von Karl Marx und Friedrich Engels 1840 begründete kommunistische Arbeiter: Bildungsverein befindet sich nach wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London. Filtale Rirborf. Sonnabend, den 18. November, Abends 8% Uhr, Versamm Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter e. S. 29, lung bet Filicte, Kirchhofftr. 26. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. H 29) Lindenstr. Paris, 17. November. Nach einer Meldung des Figaro" bereitet die Regierung eine einschneidende Aenderung des Syndikatsgesetzes vor. Die Regierungserklärung werde einen diesMadrid, 17. November. In dem Hause des Bürgermeisters bezüglichen Bassus enthalten. von Torrente( Provinz Valencia) explodirte heute eine DynamitMaterialschaden verursacht wurde. rursacht w bombe, durch welche ein 2 Menschen tamen nicht zu Schaden. 10% Uhr bet Poppe, Zimbenjir, 106, tag, den 19. November, Bormiftagé Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. 6. 20) abovember, Abends 8% uhr bei strause, Bismard- und Rüdertstraßen- Ecke die hiesigen Vertreter der Bergwerksgesellschaft in Carmaux DrohFiliale Charlottenburg. Mitgliederversammlung, Sonnabend, den Paris, 17. November. Wie die Blätter melden, erhielten Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. 5.29) briefe von Anarchisten. Der Polizeipräfekt ordnete die genaueste Filiale 2. Große Mitgliederversammlung, am Sonntag, den 19. November cr., Bormittags 10% Uhr tn frösche's Salon, Fichteftr. 29. Tagesordnung: Kaffen- Ueberwachung der in der Avenue de l'Opéra gelegenen Bureaus bericht und Filialangelegenheiten. der Gesellschaft, wo im November vorigen Jahres ein Attentatsversuch gemacht wurde, an. Das Journal des Débats" hebt die auf die Erhaltung des Friedens bezügliche Stelle der Thron niemals überflüssig, solche Versicherungen einerseits zu geben, rede zur Eröffnung des Reichstages hervor und meint, es sei andererseits zu hören. long Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( Filiale Berlin 8.) Mitgliederversammlung, Sonnabend, den 18. November, Abends 8 Uhr, Manteuffeljer. 46 bei Liewald, Kassenbericht." Samburg), Berlin Filiale 6. Sonnabend, den 18. November, Abends 9 Uhr, Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. S. 29, alte Schönhauserftr. 42 bet Reimann, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Staffenbericht. Berschiedenes. Am kane der Metallarbeiter( E. H. 29 zu Hamburg), Filiale Berlin 8. Mitgliederversammlung der Allgemeinen Kranken- und Sterbe Petersburg, 17. November. Dem Reichsrathe ist von dem Sonnabend, den 18. D. Mts., Abends 8 Uhr bei Herrn Wilke, Hochstr. 32a. Sicherung des bäuerlichen Grundbefizes gegen wucherische AufMinister des Innern ein Gesetzentwurf zugegangen, welcher eine Algemein nr. 29, Samburg, Mitgliederversammlung, am Sonntag, den 19. d. Mts. bei ihren Landantheil in Zukunft nur mit Genehmigung des Ministers Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter, E. S.. fäufe bezweckt. Nach demselben dürfen ganze Landgemeinden Biec, Siemensstr. 17, Bormittags 10 Uhr. Allgemeine granken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter( E. S. 29, des Innern veräußern und einzelne Bauern ihren Landanthet! Gemeinde fährt. Die Folge davon ist, daß der betreffende Baner mir noch Bergue detery in common, ben 18. b. 3. ct., Bormittags og ube, nur an Mitglieder derfelben Seit dem de verkaufen. Se Bergstr. 68 bet Keller, Mitgliederversammlung. Tambourverein Ruf." Uebungsstunde Sonnabends, Abends 9 Uhr Fahre 1870 find etwa 100 000 Deßjätinen Bauernland in die im Restaurant Grob, Neue Friedrichstr. 92, Ecke Waisenstraße. Hände wucherischer Auffäufer übergegangen. Freier Diskutirverein. Sigung, am Sonntag, den 19. b. M., Nach- wird über diese Vorlage in türzester Zeit entsches Reichsrath mittags 4% lr bet& iſcher, Martgrafenſts, as Borlesung aus London, 17. November. In der heute im Auswärtigen Amte unter dem Vorsitz Lord Roseberry's abgehaltenen Konferenz zwischen den Vertretern der Grubenbesizer und der Bergleute ist ein Abkommen vereinbart worden, wonach die Bergleute am Montag die Arbeit zu den alten Lohnsäßen wieder aufnehmen schwer Erfaz findet, und deshalb die Vorliebe für auswärtiges Gesinde. So wie hier, liegen die Verhältnisse auf dem Lande im Allgemeinen in allen westlichen Provinzen. Die rheinischen Arbeiter und Dienstboten werden mehr Sandemannschaft der Schleswig- Holsteiner ju Berlin. Sonnabend, den öftlichen Provinzen herbeigelockten verdrängt, die Lebens- den 18. November 1893, Abends 8% Uhr, Gemüthliches Betsammensein verhaltung wird durch diese immer weiter herabgedrückt. Kein Wunder, bunden mit Vorträgen und Tanz in Th. Bolz' Festfälen, Alte Jakobfir. 75. Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend. Bersammlung daß die Unzufriedenheit auch unter der Landbevölkerung immer Sonntag, den 19. November, Bormittags 10 uhr, Admiralstraße 18, marri wie die Industriellen in der Stadt, den Sammen der Unfrieden- bener Berliner Handwerker- Verein. Sonnabend, den 18. Novbr. cr. und bis Februar fortseßen. Im Februar wird dann ein BerAbends 9 Uhr, Vereinsversammlung im Restaurant Rosenthalerstr. 38. Tages- söhnungsrath zur Regelung der Streitfragen gebildet werden. heit und die Früchte davon ordnung: 1. Vortrag des Herrn Zahnarzt Robert Wolf. Thema: Unsere Bähne. 49 schleutedop werden wir einernten. 1016 Versammlungen. Lother. Briefkaffen der Redaktion. Arnswalde- Friedberger Landsleute. Am Sonnabend, den 18. b. M., Große öffentliche Bersammlung bet Tempel, Langestr. 65, Abends 8 Uhr. BorGetrag des Fräulein Wabnitz über: Die Frau in der Gewerkschaft. Verein deutscher Schuhmacher. Filiale Berlin 1. Bersammlung, am Montag, den 20. November bei Hente, Blumenstr. 38. Vortrag des Genossen A. Schm. Die Miethssteuer ist von der Gesammtmiethe Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend, Sonntag, in Ihrem Falle 1610 Mark zu berechnen, die Veranlagung daher 19. November, Große Versammlung, Arminhallen, Kommandantenstr. 20, Bor: zutreffend. 2. Beret Beitere Geſellſchaft." Saberecht's Feſtſäle part. Saat, Große Statut vor. Frantfurtersir. 30, Sonntag, 5% Uhr, Sigung mit Damen, Fidelitas, Tanz. und umgegend. Deute Werfammlung bei Wienede, Alte Jatobfir. 83. Bortrag Fachverein der Uhrmacher und verwandter Berufsgenossen Berlins bes Venner. Seute wersammlung bei Wienecke, Alte Fafobstr. 83. Vortrag Pinn, über Alte und neue Moral." 2. Diskussion. 8. Ver schiedenes. Anfang 9 1hr. mittags 10 Uhr. Staf 110. Sprechen Sie zwischen 12 und 1 Uhr mit Fahrlässigkeit Ihrerseits vorlag. S E. Schwan. Nein, es sei denn, daß Vorsak oder grob: Fahrlässigkeit Ihrerseits vorlag. Driesen A. R. Nein. Anonymus aus Dresden. Die Löbauer Geschichte marb schon in der Nummer vom 14. d. M. erledigt. nicht identisch. Die Freie Vereinigung der Kutscher und aller im Fuhrwesen beschäftigten Arbeiter hatte am 5. d. M. eine gutbesuchte Versammlung. Frau Palm besprach in einem Vortrage die traurige Lage des Proletariats, speziell der Kutscher Berling. Nach der Versammlung fand geselliges Beifammensein mit Tanz statt, welches durch Vortrag einiger Arbeiterlieder des Gesangvereins Frisch zur Freiheit" noch verschönt wurde und die Anwesenden noch lange gemüthlich beisammen hielt. T In der humanistischen Gemeinde, Kommandantenstraße 79, hält am nächsten Sonntag, Vormittags 10 Uhr, Herr G. Schäfer den Vortrag über: Der Verein zur Wahrung der Interessen der Zink- was vermag auch der Einzelne über den Tod hinaus zur Förderung der fozialen Harmonte zu thun? Vertretersizung. gießer und Stürzer hielt am 7. November feine ordentliche Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 19. d. Mts., finden zwet BerGeneralversammlung ab. Zunächst erstattete der Kollege fammlungen statt. Die 1. Abends 6½ Uhr, Kommandantenstr. 20: Vortrag R. Wagner den Bericht des Vorstandes. Danach haben im letzten des verrn Dr. 33 ötter über" Der Magter Simon"; Die 2. Abends 7% Uhr, Inferat Aufnahme finden. Schwedterstr. 23: Vortrag des Herrn Th. v. Wächter. Nach beiden BerVierteljahr sieben Vereinssitzungen und vier Vorstandssitzungen fammlungen: Gemüthliches Beisammensein Gäfte sehr willkommen. Sur stattgefunden, und ist die Gründung einer Bibliothek in Angriff Deckung der Unkosten wird ein Einirittspreis von 10 Pf. erhoben. aftian- D 3. Wahlkreis. Indem die zu Freitag Abend bei Brochnow, Gebastiangenommen. Alsdann gab Kollege Kühn den Kassenbericht. Dieser straße 39, angefündegte Versammlung wegen Unterlassung der polizeilichen weist eine Einnahme von 57,20 M. und eine Ausgabe von Anmeldung nicht stattfinden fonnte, so findet mit derfelben Tagesordnung eine 22,75 M. auf, so daß ein Ueberschuß von 34,45 M. zu ver- Bersammlung Sonntag, den 18. November, Bormittags 10 Uhr, statt. zeichnen ist. Diese 34,45 M. mit dem alten Bestand von 167,40. ergiebt ein Bermögen von 201,85 M. Im VerIn den Vor-, gnügungsfonds befinden sich 20,25 m. Rand wurden hierauf folgende Kollegen gewählt: LückeSollegen, 1. Borsigender, Gürtler, 1. Schriftführer, Jahn, 2. Schrift Von der Rekrutenvereidigung. Nach der Germania" führer, Reich, Irrgang und Weber, Revisoren. Dann wurde das war die Rede, die der deutsche Kaiser vorgestern bei der Re- zu bestellen und Widerklage zu erheben. Gute Weihnachtsbäume. gewählt: Echrift Vermischtes. Empfehle den Genossen mein Rep Preiswerthe Sumatradecke, Schnitt staurationslokal zur Erholung nach und Einlage, wie Formen und Preffen Aus einem Abtriebe habe 12 000 Stid Leichenbegängnissen 2c. in Rixdorf billig abzugeben billig abzugeben. 62/5 und Brig. C. Schmidt, W. Bergemann, Alexanderstraße 28. 1100 Fr. Steinecke( Hannover), Dieterichstr. 26. zic Arzt Dr. Hösch, LinienHomöopath. traße 149, 8-10, 5 bis 7. Conntags 8-10 Uhr. 51619* Hermannstraße 28. Schlafstelle für Herren zu verm. bei Hellwig, Faltensteinstr. 13, vorn part. 2206 Heute Abend großes Gänse- Ausspielen auf Dem Billard, wozu ergebenft einladet 2196 A. Below, Waldemarstr. 64a. sinif Wei pienenie ord allo B. K. Schuhmacher in London ist mit Schumacher- Solingen C. Schmidt, Rigdorf. Ihr Eingesandt kann nur als M. in Köln. In Spanien giebt es fast nur Katholiken. Die Inquisition hat dort reine Arbeit gemacht. Was nicht rechtgläubig" war, wurde verbrannt. So kommt es, daß jeder nicht rebellische Spanier ein guter Ratholit ist. Dafür fönnen aber von 10 Spaniern 7 nicht lesen und schreiben. Das dem Glauben. " Wiſſen ſchadet dem W. E. 177. Das Verschreiben der Wirthschaftsgegenstände hebt das Recht der Gläubiger, die durch diese Schiebung" benac theiligt werden sollen, nicht auf, ist aber strafbar. E. W. 31. Sie würden gut thun, einen Vertheidiger sich Genossen und Freunden empfehle ich| Winter- Ueberzieher, Hosen, meinen Kalb- u. Hammelfleisch- Verkauf. Anzüge, Hüte, Wäsche, Betten etc. Kalb à Pfd. 40-50 Pf., Hammel spottbillig. Pfandleihe 35-40. Frau J. Schulze, Markt- 5094L* Skalitzerstr. 13, 1 Tr. hallen- Stand 15, Eisenbahnstr. 226b unt. Ladenpr. fauft man Uhren Goldsachen, Brillanten zc. im Oseihhaus H. Graff, Beuthstr.3,1. Der Restaurateur, bei welchem am 6. d. M. mein Winter- Paletot blieb, wird um feine Adresse gebeten. M. Lott, Spandauer Berg 4, Charlottenburg. mh daft 50% Bereinszimmer 3. verg. 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Weihnachtstag zum abhalten für 1,50 Mark( außer Bruch) bei ( Gehilfen, Näherinnen etc.) am Montag, 20. November, Abends 8 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr, 48a. Tages- Ordnung: 1. Der Kölner Parteitag und die Gewerkschaftsbewegung. Referent Genoffe Näther. 2. Diskussion. 3. Antrag betreffs der Arbeitsvermittelung. 4. Bericht der Revisoren. 1216b Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht der wichtigen Tagesordnung wegen Die Agitationskommiffion der Tapezirer Berlins und Umgegend. Achtung! Achtung! Delegirte der Allgem. Orts- Krankenkasse für gewerbliche Arbeiter und Arbeiterinnen. Sonntag, 19. b. M., Vorm. 10 Uhr, in Haase's Salon, Gr. Frankfurterstr. 117: 218b Als anerkannt reelle ind that: sächlich billigste Einkaufsquelle des Süd- Ostens für Gold-, Silber-, Gold-, Silber-, Alfénidewaaren( Eig.Fabr.) goldene u. silberne Uhren empfiehlt sich H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher, W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 29, gegenüber der Dankes- Kirche. Lager aller Arten Uhren, Uhrketten am Morigplay, Sonntag, Vormittags 1014 ub Rosenthalerstraße 38: Vortrag von Hrn. Dr. Specht- Gotha: Das geistige Erbe des 19. Jahrhunderts." Gäste sind sehr willkommen.[ 417/12 Den Mitgliedern noch zur besonderen Nachricht, daß am Nachmittag, 4-6, die Fortbildungsstunde durch Frl. Altmann abgehalten wird, um 7 Uhr findet die gesellige Versammlung( u. a. Vortrag von Dr. Specht) und am Montag, J. Semmel, Oranienstr. 55, pr. Zahn- Arzt. Spr. 8-6. Gonnt. 9-1 pünktlich) 814 Uhr die beschließ. Verf. Buss' Ball- Säle. Sonnabend im( Wahl des Todtengräbers) statt. Januar frei gew. An Vereine z. v. Neues Club- Haus 72, Kommandantenstr. 72. 30b 5 Säle( Bühne) zu Festlichkeiten u. H. Ebert. Außerordentliche General- Versammlung. 37 Admiral- Straße 37 Berjammi. Amt 1 7421. Tages- Ordnung: Endgiltige Beschlußfassung über Einführung freier Aerztewahl und Vereinszimmer m. Pianino ist zu verg. Wahl von 4 Vorstandsmitgliedern( Arbeitnehmern). 213b Der wichtigen Tagesordnung halber ersuchen wir sämmtliche Delegirte pünktlich zu erscheinen. Die Kommission. Große öffentliche Versammlung aller in der Kürschnerbranche besch. Arbeiter u. Arbeiterinnen am Sonntag, deit 19. d. M., Abends 6 Uhr, bei Seefeld, Grenadierstr. 33. Tages Ordnung: 1. Vortrag. Referentin Frau Alma Palm. 2. Diskussion. 3. Ver schiedenes. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Gäste willkommen. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersuchen Die Vertrauenslente. KF Köpenik. Grosse öffentliche Versammlung für Männer und Frauen am Mittwoch, 22. 5. M., Ab. 6 Uhr, bei Herrn Klein ( Stadttheater). Tagesordnung: 1. Berichterstattung vom Kölner Parteitag. 2. Disfusion. 3. Bericht und Abrechnung der Vertrauensleute von Köpenick und Adlershof. 4. Neuwahl der Vertrauensleute und der Lokalkommissionen. 5. Verschiedenes. Bur Deckung der Unkosten Entree 10 Pf. W 423/4 MusikInstrumente wie Zithern, Geigen, Guitarren, Mandolinenu.s. w. Grösstes Lager Harmonikas jeder Grösse. Spieldosen zum Drehen und selbstspielend( alle mit Arbeiter- Liedern), Schweizer Werke. Herophons, Aristons u. S. W. 5165L Lausitzerstr. 51, Aug. Kessler, Lausitzerstr. 51. Metzner's Korbwaaren- Fabrik, Beuthstr. 11. E. Langfutt. 51492 Roh- Tabak A. Goldschmidt, 4485L am hiesigen Plaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheron Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befind!. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr.2. Ein Gesangshumorist sucht eine junge Dame, welche Lust und Talent hat zum Vortragen von Rouplets und Duetten, als Partnerin. Offerten nimmt die Expedition des Vorwärts" unter„ Humor" entgegen. " Freunde und Genossen, 2065 welche gewillt sind, einen Gesangver ein( Mitgl. des A.-S.-B.) beizutreten, werden gebeten, sich Sonntag Bormittag 10 Uhr bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32, einzufinden. 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Wegen der am 20. cr. in den Arminhallen stattfindenden Vertreterwahlen der Orts- Krankenkasse ist die Filialversammlung für den Monat November vorläufig vertagt worden. Im eigenen Interesse der Kollegen ist es dringend erforderlich, 356/3 daß Alle am Plaße sind. Die Ortsverwaltung der Filiale Berlin. Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. 39. Sebastianstraße 39. Jeden Sonntag, Montag, Dienstag und Sonnabend großer Ball. Em- Dienstag, den 21. November, Vorpfehle meine Säle zu allen Festlich- mittags 10 Uhr, bei Röllig, Neue keiten u. Versammlungen. 46752 Friedrichstraße 44: Ordentl. Mitglieder Versammlung Empfehle meinen Saal zu Versamm 893/14 Der Vorstand. lungen und für Vereine, auch Sonntags, unentgeltlich. A. Neupert, Landsberger Chauffee, Ecke Straße 60. Freunden und Genossen empfehle mein Weiß und Bairisch Bier Lokal. Vereinszimmer zu vergeben. 48162* Anton Seidler, Natibor str. 16, zwischen Wienerund Reichenbergerstraße. Die Mehl- und VorkostHandlung von A. 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November, Vormittags 10 Uhr, findet ebendaselbst eine Versammlung der großjährigen Mitglieder unserer Kasse behufs Wahl von 100 Vertretern statt. 210b Der Vorstand. Dirigenten- Gesuch! Dirigenten und guten Klavierspieler sucht die„ Wilmersdorfer Liedertafel" 208b Offerten mit Gehaltsansprüchen an G. Grass, Wilmersdorf, Berlinerstr. 145, 3 Tr. Achtung! 936 Allen Freunden und Genossen die Mittheilung, daß ich mein Weiß- und Bairisch- Bierlokal von Forsterstr. 49 nach Forsterft r. 17 habe verlegen Detailverkauf sämmtl. Sorten müssen. Daselbst Bahlſtelle der ZentralRoh- Tabak Rud. Völcker& Sohn, Köpnickerstr. 45.[ 1116 Arnold Lange, Brunnenstrasse neue Haus- nr. 181. Filz- u. Seidenhüte mit Kontrollmarken. Großes Lager in Damen- und HerrenRegenschirmen, Muffen, Boas, Pelzfragen, Belzmügen. Billige Preise. Krankenkasse der Tischler, auch ist ein Vereinszimmer frei. Um gütigen Besuch bittet Wilhelm Dierberg. Reel: Pelzwaaren Billig! 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Elm ist im Gegensaß Bit dem süddeutschen Mitarbeiter des Vorwärts" mit mir in der Meinung, daß dieſe ganze Grörterung ber Gewerkschaftsbewegung nicht förderlich sei. Ich habe diese Ansicht vor Beginn des Streits gehabt und habe sie schon hier in Berlin öffentlich ausgesprochen. Aber von Elm fei doch ein wenig gerecht. Er schütte die Schale seines Bornes nicht auf diejenigen aus, die, nachdem man sie in der unmotivirtesten Weise angriff, jeht ihm und seinen Freunden unliebsam antworten, sondern er beschwere sich bei denen, die unter volltommener Verkennung der Verhältnisse den Streit hervorgerufen haben. Ich und die mit mir Gleichgesinnten, wir haben ihn nicht provozirt, er ist uns aufgezwungen worden. 寶 勢 " 10. Jahrg. Herren artenglung feinen An" Es scheint, ich bin in dieser Polemik verurtheilt, könne jedoch ebenso wenig erhoben werden wie gegen die Frauen, alles zu wiederholen, was ich auch bezüglich diefer welche im Beruf ein Erwerbsfeld gesucht haben, weil sie sich selbForderung in Berlin und in Köln schon geantwortet ständig ernähren müssen. Nur ihre Schmußtonfurrenz sei zu be habe. In Berlin und in Köln ging man noch etwas weiter, kämpfen. Dahin sei zu arbeiten, daß sie für dieselben Leistungen man verlangte als Beweis unferes Interesses unsere direkte Mit- auch denselben Lohn beanspruchen und erhalten, wie die gelernten gliedschaft, die Gewerkschaften würden stolz" darauf sein. Ich Photographen. Das könne aber nur eine Organisation, eine habe darauf geantwortet, daß dies den sonst so bekämpften folche sei auch nur einzig und allein im stande, alle anderen wenn vielleicht nicht ganz Personenfultus in häßlichster Form unterstützen heiße, daß, wenn Uebel, zu beseitigen, so wesentlich wir erst Mitglieder der Gewerkschaften würden, man sich in Bälde doch Zu diesem Zweck zu beschränken. daran nicht genügen ließe, sondern nun auch verlange, daß wir sei ein Verein zu schaffen, der mehr leiste wie der vorhandene alle alle Versammlungen besuchten, öfter Vorträge hielten, Artikel für Verein photographischer Mitarbeiter. An den mit großem die Gewerkschaftspresse schrieben, womöglich Borstandsmitglieder Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine längere Debatte. würden 2c., das sei unmöglich zu leisten neben den Aufgaben, Die Herren Engemeier, P. Meier und Krüger verdie sonst uns zufielen. sprachen sich nichts von der Gründung eines neuen Vereins; der den träftigen Impulsen", welche die führenden politischen Köpfe organisiren, dann möge man sich dem Verein photographischer Der süddeutsche Mitarbeiter des Vorwärts" begnügt sich mit Indifferentismus der Gehilfen sei zu groß. Wolle man sich - foll hier doch wohl hauptsächlich heißen die Parteileitung Grörterung der soll hier doch wohl hauptsächlich heißen die Parteileitung Mitarbeiter anschließen. Die Ausführungen der genannten drei der Gewerkschaftsbewegung geben sollten. Weiß denn der süd- Herren fanden bei der Mehrheit Hang. deutsche Mitarbeiter nicht, daß es in Hamburg eine General- Rom tang. Die P5 we und Schaffung mission der Gewerkschaften giebt, welche das leitende Haupt der eines Fachvereins ein. Aus dem Verein photographischer MitBor zwei selben ist? Der bisherigen Parteileitung gebührt nicht Vorwurf, arbeiter würden Andersdenkende hinausgeworfen. sondern Anerkennung, daß sie den Tatt besaß, sich nicht Jahren seien sie, Redner, die aus diesem Verein angehender mit Aufgaben zu befassen, die der Generalfommission zufielen, Chefs" einen Interessenverein zu machen versuchten, durch allerlei und die, wenn sie die Parteileitung oder auch sonstige führende Machinationen hinausgegrault worden. Der Referent bekämpfte in Röpfe in der politischen Bewegung" in die Hand nahmen, noth- seinem Schlußwort unter lautem Beifall den Pessimismus der Herren wendig zu Streit und Eifersüchteleien zwischen den beiden vom Verein photographischer Mitarbeiter. Folgende Resolution en in der Faktoren geführt hätten. wurde einstimmig angenommen: Die Versammlung erklärt Halte man doch auch immer fest, daß der Zustand unserer sich mit den Ausführungen des Referenten einverstanden. Vereins- und Versammlungs- Geseßgebung in den maßgebenden Sie erblickt im Zusammenschluß aller Photographengehilfen das deu tschen Staaten-- Preußen, Bayern, Sachsen ein solcher einzige Mittel, dem Rückgang im Beruf vorzubeugen, und erachtet ist, daß eine Einmaischung der politischen Leitung in die Thätig es als Ehrenpflicht jedes Kollegen, sich dem zu gründenden Fachfeit der Gewerkschaften für letztere Todesgefahren in sich birgt. verein anzuschließen." Hierauf wurden die Herren Schröter, Der süddeutsche Mitarbeiter meint: man habe auch für ein Hansen, Prinz, Außten und Adler als provisorischer freieres Gefeß zu gunsten der Fach- und Berufsvereine wirken Borstand des Fachvereins gewählt. In die ausgelegten Listen sollen. Ja, warum denn nur für diese, da es die politischen zeichneten fich 103 der versammelten Photographengehilfen als Organisationen noch nöthiger gebrauchen? Warum die Fraktion Mitglieder des Vereins ein. Wie bekannt gegeben wurde, findet für eine andere Vereinsgesetzgebung bisher nicht eintrat, ist aus die konstituirende Fachvereins Versammlung am 24. November den Berhandlungen der verschiedenen Parteitage flar hervor bei Matthies in der Wallstr. 20 statt. gegangen. Geht sie nunmehr im Sinne des bezüglichen Beschlusses des Kölner Parteitages vor, so kommt dieses Vorgehen, Rigdorf. Die hiesigen Sattler waren zum Mittwoch, den falls es ein günstiges Resultat hätte, a Ilen Organisationen zu 15. d. M., eingeladen zwecks Gründung einer Filiale des Verbandes der Sattler. Kollege Sassenbach legte den Erschienenen statten. Ueberdies thut man, als wenn in der sozialdemokratischen klar, daß von den ca. 80 in Rigdorf wohnhaften Kollegen nur Fraktion des Reichstags nur politische Führer" und gar keine einige der Mitgliedschaft Berlin angehören, und ersucht die Führer" von Gewerkschaften fäßen. grundfalsch. Die Führer der Gewerkschaften in der Fraktion schaftsorganisation thätig zu sein. Im gleichen Sinne äußerten find zahlreich, sie werden sich aber nicht beschweren können, daß sich Blum und Büttner. Es wurde schließlich eine Komvon ihnen gemachte Vorschläge zu gunsten der Gewerkschaften auch mission gebildet, welche die nöthigen Vorarbeiten erledigen soll, nur ein einziges Mal abgewiesen worden seien. In der sozialde motratischen Reichstags- Frattion hat nie der Gegensah zwischen Partei und Gewerkschaft bestanden, den jezt gewisse Leute mit aller In seiner blinden Boreingenommenheit unterstellt mir denn Gewalt tonstruiren möchten. Sind Unterlassungsfünden auch v. Glm eine Reihe von Anschauungen und Behauptungen, begangen worden und wo wurden solche nicht begangen? die ich als eben so viele Beleidigungen meiner Person auffassen dann mache man in den zwischen Parteigenossen üblichen Formen müßte, hielt ich ihn eines objektiven Urtheils mir gegenüber für darauf aufmerksam und man wird, wenn es überhaupt möglich wird, wenn es fähig. Daneben unterlaufen ihm eine Reihe Mißverständnisse, ist, zum Ziele gelangen. U. Bebel. die aus oberflächlicher Verfolgung der Sache entNiemand weiß auch besser als von Elm, was die politische Partei für die Gewerkschaften gethan hat, und wenn er speziell feiner Zeit nur die Rathschläge befolgt hätte, die meine Kollegen im Parteivorstand und ich ihm in den schweren Stunden gaben, die die von ihm vertretene Gewerkschaft betrafen, es wären ihr und ihm bittere Erfahrungen und große Opfer erspart worden. Man hat damit wahrlich nicht Brot in den Schrank gefchafft", und eine Glorie" hat sich von Elm auch nicht er worben. Von Elm hat zu allerleht Ursache mit einer gewiffen Gering schätzung auf die politischen Führer" herabzusehen, denn es waren nicht er und seine damaligen Freunde, die voraussahen, was tommen mußte, sondern es waren die politischen Führer, die an Weitsichtigkeit und Nüchternheit des Urtheils ihm und feinen damaligen Freunden über waren und mit ihren Vorausfegungen recht behielten. Wer in einer höchst fritischen Lage feiner Gewertschaft einen solchen Mangel an Scharfblick und flarer Beurtheilung der Verhältnisse eigenen Gewerbes bewiesen hat, wie von Elm, der sollte schon aus Bescheidenheit es bleiben lassen, andern Vorlesungen über den Werth ihrer Führerschaft zu halten. Vielleicht ist es die Erinnerung an die hier angedeuteten Vorgänge, die ihn zu dem gereizten Tone gegen mich tommen ließen, eine Gereiztheit, die ihn auch vollständig blind macht in der Frage, die zur Grörterung steht.beit unterſte Versammlungen. . und die nächste Versammlung zur definitiven Ronftituirung an einem der folgenden Sonntage einzuberufen hat. Obmann dieser Stommiffion ist der Kollege Ehrhardt, Schönweiderstr. 11. Bemerkenswerth ist noch, daß der Verband nächstens eine umfassende Agitation entfalten will, um die Arbeiter der Königlichen Artilleriewerkstätte in Spandau der Gewerkschaftsorganisation zuzuführen; ebenso soll Moabit in Angriff genommen werden. ali nam 2801 .w2 Vermischtes: Ein geistlicher Giftmischer. Belgrad, 9. November. Der Gerichtshof zu Baljevo verurtheilte den Geistlichen Milovanovic wegen Vergiftungsversuches, begangen an dem Diakon Ljubischa bei Verabreichung des heiligen Abendmahles, zu wei Jahren Kerfer. Schneidemühl, 14. Nov. Der Magistrat und die Stadtfind. Zu meiner Genugthuung finde ich, daß man in anderen Kreisen unserer Gewerkschaften nüchterner und sachlicher denkt, wie die zahlreichen Einladungen beweisen, die ich in den letzten acht Tagen aus den Kreisen der Berliner Fachvereine und Gewerkschaften für Vorträge erhalten habe, Einladungen, die ich nicht aus Mangel an Interesse, sondern aus Mangel an Zeit und im Hinblick auf die beginnenden Verhandlungen des Reichstages leider meist ablehnen mußte. Die Freie Vereinigung der Militärmägen Arbeiter Bielleicht bemüht sich von Elm, meine Reden auf dem Er- tagte am Sonnabend, den 11. d. Mts. Schriftsteller Joël hielt einen mit großem Beifall aufgenommenen naturwissenschaftlichen die einer Lobrede auf die Gewerkschaften wie ein Ei dem andern die Kollegen Riehm und Dittmann. Kollege Freyer berichtet, los blieben, das Projekt des Ober- Bergraths Freund zur Ausfurter Parteitag nachzulesen, in welchen er Stellen finden wird, Bortrag. An der hierauf folgenden Diskussion betheiligten sich verordneten haben in der gestrigen Sitzung beschlossen, daß, wenn gleichen. Die gegnerische Köln. V.- 3tg." hat sich fürzlich das Verdienst die Kollegen Riehm und Dittmann. Kollege Freyer berichtet, die Arbeiten des Brunnenmeisters Beyer bis Sonnabend erfolggleichen. Die gegnerische Köln. B.- 3tg." hat sich kürzlich das Verdienst erworben, auf eine dieser Stellen hinzuweisen. Von Nurgewerkschafts- Lokal von Bolt, Alte Jakobstr. 75, in Aussicht genommen ist. führung kommen soll. Nach diesem Projekt soll der Brunnen erworben, auf eine dieser Stellen hinzuweisen. Von Nurgewerkschafts- daß zu dem bevorstehenden Stiftungsfest am 2. Dezember das los blieben, das Projekt des Ober Bergraths Freund zur Ausmännern wie von Elm einer ist, kann man allerdings nicht er: warten, daß sie sich um solche Kleinigkeiten wie die Thätigkeit Die Ausgabe der Billets ist vorbenannten Kollegen übertragen mit Sand und Erde ausgefüllt und auf die Ausfüllung Lagen worden. Unter Gewerkschaftlichem" fordert Kollege Frick die Faschinen und Sandsäcke geschichtet werden. Ueber das ganze der Leiter der politischen Bewegung für die Gewerkschaften be- Kollegen auf, dem Verbande beizutreten, ba unter den heutigen Brunnen- Terrain wird dann eine Bodenaufschüttung gehäuft, da tümmern. Was ist ihnen Hekuba? Ich würde mir daher auch in der That etwas zu vergeben Arbeitsverhältnissen eine Bentralisation nur allein maßgebend deren Gewicht den Druck des Waffers aufheben soll. Ich würde mir daher auch in der That etwas zu vergeben und leistungsfähig ist. Dieser Ansicht schließen sich die Kollegen Sonntag früh zwei junge Leute in einem Zimmer todt aufAus Breslau wird der Volts- Beitung" berichtet, daß am glauben, wollte ich auf all' die schiefen, schielenden Urtheile und falschen Unterstellungen antworten, die v. Elm mit einer gewissen Riehm und Dittmann an und macht letterer den Vorschlag, die Birtuosität mir gegenüber gemacht hat. Auch schäße ich die gesammte Vereinigung möge zum Verband übertreten und später gefunden sind. Es sind dies der fiebzehnjährige Setunbaner Branchenversammlungen abhalten. Dieser Antrag wurde jedoch Goldstein sowie ein neunzehnjähriger Kommis. Eine im Zimmer Urtheilsfähigkeit der Parteigenossen zu hoch, als daß ich noch abgewiesen und die Sache bis zur nächsten Bersammlung, die vorgefundene Flasche enthielt Strychnin. Das Motiv zur That ist dunkel. Mit der ganzen Naivetät eines Sturgewertschaftsmannes fragt am 25. November stattfindet, vertagt. Der Fluch der Maschine. Noch vor einem Jahre waren mich von Elm, welches die tausend" Gründe seien, die beweisen, Eine gutbesuchte Versammlung der Photographen in den Kaffebrennereien der Firma Arbuckle u. Komp. in daß die deutsche Gewerkschaftsbewegung nicht das werden könne, gehilfen tagte am 14. November im Neuen Klubhaus", Rom Brooklyn mehr als 1000 Mädchen mit Verpacken von Raffee be ben könne, was die englische geworden ist. Ich glaubte gerade von einem mandantenstraße. Die Versammlung war einberufen, um die schäftigt. Nun stellte diese Firma Maschinen ein, wodurch die Gewerkschaftsführer zu allerletzt zu einer Antwort hierauf ge- Lage des Berufs zu besprechen. Fris Hansen hielt den ein- Arbeit des Ginpackens von weniger Leuten hergestellt werden nöthigt zu werden. Aber wenn seine Unkenntniß der historischen leitenden Vortrag hierzu. Redner erörterte zunächst allgemein tonnte, und viele Mädchen wurden entlassen. Es wurden dann Entwickelung der ökonomischen und politischen Verhältnisse in die wirthschaftliche Misere unserer Zeit, die sich gerade im Kunst- immer mehr Maschinen angeschafft und die Folge hiervon war, England und Leutschland so groß ist, daß er diese Gründe nicht gewerbe am aller ersten fühlbar mache, weil niemand für so daß jezt in einer Brennerei, wo früher 300 Mädchen arbeiteten, erfennt, so empfehle ich ihm den Artikel von Friedrich Engels genannte Luxusartikel Geld übrig habe. Die Lithographie und die Zahl der Arbeiterinnen taum 20 beträgt. Superintendent England 1845 und 1885" in der Neuen Zeit", Jabrgang 1885, Xylographie, diese einst blühenden Berufe, würden immer mehr Filmore sagte neulich, daß ein Mädchen ungefähr 900 Pfund und die Vorrede zur neuen Auflage von Engels: Die Lage der von der jüngeren Photographie verdrängt, ohne daß diese sich Kaffee täglich verpacken konnte, während man mit der Maschine 000 Pfund per Tag verpacken kann, dabei verfertigt die arbeitenden Klasse in England" nachzulesen, er wird dort eine auf der im ersten Ansturm gewonnenen Höhe halten könne. Anzahl Gründe von den tausend", und zwar sehr durch mehr ein blühender Berufszweig aber abwärts steige, Maschine die Packete, bedruckt dieselben, wiegt und packt den schlagende, angeführt finden. Weitere fann er bei sorgfältigem je schlechter, je unwürdiger gestalte sich die Lage seiner Arbeiter. Kaffee ein. Es sind bereits 17 derartige Maschinen in den Studium von Mary, das Kapital", Band I, finden. Mir ist Die Verhältnisse der arbeitenden Jünger der Photographie Brennereien in Betrieb. Wann kommt die Zeit, wo die meine Zeit zu toftbar, als daß ich diese Ausführungen und Be- seien vielfach gar traurige und der Abhilfe bedürftig. Ist es Maschine uns zum Segen gereicht? denn, müsse man sich angesichts der kostspieligen Einrichtung der Brief eines Theaterdirektors. Für die Stellung, welche Daß mir v. Glm weiter auch eine Ueberschätzung Ateliers fragen, noch möglich, selbständig zu werden? Mit die Direktoren mancher kleineren Provinzbühnen ihren weiblichen unferer sogenannten Sozialreform vorwirft, mir, der ich, das kann nichten, die Möglichkeit schwinde immer mehr. Das Gehalt der Mitgliedern zuweilen zuzumuthen belieben, giebt nachstehendes ich ohne Prahlerei sagen, dieselbe mit am entschiedensten bekämpft meisten Gehilfen stehe in keinem Verhältniß zu dem vieler Ar- Schreiben Zeugniß, das der Kutscher des Thespiskarrens in J. an und in ihrer Nichtigkeit dargestellt habe, das ist eine ganz be- beiter. Zum Theil seien die in diesem Berufe thätigen Arbeiter eine hier lebende Dame richtete. Den Namen des Biedermannes fontere gronie, gehört aber auch zu den Eigenthümlichteiten in der für sie angenehmen Lage, von ihren Eltern ernährt zu verschweigen wir aus Menschenfreundlichkeit. Der Brief lautet cines. Purgewertschaftsmonths, der fich, nut mit dem bewerben oder genießen eine Zubuße und ihren Verdienst tönnen 9.119 wörtlich. Gehr geehrtes Fräulein! burch, Herrn B. habe ich schäftigt, was unmittelbar in seinem engsten Gesichtsfreis liegt. fie als Taschengeld betrachten; als solches reichen wohl 10, 12 Ihre Adresse sowie, daß Sie momentan frei sind, erfahren und Weil ich ferner die Thatsache feststellte, daß durch die sogenannte und 15 Mark aus, aber lange nicht, um sich zu bitte, mir gefl. Mittheilung zu machen, ob Sie eventuell EnSozialreform eine Reihe von Aufgaben durch die Gesetzgebung erhalten.( 3wischenruf: Sehr richtig! Die im Beruf gagement nach J. annehmen würden. Große Gage kann ich erledigt sind, die sonst zu lösen Aufgabe der Gewerkschaften ge- in Berlin vorhandene Arbeitszeit betrage im Durchschnitt 10 und freilich nicht zahlen, jedoch würden Sie gute Beschäftigung und wesen wäre, und daß lezteren dadurch Hauptgebiete ihrer Thätig- 11 Stunden. Für die Weihnachtszeit komme natürlich die nor- ein sehr angenehmes Leben haben, da J. durch die vielen Solfeit entzogen worden sind, schließt von Elm, daß ich dieser male Arbeitszeit nicht in Betracht, da müßten tüchtig Ueber daten, welche hier liegen, sich sehr gehoben hat. Mit der Bitte Gesetzgebung eine besonders wohlthätige Bedeutung beigelegt. stunden gemacht werden. Für dieselben gebe es in den meisten um sofortige Antwort Hochachtungsvoll N. N." Mo alle Logit so in die Brüche geht, da ist nicht mehr zu Fällen nicht mal eine Bezahlung. Von den 8500 Photographie- In Villanueva( Spanien) ist eine Nitroglyzerin- Bombe in mit Ausnahme der furzen der Nähe der Gendarmeriekaserne explodirt, hat aber nur disputiren. Damit bin ich mit den Ausführungen von Elms gehilfen in Deutschland seien fertig. Weihnachtszeit das Jahr durch 1/3 arbeitslos, deren Konkurrenz Materialschaden angerichtet. Ich komme zu den Ausführungen des süddeutschen Mit- wie in allen Berufen nivellirend auf das Gehalt der Arbeitenden Die Londoner Polizei. Nach dem Jahresbericht des wirke. Aber eine viel schärfere Konkurrenz erwachse aus den Londoner Polizeikommissars für 1892 bestand die hauptarbeiters des„ Borwärts". Was der süddeutsche Mitarbeiter über die Aufgabe der Gewerk- Reihen der Lithographen und Xylographen, die, wenn arbeits- städtische Schußmannschaft am 3. Dezember aus 31 Super721 Inspektoren, 1707 Sergeanten schaften fagt, übergehe ich. Ich habe das und noch einiges mehr los, sich naturgemäß zunächst der Photographie zuwenden. intendenten, so oft in meinen Vorträgen in Gewerkschaften oder in Ver- Wilhelm Boote, ein Mann, der es wissen müsse, habe fürzlich 12 541 Sonstablern. Die Ausgaben für die Schuhmannfammlungen zur Gründung von Gewerkschaften selbst ausgeführt, in der Bossischen Beitung" ausgeführt: Die Mehrheit der schaft beliefen sich auf 1264 022 Pfd. Sterl. Die Polizei verelbft ausgeführt, die Akademie besuchenden angehenden Künstler ende damit, haftetete im ganzen im Jahre 1891 84 822 Personen, d. h. 1553 daß es für mich nichts Neues ist. Retoucheure betreffenden Photographen mehr als im Vorjahre. Summarisch wurden davon verurtheilt Photographen selbst würden." Hiermit sei Die 58 949. 1957 Einbrüche sind während des Jahres in London In einer großen Re- verübt worden, gegen 1861 im Jahre 1891. Nur in zwei Fällen Ronkurrenz noch nicht erschöpft. produktionsanstalt in Schöneberg wären neben Photographen machten sich die Einbrecher einer Gewaltthätigkeit gegen die nicht nur Lithographen und Xylographen beschäftigt, sondern auch Person schuldig. Die bei den Einbrüchen gewonnene Beute wird Schuhmacher und Gärtner. Gin Vorwurf gegen diese Leute auf 15000 Pfd. Sterl. geschätzt. ptica go poli@ oder Aber einen Haupttrumpf glaubt er gegen mich auszuführen, daß in dem er sagt:" Es ist bezeichnend, daß mir Bebel auf meinen Hauptwunsch nicht antwortet, die führenden politischen Röpse möchten in der Folge auch ihre Aufgabe darin sehen, der gewerkschaflichen Bewegung auch kräftigere Impulse zu geben. Darauf itmmt es aber in der Praxis au." sta die von imths wedof: und Lackirer. Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Brauchen Berlins am Montag, 20. Nov., Abends punft 81/2 Uhr, bei Ehrenberg, Annenstr. 16. Tages Ordnung: 1. Die in der vorigen öffentlichen Versammlung aufgedeckten Mißstände in den Blech: und Lampenlackirereien und wie sind dieselben abzustellen. 2 Bericht der Delegirten der Gewerkschaftskommission. 3. Der von der Innung ernannte Gesellenausschuß und unsere Stellung dazu. 4. Verschiedenes. Da die Tagesordnung eine wichtige ist, so sind die Kollegen, die in Blech- und Lampenlackirereien, sowie diejenigen, die bei Innungsmeistern arbeiten, hiermit besonders eingeladen. Der Vertrauensmann. Heinrich Rautenhaus, DER BABAKINDUSTR 201/9 Arbeiter! Genossen! 10 Kauft uur Cigarren mit der Kontrollmarke der Tabakarbeiter. Nachfolgend verzeichnete Fabrikanten und Händler führen nur Gigarren mit der Kontroll- Schuhmarke der Tabakarbeiter. Händler können nur veröffentlicht werden, wenn dieselben ausschließlich Waare mit Schuhmarke führen, jede andere Veröffentlichung beruht auf Täuschung. S. * Wilhelm Börner, Ritterstr. 108. 8. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4. R. Fiebig, Böchstr. 21. Otto Ley, Schönleinstr. 17. Rosenthaler Vorstadt. Reinhold Anders, Strelitzerstr. 45. H. Baumgarten, Swinemünderfir. 48. Franz Döring, Ruppinerftr. 21. R. Gefelle, Huppinerstr. 19. Guft. Lochmann, Brandenburgstr. 82. Gustav Hennig, Coloniestr. 147. Michaelis, Alexandrinenftr. 40. H. G. Schmidt, Gräfestr. 68. Carl Schouheim, Gräfeſtr. 8. Julins Starf, Schönleinstr. 10. SO. Carl Abert, Bücklerstr. 6. Behnke u. Kingel, Schmidstr. 21. Carl Böhlert, Mariannenstr. 5. G. Carl, Admiralstr. 25. 6. Fischer, Staligerstr. 128. George, Mariannenstr. 35. E. Getschmann, Görligerstr. 68. Theodor Goecke, Wrangelftr. 125. E. Gosda, Manteuffelstr. 8. A. Kunze, Forsterstr. 2. Grünauerstr. 34. dc8gl. Lobbes, Adalbertstr. 58. * Wilh. Mertens, Cuvrysir. 34. Otto Röhl, Sorauerfir. 10. Carl Schindler, Görligerstr. 58-54. Christ. Schneider, Köpnickerstr. 26a. Theodor Stampehl, Mariannenstr. 26. Stübner, Reichenbergerstr. 157. Herm. Wicht, Dresdenerstr. 16. SW. W. Kintel, Alerandrinenstr. 103. * Heinrich Schröder, Kreuzbergstr. 15. E. Schulze, Friesenstr. 23. to 0. Louis Anders, Krautstr. 16. August Dahnke, Roppenstr. 98. A. Gräff, Holzinarktstr. 42. Auguft Heck, Gr. Frankfurterstr. 4. desgl. Weidenweg 96. Erhard Hoffmann, Memelerstr. 32. Johann Liebich, Memielerstr. 8. * August Motes, Posenerstr. 11. Fr. Peters, Koppenstr. 94. Otto Schreiber, Blumenstr. 51c. Rich. Schulze, Friedrichsfelderstr. 21. Emil Tilesius, Weidenweg 80. Otto Unterberg, Koppenstr. 8-9. 2. Unterlauff, Frankfurter Allee 117. Gustav Vogel, Koppenſtr. 83. W. Wolf, Andreasstr. 60. V. Wotschke, Andreasstr. 3. C. * Robert Drescher, Linienstr. 50. Mag Flataner, Landsbergerstr. 72. Hermann Gumpel, Barnimstr. 42. Oranienburger Vorstadt. Adolf Adelt, Reinickendorferstr. 64b. * Louis Dechaud, Ruheplayir. 24. Franz Frank, Köslinerstr. 2. Paul Franke, Eichendorffstr. 15. Wilhelm Göppuer, Fennstr. 1a. Jakob Götting, Lindowerstr. 9. August Hinge, Pautstr. 14a. Oskar Klose, Reinickendorferstr. 20. Paul Müller, Hochstr. 2a. Franz Noffte, Borsigstr. 28. Paul Pflug, Reinickendorferstr. 39. Wilh. Steinbach, Antonstr. 1. A. Ties, Juvalidensie. 124.03. Carl Werner, Gerichtstr. 25. Mag Weidner, Hochstr. 46. August Hirte, Swinemünderstr. 67. Emil Höhne, Ackerstr. 89. Joseph Husam, Grünthalerstr. 9. Lonis Knoch, Grünthalerstr. 5. Löffler, Badftr. 42-43. B. Moritz, Bernauerstr. 18. F. Stern, Putbuserstr. 42. Albrecht Steinicke, Stralsunderstr. 23. Hermann Vogel, Demminerstr. 62. C. Walter, Hussitenstr. 35. Max Winkelmann, Ackerstr. 153. Georg Wolter, Ackerstr. 58. H. Zechert, Putbuserstr. 37. Schönhauser Vorstadt. Wilhelm Brall, Swinemünderstr. 4. C. Herm. Dick, Pappel- Allee 2. * Johann Hahu, Fehrbellinerstr. 3. Lorenz Heidemann, Danzigerstr.10/ 13. 2. Malkowi, Kastanien- Alee 95/96. Rudolf Maguns, Weinbergsweg 10. S. Mehuert, Diedenhofenerstr. 3. Gustav Pinuer, Tresdowstr. 32. Aug.[ Schönfeld, Danzigerstr. 16. NO. Hermann Bailoff, Pallisadenjir. 79. Beyer, Landsberger Allee 131. . Kraft, Landsbergerstr. 112. Pant Krämer, Greifswalderstr. 30. Gebr. Lewy, Marienburgerstr. 37. Gustav Miras, Georgenkirchstr. 12. Jakob Reul, Weinstr. 11, Hof 3 Tr. Gustav Richter, Landsberger- Allee 145. NW. Paul Böning, Bremerfir. 56-57. Joh. Bösenberg, Beusselstr. 64. G. Deichfel, Stromstr. 33. * Robert Kern, Stromstr. 45. 6. Reincke, Stromstr. 5. Rudolf Runge, Rostoderstr. 13. | Carl Stiller, Stephanstr. 24. Stralau- Rummelsburg. Theodor Ritter, Kantstr. 6. 3. Ulbrich, Schillerstr. 1. W. Weigel, Lesingstr. 1. Friedrichsfelde- Lichtenberg. Wiesner, Prinzen Allee 24. Autou Kopp, Friedrich- Carlstr. 4. Rixdorf. Heinrich Barth, Berlinerstr. 136. Leop. Magerl, Hobrechtstr. 10. Weissensee. Emil Apitsch, Langhansstr. 135. Liebschwager, Gustav- Adolfstr. 16. 65 Herren- 65 und Knaben- Garderobe. Nach beendeter Engros- Saison verkaufe die Bestände an Winter- Paletots von 11 M. an, Jaquet- Anzügen von 15 M. an, Rock- Anzügen von 22 M. an, Hohenzollern- Mänteln v. 38 M. an, Knaben- Anzügen in allen Größen. Knaben- Mänteln Ein Posten Hosen, haltbare Stoffe, von 4,25 M. an.[ 4977L* Anfertigung nach Maass bei tadellosem Sig. M. Abraham, 1. Etage Oranienstr. 65, 1. Etage zwischen Morigpl. u. Kommandanten 65 65 ftraße. Jede Uhr Uhr Achtung! Rixdorf. Achtung! Sonnabend, den 18. November, Abends 81/2 Uhr, in den ,, Viktoria- Festsälen", Hermannstrasse, vis- à- vis der Vereineins- Brauerei: des 2. Stiftungs- Feft= Sozialdemokratischen Bereins Vorwärts zu Rigdorf, bestehend in gr. Vokal- und Instrumental- Konzert ausgeführt von Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins ,, Schneeglöckchen I." Auftreten des Volkshumoristen Gent. Lebende Bilder. Feftrede, gehalten vom Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil. Nachher: Grosser Ball. sted the Das Komitee. 433/9 Alle Freunde und Genossen ladet ein Kongress der Tabakarbeiter Deutschlands. 1190 Montag, den 20. November, Abends 7/2 Uhr: Commers zu Ehren der Delegirten aus allen Gauen Deutschlands in den Konkordia- Fettsälen, Andreasstraße 64, repariren u. reinigen foste bei mir unter Garantie des bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert und Vorführung Butgehjens nur 1,50 M., lebender Bilder. Die Musit wird von der Freien Vereinigung der ußer Bruch, fleine Re- Bivil- Berufsmusiker" unter Leitung des Dirigenten Herrn Behrendtsohn, die paraturen billiger. Großes Gesangsaufführungen von den Gesangvereinen Freie Liedertafel, Deutsche Lager neuer u. gebrauchter Eiche und Harmonie( Mitglieder des A.-S.-B.) unter Leitung des Dirigenten Tajayengren, Regulatoren u. Wecker zc. Herrn Gartmann ausgeführt. Die Aufführung der lebenden Bilder erfolgt Zum Schluß: Festball. Alle Arten Ketten, sowie Brillen und durch den Verein für voltsthümliche Kunst". 38882* Billets zum Kommers à 30 Pf. sind zu haben bei Herm. Herholz, Brunnen. Pincenez. Carl Lux, 34. Chausseestr. 34. traße 188; Louis Dechand, Ruheplatzftr. 24; Wilh. Börner, Ritterstr. 108; Weinstr. 11 bei Feind; Hermann Gumpel, Barnimstr. 44; Carl Butry, Stral Bitte genau auf No. 34 zu achten. sunderstraße 17, 2 Tr., und in allen mit Plakaten belegten Handlungen und Restaurationen. Das Festkomitee. Pelzsachen jeden Genres. 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