Π Nr. 273. Erscheint täglich außer Montags. Brets pränumerando: Biertei: jährlich 8,30 Mart, monatlich 1.10 mt, wöchentlich 28 Big. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pig. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Poft- Abonnement: 8,30 Mt.pro Quartal. Unter frenz band: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ansland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Boft- Beitungs- Breistifte für 1893 unter Nr. 6708. Vorwärts 10. Jahrg Inferttons- Gebühr beträgt für die fünfgefvaltene Betitzeile oder deren Raunt 40 Bfg., für Vereins: und Bersammlungs- Anzeigen 20 fg Inferare für die nächite Nummer müßen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Grvedition in an Wochen tagen bis 7 Ubr Abends, an Sonn und Fefttagen bis 9 Uhr Vor: mittags geöffnet. Fernsprecher: 3mt I, 4186. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bum TabakarbeiterRongreh. Sonntag, den 19. November 1893. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. " heitlichen Verhältnisse der Bigarrenarbeiter sein müssen, wenn viel Nachsicht geübt worden zu sein," sagt der königselbst unsere gewiß nicht sehr reformeifrige Sozialgesetzgebung lich preußische Gewerbe- Inspektor für Kassel in seinem feit 1888 folche Extrabestimmungen eingeführt hat. Der neuesten Bericht für 1892 gerade heraus, und der Beamte Tabatarbeiterfongreß wird nun ihre weitere Vervollkommnung für Köln- Koblenz meint: Die Kontrolle der ZigarrenMorgen tritt in der Reichshauptstadt der von unseren zu debattiren haben. Dahin gehört vor allem die Ausfabriken sollte, namentlich in den ländlichen Bezirken und in der Tabakbranche thätigen Genossen veranstaltete Kongreßehnung der Vorschriften auf die Haus industrie, im Winter, möglichst eingehend sein." Das ist sehr diploder Tabak- und Zigarrenarbeiter zusammen, der über die in welcher der Unternehmer nur Familienmitglieder be- matisch ausgedrückt; es bedeutet nicht mehr und nicht Tabaksteuer, den Ausbau der Organisation und die staatliche schäftigt. Hier herrschen, wie schon der badische Fabrik- weniger, als daß die staatliche Inspektion der BigarrenAufsicht über die bundesräthlichen Bestimmungen zum Schuße inspektor Wörishoffer durch seine bekannte Untersuchung fabrikation noch sehr viel zu wünschen übrig läßt, der Zigarrenarbeiter berathen will. Der Gedanke solcher Ver- vom Jahre 1890 bewiesen hat, fürchterliche Zustände, und trotz dem guten Willen, den manche Gewerbe- Inspektoren handlungen vor den Thüren eines Reichstags, welcher die legten Berichte für 1892 der preußischen Gewerbe- Auf- haben mögen und trotz der Beamtenvermehrung in Preußen. soeben dem Moloch Militarismus wieder Millionen auf sichtsbeamten lassen vollends erkennen, daß die Fabrikanten Möge der Tabatarbeiter- Kongreß dieses dankbare Material Kosten des Volkes opfern soll, ist ein außerordentlich glück- neuerdings noch mehr als früher bestrebt sind, die Fabri- benutzen zur Begründung der energischen Forderung, daß licher. Wirksamer, als es die Arbeiter thun werden, fann fation in die kleinste Hausindustrie zu verlegen, damit sie die staatliche Aufsicht durch Zuziehung von Arbeiterden oberen Zehntausend schwerlich das Frevelhafte der ia die wenigen neuen Arbeiterschutz- Vorschriften von 1891 inspektoren noch ganz anders ausgebildet wird, als es Pläne vor Augen gehalten werden, zu denen der Reichstag nicht zu beachten brauchen. So sagt z. B. der Beamte für bisher der Fall war. G. 219 der Berichte: „ Da in bedientenhaft ja sagen soll. Und auch die Zusammensehung Minden recht Auf dem düsteren Hintergrund dieser noch so sehr im der Tagesordnung für den Kongreß ist sehr glücklich getroffen; vielen Fällen der Arbeitsraum gleichzeitig als Argen liegenden Verhältnisse aber wird in Flammenschrift fie verbindet mit der Besprechung der großen Schröpfung, Wohn- und Kochraum dient, so hat die ganze der Protest des deutschen Tabatarbeiter- Kongresses gegen unter welcher in der Hauptsache die Tabatarbeiter zu leiden Familie unter dem nachtheiligen Einfluß der Bigarren- die Tabaksteuer zu schreiben sein! Ueber die Begründung haben würden, die Verhandlung des ganzen Elends, welches fabrikation zu leiden, außerdem wird aber auch bei der dieses Protestes brauchen hier wahrlich nicht mehr viel in der Zigarrenbranche herrscht. Stüd für Stüd des Beschäftigung der Kinder keine Rücksicht auf ihr Alter ge- Worte verloren zu werden. Der Vorwärts" hat die traurigen Looses der Zabatarbeiter wird der Oeffentlichkeit nommen. Die Kinder werden erst dann die Wohlthaten des Miquel'schen Absichten bereits so gründlich beleuchtet und vor Augen geführt werden, und unsere Boltsvertretung" Gesetzes genießen, wenn es gelingen sollte, Schutzbestimmungen die Folgen derselben für die Tabakarbeiter so klar fann später unmöglich sagen, sie habe von diesen Dingen auch für die Hausindustrie zu erlassen." Das bezieht sich gelegt, daß dem nichts mehr hinzuzufügen ist. nichts gewußt. Zwei Gegenstände der Verhandlungen zunächst auf die allgemeinen Arbeiterschußvorschriften; Nur auf eines sei noch hingewiesen. Ein Zabalarbeiter möchten wir nun hier mit einem Geleitworte versehen: daraus folgt aber gleichzeitig, daß die besondere Schutz hat kürzlich in diesem Blatte die Gefahr hervorgehoben, die die staatliche Aufsicht über die Schutzbestimmungen für verordnung für Bigarrenfabrikation ausgedehnt werden darin liegt, daß sich Genossen aus der Tabakbranche in Zigarrenarbeiter und die Tabaksteuer. muß selbst auf diejenigen Betriebe, die nur Familien- Versammlungen und Petitionen zum blinden ZusammenDie bundesräthlichen Schutzbestimmungen für Zigarren- angehörige beschäftigen. Ferner bezeichnet Wörishoffer die gehen mit den Fabrikanten verleiten lassen, weil sie von arbeiter stammen aus dem Jahre 1888. Mit Befannt- 7 Kubikmeter Luftraum auf den Kopf als eine sehr be- dem drohenden Tabaksteuer- Gespenst erschreckt sind. Eugen machung vom 9. Mai j. s. ordnete der Reichskanzler an, scheidene Forderung"; das heißt in praktisches Arbeiterdeutsch Richter hat die Richtigkeit dieses Hinweises, wie immer in daß hauptsächlich drei Vorschriften für Betriebe zur Her- übersetzt: es muß eine Erhöhung, zunächst vielleicht anf sozialen Dingen, sofort durch seinen Widerspruch bestätigt, stellung von Zigarren, welche Nichtfamilienmitglieder des 10 Kubikmeter angestrebt werden. Ferner sind die Bentilations- indem er schrieb: Unternehmers beschäftigen, zu beachten seien: daß einrichtungen, welche vorhanden sein müssen, zu unbestimmt vor-" Das fehlte auch noch gerade, daß der Gegensatz die Arbeitsräume mindestens 3 Meter hoch sein, daß auf geschrieben; die Verordnung muß fünftig direkt sagen, was zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern lediglich im jede darin beschäftigte Person mindestens 7 Rubikmeter denn genügende" Ventilation ist. Der legte Bunkt ist sozialdemokratischen Partei Interesse in eine Situation Luftraum entfallen, sowie, daß die Fußböden und Arbeits- aber die mangelhafte Durchführung der jetzigen Vorschriften. hineingetragen wird, die für die Tabakindustrie ernst genug tische täglich mindestens einmal durch feuchtes Reinigen von So berichtet der Fabrikinspektor für Bremen im Jahre ist, um alle ohne Ausnahme, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Staub befreit werden müssen. Arbeiterinnen und jugend- 1890 und 1891, daß manches noch zu thun übrig bleibe", zu gemeinsamem Protest zu vereinigen." liche Arbeiter in solchen Betrieben müssen in unmittelbarem und daß sogar die Genehmigung zur Weiterbenugung ganz Wenn der Arbeiterfreund Richter irgend einen Arbeitsverhältniß zum Unternehmer stehen, d. h. ihre An- ungenügender Arbeitsräume gegeben worden sei. Der Schritt lobt, so wird sicher etwas dabei nicht in nahme oder Ablehnung durch andere Arbeiter oder für hessische Inspektor für den bekannten Zigarrenfabrikations- Ordnung sein. Und es muß in der That bei deren Rechnung( Zwischenunternehmer) ist verboten. Auf Bezirk Oberhessen theilt in seinem Bericht für 1892 mit, unseren Protesten gegen die Tabaksteuer eine scharfe Grund der neuen Gewerbeordnung vom 1. Juni 1891 ist daß er wiederum, also 5 Jahre nach Erlaß der Verord- Grenzlinie gezogen werden zwischen den Gründen, diese Schutzverordnung unterm 8. Juli d. J. neu vom nung, eine ganze Reihe Verstöße gegen dieselbe vorgefunden die uns bestimmen, und denjenigen, welche von der ProfitReichskanzler bekannt gemacht und an ihrem In- habe. Der Aufsichtsbeamte für den thüringischen Bezirk sucht der Unternehmer diktirt werden. Nun werden sich halt ist dabei nur ein Punkt geändert worden. Altenburg hat noch 1891 zu berichten, daß den Bestim- wohl schwerlich Unternehmer auf den morgigen Tabak Selbst menn Arbeiterinnen und jugendliche Ar- mungen der Bekanntmachung in seinem Bezirk nur arbeiter- Kongreß verirren; für sie ist dort kein Platz. Aber beiter in direktem Arbeitsverhältniß zum mangelhaften Form Genüge gethan" sei. es kann keinesfalls etwas schaden, wenn die Versammlung nehmer stehen, soll ihre Beschäftigung in Betrieben zur und selbst ein so tüchtiger Inspektor, wie der badische, unseren prinzipiellen Standpunkt so scharf als nur mög Herstellung von Zigarren nach der neuen Bekannt- muß noch für 1892 feststellen: Fortwährend bleibt in den lich herauskehrt. Der Tabatarbeiter Kongreß vermag den machung doch nur bis zum 1. Mai 1903 gestattet sein. Bigarrenfabriken noch eine Anzahl von sich immer wieder Genossen im Lande ein sehr einfaches Mittel an die Hand Die Einschiebung dieses Termins fann nur den Sinn einschleichenden Mißständen abzustellen." Wer noch eine zu geben, die Wölfe mit den Schafspelzen zu erkennen und haben, daß vom 1. Mai 1903 ab weibliche und jugendliche Erklärung sucht, kann sie leicht finden: es scheint mir s. 3. auszuscheiden. Wir protestiren, weil wir gegen Arbeiter überhaupt nicht mehr in Bigarrenfabriken be- behördlicherseits bei der Gestattung der Benutzung den Militarismus in jeglicher Gestalt sind, schäftigt werden sollen. Man sieht, wie traurig die gesund- niedriger Arbeitsräume von Zigarrenfabriken etwas zu weil wir für ihn keinen Mann und feinen Groschen Feuilleton. Nachbruck verboten.] Skizzen der Unter in " Ich mache zur Bedingung, daß man nicht schreien darf; das Geschrei ist kein Beweis." Und wenn die Jugend diese Bedingung nicht einhielt, [ 12 so schwieg er. Außerdem gestattete er es nicht, daß die Diskussion sich zu sehr ausbreitete, wie ein Fluß während der Ueberschwemmung. War das Thema interessant, ließ er keine Abschweifungen zu, wie dies gewöhnlich bei den aus der sozialistischen Bewegung Diskussionen der Jugend zu geschehen pflegt, wodurch diese in Rußland. ( Aus dem Russischen übersetzt.) Anton der Weise. end- und resultat los werden. Seine Argumentationen unterschieden sich aber auch von denen der streitbaren Jugend, bei denen der Mangel der höheren Bildung und der Logit durch die Leidenschaft ersetzt wurde. Anton betämpfte diese Hihköpfe mit der talten Waffe seines berech nenden Verstandes, was die jungen Enthusiasten zur Verzweiflung brachte. Man fonnte Anton nicht mit glänzenden Ideen blenden, so lange man nicht beweisen konnte, daß solche keine Phantasien waren. Zu einem Kreise von Studenten, welche die sozialistischen Ideen pflegten, gehörte auch ein junger Mann, dem inan den Spottnamen Anton der Weise gegeben hatte. Er unter schied sich scharf von seinen Kameraden durch seinen Ernst und seine Abneigung vor jeder Uebertreibung. Die Frauen Antons ganze Denkungsart und sein Vorgehen zeichnete sowohl als auch die Jugend lieben solche Personen ge- sich stets durch richtige Schlußfolgerungen aus. Er studirte wöhnlich nicht, weil sie unter dieser scheinbaren Rälte viel, und feine Kameraden sagten, daß aus ihm ein Genicht das gute Herz, welches einer treuen An- lehrter werden würde, der sich vom Sehen durch Barrihänglichkeit fähig ist, erkennen. Anton war gut, er faben aus schweren Folianten absperrt und an der ärgerte sich aber nicht und regte sich nie auf, sondern that Harmonie der ziffernmäßigen Beweise sich erfreut. Aber nur das, was die Barmherzigkeit forderte. Sein Jdeal war diese Schlußfolgerung, welche einerseits aus dem verdie Gerechtigkeit, gerade wie bei seinen Kameraden, aber schlossenen Wesen Antons und andererseits aus der Anton bediente sich nie einer überschwenglichen Redeweise, falschen Anschauungsweise seiner Kameraden entsprang, entdafür entsprach auch sein Lebenswandel seinem Ideal: sprach nicht der Wahrheit. Anton wollte sich durchaus trotzdem er der Sohn reicher Eltern war, lebte er wie ein nicht vom Leben abschließen: im Gegentheil, alle Armer, und gab fast das ganze Geld, daß er von seinem Fragen des Lebens, welche seine Kameraden so 0 entscheiden. Er begriff nicht, wie man bereit sein konnte, irgend etwas zu unternehmen, ohne zu wissen, ob dieser oder jener Weg zum gewünschten Ziele führen würde. Das instinktive, unüberlegte Vorgehen in so einer wichtigen Sache, wie die Propaganda des Sozialismus, ärgerte ihn: er sah den unvermeidlichen Mißerfolg infolge dieser Ziellosigkeit voraus. Was ist das für ein Vergnügen, sich die Köpfe einzurennen, ohne Nutzen für die Sache", sagte er. Diejenigen, welche ihn nicht näher fannten, regten sich über diese Worte auf, legten sie als Feigheit aus und thaten Anton damit wieder Unrecht. Als einzigen Wegweiser für das, was zu thun fei, erkannte Anton einzig und allein die Wissenschaft an. Er sagte: Jede That zum Nutzen des Volkes ist, sofern sie nicht den Bedingungen der Wissenschaft entspricht, entweder ein Bärendienst") oder ein sinnloses Opfer. " Vorausgesetzt, die Wissenschaft hätte ihm gesagt, das Ideal der Gerechtigkeit, worüber er nachdachte, sei unerreichbar, so würde er jede öffentliche Thätigkeit für sinnlos halten, und es vorziehen, sich lieber zu tödten, als für einen unmöglichen Erfolg zu kämpfen. " Das Herz allein ohne den Verstand", sagte Anton, richtet nichts aus" und während seine Kameraden auf den Busammenfünften heftig und laut bis zur Heiserkeit debattirten, studirte er, um die Meinung der Wissenschaft darüber zu erfahren, was seine Kameraden so aufregte. Vater empfing, seinen bedürftigen Kameraden. Wenn eine sehr aufregten, interessirten ihn in hohem Grade. Nur*) Wie der Bär der Fabel, der dem Herrn die Fliege ab Meinungsverschiedenheit vorlag, so sagte Anton: wollte er diese Fragen nicht ohne ernstes Nachdenken darüberwehren will und ihn todtschlägt. " Befugniß der Strafvollzugs- Behörden zu Beurlaubungen zeitweilig aus dem Gefängniß entlassen worden. Ein derartiges Verfahren, wodurch vermöge beliebiger Gewährung oder Verfagung des Urlaubes willkürlich auf die Abstimmungen im Reichstage eingewirkt werden könnte, würde uns aber vollends höchst bedenklich erscheinen. übrig haben; wir protestiren, weil wir gegen Militarismus am meisten interessirt sind und die für jebe indirette Steuer sind, die nur die die neue Militärvorlage während der letzten Wahlagitation breiten Volksschichten mehr belasten muß, als die so entschieden eingesetzt hatten, es als Ehrenpflicht betrachten oberen Behntausend; wir protestiren, weil wir würden, entsprechend ihren Einkommen zu den neuen Reichsfür das politische System feinen Pfennig lasten beizutragen. Wir bewundern die Naivetät der GrenzSteuer leisten wollen. Wer sich diesen Protest boten", die sich den Anschein geben, als würden sie ernstlich Auch wir geben zu, daß es etwas Bedenkliches hat, gründen nicht anschließt, mit dem haben wir nichts zu thun, daran glauben, daß die jetzt oder früher in Deutschland wenn es in das Gutdünken der Behörden gestellt wird, ob und in dieser prinzipiellen Reinlichkeit liegt unsere Stärke. regierenden Familien das Recht der Steuerfreiheit sofort einem rechtskräftig verurtheilten Abgeordneten für die Bielbewußte Genossen haben bere its die Tabatfabrikanten, aufgeben würden, wenn eine Anregung seitens des Reichs- Dauer der Session Urlaub" zu gewähren ist oder welche anderswo die Arbeiterproteste für ihre Zwecke aus- tages erfolgen sollte. An dieser Anregung hat es nicht nicht. Aber wer einen Funken von Manneswürde nützen wollten, auf obige Gewissensfragen festgenagelt und gefehlt, da die Sozialdemokraten programmgemäß in der im Leibe hat, der wird eine Regelung der Frage nicht im sie zu dem beschämenden Bekenntniß gezwungen, daß die letzten Session des Reichstages die progressive Reichs- reaktionären, sondern im demokratischen Sinne verlangen Herren für andere Verbrauchssteuern, für frühere Einkommensteuer vorschlagen werden und dabei nicht daran eine Regelung, wie in Frankreich, Italien, Amerika und Militärforderungen wohl zu haben waren. Nur jetzt, wo denken, daß die Fürsten und ihre Familien von diesen anderen Staaten, wo der Urlaub gefangener Abgeordneten es ihnen ans eigene Fell geht, spielen sie die Volksfreunde. Steuern befreit werden sollen. Aber ganz abgesehen, daß für die Dauer der Tagung gesetzliche Vorschrift ist, Damit sind sie genügend gekennzeichnet, und wenn sie auf es an dieser Anregung nicht fehlen wird, so könnten die und wo sogar jeder Gefangene, der während der Haft gedem gemeinschaftlichen Protest bestehen, so wird man sie bei Fürsten ja freiwillig auf die allergrößten Theile ihres Ein- wählt wird, dadurch sofortige Straffreiheit erlangt, wie geeigneter Zeit an ihre Erklärungen erinnern. Das ist kommens, ja auf ihr ganzes Einkommen zu Gunsten des wir das vor einigen Jahren in dem Falle Lafargue's erunser Standpunkt in der Sache. Reichsschates verzichten. Niemand hindert sie daran, und lebt haben. Und so möge denn der morgige Tabatarbeiter- Kongreß, der Reichsschatzsekretär müßte diese milden Spenden an- Bei Bueb handelt es sich indeß überhaupt nicht um die den wir in den Mauern der Reichshauptstadt begrüßen, nehmen. Frage der parlamentarischen Immunität, sondern einfach feine volle Pflicht und Schuldigkeit in sozialer und steuerDie Tabak- Fabrikatsteuer und die Arbeiter: um eine Maßregel der Gefängnißbehörden, und politischer Beziehung thun. Die klaſſenbewußten Arbeiter Organisationen. Die Kongreß- Kommission der deutschen zwar um eine Maßregel, wie sie in früheren Jahren wiederwerben feing Beſchiffe aufnehmen will die kampfbereite Tabatarbeiter versendet die folgenden intereffanten Witolische Behörbe, welche Bueb aus dem Gefängniſſe Armer zur Berwirklichung derselben stellen.perete Politische Leberlicht. Berlin, den 18. November. In der Thronrede findet sich eine Stelle, die uns bei der ersten Besprechung entgangen war. Es wird da von dem sympathischen Empfang gesprochen, der bem Kaiser auf seinen letzten Reisen in Deutschland zu Theil geworden sei, und aus bem ge folgert wird, das Volk freue sich über die Annahme der Militärvorlage. Wir können dem deutschen Kaiser nur versichern, daß er sich über den Werth solcher Empfänge täuscht. Ein früherer preußischer König äußerte sich sehr steptisch über derlei Rundgebungen, die nicht selten von sehr fraglichen, die Mache" verstehenden Personen aus sehr fraglichen Beweggründen veranstaltet werden, und die auch ben verhaßtesten und wenigst geachteten Monarchen niemals gefehlt haben. Sogar abgefeßte Reichskanzler erfreuen sich mitunter auf ihren oppofitionellen Agitationsreisen wunderbar begeisterter Aufnahme wenn man den Zeitungen glauben darf. Und eins noch können wir dem Kaiser versichern: hätte er, als er sah, daß von allen Seiten und aus allen Boltsschichten die Proteste kamen, die Militärvorlage und eine allmälige zurüdgezogen Ent waffnung im Einverständnisse mit anderen Mächten angekündigt, der Empfang, der ihm auf seiner letzten Reise zu Theil ward, wäre sicherlich nicht weniger sympathisch" gewesen. Das deutsche Volk will von dem Militarismus nichts mehr wissen. Und die, welche den Kaiser anders berichten, sagen ihm die Unwahrheit. Der Bundesrath wird erst im Laufe der nächsten Woche die Steuergesetze im Plenum feststellen. Die Hinausschiebung der Reichstagsverhandlungen um volle acht Tage wird dem Bundesrathe Raum gönnen, die nächsten Arbeiten ohne das überhastende Tempo abzuwickeln, das in der lezten Zeit geboten war. In Bundesrathskreisen hat sich eine gewisse Verstimmung über die in diesem Jahre be sonders spät erfolgte Einbringung des Reichshaushalts in den Bundesrath fundgegeben. Es heißt sogar, eine Bundesregierung habe darüber, wenn auch in rücksichtsvollster Form, Beschwerde geführt, und es sei für die Zukunft Abhilfe des angeregten Nebelstandes von der Präsidialregierung verheißen worden. wie " theilungen: " Die Schutzzollpolitik hat gerade der Tabakindustrie schwere beurlaubte, hat durch ihr Handeln eine, mit dem allgemeinen Wunden geschlagen, der Rückgang des Verbrauchs hat die Lage Volksgefühl in Uebereinstimmung stehende Liberalität beder Tabatarbeiter zusehends verschlechtert, eine Reihe von wiesen, die von der denunziatorisch- reaktionären Gesinnung Lohnkämpfen, zu denen die Zigarrenarbeiter gezwungen der National- Zeitung" grell absticht. Die Nationalliberalen wurden, die bekannten Aussperrungen in Hamburg, Halber meniger liberal als eine deutsche Verwaltungsbehörde stadt u. s. w. kosteten die größten Opfer. Die Kämpfe in das fehlte dem Nationalliberalismus noch zur untersten Gewerbe selbst und die allgemeine Geschäftsflaue vereinigten Stufe. Oder ist's noch nicht die allerunterste? Nach dieser sich, um die Arbeiterzustände recht tief herabzudrücken. Richtung hin hat die Leistungsfähigkeit des Nationalliberalismus keine Grenze. So kam es, daß sich die Mitgliederzahl des Unterstützungsvereines erheblich verminderte. Die treuesten Anhänger ber Gewerkschaft faben sich angesichts des Nothstandes, der sie beDer gestern von uns gemeldete- Tod des drohte, gezwungen, ihre Beiträge stunden zu lassen und zu vielen hunderten nach Ablauf der dreizehnwöchentlichen Battenbergers" ruft eine der schmachvollsten HandStundungsfrist aus dem Vereine auszuscheiden. Bei den lungen Bismarck's ins Gedächtniß. In hündischem WettJammerlöhnen und dem Gutgange der Arbeitsgelegenheit Priechen" um die Gunst Väterchens", ließ der große waren Viele nicht mehr im Stande, die Beiträge aufzubringen. deutsche Staatsmann" den deutschen Fürsten, der in Im Jahre 1889/90 zählte der Unterstützungsverein weit über Bulgarien deutsche Interessen gegen Rußland vertrat, 18 000 Mitglieder; am 31. März 1890: 18 449, am 30. April von russischen Strauchbieben wegfangen und zwang ihn 1890: 18 580 Mitglieder. Bald aber änderte sich die Sachschließlich zur Abdankung. lage. Die sämmtlichen Mitglieder einer Zahlstelle und zahlreiche Mitglieder an anderen 8ahlstellen mußten um Stundung ersuchen. Man zählte Mai Juni. Juli August 1890. . 1892. 14 585 14 108 14 103 14 067 1891. Januar Februar. . März. April. 16 488 16 512 16 903 16 847 17 440 Mai 16 242 13 910 16 156 • . Juni 16 031 Juli. 15 671 August 15 616 September. 15 255 Ottober. 15 055 14 665 14 889 .. 15 181 15 188 September. 14 932 Oktober. 15 098 November. 15 269 November · Die sozialistische Fraktion der französischen Rammer hat einen ersten Erfolg zu verzeichnen. Ein Chauvinist, Namens Denecheau, der die Kammer zu einer Ruffen- Demonstration veranlassen wollte, hat auf sein Vorhaben verzichtet, als ihm klar gemacht wurde, daß die Sozialisten eine Gegendemonstration machen, und die Gelegenheit zu einem Angriff auf den französisch russischen Bündniß Schwindel benußen würden. Der Chauvinismus ein hat also vor dem Sozialismus die Waffen gestreckt Beweis, daß er, trotz seines Bramarbasirens sich schwach fühlt und die Kritik nicht vertragen kann. = = Wissenschaft und Sozialismus in Italien. Wir Dezember 15 979 Dezember brachten vor Kurzem den reaktionären Wiener Professor Nach Beendigung des Ausschlusses in Braunschweig und Wagner von Tauregg in Vergleich mit dem italienischen Halberstadt war die Mitgliederzahl auf noch nicht 14 000 ge- Professor Ferri, der durch seine wissenschaftlichen funken. Der Unterstügungsverein der Tabatarbeiter, der auch Forschungen zum Sozialismus gelangt ist. Jetzt läßt ein zu den besten deutschen Gewerkschaften, der Opfermuth seiner hiesiges Sensationsblatt sich aus Rom telegraphiren, daß Mitglieder hat sich in manchent heißen Strauß bewährt, die der berühmte Kollege. Ferri's, Professor Lombroso, sich üblen Verhältnisse aber verfehlten ihre Wirkung nicht. Da es zum Sozialismus bekehrt habe. Das braucht Lombroso nun feststeht, daß ein straffer, gutgeschulter, wehrfähiger, nicht. Er ist seit Jahren Sozialist. In Italien großer Arbeiterverband die Zustände des Gewertes in nicht ist das Blut rascher und die Liebe zum Futtertrog weniger geringem Maße zu beeinflussen vermag, da solch ein Verband start, als im fühleren Norden, wo nach dem bekannten Der berufene Borkämpfer für bessere Lohn- und Arbeitsver- Königswort" Professoren und andere dergleichen Leute für hältnisse, für größere Sicherung des Arbeiters gegen die von die Besitzenden immer zu haben sind". ihm nicht verschuldeten Wechselfälle der heutigen Wirthschaftsweise ist, so leuchtet es ein, wie sehr der sozialpolitische Fort schritt im Tabakgewerbe durch die Schwächung der Gewerkschaft gehemmt wird. Jedenfalls ist es eine bemerkenswerthe und für das Bolt der Denker sehr beschämende Thatsache, daß, während unsere deutsche Kriminalistik und Strafrechtspflege, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in dem Sumpf mittelalterlicher Barbarei und im Frrgarten vorsintfluthlicher Theorien herumtappt, in Italien die zwei berühmtesten Kriminalisten: Ferri und Lombroso, Sozialisten sind.Ein Stenerobjekt, das Herrn Miquel nicht gereizt Der letzte Vorstandsbericht hebt denn auch hervor, daß im hat, bringen die Grenzboten" in Vorschlag. In einem, Jahre 1892 viele kleine Mitgliedschaften sehr wenig, manchmal die Aussichten der Reichssteuern" überschriebenen Artikel aber auch gar teine Geldbeträge eingesandt haben, ja vielfach ihrer Nr. 47 vom 16. November weisen sie darauf hin, daß Buschüsse erforderten. Die am Orte eingegangenen Beiträge in allen oder fast allen deutschen Staaten die fürstlichen reichten nicht zur Auszahlung der Reiseunterstüßung aus, der beste Beweis dafür, daß sehr ungünstige Geschäftsverhältnisse Sieg der englischen Kohlenarbeiter. Die gestrige Einkommen auf grund der Landesgesetzgebung stenerfrei bestanden. Denn die Ziffer der Wandernden und sonstigen Konferenz hat wirklich zur Entscheidung geführt, und unter sind, daß aber das Reich diese Einkommen besteuern könnte, Silfsbedürftigen, die sich an die Raffe wenden, wächst in dem den obwaltenden Umständen fonnte dieselbe nur den Arwie auch die Hofhaltungen Zölle, Verbrauchssteuern, selben Verhältniß, in dem die Arbeitslosigkeit zunimmt. beitern günstig sein. Wie wir schon in der gestrigen Börsenstempel bezahlen müssen. Die Grenzboten" find Mit dem Inkrafttreten der Tabat- Fabrikatsteuer wird Nummer am Schluß der Telegramme mittheilen konnten, überzeugt, daß die Fürsten, die ja an der Erhaltung des die Organisation noch schwerer ihre Mitglieder zusammen fam man dahin überein, daß die Arbeit am Montag wieder halten können, denn zahlreiche Tabatarbeiter werden arbeits- aufgenommen wird, und zwar zu den alten Löhnen, Allmälig erkannte Anton den unwiderlegbaren Standos sein, und die Arbeitslosigkeit wird auf die Höhe der die bis Ende Februar fortgezahlt werden sollen. Ein im Löhne naturgemäß ungünstig einwirken. punkt dieser unerschütterlichen Richterin an. Anton sah ein, gewordenen Organisationen werden dann auch weniger die Streitfragen regeln. Das bedeutet den vollständigen Die schwächer Februar zusammentretender Versöhnungsrath foll dann alle das Ideal der Brüderlichkeit keine jugendliche Arbeiter schützen können, als früher. Sieg der Arbeiter nach fast viermonatPhantasie ist, sondern eine historisch- logische Folgerung des Fürwahr, Ringen. glänzend hat menschlichen Lebens; wie in der Organisation der hat sich Zwei große Parteien der Zukunft wird es bald ich em bewährt, Menschen der Beweis enthalten ist, daß dieses Jdeal keine in Deutschland nur geben, neben der Sozialdemokratie nur die Organisation der englischen Arbeiter Utopie ist wie die Thätigkeit des Denkens die Menschen noch eine Partei, welche die gegenwärtigen Zustände er- und glänzend ihre Ausdauer und ihre Disziplin. Und die überzeugen muß, daß es kein anderes Mittel giebt, ihr halten wissen will. Dies behauptet die Kreuz- 3tg." in Auffassung derer, die da glaubten, der Macht des konLeben zu einem menschlichen zu gestalten, als die Her- ihrem heutigen Leitartikel, der Anfang vom Ende des zentrirten Rapitals, so wie es in der englischen Grubenstellung der sozialistischen Ordnung. Das Volt in seiner Liberalismus". Hätte die Kreuz- 8tg." behauptet, die an industrie den Arbeitern entgegentritt, tönne feine gewerkMasse begreift dieses nicht, es ist sich seiner Kraft nicht der Erhaltung des Privateigenthums Intereffirten werden schaftliche Organisation Troßg bieten, ist aufs Schlagendste bewußt, weil es eben nicht denkt. Das Bolt ist gefesselt, vor dem Entscheidungskampfe mit dem Sozialismus zu widerlegt. Der große englische Kohlenstreit ist eine der von allen abgeschlossen und hat nicht die Fähigkeit, zu er einer Partei zusammenstehen, so hätten wir ihr vollkommen ruhmvollsten und an Lehren und Früchten reichsten Episoden tennen, wer ihn fesselt und wie es gefesselt ist. beigeftimmt. Ob mun gerade die tonservative Partei, wie der modernen Arbeiterbewegung. Anton hatte bereits schon einige der Schrauben und die Kreuz- 3tg." behauptet, den Kern der künftigen Bour- Die Nachricht von der Beendigung des Streifs wurde Springfedern erkannt, die das Volk unter dem Druck er- geoispartei bilden wird oder nicht, ist eine Frage zweiten im Unterhaus mit einer begeisterten Beifallssalve aufge= hielten, und die Hände, die diese Schrauben und Spring Ranges. Darüber mag sich die Bourgeoisie unter sich vernommen. federn in Bewegung setzten, erschienen ihm bald in Form ständigen. Das Wort von der einen reaktionären In Brasilien dauert der Bürgerkrieg fort. Die der Leibeigenschaft, bald der Regierungsgewalt. Jezt hatten Masse durch den Leitartikel der Kreuz- Zeitung", der Insurgenten, welche durch das Gerücht, sie erstrebten die sich alle Schrauben und Springfedern, die das Volk nieder übrigens eine treffliche Kritik des Liberalismus enthält, Wiederherstellung der Monarchie, schwer geschädigt wurden, brückten und niederhielten, auf einen Punkt vereinigt; der wird durch den Artikel der Kreuz- Zeitung" wieder einmal haben den 15. November, den dritten Jahrestag der RevoNebel, der den Despoten des Weltalles umgab, lichtete sich, als wahr bezeichnet. Die Bestätigung aus solchem Munde lution, durch eine glänzende republikanische Kundgebung und im Glanze des Goldes und der Edelsteine erblickte darf nicht gering geschätzt werden. gefeiert. Die monarchischen Trauben sind sauter._ Anton den Beherrscher der Menschheit das Kapital. Bueb's Haftentlassung für die Dauer der ReichstagsNach beendigtem Universitätsstudium schlug Anton nicht Session wird von der National- Zeitung" einer Kritik unterden gewöhnlichen Weg ein. Die allgemeine Thätigkeit, worfen, in der die ganze Unanständigkeit des Nationalin welcher viele Jünglinge glauben dem Volke von Nutzen liberalismus zu klassischem Ausdruck kommt. Das Blatt zu sein, konnte den Sozialisten nicht anlocken, der es beM 04-100 Parlamentarisches. Obgleich nicht ausdrücklich gefagt wird, daß die Staats- Die sieben Abtheilungen des Reichstages haben sich anwaltschaft in Mülhausen es auf grund der„ parlamentarischen tonstituirt. Als Vorfigende fungiren Auer bezw. v. Szarlinsti, Jinmunität" gethan, muß der Vorgang doch ernste Be Dr. Langerhans beziv. Dr. v. Marquardsen, Frhr. v. Unruhedenken erregen. Ob Herr Bueb demnächst im Reichstag Bomst bezw. Günther, Dr. Lieber( Montabaur) bezw. Träger, anwesend ist oder nicht, das ist uns gleichgiltig. Aber nicht Graf Kanit- Podangen, bezw. Dr. Rintelen, Graf Hompesch bezw. gleichgiltig wäre es, wenn die bisher stets fest- Graf Holstein, Dr. v. Bennigfen bezw. Singer. gehaltene Auffassung, daß auf rechtsträftig griffen hatte, daß alle bestehenden Einrichtungen der jeßigen fagt zu unserer gestrigen Notiz: Gesellschaft dem Volte nichts nützen konnten, sondern nur einer Gruppe von Menschen, welche auf Kosten des Volkes die Wohlthaten der Zivilisation genossen. Anton beabsichtigte auch unter das Volk zu gehen, weil er dieses für seine erste Pflicht hielt; aber als nüchtern denkender Mensch wog er zuerst die Möglichkeit eines Resultates ab, überlegte fich die Bedingungen, unter welchen man auf einem Erfolge im Dorfe rechnen konnte und verhielt sich daher skeptisch zum Herumflattern muter dem Volke", wie es die intelligente Jugend nannte. ( Fortsetzung folgt.) erfannte Strafen das parlamentarische Vorrecht sich Der Reichstags- Abgeordnete Genoffe Metzger in Hamnicht bezieht, verdunkelt würde. Je häufiger dieses Vorrecht burg hat gestern die Aufforderung erhalten, die ihm von der neuerdings von Abgeordneten gemißbraucht worden ist, Straffammer des dortigen Landgerichts wegen Beleidigung des uni so bestimmter muß jeder thatsächlichen Erweiterung des Senats und der Bürgerschaft zuerkannte fünfmonatliche Gefängnißfelben widersprochen werden. Vielleicht wird eingewendet strafe innerhalb 8 Tagen anzutreten. werden, Herr Bueb sei lediglich auf grund der allgemeinen Das Zentrum, die konservative und die nationalliberale Fraktion des Reichstages hielten heute Vormittag im Reichstage Fraktions- Sigungen ab, um sich zunächst zu konftituiren und fodann die Handelsverträge einer Besprechung zu unterziehen. Der Gefehentwurf betr. die Abwehr von Viehfenchen ist dem Reichstage bereits zugegangen. ellegs Parteinachrichten. Mit den Beschlüffen des Parteitags einverstanden erflärten sich die Parteigen offen von Debschwitz und 3wöhen bei Gera nach einem Referat des Delegirten Genossen von Die Zentrumsfraktion des Reichstages hat sich heute Berufsgenoffen wurde befchloffen, der Charitee Krante nicht eher Auf Antrag des Genoffen Bohn wurden die Vertrauenss konstituirt und zu ihrem Vorsitzenden den Abgeordneten Grafenau überweisen, als die in der Deffentlichkeit besprochenen Mängel perfonen entlastet. Zum Vertrauensmann des ersten Berliner Hompesch, zum Stellvertreter des Vorsitzenden den Abgeordneten beseitigt sind. Reichstagswahlkreises wurde hierauf Genosse Zäterow, als Reindl gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder der Zentrumsfraktion in der letzten Session wurden ebenfalls wiedergewählt. Unsere Mittheilung über unerhörte Mißhand- deffen Stellvertreter Genosse Felgentreff gewählt. Nach Iungen Geiftestranter und Gesunder in Irren- dem kurzen Bericht bes Preßtommiffions- Mitgliedes FelgenBlättern wiedergegeben. Die Kreuz- Zeitung" ftellt die Frage, noffen Timm. Den Bericht der Lokalkommission gab Genoffe anstalten in nächster Nähe Berlins ist von verschiedenen treff, wählte man als Mitglied in die Preßkommission GeDie, welche Anstalt die Schilderung betrifft und welcher Arzt ernau. Biernach gaben in diesem Jahre 22 Lokalbefizer das Attest über die Krankheit der Frau ausgestellt habe. Die ihre Unterschriften, ihre Säle unentgeltlich zu Versammlungen Kreuz- Zeitung" irrt in der Annahme, daß die Wärterin in der herzugeben, so daß in Berlin jegt 159 Lokale zur Verfügung Lage sei, die Frage zu beantworten, welcher in die stehen; gesperrt find noch 43 Totale. Die Ab Ueberführung veranlaßt hat. Wir halten Diefe Frage tommiffion ergab: Bestand und Ginnahme: 92,70 M., AusArzt Abrechnung der Lotalfür nebensächlich: so lange unser Irrenwesen nicht im gabe: 88,80 M., gegenwärtiger Bestand: 8,90 M. Als MitSinne der wiederholt von uns gemachten Anregungen( vergleiche glieder in die Lokalkommission wurden die Genossen Rubat 3. B. Vorwärts" vom 18. Oftbr. 1893) von Grund aus geändert und Halfter gewählt. ist, ist nicht daran zu denken, daß ein auch nur einigermaßen Nunmehr gab der Genoffe Megner den Bericht vom inreichender Schuh bahin beſtehe, daß Gesunde nicht als Frre Barteitage in Köln. An der Hand der angenommenen behandelt werden. Wir halten die von uns gefchilderten Miß- Resolutionen erörterte Redner die einzelnen zur Debatte handlungen auch für den Fall und gerade für diesen empörend, und Verhandlung gekommenen Anträge. Genoffe Körsten wenn die so" Behandelten" geistig frant sein sollten. Die polemifirte gegen die Gründe, welche gegen den Kreuz- Zeitung" ist wohl derselben Ansicht. Keinen Anlaß haben verschiedenen Seiten eingebrachten Antrag, den Parteivir, den Namen des Anstaltsbesitzers zu verschweigen: es ist tag in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr einzuberufen, Dr. Ed el in Charlottenburg. Aus derselben Anstalt theilen wir geltend gemacht wurden. Ferner verurtheilte er das Verhalten aus dem uns vorliegenden Material noch folgendes mit: Auer's gegenüber Legien zumal in anbetracht der Umstände, unter eine anscheinend Geistestrante hat infolge törperlichen Leidens welchen Legien die Annahme des Referats zugesagt habe, und die Angewohnheit, den Boden des Wohnzimmers zu nässen. tönne deshalb durchaus den Ausspruch Megner's, wie es in den um ihr das abzugewöhnen, wurde das arme Wesen gezwungen, Wald hineinschallt, so schallt es wieder heraus, hierzu nicht anihren eigenen Urin aufzulecken.. Daß die Edel'sche Anstalt erkennen. Nach einigen Richtigstellungen Mehner's erflärt die einzige sei, in der dieses Mißhandlungssystem ausgeübt der Genosse Timm, daß Sozialdemokraten auch ihrer gewerkist, liegt uns fern zu behaupten. Im Gegentheil: uns liegt durchaus schaftlichen Organisation anzugehören haben. Redner sprach sich glaubwürdiges Material dafür vor, daß auch in anderen Anstalten dann für die Arons'schen Resolution aus, die keine Sympathieein durchaus gleichartiges Verfahren geübt wird. Sat die Erklärung, sondern Praktisches ausdrücke, und kritisirt scharf das Kreuz- Zeitung" das Bestreben, auch von ihrem Standpunkt aus Verhalten Auer's. Genosse Mesner weist die gegen ihn erauf Abstellung solcher Brutalitäten hinzuwirken, so mag sie ihren hobenen Vorwürfe zurück, und bemerkte nur wiedergegeben zu Einfluß auf das Ministerium des Innern, das ja ebenso Auf- haben, wie sich's auf dem Parteitage zugetragen habe. Persön Polizeiliches, Gerichtliches: c. Afichtsbehörde ist, dahin verwenden, daß z. B. wenigstens darüber lich sei auch er enttäuscht, indem er auch betreffs der GewertWegen Beleidigung eines Maschinenfabrikanten genaue Recherchen angestellt werden, wieviel ärterinnen in Privat- fchaftsfrage prinzipielle Erörterungen erhofft habe. Bum Schlusse wurde der Genoffe Gbert, früherer Redakteur der Bremer Frrenanstalten angestellt sind, nachdem sie wegen Mißhandlung wurde auf die am nächsten Donnerstag stattfindenden sechs großen Bürger- Zeitung" zu 20 M. Geldstrafe verurtheilt. Volksversammlungen hingewiesen. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. vember, Nachmittags 5 Uhr, Schultheiß Brauerei- Ausschant, Neue JatobVerein der Maschinisten und geizer Berline. Sonntag, den 19. Noftraße 24/25, Versammlung. Leven. Trotzdem man in Lippe Detmold das allgemeine Wahlrecht zu den Gemeinde Ausschüssen durch ein Dreitlassen- Wahlsystem nach preußischem Muster ersetzt hat, siegten bei der Wahl in Derlinghausen sämmtliche vier Kandidaten der Sozialdemotratie mit großer Majorität. * admit Todtenliste der Partei. In Wien verstarb am 13. November der Genosse Metallarbeiter Johann Rouget. Der Verstorbene war seit 1870 bis au seinen letzten Tagen unermüdlich thätig für unsere Ideen; die Wiener Genoffen verlieren in ihm einen wackeren Mitkämpfer. Tokales. Achtung! Die Genossen aller Kreise, welche am Freitag zur Lotalfommission gewählt sind, ersuche ich, sofort ihre Adresse bei mir einzusenden, damit die Neukonftituirung erfolgen kann. Mit sozialdemokratischem Gruß J. Wernau, Rosenstr. 30. Zum Charitee- Boykott. Die Abtheilung für Geschlechtsfranten leert sich zusehends. Vom 12. bis 15. b.. verließen 12 Patienten die Musteranſtalt, darunter 7 auf Wunsch unge: heilt, heute am 18. werden weitere 7 in Freiheit gesetzt, so daß von den 65 Betten der Station 26 bereits 22 leer stehen. Vivant Sequentes! Ein Bravo den Genossen, die uns so wittsam unterstützen! Innerhalb 8-14 Tagen muß die ganze Ab. theilung geräumt werden. Leider haben am 16. d. M. 4 Neu- Aufnahmen stattgefunden, wie es scheint, infolge eigenmächtigen Zuwiderhandelns der Kaffenrendanten gegen den Boykottbeschluß des Vorstandes. Parteigenoffen, es genügt nicht, den Bontott zu beschließen; gebt Acht und verhütet, daß der Beschluß umgangen wird von Elementen, die sich nicht solidarisch fühlen mit Euren Interessen! Die Kranten auf der Abtheilung des Herrn Geh. Rath Prof. Levin liegen nach wie vor hinter doppelt und dreifach verschlossenen Thüren. Der offiziöse Waschzettel von jener Seite hat also die Unwahrheit gesagt, wenn er das Gegentheil behauptet, wie wir schon vor acht Tagen vermutheten, hiermit aber noch ausdrücklich konstatiren. Der Boykott der Charitee wird die öffentliche Verfammlung am Mittwoch, den 22. d. Mts., Abends 8 Uhr bei Brochnow, Sebastianstraße, beschäftigen. Auf der Tagesordnung steht: 1. Bericht der Krankenkassen- Kommission über ihre Thätig teit. 2. Weshalb überweisen städtische Aerzte Kranke an die Charitee Zu dieser Versammlung werden fämmtliche Kaffenvorstände eingeladen. Außerdem ersuchen wir alle Kaffenmitglieder und diejenigen Parteigenoffen, die Krantenunterstützung seitens der Stadt empfangen haben, recht zahlreich zu erscheinen. Vergnügungsklub ,, Eichenlaub." Sonntag, 5 Uhr, im Steftaurant Albert, Landsbergerstr. 82, lintes Vereinszimmer: Stzung mit Damen. Darauf Fidelitas. und Mißbrauchs Kranter mit Schimpf unb Schande aus der städtischen Anstalt entfernt waren. Uebrigens wollen wir der Kreuz- Beitung" auch gern ben Grund mittheilen, weshalb wir den Namen der Anstalt nicht fofort nannten. Uns liegt mehr an systematischer Abstellung folch' schreiender Zustände in allen Anstalten, als daran, daß ein Fall herausgegriffen und zur eventuellen Bestrafung gezogen wird, während dasselbe System anderwärts weiter geübt wird.& Die Behörde hatte infolge der Fassung unseres Artikels Gelegenheit erhalten, sofort umfassende Recherchen in allen Privat Frrenanstalten anzustellen. von etwa 5 und 4 Jahren gehabt haben, die am 1. d. Mts. den Ein böses Gewiffen müssen zwei kleine Mädchen im Alter Laden eines Milchhändlers in der Wrangelstraße betraten, für 10 Pf. Bonbon forderten und mit einem Zehnmarkstück bezahlten. als die Verkäuferin, der die Sache auffiel, die Kinder fragte, wie sie zu dem Goldstück gekommen feien, ergriffen sie unter Burücklaffung des Gelbes die Flucht. Es ist anzunehmen, daß le es den Eltern entwandt haben. Die Mädchen trugen dunkle Kleider und weiße Schürzen. Ein Kind weiblichen Geschlechts, etwa 2 Monate alt, eingewickelt in ein mit dem Buchstaben L. gezeichnetes Hemd, ist Freitag Abend gegen 7 Uhr vor dem Hause Gerichtstr. 62 durch zwei unbekannt gebliebene Burschen ausgesetzt worden und vorläufig nach dem Waisenhause gebracht. Polizeibericht. Am 17. d. M. Morgens stürzte sich eine Schneiderin aus dem Fenster der in der Kurfürstenstraße im 3. Stock belegenen Wohnung ihrer Mutter auf den Hof hinab und fand auf der Stelle den Tod. Auf dem Schlesischen Bahnhofe warf sich ein Mann vor die Maschine eines Stadtbahnzuges, er wurde überfahren und getödtet. Jm Humboldthafen wurde Vormittags die Leiche eines etwa 30jährigen Mannes angeschwemmt. Vor dem Hause Linienftr. 82 wurde eine Frau durch einen Schlächterwagen überfahren und so bedeutend verlegt, daß ihre Ueberführung nach der Charitee erforderlich wurde. Mittags stürzte ein Dachdecker von dem Dache des fünfstöckigen Hauses Reinickendorferstr. 60b auf den Hof hinab und verstarb auf der Stelle. Im Laufe des Tages fanden vier Brände statt. Gerichts- Beitung. Vergnügungsverein„ Einigkeit." Sonntag, Nachmittags 3 Uhr, sigung bei Bachmann, Dresdenerstr. 45. delitas, Restaurant Sauermann, Adalbertir.&. Geselliger Verein Hertha." Sonntag, den 19. November, Abends 5 Uhr, Vergnügungsverein Fraternitas. Königstadt- Kafino, Alexanderstr. 21, Solzmarktstr. 72, Sonntag, 5 Uhr, Sigung mit Damen, Fidelitas, Tanz, Vorträge. Vergnügungsverein Seerose." Sonntag, 4 Uhr, Sigung, nachher bei Saberecht, Sonntag, Sigung, 5 Uhr, nach derfelben Fidelitas! Tanz, bei W. Müller Landsbergerstr. 6. Vergnügungsverein Beitere Gesellschaft." Gr. Frankfurterstr. 30 Vergnügungsverein, Vorwärts." Sonntag, Sigung, 5 Uhr, Fidelitas, bet Dahme, Griner Weg 58. pünktliches Gricheinen erwünscht. Privat- Theatergesellschaft Romelia." Sonntag, 4% Uhr, Gizung, im Louisenstädtischen Klubhaus, Annenstr. 16. Aufnahmie neuer Mitglieder. Bergnügungsverein Ascania." Gonntag, Gigung, um 4 Uhr, im abend. Pünktliches Erscheinen der Mitglieder erbeten. Saale des Herrn Dietrich, Alexanderfir. 82; hierauf, um 6 ühr, GesellschaftsVergnügungsverein Bruderherz." Sigung, Gonntag, ben 19. Movember, 5 Uhr, im Königstadt- Kasino, Holzmarttstr. 72; nachdem Fidelitas. Freiveligiöse Gemeinde. Sonntag, den 19. November, Vorm. 10% Uhr, sosenthalerstr. 38. Herr Dr. Auguft Specht- Gotha: Das geistige Erbe des neunzehnten Jahrhunderts." Nachmittags 4-6 Uhr: Jugend- Fortbildungsstunden unter Zeitung von Fel. Sda Altmann. Abends 7 Uhr: Gefellige Berfamminng mit Bortrag von Herrn Dr. Aug. Specht- Gotha: Afrikanische Sitten und Gebräuche".. Montag, den 20. November, Abends 8 ühr: Beschließende Bersammlung, Wahl des Todtengräbers. Dienstag, den 21. b. Mts., Versammlung, Abends 9 Uhr bet Philipp, Rosenthalerstr. 38, Vortrag des Genossen Kunter. Verein der Bureauangestellten und verwandten Berufsgenossen. Suchsdorff'scher Männerchor. Uebungsstunde, Montag, Abends 9 Uhr bei Hahn, Neue Königstr. 78. Der Franen- und Mädchen- Bildungsverein( Filiale Weißensee), hat jeden Montag nach dem 1. und 15. bet Pfeiffenmüller, König Chaussee 38, Lese- und Diskutir- Abend. Nationale kanfmännische Kranken- und Sterbekaffe( G. H. 71.) Montag, den 20. Movember, 8% uhr, im Restaurant Bodenburg, Komman buntenstr. 10/11, Borstandssigung. Verein deutscher Schuhmacher. Bersammlung, Montag, den 20. November bet Werner, Bülowstr. 69. Schäftebranche. Montag, den 20. November, öffentliche Versammlung in Scheffer's Salon, Jufelftr. 10. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Soffmann über die hl. zehn Gebote. Freie Gemeinde in Riedorf und Umgegend. Montag, ben 20. November, Abends 8% Uhr, im Lotale des Herrn Wurbs, Steinmegftr. 45, Witgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag des Genoffen Wach über Proftitution. Ortsverein der Schneider Berlin 1( G. 6.) Montag, den 20. b. m., Abends 8% Uhr, Alte Jatobftr. 89, Wahl des Borstandes für 1894, Bekannt machung des Statuts für das Theilungsgeschäft. lung des Fachschulwesens. Berlins und Umgegend. Montag, den 20. November, Gr. Versammlung im Dresdener Garten, Dresdenerstr. 45, Abends% 9 Uhr. Tagesordnung: Bortefung des Kollegen Bergner über Pfychologie des Kleinbürgerthums. Dermischtes. Depeschen. Die Arbeiter Sanitätstommission. Nachstehend veröffentlichen wir einen der uns zugegangenen Beschwerdebriefe über die tgl. Charitee: Zu derselben Zeit, in welcher sich der Reichstag mit Freie Vereinigung selbst. Barbiere, Friseure und Verrückenmacher Im März d. J. tam ich in die Lage mich in die Neue der Einstellung des Strafverfahrens gegen den Abgeordneten Berlins und Umgegend. Montag, den 20. d. M., 10 Uhr Abends, VerfanumCharitee als Hautfranter aufnehmen zu laffen. Mein Quartier Prof. Dr. Förster zu beschäftigen hatte, stand gegen diesen und lung bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 2. Wortrág, 3. Regewar im obersten Stockwerk Schwenniger Station. den Herausgeber der Staatsbürger- 8tg.", Debo Müller vor Freie Vereinigung der Graveure, Ciseleure und verw. Berufsgenossen Ich war noch niemals Strafgefangener, aber hier kam ich der ersten Strafkammer des Landgerichts 1 ein Termin in einer mir als solcher vor. Mehr als vergitterte Fenster sieht man Anklagesache wegen Beleidigung an. Es handelt sich um eine aus der Gefangenenzelle auch nicht und schlechteres Essen und unan- im antisemitischen Verein gehaltene, in einem Referat der genehmere Behandlung fann's in Blögensee oder Moabit auch Staatsbürger Beitung" wiedergegebene Rede des Professor nicht geben. Weh' dem, der nicht einige Mart in der Tasche hat, Förster, burch welche Staatsanwalt Baumgard und um fich etwas besorgen lassen zu können oder wer sich nicht Landgerichtsrath a. D. Brigius zu Cleve beleidigt einen Extra- Bissen" durch Handlangerdienste erarbeitet. Ga fein follten. Der Angeklagte Förster hatte angezeigt, Mathilde IV ist plötzlich gestorben und zwar am Milchfehlt aber auch nicht an Humor in diesem Gefängniß Pardon baß er mit Rücksicht auf seine Pflichten als Reichstags: fieber. So berichtete bie" Daivy World" aus Franklin in Königl. Krankenhaus. Man muß das mit ansehen, wenn des Abgeordneter und auf die Berhandlungen des Reichstags über Pennsylvanien und schreibt wörtlich: Sie war eine der be Morgens zu immer derselben Zeit der Herr Oberinspektor den die Einstellung des Verfahrens nicht erscheinen werde. Der An- rühmtesten Jersey- sühe der Welt, gehörte Messrs. Sibley und Miller, Appell abnimmt. Natürlich ist dann alles in Ordnung, genau geklagte Debo Müller vermochte nachzuweisen, daß sein Name als lieferte in einem Jahre 16 000 Bfb.( 1 engl. fo. 453,55 Gr.) fo, als ob der Major in der Kaserne seinen Besuch zur Revision verantwortlicher Redakteur nur aus Irrthum der Druckerei unter Wilch mit 900 Pfd. Butter und hatte 400 Pfund Sterling angezeigt hat. Und wie in der Kaserne beim Eintritt eines Bor- die betreffende Zeitungsnummer gekommen sei, die Verantwort- 8000 M. gekostet. Sollte diefes feudale Nindvieh nicht auch gefeßten jeder an seinem Schrank resp. an feinem Bette( bes lichkeit aber thatsächlich dem Dr. Bachler oblag. Dem Antrage Orden und Ehrenzeichen besessen haben? Abends) stehen muß, so auch sieht man in diesem Hause, wo des Staatsanwalts entsprechend sprach der Gerichtshof den Annicht gefunde Soldaten, sondern trante Menschen sich befinden, geklagten Müller frei und beschloß, den Angeklagten jeden Patienten beim Eintritt des Inspektors an seinem Lager, Förster zum nächsten Termin vorführen zu stramm stehen. Nicht ausgeschlossen davon war auch ein lassen, da bisher ein Beschluß des Reichstags nicht vorlag. 65jähriger, der laut Krankenzettel von Marasmus senilis" Der Beschluß ist am Donnerstag Nachmittag bereits gefaßt befallen war. Auch dieser Greis begrüßte den Inspektor wie worden. Der Gerichtsbeschluß erscheint uns deshalb nicht zualle anderen, so gut aufrecht sich haltend, als es ihm eben noch treffend, da dem Gericht bekannt, daß der Reichstag tagt, mitmöglich war. hin hinreichende Entschuldigung zum Nichterscheinen im Termin Daß die Räume gesundheitswidrig sind, ist ja selbst von für den Abgeordneten vorlag und da Art. 31 der VerLobrednern der Charitee zugegeben worden. Im Intereffe der fassung ausdrücklich die Verhaftung eines Abgeordneten während Deffentlichkeit, zum mindesten aller Hautfranken, liegt es, der Dauer der Session verbietet. Eine Vorführung" ist ohne zu erfahren, daß die mit Kräße Behafteten, die allerdings von Verhaftung unausführbar. unferem Saal getrennt lagen, dasselbe Kloset mit uns benutzten Das Nachspiel zum Sannover'schen Spielprozek wurde und dieselbe Badewanne. Beide, Kloset und Baderaum, befinden am Freitag beendet. Die Beweisaufnahme förderte besonders sich in einem und demselben Raume und dazu noch was für ein Interessantes nicht zu Tage. In mehreren Fällen sind nach der Raum. Das Eßgeschirr spült sich jeder Kranke selbst in der Beweisaufnahme 50 bis 100 pet. 3insen geleistet. Der Gerichts Badewanne aus. Mir persönlich gab man nicht einmal hof sprach die Frau Guhl, die Wittwe Schwieger und den Schuhe, so daß ich den Weg vom Zimmer nach dem Kloset stets früheren Pferdehändler Krain frei und verurtheilte die Agenten barfuß zurücklegen mußte, Nachts ebenfalls, denn Nachtgeschirre Hirsch und Hollimann zu 2 bezw. 21/2 Jahren Gefängniß. Außergiebt es nicht. Die ganze Behandlung, das Verabreichen des Sem wurden gegen jeden Verurtheilten auf 3000 m. Geldstrafe, Effens, erinnert in jedem Puntte an die Kaserne und an das 5 Jahre Ehrverlust erkannt und sofortige Verhaftung beschlossen. Gefängniß. Ich machte mich denn auch nach 2 Tagen auf und Der Riefenprozeß gegen die der Durchstecherei beschuldigten danon und ließ mich privatim behandeln. Immer aber, wenn Biehhändler und Eisenbahnschaffner es sind gerade 50 nmich mein Weg in die Nähe der Charitee führt, stehen mir die geklagte Leute vor Augen, die da oben zu sein gezwungen sind:" Der Landgericht zu Hamburg stattfinden. wird am 14. Dezember und folgende Tage vor dem Noth gehorchend". Wenn je ein Boykott gerechtfertigt war, so ist es dieser. Und darum bitte ich Sie, von diesen Zeilen den weitgehendsten Gebrauch zu machen. Achtungsvoll H. 2. Zur Entgegennahme weiterer Beschwerden sind bereit: G. Dietrich, Willibald- Alexisstr. 40. Herder, Lindowerstr. 25. Hüpenbecker, Sebastianstr. 40. Rieh, Koppenstr. 60. 2. Lang, Landsbergerstr. 6. In der am 14. D. Mts. stattgefundenen Versammlung der Delegirten der Orts Krantentasse der Vergolder und verwandten " Versammlungen. Für die Genoffen des ersten Berliner Reichstags: Wahlkreises tagte eine Parteiversammlung am 17. November in Norbert's Salon. Genosse Täterow gab in furzen Zügen den Bericht über die Thätigkeit der Vertrauenspersonen im verflossenen Jahre. Der Genoffe Felgentreff gab hierauf den Kaffenbericht. Bestand und Einnahme 3878,46 M. Gesammtausgabe 3 932,44 Bleibt ein Defizit von 53,98 " " ( Depeichen des Burean Herold.) London, 18. November. Aus Australien wird telegraphirt, daß in Neubritannien Gefechte zwischen Deutschen und Gingeborenen stattgefunden haben. Die letteren hätten versucht, eine deutsche Niederlassung zu zerstören. Lemberg, 18. November. Aus Warschau gelangt hierher die Nachricht, die russische Regierung habe ein Verbot erlassen, wonach den polnischen Industriellen die Theilnahme an der nächstjährigen galizischen Landesausstellung untersagt wird. In dem Erlaß heißt es, die Ausstellung trage den Charakter einer ruffenfeindlichen Demonstration.adob Briefkaffen der Redaktion. C. K., Saarbrücken. Ueber ein früheres Manuskript von Ihrer Seite ist uns nichts bekannt. Vergnügungsverein Beitere Gesellschaft". Vereine, die nicht regelmäßig wöchentlich tagen, müssen jedesmal vorher eingeschickt werden. W. Hoffmann. Vereinsnachrichten, welche für den Vereinsfalender bestimmt sind, müssen an die Redaktion, Beutyftr. 2, gerichtet werden. 7. B. 2. 12. Die im Bleikeller unter der Domkirche zu Bremen bestatteten Zeichen werden durch die falte Luft des Kellers vor der Verwesung geschüßt. Karl Peter. Seien Sie beruhigt. Stadtbahn" ist mit Dant angenommen und wird zu gelegener Zeit in Verbindung mit ähnlichen Mittheilungen gebracht werden. Briefkaffen der Expedition. B., Nürnberg. Ihr Inserat foftet inkl. Lagergebühr für Offerten 4,10 M. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Nedaktion dem Publikum National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. gegenüber keinerlei Verantwortung Doppelvorstellung zu einf. Preisen. Theater. Sonntag, den 19. November. Freie Volksbühne. III. Abtheilung ( Lessing- Theater.) Anfang 2/3 Uhr: Der Meineidbauer. Opernhaus. Lohengrin. Montag: Mignon, Schauspielhaus. Militärfromm. Bom landwirthSensationelle Novität! Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 5 Aften von Eugen Bruden 3. Kouplets v. Linderer. Musik von Adolph Wiedede. Regie: Mar Samft. Borher: Zum ersten Male: König Winter. Bildern Am 17. November starb nach furzent, aber schweren Krafenlager meine liebe Frau, unsere gute Mutter. Die Beerdi gung findet am Sonntag, den 19. d. M., Nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Zionskirchhofes in Weißensee 2775 statt. Dies allen Freunden, Verwandten und Bekannten statt besonderer Nachricht. Otto Rothbart, Töpfer, nebst 6 Kindern. Freunden und Genoffen empfehle mens ratweil'sche Deitilation und Stehbierhalle. G Bierhallen Täglich von 62 Uhr ab: F. Mohnke, validentr. 6, Eingang Bergstr. Deftillation, Am 16. November verstarb nach Concert d. ungarisch. Lokal und Destillation. schwerem Krankenlager unser Sohn Richard, im 18. Lebensjahre, an der Proletarier- Krankheit. 2396 Die Beerdigung findet heute NachScharnhorststraße, statt. 2166 am Bahnhof Charlottenburg, gang Kommandantenstr.77-79. bar, große Zukunft, wegen Krankheit Aelt. u. größt. Etabliffem. Berl. der Frau sofort billig zu verkaufen bei Neues Programm. Sedlaczek, Charlottenburg, Stutt garter Platz 1. Parteigenossen empfehle mein Biers S. Siejak, Blumenstr. 3, 2324b Ecke Wallnertheaterstr. Maskenball. Sonnabend im Februar ge. Buß, Ballſäle, Gr. Frankfurterstr. 85. Möbl. Schlafft., fep. Eing. Hoffmann, 2316 Waßmannstr. 36. Magnaten- Kapelle und Auftreten von ſchaftlichen Balle. Eingeſchloſſen. Ballet in 2 Bilbem v. Dr. Max Heinzel. mittag 1 Ubr vom Augufta- Sofpital, Künstlern. Spezialitäten Montag: Ein Sommernachtstraum. Musik von Ferd. Bauer. Deutsches Theater. Rain. Die Mitschuldigen. Montag: Egmont. Berliner Theater. Die Journalisten. Montag: Dora. Leffing- Theater. Der Andere. Montag: Mauerblümchen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Freund Felix. Montag: Dieselbe Vorstellung. Renbenz- Theater. System Ribadier. Montag: Die Dragoner. Wallurr Theater. 0 ftellung. Monftre- VorMontag: Elite- Vorstellung. Neues Theater. Jugend. Montag: Dieselbe Borstellung. Central- Theater. Die eiserne Jungfrau. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Vorher: Die Bajazzi. Montag: Dieselbe Vorstellung. Viktoria Theater. Die sieben Raben. Montag: Dieselbe Vorstellung. Regie: H. Hummel. Raffeneröffnung 5 Uhr. Anfang der Abendvorstellung 71/2 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Volks- Vorstellung zu bedeutend ermäßigten Preisen: Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Atten von Shakespeare. Regie: Max Samst. Raffenöffnung um 2 Uhr. Montag zum vorlegten Male: Um stille Theilnahme bitten Die tiefbetrübten Eltern nebst Rindern. Gustav Grabowsky, Töpfer, Brunnenstr. 181. Am 18. November entschlief im Alter von faft 61 Jahren unser geliebter Gatte und Vater, der Kaufmann Otto Adler. Der Tod hat hier ein Leben voll Noth und Leiden zum befreienden Abum 1. Ranges. Anf. Wochent. 7% Uhr. Entree 15 Pf., refervirt 30 Pf. Anf. Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf., reservirt 50 Pf. Anerkannt gute Küche. Säle für Festlichkeiten u. Versammlungen. 3 Kegelbahnen, 6 Bill., pr. Std. 60 Pf. Spieler zahlen kein Entree. Carl Koch. Lehmann auf der Weltausstellung schluß gebracht. Mit der Bitte Präuscher's MUSEUM in Chicago. Vorh.: König Winter.tilles Beileid American- Theater. Neu! Zwerchfellerschütternd! Neu! Die Gründung Roms in der Möckernstraße, oder: Die Rache des Alexanderplay- Theater. Fedora. Gänserichs. Montag: Maria Stuart. National Theater. Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago. Vorher: König Winter. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter den Linden. Die Gondoliere. Montag: Dieselbe Borstellung. Wintergarten. Spezialitäten Vorftellung. = Hochkom. Burleste Parodie! Ulk! Humor! von Oscar Wagner. Die trauernden Hinterbliebenen Helene Adler geb. Her h. Henriette Adler. Eduard Adler. Danksagung. anatomisches Friedrichstraße 65a, Ecke Mohrenstraße darunter der Schußkanal der Kugeln des Viel Neues, Allen Freunden, Kollegen und Ge- deutschen Militärs, fünf Körper nossen, welche unserem unvergeßlichen Neffen und Kousin Paul Raschke, 2356 Geöffnet von früh 9-10 Uhr Abends für erwachsene Herren. die letzte Ehre erwiesen haben, sage ich Dienstag u. Freitag: Damentag. für ihre Theilnahme, sowie für die Kranzspenden, meinen herzlichsten Dank. Der trauernde Ontel Suckow nebst Familie. Auftr. fämmtl. Spezialitäten. Circus Renz, Anf. Wchtg. 71/2 Uhr. Sonnt. 61/2 Uhr. Reichshallen Theater. Spezialitäten Concordia- Festsäle Vorstellung Apollo Theater. Vorstellung. Spezialitäten Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Central- Theater. Alte Jakobstraße 30. Zum 12. Male: C. Saeger, 64. Andreasstraße 64. Heute Sonntag: Großes 64/13 Entree 50 Pfg. Kaufmann's Variété Stadtbahn- Station Alexanderplatz. Täglich: Grosse 276b Möbl. Schlafft, f. Sr., sep., PlanUfer 39, Hof 2 r. r. 2155 Frdl. Schlafft. b. D. Ficius, Langestr. 70. Eine frol. Schlafft., 6 M., sofort b. Frau Fiedler, Reichenbergerstr. 37, v. IV. Theiln, au möbl. Schlafst. für 9 M. Ritterstr. 116 v. 2£ r. I. [ 273 Möbl. Schlafft. an 1-2 Herrn bei einer Wittwe, Naunynftr. 84, Seitenflügel 3 Tr. r. Mestath. 553 2 anst. Mädchen oder Herren finden freundliche Schlafstelle bei Schwahn, Admiralstr. 26, Hof 4 Tr. 852 möbl. Schlafft., sep., für 2 Herren, zu verm. Lausitzerstr. 40 v. 3 Tr. I. Hage. Bess. Schlafft. Vorderz. 1 H. 8 M. Admiralsbrücke. Rottbuser Ufer 53, v. 2 Zr. 1, an der 2505 Frdl. möbl. Schlafft. f. 1-2 Herrn, à 8,50 M., allein 12 M. Kamphausenftraße 3, 4 Tr. I., Ece Urbanstraße. Frdl. Schlafft. für Herren bei Frau Lenkeit, Manteuffelstr. 61 v. 3 Tr. Donnerstag, 23. November, Spezialitäten Borstellung Schlafſt. b. z. vm. Höchſteſtr. 23 v. 3 Tr. Abends 71/4 Uhr: EröffnungsGala- Vorstellung. Festlicher Aufzug des gesammten Bersonals und Debut aller neuengagirten Artisten, sowie Monstre- Tableau von I 80 BE der edelsten Freiheits電話 pferden, dressirt und vorgeführt vom Instrumental- Konzert. Direktor Fr. Renz.( Ohne KonNach dem Konzert: Die eiserne Jungfrau. Grosser Ball. Sonntag: Nachmittags- Vorstellung. Berliner Vollblut. Orchester- und Parquet Loge 2 M., 1. Rang- Loge 1,50 M., Parquet- Fauteuil 1 M., 1. Rang- Fauteuil 1 M., 1. Barquet 1 M., 2. Parquet 70 Pf., 1. Rang Sperr fitz 80, 60 und 40 Pf., Stehplatz 30 Pf. Adolph Ernst- Theater. Charley's Tante. Schwank in 3 Atten v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse mit Gesang in 1 Aft D. Ed. Jacobson und Benno Jacobson. In Szene gesetzt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Nur bis Ende diesen Monats Gastspiel- Cyclus des Eden- Theaters Direktion: B. Schenk. Größtes phant. Etablissement der Welt. Sonntag 2 Monstre- Vorstellungen 2 um 4 und 71/2 Uhr. Nachmittags kleine Preise, unvertürztes Programm. 20 Nummern. Viele Novitäten. 5 Attractionen. = Die blüh. Camelienbäume, Mohrenwäsche, Bid- Back in der Luft, Teufelsbruckerei. Kama Soutra Wunder, C Auto- dafé od. Das dunkle Geheimniß. Reise durch das Unmögliche. BF Ein Tag auf dem Monde. E Prof. Schalkenbach's weltberühmtes elektrisches Orchester. Traum einer Jungfrau( Musik von Lumbye). Im Reiche der Schatten, hochlomische Spezialität. 2 Orchester. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. PassagePanopticum. Nur noch kurze Zeit: Der blaue Mann. Die Afendame. 11-1 Uhr. 4-9 Uhr. " Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Jeden Sonntag und Donnerstag: Stettiner furrenz.) Zum Schluß der Vorstellung: Huldigungsgruß an Berlin. Gr. Parade- Ausstattungs- Festspiele 2c. arrangirt vom Direktor Franz Renz. ACTIEN- BRAUER RIEDRICHSHAIN AktienBrauerei Friedrichshain am Königsthor. Heute Sonntag: Großes Konzert der Kapelle des Rönigin AugustaGarde- Grenadier- Regiments Nr. 4 ( Coblenz). 5171L Anfang 4%, Uhr. Eintritt 30 Pf. Kinder frei. Programm unentgeltlich. Cirkus G. Schumann, Friedrich- Karl- Ufer, Ecke Karlstrasse. Sonntag, den 19. November: 2 große Vorstellungen 2; Sänger. Nachm. 4 Uhr, Abds. 7 Uhr. Anfang von nur Künstlern I. Ranges: Bernhard Leitner, Athlet- KraftProdukt. m. 2 Pferden. Sbargulap, indisch. Jongleur. Brother Baretti, Ropf auf Kopf- Equilibristen. Hrn.Cordes, Gesangs- Humoristen. Mr. Edgar Jones, musif. Clown. Emmy Hoffmann's Flora- Truppe, 6 Damen. Clara Birkholz, RostümSoubrette. Kassenöffnung: Sonntags 5 Uhr, Anfang 6 Uhr; Wochentags 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Entree 50 Pf. A. Zimmermann. Schlafft. für Herrn Oranienftr. 13 2546 ( Heinrichsplatz) 2 Tr. r. Ein möbl. Schlafft. f. 2 Hrn., 8 M., Schmidt, Mariannenstr. 40, 1 Zr.[ 2576 KI. Stube zu verm. Belforterstr. 13, vorn 4 Tr. I. 2835 Eine Schlafft. f. Genossen zu verm. Bomme, Kochstr. 20, Quergeb. 4 Tr. Genosse findet freundl. Schlafft, fep. Eing., bei Braun, Admiralstr. 20, v. 1 r. 247b Schlafft. für Hrn. Bergstr. 69 vorn Kahle. Gründer's Festsäler. be Roble ( früher Mundt) Köpenickerstrasse 100. An größere Vereine gebe auch Sonnabends meinen größten Saal für Bälle ab. NB. Meine 5 Vereins- Säle von 50 bis 200 Personen halte ich Vereinen, Gesellschaften 2c. bestens empfohlen. 41311. Schmiedel's Festsäle, Alte Jakobstrasse 32, empfehle meine hocheleganten Säle zur Abhaltung jeder Art Festlichkeiten. Wwe E. Schmiedel. Renz' Ball- Salon, Naunynstr. 27. [ 10b 246b KI. Stube als Schlafft. z. verm. bei Kersten, Neuenburgerstr. 20, Hof 1 Tr. Freundl. Schlafft. f. Hrn., Pr. 6 M., Mariannen- Play 5, Hof r. 2 Zr. bei Trumpfe. 244b Möbl. Schlafft. f. Gen., Eing. fep., z. vm. bei Willner, Elisabeth- Ufer 20. Sep. Schlafft. Oranienstr. 187, Stil. 260b .. Möbl. Schlafft., sep., f. S. Adalbertftraße 54, Hof 3 Tr. r. J. Pivonka. Schlafft. für 1 Hrn. Naunynstr. 35, 2 Tr. bei Richter. 2436 Mbl. Schlafft. f. Herren, sep. Eing., Seben Sonntag, Montag u. Donnerstag Dresdenerstr. 99, Quergeb. b. Gramer. Großer Ball. Möbl. Schlafft., sep., f. Hrn., PlanEmpfehle meine Säle zu allen Privat- ufer 91, vorn 3 Tr. bei Topp( Admiral- Brücke). festlichkeiten und Bersammlungen. 2566 Neues Club- Haus Schlafft, für einen Herrn ElifabethBeide Vorstellungen sind mit vor Sonntags zügl., verschiedenen Programmen ausgestattet. In beiden Vorstellungen Auf7 Uhr. treten sämmtl. Spezialitäten, Künstler Zum Schluß: fowie Künstlerinnen, Reiten und Bor Ein gestörtes führen der bestdressirten Schul- und Rendezvous. Freiheitspferde meines Marstalles, Komisches tomische Entrees und Intermezzos von 3. Straußberger- Straße 3. Admiralstr. 27 v. II. Meyer. Ensemble. sämmtlichen Glowns. Ufer 83, 2 Tr. I. 2556 Schlafft..für anständ. Herren. Arendt, 268b 72, Kommandantenstr. 72. 30b 5 Säle( Bühne) zu Festlichkeiten u. Langestr. 15, Hof 2 Tr. Versamml. Amt 1 7421. H. Ebert. Entree 50 Pf. Montag: Victoria- Brauerei. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. Zu der Nachmittagsvorstellung hat jeder Erwachsene das Recht, Fortuna- Säle Jeden Sonntag: Grosser Ball. Schaftsstunde. auf das von ihm gelöfte Billet Jeden Donnerstag: Große Gefellunter 10 ein Kind frei miteinzu- Empfehle meine Säle zu allen PrivatCastan's führen. Panopticum. Neue Gruppe: Unverhoffter Besuch in Castan's Atelier. Metamorphose im Bagno, Luftwandlerin Miss Edith, Fata morgana, Luftspiegelung., prachtv. Weltszenerien, MorigSchönheitsgalerie. Der Diamanten- Palast, Hydraulische Feerie in märchenhafter Ausstattung. Chromaticecataractapoicile, Tableaux vivants v. 30 Damen. Dekorationen von Gebr. v. Gaffel, Bremen. Montag, 72 Uhr: Elite- Vorstellung. Moritz Platz. Etablissement Platz. Buggenhagen. Täglich: Gr. Instrumental- Konzert. Gr. Frühstücks- u. Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pakenhofer Lagerbier, hell und dunkel. An den Wochentagen findet das Konzert in den unteren Restauration räumen, Entree 10 Pf., Sonntag in dem oberen Saal, Entree 25 Pf., statt. Säle für Versammlungen, Kommerfe, Festlichkeiten 2c. Jahren Möbl. Schlafft. für Herren zu verm., fep. Eing., Ostbahnhof 6 II. Eckaedt. E. frdl. möbl. Schlafstelle zu verin. 267b Möbl. Schlafftelle zu verm., sep. Ging., Wasserthorstr. 60 v. lll r. 2666 Frdl. möbl. Schlafft., fep. Eing., 2656 führen. Aules tähere bie auch find einige schöne Vereinszimmer plat 4, Hof 3 Tr. Preise der Plätze wie be- Festlichkeiten und Versammmlungen; Gartenaussicht, bei Schmidt, MichaelAffichen und Austragzettel. fannt. zu haben. Die Kasse ist von 10 Uhr ab ununterbrochen geöffnet. Vorverkauf im Invalidendant. Hochachtungsvoll und ergebenst G. Schumann, Direktor. Alcazar. Dresdenerstr. 52/53( City- Paff.) Täglich: Theater- u. SpezialitätenVorstellung. Francis Era am afatisch. Luftapparat Arthur Vallens, der fünfjährige Wunderknabe. Eine alltägliche Geschichte. 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Anschläger verlangt Ecktreu, am 279b Westender Stadtbahnhof. Einige Hundert MilitärlieferungsSchneider finden noch immer dauernde 272b G. Wollner u. Ko., Taubenstr. 10. Hierzu zwei Beilagen Franz Gittler, arianmen- u. lohnende Beſchäftigung bei Verantwortlicher Redakteur: Robert Schmidt in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 群 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 273. Versammlungen. : Sonntag, den 19. November 1893. 10. Jahrg. P gesagt worden, die Einschränkung:... insofern zwingende 13 654,09 M. und ausgegeben 13 438,49 M., so daß ein Bestand Gründe es nicht verhindern", würde zu Streitigkeiten führen. von 215,60 m. verbleibt. Die Vertrauenspersonen für den Ich bin der Meinung, daß gerade die Auer'sche Resolution Südosten, Genossen Erbe und Zubeil, gaben folgende Uebersicht: Die Parteiversammlung im 2. Wahlkreis war von solchen den Weg ebnet. Uebrigens ist diese auch gut und meint Einnahme seit 1. November v. Js. 12 165,14 M., Ausgabe etiva 1000 Personen besucht. Die Berichterstattung des Ver- schließlich dasselbe wie die von mir gestellte, der Unter- 3637,44 M. an die Agitationskommission und an auswärtige trauensmannes Werner mußte unterbleiben, da derselbe krant ist. schied beider besteht nur in der geringeren und Kreise. Der Rest der Einnahme ist an den Parteivorstand bis Infolge dessen wurde auch von der Neuwahl der Vertrauens größeren Klarheit, ich halte die meine für präziser, auf 370 M. abgeführt. Auf Antrag der Revisoren ertheilte die person Abstand genommen. Genosse Grau berichtete als Mit- während die von Auer in gewissem Sinne von Auer in gewissem Sinne umfassender Versammlung sämmtlichen Vertrauenspersonen Decharge. Für glied des Reichstagswahl- Komitees über die Einnahmen und ist. Genosse Kurt Baate: Von Vortheil wäre es gewesen, das nächste Jahr wurden sodann zu Vertrauenspersonen Ausgaben. Die Einnahmen betrugen 6873,99 M., die Ausgaben wenn die Debatte über den Antisemitismus nicht unterblieben im Osten die Genossen Wengels und Hermann Bolze, 3887,96 M. Der Ueberschuß( 2986,03 M.) ist der Parteikasse über- wäre, da, nach dem Eindruck, den ich gewonnen, die Genossen im Südosten die Genossen Mattutat und Franz Schulz wiesen worden. Die Revisoren Wörner und Paulsch bestätigten verschiedener Meinung über diese Erscheinung im sozialen Leben gewählt. In die Lokalkommission belegirte die Ber die Richtigkeit der vorgelesenen Abrechnung. Grau gab dann unserer Zeit sind. Wichtiger, wie die Annahme der Auer'schen fammlung die Genoffen Otto Zaate, Karl Scholz und Jäsche, in einen furzen Bericht über die Thätigkeit der Preßkommission. und Ablehnung der Arons'schen Resolution war für die Be- die Preßkommission die Genossen Schensche und Beier. Ueber Nachdem mehrere Genossen verschiedene Wünsche betreffs der schäftigung des Parteitages mit der Gewerkschaftsfrage die die Verhandlungen des Kölner Parteitages berichteten die DeleHaltung der zu wählenden neuen. Preßkommissions- Mitglieder Aeußerung Bebel's, welche die interessante Bolemit im girten des Kreises, die Genossen Wengels, Heymann und Frl. geäußert, wurden die Genossen Gruschte und knüpfer in Bentralorgan zeitigte. Bebel's Ansicht ist eine irrige. Seinem Saase. Wengels gab das Referat über die ersten Punkte der die Breßtommission delegirt. Genosse E. Jo st erstattete nun Hinweis auf die Kohlenreviere und die Schwierigkeit, Kölner Tagesordnung und bemerkt, bezüglich der Maifeier haben Bericht über die Wirksamkeit der Lokalkommission. An seinen dort im wirthschaftlichen Kampfe etwas zu leisten, die Delegirten des vierten Berliner Reichstags Wahlkreises den Ausführungen knüpfte sich eine längere Debatte. Es wurde ge- ist entgegen zu halten, daß die Gewerkschaftsbewegung alle Antrag dieses Kreises fallen laffen zu gunsten der schließlich anwünscht, die Lokalfommission möge sich mal eingehend Kräfte anzuspannen hat, um die vorhandenen Schwierigkeiten zu genommenen Resolution. Heymann bedauerte in seinent mit dem Ausstellungspark Hafenhaide beschäftigen. Die Ge- überwinden. Auch wo eine hochentwickelte Konzentration des Berichte, daß der Antrag, den Parteitag in Die noffen Rizing und E. oft wurden als Mitglieder Kapitalbesiges vorhanden ist, werden die Unternehmer in der Zeit Weihnachtszeit zu verlegen, nicht die Billigung des der Lokalkommission wiedergewählt. Hierauf erfolgte die des Geschäftsausschwunges die Arbeiter hernehmen müssen, wo Parteitages gefunden hat, sowie der Antrag, bei Stichwahlen Berichterstattung der Delegirten zum Parteitag. Genoffe Anfie folche triegen. Und Tborheit wäre es von den Arbeitern, jeden Kompromiß mit bürgerlichen Parteien abzulehnen, gefallen trid berichtete über die Verhandlungen, welche die Land- das nicht auszunützen. Geht es nicht, indem sie sich öffentlich ist. Redner gedachte noch der Beschlüsse über unsere Presse und agitation, die Presse und die Betheiligung an den Landtagswahlen organisiren, so müssen sie sich eben im Geheimen verständigen, machte weiterhin auf den Fortschritt aufmerksam, den der diesbetrafen. Im wesentlichen erklärte er sich mit den gefaßten Be- wie es in England unter dem Koalitionsverbot so jährige Beschluß zur Maifeier gegen frühere bedeutet. Was die schlüssen einverstanden. Bezüglich der in Aussicht genommenen vielfach und mit Erfolg geschah. Die äußere Form des Gewerkschaftsdebatte des Parteitages betrifft, so erklärte Redner Agitation gegen das schändlichste aller Wahlgesete", das Vereins ist ja nicht durchaus unentbehrlich. Sobald die es für sehr nachtheilig, daß das persönliche Moment in diese Landtags- Wahlgefeg, meinte er, dieselbe müsse mit aller Energie, Konjunktur gut ist, wird der Kampf auf wirthschaftlichem Gebiet Debatte hineingezogen wurde. Das wäre, so urtheile er, nicht deren die Partei fähig sei, betrieben werden. Genosse Silber nicht aussichtslos fein. Bebel's Aeußerung war geeignet, den eingetroffen, wenn Schippel als Referent aufgetreten wäre. Falsch schmidt behandelte in seinem Bericht die Stellung des Partei- Muth manchen Gewerkschafters sinten zu lassen. Nothwendig sei es, wenn man die Genossen Bebel, Auer und andere für tages zur Frage der Maifeier und der Gewerkschaftsfrage. Be- wird sein, daß jeder Parteitag eine Art von Bericht über den Gegner der Gewerkschaftsbewegung halte, ihre Sprache zu dieser treffs der Maifeier ist er der Meinung, daß diese Frage zur Stand der Gewerkschaftsbewegung zc. entgegennimmt. Ueber die Sache auf dem Parteitage erkläre sich aus der persönlichen allgemeinen Zufriedenheit erledigt sei. Hinsichtlich der Debatte Frage, ob Gewerkschafte bewegung oder nicht, kann natürlich Richtung, welche die Debatte genommen. Sicher werde die über die Gewerkschaften und ihres Nugens bedauert er, daß keine Meinungsverschiedenheit in der Partei mehr bestehen. politische Bewegung so lange machtlos sein, als die Gewerk dieselbe keine grundsägliche gewesen sei. Der Ton der Genoffe Richard Fischer: Alle, die Auer's Kor- schafts- Bewegung nicht den festen Boden bilde. Auch für die Debatte sei von den meisten Theilnehmern des Parteitages nicht referat nicht gehört haben, entrüsten fich jetzt über Arbeiter in ftaatlichen Betrieben werde sich trotz Schoenlank die für richtig gehalten worden. Er stehe auf dem Standpunkt, den Auer'schen Ton" und die Ausdrucksweise Auer's, Möglichkeit der gewerkschaftlichen Organisation auf die eine welcher durch die sogenannte Resolution Auer vertreten merde in der er Legien antwortete. Die ihn gehört haben, tragen nicht oder andere Art ergeben. Fräulein Haase besprach kurz die VerHand in Hand habe die Gewerkschaftsbewegung mit der poli: Diese Entrüstung zur Schau. Das liegt daran, daß diese Legien's handlungen über den Antisemitismus und über die Landtags tischen zu gehen, sie sei wichtig, dürfe aber nicht überschätzt Ausführungen hörten. Derfelbe hat indirekt Auer vorgeworfen, wahlen. werden. Die Ausführungen aller Redner auf dem Parteitage er habe gelogen, sein Mitgefühl für die Gewerkschaftsbewegung Die Diskussion gestaltete sich zu einer recht regen. und die angenommenen Resolutionen seien mehr als eine nur sei geheuchelt. Darauf hätte jeder Mann von Ehre und Charakter Genoffe Gröpler erklärte fich von der Maifeier- Resolution platonische Sympathiebezeugung der Partei gegenüber den Gewerk in der schärften Weise geantwortet. Aehnliches wie Auer wird nicht befriedigt, man hätte dem Beschlusse des Züricher Kongresses schaften, jezt tönne nur noch böswillig behauptet werden, die auch Bebel unterschoben. Bebel ist kein Feind der Gewerk beitreten sollen. Bezüglich der Gewerkschafts- Bewegung genüge Partei vernachlässige die Gewerkschaftsbewegung. Redner hält schaften, feine Ausführungen waren nur eine Mahnung an die die zur Annahme gelangte Resolution nicht, der Parteitag hätte es für gut, daß sich die nächsten Parteitage eingehend mit der Gewerkschafter, sich nicht verderblichen Flufionen hinzugeben. unbedenklich der Resolution Arons zustimmen können. Die GeGewerkschaftsfrage befassen und daß es vor allen Dingen Redner trägt dann feine, in der letzten Parteiversammlung werfschaft sei durchaus nothwendig, ohne sie würden wir bisher grundsäglich der nächstjährige thut. Genosse Stolzen für den 2. Wahlkreis zum Vortrag gebrachten Anschauungen teine Kürzung des Arbeitstages erreicht haben. berg erklärt den von Auer gegen Legien gebrauchten Ausdruck über die deutsche Gewerkschaftsbewegung im Berhältniß zur Gadegast erinnerte daran, daß die Versammlung, welche von der gekränkten Leberwurst für unschön. Auer hätte nicht so englischen in längeren, interessanten Darlegungen vor. Er schließt: die Delegirten wählte, beschloß, es solle die Frage des Antiantworten sollen, wie er es gethan. Redner vertritt die Ansicht, Partei und Gewerkschaftsbewegung habe das Intereffe, fich femitismus auf dem Parteitage diesmal erörtert werden. Gleichdaß die Arons'sche Resolution hätte angenommen werden können, gegenseitig hochzubringen, fie müssen sich deshalb unterstützen. wohl habe der eine der Delegirten, Genosse Dr. Heymann, sich ohne die prophezeiten Unliebfamkeiten nach sich zu ziehen. Ge Da die Zeit sehr vorgeschritten war, wurde die Debatte in Köln gegen diese Erörterung erklärt, was nicht recht von noffe Nitoley: Auer habe Legien durch sein sogenanntes darauf vertagt. 10 Redner sind für die nächste Versammlung ihm gewesen. Bezüglich der Maifeier hätte Redner den Beschluß Rorreferat lächerlich machen wollen, sich dabei aber selbst lächer- vorgemerkt. Ueber die Antrick gemachten Vorwürfe, er sei, der allgemeinen Arbeitsruhe gewünscht. lich gemacht.( Stürmische Unterbrechung.) Im weiteren wendet entgegen feiner Angabe, am Tage der Delegirten- Flatow brachte folgende Resolution ein:" Die Versamm fich Redner, wie es auch Stolzenberg gethan, persönlich gegen wahl, nicht gewerkschaftlich organisirt gewefen, ging die Ber- lung erklärt, daß die gewerkschaftliche Bewegung, gleichviel in Antric, deffen Mandat er als ungiltig bezeichnet. Er bezeichnet sammlung mit großer Majorität zur Tagesordnung über, weil welcher Form, für die sozialdemokratische Partei ebenso noth wie fein Vorredner Antric als Mandathascher, der die durch die Ausführungen der Genoffen Alphons Borchardt und wendig, wie die politische Bewegung ist, sobald folche Unwahrheit gefagt, um fein Mandat zu erhalten. Raz erwiesen sei, daß Antrick der Freien Vereinigung der Kauf- Hand in Hand arbeiten. Beide haben ein Ziel, den Die Bersammlung beschließt, die Sache Antric" nach Schluß leute angehörte. Arbeiter Dom materiellen und politischen Druck zu der Debatte zu erledigen. Genosse Dr. Arons: Durch den fonnte wegen versäumter polizeilichen Anmeldung nicht Die Versammlung der Parteigenossen des 3. Kreises befreien und Front gegen das ausbeuterische Kapital zu machen. wesentlichen Einwande gegen diefelbe hätte ich sonst sofort be- wieder umkehren. Die Versammlung findet nunmehr am Sonntag, lichkeit abgeschnitten, meine Resolution zu begründen; einem werden. Die zahlreich Erscheinenden mußter unverrichteter Sache öffentlich bekennenden Sozialdemokraten, vor Eintritt in irgend gegnen können, dem nämlich, daß man doch von Journalisten, ben 19. b. M., Bormittags 10 Uhr, in denselben Räumen, Akademikern zc. nicht verlangen könne, einer Gewerkschaft anzu- Brochnow's Saal, Sebastianstr. 39, statt. Sie wird pünktlich ergehören, blos weil sie Sozialdemokraten feien. Das wollte ich nicht. Jim Gegentheil würde ich den Beitritt solcher Leute zu einer Gewerkschaft als ein Stückchen Demagogie betrachten. In Jm vierten Wahlkreise war die Parteiversammlung zahlder Resolution stehen übrigens die bezeichnenden Worte:... ... in reich besucht. Genossen Wengels und Baumgart gaben den Be- Gewerkschaftsdebatte einen Prügelknaben haben, so dürften sie deren Gewerbe gewerkschaftliche Organisationen bestehen" richt über ihre Raffenverwaltung. Danach sind im Osten des Dieser Zwischenfaß macht auch den Einwand illusorisch. Es ist Wahlkreises insgesammt im abgelaufenen Jahre eingekommen " Sonntagsplauderet. 6 öffnet. " -folcher allererst sich dem politischen Wahlverein und der Gewerkschaft als Mitglied an zuschließen und hierfür überall zu agitiren." 3 u beil wies darauf hin, daß durch den Beschluß des Kölner Parteitages endlich die Einheitlichkeit der Maifeier erreicht worden ist. Wollten die Gewerkschaften bezüglich der Kölner nicht Auer oder einen anderen nehmen, sondern Schippel. Aber auch von Legien hätte man mehr erwarten sollen. Ein Mann, dabei und repräsentiren die Würde der Klerisei. So ver- Und wie wenig Fürstenstolz er besaß. Einer Bürgerlichen, quickt sich weltliche und geistliche Macht. Ein Stück Romantik einem gewöhnlichen Fräulein Loisinger hat er sich vermählt, entfaltet sich bei helllichtem Tage. der Vorurtheilsfreie. Wie das jedem Bürgerherzen schmeichelt Wer die steiflinige Bauweise Neu- Berlins kennt, wer Gerade an dem Tage, an dem das merkwürdige Schaus und wohlthut. Nun aber ist er dahingegangen, der Herr in seinen breiten hellen Straßen zu wandern gewöhnt ist, spiel der Truppenvereidigung auf offenem Blage eingeführt lichste von allen. Die Welt hat er mit dem Ruhm mit den schnurgeraden Häuserreihen, die aufgestellt wie wurde, hat der Reichstag auch wieder seine Arbeiten auf seiner Heldenhaftigkeit erfüllt und sich selbst hat er überwohlgegliederte Truppen, der wäre sicher nicht im geringsten genommen. Auch da macht der romantische Hang zu feierlichem wunden. Da er sah, daß seine Herrschaft zu Sofia vielversucht, hier an romantische Pracht zu glauben. Schaugepränge sich bemerkbar. Soldaten mit hohen Blechmüßen, leicht unheilvolle Verwechselungen über seine vielgeliebten Hier, wo fast alles den Charakter nüchterner Zweck- in der Tracht Friedrichs II. halten Wache, Gestalten aus Bulgaren bringen könnte, da opferte er sich selber auf, das mäßigkeit trägt, will man auf einmal die Phantasie der verschwundener Welt sucht man lebendig zu machen; Offiziere große Herz, und verschwand von dem Schauplatz feiner Menge anfeuern und bestürmen. Feierliche Vorstellungen in den Kostümen aus den Zeiten des alten Friz gehen auf fühnen Thaten. Dafür werden die spätesten Geschlechter über Dinge, deren innere Weihe längst verloren gegangen, und ab: und das Alles zur Eröffnungsfeier einer fo mo- noch von ihm singen und sagen. will man durch Schaugepränge, durch theatralische Vor- dernen Einrichtung, wie die Volksvertretung ist. Hier, wo So rauschte es in allen Jubeltonarten durch die gänge den Leuten aufs Neue einimpfen. Aber es war immer die romantische Zeremonie auch nicht den geringsten Zu- romantisch gestimmten Blätter der liberalen Bourgeoisie. so. Wo die Herrlichkeit merkte, daß sie die Macht über die sammenhang mit den realen Vorgängen, also mit der Er- Und das alles, weil der Held von Slivnika, Alexander mit Seelen verlor, da trat der kostümirte Bauber an ihre Stelle. öffnung einer zur Berathung und Arbeit zusammentretenden dem wohlgepflegten Bart, ein tüchtiger Draufgänger war. Wenn die Herrschenden zu frieren begannen, dann hüllten Versammlung hat, wirkt sie geradezu wie eine starre Er besaß den physischen Muth eines preußischen Garde sie sich in dichte Purpurgewänder, auf daß das Volk nicht Maskerade. Man kann doch den gewählten Volksvertretern, lieutenants und ungefähr Wesen und Geistesrichtung eines merte, wie sehr es sie fröstle. Die weltlichsten Begebnisse wenn sie nicht zu jenen Leuten, denen die ehrfurchtsvollen solchen. Er wurde angegriffen in seinem Besitz und er werden dann mit kirchlichem Pomp umkleidet; die rege auf Schauer bei jeglicher Gelegenheit über die biegsamen und wehrte sich. Sich mit Anstand aus dem Ehrenhandel ziehen, horchende Vernunft soll eingeschläfert werden, wenn man ergebenen Rücken rieseln, gehören, nicht in einer Weise das war sein Trachten und Drängen. Unter halbdie Phantasien der Menschen überhitt. imponiren wollen, wie armen, einfachen Soldaten, die eben zivilisirten Nachbarn-leider auch unter zivilifirten Auf einen nüchternen, freien Platz von Berlin wird mit sich geschehen lassen müssen, was geschieht? giebt es der Reibereien, des Zündstoffes, der Eiferdie Kirchlichkeit getragen. Die brausende, großstädtische Man sollte sich indessen nicht verwundern, wenn in diesem füchteleien eine Menge; und seine und seine Bulgaren zogen Geschäftigteit muß schweigen, und Altäre werden auf romantischen Stil nicht noch auf ungeheuerlichere Weise fort mit Wolluft gegen die stammverwandten serbischen geschlagen. Um fie versammeln sich die neuausgehobenen gefahren wird. Ist ja selbst im gutfreisinnigen Lager, also Brüder los. So schlug er die feige feige Rotte Baterlandsvertheidigers. Der Eid, zu dem der neueintretende nicht etwa bei den Wadelftrümpflern des Freisinns, die Wider- Milan und die verwahrloften Truppen eines verSoldat verpflichtet ist, wird ihm unter freiem Himmel ab- standskraft hiergegen so gering und winzig. Wo man mit wahrloften Königs. Damit hatte er seiner Garde- Offiziersgenommen. Was im engen Rasernenraum als trockene Absicht oder aus Unwissenheit den verschwommenen Geiſt Schneid und seiner Ravalierehre Genüge gethan und seine Pflichterfüllung erscheinen könnte, das soll durch zeremoniöse nährt, da darf man sich nicht verwundern, daß er auf jenen ungeberdige Held enhaftigkeit nahm hier ein Ende. Er war Umständlichkeit den Eindruck auf das Gemüth des jungen gesellschaftlichen Höhen, wo die scharfe Selbstkontrolle fehlt, der weitausschauende Mann nicht, für den man ihn ausMannes hervorbringen, als sei er aus seiner bisherigen zu den seltsamsten Auswüchsen führt. Als der Battenberger, geben möchte; und noch viel weniger die trotzige Natur, Nichtigkeit zu besonderer Bedeutung emporgerückt. ber schöne Alexander, starb, was wurde da wieder in die den Kampf mit dem russischen Riesen aufgenommen Hätte man einen Dom von solchem Umfang, daß Romantik gearbeitet! Der Held von Slivniga, er wird in hätte. Er war kein Hüter westlicher Zivilisation, der man die Massen der jung eingestellten eingestellten Soldaten fernen, zukünftigen Beiten eine fagenhafte Figur werden, seinen Wachtposten behauptet hätte, siegend oder fallend. in ihn hinein fommandiren fönnte, man würde so wurde gepredigt. Ein zweiter Jung- Siegfried wird er Er hatte seine schneidige Attacke hinter sich, das Bravour das gewiß nicht verabsäumen, um die Wirkung noch kommenden Geschlechtern erscheinen. Wo fich Abendland stück war gethan und der Held von Slivnika hielt's von priesterlich- feierlicher zu gestalten und um dem Rekruten mit dem Morgenland verknüpft. im halbasiatischen Bul- da an mit der Vorsicht. Heißgeliebtes Bulgarenvoll, dachte einzuprägen: Von nun an bist du Soldat. Du bist nun garien, da hat er als leuchtendes Vorbild deutscher Helden- der entthronte Landesvater, fortan muß ich Dich Deinem auch geweiht. Du haft ein Amt und keine Meinung. Der haftigkeit, deutscher Männertugend gewirkt. Alle sentimen bewegten Schicksal überlassen, ich muß fort zu Schiff nach Soldat sei ein Christ und lerne nie die Bedeutung des talischen, altbackenen Erinnerungen wurden hervorgeholt, dem ritterlichen Ungarn. Und so verschied der VielBater Unsers verkennen. Die Gläubigkeit sei sein oberstes auf das unglückliche Liebesleben eines preußischen Königs gefeierte, dessen wahrhaftige Erscheinung man unter LorbeerGesetz. tindes wurde hingewiesen, auf daß dem gemüthvollen frängen zu verdecken bemüht ist, als harmloser, österAlpha. deutschen Manne die Thränen über den rauhen Bart stürzen. reichischer Friedenssoldat. Und evangelische und katholische Feldgeistliche stehen " " der an der Spitze der Gewerkschaftsbewegung steht, müsse jeden| tabelt das Borgehen Auer'3( fehr richtig!) Bebel sei selten in der personen, sowie der Mitglieder der Preß- und Lokalkommission. Augenblick gewappnet fein, ein gewerkschaftliches Thema zu be- Gewerkschaft thätig.( Widerspruch!) In Köln hätte ausgesprochen Gewählt wurden zu Vertrauenspersonen: für den Wedding Ge handeln. Legien habe noch volle drei Tage Zeit gehabt, sich vor- werden müssen, daß Mehrheitsbeschluß bezüglich Organisations- noffe Maschowski, für die Schönhauser Vorstadt: Genosse zubereiten. Aber einen unglücklicheren Verfechter der Gewerkschafts- form auch für die Gewerkschaften bindend set. Müller sieht Augustin, für die Rosenthaler Vorstadt: Genosse Hellwig, fache habe er, Redner, noch nicht gesehen. Die verlegenden Worte, einen Beweis für das mangelnde Intereffe der politischen Führer für Moabit: Genosse Pfarr. Den Bericht der Preßkommission welche in der Gewerkschaftsdebatte gefallen, werden wenigstens in dem Referentenmangel für gewerkschaftliche Versammlungen. erstatte Genosse 3 a chau and knüpfte sich hieran eine längere Die Wirkung erzielen, die Führer an ihre Pflicht Feder: Nur der wirthschaftliche Kampf ist zu propagiren. Aussprache seitens der Genossen. Hauptsächlich gab der Anzeigenden Gewerkschaften gegenüber zu zu erinnern. Um die Weil die politische Partei alle Jntelligenzen verbraucht, theil des Vorwärts" Veranlassung zu Beanstandungen. Genosse Resolutionen Auer und Arons lange 311 streiten, gehen die Gewerkschaften zurück. In der Politit 3a cha u wiederlegte die verschiedenen zu Tage getretenen Einhabe keinen Zweck. Wenn selbst die schärfste Resolution feien Lorbeeren zu holen, in der Gewerkschaft nur Wunden. wendungen und rechtfertigte die Geschäftspraxis des Vorwärts" auf dem Parteitage angenommen worden wäre, so würde ste Genosse Krüger polemifirt gegen Feder: Nachdem alle anderen bezw. das Verhalten der Preßkommission. Beschlüsse in dieser nichts nüßen, so lange, namentlich in Berlin, der 3ant um die Mittel verbraucht, feien die Unabhängigen in den Gewerkschaften Angelegenheit wurden nicht gefaßt. 3u Preßkommissions- MitOrganisationsform nicht beseitigt ist. Die weitere Diskussion als Minirer thätig. Albin Gerisch: Der Wunsch, den gliedern wurden auf ein Jahr gewählt die Genossen Lenzner wurde hier abgebrochen und vertagt; zehn Redner waren noch Vorwärts" zu verbilligen, wird sich schwerlich durchführen lassen, und Dornbusch. Namens der Lokalkommission erstattete eingetragen. Bersönlich bemerkte Genosse Dr. Heymann, er ge- weil an das neue Wochenblatt voraussichtlich Zuschüsse geleistet er mer schmidt Bericht und wurden als Mitglieder in diehöre schon seit einer Reihe von Jahren der Partei an und sei werden müssen. Auf dem Parteitag in Halle ist eingehend über felbe belegirt die Genossen Liezschte( Rosenthaler- und unter dem Soziatiftengeseze bereits gemaßregelt worden. Gegen die Gewerkschaftsfrage debattirt; über die dort gefaßten Beschlüsse Schönhauser Borstadt), Peter( Moabit) und Tauschel die Verhandlung über den Antisemitismus habe er gesprochen,( Redner verliest dieselben) hinauszugehen, war schlechterdings( Wedding). Zu Revisoren wurden ferner gewählt die Genossen weil er glaubte, es würde anders darüber diskutirt werden, als unmöglich. Diesen Standpunkt theilt auch Schippel. Die Becker( Moabit), Löwenstein( Rosenthaler- und Schönes nachher thatsächlich geschehen. meisten Parteitags- Delegirten waren ja felber als Gewerkschafts- hauser Vorstadt) und Bahr( Wedding) auf ein Vierteljahr. menschen" thätig. Auf den Vorwurf, daß unsere hervorragenden Nach Erledigung dieser Angelegenheiten nahm die Versammlung 5. Kreis. Zahlreich hatten sich die Genossen bei Böhow Parteigenoffen für die Gewerkschaften nichts thun, ist zu er den Bericht der Delegirten zum Parteitage in Köln entgegen. eingefunden. Der vom Genossen Krüger gegebene Rassen- widern: War Bebel nicht thätig für die Bäcker, für die Schneider Genoffe Millarg gab den Bericht in eingehender Weise. Gebericht weist eine Einnahme von 2862,31 M. und eine u. f. w. Ueberall zu gleicher Zeit sein, ist eben unmöglich. stimmt haben auf dem Parteitage die Delegirten des Wahlkreises, Ausgabe von 1809,94 M. auf. Bestand an Material, Die Abgeordneten sind meist nebenbei Redakteure und des- Millarg und Völkel, für Schaffung eines Zentral- WochenDruckschriften, Konten 1550,50 m. An baarem Rajja halb tönnen sie auch nicht jedem Wunsche nachkommen. blattes, welches am 1. Februar unter Redaktion des Genossen bestand 1,87 M. 2862,31 m. Revisor Littmann Soll es nicht ausgesprochen werden, daß einerseits in der Haus- Schippel erscheinen soll. Ebenso haben dieselben dem Antrage bestätigt die Richtigkeit der gegebenen Abrechnung. industrie mit dem solirsystem der Arbeiter, andererseits im zugestimmt, welcher sich gegen die Zugehörigkeit von Genossen zu Zu Vertrauenspersonen wurden hierauf einstimmig die Genossen Riesenbetriebe eines Krupp, Stumm, sobald dieselben ihre ganze Vergnügungsvereinen 2c. wendet. Eine ganze Reihe weiterer A. Mayer und 2. Patuscher gewählt. In die Preß- brutale Macht anwenden, die Ausgaben nicht glänzende für die Anträge hat die Zustimmung der beiden Delegirten gefunden. tommission wird Genoffe Jul. Schneider und in die Lokal- Gewerkschaftsbewegung sind? Geheim organisiren, wie Elm Dieselben haben sich ferner mit der parlamentarischen Thätigkeit tommiffion die Genoffen Gumpel und Witt chow delegirt. andeute, sei doch wohl nicht ernst zu nehmen. Jeder wende seine der Reichstagsfraktion einverstanden erklärt. Bezüglich der MaiRevisoren sind die Genossen Krüger, Beise und Klein. ganze Kraft in der geeigneten Weise an, dann werden die Vor- feier find die Delegirten für eine einheitliche Feier am 1. Mai Das Wort erhielt nunmehr Genoffe Jost, der Delegirte zum würfe aufhören.( Lebhafter Beifall.) R. Schmidt: Die Partei hat eingetreten gemäß der Resolution Liebknecht, welche mit Kölner Parteitag. Redner weist auf den Fortschritt der Partei- das größte Interesse daran, daß durch die Gewerkschaften die allen gegen 3 Stimmen angenommen wurde. Bezüglich bewegung hin, der sich äußerlich auch darin zeige, daß bereits Lebenslage des Einzelnen gehoben wird. Je stärker die Gewerk des Punktes Gewerkschaftsbewegung" sprach Millarg sein 52 Agitationsfomitees in den verschiedenen Landestheilen bestehen. schaften, desto besser fundirt ist die Partei. Es fällt niemandem Befremden darüber aus, daß hierzu ein Rorreferent Hoch erscheine ihm die Summe für Unterstüßung der Presse; ein, den Gewerkschaften ihre Aufgabe zu schmälern. Nach seitens des Parteivorstandes in der Person des Genossen er habe deshalb auch gegen die Gründung des neuen Wochen Schluß der Debatte wird folgende Resolution Schigolsky an- Auer ernannt worden sei, was bei feiner anderen blattes gestimmt. Die anderen Punkte kurz berührend kommt genommen: Die Parteiversammlung erklärt sich mit den Be Gelegenheit der Fall gewesen sei. Auch sprach er sich gegen das Redner zum Punkt Gewerkschafts- Organisation. Als ein Fehler schlüssen des Kölner Parteitages einverstanden, indem es jedem Verhalten Auer's gegenüber Legien auf dem Parteitage aus und ist es keineswegs zu betrachten, daß diese Frage zur Debatte Parteigenossen zur Pflicht gemacht wird, sich seinem Berufe ge- tritifirte abfällig das Verhalten der politischen Partei gegenüber tam. Die führenden Genossen sowohl, als auch die mäß der Gewerkschafts- Organisation anzuschließen. Gin Antrag der Gewerkschaftsbewegung. Für wünschenswerth hielt er es Presse wenden derselben jetzt mehr Aufmerksamkeit zu. Be-( Tadelsvotum gegen Auer) wurde abgelehnt. Ein Antrag, am ferner, daß jeder Genoffe, auch wenn derselbe Reichstagszüglich der Punkte Antisemitismus und Landtagswahl Tage der Gröffnung des Landtages Protestversammlungen abzu- Abgeordneter set, der Organisation desjenigen Berufes zugehöre, verweist Redner auf die demnächst erscheinenden Broschüren und halten, wurde den Vertrauenspersonen überwiesen. aus welchem derfelbe hervorgegangen sei. Betreffend den Antidrückt zum Schluß seine Ueberzeugung aus, daß unsere Partei semitismus standen beide Delegirten auf dem Boden der Refoluim Rheinland und den angrenzenden Bezirken bedeutende Anregung Die Parteiversammlung für den sechsten Wahlkreis tion Bebel. Ihre Zustimmung fand ferner der Antrag, daß nur durch den Parteitag erhalten haben. Mögen die Beschlüsse des tagte bei vollbesetztem Saale in der Norddeutschen Brauerei. derjenige berechtigt sein soll, Anträge zum Parteitage zu ftellen, Parteitages befolgt werden und zum Nußen der Partei dienen. Bericht und Abrechnung für die Schönhauser Vorstadt der sich durch die Vertrauensperson des Kreises als Genosse ( Bravo!) In der ausgedehnten Diskussion wurde vornehms erstattete Vertrauensperjon Bingau, für die Rosenthaler auszuweisen vermöge. Auch haben dieselben für die Resolution, lich der Punkt„ Gewerkschafts- Organisation" behandelt. Hergt Vorstadt Marten, für Moabit Pfarr. Die Gesammt- betreffend die Landtagswahlen gestimmt. Genosse Völkel war hält es für überflüssig, bei der Verhandlung über einnahme im Kreise belief sich auf 24 757,87 M., Kreisausgaben geschäftlich am Erscheinen verhindert. Da die voraussichtlich die Gewerkschaftsfrage eine Rorreferenten sprechen zu lassen. waren 12 222,60 m., an den Parteivorstand wurden abgeliefert lange Diskussion der vorgerückten Zeit wegen nicht stattfinden Wenn politische Vereine im Bergarbeiter- Revier möglich find, 11 722,21 M. Bestand war vorhanden im Kreise 788,81. fonnte, so beantragte Genosse Näther, für die Diskussion eine warum nicht auch Gewerkschaften?( Beifall.) Schigo13ty Die Versammlung vollzog hierauf die Neuwahl der Vertrauens- neue Versammlung einzuberufen. Dieser Antrag fand Annahme. Oeffentl. Versammlung aller in der Gold- und Silberwaaren- Industrie beschäftigten Sonntag, geöffnet von 7-10 und Arbeiter und Arbeiterinnen und Berufsgenossen am Montag, den 20. November er., Abends 8½ Uhr, im ,, Dresdener Garten", Dresdenerstraße 45. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags Abgeordneten Herrn Dr. Bruno Schoenlank über:„ Unsere Ziele". 2. Distusfion. 3. Bericht und Neuwahl der Berliner, Agitationskommission. 4. Verschiedenes. 236b Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Die Agitationskommission. Rixdorf. 124/4 Außerordentliche Generalversammlung der Freien Vereinigung der Bau- u. gewerblichen Hilfsarbeiter für Rigdorf und Umgegend Sonntag, den 19. November 1893, Vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Schütze, Prinz Handjernstraße 7. Tagesordnung: Vortrag, Diskussion, Vereinsangelegenheiten. Gäste willkommen. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Achtung! Achtung! Orts- Krankenkasse der Weber und verwandter Gewerbe. Grosse öffentliche Versammlung 12-2 Uhr. Warnung! vor unnützen Ausgaben beim Einkauf von fertiger u. Herren- 5709 Rechts- Bureau. Großes Vereinszimmer Schöneberg, Kaiser Friedrichstraße 2, Moabit, Paulstr. 31, von 9-2.3um gemüthlichen Sachsen". 50602* Mendelsohnstr. 14 von 3-9. Rath und zuverlässige Ausführung in allen Rechtsangelegenheiten.[ 5163L* Topolinski, fr. Bureauvorsteher. Herrenschneider. Pfund gut ausgebackenes aus reinem u. bestem Brot, Roggenmehl, mit Kontrollmarke, bekommt man wegen Ersparung der LadenReste von schwarz. 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Die Schulkommission. im Raffenlokale, Landsbergerstr. 31 bei Seehausen. Tagesordnung: Kaffenbericht; Neu- Gäste, Damen und Herren, willkommen. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. 1. Bericht des Vorstandes. 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 3. Abrechnung von der Lassallefeier und Wahl eines Komitee's zum Stiftungsfeste. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Die Zahlstellen des Vereins befinden sich bei W. Gründel, Dresdener- wahl des Vorstandes. ftraße 116; A. Kehr, Röpniderstr. 126; W. Börner, Ritterstr. 108; G. Schulz, Admiralstr. 40a( Rottbuser Plag); K. Baake, Dresdenerstraße 54-55; Lenz, Jakobstraße; Schöning, Stallschreiberstr. 28; Wolfdorf, Wasserthorstr. 20. Auch werden daselbst Mitglieder aufgenommen. 374/20 Große öffentliche Versammlung der Konfektions- Schneider und-Schneiderinnen am Montag, den 20. November, Abends 8 Uhr, im ,, Gesellschaftshaus", Brunnenstr. 184. Tages Ordnung: 211b 1. Die Arbeitsverhältnisse in der Herren- Konfektionsbranche. 2. Bericht der gewählten Rommission in Sachen Baruch& Co. Achtung! Der Einberufer. Achtung! Zigarrenfortirer u. Sortirerinnen Berlins und Umgegend. Große öffentliche Versammlung am Dienstag, den 21. November cr., Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Bolzmann, Lichtenbergerstr. 16. Tages Drdnung: 1. Der Nußen und die Nothwendigkeit der Organisation. Ref. Kollege A. v. Im aus Hamburg. 2. Diskussion. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Achtung! 321/14 Der Einberufer Achtung! Schäftearbeiter, Zuschneider, Vorrichter und Stepperinnen. Oeffentl. Versammlung 2376 am Montag, den 20. November, bei Scheffer, Inselstraße Nr. 10. Vortrag über: Die zehn Gebote". Referent: A. Hoffmann. Die Vereinsversammlung am Sonnabend, den 25. d. M., fällt wegen des Vergnügens am selbigen Abend aus. Orts- Krankenkaffe f. d. Tapeziergewerbe zu Berlin. General- Versammlung 547 Kranken- Unterfügungsbund der Schneider und Berufsgen. Versammlung am Dienstag, d. 21. d. M., Abds. 81/2 Uhr, in den Arminhallen, Kommandanten straße 20. Tagesordnung: 278/12 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Wahl der Lokalverwaltung. 3. Boykott der Charitee. 4. Verschiedenes. Verein deutscher Schuhmacher. ( Filiale Berlin I.) Versammlung Montag, den 20. November, Abends 81/2 Uhr, bei Hente, Blumenstr. 38. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Lother. 2. Diskussion. 3. Vereins- Angelegenheiten. Zahlreiches Erscheinen nothwendig. 277/19 Verein deutscher Schuhmacher. ( Zahlstelle 2.) Versammlung Montag, den 20. November, Abends 18 Uhr, bei Keller, Bergstr. 68. Tagesordnung: 1. Vortrag des Koll. Niederauer Frauenarbeit und Frauenüber: Frauenarbeit mmsipation". 2. Distuſſion. 3. Abrechnung vom 3. Quartal. 4. Vereinsangelegenheiten.- Zahlreiches Erscheinen erwünscht. 277/18 Der Bevollmächtigte. Allgemeine deutsche ZuschußKranken- und Sterbekasse. ( Sitz Mainz, E. H. 4.) Versammlung am Donnerstag, den 23. November cr., Abends 8½ Uhr, am Montag, den 20. Nov., Abends in den Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Zage3= Ordnung: 1. Rechnungsbericht. 2. Bekanntmachung der Beschlüsse des Vorstandes. 3. Wahl von 6 Borstandsmitgliedern( 4 Rassenmitglieder und 2 Arbeitgeber). 4. Wahl des Ausschusses zur Prüfung der Jahresrechnung. 5. Verschiedenes. 2286 J. A.: M. Oest, 1. Vorsitzender, Kl. Alexanderstr. 6. Verband der Möbelpolirer Berlins und Umgegend. Montag, den 20. November 1893, Abends 8 Uhr, im Lokale Andreasstraße 26: Verbands- Derlammlung. Tagesordnung: 449/1 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20. 406/9 Tagesordnung: 1. Bekanntmachung vom Zentralvorstand. 2. Wie stellen sich die Mitglieder zur nächsten Generalversammlung. 3. Eventuelle Wahl eines Delegirten? 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Bevollmächtigte. Verband deutscher Korbmacher. ( Filiale Berlin.) Versammlung 203/8 1. Bortrag über prinzipielle Gewerbegerichts- Entscheidungen. Referent: Montag, den 20. November, Abends B. Franke, Gewerbegerichts- Beisiger. 2. Antrag, das Weihnachtsvergnügen be- 81/2 Uhr, bei Roll, Adalbertstr. 21. treffend. 3. Verlefung der Mitglieder- und Reftantenliste. 4. Verschiedenes. Alle Mitglieder werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Der Vorstand. Achtung! Achtung! Deffentl. Versammlung der Glaser am Dienstag, den 21. d. Mts., Abends 8½ Uhr, bei Bol, Alte Jakobstr. 75( Garten- Saal). Tages- Ordnung: 165/13 1. Bericht des geschäftsführenden Vertrauensmanns. 2. Bericht bes Verwalters des Generalfonds. 3. Bericht der Revisoren. 4. Neuwahl der Vertrauensmänner. 3. Verschiedenes. Kollegen, welche im Besitz von Marken, sowie Listen sind, werden geFür Kassenkranke bin ich in meiner Privat- Franenklinik, Louisen-Ufer 17, statt frühmorgens, jeht: Mittags 12 bis 2 Uhr, Sonntags 11 bis 12 Uhr, zu sprechen. Freie Arztwahl. Poliklinik Wochentags 12-1 Uhr. Privatwohnung bleibt Neue Roßstr. 6, Sprechst. 8-9. Sonnt. 3-5 Uhr. 544m* Dr. Bunge. Arzt Arbeiter- Bildungsverein für Schöneberg u. Umg. Dereins- Dersammlung am Montag, den 20. November 1893, Abends 82 Uhr, o in der Schloßbrauerei zu Schöneberg, Hauptstraße. Tagesordnung: 00 1. Bortrag des Genossen 3 unter über Die Kindererziehung. 2. Diss fuffion. 3. Verschiedenes und Fragekaſten. Der Vorstand. 108/12 Verlag des Vorwärts" Berliner Volksblatt وو Berlin SW., Beuth Straße 2. Folgende in unserem Verlage erschienenen Gesetzes- Ausgaben empfehlen wir zur Anschaffung: vom 15. Juni 1883 in der Kranken- Versicherungs- Gesek Fassung der Novelle vom 10. April 1892. Mit erläuternden Anmerkungen, einem Anhange, enthaltend: die Ausdehnung der Unfall- und KrankenVersicherung der in land- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen und das Gesetz über die eingeschriebenen Hilfskaffen und alphabetischem Sachregister.- Taschenformat. Eleg. cart. 285 Seiten. sint. 1,20 Geseh, betr. die Gewerbegerichte. Mit erläuternden Anmerfungen, einer Uebersicht des Inhalts des Gesetzes und alphabetischem Sachreg.- Taschenf.- Eleg. cart. 96 S. Mt. 0,50 vom Gewerbe- Ordnung für das Deutsche Reich 1869 in der Fassung des Reichs- Gesetzes vom 1. Juli 1883 und unter Berücksichtigung der durch die Gesetze vom 8. Dezember 1884, 23. April 1886, 6. Juli 1887 und 1. Juni 1891 eingeführten Aenderungen. Mit erläuternden Anmerkungen und ausführlichem Sachregister. Zweite, durch die Ausführungs- Bestimmungen des Bundesraths vermehrte Auflage. Taschenformat.- Elegant cart. 306 Seiten. Mt. 1, nebst Wahlgesetz für Verfassung des Deutschen Reichs den Reichstag und Wahlreglement.-Taschenf. Eleg. cart. 64 S. Mt. 0,30 Die Invaliditäts- u. Altersversicherung der Arbeiter nach dem Reichs- Gesetz vom 22. Juni 1889 furz und übersichtlich dargestellt. Zumn Handgebrauch für alle bei der Ausführung des Gefeßes Betheiligten. Mit ausführlichem Sachregister und den Uebergangs- Bestimmungen des Gesetzes. 68 S. Brosch. Mt. 0,25 in Deutschland, in Das Vereins- und Versammlungsrecht ausführlichen Erläuterungen zum Preußischen Vereinsgefeh vom 11. März 1850 und einer Uebersicht des Vereins- und Versammlungsrechts nach den reichsgesetzlichen und landesrechtlichen Vorschriften. Mit einem Anhange, enthaltend: eine Zusammenstellung des Tertes der in den einzelnen Bundesstaaten bestehenden Bestimmungen über Vereins- und Versammlungsrecht und alphabetischem Sachregister. VIII u. 210 Seiten, 80. Preis eleg. geheftet t. 2,50 in braunen Bädekerband gebunden Mt. 3, Unentbehrlich für die Borstände der politischen Vereine und Gewerkschaften in allen deutschen Bundesstaaten. Als Leitfaden für Arbeiter auf dem Gebiete des Vereins- und Versammlungsrechtes ist folgende Broschüre empfehlenswerth: Anleitung zur Bennkung des Vereins- und Verfammlungsrechts in Deutschland. Herausgegeben von der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands. 96 Seiten geheftet. Mt. 0,30 Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Bei Aufträgen von Auswärts ersuchen wir höflichst um gleichzeitige Einsendung des dafür entfallenden Betrages.( Porto extra.) ΚΚΚΚΟΣ heten, vor der Versammlung abzurechnen. In Anbetracht der wichtigen Homöopath. Straße 149, 8-10, 5 bis Vereinsabzeichen, Fahnen und Banner, Tagesordnung ersuchen um zahlreichen Besuch Die Vertrauensmänner...: H. Hennig, Waldstr. 48, Kongress der Tabakarbeiter Deutschlands. Montag, den 20. November, Abends 7/2 Uhr: Commers zu Ehren der Delegirten aus allen Ganen Deutschlands in den Konkordia- Fettsälen, Andreasstraße 64, bestehend in Vokal- und Instrumental- Konzert und Vorführung lebender Bilder. Die Musik wird von der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker" unter Leitung des Dirigenten Herrn Behrendtsohn, die Gesangsaufführungen von den Gefangvereinen Freie Liedertafel, Deutsche Eiche und Harmonie( Mitglieder des A.-S.-B.) unter Leitung des Dirigenten Herrn Gartmann ausgeführt. Die Aufführung der lebenden Bilder erfolgt Durch den Verein für volksthümliche Kunst". Zum Schluß: Festball, Herren, welche baran theilnehmen, zahlen 30 Bf. nach. Billets zum Kommers à 30 Pf. find zu haben bei Herm. Herholz, Brunnenftraße 188; Louis Dechand, Ruheplatzstr. 24; Wilh. Börner, Ritterstr. 108; Weinstr. 11 bei Feind; Hermann Gumpel, Barnimftr. 44; Carl Butry, Stralfunderstraße 17, 2 r., Rob. Drescher, Linienstr. 50, und in allen mit Plakaten belegten Handlungen und Restaurationen. Das Fentkomitee. 321/12 Park Bade's Volksgarten. Treptow, Strasse. Jed. Sonntag: Gr. Ball. Abonnement 1 M. Ausschank v. Weiss- u. Bair.- Bier. Elegante Winter. Paletots. 7, Gonntags 8-10 Uhr. HAF F 3urückgesehte Teppiche mit kleinen Webefehlern verkauft jetzt auch an Private à 5, 8, 12, 15, 25, 40-100 Mt. Entzückende in Gardinen! Neuheiten Tischdecken, Reisedecken, Gelegenheitskauf in abgepaßten Portièren. 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Ich komme nun noch einmal zura fog: nonnten sozialen Rongres in Frankfurt a. M. Das Gleichniß trifft nicht. Ich habe ganz abgesehen von bem was verhandelt wurde, gegen die Betheiligung an einem Kongreß mit Gegnern überhaupt polemisirt. In zweiter Linie Tam ich auf gewisse Aeußerungen unserer Genossen auf dem Kongreß, die von keiner Seite bestritten wurden. Erst in dritter Linie war der Gegenstand der Verhandlungen Gegenstand meiner Angriffe. Der süddeutsche Mitarbeiter ruft:„ Bekämpft man solche Verhandlungen, dann müßte man jede wissenschaftliche Diskussion in Wort und Schrift mit Gegnern als unrichtig bezeichnen und eine Art Abschließung vom gesammten geistigen Leben der Gegenwart für die Partei zu proklamiren." Er legt diesen Säßen ein solches Gewicht bei, daß er sie gesperrt drucken läßt. Sonntag, den 19. November 1893. drei fonnten. 1 4 " " Kandidat: Buchdrucker Otto Goerke. 10. Jahrg. Gerichts- Beitung. Lawes Die Sache wird auch dadurch nicht besser, daß der Kongreß damm, Krummeftr. 1-22 und 73-93, Lützow", Lüßowerstraße, nicht von Gegnern der süddeutsche Genosse setzt dieses Wort in Nonnendamm, Nonnenwiese, Osnabrückerstraße, Spandauer Gänsefüßchen(!) als wenn es gar feine Gegner von uns dort gab, Schifffahrts- Kanal, Uferstraße, Spreestraße, Straßen 6, 12, 15, und das läßt tief blicken sondern von uns sehr Nahestehenden 20, 21, 24, 25, 26, 27, 40 Abtheilung VI, Tauroggenerstraße, arrangirt war. Auf diese uns sehr Nahestehenden", unter Tegeler Weg, Wallstraße, Wilhelmsplay, Wilmersdorferstr. 1-6 besonderes Maß von Schuld. denen bekanntlich Parteigenossen waren, fällt alsdann noch ein und 166-170. Kandidat: Restaurateur Herm. Wernicke. Der süddeutsche Mitarbeiter meint, mein Verlangen, das Kölner Aber warum sich ereifern. Spricht denn nicht genugsam 4. Wahlbezirk. Parteitag- Protokoll abzuwarten, ehe man gegen meine dortigen gegen diese Veranstaltung, daß zu ihrer Vertheidigung die Bismarckstr. 17-111, Grün, Jäger, Kanal, Kirchstraße, Ausführungen polemisire, könne er damit beantworten, daß er gegnerische Presse der verschiedensten Schattirungen sich in's dasselbe Verlangen an mich wegen meiner Polemik gegen die Beug wirft? An der Spitze die de motratische"" Frank Luisentirchplatz, Luifenplay, Orangen, Scharrenstraße, SchloßFrankfurter Kongreßbesucher stelle. furter Beitung", ihr folgt die" ultramontane Kölnische Straße 27-69, Schul-, Stallstraße, Wilmersdorferstr. 7-38 und 137-165. Bolts- Zeitung", und die dritte im Bunde ist- ich nenne nur die nationalliberale Kandidat: Tischler Aug. Sellin. Deutsche Zeitung" in 5. Wahlbezirt. Stuttgart. Die lettere iſt eine so klassische Kronzeugin gegen die Frankfurter Kongreßler, daß ich ihre Aeußerungen Berlinerstr. 1-50 und 124-151, Bismarckstr. 1-16 und meinen Gunsten wörtlich wiedergeben muß. Das national 112-127, Cauerstraße, Charlottenburger- Ufer, Dovestraße, Doveliberale Blatt sagt: Brücke, Englische, Franklinstraße, Grolmanstr. 1-6 und 68-72, Viel wichtiger( als die beschlossenen Resolutionen) erscheint Hardenbergstr. 1-4 und 37-41, Helmholzstraße, Kantstr. 39-56 uns vielmehr der Umstand, daß so außerordentlich verschiedene und 112-130, Krummestr. 23-72, Kurfürsten- Allee, Leibniz-, Elemente fiberhaupt zu friedlichem Wirken vereinigt werden March, Rosinenstraße, Salzufer, Schillerstr. 1-44 und 85-127, Man darf hoffen, daß auf diesem Wege zwar noch Sophienstraße, Straße 1 Abtheilung V Sektion 1, Weimarernicht gleich die gewaltigen Gegenfäße, welche ſtraße, Thiergartenmühle, Straßen 5 und 6a Abtheilung V ur Beit unsere Gesellschaft beherrschen, ver- Sektion 2. schwinden, wohl aber, daß die Formen ihrer Kandidat: Schlossermeister Otto Siegerist. Statt der Antwort eine Gegenfrage: Hat sich die Partei Wir haben mit Freuden wahrgenommen, mit welchem Eifer Erscheinung und Aeußerung gemildert werden. 6. Wahlbezirk. vom geistigen Leben der Nation abgeschlossen, so lange sie oder Ahorn, Ansbacher, Augsburgerstraße, Auguste Viktoriaeinzelne ihrer Mitglieder es verschmähten, auf gemeinsamen Son- ungesehene Mitglieder der Arbeiterpartei sich sowohl bei der Platz, Bayreuther, Carmer-, Courbière, Eisenacher, Fasanen, greffen mit Gegnern zu verhandeln und zu pattiren? Organisation der Zusammenkunft, wie an der Leitung der Ver- Platz, Tie Frage stellen, heißt sie beantworten. Wenn eine Partei, sammlung, insbesondere aber durch Schilderung der thatsächlichen Göthestraße, Grolmanstr. 8-11, 14-23, 48 und 57, Hardenberggerade durch ihre Ausschließlichkeit als Partei, und auf dem Berhandlungen betheiligt haben, mit welchem Interesse sie Rantstr. 1-38 und 131-169, Kielgan, Kleist, Knesebeckstraße, Boden des Klassentampfes allen übrigen Parteien und Kurfürstendamm, Kurfürsten-, Luther-, Maaßen, Maien, Marnicht blos die Führer, sondern Duhende von Arbeitern Slaffen als feindlich gegenüberstehend, auf das gesammte geistige eben der Gegenwart befruchtend ein- am Sonntag Abend nach Schluß der Versammlung beim Glase burger, Motz, Nettelbeckstraße, Nollendorf- Play, Nürnberger, gewirkt bat, dann ist es die Sozialdemokratie. Bier in ungezwungener Unterhaltung den weiteren privaten Er- Passauerstraße, Pestalozzistr. 1-25 und 67-89, Rankestraße, Die ganzen Bibliotheken von Schriften und Büchern sozial- örterungen über die beiden Themata folgten, wie gern sie Savigny- Platz, Schlüterstraße, Stein- Plaz, Straße 6a Abökonomischen Inhalts, die in den letzten dreißig Jahren geschrieben bereit waren, aufklärende Fragen der in bunter Reihe zwischen theilung V Sektion 1, Tauenzien, Ühland, Wielandstraße, wurden, die Zeitungen und Zeitschriften, die sich mit den gleichen se urzum, wir haben den Eindruck von Frankfurt ihnen sigenden wissenschaftlichen Theilnehmer zu beantworten. Wittenberg- Play, Wormserstraße. Thematas befassen, die Vereinigungen und Kongresse, die über solche Fragen berathen, die Verhandlungen in den Regierungs- mitgenommen, daß die in den Sigungen ankreisen und in den Parlamenten über soziale Fragen, die heute mesend gewesenen Anhänger der Sozialdemo= überall im Vordergrund des Interesses stehen, wer hat sie her- tratie Vertrauen zu den Männern gewonnen vorgerufen? Die Sozialdemokratie und abermals haben, die da aus freien Stücken oder im Aufdie Sozialdemokratie. Und zwar durch ihren scharfen, trage von Behörden, Korporationen und Verbisher streng bewährten Gegensatz zu allen andern Parteien. einen aus allen Gegenden des deutschen WaterDieser starren, rücksichtslosen Stellung und der daraus hervorlandes, zum Theil sogar aus dem Auslande zusammengekommen Der Clausthaler Prozeß wegen Landfriedensbruch. gehenden Taktik haben wir allein unsere Erfolge zu danken, waren, um über Probleme mit ihnen zu verhandeln, deren Lösung Am Montag begannen vor dem Göttinger Landgericht die Der gleichen Taktik schulden unsere österreichischen Genossen ihre von allen Seiten als unbedingt nothwend anerkannt wird. Das Verhandlungen wegen Landfriedensbruch 3 und AufErfolge, und der andern, von den Anhängern des Frankfurter sind die Erfolge, welche verr Bebel und seine Gesinnungsgenossen, laufs, bezw. Widerstandes, Bedrohung und KörKongresses vertheidigten Taktik haben, nach meiner Auffassung, die von der Unzufriedenheit der Arbeiter lebenden Führer der perverlegung gegen 32 Angeklagte, welche meist dem Bergunsere schweizerischen Genossen einen guten Theil ihrer Miß- politischen Partei, fürchten müssen. Wenn erst in weiteren mannsstande angehören. Vorsitzender ist der Landgerichtsrath crfolge zu danken. Das letztere möge fich auch die„ Kölnische Arbeiterkreisen sich die Ueberzeugung Bahn bricht, daß auch unter Twehle. Der angeklagte Bergmann 2a we 3 befundet, daß am Bolts- Beitung" gefälligst merken, die wiederholt die Taktik unserer welche das Herz auf dem rechten Fleck haben und ohne Hinter fratische Bersammlung stattfinden sollte, zu welcher der sozial der„ breiten reaktionären Masse" Männer genug vorhanden sind, Nachmittag des 11. Juni in 3ellerfeld eine sozialdemo schweizerischen Freunde uns empfiehlt. gedanken auf eigene Vortheile die Hand dazu bieten Grant unsern Frankfurtern" nicht vor solchen Bundes Redner geladen gewesen sei. Am gleichen Abend habe eine Verdemokratische Reichstagskandidat für den dortigen Kreis als genossen? Bei so viel Mißgeschick überwältigt mich das Mitleid sammlung der deutsch- hannoverschen Partei in Clausthal und ich senke den Degen. stattfinden sollen. Als er gegen halb 4 Uhr in das VersammMan täusche sich doch nicht. Der Streit, der uns hier be lungslokal gekommen, in dem die erstere Versammlung habe ab schäftigt, ist nur eine andere Seite des Streites über die Taftit, gehalten werden sollen, sei dort großer Lärm gewesen. Die Aufdie den Erfurter Parteitag beschäftigte. Es sind die Reformer, die das Reformiren, das dann nur zu leicht Reformmeierei forderung Wilke's, ruhig zu sein, sei durch ein furchtbares Lärmen und Pfeifen der Bergbeamten und Akademiker beantwortet wird, in den Vordergrund stellen, den proletarischen revolutionären worden. Der Apotheker Brömel- Zellerfeld habe auf einem Tische Charakter der Partei nicht verleugen, aber möglichst in den gestanden und gelärmt. Schließlich seien Biergläser ge Hintergrund drängen möchten. Es lassen sich dann auch leichter Arbeiter! Parteigenossen! worfen, von wem, wisse er nicht. Er habe darauf mit mit hohen Herren freundliche Redensarten und Händedrücke aus- Morgen, den 20. November, schreiten wir zur Wahl unserer einem größeren Trupp den Saal verlassen und sei zur Rohrtauschen. Man stolzirt als Reformer in der sozialdemokratischen Vertreter im Stadtparlament! mannn'schen Brauerei gezogen. Daß man sich an den Akade Löwenhaut. Das macht sich so prächtig. Man philosophirt auch: War es uns auch bisher nicht möglich, Vertreter aus un- mikern habe rächen wollen, davon sei ihm nichts bekannt. was sollen wir uns über den Zukunftsstaat" den Kopf seren Kreisen dorthin zu senden, so haben wir doch die berech- Später habe er nach dem Rathskeller gehen wollen, sei aber zerbrechen siehe von Elm wir sind in einer Stel- tigtsten Hoffnungen, bei der diesjährigen Wahl in allen 6 Be- durch einen Schuhmann hieran gehindert worden. Die Auflung, in der wir ihn ruhig abwarten können, und die zirken unsere Kandidaten als Sieger hervorgehen zu sehen! forderung der Polizei, den Platz zu räumen, habe er nicht gehört. anderen, denen es presfirt, aus den heutigen elenden Zuständen Wem fann es wohl länger gleichgiltig fein, Ein anderer Angeklagter giebt zu, geschlagen zu haben, will sich herauszukommen, die müssen lernen zu warten. Kommt der Zu- von einem Bourgeois oder von einem feines Gleichen aber nicht wissen, wen. Tunftsstaat" erst in fünfzig, in hundert Jahren, um so beffer. vertreten zu wissen? Wer könnte länger ruhig dem Bergmann Mo II will nichts gesehen haben, überhaupt nicht près nous le déluge.( Nach uns die Sintflut.) Treiben einer Stadtvertretung zuschen, deren einzige Biele auf dem Platze gewesen sein. Die Mehrzahl der Angeklagten Ich könnte dem süddeutschen Mitarbeiter recht erbauliche Unter- Sie Förderung ihrer Geldsack- Interessen sind? Wen widert nicht bestreitet, mit Steinen geworfen und die Aufforderung der haltungen vorführen, die in diesem Stil von manchen Genoffen ge- der Schlendrian der Geschäftsführung an, wenn es sich um Polizei, den Plas zu räumen, infolge des herrschenden Lärmis, halten werden. Bei mir taucht freilich da manchmal die Frage auf: Fragen handelt, welche das Gemeinwohl betreffen? Sollen wir gehört zu haben. Sind das noch Sozialdemokraten oder sind es nicht sozialistisch länger fein Wort mitsprechen dürfen, wenn es sich um den Bau Bezeichnend sind die Aussagen des Zeugen Oberbergrath angehauchte Sozialreformer? Ein Glück, daß die große von Schulen, um den Ankauf von Grundstücken aus städtischen Köhler, der in Gesellschaft von Studirenden in der VerMasse nothwendig anders denken muß, darum Mitteln und um Vergebung städtischer Arbeiten im Sub- sammlung anwesend war: Als von den Einberufern Bureautönnen auch schließlich alle diese Reformmeiereien der Partei missionswege handelt? Nein! Tausendmal nein! G3 fann wahl verweigert sei, sei Apotheker Brömel auf einen Tisch genichts schaden. Aber wenn mit Hintanfeßung des Klassen- uns nicht länger gleichgiltig sein, daß man Gelder zu sprungen, habe sich zum Vorfißenden erklärt und ein Hoch auf tamps Charakters der Partei solche Reformmeiereien aus Zwecken bewilligt, die uns zuwider, während man unsere Wünsche den Kaiser ausgebracht, welches mit Gebrüll und Pfeifen erwidert dem Halbdunkel der Bier- oder Studierstube auf den offenen unberücksichtigt läßt. Und, Parteigenossen! deshalb ist es hohe wäre. Darauf sei das Lied Heil Dir im Siegerkranz" angeMaitt treten, dann gilt es, fie mit aller Macht zu bekämpfen. Zeit, der Bedeutung unserer Partei entsprechend, das nach stimmt, er habe aber nur wenige Töne verstehen können. Er sei Der süddeutsche Mitarbeiter spricht ferner von wissenschaft zuholen, was uns bisher nicht möglich war; deshalb werden wir bald darauf hinausgegangen. Auf ferneres Befragen des Vorlichen" Grörterungen, die man hintertreiben wolle. Welcher unsere ganze Kraft anwenden müssen, um unsern Kondidaten sitzenden, ob die Absicht bestanden hätte, die Versammlung zu Mißbrauch mit dem Worte Wissenschaft"! Treten die Arbeiter zum Siege zu verhelfen und so der reaktionären Vettern- sprengen, antwortet der Beuge: oder ihre Vertreter unter sich zusammen und sprechen mit der wirthschaft für immer einen Strich durch ihre unfaubere Es war stillschweigend verabredet von Mund zu Mund, die größten Gachkenntniß und Gründlichkeit über die Frage der Rechnung zu machen. Wir sind auch nicht länger Reden der Sozialdemokraten zu verhindern und zwar habe schon besten Organisation des Arbeitsnachweises und wer könnte gewilt, hinter den Genossen anderer Städte zu marfchiren, vorher die Absicht unter den Bergbaubeamten bestanden, die Vera sachverständiger und gründlicher darüber reden, als fie dann wir wollen selbst an der Spitze mitkämpfen, wie es sich von einer sammlung zu sprengen, aber nur, weil es fremde Sozialfällt es teinem Menschen ein, von, wissenschaftlichen" Erörterungen Stadt, wie die unsere von einem Theil des sozialdemokratischen demokraten gewesen wären( Berliner und Goslarer). In der zu sprechen. Sind aber zu dem gleichen Zweck eine Reihe Berlins- gehört! Glänzende Beispiele der Genossen anderer Versammlung selbst seien teine Verabredungen gemacht. Ein akademisch gebildeter Herren zusammen, und sprechen sie auch Städte machen uns den Kampf leicht, die Begeisterung größer, Theil der Akademiker sei erst spät erschienen, als ber Saal schon um kein Saar besser und fachverständiger als die Arbeiter oder die uns den Sieg gewährleistet! gefüllt war, ein Trupp Arbeiter noch später; dadurch seien diese ihre Vertreter, dann bekommt die Unterhaltung einen wissen- Parteigenossen! Grinnere sich ein Jeder an seine Pflicht, beiden Gruppen zuerst aneinander gerathen. Zeuge berichtet weiter schaftlichen" Charakter und man ist verpflichtet ihr mit besonderer rüstig zur Agitation zu schreiten, rüttelt auf, was noch schläft, nach Hörensagen: Die Anstifter der Unruhe auf dem RathhausUndacht zu folgen. Wir wollen uns doch keine Wippchen vor- und sorgt dafür, daß uns am Abend des morgigen Tages der play in Clausthal seien Frauen gewesen, die Ursache allgemeine machen und dort nicht von Wissenschaftlichkeit" reden, wo die Ruf entgegenfchalle:" Sieg auf der ganzen Linie!" Radausucht. Der Angriff sei wohl nicht direkt gegen die praktische Lebenserfahrung allein entscheidet. Auf zur Wah!! Akademiker gerichtet gewesen, wenn auch gegen diese eine Mißstimmung geherrscht habe und unbegreiflich dumme Redensarten" über diese in Umlauf gefeßt wären. Tie Partei verlaffe diesen ihren bisherigen Standpunkt des Klaffenkampfs und der Unversöhnlichkeit gegen alle andern Klassen und Parteien und sie wird in Kürze eine elende Reformpartei, über welche die Gegner sich lustig machen. A. Bebel. Zur Stadtverordneten- Wahl in Charlottenburg. Tableau. 1. Wahlbezirk. 1 Aber ich habe auch einen schweren Irrthum" begangen, daß ich von einer Erörterung über die Organisation des Arbeitsnachweises durch die Gemeinden, statt durch die Gewerbegerichte und Zeuge Polizeikommissar Engelhardt bekundet unter anderem: unter Kontrolle derselben sprach. Dieser Irrthum" verbessert Christstr. 1-20, Dandelmannstr. 1-4 und 57-61, Friedrich Er habe den Kandidaten Wilte aufgefordert, die Versammlung meine Position gegenüber den Vertheidigern des Frankfurter Carl- Play, Fürstenbrunn", Fürstenbrunner Weg, Gardes du zu schließen. Wilfe habe vertagen wollen und vorher einen Bettel an Kongresses außerordentlich. Denn, wenn es eine Frage gab, die Corpsstraße, Luisenkirchhof, Magazinstraße, Nehringstr. 3-4 Bromel gejchickt mit der Aufforderung, das Lokal zu verlassen. zur ausschließlichen Erörterung vor die Gewerkschaften beziehent- und 34, Königliches Schloß und Schloßgarten, Schloßstr. 1-3, Brömel habe diesen Bettel auch gelesen. Wilfe habe, als er gesehen, daß lich die Partei gehörte, und nicht vor einen Kongreß wie der Sophie Charlottenplay, Sophie Charlottenstraße, Spandauer Berg, man ihn nicht zu Worte kommen lassen wollte, die Versammlung geFrankfurter war, so die Frage: ob man unbeschadet einer gefeßschlossen. Nach seiner Ansicht würde die Versammlung ohne das Ginlichen Regelung des Arbeitsnach weises von Reichswegen den greifen Brömel's und der Akademiker ruhig verlaufen sein. Abends selben durch die Gewerbegerichte und unter Kontrolle derselben 9 Uhr habe die Menge vor dem Rathhause ihm erklärt, die ins Leben zu rufen versuchen solle. Ich erhebe jetzt erst recht Akademiker hätten vom Rathhaus auf sie geschoffen und Zutritt die Auflage gegen die sozialdemokratischen Besucher des FrankChriststr. 21-42, Danckelmannstr. 5-56, Horstweg, Raiser ob wirklich geschossen sei. Auf seine Aufforderung, den Platz zu zum Rathhause verlangt. Er habe aber nicht feststellen können, furter Kongresses, daß sie sich ein en argen Verstoß, nicht nur gegen die Partei, sondern namentlich auch gegen die Gewerk- Friedrichstraße, Kantstr. 57-67 und 101-111, Knobelsdorffstraße, räumen, habe die Masse versucht, die Schuhmannschaft bei Seite Gewerk- Königsweg, Nehringstr. 5, 6, 11 und 25, Pestalozzistr. 26-66, schaften zu Schulden kommen ließen. den eigenen Reihen. Und falls man sich für ein solches straße 4-26, Berlängerte Schloßstraße zwischen der Knobelsdorff- mit einem Bierglase werfen wollen, es aber unterlassen. Ein an dem Tumulte hervorragend schuld. Angeklagter Hase habe In dieser Frage war das erste Erfordernis, Klärung in Potsdamerstraße, Rückertstraße, Schillerstr. 45-84, Schloß zu schieben. Ein Schuhmann berichtet als Beuge: Es sei Reiner Wie" dieses Vorgehens. Also Verhandlung auf einem allgemeinen Geftion 3, Stuttgarter Play, Wilmersdorferstr. 38a- 136, den ersten Zusammenlauf verursacht hätte, weil sie gehört, daß " Gewerkschaftskongreß oder auf dem Parteitag, das war der einzig richtige Weg und nicht Besuch eines Rongresses, auf dem eine Anzahl Leute mit dem bekannten„ warmen Herzen" für die Arbeiter anwesend waren, mit denen man sich zwei Tage lang des Langen und Breiten unterhielt. Spandauer Chaussee, Spandauerstraße, Straße 31a Abtheilung V Sektion 3, Westend. Kandidat: Restaurateur Paul Wolter. 2. Wahlbezirk V Stadtbahnhof Charlottenburg. Kandidat: Spediteur Gustav Beher. 3. Wahlbezirk. Berlinerftr. 51-123a, Brauhofstraße, Gaußstraße, Habsburger Ufer, Kaiſerin Augusta- Allee, Keplerstraße, Kirchhofstraße, Rönigs: die Akademiker ihre Männer prügeln wollten. Bürgermeister Denker ist der Ansicht, daß der Aufruf von den" Fremden" ( Goslarern und Berlinern) ausgegangen sei. Die nachdem noch vernommenen Zeugen fördern Wesent liches nicht zu tage. Die Verhandlungen am zweiten Tage bringen eben dings tommen bei diesen Organisationen besondere Umstände in besonders dazu aufgefordert war. Außerdem muß hervorgehoben fo wenig volle Klarheit in die Sache. Schuhmann Degenbetracht, so bei den am Schiffbau und in der Schifffahrt be- werden, daß derselbe durch die Bemühung der Bereinigung der hardt, welcher als Belastungszeuge auftritt, weiß nicht anzu- fchäftigten Arbeitern die übergroße Arbeitslosigkeit im letzten Lohgerber und Lederzurichter refp. des Arbeitsnachweises in begeben, wer ihn geschlagen, er hat nur gesehen, daß Heberle ihn Jahre. deutend bessere Stellung getreten ist; um so mehr ist es bedauer bedroht hat. Der Mitangeklagte Stolze, auf deffen Aussage sich die So sehr man nun auch einsehen mag, daß diese Leistungen lich, daß er sich seit der Zeit um nichts mehr fümmert. Die Anklage gegen die Gebrüder Heberle stüßte, nimmt seine früheren der Mitglieder zu geringe sind, um einen Vorstoß der Gewerf entrüstete Versammlung stellte denn auch diesem Kollegen und Aussagen heute vollständig zurück. Der Bergmann Moll ist schaften zu ermöglichen oder das Unterstützungswesen zu heben, Genossen einstimmig ein Mißtrauensvotum aus. Zum Schluß bei dem Auflauf vor dem Rathhaus arg geschlagen worden, aber so sehr wird es bei der derzeitigen Nothlage der meisten Arbeiter berichtete Kollege Busse über den Stand des Streits der Zohweder er noch einer der Zeugen weiß mit Bestimmtheit den unmöglich sein, dieselben zu höherer Beitragsleistung zu ver- gerber und Lederzurichter in Wien; sämmtliche Fabriken in Wien Thäter anzugeben. anlaffen. Immerhin muß dahin gestrebt werden, dem Arbeiter und Umgegend find geschlossen. Somit find ca. 1800 Lobgerber Der Angeklagte August Heisecke bestreitet, den Apotheker plausibel zu machen, daß er erst zu säen habe, ehe er ernten auf die Straße geworfen; selbst die Lohgerber, die arbeiten Brömel, der sich auf einen Tisch schwang und zum Vorsitzenden kann. wollten, mußten aufhören. Somit hat der Streit eine große ernannte, geschlagen zu haben; er habe nur den geschlagen, der Wie nothwendig es wäre, Betriebsunfälle im Klein- Otto, Riedel und Horn aus Hamburg, forderten die Berliner prinzipielle Bedeutung erlangt. Die Kollegen Busse, Brückner, ihn zuerst geschlagen, und zwar mit einem Stuhl. Kaufmann Scheithelm bekundet auf Befragen, daß H., der auf einer Bant gewerbe ebenfalls der Versicherungspflicht zu unterwerfen, geht Otto, Riedel und Horn aus Hamburg, forderten die Berliner stand, den in seiner Nähe auf dem Tische stehenden Brömel aus einer Statistik hervor, welche der Verband der Genossen- Kollegen sowie sämmtliche Genossen, die ein Herz für die Sache geschlagen hat; seines Wissens sei H. vorher nicht geschlagen. Schafts- Krankenkassen Wiens" veröffentlicht. Bei den Kassen des haben, zu kräftiger Unterstützung auf. Letzterer bestreitet auch, den Moll oder den Untersteiger Stroh- mäßigen Gewerben gegen Krankheit versichert. Die Gesammt meyer geschlagen, sowie ferner, Fensterscheiben eingeworfen zu haben. Dagegen bezeugen zwei der Mitangeklagten, daß H. mit zahl der 1892 stattgefundenen Unfälle beträgt 1158 gegen 1125 im Vorjahre. Steinen nach dem Rathhause geworfen und daß es danach geflirrt habe. Zeuge Senator Mühland fagt aus, daß der An- verzeichneten Berufe, und zwar die Den größten Antheil an den Unfällen haben die nachfolgend geklagte, den er gegen 101/2 Uhr aufforderte, nach Hause zu 17,9 pt. aller Unfälle gehen, sich während seiner Anwesenheit anständig betragen habe. H. ist 5 Minuten vor 11 Uhr zu Hause gewesen. Hierauf wird die Verhandlung auf Mittwoch vertagt. Soziale Ueberlicht. Ein Kongreß der im Gastwirthsgewerbe beschäftigten Personen soll im Frühjahr nächsten Jahres einberufen werden. Die Kellner haben in den letzten drei Jahren sich bemüht, Organisationen zu schaffen, die, im Gegensatz zu den Vereinigungen Deutscher Kellnerbund" und" Genfer Verband", auf dem Boden des Klassenkampfes stehend, in die Lohn- und Arbeitsverhältnisse regelnd eingreifen sollen. Diese Bemühungen sind nicht ohne Erfolg geblieben, denn es ist gelungen, in verschiedenen Städten Vereine zu gründen, die gegenwärtig zufammen zirka 4000 Mitglieder zählen. Außerdem erscheint ein Verbandsorgan, welches in stetem Kampfe mit den Unternehmern und besonders mit den ausbeuterischen Stellenvermittlern liegt und den Kellnern flar vor Augen führt, daß die Harmonie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Gastwirthsgewerbe am allerwenigsten vorhanden ist. Die bestehenden Kellnerorganisationen, die oben genannt sind, glauben ihre Aufgabe erfüllt zu haben, wenn sie die Stellenvermittelung besorgen und für die Hebung des Standesbewußtseins" unter den Kellnern wirken. Ebenso, wie den Kaufleuten, fällt es auch den Kellnern schwer, gegen diese Art Organsationsbestrebungen anzufämpfen und Organisationen zu schaffen, die es als erste Pflicht erachten, ihre Mitglieder materiell besser zu stellen und diese zu der Erfenntniß des Klassencharakters der heutigen Gesellschaft zu führen. Anfragen bezüglich des Kongresses sind an N. Hoffmeyer, Altona, Gr. Prinzenstr. 20, zu richten. wie 1891. genannten Verbandes sind die Arbeiter von 60 handwerks• • Tischler Schlosser Drechsler Zimmerleute Schuhmacher. Bäcker Buchdrucker Buchbinder Huf und Wagenschmiede Gürtler und Bronze- Arbeiter Dachdecker Gießer. Juweliere. Stein- und Kupferdrucker 14,0" 9,7" " 19 " 9,5 " " 6,5" " " 5,2" " 17 5,0" " " 4,0" " 17 4,0" " 17 3,6 " " " 3,3" 2,2" " " " " . 2,0 1,8" " " " " " Nach den Alterskategorien vertheilen sich prozentuell Verunglückten in folgender Weise. Es standen im Alter von 15-20 Jahren 26,0 pCt. der Verunglückten 21-30 " 41,4" " " 31-40 41-50 16,4 " " " " " 10,1 " " " 51- GO 4,5 " " " " 1,5 " " " " 61-70 " 22 die Unbekanntes Alter. 0,1 Gegenüber dem Jahre 1891 weist die jüngste Altersgruppe ein erhebliches Anwachsen auf, während der relative Antheil für alle anderen Alterskategorien abgenommen hat. Es muß hier eingeschaltet werden, daß bei obiger Tabelle nicht nur die tleinsten, sondern auch mittlere und größere Betriebe in Betracht kommen, da es schwer ist, hierin eine Grenze zu ziehen. gewerblichen Betriebe ist aber die Zahl der Unfälle, die in der Rubrik Gebrauch von Handwertszeugen und einfachen Geräthen ( Hämmer, Aerte, Spaten zc.) ausgewiesen sind: 451 Unfälle d. h. 88,9 get. gehören hierher. Die Art der Verlegungen waren: Finger 37,8 pCt., die der Arme und Hände 30 pSt., während die Verlegungen der Beine und Füße 17,4 pet. aller Unfälle umfaffen. = Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. Ausschußfizung am 12. November. Aufgenommen wurde ein Verein. Ein Gesangverein aus Wilmersdorf, welcher sich zur Aufnahme gemeldet hatte, wurde, da eine Streitfrage unter den dortigen Vereinen vorliegt, zurückgestellt; der Vorstand ist beauftragt, besagte Angelegenheit zn untersuchen. Der Verein Freier Männerchor Ofsten" wurde, da er wiederholt in den Ausschußfizungen nicht vertreten war, vom Bunde ausgeschlossen. Zum Bundesdirigenten wurde mit großer Majorität Herr Friedrichs gewählt. Das 3. Stiftungsfest des Bundes findet am 2. Dezember bei Lips( Brauerei Friedrichshain) statt; 12 Vereine wurden ausgelooft, welche an diesem Fest mitwirken werden. Der Vertreter der gemischten Chöre theilte mit, daß dieselben Herrn Wartel zu ihrem Chordirigenten gewählt haben. Dem Kassirer des Bundes wurden pro Jahr, auf einen Antrag hin, 60 M. Mantogelber bewilligt. Drei schriftlich gestellte und von 11 Vereinen unterzeichnete Anträge, betreffs Mitwirkens zu Parteifestlichkeiten, sollen, laut Beschluß, zur kommenden Generalversammlung mit auf die Tagesordnung gesetzt werden. Ueber ein Schreiben des Suchsdorf'schen Männerchors" ging man zur Tagesordnung über. Der Vorsitzende machte zum Schluß bekannt, daß die Generalversammlung jedenfalls Mitte Dezember stattfinden wird, und ersuchte die Vereine, etwa zustellende Anträge mindestens 14 Tage vorher einzureichen. " Der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend hielt am 13. November für den Osten eine Bezirksversammlung ab, in der Dr. Joël unter stürmischem Beifall über das Thema: Aus den ältesten Tagen der Menschheit" sprach. Am Schluß seines Vortrags wies der Redner besonders auf den Wiederspruch zwischen Religion und Wissenschaft hin. Die Versammlung wurde nach einer lebhaften Diskussion mit der Aufforderung an die Mitglieder geschlossen, rege für den Verband zu agitiren. Eine öffentliche Versammlung der Mitglieder der Orts Krantentasse für das Bierbrauer- GeDadurch, daß die Verlegungen nach der Art ihrer Entstehung werbe beschäftigte sich am 16. November mit dem Thema: registrirt wurden, ist die Möglichkeit geboten, die spezifisch der Unsere Orts- Krankenkasse, was sie war, was sie ist, und was Großindustrie eigenthümlichen Betriebsunfälle auszuscheiden. Wir sie sein soll." Geschäftsführer Adler. Er führte aus: Bei der finden, daß durch Motoren 2, durch Transmissionen 6 Verletzten behördlichen Revision der Kasse habe sich ein Fehlbetrag legungen verursacht worden sind. Fahrstühle, Aufzüge, welche an Zinsen in Höhe von 500 M. und eine Unordnung in den Eine Uebersicht über die Beitragszahlung und die auch nur in Großbetrieben vorkommen, haben ebenso nur wenige Büchern herausgestellt, die, wenn auch nicht auf direkte UnUnterstützungseinrichtungen in den Gewerk Betriebsunfälle veranlaßt, wie Dampftessel oder Explosion von ehrlichkeit, so doch mindestens auf lotterige Geschäftsführung schaftsorganisationen von 1892 wird in der Nr. 23 des Sprengstoffen. Dagegen finden wir ein starkes Vorwiegen der zurückzuführen ist. Der Rendant Giese kannte wie es scheint Rorrespondenzblattes" der Generalfommission der Gewerkschaften Unfallzahl bei jenen Hantirungen, die im Kleingewerbe vorwiegend keine andere Art der Anlegung von Geldern, als die in WerthDeutschlands veröffentlicht. Zugleich bringt die Tabelle eine in Betracht kommen. So bei Arbeitsmaschinen, durch Zusammen- papieren. Um aber nicht Gefahr zu laufen, die Termine der vergleichende Uebersicht der Mitgliederstärke der angeführten bruch, Herab- und Umfallen von Gegenständen, Fall von Leitern, Einlösung der Koupons zu versäumen, verkaufte er letztere ge32 Organisationen von 1892 und 1891. Ueber die Veränderungen Stiegen zc. wöhnlich 1/4 bis 34 Jahre früher und hatte dabei dann allervon einem zum anderen Jahr schreibt das„ Korrespondenzblatt": Ain charakteristischsten für das Vorwiegen gerade der klein dings Verluste. Ein altes Loch wurde verstopft, dafür aber ein Wie schon früher erwähnt, hat die Gesamtzahl der geneues gemacht, bis die Revision dem Schlendrian ein Ende werkschaftlich organisirten Arbeiter gegen das Jahr 1891 einen machte. Die Behandlung der Mitglieder durch diesen KassenRückgang erfahren, doch fällt dieser auf einzelne Organisationen, beamten hat zu wiederholten Klagen Anlaß gegeben; der Herr welche unter besonders ungünftigen Verhältnissen zu leiden spielte sich jedoch als souverän auf, bis ihn endlich das Geschick hatten. Die beffer fundirten Organisationen haben ihren Miterreichte. Der Rendant erhielt als solcher von der Kasse monatgliederbestand im letzten Jahre zu erhalten vermocht. Eine wesentliche lich nur ganze 75 M. Gehalt, war jedoch nebenbei auch Beamter Bunahme an Mitgliedern haben nur wenige Organisationen zu verdes Braumeister- Vereins, der ihn für seine Thätigkeit mit jähr zeichnen. Folgende Organisationen nahmen an Mitgliederzahl zu: Die zeitliche Vertheilung der Betriebsunfälle ergiebt, daß lich 3000 m. entschädigte. Worin diese bestand, das Näthsel Brauer 2290, Former 650, Glasarbeiter 380, Holzarbeiter 100, Maurer die meisten Verlegungen in den Monaten Juli, August und No- wurde in den letzten Tagen gelöst. Nachdem er längst seines Postens enthoben, fand fich unter 1600, Metallarbeiter 2860, Schiffszimmerer 50, Schuhmvcher 650, vember vorkommen, die wenigsten im April. Die übrigen Moanderen Büchern Alle anderen Organi nate haben alle eine annähernd gleiche Zahl von Unfällen, sie im Kaffenlofal ein solches mit der Aufschrift: „ Ge= Textilarbeiter 8000 und Tischler 1500. fationen hielten den bisherigen Mitgliederstand oder haben Mit- bewegt sich zwischen 89 und 98. Nach Wochentagen fonzentrirt sich fellen Kontrolle", das Herr Giese, nachlässiger Weise glieder verloren. Bei einigen Organisationen ist die Zunahme die Mehrzahl der Unfälle auf den Dienstag und Mittwoch. Von da ab vergessen hatte mitzunehmen. In diesem Buche stand außer bei an Mitgliedern wohl darauf zurückzuführen, daß sich einige stellt sich ein Abfall ein. Der Sonntag hat eine ganz erfleckliche An- wem und wie lange Jemand gearbeitet, auch wie der betreffende Lokalorganisationen an den Zentralverband angeschlossen haben, zahl von Verlegungen, ein Beweis, in welchem Maße die Sonntags- Geselle oder Hilssarbeiter sich geführt hat. Das gefundene ein thatsächlicher Zuwachs an organisirten Arbeitern also auch ruhe in zahlreichen Gewerben eingehalten wird. Die Unfälle am Staffenbuch giebt darüber interessanten Ausschluß. Mit rother hier nicht vorhanden ist. Man wird demnach also günstigen Sonntage vertheilen sich auf eine ganze Anzahl von Kassen, Tinte steht je nach dem hinter dem Namen geschrieben: Hat sein Falls sagen fönnen, daß die Zahl der gewerkschaftlich worunter wir Bäcker, Buchdrucker, Drechsler, Gießer, Huf- und Buch zerrissen und dem Braumeister vor die Füße geworfen; organisirten Arbeiter im Jahre 1892 dieselbe geblieben ist Wagenschmiede, Schloffer, Schuhmacher, Tischler und Zimmerleute Aufwiegler;- erhält wegen Nachricht aus Dessau teine Arbeit; hervorheben. Der Montag sett gleich mit einer ziemlich bedeuten- Aufwiegler vom Streit bei Mautsch 2c. In der niederträchtigsten den Anzahl von Unfällen ein, auffälligerweise gerade in jenen Weise hat sich also ein Stassenbeamter zur Führung dieser Berufen, in welchen wir Sonntagsarbeit konstatirten. schwarzen Liste hergegeben.( Pfuirufe und Erregung in der Verfammlung.) Diese Liste reicht bis zum Jahre 1879 zurück. Daß die Arbeitgeber sich mit dergleichen Dingen befassen, sei ja betannt, hier aber zeige fich, daß auch Leute, die aus dem Arbeiterstand hervorgegangen und alle Leiden desselben kennen, in ihrer Rachsucht und Verblendung, anstatt sich mit den Arbeitern zu verbinden, diese in geradezu gemeiner Weise dem Kapital verVon nicht minderem Interesse ist die Scheidung der Betriebs- rathen. Der Redner hob dann im weiteren Verlauf seiner Ausunfälle nach Tageszeiten. Es entwickelt sich dabei das folgende führungen hervor, daß nach Inkrafttreten der KrankenkassenDaß die Organisationen, mit wenigen Ausnahmen, nicht Bild: Um 6 Uhr ist die Zahl der Unfälle noch eine geringe, wohl Gesehnovelle die Kasse um das fünffache an Mitgliedern zunahm start genug sind, um ihre Aufgabe erfüllen zu können, ist wieder deshalb, weil erst ein Theil der Arbeiter die Beschäftigung auf und diese jezt mehr als früher Einfluß auf deren Gestaltung und holt bei jeder passenden Gelegenheit hervorgehoben worden. Be- genommen hat. Schon in der Stunde von 7-8 kommen 8 pet. Berwaltung ausüben tönnten und müßten. Der neugewählte fonders richtete fich unser Augenmerk auf die geringe finanzielle aller Betriebsunfälle vor. Rasch steigert sich von 8-9 und 9-10 Borstand die Arbeitgeber betheiligen sich wenig an den Leistungsfähigkeit der meisten Gewerkschaften und haben wir die Zahl der Betriebsunfälle auf 10,1 und 10,3 pCt., um in den Sigungen habe bereits Neuerungen durchgeführt, die für die schon oft Anregung gegeben, mit dem System der niedrigen Bei- nächsten Stunden( 10-11 und 11-12) ebenso rasch zu sinken. Kasse sehr nutzbringend wirken. So untersuchen die Beauftragten träge zu brechen. Daß dieses unter der jetzt obwaltenden Ge- Leyteres wohl infolge der Frühstückspausen, die den Ermüdeten des Vorstandes die Betriebsstätten. Wiederholt wurde bei Unschaftstonjunktur nicht in ausreichendem Maße geschehen fann, eine Erleichterung bringt. fällen Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet und In der Mittagspause wird nur vereinzelt gearbeitet; blos Bestrafung der Brauereiverwaltung herbeigeführt, da die Schußhalten wir für selbstverständlich, es darf aber nicht versäumt werden, immer wieder auf diesen Mißstand aufmerksam zu bei Bäckern, Schuhmachern und Tischlern kommen Betriebsunfälle vorrichtungen mangelhaft waren oder gänzlich fehlten. Die Arin dieser Zeit vor. Ju der ersten Stunde nach der Mittags- beitgeber, mit diesen und vielen anderen Neuerungen nicht Die Anschauung der Kommission wird durch eine umfassende pause ist sofort die Anzahl der Unfälle eine ganz bedeutende. einverstanden, legten nach und nach( periodisch) ihre Aemter statistische Uebersicht vollauf bestätigt. Von den verzeichneten Wieder steigert sie sich in den folgenden Stunden( 2-3, 3-4) nieder; die wiederholten Generalversammlungen und die daraus Auch hier tritt plötzlich eine Abnahme entstehenden Unkosten sollten den Vorstand mürbe machen, da52 Organisationen zahlen an Beiträgen zwei monatlich 20 Pf., bis auf 11,2 pt. zwei monatlich 30 Bf., eine wöchentlich 71/ 2-15 Bf., zwei monat ein, die wir gleichfalls durch die Vesperpause erklären mit sie das Seft zurückbekämen. Der Zweck dieser Streiche lich 40 Pf., elf wöchentlich 10 Pf., eine wöchentlich 10-20 Pf., müffen. Spät in die Nacht hinein wird insbesondere gearbeitet wurde vereitelt. Die Delegirtenversammlung wählte an Stelle vier monatlich 50 Pf., eine monatlich 60 Pf., sechszehn wöchent- bei den Bäckern, bei denen zahlreiche Betriebsunfälle in den der Großbauer die Besizer fleiner Brauereien, diese sind meist lich 15 Pf., eine wöchentlich 15-20 Pf., eine monatlich 75 Pf, eine Nachtstunden vorkommen. Aber auch bei den Buchbindern, Buch- vernünftiger und die Verwaltung funktionirt jeht sehr gut. Der monatlich 80.Pf., eine wöchentlich 20, eine 20-35 Pf., drei wöchent druckern( Herstellung der Morgenblätter) und Schuhmachern Vorstand beabsichtigt in Bukunit feine Untersuchungen auch auf tommen in den späten Abendstunden Betriebsunfälle vor. lich 25 Pf., eine wöchentlich 35 Pf., drei wöchentlich 50 Pf. die sanitären Verhältnisse der Schlafräume, sowie auf die gesetzwidrige Die Konsequenzen, die aus den hier gegebenen Daten zu Beschäftigung weiblicher und jugendlicher Arbeiter auszudehnen Daß diese geringe Beitragsleistung die Gewerkschaften in der That außer Stand seht, etwas Neunenswerthes für ihre Mitglieder ziehen, find naheliegend genug. Es genügt festzustellen, daß die und wird ohne jede Nachficht lebertretungen zur Anzeige bringen, zu leisten, dürfte jedem flar sein. In Nr. 23 des Korrespondenz- Bahl der Betriebsunfälle mit der Ausdehnung der Arbeitszeit Die auf das Referat folgende Diskussion drehte sich um Wünsche blattes" werden die Betrachtungen über Stärke und Leistungen wächst, also zum großen Theil auf Uebermüdung zurückzuführen und Beschwerden der Mitglieder, für die der Vorsitzende 2 ang der Organisationen fortgesetzt, und ist aus der beigefügten Tabelle ist, so daß auch hier auf eine Verkürzung der Arbeitszeit hin- das größte Entgegenkommen seitens des Vorstandes in Aussicht erfichtlich, wie viel bei den einzelnen Organisationen pro Mit- gewiesen werden muß. E3 erscheint also die Annahme berechtigt, daß die jetzt in den Gewerkschaften befindlichen Mitglieder diesen auch für die fernere Zeit der wirthschaftlichen Krisis verbleiben, und ein Rückgang in der Mitgliederzahl nicht zu erwarten ist. Stann man überhaupt von einem Rückgang sprechen? Es fehlt hier absolut an zuverlässigen Zahlen, um Bergleiche ziehen zu können. Nach den Zusammenstellungen, die in früheren Jahren gemacht worden sind, ist eine ständige Zunahme sowohl an gewerkschaftlichen Organisationen als auch an deren Mitgliederzahl zu konftatiren. machen. : Die gewöhnliche Erklärung, welche die Unternehmer so gern für die große Zahl von Betriebsunfällen am Montag geben, nämlich, daß die Arbeiter vom Sonntagsbummel" zu ermüdet und daher unachtsam seien, scheint sonach nicht stichhaltig, wenn wir den Zusammenhang zwischen Sonntagsarbeit und den Un fällen am Montag ins Auge fassen. Versammlungen. stellte. Mit der Aufforderung, bei der bevorstehenden Wahl der Delegirten der Ortskaffe vollzählig am Plage zu sein, wurde die Versammlung geschlossen. Cüstrin. Am Sonntag, den 12. b. M., fand hier eine öffentliche Volksversammlung statt, in der Genosse D. Antric, glied geleistet wurde. Den höchsten Beitrag mit 44,61 M. pro Mitglied und Jahr haben die Buchdrucker. Dann folgen die Hutmacher mit 83,90., die Glacéhandschuhmacher mit 28,71 M., die Porzellanarbeiter mit 20,06 m., die Bildhauer mit 16,68 M., Bigarrenfortirer mit 12,92 m., Kupferschmiede mit 11,58 und Lederarbeiter mit 10,97 M. Beitragsleistung pro Mit- Ju einer öffentlichen Versammlung der Lohgerber, Berlin, über die Thätigkeit des Kölner Parteitages Bericht erglied und Jahr. Zu bemerken ist hierbei jedoch, daß in diesen Lederzurichter und Berufsgenossen Berlins, stattete. Redner entledigte sich seiner Aufgabe in einem ca. zweiOrganisationen Arbeitslosen Unterstützung, zum Theil auch die am 11. November tagte, hielt Genosse Nather einen bei stündigen Vortrage zur allgemeinen Zufriedenheit der Versamm Kranken- und Invaliden Unterstützung gezahlt wird. Bei den fällig aufgenommenen Vortrag über Gewerkschafts- Organisation. Iung. Eine Resolution, die sich mit der Thätigkeit und den Be Zabalarbeitern, die feine derartige Unterftigungseinrichtung be- Busse erstattete hier als Delegirter der Gewerkschafts- Kommission schlüssen des Kölner Parteitages einverstanden erklärte, fand einfizzen, wurde trazdem ein Beitrag von 9,67 M. pro Mitglied und Bericht über deren Thätigkeit und wurde darauf mit allen gegen stimmig Annahme; ebenso eine solche, die sich für die gewerkJahr geleistet, was bei der anerkannten ungünstigen wirthschaftlichen eine Stimme wiedergewählt. Sodann sollte der zur Zeit von schaftlichen Berufsorganisationen ausspricht. Gleichzeitig erklärt Lage der Tabafarbeiter alle Anerkennung verdient. In allen den Lohgerbern, Zurichtern und Berufsgenossen vorgeschlagene sich die Versammlung für die Unterstützung der Agitation zur anberen Organisationen blieb die Beitragsleistung hinter 10 M. und auch von den Berliner Arbeitern gewählte Gewerbegerichts- Abschaffung der Gesinde Ordnung und für die Förderung der pro Mitglied und Jahr zurück. In drei Organisationen wurde Beisitzer Haby über seine Thätigkeit als Beisitzer Bericht geben. Propaganda zur Erringung des allgemeinen, geheimen und fogar weniger als 2 M. an Beitrag pro Jahr gezahlt. Aller- Haby hatte es jedoch vorgezogen, nicht zu erscheinen, trotzdem er Sirekten Wahlrechts für den Landtag. M H. Richter, Optiker, Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallstr. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe am Rosenthaler Thor. Anerkannt beste und billigste Bezugsquelle aller optischen Artikel, Rathenower Alumingold- Brillen und " " Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. 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