Et. er It cei et. 1, et te છે te es er in, me cen hu rf Der d. bes re nd ſte 111, rte Te; cht ng, ers en t.) Nr. 80. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mark pro Monat. Eingetragen in der Post- Bettungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3 bis 7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 6, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die Stellung der Sozialdemokratie zu den Zonentarifen. I. Dienstag, den 7. April 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Sämmtliche 13 107 deutsche Lokomotiven," so schreibt ganz zu verdoppeln brauche, um die alten Engel in feiner vorgenannten Broschüre, haben im Jahre Einnahmen wiederherzustellen. Die sehr ein289 733 399 Fahr- Kilometer geleistet! Auf jede Lokomotive fache Lösung dieses Räthsels, so schrieb Herr Perrot neukommt also die Zahl von rund 20 000 Kilometer jährlich, lich in einer Zuschrift an die Kreuz- Zeitung", beruht d. h. in 24 Stunden knapp 60 Kilometer, ungefähr soviel, darin, daß etwa 50 pCt. des gesammten Verkehrs bei Mehr und mehr bricht sich der Gedanke im Volte wie ein rüstiger Wandersmann in 14-15 Sommerstunden dem gegenwärtigen Tarife nicht über die zweite Station Bahn, daß das heutige System der Personentarife unhaltbar zurücklegen kann! In dieser Weise wirthschaften die deutschen hinauskommen." sei. Die hohen Tarife legen heute der Freizügigkeit des Eisenbahn- Berwaltungen mit einem Betriebsmaterial, welches Arbeiters einen gewaltigen Hemmschuh an und so lange 588 Millionen werth ist! sie daher ihre jetzige Höhe behaupten werden, wird die Viel schlimmer steht es mit der Ausnüßung" der Freizügigkeit gleichsam nur der Form und nicht Personenwagen. Ein jeder Personenwagen fährt jährlich der Sache nach bestehen. Die Freizügigkeit von nur rund 14 000 km, d. h. in 24 Stunden ungefähr 40 km, Arbeit und Kapital ist nun ein nothwendiges also ungefähr den sechsten Theil dessen, was jede Posttutsche Erforderniß der heutigen Wirthschaftsordnung, welche bald in 24 Stunden leisten kann! Ein deutscher Per hier neue kapitalistische Unternehmungen entstehen, bald dort sonenwagen fährt täglich von 24 Stunden alte Unternehmungen untergehen läßt. Das Hin- und Her- nur eine! " " D Aus allen diesen Ausführungen der Theoretiker des Bonentarifes ersehen wir zur Genüge, daß bei einer möglichst vollständigen Ausnutzung der Betriebsmittel jedenfalls eine totale Revolution der bisherigen Tarifsäge eintreten könnte, ohne daß die Staatseinnahmen aus der Eisenbahnverwaltung vermindert würden. Ja, diese Einnahmen dürften sich noch nach Einführung des Bonentarifes bedeutend vermehren. Und welche riesigen wirthschaftlichen und kulturellen Fortschritte würde diese Revolution der Tariffäße nach sich ziehen? fluthen von Menschen und Kapitalien verlangt somit der Und man vergesse nicht: die Abnutzung der Lokomotiven tapitalistische Mechanismus von selbst. Das System nun, wie der Waggons durch Wind und Wetter gehen ihren Der Gesichtskreis des Arbeiters, dem es für geringes welches ohne große Reibungen und ohne große materielle Gang auch während der Zeit, in der sie unbenußt dastehen. Geld ermöglicht würde, große Strecken Deutschlands zu beOpfer die denkbar größte Freizügigkeit von Arbeit Unbenutzt aber stehen sie den allergrößten Theil des Tages da! reisen, würde sich bedeutend erweitern. Neue Anschauungen, und Kapital herstellt, ist vom Standpunkt der kapita- Noch viel dringender aber muß der Ruf nach schleu- neue Begriffe tönnten sich jetzt in seinem Kopfe festseßen. Das listischen Wirthschaft selbst das zweckentsprechendste Beför- nigster Reform erschallen angesichts der kläglichen Aus- unmittelbar Geschaute hätte eine ganz andere gestaltende Kraft derungssystem. Und dieses System ist zweifelsohne das muzung" der Personenwagen bezüglich der Beseßung. auf die Köpfe der Arbeiter als das nur mittelbar von Herzka, Engel, Perrot vorgeschlagene System der Be- 1041 500 Plätze sind vorhanden. Will man wissen, wie durch Schrift und Druck Mitgetheilte. Hier würde sich also förderung der Personen nach billigen Zonentarifsätzen. diese Plätze ausgenutzt worden sind? Jeder Platz wird in dem entfesselten Verkehr eine ergiebige Quelle für die Gehen wir jetzt einmal näher auf die Zonentarife und Bonen- durchschnittlich knapp einmal besetzt im Tage! Im Durch Befruchtung der Köpfe mit neuen Ideen aufschließen. Schon tarifsysteme dieser Herren ein. schnitt aller Klassen und Zuggattungen unter der Herrschaft der alten Tarife hat die Eisenbahn große Herr Eduard Engel 3. B. schlägt in seiner bekannten waren von 100 vorhandenen Pläßen eines ökonomische und fulturelle Umwälzungen vollbracht. Das Agitationsbroschüre„ Der Bonentarif" die Festsetzung von 8uges nur 24,31 p Ct. besett, d. h. nicht der weiß auch die sozialistische Partei sehr gut; daher unterstützt sie auch die Entwickelung des Eisenbahnwesens mit vier Bonen für sämmtliche Entfernungen eines Landes vor. Dierte Theil."( Engel: Der Bonentarif 44.) Von irgend einem Ausgangspunkte irgend einer Eisenbahn- Also eine vierfache Anzahl von Personen könnten die allen Kräften. Bedeutet doch jeder wirthschaftliche FortStation denkt er sich vier Kreise mit Radien von 15, 25, vorhandenen Wagen mit sich fortschieppen. Anstatt nun die schritt für sie einige neue Meilensteine mehr auf dem Wege 50 und über 50 Kilometer herumgelegt. Er erhält dann Wagen durch billige Tariffäße zu füllen, läßt man sie heute in das sozialistische Zukunftsland. Mit Hilfe der Eisenvier Bonen, für welche er folgende Preise für die Be- lieber leer stehen. Die Lokomotiven ziehen heute ein bahnen verwachsen Länder und Leute immer enger mitförderung der Personen bestimmt: kolossales todtes Gewicht in den leeren Wagen alle Tage einander. mit sich. Gegenden, die sonst Tage von einander lagen, näherten Durch die Einführung der Zonentarife würden sich sich durch sie auf Stunden. Die Erdstrecken wurden gleichsam zusammengeschoben, ferner die heutigen zahllosen Billets auf wenige Sorten reduziren lassen. Die Billetausgabe würde dadurch verein der Durchmesser der Erde ward um ein tüchtiges Stück verfacht und beschleunigt werden. Die Kontrolle der Billets fürzt. Auf den so näher gerückten Landstrichen glichen sich tönnte ferner wesentlich eingeschränkt werden. Beim Be- die Besonderheiten der einzelnen Stämme mehr und mehr treten des Bahnhofes brauchte der Passagier nur das Billet aus. Diese legten nicht nur ihre Nationalkostume, sondern vorzuzeigen und es dann beim Verlassen des Zuges wieder auch ihre Nationalsitten ab und nahmen ein uniformes, abzugeben. Hierdurch könnte eine ganze Armee von Beamten durch die modernen, überall gleich bleibenden Klaffenuntererspart werden. Neben dem Engel'schen Zonentarissysteme schiede bedingtes Aussehen an. wird heute vielfach das Perrot'sche genannt. Unterzone Ersie Zone.. 25 3. Klasse 2. Klasse 1. Klasse .. 15 Kilom. 10 Pf. 20 Pf. Pf. 25 50 200 . " " " 50 50 100 400 " " " P darüber 100 200 600 " " Zweite Zone Dritte Zone Erste Zone . Zweite zone. Dritte Zone Bei Blitzügen: 3. Klasse 1. Klaffe 400 Pf. 2. Klasse 50 Pf. 100 Pf. 100 200 200 " " 〃 400 800 1200 " " " Eine derartige Revolution der Personen- Tarifsätze würde nun eine folossale Steigerung des Verkehrs er- Schon 1869 widmete Herr Perrot eine Arbeit der zeugen. So verdreifachte sich fast z. B. in Ungarn nach damals auftauchenden Frage der Zonentarife. Nach dem Politische Uebersicht. • • III. Klasse II. Klasse I. Klasse 0,30 m. 0,50 M. 3,00 m. 1,00 1,50 6,00 " " Einführung des Zonentarifs der Personenverkehr, ob- Plane Perrots sollen 2 Bonen festgesetzt werden mit folgenden wohl der Tarif noch sehr komplizirt war und noch Tarifsätzen: relativ hohe Taren aufzuweisen hatte. Die Einnahmen steigerten sich beträchtlich. In Deutschland könnte nun der Bonentarif eingeführt werden, ohne daß das Betriebsmaterial ( der Wagenpart 2c.) vermehrt zu werden brauchte, denn heute sind die Leistungen der vorhandenen Betriebsmittel in Deutschland ganz verschwindende. Feuilleton. Nachbruck verboren.) [ 29 Die Falkner von St. Vigil. Roman aus der Zeit der bayerischen Herrschaft in Tirol von Robert Sa, weichel. I. Zone( bis 10 Meilen) II. Zone( alle Stationen über 10 Meilen. " Herr Perrot wies an der Hand der amtlichen Statistik nach, daß sich bei diesen Tariffäzen der Verkehr noch nicht Berlin, den 6. April. Ueber den deutsch- österreichischen Handelsvertrag äußert sich wieder das offiziöse Organ des Wiener Auswärtigen Amtes. Da der Reichs- Anzeiger" diese Mittheilungen ohne ein Wort des Widerspruches abdruckt, dürften sie vollkommen den Thatsachen entsprechen, und wir lassen sie deshalb zur Information unserer Leser folgen: Er hatte sich bequem zurückgelehnt, die Hände in den berührte. Ihn anzuschauen und zu sehen, wie vortrefflich es Taschen und die Füße weit von sich gestreckt. In ihm schmeckte, war für sie die beste Nahrung. einer Ecke lehnte sein Stußen mit der darüber gehängten" So! Jetzt bin ich wieder ein Mensch," rief er, nachJagdtasche und daneben auf dem Fußboden lag ein Gems- dem er den letzten Bissen mit einem Trunk hinuntergespült bock. Draußen schienen die Kalkfelsen in dunkle Flammen hatte, und zog Stafi zu sich, um sie zu füssen. Sie bog verwandelt, die über dem Walde still zum Himmel lohten. aber mit einem bedeutungsvollen Blick auf David den Ambros war eben von der Jagd gekommen; auf der Mur, Kopf weg. die einst St. Vigil zerstört, hatte er von Sampogna fich Der Ohm hatte nichts bemerkt; er aß noch fort und getrennt und Staft seine Jagdbeute gebracht. Er hatte zwar mit einer ungewöhnlich nachdenkenden Miene. gewünscht, daß sie gleich einen Theil davon zum Abend- ,, Ach was, sind wir nicht Brautleute?" sagte er. Der „ Und ich nehm's nicht an", rief Ambros energisch zu essen herrichten möchte. Da die Zubereitung aber zuviel Ohmi muß sich daran gewöhnen." Die Stafi wird meine Frau, das beschlaf Dir." Zeit in Anspruch genommen haben würde und er hungrig Dieser schaute auf, hatte jedoch nicht gehört, wovon Nein, nein, nein!" überschrie ihn der Klosterbauer und war, so hatte ihn Staft zu ihrem Abendbrote, das die Rede war, und als er keine Erklärung erhielt, aß er hämmerte dazu mit beiden Fäusten auf den Tisch. gleich fertig sein würde, zu Gaste geladen. Nun weiter. rück. feinen Namen. " Ambros verließ die Stube. Lisei, welche die laut ging fie zwischen Küche und Stube geschäftig hin und her„ Ich selbst kann mich noch nicht daran gewöhnen," streitenden Stimmen gehört hatte, kam ihm ängstlich fragend und deckte den Tisch und Ambros schaute ihr mit einem sagte Stafi erröthend. Laß mir Zeit!" entgegen. Er schob sie jedoch bei Seite, ohne ihr Rede zu Wohlgefühl zu, das sich deutlich in seinen Mienen ausdrückte." It's so schwer?" scherzte Ambros. ſtehen. In der Stube regte sich nichts und als Lisei die Thür Er kam sich vor, als ob Stasi bereits seine Frau wäre. Weißt Du wohl noch," fragte sie mit einem wehöffnete, sah sie den Vater auf seinem Behnstuhl, dessen Arme er Stafi lächelte ihm wohl herzlich zu und es freute sie, ihn müthigen Lächeln, wie Du da draußen eines Abends zornig mit beiden Hän sen umfaßt hielt, zusammengefunken sizen. Das zu bewirthen; allein über ihrem Lächeln und ihrer Freude sangst, daß Du erst wiederkommen würdest, wann's schneit Haar war ihm über die Stirn gefallen und das breite Kinn auf lag ein Flor. Wie hätte sie vergessen können, daß aus rothe Rosen, wann's regnet fühlen Wein?" die Brust gesunken. Besorgt eilte Lisei zu ihm und rief dieser selben Stube nur gestern ihre Mutter hinausgetragen Ja freilich," versetzte er. Aber ich habe damals Er hob langsam den Kopf, schaute sie worden war? Ihre Liebe erschien ihr wie ein Diebstahl, nicht gewußt, daß Du nicht zu mir herauskommen konntest." wie geistesabwesend an und ging dann ohne ein Wort zu so daß sie dem Zuge ihres Herzens nicht frei zu folgen" Ich denk' auch nur daran, wie das Lied ausgeht," ſagen in seine nebenanliegende Schlafkammer. Wie konnte wagte. Ambros bemerkte davon nichts; denn ein müder sagte sie leise. Wie der Bub nachher einen Spaß aus der er es nur faffen und begreifen, daß sein einziger Sohn, und hungriger Mensch ist ein schlechter Beobachter und als Drohung machen will und wieder kommt mit Wein und sein Erbe, sein Stolz, die Tochter seines Todfeindes zur das Essen tam, zu dem er durch einen kleinen Burschen, Rosen, da fällt er über des Mädchens Grab. Jetzt bist Du Klosterbäuerin machen wollte?! den David von dem nächsten Gehöft herbeiries, eine Maß wiedergekommen und auch zwischen uns ist ein Grab. Ich Wein aus dem Stern hatte holen lassen, dachte er zunächst wollte, es wäre das meinige." Die Thränen stiegen ihr in Ambros saß auf dem Stuhle zu Kopfende des Bettes, nur daran, sich zu sättigen. Er aß stumm wie David und die Augen. die Wittwe Kaspar Larseits gestorben war.[ nickte nur zuweilen Stafi zu, welche selbst die Speisen kaum Laß' doch das, Du lebst ja und sollst leben," bat er in dem Achtes Kapitel. Wie wir vernehmen, hat das gesammte Kreuzergeschwader, welches sich gegenwärtig in den chinesischen Gewässern befindet, Befehl erhalten, sich sofort nach der chilenischen Küste zu begeben. Der " daß die Ende Dezember im Deutschen Tageblatt" veröffent lichte Abonnements- Einladung von der Redaktion und dem Verlag des Deutschen Tageblatts"" unterzeichnet war, und sie bestreiten dem Verlag das Recht, die Redaktion innerhalb des Quartals, für welches sie in Erwartung der Leistungen eben dieser Redaktion bezahlt haben, ohne daß vis major vorliegt überhaupt oder mindestens in pejus zu verändern. Sie haben Original- Leitartikel der Redaktion des Deutschen Tageblatts erwartet und erwarten können, und sind an deren Stelle mit einmal über das andere wortgetreu wiederholten Ansprachen ,, an die Leser" und Abonnements- Einladungen der Expedition Der„ Kreuz- Zeitung", ferner mit Nachdrücken von Fest- und sonstigen Artikeln der Kreuz- 3tg.", auf die sie nicht abonni hatten und die sie nicht zu lesen wünschten, überhaupt mit einer Scheerenarbeit, die aus dem„ Deutschen Tageblatt" eine Schneider- Akademie machte, abgespeist. Auf andere Grünbe auf welche sich einzelne dieser Klagen nach dem uns Mit getheilten stützen wollen, hier einzugehen, würde zu weit führen. Jedenfalls ist ersichtlich, daß diesem Prozeß, bei dem die Ba der mit einer Klage Vorgehenden, sobald erst die Frage Chancen entschieden ist, voraussichtlich sich auf Tausende be laufen würde, ein hohes Maß von öffentlichem Intereffe beiwohnt." „ Der Schluß der Verhandlungen dürfte kaum vor der Das Mißgeschick des nationalliberalen Bismarck zweiten Hälfte dieses Monats eintreten. Da der neue Vertrag Agitators Jerusalem, der auf einer Sprigtour insofern mit Deutschland bestimmt sein soll, die Basis für alle jene verunglückte, als er durch eine Frrfahrt verhindert wurde, Bertragsabschlüsse ut bilden, welche im Jahre 1892 erfolgen die bei ihm bestellte Rede zu halten wird von den national sollen, wie die Handelsverträge mit der Schweiz, Italien, Rumänien und Serbien, so ist es wohl selbstverständlich, daß liberalen Breßkosaken zu einem verleumderischen Angriff auf die zwischen Desterreich- Ungarn und Deutschland getroffenen unsere Partei benutzt. Der Kutscher, der den verunglückten handelspolitischen Abmachungen nicht früher zum Gegenstand Jerusalem fuhr, soll nämlich ein Sozialdemokrat gewesen der öffentlichen Distuffion gemacht werden können. Eine ver- sein und absichtlich die Verwechselung gemacht haben. Einen frühte Publikation würde den durch diese Verträge zu erzielen Anhaltspunkt hierfür besitzen die Biedermänner nicht den Effekt wesentlich beeinträchtigen. Es dürfte fonach der mit und ein vernünftiger Grund war auch thatsächlich Deutschland abgeschlossene Vertrag gleichzeitig mit jenen mit nicht vorhanden, denn daß der Jerusalem die Rede nicht obgenannten Ländern in Aussicht stehenden Vertragsabschlüssen hielt, war bei seinem bekannten Geschick der Kandidatur zur parlamentarischen Behandlung und dann auch gleichzeitig bes ehrlichen Maklers" und Reptilienfonds- Verwalters eher zur Promulgation gelangen." förderlich als von Nachtheil. Es bewahrheitet sich aber Die in den chinesischen Gewässern stationirten hier das Sprichwort: Niemand sucht einen Anderen hinter deutschen Kriegsschiffe sind an die Küste von Chile be- dem Ofen, der nicht selbst dahinter gestanden hat. ordert worden. Die„ Nordd. Allg. Ztg." schreibt hierüber artige Schelmenstücke sind von nationalliberalen und anderen offiziös: Ordnungsparteilern sehr häufig gegen politische Gegner verübt worden. Im Offenbacher Wahlkreis z. B. wurde vor sieben oder acht Jahren der Kutscher, der Liebnecht und einige Genossen zu einer Versamm Daß man so unter Parteigenossen nicht vorgeht, leuchtet Dies spricht grade nicht für große Konsequenz unserer trunken gemacht lung fuhr, von nationalliberalen Führern sinnlos ein. Herr von Hammersteint ärgert sich auch weiblich über mit der Wirkung, daß Marineverwaltung, da doch erst unlängst im Reichstage be- Absichten der Herren entsprechend den bevorstehenden Prozeß und meint, daß es Zeit wäre, hauptet wurde, daß kein Schiff zum Schutze der Deutschen umgeworfen wurde, und die Insassen unfehlbar Lebens zu lassen. Nun, die Herren Helldorff und Manteuffel sind -die Kutsche die Angelegenheit des Deutschen Tageblattes" endlich ruhen in Chile disponibel sei. Freilich damals handelte es sich gefährlich, wenn nicht tödtlich verlegt worden wären, wenn eben anderer Ansicht, und die Uneinigkeit in der deutsch um Bewilligung neuer Schiffe. € es fich Die Pferde nicht mehr Vernunft gehabt hätten, als die konservativen Partei wird auf diese Weise noch größer Der 1. April war ein böser Tag für den großen nationalliberalen Menschen. Den Herren Ordnungsparteilern Fortschritte machen. Otto. Kein Glückwunsch des Kaisers war an ihn gelangt fiel es nicht ein, diesen Streich zu mißbilligen- im Gegen- Fortschritte machen.— und kein Einziger der Abgeordneten seiner Kartellmajorität theil, sie lachten sich weidlich ins Fäustehen. Ueber die Wahl des Vertreters des Wahlkreises hat ihm gratulirt. Kein Geld, keine Schweizer. Kein Der Held des Kutschen- Abenteuers im 19. Hannoverschen Meppen ist die Zentrumspartei noch nicht einig. Welfenfonds, keine Gratulanten! Wer gratulirt hat, wollte Kreise ist beiläufig nicht der bekannte Kumpan, sondern nur einigen Tagen wurde Rechtsanwalt Trimborn, jetzt Freiher demonstriren, wollte damit verlangen, daß an der volks- ein Parteigenosse des Millionendiebes Winkelmann. v. Hertling, der Münchener Professor und begeisterte Un ausbeuterischen Politik Bismarcks nichts geändert werde, Der Jerusalem, welcher mit diesem räuberte und durch hänger des Sozialistengefeßes, genannt. Für den Landtag daß der neue Kurs nicht um Haaresbreite vom alten Kurs brannte, soll sich auf der Flucht erschossen haben, weil er von soll Graf Ballestrem in Meppen kandidiren. abweiche. Dies gesteht die„ Köln. Btg." ganz offen ein in seinem Spießgesellen um seinen Beuteantheil betrogen wurde; einer Notiz, welche die„ Hamb. Nachr." und die Münchener nach anderen Berichten hätte er indeß selbst das Gerücht Allg. 3tg." wohlgefällig abdrucken und die wir unseren von seinem Tode ausgesprengt, um vor der Polizei Ruhe Lesern auch mittheilen müssen. Der Köln. 8tg." zu haben. Der jetzige Bismarck- Agitator ist ein Bruder zufolge ist aus dem rheinisch westfälischen Industrie dieses Lumpazins, der auch nationalliberaler Agitator und gebiet dem Fürsten Bismard zu seinem 76. Ge- ein begeisterter Bismarc- Anbeter war; er hatte die von burtstage eine besonders große Zahl von Glück- seinem Herrn und Meister gepredigte Millionär- Züchterei wunsch- Telegrammen zugegangen. Man darf wohl annur etwas zu ernst genommen. Das war sein ganzes nehmen, sagt das rheinische Blatt, daß die Un- Verbrechen. sicherheit bezüglich der fünftigen Ent9 den widelung unserer Wirthschaftspolitik es Falsches Zitiren wirft uns Herr Eugen Richter vor. nahe gelegt hat, in den Ausdruck der Dankbarkeit Wenn falsch zitirt wurde, so geschah es von den- Frei gegen den Alt- Reichskanzler auch den stillen Wunsch sinnigen. Wir haben nämlich das Zitat aus dem Wahlnach der Beibehaltung der bisherigen 19. hannoverschen Wahltreise, dem freisinnigen„ Berliner aufruf des Herrn Adloff, des freisinnigen Kandidaten im Wirthschaftspolitik hineinzulegen. Tageblatt" entnommen. Da hat Herr Richter nun einDie Würdigung verbleibt der Geschichte" schreibt mal gründlich Pech gehabt! das süddeutsche Bismarckblatt in Wuth darüber, daß der Kaiser es unterlassen hat, seinem ehemaligen Reichskanzler zum 1. April zu gratuliren. Dies erscheint uns viel neben sächlicher als, daß die Würdigung Bismarcks, des Welfenfonds- Verwalters, der Geschichte erschwert wird, weil die Belege verbrannt sind. " 1 m sta de Sch fr ber tr es fcE el zu De fit & & D Vor 10 01 Ueber das bürgerliche Gesetzbuch leitartikelt die Bossische Beitung" in ihrer Sonntagsausgabe. Sie führt aus, daß weder die Wünsche Gierke's noch die von A. Menger, welche beide die Berücksichtigung der sozial politischen Forderungen unserer Zeit im neuen Geseze ver treten haben, irgend welche Aussicht haben, beachtet u werden. Dies ist ganz unsere Meinung, nur mit dem Unterschiede, daß die Vossische 8tg." dies als Vorzug, als stärksten Fehler bei der ganzen Arbeit ansehen. wit Was zur Bekämpfung der Sozialdemokratie Noth thut, erfährt man aus einer Besprechung der Broschüre: bemokratie" in der Kreuz- Zeitung". Wir wollen Die deutschen Offiziere und die Sozial unsere Leser auch einen Blick werfen lassen in die geheime Gedankenwelt der Kreuz- Zeitung", welche zwar die Revo lution von unten haßt, aber zur Revolution von oben nicht ganz verschämt auffordert. Das konservative Blatt be spricht nämlich folgendermaßen die genannte Broschüre: Unterschlagen sollen wir folgenden Satz haben: Gin Protest gegen die Arbeiter- Schutzgesetze, gegen den Abschluß von Handelsverträgen, gegen die Ermäßigung der zum Vortheil der altpreußischen Junker auf dem Volke ruhenden „ Der Inhalt des Schriftchens fann mit dem Motto be Lasten, wäre die Wahl Bismarck's." Nun, die Wahl des zeichnet werden:„ Gegen Demokraten helfen nu Soldaten!" So erfrischend die überzeugung Herrn Adloff wäre nach der bisherigen Haltung der um fräftige Broschüre geschrieben ist, und so tapfer fie für die Richter auch ein Protest gegen jedes vernünftige Arbeiter- Ehre unferes Offigterstandes eintritt, so möchte der Verfass Die Welfen haben erklärt, in einer eventuellen Stich- schutz- Gesetz: wer würde denn Bismarck in seiner Oppofition andererseits nicht tief genug in die Materie eingedrungen fei wahl im 19. hannoverschen Wahlkreise für jeden Die Krankheit der sozialen Zustände liegt tiefe Kandidaten, nur nicht für den Fürsten Bismarck stimmen gegen den Normalarbeitstag und vernünftige Sonntagsruhe als daß sie mit dem Degen und dem Bajonn allein geheilt werden könnte. Sie muß hauptsächlich zu wollen. Herr Richter will aber, wie es scheint, die Frei-. f. w. u. s. w. kräftiger unterstützen als Held„ Eugenius"? finnigen in einer Stichwahl für Bismarck und nicht für innen heraus behandelt werden. Wir empfehlen Herr v. Hammerstein wird keinesfalls den Ruhm beunseren Genossen Schmalfeldt stimmen lassen. Dies geht anspruchen können, der Einiger der deutsch- konservativen tleine Schrift der Aufmerksamkeit der Armee aus folgender interessanten Notiz der Freisinnigen Partei zu sein. Eher scheint er zum Zerstörer und Zer- Das ist deutlich für jeden, der lesen kann. Wir haben Beitung" hervor: sprenger derselben das Zeug zu haben. Die Helldorff und nicht nöthig, noch ein Wort hinzuzufügen. Ueber die Wahlaussichten urtheilt die Kreuz 8tg.", daß, Manteuffel müssen bitterböse auf die Kreuzzeitungsleute sein wenn es zur Stichwahl zwischen dem Fürsten Bismarck und und gar friedlich dürfte es in den konservativen FraktionsDen sozialistischen Zukunftsstaat erklärt die Köln dem sozialdemokratischen Kandidaten kommen werde, dann fitzungen nicht zugehen; denn wenn man sich öffentlich so 3tg." ohne jeden Aufwand von Logit für undurchführbar Fürst Bismarck sicher gewählt werden würde. Andererseits würde Fürst Bismarck ſicher unterliegen, wenn er mit einem prügelt, wie mögen da erst die geistigen Waffen" gekreuzt und die Leser der„ Kölnischen 8tg." werden es ih Welfen oder Freisinnigen in die Stichwahl täme, da dann die werden, wenn man unter sich ist. Ueber die Zustände in glauben; denn was man wünscht, glaubt man eben gerne brei Oppofitionsparteien geschlossen gegen ihn stimmen würden. der deutsch- konservativen Partei giebt folgende Notiz aus Rentiers und ähnliches Volk, dessen geistige Speise bas und daß die großen Fabrikanten, die Bergwerksbefize Wer also Fürst Bismarck nicht will, wählt freisinnig. der„ Konservativen Korrespondenz" Aufschluß: Wenn es zu einer Stichwahl kommt, so wird es eine zwischen Bismarck und dem Sozialdemokraten sein; da nun die Welfen bestimmt für uns stimmen werden, so wird es doch nur von den Freifinnigen abhängen, ob Bismarck oder Schmalfeldt in den Reichstag kommt. Nach vorstehender Notiz scheinen aber die Freisinnigen für Bismarck stimmen zu wollen. Ein recht interessanter Wahlkampf im 19. hannoverschen Wahlkreise. Wie wir hören, steht ein interessanter Massen- Prozek in Kölnische Blatt ist, lieber vom Mehrwerth in unserer heutigen Aussicht. Eine Anzahl von ehemaligen Lesern des„ Deutschen Gesellschaft, als von Arbeit in einer sozialistischen leben Tageblatts" hat nämlich die Absicht, jeder einzeln die Deutsche will, begreifen wir ganz wohl. Deshalb wollen wir mit bem Verlags- und Buchdruckerei- Attiengesellschaft, der das genannte dem Blatte nicht polemifiren und uns damit begnügen, zwe Blatt bis zum 14. März d. J. gehörte, auf Nachlieferung von Sätze aus dem Artikel zu zitiren. Buerst sagt die Köln. Nummern des Deutschen Tageblatts" seit dem 16. März, die 8tg.": unter der alten Redaktion dieses Blattes oder mindestens in gleichwerthiger Güte wie bis zu diesem Datum herzustellen wären, zu verklagen. Die Klagenden wollen sich darauf stützen, " " Wir dürfen uns nicht verhehlen, daß bei der jetzigen Zeit strömung fast drei Viertheile der Menschen sozialistisch ange haucht sind." mit gegen und zu seinem Glase greifend, fuhr er lebhaft fort: Sind „ Laß ihn sagen, was er will", rief Ambros. Ihr handelte. Aber er wollte die Netze, in denen sie Ambros auch die Rosen im Garten draußen abgeblüht, hier ist könnt Euch schon denken, daß er sich sperrt und sperren gefangen hielt, schon zerreißen. O, sie sollte ihn kennen lernen, Wein! Den trinken wir auf unsere Liebe und sie wird wird; aber das thut nichts. Er wird sich schon geben, wie die schlaue Berführerin. Den Widerstand seines Sohnes blühen und gedeihen." er sich immer gegeben hat, wann ich was von ihm gewollt würde er schon brechen. Wem war es denn bisher gelungen, Stasi und David mußten mit ihm anstoßen und bis habe!" seinem Willen mit Erfolg zu trozen? Niemand! Ambros auf den letzten Tropfen austrinken; denn jedes Tröpflein David schüttelte den Kopf. Aus Stafi's Mienen wich hatte er bisher zu sehr verwöhnt; wenn er ihm den Brot enthielte einen Segen und dürfte ihrer Liebe nicht verloren die ängstliche Spannung, in die sie dessen Frage versetzt forb höher hing, mußte er zu Kreuze kriechen. Ambros gehen. hatte. Ambros sprach ja so zuversichtlich und er mußte leerer Tasche war eine Unmöglichkeit. Ich will schon dafür sorgen, daß Du glücklich wirst, seinen Vater doch besser kennen, als sie. Wie hätte sie seine Den Weg der Güte bei Ambros zu versuchen, fiel ihm Staft, fuhr er fort, und Deine Mutter im Himmel kann Zuversicht nicht theilen sollen? Dennoch seufzte sie:" Ich nicht ein. Wo er die Macht zum Befehlen zu besigen glaubte, sich über nichts mehr freuen, als daß Du glücklich bist auf wollte, Du wärest ein armer Bub, Ambros." gab es für die Andern nur ein Gehorchen. Seine Haltung Erden. Dank schön," lachte er. Mir ist's lieber, daß es ist, wurde noch steifer und hochmüthiger als sonst, und seine Der Streit mit dem Vater hatte seine Zuversicht wie es ist!" Anordnungen gab er kurz und mit harter Stimme nicht erschüttert. Wenn ihm davon eine unangenehme Es war spät, als er nach Hause kam. Der Kloster- Es sollte Jeder erkennen, daß er ein eiserner Mann Empfindung zurückgeblieben war, so hatte er sie unter bauer lag noch wachend im Bette und hörte die Stiege unter war. Die Heirathsangelegenheit erwähnte er den Anstrengungen und der Luft der Jagd im Hoch- Ambros' Tritt ächzen. Der Alte selbst ächzte unwillkürlich Ambros mit einem Worte; er wartete, bis sie an th gebirge von sich abgeschüttelt, wie der Falf den Regen. Das auf; denn der Gedanke an Staft war es, der ihn nicht käme, und Ambros, der ihm Zeit lassen wollte, sich mit dem Gefühl der Kraft, die er lange nicht gebraucht, hatte ihn schlafen ließ und er ahnte, daß Ambros von ihr käme. Er Stande der Dinge auszusöhnen, that das Gleiche. Schwer gleichsam berauscht und zu Tollkühnheiten getrieben, so daß war voll Erbitterung gegen Staft und blieb es. Wenn die lich würde er so geduldig gewesen sein, wenn ihn nicht selbst das Gamsmanndl, das wahrlich vor keiner Gefahr Zumuthung, eine arme Schwiegertochter willkommen zu Trauerzeit Stafi's zu warten genöthigt hätte. Uebrigen zurückschreckte, ihn einige Male hatte warnen und zurück- heißen, ihm unter allen Umständen unerträglich gewesen betrug er sich in der Zuversicht eines glücklichen Ausgange halten müssen. Seinem Straftgefühl hatte nichts unmöglich wäre, so erhielt sie in dem gegenwärtigen Falle noch einen gegen den Vater, als ob nichts zwischen ihnen vorgefallen geschienen und einem Adler gleich hatte er sich gedünkt, als besonders scharfen Stachel dadurch, daß es sich um die wäre. Er that guten Muthes seine Arbeit und wenn er früher er von den Höhen des Monte Sella herabgeschaut in die Tochter desjenigen Mannes handelte, über den er zwar vor die Abende im Wirthshause versessen hatte, oder mit den Thäler und anf die Ferner und Gletscher, die sie mit ihren der Welt triumphirt, gegen dessen Ueberlegenheit er aber andern ledigen Burschen zu den Heimgärten gegangen der Hochtauern, gen Süden in Gestalt der Dolomiten des Am- daß seine Ehe eine unglückliche gewesen war. Er schmeckte noch der Regen und die Stürme des Herbstes hielte pezzothales, während nach Westen hin die filbernfunkelnden nur die Galle und dachte nicht an eine Vergeltung des Schick- ihn zurück, und bei dem Unwetter war es um so trau Alpen des Zillerthales strichen und die leuchtenden Finger fals. Stasi selbst zieh er der niedrigsten Denkungsart. Ein licher in dem Stübchen. David, der inzwischen zum Bor der Stubaier, Dezthaler- und Dertlergletscher dem Engadin rechtschaffenes Mädchen hätte es seinem Sohne nie vergeben mund seiner Nichte bestellt worden, war stets zugegen, sich entgegenstreckten. Er setzte seinen Fuß auf den Nacken können, daß er sich an dem Grabe ihres Vaters vergangen er störte das Paar nicht. Er schaukelte sich auf der Of der Welt und tief, tief unter ihm in dumpfer Kluft athmete hatte. Liebe? Er glaubte an feine Liebe; sie war ein bant, betete leise seinen Rosenkranz oder schlief. Außerdem der Klosterbauer. Unsinn. Die Frau des reichen Ambros Falkner zu werden, batte er an Ambros wieder einen Halt gewonnen; den " Ja, ich weiß nicht", begann David, die Augen auf das konnte freilich eine solche Bettlerin schon reizen. Hatte biefer rieth ihm jest, welche Arbeit in der Wirthschaft die Bettstelle seiner verstorbenen Schwester gerichtet. Kathi ihn selbst nicht auch blos um des Geldes willen ge- zunehmen wäre und besprach das Nöthige mit ihm, Frei " Was weißt Du nicht, alter Ohm?" fiel ihm Ambros heirathet? Er merkte nicht, in welchen Widerspruch er sich lich wurde Ambros leicht ungeduldig; allein David war es verwickelte, indem er, der selbst keine andere Macht auf von seiner Schwester her gewöhnt, in dieser Beziehung nicht " Was Deine Leute, was der Klosterbauer zu der Stasi, Erden als die des Geldes anerkannte, Stasi es zum Ver- sanft behandelt zu werden, und das Gefühl, daß eine starte ins Wort und Jener verfolgte sich: als Deiner Braut, sagen werden?" brechen machte, daß sie, wie er voraussetzte, aus Geldgier Hand ihn lenkte, war ihm wohlthuend. ( Forts. folgt.) bi wat aber Dor ei ge 20 fa B δε ſc 11 m S m SE a K b f n Damit wir aber durch dieses etwas zu starke Zugeständniß nicht zu stolz gemacht werden, läßt das edle Blatt dem eine seiner fauftdicken Niederträchtigkeiten folgen. Es schließt nämlich seine Ausführungen mit folgendem Sage: Die schlimmsten Früchte der sozialistischen Agitation werden sich zeigen, wenn ein zeitweiliger Niedergang aller Erwerbs zweige eintreten sollte. Bis jett leben die Agitatoren noch von den Beiträgen der Unzufriedenen. Wenn diese erlahmen, dann werden sie es versuchen, das Elend auf die Gasse zu zerren, um das sie sich wohl mit Worten, aber thatsächlich nie gekümmert haben. Der theoretische Kurs ist dann zu Ende und es beginnt die praktische Anarchie. Darum, videant consules. " Korrespondenzen und Parteinachrichten. Redner wurde einstimmig abgelehnt. Selbst Delegirte, die Mitglieder der sozialdemokratischen Föderation sind, stimmten ou dagegen. Man wird sich erinnern, welch schmähliches Doppelspiel die Föderation oder richtiger die Leiter derselben im vorigen Jahre in Bezug auf die Maidemonstration spielten, Hamburg, 4. April. Die Maifeier verspricht hier imposant wie sie sich mit dem damals gegen das Achtstundengefeß aufgetretenen Trades Council verbündeten und so beinahe bewirkt auszufallen. Zunächst ist es nicht wahr, daß der Festzug der hätten, daß drei Viertel der Redner auf der Hydepart- Demon- Arbeiter am 3. Mai vom Senat verboten worden ist, wie das stration aus Gegnern einer Forderung bestand, die einen der offiziöse W. T. B." aus durchsichtigen Motiven verbreitet hat. Hauptpunkte des Aktionsprogramms der sozialdemokratischen Wahr ist nur, daß der Festzug durch die innere Stadt nicht geFöderation bildet. Ein ähnliches Doppelspiel setzten diefelben nehmigt worden ist. Dagegen ist der Marsch der Hamburger Leute auch diesmal in Szene. Es mißglückte freilich schon im Arbeiterschaft durch die Vorstadt St. Georg genehmigt worden. Das Ziel ist der Horner Park. Jm„ Echo" veröffentlichen die Anfang, welche Mißstimmung es aber erregte, zeigt obiger Vorstände der Gewerkschaften und die Vertrauensmänner der Beschluß.Partei einen Aufruf, der die Arbeiterschaft zu gemeinschaftlicher Unsere Gegner, die feit zwanzig Jahren mindestens ein Franks. 3tg." meldet, in den Werkstätten des dänisch en bie Feier in jener Ruhe und Ordnung zu begehen, welche der Der achtstündige Arbeitstag wurde, wie die Aktion auffordert. Der Aufruf sagt zum Schluß, daß es eine Beleidigung wäre, die Hamburger Genossen erst noch aufzufordern, mal an jedem Tag den Niedergang der Sozialdemo- Marineminifteriums am 1. April eingeführt. Die Arbeiter, würde der Partei entspricht. Jeder Bersplitterung der Maitratie" voraussagen, haben einen neuen Strohhalm entdeckt: welche früher um 1/25 Uhr Morgens die Arbeit anfingen, demonstration, welche ihre Wirkung nach Außen beeinträchtigen Die Parteileitung flagt über langfames Eingehen der Bei- follen jest um 6 Uhr antreten. Man meint, die übrigen würde, ist so vorgebeugt dank dem Hamburger Vereinsgefeße, träge. Ergo: die Genossen fangen an müde zu werden Regierungswerkstätten werden bald diesem welches das Inverbindungtreten politischer Vereine zu gewerkschaft es ist Matthäi am Letzten mit der Sozialdemokratie." Beispiele folgen. schaftlichen Zweden nicht verhindert. Auch in Altona wird Diese Schlaumeier! Allerdings gehen die Gelder jetzt die Maifeier an einem Ort begangen werden. schlecht ein das ist aber bei allen anderen Leuten und Die serbischen Radikalen sind ein nettes Volt. Die dylec Parteien auch der Fall. Das ist die nothwendige Folge des Skuptschina, in welcher sie eine erdrückende Majorität beelenden Geschäftsganges, unter dem die Arbeiter natürlich fizen, hat einen Zusazartikel zum Preßgeses angenommen, zu leiden haben die des Genusses laut welchem den Zeitungen verboten ist, könig Milan, als Arbeitergroschen" sich erfreuenden glücklichen Be- ein Mitglied der Herrscherfamilie, anzugreifen. Garaschanin fizer" die beati possedentes. Daß der elende bekämpfte den Antrag. Sechs Abgeordnete stimmten gegen Geschäftsgang, indem er jedem Denkfähigen die den Busazartikel. Erbärmlichkeit unserer sozialen und ökonomischen Verhält nisse zu klarer Erkenntniß bringt, für die Sozialdemokratie eine wirksamere Propaganda macht, als 10 000 Agitatoren" es vermöchten, das begreifen diese ordnungsparteilichen Pfiffikusse nicht. Der mehr als " 著 Bremerhaven, 4. April. In Nr. 77 des Vorwärts" befindet sich die einem Parteiblatte der Proving entnommene Notis, daß für den 19. Hannoverschen Wahlkreis eine Parteikonferenz zu Gelle am 19. April stattfindet. Diese Mittheilung beruht auf Irrthum oder Verwechselung; uns ist davon nichts bekannt, wir hätten auch bei diesem Wahltampse teine Zeit. Das sozialdemo fratische Wahlkomitee des 19. Hannoverschen Wahlkreises. H. Müller. haben wird. Herr Milan, dessen ungehenerliches politisches und privates Leben heute in großen Bügen wenigstens aller Welt tlar vor Augen liegt, hat einen solchen Schutz freilich Gotha. Der Parteitag unserer gothaischen Genossen, welcher dringend nöthig. Aber man hat damit zu lange gewartet, am Ostermontag hier stattfand, war sehr gut besucht. Genosse jetzt ist es zu spät, das monarchische Gefühl im Bock berichtete über die Thätigkeit des Reichstags. Nach dem serbischen Volke vor Abwegen" zu schützen. Referat wurde die event. schon im Herbst bevorstehende Neuwahl Herr Lensing sandte uns für unsere letzte Nummer für den jezigen freisinnigen Abgeordneten Zangemeister besprochen, eine Berichtigung, die wir loyalerweise unverändert ab- Ueber die Absichten der von Rußland bezahlten dessen Wahl von der Wahlprüfungskommission beanstandet worden gedruckt haben. Wir wollen im Anschlusse an dieselbe den bulgarischen Verschwörer erfährt der Bukarester Korist, und der Parteitag stellte nach eingehender Berathung Genossen Auflösungsgrund resp. den Anlaß für die Unruhe der Ver- respondent der Köln. 3tg.", daß vor Ermordung Beltschew's Bod als Kandidaten auf. Dann folgte der Bericht über die Gr gebnisse des Druckereibetriebs sammt Verlag des„ Gothaischen sammlung bemerken. Lensing hat nämlich die Schröder, seitens der bulgarischen Emigranten die umfassendsten Vor- Volksblatts". Aus allem war ein Ueberschuß von 517 M. zu Bunte 2c. mit dem Rattenfänger von Hameln verglichen, bereitungen zu einem neuen Butsch getroffen waren. Nur fonstatiren( Gesammteinnahme 5955, Gesammtausgabe 5438. denen die Masse willenlos folge. Daß dies eine Be- durch die Errettung Stambulon's blieben die hierauf bezüg- pro 1. Vierteljahr 1891). Hierauf besprach man die ländliche schimpfung und zwar eine ganz ungerechtfertigte der lichen Pläne unausgeführt. Zum Zwecke des Ueberfalls Agitation. Gin Schreiben, worin Genosse Bock zu einer am intelligentesten, d. h. der sozialdemokratischen Bergarbeiter hatte sich Benderem von Bukarest nach Tultscha begeben, 12. April in Mailand stattfindenden internationalen Bersammlung war, wird Herr Lensing wohl zugestehen. von wo er unauffälligen Verkehr mit Rußland unterhielt eingeladen wurde, veranlaßte den Beschluß, ein Begrüßungeteleund leicht seinen Uebertritt auf bulgarisches Gebiet bewerk: gramm Namens des Parteitages nach Mailand zu senden. Unter Herr Constans sieht es nicht gerne, daß die französischen stelligen konnte. Desgleichen ist in den letzten Tagen in der dem Absingen der Arbeitermarseillaise schloß der Parteitag, der Arbeiter am 1. Wiai ihre Stärke und ihre Einigkeit der russischen Grenzstadt Reni eine auffällige Ansammlung bul- unfere gemeinschaftliche Sache wieder ein tüchtiges Stück gefördert Bourgeoisie gegenüber in einer Demonstration beweisen garischer Emigranten, namentlich um Grujem, festgestellt wollen. So wie seine belgischen und spanischen Polizei- worden. In Giurgewo haben Zusammenfünfte bekannter Köln. Die Kölner Straftämmer hatte sich mit dem Be Kollegen will er der Bourgeoisie schon jetzt einen heilsamen russischer Agenten und bulgarischer Russenfreunde statt gräbniß eines Genossen in Kalk zu beschäftigen, dessen TheilSchrecken einjagen, um bei der Ausführung seiner Pläne gefunden. Alles dieses weise auf weitgehendste Putschvor- nehmer schon voriges Jahr vor dem Schöffengericht freigesprochen am 1. Mai der Zustimmung und Bewunderung der fran bereitungen hin.worden waren Damals hatte der Staatsanwalt Berufung gegen zösischen Bourgeoisie, die um fein Haar besser ist als irgend das Urtheil eingelegt, aber auch heute konnten teine Beweise er eine andere, sicher zu sein. Hierzu hat er den Bergarbeiter- Wie bie Agence de Konstantinople" meldet, hat die bracht werden. Die Kalfer Genoffen waren bekanntlich angellagt, Kongreß benüßt, auf welchem er von Polizei Anarchisten Polizei in einem Privatgarten vergrabene Dynamit das Begräbniß zu einer Versammlung unter freiem Himmel alle möglichen Störungen vornehmen ließ, welche selbst von patronen und Bünder gefunden. Die Entdeckung geschah ohne polizeiliche Genehmigung" gemacht zu haben. Von den bürgerlichen Blättern auf baare Bezahlung seitens der infolge einer Anzeige der Frau des Besizers. Angeklagten war nur der Genosse L. Kurth erschienen, die Uebrigen ließen sich durch den Rechtsanwalt Herrn Schumacher Polizeipräfektur zurückgeführt wurden. Herr Constans ver- Es handelt sich hier wohl um offizielles vertreten. Die Aussagen eines Schußmannes sollten belastenb steht zwar sein Handwerk, geht aber zu plump vor, man russisches Dynamit. für die Angeklagten ausfallen, es wurde jedoch der Beweis von durchschaut ihn zu leicht. Uebrigens waren alle Bemühungen fruchtlos, denn der internationale Kongreß verſtand es ganz Die griechische Kammer beschloß gestern, die weitere anwalt niiteit tot abg ciprechung, all beantragen. Der beren Unrichtigkeit vollständig erbracht, so daß sich genöthigt sah, zu wohl, mit den Herrschaften fertig zu werden. Behandlung der Anklage gegen das Kabinet Trikupis bis Bertheidiger ging darüber noch hinaus und verlangte, daß alle zur nächsten Session zu verschieben. entstandenen Kosten, auch die der Vertheidigung, der Staatskasse zur Last gelegt würden. Das Gericht entschied bemgemäß, und damit hat auch dieser letzte Prozeß aus der Aera des Sozialistengesetzes sein Ende erreicht. Ueber den belgischen Arbeiterkongreß, der gestern getagt hat, telegraphirt Wolff's Bureau: * de Boziale Ueberlicht. Mannheim, 5. April.( Privat- Telegramm des Vorwärts.") Wie Petersburger Blätter melden, hat das russische Zu dem belgischen Arbeiterkongreß behuf Besprechung Ministerium des Auswärtigen die deutsche Reichsregierung der Frags über den allgemeinen Streit traten heute Vormit 3u gemeinsamem diplomatischen Einschreiten gegen die tag 10 Uhr etwa 500 Delegirte zusammen. Volders hieß die agitatorisch betriebene, auf Verlockung zur Auswanderung felben als provisorischer Präsident willkommen, sodann wurde nach Brafilien und Argentinien gerichtete Thätigkeit das Bureau gebildet und Leon Defuiffeaug zum Präsidenten südamerikanischer Agenten aufgefordert. Es soll an die ernannt. Nach längerer, lebhafter Debatte wurde der Presse beiden genannten südamerikanischen Republiken die For der Zutritt gestattet. Defuisseaux gab einen lobenden Ueber- derung gestellt werden, daß sie entsprechende Maßregeln Soeben erklären die Getreide- Arbeiter Mannblick über den Pariser Kongreß und empfahl die dort gefaßten Beschlüsse. In den an den Kongreß gerichteten Bericht bear Berhinderung der Einwanderung mittel- heims, 200 an ber Bahl, einstimmig den AusRathes der Arbeiterpartei spricht sich dieser Loser Emigranten treffen, und ferner soll verlangt werden, it and. Zuzug ist fernzuhalten. gegen den sofortigen allgemeinen Streit aus, daß fie der Auswanderung aller derjenigen Emigranten, da nach Grklärungen von Mitgliedern der Zentralfektion der welche nach ihrer Heimath zurückzukehren wünschen, teine 2. D. Diedrich steht eine Aussperrung sämmtlicher Arbeiter bevor. Altenburg. In der hiesigen Nähmaschinen Fabrik von Kammer die Verfassungsrevision nahe bevorstehe. Hindernisse in den Weg legen, zu welchem Zwecke seitens Schlosser, Dreher, Schleifer 2c. werden dringend gebeten, den In der Nachmittagssigung des belgischen Arbeiter der russischen Regierung Agenten nach Brafilien und Argen- Buzug fernzuhalten. fongreffes sprach sich ein Delegirter des Lütticher Kohlen- tinien entsandt werden sollen, um die Verhältnisse der dortbeckens für einen am 1. Mai zu beginnenden Ausstand hin ausgewanderten russischen Unterthanen klarzustellen. aus. Während Anseele( Gent) zu warten rieth, forderte Klüger wäre es wohl, die Ursachen der Auswanderung Ihr aus dem letzten Versammlungsbericht der Berliner StreifRoger, der Delegirte von Borinage, den sofortigen Ausstand. Bolders, der Chefredakteur des Blattes Le Peuple", suchte zu verstopfen. Freilich dafür haben Rußland und Deutsch Kontrollkommission ersehen habt, mußte diese Versammlung wegen in längerer Ausführung eine Bertagung des Streits land feinen Sinn und kein Geld, sie haben Wichtigeres zu zu schwacher Betheiligung vertagt werden. Genossen aller Gewerkschaften! Es liegt nun in Eurer Hand, bis zur Entscheidung der Kammer, ohne jedoch bis thun: den Militarismus auf die Spike zu treiben und den ob ihr eine ins Leben gerufene Körperschaft wie die Streit- konan das Ende der Seffion zu warten, zu rechtfertigen. Er be- besiglosen Klassen im eigenen Lande das Leben möglichst trollkommission zu Grunde gehen lassen wollt oder nicht. antragte schließlich in ausführlich motivirter Tagesordnung, sauer zu machen. " .or ea Aufruf! An die Gewerkschaften Berlins. Genossen! Wie Daß der Zusammenschluß aller denkenden Arbeiter nothdem Generalrath der Arbeiterpartei für den Fall der Der Konvent, welcher in Sydney zusammentrat, zeigen. wendig ist, muß Euch das Vorgehen der Kapitaliſten täglich faffungsrevision nicht sofort eintreten sollten, Bollmachten zu um die Bereinigten Staaten von Australien" zu Darum richten wir die Frage an Euch, ob die Berliner Arertheilen, um den allgemeinen Streit bis nach Erledigung des gründen, hat einen Bundes Verfassungs- Entwurf aus- beiter die Streil- Kontrollkommiffion entbehren können? Wir Budgets hinauszuschieben und mit Entschiedenheit vorzugehen. gearbeitet, welcher erst den gefeßgebenden Körpern der unsererseits antworten mit Nein. Callewaert vom Kohlenbecken von Charleroi und Fauvieau von Borinage befürworteten den sofortigen Ausstand. Die für australischen Einzelstaaten oder Einzelkolonien zur Ge Feier Borbereitungen zu treffen. Wenn auch viele Hoffnungen, welche bei Gründung der KomWiderspruch. Die Debatten verliesen äußerst stürmisch und zur endgiltigen Annahme vorgelegt werden soll. Der Bund verschiedenheit über die Art der Organisation herrscht und auch Vertagung des Streits eintretenden Redner erfuhren heftigen nehmigung und dann dem( englischen)" Reichsparlament" mission herrschten, noch nicht erfüllt sind, so müßt Ihr berück häufig ganz verworren. Schließlich nahm jedoch der soll dem Entwurfe gemäß den Namen führen: Common- die Berliner Streit- Kontrollkommission, deren Aufgabe es sein Kongres nahezu einstimmig und durch Zuruf wealth of Australia- Gemeinwesen von sollte, eine Regelung bei Streits and Boykotts herbeizuführen, die Volders'sche Tagesordnung an. Nach Australien. Commonwealth ist der englische Name für damit nicht mehrere Gewerkschaften zu gleicher Zeit in den ber Sitzung machte Volders die Mittheilung, daß die Republik und der englische Freistaat unter Crom- Kampf mit dem Kapital eintreten, hat damit zu kämpfen. Mehrzahl der industriellen Etablissements am 1. Mai feeten wirden, und forderte die Delegirten auf, für die well hatte diese Bezeichnung. Die Verfassung soll sechs Ihr erseht daraus, daß es nicht Schulb ber Berliner StreitMonate nach der Genehmigung seitens des Reichsparlaments Kontrollkommission ist, wenn diefelbe bisher sehr wenig Positives Herold's Bureau telegraphirt über den Kongreß: in Kraft treten. Die Gesetzgebung wird aus der Königin, geleistet hat, sondern daß die Gewertschaften selbst Schuld daran " In der heutigen Sitzung des sozialistischen Arbeiter- Ron Königin ernennt den Generalgouverneur, dessen Gehalt und nach eigenem Ermessen in den Kampf eintraten. einem Senat und einem Repräsentantenhaus befiehen. Die tragen, weil fie die grundlegende Idee, welche zur Gründung der Berliner Streit- Kontrollkommission führte, unbeachtet ließen gresses waren 275 Arbeiter- Verbände durch 475 Delegirte vertreten. Nach vierstündigen heftigen Debatten wurde beschlossen: 1. Die mindestens 10000 Pfb. Sterl.= 200 000 m. jährlich beträgt. Genossen, wir richten nun an Euch das Ersuchen, dafür Sorge Interessen der Arbeiterpartei werden in die Hände des General Die Kolonien werden den Namen„ Staaten" führen. In den zu tragen, daß Eure Delegirten in der am Freitag, den 10. April, raths gelegt; 2. der allgemeine Ausstand wird bis nach Beens Senat schickt jeder Staat acht Vertreter, die von dem Par- Abends 8½ Uhr, bei Deigmüller, Atte Jakobstraße 48a, stattdigung der Budgetberathung verschoben; 3. der Generalrath lament des betreffenden Staates auf 6 Jahre gewählt wer findenden Versammlung vollzählig zur Stelle sind und so in wird bevollmächtigt, dahin mit allen Mitteln zu wirken, daß den. Die Wahlen für das Repräsentantenhaus finden alle feder weiteren Bersammlung. Wenn dann die Genossen bei die Verfassungs- Revision weder begraben, noch weiter hinaus- 3 Jahre statt, und zwar direkt durch das Volk. Auf je ihrem Vorgehen in den Gewerkschaften sich nach den angenom geschoben wird, und mit Entschloffenheit im Namen der 30 000 Bewohner soll ein Bertreter kommen. Jeder Senator veröffentlicht werden, so werden wir vermöge der Stärte, welche menen Resolutionen richten, welche in nächster Zeit nochmals Arbeiterpartei vorzugehen, falls bie Revision über die Budget- und jeder Abgeordnete erhält 500 Pfund Sterling jährliche in dem Zusammenschluß sämmtlicher Gewerkschaften Berlins liegt, berathungen hinaus verzögert wird. Diäten. 31 Paragraphen des Entwurfes handeln von der auch Vortheile erringen. Ueber die Vorbereitungen, um die Feier des 3. Mai Kompetenz des Bundesparlaments. Die Grekutivgewalt der Also, Genossen, nochmals rufen wir Euch zu: thue jeder recht großartig in London zu gestalten, schreibt unser Lon- Königin wird durch einen Generalgouverneur ausgeübt feine Schuldigkeit. Mit Gruß der geschäftsführende Ausschuß. doner Korrespondent: Das Komitee für die Achtstunden- Demonstration hat in der steht. Jeder Minister muß entweder Senator oder Abwerden, welchem ein Beirath von sieben Ministern zur Seite J. A.: O. Wiyke, Stalizerstraße 61. Woche vor Ostern eine weitere tombinirte Gigung mit den geordneter sein. Die Exekutiv- Regierung wird alsbann Bertretern des Londoner Trades Council abgehalten. Den nach ihrer Einsetzung die Verwaltung der Zölle, der Accise, Borsitz führte Edw. Aveling. Es wurde beschlossen, daß diesmal des Post, Telegraphen, Heer- und Leuchtwesens überalle Theilnehmer in einem Zuge marschiren sollen, der sich am Themfe- Ufer formiren und von da zum Hydepart gehen wird.nehmen. Ueber die Zahl der Rednertribünen und Liste der Nebner wird in einer späteren Sigung Beschluß gefaßt werden. Ein an den Trades Council gelangtes Gesuch der sozialdemokratischen Föderation um Ueberlassung besonderer Tribünen für ihre Briefhaffen der Redaktion. Nr. 44. W. Berlin ist eine besondere Proving und gehört zum Regierungsbezirk Potsdam. 5. K. Um Ihre Frage zu beantworten, müßten wir zunächst Ihren Kontrakt fehen. C. B. Gartenstr. Sie können Strafantrag gegen den Arbeitgeber beim Staatsanwalt oder der polizei stellen, am besten schriftlich. Theater. Der Pfarrer Dienstag, den 7. April. Opernhaus. Don Juan. Schauspielhaus. Der neue Herr. Leffing- Theater. Der Probepfeil. Berliner Theater. Goldfische. Deutsches Theater. von Kirchfeld. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Wallner Theater. Miß Helyett. Residenz- Theater. Fromont junior und Risler senior. Viktoria Theater. Die fieben Raben. Bellenlliance- Theater. Gavaut, Minard u. Ko. Vorher: Die Ddaliske. Ostend- Theater. couvreur. Adrienne LeThomas- Theater. Der Millionenbauer. Adolph Ernst- Theater. Adam und Eva. Kaufmann's Variété. Große Spe zialitäten- Borstellung. Concordia. Vorstellung. 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April, Abends 8 Uhr, in Habel's Brauerei, Bergmann- Strasse No. 5-7. Tages- Ordnung: 1. Bortrag über: Ist die moderne bürgerliche Gesellschaft noch eristen berechtigt?" Referent Genosse Reichling. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen.- Die neuen Statutenbüch werden in dieser Versammlung ausgegeben. Zugleich ersuchen wir diejenige Mitglieder, welche mit ihren Beiträgen restiren, diese umgehend zu entrichten, da wir uns sonst veranlaßt sehen, dieselben auszuschließen. Die Zahlstelle befinden sich bei: Otto Klein, Bigarrengeschäft, Rottbuser Damm 14; Sche Restaurant, Gneisenaustr. 35; Saugt, Restaurant, Boechstr. 12; Schmi Restaurant, Dieffenbachstr. 34'; Luhm, Restaurant, Brandenburgstr. 11; Gr Wilfchte, Bigarrengeschäft, Raybachstr. 1 u. Junkerstr. 1; Schröder, Bigarre geschäft, Kreuzbergstr. 15; Grube, vorm. Schönfeld, Restaurant, Mariendorfer straße 10; Riesel, Restaurant, Schüßenstr. 58; Böhland, Restaurant, Bülow traße 52; Graffunder, Reſtaurant, Schwerinstr. 9. 336/5 Der Vorstand. b. Feuerstein, Alte Jatobſtr. 75. Gauverein Berliner Bildhauer Tagesordnung: 1. Vortrag über die Bedeutung der Organisation. 2. Rechenschaftsbericht. 3. Verschiedenes. Um rege Betheiligung ersucht 249/6 Der Vorstand. Stenographic. Außerordentliche General- Versammlung heute, Dienstag, den 7. April, Abends pünktlich um 1/29 bei Gaillard, Prinzeustr. 87, Hof part. Mitgliedsbuch legitimirt. Tages Ordnung: W 1. Geschäftliches. 2. Diskussion und Beschlußfassung über die bei b Generalversammlung des U.-V. d. Bildh. Deutschl. zu stellenden Anträg Neue Unterrichtskurse beginnen am( Einführung der Arbeitslosen- Unterstützung, Abschaffung d Braße 97 bei Preuss, Freitag, den Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es nöthig, daß alle Mitglied 10. 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EinsegnungsAnzüge, Paletots, fowie Damenkleider etc. Auf Wunsch auch gegen Theilzahlungen. 488 L Emma Seidel, [ 1b Modistin, Markusstr. 12, 1.( Thoreingang), Anfertigung gutsitzender Garderobe. empfiehlt sich Genossinnen zur Möbel, Spiegel u. Poltterwaaren H. Menner, Reidjenbergerstraße 150, Ecke Manteuffelstr. Theilzahlung nach Uebereinkunft.[ 476 L Mein reichhaltiges Lager von Cigarren, Rauch-, Kau- und Schnupf- Tabaken halte allen Freunden und Genossen bestens empfohlen. [ 88b W. Gassert, Gerichtsstr. 7. Musikinstrumente, größte Ausw., sowie Musikwerke- Berleib. Aug. Kessler, Lausitzerstr. 51. Theilzahlung gestattet. Ersuche alle aufrichtigen Freunde, Parteigenossen und werthen Kunden mir Mittheilung zu machen über die von einer Person gehörten Verleumbungen gegen mich. Unkosten werden vergütet. Ernst Wilschke, Junkerstr. 1.1 am Mittwody, den 8. April, Abends 8 Uhr, bei Kessner, Annen- Strasse No. 16. Zages Ordnung: [ 711 1. Die drohende Wiedereinführung der 10ßtündigen Arbeits Stellung zum 1. Mai. Referent Kollege F. A. Rautenberg. 4. Disfuffio zeit und dadurch bedingte Lohnreduktion. 2. Diskussion. 3. Unfer 5. Verschiedenes. Evorabräu Der Einberufer. ( Fürth- Nürnberg) 30 Flaschen für 3 in Gebinden von 17 giter an, à Liter 30 empfiehlt Gust. Hering, Berliner Lagerho Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstrasse 3. Soeben erschien in neuer Auflage: Was die Sozialdemokraten sind und was sie wollen. Von Wilhelm Liebknecht. Der Preis 5 Pf. ( 100 remplare 4 Mart, 1000 Gremplare 38 mart.) 16 Seiten 80, Der außerordentliche hohe Werth der vorstehenden Schrift als Agitationsmittel ist so allgemein bekannt, daß wir uns füglich jeder besonderen Empfehlung der felben enthalten können. Verantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Hierzu eine Beilage ge Ther fet n Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 80. Wähler des 17. KommunalWahlbezirkes. Dienstag, den 7. April 1891. 8. Jahrg. spricht von ihren wirthschaftlichen und politischen Leiden, wie sie seinem Theile dazu beizutragen und zu helfen, daß die gewerb von allen Seiten unterdrückt und gequält werden, erwähnt den liche Jugend in der Zucht einer ordentlichen Lehre aufwächst. jüngst abgehaltenen Bergarbeiter- Kongreß und die dabei gefaßten( Gottesfurcht und fromme Sitte. D. Red.) und bewahrt wird Beschlüsse und schließt damit, daß die österreichischen Kameraden vor den Verführungen und Verheizungen sozialdemokratischer In furzer Zeit steht unserem Bezirke die Erfahwahl eines nichts sehnlicher wünschen, als mit Allen zur gemeinsamen Ver- Agitatoren! Stadtverordneten bevor. besserung ihrer Lage Hand in Hand zu gehen. Schluß der Vormittagssigung. Kandidat der sozialdemokratischen Partei ist unser bewährter Genoffe, der Bigarrenfabrikant W. Börner. . F Deshalb ergeht an alle Arbeitgeber unseres Vaterlandes, welche wünschen, daß die heranwachsenden jugendlichen Arbeiter dermaleinst nützliche, zuverlässige Staatsbürger und achtbare, zu ihrem Beruf befähigte Männer werden, der Aufruf: Macht mit jedem, Ostern 1891 eintretenden jugendlichen Arbeiter einen Lehrvertrag, der etwa folgende Festsetzungen enthält:" Die Nachmittagsizung beginnt mit der Verlesung einer Depesche, welche ankündigt, daß in einer in Staffordshire gelegenen Grube eine Explosion erfolgte, die zehn Arbeitern das Leben foftete. Der Präsident Pickard beantragte, den Hinterbliebenen ein Beileids- Telegramm zu senden. Bunte( Dortmund), der Es gilt ihm zum Siege zu verhelfen und durch seine Wahl gleich allen Delegirten diesem Antrag beistimmt, sagt, daß wenn welche ihren Beruf verstehen und nühliche Glieder der mensch Wollen die Herren Arbeitgeber" ernstlich Männer erziehen, Protest zu erheben gegen die deutschfreisinnige Parteiherrschaft im sich die Profitwuth der Grubenbesitzer nicht dagegen stemmte, der lichen Gesellschaft werden, so brauchten sie nur ohne jedwede rothen Hause. Fortschritt der Wissenschaft schon längst all die nöthigen Lehrverträge es sich angelegen sein lassen, die jugendlichen ArAuf zu reger und unermüdlicher Agitation! Vorkehrungen sicher gestellt hätte, die solche Unglücksfälle unmög- beiter in der Berufsthätigkeit gehörig zu unterweisen und den lich machten. " Lehr" ling nicht als ein billiges und williges Ausbeutungsobjekt Das Wahlkomitee. Es wird hierauf zur Diskussion über die gestern vou Defnet zu betrachten. Mögen sie den jungen Leuten auch genügende eingebrachten Antrag geschritten, den ich seinem vollen Wortlaut Muße gewähren, daß sie sich geistig weiter bilden können und zu Die Wählerliste liegt im Bigarrengeschäft von W. Börner, nach hier folgen lasse: geistig und körperlich gesunden und kräftigen Männern heranRitterstraße 108, zur Einsicht aus. Der internationale Bergarbeiter Rongreß, welcher am wachsen. Nun hören wir aber den Lehrvertrag: 31. März 1891 und an den folgenden Tagen in der 1. Die Dauer der Lehrzeit beträgt vier Jahre. Der LehrArbeitsbörse in Paris stattgefunden hat, ist der An- herr hat jedoch das Recht, den Lehrling jederzeit zu entlassen sicht, daß ein Generalstreit der Bergarbeiter von Eng- wegen Trägheit oder schlechten Betragens desselben." und Allgemein pflegt der Lehr" ling, welcher sehr häufig bald so viel oder mindestens fast ebensoviel leistet, wie der ausgelernte Arbeiter, nur seine Arbeitskraft drei Jahre lang für ein Sündengeld unter gleichzeitiger vollkommenster Rechtlosigkeit zu verkaufen. Hier verlangt man ganz unverfroren noch ein ganzes Jahr mehr. Wahrscheinlich vermeinen die Herren Lehr" meister ein weiteres Jahr nöthig zu haben, um die auspofaunte geistige" Erziehung vollbringen zu können. Der Lehr" ling kann dagegen jederzeit wegen Trägheit, schlechten Betragens entlassen werden. Wegen Trägheit, das heißt gerade heraus mit anderen Worten, wenn er dem Erzieher" nicht so ausbeutungsfähig erscheint wie ein anderer Schüler". Internationaler Bergarbeiter- and Frankreich, Deutschland, Defterreich Ungarn Kongres. ( Original- Korrespondenz des„ Vorwärts.") von = Belgien nothwendig ist zur Erlangung des acht stündigen Arbeitstages. Der Kongreß ladet, bevor zu diesem äußersten Mittel gegriffen wird, die Regierungen und die geseßgebenden Körper Dieser Länder ein, sich darüber zu einigen, um einen internationalen Vertrag zu adoptiren und eine spezielle Gesetzgebung aufzustellen, welche auf alle Bergarbeiter auszudehnen ist. Dieser internationale Vertrag, gleich denjenigen, welchen die Regierungen für die Fragen getroffen haben, welche die Post, die Telegraphie und die Schifffahrt betreffen, würde den Zweckt haben, durch eine gleichmäßige gesezgeberische Aktion den achtstündigen Arbeitstag einzuführen, und zwar sowohl in den privaten als in den staatlichen Minen. Der Kongreß beauftragt das internationale Romitee, die nothwendigen Maßnahmen zu treffen, um so früh als möglich diesen Generalstreit ausbrechen zu lassen, wenn die verlangte Genugthuung nicht binnen fürzester Frist bewilligt wird." Defnet, der diesen Antrag erläutert, hebt dabei nament Streit erklärt werden soll, offen lasse und somit das Hauptbedenken gegen den Generalstreit, für welchen übrigens sämmt: liche belgischen Grubenarbeiter jeden Augenblick einzutreten bereit feien, schwinde. F. Paris, 8. April. Dritter Verhandlungstag. Noch selten hat ein Kongreß ein so lebhaftes Interesse hervorgerufen und die öffentliche Meinung so sehr beschäftigt, wie der internationale Bergarbeiter- Kongreß, wie denn auch auf keinem der in den letzten Jahren so häufig abgehaltenen Kongressen Die Presse so zahlreich vertreten war, wie auf diesem. Die Ursache? Man braucht nur die erste beste Zeitung zur Hand zu nehmen und man erfährt gleich, daß es der Generalstreit ist, der alle Geister gefangen hält. Es ist wohl fein einziges Blatt, von den größten Pariser bis zu den kleinsten Provinzblättern, das nicht seit Beginn des Kongresses wenigstens einen Artikel über Den Grève générale" gebracht hätte. Es kann nicht meine Aufgabe sein, mich hier über die Durchführbarkeit oder Undurch- lich hervor, daß derselbe die Frage des Zeitpunktes, wann der führbarkeit eines allgemeinen Streits auszusprechen, da ich keine theoretische Abhandlung zu schreiben, sondern allenfalls nur Wahrnehmungen in Bezug auf den Kongreß zu verzeichnen habe. Alles, was ich mir erlaube, ist nur meine unverhohlene Freude darüber auszudrücken, daß der Generalstreit gegenwärtig die Rolle eines Wau wau Thome( Altenwald) spricht von den Verfolgungen, denen die spielt, der den Herren Unternehmern einen ebenso heilsamen Bergarbeiter für ihre Wirksamkeit seitens der Behörden ausgesetzt Schreck einzujagen scheint, wie dies der Wauwau bei schlimmen sind, die sie aber nicht verhindern werden, nach wie vor für die Buben thut. Ja ich möchte fast sagen, daß das„ rothe Gespenst" Verbesserung der Lage ihrer Kameraden einzutreten. Er stellt seit Beginn dieses Kongresses gänzlich verscheucht ist, dieses Ge- schließlich den Antrag: Der Kongreß wolle beschließen, alle Respenst, das früher so oft zitirt wurde, wenn es galt, gegen das gierungen und Parlamente zu ersuchen, in kürzester Zeit im Wege Proletariat Ausnahmegeseze und ähnliche schöne Sächelchen zu der Gesetzgebung den achtstündigen Arbeitstag für alle Bergleute fabriziren, und daß nun jetzt nur noch vom Generalstreit die Rede einzuführen, widrigenfalls sich die verbündeten Bergarbeiter aller ist, aber mit dem wesentlichen Unterschiede, daß, während das Länder für einen Generalstreit erklären würden. rothe Gespenst" von den Herrschenden gegen die Unterdrückten, der Generalstreit von den Unterdrückten gegen die Herrschenden zitirt wird, und zwar nicht ganz ohne Erfolg, wie aus den verschiedenen Zeitungsstimmen ersichtlich ist, die sich bereits jeßt für eine internationale Gesetzgebung zu Gunsten eines Actstunden tages für alle sowohl im Privat- wie im Staatsbetriebe befindlichen Rohlengruben auszusprechen beginnen. werden. " 2. Der von dem Lehrling verdiente Lohn wird monatlich, jedoch nur an die Eltern des Lehrlings ausgezahlt." Diese Idee ist ja bekanntlich nicht mehr neu. 3. Von dem verdienten( das heißt eben dem ausbedungenen D. Red.) Arbeitslohn des Lehrlings wird ein Zehntel als Lehrentschädigung einbehalten und abgezogen während der ersten drei Jahre der Lehrzeit. Dagegen erhält jeder Lehrling nach be endeter Lehrzeit außer einem ausführlichen Lehrzeugniß bei guter Führung eine Prämie in der Form eines Sparkassenbuches über 30-50 m., je nach seiner Würdigkeit und seinen Leistungen." In welche verschämte Moralitätshülle die gestrengen Herren Zucht und Lehr" meister den unverschämten Abzug für Lehr". entschädigung einzufleiden gedenken, wären wir begierig zu hören. Freilich der in Gottesfurcht und frommer Sitte„ erzogene" Jüng ling erhält einen Bruchtheil zurück jedoch nur dann, wenn der ehrsame„ Erzieher" sich veranlaßt fühlt, die Führung für eine gute zu befinden. ,, 4. Dem Lehrling ist verboten: Rauchen, Schnapsgenuß, Wirthshausbesuch, sowie die Mitgliedschaft in irgend welchen Vereinen ohne ausdrückliche Genehmigung des Lehrherrn." Mehr nicht? Der Beitritt in den christlichen Verein junger Männer wird doch hoffentlich gestattet sein! BasIy bekämpft den letzten Absatz des Defnet'schen Antrages. Man sagt, daß ein allgemeiner Streit die feuerfesten Es fehlt noch das Verbot, Zeitungen zu lesen und die KonGeldschränke der Kapitalisten leeren würde, nein, er würde nur trolle jedweder Lektüre. unsere Schränke leeren. Gr erinnert an den Streit von Anzin im Damit sind die Kontraktbestimmungen zu Ende. Es heißt Jahre 1884 und sagt, daß er dort Leute kenne, die, nachdem sie nun weiter: zwanzig Jahre in den Gruben gearbeitet hatten, nach dem Streik" Diese Bestimmungen haben sich in der Praxis bewährt und für immer ihr Brot verloren hätten und von Thür zu Thür tönnen deshalb allgemein empfohlen werden. Besonders hat sich Es wäre nun wirklich jämmerlich schade, wenn wir Sozialisten betteln gehen müßten. Trotzdem der Streik damals von der die Prämie für gute Führung als ein guter Antrieb(!! zum die Herren Profitjäger von diesem zu Gunsten der Arbeitsmänner Pariser und lokalen Presse unterstützt wurde, unterlagen die Sichausbeutenlassen) erwiesen. Möge jeder Arbeitgeber, der umschlagenden Schreck zu befreien suchten. Wir glauben nicht an den Streitenden nach sechswöchentlichem Kampfe. Ohne feste Organi- jugendliche Arbeiter beschäftigt, stets feiner Pflicht eingedent sein, Generalstreit? Ja, glaubten denn jene Herren an das rothe fation sei eben jeder große Streif unmöglich. Diese müsse erst daß er zu seinem Theile mitwirken muß, diese Jugend zu er Gespenst? oder glauben die Mütter an den Wauwau, mit dem geschaffen werden. Wir wollen, sagte er, wenn die Belgier sich ziehen(!?) und vor sozialdemokratischen Verirrungen zu be sie ihre Kinder bei paffender Gelegenheit zu schrecken suchen? gezwungen sehen, zu streiken, sie so fräftig als möglich mit unseren wahren.( Gut gebrüllt Löwe!). Die Hauptsache bleibt ja doch nur, daß die gewollte Wirkung Mitteln unterstützen, unserer Sympathie können sie im vorhinein Es ist eine betrübende Thatsache, daß unter den jugendeintritt und daß, wenn wir auch darüber lachen, Diejenigen daran versichert sein, aber man solle nicht von ihnen verlangen, daß sie lichen Arbeitern Zügellosigkeit und leichtsinniger Lebenswandel glauben, die man zu bessern wünscht. den Generalstreit unternehmen, der für sie nur unheilvoll sein immer mehr um sich greifen.( Wer lacht da?) Meines Erachtens handeln darum auch diejenigen Dele- tönnte. Eine zügellofe gewerbliche Jugend ist der Nährboden der girten, die sich im Prinzip für den Generalstreit aussprechen, Die Rede BasIy's bringt die Anhänger des Generalfireiks, Sozialdemokratie und hier an der Wurzel muß der Kampf gegen aber dessen Ausbruch auf unbestimmte Zeit verschieben wollen, die namentlich auf den Galerien zahlreich vertreten sind, ganz die Umsturzpartei von jedem, der dazu berufen ist, in seinem viel flüger und viel mehr im Interesse der Arbeiterschaft, als aus dem Häuschen und sie rufen: Traitre! Vendu!( Berräther! Wirkungskreise geführt werden." Diejenigen, welche ihn am liebsten gleich heute erklären möchten. Verkaufter!) Der Präsident erklärt, daß wenn sich das Publikum Nun wird aber endlich, so der Herr will, dieser viellöpfigen Erfreulicher Weise befinden sich jene Delegirten und nicht diese nicht ruhig verhalte, er die Galerien werde räumen lassen. Hydra Sozialdemokratie der Garaus gemacht werden. Hinsicht in der Majorität, wie auch der heutige Verhandlungstag be Pickard, der hierauf das Wort ergreift, bricht eine Lanze lich des famosen Lehr" kontraktes wäre es des guten Zweds wiesen hat. Nun muß leider konstatirt werden, daß die Letteren, für die Streits im Allgemeinen, ohne jedoch dem Generalstreit willen nur zu wünschen, daß dumme Eltern.- die Dummen je mehr sie sich in der Minorität fühlen, desto aufbrausender zuzustimmen. Interessant ist dabei eine Mittheilung, die er in werden bekanntlich nicht alle auf den Zeim gehen. Freilich, Bezug auf Gladstone macht. Als bei diesem einst eine Arbeiterdepu- wer auf diesen neuesten Mumpit, der gar zu kapitalistisch- plump Den Reigen der heutigen Redner hat Herr Abraham, tation erschien, um sich einen Rath einzuholen, wie sie eine Ver- ist, hineinfällt, der muß mit einer ungeheuren Portion Dummheit Mitglied des englischen Unterhauses, eröffnet. Er fagt, ihn fürzung der Arbeitszeit erringen könnten, antwortete er ihnen, gesegnet sein. habe die Erfahrung gelehrt, daß Streits, die blos von den Ge- daß sie es mit einem Streit versuchen sollte. Allerdings, führt Pickard fühlen diktirt werden, ohne daß die nöthigen Organisationen weiter aus, verursachen Streits große Uebel, aber sie hätten ihnen und Fonds hierfür vorhanden sind, stets scheitern. In England auch alle Vortheile zu verdanken, die sie bisher errungen haben. feien aus diesem Grunde erst neulich drei Streiks kläglich ge- Für einen Generalstreit möchte er aber keine Verantwortung scheitert; wie soll dies erst bei einem allgemeinen Streit werden? übernehmen. Ein solcher würde in England allein bei 8 Mill. Schröder, der sich dem Vorhergehenden anschließt, wendet Menschen brotlos machen, da die ganze Großindustrie lahmgelegt sich im Verlaufe seiner Rede gegen den belgischen Delegirten würde. Bevor man dazu schreite, müsse erst eine vollständige Defuisseaur. Derselbe hatte nämlich gestern gesagt, daß sich die Einigkeit erzielt werden, müsse man erst der Sympathie der Massen Deutschen vor einem Aderlaß" fürchten, daß dieser aber oft Leben sicher sein. Wilson stellt einen Antrag, wonach weder etwas vom Parund Gesundheit rette. Dagegen wendet nun Schröder ein, daß Aderlässe selbst starke Körper schädigten, welchen heilsamen Einfluß lamente, noch von einem Generalstreik, sondern Alles nur von tönnten dann schwache Körper von ihm erhoffen? Im Prinzipe, einer guten Organisation und Verhandlungen mit den Arbeit führte er dann weiter aus, sei er durchaus nicht gegen den Streit, gebern zu erwarten sei. aber ihre Organisation, die noch eine viel zu junge sei, müsse Der Antrag, zur Abstimmung gebracht, wird mit allen gegen dabei vor Allem berücksichtigt werden. Er lasse sich nicht durch 7 Stimmen( englische Delegirte) verworfen. schöne Worte töbern. Wenn ein Generalstreit gegenwärtig erklärt Bei einer neuerlichen Unruhe auf der Galerie, sagt Basly, die freisinnige Tante Voffin folgenden Artikel brachte: würde, hätten sie Alles zu verlieren und nichts zu gewinnen. der im Präsidium ſigt, er werde diesel ben räumen lassen, worauf Nicht nur sie, sondern die ganze Arbeiterschaft würde darunter zu nur noch größerer Lärm entsteht, der sich gegen Basly richtet, vereinen hat vielfachen und berechtigten Tadel gefunden, weil die leiden haben und in jedem Falle wäre es ein großer Fehler, den welcher vorschlägt, den von deutscher Seite gestellten Antrag Tag hierfür schon vorher zu bestimmen. Jetzt schon, wo nur von anzunehmen, doch ist wegen des Lärms jede weitere Verhandlung einem etwaigen Generalstreit die Rede ist, find große unmöglich, weshalb die Fortsetzung der Debatte auf morgen verUnternehmer wie Krupp schon für " mit einem wenigstens tagt wird. awei Monate hinreichenden hinreichenden Kohlenbedarf versehen. Die Ankündigung eines solchen Streits würde nur zu einem größern Rohlenvorrath anspornen und nur die Kohlenpreise in die Höhe bringen also vielmehr den Grubenbesitzern nüßen als schaden, während die Arbeiter im gegenwärtigen Momente nur zu verlieren hätten. Lokales. In den Kriegervereinen gehen neuerdings merkwürdige Sachen vor. Diese Vereine scheinen zu einer Leibgarde gegen die Sozialisten umgestaltet werden zu sollen. Wir erhalten von gut unterrichteter Seite folgende Mittheilung: Die Kriegervereine versenden unter dem heutigen Datum an ihre Mitglieder ein Zirkular, wonach nach einer allgemeinen Verfügung des Königlichen Polizei- Präsidiums Abtheilung II. vom 9. März in den Statuten folgender Paragraph eingeschaltet werden muß: Mitglieder, welche sich durch ihr Berhalten mit dem Zwecke des Vereins in Widerspruch sehen, insonderheit solche, welche der Anforderung der Pflege und Bethätigung der Liebe und Treue zu Kaiser und Reich nicht entsprechen, werden aus dem Verein ausgeschlossen." Diese Mittheilung ging uns in demselben Moment zu, als Die Ausstoßung von Sozialdemokraten aus den Krieger Kriegervereine statutenmäßig feine Politik treiben sollen. Jetzt sorgen indessen die Sozialdemokraten selbst dafür, ihren Gegn ern einen Vorwand für die Befreiung der Kriegervereine von sozial demokratischen Elementen zu liefern, vorausgesetzt, daß sich fol gende Mittheilung, welche nationalliberale Blätter bringen, bestätigt: Von den sozialdemokratischen Parteitagen verdient der, welcher während der Osterfeiertage in Magdeburg für den Regierungs bezirk Magdeburg und das Herzogthum Anhalt tagte, ganz be Den nenesten Versuch geistiger Bekämpfung" erfahren sondere Beachtung. Die legten sozialdemokratischen Parteitage Der französische Delegirte Cotte fagt, daß wenn man wir durch einen Aufruf, welchen wir in einer hiesigen konserva- haben sich zwar alle mit der ländlichen Agitation befaßt, aber in warten wolle, bis alle Arbeiter organisirt sind, dann der allge- tiven Zeitung," Die Post", vorfinden. Nachdem neuerdings die Magdeburg wurde ein Agitationsmittel als sehr wirksam meine Streit überhaupt unmöglich sei. Man müsse die Massen Schule die Kinder geistig" bearbeiten soll und den heran- empfohlen, das man bisher für die beste Schuhwehr gegen die mit sich reißen. gewachsenen Mann in den Ferienkolonien" der Unteroffizier, sozialdemokratischen Umsturzideen halten mußte; in Magde 0 Weir erklärt im Namen der schottischen Grubenarbeiter, geht man daran, auch die Zwischenzeit mit geistiger" Bearbei- burg trat nämlich eine ganze Anzahl Redner warm für die daß diese sich einem Generalstreit anschließen wollen, obwohl sie tung auszunuzen. Der Lehrling foll jezt daran glauben und Aufnahme in die Kriegervereine ein und rühmte sich der Erfolge, schon seit 21 Jahren den Achtstundentag haben, um nur ihren die neuest erfundenen Kultur" träger sollen die Innungs- welche die Sozialdemokraten durch dieselbe erzielt hätten. Der Es heißt in dem Delegirte Vogt Leikkau erzählte, daß er selbst Vorstand eines fontinentalen Genossen dieselbe Wohlthat zu sichern, doch müsse brüder und ähnliche Lehr" meister sein. erst vollständige Einigkeit darüber herrschen. Bis diese sich voll- Aufruf: Militärvereins gewesen sei, seinem Birken in demselben sei es zogen habe, mögen die Kohlenarbeiter sich organisiren und sich" Aufruf an die Arbeitgeber! Ostern steht vor der Thür und gelungen, daß in seinem Drte die Zahl der sozialdemokratischen auf Rongreffen gegenseitig fennen, lieben und schätzen lernen. damit der Termin, der Tausende von Jünglingen dem gewerb Stimmen von 0 auf 55 anwuchs. Der Kriegerverein sei dann Ihm solgte der österreichische Delegirte Karnosch, der ein lichen Leben zuführt. Angesichts der immer mehr um sich freilich von der Behörde ausgelöst worden; auch GreinerBild von der Lage der in seinem Vaterlande beschäftigten Gruben- greifenden unheilvollen Thätigkeit und Verbreitung der Sozial- Aschersleben war recht zufrieden mit der sozialdemokratischen arbeiter liefert, das nicht betrübender gedacht werden kann. Er bemokratie ist es Pflicht eines jeden einzelnen Arbeitgebers, zu Agitation, welche durch die Kriegervereine erzielt sei: Kohlmann wirken. = Magdeburg empfahl deshalb lebhaft den Eintritt in die Krieger- Die Beerdigung des Genossen Robert Nürnberg, des tographischem Wege nachgeahmt worden. Die Größe der Falf vereine, um durch dieselben für die sozialdemokratischen Lehren bisherigen Vorsitzenden des Gastwirthsvereins und Mitglied ver- scheine entspricht nicht derjenigen der echten Reichstaffenscheine namentlich in den Dörfern und in den fleineren Städten zu schiedener anderer Vereine, gestaltete sich, wie uns nachträglich ba letztere 5 millimeter schmaler und 2 Millimeter niedriger find. und leider verspätet mitgetheilt wird, am dritten Osterfeiertage Die Werthbezeichnung auf den Falsifikaten ist durch Uebertuschen Es liegt auf der Sand, daß die Sozialdemokraten, welche zu einer großartigen Feier. Es mochten sich gegen 3 Nhr Nach der photographischen Beichen mit rother Wasserfarbe erfolgt und sich in die Kriegervereine nur zu dem Zwecke aufnehmen lassen, mittags wohl an 5000 Personen eingefunden haben, die sich mit einer glänzenden Ladschicht überzogen. In ähnlicher Weise um darin für ihre Ideen zu wirken, einen willkommenen Anlaß hinter dem Sarge zu einem langen Zuge gruppirten, der durch ist der Kontrolſtempel und die Nummer hergestellt worden. Auf zur vollständigen Ausschließung aller Sozialdemokraten aus den die Wörther, Weißenburger- und Wiegerstraße durch die Schön- der Schaufeite ist außerdem die Beile„, 50 Mart" sowie der lints Kriegervereinen bieten werden." haufer Allee nach der Pappel Allee seinen Weg nahm, wo auf feitig angebrachte größere Reichsadler zur Erzielung des dunt Gi, ei! Tantchen! Das war doch früher nicht! Ge steht bem dortigen Friedhofe der Freien Gemeinde die Beerdigung leren Farbentons mit Ueberdrucktinte nachgezeichnet worden. fa beinahe aus, als ob die Tante plöglich offiziös oder, wie es stattfand. Dem Sarge zunächst folgten die Angehörigen des früher hieß, freiwillig gouvernemental geworden ist. Die frei Verstorbenen, dann die Mitglieder des Gastwirthsvereins und Risiko der Arbeit. Am Donnerstag, den 2. April cr., ver finnige Partei, oder richtiger wohl nur ein Theil derfelben, fängt die Wahlvereine des 4. und 6. Berliner Wahlkreises. Bei der unglückte ein Zimmermann, Vater von 4 Kindern, dadurch, da an, sich regierungsfähig zu fühlen und die Tante ist das gefällige Feier am Grabe wirkten drei Gesangvereine des Arbeiter- Sänger- er bei dem Bau des neuen Bal- Champetre in der Neuen Welt" Sprachrohr diefer Leute. Es ist auch in einem nicht politischen bundes mit, nämlich Nord, Vorwärts und der Kaiser'sche in der Hafenhaide, 8 Meter tief herunterstürzte. Er wurde sehr Verein unmöglich, daß Leute, die dort mit einander verkehren, Männerchor; die Grabrede hielt Lehrer Sievert, schwer verletzt durch zwei Gendarme in einer herbeigeholten sich über politische Dinge unterhalten und Einer den Andern zu Am Grabe wurden Kränze mit rothen rothen Schleifen Schleifen und Droschke nach dem Krankenhause am Urban geschafft. feinen Ansichten bekehrt. Das wird auch in den Kriegervereinen entsprechenden Inschriften niedergelegt vom Gastwirths unvermeidlich sein und von Freisinnigen und Konservativen genau Verein, von den Wahlvereinen des 6. und 4. Wahlkreises, dem bildeten„ Herrschaft", welche in einer der vornehmsten" Straßen Von einer rohen Handlungsweise einer sogenannten ge ebenso betrieben werden, wie von den Sozialdemokraten; daß die Kegelklub„ Bahn frei", dem Fachverein der Schlosser, der Verletzteren dabei mehr Erfolg haben, als die ersteren, das liegt in einigung ber Gastwirthsgehilsen, dem Lese- und Diskutir klub wohnen soll, melden einige hiesige Blätter. Diese reiche Ser Der Natur der Dinge. Aber diese Aeußerung der„ Boff, 3tg.",„ Nord", von Frauen des 6. Berliner Reichstage Wahlkreises, schaft“ hielt ſich ein zahmes Eichhörnchen, an deſſen poſſirlichen die in auffälliger Weise zusammentrifft mit dem Birkular der niedergelegt von Frau Neumann. Sriegervereine und eigentlich die nöthige Begründung dieses Kollegen und Freunden waren ebenfalls Blumenspenden ein Birtulars bildet, giebt zugleich eine schöne Darstellung von der gegangen. Gleichheit Aller vor der Voss. 3tg." und zeigt, wessen sich die Sozialdemokratie von dem regierungsfähigen Theil der Deutschfreisinnigen zu versehen hat. Arbeit" Thierchens überdrüssig und sie schaffte es auf die einfachste Weise bei Seite. Verkaufen, verschenken oder etwas Aehnliches hätt der so viel beschäftigten reichen, gebildeten und vornehmen Herrschaft" zu viel Mühe bereitet. Einfach wurden dem armen geworfen, wo man es liegen ließ. Nach geraumer Zeit erſt fan Thier die Beine gebrochen und dasselbe lebend in eine Müllgrube ein Lumpensammler das noch lebende Thier. Es war von glühenden Kohlen angebrannt und von Ratten angefressen. Der mitleidige Mann brachte das Thierchen nach dem Depot de Berliner Thierschutz- Vereins zur Pflege. Die Zahl der am Grabe anwesenden Genossen war nahe an 8000. Da die Polizei der Sache eine besondere Aufmerksamkeit nicht zuwendete, so verlief die Beerdigungsfeier ohne jede Störung Die Qual der Unthätigkeit ist auf dem Kongreß der leber wichtige Haupt- und Staatsaktionen wird am 28. " Internationalen friminalistischen Vereinigung" in Halle neben und 29. Mai ein evangelisch- sozialer Kongreß berathen und das Softschmälerung, hartem Lager, Dunkelarrest und Arbeitsawang große Glück, die evangelisch- Sozial" erleuchtete Gesellschaft in als eventuelles Schärfungsmittel empfohlen worden, um die ab- feinen Mauern beherbergen zu dürfen, fällt auch wieder einmal schreckende Wirkung der kurzzeitigen Freiheitsstrafen zu erhöhen. Der Stadt Berlin zu. Die Tagesordnung soll, diesem Kongreß Polizeibericht. In den Anlagen vor der Nikolai- Kirche Die Herren spekuliren augenscheinlich auf den jedem Menschen sympathisch gegenüberstehenden Junker- und Muckerblättern zu wurde am 4. b. M. Morgens ein obdachloser Schneidergeselle innewohnenden Thätigkeitstrieb, und in der That und in der That diefe folge, eine Reihe der hochwichtigsten Fragen zur Erörterung d. Spekulation ist nicht übel. Die Arbeitsentziehung dürfte sich in bringen. G3 soul unter Anderem verhandelt werden über die bewußtlos und völlig erstarrt aufgefunden und Als zur felben ſtrafen erweisen, wie etwa die Isolirhaft. Gin Mensch von und Sozialismus", über„ die ländliche Arbeiterfrage", über Zeit der Droschkenkutscher Adam mit seiner Droschke vor dem normaler Beschaffenheit kann ohne ein gewisses Maß von Thätig.„ Atheismus und die sozialistische Presse". Wie man sieht, alles Hause Schönhauser Allee 172 hielt, scheute plötzlich sein Pferd feit und Arbeit ebenso wenig eristiren, wie ohne Essen, Trinken, auf, sozialem" Gebiet liegende Fragen. Vielleicht gelingt es vor der Musik einer vorbeimarschirenden Militär- Abtheilung und Luft, Licht und Schlaf. Natürlich meinen wir hier weder jedes endlich diesen frommen Herren, den modernen Stern der Weisen sprang zur Seite. Hierbei wurde Adam vom Bock geschleudert, Uebermaß von Arbeit, welches der Kapitalist den für ihn eine wirkliche und wirksame„ geistige" Bekämpfung der Sozial- fiel auf das Straßenpflaster und erlitt eine bedeutende Verlegung schaffenden Hand- oder Kopfarbeitern ausbürdet, noch das demokratie zu finden. zu finden. Zur Lösung der sozialen Frage" be- am Kopfe, so daß er nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. Minimum, welches er seinem eigenen Schädel Der Arbeiter Eisermann war an demselben denn ein rufen scheint der letzte Punkt der Tagesordnung zu sein, in einrichtiger Rapitalist befleißigt sich bekanntlich immer nur geistiger geweihteren Kreisen soll man sich davon sehr viel versprechen. Tage Vormittags auf dem Bauplage der städtischen Markthalle in der Grünthalerstraße beim Ausschachten des Baugrundes be - zutrauen zu dürfen glaubt. Diefer weltbewegende Punkt lautet„ die ethische Bedeutung schäftigt, als plöglich von der etwa 2 Meter hohen Erdwand, Wie schwer die Arbeitslust aus dem Menschen auszurotten der Stolgebührenfrage." vor der er stand, eine bedeutende Masse Lehm herabfiel und ihn ist, beweist der Umstand, daß selbst Irre selten im Stande sind, Aus der vierten Dimension. Der eifrige Apostel des bis zur Brust verschüttete. Obgleich er von anderen Arbeitern sofort Unthätigkeit zu ertragen. In der Frrenanstalt bei Dalldarf wird Spiritismus, der die Bresse von Zeit zu Zeit über die Borgänge aus seiner Lage befreit wurde, hatte er doch außer einem Bruch kein Krauter zur Arbeit gezwungen. Wer nichts thut, wird genau in Spiritistenlager und in der Geiſterwelt, an die er so sest glaubt, des Beckenknochens so schwere innere Verlegungen erlitten fo gut verpflegt, wie die, welche den ganzen Tag über arbeiten. auf Dem Laufenden erhält, Serr Dr. Egbert Müller, theilt dem seine Ueberführung nach dem Lazarus- Krankenhause erforderlich tommt aber höchſt ſelten vor, daß ein Kranker nicht frei willig um Arbeit bittet, trotzdem die zahlreichen Zeitungen, die bes Interessanten mit. Er schreibt: Im Rathsfeller verstarb Mittags ein 78 Jahre Börf.- Cour." über eine Art höheren Carl Wolter's mancherlei wurde. Herr plöglich infolge eines Schlagflusses. Derselbe war turz 3 Bibliothek mit guten, feineswegs bloß erbaulichen" Unter Daß aus Mülsen St. Mitlas das schlesische Medium, der vor mit seiner Gattin von außerhalb hier angekommen und mit haltungsschriften, die Billardzimmer, die Pflege der Musit, daß meber Emil Schraps, nach Berlin gekommen, ward mit einer ihr, um eine Erfrischung zu nehmen, in den Rathskeller ein Ginstudiven von Theaterstücken und das Kartenspiel Mittel abscheulich den Mann fränkenden Namensverunglimpfung in getreten. In der Nacht zum 5. b. M. machte eine Sprac genug bieten, um die Langeweile zu verscheuchen. Jeder darf sich diejenige Arbeit hiesigen Blättern verkündet, in Blättern, welche unzweifelhaft weit lehrerin in ihrer Wohnung, in der Auguststraße, den Versuch, sich auswählen, die ihm be= liebt, über den Niveau stehen könnten, unter das sie sich senten zu zu vergiften, indem sie eine größere Anzahl wegen einer Krant und bei strenger Befolgung dieses Grundsatzes finden sich sogar für die schwersten und unangenehmsten Ar- müssen glauben, wenn es dem Spiritismus gilt. Emil Schraps heit ihr vom Arzt verordnete Arsenikpillen auf einmal nahm beiten freiwillige Arbeiter. Selbst im Maschinenhause mit seinen unabänt erlich ein Medium, ein heroisches Medium und Es wurden ihr zunächst Gegenmittel eingegeben und sie nach dem Behn gewaltigen Kesseln, auf den zur Anstalt gehörigen Riesel- trägt als solches nur das einzig Mangelhafte an sich, daß er nicht jüdischen Krantenhause gebracht, Im Hause Alt- Moabit 125 Berlin leben kann. Eine Reihe von Personen sind in Berlin fiel am 5. d. M. Abends ein Glasermeister, vermuthlich infolge feldern und im Leichenschauhause sind Kranke beschäftigt. Aller- diesmal wiederum von der Thatsächlichkeit der mediumistischen eines Fehltritts, von der Treppe und wurde dabei so schwer dings lassen die Kranken ihre Arbeit häufiger liegen und ruhen Erscheinungen überzeugt worden. An den großen Tagen der Kopfe verlegt, daß seine Ueberführung nach dem Krankenhau länger aus, als das bei dem gefunden und freien" Arbeiter das stillen Woche mußten füglich die Sigungen unterbleiben; diese Moabit erforderlich wurde. Abends sprang eine unbekannt Intereffe des Arbeitgebers gestattet. Aber die Arbeit wird, ob- Pause und das Osterfest hat aus dem geräuschvollen Berlin den etwa 30 jährige Frau in die Spree, wurde jedoch noch lebe wohl den Kranken Niemand wegen des Ausruhens Borhaltungen ländlich lebenden Mann, der ein echter Melancholitus, in die aus dem Wasser gezogen und nach dem Krankenhauſe am Friedri macht, in der Regel sehr bald wieder aufgenommen. Heimath zurückgelockt, und so konnten einige, für die öffentliche hain gebracht. Am 4. und 5. d. M. fanden 12 kleinere Bra Sache des Spiritismus sehr wichtige Sigungen nicht mehr von statt. ihm erlangt werden. auf seine Stellung " gezwungen werden, daß er Gerichts- Beitung. D Abe die Wieder ber 1 Zum Glück giebt es in unserer Zeit neben den Insassen der Gefängnisse und Irrenanstalten auch noch andere Menschen, welche mit aller Gewalt arbeiten wollen. Vor mehreren Jahren Schraps's Mediumität ist durch Einwirkung der Frau sollte ein Reisender, der, ohne sein Wissen an Farben- Valesta Töpfer wenn nicht erregt, doch entwickelt worden. Zu blindheit leidend, für ein Wollgeschäft engagirt worden ihr, von der er gehört, tam nach Leipzig der junge Webersmann, war, von dem Chef dadurch zum vorzeitigen Verzicht einfach mit dem originellen Vorhaben: mal zu sehen, ob's och Tag bi mich floppen dehte". Es flopfte, und danach entwickelte sich Gine neue Auslegung sollte der§ 11 des Preßgesetzes a für Tag nach dem Geschäft kommen und von früh bis Abend feine großartige mediumistische Eigenart. Schraps ist überwiegend, Sonnabend in einer gegen den Schriftsteller Karl Emil Franzo unthätig bleiben mußte. Der findige Chef, der ein vorzüglicher ja fast nur, physikalisches Trance- Medium. Seine Klopstöne sind in verhandelten Anklage wegen Nichtaufnahme einer„ Berichtigung Menschentenner gewesen sein muß, hatte sich in der Wirkung Rabinet gewaltig, sonst weder mannigfaltig noch stark. Seine Mate- erhalten. Der Schriftsteller Paul Heinze war, nach einem feines raffinirten Mittels nicht verrechnet. Der junge Mann, rialisationen sind zwar nur Gestaltungen von einzelnen Gliedmaßen, schluß des Vorstandes des sächsisch thüringischen Bezirksverein ber fein Glück" nicht zu würdigen wußte, fühlte sich bald sehr aber diese erscheinen völlig deutlich und haben ebenfalls den des deutschen Schriftsteller- Verbandes" aus demselben au unbehaglich und ging in unbegreiflicher Verblendung schließlich Charakter des Gewaltigen, zuweilen des Riesenhaften. Stoff- geschlossen worden und Herr Franzos hatte das Protokoll be fogar so weit, die Hilfe der Gerichte anzurufen, um sich von dieser durchdringung geschieht sehr schnell und vielartig; die Blizzröhren betreffenden Beschlusses in seiner deutschen Dichtung" zum eigenartigen Beschäftigung", für die er nicht engagirt zu sein durchkreuzen mit schrammendem Geräusch die Verhängung des bruck gebracht. Nach einiger Zeit hat nun der Vorstand de behauptete, zu befreien. Rabinets, als ob diese zerrissen würde. Die Phosphorescenz des Gesammtvereins ohne daß Herr Heinze ein Rechtsmitte Diejenigen Leute, welche die Arbeit nur lieben, wenn sie von Mediums, namentlich seines Ropfes, ist zeitweise furchtbar start. gegen die erste Maßregel ergriffen hatte anderen verrichtet wird, werben den Menschen einfach für verrückt Da3 Medium wird aus allen Banden auch vernähten- ohne aufnahme desselben in den deutschen Schriftsteller- Berband Herr Heinze verlangte nun in erklärt haben. Und doch suchen sie selber der Qual der Un- Läsion derselben frei, kommt zulegt wie schwebend aus dem beschlossen und thätigkeit zu entfliehen, indem sie ihre Zeit in gemeinnützigen" Rabinet und stürzt dicht vor der Schwelle der ganzen Länge Form einer Berichtigung", daß diese veränderte Sachlage Vereinen und ähnlichem Sport todtschlagen. Wer es nach zu Boden nieder. Ein kurzer, starrtrampfartiger Zustand Kenntniß der Leser der Deutschen Dichtung" gebracht werde. richtig anzufangen verstünde, könnte vielleicht sogar diese ist die stete Nachwirkung des Trance- Rücktritts. Nach einem Als diesem Berlangen nicht entsprochen wurde, erfolgte die An Menschenklasse, die den Segen der geordneten Arbeit nicht Gefühleurtheil, das sich mir aufdrängt aus dem leisen Geräusch flage wegen Uebertretung des§ 11 bes Preßgesetzes. Der Amt tennt, an eine regelrechte, ernsthafte Thätigkeit gewöhnen von Hantirungen im Rabinet um das Medium, sind zwei Geister- anwalt vertrat auch nachdrücklichst den Standpunkt, daß hier und noch zu nützlichen Gliedern der Gesellschaft heranbilden. wesen um Schraps im Trance geschäftig, was mir noch dadurch ein Fall vorläge, in welchem der Redakteur zur Ausnahme der Zunächst müßte es mit völliger Arbeitsentziehung versucht in etwas bestärkt wird, daß ich in einer Sigung vor zwei Berichtigung verpflichtet gewesen wäre. Thatsächlich handele werden. Vielleicht nimmt sich die„ Internationale friminalistische Jahren, zu gleicher Beit mit dem 18 jährigen Sohne des Herrn sich um eine an sich richtige Nachricht, die durch spätere G Vereinigung" dieser Opfer der gegenwärtigen Gesellschafts Ord- Br., zwei fleine Wesen aus dem Kabinette plöglich heraustreten eignisse unrichtig geworden sei und der Redakteur fei, felbft nung ein roenig an und benutzt sie als Versuchs Objekte, um fah. Dies im Allgemeinen die Phänomene um das Medium wenn inzwischen schon eine längere Zeit vergangen, verpflichtet, eine diesbezügliche Berichtigung aufzunehmen, da es bekanntlic an ihnen die Wirkung des neuen Schätzungsmittels zu er Emil Schraps. proben. Es ist auch diesmal in Berlin versucht worden, den Schraps für diese Verpflichtung nicht darauf ankomme, ob der Inhalt de zu einer Experimentalsitzung zu gewinnen. Das Medium Berichtigung auf Wahrheit beruhe.- Rechtsanwalt Hugo Sach Nun wird's aber ernst mit der Vernichtung der Sozial- hat aber abgelehnt. Und mit Recht. Denn jedes Medium kennt erachtete dagegen in diesem Falle den§ 11 durchaus nicht fü demokratie! Die Sache fängt ja ganz gefährlich an, nämlich die große Gefahr, in die es für seine Gesundheit, ja vielleicht für anwendbar, da der letztere vor allen Dingen voraussetze, daß in Duberstadt". Erlaubte fich da ein hiesiger Klempnergeselle fein Leben selbst leicht dabei geráth. Hier, wo es fich - man etwas berichtigt" werden solle. Davon handele es sich hier aber auf ein Inserat in der Stuttgarter Blechindustrie- Beitung" an tann dreist sagen- um Tod und Leben handelt, müssen denn gar nicht, sondern um die Veröffentlichung einer völlig neue den dortigen Herrn Wolff zu schreiben und sich um die aus- doch andere Garantien der Vorsicht gegeben werden, als Privat- Thatsache. Wenn der Standpunkt des Amtsanwalts richtig wäre schriebene Stelle zu bewerben. Er erhielt folgenden Brief: perfonen solche leisten können. Und dann würde gulegt doch würde jeder Redakteur, welcher beispielsweise die Verurtheilung lediglich als Resultat herauskommen- was aber allerdings für eines Angeklagten in erster Instanz mittheilt, event. durch eine Duderstadt, den 80. März 1891. An den Klempnergefellen alle Steptifer von großer Wirkung sein müßte daß die grob- Berichtigung" gezwungen werden können, später auch das H. Gustav Sauer materielle Experimentalmethode mit Hebeln und mit Schrauben abändernde Erkenntniß zweiter Instanz zu publiziren. Davon für die Erfassung der Transzendenten ebenso wenig angewendet aber bekanntlich keine Rede, vielmehr fomme in solchen Fällen Antwortlich Ihres werthen Schreibens vom 27./3. möchte werden kann, wie das Sezirmesser und Mikroskop zur Erfassung nur ein freundliches Entgegenkommen des Redakteurs in Frage Sie bitten mir Auskunft über folgende Fragen geben zu wollen. des Lebensprozesses und der Seele. Jedesmal, wenn ich tomme", Der Gerichtshof schloß sich diesen Ausführungen an und e Wie alt find Sie und wie viel Lohn beanspruchen Sie? Sind fagte Professor Pictet jüngst zu mir, gefchieht gar nichts." Jch tannte auf Freisprechung des Angeklagten. Sie Sozialdemokrat? Nebenbei bemerke, daß Sie mir etwaige glaube dies diesem ruhmivoll bekannten franzöfifchen Physiker Die Art der Handhabung des Arbeitsnachweises durch Zeugniffe, eventuell Abschrift derfelben, mitschicken könnten. Auch aufs Wort, und begreife es; es ist, daß man handgreiflich will bemerke noch, daß Sie Kost und Logis bei mir im Hause haben experimentiren, und nicht gleichfam teleskopisch und kombinirend. die Prinzipale wurde durch eine Verhandlung des Landgerichts Meine Gehilfen Ceterum censeo, die Mediumitätserscheinungen müssen von Straflammer 4 trefflich illustrirt. Angeklagt ist der Bäckermeiſter und gute Behandlung zu Theil wird. haben fich ftets lange bei mir gehalten, der Legte Staatswegen auf Staatstoften untersucht werden. Dr. Egbert Carl Sydow, welcher den Arbeitsnachweis für die Bäckermeister zu besorgen hat, wegen Beschädigung einer Urkunde. Sybow welcher am 15. April abgeht, war 4/2 Jahr bei mir. Müller. Ihnen hatte dem Bäcker Volkert auf dessen Nachfrage Arbeit beim an dauernder Stelle gelegen ist, Falsche Fünfzigmarkscheine! Seit längerer Zeit sind an so fichern Ihnen solche zu. Theilen Sie mir bitte mit, wie viel Lohn Sie wöchentlich beanspruchen( kost und Logis also im verschiedenen Orten des Heiches, namentlich in der Gegend ausgestellt. Der Schein war von Sydow und Volkert unter zwischen Berlin und Görlig, nachgemachte Fünfzigmartscheine in schrieben worden. Volkert sollte sich den Schein von Sydow Hause) oder wir sehen den Lohn hier fest. Trotz der holen und Abends 8 Uhr die Arbeit antreten. Da Volfert nicht eifrigsten Bemühungen der Polizeibehörden ist es noch nicht ge- zur bestimmten Zeit tam, stellte Sydow ohne Weitere oder einen Verbreiter zu ermitteln. Es besteht die Annahme, Brox aus. As der zweite hinkommt, liegt aber Wolfert Es ist auffallend, daß Herr W. zwei Mal die Frage nach daß die Verfertiger der falschen Banknoten sich in einer Groß der wegen einer Verspätung birekt zu Bror gegangen wat den Lohnansprüchen wiederholt, daß er nachdrücklich auf die stadt niedergelassen haben, und es ist nicht ausgeschlossen, daß bereits im Bett bei dem Prinzipal. Darauf ging Volkert gute Behandlung hinweist und die Stellung als dauernd an- dieselben in Berlin fabrizirt werden. Die Falsifikate sind aus nächsten Morgen zu Sydow den Schein zu holen. Sydow zerris preist. Wenn Herr Wolff, dem danach jedenfalls an der Wieder- zwei zusammengeklebten Blättern hergestellt, auf welche die aus vor den Augen Volkert's den Schein. Hierdurch war Bolter errichtung des schönen patriarchalischen Verhältnisses" sehr viel ge- gefärbter Jute bezw. Hans bestehenden Fasern geftreut und unter um das Beweismittel gekommen, daß er zum Antritt bei mit beiden Händen nach seiner dauernden Stelle" greifen, nach Streifen ist genau die der echten Banknoten, die Riffelung auf handlung giebt Sydow den Thatbestand zu, meint aber, er habe Tegen zu sein scheint, geglaubt hat, solche Leute zu finden, die Anfeuchtung des Papiers eingepreßt worden sind. Die Farbe dieser engagirt ist und stellte gegen Sydow Strafantrag. In der Ver dem er sie einer geistigen Inquisition unterworfen hat, so dürfte den falschen Raffenscheinen ist durch ungleichmäßig verlaufende fich dabei nichts gedacht". Durch die Unterschriften des Sydow Striche wahrscheinlich mittelst einer Nadel hergestellt. Die Zeich- und Wolfert's hat der Schein die Kraft einer Urkunde erlangt nung beider Seiten ist nicht durch Kupferdruck, sondern auf pho- auf deren Beschädigung resp. Vernichtung Gefängnißftrafe gefest Wenn ees in Spandau. Ihrer umgehenden Antwort entgegensehend zeichne achtungsvollst Hermann Wolff. er durch die Antwort des Adressaten eines bessern belehrt sein. Die Bohnkommission der Klempner Berlins und Umgegend. δ in 11 h Is CO 11 e b 21 " f 22 C 11 D e ST 84 11 16 X g I δ It e 8 fo I b fei I i 9 g h IL 1 ST er EL ab h 11 je a b am Sc ist. Der Gerichtshof hält den Fall für so milde als möglich| Scharf, 1813 zu Liebenwalde geboren, hatte in den letzten acht| Fachgenossen im vergangenen Jahre gegen 10 000 M. Streit und erkennt auf das niedrigste zulässige Strasmaß von 1 Tag Ge- Jahren in Rirdorf ein Fett- und Knochengeschäft. Zu dieser unterstüßung sandten, haben vorigen Sonnabend die sofortige fängniß. Beit war die Ww. Uhlert bei ihm Wirthschafterin gewesen. Sie Absendung von 1000 m. nach Manningham und außerdem die hatte damals durch eine Privattlage den Betrag von 2400 M. Erhebung einer wöchentlichen Extrasteuer von 40 Big. pro MitAuf versuchten Mord lautete die Auflage, mit deren Ver- von einem gewissen Zacharias erftritten und dies Geld in Werth- glied zu Gunsten der Streifenden beschlossen. So geht die interHandlung gestern eine neue Schwurgerichtsperiode des Land- papieren angelegt. Scharf hatte ihr gerathen, die Papiere beffer nationale Solidarität des Proletariats immer mehr vom Stadium gerichts I unter dem Vorsige des Landgerichts Naths Funle ginsbringend anzulegen und auch den Verkauf besorgt. Im All theoretischer Sympathie Resolutionen zu dem praktischer Bethäbegann. Der auf der Anklagebank befindliche 41 jährige Argemeinen führten Beide, wie die Beweisaufnahme feststellt, tigung über. # beiter" Joseph Wilde war beschuldigt, in der Nacht zum gemeinschaftliche Kasse. Ende 1889 starb Ww. Uhlert und hofften würden. " 23. November v. J. den Versuch gemacht zu haben, feine Che- Sie Verwandten, jene 2400 M. zu erben, fanden jedoch nichts 200 nach Amerika ausgewandert, ungefähr 1500 leben von ihren Im Ganzen streifen gegen 5000 Arbeiter. Davon sind etwa fran Wilhelmine Wilde, geb. Rochow, aus dem Wege zu räumen. vor. Nunmehr wurde der alte, gedächtnißschwache Mann wegen Ersparnissen, während über 3000 auf Unterstützung durch das er Thatbestand ist ein höchst einfacher; die Blutthat bildet den Unterschlagung denunzirt. Es fand Haussuchung statt und Streitkomitee angewiefen sind. Was das heißt, brauche ich in Abschluß eines überaus traurigen Chelebens. Wilde hat bereits wurden zwei Schlußscheine gefunden, welche auffälliger Weise über diesem Blatt nicht näher auszuführen. Einige hundert Sammler mehrfache Vorstrafen erlitten, die auf einen höchst gewaltthätigen den Betrag von etwas mehr als 2400 W. lauteten. Scharf behauptet, ziehen allwöchentlich durch Yorkshire, Lancashire, bis hinauf nach Charakter schließen lassen. Darunter befindet sich eine Bestrafung jente 2400 W. durch Verkauf von 2 Geschäften in Bernau und Berlin Glasgow, un Unterstützungen einzufammeln, und bei der außer wegen Körperverletzung und Bedrohung, begangen gegen seine erhalten zu haben, während die Erben behaupteten, das Geld ordentlichen Bereitwilligkeit der nordenglischen Arbeiter fommen Ehefrau( er hatte sie damals derart am Halse gewürgt, daß sie rühre von dem Nachlaß der Wittwe Uhlert her, der über- fie nie mit leeren Taschen zurück. Neuerdings ist auch eine dem Ersticken nahe war). Frau Wilde war Wittwe und schießende Betrag sei durch Zinsen und Kursgewinn entstanden. Gabenlotterie ins Werk gesetzt worden, von der man sich einen hatte aus erster Che drei Kinder, als sie im Jahre 1886 die acht Zeugen werden vernommen, können alle jedoch nur Aeuße- guten Erfolg verspricht furz, es geschieht alles Denkbare, um ziveite Che mit dem Angeklagten einging. Es soll sehr bald rungen des alten Mannes, die sie noch dazit nur von Hörensagen den Arbeitern das Ausharren zu ermöglichen, und es muß gezwischen ihnen zu Zerwürfnissen gekommen sein, der Angeklagte kennen, vorbringen, die im Großen und Ganzen aber auf die schehen, denn was die Unterhandlungen mit den Unternehmern war arbeitsschen und dem Trunke ergeben. Es waren widerliche Gedächtnißschwäche des Angeklagten zurückzuführen sind. Szenen, die in der Verhandlung zur Sprache kamen. Als der Der Staatsanwalt stellt dem Gerichtshof das Urtheil an- telegraphirte, praktisch noch auf demselben Punkte, wo sie vor betreffen, so stehen dieselben, wie das Streitkomitee gestern hierher Angeklagte nach Verbüßung der erwähnten Gefängnißstrafe nach heim, während der Vertheidiger für Freisprechung plaidirt. Der drei Wochen gestanden. Hause zurückkehrte, fiel er wieder unter den unfläthigsten Be Gerichtshof schließt sich der Ansicht der Vertheidigung an und Ichimpfungen über seine Frau her, dieselbe flüchtete und erbat erkennt auf fostenlose Freisprechung. Inzwischen bereiten sich verschiedene Streits im Londoner sich vom Polizeirevier einen Beamten als Schutz. Als sie but Gast End vor. Unter den jüdischen Schuhmachern ist ein par mit demselben eintraf, warf der Angeklagte ihr eine Ungezogenheiten gegen Frauen, welche die Straße paffiren, der Schwihindustrie rüsten sich zu einem großen Feldzug gegen tteller Streit um Lohnerhöhung ausgebrochen und die Schneider Schnapsflasche gegen den Kopf, daß die Scherben umherflogen beschäftigen leider noch immer zu häufig die Strafgerichte. Sobie Schwitmeister. Die zum großen Theil aus Arbeitern judiund die Getroffene eine tlafsende Wunde davontrug. Wegen stand gestern ein gewisser Klupe wegen einer Rohheit solcher scher Abstammung bestehende Internationale Schneider 2c. Dieser neuen Ausschreitung wurde wiederum Anklage gegen Wilde Art vor der 90. Abtheilung des hiesigen Schöffengerichts. Als Union" hat den Unternehmern angekündigt, daß, wenn sie bis zum erhoben und am 21. November gegen ihn dieserhalb auf drei am 26. Januar, Nachmittags 5 Uhr, eine anständige Dame durch 23. Mai feine eigenen Werkstätten eingerichtet haben, ein allge Monate Gefängniß erkannt. Inzwischen hatte die Ghefrau eine die Friedrichstraße, in der Nähe der Kochstraße ging, begegneten meiner Streit erklärt werden wird. Sie wollten nicht länger das eigene Wohnung gemiethet und Wilde war in Schlaftelle ge- ihr zwei junge Leute, welche offenbar Böses gegen sie im Schilde Schwitzsystem ertragen. Ob der Termin zur Durchführung eines zogen. Der Leytere stellte sich fast täglich bei seiner Ehefrau ein führten, da sie bicht an sie herantraten. Blöhlich schrie die Dame Streits gut gewählt ist, müssen die Interessenten am Besten und erhielt von derselben auch zu essen, des Abends pflegte er laut auf der Angeklagte hatte ihr ohne jede Veranlassung einen selbst beurtheilen können, ihrem Vorhaben kann man nur sich zu entfernen und seine Schlafstelle aufzusuchen. Am Abende heftigen Stoß vor dem Leib gegeben und sich dann unter Lachen vollen Beifall zollen, des 22. November, am Tage nach seiner letzten Verurtheilung, und seiner Heldenthat sich rühmend, schleunigst entfernt. Der abgehaltenen Massenmeeting der Arbeiter der betheiligten Berufe Auf einem am vorigen Sonnabend machte Wilde hiervon eine Ausnahme. Er bat seine Ehefrau, Aufschrei der Dame hatte die Aufmerksamkeit eines Herrn versicherten Delegirte aus Manchester, die zu demselben nach ihm für die Nacht Obdach zu gewähren und die Letztere erregt, dieser bot der Dame seine Hilfe an und bewirkte London gekommen waren, daß die Kollegen im Norden das Vorwilligte ein. Es wurde ihm ein Lager auf dem die Festnahme des Grzedenten. Ter Angeklagte konnte irgend gehen der Londoner durchaus gutheißen und denselben, wenn es Fußboden bereitet und gegen neun Uhr begab sich die einen Grund zu dieser Sohheit nicht angeben, er entschuldigte sich ganze Familie zur Ruhe. Am folgenden Morgen führte der vielmehr nur mit der Behauptung, daß er etwas angetrunken Streit kommen sollte, allen nur möglichen Beistand leisten Angeklagte die That aus, welche, wie die Anklage annimmt, seit gewesen sei. Der Staatsanwalt glaubte, daß man einem solchen, Längerer Zeit geplant und vorbereitet war. Seine Ehefrau wurde in Berlin leider nur zu sehr überhandnehmenden Unfug in jedem neuen Gewerkschaften, die Union der Gasarbeiter und TageAm Ostersonntag feierte die größte und bestorganisirte der durch einen heftigen Schlag gegen den Kopf aus dem Schlafe ges Falle mit einer nachdrücklichen Strafe entgegen treten müsse und löhner aller Art, das Fest ihres zweijährigen Bestandes mit einem weckt, wie sich später herausstellte, hatte der Angeklagte sie mit er beantragte deshalb 4 Wochen Gefängniß. Der Gerichtshof großen Umzug und Massenmeeting auf Morlay's Corner" im einem Hammer geschlagen. Sie fuhr mit lautem Ausschrei in die war auch der Ansicht, daß, obwohl die betr. Dame außer dem äußersten Osten des East- End. Die Gas- 2c. Arbeiterunion ist Höhe, vor ihr stand ihr Mann, die Rechte zu einem neuen Schreck nachtheilige Folgen aus diesem Attentat nicht gehabt hat, aufs Engfte mit der Bewegung für den gesetzlichen Achtstundentag Schlage erhebend. Die Bedrohte hatte noch so viel Kraft, auf- folche Rohheit in jedem Falle mit Gefängniß zu ahnden sei; er in England verknüpft, sie und der sozialistische Verein Bloomszuspringen und den Versuch zu machen, die nahe Küchenthür zu nahm jedoch Rücksicht auf die bisherige Unbescholtenheit des An- bury( Mittel- London) waren die ersten Organisationen, die die erreichen. Sie wurde aber von dem Angeklagten zurückgerissen, geklagten und erkannte deshalb nur auf eine Woche Ge- Ausführung der Resolution des Pariser Kongresses in die Hand derfelbe warf das Beil fort, griff in die Tasche und fängniß. zog einen Revolver hervor, mit dem er schnell auf nahmen, und man konnte daher der von ihr veranstalteten Feier einander folgend, Die mehrere Schüsse auf seine Frau abals einer Art Generalprobe der bevorstehenden Maidemonstration polnischen Arbeiter, welche Berlin zu berühren feuerte. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst und schoß haben, wenn sie über Bremen auswandern wollen, fönnen nicht entgegenschen. Nun, es freut mich, berichten zu können, daß diesich in den Mund. Hierauf verließ er den Thatort, begab sich genug vor denjenigen Personen gewarnt werden, welche sich auf selbe glänzend ausgefallen ist, sie war in jeder Beziehung ein Ernach seiner Schlafstelle, wo er den Revolver versteckte, und stellte den hiesigen Bahnhöfen in angeblich hilfsbereiter Weise mit ihnen folg. Die Zeitungen geben die Zahl der Theilnehmer am Mee sich dann selbst der Polizei. Der Schuß war ihm durch den zu thun machen. Der polnische Arbeiter Joseph Switalla, ting auf 30 000 an, und das ist eine, für einen so speziellen AnMund gegangen und hatte eine erhebliche Verwundung herbei welcher am 10. Februar d. J. mehrere Stunden auf dem laß ganz außerordentlich große Zahl. John Burns, geführt, die erst nach längerer Zeit[ geheilt worden ist. Der An- Schlesischen Vahnhofe zu warten hatte, ist durch einen Schwindler natürlich bei diesem Anlaß nicht fehlen durfte, erklärte geklagte will von der ganzen Blutthat nur soviel wissen, wie er um feine ganze Habe gekommen. Switalla's Reisegepäck bestand denn auch in seiner Rede, er habe ein so gewaltiges Meeting nicht erspäter durch die Zeitungen erfahren hat. Er bestreitet, die Ab- nur aus einem leinenen Sac, den er im Wartezimmer unter den wartet, es sei die beste Antwort auf die von Seiten des Ausbeuterthms ficht gehabt zu haben, seine Ehefrau zu tödten, vor allen Dingen Tisch legte, an welchem er Plaz nahm. Ein polnisch sprechender gegen die neuen Unionen gefallenen Angriffe. Außer Burns habe er ohne Ueberlegung gehandelt. Als er zu drei Monaten Mann setzte sich zu ihm und sing in der freundlichsten Weise ein sprachen fast nur Beamte und Mitglieder der Union. Eine RefoGefängniß verurtheilt worden war, sei er des Lebens über- Gespräch an. Switalla schenkte dem angeblichen Landsmanne lution, über die von beiden Festtribünen herab zu gleicher Zeit brüssig gewesen. Er habe sich Er habe sich in einer Waffenhandlung soviel Vertrauen, daß er ihm für wenige Minuten die Hütung abgestimmt wurde, beglückwünscht die Union zu ihrem Bestand bax, feier b in der Roßstraße einen sechsläufigen Revolver gekauft und sich des Gepäcks anvertraute. 13 er zurückkehrte, war der neue Be- und Wirken und erklärt die Zeit für den Erlaß eines Achtstundennach dem Schlesischen Busch begeben, um sich zu erschießen. tamute mit dem Sack verschwunden. Der Bestohlene war dadurch gesetzes für gekommen. Bunächst habe er einen Schuß in die Lust abgefeuert und dann verhindert, seine Reise fortzusehen und ist in eine bittere Nothsei ihm der Gedanke gekommen, es sei beffer, sich vor den Augen Tage gerathen. Der Dieb war ein gewisser Johann Matus chat, seiner Ehefrau zu erschießen. Deshalb habe er sich am Abende welcher einige Wochen später auf der That ertappt wurde, als er nach der Wohnung seiner Frau, im Keller des Hauses Wrangel- in der Koppenstraße einen Einbruchsversuch beging. Die dem straße 140 belegen, begeben und sei die Nacht über dort geblieben. armen Polen gestohlenen Sachen hatte der Dieb bereits für ein Gegen fünf Uhr Morgens sei er aufgewacht und habe die Küche Billiges veräußert. Matuschat stand gestern vor der vierten aufsuchen müssen, um Wasser zu trinken. Hier sei ihm der Straffammer des Landgerichts I und wurde zu einem Jahre Hammer in die Finger gerathen und ihm die Idee gekommen, Gefängniß verurtheilt, die Nähmaschine seiner Frau zu zertrümmern. Seines Wissens habe er das auch ausgeführt, nachdem er zuvor seine Schnapsflasche ge leert. Was dann vorgegangen sei, wisse er nicht mehr er sei vollständig unzurechnungsfähig gewesen. Hierauf beginnt die Beweisaufnahme. Die Zeugenvernehmung erhielt bisweilen einen etwas stürmischen Charatter, weil der Angeklagte feine Ehefrau und deren Kinder Dortmund, 5. April. In einer hier abgehaltenen Berg durchgemacht hatten, als die Bewegung eine proletarische, die der während ihrer Vernehmung häufig in roher Weise unterbrach und arbeiter- Versammlung, bei welcher ungefähr 400(!) Bergleute zu- von Ferdinand Lassalle begründeten Arbeiterpartei geworden war. es bedurfte der wiederholten energischen Ermahnung des Prä- gegen waren, wurde nach einer Rede des Redakteurs Lensing Hier nahm nun der Vortragende das Programm der sozialiſtiſchen sidenten, den Angeklagten in den gehörigen Schranken zu halten. beschlossen, gegen den Pariser Kongreß und gegen die deutschen Arbeiterpartei zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen und entbleiben, daß der Angeklagte geplant und mit voller Ueberlegung hätten(??? Ned.) Stellung zu nehmen. Anwesende Sozialdemo- selben von der Entwickelung überholt und welche von ihnen sich gehandelt. Seine Ehefrau wurde von sämmtlichen drei Schüssen kraten gaben ihrer Entrüstung über diesen Versuch, Uneinigkeit inzwischen gegenüber den eingehenderen Forschungen als unhaltbar in den Kopf getroffen, die hierdurch verursachten Wunden sind in den Reihen der Bergleute zu schüren, lauten Ausdruck. Die herausgestellt hatten. jedoch von feiner Bedeutung gegenüber der Verwundung Polizei mifchte sich ein. Die Versammlung spendete dem Redner reichen Beifall für am Hinterkopfe, welche ihr durch den Schlag mit dem Köln, 5. April. seinen interessanten Vortrag. Von einer Diskussion wurde Abstand Hammer zugefügt wurde. Der Schädel war hierdurch Eine Versammlung der Gewerkschaften genommen, da die Zeit schon vorgerückt war und noch Verzertrümmert worden und wird die Verletzte noch längere Zeit an Kölns beschloß heut, am 1. Mai behuss der Maifeier Versamm- schiedenes zu erledigen war. den Folgen zu leiden haben. lungen abzuhalten. Die eigentliche Feier soll am 3. Mai durch Nachdem die Geschworenen ihren Wahrspruch im Sinne der Straßenumzüge und Ausflüge stattfinden. Es waren 26 Kölner Anklage abgegeben hatten, beantragte der Staatsanwalt eine Gewerkschaften vertreten. Zuchthausstrafe von 10 Jahren. Jetzt kam die rohe ungezügelte Natur des Angeklagten vollends zum Ausbruch. " Was" rief er, zehn Jahre? Denn sollte ntan mir doch lieber gleich den Stopf abreißen!" Sodann erging er sich in den gröbsten Schmähungen gegen seine Ehefrau. Das Urtheil lautete auf 8 Jahre Zuchthaus und die üblichen Nebenstrafen. Unter fortwährendem Schimpfen auf seine Ehefrau wurde der Verurtheilte von den Gerichtsdienern aus dem Saale geführt. Arbeiterbewegung. Dresden, 5. April. In einer heute stattgehabten sozial demokratischen Versammlung wurde beschlossen, wegen der ungünstigen wirthschaftlichen Verhältnisse die Arbeit am 1. Mai nicht einzustellen, sondern die Ausflüge und andere Veranstaltungen auf den 3. Mai zu verlegen. Teschen, 5. April. Eine trotz behördlichen Verbotes von etwa 1000 Berglenten aus Ostrau in Bartelsdorf abgehaltene Versammlung ist aufgelöst worden. Versammlungen. Der Ranflente hielt Freitag Abend Dr. Lutgenau einen Vortrag über In einer Versammlung der Freien Vereinigung der Kaufleute hielt Freitag Abend Dr. Lütgenau einen Vortrag über die Wandlungen in der sozialistischen Lehre. Redner ließ in feinem Vortrage den feudalen, den kleinbürgerlichen und den utopistischen Sozialismus unberücksichtigt, welcher, wie er sich äußerte, furz und klar zusammengefaßt in dem fommunistischen Manifest dargestellt ist. Vielmehr besprach er nur diejenigen Wandlungen, welche die sozialistischen Ansichten feit der Zeit Der nächste Punkt wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Es sollte hier Bericht einer Deputation über eine Besprechung mit dem preußischen Handelsminister gegeben werden. Da dem nächst eine öffentliche Versammlung betreffs dieser Angelegenheit stattfindet, wurde die Berichterstattung bis zu dieser aufgeschoben. Weiter wurde nach einer sehr langen, theilweise etwas erregten Debatte beschlossen, einen Antrag der Hausdiener, mit ihnen zusammen eine große Versammlung aller kaufmännischen Ange stellten am 1. Mai abzuhalten, abzulehnen und es Jedem selbst Betreffs einer Feier am 3. Mai wurden dem Vorstand die zu überlassen, wohin er sich an diesem Tage wenden wolle. nöthigen Schritte überlaffen. Von dem am 1. Mai verdienten Lohn soll jedes Mitglied angehalten sein, einen Theil, nicht doch die Hälfte der Generalkommiffion in Hamburg überwiesen unter einer Mark, an die Vereinslasse abzuliefern, wovon je werden foll. abends 8% 11hr, außerordentliche General- Verfammlung. Mügliedsbuch Wegen Beschimpfang der chriftlichen Kirche hatte sich der Töpfer Otto Gustav Franz Müller gestern vor der 1. Straf- best anberaumte Arbeiter- Bersammlung wurde polizeilich Prag, 5. April. Die für heute zur Besprechung der Feier fammer des Landgerichts II. zu verantworten. Am 15. Januar verboten. In der Ferdinandstraße sammelten sich zahlreiche Ard. 3. fand im Restaurant Bismarckshöhe in Charlottenburg eine beiter wurden jedoch von der Wache zerstreut. Es fanden 5 VerDie angekündigte Ausgabe von Enquetebogen mußte bis zur Bersammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins für Charbeiter lottenburg statt. Anter Anderem wurde auch der projektirte Neu- haftungen statt. nächsten Versammlung aufgeschoben werden. bau einer dritten evangelischen Kirche in die Debatte gezogen. Zentral- vanken- und Sterbekasse des deutschen Senefelder Hierbei soll sich Müller beschimpfend über den christlichen Bäckerversammlung, Wien, 4. April Abends. Heute hat eine höchst stürmische Bundes( 6. 8.) Verwaltungsstelle Berlin. Heute Abends 8 Uhr im an der 600 Bäckermeister theilnahmen, teftaurant Nöllich, Neue Friedrichstr. 44, Mitglieder- und VerwaltungsGlauben geäußert haben. Der Thatbestand wird durch die eid- stattgefunden. Der Obmann der Bäckergehilfen, welcher die Forde Versammlung. lichen Aussagen des Polizeilieutenants, der die Versammlung rung der letzteren begründen wollte, wurde von der Tribüne ge- Schönebergs und umgegend am Dienstag, den 7. April, Abends s hr, in der Schöneberg. Versammlung des Verbandes deutscher Zimmerleute überwacht hatte, festgestellt. Nichts Wesentliches zur Entkräftung aussagen. Zwei Entlastungszeugen können worfen. Der Kommissar des Magistrats forderte die Meister auf, Schloßbrauerei. Tagesordnung: 1. Vortrag über die Beschlüsse der General Der geklagte bestreitet, die inkriminirte Aeußerung An- mit den Gehilfen einen Ausgleich zu treffen, um die Bevölkerung Zimmerleute Schönebergs werden zu dieser Versammlung eingeladen. Gäfte versammlung in Haue a. S. 2. Berschiedenes und Fragefaften. Sämmtliche haben. Der Staatsanwalt hält die Klage aufrecht und beantragt der Meister erklärten, die Bewilligung der Forderung der Gegethan zuvor der Kalamität eines Bäckerstreits zu bewahren. Protestrufe haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gauverein Berliner Bildhauer. Heute Dienstag, den 7. April, Bunkt wegen der schweren Beschimpfung der christlichen Kirche hilsen würde sie ruiniren. Es wurde beschlossen, sich auf feine 1 Monat Gefängniß, legitimirt. Näheres siehe Infernt. Mit vollem Recht weist der Vertheidiger, Herr Rechtsanwalt eines Ausstandes ist vorauszusehen. Unterhandlungen mit den Gehilfen einzulassen. Der Ausbruch Wolfgang Heine, darauf hin, daß zum Thatbestand, wie ja§ 166 erfordere, die Erregung eines Aergernisses gehöre, der Ange flagte aber unter seinen Genossen absolut lein ergerniß erregt streiten, um eine Lohuerhöhung durchzusetzen. dar Paris. Mehrere hundert Arbeiter hiesiger Lederfärbereien habe, dieselben seien vielmehr wohl alle derselben Weinung, wie Dunn der Angeklagte gewesen. Der einzige Anwesende, der hätte Herger- London, 4, April.( Originalbericht des Vorwärts".) Der meinde- Angelegenheiten. Gäste find willkommen. niß daran nehmen können, sei der Polizeilieutenant gewesen, der Streit in Manningham, über den ich in meinem letzten Briefe gotate on Dito inte, Forſterſte 45. Gaste wiltommen.„ Broletarter" jedoch nicht als„ Publikum", vielmehr nur in seiner Eigenschaft schrieb, dauert noch unverändert fort. Die Nachricht, welche vor( Bankow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28. als Beamter dagewesen sei. Der Gerichtshof hält, troydem§ 166 einigen Tagen durch die bürgerliche Bresse lief und auch leider subr, im Restaurant Scholz, aftenten Allée 35. bies ausdrücklich vorschreibt, den Nachweis der Erregung eines ihren Weg in den Vorwärts" gefunden hat, daß der Streit affalte", bei Drügemüller, Wienerfir. 31. Fester Wille", bet Schulz, Gartenstraße 70. Mergerniffes nicht für erforderlich, und erkennt dem Antrage der feinem Ende entgegengehe", war eine von Capitalistischer Seite sunt, bet Brandstahl, Oppelnerir. 20. Gäßte basen Zutritt.-„ Spinoza", Staatsanwaltschaft gemäß auf 1 Monat Gefängniß. in Umlauf gesezte Ente, um die auswärtigen Berufsgenossen der Abends 8 Uhr, bet Brandstahl, Oppelnerstraße 29. Streifenden irre zu führen. Hoffentlich hat sie ihren Zweck ver- 9 ur, Nebungsstunde, Gin 78 Jahre alter Greis, bisher vollkommen unbefehlt und thun die deutschen Sammet- Blüschweber das thrige, um debatte sich vor derselben Kammer wegen Unterschlagung ihren englischen Kameraden ihre Solidarität zu bezeuge, Die fangverein, ord beutsche Schleite, teftaurant scatter Franz eines Nachlasses von 2400 M. zu verantworten. Wilhelm Tüll- und Spigenarbeiter von Calais, denen ihre englischen Greneb. Arbeiter- Gefangverem l'ompta", bei Schneider, Adalbertstr. 8. Vevein Fukunft", Stranten- und Sterbefaffe( Nordhezivt). Die Dele girten- Neuwahl findet am Donnerstag, den 9. April, bends 8 uur, im Restaurant Bautstadt, Invalidenstr. 16, ftatt. Erscheinen sämmtlicher Mitafteder dringend nothwendig. Freie Gemeinde Risborf. Mittwoch, den 8. April, Abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung in Summer's Saal, Berlinerstr. 186. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Wilhelm Schweißer. 2. Statutenberatung. 3. GeLese- und Diskutirklubo. Dienstag. Serwegb", Abends sy Uhr, im " Safenelever", Abends Gäste willkommen. - Agitationsverein Spinoza, Abends Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Gefangverein Aufnahme von Mitgliedern. bei Heise. GeSteinetche( Böttcher), Lichtenbergerstraße Grenadierplab 7. Gefangverein Allegro", Staligerstraße 142 bei bet cert at ert COE be gt ein ers b I ter ter שום er er ed T oft et, ch er ür er re ng ne as fei ent ge. ers " " " " J. A.: * W. W. 160. Die Aufnahme eines Kindes in eine Ge meindeschule kann nicht von der Beibringung eines kirchlichen Taufscheines abhängig gemacht werden; die standesamtliche Ge burtsurkunde genügt. E. P. Das Recht der Arbeitgeber, durch schwarze Listen einer Vereinbarung gemäß einzelne Arbeiter brotlos zu machen, tann gesetzlich leider nicht bezweifelt werden. M. Sp., Steglitzerstr. Das Durchstreichen der Quittungs marten mit einem horizontalen Tintenstrich ist statthaft, nicht aber das Durchkreuzen. Verlangen Sie, daß der Arbeitgeber Ihnen andere Marken einklebt, widrigenfalls Sie ihn bei der Polize anzeigen können. O. H., Wienerstraße. Wenn Sie Ihre bisher untapezire Stube auf eigene Kosten tapeziren ließen, so sind sie beim Auszug nicht berechtigt, die Tapete wieder abzureißen, wenn sie nicht etwa genau den früheren Zustand wieder herstellen. P. P. 48. Es genügt, wenn Sie sich durch Zeugen oder Schriftstücke den Beweis sichern, daß Sie die Alimente bis zum vierten Lebensjahre gezahlt, daß Ihnen aber dann die Heraus gabe des Kindes verweigert worden ist. C. K., Breslauerstraße. Wer in diesem Jahre Armen unterſtüßung erhält, ist bis zum Schlusse des nächsten Jahres nicht wahlberechtigt. Gesangverein Kreuzberg", Lichterfelderstraße Nr. 7-8 bei Winter. Gefangverein" Fidelitas", Ackerstraße 13 bei Kummer. Der Vorstand des Fachvereins wies den Kollegen energisch zurück, Liedertafel", Wilhelmshavnerstr. 23 bei Brosch. Moabiter Gesangverein mat zufälliger Weise befand sich der Kollege, welcher sich erlaubte, den glöckchen", Hochstr. 32a bei Wilke. Abends 9 Uhr Flottwellstr. 5 bei Bartels.. Männergesangverein„ armonta", Spaß ins Leben zu rufen, in der Versammlung, und so wurde Birfo, Straußbergerstr. 3.Gefangverein, Bruderherz" bei der faule Wiz mit einem Male unter den Kollegen richtig bei Miefe, Abends 9 Uhr. Männergesangverein ,, Schildhorn", Usedomstr. 33, hagen, Restaurant Blant, Friedrichstraße, Abends 9 Uhr. Gesangverein Waldfa pelle" in Friedrichs gestellt. Wir glauben nun, daß Kollege Rohland beruhigt sein Unverzagt", Röpnickerstr. 127 a bei Küster. Gefangverein wird, da er bis heute noch immer das ungeschmälerte Vertrauen Humor", bei Birt, Straußbergerstraße 3. Ihn'scher Gesangverein der Berliner Former besitzt. Was das Weitere betrifft, so glauben Urbanftr. 188, Ecke Blücherstraße bei Bollandt. Gesangverein Cyboly" wir wohl, daß es den meisten noch erinnerlich sein wird, daß Gesangverein Freundfchaft" bei Dswald Berliner, Brunnenstr. 114. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Arbeiter- Gesangverein Bor schaftlich zu finden war. unfer Freund Rohland in jeder Weise politisch wie gewertwärts" in Friedrichsfelde 8-10 Uhr Uebungsstunde Anacreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Reßner, Annenstr. 16. Gesangverein Mit sozialdemokratischem Gruß Männer Gefangverein, unverzagt",( Moabit), Abends 8 Uhr, bei Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28.- Gesangverein Ludwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, im Restaurant Poppe, Lindenstraße 106. Emil Jost, Vorsitzender des Fachvereins. Quartett- Berein tagt Neue Hochstraße 49, bet Gundlach. Wedding' Bulcania", in Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Damen Theater- und Vergnügungsverein Alwin Rörsten, Vorsitzender der damaligen Streif und Herren, willkommen. tommission. Theaterklub Helmerding", Abends 9 Uhr, in Hanf's Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ecke der Großbeerenstraße. Louis Stopsad, Vertrauensmann der Berliner Former. Privat- Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße 162. Gäste willkommen. Vergnügungs- und Theaterverein Romeo", In Nr. 71 Ihres Blattes veröffentlichen Sie im Sprechsaal Morrins, 911br, bet Säger, Grüner Weg 29. Gäſte willkommen.- Vergnügungs- eine Stotis, betreffend den Vorstand der Drts- Krankenkasse, der Berein Nord Itch t", Abends 8-11 Uhr, bet H. Sperling, Görlizerstr. 87. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste willtommen. ganzen Inhalt nach, wenn auf Wahrheit beruhend, schwere VorBergnügungs- Verein Fidele Tischler und Pianoforte- Arbeiter. Diese Notiz enthält ihrem Gefelliger Berein ,, Brüderfchaft", Abends 9% Uhr, Wilsnackerstr. 63. würse gegen den Vorstand genannter Kasse, und erklären wir Berein ehmaliger 87er, Abends 9 Uhr, im Königstadt- Kasino, Solzmarkt hierzu folgendes. ftraße 72. Rauchklub Rosenblätter", Abends 8% Uhr, bei Leopoldt, York- und Mannsteinstraßen- Ecke. Gäste willkommen. humoristische Pfeifenbrüder", Abends 8 Uhr, bet Guder, Kloſter führer Genossen Stiegelmaier nicht eingesandt. Das„ Warum" verlegung bestraft ist, würde die Versagung der Schanktonzession S., Friedrichsbergerstraße. Daß Jemand wegen Körper straße 63. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Borsig", Borsigstr. 27 bet Jentsch. Abends 9 Uhr bei George, Großgörschenstraße 16. Geselliger Verein„ Glimbim", verantwortet Genosse Stiegelmaier. Hier entzieht es sich des nicht rechtfertigen. willkommen. Serren als Gäste allgemeinen Interesses. Der Antrag des Herrn Bogasch ist von S. G. Sie brauchen die Provision nicht zu zahlen, da si Vergnügungsverein im Bittoria- Ballsalon, Perlebergerstraße 13. Reichstrone" Abends uhr, Seiten des Vorstandes nicht, wie behauptet, unterdrückt, sondern die Bedingung, unter welcher der Geschäftsverkauf ſtillschweigend Bergnügungsverein Glüc auf Abends 8 Uhr im Restaurant Blant, Schönleinstraße 1. Gäste win- Gegenstand eingehender Berathung und Vorarbeiten gewesen, und abgeschlossen ist, daß nämlich der Käufer die Konzession erhält tommen. Schönhauser Allee 46. Bergnügungsverein Schönhauser Sinde" Abends 8% Uhr, wird, soweit überhaupt realisir bar, in Kürze zur Kenntniß nicht erfüllt hat. Gäste willkommen. der Mitglieder gebracht werden. Der Hinweis auf den Wegfall Bergstraße. 1. Ein Sohn, der gegen den Willen de des Bestätigungsrechts seitens der Behörde ist ein Nonsens und Baters heirathet, kann deshalb zwar nicht enterbt, aber doch au längst bekannt( legte Generalversammlung im November 1890). die Hälfte des gesetzlichen Pflichttheils gesetzt werden. 2. Ihr Den Innungszopf, überlassen wir Herrn Bogasch, er tann Mittheilungen ergeben nicht, daß dem Vater ein Recht zur Zurüd darüber denken, wie er will. Der Vorstand besteht seitens der behaltung des Sparkassenbuches zusteht. Arbeitnehmer aus nur organisirten Arbeitern, darunter vier, K. 3., Koppenstr. Wenn für ein Steuerjahr Jeman welche Vorstandsmitglieder in Fachorganisationen sind. In überhaupt nicht zur Steuer eingeschätzt ist, so fann nach Ablau dem angeführten Fall betreffs der Zurückzahlung des Kranken- dieses Jahres, b. h. nach dem folgenden 1. April, rückständig transport- Geldes fonnte Herr Furchtbar laut seiner Vorschrift Steuer nicht mehr von ihm gefordert werden. Im Laufe de nicht anders handeln, da das Mitglied die Nothwendigkeit des felben Steuerjahres ist dagegen die Nachforderung noch zulässig Transportes nicht vom Arzt bestätigt hatte; auch bis hente eine derartige Bestätigung, die der Arzt, wenn erforderlich, geben muß, nicht beigebracht ist und ist dieses Verfahren in allen Rassen, auch freien Hilfskaffen, üblich. " Sprechlaal. Rauchklub Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Naum dafür abzugeben ist, dem Bublifum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereſſes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiziert zu werden. In der Sonnabend- Nummer des Vorwärts" Berliner Volksblatt befindet sich im Sprechsaal eine Bertheidigung unseres Genossen und Kollegen Oskar Rohland aus Amerika. Unter zeichnete fühlen sich veranlaßt, folgende Erklärung abzugeben: Die Gerüchte, die damals hier im Umlauf waren, bezogen sich nur auf einen faulen Witz, und zwar folgendermaßen: Als man einen unserer Kollegen im Vermittelungs- Komtoir der Eisenund Metall- Industriellen gesprächsweise nach dem Namen Rohland Der Vorstand der Orts- Krankenkasse ter Tischler und Pianoforte fragte, antwortete der betreffende Kollege, Rohland sei nach Amerika und die Berliner Former hätten ihm 2000 m. mitgegeben. Unser Kollege hatte nur die Absicht, den Betreffenden Ernst Sparfeld, Sorauerstr. 27. Otto Klinger, Rönigsbergerstr. 7. einen ordentlichen Bären darüber aufzubinden, wie glänzend die Berliner Former noch dastehen, daß sie einem ihrer Führer noch 2000 m. mit auf den Weg geben können. Das ist der Ursprung der entstandenen Gerüchte. In jener Versammlung nun, von der Kollege Rohland spricht, erlaubte sich ein Kollege der Spaß, einmal anzufragen, ob das wahr sei. Arbeiter. Im Auftrage: Briefkaffen der Redaktion. M. F. Um auf einige Zeit nach England zu gehen, braucht man keinen Paß zu besigen. Briefkaffen der Expedition. feier des langen Herrmann", Köpenickerstr. 149, ges. durch Für die Ausgesperrten gingen ferner ein: Geburtstag 3,30 M. Am Biertisch Schwedterstr. 44 durch W. A. 1,10 Bei der Matinee des Gesangvereins St. Urban für einen Bortra durch W. Dochow 1 M. Ges. bei Reinsch, Emdenerstr., durd R. Sumpf 2,50 M. Lese- und Diskutirklub Süd- Ost 5 Vater und Sohn 2 M. Auf der Kegelbahn bei Bolle gesammel 2,10 M. Hochzeitsfeier am Sonntag durch B. 1,80 M. Bo der Hochzeit Biesenthalerstr. 8 1,50 M. Auf dem Arbeitsnachweis der Tischler ging ein: der Werkstatt von Debowsti, Georgentirchstraße 64, 2 M. fo 11 T fc d C g b b f t Proben nach Außerhalb portofret.[ Achtung! Festblatt zur Maifeier betreffend! Achtung! Die Bestell- Liste wird am 10. d. Mts. unbedingt geschlossen, weshalb wir noch beabsichtigte Be stellungen uns postwendend zu überschreiben bitten. Die Versendung des Festblattes an die auswärtigen Besteller erfolgt vom 20. d. Mts. ab, die Ausgabe an hiesige Besteller am 27. d. Mts., worauf wir in Hinsicht auf die vielfach an uns gelangten Anfragen noch besonders aufmerksam machen. Berlin SW., den 5. April 1891. Beuthstr. 3. Eisen- und Stahlwaaren. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Allen Vereinen empfehle meine Buchhandlung u. Buchbinderei Werkzeuge für Schlosser, Töpfer u. Holzarbeiter. fowie alle dreib- und Lederwaaren 880 L 180 L Haus- u. Küchen- Geräthe. E. Vogtherr, Berlin Erstes Geschäft: C. Landsberger- Strasse No. 64. Zweites Geschäft: NW. Stephan- Strasse No. 27 a. ( Fernsprech Verbindungen.) Freie Zusendung,- nach außerhalb halbe Fracht oder Porto- Vergütung. Wer Nähmaschine kaufen will, verlange anderweitig kauft eine bevor man eine illustrirte Preisliste C. 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