Ar. 836. Hbonnemcnts-Bedingungen: Nbonnements- Preis vränumeranda; Lierteljährl. SZO M, monatl. 1,10 Wik, wöchentlich 28 ißjg. frei ins Haus. Einzelne Slumincr 5 Pfg. Sonntags» nummcr mit illustrierter Sonntags. Beilage.Die Neue Welt" 10 Pia Post. Kbonnemem: 1,10 Marl pro Monat. Eingetragen in die Post- Zeitungs- Preisliste. Unter Ureuzband für Deutschland und Oesterreich. Ungarn ZÄO Marl, für das übrige Ausland s Marl pro Monat, Posläbonnemcnts nehmen an: Belgien, Dänemark, Holland, Italien, Lureniburg, Portugal, Rumänien. Schweden und die Schweiz. 30. Jahrg. klicheidl IZailch. Vevlinev VolKsblettk. vle Insertion!-Ledilhi' kekägt für die fechsgesxaltcne Kolonet- geile oder deren Raum 60 Psg., für politische und gewerlschaftliche VeremZ. und Bcrsnmmlungs- Anzeigen 30 Psg. „Kleine Mnreigen", daS feUgedruckte Wort 20 Psg.(zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Psg. Stellengesuche und Schlafstellenan. »eigen das erste Wort 10 Psg,, jedes weitere Wort b Psg. Worte über 16 Buch. slaben zählen für zwei Worte. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Exvedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet, Telegramm- Adresse: „ZtöaliUmolinti sstriia" Zentralorgan der fozialdemoferatifcben Partei Deutfchlande. Redaktion: 8Al. 68, Lindenstrasgc 69. Fernsprecher: Amt Morwplatz, N�. ig�Z. Lin österreichischer Woister. Sine Panamaaffäre im Großen. Srn§ Wien wird uns geschrieben: ßinc otinfbüinbc ist in Lestcrreich geplatzt und von einem Skandal ist de? Vorhang gelüftet worden, der seinesgleichen nur in dem benachbarten Ungarn finden dürfte. Wenn Un- garn eiwsii Ministerpräsidenten hatte, der bei Verträgen des Stay-ces liber vier Millionen zur Seite brachte, die er dem -�«hlfonds der Regierung zuschanzte und der für anderthalb Millionen Kronen Bcstcchungsgelder bereit war, eine Spiel- ,-a*■äu- �uzessioniereii, so wird der österreichischen Oeffent- lichkeit jetzt ein Minister vorgestellt, bei dem es eine unver- diente Milde wäile, wenn man seine Qualitäten dahin kenn- zeichnen wollte, daß er ilnunterbrochen das Zuchthaus mit dem Acrinel streift. Aber die Schande liegt liicht etwa bloß darin. -daß so ein ausgewachsener Lump Mitglied der Regierung und„Seiner Majestät Geheimer Rat" werden konnte, sondern sie wächst ins Riesengroße, weil es keinem Zweifel unterliegt, paß die Gesamtregierung von dem Schandtreiben gewußt, rnsbcsondere, daß sich der Ministerpräsident daran werktätig beteiligt hcft, und daß es nur einem Zufall zu danken ist, daß die schmutzigen Geschichten ans Tageslicht kamen. Im Ueber- cifer, einen politischen Gegner zu vernichten, hat der Aden- teurer selbst geschwätzt: sonst könnte er weiter in Amt und Gnaden stehen. Es gehört nämlich zu den historischen Eigen- tnnillchke.Warte, meine Jungel Raus mit der Plempe! HieristdieOuittung!" Kein Zweifel also, daß die Verteidiger der Säbeldiktatur alles aufbieten werden, um wenigstens die Hauptschuldigen, die Reuter und Deimling, herauszuhauen. Bevor aber das endgültige Urteil gegen die Reuter und Deimling ergangen(und von einer Anklage gegen Herrn v. Deimling hat man noch kein Sterbenswörtchen gehört I) ist jeder verfrühte Triumph geradezu ein politisches Kapitalverbrechen. Bundestag der technikb-induitriellen Beamten. Ein Mißtrauensvotum gegen den Vorstand.— Der Vorstand legt sei» Amt nieder. Der elfte ordentliche Bundestag des Bundes der tech- nisch-industriellen Beamten trat am Sonnabendnach- mittag im Nordwesthotel zusammen. Außer dem Vorstand und den Beamten sind 33 Delegierte aus allen Teilen des Reiches als Vertretung der Mitgliedschaft erschienen. Aus einem Situations- bcricht des Vorsitzenden. Ingenieurs Braun, geht hervor, daß der Ansturm auf die U n t e r st ü tz u n g s k a s s e n des Bun- des. namentlich auf die Arbeitslosenunterstützung un- vermindert andauert; dagegen schreitet die Mitgliederzahl fort, da die Zahl der Austritte stark zurückgegangen ist. Bei der Feststellung der Tagesordnung erhebt sich eine ziemlich lebhafte Debatte, welche zeigt, daß ein Teil der Delegierten mit der Ge- schäftSführung des Vorstandes nicht einverstanden ist. Es handelt sich im wesentlichen uiu die Durchführung der Beschlüsse, die der im Oktober stattgehabte zehnte Bundestag in der Angelegenheit des ehemaligen Geschäftsführers Lüdcmann gefaßt hat. Die De- batten zeigen, daß die durch das Ausscheiden Lüdeinanns hervor- gerufenen Streitigkeiten durch die Beschlüsse des vorigen Bundes- tages keineswegs geschlichtet sind, vielmehr hält die Krise au. Es wird beschlossen, die Tätigkeit des Vorstandes seit dem 10. Bundestage und die V o r st a n d s w a h l e n als nächsten Punkt auf die Tagcordnung zu setzen. Von den Hilfssekretären und wissenschaftlichen Hilfsarbeitern des Bundes liegt eine Erklärung vor, die sich gegen das Mißtrauensvotum wendet, das der letzte Bundestag diesen Beamten erteilt hat wegen der Art, wie sie den Abgang LüdemannS betrieben haben. Die Hilfssckretäre und wissenschaftlichen Hilfsarbeiter erklären, daß sie ihre Bewegung nach wie vor als gewerkschaftliche Aktion zur Be- scitigung unhaltbarer Zustände betrachten. Sie richten an den jetzigen Bundestag das Ersuchen, von ähnlichen Kundgebungen ab- zusehen oder aber es nicht bei ihnen bewenden zu lassen. Der bisherige BundeSvorsitzende Stiel hat sein A m t niedergelegt, weil der vorige Bundestag ein Miß. trauensvotum gegen den Vorstand nur mit einer Stimme Mehrheit abgelehnt hat. Einem Hilfssekretär ist der nach- gesuchte sofortige Abschied bewilligt worden. Den Bericht des Vorstandes erstattet Krug- Berlin. Aus ihm geht hervor, daß die auf feiten Lüdemanns stehenden leitenden Beamten, denen der vorige Bundestag ein Vertrauensvotum aus. gestellt hat, ein Zusammenarbeiten mit dem Vorstand ablehnen. Gegen die Hilssjckretäre ist der Vorstand nicht weiter eingeschritten, da er mit dem Tadelsvotum des vorigen Bundestages die Sache für erledigt hält. Wegen der Schnelligkeit, mit der dieser Bundes- tag einberufen worden ist, war ein friedlicher Ausgleich der�Diffe- renzen nicht mehr möglich. Im Interesse der Bewegung möge der Bundestag einen solchen herbeiführen.(Vereinzelter Beifall.) Die Debatte gestaltet sich äußerst stürmisch. Es zeigt sich, daß in der Beamtenschaft des Bundes wegen der Stellungnahme in der Sache Lüdemarm ein tiefer Zwiespalt besteht. Rosenstiel- Berlin erklärt, daß die Dinge soweit gediehen seien« daß der eine oder andere Teil gehen müsse. Andere Redner bestreiten dies und suchen zu vermitteln. Schließlich wird in vorgerückter Stunde mit 18 gegen 17 Stimmen, bei einer Stimmenthaltung, ein M i ß- trauensvotum gegen den Bor st and angenommen, das zum Ausdruck bringt: der Vorstand habe schuld an der geringen positiven Ausbeute der BundeSarbeit. Weder im Fall Lüdemann noch in den nachfolgenden Differenzen hat er es vermocht, eine gerechte Lösung herbeizuführen. Der Vorstand habe damit gezeigt, daß er zur Erledigung der Personalangclegenheiten im Bunde unfähig ist, und habe damit bewiesen, daß er der gedeihlichen Eni. Wickelung des Bundes im Wege steht. Der Bundestag beschließt daher, dem Borstand ein Mißtrauensvotum auszusprechen. Hierauf legte der bisherige Borstand feine Acmter nieder. Die Versammlung vertagte sich darauf einige Zcit, um Vor- schlüge für eine Neuwahl entgegenzunehmen� pol'riscbe GleberlicKt. Abänderung der Wchrordnung. Da? Kriegsministerium beabsichtigt, wie amtlich verlautet, einige Aenderungcn an der Wchrordnung vorzunehmen. So soll u. a. die Anmeldung der Militärpflichtigen zur Rekruticrungsstamm- rolle in der Zeit vom 2. bis 1ö. Januar erfolgen; die Zahl der an einem Tage zu musternden Militärpflichtigen darf 130 nur aus- nahmsweise übersteigen. Zurückstellungen Militärpflichtiger auf Grund besonderer, im Gesetz nicht ausdrücklich vorgesehener Ber- Hältnisse, können ausnahmsweise von der Ersatzbehörde dritter Instanz verfügt werden. Die vorläufige Entscheidung über auszuschließende Militärpflichtige kann auf Grund der von dem Zivilvorsitzenden der Ersatzkommission beigebrachten Unterlagen ohne ärztliche Unter- suchung von den ständigen Mitgliedern der Ersatzkommission schriftlich getroffen werden.— Die Befugnis zur vorzeitigen Entlassung von Mannschaften aus dem aktiven Dienst aus Lilligkeitsgründen geht auf die Ecsatzbehördcn dritter Instanz über. Regierung und Arbeitslosenversicherung. Die»Nordd. Allg. Ztg." kommt in ihrem Wochenrückbltj noch einmal auf die Frage der Arbeitslosenversicheruiig zurück und betont, daß die Regierung auf ihrem ablehnenden Standpunkt beharren müsse. Zunächst werden die Schwierigkeiten vorgeschützt, die kaum zu überwinden seien und dann wird die Notwendigkeit einer Arbeits- lofenverficherung überhaupt bestritten. Zum Beweise für die Ueber- flüisigkeit dieser Versicherung bezieht sich das Organ des Reichskanzlers auf da§ Ergebnis einer Umfrage, die die Zeitschrift„Der Arbeit- geber" bei den Unternehmerorganisationen veranstaltet hat.— Die Meinung der Arbeiterorganisationen kommt für die Regierung gar nicht weiter in Betracht, maßgebend ist der Wille der Unternehmer. Ein Beweis dafür, daß das Wort des früheren Staatssekretärs Bötticher:.Meine Herren I Wir arbeiten ja nur für Sie", auch den Männern zur Richtschnur dient, in deren Hände gegenwärtig die Interessen des Reiches gelegt sind. Rußland wehrt sich. G-gen unser Einfuhrscheinshstem, das zu einer Verschleuderung deutschen Getreides nach dem Auslande führt, sucht sich das bc- drohte Ausland nun selbst zu wehren. Die Vereinigten Staaten haben im vergangenen Jahre mehrere Maßnahmen ergriffen, die als zollpolitsche Gegenmaßregel zu verstehen waren. Rußland, das als Getreideproduktionsland unter der deutschen Schleuderkonkur- renz am meisten zu leiden hat, erörtert ebenfalls seit geraumer Zeit Abwchrmaßnahmen. Rußland hat dem russisch-deutschen Handelsverträge vor Jahren überhaupt nur deshalb zugestimmt, weil es durch seine Lage infolge des japanischen Krieges dazu g e- zw un gen war. Bei der Erneuerung des 1317 ablaufenden Handelsvertrages will es sich besser seiner Haut wehren und schon jetzt trifft es seine Vorbereitungen. Der offiziös« Draht meldet: Petersburg, 20. Dezember. Der russische Handelsminister hat dem Ministerrat folgende Gesetzentwürfe vorgelegt: Erstens einen Entwurf betreffend die Auferlegung eines Zolles auf auSlän- disches Getreide, das nach Finnland eingeführt wird, und zirar in Höhe von 4,30 M. für 100 Kilo Brutto auf Roggen, Gerste, Hafer, Weizen und Buchweizen in Körnern, sowie Erbsen und Spelz; von 6,50 M. auf dieselben Getreidearten in Mehl- form. Der Zeitpunkt für das Jnkrifttreten dieses Gesetzendwurfes ist noch nicht festgesetzt. Zweitens einen Entwurf betreffend die Besteuerung von Getreide in Körnern, außer ReiS. Erbsen und Bohnen, die nach Rußland eingeführt werden, und zwar in Höhe von 30 Kopeken für das Pud Brutto. Die unverzügliche Einführung dieser Maßnahmen ist wünschenswert, denn das System der verschleierten Ausfuhrprämien, wie es in Deutschland üblich ist, hindert die EntWickelung der russischen Landwirtschaft. Die Lage wird sich verschlimmern, sobald Rußland seine Anbaufläche vergrößern und in der Feldkultur vollendetere Methoden anwenden wird. Die russische Beurteilung der deutschen Einfuhrscheine trifft durchaus zu. Der Widersinn, daß Rußland als größter europäischer Roggen- und Weizenproduzent aus Deutschland Roggen und Weizen einführt, wird nur durch die Ausfuhrprämien möglich. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres stieg die Roggen- ausfuhr nach Rußland gegen die gleiche Zeit deS Vorjahres von 868 360 Doppelzentner auf 1 733 770 Doppelzentner, die Weizen- ausfuhr von 88 420 auf 142 680 Doppelzentner. Die Roggen- ausfuhr ist demnach auf das Doppelte gewachsen! Die dies- jährige günstige Getreideernte Deutschlands kommt also in erster Linie dem Auslände zugute. Wenn wir auch grundsätzliche Gegner des Schutzzolles, besonders solchen auf Nahrungsmittel, sind, so ist uns doch das Vorgehen Rußlands gegen die junkerliche Liebes. gabenpolitik Deutschlands verständlich. Im Interesse beider Länder läge es, wenn Deutschland durch Aufhebung des agrarischen Zoll- schutzes die russischen Gegenmaßnahmen überflüssig machen würde. Die Sozialdemokratie wird jedenfalls bei den bevorstehenden Zoll- beratungen ihren Einfluß von neuem in-dieser Richtung aufbieten. Milderungsgrund oder gar Freisprechungsgrund? Der Herr Kriegsminister hat im Reichstag bei den Debatten über die Zaherner Ereignisse u. a. gesagt, das Vorgehen des Militärs müsse von dem Gesichtspunkt aus beurteilt werden, daß Unterlassen und Versäumnisse schwerer belasten als ein Fehlgreifen in der Wahl der Mittel. Dieses Prinzip ist aber nur in der Felddienstordnung aufgestellt, also in einer Vorschrift, die nur Kriegsverhältnisse im Auge hat. Jeder Versuch, es auf Friedensverhältnisse zu übertragen, muß energisch bekämpft werden, weil mit ihm Uebergriffe des Militärs, vor allem der Mißbrauch der Waffe, geradezu groß- gezogen würden. Weiß das Militär, daß es im Falle eines Kon- fliktes mit Zivilpersonen auf eine mildere Beurteilung hoffen darf, wenn eS„etwas tut", d. h.„schneidig" vorgeht, dann ist eS nicht wunderlich, wenn eS bei jeder Kleinigkeit zuhaut, arretiert und drauflos sticht. Die Kriegsgerichtsverhandlung gegen den Leutnant v. Forstner liefert dafür aufs neue einen Beweis. Der vom Herrn Kriegsminister zitierte Satz ist schon seit Jahren bei der Verteidigung der Säbelheldcntaten im Frieden sehr beliebt. Es ist daher Zeit, daß er wieder dahin verwiesen wird, wohin er gehört, nämlich einzig und allein indieFelddienstordnung! OrdenSgesetzc in Hessen. Zu der Milderung der OrdenSgcsctzgebung in Hessen wird uns geschrieben: Im Großherzogtum Hessen besteht noch aus der Kulturkampf- zcit ein Gesetz, das die Zulassung der katholischen Orden und Kon- gregationen beschränkt. In der Praxis wird aber daS Gesetz nur sehr lax gehandhabt, und die Regierung drückt hier öfter ein Auge zu. So hat die gesetzliche Beschränkung nicht verhindert, daß die Zahl der� Ordensangehörigen und deren Niederlassungen ganz außergewöhnlich gewachsen ist. Tie katholische Bevölkerung in Hessen betrug im Jahre 1905: 372 613. im Jahre 1910: 337 549 Seelen. Die Orden und ordensähnlichen Kongregationen zählten 1907: 117 Niederlassungen und 1043 Mitglieder, 1312: 122 Nieder- lassungen und 1315 Mitglieder. Danach ist die Seelenzahl der Äa- tholiken in fünf Jahren nur um 6,4 Proz., die Zahl der Ordens- Mitglieder um 26 Proz. gestiegen. Die Zcntrumsfraltion im hessischen Landtag hatte nun einen Antrag eingebracht, der verlangt, das Ordcnsgcsetz nur zu mildern. nicht etwa zu beseitigen. Man sieht deutlich, daß das Zentrum hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: es suchte oem katho- lischen Volkscmpfinden Rechnung zu tragen durch den Antrag auf Milderung der Ordensgesctze, gleichzeitig aber waren die schlauen Zentrumsdiplomaten eifrig bemüht, soviel von den Ausnahme- gesehen zu retten, wie nötig erschien, um damit die„katholische Volksseele" zum Kochen zu bringen. Die Regierung erklärte sich auch bereit, einer weiteren Abbröckclung der Ordensgesctze zuzu- stimmen. So sollen die„Englischen Fräulein" und die„guten Hirten" eine weitere Vermehrung erfahren dürfen, auch mehr Ka- puziner sollen oufenthaltsberechtigt werden, und die weiblichen krankenpflegenden Orden dürfen ihre Mitgliedcrzahl im Lande ebenfalls weiter vermehren. Während die Zentrumsvresse im Lande diese Zugeständnisse als ungenügende bezeichnete, vom„Fehdehandschuh" sprach, der dem katholischen Volke hingeworfen werde, und von den Zentrumsabgc- ordneten verlangte, die„unabwendbaren Konsequenzen" zu ziehen, bliesen die ultramontanen Abgeordneten am Donnerstag in der zweiten Kammer die sanftesten Töne. Sic liefen über vor Tank- barkeit für die Regierung. Im Namen der sozialdemokratischen Fraktion betonte Abg. Adelung die grundsätzliche Gegnerschaft gegen alle Ausnahmegesetze, verwies aber auch auf die Zwiespältigkeit des Zentrums, das selbst alle Freiheiten für sich verlange, aber die eifrigsten Befürworter für Ausnahmebestimmungen gegen Andersdenkende stelle. Der Zentrumsantrag wurde dann einstimmig angenommen Kleinstaatnöte. Gegen die Stimme des einzigen Sozialdemokraten, der dem Landtage angehört, und gegen die Stimmen einiger Liberaler hat die dreiklassige Volksvertretung des Fürstentums Lippe am Freitag einer Beamtengehaltsvorlage Gesetzeskraft verliehen, die diesen Kleinstaat wieder in schwere Finanznöte bringen wird. Das große Uebel ist, daß diese Kleinstaaten kostspielige Dhrönchen und kostspielige Verwaltungsapparate haben, wodurch es kommt, daß ihnen bei dem natürlichen Streben, es in der Beamtenbesoldung dem großen Nachbar Preußen gleich zu tun, der Atem ausgeht. Es sind zwar nur 450 000 M., um den sich der Etat des lippischcn Staates infolge dieser Bcsoldungsreform erhöht, aber sie mehr aufzubringen, ist für die 150 000 Bewohner des lippischen Vatcrländchens keine Kleinigkeit. Die Verhandlungen über diese Dinge waren wieder einmal ein Kabinettstückchen klein- staatlicher Parlamentskunst. Von der linken Seite des Landtages war eine Finanzreform durchgeführt worden, deren Hauptstück eine Vermögenssteuer war. Was dabei herauskommen wird, weiß man noch nicht, aber die Mehrerträge werden vor- läufig auf 366 600 M. geschätzt. Diese reklamierte die Regierung für die Durchführung der Besoldungsrcform; doch die Linke hielt bis vor kurzem daran fest, daß der Aufwand der Finanzresorm nicht allein wegen der Beamten gemacht sei. sondern daß daneben andere Kulturforderungcn berücksichtigt werden müßten: Auf- Hebung des SchuldeldeS und andere Dinge. Als der Landtag jedoch an die Beratung der Gehaltsvorlage ging, wuchs ihm die Ausgabe unter den Händen auf 450 000 M. an, und da dafür kaum Deckung vorhanden ist, bekehrten sich als- bald einige Liberale zu der Auffassung, daß dann nur die Ge- haltSvorlage zu erledigen fei, alle anderen Kulturforderungen aber wieder zurückzustehen hätten. Und als der Sozialdemokrat mit dem Verlangen kam, zugleich mit den Beamten auch die vom Staat beschäftigten Arbeiter mit einer Lohncr- h ö h u n g zu beglücken, da vertraten Konservative und Liberale die Meinung, daß der A r b e i t e r l o h n sich nach Angebot und Nachfrage regele und gar nichts mit einer Beamten- gehaltsvorlage zu tun habe. Zwei Nationalliberale und zwei Mit- glieder der fortschrittlichen Fraktion halfen denn auch mit, den Antrag des Sozialdemokraten zu Fall zu bringen. Unter solchen Umständen mußte der einzige Sozialdemokrat des Landtages gegen die Bcsoldungsvorlage stimmen, obgleich er deren innere Berechtigung wenigstens teilweise nicht verkennen konnte. Von den neun Liberalen fanden nur fünf den Mut, das gleiche zu tun. Der Dreiklassenlandtag des lippischen Kleinstaats bereitet den Beamten eine hervorragende WeihnachtSfreude— für die Ar- beiter aber hat er nichts als den Trost, daß Angebot und Nachfrage die Löhne regeln. Kriegervereinsterrorismus. Einem Handwerksmeister in der kleinen Residenz K o b u r g, der als Ersatzmann auf der Unternehmerliste deS GewerffchoftS« kartells zu den Ausschußwahlen der allgemeinen Ortskrankenkasse vorgeschlagen Ivar, wurde vom Vorsitzenden deS Militärvereins, dem Postdirektor Göhring, eröffnet, daß er den Ausschluß au» dem Militärverein zu gewärtigen habe, wenn nicht von ihm in den Koburger TageSblättern die Erklärung abgegeben werde, daß er ohne ein Wissen und seinen Willen auf diese Liste gesetzt wurde und kein Sozialdemokrat sei! Das ist natürlich kein Terrorisinus! Man sieht aber wieder, was die Kriegervereine von der gesetzlich gewährleisteten staatsbürger- lichen Freiheit halten._ 8cbwedcn. Spionage- und Wehrvorlagerummel. Während die Militärkommission immer noch an den Wehrvor- lagen hcrumdoftort und zu keinem definitiven Ergebnis kommen kann, tobt der Kampf um die Heeresvermehrung in der breiten Oeffentlichkeit weiter. Niemand weiß eigentlich, was werden soll, ob das Ministerium eine komplette Wehrvorlage noch diesem Reichs. tage vorlegen und die Neuwahlen abwarten wird. Aber die der- schiedenen Interessentenkreise bemühen sich doch, ihren Standpunkt nach Möglichkeit geltend zu machen, indem sie einen ohrcnbetäuben« den Lärm inszenieren. Die Konservativen versuchen, anscheinend mit gutem Erfolg, die Liberalen einzuschüchtern und einen möglichst großen Teil der liberalen Abgeordneten vor ihren Karren zu span- nen. Tatsächlich ist auch ein Teil der liberalen Presse bereit» umgefallen, sie plädiert für eine Militärreform vor den Neuwahlen. So wie die Sache augenblicklich liegt, handelt eS sich im Grunde Viel weniger um die Wehrvorlage als solche, denn um reine Partei. intrigctt. Die Konservatwen wünschen naturgemäh die baldig« Erledigung der Angelegenheit in ihrem Sinne. Sie sind die Ver. treter des unentwegten Militarismus und handeln daher nur lonsc- quent. Aber sie haben auch ein Partciinteresse daran, daß die Libe- ralen vor den Neuwahlen die Mehrbelastung auf ihr Schuldlonto geladen haben, damit in erster Linie die ländlichen Wähler in hellen Haufen ins konservative Lager abwandern. Denn wenn die Liberalen auch nichts anderes zuwege bringen als neue Militär- lasten, dann hat diese Partei für die ländlichen Wähler leinen Zweck. Diese politische Kalkulation der Konservativen ist zwar sehr durch- sichtig, wird aber trotzdem von der liberalen Presse nicht beachtet. Sie hat sich vielmehr in einen KriegLschrecken hineinhetzen lassen, der sich nicht übel ausnimmt. Die von uns-schon gemeldete russische Spionageafsäre zieht inzwischen weitere Kreise. Man ist jetzt einer russischen S p i o- nagezentrale in Kopenhagen auf die Spur gekommen, die den Verkehr mit den verhafteten schwedischen Spionen unterhielt, wahrscheinlich aber noch ein ganzes Netz von Spionen in Schweden organisiert hat. So wurde ein dänischer Offizier a. D. auf frischer Tat ertappt, als er oben im hohen Norden sein besonderes Jnter- esse für die schwedischen Festungswerke kundgab. Auch dieser stand mit der Kopenhagener Zentrale in Verbindung. Selbstverständlich hat der dänische Staat an dieser Spionage weder Anteil noch Jnter. ege. sondern diese seine löblichen Bürger arbeiten für Rechnung Rußlands. Ihre Tätigkeit bereitet natürlich«inen günstigen Boden für die schwedischen Militaristen, die sie in ihrer Agi- tation weidlich ausnutzen. Der Russenschreck ist ein gutes Agita- tionSmittel für die kommenden Wchrvorlagen. In der Sozialdemokratie dauert der innere Zweikampf an. Er ist inzwischen durch zwei erhebende Momente bereichert worden. In Stockholm haben die sozialistschen Jungen eine Attacke auf Branting gemacht, um ihn von der Ehefredaktion des Parteiblattes zu trennen. Sie brachten in der Generalversammlung der das Blatt herausgebenden Gesellschaft eine Resolution ein, die die Haltung d«S Blattes verurteilte. Auf«in Haar wäre diese Reso. lution angenommen worden, womit der Rücktritt Brantings selbst- verständlich verbunden sein mußte. Inzwischen haben mehrere Mit, gliederversammlungen der Stockholmer Parteiorganisation getagt, die den Fehlgriff wieder gut gemacht und die Quertreibereien der- urteilt haben. Ein zweites parteigenössisches Debacle betrifft«in Parteimit. glied in der Militärkommission, das dort vom wütendsten Vcr- teidigungsnihilisten zum ebenso warmen Anhänger der verstärkten Landesverteidigung geworden ist. Auch dieser Fall ist kein Ruhmes. blatt der Sozialdemokratie in diesem Kampfe. /Zus der Partei. Ei» BildungShrlm der Brüsseler Arbeiterpartei. llnser Brüsseler Korrespondent schreibt uns: Der kommende Sonntag verheißt den Brüsseler Parteigenossen ernen Festtag: Die Einweihung eines neuen Parteigebäudes, des An- baue» des Brüsseler»Maison du Peuple�. Es wird sich den Festgästen noch nicht ganz fertig präsentieren und nach dem Festtag wird noch auf Wochen da? Hämmern der Handwerker durchs Haus tönen. Aber dazu sind die Belgier zu temperamentvolle und iesteSfrohe Menschen, um zu warten, bis der letzte Pinselstrich, der letzte Hammerichlag getan rst. lind so werden denn am Sonntag die Vertrauensmänner der Brüsseler Arbeiter das neue Parteigcbäude sozusagen in halber Toilette sehen, aber Hochgefühl und Freude über den neuen Besitz wird bei den Feiern- den darum nicht geringer sein.— Unter ihnen wird übrigens auch Anatole France sein, der auch bei diesem Arbeiterfest, wie er es so oft in Frankreich und kürzlich wieder in London getan, seine Zusammengehörigkeit mit dem internationalen Sozialismus bekunden will.— Uebcr das neue Parteihaus wird noch ausführlicher zu reden sein. Erwähnen wir für heute, daß der Neubau dazu bestimmt ist, die Bureaus der Gewerkschaftszcntralen, des ParteivorstandcS. der GewerklchaftSkommission, der Brüsseler Föderation, deS Jnternatio- iialen Sozialistischen Bureaus und vor allem der„Centrale d'Edu- calion"— der Bildungszentrale— und deren Bibliothek und Lehr- räume auszunehmen. Auch einen Vortragssaal mit 840 Sitzplätzen und einen großen Turnsaal für die zahlreichen Arbeiterturnvereine beherbergt der neue Bau. polizeUictaa, OericbtUcheo ulw. Preßprozesse. Di» Inhaber der SberSdorfer Schamotte- und Tonwerke in K o b u r g fühlten sich beleidigt, weil unser Koburger Parteiblalt auf eine gerichtliche Feststellung hin, daß die genannte Firma vier Arbeitern ihren Lohn zu Unrecht einbehalten hatte, das Bibelwort angewandt hatte: Wer seinen Arbeitern den verdienten Lohn nicht gibt, ist ein Bluthund.— Das Schöffengericht erkannte gegen den verantwortlichen Redakteur Florschütz auf Freisprechung, die Straf- kammer kam jedoch zu einer Verurteilung wegen Beleidigung. Der Preßsünder soll 300 Mark Strafe zahlen. Das„Norddeutsche Volksblatt" in Nüst ringen hatte beim Klempnerstreik in Rüstringeii-WilhelmShaven das Verhalten eines auf der Reichswerst beschäftigten Klempners, der nach seiner WerstarbeitSzeit»och Streikbrecherarbeit bei einem Klempnermeister leistete, al» verwerflich und mit der Ehre eines Arbeiters unvereinbar erklärt. Die Wilhelmshavener Polizei nahm sich dieses Arbeits- willigen an und stellte Strafantrag. Das Schöffengericht zu Rüst- ringen kam jedoch zu einer Freisprechung des aiigeklaglen Redakteurs, da in weiten Kreisen der Bevölkerung das Verhalten deS angeblich in Verruf erklärten Klempners tatsächlich als verwerflich angesehen werde. Das Urteil ist rechtskräftig geworden. Dagegen wurde Genosse H ü n l i cb als verantwortlicher Redakteur des„Norddeutschen VolksblatteS" am Freitag vom Wilhelmshavener Schöffengericht wegen angeblicher Beleidigung einer Dienstherrschaft zu 10 Mark Geld- strafe verurteilt. Um die Hinterlassenschaft Bebels bezw. um die Abwehr der deswegen von der Zentrumspresse er- hobenen Borwürfe handelle es sich in einem Prozeh, den der Graf von und zu Bodman gegen den Genossen W e i ß m a n n von der Freiburger„B olkswach t" angestrengt hatte. Unser ober- badisches Parteiblatt hatte dem Zentrumsorgan„Freie Stimme" in Radolfzell gehörig auf die Finger geklopft, als dieses fragte, wie es komme, daß Bebel ein so ansehnlicher Kapitalist gettwricn sei. ES sagte ihm, daß Bebel niemand ausgebeutet habe, wie eS die schlcsischen katholischen Bergwerksbesitzer tun. Auch die Millionen des badiichen Zentrumsabgeordneten Neuhaus seien nur zu wenig ausbezahlter Lohn und wer sich in Bodman am Bodensee nach den Löhnen erkundige, die der zentrumsgräfliche Ziegeleibesitzcr von und zu Bodman seinen vollständig entrechteten Arbeitern zahlt, wird sich nicht wundern, wenn da Vermögen angesammelt werden können. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht Freiburg wurde sogar durch den Domäneninspektor des Grafen zugegeben, daß die Löbne der männlichen Ziegeleiarbeiter nur 2,70 M. bis 3,40 M. betragen; die Löhne der Gutsarbeitcr in Bodman seien noch nie- driger! Auch das KoalitionSrccht der Arbeiter besteht nicht, denn der Tomäneninspektor erklärte vor Gericht, daß sich die Arbeiter organisieren, würde nicht zugegeben werden. Gleichwohl ver- hängte das Gerichte über Weitzmann eine Geldstrafe von 100 M. Sozialea. Landarbeiter-Jdyllen. 1. Im Jahre 1904 legte die preußische Regierung dem Landtage einen Gesetzentwurf vor, nach dem derjenige, der einen kontraktbrüchigen Landarbeiter beschäftige und der- jenige, der einen Arbeiter dazu verleite oder vermittele, be- straft werden sollte. Der Entwurf, der sich indirekt vor allem gegeir die Arbeiter richtete, scheiterte, weil infolge der sozial- demokratischen Kritik der Regierungsvertreter im Reichstage eingestehen mußte, die Vorlage der preußischen Regierimg sei derart, daß die Kompetenzen des Reiches und der Einzel- staaten verwischt würden. Die Junker haben aber alles ver- sucht, um doch ihr Ziel zu erreichen und jetzt bemühen sie sich, mit Polizeiverordnungen die Knebelung der Land- arbeiter durchzusetzen. Die landwirtschaftlichen Zentralvereine Königsberg und Friedeberg fordern eine Polizeiverordnung für die Provinz, die es ermöglicht, durch Exekutivmaßregeln den neuen Arbeit- geber des kontraktbrüchigen Arbeiters zu dessen sofortiger Entlassung zu zwingen. Auch diese Maßnahme richtet sich vor allem gegen die Arbeiter. Die Polizeiverordnung, die natürlich vollkommen rechtsungültig ist, würde freilich die Landflucht nur noch vergrößern. Der landwirtschaftliche Zentralverein Königsberg fordert weiter, daß beim Bau von Eisenbahnen und anderen vffent- lichen Bauten, welche unter Staatsaufsicht oder mit seiner Unterstützung ausgeführt werden, keine Arbeiter unter 20 Jahren, namentlich keine Knechte aus der Umgebung be- schästigt werden. Bei Vergebung der Arbeiten an Unter- nehmer sollen entsprechende Bestimmungen in den Vertrag aufgenommen werden. Die Regierung ist schon bisher dem letzten Wunsche soweit als möglich entgegengekommen. 2. Vor dem Schöffengericht in L i e g n i tz standen sechs deutsch-polnische Arbeiterinnen, um sich wegen unerlaubter Entfernung aus dem Dienste zu verantworten. Den Mädchen war beim Abschluß des Dienstvertrages zugestanden worden, daß sie im Laufe des Dienstjcchres einmal Heimats- Urlaub erhalten sollten. Ihr mehrfach geäußerter Wunsch nach diesem Urlaub ist ihnen aber stets abgeschlagen worden. Als ihnen am 27. September der Urlaub wieder verweigert wurde, da übten sie Selbsthilfe und fuhren ohne Urlaub nach Hause. Zwei Tage später kehrten sie wieder in ihre Stellung zurück. Einige Zeit später erhielten sie Strafbefehle über je drei Mark, gegen die sie Einspruch erhoben. Das Schöffen- gericht hat jetzt auf Einstellung des Verfahrens erkennen müssen, weil die Strafanträge nicht rechtzeitig gestellt waren. Am 15. Dezember sind die Mädchen nach Ablauf ihres Dienstverhältnisses abends um 9 Uhr bei Sturm, Regen und Kälte entlassen worden. Nicht einmal Nachtquartier wurde ihnen mehr gewährt. So mußten sie die Nacht in dem kalten Bahnhofsgebäude zubringen, bis am Morgen der Zug ein- traf. Ter Fall spielte sich auf dem Dominium Jeschkendorf bei Liegnitz ab._ Der Leipziger Aerzteverband will verhandeln. Aus Leipzig kommt die Meldung, daß der Leipziger Aerzteverband sich bereit erklärt hat, dem Vorschlage des Staatssekretärs des Innern entsprechend in Verhandlungen mit den Lkrankenkassen einzutreten. Gleichzeitig wird be« merkt, daß der Verband' keine grostew Hoffnungen nui einen Erfolg hat, da die von der Regierung vorgeschlagenen Grund- lagen für die Behandlungen die Hauptforderungen der Aerzte nicht berücksichtigen. Ein interimistischer Abschluß pon Kassenarztverträgen bis zum 1. April 1914 werde von dem Leipziger Verband voraussichtlich nicht angenommen werden. AuS dem ReichSversicherungSamt. (Entscheidungen deS Großen Senats.)' Der Große Senat des Reichsversicherungsamt» hatte sich gestern mit dar Auslegung des 8 S84 der ReichSverficherungSord- nung befaßt. Danach gilt der Verletzte für eine Zeit für völlig erwerbsunfähig, in der die Berufsgenossenschaft entschüdigungS- pflichtig ist, jedoch die Fürsorge noch nicht übernommen hatte, wenn die Krankenkasse dem Verletzten in dieser Zeit Krankengeld oder Krankenhauspflcge gewährt hat. Mit anderen Worten: Die Be- rufsgenossensehaft hat dem Verletzten für solche Zeit die Vollrente zu gewähren. Diese Vorschrift war von einem Senat deS Reichs- versicherungsamtS dahin ausgelegt, daß sie nur von Bcdeuttmg für die Abrechnung zwischen Krankenkasse und BerufSgenossenschast sei. (Dies Urteil des 14. Senats ist im„Vorwärts" vom 23. November 1S13 abfällig besprochen worden.) Der Große Senat hat dem Wortlaut und der Entstehungsgeschichte der betreffenden Vor. schrift entsprechend diese Auffassung nicht für zutreffend gehalten und den Anspruch auf Gewährung der Vollrente für berechtigt erklärt. Gegen Arbeiterschutz. Am Mittwoch beschäftigte sich eine Konferenz tm Reichsamt des Innern mit der Frage des Hüttenarbeiterschutzes. Regierungsvertreter und Beauftragte der organisierten Unter- nehmer, sowohl aus den eigenen Reihen, als auch aus denen der Arbeiter, waren anwesend. Die freien Gewerkschaften werden dabei boykottiert. Kein Wunder daher, daß die Unter- nehmer verhältnismäßig leichtes Spiel haben. Es glückte ihnen denn auch, die Angelegenheit auf ein falsches Geleise zu schieben, indem sie die Frage der Arbeiterbeschaffung zum Ausgangspunkt der Erörterungen machten. Jetzt betrage die Zahl der Feuerarbeiter an den Hochöfen rund 120 000. Die Einführung der achtstündigen Schicht mache die Vermehrung auf zirka 180 000 Personen notwendig. Da aber bisher schon während der Hochkonjunktur Arbeitermangel herrsche, könnte ein noch um 50 Prozent größerer Bedarf sicher nicht gedeckt werden. Solche Einwände sind hinfällig. Erstens fehlt der Beweis, daß wirklich Arbeitermangel herrscht. Meistens ist das Angebot größer als die Nachfrage. Bei den Arbeiten handelt es sich in der Hauptsache um Verrichtungen, die van ungelernten Kräften ausgeführt werden können. Derer sind gewöhnlich genug zu haben. Aber die Entlohnung ist so minimal daß bisher in vielen Fällen die technisch leicht zu lösende Aufgabe, menschliche Arbeitskräfte durch maschinelle zu ersetzen, als nicht genügend profitabel erschien und daher unterblieb. Das wichtigste also ist. daß ja gerade bei dem bisherigen System mit der Arbeitskraft Raubbau getrieben und dadurch teilweise ein Mangel an Arbeitskräften— wenn er bestände— herbeigeführt wird. Das weiß man auch. Be- zeichnend sind folgende Tatsache: Auf den Hüttenwerken bestehen verschiedene Pensionskassen. Die Erlangung einer Pension hat u. a. zur Voraussetzung eine ununterbrochene Dienstzeit von 25 bis 40 Jahren in dem betreffenden Betrieb. Für Feuerarbeiter gelten jedoch Ausnahmen, man weiß, die Leute find schnell verbraucht. Darum genügt bei ihnen eine viel kürzere Dienstzeit. Bei.Krupp zum Beispiel erwerben Feuerarbeiter schon mit einer Dienstzeit von 15 Jahren den Anspruch an Pensionierung. Hxmn zudem die übrigen allgc- mein gültigen Voraussetzungen erfüllt sind. Hier kommt es nur darauf an. die verschiedenen Pflichtdienstzeiten, die zu der Erlangung einer Pension absolviert werden müssen, her- auszustellen. Daß man bei Feuerarbeitern eine viel kürzere Dienstzeit festlegt, geschieht tvahrhaftig nicht auS besonderem Wohlwollen, sondern weil die Leute im allgemeinen nach einigen Jahren vollständig verbraucht, ausgemergelt, tatsäch- lich invalide sind. Die mörderische Tätigkeit bei entsetzlich langen Arbeitszeiten ist die Ursache ihrer frühen Invalidität. Gerade um diesen unverantwortlichen, nationalokononnsch lvidersiitnigen Raubbau einzuschränken, darum die Forderung auf Einführung der immer noch überreich langen täglichen Arbeitszeit von acht Stunden. Sie ist das allerbeste Mittel, um dem von den Unternehmern angeblich vorhandenen Ar- beitermangel abzuhelfen._ „Ein schöner Erfolg". Die am 1. Januar 1914 in Kraft tretenden Bestimmungen der Reichsversicherungsordnung über die Krankenvcrsicherungs- ordnung bringen nichts weniger als eine Vereinheitlichung dieses Versicherungszweiges. Die ReichSversicherungSondnung sieht vor: Allgemeine Ortskrankenkassen. Landkrankenkassen. besondere Orts- krankenkassen. Betriebs-, Jnnungs-, Knappschafts, und Ersatz- krankenkassen. Um nun trotz dieser Bielgeftaltigkeit wenigstens ge. wisse Einheitlichkeit in dem Bereich, der einzelnen VersicherungS- bezirke zu erreichen, müssen die Leistungen aller im VersicheritNgs- bezirk gelegenen bezw. zugelassenen Krankenkassen gleichwertig'sein. (§8 240, 248, 251, 259—261.) Maßgebend sind in jedem Falle jbie Leistungen der allgemeinen Ortskrankenkasse. Die Allgemeine Ortskrankenkasse für den VersicherungÄbezirk Berlin hat nun gemäß den Bestimmungen des 8 sechs Lohn- stufen mit einem Grundlohn von 1 bis 6 M. geschaffen. AlS Regelleistung(bisher Mindestleistung genannt) bestimmt 8 18211, daß ein Krankengeld in der Höhe des halben Grundlohnes gezahlt lverden muß. Mithin beträgt das Krankengeld für die 6. Stufe 3 M. täglich oder 21 M. pro Woche(einschließlich Sonntag). Alle Kassen, die einen Antrag auf Zulassung gestellt hatten, erhielten vom Versicherungsamt Weifung. die neuen Satzungen auf dieser Grundlage auszubauen. Um so überraschender kommt eine offizielle Ankündigung des Jnnungsvorstanbes in der Fachzeitung deS vrbritgrbrrschutzver- bandes für das deutsche Holzgewerbe vom 14. Dezember 1913. In dieser teilt der Obermeister Rahardt mit, daß das Oberver- sicherungsamt die Satzungen mit nur fünf Lohnsiufen genehmigt habe. Mit Stolz verkündet Herr Rahardt: es sei ein„schöner Erfolg für unsere Kasse, wenn sie für die Höchstklass« V 24 bis 48 Pfennige billiger fein wird, als alle anderen Kassen". Dieser schöne Erfolg hat aber für die Versicherten recht unangenehme Folgen. Während die Versicherten in ein und demselben Lohn. gebiet bei der einen Krankenkasse 21 M. Krankengeld erhalten, bekommen sie als Mitglieder der JnnungSkrankenkasse nur 17,50 M. Gewiß, ein schöner Erfolg. Herr Obermeister, wenn man auf solch einfache Waise die„Begehrlichkeit" der Berliner Tischlergesellen hintanhalten kann. Sicher wird«s wieder Leute geben, die da behaupten, Herr Rahardt wolle damit die widerspenstigen Arbeitgeber, die ihm solange die Gefolgschaft versagt haben, in die In. nung pressen. Davon kann natürlich keine Rede sein. Es ist doch nur sine Konstatierung von Tatsachen, wenn Herr Rahardt schreibt: „Auch die OrtSkrankentasse der' Tischler und Pianofortearbeitcr wird 24 Pf. pro Woche mehr erheben, als unsere JnnungSkassc." Niemand, der den Obermeister der Ttschlerinnung kennt, w.ird von ihm erwarten, daß er lohalerweise hinzufügt: die OrtSkranken- lasse der Tischler usw. gewährt ihren Mitgliedern dafür 21 M. Krankengeld pro Woche. Solange ein so große» Ueberangcbot von Arbeitskräften im Berliner Holzgewerbe ist. liegt doch für die Berliner Tischler-Zwangsinnung kein Anlaß vor, eine ausreichende Krankenfürsorge durchzuführen. Na— und daß die Lohnstufen» einkcilung nach Alter und Geschlecht auch für den Arbeitgeber gerade leinen Jdcalzusiand bildet, ist doch in Anbetracht der guten Sache nicht so schlimm. Hauptsache ist: die Arbeitgeber sparen vorläufig einige Pfennige an Beträgen zur Krankenkasse und leisten dafür den Beitrag zur Berliner Tischler-ZwangSinuung. Nun heißt eS zwar im 8 2b0 Abs. 3 der ReichsversicherungS- ordnung:„Nicht in die JnnungSkrankenkasse gehören die Befchäs. tigten eines Betriebes, mit dem ein Arbeitgeber einer Zwangs- innung freiwillig beigetreten ist."... Nach den bisherigen Erfolgen glaubt Herr Rahardt offenbar mit solchen.kleinlichen" Gesetzes- bcftimmungen leicht fertig zu werden. So werden die geringen Verbesserunyen, welch« die Reichsverfichc. rungSordnuny den kranken Arbeitern bringt, wieder zunichte gc- macht.„Ein schöner Erfolg"! Letzte Nachrichten« Die Vorstandskrise im Bund der technisch-industrielleu Beamte». Zu der an anderer Stelle von uns erwähnten AmtSnieder- legung des Vorstandes im Bund der technisch-industriellen Beamten ging uns noch nachstehende ergänzende Darstellung zu: Nachdem der bisherige Vorstand sein Amt niedergelegt hatte, erklärten sich 15 besoldete Beamte mit ihm solidarisch und reichten ihre Kündigung ein. Bei der nun folgenden Neuwahl deS Borstandes verzichtete der alte Vorstand auf Wiederwahl, von den dann vorgeschlagenen Kandidaten erhielt keiner die absolute Majorität. Die Wahl blieb ergebnislos. Es zeigte sich, daß der Bundestag in zwei fast gleich starke Teile zerfällt. ES soll nun dar- über beraten werden, ob die Entscheidung der Mitglieder in dieser Frage angerufen werden soll, da eS zweifellos erscheint, ob sich auj dieseni Bundestag eine Einigung erzielen lassen lvird, Schweres Eisenbahnunglück. Wie aus Dortmund telegraphisch mitgeteilt wird, entgleiste gestern abend kurz nach� 7 Uhr auf dem Bahnhof Löttring- hausen die Lokomotive des Zuges 778, der zwischen Lüttring- hausen und Hagen verkehrt. In demselben Augenblick fuhr der Personenzug 913 von Hagen kommend, ein. Von diesem Zuge entgleiste die Lokomotive und drei Wagen. Die Lokomotive stürzte den Bahndamm hinunter; die Wagen legten sich aus die Seite. Der Heizer der Lokomotive des Zuges 913 geriet zwischen Kohlenstücke und wurde durch ausströmen- den Dampf lebensgefährlich verbrüht. Der L o k o m o- tivführer derselben Maschine wurde ebenfalls erheblich verletzt. Von den Passagieren wurden 8 Personen leichter ver- letzt. Der schwer verletzte Heizer wurde ins Krankenhaus nach Dortmund gebracht. Ersatzwahl zum württembergischen Landtag. Stuttgart, 20. Dezember.(W. T. B.) Bei der heutigen Land« tagsersatzwahl im Oberamt Tuttlingen behauptete die Volks« Partei im zweiten Wahlgange das Mandat. Gewählt wurde Wein, Händler Stengelin mit einer Mehrheit von 543 Stimme». Friedrichsfrasse 110-112(Passage-Kaufhaus) G.rnTbTH. Potsdamer Sir. 10-13 Blusen ans Barchent, n e m df o rm QC i r/t und garniert.......... Vfß Pf-i X.tlv ililliliil Unsere Geschäftshäuser sind hüte von 12 Uhr nt seiffnet BUS WoUe, moderne Farben, verschiedene Gar- J>?r O C ijr nierungen..... 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Der Preis für diese Ausgabe beträgt 2 Mark pro Monat. Die Expedition wird dann jeweslen am Schlüsse eines Monats oder Quartals die bestellten Exemplare komplett an den Austraggeber übersenden. Bestellungen erbitten wir direkt an die Expedition bis spätestens ÄS. Dezember d. I. zu richten. Expedition des„Vorwärts". GewerKleKaftlicKes. Der Kölner Grzbifchof zur Gewerhfchaftöfrage. . Just an dem Tage, an dem vor dem Kölner Schöffen- gericht der große Prozeß um die Gewerkschaftsenzyklika des Papstes begann, veröffentlicht die„Kölnische Volkszeitung" (Nr. 1099) eine hochbedeutsame Kundgebung des Kölner Erz- bischofs zur Gewerkschaftsfrage. Der Kirchenfürst erschien am l8. Dezember auf der Generalversammlung der Präsides der katholischen Arbeiter- und Knappenvereine der Erzdiözese, wo er unter anderem sagte: ..Mein« lieben verehrten Herren! Sie leiten die Arbeiter- vereine im Namen und Auftrage der Kirche, die Ihnen für die Leitung eine besondere Sendung gibt. Daraus folgt, daß Sie die Arbeiterverein« auch im Geist und nach den Vorschriften, nach den Anschauungen und Anweisungen unserer hl. Kirche leiten müssen. Und ich bin fest überzeugt, daß Sie alle diesen Willen haben. Ein bestimmtes Gebiet der kirchlichen Anschauun- ge� hat der Heilige Vater berührt in der Enzyklika Lingulari guadam. Er hat dort die Vereinigungen für wirtschaftliche Hebung des Arbeiterstandes auf konfessioneller Grundlage bc. vorzogt. Allein im Westen Teutschlands sind einmal die Arbeiter interkonfessionell organisiert, und wir würden die größte Ver- wirrung anrichten, wenn wir gegen diesen tatsächlichen Bestand angehen wollten. Darum hat der Heilige Vater ausdrücklich g«. stattet, daß die katholischen Arbeiter diesen inter. konfessionellen Vereinigungen beitreten kön- neu, und gegenüber der Tatsache, daß 800»Oy katholische Arbeiter den sozialdemokratischen Organisationen angehören, haben wir die Pflicht, unter unseren Verhältnissen die christlichen Getverkschaften zu fördern und zu pflegen. Dabei haben wir aber di« andere Pflicht, nun auch das zu tun, was der Heilige Vater in derselben Enzyklika uns allen eingeprägt hat: Dafür zu sorgen, daß die in den christlichen Gewerkschaften organisierten Ar. beiter den katholischen Arbeitervereinen an- gehören. Daraus ersehen wir, daß, wenn wir die Vorschriften des Heiligen VaterS befolgen wollen— und das müssen wir—, daß wir dann alle? aufbieten müssen, um hier Wandel zu schaffen und dafür zu sorgen, daß in größerem Maße die in den christ- tichen Gewerkschaften organisierten Katholiken den katholischen Arbeitervereinen beitreten. Wir wollen doch alle dem Vaterder Christenheitfolgen und sorgen helfen, daß seine Wünsche erfüllt werden. Libertas: Lassen wir jene in Frieden, die anderer Mei- nung sind. Was anderswo paßt, paßt darum noch nicht für uns. In omnibus caritaz: Es ist mir in diesen Tagen eingefallen, was der selige Mallinckrodt auf seinem Sterbebett im Fieber- Wahn ausgerufen hat:„Sollten denn Christen sich untereinander nicht verständigen können! Ich beantrage ernstlich, daß die Diskussion geschlossen wird." . Diese Rede wurde selbstverständlich von den Arbeiter- vereinlern, die ja in der Kölner Diözese so gut wie alle auf dem Boden der Kölner Richtung und dem der christlichen Ge- werkschaften stehen, mit stürmislchem Jubel aufgenommen, und der Diözesanpräses Dr. Müller hat sicher die Stimmung richtig getroffen, wenn er dem Kirchenfürsten antwortete: „Ein recht erlösendes Wort haben Sie, hochwürdig- ster Herr, gesprochen bezüglich einerrechtbrennenden Frag c." Tie Schwenkung des Kölner Erzbischofs, der bis zu dem Antritt seines Amtes in Köln bestimmt zu den scharfen Gegnern des Kölner Zentrums und der christlichen Ge- werkschaften gehörte, kommt überraschend. Noch vor knapp acht Wochen hat der Kölner Erzbischof v. Hartmann in Essen eine Rede gehalten, die im starken Gegensatz zu seiner neuesten Ansprache steht. Zwischen den Zeilen seiner neuesten Kölner Rede ist allerdings zu lesen, daß er auch jetzt nur widerwillig die christlichen Gewerkschaften als eine einmal gegebene Tat- fache hinnimmt. Wie er zugibt, duldet er sie nur deshalb, weil sonst„diegrößteVerwirrung" angerichtet werden würde. Was vor dieser Rede hinter den Kulissen des kleri- kalen Verwandlungskabinetts vorgegangen ist, bleibt natür- lich profanen Augen vorerst verborgen. Deutlich wird nur das eine, daß in der Kölner Diözese die christlichen GeWerk- schaften auf dem Umwege über die katholischen Arbeitervereine an die Kette Roms gefesselt werden sollen. Ein Nachgeben des Papstes liegt darin nicht, nur die Erlaubnis zu einer anderen Methode. Serll» und Umgegend. Zur Tarifbewegung der Tabakarbeiter. Die roten Plakate mit der Unterschrist WilH. Tsche uschner sind zur Ausgabe gelangt. Nur wer im Besitz de» roten Plakats ist: hat den Tarif der Tabokarbeiter anerkannt. Da» grüne Plakat ist ungültig. Arbeiter! Parteigenossen! Uebt Solidarität! Deckt Euren Bedarf dort, wo die roten Plakate aushängen. Siehe auch Veröffentlichung im Inseratenteil. Der Vertrauensmann der Tabakarbeiter. Achtung, Friscurgchilfen! Tariflich geregelt sind die Verhältnisse bei P r e u ß, Gubener Straße 4S; Köhler, Rügener Straße 16: Frömmer, Ackerstr. 68. Da» Tarifverhältni« ist aufgelöst bei Kroll und P l e w, Beteranenstr. 6 und 23. _ Verband der Friseurgehilfen. LuS dem Flcischergewerbe. Die Neuköllner Firmen K a s ch u n k e, Sobrechtstr. 92; Schlegel, Thüringer Str. 33; Mummert, ermannstr. 46; Schwarz, Kaiser-Friedrichstraße; W o n i ck y, Wipperstr. 20; S a h r m a n n, Jägersrr. 70, und Greiling, Kottbuser Damm 7, haben bis zum heutigen Tage die tarifliche Regelung abgelehnt. Diese Geschäfte bleiben somit gesperrt. Zwischen der Firma Otto G a r b i s ch, Langestr. 67, und dem Zentralverband der Fleischer kam eine Einigung zustande. Die Differenz ist somit beigelegt. Die Tarifkommission der organisierten Fleischergesellen. Deutlcbes Reich. Die städtische» Arbeiter in Zittau haben die dortige Stadt- verlvaltung abermals ersucht, ihnen vom nächsten Jahre an eine Lohnerhöhang zukommen zu lassen. Vor kurzem hatte man bereits dasselbe Gesuch mit dem Bemerken abgelehnt, daß die letzte Lohn- erhöhung im Jahre 1911 erfolgt sei, vor Ende 1914 könne an eine Erhöhung nicht herangetreten werden. Die damalige Erhöhung be- trug pro Stunde 2 Pf. Auf diese Erhöhung mußten die Arbeiter aber drei Jahre warten. Auch eine Aenderung des WahlmoduS zu dem Arbeiterausschuß wünschen die Arbeiter. Sie wollen sich ein Mitbeschließungsrecht bei Regelung ihrer Lohn- und Arbeitsverhält- nisse durch den Arbeiterausschutz sichern. Alle Wünsche der Arbeiter hat die Stadtverwaltung abgelehnt bis auf einen untergeordneten. Der Oberbürgermeister stellte sich ans den Standpunst, daß der Ar- beiterausschuß lediglich eine Wohlfahrtseinrichtung sein sollte. Streikjustiz. Das Schöffengericht in Nordenham verurteilte am Douiierstag den Eisenhobler Lemke wegen Beleidigung eines ArbeilswilliAn zu 70 M. Geldstrafe oder 14 Tagen Gefängnis. Der Angeklagte und der Schlosser Himmler als Zeuge bestritten die angebliche Beleidi- gung. Der Amtsanwalt meinte, der Angeklagte und der Zeuge stünden auf sozialdemokratischem Boden und seien nicht ohne weiteres glaubwürdig; gegen den Zeugen würde er ein Verfahren wegen Meineides beantragen. Das schönste an der Geschichte ist nun, daß Lemke gar kein Sozialdemokrat oder freier Gewerkschafter ist, sondern dem Hirsch-Dunckerschen Maschinenbauerverband angehört. Hoffent- lich schreiben sich die Hirsche diesen Fall ins Gedächtnis und er- kennen daraus, daß es bei dem famosen Arbeitswilligenschutz auch gegen sie geht und sie daher bei ihrem Schimpfen über»sozial« demokratischen Terrorismus" etwas vorsichtiger sein müssen. Scharfmacher und Arbeitslosenverstcherung. In einer Besprechung der Arbeitslosigkeitsdebatte des Reichs- tags beweist„Der Arbeitgeber" eine souveräne Verachtung des Parlamentarismus. Unser Genosse S i l b e r s ch m i d t, der die Interpellation begründet hat, wird konsequent als„Referent" bc- zeichnet, was es bekanntlich nur„bei Vorlagen oder Anträgen gibt, die bereits eine Kommissionsberatung passiert haben. Aber das kann auch blanke Unwissenheit sein. Wichtiger ist, daß Staats- sekretär Delbrück in dem Artikel ein volles Lob für seine ab- lehnende Haltung und für sein« Behauptung erntet, daß Zuschüsse an die Gewerkschaften für Arbeitslosenunterstützung die Gelder für Kampfzwecke freimachen würden. Dann werden die gewerk- schaftlichen ArbeitSIosenzählungen als wertlos erklärt, weil sie„die � Arbeitslosenziffer möglichst hoch erscheinen lassen wollen, um sie politisch und gewerkschaftlich in gehöriger Weise ausbeuten zu kön- n«n"I Zum Beweise dafür wird behauptet, daß di« Gewerkschaften 1909 in Halle als Arbeitslose auch Dirnen, Zuhälter, entwichene Fllrsorgezögling«, Gelegenbeitsarbeiter, Invalide und Pensionäre usw. gezählt hätten! Schließlich wird den Gewerkschaften auck noch nachgesagt, daß sie für ihre Arbeitslosen nicht viel täten. Und dies, nachdem Abgeordneter Brandes im Reichstag mitgeteilt hatte, daß die Ortsgruppe Berlin des Metallarbeiterverbandes allein in diesem Jahre schon an 700 000 M. für ihre Arbeitslosen aus- gebracht hat! Nach solchen Proben aus dem Leitartikel des Dr. Wagner wirkt dies nicht erstaunlich, daß in den„Stimmen aus der Industrie zur Arbeitslosenversicherung" konstatiert(!) wird, daß die Forderung nach der Sttbeitslosenversicherring aus der sozial. demokratischen Theorie vom Staatszweck resultiere, wonach der Staat den Zweck habe, sich selbst zugrunde zu richten, um einem utopistischen, nicht einmal staaisähnlichen Gebilde Platz zu niachen. Was soll man dazu sagen? Ist das auch das Ziel der christlichen Gewerkschaftler oder der bürgerlichen, oft politisch konservativen Sozialreformer, die die Arbeitslosenversicherung fordern?! HusUnd. Amerikanischer Gewerkschaftskongrest. In Seattle, der Metropole de,, fernwestlichen Washington, fand in den Tagen vom 8. bis 22. November die 32. Jahreskonvention der„American Federation of Labor" statt, die sich aber leider mir deshalb in den„radikalen Westen" begeben hatte, um dafür um so nachdrücklicher darzutun, daß sie nach wie vor im Fahrwasser des alten, konservativen Trade« Unionismus schwimmt. Der Kongreß brachte der Sache des inneren Fortschritts der amerikanischen Arbeiterbewegung keinerlei Gewinn und unterschied sich in keiner Weise, wesentlich von den voraufgegangenen Tagungen mit ihrer' zweiwöchigen Berhandlungsdauer und der Dürftigkeit ihres positiven Ertrages, man müßte denn das Besondere des eben be- endigten Arbeiterparlamente« in der auffälligen Passivität deS radikalen Gewerkschaftselementes sehen wollen. Samuel Gompers kleines fcuillcton Die„Preisaufgabe". Ter Goethebund will eine allgemeine Preisaufgabe ausschreiben, mit dem Thema: Wie kann außerhalb der politischen und wirtschaftlichen Aktionen und Gesetze der Klassengegensatz zwischen den bemittelten uno unbemittelten Schicliten gemildert werden? Mag sein, daß dahinter nichts als weltfremde lschöngeisterei steckt, die durch diese Aufgabe die berühmten Probleme der Ouadra- tur des Kreises und des Perpetuum mobile modern auffrischen will. Trotzdem scheint diese merkwürdige Preisaufgabe nicht ganz zwecklos und unnütz zu sein, wenn sie mit einem rücksichtslos ehrlichen und furchtlosen Willen angegriffen wird. Gewiß, der Klassengegensatz kann nur durch die Aufhebung der Klassen behoben werden. Aber ebenso gewiß ist, daß allerlei sinnlose und rein gefühlsmäßige kränkende Kleinigkeiten ver- mieden werden können. Das ist wenig, und mehr dürfte bei noch so tiefgründiger und philosophischer Behandlung jenes Diskutier- thomaS nicht herauskommen. Aber es wäre immerhin mehr als nichts. Also bitte heran, ihr, die ihr die Gebildeten und die Be- sitzenden seid! Es fängt bei ganz unscheinbaren Aeußerlichkeiten an. Werft alles das beiseite, was ein Mehr an Gelo, an Erwerb sofort in ein Mehr an menschlicher Geltung umzulügen sucht. Preist eure Schlemmerwohnuugen nicht, den Augen aller armen Teufel höhnisch sichtbar, als„h o ch h e r r s ch a f t l i ch" an. Nagelt nicht an eure Türen das Schild:„Aufgang nur für Herr- schaften." Schreibt sachlich:„Eingang für Lieferanten." Das ver- letzt niemanden. Wehrt euch dagegen, daß man vom Wartesaal bis zum— Abort die preußische Einteilung nach erster, zweiter, dritter und vierter Klasse stabiliert. Die Mittellosigkeit der Massen schützt den Wohlhabenden sicher genug davor, daß er— furchtbarer Gedanke!— wirklich einmal mit einem„Proleten" obne Faltenhemd am selben Tisch ein Glas Bier trinken muß. Weist den stumpfsinnigen Knechtssinn vieler Beamten zurück, die vor jedem blanken Zylinder, bor jeder bunten Forstuniform mit Bücklingen die Türen aufreißen, aber wie die Klötze stehen, wenn eine Frau aus dem Volke hilflos in das Abteil„vierter Klasse" klettert. Laßt e s euch nicht gefallen, daß die Straßenbahn- und Omnibustingcstellten euch bevorzugen, weil ihr nach Trinkgeld riecht, ivähreno der von der Tagesarbeit müde Arbeiter„Volks- tümlich" zurückgewiesen wird. «eht im Menschen immer nur den Menschen! Macht Unter- schiede nur nach der Leistung und nicht nach dem Rock, dem Titel, der„Tradition". Auch euer Mehr an„Biloung" dankt ihr nur eurem Mehr an Geld! Vergeht das nicht! Acbtct jede Arbeit gleich, welcher i�rt sie auch sei. Versucht einmal die Selbstber. ständlichkeit zu begreifen, daß ein Minister und ein Straßen. kebrer nicht» voreinander voraus haben, wenn beide ihre Pflicht tun. Das ist auch eine Art, um diese schöne Preisaufgabe zu lösen! Werft sämtliche„Autoritäten" und„Respekte" aus dem morschen Gesellschaftsschiff mit Ausnahme der drei: Arbeit, Pflicht- erfüllung, Leistung! Aber da graut euch wohl, ihr Gebildeten und Besitzenden? Da scheinen euch wohl ehrwürdige„Kulturgüter" in die Binsen zu geben? Ihr werdet lieber schöne, groß klingende Sprüche machen und — Wohltätigkeitsfeste veranstalten, vermute ich. Größe und Gewicht bei reichen und armen Schulkindern, lieber die Wachstumsunterschiede armer und wohlsituierter Schulkinder liegen eine ganze Anzahl Untersuchungen vor. Eine der inter- essantestcn ist die von Rietz an Kindern der Berliner Gymnasien und Volksschulen vorgenommene, weil sie neben der Größe auch das Gewicht berücksichiigt und beides in Beziehung zu einander setzt. Es hatten demnach durchschnittlich " eine Größe ein Gewicht Gymna- Bolls- Diffe- Gyinna- Volks- Diffe- siasten schüler renz siaste» schüler rcnz Alter am cm cm kg kg kg C 118,3 113,6 4.7 22,3 20,1 2,2 8 127,3 121,4 5,9 26,2 23,3 2,9 10 135,7 130,9 4,8 80,6 27,6 8,0 12 145,4 132,7 5,7 37,1 82,9 4,2 14 156,0 146,6 9,4 51,7 87,5 8,6 Die Unterschiede sind ganz enorm. Sie wachsen von 4.7 Zenti- meter und 2,2 Kilogramm im ersten Schuljahre aus 9,4 Zentinieter und 8.6 Kilogramm im 8. Jahre. Während der 14jährige Gymnasiast 32 Pfund im Durchschnitt schwer ist, wiegt der gleichaltrige Volks- schüler nur 75 Pfund. Auch wenn man das Gewicht pro Zentimeter Größe feststellt, fällt die Rechnung ganz gewaltig zugunsten deS höheren Schülers aus. Aber auch in jeder anderen körperlichen Beziehung sind die reichen Kinder den armen überlegen, wie Niceforo festgestellt hat, so in bezng auf Brustumfang, Ausdehnungsindex. Lungenstärke. Körper- kraft. Kopfumfang, Stirnhöhe, wahrscheinliches Hirngewicht. AuS den drei letztgenannten Fairoren ergibt sich aber auch die geistige Ueberlegenheit. Aus den Untersuchungen Bayertbals ergibt sich, daß gut« geistige Fähigkeiten häufig bei großen, selten bei kleinen und niemals bei kleinsten Köpfen vorkommen. Die bei der Geburt vielleicht in ebenso hohem Maße wie bei den reichen Kindern vor- handene Intelligenz der armen Kinder verkümmert alio infolge mangelhafter Pflege und Ernährung des Proletariersprößlinas. Unsere heutige widersinnige Gesellschaftsordnung beraubt so die Menschheit ununterbrochen einer Fülle der wertvollsten Intelligenzen. Die kleine Welt am Telephon. Der ,.CineL"-Palast am Zoo hat sich eine reizende Varietönummer zugelegt. Sie beißt:„Besetzt! Bitte später..." und ist so geschickt und liebenswürdig aufgemacht, daß man sich ordentlich freut, zwischen mäßigen FilmS und ande- ren Dummheiten mal wieder etwa« Gute« zu sehen» Der Vorhang geht auf und es klingelt, klingelt. Vorn, hinten, rechts, links, weiche und scharfe Klingeln, hohe und tiefe... Die Bühne ist ganz dunkel, nur vorn an einem beleuchteten Tisch sitzt eine Dame vom Telephonamt und hält Männerreden.„T'is reine weg, als ob man bloß für die Teilnehmer da ist!" Und aus ein- mal springt ein Heller, viereckiger Lichtfleck in das Dunkel, der kleine Ausschnitt eines Zimmers erscheint, und Herr Veilchenstein lüm- melt sich behaglich auf einem Stuhl und versucht, Anschlüsse zu be- kommen. Es gibt die berühmten ergötzlichen Dialoge und plötzlich ist Herr Veilchenstein wie ein Spuk verschwunden, die Bühne ist. wieder schwarz, Monolog der Telephonistin, und an einer ganz anderen Ecke erscheint eine kleine Telepohnzelle mit einem reizend eiligen Reporter, der mal eben schnell was nach Köln hinübergeben muß.(Er wird natürlich mit Neukölln verbunden.) Und nun geht es Schlag auf Schlag: die Gattin, die göttliche, erscheint und ebenso die Geliebte des Herrn Veilchenstein, hingegossen auf einen Diwan, und noch eine Telephonistin und ein Mann, der zwischen kräftigen Schlucken aus einem WeißbierglaS nach der Müllabfuhrgesellschaft verlangt, und der Liebhaber der göttlichen Gattin... qlle, alle. Diese Idee wuchs über den bloßen Scherz der falschen Ver- bindungen beinahe zu Ausschnitten aus allerlei Menschenleben. Es sind wahrhaftige kleine Gefühlsausschnitte: denn merkwürdigerweise gebraucht der gewandte Großstädter beim Telephonieren eine Mimik, die die Abwesenheit des anderen Teiles einfach ignoriert. Da- zwischen ein paar gute Witze: echt Berliner Schnoddrigkeiten. Einer will sich bei der Aufsicht beschweren, worauf das Amt jebüldt und spitzen Mundes die gewünschte Aufsicht markiert. Am Schluß schreien, toben, reden alle Anschlußnummern durcheinander, Humor und Satire. Heinrich Heine spricht in Frankfurt aus dem Steine: Bin ich der Heinrich Heine— Auf offnem Platz dahier? I Wie neu ich mir erscheine! Wie wunderlich ist mir! Ich fühl micb ja ergriffen, Ich fühl mich ja gerührt..» Nur etwas abgeschliffen Und wie noch nie poliert. Und daß man's mir gestatte~ Auch scheint mir'« andrerseits: Daß ich kein Denkmal hatte, War doch ein eigner Reiz! Nun steh ich auf dem Platz« Als wie voni Geist umhaucht, Und bin dock, manchem Spatze Der Zielpunkt, den er braucht. Doch kommt wohl Zeit, kommt Rege« Und wäscht mich blank und rein,.. Es muß wohl doch ein Segen Um so ein Denkmal sein!(.Jugend'j haits die Genugtuung, baß seine Wiederwahl so gut wie gar keinen Widerspruch fand. Ansckeinend wurde uur eine einzige Stimme gegen ihn abgegeben. Dabei hatte man von Amtsmüdigkeit des alten Führers gesprochen und die ganze bürgerliche Presse oer Vereinigten Staaten hatte den hahnebüchenen Unsinn behauptet, die sozialistischen Delegaten würden— John Mitchel, GomperS Adjutanten in der Civic Federatio», als Gegenkandidaten auf den Schild erheben. John White, der treffliche Präsident des radikalen Kohlengräber« Verbandes, der für das Amt des zweiten Vizepräsidenten vor« geschlagen war, mußte sich mit dem siebenten Bizeposten begnügen. Der den Delegaten vorgelegte umfangreiche Bericht des Vor- standeS meldet durchweg von organisatorischen Fortschritten, von Kämpfen, die in der Mehrzahl stegreich verliefen oder doch teilweise Erfolge brächten. Sämtliche einzelnen Landesverbände und inter- nationalen(das heißt noch über Kanada oder Mexiko aus« gedehnten) Gewerkschaften geben an, wieviel Mitglieder sie im Berichtsjahre gewonnen haben. Nach Angaben über die gegen- wältige Gesamtmitgliedschaft sucht man dabei aber überall vergeblich. Den größten Aufschwung scheint der Kohlengräberverband genommen zu haben, der über eine Mitgliederzunahme um 112 336 berichtet und fast einundeinviertel Million Dollar an Streikunterstützung aus- gezablt hat. Den besten Strcikrapport konnten die„United Garment Workers"(Schneider und Schneiderinnen) erstatten. Sie haben fünf Niesenstreiks geführt und gewonnen und für 115 006 Mitglieder Lohnerhöhungen von einem bis zehn Dollar die Woche und Ber« kürzuna der täglichen Arbeitszeit von ungefähr 36 auf 53 Stunden erkämpft. Nach dem 1. Januar arbeiteten die organisierten Schneider in den Plätzen, die von den Ausständen betroffen waren, nur noch 52 Stunden. Als ihren großartigsten Erfolg können die Schneider die vollständige Beseitigung des ZwischenmcistershstemS in den größten Städten des Landes buchen. Die„Ladies Garment Workers*(die organisierten Arbeiter und Arbeiterinnen in der Damenschnciderei) haben in sechs Streiks, an denen insgesamt 46 666 Personen beteiligt waren, ähnliche Errungenschaften erzielt. Der Bericht macht übrigens Front gegen eine Art radikal scheinender Sozialpolitik, die im letzten Jahre in Staaten wie Massachusetts, Kalifornien, Kolorado, Minnesota, Nebraska, Oregon, Utah, Washington und Wisconsin Einzug gehalten hat. Es handelt sich hierbei um Minimallohngesetze, die von der Föderation nur in der Beschränkung auf Frauen und Mädchen gutgeheißen werden. Da- gegen wurde ein BundeS-Arbeiterschutzgcsetz und eine weitere Be- schränkung der Einwanderung verlangt? die in dieser Sache be« schlossene Erklärung begnügt sich nicht mit der Forderung des Ausschlusses aller Asiaten, sondern spricht auch noch den lächer- lichen„BildungS-Examen' das Wort, ein Eirnall, dessen legislative Sanktionierung in den letzten Wochen des Tastschen Re« giments nur durch das Veto des Präsidenten verhindert wurde. Das Tnhlorsche System wissenschaftlich forcierter Arbeiterabrackerung fand scharfe Verurteilung. Abgelehnt wurden zwei Anträge, deren einer auf Reform des Banksystems abzielte, wogegen der andere ein den Arbeitern näherliegendes und doch noch so ferne? Ziel wie das der Erkämpfung des SechSstundentageS im Auge hatte. Namens des zuständigen Komitees erklärte der Seemann Scharrenburg, daß dieses mit dem Sechsstundenantrag sympathisiere, die Zeit hierfür aber solange nicht gekommen sei, als der Achtstundentag noch nicht allgemein erkämpft ist. Der Antrag war mit dem Hinweis auf die erschreckend zunehmende Arbeitslosigkeit begründet worden. Der« selbe Grund ist beiläufig für die deutschen Buchdrucker in New York bestimmend gewesen für die schon vor Jahren erfolgte Einführung der vierzigstündigen Arbeitswoche(bei fünf Arbeits- tagen). Ein reichlich konfuser Delegat der Drucker, der sich selber als.Demokrat' bezeichnet, hatte wieder einmal die Gründung einer politischen Arbeiterpartei beantragt, die er aus der Föderation, der Frauenrechtsliga und— den Sozialisten bilden will. Auch die Farmer die in einigen Staaten radikal-sozialistische, in anderen erzreaktionäre Politik treiben— und sogar die Eisenbahner, denen selbst die GomperS und Mitchel noch zu„radikal' sind, wollte jener sonderbare GewerkschastSpräsident einladen, seiner Partei beizutreten. Die Ablehnung des Antrages gab der bürger« lichen Berichterstattung den Vorwand, von einer Niederlage des Sozialismus auf dem Kongreß zu schwafeln, obwohl unsere Genossen in der Versammlung mit dem gräulichen Unsinn des Herrn Börry gar nichts zu tun hatten. Ein anderer Unsinn, in dem immerhin einige Methode lag— siehe Gompers Reiseberichte nach seiner Europafahrt bor drei Jahren— wurde von dem Vräsidenten de» Zigarrenmacher-Berbandes, PerkinS, verzapft. Er berichtete über die Züricher GewerkschaftS-Konferenz. an der er als Delegat der Föderation teilgenommen hat, und er hat dabei gesunden, daß„die Gewerkschaften alle Borteile gegen und ohne die Sozialdemokratie' errungen haben. Herr Perkins hat sich besonders darüber geärgert, daß August Erdmann in einem Artikel, der in der Korrespondenz des internationalen Gewerkschaftssekretariats wiedergegeben wurde, auch für Amerika eine Zersplitterung der Gewerkschaflsbewegung durch die Kirche boraussagt. Nach PerkinS sprach Bischof Carroll von Helena(Montana), der ErdmannS Voraussage, zum Malheur für den. sonderbaren amerikanischen Arbeiterführer, deutlich genug bestätigte, indem er die deutschen christlichen Gewerkschaften und katholischen Verbände mit der sozialistischen Tendenz der freien Ge- werkschaften entschuldigte und hinzufügte:„Ich hoffe, daß nie der Tag kommt, an dem es notwendig wird, Sonderorganisationen in den Vereinigten Staaten zu gründen. Notizen. — S. M. als Kinofreund. Das Blatt für halbamtliche Beeinflussung der öffentlichen Meinung, der„Lok.-Anz.", bemüht sich mit geflissentlichem Eifer, eine von ausländischen Blättern be- hauptete Vorliebe S. M. für das Kino aus der Welt zu schaffen. ES wird da als geschmackloser Scherz hingestellt, wenn verbreitet wurde,„der Kaiser habe sich selbst in leitenden Rollen für ver- schiedene Films aufnehmen lassen, auf jeder größeren Reise müßte im Gepäck des Monarchen auf feinen Befehl ein Projektionsapparat mit ausgewählten Films mitgeführt werden usw.' Mit Verlaub! Die Vorliebe S. M. für den..Lokalanzeiaer' und fürs Photographiertwerden geben derartigen Gerüchten doch einen gewissen Grad von Wahrscheinlichkeit. — Theaterchrontk. Das Deutsche Theater beabsichtigt, eine Reihe H o l b e r g scher Komödien in sein Repertoir aufzu- nehmen. Noch im Fasching wird die drciaktige Komödie„Der Mann, der keine Zeit hat' aufgeführt. — Die Oper des Tages. Max Schillings kompo- niert eine Oper„Mona Lila', in deren Mittelpunkt das Bild steht. Ganz aktuell ist aber die Handlung nicht, denn sie spielt im Jahre 1462. — D e r A st r o n o m I. S ch e i n e r, der seit 1887 am astro- physikalischen Observatorium in Potsdam wirkte, ist im 56. Lebens- jähre gestorben. Seine Arbeiten über die Spektralanalyse und die Photographie der Gestirne haben ihm in den Fachkreisen die ver- diente Anerkennung eingetragen. In seinem Buche„Der Bau des Weltall?', das bereits in dritter Auflage vorliegt, hat er mit Er- folg die schwierigen Probleme des Weltaufbaus auch weiteren Kreisen zu erschließen verstanden. — Radiumfunde in Colorado. In New Uork ist die Nachricht eingetroffen, daß im westlichen Unionsstaate Eolo- rado radiumhaltig« Pechblende gefunden worden ist. Die Eigen- tümer der betreffenden Gebiete haben die Regierung um Errichtung eines Instituts ersucht, das sich tu Colorado mit der Gewinnung des Radiums befassen soll. — Der Hotel-Doktor. Die Stadt Düsseldorf wird im nächsten Jahre ein„Internationales Institut für das Hotel- bildungswesen mit H o ch s ch u I ch a r a k t e r" eröffnen. Die an- gehenden Hoteldirektoren sollen dort akademisch ausgebildet werden, und zweifellos werden sie auch binnen kurzem das Recht zu Promo- vieren erlangen. Warum schließlich auch nicht? Der akademische Hochmut lernt sich leicht, und es ist auch gar nicht einzusehen, warum ein Mann sich durch Tüchtigkeit von unten auf zu solchen Posten emporarbeiten darf. Dergleichen muß ein Privileg der be« sitzenden Klasse werden, die ihre Söhne studieren lassen kann. — WieeinegroheDameistdie Mona Lisa von Florenz nach Rom gereist, in einem besonderen Coupe erster Klasse, mit Kunstprofessoren als Hofstaat und unter dem Schutz bewaffneter Polizeimacht.— Der Antiquar, der den Dieb anzeigte, soll die ausgesetzte Prämie von 20 666 M. und das übrige Italien Orden erhalten. 1 Gerichts-Zeitung Schutz vor Schutzleuten! Drei„Hüter der öffentlichen Ordnung" standen am Freitag vor der Strafkammer des Landgerichts B e u t h e n i. O.-Schles. Sie sind zwar, nachdem ihre außerordentlich rohe Handlungsweise zur Kenntnis der vorgesetzten Behörde gelangt war, sofort durch Dienstentlassung unschädlich gemacht worden, haben aber jetzt erst ihre Strafe erhalten. Am Abend des 14. August richtete der kranke Tischler geselle Schneider aus Roßberg an den dort patrouib lierenden„Schutzmann" Tölpel die Bitte, ihm entweder Ist Pf. zur Heimfahrt zu geben oder aber ihn die Nacht über auf der Polizeiwache zu behalten. Scheinbar ging Tölpel auf das letztere ein. Kaum hatten jedoch beide die sonst so der schwiegene Polizeiwache betreten, als der kranke Schneider von Tölpel einen so heftigen Schlag er hielt, daß er zu Boden stürzle. Zwei andere im Wachtlokal ebenfalls anwesende Schutzleute Menig und B r e z i n a eilten ihrem Kollegen zu„Hilfe", obwohl sich der Geschlagene gar nicht einmal zur Wehr setzen konnte, und nun schlugen alle drei gemeinschaftlich auf den wehrlosen, kranken Mann ein. Ermahnungen eines ebenfalls in der Wache anwesenden Polizisten hatten keinen Erfolg. Im Gegenteil, Brezina klemmte den Kopf des den Versuch zum Aufstehen machenden Schneider so zwischen den Beinen daß dieser in gebückter Haltung sich nicht rühren konnte. Meitig holte einen G u m m i s ch l a ll ch und zählte dein armen, kranke,: Mann 25 Hiebe ans Rücken und Gesäß auf. Nachdem die Rohlinge mit den Mißhandlungen aufgehört hatten, konnte Schneider vor Schmerzen kaum noch st e h e n. Trotzdem gab ihm aber Brezina noch eine so kräftige Ohrfeige, daß er abernwlS z u Boden stürzte und liegen blieb. Dann wurde deni wahr- scheinlich Besinnungslosen eine Schüssel mit kaltem Wasser über den Kopf gegossen. Die Verhandlung vor der S t r a f k a in m e r ergab den lückenlosen Beweis für das brutale Verhalten der drei Orduungshüter. Der als Zeuge geladene vorgesetzte Wacht- meister stellte den Angeklagten ein vorzügliches Leumunds- z e u g n i s aus. Brezina, der Hauptschuldige, erhielt sechs Monate, Meitig drei Monate Gefängnis. Tölpel gar nur ganze 50 Mark Geldstrafe.. Geringfügige Strafen, wenn man ähnliche Fälle gegen Arbeiter zum Vergleich heranzieht. Ein Glück für Schneider war es, daß er den W a H r � heitsbeweis lückenlos führen konnte. Im anderen Falle wäre es ihm übel ergangen und die feigen Hüter der Ordnung hätten unter Umständen weiter ans das Publikum losgelassen werden können. In kurzer Zeit findet die Verhandlung gegen zwei andere Polizisten statt, die auf der Polizeiwache ohne Grund und Ursache einen Menschen mit dem Säbel durch- bohrten, so daß dieser in wenigen Minuten eine Leiche War. Ist der Ruf nach„Schutz vor Schutz- leuten" unberechtigt?___ Thyssen gegen Thyssen. Das Amtsgericht Mühlheim(Ruhr) verurteilte gestern August Thyssen jun., den Sohn des Großindustriellen August Thyssen, wegen Beleidigung des Assessors Dr. Herle, Direktors der Firma Thyssen, zu einem Monat Gefängnis und 466 M. Geldstrafe. Die beleidi- genden Aeußerungen sind in einem Brief enthalten, den Thyssen jun. an einen Vater gerichtet hatte. Friedrichshagener Polizei. In der Nummer vom 24. Oktober berichteten wir über den Uebereifer und die Schneidigkeit von Polizisten, die in der Nacht vom 23. zum 24. August zu einem bösen Auftritt führte, der ein Nachspiel vor dem Amtsgericht in Köpenick hatte. Die Gerichts- Verhandlung endete mit Verurteilung des Maurers Kreyfchmer zu 18 Tagen Gefängnis und drei Tagen Haft, des Maurers Palan zu 26 M. Geldstrafe, des Arbeiters Buchholz zu 36 M. Geldstrafe, des Schuhmachers Berndt zu 2 Wochen Haft. Die Angeklagten sollten groben Unfug durch ruhestörenden Lärm begangen, Krrtzschmer auch Widerstand gegen Polizetbeamte geleistet und Buchholz sich der Polizeibeleidigung schuldig gemacht haben. Der Amtsanwalt wollte die Strafen erhöht wissen. Ihm waren die durch das Auftreten der Polizei veranlaßten„Straftaten' nicht hoch genug bestrast. Deshalb legte er Berufung ein. Auch die zu Freiheitsstrafen verurteilten beiden Angeklagten legten Berufung ein. Die Strafkammer verwarf die Berufung des Amtsanwalts, gab aber der Berufung der Angeklagten statt. Die Strafe gegen Kretzschmer tvurde auf 4V M., die gegen Berndt auf 26 M. herab- gksetzt._ , Die blutigen Fingerabdrucke als Verräter. Der große Wert der Daktyloskopie, des von den meisten Polizei- behörden in dem sogenannten Erkennungsdienst angewendeten Fingerabdruckverfahrens, wurde durch eine Verhandlung illustriert, welche die 1. Strafkammer des Landgerichts I beschäftigte. In der Nacht zum 23. August d. I. wurde in der Wohnung de? Kaufmanns David Israel in der Rosenthaler Straße ein Einbruchs- diebstahl verübt. Während sich der Wohnungsinhaber mit seiner Familie in Norderney befand, drangen Diebe in die Wohnung ein und entwendeten, nachdem sie vergeblich versucht hatten, einen in der Wand eingemauerten Geldschrank zu erbrechen, Gold- und Silber- gegenstände im Werte von ca. 2666 M. Wie die hinterlassenen Spuren ergaben, hatte der unbekannte Täter erst versucht, das Schloß anzubohren, hatte dann aber einfach die Türfüllungen her- ausgeschnitten und war durch die Oeffnung in die Wohnung hin- eingegangen. Hierbei hatte sich der Einbrecher augenscheinlich an dem splittrigen Holz die Hand verletzt. loie zablreiche Blutstropfen auf dem Fußboden bewiesen. Ein Kriminalbeamter nahm nun diese Spur weiter auf und untersuchte mit einem VergrößerungS« glaS sorgfältig sämtliche Gegenstände in der Wohnung»ach Finger- abdrücke». Es wurden auch an den verschiedensten Gegenständen blutige Fingerabdrucke gefunden. Soweit eS möglich war, wurden die verschiedenen Stücke herausgeschnitten und dem Erkcnnungs- dienst der Berliner Kriminalpolizei überwiesen. Hier wurden die Abdrücke photographiert und vergrößert. Es begann dann eine sehr mühevolle Arbeit. Aus den vielen tausend Metzkarten mutzte' die- jenig« herausgesucht werden, welche übereinstimmende Linien an den Fingerspitzen aufwies. Da die in der Wohnung gefundenen Fingerabdrücke ganz charakteristische Einzelheiten aufwiesen, wie sie nach wissentschüftlicher Erfahrung unter Millionen Menschen nur einmal vorhanden sind, gelang es tatsächlich, eine Metzkarte heraus- zufinden, die völlig mit jener Zeichnung der Linien übereinstimmte. Es war dies die Karte des vielfach wegen gleicher Wohnungs- einbrüche vorbestraften Friedrich BilinSki, der sich nunmehr vor der 1. Strafkammer wegen schweren Diebstahl» zu verantworten hatte. AIS einziges Beweismittel diente dem Gericht die völlige Ueber» einstimmung der gefundenen Fingerabdrucke mit denen des Angeklagten. Als Sachverständiger war der Leiter des Erkennung?- dienstes, der Kriminalinfpcktor Wehn, geladen, während dessen Ver- nehmung ivegen Gefährdung des StaatsinteresseS die Oeffentlichkeit ausgeschlossen wurde. Das Gericht sah die daktyloskopische Ueberführung als ein aus- reichendes Beweismittel an und verurteilte den Angeklagten zu einem Jahr Zuchthaus zusätzlich zu einer dreijährigen Zuchthaus- strafe, die Bilinski zurzeit wegen gleicher Wohnungseinbrüche verbüßt._ Hiis aller Welt. Schwere Bluttat eines Rcichstagsabgeordneten. Ein furchtbares Familiendrama hat sich in der Nacht zum Sonnabend in dem Schloß Dakowymokre des Reichstags- abgeordneten Grafen Mielzynski abgespielt. Graf Mielzynski hat seine Frau und den 24 Jahre alten Neffen seiner Frau, den Grafen Alfred v. Miau- c z y n s k i, erschossen. Die Ehe des Grafen Mielzynski war nicht besonders glücklich; die- Eheleute hatten sich früher schon einmal getrennt und bewohnten erst seit einiger Zeit wieder eine gemeinsanie Wohnung. Bar einigen Tagen war der Reffe der Frau auf dem Schloß zu Besuch erschienen. Aus verschiedenen Momenten schöpfte Graf Mielzynski den Verdacht, daß der junge Graf in intimen Beziehungen zu seiner Frau stand. Dieser Verdacht wurde ihm zur Gewißheit, als er die Beiden in der Nacht im Zimmer seiner Frau überraschte. Durch einen Schuß aus einem Jagdgewehr tötete er zuerst seine Frau, durch einen zweiten Schuß ihren Neffen. Am Morgen fuhr Mielzynski mit einem Automobil nach Posen und stellte sich dort der Staatsanwaltschaft. Im Reichstage vertrat Graf Mielzynski, der der polnischen Fraktion angehört, seit dem Jahre 1903 den Wahlkreis Samster- Birnbaum. Der Kreis ist sicherer Besitzstand der Polen. -i-» * WaS der Graf Mielzynski, der im Mittelpunkt des erschütternden Familiendramas steht, an politischer Bedeutung aufzuweisen hat, ist seine Stellung auf dem äußersten rechten Flügel der Polensraktion. Es gab zwar eine Zeit, da er wegen seines oppo- sitionellen HiadikalismuS in den Kreisen seiner Anhänger den Spitz- namen„der rote Graf' führte: aber das ist so lange her, daß eS bei- nahe nicht mehr wahr erscheint. Seit er als Politiker einer breiteren Oeffentlichkeit bekannt geworden ist, gehörte er zu jenen Polen» führern, die wegen ihrer feudalen Abkunft, ihrer Erziehung — Mielzynski gehörte ehedem als aktiver Offizier einem exklu» siven Kavallerieregiment an— und nicht zuletzt wegen ihrer grotzagrarischen Interessen nickt reckt gegen den Stachel der preußi- scheu Regierung zu löten wagten, sondern in vielen Fragen, nament- lich in der Schutzzollstage, mit den preußischen Juntern in dasselbe Horn stießen. So Graf Mielzynski. Obwohl in seinem persönlichen Wesen von jener dreiviertel französischen Kultur, auf die die pol- nische Adelshoheit gestützt wird, ging er mit seinen preußischen Klaffen- genossen durch dick und dünn. Daß er auf die Art die Masse des polnischen Kleinbürgertums verstimmen mutzte, sollte er bald erfahren, wie sich ja überhaupt seit geraumer Zeit die soziale Grundlage der polnischen Oppofitions- bewegung von den Rittergütern und dem flachen Lande nach den Städten und dem Bürgertum verschoben hat. Da der Führer der polnischen Fraktion, der mehr als achtzigjährige Fürst Radziwill, wegen feines hohen Alters die Leitung der Geschäfte nieder- legen mußte, galt Graf Mielzynski allgemein als der er- korene Thronerbe. Aber als es soweit war, hob vor ungefähr zwei Jahren nach stürmischer Sitzung die Polenparlei nicht ihn, sondern den Rechtsanwalt S e y d a auf den Schild. Der schlagendste Be- weis dafür,' daß die großagrarischen Feudalen innerhalb der Partei abgewirtschaftet hatten und die kleinbürgerlichen Demokraten oben aus waren. Mielzynski, der sicher starken politischen Ehrgeiz besaß, verwand die Zurücksetzung nicht, sondern zog sich-grollend ziemlich ganz aus dem politischen Leben zurück. Im Reichstag war er nur mehr selten zu sehen. Und auch innerhalb der Polenpartei spielte er keine Rolle mehr. Nicht wie eS etwa mit O'Parnell, dem umjubelten Häuptling der auflässigen Iren in den achtziger Jahren des vorigen Jahr- Hunderts der Fall war, wurde also hier ein zukunftsreicher politischer Führer durch Familienwirrnis in einen dunklen Abgrund gerisien, sondern es war ein politisch erledigter Mann, der sich an diesem 26. Dezember so gänzlich erledigte. Ein Ansporn. Vor einiger Zeit konnten wir melden, daß in Deutschland noch ein Mann lebt, dem unbeeinflußt von der Agitation für die Ge- burteneinschränkung in treuer ehelicher Pflichterfüllung das 3 6. Kind geboren wurde. Tie Provinz Posen, über die einst Bülow in eitler Vermessenheit das Wort von der Kar- Nickelwirtschaft prägte, zählt den Braven zu ihren Bürgern. Noch kündet der Nachwelt kein Denkmal den Ruhm des Mannes, auch wissen wir nicht, ob er die Ordensschnalle für„treue Dienste' erhalten hat. Eines aber ist ihm geworden: Die Stadtverordneten vpn Briefen, wo der dreißigfache glückliche Vater lebt, haben ihm ein Ehrengeschenk von 56 Mark— in Buchstaben fünfzig Mark— bewilligt. Bei soviel Opfersinn wird der mit dem Ehrengeschenk Be- glückte wohl zahlreiche Nachahmer finden. Kleine Notizen. Pulverexplosion. In einem Steinbruch bei Rankweil in Tirol fand eine Pulverexplosion statt, wobei sieben Arbeiter lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Blatternerkrankungen auf einem amerikanischen Kriegsschiff. Der Marineministcr der Vereiniglen Staaten hat Nachricht erhallen, daß an Bord des Schlachischtffss. O b i o', da» sich auf der Rückreise vom Mittelmecr befindci, 11 Fälle von Blattern vor- gekommen sind. Weitere 6 Matrosen zeigen gleichfall« ver- dächtige KrankbeiiSerscheinungSll. Folgenschwerer Tunnelcinsturz. Bei dem Bau' elneS Tunnels der Eisenbahnstreckc von Olpe nach Meinerzhagen stürzte ein Teil desselben ein und die Masse begrub mehrere Arbeiter unter sich. Einer ivar auf der Stelle tot, drei andere wurden tödlich verletzt. Ein Erdbeben in der Türkei. Der Mali von Crzerum bt- richtete, daß an, Freitagabend ein Erdbeben de« Ort @ d) c b rj* zerstört hat. Alle Häuser liegen in Trümmern. :i Männer sind tot. zwei zwei Frauen und zwe Frauen verletzt. Auch in anderen «chaden angerichtet. Orten hat das Erdbeben Jugendveranftaltuuge». Tempelhof.Mariendorf. Heute Sonntag Untcrhaltmigsabend im Jugendheim. Dienstag, den 23. Dezember. W-ibnachtsfeicr. Vortrag:„Jugend und Weibnacht». R-sercnt Herr Richard Sbannderq. R-zitailonen. Gesang. �-N-iw? den 26. Dezember(2. Feiertag) AeihnachtSseicr w Lichtenrade. Trefspunlt bis 3 Uhr im Jugendheim. Sonntag, den 28. Dezember. Partie- Tegel-Heiligensce—.Herar,�. Fahrgeld 46 Pf. Scfmfic das tiffaKHcmmcnste. 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Prmzen'str. 20; Schade, Blumen- thalsir. 13 I. Gutscheine für die Konzerte des B l ü t h n e r- Orchesters sind ebendaselbst a 30 Pf. zu haben. Billetts für die Konzerte des Philharmonischen Orchesters sind zu haben bei Schröder, Beyer und Schade._ Vierter Kreis. Am Montag, den 22. Dezember, findet in den Prachtsälen des Ostens ein M ä r ch e n v o r t r a g mit Lichtbildern statt. Btllett 19 Pf. Wittenau. Dienstag, den 23. Dezember, abends, findet für Wittenau im Restaurant von Eberhard! sGermaniasäle) eine Weih- nachlsfeier statt. 6. Mahlkreis. Urania-BillettS zu der am zweiten Feiertag stattfindenden Vor- ftellung� sind noch im Bureau Gerichtstr. 72. im Restaurant Gericht- straße 74 und im Bureau des 4. Kreises Stralauer Platz 11/12 zu haben. Neukölln. Die Bücher- und Wandschmuck- Ausstellung in Barlschs Festiälen, Hermannstr. 49(oberer �saali, wird am heutigen csonntag geschlossen. Dieselbe ist geöffnet von nachmittags 2 bis abends 9 Uhr. FricdrichShagrn. Am Donnerstag, den 25. Dezember(erster Wethnachlsfeiertag). findet im Restaurant„Eiskeller", Friedrich- straße 96.97, ein Kunstabcnd statt. Anfang abends 7 Uhr. Der EintriilspreiS beträgt 40 Pf. Königs-Wustcrhausen und Umgegend. Am Donnerstag, den 25. Dezember<1. Feicrtagl, vcranstallcr der Wahlverein im Lokale der Ww. Wedhorn eine Weihnachtsfeier, bestehend aus Konzert, aus- geiührt von dxr Kapelle des Herrn Liesegang; Geiangvorlräge vom Gesangverein„Frere Sänger" sM. d. D. A.-S) und unter Milwtrkung von Mitgliedern del� Freien Turnerschait. Ferner gelangen drei Theaierstücke zur Aufführung. Aniang 7 Uhr. Programms a 39 Pf. find be: Mitgliedern lowie beim Gastwirt Ernst Gebert, Luckenwalder Straße 5. zu haben. Da auch am 1. Feiertag in den Lokalen von Robert Riedel, Neue Mühle, und Neues Schützenhaus, Jnh. Zorges, in Königs- Wusterhausen Veranstaltungen stattfinden, sei darauf aufmerksam ge- macht, daß uns diese beiden Lokale zu unseren Veranstaltungen nicht Verfügung stehen.— Die Mitglieder wollen für guten Besuch der sorgst, ,n vorbereiteten Feier Sorge tragen. . Bezirk Waidmannölust. Am Donnerstag(erster Weihnachts- felertag): Weihnachtsfeier im Lokal„Cafs Bellevue"(Jnh. Pfeffer), am nordlichen LahnhofSausgang in HermSdorf. Anfang 5 Uhr. LerUner I�admcKten. WeihnachtSbeschernng von kUndcrn Arbeitsloser. Zur Weihnachtsbeschernng der Kinder der Arbeitslosen inachen die Gewerkschaftskommission und der Verband sozialdemokratischer Wahlvereine darauf aufmerksam, daß die Feier am Dienstag, den 23. Dezember, pünktlich 3 Uhr, beginnt. Beim Betreten der Säle hat jeder Teilnehmer seine Einlaßkarte deni Kontrolleur vorzuzeigen. Für jede Einlaßkarte wird zunächst eine Konfekttüte ausgehändigt und dafür die eine Hälfte der Karte abgetrennt. Die zweite Hälfte ist bis zum Schluß der Feier aufzubewahren und beim Herausgehen wiederum einem der Kontrolleure abzugeben, wofür das Weihnachtsgeschenk verabreicht wird. Es achte jeder Teil- nehmer aus die Farbe seiner Eintrittskarte. Dieselben haben für die Neue Welt, Hasenheide 108/114. Eintrittskarten rote Farbe. Obiglo(früher Keller), Koppenstr. 29. Eintrittskarten gelbe Farbe. Brauerei Friedrichshain. Eintrittskarten grüne Farbe. Ballschmieder, Badstr. 16. Eintrittskarten braune Farbe. Pharus-Zäle, Müllerstr. 142. Eintrittskarten lila Farbe. Moabiter Gesellschaftsbaus, Wiclefftr. 24. Eintrittskarten weiße Farbe. Niftles Fcftsäle, Dennewitzstr. 13. Eintrittskarten rosaFarbe. Arbeitslose, welche bei dem Abholen deS Geldes oder Gut. scheines in ihrer Gewerkschaft nachweislich keine Karten für ihre Kinder abgehoben haben, können diese am Montag, nachmittags von 4—8 Uhr, im Bureau derGewerkschastskom Mission, E n g e l u f e r 15, Zimmer 23, gegen Legitimation erhalten. Für den Ausschuß der Gcwcrkschaftkvmmissio» Berlins und Umgegend. A. Körften. Für den Verband sozialdcmotr. Wahlvcreinc Berlins und Umgegend. E. Ernst. Großstädtische Elendsbilder. In langsamen, schleichenden Rhythmen wälzt sich das soziale Massenelend durch die Straßen und Gassen der Groß- stadt; in verschlungenen, endlosen Linien gleitet es dahin. nebelhaften Schattenbildern gleich und doch in seiner Gesamt- Wirkung gewaltig und grausam. Nicht jeder sieht es. Wer aber offenen Auges und Sinnes die schier endlosen Häuser- reihen durchpilgert, dem krampst das Herz sich zusammen über all dem Jammer und Elend, womit" die„göttliche Ord- rnmg der Dinge" die Armen, die Besitzlosen beglückt. Damit eine verschwindende Minderheit Privilegierter Faulenzer ein Leben in wahnsinnigem Luxus und Reichtum verbringen kann, ist die Mehrheit nnd der beste Teil der Menschheit da- zu verdammt, ein Dasein in Hunger und Elend z« verbringen. * Eine wunderliche Gruppe bewegt sich auf dem Fahrdamm der verkehrsreichen Geschäftsstraße, sechs Mann stark. Alte, wacklige Gestalten, Männer im eisgrauen Haar, die längst den Winter des Lebens erreicht haben. Vorn und hinten be- packt mit grellen Plakaten, die in marktschreierischer Sprache nnd Farbe die angeblichen Geschäftsvorteile irgendeiner findigen Kapitalistenscele in die Welt schreien. Mühsam, in gleich- mätzigem Tempo stelzen sie dahin, schwer an der Last des profitgierigen Kapitalisten tragend, noch schwerer aber an der Last der Jahre, die auf den hängenden Schultern ruht. „Karl", sagt einer der Sechs zu seinem Vordermann,„es ginge ja alles noch ganz gut, wenn nur diese alten Beine nicht so steif und müde wären." Neckisch klimpern auf der keuchenden eingefallenen Brust des sprechenden Alten die bunten Verdienstmedaillen des Krieges 1866 und 1870/71. Ein verdienstvoller Vaterlandsverteidigcr also, der vielleicht in den„glorreichen Schlachten" von Königgrätz und Mars-la- Tour die Sturmfahnen der Preußisch- deutschen Nation mit Begeisterung vorangetragen hat— heute trägt der gicht- kranke alte Krieger den scheußlichen Plakatsetzen des brutalen Kapitalismus durch die lärmenden Straßen der Reichshaupt- stadt. Er ist dazu gezwungen, um die wenigen Groschen für den Lebensunterhalt zu erringen. Göttliche Ordnung der Dinge! Er, der mit Einsetzung des ganzen Lebens die deutsche Reichseinheit mit schmieden half, dem die deutsche Bourgeoisie ihren fabelhaften Reichtum mit verdankt, er muß bis zum Rande des Grabes den gebrechlichen Körper um wenige Groschen verschachern. Als einziger Trost kann dem alten betrogenen Krieger die Tatsache dienen, daß er zu dein Millionenheer der Ausgebeuteten, Betrogenen nnd Enterbten zählt. Noch schmachten sie alle in der Tiefe, aber sie werden sich frei machen!--- * Umständlich schiebt ein alter Greis den gebrechlichen Leierkasten über den schmntzig-grauen Hof einer Mietskaserne, umringt von einer Schar blasser halbwüchsiger Kinder. Ein Arm fehlt dem alten Leiermann. Hat er ihn im blutigen Völkerkrieg verloren, oder auf dem opferreichen Schlachtfelde der kapitalistischen Produktion?— Hurtig dreht der eine Arm die Kurbel des Leierkastens. Wechselvolle.Melodien entströmen dem wackeligen Instrument; die modernsten Gassenhauer und uralte sinnige Volksweisen. Jetzt schwenkt der Alte mit matter Geste den verschlissenen Kalabreser und hebt mit zitternder Stimme an zu singen, in gedämpften Tönen von seinem Instrument begleitet. Er singt ein Lied, dessen Refrain immer wieder in die wehmütigen Worte ausklingt:„Für mich, für mich gibt's keinen Frühling mehr." Grausame Wahrheit! Für diesen Greis gibt's keinen Frühling mehr. Ebensowenig, wie für Millionen Unglücklicher in dieser vom Eishauch des Kapitalismus er- starrten Welt. Hier und da füllt ein Kupfer- oder Nickelstück aus dem Fenster, der Lohn des Alten für seine Armeleute- musik. Ob er ihn aber schon sein eigen nennen kann, ist zweifelhaft. Zunächst hat er dem Besitzer des geliehenen Instruments den vereinbarten ZinS abzuliefern; dann erst fließen die milden Gaben in den eigenen Beutel. So ist selbst der alte Leiermann dem Kapital tributpflichtig.— Müde schiebt der Greis von Mietskaserne zu Mietskaserne, geplagt vom kapitalistischen Wucherer und nicht selten vom ruheliebenden Hauspascha... Bleischwer"und brutal lasten Armut und Elend auf der Masse des großstädtischen Proletariats. Aber trotz der er- drückenden Not haben die Massen die moralischen Kräfte für den weltgeschichtlichen Befreiungskampf aufgebracht und in der Ferne winkt ihnen das Morgenrot einer besseren Zeit. Unterbringung Llrbeitsloser. Der Magistrat hat beschlossen, mit dem Verein für soziale innere Kultur wegen Unterbringung einer Anzahl Arbeits- loser in Verhandlung zu treten. Es werden für diesen Zweck 100 000 M. aus den Ueberschüssen der Sparkasse zur Vcr sügung gestellt, welche dem Verein für die Uebernahme der Arbeiter als Darlehen gegeben werden sollen. Wie uns von dem genannten Verein mitgeteilt wird, soll Berlin für je 20 Mann, die ständig von dem Verein an seiner Arbeitsstätte bei Reppen mit landwirtschaftlichen Ar- betten beschäftigt werden, ein Betriebsdarlehen von 10000 M. gewähren. Bei der großen Arbeitslosigkeit in Berlin ist diese Vereinshilfe kaum der Rede wert, ganz abgesehen davon, daß nicht jeder Arbeitslose landwirtschaftliche Arbeiten verrichten kann. Das Pfilndpaket. Tic Einführung des Pfundpakets be- deuten die zwei neuen Aenderungen der Postordnung, die zu Neujahr in Kraft treten. Formell wird lediglich eine neue GcwichtSstufe für Warenproben von 250 bis 500 Gramm ein schließlich für das Porto von 20 Pf. eingeführt. Die Beden tung dieser Neuerung erhellt erst aus einer Vergleichung der geltenden Bestimmungen der Postordnung mit den neuen. Jetzt werden gegen ermäßigte Gebühr solche Warenproben be- fördert, die keinen Handelswert haben. Auch einzelne Schlüssel. abgeschnittene frische Blumen, Tuben mit Serum, natur- geschichtliche Gegenstände, getrocknete oder konservierte Tiere nnd Pflanzen, geologische Muster usw. werden jetzt nur unter der Voraussetzung billiger befördert, daß die Versendung nicht zu einem Handelszwccke geschieht. Vom 1. Januar an werden als Warenproben auch kleine Warenmengen befördert, das heißt solche bis zum Gewicht von 500 Granun. Ebensowenig ist dann noch von einem Verbot deS Handelszweckes bei den anderen genannten Gegen- ständen die Rede. Man kann also beliebige Waren bis zum Gewicht von 500 Gramm für 20 Pf. sogar mit der Briefpost verschicken. Wie bisher ist deren Größe auf 30 X 20 X 10 Zentimeter, bei Rollen auf 30 Zentimeter Länge und 15 Zentimeter Durchmesser beschränkt. Neu wird aber die Bestimmung beigefügt, daß die Sendungen sich nach ihrer Verpackung. Form und sonstigen Beschaffenheit zur Beförderung mit der Briefpost eignen, Die übrigen Vorschriften bleiben bestehen. Briefe dürfen nicht beigefügt werden. Handschrift liche Vermerke sind nur im beschränkten, genau bezeichneten Maße zulässig. Die Sendungen müssen unter Band oder in offenen Umschlägen oder in Kästchen oder Säckchen so verpackt werden, so daß der Inhalt leicht geprüft werden kann. Ge- blieben ist auch die Bestimmung, daß die Aufschrift den Ver- merk„Warenproben" oder„Proben" oder„Muster" cnt- halten muß. �_ Ter„fette Watte" oder Schuarchcn als Ehcscheidungsgrnnd. In einem Berliner Vorortblatt finden wir folgenden Bericht, der sich in seiner unfreiwilligen Komik der heiteren, von ihm ge- schilderten Sitnation durchaus ebenbürtig erweist. Wir geben ihn zur Erheiterung in diesen trüben Wintertagen wieder, lassen aber die Namen und näheren Bezeichnungen weg. die der„geniale" Berichterstatter im Gerichtssaal indiskreter Weise genannt hat. „Vor dem königlichen Amtsgericht Berlin-Tempelhof hatte sich ein Schlächtermeister B. aus der B...... Straße zu Berlin mit seiner Ehefrau A. geb. R. wegen Ehescheidung zu vcrant- Worten.(I) Bevor diese Verhandlung stattfand, mußten noch einige andere Sachen erledigt werden und nahm nun Herr B.(übrigens ein sogenanntes Siebenmonatskind) auf der Bank im Verhandlungs- zimmer Platz. Es dauerte, wie immer, längere Zeit, ehe seine Sache aufgerufen wurde. Ter biedere Meister, welcher in der Nacht vorher leckere Würste und diverse Schinken usw. fabriziert halte, war vor Uebermüdung eingeschlafen und plötzlich nahmen der amtsführende Richter. der protokollierende Referendar und anwesende Parteien mit Entsetzen ein großes Getöse wahr, welches allen momentan unerklärlich erschien.— Sind Löwen aus Leipzig hier— ist die Hochbahn abgestürzt— propellerl ein Pilot über dem Landgerichtsgebäude am Halleschen Ufer? Nichts dergleichen l— Herr B. war es, der diese unnatürlichen Laute von sich gab; er wurde nun auf Peranlassung deS Richters aus seinem Störung verursachenden Lärm(!) aufgeweckt, um sich nun seiner Gattin Adeline, der Klägerin, welche vorher auf dem Korridor Platz genommen hatte, gegenüber zu sehen. Die ebenso schmächtige als schüchterne Ehefrau des f c t t e n G a t t e n(!) sollte nun ihr Eheleid dem Richter bortragen. Verlegen, inimer nach ihrem Mann blickend, bat sie, ihre Aussagen nicht in seiner Gegenwart machen zu dürfen. Dieser Bitte Rechnung tragend, regte der übrigens sehr joviale Amtsgerichtsrat an, die Verhandlung event. auf eine halbe Stunde zu vertagen, damit beiden Eheleuten Gelegenheit zur ver- ständnisvollen Aussprache gegeben ist. Beide verließen das Gerichts- gebäude, um in einem nahe gelegenen Restaurant diese zu benutzen.(!) Frau B. versuchte nun dort ihren Eheherrn aufzuklären, daß die Nacht,„wo die Liebe erwacht", nicht mit Schnarchen allein aus- gefüllt wird, aber alles vergebens— schon wieder klangen ihr die wohlbekannten Töne entgegen. Der Gastwirt deS Lokals, im Bewußtsein, keine Sägemühle zu besitzen, forderte nun mit Entschiedenheit das Verlassen seiner Räume, welches nun auch statt- fand('). Als beide vor dem Richter wieder erschienen, mußte dieser nach Anhören der Sachlage und in Anbetracht, daß eine Einigung nicht stattfinden würde, die Scheidung aussprechen. Es wurde im„Namen deS Königs" dementsprechend erkannt.— Dieser ganze Akt dauerte nur einige Minuten, welche aber der Schlächter- meister wieder benutzte, um durch sein Schnarchen im Gerichtszimmer dem Nuntius Gelegenheit zu geben, ihn an die frische Luft zu be- fördern. Fran Adeline fuhr mit der gegenüberliegenden Hochbahn(!) schleunigst davon." ES gibt doch noch Humoristen auf der Weltl Aus Eifersucht. Seine Geliebte zu erstechen versuchte Freitag abend vor dem Hause Gustav-Müller-Str. 29 in Schöneberg der 18 Jahre alte Ar- beiter Oskar Widersich. Das Mädchen, die 21 Jahre alte Fabrik- arbcitcrin Minna Gläser, wurde in bedenklichem Zustande von der Hilsswache in der Vorbergstraßc in das Auguste-Viktoria-Kranken- haus eingeliefert. Der Täter wurde dem Untersuchungsgefängnis in Moabit zugeführt. Der junge Widersich, der bei seinen Eltern in der Sicgfriedstr. g wohnte und der als ein überaus leichtstnni, gcr Mensch geschildert wird, hatte bor einigen Monaten die Gläser, ein sehr ordentliches Mädchen, kennen gelernt. Tas Verhältnis ging bald in die Brüche, weil die G. erfahren hatte, daß ihr Geliebter noch mit anderen Mädchen verkehrte und ein sehr lockeres Leben führte. Sie machte dem W. Mitteilung, daß sie nichts mehr von ibm wissen wolle und jeden Verkehr aufgebe. Natürlich war der junge Mann damit gar nicht einverstanden und suchte sich der Gc- liebten wieder zu nähern. Freitag abend kam es zu einer erregten Aussprache zwischen dem Paar. W. begleitete das Mädchen bis zu ihrer Haustür. Auf seine Frage, ob sie ihre Ansicht nicht doch ändern und mit ihm weiter verkehren wolle, gab die G. eine schroff abweisende Antwort. Tarauf zog W. ein bereit- gehaltenes neues Dolchineffcr hervor und versetzte damit dem Mäd- chen einen Stich in den rechten Oberarm und einen Stich in die Brust. Der letztere war niit solcher Wucht geführt, daß die Klinge abbrach und erst im Krankenhaufe entfernt werden konnte. Den Vorgang auf der Straße harte ein Packer beobachtet, der auch sofort die Verfolgung des Attentäters aufnahm und die Festnahme be- wirkte. Bei seiner Vernehmung auf dem Schöneberger Polizei- Präsidium erklärte W., der in dem Glauben gelassen wurde, er habe seine Geliebte erstochen, daß er nicht die Absicht gehabt habe, sie zu töten. Das Messer will er sich gekauft haben, um seinem eigenen Leben ein Ende zu machen. Durch die erfahrene Ab- Weisung sei er in so sinnlose Wut geraten, daß er blindlings auf das Mädchen eingestochen habe. Unterstützung Arbeitsloser. Seit Monaten lasttet die Arbeitslosigkeit, die fluchwürdigste Begleiterscheinung des Kapitalismus, mit verstärkter Wucht auf der Arbeiterschaft des ganzen Reiches. Immer düsterer zeigen sich die Schatten der Not. In erschreckender Weise schwillt das Elend an, noch ist kein Ende abzusehen, und verheerend sind die Wirkungen dieser entsetzlichen Erscheinung auf das gesamte Wirt- schaftsieben. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem„christlichsten" » aller Feste. Schon wird allenthalben gerüstet, die zweitausend- jährige Lüge von Erlösung, Befreiung, und Verbrüderung der Menschheit wird aufs neue verkündet— dem Ruhen fleißiger, zahlloser Hände, dem verzweifelten Kampfe taufender Menschen uni das tägliche Brot, steht das kallherzige Patcntchristentuin teil- nahmslos gegenüber. Fast vergeblich war der Appell der Arbeiter- Vertreter an die bürgerlichen Vertreter in den Parlamenten, doch Mittel zur Verfügung zu stellen, um wenigstens vor dem Ehristfcft noch das Elend zu mildern und einen schwachen Schimmer der Weihnachtsfreude in den kahlen Wohnungen der Armen und Hun- geraden zu verbreiten. Der Appell ist so gut wie erfolglos ver- hallt. Nach langem Hin und Her hat man von bürgerlicher Seite teils kleinere Summen, teils auch nur„wohlwollende Erwägungen und Erhebungen" in Aussicht gestellt, was auf ein altes Sprich- wort hinausläuft, das da sagt:„lind als das Brot gebacken war, das Kind lag auf der Totcnbahr". Die Arbeiterschaft versucht ja selber durch bestimmte Organi- sationsciurichtuugen etwas zu lindern und das Massenangebot auf dem Arbcitsmarkt, das lohndrnckcnd wirkt, zu verhindern, aber alle diese Einrichtungen haben bestimmte Grenzen. Um wenigstens eine kleine Hilfe zu bringen, hat die Arbeiterschaft Groß-Berlins sich entschlossen, Mittel zusammenzubringen. Ter Appell an die Opferwilligkeit der Arbeitenden ist freudig erwidert worden. Und wenn auch die Hilfe nur vorübergehend und minimal sein konnte, einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt sie doch den Tausenden von Arbeitslosen, die da sehen, daß Arvcitervrüder an sie denken. I» diesen Tagen ist mit der Auszahlung begonnen worden. So bat der Deutsche Metallarbcitcrvcrband mit der Verteilung bereits am Mittwochnachmittag begonnen. Fn langen Zügen waren die Arbeitslosen gleich in den ersten Stunden nach dein Vcrbandsbaus in der Linienstraßc gewandert. Viele Frauen hatten den Weg an Stelle des Mannes unternommen. An drei Schaltern waren Angestellte ununterbrochen tätig, Gutscheine zu verteilen, und an einem vierten Schalter waltete der Kassierer seines schwierigen Amtes und zahlte Geld aus. An die Verheirateten wurden Gut- scheine ausgegeben, während die Ledigen bares Geld erhielten. Für Kinder erhalten die Eltern Extragutscheine. In wenigen Stunden waren am ersten Tage etwa LGX) Personen abgefertigt und zirka 9000 Gutscheine sowie 7000 bis 8000 M. ausgehändigt. Und immer neue kamen und es wollte sich nimmer erschöpfen und leeren, daß es schien, als sei die Rcichshauptstadt ein einziges, unergründliches Reservoir von Arbeitslosen. Rechnet man noch hinzu, daß die Ortsvcrwaltung des Ver- bände? in der letzten Woche allein an regulärer Arbeitslosen- Unterstützung 34 000 M. ausgezahlt hat, so ist schon daran zu ermessen, welch grandioses Kulturwerk die deutsche Arbeiterbe- wegnng verkörpert. Und wie bei den Metallarbeitern geht es auch in den übrigen Organisationen zu. So wichtig das Untcrsiützungswesen im Falle der Arbeits- losigkeit ist, so sehr auf Milderungsmaßnahmen durch Reich, Staat und Kommune hingearbeitet werden muß: Die Arbeits- losigkeit mit ihren Folgeerscheinungen von Not und Elend, wird nur beseitigt werden, wenn wir ihre Quellen verstopfen, wenn wir an Stelle der kapitalistischen die sozialistische Produktionsweise setzen, wenn nicht mehr für den Verkauf, sondern für den Bedarf, für den Gebrauch, gearbeitet wird. Schweres Unglück auf dem Stcttiner Vorortbahnhof. Vier Arbeiter verletzt. Ein schwerer Unfall hat sich gestern lSonnabend) mittag auf dem Stetriner Vorortbahnhof zugetragen. In dem großen Dampfkessel- räum, der zur Lichtanlage des Bahnhofes gehört, sprang plötzlich der Verschlußdeckel eines Siederohres ab, so daß die Dämpfe mit großer Gewalt ausströmten. In dem Raum hielten sich vier Per- fönen auf: der 50 Jahre alle Eisenbahn- Maschinenmeister R e t t i g aus der Fennstraße, der Schlosser G r o ß m a n n, der 24 Jahre alte Heizer Wilhelm Schäfer aus der Bergstraße und der 80 Jahre alte Arbeiter Otto S y d o w aus der Beusfel» slraße. Allen vier Personen war der Ausweg abgeschnitten, da die Tür durch die Dämpfe vollkommen versperrt war. In seiner Angst lief der Maschinenmeister Rettig nach einem Fenster und schlug es mit der Faust ein, um durch die Oeffnung zu klettern. Er durch- schnitt sich hierbei die Schlagader. Inzwischen war die Feuerwehr auf der Unfallstelle eingetroffen. Sie schaffte den Schlosser Groß- mann, der schwere Verletzungen erlitten hatte, sofort»ach dem LazaruSkraukenhauie und den Heizer Wilhelm Schäfer nach der U»> fallstation in der Eickendorffstraße. Hier wurden bei Schäfer schwere Verletzungen festgestellt, er müßte gleichfalls nach dem Lazarus- krnnkcnhanie gebracht werden. Der'Arbeiter Otto Sydow hatte leichtere Verletzungen erlitten und konnte nach seiner Wohnung entlassen locrden. Auch der Maschinenmeister Retlig konnte sich nach Anlegung von Notverbänden nach Hause begeben. Wegen einer Gasexplosion wurde die Feuerwehr gestern vormittag nach der Ii os entHaler Straße 4S gerufen. Der ErplosioiiSherd lag auf einem Korridor? durch den Luftdruck waren nichrcre Fensterscheiben zerkümincrt worden. Der Werkführcr Hans Kreutz erlitt Brandwunden an beiden Händen und im Gesicht und mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Beiratsstelle für entlassene Geisteskranke. In der Dezembersitzung der Deputation für die städtische Jrrenpflcge stand n. a. die Bewilligung weiterer Mittel für die Beiratsstellc für aus der Irrenanstalt Herzberge entlassene Geistes- kranke auf der Tagesordnung. Der Leiter der Beiratsstellc, Dr. Hasse, gab einleitend einen Bericht über die Erfahrungen, welche in den vergangenen 1 bis 2 Jahren damit gemacht worden sind. Dieselben lauteten so befriedigend, daß die Deputation be- schloß, den Magistrat zu ersuchen, Mittel nicht bloß für diese, son- der» auch für eine zweite im Norden zu eröffnende Beirats- stelle in den Etat zu setzen. Aus dem ärztlichen Bericht entnehmen wir, daß die angebotenen Arbeitsstellen mit geringen Ausnähmen gut besetzt werden konnten, und daß die so Untergebrachten sich zum größten Teil darin ge- hallen haben. Anfang Oktober dieses Jahres waren alle unterge- bracht, die immer schlechter werdende Konjunktur des vierten Ouar- tals führte indessen zu zahlreichen Entlassungen, so daß 6 Pfleglinge in die Sprechstunde der Beiratsstellc zurückkehrten und wieder unter- stützt werden mußten. In bezug auf die Geldaufwcndungen stellten sich die Unter- stützungen in der Beiratsstellc billiger als die Familicnpflcge, die obendrein erwas Beengendes für den Pflegling habe. Durch Be- fchaffung von Kleidung, Handwerkszeug usw. wurde erfolgreich versucht, entlassenen Kranken eine neue Existenz zu be- g ü ii d e ii. Dadurch, daß einer entlassenen Frau ein eigener Haus- halt eingerichtet wurde, kam sie in die Lage, ihre Kinder aus der Waisenpslege wieder zu sich zu nehmen; eine andere konnte, nach- dem sie in einem Wcißwarengeschäst wieder 60 M. monatlich verdient, ihre Mutter aus einem städtischen Hospital zu sich nehmen. Nimmt man hinzu, daß eine Anzahl von Kranken durch die Für- sorge nach der Entlassung von der Wiederaufnahme in die Irren- anstalt bewahrt wird, des anderen durch die fortlaufende Beobach- tung und durch das rechtzeitige Eingreifen seitens des Beirates zu einer geordneten Lebensführung gelangen und so der Jnanspruch- nahine der Armenunteritützung vorgebeugt wurde, so muß abgesehen von sozialen und medizinischen Gesichtspunkten auch das finanzielle Ergebnis als ein für die Gemeinde günstiger und vielversprechender Anfang angeschen werden. Tie Beiräie setzen sich— mit Ausnahme der satten Bourgeoisie — aus allen Gesellschaftsklassen zusammen, Handwerkern und Kaufleutcn, Lehrern und Lehrerinnen, Tbcologen, einem Rechtsan- ivalt, einem Verbandssyndikus usw. Einigen Genossen des Ar- beiterabstinentenbundes war es zu danken, daß ganz besonders ge- eignete, verständige und opferwillige Mitglieder dieser Arbeiter- organisation sich der Beiratsstellc zur Verfügung stellten, was mit dankbaren Worten seitens des Vorsitzenden der Deputation aner- kannt wurde. Freilich wurden noch mehr benötigt, zum Teil als Ersatz für ausscheidende Mitglieder, um den zahlreichen Aufgaben des Beirates gerecht zu werden: für den Umgang der entlassenen Kranken, für die Beschäftigung in freien Stunden, für die Auf- nähme in Abstinenz- und Temperenzorganisationen, für die Be- kämpfung von Vorurteilen gegenüber entlassenen Kranken usw. zu sorgen. Parteigenossen und Parteigenossinnen, die willens und imstande sind, an diesem eminent sozialen Werk— der ersten derartigen Einrichtung der Gemeinde— mitzuarbeiten, wollen ihre Adressen dem Genossen Dr. Zadck zugehen lassen. Verein sozialdemokratischer Aerzte. Wie wir erfahren, ist bei einer Zusammenkunft parteigenössischer Aerzte und Aerztinnen die Giiindunz eines f o z i a l d e m o- kr a tischen A e r z te V e r e i n S beschlossen worden. Statut und Arbeftsprogramm sollen am 7. Januar 1914 vor- gelegt und beraten werden. Die bei der Vorbesprechung nicht anwesenden sozialdemo- kratischen Kollegen und Kolleginnen des Deutschen Reiche?, ins- besondere Groß-Berlins werden ersucht, ihre Adresse resp. ihre Beitrittserklärung an Dr. Zadck, Berlin 8. 14, gelangen zu lassen. Ter Einbrecher Adolf Fölkel, über deflen verwegene Flucht wir türztich berichteten, konnte gestern abend wieder ergriffen wer- den. Fölkel, der schon wiederholt vorbestraft ist, suchte vor einiger Zeit mit zwei Spießgesellen baupifächlich den Wcsien Berlins beim. Die beiden Komplicen Fölkels wurden von der Kriminalpolizei ergriffen, Fölkel jedoch entkam und ging jetzt in die Provinz. Zu- letzt„arbciletc" er an der Ostsee, bis er in der Gegend von Nau- gard auf frischer Tal ertappt und festgenommen wurde. Für feine vielen Straftaten erhielt er eine längere Zuchthausstrafe, zu dessen Verbüßung'er•> Der Haupt-Katalog Nr. 4»(Neueitc Moden 19UI14) kostenfrei•> Modelle und Reisemuster Knaben-Anzüge, Ulster und Paletots zu bekannt billigen Preisen jermannTietz LEIPZIGER STRASSE ALEXANDERPLATZ FRANKFURTER AU.F.F. 291a Preiswerte Angebote Reinleinen mit bandsea tick lern Monogramm 25 Englisch Batist J50-|80 ,.'/a Dutzend im Karton 4 mit Buchstaben Linon I Leinen• Batist 90 pt. 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Es gingen ferner ein: Von der Ortsverwoltunz Berlin de» Verbände» der Buch» und Stein- Vuckerei-HilfScn'beiter und Arbeiterinnen: Druckerei Moser L. 3-)5t 10,—. Buxenftein Saal I? 2. 3X2 u. 3515 14,10. Gutcnberg L. 3453 30,—. Vossische Zeitung, Rotationsabteilung L. 3454 1><,—. Falzcrei L. 3455 11,70. Elsner, männl. Personal L. 3455 24.50: weibl. Personal L. 3457 27,50; Rotationsabteilung 2. 3458 15,— Sonntagsblatt 2. 3459 15,50. Bollfra» u. Apei 2. 3460 3,40. Ullstein. Lllustrieite 2. 3461 29,75. Greve 2. 3462 37,50. Deutsches Druck- und VerlagShaus 2, 3463 29,—. Kartonagen-Fabrit 2. 3464 2.—. Döring U. Hüning L. 3465 15.75. Mittler u. Solu, L. 3466 45.—. A. W. Schade L. 3467 17,20. Ullstein. Stereotypie 2. 3468 8,90. Aisred Unger 2. 3469 8,80. Strauß CRadwelt) 2. 3470 15,—. Kehring u Reimers L. 3171 10.—. Berliner Veriagsanslalt 2. 3472 1,50. Dr. Selle 2. 3473 13,20. S. Scholen, 2. 3474 10,—. Gllnlber u. Sohn 2. 3475 10,—. Maurer u.Dimmick 2. 3476 15,—. Simion Nachflg 2.3477 11,30. Mosse, Akzidenz L 3478 und 3479 57,05. Union(Blücherstraßc) 2. 3480 6,30. Ucischer- zeitung 2. 3481 10.5g. Reichsdruckerei, Abt. ll 2. 3482 u. 3483 46.35: «bt. IV 2. 3484 2�,55; Abt. III 2. 3485 81.—-. Abt. V 2. 3486 20,95: Abt. I 2. 3487 X7,8o. Theinbardt 2. 3488 9,—. Ullstein, Akzidenz L. 3489 18,75. Vorm�iis, RotationSabt. 2. 3490 51,—. H. S. Hermann, männl. Personal 2, 3491 64,75; tveibi. Personal 2.3492 19,30. Buxenstein. Saal II L. 3493 3494 37,90. Siltenscld 2. 3495 42,75. Vorwärts, Werkabteilung fi. 349� 40,—. Rordd. Buchdruckerei 2. 3497 15,75. Schäser u. Holz L. 3498 14.—. Ashelm 2. 3499 9,50. Büttner 2. 3500 15,—. Barschall L. 3501 10,25. Sclmar Beyer 2. 3502 4,80. Fagbender 2. 3503 6,55. Jhring u. Fahrenbolz 2. 3504 5,30. Kettenbcil 2. 3505 44.35. Reimu» ll. Liman L. 3506 5,05. Ricscnstahl u. Zumpe 2. 3507 6,25. Simion L. 3508 10,—. Winkelmann 2. 3509 10,30. Zarbcnsabrik Wunder 2. 3510 8.30. Ahrend» Verlag L. 3511 10,35. Alliancedruckerei 2. 3512 7,40. v-rnitein 2. 3513 11.—. Boll 2. 3514 8,55. Bürenstem. Saal III 2. 3516 15,25. Büyenitein, Rotation 2. 3517 18,85. Börsenzcitung 2. 3518 5,75. 8. 3619 Büxenstein, Saal B 12,20. 2. 3520.Deutsche Tageszeitung" 38,10. L. 8522 Gebr. Ernst 5,80. 2. 3523 D. Vcilchenseld 5,45. 2. 3524 Galvano- Plastik 25,—, 2. 3525 O.». Holten 17.—. 2. 3526 Hempel u. Co. 30,25. L. 3527 Hein» Erben 9,40. 2. 3528.Holzarbeiter-Zcitung" 3,—. 2. 3529 Lmberg u. Lefio» 18,10. 2. 3530 Kroll 6,05. 2. 3531 Rlockow 15,—. 2. 3533 Lindendruckerei 27,25. 2. 3534 2angenlcheidt 10,05. 2. 3535 Liebheit u. Thiescn 10,—. 2. 3536 Lenz u. Co. 8,—. 2. 3537 Möller u. Borell 7,—. L. 3538 Marsibnex 4,45. 2. 3539 Nauck u. Harlmann 15,—. 2. 3540 Paß Ii. Garleb 14.7A. 2. 3541 Pormctter 5,10. 2. 3542 Seydel u. Co. 10,35. L. 3543 Geßr. Unger 4,—. Masse 2. 3545, Falzerei 57,—. 2 3546 und 8547 Rotation 52,—. Ullstein 2. 3548, Falzcrei 50,—. 2. 3549 Rotation, Tagabt, 24,35. 2. 3550 Rotation, Nachtabt. 33,90. Lokalanzeiger: 2. 3551 ftoizvrei 102,30. 2. 3552 Stereotypie 16,—. 2. 3558 Tagschicht Rotation L-sM. 2. 3553 Nachtschicht Rotation 51.70. 2. 3555 Falzerinnen 11.30. i. 8656 Galvanoplastlk 10,—. 2. 3557»Die Woche" 30,—. 2. 3558»Der Tag" 10,—. 2. 3559 Walter 4,—. L. 3560 SiemenS-Schuckert(Buchdruck» abt.) 15,—. 2. 3561.Reichsbote' 2,—. L. 3563 Kuno Bergmann 2,50. L. 3564 Franz Weber 4,50. 2. 3266 Bode 3,50. 2. 3567 Bartholdi u. Rlien 4,50. L. 3568 Bcrendt Nachfolger 0,75. 2. 3569 Kobn Wilhelm. Liste 1 24.—. 2. 3570 Schlicke 4,60. 2. 3571 Denier u. AikolaS 9,75. L. 3572 Fänger u. Heymann 10,85. 2. 3573 Felgcntress 6 50. 2. 3574 «ilhelma 1,10. 2. 3575 A. Schalem 6,60. 2. 3576 Glogowskt 5,15. L. 3577 Gebhard,?ahn u. Land 6,05. L. 3578 Jürgens 3,50. 2. 3579 Schäser Nachfolger 6,75. 2. 3580 Schröder u. Freund 2,50. 2. 3581 Schu- macher 3,80. 2. 3582 Litsaß Erben 7,50. 2. 3583 Union, Schadowstr. 1,50. L. 3584 Vitz-l 2,50. 2. 3585 Wöllmers Schriftgießerei 11,25. 2. 3586 Giseoiu» 16,40. 2. 3587 Krause 18.-. 2. 3688 Radccke 16,15. 2. 3589 Littauer u. Boyfen 8,10. 2. 3590 Wilfried Dcyle 12,55. L. 3591 Straube 5.50. 2. 3592 Schröder Nachsig. 3,50. 2. 3593 Schütte 2,80. 2. 3594 Troitzfch 25,65. 2. 3595 Gebr. Maurer 3,65. 2. 3596 Otto Schmarr 9,—. L. 3597 Einzel, ahler 11,75. 2. 3598 Loewenstein 5,85. L. 3599 Neipert 4,95. L 8600 Germania 8,50. 2. 9201 Angestellte de» Hauptvorstandes >0,—. L. 9202 Personal der Bluscnkonsektion Ehrmann u. Co. 7,—. L. 9204 Eichler 21.—. 2. 9205 Angestellte de» Ortsoorstandes 35,—. L. 9206 Ehck u. Friedländer lAnlegerinnen) 3,—. 2. 9207 Kraatz 1,50. L. 9208 Siemens-schuckert(Steindiuckabt.) 7,10. B. Fruchtstraße 35 2,—. verband der Tabakarbeiter, Sektion der Zigarrcnmacher auf Listen 26,50. L. 38 Hinsel 12,—. Vcrgolder bei Raschia 22,40. Sechferkasse d. Maschinen« sctzerabteilung bei O. Elsner 10,—. Schraubendreher bei Krüger 8,—. Kparvcrein.Einzig" 10,—. Bartsch 1,—. Branche der Rollkutscher und kpeoitionsarbeiler Groß-Berlins 150,—, 2. 98 Kollegen bei Grosse(Leder- waren) 11,50. 2. 92/93 Arbeiter u. Arbeiterinnen b. A. C. Schneidcwindt L3,50. V. d. Arbeitern d. Kragenplätterei E Grünbaum 20,—. 2. 7412 Poll. b. Goldacker 36,—. 2. 7464 Koll. b. Tanielzet, Moabit 10,70. Riehl i,—. Spinn 2,50. Freier Ruderbund Berlin 50,—.— Verband d. Litho» araphen und Steindrucker: L. 3608 Bertbcim u. Schäfer 5,—. 2. 3626 F liale der Lichtdruckcr 100,—. L. 3648 gesammelt durch Michelis 7,50. L. 3668 Berliner Bromsilber» Industrie 2,—. Deutscher vuchbinder» Verband, Zahlstelle Berlin: L. 7252 Maurer u. Dimmick 8,40. 2. 7257 Selmar Beyer 12,30. 2. 7263 Selmar Beyer 13,30. L. 7269 Schuster 2,95. 2. 7270 2. Hämßen 5,40. 2. 7272 Kindle 2,15. 2. 7272 «ind.e 2,15. 2. 7273 Wittenburg 24,25. 2. 7274 Collen 4,75. 2. 7275 Deutsche Tageszeitung 10,50. 2. 72 6 Lüdentz u. Bauer 11,75. L. 72.78 Lüde- ritz u. Bauer 18,20. 2. 7279 Lüderitz u. Bauer 28,65. 2. 7293 Jacobsohn 16,30. L. 7294 Tietz 4,15. 2. 8901 H. Reiß 16,70. 2. 8803 S-ddel 10,00. 2. 8913 Elsner 22,40. 2. 3915 Vaterländischer Verlag 4.90. 2. 8916 Preuß 6,80. 2. 8919 «. Renncseld 5,50. 2. 8921 O. v. Holten 3,65. 2. 8922 S Günther 4.00. 2. 8928 grydrychowicz 5,50. 2. 8946 Röhmcr 2,70. 2. 8947 Schaller u. Co. 10,55. L. 8957 Mechanische Cartonf. 5,85. 2. 8959 Plaut 3,55. 2. 8960 Gebr. Gäckcl 6,15. 2. 8962 Stolze 8,00. 2. 8970 14,15. 2. 8975 Bollsraß u. Apel 20.00. 2. 6978 Hahndorff 6,20. 2. 8979 Metschke 10,00. 2. 8987 91. Hämlen 4,60. L. 8989 Imberg u. Lefsohn 5,65. 2. 8990 Union 11,00. L. 8992 Winller 5.90. 2. 6993 Stella-Veilag 5,00. 2. 8994 Th. Heuer 8.40. 2. 9000 Hintz, rbrik 9,00. iL 9018 Albricht u. Meister 32,35. 2. 9021 Rotophot 26,45. 9024 Lich» 8,75. 2. 9026 Beck u. Co. 2,00. 2. 9029 Adam 1,95. 2. 9031 Manasse 4,00. 2. 9032 Alexander 4,80. 2. 9033 HcinSdors 6,05. L. 9034 Rosenhein u. Kaufmann 3,80. 2. 9035 Rosenbein u. Kaufmann 5.30. L. 9041 Bureau 23,45. 2. 9044 Michels 2,50. 2. 9046 Sturzebecher 8.00. Zentral-Verband der Zimmerer Deutschlands, Zahlstelle Berlin und Um- gegen d: 2. 6679 2,30. 2. 6684. 8.70. 2.' 6697 7,65. 2. 0698 3,—. 2. 6703 10,10. 2. 0715 17,25. 2. 6729 1,50. 2. 6734 8,40. 2. 6742 3,—. i. 6776 7,70. 2. 6830 6,65. 2. 6836 3,20. L. 6696 8,05. L. 6701 6,20. L. 0708 14,60. L. 6727 6,-. L. 6732 1,70. L. 6740 8,05. L. 6774 9,75. L. 6810 8,10. L. 6833 1,—. L. 6844 14,40. £4,40. 2. 6853 6702 4,12. 6713 4,05. 6728 6.50. 6733 2,40. 6741 17,90. 6775 3,50. 6811 2,20. 6834 5,50. 2. 6845 4,50. 2. 6846 5,50. 2. 6855 27,60. 6685 5,30. 2. 6699 6,90. 2. 6706 7,15, 2. 6725 4,50. 2. 6730 3,—. 2. 6735 6,50. 2. 6744 9,65. 2. 6806 22,55. 2. 6831 9,—. 2. 6837 5,60. 5,05. 2. 6848 2. 6856 3,90. 2. 6695 2,75. 2. 6700 3,50. 2. 6707 5,25. 2. 6726 9,70. 2. 6731 3,75. 2. 6736 7,62. 2. 6745 2,50. 2. 6807 10,30. 2. 6832 4,20. 2. 6843 5,50. 4,75. 2. 6849 L. 6857 0,90. Deutscher Transportarbeitervcrband: Retfchke, Barnimstraße L. 7012 14,30. vtelschowSki 2. 7013 18.50. 2. 7020 19.20. C, einer 2. 7023 29,55. TranS- Portaro. A. E.-G., Brunnenstraße. 2. 7033 11.25. Betrieb Fiegncr, Hand- tuchperleiygefchait 2. 7042 6,85. Packer u. Hiijsarb. bei F. Ashelm 2. 7050 >3,80. David u. Co. 2. 7071 2l.—. Betrieb Gebr. Simon 2. 7088 26,20. 2. 7089 14�55. 2. 7090 9,05. 2. 7107 2,50. 2. 7109 10.-. 2. 7111 8,—. L. 7115 7,30. L. 7129 5,50. 2. 7132 6,40. 2. 7136 9,90. L. 7142 4,50. 8. 7150 3,o0.'508 8,90. Brettcrlräger durch Haaie 2. 7509 6,70. L. 7511 5.30. Arbeiter bei„Glück aus» 2. 7517 5,65. 2. 7526 9,05. 2. 7534 13�5. e ynamowcrk� Siemens 2. 7545 9,25. Transportarbeiter A. E.-G., «ruvn«nstraße 2. 7W 11.-. 2. 7558 14.75. 2. 7565 5,10. 2. 7575 7,65. Jp 7580 1,70. 7582-—�. Schilderanmachcr und Helfer 2. 7592 13,—. L. 7590 1.1,70. L. 7610 1 50. 2. 7614 6,10.- 2. 7617 14,80. Oic'ammelt von W. Nletze 2. 7640 24,30. 2. 7641 12,60. 2. 7642 19 60 2. 7644 18,50. 8- 7556 9, 25 2. 7657 6,30. 2. 7660 5.50. 2. 7668 12,55. 2. 7697 8.75. -710 17,45. Bieriahrer der Brauerei G. Ecug 2. 7718 20,60. L 7-ilV'Ja o �7726 6,20. 2. 7727 17.1�° Durch Abraham n n':>3'—• 2.--33 5,—. 2. 7.35— ,75. 2. 7739 4— 2. 7769 11 70. 'l'sl 2,60. 2. 7772 10,10. 2. 7774 10,35. 2. 7780 3 65" 77«3"4'— 5 7-89 12,75. 2. 7790 Hofkasse der Droschkenchaufieure der A B Ä-G »Mnstraße 150 2. 7802 Betr. Bartz u. Co.. Elifabcthuscr 11,50. 2. 7806 «ao' 0 Slon' bei Brasch u. Rolbenftein 13,25. 2. 7819 7,30. 2. 7820 W o W 10'75-"• mi S.W. 2. 8044 Koll. bei Metzner. Te.npelhof ai. L. 8076 3,70. L. 8IS3 Einnehmer der Commcrzial- Umon-Verf.-Gef. 3�0. 2. 8141 11,05. 2. 8145 Einlaffierer bei M. Giogau 5,50. L. 8150 Einkafsierer bei 2. Litthaucr Nähmafch. 14,55. 2. 8154 Ein- kafsierer bei Th. Schipke 4,—. 2. 8157 Einkafsierer bei Piehl, Brunnen- ftraße 5.60. 2. 8158 9,10. Koll. bei Tietz. Alcranderplatz 2. 8161 5.10. L. 8162 5,65.— 2. 8163 20,—. 2. 8165 4,35. 2. 8168 4,05. 2. 8198 5,—. 2. 8207 Kol. bei H. Meyer u. Co., Wattfiraße 4,7v. 2. 8221 10,—. 2. 8258 Fahrer i— Brauerei Groterjan u. Co. 12.25. 2. 8263 6.90. 2. 8265 3,05. L. 8266 2,—. 2. 8269 2.—. L. 8286 3,90. 2. 8287 4,75. 2. 8293 5,55. L. 8342 Personal von W. u. G. Neumann 35,15. L. 8357 6,—. L. 8358 gef. a. d. Generalvers. d. Spar- u. Bauvereins Neukölln 7,—. 2. 8374 Fensterputzer bei Kurnicker, Steinstr. 20,80. 2. 8378 Chauss. d. Konsumgen., 2. Rate 35,—. L. 8381 Fensterputzer bei Staehr u. Co. 11,55. 2. 8387 2,50 2. 8389 1,30. 2. 8391 2,95. 2. 8392 6,25. L. 8298 3,45. 2. 8299 2,35 Schlosser der Gasanstalt Oberspree 7,50. E. Spiegel 2,—. Haibad 2,—. D. N. 3,—. 2. 4344 Typen u. Quelicher 3,—. E. Schmidt 3,05. Salus che 3,55. E. K. B. 5,—. Eiienkenimacher bei Jachmann 5,—. Heilbor 5,—. Elektromonteiire der B. I. G. in Halensee 5,30. Haase. Laurähülte 10,—. Oesterrcichischer Gesangverein„Sängerlust" 10,—. Personal der Heilstätten Beelitz 12,—. Geiser u. Freunde 16,—. Verband der Notenstecher: 2. 8588 7,—. 2. 8589 4,50. 2. 8590 2,25. 2. 8591 1,80. 2. 8592 0,50. Dr. Roeder, Jnsbruckerstraße 20,05. Faßbiersahrer der Kindlbraueiei 21,—. 2. 21 Dr. '''mm''~— k— rv..er»_ nin* or-< coxo V. Bleil 1,—. B. Walentin 3,—. Arb. des Reinigungsinstitut„Berolina 16,—. Grofchenk. d. Gesellschaft f. Schwachstromanlagen 12,75. Schuhmacher 1,—. Kranzüberschuß 6. Kreis, 745. Bezirk 5,—. Vom Genossen 2. 2,—. Frl. Haebne 3,—. Ernst Waßmuth 4 15. Tierauf 2,—. Rauchkiub„Immer Lustig", M. d. A.-R.-B. 5,—. Max Zietich 5,—. Deutscher Arbeiterverein Antwerpen 30,—. Alfred Goetz 2,—. Sparvcrein„Gut Zins", Oberschöne- weide 8,15. Drei Beriiiur Monteure, Barcelona 15,—. Margarethe Neumann 40,—. Personal der Diktaphon-Compagnie 2,50. Kaufhaus zum Stern 10.—. H. und G. M. 10.M. Ungenannt 10.—. Ucberschuß vom Kranz für Absalon 1,95. 3 Kollegen K. 2?. D. 1�0. Referat Lcdebour. Zehlendors 6.—. Sparverein Kitzcr lustige Brüder Charlotte 10,—. Aus der Sechserkasse der Firma Stcpny, Lindower Str. 10,15. B., Fasanen- straße 58 7,—. Eugen Hcsberg 5,—. Gebrüder Witt, Turmstr. 60 10,—. Familie W. Wols 7,—. Faniilie Kautsky 100,—. Groschenkasse der Schleifer und Galoaniseure der Firma Elektroiechnische Industrie 20,—. Richard Lange 3,—. Jansen Hannover 1,—. Ingenieure Meitzner 1,05. Ucberschuß der Sechserkasse der Kleindreher 5,—. R. und S. Moses 50,—. Otto Danncnbcrger, Hagelbergerstraße 51 1,—. Schrisischueidcr-Vcrcinigung Berlin 10,—. Schmiedel 2,—. 1. Kreis aus Listr a konlo 110,80.. 3. KreiS aus Listen 442,55. Darunter 2. 19304 3.—. 2. 19305 2,80 2. 19307 3.75. 2. 19312 10,40. 2. 19313 15.30. 2. 19314 11,15. 2. 19315 6,75. 2. 19316 11,55. 2. 19317 3,40. 2. 19318 1.90. 2. 19319 7.—. 2. 19320 6,65. 2. 19321 3,35. 2. 19322 1,20. 2. 19323 0.50. 2. 19324 6,05 2. 19325 5,25. 2. 19330 2,50. 2. 19331 1,50, 2. 19332 2,-. 2. 19333 2,—. 2. 19338 9,35. 2. 19339 0,90. 2. 19349 12,—. Koll. bei Silberblalt 2. 19310 29,85. Maßwqschncider Peel n. Cloppenburg 2. 19329 9,40. Koll. bei G. Meven u. Co. 2. 19340 36,10. C. Bechslea, Grünauer Straße, 2. 19341 27,80. L. 19342 6,60. L. 19343 13,15. 2. 19344 11,60. 2. 19345 22,35. L. 19346 13,55. 2. 19347 9,50. 2. 19348 14,70. Kollegen bei Gebr. Snipola 2. 19357 16,50. Akzidenz Mosse 2. 19253 22,60. Liebheil u. Thiesen, Abt. Buchbinder L. 19255 7,75. L. 19256 7,50. 2. 19257 2,30. 2. 19259 1.95. 2. 19260 7.—. 2. 19350 11.15. 2. 19352 21,—. 2. 19353 1.50. 2. 19355 5.—. 2. 19356 0,50. 2. 19358 2,50. 2. 19360 10.45. 4. Kreis aus Listen 2123,05. Da- runter Abteilung 26. Möbeltabrit Meier u. Co. 2. 11086 3.70. 2. 11073 12,40. L. 11072 6,20. L. 11065 5.—. E. Schul, L. 11051 19,35. 2. 11047 19,50. 2. 11036 11,10. 2. 11031 14,55. Abteilung 22: 2. 10864 15,—. 2.>0889 11,—. 2. 10865 11,—. Kollegen der Gradenwitzer Dreherei 2. 1087 10.05. L. 10868 11,10. 2. 10667 10.30. Abteilung 3: Klaviers.- brik Schwohls L. 10129 12,95. Wäschefabrik Samosch 2. 10128 3,—, Von Tischlern und Polierern Frister u. Roßmann 2. 10126 23,25. Kollegen der Firma Biefel L. 10124 10,30. Tischlerei von Kuttner und Hauff L. 10120 46,90. Nauckfche Buchdruckerei L. 10119 20,25. Funktionäre 3. Abt. 14,—. 2. 10111 14,25. Bez. 161 Sechserkasse 2. 10109 5,—. L. 10105 8,40. L. 10104 12,45. Abi. 30: Koll. d. Bildhauerei Wünsch 2. 11258 9,70. 2. 11235 12,35. 2. 11252 16.25. L. 11251 7.—. 2. 11250 11,15. L. 11249 14,95. L. 11248 11,40. 2. 11247 11.75. Werkstatt Görlich 2. 11243 5,25. 2. 11238 24,15. 2. 11237 11,05. 2. 11236 10,55. 2. 11285 8.30. Werkstatt Opip 2. 11229 6.50. 2. 1121S 17.30. L. 11214 4,50. 2. 10521 106,—. 2- 11922—,10. 2 11928 28,—. L. 11930 33,55. 2. 11931 8,35. 2. 11933 28,— Extra: Abt. 3,—. Bezirk 298 II 5,—. Bezirk 256 Sechfcrkasse 10,—. Sparvcrein„Rote Nelke" 5.—. Abt. 9 Hermann Jaenicke 2. 10352 10,—. 2. 10359 4,30. Tischlerei Lukat u. Weißelberg 2. 10341 10.55. 2. 10343 4.—. 2. 10343 10,—. Koll. bei Appeler, Neumann, Holdhcim 2, 10344 8,05. 2. 10345 3,50. Abi. 27 2. 11099 12,15. 2. 11100 13,50. L. 11126 16,85. 2. 11109 11,90. 2. 11106 45,60. 2. 11104 11.-. 2. 11105 13,35. L. 11102 12.70. 2. 11116 20.95. 2. 11112 10.95. 2. 11125 12.60. 2. 11124 15.10. Kroch Keller u. Co. II 2. 11123 9,75. Abt. 5 aut Listen 94,80. Abt. 14 aus Liften 76,90, Abt. 24 auf Listen 61,80. Abt. 17 auf Listen 282,40. Abt. 13 auf Listen 139,—. 5. Kreis auf Listen 286,35, darunter Ib. Abt. Verkäuferinnen vom Konsum 2. 19751 62,50. Koll. bei Neuhufen 2. 19723 5,20. Ib. Abt. d. Cbmiiewski 127,95. III. Abt. Sechserlasse Bez. 451 5,—. Bez. 454 1,60. Bez. 452 3,—. Bez. 450 5.— III. Abt. Braun 7,45. V. Abt. Stind 68,65. 6. Kreis auf Liften 1246.94. Darunter 3. Abteilung: L. 12226 23,25. 2. 12227 2,25. 2. 12228 8,—, 2. 12229 3,10. 2. 12231 20,50. L. 12233 2,—. 2. 11234 4,85. 2. 12235 3.-. 2. 12243 5.-. 2. 12244 1,50. 2. 12245 6.-. 2. 12251 4,90. 2. 12253 8,—. L. 12254 0,50. 2. 12255 14,85. 2. 12266 12,65 L. 12271 1,76, 2. 12276 28,15. 2. 12277 3,50. 2. 12279 9,80. L. 12280 3,75. 2. 12286 5,20. Bäckereizentrale II. 2. 12288 5,75. 2. 12289 1,50. L. 12232 2. 12241 7,—. 4,50. 2. 12252 2. 12256 5,35. 7,75. L. 12278 L. 12287 14,60, L. 12290 10,15, Elcktromobilwäfchcr her 81. B. u. 21.©., Fennstr. 31. 2. 12291 11,15. L. 12296 3,—. 2. 12307 7,80. L. 12308 2,50. 12309 18,—, Koll. bei Grünbaum u. Scheuer. 2. 12311 12.75. 2. 12312 4.25. 2. 12313 17,40. 2. 12314 1.75. 2. 12321 8,75. 2. 12322 14,40. 14. Abteilung 2. 13350 3,25. 2, 13351 2 70. 2. 13392 3,65. 2. 13393 2,—. 2. 13394 5,-. 2.13395 6,—. 2,13400 10,10. 2.13410 2,75. 2.134111,60. 2.13412 0,70. 2. 13419 1,—. 2. 13422 14,55. 2. 13425 2,75. 2. 13426 3,—, 2. 13439 3,25. 2. 13440 1,50. 13441 3,70. Kmobcfitz. Bock u. Sattelberg. Waldstr. 8. 10.—. 11. Abteilung: 2.12990 12,85. 2.12992 1.—. 2.12993 1.—. 2. 12994 8,40. 2. 12995 2,60. 2. 13001 2,—. 2. 13002 2,30. 2. 13003 14,75. 2. 13004 3,—. 2. 13031 2,-. 2. 13040 4,—, 2. 13041 2,15. 2. 13012 4,50. 2. 13043 0,50. 2. 13044 11,—. 2. 13015 0,25. 2. 13061 3,75. 2. 13074 Hausperf. Flatow u Priemer 10,80. 13. Abteilung: 2. 13211 Personal des Kaufhauses M. Giesen 12.60. 2. 13216 0,50. 2. 13217 2.—. L. 13218 5,50. 2. 13221 1,-. 2. 13224 4,50. 2. 13225 4.-. 2. 13241 7,60. 2. 13242 0,75. 2. 13243 4,50. 2. 13254 Schmiede und Schlosser R. K. 41,25. 2. 13256 1,60. 2. 13261 10,10. 2. 13271 1,—. 2. 13276 5.50. 2. 13281 11,10. 2. 13285 3.-. 2. 13311 Metall- arbeiter der Meierei Boll- 9,75. 2. 13312 7,50. 2. 13314 0,40. 19. Abteilung: 2. 13867 9.90. 2. 13868 2.-. 2. 13869 1.55. 2. 13870 2,80. 2. 13879 3.50. 2. 13880 10,50. 2. 13881 0,80. 2. 13883 2,50. 2. 13898 0,85. 2. 13901 2,55. 2. 13921 0.95. 2. 13922 3,70. 2. 13923 3,—. 2. 13928 7,50, 2. 13951 4,50. 2. 13952 2,40. 2. 13953 2,—. 2. 13954 16,25. 2. 13955 4,85 Neubau Wasserwerk Lichtenberg. 20. Ab- teilung: 2. 13961 6,15. 2. 13971 22,95. 2. 13981 2.20. 2. 13982 13.60. 2. 13983 2,60. 2. 13984 7,65. 2. 13985 1,30. 2. 13987 11,75. 2. 13988 0,90. 2. 13989 2,50. 2. 13991 4,-. 2. 13992 4,75. 2. 13993 4,85. 2. 13996 4,80. L. 14001 2,—. 2. 14002 2,05. 2. 14003 4,55. 2. 14004 2,—. 2. 14005 695. 2. 14016 8,25. 2. 14017 2,75. 2. 14018 2,50. L. 14028 9,—, Kollegen der Deutschen Elementefabrik. 2. 14029 0,30. 2. 14030 2,55. 2. 14033 9,60. L. 14036 10,—. 2. 14037 1,75. 2. 14087 6,—. L. 14089 8,50. 2. 14090 12,40. 2. 14091 11,15. 2 14092 1,—. 2. 14093 2,20. 2. 14099 13.05. 2. 14101 4,70. 2. 14102 5,50. L. 14106 5,30. 2. 14107 5,05. L. 14108 Stukkatcure der Nalionalgalerie 130.— 2. 14109 3,60. 2. 14110 2,70. Firma Schöning, Abt. Gießerei durch Bastosck 10.—. 2. 13938 2,80. 2. 13939 1,—. L. 13940 7.30. 2. 13941 2,—. 2. 13942 4,60. 2. 13943 1,45. Koll. d. Schraubenfabrit A. Schwartz- topf, Reinickendorf 2. 13946 84,50. 2. 13947—,50. 2. 13948 22.—. 2. 13951 4,—. 2. 13952 1,50. 2. 13959 Amsterdamer Str. 718 16,50. 2. 13960 1.—. 2. 13961 1,—. 2. 13962 3,25. 2. 13964 9.75. 2. 13965 6.60. 2. 13966 2,50. 2. 13967 7.—. 2. 13968 8,04. 2. 13969 3,—. 2. 13970 Handwerker bei A. Werlhcim, Leipziger Str. durch Schulze 43,20. 2. 13971— ,70. 2. 13972 2,10. Theodor Hildebrand! Sobn, Pankstr 37/38 2. 13973 14,25. 2. 13974 9.20. 2. 13982 4,60. 2. 13983 3,70. L. 13984 3.25. 2. 13986 4,50. Personal bei Ende u. Davis 12,50, In Summa 10 140,54 M. Bisher find veröfienllicht 220 680,92 M. Dazu kommen 10 140,54 M. In Summa!äZV 660,9« M. Die Listen sind dort abzurechnen, Ivo sie entnommen sind. Die Listen 3151. 3643. 5785, 6706, 6948, 6959. 7763, 8105 und 8273 sind verloren gegangen und sind beim Vorzeigen anzu- halten. Sonstige Beiträge sind zu richten an Alwin Körsten, Engel- uscr 15, und Emil Boeötr, Lindenstr. 2 I. Das Zimmer 23 der Gewerkschastskommission ist täglich gc- öffnet von 9—1 und 4—2 Uhr. Mocken-Spielplan der Berliner Cbeater. König!. Opernhaus. Sonntag: Aida. Montag: Hänsel und Gretcl Die Puppensec.(Ansang 7 Uhr.) Dienstag: Die Walküre. Mittwoch: Geschloffen. Donnerstag: Der Rosenkavalier. Freilag: Aida. Sonnabend- nachmittag: Hänsel und Grclcl. Die Puppensec. Abends: Mignou. Sonntag: Die Hugenotten. Montag: Fideiio.(Ansang 7'/, Uhr.) Königl. Schauspielhaus. Sonnlag: Die Journalisten. Montag: Hans Lange. Dienstag: Die Neuvermählten. Tie zärtlichen Verwandten. Mittwoch: Geschlossen. Donnerstag: Ariadne aus Naxos. Freitag: 1912. Sonnabend: Götz von Berlichingcn.(Ansang 7 Uhr.) Sonntag: Wilhelm Tell. Montag: Die O.nitzows.(Ansang 7'l.j Uhr.) NeueS Operntheater(Kroll). Donnerslagnachmittag 3'/ Uhr: Der Troubadour. Abends 8 Uhr: Wartha. Freitagnachmittag: Rigoletto. Abends: La Traviata. Sonnabend: Zar und Zimmermann.(Ans. 8 Uhr.) Deutstties Theater. Sonnlag: Der Kaufmann von Venedig. Montag: Ein Sommernachtstraum. Dienstag: Viel Lärm um nichts. Mittwoch: Geschlossen. Donnerstag: Hamlet. Freitag: Der Kaufmann von Venedig. Sonnabend: Ein Sommernachtslraum. Sonntag: Viel Lärm um nichts. Montag: Der Kaufmann von Venedig.(Ans. 7'/, Uhr.) Sammerspille. Sonntag: Androklus und der Löwe. Montag: Wetterleuchten. Dienstag: Der verlorene Sohn. Mittwoch: Geschlossen. Donnerstag: Androklus und der Löwe. Freitag: Wetterleuchten. Sonn- abend: Der verlorene Sohn. Sonntag: Androklus und der Löwe. Mon- lag: Die Pariserin.(Ansang T/j Uhr.)(Sonst Ansang 8 Uhr.) Lessing-Tbeater. Sonntagnachmiltag 3 Ubr: Professor Bernhardt. Abends: Pygmalion. Montag und Dienstag: Wozzck. Leonce und Lena. Mittwoch: Geschlossen. Dpnnerstagnachmittag: Professor Bernhardt. Abends: Pygmalion. Frciiagnachmittag: Und das Licht scheinet in der Finsternis. Abends: Pygmalion. Sonnabend und Sonnlag: Wozzek. Leonce und Lena. Montag: Peer Gynt.(Ansang 7-/, Uhr.)(Sonst Ansang 8 Uhr). Berliner Theater. Sonntag- und Donnerstagnachmittag 8 Uhr: Bummelstudenten. Freitagnachmittag 3 Uhr: Große Rosinen. Allabendlich: Wie einst im Mai.(Ansang 8 Uhr.) Theater in der Königgräner Straße. Sonntag: Die Kronlraut. Montag: Die süns Frankfurter. Dienstag, Donnerstag und Freitag: König Richard III. Sonnabend: Die Kronbraut. Sonntag: König Richard III. Montag: Die Kronbraut.(Anfang 3 Uhr.) Deutsches Künstler-Theater. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Da» Prinzip. Abends: Schirin und Gertraude. Montag: Der Biberpelz. Dienstag: Schirin und Gertraude. DonnerStagnachimttag: Der Biber- pelz. Abends: Hamicles Himmelsahrt. Der zerbrochene Krug. Frettag- nachmittag: Glaube und Heimat. Abends sowie Freilag und Sonnabend: Schirin und Gertraude. Somitagnachmittag: Der Biberpelz. Abends: Schirin und Gertraude. Montag: Glaube und Heimat.(Ansang 8 Uhr.) Deutsches Schauspielhaus, sonnlagnachmitiag 3 Uhr: Hamlet. Dienstag- und Sonnabendnachmiltag: Peterchcns Mondsahrt. Donnerstag- nachmittag: Romeo und Julia. Freilagnachmittag: Der gute Rus. All» abendlich: Die heitere Residenz.(Ansang 8 Uhr.) Deutsches Opernhaus. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Freischütz. Abends: Undine. Montag: Der Troubadour. Dienstag: Der Waffen- ichmied. DonnerStaguachmittag: Die lustigen Weiber von Windsor. Abends: Manou Lescaut. Freitagnachmittag: Zar und Zimmermann. Abends: Die Jüdin. Sonnabend: Manon Lescaut. Sonntagnachmiltag: Zar und Zimmermann. Abends: Undine. Montag: Der Wassenschmted. lAnfi 8 Uhr.) KomodienhauS. Sonntag-, Donnerstag- u. Freitagnachmittag 8 Uhr: Filmzauber. Allabendlich: Hinter Mauern.(Ansang 8 Uhr.) Luftspielhans. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Majolika. Donnerstag- nachmittag: Hosgimst. Freitagnachmittag: 477: 10 Allabendlich: Tie spanische Fliege.(Ansang 8 Uhr.) Theater des'-Westens. Sonntag- und Donnerstagnachmittag 3'l4 Uhr: Der liebe Augustin. DienStagnachmtttag: Das tapfere Schneider- lein. Freitagnachmittag: Gräfin Fifi. Allabendlich: Polenblut.(Ans. 8 Uhr.) Thalia< Theaier. Allabendlich: Die Tangoprinzeffin.(Anfang 3 Ulir.) Donnerstag- und Frettagnachmittag: Puppchen. Residenz-Theater. Sonnlagnachmittag 3 Uhr: In Vertretung. Donnerstag- und Freitagnachmittag: Die Frau Präsidentin. Allabendlich: Hoheit— der Franz.(Anfang 8 Uhr.) Triaiion-Thcatcr. Sonntag-, Donnerstag- und Freitagnachmittag 3 Uhr: Die Liebe ivacht. Allabendlich: Seine Geliebte.(Ans. 8 Uhr.) Kleines Theater. Sonntag-, Donnerstag- und Freitagnachmittag: 3 Uhr: Belindc.'Allabendlich: Die Sippe.(Anfang 8 Uhr.) Schtller-Theater O. Sonntagnabmtttag 3 Uhr: Freiwild. Abend»: Maria Stuart. Montag: Am Tage des Gerichts. Dienstag: Heimg'funden. Donnerstagnachmittag: Geschäft ist Gefchäst. Abends: Heimg'funden. Frcitagnachmtttag: Freiwild. Abends: Die Großstadtluft. Sonnabend: Rofenmontag. Sonnlagnachmittag: Geschäft ist Geschäft. Abend»: Wen» der neue Wein blüht.(Anfang 8 Uhr.) Schtller-Theater Charlotteiiburg. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Andreas Hofer. Abends: Geschäft ist Geschäft. Montag: Frewilo. Diens- tag: Die goldene Ritterzeit. Donnerstagnachmittag; Andreas Hofcr. Abends: Was ihr wollt. Freitagnachmittag: Götz von verlichingeu. Abends: Jugendfreunde. Sonnabendnachmittag: Wilhelm Tell. Abends: Was ihr wollt. Sonutagnachmitlag: Andreas Hofer. Abends: Di« Großstadtluft. Montag: Was ihr wollt.(Anfang 8 Uhr.) Luiscn-Thratcr. Sonntagnachmittag 3 Uhr: Der Hüttenbesitzer. Abends: Prcciosa. Montag und Dienstag: O Tannebamn. Donnerstag- nachmittag: Die Allwörden?. Abends: Preciofa. Freitagnachmittag. Prcciofa. Abends und Sonnabend: Das Milchmädchen von Schöneberg Sonnlagnachmittag: Heimat. Abends und Montag: Da» Milchmädchen von Schöneberg.(Anfang 8'/« Uhr.) Neues Bolksthcater.(Neue Freie Volksbühne.) Sonntagnachmittag 3 Uhr und abends: Der Graf von Charolais� Montag und Dienstag: Der lcdige Hof. Donnerstagnachmittag: Tie Siebzehnjäorigen. Abends: Der ledige Hof. Freitagnachmittag und abends: Die Siebzehnjährigen. Sonnabend und Sonntag: Der Graf von Charolaf». Montag: Die Sieb- zehnjährigen.(Anfang 8'/. Uhr.) VSalhalla-Tbcater. Allabendlich: Woltenbummler.(Anfang 8'/, Uhr.) DoirnerZlagnachmiitag; Heimat. Freitagnachmittag: Von Stufe zu Stuf«. Nächsten Sonntagnachmittag: Kafernenluft. Niontis Lpereiten-Theater. Sonntag-, Donnerstag- und Freitag- nachmittag 3 Ubr: Die Fledermaus. Sonntagabend: Die ideale Gattin. Montag sowie Mittwoch: Geschlossen. Ab Dienstag: Die verbotene Stadt. (Anfang 8 Uhr.) Rose-Tbeatcr. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Das verzauberte Schloß. Lldends: Fröhliche Weihnacht. Montag und Mittwoch: Gefchlossen. An den übrigen Tagen abends: Der Schürzenjäger.(Anfang 8 Uhr.) Donnerstagnachmittag: Fröhliche Weihnacht. Freitagnachmittag: Der Meincidbaucr. Nächsten Sonntagnachmiltag: Berlin, wie«s weint und lacht. Tbeaecr am Nollcndorfplah. Sonntagnachmittag 8 Uhr: Die schöne Helena. Abends: Der Mikado. Ab Dienstag: Freddy u. Teddy. (Ansang 8 Uhr.) Tonncrslag- und Freitagnachmittag: Orpheu» in der Unterwelt. Gebr. Herrnseld-Theater. Allabendlich: Wa» sagen Sie zu Leibusch?(Ansang 8 Uhr.) Urania. Theater. Allabendlich: Mit dem Imperator nach New Fork. (Ansang 8 Uhr.) Kasino- Tbeaier. Sonntagnachmittag 4 Ubr: Der Denunziant. All. abendlich: Ferdinand der Tugendhaste.(Ansang 8 Uhr.) Donnerstag- Freitag- nnd Sonntagnachmittag: Geheimnisse von New Fori. Folies Gapricc. Allabendlich! Ter Kuckuck. Manöverschwindel. Di» Samuels.(Anfang 8>/, Uhr.) Friedrich-Wilhclmstädtischcs Theater. Sonntagnachmjtlag 3 Uhr: Dornröschen. Allabendlich: Die Kinokönigin.(Anfang 8 Uh»>> Douners» tag- und Freitagnachmittag: Die keusche Susanne. Metropol. Sonnlagnachmittag 3 Uhr:'s Nullerl. Allabendlich: Die Reife um die Erde in 40 Tagen.(Anfang 7.55 Uhr.) Wintergarten. Allabendlich Spezialitäten.(Anfang 8 Uhr.) Reiiüsdalleu-Tbrater. Allabendlich: Stettiner Sänger.(Anfang 8 Uhr. Sonntags 7'!, Uhr.)" Zirkus Busch. Sonntagnachmittag 3if2 Uhr und allabendlich 7»/. Uhr: Galavorstellung. Zirkus Schumann. Sonntagnachmittag 3'/, Uhr und allabendlich •'/j Uhr: Galavorstellung. Zldmiralspalast. Eisballett: Die lustige Puppe.(Ansaug 9 Uhr.) Berliuer(Kispalast. Eissvorl.(Anfang 9 Uhr.) Eines Palast am Zoo. Lariels-Lichtspiclc. Täglich: 6 Uhr � Eines Nollendorf-Theatcr. Barietö-Lichtspiele. Täglich: 6-/, und l Am Mittwoch(Heiligabend) bleiben die Theater geschlossen. Theater und Vergnügungen (Siehe Wocheu-Spielplan.) Freie Volksbühne. Sonntag, LI. Dezember, nachm. 3 Uhr: Thalia-Theater: Die Wildente. Herrnseld-Thcater: Familie ScliSc. Neue Freie Volksbühne. Sonntag, 2l. Dezember, nachm. 2'/, Uhr: Kammerspiele: Die Einnahme ton Berg-op-Zoom. Deutsch eZ Theater: Der lebende Leich- nam. Nachm. 3 Uhr: Schiller- Theater Charlottcnburg: ?lndreas Hoser. Deutsche? Künsllerlheater: Da? Prinzip. Schiller Theater V: Freiwild. Lessing-Thealer: Professor Bernhards. Theater am Nollendorsplatz: Die schöne Helena. Metropol-Tbeater:'? Nullerl. Berliner Theater: Bummelstudenten. Monti? Operetten- Theater: Die Fledermaus. Tnanon-Theater: Die Liebe wacht. Theater in der Königgrätzerftrahe: Das Lebenssest. Neues VollS-Thcater: Die Siebzehn- jährigen. Abend? 8 Ubr: Neue? BollS-Theater: Der Graf von EharolaiS. Abend? 8'/, Uhr: Neue? Volks- Theater: Montag, Dienstag und Donnerstag: Der ledige Hof. Freitag: Die Sieb- zehnjährigen. Sonnabend: Der Gras von EharolaiS. Schiller-Theater 0. (W allner-Theater). Eonniag, nachmittags 3 Uhr: Freiwild. Sonntag, abends 8 Uhr: ldaria Stnart. Montag, abends 8 Ubr: Arn Tage des Gerichts. Schiller-Theatef Charlottenbargr. Sonntag, nachmittags 3 Ubr: Zum 1. Male: Andreas Hof er. Sonntag, abends 8 Ubr: Geschäft Ist Geschäft. Montag, abends 8 Uhr: _ Freiwild._ TbeaterioderKoiiiggrätzerM 8 Uhr: Die Kronbraut. Kotnödienhaus. s uhr- Hinter Mauern. Lertiner Theater. 8 Uhr: Wie einst im Mai. Lessing-Theater. Nachm. 3 Uhr: Professor Bernhardi. Abend? 8 Uhr: Pz-xmallon. Lustspiel von Bernard Shaw. Theater des Westens. 8 Uhr: Polcnblnt. Dienstag u. Sonnabcndnachm. 4 Uhr: Das tapfere Schneidcrlein. Sonnt. Nm. Der liebe Augustln. Deutsches Künstlertheater Sozietät. NQmberger Straße 70/71, am Zoo. Kaste; Nollendorf 1383. Sonntag 3 Uhr: I>a« Prinzip. Sonntag 8 Uhr: Schirl» und Gertrande. Montag 8 Uhr: _ Per Biberpelz._ utBesiilenz-Iheater» Hoheit— der Fron;! Musikalische Groteske w 3 Akten van Artur Landsberger und Willi Wolfs. Musik von Robert Winterberg. Allabendl. 8 Uhr:liobeit— der Franzi BOSE�THEATE Grotze Frankfurter Str. 132. Nachm. 3 Uhr, kleine Preise: Pas verzauberte SchloS. AbdS. 8 Uhr: Fröhliche Weihnacht. Montag geschlossen. Dienstag zum t. Maie: Ter Schürzenjäger. Metropol-Theater. ""Ät"'s Nullerl. Abmb. pväjije 7 H5r 55: Die Reise um die Erde in 40 Tagen. FrieMielnisülill Theater. Operetten-Gastspiel Zum 255. Male: Die Kino-RöDigiD. Operette in 3 Alten von Georg OkonkowSki u. Julius Freund. Musik von Jean Gilbert Kassencröffn. 7 Uhr. Ans. 8 Uhr. beute 4 Uhr: Dornröschen. torauzeige: An beiden Feier- tagen nachmittags 3 Uhr: Ple keusche Swsanne. PentschesSchanspielhaas Nachmittags 3 Uhr:-Hamlet. 8 Uhr: Tie heitere Refidcnz. ZOOLOG ischer Garten Tätlich ab 4 Uhr: großes Konzert Eintrittspreise: Aquar; HCUte 50?§. Kinder und. 10 Jahren d. Hälfte. Men! Ken! AQUARIUM 10 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Reiebshallen-Tbeäter Stettiner Sänger Musikaotenveilinaeblen vonMehiel. Ans. 8 Uhr. Nächste Nachm.- Vorstellungen: 2a. Dezember. 26. Dezember. 28. Dezember. Der Som- pagnieball. Donnerstag, 25. Dezember 1913 i.weihnachtifeiertag: Winter-Fest in den Lokalen: Hofjäger-Palast I Viktoria- BraoeFei Hasenbcide 52/53.| Lützowstr. 111/112. Gesang D- Tänze G Konzert Rezitation. Nach den Vorstellungen; fr5«all Herren zahlen D d I!• so p£ nach> Saaleröffnung abends 6'/, Uhr. Beginn pünktlich T'/i Uhr. 104 /IS Eintritt 30 Pf. Eintrittskakarten bei den Bezirks- führern und in den mit Plakaten belegten Lokalen haben. Der Bildung'sausschuB. ♦•srnsv UZ--- I J I für I m SftJt- •s'vi Sozlaldemokratlfehcr Mablverein für den 6. Berliner Reichstagswahlkr. Ponnerstag, den S5. Pezember(1. Weihnachtsfclertag): \ Zwei Qleihnaditsf eiern � 1. In den Pharussälen, Müllerstr. 142. Mitwirkende: Herr Ernst Reuter: Vortrag:„Weihnacht und Proletariat",— Steiner-Rothsteln-Trlo.— Fräulein Margot Oolskl, Bezitationen.— Fräulein Gustel Tatter, Gesang. Anfang pünktlich 7 Uhr. Einlaßkarte 50 Pf. Tanz fttr Herren 50 Pf. 2. In Ballschmleders Kastanienwäldchen, Inh. Walter, Badstr. 16. Mitwirkende: Vokalqnartett: Frl. Heta Zlotnika. Sopran; Frl. Durra, Alt; Herr Springer, Tenor; Herr Willi Durra, Bariton.— Bezitationen: Herr Riehard Goltz.— Konzortkapelle Jisohke. Anfang pünktlich st,? Uhr. Einlaßkarte 50 Pf. Tanz für Herren SO Pf. 233/8* Der BildnngsaasschnS. I -ri, •M Rita Sacchetto IrrÄH Boten Steiil und die von Publikum und Presse glänzend beurteilten •■ii Hänchen gestattet! rrledrlebatrasse 218 — Tel. Lüttow«»— Cosfantlno Bernardi Bad das aru*8e Variete- Programm! Raaehen Überall gestattet Z Beginn: 8 Ubr. Ab 1. Januar 1914: Ga«tspi«l Hcirtsteln in der tollen Burleske „OerSiolzderS. Kompagnie" Außerdem da, neu» Janaar-VarietA-Programni Bernhard Mörbitz Ruderverein Vorwärts. Am heutigen Sonntag im neuen Bootshanse: 1. Unterhaltungsabend 7 Uhr: Tortrag des Gen. Samoylowitsch über: Greuel im Balkankrlege* Am i.Feiertage: Weihnachtsf eter. ZentraiverbanddurHausangestellten Freitag, den 26. Dezember(2. Weihuachtsfeiertag), in sämtlichen Räumen der Jnduftrie-Feftsäle, Reuthstr. 26 l: ==. Weihnachtsfest=== Mit wirkende: Fräulein Gustel Datier, Gesang. Fräulein Margot Dolskt. Rezitation. Fräulein Hanna Engel, Klavier. Fräulein Elsa Colmau, Lieder zur Laute._ 49/1 Nach dem künstlerischen Teil:>8nt(* Beginn""llhn \ oigt- Theater Badstrahe 38. Heute Sonntag, den 2l. Dezember: Nachmittags: Keine Vorstellung. Abends 8 Uhr: f)eimg�unäen. Weihnachtskomödte in 3 Akten von Ludwig Anzengruber. Kasieneröfsnung ZO Ubr. Ans. 8 Uhr. Irisnon-Ideater. Abends 8 Ubr: Seine Geliebte. Montag geschlossen!— Dienstag zum 1. Male: Anatoles Hochzeit. Achtung! Moabit! Achtung 1 Donnerstag, den 29. Dezember, 1. Feiertag, vormittags 10 Uhr; Urojie Sänser-Morgenspraehe im Stadt-Theater, Alt-Moabit 47/48, veranstaltet vom HUhmetehor Moabit M. d. D. A.-S.-B.— Ohormeister: G. Sander. Singer und Bangesireunde sind zu dieser Margensprache, welche der Agitation für unsere Arbeltersänger-Bestrebungen dienen soll, herzlich willkommen. Vereinigte Berliner Volksbühnen. Lnlsen-Theater. I Walhalla-Theater. 3 Uhr: Per Hättenhesitzer. I 8st, Uhr: Wolkenbammler. Schauspiel in 4 Alien von®. Ohne!. I Posse in 3 Alien von Herrn. Stein. 8'/, Uhr: Preciosa.| Musil von Karl Krüger. /H?»Clou" ii fc Mauerstraße 82.— Z :: Berliner:: Konzerthaus MauerstraBe 82.— Zimmerstraßs 80/91. Ctroßes Doppel- K.onzert! Musikkorps Kaiser-Franz-Garde-Grenad-Regts. Dlrig. Oberm. A. Becker Musikc. 2. Garde-Feld-Artillerla-Regis. Dirigent: Obenn. Stürmer. Anfang A'/a Uhr. Eintritt 50 PI. Anfang 4'/, Uhr. An allen 8 Weih nachtat eiertagen und Sonntag, den 88. d. M.: Großes Doppel-Konzert! Zirkus Busch. Heute Sonntag, d. 21. Dezember: l Große Gala-forsteiluip 2 nachm. 31/, Uhr, abends 7st, Uhr. Nachmittags hat jeder Erwachsene ein angchör. Kind unter 10 Jahren auf allen Sitzplätzen srei. Jedes weitereKind unter lOJahren zahlt die Hälfte aus den Sitzplätzen. Nachmittags 3st, Uhr: Tie grohe Ausstattungs- Pantomime. w rniAm üm. In beiden Vorstellungen: Weten der großen Dezemb.-äUraktioaen Abends 7'/, Uhr: „Pompeji". ? assage anopiikum derffeiliDaelitsIeriEii vom Sonntag, d.21.Dezbr.lSll Iiis inklusive 1. Januar 1914 Es soll wieder ein Fest sein fttr Tansonde! Jedermann soll kommen I Jeder Erwachsene hat das Reekt Ein Rind frei einzuluhren. Jedes Kind erhält ein IBU! Vorstellnngen Säle Scbausfellangen Konzerte Darbietungen jlile frei! Kein Extra- Entree (Dr Abnor mitätensaal Vdlkersaal Schreckenskammer Anatomisches Museum(vergrSG.) SO WILDE WEIBER Männer Kinder Aus dem Innersten Afrikas, von den Ufern des Kongo in ihren interessanten Kriegstänzen und hei- mathchen Sitten und Gebräuchen. Ferner: Ml*. MC. FfOg illl Der unersättliehe Froscbschlucker. (Halbstündlich eine Mahlzeit lebender Friische u. Fische) 20 Säle mit plastischen Kunstwerken In LebensgröBe und Sehenswürdigkeiten aller Art. Alles ohne Extra-Entree für die gesamten Räume des Panoptikums inkl. aller Nebenräume und CA Sehenswürdigkeiten"U Soldatenu.K Inder 25Pf. Landblut- und Landleberwurft eden Mittwoch: Die berühmten Grühwürftchen. Jeden Sonnabend: Frische Blut, und Leberwurst.« Murflmtyer, Krunuenkr. 6. URANIA TaubenstraSe 48/49. Sonntag und Montag 8 Uhr: Mit dem„Imperator4* nach New York. Zirkns üb. Schumann. Heute Sonntag, den 21. Dez.; 2gr. Vorstellnngen A nach m. S'/.u. ab ds. T'/j U." In beiden Vorstellungen: Das Riesen-Weltstadlprogramm MF- ungekürzt!-Mg DaV Abends 8'/, Uhr:-M« Das große Ausstattungsstück vom Turf in 7 Bildern: „Tipp" der Derby-Favorit 1914. Zur Nacbmittags-Vorstellung hat jeder Erwachsene ein angehöriges Kind unter lOJahren frei auf allen Sitzplätzen. Folios Caprice. Anfang 8'/, Uhr Per Kncknck. Hanttversebwlndel. Ple Samuel«. UT Lichtspiele Union-Palast Kurfürstondamm 26 Bavarla-Hans Friedrich- Ecke Taubenstr. Unter den Linden 21 M o r itzp 1 a t z Hasenheide W e i n b e r g s w e g 16— 17 Reiniokeniiorferatr. 14 Sohöneh erg. HauptBtr.49 Programme des guten Geschmacks. Anfang in allen U. T. 3 Uhr. 296/1 CassnoaTheater Lolhringer Stt.37. Täglich 8 Uhr. DaS glänzende Dezember-Fest-Progr. Gastspiel der Amerikanischen Sensalion »Im Bulldogg-Dingel-Tangel.- Dazu seil Oktober total auSverkausl: Ferdinand der Tugendhatte. Sonntag 4 Uhr: Der Denunziant. Vergnügung*- Palast MF- der 10 ODO"Mg Potsdamer Str. 72 HßSÄ Heute Sonntag und an allen Weihnachtsfeiertagen: In Eis und Selmee. Feenhafte Ausstattung und Beleuchtung d.Biesenraumes Welhnachtsstlmmang! VolktibeiuHtlgongenl Tangotänzer! I. Konzert d. berühmten itaL Bersagllerl- Kapelle. Anfang 4 Uhr. Eintritt 30 Pf. Jeder Erwachsene IKind frei. Voranzeige. GroOe Silvesterfeier mit Tanz. Num. Tisohplätze a 1,10 M. werden schon jetzt ausgegeb. an d. Kasse des Odeon von 12 U. mittags an u.beiRuden- Theaterk, Potsdamer Str. 4, und Tauentzienstr. 7. jneyer Dresdener■L m Str. 128/129. Kaffee 10 u. IS, Bier. hellu.dunk.10P!. ca. 60 Zeitungen; Billard®tb. 60 ist. Zahlstelle der Freien Volksbühne. Brauerei Friedrichshain. Sonntag, den 21. Pezember 1918: Konzert des Berliner Sängerchors MitgL des Arb.-Sängerbundes, Cbonneistcr Frwnz Bothe, und des Philharmonischen Orchesters Dirigent Camiilo Hildebrand. Billetts im Vorverkauf 50 Pf., Kassenpreie 75 Pf., bei den Vorwärts-Spedit euren Zucht, Immanuolkirch- straße 12, und Hamsoh, Ackerstr. 1�4. Deutscher Arbeiter- Klanderbund Die Naturfreunde —(Ortsgruppe Berlin).— Sonntag, den 21. Dezember, in Obiglos AestsSlen, (fr. Keller), Koppenstrahe Sil: Mi die lärkisehe Schweiz Lichtbilder-Vortrag nach Originalaufnahmen der Photographischen Abteilung. 1. Teil: Im Blamental. 2. Teil: Bnckon- und die nttrkiache Schweis. Während der Pause: Vorträge der Musikabteilung. Nach dem Tttnilrr&mrhpn§«««. welche daran teilnehmen. Vorlragc: I«ll�e.llLII. zahlen SO Pf. nach. Vortrage Einlas; 6 Uhr. Eintritt 30 Pfennig. Ansang 7 Uhr. ___ 1/17* [Etablissement Klostergarten| ,- Pltttsciisee, Am neuen Jungfemsteg.--------- ::: Säle tu Tersumminngen und Festlichkelten. Sonntag ab 4 Uhr, Freitag ab 8 Uhr: Großer Ball. Vorzügl. Küche. Helte u. dunkle Blere, Malzbier. Kaffee auch In Kannen. Fernspreoher: Wilhelm 5069. «_ _________ eJ re rh e r; Cöwenbraumi»Spczialausfcbanh Landsberger Allee 137. . Täglich große JlUnchener Oktoberfeste.== Täglich abends Künsilerfonzert, ausgeführt von Tiroler Kapellen. 1. und 2. Feieriag: Groflo Matinee von 12—3 Uhr mUtagS bei freiem Entree. Groftcr bürgerlicher Mittagstisch— Kuvert<50 Pf.• Um geneigten Zuspruch bittet Artnr Rosenberg. Familien-Restaurant von Wilhelm Rfibsam. Ausschank von Lager- und echten Bieren. Weine and CitkOre. Ändreasstraße 44. Früher; Andreashof. Gegenüber Warenhaus Jandorf Bahnverbind.: 1, 2.3. 4.>0, 22. 26. 81, 46, 63, 66, 67. 68, 69. 70, 71. Oerband der Brauerei* u. Mühlenarbeiter und verwandter Berufsgenolien.»SS' Geschäftsstelle: 0. 54, Mulackstr. 10 I. Fernsprecher: Amt Norden 4518 Tie Auszahlung der Aeihnachls Unterstützung s.wi- die Ausgabe der Bons findet am tSS., ÄS. und S4. Dezember im Bureau, Mulackstr. 10, statt.— Diejenigen Kollegen, deren Kinder an der Wcihnachtsbescherung teilnehmen, werden ersucht, die Bons am Montag, den 22. Dezember, abzuholen. Die Vertrauensmänner in den Betrieben werden ersucht, die als„Vize" beschäftigten Kollegen auf diese Bekanntmachung aufmerksam zu machen. Die Ortsverwaltung. Verwaltungsstelle Berlin, N 54, Llnienstr. 83-85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Der Feiertage wegen bleibt das Bureau an folgenden Tagen geschlossen: Mittwoch, den 24. Dezember, nachmittags. Tonnerstag,„ 2S.„ den ganzen Tag. Freitag,„ 20. �„ ff Sonnabend,„ 27.„ nachmittags. Mittwoch,„ 31.„„ Donnerstag,„ 1. Januar, den ganzen Tag. t86/12 Die Ortsvcrwaltong. Billige Baekarükel. Feinstes Kaiser-AuszugmeHl.. Pfd. 20 P „ Deutsches Auszugmehl. Pfd. 18 P Weizenmehl..... Psd. 15 P Kartoffelmehl........ Psd. 15 P Sultana, feinste Auslese.... Psd. 70 P II.......... Psd. 00 P Rosinen, groste helle Frucht... P,d. 55 Ps. Corinthen, feinste....... Psd. 38 Pf. Riesen-Mandeln, süst und bitter. Psd. 1.70 Mandeln IL. süst....... Psd. 1,30 Succade(Zitronat)...... Pfd. 07 P,. Feinste Hamburger Getreidehefe. Pfd. 50 Ps. Zucker, fem gemahlen..... Psd. 20 Pf. Feinste gemahlene Brotraffinade.2 Psd. 45 Ps. Palmnustbutter, zum Backen vorzügl. Psd. 05 Ps. veorx vethke Zentrale: Berlin SO 88, Rnskaner Str. 44. XcukUIln: n Elbe-StraSe 33 Kaiser-Friedrich- Str. 64., xrcP,01"e- Weser-StraSe 189. Friedel-StraBe 23. IJ Graetz-Str. 64. Volkstbeater Neukölln. Hermannstrafte 20. Sonntag, den 21. Dezemb« i Muttersegen. Bollsstück in 5 Akten von Friedrich. mürber: Montag, den 22. Dezen Geschloffen. Kümirslspslsst Eis- Arena Heute Sonntag 2 Yorstellnngen 2 Nachmittags und abends Die lustige Puppe. GroBes Ballett auf dem Else. Beg d Nachm.-Vorst.(b. halb. Preisen) um 4'/, Uhr. Beginn der Abend-Vorstellung 8'/, Uhr. Ab lo*/« Uhr halbe Preise. Wein- und Bier- Abteilung. Auch während der Vorstellung Alhambra Wallner-Tbeater-Strafie 15. Jeden Sonntag; Großes Orchester. Anfang Sonntags 5 Ahr. A. Kainoltat. Großer Ball. City- Park «m Bahnhof Friedrichstiane Größte Volksschau Berlins 50 Schaugeschäfte Sehenswert II die neuen Attraktionen Eis VergnOgen für Jung und Altl Geöffnet täglich nadunitt. 4 Uhr Sonn««. Feiert nachmitt. 3 Uhr bi* U Uhr abends.— Eintritt Irei Beffenlliehe politische Versammlimgen. Sechster Mahlkreis. Sonntag, den Ät. Dezember, abends ßVa Uhr: !ISi für Männer und Franen in BHttnvns Festsälen, Schwedter Straße Nr. 583/24. Vortrag des Ziadtokrordneten Waldeck Manaffe über: Kein Friede aus Erde« and de« Mcasihkn kein Wahlgefallea. 233/7* Nach der Versammlung: Gemütliches Beisammensein und Tanz. Der(Kinberuscr: Albert Bttppner, Veteranenstraße 26. Verdsnä cker Maler. Lsekierer, Anstreieher«. Bureau: Mefchiorftraße 28, Part.?iii«ia Sa»!!« Arbeitsnachweis: Rückerfiraßc ff. Fernsprecher Amt Mpl. Nr. 4787. lUiaie OerilW. Fernsprecher: Amt Norden 6708. Am Montag, den 22. Dezember, vormittags 10 Uhr» findet im Saal 1 des Gewerkschaftshauses, Engelufer 15, die AnszahlungderWeihnachtsunterstützung für die arbeitslose« Mitglieder statt. * Die Ortsverwaltung, Bekanntmachung. Zur Beruhigung der Bevöllerung des NreiseS Niedcrbarnim feilen wir mit, daß, wenn am 1. Januar 1914 zwischen der Allgemeinen OrtSkranken- laste des Kreises Riederbarnim und den eingesessenen Aerzten der Vertrags« lose Zustand eintritt, die Mitglieder der lastenärztlichen Bereinigung im Kreise Niederbarnim vetpsiichtet sind, alle Mitglieder der Allgemeinen Orts- Irantenkasse zu den ortsüblichen Sätzen der Privatpraxi« zu behandeln und ihnen Krankheitsbescheiiiigungen auszustellen. Es ändert sich nicht» an der ärztlichen Tätigkeit, sondern nur die Art der Honorierung. Di« Kranken- lasse Ist gesetzlich verpflichtet, den Kranken einen Ersatz zu leisten. Unser Kamps richtet sich nicht gegen da» Publikum, sondern gegen die Kastenverwaltung. 298/8* KaffruSrsslicke Vemmgittig im Krtise Niedtrharuim. Orts-Krankenkasse der Achneider, Schntidtmueu und oerwaudtell Etwerbe zu Berlik. Di« für das Jahr 1913 gewählten Vertreter der obengenannten Kran- kentaste werden zu der am Bien»- tag. den 80. Beaember 1013, abends 8'/, Uhr, in WilkcS Meftsiilen, Sebastianstr. 39, stall- sindenden Austerordentlichen General-Versaminlung hierdm ch eingeladen. Tagesordnung: 1. Wie aestalien sich unsere Kranken- kassenverbältniste nach dem 31. De- zember 1913? Referent: Herr Reichstag»- abgeordneter Gusla» Bauer. 2. Wahl eines Ausschusses zur Prllsung der JahreSrechnung. 261/6 Berlin, den 20i Dezember 1913. Karl Kaschewskl, Paul Doritz, Etellv. Vorsitzender. Schristsührcr. Segels ffeffel vsiL und schvarr, dar beste, ergiebigste, daher billigste Oeneral-\ garan -epotfürOstA tiert Deutschland\rein Berlin »W. 08 Leo Jacobowitz&Co.� Alte Jak obstr. 18. Telephon; Moritzplatz 14 887 Kraukeu- und Sterbekasse der im allgemeine» Verkehrswesen beschäftigte« Personen und verwandte« BerufSgenosse» „Eintracht" sB. a. G.) Ordentliche. Generei-Versemmlung am Donnerstag, den 22. Januar>914, abend« 8'/, Uhr. in Schul,' .Prachtsäle-, Königsgraben 2, Ecke Mllnznrage. Tagesordnung: 1. Keschäfls- und Kassenbericht vom Jabre 1913. 2. Wahl der Mitglieder sowie Ersatz« männer für den Borstand, den Aussichtsrat und das Schiedsgericht. 8. Beschlußsassung über die Besoldung der Kafsenangestellten. Entschädi- guna der Vorstandsmitglieder, des Ausstchisrates und des Schieds- geeichtes. 32Kb 4, Beschlußsassung über eingegangene Anträge. 5. Verschiedenes. Ber Vorstand. ürbeitertnöbel Die Musterwobnuna im Gewerl- schasisbause ist geschlossen. Es können die Möbel aber an jedem Wochentage bis 7 Uhr abends m der Fabrik ZG Zeughofstreße 20 besichtigt werden. Sonntag» nur nach vorheriger Anmeldung. Teilzahlungen werden zu den bekannten Bedingungen ge- währt. LOB Stcekenpftrö Seife &(e£eße tCUtnuxiiLcfyfeife. für. 2 acte, roeißc fjaxxc Tebekerbeiter- Genossenscheft Stultgert. Fordern Sie bei Ihrem Zigarrenhändler nur unsere Oualitätsmarken No. III. Wir brauchen Ihre Unterstützung. Generaloerlreter für Groß-Berltn: 103/19 Paul Horsch, Engelufer 15, GewB�att*- Verwaitnng Berlin. Der Weihnachtsfeiertage wegen sind die BnreanS und Arbeitsnachweise geschloffen: Mittwoch» den 24. Dezember, nachmittags, Donners- tag, den 25., Freitag, den 20., und Sonnabend, den 27. Dezember, den ganze« Tag» Mittwoch, 31. De- zember, nachmittags, und Donnerstag, den 1. Januar. Achtung! Achtung l Die Arbeitslosen- Unterstützung, welche am Mittwoch, den 24. Dezember, fällig ist, wird schon am Dienstag, den 23. Dezember, mit ausgezahlt. Die arbeitslosen Kollegen, deren Unterstützung am Donnerstag, den 26., Freitag, den 26., und Sonnabend, den 27. Dezember, fällig ist, geben am Dienstag, 23. Dezember, in den Arbeitsnachweisen Mitgliedsbuch und SlrbeitSlosenkarte ab und erhallen am Mittwoch, den 24. Dzzcmber, vormittags, in der für Sonnabend festgesetzten Reihenfolge Geld. Das Einkassieren der Belttäge findet am Mittwoch, de» 24. Dezember, in der Zeit von 3 bis 5 Uhr, in sämtlichen Zahlstellen statt.— Am Sonnabend, den 27. Dezember, fällt die Einkassierung aus. Branche der 5Aavierarbeiter. Sonnabend, den 27. Dezember 1913, 3. WcihnachtSfeiertag, in den Räumen des GewcrkschaftshauseS, Engelufer IS: Weihnachts- Vergnügen bestehend in kontert auSgefühtt v. Berliner Sinfonie-Orchester(Dirig.: Max. Fischer) unter Mitwirkung- de» Humoristen Hrn. Meybryk u. d. Soubrette Frl. Minni Neumann. Für Kinder von 8 Uhr ab im Saal 5: Kasperle-Theater. Nach dem Konzert:££attH. Bon 5 Uhr ab im unteren Saal: Billett Inklnslve Tanz 60 PI. Eröffnung 4 Uhr. Anfang 5»Hr. 93/10 Die Ortsvcrwaltung. Deutscher Transportarbeiter-Verband. Engrlufer 14-15. Bezirk Groß. Berlin. Tel.: Aipl. 8382 u. 4747. Wir geben allen Mitgliedern hierdurch bekannt, dafi, unsere sämtlichen Bureaus, Arbeitsnachweise und die Bibliothek am Mittwoch, den 24. Dezember, mittags um 1 Uhr, „ Sonnabend,„ 27.„„„ 1„ », Mittwoch,„ 31. ,, ff ff 1 rf geschloffen werden. Die Auszahlung der Unterstützungen erfolgt an diesen Tagen vormittags von 0—1 Uhr. 75/10 Die Bezirksverwaltung. Plötzenses estaurant Klostergarten — am fSpandancr Schitfahrtskanal.— Am 1. Januar übernehme ich das Restaurant Klostergarten und empfehle dasselbe Oewerkschaften und Vereinen.— Greller Saal und Barten.— 2 Kegelbahnen. Slemens'itr. ,. LeMM LMMei'. Gast*irt. Preiswerte Angebote WWMMM>jN!!>W»!>>WII in Kostümsn I�IäuwIn KIsicIsm k�öLksn psizi-�lsntsln Orsnisnstr. 16S »" Lelis Ofsnianplst?•••• heute Sonntag geöffnet. R. M. Maassen Verkauf Enorm billige iiHlffllllHIIIIIIIIIIIIIIIllllllllllllllllllllllllllllllllHIIHIIIIIIHIIHil Blusen Morgenröcke Matinees Jupons Pelz-Garnituren G. m. b. H. Leipziger Str. 42 ...... Ecke Markgrafonstr....... | der herrlichsten Weihnachtsgeschenke verteilen wir täglich gratis'm an unsere Kunden I I Jeder erhält Kredit! Aot nllerbegnemsleTellzaliiang m.Mer nnr anneimtoren flnzg�ilnng L Anzüge und Ulster 1'«kv Hut odep Stock gratis Da» Elegant und modern □ Ersatz für Massarbeit Damen-Garderobe UlstePi Kostüme, Blusen, Röcke, Samt» u. 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In der gestrigen Nachinittagssitznng wurde nach der Verlesung der Aussage des Bischofs Schulte von Paderborn noch als Zeuge der Tomkapilular und Generalvitar Areuiiwald-Köln vernommen. Er war bei dem Erlaß der Enzyklika Verweser für die Erzdiözese Köln und wohnte als solcher der Bischofskonferenz in Fulda bei. Dort wurde die authentische Uebersetzung der Enzy- klika festgestellt und er erhielt den Austrag, sie vor der Verössent lichung den einzelnen Gewerkschaftsführern mitzuteilen, deshalb lud er den Abg. Giesberts, Dr. Brauns und Stegerwald zu sich ein. Die Enzyklika sollte ein friedliches Zusammenarbeiten der beiden Organisationen herbeiführen, er habe dargelegt, daß die christlichen Gewerkschaften nun einen kanonisch- legalen Boden gefunden hätten und nicht mehr angegriffen werden könnten. Es könne nun von beiden Seiten Anerkennung stattfinden und die Be- fchdung aufhören. Vors.: Hat Stegerwald eine Unterwerfungserklärung abge- geben, sogar schriftlich? Zeuge: Es ist absolut nichts Schriftliches erfolgt, es wurden aber auch keine mündlichen Abmachungen getroffen. ES handelte sich auch gar nicht um Unterwerfung, das war gar nicht meine Aufgabe, sondern es sollte nur die wechselseitige Befehdung aufhören. Vors.: Wurde damals schon'die Befürchtung geäußert, daß die christlichen Gewerkschaften Schwierigkeiten in ihrer wirtschaftlichen Betätigung haben könnten? Zeuge: Wenn ich die Wahrheit sagen soll: Ja. Es wurde getagt, die Sozialdemokraten könnten sagen, die Gewerkschaften seien in wirtschaftlicher Hinsicht von den Bischöfen abhängig und auch, daß eine Beunruhigung der evangelischen Mitglieder eintreten könnte. Ter Zeuge Dr. Kreutz wald erklärt dann weiter, daß er dargelegt habe, daß diese Vermutung unberechtigt sei, da doch die christlichen Gewerkschaften den Sieg davongetragen hätten, denn von anderer Seite sei beantragt worden, sie zu verbieten. Es werde von den christlichen Gewerkschaften nichts anderes verlangt, als was jeder katholische Christ sich in jeder Lebenslage vorbehalten müsse. Vors.: Ist von Stegerwald später eine Er- klärung der Unterwerfung abgegeben worden? Zeuge: Niemals. Vors.: Es wird behauptet, daß Stegerwald seine Rede in Essen unter der Aufsicht des Bistums angefertigt habe, oder daß sie von da zensuriert worden sei. Zeuge: Davon weiß ich absolut nichts. Privatkläger Stegerwald: Ist dem Herrn Tomkapitular meine Rede überhaupt bckannl gewesen, bevor ich sie in Essen gc- halten habe? Zeuge: Sie ist mir auch jetzt noch nicht bekannt.(Heiterkeit.) Justizrat Dr. Schreiber: Ist dem Zeugen bekannt, daß je- mals rheinische Industrielle dem verstorbenen Kardinal Fischer für Roin größere Geldsummen gegeben haben? Zeuge: Davon ist mir absolut nichts bekannt, der Kardinal hat mir auch nie etwas darüber gesagt und auch sein Geheimsekretär weiß nichts davon. Ich halte es für ausgeschlossen, schon wegen des Verhältnisses des verstorbenen Kardmals zu den Industriellen. Er hatte in einem Streik 2000 M. zur Unterstützung der Familien hergegeben, und das konnten ihm die Industriellen nie vergessen. Es ist absolut undenkbar. Stegerwald: Besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Enzyklika und dem Ruhrbergarbeiterstreik?— Zeuge: Tavon weiß ich nichts. Der Kardinal hat niemals solche Geschäfte gemacht.— Verteidiger Rechtsanwalt Grundschöttel: Wie erklärt sich der Zeuge, daß in der vatikanischen Presse behauptet wird, die Gewerkschaftsführer hätten sich unterworfen, und daß Giesberts von sich selbst behauptet habe, daß er sich schon lange als treuer Sohn der Kirche unterworfen habe.— Zeuge: Mir ist von alledem nichts bekannt., Daran schließt sich eine längere Befragung des Zeugen durch den Verteidiger iliechtsauwalt Heine über Umfang, Art und Be- deutung des bischöflichen Aussichlsrechtcs. Vors.:.Hat mit der Enzyklika ein besonderes Auf- sichtsrecht über die Gewerkschaften gegeben iverden sollen.— Zeuge: Nein.— Auf weiteres Befragen des Verteidigers erklärt der Zeuge, daß das Auftichtsrecht über die Gciverkschaftcn nur aus dem allgemeinen Aufsichtsrccht erflosscn sei. Es bestehe aber kein besonderes Auftichtsrecht für die Gewerkschaften. Rechtsanwalt Heine entgegnet, daß doch speziell auf die Fragen der Gewerkschaften hingewiesen werde und daher eine schärfere Aufsicht der Bischöfe empfohlen werde.— Zeuge: Das ist doch erklärlich; wo eine größere Gefahr besteht, muß auch eine größer« Aussicht sein. Berterdigcr Heine: Also, e« ist doch eine besondere Aufsicht über die Gewerkschaften angeordnet, wenn sie auch meinetwegen aus dem allgemeinen Auftichtsrecht geflossen sein mag. Es wird dann noch Reichs- und Landtagsabgeordneter Justizrat Trimborn-Köln vernommen. Er erklärt, daß zwar Abmachungen zwischen der nationalliberalen Partei und der Zentrumspartei über die Stichwahlen stattgefunden haben, daß aber über die Behauptung betreffend Gelder von Industriellen ihm nichts bekannt sei, es handelt sich da um eine ungeheuerliche Räul>ergeschichte. » Köln, 20. Dezember 1913.(Telcgraphischer Bericht.) tzftn heutigen ersten Bcrhandlungstag wurde als erster Zeuge Reichs- und Landtagsabgeordneter Giesberts- Essen vernommen. Er setzt zunächst ausführlich auseinander, daß nach seiner Ansicht die Enzyklika nichts enthalte, was der EntWickelung der christlichen Gcwerk- schatten irgendwie hinderlich sein könnte. Tie chnstlichen Gewerkschaften wären deshalb auch nach der Enzyklika die alten geblieben. Bors.: Amtsrichter Buhr: Hätten Sie Ihre Ueberzeugung aufrecht erhalten, ganz gleich, ob Sie dabei mit der Enzyklika in Konflikt geraten wären oder nicht? Zeuge: Wir haben alle diese Fragen in einer Vorstandssitzung ausführlich erörtert. Die Meinungen waren natürlich geteilt, sie haben sich aber durch die gegenseitigen Auseinandersetzungen schließ- lich geklärt, und wir sind zu dem Schluß gekommen, daß die Enzy- klika die christlichen Gewerkschaften in keiner Weise beeinträchtigen kann. Diese Ansicht ist ja auch später durch die Interpretation der Bischöfe bestätigt worden. Befürchtungen bestanden im übrigen weniger bei uns, als vielmehr draußen. Wir mußten damit rechnen, daß aus der Enzyklika gegen uns Kapital geschlagen würde und weil wir daraus Beunruhigung draußen befürchteten, haben wir auf einem Kongreß öffentlich erklärt: Wir bleiben die alten. Vors.: Also bestand weniger bei Ihnen Beunruhigung als viel- mehr draußen in der Außenwelt.— Zeuge: Jawohl. Ich mache diesen Unterschied ganz ausdrücklich. Unser Kongreß sollte nach außen dokumentieren, daß wir unsere alten Grundsätze ausrecht er- � zuleiten?— Klageanwalt Justizrat Schreiber: Wenn auf hallen würden. 1 Worte eingegangen wird, dann muß die ganze Rede verlesen Bors.; Es ist trotzdem von Wichtigkeit zu erfahren, l werden!.— Vors. Amtsrichter Buhe: Ich lehne die Frage und diel was geschehen wäre, wenn Sic mit der Enzyklika in Konflikt geraten wären. Auf dem Essener Kongreß haben verschiedene Redner betont, daß die christlichen Gewerkschaften sich in wirtschaftlichen Fragen nichts dreinreden ließen, ganz gleich, welche Instanz es sei. Darin liegt doch für jeden zu lesen, daß, mag die Enzyklika sagen, was Sce will, die christlichen Gewerkschaften sich nicht danach richten würden. Zeuge: Ich erinnere mich nicht, daß diese Ausführun- gen in dieser Form auf dem 5toiigreß gemacht worden sind. Ich habe das jedenfalls nicht getan und der Vorstand hat das auch durchaus nicht akzeptiert. Vors.: Auf dem Kongreß gingen aber einzelne Redner viel weiter und sagten wiederholt: Uns hat niemand etwas zu sagen, wir bleiben in wirtschaftlichen Fragen selbständig. WaS wäre nun geschehen, wenn Sie irgendwie mit der Enzyklika in Wider- soruch geraten wären? Zeuge: Aus meinen Vorschlag hat der Vorstand ausdrücklich und in voller Absicht beschlossen, davon abzusehen, über diese Frage zu diskutieren. Ich wollte nicht, daß wir uns für einen eventuellen Fall, der vielleicht einmal eintreten könnte, von vorn- herein durch einen Beschluß festlegen. Vors.: In Essen hat der Delegierte Vogelsang gesagt: Wir lassen uns nichts dreinreden, sei es wer es will. Zeuge: Das ist so eine Redewendung von den Leuten, die wir in dieser Form nicht akzeptieren können. Tie Ansicht des Vorstandes war das nicht. Vors.: Wenn ein Redner aber auf einem solchen Kongreß einen solchen Satz ausspricht, dann heißt das doch: Wir lassen uns nichts dreinreden, selbst nicht von den kirchlichen Oberen. Zeuge: Wenn das eine konkrete Frage sein soll, dann sage ich: Wir lassen uns in wirtschaftlichen Fragen auch von den Geistlichen nichts dreinreden. Wir sind eine vollkommen s e l b st ä n d i g e Organisation. Die En- zyklika hat ein jeder mit seinem Gewissen abzumachen. Verteidiger R.-A. Heine: Wenn die Enzyklika sich nicht an die christlichen Gewerkschaften als solche richtete, sondern ivenn sie eine Gewissenssache jedes einzelnen Katholiken ist, wozu dann die Ausregung, wozu dann der Kongreß in Essen? Zeuge Abg. Giesberts: Die Enzhklika konnte gegen uns ausgenutzt werden. Die sozialdemokratische Presse hatte schon gc- fragt, was die christlichen Gewerkschaften nun machen würden. Wir mußten deshalb betonen, daß durch die Enzyklika unsere Grund- sätze nicht berührt würden. Bert. R.-A. Heine: Warum wurde in Essen nicht gesagt daß die Enzyklika mit den christlichen Gewerkschaften nichts zu tun hätte, sondern daß sie eine Gewiffcnssache jedes einzelnen Gewerkschaftsmitgliedes sei? Sie werden doch selbst zugeben, daß der Papst die Enzyklika nur aus Drängen Ihrer Feinde, der katholischen Fachabteilungen, erlassen hat und daß die Enzyklika den christlichen Gewerkschaften nicht sehr freundlich gesinnt ist. Zeuge: Es bleibt trotzdem dabei, daß die Enzyklika sich nicht ausschließlich an die Arbeiter richtet, sondern für alle Katholiken und alle Berufe gilt. Bert. R.-A. Heine: Ist es nicht die Pflicht der christlichen Gewerkschaften, dafür zu sorgen, daß ihre Mitglieder den katho- lischen Fachvereincn anaehörcn? Zeuge: Das steht in keinem Statut und ist noch niemals be- schlössen worden.— Bert. R.-A. Heine: Glauben Sic, daß Sie sich durch die Enzyklika, die, wie Sie selbst zugeben, Ihnen nicht freundlich gesinnt ist. getroffen Sühlen mußten, wenn auch nicht als Geiverkschaften, sondern als katholische Einzelmitgiedcr.— Zeuge: Wann und ob wir uns getroffen fühlen, müssen Sie schon uns überlassen.— Verl. R.-A. Heine: Ist es richtig, daß in Essen in einer Versammlung Landgerichtsrat Laarmann in An- Wesenheit des Erzbischofs vm Köln eine Rede gehalten und aus- gefordert hat, den katholischen Arbeitervereinen, den konfessionellen also, beizutreten.— Zeuge: Landgerichtsrat Laarmann steht in keinem Zusammenhang mit unserer Organisation, es war außer- dem keine Gewcrkschaftsversammung sondern eine große Vcrsamm- lung zur Feier des Einzugs des neuen Erzbischofs in Essen.— Vert. R.-A. Heine: Sie haben bisber immer den Grundsatz ver- treten, daß unter Wahrung voller Gegenseitigkeit die christlichen Gewerkschaften dafür zu sorgen haben, daß ihre Mitglieder den katholischen Arbeitervereinen angehören und umgekehrt. Glauben Sie nun auch, daß auch die Berliner Fachabteilungen es als ihre Aufgabe ansehen, ihre Mitglieder Ihnen zuzuführen? — Zeuge: Ich kann unmöglich wissen, wie sich die Berliner Fach- nbtcilnngen hierzu verhalten.— Bert. R.-A. Heine: Ich will damit nur beweisen, in welche'Verlegenheiten Sic kommen können, wenn Sie sich nach der En- zyklika richten würden.— Klagevertreter Justizrat Dr. Schre i ber-Köln: Darüber braucht sich Herr Heine keine Sorgen zu machen.— Bert. R.-A. Heine: Meine Sorgen liegen auch auf ganz anderem Gebiet. Justizrat Dr. Schreiber(erregt): Diese ganze» Fragen werden ja nicht gestellt, um den Prozeßfall aufzuklären, sondern um nach außen hin Agitationsmaterial zu bekommen.(Lebhaftes «ehr richtig!:m Zuhöretraum). Wir haben es hier mit den Vor- würfen gegen die Privatkläger zu tun und damit haben diese Fra- gen, was Herr Giesberts sich denkt und was andere tun würden, nichts zu tun. Auch die Geduld des geduldigsten Zuhörers ist ein- mal zu Ende. Diese Fragen werden nicht gestellt, um für die un- gcheuerlichen Behauptungen der Angeklagten Beweis zu führen, sondern nur, um nach außen Material zu bekommen und um die christlichen Gewerkschaften auszuspielen gegen die Bischöfe, den Papst und im letzten Grunde auch gegen die staatlichen Behörden. Ich werde, wenn'das so weiter geht, alle diese Fragen beanstanden. — Vert. R.-A. Heine: Ich weise diese persönlichen Jnvekliven zurück. Bors.» Die ganzen Artikel stehen unter Anklage und diese Fragen sind daher durchaus,»lässig. Welches Motiv für eine Frage maßgebend ist, das hat das Gericht nicht zu entscheiden.— Vert. Heine:, Ich muh es mir entschieden verbitten, daß ich als Ver- leidiger hier Fragen stellte, um den christliche» Gewerkschaften beim Papst oder beim Staat Schlvierigkeiten zu machen. Tavon kann keine Rede sein. In den Artikeln wird behauptet, daß die christ- lichen Gewerkschaften an der Kette Roms liegen und dafiir wollen wir mit diesen Fragen Beweis führen.— Justizrat Dr. Schreiber: Wir wehren uns aller dagegen, daß dieser Beweis aus Hintertreppen geführt wird mit solchen Fragen, das ist ja geradezu horrend! Vert. Hein«: Meinen Sie, daß die Enzhklika die BewegungS- freiheit der katholischen Arbeiter irgendwie beeinträchtigt?— Zeuge GiesbertS: In keiner Weise. Vert. R.-A. Grundschöttel: Gestern stand in den Zei- tungen eine Rede des Erzbischofs v. Hartmann; darin heißt es: ..Wenn wir die Vorschriften des Heiligen Vaters befolgen wollen und das müssen wir. dann müssen wir alles aufbieten, um dafür zu sorgen, daß in größcrem Maße die in den christlichen Gcwcrftchaften organisierten Katholiken� den katholischen Arbeitervereinen bei- treten.— Privatkläger Stegerwald(unterbrechend): Die Bi- schöfe sollen dafür sorgen, nicht die Gewerkschaftsführer!— Vert. R.-A. Grundschöttel: Hat man nicht aus diesen Worten des Erzbischofs eine Verpflichtung auch der Gewerkschaftsführer her- Verlesung ab.— Vert. R.-A. Grundschöttel: Die Enzyklila setzt ausdrücklich auseinander, daß alle Fragen der gc- >v er k s ch a f t l i ch c n Taktik, der Steigerung der Löhne usw. nicht rein wirtschaftliche Fragen sind, sondern auch unter das Sittengesetz fallen. Zeuge Abg. Giesberts: Das war aber doch selbstverständlich. Bert. R.-A. Grundschöttel: Weshalb steht es dann noch in der Enzhklika?— Zeuge: Da müssen Sic den Papst danach fragen!~ Vert. R.-A. Heine: Sie haben vorhin gesagt, daß die Enzyklika kein Ausnahmerecht für die Arbeiter einführe; wenn aber diese An- ficht falsch ist und die Enzyklika sich nicht generell� auf alle Bernse bezieht, sondern nur ans die christlichen Gewerkschaften, würden Sie dann sich nicht als treuer Sohn der Kirche unterwerfen?— Vorst: Ich beanstande diese Frage.— Vert. Heine: Tann bitte ich um einen Gerichtsbeschluß. Klageanwalt Justizrat Schreiber: Mit derartigen Fragen kommen wir ins Ilscrlosc.— Vert. R.-A..Heine: Durchaus nicht, die Frage bezieht sich ans das Problem der Enzyklika.— D a S G e- richt lehnt die Frage ab. Vors.: Herr Giesberts, es wird behauptet,'daß Sie und andere Gewerkschaftsführer sich ausdrücklich bei dem Herrn Gcncralvikar Dr. Kreutzwald unterworfen hätten.— Zeuge Giesberts: Keine Idee! Von Unterwcrfting kann keine Rede sein, die ganze Unterhaltung wurde sehr kübl und reserviert geführt, so daß ich mich am Schluß verpflichtet fühlte, dem Generalvikar einige Worte zur Vermitteluiig zu sagen; wir würden uns bemühen, den Verhältnissen Rechnung zu tragen.— Vors.: Weshalb ist die Enzy- klika anerkannt worden?— Zeuge: Weil wir voraussahen, daß der zehnjährige Streit damit von neuem entfacht würde. ES ist mir auch nicht bekannt, daß von irgend einer Seite Unter» wersung gegenüber der Kirche stattgefunden oder daß ein Beauftragter des Vorstandes irgendwo deshalb verhandelt habe. Der Zeuge Giesberts erklärt weiter, daß alles, was in dieser Sache von den christlichen Gewerkschaften geschehen ist, von Vor- standsmitgliedern persönlich gclan wurde, eS wurde aber stets der ganze Borstand über alle Vorkommnisse aus dem laufenden ge- halten. Vert. R.-A. Heine: Welche Vorkommnisse sind das?— Zeuge Abg. Giesberts: Die Verhandlungen mit dem Bischof Schulte, mit unsere» evangelischen Mitgliedern und mit dem katholischen Arbeiterverein.— Vert. R.-A. Grundschöttel: Unsere Informationen aus Rom sagen, ditz Herr Giesberts auch schon anläß- lich der Blschofskonfcrenz in Fulda sich unterworfen habe einer kirchlichen Instanz gegenüber.— Zeuge Abg. Giesberts: Ich habe niemals mit einer kirchlichen In- stanz verhandelt oder mich mit einer solchen unterhalten.~ Vert. R.-A. Grundschöttel läßt diese Notiz aus einer römischen Zeitung verlesen.— Zeuge Giesberts: Mit Ausnahme des Schlußsatzes, daß ich stets ein treuer Sohn der Kirche bin, i st alles blanker Unsinn.— Bert. R.-A. Heine: Sie waren auch anwesend, als der Staatssekretär Delbrück im Reichstag aussprach, daß die Regieruiig vorher diplomatisch interveniert hatte zugunsten der christlichen Gewerkschaften. Ist diese Jnterven- l i on auf Veranlassung der ch r i st I i ch cn Gcwerk- scha steil geschehen?— Zeuge: Nein, auf unsere Ver- anlassung nicht.— Bert. R.-A. Heine: Vielleicht auf Veran- lassung der Zentrumsfraktion?— Zeuge Giesberts: Das kann ich nicht sagen.— Vert. R.-A. Heine: Haben Sic vor der Rede des Staatssekretärs gewußt, daß eine solche diplomatische Jnterven- lion i» Rom stattgefunden hat?— Zeuge: Ich habe einmal eine Notiz in der..Frankfurter Zeitung" gelesen, aber niemals mit dem Staatssekretär oder einer Staatsbehörde darüber gesprochen.— Vert. R.-A. Heine: Auch nicht mit führenden Zentrnmsabgcvrd- netten?— Zeuge: In führenden Zentrumskreisen wurde die Sache vielfach besprochen. Ich habe stets gesagt, daß diese Geschichte uns viel verschlägt, auch in politischer Beziehung. Unsere Taktik und Haltung bat sich seit der Enzyklika i n n i ch t s g e ä n d c r t. Es ist keine Schwenkung erfolgt, die christlichen Gewerkschaften führen nach wie vor Streits und Lohnkämpfe, Ivo die Verhältnisse dafür sich ergeben. Das von mir geleitete Zentralblatt hat seine Haltung durchaus nicht abgeschwächt. Auch bei den Tarifverträgen ist von geistlicher Seite kein Aufsichtsrccht bcanspruchi Ivorden. Der Streik im Ruhrrevier war durchaus unzeitgemäß. Daß die Großindustrie Gelder für den Papst als Gegenleistung dafür hergegeben Hache, daß nicht gestreikt werde, ist blanker Unsinn. Klageanwalt Justizrat Dr. Schreiber: Ist Herrn Giesberts etwas bekannt von geheimen Konventiteln?— Zcnge: Stein. Alles was verhandelt wird, geschieht in voller Oeffcntlichkeit. Mit dein Untcrnehmertuin haben wir überhaupt keine Verhandlungen gc- pslogc».— Justizrat Dr. Schreiber: In einigen Zeitungen ist erzählt worden, daß Stegerwald ain Schlilssc des Essener Kongresses abseits gestanden und geweint habe.— Zeuge: Stein, im Gegenteil, wir waren alle in gehobener Stimmung.— Vert. R.-A. Heine: Man kann ja auch vor Freude weinen!(Heiterkeit!) Privatkläger Stegerwald: Abg. Giesberts hat verschiedentlich einen anderen Standpunkt vertreten als ich, das liegt daran, daß er mehrfach bei entscheidenden Sitzungen nicht anwesend war. (Ties wird von Giesberts bestätigt.) Es ivtrd da ii u als Zeuge vernommen der christliche Berg- arbeiterführer Effert- Essen. Er sagt ans: Es ist keine kirch- liche Behörde an mich herangetreten wegen Unterwerfung unter die Enzyklika oder mit einer Einmischuilg in gcwerkschaflltche Auge- legenhciten, und ich bin auch an keine kirchliche Behörde heran« getreten. Es ist mir auch nichts davon bekannt, daß andere Per- soncn irgendwelche UnterwerfungSerklärungen abgegeben haben. In der Borstandssitziing wurde von allen Seiten erklärt, daß wir keine Erklärung abgevcn würden,-o. Verteidiger Rechtsanwalt Heine: Ist dem Zeugen bekannt, ob seit dem Erlaß der Enzyklika kirchliche Behörden sich in Lohnstreitigkeiten eingemischt haben?— Zeuge Effert: Uns, den Gewerkschaften gegenüber, nicht, aber es ist mir bekannt, daß der Bischof Korum von Trier anläßlich der großen Saarbrückcner Streikbewegung an die Tcchanten ein Schreiben er- gehen ließ, sie sollten zum Friedcu innhiicn.— Verteidiger Rechtsanwalt Hein e: Das heißt doch nichts anderes als zum Ablassen vom Streik mahnen, oder mSinen Sic, daß die Geisttichen zum inneren Frieden mahnen sollten?— Zeuge Effert: Herr Anwalt. Sie wissen doch wohl selbst genau, daß Sic davon überzeugt sind, daß nicht der innere Seelenfrieden gemeint war!— Verteidiger Rechtsanwalt Hei n e: Welchen Erfolg hatte das Schreiben des Bischofs?— Zeuge Effert: Das kann ich nicht sagen, soviel ich weiß, haben einige Dechanten das Schreiben von der Kanzel verlesen. Verteidiger Rechtsanwalt Heine: Also es ist ein� Schreiben er- gangen, welches eine Einmischung in einen Streik dar- stellt.— Zeuge Effert: Aber nicht uns, den Gewerkschaften, gegenüber.— Privatkläger Stegerwald: Das Schreiben ist ergangen, aber der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter hat es in scharftter Weise zurückgewiesen, Verteidiger Rechtsanwalt Heine: 8 Tage nach dem Er- l a ß des Bischofs an die Dechanten hat der Gewerkverein beschlossen, einen Waffenstillstand eintreten zu lassen. Zeuge Effert: Diese Maßnahme ist unabhängig von dem Schreiben des Bischofs erfolgt. Der nächste Zeuge, Landtagsabg. Hermann Jmbusch weiß auch nichts davon, daß irgend jemand durch einen Slevers oder in irgeiidcincr anderen Form sich einer kirchlichen Behörde gegenüber schriftlich oder mündlich verpflichtet oder unterworfen habe.— Ter Zeuge I rn b u s rfi sagt weiter noch, daß er nichts davon wisse, daß die preußische Siegierung sich zugunsten der christlichen Gewerkschaften beim Papst verwendet habe.— Bert. R.-A. Heine: Ist nicht in der Zentrumsfraktion des Abgeordneteichauses darüber gesprochen worden?— Zeuge: Die Sitzungen sind vertraulich, mir ist aber nichts von solchen Perbandlungen- bekannt. Der nächste Zeuge, Heinrich I m b u s ch, Redakteur des„Berg- knappen", des Organs des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter, erklärt, daß sie es abgelehnt hätten, Geistliche als Vormund in Iv i r t s ch a f t l i ch e n Fragen zuzulassen. Es sei voll- ständig ausgeschlossen, daß jemand von der Leitung der christlichen Gewerkschaften heimlich anderes getan haben könnte, als öffentlich erklärt würde.— Das Verhalten des Gewerkvercins beim Berg- arbeiterstreik schildert er genau so wie Effert: Wir konnten uns dem Streik nicht anschließe», weil unser Grundsatz nicht erfüllt war, daß erst alle anderen Mittel versagt haben müßten. Vors.: Es wird behauptet, daß die Schwenkung des Gewerk- Vereins aus anderen Gründen erfolgt sei, wegen einer großen Geldspende an den Papst. Zeuge: DaS ist ausgeschlossen. Für uns waren nur die gewerk- schaftlichen Interessen maßgebend. Wir haben uns um Schreibe- r ei en und Pläne von außen nicht gekümmert. Der Zeuge Imbusch äußert sich dann ausführlich über die Gründe, weshalb bei der letzten Reichstagswahl in Bochum der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter gegen den bisherigen sozialdemokratischen Äbgeord- netcn Hue und für den naiionalliberalen Bergarbeiter Heckmann aufgetreten ist: Hue hatte unserem Porsitzendeu Brust nachgesagt, er hätte sich von den Grubenbesitzern für 30 000 M. kaufen lassen. Es ist Hue nachgewiesen worden, daß er wider besseres Wissen diesen schimpflichen Verdacht auf Brust hat sitzen lassen. Diesem Hue stand unser Mitglied Heckmann gegenüber, da gab es keine Wahl.— Vors.: Es wird behauptet, daß für das Eintreten zu- gunsten des Nationalliberalen andere Motive vorhanden waren, vor allem die Rllcksichtnabme auf Rom. — Zeuge: Andere Motive waren vollkommen ausgeschlossen.— Vert. R.-A. Heine: Haben geheime Konferenzen über die Ver- teilung der Wahlkreise stattgefunden?— Zeuge: Nein. Die Stim- mung war so: Hue muß fliegen! Wir haben unseren Vertrauens- leuten gesagt, die Sache muß so oder so ihren Lauf nehmen.— Vert. R.-A. Heine: Das war doch eine Konferenz!— Zeuge: Nein. Wenn die Vertrauensleute auf unsere Geschäftsstelle kamen, haben wir gesagt: es läge in unserem eigenen Interesse, wenn der Nationalliberale gewählt würde.— Vert. R.-A. Heine: Es ist doch die allgemeine Parole ausgegeben worden, daß nicht das Zen- trum, sondern der Nationallibcrale in die Stichwahl kommen soll und zu diesem Zweck seien also Zentrumsstimmen gleich für den Nationalliberalen abzugeben.— Zeuge: Das kann ich nicht wissen, das Reichstagswahlrecht ist bekanntlich geheim und ich bin nicht dabeigestanden.(Heiterkeit.) R.-A. Heine: Dann ist also von einzelnen Mitgliedern des christlichen Gewerkvercins an einzelne Mitglieder die Parole aus- gegeben worden, es liege im Interesse des Gelverkvereins, Hue den Sitz zu entreißen und zu diesem Zweck sind sogar Abmachungen mit einem Mitglied der nationalliberalen Partei geschlossen worden.— Zeuge: Es ist richtig, daß der Gcwcrkverein ganz offen gegen Hue agitiert hat.— Vert. R.-A. Heine: Und wer war der Kandidat in Duisburg, für den der Gcwerkverein eintrat?— Zeuge: Dr. Böttger.— Vert. R.-A. Heine: Wissen Sie, daß Dr. Böttger als einer der ärgsten Scharfmacher gegen das Koalitionsrecht bekannt ist?— Zeuge: Für uns war jeder andere besser als der Sozialdemokrat. Ich habe damals sogar gesagt, wenn wir in Bochum den Teufel wählen müßten, so ist das immer noch besser wie Hue.(Heiterkeit.) Bert. R.-A. Heine: Die unpolitischen christlichen Gewerk- schuften! Privatkläger Steger wald: Es ist das ganz selbstverständlich, denn die Neutralität bezieht sich grundsätzlich nur auf unsere Stel- lung gegenüber allen anderen bürgerlichen Parteien.— Vert. R.-A. Heine: Wer hat die Wahlkosten für Heckmann und Böttger ge- tragen?— Zeuge Imbusch: Das weiß ich nicht.— Vert. R.-A. Heine: Es ist öffentlich behauptet worden, daß die Wahlkosten von der Zechenverwaltung aufgebracht worden sind, und zwar nach einem Umlageverfahren entsprechend der Zahl der beschäftigten Arbeiter. Von den Zechenherren also haben Ihre Kandidaten Geld bekommen!— Zeuge: Das waren gar nicht unsere Kandidaten, denn sie sind unabhängig von uns durch die National- liberalen aufgestellt worden. Es ist übrigens möglich, daß ich die eben vorgetragene Behauptung gelesen habe.— Vert. R.-A. Heine: Wissen Sic, daß christliche Vertrauensleute, die für Bött- gcr und Heckmann tätig waren, durch Anschreiben einer Doppel- schicht für den versäumten Tag bezahlt wurden?— Zeuge: Mir ist davon nichts bekannt, ich habe es nur nachher gelesen.— Vert. R.-A. H ei n e: Aber Sie haben offenbar nichts Anstößiges darin gefunden, wenn Mitglieder Ihres Verbandes für die Tätig- keit gegen andere Arbeiter von den Zechen Herren bezahlt wurden.— Klagevertreter Schreiber: Haben sich die christlichen Gewerkschaften im geheimen gegen die Anwendung des Streikrechts festgelegt?— Zeuge Imbusch: Nein, wir werden auch in Zukunft vom Streikrecht Gebrauch machen, wenn wir das für richtig halten.— Klageanwalt Dr. Schreiber: Besteht irgendwie eine Differenz zwischen den öffentlichen Erklärungen der christlichn Gewerkschaften und einer geheimen Tätigkeit von Ihnen?— Zeuge Imbusch: Nein! Hierauf tritt die Mittagspause ein. "Ziigeuäbewegimg. Die Agitation für die„Jungdcutschland-Post". Wie wir in unserer Freitog-Nummer mitteilten, wird die Werbe- arbeit für die Zeitschrift Jungdeutschlands jetzt niil Nachdruck betrieben. Sogar amtliche Organe werden dazu mißbraucht. Im „Bromberger Kreisblatt" vom 13. d. Mts. erläßt der L a n d r a t eine Bekanntmachung, in der er auffordert, Bestellungen auf die Zeitung an das Königliche Bezirkskommando„Hierselbst" zu richten.— In unserer Mitteilung vom Freitag sind in der neunten Zeile für„Pommern etwa 1800 Abonnlen" angegeben. Es muß heißen(statt in Pommern 1800) in Summa etwa 18 000 Abonnenten._ fraueii-L«rcabcnde. Zweiter Wahlkreis. Der Leseabend am Montag, den 22. Dezember, fällt der Feiltage wegen aus. Statt dessen findet ein aussergewöhnlichcr Lefeabcnd für alle vier Lcfeabcnde des Kreises gemeinsam statt am Montag, den S. Januar 1914, abends 81/, Uhr, im Lokal von Habel, Bcra- mannstratze(kl. Eaal). Vortrag der Genossin Wcyl:„Die Notwendigkeit der Mitarbeit der Frau in der Gemeinde". Bohnsdorf. Der Leseabend am 22. d. M. sällt auS. Bmffcarten der Kedahtiov». Sit turlftliaie evrealltunde flnbtt Stnbmftrafit 69, vorn stet SrePpe» - 5 a S t ft u 61—, wochentägltch von 4V6 VIS 7U, U6t avrndS, SonnnSenb», San 4M) viS 6 Uhr adenvs starr. Irver fst» ven Vrtrflaftrs brstimmren Äniragr ist ein Buwstave und eine Zahl als Merkzeichen delzniügrn.«riefliche«ntwori wirb niche erteil«. Anfragen, Venen keine AdonnemcntSaulttnng beigefügi ist. s erben nicht beantnsttcL Eilige Fragen»rage man ia vre esrcchftnnve vor. zd. K. 42. Ja, an die OrtSpolizeibchörde.— N. D. 77. Fordern Sie den Vermieter, am besten durch Einschreibebncs, unter Setzung einer Frist zur Abbilsc aus und drohen ihm an, daß Sie nach Abiaus der Frist ohne Jnnehaltung einer Kündigungsfrist ausziehen und Schadenersatz ver- langen würden. Verstreicht die Frist erfolglos, so können Sie auf Lösung des Vertrages Nagen, wenn Sie den Beweis führen können, daß der Zu- stand der Wohnung gesundheitsgesäbrdcnd ist. Die Verpslichtung, aus- reichend zu lüften und zu heizen, haben Sie.— H. S. 30. 1. u. 2. Nein. 3. u. 4. Ja.— Sch. 200. Nein, da das Gesetz keine rückwirkende Kraft ei halten hat.— N. I. B. 08. Falls Sie vor dem 1. Oktober Be- schästigung erlangt haben, ist die Veranlagung dem Gesetz entsprechend. — W. R. 112. Ihre Forderung für den Monat Dezember ist dann i» voller Höbe begründet, wenn e« sich lediglich um Miete handelt. Der Anspruch ist dem Nachlaßpfleger gegenüber geltend zu machen. Bekam der Veritorbene auch Kaffee, so müssen Sie die Ertparniise kürzen. — K. St. 7. 1. Sie können nur Mieder den Gerichtsvollzieher mil der Fortnahme des Kindes beaustragen. 2. Der Sübnctermin ist ersorderiich. — Rudersport und Beamter. Nein.— L. B. 44. Sie sind znt Ableistung Des Osfenbarungseidcs verpslichtet. Um dies zu verhüten, können Sie beim Prozeßgericht die Einstellung der Zwangsvollstreckung beantragen. Diele Einstellung würde voraussichtlich aber nur gegen Hinter- legung des Streitwertes angeordnet werden/— L. H. 32. 1. Nein. 2. Nicht ersorderiich.— CT. Z. 18. Die Psänduiig kann erfolgen. Ihre Frau hat jedoch das Recht, alsdann Freigabe zu oerlangen, und zwar unter Glaubhastmachung ibres Eigentumsrechts.— 3. 100. Tic HiisSkasse zahlt weiter, da eine Schließung am l. Januar noch nicht" erfolgt. — Havel 00. Nur dann, wenn Sie ciueu gesetzlichen Grund zur Lösung hatten.— M. G. Nr. 32. 1. u. 2. Die Altcrsrenle in diesem Falle zu erlangen, sind 1200 Beitragswochen ersorderiich. 3. Ja, um eventuell die Invalidenrente zu bekommen, für die die Wartezeit bereits erfüllt ist. Voraussetzung ist aber weitcrbin, daß Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliegt.— Senegal 20. Bis zum Ersten des Monats, der demjenigen folgt, in dem der Betreffende in Arbeit getreten ist.— E. 007. Eine wiche Vereinbarung kann formlos getroffen werden und ist gültig. — Karishorft W. 17. Wir hoffen in einigen Tagen die genauen An- gaben mitteilen zu tönnen.— Paul �804. Wir haben keine Verwendung sür das angebotene Buch. Senden Sie sich an eine Liittiquarttäts-Buch- Handlung, lieber den Wert können wir auch nichts sagen.— F. K. 100. Zur Zeit seiner Ernennung zum Kanzler war er Major des 1. Garde- Dragoncr-Rcgiments, bei dem er seiner Dienstpflicht genügt hatte. Im März 1911 wurde er Generalmajor, und zum Regicrungsjubiiäum General- ieuwant.— W. G. 41. Ja.— Willi Lorenz. An das Bureau des 6. Berliner Rcichstagswabikreises, Gcrichlstr. 71.— W. 20. Wvls-Becher. Erholungsstätte vom Roten Kreuz: Bureau: Fricdrichstr. 207, Hof r. II (10—1 Uhr).—t.e laut Verein? Sloo Horren- und Damen-Uhren, Standuhren, Freltchw, Ketten, Ringe, Broschen, Ohrringe, Armbänder, Grammophone, Patht- Apparate, Platten Zithern, Spieldosen, Harmonikas, Man- dolinen, Geigen, Christbaumat&nder, Fahrräder usw. Juhre& König O. Warschaner Str. 08 V. Invaliden- ftHraSe 7 SO. 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Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. st. m so. 5 Keilte des LsmUs" Kerliller Mlksdllltt. J�itcrarifcbe Rundfcbau. Oie 6erd)id)te der Bergarbeiter.*) fein Beruf ist für die neuzeitliche industrielle Enttvickelung und für die gewaltige Entfaltung der kapitalistischen Produktion itn verflossenen Jahrhundert Wohl von so großer Bedeutung gewesen als der der Bergarbeiter. Ed gibt wohl aber auch kaum einen zweiten Beruf, dessen Angehörige in ihrer rechtlichen und sozialen Lage von den Umwälzungen im Wirtschaftsleben so stark beeinflußt worden sind, als gerade dieser Beruf. iviit der Erfindung der Dampfmaschine und der dadurch aus- gelösten EntWickelung der Maschinentechnik stieg der Bedarf an Berg- wcrkSprodukten ganz gewaltig. Diese technischen Errungenschaften setzten den Bergbau hinwiederum in den Stand, seine Produktivität erheblich zu steigern. Die mit nwwrischer Kraft betriebenen Maschinen, iv.e Dampspumpen und sonstigen maschinellen Einrichtungen, ermög- lichten es, in Tiefen vorzudringen, die bis dahin als unerreichbar galten. Durch die Bewetterung und Berieselung konnte man auch in den größten Tiefen von den Arbeitsstellen der Bergknappen die Gefahren bannen, die sie bei der Gewinnung der wertvollen Kohle und Erze umlauern. Daß das nicht immer geschehen ist und auch heute noch nicht hinreichend geschieht, verschuldet die kapitalistische Prositgier, die, nachdem die technischen Vorbedingungen geschaffen waren, sich auf dem Gebiete des Bergbaues voll entfaltete. Indes bedurste es dazu erst der Hinwegräumung jenes Hemm- nisses, das in der alten Bergwerksverfassung lag. Diese machte den Bcrgwerksbetrieb von der behördlichen Konzessionierung abhängig, gab den Behörden das Recht, den Umfang des Betriebes zu be- schränken, bei der Einstellung der Arbeiter und Beamten mitzu- wirken� für die außerdem Sonderrechte und Schutzbestimmungen über Schichtzeiten, Lohnbemessung, G.edingcstellung, ja sogar bis zum gewissen Grade das Recht auf Arbeit in den alten Bestimmun- gen enthalten waren. Diese alten Berggesetze und-Verordnungen hatten, obwohl sie in staatsrechtlicher und volkswirtschaftlicher Hin- ficht überlebt und unhaltbar gelvorden waren, doch die Wirkung gehabt, daß die Bergknappen nicht zu wehrlosen Objekten einer schrankenlosen kapitalisrischen Ausbeutung hinabgedrückt werden konnten. Ein, wenn auch nicht eingestandener, so doch nicht unheb- licher Grund mehr für die Grubenbesitzer, gegen dieses burcau- kralische Bevormundungsshstem der Regierung Sturm zu laufen. Und diese kapitalistischen Sturmgesellen gcrierten sich vor 1848 sehr revolutionär, als sie sür die Freiheit der Ausbeutung stritten, von der Regierung die vollständige Beseitigung aller den bergbaulichen Betrieb einschränkenden Bestimmungen und Befteiung von der Ab- gabenpflicht mit sehr radikalen Worten forderten. Die Knappen, die wohl dunkel ahnten, was ihnen die von ihren Arbeitgebern so heiß ersehnte Freiheit bringen würde, verlangten die Aufrechterhaltung der alten Bcrgverfassung und— o Ironie der Weltgeschichte!— bezeichneten die für unbeschränkte Bergwerks- kreiheit kämofenden Grubcnkapitalisten als Feinde der bestehenden Ordnung, als„Wühler" und„Umstürzler". Und das waren die Vorfahren der Stinnes, Thyssen und.Konsorten. Doch die Macht des Kapitals erwies sicki, wie immer, stärker als die der um ihre bevor- rechtigte Stellung besorgten Grubenknappen. Die im Jahre 1851 inaugurierte neue preußische Berggesetzgebung, die später auch für die anderen deutschen Staaten richtunggebend wurde, räumte sehr schnell mit allen die Entfaltung des kapitalistischen Bergwerks- betriebes hemmenden Bestimmungen auf. Sie gab damit nicht nur dos Grubenproletanat der schrankenlosen Ausbeutung preis, son- dern führte auch zur Vernichtung der kleinen Berawerksbetriebe, deren Besitzer die hohen Kapitalsummen nicht aufbringen konnten, di& der moderne intensive Bergbau in den tiefen Schächten er- •) Otto Hue,„Die Bergarbeiter", Historische Tarstellung der Bergarbeiterverhältnisse von der ältesten bis in die neueste Zeit. II. Band. Stuttgart 1913. Verlag von I. H. W. Dietz Rachf., G. m. b. H. 760 Seiten. Der erste Band, der 1910 erschien, wurde im„Vorwärts" am 22. Januar 1911 besprochen. forderte. Sie erlagen ihren kapitalkräftigeren Konkurrenten und mußten diesen ihre Betriebe verkaufen. Das preußische Berggesetz von 21. Mai 1860 räumte mit dem letzten Rest der alten Bergbestimmungen auf und beseitigte auch vollständig sämtliche bergordnunasmäßigen Privilegien und sonst- wie landcsgesetzlich oder gewohnheitsrechtlich bestehenden Vorrechte der Bergarbeiter. Das Verhältnis zwischen Grubenherr und Berg- arbeiter regelte nunmehr ohne behördliche Einwirkung der söge- nannte freie Arbeitsvertrag, bei dessen Abschluß der hungernde Arbeiter dem kapitalkräftigen Unternehmer als„gleichberechtigter" Kontrahent gegenüberstand. Als diese neue Aera im deutschen Bergbau begann, da wurden grade die Folgen solcher ungezügelten Ausbeutungsfreiheit im Bergbau Großbritanniens vor aller Welt offenbar. Tort hatte die unbeschränkte kapitalistische Ausbeutung der Erdschächte einige Jahrzehnte früher begonnen und bereits zu einer entsetzlichen körperlichen und geistigen Vereleitdung der ohne gesetzlichen Schutz der rücksichtslosen Ausbeutung preisgegebenen„freien" Arbeiter ge- führt. Erst In der Organisation finden sie die Kraft, sich ihrer Peiniger, die Männer, Frauen und Kinder ihrer brutalen Profit- gier opferten, zu erwehren und die Regierung zum Erlaß wirk- samer Arbeiterschutzbestimmungen zu zwingen. Zu der gleichen Zeit hob man im deutschen Bergbau die er- probten, guten Bergarbeiterschutzgesetze auf und wies die deutschell Bergleute auf den gleichen Leidensweg, den ihre englischen Käme- taben bereits hinter sich hatten. Die neuen Gesetze räumten nicht nur den Kapitalisten die Ausbeutungsfteiheit ein.' sondern sie machten die Arbeiter gleichzeitig durch Zwangsmaßregeln und Koalitionsverbot wehrlos. Was Wunder, daß die kapitalistische Ausbeutung nunmehr Orgien feierte. Die Arbeitsordnungen, die den Knappen aufge- zwungen wurden, glichen Zuchthausordnungen. Sie sahen drako- nische Strafen vor, für die geringfügigsten Versehen. Sie regle- mentierten nicht nur das Verhalten der Knappen im Betriebe, son- dern auch außerhalb. Auch das Knappschaftskassenwesen, ftüher eine Wohltat für die Bergleute, wurde so umgestaltet, daß es ihre Freizügigkeit be- schränkte und ein Hindernis für ihren sozialen Aufstieg wurde. Den Grubenherren wurden Lasten abgenommen und den Knappen auf- gebürdet, deren angesammelte Vermögen zudem der Verwaltung jener ausgeliefert wurden. Durch Lohndruck, Schichtzeitverlängerung, Nullen, d.-h. Nichtan- rechnen der geförderten Wagen wegen nicht genügender Füllung, wurde die wirtschaftliche Lage der Bergleute immer mehr ver- schlechtcrt. Die früher infolge ihrer bevorrechteten Stellung sich eines gewissen gesellschaftlichen Ansehens erfreuenden Knappen sanken mehr und mehr unter die mindestgeachteten Arbeiter- ichichten. Wie ostelbische Landarbeiter wurden sie von ihren An- treibern mitunter sogar geprügelt und beschimpft, auch bei den Wahlen terrorisiert. Vereinzelte Versuche der so gepeinigten Berg- leute, sich aufzulehnen und in wilden Streiks ihren Unmut Luft zu machen, wurden durch Polizei und Militär brutal niedergeschlagen. In Massen zog man aus den agrarischen Gebieten des Ostens und aus dem Auslande Arbeiter heran, was zur Hebung der sozialen Lage des GrubcnproletariatS wahrlich nicht beitrug. Immer öfter sich wiederholende Massen-Grubenunglücke lenkten die Aufmerksamkeit auf die sich in der steigenden Unfallziffer offen- barende Folgeerscheinung der zügellos sich austobenden Aus- beutung, die rücksichtslos über Leichen schritt. Die Behörden als Aufsichtsorgane versagten dem Besonders in der Gründerperiodc zur vollen Machtentfaltung gelangten Grubenkgpitäl gegenüber. Wäh- rend in Belgien und Engläno die Unfallzifter im Bergbaubetriebe fiel, stieg sie in Teutschland. Der Boden, auf dem der kapitalistische Profit der Grubenherren so herrlich gedieh, wurde in steigendem Maße mit dem Blut und den Tränen der bergbautreibenden Be- völkerung mit Bergen von Bergmannsleichen gedüngt. Dahin hätte es die von den Interessenten des Grubenkapitals so stürmisch verlangte Beseitigung aller die Produktion einschränken- den Gesetze und die damit geschaffene Ausbeutungsfreiheit gebracht. Der Verfasser schildert im ersten Teil seines Buches diese, durch technische Umwälzungen und die wirtschaftliche EntWickelung er- zeugte Tragödie der Bergarbeiter an Hand eines reichen Materials. Nur skizzenhaft, wie er im Vorwort ganz richtig bemerkt, konnte er den Leidensweg seiner Berufskameraden in großen Strichen schildern. Man hat beim Lesen dieses sehr interessanten Abschnitts aller- dings manchmal den Eindruck, dem sachkundigen Verfasser� habe leider die Zeit und Muße gefehlt, das umfangreiche Material so gründlich durchzuarbeiten, uni zu einer einheitlichen geschlossenen Darstellung zu gelangen und alle Wiederholungen zu vermeiden. Das tritt auch in dem zweiten Teil des Buches etwas hervor, in dem das Aufbäumen des Grubenproletariats gegen die Aus- beutung und Unterdrückung, sein Erwachen zum Klassenbewußtsein und der daraus resultierende gewerkschaftliche Klassenkampf ge- schildert wird. Nach einer kurzen Uebersicht über die Entstehung der allgemeinen Gewerkschaftsbetvegung entrollt der Autor ein sehr instruktives Bild von den Kämpfen der Bergleute um ihre Organi« sation, von ihrem schweren Ringen um die Verbesserung ihrer Lage, um Schutz für Leben und Gesundheit. Hier spricht er als Kämpfer, der einen Teil der opferreichen Kämpfe mitgekämpft hat, ohne in- des der Gefahr der Subjektivität zu erliegen und eine einseitige Darstellung zu geben. Im Gegenteil, auch dieser Abschnstt des Buches, der vielleicht besser in einem besonderen dritten Band des Werkes herausgegeben worden wäre, läßt in allen Teilen das Be- streben erkennen, eine rein objektive geschichtliche Darstellung der verschiedenen Etappen dieses gewaltigen Arbeiterkampfes zu geben, vorwiegend die Tatsachen sprechen zu lassen. Es dauerte doch einige Jahre, bis die zum Klassenbewußtsein erwachtem Grubenarbeiter durch die Irrungen und Wirrungen auf dem Gebiete der Organisation, nach Versuchen mit Knappen» vereinen und Revierverbänden zur modernen Gewerkschaft, dem Verband deutscher Bergarbeiter, gelangten. Schwere Kämpfe um ihre Existenz hatte diese Organisation zu bestehen, die sie zweimal bis nahe an den Zusammenbruch brachten. Doch hatte sie allen ihren zahlreichen Widersachern zum Trotz Bestand und hat sich zu einer der größten und leistungsfähigsten Arbeiterorganisationen ent- wickelt. Wie schwer ihr dieser Entwickelungsgang gemacht wurde und noch gemacht wird, schildert der Verfasser unter Anführung eines reichen Materials und zahlreichen Hinweisen auf weitere Quellen sehr anschaulich. Die großem Massenstreiks mit ihren Er- schütterungcn des ganzen Wirtschaftslebens und ihre Wirkungen für die Lage des Bcrgwerksproletariats, wie das Drama des Essener Meineidsprozesses mit seinen erst niederschmetternden, dann auf- peitschenden Wirkungen für die Bergarbeiterbewegung treten plastisch hervor aus der Fülle von wichtigen Vorgängen, die in dem Buche verzeichnet sind. Mit aller Deullichkest treten auch die von den klerikalen Draht- ziehern betriebenen infamen Arbeiterzersplitterungstaten, mit un- Ividerleglichen Beweismitteln belegt, zutage. Auch findet die Krönung dieses systematischen Ärbeitcrverrats durch den organi- sierten Massenstreikbruch der Christen von 1912, der Schrei dieser Arbeiterzersplitterungsorganisation nach Militär, sowie daS Wüten von Militär, Polizei und Justiz gegen die unterlegenen Knappen die verdiente Würdigung. Den Eindruck gewinnt man bei der Lektüre dieses wertvollen Werkes, daß es im gewerkschaftlichen Leben wohl kaum eine Arbeiterkategorie gibt, die in ihrem Emanzipationskampfe so mäch- tige Widersacher im Lager des Unternehmertums und gleichzeitig in den eigenen Reiben so hinterhältige und doppelzüngtge. Quer- treiber aufzuweiseü hat, als die schwer bedrückte Bergarbeiterschast. Die Anschaffung, des vom Tietzschen Verlage vornehm ausge- statteten Werkes kann allen Bibliotheken und denen, die sich für die Geschichte der Arbeiterbewegung interessieren, nur auf das wärmste empfohlen werden. Es bietet eme Fülle von Stoff zur Beurteilung der EntWickelung der Arbeiterbewegung sowie der proletarischen Massenaktionen und ihrer ErfolgSmoglichieiten. Es ist mit unge- wöhnlicher Sachkunde und wärmstem Interesse für die, die im Schatten leben, geschrieben.— tt.— Wirtschaftlicher Wochenbericht. Krupp. Der von der Aktiengesellschaft Friedrich Krupp für daS, Geschäftsjahr Juli 1912 bis Juni 1913 vor einigen Tagen veröffent- licht« Bericht umfaßt wie in den Vorjahren wiederum nur rund 80 Zeilen. Damit glaubt das größte Industrieunternehmen Deutschlands der im Gesetz vorgeschriebenen Publikationspflicht Genüge getan zu haben. Die 77 000 Beamten und Arbeitxr der Kruppschen Werke und die zahlreichen in- und ausländischen Ab- nchmer. unter ihnen an erster Stelle die staatlichen Abnehmer, sollen eben nicht über den finanziellen Stand und die Gewinnziffern im einzelnen unterrichtet werden. Es ist nicht oder nur zum geringsten Teil die Furcht vor den Konkurrenten, die Krupp an ausführlicheren Mitteilungen hindert. Die weitere Oeffentlichkeit, die man wohl gern zum Staunen bringt, und der Staat, dem man militärische Geheimnisse auf dem Wege der Bestechung abguckt, sollen über die finanziellen Erfolge des Unternehmens möglichst im unklaren bleiben. Nur mit großer Skepsis können daher die Angaben der Kruppschen Verwaltung aufgenommen werden. In diesem Jahre muß man die Zahlen des Geschäftsberichts um so kritischer an- schauen, als das Unternehmen besondere Gründe hat, nach außen hin die Gewinne geringer erscheinen zu lassen. Das vergangene Jahr ivar für den Kohlenbergbau und die Eisenindustrie eine Zeit der Hochkonjunktur, wobei Krupp als Rüstungsfabrikant durch die poli- tischen Ereignisse Krieg und Kriegsrüstungen brachten, noch besonders bedacht wurde. Nun stand Krupp seit den Liebknechtschen Ent- hüllungen und den Prozessen vor dem Militärgericht und in Moabit schon so sehr im Mittelpunkt öffentlicher Erörterungen, daß Krupp keine Veranlassung fühlte, durch Veröffentlichungen hoher Gewinn- zfffern von neuem die Frage anzuregen: wie weit die Kornwalzer- Praktiken auf die Höhe der Gewinne Einfluß gehabt haben? Die Aktiengesellschaft Krupp braucht sich auch durch blendende Ziffern nicht einen Kapitalmarkt zu schaffen: die gesamten Aktien in Höhe von 180 Millionen Mark sind im Besitze der Frau Krupp— nur vier Aktien in Höhe von je 1000 M. gehören ihr nicht, um den gesctz- lichen Borschriften zu genügen. Dm die Aktien in Familienbesitz sind, können sie auch nicht an. der Börse gehandelt werden. Nur die Obligationen(Anleihen) in Höhe von 53 Millionen Mark sind an der Börse zugelassen. Angesichts dieser Verhältnisse muß es als sicher erscheinen, daß die Gewinne für 1912/13 noch höher sind, als der Geschäftsbericht angibt. Aber auch die veröffentlichte Steigerung des Gewinnes ist schon bedeutend genug. Der Gesamtgewinn erhöhte sich um 1014 Millionen(von 50,209 auf 01,903 Millionen). Die Summe setzt' sich zusammen aus: Vortrag(Ueberschutz aus 1911/12) 6,5 Millionen; verschiedene Einnahmen 1,7. MiNonen; Ueberschüsse au» Zinsen 3,g Millionen; Betriebsübcrschüsse aus sämtlichen Werken 49,8 Millionen. Gegenüber dem Jahre 1911/12 zeigten die „verschiedenen" Einnahmen eine Abnahme, die Zinsenüberschüsse wuchsen dagegen auf das Doppelte. Recht groß war die Steigerung bei den Betriebsüberschüssen(von 41,8 ans 49,8 Millionen), obgleich hier die angegebenen Zahlen noch weit hinter den wirklichen Ver-. hältnissen zurückbleiben. Bei diesem Posten, vermißt man zugleich die Spezialtsieriuig am unangenehmsten. Andere Unternehmungen irenncll die Ueberschüsse nach den verschiedenen Fabrikations- zweigen. Bei Krupp findet sich nicht einmal die Teilung nach Erz- bergbau, Eisen- und Stahlproduktion, Maschinenbau, Werstbau. Auch eine Teilung nach den einzelnen Fabrikationsstätten wird nicht veröffentlicht, obgleich für sie eine getrennte Organisation besteht. Wie verteilen sich die Einkünfte auf das Gußstahlwerk Essen, die Fripdrich-Alfred-Hütte in Rheinhausen-Friemcrsheim, das Stahlwerk Annen, das Grufonwerk in Magdebuxg-Buckau, die Germaniawcrft in Kiel, auf die drei Hüttenwerke am Mittelrhein, die Steinkohlen- zechen bei Essen und bei Bochum, die Eisenstcingrubcn im Sieger- land, im Westerwald, in Hessen-Nassau und in Lothringen und schließlich aus die angegliederte Aktiengesellschaft„Westfälische Draht industrie" in Hamm? Aus allen genannten Werken sollte sich ein Bctriebsüberschuß von nur 49,8 Millionen ergeben haben? Wenigstens von einzelnen Geschäften Krupps ist bekannt, daß er außerordentliche Extraprofite aus den Rüstungslieferungen an das In- und Ausland gezogen hat und noch zieht. Durch internationale Verträge sind ihm einzelne Länder ganz allein zur„Bearbeitung" überlassen worden, so daß er hier ohne Konkurrenz die militärischen Besteller ausnutzen kann. Auch in Deuffchland hat Krupp es ja verstanden, sich eine Monopol- stcllung zu schaffen und zum Beispiel den aufstrebenden Kon- kurrenten Ehrhard zu schlagen. Für weitere Fabrikationsprodukte besitzt Krupp weiter besondere Patente. Schließlich verschmäht Krupp natürlich nicht die Unterstützung, die ihm durch den Beitritt zu den großen deutschen Unternehmermonopolverbänden erwächst; er ist Mitglied des Rheinisch-Wcstfälischcn Kohlensyndikats und des Stahlwerksperbandes. Zuweilen läßt sich aus den Abschreibungen und Rücklagen ein Rückschluß auf den Gesamtgewinn ziehen. Krupp gibt aber nur die Abschreibungen auf Immobilien(Boden und Gebäude) in Höhe von 19,43 Millionen und einige Rücklagen an. Rechnet man diese den Mehrgewinn natürlich durchaus nicht erschöpfenden Summen hinzu, so ergibt sich für das letzte Geschäftsjahr ein Gesamtbruttogowinn von 83,19 Millionen. Die Steigerung gegen- über dem Borjahre beträgt dann etwa 18 Millionen.- Von den Ausgaben tverden nur Steuern(5,7 Millionen). Arbeiterversicherung(5,2- Millionen),„Wohlfahrtsausgaben"(7,9 Millionen), zusammen 18,8 Millionen verzeichnet. Diese Summen .sind sicherlich nicht verkürzt worden, und doch wie geringfügig er- scheinen sie gegenüber einem Bruttogetvinn von mindestens 83 Mil- lionen. Gegenüber den übrigen Fabrikationskosten(Ncuanschaf- fungen und allgemeinen, laufenden Hanolungsunkosten) spielen sie eine ganz minimale Rolle. Nur'je ö bis �6 Millionen.gibt der Kruppsche Riesenbetrieb für Steuern und die Sozialversiche- rung aus. Und da reden Unternehmer und Regierung von den unerschwinglichen steuerlichen und sozialen Lasten der Industrie! Selbst wenn man die Uebertveisungen an die PeqssonS- und Unterstützungskassen(2 Millionen), an den Urlaubsfonds(2 Millionen) und für die. Weihnachtszuwendungen(3 Millionen) hinzurechnet — die aus dem Reingewinn gezahlt werden— so sind diese Summen noch, immer verhältnismäßig gering. Wieviel dieser Gelder aus diesen Fonds mögen übrigens den Beamten a la Eccius und Brandt'als„Unterstützung" und„Weihnachtsgratifikation" zufljeßen?! Der Reingewinn ist nach Angabe der Verwaltung von 33,759 auf 43,138 Millionen, also fast um 10 Millionen gestiegen. Die Dividende kann von 12 auf 14 Proz. erhöht werden und be- aasprucht davon allein 25,2 Millionen. 3,8 Millionen fallen weiter den Reservefonds zu, 0'.18 Millionen werden als Tantiemen ver- teilt und 6,9 Millionen als Vortrag auf das nächste Geschäftsjahr übertragen. Der Rest von 7 Millionen fließt den oben genannton „Wohlfahrts"fonds zu. AuS der Bilanz ergibt sich, daß die offenen Reserven von 38,97 auf 61,13 Millionen Mark erhöht worden sind. Ferner erscheinen die Anlagen erheblich niedriger zu Buch; darin sind wohl über die tatsächlichen Wertvcrringerungen(Abnutzung usw.) hinaus Ab- schreibungcn zur Schaffung von versteckten Reserven gemacht woroen; in Wirklichkeit werden die Anlagen durch Neuanschaffun- gen noch im Werte.gestiegen sein. Besonders hervorgehoben soll werden, daß die- Patente und Lizenzen wie im Vorjahre nur mit 2 Mark zu Buche stehen, obgleich gerade dieser Posten für Krupp von besonders hohem Werte ist. Auf der Passivseite der Bilanz fällt es auf, daß die Anzahlun- gen auf abgeschlossene Lieferungsgeschäfte geringer zu Buch stehen als im Vorjahre(136,7. gegen 156 Millionen). Da es nicht wahrschein- lich ist, daß die Austräge geringer sind als im Vorjahre, scheint die Firma mit Rücksicht aus die noch immer bestehende Geldnot ihren Abnehmern längere Zahlungsfristen zu gewahren. Unter den Passiven befinden sich auch 32,7 Millionen Mark Guthaben und Spareinlagen von Angestellten und Arbeitern. Es ist das eine besonders in England sehr verbreitete Art für ein Unter- nehmen, sich Geld zu billigem Zins zu verschaffen. Obgleich 5 Proz. Zinsen gezahlt tverden, stellt sich dies System der Geldbeschaffung billiger, als wenn die Firma bei einer Bank leiht oder eine Anleihe am offenen Markt aufnimmt. In England gewähren die Unternehmer dafür wenigstens noch eine Beteiligung an der Dividende(als sogenanntes»Gewinnbeteiligungssystem"), M arktpreile von Berlin am 19. Dezember IvlZ, nach Enniltelunaen des tgl. PolizelvräsidiumS. Mais lmixed), gute Sorte 16,80—17,10, mittel 00,00—00,00, geringe 00,00— 00,00. Mais(runder), gute Sorte 14,80—15,20. Richtstroh 4,60- 4,90. Heu 6,40-7,60. Martthaltcnpreise. 100 Kilogr. Erbsen, gelbe, zum Kochen 34,00—50,00. Speisebobnen. weiße 35,00—60,00. Linien 38,00—80.00. Kartosseln(KIcinhdI.) 4,00— 7,00. 1 Kilogramm Rindfleisch, von der Keule 1,60—2.40. Rindsleilch, Bauchfleisch 1:30—1,80. Schweinefleisch 1,40—2.00. Kalbfleisch 1.40—2,40. Hammelsseisch 1,50—2,40. B ulier 2,40—3,00. 60 Stück Eier 4,60— 7,20. 1 Kilogramm Karpfen 1,40— 2,40. Male 1.60—3,20. Zander 1,40—3,20. Hechte 1,40—2,60. Barsche 1,00-2,20. Schlei- 1,60-3,20. Blei- 0,90—1,60. 60 Stück Krebse 2,50—36,00. >') ZBßHOKHHchSOOHOH Die herzlichsten Glückwünsche dem Silberpaare LOA Gustav Tillack und Anna Tillack. i cg Die Bezirksleitung der Bau- K «a arbeiter Berlin-llchterfelde.~ Todes-Anzeigen SozialöeinokratiselierWaiiliErEin f.[|. 4. Befl. Reiclistagswalilkreis. Petersburger Viertel. Bez. 371, Den Mitaliedern zur Nachricht, dast unser Genosse, der Werkzeug- macher Johannes Wegener, Rigaer Str. 17, gestorben ist. Ehre feinem Andenke»! Die Beerdigung findet am berg aus statt Uta 219/5 Um rege Beteiligung ersucht ' Der Vorstand. Deutscher MetMelter-Verbanil Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, dag unser Mitglied, der Schlosser Nsns Wexenei* Rigaer Str. 17, am 17. d. MtS. gestorben ist. Ehre seinem Andenken Z Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nachmittags 2'/, Uhr, von der Leichenhalle des Pius-Kirchhoscs in Hohenschönhausen aus statt. Ziege Beteiligung erwartet 131/16 Die Drtsverwaltung. Am 20. d. M.. vormittags 10-/, Ubr, verschied im M. Lebens. | jähre nach langem schweren Lei» oen unser lieber Vater, der Privatier �uxust l.ekmglia (Lübbener Str. 9). Dies zeigen tiesbelrübt an Eil ütaz d Jartba Leinnann. Die Beerdigung findet am Dienstag, nachmittags 3-/, Uhr, vgn der Leichenhalle des neuen Iakobi-KirchhoseZ in Neukölln aus statt. 10öA III 4 MMWMllsMMssM I. d. 4. Berl. Reiclistagswalilkreis Köpenicker Viertel. Bezirk 196 I. Den Mitgliedern zur Nachricht, dag unser Genosse, der Rentier August Lehmann, Liibbcner Str. 9, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, den 23. Dezember, nachmittags 3-/, Uhr, von der Halle des neuen Jakob,-Kirch- voseS, tzermannstrahe, aus statt. Um rege BeteUigung ersucht 219/6 vor Vorstund. Dcntsctier Bauartieitervertiand. Zweigverei» Berlin. Am 17. Dezember starb unser Mitglied, der Maurer fritz Pau (Bezirk Süd-Ost). Ehre seinem Andenken k Die Beerdigung findet am Sonnlag.»en 21. Dezember, vor- mittags 11-/, Uhr, von der Halle des städtischen Friedhoses in Zriedrichsjeldc aus statt. Am 19. Dezember starb unser Mitglied, der Maurer (Zustav paräenisim (Bezirk Schöneberg). Ehre seinem Andenke»! Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nach- mittags 2-/, Uhr, von der Halle des zweiten städtischen Friedhoses (Blanke Hölle) aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 117/5 vor Vorstand. Am Freitag, den 19. Dezember, siüh 6-/, Uhr, verschied nach halb- jährigem schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Tante 101A Agnes Trapp geb. /ütibns im 49. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten widert Trapp nebst Söhnen Walter a. WllU. Die Beerdigung findet morgen Moniag, den 22. Dezember� nach. mittags 1»/. Uhr, von der Kapelle des Philippus-Apostel-Friedhos-s. Berlin dl.'65. Müllerstraße 44/45, an der Seestraße, aus statt. Verband der Rut- und filiwareu- arlieiteru.ArlieiterinneDDentsclil. Ortsverwaltung Berlin. Allen Mitgliedern zur Kenntnis, daß der Kollege Hermsim Schulze (Invalide) am 18. d. M. verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 2 Uhr, von der Halle des städtischen Friedhoses, Eingang Müllersträße, aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet 76/15 Qer Vorstand. Kranken-, Sterbe- u.Zosetiiilikasse lürfflännl. Personen aller Berole Groß a Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Hut- macher Sermsnn Schulze am Donnerstag, den 18. d. MtS., verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet morgen Montag, den 22. Dezember, nach- mittags 2 Ubr, von der Halle des Philippus�lpostel-Friedhoses, Müll-rstr. 44/45, auS statt. 296/9 Der Borsiand. Hutmaclier-Gesangvereiii „Einigkeit". Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Mitglied Henusuii Schulze am Donnerstag, den 18. Dez., gestorben ist. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nachmittags 2 Uhr. von der Halle des Philipvus-Apostel-Friedhoses, Müllerstr. 44/45, aus statt. 76/16 Der Vorstand. Deutseber Transportarbeiter-Verband. Bezirksverwaltung Bröl-Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Roll- kutscher Johann Pfennigschmidt am 18. d. MtS., im Alter von 67 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 22. d. Mts., nach- mittags 3 Ubr, von der Leichen- Halle des Johannes Friedhoses, Plötzensee, aus statt. 75/11 Die Bezirksverwallung. Zentralverband der Blaser. Den Mitgliedern die betrübende Nachricht, daß unser Mitstreiter, der Kollege Wilheim Rudolph am 18. Dezember gestorben ist. Die Organisation verliert in dem Verstorbenen ein gutes Mit. glied, der im Stillen stets sür die Ideen der modernen Arbeiter- bewegung wirkte. Rudolph ist nach jahrelangem Leiden der Prolctarierkranlheit zum Opfer gefallen. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nach. mittags 4 Uhr, von der Halle des Charlottenburger kaiholi/chcn Kirchhofes in Staaken aus statt. Um rege BeteUigung ersucht 70/5 Ter Vorstand. WDBberp MäöDePEtior. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser langjähriger Sanges- bruder tiustav Pardemann verstorben ist. 21/1 Ehre seinem Andenke«!. Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nach- mittags 2-/, Uhr. von der Halle des zweiten städtische» Friedhoses Blanke Hölle aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende, herzensgute Mutter �.uua Dittmann geb. Klimpe! wurde uns am 18. d. Mts. durch den Tod entrissen. 332b Karl Dittmann und Kinder Pasteurstraße 35. Die Beerdigung findet am Montag, den 22. Dezember, nachmittags-/.4 Uhr. von der Halle des Zentralsriedhoses in Friedrichsselde, aus statt. Deutscher Rändler-Verband. Nachruf, Am 16. d. MtS. verstarb unser Kollege (jottlieh Breschke Köoenick im Alter von 70 Jahren an Asthma. Ehre seinem Andenken! 337b Die Zentralkommisslon. Allen Bekannten, den Sängern so» wie dem Sozialdemokratischen Wahl- verem sür die Beteiligung und Kranz- spenden bei der Beerdigung unseres lieben Sohnes und Bruders ErAvk Baner unseren herzlichsten Dank. 60a Familie Ilanor. Steglitz. Bekanntmachung. Nachdem die neuen Satzungen der Jnnungskrankenkasse der Tischler- innnng am 5. d. M. durch das Kgl. Oberversicherungsamt genehmigt wor- de» sind, treten dieselbtn am 1. Ja- nuar 1914 in Kraft. Die Herren Arbeitgeber werden durch ein Zirkular, welches von der Jnnungskasse verschickt wird, aus die wichtigsten Bestimmungen der Satzung hingewiesen. 296/7 vor Vorstand. MohrenstrSü Kolonnaderv OrrranKfurterMrllS Trauer- Magazin Kieiaer.hüteöc M- Äußerste Preiw-nc .. Tarbige Konfektion in größtem Mo{5atabe zu billigsten -Preisen— Westmann Sie fühlen sich wie neugeboren, w,-» lö-SctaBl Danksagung. Jüt die überaus zahlreiche Teil- nähme und Blumenspenden bei der Beerdigung unserer guten Mutter. Großmutter und Schwiegermutter Ww.BsdaMuiisl geb. Luchscheider sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. UllA Die trauernden Hinterbliebenen Emil /nuller und Frau, Hngo Müller, Frau u. Sohn, Hedwlx Müller nebst Mann und Kindern. schnupfen. Bester russtscher Augentabak. lÄnllV gegen Schnupfet» RIllO gegen Berschleimung Main gegen Trockenheit der SüMIU Nasenschleimhäute MkBO belebt die Sehkraft IMbIww ist frei von schädliche! IwSSBO Substanzen RySalrs der beste Schnupstabak der ntlBIU# Gegenwart und Zukunft MI Sin wird nach altbewährtem IVIIIO lOOjähr. Rezept hergestellt KBillZ kostet die Dos- 10 Ps. MiKo?uur�Äi3an'cn!,nr,bcI General-Vertrieb für Deutseblanil S. Rund Zigarren- und Tabak- General-Agenturen Neriin VW 87. Tel. Moabit 8157. atentanwalt Prlllwlkpi keuerbeMW mit allem ZabebDr n. Gebähret 105 Mark Institut Manteuffelstr. 111. Brosehllre grrstls. M Fernspr. Msrltzpl. 5582. kW Orts- Kraukeukafse für das Gewerbe der Tischler and Panofortt-Arbeiter zu Berlin. Den Herren Arbeitgebern sowie den Mitgliedern obiger Kasse zeigen wir an, daß die von der Generalver- sammlung am 24. April 1913 be- schlossene Saftung der Lrtskranken- kasse sür die Gewerbe der Tischler und Pianosortearbeiter zu Berlin nebst Wahlordnung vom Königlichen Ober- versicherungsamt Groß- Berlin am 28. November 1913 genehmigt ist und am 1. Januar 1914 in Kraft tritt. Druckeremplare der Satzung können vom 30. Dezember ab im Kassenlokal in Empfang genommen werden. Uer Vorstand. 329b I. A.: llmil Boeske Emil Trettin Vorsitzender. Schristsührer. 'Sauiberts�nneßsohlß* Ä hydroph. Elnlcgsohie Aerzllicli anerkannt bester Sclintz geg. Erkältung Pür ältere Leute unentbehrlich j Schont Schuhe und StrQmple Rinheitepreifl tfir Herren and Uamen 50 PI., für Kinder(bis Grösse 29) 30 Pf.,(bis Grösse 34) 35 Pf. Zu haben in allen Schuh-, Drogen- und einschlägigen Geschäften, wu nicht. verlange man sie vom Fabrikanten; Oswald Schubert Äa11 Prosp. u. Probesohlen unter Angabe J. Grösse franko innerhalb Denlsch- lands geg. Einsendung des Betrages Belm Landheor u. Marine elngeführtj ■ Eflester- � HandBung. Ulsterstoffe, gr.Ausw. 3.— an Damenluche, g. Qual. 2.90, Neueste KostUmstoffe Kammgarn u. engl. 2.—„ Seiden und Sammete 1.—„ Plüsche u. Astrachane 4.50 r Engl. Seal sekr billig Reste zu Knaben-Anzügen und Ulstern spottbillig. Konf ektson Gelegcnhcltskiiare: Damen-Ulster.... 11.25 an Kostüme....... 18 50„ Rocke, gr. Auswahl 3.50„ Kindermäntef in großer Auswahl, sehr billig. Auch gedleg. MaBanfertigung. Paul BCaHe9 Warschauer Straße 18. Fertle am Lager: Debrodi-ADZige�BSM «40* | Cutaway u. Weste J§;|g;33M. 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