schen rreg Lichts den men = die Erten, die und Ver Cons malen ittels Nun reiz hallechain eilen e in Durch cnt iels burch nische ohne iftur ellen Ber und zung aure Leicht eines sucht hat nten nung disch eletauf Dr all Reiz und Nr. 92. Abonnements- Bedingungen: Abonnements reis pränumerando: BierteljahrL 3,30 Mt., monatl. 1,10 ML, wöchentlich 28 Pig. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Pfg. Post, Elbonnement: 1,10 Mart pro Monat Eingetragen in die Post- Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mart pro Monat. Postabonnements nehmen ant: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Ericheint täglich. Vorwärts Berliner Volksblaff. 31. Jahrg. Die Infertions- Gebühr Geträgt für die fechsgespaltene Kolonel. zeile oder deren Raum 60 Pfg.. für politische und gewerkschaftliche Verein. und Versammlungs- Anzeigen 30 Big. ,, Kleine Hnzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Big.( zulässig 2 jettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pig. Etellengesuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Pig., jedes iweitere Wort 5 Big. Worte über 15 Buch staben zählen für zwei Worte. Inierate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritplatz, Nr. 1983. Schluß oder Vertagung? Nämlich des Reichstages, das ist die große Frage, die die bürgerliche Presse in den letzten Tagen bewegt. Die Sozialdemokratie interessiert sie bei ihrer ganzen Stellung dem bürgerlichen Parlamentarismus gegenüber weit weniger. Immerhin spielen einige Fragen hinein, die auch für die Arbeiterklasse Interesse haben. Freitag, den 3. April 1914. Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morigplatz, Nr. 1984. Streis zu kommen. Es zeigt aber auch diese persönliche Seite Städteausstellung aufgestellten Pläne enthalte; daß ferner der der Frage die ganze Energielosigkeit des bürgerlichen Parla- Verfasser des Aussages, dem der erwähnte Sazz entstamme, nicht mentarismus. Die Herren zappeln nach der Freifahrkarte, Mitglied des Bundes sei, und daß endlich das Erläuterungsohne den Mut zu haben, einen entsprechenden Antrag zu stellen heft dem Bundesvorstand vor seinem Erscheinen nicht vor und mit ihrer parlamentarischen Macht durchzudrücken. Da- gelegen habe. Der Schußverband der Grundbefizer kann demgegenüber darauf für antichambrieren sie, und besonders die Herren Nationalliberalen und die Herren vom Zentrum, in den Vorzimmern hinweisen, daß jene Flugschrift äußerlich vollständig den Charakter der Reichsämter, um nur ja durch persönliche Beeinflussungen einer Publikation des Bundes der Bodenreformer trägt, und in der den Schluß einer Session zu verhindern und die Vertagung Tat sind die Ausflüchte des Vorstandes außerordentlich windig. Wenn sich in den Publikationen eines Unterverbandes Dinge finden, zu erreichen. In dieser Hinsicht muß zunächst daran erinnert werden, Aus all dem ergibt sich, daß für die sozialdemo- die den Anschauungen des Gesamtverbandes direkt zuwiderdaß der deutsche Parlamentarismus es glücklich fratische Fraktion und Partei die Frage: Schluß laufen, so hat dieser doch wohl die Pflicht, mit Berichtigungen nicht nicht weiter gebracht hat, als dahin, daß über die Frage, ob oder Vertagung, lediglich eine sachliche und verfassungsrecht- zu warten, bis die Veröffentlichung von irgend einer dritten Seite der Reichstag geschlossen oder vertagt werden soll, allein der liche Seite hat, die nur in der Stärkung der Macht fritisiert wird. Aber hier enthüllt sich wieder einmal so recht der innerlich Raiser bezw. der von ihm berufene Reichskanzler zu des Reichstags ihr Ziel haben kann; und dieses entscheiden hat. Fast nichts zeigt die Ohnmacht des deutschen Ziel kann in dieser besonderen Frage nur darin bestehen, daß unwahre Charatter des Bundes der BodenReichstages, wie er in der gegenwärtigen Reichsverfassung der Reichstag über den Sessionsschluß mindestens genau das reformer. Er ist eine jener Organisationen, die aus der Gebedacht ist, mehr als diese Bestimmung. Denn in dieser Be- gleiche Recht bekommt, wie der andere gesetzgebende Faktor dankenwelt des Sozialismus einen einzelnen Punkt herausgreifen stimmung liegt legten Endes auch die Bestimmung darüber, ob im Reiche, wie der Bundesrat. Diese Forderung ist freilich und, auf ihn gestüzt, ein System konstruieren, auf dessen Boden sich und wieweit er seine Geschäfte jeweilig erledigen will oder von den Anhängern des gegenwärtigen Absolutismus mit dem dann eine Anzahl von ebenso wohlmeinenden wie unflaren„ Refor nicht. Nicht er hat letztlich darüber zu entscheiden, son- Feigenblatt immer geradezu wie ein Umsturz betrachtet mern" sammeln, die den festen Glauben befizen, mit Hilfe der neuen bern gerade der andere Teil der Gesetzgebung, mit dem worden. Und selbst die Liberalen haben sich bis auf den Heilslehre die Schäden der bestehenden Ordnung beseitigen und vor er so oft in Stonflikten steht und gegen den er oft eine Arbeit heutigen Tag nicht entschließen können, dafür einzutreten. allem die Sozialdemokratie überwinden" zu können. Um niemand beenden oder nicht beenden will. Graf Posadowsky hat das Recht der Krone, den Reichstag zu vor den Kopf zu stoßen, wird der Auslegung der sogenannten schließen oder zu vertagen, als Staatssekretär des Innern im Grundsätze ein möglichst weiter Spielraum gewährt. So ist es Jahre 1905, geradezu als ein wichtiges monarchisches Recht" bei den Bodenreformern gestattet, den Sternfaz des Programms bezeichnet, das der Kaiser nur nach eigenem Ermessen" zu wonach der Grund und Boden unter ein Recht gestellt werden soll, üben befugt sei. Und die liberale Presse beeilt sich jetzt zu das seinen Gebrauch als Werk- und Wohnstätte fördert und jeden Mißbrauch mit ihm ausschließt, konsequent dahin zu verstehen, daß versichern, daß dieses Recht von ihr niemals bezweifelt fei. Wenn es dem Reichskanzler beliebt, so kann er durch Schluß der Session den Reichstag nach Hause schiden und damit alle angefangenen Vorlagen, Beratungen, Som missionsverhandlungen einfach in den Papierforb werfen. Aus diesem können sie erst wieder herausgeholt werden, wenn der Reichskanzler es durch eine neue Vorlage will, oder wenn der Man sieht also, daß es wieder die Sozialdemo- die Vergesellschaftung des Grund und Bodens legtes Ziel sein Folge Reichstag entsprechende Anträge stellt. Die Anträge und Vor- tratie ganz allein ist, die den Kampf gegen den müsse bis, nun bis von staatserhaltender Seite gegen diese lagen müssen dann aber den ganzen Weg, den sie vielleicht Absolutismus aufnimmt. Leider ist sie im Reichstage fühnen Schlußfolgerungen Einspruch erhoben wird. Dann erklärt schon durch eine erste Beratung, durch Kommissionsverhand noch nicht start genug, diesen ihren Kampf ohne Unterstüßung die Leitung. hier liege nur eine Privatmeinung vor, denn die Orlungen, durch eine zweite Beratung mit allen Unteranträgen bürgerlicher Fraktionen siegreich durchzuführen. Da in dieser ganisation kann doch nicht auf alle die Pastoren, Exzellenzen, angeund Refolutionen durchgemacht haben, erneut durchlaufen, speziellen Frage auf eine Unterstüßung selbst von freisinniger jahrten Jungfrauen und ehemaligen Offiziere verzichten, die zwar d. h. eine schon getane Arbeit muß in allen Einzelheiten Seite nicht zu rechnen ist, so muß es die Sozialdemokratie bereit sind, den städtischen Grundbesiz durch Steuern ein wenig zu wiederholt werden. schon den bürgerlichen Parteien bei dieser Frage: Schluß oder ärgern, im übrigen aber die Sozialdemokratie, überwinden" wollen Anders liegt es bei der Vertagung des Reichs Vertagung des Reichstages, überlassen, ob sie es, wie weiland und sich deshalb vor jedem, wahrhaft sozialistischen Gedanken breis tages. Zunächst muß sie auf Grund der Reichsverfassung Münchhausen, fertig bekommen, sich an ihrem eigenen Zopf mal befreuzen. die Zustimmung des Reichstags haben, wenn sie länger als aus dem Sumpfe ihres eigenen Parlamentarismus herausaufs dreißig Tage dauern soll. Wenn sie eintritt und wenn sie och so lange andauert, bleiben alle Entwürfe, Anträge, Kommissionsverhandlungen genau in dem Stand, in dem fie bei Beginn der Vertagung verlassen wurden. Werden die Ver handlungen wieder begonnen, fönnen die Arbeiten an der gleichen Stelle ohne weiteres fortgesetzt werden. men der rzug ittels in erden - mit phy ents igen, ber erart ce oft der ohne jung ebes igen m. b. imen iden, inter Darin bei die Faffer elten e in eines dium ſentt adios Auch und eigte it zu ium Gass ziben fung die Bes gung Dium Stum noch vität I der h. In den letzten Jahren haben die Sessionen dauernd an Umfang zugenommen. Der Reichstag wurde schr spät einberufen, mit großen und gewichtigen Vorlagen überhäuft, und wenn er der Heppeitsche der Regierung nicht mit der schnellen Erledigung des Etats und bestimmter Vorlagen nachkommen wollte, wurde ihm einfach gedroht, er werde nicht vertagt, sondern geschlossen werden. Ganz so liegt es jetzt wieder. zuziehen. Schließlich hat die Sozialdemokratie auch nie ein Hehl daraus gemacht, daß ihre lette Kraft und Macht nicht in den Parlamenten liegt, sondern außerhalb der Parlamente, und nicht in den Parlamentariern, sondern in den Massen. Riesenaussperrung Die Lage in England. London, 1. April.( Eig. Ber.) Mr. Asquiths dramatischer Entschluß, selber das Kriegs ministerium zu übernehmen und sich einer Neuwahl in seinem Wahlfreise East Fife zu unterziehen, wird auf allen Seiten als ein genialer Streich bewundert. Die Liberalen sind ebenso begeistert, wie die Konservativen entmutigt sind. Abgesehen davon, daß der in Petersburg. Ministerpräsident nunmehr ſelber für alle Beziehungen der N- pierung zur Armee verantwortlich ist, haben die Liberalen den großen Vor Petersburg, 2. April. Die Putilow Werke, die teil von der neuen Wendung, daß die Lage sich bis zur Rückkehr des Baltische Werft, die Fabrik der Russischen Gesellschaft zur Er- Ministerpräsidenten ins Unterhaus, die frühestens nach den Osterzeugung von Geschossen, die von Siemens u. Halske und eine ferien erfolgen kann, kaum allzu sehr zuspizen kann. Für die KonReihe anderer Fabriken haben mit insgesamt 60000 Ar fervativen, deren einzige Hoffnung darin liegt, daß jeder Tag eine beitern auf unbestimmte Zeit ihren Betrieb neue unerhörte Krise bringt, bis endlich eine einmal die Regierung zur Strecke bringt, ist das ein wahres Unglüd, zumal gerade in Ein Zugeständnis. dieser Woche die zweite Lesung der Homerule bill durch = Die gegenwärtige Session läuft seit den letzten Wahlen, nämlich seit dem Januar 1912, dauert also bereits 2 Jahr. Eine große Reihe von wichtigen Vorlagen liegt unerledigt in den Kommissionen, wie das Petroleummonopol eingestellt. geset, das Jugendgerichtsgesez, das Sonntagsruhegeseh, das Spionagegesetz, das Disziplinargesetz für die Beamten. Dazu Petersburg, 1. April. Angesichts der andauernden genommen werden muß. kommen andere bedeutsame Vorlagen, das Gesetz über die Erkrankungen unter den Arbeiterinnen einiger Stonkurrenzflaufel, über die Regelung des Hausierhandels, der Fabriken hat der Handelsminister die Einführung Wanderlager, des Gastwirtsgewerbes und der Kinematographen Sauernder ärztlicher Hilfe in denjenigen Fabriken theater. Ueberdies find die Etatberatungen noch sehr im Rückbauernder stande, ein Notgesek hat über den 1. April hinweghelfen angeordnet, in denen eine große Zahl von Arbeiterinnen bemüssen. Jetzt soll die Regierung mit dem Gedanken spielen, schäftigt ist. wenn der Reichstag nicht noch schnell zwischen Ostern und Zarische Justiz. Der Geheimratssozialismus Wie wird aber die größere Verfassungskrise durch den neuen Schritt Asquiths beeinflußt? Es ist sicher, daß er die Regierung außerordentlich stärkt, aber wir fürchten, nicht nur nach rechtshin, sondern auch nach linkshin, nicht nur gegenüber der Armee, sondern auch gegenüber den radikalen Elementen des Unterhauses. Es mag als unzweifelhaft betrachtet werden, daß Asquith als Kriegsminister Petersburg, 1. April. Heute fand hier die Gerichtsver der Armee gegenüber energisch auftreten und sich keine der Schwächen Pfingsten das für die Regierung wichtigste aufarbeitet, den handlung gegen die Mitglieder einer revolutionären Reichstag zu schließen und nicht zu vertagen. Man fann auch mit einiger Buber Wie die Dinge bei dem deutschen Parlamentarismus Organisation statt, meist Zöglinge Petersburger Mittelschulen zu schulden kommen lassen wird, die Seely zu einem schmählichen Fall alles Gerede von einer liegen, ist das eine glatte Drohung. Und nicht nur aus im Alter von 17 bis zu 23 Jahren, welche u. a. in einer Privat gebracht haben. den oben angeführten sachlichen Gründen, sondern auch aus schule unter dem Vorwunde, es handle sich um literarische Abende, sicht erwarten, daß er nicht nur oder Offiziersrevolte im Falle der Durchführung Bier wurden zu Ver Armeepersönlichen Gründen gegen die Reichstagsabgeordneten, aus Bersammlungen veranstalteten. Gründen, die, so fleinlich sie auch sein mögen, doch gerade um fidung, zwei zu Festungshaft von ein bezw. zwei Jahren der Homerulebill zum Schweigen bringen, sondern auch die faktische deswegen den ganzen Tiefstand und die ganze Erniedrigung unter Anrechnung von acht Monaten Untersuchungshaft verurteilt, Ausführung einer solchen Revolte unmöglich machen wird. Treffen einer freigesprochen. diese Erwartungen zu, dann ist die gegenwärtige Revolte der deutschen Reichstagsabgeordneten gegenüber der Regierung demonstrieren. Bei dieser persönlichen Seite der Sache handelt gegen das Parlament zurüdgeschlagen, die un es sich nämlich um die Freifahrkarten der Abgeordneten. antastbare Herrschaft der Regierung, die sich auf Diese gelten während einer Vertagung, gelten aber nicht nach eine Mehrheit in der Volksvertretung stügen Schluß der Session. Die Regierung weiß nun, daß den Abtann, wieder sichergeste II t. geordneten viel daran liegt, auch gerade in ihren Ferien zur Aber wird Asquith noch darüber hinausgehen wollen? Wird Erholung, zur Agitation, zur Orientierung die Fahrkarten zu Ein amüsanter Konflift ist zwischen dem Schutzverbande für er bereit sein, die nötigen Schritte zu unternehmen, um ein für benuzen. Sie hat sich daher, wenn sie mit dem Reichstag zufrieden war oder ihm eine sogenannte Wohltat erweisen deutschen Grundbesitz und dem Bunde deutscher Bodenreformer ent- allemal zu verhindern, daß die Armee als Werkzeug der Reaktion Der der Grundbefizerorganisation angehörende Graf im Stampfe gegen eine fortschrittliche Regierung verwendet werde? wollte, immer bereden lassen, nicht zu schließen, sondern zu vertagen, damit die Freifahrkarten in Gültigkeit bleiben. Es b. Spee hatte in einer Polemit aus einer zur Düsseldorfer Städte Wird er die Demokratisierung der Armee in Angriff versteht sich, bak diese Geite der Vertagung oder des Schlusses ausstellung von 1912 erschienenen Flugschrift des Bundes folgenden nehmen? Das ist die Frage. Wird er nicht seine große Autorität des Reichstags für die sozialdemokratischen Abgeordneten nie- Satz zitiert: So gilt es, das vorzubereiten, was, ob wir wollen oder nicht, im Unterhause und in der liberalen Partei dazu benutzen, den immer mals eine wesentliche Rolle gespielt hat. Die sozialam Ende der jetzigen Entwickelung steht, Verstaat lauter erschallenden Ruf:„ Armee oder Volk?" zu unterdemokratischen Abgeordneten sind energisch gegen die infa- lichung des Bodeneigentums und Beschränkung drücken? Sicher ist, daß die konservativen eine solche Hoff. mierenden Bestimmungen des gegenwärtigen Diätengesetzes der Landwirte auf Nugungsrechte, deren Ausdehnung nung hegen; sie ist ihre einzige Rettung. Die„ Times" bitten heute aufgetreten, vie sich nach dem geistigen und moralischen Niveau, auf dem diese Asquith beinahe tniefällig, sich zu einem solchen Werk herzugeben. sie auch ohne Freifahrkarten früher dann stehen, richten muß. jett die Agitation gleichmäßig energisch und im standen. doch der Bodenreformer. Lande betrieben haben. Und wir möchten den Reichstags- Der Bundesvorstand erklärte darauf, daß es sich nicht um eine Ja, es ist wahrscheinlich, daß die Konservativen sich in ihrer Vanit wahlkreis sehen, dessen sozialdemokratische Wählerschaft die Flugschrift des Bundes Deutscher Bodenreformer, sondern um ein zu jedem Kompromis in bezug auf die Homerule verstehen würden. Anwesenheit ihres Abgeordneten um deswegen miffen müßte, Seft handele, das Erläuterungen zu dem vom Landesverbande wenn es ihnen nur gelänge, diefes furchtbare neue Gespenst zu weil er nicht die Freifahrkarte des Reichstags hat, um in seinen Rheinland- Westfalen des Bundes Deutscher Bodenreformer auf der bannen. Wir wissen nicht, was Asquith im Schilde führen mag eine eine Anzahl der Herren das Bedürfnis empfunden hat, das Buch Borliebe für revolutionäre Lösungen oder Vorstöße wird ihm nie- erst zu lesen? Leider muß man es bezweifeln. Denn hätten mand zumuten, auch nicht, wie weit die liberale Partei ihm zu die Lehrer den Inhalt des Hueschen Werkes gekannt, so wäre ihnen folgen gedenkt. Aber auf der Arbeiterpartei lastet jest doch wohl aufgedämmert, welche Kulturblamage sie mit der eine große Verantwortung. Sie muß sich jetzt als die wahre Rücksendung eines solches Buches, das weit über die Kreise der Sie muß sich jetzt als die wahre Arbeiter hinaus Lob und Anerkennung gefunden hat, der gesamten Hüterin der Rechte des Volfes bewähren. Der Bergarbeiter deutschen Lehrerschaft bereiteten. vertreter führte im Unterhause aus, daß die Arbeiter partei der Zeit entgegensehe, wo sie die Re gierungsmacht haben werde, und daß dafür gesorgt werden müsse, daß die Armee dann den Beschlüssen des Parlaments feinen Widerstand leisten könne Es mag sehr lange dauern, ehe fich wieder eine so günstige Gelegenheit bietet, dies zu vollbringen, wie jetzt. Die demokratische Umgestaltung der Armee muß jofort in Angriff genommen werden. Db die liberale Partei das will, oder ob sie einen faulen Kompromiß vorzieht, die Arbeiter partei hat die Macht, sie zum ernsten Kampfe zu zwingen, wenn sie nur die Entschlossenheit dazu hat. General Gough. Im Reichstagswahlkreis Braunsberg- Heilsberg wurde in einer Zentrumsversammlung der frühere Gouverneur von Deutsch- Ditafrika Frhr. v. Rechenberg endgültig als Standidat auf gestellt. Der Kreis ist sichere Zentrumsdomäne. Die Wahl findet am 24. d. M. statt. Schweiz. Schadenersatz für Militärboykott. Militärboykott aus parteipolitischen Gründen, wie er in Deutschland als eine traurige Erscheinung im öffentlichen Leben berüchtigt ist, ist in der Schweiz unbekannt. Hier können sich die Soldaten außerhalb des Dienstes frei bewegen wie im bürgerlichen Leben. Dagegen hat sich vor einiger Zeit ein Militärbontott als Maßregelung eines Wirtes aus dienstlichen" Gründen ereignet. Die Militärbehörde des Kantons Appenzell J.-Rh. hatte den Wirt Geiger in Appenzell von der Waffenübung dispensiert, damit er seine Wirtschaft, in die ein Infanteriebataillon einquartiert werden sollte, selbst leiten fönnte. Der Bataillonsfommandant Major Häberli forderte aber Geiger zum Einrücken auf trok des Die Wasserstraßendebatte im württembergischen auch vom Kriegsministerium in Bern bestätigten Dispenses. Landtag Daraufhin wurde das Infanteriebataillon nicht bei Geiger einfam am Donnerstag zum Abschluß. Ein sozialdemokrati quartiert, außerdem auch noch den Soldaten der Besuch der scher Antrag, der mit Genugtuung davon Kenntnis nimmt, daß Geigerschen Wirtschaft verboten, also boykottiert. Den ausdrücklichen die Regierung nunmehr bereit ist, mit Baden und Hessen wegen Befehl dazu hatte der Oberstleutnant Stahel gegeben, der jetzt zu der sofortigen Inangriffnahme der Neckar- Kanalisation in Ber: 300 Fr. Entschädigung an Geiger gerichtlich verurteilt handlungen einzutreten, der diese Verhandlungen alsbald wünscht London, 2. April. Unterhaus. Jardine( liberal) fragte und jede weitere Verzögerung vermieden wissen will, wurde ab- wurde. Geiger hatte auch den Major Häberli mitverflagt und von erstens, ob General Gough das Kommando über die Stavallerie- gelehnt und ein gemeinsamer Antrag der bürgerlichen beiden zusammen 5000 Fr. Entschädigung verlangt, Häberli ist aber Die Verurteilung ist im Hinblick auf ihre brigade in Curragh wieder übernommen hätte und zweitens, ob er Parteien angenommen, in welchem die Haltung der Regie- freigesprochen worden. nunmehr unter irgend, welchen Bedingungen diene, die ver- rung ganz allgemein gebilligt und eine Beschleunigung der Ver- grundsägliche Bedeutung sehr zu begrüßen, denn sie bedeutet eine schieden seien von denen für andere Offiziere für den Fall, daß die handlungen zwischen der Reichsregierung und Holland wegen der erfolgreiche Abwehr militärischer Willtür gegen den freien Bürger. Abgabenfreiheit auf dem Rhein gewünscht wird. Dieser Beschluß Homerulebill Gesetz werden sollte. steht in direktem Widerspruch zu der von einem Zentrumsabgeord= Staatssekretär McKenna bejahte die erste und verneten eingebrachten Interpellation, die den Ausgangspunkt der neinte die zweite Frage. Debatte bildete und verlangte, daß ohne Rücksicht auf den Stand der Verhandlungen mit Holland Verhandlungen mit Baden und Paris, 2. April. Die Partei der sozialistischen Republikaner Hessen eingeleitet werden sollen. 3war unterstreicht auch der Antrag der bürgerlichen Parteien die Bereitschaft der Regierung veranstaltete heute abend zu Ehren Briands ein Bankett. Mehzu Verhandlungen mit Baden und Hessen, aber er bringt zugleich rere hundert Sozialdemokraten versuchten in den Festzum Ausdrud, daß nur auf Grundlage der Schiffahrtsabgaben faal zu bringen, wurden jedoch von der Polizei nach kurzem HandDas bedeutet eine Enttäuschung gemenge zurückgetrieben. Draußen kam es abermals zu einem der Kanalbau erfolgen solle. für die Industrie- und Handelskreise, die in lezter Beit eine leb- 3usammenstoß mit der Polizei, wo Pfiffe und Rufe: hafte Agitation für den sofortigen Beginn der Kanalarbeiten ent- ieder mit Briand! ertönten. Ein Polizeibeamter wurde faltet haben. Die Hälfte der Konservativen übte selbst gegenüber verletzt. Es wurden sechs Verhaftungen vorgenommen. diesem Antrag, der den Kanalbau verschleppt, Stimmenthaltung. Arbeiterkämpfe. London, 2. April. Zu der politischen Erregung gefellt sich auch die Sorge vor einer großen Streitbewegung. Zu dem Streit der Elektrizitätsarbeiter, der allmählig an Ausdehnung zunimmt, kommt der Streit der Kohlenarbeiter in den Steinkohlenminen von Yorkshire, der die Versorgung der englischen Industriezentren mit Kohlen gefährdet. Bis jetzt feiern im ganzen 120000 Arbeiter. Da heute die Frist abläuft, die die Arbeiter den Minenbefizern zur Erledigung ihrer Forderungen gestellt haben, so ist damit zu rechnen, daß morgen fast sämtliche Stohlenarbeiter des Ausstandsgebietes streiten werden. Politische Uebersicht. Politik und Tantiemen. Die, Süddeutsche Konservative Korresp." schreibt in einem Artikel über die Häufung der Aufsichtsratsstellen: # Die Konzentration der Kapitalien und der Aufsichtsratsstellen ist auch rein politisch von Bedeutung. Immer mehr wird die Politit vom Reichtum einzelner abhängig. Der Multimillionär Kaempf, der Reichstagspräsident, zahlt mit einigen Genossen von Bank und Börse das Defizit von 180 000 M. eines oder der nationalliberale Abgeordnete freifinnigen Blattes, Bassermann( 13 Mal Aufsichtsratsmitglied) gibt von seinem jährlichen Einkommen von etwa 240 000 m. 120 000 M. für die Bartei her. Es ist einleuchtend, daß solche Geldgeber eine überragende Stellung in der Partei bekommen müssen, daß nicht mehr die Intelligenten, die Charaktervollen, die Vornehmen Wesen und Form der Partei bestimmen, sondern das Geld. Die Namen Kaempf und Bassermann zeigen deutlich, wohin die Parteien geführt werden, wenn sie von einzelnen abhängig find, pund wenn bei diesen einzelnen die wirtschaftliche Kraft und Leistungsfähigkeit die des Charakters und der Intelligenz nicht tugleich steht." Die Liberalen werden die Antwort vermutlich nicht schuldig bleiben. Bemerkt doch bereits die Freis. 3tg." in einem anderen Zusammenhang: " 11 Von der ,, nationalen Ertüchtigung" der Jugend entwirft der„ Bote aus dem Riefengebirge" aus Hirschberg folgendes nette Bild: Frankreich. Gegen Briand. Jaurès über das Untersuchungsergebnis. Paris, 2. April. Jaurès schreibt in der Humanité": Denjenigen, welche die Schlußfolgerungen des Rochetteausschusses zu streng finden, wird man leicht beweisen können, daß es höchste Am Sonnabendabend feierte das hiesige Jugendkorps" Blau- 3eit war, gegen ein System der Liebedienerei und weiß- blau Jungsturm" sein Stiftungsfest. Will der geehrte Leser Schlappheit anzukämpfen, durch das es den schlimmsten Ginwissen, wann das Fest dieser 14-16 jährigen Jungen zu Ende flüffen möglich war, sich in die Regierung einzuschleichen; denwar? Zwischen 6 und 7 Uhr früb! Um diese Zeit jaben Frühaufsteher eine ganze Anzahl halbwüchsiger Jungen und jenigen, welche die Schlußfolgerungen für zu zaghaft ansehen und Mädel, erstere zum Teil in der bekannten Uniform, das Fest- nur Strafmaßnahmen gerichtlicher Natur begreifen, werden wir Total verlassen und zum Teil nach Hause- wanten. Die leicht beweisen, daß ihre Taktik nicht bloß ungesetzlich, sondern auch helle Empörung ist in denen, die dieses Schauspiel mit ans zwedlos wäre; denn sie würden den Mißbräuchen, gegen die sie ansahen, emporgestiegen. Wie können die Leiter dieser Bewegung fämpfen wollen, nur Vorschub leisten.( Jaurès spielt da auf den so etwas dulden! Was sagen dazu die Eltern dieser Kinder? Nationalisten Barrès an, der im Ausschuß erklärt hatte, daß Wenn das törperliche und geistige Ertüchtigung der Jugend ist, er gegen die Schlußfolgerungen stimme, weil diese keine Strafmaßdaß bis in die späten Morgenstunden getanzt, daß offenbar dem nahmen bestimmten, in ihrer scheinbaren Unparteilichkeit geradezu Alkohol in reichlichen Mengen zugesprochen wird Letzteres einen Freispruch darstellten, und weil er sie als eine Verlegung des vielleicht ohne Wiffen der Führer- dann danken wir ganz gehorsamst für diese Art von Jugenderziehung. Wenn diejenigen, nationalen Gewissens, als ein Beispiel politischer Unmoral ansehe.) welche den nationalen Sinn gepachtet zu haben glauben, sich, Belgien. um ihn der Jugend einzuimpfen, an solchen Veranstaltungen beteiligen, dann sollten sie auch vorher dafür sorgen, daß derGegen das Schulgeset. artige Entgleisungen von vornherein vermieden werden. Väter und Mütter verstehen wir nun schon gar nicht. Doch Brüssel, 2. April. Die Beratung des Schulgesetes, die das mögen diese mit sich selbst ausmachen. Wir wollen im Senat heute beginnen sollte, wurde dadurch bereitelt, daß hier nur feststellen, daß wir ein solches Vorgehen für den die Rechte zunächst nicht vollzählig erschienen war und später die schärfsten Gegensatz zu jeder vernünftigen förperlichen und Binke durch einen Erodus das Haus beschlußunfähig machte. Die geistigen Ertüchtigung halten. Man erfundige sich bei Geschäfts- Sigung mußte schon nach 30 Minuten aufgehoben werden. leuten, deren Lehrlinge dem Feste bis zum Schlusse beiwohnten, wie diese am Sonntagvormittag ihre Arbeit verrichtet haben. Und die Da bei den Festen und Zusammenfünften der großen Patrioteu die nötige Hurraftimmung immer erst nach massenhaftem Genuß alkoholischer Getränke ihren Siedepunkt erreicht, so scheinen es in Hirschberg die kleinen Patrioten ihren großen würdigen Vorbildern nachgeahmt zu haben. Wie die Alten fungen, so zwitschern die Jungen! England. Ein Mindestlohngefeßentwurf der Arbeiterfraktion. „ Wir möchten nochmals aus dem Geschäftsbericht der Deutschen Tageszeitung" mitteilen, daß die Attio Die Abgeordneten Barnes und Genossen haben einen Gejez näre nach allen möglichen Abzügen( u. a. 50 000 M. für die entwurf vorgelegt, der den im Jahre 1909 gefeßlich für bestimmte gleichgesinnte Presse) 10 Proz. Dividende, also noch 1 Proz. über Gewerbe der Schwißindustrie zugelassenen Grundsatz der Festsetzung die unerhörten 9 Proz. erhalten haben. Außerdem wurden von Mindestlöhnen auf die gesamte Industrie ausdehnen will. 84 000 Mart verteilt it. a. an die Abg. Dr. Roeside Aus der hessischen Kammer der ,, Erlauchten". Danach sollen auf Antrag von Arbeitern oder Unternehmern Lohnund Dr. Diederich Hahn. Wir möchten Herrn Kunze und die In der Ersten Kammer des Großherzogtums Hessen machte ämter für alle Industrien( je nachdem auch für einzelne Bezirke) fonservativen Agitatoren ferner darauf aufmerksam machen, daß Dr. Diederich Hahn auch Aktionär der großkapitalistischen der Graf Stolberg- Roßla der Regierung Vorwürfe, weil eingesetzt werden, in denen der Lohn erwachsener Arbeiter in der Hamburg Amerikanischen Batetfahrt Gesell- sie die sächsische Regierung nicht im Bundesrat bei deren Wider Regel nicht höher als 25 Schilling( 25,50 M.) wöchentlich ist. Der chaft ist. So hat er sich auch in der letzten Generalversamm- spruch gegen die Wehrsteuer unterstützt habe. In diefelbe festzusehende Lohn soll dann nicht geringer als 25 Schilling für lung am 27. März an der Diskussion beteiligt. Auch diese Ge- Serbe hieb auch der von der nationalliberalen Reichstagsfraktion die 48stündige Arbeitswoche sein. Der Lohn ist für Zeit- und für ausgeschiffte Abg. Freiherr v. Se yl, der der Regierung den sehr Stüdarbeit festzusetzen. Ferner soll die Festlegung der bestimmten sellschaft zahlt 10 Proz. Dividende." unnötigen Rat gab, gegen die Sozialdemokratie„ nicht so aimper: Arbeitsstunden, Pausen, Feiertage, Höchstzahl der Lehrlinge im lich" zu sein. Die Bundesregierungen dürften sich nicht vom Eine Pension für den Kolonial- Peters. Reichstag leiten lassen. Die Bedenklichkeit der Wehrsteuer gehe Verhältnis zur Gehilfenzahl erfolgen. Das Gewerbeministerium Der Berliner Lokal- Anzeiger" berichtet: schon daraus hervor, daß die Sozialdemokraten zwar die Wehr- soll dann die neuen Bedingungen mit einer Frist von 6 Monaten ,, Gutem Vernehmen nach ist auf Vorschlag des vorlage abgelehnt, aber die Wehrsteuer angenommen hätten. Die vorschreiben. Für die Zahlung geringerer Löhne sollen Strafen Kolonialamtes dem früheren Reichskommissar Dr. Karl armen Millionäre finden die Opfer, die sie der" Wehrhaftigkeit bis zu 20 Pfund Sterling für jeden Fall und bis zu 5 Pfund Seters, ber jich zurzeit in Partenkirchen von den Folgen einer des Vaterlandes" zu bringen haben, natürlich nur bedenklich, weil Sterling für jeden Tag fernerer Zuwiderhandlung festgesetzt werden, schweren Krankheit erholt, ans Reichsmitteln eine fie ausnahmsweise nicht allein auf die Schultern der Aermsten ge- dazu die Nachzahlung des zu wenig bezahlten Lohnes. Der ArbeitBension als Anerkennung für seine dem Reiche geleisteten laden worden sind, sonst wäre alles in Ordnung. In derselben Sizung lehnten die Herren" einen auf An- geber hat im Falle der Anklage den Nachweis der ordnungsmäßigen Dienste in Dstafrika bewilligt worden." In dieser Form kann die Meldung nicht richtig sein; trag einstimmig ab, der dahin ging, die Regierung zu erbringen. Zur Vermeidung von umgehungen soll, wenn die Be regung der Sozialdemokraten von der Zweiten Kammer gefaßten Zahlung durch Vorlegung der Lohnliste und dergleichen zu er Peters, der seinen Kolonialruhm durch seine Hängearbeit am fuchen, int Bundesrat für die Einführung einer Reichsarbeitsschäftigung durch Zwischenpersonen erfolgt, der Hauptauftraggeber Stilimandſcharo begründete, ist durch Urteil des Reichs- lofenversicherung zu wirken. Selbst das weitere Ersuchen als Arbeitgeber angesehen werden. Die Lohnämter sollen durch disziplinarhofes am 15. November 1897 mit Dienst der Zweiten Kammer fand keine Gnade bei den Bairs, die die Wahl beider Teile bestellt werden, auch Frauen sollen wählbar sein. entlassung bestraft, womit der Pensionsanspruch ohne gierung um eine Denkschrift über den Umfang der Arbeitslosigkeit Der Vorsitzende ist von dem Ministerium aus der Zahl der Beiweiteres wegfällt. Es kann sich also bei der Pension" nur im Lande zu ersuchen. Das hessische Oberstübchen will nichts um eine Unterstützung handeln, die aus irgend einem Dis- wiffen von der Not der Arbeitslosigkeit, es kennt nur die" Not" fiber zu bestellen, würde also wohl abwechselnd aus den Reihen der Arbeiter und der Unternehmer entnommen werden. Die Be positionsfonds gezahlt wird. amten der Lohnämter sollen das Recht haben, die Vorlegung von Seimarbeit zu fordern, Fabriken und Werkstätten zu besichtigen Lohnbüchern usw. zu verlangen, Auskunft über die Vergebung von wird das Glückwunschtelegramm angesehen, das der frühere Abg. Rom, 2. April.( Privattelegramm des Vor- usw. Es ist kaum anzunehmen, daß der Antrag, den Roeren, der einer der schärfsten Gegner der„ Kölner" Richtung iit, anläglich seines siebzigsten Geburtstages vom Papit erhielt. wärts".) Ministerpräsident Salandra entwidelte heute vor" The Daily Citizen des Arbeiters Charter"( Grundrechte) nennt, Telegramm hat folgenden Inhalt:„ Dem geliebten Sohne vollbefeztem Hauſe ſein Regierungsprogrammt. Es verbreitet sicher von diesem Parlament nicht mehr erledigt werden. Un sich iſt Aussicht auf baldige Annahme in dieser Form hat. Jedenfalls dürfte Dermann Roeren, dem ausgezeichnet katholischen Manne, der sich hauptsächlich über die Notwendigkeit neuer Militärausgaben ia der Gedanke des amtlich festgesetzten Mindestlohnes für England so sehr große Verdienste um die Religion und das Vaterland er- und gibt ein äußerst trübes Bild von der Lage der Staatsfinanzen. kein fremder mehr. Seit dem Gesetz von 1909 sind immer mehr 70. Geburtstage und erteilt ihm und seiner ganzen Familie von Es werden neue Steuern und weitere Anleihen in Aus- Schwizindustrien unter die Mindestlohnnorm gestellt worden. Der sicht gestellt und dazu noch eine Erhöhung der Tarife für Eisenbahn- Bergarbeiterstreik von 1911 wurde durch die Einsetzung von Bezirksschnellzüge angefündigt. In der Eisenbahnerfrage fagte Iohnämtern beendet. Und für die Landarbeiter fordern die Libe Salandra eine wohlwollende Prüfung zu. Es sollen eine Erhöhung ralen, Lloyd George an der Spike, die gleiche Reform, der durch Das staatsgefährliche Buch in der Lehrerbibliothek. der Minimallöhne, eine Verkürzung der Arbeitszeit und eine Ver- die jetzige kräftige Landarbeiterbewegung mit der Durchsetzung von In Gersdorf, einem Ort im sächsischen Kohlenrevier, hatte befferung der Ruhegehälter in Erwägung gezogen werden. Sollte Mindestfäßen in immer mehr Bezirken gut vorgearbeitet wird. die Zahlstelle des Bergarbeiterverbandes in der Absicht, ein gutes es aber zum Streif fommen, so werde das Ministerium den Rußland. Werk zu tuit, das zweibändige Werk des Genossen Hue über die Berg- Dienst aufrecht zu erhalten wissen. Dann werden die üblichen arbeiter der dortigen Lehrerbibliothek als Geschenk überreicht. Reformversprechungen gemacht. Eine progressive Einkommensteuer, Rach geraumer Zeit erhielt der Verband aber die Bücher wieder die Unfallversicherung der Landarbeiter und die Förderung des zurüdgestellt mit einem Anschreiben, in dem das Geschenk ab- Kleingrundbefizes werden angekündigt. Dagegen tut das Progelehnt wird. Die Lehrer konferenz habe in geheimer Abgramm der Handelsverträge überhaupt nicht Erwähnung und sagt stimmung beschlossen, daß es uns nicht zukomme, Geschenke von fein Wort über die Ehescheidung und die Kranken- und Alterseiner Seite anzunehmen, die sich feindlich der Schule gegen= über stelle.(?!)" der Satten. Als neue päpstliche Auszeichnung der Berliner Richtung Das Programm der italienischen Regierung. ganzem Herzen den apostolischen Segen. Die Berliner werden neue Hoffnungen schöpfen. Das Gelungene an der Sache ist nun, daß man den ersten Band des Sueschen Berkes jahrelang behalten hat, ehe man seine Staatsgefährlichkeit entdeckte. Auch der zweite Band ist erst sechs Wochen nach der erwähnten Konferenz zurückgesandt worden. Ob doch versicherung. Der allgemeine Eindruck ist der, daß man es mit einem tonservativen Reformprogramm zu tun hat, das allerdings mehr konservativ als reformerisch ist. Die Aufnahme in der Kammer war, außer bei der Rechten, ziemlich kühl. Folterungen und Gerichtsbarbarei in Riga. Eine Gerichtsverhandlung, die dieser Tage in Riga stattfand, erbrachte aufs neue den Beweis, daß die berüchtigte Nigaer Folter tammer, das fog.„ Muſeum", entgegen den lügnerischen Ablengnungs bersuchen der Regierung noch immer besteht und neue Opfer fordert. Angeklagt in diesem Prozeß waren 17 Arbeiter der Fabrit Salamander" und zwar 4 von ihnen des Attentat versuches auf den Ingenieur Bornhaupt, 10 der Anstiftung und 3 der Unterstützung durch Beschaffung eines Revolvers. 4 von den Angeklagten legten vor Gericht ein Geständnis ab, erklärten aber zugleich, daß fie die Namen der Mitangeklagten nur genannt hatten, weil sie die Folteи t g C Nr. 92. 31. Jahrgang. 1. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Gewerkschaftliches. ,, Unerfüllbare" Forderungen. Freitag, 3. April 1914. Das hat der Streik der Schuhmachergehilfen in Tilsit gezeigt, wo Die Arbeitgeber haben teils sogleich, teils nach den Verhandlungen das Zustandekommen des Tarifvertrages zum großen Teil den an- mit der Verbandsvertretung die Forderungen bewilligt. In vier Beerkennenswerten Bemühungen des dortigen Bürgermeisters zu danken trieben mußte jedoch zur Arbeitsniederlegung gegriffen werden, doch ist. Ferner dringt in neuerer Zeit die Maschine in die Handwerks- wurde auch hier nach ein- bis zweitägigem Streit ein Erfolg erzielt. betriebe immer mehr und mehr ein. Der Tarif ist bei den namhaften Firmen anerkannt worden und Die Diskussion förderte noch manche bedauerliche Zustände zu können die Möbellackierer damit vorläufig zufrieden sein. In den Was die Unternehmer unter„ unerfüllbaren Forderungen" tage, an welchen freilich die vielfach ungenügenden Organisations Betrieben, wo es nicht möglich war vorzugehen, soll dies zu geigneter verstehen, das enthüllt die Deutsche Arbeitgeberzeitung". verhältnisse die meiste Schuld tragen. Hierbei wurde besonders auf Beit nachgeholt werden. In einem Artikel„ Aus der Arbeiterbewegung" rechtfertigt die rückständigen Lohn- und Arbeitsbedingungen bei der Firma Tack Deutsches Reich. man die Affordabzüge, die bei den Linke- Hohmann- Werken in Strausberg hingewiesen. zum Streit geführt haben. Weil angeblich im Akkord viel Zum Schluß wurde über die Anträge beraten, welche dem Schlimme Zustände beim Bau des Ems- Weser- Leinehöhere Verdienste erzielt worden seien als die festgesetzten bevorstehenden Verbandstage in Hamburg zur Annahme vorgelegt Stundenlöhne, und um das Mißverhältnis zwischen diesen und werden sollen. den Akkordlöhnen zu beseitigen, hatte die Firma die Akkord" Kanals. Für die Arbeiten am Ems- Weser- Leine- Kanal werden von Achtung, Steinarbeiter und Bauarbeiter! Die Aussperrung einigen Tiefbaufirmen durch Inserate ständig Baumaschinisten, hauptlöhne gekürzt. An Deutlichkeit über die Profittendenz in dem von 125 Steinmegen wurde mit der Arbeitsniederlegung in einer fächlich Lokomotivführer und Heizer, gesucht. Dadurch erzielen die Vorgehen der Firma läßt diese Verteidigung der Affordreißerei Anzahl Geschäfte beantwortet. Weitere Arbeitsniederlegungen stehen Unternehmer ein leberangebot von Arbeitskräften, das sie in die angenehme Lage verfekt, die Löhne zu drücken und die nicht fügwirklich nichts zu wünschen übrig. Wenn die Stundenlöhne bevor. Bis jetzt sind 135 Streikende gemeldet. Wir ersuchen die Kollegen anderer Bauberufe, namentlich die famen Arbeiter immer wieder entlassen zu können. Arbeitszeiten zu niedrig sind, dann werden die Akkordlöhne gekürzt! Das Verfahren ist einfach und profitabel für die Firma. Doch Maurer, uns in unserem Kampfe durch strikteste Verweigerung von von 13 bis 15 Stunden und auch noch darüber gehören nicht zu den Seltenheiten. Bezahlt wird aber nur der niedrige Schichtlohn. So Steinmezarbeiten, Veriegen usw. zu unterstüßen. Sie hören wir, wie sie selbst über ihre Maßnahme urteilt. Zweckdienliche Mitteilungen bitten wir, an unser Bureau, Engel- erhalten z. B. die Lokomotivführer für ihre aufreibende lange macht den Abwehrversuch der Arbeiter zu einer unerfüll- ufer 15 I, Telephon Amt Morigplatz 11371, gelangen zu lassen. Tätigkeit nur 5 bis 6 M. Der Wechsel der Arbeitskräfte ist ein baren Forderung". Unmittelbar hinter dem erwähnten Zentralverband der Steinarbeiter. Ortsverwaltung Berlin. ganz ungeheurer, was die Firmen aber nicht abhält, immer mehr Artikel bringt die„ Arbeitgeberzeitung" noch eine besondere In dem Wäsche- Verleihgeschäft von Wilhelm Schäfer, Inhaber auf die Lohn- und Arbeitsverhältnisse zu drücken. Im Interesse der Notiz über den Konflikt bei Linke- Hofmann. Darin heißt es: ph. Geist, Gleditschstr. 15, find Differenzen ausgebrochen. im Tiefbau beschäftigten Baggermeister, Maschinisten, Lokomotiv„ Eine Aufsichtsratssigung beschäftigte sich mit der Arbeitseinjetzige Unternehmer, der früher Bankbeamter war, glaubt sich über führer und Heizer sieht sich daher der Verband der Maschinisten und stellung und billigte das Vorgehen der Direktion, welche die ben mit dem Deutschen Transportarbeiter- Verband abgeschlossenen Seizer veranlaßt, vor weiterem Zuzug nach den Baustellen dringend zu warnen. Kein Berufsgenosse lasse sich durch Lockinserate verunerfüllbaren 2ohnforderungen der Arbeiter Tarifvertrag ohne weiteres einfach hinwegsehen zu können. Ein Fahrer, der bereits über zwei Jahre im Betrieb beschäftigt leiten, ohne weiteres dort Arbeit zu nehmen ohne sich vorher an die war und, wie ausdrücklich bescheinigt wird, stets ehrlich, fleißig und Geschäftsstelle des Verbandes der Maschiniſten und Heizer in Hannover pünktlich war und mit dessen Leistungen man jederzeit sehr zufrieden zu wenden, um näheres über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse zu Auskunft wird jederzeit bereitwilligst erteilt durch war, wird ohne jeden Grund deswegen plötzlich entlassen, weil er 2. Bartling in Hannover, Nicolaistraße 7. den tarifmäßigen Höchstlohn erhält. ablehnte." Unternehmerlogik und Scharfmachertheorie wechseln Begriffe in ihr Gegenteil. Wenn die Unternehmer von Arbeitswilligenschutz reden, meinen sie Niederknüppelung der Arbeiter, entrüsten sie sich über unerfüllbare Forderungen" der Arbeiter, dann heißt das, die Arbeiter wagen es, sich gegen Lohnkürzungen zu wehren. Wenn man nach diesen Beispielen alle Argumente und Behauptungen der Scharfmacher und ihrer bezahlten Kulis bewertet, dann wertet man sie richtig. Berlin und Umgegend. Gaukonferenz der Schuhmacher. Der Verhandlungen, welche von der Organisation eingeleitet wurden, waren ohne Erfolg. Herr Geist erklärt einfach, daß er sich auf nichts einlaffe. Die Freie Vereinigung der Wäscheverleih- Geschäfte, dem Genannter als Mitglied angehört, konnte gegen denselben ebenfalls nichts ausrichten, da dieser sofort per Einschreibebrief seinen Aus. tritt anzeigte. In einem Zirkular an die Kundschaft teilt die Firma Wilhelm Schäfer, Inhaber Philipp Geist, nun mit, daß der Fahrer bei ihr nicht mehr tätig sei und nun voraussichtlich bei der Konkurrenz Stellung finden wird, die Kundschaft solle sich aber nicht abwendig machen lassen. Die Handlungsweise der Firma richtet sich selbst, hier liegt ein glatter Tarifbruch vor. Der Betrieb ist für organisierte Wäschefahrer Im Gewerkschaftshause zu Berlin fand dieser Tage die Konferenz des Gaues 7 des Zentralverbands der Schuhmacher statt. Der Gauleiter Hamacher erstattete den Geschäftsbericht. Demselben ist zu entnehmen, daß der Gau die Provinz Brandenburg, Pommern, einen Teil Westpreußens und die beiden Mecklenburg umfaßt. Es sind 31 Zahlstellen mit 4861 Mitgliedern vorhanden, gesperrt. gegenüber dem Schluß der vorjährigen Geschäftsperiode 184 weniger. Der Rückgang ist auf die Beitragserhöhung und die Wirtschaftskrise zurückzuführen. Diese machte sich besonders in dem Umstande bemerkbar, daß die Schuhfabriken in einer Anzahl kleinerer Orte fich nicht am Leben zu erhalten vermochten, obgleich in diesen meist recht erbärmliche Lohnverhältnisse herrschten. Das ist wiederum ein Beweis dafür, daß schlechte Löhne feineswegs ein Mittel sind, um die Rentabilität eines Betriebes zu sichern. So führt zum Beispiel die Schuhindustrie in Jastrow nur noch ein Scheindasein. Für die Arbeiterschaft führt dies nur zur Verelendung; es ist besser, wenn solche Betriebe gänzlich von der Bildfläche verschwinden. Die Gesamtzahl der Bewegungen und Streiks beträgt 60, davon waren 38 Angriff- und 22 Abwehrbewegungen. Die erhebliche Anzahl der letzteren zeigt, wie schwer die Arbeiterschaft gegen Bedrückungen zu kämpfen hatte. Die Fabrikanten suchen vielfach für die Steigerung der Lederpreise sich an den ohnehin so fargen Löhnen der Schuhfabrikarbeiter schadlos zu halten. Auch durch die fortgesette Einführung neuer Maschinen, zu welcher die Unternehmer sich gedrängt sehen, werden immer wieder neue Konfliktsstoffe erzeugt. Die Unternehmer fuchen bei diesen Gelegenheiten die Löhne einseitig zu Auch in der Schoßbranche( Handwerksbetriebe) find die Kämpfe schwerer geworden. Die Ileinen Meister sind schwer zur Schaffung besserer und geregelter Lohn- und Arbeitsverhältnisse zu bewegen. diftieren. Kleines Feuilleton. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirk Groß- Berlin. erfahren. Die Sandsteinarbeiter des niederschlesischen Sandsteinbezirls haben am 1. April die Arbeit eingestellt. Die Unternehmer hatten die von der Arbeiterorganisation geforderrte Erhöhung der tariflichen Löhne abgelehnt und auch jede Berhandlung. Es wird dringend ersucht, Zuzug von Steinmegen, Brechern und Hilfsarbeitern nach Niederschlesien fernzuhalten. Keine Einigung im Pfälzer Winzerstreik. Am 28. März sollten die nach mehr als fünfstündiger Beratung vertagten Verhandlungen zwischen dem Landarbeiterverband als Vertretung der streifenden Winzer und dem Arbeitgeberverband der Weingutsbesitzer von Neustadt a. d. Haardt und Umgebung fortgesetzt werden, sobald die Vollversammlung der Weingutsbesizer Stellung zu dem Ergebnis der bisherigen Verhandlungen genommen hatte. Die Winzer hatten trotz ihrer sehr mäßigen Lohnforderungen fr den Verhandlungen erhebliches Entgegenkommen gezeigt, um dr. schwer reichen Weingrafen die Zustimmung zu der Lohnerhöhu nicht allzu schwer zu machen. Sie erreichten damit am 28. März nicht mehr als einige geringfügige Zugeständnisse für die Herbst- und Die Lohnbewegung der Möbellackierer ist so gut wie abgeschlossen und kann als erfolgreich beendet betrachtet werden. Der alte Tarif, welcher einen Stundenlohn von 70 Pf. und eine 53%, stündige Arbeitszeit vorjah, war nach dreijähriger Vertragsdauer im März abgelaufen. Der Tarif ist zwischen dem Verband Kelterarbeit. Wider Erwarten haben die Weingutsbesizer am Dienstag alle der Maler, Lackierer usw. und den einzelnen Firmen der Branche abgeschloffen. Die hauptsächlichsten Forderungen des neuen Tarifs Bugeständniffe abgelehnt und verlangen bedingungslose Unterwerfung sehen eine 52 stündige Arbeitszeit sowie den Mindestlohn von 75 Pf. der Winzer unter den vom Unternehmerverband den Winzern vorvor. Bei Arbeiten außerhalb der Werkstelle wird ein Zuschlag von gelegten Tarif. Dieser sieht die Aenderung des bisher gezahlten 5 Pf. pro Stunde und das Fahrgeld nach und zurück von der Sommertagelohns von 3 M. in einen Stundenlohn von 32 Pf. bei Arbeitsstelle vergütet und ist die hierfür länger aufgewendete Fahr zehnstündiger Arbeitszeit auf dem Felde vor, während die Winzer zeit des Morgens und des Abends von der Werkstatt aus gerechnet 3,50 M. Tagelohn verlangen. Bisher wurde die Arbeitszeit gezu bezahlen. Bei Arbeiten, wo ein lebernachten erforderlich ist, ist rechnet vom Eintreffen des Winzers im Unternehmerhause. Die vom Tage der Abreise ein Zuschlag von 4 M. pro Tag zu zahlen. Weinberge werden im überwiegenden Maße im Affordlohn bebaut. Dasselbe gilt auch für die Sonn- und Feiertage. Außerdem das Obwohl es den Winzern vor allem um eine Regelung und tarijFahrgeld III. Klasse hin und zurück, und gilt in diesem Falle die mäßige Festlegung dieses Lohnes zu tun ist, soll am Akkordlohn Fahrzeit als Arbeitszeit. Sämtliche Arbeiten sind in Stundenlohn nach dem Willen der Weingrafen nichts geändert werden. Die Winzer auszuführen, Affordarbeit ist unzulässig. Die Vertragschließenden verlangen pro Morgen Baulohn eine Zulage von 10 Proz., anstatt verpflichten sich, den paritätischen Arbeitsnachweis der Maler, 60 M. sollen 66 M. gezahlt werden. Lackierer und Anstreicher in erster Linie zu benugen. Die 10-12 organisierten Weingrafen, die der UnternehmerDie Vertragsdauer ist auf zwei Jahre festgesetzt. Wie DrendelI versammlung beiwohnten( die große Mehrzahl der übrigen kleinen in einer Branchenversammlung berichtete, find die Forderungen am Weinbergbesizer hat die geforderten Lohnerhöhungen bereits durch 10. März den in Frage kommenden Arbeitgebern übersandt worden. Unterschrift anerkannt), beschlossen, die weiteren Verhandlungen Oberbürgermeister, ein Herr Koelge, hat es seit vielen Monaten für| Verbindung mit dem über Südosteuropa verlagerten Maximum jüdnötig befunden, Arm in Arm mit der Spandauer Polizei, den liche und südwestliche warme Winde erzeugten. Mittwoch früh war Spandauern die Eegnungen der Hundesperre unverfümmert zu ein Wirbel bereits bis zur östlichen Ostsee, ein anderer nach dem erhalten. Die Spandauer Hundebefizer protestieren feit geraumer Nordmeere gelangt, während nordwestlich der britischen Inseln ein Beit gegen diese Ausnahmebehandlung. Aber, wie das in Preußen nicht selten so ist, der Protest nüßt ihnen gar nichts. Auf die letzte Eingabe erwiderte das Stadioberhaupt kurz und bündig: " 1 " terra Der Apollo von München. Paul Heyse ist Donnerstag nach weiteres sich nach Süden erstreckendes Minimum erschienen war. mittag in München an einer Lungenentzündung sanft verschieden. Sämtliche Wirbel hatten eine Tiefe von 755 Millimeter, während ein Magimum in seinem Kern 770 Millimeter Höhe überstieg. Das Sein Leben ist so harmonisch zu Ende gegangen, wie es harmonisch „ Eine Aufhebung des Maulforbzwanges für Spandau wird von warme Wetter wird zunächst noch fortdauern; im Küstengebiet sind berlief: das 84. Jahr hatte er am 15. März vollendet. Dem Dichter, der in jungen Jahren bereits die Vollendung erreichte und uns nicht beabsichtigt. Wir halten ihn für ein geeignetes Mittel dabei gelegentlich leichte Regenfälle, im Binnenlande strichweiſe faum eine Entwicklung zeigte, ist das höchste Alter von all seinen zur Vermeidung der Unfälle des vergangenen Jahres und würden Wärmegewitter nicht un: vahrscheinlich. es begrüßen, wenn er in Berlin und Umgegend allgemein wieder Alters- und Kunstgefährten zuteil geworden. Wieviel von der Erde ist noch unentdeckt? Heutzutage, wo fühne Forscher das Geheimnis der Pole entschleiert haben, wo wir im Als in den achtziger Jahren des verflossenen Jahrhunderts die eingeführt würde." Soweit ist das ja nun in Preußen Längstgewohntes. 3u Sinematographen Aufnahmen aus den unwirtlichsten Gegenden sehen, deutsche Literatur den Kurs wechselte und scharf auf die Wirklichkeit die anderen Epigonen welchem Mittel aber raffen sich nun die Spandauer Hundefreunde ist man geneigt, anzunehmen, die Erde, die wir bewohnen, befäße lossteuerte, da gehörten Heyse und der schönen Form und der apollinischen Harmonie zu den auf? Sie wollen sich zunächst bei der Regierung in Botsdam be- teine Rätsel mehr für uns. Und doch bieten sich Männern, die den schweren. Nützt aber auch das nichts, so will man es wie im Forscherdrang in fich fühlen, der Aufgaben noch genug. Nicht weniger ersten, die über Bord gesetzt wurden. Den Jungen, die nach Natur schrien, und statt der Konvention vorigen Jahre wieder mit einem Telegramm an als ein Achtel der Erde ist uns noch völlig unbekannt. Ein ameri blutvolle Wirklichkeit erstrebten, war er das Urbild des Salonliteraten, die Kronprinzessin versuchen". Die neuerdings heftig bezeugte Vorliebe der höchsten Herr- fanischer Gelehrter glaubt die unerforschten Gebiete auf 7 Millionen des femininen Aestheten. Der wohlerzogene Sohn eines guten Quadratmeilen( engl.) beziffern zu fönnen, 200 000 Quadratmeilen der Vater war als Sprachforscher bekannt, schaften" für das Telegraphieren findet also ein lebhaftes Echo bei tommen von dieser Summe auf Nord- und Südpolländer, während Berliner Bürgerhauses die Mutter aus einer begüterten jüdischen Familie, der Schüß- den Untertanen". Wenn alles telegraphiert, weshalb sollen dann der Rest sich hauptsächlich auf Asien, Amerika und Ozeanien verling des bayerischen Königs May, der ihn in seinen Münchener nicht auch die Spandauer Hundebefizer drahten? Das jämmerliche teilt. Afrifa steht nicht mehr im Vordergrunde der Erderforschung. Dichterfreis berief, der Liebling der gebildeten Frauen, der Mann des aber und für unsere Zustände Bezeichnende, das aus dieser Absicht Biel größere Schwierigkeiten bietet die Erforschung der Wüste " Bürger" find bereits so ohumächtig zwischen Dhana in Arabien, wo man auf einem Gebiet von 200 000 schönen Ebenmaßes, auf allen Gebieten der konnte freilich erhellt, ist: Die bermutet. diesem Geschlechte nicht gefallen, das von der Literatur wieder Kammergerichtsentscheidungen, feinen grünen Fleck und teinen Tropfen Wasser Leben verlangte und diese Literatur wieder zu einem Element des polizeilichen Verordnungen eingezwängt, daß sie sich feinen anderen Geviertmeilen( das ist das Fünffache der Fläche von England) auch Teil incognita. Neuguinea ist noch zum Lebens erheben wollte. Eine Zeit, die wieder sich selber spiegeln Rat wissen, als ein" Immediatgesuch" an die Frau des Kronwollte in all ihren Kämpfen und Nöten, machte furzen Prozeß mit prinzen! Es handelt sich nur um eine Kleinigkeit, um den Hundemaulkorb. Hier sind es nicht Einöden, die die Reisenden abschrecken, sondern friegerische Völferschaften, denen die Menschenfresserei eine alte, ges einem Kultus des schönen Scheins. Der Apollo von München wurde Aber auch Kleinem erkennt man das Große. Wenn die Kronentthront. Die hohen Wogen des Naturalismus sind längst verebbt, wir prinzessin nun wirklich die zuständigen Bureaukraten bestimmt, den heiligte Einrichtung ist. Ferner ist noch ein volles Viertel des von einem Stopf auf die Quadratmeile. In Südamerika schließen find schon wieder mitten in einer Kunst, die ihrer selbst( wenn nicht Spandauern endlich zu geben, was die Charlottenburger, die australischen Festlandes unerforscht, Strecken mit einer Bevölkerung Des Geſchäftes) willen betrieben wird und so unsozial wie mölich Berliner u. f. f. längst haben, so mögen sich die Hundebesit der Solumbia und Peru in ihren Grenzen Riesengebiete ein, die noch ist. Da sehen wir Heyſes Stunft jezt vielleicht mit anderen Augen Stadt immerhin freuen. Was aber dann vorliegt, ist im nde nie der Fuß eines Weißen betreten hat. Man hat wohl ein duzendGewiß, wir sind gerechter gegen ihn geworden. Wir können nichts anderes als eine Art& abinettsjustiz. Es ist nun mal uns mancher seiner Novellen, deren meiste freilich in der romantischen 10: wenn in Preußen Zopf und Schwert" nicht wollen, so wird mal versucht, in diese Steppen und Urwälder einzudringen, aber Unwirklichkeit stecken bleiben, freuen. Der Wortlaut seiner form- roz Bürgerrecht" und" Selbstverwaltung" mit den Bürgern immer stets haben Gefahren wie Fieber, Giftschlangen und Ameisenplage die Expeditionen zurückgetrieben. Es wird noch die Arbeit vieler Gewiß. seine großen noch umgesprungen wie in einer Kleinkinderbewahranstalt. Und sie Generationen fosten, ehe wir uns rühmen können, wirklich eine um bollendeten Verse flingt uns im Dhr. fassende geographische Kenntnis von unserem Planeten zu haben. Romane der Münchener Künstlerroman Jm Paradiese" und die laffen es sich gefallen! haben Des Frühlings Antrittsvisite. Prompt mit dem 1. April hat gegen religiöie Engherzigkeit kämpfenden„ Kinder der Welt" Notizen. ihr aufklärerisches Verdienst. Aber wir bleiben fühl; wir fühlen sich in Deutschland der Lenz eingestellt, und vom lachenden Himmel nicht unseren Ryythmus; wir sehen nicht Menschen und Probleme, trahit warm die Frühlingssonne. Wie gewöhnlich in dieser JahresDas Neue Volkstheater( Neue Freie Volksbühne) Maria Friedhammer" Das deutiche Bürgertum hat zwischen 1850 und 70 noch den zeit, io ist auch diesmal die Erwärmung, die erste intensive diefes hat Adolf Pauls Legendenspiel in fünf Aufzügen Wie die Jahres, recht plöglich gekommen, und noch in der Nacht zum Montag Sünde in die Weltkam" und legten Abendglanz seiner Bildungsepoche genossen. Seine Dichter wurden in Nord- und Ostdeutschland in zablreichen Gegenden Nacht von Heinrich Lilienfein zur Aufführung erworben. Die Berliner Sezession fontra Paul haben ihm Stultur aus zweiter Hand( aber immerhin Kultur) fröfte beobavtet. Im Westen des Landes dagegen waren schon Wirklichkeit 111 Montag die Temperaturen auf 15 Grad, in lachen auf 16 Grad Cassirer. Die sechs Mitglieder der Berliner Sezession, die Bes Die Welten gelenti. schönen Scheins Zeit des Wärme gestiegen und die Temperatursteigerung machte Dienstag rufung in dem Privatklageprozeß gegen den Kunsthändler Baul er sich selber überlebt Hat Paul Hey'e lange überlebt, wie und Mittwoch rapide Fortichritte. Bei mäß gen füdwestlichen Cassirer eingelegt hatten, haben diese zurückgenommen, weil Professor hat obwohl ihm zuletzt noch Nobelpreis und Abdel zu Winden stieg ichon Dienstag das Quecksilber zahlreichen| Liebermann die gegen sie erhobenen Vorwürfe als irrig erklärt hat. Was die Deffentlichkeit interessierte die Rolle Cassirers in der fielen. Ein schönbegabtes Talent, ein Erbe überkommener Kultur, Orten westlich der Oder über 15 Grad Celsius empor; Cleve Mittwoch wurde diese Sezession bleibt also hübsch im Dunkel. aber kein Vorwärtsschauender und Emporringender ist Baul Heyie brachte es bis auf 19 Grad Wärme. gewesen. Das Bürgertum hat seinen legten Künstler verloren, der Temperatur in einem großen Teile des Landes, stellenweise -Laßihnzischen! Eine rassige Entlobungsanzeige findet sich wurden fogar 20 Grad Celsius erreicht, und auch in den Abend- und im Kreisblatt des nordhannoverschen Kreises Wittmund, dem„ Anes mit einer schöneren Vergangenheit" verknüpfte. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber sie ist be- Nachtſtunden erfolgte fein erheblicher Rückgang der Temperaturen, zeiger für Harlinger Land". Sie lautet:" Aufgehobene Verlobung! so daß die Tagesmittelwerte vielfach um 7 bis 9 Grad über den Meine Verlobung mit Heio Janssen ist meinerseits gänzlich auf Die schöne Stadt Spandau hat, wie sich das gehört, einen Normaltemperaturen lagen. Den Anlaß zu der raschen Erwärmung gehoben! Laß ihn zischen, jest gibt's' nen frischen! Oberbürgermeister. Und zwar einen von der strammen Art. Dieser gab die Annäherung verschiedener atlantischer Depressionen, die in Anna Wilhelms, Moorweg, bei Landwirt J. Duis." an? die uns angeben. gespendet, poettiche Blick feinen Hinten rum. zeichnend. aus der rauben " an " " ftrifte abzulehnen. Sie ließen in der Lokalpresse den Winzern| Vorbereitung des Empfanges zu. In diese werden sofort zehn Mit- 1 Angeklagten systematisch betriebene Schwindelmanöver gleichfalls eröffnen, daß bis zum Abend des 1. April Unterverfung unter ihren glieder der Versammlung gewählt, zu denen auch die Stadtver- für äußerst verwerflich, berücksichtigte aber, daß nach dem GutWillen verlangt werde, andernfalls werde zum Schuße der Arbeits- ordneten Bruns, Geimann und Dr. Wey!( Soz.) gehören. achten des Gefängnisarztes Dr. Fr. Leppmann der Angeklagte ein willigen distriktspolizeilicher Schuß veranlaßt werden". Gine einmalige Beihilfe von 3000 m. will der Magistrat geistig minderwertiger Mensch ist und verurteilte ihn zu neun der Berliner Tischlerinnung gewähren, um die Bestre- Monaten Gefängnis. bungen zu unterstützen, welche die aus Vertretern der Arbeitgeber und der organisierten Holzarbeiter gebildete Gesellschaft für moderne Kleinwohnungseinrichtungen" verfolgt. Dieses durch nichts gerechtfertigte brutale Verhalten der Pfälzer Flaschenbarone hat in der Bevölkerung einen Sturm des Unwillens hervorgerufen. Denn bisher waren außer den sechs Mitgliedern des christlichen Behrens- Verbandes, die völlig unbeachtet blieben, feine Arbeitswilligen vorhanden. Die Ankündigung der Weinbergbesizer entpuppt sich sonach als eine Drohung, durch die die Arbeiter eingeschüchtert werden sollen. Die Winzer sind entschlossen, den Streik durchzuführen. Da alle Weinbergarbeiten durch das Einsetzen warmer Witterung seit Anfang dieser Woche ungemein drängen, stehen die Winzer in der günstigsten Situation. Die Tapezierer in Freiburg i. B. streifen. Die Unternehmer lehnten die Verhandlung ab und verlangten die Verlängerung des am 1. April d. J. abgelaufenen Tarifvertrages um ein Jahr. Der Vertrag follte dann gemeinsam mit dem Vertrag der Holzarbeiter ablaufen. Für die Verlängerung wurde eine Lohnzulage von 1 Pf. pro Stunde geboten. Dieses Angebot wurde von den Tapezierern abgelehnt und der Ausstand beschlossen. Einschließlich einer fleineren Anzahl im christlichen Verband Organisierter stehen 110 Tapezierer im Streif. " Die Zustimmung der Versammlung wird ohne Debatte erteilt. Schluß der öffentlichen Sizung gegen 27 Uhr. Gerichtszeitung. Der abgelehnte Polizeisachverständige. Gelbe Verleumdungen. Stadtverordnetenversammlung.fucht, die allerhöchſtens ein Decolleté zeigen, wie es in den züglich Doelchner wurde auf Einstellung des Verfahrens erkannt. Vorsteher Michelet eröffnet die Sibung nach 5½ Uhr. Der Stadtv. Witkowski( n. 2.) hat wegen Verzuges nach Der Stadto. Witkowski( n. 2.) hat wegen Verzuges nach Charlottenburg das Mandat niedergelegt. Für die 95. Gemeindeschule, Heinersdorfer Strhage 18, ist zur Erhöhung der Feuersicherheit die Serstellung eines zweiten Treppenhauses notwendig. Die Kosten für diese Anlage und die sonstigen zu demselben 3wvede als notwendig befundenen baulichen Veränderungen sind naf 38 000. beranschlagt. Die Versammlung genehmigt den Entwurf und bewilligt den Betrag. Der Verband der Gastwirtsgehilfen ist der Berliner Gastwirt& innung und der gelben Kellnerorganisation schon längst ein Dorn im Auge. Kellner Georg Hohenstein( gelbe Organisation) veröffentlichte eines Tages ein Flugblatt. In diesem warf er dem früheren Kassierer des Verbandes der Gastwirtsgehilfen, Genossen Karl Weber, vor: er klebe, obwohl ihm gekündigt worden, an seinent Amt, seine Kassenführung sei nicht in Ordnung, er arbeite des halb viel mit Radiergummi. Weber habe sich aus einem Heils Ein Sittlichkeits"-Prozeß beschäftigte gestern wieder armeejoldaten in einen Sozialdemokraten verwandelt. Diese und ähnliche Komplimente" wurden mit großem Behagen in der einmal die 12. Strafkammer des Landgerichts I. Wegen Deutschen Gastwirts- Zeitung"( Innungsorgan) und in dem Organ öffentlicher Ausstellung unzüchtiger Abbildungen war der bes gelben Gehilfenverbandes:" Der Caféhauskellner", abgedruckt. Kaufmann Siegfried Karfunkelstein angeklagt. Weber strengte deshalb gegen Hohenstein, Kellner Gottfried Der Angeklagte hatte in der sogenannten Metropol- Passage Funk, Bruno Doelchner, den Redakteur des Innungsblattes, Paul zwischen Behrenstraße und Unter den Linden und auch in dem Vor- Dumitrey und den Redakteur des„ Caféhauskellners", Bernhard raum zu dem Eingang des Passagepanoptikums Stereoskope und Borstinn die Privatbeleidigungsflage an, über die gestern in sehr Mutostope aufgestellt. Vielversprechende Titel locken Neugierige eingehender Weise vor der 147. Abteilung des Schöffengerichts an, die einen Groschen riskieren, dann aber gewöhnlich höchst ent- Berlin- Mitte verhandelt wurde. Das Gericht verurteilte Hohentäuscht sind, da es sich um Bilder handelt, wie sie als Postkarten stein zu 200 M., Dumitreh zu 150 M., Borstinn zu 100 M., Funk überall fäuflich sind. Der Aussteller hatte nur solche Bilder her zu 50 M. Geldstrafe, eventuell für je 5 M. 1 Tag Gefängnis. Bes Theaterlogen, in den Bars und bei Hofbällen üblich ist. Eines Der Vorsitzende, Amtsrichter Heßner, führte in der Urteilsbegrün 13. Sigung vom Donnerstag, den 2. April 1914, schönen Tages erschienen mehrere Polizeibeamte mit einem Möbel- dung aus: Die Beweisaufnahme hat die Behauptungen der Annachmittags 5 Uhr. wagen, erklärten die Apparate für beschlagnahmt und luden sie auf geklagten in keiner Weise bestätigt; die Strafe konnte deshalb nicht den Wagen auf. Die Folge war eine Anklage gegen den Aus- milde sein. Die Angeklagten, insbesondere Hohenstein, mögen an Anklage bezeichnet z. B. als unzüchtig das Bild„ Berlin bei schaften schweben, in Erregung gehandelt haben; sie haben jeden. steller. Die vom Staatsanwaltschaftsrat Heinzmann vertretene gesichts der Streitigkeiten, die zwischen den verschiedenen GewerkNacht", weil es einen. Mann mit zwei dekolletierten Dämchen im falls in dem vorliegenden Falle nicht in Wahrnehmung berechtigter Separé darstellt; der Liebhaber selbst ist eingeschlafen. Das Bild Interessen gehandelt. Der Schutz des§ 193 des Strafgesetzbuches Nur für Herren" soll unzüchtig sein, da es eine Frauensperson fonnte ihnen mithin nicht zugestanden werden. im Unterrod zeigt. Bei anderen Bildern wird die Unzüchtigkeit darin erblickt, daß die nackten Arme und Beine sichtbar sind bzw. Im Zeichen des Geburtenrüdganges. Aus Göttingen schreibt man uns: Unlängst erschien plößlich daß sich die Betreffenden im Badeanzug befinden. Zu der gestrigen Verhandlung war als Sachverständiger Pro- im Laden des Zigarrenhändlers und Gewerkschaftsbeamten Bredt Rechtsanwalt die Polizei und beschlagnahmte die sämtlichen bei ihm vorgefunde Die Herrichtung einer Anstalt für leichttrante feffor Brunner vom Polizeipräsidium geladen. Männer auf dem Gelände des ehemaligen Johannisstiftes Dr. Rosenfeld protestierte als Verteidiger des Angeklagten gegen nen Broschüren Frauenleiden" von Dr. Zadek und die Leiftner. bei Plößensee foll jetzt in Angriff genommen werden. Der die Vernehmung dieses Sachverständigen, da ihm dessen von der fche Schrift Wie schüße ich mich vor allzu starkem Familienzus Kostenanschlag stellt sich auf 399 200 M.; nach dem Plan fönnen Staatsanwaltschaft veranlaßte Ladung erst eine Viertelstunde vor wachs", die Precht seit Jahren verkaufte und auch offen auslegte. dem Termin mitgeteilt worden sei. Er habe deshalb keine Zeit Beide Bücher sind über das ganze Reich verbreitet und sind noch 181 Aranfe in der Anstalt untergebracht werden. Stadtv. Dr. Weyl( Soz.): Am 1. Mai d. J. sollte dieses gehabt, sich über die Qualitäten des Sachverständigen zu infor- nirgends beanstandet worden. Precht hatte sich am Mittwoch vor Krantenhaus schon unter Dash und Fach sein; die Krankenhaus mieren, was nach der Erklärung Ludwig Fuldas und verschiedenen der Göttinger Straffammer wegen des Vertriebes" unzüchtiger" deputation hat auch schon den leitenden Arzt nominiert. Zu meinem Beitungsartikeln, die sich in scharfer Weise gegen den Polizeisach Schriften zu verantworten. Nach mehrstündiger Verhandlung und Erstaunen habe ich an Ort und Stelle gesehen, daß ein beträchtlicher verständigen wenden, besonders notwendig sei. Außerdem könne stundenlanger Beratung wurde er zu 200 M. Geldstrafe verurteilt. Teil der Bauten, die wir heute bewilligen sollen, schon fertig oder ein Polizeibeamter, der doch immer im Interesse der Staatsanwalt- In der Begründung des Urteils heißt es: Das Gericht verkenne der Vollendung nahe ist. Streng tonftitutionell ist ein solches Ver- schaft handele, doch nicht so ohne weiteres als objektiver Sachver- nicht, daß das Anpreisen der antifonzeptionellen Mittel bei dem größten Teile der Bevölkerung feinen Anstoß errege; ein großer fahren nicht; wo bleibt unser Budgetrecht? Eine Reihe von Woh- ständiger gelten. Der Staatsanwalt beantragte diesen Antrag abzulehnen, und Teil sei jedoch anderer Meinung, und das Gefühl dieser auf anderer nungen, so die Wohnung für den Inspektor, ist sogar schon bezogen! Ich habe es für meine Pflicht gehalten, Ihnen davon Kenntnis zu motivierte dies damit, daß er in Berlin einen anderen Sachvers Stufe stehenden Menschen sei verlegt worden. Es habe aber auf geben. Warum ist die Vorlage nicht schon früher an uns ge- ständigen nicht finden könne. Der Verteidiger bemerkte hierzu, daß eine hohe Strafe erkannt werden müssen, weil durch die„ unzüchti fommen? Heute treiben wir sozusagen ein Possenspiel mit der es schon genügend Sachverständige gebe, bloß vielleicht feinen, der gen" Schriften die Volfsintereffen gefährdet würden. Gegen das sonderbare Urteil aus einer Universitätsstadt ist nachträglichen Zustimmung. Wo soll es hin, wenn derart ohne Er- die Ansicht der Staatsanwaltschaft über den Begriff der UnRevision angemeldet worden. laubnis mit den Geldern der Steuerzahler gewirtschaftet wird? züchtigkeit teile, mit Ausnahme des Herrn Professors Brunner. Eine Wohnung von drei Zimmern ist nach den Erläuterungen für Das Gericht gab dem Antrage des Verteidigers statt und vertagte einen unverheirateten Oberfleger bestimmt; ist das ein Drud die Verhandlung. fehler? Wohnungen von dieser Größe werden sonst nur berheirateten Pflegern angewiesen. Eins der Wohnhäuser führte bis. Her den ominösen Namen„ Eulenburg", dieses Haus soll jetzt der Der Fleischwarenladen von Otto Sperlich in der BrunnenOrthopädie dienen. Damit hat sich der Magistrat einen sehr guten ftraße war vor einiger Zeit für die organisierte Arbeiterschaft boyAus Tokio wird uns geschrieben: Ueber 5 Millionen gen fottiert, weil die Leute, die einer gewerkschaftlichen Organisation oder rund 12 Millionen Mark werden die im Herbste dieses Wiz geleieftt. Stadtbaurat Ludwig Hoffmann: Es handelt sich in der angehörten: Gesellen, Verkäuferinnen, Hausdiener usw., grund- Jahres in Japan stattfindenden Krönungsfeierlichkeiten verschlingen. Tat um eine verheiratete Wohnung.( Große Seiterfeit.) Die fäßlich nicht engagiert wurden. Die fäßlich nicht engagiert wurden. Eines Tages teilte der Fleischer- Das Unterhaus sowohl als das Oberhaus haben diese Summe Bauverwaltung war rechtzeitig auf dem Plan; der Geschäftsgeselle Paul Gorczewski in der Nähe des Sperlichschen Ladens ohne lange Debatten bewilligt. Dabei seufzt das Bolt unter den gang ist aber eben langsam. Wir haben in dem Tempo, wie wir ja immer zu arbeiten pflegen, gearbeitet.( Stürmische gedruckte Zettel aus, auf denen das Publikum, unter Angabe der Steuerlaften und Tausende von Arbeitern find brotlos ober erhalten wie wir ja immer zu arbeiten pflegen, gearbeitet.( Stürmische Gründe, ersucht wurde, in dem Sperlichschen Laden nichts zu eine so elende Bezahlung, daß sie genötigt find, die geringste Sorte Heiterfeit.) kaufen. Ein Schußmann hatte die Tätigkeit Gorczewskis beob- Reis noch mit allerhand Surrogaten zu vermischen, um sich und die Die Vorlage wird angenommen. achtet. Er wollte die Zettel beschlagnahmen und den Verteiler zur Polizeiwache führen. Gorczewski flüchtete sich in eine Kneipe, der Schußmann holte ihn ein. Gorczewski soll sich bei dieser Gelegen heit geweigert haben, dem Schumann zur Wache zu folgen und derartig Widerstand entgegengesetzt haben, daß ein zweiter Schuß mann seinem Kollegen zu Hilfe kommen mußte. Für den ausgeschiedenen Stadtv. Witkowski wird in der Deputation für das städtische Obdach und das Arbeitshaus Stadtverordneter May( N. L.), in das Heimstättenfuratorium Stadt verordneter Hömisen, in die Deputation für die Jrrenpflege Stadtv. Dr. Knauer, in die Krankenhausbeputation Stadtverordneter Dr. Isaac gewählt. Der Verein für die Berliner Arbeiterkolonie ist in wirtschaftliche Bedrängnis geraten und soll neben der laufenden Unterstützung von 3000 M., die er aus städtischen Mitteln seit 1911 bezieht, einen außerordentlichen Zuschuß von 3000 m. erhalten. Der Zuschuß wird bewilligt. Der Boykott eines Fleischerladens. Gorczewski wurde gestern von der 132. Abteilung des Schöffen gerichts Berlin- Mitte wegen Verteilens von Aufrufen auf öffentlicher Straße und wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu einer Gesamtstrafe von 50 Mark eventl. zu 4 Tagen Gefängnis Der Magistrat teilt mit, daß er, um dem Versammlungs- und sechs Tagen Haft verurteilt. Der Amtsanwalt hatte wegen beschlusse, die Armendirektion zwecks Zuwahl von Frauen der Druckschriftenverteilung 3 Tage Haft, wegen Widerstandes um drei Mitglieder zu verstärken, entgegenzukommen, die Vergegen die Staatsgewalt 1 Woche Gefängnis beantragt. mehrung um zwei Stellen zugestehen will. Stadtv. Rosenfeld( Soz.): Wir können nur sehr bedauern, daß der Magistrat unserem mit großer Mehrheit gefaßten Beschlusse nicht in vollem Umfange beigetreten ist; wieder hält er sich an die große Mitgliederzahl der Armendirektion, um zu begründen, daß es mit einer Vermehrung um zwei genug sein müsse. Das ist doch etwas fleinlich gedacht und um so auffallender, daß der Magistrat jich gleichzeitig zu dem großen Satz aufschwingt, daß damit einstveilen dem Prinzip der Gleichberechtigung" Rech nung getragen sei! Erfreulich ist dagegen, daß die Zahl zwei nicht endgültig festgelegt sein soll, daß vielmehr bei eintretenden Vafanzen auch die Zuwahl weiterer Frauen zulässig sein wird. Wir hoffen, auf diesem Wege den Frauen doch noch die Bahl zu erfämpfen, die wir für notwendig halten. " Eine weitere Diskussion entsteht nicht; die Versammlung nimmt von der Mitteilung Kenntnis. Der Ausschuß für Unbefoldete wird ersucht, bezügliche Vorschläge für die Zuwahl zu machen. Der nordöstliche Teil des Rudolfplates wird gärt nerisch ausgestaltet werden; es ist dafür ein Roftenauf ivand von 44 000 M. in Aussicht genommen. In erster Linie will die Parkdeputation hier dem Spielbedürfnis der Kinder Rechnung tragen. Die Versammlung stimmt zu. Brandschaßung der Armenpflege. " Aus aller Welt. Der japanische Krönungsrummel. Ihren satt zu machen. Wie eine Jronie klingt es, wenn der Finanzminister bei Einbringung der Vorlage erklärte, daß diese 5 827 000 gen nur das allernotwendigste seien, und die Ausgaben mit Rücksicht auf die schlechte finanzielle Lage des Landes und den Wünschen des Kaisers entsprechend aufs äußerste eingeschränkt und beschnitten feien. Dabei hieß es noch vor zwei Monaten in der Presse, daß nur höchstens 3 Millionen eingefordert würden und daß der Kaiser erflärt habe, die etwa 3 Millionen übersteigenden Kosten würde er aus seiner Privatichatulle zahlen. Davon weiß man heute nichts mehr und fordert nun rund 5½ Millionen Jen vom barbenden Wolfe für überflüffige Ausgaben. Und was für Ausgaben! Da sind allein 569 338 Den für das Ministerium des Innern, d. h. für Polizei, Geheimdienst usw., also über eine Million Mart; 800 000 m. rund verlangt das Kriegsministerium für Militär parade usw. und 250 000 m. das Marineminifterium für Flottenrebuen. Noch hungert das japanische Volk lieber, als daß es seinem als heiligen verehrten Kaiser irgendwelche Mittel für Brachtentfaltung verweigert. Aber auch in Japan wird dank der wirtschaftlichen Entwickelung und der sozialistischen Aufklärung die Zeit kommen, wo dieses Possenspiel ein Ende nimmt. Eine Art Rundreise durch die Berliner Armenkommissionen hat mit erstaunlichem Erfolge der frühere Kaufmann Emil Lithauer, der gestern wegen fortgefeßten Betruges vor der 4. Straf fammer des Landgerichts I stand, ausgeführt. 2. ist mehrfach wegen Betruges vorbestraft und durch den längeren Aufenthalt in Gefängnissen förperlich geschwächt worden. Von seiner Frau ist er geschieden, seine drei Kinder halten zur Mutter, und so stand er denn, als er das lestemal aus dem Gefängnis entlassen wurde, gegenüber dem Nichts. Er mietete sich eine Schlafstelle und suchte jchleunigst den Vorsteher der zuständigen Armenkommission auf, der ihm nach Prüfung seiner Bedürftigkeit sofort eine bare UnterZwei Militärflieger abgestürzt. stüßung von 20 M. gewährte. Auf Grund der Anordnung des Wie aus München gemeldet wird, stürzten DonnerstagArmenvorstehers wurden ihm ferner 30 Liter Vollmilch zu seiner Kräftigung zugebilligt. Bei Vorzeigung der hierauf bezüglichen vormittag auf dem Flugplage Schleißheim zwei Anweisung erhält der zu unterstüßende Arme von dem in Frage Fliegeroffiziere mit ihrem Flugzeuge ab. Oberkommenden Milchhändler Marken, deren jede einzelne den Bezug leutnant Ruchti vom 16. Bayerischen Infanterieregiment wurde schwer verlett. Leutnant Lantmeyer vom von einem Liter Milch ermöglicht. Ein deutscher Sturzflieger. Der Angeklagte gab gleich darauf seine Schlafstelle auf, mietete 2. Bayerischen Feldartillerieregiment wurde getötet. Der sich auf wenige Tage eine solche in einem anderen Bezirk. Dort Unfall ist vermutlich darauf zurückzuführen, daß irgendein fam er wieder um Unterstüßung ein: Der Armenarzt verschrieb Gegenstand in den Propeller geriet, wodurch dieser zertrümmert wieder Vollmilch und der Armenkommissionsvorsteher gewährte wurde. Durch die Trümmer wurden die Drähte zerFür die Erbauung der in Buch projektierten Seil- und dem Angeklagten auf dessen Antrag und nach vorschriftsmäßiger rissen und der Absturz herbeigeführt. Pflegestätten sowie für den Bau von Wohnhäusern auf Recherche bei der Schlafwirtin eine Barunterſtüßung, ohne zu dem neuen städtischen Friedhofe in Buch- Karow ist die ahnen, daß Lithauer erst wenige Tage vorher mit Milch und BarAnsiedelungsgenehmigung und hierzu wieder ein geld versehen worden war. Dann zog der Angeklagte fofort aus Abkommen mit der Kirchen und Schulgemeinde Buch erforderlich. und ging in einen anderen Armenkommissionsbezirk. Das Auf dem Flugplaze Bork in der Mart hat sich der Dsnabrüder Die Berhandlungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß diese wiederholte er fortwährend. Auf diese Weise hat er sich in verhält Flieger weer erfolgreich als Nachahmer Bégouds produziert. Gemeinde mit der sofortigen Erteilung der Genehmigung ein- nismäßig furzer Zeit in ganz systematischer Weise über 80 Liter Mit einem Grade- Eindeder erreichte er in furzer Zeit eine Höhe von verstanden sein will, wenn Berlin an die Kirchengemeinde 2500 M. Milch erschwindelt. Ob er dieses erstaunlich große Quantum selbst 800 Meter, kam dann in einem senkrechten Sturaflug nieder für den Ausbau ihrer firchlichen Einrichtungen zahlt und dem verzehrt oder ob er einen Teil der Milchmarken zu Gelde gemacht und überschlug sich hierbei zweimal, ein doppeltes S Pfarrer in Buch dauernd jährlich 600 M. Stellenzulage gewährt, hat, bleibt unaufgeklärt. Dazu sind ihm im Monat Mai 37 M., beschreibend. Er näherte sich der Erde bis auf 20 Meter und richtete der Schulgemeinde 2500 M. für Schulbedürfnisse zahlt und zum im Juni 41 M., im Juli 54 M. an baren Unterstützungen zugefloffen, den Apparat erst dann wieder in die normale Lage. Der Flieger Schulerweiterungsbau neben dem gefeßlichen Beitrag noch 5000 W. Wie vom Gericht festgestellt wurde, hat der Angeklagte in der Zeit beabsichtigt, diesen Flug in verschiedenen Städten vorzuführen. Er freiwillig" hergibt, außerdem sind für die Kirchen- wie für die von drei Monaten nicht weniger als 15mal fein Quartier ge- geht zunächst nach Leipzig, wohin er bereits ein Engagement Schulgemeinde noch weitere Erleichterungen zu Lasten Berlins wechselt, um von diesen verschiedenen Standorten aus seine Attaden für diese Vorführung erhalten hat. Der Apparat ist für Sturzflüge auf das Wohlwollen der Armenärzte und Armenämter er besonders konstruiert und weist 3. B. ein doppeltes Fahrgestell Die Versammlung stimmt ohne Debatte dem Abkommen zu. folgreich durchführen zu können. Schließlich kam sein spetu- oben und unten auf. In der Zeit vom 19. bis 22. Mai d. J. soll in Berlin ein latives Vorgehen ans Tageslicht und nun war es mit seinem einBesuch von zirka 100 englischen Arbeitern und träglichen Geschäft zu Ende: er wurde auf die schwarze Liste gesetzt Eine Schiffsbesaßung im Schneesturm umgekommen. Angestellten stattfinden. Der Magistrat will diefen, einer und bekommt seit Oktober überhaupt keine Barunterstübung mehr; Wie aus Saint John( Neufundland) gemeldet wird, Anregung des Komitees folgend, welches unter Vorsiz des ehe- Naturalberpflegung steht ihm im Falle der Bedürftigkeit zu. wurden 170 Mann der Besazung des Dampfers Newfound maligen Staatssekretärs Dernburg den Besuch vorbereitet, Empfang Staatsanwalt Dr. Lehmann betonte, daß der Angeklagte in unerhört land" beim Robbenfang mit einem Eisfelde und Begrüßung im Rathause gewähren; an die Begrüßung soll sich dreister Weise die von der Stadt zur Unterstüßung der Armen geein fleines Frühſtüd anschließen. Ein Betrag von 4000 M. ist schaffenen Einrichtungen migbraucht und es ferner verstanden hat, während eines Schneesturmes abgetrieben. zur Bestreitung der Kosten erforderlich. die bestehenden Kontrollvorschriften unwirksam zu machen. Er be. Nach 48 Stunden wurden fünfzig Personen tot Die Bersammlung bewilligt die Summe und stimmt dem Ma- antragte 1 Jahr 3 Monate Zuchthaus und 600 M. Geldstrafe, oder sterbend aufgefunden. Schiffe suchen nach giftratsvorschlag auf Einsehung einer gemischten Deputation zur eventuell noch 60 Tage Buchthaus. Das Gericht hielt das vom den übrigen. vorgesehen. 6 g 1 I a 9 0 h i anderen, Kleine Notizen. sammlung. A Jugendveranstaltungen. Charlottenburg. Unserer Jugendbewegung ist es auch in diesem Landsmannschaft ledermünde: Usedom Wollin. Sonntag, den Ein Opfer der Wohnungsnot. Das traurige Vorkommnis zeigt, was den Arbeitern und allen Vor einigen Tagen wurde auf der Bahnlinie Duisburg- Großen- Minderbemittelten bleibt, wenn sie dem Verlangen unbeschränkter 5. April, nachmittags 6 Uhr, im Lokal von Rodrigo, Borfigftr. 24:' Ver Es zeigt aber auch den blöden baum die bis zur Untenntlichkeit gerfeste Seiche eines Mannes Geburtenförderung Folge leisten. Landsmannschaft der Croffener( Oder) und Umgegend zu gefunden. Nun erst konnte die Identität des Mannes festgestellt Schreiern nach mehr Volt, wo vorerst einmal beſſernde Hand angelegt Berlin. Sigung Sonntag, den 5. April, abends 8 1hr, bei P. Abendroth, Adalbertstraße 61. werden. Es war der 37 Jahre alte Arbeiter Karl Thissen, ein werden muß. Vater von sieben Kindern. Dem Manne war zum 1. April die Wohnung gekündigt worden. Zwei Monate lang lief Thissen von einem Hausherrn zum Bei einer Gasexplosion, die am Mittwoch in dem westfälischen aber überall wurde er der vielen Kinder wegen abgewiesen. Städtchen Lünen erfolgte, erlitten drei Installateure Sahre gelungen, unter den Schulentlassenen eine große Anzahl neuer Freunde zu werben. Das muß ein Ansporn sein, umso eifriger und Aus Verzweiflung darüber, mit seiner Familie auf die Straße gefeßt ich were Brandwunden. Sie wurden in Besorgnis er- freudiger in der Agitation fortzufahren. Jeder jugendliche Arbeiter, jede oder ins Armenhaus zu müssen, entfernte er sich letzten Donnerstag, regendem Zustande ins Krankenhaus gebracht. jugendliche Arbeiterin gehört ins Arbeiterjugendheim( Rosinenum nicht mehr zurückzukehren. Indianer auf dem Kriegspfade. Nach einer Meldung der Frank- straße 3, Seitenfl. part.) Folgende Veranstaltungen seien hervorgehoben: furter Zeitung" überfielen Vaqui- Indianer einen Ranch unteit Heute Freitag, 29 Uhr: Mädchenabend, Vortrag des Herrn Sonora im Nordwesten Merifos und sollen dabei den Deutschen Dr. Rosenfeld. Otto Müller ermordet haben. Sonntag, den 5. April, nachm.: Spielpartie. Abmarsch 2 Uhr, vom Wilhelmsplay. Dienstag, abends 8 Uhr: Vortrag des Herrn Schriftstellers " Duisburg ist eine Stadt von über einer Viertelmillion Einwohner. Es herrscht hier eine knappheit in kleineren Wohnungen wie kaum irgendwo. Die ganze Wohnungsbautätigkeit liegt hier in den Händen einiger weniger Private, einiger gemeinnützigen Schweres Eisenbahnunglüd auf Java. Am Donnerstag früh Bauvereine und verschiedener Hüttenwerke. Die Stadt ſelbſt tut so entgleiste ein Eisenbahnzug auf einer Brüde nahe bei Lan- Kurt Heinig: Ein Gang durch ein Kohlenbergwerf. gut wie gar nichts, diesem Elend zu steuern. Hausbefizer- und jong priof. Die Lokomotive und fünf Wagen stürzten in den Stapitalsintereffen beherrschen unumschränkt die Verwaltung. Kein Fluß. 3wanzig Gingeborene wurden getötet und Fredersdorf( Dstbahn). Heute Freitag, abends 8 Uhr, im Lokal Wunder darum, wenn solche Jammererscheinungen zutage treten. fünfzig verlegt. Todes- Anzeigen Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 2. Berl. Reichstagswahlkreis. Bezirk 126. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Genosse Franz Unruh Gräfeſtr. 34 am Dienstag, den 31. März, verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 4. April, nachmittags 4 Uhr, von der Leichen. halle des Luisenstädtischen Friedhofes, Bergmannstraße, aus statt. Um rege Beteiligung bittet 205/18 Der Vorstand. Allen Freunden und Ver wandten zur Nachricht, daß am 31. März 1914, vorm. 11, Uhr, nach furzem, schwerem Leiden mein herzensguter Mann, unser lieber Bater, der Kantinenwirt Albert Schulz im 42. Lebensjahre sanft ent: Schlafen ist. Dies zeigen tiefbetrübt, um stille Teilnahme bittend, an Frau Martha Schulz geb. Jakoby, nebst Kindern. Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 4. April, nach mittags 4 Ubr, von der Stapelle des St. Philippus Apostel Stirch hofes, Müller, Ede Seestraße, aus statt. 122A Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. 14. Abt. Bezirk N. 695. Am Dienstag, den 31. März, verstarb unser Genosse, Schmied Albert Schulz Waldstr. 53. der am Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. April, nach mittags 4 Uhr, von der Leichen halle des Städtischen Friedhofes, Müllerstraße, Ede Seestraße, aus itatt. 20. Abt. Bezirk N. 782a. Am Dienstag, den 31. März, verstarb unser Genosse Gottlieb Schulze Liebenwalder Str. 28. Die Beerdigung findet heute Freitag, den 3. April, nachmittags 3% Uhr, von der Halle des Städtischen Friedhofes, Müllerstraße, Ede Seestraße, aus statt. Ehre ihrem Andenken! Um rege Beteiligung ersucht 226/12 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein Lichterfelde. Am Mittwoch, den 1. April, verstarb unser Parteigenosse Friedr. Brinkmann 49 Jahre alt. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. April, nach mittags 4 1hr, auf dem Friedhof in der Langestraße( Dft) statt. Um rege Beteiligung ersucht 202/3 Der Vorstand. Deutscher Bauarbeiterverband. Zweigverein Berlin. Am 31. März starb unser Mit glied, der Bauarbeiter Fritz Brückmann ( Bezirk Lichterfelde). Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 4. April, nach mittags 4 Uhr, von der Halle bes Gemeinde Friedhofes Lichterfelde, Lange Straße, aus statt. Um rege Beteiligung bittet 142/3 Der Vorstand. in Unser langjähriger Angestellter und treuer Mitarbeiter Herr Stanislaus Pawlowski ist am Montag nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Herrn Pawlowski, der sich mein größtes Vertrauen erworben hatte, werde ich stets ein ehrendes Andenken bewahren. Schöneberg. Wilhelm Behr, Wurstfabrik. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. April, nachmittags 3 Uhr, auf dem St. Matthias- Kirchhof, Priesterweg, Südende, statt. 1767b Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Stollege, der Stell macher August Plügge Neukölln, Friedelstraße 56 im Alter von 65 Jahren gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 6. April, nach mittags 3, Uhr, von der Halle des Neuköllner Gemeinde- Friedhofes, Mariendorfer Weg, aus statt. Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Stollege, der Tischler Hugo Schönauer Neukölln, Prinz- Handjerh- Str. 57 im Alter von 64 Jahren ge storben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Freitag, den 3. April, nach mittags 4 Uhr, von der Halle des Jerufalems Kirchhofes in Neukölln, Hermannstraße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 85/13 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarheiter- Verband Verwaltungsstelle, Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Metall arbeiter Hugo Stiller ( Neukölln, Hobrechtstr. 11) am 31. b. Mts. an Lungenleiden gestorben ist. am Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. April, nachmittags 2 Uhr, von der Leichenballe des Neuköllner GemeindeKirchhofes am Mariendorfer Weg qus statt. Ferner starb unser Mitglied, der Metallarbeiter Max Schindler ( Weißeniec, Langhansstr. 102) am 31. v. Mts. an Lungenleiden.. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. April, nachmittags 3 Uhr, von der Leichen halle des Gemeinde- Kirchhofes in Weißensee, Falkenbergerstraße, auts statt. Ehre ihrem Andenken! Rege Beteiligung erwartet 115/18 Die Ortsverwaltung. Zentralverband der Steinarbeiter Zahlstelle Berlin. Am 1. April starb unser Kollege, der Sandsteinmeg Karl Radmacher im Alter von 35 Jahren. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn abend, den 4. April, nachmittags 4 Uhr, von der Halle des ZentralFriedhofs in Friedrichsfelde aus itatt. Um rege Beteiligung ersucht 171/11 Die Ortsverwaltung. Danksagung. Allen Freunden, Verwandten und Bekannten, insbesondere den Kollegen der Firma F. Rutzen sowie dem sozial demokratischen Wahlverein Neutölln und der Fußball- Abteilung der Freien Turnerschaft Neukölln Briz für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes meinen herzlichsten Dank. s Bitme Mathilde Schulz. Berantwortlicher Rebatteur: Alfrey Wielepp, Neukölln. Für den Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, der Buzer Franz Lange ( Röntgental) am Dienstag, den 31. März, im Alter von 54 Jahren sanft ent fchlafen ist. Um ftille Teilnahme bittet Witwe Marie Lange geb. Jau. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. April, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 1565b Sozialdemokratischer Wahlverein Niederbarnim Bezirk Röntgental. Am Dienstag verstarb unfer langjähriges Mitglied, der Buzer Franz Lange. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 5. April, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Röntgental, Siemensstr. 7, nach dem Gemeindefriedhof in Zepernic ſtatt. Um rege Beteiligung bittet 240/14 Der Vorstand. Hiermit allen Bekannten zur Nachricht, daß meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwester und Schwägerin Ernestine Beutner geb. Klabisch im Alter von 32 Jahren nach furgem, fchwerem Leiden sanft entschlafen ist. Dies zeigen fiefbetrübt an Richard Beutner nebst Kindern. am Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. April, nachmittags 2, Uhr, von der Leichen halle des Neuköllner Gemeindefriedhofes( Mariendorfer Weg) aus statt. 1129 der Bitwe Hörnidé. H. Esders 2 Dyckhoff Herren- u. Knaben- Kleidung C, Gertraudtenstraße 8-9 Fertig am Lager: HerrenSommer- Paletots M. 27.33.- 39.- 45.52.- 58.Herrenbis 75.Sakko- Anzüge M. 25.- 32.- 39.- 45.bis 78.55.Besonders günstiges Angebot in Knaben- und JünglingsAnzügen u. Paletots AID Danksagung. Allen Parteigenossen, Barteigenoffinnen, Freunden und Bekannten für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Sozialdemokratischer Wahlverein Beerdigung meines innigitgeliebten Neukölln. Am 31. März verstarb unsere Parteigenossin Ernestine Beutner Thüringer Str. 33, 12. Bezirk. Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 4. April, nachmittags 2 Uhr, von der Leichenballe des Neutölner GemeindeFriedhofes, Mariendorfer Weg, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 236/18 Der Vorstand. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Rollkutiche Eduard Müller am am 1. April im Alter bon 51 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonnabend, den 4. April, nachmittags 31, Uhr, von der Zeichenhalle des Baitholomäus- Kirchhofs. Falkenberger Chaussee, aus statt. 63/15 Die Bezirksverwaltung. Heines Werke 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Vorwärts Mannes, unseres herzensguten Vaters, Bruders, Schwagers und Dnfels August Reitz fagen wir unseren innigsten Dank. Berlin, 2. April 1914. Frau Ida Reitz geb. Ziebarth und Kinder. Danksagung. 130 Für die vielen, wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tobe meines geliebten Mannes, des Tischlers 1564b Artur Holzheuer fagen wir allen, dem Holzarbeiter berband, dem Radfahrerverband Solidarität", Abt 8, dem Wahlberein des 6. Berl. Wahlkreises, den Kollegen der Firma Stavenow, ins besondere auch dem Sängerquartett, sowie allen, die durch Kranzipenden und Geleif dem Verstorbenen die lette Ehre erwiesen haben, her zlichen Dank. 3m Namen der Hinterbliebenen Witwe Frieda Holzhener nebst Tochter. NW, Waldstr. 43. Danksagung. Für die herzliche Anteilnahme, sowie für die zahlreiche Beteiligung an der Beerdigung unseres lieben Waters August Stiele sprechen wir hiermit allen unferen innigsten Dank aus. 108 Paul Stiele und Geschwister. Tod u. Teufel ttt Reichel's Reichel's Wanzen- SchwabenPoudre Fluid ,, Radikal" tötet die Spezialpulver ,, Wanzen auf der Stelle u. ist ab- Martial, unfehlbar sicher zur folut nicht fleckend. 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Dasicherungsamtes, das seine Entscheidungen nach den man sie mit Gummistöden bis zur Bewußtlosigkeit prügelte, daß Parteiblatt wird in eigener Genossenschaftsdruckerei hergestellt. Angaben des Amtsvorstehers gefällt hat, die Ein Einigungskongreß der ukrainischen Sozialdemokratie in Eltern unterstützen. So sieht in Wirklichkeit die vielgepriesene Desterreich, der die Parteispaltung beendigte, fand vor kurzem in Fürsorge unserer sozialen Gesetzgebung aus. Beim ReichsLemberg statt. Es wurde eine Sympathiekundgebung für die vom versicherungsamt ist erschrecklich zunehmende Weltfremdheit Barismus ihrer Nationalität wegen brutal verfolgten Kleinruffen wahrzunehmen. Zu Dr. Bödickers Zeiten wäre solche Entin Rußland beschlossen und in einem Referat des Genossen Nikolaus scheidung unmöglich gewesen. Sankjewitsch die imperialistische österreichische Politik verurteilt, für den Fall kriegerischer Verwickelungen aber die ganze Energie des Ruthenenvoltes gegen das Zarat aufgerufen. Im übrigen wurde über Landes- und Parteiangelegenheiten beraten. Ein Prozeß des„ Avanti". Sozialdemokratischer Aerzteverein. alle erdenkliche Art peinigte. Die Folterungen fanden in der Nacht statt und zwar unter der Leitung des bekannten Bluthundes Gregus, des Chefs der Rigaer Geheimpolizei; ferner nahmen an den Holterungen teil der Gehilfe Gedgowd und die Agenten der Geheim polizei Selfin, Jurewitsch und Vitoli. Vor Gericht wurde festgestellt, daß bei den offiziellen Verhören beim Untersuchungsrichter zwei als Schuhleute verkleidete Spigel anwesend waren, die ihrem Chef iofort Von dem kürzlich gebildeten sozialdemokratischen Aerzteverein meldeten, ob die Angeklagten die durch die Folterungen erpreßten werden wir um Mitteilung folgenden Beschlusses ersucht: Geständnisse" vor dem Untersuchungsrichter aufrechterhielten. Wichen " In der April- Sihung wurde einstimmig folgende Resolution die Angeklagten von diesen Aussagen ab, so fonnten sie gewärtig sein, angenommen: Der sozialdemokratische Aerzteberein erklärt, daß daß Gregus seine Folterungen sofort wiederholen würde. Rom, 30. März.( Eig. Ber.) Dieser Tage hat in Mailand die gliedschaft bei dem Verband der Aerzte Deutschlands zur Alle diese durch Zeugenaussagen bestätigten Bekundungen der Prozeß gegen den Chefredakteur des" Avanti" und fünf Wahrung ihrer wirtschaftlichen Interessen( Leipziger Verband) nicht wurden in dem Protokoll aufgenommen. Trogdem aber wurde Redakteure und Mitarbeiter begonnen. Die Ulebeltäter sollen durch im Widerspruch steht mit der Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen das auf diesem Wege beschaffte„ Aftenmaterial" vom Gericht als Artikel in unserem Zentralorgan zum Klassenhaß und zum be- Partei. Die Parteiblätter werden um Abdruck dieser Resolution ausreichend erachtet, acht Angeklagte zur Zwangsarbeit für sechs waffneten Aufstand aufgereist, das Heer verächtlich gemacht und des Darüber, ob die Mitgliedschaft zu dem gegen die Kassen und Jahre, fieben zur Zwangsarbeit für vier Jahre, und einen zur drei- Königs Majestät beleidigt haben. Sie kommen vor die Assisen ihre Selbstverwaltung agitierenden Leipziger Verband mit der jährigen Gefängnishaft zu verurteilen. als gemeine Verbrecher, denn nach einem Crispischen Ausnahmegesetz ist ihr Vergehen fein Preffevergehen, sondern ein gemeines Bugehörigkeit zur sozialdemokratischen Parteiorganisation in Nicht genug damit, wird der Haupthelb dieser Affäre der Blut- Verbrechen, das durch die Presse begangen wurde. Die Angeklagten Widerspruch steht, hat nicht der sozialdemokratische Aerzteverein, hund Gregus, der seinerzeit auf die Forderung der Duma vom versuchen, den Wahrheitsbeweis ihrer Behauptungen zu erbringen. sondern allein die sozialdemokratische politische Organisation von Amt suspensiert wurde, zur Belohnung zum Gehilfen des Direktors Zu diesem Zweck sind bis jetzt verschiedene Angehörige der Opfer der Aerzte ist für, die politische Organisation einflußlos. Fall zu Fall zu entscheiden. Der oben wiedergegebene Beschluß der Petersburger Detektivpolizei ernannt! Dort ist er allerdings des Blutbades von Roccagorga verhört worden, wobei es zu erseinem Herrn und Meister näher: auf dem Throne der Bar, und in seiner unmittelbaren Nähe der schlimmste Henker, der raffinierteste Folterer im ganzen russischen Reiche. Bulgarien. Zusammenschluß der Opposition. schütternden Szenen gekommen ist. Es wurden Mütter verhört, denen man die Kinder, Gatten, denen man die Frau erschossen hatte. Nach dem Blutbad sagte der Bürgermeister zu einer Frau, die dies als Zeugin angab:" Ich hätte schon zwei Stunden früher mit dem Schießen angefangen und hätte sogar die Kazen tot geschossen." Nachher hat derselbe Bürgermeister den Zeugen Geld angeboten, damit sie schwiegen und hat gesagt:„ Wer den Mund dauftut, der muß im Gefängnis verreden oder sonst Hungers unterblieben, weil man die Zeugen terroristert hatte. sterben". Diese Enthüllungen waren bei dem Prozeß von Frosinono Sofia, 2. April. Auf Anregung der demokratischen Partei haben sich alle Parteien der Opposition, außer einigen Sozialisten, dahin geeinigt, in allen Fragen ge= meinsam gegen die Regierung aufzutreten. Sie besitzen 11- ausammen 108 Size in der Sobranje, gegenüber 125 Sißen der Rege). gierungsparteien. or) here ufs* -11. lien Bf. h fe t. I Sna Mexiko. Zusammentritt des Kongresses. Mexiko, 2. April. Beifall.) Der Kongreß ist zusammengetreten. Suerta verlas persönlich eine Botschaft, in der er erklärte, er habe die Absicht, dem Lande den Frieden zu bringen.( Rebhafter Die Botschaft erwähnt darauf in bitterer Weise die Schwierigkeiten Merifos, sich Geld zu beschaffen, die auf den Einfluß zurüdzuführen feien, welchen die befremdliche Haltung einer gewissen Macht verursacht habe. Carranza hat von Villa die Meldung erhalten, daß die heftigen Rämpfe in Torreon fortdauern. Argentinien. Sozialdemokratischer Wahlsieg. Buenos Aires, 2. April. Bei den Wahlen für die Abgeordnetenkammer sind in Buenos Aires sieben Sozialisten und drei Radikale gewählt worden. Die Sozialisten erhielten 43336, die Radikalen 37517 Stimmen. Aus der Partei. Die Parteischule Parteiliteratur. ersucht." Zur Angestelltenversicherung. Die Diensträume des Rentenausschusses Berlin der Angestelltenversicherung und der diesem angegliederten Auskunftsstelle find von Berlin- Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 20, nach BerlinWilmersdorf, Nikolsburger Platz 2, verlegt worden. Letzte Nachrichten. Die Rochetteangelegenheit in der Kammer. Von der Sammlung Sozialistischer Neudruck, die von Paris, 2. April.( W. T. B.) Die Kammer beriet heute über der Buchhandlung Vorwärts in Berlin herausgegeben die von der Rochettekommission vorgelegten Schlußfolgerungen. wird, ist soeben der VI. Band erschienen. Es ist die Schrift von De la Haye( rechts), der sein Amt als Mitglied der Kommission Karl Marg ,, Enthüllungen über den Kommunistenprozeß in Köln". Der Prozeß fand bekanntlich im Jahre 1851 bis 1852 statt und zeigte niedergelegt hatte, erklärte, daß Monis, Caillaug, Fabre und Bidault hoffen konnten, die Vertagung des Prozesses gegen die preußische Polizeispigelei in ihrer schönsten Blüte. Genosse Franz Mehring hat für die Schrift eine orientierende Gin Rochette würde die Richtigkeit und Verjährung der Klagen gegen leitung geschrieben und sie mit erläuternden Anmerkungen versehen, den Finanzmann mit sich bringen. Er berlas ein juristisches außerdem enthält sie einleitende Ausführungen zur Geschichte des Gutachten, das von einer Persönlichkeit in hoher Stellung stammt, Bundes der Kommunisten von Friedrich Engels. Der Preis und darauf abzielt, gegen Monis und Caillaur die Anklage zu des gut ausgestatteten Werkes beträgt broschiert 1,50 m. erheben. Sie hätten Drohungen gebraucht, um Fabre zum GeDie österreichische Maifestschrift mit einer Stunstbeilage Mo- horsam zu zwingen; darauf stände die Aberkennung der bürgerderne Byllopen" ist im Verlag der Wiener Wolfsbuchlichen Ehrenrechte und Geldstrafe von mindestens zweihundert handlung Ignaz Brand u. Cie., Wien VI, Zumpendorferstr. 18, erschienen. Der Preis der tegtlich und bildlich gut ausgeführten De la Haye schloß mit einer Aufforderung an die Regierung, Festschrift beträgt 25 Pf. Chosextresu die genannten Miniſter gerichtlich zu verfolgen.( Beifall rechts und im Zentrum.) Er machte weiter Domergue den Vorwurf, die Vergehen verheimlicht zu haben, obwohl er sie kannte, und damit die Sache eines Gauners zur Sache der Republik gemacht zu haben.( Widerspruch links.) Er tadelte in gleicher Weise Jaurès, Martin, der sich ähnlich schuldig gemacht habe, da er behauptete, der Monis und Caillaur gedeckt habe, und schließlich auch Bienvenu Martin, der sich ähnlich schuldig gemacht habe, da er behauptete, die Wahrheit nicht zu tennen.( Unruhe links.) Dent ehemaligen Ministerpräsidenten Barthou sprach De la Haye seine aufrichtige Anerkennung aus.( Höhnisches Lachen auf der äußersten Linken.) Soziales. " Segnungen" der Reichsversicherungsordnung. Nach den Bestimmungen der Reichsversicherungsordnung haben Verwandte der aufsteigenden Linie( Eltern, Großeltern oder elternlose Enfel) des Verstorbenen, der durch einen un fall ums Leben gekommen ist, im Falle der Bedürftigfeit Anspruch auf eine Rente von zusammen höchstens einem Fünftel, unter der Voraussetzung, daß der Verstorbene ihren Lebensunterhalt wesentlich aus seinem Arbeitsverdienst bestritten hatte. Also erstens gibt es eine sehr winzige Rente, und zweitens wird sie nur unter ganz bestimmten Vorauslegungen gewährt. Die Praris zeigt denn auch, daß es armen, alten, arbeitsunfähigen Leuten nicht gelingt, die Rente zu bekommen. Frants. Die Affäre der Frau Caillaug. Paris, 2. April.( W. T. B.) Der Untersuchungsrichter vernahm heute den Direktor des" Rappel", Dumesnil, der aussagte, daß Frau Caillaug wußte, daß der Figaro" und andere Blätter fenfationelle Schriftstüde veröffentlichen wollten. Der Zeuge meinte, daß diese eventuelle Veröffentlichung den Anschlag der Frau Caillaug gegen Calmette nicht motivieren könne. Frau Gueyrichter gegen die Aussage Vervoorts bei seiner gestrigen Berneh mung und versicherte, sie habe niemals weder einem Journalisten noch einer Zeitung Schriftstüde angeboten. Desclaug, der ehemalige Kabinettschef Caillaug, bestätigte dem Untersuchungsrichter die Aussage des Journalisten Bervoort vom gestrigen Tage, der zufolge Frau Gueydan diesem, vorgeschlagen babe, gewisse Schriftstücke zu veröffentlichen. Caillaug habe sich bei Bervoort vielmals für seine Bemühungen bedankt. Die Lage in England. beendete am Dienstag, den 31. März, ihr siebentes Schuljahr. An dem Kursus haben 30 Genoffen und eine Genoffin teilgenommen. 22 Teilnehmer waren von den Parteiorganisationen entsandt worden, acht von den Gewerkschaften, und zwar zwei von den Baus Sohn einer ostelbischen Landarbeiterfamilie, tödlich verun- dan, die erste Frau Caillaug', protestierte bei dem Untersuchungs Da war im Ruhrrevier ein Bergarbeiter, der jüngste arbeitern, je einer von gehilfen, Holzarbeitern, Textilarbeitern, Transportarbeitern; einen glüdt. Sein alter Vater hatte bis zum Jahre 1911 vierzig Teilnehmer hatte die Zentralstelle für die arbeitende Jugend auf Jahre auf einem Gute gearbeitet und er war schließlich durch die Schule entsandt. Von den 23 Teilnehmern, die nicht von den eine jüngere Straft erfekt worden. Der Alte wurde nach dem Gewerkschaften geschickt waren, befanden sich 8 in einem Ange- Vorwerk abgeschoben und hier mit Schafhiiten beschäftigt, stelltenverhältnis; davon sind 4 Parteisekretäre, 2 Grpedienten, einer wofür er pro Tag 40 Pfennige erhielt. Er war aber Redakteur eines Parteiblattes und einer Gauleiter einer Gewert sehr oft frank und verdiente dann gar nichts. Er und seine schaft. Die übrigen 15 befanden sich vor ihrer Schulzeit in einem alte, arbeitsunfähige Frau erhielten täglich 212 Pfund Korn bürgerlichen Arbeitsverhältnis, in das sie jetzt wieder zurüdlehren. und etwas Landnußung, die für die alten Leute aber wenig Auf die verschiedenen Berufe verteilen sich diese 15 wie folgt: Wert hatte, da sie das Land nicht bearbeiten konnten. In den 1 Buchdrucker, 1 Eisendreher, 1 Fabritarbeiter, 1 Startonarbeiter, Jahren 1912 und 1913 lag der alte Landarbeiter lange Zeit 1 Kontoristin, 1 Maurer, 1 Metallarbeiter, 1 Möbelpolierer, hindurch krank zu Bett, und er sowie seine Frau wären ver- London, 2. April.( W. T. B.) Die innere Politik er1 Schloffer, 2 Schuhmacher, 1 Stuffateur, 1 Tapezierer, 1 Tischler, hungert, wenn sie nicht vom Schwiegersohn unterstützt worden öffnet heute einen freundlicheren Ausblid. Dies tritt auch 1 Weber. Von den Teilnehmern, die von den Gewerkschaften ent- wären. Da verunglückte der Sohn im Berg- in der Abreise des Königs nach Windsor zutage und zeigt sandt waren, befanden sich 7 in einem gewerkschaftlichen Angestell- werk, in dem er drei Monate gearbeitet hatte. Er hatte sich ferner in einem Beschluß der Leitung der unionistischen tenverhältnis: einer von ihnen ist Verbandsvorsitzender, drei find während dieser Zeit seinen Eltern 60 M. geschickt. Nach Partei, in East Fife gegen Asquith feinen GegenBezirksleiter, zwei Lokalbeamte, einer ist Sektionsleiter. Auf die feinem Tode bekamen sie den rückständigen Lohn im Betrage tandidaten aufzustellen. Die Unionisten im WahlAltersstufen verteilen sich die 31 Teilnehmer in. foigender Weise: von über 100 M., weitere 100 M. Sterbegeld, 50 M. Unter- freise East Fife sind übereingekommen, nach diesem Beschluß im Alter zwischen 21 und 25 Jahren befanden sich zwei, zwischen stüßung von der Zeche, 20 M. hatten außerdem noch die Kame- der Parteileitung zu verfahren, falls sich nicht die Umstände 26 und 30 Jahren 10, zwischen 31 und 35 Jahren 11, zwischen raden zusammengelegt. Für die erste Reit hatten die Alten ändern sollten. Bei den Gemäßigten aller Parteien tritt 36 und 40 Jahren 8 Teilnehmer. zum Leben, als aber alles aufgezehrt war, trat wieder bittere mehr und mehr die Neigung zutage, es auf keinen BürEine einfache Schlußfeier vereinte die Lehrer und Schüler Not ein; darauf wurden die Ortsbehörden um eine Armen- gerkrieg ankommen zu lassen. Diesem Gedanken entdes beendeten Kursus am Montagabend in der Parteischule. Gen. unterstügung ersucht. Diese wurde abgelehnt, weil der springt auch der Vorschlag, in der irischen Frage durch Schaf Schulz Inüpfte in seinen Abschiedsworten an die erfreulichen aIte Landarbeiter noch arbeitsfähig fei". fung eines Föderativsystems eine Verständigung herbeizuzahlenmäßigen Ergebnisse der Noten Woche an, wies aber tem- Schließlich wurde der Antrag auf Gewährung einer Inva- führen. gegenüber auf ein Wort von Marg hin:„ Ein Element des Erfolges i den rente gestellt; auch dieser wurde zuerst abgebesitzt die Arbeiterklasse: die Zahl. Aber Zahlen fallen nur in die lehnt. Später mußte ihm jedoch stattgegeben werden, da der Wagschale, wenn Kombination fie vereint und Kenntnis fie leitet." Streisarzt 70 Prozent Arbeitsunfähigkeit feſtgeSofia, 2. April. Zum Präsidenten der Sobranje wurde mit Die Parteischüler hätten nunmehr die schöne Aufgabe, ihre neu- stellt hatte. Inzwischen war der Antrag auf Gewährung der 122 von 222 abgegebenen Stimmen der ministerielle Deputierte erworbene Kenntnis zur inneren Gewinnung der vielen neuen izendentenrente gestellt worden, weil der jüngste Watsche w gewählt. Parteimitglieder aufzuwenden. Gen. Scheidemann sprach Sohn verunglückt war, doch in allen Instanzen wurde der Missetaten chinesischer Seepiraten. im Namen des Parteivorstandes seine Freude über den guten alte Landarbeiter abgewiesen. Im Urteil des Reichs. Verlauf des Kurjus aus; die Parteischule, die die Teilnehmer an versicherungsamtes heißt es: Hongkong, 2. April. Seeräuber hielten bei der Lintin- Insel die Quellen der Wissenschaft führe und sie zum Selbstdenken und... Daß der Verstorbene ganz oder überwiegend den den chinesischen Dampfer Shingtai", der auf der Fahrt nach Wutschou begriffen war, an. Sie töteten den Magazinver Weiterforschen erziehe, könne nicht mit Schuleinrichtungen bürger- Lebensunterhalt( der Eltern) bestritten hat, ist durch nichts walter und einen Chinesen der von der Regierung gelicher Parteien verglichen werden, die ihr äußerlich vielleicht ähnel erwiesen. Die Bescheinigung, daß er den Eltern 60 M. gestellten Bedeckungsmannschaft und verwundeten einen zweiten. ten. Eine weitere Einrichtung dieser Art gäbe es nirgends. Wohl schickt hat wobei noch nicht einmal feststeht, ob diese als Sodann nahmen fie 30000 Dollar als Beute mit sich. berursache die Schule der Partei erhebliche Stoften, aber mit Bucher Unterstützung oder für andere Zwecke gegeben sind, genügt Zinsen würden sie ihr von den Schülern durch ihre Tätigkeit in um so weniger, als der Kläger noch mehrere Stinder hat, die Ein russischer Vulkan in Tätigkeit. ber Arbeiterbewegung zurückgezahlt. Im Namen der Schüler ebenfalls in der Lage find, ihn zu unterstüßen. Daß aber der Simferopol( Krim), 2. April. Fünfzig Werst von Theodosia sprach ihr Obmann, Gen. Beder- Essen( Bergarbeiter), einige Verstorbene auch nur wesentlich den Lebensunterhalt seiner ist ein erloschener Bultan wieder in Tätigkeit getreten. Der Ausherzliche Worte des Abschiedes an das Lehrerkollegium und den Eltern bestritten bat, wird dadurch widerlegt und bruch war so start, daß das Land in einem Umkreise von zehn Parteivorstand. damit zugleich die zweite Voraussetzung der Desjatinen binnen einer halben Stunde von Lava bedeckt war. Bedürftigkeit beseitigt, daß der Kläger nach der Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Das in 25 Jahre Parteiorganisation. Auf ein 25jähriges Bestehen Bescheinigung des Amtsvorstehers ein Einkommen aus eigener der Nähe gelegene Dorf Djavtobe, das gefährdet schien, blieb ver fonnte am 2. April der Sozialdemokratische Verein für den Wahl- Arbeitstätigkeit gehabt hat, das den ortsüblichen Tagelohn schont, da der Lavastrom sich in entgegengesetter Stichtung feinen freis Görlig- 2auban zurückblicken. Eigentlich besteht die überschritten hat." Weg bahnte. Der Präsident der Sobranje. " Unfall eines Militärflugzeugs. Potsdam, 2. April. Der Militärdoppelbeder„ A 13" Barteiorganisation bereits 45 Jahre, aber in der heutigen festen Das Einkommen aus eigener Arbeitstätigkeit" betrug Organisationsform erst 25 Jahre. Aus einer Handvoll Mitglie- 40 Pfennig pro Tag, wenn der alte Landarbeiter ge= dern ist sie auf nahezu 4000 Mitglieder geftiegen. Die Erfolge der und war, was felten zu verzeichnen war. Organisation find erfreulich. Bei der Reichstagswahl 1912 gelang und war, was selten zu verzeichnen war. Und von den stürzte heute abend gegen 6 Uhr in der Nähe von Lienewitz anderen Kindern ist der älteste Sohn tionär Dr. Mugdan das Reichstagsmandat abzunehmen. Bei den zweite kränklich und im Besitz einer großen Familie; der dritte opf. Der Fliegeroffizier und der Beobachter tamen mit ge Bandtagswahlen entfielen 1913 auf 6233 sozialdemokratische Stim- Sohn war zu jener Zeit zur Marine eingezogen. Und ringen Verletzungen davon. Jacken- Kostüme Mil's Spezial- Angebote unseres Stammhauses Am Oranienplatz Kostüme aus schwarzen, marineblauen und andersfarbigen Kammgarnstoffen, in modernen Phantasie- und Tailorfassons 1550 1800 2650 3450 4500 5400 6600 7200 8400 9800 Kostüme aus Stoffen englischer Art in Cheviots und Foulés 2250 2850 3600 4200 bis 8500 Mäntel • Sportfassons Ulster Paletots Blusenfassons Blusen Neuheiten in Seide, Tüll, Wolle und Wasch- Voile. Einige 1000 Piecen bieten eine große Auswahl in allen Preislagen Knaben... Mädchen- Konfektion R. M. Sonntag bis 6 Uhr geöffnet. Maassen Garderoben- Maus Gr. Frankfurter Str. 116 bequeme Fahrverbindung. empfiehlt in feinsten Ateliers Deutschlands, spez.Berlins, gefertigteMakgarderoben. 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Dasselbe ist von der Lokalliste zu streichen und als gesperrt zu betrachten. Die Lokalfommission. Lankwis. Am Sonntag, den 5. April, abends 8 Uhr, veranstaltet der Bildungsausschuß eine Frühlingsfeier im Lofal Giegl. Chorgelang, Rezitationen und Lieder zur Laute. Die Festrede wird Herr Dr. Dunder halten. Zernsdorf. Am Sonnabend, den 4. April, abends 8 Uhr, im Lokal von J. Knorr, Generalversammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: Bericht des gesamten Vorstandes und der Funktionäre und Neuwahl derselben. Maifeier. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Reinickendorf- Oft. Heute, abends von 712 Uhr ab, findet zu gunsten einer am Sonntag im„ Seebad" zu veranstaltenden Schulentlassungsfeier eine Verbreitung von Flugblättern statt. Berliner Nachrichten. Der Osterhase. neigt zu der Ansicht, daß der Täter nicht in Baumschulenweg, sondern in Berlin zu suchen ist. Es deuten hierauf eine Reihe von Anzeichen. Freitag, 3. April 1914. Von der Moltkebrücke in die Spree gesprungen und ertrunken ist in der Nacht zum Donnerstag die 16 Jahre alte Tochter Ella des Kaufmanns Schmidt aus der Lessingstr. 21. Das junge Mädchen, Auch über das Schicksal des Schulknaben, der bekanntlich auf das einzige Kind ihrer Eltern, war Friseurin. wie vor tiefes Dunkel. Wiederholt sind in den legten Tagen ein- Rinder, Tieskowstr. 22, sie stahlen Anzüge und diverse KleidungsSpitzbuben drangen in der Nacht zum 1. April vom Hause einem Turnausflug bei Strausberg verschwunden ist, herrscht nach Diedenhofener Str. 2 aus in die Wohnung des Restaurateurs gehende Absuchungen der Wälder bei Strausberg vorgenommen stücke, nahmen auch eine Uhr mit goldner Kette mit, in deren Mittelworden am Sonntag suchten Turner die Gegend bis in die späte deckel das Bild Wilhelm I. sich befand. Wer die Uhr dem BeNacht ab-, ohne jedoch den vermißten Knaben zu finden. stohlenen wieder beschafft, erhält eine Belohnung. Berichtet wurde uns, daß bei der Suche am Sonntag auch Fachschule der Korporation der Kaufmannschaft. Vom 1. April Polizeibeamte sich beteiligten, die aber um 5 Uhr ihre Arbeit ein- ab findet an der Ersten Fachschule der Korporation der Kaufmannstellten und die übrigen Leute auein weiter suchen ließen. schaft auch Vormittagsunterricht statt, und zwar im Schulgebäude Bezeichnend ist aber die Tatsache, daß die Gemeindevertretung des Berliner Handwerkervereins, Sophienstr. 18, und zwar Montag von Treptow 300 M. Belohnung zur Ermittelung des Kindes aus- und Donnerstag von 8-12 Uhr. Anmeldungen für diese Kurse segte, während die Polizei weniger eifrig im Aussehen einer Be- nehmen entgegen: das Bureau der kaufmännischen Schulen, Burgstraße 25, 2 Tr., täglich von 9-3 Uhr, sämtliche Leiter der kauf. lohnung war. männischen Schulen an den ersten Unterrichtsabenden des SommerEs ist noch in aller Erinnerung, daß man für die Ergreifung balbjahres, der Hauswart des Berliner Handwerkervereins, Herr oder Namhaftmachung der Person, die ein Denkmal in Charlotten- Schwärzel, Sophienstr. 18, Erdgeschoß links, während des ganzen burg mit roter Farbe beschmierte, eine Prämie von 1000 M. aus Tages. warf. Zur Wiedererlangung des Kindes oder zur Festnahme des Die Große Berliner Straßenbahn wird auf der Linie 43 vermutmaßlichen Kindesschänders hält man die Ausschreibung einer fuchsweise den Spätbetrieb in den Nächten von Sonnabend zu Somsolchen Belohnung durch die Polizei für weniger dringlich. Eine tag und Sonntag zu Montag für die Strecke Seestraße- Kreuzberg Denkmalsbeschädigung ist anscheinend etwas viel verwerflicheres als von Sonnabend, den 4. April, ab verlängern. Der letzte Bagen das Verschleppen und Schänden kleiner Mädchen. fährt in der Nacht zum Sonntag ab Seestraße 2.56, ab KreuzWer kann da noch von uns verlangen, daß wir all den Phrasen- berg 4.00; in den Nächten zum Montag 1.56 ab Se e straße und machern Glauben schenken, die von der Heiligkeit des Kindes 3.00 ab Kreuzberg. Bis dahin besteht ein 15- Minuten- Betrieb in beiden Verkehrsrichtungen. reden und behaupten, daß die Kinder das wertvollste Gut der Nation seien? a it Zeugen, welche gesehen haben, wie am Freitag, den 27. März, früh 347 1hr, am Görlizer Bahnhof ein Radfahrer von einent Militärauto überfahren wurde, werden gebeten, ihre Adresse ait Wilh. Lachmund, Ober- Schöneweide, Mathildenstraße 3, vorn II, zu senden. Vorortnachrichten. Wer am In den Schaufenstern erblickt man jetzt überall neben den Geheimnisvoller Todesfall im Strafgefängnis Tegel. Ostereiern den Osterhasen in allen Formen, Größen, Farben Der Aufklärung bedarf ein Gerücht, das über einen im Geund Gestalten als Osterdekoration. Ein Heidelberger Stu- fängnis zu Tegel vorgekommenen Todesfall verbreitet ist. Die Andierender der Jurisprudenz, der einst in eine hochnotpeinliche gelegenheit liegt schon um reichlich zwei Monate zurüid, aber erst Untersuchung verwickelt war, hat sofort bei Beginn seiner jezt hat die Mutter des Verstorbenen von dem Gerücht erfahren und Vernehmung erklärt:„ Mein Name ist Safe, ich verneine die danach Schritte getan, eine amtliche Feststellung des Sachverhalts Die brave Polizei und der 1. April. Generalfragen, ich weiß von nichts." Aus dieser Antwort ist zu veranlassen. Bauarbeiter, die im Januar 1914 da draußen in Was, Charlottenburg hat nicht genug Polizei? unter Fortlassung der„ Generalfragen" das bekannte ge- Haft waren und in der Anstalt zur Ausführung von allerlei Repaflügelte Wort hervorgegangen. Wenn unser gewöhnlicher raturen benutzt wurden, erhielten am Morgen des 28. Januar 1. April in der Nähe des Volkshauses weilte, würde anderer Ansicht die Auftrag, Haie, der richtige Feld- oder Waldhase, sprechen könnte und den beim Lazarett gelegene Tobzelle werden. Seit dem frühen Morgen war die heilige Hermandad in streichen. man In ihr bemerkte wir ihn über die ihm angedichteten Funktionen des Oster- frisch zu den Tätigkeit. Das Vaterland in Gefahr. Ja, ja, wirklich. Die Polizei eierlegens interpellieren wollten, so würde er uns sicherlich Wänden mehrere blutige Handabdrücke, an der weiß alles, sie erhält genaue Berichte aus dem Arbeiterjugendheim. ebenfalls antworten:„ Mein Name ist Haje, ich verneine die Dede einige Blutspriser und auf dem Fußboden Mittwoch, den 1. April, soll ein Referat des Freiherrn v. d. Golz Generalfragen, ich weiß von nichts." große Flede geronnenen Blutes. Die Flede weg- stattfinden, im Volkshause. Thema:" Deutschlands Jugend Die Menschen haben dem Hasen in früheren Zeiten allen zuscheuern, mühte ein Gefangener sich ab, der als Kalfaktor Dienst ist Deutschlands Zukunft." Ernstes zugetraut, daß er trotz seiner Zugehörigkeit zu der tun mußte. Wie die Blutspuren zu erklären seien, darüber wurde Klasse der Säugetiere die Kunst des Eierlegens verstände. In in der Anstalt viel gesprochen. Man meinte, sie in Verbindung bringen einzelnen Raritätenkammern werden noch heute ausgeblajene au müssen mit einem Gefangenen, der schon am Abend des 26. Januar Eier aufbewahrt, die nach Ansicht der Menschheit einer ver- nach einem wilden, durch das ganze Haus hörbaren Geschrei in die denken. Tobzelle gesteckt worden sein soll. Dieser Gefangene soll ein Möbelgangenen Epoche von Hasen gelegt sein sollten. Diefer Glaube polierer Sch. gewesen sein. Sch. ist in dem Strafgefängnis Tegel gebeschränkte sich aber damals nur auf einzelne Gegenden unse- itorben und zwar in der Nacht vom 26. zum 27. Januar, wie eine res Vaterlandes, wie Schwaben und Heſſen. Anderswo war von der Anstaltsdirektion am 27. Januar abgesandte, am 28. Januar bis vor einigen Jahrzehnten diese Fähigkeit des Hasen gänz- früh in Berlin bei der Mutter eingetroffene Todesnachricht sagte. Dann verschwindet er wieder. Soweit ganz gut. Aber da ist noch ein Korreferat angekündigt horribile dictu- Frau Rosa Luxemburg! Man kann sich den panischen Schreden auf dem Polizeipräsidium Woher die liebe Polizei das alles weiß? Ei, sie hat ihren Also frühmorgens erscheint im Volkshaus ein Kriminalpolizist Freund" im Jugendheim, der berichtet alles ganz getreut. und fragt: Wo findet die Versammlung statt? Im großen Saal. lich unbekannt. Erit in der neuesten Zeit wurde der Glaube Auch die Angehörigen des Sch. sind jetzt der Ansicht, daß die Blut- Von abends 7 1hr ab geht's los. Ein Polizist erscheint an den Eier legenden Osterhasen Allgemeingut der Kinder- spuren von ihm herrührten. Auffällig erschien ihnen schon der Zu- und geht wieder; ein anderer desgleichen. Bis endlich um 8 Uhr welt, und erst in den letzten Jahrzehnten hat sich der Oster- stand der Reiche, als sie am 28. Januar sie besichtigten. Der Leib die leberwachung tommt. Stolz schreitet der Herr Leutnant auf haje zu einem allgenrein gültigen Ostersymbol entwidelt. Die war sonderbar aufgedunsen, und das Geficht sowie ein Arm zeigten die Bühne. Zur besseren Sicherheit des Staates sind unten mehrere Stelle, die in der Weihnachtsdekoration der Schaufenster der sich bläulich verfärbt. In Gegenwart zweier Aufseher äußerte die Hüter der heiligen Ordnung aufgestellt. Auf der Rosinenstraße des Weihnachtsbaum und der Weihnachtsmann einnimmt, ge- Mutter, der Sohn sei wohl nicht eines natürlichen Todes ge- gleichen. Es gibt nicht genug Polizei in Charlottenburg. bührt jetzt in der vorösterlichen Zeit neben dem Osterei dem storben. Ueber die Todesursache erhielt ein die Mutter begleitender Heute gibt's was zu tun, denkt die Polizei, verbotene Versamm Osterhasen. Der Grund, daß diesem ein solches Avancement Bruder des Verstorbenen im Bureau der Anstalt, wo er danach lung und so Strafmandat, gerichtliche Verfolgung. beschieden gewesen ist, wird wohl darin liegen, daß man neben fragte, keine verständliche Auskunft. es tommen so wenige. Erst im März wurde Es dauert so unbändig lange und dem Osterei ein weiteres passendes Oftersymbol vermißt hat. den Angehörigen das Gerücht überbracht, daß damals ein Nur einige, di: den Eifer unserer lieben Polizei bewundern wollten. Mitunter hört man freilich Bedenken nach der Richtung Gefangener in der Tobzelle nach startem Blut- Blöglich erscheinen einige Jugendliche im Saale. Schrecklich. Sie äußern, ob es angebracht sei, den Kindern den Glauben an verlust gestorben sei. Daraufhin richtete die Mutter an die kommen sogar auf die Bühne. Immer toller. Einen Moment noch den Osterhasen beizubringen oder sie darin zu beſtärken, da Direktion die Bitte, ihr mitzuteilen, was den Tod des Sohnes ver- und die Hand an den Helm! Da, was ist das! Wie auf Kom. doch solche Anschauungen und Vorstellungen der Natur und ursacht habe. Die Antwort, die ihr zuging, lautet so:" 3um mando erschallt es plötzlich aus den Kehlen der Jugendlichen: der Wirklichkeit direkt widersprechen. Nun, wir dürfen ganz Schreiben vom 28. d. Mts. wird mitgeteilt, daß zunächst als Todes- April, April! Jm Saale ertönt fröhlicher Beifall. Und die unbesorgt sein; der Glaube an den Osterhasen hat noch ursache Herzschwäche angenommen war; die Sektion hat jedoch er- Polizei? Ja, das war ein Anblick für Götter. Erst war der Leutfeinem Kinde geschadet. Die Kinder kommen früh genug von geben, daß erbrochene Speiseresie in die Luftröhre geraten waren, nant starr vor Staunen und dann verlassen die beiden Hüter selbst zu der Ueberzeugung, daß der Osterhase eigentlich ein wodurch Ersti dung erfolgt ist." Mehr als diese Angabe enthält der der Ordnung gravitätisch den Schauplatz ihrer Heldentat. Und immer falicher Saie ist. Sie kommen recht bald dahinter, daß Bescheid nicht. Wo befand sich Sch., als er den Erstickungstod erlitt? tönt ihnen nach: April, April! es nicht der Osterhase ist, sondern jemand ganz anderes, der in der Tobzelle? Daß er in der Tat feines natürlichen Todes ge- Die Spigelei im Jugendheim hat diesmal nicht so richtig die Ostereierbei günstigem Osterwetter im Garten, bei storben ist, steht ja nun fest. Stann man aber nach der obigen Aus- geklappt. Arme Polizei, armer Spigel. Wird die Polizei ihm ungünstigem Wetter aber in der Wohnunglegt. funft die Blutspuren in der Tobzelle noch auf Sch. zurückfübren? bei der nächsten„ Lohnzahlung" einen Abzug für schlechte Berichte Von ihnen hatte die Mutter in ihrem Brief an die Direktion noch machen? nichts gesagt. Sie wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft beantragen, Auf die letzte Umfrage der städtischen Schuldeputation bei den Ermittelungen darüber anzustellen, ob das Blut von ihrem Sohn Rektoren der Berliner Gemeindeschulen wurde dieser Ende herrührt. Möglicherweise handelt es sich bei dem offenbar schweren Dezember 1913 734 Gemeindeschulkinder gemeldet, die im Unter- Blutverlust, den die gefundenen Spuren vermuten lassen, um einen richt durch ihre Schwerhörigkeit aufgefallen waren. Von diesen anderen Gefangenen. Ein Bauarbeiter meint, daß er am Morgen Kindern sind bisher 708 ohrenärztlich untersucht worden. Eine des 28. Januar in der Tobzelle, ehe er sie betrat, durch eine große Anzahl von Kindern zeigte glücklicherweise nur geringe Deffnung der Tür einen anscheinend leblosen Menschen auf Gehörherabsehungen. Die vorgenommene Gehörprüfung geschah dem Fußboden liegend gesehen habe. Nachher, als er wiederDie Generalversammlung des Wahlvereins nahm den Jahreshauptsächlich unter dem Gesichtspunkte, die Kinder festzustellen, tam und sich in die Zelle hineinbegeben durfte, ſei ſie bericht des Vorsitzenden entgegen, der ein erfreuliches Anwachsen die wegen ihrer Schwerhörigkeit für die Volksschule ungeeignet allerdings leer gewesen. Die Ermittelungen der Staatsanwaltschaft der Organisation melden konnte. In der Roten Woche hatte sind und deshalb den von der Stadt für diese Kinder eigens zu werden hoffentlich Aufklärung nicht nur über alle Einzelheiten Wilmersdorf einen Mitgliederzuwachs von 76 männlichen und diesem Zweck eingerichteten Schwerhörigenschulen zu bringen, die mit dem Tode Sch.'s zusammenhängen. Selbst wenn 32 weiblichen, insgesamt 108 Mitgliedern, und etwa 50 neuen zuweisen sind, wo sie die Wohltat eines ihrem Gebrechen ent- es bei den in der Tobzelle bemerkten Blutspuren sich um einen„ Vorwärts" abonnenten. Im ganzen Berichtsjahre hat sich die Zahl sprechenden und für ihr späteres Fortkommen wertvollen Unterrichts anderen Gefangenen handelt, werden auch auf sie die Nachforschungen der Mitglieder von 642 auf 803, die der Vorwärts" leser auf genießen. Insgesamt wurden 118 Kinder ermittelt, die an unheil- fich erftreden müssen. Die Angelegenheit ist schon Ende Februar erhöht. Namentlich die öffentlichen Versammlungen bedeuteten in 1190, die der Abonnenten auf die„ Arbeiterjugend" von 58 auf 92 hochgradiger Schwerhörigkeit infolge auch außerhalb des Strafgefängnisses bekannt geworden und hat ein fast allen Fällen einen großen Erfolg; es müsse nur versucht wer dessen als geeignet für die Schwerhörigenschulen bezeichnet nicht geringes Aufsehen erregt und Anlaß zu manchen Vermutungen den, fie für die Gewinnung neuer Mitglieder noch fruchtbarer als werden mußten. Bei 100 von diesen ergab die Unter- gegeben. Das Resultat der beantragten Untersuchung werden wir bisher zu machen. Auch die Bildungsarbeit gehe vorwärts. Die suchung als Ursache der Schwerhörigkeit meist beiterſeitig be- mitteilen, falls wir es erfahren. stehende barer Schwerhörigenschulkinder. litten und Todesstürze. • " Charlottenburg. 508 neue ,, Vorwärts"-Abonnenten sind, wie uns von der hiesigen Vorwärts"-Spedition mitgeteilt wird, bis zum 31. März in Char lottenburg gewonnen worden. Dieses erfreuliche Resultat muß unsere Genossen zu weiterer Tätigkeit anspornen. Wilmersdorf. " Allein die Jugendbewegung habe durch die Begründung des Jugendheimes oder abgelaufene Dhreiterung. Diese 8iffer zeigt einen festen Rückhalt bekommen; das Heim weise nach kurzem mit erschütternder Deutlichkeit, daß 5-6 aller der jetzt für Bestehen schon einen ständigen Besucherstamm von etwa 30 Perdie Schwerhörigkeitsschule ausgewählten Kinder bei rechtzeitiger senen auf. Der vom Genossen Engelhardt in der Diskussion ge Ein aufregender Vorfall hat sich am Mittwochnachmittag in dem machte Einwand, daß zuviel offizielle Veranstaltungen stattfänden, ärztlicher Behandlung sehr wahrscheinlich vor hochgradiger, oft an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit mit all ihren schädigenden Hause Grolmanstraße 59 a zugetragen. Dort wohnte in einem wurde allgemein als unbegründe zurückgewiesen, zum Teil unter Folgen hätten bewahrt werden können. Bei 239 der übrigen unter- Pensionat im vierten Stockwerk der 59 jährige Kaufmann Julius Hinweis auf andere Berliner Jugendheime. Dann ist in den letzten suchten Kinder wurde atuter Mittelohrtatarrh festgestellt Heß, der bis vor kurzem in Wilmersdorf ein Konfitürengeschäft be- Wochen eine jugendliche Sektion des Wahlvereins gegründet wor und in 188 Fällen chronische Mittelohreiterung. trieb, das er vor einigen Tagen verkauft hat. Heß hatte das Ge- den, so daß auch hier ein Fortschritt zu erwarten steht. Die BeBesonders diese lezte Zahl muß dem Pädagogen, dem Arzt wie dem schäft aufgegeben, weil er schon seit längerer Zeit nervenkrant war nußung der Bibliothek hat sich gehoben, indem sich eine Reihe Leser Bis zu seiner liebersiedelung nach jetzt regelmäßig am Sonnabend dort einfinden; es wurde der Bollswirt Sorge machen; denn sie bedeutet für diese 188 Kinder und sich zur Ruhe setzen wollte. Wunsch nach Bereitstellung größerer Mittel laat. eine unerjezbare Einbußze an einem für den Unterricht so wichtigen Stettin, die gestern erfolgen sollte, wohnte er in dem erwähnten Frauenbewegung ist auf dem gled geblieben; der Zuwachs von Gestern nachmittag kam plöglich bei H. der Irrsinn 84 auf 124 weibliche Mitglieder ist als gering zu bezeichnen. Als Sinne, häufig eine Lebensgefahr wie schwere Schädigung des ge- Pensionat. ſamten Organismus und endlich eine wesentliche Beeinträchtigung zum Ausbruch. Er begab sich auf den Balkon und stürzte sich auf Vorsitzender fungiert wieder Fabian, Hohenzollerndamm 192, die Straße hinab. Der Bedauernswerte trug so schwere äußere und zweiter Vorsißender Hilbig, Schriftführer Riedel. Anläßlich der im fünftigen Berufsleben. innere Verlegungen davon, daß er auf der Stelle verstarb. Die Maifeier soll eine Vormittagsversammlung stattfinden und abends Noch immer keine Spur von den verschwundenen Kindern. Leiche wurde polizeilich beschlagnahmt. In einem Anfall eine gemeinsame Feier, für deren würdige Ausgestaltung Sorge Vergeblich haben sich bisher die Polizeibehörden Groß- Berlins geistiger Umnachtung sprang gestern morgen gegen 7 Uhr die getragen werden soll. Besonders wurde noch auf die im Herbst bemüht, das rätselhafte Verschwinden der Schülerin Margarete Ruske 22 Jahre alte Frau des Schneiders Ziehm aus dem Küchenfenster bevorstehenden Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung hinaus Baumschulenweg, und des Schülers Hans Gladow aus Berlin ihrer im vierten Stock des Hauſes Zionstirchplatz 14 gelegenen wir endlich in Wilmersdorf eine würdige Vertretung bekommen. gewiesen und allen Genossen empfohlen, schon jetzt vorzubauen, daß aufzuklären. Obwohl man alle in Betracht kommenden Aussagen Wohnung auf den Hof hinab. Sie trug bei dem Sturz sehr schwere von Zeugen eingehend nachgeprüft hat, war es nicht möglich, jenen innere und äußere Verlegungen davon und starb auf dem Transport unbekannten dreißigjährigen Menschen ausfindig zu machen, der vor in das Virchow- Krankenhaus. Die Leiche wurde polizeilich benunmehr vierzehn Tagen das Mädchen entführt hat. Die Polizei schlagnahmt. Schöneberg. In der Generalversammlung des Wahlvereins gab der Vo figende, Genoffe. Süter, zunächst den Bericht des verflossenen " Gefchäftsjahres. Infolge der wirtschaftlichen Depression sei ein Frühstüd an bedürftige Kinder, 200 m. für Lehrmittel an be-[ des Bebauungsplanes beichloffen refp. eine bereits einmal befchloffene Mitgliederrückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Mitglieder betrage dürftige Kinder. Die allgemeine Verwaltung erfordert 67 374 M. Menderung wieder aufgehoben. Als nächste und für die Gemeinde trotz des letzten Aufschwungs 2479, männliche 1929 und weib- Die Polizeifoften belaufen sich auf 8158 M. Die Verzinsung der wichtigste Sache fand eine Besprechung über die Befestigung des liche 550. Die Rote Woche habe einen Zuwachs von 232 Männern Schuldenlast erfordert 24 200 M. Für Unterhaltung der Straßen Eggersdorfer Weges statt. Von unseren Genossen wurde zunächst fo und 114 Frauen gebracht. Außerdem 213 Vorwärts"-Leser. An und Plätze sind 17 985 M. vorgesehen, darunter: Straßensprengung moniert, daß die Gemeindevertretung das fix und fertig vom Kreis den Berichten der Bezirke sei besonders auffällig, daß durch 2000 M., Beleuchtung 3500 M., Straßenreinigung 5500 M. Das ausgearbeitete Projekt zur Genehmigung vorgelegt bekommt, die Haustaffierung wohl einer Breite von der Markenumiaz gestiegen sei, Feuerlöschwesen erfordert 4622 M. An Aufwendungen der Ge- daß nur noch die Unterzeichnung des Vertrages erforderlich ist. nur die Chauffierung in dagegen die Zahlabende schlechter besucht würden. Es müsse meinde für Armenpflege sind 8800 M. in Ansah gebracht, das ist Natürlich soll versucht werden, Bei Beratung des 4 Meter erfolgen, was bei dem Verkehr, den die Straße in die Parteigenossen wieder mehr für die gegen das Vorjahr ein Mehr von 3100 M. Zahlabende zu interessieren. Redner nahm noch einmal Bezug Voranschlages lag ein Antrag der Lehrer auf Erhöhung der Orts- Bukunft haben wird, vollständig ungenügend ist. Die von unseren auf die im vergangenen Jahr stattgefundenen Kommunalwahlen, bei zulagen vor. Es wurde betont, daß nicht nur eine Erhöhung der Genossen geforderte durchgehende Pflasterung vom Fließ bis zum der wir den bereits innegehabten Mandaten zwei neue zufügten. Lehrergehälter, sondern auch eine Aufbesserung der Gehälter der Giebelpfuhl fand keine Unterstützung, da, so wurde ausgeführt, die Die Liberalen hätten sich nun für die kommenden Wahlen zusammen Gemeindebeamten eintreten sollte. Das sei jedoch mit Rücksicht ganze Sache in Frage gestellt würde. Auf Anregung von unserer getan. Pflicht aller Parteigenossen müsse es sein, im gegebenen auf den dadurch erforderlichen hohen Gemeindeeinkommensteuer- Seite hin sollen zunächst die Preise eingefordert werden für Pflaster, Moment gewappnet zu sein. Da er, Küter, sein Amt als 1. Vor- zuschlag nicht möglich. Der Antrag wurde mit 8 gegen 5 Stimmen bloßer Chaussee oder Chaussee mit staubfreier Oberschicht. Um den figender nach annähernd zehnjähriger Tätigkeit niederlegt, so sprach abgelehnt. Angenommen wurde der Antrag des Schulvorstandes, Fortgang der Sache nicht aufzuhalten, soll aber der Vertrag unterZur Prüfung der Rechnungen des verflossenen er allen Genossen und Genossinnen seinen Dank aus, die ihn durch eine neue Lehrerstelle einzurichten. Ein Antrag der Finanzfom- zeichnet werden. treue Mitarbeit unterſtüßten. Aus dem Kassenbericht des Genossen mission, die Löhne der Gemeindearbeiter zu erhöhen, wurde ein- Geschäftsjahres wurde eine Kommission von drei Personen bestimmt, Eichelhardt geht hervor, daß im legten Geschäftsjahr 18 416 Beitrags- stimmig angenommen. Danach beträgt der Stundenlohn im ersten der auch Gen. Höselbarth angehört. marten für männliche und 4462 für weibliche Mitglieder umgefeßt Jahre 42% f., nach 2-3 Jahren 45 Bf., nach 4-6 Jahren 47 Pf., Röntgental, Zepernick, Buch. Des weiteren wurde beschlossen, dem wurden. Das ist gegen das vorige Jahr ein Mehr von 707 nach 7-9 Jahren 50 Pf. beziv. 456. bereits bestehenden Arbeitsnachweis eine Rechtsauskunftsstelle an= Einen Ueberblick über die Tätigkeit des Jugend- und Bildungs- zugliedern. Zu Beginn der Situng wurde die Gültigkeit der ausschusses gab Genosse Mohs; er bedauerte, daß die Veranstaltungen Neuwahlen zur Gemeindevertretung beschlossen. Als Vertreter der von den Parteigenossen zu wenig berücksichtigt würden. Zu er Gemeinde im Kanalisationszweckverband wurden die Herren Direkwähnen sei noch, daß für die Jugendlichen von 18 bis 21 Jahren tor Kalinke und Baumeister Schulz, zu deren Stellvertreter die ein befonderer Byllus geplant jei. Für nächsten Sonntag sei die Herren Dr. Dietrich und Harlan gewählt. Genossin Fahrenwald gewonnen, die der schulentlassenen Jugend Weißensee. einige Wegweisungen geben solle, ferner werde eine rege Beteiligung am Osterbergnügen erwartet. Maurer. Den Bericht der Kinderschuhkommission erstattete die Genoffin Genosse Peterson von der Lokalkommission stellte fest, daß sämtliche Säle in Schöneberg frei sind. Den Bericht der Kreisgeneralversammlung unterbreitete Genosse Ceminsky. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: 1. Vorsitzender Knobloch; die Wahl des 2. Vorsigenden ist noch unentschieden. 1. Staffierer Maurer, 2. Kassierer Gerter; 1. Schriftführer Genossin Lazer, 2. Schriftführer Genosse Heinrich; Beisigerin Genojjin Worm; Revisoren Koschenz, Küter und Rathmann. Jugend- und Bildungsausschuß: Andres, Aronheim, Drews, Schieferdecker, Steffens und Schuldig sowie Genoffin Vickert, Frau Fischer und Fräulein Fischer. Lofaltommission: Peterson, Jürgens und Wandtke. Als Kontrolleurin der Kinderschugkommission wurde die Genoisin Maurer wiedergewählt. Neukölln. 0 Sonntag, den 5. April: Vormittagsspielpartie. Treffpunkt um 9 Uhr Hermannstraße, Ecke Grüner Weg. Donnerstag, den 9. April: Extra Märchenvorstellung für die Kinder der Arbeitslosen. Einlaß nur gegen Karten. Die Starten werden am nächsten Zahlabend ausgegeben. Sonntag, den 19. April, nachmittags 12 Uhr: Kinovorstellung im Union- Theater, Hasenbeide, mit besonders ausgewähltem Pro gramm. Eintritt für Kinder 10 Pf., Erwachsene 20 Pf. Billetts sind in den bekannten Stellen zu haben. Um recht zahlreiche Beteiligung ersucht Die Spielkommission. Auf Anregung der Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten veranstaltet der Hausarztverein Neukölln am 14. April ( 8. Osterfeiertag) im großen Saal der Neuen Welt" eine öffentliche Voltsvorstellung„ Die Schiffbrüchigen". Um der ärmeren Bevölkerung den Bejuch zu ermöglichen, ist der Eintritte preis pro Person auf nur 35 Pf. festgesezt. Karten sind zu haben bei: Bartsch, Hermannstr. 49; Kuhnert, Stuttgarter Str. 54; Höse, Wissmannstr. 26; Israel, Einser Str. 4 und 111, fowie in der Vorwärtsspedition Siegfriedstraße. Für Berlin- Süden bei M. Thurm, Boechstr. 37. Lichterfelde. Der Dezernent Ein alter, braver Genosse, der Bußer Gemeindevertreter Franz Lange ist uns am Dienstag, den 31. März, nach langem, schwerem Leiden im Alter von 54 Jahren durch den Tod entrissent worden. Der Verstorbene war jederzeit zur Stelle, wenn ihn seine Parteipflicht rief. Seit vier Jahren hat er als Mitglied der Gemeindevertretung stets die Interessen der arbeitenden Bevölkerung wahrgenommen. Sie wird ihm daher stets ein ehrendes Andenken bewahren. Hohen- Neuendorf. Der Etat für das Jahr 1914 wurde in zwei aufeinander folgenden Sitzungen erledigt. Zunächst gab der Gemeindevorsteher einen Rückblick auf das Jahr 1913. Die sonst sich hieran anschließende Bei der Stichwahl zwischen unserem Genossen Sasse und dem Generaldiskussion blieb diesmal aus, man war anscheinend zu bürgerlichen Kandidaten Riedel fiegte letterer mit 111 gegen frieden, daß es noch einmal ohne Erhöhung der Steuern abgeht. 86 Stimmen. Geschlossen traten uns auch diesmal die Gegner Nur darüber war man erstaunt, daß die Nachbargemeinde Pankow eine Schullastenforderung an die Gemeinde gestellt hat, es soll gegenüber. Gewaltige Anstrengungen wurden gemacht, galt es doch den Eintritt des zweiten Sozialdemokraten in das Dorfparlament nunmehr eine Gegenrechnung aufgestellt werden. Dem Gemeinde- zu verhindern. Die Arbeiterschaft aber möge sich an der Betätigung vertreter Fechner hatte es der Ueberschuß der Wasserversorgung der Bürgerlichen ein Beispiel für die Zukunft nehmen. Abgefehen von 51 250 M. angetan. Alles Wasser, was die Mieter bergeuden", davon, daß eine Anzahl unserer Wähler ihr Wahlrecht nicht ausmüsse der Hauswirt bezahlen, daher sei es angebracht, entweder übten, brachten es andere Arbeiter, die sogar zum Teil gewerkschaftden Wasseretat auf die Allgemeinheit abzuwälzen oder dem Haus- lich organisiert sind, fertig, gegen ihre eigenen Klassengenossen zu befizer das Wassergeld zu ermäßigen. Beim Armenetat brachte stimmen. Genosse Frenz unsere Wünsche zum Vortrag. wunderte" sich darüber, daß in jedem Jahre dieselben Wünsche Nieder- Schönhausen, Nordend. fämen. Genosse Taubmann erwiderte ihm, daß seine Verwunde= In der Generalversammlung des Wahlvereins gab Genosse rung wahrscheinlich erst dann ein Ende haben werde, wenn unsere Essing den Bericht der Bezirksleitung. Mit den geleisteten Arbeiten Forderungen erfüllt seien. Beim Friedhofsetat wurde beantragt, im letzten Halbjahre könne man ganz zufrieden sein, auch sei der Angehörigen derjenigen Personen, die ein Einkommen bis 1500 Besuch der Versammlungen durchaus zufriedenstellend gewesen. Mart versteuern, freies Begräbnis zu gewähren. Dieser Antrag Ebenfalls sei das Resultat der Roten Woche: 58 männliche und wurde nach lebhafter Debatte der Friedhofskommission als Material 19 weibliche Aufnahmen und 43 Abonnenten als guter Erfolg zu überwiesen. Beim Etat der höheren Schulen wollten unsere Ge- bezeichnen. Natürlich müsse es jetzt Pflicht der Parteigenossen sein, nossen die Freistellen von 5 auf 10 Proz. erhöht haben, auch dies raftlos weiter zu agitieren. Der Kassenbericht weist eine Einnahme wurde abgelehnt, angeblich, weil man bereits über den Saß von von 2750,38 M. und eine Ausgabe von 2667,34 M. auf. Die Zahl 5 Proz. hinausgeangen fei. Bahlenmäßiges Material hierüber der Vorwärts" leser hat sich von 496 auf 526 gehoben. Die Mitkonnte allerdings nicht beigebracht werden. Vom Direktor Delbrück gliederzahl ist gegenüber 323 männlichen und 77 weiblichen im Vorwurden die Schulbaraden der höheren Mädchenschule als unpraf- jahre, auf 378 männliche und 88 weibliche gestiegen. Wenn man tisch bezeichnet. Das erregte besonders den Bürgermeister, der das bedenkt, daß der Ortswahlverein die Landorte an den Kreis abWort Baraden vermieden wissen wollte und nur immer von SchulEs folgten sodann die Berichte der einzelnen Kommissionen. Von pavillons sprach, die sich nicht nur hier, sondern auch in Berlin be- gegeben hat, so ist trozdem noch ein guter Zuwachs vorhanden. währt hätten. Die ganze Debatte laufe nur darauf hinaus, dem der Lokalkommission ist zu berichten, daß uns in Nieder- Schönhausen Direktor der Schule zu dem Neubau der höheren Mädchenschule zu 8 Lokale, in Nordend 4 Lokale, in Schildow das Restaurant Kathaverhelfen. Die besprochenen Mißstände seien nur fünstlich herauf- rinensee, in Mühlenbeck 2 Lokale, in Mönchsmühle 1 Lokal und beschworen. Beim Etat der Straßen und Bläge wurden von in Blankenfelde und Summt je 1 unter Stern zur Verfügung unseren Genossen die miserablen Verkehrsverhältnisse der Großen stehen. In Schönfließ und Schildow selbst ist es trob großer BeBerliner bemängelt; man habe der Gesellschaft seinerzeit ein mühungen noch nicht gelungen, ein Lofal frei zu bekommen. Die großes Gelände für ihre 3wede geschenkt, nur weil damals ver- Mitgliederzahl in Mühlenbed beträgt 31, in Blankenfelde 13 und schiedene Versprechungen damit verbunden waren. Wenig sei von in Schildow 8. Als erster Bezirksleiter wurde Genosse Essing, zum den Versprechungen gehalten worden. Die Linie 63 wurde schon ersten Schriftführer Genosse Kullad und zum ersten Kassierer Ge des Abends um 8 Uhr aus dem Verkehr gezogen und bei den nesse Reinhardt gewählt. Aus der Gemeindevertretung. Die Sigung fand unter dem übrigen Linien der Verkehr bedeutend eingeschränkt. Es soll bei nesse Reinhardt gewählt. Die der Großen Berliner um Abhilfe ersucht werden. Beim Etat der Mühlenbed. Borsitz des neuen Vorstehers, Bürgermeister Brohm statt. Die letzte Gemeindevertreterfitung beschäftigte fich zunächst mit bereits weit vorgeschrittenen Arbeiten am Bahnhof Oft erfordern Polizeiverwaltung wünschte Genosse Taubmann Aufklärung dareine neue Festlegung der Straßenfluchtlinie, da das vorspringende über, wieviel Anzeigen die Polizisten im Monat erstatten müssen, der Festießung des für 1914 vorgefebenen Haushaltungsvoranschlags Hennigiche Grundstück den Platz vor dem fünftigen neuen Bahnhof um straffrei auszugehen. Ihm sei bekannt, daß zwei Polizisten und den zu erhebenden Steuerzuschlägen. Der Voranschlag balanziert An Zuschlägen werden nicht nur einschränkt, sondern auch außerdem die ganze Anlage er- Dienststrafe erhielten, weil diese zu wenig Anzeigen geliefert hätten. in Ausgabe und Einnahme mit 27 900 m. heblich beeinträchtigt. Der Gemeindevorstand empfahl daher einen Ge sei unerhört, daß man auf solche Weise die Polizisten auf das zur Staatseinkommensteuer 180 Proz. und zur Grund- und GebäudeVertrag mit den Hennigschen Erben dahingehend, daß dieselben von Publikum losläßt. Der Amtsvorsteher und sein Stellvertreter fowie Betriebssteuer 270 Broz. erhoben. Des weiteren wurde der dem Vorgarten des Grundstücks 159 Quadratmeter abgeben und von wußten von dieser Maßnahme nichts und versprachen, der Sache Gemeindevorsteher ermächtigt, für die von einigen Grundbesizern in 62 Quadratmeter und außerdem eine nachzugehen. Beim Rieselgutetat erwähnte der Bürgermeister, daß Mönchmühle zum Zwede der Pflasterpflichten eingetragenen Sicherder Gemeinde Zugleich sollen durch die Gründung des Kanalisationszweckverbandes die Gemeinde- heitshypotheken löschen zu laffen. Das von der Gemeinde Bankow von 1500 M. erhalten. Barentschädigung wodurch der vertretung zum Etat das lestemal ihre Wünsche zum Vortrag der Gemeinde gemachte Angebot, für dauernde Uebernahme der zusammenfallen, Straßenfluchtlinie Hennigsche Grundbesitz erheblich an Wert gewinnt. Gemeinde- bringen könne; Die Gelegenheit benußte Genosse Taubmann, um Unterhaltungspflicht der Fließbrücke eine Pauschale von 350 M. zu gegen die Annahme dieses nachzuweisen, daß die Arbeitsverhältnisse auf dem Gute nicht so zahlen, wurde, weil die Summe zu gering ist, abgelehnt. Ein vertreter Brause wendete sich Bertrages, da er die Zahlung von 1500 M. in Anbetracht der be- feien, wie es einer Gemeinde als Arbeitgeber zukäme. Die Mög- weiterer Antrag, den Saal im alten Küsterschulhause renovieren zu deutenden Wertsteigerung für ungerechtfertigt halte, auch die Pflaster- lichkeit, als Saisonarbeiter Polen und Galizier zu verwenden, müsse laffen, damit die Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen der kosten nach Festlegung der neuen Fluchtlinie zu Lasten der Gemeinde endlich beseitigt werden; es sei notwendig, Arbeiterwohnhäuser zu Jugendflege darin vorgenommen werden können, wurde gegen die gingen. Zudem seien von den Besigern der Hennigschen Grundstücke errichten, um hiesige Arbeiter in genügender Zahl unterzubringen. Stimme unseres Vertreters angenommen. aus früheren Jahren noch Pflastertosten zu entrichten, die von der Auch dürfe den Arbeitern die Arbeit nicht zur Qual werden, wie Er empfehle die Zwangs dies auf Grund des Arbeitsvertrages möglich sei. So heißt es in Gemeinde ausgelegt worden seien. enteignung. Schöffe Dr. Lengner gab zu, daß die betr. Grund- einem Vertrage mit einem Kutscher:„ Eine bestimmte Arbeitszeit besitzer durch diese Aenderung bedeutende Vorteile erzielten, meinte kann dem Kutscher natürlich nicht vorgeschrieben werden; er muß aber, daß unter den jetzigen Umständen sich kein anderer Ausweg eben zu jeder Zeit, bei Tag und bei Nacht, auch an Sonn- und biete. Bei Durchführung der Zwangsenteignung würde die Gemeinde Feiertagen dienstbereit sein." Der anwesende Administrator verzweifellos zu einer weit höheren Entschädigung verurteilt werden. trat den Standpunkt, daß die ausländischen Arbeiter zurzeit noch Die Vorlage wurde darauf einstimmig angenommen. Die Auss nicht entbehrt werden könnten, da diese billiger und williger seien gestaltung des Blazes soll baldigst und in der Weise erfolgen, daß als die hiesigen. Der Vertrag mit dem Kutscher sei ganz ordzwischen zwei Fahrdämmen eine Schmudanlage von zirka 7 Meter nungsgemäß. Diesen Ansichten stimmte außerdem noch der Schöffe Breite und 10 Meter Länge gefchaffen werden soll. Für den Aus- Steinte bei, seine Rutscher hätten die gleichen Arbeitsbedingungen. bau der höheren Lehranstalten wurden wiederum 30 000 M. be- Die Vertreter des Zweckverbandes sollten in Zukunft die Arbeitswilligt. Etwas weniger Vertrauen in den Bewilligungseifer der verhältnisse besonders im Auge behalten. Der Milchhändler Gemeindevertretung schien der Gemeindevorstand bei der Vorlage Schmiedece nahm am Schluß seiner Amtsperiode die Gelegenheit betreffend weitere Ausgestaltung der Spielanlagen am wahr, nochmals gegen die Milchkuranstalt loszudonnern, was aber Teltow Kanal zu setzen. Der Referent besonte besonders, daß als nichts anderes als Konkurrenzneid aufzufassen ist. Eine ganze Die Regierung in einem Schreiben auf die Grichtung von Spiel Reihe von Petitionen der Angestellten und Beamten auf Besserplägen dränge und daß auch der Zweckverband sich dieser stellung ihrer Bezüge wurde der schlechten Zeiten wegen auf ein Forderung anschließe. Es müßten also die erforderlichen Mittel Jahr vertagt". Nur die Herren Assistenten hatten einen besonderen Hierfür bewilligt werden. Dem 3wang gehorchend, nicht dem Wunsch insofern, als einigen der Titel nicht behagte; deshalb beeigenen Triebe", wurden zunächst die geforderten 5000 M. für den schloß man, einige Günftlinge herauszusuchen und ihnen den Titel Spielplatz bewilligt, der dafür auch den schönen Namen;" Kaiser- Verwaltungssekretär beizugeben. Herr Töpfermeister Jung redete Wilhelms- Jubiläums- Spielplay" erhält. Den Rest der Sigung dann auch etwas zum Etat, indem er äußerte:" Det kostet ja nahm die Vorlage über das Pflasterprogramm für 1914 in An- weiter nischt!" spruch. Infolge der mißlichen finanziellen Verhältnisse soll in diesem Jahre nur die Berliner Straße mit einem Kostenaufwand von 230 000 M. reguliert werden. Baus und $ Jobannisthal. Sitzungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Eichwalde. Freitag, den 3. April, abends 7 Uhr, im Rathause. Diese Sitzungen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist be rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. B Spiel und Sport. Radfahrer. 群 Arbeiter Radfahrerbund Solidarität". Mitgliedschaft Berlin. Tourenplan zum Sonntag, den 5. April. 1. Abt.: früh 8 Uhr: Saarmund, Hildebrandt. Nachmittags 1 Uhr: Wannsee, Fürstenhof. Start: Bülowstr. 58. 2. Abt.: früh 8 Uhr: Waltersdri- Königs- Wusterhausen- Biegenhals. Restaurant Sporthaus. Nachmittags 12%, Uhr: Schmödwig- WernsdorfBiegenhals. Start: Fontane- Promenade. Am 10. April 7 Uhr: Nauen. 1 Uhr: Spandau, Köpenids Ballsalon, Pichelsdorfer Str. 39. 3. Abt.: früh 7 Uhr: Strausberg, Hungriger Wolf. Mittags 12 Uhr: Strausberg, Hungriger Wolf. Am 10. April früh 8 Uhr: Mittenwalde, Kronprinzen. Nachmittags Start: Laufiter 1 Uhr: Bohnsdorf, Zu dem Vierjahreszeiten Wirt. Blat 12. 8 Uhr. 4. Abt.: früh 7 Uhr: Bernsdorf, Knorr. Nachmittags 1 Uhr: Eichwalde. Witte. Am 10. April: Herrentour. Biel am Start. Start: Küftriner Play.. 5. Abt.: früh 10 Uhr: Wannsee, Fürstenhof. Nachmittags 1 Uhr; Wannsee, Fürstenhof. Am 10. April früh 7 Uhr: Gussow, Herrentour. Nachmittags 2 Uhr: Hirschgarten, Tabberts. Start: Weberwiese, Memeler Straße. 6. Abt.: 1 Uhr: Summt, Restaurant Paul. Am 10. April 1 Uhr: Bergfelde, Kolonie. Start: Dderberger Str. 28. 8. Abt. nachmittags 12 Uhr: Zühlsdorf, Piepenhagen. Start: Kleinert, Levetowstraße. Neukölln. Neudabendorf, Hadert. Start 8 Uhr: Felich, KnesebedDie Steuerfäße wurden wieder wie im Vorjahre festgelegt; als neue Steuer kommt die Filialsteuer in Frage, von der man eine Einnahme von 61 250 M: erwartet. An den Kreis Niederbarnim hat die Gemeinde das nette Sümmchen von 155 495 M. zu zahlen. Die ordentliche Verwaltung schließt ab: Allgemeine VerivalDie Gemeindevertretung beschäftigte sich in den letzten beiden tung: Einnahme 257 339 M., Ausgabe 577 450,30 M.; KapitalM., Einnahme 986 000 Ausgabe Sizungen mit der Aufstellung des Voranschlages für das Rech- und Schuldenverwaltung: Die Steuern zur Deckung der Gemeinde- 1 228 539 M.; Gemeindegrundstücke: Einnahme 82 500 M., Ausnungsjahr 1914/15. ausgaben wurden wie folgt festgestellt: Gemeindeeinkommensteuer gabe 81 760 M.; Steuerverwaltung: Einnahme 1 747 255 M., Auswie im Vorjahre 140 Proz.; Gewerbesteuer der 1. und 2. Klaffe gabe 160 000 M.; Schulverwaltung: Einnahme 195 581 M., Aus200 Proz., die der 3. und 4. Klasse 100 Proz. Die Einschätzung gabe 723 243 M.; Armenverwaltung: Einnahme 43 600 M., Auszur Grund- und Gebäudesteuer hat eine Neuregelung erfahren, die gabe 180 250 W.; Wohlfahrtseinrichtungen: Einnahme 18 830 W., durch das in einer der letzten Sigungen beschlossene Ortsftatut be- Ausgabe 34 468 M.; Säuglingsfrantenhaus: Einnahme 75 500 M., play. dingt wird. Danach soll die Grundsteuer getrennt für bebaute und Ausgabe 96 000 M.; Musterkuhstall: Einnahme 278 000 M., Ausunbebaute Grundstücke und für unbebaute Grundstücke an anbau- gabe 254 000 M.; Straßen und Pläße: Einnahme 66 600 M., Ausfähiger Straße erhoben werden. Beschlossen wurde, für bebaute gabe 158 450 W.; Wasserversorgung: Einnahme 253 65 M., Aus3,2, für unbebaute 4,8 und für Grundstücke an anbaufähiger Straße gabe 202 400 M.; Friedhöfe: Einnahme 17 145 M., Ausgabe 11 745 64 Pronulie des gemeinen Wertes zu erheben. An Umsatzsteuer Mark. Die außerordentliche Verwaltung schließt ab in Einnahme wird erhoben 1 Proz. von bebauten und 1½ Proz. von unbebauten und Ausgabe mit 650 000 m. Besondere Voranschläge schließen ab Grundstücken. Der gesamte durch Steuern zu erhebende Betrag in Einnahme mit 2 923 344 M. und Ausgabe mit 2 665 502 m. ist mit 219 850 M. in Ansah gebracht. Der Voranschlag schließt Der Ueberschuß des Elektrizitätswerkes ist auf 65 900 M. festgefeßt, ab in Einnahme und Ausgabe mit 236 700 M. Die Gesamtaus- der der Installations- und Verkaufsabteilung des ElektrizitätsUnter Wohl- wertes auf 9 600 M. gaben für die Schule belaufen sich auf 82 394 M. fahrts- und Gesundheitspflege für Schulkinder sind u. a. bereitgestellt: 150 M. für Baden und Schwimmunterricht, 200 M. für Petershagen bei Fredersdorf. Ferienreisen an ältere Schüler, 800 M. für die Tätigkelt des Schularztes, 300 M. für Zahnpflege, 200 M. zur Gewährung von In der Gemeindevertretersisung wurde wiederum auf Wunsch irgendeines Assessors im Landratsamt die Henderung eines Teiles bei Süning. D straße 48/49. Nachmittags 1 Uhr: Friedrichshagen. Start: HohenzollernPankow Niederschönhausen. Pichelswerder, Freund. Start: Charlottenburg. 2 Uhr nachmittags: Staaten. 1 Uhr Pantow, Marktplag. Gäste willkommen. Am 10. April: Pflichttour. Feitlegung des Lokals der Mondscheinfahrt. Start: 8 Ubr früh.( Start: Rojinenſtr. 3). Reinidendorf. Pichelswerder, Alten Freund. Start: 1½ Uhr Lichtenberg. 1. und 2. Abt.: Bernau, Salzmann. Start: Weißensee: 10. April nach Schöneiche bei Mann. Start: früh 12, Uhr. Pfarrftr. 74. 8 Uhr bei Peutert, Berliner Allee. Treptow Baumschulenweg. Woltersdorf, Boltersdorfer Schleuse. Start: 1 Uhr bei Strause, Baumschulenstraße. Tegel Pflichttour nach Belten. Start: 1 Uhr. Schöneberg. Nach Saatwinkel. Start: 1 Uhr bei Genossen Dbft. Am 10. April: Zour wird am Start bekannt gegeben. Start: 9 Uhr. 0 der Arb Kri nier erid täti Ste soll dur dur rech tver Si St Mo fla In erl Zu Ge irg Ko tri be fch bo da un ni mi fo Re аб de fä fe M zu au go fi fr ge je δ a a 6 11 I be es ift is fo ſt. on in en m ie er er, en rs en tt, 113 m 21. eis > e= jr= je= em jen ter och ent ng jen 18ift= zu rife ten ber en. ind gu tin, me ahl lit lor= tan aba Son sen haund ang BeDie und jum Ge mit ags iert den ideder in herHow der aut Ein zu der die be hr: 18. T on, hr: gs Ber . r; r: 28. t: d t: t. hr t: ih Fer Nr. 92. 31. Jahrgang. Was nun? 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. stärken, sie dazu zu bringen, daß sie statt des Gefühls ein flares Urteil über den Zusammenhang der Dinge gewinnen. Es gilt mit gemeinsamen Kräften den Sieg der Arbeiterklasse über die UnUeber 132 000 Parteimitglieder und über 78 000 Abonnenten gerechtigkeit auf allen Gebieten zu beschleunigen, den Arbeiter, auf der Parteipresse sind durch die opferfreudige, rastlose, unermüdliche dessen zäher, mühevoller Arbeit die gesamte Kultur beruht, zu einem Arbeit der Genossen in der Roten Woche gewonnen worden. Trozz gleichberechtigten Bürger zu machen. Es gilt der Ausbeutung des Krise, trotz Gegendrucs der bürgerlichen Parteien. Menschen durch den Menschen ein Ende bereiten. Notwendig ist es da, den Willen zur Durchführung der hierfür erforderlichen Mittel zu stärken, ohne Organisation ist dies unmöglich. Der Einzelne iſt hilflos, eine unüberwindliche Macht aber die nach demselben Ziel bewußt strebende Menge. Die wirtschaftlichen und politischen Ereignisse wirken revolutionierend auf die Arbeiter. Die Lebenshaltung ist bis aufs äußerste erschwert und nach neuer Belastung der großen Menge der werktätigen Bevölkerung drängen die Nutznießer der Zölle und indirekten Steuern. Unersättlich ist ihre Profitgier. Fronden und nur fronden soll die große Menge des Volkes einiger Weniger willen. Freitag, 3. April 1914. W. Wertheim G. m. b. 5. in Konkurs? Die Verbindlichkeiten des Warenhauses W. Wertheim G. m. b. H, find so große, daß der Konkurs unabwendbar scheint. Die Fürsten Hohenlohe und Fürstenberg, die durch die Ablösung ihrer finanziellen Verpflichtungen stark in Anspruch genommen sind, wollen dieses Tochterunternehmen preisgeben, während die meisten anderen Gesellschaften des Fürstenkonzerns mit Hilfe der Deutschen Bank vor einem Zusammenbruch bewahrt bleiben. -Diamantenverkauf. Die Produktion an deutsch- südwestafrikaVon unten herauf muß die Umbildung kommen. nischen Diamanten( im Betrage von einer halben Million Starat) Wie der Samen aus dem dunklen Schoße der Erde im Frühling nach fällt bei der diesjährigen Submission nicht wieder dem Antwerpener Völlig wehrlos sucht die raffende Klasse die schaffende, Klasse oben dringt und dann Blätter, Blüten und Früchte zeitigt, sa dringen Syndikat zu, sondern einer englischen Firma. Dieſe Firma durch Ausnahmegeſetze und durch ausnahmerechtliche Behandlung, auch im gesellschaftlichen Leben von unten herauf die Kräfte, die gehört zum Konzern der Debeers Company( London), die durch Rechtsprechung und Verwaltng zu machen. Das Koalitions- neues Leben schaffen. zurzeit die größte Produzentin für Kleine Diamanten ist. Auch die recht, bas Menschenrecht der Arbeiterflasse, soll nicht mehr ausgeübt In jeder Organisation wächst die Macht des einzelnen. Der Diamantenproduktion in Deutsch- Südwestafrita besteht hauptsächlich werden. Unter dem Vorgeben, für die Interessen der Ordnung, der Zwed jeder Organisation ist, durch organisierte, durch gemeinsame aus Steinen mit geringem Gewicht. Sicherheit und des Verkehrs zu sorgen, wird die Ausübung des Tätigkeit die gemeinsamen Zwede zu erreichen. Nach dem Zwed hat Kapitalsansprüche der Industrie. In den ersten drei Monaten Streifpostenstehens durch Polizeiverordnungen und des Schußmanns fich auch die Organisationsform zu richten. Ein Klaffender des Jahres 1914 sind nach einer Zusammenstellung der„ Bank" Majestät verhindert. Durch nichtige Verträge sucht die Unternehmer- Unterschied besteht zwischen einer Zwangsorganisation oder zwischen 34 Aktiengesellschaften mit 85 654 000 W. Sapital gegründet worden klasse das Koalitions- und Vereinsrecht der Arbeiter lahm zu legen. einer bürgerlichen Erwerbegemeinschaft und der Organisation der( gegen 44 A.-G. mit 59 539 000 M. Kapital im Borjahre). Wenn In den Formen des Rechts werden Schreckensurteile gegen diejenigen Sozialdemokratie, deren Mitglieder aus freiem Entschluß dem ge- man berücksichtigt, daß von dem Kapital allein 42,5 Mill. Mark auf erlassen, die von ihrem Recht Gebrauch machen durch gemeinsamen meinsamen Ziele zustreben, die wirtschaftliche Knechtung und poli- die A. E.- G.-Schnellbahn entfällt, haben die Gründungen Zusammenschluß dem einseitigen Diktat der Unternehmer auf dem tische Unterjochung des Menschen durch den Menschen unmöglich zu Rüdgang erfahren, der ebenfalls bei den G. m. 6. H. zu konsta von A.-G. gegen das Vorjahr nach Anzahl und Kapital einen Gebiete des Arbeitsvertrages entgegenzutreten; irgend ein Ausdruck, machen. Nicht blinder Gehorsam auf Kommando von oben wie tieren iſt. irgend eine Handlung findet sich schon, um den Ausüber des beim Militär oder bei den Kartellen, Trusis und anderen Eriverbs- 87 400 000 m. Kapital gegründet worden sind, fant die Ziffer für Während 1913 noch 1141 G. m. b. H. mit Koalitionsrechts in Strafrechtsparagraphen zu zwängen. Daneben organisationen der Ausbeuter fremder Arbeitskraft beherrscht die in 1914 auf 681 G. m. 6.. mit 48-867 000 M. Kapital.& 6 triumphiert die Justiz durch Freisprechung von Söldlingen der Aus- der politischen Organisation der Sozialdemokratie zusammen- ist anzunehmen, daß die Gründungen von G. m. 6. H. infolge beuterklasse, die als Arbeitswillige ehrliche Arbeiter über den Haufen geschlossene Arbeiterklasse. Sie ist nicht der blind Gehorchende, des ab 1. Oktober 1913 erhöhten Stempels so erheblich nachgelassen schossen. sondern der eigentlich Tätige. Ihre Interessen, ihr Wille ist das haben, dagegen ist die Erweiterung bestehender Be Auf allen Gebieten wird der Arbeiterklasse die Gleichberechtigung Entscheidende, nicht der Wille einzelner Personen, die auch als triebe was die Aktiengesellschaften anlangt in einem viel vorenthalten. Rückwärts gehts in der sozialen Gesetzgebung. Fort- Führer immer nur das Werkzeug des Willens der Masse sein können. größeren Umfange erfolgt als im Vorjahre. 60 Aktiengesellschaften dauernde Frevel gegen die im Interesse der Erhaltung von Leben erhöhten ihr Stapital um 114044000 M.( gegen 72 Aktiengesellschaften Die Form der Kampforganisationen der Arbeiter ist keine aristo- mit nur 66 223 000 m. i. V.), wovon 42 457 000 M. auf Elektrizitätsund Gesundheit erlassenen winzigen Arbeiterschutzgesetze werden gar| fratische, keine militärische, sondern eine demokratische. Die General- und Gasgesellschaften entfallen( gegen 8 224 000 m. i. V.). Dagegen nicht oder mit so geringen Strafen belegt, daß diese als Auf- versammlungen, in denen alle Vereinsmitglieder sich zusammen- erhöhten nur 163 G. m. 6. H. ihr kapital um 12 099 000 m.( gegen munterung zur Wiederholung der Frevel wirken können. Die finden und ihren gemeinsamen Willen kundtun, bilden das Hirn der 271 G. m. 6.. mit 28 533 000 M. i. V.). Die Kapitalserhöhungen jogenannte soziale Versicherung hat der Arbeiterklasse 5 Proz. direkte Organisation. Die Größe der Organisation hat es an vielen Orten deuten darauf hin, daß in einer Zeit industriellen Rückganges die beReichseinkommensteuer auferlegt: dafür ist Witwen, Waisen- unmöglich gemacht, daß an der Generalversammlung alle Mitglieder stehenden großen Industrieunternehmungen noch Erweiterungen vorInvaliden-, Alters-, Unfallversicherung- versprochen. Wenn es teilnehmen fönnen, Vertretungen, Delegationen sind notwendig ge- nehmen können: die Konzentration schreitet also gerade inaber zur Geltungmachung der Rechte kommt, dann sieht der Arbeiter, worden. Als in Groß- Berlin sich am 19. Dezember 1905 die acht gefolge der Konjunkturabschwächung fort. der im Dienst des Kapitals seine Gesundheit verloren, seine Arbeits- Streise zu einem Verbande zusammenschlossen, betonte mit Recht fähigkeit eingebügt hat, wie wenig auf die Verheißungen des Ge- unser unvergeßlicher Genosse Zinsermäßigung in Rußland. Die russische Staatsbank hat den Paul Singer die Not Diskont um 1½ Proz. her abgesezt. Für Wechsel mit drei feges zu geben ist. Nichts oder so wenig wird den Invaliden der wendigkeit, auf möglichst breiter Grundlage die Vertretung monatiger und sechsmonatiger Laufzeit beträgt der Diskont 5% Proz., Arbeit sowie ihren Witwen und Waisen unter dem Namen Renten des Berliner Proletariats zu stellen. Bei dem großen für Wechsel mit neunmonatiger Laufzeit 6 Proz. Der Lombardzuteil, daß das Wort Rente geradezu als Verhöhnung der Arbeiter- Wachstum der einzelnen Streise geht es ohne Delegationen auch in zinsfuß beträgt 5 bis 6 Proz. flasse wirkt. Die Selbstverwaltung der sozialen Versicherung, die den einzelnen Kreisen nicht mehr. Aber auf den Generalversammauf den von den Arbeitern aufgebrachten Steuern beruht, ist beinahe lungen der Kreise wie des Verbandes kommt der Wille der Gesamt- Grammophonplatten werden teurer. Einzelne Schallplatten ganz aufgehoben, aus der Arbeiterversicherung ist eine Versorgung heit zur freien Geltung und Herrschaft, wenn die Delegierten firmen tamen vor längerer Zeit mit einer neuen billigen Marke auf für Militäranwärter, ehemalige Offiziere u. dgl. geworden. den Markt. Die Folge des darauf einsetzenden Konkurrenzkampfes den Willen ihrer Auftraggeber verkörpern. Gleichberechtigung auf allen Gebiet verspricht der moderne Die Körperschaften lassen ihren Willen durch ihre Delegierten zum jetzt eine Breistonvention. Nach dem Vertrage verpflichtent waren zunächst zahlreiche Fufionen in der Schallplattenindustrie und Staat. Aber gegen das Gesetz hat man die Arbeiterklasse in einen Ausdruck kommen. Bindung von unten nach oben, aber sich die Firmen, die sogenannten 25- Zentimeter- Platten zum Preise Ausnahmezustand versetzt. Am 13. Juni 1891 erklärte das preußische keine Bindung von oben nach unten. Zu bestimmen, von 2,20 M. und die 30- Zentimeter- Platten zum Preise von 3,50 M. Oberverwaltungsgericht in der Klagesache des Genoffen Stüven wie das unter Aufrechterhaltung der notwendigen Bewegungsfreiheit zu verkaufen. In das Abkommen sind die Künstlerplatten nicht mitgegen den Oberpräsidenten von Schleswig- Holstein, die Ansicht des zu bewerkstelligen ist, ist Sache der einzelnen Organisationen, von Oberpräsidenten lasse sich nicht rechtfertigen, daß sozialdemo- denen ja manche diese Frage seit längerer Zeit erörtern. fratische Bestrebungen ganz allgemein als die öffentliche Sicherheit gefährdend angesehen werden müßten"." Die zurzeit geltende Gesetzgebung hat, indem sie das Gesetz vom 21. Oftober 1878 ( Sozialistengesez) außer Straft treten ließ, sich gerade auf den entgegengesetzten Standpunkt gestellt; seitdem hat die Polizei sozialdemokratische Versammlungen oder Kundgebungen gleich denen anderer sozialer oder politischer Parteien zu behandeln." Gegenseitige Aufklärung, Stärkung des Willens der einzelnen und Ausbau der Organisation zu einem Organismus, in dem der gemeinsame Wille bestimmend zum Ausdruck und zur Durchführung gelangen kann, ist eine immer dringendere Aufgabe, um den Weg des Sieges der Arbeiterklasse über ihre Feinde zu beschleunigen. Frisch ans Wert! Artur Stadthagen. Aus Industrie und Handel. Farben- Dividenden. einbezogen worden. Die Konvention, die zunächst nur auf ein Jahr geschlossen worden ist, tritt bereits in nächster Zeit in Straft. Dent Deutschen Grammophon- Aft.- Ges. noch die Firmen Anker, Kalliope, Abkommen sind außer dem gesamten Lindström- Konzern und der die Homophon G. m. b. H. und die Polyphon- Aft.- Ges. beigetreten. Stationen Wien BarometerWitterungsübersicht vom 2. April 1914. stand mm Windrichtung Windstärke Wetter Temp. n. T. 5° C. 4° R. Il Stationen Barometer stand mm Windrichtung Windstärke Wetter 2 bedeckt Temp. n. C. 5° 6.4.) 759 SD 3wollig 8 Haparanda 7645 759 WSW 4 wolkig 759 SW 763 S 764SW 10 Paris 9 Petersburg 763 OND 2 bedeckt 2halb bd. 11 Scilly 760 S 1 Dunst 12 Aberdeen 756 S 3 wolfig 762 Still Nebel 1 wolfig 1 heiter 4 762S 2 heiter 10 Im striktesten Gegensatz zu dieser von der Reichsgesetzgebung anerkannten, in der preußischen Verfassung noch ausdrücklich betonten Gleichheit der Arbeiter mit anderen Staatsbürgern wird heute der Arbeiter durch Verwaltung und Rechtsprechung als ein Bürger Die drei in engster Gemeinschaft stehenden Elberfelder Swinemde. minderen Rechts auf vielen Gebieten behandelt. Sozialdemo Hamburg die Badische Berlin fratischen Turnwarten wird der Qualifikationsschein als Turn- Farbenfabriken vorm Fr. Bayer und Ichrer verweigert, weil sie Sozialdemokraten sind. Sozialdemo- Anilin- und Soda fabrik zahlen wie im Vorjahre 28, die Franti. a. fratischen Militärpflichtigen gegenüber verfährt man ähn- Treptower A.-G. für Anilinfabritation 23 Prozent München lich. Die Betätigung sozialdemokratischer Gesinnung wird durch Dividende. Wie bereits mitgeteilt, nehmen alle Gesellschaften Wetterprognose für Freitag, den 3. April 1914. Storpsbefehle entgegen dem gefeßlich festgelegten Grundsatz der eine Kapitalsverwässerung vor. Die Elberfelder und badischen Fabriken Etwas fühler, zeitweise heiter, aber veränderlich mit leichten Regenfällen Gleichberechtigung Aller verboten. Beamte werden lediglich erhöhen ihr Kapital um je 18 Millionen auf je 54 Millionen, die und mäßigen südwestlichen Winden. wegen ihrer sozialdemokratischen Gesinnung aus dem Amte entfernt, Treptower Fabrik von 5,8 Millionen auf 19,8 Millionen. Der Berliner Wetterbureau. jelbst nichtiozialdemokratische Beamte werden diszipliniert, weil sie Uebernahmefurs der neuen Anleihe für die Aktionäre beträgt 107 Prog. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonn die Sozialdemokratie bei Wahlen nicht direkt belämpfen. Gegen die was bei dem hohen Kursstande der alten Aktien ein Geschenk abend mittag: Im Norden etwas fühler und besonders an der Küste Arbeiter der staatlichen Werkstätten sind Erlasse ervon etwa 5630 M. pro Aktie bedeutet: neben der Dividendenaus- überwiegend bewölkt, mit leichten Regenfällen. Im Süden noch ziemlich gangen, die die politische Gleichberechtigung der Arbeiter verbieten. Schüttung also eine recht hübsche„ Entlohnung der Aktionärsarbeit." warm und vielfach heiter, aber strichweise Gewitter. Die Gewinnangaben der Verwaltungen zeigen für das verDie Arbeiterjugend, die Kinder sozialdemokratischer Eltern werden drangialiert, wenn sie sich der Hege zum Kampf gegen die gangene Jahr auffällig geringe Steigerungen. Neben den offenen Sozialdemokratie nicht anschließen. Im Heere wird den Ar- erhöhten Abschreibungen und Rückstellungen sind unzweifelhaft der Landesanstalt für Gewässerfunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau beitern ausschließlich die Stellung von„ Untergebenen" ange- wiederum beträchtliche innere Rücklagen gemacht worden, um die wiesen. Zu willenlofen Werkzeugen sollen die Arbeiter im Militär- Kapitalserhöhungen zu rechtfertigen und die Dividenden nicht höher rod erzogen werden, weil sonst der„ Lebensuerv des Staates" bemessen zu müssen. Auch die Kapitalserhöhungen dienen nur dem Zweck, die Dividenden auf ein größeres Kapital zu verteilen und durchschnitten werden könnte. dadurch prozentual herabzudrücken. In Wirklichkeit werden die erzielten und verteilten Gewinne weiter steigen. Das ist der Untergrund, auf dem unsere Agitation in der roten Woche besonders schönen Erfolg aufweisen konnte und aufweisen mußte, der Untergrund, der bei Tausenden das Gefühl wachrief: In diesem Kampf der herrschenden Klasse gegen die Arbeitertlasse darfst du nicht abseits stehen, wenn es nicht noch immer schlechter werden soll. Tritt der Sozialdemokratie bei, um die Quelle der Herrschaft Beniger über die vielen Schaffenden abzugraben. Was nun? Getreidezölle für Finnland. Wasserstand Meme 1, Tilfit Bregel, Insterburg eiiel, abou Dder, Natibor Wafferstands- Nachrichten am ſeit .1.4. 31.3. cm cm²) 195-16 Wasserstand Saale, Grochlik Havel, Spandau) Rathenow³) 11 Spree, Spremberg) 112 Beeskow am jeit cm 513 1.4. 31. 3. cm³) -1 186 122+2 272+2 122 161 0. Krojjen Frantiurt 213 -6 147 223 Befer, Münden 272 -6 Warthe, Schrimm Landsberg 172 -4 Minden 374-14 191 -5 Rhein, Marimiliansau 546 74 Kaub 451 Erbe, Leitmeriş 96 -14 Köln 535 Dresden 13-17 Nedar, Heilbronn 165 13 " " Barby Magdeburg 275 331 -15 -13 Main, Hanau -19 Mosel, Trier 99 225 -36 1) bedeutet Wuchs, Fall. 3) Unterpegel. Die Dumakommission für Handel und Industrie lehnte den finnischen Antrag, die Frage der Verzollung des ausländischen Reze, Bordamm Exportgetreides für Finnland dem finnischen Landtag zur Ents Somit ist die Einführung des scheidung zu überlassen, ab. Diese ZollJetzt gilt es, die neugewonnenen Mitglieder der Partei, denen 3olles für das Großfürstentum entschieden. das Gefühl der Unterdrückung und der Notwendigkeit der Empörung maßnahme, die das finnische Volt schwer belastet, richtet sich behiergegen durch die herrschenden Mißstände eingeimpft ist, au ziel- fanntlich auch gegen Deutschland, das in großen Quantitäten bewußten Mitkämpfern zu machen. Es gilt ihre Erkenntnis zu Getreide und Mehl nad Finnland exportiert. Kreuz stern t MAGGI S Die preußische Weichsel wird in den nächsten Tagen etwas stärker steigen. Familien- Suppe MAGGI MAGGIS SUPPEN Familien Suppe 2-3 Teller 10 schmeckt vorzüglich und ist sehr nahrhaft. Ebenso Blumenkohl-, Windsor, Nudeln, Reis-, Erbs- mit- Schinken- Suppe usw. Mehr als 40 Sorten.- 1 Würfel 1 Würfel für 2-3 Teller 10 Pfg. it. E Ausnahme- Preise! Freitag, den 3. und Sonnabend, den 4. April. Rügenwalder Teewurst( Marke Butter- Klawe) Pfund 1.27 Schlack- und Salamiwurst...... Pfund 1.23 Pomm. Schlack- und Salamiwurst Pfund 1.40 Schinken- Speck. ... Pfund 1.03 Hochfeine Tafel- Butter.... Feine Tisch- Butter Fetter Speck Magerer Speck ... Palm- Butter( garantiert reines Kokosfett) 63 ( Marke Butter- Klawe) ( 100 Proz. Fettgehalt) Pf. Frische Koch- Eier 0.75, 0.85, 0.90. 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Abfahrt Anhalter Bahnhof 6,15 Uhr vorm. 2. Biesenthal. Schwärze- See, Samith- See, Biesenthal. Abfahrt Stettiner Bahnhof 5,59 Uhr vorm. 3. Birkenwerder, Briese, Dammsmühle, Buch. Abfahrt Stettiner Vorortbahnhof 6,45 Uhr vorm. 4. Friedrichshagen, Woltersdorf, Erkner. Abfahrt Bahnhof Friedrichftraße 6 Uhr vorm. 5. Waidmannsluft, Hermsdorf. Abfahrt Stettiner Vorortbahnhof 1,20 Uhr nachm. 6. Kindertour. Bahnhof Nikolas- See, Schlachtensee, Krumme Lante, Riemeister- See, Jagdschloß Grunewald, Pichelsdorf. Treffpunkt Bahnhof Friedrichstraße 7 Uhr vorm. Ortsgruppe Neukölln: Belten, Wansdorf, Seegefeld. Abfahrt Neukölln 6,08 Uhr, Stettiner Bahnhof 6,57 Uhr. Drtsgruppe Steglit: Abfahrt Bahnhof Wannsee, Jagdschloß@tein, Bergholz, Michendorf. Steglitz 5,13 Uhr vorm.( Berliner Wannsee- Bahnhof 5 1hr.) Ortsgruppe Friedrichshagen Köpenid. Besichtigung der Arbeiterwohnungen in Bohnsdorf, Groß- Biethen, Johannistal. Treffpunkt 2 Uhr nachm. Bahnvaf Grünau. Gäste willkommen. Drtsgruppe Treffpunkt Arbeiter Touristenverein" Die Naturfreunde". Köpenid, Ertner, Möllensee, Stagel, Kienbaum, Hangelsberg. 6 Uhr am Schloßplak. Abfahrt 6,28 Uhr Bahnhof Stöpenid. Arbeiter Wanderverein Berlin. Sonntag, den 5. April: Besuch des Botanischen Gartens in Dahlem. Sreffpunkt 12 Uhr am Bahnhof, in Steglitz. Nach dem Besuch des Gartens Treffpunkt für Nachzügler Birkenwäldchen, Steglit, Schüßenstraße. Gäste willkommen. Kraute. Arbeiter Schwimmberein Berlin. Sonnabend, den 4. d. Mts., abends 9 Uhr: Versammlung der Männer- und Damen- Abteilung im Bankgrafen". Freitag, den 10. d. Mts.( Starfreitag): Partie der gesamten Abteilung nach Liepnisfee. Treffpunkt morgens 7%, Uhr: Ede Ererzier- und Schwedter Straße( Normaluhr). Ruderer. Nuderverein" Collegia". Bootshaus Tiefwerder bei Spandau. Sigung Freitags 9 Uhr. Charlottenburg, Windscheidstr. 18. Ruderverein" Freiheit". Bootshaus Stralau, Tunnelstr. 26/29. Sigung Donnerstags 9 Uhr, daselbst. " " Ruderverein Vorwärts". Bootshaus Ober- Schöneweide( Wilhelmsstrand, Ueberfaurt Spreeschloß). Sigung Donnerstags 9 Uhr daselbst. Sonntag, den 5. April, feiert der Berliner Ruderverein Freiheit" Restaurant„ Schwanenberg", Etralau, Tunnelstraße. Gäste herzlich willim Restaurant Sadowa" sein Anrudern, Aber ds: Vergnügen im Fußball. tommen. Märkische Spielvereinigung Groß- Berlin. 5 April, finden folgende Spiele ſtatt: Am Sonntag, den Spandau- Fichte XVII, in Spandau, Secburgstraße, Egerzierplak. Neuhellas- Rummelsburg, auf dem Tempelhofer Feld. Weißensee- Fichte III, in Weißensee, Rennbahnstr. 40. Vittoria- Charlottenburg, in Tempelhof. Friedrich Start- Straße. Libertas- Fichte XI, in Reinidendorf, Pankower Allee. Allemania- Fichte XII, in Friedrichshagen, Gemeindesportplay. Schöneberg- R. B. C., in Mariendorf. Blanke Hölle. S. C. Mahlsdorf- Sperber, in Weißenfee, Rennbahnstr. 40. Letteres Spiel beginnt um 2%, Uhr, die übrigen 4 Uhr nachmittags. * Arbeiter Samariterbund, Kolonne Groß- Berlin. Lehrabend haben nächste Woche, abends 82 Uhr: Berlin. 1. Abt. Montag, den 6. April, Kommandantenstr. 62, Beders Festsäle. Berlin. 2. Abt. Montag, den 6. April, Swinemünder Str. 42, Gesellschaftshaus. Schöneberg. 3. Abt. Donnerstag, den 9. April, Vorbergstr. 9 bei Händel. Lichtenberg. 4. Abt. Donnerstag, den 9. April, Scharnweberstraße 60 bei Pickenhagen. Neukölln. 5. Abt. Freitag, den 3. April, Weichselstr. 6( IdealCharlottenburg. 7. Abt. Freitag, den 9. April, im Restaurant Dftertouren I. Biertägige Studienfahrt durch die Alt- passage. mart und Briegnis zum Königsgrab in Seddin. Führung Wernide, Bismardstraße 38. 10. April: Abfahrt 4,53 Uhr Lehrter Hauptbahnhof 4. Klaffe bis Stendal: ( Stadtbesichtigung). 11. April: Langermünde. 12. April: Wittenberge, Nehlsdorf. Besichtigung des Königsgrabes bei Seddin. Die Teil 13. April: Wilsnad und Wanderung zur Plettenburg. nehmer welche erst am 12. April fahren, benutzen den Eilzug 6,22 Uhr bis Wittenberge. Weiterfahrt 9,11 1hr bis Stehlsdorf. II. Wanderfahrt durch den Oderbruch und den Freien. walder for st. Führung Hellriegel: Arbeiter- Samariterbund, Kreis Brandenburg. Lehrabende haben in nächster Woche abends 8 Uhr: Nowawes. Dienstag, den 7. April, in der Fortbildungsschule. Dber Schöneweide. Montag, den 6. April, bei Schulz, Siemensstr. 12. Dienstag, den 7. April, bei Stippekohl, Schönerlinder stöpenid. Straße 5. Alt- Glienice. Dienstag, den 7, April, bei Bahr, Köpenider Straße 45. Friedrichshagen. Donnerstag, den 9. April, Friedrichstraße 60, Feuilleton: Richard Wagner als Gefahr. Gloffen zum herrschenden Parsifaltult von Wilhelm Maufe. Der Zug zur Sozialisierung der Medizin. Von Dr. P. A. Levene( New York). Die Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und Stolporteure zum Preise von 3,25 M. pro Quartal zu beziehen; jedoch fann dieselbe bei der Post nur pro Duartal abonniert werden. Das einzelne Heft toftet 25 Pf. " Bom Wahren Jacob" ist soeben die 8. Nummer des 31. Jahrgangs, 16 Seiten start, erschienen. Der Preis der Nummer ist 10 Pf. Probenummern sind jederzeit durch den Verlag J. H. W. Diez Nachf. G. m. b.. in Stuttgart sowie von allen Buchhandlungen und Kolporteuren zu beziehen. Der Kampf. Sozialdemokratische Monatsschrift. Bien. Jahrga. VII. eft 7. Karl Renner: Das Regime des Leichtsinns. Wilhelm Ellenbogen: Adolf Braun( Nürnberg): Organisationsprobleme. August Binnig( HamDie österreichische Staatsschuld. Viktor Adler: Peukerts Erinnerungen. burg): Die Arbeitslosenunterstügung im Deutschen Bauarbeiterverband. Otto Bauer: Volksvermehrung und soziale Entwidelung. Dtto Jenssen ( Dresden): Weltreisen. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet 2inden traße 69, born vier Treppen Fahrstuhl, wochentäglich von 4% bis 7½ Uhr abends, Sonnabends, bon 4% bis 6 Uhr abends statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen betzufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Abonnementsquittung beigefügt tẞ, verden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Laubenkolonist. Das ist eine private Angelegenheit, die jeder selbst entscheiden muß. 9. G. 1884. Fragen Sie den Arzi. G. S. 84. Sie müssen schon bei der Geschäftsstelle Berlin, Köthener Str. 11/12, direkt anfragen. Yoghurt. In Apotheken erhalten Sie die dazu notwendigen Materialen nebst Anweisung. Sie werden allerdings nicht die Qualität erreichen, wie sie bei wissenschaftlich- chemischer Zubereitung erzielt wird. O. 14. So lange nicht die Ebe geschieden ist, nein. E. S. 55. Ja. A. K. W. Es liegt ein Unfall im Sinne des Gesetzes vor. Ber langen Sie die Meldung durch den Arbeitgeber, eventuell melden Sie bei dem Polizeirevter selbst. G. Sch. 14. Aus dem Statut erfichtlich. mindestens für die Dauer von 26 Wochen. Brauchitsdorf 25. Die Selage fann schon jetzt erhoben werden und zwar bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk der Bahntechniker wohnt. Die Bestallung eines Anwalts ist nicht unbedingt erforderlich, bei Lage der Sache aber zweckmäßig. Brunnenstr. No. 16. 1. Ja. 2. Unseres Erachtens nein. B. G.12. Sie sind zahlungspflichtig, für den Fall einer Selage würde Ihre Ber urteilung erfolgen. G. G. Neukölln 14. Ja. 2. 17. Nein. J. 2. 29. Anspruch auf Waisenrente besteht dann, wenn die Invalidität im Sinne des Gesetzes nicht schon vor dem 1. Januar 1912 eingetreten frist an der Krankheit, wegen der er ausgesteuert worden ist, gestorben ist. tar. Sterbegeld kann gefordert werden, wenn der Mann innerhalb Jahres. Jda 77. Ja. Stener 1913. 1. Ja. 2. Einen Rechtsanspruch auf geringere Raten haben Sie leider nicht. 3. Der 28,85 M. wöchentlich übersteigende Betrag. Soweit die Steuer für das letzte Quartal in Frage tommt, ist unbeschränkte Lohnbeschlagnahme zulässig. 5. 8. 12. 1. Nein. Die Stlage kann nur seitens der Mutter erhoben werden und zwar für die Beit nach erfolgter Aufforderung. 2. Der unterliegende Teil. 3. Ihre Mutter kann das Armenrecht beantragen. F. R. 100. 1. Rein. 2. Nach der Wahl. 3. Ja, wenn es sich um die Verfolgung auf frischer Tat handelt. 4. Nein. A. D. 100. Sie sind an den Mietsvertrag gebunden. P. F. 40. Ein privatschriftlicher Bertrag ist gültig, bedarf $. 15. 1. u. 2. Wenn die Polizeibehörde Bon der..Gleichheit", Beitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen, aber der gehörigen Form. ist uns soeben Nr. 14 des 24. Jahrgangs zugegangen. Aus dem Inhalt diese Tatsachen erfährt, würde das Gesuch wahrscheinlich abgelehnt werden. dieser Nummer hehen wir hervor: Gebärzwang, und Gebärstreit I. 3. Ihre Frau gilt als Ausländerin. 4. An den Regierungspräsidenten in Sympathielundgebung der englischen Genojfinnen für die verbannten füd- Botsdam. Stosten 150 M. Falls Bedürftigkeit nachgewiesen wird, kann Bon Marion Philips. Ermäßigung bis auf 5 M. eintreten. afrikanischen Arbeiterführer, und ihre Frauen. P. 2. 1. 1. Ja, um ein Urteil Arbeiterinneninteressen oder Unternehmerinteressen? Bon G. H. Die zu erzielen. 2. Erst dann, wenn Sie im Besize eines Schuldtitels find. staatliche Geburtenbeschränkung. Von Dr. med. S. Drucker. C. G. 1. 3. Es fann ein Uebereignungsvertrag gefchloffen werden. nationaler Frauentag: 1. In Deutschland. 2. Ungarn. Unser inter 4. In Rußland. 1. Ja. 2. Die im Besiz des Nachlasses befindliche Person ist zur Auseinander 3. Schweden. segung verpflichtet. Eventuell fann das Nachlaßgericht angegangen werden. 10 Bi., burch die Boft bezogen beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich andere Hälfte gebührt dem Manne. 3. u. 4. Der Anspruch verfährt in Die Gleichheit" erscheint, alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer.. 63. 1. u. 2. Die Kinder haben Anspruch auf die Hälfte. Die ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Streuzband 85 Pf. Jahresabonnement 2,60 M. 30 Jahren. Rudolf. Ja, sofern und soweit Sie mehr wie 28,85 M. pro Woche verdienen. A. 66. Die Höhe der Kosten erfahren Sie durch Die„ Neue Zeit" beginnt das zweite Halbjahr des 32. Jahrgangs. Nachfrage beim Stüfter. Der Kostenbetrag ist nicht überall gleich hoch. Der Inhalt der Neuen Zeit" erfährt eine wesentliche Erweiterung, G. 5. 200. Das Testament ist rechtsgültig. 2. P. 1000. 1. Ja. und zwar dadurch, daß an Stelle der besonderen monatlichen Feuilleton- 2. Durch Bildung eines Vereins. 3. Nein. Sch. 100. 1. Rund 245 M. beilage wöchentliche Feuilletonbeiträge im Rahmen der jährlich. 2. Falls nach dem 1. 1. 1912 104 Beitragsmarken 4. Klasse entNeuen Zeit" treten; auch sollen neben Besprechungen von Werken aus wertet sind, rund 73 m. jährlich. 3. 5,20 m. jährlich. 4. 1,56 m. jährlich. den Gebieten der Politit, Literatur, Kunst und Naturwissenschaft Neuerscheinungen der Parteiliteratur durch Anzeigen sofort bekannt gegeben werden. 12. April: Budom-- Alte Mühle- Eichendorfer Mühle- Lappnower 2. Hof. Mühle- Karlsdorf- Kunersdorf- Wriezen( Nachtquartier). Schlesischer Bahnhof 4. Klaffe bis Dahmsdorf- Müncheberg. Abfahrt 7 Uhr 13. April: Briezen- Strip- Sonnenburg- Baafee- Fallenberg. Abfahrt 5,30 Uhr Wriezener Bahnhof, Fruchtstraße, bis Briezen. Gäste und Mitglieder, welche an den Dstertouren teilnehmen wollen, werden gebeten, heute abend 8 Uhr bei Wählisch, Stalizer Str. 22, zu er fcheinen. * Arbeiter Touristenverein" Die Naturfreunde". Ortsgruppe Merlin. Mitglied der Zentr.- Stom. für Sport und Körperpflege. Sonntag, den 5. April: Wanderungen: 1. Leuenberg, Steinebed, Strausberg. Ab fahrt nach Leuenberg Briegener Bhf. 5.30. 2. Hermsdorf, Hennigsdorf, Oranienburg. Abfahrt nach Hermdorf Stettiner Bhf. 6.45. 3. Tegel, Be fichtigung der Stolonie Freie Scholle", Weitermarsch nach Stolpe. Treff punft 8 Uhr Endhaltestelle der Straßenbahn in Tegel. 4. Bernau, Blößenfee, Rüdniß. Abfahrt nach Bernau Stettiner Bhf.( Fernzug 4. SL.) 5.59. Am 3. April, abends 8, Uhr, im„ Berliner Klubhaus", Ohmstr. 2: Licht. bildervortrag der geologischen Abteilung. Gäste stets willkommen. Der Waldlauf der Freien Sportvereinigung findet am tommenden Sonntag in Johannisthal statt. Es meldeten sich bisher zirka 100 Läufer, doch dürfte die Beteiligung bedeutend größer sein, da noch fortgejezt Meldungen einlaufen. Da das Terrain gut zu übersehen ist und die Männer mannschaften die Strede zweimal durchlaufen, so kann man den Verlauf des Wettkampfes gut verfolgen. Start: Nachmittags 4 Uhr beim Restaurant„ Einsiedler". Athleten. verändert. Eingegangene Druckschriften. 1 Marktpreise von Berlin am 1. April 1914, nach Ermittelungen Der Umfang der Neuen Zeit" wird infolgedessen statt 2 bis 2, Bogen Oes tgl. Polizeipräsidiums. Mais( mixed), gute Sorte 00,00-00,00, Donau von jest ab 2 bis 3 Bogen betragen. Die Ergänzungsbefte er 60,00-00,00. Mais( runder), gute Sorte 14,85-15,10. Nichtstroh 0,00. scheinen im bisherigen Umfang. Der Abonnementspreis bleibt un geu 7,20-8,60. Martihallenpreise. 100 Stilogr. Erbfen, gelbe, zum Sochen Aus dem des ersten Heftes heben wir hervor: Der Aufstand 34,00-50,00. Speisebohnen, weiße 85,00-60,00. Rinfen 40,00-80,00. der Epauletten. Die Briefe Johannes Miquels an Karl Mary. Bon Kartoffeln( Seleinhbl.) 4,00-7,00. 1 Rilogramm Rindfleisch, von der Reule Eduard Bernstein. Die Vergrößerung der russischen Armee. Bon 0,00-0,00. Rindfleisch, Bauchfleisch 0,00-0,00. Schweinefleisch 0,00-0,00. Al. Trojanomsty. Der Berfall des bureaukratischen Regimes in Stalbfleisch 0,00-0,00. Hammelfleisch 0,00-0,00. Butter 2,40-3,00. Japan. Von S. Katayama. Charakter und wirtschaftliche Be 60 Stud Gier 3,20-5,40. 1 Kilogramm Starpfen 1,20-2,40. Schwimmberein" Vorwärts" Berlin 1897. Veranstaltungen: deutung der vier großen rheinisch- westfälischen Provinzbanken. Bon Albert 1,60-3,20. Bander 1,40-8,20. Hechte 1,20-2,40. Barche 1,00-2,20. Sonnabend; 4. April, Hauptversammlung bei Bringmann. 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Bezirk Norden: bei Kaczerowski, Rabenéſtr. 6. Dienstag, den 7. April 1914, abends 6 Uhr: Reichenberger Hof, Reichenberger Bezirk Süd- Ost: Straße 147. Bezirk Süd- West: bei Fröhlich, Fontanepromenade 18. Tagesordnung: 1. Bericht vom Gantage. 2. Branchenangelegenheiten. Achtung! Sargtischler! Achtung! Dienstag, den 7. April 1914, abends 8% Uhr: Vertrauensmänner- Versammlung bei Michaltseck, Petersburger Str. 84. De Jede Werkstatt muß vertreten sein! = Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstr. 83/85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Sonntag, den 5. April, vormittags 10 Uhr, findet die Fortsetzung der General- Versammlung vom 29. März im großen Saale der Brauerei Friedrichshain, Am Friedrichshain 16/23, statt. Mitgliedsbuch und Legitimationskarte sind vorzuzeigen; ohne diese kein Zutritt. Vertretung ist nicht zulässig. Besondere Einladungen erfolgen diesmal nicht. 115/19 Die Ortsverwaltung. Achtung! Gewerkschaften, Fabriken, Vereine! Bevor Sie zu Ihrer diesjährigen Dampferpartie Knabenanzüge ein Lokal wählen, besichtigen Sie vorerst Voigt's Krampenburg und Sie werden finden, daß die Krampenburg das passendste Ausflugslokal ist. Wald, Wasser, Berge sind die Umgebung dieses größten modernen Etablissements. Post ist Schmöckwitz. Telephon frei Amt Köpenick, 227. Paletots, Pyjacks, einzelneHosen am preiswertesten direkt in der Fabrit Bertha Pröstel 50 Andreasftr. 50, I. Etage. Kein Laden. Commerz- und Disconto- Bank. Bilanz per 31. Dezember 1913. Aktiva. Kasse, fremde Geldsorten und Zinsscheine Guthaben bei Noten- und Abrechnungsbanken Wechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen Nostroguthaben bei Banken und Bankfirmen Die Zahlstelle 4 wird am Sonnabend, den 4. April, von Vineta- Reports und Lombards gegen börsengängige Wertpapiere play Nr. 5 nach Swinemünder Str. Nr. 11 bci Dobrohlaw verlegt. 85/14 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstr. 83-85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Rohrleger n. Helfer! Vorschüsse auf Waren und Warenverschiffungen davon am Bilanztage gedeckt: a) durch Waren-, Fracht- oder Lagerscheine. b) durch andere Sicherheiten. Eigene Wertpapiere Konsortialbeteiligungen Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankflrmen Debitoren in laufender Rechnung: a) gedeckte b) ungedeckte Außerdem Aval- und Bürgschaftsdebitoren Bankgebäude und Inventar in Hamburg, Berlin, Kiel, Leipzig und Altenburg Sonstige Immobilien. abzüglich Hypotheken Aktienkapital Kollegen! Laut§ 4 des Tarifvertrages trat am 1. April die Reservefonds I zweite Lohnerhöhung in dieser Tarifperiode ein. Dieselbe beträgt für Reservefonds II Talonsteuer- Rückstellung Kreditoren Akzepte und Schecks: a) Akzepte. . Passiva. Nohrleger 2 Pf. und für selfer 1 Pf. pro Stunde. Beamten- Pensions- und Unterstützungsfonds Der Mindestlohnt beträgt also ab 1. April für Nohrleger 76% Pf., für Helfer 58 Pf. Der Mindestlohn für Rohrleger, welche ständig auf Reparaturen arbeiten, beträgt Eigene Ziehungen( sämtlich für Rechnung Dritter) 74 Pf. pro Stunde. 115/17 Die Ortsverwaltung. Verband der Steinsetzer, Pilastereru. Beruisg. Tarifbezirk Groß- Berlin. In solchen Betrieben, die den an anderer Stelle bekanntgegebenen Schiedsspruch des Einigungsamtes des Berliner Gewerbegerichts nicht anerkennen, ist vorläufig weiter zu arbeiten, sofern nicht den Mitgliedern Sonderverträge zur Unterschrift vorgelegt werden. Wo legteres geschieht, ist die Unterschrift zu verweigern und der Ortsverwaltung sofort telephonisch Nachricht zu geben. Das Bureau ist zu diesem Zwecke täglich bis auf weiteres von 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends geöffnet. Ferner geben wir befannt, daß die Notstandsunterſtügung bis zum 11. April gezahlt wird. Am 4. und 11. April erhalten auch solche Mitglieder Unterstügung, die wegen wiederholter Aufnahme Karenzzeit haben. Wer Unterstützung beziehen will, muß den Arbeitsnachweis zivecs Kontrolle passieren. 175/ 4* Mit Verbandsgruß Die Ortsverwaltung Engelufer 15, Zimmer 95. Tel.: Amt Moritsplatz Nr. 12326. b) noch nicht eingelöste Schecks Außerdem Aval- und Bürgschaftsverpflichtungen Dividenden- Rückstände. Reingewinn. Unkosten Steuern M. 9 925 725,47 M. 1517 104,03 M, Pf. M. Pf. 8258824 10 gesündeste Der Kakao ist wegen seiner die Gesundheit fördernden Eigenschaften, seines Wohlgeschmacks und hohen Nährwertes Dr Rand. Weils Nährsalz- Bananen- Kakao Besonders für Blutarme, Genesende, Nervöse, Kinder und stillende Mütter. Nicht stopfend. Paket 12 Pfund 1 Mark, 5 Pakete 4,75 Mark. Paket = 4 Pfund 0,50 M. Alleiniger Fabrikant: D. Mader, Prinzenstr. 86. Zu haben in Apotheken, Drogerien und besseren Kolonialwarengeschäften sowie in den Filialen der Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend. Stoffe für leg. Massanzüge, Paletots Meter 4.-, 6.-, 8-. 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