Nr. 97, Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 8.30 mt., monatl. 1,10 9, wöchentlich 28 Pig. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Bfg. Sonntags. nummer mit ilustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Welt" 10 Bfg. Bost. Abonnement: 1,10 Mark pro Monat Eingetragen in die Post- Zeitungs. Preisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich. Ungarn 2.50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mark pro Monat. Rostabonnements nehmen an: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz. Ericheint täglich. Vorwärts Berliner Volksblatt. 31. Jahrg. Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel zeile oder deren Naum 60 Pfg.. für bolitische und gewerfichaftliche Bereinsund Versammlungs- Anzeigen 30 Big. ,, Kleine Anzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Big.( zulässig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10% ig. Stellengesuche und Schlafitellenan zeigen das erste Bort 10 Big., jedes meitere Wort 5 Brg. Worte über 15 Buch staben zählen für zwei Worte. Inferate für die nächste Rummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morigplak, Nr. 1983. Mittwoch, den 8. April 1914. Deutsche Kasernen- Kultur. = Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morigplak, Mr. 1984. Der Unteroffizier Arall vom württem bergischen lanenregiment Nr. 19 schlug einen tuberkulösen Ulanen mit dem Karabiner derart auf den Tschapka, daß dieser in Stücke ging und der Ulan einen Bluterguß aus Wund und Nase bekam. Beim Nachererzieren Hört man die preußischen Kriegsminister im Reichstag über 6 Wochen werden nämlich auf die gesetzliche Dienstzeit mußte der arme Soldat auch noch laufen und sich in Regen. aber die Soldatenmißhandlungen reden, so nicht angerechnet.). Man bedenke hier folgendes. Auch die füßen legen. Er ist dann auch noch vor der Hauptfönnte man glauben, daß bei diesem Krebsschaden der Armee Mannschaften des Regiments der Gardedukorps sind in Gala verhandlung gestorben. Die Aerzte gaben zu, daß eine bedeutende Besserung eingetreten sei. Wer aber den un- ähnlich angezogen wie der Lohengrin. Ihr Haupt schmückt der sein Tod durch die Mißhandlungen und die beschleunigt wurde. aufhörlich dahinfließenden Strom der Schindereien aufmerfiam Stahlhelm mit dem Preußenar, ihre Brust ein blinkender ueberanstrengungen verfolgt, schaudert vor dem Abgrund von Roheit, der sich hier Kiraz. Sollte man es denn für möglich halten, daß Leute, Der Unteroffizier fam mit 2 Monaten Gefängnis davon. noch immer auftritt. Wir wollen hiermit von den in den letzten die so rittermäßig daherkommen, in der Kaserne manchmal ge- Der Gefreite Schlolant vom preußischent fiinf Vierteljahren gerichtlich abgeurteilten Mißhandlungen prügelt werden wie junge Hunde? Infanterieregiment Nr. 11. ließt an einem Abend nur eine fleine Blütenleje geben, die genügen wird, um Auch die berühmte Spudna pfaffäre spielte sich einen Refruten sich in der Stube 20mal auf- und niederalle Beschönigungsversuche auf ihren richtigen Wert zurück- bei der Garde ab, und zwar beim Königin Augusta- werfen. Als dem Manne dies zu schwer wurde, drückte ihn zuführen. Zuerst zu den Offizieren. Bestraft wurden: Garde Grenadierregiment Nr. 4. In diesem der Gefreite mit den Knien selbst zu Boden. Kurze Zeit darauf 1. Major und Abteilungskommandeur im Falle befahl ein, Sergeant Waste einem Grenadier, sich wurde der Refrut von seinem Beiniger zirka 21mal an das sächsischen Artillerieregiment Nr. 48 Georg vor dem Spudnapf auf den Boden zu legen, und rief dann: Spind gestoßen, mit einer Kaffeekanne beworfen und einmal Begold mit 14 Tagen Stubenarrest. Da selbstverständlich Sauf!" Der Grenadier„ soff" auch ganz gehorsamst, was sogar an der Gurgel über den Waschtisch gezogen. Als der bei der Aburteilung die Deffentlichkeit ausgeschlossen war, wieder einmal beweist, daß das Wort Kadavergehorsam feine Refrut vom Gefreiten wieder einmal gegen das Spind gefuar nur so viel zu erfahren, daß der Major, also ein Heyphrase" vorstellt. Das Kriegsgericht verurteilte den stoßen wurde, lief er davon und verübte bald darauf SelbstStabsoffizier, sich tätlich an seinem Burschen vergangen hat. Sergeanten nur zu 3 Monaten Gefängnis, hatte ihm also seine mord. Der Gefreite Schlolaut tam mit 2 Monaten Ge2. Hauptmann Artur Köhler vom preußi- Vorgesezteneigenschaft gelassen. Das Oberkriegsgericht aber fängnis davon! ichen Infanterieregiment Nr. 176 wurde wegen fügte noch die Degradation hinzu. Im preußischen Infanterieregiment vorschriftswidriger Behandlung Untergebener in 62 Fällen, wegen Mißhandlung Untergebener in 45 Fällen, ferner wegen voriäßlicher Mißhandlung Untergebener unter Mißbrauch der Waffe und anderer Berfehlungen, die mit Schindereien zusammenhingen, mit 6 Monaten Festungshaft und Dienstentlassung bestraft. Da auch hier die Aburteilung hinter verschloffenen Türen erfolgte, wurden die Einzelheiten, die offenbar recht wenig erbaulich waren, nicht bekannt. Charakteristisch ist es, daß ein Hauptmann, der sich in so schwerer Weise an seinen Untergebenen verging und dadurch auch noch seinen Unteroffizieren ein schlechtes Beispiel gab, nicht ins Gefängnis gestedt wurde, sondern mit e stungshaft, also mit der custodia honesta, davonfam. 3. Hauptmann von der Brinden vom preu bischen Infanterieregiment Nr. 96 wurde wegen Mißhandlung seines Burschen zu 14 Tagen Stubenarrest verurteilt. 5. Hauptmann Voß vom preußischen In fanterieregiment Nr. 38 erhielt 4 Wochen Stubenarrest wegen Beschimpfung von zur Uebung eingezogenen Landwehrmännern. Zu seinem Pferde pflegte der Hauptmann zu sagen:„ Ziese, sieh Dir mal diese Affengesichter an!" Auch andere schöne Titulaturen, 3. B. Hurenjunge, gebrauchte er. In die nämliche Angelegenheit war auch verwidelt: Der Unteroffizier Hoffmann vom Garde. Nr. 70 wurde ein Rekrut von„ alten Leuten" in der Nacht rainbataillon schlug Refruten mit einem Rohrstod, derart mißhandelt, daß er in der Verzweiflung aus mit der Fahrpeitsche, mit dem Reitstock, teilte Ohrfeigen, Fuß- dem zweiten Stock zum Fenster hinaussprang tritte und Faustichläge aus. Nebenbei ließ er fic, einen ge- und im Kasernenhof bewußtlos und schwer. füllten Mistkasten in den ausgestreckten Armen, Kniebeugen verlegt liegen blieb. machen. Das Kriegsgericht verurteilte ihn zu 6 Monaten Ge- Der Gefreite Däumeland vom preußifängnis, von einer Degradation aber sah es ab. ichen Königs Ulanenregiment Nr. 13 machte sich Der Sergeant Renner vom Breslauer den Spaß", einen Rekruten nach dem Stande seines Vaters eib.ürafiierregiment schlug einen Mann mit zu fragen und ihn, wenn der Rekrut wahrheitsgetreu antder geballten Faust zehnmal an die Ohren wortete: Herrschaftlicher Stutscher", solange mit einem bered an image, State: use miteiten und an den Kopf und stieß ihn dann noch mit Stod zu schlagen, bis er sagte: Wein Vater ist boller Wucht an das Bett. Der Mißhandelte mußte Mist futscher." Eines Tages schlug der Gefreite den wegen Trommelfellverlegung und Eiterung Refruten von rückwärts mit der Trense derart über den des rechten Mittelobrs 19 Tage im Lazarett zu- opf, daß der Geschlagene mit einem Aufbringen. Trogdem wurde der Sergeant vom Oberfriegsgericht ich rei bewußtlos in die Knie sant. Die Trense nur zu 14 Tagen Mittelarrest verurteilt. Das Kriegsgericht hatte auch das linfe Auge getroffen, das dadurch die hatte gleich gar nur auf eine Woche Mittelarrest erkannt. Sehkraft vollkommen verlor. Der Gefreite er. Der Unteroffizier Bed vom 1. Garde hielt 7 Monate Gefängnis. # 11 4. Hauptmann Derichs in Straßburg erhielt Grenadierregiment jagte nichts die Refruten aus den Zum Schlusse noch einen sehr' interessanten Fall, in dem wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt 5 Tage Stuben- Betten heraus, ließ sie im Hemd Freiübungen machen. Ein- ein Matrose sich gegen eine Mißhandlung gewehrt hat. arrest. Der Auflagevertreter hatte 43 Tage Gefängnis mal stellte er nachts 1 Uhr ein Eramen an und verabreichte Der Maschinistenmaat Behrens vom Panzerden Rekruten, die nicht nach Wunsch antworteten, Ohrfeigen. freuzer Goeben" nannte den Heizer Pauli eine faule Sau. beantragt! Als der Heizer erwiderte, er sei nicht zu faul zum arbeiten, Das Gericht verurteilte ihn zu 6 Wochen Mittelarrest. Der Unteroffizier Pohlen vom Königin- warf ihm der Maat einen scharffantigen Scha. Augusta- Garde Grenadierregiment Nr. 4 gab mottest ein so heftig gegen den Unterleib, daß Pauli einem Mann eine Ohrfeige und sagte, dazu lachend, jetzt könne eine Sodenquetschung erlitt, alb wahnsinnig dieser sich ja beschweren. Ferner versetzte er ihm einen vor Schmerz warf dieser auf den Maat mit einem HolzTritt in den Oberschenkel. Außerdem schikanierte er ihn. Das schuh, traf ihn aber nicht, dann packte er ihn am Halie. Der Ariegsgericht nahm nicht Mißhandlung, sondern nur vor- Ma at wurde zu 3 Monaten und 1 Tag Gefängnis verschriftswidrige Behandlung an! So fam der Herr urteilt, der schwer mishandelte Heizer aber, der sich in einem un zurechnungsfähigen Zustand in geUnteroffizier mit 7 Zagen Mittelarrest davon. Diesmal sind auch von der bayerischen Garde, ringem Maße am Waat bergriffen hatte, dem Infanterie Leibregiment, ichwere Mi wurde mit 9 Monaten und 1 Tag Gefängnis be straft. handlungen zu berichten. Und zwar sind sie alle bei der 8. Kompagnie dieses Regiments vorgekommen. Die Kompagnie hatte nicht weniger als drei mißhandelnde Unteroffiziere, von denen der Vizefeldwebel Thye 6 Monate Gefängnis, der Sergeant Nußmann 2 Monate 15 Tage Gefängnis und der Unteroffizier Haag 21 Tage Mittelarrest erhielt. 6. Leutnant Bokittel von einem Lieg niger Infanterieregiment. Auch er hat die Landwehrleute beschimpft, wofür er mit 10 Tagen Stubenarrest bestraft wurde. 7. Reutnant von Rathen vom preußisch en Raiser Franz- Garde Grenadierregiment wurde zu 4 Wochen Stubenarrest verurteilt, weil er einem Mann einen Faustschlag auf den Helm, mehrere Faustichläge auf den Kopf und einige Schläge ins Gesicht beriezt hate. Einem Tambour gab er eine Ohrfeige und sprach dazu die gewiß nicht feinen Worte: Gud nicht so dämlich, i on it hau ich Dir ein paar in die Freise. Meinst Du, ich geniere mich? Du fannst Dich ia nachher beichweren." Aus dem Schluß dieser freund lichen Anrede ist die Wirkung der gelinden Bestrafung der Soldatenmishandler drastisch zu ersehen. Damit wollen wir unsere Blütenlese schließen. Unsere Zusammenstellung, die deutlich beweist, was von der Behaup tung, daß die schweren und systematischen Mißhandlungen aus der Armee beseitigt seien, zu halten ist, lehrt, wie notwendig für die Soldaten das Recht der Notwehr ist. Sie lehrt weiter, daß die Strafen für die Soldatenmißhandler er Was die mißhandelnden Unteroffiziere und älteren höht werden müssen. Es muß ausgeschlossen werden, daß Mannschaften der Linienregimenter anbelangt, so Offiziere, die wehr lose untergebene mißhandeln, mit fann davon nur ein winziger Teil genannt werden. Zwei Feitungshaft und Stubenarrest bestraft werden können. besonders charakteristische Fälle aus Trier und Stettin mußten Solche Herren gehören ins Gefängnis. Auch muß die wir ja erst gestern melden. Wollte man auch nur den dritten Mindest strafe für Mißhandlung, die jezt nur eine Woche Teil aller bei den Linientruppen von Unteroffizieren oder Arrest beträgt, bedeutend erhöht werden. Drei Monate Ge,, alten Leuten" zur gerichtlichen Aburteilung gelangten fängnis ist das geringste, was man hier verlangen kann. Das Welchen Erfolg die Militärgerichte mit ihrer Geheimnis Schindereien anführen, so brauchten man mindestens zwei legte bayerische Militärstrafgesetzbuch schrieb sogar 6- Monate främerei manchmal erzielen, lehrt folgender Fall. Ende Mai ganze Vorwärts" nummern. Wir begnügen uns mit der Er- Gefängnis vor. Derartige Maßnahmen würden zeigen, daß man den vorigen Jahres ging die Nachricht durch die Preise, daß der wähnung einiger charakteristischer Fälle. Der Unteroffizier Artur Pöjelt des In- Mißhandlungen wirklich ernsthaft zu Leibe gehen will. Mit Rittmeister Freiherr von Abelsheim vom preußischen 1. Garde lanenregiment wegen fanterieregiments Nr. 50 ließ Refruten mitten schönen, Erlassen ist, wie der gestern mitgeteilte Fall in Trier Mihhandlung eines Untergebenen vor Gericht gestanden habe. in der Nacht antreten, einen besonders schwächlichen Mann beweist, nichts getan. Aber im„ Interesse der AufrechterhalEr soll einen Ulanen am Salje gebadt, mehrmals hin und her- schlug er derart mit der Klopfpeitiche, daß sein Rücken tung der Disziplin" wird man solche Reformen nicht eingeschüttelt haben, so daß der Mann zuletzt gegen die Wand mit blutunterlaufenen Striemen bedeckt war. Diesen schwer führen. Es bleibt also schon dabei, daß der Kampf der Sozialfiel. Da nicht nur während der Gerichtsverhandlung, sondern mißhandelten Soldaten bestellte der Unteroffizier in der Nacht demokratie gegen den Militarismus aufs Ganze gehen muß. auch bei der Urteilsverkündung die Oeffentlichkeit aus- auch noch auf ein finiteres 3immer und nahm ihm auf Beseitigung dieses Systems, in dem die Menschenwürde geschlossen wurde, find Vermutungen Tür und Tor geöffnet. dort mit verstellter Stimme 3 M. a b. Bei einer buchstäblich mit Füßen getreten wird. Der Rittmeister hat sich vielleicht relativ gar nicht so schwer Stubenbesichtigung mußten die Rekruten die Spudnäpfe verschlt, aber das ängstliche Fernhalten der Außenwelt muß in die Hand nehmen, worauf Böselt ihnen den Verdacht wachrufen, daß hier sehr schlimme Dinge ihren efelerregenden Inhalt ins Gesicht schleuderte. Der Unteroffizier wurde zu 2 Jahren Gepassiert sind. Nunzu Unteroffizieren und alten Mann- fängnis verurteilt und degradiert. 3wei Gefreite des Königs- Grenadierschaften der Garde. In der 4. Eskadron des Regiments der Garde regiments Nr. 7, deren Namen leider nicht in den Zeiduforps mißhandelten 2 Gefreite und 3 ältere Mann- tungen standen, ließen Refruten, nur mit dem Semd be. fchaften Refruten in der rohesten Weise mit Seujeilen, fleidet, das Gefäß zum Fenster hinausTrensen, Striegeln, mit der Degenfcheide usw. Eines der streden, ferner mit den mit Sandsäden bepadten Opfer fiel vorübergehend in Geiftesfront ornistern unter den Betten herumfriechen. Auch sonst Wahlkreisen des Landes wurde der Wahlaft in der Zeit von beit. Die Quäler wurden nur mit 4 bis 6 Wochen Mittel- haben sie die Leute geschunden. Einer dieser Gefreiten ließ arrest bestraft, statt daß man sie mehrere Monate ins Ge- einen Rekruten jogar den Inhalt des Spudna pfes fängnis schickte. Da die Höchststrafe nur 6 Wochen Arrest be- austrinken.( Der Spudnapf scheint immer mehr zu einem trug, blieben sogar die Schlimmsten von ihnen von dem ge- beliebten Erziehungsmittel der Soldatenschinder zu werden.) ( Freiheitsstrafen Jeder der Gefreiten erhielt 6 Monate Gefängnis, fürchteten Nachdienenmüssen verschont. Das Ende des schwedischen Wahlkampfes. ( Bon unserem nach Schweden entsandten Rorrespondenten.) Stocholm, 6. April 1914. Gestern ist nun die große Schlacht geschlagen. Jn. den meisten morgens 9 bis abends 9 Uhr erledigt. Bis die Wahlergebnisse endgültig festgestellt sind, dürften etwa 14 Tage vergehen. Die Stimmzettel müssen aus den weit entlegenen Orten in die Wahl freiszentraie abgeführt werden, und wenn auch hier die Feststellung der für jede Partei abgegebenen Stimmen schnell vor sich iv-Scn kann, dauert doch die Feststellung der Rangordnung der Gewählten ziemlich lange. Tie Listen sind ungebunden und die sienderungen allgemein ziemlich zahlreich. Tie Teilnahme au der Stockholmer Wahl am 29. März war für schwedische Verhältnisie zwar ungewöhnlich-, der gestrige Wahl- lag aber drausien im Lande bat die Tröckbolmer Wahl noch weit üveriroffen. Werden doch schon heute«achmiiiag aus den verschiedensten Laitdebteilen Wahlbeteiligungen Isis zu 80 Proz. ge- n-eldct. DaS ist in einem Lande, in dem bis vor drei Jahren noch eine Wahlbeteiliguiia von 00 Proz. als sehr stark angesehen wurde, bemerkenswert. Tie volitische Anteilnahme der Bevölte- rung ist durch die jehigc Krise lebhaft wie nie zuvor geworden, und d ist anzunehmen, dag sie bis auf weiteres vorhalten wird. Tie politischen Organisationen aller Parteien haben große Fort- schritte gemacht, insbesondere lwt unsere Partei durch die Wahl- t?wegung in Bezirken Fuß gesaßt, in welchen sie bisher nie eine Versammlung hat abhalten können. Eine Enttäuschung hat uns allerdings die Stockholmer Wahl gebracht. Unwahr ist, daß wir, loch die Scherlpresse meldete, hier Pvei Mandate verloren haben; denn in Stockholm I haben wir die bisherigen vier Mandate.gehalten. Tas fünfte, das wir hier zu erringen hosstcu, gehörte dem Landtreis, dem ein großer Ort. Präunskhrka, durch Eingemeindung nach Stockholm entrissen wurde, ohne daß dadurch die Mandarszahl in Stockholm l ver- g-ößert wurde. Da der bisherige Abgeordnete in jenem Ort wohnte, wurde er nun auf die Kandidatenliste des Stadtkreises übernommen und eine etlvaS stärkere Wahlbeteiligung der Ar- Keiter hätte einen Sieg bringen können. Zu den Wahlen im Kerbst sind neue Wählerlisten aufzustellen, und es ist zu er- warten, daß die jetzt gestrichenen Arbeiterwähler ihre Steuern bis dahin zahlen, so daß nicht so viele die Wahlberechtigung verlieren können. Enttäuschen muß aber dos Ergebnis in Stockholm II. Hier haben, wie allgemein erklärt wird, viele Arbeiterwähler ihre Wahl- � Pflicht versäumt und in internen Kreisen herrscht die Ausfassung, daß sowohl der liberale als der sozialdemokratische MandatSver- tust durch die Alkoholfrage mit beeinflußt wurde. Tie sozialdemo- kratisch« Liste enthielt vier Kandidaten, die der Anti-Alkoholbe- ivcgung angehören. Tie in diesem Kreise vorhandenen zahlreichen Brauereiarbeiter sollen nach dieser Ausfassung, die noch nachge- prüft werden dürfte, nicht getoähli haben. Diese Arbeiter sind vielmehr dem alten sozialdemokratischen Veteranen August Palm gefolgt, der in seinem Abstinentenblatt„Appell an die gesunde Vernunft" die Parole ausgab, keine„Abstinenzsanatiker" zu wählen. Mit der einfachen Verurteilung dieses Prinzipienver-, stotzeS ist die Dache nicht abgetan. Man kann zu der Palm- Bewegung stehen wie man will, daß sie eine folgerichtige Reaktion gegen die geradezu hahnebüchenen heuchlerischen Gesetzesbcstim- mungen ist, kann ihr nicht abgesprochen werden. In Stockholm muß jetzt der Arbeiter, der SchnapS kaufen will, einen Brannt- weinpaß mitbringen, der ihn zur Entnahme von zwölf Litern im Quartal berechtigt. Der Bourgeois unterliegt zwar der gleichen Bestimmung, aber er kauft seinen Branntwein zum teureren Preis« im Weinhandel oder läßt sich größere Quanten von außer- i itb senden. Wer Geld hat, kann hier Branntwein kaufen, so viel er will, trotz aller Restriktion. Tie Abstinenten wollen diese Restriktion durch Reichsgesetz aus das ganze Land ausdehnen und die Liberalen stehen dieser Forderung unterstützend gegen- über. Auch die Sozialdemokratie ist durch Programm für diese sanatische Altion verpflichtet. Di« Reaktion hat schon eingesetzt. und wenn eS sich bewahrheitet, daß die Brauereiarbeiter in Stock- Holm l! diesmal nicht gewählt und daß die sonst liberal wahlenden Angestellten der Brauereien zu den Konservativen gegangen sind. dann kann man sich eine Vorstellung davon machen, welche Kämpfe f.rH entstehen werden, wenn da« RestriktionSgesetz einmal geschaffen sein wird. Draußen im Lande freilich zieht daS Abitinenzprogramm einstweilen noch Wähler. Aber der schwedische Volkscharatter schwankt nun einmal zwischen den Extremen, und wenn die Absti- nenz den Süss„überwunden" haben wird, ist die ReaktionSbewe- gung de« alten Palm wahrscheinlich berufen, den Gegenstoß zu führen. Man hat blSher über sie gelächelt und den Alten von der lustigen Seite nehmen wollen; doch die Tatsache besteht, daß der „Appell an die gesunde Vernunft" diesmal unserer Partei ein Mandat entrissen hat. Das ist bedauerlich, aber et ist vielleicht leider nur der Ansang. In KarlSkrona bat die Rechte uns ebenfalls ein Mandat ent- rissen. ES ist vielleicht zu früh, ein Urteil darüber abzugeben. Zur Orientierung de« deutschen Leser« diene aber, daß KarlSkrona ein schwedisches Kiel ist, die zweit« große Marinestation de« Landes. Und da die Konservatiben emen großen Ausbau der Flotte wollen, dazu die Werft in KarlSkrona für den Bau von Panzerschissen aus- zubauen versprachen, darf angenommen iverden, daß lokale Gesichts- punkte für den Wahlausgang entscheidend waren. Trösten kann un« darüber der glänzende Aufmarsch unserer Genossen in Goten- bürg, dem schwedischen.Hamburg. Diese größte schwedische Hasen- stadt, deren Entwickelung wahrscheinlich in wenigen Dezennien die Hauptstadt überflügeln wird, war eigentümlicherweise immer ein Schmerzenskind der Sozialdemokratie. Weder die gewerkschaftliche, noch die politische Organisation wollten so recht vorwärtskommen, und als bei der letzten Wahl zwei Mandate statt vorher ein« erobert wurden, war die Freude groß- Diesmal hat sich die sozialdemo- kratische Wählerzahl mehr als verdoppelt, und die Meldung von de« Eroberung des dritten Mandats wird stündlich erwartet. Daß da» mittelschwedische Jndustrierevier gut sozialdemokratisch gewählt haben wird, nimmt man hier allgemein an. Aber auch die Konservativen haben große Anstrengungen gemacht. Die bi» jetzt festgestellten Kreistagswahlergebnisse vom 2ö. März zeigen einen sozialdemokratischen Gewinn von 2t Mandaten gegen einen konservativen Gewinn von 7 Mandaten. Die Liberalen ver- oren 17 Mandate. Die übrigen sieben sind neu hinzugekommene Mandate, die wir meisten« geHoll haben. Hat die ReichStagSwahl im Lande gehalten, was diese ÄreiStagSwqhlen versprechen, dann werden wir einen Mandatsgewinn haben trotz der anfänglichen zwei Verluste. Im liberalen Lager ist alle« in Spannung. Für diese Partei ist die Abstimmung in den Landbezirien entscheidend. Noch läßt sich nicht übersehen, wie die Landbevölkerung gestimmt hat; aber es liegt daß Gefühl in der Luft, daß große Aenderungen nicht ein- treten werden. Wahrscheinlich werden die drei Parteien in un- gesähr gleicher Stärke in die neue Kammer kommen, was dann aus Kosten der Liberalen geschehen ist. d. h. jede dieser Parteien wird an die achtzig Mandate haben. „Halt— oder ich schieße!" In einer Lokalnotiz aus Neukölln berichtete der„Vorwärts" am Sonntag, wie ein Schutzmann dort jugendliche Arbeiter beob- achtet, die nachts Versammlungsplakate ankleben und wie er dann „zur Festnahme der Täter schreitet". Sie ist ihm nicht gelungen. Bezeichnend ist schon, daß der Polizeibeamte eine ihm al« gesetz- widrig erscheinende Tat nicht durch Warnung zu verhindern trachtet, sondern sie ruhig geschehen läßt, um dgnn Revanche zu l üben und da«„berletzie Rechtsgut" durch Verhaftung und Anzeige wiederherzustellen. Aber noch viel bezeichnender ist, was in dem Bericht weiter erzählt wird: als der letzte der Delinquenten davon- rennt, droht ihm der Schutzmann, zu schießen» wenn er nicht stehen bleibe, und nur, weil der Polizist die Pistole nicht rasch genug losbekam, gelang dem Jugendlichen die Flucht. Run ist es nicht recht glaubhaft, daß ein Schutzmann der Herren v. Jagow oder Becherer— so heißt wohl der Polizeigewaltige von Neukölln— die Pistole nicht rechtzeitig losbekäme. Dafür ist schon gesorgt, und der Polizist, der darin fehlte, würde seines Amtes gewiß alsbald für unwürdig erklärt. Eher kann man vielleicht annehmen, daß der Schutzmann sich noch rechtzeitig besann und deshalb seine Drohung nicht wahrmachte. Aber diese Drohung selbst ist es. die einige Worte erfordert! „Ich schieße!" Selbst nach dem Schießerlaß Traugoit v. Jagows hat der Slchutzmanu erst zu schießen, wenn er sonst in Gefahr käme, niedergeschlagen zu werden, und selbst die preußischen Instruktionen gestatten der Polizei den Wasfengebrauch nur, um Widerstand zu brechen, um das größere Hebel einer straflosen Auflehnung gegen die angeblich doch im Interesse der Allgemeinheit erlassenen Gefetze zu hindern. Was geschah hier? Ein junger Mensch hatte einen Zettel angeklebt, höchstens also ein mit ein paar Mark Strafe be- drohte» Lrdnuugsdelitt begangen, und als er deshalb„festgestellt" werden soll, läuft er davon. Und da entsteht in dem Gehirn eines „S i ch e rh e i t S veamten", eines nach Ausbildung und Probezeit als bewährt und geeignet auf die Straße gestellten Polizisten der Gedanke, dem flüchtenden Zettelankleber eiize Kugel nachzuschicken, ihn also, statt mit ö Mark Geldstrafe, mit dem Tod oder lebenslänglichem Siechtum zu ftrafen— ohne Richterspruch, aus eigener schutzmännischer Machtvollkommenheit. und dieser Gedanke entsteht auf einer Grotzstadtstraße, wo das Geschoß der Trehsepistole unter Umständen harmlose Passanten, Schlafende in ihrer Wohnung treffen und töten kann? Man fragt sich, wie so etwas möglich ist, wie ein solch wahnsinniger Gedanke in dem Hirn eines doch oftmals auf seine Verantwortung hingewiesenen Beamten entstehen kann! Tas mag einmal an dem künstlich großgezogenen Autoritätsgcsühl des Schutzmannes liegen, der ja dazu angehalten wird, in den ihn erhaltenden Bürgern, namentlich in einem Arbeiterviertel, nur die Objekte zu sehen, denen gegenüber er den Staat, die Man- archie, die Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten hat— zum anderen liegt es ida wir ja sehr gut wissen, daß sicher viele Polizei- beamte längst erkannt haben, daß sie ausgebeutet und unterdrückt werden im Interesse der Volksfeinde, die auch ihre Feinde find und die sich ihrer nur als Werkzeuge bedienen» daran, daß die Schutzleute durch die ewige Kommcmdiererci, durch die massenhaften Verordnungen und Erlasse, namentlich durch die Aufputschung gegen die proletarische Jugendbewegung, als der größten Gefahr, die es überhaupt gebe, ganz wirr gemacht werden, und nun aus Angst vor Strafe, vor Spitzeln in den eigenen Reihen, geneigt werden, recht forsch loszugehen. Hat sich einer aber einmal dazu eutschloffen— was soll ihn dann noch hemmen? Wenn der da draußen geschossen und getroffen hätte und nicht an Ort und Stelle von„einwandfreien" Zeugen— also womöglich von seinen eigenen Kameraden!?— erkannt und „festgestellt" worden wäre, wer weiß, ob er dann jemals bekannt geworden wäre. Wir kennen das ja von den Fällen Herrmann in Berlin und Biewaldt in Breslau? Und wäre er selbst er- kannt: wer weiß, ob die Staatsanwaltschaft einen Anlaß zum Ein- schreiten gefunden hätte; es gibt doch für von Amis wegen Bewaff- nete die schöne Forstnersche Putativnotwehr, und so ein Schutzmann konnte ja befürchten, daß er von dem jugendlichen Zettelankleber massakriert werden könnte... Und schließlich, würde er selbst angeklagt, so gibt es ja auch noch einen Kon- f l i k i, der zugunsten des Schießers und zur Bekräftigung des VersafsungSgrundsatzes, daß niemand seinem ordentlichen Richter entzogen werden dürfe, hätte erhoben werden können! Denn: vor dem Gesetz find alle Staatsbürger gleich und gegen Sozialdemokraten ist daher alles erlaubt. Bei solchen Rechtszuständen ist es noch ein hohes Ehrenzeugnis für die Masse der Polizeibeamten, daß trotz hoher Anspornung unv Duldung nicht weit mehr noch an Polizeiwillkür in unserem führen- den Kulturstaate passiert. An den Verwaltern des Rechts, an den BerordnungSgewaltigen liegt es wahrhaftig nicht. politische Uebersicht. Nationalliberale Selbstkritik. Deutschland demokratisiert sich mehr und mehr. Dr. Richard Bahr, ein nationalliberaler Publizist, der die Masse verabsckieut, sieht einen neuen Beweis dafür in dem Schwinden der Auto- rität der politischen Führer. Auf die nationalliberale Partei weist er als auf das ihm am nächsten liegende Beispiel hin. und wenn man sich so Herrn Basser- mann betrachtet, wird man dem spöttischen Kritiker nicht ganz unrecht geben können. Am wertvollsten aber ist der Einblick, den er, der Kenner, uns in daZ innere Leben der national- liberalen Partei tun läßt, wenn er sich über die.Herren Vertreter" mokiert, die„breit und gewichtig bei schmalem Dünnbier vor sich hin schmauchten", al« ihnen Herr Bassermann vor zwei Jahren auf dem Parteitag in Berlin versicherte, daß sie und nicht die Führer die Politik machten. Noch hübscher ist daS Bild. daS er von dem Zustandekommen nationalliberaler Proteste in der Provinz entwirft: „Sobald irgend ein Beschluß, eine Abstimmung, eine taktische Maßnahme denen„draußen im Lande" nicht gsfallsn, bricht der Sturm loS. Dann regnet es wochenlang entrüstete Resolutionen, und eS gibt zwischen Pilllallen und Kusstein kein Wirtshaus und kein„Beuel", in dem nicht irgend ein aus Berus oder Neigung ewig Aufgeregter mit Hilfe von zwei oder drei Gesinnungsgenossen eine„Prolestversamm- . l u n g" abhielte. Natürlich ist das alles Unsinn. Schon weil diese Protestler in Wirklichleit gar keine Wähler sind..." Herr Bahr findet eS bedenklich, daß die Führer sich solchem Unsinn beugten. Wir erinnern unö nicht ob eS ihm auch bedenklich erschienen ist, als die nationalliberale ReichStagSfraktion, Basier- mann an der Spitze, vor den Protesten, die sich gegen die Wahl Scheidemanns in das ReichStagSpräsidium erhoben, ins Mauseloch kroch. Doch tmo dem auch sei, die Schilderung des Zustandekommen» solcher Entrüstungslundgebungen ist jedenfalls werlvoll, und sie dient zur CharalteristU der leitenden Männer des Nationalliheralisniu«. Die kennen natürlich die In- szenesetzung des Rummels genau so gut wie der. der hier aus der Schul« plaudert, aber in ihrer schlotternden Angst bringen sie doch nicht den Mut auf, einmal bei der liberalen Stange zu bleiben, denn sie wissen, daß bei den Schichten, aus deren Stimmen und auf deren Geldschränke sie sich stützen, zu viel Liberalismus immer noch wesentlich bedenklicher ist, als zu wenig. Zur Breslauer Z�ürstbischofSwahl. Breslau, 7. April. Ueber die heute nachmittag durch das Dom« kapitel stattfindenden Repräsentationswahlen für den Breslauer Fürstbischofsposten wird dem Hirsch'schen Telegraphenbureau von informierter Seite folgende« mitgeteilt: i' Unter den Domherren haben bereits seit einiger Zeit mehrfach Vorbesprechungen über die Wahl stattgefunden, die dazu geführt haben, daß nur solche Kandidaten anfgesiellt werden sollen, die da? Vertrauen der Regierung lvie des Heiligen Stuhls im gleichen Maße besitzen. Für die aufzustellende Liste kommen etwa 8 bi« 10 Personen in Frage, darunter die Bischöfe Dr. Bertram- Hildes» heim und Schmitz-Fulda. sowie der LreSlauer Domherr Dr. Johanne« Steinmann, der Direktor de« fürstbischöflichen theologischen Konvikts, der als früherer Gebeimsekretär de« Kardinals Kopp über gute Be- ziehmigen zu den weltlichen und geistlichen Behörden verfügt. Dagegen dürste von der Kandidatur deS Bischofs Schulte von Paderborn Abstand genommen werden, trotzdem sich die Regierung ursprünglich für seine Wahl beim Domkapitel eingesetzt hat, denn die Bestätigung Dr. Schuttes durch den Heiligen Stuhl erscheint höchst unwahrswein» lich. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird die engere Wahl zwischen dem Bischof von Hildesheim Dr. Bertram und dem Fuldaer Bischof entscheiden, von denen der letztere erst bor kurzer Zeit in Rom weilte.__ Ter mihverstaudcue Herr v. Liebert. Tic„Chemnitzer BolkSstimme" brachte kürzlich die Schilderung eines originellen Cisenbahnerlebnisses des in Borna-Pegau durchgerasselten Rcichsverbands-Generalissinius. Es wurde da erzählt: „Empört über den Ausgang der Hauvtwahl benutzte der Herr General, der eine glatte Wahl im ersten Wahlgang als Lohn seiner Bemühungen sicher erhofft hatte, eine Eisenbahnfahrt nach Borna dazu, um einem befreundeten Gutsbesitzer im Coups sein Herz also auszuschülten:„Er sei jetzt jedem einzelnen Beamten nachgekrochen und habe ihnen die schmutzigen Hände gedrückt; zu den Kerlen auf den Postämtern sei er persönlich gelaufen. um sie zu fragen, wieviel Gehalt sie noch wollten. Und jetzt wähle dieser ganze Plebs doch nationalliberal. Die werde man überhaupt nie satt be- kommen können. Na, möchten die Nationalliberalen mit diesem Demokratenzeug glücklich werden." AIS sich der Koloinalheld o. D. also Lust gemacht hatte, erhob sich im Nebenabteil ein Herr, der sich als— Herr Landtagsabgeordneter N i tz s ch k c. der durchgefallene nationalliberale Kandidat, vorstellte, um die Bitte auszusprechen. daS Gespräch nickt weiter sortzusühren, da doch zu viele Zeugen anwesend seien. DaS Gesicht des Generals mag sich jeder vorstellen. Nun hat Herr v. Liebert das Abenteuer in folgender harmlosen Weise darzustellen versucht: Ich fuhr am 17. März, dem Tage der Hauptwahl(nicht nach- her!) von Leipzig nach Borna in einem Eisenbahnabteil mit dem Kaminerherrn v. Streit- Medewitzsch und einem Herrn aus Borna. Wir unterhielten uns über die Wahl, und Herr v. Streit, der durch seine Jovialität, aber auch durch seine kräfftige Ausdruckswoise bekannt ist, äußerte ein- oder zweimal:„Die Liberalen sind ja doch Demokraten!" Als die Rede aus die Postbeamten kam, erzählte ich, daß ich 1909 in der Besoldungskommission für die Postosjistenten und Postsckaff'ner mich bemüht habe, ihnen das gewünschte Höchstgehalt zu be- schaffen, daß es damals aber leider nicht möglich gewesen sei. Dafür sei ich dann bei der Wahl 1912 von den Postbeamten durch ein Flugblatt und in öffentlichen Versammlungen angegriffen worden. Inzwischen habe der Reichstag die betreffenden Forde- rungen bewilligt, und ich hätte die Freude gehabt, an jedem Post» ichalter, wo ich die Frage an einen Beamten gericktet hätte, ob sie nun zufriedengestellt feien, eine befriedigte Antwort zu er- halten. Dabei ist nicht das geringste kränkende Wort über einen Beamten von mir geäußert worden, eS lag gar keine Veranlassung dazu vor. Nach etwa einer Viertelstunde trat plötzlich Herr N i tz s ch k e auS dem Nebenanteil an uns heran und sagte, er habe das Ge- sprach gehört und sich Aufzeicknungen gemacht. Wie er dies weiter verbreitet hat, ist mir nicht bekannt. Man sieht nur aus der Wiedergabe in der„Chemnitzer Bolksstimme", welche Geitali solches von Mnnd zu Mund herumgetragene Gerede schließ» lich annimmt. Ich habe für obige Darstellung der Tatsachen zwei Zeugen, die an dem Gespräch selb st teilnahmen. Herr Mtzschke hat bei dem Rattern des Zuges die Einzelheiten wohl kaum hören können; jedenfalls hat er nicht einmal die Stimmen der Sprechenden zu unterscheiden vermocht. Die Beurteilung der Handlungsweise, ein Gespräch eine Viertelstunde lang(von Leipzig bis Gaschwitz) zu belauschen und dann e r st hervorzutreten, muß ich dem Publikum überlassen. Sehr glücklich scheint uns diese Tarstellung des Herrn Liebert nicht zu sein. Denn wenn der nationalliberale Kan- didat N i tz s ch k e von dem angeblich so harmlosen Gespräch nichts hätte hören können, wie hätte er dann Herrn v. Liebert und seinen Getreuen eine solche Szene machen können! Vielleicht nimmt nunmehr auch Herr Nitzschke selbst daS Wort! Ter Skandal vor der Wohnung des Zaberner Bürger« meisters. Vor einiger Zeit hatten mehrere Unteroffiziere deS 132. Infanterie- Regiments, die dem Zaberner Wacklommaudo angehören, vor dem Hause des Zaberner Bürgermeisters einen nächtlichen Spektakel voll- führt. Wie der„Elsässer" mitteilt, haben sich diese Unteroffiziere jetzt beim Bürgermeister entschuldigt mit der Angabe, sie seien an- getrunken gewesen und jede Beleidigung habe ihnen fern gelegen. Zur Frage der Arbeitsloseuverficheruug. In Posen hatte die Arbeiterschaft mtter einer enorme» Arbeits- lossgkcit zu leiden. Die Arbeiterorganisationen wandten sich um Hilfe an den Magistrat, forderten Notstandsarbeiten. Einführung der Arbeitslosenversicherung. Die Antwort des Magistrats lautet:„Der Magistrat ist der Auffassung, daß die Arbeitslosigkeit zurzeit für überwunden gelten kann und daß die Stadt von der Einführung einer Arbeitslosenversickcrung zurzeit absehen müsse, solange nicht eine Unterlage durck Reichs- oder Staatsgesetzgebung geschaffen sei. Deshalb und weil ein.« besondere Notlage nicht besteht, nimmt der Magistrat davon Abstand, eine Vorlage zu machen. Er sieht da« Normale in der Selbsthilfe der Arbeiter." In derselben Sitzung wurden aber 12 000 M. für festliche Ver- anstoltungen bewilligt. Ferner wurde beschloffen, die Einkommen von über 420 M. zur Steuer heranzuziehen. Im Würzburger Gemeindekollegium haben die sozialdemo- kratischen Vertreter mit dem Hinweis darauf, daß der bayerische Staat einen Betrag ausgeworfen hat. aus dem solchen Gemeinden. die die Arbeitslosenversicherung einführen, Zuschüsse gegeben werden sollen, den Antrag gestellt. 10 000 M. zu diesem Zwecke zu bewilligen. Während nun Zentrumsvertreter sich mehr oder weniger bedingt für den Antrag erklärten, wurde dieser von Liberalen bekämpft. Einer dieser Herren fand sogar den traurigen Mut, zu erklären, wer Arbeit wolle, der bekomme sie auch. Die Liberalen waren es auch, die zuletzt einen Beschluß durchsetzten, wonach vorläufig von der Weiterberatung der Frage abzusehen sei, d. h. man sucht die Sach« 1 zu verschleppen, um sie schließlich ganz abzumurksen. Nr. 97. 31. 31. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Gewerkschaftliches. Der Balken im Scharfmacher- Auge. " Gewerkschaften aufgenommen wurde, zum Straucheln bringen. Wenn aber von den Preßkulis des Industriefapitals das Kapitel der Unterschlagungen angeschnitten wird, da dürften sicher die Arbeiter sehr gut dabei abschneiden. Oder sollen wir der„ Post" mit Statistiken aufwarten? Uns genügt vorläufig, das Geschreibsel niedriger zu hängen. Berlin und Umgegend. Gelbe Geschäftsführung. Mittwody, 8. April 1914. und mache ich ganzes alles schwere Kunstmöbel und pracht Kunstfenster. Ich habe schon bei Ihnen im Jahre 1903 9 Monat gearbeitet und bitte Sie öflich wissen, daß ich schon 7 Jahre verheiratet und 2 Kinder und sehr bestimt am 1. April nach Marienburg wohnen und muß ich zurst Wohnung suchen. Ich gehöre auch keiner Holzarbeiterverband und mir immerr sehr streng fest zu arbeiten und kann ich Ihnen sehr ordnung beschüßen, auch aufpassen, welcher Mehrl Uhr heber ist, so muß sofort entlassen. Sie müssen öffentlich wissen, daß ich sehr streng, alle Gesellen zu fest arbeiten aufpassen. Ich möchte bei Ihnen bis zum Tode lange bleibeu, Ordnung machen, gute Lohn verdienen muß Ihnen zu helfen, auch Sonntag zu arbeiten, auch Waschine zu reinigen. Geehrte Herr Ziemann. Bitte schreibe mir sofort Antwort und wenn ich kommen soll, aber sofort. Sehr geehrte Herrn Ziemann. Bitte jagen Sie nicht von mir alle Gesellen. teiner auch Ich gehöre Verband und nicht Streit machen und muß ich Ihnen öffentlich beschützen und helfen. Von alle Gesell Verband gehören und Streit machen. Ich kann sehr streng alle Gesellen herausjacken und muß Ihnen helfen, reiche zu viel Arbeit sauber arbeiten. Ich möchte gerne bei Ihnen zum Tode lange bleiben arbeiten. Bitte bitte schreibe mir sofort Antwort. Meine Frau und Kinder müssen am 1. April nach Marienburg wohnen. Tischler. Johann Flissikow sti in Saaten Die freikonservative Post" leistete sich ihren Lesern gegenüber einen billigen Aprilscherz. Unter allen möglichen Drehungen und Wendungen versucht sie das Kapital der Die 80 Millionen roten Hand" in Mißkred zu bringen. Vermögen der freien Gewerkschaften haben es ihr angetan; Die Krankenkassenvorstände, deren Mehrheit aus freigewerkwie überhaupt der freikonservativen Sippschaft die Opferwilligkeit der Arbeiterschaft ein Dorn im Auge ist. Um diese schaftlich- organisierten Arbeitern bestand, hatten in letzter Zeit unter den Arbeitern nach Möglichkeit zu verekeln, muß das Kölner allen möglichen Anwürfen arbeiterfeindlicher Elemente zu leiden. Gewerkschaftskartell herhalten. Unter Verwechselung von Auch die" Staatsbürger- Zeitung" brachte am 7. März 1912 einen Artikel mit der bombastischen Ueberschrift: Rote und gelbe GeHaupt- und Lokalkasse wird versucht nachzuweisen, daß die schäftsführung." Es wurde darin versucht, die Betriebskrankenkasse Kölner Gewerkschaftsmitglieder nur ein Drittel der von der Siemens- Werke gegenüber der Neuen Maschinenbauerkasse in ein ihnen eingezahlten Beiträge in Gestalt von Unterstüßungen möglichst günstiges Licht zu setzen. Der Artifel schloß mit folgendem zurückerhalten. Die anderen zwei Drittel werden nach der Erguß: „ Nach Eugen Richter wird sich der Zukunftsstaat nicht länger Post" zur Verhegung der Menschheit und zur Mästung der Gewerkschaftsangestellten benutzt. Darauf näher einzugehen, als ein Jahr halten können und dann wirtschaftlich bankerott sein. Mit Hilfe solcher tüchtigen Beamten, wie sie in den Schreibstuben erübrigt sich. Nehmen wir die Ausstellung der" Post" als der Neuen Maschinenbauerkasse sizen, braucht Bebel nur sechs Tatsache an, so gehört wirklich sehr viel Naivität dazu, den Monate, um seinen Zukunftsstaat zugrunde zu richten." Anschein zu erwecken, als würden die zwei Drittel gänzlich Die damaligen Vorschußlorbeeren der Siemenskasse haben sich nuglos verpulvert. Wäre die Melodie nicht gar so alt, ließe nun in einen Dornenfranz verwandelt. Nie hat eine Stasse ein sich vielleicht noch ein Schäfchen zum Tanze verlocken, aber solches Fiasko erlitten wie die der Siemenswerte. Der JahresZu dumm, um einen Sah richtig Deutsch schreiben zu können, unsere Arbeiterschaft weiß, weshalb und warum. Und gerade bericht 1913 schließt mit einem Defizit von 95 248,07 M.! Was aber geeignet zum Scharfmacher. Und solche Kapazitäten" erfreuen die Zedlig und Genossen haben ihr wesentliches Anteil fagt nun die Staatsbürger Zeitung" und was sagen die sonstigen sich nicht nur der weitgehendsten Sympathien der Unternehmer, sonSchutzpatrone der gelben Vereine? Oder ist den Herren die Tinte dern vor allem der der Behörden. dazu beigetragen. " bei Pr. Stargard. Zahlt etwa das Unternehmertum die kolossalen Summen ausgegangen? Auch sonst geht aus dem Bericht hervor, daß in den Siemensan die Werkvereine auch aus Liebe zu den Gelben? Wenn werken äußerst traurige Verhältnisse herrschen müssen. In feinem Die Aussperrung der Pflasterer und Rammer in Rheinlandauch die Dummen nicht alle werden, so hat doch unsere Be- Betriebe ist der Wechsel der Arbeiterschaft so groß, wie gerade in Westfalen hat sich in doppelter Hinsicht als ein vollständiges Fiasko wegung den einen Vorteil, und zwar den, mit dem Unverstand dem gelben Eldorado. Im Jahre 1913 haben angefangen erwiesen: als ein Fiasko der Unternehmerorganisation und als ein der Massen immer mehr aufzuräumen. 24 409 Personen, ausgeschieden sind 23 285, so daß nur 1124 im Fiasko der christlichen Organisation, die auf Grund eines besonderen Natürlich darf bei solchen Episteln, wie sie die„ Post" Betrieb verblieben sind. Die Fluktuation beträgt demnach insgesamt Tarifvertrages die nötigsten Arbeitskräfte stellen sollte und wollte. verzapft, der„ Terrorismus" der sozialdemokratischen Gewerf- 95,4 Proz., bei den männlichen Arbeitern 94 Proz. und bei den von etwa 1500 Pflasterern und Rammern sind gegenwärtig noch In Essen haben zwei Drittel der schaften nicht fehlen und als Kronzeuge erhält der Direktor Arbeiterinnen 98,64 Pro3. Diese Zahlen geben beredtes Zeugnis, feine 450 Mann ausgesperrt. Noë von der Ascherslebener Maschinenbau- Aktiengesellschaft wie herrlich die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in dem von gelben Unternehmer nicht ausgesperrt; einer davon sperrte seine Leute am Freitagnachmittag voriger Woche aus, damit er in der Unternehmerdas Wort. Jener Scharfmacher, der anläßlich des Former- Matadoren so gepriesenen Betriebe sein müssen. Auch in einer anderen gelben Kasse ist die Pleite in Permanenz. versammlung am gleichen Tage erklären konnte, er habe aus streiks in der rücksichtslosesten Weise gegen die Arbeiter in Mit großem Tamtam wurde vor zwei Jahren die Zentralunter- gesperrt, stellte die Arbeiter am folgenden Tage aber wieder ein. feinem Betriebe vorgegangen ist, um in desto höherem An- stüßungskasse gegründet, furz 3. U.. genannt. Mit dieser Ein- In Köln, wo der alte Tarif noch bis 1. Mai Geltung gehabt sehen bei seinen Aktionären zu stehen, ist natürlich ganz der richtung wollte man den freien Hilfskaffen zu Leibe rücken. Diese hätte, sperrten zwei voreilige Unternehmer gleichfalls aus, Mann nach dem Herzen der" Post". Der rücksichtslos den Kasse hat eine Reihe von Unterschlagungen erdulden müssen. War worauf bei allen übrigen Firmen die Arbeit eingestellt Kampf gegen die Streifenden geführt hat", natürlich mit Hilfe die gezahlte Unterstützung schon eine sehr dürftige gegenüber den wurde; sehr zum Leidwesen dieser übrigen Firmen, die sich bes der Gelben und der auf einen Schelm anderthalbe sette". Leistungen anderer Kassen, so hatten die Mitglieder außer eilten, telegraphisch zu versichern, daß die Ausgesperrten wieder Dieser Direktor läßt sich von der Frau eines Arbeiters, der dem das Vergnügen, immerwährend Extrabeiträge zahlen zu eingestellt würden und vollen Schadeneriaz erhalten sollten. Es müssen. Aber auch das half nicht viel, immer leerer wurde die kommen hier 168 Mann in Frage. Den Unternehmern in Köln kam am Streit beteiligt war, erzählen, daß der Mann gezwungen Stasse, so daß vor kurzem die Leistungen ganz bedeutend gekürzt wurden. die Sache sehr ungelegen. Bei vielen Unternehmern herrscht worden sei, dem Verbande beizutreten und gerade just in dem In jeder gelben Besprechung wird nun ein Appell an die Mit übrigens wegen der Aussperrung große Mißstimmung, und es ist Augenblicke, als der Herr Noë im Begriffe stand, den Familien- glieder gerichtet, treu zur Kasse zu halten und die Opfer nicht zu anzunehmen, daß diese Unternehmer auf eine baldige Berständigung abend seines gelben Werkvereins zu besuchen. Welch eine cheuen. hindrängen. Die ersten Verhandlungen, die am Freitag voriger Woche mit dem Verbande der Steinsetzer stattfanden, haben allerrührende Szene. Und als Trost gibt er der angeblich schwangeren Frau den Rat, ihr Mann solle sich von denen dings noch zu keiner Einigung geführt, weil den Steinfegern zueine neue Eristenz gründen lassen, die ihn gezwungen haben, gemutet wurde, den mit den Christlichen abgeschlossenen Tarif eins sein sicheres Brot bei ihm aufzugeben. Das ist natürlich nicht fach zu akzeptieren. Das mußte abgelehnt werden, weil dieser Tarif Als ob das enorme Verschlechterungen enthält. Es ist den Unternehmern, auch der Herr Direktor, sondern die Gewerkschaft. denjenigen, die nicht ausgesperrt haben. jezt ein neuer Tarifentwurf anders sein könnte. unterbreitet worden, der das äußerste Entgegenkommen des VerUm dem Ganzen die nötige Würze zu verleihen, kommt die" Post" auf die Veruntreuungen und Unterschlagungen in den freien Gewerkschaften zu sprechen. Man benutzt dabei das Material, das die Gewerkschaften zur Abschreckung von solchen Verbrechen selbst veröffentlichten. Aber die Scharfmacher verschweigen, daß die Beschuldigten in der Schule die preußisch- deutsche Moral unserer Kraut- und Schlotbarone ein gepautt bekommen haben. Nur ein winzig kleiner Bestandteil von ihnen hat schon im Elternhause eine sozialistische Erziehung erhalten. Um so mehr fallen derartige Vorwürfe auf die= jenigen zurück, die alle Ursache hätten, gerade in dieser Beziehung vorsichtig zu sein. Die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Not mögen so manchen, der in die Reihen der freien Kleines Feuilleton. Auf keinem Gebiete war es den Gelben bisher möglich, Musterleistungen zu zeigen. So wie das ganze gelbe System auf Lug und Trug aufgebaut ist, sind auch alle gelbe Einrichtungen von Mißerfolgen begleitet. Wenn auch die Unternehmerhand Milde walten läßt gegenüber der unsoliden gelben Geschäftsführung, so läßt sichs vor der Deffentlichkeit doch nicht verbergen. Es bewahrheitet sich auch hier das Wort:„ Das ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fort zeugend Böses muß gebären". Deutsches Reich. Ein Juwel" für Scharfmacher. bandes der Steinfeger darstellt. Am schlimmsten allerdings auch wohlverdient ist bei der Sache der christliche Keram- und Steinarbeiterverband unter die Räder gekommen. Dieser hatte den Unternehmern kurz vor der Aussperrung erklärt, daß er in beiden Provinzen 327 Mitglieder gewonnen habe. Als der 1. April heran fam, verweigerten aber viele seiner Mitglieder die Unterschrift des Tarifes und ließen sich mit aussperren; es stellte sich dabei heraus, daß dieser christliche Verband in beiden Provinzen bestenfalls ein halbes hundert Mitglieder aufzuweisen hat. Eine ganze Anzahl der christlichen Weit glieder ist inzwischen zur freien Organisation übergetreten, und wenn der Kampf sich noch einige Wochen hinzieht, was nicht auss geschlossen ist, so wird wahrscheinlich von der christlichen Pflasterers als ihr Tarif. organisation nichts mehr vorhanden sein Notizen. Der geeignete Mann für alle Scharfmacher scheint der Unterzeichner des nachfolgenden Briefes zu sein, der an einen Unternehmer in Marienburg gerichtet war und der hier nach dem Original folgt: Saaten de. 19. März 1914. Sehr geehrte Herrn Ziemann. Bitte wissen Sie, daß ich bei Ihnen Arbeit suchen möchte und mache ich sehr sauber Kunstbaufenster. versteht auch alles auf Maschine zu arbeiten, so wie Werkmeister Bretter sparsam zuschneiden Reiterdenkmal zu schaffen machte, erinnert einen unserer Schweizer wickelung von Gasen und dumpfen Detonationen Schlamm aus Mitarbeiter an einen Fall, der sich vor zwei Jahren in Zürich ab- werfen. Im vorliegenden Falle handelt es sich um die bekannte spielte. Ein von einem Stadtbaumeister der Stadt geschenkter Siopfa Dichawat- Kobé, der bisher niemand vulkanische Eigenschaften Brunnen, der 50 000 Fr. gekostet hatte, paste einigen Sittenfaßten nachgesagt hatte. Solche Ssopki finden sich überall dort, wo Naphta oder Stein Musikcafé. Wenn man spät hinter seiner Schale Schwarz hockt nicht in den Kram. Der den Brunnen beherrschende„ Muni", ein und durch das ideale Gemisch von Liszts zweiter Rhapsodie, dem fraftstrogender, nach vorwärts stürmender Stier, zeigte diesen fohle vorhanden ist. Gewisse chemische Prozesse, die in den UnterUnd schichten vor sich gehen, bringen in gewissen Zeiträumen die in den preußischen Fanfarenmarsch und dem schönen Lied" Die Männer Burschen allzusehr" die Attribute seiner edlen Männlichkeit. find alle Verbrecher" aus angeborener Ungenügsamkeit künstlerisch der den Stier bändigende Mann, der das Tier aufzuhalten versucht, Kratern der Shopfi angesammelten Schlammassen zum Ueberströmen, - eine prächtige Schöpfung voll wohltuender Kraft und Schönheit wobei aus den tieferen Schichten neue Schlammaisen nachdringen. nicht gerade hingerissen wird und einmal, auch nur oberflächlich, den war denen ebenfalls ein Dorn im Auge, weil man nach ihrer Wie Petersburger Geologen angeben, ist die Erscheinung der Zusammenhängen dieser geräuschvollen Vergnügungsstätten mit Meinung zu deutlich" sehen konnte, daß nun, daß der Mann Schlammeruption der Ssopki bisher noch sehr wenig beobachtet der heutigen Wirtschaftsform nachdenkt, so wird man nicht gerade eben ein Mann und fein Weib ist. worden, vieles an ihnen erscheint der Wissenschaft noch ganz heiterer. Wer füllt denn diese Massenlokale mäßiger, aber desto Was geschah? Zunächst versuchten es die Frömmler durch rätselhaft. Auffällig ist in diesem Falle die große Menge des lauterer Musik, diese Bacchanalstätten des kleinen Pilseners und Proteste beim Stadtrat. Der aber dachte gar nicht daran, einigen Schlamms, der einen Hektar mit einer Schicht von zwei Meter Schmuzianen zuliebe den schönen Brunnen am Bürkliplatz ver- Mächtigkeit bedeckt hat. der Melange? In der überwiegenden Mehrzahl: Angestellte, Sonnabends und schandeln zu lassen und ließ die Petenten gehörig abblizen. Das Sonntags auch Arbeiter, Studenten, Ladenmädchen, kleine Beamte. wurmte die Herrschaften sehr und in ihrer Presse zogen sie gegen -Ein Roman, der vor dem Theaterberuf warut, Kurz: die Arbeitnehmer, die„ Konsumenten", denn die besseren" den Stadtrat mächtig vom Leder. Inzwischen kam der 1. Mai heran, der bekanntlich in Zürich wird von den Vereinigten Stadttheatern Hamburg- Altona auf der Leute, wenn sie auch nach dem Theater und dem Nachtmahl irgendweit umfassender gefeiert wird als beispielsweise in Berlin.( So heute in Berlin tagenden Delegiertenversammlung der Genossenschaft wo noch ihren Kaffee nehmen, sie haben die Häuslichkeit, die„ Ge- bleiben z. B. sämtliche Schulen am Weltfeiertag der Arbeit ge- deutscher Bühnenangehöriger beantragt. Mittels Preisausschreiben sellschaft" und, soweit sie„ aushäufig" werden, die Weinstuben und schlossen, wodurch 28 000 Schulkinder veranlaßt werden, ebenfalls soll er veranlaßt werden. Man darf wohl annehmen, daß dieser den Mai zu feiern usw.) In der Nacht nun zum 1. Mai stiegen Nun sind ja, was man so die Konsumenten" nennt, eigent- einige gegen das Denkmal aufgehegte Retter der Sittlichkeit mit 23eg, über die soziale Lage der Bühnenangehörigen aufzuklären, nicht beschritten werden wird. Sachgemäßer ist ein anderer Antrag, lich die„ Produzenten". Aber in der heutigen schönen Welt ist Farbtopf und Pinsel bewaffnet hinauf auf das Denkmal, hieben dem der zum Zweck der Aufklärung über die herrschenden Arbeitsverhält es eben so, daß die arbeitnehmenden Verzehrer auch noch das steinernen Tierbändiger den ärgerniserregenden Körperteil" mit die Aufstellung beziehungsweise den Ausbau einer Lehrlingsstatistik Vergnügen, das sich fast ausschließlich in den Händen der einem Hammer ragefahl ab und beschmierten die Geschlechtsteile des nisse der Schauspieler die Aufstellung einer Arbeitslosenstatistik und verlangt. Arbeitgeber befindet und von ihnen kapitalisiert wird, gewinn- Dien bis in alle Rizen und Fugen hinein mit roter Anilinfarbe. Es tvar klar, daß am andern Tage der erste Gedanke der aufTheaterchronif. Jm Deutschen Künstler Theater bringend verzinsen müssen. geregten Bürgerschaft war: Das haben die maifeiernden Sozi getan! Fünfhundert Menschen sizen hier, um die von der Arbeit und richtig: Wenige Stunden später stands so in derselben Schmug- werden die Komödien„ Schneider Wibbel" von Müller- Schlösser und verbrauchten Nerven, auf welche Weise immer, wieder aufzu- prefie, die vorher ihre frommen Schäfchen mit Haß und Verachtung" Jeppe vom Berge" von Holberg vorbereitet. Ein Scheiterhaufen Protest. Strindbergs lleberpeitschen zu neuer Arbeitsfähigkeit. Weshalb sie das so und nicht gegen das„ unjittliche" Kunstwerk erfüllt hatte. auf andere, förderlichere Weise tun? Weil den meisten die heutige offensichtlich, daß zwischen den Verhetzereien der frommen Sitten jezer Emil Schering beklagt in einem öffentlichen Proteste, daß das Gesellschaft geistig und materiell die Mittel zur feineren Genuß presse und der zerstörerischen Tat eine Verbindung bestehen mußte. Deutsche Theater des schwedischen Dichters Scheiterhaufen" fähigkeit versagt. Lärm, Licht, irgend etwas zu trinken, laute Die Untersuchung ergab bekanntlich, daß in jenen Betrieben, wo aufführen wird. Man werde dadurch den alten Vorwurf neu bediese Anilinfarbe benutzt wurde, kein einziger organisierter, fein leben, Strindberg sei ein Frauenhasser. Der Protest ist so unsinnig Töne, wenn sie nur rhythmisch sind und lustig" einziger sozialdemokratischer Arbeiter beschäftigt war, daß aber wie dieser Vorwurf. Die Gegenwart ist über die Zeit hinaus, die Es muß genügen. die andern dort zu Hause waren. es wagen konnte, den Dichter einseitig nach einem einzelnen Werke Und heute, nachdem fast zwei Jahre über das Attentat ver- abzustempeln. gangen sind, nachdem der Künstler in wochenlanger Arbeit den Schaden nach Möglichkeit wieder gutgemacht hat, heute zeigt man in der Stadt offen mit Fingern auf die, die man im Verdacht hat, mit jener Heldentat direkt und indirekt in Verbindung zu stehen. Aber organisierte Arbeiter sind keine darunter. Schuß in voller Ladung hinten hinausgegangen. die teuren Hotels. es genügt. An all diesen Armseligkeiten will das Kapital auch noch verdienen! Der Grundstücksspekulant, der den Boden besaß, auf dem Die große nun das Musikcafé steht. Der Bauunternehmer. Installationsfirma. Die Brauerei. Der Kaffeesad in Bremen. Der„ Dekonom". So weit geht das, daß selbst die Toilette" und die„ Garderobe" kapitalistisch abwerfen" müssen. Mit jedem Schluck, den der Mund nimmt, mit jedem Klang, den das Ohr genießt, zahlt der„ Konsument" von seiner Arbeit, um wieder arbeiten zu können. Und um am Morgen wieder den„ Gewinn" zu schaffen, mit dem das Kapital das Vergnügen" weiter kapitalisieren kann. Dies ist der Kreislauf. Wer andern eine Grube gräbt. Die Vermutung, daß Spigelhände den Anilinpinsel gehalten haben, der sich am Charlottenburger Aber es war ganz 0 " Ein Interimstheater. Marime René, der ents lassene Direktor des Dresdener Albert- Theaters, eröffnete mit den 35 Mitgliedern seines Ensembles, die wegen ihrer Solidarität mit ihm ebenfalls entlassen wurden, in Dresden ein Interimstheater mit Den Schüßen ist der Gorkis„ Nachtasyl". Die Aufführung führte zu den: onstrativen Ovationen. erdrückt. Antoines Ende. Der Direktor des vom Staate unters Ein Vulkan in der Krim? Die Petersburger Telegraphenagentur hat die Nachricht von dem Ausbruch eines Vulkans in der stügten Pariser Odéon- Theaters, Antoine, der sich um die moNähe von Feodoifija in der Strim in die Welt gesetzt. Die Nachricht derne französische Schauspielkunft große Verdienste erworben hat, hat nicht wenig Verwunderung erregt, denn man weiß, daß es in hat seine Entlassung gegeben. Das Defizit hat den zähen Kämpfer der gesegneten Krim teine Bultane gibt. In der Tat handelt es sich auch gar nicht um einen vulkanischen Ausbruch, sondern um eine Ausgerechnet das! Passagier in der Straßenbahn Schlammeruption, wie sie in der Krim und im Kaukasus( wütend): Passen Sie doch auf! Glauben Sie etwa, meine Füße nicht selten sind. Es gibt da die sogenannten sopki, Hügel mit wären dazu da, daß ein Jdiot drauf steht?!" Der andere Passagier einer fraterähnlichen Bertiefung, die mitunter unter heftiger Ent( falt lächelnd):" Ja, ausgerechnet das habe ich angenommen!" " Der Streit der Krauereiarbeiter in H o f a. d. S> ist nach drei- tägiger Dauer beendet. Al« die Unternehmer die Einigkeit der Ar- beiter sahen, wünschte» sie selbst Verhandlungen, die nach mehreren Stunden zu einem Ergebnis fiihrten. Die Arbeiter erlangen die Ab- schaffung der Sonntagsarbeit, die der wichtigste Differenzpunkt war, Herabsetzung der täglichen Arbeitszeit auf O'A. Stunden und Lohnerhöhung. Alle Streikenden werden wieder eingestellt, die Arbeits- willigen entlassen. Der Schneiderstreik in Saarbrücken ist nicht, wie irrtümlich be- richtet, beendet, sondern wird weitergeführt. Eine mehr als merk- würdige Rolle spielen bei diesem Streik die Christlichen. Sie haben die von den Unlernebmern angebotenen höheren Löhne abgelehnt. Die Unternehmer erklärten darauf, dost sie nach zwei Tarisen nicht entlohnen könnten und zogen ihre ursprünglich gemachten Zugestand- nisie zurück. Später kam cS abermals zu einem Einigungsvorschlag zwischen den Leitungen der beiden Organisationen. Dieser Vorschlag wurde aber von den Unternehmern in einer Abstimmung abgelehnt. Sie verlangten die bedingungslose Wiederausnahme der Arbeit. Die Unternehmer init den Christlichen im Bunde, versuchen nun. die freie Gewerkschaft der Schneider in Saarbrücken aus dem Tarif- vertrag auszuschalten.— Das Verhältnis zwischen der christlichen Organisation und den freien Gewerkschaften ivar bisher ein ertrag- licheS; die Christlichen haben durch ihr Verhalten in Saarbrücken jetzt soviel Hast gesät, hast diese Einigkeit unter den Arbeitern bei der Lohnbewegung vollständig in die Brüche gegangen ist.— Es wird ersucht, besonders darauf zu achten, daß Streikarbeit nicht in anderen Städten angefertigt wird. Ms Industrie und Handel. Rußland und die Baumwollfrage. Rußland ist auf dem besten Wege, seine Textilindustrie vollkoinineu unabhängig vom amerikanischen Baunuvollmarkte zu machen, ja selbst ein Baumwollausfuhrland zu werden. Es ist in der glücklichen Lage, in Transtaütasien und in seinen zcntralasiatischen Besitzungen genug geeignetes Land mit günstigem Klima zur Ver- sügung zu haben. Ictzr schon kommt von dort mehr als die Hälfte der Baumwolle, die die russische Textilindustrie verarbeitet, lölll wurde» 10,4 Millionen Pud«zu Kilogramm) eingeführt und lL Millionen in Rußland erzeugt. Seitdem hat sich dieses Ver- hältnis noch verbessert. Allein in Turkestan tragen heute über lillOOOo Hektar Baumwolle. Tic Kultivierung iveitercr großer Steppenländereien mit vorzüglichem Boden ist nur eine der Be- wäfferung. Nun hat die Regierung einen gewaltigen Vorstoß unter- nommen und der Diniia einen Gesetzentwurf vorgelegt, der TOOMilli- onen Rubel(gut l'/i Milliarden Markl) für die Erschließung und Bewässerung der riesigen Steppe Golodnaja(Hungersteppe) in der zentralasiatischen Provinz Samarkand fordert. Tort sollen etwa S Millionen Hektar nutzbar gemacht und mit russischen Bauern besiedelt werden, die sich hauptsächlich dem Baumivollbou widmen sollen. Die Annahme der Vorlage ist gesichert. Nach ihrer Ver- wirklichung ist Rußland aller Sorgen um die Deckung seines Baum- wollbedarss, selbst bei weiterer Ausdehnung der Industrie, ledig. Wenn es dann noch in T r a n s k a u k a s i e n, wo mehr als eine Million Hektar geeigneten Landes zur Verfügung stehen, diesen Anbau fördern wollte, so würde es ein« erhebliche Bedeutung auch für den europäischen Baumwollmarkt gewiiznen. Bereits ist hier die Anforderung von rund 10% Millionen Rubeln zur Bewäfferung von LZ ZOO Hektar, wovon 33 000 für Baumwollbau in Betracht kommen, vom Ministerräte beschlossen. Dazu kommt, daß auch in dem unterjochten Nordpersren reiche Möglichkeiten in dieser Richtung liegen. Die bereits bestehenden nordpersischen Baumwoll» kulturen sind durch die russische Eisenbahn- und Straßenbaupolitii völlig aus Rußland angewiesen und tatsächlich in russischen Händen. Von rund 20 Millionen Kilo, die die persische BaumwollauSfuhr 1012 ausmachte, gingen 28 Millionen nach Rußland, fast der sechste Teil der eingeführten fremden Baumwolle. Steigerung des Stahlverbrauchs. Der Versand des StahlwerkS- verbandeS an �.-Produkten(Halbzeug, Sisenbahnmaterial und Form- eisen) betrug im Monat März 549 000 Tonnen gegen 480 900 Tonnen im Februar diese« JahreS. Die Steigerung ist eine Folge der all- jährlich im Frühjahr eintretenden Belebung des EijengeschäftS. Gegen den März 1013 war der Versand von Halbzeug und Eisen- bahnmaterial etwas geringer, der von Formeisen etwas größer.— Auch der Versand des Walzdrahtverbandes ist gegen die Bonnonate gestiegen(März: 43 850 Tonnen: Januar: SS 870 Tonnen). Kanada-? Ausfuhrhandel. Die Ausstlhr kanadischer Erzeugnisse auS Kanada bewertete sich 1912/13 auf 355.8 Millionen Dollar- Groß- britannien nebst seinen Kolonien nimmt mehr als die Hälfte der kanadischen EigenauSfubr auf; erheblich mehr als ein Drittel geht nach den Vereinigten Staaten von Amerika, und in den verbleibenden geringen Rest der Ausfuhr, nämlich etwa 7 Proz. oder llu teilt sich die übrige Welt. Die Zunahme der Gesamtauöfuhr beruht in der Hauptsache auf der Zunahme der GetreideauSsuhr. Zugenommen hat serner die Ausfuhr von Mineral- und Forstproduklen sowie von gewerblichen Fabrikaten. Die Ausfuhr von Schlachtvieh hat weiter abgenommen: Butter wird überhaupt kaum mehr ausgeführt. Zu- rückgegangen ist auch die Ausfuhr von Speck und Käse. Australiens Mineralienausbeute stieg von 191l gegen 1912 dem Werte nach von 24.6 auf 26.3 Millionen Psuud Sterling oder um 6,3 Proz. Australien, wo noch ungeheure Länderstrecken der Er« forschung harren, ist bei seinem anerkannten Mineralienreichtum hin- sichtlich seiner Mmenindustrie einer gegenwärtig noch unübersehbaren Entwicklung fähig. Gegenwärtig sollen etwa 6 Millionen Pfund deutsches oder englisch-deulsches Kapital in australischen Bergbau- betrieben angelegt sein: doch sind diese Schätzungen unzuverlässig. Jugendbewegung. Die allwissende Polizei. Genosse S o n n c m a n n hielt in den letzten Tagen eine Reihe unpolitischer Vorträge für Jugendliche im Rheinlande. In Gummers- bach bekam der Genosse Wachendorf auf da? Ersuche» um die poli- zeiliche Erlaubnis zum Verteilen und Ankleben von VersammlungS- cinladungen diese weiShcitSvolle Antwort: Gummersbach. 26. März 1914. Tic beantragie Erlaubnis zun, öffentlichen Anschlag von Flugblättern über die am Sonntag, den 29. d. MtS., stattfindende Jugendversammlung wird nicht erteilt. Es handelt sich hier zweifellos wiederum um eine politische Versammlung, an der Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht teilnehmen dürfen. Die Versammlung ist zudem hier nicht polizeilich an- gemeldet, auch nicht in den maßgebenden Blättern ver- öffentlicht worden. Bezugnehmend auf die bezüglichen VerHand- lungen über die kürzlich bei Scheuernimm abgehaltene Versammlung mache ich Sie auf die ev. strafbare Verfolgung aufmerksam. I. V.: Souderinann. Als die Beriammlung trotzdem stattfand, wurden die Jugend- lichen aus dem Saal gewiesen,»och ehe der Redner ein Wort ge- sprachen hatte, ja noch ehe die Versammlung überhaupt eröffnet war. Es wird also allgemein Praxis, daß die Polizei eine Arbeiterjugend- versaminlung, die übrigens gar nicht vomJugend- a u S s ch u ß einberufen war, für politisch erklärt, ohne die Art des Vortrags zu kennen. Gummersbach ist eine„liberal" verwaltete Stadt. Zur Geschichte der Arbeitrrjugendbewegung in der Schweiz. Die schweizerische Jugendorganisation gehört zu den ältesten in der Internationale. Wenn man absieht von den um die Mitte der neuziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Bern und Luzern bestandenen Gruppen, so daß das Geburtsjahr der schweizerischen Jugendbewegung das Jahr 1900 und die Geburtsstätte Autzersihl- Zürich. 1906 gab e» in Äußersihl, Alststetten, Wiblingen Jugendsektionen, die sich zu Ende des Jahres zu einem Verbände zu- sammenschlossen. Im Jahre 1910 zählte der Verband 11 Sektionen mit zirka 350 bis 400 Mitgliedern, 1912 bereits 20 Sektionen mit 493 Mitgliedern. Heute, 1914, gehören dem Verbände. 43 Sektionen und Gruppen mit 1300 Mitgliedern an. Davon entfallen auf den Kanton Zürich und den Kanton Solothurn je 13 Vereine, die weiteren 19 Bereine verteilen sich auf die gesamte übrige Schweiz. Im Jahre 1010 gehörten dem Verbände außerdem noch 14 Arbeiter- vereine als Kollektivmitglieder an, heute ist ihre Zähl auf 80 ge- stiegen. Im Jahre 1910 erschien die erste Nummer der Jugend- zeitung unter dem Namen„Ter Skorpion", später wurde daraus der„Jungbursck" und die heutige„Freie�Jugend". Jahrelang betrug die durchschnittliche Auflage 2000. Sie erschien unregelmäßig, mitunter nur in 5 Nummern im Jahre. Heute erscheint die Zeitung jeden Monat in einer Auflage von 5000 Exemplaren. Seit 1010 gehören der Jugendorganisation auch jugendliche weibliche Mitglieder an. Ihre Zahl beträgt gegenwärtig rund 200. Im weiteren unterstützen noch zirka 1500 Genossen in der Schweiz als Passivmitgliedcr die einzelnen Sektionen. Soziales. Zum Zahnersatz bei der Landesversicherungsanstalt Berlin. Die zuletzt am-t. d. M. von uns niedriger gehängte Bummelei bei der Landesversicherungsanstalt geht»veiter. Uns liegt folgendes vom 6. April datiertes schreiben der Landesversicherungsanstalt vor: Ihrem Antrage auf Gebißbewilligung können wir zurzeit nicht entsprechen, da unser zahnärztliches Jnstilut für längere Zeit mit Aufträgen voll beschäftigt ist. Wir stellen Ihnen anheun, Ihren Antrag nach Ablauf von 4 Monaten zu erneuern. Wann endlich wird die Landesversicherungsanstalt Bor- kehrungen gegen ihre Unfähigkeit treffen, zahnärztliche Hilfe schnell und zu einer Zeit,»vo sie noch einen Zweck hat, zu leisten?_ Aus de« JmmugSschiedsgericht. Ein Tischler klagte gegen den Tischlermeister Porth aus Zahlung eines Akkordbetrages in Höbe von 173 M. Der Beklagte hatte eines Tages zu seinen sämtlichen Arbeiter» gesagt:.Ihr seid alle miteinander Lumpen und Spitzbuben!" Aus diesem Grunde und um Lohndifferenzen zu schlichten wurde der ArbeiterauSschuß zum Chef geschickt. Letzterer nahm die Be- leidigungen jedoch nicht zurück, sondern sagte:»DaS müßt Ihr Euch schon gefallen lassenl" Darauf kam eS zur Arbeits- einstellung. DaS Gericht hat den Anspruch zurückgewiesen. Be- gründend wurde ausgeführt, eine persönliche Beleidigung liege nicht vor. Bei einem zweiten Kläger beurteilte das Schiedsgericht die Sachlage anders, weil dieser Kläger vor der Lösung deS Arbeit»- verhälwisteS an den Beklagten mit der Aufforderung herangetreten war, die beleidigenden Worte zurückzunehmen. DaS erste Urteil ist ein auffallende» Fehlurteil. Ebenso wie jede» einzelne Mitglied de» Jnnung»schied«gericht« getroffen würde. wenn es ähnlich wie die Arbeucr apostrophiert wäre, ist auch jeder einzelne Arbeiter durch die grobe Beleidigung getroffen. Grobe Be- leidigung berechtigt ohne weiteres zum sofortigen verlassen der Arbeit. Die Berufungsinstanz dürft« den Schiedsspruch kaum aufrecht- erhalten._ Ein Fairikantenkongreß zur Bekämpfung deS BleiwcißverbotS. Man meldet uns aus Brüssel: Gestern versammelten sich hier Vertreter der Bleiwcißindustrie au» Amerika, England, Holland. Frankreich, Belgien. Deutschland zu einer Beratung, um einen Kampf gegen daS im Januar 1915 in Frankreich in Kraft tretende Blei- weißverbot und gegen da» in Aussicht stehende Bleiweißverbot Belgiens zu organifiereit.(Die Kammerkommissionen haben sich be- reitS im günstigen Sinne für ein Verbot entschieden.) Wie dies die Herren machen wollen, ist vor der Hand nicht be- kannt geworden. Jedoch hat man erfahren, daß eine Ab- ordnung von Mitgliedern de» Zenttalverbandc« der Maler und Anstreicher die durch Arbeiten mit Bleiweiß krank oder zu Krüppeln und jedenfalls arbeitsunfähig geworden sind, ab- gewiesen worden ist. Es waren da Blinde. Gichtkranke, Ge- lähmte, lauter Opfer ihres Berufs. Vielleicht wurden sie vom Komitee aus jener nicht seltenen sentimentalen Kapitalistenregung abgewiesen, die auch einmal einen Roisckild zu der Weisung ver- anlaßt haben soll, einen Bittsteller hinau»zulversen..weil er ihm daS Herz zerbreche." Nach dem HinauSwur» der Abordnung der Krüppel hoben die Herren wohl ruhig beraten können, wie man gegen die BleiweißverbotSbewegung international ankämpfen könne, um den Profit zu retten. Gerichtszeitung. Ter Mann mit der„wertvollen" Schlipsnadel. Wie bedenklich es ist, bei Strafverfahren das Wieder- erkennen eines Angeklagten durch mehrere Per- sonen zum Schaden des Angeklagten zu verwerten, zeigte eine gestern vor der 4. Strafkammer deS Landgerichts I geführte Verhandlung gegen den Ingenieur Albert Müller wegen Betruges. Im Spätiommer 1908 verübte hier in Berlin ein Schwindler gegen eine Reihe von Personen einen Gaunerstreich. In Äondito- rcien, Weinwirtschasten und derartigen Lokalen trat damals wieder. holt ein elegant und sehr sicher auftretender Herr an die BüffetierS oder Toilettenpächtcr heran und gab an, daß er durch eine unvor-, hcrgcsehcne Zahlung in eine kleine Verlegenheit geraten sei und bäte, ihm bis zum nächsten Tage den Betrag von 20 bi» 30 M. zu leihen. Als Pfand bot er eine anscheinend sehr kostbare Nadel an. die er aus seinem Schlips herauszog, und man gab ihm dann auch gegen dieses Unterpfand die erbetene Summe. Ter feine Herr ließ sich aber dann nicht wieder sehen, und wenn die Hinein. gefallenen die Nadel, die ihnen so wertvoll erschienen war, taxieren ließen, ergab sich, daß sie einen Wert vo» höchstens 45 Pf. hatte und zioeifelloS von einem Gauner als Massenartikel bezogen war- den war. Denn bei der Kriminalpolizei waren kurz hintereinander mehrfach Anzeigen von Personen eingegangen, die in der geschil- dcrtcn Art betrogen worden waren. Der Mann mit der Schlips- nodcl sollte nun der Angeklagte sein, der nach 5 Jahren fest- genommen worden ist. In einem früheren Termin hatten vier Zeugen den Angeklagten mit der größten Bestimmtheit als den Täter wiedererkannt. Sein Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Alsberg, setzte aber durch, zu einem neuen Termin die Wirtin, bei der der Angeklagte in Brüssel wohnte, als Zeugin dafür zu laden, daß Müller zu der kritischen Zeit, wo er in Berlin mit der Schlips- nadel operiert haben soll. Brüssel überhaupt nicht verlassen hatte. Tie vier Belastungszeugen blieben auch im gestrigen Termin mit großer Besümmtheit dabei, daß der Angeklagte der Betrüger sei. Nun ergab sich ober aus den Bekundungen der Frau Pomba in Verbindung mit einer Reihe von Dokumenten. Korrespondenzen. Postkarten, Rechnungsquittungen usw., die die Zeugin mitgebracht hatte, daß der Angeklagte ganz unmöglich zu den in Frage kommen- den Zeiten in Berlin gewesen sein kann. Dieser sorgfältigst nach- geprüfte Beweis war fo schlagend« daß der Staatsanwalt selbst die Anklage fallen ließ. Der Verteidiger hielt die bloße Freisprechung nicht für genügend, sondern beantragte, auch die Kosten der Ver- tcidigung der Staatskasse zur Last zu legen und schließlich dem Angeklagten eine Entschädigung für schuldlos erlittene Unter- suchungshaft zuzusprechen. Das Gericht entsprach diesem Antrage: es sprach den An- getlagtcn frei, legt« dir Kosten und die ihm erwachsene» notwcndi- gen Auslagen der Staatskasse auf und billigte ihm auch den Au- spruch aus Entschädigung zu._ Verurteilung de»„Vorwärts". Tie Firma Hosfmann u. Co. in Posen fühlte sich durch eine Notiz im„Vorwärts" vom 7. Ilovembcr v. I. über die Art der Beteiligung der Finna bei einer Submission beleidigt. Das Schöffengericht in Posen verurteilte, wie uns telegrapbisch mitgeteilt wird, daraus gestern unseren verantwortlichen Redakteur, Genossen Wiclepp, zu 300 M. Geldstrafe. Zum Streikpoftenrecht. Im Oktober v. I. brach in der Etuifabrik von Eichhorn, Friedrichsgracht, au« Anlaß von Lohndifferenzen ein Streik au». Als eineS Abends eine Frau Gaede aus der Eich- hornschen Fabrik kam. trat Schatz an Frau Gaede, von der er wußte, daß sie Mitglied des Verbandes der Buch- binder und Buchbmderinnen war, heran und unterhielt sich über den Streik in ruhiger Weise. Da tauchte der Mann der Frau Gaede. ein VerficherungSbeamter auf. Er forderte Schatz auf, seine Frau nicht weiter zu behelligen. Schatz erwiderte: Er habe Frau Gaede nicht behelligt, er finde e§ aber nicht schön, daß Frau Gaede in einer Fabrik arbeite, in der gestreikt werde. Der Ehemann Gaede winkte einem Schutzmann und ließ die Personalien deS Schatz fest- stellen. Die Eheleute Gaede stellten dann gegen Schatz Straf- antrag. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte beschworen die Eheleute Gaede: Schatz habe Frau Gaede an die Häuser gedrängt, fortwährend aus fie eingeredet und schließlich ge- sagt:.Schämen Sie sich. Slreikarbeit zu verrichten!" Der An« geklagte wurde daraus wegen tätlicher und wörtlicher Beleidigung, iit Tateinheit mit Verletzung deS§ 153 der Gewerbeordnung, zu einem Monat Gefängnis verurteilt. In der gestrigen Berufungsverhandlung hielt das Goedesche Ehepaar seine Bekundungen ausrecht. Drei ein- wandfreie Zeugen bekundeten dagegen: Sie seien neben dem Angeklagten und Frau Gaede gegangen, sie können mit positiver Bestimmtheit versichern, daß Schatz Frau Gaede in keiner Weise, weder wörtlich noch tätlich, beleidigt habe. Frau Gaede habe auch dem Angeklagten ganz sreimlltig Rede und Antwort gestanden: die Sachlage habe sich erst geändert, als der Ehemann Gaede hinzukam. Der Verteidiger Rechtsanwalt SSolfgang Heine beantragie die Freisprechung de» Angeklagten. Zum mindesten sei die Strafe eme außergewöhnlich hohe, die sich m keiner Weise rechtfertigen lasse. Nach nur kurzer Beratung des Gerichts verkündete der Vorsitzende. LandgreichtSrat Göbel folgendes Urteil: Der Gerichtshof hat auf Grund der übereinslimmenden und ganz bestimmten Bekundungen der Eheleute Gaede die Ueberzeugung gewonnen, daß der Angeklagte den Versuch unternommen hat. Frau Gaede zur Teilnahme am Streik zu bewegen rmd daß. da Frau Gaede die» ablebnte. der Angeklagte Frau Gaede wörtlich und tätlich beleidigt hat. Die drei Entlastungszeugen haben vielleicht dem Bor- gange nicht volle Auknerlsamkeit geschenkt. Die vom ersten Richter erkannt« Strafe rechtfertigt sich durch den Umstand, daß e» Pflicht der Gerichte ist. Arbeitswillige besonders zn schützen. Der Gerichts- Hof hat daher die Berufung verworfen, dem Angeklagten die Kosten des Verfahrens auferlegt und der Frau Gaede die Be- fugnis der llrteilsveröffentltchung auf Kosten deS Angeklagten zuge- sprachen._ Urteil in dem Wncherprozeß Holzapfel und Genossen. In dem großen Wucherprozeß Holzapfel und Genossen, der seit dem 23. März die 1. Strafkammer de« Landgerichts I unter Borsitz de» Geheimen Justizrats Lampe beschäftigte, wurde gestern nach- mittag das Urteil verkündet. ES wurden verurteilt: Wegen Wucher» der Privatier Wilhelm Holzapfel und der Rentier Gustav Adolpb aus Steglitz zu je 4 Monaten Gefängnis, 360 M. Geldstrafe und 1 Jahr Ehrverlust; der Agent Heinrich Hinrichs zu 9 M»no«cn Gefängnis, 506 M. Geldstraf« und 3 Jahren Ehrverlust: wegen Beihilfe zum Wucher: der Kaufmann Jakob Bein zu 8 M»naten Gefängnis, 366 M. Geldstrafe und 2 Jahren Ehrverlust, der Agent Karl Kruschwiy zu 2 Monaten 3 Wochen Gefängnis, 166 M. Geld- strafe« der Htipothekeninakler Georg Schumann zu 3 Wochen(?)c- fängnis und 50 M. Geldstrafe zusätzlich, der Agent Karl Gräser zu 2 Monaten Gefängnis und 100 M. Geldstrafe. Ter Agent Josef Rosenblatt wurde freigesprochen. Der Gutsherr auf der Wildmrsuchc. | Wenn ein Gutsherr sein Jagdland von Wilderern heimgesucht glaubt, ist rasch genug der Schießprügel schußbereit. Bei einer Wilderersuche, die der Ctzutshm von Görsdorf(Kreis BeeSkow- Storkow)« der Amtsvorsteher Paschke, am 30. Dezember 1913 ver- anstaltete, wurde durch leichtfertiges Nmgrhen mit der Schußwaffe ein Menschenleben vernichtet. Sein Inspektor Götz, ein junger Mann von noch nicht ganz 19 Jahren, den er den vermeintlichen Wilderern nachgejagt hatte, mußte sich gestern vor dem Landgericht Frankfurt a. O. wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Gutsbesitzer Paschke hatte auf die Meldung, daß zwei Wilderer in seiner Forst gesehen worden seien, zusammen mit dem Inspektor Götz sich auf die Suche begeben, nachdem er selber sich mit seiner Jagdflinte bewaffnet und dem jungen Menschen eine Browning- Pistole in die Hand gedrückt hatte. Weil Götz noch nie in seincni Leben eine solche Waffe benutzt hatte, wußte er nicht, wie er mit ihr umgehen sollte. Aber Paschke instruierte ihn in aller Eile über Sicherung und Entficherung und gab ihm Order, zu schießen, wenn er angegriffen werde. Als dann Götz, seinem beleibteren Herrn vorancilend, in der schneebedeckten Forst die beiden Berdächtigen erblickte, sie aber sogleich wieder aus den Augen verloren hatte, trieb Gutsbesitzer Paschke ihn von neuem an, sie zu stellen. Dienst- eifrig und aufgeregt nahm Götz die Berfolgung wieder auf— unv das Ende war, daß einer der beiden Flüchtlinge, von einer Kugel aus Götzen? Pistole getroffen, zusammenbrach. Bestürzt kam Götz zu Pasche zurück und meldete, wa» geschehen war. Während Götz heimeilte, um einen Wagen zu holen, ging Paschke zu dem nieder- geschossenen„Wilderer" und fand einen Sterbenden. Nachher lief ihm der andere„Wilderer" in die Hände, der entflohen war, aber zurückkebrtc, um nach seinem sterbenden Freund zu sehen. Jetzt ergab sich, daß e» sich um ein paar ganz ungefährliche Kaninchen- fänger handelte, die keine Waffen bei sich hatten und nur mit Frettchen(wenn auch unerlaubterwcise) hatten jagen wollen. Der Erschossene war ein Arbeiter vädke au» Berlin, sein Begleiter ein gleichfalls in Berlin wohnender Arbeiter Kurzmann. Bor Gericht behauptete der Angeklagte Götz, die Flüchtlinge hätten, als er sie verfolgte, sich nach ihm umgewendet, so daß er ich bedroht geglaubt habe. Bei dem Versuch, zur Abwehr eines etwaigen Angriffs die Waffe zu entsichern, sei die Pistole lvS- gegangen. Demgegenüber bekundete Kurzmann, daß er und Gädke geflohen seien, ohne sich umzuwenden. Götz habe immerfort ge- rufen:„Halt! Stehe» bleibcnl Hände hoch!"— und plötzlich habe dann ein Schuß gekracht, worauf Gädke sofort zusammen- Briefkasten der Redaktion. 23. W. 1. Ja. gebrochen sei. Von den Gutachten der vernommenen Sachverstän-| zu stellen. Das und die Furcht, selber angegriffen zu werden, I fallende Duartal sind nur 50 Pf. bisher zu zahlen. Die Borausbezahlung digen interessiert besonders das des Kreisarztes Weber aus Bees- erkläre die Erregung des noch jungen Menschen und rechtfertige fann nur verlangt werden, wenn sie im Bertrag festgelegt ist. 3. Rein. 4. Sie hätten an die Allgemeine Dristrantenfasse für den Krankheitsfall kow. Nach dem Obduktionsbefund war der Schuß von hinten ge- eine milde Beurteilung. feinen Anspruch. Sp. 48. In der Regel nicht. Das wäre nur der kommen und von der Schultergegend aus am Halse entlang bis Fall, wenn den Unternehmer ein Verschulden trifft. Eine etwaige Alage ist beim Amtsgericht, in dessen Bezirk der Unternehmer wohnt, anhängig zur Schädelbasis gegangen. Hiernach mußte angenommen werden, zu machen. D. M. 59. Unseres Erachtens ist die Mitgliedschaft er daß Gädke davonlaufend sich gebückt habe und so getroffen worden loschen. Sie können auch den Berjährungseinwand erheben. Ihre Frau sei. Diese Annahme deckt sich auch mit Kurzmanns Darstellung. Die furikische Sprechstunde findet 2inden frase 69, vorn vier Treppen tönnte für den Fall der Pfändung der eingebrachten Sachen intervenieren. ahrttub1-, wochentäglich von 4% bis 7½ Uhr abends, Sonnabenps, Die Bekundungen des Gutsbesizers Paschke ließen deutlich genug on 4% bis 6 Uhr abends ftatt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage Anzahl der Marken und der Klasse, in welcher die Leistungen erfolgt find, 1868. 1. Ja, die Höhe der Nente läßt sich nur nach Kenntnis der erkennen, wie er seinen noch jugendlichen Inspektor anzufeuern ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort berechnen. 2. Davon raten wir ab. G. 2. 207. 1. Nach dem sich bemüht hatte. Er klagte, daß er hinterher noch viel Schere- wird nicht erteilt. Anfragen, denen teine Abonnementsquittung beigefügt i Bortlaut des Gesetzes und des Statuts nicht. Immerhin raten wir reien gehabt" habe, weil die Sozialdemokraten sich mit der Sache verben nicht beantwortet. Ellige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. beschäftigt" hätten. Dabei habe er doch nur seine Pflicht getan". Regierungspräsidenten im Einvernehmen mit dem Landgerichtspräsidenten 7. 2. R. 36. 1. u. 2. Nur dann, wenn die Sparkasse durch den zu einer Beschwerde beim Versicherungsamt. 2. Ja. Daß ein wesentlicher Teil der Verantwortung auf Paschke, aur Anlegung von Mündelgeldern für geeignet erklärt worden ist. 3. EinS. 5. 1. An das den„ Brotherrn" Gößens, fiel, sicherte dem Angeklagten milbernde wohnerzahl etwa 5500. 4. Nicht bekannt. 5. Nein. A. H. 23. Ja. Umstände. Der Verteidiger, Justizrat Hauptmann, forderte völlige zuständige Armenamt. event. an die Armendirektion. ch. 33. Die Strankheit ist übertragbar. Der Arzt ist zur Mitteilung Freisprechung, weil man es hier mit einer vorbereitenden Hand- an die Gemeinde zum Zwede der Desinfektion verpflichtet. Auf eine solche Yung zu einem straffreien Notwehraft zu tun habe. Der Staats: baben Sie auch Anspruch. G. J. 31. Kaulsb. 1. Nein. 2. Ja. G. G. 100. In der Regel werden 200 anwalt hielt strafbare. Fahrlässigkeit für erwiesen, die mit drei 3. Zunächst abwarten. 4. Sa. Beitragsmarten gefordert. B.. 77. 1. Nur die angeschafften Sachen Monaten Gefängnis zu fühnen sei. Auch das Gericht nahm und ferner das etwa während der Che nicht verbrauchte Geld. 2. Falls Fahrlässigkeit an, ließ aber den Angeklagten mit einem Monat nur die Frau in Frage fommt, etwa 55 M. monatlich.- A. A. 33. Wenn Gefängnis davonkommen. Göz habe nicht in Notwehr gehandelt, Sie Ihre Behauptung beweisen können, lassen Sie sich auf einen Brozeß ein. D. R. 25. Der Verdienst des vorausgegangenen Kalenderjahres sondern es sei Unachtsamkeit bei Gntsicherung der Pistole wahr- tommt in Frage. Die Versicherungsbeiträge sind zu kürzen.. R. 14. scheinlich. Paschte habe Göz wiederholt angefeuert, die Flüchtlinge 1. Die Steuer ist jetzt schon fällig. 2. Für das auf das Kalenderjahr 1913 6660 99991 Dem Genossen Georg Handtke nebst Gattin zur Silberhochzeit die besten Glüdwünsche von den Mitgliedern des Bezirks 646. 996666666 Todes- Anzeigen Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. 7. Abt. Bezirk 574. Am Sonntag, den 5. April, ver starb unser Genosse, der Maler Julius Bree amt Schönhauser Allee 55. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. April, nachmittags 4 Uhr, von der Leichen halle des Gethsemane- Kirchhofes in Niederschönhausen- Nordend aus itatt. 226/16 Um rege Beteiligung erfucht Der Vorstand. Verband der Steinsetzer. Pilasterer u.Berufsg. Deutschlands Filiale Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Rammer Edmund Dittloff verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 8. April, nach mittags 3 Uhr, von der Halle der Sophiengemeinde, Freien walder Straße, aus statt. Rege Beteiligung erwartet 175/5 Der Vorstand. Verband d. Brauerei- a. Mühlenarbeiter u. verw. Berufsgenossen. Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern diene zur Nachricht, daß der Stollege Franz Schwittai, Flaschen Kellerarbeiter, storben ist. Der Ehre seinem Andenken! am Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags 3 Uhr, auf dem Bius- Kirchhof, Hohen Schönhausen, Berliner Str. 31-32, ſtatt. Rege Beteiligung erwartet 42/18 Die Ortsverwaltung. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Bote' Fritz Schröter am 6. April im Alter von 17 Jabren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet ant Freitag, den 10. April, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenhalle des neuen St. Johannes Kirchhofs in Plößenjec aus statt. 63/19 Die Bezirksverwaltung. Am 5. April, abends 7 Uhr, verschieb unser lieber treuforgenber Bruder, Schwager und Dntel Georg Liebmann. Berlin, Frankfurter Allee 81. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme und die schönen Kranzspenden bei der Beerdigung meiner lieben Frau und unserer guten Mutter. Danksagung. Jugendveranstaltungen. Neukölln. Heim II, Nogatstr. 15. Heute Mittwoch: Vortrag über Dftern". Briz- Buckow. Die zum Karfreitag einberufene öffentliche unpolitische Jugendversammlung mit der Tagesordnung: Striegsspiele oder Wande rungen?" ist verboten worden. Die Versammlung findet daher am Sonntag, ben 19. April, statt.( Näheres durch Plakate und Handzettel!) Sonntag( 1. Dfterfeiertag): Wanderung nach dem Grunewald, Havelbergen. Fahrgeld 60 Pf. Treffpunkt 6, Uhr Bahnhof Hermannstraße. Waidmannsluft- Hermsdorf. Am 1. Osterfeiertag findet ein Aus flug mit Besichtigung der Rüdersdorfer Stalfberge statt. Abfahrt 6.03 Uhr morgens von Bahnhof Waidmannsluft. Danksagung. Für die herzliche Teilnahme bei Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden bei der Beerdigung meiner der Beerdigung unseres Sohnes Für die vielen Beweise herzlicher lieben Frau Ernestine Beutner Max Schindler sagen wir allen Teilnahme und reichen Kranz jage ich allen Beteiligten, Freunden Bekannten und Verwandten, dem spenden bei der Beerdigung meiner und Bekannten, insbesondere den sozialdemokratischen Wahlverein, Be- lieben Tochter Rustige Gesangverein Solidarität" meinen Sieben", Frauenverein„ Böse Sieben", innigsten Dant. 112 der Direktion und den Kollegen der Richard Beutner Odeonwerte unseren innigsten Dank. nebst Angehörigen. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Die trauernden Geichwifter. Anna Matern Genoffen des 12. Besirts und dem sirf Beißenice, Slatflub Die Beerdigung findet morgen Donnerstag, nachmittags 5 Uhr, von der Reichenhalle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde aus ftatt. 1322 Dienstag früh 4% Uhr entschlief fanft nach schwerem Herzleiben in den Armen seiner Eltein unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, unser herzensguter Bruder Willi im fast vollendeten 18. Lebens. jahre. 1633b Familie Adolf Zyttkowski. Grünau( Marf), Jägerstr. 15. Die Beerdigung findet Freitag, 10. April, von der Reichenhalle bes Grünauer Kirchhofs aus statt. Am 5. April verschied nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter Minna Kauschke geb. Bauer im 30. Lebensjahre. Dies zeigt tiefbetrübt an Der trauernde Gatte nebst Stindern. Die Beerdigung findet am Mitt woch, den 8. April, in Branden burg statt. 16366 Verband d.Gemeinde- u. Staatsarh. Filiale Groß- Berlin. Unseren Mitgliedern zur Nachricht, daß die Kollegin Minna Bismark welche im städtischen Krankenhause Neuköln beschäftigt war, berstorben ist. Bir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Die Bestattung findet in der Heimat statt. 33/18 Die Ortsverwaltung. Am Sonntag, den 5. April, verschieb nach schwerem Reiden unsere Genoffin 102 Elise Jaenichen. Ein ehrendes Andenken werden ihr bewahren Die Funktionäre der 8. Abteilung des 6. Reichstagswahlkreises. Danksagung. Für die zahlreiche Beteiligung und liebevollen Strangipenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes Franz Lange fage ich allen Teilnehmern, ins befondere dem Benoffen Wehmeyer für bie troftreichen Worte, dem Wahlberein, bem beiter Gesangberein, den Kollegen und der Gemeindevertretung meinen tiefgefühlten Dank. 16275 Bitwe Marie Lange. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Dahinscheiden 16285 Deutscher Metallarheiter- Verband unferes lieben Verwaltungsstelle Berlin. Nachruf. Den Stollegen zur Nachricht, daß unfer Mitglied, der Helfer Wilhelm Paul Angermünder Str. 11 am 3. April an Leberleiden gestorben ist. Ehre seinem Andenken! 116/8 Die Ortsverwaltung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unferes lieben Sohnes Richard, sagen wir allen Freunden und Belannten, besonders den Mitarbeitern der Firmen Dr. Selle 11. Co. uno Rojen thal u. Schäbe unfern innigiten Dant. 16346 Reinhold Wendt u. Frau. Martin sprechen wir allen Genossen und Freunden unseren herzlichsten Dant aus. Friedenau, den 6. April 1914. Otte Meyer nebst Frau und Kindern. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und reiden Arangipenden bei der Beerdigung unseres Sohnes, Bruders und Schwagers Otto Becker fagen wir feinen fämtlichen Kollegen, dem Herrn Huf für seine ehrenden Borte an der Bahre sowie dem Gesangberein Solidarität unferen 1615b tiefgefühlteften Dant. Raumburg q. S., 7. April 1914. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen August Gräfe. geb. Mondy sagen wir allen Beteiligten unsern 116 besten Dank. Heinrich Matern nebst Kindern. Danksagung. n N., Chausseestr. 110. K. Richter. Jeden Mittwoch: Martha Hildebrandt fagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, insbesondere ben Kollegen und Kolleginnen ber Metallfabrik Wilhelm Holdheim, dem Arbeiter- Jugendheim, dem Spars berein hohe Kante" und dem Gejangverein harmonie" unseren herz lichsten Dant. 40% Witwe Albertine Hildebrandt nebst Kindern. Für herzlicher Wir bie vielen Beweise beider Germania- Prachtsäle better- Jugendheim, Teilnahme und die zahlreichen Kranz Spenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Baters Moritz Schwebke fage allen Verwandten, Freunden, Kollegen und Befannten, insbesondere den Sängern und Herrn Harnot für die troftreichen Worte meinen herzlichsten Dant. 122 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Strangipenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Baters 122 Im Namen der Hinterbliebenen Marie Schwebke. Albert Schulz Heines Werfe fagen wir allen Verwandten und Bekannten sowie den Genossen und Genoffinnen des 6. Berliner Wahlfreises unseren besten Dank. Witwe Martha Schulz nebst Kindern. Mohrenstr: 37 Kolonnaden. Gr.Frankfurterstr. 115 TrauerMagazin Kleider, Hüte etc. Außerste Preise Farbige Konfektion in größtem Maßstabe zu billigsten -PreisenWestmann GIE Nur erprobte Qualitäten 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Borwärts Paul Mantheys lustige Sänger. Anjang 8 Uhr. Eintritt 30 Pf. Nachdem Freitanz. Borzugskarten gelten. Jeden Donnerstag: Großes Militär- Streich- Konzert Anschl. Familienkränzchen. at Arbeiter Gesundheits- Bibliothek Jedes Heft 20 Prg. Westmann Mohrenstr. 37a( Kolonaden) Grosse Frankfurter Str. 115( nabe Andreasstr.) Bis Sonnabend, 9 Uhr abends: Verkauf letzter Neuheiten in Kostümon u. Mänteln bei Serien- Einteilung zur leichteron und schnelleren Orientierung Serie 1 Serie II Blaue KammgarnKostüme, Kostüme englischer Art, Alpaka- und Tuchmäntel, MoireeRussenblusen Seiden-. Eolienne-, Phantas.- Kostüme, Volant Kostüme. alle Farben, aparte GesellschaftsKleider M. 13% M. 21.Serie Ill Aparte Frauenmäntel in Seide für starke Figuren. Modelle in Kostümen für stärkste Figuren, Seiden-, Eolienne- und MoireeKostüme. Kostüme mit 3 Volants, hochelegant. M. 35. Modelle in Kostümen, Mäntein, zu 36, 45-, 54-, 68.- bis 125.welche nicht kopiert werden sonst bis 70.-, 88.-, 108.-, 135.- bis 245.Neu aufgenommen: Backfisch- und Kinder- Konfektion. Karfreitag 12 2 Uhr geöffnet. Jedes Stück wird sauber geändert bis Sennabend Abend 9 Uhr geliefert. Gardinen Tüll- Künstler- Garnituren Modernste Fensterbekleidungen 2 Schals, 1 Querbehang Nr. 1408. Nr. 1429. Nr. 1454. Tüll- Bettdecken in soliden Qualitäten Bekannt billige Preise Allovernet- Garnituren Spitzen- Muster, reich verziert, Einsätze u. Volants 2 Schals, 1 Querbehang M. 4.25 Nr. 3175. M. 6.50 Nr. 1411. M. 8.50 Nr. 1981, f. 1 Bett 3.00, f. 2 Betten M. 6.00 Nr. 2025, f. 1 Bett 4.25, f. 2 Betten M. 7.75 Restbestände Reste Resende Till- Gardinen Buntfarbige billig Etamine- Garnituren mit Franse 2 Schals, Querbehang Nr. 1316 Nr. 1345 wirkungsvolle Farbenstellungen Nr. 1380 M. 4.90 M. 5.90 M. 7.50 Nr. 1416. Allovernet- Bettdecken konfektioniert, mit reichen Volants M. 4.75 M. 5.75 M. 7,50 Nr. 2125, f. 1 Bett 6.75, f. 2 Betten 11.50 Nr. 2155, f. 1 Bett 8.25, f. 2 Betten 13.50 Ronlcanstoff Köper- Rouleau 1.40 Ronleanser 58 70 1.10 Stores Halb- Stores . Nr. 3432, Lang- Stores. Erbstüll mit reicher Bandverzierung. M. 4.75 Nr. 3451, Lang- Stores, Spitzentüll mit Einsatz und Volant :: M. 6.00 Nr. 3701, Halb- Stores, Erbstüll, BändchenArbeit und Volant. M. 2.50 Nr. 3722, Halb- Stores, gemusterter Tüll, imitiertes Filetmuster ..... M. 3.50 Vertrieb... Erzeugnissen sächs. Gardinen- Fabriken Johann Pellot& Co., Kommanditgesellschaft Verkauf zu unseren Originalpreisen nur: C, Rosenthaler Straße 2, am Rosenthaler Tor S, Oranienstraße 37, nahe Oranienplatz S, Kottbuser Damm 65( Neukölln), nahe Hermannplatz C, Neue Königstraße 61-64, Zentrale und Versand O, Große Frankfurter Straße 5-6, Ecke Fruchtstraße O, Niederbarnimstraße 13, Ecke Boxhagener Straße O, Grüner Weg 28, gegenüber der Markthalle N, Schönhauser Allee 83, nahe Hochbahnstation Nordring Stg. Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, den 15. April 1914, abends 1,9 Uhr, im Schullokal, Grenadierstr. 37: General- Verfammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes, des Lehrerkollegiums und der Revisoren. 2. Uebernahme der Schule durch den Bezirks- Bildungsausschuß Groß- Berlin. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Beiträge müssen bezahlt werden. 6/ 7* Deutscher Holzarbeiter- Verhand Verwaltung Berlin. Der Feiertage wegen sind die Bureaus und Arbeitsnachweise geschlossen: Freitag, den 10., Montag, den 13., und Dienstag, den 14. April, den ganzen Tag, und Sonnabend, den 11. April, von 1 Uhr nachm. ab. Die Auszahlung der Arbeitslosen- Unterstügung erfolgt für die Kollegen, welche am Donnerstag, den 9., und Freitag, den 10. April, an der Reihe sind, am Donnerstag, den 9. April. Die Kollegen, welche Sonnabend, den 11., und Montag, den 13. April, an der Reihe sind, müssen am Donnerstag, den 9. April, Mitgliedsbuch und Arbeitslosenkarte auf dem Arbeitsnachweis abgeben und erhalten am Sonnabend, den 11. April, ihre Unterstügung in der für Sonnabends festgefekten Reihenfolge. Die am Dienstag, den 14. April, fällige Unterstützung wird am Mittwoch, den 15. April, mit ausgezahlt. Die Kajsierung der Beiträge erfolgt am Sonnabend, den 11. April, in allen Zahlstellen von 6 bis 8 Uhr abends. Die Jahresberichte der Zahlstelle Berlin werden im Bureau ausgegeben. Sie sind durch die Vertrauensmänner für alle im Betriebe beschäftigten Mitglieder abzuholen. Vertrauensmännerkarte legitimiert. E Donnerstag, den 9. April 1914, abends 8 Uhr, bei Obiglo, Koppenstr. 29: Gemeinsame Vertrauensmänner- Versammlung für sämtl. Bezirke und Branchen. Tagesordnung: Stellungnahme zum 1. Mai. Urania- Vorftellung Sonntag, den 12. April( 1. Osterfeiertag), Taubenstr. 48/49: Weltbäder an europäischen Küften. 85/20 Die Pläge werden verlost. Eintritt inff. Garderobe 65 Pf. Die Vorstellung beginnt pünktlich 5 Uhr. Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarheiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstr. 83-85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Achtung! Achtung! Mitglieder des Metallarbeiter- Verbandes! Am Sonntag, den 26. April 1914, findet eine Außerordentliche General- Versammlung mit der Tagesordnung statt: Stellungnahme zum Gewerkschaftskongreß. Anträge zum Gewerkschaftstongreß müssen bis zum 15. April d. J. in Händen der Ortsverwaltung sein. 116/7 Die Ortsverwaltung. Gewerkschaftshaus Freienwalde a. Oder. Kanalstr. 3. Kanalstr. 3. Neu übernommen! Einziger Saal für Volksversammlungen. Den werten Parteigenossen und Arbeitervereinen empfehle Nachtquartier. Betten mit Kaffee 75 Bf. Masseuquartier Schlafen mit Kaffee 50 Bf. Billiger Mittagstisch. 1635b Alb. Schucker, früher Berliner Gastwirt. Steinarbeiter! Bank für Handel und Industrie. Donnerstag, den 9. April, abends 8 Uhr, in den Arminhallen", Kommandantenstraße Nr. 58/59: " Kombinierte Versammlung. 171/ 14* Tagesordnung: Der gegenwärtige Stand unserer Bewegung. Kein Kollege darf fehlen! Die Ortsverwaltung. Was ist modern? Für Herren! Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, bitten wir Sie, unsere 3 Schaufenster zu besichtigen, sich unser Lager ohne Kaufzwang anzusehen, und Sie bekommen das Bild einer modernen, zeitgemäßen Herrenbekleidung. ,, Moderne Herrenbekleidung" Königstr. 56/57 vis- à- vis dem Rathause. KAISER BRIKETT Ganz Berlin spricht von dieser ersten Qualitätsmarke! Die reellsten und solidesten:::: MÖBEL liefert anerkannt seit 36 Jahren die Möbelfabrik von Schulz, Reichenberg mit langjähriger Garantie zu äußerst billigen Kassenpreisen und gegen Zinsvergütung auch auf Teilzahlung. Größte Auswahl in moderner Ausführung in allen Preislagen von 240 bis 10 000 M. am Lager. 16265 Für Herrenpartien empfiehlt fich Restaurant, Jägerheim' P Kaulsdorf- Süd Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125( Oranienb. Tor) für Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage). vom Bahnhof Sadowa 20 Minuten Blutuntersuchung. Schnelle, sichere Waldweg. schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Mäßige Preise. Sprechst. v. 8-8. Sonntags 9-11 Ohne jede Anzahlung!! Reine Staffierer, fleine Raten! Bettwäsche, Teppiche, Portieren, Bilder, Gardinen, Stores, Stepp- u. and. Decken. MATZNER, Hufelandstraße, Nr. 41. Haben Sie Stoff? ich fertige davon Anzug od. Paletot nach Mass, schick. dauerh. Zutaten von 25 Mark an. Moritz Laband, Neue Promenade 8, il.( Stadtb. Börs.) Bilanz per 31. Dezember 1913. Aktiva Kasse, fremde Geldsorten und Kupons Guthaben bei Noten- und ( Clearing-) Banken Wechsel und unverzinsliche sungen: AbrechnungsSchatzanweia) Wechsel( mit Ausschluss von b, c, d) und unverzinsliche Schatzanweisungen des Reichs und der Bundesstaaten b) eigene Akzepte c) eigene Ziehungen. d) Solawechsel der Kunden an die Order der Bank · Nostroguthaben bei Banken und Bankfirmen Reports und Lombards gegen börsengängige Wertpapiere Vorschüsse auf Waren u. Warenverschiffungen davon am Bilanztage gedeckt: a) durch Waren, Frachtoder Lagerscheine b) durch andere Sicherheiten Eigene Wertpapiere: M. 6 897 511,25 29 3 161 309,24 a) Anleihen und verzinsliche Schatzanweisungen des Reichs u. der Bundesstaaten b) sonstige bei der Reichsbank und anderen Zentralnotenbanken beleihbare Wertpapiere c) sonstige börsengänge Wertpapiere d) sonstige Wertpapiere Konsortialbeteiligungen • Dauernde Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen Debitoren in laufender Rechnung: a) gedeckte b) ungedeckte M. 47 707 273,81 c) Aval- u. Bürgschaftsdebitoren Bankgebäude Sonstige Immobilien Sonstige Aktiva: Verrechnungskonto der Zentrale mit den Filialen und Niederlassungen Aktienkapital Reserven Kreditoren: Passiva: • a) Nostroverpflichtungen . b) seitens der Kundschaft bei Dritten benutzte Kredite e) Guthaben deutscher Banken u. Bankfirmen d) Einlagen auf provisionsfr. Rechnung: 1. innerhalb 7 Tagen fällig · M 23 140 591 56 25 244 889 37 182 374 522 98 296 697 04 2 230 899 27 120 758 33 185 022 877 60 52 195 998 14 110 473 227 75 17 190 543 34 22 418 988 18 4 914 061 32 19 151 866 15 7961 167 58 54 446 083 23 44 552 323 61 8 026 300 05 350 962 282 51 88 479 345 30 439 441 627 81 M من 8 18 014 086 79 308 023 83 81 927 20 978 138 500 28 M 160 000 000 11 32 000 000 394 562 04 2 960 351 62 44 797 940 81 88 785 876 65 2. darüber hinaus bis zu 3 Monaten fällig 93 433 840 03 48 648 016 67 195 781 808 77 111 356 536 82 21 521 966 65 607 680 900 06 • . 3. nach 3 Monaten fällig. e) sonstige Kreditoren 1. innerhalb 7 Tagen fällig 2. darüber hinaus bis zu 3 Monaten fällig 3. nach 3 Monaten fällig Akzepte und Schecks a) Akzepte b) noch nicht eingelöste Schecks c) Aval- u. Bürgschaftsverpflichtungen . 164 016 648 16 . 2 334 778 51 166 351 426 67 4 • M. 47 707 273,81 • 99 2 612 791,80 Eigene Ziehungen davon f. Rechnung Dritter Weiterbegebene Solawechsel der Kunden an die Order der Bank. Sonstige Passiva: Unerhobene Dividende Talonsteuer- Reserve Wehrsteuer- Reserve Gewinn- und Verlust- Konto P 380 000, 9 25 461 50 457 000 464 225 8111 946 686 50 11 159 487 05 978 138 500 28 Gewinn- und Verlust- Konto pro 1913. Soll. Geschäfts- Unkosten: . Handlungsunkosten( einschl. der Tantiemen an den Vorstand und die Oberbeamten im Betrage von M. 1 720 748,58, verteilt auf 234 Köpfe) Steuern Gratifikationen an die Beamten( Weihnachten, Abschluss, Invaliden- und Krankenversicherung, Reichsversicherung), Ehrengaben an Beamte, Zuwendung an die Pensionskasse und für wohltätige Zwecke Abschreibung auf Immobilien und Mobilien Talonsteuer- Reserve Wehrsteuer- Reserve Gewinn- Saldo Verwendung des Gewinnes: 1. Dividende pro 1913 von 61% M. 10 400 000, . 2. Tantiemen des Aufsichtsrats . • 99° 93 280 000, 479 487,05 3. Gewinn- Vortrag Provisionen Haben. 11 191 717 55 1 336 910 78 2 282 395 34 14 811 023 67 Zinsen aus dem Konto- Korrent- Geschäft und aus Wechseln, aus dauernden Beteiligungen bei anderen Banken und Bankfirmen und aus Valuten Gewinne aus Effekten Gewinne aus Finanzoperationen Diverse Eingänge Gewinn- Vortrag von 1912 •. 618 973 18 160 000 464225 11 159 487 05 27 213 708 90 1817 5 10 552 801 57 14 417 741 56 784 303 75 956 417 09 27 054 90 475 300 03 27 213 708 90 Konsum- Genossenschaft Berlin und Umgegend = E. G. m. b. H. Zentrale: Lichtenberg, Rittergutstr. 16/26. Wir empfehlen zu den bevorstehenden Feiertagen: Zum Backen empfehlen wir den geehrten Hausfrauen unser Schokoladenhasen Ostereier USW. in großer Auswahl. und Torten Kuchen diverse aus unserer eigenen Konditorei. K.G.Mehl in Beuteln à 5 Pfund zu 1,15 M. Sultaninen, Korinthen, süße u bittere Mandeln, Backbutter, Bärme, Außerdem empfehlen wir Weine. diverse Gemüse- Konserven, Medoc Bordeaux- Verschnitt, eingekochte Früchte Pouillax • eigener Abzug.. St. Julien. per Flasche 90 Pf. 73 " 1,50 M. 33 95 2,00 " . per Flasche 1,10-1,30 19 1,35, 1,50 " :::: in Gläsern und Dosen:::: Moselweine Rheinweine . . selbsteingekochte Preißelbeeren. Saßweine, Fruchtweine per Flasche 50-110 Pl. per Backpulver, Zucker, Kaffee 1,64, 1,72, 1,92 M. Pfund zu 1,48, 1,56, Zigarren Eier USW. 104/12 aus den Fabriken der G. E. G. " " " 1 in allen Preislagen. Der Vorstand. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Injeratenteil verantw.: Zb. Glode, Berlin. Drud u. Verlag. Vorwärts Buchdruderet u Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin SW Ein Sieg der Reaktion in Oldenburg. Bei der am 6. April im Fürstentum Lübeck snördlicker Teil) siattgefundenen Nachwahl zum oldenburgischen Landtage siegte der Bündlerführer von Levetzow uiit 2483 gegen 2864 Stimmen, die auf den Genossen Fiel entfielen. Bei der Hauptwahl erhielten: Genosse Fiel 1629, von Levetzow sBdl.) 1817 und Weiß(Fonschr. 55p.) 1140 stimmen. Auf Grund eines Abkommens zogen die Fortschrinler ihre Kandidatur zurück und gaben die Parole für den sozialdemo« kratiichen Kandidaten aus. Trotzdem stimmte die Hälfte der Libe» ralen für den Bündlerführcr. Ter schwarzbloue Block hat jetzt die Mehrheit im Landtage— dank der Hilfe der Liberalen. Wieder ein misthaudelnder Offizier: Tic. Fälle mehren ssch, daß Cifrziere� wegen Soldaten- vrißhandlungen vor Gericht stehen. Anstalt die ausbildenden Unter- Offiziere nach dieser Richtung genügend zu beaufsichtigen und vor- bildlich zu wirken, vergreifen sich die„Erstkla'sigen" selbst noch an Soldaten. lSiche auch den Heuligen Leitartikel.) Erst vor kurzem konnten wir über die Verurteilung eines Majors berichten, der seinen Burschen mißhandelt hatte, und jetzt können wir abermals eine aufsehenerregende Mißhandlungsassäre im Bereich des 12. siächfischen) Armeekorps melden. Wegen Miß- Handlung und vorschriftswidriger Behandlung Untergebener war der dreiunddreißig Jahre alte Oberleutnant Krause vom Frldartillericregiment Nr. 28 in Bautzen angeklagt. Entgegen der bisherigen Praxi- wurde in dem vor- liegenden Falle nicht hinter verschlossenen Türen, sondern vernüizstigerweise öffentlich verhandelt. Tie Beweis- aufnähme ergab folgendes: Am 12. März erschien der Fahrer Kirsten nach Beendigung de- Dienstes in der Revierkrankenstube und wollte sich eine stark gerötete und geschwollene Stelle am linken Oberarm behandeln lassen. Es wurde ein Verband angelegt und der Soldat auf drei Tage vom äußeren Dienst befreit. Ueber die Ursache der Verletzung schwieg sich Kirsten zunächst aus, gab aber schließlich auf Befragen durch den Arzt an, vom Oberleutnant Krause mißhandelt worden zusein. Die sofort eingeleitete Unter- fuchung bestätigte diese Angaben und förderte weirere Mßhand- iungen zutage. Zur Aburteilung stehen fünf Fälle von Mißhandlung und ein Fall dervorschriftS widri gen Behandlung. So ist der Fahrer Kirsten an zwei verschiedenen Tagen mit dem Reitstock mißhandelt und bei einer anderen Gelegenheit am Ohr gezogen worden. Am ichlimmsten trieb es der„erftklaisige Erzieher" am 12. März während des Reitdienstes. Wegen angeblicher Vernachlässigung im Dienst versetzte �cr dem Fahrer Kirsten»rehrere kräftige schmerz- hafte Schläge mit dem Reitstock aus den linken Unterarm und unmittelbar danach noch zwei Stock schlage auf den rechten Oberschenkel. Diese erhebliche Mißhandlung halte die oben geschilderte Verletzung zur Folge und brachte den -stein ins Rollen.— Tie Soldaren Klotz und Seiler sind vom Angeklagien ins Genick geschlagen worden. Bor Gericht entschuldigte der Oberleutnant seine.Schlagfertigkeit" damit, daß er damals sehr nervös und reizbar gewesen sei; im übrigen suchte er die Sache so darzustellen, �als habe er die Soldaten.aufmüntern" wollen!! Die Schläge hätten nur immer dem Pferde und nicht dem Reiter gegolten(!), eine vorsätzliche Mißhaildlung liege nicht vor! Nach dem Gutachten der ärztlichen Sachverständigen lerdel der Angeklagte an nervöser Er- r c a n n g und R e'i z b a r k e i t, die eine Beurlaubung nötig machten derStrafauSschließungSparagraph komme aber nicht in Frage. Auf Grund der Beweisaufnahme wurde der Oberleutnant der Anklage gemäß zu 5 Wochen Swbcnarrrft verurteilt!! die Annahme üer tzomerule-Sill. Mir 356 gegen 276 Stimmen hat das UnterhanZ. Montag nachts Ms Gesetz angenommen. das Irland die Seihst- verWorltung mit einem eigene» Parlament in Dublin gibt. Noch eine dritte Lesung im Unterhaus und dann kann Homerule zur Wirklichkeit werden. Denn hie Weigerung des L b e r h a u f e s hat dann, nachdem die Bill zum dritten- mal im Unterhaus angenommen worden ist, keinen Einfluß mebr und daß der K ö n i g fein Veto einzulegen wagen werde, daran ist wohl nicht zu denken. Dagegen wäre es möglich, daß die liberale Regierung, um den Schwierigkeiten auszuweichen, die sich aus dem Wider- stände des protestantischen Ulsters gegen die Unterordnung unter das irische Parlament ergeben, nochmals den Versuch eines Kompromisses macht. Tie Konservativen scheinen jetzt, nachdem die Offiziersrevolte einen für sie unerwartet un« günstigen Ausgang genommen hat, dazu geneigt, und ihr Rubrer B o n a r L a w hat es im Unterhaus? noch ausdrücklich hervorgehobeit. Die Liberalen und Iren wollen aber nur den vorübergehenden Ausschluß Ulsters aus 6 Jahre zu- gestehen, während die Konservativen und Ulsterleute den dauernden Ausschluß fordern. Die Basis eines möglichen Komvromisses könnte ccher die Ausdehnung der Selbstverwaltung bilden, so daß Ulster zusammen mit Schottland und Wales eigene Verwaltung erhielte. Der Ge- danke der Selbstverwaltung aber scheint aus den langen Kämpfen siegreich sich durchgerungen zu haben. Fastnacht im belgischen Senat. Man swieibl uns aus Brüssel: Man hört allenthalben, daß die Politik den Charakter der- dirbr. Es verdient daher erzählt zu werden, daß sie auch Besseres vermag: latente Kräfte freimachen, das Alier ledendig und spießer- licke Solidität in Possenlanne verkehren, Minister außer Dienst zu kühnen Temperomentsentladungen und ehrwürdige liberale Senatoren zu frechen LbstruktionSstückeln verführen kann. Durch einen Zufall wurde in der Senatskommiision ein Liberaler zum Berickterstatler für das klerikale Schulgesetz gewählt. Die Herren der klerikalen Majorität halten verschlafen oder waren vom Karneval absorbiert— jedenfalls waren sie nicht da, um ihren Berichterstatter zu wählen. Die Klerikalen erboben nun ein großes Geschrei, aber der Liberale blieb Bericht« crstalter. Um die �Verschleppung" des Klostergesetzes duich die Opposttion zu verhindern, wurde die Tagesordnung umgestülpt— die Sitzungen bis in den Abend ausgedehnt— was für die be- guenien Millionäre vom Senat was heißen will; und man spricht sogar davon, daß die Herren ihre Osterferien geradezu opfern wollen, damit die Pfaffenschulen nur möglichst rasch zu ihren Millionen kommen. Nun stellt sich aber die Opposition auf die Hinterbeine. Wollt ihr euer Schulgesetz haben, zwingt ihr uns zum arbeiten, dann werdet ihr uns Gesellschaft leisten! In der Donners, agSsitzung ging ei nun äußerst fidel zu. Der Sozialist Bin ck verlang: die Verlesung des Konuniifionsberichtes. da dieser nicht verteil! worden ist. Der Soziallst L e k e n fordert darauf namentliche Abstimmung. Da erhebt ssch der ehemalige klerikale Minister Bandenpeereboom, dessen berühmten Namen die Sozialisten einst im Wahlrechtsjobr im Takt in den Slraßen langen, und häl: eine kleine Obstrnktionsrede, um den Klerikalen, die nalür- lich abwesend sind. Zeit zu lassen, zu erscheinen..Ich beabsichlige 3/« Stunde zu reden," sogt er gemüilich...„Wenn sie müde sind, werde ich für sie einspringen," repliziert ein witziger GestnnmigS- genösse. Und Herr Bandenpeereboom spricht uad spricht, macht Witze- antwortet umständlich auf Zwischenrufe und ruft endlich, als er' einige Klerikale ankommen sieht, erleichtert aus:„Wir sind beschluß- fähig!"... Aber da spielen ihm Sozialisten und Liberale einen Possen: sie ziehen sich zurück. Langsam, langsam folgt der Namens- aufruf, um den Nachzüglern noch die Zeit zur Stimmenabgabe zu geben— alle? umsonst. ES sind nur 58 klerikale Senatoren da, die Sitzung ist beschlußunfähig. Gestern hatten sie mehr Glück. E- regnete vermutlich wieder einmal Telegramms auf Slaaiskosten, um die müden Herren von der Mojorüät zur Arbeit anzutreiben, denn sie waren wirklich am Platze. Und die Opposition gedenkt die Majorität zur Arbeit weiter anzuhalten— mit namenllicven Abstimmungen und Verschwinden im gegebenen Augenblick.— So lustig geht es jetzt im belgischen Senat zu... Man erkennt diese vornehme Versammlung von müden Millionären, ausgedienten oder abgetakelten Ministern und soliden Spießern gar nicht wieder.__ Gesterreich. Der Spitzel Sviha klagt. Der vor einigen Wochen als Polizeispion enilarvie tschechisch- radikale Abgeordnete Dr. Svlha. der von Beruf BezirkSrichler ist und der bekanntlich infolge dieser Enthüllungen sein Mandat nieder- legte und nach einem ungarischen Ort am Adriatischen Meer ging, wird nun. wie böhmiiche Blätter mitieilen, gegen die..Prager Zeitung", die dieie Enthüllungen gebracht hat, einen Prozeß an- strengen. Man kann sich also aus recht interessante Verbandlungen gefaßt machen; denn die österreichische Regierung und speziell die Prager Polizei haben einen führenden tschechischen Politiker zum Verrat innerer Parteiangelegenheiren gekauft. England. Die Arbeiterpartei und die südafrikanische Deportationsaffäre. London, 7. April. In einer Konferenz der Ar- beiterpartei wurde heute eine Resolution angenommen, in welcher die englische Regierung ersucht wird, die Aushebung der die Deportationen betreffenden Bestimmung in der südafrikanischen Jndemnitäisbill anzuraten. Die Ver- sammlung ernannte gleichzeitig eine Abordnung, welche die Resolution dem Premierminister Asguith überbringen soll. ferner wurden der Führer der Arbeiterpartei im linterhause R a m s a y M a e d o n a l d und der Arbeiterführer S e d d o n beauftragt, sich nach Südafrika zu begeben und dem Premierminister Botha eine Denkschrift zu überreichen, in welcher die Einwendungen der britischen Arbeiterpartei gegen die Deportationen niedergelegt sind. Rußlanö. Eiuc echtrussische Verleumduugskampagne. Petersburg, 5. April. lEig. Ber.) Während Hunger und Not bereits an den Türen der ausgesperrten Arbeiter in Petersburg pochen, setzt die schwarze und di« gelbe Presse mit verstärkter Heftigkeit ihre Verleuindungskampagne gegen die Sozial- demokratie fort, der sie die Schuld an den Massenvergistungen, an den Streiks, an der Aussperrung usw."zuschreibi. Zu welchen schmutztriefenden Anschuldigungen hierbei die gegnerische Presse in ihrem Haß gegen die Sozialdemokratie greift, wird durch folgendes Zitat aus dem nationalistischen Blatte„Golos Russi" illustriert: „Es heißt, daß eine befreundete Nachbar macht, die an dem Abschluß der bevorstehenden Handelsverträge unmittelbar interessiert ist. für. die Organisierung der Bewegung, die vor allem in unser nationale- Rüstiingslrerk Unordnung hineintragen soll, in deutschem Golde 500 000 Mark bereitgestellt hat. Tie Fama nennt sogar die Person, die diese Gelder ausbewahrt und über sie verfügt, und der der Aus- trag erteilt wurde, die«ache so zu führen, daß die inneren Sorgen die Aufmerksamkeit der russischen Regierung absorbieren und sie für die Sorgen um die Handelsverträge weniger zugänglich machen. Tie Tirektiven werden offen erteilt..) Mit diesem Gelde wirtschaften nun die Führer der arbeitenden Massen." Andere realtionäre Organe gehen noch weiter. Sie erllären, die Massenvergistungen auf den Petersburger Fabriken rührten von einer kürzlich in Deutschland entdeckten giftigen Flüssigkeit her. die die russischen Revolutionäre zur Anzettelung von Arbeiter- unruhen— von den deutschen Sozialdemokraten erhalten hätten! Diese Verleumdungen bleiben nicht nur in den Spalten der wenig gelesenen reaktionären Presse. Sie werden auch in mehr oder minder verhüllter Form swie kürzlich vom echt- russischen Abgeordneten N o», i tz k i) von der Tribüne der Duma verkündet und von der gelben Presse in weiteren Umlauf gesetzt. Es ist eine saubere Gesellschaft, gegen die umere russischen Ge- nojsen anzukämpsen haben. Um so höher sind die Erfolge zu ver- anschlagen, die sie täglich in der Aufklärung und der Organisierung der Massen zu verzeichnen haben. Russische Wünsche zum deutsch-russischen Handelsvertrag. In Wilna beschäftigt sich zurzeit ein Kongreß von Ber- tretern des Handels und der Industrie Rußlands mit dem deutsch- russischen Handelsvertrag- Der Kongreß hat. so teilt der Deutsch- russische Berein mit, Wünsche aui Ermäßigung der Zölle für koloniale Lebensmittel, sowie aus Verbesserung des Mniter- und PostpakctverlehrS aus und nach Deutschland geäußert. Die Getreide- sektion des Kongresses beschloß außer wirtschaflspolitischen Maß- nahmen imterruisischer Natur dahin zu wirken, daß die Zölle auf Schwefelsäure, auf Motorpflüge, auf landwirtschaftliche Maschinen usw. aufgehoben werden mochten. Die Jndustriesektion wünscht Jpll- ermäßigung für Druckcreimaschinen, Zollrückerstatlung bei der Ans- fuhr von Erzeugnissen der in der dortigen Gegend verbreiteten Stickerei« und Spitzenindustrie. Serbien. Eine Bewegung der Postbeamten. Belgrad, 7. April. Die serbischen Postbediensteten haben für das auf die nächste Woche fallende serbische Osterfest passive R e s i st e n z angekündigt, weil bei der Budgelberatung in der Skup'chtina ihre Forderungen aus Gehaltsregulierung nicht beachtet worden sind. Albanien. Albanische Siegcsuachrichteu. Durazzo, 6. April. Die Regierung hat aus Koritza Nachrichten erhalten, wonach dort dreihundert Aufständische, be- stehend aus Banden und regulären griechischen Soldaten, ge. schlagen worden sind. Fünf griechische Soldaten wurden gefangen genommen. Wie die„Neue Freie Presse" aus Durazzo meldet, sind die Aufständischen in Koritza entwaffnet und zum Teil ins Gefängnis geworfen worden,('s) Ter Metropolit von Koritza, der nach dem Ergebnis der vorgenommenen llnter- suchung für den Urheber des Äusstandes gehalten wird, wurde verhaftet. Kanaöa. Ein Protest Chinas. Toronto, 7. April. Der chinesische Generalkonsul für Kanada hat gegen die Bestimmung einer Novelle zu der Fabrikgesetzgebung von Ontario Vorstellungen erhoben, wonach Orientalen verboten wird, Weiße in Dienst zu nehmen. Mexiko. Kampf um Tampico. Beracruz, 7. April. Der amerilanische Konsul hatauS Tampico ein drahtloses Telegramm erhalten, nach welchen an der Grenze der Stadt seit Sonntag ein heftiges Gefecht im Gange ist. Eine Anzahl Toter und Berwundeler wurde nach Tampico ge- bracht. Letzte Nachrichten. Ein Mißtrauensvotum für die elsaff-lothringischc Regierung- Straßburg i. Elf., 7. April.(W. T. 53.) In der heutigen Nachmittagssitzung der Zweiten Kammer interpellierte Abg. E m m e l iSoz.) die Regierung wegen des Erlasses, betreffend oen Gebrauch der hochdeutschen Sprache an den höheren Schulen. Durch d«n Erlaß werde dem an sich bc- rechtigten Ziele ein schlechter Dienst erwiesen. Der Dialekt und die französische Unterhaltung würden indirekt verboten. Das sei eine falsche und schädliche Maßnahme, die nur die Denunziation fördere. Ter Staatssekretär erwiderte, daß sich der Erlaß lediglich aus das Verhalten der Lehrer und Schüler innerhalb des Schulgebäudes und des Schulyoses beziehe und in der Aufgabe der höheren Schulen begründet sei, in erster Linie deutsche Bildung zu pflegen. Es werde nicht in den Privatverkehr der Lehrer ein- gegriffen. Nach wie vor stehe die Regierung auf dem Standpunkte, daß es sich um eine innere Angelegenheit der Schulverwaltung handle. In der Besprechung führte?lbg. Hauß(Z.) au-, der Erlaß be- deute eine Herabwürdigung der jüngeren Lehrerschaft in den Augen der Schüler und Schülerinnen. Er sei ein nicht zu rechtfertigender Mißgriff. iNicht der Dialekt habe getroffen werden sollen, sondern man habe der französischen Unterhaltung auf dem S ch u l h o s e zu Leibe gehen wollen. Die Wgg. Zimmer (Lothr.) und Wolf ,lib.) mißbilliglen gleichfalls den Schulerlaß. Abg. Fuchs(Zoz.) begründete einen Antrag seiner Partei, dahin- gehend:„Die Zweite Kammer kann die Auffassung der Regierung nicht teilen. Der Erlaß wird mit den zu befürchtenden schweren denunziatorischen Folgen seinen Zweck nicht erreichen." Dieser An- trag wurde mit. Stimmengleichheit abgelehnt und folgende Resolution des Zentrums einstimmig an» genommen:„Die Kammer kann den Erklärungen der Regie» rnng nicht beipflichten. Sie bedauert den Erlaß, der den Interessen der höheren Schulen nicht förderlich ist." Tic Zaberner Vorfälle vor Gericht. Zaber n, 7. April. Heute hatte sich das Landgericht Zaber« mit der Klage der anläßlich der Zaberner Vorfälle im P a n» durenkeller eingesperrten Bürger zu befassen. E» kamen hierbei annähernd 2 5 Vergleiche zwischen Militär» fiskus und Festgenommenen zustande, da sich die Betreffenden mit der vorgeschlagenen Entschädigung von 50 M. einverstanden erklärten. Bier weitere Klagen wurden auf den 21. April ver, tagt, da die Klagenden höhere Ansprüche als 50 M. erheben. Unter ihnen befindet sich auch der Schuhmacher Blank aus Tett» Weiler, der von dem Leutnant von Forstner durch einen Säbel» hieb verletzt wurde. Er hat eine Entschädigung von 230 M. bev» langt. Weitere sechs Klagen konnten nicht verhandelt lverden, da der Rechtsanwalt nicht erschienen war. Die bisher entstandene« Gerichts- und Prozeßkoften trägt in allen Fällen der Fi?kuS. Die Wahlen in Schweden. Malmö, 7. April. Bei den Wahlen zur Zweiten Kamm« wurden hier zwei Sozialdemokraten und ein Liberaler gewählt, womit die Parteistellung unverändert bleibt. Die Briefe Cailloujf. Poris, 7. April. Ter Untersuchungsrichter Boucwrd vernahm heute abermals den ehemaligen Finanzminister Caillaux, welcher insbesondere über die intimen Briefe Mitteilung macbie, deren Veröffentlichung er und seine Frau befürchtet hätten. Eaillaux erzählte, daß ihm im September 1909, als er mit seiner ersten Frau in Mamers, dem Hauptorte seines Wahl» bezirkeS weilte, nachts auS seinem Schreibtisch ein Bündel Brief« gestohlen worden seien. Tiarunter hätten sich zwei Briefe befunden. die er an die damalige Frau Leon Claretic gerichtet hätte, welche später seine zweite Gattin geworden ist. Ter eine Brief sei ganz turz, der andere enthalte eine 16 Seiten lange Schilderumg seine« intimen Leben; er habe darin insbesondere die hauptsächlich mit seiner politischen Stellung zusammenhängenden Gründe auScin- andergesetzt, warum er seine im Jahre 1906 geschlossene'Ehe nicht sofort scheiden lassen könne. Eaillaux sagte weiter aus. daß er. als er die Enttvendung dieser zwei Briefe sestgejiellt hätte, seiner ersten Gattin die Ehe- scheidung oder Wiederversöhnung angeboten habe unter der Be» dingung. daß ihm die entwandten Briefe zurückerstattet würden. Seine erste Gattin habe in die Versöhnung gewilligt. Kurze Zeit darauf seien auch in seiner Privatwohnung in Gegenwart de? Generalprocureurs des Finanzministeriums. Privat-Techancl, die zurückerstatteten Briese gleiciizeillg mit Briefen und Schriftstücken verbrannt worden, weiche die von Caillaux gegen seine erste Gattin erhobenen Beschwerden enthielten. Borher habe er seine Gattin in Gegenwart Dechanels aufgefordert, feierlichst zu er- klären, daß sie weder Slbschrift noch eine Photographie dieser Briese behalten habe und diese Erklärung erhalten. Caillaux legte weiter eingehend dar, warum seine jetzige Frau die Ber- ösfcntlichung dieser Briese befürchtet habe. Der Nachfolger Fabres. Pari«,'7. April. Wie ossiziös gemeldet wird, ist die Er- nennung des Rates am Obersten Gerichtshof und KassationShof Herbau zum Nachfolger deS Oberstaatsanwalts Fabre als ge- ichert anzusehen. Eifersuchtsdrama auf einem Panier Palizciburcau. Paris. 7. April. Heute vormittag erschoß der Polizei« inspettor Delaeroix in der Bolizeipräfektur aus Eifer» sucht seinen Kollegen D u p i n. Er meldete unverzüglich seine« Vorgesetzten seine Tat und ließ sich in Haft nehmen. Neu eröffnet! Charlottenburg Wilmersdorferstr. 118-119 Wurstwaren Gervelat- od. Salamiwurst Pfund 1.20 Teewurst ... Pfund 1.10 ff.Leberwurst... Pfund 1.05 Landleberwurst Pfund 85 Pf. Sardellenleberwurst..... Pfund 1.20 Rot- od. Zwiebelwurst..... Pfund 45Pt. Mettwurst nach Braunschweiger Art 95 Pf. Speck P68 PL mager Pfund 80Pt. Schinkenspeck............. Pfund 1,05 Pfund * Obst und Gemüse Apfelsinen ******* Zitronen....... Mandarinen Dutzend 20, 30 Pt. Dutzend 25, 35 Pt. Ess- oder Kochäpfel Spinat Salat Gurken ***** Pfund 28 Pt. Pfund 18 Pf. Pfund 10Pf. Kopf 10 Pf. Stück 38, 48Pf. Backobst Pfund 38, 48 Pflaumen getrocknet Pfund Pf. 28 P. Fischkonserven Oel- Sardinen Dose 38, 48 P1. Bismark- od. Bratheringe Dose 39 Pt. ........ Dose 35 Pf. Hering in Gelee Sardinen od. Anchovis..... Glas 25 PL. Sardellen Matjes- Heringe Pfund 58 Pt. Stück 10 Pf. A.Jandorf& C Spittelmarkt Belle- Alliancestrasse Grosse Frankfurterstrasse Charlottenburg, Wilmersdorferstrasse 118-119 Lebensmittel Verkauf nicht an Wiederverkäufer. Nicht am Spittelmarkt Die mit bezeichneten Artikel sind von der Zusendung ausgenommen. Back- Artikel Pfund Piund Beutel Weizenmehl ooo........ 5 But 90 Pf. Feinstes Kaiser- Auszugmehl.... 5 1.00. Allerfeinstes Kaiser- Auszugmehl 5 and 1.10 Frigga fertige Kuchenmasse..... Paket 50 Pt. Sultaninen ..... Pfand 50,60,70 Pt. Rosinen Pfund 50, 60 Pt. Kuchenformen ...... Korinthen Citronat...... Pfand 40 Pf. Pfund 75 Pf. Mandeln suss oder bitter...... Pfund 1.80 Backpulver........ 3 Pakete 20P. 3 Pakete 20 Pt. Vanille- Zucker Pfand 58Pf. Hefe Stack 28, 35, 48 Pf. Kaffee Kassler.83, 90 frisch gebrannt 12 Pfund 60,65,70PT. Pfd. * Frisches Fleisch Schmorfleisch mit Knochen Pfund 90 PL.| Schweinekotelettes ohne Knochen Pfund Kakao garantiert rein Ptand 68PL. Pfund 90 Pl. i.Ganzen Roastbeef: Pand 1.40 Schweineschulterblatt and 70 Pf. Kalbskeule im Ganzen 1.05 Hammelkeule im Ganzen 1.00 Kalbsvorderfleisch...... Pfund 85 Pf. Rückenfett Pfund 50 Pf. Schweineschinken im Ganzen 80 Pr. Liesen. Brunnenstrasse Kottbuser Damm Butter und Käse Backbutter..... Pfund 1.15 Molkereibutter...../ Pfand- Paket 3 PL. Schweizer Käse.... Pfund 85,95Pt. Tilsiter Käse. Pfund 58, 78Pt. Limburger Käse Piund 38 Pt. Harzer Käse............... 5 Stück 10 PL. Bratenschmalz ...... Pfund 68 Pf. Konserven Stangenspargel...... Bruchspargel mit Kopf... Gemüsespargel...... Spinat...... Gemüse- Melange Suppen- Schoten Schoten junge Pfefferlinge Erdbeeren Dose 1.10 Dose 1.00 Dose 78 P1. Dose 40 Pt. 1 Dose 48 Pt. ....... Dose 38 Pf. Kirschen mit Stein........ Mirabellen Pflaumen mit Stein......... Dose 5 Pf. Dose 75 Pt. Dose 95 Pf. % Dose 70 Pf. Dose 75 PL Dose 40 Pt. Weine- Liköre Diedesfelder Flasche 80 Pt. Obermoseler... .... Pfund 60 Pf. Flasche 85 Pt. St. Matheau....... Flasche 85 Pt. Pf. Stonsdorfer Halb u. Halb Tafelkümmel Flasche 1.10 Flasche Flasche Hühner. 1.95, 2.45 Frische Eier. 75, 90 femme 1.20 Stück Ostergeschenk- Artikel in grösster Billige Backartikel. Feinstes Kaiser- Auszugmehl. " " P Bfd. 20 Pf. Deutsches Auszugmehl Weizenmehl Bid. 18 Bf. Bfd. 15 Pf. Bjd. 15 Pf. Kartoffelmehl Sultana, feinste Auslese II.. " Rosinen, große helle Frucht. Corinthen, feinste Riefen- Mandeln, füß und bitter Succade( Zitronat) • Pid 70 Vf. Pfd. 60 Pf. Pfd. 55 Pf. Vfd. 38 Pf. gib. 1.70 Bid. Pfd. 67 Pf. Feinste Hamburger Getreidehefe gib. 59 f. Zucker, fein gemahlen • Pfd. 20 pi. Feiufte gemahlene Brotraffinade. 2 pfd. 45 Bi. Palmnußbutter, zum Backen vorzügl. Pfd. 65 Pf. Georg Bethke Zentrale: Berlin S0 33, Muskauer Str. 44. Neukölln: Elbe- Straße 33. Kaiser- Friedrich- Str. 64. Weser- Straße 189. Friedel- Straße 23. Treptow: Graetz- Str. 64. Annahmestellen für ,, Kleine Anzeigen" Berlin C. A. Hahnisch, Aderstr. 174. 0. Petersburger Blaz 4. Gustav Vogel, Roppenstraße 82. R. Bengels, Markusstr. 36. NO. 2. Zucht, Immanuellirchstr. 12. J. Renl, Baririmitr. 42. N. A. Wolgast, Wattstraße 9. 5. Fischer, Bastianstraße 6. Karl Mars, Greifenhagener Str. 22. J. Hönisch, Müllerstr. 34a. 5. Vogel, Lorgingstr. 37. A. Ties, Invalidenstr. 124. NW. Salomon Joseph, Wilhelmshavener Str. 48. SW. G. Schmidt, Bärwaldstr 42. Dachu, Hagelberger Str. 27. S. St. Fritz, Prinzenstr. 31. H. Lehmann, Rottbuser Dammt 8. SO. Baul Böhm, Laufizer Play 14/15. V. Horich, Engelufer 15. Adlershof. Karl Schwarzlose, Bismardstr. 28. Baumschulenweg. 5. Hornig, Marienthaler Str. 13, I. Borsigwalde. Paul Kienast, Räuschst:. 10. Charlottenburg. Gustav Scharnberg, Sesenbeimer Str. 1. Friedrichshagen. Gruft Werkmann, Köpenider Str. 18. Grünau. Franz Klein, Friedrichstr. 10. Johannisthal. May Gouschur, Parkstr. 6. Karlshorst. Richard Küter, Rödelstr. 9, II. Köpenick. Emil Wißler, Kiegerstr. 6, Laden. Lichtenberg. Ctto Seifel, Wartenbergstr. 1. Nieder- Schöneweide. Wilh. Uuruh, Brüdenstr. 10. Nowawes. Wilhelm Jappe, Lutherstr. 2. Ober- Schöneweide. Alfred Bader, Wilhelminenhofstr. 17, Laden. Pankow. Otto Rißmann, Mühlenstr. 30. Reinickendorf. P. Gurich, Provingitr. 56, Laden. Neukölln. M. Heinrich, Nedarstr. 2. Courad, Hermannstr. 50. C. Rohr, Siegfriedstr. 28/29. Rummelsburg. A. Rosenkranz, Alt- Borhagen 56. Schöneberg. Wilhelm Bäumler, Martin- Luther- S 69 im Laden Spandau. Köppen, Breiteftr. 64. Steglitz.. Bernjee, Alsenstr. 5. Tempelhof. Joh. Krohn, Borussiaftr. 62. Treptow. Robert Gramens, Kiefbolzstr. 412, Raden. Weißensee. Fuhrmann, Sedanstr. 105. Schillert, Berliner Allee 253. Wilmersdorf. Paul Schubert, Wilb Imsaue 27. H. Esders 2 Dyckhoff Herren- u. Knaben- Kleidung C, Gertraudtenstraße 8-9 Fertig am Lager: Knaben- und Jünglings- Abteilung: Jacken- Anzüge M. 5.50 6.- 7.- 7.50 8.- bis 18.Schlupf- Blusen- Anzüge M. 5.50 6. 6.50 7.50 8.50 bis 19.Sport- Anzüge M. 10.50 13.- 15.50 18.- bis 32.Sakko Anzüge M. 14.- 17.- 20.50 bis 45.Pyjacks u. Paletots M. 6.90 7.50 bis 34.MAID Auswahl Willst nen klaren Kopf Du haben, Mußt an Milo- Rund Dich laben, Oh Du traurig- oder heiter, Nimm'ne- Prise- Gott hilft weiter. Russischer Augentabak in Dosen oder Päckchen a 10 Pf. durch den Zigarrenhandel. Ziehung 21. u. 22. April Berliner Pferde. Lotterie 5012 Gewinne i. Wert Mark darunter Pferdegewinne Mark Silbergowinne Mark Hauptgewinn Mark 70000 40000 30000 10000 11 Lose aus verLose 1 M. schied. Taus. 10 M. ( Porto und Liste 25 Pf. extra.) H.C. Kröger BERLIN W8, Friedrichstr. 193a. itesser Pickel, auch die hart näckigsten.fettglänzende Haut u. sonstige Hautunreinig teiten werden ant sichersten durch meine seit fajt 25 Jahren bewährten Spezialmittel beseitigt. Garantiert wirksam und unschädlich! 2.50 M. Otto Reichel, Berlin 43, Eisenbahnstr. 4. Gneisenaustraße 10, S. Grau, billigste u. beste Bezugsquelle für Möbel jeder Art. Kassa und Teilzahlung. Berantw, Rebatt.: Alfred Wielepp, Neukölln. Inseratenteil verantw. Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdr. u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsbl. Nr. 97. 31. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Heute Mittwoch: Zahlabend in Groß- Berlin. Parteiangelegenheiten. Zweiter Wahlkreis( Friedrichstadt). III. Abteilung. Mittwoch, den 9. April, 3ablabend bei H. Rathmann, Wilhelmstr. 118. Zahl nacht heute 12 Uhr, bei Witwe Augustin, Oranienstr. 108. Vortrag des Genossen Robert Fen del über: Die politische Lage." Zahlmorgen: Donnerstag, den 9. April, früh 5 Uhr: Vortrag des Genossen Rich. Seidel, Sekretär des Berliner Bildungsaus ausschusses, über:" Bildungsbestrebungen und Arbeiterbewegung." Der Vorstand. Bezirke 243 bis 248 beteiligt. 3. Kreis. An dem gemeinsamen Zahlabend der 9. Abteilung, er heute abend im Gewerkschaftshause, Saal 1, stattfindet, sind die Dritter Wahlfreis. 10. Abteilung. Für die Bezirke 239 und 250-251a findet ein gemeinschaftlicher Zahlabend bei Radke, Neue Jakobstr. 1, statt. Vortrag des Genossen Pladek. NB. Der Vortrag des Genoffen Dunder fann morgen Donnerstag nicht stattfinden, sondern erst Mittwoch, den 15. April. Am Karfreitag findet eine Herrenpartie statt. Treffpunkt in Grünau Zur grünen Ede"( Inh. J. Franz), Köpenider Straße 88. Abfahrt Görlizer Bahnhof früh 8 Uhr. Abmarsch von Grünau vünftlich 10 Uhr, über die Müggelberge nach Friedrichshagen, Konrads Festsäle, Ede Friedrich- und Seestraße. ordnung steht u. a. auch die Abteilungsführerwahl. Mittwoch, 8. April 1914. Durch Gas vergiftet. Kreise herumlaufen und immer wieder an dem in der Nähe liegenden rettenden Weg vorbeigehen. Sind gegen solche VorEin schweres Unglück durch Gasvergiftung hat sich in der Nacht fälle feir: allgemeinen Schutzmaßregel:: möglich? Munt will zum Dienstag auf dem Grundstück Münzstraße 17 zugetragen. Dort nachträglich aus dem Fall Gladow gegen niemand einen Vor- wohnen im dritten Stock des Vorderhauses die Eltern des Hauswurf erheben, aber es sollte in erster Linie zur Regel eigentümers, der 91 Jahre alte Rentner Julius Noad mit seiner werden, bei jedem Ausflug mit größerer Personenzahl am fünf Jahre jüngeren Ehefrau. Bei dem Greisenpaar wohnte die Lage mehrmals und besonders bor Einbruch Dunkelheit festzustellen, ob alle Teilnehmer beisammen eines starten Gasgeruchs. Sie erhob sich und sah, daß das Gas der jüngste Tochter. Diese erwachte gestern morgen gegen 8 Uhr infolge sind. Ist das nicht der Fall, so muß nach be- aus dem Nebenzimmer kam, in dem ihre alten Eltern schliefen. Sie stimmtem, verabredetem Signal zum Sammeln geblasen öffnete sofort und fand in dem mit Gas angefüllten Zimmer Vater werden. Zu den Verhaltungsvorschriften gehört natürlich auch und Mutter regungslos im Bett liegen. Nachdem sie ein Fenster gedie strenge Weisung, daß sich kein Teilnehmer der Fahrt von öffnet hatte, sorgte sie sofort für ärztliche Hülfe. Diese erwies der Gesellschaft auf längere Strecken entfernen darf, was leider fich bei dem Vater als erfolglos. Schüler bei Schülerfahrten sehr gern tun, um auf eigene Fauft Mutter gab noch schwache Lebenszeichen von sich und wurde nach Wald und Feld zu durchstreifen. Passiert dabei wirklich nichts, dem Hedwigstrankenhause gebracht. Ihr Zustand war gestern nachso wird doch dem Fahrtleiter und den übrigen Teil- mittag noch sehr bedenklich. Auch die Tochter hat unter der Gasnehmern die Freude an der Partie verdorben, wenn sie vergiftung gelitten, aber nicht schwer. Sie wird in der Wohnung besorgen müssen, daß einer der ihrigen sich verirrt hat. ärztlich behandelt. Das Unglück entstand, so weit sich bis jetzt feftWie verhält sich der Verirrte selbst? Es fehlt hier, so stellen ließ, daraus, daß der Verschluß der Gaslampe im Zimmer weit nicht einzelne erfahrene Lehrer und Spielleiter An- des Greisenpaares schadhaft geworden war, ohne daß man es merkte. weisungen gegeben haben, noch sehr an allgemeinen Richtlinien. Das Gas fonnte so der Leitung entrinnen, weil der Haupthahn nicht Zu den ersten Bedingungen gehört: Keinen Schritt weiter geschlossen war. Er war schon tot. Die Die Ursache der Stegliter Vergiftung. Der rätselhafte Tod des Ehepaares Riesch in der Kreuznacher 5. Wahlkreis. 1a Abteilung. Heute Mittwoch, den 8. April übernachten, wenn es die Jahreszeit irgend gestattet; so lange nach Einbruch der Dunkelheit und lieber an Ort und Stelle abends 8 Uhr, findet für die Abteilung in den Unionssälen, Greife es noch Tag ist, in schnurgerader Richtung gehen, bis ein valder Str. 222, ein gemeinsamer Zahlabend statt. Auf der Tages- breiterer Weg gefunden ist, der sicher zu Menschenwohnungen Straße 5 zu Steglig ist jetzt bei der Obduktion der Reiche der Frau Sechster Wahlkreis. Unsere diesjährige Fußpartie findet führt; wird ein Bach oder Fluß gefunden, so gehe Riesch wenigstens zum Teil gelöst worden. Bei der Obduktion, die wiederum am starfreitag, den 10. April, statt. Treffpunkt man am Ufer entlang, nicht in den Wald zurück, am gestrigen Dienstagnachmittag um 2 Uhr in der Leichenhalle des in Hermsdorf, Albrechtsed( Inhaber Eggebrecht), Albrechtstr. 1 und wird ebenfalls auf irgend eine Ansiedelung stoßen; in Friedenauer Friedhofes stattgefunden hat, und die von Sanitätsrat ( 2 Minuten vom Bahnhof. Abfahrt vom Gesundbrunnen fürzeren Zwischenräumen soll sich der Verirrte, ohne die Dr. Keller und dem Gerichtsarzt Geheimen Medizinalrat Marg geunt 8,55 Uhr, für Nachzügler um 9,36 und 9,46 Uhr. Ab Stimme zu überschreien, durch lautes Rufen um Hilfe be- leitet wurde, konnte festgestellt werden, daß sich in dem Körper der marsch von Hermsdorf 10,45 Uhr nach Neubrück bei merkbar machen. Hennigsdorf. Bon dort zurüd nach Tegel. Zur Rüdfahrt fönnen stellen, die Unglück verhüten können. So lassen sich noch mancherlei Regeln auf- Frau R. keinerlei Gift befand. Weder im Magen noch im Darm Unsere märkischen wurde eine äßende Flüssigkeit oder eine giftige Lösung gefunden. auch die Bahnhöfe Hennigsdorf, Schulzendorf und Tegel benutzt wälder zeigen ja erfreulicherweise recht viele Wegweiser, aber Dagegen waren an dem Körper mattblaue Flecke zu sehen, die auf Charlottenburg. Die Jugendsektion des Wahlvereins veranstaltet strecken so beschaffen, daß hier ein Verirren ohne schnelles wie uns mitgeteilt wird, nicht ganz ausgeschlossen, daß das Ehepaar in der entfernteren Umgebung Berlins sind doch weite Wald- eine Vergiftung durch Kohlenorydgas hindeuten. Allerdings ist es, am Karfreitag einen Ausflug nach Heiligenfee. Treffpunkt 7 Uhr morgens am Wilhelmsplay. Am heutigen Mittwoch be- 3urechtfinden sehr leicht möglich ist. einer Methylalkoholvergiftung zum Opfer gefallen ist. Das Blut teiligen sich die Mitglieder am Zahlabend im zuständigen Bezirk. der Frau soll daraufhin untersucht werden, ob sich in ihm Methylalkohol vorfindet. Ist das nicht der Fall, so kann man nur mit Am 15. April: Geselliger Abend im Volkshause. einer Vergiftung durch Kohlenørydgas rechnen. werden. - Das Märkische Museum bleibt am Karfreitag und am V. Gruppe. Heute Mittwoch, abends 8%, Uhr: Gruppen- 1. Osterfeiertag geschlossen, ist jedoch amt 2. Feiertag, wie allversammlung im Volkshause, Rosinenstr. 3. Tagesordnung: Vor- täglich außer Sonnabends, von 10-3 Uhr geöffnet. trag, Referent: Genosse Kazenstein. Berichte, Neuwahlen, VerDie öffentlichen Anlagen jchiedenes. " Biesdorf. Heute im Lokal von Hampel, Marzahnerstr. 31: Zahlabend. Tagesordnung: 1. Jahresbericht der Bezirksleitung. 2. Neuwahl der Bezirksleitung. die bon bunten TausendschöneinDie Behörde hat auf Grund des Befundes der Obduktion noch mals eine genaue Untersuchung eingeleitet. Die Gasanstalt hat Lichtenberg. 1. Abteilung. Heute abend im Logen- Kafino, der Stadt und ihrer Vororte prunken jest im Frühlingsgewande. laffen. Dabei wurde festgestellt, daß der Gasometer ordnungsgemäß die gesamte Leuchtanlage nochmals durch Revisionsbeamte prüfen Knorrpromenade: Gemeinschaftlicher Zahlabend. Tagesordnung: In den verschiedensten Tönungen lenkt ein zartleuchtendes Grün das laffen. Dabei wurde festgestellt, daß der Gasometer ordnungsgemäß verschlossen war. Die Gasuhr zeigte, daß aus dem Behälter über1. Vortrag des Genossen Alfred John über„ Technische Umwälzungen". Auge auf sich. Der junge Rasen prangt am intensivsten in dieser 2. Bericht von der Bezirkskonferenz. Farbe; feine breiten Flächen und Streifen haben einen smaragdenen haupt noch kein Leuchtgas entnommen war. Dagegen wurde fest11. Abteilung. Heute Mittwoch, abends 8 Uhr: Kom- Glanz. In dem Grün der ersten Blätter der die Nasenflächen rah- gestellt, daß in der fraglichen Nacht in der daneben und darunter binierter Zablabend im Café Bellevue", Hauptstraße: Vortrag des menden Büsche und Bäume schimmert noch ein gelber und hell- gelegenen Wohnung Gas ausgeströmt ist. Vermutlich ist das Leucht Stadtverordneten Genossen Peterhansel:„ Die jetzige Stranten- brauner Unterton; wo sie die Frühlingssonne mit ihren Strahlen gas nun durch die Wände in das Schlafzimmer des Ehepaares ein versicherung". umspielt, da schillern sie goldig und blinkend auf und find gegen geströmt, so daß beide im Schlafe der Vergiftung erlagen. Auf Wilmersdorf. Heute abend 8½ 1hr, finden 4 Abteilungsver- bus braunschwarze Strauchgeäft von einer fast metallifchen Tönung. fallenderweise war, als man gegen Mittag in die Wohnung der ammlungen ftait, und zwar: Bezirk 1 und 2 im Restaurant von In den fräftigſten Farben prunten die Blumenbeete. Die Tulpen Rieschichen Eheleute eindrang, nicht der mindeſte Gasgeruch wahr. Biche, Paulsborner Str. 26. Vortrag: Sozialdemokratie und Schute. Bezirk 3, 4 und 5 im Restaurant Andreas, Pfalzburger Straße 55. und Hyazinthen bilden gelbe, blaue und blaßrote Teppiche. zunehmen, obwohl beide Fenster geschlossen waren. Vortrag: Die Gelben. Bezirk 6, 7 und 8 im Restaurant Schilling, Strofusfelder leuchten auf, Lebende Fische erbeuteten Einbrecher, die in der vergangenen Lauenburger Straße 20. Vortrag: Die Gelben. Bezirk 9a und fassungen gerahmt sind. Inzwischen träumen die Bäume ihren 9b im Restaurant Mauer, Durlacher Straße 7. Vortrag: Die Frühlingstraum. Die fledigen Platanen find erst beim ersten, Nacht das Grundstück Schönhauser Allee 99/100 heimsuchten. Sie Belben. Referenten sind die Genossen Silbig, Hinrichsen, Lüde- schüchternen Blattinospenentfalten angelangt. Um die Stronen der brangen dort vom Hofe aus gewaltsam in den Keller ein und mann, Reuter. Außer dem Vortrag stehen die Stadtverordneten- Birken, deren Stämme weißfilbrig lachen, wölft ein grüner Schleier. Stahlen bei der Mehlhandlung von Bunzel Lebensmittel aller Art wahlen und Parteiangelegenheiten auf der Tagesordnung. Einen guten Schritt weiter sind schon die alten Kastanien gegangen; und in dem Grünkramgeschäft von Nadtte eine größere Anzahl bite eine sie haben ihre charatteristischen lappigen Blätter bereits verhältnislebende Karpfen und Schleie. mäßig groß ausgebildet; an besonders gegen die Unbilden der Witterung geschüßten Stellen leuchten in ihren weitausladenden Kronen auch schon die ersten Blütenkerzen. Und wo in der Nähe eines Wassers eine Weide gepflanzt ist, läßt sie ihre langen, von goldigen Grün überhauchten Ruten gleich Haarsträhnen herabhängen und im Frühlingewinde schaukeln. Wertloses darstellt. Neben den bepflanzten Straßenzügen und mit gärtnerischen Anlagen verschönten Plägen bieten in dieser Beziehung besonders Gutachten von Sachverständigen und Behörden, wonach durch das Demgegenüber stellen wir fest: Wir sind im Besitz mehrfacher unsere großen Parkanlagen gegenwärtig manch hübsches Bild. Und Neroform die an dem Telephonapparat vorhandenen Keime vertilgt er das Erwachen der Pflanzen und Tierwelt vereint schauen will, und die Apparate hierdurch einer durchaus sachgemäßen und gründder kommt in diesen Lenztagen besonders im Zoologischen Garten lichen Reinigung unterzogen werden. auf seine Rechnung. Hier, wo die gärtnerische Anlage, wie an den Es ist unrichtig, daß unsere Vertreter den Eindruck erwecken, Teichen der Wasservögel usw., ganz dem Charakter der tierischen Be- es werde am Apparat zum Zwede der Desinfektion eine überaus hausung angepaßt Frühlingspracht doppelt fostspielige Vorrichtung angebracht. Vielmehr weisen unsere Berschön und anziehend. in der Tierwelt macht geübte als Gebrauchsmuster eingetragene Verfahren und die damit treter wahrheitsgemäß auf das zur Zeit der Reinigung der Apparate sich der werdende Frühling sichtlich bemerkbar. Besonders verknüpften wohltätigen Folgen hin. in den Vogelvolieren Leuchtet jetzt zur Paarungszeit Unser Unternehmen ist nicht faul und spielt sich nicht auf, son ein Farbenreichtum des Gefieders auf, wie er sonst dern ist in weiten Kreisen eingeführt, weil die Vorteile unserer Des im Laufe des Jahres wohl niemals so intensiv beobachtet werden infektion im Bublifum längst anerkannt und gewürdigt sind." tann. Namentlich das Fasanengefligel stolziert im buntesten Feder- Obwohl die vorstehende Zuſchrift dem Preßgefeß nicht entspricht, schmuck einher. Auch sonst leuchtet das Federkleid eines jeden Hähnchens schillernd und fein getönt auf. Eichwalde. Der heutige Zablabend fällt aus. Zeuthen- Miersdorf. Die Mitgliederversammlung des Wahlvereins findet Donnerstag, den 9. April, in Zeuthen bei Hermanowski statt. Tagesordnung: Die Stichwahl in Beuthen. Maifeier und Verschiedenes. Alt- Glienicke. Heute Mittwoch, den 8. d. M., Zahlabend. 1. Be zirk bei Niger, Grünauer Straße, 2. Bezirk bei Bahr, Köpenicker Straße, 3. Bezirk( Ortsteil Faltenberg) bei Schäfer, Schirnerstraße. Neuenhagen a. d. Ostbahn. Zu der heute abend 8 1hr bei Wünsche, Bahnhofstraße, stattfindenden Generalversammlung des Wablvereins ist es notwendig, daß alle Parteigenossen und Genossinnen Zoffen. Die Bartei- und Gewerkschaftsmitglieder werden dringend ersucht, sich heute Mittwoch, abends 61%, Uhr, im Lokal von Scherler zu einer wichtigen Flugblattverbreitung einzufinden. Donnerstag, abends 8 Uhr: Protestversammlung gegen die Verschleppung der Krankenkassenwahl. erscheinen. Rosenthal. Der Zahlabend für den 5. Bezirk( Nieder- Schönhausen- West) findet von nun ab bei August Otto, Sachsenstraße 23 statt. Röntgental, Zepenick, Buch. Am Donnerstag 8 Uhr: Mitgliederversammlung im Lofal von August Lange, Siemensstraße. Wichtige Tagesordnung. Potsdam. Die Wahlvereinsversammlung fällt am Mittwoch wegen des legten Vortragsabends des Gen. Dr. Dunder aus; sie findet am Mittwoch, den 15. April, statt. Berliner Nachrichten. Das Verirren im Walde. ift, wirkt die Die Telephou- Desinfektions- Gesellschaft ,, Neroform" schreibt uns: " In Ihrer Nummer vom 20. März cr. veröffentlichen Sie einen Artifel, welcher sich mit unserer Gesellschaft befaßt. Es wird be hauptet, daß die Vertreter unserer Gesellschaft unter falschen Vorspiegelungen Abonnenten für die Desinfektion ihres Telephons zu fangen suchen und daß die Desinfektion selbst sich als etwas gänzlich dennoch aber auf§ 11 bezugnimmt, drucken wir die uns zugegangene Erklärung ab. Abgesehen von dem reklamehaften Inhalt wollen in keiner Weise widerlegt sind. Im übrigen hat es sehr lange ge wir feststellen, daß unsere Angaben über die Art, Kunden zu fangen, dauert, ehe sich die Gesellschaft zu einer Aeußerung aufgeschwungen hat. Das Liebesleben in der Natur schreitet seinem Höhepunkt entgegen. Ein Singen und Locken und Schmettern ist überall erwacht. Noch träumen die Blüten zum größten Teile im braunen Senoipenschoße. Bald werden sie erwachen und leuchtend aufschimmern. Auch in unseren öffentlichen Anlagen wird kein Mangel Irrenpflege wurde unter dem Vorsiz des Stadtrats Stalisch eine In der gestrigen Sitzung der Deputation für die städtische daran sein. Und wir dürfen froh sein, daß dem so ist; denn durch Aenderung der Heizanlagen in der Frrenanstalt Dalldorf zur Er die sorgsame Pflege und ständige Erweiterung derartiger Anlagen sparnis der Kosten der Feuerung in Aussicht genommen. Ferner ist ein gut Stüd Natur wieder in das Steinmeer der Großstadt wurde eine Kommission aus je drei Mitgliedern der Deputation für hineingetragen worden. Darlehen an Arbeitslose. die städtische Frrenpflege und der Waisendeputation eingesetzt, welche das für die Errichtung einer Anstalt für psychopathische Kinder in Aussicht genommene Gelände der Irrenanstalt Herzberge eingehend besichtigen und Vorschläge für die Wahl des Plages der zu errich tenden Anstalt machen soll. Die Klagen über langsame Erledigung der Darlehnsgesuche Zu dem tragischen Schicksal des Schülers Gladow, der wollen nicht verstummen. Man sollte es nicht für möglich halten, sich gelegentlich eines Schulausfluges im Walde zwischen daß Gesuche um Darlehen 3 bis 4 Wochen brauchen, ehe sie an den Ein schwerer Straßenbahnunfall hat sich am Montagabend gegen Eggersdorf und Strausberg verirrte und erst zwei Wochen Armenvorsteher des Bezirks zum Zwecke der Recherche gelangen. 3/8 Uhr im Norden Berlins ereignet. An der Ecke der Chausseespäter als Leiche gefunden wurde, wird uns geschrieben: Es Klagen werden auch über die Art der Recherchen und endlich über und Liesenstraße sprang ein Fräulein Helene Friedrich trotz der it feine so feltene Erscheinung, daß bei Wanderfahrten, die Erledigung der Gesuche geführt. Uns wird mitgeteilt, daß in Warnung des Schaffners während der Fahrt von einem Wagen der Schülerausflügen und ähnlichen Landpartien, an denen zahl- einigen Fällen die Antragsteller gefragt worden sein sollen, ob sie Linie 29 ab. Die F. tam zu Fall und erlitt eine Zersplitterung reiche Personen teilnehmen, der eine oder andere Teilnehmer der sozialdemokratischen Partei angehören. Diese Frage ist unzu- der rechten Kniescheibe. Ein in der Nähe wohnender Arzt leistete von der Gesellschaft abirrt. Ist der Abgeirrte erwachsen, so läffig. Der Rechercheur soll fragen, ob der Gesuchsteller einer die erste Silfe. Auf seine Anordnung wurde die Verunglückte nach läuft der Foll in der Regel glimpflich ab Der Betreffende Arbeiterorganisation( Gewerffchaft) angehört, die Arbeitslosen- dem Baul Gerhardt- Stift in der Müllerstraße gebracht. weiß sich juließlich zu helfen und stößt, wenn er auch zu unterſtügung zahlt und ob noch Unterstützung gezahlt wird. weilen lange suchen muß und seine Gesellschaft nicht wieder unverständlich bleibt oft die Ablehnung von Gesuchen, die begründet Gattin des Bantproturisten Otto kalisch aus Groß- Lichterfelde. findet, auf befahrene Wege, die zu irgendeiner Niederlassung find. Uus wird von Fällen berichtet, in denen alle Bedingungen Das Ehepaar war gerade von der Hochzeitsfeier feines Sohnes aus führen. Anders liegt die Sache bei jugendlichen Per- gegeben waren, und die trotz Befürwortung durch die Armen- Breslau zurückgekehrt und hatte vom Bahnhof Alexanderplatz aus sonen. Hier ist die Gefahr, ein ähnliches Schicksal wie der tommission abgelehnt wurden Die Verteilungsstelle dieser Darlehen die Untergrundbahn nach dem Leipziger Plaz benutzt. Beim Ber fleine Gladom zu erleiden, viel größer. Der Jugendliche fann muß demnach recht willkürlich verfahren. Dem Verlangen der Stadt- machtsanfall, von dem sie sich jedoch schnell wieder erholte. Als fie laffen des Untergrundbahnhofs erlitt plöglich Frau S. einen Dyn bald feinen klaren Gedanken mehr fassen, verirrt sich in seiner verordnetenversammlung, bei Verteilung der Darlehen recht lohal zu dann aber den Potsdamer Plaz überschritt, sant sie an der Seite Angst und Ratlosigkeit immer mehr, anstatt nach bestimmtem verfahren, scheint wenig entsprochen zu werden. Es ist bedauerlich, ihres Gatten besinnungslos zu Boden. Auf der Unfallstation in der Blane den Ausweg aus der Waldwirrnis zu finden. Bekannt daß Maßnahmen, die in guter Absicht getroffen werden, durch die Eichhornstraße konnte der Arzt nur noch den infolge Herzschlags ist es ja, daß selbst Erwachsene in solchen Fällen zunächst im Ausführung oft schitanös wirken. eingetretenen Tod feststellen. Vom Polizeikampf gegen die profetarische Jugend. mit seiner Ehefrau von einer Geburtstagsfeier heimfehrie, machte Gestern abend sollte Genosse Dr. Breitscheid im Restaurant er die unangenehme Entdeckung, daß die Flurtür offen stand. Ver" Bellevue" in Lichtenberg in einer vom Kreisjugendausschuß Nieder- dacht schöpfend, suchte er nun die ganze Wohnung ab und entdeckte unter feinem Bett einen fremden Menschen. Der Eindringling barnim einberufenen Versammlung über das Thema: Arbeiter wagte sich nicht hervor. W. holte Nachbarn herbei, die den Mann jugend erwache!" sprechen. In dem Augenblick, als dem Referenten unter dem Bett hervorzogen und ihn der Polizei übergaben. Diese das Wort erteilt wurde, erklärte der überwachende Polizeileutnant ermittelte in ihm einen Mann, der schon längst von den Strafdie Behörde stehe auf dem Standpunkt, daß die Versammlung behörden gesucht worden war. politisch sei; er fordere die Jugendlichen auf, den Saal zu verlaffen. Der Vorjizende vertagie schlagfertig die Versammlung und versuchte dem Beamten klarzumachen, daß es sich nicht um einen politischen Vortrag handele. Da aber der Leutnant drohte, das Lofal gewaltsam räumen zu lassen, schloß der Leiter die VersammYung. Ein Teil der Jugendlichen begab sich nun zu dem Lokal von Steuer in der Frankfurter Chauffee, um dort einen Unterhaltungsabend zu improbisieren. Noch bevor aber die Veranstaltung er öffnet. wurde, erschienen auch dort Polizeibeamte und drohten mit Räumung. Es half nichts, daß man sie darauf aufmerksam machte, es jolle nur gesungen und deflamiert werden. Die Jugendlichen mußten den Polizeifäusten weichen. Auf der Straße erwarteten sie eine große Zahl weiterer Schußleute, darunter auch Berittene, die auf Straße und Bürgersteig Attacken auf die paar hunderi Knaben und Mädchen machten, denen so besser als durch die wurde. Lichterfelde. Am Sonnabend, den 25. April, veranstaltet der Jugendausschuß gemeinsam mit dem Bildungsausschuß einen Elternabend", bestehend in Vortrag, Rezitationen ufiv. mit nachfolgendem Tanz fränzchen. Die Genossen wollen jezt schon für recht zahlreiche Beteiligung Gorge tragen. In der Hauptfache werden die Eltern gebeten, ihre soeben eingesegneten Kinder auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Waidmannsluft- Hermsdorf. Ein Fest der proletarischen Jugend. Daß wir mit unseren schwachen Mitteln der bürgerlichen Jugendbewegung in unseren Orten etwas Gleichwertiges an die Seite stellen fönnen, hat die Schulentlassungsfeier gezeigt, die am legten Sonntag im Schweizerhaus" in Waidmannslust stattfand. In Scharen " " 7. Ich bin in der Kirche unandächtig gewefen. 8. h bin meinen Eltern und Lehrern zehninal ungehorsam gewesen. 9. Ich habe mich mit meinen Geschwistern und anderen Kindern geдanft. 10. Ich habe sie fünfmal geichlagen. 11. Ich habe meine Geschwister und andere Kinder zehnmal zur Sünde verführt. 12. Ich habe über Unfeusches einmal freiwillig nachgedacht. 18. Ich habe Unfeufches zweimal freiwillig gesehen. 14. Ich habe Unkeusches freiwillig gehört. 15. Ich habe Unteusches einimal freiwillig gesprochen. 16. Ich habe Infeuiches einmal allein getan. 17. Jch habe Unfeuiches dreimal mit anderen getan. 18. Ich habe Geld gestohlen. Wieviel? 19. Ich habe Sachen gestohlen. 20. Ich habe einmal genascht. 21. J habe einmal gelogen. 22. Ich habe einmal Freitags Fleisch gegeffent. bie Sittlichkeit der ihm anvertrauten Jugend fördern, dafür aber Mit dieser pädagogischen Leistung wird der Lehrer zwar nicht bringt er den Beweis, wie notwendig die sozialdemokratische Forderung der Trennung von Kirche und Schule ist. Das Ende vom Lied. Hauptmann von Dittmann soll sich nach einer Meldung aus Innsbrud zurzeit in einem Stadium befinden, das man gemeinhin als Säuferwahnsinn bezeichnet. Er ist auf Veranlassung des Korpskommandos in das Garnisonhospital nach Junse brud übergeführt worden. mit Musik und Ges fang wat die Moabiter und Tegeler Arbeiterjugend angerüdt, um das Fest zu einer imposanten Demonsiration für die Ideale der schönste Rede ein Begriff von dem preußischen System beigebracht proletarischen Jugendbewegung zu gestalten. Trat so schon rein Die friegeriiche Laufbahn des österreichischen Hauptmanns Wir beneiden die Polizei aufrichtig um ihre seine Nase, mit äußerlich der Charakter des Festes als ein Fest der Jugend in Er- Ritter von Dittmann aus Bruned, der in der Nacht zum der sie schon vor Beginn des Vortrages den Inhalt desselben entfcheinung, so noch mehr durch die Darbietungen des reichlichen Pro- Montag in befoffenem Zustande allerlei Heldentaten berübte und deckte. Worum wir die Polizei aber nicht beneiden, das ist die gramms, das von 5 bis 9 Uhr fast ausschließlich von Moabiter schließlich durch eine Soldatenabteilung seine Sneipfumpane Erfolglosigkeit, die ihr in ihrem Kampf gegen die Arbeiterjugend Jugendlichen bestritten wurde. Stimmungsvolle Gefänge des Ge- berhaften ließ, scheint einen jäsen Abschluß gefunden zu haben. fangvereins Nordische Klänge" umrahmten die Rezitationen, Mufilerblühen wird. und Gesangsvorträge der Jugendlichen. In der Festrede des GeWer ist der Tote? Das Polizeipräsidium teilt mit: Am nossen Emil Unger fanden die Nöte der proletarischen Jugend be81. März d. J., abends gegen 8, Uhr, wurde an der Waldemar- redten Ausdrud. Lange noch wird die Arbeiterjugend von WaidBrücke aus dem Luiſenſtädtischen Kanal ein bisher unbekannter, etwa mannsluft und Hermsdorf dieser schönen Feier gebenken mit dem 50-55 Jahre alter Mann lebend herausgezogen und nach dem Gelöbnis, treu zur Fahne der freien Jugendbewegung zu halten! Krankenhaus Bethanien geschafft. Dort ist er, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben, verstorben. Beschreibung der Leiche: Das Jugendheim für Baidmannslust, Hermsdorf und Umgebung 1,68 Meter groß, dunkelblondes Haar( Glaze), dunkelblonden befindet sich im Schweizerhaus", Baidmannslust, Dianaftr. 33, und Schnurrbart, volles Gejicht, fast gar feine Zähne, auf dem rechten ist Sonntags von 4-10 Uhr geöffnet. Unterarm eine 3 Zentimeter lange frische Narbe. Bekleidung: dunkelbrauner, olibgestreifter Jadettanzug, veißleinenes grobes Hemd, graue wollene Unterhofe, braungraue, rotbraun ancestridte Strümpfe, fchwarze Zugffiefel. Bei der Leiche wurde ein Portemonnaie mit 42 M. sowie eine silberne Uhr Nr. 33 117, Zifferblatt mit arabischen Zahlen, über den Zahlen befinden sich blaue Punkte, sowie eine Doubléfette mit einem Herz und ein Schlüsselbund vorgefunden. Aus einem ebenfalls bei der Leiche vorgefundenen Zettel geht hervor, daß er im Jahre 1911 ein Patet nach Freienstein, vielleicht an Angehörige, gefandt hat. Nachrichten über die Identität der Leiche erbittet die Kriminalpolizei nach. Zimmer 349 III zu den Aften 1292 IV 55. 14. Auch nimmt jedes Polizeirevier Mitteilungen entgegen. 9 Im Theater Folies Caprice in der Linienstraße brausten am Montag wieder Lachstürme durch den Saal. Die Direktion hatte wieder drei neue Schwänte auf den Theaterzettel gesezt. Tohu wabohu" betitelte sich der erste Einatter. Eine alte Tante, die Gespenster sieht, und ein alter Ontel, der mondsüchtig ist, haben atvei heiratsfähige Töchter, die aber nur dann einen Mann friegen follen, wenn die Bewerber Verständnis für die Leiden der Alten hätten. Mit Hilfe eines guten Onfels wird eine Komödie mit der alten Geisterfeberin und dem alten Mondsüchtigen durchgeführt, die direkt blödsinnig ist, aber zum Ziele führt: die Verliebten friegen sich. In dem Schwant Das Karnidel" wird einem alten Buchhalter eine Bägliche, blöde Tochter des Chefs aufgeschwagt, damit der Lebensfrohe Chef von verschiedenen Feffeln erlöst wird. Und im Erdbeben" wird ein unheimlicher Schwindel auf Abwegen befind licher Ghemänner ans Tageslicht gebracht. Wie immer waren die Herren Berisa, Sürting, Sorowiz und die Damen Blenke und Hensel durch ihr Spiel die Ursache des Lacherfolges. Schöneberg. Vorortnachrichten. Magistratsbaurat Paul Wolf, der seinerzeit in der ersten Reihe der aussichtsreichen Berberber um den Posten des Städtebauers beim 3wedverband Groß- Berlin stand, wird Schöneberg Mitte Mai ver laffen, um nach Hannover überzufiebeln, wo er zum Chef des Hoch bauwesens und zum Leiter des Stadterweiterungsamtes gewählt worden ist. In Schöneberg wirkte Wolf besonders als Dezernent des Stadterweiterungsamtes. Von ihm stammen die Bebauungspläne für die Cäciliengärten, das Südgelände und den östlichen Teil des Schöneberget Stadtparkes. Potsdam. Sigungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen.. Hohen- Schönhausen. Heute Mittwoch, den 8., abends 7 Uhr, im Rathause, Hauptstr. 50. Kaulsdorf. Heute Mittwoch, abends 7 Ubr, in Gemeindejigungs: faal, Adolfstr. 25.. a. Beschlußfaffung über die Gültigkeit der Gemeindeverordnetenwahlen. Grünau. Heute Mittwoch, abends 6%, Uhr, im Gemeindeamt. Diefe Sigungen sind öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ift berechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. Versammlungen. Borerst ist der Herr Hauptmann also unschädlich gemacht worden. Offen aber bleibt die Frage: welches Unbeil hätte ber be trunkene Offizier anrichten können, wenn es ihm in feinem Duicl beigefommen wäre, den Soldaten den Befehl zum Schießen zu geben. Wenn es möglich war, daß ein betrunkener Hauptmann in der Kaserne eine Soldatenabteilung erhielt und ihnen die Bere haftung von Zivilperionen befehlen fonnte, bann ist es auch möge lich, daß die Soldaten dem Befehl zum Schießen Folge leisten. Ein glüdlicher Zufall nur, daß der Suff dem Ritter b. Dittmann diesen Gedanken nicht eingab. Analphabeten in Defterreich- Ungaru. Kleine Notizen. Die Zahl der Analphabeten beträgt auf tauffend erwachsene Einwohner in Nieder- und Oberösterreich sowie in Böhmen 59, in Tirol, Vorarlberg und Mähren 71-78, Salzburg 87, Schlesien 111, Steiermark 180, Kärnten 240, Krain 314, Küstenland 382, Ungarn. 410, Galizien 639, Dalmatien 736. Je rückständiger und je fleri=. Die Elektromonteure und Helfer hielten vergangenen Montag taler ein Land, desto mehr Analphabeten. Man fann auch sagen: ihre ordentliche Mitgliederversammlung ab. Dem Jahresbericht des ie analphabetischer, desto klerikaler!, Obmannes naad ist zu entnehmen, daß das verflossene Geschäfts. jahr ein sehr arbeitsreiches war. Burden doch 31 Kommissionsigungen, 13 Bertrauensmännersigungen, 10 Branchenberiammlungen und 474 Werkstattversammlungen besucht. Durch die Ausdehnung Schwere Bauunfälle. Durch den zurzeit berridenden Sturm der Krise war es leider nicht möglich, einen neuen, befieren Tarifs stürzte in Eilenburg( Provinz Sachsen) ein Neubau der Deutschen vertrag für den 1913 ablaufenden zu erfämpfen, so daß diefer bis Zelluloidfabrik ein. Fünf Arbeiter wurden 16 Meter tief heraba Auch in Freiesauf weiteres gilt. Sleinere Lohnbewegungen mit verschiedenen geschleudert und sämtlich schwer verfest. Firmen find den Verhältnissen entsprechend mit gutem Erfolge durch heim( Pfalz) stürzte ein Neubau ein. Drei Arbeiter erlitten geführt. Verschiedene Differenzen wurden in gütlicher Weise er dabei ich were Verlegungen Waffereinbruch in einen Schacht Sieben Arbeiter, die in ledigt. Die Arbeitslofeniffer ist zurzeit eine ziemlich hohe; wöchentlich über 100 Mitglieder gegen 50-60 im Vorjahre. Die Nizza auf dem Grunde eines Schachtes beichäftigt waren, wurden Mitgliederzahl ist von 2276 auf 2070 gefallen; doch erklärt sich durch einen Basiereinbruch überraicht 3 mei Arbeiter finb dieser Rüdgang zum Teil durch viel auswärtige Montage- lertrunten, zwei andere befinden sich in bedentlichem Zustand. Curch Bauen bon Ueberlandzentralen wird die Unfall in der amerikanischen Marine. Auf dem amerikanischen arbeit. Testere hauptsächlich veranlagt. Berliner Arbeitsmartt Torpedobootszerstörer Ahlin" wurden durch eine Explosion ift für diefe Branche nach wie vor ein ungünstiger. im vorderen Heizraum ein Heizer getötet und zwei Für die Weiterbildung der Mitglieder war die Kommission eifrig beberlegt. ftrebt, indem sie gute und bildende Veranstaltungen traf. Der Schweres Unglück beim Brüdenbau. Beim Bau einer neuen Referent streifte auch die Grenzstreitigkeiten mit dem Transport Brüde über den Mississippi in der Nähe von Memphis im Staate arbeiterverband, über welche die General- und Gewerkschafts- Tennessee ereignete fich aus noch unbekannter Ursache eine ich toere tommission wohl noch das letzte Wort sprechen werden. Explosion. Reun in der Nähe befindliche Arbeiter wurden getötet. Nähere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt. Der naad bemängelte im weiteren Verlauf seines Berichtes die starfe Fluftuation der Kommissionsmitglieder und Vertrauensleute. Ferner wünschte er tatkräftigere Unterftügung feitens feiner Kollegen. Anaad wurde wieder einstimmig zum ersten Obmann, Leidinger zum zweiten Obmann und S. Müller zum Schriftführer gewählt. Zu Revisoren wurden Benner und Borgeschlagenen einstimmig gewählt. " Eingegangene Druckschriften. Der Zug nach der Sittlichkeit. Von D. P. Albrecht. 1 M ( Kultur des modernen England. Band 5.) Geb. 4,50 M. R. Oldenbourg, Steger bestimmt. Desgleichen wurden auch die zur Kommission. Bermühler, Berlin- Richterfelde. Das euglische Theater im 19. Jahrhundert. Bon E. 2. Stahl Stationen Barometer Witterungsübersicht vom 7. April 1914. fland mm richting Wind Windstärke 747 749 732 S 755 Befter 4 mollig 5 bededt Bmollig 3 Regen Regen ซิ ด 5° C. 4° R. Temp. n. 11 Stationen Barometer stand mm richtung Wind Windstärke 7 Babaranda 752 S Better 2 bebedt Temp. n. E. tho Do 7 Betersburg 756 SW 8 Regen 1 7 Scilln 73029 Transportarbeiterverband. Die am Montag abgehaltene General- München. bersammlung des Bezirks Groß- Berlin bertet die zum Verbandstage In der lesten Stadtverordnetenjigung wurde der außerordents gestellten Anträge, von denen die meisten angenommen wurden. In Time Etat mit 378 086 M. in Einnahme und Ausgabe festgesetzt. ben angenommenen Anträgen fommen folgende Forderungen zum Gelegentlich der Feitfegung dieses Etats, der auch für die Vorarbeiten Ausdrud: Einführung von Staffelbeiträgen. Wiederherstellung der zum Rathaus neubau einen Posten enthält, wurde an den früheren Karrenzzeiten. Jugendliche Mitglieder, welche mindestens Magiftrat die Frage gerichtet, wie weit der Rathausneubau gebiehen brei Jahre dem Verbande angehören und 4 Jahr erhöhte Beiträge fei. Den Erklärungen des Oberbürgermeisters zufolge, scheint das zahlen, erhalten die für diese Beitragstlasie in Frage fomInterſtügungen. Erhöhung der Streitunterstügung ganze Projeft eine neue Form annehmen zu wollen und die Kom- menden 18 Mart in der zweiten, Swinemde. 746 S miffion prüft gegenwärtig den Entivurf des fächsischen Hofbaurates auf 15 Mart in der ersten, Zahn, der grundfäglich eine Verlegung des Rathauses, der Kaifer 11 M. in der dritten Beitragsflaffe. Ein Streit soll als beschlossen Hamburg Wilhelmbrücke und die Schaffung einer Schloßfreiheit borsieht. Be- gelten, wenn drei Biertel der Beschäftigten dafür stimmen.( Das Berlin Für jeßige Statut berlangt eine Bierfünftelmehrheit.) Es sollen Reichs- Franff. a. stimmteres fei darüber im jezigen Zeitpunkt nicht zu sagen. die Deutschen Heimatfpiele auf dem Brauhausberge wurde wie in fonferenzen abgehalten werden für die Fenster- und Weisingpußer, ien den Vorjahren ein' Quichuß von 2000 m. bewilligt. Die Schüler der für die Getreideträger und Speicherarbeiter und für die Leitergerüststädtischen Schulen sollen dafür einen Rabattias von 30 Broz. er- bauer. Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe foll auf die Tageshalten. Auch wünscht der Direktor Arel Delmar, daß das Gelände ordnung des Verbandstages gefegt werden. Die Vorarbeiten zur haften westlichen Winden; Temperatur wenig verändert. auf dem Brauhausberge für weitere fünf Jahre von der Regierung Verschmelzung mit dem Fabritarbeiterverbande find herbeizuführen. Die sonst noch angenommenen Anträge beziehen sich auf minder gepachtet werde. Die Stadtverordneten beschlossen jedoch nur eine Berlängerung auf ein Jahr. Die Oberrealschule soll einen Neubau wesentliche Angelegenheiten. erhalten. Sie soll in der Behlertstraße mit einem Kostenaufwande bon 710 000 m. errichtet werden. Das Projekt wurde, da es sich um eine außerordentlich wichtige Sache handelt, einer Kommission zur nochmaligen Durchberatung überwiesen, Steglik. 11 Aus aller Welt. Die Erziehung zur Sittlichkeit. Dies ist meine erste Beichte. München 6 moltig 7 Aberdeen 735 4 bebedt 8 4 7 Paris 753 N 4 bedeckt 9 755 BSW 3halb bd. Wetterprognose für Mittwoch, den 8. April 1914. Zeitweise auftiarend, vorwiegend trübe mit Regenfällen und sehr lebBerliner Betterbureau. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Donners tag mittag: Zunächst noch vielfach woltig und ein wenig tübler mit weit berbreiteien, im allgemeinen geringeren Niederschlägen, Später zeitweise Aufheiterung und wieder etwas wärmer. Wasserstands- Nachrichten der Landesanstalt für Gewässertunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau Wafferftand Memel, Tilfit Ein katholischer Lehrer in Steele beschäftigte sich, nach der Eine Affenjagd auf dem Wochenmarkte. Ein feltenes Jagdvergnügen gab es auf dem Wochenmarkte an der Bornstraße. Durch Effener Arbeiterzeitung" damit, den Kindern das Wesen der Sie verlodenden schönen Aepfel und anderen Früchte, die auf dem Beichte flarzumachen. Zu diesem Zwede schrieb er an die WandBochenmarkte feilgehalten wurden, angelockt, ließ sich ein großer tafel folgendes Beichtschema, das die Kinder, bis hinab zu den Acht Bregel, Inſterburg Affe eines Schaubudenbesizers dazu verleiten, aus seinem Käfig zu jährigen, abschreiben mußten: entfliehen. Die Marktfrauen beobachteten nun zu ihrem Schred, wie plöglich ein Affe auf sie zugeeilt fam und zwischen den Buden hin durch den Weg nach der Schloßstraße zu nahm. Man jagte dem Tier nach, das schließlich in dem Stellergeschoß des Hauses Schloßstraße 124 verschwand. Nach einiger Zeit fam der Affe wieder aus dem Kellerfenster heraus und flüchtete dann in den Schlafwagen des Schaubudenbefizers, wo er ergriffen werden konnte. Nieder- Schöneweide. Der Einbrecher unterm Bett. Eine nette Ueberraschung erlebte Als er in der Nacht der Eisenbahnbeamte. aus der Fennstraße. Ich habe folgende Sünden begangen: 1. Ich habe die täglichen Gebete öfters ausgelassen. 2. Ich habe die täglichen Gebete ohne Andacht verrichtet. 3. Ich habe den hl. Namen vergeblich ausgesprochen. 4. Ich habe zweimal geflucht. 5. Ich bin Sonntags aus eigener Schuld viermal aus der Hl. Meffe geblieben. 6. Ich bin in die hl. Messe aus eigener Schuld dreimal zu spät gelommen. cm³) Spree, Spremberg) Beeslow Befer, Münden Beichiel, Thorn Dder, Ratibor Krossen Frankfurt am jeit 6.4. 5. 4. em 504 -1. 183+4 398-84 161 Bafferstand Saale, Groclip Havel, Spandau) Rathenow) 183 195 Sarthe, Scrimm Landsberg Nee, Bordamm Elbe, Leitmerit 144 170 102 72 Köln -53 259-11 Main, Hanau 207 Mojel, Trier Fall. 3) Unterbegel Dresden Barbp Magdeburg 1) bedeutet Buchs, Osterwein Santa Lucia Minden am feit 6.4. 5.4. cm cm³) 169 126+4 121 92.- 4 143 247 4-3 344-6 Rhein, Maximiliansau 554+40 844 887-15 Kaub Nedar, Heilbronn 168+5 233-5 171+6 Nr. 97. 31. Jahrgang. 3. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt Aus der Partei. Gemeindewahlerfolge. In Conradswaldau, Kreis Waldenburg, und in Würben, Kreis Schweidnig, siegten unsere Genossen in der dritten Abteilung. In beiden Dörfern gehört die ganze britte Abteilung jetzt den Sozialdemokraten. In Würben besigen wir außerdem in der zweiten Abteilung noch zwei Mandate. Mittwody, 8. April 1914. Das Reichsgericht erkannte die Ausführungen der Ne vision und des Reichsanwalts als zutreffend an, hob das Urteil auf und verwies die Sache zur anderweiten Entscheidung an das Landgericht Nordhausen zurück. hielt wegen Beihilfe neun Tage Gefängnis. Das Urteil des Land- Form des Vortrags. Es sei bedenklich, wenn die Landgerichte sich gerichts hatte festgestellt, daß Frau W. der sozialdemo- auf den Standpunkt stellen, daß vorauszusehen sei, daß manche Leute fratii en Partei angehört und sich mit der Aufklärung in Schriften und Abbildungen, die nicht unzüchtig sind, etwas un der Arbeiterkreise über geschlechtliche Dinge befaßt. In züchtiges hineinlegen. den Vorträgen feien auch mehrere unverheiratete junge Burschen Diesen Ausführungen brauchte der Verteidiger Dr. Hübler anwesend gewesen, die gefichert haben sollen. Die gezeigten Ab- nicht viel hinzuzusehen. bildungen seien zwar an sich nicht unzüchtig, sie geben den weiblichen Körper getreu wieder und sind medizinischen Büchern entnommen. Solche Darstellungen könnten aber unzüchtig wirken, wenn sie eine Schamberlegung zur Folge haben. Am lezten Ende sollten die Vorträge den 3 wed haben, iozialdemokratische Lehren(?!) und die Beschränkung der Kinderzahl zu propagieren, wodurch nur zu leicht die Unsittlichkeit gefördert werde. Es seien auch poli- Marktpreise von Berlin am 6. April 1914, nach Ermittelungen tische Sachen in den Vortrag hineingezogen worden, die verdes fgl. Polizeipräsidiums. Mais( mixed), gute Sorte 00,00-00,00, Donau hegend wirkten. 00,00-00,00. Mais( runder), gute Sorte 14,80-15,20. Richtstroh 0,00. Die Genossin Wartenberg aus Altona hatte im Februar d. J. Dieses Urteil war selbst dem Reichsanwalt zu starter eu 0,00-0,00. in Nordhausen einen Vortrag über Frauenkrankheiten gehalten. Tabat. Er beantragte, die Sache ans Landgericht zurückzuber- Martiballenpreise. 100 Kilogr. Erbsen, gelbe, zum Kochen Da sie noch einige Abende frei hatte, so übernahm der Kaufmann weisen. Der zweite Senat des Reichsgerichts habe entschieden, daß Startoffeln( Kleinhdl.) 4,00-7,00. 1 Kilogramm Rindfleisch, von der Steule 34,00-50,00. Speisebohnen, weiße 35,00-60,00. Rinjen 40,00-80,00. Körber die Arrangierung von noch zwei weiteren Vorträgen in 3. B. künstlerisch hergestellte Postkarten nicht deshalb unzüchtig 0,00-0,00. Rindfleisch, Bauchfleisch 0,00-0,00. Schweinefleisch 0,00-0,00. Groterode und Buhla. Hierzu waren nur Personen über wirken, weil unfünstlerische Leute etwas anderes in die Bilder Kalbfleisch 0,00-0,00. 16 Jahre eingeladen; der Vortrag wurde mit Lichtbildern ergänzt. hineinlegen. Das Urteil des Landgerichts sei nicht ausreichend be- 60 Stüd Gier 3,00-4,80. Hammelfleisch 0,00-0,00. Butter 2,40-3,00. Hierin hatte das Landgericht Nordhausen ein Vergehen gegen§ 184,1 gründet. 1 Kilogramm Starpfen 1,20-2,40. Es liegt nahe, daß die Angeklagte gerade die- 1,60-3,20. Zander 1,40-3,20. Hechte 1,20-2,60. Barsche 1,00-2,20. ( Ausstellung unzüchtiger Abbildungen) erblickt und die Genoffin W. jenigen aufklären wollte, die bisher noch kein Verständnis für Schleie 1,60-3,20. Bleie 0,80-1,60. 60 Stüd Krebje 3,50-21,00. zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Kaufmann St. er- I berartige Dinge hatten. Maßgebend für die Beurteilung sei die Polizeiliches, Gerichtliches usw. Eine ,, unzüchtige" sozialdemokratische Rednerin. Zum Schul- Anfang Dauer nur bis 15. April Billige Ausnahmepreise Schüler-Anzüge Sportformen, gezwirnte Buckskins, bis zum Alter von 8 Jahren.. Schüler- Anzüge Sportformen, aus Stoffresten, bis zum Alter von 8 Jahren. Schüler Anzüge Manchester, sehr haltbar, bis zum Alter von 8 Jahren.. Schüler- Anzüge Sportformen, gute haltbare Stoffe, bis zum Alter von 8 Jahren..... Prinz- Heinrich- Anzüge apart gemusterte Stoffe, bis zum Alter von 8 Jahren.. Schlupfer- Anzüge neueste Formen, gem. Cheviots, bis zum Alter von 8 Jahren. . Pyjacks blau Cheviot, ganz gefüttert, vorzügl. Qual., bis zum Alter von 8 Jabren Jackett- Anzüge haltbare Buckskins, schöne Muster, für 8 bis 11 Jahre... Jackett- Anzüge sehr haltbare gezwirnte Stoffe für 10 bis 15 Jahre Schüler- Sport- Anzüge schön gemust. Cheviots für 8 bis 15 Jahre Schüler- Pelerinen ,, imprägniert" Strichloden, gran oder grünlich, 70, 80, 90 cm lang.. Schüler- Stoff- Hosen aus Resten bis zum Alter von 8 Jahren Nur ein Preis Schüler- Manschester- Hosen 135 195 von 8 Jahren Nur ein Preis bis zum Alter für 9 bis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Preis Nur ein Prels 365 435 475 740 785 795 365 695 Nur ein Preis 1050 Nur ein Preis 10⁹0 Nur ein Preis 395 185 für 9 bis 14 Jahre Nur ein Preis 310 14 Jahre Nur ein Preis Allgemeine Orts- Krankenkasse Spandan. Am Mittwoch, den 15. April cr., abends 8 Uhr, findet in den ,, Germania Sälen"( Georg Haaf), Stresowplay Nr. 19. eine Ausschußfitung statt. Tagesordnung: 1. Aenderung der Dienstordhung. ( Doppelte Majoritäten.) 2. Bericht der Rechnungsprüfungsfommission. 3. Kleine Anfragen. NB. Anfragen, die eine Einsichtnahme in die Bücher bezw. Atten er forderlich machen, sind dem Vorstand drei Tage vor der Ausschußfißung einzureichen. 271/13 Die Ausschußmitglieder erhalten noch außerdem eine schriftliche Einladung. Der Vorstand. D. Weber, Vorsitzender. teppdecken größte Auswahl, billigst; auch Aufarbeiten alter Steppdecken. Bernhard Strohmandel. Fabrik Berlin, Wallstr. 72. Automobilführer:, erstklassige, stellungssichere Ausbildung, 100 Mart Auch Abendkurse. Ratenzahlung. Köpeniderstraße 116. 21978* ,, O, meine Beine!" So hört man oft klagen. Aber warum ermüden Sie so schnell? Weil Sie keine Absätze Continental tragen! Lassen Sie sich raten und verlangen Sie vom Schuhmacher ausdrücklich die enorm haltbaren Absätze Continental Garbáty Cigaretten Male Hervorragend schöne Modelle und Reisemuster für Knaben bis zum Alter von 15 Jahren zu erstaunlich billigen Preisen! BAER SOHN Spezial- Haus größten Maßstabes für Herren- und Knaben- Kleidung Chausseestraße 29-30 BERLIN Gr. Frankfurter Straße 20 Gegr. 1891 11 Brückenstraße 11 Schöneberg, Hauptstr. 10 Karfreitag mur ven 12 bis 2 geöffnet! Prompter Versand nach außerhalb! Booooo Der soeben erschienene Haupt- Katalog Nr 49( Letzte Moden) kosientiei Qualität Leipziger Hochvermis Prozeß Ratenzahlung ohne Preisaufschlag! Der Leipziger Hochverratsprozeß wider Bebel, Liebknecht, Hepner Vor dem Schwurgericht zu Leipzig :: vom 11.- 21. März 1872:::: Mit einer historischen Einleitung von Wilhelm Liebknecht Preis gebunden Mt. 4, Für jeden Parteigenossen, der die Geschichte der Partei fennen will, ist dieses Buch geradezu unentbehr lich. Alle Borgänge in der Partei seit ihrer Gründung, ihre Beschlüsse und Aktionen, die Korrespondenz der Angeklagten und des Parteiausschusses mit Genossen und Politikern im In- und Ausland alles liegt hier gesammelt vor. Das Buch ist daher auch ein reiches politiajes Quellenwerk und ein Arsenal der gesamten sozialistischen und revolutionären Literatur bis in den Anfang der siebziger Jahre. Das Buch bringt außerdem in einem Anhang eine Reihe historischer Aftenstücke( Rongreßprotokolle, Broschüren, Reden, Aufrufe, Zeitungsartifel usw.), die in den Prozeßverhandlungen zur Berlesung tamen. Diese Schriftstücke sind im Buchhandel längst vergriffen oder in alten Zeitungsjahrgängen vergraben, für die meisten Leser also unzugänglich. Ein ausführliches Personen und Sachregister erhöht den Wert dieser Ausgabe, indem es das rasche Nachschlagen der zahlreichen historischen Daten ermöglicht und über den reichhaltigen und verschiedenartigen fachlichen Inhalt leichten Ueberblid bietet. Der Unterzeichnete bestellt hierdurch bei der Expedition Das Buch wird mir sofort geliefert, doch geb. zum Preise von 4.- M., zahlbar in Wochenraten von bleibt es bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der 50 Pf. oder 1 M. obigen Firma. Leipziger Hochverratsprozeß des„ Borwärts", Berlin SW. 68, Lindenstr. 69 Name. Wohnung Wir bitten deutlich zu schreiben. Kennst Du das Land, wo dicke Eichen stehn? Hast Du den kleinen Spreewald schon gesehn? Der schönste Ausflugsort im Reiche Jst Mann's Waldschloß in Schöneiche. Bestbewährte gesunde und magendarmkranke -Kindernahrung Kuteke -Krankenkost Nahrung für: sowie schwächliche, in der Entwicklung zurückgebliebene Kinder. lin Berichtigung " zu der am 9. November 1913 in Nr. 295 des Borwärts" veröffentlichten Bilanz. 104/11 Am 30. Juni 1913 betrug die Hastsumme nicht 4629 300 M., sondern 2314 650 M. Konsumgen offenschaft Berlin und Umgegend, c. G. m. b. H. Der Aufsichtsrat:. J. A.: H. Stühmer. Der Vorstand: R. Junger. D. Sulge. Mittwoch, den 8. April 1914. Anfang 4 Uhr. Urania. Mit dem Imperator" nach New York. Anfang 5 Uhr. Paffage Theater. Kino- Varieté. Anfang 6 Uhr. Theater und Vergnügungen Schiller- Theater O. ( Wallner- Theater). Mittwoch, abends 8 Uhr: Die Maschinenbauer. Donnerstag, abends 8 Uhr: Das Glück im Winkel. Sonnabend, abends 8 Uhr: Freiwild. Cines Nollendorf Theater. Bas Schiller- Theater Charlottenmir die Wildnis gab. Anfang 7 Uhr. Rgl. Opernhaus. Parsifal. Anfang 7, Uhr. Kgl. Schauspielhaus. Wilhelm Tell. Deutsches. Was Ihr wollt. Anfang 755 Uhr. Zirkus Schumann. Galavorstellung Metropol. Die Reise um die Belt in 40 Zagen. Aniang 8 Ubr. Urania. Hochspannung. Leffing. Tod und Leben. Der Arzt feiner Ehre. Deutiches Opernhaus. Rescant. Berliner. Wie einst im Mai. Manon Theater am Nollendorfplat. Der Zurbaron. Kammerspiele. Der Snob. Deutsches Künstler Theater. Der Raub der Sabinerinnen. Königgräner Straße. Befchloffen. Thalia. Wenn der Frühling fommt! Kleines. Jettchen Gebert. Theater an der Weidendammer Brücke. Der müde Theodor. Trianon. Die Notbrücke. Komödienhaus. Stammermusif. Lustspielbaus. Die spanische Fliege. Schiller O. Die Maschinenbauer. Schiller Charlottenburg. Wann wir altern. Liebe. Lottchens Geburtstag. Theater des Westens. Bolenblut. Montis Operetten. Jung- England. Residenz. Der Regimentsbapa. Friedrich Wilhelmstädtisches. Die Förster- Christ!. Rofe. Das Recht auf den Tod. Kasino. Die olle Webern. Herrnfeld. Die von oben und unten. Reichshallen. Stettiner Sänger. Wintergarten. Spezialitäten. Apollo. Der Stolz der 3. Som pagnie. Palaft Theater. Spezialitäten. Anfang 8 Ubt. Luisen. Los von Muttern. Walhalla. Tangofieber. burg. Mittwoch, abends 8 Uhr: Wann wir altern. Hierauf: Liebe. Nachher: Lottchens Geburtstag. Donnerstag, abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Des Meeres und der Liebe Wellen. Trauersp. in 5 Aufz. v. F. Grillparzer. Theater in der Königgrätzer Straße Heute geschlossen. Komödienhaus. 8 Uhr: ,, Kammermusik". Berliner Theater. 8 Uhr: Wie einft im Mai. Theater a. d. Weiden dammerbrücke 8 1hr Der müde Theodor. Theater des Westens. 200 Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Montag, den 13. April 1914( 2. Osterfeiertag), in den Konzertsälen von Obiglo, Koppenstr. 29: Instrumental- und Vokal- Konzert Mitwirkende: Der Thilosche Chor, Namenlos"( Dirigent: Herr Thilo). Das Berliner Tonkünstler- Orchester( Dirigent: Herr Blume) und die Konzertsängerin Margarete Blume. Es kommen unter anderen zur Aufführung Werke für Männerchor und Orchester. Saalöffnung 5 Uhr. Anfang 6 Uhr. Nach der Aufführung: TANZ. Eintrittskarten à 50 Pf. sind noch zu haben bei den Bezirksführern und in den mit Plakaten belegten Geschäften. URANIA DOSE THEATED Taubenstraße 48/49. 4 Uhr: 8 Uhr: Polenblut. Mit d. ,, Imperator" nach New York. Karfreitag 8 1hr: Deutsches Requiem. Osterkantate. Residenz- Theater Slly: Der Regimentspapa. Deutsches Künstlertheater Sozietät. Nürnberger Straße 70/71, am Zoo, Kasse: Nollendorf 1383. Albends 8 Uhr: Der Raub der Sabinerinnen. Donnerstag 8 Uhr: Glaube und Heimat. Folies Caprice. Tohuwabobu. Das Friedrich- Wilhelmstädt. Theat. Starnidel. Anjang 8, 115r. Der Bolts- Theater. Neues Kaiserjäger. Aniang 9 11br. Admiralspalast. Im Tangoflub. Berliner Eispalast. Amor auf Urlaub. Eisballett. Anjang 8 Uhr. Die Förster- Chriftl. Starfreitag: Mendelsohns Athalia, vorgeführt vom Weltendorfschen Dra torienchor. Anfang 8, 11hr. 1. Ofterfeiertag nachmittag 31, Uhr: Zapfenstreich. 2. Osterfeiertag nachmittags 4 Uhr: Fräulein Trallala. Eines Nollendorf Theater. as Theater am Nollendorfplatz 5. mir die Wildnis gab. Sternwarte, Invalidenstr. 57-62 8 Uhr: Der Juxbaron. 4. Prenhisch- Süddeutsche ( 230. Königl. Vrens.) Klaffenlotterie 4. Klaffe 1. Biehungstag 7. April 1914 Bormittag Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und awne je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen In. II. Nur die Gewinne über 192 m. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 8.)( Nachdruck verboten) 190 403 529 43 732 1137( 400) 319 806 958 2442 767 873 8021 471 780 947 4082 743 90 821 5206 319 30 726 6058 67 184 401 52 603 732 60 992 7200 339 627 800 28 8000 17 856 642 97 604 879 9120 38 84 211 667( 400) 949 82 10130 456 618 639 700( 400) 926$ 1026 64( 1000) 210 62 342 801 23 47 937 12161 239 846 67.490 18201 6 327 736 14488 675 15127 533 861 65 982 16301 665 902 25 78 17082 88 184 230 70,862 447 649 753 879-922( 400) 68 18338 71 619 ( 400) 635 831 83 998 19017 132 65 238 568 723 20378 596 896 21327 706 852( 500) 83 931 22114 89 852 491 585 92( 400) 654 23168 388 545 59 935 42 24163 414 21 84 552 63 81 605 787 62 66 68 848 25014 338 976 26032 398 487 699 27000 630 28232 622 30 856 77 29050 51 401 28 641 720 76 30117 335 635 71 853 932( 400) 91 31002 391 427 665 904 94 32093 270 340 438 861 23032 48 261 656 790 806 34223 45 833 39 86 480 549 91 648 705 98 840 905 35401 678 852 998 36009 185 415 876 87030 179 286 460 38001 323 609 64 633( 600) 68 801 39123 42 236 69-376 67 615 38 385 745 919 40149 348 524 66 986 41398 554 873 957 42081 198 43253 763 837 979 44683 762 75 826 45024 211 38 437 49 694 736 46132 46 334 414 47263 691 856 48074 404 6 856( 400) 87 49192 94 270 362 486 97 909( 400) 60195 359( 1000) 484 663 644 794 61260 310 528 707 52380 476 616 842 54 53031 61 374 694 54121 382 435 64 935 55170( 1000) 421 66 848 924 52 95 56121 362 478 ( 3000) 584 57111 394 806 901 90 58343 68 59033 135 238 810 60035 181 374 876 89 61478 62028 100 59 390 422 ( 400) 522 614 29 40( 400) 41 86 948 98 63303 18 819 954 64362 898 65183 606 863 81 935 66262 69 72 591 708 954 79( 1000) 67184 312 760 911 68037 182 549 694 715 989 69048 49 401 926 70409 91 737 92 810( 400) 935 96 71362 738 53 72054 199 278 351 661 768 828 73081 91 417 845 923 74148 78208 336 75 472 695 776( 600) 883 76312 70 543 73( 400) 691 77164 73 219 77 313 61 66 491 980 78002 19 65 437 789 847 79228 303 30 658 81 80176 296 368 74 403 20 644 47 89 808 986 81442 65 96 729 78 82088 258 548 807 957 83082 208 460( 60000) 76 636 99 84330 78 604 58 76 740 55 875 85057 331 62 643 898 904 86023 25 57 147 650 920 41 87096 176 201 388 566 85 712 81 88098 110 65( 400) 356 529 76 956 89150 266 670 86 749 829 926 90002 337 92 679 950 59 91213 14 486 625 73 77 781( 400) 802 92414 626 47 64 995 93116 294 94428 087 731 58 95090( 400) 236 724 76 96694 717 889 97015 217 801 84 919 98307 413 600( 400) 99022 65 88 226( 400) 65 335 511 612 802 54 967 8 Uhr: Hochspannung. Reichshallen- Theater Stettiner Sänger Unsere füßen Dienstmädel. Burleste v. Mensel Anjang 8 Uhr. 1. u. 2. Feiertag, nachm. 3 Uhr, zu ermäßigten Preis. Stuckes Pfingstfahrt. Broße Frankfurter Str. 132. Das Recht auf den Tod. Anjang 8 Uhr. Donnerst: Das Recht auf den Tod. Ab 1. Osterfeiert.: Die Dollarprinzessin. Metropol- Theater. Abends präzise 7 Uhr 55: Die Reise um die Erde in 40 Tagen. Trianon- Theater. Täglich abends 8 Uhr: Er und der Andere. Vereinigte Berliner Volksbühnen. Luisen- Theater. 81 Uhr: Los von Muttern! Gr. Ausstattungs posse m. Gesang u. Ballett in 4 Atten. 99 Walhalla- Theater. 8, Uhr: Tangofieber. Gr. Poffe m. Ges. u. Zanz in 3 Aften von E. Urban. Musik v. Hugo Hirsch. 212/ 13* WINYS I SARTEN T Zirkus Alb. Schumann Heute Mittwoch, den 8. April: Um 9%, Uhr: Gr. Ringer- Turnier ( Catch as catch can) Es ringen folgende Paare: 1. Wiederaufnahme des Kampfes: Humbert gegen Deriaz ( Tunis) 2. Saft gegen ( Deutschland) ( Schweiz) Petlivan ( Türkei) ( England) 3. van Riel gegen Jimmy Esson ( Holland) Vorher Anfang 7, Uhr: Aufführung des großen ManegeAusstattungsstückes Tipp sowie Auftr. sämtl. neu engag. Attrakt Voigt- Theater Badstraße 38. Heute Mittwoch, den 8. April: Mutter Thiele. Boltsstüd in 3 Att. v. Ad. L'Arronge. Kaffeneröffnung 7 Uhr, Anf. 8%, Uhr. Passage- Panoptikum. Der englische beispielloser Riese Erfolg der von Publikum und Presse glänzend beurteilten April- Attraktionen! Rauchen gestattet! Entreeplatz wochentags von heute ab 0,60 M. Apollo- Theater. 8 Uhr. Tel.: Lützow 2757. Bum 114. Male: 8 Uhr. Der Stolz d. 3. Kompagnie mit Hartstein. 66:: Berliner:: Lachen ohne Bause! Clou" Konzerthaus Mauerstraße 82 Zimmerstraße 90/91. Gastspiel des Prager Tonkünstler- Orchesters. Dirigent: meister und Komponist Julius Fucik. Anfang 8 Uhr. An allen Wochentagen: Ranchen gestattet! R Casino- Theater Lothringer Straße 37. Täglich 8 Uhr. Heute zum letzten Male: Die olle Webern. Kapell- Donnerstag, d. 9. u. Sonnabend, 11.: Eintritt 50 Pf. Anfang 8 Uhr. Gr. Nachmittags- Konzert bei frelem 100162 324 42 426 91 510 685 852 101031 526 889 922 102149 96 409 781 921 103002 318 63 99 449 595 877 106216 25 107164 104011 211 628 745 888 105938 41 314 20 627 77 729 108075 S34 739 84 903 109079 435 571 110117 453 687 779( 500) 841 88 949 111339( 400) 429 629 113155( 400) 734 808 112198 295 696( 400) 862 73 926 114341( 400) 629 778 807 115141 348 62 411 82 986 118090 359 425 78 844 117082 387 418 620 617 32 706 852 54 118139 94 275 346 613 725 989 120177 363 405 21 535 47 81 643 759 84 887 974 121078 126 240 60 494( 1000) 598 677 737 883 91 122460 86 608 74 624 710 820 123336 447 652 801 124642 45 746 125357 ( 400) 82 639 781 866 126193 647 976 83 127210 604 20 24 32 869 80 902 6 128060 130 61( 400) 218 355 424 790 129353 778 180001 69 69 92 121 201 795 809 131065 242 75 342 649 964 13 2041( 1000) 297 696 133016 58 138 699 963 134133 808 135042 183 659 733 99 891 138232( 400) 659 187217 306 35 496 557 130119 278 668 87 734 624 88 970 130037 355 81 797 880 140163 336 650 743 846 141217 668 142166 451 635 38 798 806 81 143024 161 67 394 456 606 G47 708 849 964 144084 103 18( 400) 541 625 47 781 999 145092 115 237 317 21 425 47 565 146365 74 489 672 638 865 975 147097 111 518 718 51 873 968 148220 589 815 25 149087 351 681 973 150427 842 72 151118 388 640 778 816 152005 17 221 942 153044 54 141 235 310 509 94 797 154240 91 401 619 27 860 81 155008 298 710 958 156175 335 410 591 978 85 157278 486 633 158040 74 169( 5000) 76 234 674 742 933 159037( 400) 244 53 85 340 79 750 100030 63 80 181 315 68 449 625 92 937 161220 509 692 703 22 26 37 162215 640 728 72 823 163121 69 225 662 741 94 970 85 164372 669 88 764 851 966 165346 423 49 555 166187 250 573 627 705 31 39 869 167026 66 288 648( 400) 840 168095 110 29 606 685 815 169134 259 637 614 845 901 170013 74 132 459 99 694 867 981 83 171073 118 316 95 566 774 172506( 500) 39 782 932 172013 23 203 402 13 538 890 914 61 174014 38 387 882 175121 86 504 13 676( 400) 779 816 176198 314 901 177033 101 62 214 672 717 178632 715 179138 293 380 670 97 632 34 733 923 181028 78 428 643 752 843 82000 13 64 467 526 714 46 183029 58 90 156 94 252 506 847 61 972 184169 207 545 691 741 841 135019 635 41 799 180143 263 909 187034 63 780 912 188561 643 75 705 43 805 916( 600) 189155 932 93 130063 75 625 191088 229 453 84 735 36 72 192239 436 548 80 753 874 907 193074 205 300 553 623 194198 496 668 83 720 40 190363 410 752 899( 400) 903 197025 131 580 603( 400) 61 19081 356 73 431 41 917 199095 116 297 587 835 200172 243 351 72 564 707 958 201003 31 54 428 38 52 762 858 202041 60 57 80 278 644 793 890 203377( 400) 405 31 79 880 953 204010 150 299 769 862 205231 687 934 206177 84 403 893 207271 314 451 583 645 56 778 208263 502 693 209354 466 834 81 940 210021 33 414 21 757 88 937 211103 410 31 519 37 899 212013 35 669 795 213028 790( 400) 828 214117 373 556 616 827 215170( 1000) 231 513 659 216226 715 841 217592 776 218048 393 820( 500) 68 67 955( 400) 219047 125 61 73 641 220369 930 221019 139 391 530 222478 664 938 86 223030 47 403 44 641 53 83 224913 225077 197 337 72 476( 600) 678 876 226163 232 68 538 705 843 47 227234 84 396 623 34 739 958 228177 311 48 624 730 55 Eintritt. Geheimnisse von New York. An allen Feiertagen abends 8 Uhr: Wo die Liebe hinfällt. Nachm. 4 Uhr: Die olle Webern. 4. Preußisch- Süddeutsche ( 230. Königl. Preuß.) Klaffenlotterie 4. Klasse 1. Ziehungstag 7. April 1914 Nachmittag Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I n. II. Nur die Gewinne über 192 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 8.)( Nachbruc verboten) 563 728 819 73 1040 130( 1000) 295 96( 400) 637 41 762 916 2013 160 97 286 334 496 569 693 3012 188 568 832 4279 475 567 713 16 21 5072 403 694 6412 771 7006 145 56 76 342( 400) 74 719 8057 113 92 210 324 40 480 86( 400) 515 766 808 48 77 987 9116 19 77 335 770 894 926 10027 333 73 485 721 965 11001 133 448 727 12052 59 459 862 13213 533 689 722 830 906( 3000) 14026 216 305 415 99 608 955 15171 436 638( 100 000) 853 16090 227 328 749 948 17049 131 207 464 76 642 661 18244 485 502 824 19117 363 490 528 610 82 822( 400) 937 44 20651 974 21089 218 414 673 651 94( 400) 752 486 28058 227 878 25000 24432 671 634 766 340( 500) 61 438 647 70 900 26268 324 28 449 784 147 397 611 14 28177 227 420 44 607 760 938 296 784 847 88( 20 000) 92 983 22142 194 215 27083 29084 91 80310 509 640 760 61 830 31146 550( 400) 948 32011 237 77 451 33307 81 333 470 524 46 828 47 34353 762( 400) 63 82 35082 870 36293 325 990 37572 664 740 58 71 38184 490 620 76 98 623 703 877 937, 39022 77 189 562 983 40134 41 281 677( 500) 919 41241 302 13 41 721 95 43131 264 691 42033 83 160 216 61 619 717 835 901 11 64 993 44182 262 860 84 45280 390 440 500 23 697 837 71 988 46187( 400) 555 75 643 816 76 93 47232 366 615 18 722 48696 766 49108 220 717 50013 224 527 789 624 914 51065 198 405 56 64 752 54082( 400) 549 52025 243 483 528 53134 211 23 381 831( 5000) 34 72 55872( 400) 961 83 56130 36 372 576 634 762( 400) 98 916 57196 314 528( 400) 857 58065 296 684 59226 46 304 407 36 637 918 67 84 60157 495 648 72 797 61080 141 310 727 60 981 62070 64440 92 767-858 128 311 450 638 808 987 63125 27 52 67243 849 68170 442 516 81 65039 227 847 66282 786 097 69179 373 449 760 824 70030 31 53 266 92 523 735 76 947 71582 909 51 72079 322 574 736 962 76 73041 46 49 368 463 500 10 691 74038 857 445 640 765 912 27 75149 622 600 13 751 814 22 28 70 76672 77846 987 78079 318 79043( 400) 124 202 74 603 80171 320 475 748 931 82100 81338 481 606 718 26 265 634 777 83123 797 84033 116 582 85053 179( 400) 241 625 893 86326 446 818 87180 95 211 620 603 994 88212 41 714 859 89837 81114 70 572 822 90061 429 92236 324 459 612 33 93015 139 218 63 422 79 694 607 32 38 92 711 94502 54 833 34 98038 189 76 509 661 96182 87 231( 600) 338 48 71 80 512 911 32 45 97237 385 462 660 807 87 906 12 98234 362 420 67 667 85 740 818 89029 181 334 540 60 838 83 977 100019 256 333 48 49 528 632 711 15 80 924 101186 207 63 372 656 78 981 102180 493 655 673 772 103414 28( 400) 606 33 85 791 104029 115 362 541( 400) 624 67 765 897 105262 316 82 567 686 878 97 106177 85( 500) 935 107102 Teddy Bobs. Der größte Mensch, der je gelebt! 160 mm größer als Machnow! 19 Jahre alt. Ohne Extra- Entree! Folies Caprice. Tohnwaboha 8 Das Karnickel Das Erdbeben Admiralspalast. Die Eis- Arena. Novitut ,, Im Tangoklub" und zum 214. Male das effektvolle Eisballett Die lustige Puppe". Bis 6 Uhr abends und ab 10%, Uhr halbe Kassenpreise. Wein- u. Bier Abteilung. Für den Inhalt der Jniera: e übernimmt die Redaktion dem Bublifum gegenüber keinerlei Verantwortung. 96 211 605 646 108077 148 96 309 708( 400) 913 109428 684 684 915 110496 677 872 111135( 400) 97 292 786 988 112625 37 628 920 113059 339 47 442 607 775 114134 333 401 795 966 115011 74 412 548 78 79 116011 834 430 607 79 908 117392 438 796( 400) 914 38 76 118317 62 434 54 623( 400) 855 916 119050 205 413 927 120098 217 404 618 86 805 121000 492 567 93 649 122103 212 62 79 588 759 88 916 123367 641 124117 253 669 726 36 91 806 125081 87 318 817 126017 132 428 87 538 76 86 614 60 80 127330 638 770 128284 329 486 778 870 129049 63 684( 400) 783( 500) 835 960 180065 230 39 464 634 70 968 76 131079 294 611 36 726 45 816 74 994 132312 133531 82 846 86 964 134697 738 47 92 135137 94 479 633 136081 191 317 25 62 484 929 53 65 187143 209 50 323 413 15 690 773 138709 39 843 907 32 139004 84 472 688 849 140426 141162 426 700 875 949 90 142094 387( 500) 643 736 143078 104 334 666 994 144098 170 98 393 468 810 145169 399 402 614 700 3 146088 138 498 808 147004 132 542 798 831( 1000) 96 148419 78 84 672 611 848 90 986 93 149207 150108 77( 400) 348 450 151007 366 80 490 152036 37 201 409 50 690( 400) 792 153114 221 312 416 25 524 948 155462 646 94 96 156142 667 789 869 157126 430 529 622 813 63 64 84 158055 90( 1000) 332 52 567 982 158033 319 424 673 823 921 160014 82 273 318( 500) 769 161049 177 258 438 595 824 ( 500) 32 96 162300 779 916 74 163016 149 57 63 379( 400) 463 948 164398 920 165159 225( 400) 306 68 924 62 166066 267 354 461 503 40 866 167344 406 630 49( 6000) 660 90 785 168144 68 208 716 840 169476 96 538 652 814 69 934 170364 513 26 34 791 171004 312 541 91( 400) 678 713 71 941 172203 10 638 688 736 173183 655 775 965 174029 846 652( 400) 54 682 90 756 943 175066 147 77 268( 400) 316 46 660 176169 63 450 521 948 50 99 177050 54 184 502 618 96 734 864 998 178054 92 211 12 935 179751 825 180151( 800) 203 403 981 181273 304 77 82 572 665 965 ( 400) 74 182025 93 156 447 684 183486 524 811 954 184056 644 74 809 991 185106 752 870 188397 449 578 705 891 187044 249 523 35 917 188008 320 81 658 689 843 931 189009 10 457 59 79 664 190460 91 792 191093 265 329 35 431( 3000) 91 521 765 812 69 192138 288 321 840 989 193014 72 116 60 320 513 817 35( 1000) 194071 181 312 36 500 22 701 82 812 195168 300 668 778 196041 81 171 473 645( 500) 776( 400) 831 33 197041 249 305 47 590 640( 500) 866 917 50 198001 9 252 342 475 611 16 199270 687 799 200015 342 61 474 83 720 201292 474 80 501 705 930 202043 296 780 997 203136 70 491 903 204024 401 63 97 663 614 205300 31 492 606 206050 78 391 408 22.( 400) 37 60 600 207045 187 293 607 88 936 208049 175( 400) 80 323 45 712 43 915 40 209022 281 375 866 690 210086 155 347 407 27 502 13 55 992 211345 59 701 21 62 212865 405 27 552 650 962 213035 36 190 247 406 660 700 70 214596 886 975 215004 161 79 336 789 817 56 216336 407 626 82 955 217680( 500) 763 218070 78 118 76 402 760 895 219024 227 38 322 476 78 803 6 220776 926 221028 190 343-85 678 716 867 95 952 222714 223431 592 862 224036 130 307 49 811 225850 814( 400) 66 226132 33 609 41 867 227070 87 128 258 585 616 723 99 970 86 228043 238( 3000) 376 92 Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu 40 000 2., 2 15 000., 4 3 10 000., 4 zu 5000., 12 ju 3000 17., 28 au 1000 M., 60 zu 500 m., 166 zu 400 m. Berantwortlicher Redakteur: Alfrey Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Zh. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei a. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. mol Am das Erscheint 2 mal wöchentlich. Hausmittel. Bäcker- u. Conditoreien ligemein- Verichiedenes Lindenstr. 105 Grunow's Kaffee- Versd. Dresdnerst.70 C. Kisch Speck- und Schinkensalzerei Ikoholfreie Getränke Franz Abraham Hamb. Messina- u.Römertrank- Kell, C.25 Bartelstr. 8a, Fernsp, Kgst, 13708 rbeiter- Berufskleidung Keiner, Otto, Gerichtstraße 86. Partiewareng., Tegel, Brunewst.49 F. Zillat, Waldemarstr. 64a. uto- Fahrichule Centr. Auto Technikum Norden Tages- und Abend- Kursus Eintritt jederzeit. Prospekte gratis. -Technikum Prinzen- Allee 42/18 Chauffeurschule Josef Kreil, Weserstr. 179 Alb. Kratky, Cadinerstr. 19. Landbr.- Bäck. Kröcher, Saalestr.35 C. Kunze, Liebigstr. 1. Karl Kunerle Toren Altdeut u. Felix Kynast, Dänenstr. 5. Max Kühl, Triftstr. 9 Bäckerei Künscher Kastanien- Allee 57 Ew. Liesegang, Danzigerstr. 42 Adolf Linde, Lichtnbg., Wilhelmstr.75 Carl Lindenberg, Lychenerstr. 4. H. Lübs, Reinickeud- Ost, Kamekestr.12 Frits Lungwig, Hohenlohestr. 3. W.Luzemann, O., GabrielMaxst.2 W.Megow, Lichtenbg., Gärtnerst. 5 H.Markgraf, Charl., Goethestr.49. P. Markworth, Pflügerstr. 11. R.Maschler. Lichtenbera. Oderstr 27. Alfred Megner, Fuldastr. 55/6 Mühlsteff, Spandau, Bismarckstr. 5. G. Mosler, Weißenburgerstr. 42 E. Muhle, Manteuffelstr. 87 Max Muth, Falkensteinstr. 37 Bezugsquellen- Verzeichnis. Brauerei Königstadt feinste Qualitätsbiere. Ender's Brauerei G. m. b. H. Malzbier, Chausseest40/ 41 T.N. 10655 Groterjan Malzbier. Prinzen- Allee 79/80. Mb. 6768 C. Habels Brauerei hell Unser Habelbräu- dunkel. Goldbier ist nicht nur ein Erfrischungsgetränk, sondern auch ein Gesundheitsbier ersten Ranges. Berliner Unions- Brauerel, Berlin S. Weißbier, Carl Neuendorff, Sickingerstr. 76 Carl Richter Schönwald. St. 20. Wilhelm Niklau, Malplaquetst. 6. Guzav Nielson, Lindowerstr. 9 Weissbier PNitschke, Cadinerstr. 4. Paul Otto, Danzigerstr. 31 Aulo hauenerat. 16. Houstormtar, Popp, Amendesir. 104, Reinickend.- 90% ade- Anitalten Arkona- Bad, Aslamer- Str. 34. Liefr. Berm.Prager, Gr.Frankfurterst.2 Fr. Pribyl, Osnabrückerstr. 26. Richard Raasch, Weichselstr. 64 Frig Richter jr. Liebenwalderst.13 Rob. Riedel Rekordbrotbäckerei bl Schulzendorfer Bad Alt- Mopat 104 Kief aller, Landsbergerstr. 107 Bad Gollnowstr. 41. C. Reisch, Bäcker., Hermannstr.16.Nkölln F. Radloff, Nklln., Allerstr. 37, Landsberger Str. 107, Osw. Rauhut, Gürtelstr. 27 Gollnowstr.21, Liefer Gust. Rautenberg, Metzerstr. 11 samtlich. Krankenk Kurt Reinecke, Franzstr. 13 Central- Bad Neuköln Bad Frankfurt Große Frank furterstr. 136. Bad Hufeland, Hufelandstr. 45. Kur- Bad Treptow, Bouchéstr. 18 103 Anzengruberstr. 25. Kur- Bad Trichs- Bad, Charl.a.Bh. Lindenbad Friedrichst 8. Lief. a. Kass. National- Bad, Brunnenstr. 9. Bad Ostend Boxhag.- Str. 17 Lief, all.Kassen Original Lobtannin- Bad Wallstr. 70,71 früh. Münsel Smtl. Bäder, anch. f. Krankenk. P.Reinholz, TreptowKiefholzst.17 Richard Rieger, Triftst. 55, Sparrst. F. Risleben, Samariterstr. 11, R. Riemer, Pannierstr. 4. Willy Rohde, Zellestr. 11 Hubert Rösner, Triftstr. 4 100 Caramelbier Brauerei E. Willner Pankow. Löwen- Brauerei vorzügliche Faß- und Flaschen- Biere. Münchener Brauhaus Berlin und Oranienburg Schloßbräu- Flaschenbier 29 dis Qualität ist hervorragend Alfred Rost, Reichenbergerst.135 Vereins- Brauerei Teutonia. NW 87. Weissbier, C. Breithaupt, F.Sandmann, Treptow, Grätzstr.25. Palisadenstr. 97. Tel- A.VII, 2634. W. Schaaf, Reinicknd- Ost, Provinzst. 36. Weißbier C. Landre Akt.- Ges. Emil Schaller, Schreinerstr. 52. WeißbierGebr.Merx, Zossenerstr.31 P. Schinauer, Anklamerstr. 15. P.Schirmer, Reinickend.- 0., Provinzst.53 Carl Schleich, O., Wühlischst. 3 With Schmidt, Liebenwalderst.10 Paul Schmoll, Amsterdamerstr.9. O. Schneider, NW., Sommeringstria: Passage- Bad Kottbuser- Willy Schneider, Melanchtopstr. 18. Damm 79. Reform- Bad, Wiener. Str. 65. Reform- Bad Weißensee, Lehderst.104 Gustav Schöfisch, Dolzigerstr. 31 Paul Schön, Kopenhagenerstr. 74. Eberhard Schönwiese, Lüderitzstr.5 Paul Schröder, Heimersdorferstr. 27 W.Schönwiese, Romintenerst. 54 Schiller- Bad, Millerstr. 153a E. Schön, Kniproderstr. 8 Silesia Bad B Schlesische Str.31. andagen, Gummiwaren R. Bruke, Stralauer Str. 56. Berkholz, Köpenickerstr. 70, A. E. Lange, Brunnenstr. 165 Liepe, Schöneberg, Grunewaldstr.30. Mever, P., Nklin., Berlinerstr.49-50 H. Neusch, Breitest. 24, Spandau. J. Ch. Pollmann, Lothringerstr. 60. M. Spranger, Refnickend. Str. 11. äcker- u. Konditoraien C.Adameck, Nklin., Jonasstr. 23 A.Abat, Marktst- 12/ 13.Reinickendorf Albrecht, E., Fruchtstr. 29. Landbrotbäcker. Herm. Albrecht P. Andersch, Zionskirchstr. 17. R, Anderson, Thüringerstr. 32 Asmus, Wilh., Ueckermünderstr. 11. K. Aust, Drontheimer Str. 40. Will. Bagge, Wiclefstr. 55/6. Willy Bär, Stromstr. 48. Paul Berger, Mirbachstr. 29 Paul Heyer, Franseckystr. 45. rofabrik Liebing's Zerpenschleuser Landbrot Zu fordern in allen Geschäften Butter, Eler, Kale ImmanuelCarl Schulz, Neukölln, Ilsestr. 26 H.P.Biedermannichs. 35 Paul Schulz, Hufelandstr. 2 Danne, Karl Chorinerstr. 36. Paul Schunert, Stolpischestr. 35; Pier Storch, en Cost Admiralst. Adolf Schulz, Florastr. 78 Pank. Fr. Schulz, Dunkerstr. 78. Paul Schürer, Tilsiterstr. 12. Reinh.Schurwanz, Kastanien- Allee46 Karl Schwarz, Thaerstr. 21 Bruno Schwarz, Andreasplatz 3. P. Schwarzbeck, Wiclefstr. 27. E. Seeländer, Lenaustr. 7. Schwencke, Herm. Rykestr. 23 Ernst Seifert, Reuterstr. 75 Robert Sell, Mainzerstr. 15 Reinhold Sperling, Jahnstr. 19. E.Spiettstößer, Charlottb., Kantst.83 Otto Stieler, Warschauerstr. 69. 15 DetailBruno Freche geschäfte Wilhelm Göbel 25 eigene Filialen. Gebrüder Groh 40 Filialen in Berlin und Vororten P. Sygusch, Schönh. Allee 150 August Holtz De Georg Tank, Christburgerstr. 30 Carl Täulges, Wildenowstr. 17 Carl Tennert, Schlesischestr. 19. E.Tessmer, Residenzst.125, Reinickend Emil Thomas, Voigtstr. 17 Johann Troffer, Alleestr. 46 Turban Stadtteilen. Filialen in allen F. Tzschetzsch, Wrangelst. 45 A. Unkrodt, Nklin., Weserstr. 47. Otto Wagnitz, Müllerstr. 28 Josef Breika, Kirchhofstr. 447 Ludwig Walter, Hufelandstr. 37, Otto Billepp, Kastanien- Allee 21 u. 69 Reinh. Blenkle, Wiesenstr. 19 a R. Block, Soranerstr. 18. Alw. Bramer, Romintenerstr. 40 Brotfabrik Heinersdorfer Mühle PaulBochnig, Pankow, Görschstr.11 F. Breitkopf, Exerzierstr. 19a. Waldemar Brose, Driesenerst. 3 Hermann BuB, Grünauerstr. 12. Ernst Buller, Brüsselerstr. 43. M. Burghardt, Waldemarstr. 76. Gust. Böhm, Gubenerstr. 26 Geschäfte. F. HAGEN 22 Verkaufsstellen 22 Hubertus, Butterhdig. Straussberg. Herm. Kunert, Culmstr. 29 A.Liepold, Antonstr.1, Milchhdlg. Gebrüder Manns 48 eigene Detailgeschäfte C.Wackerhagen, Pank. Brehmestr.61 Max Walter, Sebastianstr. 82 E. Weber, Provinzst.99, Reinickend.- 0. KarlWeinholz, Kamerunerstr. 57 W.Wellnitz, Kopernikusst. 9 Wühlischst.27. Clemens Weise, Jablonskistr. 1 ArthurWesser, Schillerpromenade39 Otto Winkler, Nannynstr. 73. Fr. Wittig, Nordhausenerstr. 23. 0. Wolschendorf, Waldenserstr. 23. Woweriers, Oldenburgstr. 8 E. Weber, Provinzst.99, Beinickend.- 0. Wilh. Pleß, Buttergrobbalg Berlin 0. 27, Alexanderst. 12 ( Hackescherllof) Fernsp.A.Nord.3837, Kosmalla, E., 4 DetailGeschäfte Butter G. Büchner, Nordhausenerstr. 39 Zachau, Gr. Lichterf., Chaussons Paul Reinike en gros Alb. Dachwitz, Kamerunerstr. 16. Davids Landbrot, Büdersdorfer Str.29 Paliasdenstr.44, Waßmann-, E. Elisabethst. Paul Delly, Markusstraße 15. Paul Zastrow, Stromstr. 33. M.Zeese, Immanuelkirchstr. 29 J.Zindler, Bschwg., Behringstr.9. Zühlke, Glatzerstr.7, Gürtelst.22a Albert Denkewis, Jablonskistr. 14 Gerdiggsanit. Sargmagz. Ferdinand Otto Donath, Stolpischestr. 22. H. Donner, Dunckerstr. 78. Rud.Duncker, Pankow, Mühlenst.71 Fritz Eichler, Bastianstr. 18. W. Ernst, Pücklerstr. 42. Franz Faulwetter, Mantenffelstr.67. Carl Feist, Friedenstr. 101. Berl.H.- Sargfabr.A.Lehmann, Gerichtsst.35 J. Liszczinski, Gerichtstr. 30. Oppelnerstr. 1 Max Fuchs Frankfurter- Allee 170 F. Herzog, Kottbuserstr. 7. 0. Liedemit Berl. Christinenst.14 Pankow, Berlin.St.13 Berlin S.59. T.AmtMoritzpl.2180 DirekterImport. Lieferant viel. Konsum- Vereine. Verk Sie Offerte. Schröter, R. Gust. Schultze& Sohn F. Jakob, Müllerstr. 12. leifch- u. Wurstwaren Untenstehende Geschäfte empfehlen sich b. Einkäuf. clonialwaren K Ferd. Joachim Nachfolg. Gneisenau Str. 15. 33 Jahre bestehend Auch Zahlungserleichterung. C. Linkogel, Nostizstr. 46 Zionskirchstr. 38:39. 0. Kunze, Reinickendorfer St.14 August Lincke, Alte Jacobstr. 26. G.Behrens, Schöneberg Akazienstr.9 Carl Lange, Lindenstr. 2. F. Belle, Schöneberg, Tempelhoferst. 10 H. Nolte, Teilzahlung gestattet. Lochmann, Malplaquetstr. 32. F.Laufmann, Reinickendorferst92 0.Quies, Hoil. 117, Reinickend.- O. A.Maar, Reinickend., Scharnweberst.150 C.Böse, Provinzst.109, Reinickend.- Ost WillyRosenow, Camphausenst.4. Luebke, Joh. Restocker Fleisch.u Wurstfábr. K. Schotte, Pankow, Florastr. 94 M.Torge, Schöneberg, Kolonnenst.66 Märk. Fleischkons., Nkiln., Warthest. 73 Ch.Vosgerau, Pank. Berlinerst.11. Paul Matschke, Thaerstr. 17 Cigarrenfabrikon W.Herbst erste Moritzpl.3873 Damen- kantektion Cigarrenhändl. empf. M. Brößling, Weißensee, Langhansst.140 Otto Gülle, Prenzlauer Allee 27 Mariajahn, Spand., Potsdamerst.46 ampf- Walchanstalt Ideal Reinickendorf Hauptstr. 25-27. Kronen- Wäscherel, Nostizstr. 30. rogen und Farben 0. Barkow, Sb Be Drogerie Scocz, Beusselst. E. Beckmann, Woldenbergstr. 10 Drogerie Lippehnerstr. 33 Drogerie Sudrow, Ebertystr. 28. Alt- Glienicke, H. Kloska, Köpen. Str.46. M.Gürich, Drog., Schönfließerst.11 G. Jürgens, Winsstr. 82. F. Kullmann, Prinzen- Allee 87. Otto Kretzschmar Rosenthalerst.6-7 Krehl's Drogerie, Fennstr. 51. Lankwitz Rieckmann, K.- Wilhelmst.25. Mäge Nehf., Immanuelkirchst.29, E.Winsst. Alfr. Marsch, Culmstr. 37. Rathaus- Drogerie, Nkiln. Donaustr. 24. Rathaus- Drogerie, Pankow, Breitest. W. Rauhut, Gerichtsstr. 54. Schivelbeiner- Drogerie, Schivelb.St.26 Franz Rick, Schliemannstr. 18.. a. Hermannstr. 57 G. R. Frenzel Hugo Schultz, Müllerstr. 166 Hyg.Gummiw., Photogr.- Artikel. Werder- Drogerie, Britz, Badewerst. E. Schürmann, Wichertstr. 10 ifen, Stahlwaren, Waffen, Werkzeuge 5a W. Allner, Mulackstr. 24. K.Baumann, Reinickendorferst.116 Herm. Braun, Landsbg. Allee 149. Grüner Weg 49. Olto Bolig Wrangelstr. 59. Emil Braun, Andreasst. 75 Ecke Brest G. Brucklacher, straße43, Finck, E., Spandau, Schönewalderstr. 34 Carl Jung, Stromstr 31. A.Ibold, Tempelh., Berlinerst.119 W.Knoth, Wiclefst., E.Oldenbgst. Oranien Kuhnt.Reinickend.- W.Sebarn web- St.147 Carl Pagel, Winsstr. 63 H. Palme, Frankf. Chaussee6ic- d OttoLehmann, Neuk., Friedelst.9. Rühimann.P., Müllerst.40b, E.Seest. F.Schubelt, Voigtst.10, E. Schreinerstr. Alb. G. Wernicke Reinickend. Str. 122 ssigfabriken Gitschiner Glagow& Schwabe Straße 63. Timmer- Essig überall erhältlich! Fahrräder, Nähmatchinen Otto Heinze, Brückenstr. 6. A. Migge, Residenzstr. 125, Reinickendorf cha, Conferven Max Fisahn, Adalbertstr. 13. Hoffmann, Cottb.St 17, Moritz.11399 Parbereten, Walchereien. Groß- Dampfwäscherei Spreenixe Berlin SO., Forsterstr. 5-6 Tadellose Wäsche! Billigste Preise O. Naefe Färberei u. chem. Wäscherei f. Herren- u. Damengarder. Läden in allen Stadtteilen Berlin, Rixdorf, Schöneberg leilch- u. Wurliwaren St.Aust, Alexandrinen-, E. Wassertorstr. A. Bentele, Thaerstr. 21. Rich. Beust, Kastanien- Allee 103. X. Biskupski, Pflugstr. 17 Max Bormann, Manteuffelstr. 22 Fr.Brauer, Neukölln, Wolterstr.55 43 Derkaufsstellen 43 Willy Dorfmann, Wienerstr. 62. Thilo Dorgerlob, Lithauerstr. 23 Bruno Dörr, Manteuffelstr. 39 Gust. Ehrenberg, Brandenburgstr.23 August Fenger, Grünauerstr. 8 Fleisch- Verkaufs- Halle R. Winter, Cotheniusstr. 12 0 Friedrich, Melchiorstr. 27 Paul Friedrichs, Stephanstr. 44 Paul Freitag, Stuttgarterstr. 13. Mitenieke er- wa- vikt- Ass Gebr. Siegert Butter, Eier, Kase. E. Freyer, Blumenstr. 72. E. Markusstr.. Wrangelstr. 64 R. Friedrich, Weidenweg 7. H. Fetermeler, Strelitzerstr. 8. Ch. Sternschein Elergroßbdig. Heinrich Frister, Pankow, Florast.50 Rob. Gebler, Wildenbruchstr. 68. F. George, Wilhelmshavenerstr. 23. Fritz Glauner, Chausseestr. 80. Wilh, Godt, Emdenerstr. 59. B. Gonsior, Treptow, Grätzstr. 65. 0.6ört, Wiesenstr.31, br.u.grüne Rbm. Große- Rhode Reinickendorferst.95 Groß- Bäckerei ,, Berolina" i.West. PaulGrisard, Pankow, Florastr.10. Paul Gärtner, Treskowstr. 44 A. Günther, Gr. Frankfurterstr.79 F.Hanke, Vertr.Mehne Mariei bargerst ,. KariHeidenreich, Münchenerst.44 Karl Hennig, Steinmetzstr. 74 Gust. Beintschel, Havelberg tr. 26. G.Henning, Schmidtstr. 8 Joh. Hildebrandt, Rykestr. 32 P.Husgen, Herfarth-, B.Lichtenraderst. L. Ible, Gerichtsstr. 53. Max Jacob, Pflügerstr. 70-1. W. Pade, Reinickendorferstr. 119 Theod.Poeschke, E.Hauptst., Gr.R.- Allee A.Sprinkmann, Obschönew Rathausst.47 Eeleuchtungsgegenstände Buttner, A., Danzigerstr. 96. ettfedern, Betten Holz, Braunsbergerstr.4Reinigg. W. Liebreich. Jablonskistr. 4. lumen und Kränze G. Damerius, Maxstr. 13e. Drescher jr., Landsbergerstr.116 H.Dürkop, Schonhaus.Allee154.N.5448 Jul. Großer, Pankow, Florastr.94 M. Klinkow, Triftstr. 69 Uhly& Wolfram Vereinigte 48 Pommersche VerkaufsMeiereien stellen. C. F. Wienstruck en- gros en- detail Butter S.-W., Leipzigerstr. 82. acao, Schokolad., Confitur. Bernh.Jahn, Residenzst. 75, T.582 A.Mielitz, Scharaweberst.3, Reinickend. W Adler's Konditorei, Wrangelsir. 87. Reinickendorf, Hauserstr. 3. Paul Jarrasch, Sprengelstr. 33 Jendreyko, Immanuelkirchstr. 10 Fr. Jendreyko, Ohmstr. 9. 0. Jeske, Libauerstr. 1 B.Kanthak, Lichtenbergerstr. 21 Georg Kappe, Wilhelmshavenerstr. 8. A. Rostockerstr. 31. F. Schivelbeinerstr. R. A.Schneider, Bschwg., Baumsch.St.06. Tomaszewski, Weißens., Lichtenbgst.12. R.Wagner, Pankow, Wollankstr.114 W. Wilke Friedenstr. 98 Bierbrauerei., Bierhandig. Fordern Sie Kakao und Schokolade Wesenberg Klonowester, Schivele iuerstr. 16. W. Adelung& A. Hoffmann Cyliax, G., Weißens., Lohderst.120. J.Kluck, Residenzst.155, Reinickend. R. Kleiner, Schulstr. 102 Paul Koehn Bäckerei, Conditorel Bandojstr. 42. Filialen i.all Stadtteilen. Akt.- Brauer Potsdam Big Nieder Seiffert, E., and Vororten Berlin SW, Tempelhofer Ufer. 15 Brandenburga. H., Wilhelmsdorferst- 110 Spez. Potsd. Stangenbier Max Kniffert, Landsb. Allee 29. Berliner Bierbrauerei Friedrich Knop, Bodestr. 31 Gesellschaft m. b. H.: Paul Kebernick, Wilh. Stolzestr.35 Ausschk. Brunnenstr.3. Kastanienallee 63. A.Kosmehl, Nklin, Donaustr.52-58 Albert Kramareck, Adalbertst. 66. Hempel, E., Müllerstr. 188 d. A.Kosubeck, Sparrstr. 4. Luisenbrauerei Weißensee Cigarrenhandlungen Fanny Baumert, Lindowerst. 23 Blankenburg, Beinickendorferstr. 118 E. Dorsch, Pankow, Breitestr. 40. 0. Klose, Reinickendorferstr. 36 H. Oskar Gabler Fleischwaren u. Wurstfabrik Berlin N., Oranienburgerstr. 6. Emil Getzlaff, Treskowstr. 48 Rudolf Galle, Fankow, Flora str. 43. Wilh.Geisler, Wellensee, Lehderstr.4. 0. Göring, Greifswalderstr. 163 Albert Golz, Frankf, Allee 121. Fr. Geriach, Tauroggenerstr. 1a. K. Germann, Schreinerstr. 22 Fleisch- u.Aufschn.Moers, Otto GreenhagenerStraße39 Martin ersberger, Nklin, Kaanerstr.16 Martin Mosig, Schlesische Str. 36 G. A. Müller Neu- Isenburg- Frankfurt a. M. Spezialität: Frankfurter Würstchen Tord- Deutsche Fleisch- u.Wurst- Zentrale Seestr. 113. E.Zimmermann Anklamerst. 17 A. Möbes Nchf. Fleischwaren u. Wurstfabrik Berlin N 24 Oranienburgerst. 4 Otto Müller, Zorndorferstr. 58. Leo Nowak, Försterstr. 10 Jos. Otte, O., Scharnweberstr.6/ 7. Th. Prenzlow, Naunynstr. 6 Curt Passow, Schulzendorferstr. 33. GustavPfennig, Golzkowskyst.12 M.Pietsch, Nklin., Knesebeckstr. 150 Jos. Rachfahl, Adalbertstr. 89. Herm. Rauchheld, Ziethenstr. 13 HermannRauhut, Elisabethstr.34 Frits Reichelt, Emdenerstr. 45 G. Rohloff, Naunynstr. 8 W.Roloff, fr. A.Haffer, Kastan.- Allee 62 E. Rummelandt, Thaerstr. 60. Alfr. Richter, Stralauerstr. 10 Jos. Ritzke, Stralauer Allee 313 Leberecht Schröder, Waldst. 48. Seyfart, Gr- Lichterf., Chausseest. 84. Hermann Schmidt, Thaerstr. 48. K. Scheffler, Chodowickistr. 23 P. Schmatzhagen, Belforter Str. 11 Belz, errfrist 19, Milch.Backw. A.Buchholz, G. A. Crone, Liebenwalderstr. 50. Gg. Feist, Nkl., Weserstr. 4. R.Hartung, Berlinerst. 124, Reinickd.- W. Tegel Wilh.Strohscheer Berliners!-9 Heinrich Stumpe, Buckowerstr.8 R. Theuer, Elsaßerstr. 78. Gitschiner Fr. Fischler, Heidenfeldtstr. 6. MaxHeeder, Neukölln, Pannierst. Mostrichfabrik Gühler- Honig Glagow& Schwabe Straße 62. Höhne, Residenzst.80, Reinickd Tamborini Mostrich überall! Hokenkamp& Neumann E. CrossenerStr. 18. Kopernikusstr. 19." Niederbarnimstr. 10. Fritz Hübner, Schliemannstr. 11. Frig Klocke, Stephanstr. 59. M. Krügers Speiseleinöl, Marke Spreewälderin d. Beste. A. Lange, Weißens., Berl.Allee255. P. Lange, Waldemarstr. 40 B.Ludwig, Scharaw.- St. 65, Rekd.-W. Franz Möws, Muskauerstr. 34 Mulikalien u. Instrumente A. Ax, H.Weigel, Nachfl., Adalbertsfr.91 Gu.Liebsch, Musikinstrum. Skalitzerstr.24a Musik- Lehranstalten Fr. Pawlitzki. Provinzst. 103, Rekd. B. Leissring Schwedenstr. 31. 0. Pätsch, Schwedenstr. 18. A. Ramhold, Prinzen- Allee 18. Alfred Richter, Stromstr. 24. Nahrungsmittel ähmachinen Bellmann, E., FranzRidrter, Malplaquetstr. 25/26 Runge, Otto, Nklla, Hermannst. 55. H. John, Wörtherstr. 39. A. Sägebarth, Fehrbelliner Str.24. Fritz Scheel, Schwedterstr. 47. Schlenther, Emil, Huttenstr. 7. EmilSchulze, Residenzst.50, Reiniekd. A.Silkinat Milchhdig.Reinicknd. St.108 Erich Thiel, Weißs., Langhausstr. 139. H.Vogel, Inh.E.Schreiber, Wilhelmstr.11 Aug. Würke, Müllerstr 165.. G. Zimmerling, Weinbergsweg 4. Ausbld. Gollnowstr. 26. Waschmasch. Ed. Hruda, Frister& Roßmann Nähmaschinen, Rosenthalerstr.19 Littauer Nähmasch., Spandau 5 Jahre Garantie, Teilzahlung Nähm.- Spz.- Gesch., Potsdamerstr.10. Alb. Ruhnke, Berlinerst. f12, Pank. Kohlen, Koks, Holz, Briketts LittauerFechner, Wellens., Berl. A1253 Otto Müller, O., Romintenerst. 32 Franz Reichert, Maxstr. 18/19. C.Richter, Jah.W.RichterHauptst.9T3185 Ferd.Wree, Reinickendorferst.86 K' Paul Seidel, Schönhaus. Allee 80 urz Weiß, Wollwaren Trikotagen Gebr. Slegert, Wiener Str. 65. J. Suchorsky, O., Libauerstr. 12 Julius Schulz, Lithauerstr. 7. Alb. Bork, Pankow, Florastr. 41 Singer Nähmaschinen Läden in allen Stadtteilen. bst, St, Gemule C. Batt, NW., Turmstr. 64. E. Engelhardt Pank., Florasi 34b Willi Schwarz, Königsbergerst.25 Herm.Engel, Tegel, Schlieperst.25 Heint. Schilz, Danzigerstr. 37 M. Gardels Beusselstraße 76 Tauroggenerst. 10 E.Scherzberg, Reinickendf., Hansast. 9. Otto Schneider, Rostockerstr. 30 Hoppe, E., Scharnweberstr. 52. Otto Schreiber Hohenfried- Carl Klein, Höchstestr.16, N.O.18 Hermann Meyer, Schivelbeiner St. 21. bergerstr. 1. PaulSonnabend, Crossenerstr.35 H.Pech, O.112, Scharnweberstr.49. Fritz Wolff, Naugarderstr. 45. W.Pirwig, N.65, Reinickendorferstr.44Rosenthal, Reinickend WScharnweb- St122 Stargard.Fleisch- Zentrale, Stargarderst.62 Gustav Stolz, Hussitenstr. 44. P- Tauche, Wrangelstr. 129. Thüring. Fleisch- u. Warst- Fabr F.Sommarmann, Boxhagenorst.36 Tseherbner, Straßmannstr. 8. Albert Vogt ederhandlung Urbanstr. 31.Kleine Markthalle Optiker, Mechaniker Dase, Paul, N. Müllerstr. 174. K. Groß, Q., Frankfurt. Allee 16 Groß, Paul, Warschauerstr. 66. Leop. Patocka, Brandenburgste 45. W. Zapletal, Frankfurter Allen 168, artiewaren u. Reitslager Max Tümmel, Christburgerstr.24. H. Schwarz, Petersburgerstr. 59. Schubert, Carl, Nklin. Bergstr. 148 H. Thomas, Köpenickerstr. 64 a G. Vettin Grüner Weg F. Wendt, Simon Dachstr. 37. 57 57 W.Wiese, Lichtenberg, Kroßnerst.50.6 Paul Zwarg, Landsberg. Allée 136. L. Zimmermann, Kotth. Damm 94 Uhrwelen F. Roland Immanuelkirchstr. 25 T. las, Porzellan ehranstalten Handels- Kurse Reinickend. St. 110 G. Claaß, Weißens., Berl. Allee55 Mebihandlungen MuskauerBethke, Georg, straße 44. Neukölln, Elbestr. 33, Kaiser- Friedr.Str. 64, Weserstr. 189, Friedelstr. 23. Treptow, Grätz- Straße 64. 5 Geschäfte G. Krüger, Weißenburgerstr. 79. Frese, Ernst im SO. aarartikel R.Laub, Neukölln, Berlin.St.103( Herm.Charlotten Gaege, Otto burg. Gesch. Belle- Aliancest. 4565 Bab. Wilh. Grahé Farangelstr. 81 Ecke Korn, Hugo Wang Str. 117. H.Nixdorf Frankfurter All. 197,5% Kab. aus- u. Küchengeräte Drewicko, Self. L.Birsiw ,, Reinicks St. 105 Frz. Kamerowsky Bill. Bezugsqu. G. Gelger, Schleiferei, Müllerst. 7 Wrangel E.Janouschek, Nkölln, Harzorstr.90 W. Lau, Ch. Krumme Str. 54. Reinickend.St.6. M. Manke, C., Münzstr. 12 Nd. 8249 F. Pflugmacher, Colonnenstr. 48. PaulSchönberg, Charl., Pestalozzist.07 Wrangelstr. 75 R. Mal, Kaiser Friedrichstr. 233. erren- Artikel G. Cohnheim, Reinickend. Str. 8. Wrangelstr. 45 W. Sendler erren- u. Knabengard. J. Baer Badstr. 26, Ecke Prinzen- Alles. A.Hannemann, Tegel, Berl.St.88. Leske& Slupecki, Schönh.- Allee 70 c F.W. Sichter Ecke Cuvrystr. M. Wolter, Wrangelstr. 3. Molkereien C. Braun, Niederbarnimstr. 10. Carl Braune, Steinmetzstr. 42 H Brückner, Friedensst.2, Adlersh. Gust Hoppe, Spandau S. Rosenberg, Reinickend.St.118. Achenbachstr. 10, Telephon 912. Otto Zschalig neb.d.Markthalle Andreasstr. 55 Holzschuh- Pantinenfabrik Interessengemeinschaft Märkischer Milchproduzenten A. Dierke, Frankforter Chaussee 145. Vollmilch, 3% Fettgehalt, zum tels, Feitale O. 27, Schillingstr. 12 billigsten Tagespreis. Zweiggeschäfte: Berlin- O., Marsiliusstr. 17. Grand- Hotel Nordischer Hof Berlin- NW, Luisenstr. 25, FernN., Invalidenstraße 126 und Hotel Deutscher Hof S., Luckauerstr. 15, am Moritzpl. ute, Mützen, Pelzw8P. Kauit beim Hulmacher Gebr. Belase Müllerstraße 155. sprecher: Amt Norden 1790. Neukölln, Berlinerstr. 18/18. Schöneberg, Barbarossastr. 36a, Grunewaldstr. 71, Habsburgerstr. 3, Fernspr.: Amt Lützow 2544. Wilmersdorf, Mejerottostr. 1( am atentanwälte A. Kuhn, Dipl.- Ing., Gitschinerstr. 106 fandleihen Schmidt, Fennstr. 3 Photographliche Ateliers R. Maerz, Badstrasse 65. Rud.Obigt, N.Keinickendorferst.2 Photogr. Apparata SO. Kottbuserstr. 3, M. Albrecht auch Gelegenheitski. Hugo Schultz Malerstrasse 166 a Photo- Jansen, Hauptstr. 23. ianos Cesare Donadoni& Pohl Berlin NO., Landsberger Allee 18. Neue Pianos von 350 Mark an echtsbüros, Detektivs Gustav Frank, Ackerstr. 135. Brunnenstr. 155 Nord 2020, allerbilligst. Neisser Bichlächtereien H. Kahlbrock, Danzigerstr. 49. äucherwaren, Fische D.Danielsohn, Kottbuserdamms. M. Kielow, Prinzenstr. 42, Neanderstr. 9. K. Opalke, Pankow, Florastr. 14 chneiderei Expres- Schneld., Spand..Pichelsdorferst 24 Schneidereiartikel Fasanenplatz), Fernspr.: Amt Fritz Wildenhayn, Elsaßerstr. 3 Uhland Nr.3016; Uhlandstr. 79a. Zehlendorf, Wannseebahn. Potsdamerst.40, Ferns pr.:AmtZehlendf.1361 Grünhelde b. Erkner, Bahnhofstr.31. Arth. Kambach, Schwedenst. 11a. Huthaus Consum, Kastan.- Allee 3 Rud. Kiesel, Mirbachstr. 66. Enthaus Consum, Kasian.- Alcos Kuthaus Monopol, Müllerstr. 166. A.Lemaitre, Wilmsdrf., Berlinerst.132. Gerichtstr.63. Rieck, Em. B 6 A.Ring, Juh.B, Ring Rosenthalerst.19 Schoerr, Herm., Wilmersd.- St. 46. Willy Gericke, Petersburgerstr.31 Vester, E. D Getschmann's Centr., Wieherist. 159. F. Gutschmiedt, Koloniestr. 32. E. Harzbecher Dolziger Damm 18/19 Zum Hutwinkel S. Kohls, Chausseestr. 85. Kaffeerösterei Straße 8 Niedri.d. Götzen- Kaffeeröst., Lenaust5 Rudolf Hamann, Ackerstr. 62 G. Herrmann, Lichtnbg..Oderst.4 aufhäuter P. Hindemith, 14 A. Honisch, Kniprodestr. 18 R. Hoffmann, Petersburgerstr. 74 R. V. Hubalovsky, Zellerstr. 10Fr. Jaite, Bornholmerstr. 79. Janik, C. Köpenickerstr. 5. J. Januchowski, Bornholmerstr. 15 Fr. Jentsch, Kottbs.Damm 35, Fleisch, Wurst. H. Junge, Pasteurstr. 13 R. Just, Memelerstr. 6. Robert Kauer, Weinbergsweg 6 W. Kessner, Czarnickauerstr.22. Carl Kresse, Lüderitzstr. 60 Emil Krüger, Skalitzerstr. 21. Ernst Kolbe, 0.112. Weichselstr.15 H. Köpke, Raumerstr. 30. Krumm, Reinh., Greifenhagener Str 16 Wilh. Kurg, Wrangelstr. 83 G. Lange, Lübeckerstr. 30. Rob. Lindner, Nell, Neukölln, Chausseest. 51 Kaufhaus Britz bill. Einkaufsqu. A. Ellmer, Togel, Brunowstr. 8. Paul Falkenstein Hochstätter Str. 1 Rabattmarken Schirme, Stöcke P. Knappe, Goebenstr. 9. W. Gollert, Schlesischestr. 30. G. Miericke, Tegel, Brunowstr. 15 Schreibwaren " , Schweizerhof". Prochnow, klla Hermannstr. 69 Meierei und Milchkuranstalt. Emdener Str. 46. Tel. U 2565. Fr. Teurich, Brunnenstr. 54. H.Treger Tegel, Babnhofst.7-8. Möbelfabrik und-Versand Rossien Möbel Kastanien- Allee 57 Gustav Richter Köpenick, Grünauerstr.'9 öbeltransport M F. Bartels, Gerichtsstr.50 Best, T.2927 C.Berner, Göbenst. 29 Tel. Lützow 9603 O.Fahrenkrug, Nenkölln Walterstr. 31 Paul Schur, G.m.b.H., Dirksenstr.Bg.82. Kontoru. Ladeneinrichtg: Möbelmagazine H. Edion, Immanuelkirchstr. 6 IT. Bauchspies& Gorn, Warschauerstr.58 Konzerthaus, Wirtschaft, Restaurant and Café Alter Kuhstal Invaliden- Ecke Chausseestr. Täglich Künstler- Konzerte P.Bock, Klosterstr. 8/9, Spandau. Daehne, F., Ri., Neue Jonasstr.36. Geppert, Paul, Zossenerstr. 32. Adolist. 19, billigste Bezugsqu Gardinen und Portieren. för in rezen z. gebr. Moheln, Seiten Möbel- Kamerling Fastanien Alles 56. Schwedter St. 26 Lange, Max Scale ad. Kast. Allee.. Rich. Blume, Pankow, Florastr. 11. Gg. Velten, Pankow, Florastr. 21 Schuhwaren, Schuhmach. Fidelack, Lief. 4.K., Kamerunerstr.2. Ernst Hoffmann, Pank., Wilh. Hitschke, Skalitzerstr. 13. Hackbarth, Charl. Pestalozzisir.931 Willy Kusets, Hasenheide 48. K. Lück, Charl., Tauroggenerstr. 49. Emil Mierisch, Florastr. 31 Pank. Petersohn, Osk., Müllerstr. 155. J. Petrahn, Marienbg. Str. 10. 5% V. Smiejkowski, Zorndorferstr. 19. M. Ruda, Pankow, Brehmestr. 68 Tschecks Schuhw.Mühlenst.44,0s117 B.Wolff, Pankow, Wollankstr.117. Seifen SchneewittchenBleichseifenpulver Alleinfabrikt.: Grubig, Potsdam Heidke, Paul, Burgsdorfstr. 13. A.Kraschinski, Pank., Brehmestr.4. Cl.Schumann, Tegel, Sebllepersir.25 F. Schwericke, Florastr. 91 Pank. Fortsetzung S. nächste Seite. Tapeten, Wachstuche W.Pietzker, Lichtenbg., Holteistr. 16, , Iduna'zu Halle a. S. Berlin, Charlottenstr. 82 MaxMörsel, Pankow, Schloßst.18. Volks- und Lebensversicherung. Uhren und Goldwaren Warenhäuter Schöneberg Kesslers Rep.- Werkst. Reinickend.- St.107 Carl Hoffmann er 4. Weine, Liköre, Fruchtläfte 0.Assmann, Tempelhof, Berlinerst.121 A. Bartsch, Weißens., Gust.- Adolfst.157: Bährmann, A., Spandau, Schönw.St.106 MaxEisermann, Charl., Nehringstr.16. F. M. Höppner, Ritterstr. 95. Ernst Gräber, Brunnenstr. 78. Conrad.Großdestillat.Oranienst.207 Max Busse Brunnenstr. 175/177. Hugo Beling Goldschmiedemeister, E. Hempel, Fennstr. 1a a. Weddingplatz 60 Fjalen in allen Stadteilen. G. Kerger, O.. Grünbergerstr. 15 Frankf.Allee122.Einzelvk.z.en gros Preis. Kniebusch, W., Frft. Chaussee 96 Großd., Zur Sonne', P. Freudenberg. H. Kühn, N.- Schönhaus., K.- Wilh.- St.85. Lehmann, Alb., Frankf. Allee40 Schrammek, G. Frkftst.7 u. N.Jacobst. 19 W. Schroeder, Immanuelkirchstr. 35 0.Schurig, Dresdn.- St. 80Z. Wecker- Zentr. Schöneberg F. Seffner Nachf. Kolonnenst. 60 Max Storch, Elbingerstr. 100. C.Wagner, Reinickendorf. Str. 94 Georg Weigel, Wrangelstr. 47. Unterrichtsinstitute Maschinisten- u.Heizerausbildg. i.elktr.Licht-, Kraftanl., Fahrstuhlführer, Zentralheiz., Urbanstr.64 Verficherungen 37 .Deutschland" Berlin Arbeiterversicherung- SchützenSterbekassenversicherg. straße 3 Verkäufe. Herm. Meyer& Co, Act.ca. 550Verkaufsstell. Gr.- Berl. Fortsetzung des Bezugsquellen- Verzeichnisses L.Goeke, Schulstr., Ecke Maxstr. A. Grell, Henningsdorferstr. 10. Zahnatelier Großdest. z. Sonne, Straußbergerstr.34 Otto Hensel schank. Brunnenst.77 P. Barein, Steinmetzstr. 30. Patzenhofer- Aus- Max Alm, Franseckistr. 15 Kino, Reichenbergerstr. 150. Ww. E. Koloski, Stendalerst. 11. Lübbener- und G. Lehmann Wrangelstr.- Ecke Lindentheater, Lindenstr. 110. Die erste selbstspiel. Doppelgeige Patzenhofer J. Guggenberger. Rosentalerstr. 54. Patzenhofer- Aussch., Kottbuserst.8 Riebeck- Bier- Ausschank Brunnenstr. 76, Ecke Lortzingstr. 0. Rönnfeldts Hackepeter, Müller: Konzert- Café Nord- Palast Wirti/ chaften, Etablillemts Brunnenstr.18, E. Veteranenstr. Auerhof Alte Jacobstr.139. Berliner Nordpark Größtes Vergnügungs- Etablissement des Nordens. Müllerstr.148. EckeBrückenstr. W.Best, Skalitzerstr.62 E. Wrangelstr. M.Dresler, Grätzstr.701, Treptow. Düby, H., Neukölln, Bergst, 48N- K.1179 Goetze, Kais.- Friedr.- St. 19811, N.- Kölln. E. Junk, Blumenstr. 88 Kgst. 13846 H. Lindeke, Warschauerstr. 9. R.Mende, Schulstr. 117, EekeMaxstr. Zahn- Atel.Volkswohl, Müllerst.126a/ b Reimmann, Residenzst. 115, Reinickend. E. Sager, Reinickend.St.5, II.B. Reinickendrfrst.110 Riebeck- Ausschank, gr. Frkist. 34. P. Schultze, vorm. Wiedstruck, Fennst. I. Muskauerstr. 16 0. Rohloff, Uferstr. 1, Ecke. Ecke Manteaffelstr. Robert Balzer Gr. Frankfurterstr.104 AmStraußbg.Platz Inh. Bernhard Tiedmann. Patzenhofer Ausschank Großdestillation Zum Afrikaner E.Schröder, Bäck.Chausseest. 101a H.36a St.Sorówka, Bäckerei, Rudowerst.34a Fr.Tzschentke, Bäck..Chausseestr.75. Bohnsdorf G.Schüler Rind- u.Schweinemetzg redersdorf Mariendorf Spandau A.Böckmann Gärtnerein. Samenhandig. Bode, Pichelsdorferst. 96. Fil.Nklin, Hermannst.116 W.Lutter, Fahrr., Pichelsdorferstr.98, Ferdinand Titel, Chausseestr.217 0.Rauer, Pichelsdrfrst.117. Möbelgesch. Konfitüren- Weber, Chausseest.45 0. Wenzel, Pichelsdorfer Str. 2a. Mahlsdorf Bäck.-, Conditorei, Straußberg C. Klöpfer, Möbelhandlung. Rottkovsky, Fleisch-, Wurstw., Gr.St.19 H. Göt, Drogen und Farben. CarlSchieber, Brot- u. Feinbacker. Rud. Grunow Café, Bahnhofsir, 31 Gust. Schönfeld, Schuhw. u. Rep. Lehnhardt, Bäck.- Conditorei Bahnhofstr. 2. Carl Tegel, Brot- u. Feinbäckerei Wehlig, Eisenw., Werkzeuge, Bahnhofst.44 Weltend Königs- Wulterhaufen G.Hübscher, Pelzwaren, Hüte, Mützen Neukölln Beerdigungs- Inst.Stawenow, Spand. Berg.2 0.Kammer, Spand.Berg21, Obst, Gemüse. E. Groß, Stuttg. Str. 44Bäck., Kondit. K.Zarthe, Haeselerst.14e, Obstu. Gemüse, Holubar, Bäcker- u Konditorei, Niemetzsir.3. B.Jaenichen, Bäckerei, Hermannstr.45. Spez.: Geflügelfutter. Mehlhdig. Pastorino, Gast..Ad.- Str. 17, Thüßing's Drogerien Weißensee E.Gleising Fl.u.Wurstw.Langhansstr.14. Kaiser& Roxlau, Maßscha., Gust. Ad.St.17 Otto Obst, Fl.u. Worstw. Elsässerst.70 Wilhelmsruh Hermann Schultze, Beus selstr.15 Emil Sann Ecke Fruchtstraße. Große Frankfurterst. 4 Butterhandlung Monopol Karl Sommer, Frankfurter Alled 04. Kaufhaus Emil Bergmann Reichen, B, Seher wesert.10; Weißenfee Strauchmann Tel. Norden 7766 Otto Krusche, Fris., Kottbuser Str. 54 C.Kampfer, Bergst.137, Uhr., Gldw. Wilh.Koch, Schlächter, Lehderstr. 2. Kaufhaus Felix Levy Nchfl. W.Thiedt, Reinickendorferstr. 7. Max Leiß erenartik. Gegr. 1867 Hermannst.52.Eck. Herrfurth Str. Weiss, Max Teilzlg.gest. Bar10% Franz Püschner, Hans- u.Küchenmagz. E.Kegel, Kais Friedr.Str.80 Bäckerei Otto Schampe, Eisenhandlg., Bauartikel, Haus- u. Küchengeräte. R. Kerstian Bergstr. 122. Fourage R.Schatte, Schlächtermstr.Potsdamerst Krause, Kais. Friedr.St.79 Schweinesch Paul Malzahn Magel, Treptowerst.14Schweineschl Zahnpraxis, Nordens, Meizerst. 42, Teilzahlg. Schloß- Drogerie Läuse- Aether Fr. Panneck, Bergst 135, Lederw. Rich. Scholz, Bäckerei u.Konditor. E. Schüler, Hertzbergpl. Posamentierw. Kolonialwaren W. Werdermann Gastwirtschaft E.Stark, Bäckerei, Berlinerstr.26: Schöneberg R. Wilke Schuhwaren W. Hübner, Bülowstr. 61 Möbel. ichterfelde Witte, Max Café Metropol KnickerTägl. gr. Künstler- Konzert. Großdestill. G.Wolf, Kastan.- Allee 50-51 dlershof Frankfurterallee 76, Ecke Tilsitersir. Yoghurt- Präparate Grand- Café ,, Zeppelin" Täglich großes Künstler- Konzert Dresdener Bierhalle, Dresdeners1.94/ 95 Yoghurt- Milch- Kakao Hagenbeck Restaurant * Café und Müllerstraße Ecke Seestr. Phot.- Atel. R. Klietmann, Bismarckst.14 Kaufhaus Julius Well Nachfl. Britz Reparaturen. 0.Kurzweg, Schuhm. Feurigstr. 37. Tegel Carl Gahl, Schlächterei, Edelweißstr.36. J.Laschinski, Bäck., Edelweißst.11. P.Megow, Milchgsch. Lindenallee12 W. Sillack, Sargmagaz., Hauptstr. 28 A.Trenner, Uhren u. Goldw., Hauptstr.12 R.Wolsdorf, Kolonialw., Hauptstr.8 Zossen Butterhandlung Monopol wirkt blutreinig. 100 Tass. M. 3.Für Korpulente Zehr- Yoghurt. EmilGold, Bäckerei, Germania- Promen.8 Königsberger& Co.Lankwitzerstr.1 Paul Hahn, 0.34, Warsch.- Str. 83 E.Pasewald, Fleischerei. Rudowerst.36 Herrenartikel und Konfektion. E. Scheller, Arb.-, Berfskl.Berlinerst84 Warenhaus S. Cohen. Tevpiche( Farbenfehler), Gelegen heitslauf. Fabriklager Mauerhoff, Große Frankfurterstraße 9, Flureingang. Vorwärts" lesern 10 Prozent Ertrarabatt. Ohne Anzahlung, 50 Pfennig pro Woche an, erhalten Sie Gar- Steppdecken billigst Fabrik Große dinen, Wäsche, Steppdeden, Kleider- Frankfurterstraße 9, Flureingang. itoffe, Uhren, Spiegel, einzelne Gardinenhaus, Große Frank Möbel usw., Möbel- Einrichtungen zu furterstraße 9. Kein Laden! den günstigsten Bedingungen. Peters, Gardinen! Steppdecken! Bortieren! Neukölln, Friedelstraße 32. 2302 Tischdecken! außergewöhnlich billig! Küftrinerplas 7, Pfandleibhaus, Bormärtslejer 5 Prozent Rabatt allerbilligster Beitenverkauf, Wäsche ertra! Gardinenhaus Brünn, Hades verkauf, Teppichverkauf, Gardinen, scher Marft 4( Bahnhof Börse). Wanduhren, Steppdecken, Plüschdecken, Sonntags geöffnet. Anzüge, Goldsachen, Silbersachen. Monatsgarderobe Spottbillig, Teppich Thomas, Oranienſtr. 44 große Geldersparnis, Baletots, farbfehlerhafte Teppiche spottbillig; Jadettanzüge, Gehrodanzüge, JüngGardinen, Steppdecken, Tischdecken lingsanzüge, Hofen für jede Figur. halben Preis. Borwärtslejern 5 Prozent Gelegenheitsfäufe: 1hren, Ketten, Extrarabatt. 7858* Ringe, nur Pfandleihe PrinzenKinderwagen! Teilzahlung 0,50 straße 34, eine Treppe, neben wöchentlich an. Riesenauswahl. Wertheim, fleiner Eingang. Fahr 23508* Spottbillig! Richardi, Warschauer- geld vergüte. ſtraße 80. 23668* Taichenbuch für Gartenireunde Bettenverkauf! Brachtteppiche, Ein Ratgeber für die Pflege und Gardinenauswahl! Plüschportieren! sachgemäße Bewirtschaftung des haus Tischdecken, Steppdecken, Aussteuerlichen giers, Gemüse- und Obst mäsche! Herrenanzüge, Baletots, gartens von Mar Hesdörjer. 8weite Uhrenverkauf! Schmudiachen! Wand- vermehrte Auflage. Mit 137 Tert bilder! Spottbillig! Leihhaus War- abbildungen. Breis 3,50 Mart. Erpeschauerstraße 7. 2008 dition Vorwärts, Lindenitr. 69. Monatsanzüge. Sommerpaletots, Marengoanzüge, Cutaway mit Beste und gestreifter Hoje, Rodanzüge, Bauchanzüge, Gehrodanzüge, Fradanzüge, Smolinganzüge, einzelne Hosen spottbillig. Borwärts" lejer Prozent billiger. Halpern, Rosen thalerstraße 4, eine Treppe, fein Laden. Zehn Prozent Rabatt Vorwärts lejern. Gardinenrefte, Fenster 1,55, 1,95, 2,45, 2,85, 3,50, 4,25, 5,50, 6,65 usw. E. Weißenbergs Gardinen- und Teppichbaus, Große Frankfurter- 1. Etage. straße 125, im Hause der Möbelfabrit an der Koppenstraße. Teppiche mit Webefehlern 7.50, 9,50, 11,50, 13,50, 16,50, 19,50, 22,50, 25,50, 29,50 usw. Teppichhaus, Große Frankfurterstraße 125, im Hause der Möbelfabrik. Reitbestände, 1-3 Fenster Tuch portieren, Plüsch portieren, Madras: portieren, neueste Muster, Fenster 2,85, 3,50, 3,95, 4,85, 5,75, 6,50, 7,50, 9,50, 11,50, 14,50, 18,50 usw. Portierenhaus, Große Frankfurterstraße 125. Tuchdecken, Leinendecken, Plüsch deden 1,35, 1,65, 1,95, 2,45, 2,95, 3,65, 4,25, 4,85, 5,50, 6,75, 8,50, 9,70 bis 45 Mart. 2. Geschäft: Moderne Einrichtung( Nußbaum), einzeln, billigit. auch Mittags. 1631b Scholz, Cotheniusstraße 12. Plüschsofa, sehr gut erhalten, mit passender Tischde de, billig verfäuflich. Brunnenstraße 9, vorn II, Glaser. # Münzen, Briefmarken kauft Großmann, Spandauer Brüde 1 b. Fahrradankauf, höchstzahlend, 52/ 18* Linienstraße 27. Kaufe Zeitungspapier, neu, weiß, hell, bunt, alle Schneiderabfälle, höchst zahlend. Schermer, Grünerweg 86. Zahngebisse, Gold, Silber, Patina höchstzahlend Blumenreich. Brunnenitrage 3. Roienthaler Tor. Kaufe Stupfer, Messing, Blei, Lötzinn, Zinn, Rotguß, Möbel besonders billig. Bint, zahlungsgeschäft. alle Metalle höchst Meffingspäne, Moderne Wohnungseinrichtung, zahlend. Grüner Weg 86, Hof im 52/20 noch neu, billig. Rosenthalerstraße 57, Steller. vorn III rechts.( Gewerblich). Händler 52/ 17+ verbeten. Möbel Nolte, Bionstirchstr. 38/39, 52 Jahre bestehend, liefert komplette Wohnungseinrichtung sowie einzelne tauft wöchentlich Möbel auf Teilzahlung gegen Zins nergütung. Verliehen gewesene Kein Ab 16186 Unterricht. Möbel Lechner, 1. Geschäft Brunnenstraße 7, am Rosenthaler Blak, 1. Eingang im Laden, 2. Ein gang of parterre. Müllerstraße 174, Ede Fennstraße, Wichtig für Brautleute! 1 Stube und Küche 170 Mart, Anzahlung 10 Mart, möchentlich 1,50 Mart. 1 Stube und Küche 200 Mart, Anzahlung 15 Mart, 2 lark. Große Auswahl in besseren Wohnungs- Einrichtungen, Anzahlig von 50 Mart an, wöchentlich 4 Mart. Herren- und Speisezimmer, Anzah lung von 40 Mart an, wöchentlich 3 Mart, monatlich 12 Mart. Einzelne Möbelstücke, Anzahlung von 4 Mart an, wöchentlich von 1 Mart an. Tischlermeister gibt Wöbel auf Liefere auch nach auswärts. Borzeiger des Inserats erhält bei Kauf Teilzahlung bei beliebiger Anzahlung einer Wohnungs- Einrichtung 10 Mart zum Kassenpreis. Stets Gelegenheits5 Jahre Garantie! fäufe in gebrauchten und zurüc Unterricht in der englischen gutgeschrieben. tatalog auf Wunsch gratis! Sonntag gejezten Möbeln, auch auf Teil- Sprache. Für Anfänger und Fort bon 12-2 Uhr geöffnet. 22978* zahlung. Nachweis von Stunden geichrittene, einzein oder im Zirtel, Brautleute Möbel auf Kredit! wird gut bonoriert. Offerten Post- wird englischer Unterricht erteilt. Steppdecken, Similiseide, vorAud werden Ueberlegungen ant nehme Ausführung 3,75, 4,85, 5,75, Der richtige Weg ist nur zu Tannen- amt 90 Ragerfarte 44". Sparen Sie bei den schlechten gefertigt. G. Swienty- Liebinecht 6,50, 7,85, 9,50, 12,50, 14,50 usw. zapf, Blumenstraße 2, Ede WallnerModerne Arbeiter Beiten. Sie erhalten von mir gegen Charlottenburg, Stuttgarterplag 9 Große Frankfurterstraße 125, im Hause theaterstraße. 448 2421 möbel in Eiche und Nußbaum. ganz fleine An- und Abzahlung Gartenbaus III. der Möbelfabrik. Nur bei mir faufen Sie auf be- nach Ihrem Wunsche ganze Woh- Abendkurse für Elektrotechnik und Herrenanzüge aus prima Magqueme An- und Abzahlung. Ein- nungseinrichtungen und einzelne Maschinenbau. Hoppe, Mathieu stoffen, hochmodern( Zufallssache), 215/ 18* ein eleganter Bosten, Bert 45,-zelne Möbelstüde 3,- Anzahlung, Möbelstüde. Kaufen Sie also beim ftraße 13. Bochenrate 1,- eventuell ohne An Ennungsmitglied. Spezialität: BorZangozirtel( Osten), Marige, nur 20,-; ein hoch eleganter Bosten, zahlung. Stube und Küche schon bildliche Musterwohnungen für HandErlernen. Monats Bert 65,-, nur 35,-( Solange mit Bochenrate bon 1,50 an. werfer, Arbeiter und Beamte. Auch angenehmes Borrat reicht.) Pintus, Charlotten Bimmer au 80,- 100,- 120 gebrauchte, guterhaltene Möbel sehr beitrag Herren 3, Damen 2 Matt. burg, Leibnizftraße 69, I. 150,- uft. Einrichtung bis 800 billig. Gewerkschaftsmitgliedern fünf Näheres Ohne Anzahlung, 50 Pfennig Mart. Sturze Zeit verliehen gewesene Brozent Stabatt. Betannte Rüdsicht amt 94. Wochenrate an, liefere Bilder, Wand- Möbel spottbillig. Meine Wagen haben bei Strankheit, Arbeitslosigkeit, Streit uhren, Teppiche, Gardinen, Portieren, feine Firma und find Sie bei mir jeder ujm. A. Edhag, seit 1866 Brunnen Tischdecken, Steppdeden. Strengste Distretton ficher. Inserat mitbringen, ftrage 160, Eingang Anflamer Straße. Diskretion zugesichert. Auf Wunsch bei Wohnungseinrichtung 10 Mart Stein Abzahlungsgeschäft. 246/ 10* Auswahlsendung. Bestellungen erbitte gutgeschrieben. Auf rote Schilder genau achten. Postlagerkarte 9", Poftamt 102. 2273* Geschäftsverkäufe. Gutgehendes Installationsgeschäft mit Klempnerei preiswert verfäuilih. erfragen Borwärts". Aus3u gabe, Neutöln, Siegfriedstraße 28/29. Anzüge, Paletots, Teilzahlung! Woche 1, Riesenauswahl. Spott hillig! Richardi, Warschauerstr. 80. Leihhaus Schöneberg", gegenüber Bahnhof, Sedanstraße 1, Telephon Am Kurfürst 5687, bietet stets Gelegen heitskäufe in verpfändet gewesenen und neuen Anzügen, Sommer- und Winterpaletots, einzelnen Hosen, Gardinen Spezialhaus Emil goldenen, filbernen Herren- und Refèvre, nur Dranienstraße 158, Gar: Damen Remontoire Uhren, Ketten dinen in Tüll 2,50 bis 25, Erbstüll 3,50 an, ferner goldene Ringe, Broschen, 13,50 bis 75, Tüllstores 1,85 bis 10, Ohrringe, Pianinos, Fahrräder, Frei Erbstüllstores 4,35 bis 75 Marf. schwinger 10 Mart an. Richard Katalog( 600 Abildungen) gratis. Eichelmann. Monatsanzüge und Sommer Barjährige elegantegerrenanzüge ulster von 5 Mart sowie goien und Baletots aus jeinsten Magitoffen bon 1,50, Gebrodanzüge von 12.00, 25-60 Mart, hojen 6-18 Mart. Frads von 2,50, iomie für forpulente Beriandbaus Germania, Unter den Figuren. Neue Garderobe zu stauneut Linden 21. * billigen Breijen, aus Bjandleiben ver Teppiche( fehlerhafte) in allen fallene Sachen fauit man am billigsten Größen, fast für die Hälfte des bei Nag, Muladstraße 14. Bettenverkauf! Prachtvolle 6,75 Wertes. Teppichlager Brünn, Hade scher Markt 4, Bahnhof Börse.( Leser 9,75, 12,75. Brautbetten 15,75, 18,75. Neue des Borwärts" erhalten 5 Prozent Daunenbetten 19,75, 22,50. Rabatt.) Sonntags geöffnet!* Aussteuerwäsche, Plüschportier en 5,85, Teilzahlung 0,50 wöchentlich Gar: Teppiche, Gardinen, Stores, Tisch dinen, Portieren, Teppiche, Decken, decken, Diwandecken, Steppbeden, Hosen, Uhren, Stetten, Bilder, Uhren, Möbel, Betten, Wäsche, Anzüge, Alles spottbillig Herren, Damen- Garderobe, Kinders Schmudiachen! wagen. Meisels, Andrasstraße 4, Pfandleihe Brunnenstraße 47. 23648* Schlesischer Bahnhof. Filiale Belle- Gastronen, zu gampeln ohne AnMöbel( diskret) und Möbelallianeestraße 90, Ede Gneisenau- zahlung, Woche 1,00. Riefenlager! ſtraße. 2296* Rouis Böttcher( jelbst!), Betriebs- tausch. Anfrage lohnt. Ich liefere Brunnen leitung: Borhagenerstraße 32( fein jolide, gut gearbeitete Einrichtung bei 1200* Laden).( Fahrverbindung Warschauer- leinster Anzahlung und bequemiten itraße.) Einzige Filiale: Kottbuser Ratenzahlungen. Heltere, unmoderne Damm 41( Hermannplay). Die all- Möbel werden in Zahlung genommen 2188 bekannte, in Berlin alleinige In- und bar verrechnet. Posilagerkarte 3, haberperson Böttcher verbürgt gas: Bostamt 22. dichte Verarbeitung, brennbartelötung. ( Borwärtskunden 3 Broz.) Obit, Gemüsegeschäft, 20 Jabre bestehend, frankheitshalber verkauflich. Rothfahl, Streligerstraße 33. Schultheißecke, große Schankräume, Vereinszimmer, hell, an zwei Stuben, Küche, schließend 100,- Miete, 2/2 fofort billig Ramler straße 35, I lints. 53/6 Ecklokal, große Vereinsräume, täglich besetzt, Schlächter, Parteigenossen Goldgrube, verkauft Gerichttraße 71. 53/8 28 Möbel. Hans 23548* Möbelteilzahlung. 10 Mart Anzahlung, fleinste Raten. Bringen Sie beim Einkauf dieses Inserat mit. 5 Prozent Gutschrift dafür. Gute bürgerliche Wohnungsmöbel. 4. Haus von der Münzstraße. 23175 Ehrlich, Alte Schönhauserstraße 32, Metallbetten, modern, spottbillig, Bossenerstraße 10, Zwirn. 50/ 20* Solide zurüderhaltene Möbel ver faust preiswert Anders, Markgrafen: ftraße 73. Lange, Schwedterstraße 26, liefert 1- und 2- Zimmereinrichtungen und Stüchen, auch einzeln, äußerst billig und gut event. Teilzahlung. 2163* Fahrräder. Damenfahrräder, größte Aus: wahl, 20,-, 25,-, 30,-, neue 40,-, 45,-, 50-, 55,-. Machnow, Bein meiſterſtraße 14. 2332* 2331* Fahrräder 15,- bis zu feinsten Leihhaus RosenGarantierädern. thaler Tor, Rinienstraße 203/4, Ede Rosenthalerstraße. 2363* Fahrräder, gebrauchte, größte Auswahl Berlins, 10,-, 15,-, 20,-, 16256* 25, neue 30,-, 35,-, 40, Küchenm öbel billig zu verkaufen, Laufbeden 1, 1,50, 2, uit Oranienstraße 4, vorn III rechts. jchläuche 1,-, 1,50. Machnow, WeinKonturrenzlos billig faufen meiſterſtrane 14. Sie Ihre Möbel auch bei ganz geringer Anzahlung und fleinster Raten tilgung nur in meinem Staffageschäft. Ich stelle streng reelle Stassapreise mit reeller Zinsberechnung. Zahlungshift bei Streit, Krankheit usw. Große Auswahl in fiinf Etagen. Hauptsäch lich Ein- und Zweizimmer- Einrich tungen sowie Einzelmöbel. Kein itattet. Abzahlungsgeschäft! jährige Garantie! Umtausch gern geSteine Kassierer! Transport frei. wei Minuten vom Bahnhof GesundTischlermeister Rejewske, Badstraße 66, brunnen. Lang Lagerkarte 37", Post +107 Verschiedenes. Batentanwalt Befiel, Gitidiner ftrage 94. Pfandleihe, Heinersdorferstr. 14, an der Greifswalderstraße. Höchste 24168 Beleihung. Batentanwalt Müller, Sitidiner ftrage 16 Nähmaschinenreparaturen jach. gemäß, schnell, billigst, in eigener Berkstatt, auch außer dem Hause. Bellmann, Gollnowstraße 26, nahe 2928 der Landsbergerstraße. Vereinszimmer Arndtstraße 21, Birt. zu bergeben 16326 Vermietungen. Restaurationsräume und andere Herrenfahrrad, eritilajjiges, 22, Läden, mit und ohne Wohnung, Damenjahrrad, Garantieschein, Karbid direkt am Hoch- und Stadtbahnhof laterne, Freilaufräder, Herren, Damen. Warschauer Brüde, jojort preiswert Große Frankfurterstraße 38, sivei zu vermieten. Austunst Zigarren 53/10 laden Barschauerstraße 31. Treppen. Kaufgesuche. 24268* Wohnungen. Soldinerstraße 41. Freundliche, geräumige, renovierte Zwei- und Ein zimmerwohnungen, Gas, Korridor, billig, 30 und 20 Mart vermietbar. Dauermieter pergüte Umzug. 1543b Mietsgesuche. Junger Mann sucht einfach möbliertes Zimmer zum 15. Offerten Preis Lübke, Koppenstraße 58, Tiesler. Arbeitsmarkt. Bettenstand 9, straße 70, im Keller. Monatsanzüge, Paletots, großes Lager, jede Figur, tauft man am billigsten beim Fachmann; jede 58/12 Zahngebisse, Goldsachen, Silber Aenderung nach Wunsch in eigener Mobel oone Geid! Bet flemer Möbelkredit. Komplette Einfachen, Blatinabfälle, jämtliche Metalle Werkstatt. 5 Prozent billiger für 22618 Anzahlung geben Birtichaiten und Borwärtsleser. Fürstenzelt, Schneider einzelne Stude auf Stredit unter richtungen von 15,-, einzelne Möbel- höchstzahlend. Schmelzerei Chriftionat, ( gegenüber meister, Rosenthalerstraße 10. 1579s Bekanntmachung! Pfandleih48/ 10* Geld! Geld! Sparen Sie, wenn haus Brunnenstraße 58. Stralsunder- augeriter Breisnotierung, aud Baren itüde von 3,- Anzahlung an. Be topenideritraße 20 a Goldschmelze fauft höchstzahlend Sie im Leibhaus„ Rojentbaler Tor", ede! Ertrabillige Jadettanzüge, Geh- auer Art. Der ganze Chen tauit bei quemste Abzahlung. Ferner: Gar- Vanteufelstraße). Bitwe decken, Tischbeden, Bilder, Gas- Bahngebisje, alle Metalle. Linienstraße 203/4, Ede Rosenthaler rodanzüge, Sommerpaletots. Riesen- uns. Kreticmann u. Co., Stoppen dinen, Bortieren, Teppiche, Steppfronen, Garderobe. Geringste AbNieper, nur Köpenickerstraße 157. straße, nur 1 Treppe, fein Laden! großer Bettenverfauf. Bunderbare itrage.( Scienticher Babbof.) Nusbaum- Wirtschaften unglaub Portierenlager, zahlung. Kredithaus Luisenstadt, faufen. Anzüge 9,-, Ulfter, Bale- Gardinenanswahl, Blatinabfälle, Gramm 5,60, AitModerne Schränke mit Stopeniderstraße 77/78, Ede Brückenfots 5,-, Silberuhren 3,-, gol. Tüllbettdecken. Ertrabilliger Uhren- lich billig. dene Damenuhren 8,- Goldwaren, verkauf Wandbilder. Auktionspfänder. Bußenscheiben 55 Mart. Bettstellen straße, am Bahnhof Jannowizbrüde. gold, Silber, Sabngebisje, Stannol 2, Glühstrumpfafche, Duecksilber 2368 mit Matratzen 35 Mart. Bildschöne Einen Teppich gratis! erhält tauft höchftzablend Blümel, SchmelBrillanten, Betten, Freischwinger, Sonntags geöffnet! Enorm große Käufer einer Wohnungs- Einrichtung. aerei, Augustitrage 19 III. Fahrräder. Alles enorm billig. Auf Parzelle Klein- Schönebed bei Küchen 60 Mart. Uhren dreijährigen Garantieschein. Friedrichshagen verkauft billig Milch- Auswahl in vier Etagen. Zahngebine, Gebisse bis 50,00 Eigene Werkstatt. Sonntags geöffnet. geschäft, Grünerweg 52. Lennert, Spezialhaus für Gelegen- Seder staunt über Billigkeit, Kulanz Stellenangebote. +107 heitstäufe, Lothringerstraße Nr. 55, und Rücksicht. Schon mit 15 Mart Lehrmädchen im Alter von 14 bis Bettenkäufer! Aufgepakt! 2360 Anzahlung liefere ich Stube und( Abholung), Platinabjälle 5,70, GoldKlappsportwagen, hochelegante, Rosenthaler Plas. Küche. Abzahlung nach llebereinfachen, Silberiachen, Kehrgold, Goldspottbillig EisenbahnBrachtbetten 5,50, 7,50, 9,75, 12,75, nagelneue, watten, Quedfilber, Stanniolvabier, 16 Jabren aus achtbarer Familie Möbelsuchende! Brautleute! funft. Riesenauswahl in Küchen und † 19* Brautbetten 14,75, Daunenbetten straße 34, Musikgeschäft. Räumungshalber! Hausumbau! Woh- Möbeln jeder Art. Liefere auch nach inn 3.20, Kupfer 1,22, Messing, gegen monatliche Bergütung sofort 18,25, 21,50, Schlesische Federbetten, Monatsanzüge, Sommerpaletots, Eintauisbureau Weberstraße 31. der Eltern oder des Vormundes nungseinrichtungen äußerst preiswert! auswärts. Möbel- Groß, Kredithaus int, Blei, höchstzahlend. Edelmetall geiucht. Weldungen in Begleitung Speisezimmer, Wohnzimmer, Schlaf- Frankfurter Tor, Große Frankfurter 2441 10-2 1hr vormittags oder 6-8 11hr zimmer 260,00, 300,00, 380,000, ftraße 1. Vorzeiger dieses erhält 5 Stönigstadt 4243. Polstermöbel räumungshalber billigst. Mart gutgeschrieben. Starfreitag 12 Briefmarken Sammlung tauft nachmittags in der Personal- Ber * waltung III. Etage. A. Jandorf 27288 bis 2 geöffnet. Sgst. 6351. 2405 Großmann, Spandauerbrüde 1b. u. Co., Charlottenburg, Wilmers. Monatsgarderobe lohnt nur bei Dresdenerstraße 107-108. 2442* dorferstraße 118/119. May Weig, 88, Große Frankfurter Vermietet gewesene Möbel aller ftrage 88, altbekannte Firma, zu Art. Plüschgarnituren spottbillig. Teppich, prachtvoller, spott billig, dient. Benig getragene, teilweise auf Zentrale, Lüßomstraße 95. taufen. Man wird reell und billig be- Ratenzahlung. Möbel- Vermietungs51/ 4* Große Frankfurter Straße 9, parterre. Scide, von Stavalieren nur furze In Freien Stunden. Wochen- Beit getragene Jadettanzüge, Rod Achtung! Möbel auf Kredit. Anschrift für das arbeitende Volt. Romane anzüge, Gehrodanzüge, Fradanzüge, zahlung 3 Mar an, Abzahlung ,, Bierhallen zur Kottbuser Hütte" Riesenauswahl, billige Abonnements Smolinganzüge, Erzählungen. wöchentlich 10 P. nehmen alle Aus- Hojen, einzelne Frads und Smotings Preise! Größte Rüdsicht bei Strant Inhaber Herr Berndt, Neukölln, Kottbuser Damm 73, verhängte gabestellen des Vorwärts" entgegen. werden zu billigsten Preisen verkauft. heit und Arbeitslosigkeit. Stulantestes Sperre ist aufgehoben. Inserat mits Probehefte gratis. Die elegantesten Sachen sind auch Stredithaus Berlins. Sonntags Zintwaichfäffer, Zober, Sig- leibweise sehr billig zu haben. Bitte bringen, Bert 5 Mart. wannen, Badewannen. Spezialjabrit im eigenen Interesse auf die Firma geöffnet. Möbelhaus Konjum, Kott Verband der Gastwirtsgehilfen, Berlin I. Reichenbergerstraße 47. Lesern 5 Broz. zu achten, 2 große Fenster. 53/7 buferstraße 14. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Stand 25,50, prima Lualität. Aus steuerwäsche, Damastbezüge 3,80, Zaten 0,90, Steppdeden, Portieren, Teppiche nur in der billigen Pfandleihe Prinzenstraße 34, neben Wertheim, fleiner Eingang eine Treppe. 2345 Fahrgeld vergüte. und " Gehrodanzüge, Fradanzüge, Smoting anzüge, Gesellschaftsanzüge werden verliehen Rosenthalerstraße 48 I. Paletots, Ulster, 1 Mart an. 2116* Achtung, Gastwirtsgehilfen! Die über die Herr Berndt hat den Tarif der Drganisation anerkannt. Tücht. Werkstattklempner, welche in Treibarbeit Erfahrung besiken, sowie Klempnerlehrlinge, welche bei guter Ausbildung jojort 31/17. verdienen, jucht Apparate und Maschinenfabrik, Berlin- Schöne berg, Bennigsenstr. 21/22.