Nr. 138. Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pranumerando: Bierteljährl 3,30 m, monatl. 1,10 ML, bochentlich 28 Big. frei ins Haus, Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. mummer mit illustrierter Sonntags. Beilage Die Neue Belt 10 Bfg. Post. Abonnement: 1,10 Mark pro Monat Eingetragen in die Post- Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich. Ungarn 2,50 Mart, für das übrige Ausland 4 Mark pro Monat. Postabonnements nehmen alt: Belgien, Dänemart, Holland, Italien, Luxemburg, Portugal, Rumänien, Schweden und die Schweiz Ericheint täglich. NOS umallairenini 31. Jahrg. Cru Vorwärts Berliner Volksblaff. Doigoj Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel. geile oder deren Raum 60 Pfg., für polifische und gewertschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 30 Big. Kleine Hnzeigen", das fettgedruckte Wort 20 Pfg.( zuläffig 2 fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 10 Pig. Stellengesuche und Schlafstellenan zeigen das erste Wort 10 Big., jedes weitere Wort 5 Bfg. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte. Inseraie für die nächste Summer müssen bis 5 1hr nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Erbedition ist bis 7 Uhr abends geöffnet. Telegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands. Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morigplak, Nr. 1983. Sonnabend, den 23. Mai 1914. Arbeiter! Parteigenossen! Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplat, Nr. 1984. Gebt am kommenden Dienstag in den Massenversammlungen den prenßischen Wahlrechtsfeinden und ihrem Minister Antwort auf ihr volksfeindliches Gebaren! Sorgt für eine würdige Kundgebung der Entrechteten! Besoldungsreform und Sozialdemokratie. 30. 1 I d Aber selbst diesen Versuch, das Versprochene im Gesek| dem Scheitern der ganzen Vorlage drohte! feftzulegen, beantwortete die Regierng damit, daß fie mit Eine feine Gesellschaft. Der Reichstag sollte also nicht nur erheblich zurückweichen an Ansehen einbüßen könnte, so wäre die Sigung vom FreiWäre es möglich, daß das preußische Dreiklassenhaus noch hinter seine Forderungen, die selbst der nationalliberale tag geeignet gewesen, ihm auch den letzten Rest seines AnFührer Bassermann als das allernotwendigste" sehens zu rauben. Wie in den seeligen Zeiten eines Jordan F. E. Die libérale und konservative Presse macht große bezeichnet hatte, er sollte auch noch auf die gefeßliche Fest- v. Ströcher fucht man mit den brutalsten Mitteln die SozialAnstrengungen zur Rechtfertigung des Umfalles ihrer Fraktio- legung des Versprochenen verzichten! Der Reichstag demokratie mundtot zu machen. Unsere zehn Vertreter haben nen bei der Besoldungsvorlage. Sie muß zwar zugeben, daß follte eben auf die knie gezwungen werden! genug geredet; 72 Stunden haben sie die Zeit der Junker und der Widerstand der Regierung sich durch nichts rechtfertigen läßt, fällt aber trotzdem über die Sozialdemokratie her, weil sie Zu alledem kam noch die Drohung der Regierung mit unfergenossen in Anspruch genommen. Zehn Mann zweiauf Geheiß der Regierung nicht gleichfalls eingeschwenkt ist. Da- dem Sessionsschluß, falls sich der Reichstag nicht gefügig zeige. undfiebzig Stunden, das macht auf jeden 7,2 Stunden. Aber bei geht es ohne gröbliche Entstellung des Sachverhalts nicht ab. Ganz unberblümt ist nach der zweiten Lesung in der bürger- nicht etwa bei der Beratung des Etats, sondern für die ganze Daß bei der Entscheidung über die Besoldungsnovelle lichen Presse verkündet worden, der Reichstag werde ge- Seffion. Diese famose Rechnung machte der Präsident die Verhältnisse der Unterbeamten der Reichseisenbahn sehr schloffen statt vertagt, wenn er bei der Besoldungsordnung Graf v. Schwerin auf, der sich bisher einer gewissen ins Gewicht fielen, wird absichtlich verschwiegen. Nach der nicht nachgeb. Erzberger schrieb am 19. Mai im„ Lag": Objektivität befleißigt hatte, aber jetzt in völlige Abhängigkeit Regierungsvorlage sollten diese 7000 bis 8000 Interbeamten Die leidige Fahrkartenfrage ist der beste Barometer für von den Pappenheim und Genossen geraten zu sein scheint. feine Einkommensverbesserung erhalten, obwohl sich darunter die Behandlung des Reichstage durch die Regierung: wurde 7,2 Stunden in einer Seffion, die jetzt schon 19 Wochen mehrere Beamtengruppen befinden, die in der untersten: Ge- doch gar die. Offerte gemacht: wenn die Bewährt; das ist allerdings viel, zu viel für die Mehrheit, für baltsklasse( 1100 bis 1300 m.) der Besoldungsordnung stehen. folong& novelle in einem der Regierung gedie jede Rede eines Sozialdemokraten eine wuchtige Anklage Erst nach vieler Mühe ist es unseren Genossen in der Kom- nehmen Sinn angenommen wird, gibt es Ver- bedeutet. Da kommt ja beinahe eine halbe Stunde pro mission gelungen, auch für die Unterbeamten der Reichs- tagung mit der Weiterbenuzung der Fahr- Woche oder fünf Minuten pro Tag auf jedes sozialeisenbahn eine Einkommensverbesserung von 100 M. durch- farten; wenn nicht, erfolgt Schluß." demokratische Mitglied. Gegen diesen Mißbrauch der Redeaufeßen. In zweiter Lesung hat der Reichstag dem einstimmig freiheit muß eingeschritten werden. Das hat die Mehrheit sich fest vorgenommen, und da die Herren nun einmal in zugestimmt. Nach dem Kompromißantrag der Liberalen und größerer Zahl zusammen waren, um der Regierung die von Konservativen, der die Wiederherstellung des§ 5 der Re- charakterisieren. gierungsvorlage verlangte, wäre diese Besserstellung wieder ihr beantragten sechs Steuerfommissare zu streichen, so beBei dieser Sachlage mutete man der Sozialdemokratie nußten sie die Gelegenheit ihrer Anwesenheit in Berlin, um beseitigt worden! Dagegen wäre durch das Kompromiß das Gehalt der Decoffiziere von 2100 bis 2580 M. auf 2100 bis zu, in dritter Lesung die in zweiter Lesung teils auf ihren den Sozialdemokraten den Wund zu verbieten. Daß sich 3000 m. erhöht worden. Eine große Gruppe elend Antrag, teils mit ihrer Hilfe zustande gekommenen Beschlüsse unsere Genossen das nicht gefallen ließen und daß es infolgebezahlter Unterbeamten follte also leer niederzustimmen, nur weil die Regierung die Stirn runzelte! dessen zu erregten Szenen fam, die ihrerseits wieder Ordnungsausgehen, während die Dedoffiziere eine Das Besoldungsgesetz sei keine Grundlage für einen Macht- rufe nach sich zogen, ist erklärlich. Die Schuld daran aber erhebliche Gehaltsaufbesserung erhielten fampf zwischen Regierung und Parlament, meinte in tragen nicht die Sozialdemokraten, sondern die gewohnheitsEin Zurüdmeichen des Reichstags in diesem Punkte hätte Berliner Tageblatt" ein Fortschrittsstratege. Als wenn die mäßigen Schlußmacher, Konservative, Zentrum und Nationalaber auch auf die preußische Besoldungsreform schlimme Fortschrittler nicht auch in allen anderen Fällen liberale. Rüdwirkungen gehabt. Denn dort handelt es sich in der vor dem Unannehmbar der Regierung feig zurüdgewichen Im Mittelpunkt der Debatten, die sich noch immer um Hauptsache um die Besserstellung der gering besoldeten unteren wären! Die Konsequenz dieser Auffassung ist die Diktatur den Etat drehten, standen die Reden unseres Genossen Hue Eisenbahnbeamten. der Verwaltung, die Ausschaltung des Parlaments! Die im Kompromißantrage verlangte völlige Wiederherstellung der Regierungsvorlage hätte aber auch die beschlossene Besserstellung der gehobenen Unterbeamten rück gängig gemacht. Hier handelt es sich um etwa 20 000 Unterbeamte, und zwar um die einzige Beförderungsklasse der Unterbeamten, so daß an dieser Frage alle Unterbeamten in hohem Maße interessiert sind. " Also, Fahrkarten gegen Besoldungsordnung! Es ist überflüssig, ein solch skandalöses Schacherangebot näher zu 1. Sachlage mute zum Bergetat und unseres Genossen Leinert zum HandelsFür die Sozialdemokratie konnte es keinen anderen Weg etat. Mit großer Sachkenntnis und geftüßt auf ein reichgeben, als in dritter Lesung für die Beschlüsse zweiter Lesung haltiges Material schilderte Hue die traurige Lage der Bergzu stimmen. In dieser Fassung hat dann auch das Gesetz die arbeiter, ihre Abhängigkeit vom Grubenkapital, das vor dem einmütige Zustimmung des Reichstages gefunden. Weigert niederträchtigsten Terrorismus nicht zurückschreckt, um die sich trotzdem die Regierung, ihm zuzustimmen, dann können Arbeiter von sich abhängig zu machen und das den Kampf nur Narren oder Demagogen dafür die Sozialdemo- gegen die die Interessen der Arbeiter vertretenden Gewert fratie verantwortlich machen. Mit der Regierung haben die- schaften und die Züchtung gelber Vereine auf seine Fahne geDer Reichstag hatte schon 1911 und 1912 in Resolutionen ienigen Parteien die Verantwortung zu tragen, die sich eine schrieben hat. Die Steigerung seiner Profite ist dem Grubeneine Befferstellung dieser Beamtengruppe verlangt. Dies folch verächtliche Behandlung gefallen lassen, denen es an Ent- tapital der höchste und einzige Zweck, mögen auch tausende Verlangen ist in der Regierungsvorlage einfach ignoriert schlossenheit fehlt, den Kampf mit der Regierung aufzunehmen. und abertausende fleißiger Bergarbeiter zugrunde gehen! worden. Die bürgerlichen Parteien hatten sich zunächst auf Wenn die Sozialdemokratie dann bei der dritten Be- Lehrt doch die Statistit, daß in demselben Maße wie der ein Anfangsgehalt von 1600 M. und ein Höchstgehalt von ratung des Postetats noch versuchte, die durch die ablehnende Profit sich steigert, die Zahl der Unfälle im Bergbau zu2200 m. nach 12 Jahren geeinigt. Aber noch vor Beginn der Haltung der Regierung geschädigten 2andbriefträger nimmt! Kommissionsverhandlungen gingen sie zurück; beantragt ichadlos zu halten, so handelte sie nur fonsequent. Sie gab In jedem anderen Lande würde es die Regierung für wurden dann nur 1500 m., steigend in 15 Jahren auf 2200 m. damit zugleich das Mittel an, durch welches der Reichstag ihre Pflicht halten, so gewaltigen Anklagen, deren Berechtigung Da es sich um eine jährliche Besserstellung von etwa 140 W. seinen Willen gegen die Regierung durchsetzen nicht bestritten werden kann, auf den Grund zu gehen. Anders handelte, so stimmten unsere Parteigenossen in der Stom- tönnte. In der Besserstellung der Landbriefträger herrschte in Preußen. Das Dreiklassenwahlrecht schützt die Regierung mission schließlich zu. Uebereinstimmung der beiden geseßgebenden Faktoren. Der vor der Anwesenheit einer ihrer Stärke entsprechenden Zahl " Die Notwendigkeit der Besserstellung dieser Beamten hat Redner unserer Fraktion hat den zwingenden Nachweis ge- von Sozialdemokraten. So konnte sich denn der Minister die Regierung zugegeben; den Zeitpunkt und das Maß der führt, daß der von uns vorgeschlagene Weg etatsrechtlich ein- mit einigen Phrasen begnügen; er hatte es um so weniger Besserstellung wollte sie aber selbst bestimmen! Eine sachliche wandfrei ist und daß den Landbriefträgern sofort geholfen nötig, sich in geistige Untosten zu stürzen, als hintereinander Begründung für dieses Verlangen ist nicht gegeben worden. werden konnte, wenn die bürgerlichen Parteien nur die drei nationalliberale Vertreter des Grubenkapitals das Wort Vor dem bureaukratischen Starrfinn sollte fich Courage hatten, das Etatsrecht des Parlaments gegen die Re- ergriffen, um gegen Hue zu polemisieren. In gewohnter der Reichstag beugen. Noch in der zweiten Lesung bäumten gierung auszunuzen. Aber jede bürgerliche Partei hatte gegen Ritterlichkeit wurde dann die Debatte geschlossen. fich die Fortschrittler und sogar die Nationalliberalen gegen diesen ganz selbstverständlichen Antrag ihre besondere Ausdiese Zumutung auf. Plötzlich schwenkten sie mit den Kon- rede, weil teine es wagte, mit der Regierung ernstlich an- werbeinspektionen und die Arbeitsnachweise wußte der MiAuch auf die Ausführungen Leinerts über die Geserbatiben zusammen um und gaben der Regierung nach. zubinden. Hatte doch die Regierung mit der Auflösung des nister sachlich nichts zu erwidern. Herr Sydow gibt sich faum Was gewährte denn der Kompromißantrag den Beamten? Reichstags gedroht, falls der sozialdemokratische Antrag an noch die Mühe, auch nur den Schein einer fachlichen Antwort, Den gehobenen Unterbeamten wurde eine Besserstellung von genommen würde. War es auch nur ein Bluff der Regierung, zu erwecken. Weiß er doch, daß er um jo mehr das Ver100 M. in Aussicht gestellt, aber auch erst vom Jahre 1916 auf die Bürgerlichen hat er feine Wirkung nicht verfehlt. Am trauen der Reaktionäre besigt, als er sich den Arbeiterab. Eine Garantie, daß die Besserstellung auch tatsächlich tollsten gebärdeten sich die Fortschrittler, obwohl ihr Redner vertretern gegenüber aufs hohe Pferd sett. eintreten werde, war nicht gegeben. Nach dem ganzen Verzugeben mußte, daß der Reichstag unzweifelhaft das Recht halten der Regierung in der letzten Session batte der Reichs- habe, den Etat zu ändern und Summen hinzuzusehen. Sind Bei einem späteren Etat besaßen die Konservativen die tag allen Anlaß, den Versprechungen der Regierung gegen- doch die Fortschrittler bei der Postdampfer- Subvention am Unverfrorenheit, nur einen aus ihren Reihen zu Worte kommen über vorsichtig zu sein. Wiit ihrem Unannehmbar kann die entschiedensten dafür eingetreten, daß der Regierung gegen zu lassen und unmittelbar hierauf die„ Debatte" zu schließen. Regierung jeden Gesebentwurf zum Scheitern bringen. Das ihren Willen 10 Millionen für die Austral- Linie aufge- Das erklärt sich daraus, daß der nächste Redner ein SozialSentrum hatte deshalb verlangt, dem Kompromißantrag zwungen wurden. Aber hier handelte es sich nur um arme demokrat war. Beim Etat der Verwaltung der direkten folgenden Satz hinzuzufügen: Beamte, und hier galt es, einnial die Macht auszunußen und Steuern endlich schnitten sie Braun das Wort ab und Findet der vorgelegte Gesezentwurf bis 1. Januar 1916 die Regierung niederzuzwingen. Davor bebten sie aber alle machten es ihm so unmöglich, die Gewerkschaften gegen die in zweiter Lesung erhobenen ministeriellen Anwürfe zu bernicht die Zustimmung von Bundesrat und Reichstag, so erhalten zurück. die Beamten der Klasse IIa, Ziffer 3( gehobene Unterbeamten Mit dem jämmerlichen Umfall der bürgerlichen Parteien teidigen. Reichs- Post- und Telegraphenverwaltung) mit Wirkung in der Babern- Affäre hat die Session begonnen, mit dem anuar 1916 cine pensionsfähige Bulage von 100 R." jämmerlichen Umfall in der Besoldungsreform hat fie geendet. beenden. Am Sonnabend will man die dritte Befung as Etats kein Ministerialismus. SuS Paris wird im* geschrieben: Die Hoffnung mancher reaktionären und radikalen Bourgeois, die sozialistische Einigkeit würde über die Frage des Zusammen� arbeitens der Sozialisten mit der radikalen Linken und speziell über der Frage des MinisterialiSniuS in die Brüche gehen, hat nicht die geringste Aussicht auf Erfüllung. In der sozialistischen Partei hat auher Hervö, der in politischen Fragen nicht ernst genommen wird und gar keinen Einfluff hat, niemand die Wiederherstellung des Blocks von ehedem und die Teilnahme der sozialistischen Partei an der Regierungsgewalt in Vorschlag gebracht. Selbst der Extrem reformist V a r e n n e gibt sich keiner Täuschung über ihre Iliimög lichkeit hm. Auch der größere Teil der radikalen Presse, der .Radical" in erster Reihe, zeigt eine durchaus vernünftige Auf- fassung des Verhältnisses, das sich zwischen der sozialistischen Partei und einer auf die Durchsetzung des ProgrammeS von Pau bedachte:: bürgerlichen Linken entwickeln könnte. Die letzte Möglichkeit eines Versuchs, einen Gegensatz der„Tendenzen" in der sozialistischen Partei in bezug aus die Teilnahme an der Regierung zu konstruieren, schwindet nun nach den Aeußerungen, die I a u r 6 s kürzlich in den Wandelgängen der Kammer zu mehreren Journalisten gemacht hat. JaureS erklärte. daß die Verstärkung der Fraktion nicht im geringsten ihre Unabhängigkeit benihren könne und fügte hinzu, daß von keiner Teilnahme an der Regierung und ebensowenig von einer Bewerbung um einen Vizepräsidentenposten die Rede sein könne. Auf den Einwand. daß gewisse andere sozialistische Deputierte eine andere Meinung zu verstehen gegeben hätten, rief JaureS:„Welcher Scherz I Das wäre so, als ob man einem fünfzigjährigen Manne ein Spielzeug gäbe!"— Man sieht also, zwischen der Anschauung Jaurss und den scharfen anti- nrinisteralistischen Erklärungen, die Bracke und Compöre- Morel in der„Huinanite" veröffentlicht haben, ist nicht der ge ringste Unterschied zu finden. Und Gen. G u e s d« äußert sich in einer vom„Matin" veröffentlichten Erklärung in genau demselben Sinn. Die Erklärung lautet: „Ich kann und will nicht den Anschein erwecken, als ob ich die Genossen von außen her schulmeistern wollte. Die notwendigen Entscheidungen werden im Innern der Partei, unter unS.ge- troffen werden. Aber ich darf wohl sagen, daß ich die B e» willigung des Budgets durch die sozialistische Partei und die Teilnahnie an der Regierung unzulässig finde, da der konstitutive Grundsatz der Partei sie als Mittel, die Herr- schaft der feindlichen Klasse zu verlängem, ausdrücklich ausschließt. Ein sozialistischer Abgeordneter müßte einfach schon, um ein ehr- licher Mann zu bleiben, bevor er ein Portefeuille in dieser oder in einer anderen Gesetzzebungsperiode annähme, seine Demission nicht nur als Mitglied der Partei, sondern auch als D e p u- tierter geben." Mit den hier zitierten Meinungen stimmen auch die Artikel der Provinzpresse der Partei überein. Selbst ein so sehr aus der Rechten der Partei stehender Genoffe wie Laudier erNärt im „Einaneipateur". dem Organ der Föderation des Eher, daß er die Stunde„noch nicht gekommen" glaube" wo sich die Frage der Teil- »ahme der Regierung mit solcher Schärfe stellen würde, wie neulich in Holland. Und ebenso, wie er hinzufügt, daß diese Stellung keinen blinden Radikalismus bedeute, erklärt ein scharf antimilitarrstischeS Organ wie„La DrSme", daß die sozialistische Partei der radikalen mit Wohlwollen zur Seite stehen werde, falls sich diese zu einer entschiedenen Reformpolitik entschließe. Die Radikalen haben also keine Ausrede und kein Recht, im Ton ClemenceauS über die„Dog- matiker" von Amsterdam zu zetern. Sie allein tragen für die künstigen Geschicke der Republik die Verantwortung. Ein Jubiläum öer Zabischen Hesellichast. London, lg. Mai ISIS.(Eig. Ber.) Am 15. Mai feierte die Fabische Gesellschaft ihr dreißigjähriges Bestehen. Sie ist streng genommen, die älteste sozialistische Orgam- sation Großbritanniens; denn die Social-Democratic Federation nannte sich bei der Gründung der Fabischcn Gesellschaft noch Demo- cratic Federation. Es muß jedoch hinzugefügt werden, daß die Frage der Erstgeburt unter englischen Sozialisten eine Streitfrage ist. In der internationalen Bewegung nimmt die Fabische Gc- sellschaft eine eigenartige Stellung ein. In keinem anderen Lande haben wir es erlebt, daß sich Sozialisten aus bürgerlichen Kreisen zu einer besonderen Gesellschaft znsammenschloflen. Nur in Eng- land war dies der Fall. In England allein konnte auch nur eine Fabische Gesellschaft entstehen. DaS sehen die Fabier selbst ein. Auf dem Gastmahl, das die Gesellschaft zur Feier ihres dreißigsten Geburtstages veranstaltete, erwähnte der frühere Sekretär Pcase, daß er oft aus anderen Ländern Schreiben erhalten hätte, in denen seine Korrespondenten den Vorschlag gen wicht hätten, auch auf dem Festlande Fabische Gesellschaften ins Leben zu rufen; er habe aber immer davon abgeraten und darauf hingewiesen, daß eine Fabische Gesellschaft nur zu Anfang einer sozialistischen Bewegung ent- stehen könne. In England fiel der Samen des Sozialismus in den achtziger Jahren bei ber bürgerlichen Intelligenz anfänglich auf besseren Boden als bei der Arbeiterschaft. Journalisten, Schrift- steller. Gelehrte schlössen sich zusammen und suchten den: Sozia- lismus Vorschub zu leisten, ohne mit den Arbeitermassen engere Fühlung zu nehmen. Eine bestimmte Form hat der fabische Sozia- lismus nie angenommen und die Versuche, den Fabiern eine ge- wisse Theorie zuzuschreiben, können einer ernsthaften Kritik nicht standhalten. Die Fabische Gesellschaft war von jeher der Tummel- platz aller mit dem Sozialismus shmpatisierenden Elemente der bürgerlichen Intelligenz Englands. Es gab und gibt Fabier, die die Hauptaufgabe ihrer Organisation in der Bekämpfung des Marxismus sahen und sehen; daneben gibt es Marxisten; andere widmen sich ausschließlich dem Munzipalsozialismus oder dem Staatssozialismus; ein hervorragender Fabier glaubt, als liberales Parlamentsmitglied seinen Ideen Geltung verschaffen zu können, ein anderer leitet die syndikalistische Strömung in der Arbeiter» bewegung; wieder andere gingen in wirtschaftlichen und historischen Studien auf; und nsben ihnen zählt man unter 3000 bis 4000 Mitgliedern der Gesellschaft auch eine große Zahl, die durch die glän- zenden Namen der Intelligenz, mit denen die Fabier prunken können, in dieses akademische Getriebe gelockt worden sind. Am zuverlässigsten läßt sich die Fabische Gesellschaft noch durch ihre Taktik: die Taktik der Durchdringung charakterisieren. Nach der Ansicht führender Fabier(Sidney und Beatrice Webb scheinen sich zu dieser Auffassung allerdings nicht mehr zu bekennen) wird der Sozialismus nicht durch eine politische Partei verwirklicht werden, sondern nur dadurch, daß die Sozialisten das ganze Volk, alle Parteien, mit ihren Ideen durchdringen. Getreu dieser Taktik hat sich die Fabische Gesellschaft denn auch wenig in das politische Leben de« Landes gemischt und hauptsächlich nur versucht, die öffentlich« Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Dabei hat sie manche anerkennenswerte Arbeit geleistet. Man denke nur an die letzten fabischen Schriften über die deutsche Sozialdemokratie und die deutsche Gewerkschaftsbewegung, w denen den englischen Lesern gttti«sten Maie m zusammenhangender Form eine Schilderung 'der deutschen Arbeiterorganisationen zugänglich gemacht wurde; ferner an die vor kurzem veröffentlichte eingehende Kritik der eng lischen Krankenversicherung, die bei den Liberalen so viel Anstoß erregt hat. Die Arbeiten der einzelnen Fabier wie der Webbs sind weltbekannt. Die auf politischem Feld« kämpfenden Sektionen des englischen Sozialismus waren bisher zu viel von der Lösung des Problems, wie sie sich behaupten sollten, in Anspruch genommen, um sich viel mit wissenschaftlichen und theoretischen Fragen und Forschungen beschäftigen zu können. Dieses letzte Feld hat in England die Fabische Gesellschaft beackert; und findet sich in ihren Schriften auch manches, was dem Sozialismus fremd ist, so haben sie der Arbeiterbewegung doch stets als eine Fundgrube für statisti sches Material und Information sehr nützliche Dienste geleistet. In den letzten Jahren macht sich innerhalb der Fabischen Ge sellschaft eine erfreuliche EntWickelung bemerkbar. Den jüngeren Mitgliedern und auch manchen der älteren widerstrebt das Leben in der akademischen Klause. Sie suchen engeren Anschluß an die kämpfende sozialistische Arbeiterbewegung draußen im Lande und haben sich in der Gesellschaft zu einer Reformsektion zusammen geschlossen. Unter diesen Fabiern befinden sich die begeistertsten Anhänger der sozialistischen Einigung. Schon vor längerer Zeit gründete die Faibische Gesellschaft mit der I. L. P. ein gemeinschaft liches Komitee zur Organisierung der sozialistischen Agitation im Lande. Viele Fabier gehören seit langer Zeit schon entweder der I. L. P. oder der B. S. P. an, aber in der letzten Zeit sieht man, wie die Fabier weit regeren Anteil an dem aktiven sozialistischen Leben nehmen. Gewiß gibt es manche, die diese EntWickelung 6« dauern, aber sie kämpfen ein verlorene? Treffen. Die Fabier sehen immer möhr ein, daß die Arbeitermasse die Trägerin des sozialisti fchen Gedankens sein muh und daß ein von den Massen losgelöster Sozialismus eine Treibhauspflanze ist und bleibt. Die engere Berührung mit der rauhen Wirklichkeit wird der Fabischen Gesell schaft viel nützen; denn der beste Lehrmeister ist doch immer die Erfahrung. Die EntWickelung der Gesellschaft hat auch dem eng lischen Sozialismus im allgemeinen genützt. In der Vergangenheit haben sich I. L. P. und B. S. P. zuweilen in der unbrüderlichsten Weise bekämpft. Von diesen Kämpfen ist die Fabische Gesellschaft wenig berührt worden. DaS befähigt sie jetzt, da die sozialistische Einigung in Großbritannien vollzogen werden soll, vermittelnd und versöhnend einzugreifen. Daß die Mitglieder der Gesellschaft diese Rolle tatkräftig übernommen haben, muß der Fabischen Ge sellschaft als ein hohes Verdienst angerechnet werden. DaS Fest des dreißigjährigen Bestehen?, das in dem Holborn-Restaurant gefeiert wurde, nahm einen sehr schönen und harmonischen Verlauf. Bernard Shaw führte mit sprudelndem Witze den Vorsitz. Dem zurückgetretenen Sekretär P e a s c wurde von den Mitgliedern ein Andenken überreicht. Sidney Webb brachte den Toast aus die sozialfftischen Brnderorganisattonen und auf die Internationale auS. Er sprach in seiner Rede davon, weshalb sich die Fabier enger an die kämpfende sozialistische Be w-egung anschließen müßten und betonte die Notwendigkeit der sozialfftischen Einigung in Großbritannien, die keiner der be stehenden Sektionen ihrer Eigenheit bermiben würde, die aber den Sozialismus hierzulande zu Macht und Ansehen bringen würde toi« in Deutschland und Frankreich. Die als Gäste erschienenen Vertreter der B. S. P. und-er£ 3. P., Hhndman und Snowden, erwiderten ihm und«ett.ärten sich sb�si falls für die Einigung und für das engere Zusammenarbeiten aller britischen Sozialisten. I. Köttgen erwiderte als ausländischer Sozial- demokrat den Trinkspruch auf die internationale Bewegung und hob die Verdienste der Fabischen Gesellschaft und namentlich ihre Ver- dienst« um die von der ganzen International« herbeigesehnte sozio Isstische Einigkeit in Großbritannien hervor. So gestaltete sich die Gedenkfeier der Gründung der Fabischen Gesellschaft zu einer wahre« Feier der sozialistsschen Einigkeit. politische Uebersicht. General v. Linden«« und die braunen Lappe« der Ordens- und Titelhnngrigen. Das Berliner„Kleine Journal"(Rr. 28 vom 22. Mai) schreibt zu dem Fall Lindenau: „Der sozialistische ReichstagSabgeordnete Dr. Karl Lieb- knecht hat im Reichstag die schwere Beschuldigung gegen den verstorbenen Gouverneur von Metz, Generalleutnant Kurt von Lindenau» erhoben, daß er das ihm sichtlich bewiesene Vertrauen des Kaisers dazu benutzt habe, gegen Geld Titelschacher zu be- treiben. Er hat diesen Vorwurf dokumentarisch bewiese». Wir gestatten unS, daran zn erinnern, daß wir seit Jahren, wann immer auch von Herrn v. Lindenau die Rode war, und eS war recht oft von ihm die Rede, weil er die Stufenleiter de? Glücks in rasender Schnelligkeit hinaufstolperte, an dieser Stell« ge- sagt haben, daß ihm der Posten des Kriegsministers versagt bleiben würde, weil er dadurch angesichts seiner pekuniären Lage leicht in eine überaus blamable Situation gebracht werden könnte. Wir haben damit nur andeuten wollen, was jetzt der Herr Dr. Liebknecht nach Lindenaus Tode an die große Glocke gehängt hat. Herr v. Lindenau hing in Berlin bei fast allen Wucherern, sein« Akzepte wurden in den Schieber-EafeS der Friedrichstadt blanco gehandelt. Schon als er noch in Erfurt war, wiesen die Agenten darauf hin, daß aus Geldgeschäften mit diesem Manne«och Bortril« anderer Art hervorsähen, und in der Tat hat sich mancher Titel- und OrdrnShungrig« ge- funden, der seinem Ehrgeiz ein paar Braune zum Opfer brachte. Es ist auch ein offenes Geheimnis, daß Herr v. Lindenau, dessen militärische Fähigkeiten don keiner Seite bestritten werden, dessen militärische Qualitäten aber sicher niemand mechr geschätzt hat als der Monarch, wiederholt Unterstützungen aus der kaiserlichen Privatschatulle erhalten hat. Das Loch seiner Schulden aber war zu groß, eS ließ sich nicht mehr verstopfen. Und die Wucherzinsen fraßen ihn auf. Ob es nötig war, die Affäre Lindenau in ihrem ganzen Umfange nach seinem Tode im Reichstag aufzurollen, ist eine Frage für sich, die wohl viele anders beantworten werden, als es Herr Liebknecht getan hat. Daß aber leider der Sachverhalt, wie ihn Liebknecht geschildert hat, den Tatsache» entspricht, kann schlechterdings nickst geleugnet werden." Zur Reichstagsstichwahl tu Stendal-Osterburg. Das sozialdemokratische Wahlkomitee des Kreises Stendal- Dsterbnrg hat im Einverständnis mit dem Vorstand de? ozialdemokratischen BezirkSverbandeS Magdeburg-Anhalt für die am Montag stattfindende Stichwahl folgende Parole aus- gegeben: Keine Stimme für Hoeschl Jede ozialdemokratische Stimme für Wachhorst de Wentel Wieder eine Kronprinzenbeleidigung. Vom Dresdener Landgericht wurde am Mittwoch der Partei- sekretär Genosse Kahmann wegen einer VerscnnmlungSrede, in dex er den deutschen Kronprinzen beleidigt haben sollte� zu zwei Monaten Gefängnis Verurteilt. Von der Anklage, die Bevölkerung aufgereizt zu haben, wurde er freigesprochen. Genosse Kahmann hatte am lö. Januar über den Kampf gegen die geplanten Knebelgesetze und über dip Zaberner Vorgänge ge- sprochcn und dabei das bekannte Kronprinzenteleyramm cnt- sprechend kritisiert. In derselben Rede sollte er die Bevölkerung zu Gewalttätigkeiten aufgereizt haben.— In der Verhandlung wurde das Mamsskript der Rede mit dem Stenogramm des Be- amten verglichen. Dabei stellte sich heraus, daß nach beiden Schriftsätzen der Redner besonders betont hatte, daß die Sozial- dsmokratie den Kamps gegen die Reaktion auf friedlichem und gesetzlichem Wege führe. Damit fiel die Anklage wegen Auf- reizung der Bevölkerung zu Gewalttätigkeiten endlich zusammen. Das Gericht gab darin dem Verteidiger, Rechtsauwalt Heine, recht und sprach den Genossen Kahmann von dieser Anklage frei. Wegen der Kronprinzen-Beleidigung aber wurde er der- urteilt mit der Begründung: Schon die Worte junger Mann seien beleidigend, die anderen Ausführungen seien ehrverletzend. Ter Redner habe vor 1200 Personen gesprochen; mildernde Umstände könnten ihn: darum nicht zugebilligt werden, denn die Beleibt- gungen waren absichtlich, da die Worte schon im Manuffript standen. Auch sei der Angeklagte Preuße, deshalb sei er nach§ 97 des Str.G.B. zu verurteilen. Salvarsan-„KorrnPtion". Im Berliner„Kleinen Journal" behauptet ein.Herr Hein- rich Müller, daß ein Salvarsan-Syndikat besteht, das die ganze medizinische Presse und eine Anzahl namhafter Gelehrte bereits korrumpiert habe. Müller sagt: „Fast die gesamte medizinische Fachpresse befindet sich in den Händen des Salvarsan-Syndikats. Beiträge von Salvarsan« Gegnern werden nicht veröffentlicht, wie das Beispiel des Polizei» arztes Dr. Dreuw schlagend beweist. Die„Münchener Medi» zinische Wochenschrift" lehnte einen Aussatz des Dr. Dreuw mit der Begründung ab:„Er würde Ehrlich mit seiner Kritik nicht gerecht. Ehrlich könne etwas mehr Rücksicht beanspruchen. Aus diesem Grunde müsse der Artikel abgelehnt werden." Andere medizinische Fachblätter haben es sogar abge- lehnt, pretzgesetzliche Berichtigungen aufzunehmen. Dem Ber- fasser des vorliegenden Aufsatzes haben medizinische Fach» blätter kritische Beiträge zurückgesandt mit dem Bemerken, sie würden sich geschäftlich schädigen, wenn sie die Arbeiten veröffentlichen. Schließlich ist das Salvarsan-Syndikat dazu über- gegangen, seine Gegner persönlich zu verunglimpfen. Den Polizei- arzt Dr. Dreuw wurde der Titel Polizeiarzt abgesprochen, den ihm das Berliner Polizeipräsidium in Verbindung mit dem Ministerium zuerkannt hat. Die Verbreitung dieser unwahren Meldung besorgte seltsameriveise das halbamtlrche Wolffsche Tele» graphenoureau, das am nächsten Tage eine pretzgesetzliche Bcrichti« gung bringen mußte." Der Artikel zählt die Name« einer Anzahl bekannter Professoren auf mit der Behauptung, daß sie dem Salvarsan» Syndikat angehörten. Die Genannten werden ebensowenig umhin können, zu den Anklagen Stellung zu nehmen wie die medizinischen Fachzeitschriften, denen hier eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit zugunsten des angeblichen Salvarsan» Syndikats vorgeworfen wird. Die entrüsteten SchnlenburgS. Man erinnert sich des Liedleins im frsschen Junkertone, mit dem vor kurzem ein Werner von der Schissenburg die Hohenzollern ansang. Fünfhundert Jahre seien sie jetzt in der Mark. Den Wert des märkischen Adels zu würdigen hätten sie ja eigentlich nie s» recht verstanden, und richtiger würde es schon gewesen sein, wenn die Ouitzows die Markgrafen, Kurfürsten und König« gestellt hätten, aber schließlich könne man doch nicht mehr voneinander und des» halb:„Nochmals 500 Jahre!" Die kecken Verse haben den von der Schulenburgschen Famssien» verband in Bewegung gesetzt, und er läßt jetzt folgende Er- klärung loS; In Rr. 31 der„Zukunft" wird«in Gedicht„Der preußische Adel den Hohenzollern" unter dem Namen Werner v. d. Schulen- bürg veröffentlicht. Die Entrüstung hierüber ist in unserer Familie selbswerständlich überaus groß, sie ist um so größer. als gerade 14 Tage vorher die vor 500 Jahre» dem Burggrafen Friedrich I. von Nürnberg ge- leistete Huldigung von ihr erneut worden war und sie hierauf von Seiner Majestät eine überaus gnädige Ant» wort erhalten hatte. Unsere Nachforschungen hchbetv wie das nicht ander» zu erwarten war, ergeben, daß kein zu unsere»: Familientage gehörender Schulenburg der Verfasser jene» Ge- dichtes ist, ein solcher würde in unserer Gemoinschaft auch nicht geduldet werden. Wir stellen das Ergebnis unserer Nachforschungen im Interesse unserer Familie hiermit ausdrücklich fest- Der Schulenburgfche Familienverbaiü» ist damit rehabilitiert. Seine Mitglieder sind loyale Untertanen. Sie erneuern das Huldigungsgelübde und sind glücklich über ein gnädiges Telegramm ihres Markgrafen. Den drei Greifenklauen in ihrem Wappen sind die Nägel beschnitten. Die Fänge werden nur noch ausgestreckt, um Orden, Aemter, Offiziersstellen und Liebesgaben zu erraffen- Versemacher werden schon gar nicht im Geschlechtsverband geduldet. Der, bei dem sich Anzeichen solcher Dekadenz finden, wird hinauS- geworfen, denn wie Exempel zeigt: man weiß nie. wozu die ver» dämmte Reimerei führen kann. Bestrafte Arbeitswillige. Das Landgericht Altenburg verurteilte den Porzellanmaler Karl W-'ß wegen schwerer Körperverletzung zu einem Jahr- und seine« Bruder Paul wegen Betruges zu 3 Monaten Gefänanis. Karl W-iß sst em vorb-strafl-S Subiekt. Beide haben in Gem-mfchast mit ihr-» Vater be: emem Porzellanarbeiterstreik ArbeilSwilliqendienst über» nommen und dabei aus friedliche Arbeiter geschossen. Erfreulich war- daß der Vorsitzende den nützlichen Elementen da- Recht ab» sprach, nch mlt dem Revolver in der Hand gegen andere Arbeiter zu wenden. � mt man die christlichen Arbeiter einseift. ta v r? dank de? UmstanbeS. daß seit Jahrzehnten dir �odenpol:t:k fast ausschließlich in den Händen von Spekulanten d»r ;.nd. Da nun infolge der enorm I " � die christlichen Arbeiter rebellisch wurdi örschehen. Aber nicht etwa reichten die Vertreter t �werfichaften entsprechende Anträge im Stadveroi r«mmr„ IU1,l r!\ 10nb"n sie veranstalteten eine öffentliche Vi h n v, 0 Un�' eaten dort Forderungen auf, die seit Jahrzehnt Köln,. N". Ir0 italr demofratie vertreten werden. Uni W v M dem Referenten Bergmann. Sekretär i f ,A?m-/ christlichen Gewerkschaften, nachgewiesen, dc f*! V" e olutton zum Teil wörtlich mit ein: schon am 27. November 1912 in eini Köln, r to".* 1 a 1 1 f ch e n Versammlung übx r d 1." nJ T.?.0 1 angenommen Word � � richtet christlichen Arbeiter gegen die Boder.> Nr. 138. 31. Jahrgang. Angestelltenentlassungen 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 23. Mai 1914. Die Tarifkommission. Achtung, Puker! Auf dem Gelände des alten botanischen Gartens, Ballas Ede Elgholzstraße, führt die Firma Lauenburg tigten Buzer haben die Arbeit wegen Lohndifferenzen niedergelegt. Es wird nun versucht werden, die Arbeit anderen Puzern zu übertragen. Wir machen deshalb darauf aufmerksam, daß der Bau für Buzer gesperrt ist. Deutsches Reich. auch den Vertrauensseligsten unter den Angestellten die Koch, Mozartstraße, und Fenste, Sonntagstr. 1, bleiben weiter Augen öffnen, daß heute mit dem Harmoniestand gesperrt. Desgleichen sind die Firmen Hildmann, Lothringer Sunft nicht mehr durchzukommen ist. Welcher Straße 44, Geisler, Lehder Straße 4, Taubenheim, Berliner Allee 220. Jeisen, Berliner Allee 223, und klinte, Streuund-Kündigungen. Unternehmer hält sich denn verpflichtet, bei ungünstigen Während die Gewerkschaften der Arbeiter seit Monaten 3eiten auf seine Angestellten Rücksicht zu nehmen? Wo bat traße 122 zu Weißensee, für organisierte Fleischergesellen gesperrt. unter den Lasten einer beispiellosen Arbeitslosigkeit zu leiden man je gehört, daß eine kapitalistische Gesellschaft bei haben, hatte es zuweilen den Anschein, als ob die Privat- schlechtem Geschäftsgang lieber die Dividende um einige Proangestellten von dem allgemeinen Niedergang der Konjunktur sent ermäßigt, als von dem bequemen Mittel der Entlassung den Neubau der Königlichen Augusta- Schule aus. Die dort beschäf nur sehr wenig berührt würden. Tatsächlich genießen sie ja von Angestellten und Arbeitern Gebrauch gemacht hätte? Die auch durch die längeren Kündigungsfristen einen größeren rationelle Verzinsung des toten Kapitals ist das oberste Biel, Schuß; aber diese bessere Sicherung der einzelnen Eristenz dem alle anderen Gesichtspunkte untergeordnet werden! Was hat sich bisher noch niemals starf genug erwiesen, um in aus dem lebenden Inventar wird, ist Neben Krisenzeiten gelegentliche Massenentlassungen zu verhüten. sache! In solchen Zeiten erweist sich eben das kapitalistische Streben Wer kümmert sich um die zweihundert Angestellten, die Der Glasarbeiterverband im Jahre 1913.y nach Dividendensicherung als stärker, und die Rücksicht auf am 1. Juli das Heer der Arbeitslosen vermehren helfen? In der Flaschenindustrie machte sich die Krise vornehmlich beDarin zeigt sich so recht die ganze Brutalität der kapi- merkbar. In einer Reihe von Fabriken wurde der Betrieb eindas Personal tritt vollständig in den Hintergrund. Ein Ergebnis solcher Profitpolitik bilden die umfang- talistischen Moral: erst spielen die Unternehmer den Herrn geschränkt oder die Werke wurden völlig stillgelegt. Wurde schon reichen Entlassungen von Angestellten, die neuerdings von im Hause und lehnen jede Einmischung Außenstehender ab, dadurch eine ziemlich bedeutende Arbeitslosigkeit hervorgerufen, so verschiedenen bedeutenden Unternehmungen berichtet worden dann sehen sie ihre Angestellten auf die Straße und über- trug auch die immer mehr sich einbürgernde automatische Civenfind. In den Hamburger und Stettiner Betrieben der lassen die Sorge für ihren Unterhalt der Allgemein- maschine noch wesentlich dazu bei. Ferner verschuldete die schlechte Schiffbaugesellschaft Vulkan, die allerdings heit! Damit noch nicht genug, genieren sie sich gar nicht, Baukonjunktur unter den Facettenschleifern besonders in Berlin eine große Beschäftigungslosigkeit. Nach der Arbeitslosenstatistik nicht bloß mit den Schwierigkeiten der Konjunktur zu kämpfen gleichzeitig eine scharfe Agitation gegen die Schaffung einer waren im leßten Jahre 4202 Mitglieder insgesamt 95 395 Tage hat, sondern seit langem unter der mangelnden Rentabilität Arbeitslosenversicherung oder ähnlicher Einrichtungen zu arbeitslos, es entfiel also auf jeden Arbeitslosen 22,70 Tage. ihrer verfehlten Werftanlage an der Elbe leidet, sollen, wie organisieren, und hindern dadurch den Staat und die Geuns berichtet wird, mit einem Schlage gegen meinden, sich der ihnen aufgebürdeten Sorgen in zwedmäßiger hundert Angestellte entlassen werden. Die Fa- Weise zu erledigen! Solche zwiespältige Politif sollte nach brit für Förderanlagen von Bleichert. Co. in Leipzig gerade auch die Angestellten zu der Erkenntnis bringen, daß hat bereits in der letzten Aprilwoche etwa 70 fauf der Kapitalismus nur ertragen werden kann, wenn der rückmännischen und technischen Beamten die ſichtslosen Interessenpolitik der Unternehmer überall eine Kündigung nahegelegt, und jetzt wird auch von zielbewußte Arbeitnehmerpolitik entgegengeiebt wird. Darüber der Maschinenfabrik Karl Krause in Leipzig die plök- hinaus gilt es, im politischen Kampfe alle Kräfte zu sammeln, liche Kündigung von 25 Angestellten gemeldet. um schließlich dieses System überhaupt zu beseitigen. Vor einigen Tagen ging die Nachricht durch die Presse, daß der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Orenstein u. Koppel nur eine Dividende von 12 Proz. zu 14 Proz. im Vorjahrein Vorschlag gebracht hat. Die„ armen" Aftionäre sollen nun im laufenden Geschäftsjahr von dem Gestern mittag hat das gesamte Maschinenpersonal der Tiefentseßlichen Zinsverlust von 2 Proz. verschont werden, und am baufirma Habermann u. Guges einmütig die Arbeit auch die Geschäftsleitung dieses Unternehmens glaubte sehr Berliner Westhafen niedergelegt. Schon seit einer geraumen Zeit bald das Mittel gefunden zu haben, durch das die kapital- fanden mit der Firma Verhandlungen statt, um Verschlechterungen Die Organisation fann zufrieden sein mit den erreichten Erschwachen" Aftieneigentümer vor weiterem Schaden bewahrt abzuwehren. Statt des Stundenlohnes wurde Schichtlohn mit unwerden. Man will nicht etwa die enormen Tantiemen der begrenzter Arbeitszeit eingeführt. Bei einem Schichtlohn von 7 M. folgen. Besonders ist die Verkürzung der Arbeitszeit für 1571 VerFilialleiter und anderer Oberbonzen beschneiden, sondern um- mußten bis einer Woche gearbeitet sonen von Bedeutung, wenn man die Hartnädigkeit der Glasfangreiche Kündigungen fleiner Bureaufulis man spricht werden. Wiederholt konnie bei den Verhandlungen festgestellt industriellen gerade gegenüber dieser Forderung und die niedergehende Konjunktur in Betracht zieht. werden, daß der Herr Betriebsdirektor von seinen nachbon 140 bis 200 sollen den Aktionären wieder zu den verDie Tarifvertragsbewegung hat keinen Fortschritt zu vergeordneten Stellen faliche Informationen erhalten hatte. lorenen 2 Proz. verhelfen. Am Beginn des Berichtsjahres bestanden zeichnen gehabt. Das sind auf einen Hieb dreihundertfünfzig bis vier- In den letzten Tagen griff die Firma zu einem anderen Viittel 45 Verträge für 340 Betriebe und 5352 Personen. Davon exbot den Lokomotivführern wie Baggermeistern einen Wochenlohn, ledigten sich 16 Tarife durch Ablauf oder andere Gründe, während der gegenüber dem zuerst gezahlten Stundenlohn eine Verschlechterung im laufenden Jahre 17 Tarife nen abgeschlossen wurden. Von von 50 Pf. pro Woche bedeutete. Kurzerhand wurde den Maschinisten diesen gingen in das neue Geschäftsjahr 15 über, so daß am gefagt, wer sich damit nicht einverstanden erklärt, könne ſeine Papiere 1. Januar 1914 44 Tarife für 304 Betriebe mit 4903 Personen bekommen. Durch die Drganisation ist sodann der Firma ein Vertrag unterbreitet, in dem Arbeitszeit wie Löhne festgelegt find. Hierfür schien die Betriebsleitung sich rächen zu wollen, denn am FreitagEntlassung. Diese Provokation durch die Firma schlug dem Faß vormittag um 9 Uhr erhielt der Vertrauensmann der Organisation seine den Boden aus und bis auf den legten Mann wurde der Betrieb verlassen. Es dürfte sicherlich auch den Vertretern der Stadt Berlin nicht angenehm sein, daß die Arbeiten einer Firma übertragen sind, die in einer so provozierenden Art einen Kampf mit ihren Arbeitern heraufbeschwört und Verschlechterungen über Beschlechterungen einzuführen versucht. Berlin und Umgegend. Streik der Maschinisten und Heizer im städtischen Westhafen. zu 100 Stunden in hundert Angestellte, die unter dem Druck des wirtschaftlichen Niederganges aufs Pflaster geworfen werden! Darunter befinden sich einzelne Beamte, die ihrer Firma fünf, zehn Jahre und länger gedient haben. Ein Beweis, daß auch bewährte und verdiente Kräfte nicht geschont werden. Es gibt eben feine sogenannten Lebensstellungen" mehr, selbst der Tüchtigste muß alle Tage mit der Möglichfeit einer unerwarteten Kündigung rechnen. Unter den Privatbeamten gibt es ja leider immer noch viel zu viele, die den Kapitalismus noch nicht begriffen haben und an seine Rücksichtslosigkeit nicht eher glauben, als bis sie selbst einmal zu den Opfern gehören und die Unerbittlichkeiten der favitalistischen Wirtschaftsweise am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Dann ist das Geschrei notürlich groß, aber zur Hilfeleistung für den gegebenen Fall in der Regel auch die mann u. Guges an. Saltet den Zuzug fern. Zeit verpaßt. Nur der rechtzeitige Anschluß an eine gewerfschaftliche Organisation bietet einen Schutz für die Zeiten der Not. Gerade die mitgeteilten Fälle bilden einen schlagenden Beweis für die Notwendigkeit der Berufsvereine und sollten Kleines Feuilleton. Nehme niemand Arbeit bei der Firma Haber Zentralverband der Maschinisten und Heizer. Die Mitgliederzahl betrug im Durchschnitt des Jahres 19 312 gegen 19 001 im Jahre 1912. Die Gesamteinnahme stieg auf 515 915 M., gegen 484 480 M. im Jahre 1912. Die Ausgaben erreichten 471.029 M., so daß ein Ueberschuß von 44 886 W. zu verzeichnen ist. Das Vermögen des Verbandes erhöhte sich von 279 798 Mark auf 324 684 M. An Lohnbewegungen und Streifs waren 4780 Personen beteiligt. Es fanden statt: 28 Lohnbewegungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und 2 Bewegungen zur Abwehr von Verschlechterungen; ferner 5 Angriffsstreifs, 14 Abwehrstreits und 3 Aussperrungen. Von den insgesamt 52 Bewegungen und Streifs waren 30 erfolgreich, 12 teilweise erfolgreich, 9 erfolglos und 1 Streif war nicht beendet. Durch die Bewegungen wurde erreicht: Arbeitszeitverkürzung für 1571 Personen 4463 Stunden wöchentlich, Lohnerhöhung für 1515 Personen zusammen 2602 M. wöchentlich. Durch die Bewegungen wurden abgewehrt: eine Verlängerung der Arbeitszeit für 96 Personen zuſammen 288 Stunden wöchentlich und Lohnverkürzungen für 100 Personen insgesamt 532 M. wöchentlich. Sonstige Verbesserungen wurden für 309 Personen erreicht. bestanden. Eine Besserung der Konjunktur im Gewerbe ist Icider int neuen Geschäftsjahre auch nicht zu verzeichnen. Ueber die Tätigkeit der gelben Wertvereine gibt auch das folgende Schriftstück Auskunft, das uns auf den Tisch geflogen kam, Krefeld, den 16. 5. 1914. An die Firma Bezugnehmend auf unser Ergebenes vom 10. 5. Mts. teilen wir Ihnen mit, daß der Hilfsarbeiter Vorst, bei der Firma Minhorst u. Schultes A.-G. die Arbeit niedergelegt hat und Ihnen für Schuhe noch 10,50 M. schuldet. Werkverein der Firma Minhorst u. Schultes Attiengesellschaft Strefeld ( Unterschrift unleserlich). Wie ein Steckbrief folgt dem Arbeiter die Mitteilung des Werkvereins, durch den er vielleicht oder wahrscheinlich zur Inanspruch nahme des kredits erst veranlaßt wurde. Aus dem Fleischergewerbe. Der Fleischermeister Frizz Reimann, Borhagener Chaussee 19 zu Lichtenberg, hat den Tarifvertrag der Organisation anerkannt. Die über den Betrieb vers hängte Sperre ist somit aufgehoben. Die beiden Betriebe allmächtig das Zentrum; unsere schwarzen Brüder in Christo machen Linden und Jacques Bilt waren recht gut. In der Gliederung mit ihrem Haß gegen alles Nichtschwarze bekanntlich auch vor dem der Massen zeigte sich die geschickte Regie des Herrn Lagenpusch. ek. Grabe nicht Halt, sie hassen bis zum jüngsten Tag. In Segel Das Haus war wie elektrisiert. hassen sie den Vater des Grundprinzips der Geschichtsphilosophie, des Gesetzes der Entwickelung zut immer höheren Kulturzuständen, von solchen gotteslästerlichen Dingen wollen sie beileibe nichts wissen. Deshalb lehnten sie auch diese Ehrung des seit mehr als 80 Jahren toten Philosophen ab, weil, wie ihr Wortführer erklärte, Hegel in Bamberg nur als Redakteur gelebt habe, ſeine Werte nicht verstanden würden u. dgl. Damit ist Hegel samt seiner dämlichen Philosophie gerichtet, und das ist einzig und allein das Verdienst der Bamberger Zentrums- Stadtväter. Musik. 17 " Notizen. Der erweiterte Nord- Oftjeckanal. Die Erweiterungsbauten am Nord- Ostseetanal( offiziell Kaiser- Wilhelm- Kanal genannt) sind Ein neues Bebel Porträt. Der Hannoversche bekanntlich vor 6 Jahren durch die Vergrößerung der Schiffsgefäße Maler Georg Tronnier hat von unserem August Bebel zwei sowohl bei der Kriegsflotte wie bei der Handelsmarine notwendig geworden. Die Arbeiten sind jest jo weit vorgeschritten, daß die treffliche Gemälde geschaffen. Das eine erwarb bald nach Bebels Tode der„ Vorwärts"-Verlag, und das andere ist jetzt in den Besitz neuen Anlagen einschließlich der Schleusen im Juni dem internationalen Verkehr freigegeben werden können. Die alte Linie, unserer Hamburger Partei übergegangen, die es am Donnerstag im Hamburger Gewerkschafthause zur Ausstellung brachte. Auf Beschluß deren Länge von Holtenau an der Kieler Förde bis zur Nordseemündung bei Brunsbüttel 98,65 Kilometer beträgt, ist zunächst inneder Hamburger Parteileitung sind von dem Hamburger Porträt Bebels auch Reproduktionen im Vierfarbendruck hergestellt, die im gehalten worden; mur an zwei Stellen in der Nähe der Rendsburger Der Zigeunerbaron" im Deutschen Opern Buchhandel und durch die Parteiorganisationen zu haben sind. und Levensauer Hochbrücke hat eine geringe Begradigung und haus. Es ist immer bedenklich, Musilwerke des sogenannten Kartell der freien Voltsbühnen. Mit einer Kürzung der Fahrrinne stattgefunden. Die Wasserspiegelbreite ist heitern Genres" auf eine Opernbühne zu verpflanzen. Dies Hamburger Direktion wurde ein Abkommen getroffen, wonach sich bon 67 auf 101,75 Meter, die Wassertiefe von 9 auf 11 Meter, und Experiment denn ein Experiment bleibt es, sireng genommen die Sohlenbreite des Kanalprofils von 22 Meter auf 44 Meter gelang bisher nur in vereinzelten Fällen. Das war bei Difenbach und dieselbe verpflichtet, in der Zeit vom 23. Juni bis 21. Auguſt 1914 im Theater des Westens mit einem erstklassigen Wagner- Ensemble gebracht worden. Der wasserführende Querschnitt erhöht sich von bei Johann Strauß später der Fall, dessen unverwüstliche Fleder- und dem vollzähligen Orchester der Neuen Oper in Hamburg 413 auf 825 Quadratmeter. Die Tiefe von 11 Metern ist augen- maus" in ihrer Wiedergabe durch erstklassige Wagner- Interpreten Wagners Bühnenfestspiel Der Ring der Nibelungen blicklich noch nicht an allen Stellen völlig erreicht, aber auch für fogar ein überraschend fünstlerisches Ergebnis zeitigte. Ungleich höher unter Bedingungen zur Aufführung zu bringen, die den Mitgliedern die vorläufige Benuzung durch die großen und größten Schiffsrechtfertigt sich die Einreihung des Zigeunerbarons in den der freien Volksbühnen erlauben, die Bekanntschaft dieses Werks zu thpen nicht erforderlich. Vermehrt ist auch die Zahl der Ausweich Spielplan eines Opernhauses; denn das Werk steht auf der Schwelle machen. Die Leitung des Gesamtunternehmens untersteht Direktor stellen von 6 auf 11. Bier Weichen sind zu jogenannten Wende- zwischen Operette und fomischer Over. Tatsächlich wollte Strauß Ernst Michaelis aus Hamburg. stollen ausgebaut worden. Es sind dies fleine Seen von 1100 Meter eine fomische Oper geben; diese Absicht hat er kundgetan in einigen Für die Mitglieder des Kartells der freien Volksbühnen und Länge und 340 Meter Breite im Wasserspiegel. Sie haben aus Vorspiel- Themen, sowie namentlich in dem Terzett des zweiten deren Angehörige gelangt ein Sonder- Abonnement zum Preise von schließlich militärische Zwecke und sollen der Flotte die jederzeitige Finale und anderen Stellen. Da aber die Librettisten Jokai und 7,50 M., gültig für alle vier Vorstellungen einschließlich Zettel, zur Rückfehr nach dem Ausgangspunkt der Fahrt gestatten. Ausgabe. Diese vier Vorstellungen 1. Tag:„ Das Rheingold", Schleusenanlagen hat der Kanal wie bisher nur an den Mün- Schniger bereits zuvor das Aufführungsrecht dem Theater a. d. Wien unabänderlich zugesichert hatten, so blieb Strauß nichts dungen, um die Höhenunterschiede zwischen Meeres- und Kanal2. Tag:„ Die Walküre", 3. Tag:" Siegfried", 4. Tag: GötterBesseres übrig, als der leichtgeschürzten Dinse mancherlei dämmerung" finden in Zwischenräumen von je drei Tagen statt spiegel auszugleichen. Ebbe und Flut hat zwar die Oitjee nicht Konzessionen zu machen. Der geniale Mujiter offenbart sich nun Die Billette werden unter Ausschaltung ungünstiger Plätze verlost. aufzuweisen, doch sind die Schwankungen des Wasserspiegels in der freilich gerade darin, daß er die zum Teil hyperfentimentale, unKieler Förde recht bedeutend. - Theaterchronit. Im Kleinen Theater geht als Die neuen Doppelschleusen, mit Schiebetoren statt der bisherigen Flügeltore ausgerüstet, sind die wahrscheinliche Romantik der Vorgänge mit dem sprühenden Glanze Novität Paul Ernst's Schauspiel Ariadne auf Nagos" in Szene. modern- realistischer Melodien und effektvoller Instrumentation größten ihrer Art.( Ausmaz 330 Meter Länge, 45 Meter Breite, durchtränkte. Das ist Zauber, der zündet; man fühlt sich aus den Ernst Legal's Schauspiel" Lätare" wurde im Einverständnis mit 14 Meter Tiefe.) Sie übertreffen die des Panamafanals um Niederungen der Operette zur Sphäre der komischen Oper er- dem Dichter infolge Verhinderung von Rosa Vertens, die die 25 Meter in der Länge und 11,5 Meter in der Breite. Schiffe, die mit eigener Kraft den Kanal passierten, gebrauchten hoben. Dies um so eindringlicher, wenn künstlerischer Ernst und Wille Sabine Kasper spielen sollte, auf den Anfang der nächsten Spielzeit Die Josephs- Legende von Richard Strauß. dazu bisher je nach Größe 10 bis 14 Stunden; in Zukunft wird die sich bei der Aufführung die Hände reichen. Das ist nun glücklicher verschoben. weise der Fall. Dauer der Kanalfahrt einschließlich der Durchschleusungen 6 bis Schon die Wiedergabe des Vorspiels von seiten des Orchesters die schon bei der Uraufführung in Paris als eine Angelegenheit der 9 Stunden betragen. Für die Segler criſtiert nominell kein staat- unter Ignaz Baghalters Leitung war mit Recht auf die Aus- obersten Zehntausend betrachtet wurde, soll in Berlin an der Hoflicher Schleppzwang, tatsächlich hat jedoch die Kanalverwaltung ein Und oper in Szene gehen. Für die Aufführung ist eine Einschränkung Schleppmonopol in den Händen. Dies wird in Zukunft noch breitung des musikalischen Schönheitsgehalts gestimmt. schärfer zum Ausdrud kommen. Bisher konnte ein Schlepper bis dies Prinzip waltete vor: sowohl in der prächtigen szenischen der Freiheit der Kostüme" verfügt worden. Natürlich bloß für das Kunst chronit. Bei Paul Cassirer wird eine umSegler gleichzeitig befördern, wobei sich für die Kleinschiffer die und dekorativen Aufmachung des Ganzen, als in den Leistungen Bereich der Bühne. der Solisten. Schlechterdings bewegten sie sich nicht im eigentlichen Kosten auf 40 bis 60 M. pro Schiff bei Benutzung fiskalischer Werken Vincent van Operettenspiel" was angesichts dessen Verlotterung von heute fangreiche Ausstellung von Schlepper stellte. Diese verhältnismäßig geringe Beförderungsgebühr wurde aber dadurch illusorisch gemacht, daß die Schiffer wohl kaum zu wünschen wäre. Die Titelrolle wurde Heinz Arensen Coghs vorbereitet, deren Eröffnung in der nächsten Woche stattanvertraut. Er ist in Ericheinung und Gefang ein frischer Zigeuner- finden soll. Die Ausstellung wird Arbeiten des Künstlers aus schwer tagelang auf Schleppkraft warten mußten. Ob sich diese Zustände baron und, bis auf manche„ gaumigen" Töne, fein schmalz zugänglichen holländischem und deutschem Privatbesitz und aus dem in Zukunft bessern werden? amorlicher Operettentenor. Herta Stolzenberg war, wenige Besige einiger Museen vereinigen. - Der Bilderkrieg der Suffragetten. In London Aus einem schwarzen Krähwinkel. Der Philosoph Hegel hat ein forcierte Obertöne abgerechnet, eine naturwahre Zigeunerin Saffi; Seitlang in der fränkischen Bischofstadt Bamberg gelebt und dor weniger gut stand ihr hernach die Aristokratin; sie war hier doch zu hat gestern eine Stimmrechtlerin in der Nationalgalerie mit einem auch sein erstes großes Wert vollendet und verlegt. Zum Gedächtnis zappelig. Einen famosen Schweinefürsten" 3jupan ſtellte Beter Bleifnüppel fünf Gemälde von Bellini schwer beschädigt. Die deffen war angeregt worden, an seinem damaligen Wohnhause eine ordmann hin. Er wie Joseph Plaut als Rommissär rissen bedeutenden Werke: Doge Loredano, Petrus Martyr, Madonna mit Gebenttafel anzubringen. Aber im Bamberger Rathaus herrscht die Lacher fieghaft auf ihre Seite. Maria Schneider, Einar dem Granatapfel sind darunter. " Die Firma Minhorst u. Schultes ist eine jener Firmen, die nach dem verloren gegangenen Färberstreik einen Werkverein gründete und durch diese Vereine, deren Seele ein Elberfelder Fortbildung�- schullehrer ist, werden die Mitglieder auch dazu angehalten, in be- sonderen Geschäften zu kaufen� 72. Generalversammlung öes Deutzen Textilarbeiterverbanöes. Dritter Brrhandlungstag. Dresden, 20. Mai 1S14. Die vorliegenden BerschnielzungSanträgc fanden nicht die Unterstützung, um überhaupt zur Verhandlung gestellt werden zu können. Eingehende Erörterungen, die dann beim Punkt.Gene- ralversammlungen und Gaukonferenzen" folgten, befaßten sich vorwiegend mit den letzteren. Der Vorstarid verlangt eine Reform. Dagegen war eine Opposition lebhaft tätig. All- gemeines Interesse hat die Angelegenheit nicht. Die folgende Debatte, in der besonders die Delegierten von Barmen für die von ihnen vertretenen, vom Vorstand ange- grifsenen Anträge eintraten, drehte sich um das Bestimmungsrecht in Streikfragen uiw die Genlaßregeltenunterstiitzungen. Die Mehrheit entschied für die folgenden Anträge: „Jeder Antrag auf Arbeitseinstellung gilt als abgelehnt, wenn nicht mindestens zwei Drittel der für die Bewegung in Be- tracht kommenden Verbandsmitglieder dafür gestimmt haben. Ebenso ist bei jeder späteren Beschlutzfassung eine Majorität von zwei Drittel der Mitglieder für die Fortsetzung des Kampfes erforderlich. Diese Abstimmungen haben geheim, mittels Stimm- zettels, zu erfolgen." „Den nach einem Streik oder nach einer Aussperrung nicht eingestellten Unterstützungsberechtigten wird auf Antrag und unter Zustimmung des Zentralvorstandes auf die Dauer von vier Wochen die Streikunterstützung weiter gezahlt." Ein weiterer Antrag, der für Familienväter bei länger an- dauernden Streiks die Zahlung eines Wohnungsgeldzuschusses ver- langt, wird dem Vorstande zur Berücksichtigung überwiesen. Eine ausgedehnte Debatte entfesselten die Anträge betr. Ar- beitslosenunterstützung. Die Frage, ob das„Aussetzen" als Arbeitslosigkeit zu betrachten sei, spielte dabei eine grotze Rolle. Schließlich wurde beschlossen, es bei dem bisherigen Modus zu belassen. Weiter stimmte die Versammlung einem Antrage des Vorstandes zu, laut welchem Mitgliedern, die nach Rußland aus- wandern, das Recht verbleiben soll, die Mitgliedschaft zu erhalten. Während ihrer Abwesenheit ruhen Rechte und Pflichten. Durch Ilebertveisung an den Vorstand wurde folgender Antrag erledigt: „Kollegen, welche schon jahrelang als Funktionär des Textil- arbciterverbandes tätig sind, durch ihr eifriges Arbeiten für den Verband aber Verfolgungen erfahren mußten, und zwar so, daß dieselben nirgends mehr Arbeit bekommen, können Unterstützungen länger gezahlt werden." Als Ort der nächsten Generalversammlung wurde Berlin hestinrmt. Ueber den Punkt Tarifverträge i« der Textilindustrie referierte das Vorstandsmitglied Reichelt. Er stellte folgende Gesichtspunkte heraus: Tarifverträge sind geeignet, dem Verdienste der Arbeiter ein« gewisse Stetigkeit zu verleihen. Deshalb ist ihr Abschluß unter möglichster Beobachtung der VcrbandSsatzung und der Beschlüsse früherer Generalversammlungen der Mitgliedschaft zu empfehlen. ÄuS der großen Mannigfaltigkeit und Kompliziertheit unserer Industrie erwachsen aber dem Abschluß einheitlicher Verträge in manchen sich über verschiedene Orte oder Betriebe erstreckenden Branchen erhebliche Schwierigkeiten. Um diese zu überwinden, ist die Erstrebung von Tarifverträgen in allen gut organisierten Be- trieben nach Grundsätzen zu fördern, die u. a. folgende Punkte be- rücksichtigen: Die Tarife sind so einfach wie möglich zu gestalten, damit jeder Arbeiter seinen Lohn selber ausrechnen kann... Um eine dem geistigen Fortschreiten der Arbeiterschaft dienende allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit und insbesondere den freien Sonnabendnachmittag zu erringen, sollen besondere Anstrengungen beim Abschluß von Verträgen gemacht werden.. Die Gewährung von Sommerurlaub an alle Arbeiter unter Fortzahlung des Lohnes ist zu erstreben... Alle Verträge müssen Bestimmungen über Instanzen zur Auslegung des Tarifinhalts bei etwaigen Meinungsverschieden- heiten resp. über Schlichtungs- und Spruchkommissionen, über die Tauer, die Kündigung und die vorzubereitende Erneuerung der Tarifverträge enthalten! desgleichen solche, die Matzrege- lungen oder Benachteiligung der am Vertragsabschluß irgendwie beteiligt geivescnen Arbeiter ausschließen... Die Mitglieder sind verpflichtet, Tarifvertragsforderungen oder-entwürfe dem Zentralvorstand wenigstens einige Wochen vor Einreichung an die Unternehmer zur Durchsicht einzusenden. In seinen sehr detailierten Ausführungen betonte der Redner, daß in Deutschland die Textilarbeiter weniger tariflich gebunden seien als im Auslande, wo das Tarifwesen überhaupt weiteren Ausbau erfahren habe als in Deutschland. Leider finde der Grundsatz der gleichen Entlohnung für gleiche Arbeit in den Tarifen noch keine Berücksichtigung. Erfolge seien bisher nur mit der höheren Bezahlung für Ueberzeit- und Fciertagsarbeit gemacht. Von den theoretischen Forderungen der Gewerkschaft seien die ab- geschlossenen Tarife noch weit entfernt. Besserungen in dieser Be- ziehung könne man nur von einem Ausbau der Organisation er- warten. Nach kurzer Diskussion wurde der Resolution zugestimmt. ö. verbanöstag der Steinarbeiter. Dresden, AI. Mai. Dritter Berhandlungstag. Die Aussprache über die Einführung der Arbeits- losenunterstützung gestaltete sich sehr lebhaft, das Für und Wider wurde sehr eingehend erörtert. Im Prinzip waren wohl alle Redner für die Einführung dieser Unterstützung, nur über die Form gingen die Meinungen auseinander. Die Befürworter der Einführung wiesen auf den Bauarbeiterverband hin. Nachdem dieser die Arbeitslosenunterstützung beschlossen habe, sei es eine Notwendigkeit, dies auch zu tun. Jetzt dürfe diese Frage nicht wieder verschoben werden, wie auf dem letzten Verbandsiäge, sagte Naumann- Hamburg, sonst könnte dies zum Schaden der Or- ganisation ausfallen. Die Gegner der Vorlage rekrutierten sich aus den ländlichen Gebieten. Hier ist es vielfach die Beitragserhöhung, die den Widerstand hervorrief. Die Beiträge wären zurzeit schon sehr hoch, wurde gesagt, besonders für die Kollegen auf dem Lande, deren Verdienst oft sehr gering sei. Auf keinen Fall dürfte die dreitägige Karenzzeit bei jeder Unterstützungspexiode in Abzug gebracht wer- den. Tie ländlichen Kollegen kämen sonst nie in den Genuß der Unterstützung, weil sie immer wieder einige Tage Arbeit bekämen und dann wieder auesetzen müßten. lNach der Vorstandsvorlage muß in diesen Fällen eine erneute Karenzzeit nicht durchgemacht werden; diese ist erst notwendig, wenn die Arbeit länger als vier Wochen dauert.) Weidenhammer- Hausbach t. S. meinte, «» müsse auch aus die italienischen Kollegen Rücksicht genommen wevden, die im Winter in ihre Heimat gingen und dann von der Arbeitslosenunterstützung keine großen Vorteile hätten. Es sei auch zu befürchten, daß durch die Einführung der Kampfescharakter Organ isatilm leide.(Widerspruch.) Jedenfalls müsse die Frage gründlich überlegt und über die Einführung die Mitglieder durch Urabstimmung entscheiden. Darauf antwortete S ch ä fe r- Straßburg: Wir haben uns die Frage schon acht Jahre lang überlegt; wenn dies noch nicht lange genug ist, dann reichen 10 Jahre auch nicht. Die Einführung ist eine Notwendigkeit. Nach den italienischen Kollegen kann sich der Verband nicht allein richten. In der Stadt ist die Arbeits- losenunterstützung besonders geboten. UnS in Straßburg hat es sehr gekränkt, als man sehen muhte, daß sämtliche Verbände von der Stadt Unterstützung bekommen, nur wir nicht. Allgemein begrüßt wurde, daß der Vorstand seinen ersten Vor schlag, wonach ausgesteuerte Mitglieder erst nach SLwöchiger voller Beitragsleistung wieder Anspruch auf Unterstützung haben sollen dahin abgeändert hat, daß nur eine 46wöchige neue Beitragsleistung notwendig ist. Hätte der Vorstand diesen Vorschlag gleich gemacht, wäre viel Unruhe in den Kollegenkreisen vermieden worden. Vor geschlagen wurde auch, eine Erhöhung des täglichen UnierstiitzungS satzes vorzunehmen, 1 Mark sei zu wenig. Andere Redner be- fürchteten dagegen, daß die Mittel auch bei dem vorgesehenen Satz nicht ausreichen. Die große Mehrzahl der Redner erklärte sich aber doch für die Vorstandsvorlage, wenn sie zum Teil auch Abänderungen wünschte. Kassierer Geist- Leipzig warnte, wesentliche Abänderungen an der Vorlage vorzunehmen. K n o l l- Berlin erklärte als Vertreter des Steinsetzerverbandes, die zur Beratung stehende Frage sei nun auch bei ihnen aktuell. Die Arbeitslosenunterstützung wäre aber bei den Steinsetzern noch schwieriger einzuführen, als bei den Bau- oder Steinarbeitern. Wenn sie das ganze Jahr diese Unterstützung gewähren wollten, dann würden 80 Proz. der Mitglieder die Höchstsumme beziehen. Wollten die Steinsetzer die Arbeitslosenunterstützung einführen, bleibe ihnen nichts anderes übrig, als Anschluß an eine andere Organisation zu suchen. Die Steinarbeiter wären dann die nächsten. Wollten diese darauf Rücksicht nehmen, dann dürsten sie nicht weiter wie die Vorlage gehen. Redner ist überrascht, daß der Vorstand glaubt, mit 10 Pf. Beitragserhöhung auskommen zu können. Nachdem 60 Redner zum Wort gekommen waren, ergriff der Referent S i e b o I d das Schlußwort. Er erklärte, daß der Vor- stand auf alle Fälle an der dreitägigen Karenzzeit festhalten müsse. In namentlicher Abstimmung beschloß dann der Verbandstag, wie schon telegraphisch mitgeteilt, mit öS gegen 17 Stimmen die Einführung der Arbeitslosenunter st ützung. Die Abänderungsvorschläge wurden der Statutenberatungskom- Mission überwiesen, die am Freitag darüber berichten wird. Sranöenburgifiher Gautag öes/lrbeiter- Raöfahrerbunöes„Soliöarität". Der diesjährige Gau tag des Gaues 9(Brandenburg) vom Arbeiter-Radfahrerbund„Solidarität" trat am 21. Mai in Berlin (Gewerkschaftshaus) zusammen. Hauptgegenstand war die Erörte- rung der wichtigsten Aufgaben des nächsten Bundestages, die aus der gegenwärtigen Situation des Bundes sich ergeben. Der Gautag wählte zum 1. Vorsitzenden Gauleiter D e i n e r t Mariendorf, zum 2. Vorsitzenden Bezirksleiter K a rr a s- Berlin. Erschienen waren 45 Delegierte und 21 Bezirksleitcr, für den Bundesvorstand der 2. Bundesvorsitzende L a m b e ck- Offenbach, für das Bundesgeschäft Fahrradhaus„Frischauf" zu Offenbach der Verwalter de? Berliner Hauptlagers Rothe- Berlin, als Gäste Lorentz- Dresden und K r a n z- Dresden. Das Mandat Han nasche- Guben wurde für ungültig erklärt. Den Bericht des Gauvorstandes gab D e i n e r t. Der Kampf der Behörden gegen die Organisation der Arbeiter-Radfahrer ist trotz Umgestaltung des für„politisch" erklärten Bunde» weiter- gegangen. Die Polizeigewaltigen versuchen jetzt, die einzelnen Mitgliedschaften als„selbständige Vereine" zu behandeln. Der Widerstand, den sie dabei finden, ist erfreulicherweise gerade in Landbezirken sehr fest. Kämpfen müssen die Arbeiter-Radfahrer mich mit anderen Radfahrerorganisationen.. Die Gegnerschaft des .,Freih«it"-Bundes kann jetzt als einflußlos gelten, aber die Zer- splitterung der Arbeiter-Sportbewegung ist zu bedauern. Feinde der Arbeiterklasse sind die bürgerlichen Sportvereine, die schon ihr Verhältnis zum„Jungdeutschlandbund" kennzeichnet. Die Eni Wickelung von Gau 9 des Arbeiter-Radfahrerbundes„Solidarität' hat unter der Wirtschaftskrise mit ihrer Arbeitslosigkeit gelitten. Die Mitglieder im Gau mehrten sich von 1912 zu 1913 von 12 744 auf 12 941, minderten sich aber in 1914 auf 12 357. Zum Teil erklärt der Rückgang sich auch aus Abstotzung der.Papiersoldaten". Förde- rung ist zu erwarten von dem zustandegekommenen Zusammenschluß auf sportlichem Gebiet, der zur Gründung der Zentralkommifsion für Sport und Körperpflege und dann dcS Kartellverbandes Groß- Berlin für Sport und Körperpflege geführt hat. Gebessert hat sich das Verhältnis der Arbeiter-Sportvereine zu anderen Arbeiter organisationen. Der Bund„Solidarität" wird, da er jetzt„politisch' sein soll, um so eifriger im Dienst der Arbeiterbewegung s e i n e P f l i ch t tun. Nach kurzer Diskussion wurde Entlastung erteilt. Ueber„Die gegenwärtige Situation des Bundes und die Aufgaben des nächsten Bundestages" refe- rierte L a mb e ck- Offenbach. Den Unsegen de» neuen Reichs- vercinsgesetzcs hat der Bund bereits reichlich zu fühlen bekommen. Nachdem er für„politisch" erklärt worden war, führte er eine Um. gestaltung zu einer Zentralorganisation durch. Aber schon hat man begonnen, auch die Mitgliedschiften— deren es ettva 2800 im Bund gibt— zu drangsalieren, indem man sie zu„selbständigen" Vereinen „politischen" Charakters stempelt. Das nötigt, zum Vertrauens- männersystem überzugehen, wobei als einzige, den Vorstand dar- stellende Person nur ein Vertrauensmann gemeldet zu werden braucht. Auf diesen Punkt wird in der nächsten Zeit der Kampf sich richten. Den erneuten Vorstößen der Behörden wird die Arbeiter-Sportbewegung ebenso wie der Agitation bürgerlicher Sportvereine und des auf Juacndfang berechneten Jungdeutschland- bundes zu begegnen wissen. Diese Aufgaben werden auf dem näch- sten Bundestag zu erörtern sein. Er wird aber auch an den inneren Einrichtungen des Bundes zu arbeiten haben. Referent forderte besonders eine Einschränkung des Unterstützungswesens und die Reorganisation des Fahrradhauses„Frischauf". Differenzen be- stehen zwischen dem Aufsichtsrat dieses Bundesgeschäftes und dem Bundesvorstand, der bisher zu wenig Einfluß darauf gehabt hat. Lambeck legte für den Bundesvorstaud eine Reihe Antrage vor, zu denen der Bundestag Stellung nehmen wird. Die Leitung des Bundes und die des Geschäftes sollen in einer Gesamtleitung ver- einigt sein, so daß die Bundesleitung vollen Einblick in die Ge- schäftsangelegenheiten erhält und mitentscheidet. Auch der Auf- fichtSrat hat Anträge formuliert, die aber wenig ändern würden. An der sehr ausgedehnten Diskussion beteiligten sich D e i n e r t- Mariendorf, P e h l k e- Guben, Schröder- Fürsten- Walde, Hu th- Lichtenberg. F u hr m a n n-Wilmersdorf, H au b en- reifer- Luckenwalde, Palm- Eisenfpalterei(Eberslvalde). K u p- f e r- Kottbus, D ö s ch e l- Neuwelzow, U l b r i ch- Rummclsburg, Zachow- Kottbus. Rothe- Berlin, Kranz- Dresden. Die Er- örterung der Zustände im Fahrradhaus nahm den breitesten Raum ein. Allgemein wurde eine Aenderung gefordert. Gegen die be- hördlichc Drangsalierung dex Mitgliedschaften wandten sich mehrere Redner mit der Mahnung zu entschlossenem Widerstand. Der Wunsch des Bundesvorstandes nach Einschränkung des Unter- stützungswesens fand Widerspruch. Es folgte die Beratung von 21 für den Bundestag bestimmten Anträgen, die au s G a n 9 unterbreitet wurden. Die Debatte, in der eine grotze Zahl Redner das Wort ergriff, führte zur Ab. lehnung der meisten Anträge. Aus den angenommenen seien nur folgende hervorgehoben: An e i n e m Ort darf nur e i n e Mitglied- schaft bestehen, in Großstädten sind Abteilungen gestattet. Das Fahrradhaus soll Lieferant der Konsumgenossenschaften und Konsumvereine zu werden suchen. Das Verhältnis zwischen Bunde»l«itung und Geschäftsleitung ist zu ändern nach dem Grund- satz, daß der Bundesvorstand für alle Einrichtungen des Bundes die Verantwortung zu tragen hat. Die Neuwahl des Gauvorstandes ergab: Vorsitzender D e i n e r t, Vorstandsmitglieder Gr a m s- Berlin, Simon- Berlin, N e r l i ch- Weißenfee, Block- Köpenick, W e g n e r- Berlin. L e g e r o- Berlin.] Unter„Verschiedenes" brachte Kreuzberg zur Sprache, daß von Parteiorganisationen noch immer die Werbearbeit der Arbeiter- Sportvereine mit Argwohn betrachtet werde. Teincrt stellte fest, daß sich hieran schon manches geändert habe und der Wert der „roten Kavallerie" mehr und mehr erkannt worden sei.! Den Gautag schloß Karras mit der Hoffnung, daß durch alle behördlichen Verfolgungen hindurch der Arbeiter-Radfahrer- bund„Solidarität" vorwärts dringen wird. Soziales. Ein Staatssekretär als Versicherungsagent. Das Staatssekretariat des Reichspostamtes hat mit einer privaten Gesellschaft, der Deutschen Volksversicherung Aktien- gesellschaft einen Vertrag abgeschlossen, in dem die Ober- postdirektion in Berlin verpflichtet wird, den geschäftlichen Verkehr der versicherten Beamten und Unterbeamten mit der Gesellschaft zu vermitteln und die durch Abzüge vom D i e n st e i n k o m m e n der Versicherten eingegangenen Beiträge k o st e n f r e i der Versicherungsgesellschaft zu- kommen zu lassen. Zu einer derartigen Verpflichtung ist der aus Reichsmitteln besoldete Staatssekretär nicht berechtigt. Ebenso ivenig hat er zu einer Bevorzugung einer Versicherungsgesellschaft vor anderen ein Recht. Kein Gesetz endlich berechtigt den Staatssekretär, den ihm unter- stellten Beamten zugunsten einer Privatgesellschaft Abzüge zu machen oder die ihm unterstellten Postanstalten zur kosten- freien Abführung der Einzahlungen zu benutzen. Man geht vielmehr nicht fehl, wenn man in dieser Benutzung vom Reich eingesetzter Institutionen eine zugunsten einer Privatgesellschaft begangenen Portohinterziehung erblickt, gleichviel, ob der Tat- bestand einer strafbaren Hinterziehung vorliegt. Denn um das Einzahlungsporto werden die Finanzen des Reichs geschädigt und die Privatgesellschaft, die sonst Kassierer aus- zusenden hätte, begünstigt. Schade, daß diese Versicherungsagentur des Staatssekretärs erst nach Abschluß der Etatsverhandlungen uns bekannt wird. Wäre der Staatssekretär überhaupt berechtigt, solche Ver- sicherungsagenturgeschäfte zu treiben, so hätte er sie für alle Versicherungsgesellschaften zu verrichten. Diese engen Be- ziehungen des Staatssekretariats zu einer Versicherungs- Aktiengesellschaft legen jedem, der sich versichern will, nahe, sich an die„ V o l k s f ü r s o r g e" zu wenden, die freilich keine mit dem Gesetz unvereinbaren Beziehungen zu einem Staats- sekretariat unterhält, aber durch ihre gewerkschaftlich-genossen- schaftliche Grundlage Gewähr für eine Verwaltung im Interesse der Versicherten bietet._ Beitragsmarken für die Invalide ttversicheritng Das Reichsversicherungsamt macht im gestrigen.Reichs» anzeiger" bekannt, daß das zum Druck der Beitragsmarken für die Invaliden- und Hinierbliebenenversicherung zu verwendende Papier in Zukunft einen unsichtbaren Aufdruck">-6t mehr er» holten soll. Gerichtszeitung. Schutz gegen Schutzleute. Von mmenr zeigte eine Verhandlung vor der Dortmunder Straffaimner, wie nötig Schutz gegen Schutzleute ist. An- geklagt waren nicht mißlmudelnde Schutzleute, sonder» deren Opfer, der Monteur Johann Griesar und der Anstreicher Wilhelm Balzar, und zwar wegen ruhe» störenden Länns und Widerstands gegen die Staatsgewalt. In der Nacht vom 8. zum 9. Noveinber vorigen Jahres ver« abschiedete sich Balzar von einem Kollegen, mit dem er eine Wirt- schaft besucht hatte und wartete auf seine anderen Bekannten, mir denen er im Wirtshaus verweilt hatte. Da traten die Schutzleute Jäckcl und Grotthans an ihn heran und forderten ihn auf. nach Haufe zu gehen. Balzar erwiderte in ruhigein Ton, daß er du� machen könne wie er wolle. Der Schutzmann Grotthaus stieß darauf Balzar gegen die Brust. Dann schlug der Schutzmann Jockel Balzar mit dem Säbel wiederholt über den Kopf. Balzar sank blutüber- strömt zu Boden. Jäckel ließ jedoch von dem Schwerverletzten nicht ab, sondern schlug Balzar weiter. In diesen! Augenbblick sprang der Angeklagte Griesar hinzu und versetzte dem Schutzmann Jäckel mit dem Stock einen Schlag über den Kopf. Griesar wurde von den Beamten mit zur Wache genommen, Balzar von seiner Frau ins Krankenhaus geschafft. Im Krankenhaus wurde festgestellt, daß der Schädel auf der linken Seite zertrümmert war. Balzar hat vier Wochen im Krankenhaus zugebracht; er ist heute noch nicht wieder erwerbsfähig. In nächster Zeit muß er sich erneut einer schwere» Operation am Kopf unterziehen. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht am 7. März tourden die Angeklagten freigesprochen und die Kosten der Berteidi- gung des schwerverletzten Balzar der Staatsbisse auferlegt. Der Staatsanwalt legte Berufung ein. Tie Verhandlung vor der Strafkammer ergab das gleiche Bild wie die Verhandlung vor dem Schöffengericht. Sechs Zivilzeugen bestätigten wiederum, daß der Schutzmann Jäckel ohne Grund auf Balzar mit dem Säbel ein- geschlagen habe. Der Schutzmann Jäckel bezog sich nun auf eine Zeugin, die während der Verhandlung im Zuhörerraum gesessen hatte. Diese Frau ivollte aus einer Entfernung von 60 Meter in dunkler Nacht gesehen haben, daß der Angeklagte Balzar sich ge- wehrt habe,«o behauptete es auch der Schutzmann Jäckel. Dies- Darstellung wurde ,edoch glatt durch die Aussage des Direktors des städtischen Krankeilhauses, Professor.Heule, widerlegt. Der Arzt erftarte es als völlig ausgeschlossen, daß Balzar nach dem erste« scklag� de» Schutzmanns noch gegen diesen die Hand erhaben habe. Prosestor Henle bezeichnete den ersten Schlag des Schutzmanns chon als eine lebensgefährliche Verletzung. Weiter bestätigte der Arzt dem Angeklagten Balzar, daß dieser heute, nach fast 8 Mo» ü?. �ch n�decksun sähig sei. Der Staatsanwalt beantragte gegen Griesar 300 M. Geldstrafe. Das Urteil gegen Balzar wollte et .n'0te�n abgeändert wissen, als dieser die Kosten seiner Verteidigung ftlbst tragen sollte. Die Strafkammer verurteilte Griesar zu 50 M. mit. lehnte e» ab, auch die dem Balzar erwachsenen Berteidigungskoften zweiter Instanz der Staatskasse aufzuerlegen. Ruck)§ 53 bes Strafgesetzbuches ist eine in Notwehr be» gangene Handlung straflos und Rotwehr diejenige Ver» teldlgung, die erforderlich ist, uni einen gegenwärtigen, rectstswldngen Angriff von sich oder einem andere» abzuwenden. Rechtswidrig war der Angriff der Schutzleute gegen Balzar auch nach dem Urteil der Berufungskanimer. �caym sie an, Notwehr liege nicht vor. weil der gegen den Schutzmann geführte Stockschlag zu leicht geführt war oder au» welchem Grunde wurde nicht Notwehr für vorliegend erachtet? __ Werden rnrnrnehr endlich die Schutzleute angeklagt weroen? 50 Priz. Preisermäßigung. Wegen der Ankündigung:„Große Posten Kostüme mit 50 Proz. Preisermäßigung" hat der Tetaillistcnverband aller Branchen Grotz-Berlins(C. S?.), erster Vorsitzender D. Laer. Klage erhoben, weil mit dieser Ankündigung im Publikum der Eindruck einer aus- verkaufsartigen Veranstaltung ausgelöst würde. Das Landgericht I, 10. Kammer für Handelssachen, und das Kammergericht wiesen die Klage des Tetaillistcnverbandes ab, weil eine derartige Ankündi- gung eine übliche Anlockung enthalte. Auf Revision beim Reichs- gericht ist dieses Urteil gestern aufgehoben und die Sache an das Kammergericht zurückverwiesen worden, um festzustellen, ob nicht eine Veranstaltung vorliege, die in verschleierter Form Ausverkäufe darstelle. Versammlungen. Deutscher Transportarbeiterveriand. Der am Montag ab» gehaltenen Generalversammlung des Bezirks Groß-Berlin lag der Geschäftsbericht für da? erste Quartal vor, dem folgendes zu ent» nehmen ist. Die wirtschaftliche Krise Pflegt in den zum Transport» orbeiterverband gehörenden Berufen etwas später als in anderen Berufen einzusetzen. Sie machte sich im ersten Quartal hier bemerkbar und hatte die Wirkung, daß die Mitgliedcrzahl ein wenig zurück- gegangen ist. Sie betrug zu Anfang des Quartals 52 935 und am Schluß 52 720, also 215 weniger. Die Zahl der Lohnbewegungen war nur gering. Bei ö Firmen mit 104 Arbeitern wurden Forde- rungen gestellt. 90 Arbeiter bei 5 Firmen erreichten Lohnerhöbungen von durchschnittlich 1,40 M, pro Mann und Woche. 41 Arbeiter bei 3 Firmen erreichten eine Verkürzung der Arbeitszeit von durchschnitt- lich 21/s Stunde wöchentlich. Bei 5 Firnren wurden Lohnkürzungen abgewehrt und bei einer Firma wurde eine Verkürzung der Arbeits- zeit verhindert. Bei 2 Firmen konnten Maßregelungen abgewehrt werden.— Der Arbeitsnachweis besetzte 1519 feste und 4593 Aus- Hilfsstellen. Arbeitslos waren am Schlüsse des Quartals 1826 Mit- glieder.— Aus der Kassenabrechnung ergibt sich, daß für Unter- stützungen 173 905 M. aus der Hauptkasse und 43 663 M. aus der OrtSkasse gezahlt wurden. Das sind zusammen 217 568 M. Davon kommt der Hauptteil, nämlich 189 981 M. auf die Erwerbslosen- Unterstützung. Nachdem die Diskussion über den Bericht beendet war, kam aus Anlaß eines kürzlich abgegebenen Schiedsspruchs die Streitfrage zur Erörterung, welcher Organisation die Bierfahrer anzugehören haben. Der Vorsitzende Werner führte hierzu aus: Nach dem Beschluß des Hamburger Gewerkschaftskongresses ist nicht die Betriebs-, sondern die Berufs organisation die Grundlage, auf der sich die deutschen Gewerkschaften aufzubauen haben. Also nicht der Betrieb. in dem der Arbeiter beschäftigt ist, sondern der Beruf, den er aus- übt, ist bestimmend dafür, welcher Organisation er anzugehören hat. Die Resolution des Hamburger Gewerkschaitskongresses sagt klar und deutlich:„Wenn in einem Betriebe Angehörige verschiedener Berufe beschäftigt sind, dann dürfen die einzelnen Arbeiter nur in diejenige Organisation aufgenommen werden, welche für ihren Beruf besteht. Abweichungen von dieser Regel sind nur statthaft auf Grund vor» heriger bestimmt begrenzter Vereinbarungen zwischen den beteiligten Zinlralinstanzen."— Dieser Beschluß ist für die Gewerkschaften zwingendes Recht. Der Brauereiarbeiterverband hat ihn aber nur soweit respektiert, als die in Brauereibetrieben beschäftigten gelernten Arbeiter anderer Berufe in Frage kommen. Dagegen be- ansprucht er die Bierfahrer. obgleich sie ohne Zweifel Transportarbeiter sind, als zum Organisationsgebiete des BraucreiverbandeS gehörend. Die Streitigkeiten, welche aus diesem Grunde zwischen dem Transportarbeiterverband und dem Brauereiarbeiterverband entstanden sind, konnten bisher auch durch die Generalkommission nicht erledigt werden. Um dem ewigen Un- frieden ein Ende zu machen, stimmte der Vorstand des Transport» arbeiterverbandeS der Einsetzung eines Schiedsgerichts zu, welches die Streitfrage entscheiden sollte. Der Vorstand hielt es für selbst» verständlich, daß die Entscheidung des Schiedsgerichts in Einklang stehen werde mit der Resolution des Hamburger Gewerkschafts- kongresieS. Das Schiedsgericht, dem Genosse E b e r t vom Partei- vorstand als Vorsitzender angehörte, hat nun kürzlich eine Ent» scheidung gefällt, die im wesentlichen dahin geht: Im allgemeinen gehören die Kutscher und sonstige im Fahrdienst beschäftigte Arbeiter dem Organisationsgebiet des Transportarbeiterverbandes an. Die Auffassung, daß alle in einem Betriebe beschäftigten Arbeiter ohne Rücksicht auf die Verschiedenheit der Berufe einem und demselben Verbände angehören müßten, lehnt das Schiedsgericht in Anlehnung an den Beschluß des Hamburger Gewerkschaitskongresses ab. So weit es sich jedoch um Bierfahrer und Mitfahrer im Brauerei- gcwerbe bandelt, muß es als zweifelhaft gelten, ob sie als Fuhrleute oder Transportarbeiter im gewöhnlichen Sinne angeiprochen werden können. Bierfahrer und Mitfahrer rekrutieren sich in der Regel aus den Brauereiarbeitern und stehen bei ihrer Tätigkeit in vielfachen Beziehungen zum Produktionsbetrieb, so daß sie von den eigentlichen Brauereiarbeitern nicht getrennt werden können, wie in anderen Betrieben die Trans- Portarbeiter von den Betriebsarbeitern. Bierfahrer und Mitfahrer gehören deshalb zum QrgansiasionSgebiet des Brauererarbeiter- Verbandes. Die Organisationszugehörigkeit der Hof- und Stall- arbeiter in Brauereien hat das Schiedsgericht aus ähnlichen Gründen ebenso beurteilt. Mit diesem Schiedsspruch— sagte Werner— können wir uns nicht einverstanden erklären. Er widerspricht dem Beschluß de§ Hamburger Gewerkschaftskongresses. So lange uns unser Zentral- vorstand nicht Aufträge in dieser Hinsicht erteilt, kehren wir uns nicht an den Schiedsspruch. Auf jeden Fall werden wir die An- gelegenheit vor unseren nächsten Verbandstag bringen. Eine von den Funktionären der Sektion II angenommene Re- solution fand auch in der Generalversammlung einstimmige An- nähme. Die Resolution lautet: Angesichts der Tatsache, daß dieser Schiedsspruch sich nicht in Uebereinstimmung mit den bestehenden Beschlüssen der Gewerk- schaftskongresie besindet, betrachten die Funktionäre der Sektion II diesen Schiedsspruch als einen Fehlspruch, der geeignet ist, die. geltenden Rechtsgrundsätze in der deutschen Gewerkschaftsbewegung zu durchbrechen. Die Auffassung des Schiedsgerichts, daß die Bierfahrer in der Hauptfache aus den inneren Betriebsarbeitern der Brauereien hervorgehen, ist irrig und trifft vor allen Dingen für Berlin nicht zu. Der Bierfahrer ist und bleibt im wahren Sinne des Wortes, auf Grund seiner Tätigkeit, Transportarbeiter und kann aus diesem Grunde nicht als Brauereiarbeiter angesehen werden. Die Branchenleitungen der Sektion II protestieren daher ganz energisch gegen eine derartige ungerechte Entscheidung und er- warten, daß der Kölner Berbandstag sich mit diesem Schieds- spruch beschäftigt und Matznahmen ergreist, welche geeignet find, die Interessen unsere« Verbandes nach jeder Richtung hin zu wahren. Mus aller Welt. Brand auf der Bugra in Leipzig. Am Freitagnamittag entstand auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik ein größeres Schadenfeuer. Der Brand kam im linken Flügel des Ver- waltungSgebäudes an der Reitzenhainer Straße zum Ausdruck; der D a ch st u h l dieses Flügels wurde zum Teil zerstört. Aus das ge- meldete Großseuer eilten sofort fünf Löschzüge der Leipziger Feuerwehr zur Brandstätte, denen es gelang, daS Feuer innerhalb einer Stunde auf seinen Herd zu beschränken. Der entstandene Jmmobiliarschaden ist nicht bedeutend. Selbstmorde in der Armee. Aus Oberschlesien werden zwei Selbstmorde von Soldaten gemeldet. Im Stadtwalde in G l e i w i tz wurde ein Ulan vom dortigen Ulanenregiment erhängt aufgefunden. Der Grund zu dem Selbstmord ist nicht bekannt, doch nimmt man an, daß Heimweh und Schwermut den Soldaten in Tod getrieben haben.— In B e u t h e n hat wegen ver- schiedener Verfehlungen im Dien st e und aus Furcht vor der dafür zu erwartenden Strafe sich der Unteroffizier Palufchek vom dortigen Infanterieregiment mit seinem Dienstgewehr zu erschießen versucht. Paluschek ist schwer verletzt und es besteht nur wenig Hoffnung, ihn am Leben zu erhalten._ Tauerfahrt des MarinelvftschiffS L. 3. Da» neue Marineluftschiff L. 3 ist am Donnerstag morgen um 7 Uhr 35 Minuten in Friedrichshafen zu einer UebungSfahrt aufgestiegen, die sich über fast 34 Stunden erstreckte. DaS Luftschiff überflog auf seiner Reise Basel, Frankfurt, Metz. Bingen, Bremen, kreuzt« über Helgoland und landete schließlich am Freitag- nachmittag 5 Uhr 16 Minuten in Johannisthal. DaS Luft- schiff erreichte auf seiner Fahrt teilweise Geschwindigkeiten von IbOKilometern in der Stunde. Fsliegerabstürze. Der bayerische Flieger Leutnant K r a f f t, der mit Leutnant Schwandner an den AufklärungSübungen Hamburg-Köln teilnehmen wollte, erlitt Donnerstag morgen zwischen Berka und Catlenburg einen Motordefekt. Er ging im Gleitflug aus 1500 Meter Höhe nieder und geriet in eine Bodensenkung. Der Apparat bohrte sich mit der Spitze in das hügelige Erdreich und zerbrach. Während Leutnant Schwandner noch rechtzeitig abzuspringen v-rmochte und ohne nennenswerte Ver- letznngen davonkam, brach Leutnant Krafft beide Arme und erlitt Kops- und Beinquetschungen. Au» 20 Meter Höhe ist in M o S k a u der Flieger W l h n S k y mit seinem Mechaniker abgestürzt. Letzterer war sofort tot, der Flieger hat beide Bein« gebrochen. Die Suffragette«. Die englischen Anhängerinnen des Frauenwahlrechts setzen ihre gewaltsame Propaganda munter fort. Am Donnerstagnachmittag versuchten zahlreiche Suffragetten in den Buckinghampalast einzudringen, um dem König eine Petition für das Frauenstimmrecht zu überreichen. Die Polizei zerstreute die Manifestantinnen. Frau Pankhurst wurde am Eingang des Palastes verhaftet. Bei der Verhaftung kam es an der nach dem Hydepark zu gelegenen Ecke de« Schlosses zu einem Handgemenge zwischen Anhängern und Anhängerinnen des Frauenwahlrechts und Polizeibeamten. Vielen der Beamten wurde der Helm vom Kopfe geschlagen. Im ganzen wurden 46 Verhaftungen vorgenommen. Unter den Verhafteten befinden sich drei Männer. Der Freitag verzeichnet wieder zwei Attentate auf Bilder in öffentlichen Sammlungen. In der Londoner Rational- galerie beschädigte eine Suffragette fünf Bilder v on Bellini. Die Frau wurde verhaftet. Ebenso erging es einer anderen An- hängerin des Frauenwahlrechts, die in der königlichen Akademie der Künste in London zwei Bilder beschädigte. Recht erbauliche Szenen spielten sich am Freitag vormittag vor dem Polizeigericht in London während der Verhandlung gegen An- hängerinnen des Frauenwahlrechts ab. Einige Parteigänger der Angeklagten machten solchen Lärm, daß der Richter zeitweise die Sitzung unterbrechen mußte. Einige Frauen warfen mit Mehltüten und anderen Gegen st änden nach dem R i ch t e r t i s ch e._ Zu Tode geprügelt. Londoner Blätter melden aus Peking, daß der chinesische Militärkommandeur in Khanschau den Herausgeber einer größeren Zeitung verhaften ließ, weil er trotz ausdrücklichen Verbots Nach- richten über die Hinrichtung von Rebellen gebracht hatte. Der Herausgeber wurde aufgefordert, die Namen der Bericht- erstatter, die ihm die betreffenden Meldungen übermittelt haben, anzugeben. Der Journalist verschanzte sich jedoch hinter das Berufsgeheimnis. Darauf ließ ihm der Kommandeur so lange die Baftonade erteilen, bis der Journalist unter furcht- baren Qualen verstarb. Die Namen seiner Reporter hatte er jedoch nicht verraten._ Kleine Notizen. Schweres AutomobilunglKck. Am Mittwochabend fuhr in der Nähe von Habelschwerdt ein mit Glatzer Seminaristen be» setztes Automobil auf einem Ausfluge gegen einen Baum und wurde völlig zertrümmert. Der Seminarist S t e l z e l. ein Sohn eines Berliner Rektors, wurde getötet. Fünf Seminaristen wurden schwer, drei andere und der Führer des Wagens leicht verletzt. Bon einer Wellt fortgeschwemmt. Zwei Knaben im Alter von zehn und zwölf Jahren, die in Köln am Ufer des Rheins wateten, wurden von dem Wellenschlag erfaßt und ertranken. Ein Ehcdrama. In Sigmaringcn hat der Werkmeister Goor, nachdem er jedenfalls schon in der Nacht zum Montag seine Frau erschossen hatte, Selbstmord durch Erschießen verübt. Der Grund dürfte in finanziellen Schwierigkeiten liegen. Unfall auf einem österreichische» Torpedoboot. Durch daS Bersten eines Wasserrohres wurden aus dem österrcichi» schen Schultorpedoboote 16 sechs Mann der Besatzung schwer oerbrüht. Waldbrand in Japan. Ein sehr umfangreicher Waldbrand hat die Forsten von Kitami auf der Insel Hokkaido vernichtet. Die ganze Bevölkerung beteiligte sich an den Löscharbeiten. Wie eS heißt, sollen 13 Personen dabei verbrannt sein. Eingegangene Druckschristen. Von der„Neuen Zeit-" ist soeben da» 8. Heft vom 2. Band de» 32. Jahrgangs erschienen. AuS dem Inhalt des Hefte» heben wir hervor: Auswärtiges Amt.— Zum Problem der Moral.(Marx und Kant.) Von C. Natter.— Die sranzösischen Wahlen am 2S. April und 10. Mai. Von Charles Ravpoport(Paris).— Sozialismus und Freimaucrel. Von Angelika Balnbanoft.— Wohnungssragc und Arbeiterschaft. Von Max Sachs.— Die Organisationssorm der Gewerkschaften. Von Jakob Heinen. — Anzeigen: Zehnter Internationaler Bericht über die Gewcrkschasts- bcwegung 1912. Feuilleton: Die erste Stunde in der Fabrik. Von S. Nestricple. (Schluß.)— Literarische Rundschau; Wilhelm Bio«, Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten. Von August Erdmann. Seht, wie die Zukunft euch grüßt? Von R. Gr. Dr. Elisabeth Hell, Jugendliche Schneiderinnen und Näherinnen in München. Dr. Käthe Mende, Münchener jugendliche Ladnerinnen zu Hause und im Berus. Von Hanna Gernsheimer.— Zeit» schriitenjchail. Von G. E. Die„Neue Zeit' erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buch» bandlungen, Postanstaltcn und Kolporteure zum Preis« von Z.tiS M. pro Quartal zu beziehen: jedoch kann dieselbe bei der Post nur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne Heft tostet Sä Pf. Still Gegr. 1867 Stiller's Pfinqff-Tlngebote Jede Toilette wird In Ihrer Wirkung gehoben, wenn elegante, gutsitzende Ztlefel sie vervoll» ständigen. Unsere SeschSfte sind für den psingst» bedarf mit den Allerneuesten Erscheinungen der 5ommer-5slson auf das Reichhaltigste ausgestattet Stiefel mit feinfarbigen CI]eoreaux«Ceberelnfät?en grau, beige und braun für Damen und Herren. Zentrale: C, Jcrusalemer Str. 32-35 Pobdamer Strafe Nr. 2 Tanenlzien- Strafe a Tauenizien- Strafe 7 b Friedrich- Strafe Nr. 75 Rotealhaler Stratze Nr. 5 König- Strafe Nr. tS-M Zwelgniederlauuntfea in vielen Gro�otidtea Oranlen- Strafe Nr. 101 Gr. Frankfurier Str. 125 Chaussee'Strafe 114-115 Sdiönebg�Haupi-Str. 140 Neukölln, Berg-Str. 25 Charl., Wllaersdorfer Str.45 »■"siunnismimmionniHnniiirnmiiiiiiiiminitmiiinimninimiimmmiimminwiifflmiiniiiiiiiiiiiwwiiiiiiniiiiiiKimimMiminmtHimmmmnimimiHiuiiimiHiiiHi«» fjauptpreisiagen für moderne Damen- und Ijerren-Stiesel 75 iSO >S0 SO SO Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. N 54, Linienstr. 83-85. Telephon: Amt Norden 1987, 1239, 9714, 185. Sonntag, den 24. Mai 1913, von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags findet die Wahl von 9 Delegierten zum diesjährigen Gewerkschaftskongreß in München statt. In folgenden Lokalen wird abgestimmt: Kaczorowskis Restaurant, Ravenéstr. 6. Büttners Festsäle, Schwedter Str. 23/25. Gliesches Restaurant, Kopenhagener Str. 74. Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünder Voigt- Theater, Badstr. 58( großer Saal). Frankes Festsäle, Badstr. 19. Nebels Restaurant, Maxstr. 13 b. Funkes Festsäle, Triftstr. 63. Kronen- Brauerei, Alt- Moabit 47/49. Patzenhofer Brauerei, Turmstr. 25/20. Wiemers Festsäle, Bülowstr. 58. Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, Saal 3 u. 2. Fröhlichs Restaurant, Muskauer Str. 1. Nitschkes Restaurant, Reichenberger Str. 86. Burdacks Restaurant, Schönleinstr. 6. Schünemanns Restaurant, Alte Jakobstr. 144. Späths Restaurant, Georgenkirchstr. 65. Comenius- Säle, Memeler Str. 67. Boeker, Weberstr. 17. Rott, Straßmannstr. 29. 236 Neukölln, Bartsch, Hermannstr. 49. Kaiser, Wildenbruchstr. 85/86. Gauter, Harzer Str. 88. 99 99 Rückheim, Bergstr. 97. 99 Krüger, Reuterstr. 62. HE Schöneberg, Vereinshaus, Hauptstr. 5. straße 67. Baumschulenweg, Boches Restaurant, Baumschulen. Tempelhof, Grützmacher, Berliner Str. 160. Charlottenburg, Volkshaus, Rosinenstr. 3. Köpenick- Friedrichshagen, Käßner, Köpenick, Kaiserin- Augusta- Victoria- Straße 29. straße 18 Stralau- Rummelsburg, Blume, Alt- Boxhagen 56. Lichtenberg, Kurkowsky, Pfarrstr. 74. Steglitz, Schellhases Festsäle, Ahornstr. 15a. Ober- Schöneweide, Warnicke, WilhelminenhofAdlershof, Restel, Friedenstr. 14. Wildau, Kordaneck, wildaner Hot. Weißensee, Peukert, Berliner Allee 251. Tegel, Horning, Brunowstr. 28. Reinickendorf, Kohn, Schillingstraße, Ecke Anguste- Victoria- Allee. Spandau, Wilke, Linden- Ufer 17. Pankow, Rozycki, Krenzstr. 3/4. Ohne Mitgliedsbuch kann niemand abstimmen! Die Stimmzettel werden am Eingang zu den Wahllokalen varteilt. Wahlleiter ist der Kollege W. Siering, Linienstraße 83/85. Montag, den 25. Mai 1914, abends 6 Uhr: Versammlung der jugendlichen Metalldrücker im Alter von 18-22 Jahren im ,, Gewerkschaftshause", Engelufer 15, Saal 1. Tagesordnung: 1. Was müffen die jüngeren Kollegen von ihrer Branche wiffen? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Vertrauenslente werden ersucht, ihre jüngeren Kollegen auf diese Versammlung aufmerksam zu machen. Dienstag, den 26. Mai 1914, abends 8%, Uhr: Mitglieder- Versammlung für Baumschulenweg im Restaurant von Paul Boche, Baumschulenftr. 67. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversammlung. 2. Stellungnahme zur Generalversammlung. In Anbetracht der äußerst wichtigen Tagesordnung ist das Erscheinen aller dringend notwendig. 118/19 Mitgliedsbuch legitimiert! Die Ortsverwaltung. MARKE SALA ZANDER Jn unferer ftändigen Abteilung für zurückgefetzte Salamanderftiefel N.Müllerstraße 4 verkaufen wir jedes Paar für Damen MK- 7.50 für Herren Mk.8.50 . Salamander Schuhgef. m.b.H. Berlin Pln auft Vorbildlich und von keinem anderen Geschäft mehr zu überbieten, sind unsere wundervollen Ausstellungsräume in unserem neu hinzugenommenen Parterre- Lokal mit 2 riesigen Schaufenstern, die eine Fülle der gediegensten Frühjahrsmoden zur Ansicht bringen Auf Kredit Zum Pfingstfeste Herren- Sakko- Anzüge blau, marengo, gestreift Cutaway- Anzüge schwarz und marengo Gehrock- Anzüge Sommer- u. Sport- Paletots Burschen- u. Jüngl.- Anzüge Knaben- Anzüge Anzahlung von M. 5.- an Eleg. Damen- Kostüme in wundervollen Farben Vornehme seidene Kleider in prima Ausführung Eleg. wollene Kleider Schicke Sport- Jacken Eleg. seidene Jacken Blusen- Reiher Wochenrate M. 1.GRATIS! Hut oder Oberhemd GRATIS! C. Wachsmann& Co. 15 Reinickendorfer Strasse 15 Parterre und I. Etage. Neben der Feuerwache. Sonntag von 8-10 und 2-6 Uhr geöffnet! Nervöse Trscheinungen us nollemmo werden oft durch Ermüdung des Körpers hervorgerufen. Absätze Continental machen Ihren Gang leicht und elastisch und verhindern vorzeitiges Ermüden. Verlangen Sie aber ausdrücklich von Ihrem Schuhmacher die haltbaren enorm ppidasiniim 199112 Continental- Absätze. Herren- und Knaben- Strohhüte in allen Preislagen Steife Herrenhüte von Mk. 2,00 an Weiche Herrenhüte von Mk. 1,50 an Hut- Arnold Dresdenerstr. 116 ( Kein Laden) am Oranienplatz. Sehr grosse Auswahl in Mützen u. Strohhüten Ausserordentlich niedrige Preise! JOE LOE Reine Filialen. 1 Mark wöchentliche Teilzahlung liefere elegante HerrenModen fertig und nach Mass. Garantie für tadellosen Sitz. Jonas Kurzberg Oranienstr. 160' zwischen Moritz- u. Oranienplatz. Bitte auf Hausnummer u rote Schilder zu achten. Hautleiden Endlich bin ich durch Ihr gutes Mittel von meinem 40 jährig. Hautleiden gründl. befreit, dafür meinen aufricht. Dant. Etspulen. Zolleinnehmer. Gnügen. Durch Ihr Mittel ist mein 20 jährig. Flechtenleiden geheilt worden. Auf richtigen Dant. Georg Eign., Schwan dorf. Snnigsten Dank für gründliche Heilung meines 25 Jahre alten aut leidens. May Neidhardt, Obernzell. Die patentamtlich geschütten find wie folgt zu haben: Hautpillen Generalbepot u. Ver0 sand: Bismarc- Apotheke Berlin, Wrangelftr. 47, ferner in den Apotheken: Charlottenstr. 51. Potsdamer Str. 84a, Landsberger Str. 39, Kastanien Allee 2, Auguflftr. 60, Königsberger Str. 21, Belle- Alliancestraße 12. Wilmersdorf, Bilhelmss aue 110. Schöneberg, Hauptstr. 151. Spandau, Vichelsdorfer Straße 14. Friedrichsfelde, Zentral- Apotheke. Charlottenburg: Bismardstraße 81. Rhenania, Fabrik chemischpharmaceutischer Produtte, Bonn. Monats- Garderobe! Unübertrefflich billiger Verkauf von hohen Herrschaft., Kavalieren, Reisenden abonniert. Herrenmoden, sehrwenig getrag., erstklass. Verarb. von nur echten Stoff., teils von Hofschneidern und auf Seide, speziell für starke Herren. Berlin, Adolf Rosenberg, Blucherstr. 61, 1 Tr., nahe Hallesch.Tor. An Neiner, schuldenfreier 70/ 17* Pianofabrik in der Provinz fann sich Fachmann, bevorzugt Kasten-, Fronten- oder Bodenmacher mit 4-5 Mille beteiligen. Dfferten unter K. M. 4559 an die Expedition der Zeitung. Kein Schneider liefert Ihnen Herrengarderobe nach Maß aus erstklassigen Stoffen so vorteilhaft wie meine Tuch- RefteHandlung. Ich kaufe billig ein und kann billig verkaufen. Ueberzeugen Sie sich! Anzug nach Maß 40-60 M. Beinkleid n. Maß 10-14 Lieferung noch bis Pfingsten! Ich garantiere für tadellosen Sik, sonst fein Zwang zur Abnahme. Kaufen Sie keine Konfektion, 99 wenn Sie für den gleichen Preis einen tadellos fizenden Mak anzug erhalten. Ferner große Auswahl in Resten für Kostüme, Knabenanzüge ze. Lejer des„ Vorwärts" erh. 31, Rab, Seydelstraße 1. J. W. Becker, de pittelmarkt Monats- Garderobe! 4-500 getragene Anzüge für Herren: Smoking, Frad und Gehrod Anzüge( auch zu ver leihen), Sommerpaletots sowie v. Ravalieren getragene, faft neue Sachen( a.Seide), j. jed. Figur paji in größter Auswahl 3. unübertroff. billigen Preisen. 12r., deshalb billiger wie im Laden. WassertorHirsch Kieferbaum, straße 12/13 I Teilzahlung 50 Pf. an Klappstuhlwagen, Kinderwagen, Herren- Anzüge, Damen- Kostüme, Wäsche, Portieren, Gardinen, Teppiche, Steppdecken, Tischdecken, Möbel, Polsterwaren, bunte Küchen, Spiegel, Bilder, Betten, Uhren, Zithern, Grammophone F.& H. Schmidt, Petersburger Straße 23, nur I. Etage. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Reukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Gløde, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchbruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. 1 denn diese— darunker auH Trimborn— haben aus der Wert-' steigerung des Bodens Millionen eingeheimst. Geradezu lustig ist/ daß der christliche Redner sich auch über die große Zahl der Haus- besitzer im Rathause beschwerte und Beseitigung des Hausbesitzer- Privileges forderte. Dabei haben die christlichen Gewerkschaften bei jeder Stadtverordnetenwahl in Köln noch mehr schwarze Hausbesitzer wählen helfen als überhaupt vorgeschrieben sind. Im Kölner Rathause sitzen unter bl Stadtverordneten noch keine 5 NichtHausbesitzer. Man könnte es den Zentrumschristen gönnen, daß sie nun mit ihren eigenen Ruten gezüchtigt werden, wenn nicht auch die sozialdemokratischen Arbeiter die Hiebe fühlten. Natürlich war die ganze Versammlung nur Theater; im Rat- hause rühren die Vertreter der christlichen Gewerkschaften keinen Ifinger zu einer gründlichen Wohnunosreform, und bei der nächsten Vahl werden die christlichen Gewerkschafter wieder HauSagrarier und Spekulanten ins Stadtverordnetenkollegium wählen wie immer. Eine interessante Nachwahl. London, 22. Mai.(Privattelegramm des ,,V o r w ä r t s".) Dia durch den Tod des vor zirka drei Wochen verstorbenen Vizepräsidenten der Bergarbeiter- sörderation H a r v e y erforderliche Nachwahl in Nordost- Terbyshire fand gestern statt. Dieser erhielt 6469, der Liberale Konservativen geendet. Dieser erhielt 6469, der Liberale 6l'ö und ein Ka n d i d at der Arbeiterpartei 3669 Stimmen. Der Wahlkreis gehörte bisher der Arbeiter- vartei, doch konnte sein bisheriger Vertreter nur dem Namen nach zur Partei gerechnet werden, in Wirklichkeit war er ein Liberaler. Diese Niederlage wird sich für die Arbeiterpartei vielleicht als ein Segen herausstellen, da sie mehr als alles andere die UnHaltbarkeit der jetzigen Zustände in manchen von Berg- arbeitern vertretenen Kreisen dargetan hat. Der Wahlkampf kvar vielleicht einer der heftigsten, den die Arbeiterpartei je geführt hat. Die Liberalen wollten durchaus der Arbeiterpartei das Mandat abnehmen und stellten zu diesem Zwecke einen Grubenbesitzer als Kandidaten auf. Doch auf der liberalen �eite war nicht der Kandidat der Hauptmacher, sondern der liberale Millionär und Grubenmagnat Markhain, der das Grubengebiet um Derbyshire als sein unumschränktes Fürstentum betrachtet. Schatzkanzler Lloyd George unterstützte diesen Herrn wacker. Er richtete an ihn folgende Botschaft: „Ich beklage die Spaltung der fortschritt- schrittlichen Kräfte in Nordost-Terbhshire. Rur die Reaktionäre freuen sich und haben Nutzen davon. Aber ich bin durchaus nicht überrascht, daß die Liberalen gegen die Zumutung protestiert haben, einen Kandidaten zu unter st ützen, der durch ein demütigendes Gelübde gebunden ist, nie an einer liberalen Tribüne zu er- scheinen. Nie ist von einem liberalen Kandidaten verlangt worden, nicht auf einer Tribüne mit einem Arbeitervertreter zu erscheinen. Liberale würden die Forderung eines solchen Ver- sprechens als eine unberechtigte Einmischung in die AktionS» freiheit ihres Vertreters betrachten und darin eine Be- leidigung einer ehrenwerten Gruppe von Männern sehen, mit der sie im Unterhause oft mit Stolz bei der Förderung von Reformen, d i t die Wohlfahrt de» Volkes zum Ziele haben. �zusammenarbeiten.omerule. Die Opposition erringt die Vertagung. London, 21. Mai. In der heutigen Sitzung de» Unterhauses �ilte der Premierminister ASq uith mit, daß die Zusatzbill zur Hvmerulebill dem Oberhause zugehen werde, gab aber keinen Zeitpunkt für ihre Einbringung an und lehnte es auch ab, über ihren augenblicklichen Stand zu berichten. Diese Mitteilungen Kefen bei der Opposition die größte Mißstimmung hervor, und "ls der Antrag auf Beginn der dritten Lesung der Bill gestellt b>urde, beantragte Robert Cecil sofortige Vertagung der ■■Watung. Unter lebhaftem Beifall der Opposition erklärte er, Handlungsweise der Regierung stelle eine vorsätzliche Be- teidigung des Hauses dar. und die Regierung schiebe die Be- 'onntnwchung der Zusatzbill deshalb hinaus, weil sie nicht sicher W. daß die Vorschläge, wenn sie dem Hause in ihrer Gesamtheit borlägen, die Zustimmung der Majorität finden würden. Während bie Lage in Irland so kritisch sei, fahre die Regierung mit ihrer senden parlamentarischen Taktik des StimmensuchenS fort und Erhalt« sich gegen die schraklichen Gefahren, denen das Land ausgesetzt sei, gleichgültig. Premierminister A S q u i t h erwiderte, die Homerulebill sei ?wc weise und staatsmännische Maßnahme und die Tatsache, daß W Regierung Zusätze vorgeschlagen habe, sei nicht al» Anerken- *ung dafür aufzufassen, daß die Bill unvollkommen oder unge- �cht sei. Die Regierung sei bereit, ihre Bemühungen um ein« ikiedliche Beilegung der Streitpunkte fortzusetzen und alle Bor- ichläge wohlwollend in Erwögung zu ziehen, aber die Voraus- ietzuidg für ein solches Vorgehen der Regierung sei, daß sie sich ein festes und freie» Urteil über die Gesamtheit der Vorschläge °e� Hauses bilden könne, und aus diesem Grunde schlage sie vor, •�ß die Zusatzbill dem Oberhause zugehe, dort in beliebiger Weise Waten, mit Zusätzen versehen und erweitert werde, und dann Unterhause zurückkehre, ii» das letzte und entscheidende Wort über die Angelegenheit gesprochen werden müßte. Bonar Law gffff die Regierung heftig an und erklärt«, daß Redmond der Re- Tierung nicht erlaube, die Zusatzbill zu fördern, eh« nicht die Homerulebill die dritte Lesung passiert habe. Der Antrag auf Vertagung wurde sodann mit MS gegen 176 Bimmen abgelehnt, und die Debatte über die Homerulebill sollte �eginnen. Der Sprecher erteilt« dem Unionisten Campbell � Wort. Sobald Campbell sich erhoben hatte, fing die ganze Opposition an. unausgesetzt leise vor sich hin zu murmeln: Ver. **ten, pertagen! Nachdem die Rufe„Vertagen" mehrere Minuten lang ange- dauert hatten, erhob sich der Sprecher und erklärte: Wenn die Opposition Campbell nicht anhören will, so will ich Bonar Law fragen, ob es mit seiner Zustimmung geschieht, daß diese Kund- gebung hier stattfindet.(Lauter Beifall bei den Ministeriellen, die Opposition ruft:„Was für ein Recht haben Sie, danach zu fragen?" und zu Bonar Law gewendet:„Antworten Sie nicht darauf!") Bonar Law erhebt sich und antwortet dem Sprecher: Ich will nicht kritisieren, was Sie, Herr Sprecher, als Ihre Pflicht betrachten, aber ich kenne die meinige und diese ist, nicht zu antworten!(Lauter Beifall bei der Opposition.) Darauf erhob sich der Sprecher und erklärte: Ich habe Bonar Law aufgefordert, mich bei der Aufrechterhaltung der Ordnung zu unterstützen. Wenn er dies nicht tun will, so bleibt mir nicht» andere» übrig, als die Sitzung bis morgen zu ver» tagen. Der Sprecher verließ dann unter ohrenbetäubendem Lärm der Opposition das HauS. A S q u i t h und die Ministeriellen blieben noch einige Zeit im Hause, während die Mitglieder der Opposition sie mit höhnenden Zurufen bedachten. Sodann stand Asquith auf uno verließ das Haus, während die Ministeriellen sich von ihren Plätzen erhoben, in stürmischen Beifall ausbrachen und mit ihren Taschentüchern winkten. London, 22. Mai. Die heutige Sitzung deS Unterhauses war weniger wichtigen Geschäften gewidmet. Die g e st r i g e n Zwischenfälle wurden nicht erwähnt. Die Vorgänge in Manien. E s s a d Pascha ist auf einem italienischen Schiffe nach Neapel abgereist und dort bereits angekommen. Vor seiner Freilassung unterzeichnete er ein Protokoll, in dem er sich verpflichtete, sich in die inneren und äußeren Angelegenheiten Albaniens nicht mehr einzumischen. Nachträglich werden gegen Essad neue Anschuldi- gungen erhoben. Einem Telegramm auS Durazzo zufolge hat ein Angestellter Essads die Anzeige erstattet, daß dieser vier Leute gedungen, mit Bomben auS- gerüstet und nach Durazza entsandt hätte, um auf den Surften am 19. Mai ein Attentat zu machen. Eine atrouille wurde auf das Gut Essads in der Nähe von Siak abkommandiert, welche mehrere verdächtige Personen ver- hastete und Gewehre und Munifton mit Beschlag belegte. Die Untersuchung gegen Vertrauensleute Eflad Paschas, die des Hochverrats verdächtig sind, dauert fort und hat täglich weitere Verhaftungen zur Folge. In Durazzo herrscht Ruhe. Die Nationalisten haben überall starke Wachtabteilungen aufgestellt. Die gelandete» MarinedetachementS werden weiterhin auf ihrem Posten be- lassen. Eine Leibvach«. Durazzo, 22. Mai. Au« Skutari sind nntrr Führung dreier Geistlichen 130 katholische Malissoren hier eingetroffen, um sich dem Fürsten al» Wache zur Verfügung zu stelle«. Sie verbrachten die Nacht im fürstlichen Palai». Die Aufständischen haben Tirana besetzt. Rußlanö. %«»»«schlojicve» Deputierte». Petersburg, 21. War.' itz.eHer heutigen Abendsitzung der Reichsduma erschienen- zum ersten Male wieder die 21 Depu- tierten, die wegen Obstruktion ausgeschlossen worden waren. Der Arbeiterführer KerenDkh, der im Namen der Ausgeschlossenen sprach, griff die Haltung der Regierung und det Majorität heftig an und erläutert« die Gründe der Obstruktion. Der Redner wurde vielfach durch erregte Zwischenrufe von Seiten der Rechten und des Zentrum« unterbrochen und mehrfach von dem Präsi- deuten zur Ordnung gerufen, der ihm schließlich das Wort entzog. Fünf ander« Deputiert« von der äußersten Linken versuchten vergeblich die Erklärung der Sozialisten und der Ar- beiterpartei fortzusetzen. E» wurde ihnen vom Präsidenten so- fort das Wort entzogen. Die Veröffentlichung des stenographischen Bericht» über die Erklärung der äußersten Linken ist von dem Präsidenten verboten worden. Der Marinemini st er hat eine geheim« Gesetzesvorlage betreffend Gewährung eines Kredit» von hundert Millionen Rubel zur Verstärkung der Flotte des Schwarzen Meere» eingebracht. Ms Industrie und Handel. Abwehrmaßnahme« gegen den russische« Getrcidezoll. Der Bezirkseisenbahnrat Berlin-Siettin hat auf Antrag der Landwirtschafttkammer Posen einen Beschluß gefaßt, der als Gegenmaßnahme gegen die Einführung de» russischen Getreide- und MehlzolleS zu betrachten ist. Zurzeit werden Getreide, Hülsen- früchte, Mühlencrzeugnisse, Malz usw. auf der Eisenbahn zu billigen AuSnahmetarifen befördert, wenn diese agrarischen Pro» dukte„nach den Seehäfen zur Ausfuhr nach außerdeut- schen Ländern" gehen. Diese letztere Beschränkung soll aus Wunsch des Bezirkseisenbahnrate» fallen, d. h. die Geireidebeförde- rung z. B. von Ostdeutschland nach Westdeutschland soll ebenfalls zu den billigeren Preisen vorgenommen werden. Durch den russi- schen Getreidezoll wird es nämlich der deutschen Landwirtschaft, die bisher dank de» Einfuhrscheinsystems und der günstigen Au». fuhrtarife etwa 360000 Tonnen Roggen und Mehl nach Rußland absetzte, wesentlich erschwert, weiter deutschen Roggen in Rußland einzuführen. Damit der Ueberschuß an Roggen nun leichter nach Westdeutschland befördert werden kann und nicht in Ostdeutschland zu„einer Deroute auf dem Getreidemarkt" führt, wünschen die Antragsteller die Ausdehnung der billigen Ausfuhrtarife auch auf den Jnlandverkehr. Früher hat sich der LandeSeisenbahnrat für ganz Preußen und die Regierung gegen diese Ausdehnung erklärt. Aber es ist angesichts de» russischen Beschlusses nicht ausgeschlossen, daß die Regierung jetzt dem Antrage der Agrarier folgt. Eigenartige Preisfestsetzung. Wie die„Pharm. Zeitung" in Nr. 38 mitteilt, liefert die Fachingen. Gesellschaft ihr bekanntes Mineralwasser an Aerzte für 9 Pf. die Flasche. Den Händlern schreibt die Gesellschaft einen Verkaufspreis von 46 Pf. für die Flasche vor. Bei einem Bezüge von mindestens 20 Flaschen darf ein« Preisermäßigung von 6 Pf. gewährt werden. Zu diesem Preise liefert die Gesellschaft ebenfalls direkt an Private. Händler, die billiger verkaufen, werden vom Bezüge ausgeschlossen. Wie weiter behauptet wird, beziehen manche Konsumenten das Wasser von bekannten Aerzten natürlich viel billiger als vom Händler. Die Praxis der Gesellschaft rechtfertigt den Verdacht, daß sie durch die nach Trinkgeldgeben aussehende Bevorzugung der Aerzte eine billige und wirksame ReName für ihre Waren schaffen will.— Die Mineralquellen sind schon längst ein kapitalistische? Ausbeutung«- objekt geworden. Riesengewinne fließen daraus den Aktionären zu. Die Quellen sollten ein Wohltat sür die leidende Menschheit sein— aber sie sind nur eine Wohltat für die Profitmacher. Armest Teufeln» die nicht in der Loge sind, die Kosten für eine Badereise zu«schwingen, bleibt meisten« auch die Wohltat versagt, zu Hause eine gute Trinkkur machen zu können. Englische Schiffahrtsfuslvu. Die Betriebsgemeinschast zwischen H a p a g und Lloyd, die in England große? Aufsehen erregt hat, findet jetzt dort ein Gegenbeispiel. Wie aus London gemeldet wird, haben die beiden Schiffahrtsgesellschaften, hie P e n i n s u l a r and Oriental Steamship Company und die British Jndia Company, ein Uebereinkommen geschlossen, sich mitein- ander zu vereinigen, und zwar mittels Aktienaustausches. Die beiden Gesellschaften werden ihre Betriebe getrennt fortführen, aber Verwaltungsräte von jeder werden dem PerwaltungSrat der anderen beitreten. Wenn diese Vereinigung vollzogen sein wird, werden die � Interessen der beiden Unternehmungen in jeder Hinsicht identisch sein. Die Vereinbarungen werden den Ganeralversamm- lungen beider Gesellschaften zur Bestätigung vorgelegt werden. Der Gtahltrust in China. Amtlich wird jetzt in Abrede gestellt, daß der chinesische Marineminister mit dem Bethlehem- Stahltrust eine« Vertrag über den Bau eines Schiffsdocks und andere öffentliche Arbeiten in Futschau abgeschlossen$abt, und daß an die chinesische Regierung ein Vorschuß bon 2 Millionen Dollar in Gold gezahlt worden sei. Letzte Aachrichten. Schwere Anklagen gegen die serbische Regierung. Sofia, 22. Mai.(Meldung der Agence Bulgare.) In der Sobranje richtete der demokratische Abgeordnete Naumow eine Anfrage an den Minister des Aeutzern über die Nieder- metzelungvon Mazedoniern, die in die serbische Armee eingereiht werden sollten. Raumow. der sich selbst nach Belgrad be- geben hatte, erklärte, er habe dort festgestellt, daß trotz der amt- liehen Ableugnungen Ministerpräsident Paschitsch selbst zugegeben habe, es seien Fälle vorgekommen, daß mazedonische Rekruten sich geweigert hätten, den Eid zu leisten. Seine aus verschiedenen Quellen gesammelten Informationen hätten unumstößlich fest- gestellt, daß zahlreiche Mazedonier dafür, daß sie ihre Nationalität nicht verleugnen wollten, mit dem Tode bestraft worden seien. Minister des Aeußern Radoslawow erwiderte, die serbische Regierung stelle die gemeldeten Vorgänge in Abrede, und«S sei schwierig, sicheres darüber zu erfahren. Aber die serbische Re- gierung, die gerne ihre neuen Gebiete von ausländischen.Kor- respondenten besuchen lasse, werde vielleicht eine Untersuchung unter Beteiligung von Vertretern der auSländisehe» Presse veranstalten, um die Gerüchte zu zerstreuen. Lärmende Austritte der Suffragette». London, 22, Mai. Während einer Matinee in Hi« Majesths Theatre, welcher der König und die Königin beiwohnten, versuchten heute einige A n häng« rinnen de? Frau enpi m m r e ch i s eine Kundgebung zu veranstalten. Eine Frau ries wiederholt mit gellender Stimme:„Du russischer Zar!" Eine andere band sich an ihrem Sessel fest, behauptete ihren Sitz 20 Minuten lang und schrie:„Laßt Frau Pankhurst frei!" Die Ruhestörerinnen wurden entfernt. Im ganzen wurden sieben Frauen und zwei Männer au» „His MajestyZ Theatre" gewiesen. Draußen wurden die Ruh«. störer von der Menge sehr feindlich empfangen, und nur die Gegen- wart eines starken■Polizeiaufgebots schützte sie vor Mißhandlungen." Snf-bs». Polizeigericht. wobü, die Suffragetten gebracht wurden. spielten sich unbeschreiblich geloalftatige Auftikktc ab. Alle Ver-' hafteten verfolgten dieselbe Taktik, beschimpften die Polizei, leisteten ihr Widerstand, weigerten sich, die Anklagebank zu betreten, warfen sich auf die Erde, wo sie liegen blieben und mit den Schutzleuten rangen. Schließlich wurden sie aufgehoben und auf die Anklage- dank getragen, wo sie sich wie toll gebärdet«. In der Dow Street warf eine Frau mit einem Stiesel nach einem Friedensrichter; er fing ihn lächelnd auf. Gestern abend explodierte in einer Kirche in Edinburgh ein« Bombe und zertrümmert« die. Fenster; auch wurde der Ver- such gemacht, in Leicester ein Schloß zu verbrennen. Me diese Gewalttätigkeiten werden mit einer weitverbreitete» Lerschwörung in Verbindung gebracht._ Die New Norkcr Polizeikvrrvptlv«. New York, 22. Mai. Im Wiederaufnahmeverfahren ist der ehe- ntaligc Polizeileutnant Becker, der seinerzeit wegen Ermordung des Dpielhaliers Rosenthal verurteilt worden war, neuerlich schuldig befunden worden. Verhängnisvolle Karbidexplosion. Remscheid, 22. Mai. In der Nähe der städtischen Müllkippe fanden mehrere junge Bursehcn eine Büchse, die Reste von Karbid enthielt. Plötzlich erfolgte eine Explosion. Drei der jungen Leute im Alter von etwa 16 Jahren erlitten soschwereBrand- wunden, daß sie dem Krankenhause zugeführt werden mußten. Schwere Zechenunfälle. Bochum, 22. Mai. Auf der Zeche„Freie Vogel" bei Hoerde er- eignete sich heute morgen eine schwerer Unfall. Der Maschinist Otto Ratz war mit der Reparatur der Dampfleitung besehäftigt, als die Leitung plötzlich explodierte. Ratz wurde von dem aus- strömenden Dampf derart verbrüht, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Er hinterläßt Frau und Kinder. Auf der Zeche„Recklinghausen II" erlitt ein Heizer dadurch lebens- gefährliche Brandwunden, daß sich auf ihn heiße Wassermassen er- gössen. Der junge Mann starb unter furchtbaren Schmerzen. Millionennnterschlagungen bei einer kroatischen Sparkasse. Agram, 22. Mai. Die handelsgerichtliche Prüfung der Büchcc der Karlstädter Sparkasse ergab, daß Bücher und Bilanzen seit mehr als zwanzig Jahren ge- fälscht wurden. Der bisher ermittelte Fehlbetrag beläuft sich auf sechs Millionen Kronen. Durch diesen Krach ist eine ganze Reihe kleinerer Provinzanstalten in Mitleidenschaft gc- zogen. Der leitende Direktor Karl Hermann und sein Stell- Vertreter D u tz m a n n wurden verhaftet, Schwerer Unfall bei einem Straßenrennen. Rom, 22. Mai. Ein schwerer Unglücksfall hat sich während des Straßenrennens Mailand— Plaozicnza ereignet. Durch das knaietrnde Geräusch eines Motors wurden die Pferde eine« Wagen» scheu und gingen durch. Der Kutscher verlor vollständig die Ge- walt über die Tiere und das Gefährt saust« plötzlich in eine Gruppe von Rennfahrern, die sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit hatten bringen können. 30 der Teilnehmer an dem Straßen- rennen wurden zu Boden geschleudert; fünf von ihnen haben schwere Verletzungen erlitten.___ Großfeuer in einer Konstantinopler Kaserne. Konstantinoprl, 22. Mai. Heute brach in der großen Kaserne von Taschkischla im Stadtteil Per« ein Brand au». Ei« Flügel der Kaserne wurde eingeäschert. Mehrere Soldaten erhielten Verwundungen. Eine Matrosenabteilung de» deutschen Kreuzers„Goeben" beteiligte sich bei der Löschung deS Brande«, wobei zwei Unteroffizier« und drei Matrosen schwereVerletzungen erlitten. Die Ursache des Brandes soll in unvorsichtigem Umgehen mit einem Samovar zu suchen sein. Sonntag den 24. Mai von 2-6 Uhr geöffnet Nicht am Spittelmarkt. Die mit bezeichneten Artikel sind von der Zusendung ausgenommen A.Jandorf& C Spittelmarkt Belle- Alliancestr. Gr. Frankfurterstr. Brunnenstr. Kottbuser Damm Billige Lebensmittel Wurstwaren Cervelat- od. Salamiwurst Pfund 1.20 Schinkenwurst Bauernbratwurst Pfund 1.35 Pfund 1.20 Bratwurst( nach Polnischer Art) Pfund 98 Pf. Teewurst. Pfund 1.10 Mettwurst( nach BraunschweigerArt) Pfund 1.00 ff.Leberwurst Pfand 1.10 Landleberwurst Pfund 85 Pt. Rot- od. Zwiebelwurst..... Pfund 55PI. Nusschinken Schinkenspeck ... Pfand 1.30 Pfund 98Pf. Speck P 58Pt. 58 Pt. mager Pfund 75Pt. Butter und Käse Molkereibutter- Pfund- Paket 60 PL f, Molkereibutter-Pfand- Paket 65PI. Schweizer Käse.... Pfund 85, 95 Tilsiter Käse.... Pfand 58, 78 Pt. Limburger Käse........... Prand 35 P. Brie- Käse Pfund 45 PL Kuh- oder Land- Käse... 2 Stück 35 P1. Harzer Käse 5 Stück 10 Pt. Sessel 4.75 dicht geflochtenemSitz * Schinkenecken Pfund 68 Pf. * Erdbeeren Pfund 60 Pf. * Kirschen Pfund 25 Pf. Neue Kartoffeln Pfund 9 Pf. Kolonialwaren Himbeersaft Pund 16, 20, 25 Pfund 18, 22 Pf. Pund 16, 20, 2550 95 Pf. Reis Gries Kartoffelmehl....... Pfund 13 Pi Pudding Pulver( gefärbt).. 5 Pakete 28 PL kete 28 Rote Grütze( gefärbt)...... 5 Pack 28 Pt. Vanille- Saucen- Pulver( gefärbt) 3 Pack 20 Pt. Makaroni( gefärbt)............ Pfund 32Pt. Fadennudeln( gefärbt)....... Pfund 35Pf. Kaffee und- Paket 55, 60, 65 PL. Kakao garantiert rein..... Pfund 68Pt. Haushalt- Schokolade..... Pfand 68 Pt. Zitronensaft 50 95 Pf. Maitrank 58 Pf. Flasche Apfelwein 3 Flaschen 98 Pf. * Frisches Fleisch Pfund Pf. Pf. Kalbskeule im Ganzen Pfund 1.00| Schweinekotelettes 95 Kalbskamm oder Bug Pfund 85 P. Schweinebauch ... Pfund 55 Pf. Kalbsbrust Pfund 90 Pt. Schmorfleisch mit Knochen Pfund 85 Hammelkeule od. Rücken und 95 P. Suppenfleisch... Pfund 65 Pl. Hammel- Dicke- Rippe Pfund 85 Pt. Rückenfett... Pfund 50 Pl. Schweineschinken im Ganzen i. Ganz. Pfund 75 PF. Liesen Pfund 60 Pf. Charlottenburg, Wilmersdorfer Str. 118-119 ani? * Obst und Gemüse Ananas Austr. Aepfel Pfund 68, 78 Pf. Pfund 45 Pt. Stachelbeeren unreif.. Stachelbeeren unreif....... Pfund 18. Grüne Gurken.. Rhabarber Spinat Salat Radieschen Grüne Bohnen Junge Schoten Junge Karotten........... 18, 25Pf. 5 Bund 10 Pt. 3 Pfund 10 Pf. 5 Kopf Pf. 8 Bund 10 Pf. Pfund 30Pf. ..... Pfund 30 Pf. Bund 12 Pf. Zitronen Dutzend 25, 35 Pf. Räucherwaren Aale geräuchert Bücklinge Pommersche Flundern Lachsheringe. Lachs geräuchert. Sardellen ***** A Bund Pf. 5 Stück 18 PL Pfund 25, 38 Pt. .... 2 Stück 15Pt. 14 Pfund 25 Pf. ..Pfund 58 Pf. Bismark- od. Bratheringe Dose 43 Pf. Oel- Sardinen..Dose 1..Dose 38, 48, 65 PL Kassler.. 75,80. Frischer Spargel... 15,25,35,45 Pf. Mottenschutzmittel Pfund 12 Pf. Naphtalin Naphtalinkugeln Kart 20 Pt. Mottentafeln.... 3 Stück 3 Stück 10 PL. Pfund 3 Mottentabletten Pakete 10 Pf. Kamphorin Würfeln, Kamphorin in 20, 30 PI. Mottenessenz Flasche 48,95 Pf. Flasche 48,95 Pt. Blumendünger **** Mottenpulver Paket 25 Pf. Fliegenfänger..6 Stück 25 Pf. Insektenpulver- Spritzen stuck 28 Pf. Paket 10, 18, 28, 45 Stück Pf. Holzmöbel zum Zusammenlegen merrte 4.85 aus Peddigrohr, mit.75 Hocker..... 95 Stuhl.... 2.45| Sessel m. Arm- 2.90 Bank 4.75 Tisch Pf. lehne.. ca. 40 × 80 cm 2.90 Bequemer Korbsessel Polster mit Kretonnebezug Jeder Arbeiter, jederHandwerker Tollte zur Arbeit unsere berühmte Lederhose Herkules tragen. Unerreichte:: Leistungsfähigkeit. Allein- Verkauf. Starkes, sogenanntes englisch Leder, grau od. braun gestreift od. einfarbig. Am Bund aus einem Stück. Feste Kappnähte. Taschen aus schwerem Pilot. Gr. Flicken umsonst. Preis für normale Mannes- 450 größe Jünglingsgrößen entspr. billiger Manchester- Anzüge Marke Gambrinus. Strapazierfest. Joppe, 2reih., warm gefütt. 11.90 Weste 3.60, Hose. Blaue Monteur- Jacken. Marke Siemens, waschecht Köper od. Drell, M. 6.75 245 Blaue Monteur- Hosen, 235 Marke Siemens, do. M. Setzer- Kittel 3.10 2.50 2.90 2. Maler- Kittel. Berufs- u. Schutzkleidung für alle Zweige der Gewerke und Industrie, Sanitätsdienst usw. Baer Sohn Berlin. Gegr. 1891. Chaussee- Straße 29-30 11 Brücken- Straße 11 Große Frankfurter Straße 20 Schöneberg, Hauptstraße 10. Hauptkatalog kostenfrei. Prompt. Versand nach außerhalb. Berlins grösstes Kredithaus ALLE TAGE ANDERS direkt am Nettelbeckplatz Bahnhof Wedding AUF KREDIT Herren- Garderobe Damen- Garderobe Kinder- Garderobe für Knaben u. Mädchen Wöchentliche Teilzahlung nur 1.- Mark Sport- und Kinderwagen Kolossale Auswahl! Preise so billig wie nur möglich! Gratiszugabe: Herren: eleganter Hut oder moderner Stock Daman: elegante Lederwaren usw. usw. usw. Bis zum Pfingstfeste Verabfolgung der doppelten Anzahl Sparmarken der Rabatt- Gewährungs- Genossenschaft oder 10 Prozent Rabatt in har pro Mark für Anzahlung. Einziges Waren- Abzahlungs- Geschäft, das zur Verabfolgung der Sparmarken der Rabatt. Gewährungs- Genossenschaft berechtigt ist. Waren- und Möbel- Kredit- Haus ALLE TAGE ANDERS Grösstes Haus am Nettelbeckplatz Pank-, Gericht- und Reinickendorfer Str.- Ecke. Parterre, I., II., III., IV. Etage. auR Dornehme. Herren- Moden tertig und nach Maß Garantie: Tadelloser Sitz feinste Verarbeitung! Auf Wunsch Wochenrate von 1 M. an J. Kurzberg& Co. Maß- Schneiderei Rosenthaler Straße 36' Wir bitten genau auf Hausnummer 36 zu achten, da wir keine Filialen unterhalten. Gegründet 1898 Diese Woche Weißbiergläser Ausnahme- Preise groß 29 Pf. klein 19 Pf. bei größerer Abnahme. Gastwirtsartikel- Spezialgeschäft L. Katz& Co. Berlin, Spandauer Straße 20, Neukölln, Bergstraße 65 und Hermannstraße 35. Nachdruck verboten. y Sonntag von 8-10 and 2-6 Uhr geöffnet. Beranto, Redatt.: Alfred Wielepp, Neukölln. Inseratenteil verantw. Zb.Glode, Berlin, Drud u. Beriag: Vorwärts Buchdr. u. Verlagsanitak Raul Singer& Co. Berlin SW Sierau 5 Beilagen u. Hutarhaltun Nr. 138. 31. Jahrgang. ne sa 1008 a 000 and 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Die gemischte wirtschaftliche Unternehmung. Ein Beitrag zur Berliner Elektrizitätsfrage von Dr. Albert Si defum. of pun 1. Allgemeines. Sonnabend, 23. Mai 1914. 1. Die wissenschaftliche Bildungsarbeit. 2. Stünstlerische Veranstaltungen. 3. Verschiedenes. Beginn der Eagung 10 Uhr vormittags. Kurjus der Bibliothekare. u Der vierte Vortrag findet Montag, den 25. Mai, abends 9 Uhr, im Gewerkschaftshause( Saal 5) statt. Der Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. A Berliner Nachrichten. Einen starken Einschlag der dem Erwerbsprinzip zugrunde liegenden psychologischen Faktoren auch in das wirtschaftliche Leben unserer öffentlich- rechtlichen Korporationen wünscht Freund, weil er auf manche Nachteile des reinen Kommunalregiebetriebes gestoßen zu sein glaubt, 3. B. in der Vermehrung der Zahl der städtischen Beamten und Arbeiter, in der Entscheidung über Materialbeschaffung durch bielfach ungeeignete Verwaltungsstellen, in der Beeinflussung des Unternehmens durch örtliche Bezirksvereine und in der Schwierigkeit, fithne spekulative Entschließungen zu fassen. Der Strit zwischen der Vorwärts" und dem Berliner Nun haben wir ja auch bisher schon die Vereinigung von Wilmersdorf. Montag, den 25. Mai, abends 8 Uhr, im Tageblatt" über die zufünftige Elektrizitätsversorgung von privaten und öffentlichen Unternehmungen in mancherlei fammlung. Tagesordnung: Zur Frage der Reorganisation. Referent: Vitoria- Garten( großer Saal), Wilhelmsante 114: Mitglieder- VerBerlin geht, wenn man ihn feines Beiwerks entkleidet, auf Formen gehabt; aber Freund meint, daß auch Kommunal Reichstagsabgeordneter Genosse Fris Zubeil. Freie Aussprache. Wahl den in die Frage zuriid, ob für die Reichshauptstadt der reine unternehmungen, die in privatrechtlicher Unternehmungsform der Delegierten für die Generalversammlungen. Parteiangelegen Kommunalbetrieb der Elektrizitätswerte oder die ge-( 3.B. als Aktiengesellschaften, als Gesellschaften mit beschränkter Heiten. mischte wirtschaftliche Unternehmung bor- Saftung usw.) betrieben werden, sich nur wenig von dem Cha Mittwoch, den 27. Mai, abends 8%, Uhr, im Vittoria- Garter zuziehen sei. Eine solche Frage läßt sich in jedem Falle mur rafter der Regieunternehmung entfernten, während andererseits( großer Saal): Aus russischen Sterkern. Ein Hilferuf! Die Leiden unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden tech- auch die Einbeziehung privaten Kapitals unter Anwendung der politischen Gefangenen Rußlands. Vortrag: Schriftsteller Ulrich mischen, rechtlichen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse be- der Form einer Affiengesellschaft, einer Gesellschaft mit be- Rauscher( mit erläuternden Lichtbildern). Eintrittspreis 50 Pf.( für antworten, jedenfalls also nicht mit dem bisher vom Berliner schränkter Haftung in ein öffentlich- rechtliches Unternehmen Barteimitglieder Billetts a 20 f. in der Mitgliederversammlung Logeblatt" zur Verteidigung seines Standpunktes vor- feine befriedigende Lösung darstelle. Sei in so geformten und bei den Funktionären). und bei den Funktionären). gebrachten dürftigen und fadenscheinigen Material. Ueber- Unternehmungen das Kommunalfapital in der Mehrheit, 4 Uhr, im Lofal von Klog in Budow, Chausseestr. 9: Deffentliche Buckow bei Briz. Am Sonntag, den 24. Mai, nachmittags dies bedarf angesichts der deutschen Erfahrungen die Ent dann würde das Privatkapital an dem Betriebe fein Interesse Bersammlung. Vortrag des Reichstagsabgeordneten Genossen Friz fcheidung gegen Kommunalbetrieb und für gemischte mehr haben; sei hingegen das Privatkapital in der Mehrheit, gubeil über: Die Feinde der Arbeiterklasse an der Arbeit", wirtschaftliche Unternehmung der besonderen Begründung. dann seien die öffentlichen Körperschaften nicht in der Lage, Die Brizer Genossen werden zu regem Besuch aufgefordert. Die Denn auf Grund der hervorragenden Leistungen der deutschen den durch sie zu vertretenden öffentlichen Interessen An- Teilnehmer marschieren gemeinsam pünktlich 3 Uhr, vom Reſtaurant Stommunalbetriebe und der bisherigen Ergebnisse von ge- erfennung zu verschaffen. Daher müſſe man eine be- Lindenpark, Briz, Chauſſeeſtr. 18, ab. mischten wirtschaftlichen Unternehmungen besteht die folgende fondere Rechtsform für die gemischten wirtschaftlichen Alt Landsberg Süd. Die Mitgliederversammlung findet am These zu Recht: Der Gegenjak zwischen den legitimen privat Unternehmungen suchen, eine Form, die den öffentlichen Sonntag, den 24. Mai, vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn wirtschaftlichen Intereffen einer fapitalistischen Gesellschaft und Körperschaften, auch wenn sie nur die Minderheit des Gefell Mertmann statt. den volfswirtschaftlichen und sozialen Aufgaben einer Stadt fchaftsfapitals bestben, die Wahrung der ihnen anvertrauten. Hermsdorf bei Berlin. Montag den 25. Mai, abends 8 Uhr, ist so groß, daß er im Regelfall unvermeidlich zu immer er öffentlichen Interessen ermöglicht. Diese Form ficht Freund im Restaurant Bellevue"( Inh. Pfeffer): Deffentliche Bürgerneuten Schwierigkeiten und Mighelligkeiten auch bei einem in der G. W. 1. Bei ihr hat das Privattapital die führende versammlung. Tagesordnung: Anlauf des Brandtschen Grundnoch so sorgfältig und vorsichtig aufgebauten gemischt- wirt- Rolle zu übernehmen, während die öffentliche Korporation tiides. Referent: Gemeindeverordneter Genosse Sohrauer. Disschaftlichen Betriebe führen wird; man darf daher die Ein- eine drohende Entartung des Privatkapitals zu hemmen, aber tuffion. Kommunales. richtung einer gemischt- wirtschaftlichen Unternehmung nur es nicht in seiner kraftvollen Betätigung au- behindern hat." des Wahlvereins bei Salzmann. Bericht von der KreisgeneralBernau. Heute Sonnabend 81% Uhr: Mitgliederversammlung dann und dort gut heißen, wenn und wo entweder überhaupt Bur Schlichtung von Konflikten zwischen den privaten und den bes Wahlvereins bei Salzmann. Bericht von der Kreisgeneralfein anderer Weg zur Lösung einer dringenden Aufgabe zu öffenlichen Interessen, die Freund immerhin als möglich anversammlung. Parteiangelegenheiten. finden ist, oder wenn die wirtschaftlichen und sonstigen Vor- nimmt, foll eine unparteiische Stelle berufen fein. Natürlich, teile einer solchen Institution im gegebenen Falle und infolge fo legt Freund weiter dar, müsse die Gemeinde auch Sig im von besonderen Umständen nachweislich oder wenigstens Aufsichtsrat der G. W. 1. haben; der Gesellschaftsvertrag müsse höchstwahrscheinlich dauernd größer sind als die Vorteile eines Rechte und Pflichten der Korporation feststellen und ihr reinen städtischen Regiebetriebes; wenn feine diejer beiden ein Einspruchsrecht im Intereffe des öffentlichen Wohles geVoraussetzungen erfüllt ist, sollte man in den Gemeinden statten; als unparteiische Stelle im Konfliktsfall tönnte viel Bir standen wieder einmal an einer offenen Gruft. Eine grundsätzlich von einem Zusammengehen mit mächtigen leicht der Bezirksausschuß wirken. Zusammenfassend hat unserer Besten war von uns gegangen. Erst hatte wochen Brivatgesellschaften, wie etwa der A. E. G. absehen, sich jeden Freund, um die Notwendigkeit einer eigenen gejeglichen lange Strankheit den Unermüdlichen zur unfreiwilligen Muze falls durch deren manchmal verlockend erscheinenden Grundlage für die neue Unternehmungsform zu begründen, gezwungen. Dann hatte den allzeit Aufrechten der Tod geAnerbietungen den Blid für die glänzenden Möglichkeiten des gesagt: Un den öffentlichen und den privaten wirtschaftlichen fällt. Ein großes Leichengefolge drängte sich auf dem kleinen Regiebetriebes nicht trüben lassen. Ich glaube fagen zu können, daß ich für diese These die meden gleichzeitig gerecht zu werden, müssen wir für die er- Friedhof. Gin wehmütiges Zied hallte durch den sinkenden Ich glaube sagen zu fönnen, daß ich für diese These die örterten Unternehmungen einen Zwischenbau zwischen den Frühlingstag. Blumenschmuck hatte sich der Sterbende ber ganz überwiegende Mehrheit aller praktischen Kommunal beiden Beriebsformen, dem öffentlich- rechtlichen Korporations beten; ba leuchteten ganz vereinzelt die roten Kranzschleifen politiker und kommunalpolitischen Theoretifer auf meiner betrieb und den privatrechtlichen Betrieb der Erwerbsgesell- auf, die ihm die Organisationen gewidmet, denen er bei Leb. Seite habe. Wer gegen sie anfämpfen will, den trifft nach schaft errichten. Dieser Zwischenbau wird auf der Grund zeiten angehört, für die er gewirkt und geworben hatte. allgemeinen Rampfesregeln die Beweislast für die lage der privaten Erwerbsgesellschaft, in der die öffent Notwendigkeit seines Vorgehen 3. Ind viele waren gekommen, die das Leben hierhin ind liche Sorporation mit einem Privatunternehmer sich ver- dorthin geweht hatte: Männer, die vor einem Duhend von Damit könnte man die Sache eigentlich auf sich beruhen einigt, zu errichten und so zu fonstruieren sein, daß Jahren mit dem Toten zusammengefügt und aufgebaut hatten, Lassen, denn es wird wohl etwas lange dauern, bis das die Storporation als Vertreterin des öffentlichen Inter- was jekt start und machtvoll als politischer Wall an den Berliner Tageblatt" wirklich durchschlagende Gründe für den effes ein zweifaches Recht, das Recht der Kontrolle und Grenzen der Großstadt allen Bedrückten und Ausgebeuteten Betrieb der Berliner Elektrizitätsversorgung durch eine ge- des Einspruchs gegenüber den Gesellschaftsorganen erhält, Schirm und Schuß gewährte. Es waren noch dieselben von mischt- wirtschaftliche Unternehmung zusannmenbringen fann. Dagegen aber die Pflicht übernimmt, die Gesellschaft durch den damals. Und waren es doch nicht mehr! Silberfäden woben Aber es spricht doch vieles für eine gründliche Behandlung billigeren Kredit der öffentlichen Sorporationen, durch die sich den meisten durch Bart- und Haupthaar. Die Augen der Frage, nicht etwa, um uns und unseren Lefern die lange unentgeltliche Mithilfe ihrer Beamtenschaft und etwa noch waren müder, die Rüden frummer geworden. Und einer Beit bis zum Beweisantritt durch das Berliner Tageblatt" durch andere Leistungen( z. B. Hergabe von Grundstücken betrachtete im Anblick des offenen Grabes stumm den anderen. zu vertreiben, sondern um den Einfluß, den ein so weit zu vertreiben, sondern um den Einfluß, den ein so weit zum Selbstkostenpreis, Einräumung der Straßenbemigung) Sein Wort. Keine Frage. Nur ein Händedruck. verbreitetes Blatt auch mit fachlich ganz unlänglichen Auszu unterstützen. Bestimmend für die Wahl der Erwerbsgesellführungen auf die öffentliche Meinung unserer Stadt aus schaft als Grundlage des Zwischenbaus ist die Erwägung, daß Gruft. Die knappen Worte der Kranzdeputationen verhalten. Ein schwarzer Wall, stand die Menge um die offene üben kann, in dieser Frage au brechen, ehe es dadurch ernsthaft einerseits das Unternehmen sich dabei von denjenigen Die Sänger sangen die Schlußstrophe des Abschiedsliedes an Unheil angerichtet hat, daß in Reihen der Gegner der bis Fesseln frei macht, die es bei einer öffentlich- rechtlichen Orga- den toten Freund. Hart vom Grabesrande her schluchzte noch herigen Elektrizitätsverhältnisse eine verhängnisvolle Unnisation auf dem Boden der Staats- oder Kommunal- immer das Weinen der Witive und der Waisen. Dann verficherheit und Spaltung entsteht. Ueberdies möchten wir auch verfassung binden würden, und daß andererseits beide Teile, ließ die Trauerversammlung die Stätte des Todes. Und wie gern vermieden sehen, daß sich das„ Berl. Tagebl." in dieser die Korporation und der Privatunternehmer, gewinnen, jene vom Zufall gefügt schlossen wir Aelteren uns aneinander. Sache übereilt festlegt: Fontane sagte, Zeitungsschreiber seien durch Aufnahme kaufmännischen Geistes, dieser durch Unter- Mit gesenttem Haupte schritt einer neben dem anderen. ,, berquere Lente" mit besonderer psychologischer Verstellung unter die öffentlichen Kontrollen. Bestimmend für Stumm und still, als hätte auch uns der Tod seine Mahnung fassung, die zur„ Bodsteifigkeit" neigten. Der Sache die weitere Konstruktion des Zwischenbaus aber ist der Ge- gesandt... dient man, wenn man diese Neigung befämpft. danke, daß einerseits das öffentliche Intereffe die Einfügung einer Semmung des Erwerbsbetriebes in dem Mechanismus blühte und grünte trotzdem doch! In blauen Dolden hing der Einer der Besten war von uns gegangen. Und die Erde der Erwerbsgesellschaft durch Kontrolle und Betorecht der Flieder. Auf allen Gräbern lachte der Frühling. Die BlütenStorporation, andererseits das Intereffe des Privatfapitals ferzen der alten Friedhofskastanien strahlten weiß in den einen Ausgleich dieser Korporationsrechte durch eine ent- sinkenden Tag. Und weich und lockend flötete ein Vogellied, sprechende Pflicht der Korporation verlangt." als wir ernst und versonnen die schmalen Wege an Grüften und Gräbern entlang schritten. Die G. W. U.( wie wir abkürzend die uns hier beschäftigende Unternehmungsform weiterhin bezeichnen wollen) bewegt seit einiger Zeit die kommunalpolitische Erörterung und hat schon eine kleine Literatur hervorgezaubert, die aller dings eigentlich nur aus einem einzigen Orignialartikel und einem einzigen Buche besteht, um die in Zeitungen, 3eitschriften und auf Kongressen ein erheblicher Sums gemacht worden ist. Dort, wo man noch vor kurzem die gebäifigsten Verband der sozialdemokratischen Wahlvereine Berlins und Umgegend. Angriffe auf Rommunalbetriebe lefen konnte, etwa von der Sorte der Arbeiten Aveburys und Ludwigs, findet man neuerdings die Anpreisung der glücklich entdeckten Mischform von privater und öffentlicher Unternehmung. Die Lobschreiber werden wenigstens zum Teil offenbar durch den Gedanken bewegt, daß diese scheinbar objektive und positive Form des Kampfes gegen den verhaßten Kommunalsozialismus( um dieses arg mißbrauchte Wort einmal zu gebrauchen) mehr Er- Berlin, folg verspreche, als die im Hinblick auf die unleugbaren Tat sachen manchmal komisch anmutende unfruchtbare Deklamation über die Gefahren einer weitgehenden Sozialisierung städtischer Unternehmungen, oder kurz gesagt: als das Schwenken des roten Lappens. Die öffentliche Erörterung über die G. W. 11. begann Ministerialdirektor Dr. Freund in Berlin, der Dezernent über Kommunalangelegenheiten im preußischen Ministerium des Junern, mit einem Auffaz in der Deutschen Juristen zeitung" vom 15. September 1911. Dr. Freund antwortet auf die Frage: Was bedeutet die G. W. U.? folgendes: " Parteigenossen und Genossinnen: Dienstag, den 26. Mai 1914, abends 8 Uhr, 28 finden in Charlottenburg, Schöneberg, Neukölln, Lichtenberg, Pankow und Weißenfee 17 Volksversammlungen statt, die sich mit den Vorgängen im preußischen Dreiflassen parlament am 18. Mai beschäftigen werden. Die Genossen der übrigen Vororte werden ersucht, sich an einer dieser Versammlungen zu beteiligen. Berliner Wahlkreise finden dafür am Die für diesen Tag angefesten Generalversammlungen der Donnerstag, den 28. Mai Der Aktionsausschuß. Ein engeres Zusammenarbeiten zwischen staatlichen und statt. Die bereits berausgabten Legitimationstarten der Destädtischen Behörden mit dem kaufmännischen und gewerblichen legierten behalten ihre Gültigkeit. unternehmertum, ein Zusammengehen der öffentlichen Korpora tionen mit dem Privattapital. Den öffentlichen Korporationen Montag, den 25. Mai: Flugblattverbreitung ( Gemeinden, Streifen usw.) sollen nicht nur Unternehmungen, die in Berlin und den oben bekanntgegebenen Vororten. aus ihrer obrigkeitlichen Befugnis fließen, wie Schulen, Armen pflege und ähnliches, gufallen, sondern auch wirtschaftliche Unternehmungen, bei denen ein Gewinn zu erwarten ist. Wir sehen denn auch, daß nicht nur der Staat, sondern auch die Gemeinde bielfach Unternehmerin ist, z. B. bei der Versorgung mit Wasser, Cleftrigität, Gas, bei Unterhaltung der Verkehrsmittel, bei dem Wohnungsbau. Bei all diesen Unternehmungen spricht das öffentliche Wohl in einer bestimmten Weise mit. Wie läßt sich nun das kapitalistische Erwerbsprinzip mit dem des öffentlichen Wohls bereinen? Die Grundlage für solche Unternehmungen muß die tapitalistische Erwerbsgesellschaft sein, die Rücksicht auf das öffent Tiche Wohl gewissermaßen die Hemmung. Parteiangelegenheiten. An die Bildungsausschüsse und Organisationsvorstände. Am Sonntag, den 24. Mai, findet im Reichenberger Hof, Reichenberger Straße 147, eine ftatt. Konferenz der Bildungsausschüsse von Groß- Berlin Die Tagesordnung lautet: o manj Abschied. „ Polizeilogik". Endlich ist vom Polizeipräsidenten in Berlin der Bescheid auf die Beschwerde gegen die Auflösung der Volksversammlung in Lichtenberg am 12. März eingegangen. Bekanntlich sollte in jener Versammlung Genosse Roth einen Vortrag über: Die März tage 1848" halten und seine Ausführungen durch Lichtbilder unterstüben. Die Versammlung wurde verboten und, als die Leitung der Organisation dieselbe troßdem abhielt, der Saal durch Polizeigewalt geräumt. Auf sofort eingelegte Beschwerde wurde von dem Lichtenberger Polizeipräsidenten geantwortet, daß er diese an seinen habe. Jetzt ist das Urteil des Herrn v. Jagow eingetroffen. Man Berliner Kollegen zur Untersuchung und Entscheidung weitergegeben höre: Zunächst wird die Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Dann heißt es, daß allerdings auf Grund des Reichsvereinsgesetzes vom 19. April 1908 ein Verbot oder eine Auflösung der Volksversammlung mit Lichtbildervortrag nicht habe erfolgen dür. fen. Aber, und jetzt kommt's: Jedoch war der Polizei- Präsident zu Berlin- Lichtenberg auf Grund des§ 10, II. 17 des lig. Landrechts befugt, die Vorfüh rung der Lichtbilder zu untersagen, falls eine Gefährdung der öffentlichen Ruhe, Sicherheit und Ordnung zu befürchten war.... Die einseitige Darstellung der Vorgänge von 1848, wie sie hier erfolgt, ist aber geeignet, in den Zuhörern eine Belebung und Stärkung revolutionärer Gesinnung hervorzurufen und die Möglichkeit einer Herbeiführung von Ausschreitungen und Ruhestörungen zu eröffnen. Somit war der Polizei- Präsident zu Berlin- Lichtenberg be rechtigt, die Lichtbildervorführung zu untersagen, da er der be gründeten Ueberzeugung sein mußte, daß fie die öffentliche Ordnung zu stören geeignet seil" Schrumm! Weil der Polizeipräsident anscheinend etwas ängstlicher Natur ist, wird Tausenden das Versammlungsrecht genommen! Nun beachte man aber folgendes: Am Abend des Zustellungs. 3 tages dieses Entscheides" togte eine überfüllte Mitgliederversamm " P Tung des Wahlvereins im Schwarzen bler. Im Verwaltungs- bas Jahr berednef 5000 bis 6000 Bros. 3infen- verdienen wollten. Zwischentour, welche außer den fahrplanmäßig stattfindenden angelegenheiten zu erledigen? Onein! Auf der Tagesordnung Wenn diese Leute fragten, wie denn ihr Geld, fleine Beträge von Fahrten ausgeführt wurde, auf der Strede Potsdam- Caputh aufstand: Die Märztage 1848", Referent: Genoffe Roth. Diefelben 1 2. bis 100 M., so vorteilhaft arbeiten fönne, jo gab Dürkopp zunehmen. Als das Schiff sich auf der Rüdfahrt gegen 3 Uhr Versammlungsteilnehmer, die nach Ansicht des B.-P. am 12. März feine bestimmte Antwort, deutete vielmehr nur geheimnisvoll an, nachmittags der Station Caputh( Fähre) näherte, ließ sich der 1, bie jedenfalls nach Anhörung des Vortrages in Lichtenberg die Rebolu daß er in Paris cinen Herrn Stelzer und in London einen Herrn Schiffsführer auf Wunsch der dort wartenden Fahrgäste verleiten, tion proflamiert hätten und zu Barrikadenkämpfen geschritten Brehme fißen habe, die ausgezeichnete Verbindungen am Totalifator sur Bequemlichkeit der Baffagiere an einem kleinen, neben der wären, wohnten am 19. Mai ohne Gefährdung der öffentlichen Ruhe, hätten. Damit begnügten sich auch die neugierigsten Geldgeber. eigentlichen Dampferlandungsbrüde befindlichenBootsstege, welcher Ordnung usw. usw. dem Vortrag bei. So manchem Lichtenberger Die Einzahlungen flossen bald so reichlich, daß Dürkopp außer dem von dem Restaurateur Frige hergerichtet worden ist und auch diesem Bürger und Genossen wird sich ein Vergleich aufgedrängt haben, Bureauvorsteher bald sechs Damen und vier Herren beschäftigen gehört, anzulegen. Dieser Bootssteg, der nur auf ganz flachem als er die Polizeibrutalitäten jener Zeit im Bilde festgehalten sah; tonnte. Die Damen bersahen den Bureaudienst, schrieben Quittun- Wasser steht und für eine große Belastung nicht eingerichtet ist, ein Vergleich, der nicht zugunsten der Lichtenberger Polizei aus: gen aus und dergleichen mehr, die Herren gingen taffieren. Zu der gab, als er von den Leuten betreten wurde, nach und eine Anzahl gefallen sein dürfte. Mit stürmischem Beifall dankte die Versamm Stube und der Küche mußte ein dritter Raum durch Ausbrechen der darauf befindlichen Personen ficl ins Wasser. Alle aber lung dem Referenten für seinen mehr als zweistündigen Vortrag. einer Türöffnung hinzugenommen werden. Die" 3infen" und das fonnten in dem ganz flachen Wasser, ohne Schaden zu nehmen, Und nun gingen die Besucher ruhig ihres Weges, die Polizei betam Sapital wurden immer pünktlich bezahlt. Das sprach sich überall ans Ufer waten. Eine Gefahr in irgendeiner Weise hat jedenfalls nichts zu tun und der Präsident wird sich einen anderen Grund unter den Heinen Leuten so rasch herum, daß Dürkopp selbst gar feinen Augenblick bestanden. Hätte der Schiffsführer die dort be suchen müssen, um in der höheren Instanz sein Vorgehen zu recht nicht mehr erst zu werben brauchte Sein Hauptbureau reichte findliche Dampferlandungsstelle der Gesellschaft benutt, so träre fertigen. Verschiedenen harmlosen" Nichtgenossen, die zum schon gar nicht mehr aus, er mußte eine Annahmestelle nach ber ein derartiger Unglüdsfall nicht vorgekommen. Artistenklub", zur„ Sängergesellschaft" usw. usw. den Saal auf- anderen in verschiedenen Stadtvierteln einrichten, bei Gastwirten, suchen wollten, wurde mit aller Freundlichkeit von unseren Genossen Bigarrenhändlern und in ähnlichen Geschäften. Die Einzahlungen der Eintritt verwehrt. Die Versammlungsteilnehmer wie auch alle bergrößerten sich immer mehr. Wer zunächst nur 1 M. Hergegeben diejenigen, welche das völlig finnlose Vorgehen der Polizei in der hatte, wagte bald, weil ja jedes Risiko ausgeschlossen zu sein schien, legten Zeit beobachteten, sind sich einig in dem Wahrspruch: 3 M., 5 M. und mehr. Jekt arbeitete Dürkopp eine ganze Tabelle aus, aus der alle Gewinne je nach der Höhe der Einzahlung unter Anzahl der Tage zu ersehen wur: " Den Sozialismus in seinem Lauf Hält weder Jagowo noch Lewald auf! Bei den„ Gottlosen". Welch großer Heuchelei die bürgerliche Preffe fähig ist, hat fie wieder einmal bewiesen aus Anlaß des Maifestes der Freireligiösen Gemeinde. Seit Jahren schilt diese Presse auf die aus der Landeskirche Ausgetretenen und bezeichnet sie als Gott Lofe. Die Freireligiöse Gemeinde griff diese Bezeichnung auf und verkündete zum Himmelfahrtstage ein Maifest der Gottlosen" im Friedrichshain. Da fuhr dieselbe Presse, die immer von Gott lofen gesprochen hatte, auf und seierte und denunzierte in der " widerlichsten Weise. Die Deutsche Tageszeitung" schrieb: zum " " Austritt aus der Landeskirche steht." Beranstal 1 M. bis 3 m. brachten hiernach in 8 Tagen 50 Broz. 4 " 11 21u. 51 10 20 50 100 " B " 4 5 6 7 ggggg 50 50 50 50 " Mehr als 100 M. wurden nicht angenommen. Diese Einschräntung bestärkte die Leute erst recht in ihrem Vertrauen. Das Geld flog bon allen Seiten zu. Die Staffierer hatten mit dem Abholen alle Hände voll zu tun, und viele Leute warteten ihr Stommen gar nicht erst ab, sondern liefen selbst nach der Schreibstube, um höhere Einzahlungen zu leisten, sobald sie die kleineren mit den hohen " Binjen" in Empfang genommen. Von einem erschredenden Tiefstand von BilDaß das Unternehmen nur eine schwindelhafte Grundlage dung und Geschmad und einer geradezu verächtlichen haben konnte, lag auf der Hand. Aber die Kundschaft dachte datan Roheit der Gesinnung zeugt die Anfündigung einer Beranstaltung der Freireligiösen Gemeinde in Berlin heute gar nicht erst, weil sie einstweilen immer mit dem hohen Gewinn unter Theater und Vergnügungen" im Vorwärts". Diese Ver- ihr Geld wieder bekamen. Für sie genügte es, daß die unterirdianstaltung wird Großes Maifest der Gottlosen" genannt; es fchen Verbindung der Herren Stelzer in Paris und Brehme in foll am Simmelfahrtstage in sämtlichen Räumen der Brauerei London so ausgezeichnet wirkten. Die Kriminalpolizei, die den Friedrichshain stattfinden. Einer der Hauptmitwirkenden ist der Betrieb beobachtete, ermittelte, daß wieder Dürkopp seine Sand im jattiam befannte Zehngebote- Hoffmann, der im Landtage mit Spiele hatte, obwohl er sich im Hintergrunde hielt, fahndete auf feinem„ biederen Berlinertum" und seinem grausamen Deutsch ihn und nahm ihn am Mittwoch fest, als sie ihn in einer Schlafzu fofettieren liebt, und der im Vordergrunde der Agitation stelle in Moabit entdeckte. Auch der Bureauvorsteher wurde zunächst in Gewahrsam genommen, aber bald wieder auf freien Fuß gefest. Dann wird über das Programm der Veranstaltung u. a. Allem Anschein nach ist er selbst auch von Dürkopp getäuscht worden. gejagt: Ueber die Beteiligung von Kindern, ja jogar ihre Ver- Er hatte diesen über das eine oder andere schon zur Rede gestellt. unter anderem auch darüber, daß er immer Stelzer unterschreibe wendung in einem Märchenbilde bei einem Feste, das ein Hohn und sich von den Leuten Stelzer nennen lasse. Dürkopp hat ihn auf die tiefsten und heiligsten Empfindungen der Menschen ist, darüber wird wohl nicht nur bei Pädagogen, aber damit beruhigt, daß er von Stelzer Vollmacht habe. Wieviel sondern bei allen anständigen Menschen, wie sie auch politisch Geld der Verhaftete schon eingenommen hat, wird sich gar nicht benten mögen, eine einzige Stimme der Verurteilung nachweisen lassen. Bücher sind zwar beschafft worden, fonnten aber herrschen. Es ist eine Roheit gegen Kinderfeelen, über die gar nicht auf dem Baufenden gehalten werden, weil sich die Eines unmöglich ist, parlamentarisch zu sprechen. Dieser Geist zahlungen überhäuften. So brachte ein einziger Kassierer in dem muß selbstverständlich der Kirche feind sein, und die Kirche wäre Augenblic, als die Kriminalpolizei in der Schreibftube var, noch verloren, wenn fie aufhörte, diefen Kreisen ein Stein des An- 7000 M. Diese wurden sofort beschlagnahmi und dazu noch 8000 M., stoßes zu sein. Aber das Fest der Gottlosen" ist doch zugleich die schon vorhanden waren. Dürkopp behauptet, daß sein Unter auch ein Beweis des jämmerlichen tiefen Rultur- und Bildungsstandes weiter sozialdemokratischer Streife. Die Freireligiöse nehmen nicht Schwindel sei, sondern eine redliche Grundlage hat. Gemeinde in Berlin hätte sich selber faum ein schlimmeres Er habe eine Million sammeln wollen, um dann nach seinem System Zeugnis schreiben tönnen." alle Totalisatoren zu sprengen. Die Leute hätten dann ihr Geld mit dem versprochenen hohen Gewinn pünktlich wiederbekommen. Es scheint aber, daß Dürkopp jest schon die Absicht hatte, mit feiner Beute zu verschwinden. Denn er hatte schon angekündigt, daß er Pfingsten nach Paris fahren müsse, um dort den Betrieb zu fontrollieren. Sein System" ist noch sein Geheimnis. " " tad Selbstmord einer Frau Bankdirektorin. In der Berliner Gesellschaft hat sich eine erschütternde Tragödie abgefpielt. Die Witwe des vor furzem plöglich am Herzschlag ver ftorbenen Direktors der Nationalbant Julius Stern, die achtundvierzigjährige Frau Malgona Stern, hat ihrem Leben freiwillig ein Ende gemacht, ist ihrem Gatten in den Tod gefolgt. Bald nach der Bestattung war fie nach dem Landfig in Geltow übergefiedelt, wo fie nun mit ihrem einzigen Kinde, einem Knaben weilte und den toten Gatten beweinte. Vorgestern nachmittag entfernte sie sich aus ihrem Hause, um nicht wieder zurüdzukehren. Sie fuhr allein in einem Boote auf die Havel hinaus und suchte und fand im Wasser den Tod. Ihre Leiche wurde im Laufe der Nacht gefunden. Ein umfangreicher Dachstuhlbrand fant gestern vormittag furz nach 8 Uhr in der Stralauer Straße 56 im Zentrum Berlins zum Ausbruch. Die Feuerwehr wurde von vier verschiedenen Seiten aus alarmiert und rüdte mit den Zügen 1, 4, 5. 17.an. ganzer Ausdehnung in Flammen. Der Brandmeister ließ sofort mit drei Schlauchleitungen Wasser geben und schickte die Rohrführer über eine mechanische Leiter und über die Treppe vor. Die Löscharbeiten nahmen über drei Stunden in Anspruch. Von dem Dacha stuhl ist so gut wie nichts übrig geblieben. Die Ursache des Feuers In der Brunnenstraße 73 hatte sich steht noch nicht fest. gestern bormittag Bengin in einer Benzinväscherei entzündet. Doch konnte hier die Gefahr in kurzer Zeit beseitigt werden. Einen für ihre Berhältnisse schweren Verlust hat ein armes Wittenbergplag ein Bortemonnaie mit Inhalt. In dem Bortemonnaie Dienstmädchen zu beklagen. Dieselbe verlor am Dienstag ant befand sich auch ein R. B. 11. 5. 1918 gezeichneter Trauring, den das Mädchen zieds Menderung zum Golbarbeiter tragen follte. Da Die Verliererin erfaspflichtig ist, wird der Finder um Abgabe in der Bayreuther Str. 15 I gebeten. Spiel und Sport. Radfahrer. Arbeiter Radfahrer- Bund Solidarität“. Mitgliedschaft Berlin. Tourenplan zum Sonntag, den 24. Mat. Berlin Früh 5 Uhr: Agitation um Groß- Berlin. Starts an den bekannten Stellen jeglicher Abteilung. Zentrale der Agitation Stralaner Brüde 3 bis 10 Uhr vormittags. Berlin. Nachm. 1,1 Uhr: Mitgliedschaftsausflug nach Bernau( Salz mann), Alle Abteilungen von den Abteilungsstarts; für Unterfunft gesorgt. Blingsten 1914.( Dreitagestour). Medlenburgische Schweiz. 2. Abt. 30. Wai, abends 6 Uhr: Dranienburg- Stremmen. 31. Mai: Stremmen indow- Rheinsberg- Bechliner Hütte- Mirom- Röbel 1. Juni: Dampfer fahrt über den Müriksee-- Waren- Benzlin- Neu- Brandenburg- Tollenfee Neu- Strelit. 2. Juni: Neu- und Alt- Strelik- Fürstenberg- Branfee2öwenberg- Oranienburg- Berlin. 3. Abt. Dreitagestour nach Medlenburg. Abfahrt Sonnabend, 30 Mai, abends 10 Uhr, Laufizer Plas 12, per Bahn bis Neu- Ruppin, mit Rad, 1,75, welche beim Start bezahlt werden. Jede Woche Freitags ab 1. Mai, finden Spielabende in Treptow, große Spielwiese abends 17 Uhr statt. Start. Raufizerplak 12. 11. Abt. Mittwoch, 27. Mai, früh 9 Uhr: Schöneiche. Start: Ber bandshaus, Große Hamburger Str. 18/19. Garensee. Ballstr. 2. Soweit der Erguz der Deutschen Tageszeitung. Die Veranstaltung hat nun troßdem stattgefunden mit einer Beteiligung, wie sie noch nie da war. Und der Verlauf des Maifestes der Gottlosen" war glänzend. Nicht ein Mißion, tros des gewaltigen Andranges und der Schwierigkeit, alle Erschienenen am Abend im Saale unterzubringen, wo das Hauptprogramm infolge polizei- Viele Leute, die es so sehr auf das Wetten und schnelle Geldlicher Einschränkungen sich abwidein mußte. Jeder objektiv verdienen abgesehen haben, werden jetzt dafür empfindlich bestraft Denkende mußte fich erfreuen. Die einzelnen Vortragsnummern durch den Verlust ihres Geldes. Pantom Niederschönhausen. 24. Mai, früh 7 Uhr: Liepnik -Orgelspiel, Konzertgefang, Rezitationen wurden gut erledigt. Weitere Mitteilungen befagen: fee. Start: Bankow, Mühlenstr. 31. Nachmittags 1 Uhr: Zumi Bezirkstag. Der Kinderchor der Gemeinde wurde für ihre hübschen Gesänge Der Massenschwindel Dürkopps wird die Kriminalpolizei wohl Treptow Baumschulen weg. 24. Mai, früh: Strausbergstürmisch belobt und die Lebenden Bilder fanden nicht minder ihre noch geraume Zeit beschäftigen, bis er in seinem ganzen Umfange Brögel- Blumenthal. Start: Baumschulenweg. Nachmittags 3 11hr bei Krause Anerkennung. Die Festleiter patriotischer Veranstaltungen könnten feststeht. Schon nach den bisherigen Ermittelungen fann man anBernau. Nachmittags 12%, Uhr: Alt- Landsberg. Start: Temmler, fich an diesem Feste ein Beispiel nehmen, und die Schimpfpreffe nehmen, daß mindestens 10 000 Personen sich mit Dürkopp einSchöneberg. Unterbezirtstour nach Rudow( Bedler). Start 12 Uhr nicht minder. Hier war das Bestreben maßgebend, etwas Gutes gelaffen haben. Jeder, der eine Einzahlung machte, mußte zugleich bei Genossen Dbft. zu bieten, die Teilnehmer hinaufzuziehen und in ihnen die Freude Mitglied der Brehmeschen Unterstübungstaffe werden. Sie mußten Reinidendorf. Abt. 2. 24. Mai, nachmittags 12%, Uhr: Unteram Schönen zu weden. Tiefstand und Roheit ist ganz auf der ihren Namen angeben und erhielten dann die Mitgliedsscheine, bezirks- Pflichttour Birkenwerder. Start Vereinslokal. Neukolln. 24. Mai, früh 6 Uhr: Grünheide( Bater Fielik). Rach Seite jener Breßfofaden, die in blinder Wut alles herunterreißen, die laufende Nummern tragen. Am ersten Tage fonnte schon die was nicht Ariegervereinscharakter hat. Nummer 725 ausgeschrieben werden. Am zweiten Tage zählten die mittags 12%, Uhr: Rudow( Bebler, Bendaftr. 52), Unterbezirks.Pflichttour. Alle Start: Hohenzollernplay. Mitglieder schon über 1100. Vor einigen Tagen überschritt die Tegel. 24. Mai, mittags 1 Uhr: Birkenwerder. Unterbezirkstour. Ligtenberg. 24. Mai, früh 6 Uhr: Badetour( Storbistrug). NachStadtrat Hermann Jacoby, Vorstandsmitglied der Weltesten der Zahl schon 6000. Schon ein flüchtiger Blid auf die Tabelle hätte Berliner Kaufmannschaft, ist hier in seiner Wohnung im Alter von den Leuten das Unfinnige des ganzen Unternehmens farmachen mittags 1 Uhr: Unterbezirfstour Mahlsdorf( Müller), 1. und 2. Abteilung, 72 Jahren gestorben. Der Verstorbene war 1902 zum unbesolde müssen. Einige allerdings zogen nach ihrer Art eine Lehre aus dieser Start: Pfarrstr. 74. Charlottenburg. 24. Mai: Unterbezirks- Pflichttour nach Rudom ten Stadtrat gewählt und wurde 1908 wiedergewählt. Er war Tabelle. Statt auf einmal 100 m. einzuzahlen und erst nach fieben( Lindenparl, Bendaftr. 52). Start vormittags 11 Uhr: Rosinenftr. 3, BollsKaufmann und Handelsrichter. In der städtischen Verwaltung war Tagen 50 Bros. Zinsen zu erheben, gaben fie 33 mal 3 M. und haus. Jacoby Vertreter des Kämmerers, Vorsitzender der Hafendeputation, holten sich den Gewinn schon nach drei. Tagen. Andere, die es auch Lichterfelde. Sonntag, den 24. Mai: Tour nach Nudom des Kuratoriums für das Arbeitshaus und Obdach, Mitglied des nicht so genau nahmen, reichten, als fie fahen, wie die Bücher zur Unterbezirksversammlung. Start: 12 Uhr Vereinslofal. Wilmersdorf. Sonntag, den 24. Mai, nachmittags 1 Uhr: Schlacht- und Vichhoffuratoriums, der Finanzdeputation, der Ver- gehandhabt wurden, ihre Gewinnscheine wiederholt ein. Die An- unterbezirksversammlung in Rudow, bei Bebler, Bendaſtr. 32. fehrsdeputation, des Kuratoriums für die Beschaffung von Bau- nahmestellen liegen in dem ganzen Viertel um den Stettiner Bahn- Sonntag, den 24. Mai, nachmittags 1 Uhr: Unterbegirlsver materialien, für die Ausleihung von Hypotheken usw. hof herum. Nach Bekanntwerden der Verhaffung famen im Laufe fammlung für den 2. Unterbezirk in Top in bei Müller. Arbeiter Radfahrer: Verein Groß- Berlin". Sonntag, den bes gestrigen Tages noch mehrere hundert Personen, um sich nach 24. Mai, früh 4 Uhr, nach dem Hohen Golm( Dorf Stülpe, Gasthof dem Stande der Dinge zu erkundigen. Wieviel Geld die Gesamt- Strand), 65 Kilometer. Anschlußstart: Bahnhof Tempelhof. Nachmittags fundschaft verloren hat, läßt sich noch gar nicht übersehen, denn 1 Uhr: Neu- Dabendorf( Wald- und Seeschloß). Anschlußstart: Bahnhof Tempelhof. Einen großangelegten Schwindel betrieb ein 36 Jahre alter man weiß nicht, wieviel Kapital und Zinsen" fällig waren. Die ans Lübeck gebürtiger Mann namens Robert Dürkopp, der jetzt von Deckung fehlt natürlich, sobald die Einzahlungen aufhören. Denn der Kriminalpolizei festgenommen wurde. Dürkopp war früher bon Gewinnen aus Paris oder London ist nach den bisherigen ErLandarbeiter, Fabritarbeiter und Hausdiener, zulest in Halensee. mittelungat gar keine Rede. Einzelne Leute haben erhebliche BeVon dort aus erließ er vor längerer Zeit Anzeigen in fleinen träge zugefest, sogar bis zu 1500 M. Beteiligt sind namentlich Provinzblättern, in denen mitgeteilt wurde, daß der Anzeigende auch viele junge Mädchen, die ihre ganzen Spargroschen wagten. durch ein gewisses System imstande sei, Einzahlungen von 1 M. Ein junger Mann berlor 400 M., die er sich gespart hatte, um in nach wenigen Tagen mit 50 Proz. Zinsen zurückzuzahlen. Der den nächsten Tagen einen Hausstand zu gründen. Kriminalpolizei fielen diese Anzeigen auf. Sie ermittelte als ben Aufgeber den Hausdiener Dürfopp. Als sie sich diesen etwas näher unsehen wollte, war er nicht mehr zu finden. Die Anzeigen blieben nưa quê. Ein Schwindelunternehmen. 50 Bros. Zinsen in drei Tagen. ist Opfer der Arbeit. Ein schwerer Betriebsunfall ereignete fich am Mittwochnach mittag in der Metallwarenfabrik von Bugle u. Co. in der Ritter Bor drei Wochen wurde in der Wiesenstr. 31 in Stube und ftraße 12. Dort verunglückte der 60 jährige Kupferschmied Franz Küche im Erdgeschoß des Quergebäudes eine Schreibstube„ Karl Dudichuß, Reinidendorf, Bantower Alee 36, der allein in einem Stelzer" aufgemacht. Der Inhaber dieser Schreibftube war, wie fich Stellerraum arbeitete, baburch, daß ihm der Inhalt eines Schmelzspäter engab, Dürkopp. Er hatte seinen Halenseer Betrieb nach teffels über den Körper ging und er schredliche Brandwunden da Berlin verlegt, unterließ jezt die Zeitungsanzeigen, um nicht wieder vontrug. Im Krantenhaufe Am Urban, wohin man ihn brachte, die Aufmerksamkeit der Kriminalpolizei auf sich zu Tenten, ver- verstarb er noch in der Nacht an den erlittenen schweren Verlegungen. schwieg auch sorgfältig aus demselben Grunde seinen Namen und fuchte nun unter der Hand durch mündliche Bearbeitung Stundſchaft in einem se unerklärlich, wie man einen so alten Mann allein Rellerraum mit gefährlichen Hantierungen beschäftigen für sein Shftem". Ein Fabritarbeiter Steder, ben er früher im fann und er am lebendigen Leibe verbrennen mußte. Auch ist schon Betrieb der A. G. G. fennen gelernt hatte, gab 1000. Her für feit langem bekannt, daß in der Fabrik bezüglich der Lohn- und die Einrichtung der Schreibstube und wurde dafür Bureauvorsteher. Arbeitsverhältniffe Bustände herrschen, die bringend der Berbefferung Türkopp besuchte Gast und Schankwirtschaften, Bigarrenläden, bedürfen. Lange Arbeitszeit und Ueberstunden sind sehr beliebt und auch Fabritbetriebe und große Geschäfte und machte sich an Arbeiter immer wird über starte antreibereien der Borgesezten geklagt. und Angestellte heran, denen er erzählte, daß er in der Lage sei, mit Hilfe der Brehmeschen Unterstützungstasse Geld auch in fleinen Bosten mit 50 Bros. in drei Tagen zu berzinsen. Er fand Leute genug, bie fich gern diefen außerordentlich hohen Gewinn Einsturz eines Dampferfteges. AP Am Himmelfahrtstage hatte der Sterndampfer Sedan", etive für 80 Personen faffend, da der Berlehr gin ziemlich reger war, eine P Solidarität. Ortsgruppe Ober- Schöneweide. Sonntag, mittags 1 Uhr: Familientour nach Ahrensfelde( Schneider). Start bei Säffler. Turner. Pfingstfahrt 16. Männerabteilung des Turnvereins Fichte nach dem Riefengebirge vom 30. Mai bis 2. Juni. Abfahrt am 30. Mai, 3 Uhr 20 Minuten vom Görlizer Bahnhof. Athleten. Am Sonnabend, den 23. Mai, feiert der Kraft- und Artistenbererein Frisch Auf( Mitgl d. Urb. Athl.- Bundes und des Sportkartells Lichtenberg) im Schwarzen Adler, Lichtenberg, Frankfurter Chauffee 5, sein zehnjähriges Stiftungsfeit durch eine große Sportvorstellung. Gönner nnd Freunde des Sportes willkommen. Am Sonntag, den 24. Mai, hält der Kreis Groß- Berlin des Arbeiters Athletenbundes seine Banderübungsstunde in Adlershof bei Wölftein, Bis. marchstraße ab. Anfang vormittags 10 Uhr. Hockey. Sportklub Often. Elternvereinigung Norden, 10 Uhr, Bankowo, Stiffingenstraße. Fichte, 10. Männer- Abt., I. Mannschaft; II. Mannschaft in Lichtenberg, Hubertusitraße, 8 Uhr. Wanderer. Deutscher Arbeiter- Wanderbund„ Die Naturfreunde. Am Sonntag, den 24. Mai werden folgende Touren unternommen: Ortsgruppe Berlin. Strausberg, Annatal, Tiefensee. Abfahrt Schles. Bahnhof 5.53 Uhr vormittags. fahrt Stettiner Borortbhi. 5.48 Uhr vormittags. Birlenwerder, Briese, Lehnik. Ab. Finfenfrug, Biegenkrug, Behlefanz. Abfahrt vom Lehrter Hauptbbf. 6.28 Uhr vormittags. Spandau, Papenberge, Spandau. Abfahrt Lehrter Hauptbhf. 1.35 Uhr nach mittags. Rindertour. Friedrichshagen, Köpenid. Treffpunkt Schlesischer Bhf.( Frucht- und Madaistraße), 7 Uhr vormittags. Ortsgruppe Neukölln. 1. Hoppegarten, Mühlenflies, Köpenid. b. fahrt Schleicher Bhf. 6.33 Uhr vormittags. 2. Kindertour. Friedrichs. hagen, Stopenid. Treffpunkt B. Neuföln 7 Uhr vormittags. Ortsgruppe Steglit.( Machlfour). Ettner, Berffee, Rüdersdorf, Stienissec, Strausberg. Abfahrt Schlesischer Bahnhof Sonnabend 10.23 Uhr abends. Ortsgruppe Friedrichshagen und Köpenid. Rehfelde, Garzin, Garzau, Strausberg. Abfahrt B5f. Stopenid 6.05 Uhr vormittags nach Mahlsdorf, Schlesischer Bhf. 6.50 Uhr vormittags. Arbeiter Wanderverein Berlin. Sonntag, den 24. Mai: Wanderfahrt nach Ertner- Neu- Zittau- Burig Stahlberg- fleifee-- Bernsdorf- Königs- Wusterhausen. Abfahrt 5.53 Schles. Bahnhof. Gäste willkommen. Arbeiter Touristenverein„ Die Naturfreunde". Ortsgruppe Berlin( Mitglied der Zentralkommission für Sport und Körperpflege). Sonntag, den 24. Mai, Banderungen: 1. Schmödwik, Stahlberg, Ertner. Abfahrt nach Schmödwik Görliker B. 6.00. 2. Neuhof, Tornow, Gr. Köris. Abfahrt nach Neuhof Anh. Bbf. 6.00. 3. Rudnik, Hellsee, Ueßdorf, Bernau. Treffpunkt Stett. Shf. 6.00. 4. Abteilung Moabit: Bandligsee, Bogensee, Klosterfelde. Abfahrt nach Bandlik a) Sonnabend abend 6.42; b) Sonntag früh 5.48 Stett. Bhf. ( Sonntagsfahrkarte). Reinidendorf umsteigen. Fußball. Märkische Spielvereinigung. Die Vorrunden um die Meisterschaft der M.-S.-B. zeitigten folgende Ergebnisse: Ludenwalde- Brandenburg 6: 0, Forst, Abt. II-- Alemania Bln. 4: 0. Am fommenden Sonntag treffen fich nunmehr Ludenwalde und Forst im Entscheidungsspiel in Weißensee, Rennbahnstr. 40. Spielbeginn 5 Uhr. Eintritt 20 p. Todes- Anzeigen Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. Bezirk 625. Am Mittwoch, den 20. Mai, berfiarb unser Genosse, der Arbeiter Johann Schmolke Aderstraße 104. Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 23. Mai, nachmittags 5 11hr, von der Halle des Tegeler Gemeinde Friedhojes, Hermsdorfer Straße, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht B Der Vorstand. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Nachruf. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Rollfutscher Wilhelm Leuenberg ant 18. Mai im Alter bon 75 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andeuken! Den Mitgliedern ferner zur Nachricht, daß unser Kollege, der Chauffeur Siegfried Hingst ter von der Firma Bergmann in Rosenthal am 20. Mai im von 33 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 24. Mai, mittags 12 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- Friedhofs in Hohen Neuendorf aus statt. Um rege Beteiligung ersucht 65/3 Die Bezirksverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Mechanifer Friedrich Lang Wilmersdorf, Mannheimer Str. 42, am 19. Mai an Herzleiden gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 23. Mai, nach mittags 4, 1hr, von der Zeichen balle des Gemeinde- Friedhofes in Wilmersdorf, Berliner Straße, aus statt. Rege Beteiligung erivartet 118/20 Die Ortsverwaltung.. Am 20. Mai, verstarb nach langem, schwerem Leiden unser lieber Sollege, der Schriftseger Paul Oppel aus Freienwalde a. D. im 61. Lebensjahre. 21705 Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Sonnabend, den 23. Mai, nachmittags 3, Uhr, auf dem ZentralFriedhof in Friedrichsfelde statt. Die Kollegen des ,, Berliner Tageblatts". Allen Sportsgenossen, Freunden und Bekannten die traurige Nach richt, daß meine liebe Frau Dorothea Gutknecht Lichtenberg, Pfarrjtr. 74 am Donnerstag, den 21. Mai, auf einem Radausflug plöglich verstorben ist. Der trauernde Gatte. Die Beerdigung wird noch be tannt gegeben. Verband der Brauerei- u. Mühlenarbeiter u. verw. Berufsgenossen Zahlstelle Berlin Den Mitgliedern diene zur Nachricht, daß unser Kollege der Mitfahrer Adolf Wundersee ( Brauerei Pazenhofer, Abt. I) verstorben ist. Ehre seinem Audenken! Die Beerdigung erfolgt heute nachmittags 5 Uhr, auf dem Bartholomäus- Stirchhof in Weißen fee, Faltenberger Chauffee. Rege Beteiligung erwartet 43/3 Die Ortsverwaltung. Am 21. d. Mts. verstarb nach längerem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Juliane Anna Weilandt geb. Rösler, 21776 int 49. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Angehörigen Familie Th. Glocke. Die Beerdigung findet am Montag, den 25. Mai, nachmittags 5 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- Friedhofes in Richter felde aus ftatt. Herzlichen Dank fagen wir allen Berwandten, Freun den und Bekannten für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzipenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und unseres guten Baters Hermann Reichwehr. Jusbesondere danken wir dem Wahlberein und Bezirk 265 des 4. Kreises, dem Bauarbeiterverband, den Kol legen vom Vorwärts- Neubau, Herrn Polier Köpke, den Sängern sowie für die trostreichen Worte des Herrn Bieloch. 139 Anna Reichwehr nebst Söhnen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie die schönen Seranz spenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Baters, des Gastwirts Emil Panten jagen mir allen Bekannten, Freunden und Verwandten, sowie sämtlichen beteiligten Vereinen unseren herzlichsten Dant. 138 we. F. Panten, nebst Rindern. Arbeiter Samariterbund, Rolonne Groß- Berlin. Rehrabende finden in der nächsten Boche( Beginn 8, 16r) flatt: Schöneberg. 3. Abt. Donnerstag, den 28. Mai, Borbergstr. 9 bei Händel Mitgliederversammlung Freitag, ben 30. Rai, Neue Friedrichstr. 35, Restaurant Haberland. Ueber Stellung von Samaritertvachen bei Arbeiterfesten und dergleichen sind Buschriften zu richten an A. Fischer, Reukölln, Emfer Str. 125. Briefkasten der Redaktion. Briefkasten der Expedition. Batienten in Bcelik, Buch und anderen Heilstätten. Diejenigen unferer Abonnenten, die noch während des gangen nächsten Monats in der Heilstätte bleiben, wollen ihrem bisherigen Epediteur wegen der Ueberweisung von Freiexemplaren fofort ihre Adresse einsenden, da bei verspäteter Bestellung die ersten Nummern des neuen Monats von der Post nicht geliefert werden. #Ile Adressen müssen jeden Monat neu eingesandt werden. Witterungsübersicht vom 22. Mai 1914. Stationen Barometer stand mm Wind. 7709D Bumpa A. G. 51. 1. Gütertrennung. 2. Falls Pfändung erfolgt, fann Ihre R. S. 18. Sie sind zur P. W. R. Ja. Frau intervenieren. Kündigung befugt. Die Auszahlung hat zu erfolgen nach dem Tode der Erblasser, falls nicht durch Testament oder durch sonstige Aufmachungen eine Sündigungsfrist feftgelegt ist. Ist dies nicht der Fall, so ist die verBreslau 100. Falls der Sminemde. 7712 einbarte Kündigungsfrist maßgebend. Gläubiger den Haftvorschuß zahlt, fönnen Sie, sobald ein Haftbefehl er- Hamburg 770 DSD 7719D laffen ist, verbastet werden. Sie haben dann noch die Möglichkeit, den Berlin Dffenbarungseid sofort zu leisten. Eine Strafe fann nicht verhängt Frankj. a.M771 D St. 68. Es fann ein Eicherungs- und lebereignungsvertrag München werden. 3. 2. 100. Maßgebend ist der Grad der Erwerbs Bien geschlossen werden. unfähigkeit. Für die Beurteilung der Frage, ob Erwerbsunfähigkeit" int Sinne des Invalidenversicherungsgejekes vorliegt oder nicht, ist der objektive Befund des Gesundheitszustandes maßgebend. 5. R. 21. Senden Sie uns das Urteil zur Nachprüfung und unter Wiederholung Ihrer Anfrage ein. C. D. 2. Beschweren Sie sich bei der Aufsichtsbehörde. Falls eine Berliner Detskrantentasse in Frage kommt, bei dem Verficherungsamt in Berlin, Klosterstr. 65-67. 2. F. 66. 1. und 2. Ja. Sonntags Danksagung. Teilnahme bei der Beerdigung sind mein Sprechstunden, auch Für die vielen Beweise herzlicher für Kassen, von 9-11 Uhr. meines lieben Mannes und Vaters Gustav Schüttke daran Beteiligten sage ich allen meinen tiefgefühltesten Dank. Bitwe Wilhelmine Schüttke und Sohn. Dr. Latte, Augenarzt, Kottbuser Damm 9. Für Reftaurateure u. Private 1 Poften Zigarren, Lombardware, verkauft einzeln billig Leihhaus Continental, Gr. Frankfurter Str. 9. Telephon Königstadt 926. Westmang Mohrenstrasse 37 a ( Kolonnaden) Grosse Frankfurter Str. 115 ( nahe Andreasstrasse) Heute und Morgen Sonntag geöffnet 8-10 und 2-6 Uhr. sonst bis für M. Weisse Blusen..... 9-4Gestickte Voilekleider 46.- 19.50 Sportjacketts. 187.75 Lodenmäntel 32-18. Lodenkostüme. 44.- 25. Frottékostüme.... 39.- 18. Eolienne- Mäntel mit 156.68Stickereien, auf Futter, auch für stärkste Figuren Staub- u. Alpakamäntel 32.- 14.Gummimäntel ... 39.- 17.50 Kostüme engl. Art.. 56.- 20.Plüschmäntel... Pelzmäntel ... 215.- 76........ 305.125.Jedes Stück wird bis zum Fest sauber geändert und pünktlich zugestellt. Wo? 71/19 ist der schönste Ausflugsort? Immer noch Tegelort, Sporthaus bei Emil Mothes. fet kommt und jede vorsorgliche Dame sieht sich bei Zeiten um, in ihrer Garderobe für das Fest gerüstet zu sein. Es empfiehlt sich schon jetzt, meine grosse Auswahl in Kleidern, Kostümen, Mänteln ete. auf ihre Verarbeitung und Preiswürdigkeit zu prüfen und in Augenschein zu nehmen. Ich führe nur einiges hier an: in nur med. aus Cotelé, Eleg. Kostüme in Popeline- Mäntel Farben und Twill u. engl. Stoff., hervorrag. grosse Ausw., 950, 127, 1700, 2650, 68 M. Moiré- Mäntel Jacken, fesche Formen, schicken Fassons, auch in schwarz, 1275 1650 1975, 2800 M. Sport- Jacken u. Cover- Coat- Paletots 1250, 1650, 2200-3400 M. 750 975, 1250, 2000 M. Kinder- und Backfisch- Konfektion in entzückenden Neuheiten. Oskar Wollburg Popelin Mantel- 1450 56-57 Brunnenstr. 56-57 Leibhaus Moritzplatz 58a Kinder Mantel Blusen Kostur 1200 650 Windstärke Wetter Temp. n. E. 5° C. 4° 9. Stationen Barometerfiand mm Winds richtung Windstärke 13 Haparanda 765 S Betersburg 768 NND Scilly 768 NW Aberdeen 764 2 Geiter 3wolfeul 15 15 2 wolfig 1 wollent 17 769 DND Wetter Temp. n. C. 5° C.= 4°. 5 2 halb bd. 1 wolfen! 10 1 heiter 13 3 halb bd. 13 1 wolfen! 17 2 wolkenl 15 Paris 771999 1 polteni 17 Betterprognose für Sonnabend, den 23. Mai 1914. Etwas wärmer, froden und zunächst vorwiegend heiter, bei meist schwachen östlichen Winden; später zunehmende Bewölkimg. Berliner efter bureau. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonntag mittag: lleberwiegend heiter und am Tage recht warm, im Westen vereinzelt leichte Gewifter, sonst troden. Kein Laden! Von 1. Mark Jolup of wöchentlich.Teilzahlung an au liefere elegante fertige A HerrenGarderobe Anfertigung nach Mass mit Garantie für tadellosen Sitz Julius Fabian Schneidermeister Kottbuserstr. 1 Elage 2 Geschäft Turmstrasse 18 ± Canwurf BAR 1 Geschäft Grobe Frankfurterstr BOFORTE 37 Nur direkt an der Brücke kein of pati Laden. KAISER BRIKETT Das epochemachende Hausbrandbrikett. 198 Garderobe auf Teilzahlung Herren- Anzüge, Paletots in prima Qualitäten und in modernsten Stoffen Damen- Garderobe Kostame, Kleider, Mäntel, Röcke, Blusen usw. in gr. Ausw. Neu aufgenommen! Gummi Mäntel Neu aufgenommen! bei denkbar kleinster Anzahlung Ferner Wochenrate 1 Mark an. empleble: Komplette Wohnungs- Einrichtungen. Auch einzelne Möbel zu herabgesetzten Preisen. Sport- u. Kinderwagen. Teppiche, Portieren, Tischdecken, Steppdecken, Gardinen, Stores, Bettwäsche, Lelbwäsche, Betten, Wand- Uhren, Taschen- Uhren, Bilder, Spiegel, Gas and Petroleum- Kronen. S. Dorn, Weinmeisterstr. 9 Ecke Alte Schönhauser Str. Sonntag 8-10, 2-6 geöffnet Grosses, Lager kaufen Sie von Kavalieren wenig getragene sowie im Versatz gewesene Jackett- und Rockanzüge, Paletots, Ulster, Serie I: 10-18 M., Serie II: 20-30 M., größtenteils auf Seide. Ferner Gelegenheitskäufe in neuer Maßgarderobe enorm billig. Riesenposten Kleider, Kostüme, auf Seide, früher bis 150, jetzt 20-35 M. Extra- Angebot in Lombard gewesener Teppiche, Gardinen, Portieren, Betten, Wäsche, Brillanten, Uhren und Goldwaren zu enorm billigen Preisen. Vorwärtsleser erhalten 10% extra. wilson and #gat sem Zum Pfingstfest! Herren- Konfektion wie Anzüge, Paletots etc. in nur neuesten Stoffen und moderner Verarbeitung. Damen- Garderobe Kostüme Blusen Röcke Nur das Modernste! Sportpaletots, Staub- u. Regenmäntel Die größte Auswahl Die kleinste Anzahlung Die bequemsten Raten bietet Ihnen das Kredithaus Krumbeck Frankfurter Allee 154 Ecke Niederbarnim- Straße. Sonntag, 24. Mai, von 8-10 u. 2-6 geöffnet. Reuters Werte Heines Werte 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Vorwärts 3 Bände 4 Mart Buchhandlung Borwärts UN Sonnabend, 23. Mai 1914. Anfang 3 Uhr. Feiedrich Wilhelmstädtisches. Opern- Aufführung. Anjang 5 Uhr. Passage Theater. Kino- Varieté. Anjang 6, br. Cines Nollendorf: Theater. La femme nue. Anjang 7, 1lbr. Kgl. Opernhaus. Fidelio. Kgl. Schauspielhaus. Der Veilchenfreffer. Deutsches. Was ihr wollt. Anjang 755 Uhr. Metropol. Die Reise um die Welt in 40 Zagen. Anfang 8 Uhr. Uranis. Dr. Beerth: Zeichengebung aus der Luft. 81, 11hr 3um Hochfirn der Jungfrau. Deutsches Opernhaus. Das .08 Schuhhaus für Gelegenheitskäufe sis& Bahnhof Börse Rosenthaler Str.40-41 Hackescher Markt LYJOFORM Riesenauswahl das bekannte Desinfektionsmittel kann im Sommer zu Fußbädern nicht genug empfohlen werden. Lysoform verhindert Wundlaufen, beseitigt übermäßigen Schweiß und jeden üblen Geruch, stärkt und erfrischt die Haut. Echt nur in Originalflaschen von 65 Pig. an. Preis M.. Slysoform huttmar soform Gesells ndos, St. Peresbu Garderobe aut Kredit für Damen, Herren und Kinder in kolossaler Auswahl Anzahlung von 3 Mark an. Weehenrate 1 Mark. Möbel u.Polsterwaren Stube u. Küche 15 2Stuben- Kiche Anzahlung von Wochenr.1.50 M. an M. Anzahlung von an Wochenr. 2.50 M. an 25% Einzelne Möbelstücke Anz. 3.00 M. an, Wochenr.1.00 M. Kredithaus Luisenstadt Jannowitzbr. Köpenicker Str. 77-78 Brukenstr. Morgen von 8-10 und 2-6 Uhr geöffne t. in sämtlichen Schuhwaren zu staunend billigen Preisen 485 585 Herren Prima Roßchevreau Demen Fm. Chevrsau Lasts Derby Lackk 2199 Halbschuhe Dam für 85 Kinderstiefel 485 braun u. schwarz v. Kinderstiefel 35 braun. Gr.27-30 von 4³¹ an Schwartz Gr 27-30v. 335 Kinderstiefel 385 v. an Prima Good.- Welt Damen- Stiefel. 785 Prima Good.- Welt Herren- Stiefel. 85 Hausschuhe braunu schwarzi Dam. 185 245 Sonntag v. 2-6 Uhr geöffnet. Fort mit dem Spezialarzt Beinverkürzng, un sichtb. Gang elast. u. leicht.Jed. Ladenstiefel vewendbar. Gratis- Broschüre snd. Extension G. m. b.H. Frankfurt a. M., Escherstr. No. 183. Theater und Vergnügungen Schiller- Theater O. Theater des Westens. ( Wallner- Theater). Sonnabend, abends 8 Uhr: Jugendfreunde. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Geschäft ist Geschäft. Sonntag, abends 8 Uhr: Klein Eva. Montag, abends 8 Uhr: Heiligenwald. Schiller- Theater 8 116: Polenblut. Theater an der Weidendammerbrücke. 8. Der müde Theodor. Die Nordd. Allg. Sig." schreibt: Es bieße Eulen nach Athen tragen, wollte man dem einstimmigen Lob der Presse über den reizenden, dauernde lotten- eiterleit zaubernden Schwank noch weitere Lobsprüche hinzufügen. Charburg. Sonnabend, abends 8 1hr: Ueber unsere Kraft( I. Teil). Sonntag, nagmittags 3 Uhr: Rosenmontag. Sonntag, abends 8 Uhr: Die Maschinenbauer. Montag, abends 8 1hr: Ueber unsere Kraft( I. Teil). Theater in der Königgrätzer Straße Täglich 8 Uhr: Mr. Wu. Komödienhaus. 8 Uhr: geing. Bgmalion heater.„ Kammermusit". Rheingold. Schneider Wibbel. Deutsches Künstler Theater. Berliner. Wie einst im Mai. Königgrüßer Straße. Mr. u. Kammerspiele. Sumurun. Theater des Westens. Bolenblut. Theater am Rollendorfping. Der Jurbaron. Kleines. Jettchen Gebert. Thalia. Wenn der Frühling fommt. Trianon. Die Notbrücke. Berliner Theater. 8 Uhr: Wie einst im Mai. Residenz- Theater. Anfang 8, hr. Montis Overetten. Sung- England. Jeannettes Dunkelkammer Snitspielhaus. Die spanische Fliege. Schiller 0. Ingendfreunde. Schiller Charlottenburg. 1leber unsere Straft. I. Zeil. Roje. Die Kino- Stönigin. Schwant in 3 Alten von Benedikt Lachman. Morgen und folgende Tage: Jeannettes Dunkeltammer. Reichshallen. Stettiner Sänger. Deutsches Künstlertheater Balajt Theater. Das Mirafel. Zirkus Busch. Das Wivatel. Herrnfeld. Ein Reinfall. Heut' ift übermorgen. Stlabrias- Partic. Wintergarten. Spezialitäten. Apollo. Otto Reutter. Anfang 8, Ubr. Komödienhaus. Kammermusi?. Residenz. Jeannettes Dunfelfammer. Friedrich Wilhelmstädtisches. Die Förster Christl. Theater an der Weidendammer Brücke. Der müde Theodor. Walhalla. Die Dollarprinzessin. Sutien. Othello. Sozietät. Nürnberger Straße 70/71, am Zoo. Kasse: Nollendorf 1383. Sonnabend, 8 1hr: Schneider Wibbel. Passage- Panoptikum Lebend! Die letzten 1920 weiblichen WINTECARTEN 6 Neues Programm! Radjah in ihren Tänzen Johnson u. Dean Jeanette Denarber RagtimeSextett mit ihrem Ballon und eine Auslese hervorragender Kunstkräfte! Entreeplatz wochentags M. 0,60. Rauchen gestattet! Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125( Oranienb. Tor) für Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage). Blutuntersuchung, Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. Mäßige Preise. 70/16 Sprechst. v. 8-8, Sonntags 9-11, URANIA Taubenstraße 48/49. 8 Uhr: Dr. Weerth: Zeichengebung aus der Luft. 8 Uhr: Zum Hochfirn der Jungfrau. ZOOLOG ischer Garten Täglich ab 4 Uhr: Großes MilitärDoppel- Konzert. Eintrittspreise: Zoo 1 M., von 6 Uhr ab 50 Pf. Azteken! Apollo- Theater. Aquar. 1M. v.d.Str. 50Pt v/ Zoo Der unfesselbare Rappo, der König der Ausbrecher. Aga, die schwebende Jungfrau. Buddhas Geistertafel. Alles ohne Extra- Entree! Eintr. 50 Pi. Kind. u. Sold. 25 Pf. 8 Uhr Tel.: Lützow 2757. 8 Uhr Kinder 10 Jahr. die Hälfte. Neu! Otto Reutter AQUARIUM 9 Uhr morgens bis 10 Uhr abends. u. das übrige Mai- Varietéprogramm. Walhalla- Theater. Rauchen gestattet! Brauerei Friedrichshain. 1. u. 2. Pfingstfeiertag Große Früh- Konzerte 2. Pfingstfeiertag: Sommerfest d. Männerges.- Vereins Namenlos, M. d. D. A.-S.-B. Dir. Thilo. Vokal- Konzert n. Tonkünstler: Orchester. Spezialitäten Vorstellung. U. a.: Die Trappe Blackwells vom Zirkus Busch. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Gesellschaftshaus Fichtenau. Sonntag 3 Uhr: Der Biberpels. Seben Sonntag: Erstklass. Künstlerkonzert bei freiem Eintritt. Sonntag, 8 11hr: Der Naub der Sabinerinnen. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Nachni. 3 11hr: Opernaufführung bon Carl Gerdes Gesang- u. Opernschule. Abds. 8%, Uhr: Die Förster Christl. Folies Caprice. Der Luftturner. Theater am Nollendorfplatz 5. Das Karnidel. Das Erdbeben. Anjang 8, Ubr. Renes Volts- Theater. Maria Friedhammer. 8 Uhr: Der Juxbaron. Admiralspalaft. Im Tangoklub. DOSE THEATED Berliner Anfang 9 Ubr. Eispalast. Amor auf Urlaub. Eis ballett. Cines Nollendorf: Theater. La femme nue. Sternwarte, Invalidenftr. 57-62 Große Frankfurter Str. 132. Die Kino Königin. Anfang 8 Uhr. Sonntag: Die Kino- Königin. om Garten: Konzert u. Boritell. Anfang 4 1hr. Im Parkettiaal: Großer Ball. Schattiger Garten. Morgen 9 u.1 Sonntag 2: 1 Zwei Kegelbahnen. Ausspannung.[ 43492* Reederei Kahnt& Hertzer Senior Fernspr. Königst. 2062 Waisenbrücke: hin u. 75 Bi., einf. Kinder 30 rejp. 25 Bf. Voranzeige! Pfingstfahrten Grünau- Krampenburg 0 7 50 21. Un allen bret Teupitz, Neue Mühle Krampenburg. Feiertagen: Am 2. und 3. Feiertag: Zernsdorf Ziegenhals. Ab Neukölln- Wildenbruchbrücke: Neu! Mm 1. 1. 2. Selestag 8 1. Krampenburg biner 50 sep. 25 wor u. 1 einf. 50 u. u.) u. jolgd. Sonntage 2: 1 Vi. Die Rüdfahrt dieser Tour abends endet Café Alien resp. Waisenbrüde. Achtung! Am Montag, 8. Juni, beginnen die Werktags- Nachm. Tourent. Näheres über Pfingstfahrten siehe Inserat am Sonnabend, 30. Mai. Weinbergsweg 19/20. Gastspiel des Rosetheater- Ensembles. Zum lekten Male: Die Dollar- Prinzeffiu. Anjang 8 Uhr. Sonntag und folgende Tage: Zwischen Himmel und Erde. Vorher: Ein Paar Damenhöschen. Folies Caprice. Täglich 8, Uhr: D er Luftturner. as Karnickel. ns Erdbeben. Voigt- Theater Badstraße 58. Sonnabend, den 23. Mai 1914 Gr. Frühlingsfest berb. mit Abendtisch a la carte( tein Beingmang). Konzert, Theater. Aufführ., Fam. Kränzchen. Ausg. d. Bajjep. f. d. Sommerjais. Anj. 9 Uhr. Reichshallen- Theater. Zirkus Busch. Gastspiel des Deutschen Theaters Direktion: Max Reinhardt. Das 68/ 19* Mirakel Antang 8, Uhr. Vorverkauf an der Kasse des Deutschen Theaters, Zirkus Busch und A. Wertheim. Preise der Plätze von 1-10 M. EVA QAL ERSTE VARIETE AUSSTELLUNG BERLIN 9:24 MAJ 1914 AUSSTELLUNGSHALLE AM ZOO Metropol- Theater. Abends 7 Uhr 55 präzise: Die Reise um die Erde in 40 Tagen, Morgen nach Ein Blitzmädel. mittag 3 Uhr: Admiralspalast. Die Eis- Arena. Novität» Im Tangoklub" und das effektvolle Eisballett Die lustige Puppe". Bis 6 Uhr und ab 10%, Uhr halbe Kassenpreise. Wein- und Bier- Abteilung. Sommertheater Urania, Stettiner Sänger. Wrangelstraße 11. Täglich: Herr D'rektor Kublicke Spezialitätentheater Burleste von Mehsel. Anfang 8 Uhr, Sonntags 7½ Uhr. Bund Kino im Garten. 2000 Sigpläge. 21486* Trianon- Theater. Täglich abends 8 Uhr: Die Notbrücke. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin, Drudu.Verlag: VorwärtsBuchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW, 444 Ar. 138. 31. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Abgeordnetenhaus. 86. Situng. Freitag, den 22. Mai 1914, bormittags 11 Uhr. Am Miniſtertisch: Sy do w. Liebknechts Ordnungsruf. 19. D. M. erteilte Ordnungsruf gerechtfertigt ist. 60 Auf der Tagesordnung steht zunächst die Entscheidung des Hauses darüber, ob der dem Abg. Dr. Liebknecht( Soz.) am Dem Abg. Dr. Liebknecht war in der Sizung am 19. Mai ein Ordnungsruf erteilt worden, weil er die Soffnung ausgesprochen hatte, daß das Opernhaus nicht mehr lange ein„ Königliches" Opernhaus bleiben werde. Gegen diesen Ordnungsruf hat Abg. Dr. Liebknecht gemäß § 64 der Geschäftsordnung Einspruch erhoben. Bei der Abstimmung über die Berechtigung des Ordnungsrufs erheben sich für den Einspruch des Abg. Dr. Liebknecht die Sozialdemokraten, die Dänen und die meisten Fortschritt Ier.( Gelächter rechts und Rufe:„ Skandal!") Der Einspruch des Abg. Dr. Liebknecht wird abgelehnt, der Ordnungsruf bestätigt. Dritte Lesung des Etats. Die Einzelberatung wird fortgesetzt beim Etat der Berg, Hütten- und Salinenverwaltung. Abg. Schrader( ft.) wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Hue in der zweiten Rejung und bestreitet, daß dessen Darstellung der Wohnungsverhält nisse der Bergarbeiter zutreffend sei. der Ideal darstellen. Abg. Hue( Soz.): * Sonnabend, 23. Mai 1914. Jo no mond Abg. Büchting( natl.) empfiehlt den Antrag Friedberg. attis myAbg. Hoff( Vv.): In einem Zirkular des Verbandes der wirtschaftsfriedlichen natioAbg. Bartscher( 3.) nalen Arbeitervereine im rheinisch- westfälischen Industriegebiet, beantragt die Ueberweisung dieses Antrages an die Kommission Siz Essen, heißt es aber ausdrücklich: Bom Kaiserlichen Statisti- für Handel und Gewerbe. schen Amt ist an die Werkvereine ein Fragebogen gerichtet worden, in dem auch gefragt wird, wie viel neben den eigenen Beiträgen der Mitglieder an Beiträgen von anderer Seite, insbe sondere von der Wertsleitung den Vereinen zugeflossen find. Wir haben bekanntlich nie ein Hehl daraus gemacht, daß wir Beiträge seitens der Werke als eine Selbstverständlichkeit Der Antrag sollte zunächst der Budgetkommiffion überwiesen betrachten, die in den Tatsachen ihre Rechtfertigung findet.( Hört! werden. Der ausgesprochene Mehrheitswille der Gewerbetreibenden hört! bei den Sozialdemokraten.) Es ist aber nicht erforderlich, daß in Norderdithmarschen auf Zuweisung zu den Handelskammern die Höhe dieser Beiträge zur Debatte gestellt wird. Wir empfehlen Ihnen deshalb, wenn Sie den Fragebogen ausfüllen, nur die Ge- Kiel oder Altona ist nicht berücksichtigt worden. ſamteinnahme Ihres Vereins anzugeben, jegliche Spezifikation der Sandelsminister Dr. Sydow: ( Hört! hört! bei den SozialEinnahmen aber zu unterlassen." demokraten. Abg. Hoffmann: Das läßt tief blicken.) Durch Wenn der Kreis Norderdithmarschen überhaupt einer Handelss Abg. Leinert( oz.): solche Manipulationen wird die Statistik indirekt gefälscht. Tammer zugeteilt werden soll, fann es nur dieselbe sein wie für ( Sehr richtig! links.) Es liegt nicht im Interesse der Gesamtheit, den Kreis Süderdithmarschen. daß die gelbe Bewegung hier aufgepäppelt werden soll, während die freien Gewerkschaften, die, was auch von bürgerlicher Seite aner= fannt, zur Verminderung des Schnapsgenusses und der Unfallgefahren im Bergbau erheblich beigetragen haben, verfolgt und gehet werden. Unsere Organisationen wollen die wirtschaft fiche ebung der arbeitenden Klasse. Wenn man behauptet, das verstoße gegen die Interessen der Nation, so erklärt man einfach, daß die Nation, die sich dagegen wenden muß, nicht wert ist, zu existieren. Wohin die Berfolgung der freien Gewerkschaften führt, das zeigt der Fall des fälschlich wegen Meineid verurteilten Ludwig Schröder, der gestern in Bochum beerdigt worden ist. Glauben Sie nicht, daß Sie auf die Dauer mit den Bajonetten, die doch in den Händen unserer Kinder sich befinden, die gewaltige Bewegung der Bergarbeiter aufhalten fönnen!( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Der Zechenverband terrorisiert die Arbeiter in schlimmster Weise, aber jedes Pfui, das ein Arbeiter einem Streifbrecher entgegenruft, wird mit langer Gefang nisstrafe gefühnt. Im Interesse der Rechtssicherheit brauchten wir geradezu ein Verzeichnis, welche Organisation erlaubt ist und welche nicht.( Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Auch der Steigerberband wird mit Unterstützung der Regierung aufs schlimmste verfolgt. Die Haltung der Regierung gemahni an den Grundjak: Nach uns die Sintflut!( Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Handelsminister Dr. Sydow: = Der Wir berlangen vor allem, daß die Arbeitsnachweise par itätisch geleitet werden, und daß auch den Arbeitern der gebührende Einfluß auf die Verwaltung eingeräumt wird. Die Beurteilung der Gewerbeinspektoren bei der zweiten Leung hier im Hause war bezeichnend für den sozialpolitischen Standpunkt der Mehrheit hier. sich auf die Frage der Siggelegenheiten für Arbeiterinnen Bei der Berlejung eines Fragebogens der Gewerbeinspektoren, der bezieht, gab es hier nach dem stenographischen Bericht fortwährend große Heiterkeit und stürmische Seiterfeit. fonjervative Abg. b. Rejjel, der diejen Fragebogen verlas, wollte abfichtlich die Gewerbeinspektoren der Lächerlichkeit preisgeben, ob wohl diese Beamten bei ihren Fragebogen den Schutz für Leben und Gesundheit der Arbeiter bezwecken. Solche Ausführungen sind aber verständlich, wenn man bedenkt, daß der Abgeordnete der konservativen Partei angehört.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Auch der Abg. Cremer hat sich über die Tätigkeit einzelner Gewerbeinspektoren in Interesse der Arbeiter beschwert. Während sonst alle Beamten vom Minister gegen Angriffe in Schus genommen worden, hat in diesem Falle der Handelsminister die Gewerbeinspektoren gegenüber den fonservativen und nationalliberalen Angriffen einfach fallen laffen.( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Er hat den einen Gewerbeinspektor jogar ich wer beleidigt durch die Anwendung eines befannten Sprichwortes in der abgeschwächten Form: Ein Mann kann mehr fragen, als zehn andere beantworten fönnen. Diese Beleidigung des Gewerbeinspektors großer& Seiterkeit aufgenommen. Das ist Will der Abg. Schrader etwa behaupten, daß die von mir bei der zweiten Lesung vorgelegten Photographien gefälscht sind? Was ich an Photographien vorgelegt habe, fennzeichnet treffend die traurigen Wohnungsverhältniße der Bergarbeiter.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Ich lade Sie ein, an einem Sonntag mit mir den Senftenberger Bezirk zu besuchen. Da werden Sie elende Arbeitertwohnungen und Baraden sehen, die meine Darstellung vollständig bestätigen. Das Bochumer Zentrumsblatt schreibt übrigens auch, daß die Wohnungskommission das große Den Informationen des Abg. Sue wird man die Erklärungen Wohnungselend der Bergarbeiter gar nicht genügend über der Zechen befizer gegenüberstellen müssen, um ein objektives Bild sehen könne. Der Minister hat in der Frage der fachmännischen Ausbildung zu gewinnen. Die Berichte der Gewerbeaufsichtsbehörden über die tennzeichend für die Sozialpolitit, die hier getrieben wird.( Schr Sicherheitsmänner geben nur den strebungen gewandt und gejagt, es müßten den jugendlichen Ar- fichtsbehörden gewonnen haben. Es mußten dabei auch die un- richtig! bei den Sozialdemokraten.) Bei der Beratung der Bundesratsverordnung für die Großeisenindustrie wurde von den Vertretern beitern die Pflichten gegen Familie, Gemeinde und Baterland ein- günſtigen Urteile mitgeteilt werden. Auf einer Konferenz jämt der Unternehmer ausgeführt, daß die Ueberarbeit immer mehr vergeprägt werden. Das steht doch nicht im Gegensatz zu den sozial- licher Revierbeamten des Oberbergamis Dortmund wurde feftschwinde. Der nationalliberale Abg. Dr. Beumer hat sogar demokratischen Bestrebungen. Keine Partei betont so sehr das gestellt, daß die sozialdemokratische Behauptung, die eberanstren erflärt, fie werde in wenigen Jahren ganz verschwunden sein. Gefühl der Solidarität und des Altruismus, wie die Sozialdemo- gung der Arbeiter und Beamten, das Prämiensystem usw. führten Tatsächlich ist aber nach den Berichten der Gewerbeinspektoren eine tratie.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Wir wollen eine die Steigerung der Unfälle herbei, eine unzulässige Ber- bedeutende Steigerung der Heberarbeit eingetreten; also das Gegenwirkungsvolle fachmännische Ausbildung der jugend- allgemeinerung sei. Solche Berallgemeinerungen müssen ganz ent- teil von dem, was die Vertreter der Großeisenindustrie hier prophelichen Bergarbeiter. Freilich wollen wir im Gegensatz zu der schieden zurückgewiesen werden. Den berechtigten Klagen soll aber zeit haben. Im Bezirk Düsseldorf haben viele Arbeiter durch Regierung nicht den jungen Leuten die gelben Gewertvereine als nachgegangen werden. Die Steigerung der Unfälle ist zweifellos schnittlich 1000 lleberstunden im Jahre zu machen.( Bört! hört! Die Fortbildung der jugendlichen Bergarbeiter auf die vermehrte Einſteinkengelernte Arbeiter bei den Sozialdemokraten.) Dabei foutmen die Arbeiter natürlich wird gehindert von den Zechenherren in Gemeinschaft mit der Berg- führen. Das Oberbern Indinin Aussichtnommen, the überhaupt nicht dazu, sich geistig fortzubilden. Der Düsseldorfer rankanten Arbeiter Sorge Tresst. en Gewerbeinfpeffor jagt ausbrüdlich: Die Ansicht, daß die Ueber jugendlichen Bergarbeiter Fortbildungsschulunterricht einführen. und Brämien für die Vendung von Unfällen einzufüß schterie arbeit die Gesundheit der Arbeit ernstlich gefährdet, hat durch die berwaltung. Im Herbst 1912 wollte die Gemeinde Hamm für die beffere Unterweisung dur Dieser Blan scheiterte aber an dem Widerstand der Zed en von den Sozialdemokraten gewünschten Fortbildungsschulen en Untersuchungen ihre volle Bestätigung erfahren.( Hörf! bertreter.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Bo folch wir ablehnen; dagegen wollen wir darauf hinwirken, daß für hört! bei den Sozialdemokraten.) Der Abg. Cremer hat bei ein Fortbildungsschulunterricht besteht, da sorgen die Zechenvertreter das ganze Bergwerkerevier die Fortbildungsschulen den Bedürfnissen feiner Bekämpfung des freien Sonntagnachmittags die rheinischen des Bergbaues Rechnung tragen. dafür, daß die meisten Unterrichtsstunden in die Abendstunden geArbeiter geradezu als Trottel hingestellt, die nicht wüßten, tons legt werden. Das ist unpädagogisch, gibt aber den Unternehmern fie mit der freien Zeit anfangen sollten. Diese Beschimpfung der die Möglichkeit, die Arbeitskraft der Jugendlichen bei Tage unbe wendet sich, im einzelnen unverständlich, gegen einige Ansführungen Unternehmer unterstüßen die gelben Gewerkschaften, weil sie in Arbeiter wird Ihnen bei den Wahlen heimgezahlt werden. Die schränkt auszubeuten. Es ist nicht zu rechtfertigen, daß jugendliche des Abg. Sue. Arbeiter unter Tage beschäftigt werden mit den gefährlichsten Arihnen eine Schuhtruppe für ihre Profitintereffen beiten, zu denen über Tage nur erwachsene Arbeiter herangezogen jeben. Die Mittel, die für die gelben Gewerkschaften gegeben wer werden dürfen. Ein minderjähriger Arbeiter mußte unter Tage Die bedenkliche Tatsache ist nicht zu leugnen, daß es berufsden, werden von den Arbeitgebern erspart an Lohnerhöhungen. eine Lokomotive führen. Er überfuhr einen Menschen und bekam mäßige Arbeitswillige gibt. Die chriftlichen Gewerkschaf Gin gelber Werkverein in Pirmasens hat auf seine Tages. wegen fahrlässiger Tötung zwei Wochen Gefängnis.( hört! hört! ten haben mit den Gelben" nichts zu schaffen ordnung desetzt: Wie fönnen wir einer eventuellen Lohnerhöhung bei den Sozialdemokraten.) Unter Tage, wo der Betrieb am geund Arbeitszeitverkürzung wirkungsvoll entgegentreten, um unsere fährlichsten ist, dürfen die jugendlichen Arbeiter Arbeiten ausHerren Fabrikanten vor Schaden zu bewahren?"( Sort! führen, die über Tage für sie verboten find. In der Generalhört! bei den Sozialdemokraten.) Die gelben Gewerkschaften bersammlung des Bergbaulichen Vereine haben die Zechenvertreter werden auch bei Wahlen als Sugenberg und Kirdorf das bekannte Lied von den unerträglichen sozialpolitischen Lasten gesungen. Tatsächlich hat sich aber in derselben Zeit der Ueberschuß der Zechen gewaltig gefteigert. Bei sechs Rechen hat sich beispielsweise der Ueberschuß von 112 Millionen im Jahre 1909 auf 215 Millionen im Jahre 1913 gefteigert, also eine Steigerung des Ueberschusses um 92,28 Proz.( Sört! hört! links.) Diese Zahlen zeigen, daß die im Jahre 1913 beschlossene Preiserhöhung des Kohlensyndikats in der wirtschaftlichen Lage der Werke teine Berechtigung findet, daß sie lediglich eine Bereicherung einer Heinen Gruppe von Unternehmern darstellt. Wir müssen gegen diese unerträgliche Begehrlichkeit der Zechenherren lauten Protest erheben.( Beifall bei den Sozialdemokraten.) Das find die Herren, von denen eine nationalliberale Zeitung fagte:„ Sie figen an goldenen Tischen, sie laden für sien zu Gaste, ideale Bestrebungen fennen fie nicht!"( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Die fozialen Lasten, über die diese Herren so jammern, sind sogar im Jahre 1913 prozentual gejunten. Die Aufwendungen der Zechen für das Syndikat sind höher, als die für die sozialen Lasten. Die Mittel des Synditats werden aber zum großen Teile verwendet, um dem Ausland billigere Preise als dem Inland zu geben.( ört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Die Berufsgenossenschaften unter ftüßen die Invaliden so schlecht, daß die alten Bergleute meist der Armenversorgung zur Last fallen.( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Beim letzten Streif wurden Streitbrecher als Hauer beschäftigt, die noch niemals vorher eine Grube bon innen gesehen hatten.( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Bei diesem Streit find auch die Sicherheitsvorschriften in einer Weije verlegt worden, die für die Bergarbeiter geradezu eine Erziehung zur Uebertretung dieser Vorschriften bedeutet. Die Unfallgefahr wird auch bergrößert durch die maffenhafte Seranziehung betriebsfremder Arbeiter aus dem Often. Den lebhafteften Protest müssen wir gegen die Ausführungen der Berginspektoren in ihren amtlichen Berichten über die Sicherheitsmänner einlegen. Die Sicherheitsmänner wer den in diesem Bericht geradezu beleidigt. Man stellt sie als unfähig und nieberträchtig bin( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten) und das geschicht, obwohl die Sicherheitsmänner nach der Fassung des Gefeßes gar nicht Oberberghauptmann v. Beljen " Abg. Imbusch( 3.): Abg. Althoff( natl.): Eine reichsgejekliche Regelung des Bergbauwesens wünschen wir nicht. Die Behauptung, daß die Unternehmergewinne außerordentlich gestiegen und die Bergarbeiterlöhne nur wenig gewachsen sind, läßt sich durch die Statistik ohne weiteres widerlegen. Die sozialen Laften werden in der jebigen Zeit von den Unternehmern als fchwerer Drud empfunden. Abg. Hasencleber( natl.): 14 Wir machen ein sehl aus der Unterstützung der gelben Vereine. Diese Gewerkschaften haben genau so ideale Biele wie die sozialdemokratischen Gewerkschaften.( Sehr richtig! rechts. Unruhe links.) Die Art, wie Herr Hue sich seine Statistit zurecht macht, erinnert lebhaft an das Corriger la fortune. Handelsminister Dr. Sydow: Im Ruhrrevier ist die Zahl der tödlichen Unfälle ein wenig gefunten. Die Statistik wird durch die großen Massenunfälle wesent lich beeinflußt. Im allgemeinen find die Unfälle dank der Vervolltommnung der Technik geringer geworden. En Aba. Dr. Cremer( nafl.): fons and n Auch Herr Hue sieht in der Ueberschwemmung des Westens mit Polen eine Gefahr; er hat aber nicht gezeigt, wie dieser Gefahr begegnet werden kann. Daß die Wohnungen der Bergarbeiter verbesserungsbedürftig sind, erkennen wir auch an; aber sie so schlecht zu machen, wie Herr Hue es tut, das geht doch über die Hutschnur. Wenn Herr Hue nicht einfieht, wie sehr das Kohlensyndikat dem Bergbau genügt hat, dann hat er den fundamentalen Grundjaß der ganzen Sache noch nicht verstanden. Die Debatte schließt. Persönlich bemerkt politische Hilfstruppe der Nationalliberalen, zahlreiche Mitglieder ausgeschloffen, weil sie bei der Landtagswahl benußt. Aus dem gelben Werkverein der Firma Krupp wurden nicht nationalliberal, sondern sozialdemokratisch oder Zentrum ge= wählt hatten.( Hört! hört! bei den Sozialdemokraten und im Zentrum.) Die Arbeiter werden mit Gewalt in die gelben Vereine gezwungen und dann nimmt man ihnen noch die politische Ueberzeugung. Der Abg. Hasenclever bat gesagt, die Macht des Deutschen Reiches beruhe auf der Tätigkeit der fleißigen Arbeiter und der Intelligenz der Unternehmer. Zum erstenmal ist hier die Tätigkeit der Arbeiter vorangestellt worden. Sonst sprechen die Herren immer nur von der Intelligenz der Unternehmer. Milliarden, die von den Unternehmern verdient werden, stammen nur aus der Tätigkeit der Arbeiter und Angestellten. Gegen dieser Arbeiter aber wollen dieselben Unternehmer Ausnahmegesebe schaffen. Wenn die Arbeiter besser nachdenken würden, dann würde eine ganze Reihe von Ihnen( zu den Nationalliberalen) nicht im Reichstage und auch hier nicht vertreten sein. Ihr Vor geben hier wird aber dazu beitragen, die Arbeiter aufzuklären über das arbeiterfeindliche Verhalten der Nationalliberalen.( Bebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Handelsminister Dr. Sydow: Die Bon einem Fallenlassen der Gewerbeinspektion durch mich ist keine Rede. Die Angriffe der Sozialdemokraten lassen mich lalt. Abg. Liepmann( natl.): an brunench singer matamnebom bou Beinert Trottel, wählen sie aber infolge endloser Verhegung Abg. Hue( Soz.): Wenn der Abg. Cremer bestreitet, daß die Syndikatsumlage verwendet wird, um dem Auslande die Kohlen billiger zu liefern als dem Inland, so beweist er, daß er von den Dingen, über die er redet, nichts versteht. Wie Abg. Cremer fich eine reichs gefeßliche Verhinderung der Polonisierung des Westens vorstellt, das hat er nicht gejagt. Ce folyt der Handelsetat, did a let Moid OS Abg. Hammer( f.) in der Lage sind, wirksamt den Unfällen vorzubeugen. Ich werde bittet den Minister, die Ueberweisung der Berliner Vororte im sämtlichen Mitgliedern des Hauses das Protokoll jener Geheimfizung der Zechenherren zugeben lassen, in der ausdrücklich betont Kreise Teltow und Niederbarnim an die Berliner Handelskammer wurde, daß das Geseb über die Sicherheitsmänner nur weiße nicht zuzulaffen. 92 Galbe" fein soll, um die Unmöglichteit von Sicherheitsmännern aus Arbeiterkreisen au beweisen.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Für das Steigen der Unfälle trifft die Verantwortung nicht die Sicherheitsmänner, sondern die Bergakademiker. ( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Wählen die Arbeiter nationalliberal, dann sind sie nach Herrn sozialdemokratisch, dann sind sie geistig hochstehende Männer. Das ist die sozialdemokratische Unparteilichkeit! Handelsminister Dr. Sydow: habe ich nichts hinzuzufügen. Meiner ersten Erklärung über die Potsdamer Handelskammer habe ich nichts hinzuzufügen. Hierauf wird ein Antrag auf Schluß der Debatte ange nommen, in persönlichen Bemerkungen beklagen die Abgg. Wenke ( Vp.) und Ehlers( Bp.) in der Handelskammerfrage nicht mehr zum Wort gekommen zu sein. Der Antrag Friedberg wird der Kommission für Handel und Gewerbe überwiesen und der Handelsetat bewilligt. Beim Stat der preußischen 3entralgenossenschafts. tasse bespricht Abg. Hensel- Johannisburg( f.) Minister Dr. Shbow: Abzweigungen von Handelskammern werden nur dann zuge das Genossenschaftswesen in Ostpreußen und wirft der Zentrallaffen, wenn die Mehrheit der Gewerbetreibenden sie wünscht. Die genossenschaftskasse vor, den Reiffeisengenossenschaften in den Abstimmung der Gewerbetreibenden über die Lostrennung il- Rücken gefallen zu sein durch Entziehung des Revisionsrechtes. mersdorfs von der Potsdamer Handelstammer hat ein Resultat Daß die Bergbehörde fich über die gelben Gewert. ergeben, das mich veranlaßt hat, dem Antrag auf Abzweigung von Präsident der Zentralgenossenschaftskasse Dr. Heiligenstadt chaften lobend äußert, ist kein Wunder, denn nach der Fest- Wilmersdorf nicht stattzugeben. gibt eine Erklärung ab, nach der die Regierung nicht in der Lage stellung des nationalliberalen Deutschen Sturier" werden diese Es liegt ein Antrag Dr. Friedberg( natl.) vor, der verlangt, fei, die Vorwürfe gegen die Genossenschaftstassen, die ihre Befug gelben Gewerkschaften ja aus öffentlichen Mitteln unterstützt. Die daß der Fonds zur Förderung der öffentlichen und gemeinnüßigen niffe überschritten hätten, zurüdzunehmen. Bechen beftreiten oft, daß sie den gelben Bereinen Zuschüsse leisten. Arbeitsbermittelung um 20 000 mart erhöht werden soll. Ein Schlußantrag mirb angenommen. Wg. Dr. Liebknecht(Soz.):' �' Ich bedaure, durch den Schluß der Debatte verbindert zu sein, eine Reihe sehr wichtiger Beamtenwünsche bei diesem Etat vorzutragen. Durch den beamtenfeindlichen Beschluß diese? Hauses (große Unruhe rechts) bin ich verhindert, dies zu tun, behalte mir aber bor, mit verstärkter Energie im nächsten Jahre diese Wünsche vorzubringen. Präsident Graf Schwrrin-Lüwih: Gegenüber den wiederholten Klagen der Sozialdemokraten, nicht genügend zum Worte zu kommen, möchte ich Ihnen einige Daten mitteilen. Wir haben zur Etatsberatung 77 Sitzungen mit einer Gefamtredezeii von 444 Stunden gebraucht. Die Sozialdemokraten haben in diesen 77 Sitzungen 72 Stunden gesprochen, jeder einzelne also 7,2 Stunden. Das ist etwa siebenmal so viel als die übrigen Mitglieder des Hauses. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Verringerung der Längs und der Zeit der Reden. Abg. Hirsch-Berlin(Soz.): Nach außen hin mag die Statistik des Herrn Präsidenten viel- leicht den Eindruck machen, daß die 72 Stunden, die wir hier beim Etat gesprochen haben, sehrwenigsei.(Große Heiterkeit.) Ja, Sie dürfen nicht vergessen, daß Sie(nach rechts) alle Ihre Wünsche entweder direkt bei den Herren der Regierung oder in der Budgetkommission vorbringen können, während wir gezwungen sind, alles im Plenum vorzutragen. Die Statistik beweist, daß wir genau den sechsten Teil der Zeit für uns in Anspruch ge- nommen haben. Das kommt daher, daß wir hier nur 1l) Mann sind, die sich für verpflichtet halten, die Wünsche der Wählerschaft zum Vortrag zu bringen. Wir müssen eben die große Zahl der Wähler tzerücksickitigen, die hinter uns stehen. Von diesem Standpunkt aus tzbrfen Sie(nach rechts) überhaupt nicht reden. Die Rechnung des Präsidenten ist überhaupt recht merkwürdig. Ziffernmäßig käme danach auf jeden Abgeordneten eine Stunde, durchschnittlich find aber bielleicht nur 100 Abgeordnete anwesend.(Sehr richtig! links.) Da sollte man doch lieber nachprüfen, wie viel Redezeit von de» Anwesenden gebraucht worden ist. Das würde ein wesentlich andere? Ergebnis haben.(Lebhafte Zustimmung bei den Sozial- demokraten.) Präsident Graf Schweriv-Löwitz: Ich habe meine Mitteilungen nur aus Anlaß der immer wiederkehrenden Klagen der Sozialdemokraten wegen Beschränkung der Redefreiheit aus eigener Initiative gemacht. Abg. V. Pappenheim(f.) beantragt Schluß der GeschästSordntmsSdebatte.(Zurufe bei den Sozialdemokraten: Feigheit!. Stürmische Rufe rechts: Zur Ord- nung!) Präsident Graf Schwerin-Löwitz ruft die Abgg. Hirsch(Soz.) und Hoffmann(Soz.) wegen der Zwischenrufe zur Ordnung. Der Antrag auf Schluß der Geschästsordnungsdebatte wird mit den Stimmen der Rechten und des Zentrums gegen die Stimmen der Linken einschließlich der Nationalliberalen angenommen. (Zuruf recht?: Die Nationalliberalen, feine Gesellschaft!) Der Etat der GenossenschaftSkasse wird angenommen. Beim Etat der Verwaltung der direkten Steuern beantragen die Nationalliberalen die Wiederherstellung der in der zweiten Lesung gestrichenen sechs Steuerkommiflare. Nachdem einige Redner gesprochen haben, entspinnt sich über einen Schlußantrag eine GeschäftSordnungsoebatte, in deren Verlauf Abg. Ad. H o f f m a n n(Soz.) einen zweiten Ord- nnngSruf erhält. Der Antrag Friedberg wird von der aus der Rechten und JE«.Zentrum besehenden Mehrheit abgelehnt, der Etat der di- rekten Steuern und eine Reihe weiterer Etats angenommen. Nächste Sitzung: Sonnabend 10 Uhr. Rest des Etats(Kultus- etat). Die Besoldungsnovelle soll an erster Stelle auf die TageS» Ordnung der Montagssitzung gefetzt werden. Schluß<% Uhr.__ Mus Ser Partei. Aus den Organisationen. Der Wahlverein Randow-Greifenhagen hielt am Sonntag seine 11. Krciskonferenz in Frauendorf bei Stettin ab. Der Jahresbericht, der ihr vorgelegt wurde, konnte kein günstiger sein, weil die verunglückte Werstorveiterbewegung auch dem Partei- verein schweren Schaden zugefügt hat. Einmal weil während der zwei Monate Streikdauer zahlreiche Mitglieder von der Beitrags- leistung befreit waren, zum anderen, weil die über die Taktik ider Gewerkschaftsführer ungehaltenen Werftarbeiter� überhaupt zum Teil alles Vertrauen zur Arbeiterbewegung verloren und wie aus der Gewerkschaft, so auch aus dem Parteiverein austraten und den Bezug der Parteipresse einstellten. Es war deshalb fast in allen Abteilungen des Vereins ein Rückgang eingetreten, der erst in den letzten Monaten einem erneuten Aufstieg Platz machte. D« Mitgliederzahl des Vereins ist von 44S6 im Vorjahr auf 4299 am Schluß des Berichtsjahres gesunken. Die Zahl der Partei. Matt-Abonnenien ist 5131, steht also in gar keinem Verhältnis zu der großen Zahl der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter des KttiseS, die trotz eifrigster Agitation nicht für die Arbeiterpresse zu gewinnen sind. Hätte nicht die rote Woche 606 neue Mitglieder und 576 Abonnenten gebracht, wäre das Resultat noch ungünstiger gewesen. Dabei ist fleißig gearbeitet worden. ES wurden 55 öffent- liche und 172 Mitgliederversamimlungen veranstaltet und 221 000 Flugblätter verbreitet. Der prinzipiellen Aufklärung dienten dann 140 000 Nummern des vom Verein herausgegebenen„Sozialdemo- krat", außerdem dienten 28 000„Pommersche Bolkskalenver" und 2000„Arbeiberführer" der Propaganda. Für die weiblichen Mit- glieder werden alle 14 Tage besondere DiSkufsionsabeüde abge- halten, die sich gut bewährten. In dreizehn Gemeinderatswahlen wurden 17 Kandidaten des Vereins gewählt, der jetzt insgesamt in 17 Gemeinden 39 Vertreter in die Kommunalparlamente ent- sendet. Die LandtagSwahl hatte 2362 sozialdemokratische Stimmen und 79 Wahlmämier ergeben. Das Vermögen des Vereins sank infolge der widrigen Umstände auch von 3299,44 M. aus 1543,68 M. Die Genossinnen erhielten bisher die.Gleichheit" auf Vereins- kosten geliefert, da man aber angesichts des schlechten Kassenergeb- nisses sparen will und nicht glaubt, die Beiträge erhöhen zu dürfem so beschloß die Kreisgcneralverscunmlung nun, die obligatorische unentgeltliche Lieferung der.Gleichheit" vom 1. Juli ab einzu- stellen und unsere Frauenzeitung zum Breis von 5 Pf. pro Exemplar an Abonnentinnen zu vertreiben. Einen wichtigen Be- schluß saßt« die Versammlung dann noch in bezug auf die Mai- feier, die in diesem Jahre in Stettin und Vororten völlig bedeu- tungSloS verlief. Nachdem Genosse Hanisch, der Vorsitzende des Vereins, und Genosse K ö r st e n, der Reichstagsabgeordnete des Kreises sie eingehend begründet hatten, wurde mit allen gegen 6 Stimmen folgende Resolution angenommen: .Die KreiSgcneralversammlung deS Wahlvereins Randow- Greifenhagen erklärt: Der bisherige Verlauf der Maiseier hat bewiesen, daß unter den gegebenen Verhältnissen die Arbeits- ruhe nicht durchzuführen ist. Es wird deshalb beschlossen, beim Deutschen Parteitag in Würzburg zu beantragen: Der Partei- tag wolle dem nächsten internationalen Kongreß empfehlen, die Maifeier auf den ersten Sonntag im Mai zu verlegen." Die schwarze Reaktion in Bayer«. Wie in Preußen geht man jetzt auch in Bayern mit der Politischerklärung von unpolitischen Arbeitervereinigungen vor. In NeustadtanderAisch(Mittelfranken) ist der Bezirksamtmann Frhr. v. Auffeß gegen den Arbeiterturnverein Vorwärts in dieser Weise vorgegangen; er verbot ihm das Schülerturnen mit der Bc- gründung, daß der Verein vom Gewerkschastskartell gegründet und dieses eine politische Organisation sei. Die Gründung bei Turnvereins durch das Gewerkschaftskartell wird mit dem Hinweis.be- wiesen", daß die Mitglieder des Turnvereins ausschließlich dem Kartell angehören. Mit einer an Gewißheit grenzenden Wahr- scheinlichkeit sei anzunehmen, daß die Schüler nach der Schul- entlassung dem Gewerkschastskartell zugeführt werden. Dabei wird auf den bürgerlichen Männerturnverein aufmerksam gemacht, der nur das Turnen und die vaterländische Gesinnung pflege. Die .Zweiteilung" durch den Arbeiterturnverein sei nicht begrüßens- wert. Bayern wird bald gleich Preußen ein Musterland der Reaktion sein._ Würdigung deS 1. Mai in neu» Sprache«. Aus Montreal(Canada) wird uns geschrieben: Die dirS- jährige Maidemonstration der Sozialisten Montreals war wohl die imposanteste von allen, welche fie bis jetzt organisiert haben, so lautete das einstimmige Urteil der bürgerlichen Xagcspresse.(Eine sozialistische Presse existiert leider noch nicht.) D,e Zahl der im Zuge Demonstrierenden wird auf 6000 geschätzt. Eingeleitet wurde der Tag durch ein« gewaltige Arbeitslosendemonstration. 3000 Arbeitslos« durchzogen, von der Polizei unbelästigt, die Verkehrs- reichsten Straßen der Stadt. In der.Auditorium-Halle" mußte eine zweit« Versammlung iuiprovifiert werden. Mit fliegenden Fahnen, Musik an der Spitze begann gegen 7 Uhr abends die.Haupt- Manifestation. In dem Festzuge waren alle Sprachgruppcn vertreten. Die beiden englischen Parteien, Franzofen, Letten, Russen, Polen, Ruthenen, Juden und zum ersten Male als Organisation auch die deutschen Sozialdenwkraten. In Stärke von 50 Genossen und Genossinnen marschierten sie hinter dem neuen Banner deS fojiorhemolratifckjen Bildunflsoerein-"�"'ch dem Massenmeeting ausgfgl»Ehamp de MarS" tra�»} den, Ruckweg an zur sschiedenen Sprachen '"fQTOi»Ehamv de MarS" trat „Alfllvl m-Halle", wo nochmaltj die�. Dung des 1. Mai gewürd ' Jf mußte jeden Ausländer ar.Aiiebm berühren: das war das korrekte Verhalten der Montrealer Polizei. In den Straßen ebnete ein starke» Schutzmannsaufgebot den Demonstranten den Weg._ Di«.Order vv« Berlik". Wülterthur, ZV. Mai.(Eig. Ber.) Gestern meldete der.Vor- wärts" den sozialdemokratischen Sieg im Nationalrats- Wahlkreis Jura-Süd(Kt.Bern). Der heftige Kampf, der um das Mandat getobt hatte, zeitigt feine Nachwehen in einem frei- sinnigen Wahlkommentar, aus dem unsere Berliner Genossen zu ihrem Erstaunen erfahren mögen, welch innigen Anteil fie an einer schweizerischen Nationalratswahl genommen haben. Der freisinnige „Demokrat" schreibt: „Im Bezirk Münster fiel die Mehrheit des freifinnigen Kandidaten von 602 auf 300 Stimmen. Der sozialdemokratische Kandidat hat also in vierzehn Tagen 531 Stimmen gewonnen. Die Zunahme ist besonders in den llhrmacherzentren erheblich. Arbeiter haben uns bestätigt, daß die Arbeiterunion von Berlin aus Order bekommen hat, für den sozialdemokratischen Kandidaten Ryser zu stimmen, um sich erkenntlich zu zeigen für die bedeutenden Geldunterstützungen, die. jenseits bei Rheins für den Streik in Grenchen geflossen sind." Unsere schweizerischen Gewerkschafter anerkennen dankbar die internationale Solidarität, welche die deutschen Metallarbeiter an- läßlich der Aussperrung der Grenchener Uhrenarbeiter an den Tag gelegt haben. Wenn aber auch der politische Ein- flutz von„jenseits des Rheins" ein so gewaltiger ist. wie ihn der freisinnige Wahlkommentar ausmalt, mögen unsere �Berliner Parteigenossen mit ihren.Orders" künftig ja nicht zurückhaltend fein._ Ein p«rt«gisisch.spa»isches BerbriiderungSfest fand am Sonntag in Vianna do Castello(Spanien) statt. Es war von den Genoffen der beiden Länder deranstaltet worden. Die Genossen der portugiesischen Städte Porto und Braga sowie der spanischen Städte Pontevedra, Vigo, Marin und Porrigiw kamen zusammen. Drei Extrazüge brachten mehr als 3000 Männer, Frauen und Kinder nacb Vianna, wo sie von der Bevölkerung begeistert empfangen wurden. Nach Ankunft der Gäste fand eine von 12 000 Personen besuchte Versammlung mit nachfolgendem Umzug statt. Die Versammlung diente dazu� gewissen Hetzern zu zeigen, daß das Proletariat Portugal» und Spaniens sich einig fühle. Sie war eine herrliche Friedensdemonstration und ein Wink an jene, welche glauben, durch einen Krieg wieder das Königtum in Portugal einführen zu konneu. polizeiliches, Gerichtliches ufw. Göttin Justitia mit der versch«bene« Augenbinde. Das Verhalten des herzoglich coburgifchen Chauffeurs, der mit erheblicher Geschwindigkeit und ohne Hupensignale abzugeben im Auwmobil durch das Ländchen gerast war, ferner dessen Frei- sprechung vor dem Landgericht hatte unser Coburger Parteiblatt kritisiert. Dabei war die Bemerkung gebraucht worden, man müsse sich bei diesem Freispruch die Binde der Göttin Justitia etwas vcr- schoben denken. Der Staatsanwalt stellte gegen den Verantwvrt- lichen, Genossen Florschütz, Strasantrag. In der Verhandlung, die am Montag vor der Strafkammer in Coburg stattfand, beantragte der Staatsanwalt zwei Monate Gefängnis, da den Meimngcr Richtern der Vorwurf bewußter Rechtsbeugung gemacht worden fei. Das.Gericht erkannte auf 300 M. Geldstrafe. Eine nicht erlaubte Versammlung. Die Strafkammer in Halle bestätigte ein Urteil de» Schössen- gerichts in Wettin(Saalkreis), wonach der Parteisekretär Genoge Hildebrandt wegen AbHaltens einer nicht erlaubten Versaimn- lung unter freiem Himmel zu 30 M. Geldstrafe verurteilt worden war. Genosse Hildebrandt hatte der Polizei in Wettin rechtzeitig angezeigt, daß er auf einem besrimuiten Grundstück ein« Volks- Versammlung abhalten werde. Der Bürgermeister schickt« keine Bestätigung und als Genosse Hildebrandt sich erkundigte, legte man ihm ein Protokoll vor, wonach der Besitzer des Grundstücks erklärte, das Grundstück zur Abhaltung der Versammlung nicht zur Verfügung zu stellen. Unser Genosse konnte sofort feststellen. daß das in Aussicht genommene Grundstück dem betreffenden Ein wohner gar nicht gehört. Obwohl ihm keine ausdrückliche Bescheinigung zugestellt worden war, glaubt« Hilde brandt sich berecb- ttgt, die Versammlung abhalten zu können. Einen Bescheid über die erfolgte Anmeldung der Versammlung hat Genosse Hildebrand: nicht erhalten._ Streikbrecherschutz. Vom Schöffengericht in Eisenberg(Sachsen-Menburg, wurde der Verantwortliche der Altenburger.VolkSzeitung", Genosse Schmidt, wegen Beleidigung eine» Streikbrecher» zu 25 M. Geldstrafe und den Kosten verurteilt. Iugenöbewegung. „Fürsorge" für z«»anber«de Jugend. Schon jetzt besteht eine wesentlich« Agitationsarbeit der christlichen Jugendvereine darin, daß ihnen von den Meldebehörden die Adressen der zugewanderten Jugendlichen bekanntgegeben werde y. Eines Tages rückt ihnen dann ein Stadtmff'sionar„der Gemeinde- Pfleger auf die Bude, der das RettungSwerk an ihrer Seele beginnt. Diese Tätigkeit wird nun in Düsseldorf i« eine System ge« bracht werden. Es ist dort vor einigen Tagen unter dem Borsitz des Beigxordncten Dr. Most eine Zentralstelle zur Für- sorge für zuwandernd'- Jugendliche gegründet Worten. Mitglieder dieser Zentralstelle find alle Fürforgevereine in Düsseldorf und sonstige Organisationen, die mit jugendlichen Zuwanderern in Berührung kommen. Begründet wird die neue Einrichtung mit der großen Zahl zuwandernder Jugendlicher und den sittlichen Gefahren, denen sie ausgesetzt seien. So wird behauptet, in Berlin wanderten jährlich an hunderttausend Jugendliche zu. In Düffel- dorf werden die zuwandernden Jugendlichen auf 16 000 geschätzt darunter etwa zwei Drtttel weibliche. Die Fürsorgearteit in Düsseldorf soll zunächst in einer Meldezentral« bestehen, die die zuwandernden JÜgendlichen den für sie in Betracht komm'enden Stellen und Beregnen zuweist und umgekehrt letzteren möglichst die Adressen, die A r b e i t» st e l l« n usw. der zugewanderten Jugendlichen mitteilt, damit an ihnen die nötige Fürsorgearteit geleistet werden könne. Selbstverständlich wird sich unter den„in Betracht kommenden Stellen" niemals die frei« Jugend oder die freie Gewerkschafts- bewegung befinden. Die neue Fürsorge ist nichts andere» als«in Teil der raffiniert sich ausbreitenden bürgerlichen Jugendpflege. Man beachte besonders, daß den bürgerlichen Jugendvereinen auch die Artcitsstellen der jungen Leute bekanntgegeben werden sollen, so daß nötigenfalls auch der Arboitgeber mobil gemacht werden kann, ein in der Werbearteit religiöser Jugendvereine nicht selten angewandtes Mittel. Die Gewerkschaften werden gut tu«, ibre wandernden jungen Mitglieder auf diese neue Art der.Fürsorge' aufmerksam zu machen. Die Einrichtung segelt unter der Flagge de» �jugendschutzes'. ES ist aber merkwürdig, daß dieser Jugendschutz sich nur immer aus das sittliche Gebiet erstreckt. Gerade im Düsseldorfer Industrie- gebiet wäre eS vielnotwendiger, die Jugend vor der schrankenlosen Ausbeutung zu schützen. Sind doch in den Walzwerken gemäß den gesetzlichen Ausnahmebestimmungen Knaben von vierzehn Jahren mit Nachtarbeit beschäftigt. Interessant ist auch, daß man sich gerade in Düsseldorf so sehr um den Jugendschutz bemüht, wo die Polizei der freien Jugendbewegung die Kehle zuschnüren will, und wo nicht einmal ein Vortrag über die Gefahren des MccholiSmus vor der Jugend gehalten werden darf. Einmal- nie wieder bieten wir Ihnen Gelegenheit, die besten und modernsten Erzeugnisse In Herren- und Knaben Bekleidung jeder Art zu fabelhaft billigen Preisen einzukaufen. Unser Ausverkauf wegen Auflösung dauert bis zur gänzlichen Räumung fort, die frQheran regulären Verkaufspreise sind durchweg mindestens 30 pCt. ermBssigt. An besonderen Ständern offerieren wir folgende Waren postem Herren- Sahko-flnzme In allen Stoff arten und Formen Sori# I reguläre Verkaufspreise 28 bis 43 Hark jetzt durchweg 15 Hörk Serie il reguläre Verkaufspreise 43 bis 75 Mark jetzt durchweg 32 HttriC Ulster und Paletots leicht und halboehwor, in allen Farben u. Formen Serfo> reguläre Verkaufspreise 20 bis 30 M. jetzt durchweg 10 Mark Serie tl reguläre Verkaufspreise 35 bis 65 M. jetzt durchweg 25 Mark Cutaway und Westen aucb Sakko und Wetten, ans m&rengo and«elwarzea Cbeviototoffos Serie I reguläre Verkaufspreise 30 bis 41 Mark jetzt durchweg 18 Mark Serie il reguläre Verkaufspreise 45 bis 67 Mark jetzt durchweg 36 Mark m. Vertrlebs-Ges. rat Herren- m Knaben-Behlelduns° HeiieSchftiliauser Str. i S'K Koimuter Damm 72 Wmi Allgemein- Verichiedenes Grunow's Kaffee- Versd. Dresdnerst.70 105 C. Kisch Speck- und Schinkenmalzerei Union- Bazar, Inh. Ritter, Gr. Frankf.81.143 SUROL' -ESSIG überall z. haben Alkoholfreie Getränke Franz Abraham Hamb. Messina- u.Römertrank- Kell. 0.25 Bartelstr. 88, Fernsp. Kgst.13708 rbeiter- Berufskleidung Keiner, Otto, Gerichtstraße 86. Partie wareng., Tegel, Brunowst.49 F. Zillat, Waldemarstr. 64a. uto- Fahrichule Erscheint 2 mal wöchentlich. Bäcker- u. Conditoreien Bezugsquellen- Verzeichnis. Schönwald. St. 20. Cigarrenhandlungen Bäcker- u. Conditoreien Carl Richter schwald.St. Bäckerei Künscher Kastanien- Allee 57 Carl Lindenberg, Lychenerstr. 4. H. Lübs, Reinickend.- Ost, Kamokestr.12 Frit Lungwit, Hohenlohestr. S. W.Luzemann, O., Gabriel Maxst.2 W.Megow, Lichtenbg., Gärtnerst. 5 H.Markgraf, Charl., Goethestr.49. R. Markworth, Pflügerstr. 11. R.Maschler, Lichtenberg, Oderair. 27 G. Meier, Grüner Weg 27. Alfred Megner, Fuldastr. 55/6 G. Mosler, Weißenburgerstr. 42 E. Muhle, Manteuffelstr. 87 Max Muth, Falkensteinstr. 37 Mühlsteff, Spandau, Bismarckstr. 5. G.Münch, Beinickendorf, Provinzair.111 Carl Neuendorff, Sickingerstr. 76 Wilhelm Niklau, Malplaquetst. 6. Gustav Nielson, Lindowerstr. 9 P. Nitschke, Cadinerstr. 4. Robert Pötschke, Sprengelstr.4/ 5. Wuster- Amendestr.104, Brauerei Königstadt feinste Qualitätsbiere. Groterjan Malzbier, Prinsen- Allee 79/80. D. 6768 C.Habels Brauerei hell Unser Habelbräu- dunkel. Goldbier ist nicht nur ein Erfrischungsgetränk, sondern auch ein Gesundheitsbler ersten Ranges, leilch- u. Wurstwaren Fanny Baumert, Lindowerst. 23 Fr. Gerlach, Tauroggenerstr. 1a. Blankenburg, Reinickendorferstr.118 K. Germann, Schreinerstr. 22 E. Dorsch, Pankow, Breitestr. 40. M.Grunwald, Kopenhagenerst.68. H. Franz, Seestr. 49. F. Gutschifedt, Koloniestr. 82. Dolziger E. Harzbecher Straße Rudolf Hamann, Ackerstr. 62 G. Herrmann, Lichtnbg., Oderat.4 O. Klose, Reinickendorferstr. 36 F. Jakob, Müllerstr. 12. O. Kunze, Reinickendorfer St.14 F.Laufmann, Reinickendorferst92 C. Heinschker, Lynarstr. 13 Carl Lange, Lindenstr. 2. P. Hindemith, Cadinerstr. 14 Willy Rosenow, Camphausenst.4. R. Hoffmann, Petersburgerstr. 74 0.Quies, Holl. 117, Reinickend.- O. A. Honisch, Kniprodestr. 18 K. Schotte, Pankow, Florastr. 94 R. Holzhütter, Putbusserstr. 46: M.Torge, Schöneberg, Kolonnenst.66 V. Hubalovsky, Zellerstr. 10 Ch. Vosgerau, Pank. Berlinerst.11. Hubrich, Ramlerstr. 23. Wunderlich, Plesser- u. Grätsst.- E.Treptow Fr. Jaite, Bornholmerstr. 79. Damen- Konfektion M. Brößling, Weißensee, Langhansst.140 Otto Gülle, Prenzlauer Allee 27 Maria Jahn, Spand., Potsdamerst.46 Allo hauseperst. 16. Honorar málig. Herm.Prager, Gr. Frankfurteret. Berliner Unions- Brauerei, Berlin S. Dampf- Walchanstalt Bade- Anitalten Admiralsgarten- Bad rexanderplatz 3, Reinickendorferstr. 3 Luisenufer 22, Paulstr. 6, Lützowstr. 74. Arkona- Bad, Anklamer- Str. 34. Liefr. aller Bad Alt- Moabit 104 Krank- Kass. Bad Landsberger Str.107, Gollnowstr.41.Liefer. sämtlich. Krankenk. Bad Börse, Dirksenstr. 50. Neuköln Anzengruberstr. 25. Central- Bad Diana- Bad Koppenstr. 93 Kaiser- Friedrichs- Bad, Charl.a.Bh. Kur- Bad Treptow, Bouchéstr. 18 Lindenbad Friedrichst 8. Lief. Kass. 109 Soolquelle sämtliche Bäder. National- Bad, Brunnenstr. 9. Naturhellbad, Stephanstr. 40 Bad Ostend Boxhag.- Str. 17 Lief all Kassen Original Lohtannin- Bad Wallstr. 70/71 früh. Münsel Smtl. Bäder, auch. f. Krankenk. Fr. Pribyl, Osnabrückerstr. 26. Richard Raasch, Weichselstr. 64 Frig Richter jr., Liebenwalderst.18 Weissbier Rob. Riedel Rekordbotbäckerei Schulzendorferst.23 G.Riewe, Baumachinw., Baumschulast.87 C.Reisch, Bäcker., Hermannstr. 16.Nkölln F. Radloff, Nklln., Allerstr. 37, Osw. Rauhut, Gürtelstr. 27 Gust. Rautenberg, Metzerstr. 11 Kurt Reinecke, Franzstr. 13 P.Reinholz, Treptow Kiefholzst.17 F. Risleben, Samariterstr. 11. R. Riemer, Pannierstr. 4. Willy Rohde, Zellestr. 11 Hubert Rösner, Triftstr. 4 Alfred Rost, Reichenbergerst.135 F.Sandmann, Treptow, Grätzstr.25. H. Saunus, Allensteiner Str. 26. Wilhelm Sauter, Ondenarderstr. 36. Emil Schaller, Schreinerstr. 52. W.Schaaf, Reinicked.- Ost, Provinzst.83 Schinauer, Anklamerstr. 15. Caramelbier Ideal Brauerei E. Willner Pankow. Reinickendorf Hauptstr. 25-27. Kronen- Wäscherel, Nostizstr. 30. ErsteTrept.Dampfwäsch., Heidekampw.21 Löwen- Brauerei Drogen und Farben vorzügliche Faß- und Flaschen- Biere. Münchener Brauhaus Berlin und Oranienburg Schloßbräu- Flaschenbier die Qualität ist hervorragend 0. Barkow, Weidenweg 72. Beussel- Drogerie Scocz, Beusselst.8b E. Beckmann, Woldenbergstr. 10 Drogerie Lippehnerstr. 33 Drogerie Sudrow, Eberty str. 28. Fortuna- Droger. Danckelmannst. 20 Alt- Glienicke, H.Kloska, Köpen.Str.46. M.Gürich, Drog., Schönfließerst 11 G. Jürgens, Winsstr. 32. Janik, C. Köpenickerstr. 5. J.Januchowski, Bornholmerstr. 15 Fr.Jentsch, Kottbs.Damm 35, Fleisch, Wurst. H. Junge, Pasteurstr. 18 R. Just, Memelerstr. 6. Robert Kauer, Weinbergsweg W. Kessner, Czarnickauerstr.22. Th. Klapper, Ackerstr. 107. Emil Krüger, Skalitzerstr. 21. Ernst Kolbe, O.112. Weichselstr.15 H. Köpke, Raumerstr. 30. Krumm, Reinh., Greifenhagener Str.16 Wilh. Kurb, Wrangelstr. 83 G. Lange, Lübeckerstr. 30. Neukölln, Untenstehende Geschäfte empfehlen sich b. Einkäuf. Ute, Mützen, Pelzwar. 81Kauft beim Hutmacher! Gebr. Beisse Müllerstraße 155. Huthaus Consum, Kastan.- Allee 3 Huthaus Monopol, Müllerstr. 166. A.Lemaitre, Wilmsdrf., Berlinerst.132. Badstr. 64, Meierei C. Bolle A.-G. Berlin N.W.21 Alt Moabit :: 98/103:: Ältester und grösster Milchwirtschaftlicher Grossbetrieb Rieck, Em. Gerichtair.63. A.Ring, Jnh.B, Ring Rosenthalerst. 10 Schoerr, Herm., Wilmarsd.- St. 46. Molkereien Vester, E. Damm 18/19 KottbuserZum Hutwinkel S. Kohls, Chausseestr. 85. authauler KA Kaufhaus Britz Einkaufsqu. A. Ellmer, Tegel, Brunowstr. 8. Paul Falkenstein Hochstätter Str. 1 Rabattmarken Kontor- u. Ladeneinrichtg. C. Braun, Eldenaerstr. 25 H.Brückner, Friedensst.2, Adlersh.. Carl Braune, Steinmetzstr. 42, H. Friedrich, Straßburgerstr. 43a F. Galle, Metzerstr. 38, A. Hoppe, Prenzlauer Allee 230. Gust. Hoppe, Spandau Achenbachstr. 10, Telephon 912. Interessengemeinschaft Märkischer Milchproduzenten O. 27, Schillingstr. 12 Vollmilch, 3% Fettgehalt, zum: billigsten Tagespreis. Zweiggeschäfte: Rob. Lindner, Niemetsstr. 8. H. Edion, Immanuelkirchstr. 6IT. Berlin- NW., Luisenstr. 25, Ferm August Lincke, Alte Jacobstr. 26. Lochmann, Malplaquetstr. 32. A.Maar, Reinickend., Scharnweberst.150 Rostockerstraße 43. Luebke, Joh. Fleisch.u Wurstfabr. Märk. Fleischkons., Nkills., Warthest. 78 Paul Matschke, Thaerstr. 17 M.Mauersberger, Nkiln., Kannerstr.16 Martin Mosig, Schlesische Str. 36 W. Kleemann, Berg- Drogerie, Bergair.87 Moers, Otto GreifenhagenerF. Kullmann, Prinzen- Allee 87. Otto Kretzschmar Rosenthalerst.6-7 Krehl's Drogerie, Fennstr. 61. Krönings Adler- Drogerie, Ramlerstr.7 Lankwitz Rieckmann, K.- Wilhelmst.25. Alfr. Marsch, Culmstr. 37. P.Schirmer, Reinickend.- O., Provinzat 58 Vereins- Brauerei Teutonia. NW 87.lt, Immanuel Fire st.29, E.Winsst. Carl Schleich, O., Wühlischst. 3 Wilh. Schmidt, Liebenwalderst. 10 Weissbier, C. Breithaupt, Paul Schmoll, Amsterdamerstr.9. O.Schneider, NW., Sömmeringstr19. Palisadenstr. 97. Tel-A.VII, 2634. Willy Schneider, Melanchtonstr. 13: Weißbier C. Landre Akt.- Ges. Passage- Bad Kottbuser Paul Schön, Kopenhagenerstr. 74. Weißbler Gebr. Merx, Zosgenerstr.31 Damm 79. Reform- Bad, Wiener Str. 65. Reform- Bad Weißensee, Lehderst.104 Schiller- Bad, Müllerstr. 153 a. Silesia leche Str. 31. Bad Bandagen, Gummiwaren R. Bauke, Stralauer Str. 56. Berkholz, Köpenickerstr. 70. J. Kabelich, Rosenthalerstr. 25. A. E. Lange, Brunnenstr. 166 Meyer, P., Nklla., Berlinerstr.49-50 H. Neusch, Breitest. 24, Spandau. Nicolai N. Linienstr. 127. J. Ch. Pollmann, Lothringerstr. 60. M. Spranger, Reinickend. Str. 11. Liepe, Schöneberg, Grunewaldstr.30. Bäcker- u. Konditoreien C.Adameck, Nklln., Jonasstr. 23 A.Albat, Marktst.12/ 13, Reinickendort Albrecht, E., Fruchtstr. 29. Landbrotbäcker. Herm. Albrecht P. Andersch, Zionskirchstr. 17. R. Anderson, Thüringerstr. 32 Asmus, Wilh., Ueckermünderstr. 11. K. Aust, Drontheimer Str. 40. Wilh. Bagge, Wiclefstr. 55/6. Willy Bär, Stromstr. 48. Gustav Schöfisch, Dolzigerstr. 31 EberhardSchönwiese, Lüderitzstr.5 Paul Schröder, Heimersdorferstr. 27 E. Schön, Kniproderstr. 8 W.Schönwiese, Romintenerst. 54 Carl Schulz, Neukölln, Ilsestr. 26 Paul Schunert, Stolpischestr. 35, P.Schulz, Lichtenbg. Grünebergerstr.18 Adolf Schulz, Florastr. 78 Pank. Fr. Schulz, Dunkerstr. 78. rotfabrik B Liebing's Zerpenschleuser Landbrot Zu fordern in allen Geschäften Butter, Eler, Käfe Rathaus- Drogerie, Nella. Danaustr. 24. Rathaus Drogerie, Pankow, Breitest. Schivelbeiner- Drogerie, Schivolb.st.26 W. Rauhut, Gerichtsstr. 54. Franz Rick, Schliemannstr. 18. Hermannstr. 57 G. R. Prenzel Neukölln Hugo Schultz, Müllerstr: 166 a.. Hyg.Gummiw., Photogr.- Artikel. Werder- Drogerie, Britz.Bidowerst. 5a ifen, Stahlwaren, Waffen, Werkzeuge W. Allner, Mulackstr. 24: Immanuel K.Baumann, Reinickendorferst.116 H.P.Biedermannkirchst. 38 Walt. Schweiger, Köllnisches Ufer 72 Concordia- Butterhandl. Paul Schürer, Tilsiterstr. 12. Reinh.Schurwanz, Kastanien- Allee46 Karl Schwarz, Thaerstr. 21 P. Schwarzbeck, Wiclefstr. 27. Bruno Schwarz, Andreasplatz 3. Schwencke, Herm. Rykestr. 23 E. Seeländer, Lenaustr. 7. Ernst Seifert, Reuterstr. 75 Robert Sell, Mainzerstr. 15 Reinhold Sperling, Jahnstr. 19. E.Splettstößer, Charlottb., Kantst.83 Otto Stieler, Warschauerstr. 69. P. Sygusch, Schönh. Allee 150 Georg Tank, Christburgerstr. 30 Carl Täniges, Wildenowstr. 17 Carl Tennert, Schlesischestr. 19. E.Tessmer, Residenzst.125, Reinickend. Johann Troffer, Alleestr. 46 Filialen in allen Turban Stadtteilen. F. Tzschetzsch, Wrangelst. 45 A. Unkrodt, Nklin., We rstr. 47. Otto Wagnitz, Müllerstr. 28 des Ostens Danne, Karl Chorinerstr. 36. 15 Detailgeschäfte Herm. Braun, Landsbg. Allee 149. Otto Belig Wrangelstr. 59. Grüner 49 Oranien 46 Straße39 G. A. Müller Neu- Isenburg Bauchspies& Gorn, Warschauerstr.58 Grimmig& Schneider, Putbusserstr.14 Konzerthaus, Wirtschaft. Restaurant und Café sprecher: Amt Norden 1790. Neukölln, Berlinerstr. 18/18. Schöneberg, Barbarossastr. 36a, Granewaldstr. 71, Habsburger str. 3, Fernspr.: Amt Lützow 2544... Wilmersdorf, Maierottostr.1( am Fasanenplatz), Fernspr.: Amt Uhland Nr.3016; Uhlandstr. 79a Alter Kuhstall Zehlendorf, Wannseebahn. Pets99 Invaliden-, Ecke Chausseestr. Täglich Künstler- Konzerte. Kolonialwaren Frankfurt a. M. G. Behrens, Schöneberg Akazienstr. F. Belle, Schöneberg, Tempelhoferst. 10 Spezialität: Frankfurter Würstchen C.Böse, Provinzst.109, Reinickend- Ost Word- Deutsche Fleisch- u. Wurst- Zentrale W.Bornefeld, Liebenwalderstr41 Seestr. 113. A.Buchholz, G. Frkfrist. 19, Milch, Backw F.Zimmermann St 1 A. Möbes Nchf. Fleischwaren u. Wurstfabrik Berlin N 24 Oranienburgerst. 4 Försterstr. 10 Leo Nowler, Zorndorferstr. 58. Jos. Otte, O., Scharnweberstr.6/ 7 Otto Prause, Dresdenerstr. 17. P. Prenzel, Chorinerstr. 50. Th.Prenzlow, Naunynstr. 6 Curt Passow, Schulzendorforstr. 3 a. G. Peit, Andreasstr: 77b. GustavPfennig, Golzkowskyst.12 M.Pietsch, Nklin., Knesebeckstr. 150 Emil Braun, Andreasst. 75 Eeke Bresl- 0. Prause, Filial. i. all. Stadtteil. Jos. Rachfahl, Adalbertstr. 89. G. Brucklacher, straße43, Herm. Rauchheld, Ziethenstr. 18 Eier Storch, engros- en det. Admiralst. 5 Finek, E., Spandau, Schönewalderstr. 34. Hermann Rauhut, Elisabethstr.34 Carl Jung, Stromstr 31. Frit Reichelt, Emdenerstr. 45 Bruno Freche A.Ibold, Tempelh., Berlinerst.119 G. Rohloff, Naunynstr. 8 W.Knoth, Wiclefst., E.Oldenbgst. W.Roloff, fr. A. Haffer, Kastan- Allee 62 Kuhnt Beinickend.- W.Seharnweb.- St.147 E. Rummelandt, Thaerstr. 60. Cat Snow, Neuk., Friedelst. 9. Alfr. Richt ralauerstr. 10 Jos. Ritzk Rühlmann, P., Müllerst.40b, E.Seest. Leberedt Sade, Waldse. rankf. Chaussee 61c- d H.Rose, Tresnowst. 11, Markthallenhof. F.Schubelt, Voigtst. 10, E. Schreinerstr. Seyfart, Gr.- Lichterf., Chausseest. 84. vorm. Alb. Blanke, Hermann Schmidt, Thaerstr. 48. G. Wernicke Reinickend. Str. 122. Wilhelm Göbel 25 eigene Filialen. Gebrüder Groh 40 Filialen in Berlin und Vororten 15 DetailLudwig Walter, Hufelandstr. 37. August Holtz Geschäfte. C.Wackerhagen, Pank. Brehmestr.61 Max Walter, Sebastianstr. 82 E. Weber, Provinzst.99, Reinickend.- 0. KarlWeinholz, Kamerunerstr. 57 W.Wellnitz, Kopernikusst. 9Wühlischst.27 Arthur Wesser, Schillerpromenade39 Clemens Weise, Jablonskistr. 1 Otto Winkler, Nannynstr. 78. Fr. Wittig, Nordhausenerstr. 23. Otto Wolff, Treptow, Krüllst. 16 0. Wolschendorf, Waldenserstr. 23. Otto Woweriers, Oldenburgstr. 8 Zachau, Gr- Lichterf., Chausseest.85a Paul Zastrow, Stromstr. 33. M.Zeese, Immanuelkirchstr. 29 J.Zindler, Bschwg., Behringstr.9. Zühlke, Glatzerstr.7. Gürtelst.22a Paul Berger, Mirbachstr. 29 Paul Beyer, Franseckystr, 45. Josef Brefka, Kirchhofstr. 46/47 Otto Billepp, Kastanien- Alles 21, n.69 R. Block, Sorauerstr. 18. PaulBochnig, Pankow, Görschstr.11. E. Böhme, Oderbergers tr. 49. Wilh. Brandt, Oderbergerstr. 38 Alw. Brämer, Romintenerstr. 40 F. Breitkopf, Exerzierstr. 19 a. Waldemar Brose, Driesenerst. 3 Brotfabrik Heinersdorfer Mühle Hermann Buß, Grünauerstr. 12. Ernst Buller, Brüsselerstr. 43. M. Burghardt, Waldemarstr. 76 Gust. Böhm, Gubenerstr. 26. G. Büchner, Nordhausenerstr. 39 Alb. Dachwitz, N. Graunstr. 22 Davids Landbrot, Rüdersdorfer Str.29 Paliasdenstr.44, Waßmann-, E. Elisabethst Beerdiggsanit. Sargmagz. Paul Delly, Markusstraße 15. Albert Denkewis, Jablonskisir. 14 Berl.H.- Sargfabr.A.Lehmann, Gerichtsst.35 Dollwa, Ferdinand Torellstr. 4 J. Liszczinski, Gerichtstr. 30. Otto Donath, Stolpischestr. 22. Rud.Duncker, Pankow, Mühlenst.71 Fritz Eichler, Bastianstr. 18. W. Ernst, Pücklerstr. 42. Franz Faulwetter, Mantenfelstr. 67. Carl Feist, Friedenstr. 101. Paul Freitag, Stuttgarterstr. 13. E. Freyer, Blumenstr. 72, E.Markusstr. Br. Friedrich, Eisenbahnstr. 31. R. Friedrich, Weidenweg 7. Heinrich Frister, Pankow, Florast.50 Rob. Gebler, Wildenbruchstr. 68. Oppelnerstr. 1 Max Fuchs Frankfurter- Allee 170 F. Herzog, Kottbuserstr. 7. O. Liedemit Pankow, Berlin.St.13 Berl. Christinenst.14 Milde.Reinickendorf- W.Aug. Vikt.- All.85 W. Pade, Reinickendorferstr. 119 H. Petermeler, Strelitzerstr. 8. Theod.Poeschke, E.Hauptst., Gr.R.- Allee A.Sprinkmann, Obschönow Rathausst.47 George,' Wilhelmshavenerstr. Beleuchtungsgegenitände Frig Glauner, Chausseestr. 80. Wilh. Godt, Emdenerstr. 59. Büttner, A., Danzigerstr. 96. B. Gonsior, Treptow, Grätzstr. 65. O.Gort, Wiesenstr.31, br.u.grüne Rbm. Bettedern, Betten Große- RhodeReinickendorferst.95 Groß- Bäckerei ,, Berolina" i.West. .Holt, Braunsbergerstr.4Reisigg. A.Großkinsky, Boxhagenerst.27. W. Liebreich, Jablonskistr. 4. PaulGrisard, Pankow, Florastr.10. Paul Gärtner, Treskowstr. 44 A. Günther, Gr. Frankfurterstr.79 Blumen und Kranze F.Hanke, Vertr.W.Mehne Marienburgerst.7 G. Damerius, Maxstr. 13c. F. HAGEN 22 Verkaufsstellen 22 Hubertus, Butterhdlg. Straussberg. Herm. Kunert, Culmstr. 29 A.Liepold, Antonstr.1, Milchhdlg. Gebrüder Manns 48 eigene Detailgeschäfte Wilh. Pleß, Buttergroßhdlg. Berlin O. 27, Alexanderst. 12 ( HackescherHef) Fernsp.A.Nord.3837 DetailKosmalla, E., 4 Geschäfte Fritz Muth, Butterhandlung. Nordstern" Mercur" Paul Reinike Butter en gros Berlin S.59. T.AmtMoritzpl.2180 DirekterImport. Lieferant viel. Konsum- Vereine. Verl. Sie Oferte. Schröter, R. 43 Derkaufsstellen 43 Gust. Schultze& Sohn Wiener Str. 65 Gebr. Siegert Butter, Eier, Käse. KarlHeldenreich, Münchenerst.44 Drescher jr., Landsbergerstr. 116 Ch. Sternschein Wegelstr. 64 Karl Hennig, Steinmetzstr. 74 Gust. Heintschel, Havelbergerstr. 26. G.Henning, Schmidtstr. 8. Otto Hoff, Chorinerstr. 13. Joh. Hildebrandt, Rykestr. 32 P.Husgen, Herfurth, E.Lichtenraderst. L. Ihle, Gerichtsstr. 53. Max Jacob, Pflügerstr. 70-1. Bernh.Jahn, Residenzst. 75, T- 582 Reinickendorf, Hauserstr. 3. Paul Jarrasch, Sprengelstr. 33 Jendreyko, Immanuelkirchstr. 10 Fr. Jendreyko, Ohmstr. 9.1 0. Jeske, Libauerstr. 1 B.Kanthak, Lichtenbergerstr. 21 A. Kelb, Rostockerstr. 31. F. Kiesewetter, Bexivelbeinerstr. 16. R. Klinke, Weißens., Lehderst.120. J.Kluck, Residenzst.155, Reinickend. R. Kleiner, Schulstr. 102 Paul Koehn Bäckerei, Conditorei Bandelstr. 42. H.Dürkop, Schönhaus.Allee154.N.5448 Jul. Großer, Pankow, Florastr. 94 M. Klinkow, Triftstr. 69 Menzel, Neukölln, Bergstr.110/ 111 A.Mielitz, Seharnweberst.3, Reinickend. W A.Schneider, Bschwg., Baumsch.St.96Tomaszewski, Weißens., Lichtenbgst.12. R.Wagner, Pankow, Wollankstr.114 W. Wilke Friedenstr. 98 Bierbrauerei., Bierhandig. W. Adelong& A. Hoffmann Akt.- Brauer.Potsdam.Kig.Niederl. Berlin SW, Tempelhofer Ufer. 15 Brandenburga. H., Wilhelmsdorferst- 110 Spez. Potsd. Stangenbler Berliner Bierbrauerel: Gesellschaft m. b. H.: Max Kniffert, Landsb. Allee 29. Ausschk. Brunnenstr.3. Kastanienallee 63. Friedrich Knop, Bodestr. 31 Paul Köbernick, Wilh.Stolzestr.35 A.Kosmehl, Nklin, Donaustr.52-53 Albert Kramareck, Adalbertat. 66. A.Kozubeck, Sparrstr. 4 Josef Kreil, Weserstr. 179 Alb. Kratky, Cadinerstr. 19. F. Kretschmar, Ryckestr. 7. Landbr.- Bäck.Kröcher, Saalestr.35 C. Kunze, Liebigstr. 1. Langestr.. 40, Eiergroßhdlg. Uhly& Wolfram Carl H.Pa Essigfabriken Gitschiner 63. Glagow& Schwabe Sa Gebr.Lavatscheck sifabrik. Cöpenick Timmer- Essig überall erhältlich! Fahrräder, Nähmaichinen Otto Heinze, Brückenstr. 6. A. Migge, Residenzstr. 125, Reinickendorf ilche, Conferven Alb. Beilke, Warschauerat. 66, Räuchw. Max Fisahn, Adalbertstr. 13, Cottb.St.17, Merits.11399 Hoffmann, Sanchery, Gr.Frankf.34.133 P. Staehr, Fischhdig. Räucherwar. lauer Allee 31a K. Scheffler, Chodowickistr. 23 P. Schmatzhagen, Belforter Str. 11 Paul Seidel, Schönhaus.Allee 80 Gebr. Slegert, Wiener Str. 65. E. Schubert, Pankow, Florastr.25. Julius Schulz, Lithauerstr. 7. J. Suchorsky, O., Libauerstr. 12 Willi Schwarz, Königsberg erst.25 E. Scherzberg, Reinickendf., Hansast. 9. Otto Schneider, Rostockerstr. 30. Otto Schreiber Hohenfriedborgerstr. 1. PaulSonnabend, Crossenerstr.35 Paul Spenn, Kopenhagenerstr.35 Stargard Fleisch- Zentrale.Stargarderst.62 Gustav Stolz, Hussitenstr. 44. P. Tauche, Wrangelstr. 129. F. Sommermann, Boxhagonorst.36 Tscherbner, Straßmannstr. 8. Thüring. Fleisch- u. Wurst- Fabr A. Crone, Liebenwalderstr. 50. damerst.40, Fernspr.: Amt Zehlendf.1361 Grünhelde b. Erkner, Bahnhofstr.31. Arth. Kambach, Schwedenst. 11a. Rud. Kiesel, Mirbachstr. 66. F. Lox, Belforterstr. 2. G. Miericke, Tegel, Brunowstr. 15 Sanit.- Molkerei, Weißenburgerstr. 52. W. Gollert, Schlesischestr. 30. ,, Schweizerhof", Meierei und Milchkuranstalt. Emdener Str. 46.:: Tel. II: 2565. Gg. Feist, Nkl., Weserstr. 4. Fr. Fischler, Heidenfeldtstr. 6. Franz Gundlach, Putbusserstr.48 Fr. Teurich, Brunnenstr. 54. R.Hartung, Berlinerat. 124, Reinickd.- W. H.Treger, Tegel, Bahnhofst.7-8 MaxHeeder, Neukölln, Pannierst.59 Wodrich, Putbusserstr. 35. Gühler- Honig CrossenerE. Zbinden, Pallisadenstr. 63 E.Höhne, Residenzst.80, Reinicked. bellabrik und-Versand Hokenkamp& Neumann Rossien- Möbel Kopernikuasir. 19. Niederbarnimatr. 10. Fritz Hübner, Schliemannstr. 11, K.Jahnke Saarbrückerat.10.Metzerst.34 Weißenburgerstr. 14. Speiseleinöl, Marke Kastanien- Allee 57. Gustav Richter Köpenick, Grünauerstr..9 M. Krügers Spreewälderin d. Beste Clems. Steinke, Büschingerst. 26 A. Lange, Weißens., Berl. Allee255. P. Lange, Waldemarstr. 40 B.Ludwig, Seharnw.- St. 65, Rekd.-W. Fr. Pawlitzki, Provinzst. 103, Rckd. Franz Möws, Muskauerstr. 34 0. Pötsch, Schwedenstr. 18. A. Ramhold, Prinzen- Allee 18. Alfred Richter, Stromstr. 24. FranzRichter, Malplaquetstr.25/ 26 Runge, Otto, Nklin, Hermannst.55. A. Sägebarth, Fehrbelliner Str.24. Schlenther, Emill, Huttenstr. 7. Fritz Scheel, Schwedterstr. 47. A.Silkinat, Milchhdlg.Reinicknd.St.108 Erich Thiel, Weißs., Langhansstr. 139. Vogel, Inh.E.Schreiber, Wilhelmstr.1i G. Zimmerling, Weinbergsweg 4. Aug. Würke, Müllerstr 165. Kohlen, Koks, Holz, Briketis Belker, 0, Romintenerst. 32 Otto Müller, O., Franz Reichert, Maxstr. 18/19. C. Richter, Inh.W.RichterHauptst.9T3185 Schroeder& Würthner Mühlenstr. 18-19. Ferd.Wree, Reinickendorferst.86 urz-, Weiß-, Wollwaren Trikotagen Alb. Bork, Pankow, Florastr. 41 Beusselstraße 76 Thurst, Reinickendorf, Scharnweberat. 34 Herm.Engel, Tegel, Schlieperat.25 Max Tümmel, Christburgerstr.24. M. Gardels Tauroggenerst. 10 H. Thomas, Köpenickerstr. 64 a F. Wendt, Simon Dachstr. 37. G. Vettin Grüner Weg. 57 W.Wiese, Lichtenberg, Kreßnerst. 51.6 57 Weidenweg 19 Fil. Frankfurt. Allee151/ 52 P. Wunderlich, Bötzowstr. 38. Paul Zwarg, Landsberg. Allee 136. Färbereien, Walchereien Groß- Dampfwäscherei Spreenixe" Berlin 60., Forsterstr. 5-6 Tadellose Wäsche! Billigste Preise O. Naefe Färberei: chem. Wäscherel 1. Herren- u. Damengarder. Läden in allen Stadttellen Berlin, Rixdorf, Schöneberg leilch- u. Wurltwaren Gontardat. Stadtbahnboy: Franz Ahlrep visvis Panoramastrafe St.Aust, Alexandrinen-, R.Wasserterats. Fritz Becker, Lüderitzstr. 60 A. Bentele, Thaerstr. 21. Rich. Beust, Kastanien- Allee fos. X. Biskupski, Pflugstr. 17 Max Bormann, Manteuffelstr. 22 L. Zimmermann, Kotth. Damm 94 Fuhrwefen F. Roland Immanuelkirchstr. 25 T. Glas, Porzellan Hoppe, E., Scharnweberstr. 52. Carl Klein, Höchstestr.16, N.O.18 Hermann Meyer, Schivelbeiner St. 21, W.Pirwig, N.65, Reinickendorferstr.44 Rosenthal, Reini ekend WScharnweb- St.122 Pech, 0.112, Scharnweberstr.49. 81.Tiele Nchi. Zahlungserleichterung Ackerst.120 Möbelmagazine P.Bock, Klosterstr. 8/9, Spandau. Daehne, F., Ri., Neue Jonasstr.36 Geppert, Paul, Zonsenerstr. 32. Adolist. 19, billigste Bezugsqu. GOIZ in neuen n. gebr. Möbeln, Betten Gardinen und Portieren. Moabit Turmstr. 45 Brückenstr. 6. Friedrich Janitzkow Mobel- Kamerling Kastanien Allee 56. a.d. Kast. Allee. Lange, Max Schwedter St. 26 Ferd. Joachim Nachfolg. Gneisenau Str. 15. 33 Jahre bestehend Auch Zahlungserleichterung. C. Linkogel, Nostizstr. 46 H. Nolte, Teilzahlung gestattet. With Strohscheer Berliners.9 Zionskirchstr. 38/39. Tegel Heinrich Stumpe, Buckowerstr.8. R. Theuer, Elsaßerstr. 78. likalien U. Instrumente A.Ax, H.Weigel, Nachfl., Adalbertstr. 91 Gg.Liebsch, Musikinstram.Skalitzerstr.24a H.Schimansky, Frankfurterst.100 Usik- Lehranstalten Schwedenstr. 31. Albert Vogt Urbanstr. R. Leissring Gewissenh. Ausble Nahrungsmittel ederhandlung H. Schwarz, Petersburgerstr. 59. ehranitaiten Reinickend.- St, 110 G. Krüger, Weißenburgerstr. 79 Handels- Kurse Bücherrev. Senst Haarartikel Margarine und Kunsthong R.Laub, Neukölln, Berlin.St. 103( Herm. Spieß& Comp., Müllerstr. 144. PI.) II.Gesch.Belle- Alliancest.95( 5%, Rab.) H. Nixdorf, Frankfurter All, 197, 5% Kab. Bus- u. Küchengeräte Drewicke, Seif. u. Bürstw., Reiniekd.St. 105 A. Elbertin, Ackerstr. 132. G. Gelger, Schleiferei, Müllerst. 7 Bill. Bezugsqu. Frz. Kamerowsky Rein, ckend.St.. Vereinigte 48 Franz Borusiak, Lübeckerstr. 26. Her erren- Artikel Pommersche Verkaufs- Willy Dorfmann, Wienerstr. 62. G. Cohnheim, Reinickend. Str. 8. Verkauls- Fr.Brauer, Neukölln, Walterstr.55 Meiereien stellen. Gustav Dobbel, Prenzlauerst, 40 Wrangelstr. 45 W. Sendler C. F. Wienstruck en- gros Butter en- detail S.-W., Leipzigerstr. 82.. Facao, Schokolad., Confitur. Adler's Konditorei, Wrangelstr. 87 Fordern Sla Brauerei Bötzow Kakao und Schokolade empfiehlt Qualitätsbiere ersten Ranges. Hempel, B., Millerstr. 138 d. Karl Runerle deutsche Lenbrauerei Weißensee. Max Kübl, Triftstr. 9 Felix Kynast, Dänenstr. 5. Ew. Liesegang, Danzigerstr. 42 Ender's Brauerei: m: b. H. Adolf Linde, Licktabg., Wilhelmstr.75 Malzbier, Chausseart40/ 41 T.N. 10655 Wesenberg Cyliax, G., Stadtteilen. Seiffert, E., Filial in Berlin Cigarrenfabriken und Vororten Bruno Dörr, Manteuffelstr. 39 Gontardtstr. Gontardstr. 2 EinPrinzen- Allee, Eckhaus Lindenstr. Hermann Dreyer Stadtbahnbogen Herren- u. Knabengard. Wrangel 54 Brunnen 26 Drost Frankfurter Allee 113. J.Baer Badstr. 26, Beke Otto Elgner gang vom Flur. Fabisch& Co. Rosenthalerstr. 3 A. Engel, Greifswalder Str. 150. W. Fechner, Osnabrückerstr. 5. P.Fengler, Cop., Flemmingstr.33 A.Hannemann, Tegel, Berl.St.88. E. Fensch, Allensteiner Str. 12. Lenko& Slupecki, Sekonk- Alle 70 R. Flege, Ruppinerstr. 22. Fleisch- Verkaufs- Halle R. Winter, Cotheniusstr. 12 Mehihandlungen MuskauerBethke, Georg, rašo 44. Neukölln, Elbestr. 33, Kaiser- Friedr.Str. 64, Weserstr. 189, Friedelstr. 23. Treptow, Grätz- Straße 64. 5 Geschäfte burg. Frese, Ernst im SO. Gaege, Otto Charlotton Wilh. Grabé Falkensteinstr. Korn; Hugo Wang Str. 117. Wrangel E.Janouschek, Nkölln, Harzorstr.90 W. Lau, Ch. Krumme Str. 54. H. John, Wörtherstr. 39. Nähmatchinen Bellmann, E., Gollnowstr. Waschmasch. Ed. Hruda, Frister& Roßmann Nähmaschinen, Rosenthalerstr.19 Littauer Nähmasch., Spandau 5 Jahre Garantie, Teilzahlung Nähm.- Spz.- Gesch., Potsdamerstr.10. LittauerFechner, Weibens., Berl.All.254 Alb. Ruhnke, Berlinerst. 112, Pank. Singer Nähmaschinen Läden in allen Stadtteilen. bst, Gemule C. Batt, NW., Turmetr. 64. Kleine Markthalle E. Engelhardt Pank., Florast.34b Frits Wolff, Naugarderstr. 45. Optiker, Mechaniker PaulSchönberg, Charl., Pestalozzist. 97 Leop. Patocka, Brandenburgsir 45F. W. Sichter Ecke Cuvrystr. Wrangelstr. 75 M.Manke, C., Münzstr. 12 Nd. 3249 Dase, Paul, N. Müllerstr. 174. R. Mai, Kaiser Friedrichstr. 233. K. Groß, O., Frankfurt. Allee 16 F. Pflugmacher, Colonnenstr. 48. Groß, Paul, Warschauerstr. 66. Schubert, Carl, Nkiln. Bergstr.148 W. Zapletal, Frankfurter Allee 168 Bartiewaren u. Reltelager G.Claaß, Weißens., Berl. Allee55 J. Lieberfreund, Invalidenstr. 6 M. Wolter, Wrangelstr. 3. S. Rosenberg, Reinickend.St.118. Andreasstr. 55 Fleischerel, Frankfurter Allee 150 Otto Zschalig neb.d.Markthalle 0. Friedrich, Melchiorstr. 27 Paul Friedrichs, Stephanstr. 44 Oskar Gabler Fleischwaren u. Wurstfabrik Berlin N., Oranienburgerstr. 6. Emil Getzlaff, Treskowstr. 48 Rudolf Galle, Pankow, Florastr. 43. Wilh.Geisler, Weißensee, Lehderstr.4. 0. Göring, Greifswalderstr. 163 Bitterstr.88, Tel.Meriinpl.3873 Willy Gericke, Petersburgerstr.31 Möbeltransport F. Bartels, Gerichtsstr.50Best. T.2927 Holzschuh- Pantinenfabrik C.Berner, Göbenet 29 TL Vatzow 960 D.Fahrenkrug, Neukölln Walterstr. 31 Patentanwälte Mostrichfabrik A. Dierke, Frankfurter Chaussee 145. Paul Schur, G.m.b.H., Dirksenstr.Bg.82. Hotels, Feltfale Gitschiner Grand- Hotel Nordischer Hof F.Bode, Essig, Mostrich, Görlitzerstr. 61. Glagow& Schwabe Straße 63. Tamborini Mostrich überall! vis- a- vis Stettiner Bahnhof. N., Invalidenstraße 126 und Hotel Deutscher Hof W.Herbst Cigarrenband empt. Albert Golz, Frankl. Alles 121.5., Luckanerstr. 15, am Moritzpl. A. Kuhn, Dipl.- Ing., Gitschinerstr. 106a Pfandleihen Schmidt, Fennstr. 3 Fortsetzung S. nächste Seite. Photographifche Ateliers READ R. Maerz, Badstrasse 65. Rud. Obigt, N.Reinickendorferst.2 Photogr. Apparate SO. Kottbuserstr. 3. auch Gelegenheitskf. Müllerstrasse 166 a M. Albrecht Hugo Schultz Gelegenheitskäufe. Photo- Jansen, Hauptstr. 23. Pianos Cesare Donadoni& Pohl Berlin NO., Landsberger Allee 18. Neue Pianos von 350 Mark an. echtsburos, Detektivs Gustav Frank, Ackerstr. 135. Brunnenstr. 155 neisser Nord 2020, allerbilligst. Wildhagen, N. 0.55, Winsst.26 v. I. Offchlächtereien H. Kahlbrock, Danzigerstr. 49. Taucherwaren, Fische Fortsetzung des Bezugsquellen- Verzeichnisses Unterrichtsinstitute Wilh. Hitschke, Skalitzerstr. 13. Willy Kuset, Hasenheide 48. K. Lück, Charl., Tauroggenerstr. 49. Emil Mierisch, Florastr. 31 Pank. Maschinisten- u.Heizerausbildg. Petersohn, Osk., Müllerstr. 155. Lelktr.Licht-, Kraftanl., Fahrstuhlführer, Zentralheiz., Urbanstr64. J. Petrahn, Marienbg. Str. 10. 5% V. Smiejkowski, Zorndorferstr. 19. erlicherungen M. Ruda, Pankow, Brehmestr. 63 Tschecks' Schuhw., Mühlenst.44,0st17 B.Wolff, Pankow, Wollankstr.117. chuhmacher- Artikel H. Schladensky, Krautstr. 50. eifen SchneewittchenBleichseifenpulver Alleinfabrikt.:Grubit, Potsdam Heidke, Paul, Burgsdorfstr. 13. A.Kraschinski, Pank., Brehmestr.4. Cl.Schumann, Tegel, Schlieperstr.25 F. Schwericke, Florastr. 91 Pank. apeten, Wachstuche MaxMörsel, Pankow, Schloßst.18. W.Pietzker, Lichtenbg., Holteistr. 16. und Goldwaren Kesslers Rep.- Werkst.Reinickend.- St.107 D.Danielsohn, Kottbuserdamm6. RES M. Kielow, Prinzenstr. 42, Neanderstr. 9. K. Opalke, Pankow, Florastr. 14 chneiderei Expres- Schneid., Spand., Pichelsdorferst.24 Schneidereiartikel 0.Assmann, Tempelhof, Berlinerst.121 A. Bartsch, Weißens., Gust.- Adolfst.157. Bährmann, A., Spandau, Schönw.St.106 MaxEisermann, Charl., Nehringstr. 16. Ernst Gräber, Brunnenstr. 78. Max Busse Brunnenstr. 175/177. Fennstr. 1a a. Weddingplatz 33 Grand- Café Zeppelin" J. Bläck, Berlinerstr.106 Charlottenburg Frankfurterallee 76, Ecke Tilsiterstr. F. W. Briese, Cöpenickerstr. 79. Täglich großes Künstler- Konzert M.Dresler, Grätzstr.701, Treptow. Dresdener Bierhalle, Dresdenerst.94 95 Düby, H., Neukölln, Bergst, 48N- K.1179 Falkenstein, Kais.Ang. Allee 82.Charltibg. H.Frey, gegr. 1861, Landsbergersf.831. Goetze, Kais.- Friedr.- St. 1981I, N.- Kölln. E. Junk, Blumenstr. 88 Kgst. 13846 H. Lindeke, Warschauerstr. 9. L.Goege, Schulstr., Ecke Maxstr. A. Groll, Henningsdorferstr. 10. Großdest. z. Sonne, Strandbergerstr.34 Großdestillation Zum Afrikaner Inh. Bernhard Tiedmann. Deutschland" Berlin Grobdestill. G. Wolf, Kasian- Allee 50-51 Hagenbeck Restaurant Arbeiterversicherung. SchützenSterbekassenversicherg. straße 3 , Iduna'zu Halle a.S. Berlin, Charlottenstr. 82 Volks- und Lebensversicherung. eine, Liköre, Fruchtfaite F. M. Höppner, Ritterstr. 95. Conrad, Großdestillat.Oranienst.207 Hugo Beling Müllerstraße Café und Ecke Seestr. Zum Original- Hackepeter Eduard Martin, Münzstr. 20. Schöneberg Hackepeter Hauptstr. 139. Patzenhofer- AusOtto Hensel shank. Brunnenst.77 Kino, Reichenbergerstr. 150. ichterfelde Königsberger& Co.Lankwitzerstr.1 Herrenartikel und Konfektion. önigs- Wuiterhaufen Fr. Panneck, Bergst 135, Lederw. E. Schüler, Hertzbergpl. Posamentierw. Pegei E. Scheller, Arb.-, Berfskl.Berlinerst84 Spandau Awisgus, Schönwaldsi.29, Fisch.-, Wrsiw. Moser, Alexanderst.14b. E. Schicklerst. G.Hübscher, Uhren, Goldw., Bahnhfst. 20 J. Bode, Pichelsdorferst. 96. R.Mende, Schulstr.117, KekeMaxstr. Butterhandlung Monopol Zahn- Atel. Volkswohl, Müllerst.126ab Kaufhaus Emil Bergmann Karl Heinrich, Bäck., Schäferstr. Reimmann, Residenzst. 115, Reinickend. W.Lutter, Fahrr., Pichelsdorferstr.98. E. Sager, N.- Kölln, Bergst.65, Tel.9594. Otto Krusche, Fris., Kottbuser Str. 54 0.Rauer, Pichelsdrfrst.117. Möbelgesch. Hermann Schultze, Beusselstr. 15 Max Lein Herrenartik. Gegr. 1867 0. Wenzel, Pichelsdorfer Str. 2a. Pelzwaren, Hüte, Mützen Scheuerlein, Breitest.35, Fisch.-. Wrstw. Große Frankfurterst. 4 Emil Sann Ecke Fruchtstraße. Karl Sommer, Frankfurter Alleei 04. Reinickend.St.5, II.B. Strauchmann Tel. Norden 7766 W.Thiedt, Reinickendorferstr. 7. Franz Püschner, Haus- u.Küchenmagz. OttoSchampe, Eisenhandig., Bau- chöneberg artikel, Haus- u. Küchengeräte. R.Schatte, Schlächtermstr.Potsdamerst W. Hübner, Bülowstr. 61 Möbel. Läuse- Aether Reinickendrirst. 110 Schloß- Drogerie Paul Malzahn O.Kurzweg, Schuhm. Fearigstr. 37. Weiss, Max Teilzlg.gest. Bar10% Rich. Scholz, Bickerei u. Konditor. Straußberg ww. E. Koloski, Stendalerst. 11 P. Schultze, vorm. Wiedstrack, Fennst. 1. 60 Filialen in allen Stadteilen.G. Lehmann Lübbener- und Groß- Destillat. Schiefe Haube Gastwirtschaft Muskauerstr. 16 W. Werdermann Kolonialwaren Witte, Max Wrangelstr.- Ecke Frankfurter Allee, Ecke O.Gensler Kreutzigerstr. Liköre, Weine Frankf.Allee122.Einzelvk.z. en grosPreis. Großd., Zur Sonne, P. Freudenberg. Act.Herm. Meyer& Co, Ges. ca. 550Verkaufsstell. Gr:-Berl. Sprit- und Likörfabrik Ringfrei m.& W. Müller Buckowerstr. 7/8. FrankfurterLindentheater, Lindenstr. 110. Konzert- Café Nord- Palast Brunnenstr.18, E. Veteranenstr. Die erste selbstspiel. Doppelgeige Patzenhofer J. Guggenberger. Rosentalerstr. 54. Robert Patzenhofer Ausschank Balzer Gr. Frankfurterstr. 104 AmStraubbg.Platz Patzenhofer- Aussch., Kottbuserst.8 Ecke Mantouffelstr. Zahnpraxis, Norden', Metzerst. 42, Teilzhlg. Yoghurt- Präparate Yoghurt- Milch- Kakao Gewkschftshs.Ww. Magnus empf. s.Vercia E.Stark, Bäckerei, Berlinerstr.26. C. Klöpfer, Möbelhandlung. Schuhwaren u. Rottkovsky, Fleisch-, Wurstw., Gr.St.19 R. Wilke Reparaturen. Mariendorf Gärtnerei u. Samenhandig. A.Böckmann FiNklin, Hermannst. 116 wirkt blutreinig. 100 Tass. M. 3.Für Korpulente Zehr- Yoghurt. FerdinandTitel, Chausseestr.217 Paul Hahn, 0.34, Warsch.- Str. 83 Konfitüren- Weber, Chausseest, 45 diershof ahlsdorf Phot.- Atel. R. Klietmann.Bismarckst.14 Rud. Grunow Back Conditorei, P.Pieckenhagen, N.- Schönh., K. Wilh.St.40 Kaufhaus Julius Weil Nachfl. O. Hackepeter, Müller0. Rönnfeldts str. 168. Ecke Lynarstr. Riebeck- Ausschank Fritz Wildenhayn, Elsaẞerstr. 3 E. Hempel, Goldschmiedemeister, Otto Albert Schulz are 16. G. Kerger, O.. Grünbergerstr. 15 Groß- Destillation, Ausschank. Alexanderstr. 55- Tägl. Konzert Schirme, Sticke Kniebusch, W., Frft. Chaussee 96 Brunnenstr.16 Riebeck- Ausschank, gr. Frkfst. 34. H. Kühn, N.- Schönhaus., K.- Wilh.- St.85. 0. Rohloff, Uferstr. 1, Ecke. und Filialen. Lehmann, Alb., Frankf. Allee40 Einzelverk.z.Engr.- Pr. Schrammek, G.Frkfist.7 u. N.Jacobst. 19 Z.Schultheiß- Quelle, Frkf. Allee13. Original- Schultheiß- Ausschank W. Schroeder, Immanuelkirchstr. 35 P. Knappe, Goebenstr. 9. chreibwaren Rich. Blume, Pankow, Florastr. 11. O. Prochnow, Nklin. Hermannstr. 69 Ignatz Sello Alexanderpl., Rich. Schloßnies. 0.Schurig, Dresdn.- St.80%. Wecker- Zentr. irtichaften, Etabliffemts Riebeck- Bier- Ausschank Schöneberg F. Seffner Nachf. Kolonnenst. 60 Gg. Velten, Pankow, Florastr. 21 Max Storch, Elbingerstr. 100. Georg Weigel, Wrangelstr. 47. Schuhwaren, Schuhmach. Fidelack, Lief. d.K., Kamerunerstr.2. A.Hackbarth, Charl., Pestalozzistr.92a Warenhäuter Schöneberg Ernst Hoffmann, Pank., Florastr.9. Carl Hoffmann Herbertstr. 4. Berliner Nordpark Größtes Vergnügungs- Etablissement des Nordens. Müllerstr.148. , Auerhof Alte Jacobstr.139. Briz Emil Gold, Bäckerei, Germania- Promen.8 E.Pasewald. Fleischerei. Rudowerst.36 B.Schröder, Bäck. Chausseest. 101a u.36a Fr.Tzschentke, Bäck., Chausseestr.75. ohnsdorf St.Sorówka, Bäckerei, Rudowerst.34a Brunnenstr. 76, Ecke Lortzingstr. G.SchülerRind- u.Schweinemetzg annatelier Max Alm, Franseckistr. 15 Köpenicker-, P. Barein, Steinmetzstr. 30. redersdorf und Farben. Café, Bahnhofstr, 31 Lehnhardt, Bäck.- Conditorei Bahnhofstr. 2. Wehlig, Eisenw., Werkzenge, Bahnhofst.44 Frau A. Pagel, Kolonialwaren. A. Schwarz, Cigarren, Tabake. Neukölln Weftend Beerdigungs- Inst.Siawenew, Spand. Berg.2 O.Kammer, Spand.Berg21, Obst, Gemüse. K.Zarthe, Haeselerst. 14c, Obstu. Gemüse, Weißenfee P.Jürgen, Kolonw. Berl. Allee188. Wilh.Koch, Schlächter, Lehderstr. 2. Mehlhdlg. Pastorino, Gust..Ad.- Str. 17, Thüßing's Drogerien Weißensee E.Gleising Fl.a.Wurstw.Langhansstr.14. Kaiser& Roxlau, Maßseha., Gust. Ad.St.17 Otto Obst, Fl. u. Wurstw. Flsabstr. 20 Wilhelmsruh CarlGahl, Schlächterei, Edelweißstr.36. E. Groß, Stuttg. Str. 44Bäck., Kondit. J.Laschinski, Bäck., Edelweißst.11. Holubar, Bäcker- u.Konditorei, Niemetzstr.3 B.Jaenichen, Bäckerei, Hermannstr.45. K.Karpmann, Pap., Schrbw., Emserst.103 C.Kampfer, Bergst.137, Uhr., Gldw. Kaufhaus Felix Levy Nchfl. Hermannst.52.Eck.Herrfurth Str. E.Kegel, Kais. Friedr.Str.80 Bäckerei Bergstr. 122. Fourage CarlSchießer, Brot- n. Feinbäcker. R. Kerstian Spez.: Geflügelfutter Café Metropol keBrückensir F.Bernart, Blumenst. 1 II, E.Alexanderst. Gust. Schönfeld, Schuhw. u. Rep: Krause, Kais. Friedr.St.79 Schweineschi Herren- Konfektions- Engros- Gefchäft verkauft direkt an Private nur bis Pfingsten Herren- Anzüge Wert bis 30.- von 13.75 an. Ferner einen großen Posten Burschen- u. Jünglingsanzüge Hoher Steinweg 1 I, a. d. Königstr. Sonntag bis 6 Uhr geöffnet. Vorwärts" leser erhalten 10 Proz. Rabatt m bar. P.Megow, Milchgsch. Lindenallee12 W. Sillack, Sargmagas., Hauptstr. 28 A.Trenner, Ubren u. Geldw., Hauptstr.12 Wendler& Ruthenberg, Kolonw.Hauptst.20 R.Wolsdorf, Kolonialw., Hauptstr.8 Ossen ZO Butterhandlung Monopol Tägl. gr. Künstler- Konzert W.Best, Skalitzerstr.62 E. Wrangelstr. Carl Tegel, Brot- u. Feinbäckerei Magel, Treptowerst.14Schweineschl Warenhaus S. Cohen. Borussia- Festsäle und Feitlichkeiten. Telephon Amt Norden 2674 43372* Ackerstr. 6/7, nahe Rosenthaler Plat empfiehlt seine vier Säle, 100-600 Personen fassend, zu Versammlungen Prächtiger Naturgarten( mit Bühne), 700 Personen fassend, noch einige Sonnabende und Sonntage frei. Kulantes Entgegenkommen. Georg Wolffgramm. Central- Haus Jägerstr. 13" 4. Vrenkisch- Süddeutsche ( 230. Königl. Preuß.) Klaffenlotterie 5. Klaffe 12. Biehungstag 22. Mai 1914 Vormittag Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I n. II. Nur die Gewinne über 240 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 3.)( Nachdruck verboten) 175 221 64 471 548( 500) 629 39 916 28 1042 115 43 68 891 487 528 626 2020 264 506 60( 1000) 61. 604( 500) 988 3049 333 692 846 94( 3000) 967 91 4164 350 643 881( 3000) 5308 692 809 965 86 6131 250 577 612 799 910 79 7124 217 93 355 57 413 70 507 897 915 8084 144( 500) 54 209 37 547 ( 500) 48 696( 500) 781( 3000) 844 73 92( 500) 8042 273 365 68 512 710( 600) 834 68 10149 222 31 46 302 13 20 666( 1000) 95 686 97 735( 500) 64 57 909 39 11461( 3000) 75 685 608( 600) 753 804 28 67 75 12060 255 433 677 659 88 759 896( 600) 13013( 500) 193 496( 3000) 601 71 632( 3000) 64 739 839 902 14046 154 402 38 605 791( 3000) 902 15053( 500) 147 212 27 62 96 456 651 767 860 930 16033 44 158 308 477 95 621 611 17068 236 50 324 716 30 846-929 18076 121 282( 500) 381 632 34 710 837 84 19163 393 600 2 818 949 20030 100 276 318( 500) 402 28 83 633 980 21126 340 56 81 402 605 633 702 912 88 22034( 1000) 75 270 96 349 691 667( 600) 968 23594 777 910( 500) 19 24320 403 745( 1000) 89 925 32 76 25052 437 96 620 31 714 32 26491 699 643 88 895( 1000) 950 92( 1000) 27066( 500) 280 352 841 64 954 84 92 28007 133 421 648 600 770 86( 500) 828( 1000) 779 82 29048 61 136 251 72 405 616 30201 462 581 717 746 47 802 961 31020 182 98( 500) 253 644 717 831 32000 4( 500) 446 853 54 33083 84 116 364 671 671( 600) 739( 500) 61 823 996 34203 65 70 95( 1000) 518 56 ( 500) 71 608( 3000) 736 88 860 77 926 38 69 35035 105 8 232 658 90 754 36057 188 217 462 813 37032 315 462( 1000) 582 38073 94.250 72 369 463 82 526 826 61 912 96 39219 67 68 314 61 77 726 984( 600) 40270 392 434 622 849 990 41024 160 77 243 664 67 735 42029( 500) 84 212 498 605 96( 500) 770 869 84 85 903 58 43130 243 68 449( 500) 519 649 718 29 90 961 44081 208 ( 500) 11 530 640 958 45066( 500) 121 221 373 445 717 79 46166 332 777( 3000) 92 866 47037 253 371( 600) 83 427 ( 8000) 97 709( 1000) 819 36 48053( 1000) 493 526( 600) 710 956 77( 1000) 80 49240 374 88 491 523 90 605 703 814 50 ( 1090) 950 87 50061 85 300( 5000) 67 84 88( 500) 647 66( 3000) 89 822 51007 244 51 322 35 61 83 445 87 667 640 721 51 68 801 5 52069 103 387 712 28 40 57 83 888 90 962 53041 252 98 308( 500) 403 70 604 656 63 910 65 54043 248 344 623 720 55195 98( 3000) 385 449 634 44 876 86 964 56005 16 88( 500) 251( 500) 398 408( 1000) 604 72 78 951 57102 273 418 86 695 823 994 58025 35 56 111 211 19 446 47 97 517 679 718( 1000) 98 59145 94 221 335 71( 500) 72( 1000) 501 25 613 905 34 46 52 60098 148 295 447( 1000) 67 663 700 611548( 500) 480 538 ( 1000) 679 786 812 72 62049 136 65 257 496 739 62 63169 319( 1000) 24 97 581 45( 500) 681 814 48 959 97 64250 53 79 327 35 75 486 894 925 65221 61( 600) 630( 500) 641 903 71 66109 220 462 610 813 67026 41 76 136 83 414( 500) 633 61 ( 1000) 767 801 68017 317 77 701( 500) 991 68078 97 100 26 301 485 89 528 75 668 738 936 701( 500 70381 480( 500) 834 70 956 65 71135 75 256 548 694 929 72056 104 229 327 435 674 93( 1000) 97( 500) 702 979 73066 98 184 376( 500) 509( 1000) 16 45 603 708 75 815 22 908 88 74114 86 98 369 623 739( 1000) 848 88( 1000) 75244 344 62 525 26 39 72 701 20 38 845 76107 8 25 243( 1000) 343 859 962 77 77215 301 426 64( 500) 679 749 80 81 811 936 78051 197( 500) 534 52 726 79316 492( 500) 506 692 782 915( 3000) 80123 68 340 429 687 637( 1000) 793 919 B1023 24 34 93 140 78 202 308 79 415 24 46 559 662 73( 600) 713 93 884 939 82394 621 36 47( 1000) 760 83207 19 379 404 732 931( 1000) 84269 364 528 783 814 34 920 85029 64 103 10( 3000) 200 99 373 409 44 46 686 757 949 86060, 113 24 229 416 41 510 625 852 87098 127 285 499( 600) 511 50 69 612 84 711 901 64 88229 357 83( 1000) 432 546 54( 500) 641 771 832( 1000) 989 89051 181 204 428 510 78 611( 1000) 95 777 808 61 90071 79 240 332( 1000) 498 570 627( 600) 783 817 81008 124 51 67 819 72 73 406 601 741 921 52 89 92081 146 58 94 207( 3000) 335 87 490 784( 500) 804 8 60 93022 ( 3000) 67 118 37 221( 1000) 541 605 771 965 94061 76 300 680 751 875( 1000) 911 95061 120 33 246( 3000) 359( 600) 456 502 608 58 918 96229 314 430 68 672 670 725 931 61 97043 98 105 202 6 75 333 37 407 28 530 70 748 95 926 44 98035( 500) 62 105 277 436 653 839 89 953 80 99072 247 69 468 98 650 69 100083 69 70 82( 3000) 155 392( 1000) 911 23 101000 139 288 362 411 51 66 82 686 645 702 815 102083( 1000) 93 131 214 40 92 373( 1000) 457 957 72( 500) 103109 357 652( 500) 618( 500) 716 50 86 828 76 81 912 04268 93 456 813 105212 Conc. Leihhaus 46 434 677 715 830 33 84 9 Ե 3006 120 37 66 233 323 589 683( 1000) 773 870 99 10710 17 99 346 519 62( 3000) 98 631 60 761 813 929 108064 174 280 439 67 74 685 807[ 950 109163 306 481 769 92 912 110270 88 437 38 619 43 91 624 59 787 846 98 111026 ( 1000) 40 508 662 780 112167 343 427 49 638( 600) 823 54 ( 3000) 113149 452 72( 500) 630( 600) 45 77 763 981 114207 473 587 624 40 65 75 751( 1000) 74( 1000) 858( 1000) 89 115134( 500) 256( 500) 628 671 988( 500) 116114 238 639 732 89 117022 114 299 367 62 84( 1000) 461 613 790 924 98 118099 360 472 979 119025 168 98 234 325 637 53( 1000) 903 69 67 120085 152 70 218 519 742 866 955( 3000) 60 64 121208 21 347 439 689 900 122043 168 466 98 527 36 639 928 51 92 123464 680 911 124494 612 651 862 89 125135 93 358 ( 3000) 449( 500) 779 863 917 126115 76 319 76 79( 500) 823 963 127027 35 54 78 323 573 758 128035 337 61 454 670 784 918 129222 43 85 471 500 786 986 88( 1000) 131002 10 263 94 325 57 630 832 935 69 132048 90 104 41 206 83 84 414( 600) 21 646 748 56 855 929 133308 405 585 888 934 184155 58 208 21 354 672 135111 55 357 87 405 632 711 843 917 29 136085 105 10 15 99 349( 3000) 54 97 444 70 603 791 903 6 19 62( 500) 137092 101 27 83 315( 500) 17( 500) 439 638 713 16( 500) 138070 154 347 603( 500) 11 92 737 91 189063 387 727 66 998 130113 388 444 616 739 810 37 55 88 925 58 140086 119 210 511 662 89 768( 1000) 917 141273 622 626 50 803 16 42 142129 60 86( 1000) 87 488 619 606 65 98 727 817 143022 244 374 439( 1000) 645 848( 1000) 921 144265 346 639 976 145325 51 471 535 677 725 866 927 64 148026 81 331 466 622 38 63 61 92( 1000) 761 903 ( 1000) 86 172 448 89 637 67( 3000) 82 817 919 63 82 147037 148021 67 241 48 780 834 914 76 140212 56( 1000) 584 653 55 800 10 86 950 150111 82 208 56 429 85 626( 3000) 42 748 89 808( 1000) 929 36 50 151251 68 74 330 406 23 61( 1000) 87 536 60 616 872( 500) 926 152227 307.61 464 617 73( 3000) 893( 500) 158016 97 290 311 25 620 900 1 42 94 164123 276 731( 600) 155251 447 614 26 98 850 156250 442 87 643( 3000) 727 46 833 87 157463( 3000) 763 90 818 158127 237 392( 600) 415 503 28 845 63( 1000) 83 972 159162 92( 3000) 332 620 82 96 712 857( 1000) 989 160198 266 309 562 957 83 161059 197 331 34 402 808 928 182068 93 243 69 88 382 435 94 750 97 962 163006 19( 1000) 62 96 185 652 72 901 7 10 164041( 500) 138 508 25 49 80 793 806 29 933 44 165064 265 395 584 86 622 166110 11 284 326 73 598 633 775 909 42 167064 202 11 364( 1000) 70 512 633 733 922 168315 20 460 65 75 693 169026 47( 500) 94 401 522 776 826 40 66 9165 170067 315 567 674 92 98 733 67 171125 87 209 26 69 86( 500) 727( 500) 73 172127 93 228 832 961. 173015 185 218 376 609 17 61( 1000) 901 174067 264 94( 1000) 342 68 469( 3000) 696 774 891 175140 51 344 614 66 71 833 176087 342 479 648 78 80 624 75 90 700 2 903 77( 500) 97 177026 63 73 291 407 503 36 645 95 754( 3000) 94 973 178299 320 688 896 911 179023 36 462 61 505( 500) 69( 5000) 884 180070 232 65 364 675 181008 61 70 205 35( 1000) 87 375 611 68 723 908 182135 83 239 68 334 63 84 99 617 81 646 80 829 929 183008 70 158 234 93 345 529 629 83( 1000) 715 828 184109 287( 500) 414 59 739 66 951 185189( 500) 318 80 462 84 649 748 807 34 186405 19 26 503 26 669 724 807 964( 1000) 187013 149 351 440 69( 500) 661 663 702 801 188001( 1000) 149 266 72 461 696 744 62 88 849 98 903 189172 343 97 414 31 48 652 766 190010 26 275 387 428 49 808 191111 45 63 234 69 392 645 47 59 96 847( 1000) 192006 120 193062 356 514( 3000) 63( 1000) 83 95( 500) 194005 60 175 472 74 706( 500) 41 947 195039 773 83 970 92 98 196004 69 120 27 35 46 226( 1000) 27 305 421 660 94 776 838 906( 600) 37 197038 58 400 554 620 768 85( 1000) 948 198023 46 274( 600) 315 450 509 64 659 712 85 199166 236( 500) 67 351( 500) 69 473 637 91 813 200079 144 491 849 933 201416 704 834 980 202005 120( 1000) 297 309 618 806 99 942 203400( 5000) 612 85 815 28 913 204133 268 558 72 205154 272( 1000) 401 503 668 936 206173 87 418 744 814 907 207037 213 610 750 63 989 208073 360( 3000) 80 81( 500) 401 21 723 62( 600) 871 209106 72 227 322 486 703 823 210160 356 72 440 76( 500) 652 97 831( 500) 211095 180 233 466 653 731 67( 600) 212042 94 229 57 360 526 41.763 800 213070 73 126( 500) 34 61 201 19 53( 500) 76 724 842 948 214004( 1000) 113 79 341 427 29 71 571 604 67 771 911 215092( 500) 100 305( 1000) 7 518 78 625 825 99 907 67 216157 205 6 87 312 615( 500) 71 713 24 45 957( 5000) 77 217079 146 47 81 357 419 596 711 68 70 86 829 53 82 961 218038 132 430( 500) 53 81 610 23 789 818 219169 202 339 429 532 647 65 763 839 42 45 79 220024 59 178 231 382( 3000) 404 92 571 776 818 23 68 221252( 600) 449 992 222105 298 484 914 223112 414 92 97 520 781 91 224029( 1000) 619 797( 1000) 951 225093 194 239 63 306 595 726 84 999 226154, 330 465 97 227221 618( 1000) 714 83 899 996 228042 44( 3000) 342 607 768 93 99 841 997( 5000) 229093 144 254 326 437 865 70 903 4 230005 95 251 356 408 96 501 6 9 628 51 231052 79 277 583 876 81 921 232003 251 68 319 31 80 520 46 903 233330 37 406 29 63 630 757 901 Wo? ist der schönste Ausflugsort? Immer noch Pichelswerder, an der neuen beim Alten Freund. Heerstraße Von Kavalierén wenig getragene sowie in Versatz gewesene Jackettanzüge, Rockanzüge, Paletots u. Ulster, 12, 15, 18, 20, 25 bis 36 M., Prima. Ferner Gelegenheitskäufe in neuer Maßgarderobe enorm billig. Riesenposten Kostüme und Damen- Mäntel, auf Seide, enorm billig. Extraangebot in Lombard gewesener Brillanten, Uhren und Goldwaren zu enorm billigen Preisen. ., Vorwärts"-Leser erhalten 10 Proz. extra. 4. Preußisch- Süddeutsche ( 230. Königl. Preuß.) Klaffenlotterie 5. Klasse 12. Biehungstag 22. Mai 1914 Nachmittag Auf jede gezogene Nummer find zwei gleich hehe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lefe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I u. II. Nur die Gewinne über 240 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr A. St.-A. f. 8.) ( Nachdruck verboten) 23 88 177 202 302 71 601 736 49( 1000) 92 1032 84 103 12 60 361( 500) 422 90 755 2015 72 321 55 511( 3000) 25 35 617 ( 1000) 704( 1000) 27 3003 283 88 91 356 59 82 402 677 96 845 97 912 4052 73 143 73 206 320 28 401( 3000) 41 60 85 641.800 12 6133 241 88 313 465 804 6044 277 86 509 753 82 881 7068 106 66 645 612( 1000) 774 834 86 978 8051 83 216 31 60 66 427( 1000) 508 26 716 9126 642 69 714 809 24 916 10006( 500) 34 128 261 311( 500) 43 68( 500) 821 963 80 86( 1000) 11147 292 316 41 430( 500) 70 687 767 12011 19 147( 500) 201 79( 1000) 315 534( 1000) 619 56 716 20 854 69 13108 368 492( 500) 681 674 797 905 14 14073 121 224 300 10 76 490 505 774 15037( 1000) 144 280 374 898 16045 215( 500) 99 396 433 663 768 97 858 996 17033 123 78 444 75 695 512 68 707 960 18103( 5000) 16 223 69 346 79 621 48( 500) 626 85 715 92 821 64 19175 246 409( 1000) 690 932 20083 149 713 21092 121 84 304 404 16 603 22112 57 65 255 639 64 629 89 97 763 907 29 34 96( 500) 23033 166 280 493 644 64 801 926( 3000) 24002 121 226 568 633 837 987 25100 248 90 330 77 466( 3000) 628 706 857 944 26065 231 ( 3000) 89 386( 500) 453 551 604 10 60( 3000) 65 733 883 27008 321 405 668( 600) 79 702 814 28068 84 92 107 255 370 601 26 74 92 656 892 958( 1000) 28016 88 282 460 503 88 617 48 ( 1000) 909 41 30010 271 78 374( 3000) 642 897 942 31006 7 466 580 855 ( 500) 998 32241 67( 500) 490 588 605 719 978( 3000) 38090 459 732 74 889 34054 64 70 217 523 666 35028 68( 500) 210 493 676 617 815 65 36072 83 94 331 69 467 88 868 37069 117 306 42( 3000) 507 629 882 969 88 33114 273( 500) 424 582( 3000) 869 968 39085 144 63 67 432( 500) 69( 1000) 661( 500) 817 92( 500) 40407 635 637 720 41041( 3000) 155 98 217 71 314 496 852 56 64 919 42161 541 633 54 82 738 853 67 925 86 43019 31 82 88 255 422 31 93 659 731 54 83 849 81 44037 38 146 279 400 49 615-736 72 890 917 18 45052 256 354 72 679 724 909( 1000) 99 46192 540 69 733 82 888 89 47013 159 437 570 48208 58 571 682 714( 1000) 49027 39 100 13 278 80 441 563 611 88 875 50052 74 105( 500) 14 21 364 679 651 758 92 842 936 51037 141 72 314 30 678 678 714 338 941 63 52266 67( 3000) 315 91 438 58( 500) 64 649 75 797 870 930 73 53090 137 314 75 627 70 735 831 61 933( 500) 54099( 3000) 195 208 38( 500) 371 495 642 820 918 55129 46 216 93 335 406 611 56046 103 220 428 618 62 74 813 904 10 84 57069 202 41 355 93 400 573 87 97 658 84 951 65 58005( 1000) 47 142 224 382 438 530 404 60 842 997 59093 270 365 441( 1000) 55 510( 500) 40 91 60136 361 413 515 89 679 771 903 37 61072 110 339 482 515 16 610 57 708( 500) 841 74 980( 3000) 62293( 1000) 312 97 457 525 733 58 86 843 63105 241 95( 3000) 465( 3000) 74 776 816( 1000) 75( 500) 994 64030 211 523 79 802 920 65090 ( 500) 527 98 860 951( 500) 66441 57 829 76 966 67080 180 636 667 773 854 74 989 68129 40 65 574 663 918 69219 416 673 823 962 92 610 74 944 70041 126 337( 1000) 415 536 626 719 47 83 926 71 71079 354 427 651 54 779 964( 3000) 72192 273 603 14 48 867 973 73025 142 69 221( 1000) 332 467 705 881 82 940( 3000) 74150 63 341 406 511 68 730 53( 5000) 915 19 75076 266 337 68 457 76024 60 101 39 74 276 310 79 435 605 21 22 818 77124 268 438 77 715 904 78021 163 206 373 606 68 67 658 857( 1000) 79636( 3000) 738 863( 1000) 80074 204 380 553 607( 500) 721( 1000) 30 814 81109 205 428 565( 3000) 765 814 926 62 82064 106 13 56 75 76 99 200 487 96 702 19( 500) 50( 1000) 70 859( 1000) 83055 114 24 253 424 65 94 626 62 735 36 55 853 58 966 84111 431( 1000) 512 59 680 838 42 55 947 85146 385 467 513 610 857( 1000) 64 86325 90 666 867 945 73 87059 183 251 65 384 729 62 811 626 34 88009 62 184 431 62 886 89105( 3000) 238 345 98 605 776 960 90224 35 79 467 84 753 898( 500) 91087 146 325 87 683 881( 3000) 92300 410 41 99( 1000) 541 618 51 59 988 93213 69 399 662 837 901 94025 42 147 208 60 311( 500) 661 711 914 95030 276 378 463( 3000) 570( 600) 97 675 96024 64 98115 163 246 361 923 57 97204 370 576 726 70 880 920 206 67 69( 1000) 84 99450 503 20( 500) 34 36 63 620 68 74 80 728 988 100065( 1000) 169 288 329 60 89 488 89 560 813 101017 813 10 62 294 408 609 711 890 975 102331( 1000) 94 731 812 72 73 907( 3000) 103001 41 60 233 95 363 96 493 506 702 891 966 84 104009 41 67 189 237 335 405 55 841 979 105172 395 ( 1000) 442( 600) 667 106032 51( 3000) 162 209 69 61( 1000) 84( 500) 341 634 611 903 44 107036 165 83 221 411( 500) 502 ( 1000) 722 108072 284 406 600 72( 500) 93 706 61 68 70 931 95( 500) 109028 92 147 603( 1000) 49 747 992( 1000) 111177 274 315 64 110336 567 686 734 40 81 833 910 77 444 506 655 703 112063( 500) 178 341 423 572 702( 500) 49 64 96 968 113334 443 524 757 998( 3000) 114016 24 141 316 479 534 907( 500) 34 115112 230 421 65 834 66 64 937 116223 ( 1000) 553 678 828 80 976 117121 76 222 451( 3000) 70 685 119248 ( 1000) 733 902 118199( 500) 309 78 421 699 703 74 54 66 390( 500) 855 921 120026 47 87 118 364 532 61 688 807 8 902 121196 231 78 729( 500) 70 816 122224 89 326 431 637 760 876 85 917 96( 500) 123076 195 271 338( 500) 61 454 610 23 984 92 94 124103 40 451 91 669 811 34 69 959 92 125063 76 198.99 236 352 432 639 645 86 775 836 126105 283 604 32 699 793 127191 391 518 59 717 954 128074 444 663 716 99 965 129110 273 314 700 9 20.930 130051 84 97 225 324 60 502 34 696 869 921 131042 101 77 314 80 88 98 495 524 609 848 73 939 80 132014 329 501 ( 3000) 57 677 874( 600) 975 97 133013 79 122 217 46 429 507 ( 1000) 09 611 37 62 706 184018( 1000) 97 181 235 357 403 24 94 597 620 780 843 994 135103 34 205 18 66 382( 1000) 642 761 858 950 136008 328 467 714( 500) 993 137008 113 253 405 656( 500) 63 749 82 188183 236( 1000) 70 352 139213 69 66 348( 1000) 99( 500) 766 77 943 140106 10( 500) 375 422 99( 1000) 778 843 79( 3000) 944 69 141029 111 33 301 637 758( 1000) 69 142138 411 87 631 724 79 865 994 148016 67 194 226 362 486 92 535 706 83 ( 500) 144134 219 29 663 73 832( 1000) 87 145080 84 138 277 401 654 95 708( 1000) 27( 1000) 912 38.92 99 146010 100 12 94 244 48 336 78 616 721 29( 1000) 37 63 72 815 84 970 147026 263 67 98 372 472 541 819 961 96 148289 637 39 727 ( 500) 836 85 89 938( 1000) 149002 172 90 270 345( 500) 613 150165 234 396( 500) 677 633( 1000) 725 151085( 600) 398 496 647 981 152002( 1000) 48 101 65 517 58 640 62 84 153106 267 606 610 829 68 993 154095 134 787 882 94 926 27( 3000) 96( 1000) 155114 236 304 72 458( 1000) 87 632( 3000) 740( 500) 156062 106 223 484 652 791 831( 500) 95 915 96 157450 581 777 889 158042 109 333 81( 600) 452 65 617( 1000) 96 746 63 159115( 1000) 255 314 88 77 464 77( 500) 680 85 793 842( 500) 160230 324 27 616 23 54 70 73 996 161021 136 445 77 662 736 88 955 182072( 1000) 82 421 554 60 625 998 163043 221 42( 1000) 424 164124 68 265 97 314 62 91 680 747 50 51 814 165119 57 307 438 47 848.98 938( 3000) 166117 63 265 403 64 534 712( 500) 30 46 187087 94 101 643 69 684 899 907 38 75 188037 135 205 54( 500) 404( 500) 24 49 620 626 62 867 968 83 169193 236 731 874 170113( 1000) 206 22 426 94 628 626 810 49 82 171340 469 88 632 706 26 835 928 172021 22 417 35 51 68 687( 500) 608 825 52 60 914 29 76( 500) 173001 113 228 364 85 498 ( 1000) 544 648( 500) 712 62 833 174162 347 498 631 87 838 78 175036( 1000) 65 209( 500) 15 60 428 674( 3000) 633 49 ( 500) 910 13 39( 1000) 178210 32 346 405 16( 500) 65 850 177035( 500) 39 84 85 111 17 25 267 430 37 566 84 616 32 178034 139 233 374 635 723 40 48 953 69 179164 261 63 ( 3000) 704 35 47 50 180006 284 322 37 78 79 636 692 730 817 181289 371 791 959 182035 113 96 234 36 66 309 439 607 45( 1000) 704( 1000) 810 99 904( 1000) 183030 40 423 31 83 601( 500) 639 844 184072 75 82 399 513 93 695 185173 257( 3000) 68 619 634 805 62 976 186124 219( 3000) 313 40 961( 500) 93 187031 68 625 74 638 785 916 88 188006( 500) 50 198 255 373 526 696 780 873 954 189066 129 386 401 615 811 935 41 190051 171 225 366 416 20 34 544 53 652 816 43 89 191232 328( 600) 66( 600) 689.192033 70 83 169 379 193029 46 227 730 85 803 194034 94 122 468 83 828 195021 188 89 357 532 51 52 809( 600) 933 196018 153 74 426 64 747 859 197040 285 446 58( 500) 540 627( 1000) 790 883 198203 ( 3000) 343 515 48 85( 3000) 830 55 934 40 63 199159 211 18 310 644 59( 3000) 71 83 889 200566 628 840 42 61 64 81 99 917( 1000) 201110 26 43 63 345 423 31 63 94 603 202486 801 62 71 906 203005 94 102 308( 1000) 480 962 204203 581 765 205076 220 96 328 69( 500) 70 490 515 58 783 862 66 206390 405 207003 ( 1000) 123 24 470 561( 500) 208030 48 232 472 762 808 932 85 209073 81 88 221 74 360 70( 1000) 659 899 980 210051 105 6 98 386 863 211038( 500) 112 24 57 388 540 69 604 20 212055 147 455 61 78 996 213112 204 51 82 301 214026 214 50 380 568 85( 500) 721 852 215052 93 275 340 650 739 216323 483 651 96 918 23 94 217121 62 314( 1000) 23 63 506 607 730 218192( 500) 310 29 40 79 505 28 730( 5000) 99 915 219201 877( 1000) 907 59 220000 185 533 639 900( 500) 221128( 600) 45 352 72 493 512 68( 500) 85 630 795 98 830 61( 1000) 222213 376 84 428 91 501 691 738 838 223179 252 633 732 224099 167 76 254 309 452 72 672 99 654 817 68 77 924 225022 114 213 460 721 885 913 226025 130 294 338 91 605 82 608 40 735 73 227110 271 305 9 414 74 795 886 228065 204 55 60 494 723 81 970 229017 55 149 348 84( 500) 657( 3000) 639 45 788 877 97 933( 1000) 80 230052 54 93 125 49 262 81 97( 1000) 460 631 63 65 738 60 631 63 866( 3000) 925 231030 148 249 651( 500) 617 785( 3000) 232044 160 296 336 57 89 602 58 732 943 233142 43 71 304 487( 1000) 616( 500) 624 47 710 853 Jm Gewinnrade verblieben: 2 Prämien au 300 000 R 2 Se winne zu 100 000 2., 2 gu 75 000., 2 gu 60 000 02., 2 ju 60 000., 4 zu 40 000 m., 8 au 30 000 m., 14 zu 15 000 02., 46 zu 10 000., 108 au 5000 m., 1378 au 3000 9, 2806 au 1000 3972 au 600 M. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für der Inseratenteil verantw.: Th. Glocke, Berlin. Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Nr. 138. 31. Jahrgang. 4. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. 9. Verbandstag der Handlungsgehilfen. Hannover, 20. Mai. Der zweite Punkt der Tagesordnung betraf Arbeitslosenversicherung und Stellenvermittlung für Handlungsgehilfen. Chne Diskussion wird eine Resolution im Sinne der Ausführungen einstimmig angenommen. Den Geschäftsbericht -Sonnabend, 23. Mai 1914. sich nach den Betriebsarten richten, in denen sie tätig sind. Wir Den Bericht für die Statutenänderungskommission erstattet so fordern ein einheitliches Recht für alle Angestellten, die kaufmän- dann Guttmann- Hamburg. Auf seinen Vorschlag werden die zahle nische Dienste leisten. Mit der Vereinheitlichung bezwecken wir, reichen Anträge gruppenweise berichtet und diskutiert. Aus den die dringend notwendige soziale Ausgestaltung des Arbeitsrechtes Verhandlungen heben wir hervor: Ale Anträge, die sich auf eine herbeizuführen, um den Angestellten den Schutz vor übermäßiger Alenderung der Unterstützungssäge beziehen oder einen Ausbau der Ausnußung ihrer Arbeitskraft und Sicherung ihrer Persönlichkeits- Unterstützungseinrichtungen fordern, werden entsprechend dem Vorrechte zu bieten.( Beifall.) schlag der Kommission abgelehnt. Zur Frage der Gaueinteilung empfiehlt die Kommission Abichnung der Anträge. Fischer= Stuttgart wünscht Ueberweisung der Anträge dem Vorstande zur Der Referent, Georg 11do, Berlin, weist einleitend auf die Berücksichtigung. Irvan wendet sich dagegen, weil das fajt Anstrengungen hin, die von der organisierten Arbeiterschaft bereits einer Annahme der Anträge gleichtäme und verlangt Ablehnung unternommen sind, um diesem Ziele näher zu kommen und schildert erstattete jodann Otto Urban, den Kassenbericht Emil Wucher, oder Ueberweisung zur Erwägung. die starken Widerstände, die sich jedem Verlangen des Arbeiters den Bericht über die Verbandszeitschrift Redakteur Paul Lange In namentlicher Abstimmung werden alle Anträge abgelehnt. und Angestellten, durch ein staatliches Eingreifen zur Besserung und den Bericht des Ausschusses Wilhelm Fischer- Ham- Zur Frage der Einzelmitgliedschaften beantragt die Kommission, feiner Lage beizutragen, entgegenstellen. Wir wünschen eine reichs burg. Auf die Berichte schloß sich eine lebhafte Diskussion. Wir die Wünsche der Mitgliedschaften möglichst zu berücksichtigen. Mit gejekliche Arbeitslosenfürsorge nach dem Genter System. Solange haben den uns gedrudt vorliegenden Bericht des Vorstandes be- der Annahme dieses Vorschlages erledigen sich alle hierzu gestellten das Reich diese Leistungen nicht übernimmt, müssen es Staat und reits ausführlich besprochen, so daß sich ein näheres Eingehen Anträge. Die Anträge der Lagerhalter, die ihre ihnen bei der Gemeinde tun. Es ist eine sittliche Pflicht der Oeffentlichkeit, für darauf an dieser Stelle crübrigt. Im Anschluß an seinen Ge- Verschmelzung eingeräumten Rechte ins Statut aufgenommen diejenigen Lohnempfänger zu sorgen, die ohne ihr Verschulden durch schäftsbericht legt Urban zwei Resolutionen vor, die einstimmig haben wollten, erwiesen sich zum Teil als auf Mißverständnissen wirtschaftliche Ursachen arbeitslos werden. Da die Gewerkschaften angenommen worden. Die erste befaßt sich mit der beruhend. Die Kommission betoni, daß schon heute die Rechte der diese Pflicht freiwillig auf sich genommen haben, ihre Mittel jedoch Konkurrenzklausel Lagerhalter genau so gewahrt werden, wie die der übrigen Handnicht ausreichen, ist es zweckmäßig, auf der durch die Gewerkschaften und erklärt, daß der Verband in dem neuen Konkurrenzklausel- ins Statut jei nicht angängig. Ein Antrag Urban, die Verlungsgehilfen. Eine Aufnahme der Verschmelzungsbedingungen geschaffenen Grundlage unter Mithilfe des Reiches weiter zu bauen, aber ohne daß die Gewerkschaften in ihrer freien Selbstverwaltung be- gejez einen begrüßenswerten Fortschritt nicht erblicken könne. Die schmelzungsbedingungen gesondert drucken zu lassen und sie allen einträchtigt werden. Auch die öffentlich rechtliche Stellenvermittelung fleine Verbesserung, die die Gehaltsgrenze, bis zu der die Kon- Mitgliedern zugänglich zu machen, wird angenommen. Ein Ans ist eine dringende Notwendigkeit. Diese muß kostenlos sein und unter turrenstlaufel nicht angewendet werden darf, auf 1500 M. erhöht, trag der Kommission, der verlangt, daß überall, wo genügend Mitparitätischer Verwaltung von Prinzipalen und Angestellten stehen. Die Konkurrenzklausel auf unbestimmte Zeit legalisiert. Dazu schäftsführenden Vorstand zu bilden sind, wird debattelos ange= wird dadurch wertlos, daß das Gesek für die übrigen Angestellten glieder vorhanden sind, Ortsgruppen mit einem selbständigen geDer Widerspruch, den jezt die bestehenden privaten Stellenvermitte- kommt noch die in dem neuen Gesez vorgesehene Möglichkeit der lungsvereine dagegen erheben, verdient teine Beachtung, da er nur aus Konkurrenzrücksichten entstanden ist. Die private Stellenber den Interessen und der Würde der Handlungsgehilfen nicht verVerhängung von Haftstrafen. Unter diesen Umständen kann es mit mittelung ist in ihrer Wirkung oft geradezu gemeingefährlich. einbar sein, dem Gesez die Zustimmung zu geben. Kommt es doch vor, daß Prinzipale durch Inserate unter günstigen Angeboten und Deckadresse Angestellte suchen, nur um zu erfahren, ob etwa jemand ihrer jezigen Angestellten sich bewirbt. Das ist die Folge der Stellenvermittelung durch die Presse. Da hat endlich das Reich die Pflicht, einzugreifen. Troz aller Lobreden auf unsere joziale Gesezgebung ist es gar nicht wahr, daß Deutschland hierin an der Spitze marschiert. England und Dänemark sind uns weit boraus, wir müssen das Reich vorantreiben.( Beifall.) Bechert München regt an, das Referat drucken zu lassen, um den Kollegen im Lande das reiche Material des Referenten zugänglich zu machen. Nicht alle Stellenvermittelungsbureaus, die nur zu dem Zwed gegründet wurden, um den§ 10 des Stellenvermittelungsgesetzes zu umgehen, können gerichtlich zur Verantwor= tung gezogen werden. 1 m breit Berlin bezeichnet es als sehr erfreulich, daß jetzt auch die Angestellten energisch für die Arbeitslosenversicherung eintreten, da es bisher manchmal fast den Anschein hatte, als glaubten die Angestellten, daß diese Forderung nur die Arbeiter berühre. Die Reichsregierung, die jedem sozialen Fortschritt widerstrebt, wird nicht cher etwas tun, als bis ihr das Feuer auf den Nägeln brennt. Bei den Arbeitsnachweisen muß ein scharfes Augenmerk darauf gerichtet werden, daß der Gedanke der Parität klar zum Ausdrud fommt. Nach einer weiteren ergänzenden Diskussion und dem Schlußmort des Referenten wird eine Resolution im Sinne der leitenden Gedanken des Referats einstimmig angenommen. Ueber Vereinheitlichung des Arbeitsrechts Die zweite Resolution nimmt Stellung zur Sonntagsruhe und bedauert, daß die anderen Gehilfenverbände die nötigenfalls erforderliche Verweigerung der Sonntagsarbeit, Personalsperre oder Boykott zur Erzwingung der völligen Sonntagsuhe abgelehnt haben. Da es sich herausgestellt hat, daß die Versuche, die gesetzgebenden Körperschaften zu der Durchführung der Sonntagsruhe zu drängen, fruchtlos geblieben sind, müssen die Gehilfen zu gewerkschaftlichen Wachtmitteln greifen. * * * nommen. Anstellung von Gauleitern wird dem Vorstande zur Berücksichtigung Der Wunsch von Braunschweig, Bremen un Königsberg auf überwiesen. Hierauf folgt die Beratung der zur Verschmelzung mit den Bureauangestellten eingebrachten Anträge und Resolutionen. urban gibt in einer gedrängten Uebersicht eine Darstellung der Situation, die wir im Vorbericht bereits geschildert haben und erflärt, daß die meisten Mitglieder des Verbandes die Verschmelzung mit den Bureauangestellten wünschen, eine einheitliche Organisation aller Privatangestellten aber noch nicht für zeitgemäß halten. In der nun folgenden Diskussion wird der Vorstand des Bureauangestelltenverbandes von einigen Rednern scharf angegriffen und betont, daß der Handlungsgehilfenverband jede Verantwortung das für ablehnen müsse, wenn die dringend nötige Verschmelzung scheitern würde. Giebel als Vertreter der Bureauangestellten gibt zu, daß viele Kollegen auch auf dem Standpunkt der Verschmelzung stehen, er halte aber die Zeit dafür noch nicht getommen. Gher würde er sich mit der Schaffung eines einheitlichen Verbandes aller Privatangestellten befreunden können. Er schlägt zur Schlichtung von Grenzstreitigkeiten die Schaffung eines Kartellvertrages vor, was Umbreit- Berlin unterstüßt. Der Vorschlag findet jedoch, wie die weitere Diskussion zeigt, wenig Anklang, und es wird schließlich beschlossen, die betreffenden Anträge und Resolutionen dem Vorstand zur Erwägung ju überweisen. Hannover, 21. Mai 1914. ( Lester Verhandlungstag.) Als Vertreter des Verbandes der Bureauangestellten ist Giebel erschienen. Es beginnt die Abstimmung über eine Anzahl Anträge und Resolutionen, die sich mit geschäftlichen Angelegenheiten befassen. Einer der angenommenen Anträge erflärt Bündnisse mit anderen Handlugnsgehilfenverbänden bei sozialen Wahlen in der Regel für unzulässig. Nur wenn sonst eine Wahlbeteiligung ausgeschlossen ist, kann ein Zusammengehen mit anderen Angestelltenverbänden, so weit diese dem gewerkschaftlichen Kampfe nicht ablehnend gegenDie Wahlen crgeben die Wiederwahl des bisherigen Vorüberstehen, erfolgen, wenn der Hauptvorstand die Zustimmung dazu standes einschließlich des Kollegen Döhnel, der bei der Vererteilt. Mit diesem Antrage soll opporturistischen Praktiken, wie schmelzung mit dem Lagerhalterverband mit übernommen worden sic in der Diskussion zur Sprache gebracht worden waren, ein war. Nach der Wahl der Delegierten zum nächsten Gewerkschafts. Riegel vorgeschoben werden. Unter den abgelehnten Anträgen be- fongreß schließt der Vorsitzende Urban die Tagung mit einer herzfindet sich der Antrag auf Einführung einer Aussteuerunterstübung. lichen Ansprache an die Delegierten und Gäste. Ein Teil der Anträge wird dem Vorstande zur Berücksichtigung referierte sodann Paul Lange. Es ist durch nichts begründet. daß die Rechtsbeziehungen der Angestellten zum Geschäftsinhaber überwiesen. en Ing Zur grossen Fabrik" Stefan Esders namation Cutaway- Kostüm schwarz- weiss karierter Herrenstoff a Seidenfutt. sehipke, moderne Form 5500 Kaiser- Wilhelm- Str. 55 BERLIN C Ecke Spandauer Str. vormals Heinrich Weltmann Damen- Kostümeus englisch gemusterten Stoffen oder Schwarzem und blauem Serge 1900 2500 3200 3800 4500 5500 6500 7500 Damen- Ulster und Paletets aus gemusterten Stoffen, Cover- coats u. schwarz, Melton oder Tuch 1050 1450 1900 2600 3200 3700 4500 5500 Damen- Paletots der Eolienne aus prima Moirée Russenblus. 2600 3200 3700 4500 5500 6500 von 1250 an Damen- Kostüm- Röcke Stoffen, schwarz. u blauem Serge 550 750 1050 1250 1450 1650 1900 26003200 Reise- Mäntel Bozener Mäntel aus imprägniert, Loden Damen aus Popeline, Gummitin und M. 1450 1900 2600 3200 3700 Damen- Kleider aus bestem Wollmusselin, Waschvoile M. 1050 1450 1900 2500 3200 3800 Damen- Morgenröcke, Matinees, Blusen allerneuesten Frotteline- Stoffen in modernen 350 aus dauerhaften, engl gemustert oder aus prima Frottéstoffen u. Frottelin, mit Stickerei reich verziert Milletleurs- Mustern.. von in Mark an Backfisch- und Mädchen- Kleider weissen Waschstoffen und neuen Millefleurs, Crépons und Musselinen Ein äusserst preiswert! aus engl. Stoff- Neuheiten, moderne Fass. a. Seidenfutter Posten Kostüme 19⁰⁰ früh. M.45.00, jetzt Herrenstiefel Boxcalf, Chev., schwarz, farbig, sehr preiswert 950 1250 1450 1550 Damenstiefel Chevreau mit Lackbesatz, aussergewöhn- 1250 lich preiswert. Damenhalbschuhe schwarz auch farbig, modernste Formen 590 750 950 1050 11501250 Spangenschuhe die grasse Mode Reklame- Preis 1050 Wanderstiefel f. Damen u. Herren im- 1250 1450 1550 Herren- Panama- Hüte garnier, er 550 750 1050 1450 Herren- Panama- Hüte Imitation 190 250 350 Herren- Matelot, Rustic oder Pedal..... 190 250 350 preiswert. prägn. sehr Herren- Sakko- Anzüge eine und zweizeihig, aus blauem 1900 2500 3200 3900 4500 5500 6500 7500 Cutaway und Weste........... 3250 4700 Gestreifte Hosen ans Kammgarn- und Cheviotstoffen 350 525 650 850 1050 1250 1500 bis 2200 Cheviot u, mod. Phantasiestoffen Sport- Anzüge aus modernen Phantasie- 1900 1975 und Lodenstoffen.M. 2100 2500 2750 3150 3350 3650 3900 4450 aus imprägniert. Bozener Mäntel method.: 220° 2600 3200 Herren- Pelerinen aus imprägniertem Loden und Kamelhaarloden.. M. 1050 1450 1900 2600 3200 Knaben- Pelerinen aus imprägniertem Loden 550 650 650 725 875 900 1000 1125 Herr.- Paletots marengo Sport- Paletots 22,26,36,42b.50M. auf Seide 50 bis 70 Mark aus Cover- coats 30, 36, 50 M. usw. Kinder- Anzüge 650 750 950 1150 1275 1350 147 SW. Knaben- Bozener- Mäntel....... 135° 1450 sw. ten, auch in farbig Reklame- Preis • Knab. Herren- Oberhemden weiss, Pikee- Brust, feste Manschet- 350 Sporthemden med. Form, m.breit Krag. in für 250 für 225 Damen- Strümpfe schwarz, braun, 35, 50, 60, 75 Pt. 100 Herren- Socken extra Angebot 30, 50, 60 PL. Damen- Wäsche nur eigenes Fabrikat, äusserst billig! modernste Ausführung.. Damen- Hemden Damen- Beinkleider mit Stickerei, sehr haltbar... 190 250 mit Stickerei, sehr haltbar..... 190 250 verDamen Untertaillen schiedene Ausführungen 75 PL. 100 125 150 190 225 250 Morgen Sonntag von 8 bis 10 Uhr und von 2 bis 6 Uhr geöffnet. Anzug aus englisch gemusterten Stoffen.. 3800 Keine Filialen! Das Central- Leihhaus unterhält keine Filialen, nur allein Eekhaus Jäger- und Kanonierstraße. Central- Leihhaus nur allein Jägerstr.71 Ecke Kanonierstraße. Abt. I: Hochelegante Monatsgarderoben, teils in prima Seide, zu sehr mäßigen Preisen. Elegante Monats- Garderoben, welche in vornehmen Werkstätten nach Maß hergestellt sind, werden als Gelegenheitskäufe zu billigsten Preisen zum Verkauf gestellt, und ist die Auswahl gerade in diesen wenig gebrauchten Maßgarderoben jetzt eine sehr große, da bei dem Saisonwechsel ein starkes Lager vorhanden. teills in wenig Monats- PaMaßgarderob.: für M. Herren- Frühjahrs- Paletots uter Side Macbrante, letos tur. 9, 10, 12, 15, 20, 25| Eleg. Herren- Jackett- u. Rock- Anzüge und Eleg. Kostüme Kleider Damen zu sehr billigen Preisen Verkäufe. Gardinen enorm billig! Künst. Tergardinen jet Fenster 4,75, Bettdeden jekt 1,95, Tischdecken, Steppdeden, Teppiche fabelhaft billig. Chauffee Georg Lange Nachf., ſtraße 73/74, und Schöneberg, Haupt: straße 149. 2576* gebrauchte Monats-AnMaßanzüge züge für M. billig = Garderoben Eleg. Kostüme sehr = Sommer= Ulster von 7, 9, 10, 12, 15 M. in großer Auswahl Morgen, Sonntag vor Pfingsten, geöffnet von 8-10 Uhr vorm. und 2-6 Uhr abends. Zehn Prozent Rabatt Borwärts lefern. Gardinenrefte, Fenster 1,55, 1,95, 2,45, 2,85, 3,50, 4,25, 5,50, 6,65 usw. GardinenE. Weißenbergs und Teppichhaus, Große Frankfurters ftraße 125, im Haufe der Möbelfabrit an der Koppenstraße. Teppiche mit Webefehlern 7.50, 9,50, 11,50, 13,50, 16,50, 19,50, 22,50, 25,50, 29,50 ufm. Seppichhaus, Große Frankfurterstraße 125, im Haufe der Möbelfabrik. Bon Kavalieren abgelegte, erit Hlassige Garderobe, größtenteils auf Seide gearbeitet, menig getragene Reitbestände, 1-3 Fenster Tuch Cutaway mit Beste und gestreifter portieren, Plüschportieren, MadrasHose, Jadettanzüge, Sommerpaletots, portieren, neueſte Muster, Fenster Rodanzüge, Smokinganzüge, Geb- 2,85, 3,50, 3,95, 4,85, 5,75, 6,50, 7,50, rodanzüge, Fradanzüge, Bein 9,50, 11,50, 14,50, 18,50 usw. Portieren fleider, große Auswahl in Bauch- haus, Große Frankfurterstraße 125. anzügen, fauft man spottbillig nur im Spezialgeschäft bei Weingarten, Prinzenstraße 28, I( Edhaus Ritterstraße). 25818* Teppia Thomas, Oranienftr. 44 farbfehlerhafte Teppiche ipottbillig; Gardinen, Steppdeden, Tischdecken halben Preis. Vorwärtslejern 5 Prozent Extrarabatt. 7858* Klappwagen, Kinderwagen, Teilzahlung 0,50 wöchentlich, spottbillig, Meisels, Andreasstraße 4( Schlesischer Bahnhof). Filiale: Belleallianceftr. 90, Ede Gneisenaustraße. 2424 Borjährige elegantegerrenanzüge and Baletots aus feinsten Magionen 25-60 Mart, Hoien 6-18 Mart. Beriandbaus Germania, Unter den Linden 21. Gardinen! Steppdecken! Portieren! Tischdecken! außergewöhnlich billig! Borwärtslejer 5 Prozent Rabatt ertra! Gardinenhaus Brünn, Hade scher Martt 4( Bahnhof Börje); Sonntags geöffnet. Küftrinerplah 7, Bandleibhaus, allerbilligster Bettenverkauf, wäsche berkauf, Teppichverkauf, Gardinen, Banduhren, Steppdeden, Blüschbecken, Anzüge, Goldsachen, Silbersachen. * * Tuchdecken, Leinendecken, Plüschdeden 1,35, 1,65, 1,95, 2,45, 2,95, 3,65, 4,25, 4,85, 5,50, 6,75, 8,50, 9,70 bis 45 Mart. der Möbelfabrik. Neue * Monatsgarderobe lohnt nur bei Mar Weiß, 88, Große Frankfurter ftraße 88, altbekannte Firma, zu faujen. Man wird reell und billig be. dient. Wenig getragene, teilweise auf Scide, von Ravalieren nur furze Beit getragene Jadettanzüge, Rodanzüge, Gebrodanzüge, Fradanzüge, Baletots. Ulster, Smolinganzüge, Sosen, einzelne Frads und Smokings werden zu billigsten Breisen verkauft. Die elegantesten Sachen sind auch leibweise sehr billig zu haben. Bitte im eigenen Interesse auf die Firma zu achten, 2 große Fenster. 72/13 Monatsanzüge, Sommerpaletots, Gehrodanzüge, Smokinganzüge, Frad anzüge, Hofen, Fantasieweiten, spott billig Rosenthalerstraße 48 I. Sonntag bis 6 Uhr. 71/ 18* Achtung! Möbel auf Kredit. Anzahlung 3 Mark an, Abzahlung Riefenauswahl, billige 1 Mark an. Preise! Größte Rüdsicht bei Strantheit und Arbeitslosigkeit. Kulantestes Seredithaus Berlins. Injerat mit bringen, Wert 5 Mart. Diesen Sonntag 8-10, 2-6 geöffnet. Möbelhaus Konsum, Rottbuserstraße 14. 21168* Umbauplüschsofas, Ruhebetten für Sofafabrik verkauft achtundsechzig jeden Breis Schönhauserallee 55. beit Büfetts, Schreibtische 30,-, An Roloffal! günstige Kaufgelegen fleideschränke, moderne Küchen 48, Umbauten mit ovalem Kristallglas 55,-, Moquette und Plüschsofas 48, Möbelengroshaus Andreasstraße 30, gegenüber Markthalle. 2620 Brautleute Möbel auf Kredit! Der richtige Weg ist nur zu Tannenzapf, Blumenstraße 2, Ede WallnerModerne Arbeiter theaterstraße. möbel in Eiche und Nußbaum Nur bei mir faufen Sie auf bequeme An- und Abzahlung. Einzelne Möbelstüde 3, Anzahlung, Wochenrate 1, eventuell ohne An mit Bochenrate zahlung. Stube und Küche schon bon 1,50 an. Bimmer aut 80,- 100,-, 120,-, 150,- usw. Einrichtung bis 800 Möbel spottbillig. Meine Wagen haben Mark. Kurze Zeit verliehen gewesene Diskretion sicher. Inserat mitbringen, feine Firma und sind Sie bei mir jeder bei Wohnungseinrichtung 10 Mart gutgeschrieben. Auf rote Schilder genau achten. 24778* 9.10.12, 15, 20, 25 in den bedeutend erweiterten Parterre- Räumen Keine Filialen! höchstzahlend, Fahrradankauf, 70/ 10* Linienstraße 27. Kupfer, Messing, Zinn, Zint, Blei und alle Arten Metalle fauft zu laufenden Tagespreisen Meyer, Elisabethstraße 56. Königstadt 13976. 71/15 Unterricht. Unterricht in der englischen Sprache. Für Anfänger und Fort geschrittene, einzeln oder im Zirfel, wird englischer Unterricht erteilt. gejertigt. Auch werden Uebersezungen an 6. Swienty Liebknecht Charlottenburg, Stuttgarterplay 9 Gartenbaus III. 448 Zahngebiffe, Gebisse bis 50,00 Hausumbau! Auszugsofa 35,00, 42,00, 50,00, Chaises ( Abholung), Blatinabjälle 5,70, Altlongues, Bettstellen, Matragen 30,00, matten, gold-, filberhaltige Rädstände, gold, Silbersachen, Kehrgold, Gold 38,00, 50,00, Sleiderspinden, KüchenDuecksilber, Stanniolpapier, Zinn3,00, denerstraße 107/108. möbel, Schlafzimmer preiswert. Dres: Kupfer 1,22, Meffing, Bint, Blei, 2608* höchstzahlend. Edelmetall- EinkaufsAusnahmsweise! billiger Ver- bureau Weberstraße 31. König Fahrläufe in gebrauchten und zu lauf gediegener Speisezimmer, ftadt 4243. Bildschöne Wohnungseinrichtung sehr billig. Rosenthalerstraße 57, born III rechts.( Gewerblich.) Händler berbeten. 70/11 Monatsgarderobe spottbillig, große Geldersparnis, Baletots, Sadettanzüge, Gehrodanzüge, Jüng lingsanzüge, Hosen für jede Figur. Gelegenheitstäufe: Uhren, Stetten, Teilzahlung bei beliebiger Anzahlung Tischlermeister gibt Möbel auf Ringe, nur Pfandleihe Prinzen ftraße 34, eine Treppe, neben zum Kassenpreis. Stets GelegenheitsBertheim, fleiner Eingang. geld vergüte. 26098* Geschäftsverkäufe. +105 gesezten Möbeln, auch auf Teilzahlung. Nachweis von Kunden wird gut bonoriert. Offerten Post. amt 90, Lagerfarte 44". Sparer Sie bei den schlechten Möbelverkauf! Herrenzimmer, Schlafzimmer, Küchen. Wegen Umgestaltung des Lagers ganz bedeutende Preisermäßigungen! Riesig günstig für Verlobte! Möbelhaus" M. Hirschowik, nur Stalizer ftraße 25. 26108* Musikinstrumente. Pianinos, mehrere gebrauchte, alle Preislagen, billig verkäuflich. Teil zablung gestattet. F. Manthey u. Co., Botsdamerstraße 31. 218/18 25778* Verschiedenes. Batentanwalt Müller, Gitschiner ftrage 16. Batentanwalt Besjel, Gitschiner ftrage 948. Steppdecken, Similiseide, vor nehme Ausführung 3,75, 4,85, 5,75, 6,50, 7,85, 9,50, 12,50, 14,50 usw. Große Frankfurterstraße 125, im Hause 2665 Bettenverkauf! Brachtvolle 6,75, 9,75, 12,75. Brautbetten 15,75, 18,75. Daunenbetten 19,75, 22,50. Aussteuerwäsche, Plüschportieren 5,85, Großbraueret. Vertretungen beden, Teppiche, Gardinen, Stores, Tisch Bierebel. Pichelbräu, Neue Prome- Seiten. Sie erhalten von mir gegen Diwandeden, Steppdecken, nade 2, empfehle Einrichtungen, Stauf ganz leine An- und Abzahlung nach Ihrem Wunsche ganze WohAnzüge, Hojen, Uhren, Ketten, hilfsgelder, Geschäftstäufe. Persönlich nungseinrichtungen und einzelne Schmucksachen! Alles spottbillig! 3-5. 249/ 3* Pfandleihe Brunnenstraße 47. Möbelstücke. Kaufen Sie also beim Milchgeschäft sofort billig, Eri- Innungsmitglied. Spezialität: BorKinderwagen! Teilzahlung 0,50 stenz, wegen anderem Geschäft, Neu- bildliche Musterwohnungen für Handwöchentlich an. Riesenauswahl. tölln, Leinestraße 8. merter, Arbeiter und Beamte. Auch Spottbillig! Richardi, Warschauer Günftig, auch für Anfänger, gebrauchte, guterhaltene Möbel sehr ftraße 80. 23668 Arbeiterlofal, verkaufe 1600, bar, billig. Gewerkschaftsmitgliedern fünf Fahrräder. ulfter von 5 Wart fowie Hojen Alte Jakobftraße 87. Monatsanzüge und Sommer- Reft Brauerei. Vermittler swedios. Prozent Rabatt. Bekannte Rücksicht 71/17 bei Strankheit, Arbeitslosigkeit, Streit Freilaufräder. Nur so lange usw. A. Schab, seit 1866 Brunnen- Vorrat erhält jeder Käufer eines dinenwäsche billig. Milchgeschäft, gangbares, Zweisimmerwohnung, umständehalber für ftrage 160, Gingang Unllamer Straße: Rund- um- Berlin- Rades Torpedofrei 550 Mart verläuflich. Neukölln, Her Stein hzahlungsgeschäft. 246/10 laufnabe gratis. Neue Spezialfahr+125 Cohn verlauft ganze Bob- räder mit Gummi Mart 32,- an. Be 176, I rechts. ichtungen sowie einzelne Damenfahrräder Mart 37, 17 nt frankheitshalber ver 4 spottbillig auf bequemste Riesenauswahl gebrauchter Mart 10, tauf 174 28auereihilfe, unter O. L., Teißng und richtet sich voll an. Ein Posten Lausdeden, Schläuche Schönhauser Allee 114( Rings, O. 1 Hochbahnhof). Bjandleibhaus! Großständig nach den Wünschen des Räu- 1,50 an. Zubehörteile enorm billig. Berlins sportbilligste Einkaufsquelle! fers. Außerdem bin ich bekannt für Weinmeisterstraße 2, Große Frank Täglicher Riesenverkauf! Ertrabillige größte Rüdsicht bei Krankheit und furterstraße 144, Chausseestraße 92; Wohnungs- Einrich Neuköln: Bergstraße 4, Hermann Gefunden u. verloren Daunenbetten! Arbeitslosigkeit. Taschenuhren! Wanduhren! Riesentungen schon mit 15 Mart Anzahlung, play 6. einzelne Möbelstüde mit 3 Mark Anfehlerhafte halbe ablung, fleinste Raten. lager Teppiche! Teilzahlungen, anzahlungslos. Breise! Gardinenlager! Wäschever- Sie beim Einkauf dieses Inserat zablung, Wochenrate 1 Mart. Inserat Sehte, Danzigerstraße 19. mit. fauf! Steppdedenlager! Wandbilder! mitbringen, Wert 10 Mart. Morgen Nähmaschinen! Portierenlager! Jatett Sonntag 8-10, 2-6 geöffnet. Erstes anzüge! Monatsgarderobe! Fahrt. Geschäft: Große Frankfurterstraße 58. bon 1,50, Gebrodanzüge von 12.00, Brads von 2,50, jomie für torpulente Figuren. Neue Garderobe zu stauneut Billigen Breijen, aus Bjandleiben ver. fallene Sagen tauit man am billigsten bei Naz, Muladstraße 14. vergütung! Goldmarenlager, man 94 Möbel. Möbelteilzahlung. 10 Mark AnBringen ( 15 Prozent der Anzahlung Gutschrift.) Gute bürgerliche Wohnungsmöbel. Ehrlich, Alte Schön hauferstraße 32. 2317 3weites Geschäft: Grüner Weg 109. Billigste und reellite Einkaufsquelle ant. 2595* Fahrräder 15, bis zu feinsten Garantierädern. Leihhaus Rosenthaler Tor, Linienstraße 203/4, Ede Rosenthalerstraße. 2515* 10 Handwäscherei Frau Antonius, Köpenid, Gartenstraße 18, trodnet im Freien, wäscht chlorfrei. Abholung Montags 71/20 Schrautfertige Bettwäsche, Leib wäsche 0.10. Freien gebleicht. Gar Frau Lythje, Ab Stopenid, Grünauerstraße 18. holung Wontag. Lieferung vorm Feſt. Fernsprecher 437. 21686 Die Heatßerung gegen Frau Berta Seeger, Kamerunerstraße 54, nehme ich zurück. Artur Frohberg, Grena 21726 dierstraße 4a. Ring verloren Laufiger Plat 13 gegen hohe Belohnung abzugeben. Schrader, Laufiger Platz 13. +25 Vermietungen. Wohnungen. Charlottenstraße 87 Heine Bob 20840 nungen zu vermieten. Herrenanzüge: Paletots, Bein Heider, Bettenverlauf, Brachtteppiche, Gardinenauswahl, Plüschportieren, Tischdecken, Steppbeden, Aussteuer. wäsche, Uhrenvertauf, Schmudiachen, Spottbillig! Leibhaus Warschauer: straße 7. Sonntag geöffnet. 2596* Teppiche( fehlerhajte) in allen Größen, fast für die Hälfte des Wertes. Teppichlager Brünn, Hadescher Markt 4, Bahnhof Börje.( Lejer des Vorwärts" erhalten 5 Prozent Rabatt.) Sonntags geöffnet! Wioebel Boebel, Morigpiaz 58 Monateanzüge, Baletots, großes Fahrräder. Teilzahlungen. BorBettenstand 9,-. für Gelegenheitsläufe in Brunnen Lager, jede Figur, faujt man am Fabritgebäude, liefert als Spezialität: ftrage 70, im Stellet. 12008 billigsten beim Fachmann; jede Ein- und Zweizimmer- Einrichtungen. Möbeln auf Teilzahlung ist und wärts" leser fünf Prozent Rabatt. In2564 Getragene Maßanzüge, SommerAenderung nach Wunsch in eigener Größte Auswahl in 9 Etagen. Billigste bleibt das älteste und reelste Möbel- validenstr. 20. Turmstr. 31. Damenfahrräder, neue 35,- in Werkstatt. 5 Prozent billiger für Breise. Komplett eingerichtete Muster- Stredithaus S. Gottlieb, nur Rosenmit paletots, Ulster, Cutaway mit Beste, Vorwärtsleer. Fürstenzelt, Schneiderzimmer. Ein Zimmer und Küche thaler Straße 54. Ich liefere schon eleganter Lurusausführung Smotinganzäge, Perlenneßver Behrodanzüge, Bauchanzüge, Fradanzüge, Jadettmeister, Rosenthalerstraße 10. 1579 218,-, 346,-, modern 373,-, 463,-, mit 10 Mart Anzahlung 1 Stube Doppelglodenlager 498,-, 526, 571,-, 611,- 670, und Küche; 2 Stuben und Küche 20, schnürung, Ridelfedersattel, bunte anzüge, Cavacotpaletots, gropes Lager Teppiche Farbenjehler) enorm bis 1000,- 3mei Zimmer und Küche 30 Mart Anzahlung; Schlafzimmer, Felgen, gutem Pneumatit 40,-; Zimmer. zu staunend billigen Preisen. Bor- billig. Gardinen, Steppdeden direkt 463,-, 582, 656,-, 740,-, 863, Speisezimmer und Küche mit 40 Mart gebrauchte 20, 25, 30,- uſm. wärtsleier 8 Prozent. Monats- Fabrit. Mauerhoff, Große Frant 945,-, 1011, 1101,-, 1208,- bis Anzahlung. Annonce mitbringen, Machnow, Weinmeisterstraße 14. Fi Möbliertes Zimmer, Hein, billig. garderobenhaus, Sosenthalerstraße 4. furteritraße 9, parterre. Borwärts" 2000,- Schlafzimmer 188,-, Wert 5 Mart. Chausseestraße 69, Große Köller, Schöneberg, Bahnstraße 8, * Leser 6 Prozent. 2540 290, Stein Laden. Nur eine Treppe. 2616 born. Eiche 345,-, 391,-, 423,-, Möbel! Für Brautleute günstigste Frankfurterstraße 119. Schleuderverkauf! Teppich- Spezialhaus Emil Lerèvre, modern, Pfandleih- Wohnzimmer, Fahrräder, gebrauchte, größte Gelegenbeit, sich Möbel anzuschaffen nur Dianienstrgae 158, Riejenteppich baus Hermannplaz 6. Aniamm 294,-, 338,-, 381,-, Speisezimmer, it fleinnter Angablung gebe ichon Auswahl Berlins 10, 15, 439, lager 4,35, 6, 10 bis 1500 Mart, lungen verschiedener Warenbestände echt Eiche, 329,- 380, Stube und Küche. An jedem Stud 20, 25, 30,- Machnow, Wein fehlerhafte Teppiche spottbillig. Rata werden spottbillig, vielfach balb 479,-, 534,-, Herrenzimmer, Eiche, deutlimer Breis. Uebervorteilung meisterstraße 14. Sonntag geöffnet Möbliertes Bimmer vermietet log gratis. vertauit. 2255 st umsonst Riesenauswahl 314,-, 426, engliche Bettstelle dager ausgeschlossen. Bei Strantbeits von 8-10, 2—6. Göhlich, Tegel, Egellstraße 38.+137 Jadettanzüge, Gehrodanzüge, herren mit Matrage 40,- Trumeau, gefällen und Arbeitslosigkeit anerkann Fahrräder billiger! Neue Halb- Möbliertes Ballonzimmer, Gas, Tamburier- Maschine geſehlich geschützt baletots, Herrenhofen, Damengarde ichliffen 36, Umbau 3 größte Rüdü: Dobeigeicäit. renner mit Pneumatit 30,-, 33- Badbenutzung 17,00. Sachse, Weichseljomie polemeyer- Lamburier Ma- roben, Belajachen, Goldsachen, Übren fichtigung ohne Staujawang erbeten. Goldſtaub, Zoffenerstraße 38, de 35,-, 38,-, in eleganter Lurusaus- ftraße 5. Eventuell Gnetienauftrage. 2901* führung 40,- Machnow, Weinschinen, alleiniger Fabrikant Bell vertauf, Teppichvertauj, Wäschevertaus, Fünf Jahre Garantie. Geönnet Vorderzimmer, hübsch, Frühſtüd, mann, Gollnowaße 26, bei Teil- Gardinenvertaui, Bettenverkauf, Vers Bablungserleichterungen. mietungsbett, Brautbetten, Aussteuer- 8-8. Sonntags 8-10. Stein Raden. zahlung tulanteste Bedingungen. Möbel- Glogau, Alte Jakobstr. 73, meiſterſtraße 14. Größtes FahrradWichtig baus Berlins, Jahresumsat über 21 Mart. Bernauerstr. 47 III. 2175b fachen, Steppdecken, Tischdecken, Wand- Bertauj un Fabrikgebäude. Muster Ecke Dresdener Straße. bilder. Passende Festgeschenke. Jeder buch gratis. 20 000 Fahrräder. Sonntag bis 6 Uhr 2076st* für Brautleute! 26188* manns allerbilligfte Staufgelegenheit, 170,- Anzahlung 10,-, Wochenrate geöffnet. nur Hermannplay 6. Möbel: Lechner, 1. Geschäft 1,50. Stube und Küche 200,-, Kristallfahrräder billiger! Neue Brunnenstraße 7, am Rosenthaler Anzahlung 15,-, Wochenrate 2 Seristallfahrräder 40,-, 45,-, 48,-, Play, 1. Eingang im Laden, 2. Ein Große Auswahl in besseren Woh- 50,-, 55,-; neue Nimrodfahrräder gang of parterre. 2. Geschäft: nungs- Einrichtungen. Anzahlung von 35,-. Sönigsbergerstraße 7, DranienWüllerftrage 174, Ede Fennstraße, 50, an. Wochenrate 4, Herren- straße 31. Betamabel Bellmanns verbejjerte O Geld! Geld! Sparen Sie, wenn Sie im Leibbaus Roienthaler Tor", Linienitrage 20314. Ede Roientbaler straße, nur 1 Treppe, fein Laden! tauien. Anzüge 9,-, Ulster, Baletots 5,-, Silberuhren 3,-, gol bene Damenuhren 8,-, Goldwaren, Brillanten, Betten, Freischwinger, Fahrräder. Alles enorm billig. Auf Uhren dreijährigen Garantieschein. Eigene Wertstatt. Sonntag 8-10, 2-6 geöffnet. Laubenbefizer Brunnen 6,00 ant. Bausch, Bergstraße 39, Neuföln. # 284, 24658 Italen: Stube und Küche an. 26178 +100 Möbliertes Zimmer, Rheins bergerstraße 64, vorn II Treppen. Kempfer. +113 +105 Schlafstellen. Möblierte Schlafftelle, ein Hert. Dresdenerstraße 128/29, Tor, Stramp. Stottbuser +115 2619* Möblierte Schlafitelle Dres denerstraße 111, born rechter Auf 71/4 gang I links. Kaufgesuche. Zahngebiffe, Goldsachen, Silberjachen, Blatinabfälle, jämtliche Metalle höchstzahlend. Schmelzerei Christionat, * Stopenideritrage 20 a( gegenüber Manteuffelstraße). 48/ 10* Platinabfälle, Gramm 5,60, AltMöblierte Schlafstelle für Herr, Flöride, Elisabethufer 13, vorn IV. Freundlich möblierte Schlafstelle für zwei Herren( Balfonzimmer), Nähe Siemenswert, Hey, Charlotten +79 burg, Osnabrüderstraße 1, II. Alleinige Schlafstelle Battstr. 4, +113 rechte Seite, II rechts. Mietsgesuche. Anzüge, Paletots, Teilzahlung Woche 1,-! Riesenauswahl. Spott billig! Richardi, Barschauerstr. 80. Klappiportwagen, Kinderwagen, 1. Etage. Wichtig für Brautleute! und Speisezimmer. Anzahlung von Fahrrad für Herrn oder Dame nagelneue, spottbillig. Eisenbahn 1 Stube und Stüche 170 Mart, An 40,- an, wöchentlich 3,-, monatlich verkauft Neukölln, Prinz Handjerystrage 34, Musikgeschäft.+25 zahlung 10 Mart, wöchentlich 1,50 12,-. Ginzelne Möbelstüde Anzahlung straße 17, Hof II links. +105 wöchentlich Teilzahlung! 0,50 wöchentlich. Mart. 1 Stube und Küche 200 Mart, von 4,-, 1, Gardinen, Portieren, Teppiche, Stepp- Anzablung 15 Mart, wöchentlich 5 Jahre Garantie. Liefere auch nach deden, Tifadeden, Möbel, Bilder, 2 Wart. Große Auswahl in besseren auswärts! Auf Wunsch liefere Stata* Gastronen, Herren-, Damen- und Wohnungs- Einrichtungen, Anzahlung log. Sonntags 8-10 geöffnet. VorKinder Garderobe. Kredithaus von 50 Mart an, wöchentlich 4 Wart. zeiger des Injerats erhält bei Kauf Künstlergardinen! Wundervolle Luisenstadt, Köpeniderstraße 77-78, Herren- und Speisezimmer, Anzah einer Wohnungs- Einrichtung 10, Neuheiten! Fenstergarnitur 3,85, am Bahnholung von 40 Mark an, wöchentlich gutgeschrieben. M. Glogan, Alte Ede Brückenstraße, 4,50 bis 15,00, Shawlgardinen, Paar Zannowizzbiüde. 2568 3 Mart, monatlich 12 Mart. Einzelne Jafobstrage, Ede Dresdener Straße, 1,95, 2,50 usw. Borziehgardinen Möbelstücke, Anzahlung von 4 Mart 1., 2., 3., 4. Etage. Ständig zirka 1,35, 1,65 usw. Wolfs Teppichgaus, Firma Kavaliergarderobe verfauft Dresdenerstraße 8( Kotibufertor). billig wenig getragene herria aftlichen, wöchentlich von 1 Mavi an. 100 fomplette Zimmer auf Lager. Möbel- Lieber, Alexanderstraße 16, Abonnenten 10 Proz. Rabatt! Jadettanzüge, Rodanzüge, Gebrod Liefere auch nach auswärts. Borzeiger des Inserats erhält bei Stauf erste Etage. Wohnungs- Einrichtungen Möbliertes Zimmer für 2 Do Stojuume. bulbschöne, aller Art, anzüge, Fradanzüge Solen, englische einer Wohnungs- Einrichtung 10 Mart auf bequeme Teilzahlung. Stube und gemengebie, Staniol, just. Preisofferten Franz Strüger, men Anfang Juni auf 2 Wochen ge Popelinmäntel, Aipalamäntel, Sport braune Besten, Gummimäntel, Ulster, Satalog auf Wunsch gratis! Sonntag einzelne Möbelstücke Anzahlung von böchstzabiend Blümel, Schmelzerei, Cutaways, gestreifte gutgeschrieben. 5 Jahre Barantie! Stüche Anzahlung von 15 Mart an; Glühstrumpfasche, Quedilber fauji tönigsberg( Preußen), Dorfstraße 33. jaden, Moireejaden, Leinentostüme. Baletots, auch leihweise. Nur Blusen, von 2-6 Uhr geöffnet. Waschkleider, Stoffröcke, Moldauer, Große Frankfurterstraße 98 3 Mart an, Wochenrate 1 Mart. Auguststraße 19 III. Herr sucht möbliertes Zimmer, Leinenröde, direft aus Arbeitsstuben, 72/2 Möbel( diskret) auf Teilzahlung Moderne Schlafzimmer, Speise( Strausberger Plaz.) möglichst jeparaten Eingang, Süd Kupfer, Meffing, Bint, Zinn, Blei, often. Offerten mit Preisangabe er Spottbillig. und Möbeltausch. Anfrage lohnt. Ich ziminer, Herrenzimmer. In bunten Stamniolpapier, Goldfachen, Silber- bittet H. M. 102, Poftamt 36. Meyer, Blücherstr. 13 I. Etage. Kein Laden. Sonntags ge- Monatsgarderobe. Neue Herrens anzüge 20 Prozent billiger. Stlein- fiefere jolide, gut gearbeitete Ein Stüchen riesengroße Auswahl. Ber- jachen, Platin, Quedsilber, Zahnöffnet. Vorwärts" leser 5 Bros. richtung bei fleinster Anzahlung und lieben gewesene Möbel, gut erhalten, gebisse. Stein Metallschmelze" Cohn bequemften Ratenzahlungen. Aeltere, spottbillig. Liefere auch auswärts. Brunnenstraße 25. Radfahrerfarten Mittelbach für die mann, Rosenthalerstraße 59. Laden. 58/ 9* Gaue Berlin, Magdeburg, Medienburg, unmoderne Möbel werden in Zahlung Abzahlung wöchentlich, monatlich, Goldschmelze tauft höchstzahlend Hannover, Stettin u. a., aufgezogen Herrenanzüge, Jünglingsanzüge, genommen und bar verrechnet. Bost ganz nach Wunsch. Größte Rücksicht Witwe 2,75 Mart, unaufgezogen 1,50 Mart. Reisemuster, Roßbaararbeit, billig. lagerkarte 3, Postamt 22. 2188st bei Strankheit und Arbeitslosigkeit. Vor- Zahngebisje, alle Metalle. Weitere Umgebung von Berlin auf- Perig, Chorinerstraße 45, Garten- Wiebel oone Geld! Bet flemer zeiger dieses Inserats erhält bei Stauf ieper, nur Stöpeniderstraße 157. Briefmarken, Münzen fauft haus. Anzabiung geben Birtichaften und 5 Mart gutgeschrieben. Sonntags 8 Geübte Fliesenleger fofort gesucht Gebr. 10 geöffnet. Lieber, Großmann, Spandauer Brüde 1b. neu, billig eingeine Stude auf Stredit unter bis Klappsportwagen, für große Arbeiten, Alford( Kasernen) Siet, Beddingstraße 1, vorn I, Gde äußerster Breisnotierung, auch Baren Aleganderstraße 16, erste Etage, direkt Bahngebinje, einzelne Zähne, Schriftliche Offerten mit Angabe des 21746 aller Art. Der ganze Diten lauft bei an Jannowigbrüde. Blatinabjälle, Gold, Silberantauf, Arbeitslohnes und bisheriger Be Zinkwaschfäffer, Zober, Sig. Bankstraße. neu, billig. uns. Kretschmann u. Co., Koppen- Möbel spottbillig, Webers Möbel- höchstzahlend Klappsportwagen, Geldkontor", wannen, Badewannen. Spezialfabrik Alte schäftigung an Grubl& Balogh ftraße 4.( Schleicher Babnboj.) speicher, Neue Königstraße 36. Jafobstraße 139/140, Hallesche Tor. Bosen. Reichenbergerstraße 47. Lejern 5 Broz. Grundmann, Voltastr. 49, vorn II. gezogen 1,80 Mart. Zu beziehen durch die Buchhandlung Vorwärts, Lindenstraße 69. 71/ 14* 72/1 22978 25998* * Arbeitsmarkt. Stellenangebote. Berantwortlicher Redakteur: Alfrey Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil berantto.: Th. Gløde, Berlin. Drud u. Verlag: Borwärts Buchdruđerei u, Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. +25 21785 Nr. 138. 31. Jahrg. Bezirks Beilage des Vorwärts" für Süden- Weften Vorortnachrichten. Charlottenburg. Für die am Sonntag von 10 Uhr vormittags bis 2 Uhr nach mittags stattfindenden Gewerbegerichtswahlen wollen sich die Wahlberechtigten Wahllegitimation frühzeitig besorgen. Die Kandidatenliste der Gewerkschaften beginnt mit dem Namen Otto Gladigow, Stuffateur, und endet mit Otto Haubold, Schneider. 23. Mai 1914. Billiges Angebot endlich zu bearbeiten gedenke. Um seinen guten Willen zu zeigen, brunnen fommendes Wasser erhalten, das vom Gemeinde- Eistperf in einem Kanal der wird. hatte der Magistrat die Wände des Sigungsfaales mit den zahl- aus Badeanstalt zugeführt vont 15 000 M. wurden bewilligt. reichen Projetten geschmückt, die dem Erfindertalent des Part- Die erforderlichen Kosten dezernenten bislang geglüdt waren, ohne die Zustimmung des Magi- Für notwendige Baulichkeiten auf dem Nieselgut Werben wurden In der letzten Stadtverordnetenfisung gelangte eine Magistrats zu finden, der seinerseits der betreffenden Spezialabteilung die erforderlichen 4300 M. bewilligt und gleichzeitig die JahresStratsvorlage zur Annahme, die den Wegfall der Michaeli- Vorschul- durch den Bürgermeister einen deutlichen Rüffel zu teil werden rechnung pro 1912, die mit einem lleberschuß von 14 000 m. abschließt, flaffen am Mommsengymnasium, aber die Errichtung von drei ließ und versprach, dafür Sorge zu tragen, daß nun endlich bald genehmigt. Bei dieser Gelegenheit nahm Gemeindeverordneter 3orn Berschulklassen im Osten der Stadt an der Leibniz- Oberrealschule ein annehmbares Projekt vorgelegt werde. Zu einer lebhaften De- das Wort, bemängelte die Steigerung der Ausgaben und bedauerte beantragte, obgleich unsere Genossen Richter und Vogel auf batte kam es dabei, als Dr. Leidig es für nötig hielt, frühere Magi- insbesondere, daß den Gutsarbeitern zu hohe Löhne bezahlt „ Die Löhne sind für ein so leines Gut viel zu einen früheren Beschluß der Versammlung hinwiesen, nach dem stratsmitglieder gegen angebliche Angriffe des Stadtverordneten würden. hoch" meinte Herr Zorn und bewies damit, daß ihm die Gesetze feine neuen Vorschulen an höheren Lehranstalten mehr errichtet Schulze zu verteidigen. und die bestehenden allmählich in Wegfall kommen sollten. Dann der Logik weniger geläufig sind, als die Aufstellung unrichtiger Befam der Bericht eines Ausschusses über die Vorlage einer Bürgschaftsübernahme seitens der Stadt für zweite Hypotheken zur Verhandlung, die dieser Ausschuß bereits in sieben Sizungen beraten und mehrfach geändert hatte. Auch in der Plenarsizung wur den noch einige weitere Aenderungen beantragt. Die Neigung zur Annahme der Vorlage war sehr geteilt. Nicht nur die Sozialdemo= fraten versprachen sich von der Vorlage keine Besserung der Lage 1. Wahlbezirk,( der dem 3. Polizeirevier entspricht), im Reder kleinen Hausbesitzer und der Wohnverhältnisse im allgemeinen, ftaurant iftoria- Garten", Wilhelmsaue 114-115; loas Genosse Klid näher ausführte, sogar einige Liberale hegten 2. Wahlbezirk( der dent 10. Polizeirevier entspricht), im Rea starte Zweifel von dem Nußen dieses ganzen Projekts, das jedoch staurant Kaiser Wilhelm Garten", Kurfürstendamm von der Mehrheit angenommen wurde. Bei der Beratung des Aus- 121-122; schußzberichtes in betreff der Erweiterung der Volfsbadeanstalt in 3. Wahlbezirk,( der dem 9. und 11. Polizeirevier entspricht), der Krummenstraße stritt man sich sehr über die Zweckmäßigfeit im Restaurant von Gebe II", Hohenzollerndamm 15; der Errichtung eines Wellenbades, das schließlich von der Mehrheit 4. Wahlbezirk,( der dem 7. Polizeirebier entspricht), im Recbenso wie die Einrichtung von Lichtbädern und medizinischen staurant Wilmersdorfer Stadtpart", Kaiser- Allee 51-52. Bädern abgelehnt wurde. Die Vorlage, die eine wenn auch nur Es wählt jeder Wähler in dem Bezirt, in dem er wohnt oder geringe Erhöhung der Eintrittspreise für den zweiten und in dem sich seine Arbeitsstelle befindet. dritten Rang und die Galerie im Deutschen Opernhause betraf, murde an einen Ausschuß überwiesen. Da diese Erhöhung nur Bläße betreffen, die ausschließlich für Arbeiter und ärmere Einwohner in Betracht tommen, werden unsere Genossen diesen Erhöhungen mit größter Entschiedenheit entgegentreten. Wilmersdorf. Die Stadtverordnetenversammlung wählte zu Vertretern auf dem Brandenburgischen Städtetag die Stadtverordneten Masta, Speer und Mechelte, zum stimmberechtigten Stellvertreter für den IV. Deutschen Städtetag in Köln Dr. Edel und ohne Stimmrecht Dr. Leidig, Dr. Hesse und Effers. Die in zweiter Lesung vorliegende Magistratsvorlage über die Abänderung der Fluchtlinien am Breitenbachplatz wurde debattelos erledigt, desgleichen die VorTage über das Kaufangebot der schwedischen Kirchengemeinde, so daß also der Hauptplatz am Hohenzollernplay in nächster Zeit mit der schwedischen Stirche bebaut werden wird. Die Dauer der Ferien wurde auf die Monate Juli und August festgelegt. Ein Antrag Cohn und Genossen betreffend die. Operationstosten im BerlinSchöneberger Krantenhaus wurde zurückgezogen, da sich die Antrag steller von der Nuzlojigfeit ihres Antrags überzeugt hatten. Von der Sozialen Arbeitsgemeinschaft der kaufmännischen Verbände" lag die bekannte Petition zur Sonntagsruhe vor, die die Interessen der Angestellten so gut vertritt, daß sie in unserem Stadtparlament einstimmig dem Magistrat als Material überwiesen wurde. Dem Finanzausschuß wurde ein Antrag Storte überwiesen, bei Grundstücsumjäßen die Wertzuwachssteuer auf die Umsatzsteuer in Anrechnung zu bringen. Auf die Aufrage desselben, wann die im Dezember beschlossene Beleihungsanstalt für zweite Hypotheken in Kraft treten foll, teilte der Magistrat mit, daß lange Verhandlungen mit dem Ministerium stattfanden, die erst jetzt zu einem Abschluß famen, und daß schon die nächste Sigung sich noch einmal mit dem Projekt werde befassen müssen, um einige Abänderungen zu genehmigen, die feitens der Behörden verlangt würden. Eine längere lebhafte Debatte riefen dann zwei Anfragen der Halenseer Stadtverordneten hervor, wann der Magistrat den Hochmeisterplatz DIESER ANZUG KOSTET NURT 25K 43.- 35.- 27.- 19.und ist in den neuesten grauen Pepita- Mustern und neugrünen Farben in 24 verschiedenen Größen auf Lager. Der billige Einkauf aus ersten Fabriken und die Herstellung im eigenen Betriebe geben Ihnen die Möglichkeit, trotz der niedrigen Preise gufe Ware zu kaufen, die den be. kannten Vorzug frägt: Billig im Preis Ersatz für Maß Gewählt wird in folgenden Lokalen: Lichterfelde. " = Die Gewerkschafts- Unterfommission. Aus der Gemeindevertretung. Die von der Gemeinde eingereichten Sazungen der Sparkasse fanden in verschiedenen Punkten nicht die Zustimmung des Regierungspräsidenten, insbesondere bezüglich der Anlegung des Vermögens der Spartajie in mündelsicheren Schuldverschreibungen( Staatspapieren usw.). Die Aussichtsbehörden verlangen, daß 25 Prozent des Sparkassen- Vermögens in solchen Werten festgelegt werden sollen. Der Gemeindevorstand beschloß, gegen diese die Interessen der Gemeinde verletzenden Forderungen des Regierungspräsidenten Stellung zu nehmen und die Genehmigung der bisherigen Fassung des Statuts zu erreichen. Gemeindeverordneter Bunge, Sekretär der preußischen Seehandlung und Vertreter der Beamtenvereinigung, befämpfte diesen Vorschlag des Gemeindevorstandes und meinte, der Herr Regierungspräsident" werde den Wünschen der Ge meinde sicherlich nicht entsprechen. Diese Stellungnahme des neugebadenen Gemeindberordneten au tommunalen Fragen, bei denen es sich um Geltendmachung der Rechte der Gemeinde oder die Vertretung der Gemeinde gegen Eingriffe oder Beeinträchtigungen von oben handelt, ist ja äußerst interessant und lehrreich. Sie be greift sich aber, wenn man die Beamtenstellung des Herrn Bunge in Betracht zieht, die ihn veranlaßt, geivissermaßen als freiwilliger Regierungskommissar aufzutreten. Die Wählerschaft des Herrn Bunge wird wahrscheinlich bald genug zur Einsicht kommen, daß abhängige Beamte sich zu solchen Aemtern nicht qualifizieren und daß man eigentlich Gemeindeverordnete ins Rathaus schicken foll, damit fie für und nicht gegen die Intereffen der Gemeinde tätig sind. Die Mehrheit entschied sich für den Antrag des Gemeindevorstandes. Die Gemeindebadeanstalt erforderte im Jahre 1913 einen Gesamtzuschuß von 11 000 m.; das Wasser der Badeansto budem nahen Teltowkanal entnommen. Da bei der Verkehrssteigen Ing: f dem Kanal und der id Smenden Ansiedlung von Fab Sie Beschaffenheit des Waf schlechtert, sollen fünftig sie Badebeden vollständig reines Tieftennen T Gottlieb Weiss Schöneberg, Hauptstrasse 161 Eeke a Stubenrauchstr. ber Buchhandlung Vorwärts Lindenstraße 69. Soeben erschien: Gegen den staatlichen Gebärzwang Reden des Reichstagsabgeordneten Genossen August Brey, d. Genossen Dr. Silberstein u. der Genossin Luise Zietz. Preis brosch. 15 Pf. Solange der Vorrat! Rollschuhe m. Kugellag. u. m. Stappen 3.50 in. Stugellager u. vernidelt 4.45 Pumpen und Drahtgeflecht Preislisten stehen toitenlos zur Verfügung. Robert Heinze Turmstr. 63. Tel. Moabit 1433. Vorwärts- Bibliothek Die Heiteretei Eine humoristische Erzählung von otto Sudwig. Gut gebunden 1 Mark. Buchhandlung Vorwärts Lindenstraße 69. in Pfingst- Anzügen Ideya sds Meine Garantie: Erstklassige Ausführung hervorragende Passform eigenes Fabrikat! 3 Serien Ersatz für Mass unverwüstlich im Tragen Serie I... 39 M. Serie II... 45 M. No Serie III... 55 M. 3 Serien Sakko- Anzüge Serie I... 19 M. Serie II ,,. 25 M. Serie III... 32 M 3 Serien Cutaway Anzüge Serie I... 36 M, Serie II... 45 M. Serie III... 55 M. August Schega Spezialhaus f.moderne Herren- u. Knabenbekleidung nur Kottbuser Damm 77 Sonntag, 24. cr., 8-10 u. 2-6 geöffnet Annonce mitbringen Wert 5 Mark Grosser Annonce mitbringen Wert 5 Mark Pfingst- Verkauf Mit 1 Mark Wochenrate erhält jeder reell denkende Kredit Meine Auswahl ist hervorragend! Meine Preise sind bekannt billig! Meine Bedingungen sind koulant! Ueberzeugung macht wahr! Mit jeder nur annehmbaren Anzahlung Herren-, Damen- u. Kinder- Garderobe darunter besonders billig: 1 Posten Anzüge, Paletots v. M. 25 an, hochmod. 1 Posten Kostüme, Kleider, Blusen, Schuhwar. In Spezial- Abteilung: Möbel u. Poisterwaran, kompl. Wohnungseinrichtungen mit Küche v. M. 10, 20, 30 Anz. Hugo Udo Cohn Annonce mitbringen Wert 5 Mark aur Kottbuser Damm 13, Ecke Schönleinstrasse. Annonce mitbringen Wert 5 Mark haublingen. Deft, daß die Gemeindearbeiter nicht hoch, ja ihon mancherlei Schwierigteiten entstanden find. Ganz besonders nicht einmal einigermaßen auslömmlich bezahlt werden, bildet die Straßenbahn in dieser Beziehung ein Schmerzenskind, ist albelannt. Am Schluß der Eizung gab es noch eine Sensation weil die Krone nicht duldet, daß die Linienführung in die Nähe in Gestalt von zivei Dringlichkeitsanträgen, wovon der eine durchaus geeignet ist, die Gemeinde nach außen glänzend Es braucht nur an die Fortführung der Straßenbahn von Bahnhof töniglicher Gärten kommt oder vielleicht gar an diesen vorbeijährt. zu blamieren. Dieser Antrag bezweckt nichts geringeres, als dem Pächter der Anschlagsäulen Buchdruckereibesizer Invers Charlottenhof durch die Kastanienallee erinnert zu werden. Damals dorben zu verbieten, fünftig die Plakate der Gartenstadt war beabsichtigt, die Bahn durch die Biltoriastraße nach Wildpark zu Frohnau in Lichterfelde anzuschlagen, weil Frohnau gewisser- führen und man hatte bereits das hierzu notwendige Schienenmaßen ein Konturrenzunternehmen sei! Also ein Boykott in aller material angefahren. Plöglich verweigerte die Krone hierzu ihre Form aus Konkurrenzneid! Dieser Antrag wurde unbe- Zustimmung, weil dann die königlichen Gärten berührt worden greiflicherweise angenommen und dem Gemeindevorstand auf- wären. Die Bahn wurde dann durch die Kastanienallee getragen, in Unterhandlungen mit dem Pächter des Anichlagwesens geführt. Diese Strede rentiert sich jedoch nicht, während die einzutreten, um die„ Gartenstadt Frohnau" endgültig aus der Gemartung Lichterfelde zu verbannen. Ein solcher Schwabenstreich dürfte nach Wildpark der Stadt sicher eine gute Einnahme gebracht noch in feiner Gemeinde vorgekommen sein. Der Pächter hat gar kein hätte. Jezt ist nun auch das Projekt nach Bornim an der ZuRecht, Plakate, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, zurück- stimmung der Krone gescheitert. Diese Strede sollte schon bis Mitte zuweisen. Das Verfahren, das die Gemeindevertretung einzuschlagen dieses Jahres fertiggestellt werden und auch hierzu lagert bereits im Begriffe steht, verstößt gegen die Presse und Ge- Material seit Wochen in der Kaiser- Wilhelm- Straße, das nun in den werbefreiheit. Am meisten werden sich die Frohnauer freuen nächsten Tagen wieder abgefahren werden muß. Die Linie müßte über die Bombenreklame, die vollständig kostenlos. die geistigen eine furze Strecke an Sanssouci vorbeiführen und das darf natürlich Führer von Lichterfelde für sie machen. Sie können für alle Zukunft nicht fein. Der Kaiser soll sogar den Wunsch geäußert haben, daß auf die Inanspruchnahme der Anschlagsäulen gänzlich verzichten. Der zweite Antrag forderte die Vornahme der Wahlen für die ver- eine Bahn nach Bornim überhaupt nicht gebaut werde. Da ist es schiedenen Ausschüre in öffentlicher Sizung. In dieser Be- natürlich selbstverständlich, daß das Projekt ein schöner Wunsch bleibt. ziehung ist unter dem neuen Gemeindevorsteher eine Ber- Das mit einer seltenen Einmütigkeit von der gesamten Stadtschlechterung des bisherigen Zustandes eingetreten. Niemals vertretung beschlossene Projekt, welches nach jahrelanger, mühevoller wurden diese Wahlen in geheimer Sizung vorgenommen. Der Arbeit endlich zum Abschluß gebracht war, scheitert also wieder an Antrag wurde jedoch gegen die fünf Stimmen der Gemeinde- den Bedenken der Krone. verordneten, die nicht dem Kommunalverband angehören und gegen ihn gewählt worden sind, abgelehnt. Potsdam. Eine elektrische Straßenbahn Potsdam- Bornim oder nicht? Es ist bekannt, daß hier bei der Ausführung größerer Projefte immer die Krone mitzureden hat, wodurch der Stadtverwaltung 9 9 Schat- Carl Zobel Schan fenster fenster 121 Köpenicker Str. 121 Eckhaus Michaelkirch- Str. 9-10. Herren, Jünglingsund Knaben- Bekleidung fertig und nach Maß. Alle Größen, auch für sehr korpulente wie überschlanke Herren, stets reiche Auswahl. Sehr billige, aber feste Preise Frühjahrs- Neuheiten Anzüge Paletots Ulster M. 18., 20.- 24.- 27.-, 30.-, 33,-, 36, 39.-, 42.Werkstätten im Hause. Ankleidezimmer in jeder Abteilung Besichtigung meiner Läger ohne Kaufzwang Gr. Stofflager für Maß- Anfertigung Staatspreise. Goldene Medaille. Ehrenpreise. Wegen Arbeitslosigkeit unternahm am Mittwochabend ein in der Burgstraße wohnhafter Bildhauer einen Selbstmordversuch. Gr. verfehlte jedoch ihr Ziel und drang in die Lunge. Schwer verlet wollte sich einen tödlichen Schuß, ins Herz beibringen, die Kugel wurde der Lebensmüde nach dem städtischen Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist sehr bedenklich. Sonntag von 8-10 und von 2-6 geöffnet Zum Pfingstfeste offeriere ich schon bei einer Anzahlung von 5 Mark an Hockelegante und schicke Herren- Garderoben wie: Moderne Herren Anzüge, HerrenPaletots in allen modernen Stoffen und Ia Verarbeitung. Anzahlung von Damen- Garderoben. Damen- Kostüme, Blusen, Damen- Röcke, Paletots wie: 5 Mark an Kompl. Wohnungs- Einrichtungen sowie einzelne Möbelstücke gänzung schon von wie: Kleiderschränke, Vertik Anz. Stühle. Trumeaus, Bettste an Chaiselongues us Un 17 9 250 Kredithaus zur Erschon yon Anz. Che id 5 M. an 41 Rollkrug Neukölln Berliner Strasse 1 und Hermannstr. 257 am Hermannplatz. Sonntag 8-10 u, von 2-6 geöffnet 2012 2016WXT Lieferant der Konsumgenossenschaft Berlin u. Umgegend Eigene 18 86110 Fabrikation ( Kottbuser 1, Kottbuser Straße 1 Tor) Eugen Kehr& Co. Spezialgeschäft für Herrenhüte. Große Auswahl. Solide Preise. Fachmännische Bedienung. -Garderobe and Kredit Sie erhalten bei uns Herren Anzüge 1 Anzug 28 Mark... Anzahlung 4 Mark 1 Anzug 38 Mark... Anzahlung 6 Mark 1 Anzug 48 Mark, Anzahlung 8 Mark 1 Anzug 58 Mark... Anzahlung 12 Mark Cutaway mit gestreifter Hose Gehrock- Anzüge usw. in grosser Auswahl Wochenrate 1 Mark an. Herren- Paletots 1 Paletot 36 Mark.. Anzahlung 6 Mark 1 Paletot 46 Mark.. Anzahlung 8 Mark 1 Paletot 56 Mark.. Anzahlung 10 Mark Wochenrate 1 Mark. Damen- Garderobe 1 Mantel 22 Mark.. Anzahlung 4 Mark 1 Mantel 28 Mark.. Anzahlung& Mark 1 Mantel 38 Mark.. Anzahlung 10 Mark 1 Kostüm 36 Mark.. Anzahlung 7 Mark 1 Kostüm 46 Mark.. Anzahlung 8 Mark. 1 Kostüm 58 Mark..Anzahlung 10 Mark Sportjacken in grosser Auswahl Blusen und Röcke.. Anzahlung 3 Mark Damen- Kleider in grosser Auswahl Wochenrate 1 Mark an. Kanden ohne jede Anzahlung. Ausbezahlte Gebr. Kassner Bülowsir. 6, am Nollendorfplatz. Aussehneiden, Mitbringen 1 Wert 3 Mark Nunbero Werner lateralett Schöneberg Hauptstr. 160 Steglitz Albrechtstr. 2 bei Jedem Wetter ein Vergnügen Wilmersdorf Augustastr. 1 Berlin Potsdamer Str. 139( Weinhaus Ha R. M.MAASSEN: H Stammhaus am Oranienplatz Ganz besond. billige Angebote in Kostümen, Mänteln, Röcken Kleidern, Blusen, Kinderkleidung Sonntag geöffnet! Unser Pfingstgeschenk! MSchulmeister Wir geben 19 *) Doppelte Rabattmarken oder den Betrag in bar. Warenhaus Arthur Behrendt Hauptstr. 11 Ecke Vorbergstr. Schöneberg Mit Ausnahme weniger Artikel. Sonntag geöffnet von 8-10 dsty und von 2-6 Uhr Mirakel Pfingst- Reklame- Bluse, Wasch- Voile mit vielen Säumchen und Wachsperlknöpfen Schute mit Blumen band garniert. und Samt3.45 650 Dresdener Straße 4. Koffbuser- Tor Moderner Covercoat" Palefóf: Sportin Sport in den neusten Farben. ' fertig am Lager. 29-36-42-45-54-58-65-75-80-90Ulster in den neusten Formen 25-29-32-36-40- 50-60-70Marengo- Palefots 23-27-29-32-36-4045-50-56-60-70Es kommen nur eigene Fabrikate zum Verkauf Wilhelm Joseph Morgen 8-10 u. 2-6 Uhr geöffnet. Schöneberg, Hauptstr. 163 Berlin, Großgörschenstr. 1 Für den Pfingstbedarf die lohnendste Einkaufsgelegenheit! Damen- Konfektion in Cotelé- Stoffen, reine Wolle, 00 Frotté- Kostüme die große Mode, nur letzte Neuheiten 19.75 Kostüme Frotté- Röcke 1575 19⁰⁰ 4.90 Jackett auf Seidenserge. 25.50 die begehrte Mode, vorn ganz durchzuknöpfen.... 7.50 Staubmäntel in gutem Popeline u. Alpaka, 875 Sport- Jacketts Kinderkleider hell- u. dunkelfarbig 13.75 in Popeline und léichten Stoffen, mod. Farb. 8.75 reinwoll. Musseline, gepunkt, verschiedene Farben, reizend garniert 9.75 nur in riesig. Waschseid. Blusen eg. Ausw. 6.75 Kleider 185 90 4.95 in Waschvoile u.reinwoll, Musseline, 985 in nur modernsten Farben • Grosser Extra- Verkauf in Damen- Hüten Frauenhut vornehmer, mit Straußfeder Frauenhut und Seidenband garniert.. mit Blumenranke und Samtbandschleife garniert.... mit Blumen u. Band garniert Jugendlicher Hut niet Kinderhüte 875 695 395 in Glocken, oder Südwester- 195 Form, reizend garniert.... Herren- Hüte| Knaben- Hüte in Matelot- oder 95 in Matelot- oder Panama Form, in sehr gr. Ausw. 3.95, 2.75, 195 Panama Form, riesige Auswahl! 1.95, 1.35, 95. JuxbaroninRekla- 75 me- Bluse, Wasch- Voile, gr. Kragen und Moiré- Schleife Spitzen- Charlotte 95 Pf. mit Blumenranke und Schleife garniert. Gr. Eingang neuer Herr.- Artikel Perkal. Bunte Oberhemden uregehend 345 215 Selbstbinder breite Form, moderne Farben, 75 Pt. reine Seide. derne Farben big, 2 Knopf Foulardbinder amerikanische Form, me- 125 Herr.- u. Damenhandsch inzwirn, far- 48 Pf. Halbsd. Damenhandsch. in sehr mod. 68 Pt. Halbhandschuhweiss.schwarz, 48, 28, 12 Knopf. Kleiderfrh. Fingerhandschuh Rankenmust., 12 Knopf, 95, Pt. weiss uud schwarz Strümpfe und Trikotagen Netz- Jacken für Damen und Herren Stück 75, 60, Herr- Mako- Hemd. u. Beinkleid. Stück 1.95, 1.65, imitiert. Knaben- Sport- Hemden in schönen Mustern... Stück 1.95, 1.65, 45Pt. 125 125 Ein Posten Damen- Strümpfe enorm billig, schwarz u. lederi, Paar 18, 38 pt. Ein Posten Kinder- Söckchen sehr preiswert....... Paar 48, 38, 28 pt. Ganz fabelhaft Korsetts billige Preise in Große Posten auf Extra Tischen Fasson Hertha extra lang in glatt. 295 u. gemust. Stoff. mit Strumpfhalter, St. Fasson Irmgard aus Erbställ und Batist, sehr leicht. Somm.- Kors. St. 2.95 375 Damen- u. Kinder- Kragen 48 Pl. Batist- Stickerel u. Rips St. 95, 75, Weiße Kinder- Schürzen m.schön. Stick ,, versch.Größ. 1.65, 1.25 Knab.- Waschblus..Anzüge sehr preiswert....... 2.75, 1.95, Pi. 2.76, 1.96, 95 Pi. Knaben- Sweater weiß, blau, 75 Pf. rot und marine. 1.25, 95, Günstiges Angebot! Nicht abgeholte Herren- Makanzüge. Maßerfat- Anzüge Maj- Konfektions- Anzüge Wert M. 55-75, jekt M. 12.9. 48-62, M. 36. " M. 30-36, M. 26. " Jünglings- u. Knaben- Anzüge ben- Anzüge fabelhaft billig. Bestellungen nach Maß ans den modernsten Stoffen. S.Hoffmann, Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 12. Sonntag von 8-10 und 2-6 Uhr geöffnet. Jede Uhr zu reparieren 1,25| Chauffeur- Ausbildung mit großer ( auzer Bruch), tleinere Reparaturen Reparatur- Wevistätie. Ingenieur billiger. Stariel, Uhrmacher, Brunnen- Schapiro, Berlin- Wilmersdorf, Ber[ trage 118, Ede lljedomstraße. 638* inevitraße 16. Honorar mäßig.. Allgemein. Verschied. Billardsaal 2 Kapellen Cafe Moritzplatz von 4 Uhr ab grobes Kaffee- Konzert. Tag", Nacht kalte u. warme Küche. Oranienstr. 53/54. Badeanstalt. Lindenbad, Lindenstr. 109 Scolquelle. Friedrichst.8, Lief.a.Kass. Jossener Bad, Zossen. St.34 Liefr.sämtl.Krankenkass Bäcker- u. Konditoreien Butter, Eier, Käse Mecklenburger Perle Märkische Perle Bergstr. 143, Kaiser Friedr. Sir. 47. Kottbuserdamm 21, F. Well, Neuk. Blucherstraße Gebr. Schulze u. Birwaldstr. W. Melzer frisch Naturbutter Emserstr. 114 tägl Cigarren Spezialhaus für Photographie Paul Loewe, jetzt Dresdener Str.124 zwischen Kottbuser Tor und Oranienplatz. Groß. Lager in Apparaten u. Bedarfsartikeln. Postkarten 10 Stück 25 Pf. Uebernahme aller photographischen Arbeiten. Tel. Mpl. 10645. Bekannt als beste und billigste Bezugs quelle für Herren- Hüte in jeder Preislage ist Radloff, Charlottenburg, Berliner Str. 51. Arbeiter- O Gesundheits- Bibliothek Jedes Hott 20 Rg. Bezugsquellen- Verzeichnis Berlin- Süden Erscheint wöchentlich einmal Fleisch- und Wurstwaren und Tabake Rich. Gusinde Fr. Grottker Cigarren- Import Admiralstr. 32 Thüringerst.37NKI. Aloishein Tel- Am Neukölln 788. Fr. Krause Copenickerstr. 126 R.Maaß Tel. Moritzpl.10600 Kottbuser Damm 83-85. Hermannst.124 Bäckerei Nordstern JohannSauer erat. Inh. Gust. Müller Filialen im Süden, Osten n. Umgebung. C. Anders Okerstr. 11. Spez. Gates schmackh. Brot Schierkestres. Joh.Bomhardt Bek. gute Queile E.Brige Leykestr. 18. gutes großes Brot, Erich Benthin, Falkstr. 12. ArthurFriedrich Herthastr.3 Rob.Gallert, Knesebeckst. 338 AdalbertA. Gemeinhardt, Straße 92, K. Grundt, Neukölln, Siegfr.. Str. 32, tägl, 3mal fr. Backw. Herm. Hierse, Thüringerstr.17. Max Kasten Kaiser- FriedrichStraße 162. Münchnerstr. 25 C.Krieckelspz. Kuck, Torten bill. Wißmannstr. 39 B. Krüger at Roggenbrot, Backw. K.Paarsel Kottbuser Ufereza Fritz Richter openicker Brot-, Kuchenback. Strasse 117. NE. SpremFelix Schulze bergerstr. 6. K. Walter Köpenickerstr. 74 Eing. Ohmstr. R. Walter, Neukölln, Weisest. 55 empf.sich f.vorzügl. Backwar. Wendt Bahnhof Admiralstr. 26 T.Moritzpl.11495 H. Schneider Moritz 1495 Dentist Friesenstr. 20 A. Kulzner Sprechstunde 9-7. Drogen und Farben Oranienstraße 17. Fabrik fein.Worst- u- Fleischw. Prima Fleisch- und Wurstwaren. ReichenbergerFleisch- Zentrale Inh. Paul Lötzsch Billigste Preise August Fenger Grünauer Str. 8 Fabrik fein. Wurst- u. Fleischw. Gute Bedienung. Billig, Preise Rich. Grieger Kottbuser Damm 14 Wurst, Speck, Schinken. Oranienstr. 193 C.Berlich am Heinrichsplatz Rich. Deckert, Wienerst.33. Glogauer Drogerie Komet Eduard Farrenkopf 19. Kosmetisch. Laborator., Neukölln, Schillerprom.13, F.1448. G.Behm, Drog.- Versandhaus W.CarlsNf., Neuk., Elbest.9-10 Klahns Drogerie, Neukölln Kaiser Friedrichst, 286, Gummi Weisestraße Alir. Konig Parfümerie Franz Meyer 22. Drogerie M. Kossack Bergmannstrasse 101. Steinmetzstr. 37 CLief.smil Krankenk. Paul Oppermann, Neukölln. Hermannstr. 227. Photographie. Otto Thormeyer, Emserst. 124 Adalbertstr. 60 B.Olsen Farb, Dro, Seiten Eisen-, Stahlw. Waffen Schillerpromenade290. Ain Anerkannt gute Kuchouw. Beerdigungs- Anst. Kaiser Friedrichstr. Stahlw. Haus-, Küchgr 0. Anders, Kottbuserdamm 6 Otto Jacob Wrangelstr. 19, Werkzeuge. Jul. Grieneisen Albert Kniehase Neukölln Berlinerstr. 7-8. Tel. 1286. Holz und Metallsargfabrik mit eigenem Fuhrpark. Feuerbestattung Otto Rengers Wienerstr. 28. Melchiorstr. 17 C. Basel Tel. Moritz pl. 176. Maxchs Oppelnerstr. 1. Frankf. Allee nur170. Herriann Nachf. Julius Thearich Oranienstrasse 83/84 Tel. Mpl. 1832 P.Mosemann, Reichenbergerst. 120 Feuerbestatt. incl. Nebengeb. 150 Mk. Bierhandlung. Biergroßhandlung Jungbier u. sämtliche Flaschenbiere Y. J. Heilmanns Nehf. Neukölln Kopfstr. 40 Tel. 1069. Bettfedern züge, Bettfederareinigung. Berta Pfeffer Wienerstr. 17 Laden Blumen und Kränze Neukölln W. Thiedtke Hermannstr. 64. Kottbuserdamm13 E.Weber Tel. Moritzpl. 5359, Beleuchtungsgegenstände Neuköll.Beleuchtungszentr. K.Leischner, Kotibuserdamm 69. Fahrräder, Nähmasch. Gust. Wolf, Britz I. Geschäft Chausseestr. 23 II. Geschäft Redowerstr. 2 Verk.ersikl.Mark., Teilzhis. gest Skalitzerstraße 46b. Fischhandlungen u. Räucherwaren Kottbus. Damm 4 BrunoFisahn Admiralstr. 4 Paul Franke Neukölln. Gute Räucherwaren Brückenstr. 5a. Räucherw. tägl. frisch. W. Heppe M.Winklerserdamm 20. Tel. Moritzpl. 11596. Färberei und Waschanstalt Gebr.0.& W.Haferland. 0.- Schonweide) Siemensstr.4Johannist.Trätschl.Str.2 Kolonialwar. Delikatessen AL. André billige Quelle. Okersir. He gute Alwin Bogen Kobuse damm 7. Neukölln. Brews& Koller Schillerprom.7 Lange Nacht. Chausseest.75 Brig ManteuffelTheod. Schach straße 15. KranoldGottl. Mühlnickelstraße 12. Kirchhofstr. 14 E. Piltz bekannt gute w.bill. Quelle Schilling Kanoldste 24 Rud. Rabattmark. Kopfstr. 44 Rich. Seela am Wasserturm. S. Skalitzerstr. 98 Fr. Fritsch Wurstw.f.Wrk. Prinzenstr. 13 H. Kunert Fleisch- Warstwar. Heinr. Matzker HerrmannStr. 228 SchillerKarl Neumann promenade 1. G. Regber Karis 16 1. Fleisschn. 17 Ch. Riedel, Wilmast. 1. Treptow, Elsenst.37 K.Rittermann. Fish, Warstw. H. Schmidt Bezugsquell Schmidtstr. 28 gute Lessingstr. 18. Falkstraße 2 R.Sahib. Aufschnitt. P. Schmidt P. Fleisch-. Warsiw M.Skorupinski Neukölln Ew. Ulbrichte.reisch- Warstw. Schon welderst.16 59 Glas, Porzell., Steingut M. Schmidt, Nkild. Bahnhof Kaiser Fried.St. Geschirr w.z.Festlebk.verl. Haus- und Küchengeräte C. Achtziger Oberschoneweide Edisonst.10 Eisenw A. Gärtner Nachfl., Niederschöneweide, Berlinerstr.127. Herrenartikel E. Bellert, Prinzenstr. 31. Herrengard. Goldene 100, sur Laden, billigste Bezugsquelle. Belle Alliancestr. 100 Lausitzerstraße 51 Fr. Kling Auch Stoffzugabe Kino- Theater Kuckuck- ichispielhaus Kottbuser Damm 92 Größtes Theater Neuköllns 1000 Plätze Wöchentl. 2 mal Programmw. Erstkl. Vorführung. Sol. Preise. Lichtbild- Theater Hausfetzer, Schlesischestr.42 Konfituren Walter Trebbin Richardstr.59 A.Deparade, Waldemarst. 61 Hüte und Herrenartikel Schokolade, Kakao, Bonbons. Kurz-, Weiß-, Wollwaren Chamissoplatz Huthaus Norden Champla A. Beseler Mariendorferat.19 Dresdenerstraße120. Brunnenstr. 52. Badstr. 65. Chausseestraße 55. J. Winkel Zossenerstr. 28. W. 29, ZossenerM. Zwirnstr str.10, Engrospreise Linoleum, Wachstuche H.Schönwald Nchi Kottbuser damm 7. Untenstehend Untenstehende Geschäfte empfehlen sich bei Einkäufen Molkereien Sanitäts- Molkerei, Thomas! Neukölln, Bergstr. 130 Filialen: Ziethenstraße 19, Boddinstr. 62, Weserstr. 43. H. Foppmann Milch, Butter, Kase Kottbuserdamm 8. Bouchéstr. 15 Emil Moritz, Knesebeckst. 3 A. Pahl Elektr. Butterei Ernstschär, Teupitzerstr.109 Heinr. Sprenger S.-W. Nostizst. 53 Sattler- und Lederwaren HP.Gelinowsky Oswald Naefe Färberei u. Chemische Wäscherei Fabrik: Britz Rudower Str. 34 Tel.: Nk. 208 Färben und Reinigen von Garderoben, Innendekorationen, Polstermöbeln usw. Gardinen- Wäscherei, Mechan. Teppich- Schüttelwerk. Kul. Bedienung. Bill. Preise. Abholung u. Zustellung kostenlos. Filialen in Neukölln: Bergstr. 74, Bergstr. 161, Saalestraße 7, Kaiser- Friedrich- Str. 248( Hermannplatz). KaiserFriedrich- Straße 82, Kaiser- Friedrich- Straße 195, Münchener Straße 36/37, Ecke Mainzer Straße, Steinmetzstr. 43, Friedelstraße 34, Knesebeckstr. 119, Ecke Hermannstr., Weserstr. 16, Eniserstr. 16/17, Teupitzer Str. 105. Berlin S: Gräfestr. 82. Schöneberg: Goltzstr. 12. Sedanstr. 1, Akazienstr. 6, Hauptstr. 108. S.-W. 61 Blücherstr. 19. Schuhwaren u. Besohlanst. F.Darmer Nostizstr. 36 Vorwärisleser 5% B.C Berlinerstr.59 Kais. Friedr.J. Czapiewsky Neukolln C. Gabrielewicz StraNklin. Kottbaserdamm 29-30 Baumschulenweg J.Raddatz Holz- u.Kohlenhlg. Baumschulenstr. 45/50 Molkerei W.Reineke Baumschulenst. 33 Strahl Cig. Helg. T. Ob. Schw.315 Kiefhoizstr. 179. KalkbergeRüdersdorf Max Rudolph Fahrräd., Nähm., Kinder w., Möbel u. Wohnungseinrichtungen, auch Teilzahlung. Joh. Altmann Kaufhaus Rudersdorf. Huisebeck prod., Rüdersdorf. O.Fiebig Kolonw., MühlenUhr., Gold- u. Silberwaren, sowie Repar. Bäckerei, Konditorei MaxWolf Mittelstr.16, Kalkberge KönigsWusterhaus. Inh. Möbel- Fabrik.L.Kuntzsch Schuhw., Fabrikpreise Beckmann spiel-, Schreib-, Papw. u.-Magazine Möbel- Storch 98 Skalitzerstraße 98 Spezialist f. 1 n. 2 Zimmereinricht. A. Behrend, Tischlermstr. Reichenbergerst. 42. Teilz. gest. Gustav Böse, Tischlermeister Luisen Ufer 22, am Oranienplatz. P. Hartig Lausitzerplatz 6 Skalitzerstraße 96. Möbel- Amann, Grätz str.1 und Lohmühlenstr. 58. P. Lackenmacher, Johannistal Friedrichstr. 3, Tel. 916, Obersch Reuterstr.83, gebr. u. neue Möbel bill. A. Pfeiffer Maßgeschät für Herrenmod Okerstr. 10, fertigt DamenRosenauden an, auchwerstoff hat Mehlhandig., Kolonialwar. Glodde& Domscheit Schmidist. 40. Konserv., Versandhans Adalbertstr.34, MehlJ. Hintz handig. u.Kolonialw A. Schleinitz, Mariannenst.14 Obst, Gemüse Karl Arit, S. Barwaldstr. 48. Nerm, Lingk Elfriede Nagel Seludomastrasse 42-44. Plesserstr. 2 Kolonialwar. Spez. Eisfische. F. Zingler Falkensteinstr. 33 Optiker Prinzenstr. W. Belige Lief, f. Krankenk. Roßschlächt. Roßichlächferei R. Seeger Oppelnerstr.40, a.Schles. Tor Empfehle prima Ware Täglich Follenfleisch. Patentanw. Vessel, Gitschinerstraße 94ag Restaurants Kottbuser Bierhallen Skalitzerstr. 13. C. Günther Angenehm. Familienaufenth. Zur Arbeiterbörse, Pinklerstr.2) Inh. Reinhold Kergel. C. Hermannstr. Neukölln, Bergstr. 52 C. Kühn Schirke-.Hermannstr.- E. Mariendorf Jul. Schülke Chausseest. 300. Reparat.- Werkst. G. Walenta Hagelbergerst. 14 Uhren, Goldw. M. Fliegenschmidt Optik, Trauringe u. Reparatur. preisw. Bergmannstr. 9. 0. Becker, Admiralstr. 18 a. Repar.billigst.Vorzeig.dies.50, i.bar. C. Goericke Pinklerstr. G neb. d.Markthall. F. Dörbandt Köpenickerst. 69 gegründ. 1866. S. Fenske, Kottbus.Damm 96 Streng reell, anerkannt bill. P.Heuser, G.ZabelNachf.gegr.1868 Lief.d.Kons.Berl.u.Umg.Oranienst.19 W.Lehmann, Kottb.Damm 23 Reelle fachmännisch. Bedien. A. Michaelis Mariendorf G. Schönemann Berlinerair. 78 Chausseestr.295 Neukölln Vereinsartik. Sämtl.Art.f.Sommer- u. Wint. FesteS.Fromberg, Cöpenickerst.108 Wirtschaften Etablissemts. Ost- AfrikaLichtspiele Reichenbergerstraße 19 Erstklassiges Programm Dienstag u.Sonnab.4-5,8-9 Uhr Vorträge über uns. Kolonien. Albin Abe, Blücherstr. 4. Bürgerl. Cafe Prinzenstr. 78 Tasse Kaffee10 Pig Zahnpraxis Pankanin, Wrangelstr. 112, V.11 Künstl. Zähne, Plomben, fast schmerzl.Zahnziehen, garant. f. guten Sitz u. Haltbarkeit. Bei Barzahl. 5. Schon, Behdl. Neukölln, Bergstr. 59 Spr.-St. 9-7, Tel. N. K. 9483 Köttbuserd. 14. TI. 1191 Moritzpl. H. Schwabe, Neukölln, Berl. Bur.Ecke Mainzerstr.a. Kassenpraxis P.Kurths R. Papenfuß Wäsch.-, KurzWollwaren Kaufhaus des Südens Nklin, Kais.Friedr.Sir.50.5%, in bar Adlershof P. Krüger, Rind- u. Schweineschl. Bismarckst. 65 Hoffmannst.17 Maier gute, Speis- u. Getra R. Pätzold Pickerel, Kondi. Bismarckstr. 6. G. Wernicke, Kolonw. Deli Ludwig Hirsch, Central Kino, Nklin., Hermannst.120 Stahlwaren G. Brucklacher Oranienst.43 Seifen Ernst Werner Wrangelstr. 24 Seifen, Drogenartikel. Chausseestr. 279. Schlesische Str. 36. Greffenius Mariendorf Schulze Spez. Seifengeschäft. Bismarckst.37Aug. Viktoriast.44ay Alt- Glienike Rich Bade Straße am Falkenberg38 Uhren u. Goldwar. Kolonial w., Delik. 0. O. Hasche Copenickerstr. 43. Backer- u.Konditor. G. Kaufer Cöpenickerstr. 43. Kolonialw., Delik. EmilLorenz Rudower Str. 33. G. Schellenberger, Gruauerstr. 1 Fleisch- und Wurstwaren. Schultz Backerel, Konditor. Grünauerstr. 29. Mariendorf Kubertus- Drogerie Otto Ladwig Chaussee Str. 36 Drogen, Farben Chausseestr. 45. Eisenw., WirtschaftsR. LOOSCartik.Chausseest. 294 Neukölln Milch- Schmidt Neukölln Hermannstr. 53 u. Hermannstr. 95/96 Berlinerstr. 75 Bergstr. 157 Kais.Friedr.- Str.246, Eekelermannpl. Butter nur eig. Fabrikation in eig. Meiereien hergestellt. C. Dittmann Wild Berlinerstr. 42 Geflügel- Fische. Gustav Wiebe Cigarren und Cigaretten Kottbuserdamm 103. Zig., Zigarett. Schleuder- Linke Berl. Str. 26 Otto König Cannerstr. 30/31 Milch, Backwaren. W. Knüppel, Eisen-, Stahlw. Elbestr. 34 Lief. d. Konsum- Genoss. R. Olkowsky Back., Konditor: Cöpenick Gustav Richter Copeniek u. Oberschöneweide. Eigene Werkstätten für mod. Wohnungseinrichtungen mit elektrischem Betrieb. Auf Wunsch sende Vertreter Brotfabrik Vorwärts Hermann Ullrich Kaiserin Angusta- Viktoriastr. 23. Hansa- Drogerie Ernst Köppner Müggelheimerstrasse 45. M. Lichtenstein Nacht. D. Cohn Schloßstraße 25, Herren- u. Damenkonfekt. Manufakturwaren -Fr.Scholz Grünstr. 21 Mehl, Hülsenfrücht., Margarine Bill. Bezugsquelle f. Damenm.Weinstock, Rudowerstr. 21 und Kinder- Konfektion und Wäsche, Schürzen. Bahnhofstraße 10. Bahnhof- Apotheke Bürstenfabrik Laurenz Str. 2. Schmitzek Handschuhfabrik, Herrenartikel Felix Britzkow, Grün Str. 4. R.Hannig, Schloßstr.22, Uhren Goldw., Optik, eig Rep.- Wkst. Müggelbmrst.18/ 14 Fr.Herrmann Brot- Back war G. Kirchhof Wurstwaren. H.Karmer Schabgesch, Reparat ff. Fleisch- und Rudowerstr. 28 Mineralwasser Kühnemund Parisiusstr. 24. O.Kudell Back- u. Konditorei Parisiusstr. 17. A.Magerfleisch, Schloßstr.24, Lederw., Polster- u. Repwkst. Schloßst.17 Herrenart P.Menzelate, Krawatt., Wäsche Paul Mietner, Eisenw., Werkzeuge, Bauartik. Schloßstr. 13 Schloßstr 24 Franz Neumann Kondiler. a. Café Paul Nicolai Eisenwaren Bahnhofstr. 24 Optiker Löhbach, Grünstr.11 Brillen Kneifer. ff.Fisch.-, Wurstw. Fr. Richter Gran Str. 12. C. Rosenst. 16. Berlinerstr. 161- Roßschlächterei Redslob F.Schippel Drogenhaus R. Pasche Berliner Str. 11, Spez. Gummiartikel. Osk.Poley Backerel, Konditor. Schillerpromenade 13 Th.Sellachsen- u. Staniwar Hermannstr. 48. M.Zimdarg Backer-, Konditor. Neue Mühle Gasth. z. Schleuse:,. Neue Mühle" b.Königs- Wusterhausen. Den sport u. Ausflügen best.empf. Wilhelm Thormann. Selehowerstr. 27 H.Fisch.-, Wurstw. Parisiusstr. 24. G.Scriverius 1683 priv. StadtSchloß- Apotheke Berlin. HugoSchüssler fabrik, Windg apoth. Köpenick 3. Opit, St.3. Granstr.6. LikörBeerdigungs- institut W. Stephan, Kietzerstr. 4 Paul Rubl Stern- Drogerie Kietzerstr. 4. Gewerkschaft.etc.z.Dampfer- Winter Banhefst. 17, Karz-, WolfTreptow Drogenhaus Haeberlein Photo- Centrale Farben, Parfümerien Krankenk.- Lieferant Graetzstr.21, Eeke Bouchéstr. Feine Fleisch- and Wurstwar Willi Härnbach Grätzstr. 19/20 Tel. Mixpl. 10043 Graßmanns Festsaal und Restaurant Am Treptower Park Ecke Elisenstraße. Pap.-. Schulbuchhd. A. Blaschnick Wildenbruchstr. 52. Hermann Hundertmark Restaur. u. Gart. Elsenstr.110. KarlKolditz Beermannstr. 6. Klempner., Haus-, C. Müller rate at th Posam.-, Weiß-. Wollwar. Grätzstr. 22 R. Rudolph Fa Eug. Schön Baschten.BauFerd. Selack schalenstr.95, Sehnhw. Molkerei Beermannstr. 2 Fein- Back- u. Kondit PaulTetzlaffelsenstr. 109. O.Weidemann Schreibw- Handig. Grätzstr. 8 Wildau Volksgarten Otto Heiser Nempfiehlt sich Vereinen u. Touristen:) Wellwaren, Herrenartikel Wilhelm Wille Grünauer Str.2 Herren- Moden Ober- Schöneweide Bremmel Haararb., Frischenst.36 Friseur, Zopfe a. Edison- Drog. Wilhelminenhofstraße 13. F. Fritsch Mineralwass Fabr. M.Lange Helmholzstr. 7 Fleisch- u. Wurstw. F. Osang Luisenstr. 6 Schlichter Slaby 25 Spree- Drogerie W.Munke Siemensstr.7 Trinkt Vehis Champagner- Brause Schlächterei Gehrhardt Wilhelminenhof St 41. R.Grale Laufener Str. 4. Bäcker. u.Konditor. Nieder- Schöneweide Zahnpraxis F. O. Kersten, Wruckenstr. 5 a. Wunsch Zahlungserleicht. Beyer Atelier Zahn- Ersatz Brückenstr. 31. Brückenstr. 6. A. Dehmeleisch. Werstw. Gehrmann, werderstr. 20, T.3271 Mineralwass., HasselHerrenartikel Er. Radau Berlinerstr. 100. R. Wusthof Brückenstr. 11. Berufskleidung Zahnprax. Str. 5. Teilzahlung 1. Kersten, Brück. Bäcker-, Konditorei H.Zobel Berlinerstraße 111. Berantwortlicher Redekteur: Alfred Wielepp, Neukölln, Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin, Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.