LAUN or dem $ eines : fchon trch die ichtung ist el ringen r aud it man Jeführt. Seite inftrub ich ge e rund Bilde hindert ich da er die hatten aller ne, die icht in Wie itschiff mben nt, ist ficher le. unge eit der nichen 8 Biel Som Bilde, Au!", 11 wir al den etwas Bild ist Hoch Wahl wird r zu ächlich staber außer ichtig, irkung schon ormat edingt n läßt Hoch ischer, r und eins ß die boll 8 bes heit, pie fie hrlich d da tief vielen und ppeln mg Sorg men h die t und auch fang Turve einem Nr. 142. Abonnements- Bedingungen: bonnements. Breis pränumerando: Bierteljahel, 3,30 ML, monatl. 1,10 touchentlich 28 Pig. frei ins Haus. Einzelne Nummer 6 Bfg. Sonntags. mummer mit illustrierter Sonntags. Scilage Die Neue Belt" 10 Bfg. Bost Abonnement: 1,10 Mark pro Monat Eingetragen in die Boit Zeitungs. Breisliste. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2.50 Mart, für das übrige Ausland Mark pro Monat. 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Schluß der Besoldungsdebatte im Dreiklassenparlament. be6412 Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplatz, Nr. 1984. die Besoldungsreform auch in Preußen, so trage die Regierung allein die Verantwortung. Eingehend wies dann Ströbel in sehr sachkundigen Darlegungen nach, wie durchaus berechtigt die an das Haus gelangten Beamtenfforderungen seien besonders im Hinblick auf die durch den Zollwucher herbeigeführte Verteuerung aller Lebensmittel, und wie sehr Brüssel, 25. Mai.( Eig. Ber.) Der Verlust zweier Regierungsmandate und Nach Erledigung einiger fleiner Gesetzesvorlagen jezte am die Regierungsvorlage selbst hinter den bescheidensten Wünschen deutungsvoller noch als dieses- ein nach Tausenden zählen Dienstag das Dreitlassenhaus die Beratung der Besoldungsnovelle zurückbleibe. Besonders wirkungsvoll waren Ströbels Auseinanderder klerifaler Stimmenrüdgang in 14 von 15 Wahl- fort. Zunächst sprach der freisinnige Abgeordnete Delius, der sich sehungen über die Frage des Wohnungsgeld zuschusses. freifen zugunsten der beiden Oppositionsparteien- darin immerhin ein wenig energischer der Beamtenwünsche annahm als Mit vollem Recht wies er auf den innigen Zusammenhang zwischen sprechen sich Ergebnis und Bedeutung der Wahl vom die Redner der anderen bürgerlichen Parteien, die Tags zuvor das den miserablen Wohnungsverhältnissen besonders der Unterbeamten Sonntag aus. Wort ergriffen hatten. Aber auch Herr Delius konnte es nicht und dem so bitter beklagten Geburtenrückgang hin. Die anderthalbGewiß, die Majorität der Klerifalen war auch schon auf unterlassen, der Sozialdemokratie darüber Vorwürfe zu machen, stündigen Ausführungen unseres Fraktionsredners bildeten den sechs Stimmen herabgesunken und sie verfügt heute noch über daß sie durch ihren" Starrsinn" im Reichstage das schöne Kompromiß Höhepunkt der ganzen Debatte, die dann bald völlig abflaute, trokzu Fall gebracht habe, das zwischen der Regierung auf der einen dem noch eine ganze Reihe von Rednern der verschiedenen bürgereine von 12 Stimmen. Damit läßt sich, besonders wenn man Seite und den konservativen und liberalen Parteien auf der anderen lichen Parteien das Wort ergriff. Unmittelbar, bevor der zweite die Deputierten zur Abstimmung mit Staatstelegrammen zu Seite zustande gekommen war. Unser Genosse Ströbel, der nach Redner unserer Partei, Genosse Liebknecht, zu Worte kommen jantmentreibt, in Belgien noch immer wirtschaften! Und die Herrn Delius zu Worte fam, unterließ es nicht, diese freifinnigen sollte, wurde nach alter, übler Gewohnheit wieder einmal die Debatte Majorität wäre auch heute in ihrem Bestand nicht bedroht, Borwürfe in schärfster Form zurückzuweisen. Entschieden lehnte er geschlossen. Und das, trotzdem der zweite Redner des Freisinns, wenn diese Wahlen nicht auch zugleich einen Riesenschritt zur die freifinnige Zumutung ab, auch die Sozialdemokraten der Abg. Deser, die Haltung der sozialdemokratischen ReichstagsVerfassungsrevision, zum allgemeinen Wahlrecht hätten sich dem famosen„ Block der Volljüchtigen" anschließen fraktion in der Besoldungsfrage scharf angegriffen hatte! Ez jei die selbstverständliche Pflicht der sozial- Es kam dann noch zu einer sehr lebhaften Geschäftsord= hin bedeuteten. In diesem Umstand aber, daß diese Wahlen sollen. auch ihrerseits vor nungsdebatte, in der ein Vertreter jener Parteien, die für nicht nur gegen den Klerikalismus, sondern gegen das demokratischen Fraktion gewesen, nicht dem„ Unannehmbar" der Regierung zurückzuweichen. Im den Schlußantrag gestimmt hatten, nach dem anderen auftrat, um Pluralvotum und für das allgemeine Wahl- Gegensatz zu den Liberalen und Konservativen seien die Sozial- fein lebhaftes Bedauern" über den Schluß der Debatte auszus recht entschieden, ruht der Sinn des Tages. demokraten es gewesen, die durch ihre entschlossene Haltung die drücken. Unsere Genossen Adolf Hoffmann und Liebknecht kennDie Klerikalen find indes nicht mit geringen Hoffnungen Würde des Parlaments gerettet haben. Ebenso werde selbst zeichneten die elende Komödie, die damit aufgeführt wurde, in in den Wahlkampf gezogen. Sie dachten, nicht nur an teine verständlich auch die sozialdemokratische Frattion fräftigen Worten. Herr Imbusch vom Zentrum charakterisierte das Berluste, sondern sogar an Eroberungen: hofften sie doch auf des Landtages handeln. Ströbel nagelte dann fest, wie Verhalten aller bürgerlichen Parteien in der Beamtenbesoldungseinen Sig in Gent, auf einen in Verviers, auf einen schon am ersten Tage der Debatte ein bürgerlicher Redner nach dem frage wider Willen sehr treffend, indem er von einem„ the orc= in Soignies im Hennegan. Aber in Gent verloren sie anderen vor der schroffen Erklärung des Finanzministers zu Kreuze tischen Wettlauf um die Gunst der Beamten" sprach. Schließlich wurde der Gesezentwurf der um sieben Mitglieder zum größten Teil an die Sozialisten- 5500 Stimmen; in gefrochen jei; während es umgekehrt Pflicht des Abgeordnetenhauses Soignies gewannen die Sozialisten, die man besiegen wollte, gewesen wäre, dem Reichstage in feinem Rampf gegen 4500 Stimmen und in Verviers ging es den Klerifalen Die Regierung den Rüden zu stärken. Scheitere dann Haus bis zum 9. Juni. nicht viel beijer. In Alost in Ditflandern haben die oppofitionellen chriftlichen Demokraten, die sogenanten Daenisten, bie Todfcinde Woest es, die Merifalen ins Herz getroffen. Nicht weniger als 7500 Stimmen sind ihnen im Wahlkreise Boestes von den christlichen Demokraten weggenommen worden. Das flerifale XX. Giècle" erflärt heute refigniert, das Wahlresultat bedeute immerhin einen ,, brillanten Erfolg", wartet. von verstärkten Budgetkommission überwiesen. Dann vertagte sich das Gegen die Dreiklaffenschmach. der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart." des Wieder trat die klassenbewußte Arbeiterschaft Berlins auf! Straße große Scharen von Wahlrechtsdemonstranten promewenn man bedenkt, daß die Wahlen schließlich eine Antwort den Plan, um für ein freies Wahlrecht in Preußen zu demon- nierten. auf das Militärgesek und die neuen Steuern sind. Wie merk- strieren. Der schroffen Ablehnung, welche die Wahlreform durch würdig. Fast sechs Jahre sind verflossen seit jener Thronrede, in den Minister von Loebell erfuhr, folgte in den DemonDie Wahlen sollen ja aber auch eine Antwort auf das welcher der König von Preußen feierlich verkündete:" Es iſt ſtrationsversammlungen die Antwort der Berliner Arbeiterheue Schulgeset mit dem Millionengeschenk für die mein Wille, daß das Wahlrecht zum Hause der Abgeordneten schaft. Und es war eine deutliche Antwort, die da von den Klöster sein, daß das katholische Belgien" dem die Regierung behauptet hat, eine organische Fortentwickelung erfahre, welche der wirtschaft- Rednertribünen erschallte und lebhaften Widerhall bei den mit Ungeduld darauf lichen Entwickelung, der Ausbreitung der Bildung und des Zuhörern fand. Die Massen der durch das preußische WahlUnd trotzdem mitten im flämischen Limburg politischen Verständnisses sowie der Erſtarkung staatlichen Ver- wystem Entrechteten waren es, die dem brüsten„ tein" Berlust von zwei Mandaten und Stimmenverlust in allen antwortlichkeitsgefühls entspricht. Ich erblicke darin eine Ministers die Forderung entgegenjekten: Hinweg mit der Dreiklassenschmach! Wir wollen nicht länger Staatsbürger bier Provinzen, wo gewählt wurde. In Wahrheit bedeutet Troß dieser königlichen Verheißung ist an dem Unrecht der dritter Klasse sein. Wir dulden es nicht, daß ein o die Wahl vom Sonntag nicht nur eine Verurteilung der preußischen Dreiklassenwahl bis heute nichts geändert. Immer fleines Häuflein Bevorzugter uns, die Klasse des Steuerpolitik, der standalösen, ruinösen Finanzwirtschaft der noch gilt in Preußen das Wahlrecht, welches Bismard jeiner- arbeitenden Boltes zu rechtlosen Heloten herabdrückt. Vajorität und ihres foſiſpieligen Militarismus, sondern auch zeit als das elendeste aller Wahlsysteme bezeichnet hat. Das Es ist ein schreiendes Unrecht, daß lediglich die Größe und vor allem eine Verurteilung desselben Schulgesetzes, von Königswort, welches vor bald sechs sabren eine Wahlreform des Geldfaces das Maß der politischen Rechte dem die Majorität Stärkung und Erfolg hoffte. in Aussicht stellte, ist noch nicht erfüllt. Saben doch die einzelnen bestimmt. Es ist eine Schande, daß Bordellbesitzer, Und noch eines soll nicht vergessen werden. In ihre Junker, die Leute, welche ihre monarchische Gesinnung nie die durch schamlose Suppelei große Vermögen erworben Erfolgsberechnung haben die Kleritalen als sicheren Posten lung des Königswortes zu hintertreiben. Dallwig, einer der größeres Wahlrecht ausüben als der redlich arbeitende genug betonen können, alles daran gejezt, um die Erfül- haben, der ersten Wählerklasse angehören und so ein vielfach auch den Generalstreit eingestellt. Hat man doch in schärfsten Gegner der Wahlreform, ging nach Elsaß- Lothrin- ehrenhafte Mann, den sein geringes Einkommen in die dritte Herifalen Blättern unablässig erzählt, daß der Generalstreit gen und seinen Plaz auf dem preußischen Ministersessel nahm Wählerklasse einreiht. Und wenn die Reaktionäre diesen Beschwörung hat ihren Zauber verfehlt: nicht nur daß die des Innern bligte in den Herzen der stets hoffnungsseligen sie nur, gedeckt und geschützt durch den Wall des DreiklassenArbeiter selber treuer noch zum Sozialismus standen, selbst Liberalen ein neuer Hoffnungsstrahl auf. Von dem neuen wahlrechts, ihre Herrschaft über das arbeitende Volk aufdie gemäßigten Liberalen wußten der Regierung keinen Dant Manne erwarteten sie die endliche Inangriffnahme der Wahl- rechterhalten können, so werden wir nicht ruhen noch raitel und fehrten zur Opposition zurüd. reform. Sie wären wohl vollkommen befriedigt worden, hätte bis wir den Wall erstürmt und die Mauern, hinter denen sich dieser Wahl festzuhalten: ihnen auch nur das bescheidenſte Reförnchen in Aussicht ge- die Feinde des Volkes und der Freiheit bergen, niedergeriffen stellt. Doch es fam anders. Herr v. Loebell, den die Liberalen haben. Das Volk ist entschlossen, sich sein Recht zu erkämpfen. bestätigt, die seinerzeit der liberal- sozialistischen Bündnis für einen ihnen nahestehenden Politiker hielten, vernichtete Mag der Minister unter dem Beifall der gesamten Reaktion des sie hat büsch e hat Mitte Biel, muß ligen hier eben t ein subel Prüdt aus. wir den Etritt. und uns b. politit glänzendste aufs entgegengetreten sind er Taut des lehnen, kommen muß sie doch. Minister sind ja in Preußen vorübergehende Erscheinungen. Eine gnädige Zaune regen bieters ruft sie auf ihren Plat, ein ungnädiges Stirnrunzeln entfernt sie. Aber eine bleibende und immer stärfer läßt sich der Begründung, bescheidene Anfrage der Liberalen, ob denn jekt die Wahldaß sie jeder der Bündnisparteien nur schaden wird, ohne reform zu erwarten sei, antwortete Herr v. Loebell mit einem ihren Zweddie Beseitigung der Klerikalen Majorität herbei schroff ablehnenden„ Nein!" Nun ist die Situation klar. Auch der blödeste Tor fann zuführen, zu erfüllen. In zwei einzigen Fällen gab es diesGleichwohl haben in allen Wahlkreisen fast beide Opposi- preußische Regierung auch unter Loebell nicht an die Durch auf die Dauer ein so schreiendes Unrecht wie das preußische tionsparteien Stimmen gewonnen, die Sozialisten ein führung der Wahlreform denkt. Das Königswort wird auch Wahlsystem, nicht aufrechterhalten. Im organisierten ProleMandat, die Liberalen zwei Mandate und der Klerikalismus iezt noch nicht eingelöst und es soll, wenn es nach dem Willen tariat und seiner politischen Vertretung, der Sozialdemoder in Preußen regierenden Junker geht, für alle Zeit un tratie, bat fich das arbeitende Volk eine Macht geschaffen, die, dicht mit Berluſten auf der ganzen Linie ab. Und das erfüllt bleiben. Aber die Reaktionäre, welche glauben, sie allen reaktionären Treibereien zum Trog, mit den ueberau beseitigen, ist in greifbare Nähe gerückt. allgemeine Wahlrecht, das einzige Mittel, um die Majorität I könnten jeden Fortschritt hemmen und die Schande des Drei- resten des vormärzlichen Systems aufräumen und dem Recht flassenwahlrechts in Preußen verewigen, haben die Rechnung zum Siege verhelfen wird. hne das Volk gemacht. Die Dreitlassenschmach in Preußen muß fallen, das freie In den 17 Versammlungen, die gestern Abend in Berlin Wahlrecht muß auch im größten deutschen Bundesstaat verBille der des Wahltages Arbeiter vor dem Volkshaus, wo vom Balkon herunter Partei- demonstrierten Zehntausende klassenbewußte Arbeiter für ein flaffenbewußten Arbeiterschaft Berlins, die sich in dieser jetretär Bandersmissen und Vandervelde das freies Wahlrecht. In Massen strömten sie in die Säle, die sich Forderung eins weiß mit ihren Genossen im ganzen Reiche. Bahlergebnis würdigten, das sie als ein Präludium für Sale im Often, im Norden, in Moabit, boten nicht Raum den Sieg des gleichen Rechtes ansprachen. ohne Ausnahme bis auf den letzten Platz füllten. Die größten genug für die andrängenden Demonstranten. So kam es, * wenn auch das freie Wahlrecht der Sauptpunkt der VersammSälen nicht nur die Gärten füllten, sondern auch auf der schärffte verurteilt und Freiheit auf allen Gebieten des öffentlichen die Versammlung mit einem Hoch auf das Wahlrecht. Der theater sowie bei Ballschmieder in der Badstraße außer den nären Machenschaften gegen andere Bolfsrechte ebenfalls auf das Abend verlief animiert, doch völlig ruhig. zu formieren. " Und Bethmann sprach! die einzige Möglichkeit, die Politische Uebersicht. Wenn man einmal den Genuß haben will, den im Reiche Berliner Hof mit Liebenswürdigkeiten gefüttert oder ein Mime mit die Wahl in Stendal. 7 " b Rebens gefordert.. Die Versammlung in Lichtenberg brachte sein Wunsch, sich mit dem französischen Konsul in Verbindung setzen flärungen über die Vorgänge in Albanien. Er führte aus: Bei das durch die einstimmige Annahme dieser Resolution zum Ausdruck: zu dürfen. Der ganze Vorgang zeigt wieder einmal die preußische Tirana brach eine Revolte aus, deren Ursachen anscheinend in Die im Schwarzen Adler" zu Lichtenberg versammelten Verwaltung als europäische Gefahr. Den Freunden der religiösen und wirtschaftlichen Fragen zu suchen Anscheinend wirkten dabei auswärtige Balkans Männer und Frauen protestieren gegen die auf allen Gebieten des deutsch- französischen Annäherung in Frankreich wird ihr Wirken waren. öffentlichen Lebens sich breitmachende Reaktion. Die Versamm wirklich schwer gemacht. Was nügen ihre mutigen Worte gegen einflüsse mit.( 3wischenruf des slowenischen Delegierten Korojec lung verurteilt aufs schärfte die Uebergriffe des Militarismus, die das chauvinistische Vorurteil, ihre loyale Losjagung vom Revanche und der italienische Konsul?) Graf Forgach erwiderte: von den herrschenden Klaffen geplanten Attentate auf das Koalitionsrecht der Arbeiterschaft, die Totschlagfreiheit der Arbeitswilligen, gedanken, ihr Hinweis auf die Vorteile der gegenseitigen Berührung Sicherlich nicht! Die Meldungen der Blätter über den Umfang und die Bekämpfung der proletarischen Jugendbewegung sowie die der französischen und deutschen Kultur, wenn alle paar Tage irgend die Intensität des Bauernaufstandes scheinen übertrieben zu neueste Rundgebung reaktionärsten Preußengeistes: die Ablehnung ein Zwischenfall zeigt, welche Distanz zwischen der Staatsautorität fein. Insbesondere bestätigte sich bisher nicht die Nachricht von jeder Wahlrechtsreform durch den preußischen Minister von Loebell. und der Kultur in Deutschland besteht! Und nicht ganz mit Unrecht der Niedermegelung der Beys. Gleichzeitig mit dem Ausbruch Die Berjammelten erbliden das einzig wirtjame Mittel, um fragen sehr viele vorurteilslose und friedensfreundliche Franzosen, was der Revolte verschärfte fich der schon lange bestehende Gegeniag den Widerstand der Realtion in Preußen zu brechen, in einem allge- die gelegentlichen Händebrüde und Freundschaftsversicherungen auf zwischen Efiad Pascha und seinen Gegnern in der Hauptstadt, meinen gewaltigen Wahlrechtssturm der Waffen, der sich bis zum Friedenskonferenzen taugen, wenn die annäherungsfreundlichen Bar welche Effad des Einverständnisses mit den aufständischen Bauern Gebrauch des äußersten Machtmittels, bis zum Waffentre it lamentsparteien in Deutschland die Regierenden wie bisher weiter beschuldigten. Das Zusammentreffen diefer Barteigegenfäge mit der fteigert. Die zweite Etappe der Wahlrechtsbewewirtschaften laffen. Es muß gefagt werden, daß die Feigheit des Bauernbewegung erklärt die aufgeregte Stimmung. Die Aufregung gung beginnt. Es ist Pflicht jedes Parteigenoffen und jedes deutschen Bürgertums An- beginnt allerdings bereits in Durazzo fich zu legen und wird Entrechteten, dahin zu wirken, die Sturmtolonnen für diesen Kampf näherung in absehbarer Zeit zu verwirklichen, nämlich durch hoffentlich auch anderwärts bald fühler lleberlegung weichen. Ertedung und Festigung des gegenseitigen Vertrauens ber Völker, aufs äußerste gefährdet. Es handelt sich wahrlich nicht darum, daß ab und zu irgend ein französischer Großfapitalist am Beifall beehrt wird barum, und auch nicht uns in Preußen sozusagen leitenden Staatemann reden zu daß man auf einem deutsch- französischen Professorenkränzchen Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis wurden hörer, muß man sich schon in das Parlament der preußischen etwas Weihrauch Das französische anzündet. tit bei der Stichwahl am Montag abgegeben für Ritterguts Wach Granden bemühen. Weder dem Plenum des Reichstages friedenswillig und fühlt sich berufen, seinem Friedenswillen besitzer Hoesch( f.) 12518, für Hofbefizer Wa chhorst de nech irgend einer seiner Kommissionen ist es jeit den Zabern- Geltung zu verschaffen. Es hat Vertrauen zur Demofratie, aber wente( natl.) 15 027 Stimmen. Herr Wachhorst hat also debatten noch einmal gelungen, des Herrn von Bethmann nur zur Demokratie, und nicht etwa, weil es dies Vorgehen mit sehr erheblicher Majorität gefiegt. Zu den Stimmen der Hollweg babhaft zu werden. Ebensowenig hat das Plenum deutscher Behörden etwa für den Ausdrud der Gesinnungen des deutschen Sozialdemokraten, die in gewohnter Disziplin unsere Parole oder irgend eine Kommission des Dreiflajfenparlaments jeit Boltes hält, sondern eben weil es den Verdacht hegt, das deutsche befolgt haben, tommen auch noch solche, die aus Proteit der Generaldebatte über den Etat im Januar die Ehre ge- Bolt sei nicht start genug. seiner Regierung in den Arm zu fallen. gegen den schamlosen konservativen Terrorismus und die sich habt, den Präsidenten des Staatsministeriums in seiner Mitte wenn sie auf einen Konflikt hinarbeite, lebt in ihnen die Vorstellung immer mehr verschärfende Reaktion der Regierung abgegeben zu sehen. Im Herrenhause aber redete Herr von Bethmann Deutschlands als einer feindlichen Macht fort. Unter diesen Um wurden. Hollweg, trotzdem am Dienstag erst die zehnte Sigung der ständen liefern die Zwischenfälle, die sich in der legten Zeit so auf- Die nationalliberale Bresse ist natürlich des Jubels voll. ganzen Seifion stattfand, jetzt schon zum zweiten Male. Das fallend häufen, Waffer auf die Mühle der realtionären Heßpresse Der Deutsche Kurier" bezeichnet den Wahlsieg als einen erstemal geschah es am 10. Januar, als die Interpellation und man fann sich wirklich des Verdachts nicht erwehren, daß die Sieg der politischen Moral und faßt sein Urteil dahin zu der echt- preußischen Leute unter der Führung des Grafen Aufpeitschung des französischen Nationalismus in diesem Augenblick ſammen: York- Wartenburg auf der Tagesordnung stand; damals wurde gewiffen Leuten in Deutschland sehr am Herzen liege. Herr von Bethmann Hollweg vor das Forum der„ edlen und Die Wahlen haben ja die radikale und sozialistische Linke so erlauchten Herren" zitiert, um Auskunft darüber zu geben, gestärkt, daß die baldige Heeresreform auf demokratischer Grundlage was er zu tun gedenke, um die bedrohte Vormachtstellung nicht unmöglich scheint. Die letzten Wochen zeigen eine wachsende Preußens im Reiche vor jeder Beeinträchtigung zu bewahren. Nervosität der Militärpartei. Sidher vereitelt fann die Reform mur Die de- und wehmütige Antwort, die damals der zur Sütung werden, wenn die Regierung oder ein Teil der Radikalen wenn die des Reichsgedankens bestellte erste Beamte des Reiches den an der dreijährigen Dienstzeit festhält und preußischen Junkern gab, war ganz dazu angetan, diese Herren internationale Lage eine, von der Rückkehr zum zweijährigen mit voller Genugtuung zu erfüllen. Dienst und der Organisation des Volksheeres untrennbare durch Nicht weniger dürften sie von der Rede befriedigt sein, greifende Reorganisation des Generalstabs untunlich erscheinen läßt. die am Dienstag der auf ihren Wint abermals ins Herren Man versteht aber, daß mit der dreijährigen Dienstzeit in Frankreich hans geeilte Herr von Bethmann Hollweg dort über die nicht nur für die französischen Prätorianergeneräle und die politische Dänenpolitif hielt, die infolge einer Interpellation des Reaktion dieses Landes, sondern auch für die deutsche Junkerarmee Grajen von Nangau auf die Tagesordnung gejezt worden und die deutsche Reaktion sehr viel auf dem Spiel steht. war. Herr von Bethmann Hollweg gab sich den Anschein, Siegt die Partei der Heeresreform in Frant als ahne er nichts davon, daß er st die brutale Unter- reid, das Schicksal der der geplanten neuen Militär drückungspolitik der preußischen Regierung vorlagen in Deutschland entschieden, und wird mit ber es gewesen ist, die die ganze dänische Agitation in der Nord- militärischen Erziehung der Jugend und der Durchführung des marf großgezichtet hat. Man denfe, um nur einige Beispiele Systems der bewaffneten Nation Ernst gemacht, muß über furz ober aus der jüngsten Bergangenheit zu erwähnen, nur an das lang auch der deutsche Junker- und Kasernenmilitarismus und weiter sinnlose Verbot des Amundsen- Vortrages, das zu einer inter- bie politische Herrschaft des Junkeriums zusammenbrechen. nationalen Blamage Preußens führte, und an die Verbote Sache der französischen Generalstäbler ist also auch die Sache der des Landens dänischer Schiffe in preußischen Häfen! Mit Drillfanatiker, Brotwucherer und der Panzerplatten- und Seanoneneruster Miene verfündete Herr von Bethmann Hollweg, daß patrioten in Deutschland. die preußische Regierung jeden Fall zur Kenntnis des Kopenbagener Stabinetts, bringe, in dem eine Beteiligung von dänifchen Staatsbürgern an der nordschleswigschen Agitation zu beobachten sei;„ mit allem Nachdruck" würden diese Dinge verfolgt. Cogar das Schreckgesperit einer Trübung der daß die Linke durch ihren bloßen Sieg, schon das Ausland zu an- Die Deutsche Tageszeitung" erblickt in dem Wahlausfall au, internationalen Beziehungen" malte Serr von Bethmann maßenderem und rüdsichtsloserem Auftreten gegen Frankreich ermutigt den Beweis dafür, dag der Zug nach rechts- anbauert Hollweg an die Wand; die Dinge in der Nordmark stiinden habe, wird in der gemäßigten Breffe fleißig aufgetischt. Selbst der letzten Bon dem Abg. Bachhorst de Bente jagt das Blatt, daß er heute in der Tat höchst unbefriedigend. Wegen der Regelung Rammer hat die dreijährige Dienstzeit nur unter dem Titel einer mit den Retten der Zusage an die Sozialdemokratie in de der sogenannten„ Staatenlosenfrage" stehe die preußische vorläufigen, von der augenblicklichen Situation geforderten Maß- Neichstage einziehe; der Präsident des liberalen Bauernbundes Regierung mit der dänischen zwar in Unterhandlungen, doch regel abgerungen werden können. Die fortdauernden Zwischenfälle als Vertrauensmann der Sozialdemokratie. fönne er heute bereits erklären, daß die preußische Regierung fommen jenen zu Hilfe, die die internationale Lage möglichst düster irgend welche Verpflichtung, die Staaterlosen" ganz oder färben wollen. Sie nügen den Feinden der Demokratie, des politeilweise in den preußischen Untertanenverband" aufzu- tischen und ſozialen Fortichritte und des Schiriebens in Frankreich Weltfriedens nehmen, unter feinen Umständen" anerkennen fönne, Ent- und machen in ihren Folgen die natürliche Solidarität deutlich, die schlossen",„ energisch" und mit festem Mut"( fehlte bloß die Parafitenklassen aller Böller verbindet. noch: voll und ganz und unerttvegt!) werde die Regierung an ihrer bisherigen Nordmarkenpolitik festhalten und ihr " Programm zur Durchführung bringen". " Diese Rede des Ministerpräsidenten werde, so versicherte nachher der Herzog Ernst Günther von Schlesand Auger den Sünden der Konservativen, die sich so bitter an ihnen rächten, trugen zu dem gestrigen glänzenden Erfolg auch die Sünden der Regierung bei, die sie beging, als sie den Reichstag so unwürdig behandelte und der Forderung der ers drückenden Mehrheit des preußischen Volkes nach einer vers nünftigen Reform des preußischen Wahlrechts ein schroffes Rein entgegenseite." ruled gbl Anders beurteilt natürlich die konservative Preſſe den Wahlausfall. Die„ Kreuz- Zeitung" stellt die ungeheuerliche Behauptung auf: Das Ergebnis der Stichwahl zeigt nämlich deutlich, daß die Sozialdemokratie bei der Hauptwahl in ganz erheblicher Beije mit gedämpftem Trommelflang" gearbeitet hat. Große sozial demokratische Wählerschichten haben sich offenbar an der Haupts wahl nicht beteiligt, weil sie eine falsche" Stichwahl vermeiden wollten. Nur so ist der bedeutende Stimmenzuwachs zu erklären, den in der Stichwahl Herr Wachhorst de Wente noch über die nationalliberalen und sozialdemokratischen Stimmen der Hauptval hinaus in allen Städten und Industrieorten erhalten hat." In das gleiche Horn stößt die„ Deutsche Tageszeitung". Diese Annahme ist natürlich tom pletter Unsinn. Die Die Konservativen wollen eben nicht begreifen, daß ihre skandalöfe Kampfesweise sich an ihnen selbst am bittersten rächen mußte Doch damit nicht genug- die„ Streuz- Zeitung" hat offenbar Angesichts solcher Erscheinungen drängt sich der Verdacht den letzten Rest von Verstand verloren, denn sie schreibt: zwischen Borna- Begau und Osterburg Stendal könne ein gebeimes blommen bestanden haben. Borna ple rot werden, Osterburg Stendal liberal." tommener als eine Fortfegung der Serie der gegen Franzosen in Nichts ist nun den Chauvinisten in Frankreich derzeit will Deutschland verübten Schifanen und Gewaltatte. Schon hört man das radikale Ministerium der Schwäche anklagen, und das Argument, Die Wirren in Albanien. Die„ Kölnische Zeitung" schreibt: haben, „ Den endgültigen Sieg hat die nationalliberale Bartei ui aus eigener Kraft errungen, sondern durch die kräftige Unter stützung der Sozialdemokratie. Daran mögen feins füblige Leute, vor allem aber die Gegner, denen die Felle fort gefchwommen find, Anstoß nehmen. Daß die Sozialdemokraten unerhörten Terrorismus der Konservativen von gutem Geschmad. ben konservativen Kandidaten nicht unterſtüßten, zeugt bei dem Wird das aber die Nationalliberalen in Zukunft etiva Die Verhandlungen des famosen Mbret mit den davon abhalten, den schlechten Geschmack zu wig- Holstein,„ ben moralischen Mut der deutschen Be- Aufständischen sind bis jest rejuttattos geblieben. Be- die Parole für den verbissensten konservativen Reaftionar völkerung wieder heben". Ewig werde Schleswig- Holstein greiflich, denn deren erste Forderung scheint der Rücktritt des auszugeben, wenn er mit einem Sozialdemokraten in Stic preußisch bleiben, denn„ biel Blut deutscher Söhne beliebten und tapferen Fürsten und die Wiederherstellung der wahl steht? Die Frage an den Nationalliberalismus stellen, hat diese Gefilde gedüngt". Hurra! Hurra! türkischen Herrschaft zu sein. Unter diesen Umständen drängt heißt sie zugleich verneinen. Hurra! Italien auf eine internationale Attion. Die GroßAuf den gleichen Ton war die ganze Erörterung gemächte sollen Truppen in Durazzo zum Schuße des Fürsten Wer sichert den Weltfrieden? ftimmt: Der Graf von Rantau, der Interpellant, hatte und der internationalen Kontrollkommission landen. Diese die„ armselige Versöhnungspolitit" bejammert, die Breußen soll dann unter dem Schutze der ausländischen Bajonette den die immer Das Bürgertum mag in allen Ländern jammiern über angeblich ſeit 1907 in Gdyleswig- Holstein betrieben hat. Er Verfuch machen, in dem„ autonomen" Albanien eine Re- unerträglicher werdenden Laſten der Rüstungen, aber es s batte von einem Hard- in- Sand- arbeiten der Dänen mit den gierungsgewalt zu schaffen. Die italienischen Offiziöfen beweet dat er auf als völlig machtlos, auch nur die gering, Polen und Tschechen zur Niederzwingung des Deutschtums haupten jogar, daß diese internationale Aktion bereits ge- Beifer Dieses Zuſtandes herbeizuführen. Es ist ein Spic gefaselt und gefordert, daß angesichts der drohenden Gefahren sichert sei. Ihr Eifer ist erklärlich. Einmal wollen die ball in den Händen der Kriegsheßer und trägt die sich immer „ die Leitung unserer auswärtigen Politik helfend eingreife." Italiener um feinen Preis mit dem beliebten österreichischen weiter ausbreitende Blage des Militarismus wie ein In dieselbe Kerbe hieben der Gener aloberarzt Dr. Bundesgenossen allein bleiben und dann hoffen sie wohl bei abwendbares Verhängnis. Gelegentlich muß der Liberalismus und der Flensburger auf die meister Dr. Lodien, der die ganze Größe der„ dänischen Unterſtügung ber Triple- Entente gegen Deſterreich. Eben bes- içlber feine totale Ohnmacht, feinen gänzlichen Bankroti of eingestehen und die Rettung vor der eisernen Umflammerung Gefahr" mit einem Wust von Zahlen und Zitaten dem Hause halb will man in Desterreich von dieser Aktion nichts wijen, des Molochs bei der kämpfenden Arbeiterklasse, bei der Sozial begreiflich zu machen suchte. Nachdem die große Staatsaktion dieser Däneninter- treten. Daß durch diese internationale Einmischung das Problem Art enthält die letzte Nummer der einflußreichen Boden getraut sich aber auch nicht, offen gegen eine solche aufzu demokratie fitchen. Ein bemerkenswertes Geständnis diejer pellation programmäßig heruntergespielt worden war, womöglich noch komplizierter wird, ist flar. Jedenfalls ist der wandten sich die geborenen Gesetzgeber dem nüchternen Ge- Gedanke ganz unerträglich, daß wegen Albanien auch nur das schrift des englischen Liberalismus, der„ Nation". Artifel, der sich mit dem unaufhaltsamen Siegeszug schäft der Et atberatung zu, bei der der Berichterstatter, Blut eines einzigen deutschen Soldaten bergossen werden sollte. Sozialdemokratie, in allen Ländern Europas beschäftigt schließt mit den folgenden Ausführungen: Die Aktion der Mächte. ein Graf von Keyserlingf, über die Verschleppung" der Etatberatung im anderen Hause geterte; und benutzte er die Gelegenheit zu dem allerdings gänzlich Rom, 26. Mai. Die Agenzia Stefani" meldet aus London: erfolglosen Versuch, die Edelsten und Besten Preußens von dem schweren Vorwurfe der systematischen Steuer drückebergerei reinzutvaschen. Die deutsch- französische Verständigung der Militaristen. Paris, 25. Mai.( Eig. Ber.) Die russische Regierung hat der französischen und der englischen Regierung mitgeteilt, daß fie mit der Entfendung eines internationalen Truppendetachemente nach Durazzo zum Schutze des Fürsten Wilhelm und der Kontrollfommission einverstanden ist. Die französische Regierung ist ebenfalls geneigt, ihre Zustimmung zu geben. Die italienische Regierung besteht darauf und die öster reichisch ungarische Regierung leistet teinen Widerstand. Die Entscheidungen der deutschen und der englischen Regierung sind noch nicht befannt. In Schial wird die Ankunft von Aufständischen aus Hier macht die völlig grundlose und beleidigende Art, wie der französische Großindustrielle Element Bayard mit seinen Tirana erwartet, welche gleichfalls ihre Wünsche der KontrollBegleitern von der Polizei in Köln behandelt worden ist, großes fommission vorlegen wollen. Es beißt, sie wollen die Wieder. Aufiehen. Clement- Bayard wurde vor einigen Tagen bei einem herstellung der türkischen Regierung verlangen. Aufenthalt in Köln unter dem durch nichts gerechtfertigten Verdacht Eine österreichische Darstellung. der Spionage verhaftet. Während der anderthalbtägigen Dauer der Haft mußte er sich mit der Gefängnistost begnügen, sein Budapest, 26. Mai. Bei Beginn der heutigen Sigung der öfterBerlangen, fich selbst zu beköstigen, wurde abgelehnt. Ebenso reichischen Delegation erteilte Sektionschef Graf Forgach AufBut in Fin Der de „ Die Erklärung dieses Widerspruchs( daß troß des gewaltigen Wachstums des Sozialismus in allen europäischen Ländern ba Wettrüften nicht aufgehalten wird) liegt unserer Ansicht noch bar in, daß diese internationale Macht( des Sozialismus) ihren nicht überall mit der gleichen Unmittelbarkeit ausüben Rußland ist qugenblicklich die Macht, die am meisten dazu Drud fann beis der Einfluß der Sozialdemokratie noch der geringfte. Dentichland trägt, das Tempo des Wettrüstens zu beschleunigen, und dort i steht noch immer unter preußischer Hegemonic, und in Breuße neutralisiert ein, veraltetes Wahlrecht den sozialistischen Drud. Aber wenn wir erklären, daß der sozialistische Drud 3 gunsten des Friedens und des Abrüstens seinen Bwed midt parla gejagt bollständig erreichen wird, bis Rußland und Preußen mentarische Regierungen haben, so ist damit keineswegs daß dieser Drud auch schon jetzt univirtsam jei. Zunächit, Militarismus zu verhindern, so ist er doch schon fast überall et auch nicht imstande, die Aufblähung der Budgets durch de start genug, bie Steuerlast auf die Schultern der herrschenden Klassen zu wälzen. Es ist nicht sicher, daß es selbst nach den லம் auf en tos de Ho Der ole teſt Tid ben oll. tent an die dent ers vers Rein den idje Sie Beije zialupt eiden iren, die wall ng". Die alöfe ußte. мбас auf, fönne Tole asfall ert! Ber del andes night ter fein fort fraten i dem mad." ctiva aben, tionar Stidy ellen, über mmer es er ingite Spick mmer ismus offen diejer C: 2: 70 ch Dt, rit mer ng ird 10 Nr. 142. 31. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Gewerkschaftliches. Die Werkmeister. Mittwoch, 27. Mai 1914. Vor einigen Jahren, als Dr. Potthoff die Leitung des und ohne Rücksicht auf ihr gegenwärtiges OrganisationsverVerbandes übernommen hatte, gewann es einmal den An- hältnis den fortschrittlichen Tendenzen zum Siege verhelfen schein, als ob es anders werden sollte. Aber die Tatsache, würdem daß er eben nur verhältnismäßig furze Zeit seines Amtes walten konnte, hat zur Genüge bewiesen, wieweit die im Düsseldorfer Verband vereinigten Werkmeister noch davon Berlin und Umgegend. Der Streit in den beiden Berliner Großbäckereien Goldacker, Der Berkmeister von heute ist etwas anderes, als der entfernt sind, eine moderne Arbeitnehmerpolitit zu Brunnenstraße, und Filialbädereien von Filialbäckereien von Weidner, Firma Werfmeister vor dreißig Jahren. Aus dem alles beherrschenden vertragen. Niemand kann Dr. Potthoff den Vorwurf eines ante u. Co., dauert fort. Pochend auf die Unterstützung der Betriebsleiter, dem tatsächlichen Führer des Produktions- übermäßigen Radikalismus machen. Im Gegenteil, durch Bäckerinnung glauben sowohl. Goldader, als auch Weidner mit ihren die Plänen, die Arbeitsverhältnisse zu verschlechtern, durchzukommen. prozesses, ist unter der Herrschaft des Großbetriebes ein seine bisweilen erstaunliche Anpassungsfähigkeit an Zeilarbeiter geworden, dessen veränderte soziale Stel- Wünsche der alten reaktionären Handlungsgehilfenverbände Unterstügt wird besonders Goldader dabei von den Arbeitswilligen, lung im Betriebe dadurch charakterisiert ist, daß er nicht mehr hat er sich bei den fortgeschrittenen Angestelltenverbände viele den nüßlichen" Elementen, die sich ohne weiteres einen Lohnabzug die rechte Hand des Unternehmers darstellt, sondern neben Sympathien verscherzt. Aber den ehrwürdigen Herren im von 2 M. pro Woche, und eine tägliche Verlängerung der Arbeitszeit und über sich eine ganze Reihe von Personen und Institutionen Werkmeister- Verband war dieser gemäßigte Sozialpolitiker on 2 Stunden ruhig gefallen ließen. Ob diese Hilfe ihm dauernd nügen wird, ist eine andere Frage. zu stehen hat, die sich mit ihm in die Aufgaben teilen, die schon zuviel und sie vertauschten ihn deshalb nach kurzer Zur Tarifbewegung der Friseurgehilfen ist zu berichten, daß bis er früher allein zu erfüllen hatte. Der Funktionsmeister, der Zeit mit einem ehemaligen Bürgermeister! Betriebsspezialist ist der Typ des modernen Werfmeisters ge- Dieser Bureaufrat regiert nun mit der Korrektheit eines zur Stunde 320 Arbeitgeber, welche 326 Gehilfen beschäftigen, den Tarif anerkannt haben. Ein Teil der bisherigen Tariffontrahenten worden. Seine ausschlaggebende Eigentümlichkeit liegt darin, guten preußischen Verwaltungsbeamten in Düsseldorf und ist dazu übergegangen, ihre schon seit Jahren beschäftigten Gehilfen daß und erweckt dadurch bei den Mitgliedern dem Glauben, als ob zu entlassen. Es ist dies eine Folge der Agitation einiger Scharfberwaltenden feine leitenden, technisch- gestaltenden Funktionen zugunsten sie einen ganz wundervollen Berufsverein hätten, während in macher. Wieder andere verlangen eine schriftliche Bescheinigung von der aufsichtsführenden, antreibenden, Iohn- Wahrheit alles darauf angelegt ist, die Werkmeister über die ihren Gehilfen, daß fie nicht in einen eventuellen Streit treten. So drückenden beschränkt worden sind. fortschreitende Zuspigung der wirtschaftlichen Gegenjäße und Herr Leonhardt, Ererzierstr. 21 a. Gemaßregelt find die Ges Die Masse der Werfmeister geht trok aller Fachschulen die wachsende Unterhöhlung ihrer eigenen Eristengsicherheit hilfen bei 3ohrdi, Prinzenallee 69, Otte, Stettiner Str. 23, noch immer direkt aus dem Arbeiterstande empor und bis hinwegzutäuschen. Dies zeigt sich besonders an der Ver- Kolberg, Grünthaler Str. 10, Gaedide, Alt- Moabit 54; in zu einem gewissen Grade ist für ihre Auswahl auch heute bandszeitung, in der durch eine geschickte Mischung von wirt- Weißenfee Laser, Langhansstr. 17, Schleicher, Friedrichstr. 42. noch das technische können entscheidend. Aber die Verwertung schaftlich- technischen Blaudereien und feuilletonistischen Ab- Auch in Köpenid find einige Arbeitgeber bemüht, thren Kollegen bas Nichtbewilligen beizubringen. Wir ersuchen, das Inserat dieses Könnens ist eine andere geworden, indem die beispiel- handlungen aus der Industriegeschichte den Mitgliedern der im heutigen Vorwärts" zu beachten. gebende, technisch- anleitende Tätigkeit fast vollkommen hinter Sinn verwirrt wird. Für alles Mögliche und Unmögliche Verband der Friseurgehilfen. der fontrollierenden, das Arbeitstempo steigernden zurück- ist da Raum, nur nicht für das, was das Wesen getreten ist. Aurz, der Werkmeister von heute ist einer Angestelltenorganisation ausmacht. Arbeitslosigkeit und Krise im Berliner Schneiders borwiegend Aufpasser und Antreiber. Höchsters daß durch den wörtlichen Abdruck von Reichstagsgewerbe. reden, Gerichtsurteilen, Gesezesterten usw. gelegentlich mitJm Berliner Schneidergewerbe erfolgte die Arbeitsvermittlung geteilt wird, was andere zu dieser oder jener Frage bis zum 1. Januar d. Js. fast ausschließlich durch die Zeitung. sagen! Natürlich gibt es auch eine Opposition im VerEin Arbeitsnachweis, der vom Verband der Schneider eingerichtet bande, die aber mit belanglosen Scheinkonzejfionen von war, hatte nur für die Berliner Herren- und Stapelfonfektion einige einem Delegiertentag zum andern vertröstet wird und sich in- Bedeutung. folge der unglaublich rückständigen Verfassung des Verbandes niemals durchsetzen fann. = M Es war daher nicht möglich, an der Hand der Ziffern der Arbeitsnachweise die Arbeitslosigkeit festzustellen. Hinzu kam noch, daß infolge der umfangreichen Heimarbeit viele Arbeiterinnen nicht direkt entlassen waren, aber einen wesentlich geringeren Verdienst erzielten als zu Zeiten regulären Geschäfts. ganges. Diese veränderte Tätigkeit der Werkmeister macht es doppelt notwendig, daß die Werkmeister mit der geistigen Entwidelung unserer Tage Schritt halten und namentlich den sozialpolitischen Voraussetzungen des modernen Arbeitsverhältnisses mehr als bisher Rechnung tragen. Nach wie vor besteht die Aufgabe der Meister darin, nicht bloß dem Unternehmer zu dienen, sondern auch das Vertrauen der ihm unterstellten Ar. Die Masse der jüngeren Wertmeister und unter ihnen beiter zu gewinnen. Dazu genügt es aber zweifel- besonders die politisch aufgeflärten Elemente halten sich los nicht aus der Arbeiterschaft hervorgegangen zu daher dem Düsseldorfer Verbande fern, ohne allerdings bisjein, biel nötiger ist es, nach her den geistigen Rontaft her aus sich heraus einen Versuch zur Besserung der Verhält Um die Einwirkungen der Krise im Schneidergewerbe zu er mit der Arbeiterschaft und ihren sozialen Organisations- nisse gemacht zu haben. Nur ein kleiner Teil, der sich aus mitteln, gab die Filiale Berlin des Schneiderverbandes Fragefarten bestrebungen aufrecht zu erhalten. Daran fehlt es aber. der Metallindustrie und hier wieder hauptsächlich aus den an die Mitglieder heraus, in welchen einerseits nach der Dauer Der Deutsche Wertmeister Verband, der vor Werkstätten der Feinmechanik rekrutiert, hat sich dem Bund der Arbeitslosigkeit und soweit solche nicht vorlag, anderseits nach einiger Zeit sein 30jähriges Bestehen feierte, hat in dieser der technisch industriellen Beamten ange- der Höhe des Verdienstes im zweiten Halbjahr 1912 und 1913 Beziehung vollständig versagt. Seine Vereinsa schlossen und diesen durch planmäßige Agitation für die gefragt wurde. An dieser Enquete beteiligten sich von den 9965 Mitgliedern tätigkeit entspricht noch heute den wirtschaftlichen Verhält Organisierung der Werkmeister zu interessieren gesucht. Diese der Filiale 1062. Hiervon waren 750 insgesamt 32 023 Tage nissen in den 70er und 80er Jahren. Trotz des ansehnlichen Bestrebungen haben zu einem gewissen Erfolg geführt. Auf arbeitslos. Es ergibt dies eine durchschnittliche Arbeitslosigkeit von Zuwachses, den er in den letzten Jahren zu verzeichnen ge- der Ostertagung des Bundes ist beschlossen worden, die 42,7 Tagen. habt hat, ist seine ganze Politik noch immer auf jenen Typ Werbetätigkeit des Bundes auf die Wert- Infolge nicht voller Beschäftigung haben 180 Personen durch des alten Werfmeisters zugeschnitten, für den die Erhebung" meister auszudehnen, und wenn es auch zweifelhaft schnittlich 154,75 M. in einem halben Jahre weniger verdient. Im in den Meisterstand nicht nur Avancement, sondern sein mag, ob gerade diese Lösung den größten Erfolg ver- Gegensas hierzu gaben 123 Berfonen einen etwas höheren Verdienst zugleich Abschluß bedeutet, und zwar Abschluß nicht spricht, so steht doch mindestens zu erwarten, daß durch diesen an, der im Durchschnitt 77,90 m. beträgt. Hiervon entfallen 29 Per blog der beruflichen Laufbahn, sondern des Lebens- Beschluß zunächst einmal der Boden für klärende Auseinander fonen auf die Produktivgenossenschaft der Schneider. zieles überhaupt. Das sind Leute, die den Blick nicht fegungen bereitet und damit der Keim zur späteren er mangelhafter Beantwortung, während 62 Mitglieder erklärten, benmehr nach vorwärts gerichtet haben, sondern die immer nur gültigen Neuordnung gelegt ist. Den Weg sehen, der hinter ihnen liegt, und die über Worauf es ankommt, das ist die Frage, ob auch die felben Verdienst wie im Vorjahre gehabt zu haben. dem Bestreben, sich in der neuen Lage wohnlich einzurichten, Wertmeister für eine zeitgemäße, um nicht zu jagen gewer fganz vergessen, wieviel Elend und Unter- schaftliche Arbeitnehmer Organisation gedrückung neben ihnen noch bestehen gewonnen und dadurch auch politisch zu einer größeren Aktivität blieben ist und welche Summe politisch- sozialer Arbeit erwedt werden fönnen. Heute bildet der Düsseldorfer Vernoch zu leisten ist, um nur einigermaßen erträgliche Verhält band mit seinen 60 000 Mitgliedern ein großes Hindernis in nisse zu schaffen. Mit einem kurzen Ausdruck: Satte Eriſtenzen, der fortschreitenden Radikalisierung der Angestelltenbewegung ähnlich jenen Fleischer-, Bäcker-, Klempnermeistern, die über und in der politischen Bewegung spielen die Werkmeister überdem unzulänglichen Glück ihrer mittelbürgerlichen Selb- haupt feine Rolle. Es wäre daher zu begrüßen, wenn die die ständigkeit regelmäßig die Not der übrigen Welt vergessen Aufgeklärten unter ihnen von pornherein richtige Stellung zu der neuen Situation einnehmen und sich blindlings der Reaktion in die Arme werfen. Kleines Feuilleton. groß. Nun fonnte er aber doch nicht Tag und Nacht Beichte hören und so verfiel er auf das Auskunftsmittel, Massenbeichten zu veranstalten. Er versammelte seine Beichtkinder in Abteilungen von einem Dugend und begann: Wer von euch gelogen hat, hebe eine Hand auf!" Alle erhoben eine Hand. Vive la France! Jm Reichstag hat fürzlich ein sozialdemoratischer Abgeordneter seine Rede mit den vorstehenden Worten geschlossen und, obwohl seine Meinung völlig unverkennbar war, hat es selbstverständlich nicht an bürgerlichen Stimmen gefehlt, die fie ins Würdelose" umzudeuten versuchten. Was könnte auch wohl würdeloser sein als eine Vereinigung des antichauvinistischen Frankreichs mit dem antichauvinistischen Deutschland zum Schutz gegen die finder russische Barbarei? Wer über seinen Nächsten Schlechtes geredet hat, sente feinen Kopf!" Alle Köpfe fenkten sich. Von den eingegangenen Karten waren 71 unbrauchbar wegen Es ist nicht anzunehmen, daß die Enquete eine erschöpfende Ebenso Ausfunft über den Umfang der Arbeitslosigkeit gibt. wenig trifft dies auf die Fesistellungen über das Einkommen zu. Da die Fragekarten in der zweiten Hälfte des November ausgegeben wurden, so find trotzdem die Zahlen über den Umfang der Arbeitslojigkeit als sehr erheblich anzusehen, da um diese Zeit infolge der Saison gewöhnlich gute Arbeitsgelegenheit besteht. Es ist daher die Schlußfolgerung berechtigt, daß von Mitte Dezember bis Anfang März eine bedeutend stärkere Arbeitslosigkeit eintrat. Wie berechtigt diese Annahme ist, ergibt sich daraus, daß im Januar auf dem Facharbeitsnachweis allein 1245 männliche und 165 weibliche, zusammen 1410 Arbeitslose eingetragen wurden. In sechs Partein wird fürchterlich gedroht, Und jede sucht der andern bös zu schaden. Und zweifelnd fragt sich hier der Patriot: Geschieht das alles auch von Gottes Gnaden? Knag werden foll. Notizen. Die Wagner Stiftung. Siegfried Wagner fündigt Wagner- Stiftung. „ Wer seinen Ehegatten getäuscht oder betrogen hat-( die Beicht- an, daß alles, was in Bayreuth Richard Wagners Erbe ist, also: erbleichten und warfen unruhige Blide umber) der bete zu Festspielhaus mit den dazu gehörigen Grundstüden, alle GegenDas Sonderbare ist nur, daß gerade die bürgerliche Presse in Hause drei Vaterunser", sagte nach einer fleinen Pause der gute stände, die zum Festspielhaus und Wirtschaftsbetriebe gehören, das Haus Wahnfried mit allen seinen Handschriftlichen Schäßen, allen lofen Gelbstentmannung ist, die unsereinen unter Gesichts. Reu und Leid erweckt und zum Schluß allen gemeinsam die Ab- liche Festspielfonds dem deutschen Volle als ewige Stiftung bestimmt Die Beichtfinder atmeten auf. So ging es weiter. Dann wurde einen Andenken und Erinnerungen Wagners und der sehr beträchtihrem feuilletonistischen Teil Frankreich gegenüber von einer würdebunkten der deutschen Kultur efelhaft anmutet. Die französische solution erteilt. Unterrodsliteratur hat nirgends so eifrige, nach Batschouli schnüffelnde Das Verfahren des Geistlichen war gewiß von christlichem Geist, - Theaterchronit. Sonntag geht in den KammerVerehrer wie in der bürgerlichen Preſſe. Wir haben jahrelang in wie ihn der Gründer der Religion ausbreitete, getragen. s lag spielen die Franziska" von Wedekind in der endgültigen Berlin zwei Bühnen gehabt, die regelmäßig und ausschließlich von aber durchaus nicht im Sinne des Klerikalismus, und der Pfarrer Fassung in Bersform in Szene. Dieie Vorstellung leitet den der literarischen Ehebruchsindustrie der französischen Schwankautoren wurde deshalb seines Amtes enthoben. Wedekind 3htlus ein, der vom 31. Mai bis 14. Juni vor lebten, und gerade in der bürgerlichen Presse wurden diese Bühnen sich geht. systematisch begönnert. Erdbeeren mit Schlagsahne aus Pappe. Unter allen ReklameAuch bestand ihr Publikum feineswegs aus Der Insektenforscher Henri Fabre, der voriges Arbeitern, sondern aus soliden Bürgern, die sich unsolid amüsieren scheußlichkeiten die scheußlichfte: auf goldladiertem Pappteller eine wollten. Es fann in Paris überhaupt so leicht tein pikanter Schwant Bortion Erdbeeren mit Schlagsahne, auch aus Pappe! Die vor- Jahr das 90. Lebensjahr vollendete, ist schwer erkrankt. Der Homer gespielt werden, ohne daß die bürgerliche Presse spaltenlange Berichte nehmen" Konditoreien um den Kurfürstendamm stellen diefe Novität der Insekten, den von Darwin bis Maeterlind Naturwissenschaftler wie Naturliebhaber gleichmäßig wegen seiner eindringenden und bringt. In der gleichen Weise unterwirft sich das Bürgertum be- auf die Marmortischchen, und das„ gebildete" Publikum, das König sorgsamen Beobachtungen schäßten, hat uns viele und tiefe Einblicke fanntlich so gut wie willenlos den Pariser Damenschneidern. lich Meißen von Königlich Kopenhagen auf zehn Schritt Entfernung Vive la France ist offenbar nicht würdelos, wenn es so viel unterscheiden fann, Möbel von Bruno Paul befizt und in die Vor Schnüffle im franzöfifchen Abfall nach pikanten lefungen der Herren Osborn und Stahl läuft, läßt sich dieses ästhetische Brechmittel unter die empfindliche Naie sezen, ohne zu muckien. Ja, sie bestellen sich nachher richtige Erdbeeren mit echter" Sahne und bewundern die vollkommene Technik der Pappindustrie, die solche natürlichen" Nachahmungen menschlicher Genuß mittel gestattet. So sieht Geschmadskultur" aus! mittel gestattet. bedeutet wie: erotischen Dingen". erung Sozial Godjen Fin g der äftigt paltigen En bas sch bar n Drud fani Su bei Dort ift tichland Breußen Crud. cud 3 dnidit parla gejagt idit, it überall chenden rch den ach ben Es wird aber sofort würdelos, wenn es unter vollkommener Sahrung der eigenen nationalen Kultur eine Vereinigung mit den besten Franzosen anstrebt. So wenigstens sieht der Kommentar aus, den in diesem Fall das Leben zu der bürgerlichen Entrüstung schreibt. Maffenbeichte. Der französische Geistliche Abbé Lemire ist ein guter Katholik. Aber er ist Demokrat und kein Klerikaler. Deshalb hassen ihn feine Brüder in Christo wie die Pest. Als er bei den versuchte Man beman mit allen Mitteln seine Wiederwahl zu verhindern. Beichtstuhl bearbeitet. Sie sollten sogar ihren Ehemännern die ehe-| muzte dazu auch den Beichtstuhl. Besonders die Frauen wurden im lichen Pflichten verweigern, wenn diese nicht davon abstünden, dem| Abbé Lemire ihre Stimme zu geben. der Abbé Degroote als Kandidat aufgestellt. Er sollte die Stimmen sollte nicht die Absolution empfangen. Bon bischöflicher Seite war Wer ihm den Stimmzettel verweigerte, Aber alle Liebesmühe war bergebens. Abbé Lemire wurde gewählt und besonders den Frauen! berdankte er mit seine Wahl. Nun Degroote sollte das Kein Abbé Strafgericht hereinbrechen. Aber der Geist des Aufalso keine Absolution mehr! ruhrs gegen die bischöflichen Erlasse war bereits bis in die Reihen der Geistlichen gedrungen und so fand sich ein Pfarrer, der bereit war, trotz des Berbotes, die Wähler Lemires und deren Frauen zu abjolbieren. Der Andrang zur Beichte war daher bei ihm ſehr " Humor und Satire. Adieu, Albanien! Mir scheint, es muß der lange Fürst von Wied Von Gottes Gnaden seine Segel hissen, Und trauernd fonstatiert des Sängers Lied: Schon wieder mal wird einer rausgefchmijjen! Man tommt dort unten leicht zu Nervenschots. Die Katholiken solches ist zu merken Sie hassen die, die griechisch- orthodox, Und beide Brüder schimpfen auf die Terken. Auch Essad Pascha scheint der Beste nicht, Wie sich ergibt aus seinen üblen Taten Und speiste doch, was mir ins Herze sticht, Mit unsern deutschen Gnadenpotentaten! Jedoch Italien( mit dem großen Maul) Und Desterreich wird schon die Ordnung" stügen Bloß für den Ferschten steht die Sache faul: Sie fönnten ihn am End zu Tode schützen! in eine sonst wenig gefannte Welt tun lassen. Ein neues Observatorium auf dem Mont # Blanc. Nachdem das astronomische Observatorium, das von Jansen auf dem Gipfel des Mont Blanc erbaut war, vor einiger Zeit zerstört worden ist, soll jezt ein neues Gebäude errichtet werden, und zwar auf dem Petit Flambeau in einer Höhe von 3400 Metern. Das Ende der Morgan Sammlungen. Det Sohn Pierpont Morgans will die aus der ganzen Welt zusammengebrachte Kunstsammlung seines Vaters in den nächen Monaten unter der Hand verkaufen lassen. Der Verkauf wird von einem Syndikat der Antiquitätenhändler Londons übernommen. Der Verfauf wird deswegen privatim stattfinden, um dem sonst zu be fürchtenden enormen Preissturz vorzubeugen. feine Schäße dem von ihm wader ausgeplünderten amerikanischen Der alte Morgan hatte sich immer als Mäcen aufgespielt, der Volke vermachen wollte. Die Kunst der Geschlechtsberwandlung. Prof. Brandes, dem Direktor des Zoologischen Gartens in Dresden, ist es gelungen, durch Ueberpflanzung von Geschlechtsdrüsen ein weibliches Damtier mit männlichen Geschlechtsmerkmalen auszustatten und ein männliches mit weiblichen. Das weibliche Exemplar betommt bereits ein Geweih und das männliche hat feins wieder befommen. Aehnliche Experimente find an Ratten und Meerschweinchen tängst vorgenommen; jezt zum ersten Male aber an Großtieren. ( Es ist nicht auszudenken, wohin ähnliche Prozeduren bei der Krone der Schöpfung führen könnten. Die Lustspielfabrikanten würden ihr dankbarstes Requisit: das Männergeweih verlieren, das für aber prachtvolle Möglichkeiten eintauschen.) Aus der folgenden Tabelle ergibt sich, in welchem Umfange die Verdienst für die einzelnen Branchen geordnet zusammengestellt. Ebenfalls find hier die Angaben über geringeren oder böheren J Den einzelnen Branchen von der Arbeitslosigkeit betroffen wurden. Branche Durchschnittl. ArbeitsTofigkeit Geringerer Verdienst Zahl d. Durchschnitt lich weniger verdient Durchschnitt lich mehr verdient Gesamtzahl der Beteiligten Zahl der Gesamt zahl Arbeitsder losen Tage Pers sonen Gesamtbetrag Zahl d. Ber sonen Höherer Vers tienft Gesamt betrag Herrenmaß und Militär 155 7432 47,88 114 16718,43 . 146,65 90 6585,20 73,13 259 Herrenkonfektion. 209 7293 34,9 46 8360,24 181,75 29 2755,32 95,01 284 182 10162 55,8 14 1867,46 133,39 196 11 918 83,5 6 906,58 151,10 4 242,- 60,05 193 6218 32,2 17 193 929 Damenkonfektion und Kostüme Wäschebranche. Ohne Branchenangabe. 750 32023 42,7 Achtung, Bau- und Erdarbeiter! Seit Freitag, den 22. Mai, befinden sich die Erdarbeiter der Firma Habermann u. Gutes beim Bau des städtischen Westhafens im Streit. Der Grund der Arbeitsniederlegung ist der, daß die Firma die Stundenlöhne, welche 40 Pf. betragen, nicht erhöhen will. Bei Verhandlungen, welche stattfanden, erklärte fich die Firma bereit, die Löhne auf 42 Pf. zu erhöhen. Die Arbeiter lehnten dieses Zugeständnis als zu gering ab. Trotz der geringen Löhne bei sehr schwerer Arbeit ist die Arbeitszeit übermäßig lang, ein Prämiensystem treibt die Arbeiter zu intensiver Arbeitsleistung an; desgleichen ist auch die 14 tägige Lohnzahlung als nicht den Berliner Verhältnissen entsprechend zu betrachten. Alle diese Verhältnisse führten die Arbeiter zum Streif. Es ergeht an alle Arbeiter die Aufforderung, die Baustelle zu meiden, bis die Firma zu besseren Zugeständnisfen bereit ist. Deutscher Bauarbeiterverband, Zweigverein Berlin. Deutsches Reich. Vom Kaffeler Brauereiarbeiterstreik. Wie immer und überall, so glauben auch in Kassel die aus Hamburg importierten Hingebrüder, die eine weitere Vermehrung um 50 Mann erfahren haben, die Herren der Straße zu sein. In unverschämtester Weise machen sie sich breit und einer erflärte in einem Arbeiterlokal:„ Wer mir zu nabe kommt, dem drehe ich mein Messer im Leibe herum". Nur der Besonnenheit der anwesenden Arbeiter war es zu danken, daß es weder zum Streit, noch, wie es ja der Wunsch dieser Rausreißer war, zu Blutvergießen gekommen ift. Im übrigen scheinen die Kaffeler Brauereiherren allenthalben nach Rausreißern zu suchen und sie werden dabei von einem Agenten Hans Pfeiffer aus Weimar unterstützt. Dieser Agent fonnte allerdings erst einen Mann liefern und hatte dabei noch das Pech, daß der Arbeitswillige durch die Streitposten abgefangen und belehrt werden konnte. 93 Presbericht gab Dittmer, Redakteur des Verbandsorgans„ Die Gewerks schaft.". Er ging auf das Verhältnis zwischen Redaktion und Vorstand ein. Daß die Redaktion aus dem Vorstand ausschied, war feine glüdliche Entschließung. Der jeßige Zustand sei auf die Dauer unhaltbar. Wenn auch bis jetzt sich feine Diffe= renzen ergaben, so könne es aber bei dem mangelnden Zusammena arbeiten ständig zu Konflikten führen. Deshalb sei es ratsam, das alte Verhältnis wieder herzustellen. Als eine der Hauptaufgaben betrachte die Redaktion, den Problemen der kommunalen Regie alle Aufmerksamkeit zu schenken und nach Kräften gegen die gemischt wirtschaftlichen Unternehmungen Stellung zu nehmen. Ueber die prinzipielle Haltung der Gewerkschaft" bestehe in den Mitgliederfreifen allseitige Zufriedenheit. Die„ Sanitätswacht" soll in nächster Zeit noch weiter ausgebaut werden. Soziales. Lebius als Arbeitgeber. 180 27852,71 154,75 123 9582,52 77,09 Es folgt nunmehr der Bericht der Mandatprüfungs einen agitatorischen Wert. In gewissem Umfange dürfte der tommission, an den sich wegen der Wahl der Hamburger Dele Rückgang der Mitgliederzahl auf die neue Militärvorlage gierten eine lebhafte Debatte anschloß. Der Vorstand hatte, vorzurückzuführen sein. Bisher wurden 2000 Bücher Militärpflichtiger behaltlich des Entscheides der Generalversammlung, die Mandate eingeliefert, im lebten Herbst 3000. Zwei Zahlstellen, Berlin und für gültig erklärt. Diese Haltung wurde besonders von den HamHamburg, haben den Vorstand bereits verurteilt. Berlin wegen burger Delegierten fritisiert. Schließlich wurden alle Mandate für eines Heftes aus Anlaß der Einweihung des eigenen Heims, gültig erklärt und darauf die Verhandlungen auf Dienstag vertagt. Hamburg wegen des Werftarbeiterstreits. Darüber werden wir uns ja gründlich aussprechen. Unser Mandat ist heute erledigt. Sie fönnen darüber verfügen. Eine wüste Heße hat mir die auf der letzten Generalversammlung bewilligte, aber nicht geforderte Gehaltserhöhung eingetragen. Gegen die bekannte Politischerklärung hat der Vorstand Klage angestrengt. In seiner Klage= beantwortung erklärt der Polizeipräsident von Berlin, alle der Generalkommission angeschlossenen Gewerkschaften würden als Eine Anzahl Beitungshändler waren für das politische Vereine behandelt. Begründet wird das mit der sozial- 12- Uhr- Abendblatt", ein Kopfblatt der Staatsbürger- 8tg.", politischen Tätigkeit der Generalfommission. Das muß festgestellt angenommen worden. Sie sollten zwischen 11 bis 1 Ühr werden, die sozialpolitischen Eingaben haben uns bisher wenig nachts die Zeitung feilhalten und mußten sich verpflichten, in oder gar nichts genügt. Will man uns das Petitionieren ver= bieten, find wir nicht schuld daran, daß der letzte Rest des Ver- dieser Zeit für fein weiteres Blatt tätig zu sein. An Enttrauens zur Regierung verloren geht. Dann müssen wir den Weg schädigung erhielten sie zunächst 2 M., später 2,50 M. pro Tag, der Selbsthilfe beschreiten. Das Schreien nach Staatshilfe außerdem für jedes verkaufte Eremplar 5 Pf. Sie hatten je muß man den Agrariern überlassen. Ich hoffe, die Generalver 50 Stüd mitzunehmen. Der Umsatz war im allgemeinen nicht sammlung wird unsere Arbeit und unsere Absichten anerkennen. groß, die 50 Stück reichten vollkommen aus. Da aber einige ( Beifall.) Händler mehr verkauften, veranlaßte dies die Geschäftsleitung, Der Kassierer König gibt Erläuterungen zum Kassenbericht. von den Händlern zu verlangen, daß sie fortan 75 Exemplare Weil Gegner die Bekanntgabe von Veruntreuungen in gehäffiger mitnehmen sollten. Die Händler beanspruchten für die ihnen Weise ausgebeutet haben, unterließen wir die Mitteilungen im zugedachte Mehrarbeit auch mehr Bezahlung; sie wollten Jahrbuch. Mit rücksichtsloser Strenge wird aber jeder Fall von Das gefiel Unregelmäßigkeiten verfolgt. Die Zahl der Veruntreuungen ist eine Entschädigung von 5 M. pro Tag haben. zurüdgegangen. der Geschäftsleitung so wenig, daß sie allesamt aufs StraßenBalm Berlin berurteilt die Verleihung eines Ehrendiploms. pflaster warf. Dadurch zog sie sich eine Rollettivtlage Wir wollen keine Orden und Ehrenzeichen. Die Dauer der Mit- bon sechs Händlern zu, die beim Gewerbegliedschaft beweist nichts für die Verdienste um die Organisation. gericht auf je bierzehntägige Lohnentschädi Mit solchen Geschichten bersimpeln wir immer mehr.( Lachen.) gung flagten. Klein Hamburg verteidigt die dortige Mitgliedschaft. Schlüter- Bremerhaven wünscht, daß im Jugendblatt angegeben wird, wohin die Jugendlichen in sportlicher Beziehung gehören. Bei den weiteren Debatten spielte das Ehrendiplom noch = = Nachdem die Herkulesbrauerei ihre sämtlichen Arbeiter( auch die unorganisierten) ausgesperrt hat, haben nunmehr auch fast alle Ar beiter der Hessischen Aktienbrauerei, die zu dem gleichen Konzern gehört, die Arbeit niedergelegt. Die Verhältnisse liegen trotz der Streifbrecher für die Streitenden sehr günstig. Es ist ja das Wort des Direktors Dornfaat von der Hessischen Aftienbrauerei, eine große Rolle. daß da, wo diese Leute hausten, man es feinem anderen Arbeiter zumuten könne, seine Arbeiten zu verrichten, noch unber " Das Gericht gab dem Gesetz entsprechend dem Klageantrage statt und verurteilte die Firma Spree. berlag" demgemäß zur Zahlung von ins gesamt 249 Mart. Es sah das Arbeitsverhältnis als ein festes an, weil die Kläger ausschließlich für die Zeitung tätig sein mußten und dafür außer den Prozenten erhöhten Lohn könne nicht als Entlassungsgrund gelten. Lebius hat, wie die Verhandlung ergab, den von ihm Angestellten nicht nur den Lohn vorenthalten, der bibelfeste geffen und außerdem heute noch so wahr wie vor einem Jahre. 87. außerordentlicher Verbandstag der eine bestimmte Lohnbergütung erhielten. Die Forderung auf wird daher schon jetzt, obwohl kein Boykott verhängt ist, das von den Hingebrüdern bereitete Bier gemieden. Selbstverständlich ist die Polizei bemüht, den Unternehmern hilfreiche Hand zu bieten zum Schuge sowohl der Edlen aus Hamburg als auch zur Erschwerung der Wahrnehmung des Koalitionsrechtes der in den Kampf getriebenen Brauereiarbeiter. Von den Gelben. Gemeinde- und Staatsarbeiter. Hamburg, 25. Mai 1914. Jm blumengeschmüdten Musiksaal des hiesigen Gewerkschafts- Schutzpatron der Gelben übersezte die Worte der Bibel: Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert" in Ev. Luca hauses eröffneten heute vormittag die Gemeindes und StaatsarbeiStap. 10 Vers 7 und in 1. Epistel Pauli Kap. 5 Bers 18 ter ihren außerordentlichen Verbandstag. Die frühere Einberufung der erst im nächsten Jahre fälligen Generalversammlung hat ihre fowie Ursache in Differenzen innerhalb der Verwaltungskörper der Or- ,, Wer dent Arbeiter seinen Lohn nicht gibt, der ist ein In Saarbrüden begann am Sonntag die Generalberganisation. Aufgabe der außerordentlichen Tagung soll es sein, Bluthund" in Jesus Sirach Kap. 34 Vers 27 sammlung des Bundes deutscher Wertvereine. Durch eine andere Besetzung der Aemter den häuslichen Frieden dahin: Ein Arbeiter, der von der Staatsbürger- Zeitung" Wenn man den Zahlen, die im Geschäftsbericht gegeben wurden, wieder herzustellen. trauen darf, so hat die Mitgliederzahl der angeschlossenen Vereine Erschienen find 96 Delegierte, 8 Vertreter der Verwaltungs. feinen Lohn verlangt, ist ein Erpreffer. Lebius denunzierte nicht unbeträchtlich zugenommen; während im vorigen Jahre instang und 19 Gauleiter. Die Generalfommiffion hat den Genoffen die von ihm nicht gelohnten Arbeiter, weil sie ihren Lohn 110 000 Mitglieder angegeben wurden, soll der Bund nunmehr trotz Cohen- Berlin entsandt. Von der dänischen Bruderorganisation verlangten, der Staatsanwaltschaft wegen angeblicher des Ausscheidens des Berliner Kartells mit 25 000 Mitgliedern wohnen Johannsen- und Drejer Kopenhagen den Verhand- pressung. Selbstverständlich lehnte die Staatsanwaltschaft lungen bei. dies Anfinnen des Herrn Lebius ab. über 140 000 Mitglieder umfassen. Den Geschäftsbericht An der Spitze des rheinisch- westfälischen Provinzialverbandes mit über 50 000 Mitgliedern stehen die 43 Werksvereine im Stadtund Landkreis Effen, die zu einem Bezirksverbande mit 14 000 Miterstattete der Verbandsvorsitzende Mohs- Berlin. Er konstatierte, gliedern zusammengeschlossen sind. Der Kruppsche Beamtenverein daß die Organisation tros der Krise, die auch die Arbeiter der mit 2000 Mitgliedern hat sich nach dem Geschäftsbericht gleichfalls Gemeinde- und Staatsbetriebe nicht verschonte, einen erfreulichen die gelben Grundsäge zu eigen gemacht. Die Gesamtzahl der Wert Aufstieg nahm. Die Mitgliederziffer stieg von 47 376 zu Beginn vereine im rheinisch- westfälischen Industriebezirk beträgt jetzt 181, des Jahres 1912 auf 53 925 am Ende 1913. Wenn die Mitglieder und mit Stolz wird betont, daß den 150 000 freien und 100000 christlichen Gewerkschaftlern jezt 53000 Wertvereinler gegenüber- zunahme nicht ganz den Erwartungen entsprach, so dürfe man nicht ständen. Neben Rheinland- Westfalen find die Werkvereine besonders außer acht laffen, daß besonders im letzten Jahre auch die Behörden start in Hannover verbreitet. Hier find 10 600 Arbeiter auf einwirkte. Die sprunghafte Mitgliederzunahme in den früheren Entlassungen bornahmen, was auf den Mitgliederstand ungünstig 23 Werfen mit rund 28 000 Arbeitern in Werkvereinen organisiert. Jahren können die beiden letzten Jahre nicht aufweisen; aber trotzIn Süddeutschland bestehen Werkvereine besonders in Mannheim, dem ging der Mitgliederstand in den lekten zehn Jahren von 10 000 Ludwigshafen, Nürnberg und Augsburg. Auch in der Provinz Sachsen, besonders in Magdeburg, im Saarrevier und in auf 53 000 in die Höhe. Was die Arbeitsbedingungen der GemeindeLothringen, sowie an der Wafferkante werden angeblich Fortschritte die Stadtbehörden in der Reduzierung der Lohnbedingungen den arbeiter anlange, so müsse es als ein Standal bezeichnet werden, daß gemacht. Auch das Zeitungswesen" wird stark ausgebaut. Die Wochen schrift Der Wertverein" hat nach diesen Mitteilungen 45 000 efer. 2000 Abonnenten zählt die Halbmonatsschrift des Kruppschen Beamtenvereins. 4500 Jugendliche werden durch die Zeitschrift Die nationale Arbeiterjugend" in gelben Gedankengängen erzogen. Man will versuchen, eine Einigung mit der gelben" Berliner" Richtung herbeizuführen, die sich bekanntlich vom Bunde unter großem Krach trennte. Ob es gelingt, ist eine andere Frage. Zehnter Verbandstag des HolzarbeiterVerbandes. Dresden, 25. Mai 1914. Erster Verhandlungstag. Den heute im Kristallpalast beginnenden sachlichen Verhandlungen war gestern eine in festlichem Rahmen gehaltene offizielle Eröffnung des 10. Verbandstages des Holzarbeiterverbandes vor. aufgegangen. Leipart und Lauter- Dresden wurden zu Vorfißenden bestimmt. Eine sehr lebhafte Geschäftsordnungsdebatte leitete die Verhandlungen ein. Es handelte sich um die Forderung, den Werftarbeiterstreik als besonderen Punkt auf die Tagesordnung zu sehen. Schließlich wurde in namentlicher Abstimmung mit 111 gegen 82 Stimmen Gin hinderliches Moment bei Abschlüſſen von Tarifverträgen sei die " Er Aus dem Bericht des Bremer Gewerbeinspektors. In dem Bericht des Bremer Gewerbeinspektors für das Jahr 1913 bestätigt in dem Kapitel„ Arbeiterinnen" eine Stelle mit dürren Worten das, was von uns über die Lebenslage der Arbeite rinnen schon so oft festgestellt werden mußte. Es heißt da: Bei den derzeitigen hohen Lebensmittelpreisen zwingt die niedrige Entlohnung der Frauenarbeit, mit Nahrungsmitteln von geringem Nährwert vorlieb zu nehmen und unter diesen Ver hältnissen treten alle Anzeichen und Begleiterscheinungen der dauernden Unterernährung auf. Auch leiden sehr viele Arbeite rinnen an Blutarmut und Magenerkrankungen usw., besonders dann, wenn jede Gelegenheit fehlt, eine warme Mittagsmahlzeit einzunehmen, jedoch lassen verschiedene Bemerkungen der Arbeite rinnen den Schluß zu, daß sie höchstens am Sonntag eine aus reichende Mahlzeit zu sich nehmen.. " die Stadtverwaltungen Unternehmen, die der Gemeinde in RegiePrivatunternehmern vorangehen. Sodann finde man allzu oft, daß betrieb große finanzielle Vorteile bringen könnten, an PrivatunterWas mag es denn sein, was diese Arbeiterinnen in erster Linie nehmer verschadern. Bei den 2ohnbewegungen jei es in daran hindert, täglich eine warme Mittagsmahlzeit einzunehmen? nehmer verschachern. einzelnen Fällen notwendig geworden, schärfer nachzuhelfen. 97,9 Richts anderes als der Hungerlohn. Auf diese Zustände sollten eine Prozent aller Bewegungen fanden auf friedlichem Wege ihre Erledi- mal die weisen Gesezesmänner ihr Augenmerk richten, wenn sie das gung und nur 2,1 Proz. entfallen auf Streits und Aussperrungen. Problem des Geburtenrüdganges lösen wollen. Mit Einhaltung der Kinderschußbestimmungen sieht es auch in In Zukunft müßten die Mitglieder mehr mit dem Tarifgedanken vertraut gemacht werden. Die meisten Stadtverwaltungen würden Bremen bös aus. Bei 27 Uebertretungen des Kinderschutzgesetzes den eigentümlichen Standpunkt einnehmen, teine Tarife abschließen wurden im Berichtsjahre Geldstrafen in Höhe von 2 bis 10 m. vers zu können. Nur wenige Städte machten eine löbliche Ausnahme. bängt. Man sieht, daß es auch in Bremen milde Richter gibt. G Organisationszersplitterung, wodurch den Stadtvätern ihre ableh- ist eben etwas anderes, ob im Staate der vollendeten Rechtsgaran nende Haltung sehr erleichtert werde. Es könne nicht Aufgabe des tien ein Unternehmer vor Gericht steht, der sich der gesetzwidrigen Verbandes sein, sich durch Grenzstreitigkeiten zu zerfleischen, sondern Ausbeutung eines Kindes schuldig gemacht hat, oder ein streitenber der Einheitsorganisation für die Staats- und Ge- Arbeiter, der einen Streifbrecher beim richtigen Namen nannte, meindebetriebe das Wort zu reden. Nicht selten würden die Wieviel noch auf dem Gebiete des Kinderschutzes zu leisten ist, zeigt Forderungen von den Behörden deshalb abgelehnt, weil noch von schon der Umstand, daß im letzten Jahre allein in Bremen 788 weiteren 6 bis 10 Organisationen forderungen eingereicht würden. Knaben und 148 Mädchen amtlich ermittelt wurden, die außer der Die Maßregelungen feien außerordentlich zurüdgegangen, Zum Schluß Schulzeit meistens mit Botengängen, Bureauarbeiten und anderer hingegen halte die Nadelstichpolitik nach wie vor an. betonte der Redner, daß es Pflicht des Verbandes sei, fest zur frei- leichter Arbeit" beschäftigt wurden. gewerkschaftlichen Bewegung zu halten und durch eine intensivere Agitation und Erziehung der gewonnenen Mitglieder, die Macht der Organisation so zu stärken, daß alle Angriffe auf das Vereins- und Versammlungsrecht, auf die Koalitions- und Streitfreiheit abgeschlagen werden könne.( Beifall.) Marote Berlin berichtete speziell über die Sektion des M Auch der Schutz der erwachsenen Arbeiter läßt sehr viel zu wünschen übrig. Es wurden dem Gewerbeinspektor 2033 Unfälle darunter 12 mit tödlichem Ausgange, gemeldet. Besondere Klage wird im Bericht darüber geführt, daß in den Schiffsdampfteffel betrieben verschiedentlich der Mangel an Sicherheitsvorkehrungen die besondere Erörterung der Angelegenheit beschlossen. Es Krantenpflege- und Badepersonals, die noch in den beobachtet wurde. Das gab sogar Anlag, die Vornahme der Unter folgten Begrüßungsansprachen einer Reihe Vertreter ausländischer ersten Anfängen stedt. Er schilderte die außerordentlichen Schwierig- suchung des ungenügend gesicherten Dampfteffels zu verweigern. Holzarbeiterverbände. Nach weiteren Formalien folgte der von feiten, diese Berufsgruppen organisatorisch zu erfassen. Die übliche Für das Unterlassen wird als Entschuldigung meist die kurze Lieges Leipart erstattete Vorstandsbericht. Die Angaben über Mit- Safernierung des Krankenpflegepersonals, die eine Einschränkung zeit und das Drängen der vorgeseßten Leitung der betreffende gliederbewegung, Finanzgebarung, Lohnbewegungen, Erfolge usw. der persönlichen Freiheit mit sich bringt und dem Arbeitsverhältnis Schiffahrtsgesellschaft angeführt..." heißt es im Bericht. Um dieje find bereits bekannt. Der Redner würdigte die wirtschaftliche Ent- einen gefindeähnlichen Charakter gibt, mache es sehr schwer, festen Bemerkung richtig würdigen zu können, muß man daran denken, widelung in ihrer Wirkung auf die Organisation. Das vom Verband herausgegebene Jugendblatt hat die Auf- wärtig 3301. In einzelnen Orten, wie z. B. in Königsberg, wird gabe, den Lehrlingen eine gute fachtechnische Ausbildung zu verdurch die Behörden das Koalitionsrecht völlig aufgehoben und dem mitteln, sie und die jugendlichen Arbeiter für die Gedanken der Organisation empfänglich zu machen. In Rücksicht auf die große andauernde Arbeitslosigkeit hat der Vorstand keine Vorlage betr. liegenden und von uns bereits besprochenen Der Verbandstassierer Amann ergänzte den gebrudt vor Gehaltsregelung der Verbandsangestellten unterbreitet. Die Versicherung der Verbandsangestellten gegen Unfall soll als Finanzbericht. Verbandseinrichtung eingeführt werden. Herr Dr. Helbart ist Wenn sich auch die allgemeinen Kassenverhältnisse gebessert haben, beauftragt worden, eine Geschichte des Tischlergewerbes so sei die erwartende Zunahme der Einnahmen doch nicht eingetreten, zu schreiben. Mitglieder, die der Organisation 25 Jahre angehören, was seine Ursuche in dem langsameren Anwachsen des Mitgliederfollen ein Ehrendiplom erhalten. Das hat unter anderem auch standes in den beiden letzten Jahren habe. Personal jeder Zusammenschluß verboten. schneller ihre Schiffe entlöscht und beladen werden. Daher denn auch das„ Drängen" der Schiffahrtsgesellschaften und die Rücksicht lofigkeit auf Leben und Gesundheit der Arbeiter. bes Bon allgemeinem Interesse ist auch das Ergebnis einer von der Gewerbeinspektion veranstalteten Umfrage, die der Feststellung diente, in welchem Umfange Sommerurlaub unter Fortzahlung ohnes gewährt wird. Am günstigsten sind in dieser Beziehung Gemeinde- und Staatsarbeiter sowie die Transportarbeiter gestellt, indem von jeder der beiden Gruppen etwa 2000 Berfonen Urlaub die Nr. 142. 31. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Parteiangelegenheiten. Zur Lokalliste. In Schmödwis T. B. hat das Lokal Seglerfchloß den Befizer gevechielt. Die jetzige Inhaberin, Frau Jacobiz, stellt dasselbe zu allen Veranstaltungen zur Verfügung. In Martgrafpieske ist das Lokal Bazenhofer Bierhallen" von der Lokallifte zu ftreichen und als gesperrt zu betrachten. Der jegige Inhaber, Herr Mattner, verweigert uns fein Lotal. gesperrt. " In Neumühle- Niederlehme hat das Lokal„ Bellevue" den Besitzer getvechselt. Der jezige Inhaber, Emil Müller, stellt uns sein Lokal frei. Die Lokale von Riedel und Domschke find nach wie vor In Ertner N. B. stehen uns folgende Lokale zu allen Veranstaltungen zur Verfügung:" Hotel zur Post", Inhaber Wiechert, Berliner Str. 3; Hotel zur Eisenbahn". Inhaber Stadelmann, Bahnhofstraße. Berichtigung! Unter Erfner steht in der Lokalliste das Lokal P. Gwind, Friedrichstr. 121, es muß beißen: P. Grund, Friedrich straße 21, Verkehrslokal. Von Eichwalde heißt es Hotel und Restaurant Sanssouci", Inhaber Paul Würfel; es muß heißen:„ Hotel und Restaurant Sanssouci", Inhaber Grassow und Wittes Waldschlößchen, Inhaber Würfel, Kaiser- Friedrich- Str. 1. Die Lotalfommission. Sechster Wahlkreis. Heute Mittwoch, abends 7 Uhr: Flugblatt. verbreitung im 34. Kommunalwahlbezirk zu der am Freitag. den 29. d. Mits., in den Borussiasälen, Ackerstr. 6/7, stattfindenden Kommunalwähler- Versammlung. chronisch ist. Es sind sogar zwei Einholeburschen da, damit Mittwoch, 27. Mai 1914. Wo kommen die„ Gottlosen" her? doppelt gepumpt werden kann. Dort drüben waren die vor- y Diese Frage hat unseren Frommen große Kopfschmerzen gemacht achmen Leute, die den Kopf so hoch trugen und nur im Auto und schließlich haben sie herausbekommen, daß die aus der Kirche borfuhren, neulich bei Nacht und Nebel aus der Ausgetretenen Leute sind, die von auswärts nach Berlin gekommen auf Pump elegant eingerichteten Sechszimmerwohnung sind. Auf der jetzt stattfindenden Synode erzählten die Geistlichen verschwunden. Bütend schimpften die zahlreichen Leid- folgendes, wie wir einem Bericht entnehmen: tragenden, die noch gestern devoteste Bücklinge vor den feinen Herrschaften gemacht hatten. Wie sagt doch Dr. jur. Alexander alias Schreiber Thormann!. Ehrlichkeit ist einfach Quatsch, vor Titel und Frechheit sinkt die ganze bürgerliche Welt in den Staub.. Es ist Sonntag, ein heller, warmer Sonntag. Die Menschen aus dem großen Wasserkopf durchziehen auf ihrem Sie bewundern Wege ins Freie das„ ruhige, feine" Viertel. die Vorgärten, bewundern die Häuser, beneiden die Glücklichen, die hier wohnen dürfen. Wenn ihr wüßtet! Es ist nicht alles Gold, was glänzt... Die Arbeiter- Krankenversicherung in Berlin und Vororten im Jahre 1912. Die Verwaltungsergebnisse der Berliner Krankenkassen werden in einem unter obigem Titel vom Statistischen Amt der Stadt Berlin soeben herausgegebenen Heft ausführlich behandelt. Während die Berichterstattung in den früheren Jahren sich nur auf die in Berlin selbst Domizilierten Kassen erstrecke und im Vorjahr ein erster Versuch zur Einbeziehung auch der vorortlichen Kassen unternommen wurde, ist es diesmal gelungen, außer sämtlichen Berliner auch 103 Borortstassen zur Beteiligung zu veranlassen. Die Bearbeitung dieser Kassen bildet den letzten Abschnitt der Veröffentlichung, während in den vorhergehenden die der 1. Vortrag des Stadtverordneten Genossen Karl Leid. Aufsicht des Berliner Magistrats unterstellten Kassen, die 2. Aufstellung des Kandidaten. staatlichen Betriebs- und die Hilfskassen behandelt sind. Nach gewiesen werden hauptsächlich die Veränderungen im Mitgliederbestande, Erkrankungen und Sterbefälle, die finanziellen Grundlagen und Ergebnisse sowie die Kassenleistungen, vielfach unter Hinzufügung von für die praktische Brauchbarkeit bedeutsamen Verhältnisberechnungen. Tagesordnung: Jugendfektion Neukölln. Heute Mittwochabend 1,9 Uhr bei Bartsch, Hermannstraße 49 1, Wortrag des Genossen Bartels über: „ Die revolutionäre Dichtung der 40 er Jahre. Pfingsten findet eine zwei bis dreitägige Wanderung nach dem Schlaubetal statt. Kosten 5 bis 6 M. Abfahrt Sonnabendabend ungefähr 9 1hr.( Alles Nähere wird heute abend in der Verjammlung bekanntgegeben.) Es liegt im eigenen Intereffe aller jungen Arbeiter und Arbeiterinnen über 18 Jahre, die Beranstaltungen der Jugendfektion zu besuchen. Arbeiten am Westhafen. Die Arbeiten am Westhafen sind bekanntlich der Firma Haber mann u. Gudes übertragen worden. Bei der Uebertragung ist ausdrüdlich ausbedungen worden, daß die beim Bau beschäftigten Steglit. Das Schlepplokal zu der heute und morgen statt Arbeiter biefige Arbeiter sein sollen und daß außerdem ein den findenden Gemeindewahl ist bei Clement, Düppel- örtlichen Verhältnissen angemessener Lohn gezahlt werden soll. Die straße 7. Pflicht eines jeden Genossen, der es irgendwie ermöglichen fann, ist es, sich an beiden Wahltagen zur Schlepparbeit Firma Habermann u. Gudes scheint aber alles daran zu sehen einzufinden. Heute abend soll von 1,6-8 Uhr jeder für uns in diefen Abmachungen zum Hohn möglichst niedrige Löhne zu zahlen Betracht kommende Wähler noch einmal aufgesucht werden. Nur Mit den Maschinisten und Heizern ist die Firma schon in Differenzen durch die eifrigste Unterstügung eines jeden Genossen fönnen wir wegen der Lohnfrage geraten, weshalb die Arbeit eingestellt Erfolge erzielen. Jeder fomme so früh wie möglich; auch die nicht worden ist. Unterhandlungen habe schließlich zu einer Einigung aur Wahl stehenden Bezirke müssen Mann für Mann antreten. Berliner Nachrichten. Das ruhige, feine" Viertel. geführt. Den Bauarbeitern werden 40 Pfennige Stundenlohn Superintendent Köster von Berlin III weist darauf hin, wie überraschend für viele die Feststellung sei, daß die Mehrzahl derer, die bei den Gemeinden die Kirche verlassen haben, nicht in Berlin geboren, sondern unter denen zu suchen ist, die aus der Provinz zugezogen find. Vielleicht haben die nicht nrecht, die aus dieser Tatsache den Schluß ziehen wollen, daß die Großstadtmenschen den Lockungen der Kirchenfeindlichen Führer der Betwegung fühler, nüchterner gegenüberstehen, als die anderen, die auch hier den draußen unbekannten Einflüssen der Großstadtluft leichter erliegen. Aber es ist doch wohl der Zug der Zeit, der neue moderne Geist", der die Kirche Chrifti überall befämpft, als eine veraltete und dem Untergange verfallene Institution, als eine Feindin der Wohlfahrt und Freiheit der Menschen, dem wir die Austrittsbewegung verdanken. Die ausgesprochenen Feinde unserer Kirche dürften sich aber doch wohl täuschen, wenn sie meinen, daß die Zeit bald gekommen sei, unser deutsches Volt in seiner über wiegenden Mehrheit Mehrheit seiner Kirche den Rüden fehren werde. Wir vertrauen aber doch dem im Grunde gesunden Sinn unseres Volkes, auch unseres lieben Berliner Bolles, das doch wohl weiß, was die Kirche geleistet hat und noch leistet und wohl fühlt, daß wir uns an den Wunden, die das mioderne Kulturleben uns schlägt, verbluten müßten, wenn auch nur die Werke der Barmherzigkeit aufhören würden, die aus dem Geiste des Evangeliums herausgeboren werden. Und darum, weil wir vertrauen, sollen und wollen wir arbeiten. Superintendent Koch von der Synode Kölln- Stadt weist ebenfalls auf die Beobachtung hin, daß es sich bei den Austretenden weniger um eingesessene Glieder der Gemeinde als um 3nge= zogene handelt. In einer besonders stark betroffenen Gemeinde ist ihre Zahl auf etwa 60 Proz. festgestellt worden. Zum großen Teil sind es ledige, junge Leute, Arbeiter, Handwerker, Handlungsgehilfen, die in Schlafstellen wohnen, also feinen Rüd halt an der Familie besigen. Wo es sich um verheiratete Männer handelt, da bleiben die Frauen doch vielfach in der Kirche, und nur in ganz feltenen Fällen wird auch für die noch schulpflichtigen Kinder der Austritt erklärt. Freikonzert in einer Heilstätte. Für die Synode Friedrichswerber I bemerkt Superintendent Steinbach, daß die gegenwärtige Bewegung die planmäßigste und umfassendste sei und sich nicht wie die früheren nur auf den Arbeiter und kleinen Handwerkerstand erstrecke, sondern auch auf Kreise, die an einen Austritt bisher nicht gedacht hatten. Dann fährt der Superintendent fort: Die wiederholten Stürme haben, was der Baum der Kirche zurzeit an dürren Blätter trägt, großenteile heruntergerissen, die anderen leisten mehr Widerstand. Darauf freilich, daß die Versuche, und zwar vielleicht schon recht bald und mit verstärkter Heftigfeit wieder aufgenommen werden, müssen wir uns wohl gefaßt machen. Es wird vieler Mühe und großer Treue bedürfen, um die zum Teil mürbe und brüchig gewordenen Außenmauern unserer Kirche wieder fest zu machen." Auf welche Gedanken die Geistlichen doch kommen! Als von gezahlt, eine Bezahlung, die angesichts der schweren Arbeit auswärts zugezogene qualifizieren sich zumeist die aus der Kirche eine miserable genannt werden muß. Auf die Forderungen der Ausgetretenen. Die lieben guten Berliner find gute fromme Leute. Bauarbeiter erklärte die Firma sich bereit, 42 Pfennig pro Stunde Als ob nicht der nahezu größte Teil der Berliner Einwohnerschaft zu zahlen. Darauf können sich die Arbeiter aber nicht einlassen und nicht von auswärts nach Berlin gekommen wäre. Das müßten die haben die Arbeit eingestellt. Die Firma täuscht sich, wenn sie Geistlichen, die doch auch vorzugsweise von auswärts gekommen glaubt, in Berlin eftva mit ausländischen Arbeitern arbeiten sind, ebenfalls wissen. Ein Troft ist diese Feststellung aber für Dem Berliner Straßentärm mit seinen tausendfältigen zu lönnen wie am Nordoftjeekanal. Es muß verlangt werden, daß unsere Frommen taum. Geräuschen zu entfliehen, zog ich nach einem Vorort, nachdem die bei dem Bau eines städtischen Hafens beschäftigten Arbeiter anselbstverständlich ein fühnes Rechenerempel angestellt war. gemeffen bezahlt werden und nicht nur der Unternehmer den ganzen Die Miete ist für gleich große Räume um mindestens Brofit in die Tasche stedt, Die städtische Tiefbauberwaltung hat alle 25 Proz. höher, die Nahrungsmittel sind noch teurer als in Ursache, dem Unternehmer ernstlich begreiflich zu machen, daß bei Berlin, der Kreislandrat wird mich an die Steuerkandare städtischen Unternehmungen, die aus Mitteln der Bürgerschaft bezahlt nehmen... ach was, ich hab's gewagt. Die beffere Luft, werden, ausreichende Löhne zu zahlen sind. der große Part dicht hinter dem Hause, die Stärkung meiner durch angestrengteste Arbeit angegriffenen Gesundheit Wirklich eine herrdas überwvog die letzten Bedenken. liche Straße! An beiden Häuserfronten in langer Linie schöngepflegte Vorgärten mit Rotdorn und Schmud tannen, Rosen und anderen Kindern Floras, zwischen Fahrdamm und Bürgersteig wunderhübsche Stugelatazien, die Balfongitter goldbronziert, die Fassaden in edler Architektur Wie's einem mit der Einbruchsversicherung gehen kann. meisters Th. Gervais mit etwa hundert Sängern inmitten der BarkVersicherungsgesellschaften, die gegen Brandschaden, Diebstahls- anlagen statt und wurde nicht nur durch herzlichsten Dank der ohne den öden Mietkajernenstil, die Hauseingänge mit blendenden Spiegelscheiben, marmorierten Wänden, dicken schaden usw. versichern, wollen bei Schadenersazansprüchen nicht Patienten beiderlei Geschlechts gelohnt, sondern auch die Aerzteschaft Das wird ihnen niemand verdenken dürfen. und das Personal ließen dem Chor durch den Oberinspektor ihre Teppichläufern, ftrahlender elektrischer Beleuchtung, Palmen übervorteilt werden. und Blattpflanzen auf den Treppenpodesten da muß es Indes, die weitgetriebene Vorsicht und das offenkundige Miß- Anerkennung über die Darbietungen aussprechen. fich ja menschenwürdig wohnen. Rechnet man noch den trauen, womit die Gesellschaften manchmal solche Erfazansprüche Aus dem Zuge geworfen worden zu sein scheint eine Kindesinneren Wohnungskomfort, die Badestube und die Warm- behandeln, fann einen Versicherten in recht unangenehme Situationen leiche, die gestern in Wilmersdorf aufgefunden wurde. Ein Gärtner wasserversorgung hinzu, so ist die Wohnung verhältnis- bringen. Einer, dem es mit einer Einbruchsversicherung so ergangen ist, fand dort in den Anlagen längs des Bahndammes an der Aalemäßig billiger als das verräucherte Nest in Berlin. Nur reißt der monatliche Fünfzigmarkschein ein großes Loch in flagt uns sein Leid. Ein junger Schlächtermeister in Berlin ver- felder Straße ein verschnürtes Baket, das die Leiche eines neue Leiche, die wohl während der Fahrt aus einem Südringzug gemein schmales Portemonnaie. Aber was tut man nicht für sicherte seine Wohnungseinrichtung und sein Geschäft, das er in der geborenen Mädchens enthielt. Nach ihrem Befunde scheint die fleine die kostbare Gesundheit und für die Verbannung des Lärms. Bornholmer Straße von einem Borbefizer gekauft hatte, bei der worfen wurde, schon einige Zeit bort gelegen zu haben, denn sie war Da muß halt an einer anderen Ede gespart und der höhere Sansa, Allgemeine Versicherungs- Attiengesellschaft" durch ihre Ber- fchon start in Berwefung übergegangen. Eingewidelt war sie in Wietzins wieder herausgeschlagen werden. Profit Mahlzeit! liner Generalagentur. Das Unglüd wollte es, daß schon bald darauf weiße Leinwand und graues Padpapier. Von einem Radfahrer überfahren und tödlich verletzt wurde Die Rechnung war nicht ganz richtig. Mit dem Lärm Einbrecher ihn heimsuchten, die aus dem Geschäft und der Wohnung mitgehen hießen, was an Waren, Kleidern, Schmudsachen usw. gestern eine 18jährige Erna Walter, die bei ihren Eltern in der nämlich. gemessen. Die von der Firma jest gezahlten Löhne find aber nicht anDa weitere Arbeiten im Westhafen notwendig werden, wird ernstlich darauf geachtet werden müssen, daß nur solche Unternehmer berüdsichtigt werden, von denen man voraussetzen kann, daß fie diese Anforderungen erfüllen. Ein für Arbeitergesangvereine nachahmenswertes Beispiel gab der bekannte Männerchor Fichte- Georginia 1879" mit seinem am Sonntag, den 24. d. M., in der Lungenheilstätte Beelitz veranstalteten Konzert. Der Chor hat damit den dortigen Patienten, die zum fondern auch gezeigt, welche Möglichkeiten leistungsfähigen Vereinen größten Teil Arbeiter sind, nicht nur eine seltene Freude bereitet, geboten sind, ihr Solidaritäsgefühl für die Klassengenossen zu befunden. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, in jedem Jahr in einer der in der Umgebung Berlins gelegenen Heilstätten Freikonzerte zu veranstalten, und hat sein Versprechen bisher treulich gehalten. Das Konzert in Beelitz fand unter der Leitung des ChorGewiß, die Wagen tamen seltener, das Quietschen und ihnen wertvoll genug erschien. Gegenüber seinem Schadenersatzanspruch Lüderigstraße wohnte. Das Mädchen wurde an der Ecke der SanBimmeln der Elektrischen war nicht zu hören, auch nicht der wurde eine fo gründliche Prüfung für nötig gehalten, daß er noch fibar- und Afrikanischen Straße von einem jugendlichen Radfahrer gleichmäßige Taft vieler hastenden Menschenbeine. Nach anderer jetzt, nach Verlauf von elf Wochen seit dem Einbruch, feinen Biennig angerannt, zu Boden geworfen und überfahren. Hierbei erlitt, cs Richtung tam es schlimmer. Die Herren der asphaltierten Straße erhalten hat. Auch durch wiederholte Eingaben bei dem Aufsichts- einen Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung, an der es bald sind hier die Kinder, die sogenannten feinen Kinder. Wehe, amt für Privatversicherung hat er bisher nicht erreichen können, daß darauf in einer Laube, wo man es schnell aufbettete, berjtarb.d Geschwinder Leiche wurde von der Polizei beschlagnahmt und nach dem Schauwenn jie losgelassen! Am Schulvormittag gehts ja noch an, ihm die Entschädigungssumme ausgezahlt wurde. nachmittags ist Korso. Mit Balltambourins, Rollschuhen und vollzog sich ein anderes Verfahren, das nebenher lief, nämlich die hause gebracht. Von einem Automobil überfahren und getötet wurde gestern imitierten Autos vollführen sie einen Höllenlärm. Die empfofort eingeleitete Untersuchung, ob der Inhaber des Geschäfts vielfindlichen Gören quarren vermöge ihrer guten Erziehung leicht den Einbruch fingiert habe. Die Vernehmungen ergaben nachmittag in der Turmstraße zwischen Wald- und Beuffelstraße sas sechsjährige Töchterchen Emma des Arbeiters Auguſt& an eas 2ange der Beusselstraße. Die Kleine wurde von einem in schneller Fahrt feidenen Matinee ist empört, wenn man ihren Bubi" die Staatsanwaltschaft dem Angeschuldigten mitteilen fonnte, das ankommenden Automobil erfaßt und zu Boden geschleudert. Ein unaufhörlich zu den Fenstern hinauf, und oder die verzogenen weiblichen Bälger mit den ver- Verfahren gegen ihn sei eingestellt. Warum aber ließ deffenungeachtet Rad ging ihr über den Hals, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Wahrhaftig, noch schlimmer als die Kinder sind Es scheint, daß noch die Höhe der Schadeneriasforde Nationalötonomie fällt morgen Donnerstag, aus. Wird später 11 rücktesten modernen Mädchennamen nur mal schief an die Regulierung des Schadenersatzes immer noch auf sich warten? Arbeiter- Bildungsschule, Grenadierstr. 37. Der Unterricht in nachgeholt. Der Sängerchor ,, Wedding"( M. d. D. A.-S.-B., Chorm. Emil ein sieht. hier die„ vornehmen" Eltern. Nirgends kann die Rang rung bemängelt wurde. Inzwischen hat der Schlächtermeister ordnung schärfer ausgeprägt sein. Jeder bildet sich ein, mehr sich dazu entschließen müssen, sein Geschäft aufzugeben und es mit zu sein als der andere, und nur der Offizier, der wie ein Berlust zu verkaufen. Zunächst konnte er es weiter betreiben, weil Trutbahn über die Straße ftelzt, ist für die Bürgerlichen, die die Lieferanten ihm Waren auf Borg gaben. Bald aber tat das Frühfonzert im Konzertpart des Friedrich- Wilhelmstädtischen Schaudurchweg stramme Patrioten sind, der reine Fetisch. Sie Gerede, daß er den Einbruch nur vorgetäuscht habe, seine Wirkung.| spielhauses. Mitwirkende sind u. a. der über 200 Sängerinnen zähmerken nicht, daß ja beim Dffizier erst der Mensch anfängt. In der Nachbarschaft soll bei anderen Geschäftsleuten umbergefragt lende Mädchen und Frauenchor Norden"( Chorm. Franz Bothe). Drinnen in der Wohnung jammert von früh bis spät worden sein, ob der Schlächtermeister überhaupt soviel Waren gehabt Anfang des Konzerts frühmorgens 5 Uhr. Billetts im Vorverkauf das Klavier, nachmittags uno abends verzapfen Hausfrauen haben könne, wie ihm gestohlen sein sollten. Eine erste Folge des 25 Pf., an der Kaffe 30 f. Töchter gröhlenden Singfang, auf die Teppichklopf. Einbruchs war dann, daß dem Geschäft ein Teil der bisherigen und Die arbeitende Jugend des Oftens und Nordostens veranstaltet ordnung wird gepfiffen, der Krach mit den Dienstboten, die Kundschaft fernblieb. Die Einnahmen ließen nach, für den erlittenen an den drei Pfingstfeiertagen eine Partie nach der sächsischen Schweiz. hier wie Sauerbier herumlaufen, nimmt kein Ende. Einbruchichaden fehlte Erjazz, die Lieferanten mußten schließlich Die Kosten betragen zirka 18 M. Jüngere Genosfinnen und Ge Diese Menschenspezies hat zum Gezänt, zum Nörgeln am bezahlt werden das alles zufammen bra& te ben Ruth Der schwer geschädigte Mann ist um eine Erfahrung reicher. Nächsten zu viel Zeit. Natürlich geht der eine ohne Gruß stolz am andern vorbei, aber frozdem blüht der heimliche Sollte es ihm noch einmal möglich sein, wieder ein Geschäft zu - Ruin. nossen, die sich daran beteiligen wollen, tönnen sich im Sängerheim, Elbinger Str. 8, abends 9 Uhr, melden. Klatsch in Reinfultur. Die ganze Straße weiß, daß bei übernehmen, jo will er fagt er uns keine Versicherung wieder und Serie 22 Nr. 4241 bis 4250 der Boltsfürsorge, Getverkschaftlich Hauptmanns, obwohl sie ein großes Haus machen, der Dalles abschließen. B Verloren. Die Aufnahmegebührenblods Serie P, 8641 bis 8660 Genossenschaftliche Versicherungsaktiengesellschaft, find verloren ge Vorortnachrichten. Früchte der patriotischen Jugenderziehung. Recht sonderbare Erfahrungen machten, wie uns nachträglich berichtet wird, am Himmelfahrtstage Radfahrer, die Rüdersdorf pajsierten. Als dieselben auf der Heimfahrt begriffen waren und Kaltberge Rüdersdorf passierten, frachte plöglich ein Schuß, im nächsten Augenblick rief auch schon ein in Begleitung seines Baters fich befindlicher, in Weißensee wohnhafter junger Mann, daß getroffen jet. Samalle Radfahrer stiegen nunmehr ab, um den Schüßen ausfindig zu machen. Es dauerte nicht lange, als sie einige in Pfadfinderuniform befindliche junge Burichen antrafen, von denen einer eine Schußwaffe bei sic) trug. V die Frage, wie er dazu komme, zu schießen, antwortete er, daß ihm sein älterer Begleiter eine solche Anweisung gegeben habe. Empört über diese Handlung forderten die Nadfahrer nunmehr die jungen Leute auf, mit nach der Nüdersdorfer Polizeitvache zu lommen. Diesem Ersuchen famen dieselben auch nach. Dort angelangt, stellte es sich indes heraus, daß kein Beamter zugegen war. Vater und Sohn beschränkten sich nunmehr darauf, Namen und Wohnung der jungen Leute, die beide in Nüdersdorf wohnen, festzustellen. Zum Glück waren die Sußberlegungen des Getroffenen leichter Natur. Der Vorgang lehrt wieder mit aller Deutlichkeit, daß es geradezu verbrecherisch ist, in jungen Menschen den Sinn für Kriegs spiele und Handhabung von Mordwerkzeugen zu wecken. Turmhoch über einer solchen Erziehungsmethode steht die Bildungsarbeit, die an der so eifrig verfolgten proletarischen Arbeiterjugend getrieben wird. Sache der Arbeitereltern sollte es sein, ihre Kinder dem Einfluß gefährlicher Jugendbildner zu entziehen, od vid lines 4 Weißenfee. gangen. Bis auf Widerruf an dieser Stelle werden die Quittungen 3000 bis 5100 M., 14 Magistratssekretäre mit 3700 bis 4500 M., dieser Blocks für ungültig erklärt. Der eventuelle Finder der Blocks 26 Bauassistenten mit 2900 bis 4500 M., 140 Magistratsassistenten Wenu Monarchen reisen, läßt man es sich etwas fosten. Aus wird gebeten, diese in der Rechnungsstelle Berlin, SO 16, Engel mit 1250 bis 3700 20., 16 Registraturbeamte mit 2100 bis 2400 M., ufer 18, in der Zeit von morgens 9 bis abends 8 Uhr abzugeben. 42 Stanzlisten mit 2100 bis 3400 M., 38 Vollziehungsbeamte mit Anlaß der Einweihung des Großschiffahrtskanals am 18. Juni wird Uhr abzugeben 1600 bis 2300 20., 37 Magistratsboten mit 1900 bis 2700 m. der Kaiser im Automobil nach dort auch die hiesige Falkenberger Unter diesen 439 Beamten find 212 Militäranivärter, von denen Straße berühren. Bis dahin soll diese Straße befahrbar gemacht werden; anderenfalls wird ein anderer Weg befohlen. Der Rat der bekanntlich jede Gemeinde einen bestimmten Prozentjab einstellen Weisen hat sich nun den Kopf zerbrochen, wie der schlechte Zuſtand muß. Die Gehälter der 188 auf Dienstvertrag Angestellten stiegen um 19 860 M. und damit auf 443 310 M. Zu diesen Angestellten gerade dieses Straßenzuges am schnellsten beseitigt werden kann. rechnet sowohl der Stadtchemiker wie der Schuldiener, der Guts- Seit einiger Zeit werden daher die großen Löcher ausgeflict, verivalter wie der Schweizerdegen in der Druderei, die Aerzte im aber das zieht noch nicht; man fürchtet inuner noch in Ungnade zu Krankenhause wie der Betriebsingenieur, der Küchenschreiber wie fallen oder um ein Ereignis ärmer zu werden. Die letzte Gemeindeber Friedhofsinspektor und der wissenschaftliche Hilfsarbeiter im vertretersizung mußte deshalb noch 2000 Dr. bewilligen, um die Statistischen Amt usw. Während mun ein beamteter Bureau- Faltenberger Straße mit sties auszufüllen und so dem Auge der direktor ein Gehalt von 7200 m, bezieht, hat die Stadt ihren Herrschaften die Schadhaftigkeit der ehemaligen Kreisstraße zu ents Chemiker schon für 5000 m., und den wissenschaftlichen Silfs ziehen. Die Vertretung glaubt, daß die Hälfte der Ausgaben der arbeiter im Statistischen Amt für 2900 M. Neben dem Bureau- Kreis übernehmen wird, wenn nicht, nun dann muß eben die Allhilfsarbeiter mit 8200 M. und dem Laternenauficher mit gemeinheit die ganzen Stoften tragen. Hat dann der Kaiser im und der Automobilfluge die Straße passiert, so wird der Nies wieder auf3050 steht der Küchenschreiber mit 1000 Stadt 67 200 M. und die Polizei 520,000 M. zweite Apothefer mit 2000 M. Die Feuerwehr kostet der genommen und anderweitig verwertet, damit nicht etwa die Riesel656 Volksschul- gärtner, die nachts ihre Produkte nach den Markthallen Berlins lehrer beziehen 1670 200 M. oder ein Mehr gegen das Vorjahr schaffen, verwöhnt werden. von 105 000., 153 Lehrer der höheren Schulen 674 840 M. oder Hohen- Schönhausen. ein Mehr gegen 1913 von 54 762 m. Hierzu kommen noch die Nach den letzten Gemeindewahlen, die für die Bürgerlichen tros Altersflaffenzulagen, Ruhe-, Witwen- und Waifengelder usw. 600 000 m. und mit allem Drum und Dran für dieselben Zwecke, größten Terrors mit einer Niederlage endeten, hatte sich am Orte was unter den verschiedensten Etatstiteln verteilt ist, nochmals ofort ein bürgerlicher Wahlverein gebildet mit der unverkennbaren 400-000 m., jo daß insgesamt 5½ Millionen lediglich für Beamte Absicht, die Bestrebungen der Arbeiterschaft zu bekämpfen. Bei näherer Betrachtung gewinnt man den Eindruck, daß die neu ge und Angestellte ausgegeben werden. bildete Bürgervereinigung" weiter nichts ist als eine Tochtergesell Ein folgenschweres Unglüd hat sich im Hause Lahnstraße 10 erschaft des Grundbesigervereins Hohen- Schönhausen. Die Herren eignet. Dort war die etwa 30 jährige Frau Zander nachmittags haben wohl erkannt, daß die Firma des Grundbesigervereins bei den gegen 2 Uhr mit Feuermachen beschäftigt. Da das Feuer nicht recht Einwohnern in feinem guten Geruch steht. Diese neue Gründung in Gang tommen wollte, nahm Frau Zander etwas Spiritus zur will fich als Oppositionsverein aufspielen. Nach einem Bericht des Anfachung. Es muß nun noch Glut vorhanden gewesen sein, denn Sohen- Schönhausener Anzeiger" sollen Vorträge, gehalten von Ver im Moment des Zugießens von Spiritus entstand eine Stichflamme, tretern der Mittelstandspartei, deutlicher Antisemiten, gebotez die eine Explosion der Spiritusflasche herbeiführte und die Kleider werden. Dazu will man dann Herren aus der Gemeindevertretung der Frau Bander ergriff. Diese eilte hilfeschreiend auf den Flur. heranziehen. Doch scheint man es mit diesem fühnen Vorschlage gleich Denn der bei der Ihr bettlägerig tranfer Mann eilte herbei und riß ihr die Kleider wieder mit der Angst bekommen zu haben. bom Leibe, wobei sich der Mann die Finger nicht unerheblich ver- letzten Gemeindetvahl durchgefallene Kandidat des Grundbefizervereins brannte. Der entstandene Brand wurde von herbeigeeilten Nachbarn Herr Destreich behauptet dreist, daß kein Gemeindevertreter es wagen erstickt. Die schweren Verlegungen der Frau Zander machten ihre würde, zu erscheinen. Das behaupten dieselben Herrschaften, die bei fofortige Unterbringung im Neuköllner Krankenhause notwendig, wo der letzten Wahl in ihren Versammlungen den sozialdemokratischen sie am Lage darauf durch den Tod von ihren Leiden erlöst Gemeindevertreter lage gegen die Wahl in der dritten Abteilung das Wort von vornherein verweigerten. Echt antisemitisch. Auch Zu lebhaften Auseinandersehungen zwischen Stadtverordneten wurde. Der Mann mußte ebenfalls das Krankenhaus aufsuchen. und Magistrat tam es in der Stadtverordnetenfigung am Montag. Trevtow- Baumschulenweg. hat der Vereiu erhoben. Als Hauptzeugen wird immer wieder das Veranlassung hierzu gab ein Antrag, der die Errichtung einer Steffensche Ehepaar angeführt, das gesehen haben will, wie nach Tausende von Mart für ein Fefteffen, für Arbeitslose nichts! Ablauf der Wahlzeit noch sozialdemokratische Wähler in das Wahlunterirdischen Bedürfnisanstalt auf dem Bayerischen Ueber dieses Thema sprach in einer im Neuen Gesellschaftshause ab- lokal hineingelassen worden sind. Den verzweifelten Anstrengungen Slag verlangte, mit vieler Anlegung einer Minſtalt empfohlen. gehaltenen gut besuchten öffentlichen egiten Borfommiffe in bet dieſer Bürgersleute werden unfere Genefiere Ang, auch in der Bürgervereinigung Der Magistrat ging an diesem Deputationsbeschluß achtlos vorüber Groger. Der Redner bezeichnete die letzten Vorkonimiſſe in der gesingers Gemeinde als den Abgrund der sozialen Ungerechtigkeit. Einund beschloß, eine oberirdische Anstalt zu errichten. Gegen dieses gehend legte er dar, wie die bürgerlichen Vertreter, begünstigt Arbeiterschaft ist ihnen schon im voraus zugesichert. wahren Deffentlichkeit bewegen. Ein warmer Empfang durch die Berhalten wandte sich zunächst in scharfen Worten der Stadtv. Bamberg( lib. Fraktion). Wenn dem Urteil der Deputation lein durch das Dreiklassenwahlrecht, nackte Juteressenpolitik treiben. Das zeige fich auf allen Gebieten des sozialen Lebens. Spandau. Wert beigelegt werde, so erübrige sich, daß man ihr derartige VorAuch dem Gebiete der Schulpolitik bleiben die InterTagen unterbreite. Bedauerlich sei, daß der Dezernent, nachdem er Zu dem Vorgang, der sich am Himmelfahrtstage an der Bürger effent der Befitlosen unberüidjichtigt. Demgegenüber müſſe ablage ereignete und worüber wir in der Sonntagsnummer be mit seiner Ansicht in der Deputation nicht durchgedrungen sei, ſich erstaunlich finden, daß für die Einweihungs- richteten, wird uns mitgeteilt, daß der Militärarbeiterverband an nun hinter den Magistrat verschanze und mit dessen Hilfe seine Anfeierlichkeiten des Realgymnasiums taufende Mark hinter verschlossenen dem unliebsamen Borkommnis nicht beteiligt gewesen sei, da er fichten durchzubrücken suche. Stadtverordneter Ja to to( Lib. Fraktion) hielt gleichfalls die Türen bewilligt worden seien. Im Gegensaz hierzu müsse feſtge bereits eine halbe Stunde vorher vom Fefiplaz abmarschiert sei. Haltung des Magistrats für verfehlt und ersuchte denselben, eine ſtellt werden, daß dieselbe bürgerliche Mehrheit bei der Beratung der Augenzeugen des Vorganges sind dadurch irritiert worden, daß des Anträge betreffs der Arbeitslosenfürsorge jedes soziale Verständnis Revidierung seines Beschlusses vorzunehmen. war, neben seinem Stand eine große Tafel mit der Aufschrift der Vorredner feien nicht am Blage, denn der Magistrat habereter, 8000. für die Arbeitslosenfürsorge in den Etat einzustellen, Militärarbeiterverband" zu stehen hatte. Im übrigen spielte fich Oberbürgermeister Dominicus meinte, die scharfen Worte völlig vermissen ließ. Der Antrag der sozialdemokratischen Ver- Restaurateur des Vereins, der auf der Bürgerablage zurüdgeblieben vollständig forrekt gehandelt. Ausschlaggebend sei für den Magistrat lei rundweg abgelehnt worden. Selbst der Antrag, 3000 m. für der Vorgang wie geschildert ab. Schöneberg. 106 und die int regar ber fünstlerische Gesichtspunkt gewefen. Dazu komme, daß NachbarStädte den Bau von unterirdischen Bedürfnisanstalten für nicht ratsam gehalten hätten. Ganz und gar nicht könne von einer Nichtachtung ehrenamtlicher Mitglieder gesprochen werden. Andererseits aber stehe auch dem Magistrat das Recht zu, eine eigene Meinung zu haben Genosse Moltenbuhr betonte, man dürfe sich nicht der Gefahr aussetzen, durch die Errichtung einer oberirdischen Anstalt den schönen Bayerischen Platz zu verschandeln, nachdem die Errichtung des Kolonialdenkmals auf diesem Plaz abgelehnt worden sei, um den Play in seiner jezigen Gestalt zu erhalten. man es als Gini gefunden. Wie ganz anders hätten die bürgerlichen Verireter gehandelt, als es hieß, in einer späteren Sigung die Gehälter ber höheren Beamten zu erhöhen. Hier feien sogar bis zu 1000. im Einzelfalle mehr bewilligt worden. Solche Beschlüsse bedeuteten einen Sohn auf die Hungernden. Redner schloß seinen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag: Die Arbeiterschaft jei im Kampfe groß geworden, sie werde auch mit eiserner Straft den Kampf gegen bie Dreiklaffenschmach fortzuführen wissen. Hierauf ersuchte der Vorsitzende Genoffe Pappe etwa anwesende Gegner, das Wort zu ergreifen. Seinem Ersuchen fam indessen niemand nach. Unserem Vertreter Genossen ißner blieb es nur noch vorbehalten, auf die verschiedensten Dinge einzugehen. Insbesondere vertrat der Redner die Auffassung, daß eine Besserung der örtlichen Verhältnisse nur durch eine Eingemeindung Treptows nach Berlin zu erwarten sei. " 1 Sihungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Rosenthal. Donnerstag, den 28. Mai, nachmittags 6 Uhr, in der Aula der Gemeindeschule, Schillerstraße. Diese Situngen find öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist rechtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen. Gerichtszeitung. Der Kavalier" als Erpresser. Beschlossen wurde, eine unterirdische Bedürfnisanstalt zu errichten. Hierauf berichtete Genosse Rottländer über eine Betition der Gewerbetreibenden, die sich über die allzu große Ausbreitung des Straßen- und Hausiererhandels beschwerten. Demgegenüber sei zu Von recht niedriger Gesinnung zeugte eine Straftat, welche betonen, daß hier nicht mehr gehandelt werde wie anderswo. Die gestern den Kaufmann Karl Schmidt vor die 3. Straffammer des Stadtverordnetenversammlung dürfe sich auch nicht auf einen so Hierauf gelangte folgende Resolution einstimmig zur Aunahme: Landgerichts III führte. Der in Karlshorst wohnhafte Angeklagte fleinlichen Standpunkt stellen, bezögen doch selbst die städtischen Die am 22. Mai im„ Neuen Gesellschaftshaus" versammelten lernte eines Tages auf der Fahrt nach Berlin im Bahnkupee eine Behörden ihre Materialien nicht von hiesigen Kleingewerbetreibenden, auch sie gäben dem billigsten Lieferanten den Bürger Treptow- Baumschulenwegs protestieren energisch gegen die Frau Luise S. fennen. Das Gespräch, welches sich anfangs um Zuschlag. In den Schulen sollte den Kindern Anweisung gegeben die von den Vertretern der arbeitenden Bevölkerung beantragte an, als S. einige recht eindeutige Wise erzählte. In Berlin unterArt der Befchlußfassung der Gemeindevertretung, welche sich weigerte, ganz harmlose Dinge drehte, nahm bald einen anderen Charakter werden, beim Genuß von Speiseeis größtmöglichste Vorsicht walten Summe von 3000 W. für die Arbeitslosenfürsorge in den Etat ein- nahmen beide einen kleinen Bummel durch die Friedrichstadt und zu lassen. Nicht zu vergessen sei, daß in der Zeit der gegenwärtigen zustellen, während sie in derselben Sigung die Beratung über die schließlich verabredete man ein Rendezvous, welches mit einer beider Arbeitslosigkeit zahlreiche Arbeitslose direkt gezwungen feien, durch Gehaltserhöhung der höheren Gemeindebeamten vornahm, um in feitigen„ Gheirrung" endete. Einige Zeit später wurde Frau S den Straßenhandel sich und ihre Familie vor der größten Not zu einer späteren Sigung die Erhöhung der Gehälter um Hunderte von durch einen Brief in Schreden gejekt, den der Angeklagte, der sich schützen. Redner beantragte Uebergang zur Tagesordnung. den Namen„ Domping" beigelegt hatte, an sie gerichtet hatte, und Stadtverordneter Michalsti berichtete über eine ähnliche Die Berjammelten protestieren ferner dagegen, daß Tausende in dem er unter Bezugnahme auf jenen Fehltritt der Frau um Petition. Er ersuchte dieselbe dem Magistrat als Material zu über- von Mark bereitgestellt wurden für ein Festessen aus Anlaß ein Darlehen von 100 m. bat. Ms Frau H. hierauf nicht reagierte, Gegen dieses Verlangen wandte sich Stadtverordneter der Einweihung der Klassenschule, Realgymnasium genannt, während erhielt sie mehrere andere Briefe, in denen der angebliche Domping Meyer, der um Ablehnung der Petitionen ersuchte. Der Stand- für die bungernden Arbeitslosen keine Mittel zur Verfügung stehen. drohte, ihrem Ehemann Mitteilung von dem Geschehenen zu machen. punkt des Vorredners sei schon deshalb nicht richtig, weil er ja Die Versammelten geloben, dafür zu wirken und zu kämpfen, daß Die Frau wurde hierdurch in furchtbare Aufregung bersetzt und selbst oft und gern bei fliegenden Händlern laufe. Genosse in die Gemeindevertretung Personen gewählt werden, die mehr Ver- war nahe daran, Selbstmord zu begehen. Echließlich beichtete sie Czeminski betonte, daß der Vorteil dieser Händler in erster ständnis für die Sorgen und das Elend der großen Masse der ihrem Mann die Verfehlung und die Folge war, daß Anzeige erLinie den Minderbegüterten zugute fomme. Den Hausbesitzern zuliebe brauchte man für diese Petition nicht au stimmen. Gemeindeangehörigen haben als die Mehrheit der derzeitigen Verstattet wurde, die zu der Festnahme des jetzigen Angeklagten führte. Dieselbe wurde denn auch mit neunzehn gegen dreizehn Stimmen abgelehnt. Die foziale Arbeitsgemeinschaft der faufmännischen Verbände beantragte die grundfäßliche Anerkennung der völligen Sonntagsruhe im Handelsgewerbe; dem wurde debattenlos zugestimmt. weisen. In geheimer Sigung wurde moniert, daß dem Vorschlag, den Zimmerer Hauffe als Bürgerdeputierten in das Arbeitsamt zu wählen, nicht Nechnung getragen worden sei. Des weiteren jei der Genosie Obst aus dem Ausschuß zur Auswahl von Schöffen und Geschworenen hinausgewählt worden. Bei den Zettelwahlen wurden für Obst nur 12 und 31 gegen und für Hauffe 9 und 32 Stimmen gegen ihn abgegeben. So sieht es mit der angeblichen Gerechtigkeit der Liberalen aus. Neukölln. Mark zu beichließen. tretung. Am Schlusse ver Versammlung ermahnte der Vorsitzende noch zum Anschluß an die Organisation und zur regen agitatorischen Mitarbeit. Britz- Buckow. Mit Rücksicht auf die zutage getretene niedrige Gesinnung erkannte die Straffammer gegen den bisher unbescholtenen Angeklagten auf 6 Monate Gefängnis. " Der Artistenklub„ Roland". Die Generalversammlung des Wahlvereins beschäftigte sich vor- Eine Standalaffäre bildet den Gegenstand, welche heute die Wegen nehmlich mit der Verbandsgeneralversammlung für Groß- Berlin. 1. Straffammer des Landgerichts III beschäftigen wird. Hauptsächlich bewegte sich die Diskussion um die Frage der Re- Erregung öffentlichen Aergernisses, Kuppelei, Berbreitung unzüch organisation sowie um die Vorschläge bezüglich der Einführung des tiger Schriften und Duldens von Glücksspielen bezw. wegen Beihilfe Wochenabonnements für den Vorwärts". Es wurde folgender An- zu diesen Vergehen sind folgende Personen angeflagt: Der Zigarrentrag angenommen: Die cußerordentliche Generalversammlung des fabrikant Paul Blume, der Händler August Lehmann, der Artist Wahlvereins Brig- Budom lebnt den Vorschlag der Reorganisations- Paul Boehm, der Kellner Artur Nolte, der Händler Johann Zirs, fommission, den Abonnementspreis des Vorwärts" auf wöchentlich der Musiker Felig Rockmacher, der Kellner Konrad Kambach, der 30 Bf. fetzufezen, ab." Delegiert wurden zur Verbandsgeneral- Artist Paul Erdmann, der Kellner Karl Böhlke, der Kellner Friz versammlung die Gen. Gehrke, Alfr. Schröder und Semmler und für Meyer, der Geschäftsführer Gustav Gerlach, der Artist August Nogge, Ueber die Zahl der Beamten und die für diese erforderlichen die Streisgeneralversammlung die Gen. Gehrte, Semmler, Farwig der Reisende Georg Mischke, der Kellner Gustav Olitsch), der TanzGehaltsaufwendungen gibt der Besoldungsnachiveis für das und Kunze. meister Richard Zeuge, der Reisende Richard Haase, der Kellner Wladislaw Zühlke, der Kaufmann Kasimir Sogolinski, der Artist Jahr 1914 in interessanter Weise Aufschluß. Danach hatte die Buckow. 275 000 Einwohner zählende Stadtgemeinde 439 Beamte, die insPaul Kuhrau, der Dekorateur Leo Toussaint, der Kaufmann Edgesamt ein Gehalt von 1327 500 m. beziehen. Die 188 Bedien- Eine Kundgebung gegen die Saalabtreiberei. In Buckow ist es mund Fröbe, der Kaufmann. Alfred Schwarzkopf, der Kaufmann fteten erhalten 443 310 M., das find insgesamt 1770 810 m., mit unseren Genossen nach jahrelangen Bemühungen endlich gelungen, Julius Inderko, der Tanzlehrer Robert Dreßler und der Besizer der den befoldeten Hilfskräften 1897 000 M. Allein gegenüber dem den Saal des Gastwirts Klorin für Bersammlungszwecke zu erhalten. Pharus- Festsäle", der Schankwirt Julius Wernou. Vorjahr werden in diesem Jahr 106 410 m. mehr für die Dieser Umstand gab Veranlassung zur Einberufung einer BoltsDie Mehrzahl der Angeklagten waren Mitglieder des Artisten: Besoldung ber. Beamten benötigt. Neukölln hat Steuerzahler, von denen nur 8000 ein Einkommen von über außerordentlich starken Besuch zu einer imposanten Rundgebung Er unterhält enge Beziehungen zu ähnlichen Klubs in London, 68 000 versammlung, die am vergangenen Sonntag stattfand und sich durch klubs„ Roland", dem nach den Ermittelungen der Kriminalpolizei auch Zuhälter, Buchmacher und gewerbsmäßige Spieler angehörten. 3000. bersteuern. Ohne die gewerblichen Anlagen, über die Neutölin glüdlicherweise verfügt, tönnte dieser 45- Millionenetat gegen die von der Behörde und den bürgerlichen Parteien geübte Paris, Buenos- Aires, New York, die zusammen eine Art interSaalabtreiberei gestaltete. Genosse Zubeil geißelte zunächst nationalen Bund bilden und sich gegenseitig unterstüben. In Wirk nicht balanciert werden; es sei denn, daß ein ganz erheblicher Steuerzuschlag erfolgte. Der Ertrag aus der Einkommensteuer mit scharfen Worten das Verhalten einiger Gegner, die mit allen lichkeit soll die Bezeichnung" Artistenflub" als Decmantel für die beträgt 2 090 000 m. Der Gesamtsteuerertrag, direkt und indirett, Mitteln versuchen, der Arbeiterschaft den Saal wieder zu entreißen; Veranstaltung der tollsten Orgien gedient haben, zu der stets mehrere 6 480 800 M. Bemerkenswert sind die Gruppierungen der Be- ganz besonderes in dieser Beziehung leiste der auch von den Steuer- hundert Einlaßkarten zu teueren Preisen werfauft wurden. Zu amten und ihrer Bezüge. Obenan stehen die 8 Magistrats- groschen der Arbeiter befoldete Lehrer der Dorfschule. Alsdann ließ dem am 5. Dezember v. J. in den" Pharusjälen" veranstalteten mitglieder mit 95 500 M.; dann aus Slaffe I 10 Personen in der Redner die letzten Vorkommnisse der äußeren und inneren Herrenabend" wurden etwa 1500 bis 2000 Starten verkauft. Dieser Teitender Stellung mit 66 000 m.; 4 Magistratsassessoren mit 20 500 Mt., aus Staffe 11 22 Personen mit 120 800 W., Staffé TII Politik Revue passieren, hierbei zeigend, wie die Feinde der Arbeiter- Herrenabend", der die jebige Anklage nach sich gezogen hat, foll nichts anderes als eine Aneinanderreihung der schlimmsten Obszöni56 Personen mit 210 000 wt., Klasse IV 191 Personen mit 581 850 lajie an der Arbeit sind, die Lebenshaltung des Volkes zu ver- täten gewesen sein. Die der Polizei als Somojeruelle bekannten Mart, Klasse V 60 Personen mit 144 500 M., Klasse VI 89 Ber- chlechtern und die winzigen Boltsrechte aufzugeben. Zum Schluß Angeklagten Kuhrau, Toussaint, Fröbe und Schwarzkopf spielten Diesen leitenden Personen unterstehen forderte Genosse Semmler die Versammelten zum feſten Zusammen in den Theaterstücken, die aufgeführt wurden, die„ Damenrollen". 12 Oberstadtsekretäre mit Gehältern von 4700 bis 6200 m., schluß in der Organisation auf, weil dies das beste Mittel sei, die Das Publifum, welches gegen Bezahlung Liederbücher gemeinsten 8 Baujetretäre mit 3600 bis 5400 m, 40 Stadtjekretäre mit Anschläge der Gegner abzuwehren. 19p] Inhalts und eine mit unjittlicher Abbildungen versehene Speises netolied dri jonen mit 184850 M. " 8355 FI 18321AT 1822 CORRET 3 B A Handlung und behaupteten, daß es sich überhaupt nicht um eine. öffentliche Veranstaltung, sondern um eine geschloffene Gesellschaft gehandelt habe. Der Angeklagte Wernau behauptet insbesondere, daß er gar nicht gewußt habe, welcher Art die Veranstaltung sei. Bei dem großen Umfang der Sache, die unter Ausschluß der Leffentlichkeit stattfinden wird, findet die Verhandlung in dem Schwurgerichtssaal des Landgerichts III statt. Wir werden über das Ergebnis berichten. Der neue Kieler Werftprozeß. Zerstörung eines italienischen Luftschiffes. Der italienische enkballon„ suelli" wurde bei einer Landung in der Nähe von Mailand von einem Windstoße erfaßt und verschwand in den Wolfen. Die zerfezte Hülle des Ballons wurde in der Nähe von Gallarate aufgefunden. Menschen sind bei dem Unfall nicht zu Schaden gekommen. Beim Baden erfrunkent. Jit der Nähe von Königshütte farte" erhielt, war ein recht gemischtes. Neben Zuhältern und ge-| Vaterland vor 114 Jahren verkauften und verriefen, oder Beufe, die] schminkten Jünglingen befanden sich unter den Anwesenden höhere einfach reich waren. Die Zahl der verdienstvollen Staatsbeamten sind zwei jugendliche Grubenarbeiter beim Baden ertrunken. Ihre Beamte, Aerzte, Rechtsanwälte und sogar, wie behauptet wird, ein im Hause der Lords ist neben diesen sogenannten Hinterwäldlern Hilferufe wurden zwar von mehreren in der Nähe weilenden bekannter Prinz. Nach dieser„ Vorstellung" fanden sich ein Teil nur gering. Aber immerhin: der Adel hat auch in der bürgerlichen Männern gehört, aber nicht beachtet, weil diese glaubten, der Zuschauer noch zu einem Spielchen zusammen, bei dem in Gesellschaft einen bestimmten Wert, der sich, wie die alltägliche Er- daß die jungen Leute nur Unsinu trieben. Die Leichen der beiden 17 und 4" Umjähe von vielen hundert Mark erzielt wurden. Verunglückten wurden nach furzer Zeit geborgen. läßt. In dem Vorverfahren bestritten die Angeklagten jede strafbare fahrung beweist, in flingende Münze hem konservativen Parla- in Charbwesen in Rußland. Auf dem Wege vom Bahnhof Das Eingereicht wurde die Vorlage von dem tonservativen Barla in Charbin zur Bahnverwaltung wurde ein Kassenbote, der mentsmitglied Locker- Lampson. Dieser Herr meinte, es jei er 30000 Rubel trug, von Räubern in chinesischer Kleidung überstaunlich, daß man nie einen Menschen treffe, der selbst Lord fallen und nebst einem der ihn begleitenden Soldaten werden wolle. Die Aspiranten sagten immer, daß sie sich um den getötet. Ein zweiter Begleiter wurde durch acht Schüsse Titel mur bewürben, weil ihre Frau gern eine adlige Dame sein lebensgefährlich verwundet. möchte. Hier haben wir wieder die Geschichte von dem Adam und der Eva, die der alte Moses so gut erzählt: alle Dinge, deren man sich schämt, werden der Frau in die Schuhe geschoben. Die Vorlage wurde schließlich in erster Resung angenommen. Weiter Vor der 1. Straffamier des Kieler Landgerichts begann gestern wird die Sache jedoch nicht gehen. Bei der Umformung der KonDie Baumwollbrände in Bombay. Seit längerer Ze ein neuer Bestechungsprozeß gegen frühere Beamte des Kiefer Ge- stitution vor drei Jahren hat sich die liberale Partei wohl gehütet, fängnisses und gegen den Kaufmann Julius Frankenthal sowie das Haus der Lords ganz abzuschaffen. Sie braucht diese Kammer, in den Baumwollagern in Bombay auf bisher unaufgeklärte mehrere andere aus dem Kieler Werftprozeß bekannt gewordene sich durch Titelverkauf Gelder für ihre Parteikasse zu ver Weise Brände aus. Bei einem Brande am Dienstag schaffen. Das Geld, jagt das lateinische Sprichwort, soll nicht seit dem 23. März Personen. Dieser Prozeß bildet ein Nachspiel zu dem großen Werft- riechen; aber die Heuchelei und Fäulnis dieser Sippschaft stinkt bis im Werte von etwa 1800 000 Mark zerstört. Angeklagt find der frühere Gefängnisaufseher Hiestermann, der zum Himmel. Gefängnisaufseher Rolff, der Hilfsaufseher Griese, der Hausvater Wohlers, ferner Kaufmann Julius Frankenthal, dessen Tochter Wie ein Telegramm aus Samara meldet, gingen bei Fräulein Käthe Frankenthal, der Kaufmann Neugebauer- Hamburg einem Sturm auf der Wolga acht mit Holz und Stalk beund der Diplomingenieur Walter Heinrich, ein Sohn des im Werft- ladene sähne unter. In einem am Ufer liegenden Dorf prozeß angeflagt gewesenen Magazindirektors Heinrich, der in wurden 42 Häuser zerstört; zehn wurden von den zwischen verstorben ist. Fluten mitgerissen. Es sind zahlreiche Opfer an Menschenleben zu beklagen. Bet Now noje im Gouvernement Samara sind infolge des Sturmes viele große und fleine Schiffe gesunten, auch dort sind Menschen ums Leben gekommen. prozeß. Unwetterfatastrophe auf der Wolga. Wieder ein Erdbeben auf Sizilien. Es sollen, wie die Anflage behauptet, umfangreiche Durchstechereien im Kieler Gefängnis begangen worden sein, durch welche die Untersuchung im Werftprozeß stark beeinflußt wurde. Mit Silfe der Beamten wußte sich Frankenthal mit, den Verhafteten gleich nach deren Einlieferung ins Gefängnis, in Verbindung zu sehen. Auch wurden persönliche Zusammenkünfte veranstaltet, in denen alle Einzelheiten der Untersuchung durchgesprochen wurden. Die Durch mehrere heftige Erdstöße wurden Dienstag morgen die berhafteten Beamten sind im vollen Umfange geständig Hiester- Einwohner der Ortschaften 8afferana und Viagrande inmann und Rolff haben jeder 2000 M. von Frankenthal erhalten Aufregung versetzt. Die beiden Ortschaften hatten bereits bei dem und von den anderen Angeklagten fleinere Summen. Die Tochter letzten Beben schweren Schaden genommen, und es wurde zunächst Frankenthals soll an Rolff das Ansinnen gestellt haben, dem Dienst- befürchtet, daß die Erdstöße neues schweres Unheil angerichtet hätten. mädchen des Staatsanwalts einen Liebhaber zu verschaffen, der Die letzten Nachrichten aus Zafferana und Viagrande versichern dann in der Wohnung des Staatsanwalts die Aften stehlen sollte. jedoch, daß nur die Mauern einiger Häuser eingestürzt seien, die Ter Angeklagte Neugebauer soll die Entwendung der gesamten durch frühere Erdstöße beschädigt worden waren. Menschen seien Aften aus dem Gerichtsgebäude angeregt haben. Auch Ingenieur nicht ums Leben gekommen. Heinrich wird beschuldigt, Siestermann verschiedentlich Zuwendungen gemacht zu haben. Das Urteil werden wir mitteilen. Aus aller Welt. kommen dem 40. wurden 16000 Ballen Baumwolle Eingegangene Druckschriften. Einleitung von Der Toteutanz. 40 Holzschnitte von H. Holbein. Die Meistersinger von Nürn Holbein- Verlag, München. Dr. H. Ganz. Lederband 5, W. berg. Bon Rich. Wagner. 12, Die Jugendfürsorge. Heit und 4. Zentralorgan für die gesamte Jugendfürsorge und Jugendpflege. Von Reftor F. Bagel. Erscheint monats lich. Pro Jahr 10 M. Berlag M. Behm, Berlin N 58. Junge Hugen. Novellen von Karen Ewald. Pappband 1,50. Rütten u. Loening, Frantjurt a. M. Recht und Persönlichteit in der Kultur der Gegenwart. Bon 3. Kobler.( Band 4. Das Beltbild der Gegenwart.) 278 S. geb. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. L'Année Mondiale illustrée, Ausgabe 1914. Verlag Librairie de la société du Recueil Sirez.( Léon Tenin.) Paris, rue Soufflot 22, Preis 15 Fr. 1. Band, 2. Serie der Die Seiteretei. Bon Otto Ludwig. Vorwärts Bibliothe t". Preis 1 M. Die Welt in Waffen. Heft 23, 24 u. 25. Das Berk erscheint in Hesten a 20 Pf. Berlag Buchhandlung Vorwärts Baul Singer G. m. b. 8., Berlin S. 68. Die Trinkgelderablösung im Gastwirtsgewerbe. Dargestellt von Dr. 2. Heyde.( Schriften der Gesellschaft für Soziale Reform, Hest 49.) 50 Pf. G. Fischer, Jena. Der Dichter Dornenwege. Von W. Ruland. 2 M., geb. 3 M. Die Technik des Nomans. Von Zolanus. 2 M., geb. 3 M. Schuster u. Loeffler, Berlin W 57. Aale Marktpreise von Berlin am 25. Mai 1914, nach Ermittelungen Die hereingefallene Steuerhinterzieherin. des fönigl. Polizeipräsidiums. Mais( mixed), Natal 00,00-00,00, Donau Mais( runder), gute Sorte 15,20-15,60. Richtstroh 0,00. Eine schwer geahndete Steuerhinterziehung bringt soeben der 0,00-0,00. geu 0,00-0,00. Mailänder„ Corriere della Sera" zur Sprache. Die Sache selbst ist Martigallenpreise, 100 Stilogr. Erbsen, gelbe, zum Kochen schon vor zwei Jahren passiert, kommt aber erst jetzt durch eine 34,00-50,00. Sveisebohnen, weiße 35,00-60,00. Linfen 40,00--80,00. Veröffentlichung im„ Daily Mail" vor die Deffentlichkeit. Es handelt Kartoffeln( Kleinbdl.) 4,00-7,00. 1 Stilogramm Rindfleisch, von der Keule sich um folgendes. Eine reiche Amerikanerin faufte ein herr- 0,00-0,00. Rindfleisch, Bauchfleisch 0,00-0,00. Schweinefleisch 0,00-0,00. Kalbfleisch 0,00-0,00. Hammelfleisch 0,00-0,00. Butter 2,40-2,80. liches Madonnenbild von Moretto da Brescia für 18000 2ire. 60 Stück Gier 3,20-5,00. 1 Stilogramm Karpfen 1,40-2,20. Als sie zu Ende des Jahres 1911 wieder nach New York über- 1,60-3,20. siedeln wollte, meldete sie das Bild bei der Kunstakademie Brescia um die Ausführerlaubnis an und gab dabei als Wert 5002ire an, in der Hoffnung, einen geringeren Ausfuhrzoll zu entrichten. Die Dame wußte aber nicht, daß das staatliche Kunstamt das Recht hat, das zur Ausfuhr bestimmte Wert zu dem von dem Besizer deklarierten Wert anzukaufen. Der Direktor der Kunstakademie erkannte den hohen Wert des Bildes und machte von diesem Rechte Der Titelverkauf in England. Aus London wird uns geschrieben: Der Handel mit Titeln und Würden ist eine allgemeine Erscheinung in unserer kapitalistischen Talmikultur. In England betreiben ihn die beiden bürgerlichen Parteien, um ihre Parteikassen zu füllen. Der Titel eines Lords kostet 3. B. 30 000 Pfd. Eterl:( 600 000 M.). Minder hohe Titel haben einen niedrigeren, aber festen Preis, den man erfahren kann, wenn man sich mit dem Haupteinpeitscher der am Ruder befindlichen Partei in Verbindung setzt. Aber man tue das nur nicht schriftlich. Derartige Geschäfte werden in England Gebrauch, so daß man heute das Gemälde in einem der Säle nur mündlich abgemacht, so daß ein Zustand, den noch niemand aus der Welt zu lügen gewagt hat, nie dokumentarisch belegt werden kann. Auch die Kirche mit ihrem großen guten Magen verschmäht die Opfer des Snobismus nicht. Das fam bor etlichen Jahren heraus, als ein berüchtigter Londoner Finanzschwindler plötzlich von den mit ihm befreundeten Haifischen der Finanz angegriffen wurde und Bankrott machte. Er hatte der St. Paulskirche ein schweres goldenes Altargeschirr geschenkt und stand mit der damals herrschenden konservativen Partei gerade in BerhandIungen wegen eines Titels, als der Schlag fiel und die hohe Geistlichkeit mit entrüsteter Miene, aber mit Erbitterung im Herzen mit der güldenen Beute wieder herausrücken mußte. 11 Sander 1,60-3,20. Hechte 1,40-2,80. Barje 1,00-2,20. Schleie 1,40-3,20. Blcie 0,80-1,60. 60 Stud Strebje 3,00-18,00. Stationen BarometerWitterungsübersicht vom 26. Mai 1914. stand mm Wind richtung Windstärke Wetter Temp. n. E. 50.4° R. Il Stationen Barometer stand mm Winds richtung Windstärke Wetter Haparanda 769 SB 4 wollen! Betersburg 766D 768 NMD 769 M 26ededt 3 heiter 10 11 9 Scilly 7 Aberdeen der Akademie bewundern kann. Die Besizerin hat nicht nur den Swinemde. 762 NNW 2 bededt 2bedeckt Gerichtsweg versucht, sondern auch den diplomatischen Einfluß ihrer Hamburg 762 MD 761 1 bededt Regierung aufgeboten, um das. Werk zurückzuerhalten. Es gelang Berlin 3Regen Frankf. a.M 759 ND 755 S 2Nebel München 10 Paris aber der italienischen Regierung, die umbestreitbare Gefeßlichkeit ihres 759 SD 1 bededt 15 Vorgebens und ihr Anrecht auf das Bild zweifellos darzutun. Ein Bien andermal wird es sich die Dame wohl überlegen, ehe sie auf so fostspielige Weise Abgaben spart. 763,9 Temp. n. E. 5° C.= 4° 8.11 50009 10 10 3 wollen! 9: 3 bedeckt Wetterprognose für Mittwoch, ben 27. Mai 1914. Stühl und vorwiegend frübe, mit Regenfällen und ziemlich frische nördlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Millionenunterschlagungen in Frankreich. Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bi Ju Paris wurde am Montag ein Finanzmann Leo Donnerstagmittag: Stühl und überall größtenteils trübe mit öfte Schapira wegen Unterschlagung berhaftet. Schapira, der wiederholten, an vielen Orten, besonders im Binnenlande, ziemlich starte russischer Untertan ist, vertrat in Paris seit einiger Zeit das Haus Regenfällen. Musica u. Son in New York. Er hat Unterschlagungen im Gesamtbetrage von 1125 000 r. zuungunsten dieses der Landesanſtalt für Gewässertunde, mitgeteilt vom Berliner Betterburea Hauses begangen. Der Zufall hat es gewollt, daß zur selben Zeit, da Genoffe Liebknecht den Titelhandel in Preußen im Vorwärts" feststellte, im englischen Unterhause eine Vorlage, die diese Geschäfte in England verbieten will, eingereicht wurde. Dem Ausländer mag es Nach gleichfalls sehr erheblichen Unterschlagungen ist die Vorsonderbar scheinen, daß diese Vorlage von konservativer Seite fam. Doch das hat seine guten Gründe. Die Freunde und Angehörigen steherin des Postamts von Ntions flüchtig geworden. Man sprach der englischen Aristokratie empfinden es als eine sündhafte Ent- zuerst von 30 000 Fr., wie fich aber jetzt herausstellt, belaufen sich wertung des Edelmetalls, wenn man erfolgreiche Schweinemezger die Unterschlagungen auf 250 000 Ft., von denen 50 000 der Die übrigen 200 000 Fr. sind zu Zords macht. Wohin soll diese Praxis auch führen? Die eng- Posttasse entnommen sind. lische Aristokratie kann sowieso mit ihrem Alter und ihrer Ver- Spargelder kleiner Gewerbetreibenden, die zu der gangenheit nicht viel Staat machen. Von der feinsten Marke des Vorsteherin blindes Vertrauen hatten und ihr vielfach Gelder überaristokratischen Geschlechts der von Schlagetof befibt sie überhaupt gaben, ohne daß sie dafür eine Quittung erhielten. fein Exemplar; denn im Mittelalter haben sich in England die Helden der Faust in dem langen Kriege, der Rosen einander sämtTödlicher Automobilunfall. In Wolfratshausen bei lich die Hälse abgeschnitten zur großen Erleichterung der dankbaren Nachwelt. Die große Mehrheit der englischen Adligen hat München wurde Dienstagmittag bei einem Automobilunfall eine als Stammväter oder Mütter königliche Maitressen, Leute, die die 20jährige Lehrerstochter getötet; vier weitere Insassen dreckige Arbeit der Minister verrichteten, Kreaturen, die ihr irisches wurden zum Teil schwer verlegt. Schönhauser Allee 111 am Ringbahnhof Kleine Notizen. Wasserstand Memel, Tilfit Bregel, Insterburg Weisel, Thorn Krossen der, Ratibor Frankfurt Warthe, Schrimm Landsberg Nezze, Bordamm Elbe, Reitmeriş " Dresden Barby Magdeburg Wafferstands- Nachrichten )+ bedeutet Wuchs, Schuhhaus Neptun Heute Mittwoch, nachm. 4 Uhr: Eröffnung Einheits- Preis: G Marke Neptun Filialen in den größten Städten Deutschlands. Für Damen- u. Herren- Stiefel in schwarz, braun und Lackleder. 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Gerichtstr. 46, Freihube Gerichtstr. 80, Schilling Gerichtstr. 82, Gidhoff Glogauer Str. 24, Handro Glogauer Str. 32, Strauje Orjlerjr. 17, tuct ( Sörliger Str. 41, Scholz, Greijenhagener Str. 27, Reye Gartenstr. 54( am Platz), Kappe Grünauer Str. 4, Kohle Gaudystr. 14, Ramowsli Gräjestr. 9, Kathen Gormannstr. 25, Lorbeer Guineaftr. 7, Münchow Hagenauer Str. 16, Dehlenschläger Hennigsdorfer Str. 1, Braun Hochstädter Str. 17, Bräuer BRUN Hochstr. 33, Roth Huttenstr. 25, Maak. Suttenstr. 62, Lippisch Heidenfeldstr. 16, Schilke Hollmannstr. 29, Kiefer Jagowstr. 22, Boigt Jahnstr. 5, Heise Kochbannstr. 16, Zipprich Kochhannstr. 28, Lüd. Kochhannstr. 40, Wölfling Korjörer Str. 15, Abel Kamerimer Str. 53, Bartel Koloniestr. 36, Bärtel Koloniestr. 68, Weber Kopenhagener Str. 46, Nitsche Kopernikusstr. 2, Peters Köpenider Str. 48, Rohde Krautstr. 34, Frank Kreuzbergfir. 76, Stühmer Langestr. 80, Bärwinkel Langestr. 102, Reinholz Landwehrstr. 3, Rohnert. Lanfizer Plaz 12a, Fieliz Liebigstr. 2, Judnies Liebigstr. 14, Hoppmann Libauer Str. 14, Bonin Lindenstr. 79, Kohmann Linienstr. 201, Maaz Lhchener Str. 12, Bofrhkus, Liebenwalder Str. 36, Prochnow Lichtenberger Str. 15, Vergin Lorkingstr. 8, Wittkopf Liegniger Str. 16, Welidi Malplaquetstr. 23, Völker Matternftr. 4, Schwandt Marfiliusstr. 23, Lutsche Manteuffelstr. 60, A. Meir Manteuffeljir. 75, Cardinal Manteuffelstr. 80, Meg Markgrafendamm 34, Jurisch Memeler Str. 6, Manigl Memeler Str. 36, Buchholz Memeler Str. 84, Pater Müllerstr. 58, Brandt Müllerstr. 65, Fliegner Müllerstr. 129, Deniger Mühlenstr. 47a, Rudolf Müllenboffstr. 10, Scharnite Müncheberger Str. 20, Schulz Malmber Str. 12, Kleinfeldt Naunynstr. 27, Morwinkel Naunynjtr. 34, Nitsche Oppelner Str. 11, Bunzel Oberberger Str. 37, Kaminsli Dderberger Str. 47, Thiedke Dudenarderstr. 24, Rüdide Perleberger Str. 39, Borowski Petersburger Str. 5, Buchholz Pintschstr. 20, Brüdner Putbuser Str. 2, Lomad Putbuser Str. 46, Stühn Bücklerstr. 45, Brengler Banfftr. 10, Milfter Bantstr. 62, Schmidt Ramlerstr. 17, Kellner Ramierstr. 33, Dahlke Rigaer Str. 4, Laute Rodenbergstr. 31, Vollmann Rostoder Str. 1, Schmidt Rostoder Str. 42, Blenke Steuchlinstr. 7, Thiele Rhinower Str. 6, Wornei 5Tage zur Probe ohne Anzahlung und ohne Kaufverpflichtung, also mit bedin gungslosem Rücksendungsrecht bei Nichtgefallen liefern wir gegen bequeme Monatsraten Nur Präzisions. 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Rügener Str. 16, Köhler Rügener Str. 25, Badte Reichenberger Str. 51, Weniger Reichenberger Str. 98a, Schönborn Saarbrüder Str. 6, Gebauer Soldiner Str. 17, Schmidt Soldiner Str. 66, Graff Soldiner Str. 76, Storginsti Seelower Str. 12, Meehl Senefelderstr. 13, Niendorf Sidingenstr. 7, Arlt Simon- Dachstr. 8, Aler Sonnenburger Str. 27, Grundmann Staliger Str. 141a, Blumenhagen Sparrstr. 21, Sabrokki Schliemannstr. 15, Slinger Schliemannstr. 20, Teljchow Schliemannstr. 33, Böttcher Schliemannstr. 45, Fleischer Scheringstr. 8, Heinrich Schlesische Str. 15, Wolf Schönwalder Str. 2, Bisocki Schönwalder Str. 13, Gosse Schonenscheitr. 5, Freinid Schulstr. 117, Scholz Stargarder Str. 14, Sohns Stargarder Str. 18, Thiede Stallschreiberstr. 13a, Marticwicz Stettiner Str. 33, Busse Stolpische Str. 26, 2ozinski Straßmannftr. 27, Bänsch Strausberger Str. 26, Rittenbach Taborstr. 1, Granit Tilsiter Str. 12, Bengsch Togoftr. 74, Baarsch Türkenstr. 25, Münster Tresdomstr. 12, Lindenberg Triftstr. 1, Vedel Usedomstr. 9, Lorenz Utrechter Str. 7, Völker Utrechter Str. 19, Rast Waldstr. 15, Fuhrmann Waldstr. 38, Fischer Baldenserstr. 12, Kinder Warschauer Str. 63, Restel Wassertorstr. 38, Stuhrmann Brangelstr. 58, Bollin Wrangelstr. 80, Battloch. Briezener Str. 32, Linle Seberstr. 12, Brandt Weberstr. 13, Telle Weidenweg 73, Friedrich Wiener Str. 29, Sönig Wiener Str. 53, Lipsti Wiener Str. 58a, Dtupnid Wittstoder Str. 2, Dehlte Wittstocker Str. 20, Hoffmann Wolliner Str. 20, Ruschte Boldenberger Str. 27, Fischer Wörther Str. 26, Börtel 3offener Str. 54, Stühmer Bionsfirchstr. 46, Berkner Borndorfer Str. 17, Regenberg Zwinglife. 11, Methner Adlershof. Bismardstr. 15, Dehmel Bismardstr. 20, Dehmel Bismarditr. 57, Dombrowsky Hadenbergstr. 17, Dettloff Radidestr. 33, Zahn Knobelsdorffstr. 14, Messerknecht Krummestr. 42, Borchmann Ujnaustr. 9, Schwabe Ujnaustr. 15, Braasch Cöpenick. Kaiſerin- Auguste- Vifforia- Straße 23, Kubisch Kaiser- Wilhelm- Str. 103, Schmalz Müggelheimer Str. 33, Müller Rudower Str. 25, Hausold Schönerlinder Str. 15, Leuchtenberger Stubenrauchstr. 4a, Naujohs Johannisthal. Kaiser Wilhelm- Str. 13, Hoffmann Lichtenberg. Bahnhofstr. 31, Reiche Neue Bahnhofstraße 3, Hirsch Borhagener Chaussee 24, Dittmar Frankfurter Chaussee 12, Buff Friedrich- Karl- Str. 29, Barowsky Gürtelstr. 29, Kleindid Grünberger Str. 20, Peters Goethestr. 7, Bolff Hagenstr. 57, Langer Stroffener Str. 14, Anders Leffingstr. 1, Sellock Sonntagstr. 3, Klitschmüller Scharnweberstr. 24, Allstedt Wagnerftr. 77, Leffier Weferstr., 15, Kühn Weserstr. 27, Kizerow Gr.- Lichterfelde. Lorenzstr. 58, Scheeler Mariendorf. Kurfürstenstr. 46, Bernhardi No. Neukölln. Allerstr. 6, Jeziersky Brusendorfer Str. 5, Reichenbach Donaustr. 130, Ludwig Elbestr. 8, Golg Emfer Str. 35, Mieles Emier Str. 50, Pietraget Elsterstr. 2, Häring Erfstr. 20, Gabriel Fuldastr. 45, Schiedzig Friedelstr. 1, Kiekhöjel Goethestr. 8, Brosin Heidelberger Str. 28, Wilfe Hermannstr. 92, Granjee Hermannitr. 207, Roy Herzbergstr. 17, Guje Sägerstr. 3, Krüger Jägerstr. 55, Raabe Jägerstr. 75, Sikorsfi Kaiser- Friedrich- Str. 78, Dehmchen Kaiser- Friedrich- Str. 244, Wijodi Senejebedftr. 59, Rosenke Stoppstr. 20, inter Stranoldstr. 10, Bär Leinestr. 1, Kellner Leinestr. 5, Grohl Lessingstr. 10/11, Fied Mainzer Str. 5, Malid Maybachufer 5, Reddmann Dferstr. 3, Schillberg Dferstr. 40, Wozniac Beferstr. 205, Lenz Zicthenstr. 27, Schulz Biethenstr. 31, Alpen Ziethenstr. 40, Klein Biethenstr. 68, Seidler Ober- Schöneweide. Deulstr. 22, Paehold Pankow. Brehmestr. 20, Sevede Berliner Str. 78, Fäder Marimilianstr. 11, Langer Maximilianstr. 44, Bachmann Schöneberg. Hohenfriedberg 1, Härtel Hohenfriedberg 2, Abelt Stralau. Alt- Stralau 17, Linke Tegel- Borsigwalde, Reinickendorf. Bahnhofstr. 16, Jesierfe Holländerstr. 129, Hahne Seligstr. 3, Geng Räuschstr. 53, Straube Scharnweberstr. 110, Gahde TreptowDie Veröffentlichung für diesen Brinz- Handjery- Str. 54, Jungmann Dit ruht so lange, bis ein Entscheid Reuterstr. 31, Gabriel Schierkestr. 27, Schiel Schudomastr. 10, Mud Schillerpromenade 5, Schimmel Steinmegstr. 20, Leich Steinmegstr. 46, Bödert Steinmegstr. 75, Schiefert Stuttgarter Str. 9, Braak Teupiger Str. 98, Darams Treptower Str. 91, Heitner Barthestr. 16, Heinrich Barthestr. 69, Eichhardt Beisestr. 31, Walter Weserstr. 161, Pobla Beserstr. 177, Kluge des Regierungspräsidenten vorliegt, ob die von der Innung verhängten Strafen rechtsgültig find. Man achte daher auf die Kontrollfarte. Weißensee. Charlottenburger Str. 95, Simson Elsaßstr. 11, Möw Elsaßstr. 72, Maher Lehderstr. 57, Strüger Prenzlauer Promenade 10, Lippstreu Potsdam- Nowawes. Wilhelmstr. 43, Barnick Priesterstr. 31, Wolter Kontrollkarte: 1914: Inhaber dieser Karte ist zu den von der Organisation aufgestellten Arbeitsbedingungen beschäftigt und organisiert. Gültig, wenn die laufende Woche gestempelt! Für Herrn Diese Karte bleibt Eigentum des Verbandes der Friseurgehilfen Deutschlands, Zweigverein Berlin und der Vororte. Bureau: Linienstr. 73. Der Vorstand: Paul Liere. MAI JUNI JULI Als Legitimation haben die Gehilfen eine graue mit rotem Rand vers sehene Kontrollkarte. 285/18 Hoch die Solidarität! Verband der Friseurgehilfen. Zweigverein Berlin und Vororte. MARKE ANDER Jn unferer ftändigen Abteilung für zurückgefetzte Salamanderftiefel N.Müllerftraße 4 verkaufen wir jedes Paar für Damen Mk- 7.50 für Herren Mk.8.50 * Salamander Schuhgef. m.b.H. Berlin.. Garbáty Cigaretten 221911-21190mc Qualitat JOE LOE Hautleiden Endlich bin ich durch Ihr gutes Mittel von meinem 40 jährig. Hautleiden gründl. befreit, dafür meinen aufricht. Dant. Etspulen. Zolleinnehmer. 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Mai 1914. uns nur in Betracht kommen, wenn die Gehälter an sich a us man fommen, Zukunftsstaat die Angst vor der Reichstagsauflösung. Tein ein wenig mitgespielt hat. Uns hätte die Auflösung schon recht sein tömmlich sind.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Eine önnen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Es hätte sich Erhöhung der Geburtenziffer wird man natürlich nicht erreichen ganz hübsch gemacht, wenn in den Wahlkampf die Lindenau und in Verfolg dieses Gedankenganges, den kinderlosen und nicht verDr. Ludwig das zerschlissene Banner des Reichsverbandes gegen heirateten Beamten überhaupt feine Zulagen zu machen, ein die Sozialdemokratie vorangetragen hätten. Sie hätten wahrschein- Gedanke, der geradezu als Karikatur erscheint, den aber Herr Im übrigen bemerke ich noch, daß Zunächst werden debattelos in dritter Beratung die Gesetz- Geruch dieser Korruption. lich erlebt, daß die Volksmassen noch empfindlich sind gegen den Viereck doch angeregt hat. Aber die Liberalen fnickten Sie sich hierbei entwürfe angenommen, betreffend die Erweiterung des Geltungs- zusammen und haben das Interesse breitester Beamtenschichten auf der schiefen Ebene zu dem verkeerten sozialdemokratischen bereiches einer allgemeinen Bestimmung der Gewerbeim Reich und Preußen preisgegeben. Mit vollem Recht haben die ordnung vom 17. Januar 1845, Abänderung des Gefeßes über Sozialdemokraten das Kompromis abgelehnt, die„ Deutsche Post", das bewegen. be Zuständigkeit der VerwaltungsFreilich wollen Sie nur in verfrüppelter und und Ver Organ des weit über 100 000 Mitglieder zählenden Verbandes der entstellter Form, was wir in großzügiger und umfassender Weise waltungsgerichtsbehörden, Abänderung des Gesetzes unteren Post- und Telegraphenbeamten und ebenso die Organe anderer erstreben, das Eintreten des Staates und der Gesellschaft für die über die Hannoversche Landeskreditanstalt, Ab- Beamtenverbände erkennen das an und machen für das Scheitern der Erziehung der Kinder. änderung einiger Amtsgerichtsbezirke. Besoldungsvorlage lediglich die Regierung verantwortlich. Der Zum Schluß will ich noch einmal die Gewissensmahnung wiederKompromis enthielt ja auch nur einen ganz unsicheren Zukunfts- holen: Schieben Sie die Sache nicht wieder auf die lange Bank, wechsel für das Jahr 1916. Wenn es den Herren damit ernst ge- sondern machen Sie ganze Arbeit, zeigen Sie sich nicht unwesen wäre, dann hätte die Regierung ja aus den vom Zentrum ge- sozialer als der Reichstag. Die Regierung weist auf die Belastung stellten Antrag eingehen können, von Etats wegen eine Auf- der Kommunen hin, die auch ihre Beamten ausbessern müßte. Aber Die Besoldungsordnung von 1909 hat bei weitem nicht alle besserung der gehobenen Unterbeamten um 100 M. eintreten zu den Kommunen könnte der Staat auf andere Weise zu Hilfe berechtigten Wünsche erfüllt, namentlich sind die Unterbeamten lajien, falls bis zum 1. April 1916 nicht das Gejezz, betreffend die kommen, der Steuerzuschlag könnte den unteren Stufen erlassen noch viel zu schlecht gestellt, aber auch zahlreiche Schichten der Aufbesserung der gehobenen Unterbeamten, durchgeführt wäre. und dann für die oberen kommunalsteuerzuschlagspflichtig gemittleren Beamten beziehen ein feineswegs ausreichendes Gehalt. Das war die Probe auf das Erempel, ob die halben Zusicherungen macht werden.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die Verantwortung dafür tragen vor allem diejenigen, die schuld der Regierung ernst gemeint waren. Es ist sehr zweifel- Die Gemeinden würden dann Geld in Hülle und Fülle bes find an der Verteuerung der Lebensmittelpreise und der Er- haft, ob 1916 die Verbesserung fommen wird, oder ob um die Forderungen der Kommunalbeamten zu bes höhung der Kosten der Lebenshaltung. Kein Wunder, daß unter dann sie nicht wieder auf einige Jahre zurückstellen wird, bis man friedigen. Freilich würden diese Zuschläge von den Reichen erdiesen Umständen die Beamten immer um Erhöhung ihrer eine organische" Aufbesserung der Beamtengehälter durchführen hoben werden und gerade das wollen Sie nicht. Weiter weist die Gehälter einkommen, und wir müssen uns nachdrücklich will." Die Sozialdemokratie hat ja außerdem im Reichstag noch Regierung darauf hin, daß die Privatbetriebe fonkurrenzfähig dagegen verwahren, daß das Petitionsrecht der Beamten eingeschränkt gefordert, wenigstens den and briefträgern von Etats wegen bleiben müßten. Aber gerade durch die soziale Besserstellung Erziehungsbeihilfen mit der Besoldung zu ver- eine Zulage von 100 W. zu geben, bis die gefeßliche Regelung der Privatbeamten und der Arbeiter steigt auch die industrielle quicken, wie es von manchen gefordert wird, ist recht bedenklich. erfolgt. Da hätten Sie ja Ihr warmes Herz zeigen können. Leistungsfähigkeit und damit die Konkurrenzfähigkeit.( Sehr Auch die großen Beamtenverbände haben sich dagegen erflärt.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Aber hier stimmten Sie wahr! bei den Sozialdemokraten.) In fleinbürgerViel wichtiger ist für die Beamten ein ausfömmliches Ge- aus angeblich budgetrechtlichen Bedenken dagegen. Gerade weil lichen und klein bäuerlichen Kreisen ist ein gewisser halt; vor allem haben sie ein Interesse daran, daß die die Regierung die Beschlüsse des Reichstags ablehnt, wäre es jetzt widerstand gegen die Erhöhung der Beamtengehälter vorhanden. Lebensmittelpreise nicht noch weiter steigen; deshalb die Pflicht des Preußischen Landtags, dem Reichstag zu Hilfe Die Arbeiterklasse weiß sich frei von dieser kleinlichen Mißgunst. müssen die Beamten Sturm laufen gegen die Bestrebungen, den zu kommen( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten), gerade( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Die Arbeiterklasse weiß, lückenlosen Zolltarif einzuführen.( Sehr richtig! links.) Wir nach der daß in dem großen und mannigfachen Organismus der modernen wenden uns gegen die Fehler der bisherigen Wirtschaftspolitik. Kriegserklärung des Herrn Finanzministers Gesellschaft die Beamten eine ebenso notwendige, nützliche und Wenn Sie( nach rechts) in ihr fortfahren, werden die Beamten mit müßte das Abgeordnetenhaus die Vorlage in demselben Sinn und ehrenvolle Funktion zu verrichten haben und dafür angemessen entimmer neuen Wünschen kommen müssen, und die Initiative zur in denselben Grenzen ausdehnen, wie es der Reichstag getan hat. lohnt werden müſſen. Billiger ist es natürlich, wenn man von Aufbesserung der Beamten fönnen wir feineswegs der Regierung Ich glaube nicht, daß die Regierung dann die Courage aufbringen beamtenfreundlichen Bhrasen trieft, wenn man ihnen überlassen, sie ist ja in den letzten 20 Jahren immer erit unserem würde, die Vorlage abzulehnen, wenn sie nicht den Rückhalt hätte Titel, bunte Lizen, Orden, Medaillen verteilt, als fie anständig starten Drängen gefolgt.( Sehr richtig! links.) Mit Nachdrud müssen wir in der Kommission darauf dringen, daß der gerade bei Ihnen, die die Beamtenfreundlichkeit nur im Munde führen. bezahlt. Zum Schluß rufe ich Ihnen zu: Sie hätten heute noch die Finanzminister erklärt, die nächste Aufbesserung wird im nächsten, Möglichkeit gehabt, Farbe zu bekennen; aber Sie haben die Probe ( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) wätestens im übernächsten Jahre erfolgen. Wenn aber das Abgeordnetenhaus zurückweicht, wenn es diese schlecht bestanden und die Beamten werden von Ihnen sagen: Jm Reichstage ist die unzureichende Vorlage einfach apportiert, dann fällt es dem Reichs- gewogen und zu leicht befunden.( Lebhafter Beifall bei den SozialBesoldungsvorlage ja leider an dem Starriinn der Regie tag und den Beamten in den Rüden.( Sehr richtig! bei den demokraten.) rung gescheitert, und schuld daran, daß 34 000 Landbriefträger nun Sozialdemokraten.) Die ganzen Unbequemlichkeiten hätte man sich Abg. Dr. Busse( f.): auch nichts erhalten, tragen das Zentrum und die Sozial sparen können, wenn man 1909 schon ausreichende Gehaltssätze ge- Zur Aufbesserung der gehobenen Unterbeamten fehlen uns jetzt demokratie, die sich unserem Kompromiß nicht anschlossen. Hoffent- schaffen hätte. Aber wie damals, so will man auch jetzt nur eine die Mittel, wir werden sie hoffentlich in der nächsten Novelle berücklich wird bei dieser Vorlage die Regierung sich in der Kommission Flickreform. Den Unterbeamten will man jetzt 1200 M. Anfangs sichtigen können. noch bereit erklären, sie etwas zu erweitern.( Bravo! bei der Volts- gehalt geben; 1909 wäre das mit Dank aufgenommen worden, heute Abg. Giesberts( 3.): nach der abermaligen erheblichen Steigerung aller Lebensmittelpreise Abg. Ströbel( Soz.): Der Finanzminister hat im Abgeordnetenhaus gefagt: Friß fann es nur begreifliches Mißvergnügen auslösen. Im Auch diese Vorlage wird wieder einmal zwischen Tür und Angel Reichstage ist auch von den Rednern der bürgerlichen Parteien Bogel oder stirb! Danach werden die Beamten in Preußen ebenso erledigt. Man hätte sich früher mit ihr befassen und die Aftion anerkannt worden, daß diese Besoldungssätze viel zu niedrig schwer enttäuscht werden wie die im Reich. des Reichstages für die gehobenen Unterbeamten unterstützen sind.( Hört! hört! bei den Aber tragen nicht die Abgeordneten, sondern die Regierung. Sozialdemokraten.) Gegen Dann hätte die Regierung es sich doch wohl über- freilich sind fie im Reichstage auch nicht fest geblieben. unsere Wirtschaftspolitik werden die Beamten sich nicht wenden, denn legt, ob sie die Forderungen für die gehobenen Unter- Wir Sozialdemokraten haben schon 1909 ganz energisch die gerade unsere Wirtschaftspolitik hat erst die Aufbesserung der Gehälter amten mit einem Unanuehmbar beantwortet hätte. Nachdem Verbesserung der Gehälter der Unterbeamten möglich gemacht.( Sehr richtig! im Zentrum.) man das versäumt hat, ist jetzt schon die Schlacht entschieden; die gefordert, freilich unter großer Zurückhaltung, denn wir wollten gehobenen Unterbeamten bekommen nichts, sondern das Gesetz soll feine agitatorischen Forderungen aufstellen, sondern nur herausso, wie es eingebracht ist, möglichst schnell verabschiedet werden. schlagen, was irgend möglich war. Es ist sehr interessant und für Die Gehaltsaufbesserung vom Jahre 1909 war im Grunde feine den Wert unseres Dreillaffenwahliystems charakteristisch, daß bei der Ausbesserung, denn sie wurde durch die Erhöhung der Aufbesserung der Gehälter der Beamten der Reichstag stets voranLebensmittelpreise wett gemacht. Der Zentrumsredner gehen muß und Preußen kläglich und schmählich hinter dreinhinkt. Dr. König meinte zwar, die Gehaltsaufbesserungen haben stets mit Das zeigt der vorliegende Gefeßentwurf ja auch im einzelnen, den Lebensmittelpreisen gleichen Schritt gehalten. Selbst wenn das indem immer auf die entsprechenden Gehälter im Reiche hinrichtig wäre, spräche das immer noch gegen die Politik gewiesen wird. der Zollwucherer, denn die höheren Gehälter der Beamten sollen Bei den höheren Beamten hält man die Tasche nicht fo doch nicht nur die gesteigerten Lebenskosten ausgleichen, sondern den zugeknöpft wie bei den mittleren und vor allem bei den unteren Beamten auch bessere Existenzbedingungen sichern. Beamten.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Dieses Sparen ( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Es ist deshalb zu be- gerade unten, wo die Zulagen am nötigsten sind, ist ja selbst- fein. Notwendig wäre eine großzügige Besoldungsreform, nicht eine Die Einrichtung von Beamtenausschüssen würde sehr nüßlich grüßen, daß der Bund der Festbesoldeten eine geharnischte Erklärung verständlich bei der sozialen Logit des Dreiklassenhauses.( Sehr so tropfenweise wie bisher, die nur Unzufriedenheit schafft. gegen die Zollwucherpläne der Rechten abgegeben hat, und hoffentlich richtig! bei den Sozialdemokraten.) Für Militärausgaben Die Sozialdemokraten haben gar keinen Anlaß, uns unser Umwerden die Herren vom Zentrum und die Nationalliberalen diesen im Reiche hat man immer Geld. Allerdings greift fallen vorzuwerfen. Wir sind umgefallen, als noch etwas man auch da sehr ungern in die eigene Taiche, um zu erreichen war; die Sozialdemokraten aber machten einen tiefen Die Regierung hat gestern wiederum erklären lassen, sie lehne in Gestalt eines Wehrbeitrages die notwendigen Summen nig. fast einen Hoffnir, als der Topf schon in Scherben lag und alle über die Vorlage hinausgehenden Wünsche ab. Das ist um so aufzubringen. Wenn es aber durch indirekte Steuern, die die Milch schon ausgelaufen war. bedauerlicher, als die Wünsche der Unterbeamten in feiner Weise be- die Armen und Aermsten belasten, geschehen soll, dann fargen Sie friedigt sind, nicht einmal in allen Fällen ist eine Aufbesserung nicht, dann bewilligen Sie nicht nur Hunderte, sondern Tausende von non 100 M. eingetreten, bei gewissen Gruppen nur eine solche von Millionen. Aber hier, wo Sie für die Beamten auch einmal in die 20 bis 90 M. Diese bedauerliche Erklärung des Finanzministers hätte eigene reich gespickte Tasche greifen sollen, da knausern Sie, um nicht die Wirkung auf das Haus ausüben dürfen, die sie ausgeübt nicht zu tief in Ihr Portemonnaie zu greifen.( Sehr wahr! bei den hat( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten), die Wirkung nämlich, Sozialdemokraten.) daß das Haus sich fagt, wir können nun nichts weiter machen. Im Der Finanzminister hat schon erklärt, daß es sehr schwer ist, Gegenteil, wenn Sie die Wünsche der gehobenen Unterbeamten für eine Abgrenzung der einzelnen Beamtenklassen vorzunehmen. berechtigt halten, so müssen Sie mit Energie dafür Wir haben eben viel zu viel Klassen, eine geradezu eintreten.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Statt dessen haben die Herren partei.) sollen. Protest beachten. sind oder nicht. völlig vor der Regierung fapituliert, Die Schuld daran Abg. Dr. Gottschalk- Solingen( natl.) erklärt den Wohnungsgeldzuschuß für zu niedrig und eine Reihe on Beamtengruppen, die die Vorlage nicht aufführt, für aufbesserungsbedürftig. Abg. Dr. Wagner- Breslau( ft.): Vorberatung der Gehaltsregelung Beamtenausschüssen zu übertragen, Der Vorschlag des Dr. Böttger in der Kölnischen 3tg.", die erscheint mir erwägenswert. Abg. Deser( Vp.): Hierauf wird ein Antrag auf Schluß der Debatte angenommen. Abg. Mathis( natl.) und Abg. Baeride( f.) bedauern, dadurch verhindert zu sein, noch für bestimmte Beamtengruppen eins zutreten. Abg. Dr. Liebknecht( Soz.): Die Parteien der Vorredner haben selbst den Schlußantrag gestellt und angenommen. Welches Wort daher für ihr Bedauern am Blaze ist, will ich nicht sagen, um nicht einem Ordnungsruf zu verAbg. Schmiljan( Vp.): Abg. Weißermel( f.): Abg. Liebknecht( Soz.): chinesenhafte Rangabstufung, 55 Klassen mit 80 Gruppen. In je mehr Gruppen und Grüppchen fallen.( Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Unsere Fraktion man die Beamten zerlegt, um so mehr wird man ihr Zusammen- ist die einzige, die nur einmal zu Worte gelassen ist; und der konservative und freifonservative Redner haben fogar aus- gehörigkeitsgefühl ersticken und die eine gegen die andere das ist eine um so größere ungerechtigkeit, als Sie genau wissen, drücklich erklärt, dic Initiative bei der Ausbesserung der Gehälter Gruppe ausspielen fönnen. Diese Unterschiede und unhaltbaren Ab- eine wie große Zahl von Beamten wir vertreten( Lebh. Oho! bei müsse der Regierung überlassen bleiben, und sie müßten es abstufungen müssen beseitigt werden. In anderen Ländern, z. B. in den bürgerlichen Parteien) und daß wir die so übergroße Zahl von lehnen, die Beamtenwünsche gegenüber der Regierung durch par- Amerika, kennt man diesen lächerlichen Klassendünkel nicht. Dort Unterbeamten vertreten.( Erneute Unruhe bei den bürgerlichen lamentarische Unterstützung durchdrüden zu wollen.( Widerspruch trägt jeder Tüchtige gewissermaßen den Marschallstab in der Tasche. Parteien.) Ich hätte mich besonders gern der unteren Gerichts- und rechts.) Dem Sinne nach ist das allerdings von der rechten Seite Auch bei uns hat einmal ein kleiner Assistent Assessor und Bürger- Gefängnisbeamten angenommen, ich werde bei anderer Gelegenheit gestern gesagt worden. Aber entscheidend darf doch nicht sein, ob meister werden fönnen, wie Röslin gezeigt hat, und er hat die darauf zurückkommen. Im übrigen glaube ich, daß diese Vertagung die geäußerten Wünsche von der Regierung anerkannt werden oder kompliziertesten Rechtsgeschäfte rascher und beffer abgewickelt und Schlußmacherei sich selbst fennzeichnet. nicht, sondern entscheidend muß sein, ob die Wünsche berechtigt als mancher Jurist. Freilich muß er, um das zu können, seine Und wenn man sie für berechtigt hält, muß man Papiere gefälscht haben, sonst bleibt er im Dunkeln fie zur Durchführung zu bringen suchen.( Sehr wahr! bei den und in den subalternen Niederungen.( Sehr richtig! bei den Sozial- Meine Fraktion hat gegen den Schlußantrag gestimmt. Ich Sozialdemokraten.) Wenn die Parteien vor der Erklärung der demokraten.) Nur ein Beruf qualifiziert auch in Preußen zu allem bedauere, durch ihn verhindert zu sein, eine Reihe von BeamtenRegierung, fie lehne alle weitergehenden Forderungen ab, zu- möglichen, der Offiziers stand. Die Kauf- und Handelsherren fragen hier zu erörtern. iammentniden, so ist das eine völlige Abdankung des wollen vom Kontorleutnant allerdings nichts wisien, aber ein eheParlaments.( Sehr wahr bei den Sozialdemokraten.) Würde maliger Husarenoffizier war Poſtminister. Man rühmt so oft, so würde die unsern Offizier und Leutnant macht uns feiner nach. Wir haben allein 1 Stunden gesprochen hatte. Der Schluß der Debatte war nötig, weil Herr Stroebel das Parlament auf seinem Willen bestehen, Regierung nicht wieder Jahre ins Land gehen lassen, ehe aber auch schon nach gemachte und gefälschte Leutnants gesehen, sie die Wünsche der Beamten befriedigt, sie würde sich viel zu sehr die aktiven Dienst geleistet haben. Und wir haben auch den Hauptvor der Empörung des Parlaments und vor dem Unwillen der mann von Köpenick gehabt, der zur Bekämpfung der Melancholie Beamten fürchten.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Aber und gesunden Zwerchfellmassage mehr getan hat, als hundert Pro Stroebel sich durchaus kurz gefaßt. Auch die bürgerlichen Redner Jm Verhältnis zu dem, was zu erörtern war, hat mein Freund manchen Barteien ist die Ablehnung der Beamtenwünsche durch die fessoren der Medizin, echte sowohl wie gekaufte.( Sehr gut! bei den haben ebenso lange gesprochen, mit Ausnahme derjenigen, die sich Regierung im Grunde ihres Herzens ganz angenehm.( Sehr Sozialdemokraten.) Man will nur die untersten Klassen und die Assistentengruppe Besseres nicht können.( Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Es mit allgemeinen Redensarten begnügten, weil sie etwas wahr! bei den Sozialdemokraten.) Wenn das Zentrum und die Sozialdemokratie sich im Reichstag auf das fonservativ- liberale aufbessern, die dazwischen liegenden Gruppen follen tros ihrer war uns auch zugesichert worden, es würde zwei Tage über diese Kompromiß eingelassen hätten, Schichten bitteren Beschwerden über die unzulängliche Besoldung leer aus Vorlage verhandelt werden und es würde morgen das Haus erst der Beamten schwer die gehen. Es scheint ja feine Aussicht zu bestehen, die Wünsche dieser vertagt werden. allem geschädigt etwa 7 bis 8000 Lothringischen Eisenbahnbeamten und dann Beamtenkategorien zu erfüllen, denn das Haus will ja die Vorlage die gehobenen Unterbeamten. Unsere Forderungen für diese im Ramsch verabschieden. Sie sollten ruhig die Courage zeigen, die Präsident Graf Schwerin- Löwit Beamten erklärte die Kommission durch einstimmige Annabme das 3entrum im Reichstag gehabt hat und esim betont, daß Schlußanträge wirksam nur befämpft werden önnen, te berechtigt. Der Vertreter Preußens führte in der Kommission Notfall auf eine Auflösung ankommen lassen.( Heiterfeit bei wenn man sich bei der Länge der Reden eine gewisse Beschränkung aus, daß man Verbesserungen für die gehobenen Unterbeamten im den Sozialdemokraten.) die Regierung weiß, daß Sie auferlegt. Reiche nicht einführen tönne, weil dann auch zahlreiche preußische nur schöne große Worte reden und so werden die Abg. du Maire( f.): Beamtenkategorien aufgebessert werden müßten. Das hätte gerade Beamten wieder einmal eine Täuschung erleben. Der Redner zeigt Die Interessen der Beamten vertreten feineswegs die Sozialein Grund dafür sein müssen, mit aller Entschiedenheit auf der im einzelnen die Unzulänglichkeit der Gehälter der nicht bedachten demokraten, sondern vor allem wir.( Beifall rechts.) Durchführung dieser Forderungen zu bestehen. Gerade weil das Beamten und wendet sich gegen den Wohnungsgeld zuschuß, Schicksal der gehobenen Unterbeamten in Preußen von der Bes dessen Abstufung ganz ausgezeichnet den volksfeindlichen Charakter Abg. Imbusch( 3.): foldungsordnung im Reiche abhängt, hätten die Liberalen sich nicht der kapitalistischen Auffassung widerspiegelt. Für Kinders Ich habe für den Schlußantrag gestimmt, um dem theoretischen den Konservativen anschließen und umfallen dürfen.( Sehr richtig! ulagen fönnen wir uns nicht erwärmen, es liegt die Gefahr Bettlaufen um die Gunft der Beamten ein Ende zu bei den Sozialdemokraten.) Aber man Inidte zusammen nahe, daß dann nur den Beamten zugelegt wird, die mehrere bereiten. Es ist noch bemerkenswert, daß ein solches Weitlaufen um und es scheint, als ob auch Kinder haben. Kinderzulagen und Erziehungsbeihilfen können für die Gunst der Arbeiter hier niemals stattfindet. zahlreiche wären worden, bor und Aber 289 Parteiliteratur. Abg. Hoffmann( Soz.): zu berzeichnen, der um so bedeutender ins Gewicht Im Verlag von J. H. W. Die Nachf. G. m. b. 5. in Zunächst will ich feststellen, daß ich den Herrn du Maire hier fällt, da der Kreis feine nennenswerte Industrie hat. In sechs im Hause noch niemals gesehen habe.( Heiterkeit und Sehr gut! Distriktsvorständen sist je eine Genossin. Oeffentliche Volksver- Stuttgart ist soeben erschienen: Wegweiser. Studien bei den Soz.) Herrn Imbusch bemerke ich, daß er und seine Partei fammlungen haben 62 und Mitgliederversammlungen 220 statt zur Geistesgeschichte des Sozialismus von Mag sehr viel dazu beitragen können, daß hier im Hause mehr für die Ar- gefunden. Die Landtagswahlen brachten einen bemerkenswerten Adler. Preis broschiert 2 M., gebunden 2,50 M. 56. Band der beiter geschieht. Ich bitte ihn aber, dann nicht ein bloß theoreti Zuwachs an Stimmen und somit auch an Wahlmännern, auch bei Internationalen Bibliothek. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Jean Jacques Rousseau. sches Wettlaufen zu veranstalten.( Widerspruch des Abg. Imbusch.) den Gemeindevertreterwahlen waren schöne Erfolge zu verzeichnen. Herr Imbusch hat hier ohne Widerspruch festgestellt, daß die bürger- Sozialdemokratische Stadtverordnete find im Wahlkreise 10( 9 im Friedrich Schiller. Immanuel Kant. Johann Gottlieb Fichte. Robert Owen. Wilhelm Weitling. lichen Parteien nur theoretisch um die Gunst der Beamten wett- Vorjahr) und Landgemeindevertreter 79, gegen 53 im Vorjahr, Henri de Saint- Simon. Taufen. Der Herr Präsident sagt, daß das Präsidium an der vorhanden. Abonnenten des„ Halleschen Volksblattes" sind 2407 Ludwig Feuerbach. Mar Stirner. Ferdinand Lassalle. Friedrich Wir haben es und solche der„ Leipziger Volkszeitung" 1020 vorhanden. An Engels' Anfänge. Marr und Hegel. Marg im Verständnis des Stellung von Schlußanträgen nicht interessiert ist. aber erleben müssen, daß der Herr Präsident vor einer Borterteilung Flugblättern wurden einschließlich des vierteljährlich einmal er- Broletariats. Der Verfasser jagt im Vorivort: direkt auf den Schlußantrag gewartet hat. Der Schrift scheinenden„ Landboten" 116 000 Stück verbreitet, außerdem 22 000 " Der moderne Sozialismus fühlt sich als der geistige Erbe führer Schulze- Pelfum ist sogar direkt vom Bureau herunter- Voltskalender und 5000 Broschüren. Bildungs- und Jugendgegangen, um Schlußanträge zu fabrizieren. Dazu ist das Bureau ausschüsse bestehen je 7; die Zahl der Leser der„ Arbeiter- Jugend" aller Aufwärtsbestrebungen des Denkens und Schaffens der besten nicht da, es hat vielmehr auch die Rechte der Minorität zu fördern. beträgt 302. Auch die finanzielle Lage des Vereins hat sich wesent- Geister der Vergangenheit. In seinem Zukunftsideal erhofft er Tich gehoben. Die Einnahmen betrugen einschließlich eines Kassen- nicht nur die endliche Verwirklichung so vieler Wünsche und ( Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) bestandes von 3001,43 M. bei der Kreisfasse 12 543,93 M., die Aus- Träume unbefriedigt dahingegangener Geschlechter, sondern er gaben 6383,98 m., so daß ein Kassenbestand von 6159,95 M. vor- sieht auch zum erstenmal in seinen Erkenntnismitteln den Weg Auch die Schriftführer haben das Recht, Schlußanträge zu getragen werden konnte. Außerdem ist in 20 Lokalkaffen ein Be- und die Bedingungen für diese Erfüllung überkommener Aufgaben stand von rund 1800 M. vorhanden. Um die Agitation in dem und Ziele gegeben. Aus diesem Bewußtsein seiner Zusammenindustriell aufblühenden Geiseltale und dem rein agrarischen gehörigkeit mit der bisherigen geistigen Entwickelung erwächst ihn Abg. Imbusch( 3.): Kreise Querfurt noch intensiver zu betreiben, beschloß der am das besondere geschichtliche Verständnis seines Wesens, das mit Sonntag in Querfurt stattgefundene Kreistag die Anstellung feiner Gegenwartsarbeit und Zukunftsforderung zugleich die Geeines Kreissekretär 3. Gewählt wurde der Genosse Artur danken der Vergangenheit vollendet. Und hieraus entspringt auch Sämisch aus Schkeudiß, der mit Hilfe der Hirsch- Dunckerschen als jener eigenartige schöne Zug des modernen Sozialismus, fein langjähriger Angestellter der dortigen Ortskrankenkasse gemaß- Wesen sich unausgesetzt an Bildern der Vergangenheit deutlicher regelt worden ist. zu machen, seinen jetzigen Bestand aus seinem Hervorgang zu berstehen, seine Gedanken und Kämpfe aus dem Wirken der Vordenter und Vorkämpfer der menschlichen Entwickelung überhaupt zu begreifen. ftellen. Präsident Graf Schwerin- Löwit: Wir haben nicht nur theoretische, sondern auch praktische Arbeiterpolitik getrieben.( Buruf bei den Sozialdemokraten: 3011tarif!) Ein Antrag auf Schluß der Geschäftsordnungsdebatte wird angenommen. Es folgen persönliche Bemerkungen. Abg. Hoffmann( Soz.): Herr Imbusch hat ausdrücklich von einem theoretischen Wettlaufen um die Gunft der Beamten gesprochen und um ein eben solches für die Arbeiter gebeten. Für beides bedanken wir uns, wir wollen, daß wirklich etwas geleistet wird.( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die Vorlage geht an die verstärkte Budgetfommission. Nächste Sizung: Dienstag, den 9. Juni, nachmittags 3 Uhr. ( Entwurf betreffend Hilfsrichter beim Oberverwaltungsgericht, Novelle zum Zuständigkeitsgesetz.) Schluß 5 Uhr. Aus der Partei. Von der Bildungsarbeit. B = M Einen guten Fortschritt hatte im vergangenen Jahre der Verein Naila Hof Münchberg Sozialdemokratische Rehau zu verzeichnen, der am lebten Sonntag seine Generalberjammlung abhielt. Aus dem dort gegebenen Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß die Mitgliederzahl von 3047 auf 3624, also um 577 gestiegen ist. Unter den 3624 Mitgliedern befinden sich 800 Genoffinnen. Zum ersten Male hielt der Kreis auch eine Frauenkonferenz ab, die erste in ganz Bayern. Auch die Presse, die Oberfränkische Volkszeitung", hat einen erfreulichen Zuwachs bon 466 neuen Abonnenten zu verzeichnen. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird auch das kommende Geschäftsjahr eine erfreuliche Stärkung der Partei und der Presse bringen. * Aus dieser Grundauffassung sind die Abhandlungen hervor gegangen, die hier in einem Bande gesammelt sind, und darin wird hoffentlich trok der verschiedenen Zeit ihrer Entstehung ihre innere Einheit begründet sein, die ihre Vereinigung zu einem Ganzen rechtfertigt. Sie wollen hauptsächlich an der Zeit der klassischen deutschen Philosophie und ihrer Ausläufer das Wachsen und Werden jener Gedankenelemente zeigen, die, gleichzeitig mit ben ersten Versuchen sozialistischer Denfer, die theoretischen Vorbedingungen für die Bearbeitung des sozialen Problems schufen. Und sie sollen auf diese Weise nicht nur die epochemachende Arbeit von Karl Marx, dieses echten Schülers der deutschen klassischen Die Kreisgeneralversammlung des 1. Wüstbem Bergi Bhilosophie, in den geistigen Zusammenhang mit diesem inhaltsschen Wahlkreises Stuttgart Stadt und Amt am Sonn- bollen Kapitel der Geistesgeschichte stellen, sondern auch dieses tag, den 17. Mai in Degerloch bei Stuttgart war von rund 140 felbst einem tieferen Verständnis zuführen, wenn sie auf jenen Delegierten aus 25 Ortsvereinen besucht. Dem Bericht des Vor- Jdeengehalt der deutschen kritischen Philosophie besonders aufEine Konferenz der Bildungsausschüsse der sienden Oster und des Kassierers West meyer ist zu ent- merksam machen, der zu Marr als seinem Vollender nicht nur nehmen, daß der Kreis infolge der wirtschaftlich ungünstigen Ver- führen fonnte, sondern mußte. Die idealistische Erkenntnis- und Provinz Schleswig- Holstein tagte am letzten Sonntag hältnisse und der großen Aussperrung im Bosch'schen Betrieb seine Willenstritik erscheint dadurch in einem neuen Lichte und in ihrer in Neumünster. Aus dem vom Vorsitzenden des Bezirksbildungsausschusses erstatteten Jahresbericht geht hervor, daß jetzt Mitgliederzahl im Oberamt nur wenig steigern tonnte, während besonderen Bedeutung gerade für eine Sozialwissenschaft. Aber Stuttgart Stadt einen Rückgang von 74 Mitgliedern verzeichnet. auch diese lettere erhält erst durch diese kritische Beziehung die in der Provinz 32 Ortsbildungsausschüsse bestehen( 20 im Vorjahr) Der Kreis zählt jetzt 11 830 Mitglieder, darunter 1417 weibliche. Möglichkeit eines Verständnisses ihrer Eigenart. Und weil dieſes und 5 Kreisbildungsausschüsse. Jm ganzen wurden im letzten Ge- Einnahmen und Ausgaben beziffern sich auf 33 338 M. Der Verständnis schließlich zum Sozialismus als einer notwendigen schäftsjahr 60 Einzelvorträge und 162 Vortragsabende veranstaltet. Borsigende Oster wurde einstimmig wiedergewählt, ebenso Konsequenz führt, erscheinen nun die Denker, aus deren Beitrag In 32 Orten wurden künstlerische Veranstaltungen getroffen und die Mitglieder der Pregtommission der Schw. Tag- sich unsere sozialistische Gesellschaftsauffassung herausgebildet hat, in 9 Orten Jugendschriften- und Wandschmudausstellungen. Eine wacht", Genoffin 3ettin, West meyer und Heidinger. wie Wegweiser zu diesem Ziele." gründliche Aussprache über das Bildungswesen förderte folgende An Stelle des ausscheidenden Genossen Bullmer wurde Genoffe Anregungen zutage, denen die einzelnen Ortsausschüsse und der Göz gewählt. Ein Antrag, das Kreisfetretariat aufzuBezirksausschuß möglicht entsprechen sollen: Die Veranstaltung heben, wurde mit 83 gegen 51 Stimmen abgelehnt. Die Wahl politischer Vorträge für Jugendliche über 18 Jahre foll in weit- eines neuen Sefretärs an Stelle des Gen. West meyer, der gehendstem Maße erfolgen. Der Veranstaltung von grundlegen zum 1. Juli den Posten verläßt, wurde vertagt. Mit 88 gegen 44 den Vorträgen über das Bildungswesen im allgemeinen in den Ge- Stimmen beschloß die Kreisgeneralversammlung folgende Willenswerkschaften soll besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Für erklärung zum Delegationsrecht zur Landesver Lichtbildervorträge soll vom Bezirksbildungsausschuß ein eigener jammlung: Lichtbilderapparat beschafft und mit den Lichtbilderserien des Zentralbildungsausschusses gearbeitet werden. Weiter soll versucht werden, durch improvisierte Wohnungen den Arbeitern Fingerzeige zu geben, wie Bilderschmud wirksam in der Arbeiterwohnung zu plazieren ist. Zum Schluß wurde noch beschlossen, an solche Arbeiterausschüsse, die nur künstlerische Veranstaltungen machen, vom Bezirksausschuß keine Zuschüsse zu zahlen. Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet indenstraße 69, vorn vier Treppen Fahrstuhl, wochentäglich von 4% bis 7 Uhr abends, Sonnabends, von 4% bis 6 Uhr abends statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Merkzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Abonnementsquittung beigefügt ist, Die Kreisgeneralversammlung spricht aus: Die Partei steht werden nicht beantwortet. Gilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. grundsäßlich auf dem Boden des gleichen Wahlrechts. Das Dele- A. T., Trebbin. Falls Ihr Sohn ausschließlich oder überwiegend G. M. 998. 1. Sie haben feine gationsrecht zur Landesversammlung benachteiligt jedoch die beim Verkauf beschäftigt ist, nein. größeren Organisationen in einer Weise, die ein ersprießliches Erscheinungspflicht. Der Termin hat nur den Zweck, eine Aussöhnung herbeizuführen. Für den Prozeß selbst entstehen Nachteile durch das NichtZusammenarbeiten der Parteigenossen aufs schwerste gefährdet. Die Kreisgeneralversammlung ersucht die Landesversamm- erscheinen nicht. 2. Je nach dem Prozeßstoff, in der Regel mindestens drei. 3. Falls Sie einen Anwalt nicht bestellen, etwa 150 mM. 4. Ohne Angabe lung, fie möge die Gleichberechtigung der Parteigenoffen im Dele- der Höhe Ihres Einkommens nicht zu beurteilen. 5. Bestellung eines Angationssystem nach Möglichkeit durchführen. Die Kreisgeneral- walts erübrigt sich, wenn Sie gegen die Klagebehauptungen Einwendungen bersammlung stimmt im Prinzip dem Antrag Göppingen zu, der nicht erheben oder wenn Sie nicht Widerklage anstrengen wollen. Falls die Kreisvereine zur Grundlage der Wahlbezirke machen will. Sie einen Anwalt bestellen wollen, fönnen Sie sich denselben auswählen. Die Kreisgeneralversammlung für den sechsten han. Sie spricht sich aufs schärfte gegen die Einführung der Vernoverschen Wahlkreis wurde am Sonntag in Hemehältniswahl in der Partei aus, weil diese gesonderte Organilingen bei Bremen abgehalten. Die Agitationserfolge in diesem sationen voraussetzt und zur Zertrümmerung der Partei führen fast ländlichen Wahlkreise sind nur bescheiden. Die Mitglieder. zahl betrug im Jahre 1913 1926, im Jahre 1914 2028. Beschlossen Zum Frankfurter Urteil gegen die Genoffin Luxemburg und wurde, im Herbst eine Agitationstour im Kreise mit einem Reichstagsabgeordneten als Redner zu veranstalten. Da der bisherige gegen die neuesten Aktionen des preußischen Kriegsministers wurde Reichstagskandidat für den 6. hannoverschen Wahlkreis, Genosse bon der Versammlung in einer einstimmig angenommenen ErAhlemeyer, wegen Verzugs nach Berlin die Kandidatur nieder- flärung Stellung genommen. gelegt hat, wurde eine Kommission eingesetzt, die der nächsten Generalversammlung über die Kandidatenfrage Bericht erstatten soll. Aus den Organisationen. muß. Kommunalwahlen. Die Stadtverordnetenwahlen in Karlsruhe. Bei den Wahlen der dritten Klasse wurden 7154 Stimmen abgeVon den geben, davon entfielen 4591 auf die Sozialdemokratie. bisher innegehabten zwölf Sizen ging einer an das Zentrum verloren. Sozialdemokratischen Verein für den Im Wahlkreis Solingen stieg im verflossenen Geschäftsjahre die Mitgliederzahl von 4135 auf 5112, darunter befinden sich 424 weibliche Mitglieder. Die Zahl der Abonnenten der Parteipresse beträgt über 12 000. An Flugblättern und Broschüren wurden 135 700 Erem Mandatsniederlegung eines sozialdemokratischen Dumaabgeordneten. plare verteilt. Einnahmen und Ausgaben schließen ab mit Beinliches Aufsehen erregte in den letzten Tagen in Rußland 27 884,03 m. bei einer Steigerung des Vermögensbestandes um 4000 M. Infolge diefer guten Finanzlage tonnten im verflossenen die plöbliche und bisher noch nicht ausreichend geklärte MandatsJahre für Bibliotheken und sonstige Bildungszwecke große Auf- niederlegung des sozialdemokratischen Abgeordneten Mali wendungen gemacht werden. Zur theoretischen Schulung der Mit- nowsky, der bekanntlich an der Spize der sechs bolschewistischen glieder hatte die Parteileitung einen Unterrichtskursus über die Abgeordneten im Herbst v. J. aus der sozialdemokratischen Dumawirtschaftlichen Grundlagen des Sozialismus veranstaltet, an dem fraktion austrat, die sich kurz darauf unter seinem Vorsitz als 60 Genossinnen und Genossen teilnahmen. In allen Stadt-" Sozialdemokratische Arbeiterfraktion Rußlands" konstituierten. gemeinden des oberen Kreises gehören die Stadtvertreter der Die Mandatsniederlegung Malinowskys erfolgte in der Duma3. Abteilung der Sozialdemokratie an; in einigen Städten fizen sizung vom 21. d. M., und zwar ohne Kenntnis der übrigen Mitauch in der zweiten Abteilung sozialdemokratische Vertreter. Das glieder seiner Fraktion. Bestreben nach Wahlrechtsverschlechterung in den Gemeinden macht Fortschritte. Zur Borberatung des sozialdemokratischen Antrags auf Einführung einer Arbeitslosenversicherung wurde in drei Städten des Kreises eine Kommission gewählt; Solingen lehnte den Antrag ab, und in Wald wurde er der Finanzkommission überwiesen. Ein beifällig aufgenommener Vortrag des Genossen Scheidemann über:" Die neue politische Aera" beschloß die Generalversammlung, die am Donnerstag stattfand. 1 O. 2. 100. D. 67. Reichen Sie eine Beschwerde an die Steuerdeputation des Magistrats ein. Außerdem reklamieren Sie wegen zu hoher Veranlagung bei dem Vorsitzenden der Beranlagungskommission. Das eingebrachte Gut Ihrer Frau haftet nicht. Die Lohnforderung ist beschlagnahmefähig, sofern es sich um Steuern handelt, die nicht länger als 1 Jahr rückständig sind. 2. E. 26. 1. Nein. 2. Das wäre möglich. Die Eltern können jedoch m Testament anderweite Verfügung treffen. 3. Nur dann, wenn und soAnspruch auf die Hälfte des weit das Pflichtteilsrecht Ihres Bruders igefeblichen Erbanteils berlegt ist. 4. Soweit ersichtlich, ja. 5. Falls in dem Ueberlassungsvertrag schon vor dem Ableben der Eltern Zinsen für Sie festgelegt sind, fönnen Sie für den Nichtzahlungsfall selage erheben. H. 2. 25. Einen Ansbruch auf Herausgabe des Kindes hat der uns eheliche Erzeuger nicht R. S. 1004. Sie haben Anspruch auf dies jenigen Leistungen, die die Strantentaffe für den Fall der Krankenhausbehandlung gewähren würde. Wie hoch diese sind, läßt sich nur an der Ihrer Ehefrau fönnen Sie zurückfordern. 1600. Sofern das Urteil Hand des Stassenstatuts beurteilen Das ärztliche Attest über den Zustand zugestellt ist, verjährt der Anspruch in 30 Jahren. A. 3. 200. Die Ansprüche bestehen nur dann und eine dahingehende Klage hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn das Verlöbnis durch Verschulden der Braut aufgehoben ist. 50. E. P. Nein. M. 2. 34. 1. Falls Ber fäumnisurteil ergeht, auf etwa 75 M. 2. Durch einen Anwalt beim Landgericht. 3. Ja, in Höhe von etwa 5 M. 4. Nein. 5. Der Zinsanspruch, F. S. 10. Wiederholen Sie Ihre Anfrage der länger als vier Jahre zurückliegt, ist verjährt. 6. Nicht notwendig, erscheint aber zweckmäßig. 1. Das wäre möglich. Machen Sie den Bersuch. Der Antrag ist beim und geben Sie noch an, welcher Art die Beschäftigung ist. Armenvorsteher bres Bezirks anzubringen. 2.§ 1269 R.-B.-D. lautet: Um die infolge einer Erkrankung drohende Invalidität eines Versicherten oder einer Witwe abzuwenden, kann die Versicherungsanstalt ein Heilverfahren einleiten. F. 2. Die Zurechnung fann erfolgen. Die an In dem Organ der bolschewistischen Abgeordneten„ Puti Pram- gezogene Entscheidung des. Oberverwaltungsgerichts findet hier nicht Anfrau selbständig zu veranlagen ist. O. R. 99. 1. u. 2. Ja. dy" erschien eine Mitteilung der Fraktion, in der, nach der Fest- wendung, da es sich nicht um ein Einkommen handelt, aus dem die Ehe2. 5. 32. 1. In 6 Monaten bei fortgesetter häuslicher Gemeinschaft. stellung, daß es keine prinzipiellen Meinungsverschiedenheiten zwischen Malinowsky und den übrigen Mitgliedern der Fraktion Bei Getrenntleben in 10 Jahren. 2.§ 185 B. G. B. ficht eine Strafe gegeben habe, die Art seines Vorgehens scharf verurteilt wird. Es nicht vor.§ 185 St. G. B. fiebt eine Geldstrafe bis zu 600 M. oder Haftoder Gefängnisstrafe bis zu einem Jahre vor, wenn es sich um möriliche heißt dann weiter: Bei tätlicher Beleidigung erhöht sich das Strafmaß Beleidigung handelt. Diese ganze Handlungsweise Malinowskys veranlaßt uns, bis auf 1500 m. Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Gefängnisstrafe. die Tat unseres früheren Fraktionsgenossen als Ergebnis der 3. Den Bater" ja, die Stiefmutter jedoch nicht. 4. Das Strafverfahren ist und seelischen E r= äußersten Uebermüdung an einen Antrag nicht gebunden. Die Staatsanwaltschaft muß nach schlaffung zu bezeichnen. Nur die völlige Einbuße des Senntnis von Amtswegen einschreiten. A. 2. 15. 1. Nach Vollendung seelischen Gleichgewichtes und die Mißachtung seiner politischen des 21. beam. 16. Lebensjahres. 2. Wenn der junge Mann für volljährig Verantwortung bor der Organisation der Arbeiterklasse tann jo- erklärt wird, fann er schon in einem früheren Alter die Ehe eingehen. Die wohl für den Beschluß Malinowstys, wie für die Art seiner Ver- Volljährigkeitserklärung tann erfolgen nach Bollendung des 18. Lebensjahres. Der angegebene Grund fönnte bei einem Antrag auf Volljährigkeitswirklichung als Erklärung dienen." erflärung ausreichen. A. K. 46. Ihr Vater hat nach§ 984 B. G. B. Die unbegreifliche Mandatsniederlegung Malinowskys bedroht Anspruch auf die Hälfte der gefundenen Münzen. Er fann von dem im Klagewege die Sozialdemokratie mit dem Verlust eines wichtigen Mandats. Gutsbefizer die Herausgabe der Hälfte, eventuell Zur Erhebung der Klage wird Ihr Vater am zwedMalinowsky war als Abgeordneter der Arbeiterkurie im Gouverne fordern. ment Moskau gewählt, einem der sechs Gouvernements, in dem mäßigsten das Armenrecht besorgen müssen. K. D. 191. 1. und 2. Ja. A. D. 46. der Kreiskonferenz In des Wahlkreises Mülheim- die Wahl eines Arbeiterabgeordneten aus den Reihen der Arbeiter-. H. 100. Am 31. Mai, falls 14tägige Kündigung vereinbart ist. Chbg. 41. Beantragen Sie Verwerfung der Berujung. Nun sind aber sämtliche Gin gesegliches Recht dazu hat der Mann nicht. Lassen Sie das Guthaben Wipperfürth Gummersbach teilte der Parteisekretär wahlmänner im Gesez vorgesehen ist. R. F. 25 783. Ein Verfügungsrecht über Miß mit, daß am Schlusse des Geschäftsjahres 3430 männliche Arbeiterwahlmänner im Gouvernement Moskau durch Verhaftung, bei der Sparkasse sperren. und 286 weibliche Mitglieder vorhanden waren. Am Anfang des Verbannung, Entlassung usw. ihres aktiven Wahlrechts verlustig das Vermögen Ihrer Frau haben Sie nicht. Sie können jedoch namens der Jahres waren es 3227 männliche und 233 weibliche. Es wurden gegangen. Ob sie auch ihr passives Wahlrecht verloren haben, d. h. Kinder Unterhalt, event. im stlagewege, beanspruchen, wenn Sie nachweisen 149 500 Flugblätter und 49 300 Broschüren verteilt. Die An ob die Gouvernementswahlversammlung, wie es das Gesez vor- tönnen, daß Sie selber zur ausreichenden Unterhaltsgewährung nicht imftande stellung des befoldeten Haustassierers hat sich bewährt. Außer einer schreibt, aus ihrer Mitte einen neuen Abgeordneten wählen darf, sind. Schr. 55. Empfangsberechtigt für die Alimente ist der Vormund. Leisten ist, nicht. 2. Der Hauswirt würde nur aus einem Verschulden geregelten Kassierung ist auch eine wesentliche Entlastung des geht aus dem Gejez nicht mit voller Klarheit hervor. Es besteht also Morik. 1. Als Unfall, für dessen Folgen aus der R.-B.-D. Ersaz zu Parteibureaus eingetreten. Die Krise lastete schwer auf dem die Gefahr, daß Zehntausende von Arbeitern des voltsreichsten haften. Ihre Darstellung ergibt für ein Verschulden des Hauswirts nichts. 5. 2. 22. 1. Der Möbellieferant tann auf Zahlung der 25 M. Wahlkreise, sind doch viermal soviel Genossen abgereist wie zu- Gouvernements für Jahre hinaus ihres Abgeordneten in der Duma 3. Ja. verlustig gehen. Diese Aussicht, in Verbindung mit der ungehöri- monatlich bestehen. 2. Die Frage tann nur beantwortet werden, wenn gezogen. gen Art und Weise, wie Malinowsky borging, hat denn auch eine noch angegeben wird, wie lange Sie im Besitz der Sachen sind. heftige Empörung unter den Moskauer Arbeitern wachgerufen. J. M. 100. Ein Beschwerberecht gegen den Fürsorgeerziehungsbeschluß Gine Resolution, die auf einer Versammlung der Vertreter ver- steht nur dem gesetzlichen Vertreter zu. Im vorliegenden Falle anscheinend welches den Beschluß erlassen hat, erhoben sein. Rechtsanwalt Kurt Rosenfeld schiedener Moskauer Fabriken angenommen wurde, verurteilt den Ihrer Mutter. Die Beschwerde muß binnen 14 Tagen bei dem Gericht, 8. S. 11. Dadurch wird der unbesonnenen Schritt Malinowsths und erklärt seine Handlungs wohnt: An der Spandauerbrüde la. weise für einen sozialdemokratischen Abgeordneten für vollkommen Schutz vor Nachahmung erreicht. Stosten für den Fall der Ablehnung 20 M. Patentanwalt Müller wohnt Gitschinerstraße 16. R. 2. Nein. unzulässig. * Ginen sehr guten Erfolg weist auch die Organisationsarbeit im Wahlkreise Bayreuth- Berned Wunsiedel auf, wo die Mitgliederzahl von 2690 auf 3574, also um 884, geftiegen ist, während die Zahl der Abonnenten auf das Parteiblatt um 604 vermehrt werden konnte. Auch dieser Bericht zeigt, daß die Partei im Bayreuther Wahlkreise, von dessen Zurückeroberung bei den nächsten Reichstagswahlen die Liberalen träumen, im flotten Vormarsch begriffen ist. * * Der Jahresbericht des Sozialdemokratischen Vereins für den Wahlkreis Merseburg- Querfurt fonstatiert mit Befriedigung eine wesentliche Fortentwickelung der Organisation im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Zahl der Mitglieber beträgt 2651 männliche und 670 weibliche, zusammen 3321; da die Mitglieder zahl im Vorjahr insgesamt 3032 betrug, ist ein Gewinn von • Allgemein- Verichiedenes Grunow's Kaffee- Versd. Dresdnerst.70 C. Kisch Lindenstr. 105 Speck- und Schinkensalzerei. 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Verantwortlicher Redckteur: 1 Mart an. 2116* InseratenAkquisiteur ber Aus Industrie und Handel, Keine Besserung der Konjunktur. erhalten. Dann folgen die Brauerei und Mühlenarbeiter sowie| zu den schlechten Preisen steht. Allerdings ht dieselbe bei den ver-( 8,9 millionen Verträge mit 885,7 Millionen Mark Versicherungssumme. die Metallarbeiter mit 1000 bezw. 900, die Buchdrucker mit 380, die schiedenen Werken und in den verschiedenen Fabrikaten feine ein- Vorzeitig verfielen oder wurden gelöst 41,4 Millionen Mark oder etwa Fabritarbeiter mit 95 und einige andere Berufe mit erheblich ge- heitliche, und während z. B. Hörde und Hösch in Feinblechen 5 Prozent des am Jahresschluß vorhandenen Bestandes. An Prämien ringeren Zahlen. Dieser erfreuliche Fortschritt wäre gewiß nicht zu Lieferfristen von 6-8 Wochen berlangen, können andere Werke aus der Volksversicherung wurden 75,9 millionen Mark, an Kapitalberzeichnen, wenn es die Bremer Arbeiter nicht verstanden hätten, dünneren Dimensionen vielfach unzulänglich. Infolgedessen ersicherungsverpflichtungen erforderten 34,2 Millionen, die Verwaltungsberzeichnen, wenn es die Bremer Arbeiter nicht verstanden hätten, prompt liefern. Für Stabeisen ist der Beschäftigungsstand in den erträgen 16,3 Millionen eingenommen. Die Zahlungen für Verfich starte Organisationen zu schaffen. halten sich auch das Prämiensystem und die mancherlei Vergünsti- foften 18,4 Millionen oder 24,3 Prozent der Prämieneinnahme. Die gungen, die auf die Ueberpreise gewährt werden. Schon das ver- Prämienrücklagen stiegen auf 295,9 Millionen an. Die gewaltigen hindert eigentlich, daß das Preisniveau sich bessern kann. Der Ein- Ueberschüsse, die aus der Volksversicherung und den übrigen Zweigen fluß, den die Syndizierungsbestrebungen in den B- Produkten auf der Versicherung erzielt wurden, gestatten es, den Aktionären die Marktlage ausüben, darf nicht überschätzt werden, da die 5,7 Prozent Dividende( 170 M. pro Attie im Betrage von Eisenverbraucher sich von diesen Verhandlungen vorläufig noch 3000 M.) zu zahlen. wenig versprechen. In den beteiligten Wertstreifen beurteilt man Die Rhein.- Westf. 3tg." schreibt über die Lage auf dem die Aussichten für diese Bestrebungen aber etwas günstiger als Die Baumwollenindustrie hat ihre Hauptsite in Groß Eisenmarkt: früher. Der Umstand, daß große Konzerne, mie Thyssen, Deutsch- britannien, ihrem Mutterlande. Nach einem Bericht des inter Es würde den Tatsachen nicht entsprechen, wenn man den Luxemburg und Phönig, in den Verhandlungen über die Draht- nationalen Verbandes der Baumwollspinner- und Webereivereinineuerdings wieder einmal auftauchenden Nachrichten über angeb- verbände große Mäßigung an den Tag gelegt und auf früher er- gungen betrug am 1. März 1914 die Zahl der Spindeln 144 704 012, liche Preiserhöhungen besondere Bedeutung beilegen und aus ihnen hobene Forderungen verzichtet haben, legt die Wahrscheinlichkeit gegen 142 186 308 am gleichen Tage des Vorjahres. Von der Geauf eine Besserung der allgemeinen Marktlage schließen wollte. Die nahe, daß man auch bei den übrigen Verhandlungen, besonders famtzahl der Spindeln am 1. März 1914 tamen 55,97 Millionen Zurüdhaltung besteht im allgemeinen fort, und das bei Stabeijen, auf übertriebene Forderungen verzichtet. auf Großbritannien, 11,40 auf Deutschland, 9,11 auf Rußland, 7,4 Marktbild bleibt ruhig wie zuvor. Richtig ist, daß eine Anzahl auf Frankreich, 6,3 auf Indien, 4,9 auf Oesterreich, 4,6 auf Italien, Großhändler in den letzten Wochen größere Abschlüsse gemacht hat, 2,4 auf Japan, 2,2 auf Spanien, 1,5 auf Belgien, 1,3 auf die und zwar zu Tiefstandspreisen. Man war eben wieder einmal an Schweiz, 31,5 auf die Vereinigten Staaten von Nordamerika, einem Termin angelangt, wo für ein neues Vierteljahr der not- Nach dem Geschäftsbericht für 1913 stieg in der Victoria, An- 3,3 Millionen auf Merito, Brasilien und andere südamerikanische wendige Bedarf gedeckt werden mußte, und regelmäßig pflegt dann gemeine Versicherungs- Attien- Gesellschaft die Zahl der Verträge über Länder. Der Vorrat an Rohbaumwolle belief fich auf 4 862 494 eine vorübergehende Stimmung für bessere Preise einzutreten. Im Bebensversicherung um 137905 auf 4 216 780 mit einer Versicherungs- Ballen, wovon sich in den Vereinigten Staaten von Nordamerika übrigen ist die Stauflust auch schon wieder vorüber, nachdem der summe von 2,4 Millionen Mart. In der Volksversicherung 1726 000, in Großbritannien 465 015, in Deutschland 401 750, int Großhändler seinen dringenden Bedarf eingedeckt hat. Ueber der betrug der Reinzuwachs 117 548 Verträge über 40,68 Millionen Mark Rußland 508 767, in Indien 409 875, in Japan 453 483 Ballen be allgemeinen Klage über die schlechten Zeiten darf nicht außer acht Versicherungssumme. Gegen das Vorjahr ist hier ein kleiner Rück- fanden. Hinsichtlich der Versorgung mit Rohbaumwolle aus in gelassen werden, daß die Beschäftigung im großen und ganzen bei gang um 3500 Verträge mit 2 Millionen Mark Versicherungs- ländischen Produktionsgebieten stehen die Vereinigten Staaten von den Werken gar nicht so schlecht ist, wenigstens nicht im Verhältnis fumme zu konstatieren. Immerhin verfügt die Victoria über Nordamerika weitaus am günstigsten da. Blutarme u. Kranke LEIPZIG 1914 trinken während der Rekonvaleszenz feurig süßen 20 aid MAIOKTOBER Weltausstellung für das BUCHGEWERBE und die GRAPHISCHEN KÜNSTE Eigene Gebäude fremder Staaten SONDER- AUSSTELLUNGEN Festliche Veranstaltungen Grosser Vergnügungspark Vistokrat Patent Kneifer Deutsches Reichspatent חחת E CB DLN Unsere Erfahrung in der AugenSehprüfung befähigt uns, Ihre Augen mit gewissenhafter Genauigkeit zu korrigieren. Wir sind Spezialisten für die allermodernsten Formen in Kneifern und Brillen einschließlich der populären Optal-, Kontorik-, Sanoskop- und BifokalGläser. Es soll uns ein Vergnügen sein, Ihnen die überlegenen Vorzüge dieser Gläser in dem uns patentierten Vistokrat Finger- Kneifer vorzuführen. Sie werden finden, daß Vistokrat- Kneifer mit Sanoskop- Gläsern die allerkomfortabelsten und am besten aussehenden Augengläser sind, die Sie je gesehen haben. 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Stadt Berlin Charlottenburg, 1000 M. H. Auerbach, Kommerzienrat, Viktoriastraße 27 428,23 M. S. Frenkel, durch Justizrat Mechelsohn, 300 M. Leopold Feig, 300 M. Frau Hedwig Lachmann, 250 W. Samuel Köhler Erben, 200 M. Frau R. Lippmann, 100 M. 2. Großmann, 100 M. Rechtsanwalt Dr. Jaffa, 100 M. Frau Hermine Feist, 100 M. Ernst Lippmann, 100 M. Frau Berline Seligsohn, Grunewald, 100 M. May Luft, 100 M. Bortmann, Potsdamer Straße 93, 74 M. G. Wolf, Neukölln, 60 M. Freiherr v. Thielmann, Rauchstraße 9, 50 M. Heinrich Maas, Hil debrandstraße 23, 50. Walded Manasse, weiterer Erlös des Thölde buches, 50 M. Stiebel, 50 M. Frau Hetty Caro, durch Frau Lachmann, 50 M. Frau Olga Ginsberg, 35,95 M. statt eines Märztranzes durch die Kollegen und Kolleginnen der Firma Hauptner, Luisenstraße, 30 M. statt eines Märzfranzes, das technische Personal der Firma Ferd. Ashelm, 30 M. Dr. Dornis, Dberbeterinär, Spenerstraße 8, 30 M. Dr. Fränkel, Bietenstraße 13, 25 M. Gustav Mette Schöneberg, Hauptstraße 125, 20 M. Rüttgerswerke Att.- Ges, 20 M. Richard Lebram, Wallstr. 15/ 15a, 20 M. Fischer u. Ehrmann, Stronenstr. 35/36, 20. Ungenannt, 20 M. Adolf Baumgarten, Frobenstr. 1, 20 M. H. Fezin, Königl. Baurat, Passauer Straße 13, 20 0. 2. Hartleib, Großbeeren Str. 12, 20. Frau Dr. Zilz, 20 M. Stegliter Wandervögel, 20 M. Erzellenz Dr. Aschenborn, 20 M. Busse, aus einer Streitsache 15 M. Frau Margarethe Grabowski, Am Karls. bad 4a, 10 M. C. Müller, Direktor der Rüttgerswerke, 10 M. J. Munt, Achenbachstr. 3, 10 M. Frau Heines mann, Luitpoldstr. 27, 10 M. Dr. Leiden, Wilmersdorf, Brandenburgischestr. 38, 10 M. Dr. Stechau, Generalarzt, Elsenstraße 5, 10 M. Frau Fanny Gumpert, Neubabelsberg, 10 m. R. Wartenberg Brauereidirektor, Brunnenstraße 141, 10 M. v. Liszt, 10 M. A., 10 M. Frau Marie Philipp, 10 M. Samuel Wolff, 10 M. 18. Ab. teilung des 818. Bezirks des 6. Wahlfreises, 10 M. Georg Fabian, Kronen straße 30/31, 10 M. Fraugperein, Werkmeisterverband III, 9,87 M. Ber ficherungsgesellschaft, d. Herrn Noad, 9,75 M. Personal der Firma Mohr u. Speyer, 7,50 M. 22. Frauens abteilung, 6. Wahlkreis, 6 M. E. Beeden, Kaufmann, Bamberger Straße 33, 5 M. Frau A. Pahl, 5 M. Albert Fischer, 5 M. Frau Hermine Gutt mann, 5 M. H. A. Fürst, 4,80 M. 16. Frauenabteilung d. 6. Wahlkreises, 3 M. Walter Fröbus, Charlottenburg, Staiserdamm 10, 3 M. Prahl, 3 M. Lambed, Friedenau, 2,85 M. Uebers schuß einer Kranzspende der Kollegen der Firma Hauptner, 2,50 M. Her mann Bed, Schönleinstr. 31, Schul tommission 100 C. Wir sagen den geehrten Spenderm herzlichen Dank und bitten, weitere Beiträge und Zeichnungen an unseren Schatzmeister, Herrn A. Hirschfeld, Berlin W., Fasanenstr. 33, Boftsched fonto 2969, oder an dessen Stellvertreter, Herrn Kommerzienrat Dr. Arons, Mauerstr. 34, Postscheckfonto 1153 des Bankhauses Gebr. Arons, einzusenden. wir durch unsere Boten oder durch Getragene Kleidungsstüde laffen die Batetfahrt gern abholen. Berlin, den 27. Mai 1914. Der Verwaltungsrat. Monats- Garderobe! 4-500 getragene Anzüge für Herren: Smoking, Frad und Gehrock Anzüge( auch zu ver leiben), Sommerpaletots sowie v. Ravalieren getragene, fast neue Sachen( a.Seide), j. jed. Figur pass. int größter Auswahl 8. unübertroff. billigen Preisen. 13r., deshalb billiger wie im Laden. M., Escherstr. No. 188. 70/16 Hirsch Kieferbaum, strase12/ 13 I Todes- Anzeigen Sozialdemokratischer Wahlverein f. d. 2. Berl. Reichstagswahlkreis. Bezirk 88. Nachruf. Zur Nachricht, daß unser Mits glied, der Brauereiarbeiter Alexander Galdowski Yorkstr. 62 verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung hat bereits gestern stattgefunden. 206/7 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Verein f. d. 5. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Am 24. Mai verstarb unser Mitglied, die Genossin Minna Latschinske ( V. Abteilung). Ehre ihrem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28. Mai, nachmittags 3, Uhr, von der Halle des Zentralfriedhofs in Friedrichsfelde aus statt. 223/9 Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Hiermit die traurige Nachricht, daß am Sonntag, den 24. Mai, meine liebe Frau Minna Latschinske im Alter von 33 Jahren gestorben ist. 59A Dies zeigt hiermit tiefbetrübt an Karl Latschinske, Berneuchener Str. 14. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 28. Mai, nachm. 32 Uhr, von der Halle des Sentral- Friedhofs in Friedrichsfelde aus statt. Deutscher Textilarbeiter- Verband Filiale Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Weber Karl Michel verstorben ist. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Donnerstag, den 28. Mai, nach mittags 42 Uhr, von der Leichen halle des Zentral- Friedhofes in Friedrichsfelde aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Die Ortsverwaltung. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Droschtenfutscher 65/6 Oskar Kudemann am 23. d. Mis. im Alter von 53 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet hente Mittwoch, den 27. Mai, nachmittags 3, Uhr, von der Leichenballe des Gemeinde- Friedhofes in Neukölln, Mariendorfer Weg, aus statt. Die Bezirksverwaltung. Verband der Kupferschmiede Deutschlands. Filiale Berlin. Am 21. Mai verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 61 Jahren unser langjähriges Mitglied, der Kollege Franz Dutschuß an den Folgen eines Betriebsunfalles. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 8. Mai, nachmittags 4, Uhr, von der Halle des Reinickendorfer Friedhofes in Reinickendorf, Humboldstraße, aus statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet Der Filialvorstand. Straßenbahn Nr. 32, 35. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Nachruf. Den Kollegen zur Nachricht, day unjer Mitglied, der Graveur Karl Messerschmidt Rubeplagstraße 23 am 22. Mai an Blutvergiftung gestorben ist. Zentral- Verband der Töpfer Steinarbeiter. und Berufsgenossen Deutschlands. Filiale Groß- Berlin. Am Freitag, den 29. Mai 1914, abends 0, Uhr, in P. Obiglos Feftsälen, Koppenstraße 29: Allgemeine Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Unser neuer Lohntarif. 2. Verschiedenes. In dieser Versammlung werden gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuchs die neuen Tarife unentgeltlich ab192/ 7* gegeben; später nur gegen Bezahlung. Das Verbandsbureau wird am Pfingstsonnabend mittags 1 Uhr geschlossen. Die Bureaustunden beginnen wieder am Mittwoch, den 3. Juni. Das Einschreiben der Arbeitslosen erfolgt am Mittwoch, den 3. Juni, von Der Vorstand. 10-12 Uhr. Am Montag früh verstarb plöt lich unser lieber Kollege, der Schriftfezer 22306 Paul Rudow. Sein aufrichtiger Charakter sichert ihm ein bleibendes Andenken. Personal der Firma Gustav Lyon. Die Beerdigung findet DonnersMittwoch, den 27. Mai, abends 8 Uhr, in der Neuen Philharmonie. Köpenicker Str. 96/97: Kombinierte Versammlung. 1300 Tagesordnung: 1. Bericht vom Verbandstage. 2. Rassenbericht. 3. Verschiedenes. 172/ 4* Um bollzähliges und pünktliches Erscheinen der Kollegen beider Geftionen ersucht Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verband der Kupferschmiede. Deutscher- Metallarbeiter Verband. Achtung! Hochdruckmonteure u. Helfer, Achtung! Verwaltungsstelle Berlin. N 54, finienftr. 83-85. Telephon: Amt Norden 185, 1239, 1987, 9714. Donnerstag, den 28. Mai 1914, abends 6 Uhr: Gruppen- Versammlung tag, den 28. Mai, nachmittags für alle in den Buchdruckereimaschinen4 Uhr, von der Leichenhalle des alten Jakobi- Kirchhofes, am Rollfrug, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie die schönen Stranz: spenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unjeres guten Vaters, Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels 139A Adolf Wundersee sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Kollegen der Brauerei Bazenhofer und Berbandskollegen unseren herzlichsten Dant. Frau Martha Wundersee nebst Kindern. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes sage ich allen Ver wandten und Bekannten, sowie den Kollegen des Deutschen Transports arbeiter- Verbandes meinen herzlichen Dant. 1309 Ella Hingst. Mohrenstr.372 Kolonnaden. Gr. Frankfurterstr. 115 TrauerMagazin Kleider, Hüte etc. Außerste Preise farbige Konfektion in größtem Maßstabe zu billigsten -PreisenWestmann Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß, Friedrichstr. 125( Oranienb. Tor) für Syphilis, Harn- u. Frauenleiden Ehrlich- Hata- Kur( Dauer 12 Tage). Blutuntersuchung. Schnelle, sichere schmerzlose Heilung ohne Berufsstörung. 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Die Kollegen von der Englischen Gasmesserfabrik, Heuer und Müller, Großgörschenstraße, werden hiermit ersucht, in der Versammlung zu erscheinen. Zahlreichen Besuch erwartet 119/6 Die Ortsverwaltung. Deutscher Holzarbeiter- Verband Ortsverwaltung Berlin. HDer Feiertage wegen sind die Bureaus und Arbeitsnachweise geschlossen: Montag, den 1., und Dienstag, den 2. Juni, den ganzen Tag, und Sonnabend, 30. Mai, von 1 Uhr nachmittags ab. Die Auszahlung der Arbeitslosen- Unterstützung geschieht in folgender Weise: Die Kollegen, die am Sonnabend, den 30. Mai, und Montag, den 1. Juni, an der Reihe sind, müssen am Freitag, den 29. Mai, Mitgliedsbuch und Arbeitslosenkarte im Arbeitsnachweis abgeben und erhalten am Sonnabend, den 30. Mai, in der für Sonnabends feftgesetzten Reihenfolge ihre Unterſtügung. Die am Dienstag, den 2. Juni, fällige Unterstützung wird am Mittwoch, den 3. Juni, mit ausgezahlt. Die Kassierung der Beiträge erfolgt am Sonnabend, den 30. Mai, in allen Zahlstellen von 6 bis 8 Uhr abends. Jalousiearbeiter. Heute Mittwoch, den 27. Mai, abends 8%, Uhr, bei Boeker, Weberstr. 17: Branchen- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht von der Generalversammlung. 2. Verbands- und Branchenangelegenheiten. Gesundheits- Bibliothek Achtung! Stellmacher. Achtung! Jedes Heft 20 Pg. Abessinier Pumpen, 3. Selbstaufstell. Volls! fompl., unter Gar., schor bon 8 M. ant. Gartenspritzen, GartenDonnerstag, den 28. Mai, abends 8 Uhr, im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Str. 11 u. 12: Branchen- Verfammlung Tagesordnung: 1. Bericht von der außerordentlichen und ordentlichen Generalversammschläuche b. 75 Pf. an. lung. 2. Verbands- und Branchenangelegenheiten. Strahlrohre, gebr. Pum- 88/5 pen, wie neu, spottbillig. Erdbohrerleiht. Juustr. Preisl. grat. A. Schepmann, Bumpenfabrit, Berlin N. 656, Chausseestraße 88.* Blumen- und Kranzbinderei Ehre seinem Andenken! Paul Krüger 119/7 Die Ortsverwaltung. Brunnenstr. 63. Tel. Norden 2394. * Die Ortsverwaltung. AR. Voigts Krampenbury's vis- a- vis Schmöckwitz An allen drei Feiertagen: Großer Ball Von früh an: bei stark besetztem Orchester. Central- Haus Jägerstr. 13 Conc. Leihhaus Donnerstag, den 28. Mai 1914, abends 8 Uhr: Versammlung sämtlicher in den Hochdruckbetrieben beschäftigten Kupferschmiede, Monteure und Helfer im Gewerkschaftshause, Engelufer 15, Saal 3. Lagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Kühne. 2. Diskussion. 3. Berufs 119/5 angelegenheiten. In Anbetracht der äußerst wichtigen Tagesordnung ist das Erscheinen aller dringend notwendig. Die Ortsverwaltungen. Westmann Mohrenstrasse 37 a ( Kolonnaden) Grosse Frankfurter Str. 115 ( nahe Andreasstrasse) Extra- Angebote bis Pfingsten. Jedes Stück wird sauber geändert und pünktlich zugestellt. state für Praktische imprägnierte Lodenmäntel..... 28.- 18.Gediegen.Lodenkostüme 42.- 25.Imprägn. 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Eine gute, vollwertige Kindernahrung muß haltbar und immer gleichmäßig sein, darf feine unverdauliche Stärke enthalten und der Zubereitung keine Schwierigkeiten bieten; fie muß ausgiebig und billig, nahrhaft und wohlschmeckend sein. Alle diese Bedingungen erfült Rufete", das fowohl für gesunde als auch für frante Stinder eine aus gezeichnete, von Aerzten viel empfohlene Nahrung ist. " Von Kavalieren wenig getragene sowie in Versatz gewesene Jackettanzüge, Rockanzüge, Paletots u. Ulster, 12, 15, 18, 20, 25 bis 36 M., Prima. Ferner Gelegenheitskäufe in neuer Maßgarderobe enorm billig. Riesenposten Kostüme und Damen- Mäntel, auf Seide, enorm billig. Extraangebot in Lombard gewesener Brillanten, Uhren und Goldwaren zu enorm billigen Preisen. , Vorwärts"-Leser erhalten 10 Proz. extra. Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inferatenteil verantw.: Th. Gloce, Berlin, Drudu. Verlag: VorwärtsBuchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. CHRIST pgo = Tekten Wahlen ihm gelingen wird, die dreijährige Dienst- list, Einigkeit in diese drei großen Gruppen zu bringen; daher, um es in die richtige Lage zu bringen, verspürte Müller einen zeit in Frankreich abzuschaffen, aber er wird sicher die fordert er, daß sich zu dem Generalpardon ein Gottesfrieden heftigen Schmerz an einer empfindlichen Stelle der rechten Schulter Annahme einer Einkommensteuer erzwingen. In geselle und daß allein das Motto des Herrn Erzberger gelte: und hörte das Wort„ Lauſebube". Jcht geriet der Soldat in Schweden wird sich ein fonjervatives Ministerium gezwungen Schärffter Stampf gegen die Sozialdemokratie. Wahrscheinlich große Erregung, machte kehrt, riß das Gewehr herunter und holte sehen, das deutsche Vorbild einer Steuererbe hofft er, daß unter diesem Feldgeschrei auch der so jammer- mit dem Stolben noch oben zum Schlage aus und sagte:„ Ich lasse bung vom kapital nachzuahmen. Ohne derartige Zügel voll ledierte und durch den Titelschacher seines Geschäfts- mir von Ihnen nichts vormachen!" Der Unteroffizier trat ihm wäre der Fortschritt des Militarismus noch verheerender als er führers blamierte Reichsverband wieder auf die Strümpfe und entgegen, aber Müller ließ selbst von einer Tätlichkeit ab, weil er jetzt ist, und auf die Dauer muß die Bürde innerhalb der Be- er selbst, der schon ganz vergessene Reichsverbandsgeneral, zur sich schnell die Folgen vor Augen hielt. Er wußte gar night, be sigenden wenigstens eine Sparsamkeitstendens, wenn nicht eine Geltung komme. er auch so schon ein Verbrechen begangen hatte. Dann trat er etwas ruhiger geworden ins Glied zurück. Im Lager angelangt ausgesprochene Friedensbewegung erzeugen. Der Steuerbeamte ist ein sicherer Schulmeister, und es ist dem Drucke des Sozialismußte Müller vormachen. mie er beim Laufschritt das Gewehr ge= mus zu danken, daß er diese Aufklärungsarbeit verrichtet. halten habe. Der Unteroffizier bemängelte die Saltung, worauf der Soldat sagte:„ Machen Sie nur fein Faß auf!" Dic = Sächsische Nadelstichpolitik. " 77 Vor Gericht war Müller im allgemeinen geständig. Er machte dann zu ersten Befehle will er nicht gehört haben. seiner Verteidigung geltend, daß er gereizt und schwer erregt gewesen sei; auch behauptet er bestimmt, daß er vom Unterofizier„ Causebube" genannt werden sei und auch bei der Korrektur Schmerzen gehabt habe. Der Unteroffizier ftellic das Schimpfwort in Abrede und glaubt auch nicht, daß der Kugeflagte bei der Korrektur Schmerzen empfunden haben könne. Daß Müller ein leicht erregbarer und jähzorniger Mensch ist, wurde bestätigt. Auch ergab sich, daß der Unteroffizier den lezlen Vorgang hätte vermeiden können und es nicht unbedingt nötig war, den Angeklagten noch einmal wegen der Gewehrhaltung vorzunehmen. Die sächsische Regierung bereitet eine Verordnung über Aber wir glauben, daß der ungesehene Einfluß dieser inter- das Streitposten stehen vor und sie folgt damit offenbar einem nationalen Beivegung noch viel weiter reicht. Sie mag Wunsche der Nationalliberalen, die durch den Oberverwaltungsnicht imstande sein, das Wachstum der Rüstungen zu verhindern, gerichtsrat Dr. Blüher seit Monaten diese Frage in Wort und aber sie hindert den Gebrauch dieser Rüstun Schrift behandeln lassen. Das Streifpostenstehen fann man natür gen. Die Erfahrungen Rußlands in der Mandschurei und lich auch in Sachsen nicht verbieten, nachdem das Reichsgericht ein Bulgariens in dem unpopulären zweiten Balkanfrieg haven un- folches Verbot für unzuläſſig erklärt hat. Deshalb will man die aweifelhaft Klargestellt, daß die Stimmung der Massen Belästigung" durch Streifposten verbieten! Das würde natürlich bei auf allgemeiner Wehrpflicht beruhenden praktisch auch auf ein Verbot des Streifpostenstehens hinaus Heeren ein wesentlicher Faktor des Striegslaufen, denn schließlich könnte sich ein Polizist schon durch die bloße ausganges ist. Wir zweifeln, ob auch die mutigste und Anwesenheit eines Streitpostens belästigt" fühlen. bestdisziplinierte sozialistische Partei einen wirksamen General- Es gewinnt den Anschein, als ob man in Sachsen trotz aller streik zur Verhinderung des Krieges unternehmen könnte. Unter üblen Erfahrungen, die man damit gemacht hat, wieder zu der dem Kriegsrecht könnte wahrscheinlich jede entschlossene Regierung glorreichen Politit der Nadelstiche zurückkehren will. Die Arbeiterihre Soldaten zur Front bringen und schlecht oder recht die bewegung wird davon keinen Schaden haben. br Mobilmachung vollziehen. Aber feine Regierung Ein Teil der Beweisaufnahme drehte sich um dei Frage, ob will den Krieg um des Krieges willen: das Ziel der Angeklagte wirklich durch das Verhalten des Unteroffiziers zur Wahlentrechtung in Schleswig- Holstein. ist der Sieg. Wir glauben, daß der Einfluß Tat gereizt worden ist und der eingangs erwähnte§ 98 Stiel, 25. Mai.( Eig. Ber.) des Sozialismus nunmehr so weitreichend ist, wendung zu finden habe. Für den Angeklagten sprach sehr viel Die Tatsache, daß die Gemeindefommiffion des preußischen Drei- und es war ihm auch nicht zu widerlegen, daß er bei der Korrektur daß er jedem Krieg Ginhalt gebieten kann, flassenhauses einen Antrag des Patriotischen Vereins in Altona der eine so berechtigte Verteidigung zum Biele auf Einführung des Dreitlassenwahlrechts in Schleswig- Holstein Schmerzen hatte. Der Anklagevertreter trat der Annahme dieser hat, daß ihn felbst ein sozialistisches Gewissen der Regierung zur Berücksichtigung empfohlen hat, hat das Bürger- mildernden Gesezesbestimmung nicht entgegen und gab zu, daß mit Bedauern gutheißen müßte." fum veranlaßt, sich wieder einmal näher mit der drage des die nach dem Gesez auszuwerfende Strafe Dem große in jahleswig- Holsteinischen Rathäusern ihren Einzug gehalten hat, ärte sei. Solange aber das Gefeß bestehe, ict es anzuwenden und der Richter daran gebunden. ist die Frage der Wahlrechtsänderung auf der Tagesordnung. Am brennendsten ist die Großstädte Stiel und Altona gege für das Bürgertum der beiden Es könne höchstens die allerhöchste Gnade angerufen werden. Der Altona geworden. In Kiel stehen nämlich den Verteidiger des Angeklagten warnte vor einem Il24 bürgerlichen Stadtverordneten 24 jozialdemokratische und in teil à la Erfurt, das viel unangenehmen Staub" aufgebor ein Altona den 25 bürgerlichen 17 sozialdemokratische gegenüber. Die Anhänger des Dreiklassenwahlrechts sind deshalb besonders start in wirbelt und der Disziplin nicht genügt habe. Der Fall sei ganz den beiden Großstädten vertreten. Von Kiel aus ist ja auch schon gewiß dazu angetan, auf eine niedrige Strafe zu erkennen, wenn einmal allerdings bergeblich der Versuch gemacht worden, durch nicht sogar der Angeklagte wegen des im Stadium des Versuchs ein Rotgejes für Miel ein Dreiflaffenwahlrecht zu bekommen. gebliebenen tätlichen Angriffs straffrei zu bleiben hat und zwar Das Bürgertum der fleinen Städte befürchtet vorläufig noch nach§ 46, da er freiwillig von der Ausführung der Tat günü. teine sozialdemokratische Mehrheit auf den Rathäusern. Die getreten ift. Benjuserhöhungen haben hier bei den niedrigeren Einkommen der Diese Voraussetzungen hielt das Gericht nicht für gegeben. Es Arbeiter vorbeugender gewirkt als in den beiden Großstädten. Aber billigte aber dem unglüdlichen Soldaten, der selbst weinend un auch die Mehrheit des Bürgertums in den Großstädten ist gegen eine milde Strafe bat, mildernde Umstände zu, indem es das Dreiklassenwahlrecht; einmal, weil es mit Recht befürchtet, daß nach dessen Einführung das Kleinbürgertum von oben durch die einen minderschweren Fall ohne weiteres annahm und nach wenigen Besitzenden und von unten durch die Sozialdemokratie so auch den§ 98 zur Anwendung brachte. Und trotzdem lautete bedrängt wird, daß es ganz ausgeschaltet wird; dann aber ganz das Urteil immer noch auf die graujige Strafe von einem besonders, weil mit der Einführung des Dreiflassenwahlrechts auch Jahr und drei Monaten Gefängnis!! jein Einfluß auf die Magistratswahlen verschwinden wird. Jetzt werden in den schleswig- Holsteinischen Städten alle MagistratsmitDas ist eine bemerkenswerte Anerkennung der Macht Kommunalwahlrechts zu befassen. Seitdem die Sozialdemokratie Rechts empfinden nicht entip hehe, sci und des Einflusses der internationalen Sozialdemokratie. Selbst wo der Liberalismus am Staatsruder ist, muß er eingestehen, daß die Intereſſen des Weltfriedens und der Menschheitskultur bei der Sozialdemokratie wirksamen Schug finden fönnen. Die Einmischung der Regierung. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" sucht sich heute gegen den Vorwurf zu verteidigen, daß ihre Forderung nach einer Aenderung der Geschäftsordnung des Reichstags wegen des Sigenbleibens beim Raiserhoch eine fede Anmaßung gewesen sei. Sie erklärt, nur für ein gemeinsames Zusammen wirken des Reichstags und der Regierung gegen die sozialdemokratische Demonftration eingetreten zu sein. Darauf ist zu sagen, daß der Reichstag in seinen Entschlüssen über die zu sagen, daß der Reichstag in seinen Entschlüssen über die Geschäftsordnung völlig souverän ist und daß die Regierung dabei gar nichts dreinzureden hat. Es bleibt also der Vorwurf der Anmaßung durchaus bestehen. Der untröstliche Reichsverbandsgeneral. Der Führer des Reichsverbandes, General v. Liebert, ist untröstlich leber seinen Geschäftsführer, den Titelschacherer Ludwig? Vielleicht, aber das fagt er nicht. Er jammert über die Größe und Bedeutung der Sozialdemokratie, die unaufhaltsam voranschreitet, und der man notgedrungen Raum geben muß. Er. janumert über die Stadt München, die Städtische Mittel für den sozialdemokratischen Sängertag bewilligt und einen Sozialdemokraten zur Englandfahrt deutscher Stadtgemeinden delegiert, er jammert über die Gemeinderatswahlen in Elsah- Lothringen, bei denen bürgerliche Parteien Schulter an Schulter mit der Sozialdemokratie gegen den Slerifalismus fämpfen, er ist entfegt über die Stadt Hildes heim, die eine Anleihe aus der Hand einer sozialdemokratischen Gewerkschaft annimmt. Kurz, das Jammern des reichsberbändlerischen Klageweibes nimmt kein Ende über die biel Zeichen der Bedeutung und Macht in der deutschen Arbeiterbewegung. nachzugehen. glieder einschließlich der Bürgermeister von der ganzen Bürgerschaft Verfolgung sozialdemokratischer Dumagewählt unter demselben Wahlrecht, unter dem die Stadtverordneten gewählt werden. A 29b for abgeordneter. nou Nach jahrelangen Beratungen einer Kommission, die aus Vertretern des Provinzialverbandes der schleswig- Holsteinischen Bürger denten eine Eingabe gerichtet, in der die Auslieferung des Der Justizminister hat dieser Tage an den Dumaprästbereine und des Provinzialverbandes der schleswig- Holsteinischen Hausbesitzervereine gebildet worden ist, ist jetzt ein Wahlrechtsvor- sozialdemokratischen Abgeordneten Skobelem gefordert wird. schlag zustande gekommen, von dem das Bürgertum erwartet, daß Als Grund wird angegeben, daß der Obergerichtshof in Tiflis ihm seine Durchführung Schuß vor der Sozialdemokratie gewährt. den Genossen Skobelew am 18. Februar d. I. wegen eines Auf Antrag dieser Kommission hat der Provinzialverband der angeblichen Verbrechens gegen die Staatsgewalt( begangen Diefe Bürgervereine auf seinem Verbandstag in Blön am legten Sonntag durch einen Artikel in der Presse) verurteilt habe. beschlossen, dem Preußischen Landtag zu empfehlen: die Grundlagen Forderung des Justizministers ist nicht der erste Versuch des jezigen Städtewahlrechts in Schleswig- Holstein nicht zu ändern, der Unschädlichmachung unseres Genossen. Schon int aber statt der öffentlichen die geheime Wahl einzuführen das er die Stadt Bürgertum ist der Meinung, die öffentliche Wahl fomme nur der Balu verlangte man im Winter, daß Sozialdemokratie zugute!-, das Wahlrechtsalter von 22 nicht verlassen solle. In Petersburg eröffnete man ihm, Und noch kurz auf 25 Jahre zu erhöhen, die Ortsangehörigkeits- daß er unter Polizeiaufsicht gestellt fei! dauer von ein auf zwei Jahre herauszusehen und Stichwahlen vor Ostern verlangte man von ihm eine Kaution, die er, wie alle vorherigen Forderungen natürlich ablehnte. Jetzt wird einzuführen. Also: Wahlrechtsverschlechterung auf jeden die Duma zu entscheiden haben, ob der sozialdemokratische Abgeordnete wegen eines Artikels in einem Arbeiterblatt ins Gefängnis gesteckt werden soll. Fall! Mandatsniederlegung. Und es ist auch noch kein Ende dieser Entwicklung abzufehen: Auch gegen zahlreiche andere Dumaabgeordnete richtet „ Leider ist festzustellen, wie das sozialdemokratische Gift immer Der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Dr. Duard sich die Verfolgungswut der zaristischen Henfersknechte. Das weiter sich durch die Adern unseres Volkskörpers verbreitet, wie es bas untere und mittlere Beamtentum bereits erfaßt und hier Roburg, der zum Ministerialchef befördert wurde, hat sein Mandat erste Departement des Reichsrates beschloß in seiner gestrigen die Ideen des Syndikalismus wie bei den romanischen Nationen niedergelegt, so daß in der nächsten Zeit in Koburg eine Nachwahl Sigung, eine Voruntersuchung über den„ zum Staatsumsturz Playz greifen. Die Masse der Menschen ist gewöhnt, dem Erfolge ftattzufinden hat. Sozialdemokratischer Kandidat für diesen Wahl aufreizenden Inhalt" der in der Reichsduma gehaltenen Rede Sie sieht diesen Erfolg in den Ziffern der roten treis ist der Genoffe Rechtsanwalt Hofmann in Hof( Bayern). des Genossen Tscheidze anzuordnen. In der gleichen Wähler und der davon abhängenden Zahl der sozialdemokratischen Der Wahlkreis ist von 1909 bis zur Wahl 1912 durch unseren Sizung wurde beschlossen in der Sache von 34 Abgeordne Abgeordneten, in deren überlautem und das legte Wort be- berstorbenen Genossen Zietsch vertreten gewesen. Bei der letzten ten, die von dem früheren Dumaabgeordneten Gololobow haltendem Auftreten im Parlament und dem scheuen Verhalten ahl wurde Quard in der Stichwahl mit 7960 gegen 6998 fozial- der Berleumdung durch eine an die Duma eingebrachte InterIm ersten Wahlgange hatte der pellation angeflagt waren, in dem Sinne zu entscheiden, daß der Regierung und der bürgerlichen Parteien den Forderungen demokratische Stimmen getvählt. der Roten gegenüber.„ Und der Himmel voller Bulb sieht das fozialdemokratische Kandidat 6199 Stimmen erhalten; der national alles mit Gevuld!" fann man mit Recht von der gegenwärtigen liberale kandidat brachte es auf 4740 und der freifinnige auf Regierung sagen. Die Kampfära der Bismard- Bülow ist vor- 3040 Stimmen. Bei intensiver Werbearbeit ist die Wiedereroberung über; man hat sich oben damit abgefunden, das Unvermeidliche zu des Wahlkreises für unsere Partei wohl möglich. ertragen. Man schaut gelassen zu, wie die deutsche Nation immer ftrafgesetes. die drei Dumamitglieder, welche die Interpellation als erite unterzeichnet haben, vor den höchsten Gerichtshof zitiert werden. Die übrigen 31 werden nicht zur VerDie fibrigen antwortung gezogen. Oesterreich. er tiefer in den roten Sumpf verjinlt, wie sie auf der anderen Seite Ein Opfer der grausamen Bestimmungen des Militärbom Materialismus und Mammonismus umstridt wird, und wie die Eine neue Korruptionsaffäre. Ein furchtbares Urteil, das bei aller mit Rücksicht auf die republikanischen Bestrebungen der Linksparteien immer deutlicher Brag, 26. Mai. Das jungtschechische Drgan ,, Narodni hervortreten. Von der parlamentarischen Monarchie zur Re- Eigenartigkeit des Falles angewendeten Wilde nur wieder infolge Rifty", das auch die Enthüllungen über den früheren publik ist nur ein Schritt," ſagte fürzlich ein berühmter Berliner der drakonischen Härten des Militär- Strafgesetzbuches möglich war, Abgeordneten Sviha gebracht hat, beschuldigt Jurist in seinem Sturfus über Staatsrecht. Und die Denkmals wurde vom Kriegsgericht Dresden gefällt ein Urteil, das nach heute den nationalsozialen Abgeordneten Vojnar, schändung in Charlottenburg hat mit erschreckender Deutlichkeit einer schleunigen und gründlichen Reform des militärischen Straf- ba in feiner Eigenschaft als Präsident gezeigt, wohin der„ Vorwärts" und die rote Presse ihre Leser mazes geradezu schreit. Unter der schweren Anklage des versuchten bes tschechischent Eisenbahnverbandes in führen und wie diese deren Lehren in die Praxis übersezen. Wir tätlichen Angriffs gegen einen Vorgesetzten mittels einer Waffe Böhmen in einem Streite eines Eisenbahners mit dent ſehen den Abgrund vor uns, in ben wir nicht fürzen, wohl aber vor versammelter Mannschaft und unter dem Gewehr, sowie der genannten Verband Best e chungsgelder genommen langsam sicher hinuntergleiten. Es gibt recht viele, die dies voll Achtungsverletzung und des Beharrens im Ungehorsam stand der habe. Das Blatt belegt seine Beschuldigung mit einem einsehen, aber in ruhigem Trotz sagen: Es muß noch viel toller im ersten Dienstjahr stehende 21 Jahre alte Soldat Müller faffimilierten Brief und verlangt das Ausscheiden werben, dann muß die Regierung endlich ein Einsehen haben und von der 10. Kompagnie des Infanterie- Regiments Nr. 102 in Vojnars aus dem Eisenbahnverband und seine Mandatseingreifen. Dieser Trost wäre berechtigt, wenn wir auf Butfch, 3ittau. Den Militärrichtern lag also ein Verbrechen" zur niederlegung. Erhebung, Revolution zu rechnen hätten. Davon ist aber gar Aburteilung vor, das zu den schwersten Delikten gehört, die das leine Rede, dazu kennt die Sozialdemokratie die Zeichen der Beit Militärstrafgesetzbuch überhaupt tenni. Es ist das der berüchtigte zu genau. Sie hat die Massen hinter sich, durch das allgemeine,§ 97, der bei Ausschluß mildernder Umstände mindestens 5 Jahre gleiche Stimmrecht übt die Die gutunſt und die Entwickelung der Felles Gefängnis nicht unter 2 Jahren vorſieht. Ift nun der Schwerer Unfall auf einem ruffischen Torpedoboot. Masse die Entscheidung über die Gesetz Gefängnis vorschreibt und bei Annahme eines minderschueren gebung aus, also hat Dinge in der Hand. Sie bedarf der Straße und blutiger Aus- Täter durch vorschriftswidrige Behandlung eines Borgesetzten ge- Liban, 26. Mai. Auf dem im Hafen Alexanders III. liegenden rinanderfegungen nicht, fie erreicht ihre Ziele auf parlamentari reist und zu diesem Berbrechen" fortgerissen worden, dann fann Torpedoboot Bogranitschnit" erplodierte ein Dampjsem Wege, wie der Augenschein und belehrt." mis si no one auf Grund von§ 98 die Wandeintrafe bis auf die Hälfte ermäßigt rohr. Ein Ingenieur- Leutnant und vier Matrosen mußten hinn So Liebert über die Situation, in der sich die Sozial- werden. Alle diese Momente spielten hier eine große Rolle. berbrüht ins Hospital geschafft werden. Am 29. April hatte eine aus 11 Soldaten bestehende Abteilung bemokratie befindet. Aber was nun tun? Wir haben es mit is not Letzte Nachrichten. 〃 einer Macht, einer Riefenmacht, einem wohlorganisierten Staat auf dem Truppenübungsplatz Königsbrück" Nachhilfedienst". Auf Die Tarifverhandlungen im Berliner Autodroschkengewerbe. Wie wir einer Meldung des Wolfffchen Telegraphenbureaus im Staate zu tun. Eine solche politische Wickcht ist nur durch dem Rüdmarsch nach dem Lager bemerkte der erst einige Monate ihresgleichen, durch Macht zu bekämpfen und niederzuzwingen". zubor zum Vorgesetzten beförderte Unteroffizier Warschner, daß entnehmen, wurden die Tarifverhandlungen im AutomobilbrojchtenSo stöhnt der tapfere General, der mit seinem Reichsverband einige Soldaten während des Laufschritts ihre Gewehrkolben nicht gewerbe gestern zum borläufigen Abschluß gebracht. Zwei Befehle des Unteroffiziers, das Die Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer werden das in zehn Jahren von Niederlage zu Niederlage geschritten ist. richtig angezogen hatten. Das einzige ist noch ein Block der bürgerlichen Parteien. Gewehr vorschriftsmäßig zu halten, ließ Wüller unbefolgt, weil Ergebnis der Verhandlungen nunmehr ihren Auftraggebern zur Zwar verfennt Liebert als Mitglied derjenigen bürgerlichen er nach seinen Angaben in Gedanken versunken war. Ginen dritten Genehmigung vorlegen. Nach erfolgter Genehmigung wird der Partei, die von ihren Nachbarparteien bei den letzten Wahlen Befehl hat er auch nur mangelhaft ausgeführt. Als darauf der für die Dauer von 3 Jahren in Aussicht genommene Tarifvertrag faft aufgerieben wurde, nicht ganz, daß es einigermaßen schwer Vorgesetzte auf den Soldaten zutrat und das Gewehr anfaßte, am 1. Juni dieses Jahres in Straft treten. maliszű Gardnðug deinhs dubo Im Passage Kaufhaus Verkauf 9 bis 1 Uhr, 3 bis 8 Uhr, Sonnabend bis 9 Uhr Voraussichtlicher Schluß des Friedrichstr. = 110-112= Konkursmassen- Ausverkaufs 50% herabo gesetzt herabFarbige Phantasie- Straußfedern Seidene Bänder 33% estat Samtbänder 40% herabgesetzt Gesichtsschleier.. jetzt Meter 7 Pf. Abgepaßte Schleier jetzt Stück 15 Pf. Malines- Tülle jetzt Meter 8, 10, 15 Pf. Chiffon jetzt Meter 40 Pf. 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