sonderen Abschreibung von 1 Million Mark auf das Konto Unter Vereinsangelegenheiten wurde beschlossen, den An­Effeffen und Beteiligungen wieder die Verteilung einer Divi- gehörigen der im Felde Gefallenen 20 M. Unterſtügung zu ge­dende von 4 Proz. auf 20 Millionen Mark Vorzugsaktien währen. und von 12 Proz. auf 44,1 Millionen Stammattien vorzu­schlagen. Die Abgaben an die Stadt Berlin belaufen sich auf 7 293 131 M.( im Vorjahre 7 184 481 m.). Die Zahl der Ab­nehmer ist auf 48 455( plus 4639), die der Anschlüsse in Kilo­watt auf 280 684( plus 24 963) gestiegen.

zu eröffnen.

Neue Bürgerküchen.

Der Verein für Stindervolksküchen und Volkskinderhorte hat in der Schönhauser Allee 4 seine 55. Bürgerfüche und in der Köpenicker Straße 39 seine 56. Küche dem Betriebe über­geben.

Zum Schluß wird noch auf die Sammlungen anfmerliant ge und Kriegsteilnehmer eine schlichte Weihnachtsfeier zu bereiten. macht, die veranstaltet werden, um den Kindern der Arbeitslosen

Malin Soziales.

Gegen die guten Sitten. In wenigen Geschäftszweigen stehen die dem Angestellten bei der Einstellung gemachen Versprechungen so häufig in Zirkus Schumann wird am Sonnabend seine erste Vorstellung schreiendem Gegensatz zu der späteren Erfüllung, als in der in Berlin geben. Aus diesem Anlaß richtet die Direktion an die Versicherungsbranche. Es sind nicht immer die Gesellschaften Einwohner Berlins eine Erklärung, in der es u. a. heißt: Wenn selber, sondern in noch weit stärkerem Maße die vielen selb

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Das Kuratorium für das städtische Rettungswesen beabsichtigt, unternehmens wiederum eröffne, so gefchieht es in dem Bewußtsein tändigen Subdirektoren und Generalagenten, die auf eigene zum 1. April 1915 eine Rettungsstelle im Nordosten der Stadt, daß ein jeder von seinem Beruf und Standpunkt aus für das Faust das Anlocken der Agenten durch alle möglichen un­etwa in der Gegend zwischen dem Danziger und Arnswalder Plaz Waterland leistet, der durch Rat und Tat, durch Beispiel und Auf- lauteren Manöver betreiben. Auf ein besonderes Mittel ver­munterung die bewunderungswürdigen Leistungen unferes fiel dabei der Generalagent Licht, der für die Ver­Heeres zu beurteilen Gelegenheit gibt. Der girfus ist in ſicherungsgesellschaft Nordstern" ein Bureau derjenigen Eigenart, welche ich zu pflegen stets als meine Auf- unterhält. gabe betrachtet habe, die uralte Arena geblieben, in der Mensch und Tier die höchsten körperlichen Leistungen und die höchsten Kräfte au entwickeln bestrebt sein sollen. Aus diesem Gesichtspunkt heraus haben gerade die Deutschen stets mehr wie alle anderen Völker, Birtus und Zirkusvorstellungen bevorzugt und ich lebe in der Hoffnung, daß dasjenige, was ich in dieser Spielzeit an Schulreiterei, Pferdedreſsuren, turnerischen und akrobatischen Leistungen vor zuführen mir gestatten will, das Publikum mit Freuden an die un­Die Mittel zu heldenmütigen Taten darstellen. Ich verfolge bei diesen Verfuche, die Zirkusvorstellungen zu eröffnen auch den Zweck, die große Schar deutscher Artisten, die gleich den Bühnenangehörigen unter der Ungunst der Zeiten leiden, zu beschäftigen und schließlich folge ich dem Gedanken, daß Kraft, die nicht schafft, erschlafft."

Die Berliner Brotpreise hatten nach der bei Kriegsausbruch eingetretenen sehr fühlbaren Steigerung sich zum September hin wieder etwas ermäßigt. Daß nachher nur zu bald eine neue Preissteigerung kam, ist bekannt. Wie die Brotpreise bis Anfang Oktober waren, ersehen wir aus dem jetzt vorliegenden Ergebnis der Ermittelungen des Berliner

Statistischen Amtes.

Moltenmarkt der Hausdiener F. auf einem Geschäftsdreirad kurz vor Straßenunfälle. Als gestern nachmittag gegen 12 Uhr am einem herannahenden Straßenbahnwagen der Linie 8 das Gleis zu freuzen suchte, wurde derfelbe von dem Bahnwagen erfaßt und um gestoßen. F. erlitt eine Quetschung des linten Unterschenkels und einen Bruch des linken Wadenbeins. Der Verunglückte erhielt auf der nächsten Unfallstation die erste ärztliche Hilfe und wurde dann nach dem Krankenhause Friedrichshain gebracht.

Aus Ankäufen in 40 über die ganze Stadt verteilten Bäckes reien wurde, wie üblich, durch Verwiegung der Preis gefunden. Als Durchschnittspreis pro Kilogramm ergab sich beim Roggen brot am 2. September 32,14 Bf., am 16. September 32,01 Pf. und dann wieder am 2. Oktober 32,60 Pf., beim Weizenbrot( Schrippen) am 2. September 58,23 Pf., am 16. September 56,87 Pf. und dann wieder am 2. Oftober 58,22 f. In den einzelnen Bäckereien wichen die Preise mehr oder minder weit nach oben oder unten von diesen Durchschnitten ab; tatsächlich fostete z. B. am 2. Oftober das Kilogramm Roggenbrot zwischen 25,28 Pf. und 35,36 Pf., das Beim Abspringen von einem fahrenden Straßenbahnwagen ist Kilogramm Weizenbrot zwischen 43,86 f. und 74,07 Bi. As der Amtsgerichtssekretär Emil Peschel verunglüdt. Als B. einen Pf. Pf. Durchschnitt für den ganzen September wurde berechnet beim Wagen der Straßenbahnlinie 61 am Ringbahnhof Prenzlauer Allee während der Fahrt verließ, kam er zu Fall und erlitt eine Gehirn­Roggenbrot 32,19 Pf., gegenüber 32,95 Pf. für August und erschütterung und Verlegungen im Gesicht. Der Verunglückte fand im 29,65 Pf. für Juli, beim Weizenbrot 57,55 Pf., gegenüber 59,23 Pf. Krantenhaufe Friedrichshain Aufnahme. für August und 55,06 Pf. für Juli. Der Durchschnittspreis für September stand unter dem für August, aber noch beträchtlich über dem für Juli. Die erneute Zunahme vom September zum Oktober hin war zunächst noch nicht sehr erheblich.

Zur Vergleichung mögen einige Ergebnisziffern des Vorjahres dienen. In 1913 war der Durchschnittspreis für September beim Roggenbrot 29,09 Pf., beim Weizenbrot 54,36 Pf. Am 2. Oftober wurde damals als Durchschnitt gefunden beim Roggenbrot 28,70 Pfennig, beim Weizenbrot 58,71 Pf. Sehr viel höher als diese Er gebnisziffern sind, wie oben ersichtlich, die entsprechenden aus 1914.

Die 74 Jahre alte Frau Dorothea Schwarzer versuchte am gestrigen Vormittag vor dem Hause Potsdamer Str. 45 einen Straßenbahnwagen der Linie 69 während der Fahrt zu besteigen. Die alte Dame fam dabei zu Fall und zog sich eine Gehirnerschütte­rung zu, die ihre Aufnahme in das Elisabeth- Krankenhaus erforder­lich machte.

von

Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend. Tarifdifferenzen in der Kostümbranche.

2., gegen den gestern vor der 3. Kammer des Berliner Kauf­mannsgerichts verhandelt wurde, verlangte durch Inserat eine tüchtige Kraft für den Innendienst" gegen gutes Einkommen. Natürlich melden sich bei einem derart harmlos aussehenden Inserat Angestellte besserer Qualität, die nicht damit rechnen, daß sie von Haus zu Haus Versicherungen anwerben sollen. Der in dem be­treffenden Prozeß als Kläger auftretende Kaufmann M. wurde von dem Beklagten mit-200 M. Monatsgehalt für den Innen­tober erfolgen. Kurz vor dem Antrittstermin, nachdem der Kläger alle anderen ihm in Aussicht stehenden Stellungen zurückgewieſen hatte, nötigte ihm der Beklagte einen„ Nebenvertrag" ab, nach welchem M. sich zu einem Mindestumsay von 30 000 M. ver pflichten mußte Es war dem Kläger natürlich gänzlich unmöglich, in der gegenwärtigen Zeit für diesen Betrag Versicherungen abzus nicht anerkennen. schließen, und 2. wollte aus diesem Grunde die feste Anstellung

Das Kaufmannsgericht verurteilte den Beklagten zur Zahlung des verlangten Monatsgehalts, indem es den geschlossenen Neben­vertrag als gegen die guten Sitten verstoßend anjah.

Wer bestellt, soll auch bezahlen.

Gegen die von uns schon vielfach gerügte Unfitte, Ar­beitslose in größerer Zahl zu bestellen, ohne sie zu beschäftigen, richtete sich gestern ein Urteil der Kammer 7 des Gewerbe­gerichts.

Die Speditionsfirma Schur hatte beim Zentralarbeitsnach­weis zehn Hilfskräfte verlangt. Nach Auskunft des Arbeitsnach­weises war die Bestellung für fest" erfolgt. Demgemäß erhielten die Leute Auftrag, am nächsten Morgen 6 Uhr mit dem Nachweis­schein bei der Firma anzutreten. Sechs von ihnen waren pünktlich zur Stelle, aber nicht ein einziger der Kläger wurde eingestellt. Die Firma deckte vielmehr ihren Bedarf an Arbeitskräften aus der Reihe jener Arbeiter, die alltäglich zur Umzugszeit aufs Gerate­wohl anfragen kommen. Die sechs Abgewiesenen forderten sofort nur eine Stunde Wartezeit und ihr Fahrgeld erstattet. Sie wurden jedoch sehr barsch abgewiesen und flagten nunmehr den entgangenen Arbeitsverdienst für einen Tag ein.

Das Gericht verurteilte die Firma, an jeden Kläger antrag gemäß 5 M zu zahlen, da eine fefte" Bestellung vorlag

Parteiveranstaltungen.

Stadtverordnetenwahl.( Siehe Anzeige.)

Eines Hauswirts Selbsthilfe gegen eine Kriegerfrau. Mancher Hauswirt hält es gegen einen Mieteschuldner für zu Die Kostümschneider nahmen am Mittwoch Stellung zu einer bon den Unternehmern angebotenen Tarifherabseßung lässig, zur Sicherung des Anspruches auf Zurückbehaliung von Möbeln 25 Proz. Kunze referierte und legte die Sachlage dar. Wie all- noffinnen beteiligen sich am Sonnabend, den 31. Oktober, an dem in der Jugendfektion des 1. und 5. Kreises. Die Genossen und Ge einfach dem Mieter in seiner Abwesenheit die Wohnung zu sperren. jährlich war die Konjunktur im August eine sehr schlechte. In Stlosterstraße stattfindenden Voltskunstabend. Starten a 10 Pfennig find in Vom Amtsgericht Neukölln ist am Donnerstag ein Hauswirt diesem Jahre um so mehr, als der Krieg ausbrach. Sofort gingen den bekannten Verkaufsstellen zu haben. belehrt worden, daß Mieteschuldner gegenüber einer derartigen Selbst einzelne Firmen, wie Maassen, Salm u. Spiegel, Wilmersdorf . Heute Freitag: Mitgliederversammlung des Wahl­hilfe glücklicherweise denn doch nicht schutzlos sind. Dem Eigen- v. Drecoll und Engel, Landsberger Straße, dazu über, die vereins. Vortrag des Genossen Dr. Nestriepke und die bevorstehende tümer des Hauses Kirchhofstr. 3, einem Herrn Reinh. Scholz, meinte Tariflöhne herabzusetzen. Britz Buckow. Die Wahlvereinsbibliothek bleibt wegen Umzuges die Frau eines im August zu den Fahnen einberufenen Mieters vom Auf eine Beschwerde vom Verband der Schneider antwortete wird im Vorwärts" bekanntgegeben. Die am Kursus bei Bartsch, September ab die Miete nicht mehr zahlen zu können. Sie wünschte, der Unternehmerverband, er könne nichts machen, die betreffenden und Neuordnung noch auf turze Zeit geschlossen. Die Wiedereröffnung die Wohnung möglichst sofort aufzugeben, aber hiergegen wehrte sich Arbeiter sollten sich an das Gewerbegericht wenden. Damit wäre Neukölln, Hermannstraße, teilnehmenden Genossen treffen fich Sonntag der Wirt. Als sie bei ihrer in einem andern Hause wohnenden Mutter diesen Arbeitern natürlich nicht gedient gewesen, denn das Ge- vormittag Germaniapromenade, Ede Chausseestraße. Abmarsch: pünktlich werbegericht in Berlin vertritt den eigenartigen Standpunkt, daß 9% Uhr. fich einquartierte und von ihren Sachen einiges mitnahm, arg- die Tarife abdingbar und die beiden Parteien gleichberechtigte Reinickendorf - Oft. Morgen Sonnabend, abends 8%, Uhr, findet bei wöhnte er, daß sie rüden wolle. Schon Ende August, noch ehe sie kontrahenten seien, die beim Abschluß des Arbeitsvertrages vom Sadau, Refidenzstraße 124, eine Mitglieder Bersammlung des ihm etwas schuldete, verhinderte er die Wegschaffung eines Schrankes, Tarif abweichende Löhne vereinbaren fönnen. Den von den Unter- abivereins statt, in der Genosse Breitscheid referieren wird wobei es zu einem Auflauf fam. Anfang Oktober machte er kurzen nehmern erteilten Rat befolgte der Verband nicht, sondern wandte über das Thema: Pflichten, die uns der Krieg auferlegt. Eintritt gegen Borzeigung des Mitgliedsbuches gestattet. Prozeß und legte ein Sperrschloß vor die Wohnungs- sich an das Tarifschiedsamt und erreichte damit auch, daß eine tür, so daß der Frau die Verfügung auch über die dem Zurück- Reihe von Firmen verurteilt wurden, die abgezogenen Summen herauszuzahlen. Vor Gericht erklärten die Unternehmer, sic Behaltungsrecht des Hauswirtes nicht unterliegenden Sachen entfönnten die Tariflöhne nicht zahlen, da die Kundschaft zurzeit zogen war. Sie bot dann Zahlung eines Teiles der Miete an, aber der Wirt verlangte noch Bürgschaft für weitere Zahlung. Die Frau nicht mehr wie 250 M. für ein Kostüm zahlen wolle. Er, Kunze, habe demgegenüber ausgeführt, er könne unmöglich annehmen, daß war gezwungen, auf Auslieferung der nötigsten Möbelstücke zu die befizenden Kreise in der jebigen Kriegszeit Vorteile aus der flagen. Vor Gericht mußte der Wirt sich dann zu dem Anerkennt Notlage armer Arbeiter ziehen wollten. Uebrigens müsse ja jeder nis bequemen, daß er zu der geforderten Herausgabe eines andere auch dieselben Preise zahlen wie vor dem Kriege. Wenn Schrankes, einer Kommode und einer Matratze verpflichtet ist. Er die Unternehmer drohen, ihre Geschäfte zumachen zu wollen, so hat jest obenein die Kosten der Klage zu bezahlen. wirke dies nicht, da sie ja am Fortgang der Geschäfte dasselbe Interesse hätten wie die Arbeiter.

Unentgeltliche Unterrichtskurse für stellenlose Kunstgewerbezeichner.

Wir werden um Aufnahme folgender Notiz gebeten: Das deutsche Kunstgewerbe hat unter den Einwirkungen des Krieges be­sonders schwer zu leiden. Vor allem werden die Kunstgewerbe­zeichner schwer betroffen; sie sind jest in ihrer übergroßen Mehrzahl stellenlos. Es liegt aber in ihrem eigenen wie im Interesse der All­gemeinheit, daß diese künstlerischen Arbeitskräfte während der, vor aussichtlich längeren Zeit unfreiwilliger Muße nicht völlig brach­liegen. Daher hat auf Anregung des Verbandes der Kunstgewerbe­zeichner die Direktion der Unterrichtsanstalt am tgl. Stunstgewerbe­museum in Berlin in dankenswerter Weise geeignete Lehrkräfte und Räume zu befonderen, unentgeltlichen Unterrichts fursen für Berufszeichner zur Verfügung gestellt. Die Kurse beginnen am 2. und 5. November. Nähere Auskunft darüber erteilt der Verband der Kunstgewerbezeichner, Berlin SO. 16, Wusterhausener Str. 12. Dort können auch noch weitere Anmeldungen zur Teilnahme am Unter­richt erfolgen.

Sigungstage der Stadt- und Gemeindevertretungen. Friedrichshagen . Heute Freitag, den 30. Dftober, nachmittags 5 Uhr, im Rathaus, Friedrichstr. 87. Diese Sitzungen sind öffentlich. Jeder Gemeindeangehörige ist be techtigt, ihnen als Zuhörer beizuwohnen.

Allgemeine Kranken und Sterbekasse der Metallarbeiter ( 2. a. G.) Hamburg . Filiale Baumsgulenweg. Am Sonn­abend, den 31. Oftober, abends 8%, Uhr: Mitgliederversammlung im Lokal bon Boche, Baumschulenstr. 67.

Vorsitzender v. Schulze legte bei den Verhandlungen den Arbeiter- Athleten- Bund. Um in dieser schweren Zeit den Athletik rechtlichen Standpunkt folgendermaßen dar: Die Unternehmer vereinen und Sportlern Gelegenheit zu bieten, ihren Sport weiter aus müßten sich an ihre Organisation wenden, die wiederum mit dem üben zu können, hat der Arbeiter- Athleten Bund zum Sonntag, den 1. No­Verband der Schneider behufs Ermäßigung des Tarifs in Ver- vember, im Restaurant„ Alt- Berlin", Blumenstr. 10, eine öffentliche Uebungsstunde arrangiert. Sportinteressenten freundlichst ein­bindung treten fönne. Dies habe der Unternehmerverband auch geladen.( Siehe Inserat.) getan und beim Schneiderverband eine Kürzung der Tariflöhne um 25 Proz. beantragt.

Kunze betonte in seinem Referat ausdrücklich, hiervon könne keine Rede sein; der Krieg hebe die Tarife nicht auf, und jeder Unternehmer müsse die vereinbarten Löhne zahlen. Alle Arbeiter seien verpflichtet, sich die tariflichen Preise bezahlen zu lassen und jegliche Verstöße gegen den Tarif dem Verband zu melden. Die beste Abwehr sei aber immer, wenn auch der letzte Arbeiter, die legte Arbeiterin sich dem Verbande der Schneider anschlösse. Nur so könnte dieser mit Erfolg auch den leisesten Versuch einer Lohn­fürzung zurückweisen.

In der Diskussion kam der einmütige Wille zum Ausdruck, sich den Abzug unter feinen Umständen gefallen zu lassen. Der Antrag der Unternehmer wurde denn auch einstimmig ab= gelehnt.

Der Vorsitzende Reinke ermahnte die Anwesenden dringend, diesen Beschluß auch streng durchzuführen. Weiter wies er auf die Notwendigkeit hin, den paritätischen Arbeitsnachweis zu benutzen,

Die Arbeiter der chirurgischen Branche

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Eingegangene Druckschriften. Heft 4 der Nenen Zeit ist erschienen. Es hat folgenden Inhalt: Die finanzielle Kriegsrüstung Kriegsfitten. Von R. Kautsky.( Schluß.) Die internationalen Beziehungen der Ge Rußlands . Von Spectator. werkschaften. Von Adolf Braun. ( Schluß.) Aus Ameritas Arbeiter bewegung. Bon G. Edſtein. Notiz. Literarische Rungschau. Postkarte mit Bildnis des Genossen Dr. Frank( in Liefdruck aus­Preis 10 Pf. Herausgegeben vom geführt). Deutschen Arbeiter Abstinentenbund, Berlin SO, Engelufer 19. Deutsch - Französisch, Sprachbüchlein für Feldsoldaten. Bu saminengestellt von Georg Davidsohn . 15 Pf. Buchhandlung„ Vorwärts", Berlin SW 68, Lindenstr. 3.

Briefkasten der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde findet für Abonnenten Lindenstr. 3, IV. Hoj rechts, parterre, am Montag bis Freitag von 3 bis 6 Uhr, am Sonnabend von 5 bis 6 Uhr statt. Jeder für den Briefkasten be stimmten Anfrage ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen bei zufügen. Briefliche Antwort wird nicht erteilt. Anfragen, denen keine Eilige Abonnementsquittung beigefügt ist, werden nicht beantwortet. und dergleichen bringe man in die Sprechstunde mit. Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Verträge, Schriftstücke

- D. W. E. Nein.

Für das Reserve- Infanterie- Regiment Nr. 20, dessen An­gehörige zum größten Teile aus Berlin und Umgegend stammen, foll Mitte November ein Transport von Liebesgaben ab­gehen. Zusendungen werden bis zum 10. November an das Ersatz- statt nach den Inseraten zu gehen. Bataillon Reserve- Infanterie- Regiments 20 nach Wittenberg ( Bez. Halle) erbeten. Grwünscht sind besonders warme Unter­fleidung, Zigarren, Zigaretten, Tabak. Mit dem Transport können auch Pakete für bestimmte Empfänger befördert werden. Diese wurden unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges in großer Batete müssen mit einer doppelten Umhüllung versehen sein, bon R. 33. Zentralauskunftsstelle für Auswanderer, Berlin , Am Karls denen die äußere die Adresse des Ersatz- Bataillons, die innere da- Bahl arbeitslos, weil einige Fabriken den Betrieb ganz einstellten, andere einen Teil der Arbeiter entließen oder die Arbeitszeit be­bad 9/10.- B. J. 33. Sie müssen schon einen Fachmann fragen. gegen die genaue Adresse des Empfängers tragen muß, 3. B. deutend verkürzten. Nach den ersten Siegesnachrichten sezte aber.. 70. Wenden Sie sich sofort an ihre Organisation. 23. 2. 52. Reservist Schulze, 1. Armee, III. Reserve- Armeekorps, 6. Reserve- das Geschäft wieder ein. Verschiedene Firmen erhielten größere Benden Sie sich an die freiwillige Hilfskommission des Nationalen division, 11. Reserve- Infanteriebrigade, Reserve- Infanterieregiment Aufträge für das Heer. Gegenwärtig ist der Beschäftigungsgrad Frauendienst. Unentgeltliche Beratungsstellen in allen Steuerbezirken Nr. 20, II. Bataillon, 6. Kompagnie. Die übrigen, für nicht ein recht günstiger. In einer am Mittwoch abgehaltenen Ver- Berlins, die von 10 bis 7 Uhr geöffnet sind. namentlich bezeichnete Angehörige des Reserve- Infanterieregiments sammlung der Arbeiter der chirurgischen Branche wurden die E. 28. 1. Verpflichtet ist man zum Umtausch nicht. Der wirtschaftliche Nr. 20 bestimmten Pakete müssen außer der Adresse die Aufschrift Verhältnisse in den einzelnen Betrieben besprochen und festgestellt, Bwed der Auffüllung des Goldbestandes der Reichsbank ist wiederholt eins O.. 92. Nein, aber angeführt tragen: Liebesgabe für das Reserve- Infanterieregiment 20. daß die Betriebe für Operationsmöbel zurzeit am stärksten be- gehend von uns dargelegt. 2. Ja. werden kann diese Ausgabe trotzdem. G. R. 13 a. Nein. 8. R. 24. Die Mitgliederversammlung des Wahlvereins Schöneberg nahm schäftigt sind. Die Arbeiter haben es durchgesezt, daß Ueberstunden Die Säge sind uns nicht bekannt, wenden Sie sich an das Reichsmarine­3. 2. 34. 1. Das ist möglich. 2. Sie geben nachher den Auftrag ein Referat des Reichstagsabgeordneten Genossen Robert Schmidt erst dann gemacht wurden, als sämtliche Arbeitspläge besetzt amt. über die sozialen Aufgaben der Gegenwart entgegen. An den mit waren. Doch nicht in allen Zweigen der chirurgischen Branche dem Gerichtsvollzieher, den Bersteigerungstermin aufzuheben. reichem Beifall aufgenommenen Vortrag knüpfte sich eine lebhafte herrschen so günstige Verhältnisse. Einige Gummiwarenfabriken verbietet in Berlin eine Polizeiverordnung. Diskussion über das Vorgehen der Stadtgemeinde bei der Regelung haben die Arbeitszeit verkürzt und Arbeiter entlassen. Bei der D. G. 10. 1. Es müßten alle Mitglieder verklagt werden. Der Ausgang der Arbeitslosenunterſtügung. Die Genossen Mollenbuhr, Küter, Firma Elges, die start beschäftigt ist und sonst sehr niedrige Löhne des Prozeffes ist sehr zweifelhaft. Mohs und Henkel brachten zum Ausdruck, daß es bedauerlich ist, zahlte, haben die Arbeiter erst nach mehrmaligen Verhandlungen muß das Verfahren bis zur Beendigung des Feldzuges unterbrochen anfangs 10, dann 20 Proz. einen Zuschlag für Ueberstunden daß die Stadtgemeinde in so ernster Zeit die Arbeitslosenversicherung erhalten. Stürzlich wurde ihnen eine allgemeine Lohnerhöhung von verschlechtert habe. Durch diese Maßnahme sei Schöneberg von 5 Broz. unter Fortfall des Ueberstundenzuschlages bewilligt. dem immer behauptet wurde, daß es in sozialpolitischer Hinsicht an der Spize marschiere, mit an die letzte Slelle innerhalb der Groß­Berliner Gemeinden gerückt.

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R. M. Das

Betriebsstener. Nein.

Da mehrere ins Feld gerufen find, werden. 2. Neukölln wäre zuständig. A. Treptow. Leider zu spät.

Wetteraussichten für das mittlere Norddeutschland bis Sonnabendmittag: Etwas fühler, zunächst vorwiegend trübe und windig, mit wiederholten, im Nordosten meist geringen, sonst vielfach starken Regen­ällen, später langfam aufflarend.