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Der Beschluß. den am 18. Januar d. J. der Parteiaus- an das Schabamt, die vorher freiwillig waren, obligatorisch ges schuß gefaßt hat, und die durch den Parteivorstand dazu veröffent macht. lichte Erläuterung( Aufruf) stehen mit unserem Partei­

lichen Unterlage.

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Be

Der Kampf gegen die Geschlechtskrankheiten. Die Zentraltommission der Krantentaiien organisationsstatut und mit der bisher in der Partei geübten die Zeit nach dem Kriege aufgestellt, in welchem sie neben einer Winter wieder Vorträge über Gesundheitspflege. Die Londoner Handelskammer bat ein Wirtschaftsprogramm für Berlins und der Vororte veranstaltet auch in diesem Braris in Widerspruch und entbehren daher jeder recht- Reorganisation des britischen fommerziellen Staatsdienstes und einer Im Bürgeriaal des Berliner Rathauses hielt am Montag den erſten Die Konferenz beauftragt die Parteiinstanzen, im Bezirke Berbesserung der englischen Handelsmethoden Schußzölle unter Vortrag Prof. Blaiako über: Die Gefchlechtsfranta Sonderorganisationen, die mit unserem Organisations- Bevorzugung der Kolonien und der Verbündeten verlangt. Stapital beiten, ibre Gefahren, Berhütung und ſtatut im Widerspruch stehen, auf das schärfte zu be- und Arbeit follen geeinigt werden. Eine britische Handelsbank fämpfung. Der Krieg babe bei unseren Truppen in den be tämpfen und streng nach dem Organisationsstatut zu verfahren. foll den Ueberieehandel fördern. Schärffte Stampfmittel festen Gebieten die Berbreitung der Geichlechtsfrankheiten gefördert, Eine Rücksicht, ob solche Sonderorganisationen sich zur Mehrheit werden gegen die deutice Schiffahrt verlangt und für die Zeit nach Friedensschluß sei stärkere Verbreitung oder Minderheitspolitik bekennen, darf nicht genommen werden, Schiffe, die einem Angehörigen einer feindlichen Macht gehören und auch in der Heimat zu befürchten. Ueber die Entstehung und solange das gegenwärtige Organisationsstatut Gültigkeit hat. Die zurzeit von Großbritannien beschlagnahmt werden, sollen von Eng - die furchtbaren Wirkungen diefer Krankheiten belehrte Blaschko Konferenz betrachtet es als höchste Pflicht der Parteigenossen, jed- land wie von den Verbündeten den Eigentümern vorenthalten feine Zuhörerschaft in gemeinverständlichen Ausführungen, die mede Versuche, unsere Arbeiterbewegung durch Spaltung brittichen Schiffe in britischen häfen hinsichtlich der Abgaben, Ber - für die Ehe, auf die Schädigung der Nachkommenschaft, auf die zum Außerdem wird verlangt: Vorzugsbehandlung aller durch Lichtbilder unterſtügt wurden. Er wies hin auf die Bedeutung zu schwächen und zu zerstören, au bekämpfen. Sie erwartet bot von Bereinbarungen mit fremden Schiffahrtsgesellschaften, Ab- Teil durch Geichlechtsfrankheiten verursachte Geburtenminderung. dabei die volle Unterstüßung aller organisierten Parteigenossen, gleichfalls aber auch eine ununterbrochene Werbearbeit lehnung der Meistbegünstigung für feindliche Staaten auf eine Reihe Bur Bekämpfung sei erforderlich, das Zeiben nicht durch Kurpfuscher, für die Partei." von Jahren, Vorzugsbehandlung der Verbandsmächte und ganz besondern zeitig durch den Arzt behandeln zu lassen. Gegen die sonders Ersatzleistung des Feindes für alle von ihm der britischen besondere Verbreitungsgefahr, die der Krieg Handelsflotte augefügten Edädn. Ein Trost, daß auch das Gen gebracht hat, haben Reichsversicherungsamt und Landes­der Friedenskonferenz nicht so beiß gegeffen wird, als es in der versicherungsanstalten eingegriffen. Die ertranft getoefenen Londoner Handelskammer gekocht wird. Heeresentlassenen sollen in Beratungsstellen unter­4227 Millionen Mart, wozu noch die privaten Strebite und die( Auf die Beratungsstellen kommen wir noch zurück.). England schuldet nach der Times" an die Vereinigten Staaten sucht werden, damit nötigenfalls weitere Behandlung einsezen kann. englischen Stadtanleihen kommen. Vor dem Kriege war England Gläubiger der Vereinigten Staaten . Im Kriege sind die Schuldtitel zum großen Teile zurückgewandert und an Stelle des Guthabens ist

Verpflichtung auf Oppositionsbeschlüsse? Genosse Ernst Grenz , Reichstagsabgeordneter für den 21. fäch sischen Wahlkreis( Annaberg ), veröffentlicht in der Chemnißer Bolts­ſtimme" eine Erklärung gegen die Beschlüsse der Reichskonferenz der Opposition. In der Erklärung heißt es:

werden.

Den Beschlüssen diefer Konferenz( der Opposition) hat die Parteileitung des Bezirks Peipzig ihre Zustimmung gegeben und verlangt von den Genossen der be- eine enorme Schuld getreten. treffenden Reichstagswahltreise, danach handeln.

zu

Der Magiftrat als Hauseigentümer. Auch in den der Stadt Berlin gehörenden Häusern wird gegen Mieteichuldner mit 3ablungs- und Räu Warenschmuggel aus Ungarn nach Desterreich. Da Ungarn und mungstlage borgegangen. Kürzlich tat das die Grund­Desterreich zwei völlig selbständige Staaten find, führen fie auch Familie, die ihr seit vier Monaten die Miete im Betrage von eigentumsdeputation des Magistrats gegen eine finderreiche der eine Staat nichts von den Vorräten des andern abbekommt. das von ihr erworbene Haus in eigene Berwaltung übernahm, bat ihre Kriegswirtschaft gefondert. Ciferiüchtig forgen sie dafür, daß monatlich 25 Mart schuldete. Als im September 1916 die Stadt aber wie leicht erklärlich, bat fich ein lebhafter Schmuggel in Lebens der Mieter, der icon dem Borbefizer die Miete für etwa ein halbes mitteln und Rohstoffen entwickelt. So hat die Budapester Polizei Jahr schuldig geblieben war, den Magiftrat um Mieieherabießung. entdeckt, daß Baumwolle, Stoff- und Leinwaren im Werte von un- Sie wurde zunächst verweigert, hinterher aber bewilligte man Budapest nach Wien geichmuggelt wurden. Siebzehn Möbelwagen für eine aus Stube, Küche und Stammer bestehende Hofwohnung in einem gefähr fünfzig Millionen Kronen in Möbelwagen von ihm doch eine Ermäßigung von 28,50 M. auf 25 M., was freilich mit Zertilwaren im Werte von einer Million Kronen wurden vor ganz alten und längst abbruchreifen Haus des Stadtinnern ein ihrer Verschiffung auf der Donau in Budapest beschlagnahmt. Ernst Grenz , M. d. N.

Demgegenüber erkläre ich: daß ich mich als Mitglied der Organisation des 13. Reichstagswahlkreises jenen Beichlüssen nicht fügen kann und auch nicht fügen werde. Die von den Parteitägen eingefegten Instanzen bestehen heute noch zu recht. Die Partei fennt nur eine sozialdemokratische Fraktion, diefer gehöre ich als Mitglied an und werde mich den Mehrheitsbeschlüssen der Parteiinstanzen und der Fraktion unterordnen und danach handeln, bis der nächste Parteitag der deutschen Sozialdemokratie neue Entscheidungen treffen wird.

Es ist allerdings die Höhe, wenn die Opposition, die mit den Beschlüssen der ordnungsmäßig beruferen Reichsfonferenz der Gesamtpartei Schindluder treibt, dort, wo sie zufällig die Mehrheit befißt, die Parteimitglieder zwingen will, sich den Be­Schlüffen einer von der Opposition ohne jebe Kontrolle zustande­gebrachten Sonderkonferenz zu fügen. Gegenüber einem folchen Anfinnen möge sich jeder Parteigenosse verhalten wie der durch ein Menschenalter Parteiarbeit bewährte Genosse Grenz.

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Sozialdemokratische Magistratsmitglieder. Die Stadtverordneten versammlung in Magdeburg wählte an Stelle des zurücktretenden Stadtrats Arendt und des verstorbenen Stadtrats Schaz den Genossen Beim und den abritanten Gemidt zu Stadt­räten. Damit zieht der erste Sozialdemokrat in den Magdeburger Magistrat ein. In Lüdenscheid hatte die Stadtverordneten­berfammlung im Sommer 1916 beschlossen, den Magistrat um zwei Mitglieder auf feche Mitglieder zu vermehren. Nachdem der Magistrat dem Beschluß beigetreten war, erfolgte im Dezember die Wahl der beiden neuen Magistratsmitglieder. Gewählt wurde außer einem bürgerlichen Stadtverordneten unser Genosse 2üd, das ältefte Mitglied der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion Beide Gewählten wurden bestätigt und am 25. Januar in ihr Amt eingeführt. Damit ist der erste Sozialdemokrat in den Lüdenscheider Magistrat eingezogen, sodaß unsere Lüdenscheider Genossen neben act Mandaten der dritten Abteilung nun auch über einen Magistratssitz verfügen.

fämtlichen

Den 75. Geburtstag fonnte am 30. Januar Genoffe Sugo Reller in Görlig feiern, der für die Erstarfung der sozialisti fchen Bewegung in der preußischen Oberlausig mehr getan hat als irgendein anderer. Der alte Keller versieht noch heute mit be­wundernswerter Frische das Amt des Arbeiterjekretärs und ist da­neben in der Stadtverwaltung rastlos für die Interessen der Arbeiter tätig.

Aus Groß- Berlin.

Im Erfrischungsraum.

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immer noch reichlich hoher Preis war. Der Mieter blieb auch diesen Betrag schuldig, und nach erfolglosen Mahnungen wurde dann Zahlungs- und Räumungsflage gegen ihn eingereicht. In dem Termin, drei Tage nach Weihnachten, ettlärte der Richter ihn für zahlungs und räumungspflichtig, so daß der Mieteschuldner sich mit den Seinen von Obdachlosigkeit bedroht fah. Jhm der ein fiebentes als Familienzuwachs zu erwarten hatte, tonnte die mit Zustimmung des Klägers bewilligte Räumungs­frist von 14 Tagen nichts nüßen. Es wäre ihm wohl auch schwer geworden, mit dieser Kinderichar jo bald eine neue Wohnung zu finden. Eine Vermittelung von anderer Seite hatte den Erfolg, daß die Grundeigentum deputation von einer Ermiifion noch Abstand nahm. Ein paar Tage später wurde das erwartete fiebente Kind geboren. Die Grundeigentums deputation hat bewilligt, daß der Mieter fünftig pro Woche 5 M. an sie zahlt. Unieres Erachtens ist auch das noch mehr als genug für die dürftigen und faum zu er­

Gegen 5 Uhr nachmittags. Der Erfrischungsraum des feinen feds Rindern in allernächster Zeit Warenhauses ist dicht besetzt. Alte und junge Frauen, Kinder, Feldgraue, Fabrikmädchen, hie und da ein Schein der vor­nehmen Welt, alles bunt durcheinander an den Tischen. Kindergeschrei, Lachen, Geplauder und ein eigenartiger Kriegs­faffeeduft erfüllen den Raum. Eine Kapelle sechs Mann start- sorgt für musikalische" Unterhaltung. forgt für musikalische" Unterhaltung. Det is wat Scheenes, die Musike, det fönn' wa uns zu Hause nich leisten," fagt eine Frau an meinem Tische. Sie scheint fich auf einen langen Aufenthalt eingerichtet zu haben. Ich heizenden Räume, in denen er mit seiner Familie hausen muß. schließe das aus der halbleeren Kaffeetasje, die vor ihr steht und von der sie nur von Zeit zu Zeit einmal nippt. Und iebahaupt sind die Erfrischungsräume eine janz jediejene Ein­richtung. Billig und jut jeheizt. Det is ville jemütlicher als wie zu Hause." Die Umjizenden niden zustimmend.

Um das Freibankfleisch.

von Staufluftigen fich außerordentlich gesteigert bat, verteilt jetzt an Die Berliner Freiban!, bet der in der Kriegszeit der Zubrang die zum Fleischkauf zuzulassenden Berfonen die neuen Kunden Am Büfett drängen sich die Leute. Da gibt's allerhand tarten. Früber verkaufte sie das ihr überwiesene minderwertige Herrlichkeiten. Kriegstuchen und Zorte, Schlagsahne- und und darum weniger teure Fleisch an jedermann, feit mehreren Gremeerias alles immer noch begehrenswert und vor Monaten aber ließ sie nur noch Bedürftige zu, denen sie allem erschwinglich. Dazu eine Lasse Kaffee" zum Preise egitimationen gab. Die neuen Karten, die für Februar und März fchmad merkt man, daß Strieg ist. Aber schließlich, was Antrag auf Bewilligung bat man dort persönlich zu stellen, wobei von 15 Pf., beinahe wie in Friedenszeiten. Nur am Ge- gelten, werden wieder auf dem Viehhof im Bureau der Schlacht­biebbersicherung bereinigter Biehtommiffionare ausgeteilt. Den tut's? Der Mensch gewöhnt sich an vieles. Benigftens die zur Prüfung der Bedürftigkeit der Mietsfontraft und für Strieger­fleinen und großen Mädchen, vor denen die Tellerchen mit frauen der Unterstützungsbogen vorzulegen ist. Die Schar der An­Kriegstorte und Cremeersaz stehen, schleckern eifrig die will tragsteller ist so groß, daß auf dem Biehhof jest täglich Tausende, fommene Gabe, fichern und lachen. Und wer sich's leisten größtenteils Frauen, aus allen Stadtvierteln Berlins aufammen tann, drängt sich nochmals ans Büfett heran. ftrömen. Damit die Bartenden einigermaßen gegen die Kälte ge­Die Stapelle hat sich von ihrer gewohnheitsmäßigen schützt sind, bat man ihnen die unbenugt daftehende große Hammel­halle als arteraum überlassen. In Reiß und Glied aufgestellt, Langen Bause erholt und spielt einen Schlager". An ver- burch Saranten zusammengehalten und von Schußleuten beauf schiedenen Tischen wird mitgesungen. Der Kapellmeister fichtigt. Harren sie hier mehrere Stunden aus, bis endlich auch sie wiegt sich mit seiner Geige hin und her. Du, der muß aber heranfommen. Die Zahl der auszugebenden Starten beläuft sich auf Die kleine Hildesheimer Bank mit ihren zwölf Millionen Mart flott tanzen fönnen," flüstert das eine junge Mädchen dem etwa 15 000. Rapital ein Institut, das der Deutschen Bant nahesteht andern zu. Ach ja," seufzt diese, sehnsuchtsvoll. bringt Beifallflatschen ertönt, als die Stapelle geendet. An ver­den ersten Bankgeschäftsbericht für das Jahr 1916 heraus. Der Reingewinn ist, ungerechnet dent Vortrag des Vorjahres, von schiedenen Tischen stehen Leute auf und gehen- befriedigt. 1 167 021,- w. auf 1 298 862,- W. gestiegen. Die Dividende Andere kommen, ununterbrochen, den ganzen Nachmittag. fonnte von 7% auf 8 Proz. erhöht werden. An der Gewinnsteige- Ob Krieg, ob Frieden, der Erfrischungsraum hat sein Publi­rung find vorzüglich beteiligt das Zinsen- und Wechselfonto, das fum, zumal jetzt im Winter

Aus Industrie und Handel.

Der erste Bankabschluß.

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Berliner Lebensmittelnachrichten.

Nach einer Bekanntmachung des Magistrats über den Bezug von Süßstoff für Haushaltungen( fogenannter H- Badung) dürfen

im Monat Februar nicht wie bisher mehrere Abschnitte der Süßſtoff­tarte H verwendet werden, sondern nur der Abſchnitt 18. Auch

darf auf diesen Abschnitt nur ein Briefchen Süßstoff zu 25 Pf. ab­Provisionskonto und das Effetten und Kon- Die Kosten der höheren und der niederen Schulen. gegeben werben. Ferner wird auf alle früheren Abschnitte der fortialfonto. Hervorgehoben wird, daß die Berliner Süßstofffarte bis Nr. 17 fein Süßstoff mehr abgegeben. Der vom Magistrat der Stadt Berlin erst jetzt für das Ver­Kommandite Schwarz, Goldschmidt u. Co. gut gewaltungsjahr 1914/15 herausgegebene Jahresbericht über seine all- woaren eingefeßte Stommission hat folgende Kleinverlaufs= Die für die Festießung von Kleinhandelspreifen von Räucher­arbeitet hat. Der Abschluß zeigt und die Abschlüsse der größeren gemeine Berwaltung enthält auch die Angaben aus dem höheren preise festgelegt: Für Sprotten Pfund 80 Bf, für Sprott­Institute werden diesen ersten Eindruck voll bestätigen, daß die Banten im abgelaufenen Jahre aus der Verleihung von Geldern, berechnungen, wenn man zur Bergleichung die entsprechenden Lehrreich sind die darin mitgeteilten Kosten- bücklinge fund 60 Bf. und für Büdlinge pro Stüd 30 f. Schon in der gestrigen Summer batten wir eine Mitteilung aus. den Provisionen und der Abstoßzung vieler start gestiegener Bahlen des Volksschulweiens beranzieht. Ausgegeben wurden über Feſtiezung von Kleinhandelspreifen für Räucherwaren gebracht. Bertpapiere, wovon manches als notleidend durch lange Jahre feinen für die Gymnafien, Realgymnasien und Oberrealichulen Wir wollen nicht hoffen, daß die Preise sich don Zag zu Tag ändern. Martt fand, sehr beträchtliche Gewinne erzielt haben. 41 Millionen Matt, für die Realschulen über 1 Millionen Breise verfahren. Sollte man nicht doch etwas forgfältiger bei der Festsetzung der Mark, für die 2hzeen( höhere ( höhere Mädchenschulen) annähernd

Brauindustrie und Zivildienstpflicht.

Das Projekt des Donau- Main- Kanals. Bie verlautet, wird das Projekt des Ausbaus des Donau­Main- Kanals dem am 30. Januar 1917 zusammentretenden baye­ rischen Landtage vorgelegt werden. Die für den Ausbau des Ka­nals erforderlichen Kosten belaufen sich auf 650 Millionen Mark. Zunächst aber wird der bayerische Verkehrsminister einen Kredit von 5 Millionen Mark in Anspruch nehmen, die für die Ausarbeitung der Detailvorschläge verwendet werden sollen.

Echulwesen.

1 Millionen Mark, für alle diefe Lehranstalten aus

Warum das?

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Der Hilfsdienstausschuß des Deutschen Brauerbundes soll prüfen, fammen über 73 Millionen Mart( ohne die außerordentlichen Der Kaufmann Leopold Dukelsti hat Korflinoleum als Schuh­ob eine Stillegung und Zusammenlegung von Ausgaben und auch ohne die Kosten der Turnhallenverwaltung). fohlenerfas verkauft und damit in kürzester Zeit eine Unmaise Braubetrieben möglich und zweckmäßig ist. Die 3. C.-G. Daß in demselben Jahr für das Gemeindeschulweten ziemlich ariner Beute geschädigt, selber aber ein Bombengeschäft gemacht. erklärt, daß sie von dem in Dänemart getauften Walz nicht 3 27 Millionen Mart( ohne Berücksichtigung der Grunderwerbs. Das Schöffengericht verurteilte ihn wegen Kriegswuchers zu zehn freigeben werde. Der Aufsichtsrat der Süßstoff- Ber fosten und ohne die Bensionen) aufgewendet wurden, mag gegen Monaten Gefängnis und 10 000 M. Geldstrafe. Aber Herr teilungsstelle für das obergarige Braugewerbe G. m. 5. S. über jenen 7%, Millionen Mark manchem fehr großartig vor Dufelsti legte Berufung ein und richtig das Landgericht er­mußte infolge der Knappheit an Süßstoff in der legten Aufsichts- fommen. Aber die Berechnung der Ausgaben pro Schulmäßigte das Urteil auf ſechs Monate Gefängnis und 5000 M. Geld­ratssigung mit rückwirkender Geltung vom 1. Januar d. 3. an eine ind ergibt ein ftrafe. Sicher haben die fünf Serren gelehrten Sandrichter großen ganz anderes Bild. Die obigen Be Serabsehung in den guteilungen eintreten lassen. juristischen Scharfsinn und viel Gelehrsamkeit darauf verwandt, träge verteilten sich auf 11 674 Echüler der Gymnasten uſto., um festzustellen, daß der gemeine Kriegswucher des Herrn Dukelski 6310 Schüler der Realschulen, 5208 Schülerinnen der Lhzeen, bei zehn Monaten Gefängnis um bier Monate Freiheitsent­dagegen auf 226 471 Stinder der Gemeindeschulen. Ausgegeben sichung zu hoch eingeschätzt sei. wurden pro Schulkind bei den Gymnasien uitv. 387,43., bei den Realichulen 204,13 M., bei den Lhzeen 270,88 m., dagegen bei den Gemeindeschulen nur 122,30 M. Dieien Ausgaben steht bei den Rathaus ausgestellt und für 20 Pf. fonnte man dort eine Rezept 90 Kohlenrübengerichte waren dieier Tage im Charlottenburger höheren Schulen das in ihnen erhobene Schulgeld gegenüber, wäh- fammlung erwerben, die zur funftgerechten Herstellung dieser Deli rend die Gemeindeschulkosten ganz aus dem Stadtfädel gedeckt fatessen anleitete. Konsequente und unerichrodene Kriegsfeinschmecker werden müssen. Aber auch wenn die Schulgeldeinnahmen abgezogen find danach in der Lage, fich aus der ehemals verachteten Brufe die werden, bleibt zwischen den Aufwendungen für die Gemeindeschulen raffiniertesten und abwechielungsreichsten Diners bereiten za laffen. und denjenigen für die anderen Lehraustalten immer noch ein reich Sie fönnen fast ein Vierteljahr hindurch jeden Tag etwas anderes lich großer Unterschied. Der Magistrat berechnet regelmäßig in und doch immer nur Koblrüben essen. Abgesehen vielleicht von Reb­diefen Jahresberichten niet die Gesamtausgabe pro Schultind( die Hühnern und Kieler Sprotten scheint man so ziemlich alle gangbaren wir oben nach unseren Berechnungen mitgeteilt haben), sondern Speisen daraus herstellen zu fönnen: Modturile uppe, Stotelettes, nur den nach Abzug der Einnahmen noch erforderlichen Buletten, Bratkartoffeln, Senfgurlen, Marmelade, iüßen Auflauf und Zuschuß pro Schulkind. In 1914/15 stellte sich der Zuichuk pro fogar Schmalzeriaz. Es steht auch alles fehr naturgetreu aus Schullind bei den Gymnasien usw. auf 256,23 M., bei den Real ob es freilich ebenso schmedt, fonnten und wollten wir nicht fest­ichulen auf 216,56 M., bei den 2hzeen auf 139,50 M., bei den stellen, denn man foll nicht unbescheiden fein und von den Dingen tote oben angegeben auf 122,30 9. Die zu viel auf einmal verlangen. Shzeen erfordern einen mäßigen Zuschus, weil ihre Aufwendungen für Gehälter beträchtlich geringer als die der Realschulen und der 30. Jum und vom 14. Auguft bis 15. September sollen für die Ausgestaltung der Ferienspiele. Auch in der Zeit vom 1. bis Gymnasien usw. sind. Bei den Gymnasien usw. war in 1914/15 Gemeindeschulkinder dreimal wöchentlich Halbtagsausflüge unter der Quichuß pro Echüler mehr als das Doppelte und die Aus- Leitung von Lehrern und Lehrerinnen eingerichtet werden. Während gabe pro Schüler sogar mehr als das Dreifache der Ausgabe der fünf- bis sechsstündigen Abwesenheit vom Elternhause follen die pro Gemeindeschulkind. Rinder ähnlich wie bei den Ferienspielen mit Suppe und Brot bc­

England und die dänische Fischerei.

20 000 dänische Fischer haben ihre Tätigkeit einstellen müssen, denn die Engländer haben die Zufuhr von Petroleum für die Bootsmotoren vollständig unterbunden. In den letzten Tagen in Stopenhagen geführte Verhandlungen zur Regelung der Angelegen­heit sind abermals gescheitert. Dagegen hat Deutschland den dän­schen Fischern rumänisches Petroleum angeboten unter der Bedin­gung, daß die Fischfänge nach Deutschland geliefert werden. Ein Entschluß hierzu ist von dänischer Seite noch nicht gefaßt worden.

Englands Finanznot.

Durch königliche Verordnung ist das englische Echabamt er­mächtigt worden, alle ausländischen Wertpapiere zu requirieren, um die Finanzlage Englands zu träftigen. Da Surch wird der Verkauf und die Verpfändung fremder Wertpapiere

Gemeindeschulen

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