Nr. 232 35.Jahrgang
Groß- Berlin
Der Schädel.
Beilage des Vorwärts
Sonnabend, 24. August 1918
Bichzählung.
oder
sich, so lautet die Beschuldigung, auf Schwindeleien verlegt haben. Sie versuchte mit dem durch unlautere Manöver erhaltenen Geld Am 2. September findet im Deutschen Reiche eine Viehzählung stets die alten drängenden Schulden zu decken. Es tam zu Pro- statt. Sie erstreckt sich auf Pferde, obne Militärpferde, Rindbieh, zeisen, die sie vor dem Ehemann sorgfältig verheimlichte. Um den Schafe, Schweine, Ziegen und Federvieh( Gänse, Enten und Hühner). Gatten nicht aufklären zu müssen, soll Frau Dr. Lepa die Unter- Durch Verordnung des Bundesrats ist die Zählung auch auf die Mitten im wohlgepflegten Urnenfelde lag er, unter einem hrift ihres Ehemannes vielfach gefälscht und Verwendungsart der Pferde und die Zahl der Buchteber und Zuchtfeine Blätter bis zur Erde neigenden Busch. Rechts und aufwechsel gefeht haben. Es kam unter anderem auch fauen sowie der Kaninchen ausgedehnt. Im Königreich Preußen links leuchteten Goldbuchstaben an den hellen Gedenksteinen, au Pfändungen in der Wohnung der Eheleute, von denen der Ge- werden wie bisher auch die Trut- und Perlbühner gezählt. Die Ausführung der Zählung liegt in Berlin dem Magiftrat glänzte der Elbkies zwischen dem Buxbaum, dufteten die beimrat, der inzwischen zur Disposition gestellt wurde, ebenfalls und dem Polizeipräsidium ob. Die Zählung felbst wird durch vom Nelten und. Rosen. Wie kam er in diese schöne Ordnung nichts gewußt hat. Als dieses Gebaren auf die Dauer nicht fort- Magistrat beauftragte Bähler vorgenommen werden. Falls ein und Ruhe, in dieses fremde Revier, der Schädel? Und ein aufehen war, soll sich Frau Dr. Lepa nach Kupferichem Bäbler nicht erimeinen sollte, ist die mündliche paar getreuzte Beinknochen lagen auch noch im Busch, wie Muster auf das Gebiet der Kriegslieferungen ge- Anzeige des Viehbestandes in der Zweigstelle des Statistischen auf den Giftzetteln, die den Medizinflaschen aufgeklebt und worfen und eine Geldgeberin und willige Helferin in der Tochter Amts der Stadt Berlin , Poststraße 5 II, bis zum 4. September zu dem Fliegenpapier aufgedruckt find. Verwestes Stilleben, des Bücherrevisors G. Gebhardt aus Charlottenburg gefunden erstatten. haben. Die Gebhardt, die als der böse Geist der Frau Dr. Lepa statistischen Arbeiten, jedoch nicht zu Steuerzweden benutzt Die Ergebnisse der Viehzählung dürfen nur zu amtlichen ius Erdenruhe aufgestöbert! Ein alter Friedhofsarbeiter sagt Bescheid:" Da haben betrachtet wird, führte der Geheimrätin Geldgeber für die Kriegs- werden. Sie dienen lediglich den Zwecken der Staats- und Gese wieder mal' n Denkmal jesetzt und dabei ist det lieferungen, die in Wirklichkeit gar nicht bestanden, zu. Wieder meindeverwaltung und der Förderung wissenschaftlicher und gemeinGebein zum Vorschein gekommen. So wat soll ja jemeldet wurde nach Kupferschem Muster, angeblich mit gefälschten Briefen nüßiger Aufgaben. Ueber die den Viehbesitz des Einzelnen be werden, aber gewöhnlich werden die Menschenknochen, die ja und dergleichen, gearbeitet, so daß den beiden Frauen, wie es heißt, treffenden Nachrichten wird das Amtsgeheimnis gewahrt. er fchon alt sind, in irjend eine Ecke jeschmissen, bis wir sie zu etwa drei Millionen Mark in die Hände fielen. Die Geldgeber, die borfäßlich eine Anzeige nicht erstattet fällig finden und wieder verbuddeln." Ja, der Schädel lag nach dem ganzen Auftreten zu der Frau Geheimrat großes Ver- wissentlich unrichtige oder unvollständige Anwohl schon sein halbes Jahrhundert in der Erde. Dunkel- trauen hatten, sollen dadurch hierin noch mehr bestärkt worden gaben macht, wird mit Gefängnis ober. mit Geld. ftrafe bestraft. braun wie ein Pfeifentopf war er und morsch. Was mochte sein, daß ihnen der Vater der Gebhardt als Geheimrat Dr. Lepa Rampf zwischen Einbrechern und Polizeibeamten. Auf dem das für ein Schicksal sein, das noch nach dem Tode teine Ruhe borgestellt wurde. Der Bücherrevisor, der dies bestritt, wurde von fand und von Hand zu Hand ging! ber Staatsanwaltschaft in Haft genommen, aber vorläufig entlassen, Bahnhof Birienwerder erregten zwei Männer, deren einer ein Einer von denen, die hier die Verbrennungsreste eines während sich Fräulein Gebhardt in Untersuchungshaft befindet. In schweres Batet trug, während der andere eine Aktentasche bei sich lieben Toten beigesezt hatten, nahm den Schädel mit nach Saft befinden sich ferner die Gesellschafterin der Geheimrätin, ein führte, den Verdacht der Bahnbeamten. Sie benachrichtigten teleHause. wollte an ihm Schädellehre studieren. Laß ihn Fräulein leist, sowie ein Fräulein Erna v. Bangen, deren phonisch die Polizei, die iofort den Polizeisergeanten Donnig ent liegen," sagte seine Frau, so etwas bringt tein Glüd." Und Mutter vor einiger Zeit aus der Haft entlassen wurde. Frau fandte. Als der Beamte den einen der Verdächtigten nach dem Inhalte des Patets befragte, faßte diefer ohne weiteres in die Altenein anderer fagte:„ Holt einen Spaten und grabt ein tiefes Dr. Lepa selbst, die sich längere Zeit in einem Lankwizer Sana tasche und bolte einen schußbereiten Rebolber hervor. Donnig fiel dem Manne fofort in den Arm und es entspann sich nun ein erbitterter Kampf, in dessen Verlauf der Fremde nicht weniger als vier Schüsse abgab, die dicht am Stopfe des Bolizeibeamten vorüber gingen. Schließlich gelang es mit Unterſtügung eines hinzukommenden Wachbeamten den Burichen zu überwältigen, aber erst nachdent der Bolizeibeamte von seiner Dienstwaffe Gebrauch gemacht hatte. Der Festgenommene ist ein 28jähriger Bole Michael Gembach, der angeblich in der Lange Straße 77 in Berlin wohnte. Polizeilich ist er aber dort nicht gemeldet gewefen. G. hat anscheinend ausschließlich von Einbruchsdiebstählen gelebt. In dem bes ichlagnahmten Bafet befinden sich eine Anzahl geichlachteter Hühner und ein Boiten Wäsche, die aus einem Einbruch bei einem Besizer in Borgsdorf herrührten. Gembach, der bei dem Kampf schwere Berletzungen dabangetragen hatte, wurde zunächst als Polizeigefangener in die Charité eingeliefert und von dort nach dem Lazarett des Untersuchungsgefängnisses in Moabit übergeführt. Sein Helfershelfer, der leider entkommen ist, stammt ebenfalls aus Polen .
Zoch... das war doch auch einmal ein Mensch!" Nein, er nahm den braunen Schädel mit nach Hause, pellte die letzten Hautfezen herunter, bearbeitete ihn mit allerlei Säuren und stellte das neue Schaustück, das ein Mensch war, auf seinen Schreibtisch.
Er brachte wirklich kein Glück, der seinem Erdenfrieden entrückte Schädel. Die Gäste tamen seltener, das Dienstmädchen kündigte alle vier Wochen.„ Da tann id ja lieber jleich nach'n Kirchhof ziehn," hatte die letzte Minna gesagt. Und als die beiden Kinder an Scharlach erfrankten, war nur der Schädel daran schuld... natürlich. Der hatte den Ansteckungsstoff aus dem Kirchhofsboden ins Haus geschleppt. Benigstens bildete sich das die Herrschaft ein. Die neue Minna sollte also den ††† Schädel in den Müllkasten werfen.
Mach' ic nich," sagte sie energisch, uff'n Kirchhof jehört der Schädel, nich in den Müll. Wenn det nu Ihrem eijenen Stopp später mal passiert!" Also sollte Minna den Unglücksschädel nach dem Kirchhof bringen. Mach' ich nich'," sagte sie standhaft, wer'n von da jeholt hat, soll'n ooch wieder hintragen."
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Da nahm der Herr, der nun genug studiert hatte, den torium aufhielt, gilt als haftunfähig. Frau Repa hatte im Renommierschädel und bot ihn einem Althändler zum Kauf Frühjahr versucht, sich einen Paß nach der Schweiz zu verschaffen. an, für eine Mart. Der dankte:„ Nich' for zehn Pfennige... Dieses Vorhaben gelang ihr indessen dank der Wachsamkeit der Menschenschädel haben jekt jar teenen Polizei nicht. Die Angelegenheit liegt zurzeit in den Händen des Wert!" Der Herr trug nun den Schädel nach dem Ersten Staatsanwalts beim Landgericht I, Dr. Jaeger, der den Friedhof zurück und warf ihn in den Busch. Weil er nur Beschuldigten in etwa acht Tagen die Anklageschrift zustellen dürfte Merger, fein Glück brachte! Anderes hat er sich dabei nicht Verteidiger der Frau Dr. Lepa ist. Rechtsanwalt Kirchbach, während Fräulein Gebhardt von Rechtsanwalt Dr. Max Kantorowicz vergedacht...
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treten wird.
Ein schwerer Betriebsunfall, bei dem ein Menschenleben zu be flagen ist, hat sich in den Kupferwerfen in Niederschöneweide zugetragen. Dort stürzte ber 85jährige Arbeiter Ewald Brandt aus ber Müggelheimer Straße in Copenid, wahrscheinlich infolge eigener Unvorsichtigkeit, in eine glühende Metallmasse. Obwohl der Bebauernswerte alsbald aus feiner entfeglichen Lage befreit werben konnte, hatte er bereits so schwere Brandwunden am ganzen Körper erlitten, daß er alsbald starb.
Wie wird die Staatsangehörigkeit erworben? Erschöpfende Ausfunft über diese Frage gibt der, unter diesem Titel erschienene Führer, der gegen Giniendung von 40 Bf. portofrei in der Buchhandlung Vorwärts, Berlin SW. 68, Lindenstr. 3, bezogen werden fann. Er enthält u. a. zahlreiche Musterformulare an Behörden, die den Antragstellern willkommen sein werden und die Adressen der Behörden, bei denen die Anträge einzureichen sind.
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Gegen die Ungleichmäßigkeit der Kohlenverteilung. Wie weit die Beschuldigung gegen die Verdächtigten auf TatDie Kohlenverteilung war in Groß- Berlin bisher trog Einfachen beruhen und sich aufrechterhalten lassen, wird das Prozeßführung der Kundenliste noch sehr ungleichmäßig. Es gibt immer verfahren ergeben. Großer Preis von Berlin ." Der Sportpark Treptow rüstet noch Haushaltungen, die auf neue Karten noch nicht eine einzige als eines seiner größten Rennen ben Großen Preis von Berlin ". Kohle erhalten haben. Manche Kleinhändler sind eben doch nicht Der Kampf gegen die Kriegsspielhöllen. Derselbe wird sich über zwei Sonntage und zwar den 25. August so beliefert worden, wie es nach Maßgabe ihrer Kundenlisten und Die Berliner Kriminalpolizei hat eine befondere dienstliche Ans und 1. September erstreden. Am kommenden Sonntag werden brei der freigegebenen Kartenabschnitte nötig gewesen wäre. Dafür soll weisung zur Bekämpfung der sogenannten Kriegsspielhöllen erlassen, der besten Dauerfahrer am Start sein. In erster Linie find Bauer, bei anderen Kleinhändlern, deren Kundenkreis anders zusammen- die sich unter Umgehung der Vorschriften über die verfürate Polizei Stellbrint, Jante, Wiemerall, Nettelbed und aller Voraussicht nach gesezt ist, der einstweilige Bedarf hinter der ihnen gelieferten Kohlen- stunde in Privaträumen auftun und dort auch nächtliche Bechgelage auch Struptat, falls er bon seiner vorgesetzten Behörde die Genehmimenge zurüdgeblieben fein. veranstalten. Die Anweisung unterscheidet der Deutschen Straf gung erhält, zu nennen. Acht Dauerläufer werden zwei Läufe über Um auch den bisher zu wenig oder noch gar nicht belieferten rechtszeitung" zufolge unter den beteiligten Berfonen zunächst die ie 50 Kilometer bestreiten. Außer den Dauerrennen finden noch Kunden die Lieferung einer zunächst bescheidenen Menge Kohlen zu Veranstalter und deren Gehilfen, als die Pförtner, Schlepper, Fliegerrennen statt, in welchen neben den Treptower Fliegern auch der fichern, wird mit dem 24. Auguſt( Sonnabend) ein neues Verfahren Aufpasser, Bedienungsperfonal und Mufitanten in Betracht kommen, Weltmeister Willi Arend an den Start gehen wird. Die Rennen eingeführt. Bis auf weiteres ist die Zahl der zu belie schließlich die übrigen Teilnehmer. Besondere Erwähnung finden beginnen um 4 Uhr. fernden Kartenabschnitte herabgefegt worden, die am Tatort betroffenen Ausländer, Heeres- und Hilfsdienstpflichtigen, so daß die einlaufende und feineswegs reichliche Kohlenmenge die denen gegenüber die Geseze Mittel an die Hand geben, fie für die Schöneberg . Zur Kartoffelversorgung. Der Magistrat schreibt auf diese Weise einstweilen verringerte Nachfrage vielleicht eher be- Kriegsdauer von den Verführungen des Nachtlebens fern zu uns: Die in einem hiesigen Lotalblatt berbreitete Meldung, daß friedigen kann. Bei der bisherigen, Freigabe größerer Mengen, halten. Sehr bezeichnend ist auch die in der Anweisung enthaltene die Kartoffelversorgung von Berlin- Schöneberg ganz unzureichend deren Heranführung längere Zeit erforderte, bestand die Ge- Vorschrift, daß Strafanzeige beim Striegswucheramt erstattet sei, ist vollkommen unrichtig. Tatsächlich ist allen Großverteilern fahr, daß der Kohlenhändler manchen Kunden sogleich auf werden soll, sofern bei der Aushebung von Spielhöllen Berstöße schon bis zum Sonnabend der vorigen Woche soviel an Vorrat von alle freigegebenen Abschnitte die ganze zulässige Stohlenmenae gegen die Kriegswirtschaftsverordnungen, insbesondere durch Ab- der Stadt ausgehändigt worden, daß jedem Bürger in diefer Woche lieferte und dafür andere Kunden unbeliefert ließ. Die gabe von Lebensmitteln ohne Marken festgestellt werden und daß nicht nur die 7 Pfund, sondern auch noch 3 Pfund als Fleischerfat Kohlenstelle Groß Berlin hat daher angeordnet, daß vom vorhandene, durch Schleichhandel erworbene Lebensmittel zu bes geliefert werden konnten. Tatsächlich haben benn and am Montag 24. August ab zur Kohlenabgabe und Kohlenentnahme von schlagnahmen sind. Erwähnung verdient auch, daß alle irgendwie dieser Woche mehrere Kleinhändler die Annahme von weiteren den schon freigegebenen Abschnitten der Koch- und der Ofentarten beteiligten Kraftwagenführer umgehend der Verkehrspolizei zu melden Kartoffeln abgelehnt, weil ihre Läger überfüllt feien. Die Stadtzunächst nur verwendet werden dürfen: von sämtlichen Kochtarten sind. Die Anweisung schärft den Beamten ein energisches und wohl gemeinde fonnte fogar jetzt nachträglich durch Veröffentlichung von die Abschnitte 1-3, von den Ofentarten zu 5 Zentnern die Ab- borbereitetes Vorgehen ein. borgestern die Kartoffelabschnitte 26 aur nachträglichen Einlösung schnitte 1-6, zu 10 und 20 Zentnern die Abschnitte 1-8, zu 30, aufrufen, die in der legten Juniwoche von einzelnen Bürgern nicht 40, 50 und 60 Zentnern die Abschnitte 1-2. Wer schon jetzt barGegen die Stredenreklame längs der Eisenbahn hat sich der hatten eingelöst werden können. über hinausbeliefert ist, darf also bis auf weiteres nicht beliefert Deutsche Bund Heimatschus in einer Eingabe an den Eisenbahn - Wenn einzelne Kleinhändler infolge Nachlässigkeit und leicht werden. Verstöße gegen die Anordnung werden mit Strafe bedroht, minister im Anschluß an die bekannte Bergebung der gesamten fertiger Dispositionen sich nicht in den Besitz der erforderlichen die nicht nur die abgebenden Händler, sondern auch die ent- Eisenbahnreflame gewendet. Er tritt darin dafür ein, daß Strecken- Kartoffelmengen gebracht haben, und dann die Bürger mit der unnehmenden Kunden trifft. Händler haben außerdem die Schließung retlame grundsäßlich von Eisenbahnwegen ausgeschaltet sein sollte. wahren Behauptung abweisen, der Magistrat habe ihnen nicht genug ihrer Geschäfte zu gewärtigen. Alle Kohlenhändler im Gebiete des Da es sich meistens um freistehende Schilder handelt, die großen geliefert, so haben wir gegen dieses Vorgehen dadurch unsere Stohlenverbandes Groß- Berlin müssen einen das neue Verfahren Umfangs und auffällig in Schrift und Bild sein müssen, um zu Bürgerschaft gefchüßt, daß wir in drei städtischen Berkaufsstellen, bekanntgebenden Anschlag in ihren Geschäften aushängen. wirken, ist diese Art der Reklame befonders geeignet, das Drts- und die über das Stadtgebiet berteilt sind, in der Hohenstaufenstraße, Diese notgedrungene Einschränkung der zunächst zu liefernden Landschaftsbild zu berunstalten. Der Begriff der landschaftlich Martin- Luther- Straße und Gustav- Müller- Straße, genügende BeRoblenmenge läßt erfennen, daß es bisher auch mit den Zufuhren hervorragenden Gegend hat fich dabei als viel zu eng erwiefen. ftände an Kartoffeln vorrätig halten, um sie den durch ihre Kleinnach Groß- Berlin doch sehr gehapert haben muß. Geändert Berdienen doch auch Gegenden vollen Schutz, die nur schlichte, in händler benachteiligten Bürgern auszugeben. wird aber nichts ant dem Gesamtbetrag der ihrer besonderen Eigenart aber durchaus anziehende Reize bieten; Unrichtig ist auch die Behauptung, daß die von der StadtKoblenmenge, die jeder Haushaltung nach Maßgabe der als Heimat im engeren Sinne ist aber jede Gegend dem dort Ge- gemeinde gelieferten Kartoffeln verfault waren. Die Stadtgemeinde Zimmer und Personenzahl zugebilligt ist. Es soll nur erreicht borenen heilig. Ausgeschloffen sollten ferner sein: die Dachreffamen, hat die Frühfartoffeln in tadelloser Beschaffenheit erhalten und auswerden, daß wie man zu sagen pflegt ,, nun erst mal die ferner Lichtreklamen im Freien, namentlich solche mit wechselndem gegeben. Wenn kleinere Mengen bei diesem oder jenem unaufmertanderen rantommen Die Kohlenstelle nimmt an, daß icht, ferner auch die Anbringung von Plakaten am Aeußeren der famen Kleinhändler verfault sind, so sind sie auf Beschwerde dies bis Oktober bei allen geschehen sein wird. Bon da ab würde Eisenbahnwagen, da sie immer unruhig und aufdringlich wirken fostenlos in den städtischen Verkaufsstellen umgetauscht worden. dann eine weitere Freigabe von Kartenabschnitten möglich sein. werden. Der Deutsche Bund Heimatschutz hat den Eisenbahnminifter Schöneberg . Wohnungszählung. Wie in Berlin und Charlottengebeten, im Sinne dieser seiner Bestrebungen bestimmte Anweisungen burg so ist auch in Schöneberg die Zahl der leerstehenden Ein neuer Riesenschwindel? an die Vertragschließenden zu geben. Wohnungen weiter gesunken. Sie betrug int Mai 1917: 1688, Ein neuer Park in der Umgebung Berlins . In der Umgebung im Ottober 1917: 1146 und im Mai 1918: 433. An Wohnungen Gine Affäre, die in ihrer Art dem Falle Kupfer ähnelt, beschäf- Berlins foll eine neue öffentliche Erholungsstätte eritehen. Die Ge- ohne Gewerberäume standen leer 1277, 782 beztv. 266. Von den tigt, wie das„ Berl. Tagebl." erfährt, seit einiger Zeit die Staatsmeinde Friedrichshagen beabsichtigt nämlich, einen öffentlichen Part 266 Leerwohnungen hatten bis zwei Zimmer 114, drei oder vier anwaltschaft bei dem Berliner Landgericht I. Es handelt sich um zu schaffen. Sie hat zu diesem Zwecke ein Grundstück an der Müggel- gimmer 44, fünf oder mehr Zimmer 108. Nur noch 0,6 Proz. der Betrügereien, Wechselfälschungen und dergleichen, deren die Gat- fpree angekauft und will gleichzeitig mit der Herrichtung des Parkes Wohnungen ohne Gewerberäume standen leer, und zwar von den tin des Geheimen Justizrats und Kammergerichtsrats bon dort aus eine Verbindung über die Müggelipree nach dem Kleinwohnungen 0,5 Proz., von den Mittelwohnungen 0,8 Proz., 3. D. Dr. Le pa, verwitwete Bandgerichtsrat Hirsch, geborene Cöpenider Ufer durch den Bau einer Brüde herstellen. Allerdings von den Großwohnungen 1,3 Broz. Rallmorgen, beschuldigt wird. Frau Geheimrat Sepa brachte ihrem kann die Schaffung des Barles erst nach dem Striege in Angriff gezweiten Gatten ein beträchtliches Vermögen, unter anderen einige nommen werden. Inzwischen hat die Gemeinde Friedrichshagen , unt eine Dedung der auf dem Grundstücke ruhenden Basten zu erZinshäuser, in die Ghe. Das Ehepaar Lepa, das eine große Woh zielen, das Gelände für 18000 m. verpachtet. nung in der Fasanenstraße inne hatte, führte ein großes Haus. Käseverteilung. Bis Mittwoch, den 28. August, wird an die Die Frau unternahm häufig Reisen, fuhr stets erster Stlasse und jenigen Kunden, die in die Speisefettkundenlisten der in den Be faufte tostbare Toiletten und Brillanten. Diese Passionen ließen airfen der 78., 75, 77., 79., 88., 88., 89., 180., 181., 208. und das Vermögen der Frau nach und nach zusammenschrumpfen. Um 210. Brotfommission gelegenen Geschäfte eingetragen find, pro Stopf ihre Lebensweise auch weiterhin aufrechterhalten zu können, foll jie 125 Gramm Räse verteilt.
Wilmersdorf . Lebensmittel. Zunt Bezuge von Fifwaren ( Heringen, frischen und geräucherten Fischen) berechtigt von Montag, den 26. August an außer dem Buchstaben A der Bezugefarte für Einzelpersonen( 8. Ausgabe, grau) auch Buchstabe B derfelben Starte. Mit dem 24. Auguft d. J. verliert Buchstabe O der grünen Bezugskarte für Einzelpersonen seine Gültigkeit.
Von Freitag, den 23., bis Mittwoch, den 28. August, werden an diejenigen Einwohner, welche in die Speisefett- Kundenlisten der