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ftimmen zu können, da dieser Antrag das Kind mit dem Bade| Bedenken Orterers werden dadurch hinfällig, daß wir nur von rostige 3unfttette, welche auch ihnen bisher ausschüttet. den fakultativen Fortbildungsschulen sprechen. Es handelt sich immer noch am Fuße tlirrte, zerbrochen Reg.- Rath Wilhelmi spricht sich ebenfalls gegen alle An- hier in erster Linie um den Zeichenunterricht, die wichtigste haben. träge aus, der Antrag Gutfleisch beseitige die Bession nur formell, Disziplin in diesem ganzen Unterricht, für diesen ist der Sonntag sie würde in der Form anderer Rechtsgeschäfte doch bewirkt Vormittag die einzig mögliche Beit. werden können.

Abg. Molkenbuhr( Soz.): Der§ 119 a enthält feine unbe­dingte Beschränkung der Lohneinbehaltung, sondern bestimmt nur, daß zur Sicherung des Schadenersatzes aus widerrechtlich er folgter Lösung des Vertrags ein Wochenlohn einbehalten werden fann; zur Sicherung anderweitigen Schadens, für Konventional­ftrafen u. f. w. fann der Arbeitgeber über dieses Maß hinaus­gehen. Das wird in Zukunft noch mehr geschehen, als es bisher Ser Fall war. Dem Mißstande der Lohnabzüge muß aber in weiterem Umfange entgegengetreten werden, und wir glauben mit unserem Antrage, welcher derartige Lohnabzüge überhaupt aus­schließen will, auf allgemeine Sympathie rechnen zu können. Die Arbeiter brauchen den Lohn jederzeit, um fich und ihre Familien zu ernähren. Beim Ausfall eines Lohntheils müssen sie Hunger leiden und nehmen Schaden an ihrer Gesundheit, oder sie verfallen dem Wucher. Nach dem Geseze von 1869 wird die Beschlagnahme des Arbeitsverdienstes durch den Arbeitgeber überhaupt ausgeschlossen, jetzt würde dies auch möglich sein für Forderungen, die der Arbeitgeber in Zu­tunft an den Arbeiter erlangen könnte. Die Einbehaltungen machen den Arbeiter nicht bloß von dem Arbeitgeber, sondern auch von den Leuten abhängig, bei denen sie ihre Lebens­mittel einkaufen. Deshalb muß Fürsorge getroffen werden, daß der Arbeiter unter allen Umständen seinen Lohn ganz in Baarem erhält.

Parlamentarisches.

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Die Maifeier des 5. und 6. Berliner Wahlkreises am Sonntag, den 3. Mai, gestaltete sich zu einer Demonstration von Abg. v. Stumm tritt diesen Argumenten entgegen. Für den wohl noch nicht dagewesenem Umfange. Nachdem bereits am Beichenunterricht sei die Zeit von 8-1/ 210 und dann von 11 bis Freitag im Moabiter Schützenhaus" in Plögensee der 6. Wahl­21 Uhr vollständig genügend. Das Beispiel Münchens zeige freis sein Fest gefeiert hatte, hatten sich auch diesmal wiederum übrigens, wie die Frage gelöst werden könne. Er wolle auch die Genossen der beiden Kreise in einer Zahl von über den Lehrer im Gottesdienste sehen, gerade die Unmöglichkeit zum 20 000 Menschen zusammengefunden, die sich hier in den ver­Besuche des Gottesdienstes, welche für den Lehrer bei dem fatul- fchiedensten Lokalen der Festesfreude hingaben. Wohl nirgends tativen Unterricht entstehen würde, sei für ihn ein Grund, gegen in der nächsten Nähe Berlins dürfte sich ein geeigneterer Ort zur den Antrag Ruge zu stimmen. Abhaltung derartiger Massendemonstrationen finden als hier; § 120 wird mit dem Antrage v. Stumm angenommen, der sämmtliche am See und in dessen Nähe befindlichen Lokale waren Antrag Ruge gegen die Stimmen der Linken und der National- überfüllt, so daß doch noch Tausende umkehren mußten, wenn sie liberalen abgelehnt.§§ 120 a- 120 c werden ohne Debatte ge- sich nicht in die nahebei gelegene Jungfernhaide begeben wollten. nehmigt. Hier konnte man so recht das Proletariat betrachten, in welch' Um 5 Uhr wird die Fortsehung der Berathung auf Mitt- verschiedenartiger Weise es fein Fest zu begehen ver­woch 11 Uhr vertagt. stand. Hier wurde dort gespielt, gefungen, an einer anderen geeigneten Stelle wurde eine Rede auf den Arbeiterfesttag gehalten und dergleichen; viele Gesang­vereine waren hier ebenfalls zusammengekommen und ließen unter dem begeistertsten Beifall der tausendköpfigen Menge ihre herr lichen Bolkslieder ertönen, Wahrhaft hinreißend fann man es nennen, als gegen Abend mehrere Vereine zusammentraten und Die fozialdemokratische Fraktion verhandelte ihr Sohn des Volkes", Am Ort wo meine Wiege stand"," Die gestern Abend über die Beschichtung des internationalen Arbeiter- Marseillaise" u. s. w. fangen; die Menge athemlos lauschend, Kongresses in Brüssel und wurden die Abgeordneten Bebel, wie die herrlichen Weisen vom Echo des Plößensees zurückgegeben iebknecht und Singer mit der Vertretung der Fraktion wurden. Besonders hervorheben möchten wir die Vereine Mais und der offiziellen Parteileitung betraut. glöckchen" und" Hoffnung"( Moabit ), deren Mitglieder nicht müde Abg. Site( 3.): Für unseren Antrag ist die Rücksicht auf Der Senioren Konvent des Reichstags hat wurden, ihre Lieder zu wiederholen. Und was noch ganz beson­die Arbeiter maßgebend. Der Antrag soll auch den Konsumver- sich gestern nach Schluß der Reichstagssigung über die geschäft ders hervorzuheben ist, weil zu selten, nämlich, daß sich die heilige einen entgegentreten, insofern sie ihrem ursprünglichen Zwecke, liche Behandlung der noch zu erledigenden Gegenstände in der Hermandad vollständig zurückgezogen hatte, ja fast unsichtbar die Arbeiter zur Baarzahlung zu bringen, entgegen selbst zum jetzt laufenden Session verständigt. war, was wohl hauptsächlich zum Gelingen des Festes beige­Borgsystem übergehen und die Arbeiter in drückende Abhängig­Am Abend ging es dann in unzähligen feit bringen. Von Seiten der Regierung wird Werth darauf gelegt, daß tragen hat. Wenn in zweiter Lesung diesen zum Theil von außer der Arbeiterschutz- Geseznovelle noch der Nachtragsetat, das Trupps theils am Ranal entlang, theils durch die Seestraße den Arbeitgebern ſelbſt errichteten und unterhaltenen foge- Buckersteuergesetz, die Novelle zum Branntweinsteuergesetz und das nach Berlin hinein, wo erst wieder Polizei sichtbar wurde nannten Konsumvereinen ein oblied gesungen worden ist, so Gesetz über das Telegraphenmonopol zur Verabschiedung ge- Die Genossen des 5. und 6. Kreises hatten hier ein Fest kann ich darin nicht einstimmen. Der vielfach durch fie geübte langen. Swang muß auf dem gefeßlichen Wege, den wir vorschlagen, be- Krankenkassen- Novelle unerledigt bleiben, und soll deshalb, burch feinen Mißton getrübt und mit dem Vorsaß, unentwegt Es würde also von den größeren Vorlagen die gefeiert, wie es Allen auf immer in Erinnerung bleiben wird, feitigt werden. um die auf diesen Gegenstand verwandte Arbeit nicht für die Erringung des Achtstundentages" einzutreten. Zum Geh. Rath Wilhelmi bestreitet wiederholt, daß der Antrag vergebens geleistet zu haben, auch dieses Mal wieder Schluß wollen wir noch die außerordentliche Theilnahme an den eine Berbefferung des Gesetzes ſei; übrigens werde er auch eine Bertagung Plaz greisen. Von den Initiativanträgen verschiedenartigsten Sammlungen erwähnen; mancher Vertrauens­durch§ 117 Abs. 2 überflüssig, denn dort werde die Nichtigkeit aus dem Hause wird wohl keiner mehr zur Berhandlung ge- mann hatte schwer an seinen Nickel- und Silberschäßen zu tragen, Nach Ablehnung des Antrags Auer wird§ 115 nach dem langen. Dagegen sollen noch ein paar fleinere Angelegenheiten, die auf den Altar der Sozialdemokratie niedergelegt wurden. darunter auch die Wahlprüfungen, zur Erledigung fommen. Mit Die Tabakarbeiter und Arbeiterinnen hatten sich sehr Antrag Gutfleisch- Site gegen die Stimmen der beiden kon- der Arbeiterschutzgesetz- Novelle hofft man heute noch fertig zu zahlreich am 2. d. M. im Elysium zur Arbeiter- Maifeier ver­fervativen Parteien und der Nationalliberalen mit Ausnahme des werden; am Freitag soll dann der Zucker und am Sonnabend fammelt. Nach vorangehender Versammlung, zu welcher Stollege Abg. Dann angenommen. Ohne Debatte erledigt das Haus der Branntwein event. der Nachtragsetat dran kommen. Unter M. Otto über den achtstündigen Normalarbeitstag und feine Be­119a stellt fest, daß& ohneinbehaltungen, welche diese Vorschläge wurde nur insofern Widerspruch erhoben, als Diskussion nicht stattfand, die allgemeine Resolution einstimmig Umständen will man Abendsigungen zu Hilfe nehmen. Gegen deutung referirte und allseitigen Beifall fand, wurde, da eine zur Sicherung des Ersages eines aus der widerrechtlichen Auflösung von Seite der Vertreter der freisinnigen Partei Bebenfen gegen angenommen. Mit einem dreifachen Hoch auf die Achtſtunden­des Arbeitsverhältnisjes erwachsenden Schadens ausbedungen die Durchpeitschung" des Telegraphengefeges geltend gemacht Bewegung wurde die Versammlung geschlossen. Das sich hierauf werden, insgesammt bra , Betrag eines Wochenlohns nicht über- wurden. Die Vertagung wird Mitte der nächsten Woche, wahr- anschließende gesellige Beiſammensein und Tanzkränzchen unter steigen dürfen. Mitwirkung des Gesangvereins Deutsche Eiche " hielt alle An Abg. Hirsch erkennt an, daß diese Fassung gegenüber dem Scheinlich Mittwoch oder Donnerstag, stattfinden. wesenden bis zum hellen Morgen vereint zusammen. bisherigen gefeglichen Bustaude eine Aenderung zu Gunsten der Die Wahlprüfungs- Rommission des Reichstages Die im Vergoldergewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiter sei, spricht aber seine entschiedene Mißbilligung gegen die beantragt, die Wahl des Abg. Dr. Giese im elften Wahlkreise Arbeiterinnen feierten den 3. Mai in Treptow , in Jakob's gewohnheitsmäßige Lohneinbehaltung einzelner Arbeitgeber aus, des Königreichs Sachsen für giltig zu erklären; dagegen die Ent- Bock- Restaurant, außerordentlich zahlreich. Eröffnet wurde die welche einen mehr als gehässigen Charakter trage und zur Ver- scheidung über die Giltigkeit der Wahl des Abg. Kurz im Feier mit dem Gesange der Marseillaise , die Festrede hielt föhnung der sozialen Gegenfäße nicht mitwirken könne. Er hoffe, 22. Wahlkreise des Königreichs Sachsen bis zum Eingang weiterer daß diese gewohnheitsmäßige Lohneinbehaltung wie bisher die Ermittelungen auszusetzen. Ausnahme bleiben werden.

die§§ 115a- 119.

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Kollege Wilsky. Die Abstimmung der Mairesolution ergab ein­stimmige Annahme derselben, und wurde hierauf ein dreifaches, Abg. Singer: Aus den Ausführungen des Abg. Hirsch weitere Petition an den Reichstag gerichtet, in welcher weitere Der Deutsche Frauenverein Reform" bat eine brausendes Hoch auf die internationale, revolutionäre Sozial demokratie ausgebracht. Bei Gesang und Tanz blieben die würde für den Verstand des gewöhnlichen Sterblichen folgen, daß mittel vorgeschlagen werden, die den Frauen die Ausübung des Theilnehmer noch ziemlich spät zusammen. er gegen§ 119a stimmen wird. Wir sehen im§ 119 nicht eine ärztlichen Berufes ermöglichen sollen. In der Petition wird mit Friedenan. Am 1. Mai fand im Kurhaus zu Friedenau Art von Arbeiterschutz, darum stimmen wir dagegen, und darum Recht betont, daß die Regierungen oder Parlamente der Einzel- aur Feier des Tages eine imposante von ungefähr 400 Personen ziehen wir auch unseren Antrag nicht zurück.§ 119a will ein staaten den Petentinnen den Bescheid gaben, die Einzelstaaten besuchte Voltsversammlung unter Borsiz des Genossen Klof neues Ausnahmerecht für Arbeiter schaffen. Daß Fälle von Lohn- tönnten in dieser Frage nicht gut einzeln vorgehen, während der statt. Herr Lehrer Hennig von der Arbeiter- Bildungsschule einbehaltung eintreten werden, iſt eine Folge der freifinnigen Gr- Regierungskommissar in der Petitionskommission des Reichstages legte in zirka 1stündigem Vortrage die Bedeutung des Tages findung die wir dem Abg. Gutfleisch verdanken. Wir haben keine entgegengesetzt die Erklärung abgab, daß die Frage zur dar, auf welchen die Versammlung mit stürmischen Beifall ant Neigung, einer Bestimmung zuzustimmen, welche die Unternehmer Kompetenz der Einzelstaaten gehöre, denen die Regelung wortete. Nach einstimmiger Annahme der Resolution und einigen geradezu auffordert, einen bestimmten Betrag des Lohnes ein- der Schulverhältnisse überlassen sei. Die Gewerbe- Ordnung lokalen Angelegenheiten schloß die von größtem Freiheitsdrang zubehalten, und darum fiub wir gegen§ 119a; wir glauben, ftelle der Ausübung der ärztlichen Praxis durch Frauen nichts beseelte Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die inter Daß eine Verschlimmerung für die Arbeiter durch Ablehnung des§ 119a nicht eintreten wird, denn die gegenwärtigen Zu- entgegen. Nun schlagen die Petentinnen vor und bitten den nationale Sozialdemokratie. Reichstag , diesen Vorschlag zu berücksichtigen: stände, wo sich Arbeitgeber finden, die zur Bildung von

angenommen.

Friedrichshagen . Am Abend des 1. Mai sprach Genosse timmiger Annahme der bekannten Resolution und Bekanntgabe Apelt- Berlin unter stürmischem Beifall in einer von etwa fech hundert Personen besuchten Voltsversammlung. Nach eing des zum 3. Mai festgesetzten Programms wurde die Versammlung mit der Mahnung, am 3. Mai sich durch Ruhe und Besonnenheit als zielbewußte Sozialdemokraten zu zeigen, unter Absingung ber Marseillaise geschlossen.

Rautionen Lohn einbehalten, werden auf die Dauer nicht mög- durch welche die ärztlichen Prüfungen geregelt sind, durch einige Die Bekanntmachung des Bundesraths vom 2. Juni 1888, lich sein. Abg. Joeft: Ich meine, daß wir unseren Antrag nicht unterbreiten wir die ergebenste Bitte, Ergänzungsbestimmungen zu vervollständigen. Dem entsprechend nur nicht zurückziehen, sondern daß Sie denselben annehmen sollen denn Sie sollten das im Interesse der Arbeitergeber thun, was erwähnte Bekanntmachung dahin zu ergänzen, daß der Reichstag wolle die Reichsregierung ersuchen, die oben wir im Interesse der Arbeiter für nöthig halten. Nachdem Abg. Gutfleisch für die Beschlüsse der zweiten und seitens jener Bundesstaaten, welche Universitäten besitzen, 1. feitens aller Bundesstaaten wenigstens ein Gymnasium Die Drechsler sowie die Goldschmiede und verwandte Lesung eingetreten, wird§ 119a mit großer Mehrheit unverändert auch eine Universität zu bezeichnen sei, wo Personen weiblichen Berufsgenossen hatten sich ungefähr 1000 Personen start am $ § 120 begründet die obligatorische Verpflichtung der Arbeit Geschlechts zur gymnasialen Reifeprüfung bezw. zur ärztlichen 3. Mai im Seeschlößchen in Friedrichshagen eingefunden. Die geber, ihre Arbeiter unter 18 Jahren die Fortbildungsschulen be­Prüfung zuzulassen sind; Feier verlief in der schönsten und ruhigsten Weise. Großartiger 2. daß Personen weiblichen Geschlechts vorläufig ohne be. Beifall wurde dem Lustspiel Die Bismarchspende" zu Theil suchen zu lassen." Am Sonntage darf der Unterricht nur statt fondere Dispensation das Studium der Medizin auch an solchen welches von einigen Damen und Herren der Drechslerbranche finden, wenn die" Unterrichtsstunden so gelegt werden, daß die schweizerischen Universitäten absolviren können, welche Seitens aufgeführt wurde. Schüler nicht hingehindert werden, den Hauptgottesdienst oder der Reichsregierung für das medizinische Studium als den einen für sie eingerichteten besonderen Gottesdienst ihrer Kon- heimathlichen Universitäten gleichwerthige angesehen werden; feffion zu besuchen." Abg. v. Stumm will hinter den Worten für sie ein an den oben bezeichneten schweizerischen Universitäten studirt 3. daß Personen weiblichen Geschlechts, welche ausschließlich hörden", damit nicht irgend ein nur pro forma eingerichteter ärztlichen Vorprüfung befreit sind. gerichteten" einfügen: mit Genehmigung der kirchlichen Be- haben von der( nur an einer deutschen Universität möglichen) Gottesdienst den Besuch der Fortbildungsschulen fattisch ver­hindere.

Die Maifeier.

Ueber die Maifeier in Deutschland liegen heute zahlreiche lichere Berichte nur über den Verlauf der Feier in den großen Nachrichten vor. Wir müssen uns darauf beschränken, ausführ Städten und Industriezentren und aus denjenigen Orten au geben, wo sich irgend ein Zwischenfall zugetragen hat. Die Mit theilungen aus den übrigen Orten sind am Schluß kurz zu fammengestellt.

Aber

Abg. Nuge( dfr.) beantragt, den mitgetheilten Passus über den Sonntagsunterricht zu streichen und an dessen Stelle zu Hamburg , 4. Mai. Unser Korrespondent schreibt uns: Die fegen: Soweit eine Verpflichtung zum Besuch der Fort­Mai- Demonstration der Hamburger Arbeiterschaft zu bildungsschule besteht, darf am Sonntage der Unterricht nur Erringung des 8 stündigen Arbeitstages in Gestalt eines stattfinden, wenn die Unterrichtsstunden so gelegt werden, daß tolossalen Festzuges ist in der denkbar günstigsten Weise Zur Maifeier in Berlin und Umgegend liegen noch verlaufen. Die Zahl der direkt Theilnehmenden tönnen wohl die Schüler nicht gehindert sind" u. s. w., wie im Beschluß der folgende Berichte vor: zweiten Berathung. Durch diesen Antrag ist jedem einzelnen auf über 75 000 geschäßt werden, wenngleich fich die annähernd Schüler die Möglichkeit gegeben, seinen religiösen Gefühlen Ge- hatten sich ebenfalls zum Zweck der Maifeier am Sonntag Bor - bereits 65 000 Rarten à 10 Bf., welche zur Theilnahme am Fest Die Steinfeger und Berufsgenossen Berlins und Umgebung genaue Biffer taum feststellen läßt. Am Sonnabend waren nüge zu thun. Ein Unterricht blos 11/2 Stunden am Sonntag mittag in der Anzahl von zirka 300 Personen( mit Frauen) in zuge und zur Betretung des Festplates berechtigten, verkauft. hat gar keinen Werth. Würde der Sonntagsunterricht zu sehr der Brauerei Feldschlößchen eingefunden. Um 1/211 Uhr brachen Doch war am Sonntage selber noch eine so große Nachfrage nach beschränkt, laufe man Gefahr, daß ein Lehrermangel eintrete, die Versammelten zu der geplanten Fußpartie nach Tegel auf, Karten, daß ihr nicht genügt werden konnte. Das Aufstellungs während gerade für den Fortbildungsunterricht die Heranbildung nachdem der Steinsetzer- Sängerchor durch den gelungenen Vortrag terrain vor der Hamburger Gewerbeschule zwischen Große tüchtiger Lehrer ohnehin große Schwierigkeiten mache. Im Wei- des Arbeiterliedes" die Zuhörer in die der würde des Tages Allee" und Bei dem Besen binderhof" ist ein von verschiedenen teren nimmt Redner das Fortbildungsschulwesen, namentlich das entsprechende Stimmung versezt hatte. In Tegel angekommen, Alleen durchschnittener großer, sonst unbebauter Raum, in deſſen Berliner , gegen die Angriffe der Gegner dieses Unterrichts, ins- fchritt man zunächst zur Erledigung des offiziellen Theils der verschiedenen Wegen der Festzug in 66 verschiedenen Gruppen besondere des Herrn Stöder, in Schuß. Der Antrag wird die Feier: In furzen, martigen Worten wies der Genosse Krefow Aufstellung nahm. Je ein, an einer Stange befestigtes Platat bestehenden Einrichtungen, welche wie in Berlin fakultative sind, auf bie in ihrem bisherigen Bestande erhalten und vor Drangfalirungen dann die Achtstunden- Resolution. Dieselbe wurde einstimmig verschiedenen Gewerkschaften ihren Sammelplay, da das ge Bedeutung der Demonstration hin und verlas mit der betreffenden Nummer bezeichnete den Mitgliedern der schützen. angenommen. Hierauf ergriff der Redner noch einmal schlossene Aufmarschiren mit entsalteten Fahnen durch die Stadt Abg. Eberth äußert sich in demselben Sinne. das Wort, indem er nun Abg. Orterer( 3.): Es fommt nicht blos auf den Unter- machte, daß fie, nachdem sie dieser Resolution zugestimmt auch so vollzog sich, troydem der Platz und seine Un auch Alle darauf aufmerksam von der Polizeibehörde nicht gestattet worden war. richt, sondern auch auf die Erziehung an. An die festen hätten, Um An die festen hätten, auch heilig verpflia, tet seien, immer und immer gebung von Buschauern dicht belagert war, Bunfte der religiösen Borschristen muß sich das hortbildungs- im Sinne derselben zu wirken und zu agitiren, und daß sich der und Ordnung des guges in der präziseiten und ruhigsten Weiſe. die Aufstellung Schulwesen anschließen. Wir werden für die Beschlüsse zweiter jenige, welcher nicht danach hai.dele, eines schnöden Wortbruches, Lesung stimmen. Minister v. Berlepsch: Der Antrag Nuge entspricht den begeistert aufgenommenen Hoch auf die internationale, völter- melplatz bis zum Beitplage Hornerpart" hat ein guter ja gewissermaßen eines Meineides schuldig mache! Mit einem mit Wiusit, Trommlern und Pfeifern in Bewegung. Bom Sams Genau 2 Uhr Nachmittags seyte sich die Spike des Zuges Wünschen der Regierung. Wenn wir gegen die Beschlusse zweiter befreiende Sozialdemokratie saloß der offizielle Theil dieser er- Fußgänger 11/2 Stunden zu marichiren. Man kann sich nun eine Lesung nicht auftreten, so liegt das daran, daß diese Beschlüsse hebenden Feier. Hierauf stimmten die Versammelten die Arbeiter Borstellung von der Größe des Zuges machen, wenn man hört, das Ergebnis eines nach langer Mühe zu Stande gekommenen Marseillaise an; nach dem die schönen begeisternden Klänge der daß die legte Gruppe desselben, also Nr. 66, fich erst um 4 üh Kompromisses find. Das Berliner Fortbildungsschulwesen wird ſelben verflogen waren, trat das gesellige Bergnügen wieder in in Bewegung fehte, zur Zeit, als fast ein Drittel bes nach unserer Auffassung durch diese Form der Regelung nicht feine Rechte. Unter anderem wurden zwei amerikanische Auftionen 3uges schon auf dem Festplage angelommen unmöglich gemacht werden. Die Vorlage giebt ja eine Frist bis veranstaltet: eine photographie Lassalles brachte 26,15 M., ein war. Im Festzuge marschirten 9 Musikkorps, außerdem viele 1894 zur Ueberführung dieses Unterrichts in die neuen Formen; Gruppenbild der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion brachte Arbeiter- Liedertafeln, welche Marschlieder fangen, außerdem noch in dieser Zwischenzeit werden die Wege, welche sich darbieten, 29,85 M. Mag nun die Zahl der Theilnehmer im Verhältniß verschiedene Trommel- und Pfeifertlubs, auch ein Verein auf ihre Gangbarkeit geprüft werden. zu anderen Gewerkschaften oder Vereinigungen nur eine fleine Bandonions und großer Trommel u. f. w. Abg. Meyer( Breslau ): Bei diesem§ 120 wird, wenn er gewesen sein, so haben die Berliner Steinmetzen doch durch diese zum Theil rothe, und Embleme mit Inschriften gaben dem Zuge Ueber 90 Fahnen, unverändert angenommen wird, ein so großer Schade gestiftet, daß Feier bewiesen, daß auch sie zur Erkenntniß ihrer Lage gekommen ein festliches Ansehen; die Mehrzahl der Theilnehmer, auch viele wir kaum noch für das ganze Gesetz stimmen werden. Es handelt find und, indem sie sich Schulter an Schulter mit allen auf- Tausende im zuschauenden Publikum trugen rothe Blumen in sich hier um einen Punkt, der mit dem Hauptinhalt des Gesetzes, geklärten Arbeitern der gemeinsamen Sache, der Befreiung der Knopfloche. Hunderttausende von Zuschauern hielten die Straße Dem Arbeiterschutz, in keiner unmittelbaren Verbindung steht. Die Arbeit vom kapitalistischen Joch widmen, endlich die feiten des Weges von Anfang bis zu Ende dicht befeht viele