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2. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt.

Nr. 278.

Donnerstag, den 29. November 1894.

11. Jahrg.

Arbeiter Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier!

Gerichts- Beitung.

Gewerbegericht.

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proletarier aufzuklären, der Uebervortheilung der Kleinen durch Die Freie Vereinigung der Militärmügen- Arbeiter die Großen zwar entgegenzutreten, im Uebrigen aber unsere beschäftigte sich in ihrer Versammlung am 24. November mit der Endziele nicht zu verschleiern. Hierdurch allein tönne eine ziel Regelung gewerkschaftlicher Angelegenheiten. Zunächst wird bewußte Menge herangebildet werden, die bereit ist, thatfräftig mitgetheilt, daß die Arbeitgeber chic und Keyser die For mitzuarbeiten an der Ueberführung der heutigen tapitalistischen derungen der Arbeiter bewilligt haben. Sodann wird ein An­Produktionsweise in die sozialistische.( Beifall.) In der trag angenommen, daß diejenigen, die aus dem Verein aus­folgenden Diskussion pflichten alle Redner dem Vortragenden geschlossen sind, erst in sechs Monaten eine neue Aufnahme er langen tönnen. Zur Regelung der Werkstatt- Angelegenheiten durchaus bei. bestimmt die Versammlung eine Kommission von drei Mitgliedern. Die nächste Versammlung findet am 15. Dezember statt.

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rufsgenossen hielt am 15. November in den Arminhallen eine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Leider war der Besuch derartig schwach, daß auf einmüthigen Beschluß der Hauptpunkt der Tagesordnung, der Vortrag des Kollegen Schöpfe über: Die Bedeutung der Verkürzung der Arbeitszeit", vertagt werden mußte. Darauf fam zunächst die Maßregelung des Kollegen F. Scherer bei der Firma Littauer und Boysen zur Sprache. Es ward mitgetheilt, daß die aus ganz geringfügiger Ursache erfolgte Maßregelung des genannten Kollegen nach eingehender Untersuchung vom Filialvorstande als solche anerkannt und demselben die orts­übliche Unterstützung ausgezahlt worden sei. Nachdem noch die Frage einer eventuellen Selbitorganisation der Präger und Prägerinnen über dem früheren hervorgehoben, befaßte man sich in lebhafter gestreift, die Vorzüge des jetzigen Arbeitsnachweis- Bureaus gegen Debatte auf Anregung des Kollegen Mescha mit der Frage der Nothwendigkeit einer Arbeitslosenunterstützung zum Weihnachts­fest seitens der hiesigen Filiale. Es wurde hierzu mitgetheilt, übernommen und sich verpflichtet habe, den gesammten Ueberschuß daß bereits der Gesangverein Senefelder" diese Angelegenheit des Festes zum alleinigen Beiten der arbeitslosen Mitglieder der hiesigen Filiale zu überweisen. In dankbarer Anerkennung dieser opferwilligen Handlungsweise wolle nun ein jeder Kollege im Hin Sene blick auf den humanen Zweck dieses vom Gesangverein felder" projektirten Wohlthätigkeitsfestes dafür sorgen, daß es recht zahlreich besucht werde. Zum Schluß theilte Kollege Brall noch den Beitritt von 24 neuen Mitgliedern mit.

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Die Versammlung gab durch reichen Beifall ihre Zustimmung zu den Ausführungen des Referenten zu erkennen.

fammlung am Donnerstag, den 29. November, Abends 10 Uhr, bet Bust, Dasein".

Der Akkordarbeiter und seine genügende oder nichtgenügende Beschäftigung während der Kündigungsfrist. Ein Hutarbeiter war von dem Fabrikanten Rappaport gegen Schluß der Saison gekündigt worden. Arbeiten, die er stets zu machen pflegte, waren jedoch nur noch in so geringer Menge zu leisten, daß er in vier Tagen Für die im Köpenicker Viertel wohnenden Parteigenossen blos 4,53 m. verdiente. Am Morgen des vierten Tages forderte hatte der Wahlverein für den 4. Kreis am Dienstag er Herrn Rappaport auf, genügende Beschäftigung für ihn zu Abend eine Versammlung bei Jul. Henfe, Naunynstr. 27, arrangirt. In den Oranienhallen hielt am 25. November vor einer besorgen, da Abends solche nicht herangeschafft war, legte er Der Vortragende, Stadtverordneter Metzner, sprach über das sehr zahlreich besuchten Versammlung der Arbeiter- Bildungs­die Arbeit nieder, um dann beim Gewerbegericht Thema:" Die Verkürzung der Arbeitszeit und die Berliner Stadt Schule der Schriftsteller Heinrich Schulz( Steglitz ) seinen eine Klage auf Zahlung von 43,47 M. einzureichen. Der Kläger vertretung." Besonders beifällig begrüßt wurden die satirischen dritten Zyklus- Vortrag und zwar über das Thema: Die deutsche glaubte mit Recht, die Differenz zwischen dem Arbeitsertrag der Kommentare zu dem verneinenden Votum der Stadtverordneten: Dichtkunst vor und während der 48er Revolution"." Der Redner vier Tage und dem Durchschnittsverdienst für 14 Tage, den er mehrheit hinsichtlich des kürzlich verhandelten Achtstunden- schilderte zunächst an der Hand der materialistischen Geschichts­auf 48 M. berechnete, fordern zu dürfen. Er begründete im antrages Singer und Genossen im rothen Hause. Termin am 26. November seinen Anspruch mit den Worten, der Redner legte überzeugend klar, wie der der blöde Partei auffassung die Weiterentwickelung der Dichtkunst, nachdem die Meister hätte für ausreichende Beschäftigung sorgen müssen. Be fanatismus fich den Gründen der Humanität sowohl als große, mächtige französische Revolution durch die rachfüchtige Reaktion und diese wieder durch die Säbelherrschaft eines fragt, weshalb er nicht erst die 14 Tage ausgehalten und zu auch den Entschließungen einer weitsichtigen Steuerpolitik Napoleon Bonaparte abgelöst worden sei. Von einem frisch nächst gesehen hätte, was verdienen würde, ant die darin besteht, daß man möglichst alle Angehörigen der pulfirenden geistigen Leben habe man in jener Beit wüthendsten wortete der Kläger mit Recht, das wäre möglicherweise als Kommune befähigt, zu den Lasten beizutragen widersett Die sozialdemokratische Fraktion des Stadtverordneten- die Dichtkunst erst wieder dadurch erhalten, daß in dem Bolke Kriegslärmens nicht reden tönnen. Einen mächtigen Anioß habe Einverständniß mit dem geringen Verdienst angesehen worden. hat. Der Kläger wurde mit folgender Begründung abgewiesen: follegiums, damit schloß der Referent seine Ausführungen, werde Dem Kläger stand laut Paragraph 124 Nummer 4 der Gewerbe- der Mehrheit, die eine sozialpolitische Maßregel von größter durch schlaue Machinationen der herrschenden Klassen eine Art Ordnung das Recht zu, ohne Innehaltung der Kündigungsfrin Tragweite mit Schlagworten bekämpft, noch oft Gelegenheit patriotischen Rausches erzeugt worden sei, durch den diefelben Die Arbeit zu verlassen, wenn der Arbeitgeber bei Stücklohn geben, ihre Ausbeutermoral zu offenbaren, indem die Arbeiter sich von dem forsischen Eroberer zu befreien hofften. Aber obwohl das gutmüthige Volt in den Befreiungskriegen sein Leben auf­Arbeit nicht für ausreichende Beschäftigung sorgte. Neben diesem vertreter ihr mit diesem Antrag immer wieder zu Leibe rücken hatte er jedoch nicht das fernere Hecht, die Lohndifferenz ein- Die Diskussion fiel aus. Auf Vorschlag des Genossen Ga de opferungsvoll in die Schanze geschlagen habe, so sei es dennoch später zuflagen, insbesondere nicht, da er nicht die vierzehn Tage 9 a st erklärte sich die Versammlung damit einverstanden, daß den schmählich um die Früchte feines Kampfes betrogen worden, denn statt aushielt. In diesem Falle tritt wieder einmal so recht der neu eintretenden Mitgliedern ebenfalls Parteitags- es bisherigen fremden Bedrückers hätten nun die herrschenden Widerspruch zu tage, der darin liegt, einem Afford- protokolle ausgebändigt werden. Zu Ehren der Genossen Bremer Klassen, nachdem sie nach außen hin unbehelligt waren, eine weit schlimmere und nichtswürdigere Knechtung des Volkes aus arbeiter wohl das Recht der vierzehntägigen Kündigungs- Magdeburg und Barth Berlin IV erhob sich die Versammlung geübt. In dieser Zeit finsterer Reaktion seien alle freiheitlichen friſt zuzusprechen, ihm aber aber für die Dauer derselben von den Plägen. Regungen, vorzüglich auf dem Gebiete der Dichtkunst, brutal seinen Durchschnittsverdienst nicht zu garantiren. Aller Der Verein der Lithographen, Steindrucker und Be- unterdrückt, so daß nur die allerseichtesten und fadesten poetischen dings liegt dieser Widerspruch im Gesez und das Gericht Werke gelesen wurden. Bezeichnender Weise sei ein Kotzebue, der konstatirt ihn nur durch sein Urtheil. Affordarbeiter sind da später als russischer Spion entlarpt sei, der am meisten gelesene durch schon vielfach von Rechtswegen" im Gegensatz zu Lohn Dichter gewefen. Allmälig aber, je näher man der 48er Revolu arbeitern geschädigt worden. Dem Lohnarbeiter wird einfach, tion tam, nahm auch die Dichtkunst wieder einen selbständigeren vorausgesetzt, er hatte Anspruch auf die Kündigungsfrist, sein Charakter und trotzigeren Zon an und zwar sei die politische Lohn für die betreffende Zeit zuerkannt. Weil der Akkord: Satire, der beißende Hohn auf die traurigen Zeitzustände die arbeiter bei nicht ausreichender Beschäftigung die Arbeit nieder­Einleitung zu der späteren stürmischen Revolutionslyrik gewesen. Tegen darf, ohne daß das Gesetz ihm zugleich einen bezüglichen Börne, Heine, der darum noch heute von den Spießbürgern auf Entschädigungsanspruch zubilligt, ist für ihn unter Umständen, das tödtlichste gehaßt werde, Gaudy, Glaßbrenner und viele wie im obigen Falle, die Kündigungsfrist ein schönes Trugbild. andere hätten auf dem Gebiete der politischen Satire Treffliches Regierung und Prügelpädagogen. Das Ober- Verwaltungs­geleistet, wie der Vortragende durch einige Bitate nachwies. Bu gericht hatte am 27. November zu entfci eiden, ob ein gegen den den kühnsten, stürmischsten Kämpfern zur Zeit der eigentlichen Lehrer Schubert aus Hintersee wegen qualifizirter Rörperverlegung Freiligrath . Auch von diesen Dichtern trug der Redner einige Revolution hätten Männer gehört wie Pruz, Herwegh und eingeleitetes Strafverfahren statthaft sei oder nicht. Die tönigliche Regierung in Stettin hatte nämlich den Konflikt er­der charakterischsten Gedichte vor. hoben, indem sie ausführte, die in Frage stehende kräftige Durch prügelung eines widerspenstigen Schülers hätte nicht derartige Folgen gehabt, welche ein gerichtliches Einschreiten rechtfertigten. Ein event. Ueberschreiten des Züchtigungsrechts sei dagegen nur auf dem Disziplinarwege zu ahnden. Daß die Züchtigung schärfer wie gewöhnlich ausgefallen, suchte die Regierung mit dem Verhalten des betreffenden achtjährigen Knaben zu entschuldigen, der sich äußerst renitent betragen haben soll. Ein Attest des Dr. Grünthaler, welches verlesen wurde, konstatirt als Merkmale der Zucht" des Herrn Schubert u. a. eine dunkelblaue Geschwulst auf dem einen Schulterblatt des Gestraften, eine Reihe fleiner Flecke, sechs ein­fingerbreite Striemen, die erhaben und bläulich- grün gefärbt waren. Die Orts Krankenkasse für das Gewerbe der Tischler eine dreifingerbreite Geschwulst und in einem Handteller eine große und Pianoforte- Arbeiter hielt am 15. November eine General­an Friedrich Kortum, Manteuffelitr. 49, v. 2 Tr. Donnerstag. Abends 9 bis dunkelblaue Geschwulst. Nach der am Tage der Untersuchung in versammlung ab. Aus dem Bericht ies Vorstandes ist besonders 11 Uhr: Uebungsfiunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Männerchor dem Attest niedergelegten Meinung des Arztes, waren die meisten erwähnenswerth, daß die Zahl der Erefutionsanträge von 599 Gefangverein Freunds jener Folgen der von Schubert praktizirten Prügelpädogogik mit einem Betrag von 14 839,06 M. im Jahre 1893 auf 816 fchaft I, Swinemünderfir. 35 Gesellschaftshaus. Kornblume, Gr. Frante nur geeignet, den Knaben ein paar Tage zu stören", und die mit einer Forderung von 18 843,03 M. im Jahre 1894 gestiegen funterstr. 133 bei Gold. Vorwärts II, Schönhauser Allee 28 bet Kelle. anderen, ihn wohl etwas länger zu belästigen", ohne jedoch sind. Zur Erledigung stand sodann die Wahl eines Rendanten feine Gesundheit in der Folge zu beeinträchtigen. Was die und eines Kassirers. Der bisherige Rendant Herr Hubert hatte fraße 16, Louisen städtisches Klubhaus( Ehrenberg). Teutsch- Wilmersdorf, Uhlandt- u. Pariserfir.- Ecke bei Wendt. Baget Büchtigung selbst betreffe, so sei dieselbe etwas übermäßig eine Wiederwahl abgelehnt, und wurde an dessen Stelle Herr nicht, Stegliz, Schloßstr. 66a, Bur Börse. Borar, Manteuffelstr. 9 bet reichlich ausgefallen. Der erste Senat unter dem Vorsiz J. Schulz gewählt. Ebenso batte Herr Stäbs, da ihm das Umt Nowack.-Harmonie I, Tempelhof , Dorfir. 18 b. Gerth.- Steinfeger Kreuzberger des Präsidenten Persius erklärte den Konflikt der Regierung in zu schwer wird, gleichfalls seinen Posten als Kassirer nieder- Sängerdor, Ruftanten Allee Nr. 28 bei Fiebiger. Harmonie, Schönleinstr 6 bei Kraag. Flöter'scher Gesang= Stettin für begründet. Der Vorsitzende führte zur Begründung gelegi; es standen dadurch 3 Kassirer zur Wahl. Von diesen berein, koppenfir. 47 bei Wilhelm Lorenz. Sängerchor Berliner Arbeiter- Gefangverein Dranten­der Entscheidung aus: Angenommen, Schubert sei wirklich bei der wurde Herr Kröhn wiedergewählt und die Herren Post und kürschner, Weinst. 11 bei Feindt. Ausübung seines Zuchtrechtes bis an die äußerste Grenze gegangen, Scholz für die beiden anderen erledigten Stellen bestimmt. Anburger Vorstadt, Hochstr. 32a bei R. Wilte- Gefangverein Gleich heit, Echönhauser Allee 138 bei Rocita. Abendroth, Deutsch- Wilmers so ist die Züchtigung doch nicht eine solche gewesen, daß die Stelle der 4 ausscheidenden Verbandsmitglieder wurden Stadebusch, dorf, Güzelstraße, bei Liebelt.- Oft- und Westpreußischer Männer­A beiter: Gefango. Morgens Gesundheit des Gezüchtigten durch sie in Gefahr gerieth. Merf- Clemens, Buchholz und Sauerbaum gewählt. Zur Zentralisation Beiangverein, Strautstr. 6 bei Rudolf Gefangveretn male, wie die im Attest aufgeführten, lasse immer eine Züchtigung der Dits- Krankenkassen nimmt die Versammlung eine abwartende roth IV, Stöpenid, bet Wöllstein , Adlershof , Bismarckstraße. Eintracht II, Wölterfrühling, Schüßenstraße Nr 33 bei Otto. zurück, in einem Falle mehr, im anderen weniger. Nach der Stellung ein. Glienecke bei Adlershof , Köpnickerstraße bei Witte.. Arion II, Prenzlauer 8utunft III, Belten t. d. Mart, Wilhelmstr. 19 tm Rabinetsordre vom 14. Mai 1825, welche die Echulzucht betrifft Eine Mitgliederversammlung der Filiale Nord und Allee 26 bei siedel. Hotel W. Grunow. Brüderfchaft, Stallschreiberfir. 29 8um eichenen und deren Nummer 4 sich im Einklang befindet mit dem§ 50 Moabit des deutschen Metallarbeiter Verbandes Stab". Stedes Echo, Reichenbergerstr. 24 bet Tauschte. Treu und des 12. Titels aus dem 2. Theil des Allgemeinen preußischen tagte am 19 November in Reichert's Festsälen. Zur Verband- eft, Rebuferir. o bei Nemiz. Bruderbund, Lübbener- u. Görliger Landrechts , dürje die Schulzucht niemals bis zur Miß- lung gelangte zunächst die Lohnreduktion bei der Firma Löwe robiinn I, Friedrichsberg, Warthenbergstr 67 bei Lange. straßen- Ecke. Gerstenähre( Brauer), Blumenstr. 38 bei Wiedemann. handlung, welche der Gesundheit der Kinder schädlich werden u. Co., worüber Kollege Hofmann einen eingehenden Bericht er- Gefangverein ineta, Kaftanien- Allee 11 bei Auguftin. Gefangverein könnte, ausgedehnt werden. Da nun im vorliegenden Falle die stattete. Alsdann behandelte Frau Ibrer in ca. 11/ 2stündigem unge Giche, Reinickendorf , Geſellſchaftsstraße 11 bet 2. Sartmann. Alpenröslein, Bergstr. 60 bei Hilgenfeld. Arbetter- Gefangv. Gin= Gesundheit nicht gefährdet worden sei, der Lehrer also in den Vortrage das Thema: Schicksals glaube in alter und neuer Zeit. Tracht III, Eberswalde , Gisenbahnstr. 77 bet Düball. Gefangv. Oberon, der Schulzucht gesezten Schranken verblieb, dürfe gegen ihn Die darauffolgende Diskussion bewegte sich im Sinne des Re- Kommandantenir. 20, Arminhallen. Alpenrose, Forsterstr. 22 bei nicht strafrechtlich vorgegangen werden. Jufolge dieses Ur- ferats und gelangte sodann folgende Resolution einstimmig zur Tilgner Edelweiß III, Wollinerftr. 62. Sängerrunde, Naunyn= theils ist das Verfahren gegen Schubert wegen Mißbandlung Annahme: Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen firabe 37 bei Jablonsti. straße 33 bei Schröder. Gesangverein Widerhall, Naunynitr. 86 bet bezw. Körperverletzung definitiv einzustellen. Das Bemerkens der Referentin Frau Ihrer voll und ganz einverstanden und Bubeil Gefangverein Morgengrauen, Neue Friedrichur 44 bei Röllig. werthefte an dem Entscheid ist die Auslegung des Begriffs Ge- verpflichtet sich, mit aller Kraft dafür einzutreten, daß vor allem Gefangverein 2 yra II, Charlottenburg , Wallstraße 102 bet Maschestt. Gefangverein Vorwärts IX, Charlottenburg , Wilmersdorferste. 39, Bis­fährdung der Gesundheit" im Sinne einer dauernden Ge- die Frauen zur Organisation herangezogen werden. marcshöhe". Süd- Ost II, Falckensteinstr. 7 bet Trittelwig. fährdung der Gesundheit. Hierdurch wird die Möglichkeit eines Im Fachverein der Lederarbeiter referirte am 19. No­Left- u. Diskutirklubs. Donnerstag. Diepgen, abends 8% Uhr, ftrafgerichtlichen Vorgehens gegen einen preußischen Lehrer aus­Neue Zeit, Abends 8% Uhr, Bovenstr. 40, bet Süd Oft, bei Toltsdorf, Gorauer- und Görligeriraßen Ede. geschlossen, wenn derselbe mit der Züchtigung eines Schülers" bis vember der Borsigende Schulz über das Thema:" Die Muster­zeit und eine abermalige Lohnreduktion". In der Diskussion Lefe= an die äußerste Grenze geht" und ihn so nur in einen vor= und Diskutirklub Reimer bet R. Bahr, Gerichtsstraße 19. nahm das Mitglied Fretter Gelegenheit, an der Hand einiger Safenclever, Abends 8 Uhr, Restaurant Lange, Baumschulenweg 32 übergehenden Zustand versetzt, der sich mit dem Worte Beispiele zu beweisen, daß die Preise für mehrere Artikel inner- Treptow . So'z talift ifcher Lefe- und Disttitlub Abenb Gesundheit" nicht bezeichnen läßt. halb einer verhältnißmäßig furzen Zeit um 50 pt. reduzirt sind. Uhr, Reichenbergerfir. 157, Sigung. Redner fordert deshalb seine Berufsgenossen auf, durch die Or- Tonnerstag nach dem 1. und 15. des Monats bei Tempel, Langestr. 65, Abends Uhr. August Getb Abends 9 Uhr im Restaurant Bubeil. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. ganisation für eine Besserung der Lohnverhältnisse zu sorgen. Gent , Allgemein wurde auch eine rege Agitation unter den Haus- Alle Buschriften den Bund betreffend sind zu richten an: Verein Grüne Gice( vor In der Versammlung des sozialdemokratischen arbeitern empfohlen, von denen leider sehr viele der Vereinigung Adalbertfir. 95. Donnerstag: Rauchklub Graue Wolfe, Krautstr. 48, dem halle 'schen Thor), Abends Wahl vereins für den vierten Berliner fern stehen. Am 11. Dezember findet im Lokale des Herrn 9 Uhr, bei Gaugr, Mittenwalder- Straße 2. Sumuristischer lub un t Geselliger Klub der alten Reichstags Wahlkreis( Frankfurter Viertel) hielt am ente, Naunynstr. 27, eine öffentliche Versammlung statt, auf verfum, Veteranenstr. 18, bei Schulz Moabiter, Emdener u. Wadenserstr.- Ecke bei Schirmer, Abends 9-10.­27. d. M. Genosse Theodor Glocke einen Vortrag über welche die Berufsgenossen ganz besonders aufmerksam gemacht stattlub Tournée, bei Redanz, Wrangelfir. 84. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Turnverein " Bandproletariat 1 , Landproletariat und Sozialdemokratie". In seinem Vortrage werden.

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Versammlungen.

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schilderte der Redner die Entwickelung der ländlichen Eigenthums. Der Verband der Vergolder hielt am 19. November verhältnisse und die Zuspigung der Klassenunterschiede aus dem feine Monatsversammlung ab, in der A. Hoffmann in einem ursprünglichen Gemeinwesen heraus bis auf die heutige Zeit, die mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über die Frau und Schaffung des modernen Landproletariats, die überaus bedrängte die Gewerkschaftsorganisation" sprach. Nach einer regen Dis und bedrückte Lage desselben, die Abhängigkeit des Kleinbefißes fussion schritt die Versammlung zur Wahl der Delegirten zur vom Großbesize und die naturgemäße Unhaltbarkeit des ersteren Generalversammlung. Gewählt wurden: Nary, Schnorre, Stah­und trat der Auffassung entgegen, daß in der sozialistischen Ge- mann, Voges und Richard Mehring. Um die nöthigen Vor­sellschaft die Selbständigkeit des Kleinbauernthums erhalten bereitungen zu treffen, wurde ein Komitee von 5 Mitgliedern bleiben könne. Wenn die Landagitation auch mit den jeweiligen gewählt, das sich aus den Kollegen Krüger, Donath, Gericke, örtlichen Verhältnissen zu rechnen habe, so müsse doch auch den Borchardt und Lange zusammensetzt. Beschlossen wurde, nach Kleinbauern flar gemacht werden, daß ihr Besigthum unhaltbar Schluß der Generalversammlung eine Versammlung zu ver sei. Unser Agrarprogramm müsse darin wurzeln, die Land- lanstalten.

Barbiere, Friseure etc. Berlins und Umgegend. Deffentliche Ber­Grenadierstr. 83. Bortrag des Herrn Waldeck Manasse über Der Kampf ums Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 3. Dezember bei Buste , früher Seefeld , Grenadierftr. 33: Kombinirte Bersammlung. arbeiter Bildungsldjule. Tonnerñag, Abends 3%-10% Uhr: Norde Süd Schule, Waldemars schule, Müuerstr. 179a; Geschichte( neue). straße 14: Geschichte( alte). Bei allen Unterrichtsfächern werden neue Theil.

nehmer, Tamen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. Vei allen Unterrichtsfächern tönnen Schüler und Schülerinnen auch jezt im Laufe des Semesters, eintreten. Arbeiter- Songerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neus

mann, Bafcwalkerfir. 3. Alle Aenderungen im Bereinskalender find zu richten

St. Urban, Annenftr. 9, bei Albert Brog.

Früblira slut Bülowstr. 59, bei Werner.- Bregelschluß, Annen­

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bei Schröder, Wiesenstr. 39.

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Dorfglödlein,

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Arbeiter­

Morgenroth I, Rummelsburg , Türrschmidts

Gieshoit Klub ber Freunde bei Gnadt, Buttbufernraße 82.

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Distútirklub, 8eitgein" jeden

ite IV. Männerabtheilung turnt jeden Donnerstag, Abends von 8 bis 10 Uhr, Gemeindeschul- Turnhalle Stephansir. 3( Moabit ). Gefangverein yra, Abends 9 Uhr im Restaurant Bergstr. 17.- Suchsdorf scher Männerchor von 8-9 Uhr Notenstunde; von 9-11 Uhr Uebungshunde be i Brüning, Rosenthalerfir. 11-12.- Gefangverein Jugendfreuden, Männerchor. Abends von 9-11 Uhr bet Wernau , Rosenthalerstr. 57. Arbeiter- Zitherverein Einigteit, Abends 49 Uhr Uebungsstunde bet Geselliger Arbeiterverein Hoff= Nowack Manteuffelstraße Nr. 9. nung bet Gittler, Mariannenstraße 48. Alle 14 Tage Abends 8% Uhr. Vergnügungs- und Touristentlub Freie Brüder, Abends 9 Uhr bet Roll, Adalberiftr. 21. ballen, Kommandantenstr. 20.- Stattlub Sanfter Heinrich b. H. Brandt, Reichenbergerstr. 122.

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Ruderverein Vorwärts, Abends% 9 Uhr in den Armin­