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felbe weigerte, fich den Beschlüssen zu fügen( Mitwirtung zur Mai-| genommen werden. Nach Ansicht des Redners haben diese nur 13ur Erledigung stand hierauf die Wahl eines Mitgliedes für den feier bei Zahlung des Entrecs), haite an die Generalversammlung den Zweck, den Verunglückten die Rente zu kürzen oder ihn als Ausschuß, welches Amt dem Kollegen Sauerzapf übertragen Berujung eingelegt. Dicfelbe wurte verworfen. Zu Vorstands Simulanten hinzustellen. In der Diskussion fordert Günther auf, wurde. Die Urabstimmung über den Anschluß an den Holz initgliedern wurden wiedergewählt: Neumann und Hübner, jeden an sich auch augenblicklich unbedeutend erscheinenden Uns arbeiter- Verband zeigte ein negatives Resultat, der Anschluß Vorsitzende; Kaiser und St. Meyer, Kassirer; Rasche und glücksfall sofort zu melden. Unter Verschiedenem richtet der Verwurde abgelehnt. Die Mitglieder, welche nicht anwesend waren, Kortum, Schriftführer. trauensmann Fischer an die Anwesenden das Ersuchen, energisch tönnen ihre Stimme im Arbeitsnachweis, Veteranenstr. 21, ab­Die Mitglieder der Allgemeinen Orts- Krankenkasse dahin zu wirken, daß der Beschluß der letzten öffentlichen Ver- geben. Den arbeitslosen Kollegen wurde empfohlen, sich mehr Ein Antrag, dem Ver gewerblicher Arbeiter beschäftigten sich in einer öffentlichen ammlung wieder beseitigt werde. Die nächste öffentliche Ver- an den Arbeitsnachweis zu wenden. trauensmann 50 M. zu überweisen, gelangte zur Annahme. Bersammlung am 17. Februar mit der Stellungnahme zur freien fammlung findet am Sonntag, den 3. März, statt. Arztwahl". Zur einstimmigen Annahme gelangte nach einer sehr Die Knopfarbeiter hielten am 17. Februar eine öffentliche Die öffentliche Schmiede- Versammlung, welche am eingehenden Erörterung des Themas folgende Resolution: Die Versammlung ab. Nach dem Bericht des Delegirten der Ge- 19. Februar in den Arminhallen tagte, stimmte einhellig einem Versammlung fordert den Vorstand der Kasse auf, den Kontrakt wertschafts- Kommission erfolgte die Neuwahl für dieses Amt, Antrage zu, eine Agitationskommission zu wählen, nachdem mit dem Verein Berliner Kassenärzte rechtzeitig zum 1. Januar und wird Kollege Höfig mit der Vertretung der Gewert Kronbagel, Dör gfe lo hl und Wichmann den Zweck 1896 zu fündigen und den Kontrakt mit dem Verein der frei- schaft betraut. Hierauf giebt das Mitglied des Gewerbegerichts, und Nußen einer solchen dargelegt hatten. Gewählt gewählten Kassenärzte wieder abzuschließen, so wie die General Schneider, einen Ueberblick über die Verhandlungen bei wurden. Seemann, Donner, Behrend, Wich= versammlung vom 16. Dezember 1894 beschlossen hatte. Eine diesem Gericht. Der Streif der Steinmußinopfarbeiter in Schmöllen mann, Helm, Hahn, Dawicke, Seling, Schäfer, zweite Resolution fordert den Vorsitzenden Herrn Häger auf, sein wird einer eingehenden Besprechung unterzogen. Wie mitgetheilt Jepp. und Zehner. Dann berichtete Dörgeloh Amt niederzulegen. wird, wurde den Arbeitern die Zumuthung gestellt, bei einem über die Thätigkeit der Gewerkschaftskommission und über seine Groß Knöpfe 169 Stück zu liefern. Es bedeutet dies einen eigene Thätigkeit, die er als Delegirter und zugleich als Ver­Abzug von 2-4 Pf., wobei der Fabrifant den Vortheil hat, tranensperson der Schmiede entfaltet hat. Ihm wurde Decharge daß jeder 10. Arbeiter umsonst arbeitet. Der Verlauf des Streits ertheilt, worauf Bosien in die Gewerkschaftskommission ist ein günstiger zu nennen, denn die größten Fabrikanten haben delegirt wurde, zu dessen Stellvertreter man Hahn ernannte. bewilligt. Auf verschiedene Einwürfe stellte die Versammlung fest, daß auch Der deutsche Holzarbeiter Verband( Bezirk Westen und ferner das Amt eines Vertrauensmannes der Gewerkschaft mit dem des Delegirten zur Gewerkschaftskommission verbunden Südwesten) tagte am 17. Februar im Lokale von Zubeil, Linden bleiben solle, sowie daß der neugewählte Delegirte bezw. Ber­ftraße 106. In einem beifällig aufgenommenen Vortrag schilderte trauensmann die Sammlungen zum Maisonds zu leiten habe. der Referent Th. Glocke die Umwälzung der Produktion und Schließlich wurde noch der Beschluß gefaßt, einer späteren Ver­der Eigenthumsverhältnisse. Die Diskussion, an der sich die Mitglieder Karow und Schöpflin betheiligten, bot zum ber erforderliche Agitationsfonds seitens der Agitationsfommission sammlung die endgiltige Bestimmung darüber zu überlassen, wie tbeil eine Ergänzung des Referats. Wahl eines Bezirksführers vollzogen, mit welchem Amt aufgebracht werden solle. eine Ergänzung des Referats. Hierauf wurde die das Mitglied Karow betraut wide. Einer A11 Die Freie Vereinigung der Gravenre und Ziseleure regung, die Versammlungen an einem anderen Tage einzuberufen, hielt am 19. Februar ihre ordentliche Mitgliederversammlung ab, wurde feine Folge gegeben. in der Genosse Gillier einen beifällig aufgenommenen Vor­

Der Verein der Bauauschläger beschäftigte sich in seiner Sigung am 8. Februar mit der Regelung seiner Unterſtügungs­taffe. Die Sterbe- Unterstützung soll in der bisherigen Weise bei behalten werden, für die Krankenunterstützung soll die Karenzzeit verlängert werden. Die anderen Gegenstände der Verhandlung betrafen interne Angelegenheiten.

Im Fachverein der Tapezirer sprach am 12. Februar Genosse Timm in einem recht interessanten Vortrag über das Thema: Die Klaffenfämpfe im Mittelalter. Die Diskussion be­wegte sich zustimmend zu den Ausführungen des Referenten. Nach dem Bericht des Vorstandes über seine Thätigkeit im letzten Vierteljahre gelangte die Abrechnung des Kassirers zur Verlesung. Diese weist einen Bestand von 120,76 M. auf.

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Die Mechaniker und verwandten Berufsgenoffen togten am Dienstag, den 13. Februar, in einer öffentlichen Versamm­Tung in den Arminhallen", um zunächst den Bericht der Ver= Für den Bezirk SO war am 18. Februar eine Vertrag über die Bedeutung der Unterstügungskassen hielt. Redner trauensmänner und Revisoren entgegen zu nehmen. Kollege fammlung einberufen, in der Genosse Meyner über das erörtert das Unterstüßungswesen im allgemeinen und tritt Gabriel als Vertrauensmann berichtet, daß insgesammt sieben Thema: Die Verfürzung der Arbeitszeit und das Verhalten der namentlich der Ansicht, daß durch Gründung von Unterstützungs­öffentliche und sieben Vertrauensmänner Versammlungen statt- Behörden" referirte. In treffender Weise schilderte der kassen der revolutionäre Charakter der Organisation verloren fanden. Die Einnahmen betrugen 59,65 M., die Ausgaben Referent, wie die Behörde jeden Versuch erschwert wenn nicht gehe, entgegen. Die Unterstüßungskaffen haben lediglich zum 42,85 M., für den öffentlichen Fonds betrug die Gin- vereitelt, der von den Arbeitern zur Verkürzung der Arbeitszeit Zweck die Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, und soll dieses nahme 180,50 M. Als Vertrauensmann für 1895 wurde Gabriel, unternommen wird. Mit dem Appell an die Anwesenden, für Palliativmittel dazu dienen, die Indifferenten zur gewerkschaft­als Stellvertreter Schröder gewählt. Da der Reichstags: Stärkung der Organisation eifrigst einzutreten, schloß der Referent lichen Organisation heranzuziehen. In der stattgehabten Dis­Abgeordnete Genosse Bock wegen zu fchwachem Besuch der Ber - feinen beifällig aufgenommenen Vortrag. Hierauf gelangten fuffion äußern sich sämmtliche Redner im Sinne des Referenten. fammlung auf sein Referat:" Der Befähigungsnachweis und tie Werkstattverhältnisse bei Thierbach, Efaligerstraße, zur Ver- Unter Vereinsangelegenheiten wird das System der Werkstatt­Umänderung der Gewerbe Novelle", - verzichtete, referirte handlung. Von den Kollegen waren 5 erschienen. Die Ver- Vertrauensleute distutirt und entscheidet sich die Versammlung auf Wunsch Genosse Jahn über dieses Thema. sammlung gewann aus der Besprechung über die Verhältnisse für die Einführung deffelben. Desgleichen werden 3 Kollegen zi In der hierauf folgenden Diskussion, an welcher sich die Kollegen in jener Werkstatt die Ueberzeugung, daß die Löhne sehr gering einer Unterrichtskommission gewählt. Aus dem Berichte des Royan , Köhler, Schubert, Gabriel und Schwarz sind und leider auch die Ueberarbeit nicht selten vorkommt- Bu- Bergnügungskomitees ist zu entnehmen, daß das Stiftungsfest betheiligen, wurde den Ausführungen des Redners nur zufände, die nur möglich sind bei dem großen Indifferentismus der mit einem Ueberschuß von 30,45 M. abgeschlossen hat. gestimmt, und unter Schilderung der ungemein traurigen Ver- Arbeiter. Die Zahlstelle von Hoffmann, Reichenbergerstraße, Die Ergebnisse der Lohustatistik, welche im November hältnisse im Mechanifergewerbe, in welchem bereits Löhne bis zu wird nach der Manteuffelstraße 69 bei Bretenfeld verlegt. vorigen Jahres aufgenommen ist, gelangten zur Kenntniß der sieben Mart pro Woche gezahlt werden, zum Anschluß au der Für die Mäntelnäherinnen, Bügler, Stepper, Versammlung Schrauben und Façon= Vor Schluß der Versammlung Blousen, die Organisation aufgefordert. Trifot Taillen, Knaben und dreher, welche am 19. d. Mts. abgehalten wurde. Die Auf­forderte Kollege Gabriel sämmtliche Kollegen auf, die lässigen Herrenkonfettions. Arbeiter und Arbeitenahme erstreckte sich auf 26 Werkstätten mit 837 Arbeitern. Vertrauensleute zu regerer Thätigkeit anzuspannen oder sie ihres rinnen waren von der Agitationskommission der Schneider 58 pCt. der Befragten find organisirt. Seitens der Kommission Amtes zu entfeßen. und Schneiderinnen Berlins zwei öffentliche Versammlungen ein- gab Rode Bericht über die Verhältnisse der einzelnen Betriebe. Eine sehr gut besuchte Versammlung der Bureau berufen. Für den Norden tagte dieselbe am 18. Februar bei Eine große Differenz besteht in den Löhnen, die sich zwischen 10 Angestellten tagte am 15. d. M. bei Röllig, Neue Friedrich Gründel, Brunnenstr. 188, in Hoffmann's Festfäle am 19. Fe und ca. 30 M. bewegen. Seitens mehrerer Firmen( Rosenthal, ftraße 44. Das Referat hatte Genosse Pötsch übernommen, bruar für den Südosten. Das Referat in beiden Ver- Willing und Violett) sind der Kommission Schwierigkeiten ge­der den Anwesenden die Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen sammlungen übernahm Fräulein Baader. An der Hand macht; in letzterer Fabrik find die Vertrauensleute gemaßregelt. Organisation eindringlich vor Augen führte. Um allen Kollegen verschiedener Beispiele beleuchtete sie in trefflicher Weise Im Durchschnitt ist der Lohn bedeutend unter 24 M. Die in Deutschland den Anschluß an die Organisation möglich zu die Verwendung weiblicher Arbeitskraft in der modernen Groß- Frauenarbeit macht sich mehr und mehr geltend; die niedrigsten machen, beschloß die Versammlung, einen Zentralverein der industrie, im befonderen in der Bekleidungsindustrie. Sie wies Löhne und schlechtesten Arbeitsbedingungen bestehen bei den Bureau- Angestellten zu gründen, zu dessen Gunsten die hier am nach, wie die Profitgier des Kapitalismus die Frau aus der Zwischenunternehmern( Spezialwerkstätten). In der Debatte Orte bestehende Freie Bereinigung sich aufzulösen schon früher Familie herausriß, um sie als willkommenes Ausbeutungsobjekt sprachen sich Näther, Thate und Schulz für die agitato­Die Versammlung nahm sodann das von der bedeutend geringer zu entlohnen. Die Vortragende folgerte rische Benuhung des gewonnenen Materials aus. Zu Revisoren Agitationskommission der Berliner Bureau- Angestellten entworfene hieraus die unbedingte Nothwendigkeit eines feften, einigen Zu des Vertrauensmannes wurden Eisenblätter, Roßdeutscher und Regulativ zur Regelung der Arbeitsverhältnisse der bei Rechts- fammenstehens aller hier in betracht kommenden Branchen in Lehmann gewählt. anwälten, Notaren und Gerichtsvollziehern Beschäftigten en bloc an. einer geeinten, großen, zentralen Organisation, um nach Eine öffentliche Versammlung der Gast- und Schank­Die definitive Fassung wurde aber, wegen der vorgerückten Zeit, allen Richtungen hin jederzeit dem Ausbeuterthum der konstituirenden Generalversammlung vorbehalten, welche wappnet wirthe, nur mäßig besucht, tagte am 19. Februar in Buß' und schlagfertig gegenüber zu stehen. In namentlich auch durch Ausstellung hygienischer Forderungen es der Diskussion der Versammlung bei Gründel Salon, Große Frankfurterstr. 85. Nach Annahme eines An­erklärte noch ergänzen soll. Der hierauf vom Kollegen Schulz erstattete Igemann folgendes: Seine Frau arbeitete bei einem trages, den 3. Punkt der Tagesordnung als ersten zu verhandeln, Bericht über die Thätigkeit der Agitationsfommission gab ein Zwischenmeister, hatte 4 Mäntel fertig gestellt, und als sie sich am erhielt enke, Vorsitzender der bei Beginn des Boykotts ge­wählten Zwölfer- Bierkommission" das Wort zu der Rechnungs­recht erfreuliches Bild von dem zwar langsamen, aber stetigen Bahltage einstellte, den Arbeitslohn dafür in Empfang zu Wachsthum der Bewegung, zu dem die thatkräftige Hilfe der nehmen, wurde sie von dem Meister geschlagen. In anbetracht legung. Der Redner gab eine bis ins fleinste spezialisirte Ab­organisirten Arbeiterschaft nicht am wenigften beigetragen hat. dieses durchaus nicht vereinzelt dastehenden Falles forderte rechnung, welche in den nächsten Tagen im Inferatentheil des Eine Reihe zum theil zündend geschriebener Zustimmungs- Timm zum Anschluß an den Verband deutscher Schneider des Berichtes gestaltete sich ziemlich stürmisch, besonders war es Vorwärts" zur Veröffentlichung gelangen soll. Die Diskussion erklärungen aus allen Provinzen des Reichs, aus Wien , Brünn , und Schneiderinnen auf. Die Diskussion der Versamm Sittler( Mariannenstraße), der gegen die Kommissions und Olmütz verfehlten nicht ihre Wirkung, die, wie wir hoffen lung bei Hoffmann's verlief dagegen weniger ruhig. eine nachhaltige bleiben möge. Es hatten mitglieder ente, Zubeil und Stabernad herbe An­fich ein Theil Bügler eingefunden, Die Genannten gaben die Erklärung ab, Der Verein der Zimmerer hielt am 17. Februar eine von feiten der zentralorganisirten Stollegen auf das Schädliche versuchten, für ihre Sonderinteressen zu propagiren. Sie wurden griffe erhob. daß fie Herrn Gittler Gelegenheit geben werden, Mitgliederversammlung in den Arminhallen ab. Nach Regelung ihrer Handlungsweise aufmerksam gemacht. Die Bügler suchten bestätigte namens der Revisoren die Richtigkeit der Rechnungs­vor Gericht seine Anschuldigungen zu beweisen.site interner Bereinsangelegenheiten hielt Genoffe Rad wit einen durch Unterbreitung unwahrer Thatsachen ihre Handlungsweise beifällig aufgenommenen Vortrag über das Unfallversicherungs- zu beschönigen, es entstand hierbei eine solche Unruhe, daß sich legung. 2orenz wies die Ursachen des vorhandenen Defizits Gesetz. Recht drastisch beleuchtete der Referent die Experimente, der Vorsitzende veranlaßt sah, einen Hauptstörenfried, Frau nach und verwahrte sich und die übrigen Kommissionsmitglieder die mit verunglückten Arbeitern auf der Unfallstation vor. Gubela, aus dem Lokal zu weisen. Nachdem die Ruhe wiederholt gegen die infamen Beleidigungen Gittler's und feiner Hintermänner. Die Redefchlacht währte einige Stunden, wieder hergestellt war, nahmen die Berbandskollegen schließlich wurde die beantragte Wahl einer Revisionskommiffion von Gelegenheit, die ihnen ichobenen Unwahrheiten gebührend abzufertigen. Zum Schluffe misfion Decharge ertheilt. Jedem Gastwirth foll e einigen Büglern unter­abgelehnt und gegen fünf Stimmen der 3wölfer Kom erfolgte in beiden Versammlungen die Bekanntgabe der am freistehen, Einsicht in die sich bei den Nevisoren befindlichen Be­Dienstag, den 26. Februar, stattfindenden Versammlung, in welcher Genoffe Dr. Leo Aron 3 über: Englisches Genossen läge zu nehmen und Monitas dagegen in jeder Gastwirths schaftswesen und seine Lehren für unsere Verhältnisse" referiren versammlung vorzubringen. wird. Ferner findet am 28. Februar im Kolberger Salon, Kols bergerstr. 23, wiederum eine Versammlung der Mäntelnäherinnen, Bügler, Stepper 2c. statt.

erklärt hat.

fährt durch das mindestens scheunenthorgroße Loch und vernichtet die hilflosen Schöpfungen der Zivilisation darunter. Die Lage erinnert an die Zeit, als das Schießpulver die

Ritterrüstung entwerthete.

Der ganze militärische Apparat und der ganze bürgerliche Unterbau diefes Apparates ist beim Ausbruch eines Krieges den Luftfeiffern rettungslos preisgegeben, wenn er bleibt wie und

wo er ist.

Nur ein Erdpanzer, vorläufig von 20 Meter Dicke, tann helfen.

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Eine öffentliche Versammlung der im Tapezirergewerbe beschäftigten Personen fand am 20. Februar im fleinen Saal der Arminhallen" statt. Regierungsbaumeister Reßler referirte Der Fachverein der Stuckateure beschäftigte sich in seiner über das Thema Die Gewerkschaftsorganisation seit Aufhebung Nur durch die Einführung Tonsequenten Höhlenlebens Sigung vom 18. Februar mit der Regelung gewerkschaftlicher des Sozialistengesetzes". Bei dem bekannten Standpunkt des Re­mit allen Rulturannehmlichkeiten der Neuzeit natürlich( Fahrstuhl, Angelegenheiten. Unter anderem fam zur Sprache, taß bei der ferenten über die Form der Organisation fühlten sich natürlich Wasserleitung, elektrisches Licht) ist die planmäßige Mobilifirung Fima Echuster u. Thiele unter dem Tarif gearbeitet wird. G3 die in der Mehrheit anwesenden Anhänger des Zentralvereins artete die dem Vortrage folgende verbürgt und damit das Ideal eines bewaffneten, tasemattensicheren, tommt aber auch nicht darauf an, so wurde behauptet, ob die angegriffen und Von den dynamitbombenfesten Friedens, auch im Jahrhundert der Flug- Sachen verkehrt angefeht find oder ob sie gleich wieder herunter Distussion zum gewöhnlichen Formenstreit aus. Anhängern des Zentralvereins sprachen Friedmeyer, Wels fallen. Von einem Kollegen Reinete wurde behauptet, daß er und Aubert, und seitens der Fachvereinler Bogel unter recht verwerflichen Praktiken als als Lohnbrücker auftrete. Nachdem von den Mitgliedern Daske und Grunert die An- und Feder. Während des Schlußwortes Reßler's fam es wesenden aufgefordert waren, in diesem Jahre für Innehaltung zu recht unliebſamen tumultuarischen Szenen. Als 3. Punkt stand erfolgte der Schluß der Versammlung.

maschine.

Wie schön o Mensch mit Deinen Palmenzweigen, Stehst Du an des Jahrhunderts Neige. Glaube niemand, daß man billiger wegkommt! Die Marini'iche Erfindung wird eben nicht billig! Man sage nicht, die beite Ver­theidigung ist der Hieb, und deshalb müsse den feindlichen Luft­fahrzeugen eine Echaar eigner entgegen gesetzt werden.

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der Preise zu sorgen, da eine gute Konjunktur zu erwarten ist, auf der Tagesordnung ein Antrag Feder: dem trauensmann Martiel Gelder aus dem Agitations

Der Verband der in Buchbindereien beschäftigten Gewiß wird das geschehen, aber wenn der in den Lüften Arbeiter und Arbeiterinnen tagte am 18. Februar. Freuzenden und auslugenden Grenzwache von 100 feindlichen Siach einem recht beifällig aufgenommenen Referat des Genossen Flugmaschinen auch nur fünf entgehen, sei es unter dem milly Wach entspann sich nochmals eine längere Debatte deckenden Mantel der Nacht, unter der Nebelhülle ziehender über die Angelegenheit des Mitgliedes Jarosch. Der Be durch irgendwelche Umstände nur fünf vom Hundert durchkommen, Tie Abrechnung vom Eylvesterabend ergiebt einen Ueberschuß so verwüsten und zerstören sie in ein paar Tagen nach der Kriegs- von 6,10 M. Die Mitglieder werden vor einem gewissen schieden dagegen protestirten, daß Gelder der Agitations erklärung, was mit dem Aufwand von Menschenalteen und von Karaj ch gewarnt, der unter falschen Vorfplegelungen bei den Milliarden hergestellt worden ist. Es giebt kein Mittel dagegen. Kollegen Unterstützung erbettelt. Nur Eingrabung!

fonds zu überweisen; die Kontrolle über die Ber wendung des Geldes sollte der Agitationskommission unterstehen. Redner suchte ferner die Nothwendigkeit eines von der Agitations­kommission herausgegebenen Flugblattes nachzuweisen und die Kampfesweise des Zentralvereins als unehrlich hinzustellen. Für den Antrag sprachen noch und suchten die Herausgabe des Flugs und andere, während Sander, We13 und Aubert ents kommission, zu denen auch die Anhänger des Zentralvereins nicht zum fleinsten Theil beigesteuert hätten, zur Bekämpfung des Sentralvereins Verwendung finden sollten. Da die Agitations tommiffion ihre Aufgabe, eine Brücke zwischen den feind. lichen Brüdern" zu bilden, nicht nur nicht erfüllt, sondern sich durch Herausgabe des Flugblattes eines Vertrauensbruches an den Berliner Tapezirern schuldig gemacht hätte, beantragte Wels die Agitationskommission ihres Amtes zu entsetzen. Der Antrag Wels, fand mit 41 gegen 27 Stimmen Annahme, der Antrag Feder wurde mit dem gleichen Stimmenverhältniß abgelehnt. Die Neuwahl der Agitationskommission mußte infolge der vorgerückten Zeit und der erregten Stimmung in der In einer Versammlung des Verbandes der in Versammlung vertagt werden. Holzbearbeitungs Fabriken und auf Holz- Der Frauen und Mädchen Bildungsverein( Filiale plähen beschäftigten Arbeiter und Arbeite- Weißensee) hatte am 19. Februar eine Versammlung einberufen, rinnen( Filiale N.) sprach am 19. Februar Herr Joel in in der Frau Scholz einen recht beifällig aufgenommenen Vor­interessanter Weise über das Thema: Der Kampf ums Dasein". I trag hielt. Die Distussion bewegte sich im Sinne des Rejerats.

Inzwischen geht es nächstens an einen flotten Flugmaschinen- Im Verband der Textilarbeiter( Filiale I) referirte am bau, der mehr verschlingt an Kulturmitteln und Kulturarbeit als 18. Februar Stadtverordneter Dr. Zadek über das Thema: alle Rüstungen bisher. Wer die meisten, stärksten, schnellsten Was bat ein franker Arbeiter zu verlangen?" Nach einer Flugmaschinen hat, kann noch auf den Eieg hoffen, weil er am furzen Diskussion wird zur Regelung von Vereinsangelegenbeiten schnellsten, meisten, unmenschlichsten verwüsten und' morden kann. übergegangen. Zur Verlesung gelangt die Abred nung vom Streit Luftkampf mit allen verfügbaren Kräften, wird das Streben. bei der Firma Feibisch. Danach betrug die Einnahme 1055,37 M., Flugmaschinenbau bis zur Erschöpfung, das wird die Losung! die Ausgabe 1054,62 M., bleibt mithin ein Bestand von 75 Pig. Noch mehr Flugmaschinen wird es heißen, wie es bisher noch Eine Werkstättenangelegenheit, die das Mitglied Hense von der Firma Paat bekannt giebt, wird dem Vorstande zur Regelung mehr und immer mehr Soldaten hieß. überwiesen.

Man kann unmöglich aufbören, solange man noch die drei Mann zur Bedienung einer solchen Maschine hat.

Eo bekommen wir die fliegende Infanterie! Vorausgesetzt, daß die Wölfer dazu dumm genug sind. Aber in den nächsten zehn Jahren sind sie noch dumm genug.

H. M.