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3. Wahlkreis.

Freitag, den 25. September, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Brochnow, Sebastianstr. 39:

Gürtler, Drücker n. Berufsgenossen.

Freitag, den 25. September, abends 8 Uhr, im Lokale von Henke, Naunynstraße 27:

Oeffentliche Versammlung Große öffentliche Versammlung der Parteigenossen des 3. Berliner Reichstags- Wahlkreises. aller in Gürtlereien und Metalldrückereien beschäftigten Arbeiter.

Zagesordnung:

213/16

1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Berichterstattung der Delegirten von der Parteikonferenz für die Provinz Brandenburg . 4. Wahl eines Mitgliedes zur Agitationstommission für die Provinz Brandenburg . 5. Wahl von Revisoren. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Vertrauenspers.

Sozialdemokratischer Wahlverein für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Ordentliche General- Versammlung am Donnerstag, den 1. Oktober, abends 81/2 Uhr, im Lokal von Buske, Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Morawski: Die sozialdemo­fratische Bewegung im ehemaligen Königreiche Polen . 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes über die bisherige Thätigkeit des Vereins. 4. Neuwahl des Gesammtvorstandes. 5. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes.

Grenadierstr. 83.

Der Vorstand.

Beschlußfassung.

116/1

-

Tagesordnung: Der Neunstundentag. Referent: Paul Litfin. 2. Eventuelle Das Erscheinen aller Betheiligten ist unbedingt erforderlich. Die Vertrauensmänner: R. Heinrich, C. Rolack. Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter. Sonnabend, den 26. September 1896, abends 8, Uhr, im Lokal des Herrn Zubeil, Lindenstr. 106: Werkstatt- Delegirten- Versammlung.

An meine geehrten Kunden!

Es ist vorgekommen, daß meine ehe­maligen Hausdiener sich an meine ihnen unter dem Vorwande, sie hätten Kundschaft gewendet haben und es sich selbständig gemacht, gelungen ist, mir einzelne Runden abspenstig zu machen. Dies war in jedem Falle eine Unwahrheit.

V

Tages Ordnung:

1. Vortrag des Genossen Paul Mücke( Schüler der Arbeiter- Bildungs­schule) über: Der Kampf ums Dasein bei Pflanze und Thier im Gegensatz zu den Menschen." 2. Diskussion. 3. Werkstattangelegenheiten. unbedingt ihren Pflichten nachzukommen und einige Kollegen in die Bersamm Die Werkstätten, welche noch keine Delegirten haben, werden ersucht, Die Versammlung wird pünktlich eröffnet.

So z. B. ist der Hausdiener, der Die Mitglieder werden ersucht, vollzählig zu erscheinen; Gäste tönnen dies zuletzt versucht hat, jetzt bei dem sich in der Versammlung aufnehmen lassen. Sonntag, den 11. Oktober, abends 7 Uhr: Gemüthliche Handtuch - Magazin des Herrn Posner lung zu senden. Zusammenkunft im Lokale von Babiel, Rosenthalerstr. 57. 245/8 beschäftigt.

Achtung! Stuckateure. Achtung!

Montag, den 28. September, abends 8 Uhr:

Große öffentliche Versammlung

im großen Saale der Arminhallen, Kommandantenstr. 20. Tages- Ordnung:

1. Welche Vortheile hat uns die letzte Lohnbewegung verschafft und wie gedenken wir dieselben in der bevorstehenden Herbstsaison am besten auszu­nützen. 2. Abrechnung der Lohnkommission sowie der Agitationskommission. 3. Berschiedenes. Den Kollegen zur Nachricht, daß die Vereinsversammlung am 5. Oktober stattfindet. Der Vereinskassirer ist anwesend. Siehe Flugblatt.

289/14

Achtung!

-

Die Lohnkommission.

Es wäre mir ein leichtes gewesen, 272/9 diese Manipulationen auf grund des

Koppenstr. 29:

Der Vorstand.

Gesetzes gegen den unlauteren Wett Sonnabend, 3. Oktober 1896, in L. Keller's Feßsälen, bewerb zu behindern; doch habe ich es verschmäht, die Hilfe der Gerichte an­zurufen, da ich aus Erfahrung weiß, daß meine geehrten Kunden früher oder

später wieder zu mir zurückkehren, da

ich fein Opfer scheue, um stets das denkbar Beste zu liefern.

= Stiftungsfeft=

des

Ich mache z. B. darauf aufmertfam, Fachvereins d. Musikinstrumenten- Arbeiter.

daß ich seit einigen Tagen zwei neue Sorten Seife liefere.

Großes Konzert E

Die Lanolin- Seife, für deren 5pro- ausgeführt von einer 20 Mann starten Kapelle der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker" unter Leitung des Dirigenten Herrn Grass. zentigen Lanolingehalt ich garantire, ist für die Hautpflege als vorzüglich be­Theater- Aufführung, Vorträge und Ball. fannt.

Achtung! ärztlichen Autoritäten als die einzige Lanolin- Seife ist seit Jahren von Der Seife empfohlen worden, welche als der Haut direkt zuträglich bezeichnet werden

Lithographiestein- Schleifer!

Sonntag, den 27. d. M., vormittags 10 Uhr, im Lokale kann. des Herrn Buske, Grenadierstraße 33.

Ich stehe momentan in Unterhand­lungen, um meinen geehrten Kunden diese vorzügliche Seife, auch für den liefern zu können.

Große öffentliche Versammlung ausgebrauch, in großen Stücken à 10 f.

Zages Ordnung:

M

5526

1. Wie stellen wir uns zu der Lohnbewegung in unserer Branche? Die zweite Seife ist in der beliebten 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Referent wird in der Versammlung bekannt Nierenform, und zwar eine absolut gemacht. Der wichtigen Tagesordnung halber wird um zahlreichen Besuch gebeten. Lithographen, Drucker und sonstige Berufsgenossen sind willkommen.

-

Der Einberufer.

Unterstützungs- Verein aller in der

Hutbranche besch. Arbeiter u. Arbeiterinnen

( Filiale Berlin ).

Böhow Sonntag, 27. September, vorm. 10% Uhr, bei how

( am Prenzlauer Thor):

Mitglieder- Versammlung.

Tages Ordnung:

1. Vortrag des Genossen P. Sassenbach über die neuesten Arbeiter­rettereien( Innungsvorlage). Extrabeiträge.

86/1 2. Urabstimmung über den Antrag der Hauptverwaltung, betreffend die

3. Verschiedenes.

Zur Urabstimmung ist nur der berechtigt, der in der Versammlung erscheint oder genügende Entschuldigung sendet. Bugleich verweisen wir noch mals auf den Leitartikel im Correspondent " Nr. 36.

Auch der erste Punkt der Tagesordnung ist für uns von größter Wich tigkeit und macht dieser schon das Erscheinen einem jeden Mitgliede zur Pflicht. Mitgliedsbuch legitimirt.

Der Vorstand.

Freie Vereinigung der Bauanschläger

Berlins und Umgegend.

Zigeuner. Charakterbild mit Gefang in 1 Alt von A. Berlau.

"

Mufit von Conradi. Dargestellt von Mitgliedern des Bundes der geselligen Arbeitervereine". De Anfang 8 Uhr. Billets, Damen 25 Pf., Herren 50 Pf., sind bei den Vorstandsmitgliedern, in der morgigen Versammlung und im Vereinslokal, Restaurant Böcker, Naunynstr. 78, zu haben.

Zu zahlreichem Besuch ladet ein

Der Vorstand.

Deutscher Holzarbeiter- Verband

( Zahlstelle Berlin ).

reine, ungefüllte Geife, und hat jeden Sonnabend, 26. September 1896, in Keller's Fettsälen,

Handtuch à 10 Pf. ein Stück dieser oder Kunde die Berechtigung, zu jedem jener Sorte gratis zu verlangen. Meine Hausdiener führen beide Sorten immer bei sich.

Im Interesse meiner Rundschaft ver­

metbeth jeden Personalwechsel, doch

läßt sich dies nicht immer umgehen,

Koppenstraße 29:

IV. Stiftungsfest.

Großes Konzert

selbst gegeben wird. weil der Grund hierzu oft vom Personal ausgeführt von einer 20 Mann starken Rapelle der Freien Bereinigung der

So z. B. mußte ich auch gestern einen du jungen Mann entlaffen, der vor zwei Jahren als 17jähriger Laufbursche mit

Zivil- Berufsmufiter" unter Zeitung des Dirigenten Herrn G. Grass. Theater- und Gefang- Aufführungen, ausgeführt von der Theater- Gesellschaft Steylewicz.

14 M. Lohn bei mir eintrat und jetzt Aufführung lebender Bilder und Ball.

einen Durchschnittsverdienst v. 29,50 M. pro Woche hatte. Glauben Sie, daß biefer junge Mann sich irgendwie be

Während der Vorstellungen findet im kleinen Saale Tanz statt. Anfang 8 Uhr.

müht hätte, den für einen 19jährigen Verbandes, sowie bei den Borstandsmitgliedern zu haben. Billets, Herren 50 Pf., Damen 25 Pf., find in allen Zahlstellen des 77/4 Jüngling gewiß annehmbaren Verdienst zu behalten? Im Gegentheil! Statt um 71/2 Uhr früh tam er eine halbe bis eine Stunde später ins Geschäft, und dies trotz aller Ermahnungen jeden Tag. Sein Handwagen war stets mit Schmutz bedeckt. Auf alle Vorhaltungen hatte er nur grobe und ausfallende und gegen meine Direttrice die unanständigsten Redensarten, bis ich endlich nach langer Geduldsprobe gezwungen war, um meine Autorität zu wahren, ihn zu entlassen. Er pochte darauf, daß, wenn er von

Den geehrten Vorständen der Vereine zur gefl. Kennt­niß, daß der Saal in

Kaufmann's Variété, Königskolonnaden 3,

Sonntag, den 27. September, vormittags 10%, Uhr, mir weggehe, sich auch irgend ein Kon­

bei Buske, Grenadierstr. 33,

Versammlung.

Tages Ordnung:

1

34/5

furrent finden werde, der ihn als Mittel zum Zweck benüßen werde, um mir

Kunden abwendig zu machen,

Ich bitte Sie, meine geehrten Runden, nicht Ihre Hand dazu zu bieten, daß,

1. Bericht der Lokalkommission. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. wenn sich eine Konkurrenzfirma wieder 3. Verschiedenes und Fragetasten. Der Vorstand.

Verband der Sattler und Tapezirer.

Filiale I( Zentrum.)

dazu bereit findet, mir auf diese un­lautere Art mühes und kostenlos Kunden abwendig gemacht werden. x)

Ich betreibe seit 6 Jahren dieses Ge­schäft, habe es als Erster ins Leben ge­rufen und habe niemals etwas gethan,

Sonnabend, den 26. d. M., abends 8%, Uhr, bei Pasch, um meinen Konkurrenten auch nur einen

Alte Jakobstr. 83,

Mitglieder- Versammlung.

Zages Ordnung:

1. Bortrag über Sozialgesetzgebung und Gewerkschaftsbewegung. 2. Dis. fuffion. 3. Verschiedenes.

268/50

Waschet mit

Überall käuflich

Der Vorstand.

AROLWEIL

Seifen­Extract.

20 Minuten Waldweg.

Pferdebucht bei Köpenid. Sonntag, 27. Sept.

verbunden mit komischen Vorträgen, ausgeführt

Gr. Wurftessen von Künstlern ersten Ranges. Tanzkränzchen.

Hierzu ladet ergebenst ein W. Magdeburg.

Kunden abzunehmen.

Mein Grundsatz war es ftets: Jeder hat das Recht auf Erwerb, aber felbstverständlich nur auf redlichen

Erwerb.

Möge die Konkurrenz doch dasselbe Mittel anwenden, das mir den Erfolg verschafft hat: Peinlich gewissenhafte und pünktliche Bedienung; Versendung ganzer, großer und tadelloserHandtücher. Es dauert zwar länger, auf diese Art einen Erfolg zu erringen, aber der Er­folg ist nachhaltiger und gewährt dem redlichen Mann allein Genugthuung.

Ich habe, geehrte Kunden, ihren Ge­rechtigkeitsfinu schon wiederholt kennen und schäzen gelernt und bin überzeugt, mit diesen Zeilen keine Fehlbitte bei Ihnen gethan zu haben.

Indem ich mich Ihnen bestens empfehle, verbleibe ich

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Ihr Hochachtungsvoll ergebenster Leopold Figner Handtuch- Verleih- Institut Neue Königstr. 17. Fernsprecher Amt VII Nr. 2087.

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R. Buske

( früher Seefeldt), Grenadierstraße 33. Säle für 100-500 Personen, Vereinszimmer noch einige gute Sonnabende und Sonntage zu vergeben.

R. F. Mittelstädt, Berlin N., Brunnenstr. 152.

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Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Schröder, Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin .