zu lassen und sich daraus ein Gewand zu machen. Der Beleuchtung der Residenz. Es sind jest gerade 60 Jahre her, feit aus und betonten die Nothwendigkeit eines wirksamen Arbeiter­arme Teufel könnte sich ja nicht einmal ein Spinnrad das Gaslicht den Sieg über die bis 1828 in Berlin üblichen Del- schutzes und einer Umgestaltung unserer Produktionsweise. Eine lampen errang. Und auch damals war es die Straße Unter den öffentliche Versammlung der Wäsche- 3uschneider und ver und einen Webstuhl anschaffen. Linden, welche städtischerseits zuerst mit dem neuen Licht beglückt wandten Berufsgenossen Berlins fand am 23. d. M. bei Seefeldt, wurde. Der Anfang war bescheiden genug: nicht ganz 2000 Gas- Grenadierstr. 33, statt. Dieselbe war zahlreich besucht. Bei der flammen ließen in ganz Berlin zur abendlichen Stunde ihr Licht vom Referenten Graßhold vorgelegten Resolution im Sinne seiner leuchten. Aber die Vorzüge der neuen Lichtquelle waren zu greiflegten Ausführungen, auf welche einzugehen er die Redner ersuchte, bare, als daß sie lange unbeachtet bleiben konnten. Schon nach erhob sich der überwachende Beamte und löste die Versammlung, zehn Jahren war die Einrichtung einer neuen Gasanstalt noth- auf Grund des§ 9 des Sozialistengefeßes auf. Die Resolution wendig und als im Jahre 1846 der Vertrag mit der englischen kam demnach nicht zur Abstimmung. Gasanstalt zu Ende ging, wurde städtischerseits der Betrieb mit Eine öffentliche Generalversammlung für sämmtliche 2000 öffentlichen und 800 Privatflammen am 1. Januar 1847 er- 3immerleute Berlins und Umgegend fand unter Leitung der öffnet. Der Wettbewerb zwischen den beiden Lichtquellen war dem mit der Einberufung der Versammlung beauftragten Kommission Preise des Gases nur vortheilhaft und bewirkte eine so gewaltige( der Herren Jäckel, Seißt und Darge) behufs Stellungnahme der Zunahme des Verbrauchs, daß die bestehenden Anstalten troß Berliner Zimmerleute, betreffs ihrer Organisation zur Durchführung wesentlicher Vergrößerung den Bedarf nicht decken konnten und 1859 ihrer Lohn- und Arbeitsverhältnisse, am 27. v. M. im Neuen die dritte, 1871 die vierte Gasanſtalt errichtet werden mußte. Slubhause, Kommandantenstraße 72 statt. Herr Seißt führte noch Gegenwärtig ist die fünfte Gasanstalt im Bau begriffen und es einmal alle gewerblichen Uebelſtände vor Augen. Ein Wunder sei scheint fait, als ob man sich vor der alles überwindenden Kraft es, daß sich unter den heutigen herrschenden Verhältnissen der Gin­des elektrischen Stromes noch nicht besonders fürchtete. Und dennoch zeine noch über Wasser halten könne. Nicht allein die Maschine, wird die Gasflamme einst ebenso vor der elektrischen Sonne ver- sondern auch die fortschreitende Technik im Hochbau, welche immer schwinden, wie dies vor Jahren mit der altväterlichen Dellampe mehr die Eisenkonstruktion zur Einführung bringe, dränge die Arbeit der Fall war. Das Bessere ist stets der Feind des Guter und des Zimmermanns immer mehr in den Hintergrund. Zudem hätten die glanzvolle Beleuchtung der Straße Unter den Linden wird dazu dieselben mit einer großen Konkurrenz der Arbeitskräfte zu rechnen, beitragen, die Berliner zu verwöhnen und ihnen auch die stärksten so daß dieselben alle Ursache hätten, etwas zu unternehmen, um Gasflammen mit der Zeit als unzureichende Lämpchen erscheinen nicht völlig den Gnadenstoß zu erhalten. Redner hielt es für un­lassen. Wird man erst so weit sein, daß der Preis für das elek- bedingt erforderlich, sich der bestehenden Organisation, dem über trische Glühlicht sich nicht erheblich theurer stellt, dann ist das ganz Deutschland verbreiteten Verbande anzuschließen. Nachdem sich Schicksal des Erdöls und des flüchtigen Gases besiegeit und nur fämmtliche Redner für den Verband ausgesprochen hatten, gelangte zu Heiz- oder Kochzwecken wird es Verwendung finden, wenn eine entsprechende Resolution zur Annahme und zwar gegen zwei anders nicht auch hier der elektrische Strom schließlich den be- Stimmen. Im weiteren Verlanfe der Versammlung wurde über ,, Verschiedenes" verhandelt. Die Kommission wurde nochmals mit gonnenen Kampf siegreich zu Ende führt. der Einberufung einer öffentlichen Versammlung beauftragt behufs. Stellungnahme zur Alters- und Invaliden- Versicherung.

Mit einem Wort, die große Masse der Menschen ist heutzutage losgelöst von den Arbeitsmitteln, fie tann ihre Arbeitskraft nicht anwenden, ohne, daß es ihr von den Anderen, welche im Besize der Arbeitsmittel sind, gestattet wird. Einem Anderen gestatten, seine Arbeitskraft anzuwenden, heißt praktisch, seine Arbeitskraft kaufen. Der Käufer der Arbeitskraft eines Andern sucht natürlich bei dem Handel so viel wie möglich herauszuschlagen, er verwendet die Arbeitskraft so weit es die Verhältnisse gestatten, und da vermittelst der Verwendung derselben in ihrem ganzen da vermittelst der Verwendung derselben in ihrem ganzen Umfange weit mehr produzirt wird, als nothwendig ist, so giebt es überall zu viel Waare und zu viel Menschen, zu viel Produzenten, einerlei ob das Land dünn oder dicht bevölkert ist, ob wie in neuangesiedelten Ländern 2 Menschen auf die Quadratmeile oder wie in Belgien 300 auf die Quadratmeile kommen. Wenn jeder Mensch( oder das Volk als große Genossenschaft) im Besitze der Arbeitsmittel wäre und wenn Jeder nur produziren würde, was er zum Leben braucht, wenn er also nur für den Verbrauch produziren würde, dann gäbe es nie zu viel Menschen und nie zu viel Waaren, denn Keiner würde mehr als nothwendig ift, erzeugen.

Wenn aber keiner für sich selber, sondern für Andere arbeitet, wenn Einer so viel produziren muß, wie Drei oder Vier verbrauchen können, wenn nur für den Verkauf, nicht aber für den unmittelbaren Ver­brauch produzirt wird, dann giebt es in einem Lande zu viel Menschen, zu viel Arbeiter, selbst wenn es deren noch so wenig sind! Man sieht also, daß die sogenannte Uebervölkerung, welche sich praktisch als ein Zustand der Arbeitslosigkeit zu erkennen giebt, kein natürlicher Zustand ist, sondern ein durch die heutige Produktionsweise künstlich er­zeugter. Es giebt heute kein Land auf der ganzen Erde, dessen Boden nicht weit mehr Menschen nähren könnte, als dasselbe bewohnen, und gerade die Länder mit der größten Auswanderung könnten vielfach noch die größte Zahl von Menschen aufnehmen und ernähren.

Ein englischer Bierkönig und die englische Königin. Die bekannte, iegt in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Guin- Verband deutscher Mechaniker und verwandter Be­neß'sche Brauerei im schnapstrinkenden Irland im Jahre 1759 von rufsgenossen( Bahlstelle Berlin). Am 22. v. M. fand im dem Urgroßvater des gegenwärtigen Beſizers, Sir Edward Cecil Neuen Klubhause, Kommandantenstr. 72, eiffe gut besuchte Ver­Guinnez grgründet, hat sich im Verlaufe der Zeit, namentlich aber sammlung statt. Die Delegirten erstatteten Bericht über den am während der letzten 25 Jahre zur größten Brauerei der Welt 12., 13. und 14. August in Marburg abgehaltenen zweiten Ver= entwickelt. Ihre Spezialität bildet ein braunes, jüßes, fräftiges bandstag. Auf demselben waren außer den Vertretern des B.er, der weltbekannte und überall, wo Menschen und Austern zu Hauptvorstandes und Ausschusses 18 Delegirte. Gingerechnet sind finden sind, getrunkene Porter. Seit 1862 stieg im fünfjährigen hierbei 3 Vertreter von sächsischen Vereinen( Leipzig , Dresden , Durchschnitt der jährliche Verkauf von 381 000 Hektoliter auf Bockenheim ), welchen Siz und Stimme auf dem Verbandstage zu­646 516, 982 763, 1446 000 und 1852 000 Heftoliter. Im Jahre erkannt wurden. Aus dem Referat ist hervorzuheben, daß der 1885 wurden über eine Million Hektoliter Malz verbraut, 2400 000 Hauptvorstand nach Hamburg ( 1. Vorsitzender Montigel) und der Hektoliter Bier gebraut und 2006 491 Hektoliter Bier verkauft, wofür Ausschuß nach Berlin verlegt wurden. Das monatliche Beitrags­weit über 40 Millionen Mark eingenommen wurden. Der Ver- geld wurde entgegen den Stimmen der drei Berliner Vertreter kauf von Trebern brachte 600 000 Mart, jener der Hefe und der auf 50 Pf. erhöht. Malzkeime über 200 000 Mark ein. Die ununterbrochen fortschrei= tende Entwickelung des Unternehmens wurde nur noch von einem Faktor überflügelt: von der Zunahme des Reingewinns! Je billiger Gerste und Hopfen wurden, desto höher stieg der Gewinn. Schlimm für den Bauer, gut für den Brauer! Der Reingewinn per Hogs­head( 254 Liter) stieg auf 8 Mark in der Periode von 1872-76, Geschichte der redlichen Pioniere von Rochdale . Es liegt nur an den Menschen selber, solche Ein- in den nächsten 5 Jahren auf 10 Mark, dann auf 12 Mart und Von George Jacob Holyoake . Jus Deutsche überfest, mit richtungen zu treffen, daß Jeder die Früchte seines Fleißes schließlich im Jahre 1885 auf 15 Mark. Der jährliche Reingewinn einem Anhange und statistischen Mittheilungen versehen von J. genießen kann, und seine Arbeitskraft nicht mehr zu ver- läßt sich danach leicht berechnen. Er betrug, wie in einem uns Häntschte, Sekretär der Anwaltschaft des Allgemeinen Verbandes kaufen braucht. Es braucht bloß dafür gesorgt zu werden, jährlich 3 052 975 Franken, von 1867-71 jährlich 3 258 500 Fran- Berlin, Verlag von Julius Klinkhardt 1888). Wir haben schon franzöfifch vorliegenden Prospekte angegeben wird, von 1862-66 der deutschen Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften( Leipzig­daß Jedem die Mittel geboten werden, zu arbeiten, der fen, von 1872-76 jährlich 4464 275 Franken, von 1877-81 oft unsere Ansichten über die Gründung und die Bedeutung von arbeiten will, und daß jedem der Ertrag seiner Arbeit jährlich 7 700 825 Franfen, von 1882-1884 jährlich 11 307 350 zu theil wird, und es wird dann keine überflüssigen Franken. Im Jahre 1885 betrug der Reingewinn 13 828 105 Menschen mehr geben. Franken. Der Dubliner Bierkönig bezog daher doppelt Dazu bedarf es aber der Ueberführung der Produktions- o viel von seiner Brauerei, als der Königin von Eng­land von ihren treuen Gemeinen zugewiesen wird! mittel in den Besitz des ganzen Volkes.

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Sozialpolitisches.

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Gewerkschaftliches.

wurden.

ökonomie.

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Literarisches.

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Briefkasten.

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Produktivgenossenschaften unter dem heutigen Konkurrenzsystem aus­gesprochen und brauchen daher unsere prinzipielle Gegnerschaft gegen die Grundgedanken dieses Buches nicht nochmals zu betonen. Trotz­dem ist das Buch sehr lesenswerth, weil es die lehrreiche Geschichte der berühmten Rochdaler Genossenschaft zum ersten Male ausführ= fich für deutsche Leser bietet. Wir kommen auf das Werk zurück und werden dann zeigen, wie die Pioniere zwar anfangs Erstaun liches geleistet haben in Opfermuth und Thatkraft, wie die Genossen= schaftsgründung für sie eine harte aber erfolgreiche Schule war, wie sie aber später zu einer Aristokratie unter den Arbeitern, zu An die Berliner Tapezierer Gehilfen richtet die kleinen Unternehmern mit Unternehmerinteressen erstarrten und Der Antrag des deutschen Tischler( meister) tages, die" Tapeziererzeitung" folgenden Aufruf: Die Ausbeutung der Arbeits - darum für die Arbeiterbewegung eher hinderlich wie förderlich Berechtigung zur Führung des Titels Möbelfabrikant" fraft hat grauenhafte Dimensionen angenommen, mächtig gefördert Von der ,, Neuen Beit", Stuttgart , Verlag von J. H. W. gleichfalls von der staatlichen Genehmigung abhängig zu durch die Organisationslosigkeit der Gehilfenſchaft und durch Dies, ist soeben das neunte Heft des 6. Jahrganges erſchienen. machen, übertrumpft so schreibt die Berl. Volksztg." sehr zureisende Kollegen, welche mit den hiesigen Augenblicks- resp. Abhandlungen: Die Alters- und Invalidenversicherung der Arbeiter richtig noch die Forderung des Befähigungsnachweises Saison- Verhältnissen nicht vertraut sind, oder um die Metropole nach dem Gefeßentwurf des Bundesrathsausschusses. Von Mar Kleine Beiträge zur Geschichte der ursprünglichen und diejenige wegen Führung des Meistertitels in kaum kennen zu lernen, zu erschreckenden Preisen Arbeit annehmen. Schippel. glaublicher Weise. Abgesehen davon, daß in gut Deutsch Innungs- und andere Meister erhalten vom Bauherrn für das Akkumulation des Kapitals in Deutschland . Von P. Kampffmeyer. Das Gemeindekind. Von Minna Kautsky . Neue Beleuchtung übersetzt, diese Forderung heißt: den Tischler- Innungen Stück Tapete anlegen 262 resp. 30 Pfennige und das Pendant einer alten Zeit. Ein Adernes im Stein- das Bild großer das Recht zu ertheilen, darüber zu befinden, wer Möbel- dazu bildet die Bezahlung der Polsterarbeit seitens des Möbel- mechanischer Vorgänge im Gebirge. Von Dr. Ch. Tarnuzzer. fabrikant" sein darf und wer nicht, so liegt hier doch fast händlers. Wir weisen darauf hin, daß gewisse geradezu entwürdigende Literarische Rundschau: Lujo Brentano , Die flaffische National­Fischer, Hans R., Unter den Armen und Elenden in jedem einzelnen Falle das Verhältniß so, daß generelle Lohn- Anbietungen von den einzelnen Kollegen mit Energie zurück- Berlins.- Notizen: Die Prostitution. Die Ausfuhr der Ver­Bestimmungen gar nicht aufgestellt werden können. Denn gewiesen werden müssen. Meister, die nicht mehr existiren lönnen, einigten Staaten. Der Preisfall. Die Baumwollindustrie in daß z. B. tausende und abertausende von Tischler- wenn sie dem Gehilfen 20 Pfennige und darüber pro Stück Tapete Japan . Gin Stonfurrent der Seide. meistern und namentlich solche, die zur Innung gehören, bezahlen sollen, resp. 4,50 Mark für eine Federmatraße oder 36 Mark ebenso wenig ein Recht haben, sich Möbelfabrikant zu für eine Schnörkel- Garnitur( Sopha und zwei Fauteuils), die nennen, als irgend ein beliebiger Händler, der den sollen ihren Stram zusammenpacken, sie sind für die Gehilfenschaft Verkauf von Möbeln als kaufmännische Spezialität betreibt, ein lebel, der Meisterschaft gegenüber eine Schande. Wir erinnern steht für jeden Kenner der einschlagenden Verhältnisse daran, daß der verstorbene Sachverständige und Obermeister der zweifellos fest. Mit welchem Rechte will z. B. ein Tischler- Innung sich einst äußerte: wer unter diesen Preisen bezahlt, muß meister, der Sopha- und Stuhlgestelle macht, deren Preis Schwindel- Arbeit verlangen und liefern". Der Mann ist toot, zu dem fertig gepolsterten Sopha und Stuhl in einem aber sein Nachfolger wird sicher demselben Grundsatz huldigen . geradezu lächerlichen Verhältniß steht bei guten Bolster Daher diesen Meistern derbe die Wahrheit gesagt, event. uns zur sachen kostet das Holzgestell kaum 10 Prozent des Werthes Publikation angemeldet und die Arbeit sollen die Herren nur allein der fertigen Waare sich Möbelfabrikant zu nennen und machen, damit sie auch wissen, wie es thut. Arbeitszeit im Sommer dem Tapezierer, der diese Sopha- und Stuhlgeftelle von von 7-6, im Winter von 8-7 mit je 4 Stunde Frühstück und ihm gekauft hat, verbieten, sich Möbelfabrikant nennen? Vesper, sowie 22,50 Mark Minimallohn, das sind die Grundfäße, Man denke an einen anderen Fall. Es handelt sich, wie an denen die Berliner Gehilfenschaft festzuhalten hat. Stückarbeit in vielen tausenden von Beispielen, um Herstellung eines ist zu meiden und wo dieselbe nicht zu umgehen ist, da hole man Buffets, Speiseschrankes, einer Bibliothek u. dergl., bei sich auf dem Büreau, Seidelstr. 16, einen Minimal- Tarif, an dessen welchen Arbeiten der Werth erst durch besonders gute Säßen ebenfalls festzuhalten ist. Für die Lohnarbeiter ist dieser Leistungen des Bildhauers erhöht und das Möbelstück als Minimal- Tarif ebenfalls von Vortheil, da sie ihre Arbeitsleistung solches erst verkäuflich wird, der Tischler sie auch gar nicht darnach einzurichten haben. Wer für 22,50 Mark 3. B. eine fertigen fann. Soll denn nun im Ernst irgend ein Stückleistung von 24,00 Mark zusammenschlägt, der ist ein Dumm Richter entscheiden können, daß nur der Tischler der kopf und beschneidet sich das eigene Brod. Es wird Zeit, daß Möbelfabrikant ist? Wenn der selige Gewerberath vor ieder Einzelne mit Ernst und Energie zur Hebung des Gewerbes 38 Jahren die Frage nicht hat entscheiden können, ob der in dieser Nichtung beiträgt. Schneider oder der Kürschner sich als Verfertiger des Pelz­rockes bezeichnen durfte, oder ob der Schuhmacher berechtigt war, auch Filzstiefel feil zu halten, so liegt es in Bezug auf die Möbelfabrikanten noch viel schwieriger. Denn be­sondere Pelzrockmacher oder Filzstiefelfabrikanten find Invalidenversicherung haben in den letzten Tagen in großer Versammlungen gegen die geplante Alters- und immer noch denkbar, aber einen Tischler, welcher ohne Zahl in Berlin stattgefunden. Aus voriger Woche haben wir liche Uebersetzung vom hebräischen chochomweise, fundig, liftig, Bagabund". Stunde" ist, wie behauptet wird, die wört­Hilfe anderer Berufe, wie Tapezierer, Bildhauer, Fraiser 2c., noch die große öffentliche Versammlung der Schneider zu er eingeweiht, und während in der Verbrechersprache jeder eingeweihte ein Stück Möbel fertigt, giebt es heut zu Tage überhaupt wähnen, in welcher der Redakteur dieses Blattes referirte und die Genosse ein Stochemer" genannt wird, hat das Vagabundenthum" zur Auflösung fam, als die Versammlung fich einstimmig für An- die deutsche Bedeutung und Ueberfegung fundig" angenommen, nahme einer geharnischten Resolution erklärte. Am nächsten Tage um sich selbst den Namen zu geben. Die Durchsetzung der Gauner­referirte Herr Regerau bei den Matern. Am Dienstag Herr sprache" mit hebräischen Worten ist eine vielbesprochene Sache, für Die in wenigen Tagen beginnende elektrische Be- Mezner bei den Klavierarbeitern, unser Redakteur bei den die uns eine Erklärung nicht bekannt ist. leuchtung der Straße Unter den Linden in Berlin bedeutet Töpfern, Herr Sander bei den Tapezierern. Alle Versamm gewissermaßen den offiziellen Anfang einer neuen Epoche in der llungen sprachen sich in voller Einmüthigkeit gegen den Entwurf zurückbleiben. Verschiedene Vereinsberichte mußten wegen Naummangels. Berantwortlicher Rebatteur: Max Schippel , Berlin . Druck und Berlag: F. Posekel, Berlin 2. O., Dranienstraße 23.

nicht mehr.

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Vereine und Versammlungen.

Abonnent. Durch die Liſtenwahl werden in Frankreich alle Abgeordneten eines ganzen Departements in einem Wahlgang auf einer Liſte gewählt. Die Zahl der Vertreter eines Departements ist mitunter sehr groß, bis zu 26 Deputirten. Wenn früher, bei den Einzelwahlen, von diesen 26 Deputirten vielleicht 5, 6 oder noch mehr aus den Minoritätsparteien in dieser oder jener Stadt durchkamen, so wird das nach der Listenwahl meist aufhören: die Liste einer Partei mit ihren 26 Namen wird für das ganze Departement durchgehen, die Minorität also unvertreten bleiben. Nach wahlen für ein durch Tod oder Berzicht erledigtes Mandat sind natürlich immer Einzelwahlen.

A. 3. Kullmann machte am 13. Juli 1874 einen Mord­verjuch auf Bismard; er murde zu 14 jährigem Zuchthaus ver­jedoch durch Widerstand gegen die Staatsgewalt, d. h. gegen die theilt; seine Strafzeit wäre demnach um; er hat sich inzwischen Gefängnißbeamten, und durch beleidigende Briefe, die er aus dem Gefängnisse herausschrieb, noch 7 Jahre Haft zugezogen.

Osnabrück . Im Wahltrubel alles unerledigt geblieben. Wir bringen es noch.

Berndt. Wir werden die Sache dem Rechtsanwalt zur Beantwortung übergeben.

3wickan. Die Lühring'sche Aufbereitungsmaschine befreit gemischte Kohlenforten von allen unreinen Bestandtheilen, nach Lokalblättern soll sie innerhalb zehn Stunden nicht weniger als 30 000 3entner Kohlen aus, lejen".