liegt, wer seine Verpflichtung, mitzuarbeiten an der Beffes rung der Lage des Voltes, erfüllen will, der wähle am 24. b. Mts. die Kandidaten der Arbeiter, die getragen von dem Vertrauen ihrer Mitbürger, gewiß Alles aufbieten werden, um ihr Programm zu erfüllen.
Auf denn in den Kampf, nur durch eigene Kraftkönnen die Arbeiter fiegen, daher mögen sie mit Muth und Energie dafür sorgen, daß die Schlacht gewonnen und nach der Wahl
rial felbft zu beschaffen und welche Preiſe fie dafür zu zahlen haben. Offiziös wird nun geschrieben: Erhebungen auf dieser beschränkten Grundlage würden aber einen ausreichend sicheren Anhalt für Entschließungen der gesetzgeberischen Faktoren schwer lich gewährt haben, denn es ist klar, daß die Frage der Be Auf Antrag der Arbeiter- Stadtverordneten hat der Maschaffung des Nähmaterials nicht losgelöst von den Erwerbs= und Nahrungsverhältnissen jenes Berufsstandes, sondern nur giftrat die Wahlzeit für die 3. Abtheilung von 9 Uhr im Zusammenhange mit diesem Schlüffe von praktischer BeMorgens bis 6 Uhr Abends festgefeßt, es fann also ein beutung gestattet. Nur wenn demgemäß die anzustellenden Jeder sein Wahlrecht ausüben und Niemand sollte säumen, Erhebungen über den Rahmen jener Einzelfrage hinaus auf feine Bürgerpflicht zu erfüllen. die ganzen Erwerbsverhältnisse der Näherinnen erstreckt wer den, kommt die sozialpolitische Seite der Sache zu ihrem Rechte. Eine solche Erweiterung des Gegenstandes der Erhebungen vermehrt die Schwierigkeit und die Arbeit der Ermittelung bedeutend, was in einer Beit, in der ohnehin die Organe des Reiches und Staates mit Erhebungen aller Art start in Anfpruch genommen find, nicht ohne praktische Bedenten ist. Gleichwohl hat die Staatsregierung im Intereffe einer erschöpfenden und den sozialpolitischen Rücksichten gerecht werbenden Sachbehandlung fich für die Erstreckung der Ermittelungen auf die gesammten Erwerbsverhältnisse der Näherinnen entschieden, und der Bundesrath hat der Anstellung der Enquete auf dieser erweiterten Grundlage zugestimmt. Die hiernach in Aussicht stehenden Ermittelungen werden zugleich bas Material zur Beurtheilung der anderen gerade in den in Rede stehenden Berufstreifen jest so lebhaft ventilirten wirth schaftlichen und sozialen Fragen liefern und dazu beitragen, die Behandlung derselben aus den Bahnen unfruchtbarer Agi tation in solche, welche Abhilfe für vorhandene Mißstände er möglichen, überzuleiten. Hoffentlich wird man nicht verfehlen, einige von den Näherinnen gewählte Personen bei den Er hebungen zu Rathe zu ziehen. Sollte dies nicht geschehen, so dürfte schwerlich etwas Butreffendes ermittelt werden und die ganze Sache würde zwecklos verlaufen.
Sieg auf der ganzen Linie" proklamirt werden kann.
Politische Uebersicht.
Die Mehrforderungen, mit welchen die Regierung dies mal an den Reichstag herantritt und die nothwendig zu einer Erhöhung der von den Einzelstaaten zu leistenden Matrikularbeiträge führen müssen, laffen sich nunmehr deutlicher überseben. Der dem Bundesraihe zugegangene Entwurf des Gesezes, betr. die Feststellung des Reichshaushaltsetats für das Etatsjahr 1886/87, beziffert die Ge. fammtausgabe auf 709 268 860 Mart. Die Steigerung gegen den Etat des Vorjahres beträgt zusammen 96 943 268 m. Die nach der Einrichtung des Reichsetats in dem Abschnitt der Einnahme angefesten und vorweg gedeckten fortdauernden Ausgaben der Betriebsverwaltungen( Post und Telegraphie, ReichsDruckerei und Eisenbahnen) find in dem obigen Gesammtbetrage nicht mitenthalten. Werden dieselben der Ausgabesumme hinzugerechnet, so stellt sich dieselbe auf 893 467 504 M., das find 105 808 576 M. mehr als in dem voraufgegangenen Etat. Die Gesammteinnahme wird dadurch mit der Höhe der Aus gabesumme in Einklang gebracht, daß der Betrag, um welchen Die eigenen Einnahmen des Reiches hinter dem Ausgabebedarf zurüdbleiben, durch die Matrikularbeiträge ausgefüllt wird. Diese Beiträge ftellen sich auf 147 397 210 Mark und über. fteigen die vorjährigen um 24 960 498 Mart. Diese lettere Summe stellt also die Mehrbelastung dar, die den Steuerzablern in den Einzelstaaten aus dem neuen Reichsetat er wächst.
Im Chemniter Monftre- Sozialisten- Prozeß ist jetzt den am 7. Oktober freigesprochenen 7 Angeklagten die seitens der Staatsanwaltschaft eingereichte Rechtfertigungsschrift zur Revision zugegangen. Das Altenstüd umfaßt 18 Seiten und ficht die Staatsanwaltschaft hauptsächlich die Auffassung des erkennenden Richters an, daß zum Begriffe einer Verbindung im Sinne des Strafgesetzbuches vor Allem gehöre, daß die fich Verbündenden durch ausdrückliche Willenserklärung ihren Bei tritt aussprechen. Eine Verbindung im strafgesetzlichen Sinne fann, nach Annahme der Staatsanwaltschaft, auch durch kons Iludente Handlungen herbeigeführt werden, ohne daß die Ver bündeten durch ausdrückliche Erklärungen oder feite Statuten thren Bund bekräftigen. Die Verbreitung des Sozialdemos Trat" geschieht nun, nach Annahme der Staatsanwaltschaft, durch eine solche, auf„ fonkludenten Handlungen" beruhende
linte
die zuverlässigfte Treue dem Raiser und Reich erwiesen, fonden der Büge in auch durch die sichere Ordnung seiner Verhältniffe, wie du leise ausgeba seinen Kulturbefis die wichtigsten Dienste durch anderthausnahmen Jahrhunderte geleistet hat. Es soll zertreten werdet Diese Ausna unter dem Vorwande der Reform", nachdem die Regieru pieligen und feit Jahren alle Reformvorschläge, die von den Ständen de enderung Landes selbst ausgingen, verhindert hat. Demgegenüber bedingte, für d das Land leine anderen Waffen als Beschwerden, die unbe und zwar wo rücksichtigt bleiben und den festen Entschluß jener paffion leifig ausgeba fammtlänge Bähigkeit, die troß aller Erschwerungen den Willen nicht beuge läßt, der an Nationalität und Religion festhält. Möglich abe Intereffe der wird dieses Festhalten nur dann sein, wenn das Deutschthumbet vorgedac fich fest zusammenschließt mit der esthnischen und Lettisch geleifigen E Urbevölkerung des Landes und alle drei gemeinsam den wurde der S meinsam besessenen Boden gegen die von Often herandringend mälig ift Barbarei vertheidigen. Ein solches Busammenschließen auf betriebenen 2 richtig zu wollen und verständnißvoll durchzuführen, darin lieg von Lei jest bie prattische Hauptaufgabe der Deutschen dieser Lande vorschriftsmät Und mit diesem halbaftatischen Rußland", welches die beu nahezu 5 p schen Ostseeprovinzen zertreten" will, schließen Preußen und 145 pt. be lints befahre Bayern Auslieferungsverträge! Uebrigens wird das„ Zuſammen schließen" des Deutschthums mit der efthnischen und lettische leiten, welch Urbevölkerung auch nicht viel nügen das brutale Rußlan früher unter wird sein Kulturwerk" trozdem mit Erfolg fortsegen, so lang rede noch e es vom Deutschen Reich" als Erbfreund angesehen wach nunmet Aus der Provinz Sachsen erhält die Volts- Beitung folgende intereffante Nachricht: In der großen Zuckerſteder bei Löbejün haben in diesem Sommer und Herbst viele au durch di Soldaten aus Wittenberg gearbeitet. Dieſelben, 7-10 der Bahl, lagen bei den Einwohnern in Schlafftelle und hatte dort Belöftigung. Diese, Soldatenarbeit" teine Landarbe sondern Fabritarbeit- hörte erst dann auf, als ein gleichfalls in der Provinz gelegene Buckerfabrik zu Blauzig brannte und nunmehr das Angebot von billigen Arbeitsfri bedeutend wurde. Bunächst ist es kaum erklärlich, Soldaten zur Fabritarbeit abfommandirt werden, um den beitern Konkurrenz zu machen. Betreffs Hilfeleistung
-
ba
bie
Soldaten bei der Ernte wird als Grund angeführt: Dund Anspannung aller verfügbaren Arbeitskräfte die Ernte Schaden zu retten, dann die gesunde Beschäftigung für Soldaten, welche solche Arbeiten mit Freuden verrichten u Ein solches Motiv fehlt aber in diesem Falle ganz. Brau bare Arbeitskräfte für die rohe, unqualifizirte Arbeit in Bud fabriken find immer zu bekommen, und an Reinlichkeit wöhnte Soldaten werden keine besondere Freude an der schäftigung in Buderfabriken haben. Weshalb nun die tommandirung von Soldaten zu der Fabritarbeit? Mo
Das„ freie" Wahlrecht! Aus Oberschleften wird der Schles. Volkszeit." berichtet:" Mehr als 20 Arbeitern der hiesigen Donnersmardhütte ist die Arbeit am 30. Oftober unter Direktem Hinweis auf die vorangegangene Wahl gekündigt wor den. Alle find brave, nüchterne Männer, Familienväter, denen fein anderes Bergehen vorgeworfen werden lonnte, als daß fie außer ihrem Direktor auch einem Ultramontanen" die Stimme gaben. Die Gemaßregelten arbeiten schon mehrere Jahre, 8, 13, 15, 18, ja einer 26 Jahre auf der Hütte. Sie find mit ihren Familien brodlos und sehen, da der Winter vor der Thür und anderwärts ähnliche Arbeit nicht leicht zu bekommen ift, einer überaus traurigen Bukunft entgegen. Menschenfreunde und Freunde der freien Wahl, vor allem aber Ihr Glaubens genoffen, helfet den Armen! Daß wir mit dieser Nachricht erst jest tommen, fügt der Schreiber hinzu, liegt daran, weil wir die Kündigungsfrist von 14 Tagen erst vorüber gehen laffen wollten, in der Hoffnung, daß der eine oder der andere nach Verrauchen der ersten Wuth wieder in Arbeit aufge nommen werden würde. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt!" Bu bemerken ist noch, daß auch Borsigwert und Königshütte, sowie die Kontordiagrube nach bem genannten Blatte Arbeiter aus gleichen Gründen ent laffen haben. Man tann aus solchen Beispielen am besten ersehen, zu welcher inhaltlosen Phrase das freie" Wahlrecht für die Arbeiter unter den heutigen Verhältnissen wird.
Dem Bundesrath ist ein Gesezentwurf, betreffend die Rechtspflege in den deutschen Schußgebieten zugegangen. Derfelbe hat folgenden Wortlaut: Die Aus
bereit gefund bereits in de bau
ogen werden ugrung des laffen, ist der freuliche Erf lidhen deutsc nommen hier
in Uebereinf Benben frem
Aus 9
werden wird.
junge Mä einem Jahrm bet geöffneter in dänischer marsch für i Deurtheilte ligen obe men Ver bigenber Bericht zu d Die Angellag bob aber der chaft als hö De Landger Berhandlung Ju Stiel zuri offengerich gericht bestät Revifionsinf alte Spruch Menschen ha
man den Soldaten einen fleinen Verdienst zuwenden? mag ja ganz gut sein. Jedoch die Soldaten werden Staat ernährt und gekleidet, die Arbeiter aber, welche Die Soldatenarbeit feine Stelle erhalten haben, find wa der Zeit brodlos gewesen und vielleicht zu Bagabu berabgesunken. Ist das vielleicht auch Sozial- Reform? wie fieht es bei solchen ,, Beurlaubungen" mit dem starren i
The t
halten an der dreijährigen Dienstzeit aus? Waren die in Fabrik beschäftigten Soldaten ausgelernt" oder nicht? W fie es, so fonnten sie überhaupt entlassen werden; waren nicht, so mußten fie exerziren und weiter ausgebildet me und durften nicht zur Fabrikarbeit beurlaubt werden. Vielle
erbittet sich Jemand im Reichstag hierüber Auskunft.
feiecte
Kopenhagen waren, der Kongres aber, laut Protokoll, fich mit übung der Gerichtsbarkeit in den deutschen Schußgebieten, so- ersten Male in Leipzig eine Voltsversammlung befucht balle
dem Sozialdemokrat" und beffen Verbreitung sc. beschäftigt hat, so ist daraus für die Staatsanwaltschaft erwiesen, baß die Angeklagten zu der ftrafbaren Verbindung gehören. Gegen über dem sehr eingehenden und gründlichen Urtheil des Chemniger Landgerichts erscheint die Revisionsschrift sehr wenig tiefgehend. Mit großer Luft scheint die Staatsanwaltschaft nicht an die Abfaffung derselben gegangen zu sein, denn sonst würde sie wohl zum Schluß des Schriftftücks schwerlich ers flären: auf weitere Bemerkungen, die über Einzelheiten in den Gründen des angefochtenen Urtheils zu machen wären", verzichten zu wollen. Nicht ohne Intereffe wäre vielleicht auch die Notiz, daß, während das Urtheil am 7. Oftober gefällt wurde, die Staatsanwaltschaft erst am 14. Oktober die Berufung anmeldete, also am legten hierzu gefeßlich zuläfftigen Termin. Nunmehr steht den Angeklagten laut§ 37 ber Straf- Prozeß- Ordnung frei, eine Gegenerklärung einzureichen, worauf die Hauptverhandlung vor dem Reichsgerichte stattzufinden hat. Ob die Angeklagten Bebel , Auer, Frohme und Diez mit Rücksicht auf ihre Stellung als Reichstagsabgeordnete
-
wie die Mitwirkung der deutschen Behörden bei der Ausübung dieser Gerichtsbarkeit und die hierbei zur Anwendung kommen den Vorschriften des bürgerlichen Rechts und des Strafrechts werden durch faiserliche Verordnung geregelt. Die auf Grund dieses Gesezes erlassenen Verordnungen sind dem Bundesrath und dem Reichstag sofort oder bei derem nächstem Busammentreten zur Kenntnißnahme vorzulegen.
Der Reichstagsabgeordnete August Bebel dieser Tage in aller Stille den Tag, wo er vor 25 Jahren und damit in die Arbeiterbewegung eingetreten wat Crefeld nahm eine größere Arbeiter Versammlung hieraus laß, dem Jubilar folgendes Glückwunsch Telegramm fenden:
D
B
pung verlore in Schleswi Apolda feiner legten Bu ergreifent abler be Statuts bef fe trop meb Weise einge licher Schan lummert w agten Stre
Offent
befud
Die heute am 27. Oktober auf Driesenhof tagende liche Arbeiter Versammlung, von 5-600 Personen spricht dem Reichstags- Abgeordneten August Bebel für fühltesten Dant aus.
-
- Möge es ihm vergönnt sein, und d Bebel hat hierauf, wie das Deutsche Wochenblatt" mel
schwerem Kampfe voranzugehen."
fangler dem spanischen Kabinete Gegenvorschläge gemacht habe, Zur Karolinenfrage verlautet jest, daß der Reichs 25 jährige Thätigkeit für das deutsche Proletariat den tie melche im Ganzen wenig von den vom Papste fundgegebenen leuchtendes Vorbild und treuer Führer auch fernerhin Ansichten verschieden sein sollen, aber sich doch gegen die Ausdehnung der spanischen Oberhoheit über die ganze Jnselgruppe aussprechen. Das spanische Kabinet soll die Hoffnung haben, die Angelegenheit noch zu einem guten Ende zu führen. Auch ein römischer Korrespondent des Londoner Standard" will erfahren haben, daß die beiden Mächte so ziemlich zu einer Verständigung gelangt find.
Klagen über unsern Erbfreund". Nachdem die Aug. Stg." in einem längeren Artikel über die Lage in den
in einer Buschrift erklärt, daß er für sein Wirken feinen verdiene, da er nur seine Pflicht gethan habe.
bok
Britt
Der Juftizminister macht in einer allgemeinen gung vom 10. b Mts. die Gerichte darauf aufmerkfa bas Außertourssegen ausländischer, zumal russischer
Broteft an, Vom
Re war.
it Wesentlic flug bie Machten be feinen Trup Cußerordent Sumelien fe Gouverneuer brend De gilt für lage eine Da aber bi Lano babet
ben
DET
welches deren spätere Verkäuflichkeit beeinträchtige und
สิน
nach Beginn der Seffion dieses Verfahren einstellen lassen russischen Ostseeprovinzen, deren Bevölkerung bekanntlich meist meiden ist. Insbesondere ist auch die im§ 60 der Vormund
werden, müffen wir so weit das Deutsche Wochenblatt" nach Lage der Sache bezweifeln. Auch dürfte, bevor der maßgebende Entscheid des Reichsgerichts vorliegt, die noch rüd ständige Verhandlung gegen Vollmar und Viereck vor dem
deutsch ist, Mittheilungen gebracht hat, schließt fte den Artikel schaftsordnung gestattete Außerloursseßung der den M
mit folgenden Worten:„ Ein Land, seit 700 Jahren eine Stätte deutscher Kultur, seit dem ersten Auftreten Luthers eine
beln 2c. gehörigen Papiere nicht auf ausländische Wertpapie
Der Reichstag hatte gelegentlich der Verhandlungen über gegeben werden, in denen sich Rußland noch gegenwärtig be- leisigen Bahnstrecken die Züge das in ihrer Fahrtrichtu raubt und den halbasiatischen Buständen preis- Deutschlands enthält die Bestimmung, daß auf doppelg
Die Bollnovelle in seiner legten Seffton Erhebungen darüber verlangt, in wie weit die Näherinnen sich das Nähmate
fagte er; hätte ich das Geld, so würde ich es Ihnen sofort zahlen, das werden Sie nicht bezweifeln. Sie haben mir viermal 300 Thaler geliehen
Fünfmal, Verehrtester!"
Bitte um Entschuldigung, Sie haben Recht, fünfmal, das waren also 1500 Thaler."
" 1
,, Dann sagten Sie das verhängnißvolle: Quitte on
double!"
#
Waren 3000 Thaler."
" Und die letzten drei Taillen pointirten Sie jedesmal mit 1000 Thaler."
H
Richtig," nidte Rabe, während er mit dem seibenen Taschentuch über die Stirne strich, Sie gewannen jedesmal, also beträgt meine Schuld 6000 Thaler."
tann."
Die ich in der nächsten Nacht wieder verlieren
Bah, dazu find Sie zu vorsichtig!" " In der Hitze des Gefechts läßt man die Vorsicht häufig außer Acht," sagte Barnekow gelassen; ich habe in einer Nacht schon mehr verloren."
Wünschen Sie, daß ich Ihnen einen Schuldschein über die Summe ausstelle?" fragte Rabe.
Wozu das? Ihr Ehrenwort ist für mich eine hinreichende Bürgschaft, Sie werden mir ja in den nächsten Tagen das Geld zahlen."
findet. Und es soll dieses, obgleich es nicht nur immer, auch
in den schwierigsten Seiten, da vieles in Rußland schwankte, die vielfach vorhandenen Bahnstrecken, welche für das Fahr
Ein heiseres, höhnisches Lachen war die Antwort Nabe's
wieb
Bon jeder Verantwortlichkeit will ich Sie entbinden erwiderte Barnekow, während er die leeren Taffen Sie glauben wohl, dazu bedürfe es nur eines fühnen füllte; ich wüßte auch nicht, in welcher Weife Sie
Entschlusses meinerseits?" erwiderte er.
Wenn ich es fann, Barnekow! Ihnen wächst auch kein Rornfeld in der flachen Hand."
Sehr wahr, aber Zeder hat für solche Fälle seine Hilfsquelle, und ich vermuthe, daß auch Sie eine solche bes fizen."
Jebe Quelle fann verfiegen. Sie müssen Geduld haben, die Summe ist zu groß, ich fann fie unmöglich so rasch beschaffen. Daß ich Ihnen das sagen muß, ist mir ärgerlich genug, aber verschweigen darf ich es Ihnen auch nicht."
Herr von Barnekom blidte finnend den Rauchwöllchen feiner Bigarre nach. Wissen Sie, was ich an Ihrer Stelle längst gethan hätte?" fragte er nach einer Pause.
Nun?"
H
" Ich hätte meine schöne Nichte geheirathet."
" Haben Sie sich einen Rorb geholt?" Bewahre, so leichtsinnig bin ich nicht."
" 1
Und glauben Sie, daß man mir einen Korb geben würde?" fragte Herr von Barnekow.
Rabe blickte ihn betroffen an, diese Frage hatte er offenbar nicht erwartet, er mußte über sie nachbenten, ehe er fie beantworten konnte. Haben Sie den Entschluß in diesem Augenblid gefaßt?" erwiderte er ausweichend.
Das nicht, die Frage hat mich schon lange beschäftigt, aber ich fand bisher keine Gelegenheit, Sie um ihre Beantwortung zu bitten."
Offen geftanden, Barnekow, ist die Partie zu ungleich," fagte tabe kopfschüttelnd. Sie sind allerdings von abeliger Herkunft, und ich will auch glauben, daß Ihre Vorfahren schon in den Kriegen gegen bie Sarazenen ge
Ihnen gefordert werden könnte.
Verschaffen Sie mir b
Hand Ihrer schönen Nichte und ich zahle ihnen zehntaufe
Thaler."
H
Wann?" fragte Rabe ruhig.
" An meinem Hochzeitstage!"
H
Wollen Sie bis dahin Ihre augenblickliche Forderung
an mich stunden?"
H
Das ist etwas viel verlangt."
Wenn ich Ihnen meinen Beistand verspreche, fo" So darf ich daraus noch immer nicht den ficheren Schluß ziehen, daß ich das Ziel erreichen werde."
unbe
Allerdings nicht; aber Sie dürfen auch nicht a rücksichtigt laffen, daß meine Schwester auf meinen a Und von der Frau Generalis
wird die endgiltige Entscheidung abhängen." einen hohen Werth legt.
außer dem Würfelbecher und dem Kartenspiel gar nichts in bie Wagschale zu legen."
tämpft haben, aber in finanzieller Beziehung haben Sie mit großen Schritten auf und nieder, der Ausbrud feine
nug!"
Ich bin ein Mann, Rabe, und ich meine, das sei ge
Gefichts verrieth, daß
er
sich
eraftlich mit biefe
Frage beschäftigte, die für ihn zur Lebensfrage werb ,, Sie wissen und Sie haben selbst es ausgefprod
fonnte.
milate Unt
leanber le
Die De Wahlprüfun
tart
De
welche fich
brechen und
nehmen nac
Demnächst ei
Für die bibature
Burns), a
William St Sandyos( Rirtoale( S
5. Lemon) Daslam), D
bam( John Abram), S
Dortibire(
Thorn) und
Burt). In
Der Interna Schon erwäh tartsche Ber baten erwäh
rechten. Sie sind persönlich mit Fräulein von Studmann nicht bekannt?
volen Standpuntt, aber ich will darüber nicht mit Ihnen meiner Existenz gewesen ist," sagte er, und von diefem
"
Nein,"
,, Auch nicht mit meiner Schwester?"
mache."
Gesichtspunkte aus betrachtet, tönnen Sie es mir ni übel nehmen, wenn ich meine Forderung an Sie gelten ,, Wenn Sie das thun wollen, so werde ich Sh bas Geld zahlen," erwiderte Rabe in ironischem Tone, ab ,,, Und Sie find fest entschlossen, nach diesem glänzenden ich ersuche Sie alsdann auch, leine Gefälligkeiten von mi
Habe leider nicht die Ehre."
Biele zu ftreben?" fragte Nabe gedankenvoll.
"
Wenn Sie mich unterflügen wollen, ja!"
" Und in welcher Weise wünschen Sie diese Unter
füßung?"
" 1
Das überlasse ich Ihrer Klugheit."
" Hm damit übertragen Sie mir zugleich die Ver antwortlichkeit, und diese zu übernehmen bin ich nicht ge
neigt."
einftimmen."
lande eine
eine Avantg
Gemeinen"
Der moderne
ernstlich in
Da
Bazette",
Gefängnis
einfache pa
Ein
bringt Nad Danach ist
laffen. An
felbft, beric felbe rufe Uebergang am 15. b.
Sie sind auch gleich fo furz angebunden! 3 mill die Forderung ftunden, Berehrtester, Sie geben mir eine Schuldschein und ich forbere erst dann das Gelb von 3 wenn ich die Ueberzeugung erlange, daß ich bas sehnte Biel nicht erreichen werde. Sind Sie damit einv
standen?"
( Fortsetzung folgt)
Bräfibe
welche er er
Bager meb
Wohlfahrt