Großbetriebe geht rafch vor fich. Und deshalb flüchtet der angeblich durch den Segen" der Schutzölle beglückte Bauer aus bem Lande.
Feretne und Versammlungen.
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Quppert'sche Sängervereinigung jeden Mittwoch nach dem im Monat, Abbs. 9 Uhr, im Restaurant Heise, Lichtenberge Seeger'scher Gefangverein" Abends 9 Uhr im Resta Schulz, Prenzlauerstr. 41. Gesangverein Schwung Abends 8 Uhr im Restaurant Sahm, Annenstraße 16. Männergesangverein Lorbeerkranz" Abends 9 Uhr im rant Karsch, Dranienstr. 190.0 Gesangverein NordAbends 9 Uhr in Bettin's Bierhaus, Veteranenftr. 18 Männergesangverein Schneeglödchen" Abends 9 th Restaurant Doberstein," Mariannenstr. 31-32. Gefang Sängerrunde" Abends 8 Uhr Budowerstraße 9.Sangestreue" im Restaurant Hendel, Brüderftr. 26. 1. Ueb tunde von 8 bis 11 Uhr Abends.- Gefangverein bund" Abends 9 Uhr bei Päsoldt, Reichenbergerstr. 16 Lübed'scher Turnverein( 1. Lehrlingsabtheilung) Abends Elisabethitraße 57-58.- Turnverein Wedding ", Ban Männer- Abtheilung von 8 bis 10 Uhr Abends; gleichen 1. Lehrlings Abtheilung von 8 bis 10 Abends. Mehr Licht", Verein für Scherz und Abends 8 Uhr im Restaurant Heid, Fruchtstraße 36 Schlesischer Verein Holtei" Abends 9 Uhr im Resta Henke, Hollmannstraße 33.-Vergnügungsverein lichkeit" Abends 9 Uhr im Restaurant Säger, Grüner W -Schlesischer Verein Holtei" Abends 8 lbr Prinzenstr. 10 Gehrt. Wiſſenſchaftlicher Verein für Roller'sche Stenogicheint täc Abends 8 Uhr im Restaurant Beeſe, Alte Schöner's Haus straße 42, Unterricht und Uebungsstunde. Rolle Stenographenverein Süd- Berlin ". Abends 8 Restaurant Prinzenstraße 97 Sigung und Uebungs - Arends'scher Stenographenverein Amicitia" Abends im Restaurant Behrends, Schönebergerstraße 6.Arend Stenographenverein Philia" Abends 9 Uhr im Re Wilhelmsgarten", Kochstraße 7.-Verein ehemaliger G ber 22. Gemeindeschule Abends 9 Uhr im Restaurant Le Rurfürstenstraße 31.- Berliner Rauchflub„ Wrangel" 9 Uhr im Restaurant Foge, Köpeniderstraße 191. flub Havanna SO" Abends 8 Uhr im Restaurant Ba Reichenbergerstraße 16. Rauchklub„ Gemüthlichkeit" 9 Uhr im Restaurant Achsel, Köpeniderstraße 161. flub Columbia" Abends 8 Uhr im Restaurant Prinzenstr. 96. Rauchflub Frisch gewaat" Abends im Restaurant Tempel, Breslauerstr. 27. Rauchflub Piepe Abends 8 Uhr Ostbahn 4 bei Trumpf. gungsverein Fröhlichkeit", gegründet 1880, Abends Grüner Weg 29.
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aus der Mitte der Versammlung ein Bureau, bestehend aus Herrn Kröbel als Vorsitzenden, Herrn Nechnow als Stellver treter und Herrn Bad als Schriftführer, gewählt worden war, nahm der Referent, der Buchdruder Herr Dolinski, das Wort. Er erläuterte in ausführlicher Weise die wichtigsten Paragraphen des neu umgearbeiteten Gefeßentwurfs. Die Altersgrenze, sowie auch die Wartezeit, meinte er, babe man, trozdem baß sich in allen Theilen Deutschlands die Arbeiter auch dagegen erklärt haben, nicht herabgefeßt, sondern nur derjenige, welcher das 70. Lebensjahr erreiche, was nach der Statistik in Deutschland nur 210 pct. fämmtlicher Einwohner und von den Arbeitern vielleicht nur die 6/10 pCt. erlangen, fönne Anspruch auf die Rente erheben. Nur die Rente habe man verändert; sämmt. liche Arbeiter würden nach dem neuen Gefeßentwurf in fünf Klaffen getheilt, von der der Arbeiter der dritten Klaffe das jenige erhält, was im alten Gefeßentwurf angenommen war. Die Arbeiter der vierten und fünften Riaffe erhalten soviel mehr, als die Arbeiter der ersten und zweiten Klaffen weniger erhalten. Wenn es schon nicht möglich ist, mit 33% Pfennig pro Tag auszukommen, wie soll es nur möglich sein, mit 29 Pf. pro Tag, was den Rentnern in der 1. Klaffe gezahlt wird, aus zukommen? Die Regierung hätte doch gleich anführen follen, was man sich alles zu laufen babe, damit man mit diesem Almofen reichen fönne. Auch das Quittungebuch habe man beibehalten und gerade damit kann sehr leicht von Seiten der Arbeitgeber Mißbrauch getrieben werden; es könnten Arbeiter, welche miß Mißbrauch getrieben werden; es könnten Arbeiter, welche miß. liebig geworden find, auf Verabredung der Arbeitgeber sehr leicht dadurch gekennzeichnet werden, daß man die Marten bei diesen Arbeitern etwas anders, vielleicht sch äg, einliebt. So lange dieses Quittungsbuch beibehalten würde, tönnten unter feinen Umständen, selbst wenn die Altersgrenzen herabgesezt und die Rente erhöht werden würde, fich die Arbeiter mit diesem Gesetz entwurf einverstanden erklären. Lebhafter, lang antaltender Beifall belohnte den Referenten für seinen lehrreichen Vortrag. In der Distusfion trat ein Herr Kluge für den Gefeßentwurf ein; er sagte, man man fole doch nur der Regierung das Vertrauen schenken, dieselbe würde schon alles zum Besten der Arbeiter einrichten. Die weiteren Ausführungen des Redners waren derartig fonfus, daß es sich nicht lohnt, diefelben noch hier anzuführen; fie erregten im allge meinen nur die Heiterkeit der Versammelten. Ferner sprachen noch die Herren Guttmann, Genscher und Dolinšti. Herr Gutt mann erklärt fich im Prinzip für diesen Gefeßentwurf, meinte aber, daß von diesem vorliegenden Gefeßentwurf nur die Ueber schrift gut sei, alles andere touge eben nichte. In seinem Schlußwort fagte Der Referent, wenn Herr Kluge meint, die Arbeiter möchten nur der Regierung alles überlassen, diese würde schon für das Wohl der Ar beiter forgen, so möge Herr Kluge wohl der Anficht sein, die bentfähigen Arbeiter Deutschlands aber wiffen, daß die Res Luft zu sprengen, hat am 15. ds. Abends der in der bi gierung nur gezwungener Weise fich zu Sozialreformen verfichen Stadthauptkaffe beschäftigte Rezeptor Echumann folgend wird, und möchten sich die Arbeiter daher immer mehr organis Wege gebracht: Er machte in einem Wafferolas eine firen, fich immer mehr und mehr, und das wäre die Haupt zurecht, stellte dieselbe brennend in den im Magiftrats- Si tönnte.
Die Hirsch- Duncker'schen Gewerksvereinler find am Sonntag mit ihren Bestrebungen, eine Gewerkschaft zu fich hin über zu ziehen, ins Waffer gefallen. An diesem Tage fand eine öffentliche Versammlung der Vorrichter, 8u, schneider und Stepper im Königftädtischen Rafino, bolamarktstraße 72, ftatt. Nach Wahl des Bureaus aus den Herren Scharff, Schmidt und Hoffmann erhielt Herr Schlüter das Wort zum Referat über die Lohnverhältnisse". Durch eine Statistik, die der Ortsverein der Hirsch- Dunder'schen Gewert vereine aufgenommen habe, sei fonstatirt und jeder wiffe bas auch aus Erfahrung, daß der Durchschnittswochenlohn 14-15 M. betrage; 18 M. fei schon ein sehr guter Lohn, den fich alle wünschen. Diese Verhältnisse würden aber immer trauriger, die Ronkurrens werde durch das unfinnige Leh: lings wefen 6 bis 8 Wochen Lehrzeit immer größer und die Preise müßten finten. Das tönne so nicht weiter gehen, dagegen müffe Front gemacht werden, ein Streit sei allerdings die lette AusFlucht. Er sei dafür, daß die Vorrichter, Zuschneider und Stepper fich in einer starken Organisation zusammenfchaaren, um vielleicht auf gütlichem Wege etwas zu erreichen. Es frage fich nun, ob man fich dem schon bestehenden Ortsvereine der Vorrichter 2c. anschließen solle, oder ob man eine selbstständige Drganisation gründen solle. Ihm sei eins so lieb wie das andere, im weiteren Verlaufe der Distuffton werde es sich ja zeigen, welchem Vorschlage die Versammlung fich anschließen molle. Hieran schließt fich eine Diskussion. Die Herren Pote und Rosenberg fordern dazu auf, dem Orts. Derein beizutreten. Derselbe habe nur wegen feiner geringen Mitgliederzahl noch nichts leisten können; man solle diesen unterstüßen, dam't er in die Höhe kommt, dann werde man feben, was er schaffen kann. Sie empfehlen ferner noch die Gründung von Streittaffen. Der Voifigende Herr Scharff bemerkt, daß er dem Drtsverein angehöre, daß es ihm aber ganz ezal sei, ob die Buschneider c. diesem oder dem Verein der Schuhmacher und Lederarbeiter beitreten. Der Hauptzweck der Vereinigung sei die Lohnaufbefferung, alles andere, politische Gefinnung u. s. w., sei Nebenfache. Herr beris betont, baß der Ortsverein schon seit 7 Jahren bestehe und noch nichts geleistet habe, man solle ihm nicht beitreten. Herr Klinger: Er habe nur ein mitleidiges Lächeln für denjenigen, der sagt, daß eine Lohnaufbefferung durch eine Organisation geschaffen werden fann; fte sei wohl nöthig, wenn aber nicht der rechte Geist die Arbeiter befeele, dann fönne nie ein Streit zum glüd lichen Austrag gebracht werden. Dieser gesunde, statte Arbeiter geist habe auch den Schuhmacherstreit zu einem guten Ende ge führt. Und darüber hätten die Gewerte vereinler gewißelt, das fet eine Gemeinheit.( Große Unruhe) Aber diese Harmonie bufelei habe sich abgewirthschaftet, die Arbeiter wiffen, was fte Bavon zu halten haben, fie wiffen auch, daß die Führer der Hirsch Dunder'ichen Gewertvereine f. 8. für bie Unterdrüdung der Arbeiter, für das Sozialistenaefez geftimmt haben.( Fortgef. große Unruhe; Widerspruch; Rufe: Zur Sache.) Nun wohl, es frage fich ja nur, ob die Buschneider Berlins fich einer zielbewußten Drganisation an ichließen wollen, die die Ausbeutung der Arbeiter aus Der Welt schaffen will, oder ob fte einer Vereinigung beitreten wollen, die der wirthschaftlichen Anarchie den Steigbügel hält!( Unruhe.) Auf dem letzten Schuhmacher Zongreß sei die Frage diskutirt worden, ob die Buschneider fich bem Verein zur Wahrung der Intereffen der Schuhmacher und Berufsgenoffen" anschließen fönnten. Man fet zu dem Schluß gelommen, daß fie sehr wohl dem Verein beitreten tönnten und baß ihre Intereffen dort jederzeit gewahrt werden würden. Wenn fie aber glaubten, daß fte durch den Gewerkverein etwas erreichen würden, so seien fie sehr auf dem Holzwege. Dieser Verein sei fehr einseitig; er werde über furz oder lang doch eingehen; mit ihrer Anficht würden sie nie durchdringen, daß eine Harmonie
fache, am politischen Leben betheiligen, dann würde und müßte bie Regierung auch endlich williche Arbeiterschußgefeße und wirkliche sosiale Reformen einführen. Hierauf gelangte unter dem Beifall der Anwesenden folgende Resolution mit allen gegen 1 Stimme zur Annahme: Die heute. Freitag, den 16. November, in den Feuerstein'schen Sälen, Alte Jakobftraße 75, tagende öffentliche Versammlung der Graveure, 3 feleure und verwandten Berufsgenoffen erklärt: Der Ent wurf eines Gesetzes, betreffend die Alters- und In validenversorgung ber Arbeiter ist auch in seiner
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faale befindlichen Ballotagetasten und drehte nunmehr liche Gashähne auf. Nur dem Umstande, daß der Unhold geffen hatte, die Ventilationsklappen zu schließen, ist die entzündung des Gases und damit die Verhütung großen heils zu verdanken, das leicht en stehen fonnte, wenn benft, ras im Rathhause der Kaftellan mit seiner wohnt. Schumann war am Tage nach der That na münde gefabren, wurde aber sofort ergriffen und verhaftet ihn zu der That bewogen, ist noch nicht aufgeklärt; aber wohl annehmen, daß die That in geistiger Umnachtum
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jezigen veränderten Faffung für den Arbeiter im allgemeinen geführt wurde, worauf auch schon frühere Handlungen b
und speziell für uns unannehmbar, da die Höhe der Nente in den einzelnen Kloffen zum Leben ungenügend, die Wartezeit zu lang, die Altersgrense für den Empfang der Altersrente eine derartig bohe, daß fie überhaupt von einem Arbeiter nur aus nahmsweise erreicht wird, und das geplante Quittungsbuch leicht in seiner vorliegenden Form zum Arbeitsbuch und damit zu einer schmeren Schädigung des Arbeiters werden kann und er sucht die Vertreter, die ganze Vorlage in dieser Form im Reichs tag abzulehnen."
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. In eine recht gefährliche Lage lam Nachmittag in Niederfähre bei Meißen ein dortiger Hausbefizer, welcher als Sonderling allgemein befann
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schon am Abend vorher seines sonderbaren Wesens wegen be Mitbewohnern seines Hauses aufgefallen. Die Nacht bindu war er unrubig mit dem Stode im Simmer auf und gangen, und das Klirren und Krachen zerbrechender Gegenleistungen n hatte die Leute überzeugt, daß es mit dem Hauswirthe mehr richtig" sein lönne. Am Mittage wiederholten
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( Große Unruhe. Rufe: Bur Sache! Ein Geschäftsordnungsheitspflege und arzneilose Heilkunde sprach am Donnerstag Borgänge, und eine Frau im Hause sorgte für einen anble es fid
antrag, dem Redner das Wort zu entziehen, wird mit allen gegen zehn Stimmen abgelehnt.) Redner fährt hierauf fort und ermahnt schließlich, sich wohl zu überlegen, wem man sich an schließen müsse.( Lebhafter Beifall.) Hierauf wird ein Antrag, Daß nur 10 Minuten Redezeit gewährt werde, zum Beschluß er bosen. Herr Birch weist den Vorwurf zurück, daß die Gewerk vereinler für das Sozialistengefeß gestimmt hätten. Ebenso falsch Set bie Annahme, daß im Ortsverein nur Fortschrittler fißen, da feien auch andere darin.( Rufe: Das wiffen wir!) Der Unter schied zwischen dem Ortsverein und den Fachvereinen sei durchaus nicht so groß, jener wolle das Biel durch Selbsthilfe, diese durch Staatshilfe erreichen, wenn auch die Wege andere selen, die Ziele felen dieselben.( Rufe: Oho, durchaus nicht; zur Sache!) Es set auch eine Verleumdung, wenn gefagt würde, daß der Ortsverein noch nichts geleistet habe; er habe eine Statistit aufgestellt, das set doch wenigstens etwas; jedenfalls beffer wie gar nichts, für die fchlechten Löhne.( Klingel des Vorfißenden: Jore Beit ist um) Man möge fich einer Organisation anschließen, ganz egal welcher; man solle aber das Gute der Gewerkvereine auch an extennen.( Beifall.) Herr Bennewis meint, daß Schuhmacher( Herr Klinger) hier nichts zu suchen, viel weniger zu fprechen hätten.( Hufe: Korruption! Lebhafter Widerspruch.) Faner forderte er auf, fich irgend einer Organisation anzu fchließen, ganz gleich, welcher; man folle fich bald schlüssig wer ben. Herr Lehmann warnt davor, fich auf irgend welche Bobtische Fragen einzulassen, hier fäme nur die Mund. und Magenfrage in Betracht. Herr Scharff schlägt vor, nur eine Lohnorganisation zu schaffen, und es jebem zu überlaffen, welchem Vereine er beitreten wolle. Herr Rich. Baginsti: Wer die Arbeiterbewegung studitt habe, der werde gefunden
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Herr Rettor Trautwein über die menschliche Stimme und Sprache, Sprachstörungen und ihre Abstellung durch unterrichtlich erziebliche Methode". Nach einer eingehenden Schilderung des menschlichen Stimmorganes, das er außerdem noch durch Beich nungen veranschaulichte, besprach Vortragender den mechanischen Borgang des Sprechens und die Bildung der Töne und fam bann auf die weitverbreiteten Sprachstörungen, Stottern und Stammeln, su sprechen. Nach einer in den Berliner Gemeinde schulen aufgestellten Statistik stellt das Alter von 13-14 Jahren Die meisten Stotterer, 250, das Alter von 6-7 Jahren nur 80 sämmtlicher Schulfinder, wie überhaupt 1 pet. des gesammten deutschen Voltes mit Sprachstörungen behaftet ist. Durch den in den Taubstummenanstalten eingeführten Unterricht laffen sich auch diese Sprachfehler beseitigen, doch gehöt dazu oft ein jabrelanger Unterricht, stets aber eine außerordentliche Geduld und Ausdauer; operative Gingriffe gegen das Stottern find stets zu verwerfen. Der Vortragende gab zum Schluß noch einen Eins
im Begriffe war, die Schwelle zu überschreiten, ift diefe thn los und ihm an die Kehle gesprungen, die er fe Argie, fich loszumachen und den Wahnsinnigen nieberuba
flammerte. Nur mit äußerster Anstrengung gelang
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Herzu geholte Leute überwältigten dann den geistig banden ihn und führten ihn im Omnibus nach dem hause Köln . Jm Bimmer des Kranten fab es bunt hat vieles zerschlagen und zerriffen. Zwei Bluifl.de zeigten, daß es hart hergegangen war. Der Kranfe Wirthschaft besorgte er selbst. nis
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beirathet, ungefähr 44 Jahre alt und wohnte ganz allein;
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( Wolff's Telegraphen- Bureau.)
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blid in die Unterrichtsmethoden, nach denen diese Sprachfehler theilte in der am 19. b. M. abgehaltenen Plenarfigun in den weitaus meisten Fällen dauernd beseitigt, in allen Fällen Entwürfen eines Gesetzes über die Feststellung des Reichba
aber behoben werden. Die zahlreich anwesenden Zuhörer folgten mit lebhafter Spannung den interessanten Ausführungen und lohnten den Redner durch reichlichen Beifall.
Eine Versammlung des Sanitätsvereins fand am Sonntag unter Vorfis des Herrn Haase statt. Herr Hundi, Vorfizender des Sanitätsvereins, hielt ein eingehendes Refereat über Den 8wed und Nußen des Vereins. Für den geringen Beis trag von 25 ẞf. für den Erwachsenen, 20 Bf. für Kinder unter 2 Jahren, 10 Pf. für solche, die darüber zählen, böte der Verein freie ärztliche Behandlung und sollte der Verein stärker werden, auch frete Medizin und, wie es in Hamburg ift, auch beare
halts Grats für 1889-90 und eines Gefeßes wegen
und den Entwurf zum Besoldungs
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baben, daß die Arbeiter sich ganz und gar von den Hitsch Unterstügung. Den Aerzten ist es auch zur Pflicht gemacht, trägen der Abgeordneten Hige und Lohren beschloffenen
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der Marine und der Reichseisenbahnen die Buftimmung einer Anleihe für 3wide der Verwaltungen des Reichsb genehmigte die Etatsentwürfe der Marineverwaltung, Auswärtigen Amts, des Reichsamts des Innern und die Reichsschuld zum Reichshaushalts Etat für 1889 der Reichsbantbeamten mit Ausnahme der Mitglieder Reichsbank Direktoriums für 1889. Von Seiten der schüsse für Handel und Verkehr und für Justizwesen wurde den vom Reichstage in der Seffton von 1887 infolge von entwurf betreffend Atänderungen und Ergänzungen Iwerbeordnung vom 1. Juli 1883( Arbeiterfuggefeggeh fowie über die gleichzeitig vom Reichstage angenommenen Resolutionen, betreffend die Beschränkung der Kinder außerhalb der Fabriken und die Veranstaltung einer Erh wegen des sogenannten Normalarbeitstages, Bericht erfi Es wurde beschlossen, dem Gesezentwurf nicht stimmen und den erwähnten Refolutionen eine vom Reichstage auf den Antrag der Abgeordneten nicht zu geben. Ebenfalls wurde die Zustimmung verfag Ackermann und Genossen beschlossenen Entwurf eines Ge wegen Abänderung der Gewerbeordnung(§ 100e), bem Reichstage infolge von Anträgen der Abgeordneten Dr. Briff ni und Hibe befchloffenen Entwurf eines Gefeßes wegen befinden sich in folgenden Lofalen: 1. Friedrichsbergerstraße 25 Beschluß des Reichstags über die Petition eines Fachverein der Tischler. Die Bahlstellen des Vereins änderung der Gewerbeordnung( Sonntagsarbeit) und
Dunder'schen Gewerkvereinen abgewandt haben. Das Brinzip der Selbsthilfe sei heller Unfinn, denn der Kampf fet ein ganz ungleicher. Auf der einen Seite das Rapital, die Macht auf Der anderen die Arbeiter, Nichts. Bei solch' ungleichen Waffen tonne der Steg fich nie auf die Seite der Arbeiter neigen. Die Buschneider würden fich ein Armuthszeugniß aus ftellen, wenn dem Hirsch Dunder'schen Ortsverein fte beitreten würben. Er bewilrworte die Bil Deshalb bung eines selbstständigen Vereins, dann werde fich auch Die Sympathie der gesammten Arbeiterschaft ihnen zuwenden; fie würden auch auf Unterstüßung rechnen fönnen. Nie aber werbe fie Gewertvereinlern zu Thell werden.( Lebhafter Bei fall) Es wird hierauf der schon früher von Herrn Hornemann geftellte Antrag angenommen, einen felbstständigen Verein der Borrichter, Buschneider und Stepper Berlins ", der auf dem Boden der Arbeiterbewegung steht, zu gründen und eine Kom miffion von 5 Mitgliedern zu wählen, die die nöthigen Vorarbeiten thut. In die Kommission wurden hierauf gewählt die Herren Hornemann, Ebert, Seiler, Mudite, Jahns. Der lette Bunft der Tagesordnung Verschiedenes " wurde vertagt, da der Saal wegen der vorgerüdten Stunde geräumt werden mußte. Rach einem Schlußwort des Referenten, in dem er sich mit dem gefaßten Beschluß einverstanden erklärte und die Versammlung aufforderte, fich nicht durch Bedrüdung von seiten der Meister und Fabrikanten beirren zu laffen, wurde die Versammlung ge schloffen.
Wohl die erste Versammlung, welche sich mit dem neu umgearbeiteten Gefeßentwurf ber Alters. und Invalidenversorgung beschäftigte, war die nach bem Feuerstein'schen Salon, Alte Jakobftr. 75, von Seiten des Rifeleurs Herrn Müller einberufene öffentliche Versammlung der Graveure, Biseleure und verwandten Berufsgenossen. Nachdem
dor Berantwortlicher Rebatteur:
event. auch den Todtenschein unentgeltlich au unterschreiben. event, auch den Todtenschein unentgeltlich au unterschreiben. Der Sanitätsverein babe 30 Aerate; hier im Norden seien acht Aerzte, darunter ein Vertreter der Naturheilkunde. In der Distuifion ergänzten die Herren Dietrich und Kopmann noch den Vortrag des Referenten in einigen Stüden und forderten die Versammelten auf, Sendboten zu werden, damit ein solch bumanes Wert Unterstügung finde. Es sei ein jeder ficher ge ftellt, der Verein sei als freie Hilfskaffe unter der Nummer 85 eingetragen und finanziell in günstiger Lage. Herr Plew stellt den Antrag, so bald wie thunlich eine Versammlung einzube rufen, damit die Frauen auch zugegen sein fönnen und zwar des Abende, weil fie in den Vormittagsflunden nicht ablommen Tönnen. Nach einem Schlußwort des Referenten wurde die Versammlung gefchloffen.
bei Christen. 2. Staligerstraße 107 bei Runstmann. 3. Belle allianceplay 6 bei hilfcher.
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5. Marien orferstr. 5 bei Schmidt. 6. Göbenfir. 15 bei Eitlich. funst im Umherziehen beschloß die Versammlung 4. Bionsfirchplat 11 bei Hohn. penfion. Auch einer Eingabe wegen Ausübung der 7. Alte Jakobftr 38 bei Schumann. Die Bahlstellen find jeden Folge zu geben. Dem Antrage einer gemeinnügigen
Sonnabend Abend von 8 bis 10 Uhr geöffnet; daselbst werden Beiträge von den Mitgliedern entgegengenommen und neue Mitglieder aufgenommen.
Gesang-, Turn- und gesellige Vereine am Mittwoch Männergesangverein Jugendlust" Abends 8 Uhr im Restaurant Baffod, Gartenftr. 162.- Männergesangverein ,, Cäcilia" Abends 9 Uhr im Restaurant, Köpnikerstraße 127a. Gesangverein Männerchor Linde" Abends 81, Uhr im Restaurant Haller, Naunynstraße 70. Männergesangverein Sangesfreunde" Abends 9 Uhr im Restaurant Musehold, Landsbergerstr. 31. Freya ", Gesangverein der Freireligiösen Gemeinde, Abends 8 Uhr im Reſtaurant Benede, Große Hamburgerstraße 16.-
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Aftien, wurde die Genehmigung ertheilt. Wegen Berufung gesellschaft, betreffend die Herabsetzung des Nennwerthes awei weiteren Mitgliedern des Reichsversicherungsamts,
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des Gesetzes vom 5. Mai 1886 bezeichneten Personen, wu beschloffen, die erforderlichen Personalvorschläge einzubel Die Vorlage, betreffend die Statistit der Branntweinbrenner und der Brantweinbesteuerung, wurde den Ausschiffen Boll und Steuerwesen und für Handel und Verkehr zur
berathung übergeben.
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