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sich die Pulsader der linken Hand mittelst eines Brotmessers| der achtstüdigen Arbeitszeit und eine entsprechende Lohnerhöhung| 3u Punkt 1 erhielt Herr Hohlwegler das Wort und schilderte, öffne te. Sie wurde vom Blutverlust geschwächt, aber noch gerichteten Beschlusse der Versammlung der graphischen Arbeiter wie und auf welche Weise die besigenden Klaffen zu ihrem Eigen lebend nach der Charitee gebracht. Mittags brachte ein vom 23. September beizutreten und zur Vorbereitung der hierzu thum gekommen. Es werde zwar immer gesagt, das Eigenthum Seidenwirker an seiner Arbeitsstelle, in der Brunnenstraße, sich etwa nothwendigen Arbeitseinstellung einen Fonds anzusammeln, fei von Gott eingesetzt, wenn man sich aber das ganze Gebahre zwei Revolverschüsse in den Kopf bei, so daß er nach der zu dem die Gehilfen 25 Pf., die Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen ber kapitalistischen Gesellschaft betrachtet, so wird man finden, daß Charitee gebracht werden mußte. Nachmittags fiel ein 10 Pf. wöchentlich beisteuern sollen. dieselbe nur durch Lug und Trug, durch Abzwackung an dem Mann vor dem Grundstück Neue Roßstraße Nr. 2 an- Waldenburg, 20. Oftober. Bergmann Herrmann aus rechtlich verdienten Lohne der Arbeiter, zu ihrem Eigenthum, scheinend infolge der Trunkenheit nieder und erlitt eine Altwasser, welcher nach seiner Rückkehr von dem deutschen welches rechtmäßig der gesammten Gesellschaft gehörte, gekommen sei. schwere Verletzung am Hinterkopfe, so daß seine Ueber- Bergarbeitertage zu Halle seitens der Bergverwaltung sofort die Täglich sieht man, in welcher Weise die Lohndrückerei des Unternehmer führung nach der Charitee erforderlich wurde. Abends Abkehr erhielt, beruft jetzt an verschiedenen Orten des Reviers thums vor sich geht, wie die Arbeitskraft des einzelnen Arbeiters aus wurde ein 11 jähriger Knabe vor dem Hause Lothringer- allgemeine Bergarbeiter- Versammlungen ein, da er auch seines genutzt und ausgebeutet wird, wie eine jede technische Erneue straße 37 von einem Arbeitswagen überfahren und dabei so schwer Postens als Knappschafts - Heltester entsetzt werden soll; eine Neu- rung an Maschinen tausende von Kräften brotlos macht, ſie auf verlegt, daß er auf dem Wege zur Charitee verstarb. Nach den wahl ist seitens der Behörde bereits ausgeschrieben worden. Nach die Straße wirft und ihrem Glend überläßt, und dieses nur des Aussagen von Zeugen ist der Knabe in das langsam fahrende dem Wortlaut des Knappschafts - Statuts verliert nämlich derjenige wegen, um auf schleunigstem Wege zu Reichthum zu gelangen und Fuhrwerk hineingelaufen. Zu derselben Zeit fuhr der Kutscher Bergmann dieses Amt, welcher seine Arbeit aufgiebt. Darum hält sich auf Kosten des Arbeiters ein behagliches Leben zu verschaffen. Lehmann mit seinem Arbeitsfuhrwerk aus Unachtsamkeit an der Herrmann, der ja die Arbeit nicht freiwillig niederlegte, seine Redner schilderte ferner die Entstehung des landwirthschaftlichen Ecke der Rastanieu- Allee und der Schwedterstraße auf den wegen Maßregelung für ſtatutenwidrig. Die bisher in dieser Affäre Eigenthums, wie die Vorfahren unseres Junkerthums, als Raub Umpflasterung aufgerissenen Straßentheil, fiel dabei vom Wagen einberufenen Versammlungen nahmen nun einstimmig eine Reso- ritter 2c. geplündert, und sich auf diese Weise in Besitz von Lan und erlitt einen Bruch der Lendenwirbelsäule, so daß er nach lution an, dahin lautend, daß die Knappen in vorliegendem Falle dereien, welches jetzt als ein von Gott eingesetztes Eigenthum be dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. In der von der Nothwendigkeit einer Neuwahl durchaus nicht überzeugt zeichnet wird, gesezt haben. Nacht zum 21. d. M. wurde der Schachtmeister Zimmermann vor seien. Diese an den Knappschaftsvorstand gerichteten Resolutionen Das Kapital nutt und beutet Alles aus, was nur irgend dem Hause Große Frankfurterstr. 8 von einem anderen Mann blieben aber bis heute unbeantwortet. Erweisen sich dieselben als profitabel ist. Die Wissenschaft ist Monopol der Kapi durch Messerstiche im Geficht bedeutend verlegt. – Am 20. b. M. erfolglos, so wird bei dem königlichen Ober- Bergamt Beschwerde talistenklasse, die Gesezgebung hat das Kapital in Be und in der Nacht zum 21. d. M. fanden 4 Brände statt. erhoben und vorerst eine Umarbeitung des Knappschafts - Statuts schlag genommen; die Gymnasien, welche durch Steuern beantragt werden. unterstüßt werden, werden vom Kapital ausgenutzt. Der Dank daß man hierzu Steuern entrichtet, besteht darin, daß man dem Arbeiter auf alle nur mögliche Art zu Knechten und zu fnebeln sucht. 30 Millionen müssen hungern und darben, nur damit eine fleine Minderheit ihren Lüften fröhnen und Orgien feiern fann, Diese jetzigen Zustände sind auf die Dauer unhaltbar, es ist das her die Pflicht eines jeden Einzelnen, dahin zu streben und zu arbeiten, daß die Umgestaltung der heutigen Gesellschaft in eine sozialistische beschleunigt werde. Darum ist es nothwendig, daß ein jeder Arbeiter einer gewerkschaftlichen Organisation angehöre, um sich zu bilden, sich selbst in derselben aufzuklären und in immer weiteren Schichten der Bevölkerung diese Aufklärung zu verbreiten. Nur durch Zusammenbruch des jetzigen Systems und Sozialisirung des ganzen Produktionssystems kann eine Aende rung des Privateigenthumns stattfinden. Lebhafter Beifall wurde dem Herrn Referenten für seinen anregenden Vortrag zu Theil An der hierauf stattgefundenen Diskussion betheiligte sich Rollege Rechner und nachdem der Referent. Zu Punkt 3, Besprechung über das Wintervergnügen des Vereins, fand eine längere Debatte statt, da aber in den Winter monaten fast sämmtliche passende Lokalitäten, welche den Arbeitern zu politischen und gewerkschaftlichen Versammlungen zur Be fügung stehen, bereits vergeben sind, wurde beantragt, von einem Wintervergnügen Abstand zu nehmen und gegen eine Stimme
Gerichts- Beitung.
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Soziale Uebersicht.
Bekanntmachung
Der Bigarrenhändler Johannes Bobbe, jener Verfertiger der vielbesprochenen Moabiter Menschenfalle", der wegen Brandstiftung zu langjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt wurde, hat vom Zuchthause zu Sonnenburg aus für die eingeschriebenen, sowie die auf Grund landesrechtlicher ein langes Schriftstück an seinen Vertheidiger, den Rechtsanwalt Vorschriften errichteten Hilfskaffen. Silberstein, gerichtet, in welchem er demselben interessante Mit- In Verfolg des Aufrufs zur Beschickung eines Kongresses der theilungen macht, die dazu dienen sollen, ein Wiederaufnahme- freien Krankenkassen macht die unterzeichnete Kommission bekannt, Verfahren zu erwirken. Bobbe giebt an der Hand einer beigefügten Zeichnung an, wo er bedeutende Schätze verborgen haben daß der Kongreß innerhalb acht Tagen nach dem nächsten Zu will. Er behauptet ferner, daß die Fallthür in seinem Laden sammentritt des deutschen Reichstags( der wahrscheinlich am nicht vor, sondern unter dem Ladentisch sich befunden hat, so 18. November erfolgt) in Berlin eröffnet wird! Die genaue Andaß fie Tags über nicht zu sehen war. Sollte es zu einer noch gabe des Tages der Gröffnung wird den Delegirten zur rechten maligen Verhandlung im Wege des Wiederaufnahme- Verfahrens tommen, so dürfte Bobbe mit interessanten Enthüllungen hervor Beit mitgetheilt. treten. Die Borstände aller freien Krankenkassen werden deshalb auf Von der Findigkeit der Post. Wegen Beleidigung der gefordert, den Entwurf zur Abänderung des Krankenversicherungskaiserlichen Postverwaltung und eines Briefträgers stand gestern Gesetzes in öffentlichen oder Mitgliederversammlungen zur Diskussion der Handlungskommis Paul Sasse vor der vierten Strafkammer des Landgerichts I . Der Angeklagte war am 1. April er. zu stellen, damit die Mitglieder Stellung zu demselben nehmen und vom Hauſe Linienſtr. 122 nach dem Nebenhauſe verzogen und ihre Ansicht über denselben durch Anträge, welche dem Kongres deshalb verspätete sich die Bestellung einer an ihn gerichteten zu unterbreiten sind, fund geben können. Alle Anträge, welche Postkarte um 24 Stunden. Er richtete eine geharnischte Beschwerde an die Postdirektion, in welcher er den Briefträger der der Kommission rechtzeitig zugehen, werden den Delegirten gedruckt Bummelei beschuldigte. Die beigefügte Postkarte bat er sich vorgelegt.
Die gewählten Delegirten müssen sobald wie möglich bei der Kommission angemeldet werden, damit rechtzeitig für die nöthigen Quartiere gesorgt werden kann.
angenommen.
Nach Erledigung des Fragekastens machte der Vorsitzende auf die am 20. Oktober stattfindende Versammlung aufmertfam und schloß mit einem Hoch auf die internationale, volterbefreiende Sozialdemokratie die Versammlung.
Am 5. Oktober hielt der Fachverein der Töpfer Charlottens burgs seine Mitgliederversammlung ab. Auf der Tagesordnung stand: 1. Aufnahme von Mitgliedern. 2. Vierteljahrsbericht. 8. Bor trag:" Was lehren uns die Unternehmerkoalitionen der Neuzeit, Referent Herr Birch. 4. Vereinsangelegenheiten. Zum ersten Bunt der Tagesordnung melden sich vier Kollegen. Ausgeschlossen wird F. Grund wegen restirender Beiträge. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung verliest der Kassirer den Vierteljahresbericht be Die Revisoren bestätigten ſtützungskasse. feit und die Versammlung ertheilt dem Kassirer Entlastung Hierauf wird die Arbeitsnachweis Kommission gebilde folgende Kollegen werden auf 4 Jahr gewählt: Herm. Mah Probst, G. Schulz, Mischur und Sandig.
die
Richtig
zurück, um den gekauften Reklamehandel, betreffend die Findigkeit Jede Kasse hat nur ein Mandat auszustellen, auch dann, der Postbeamten, gebührend in der Presse beleuchten zu können. wenn dieselbe mehrere Delegirte sendet; Mandatjormulare find Er erhielt den Bescheid, daß der betr. Briefträger an jener Ber - von der Kommission zu fordern. zögerung feine Schuld trage, da seine Erkundigung bei dem Bizewirth nach der Wohnung des Adresfaten am ersten Tage ebenfalls so erfolglos gewesen, wie die angestellte Anfrage bei dem Meldeamt. Der Angeklagte erwiderte der Postbehörde in einem Schreiben, welches, wie der Vorsitzende des Gerichtshofes sich ausdrückte, in einem so lächerlich hochtrabenden Ton gehalten Alle auf den Kongreß bezügliche Anfragen, Anmeldungen, war, daß man faſt an der zurechnungsfähigkeit des Schreibers Anträge u. f. w. sind zu richten an 2. J. Levinson in Altona , Fachvereins- Kaffe; hierauf den Bericht der Wander- Unter zweifeln konnte." Ich muß mein Mißfallen aussprechen", begann Blücherstr. 21. Durch denselben ist auch das Kranken- Versicherungsder Brief des jugendlichen Schreibers, der sich dann noch in gesetz, dem der neue Entwurf gegenübergesezt ist, nebst der Beeinigen beleidigenden Aeußerungen erging und schließlich von der gründung desselben, zum Preise von 30 Pf. das Stück franko zu 80 Post eine Entschädigung von 6. M. 50 Pf. verlangte, da er um diesen Betrag durch die Verspätung der Postkarte gebracht beziehen. worden sei. In der Unterschrift nannte der Angeklagte sich Saffé, um sich dadurch ein größeres Ansehen zu geben. Die fragliche Karte stammte von seiner Schwester, die ihn bat, sie gelegentlich ihrer Durchreise auf dem Bahnhofe zu begrüßen. Der Angeklagte Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden gebeten, diese Bebegründete seinen Anspruch auf Entschädigung dadurch, daß er seine Schwester um eine Unterſtügung hatte angehen wollen. Der fanntmachung, wenn möglich, an hervorragender Stelle zum AbStaatsanwalt beantragte eine Geldstraje von 100 M. ev. 20 Tage Gefängniß, und der Gerichtshof sah sich bei der maßlosen Ueberhebung, die in dem Gebahren des Angeklagten lag, nicht veranlaßt, das Strafmaß zu ermäßigen, sondern erkannte nach dem Antrage.
der
druck zu bringen.
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Die Kommission:
G. Blume. G. Deisinger. 2. J. Levinson.
auf
im
Theil
aber
Hierauf erhielt Herr Pirch zu seinem Vortrag das Wort Derselbe führte führte der Versammlung mehrere Fabrikanten nereinigungen wie den Ring der Walzeisenwerke, den Stickerei verband und andere vor. Der Redner zeigte, wie dieselben Grund ihrer Vereinigung den Arbeiter zu drücken suchen und den Preis der Waare auf irgend eine beliebige Höhe zu bringen Stande find, ohne daß durch dieses Judiehöhebringen" des Preises dem Arbeiter auch nur eine kleine Verbesserung zu An die Arbeiterschaft Deutschlands : Genossen! Ge- würde. nofsinnen! Nach dem Vorbilde der Fabrikanten- Koalitionen in noch verringert. Im Gegentheil wird der Lohn manchmal hierbei Der Verband sucht auch die Arbeits Hamburg , Leipzig und anderwärts fuchen nun auch die Fabrikanten zeit zu regeln. Wie diese Regelung der Arbeitszeit der Tabak- und Zigarrenbranche die Organisation der Tabat- vor Tabakvor arbeiter den Unterſtüßungsverein deutscher Zabalarbeiter- sich geht, ergiebt sich daraus, daß die Arbeiter 12, 13 und auch 14 Stunden arbeiten müssen. Das nennt man Albert Thielemann zu einer Anklage wegen Hehlerei ge zu sprengen. Der erste Versuch zu diesem Zweck wird jezt Regelung der Arbeitszeit im Sinne der Unternehmer. Referent kommen, die gestern vor der dritten Strafkammer des Land- in Eschwege in Hessen gemacht. Die bortigen Zigarren- Arbeiter führte auch aus, daß Bismard seiner Zeit aussprach: er ma gerichts' I gegen ihn verhandelt wurde. Am Schüßenfest- Sonntage und Arbeiterinnen stellten fürzlich in Anbetracht ihrer ungünstigen sich eine Ehre daraus, Millionäre zu ziehen. Referent a stand der Angeklagte unter jenem dichten Menschenhausen, der Tage und sogar von ben Fabrikanten selbst dazu auf dieses Millionäreziehen sich aber nicht erklären, dasselbe müffe in der Nähe der Schloßbrücke Aufstellung genommen hatte, um gefordert, welche ein Entgegenkommen versprachen, die Forde- wohl nur besonders begabten Leuten möglich sein. den Festzug zu sehen. Er fühlte sich an der rechten Seite wieder- rung einer Lohnerhöhung von 5-7 pet., eine gewiß höchst be= Ferner berührte Redner den Hamburger Ausstand. Er b holt angestoßen, blidte hin und sah eine Hand, die ihm ein scheidene Forderung. Diese Forderung wurde aber nicht nur zu- leuchtete die Kampfesart desselben und erzählte, wie von Geiten schmunzelnb ein. Mit einem Whale hatte er feine Zeit mehr, das Gegenforderung gestellt, die Mitgliedschaft des Unterſtügungs nur denkbar niedrigen Mitteln bekämpft wurden. Alles abg, Eintreffen des Buges abzuwarten, er wandte sich zum Gehen. vereins deutscher Tabatarbeiter aufzugeben. Da fühlte er sich plöglich von starker Hand am Kragen gepackt. den Austritt aus dem Verein unterließen, wurde mit Arbeits- daß die Unternehmer den Arbeiter immer mehr, bis zur niedrigsten Denjenigen, welche prallte an der Einigkeit der Arbeiter ab. Der Vortrag lehrt uns Es war ein Kriminalbeamter, der das Manöver mit dem Porte aussperrung gedroht. Die organisirten Arbeiter Eschweges wiefen gesellschaftlichen Stufe herabdrücken wollen, so daß derselbe monnaie beobachtet hatte und den Ergriffenen für den Theilnehmer diese unwürdige Forderung zurück, worauf die Fabrikanten schließlich noch schlechter als ein Sflave dasteht. Daher müffen Rolle übernommen hatte, den eigentlichen Dieb zu decken und die und Arbeiterinnen auf die Straße festen. Genossen! Verbreitung und Aufklärung der arbeitenden Klasse forge einer Taschendiebesbande hielt, der im vorliegenden Falle die brutalerweise ihre Drohung verwirklichten und ca. 250 Arbeiter wir geschlossen gegen das Kapital kämpfen und für die weitefte schuld und es hat sich auch nicht nachweisen lassen, daß er mit gegen die Organisation der Tabatarbeiter, so Folgende von Kollege Rügner gestellte Resolution gelangte aur Beute in Sicherheit zu bringen. Thielemann beiheuerte seine Un- Genossinnen! Gelingt den Fabrikanten Eschweges der Streich Reicher Beisall belohnte den Redner. Diskussion fand nicht statt
Taschendieben in Verbindung stand, denn es ist nicht möglich ge wesen, einen seiner Helfershelfer zu entdecken. Es blieb nur die Annahme übrig, daß der Taschendieb sich in dem Gedränge in der Person seines Gehil, en geirrt und einem gänzlich unbethei
Annahme:
werden die Fabrikanten anderer Orte sofort diesem Beispiel folgen und die Organisation in Die heutige, am 5. Oftober in der Gambrinu@ brauerei ganz Deutschland zu zertrümmern suchen. tagende Mitgliederversammlung des Fachvereins der Töpfer Darum wenden wir, die Unterzeichneten, uns im Namen Charlottenburgs erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten übrigens wegen eines an Raub grenzenden Diebstahls gesucht. in Halle anwesenden 50 Delegirten der Tabak Gebote stehenden gesetzlichen Mitteln für die weiteste Verbreitung Giner auf der Straße gehenden Frau, die ihr Portemonnaie in und Bigarrenbranche an Euch und fordern Euch auf, der Aufklärung Sorge tragen zu wollen. der Hand trug, entriß er dasselbe im Vorübergehen mit fühnem uns im Kampfe unserer Organisation zu unterstügen. Griff und rannte davon. Das Gericht belegte den mehrfach Vorbestraften wegen beider Strafthaten mit anderthalb Jahren gegen uns streitenden Fabrikanten stehen, geben wir hierdurch Zuchthaus. ebenfalls von der Sachlage Kenntniß.
Arbeiterbewegung.
Den Konsumvereinen, welche in Geschäftsverbindung mit den und beschließen die Kollegen nach dem 20. Oktober nicht mehr
ohne verglaste Fenster zu arbeiten.
Hiera f schloß der Borsigende mit einem dreimaligen Wir hoffen nicht vergeblich an das Solidaritätsgefühl aller auf die Arbeiterorganisation die gutbesuchte Versammlung. Arbeiter zu appelliren. Wie Ihr, Arbeiter Deutschlands , den Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. frivolen Kampf gegen die Hamburger Arbeiter abgeschlagen habt, Sonntag, den 19. Oktober, fand in May's Festfälen, so werdet Ihr uns Eure Hilfe in diesem Kampfe gegen unsere straße 22, die konstituirende Versammlung statt, zu welcher In Leipzig hat am 14. d. M. eine von 600 Personen Organisation nicht versagen. besuchte Tischlerversammlung, zu der auch die Pianoforte- fam melt Beiträge, die, je eher und reichlich er sie waren.
fabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen eingeladen aus, weil sie hoffen, infolge der dort herrschenden ungünstigen
einigen redaktionellen Aenderungen angenommen.
Boch
Am
Beuth
Ver
40 Verein
Agitirt zu unseren Gunsten, treter von 74 Gesangvereinen Berlins und Umgegend erschienen Die Leitung der Versammlung wurde der Statuten Anschläger und sämmtliche in den Werkzeug- und Zouftab- Die Fabrikanten suchten sich Eschwege als erstes Feld des Kampfes Diskussion das von der Kommission entworfene Statut mit Arbeiter, Rahmenkröpfer, Regulator-, Parquet- und Etui- Tischler, zu fließen, den Kampf verkürzen und erleichtern. Berathungskommission übertragen und wurde nach längerer Branchenvereine der Tischler für unzureichend erklärt und das gesperrten gerecht und ordnungsmäßig regeln au fönnen, bitten Bunde, während die Vertreter der übrigen 34 Vereine eine be worden waren, in einer Resolution die bestehenden kleinen Lage, die Arbeiter zu besiegen. Um die Unterstützung für die Aue mit nahezu 1000 Mitgliedern erklärten sofort den Beitritt zu Verein zu bilden, dem jeder Tischler und Arbeiter verwandter vereins deutscher Tabakarbeiter, den Kollegen Nieder- Welland, fammlung leitende Genoffe forderte diejenigen Gangesbrüder, weld Versammlungsbureau beauftragt, bis zum 1. Januar 1891 einen wir, fämmtliche Beiträge an den Hauptkassirer des Unterstüßungs- stimmte Erklärung noch nicht abgeben fonnten. Der die Ber Berufe beitreten könne. Jn die zur Beobachtung der Lohn- und Bremen , Leffingstr. 17, mit Angabe des Zweckes zu übermitteln. auf dem Standpunkt der modernen Arbeiterbewegung stehen, au Kommission der Tischler wurden 8 Angehörige der Nebenzweige F. Geyer- Leipzig . Heinrich- Altona. W. Herrmann- Dresden . Arbeiterfache feindlich oder gleichgiltig gegenüberstehen, fern des Gewerbes als Mitglieder gewählt. Weiterhin beschäftigte F. Hoffmann - Chemniz. Keller- Görlitz. Kerrl - Bremen . H. Molten bleiben und nöthigenfalls aus denselben auszutreten. Außerdent wur
Arbeitsverhältnisse bereits bestehende Tarif- und Beschwerde- Bertram- Hannover . Frau Blohm- Hamburg. J. Bruhns- Bremen,
sich die Versammlung mit dem von der Leipziger Tischler- buhr- Altona. Neudect- Brandenburg. Stolz- Liegnitz. innung eingeführten Institut des Arbeitsscheins, den der Die gesammte Arbeiterpresse wird um Abdruck ersucht.
Meister dem abgehenden Gehilfen aushändigt und ohne dessen Vorweis kein Gehilfe bei einem Innungsmeister Arbeit findet. Der vorgerückten Zeit halber wurde diese Angelegenheit und andere
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die Innung betreffende Fragen einer nächsten Versammlung vorbehalten. Die Bigarrenfortirer beschlossen der" Lpz. 8tg." zufolge an demselben Tage, dem Verband deutscher Bigarrenfortirer
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Versammlungen.
folchen Bereinen bezw. Sängerbunden, welche den Interessen
11
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Berliner
beschlossen der Kommission die provisorische Leitung des Bundel zu übertragen und die stattfindenden Versammlungen und Au Bolfstribüne" durch Annonze bekannt zu geben. Mit dem Liede: Gedeihen des neugegründeten Bundes wurde die Bersammlu geschlossen. Der§ 1, Zweck und Ziel des Bundes, lautet:
Der
mit dem Verband durch einen Vertrauensmann vermitteln zu Mitgliederversammlung in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75, lichen Inhalts zit befchaffen und einzuüben. Beitrittsmeldunge in Hamburg als Einzelmitglieder beizutreten und den Verkehr leger und Berufsgenossen hielt am Sonntag feine regelmäßige großen Ganzen zu vereinigen und in Gemeinschaft Lieder freihei Der Fachverein der Gas-, Waffer-, Heizungsrohr- Bund verfolgt den Zweck, die Arveiter- Gejangvereine zu eine laffen, da die Errichtung einer Zahlstelle polizeilich untersagt ab. Die Tagesordnung lautete: 1. Bortrag des Herrn Hohl- und Anfragen sind bis auf Weiteres an Frig Kortum, Manteuffel worden sei. Eine von 250 Personen besuchte Versammlung wegler über Privateigenthum". 2. Diskussion. 3. Besprechung straße 70; Neumann, Brunnenstraße 101, und Fr. Schrad
der Lithographen und Steindrucker beschloß, dem auf Einführung über das Wintervergnügen. 4. Berschiedenes und Fragekasten.
Langestraße 17, 8 Tr., zu richten.