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Korrespondenzen und Parteinachrichten.

Altona   und Ottensen   mit der Stadt Hamburg   vereinigt bei den Aermsten und Elendesten wohl bis zu 25 pct. ihres| patriarchalischer Einrichtungen", belehrte uns Herr Spahn vom werden. Der Hamburger Korrespondent" brachte darauf Einkommens steigt. Hierfür hat die Kölnische kein Gefühl der Zentrum und da bedürfe es einer Neuregelung der Kranken­zwar eine anscheinend offiziöse Mittheilung, welche dahin Entrüftung, wohl aber dafür, daß die 4 pGt. der Einkommen versorgung nicht. Man muß wirklich ein so frommer Gottes­lautete, daß an maßgebender Stelle von solchen Berhand- steuer der Millionäre richtig berechnet würden. Da hofft sie, bag mann sein, wie Herr Spahn es ist, um solche faustdicke- Wahr­heiten, ohne anzustoßen, hersagen zu können. Singer gab der lungen nichts bekannt sei, aber solche Erklärungen wollen die Beamten der Steuereinschätzung den Kapitalisten zu freisinnigen Schönfärberei gegenüber ein Bild der wirklichen ja in der Regel wenig bedeuten; sie erfolgen jedes Mal, Liebe ein menschliches Rühren verspüren und ihnen etwas Lage der Handlungsgehilfen und konstatirte er besonders die sobald Geheimnisse der Regierungen in die Deffentlichkeit, Steuerhinterziehung nachsehen würden. Das wäre eben der Thatsache, das von den ca. 600 000 Handlungsgehilfen zc. kaum bringen, bis der betreffende Plan als vollendete Thatsache Fall, wenn gegenüber den Baare und Genossen nicht das 40 000 den mit Rasseneinrichtungen versehenen freiwilligen Ver­zu Tage tritt. Das erwähnte Gerücht hat etwas Wahr- größte Mißtrauen" beobachtet würde- zu weit kann es einigungen angehörten. Diese Ausführungen schienen dem Abge­scheinliches. Da geplant wird Cuxhaven   zu einem großen nicht getrieben werden.- ordneten Aler. Meyer den Humor perdorben zu haben, denn Marinehafen umzugestalten, vielleicht schon zugleich mit Fertig­anstatt gute Witze zu machen, wie es das Haus von diesem stellung des Norddeutschen Ostseekanals, so liegt der Wunsch Die Deportation als Zusatzstrafe empfiehlt ein Redner gewohnt ist, wurde er pathetisch und fiel damit gründlich der Erwerbung Cuxhavens seitens Preußens nicht außer dem Karl von der Heydt   im Deutschen Wochenblatt". Durch ab. Bei der Abstimmung wurde der Antrag unserer Abgeord neten abgelehnt, ebenso die freisinnigen Anträge und der§ 1 mit Bereiche der Möglichkeit und wenn die Regierung des richterliches Urtheil soll außer der Freiheitsstrafe auf zu allen Stimmen gegen die der freisinnigen Partei angenommen. werden- mächtigen Nachbars einmal etwas ernstlich will, so wird das lässigkeit der Verbannung in die Kolonie erkannt werden Der Reichstag   wird zunächst neben der zweiten Lesung der tleine Hamburg   so lange gedrängelt, bis es nachgiebt, wie können. Von den Segnungen" unserer Kolonien verspüren basselbe ja auch bei der Frage des Bollanschlusses der Fall wir bis heute nichts, als das Heranwachsen eines breisten, Krankenkassen- Novelle eine Reihe kleinerer Vorlagen erledigen war. Da nun zumal an einflußreichster Stelle in Breußen anmaßlichen Streberthums, das, weil es in Afrika   den und dann am Freitag nächster Woche mit der Berathung des und im Reiche ein außergewöhnliches Interesse für Alles, Herrn gespielt hat, mit seinen Gepflogenheiten nun auch Etats beginnen. was mit der Kriegsflotte zusammenhängt, obwaltet, so ge= das Heimathsland beglücken will. Diese Herren, welche winnt das Projekt sehr an Wahrscheinlichkeit. Hamburg   ihre Abenteuersucht und ihr in Deutschland   unbefriedigtes würde seinen Hafen an der Mündung der Elbe, zu dessen Streberthum nach Afrika   geführt hat, sollte man vor ihrer Erweiterung und Ausbau für die größten Ozeandampfer Rückkehr stets erst desinfiziren, indem man sie auf längere erst unlängst bedeutende Mittel bewilligt wurden, gewiß Beit in eine Kulturanſtalt brächte, in der man sie zur Ge­ungern missen, denn ein Kriegs- und ein Handelshafen versrechtigkeit und Menschlichkeit und vor allem auch zu der tragen sich nicht gut mit einander. Als Beweis kann Bescheidenheit erziehen müßte, uns ihre Beglückungs- und vielleicht Kiel   dienen, dessen Seehandel seit der Zeit, als Reformpläne nicht aufdrängen zu wollen. Wir haben im hat die Sozialdemokratie einen glänzenden Sieg errungen. es eine Hauptmarinestation geworden ist, bis zur Un- Deutschen Reich   schon vollauf Druck und Ausbeutung, um Alle drei Randidaten der Arbeiterpartei, Gerifcher, ell. bedeutendheit herabsant. Die Altonaer   dagegen wür uns nicht noch die afrikanische Sklavenhalterweisheit im finger und Rodes wurden mit großer Majorität gewählt. Darob lange Gesichter bei der Bourgeoisie und Erstaunen selbst ben gewiß mit Freuden Hamburger werden, schon aus portiren zu lassen. bei unseren Genossen. Es war erhebend anzusehen, wie die Pro­dem Grunde, weil sie hoffen dürften, daß ihre hohe Von weiteren Schritten zur Ruffifizirung der Ostsee  - stimmten. Dieser Sieg wird die dortigen Parteigenossen zu neue Ostsee  - letarier sozusagen Schlag auf Schlag für unsere Genoffen Steuerlast sich dann auf mehr Schultern vertheilen würde. Provinzen wird telegraphisch   berichtet: Altona   hat wie früher unter der dänischen, so auch später unter der preußischen Verwaltung stets das undankbare Be­treben verfolgt, Hamburg   als Seehafen Konkurrenz machen zu wollen. So hat man auch unter der Bürgermeisterei des Herrn Adikes, jetzt in Frankfurt   a. M., kostspielige Frei­hafenbauten ausgeführt, die unzulänglich und fehlerhaft in ihrer Anlage der Stadt Altona   eine bedeutende Schulden­last aufhalften, ohne ihr irgendwelchen Nußen zu bringen. Altona   war von jeher und auch jezt troh ihrer Einwohner­zahl von über 120 000 nur eine vergrößerte Vorstadt Ham­ burgs  , die Vereinigung beider Städte wäre daher das Aller­natürlichste. Für Altona   wäre es nur Gewinn. Hamburg  würde petuniar freilich Opfer zu bringen haben, aber sich dafür auch nach Bedürfniß weiter ausdehnen können. Ob die Verhandlungen über diese gegenseitigen Gebietsabtretungen wirklich stattfinden oder stattgefunden haben, muß die nächste Zukunft lehren. Vielleicht findet sich bei der Berathung des Marine- Etats im Reichstage demnächst Gelegenheit zu einer Interpellation in dieser Angelegenheit.-

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Die staatsbürgerliche Ehre, die Gewissenhaftig­

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Auch bei den Stadtverordnetenwahlen in Luckenwalde  

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Anstrengungen anspornen und Luckenwalde   wieder das werden was es vor dem unglückseligen Hutmacherstreit war, eine Hoch', burg der Sozialdemokratie! burg der Sozialdemokratie!

Laut Verfügung des Unterrichtsministers soll die Auf hebung der Sonderstellung der Dorpater Universität beschleunigt und dieselbe hinsichtlich der Organisation und Unterrichtssprache den rein russischen Universitäten gleichgestellt werden. Da die In Spandan hatten zu den Wahlen der dritten Ruffifizirung des deutschen   Mädchen- Schulwesens in den bal- Abtheilung der Stadtverordneten unsere Partei­tischen Provinzen den von der Regierung gewünschten Erfolg genossen zwei Kandidaten und die Arbeiter der königlichen In­bisher nicht erzielt hat, find vom Ministerium der Bolts- stitute vier Kandidaten aufgestellt. Sämmtliche sechs Kandi­aufklärung schärfere Aufsichtsmaßregeln erlassen worden. baten wurden gewählt und somit die Kandidaten des Bürger­Soeben ist ein Gesetz veröffentlicht worden, wonach für jede thums sämmtlich geschlagen. Von 1188 abgegebenen Stimmen deutsche Mädchenschule in Livland  , Esthland und Kurland ein wurden für die Kandidaten der Arbeiter nach den vorläufigen besonderer Kurator, der aus der Zahl der Direktoren und In:

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spektoren der örtlichen Knabenschulen zu wählen ist, angestellt Ermittelungen 746-867 Stimmen abgegeben. wird, die Kuratoren sollen aufs strengste darauf achten, daß Nicht nur vier, sondern fünfmal kommen bei den Ge­die bestehenden Bestimmungen über die Ruffifizirung der weib- meindewahlen in 2an genbielau unsere Kandidaten in die lichen Jugend er üllt werden. Der Moskau  'schen Zeitung" Stichwahl. meldet man, daß Maßregeln bevorstehen, wonach die Zahl der

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deutschen   Rechtsanwälte bei den baltischen Gerichten in be­deutendem Maße verringert werden soll.

Parlamentarisches.

Der Reichstag beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung

Eine Volksversammlung in Pinneberg   erklärte sich nach einem Vortrage des Reichstagsabgeordneten Moltenbuhr einstimmig mit den Beschlüssen des Erfurter   Parteitages sowie des Brüsseler Rongresses vollständig einverstanden und versprach mit allen den Arbeitern zu Gebote stehenden Mitteln für die Verwirklichung der Beschlüsse einzutreten.

Die Dresdener Sozialdemokratie erklärte sich in ihrer

durch das neue preußische Einkommensteuergesetz gefährdet. mit der Novelle zum Krankenkassengeſey, welche zur zweiten Lesung Versammlung am 9. November mit den Beschlüssen des Selbstverständlich verallgemeinert die Kölnische" ihren stat. Die Debatte su gabe, le es bei fast allen zweiten Erfurter   Parteitags, sowie der Haltung der Delegirten Baare, indem sie von ihm als dem Normal Bourgeois Lesungen passirt, mehr den Charakter einer Generaldiskussion an, gegenüber der sogenannten Berliner   Opposition einverstanden. spricht. Die Bestimmungen über die Selbstabschägung und wobei die Redner des Freisinns ihr oft gehörtes Sprüchlein gegen bie Strafen für falsche Angaben sind allerdings sehr pein- den Kassenzwang, zum, wir wissen nicht wievielten Male, noch Zustimmungserklärungen zu den Parteitagsbeschlüffen. lich für die Kreise, deren Gepflogenheiten in dem Bochumer   einmal herfagten. Im Speziellen handelte es sich bei§ 1 barum, Burgstädt  , Eving( Westfalen  ), Barmen, Wald bei Golingen, Prozeß enthüllt sind. Das Gesez ist nun einmal da, und ob die Versicherungspflicht auch auf die Handlungsgehilfen aus: Annaberg, Lahr. bie Rölnische Zeitung" hofft nur, daß man es milde hand gedehnt werden solle. Von freisinniger Seite wurden nicht weniger fünf Redner gegen diese Bestimmung ins Treffen geführt und Todtenliste der Partei." haben und ein Auge zudrücken werde. In Offenburg   verstarb Die Zeiten feien alle die alten, hundert Mal schon widerlegten Gründe wiederholt. vorige Woche der Parteigenosse Otto Schott  , 23 Jahre alt. schlecht für die meisten Gewerbetreibenden, Rentner und Daß alle urtheilsfähigen Kreise im Kaufmannsstande selbst für Landwirthe, deren Einnahmen sich verringern, und das neue Ausdehnung der Versicherungspflicht auf das Handelsgewerbe find, Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Gesez verlangt noch obendrein, daß sie auch nach ihrem das genirt die Meyer, Goldschmidt und Eberty nicht im geringsten. In Aachen   wurde der Vertrauensmann Heinrich wirtlichen Einkommen eingeschätzt werden. Nach St. Manchester ist die Zivangsversicherung vom Uebel und damit So wird das Gesetz doppelt drückend empfunden werden Basta! Am verständigsten beurtheilte noch der Abgeordnete Schmitz wegen Erhebung von Eintrittsgeld vom Schöffengericht und die Steuer- Einschätzungsbehörden werden wohl thun, die Schrader die ganze Frage, welcher wohl auch nur gegen den zu 6 Mark Geldstrafe verurtheilt. Berufung ist eingelegt. Ferner soll derselbe bei Verkündigung des Urtheils gelacht oder wenigstens zu erwartende weitgehende Misstimmung nicht noch dadurch Paragraphen stimmte, weil er wußte, daß er trotzdem angenommen gelächelt haben; er wurde deshalb zu einer sofort anzutretenden zu verschärfen und zu vertiefen, daß sie dem Steuerpflichtigen werden würde. über das im Gesetz begründete, an sich schon viel zu weit- Von unseren Abgeordneten war ein ganz neu formulirter Saftstrafe von 24 Stunden wegen ungebührlichen Betragens" Betriebene Maß von Mißtrauen hinaus begegnen. Das könnte Paragraph beantragt, welcher die Versicherungspflicht auf alle verurtheilt. Sein Angebot, 100 Mart Kaution stellen zu wollen, den Bestand des Gesetzes in seiner jetzigen Gestalt ernstlich gegen Lohn oder Gehalt beschäftigte Personen" sowie auf die um der sofortigen Jnhaftnahme zu entgehen, war vergebens. gefährden." Hausindustriellen ausdehnen will. Dieser Antrag wurde von dem Dieser Klage des Kapitalistenorgans über die nur etwas abgeordneten für Bremen  , J. Bruhns, in sehr fachlicher flarer höhere Herauziehung zu einer verhältnißmäßig geringen Weise begründet und führte der Redner besonders den Herren Steuer, Sie in unserem Steuersystem doch nur als eine Art von der Rechten zu Geinüthe, ihrer Begeisterung für die Cozial Anstandssteuer" angesehen wird, halte man gegenüber die reform dadurch einen praktischen Ausdruck zu geben, daß sie die Gleichgiltigkeit, mit der dasselbe die ungeheure Belastung geringen Wohlthaten derselben auch den ländlichen Proletariern der großen Volksmassen ansieht und billigt, eine Belastung, führungen

bie

Gute

Boziale Uebersicht.

In der Unterredung, welche der französische   Minifter Does Guyot mit den Vertretern ber, stohlengruben. laffen. Natürlich fanden Aus­den Herrn Junkern nur taube Ohren. Gesellschaft hatte, erklärten die letzteren, die Lage der Bergs sich progressionsmäßig nach unten zu steigert, so daß sie Das Gesinde auf dem Lande erfreue sich ja noch der Gunst werte erlaube feine Grhöhung der Löhne.

Der Laden des Schaufensters ist bereits heruntergelassen und nur eine kleine rauchende Lampe beleuchtete den Laden. Die Klingel ertönt vibrirend durch die Stille des Hauses. decken, steigt dieser die Treppe hinab, um die Thür zu Während Michels Mutter sich beeilt, den Tisch abzu­

öffnen.

-

Guten Abend, Herr Michel! - Guten Abend, Bürger Michel! Larirette und Mijoulet sind es, welche zuerst ein­

treffen.

-

Guten Abend, meine Freunde, antwortete der Uhr

bei

bin in der That leidend. Außerdem habe ich mich heut ein wenig angestrengt.

Aber bleiben wir nicht hier, sondern steigen wir in das Zimmer hinauf, das wird flüger sein.

Larirette ging in den Laden hinab, um, wie verabredet, zu warten.

Die Freunde begrüßten, als sie in dem oberen Stockwerk angekommen, die Mutter des Uhrmachers herzlich und nahmen auf den Stühlen Platz, welche rings um den Tisch standen.

macher mit ernster Stimme und reichte den beiden Ver- der Lampe sein Gesicht beschattete. liebten herzlich seine Hände; Ihr seid die Ersten, fügte er

hinzu.

Michel allein setzte sich in eine Ecke, wo der Lichtschein Sie schwiegen und warteten. Robert hatte soviel zu sagen, daß er gern sprechen Aber als er eben diese Worte gesprochen, ertönte ein möchte, er war so glücklich und wagte doch das Schweigen die Thür schließen kann, fühlt er von außen einen fräftigen| lebhafter, fefter Schritt auf dem Trottoir und noch, ehe er nicht zu unterbrechen. Gegendruck an dieser. Er empfindet das egoistische Gefühl glücklicher Warte, Michel, lasse mich nicht draußen auf der Menschen, welche darüber erstaunt sind, daß sie in den Ah, Robert! Und der junge Offizier tritt Augen ihrer Umgebung nicht dieselbe Freude glänzen sehen. Aber es schlägt auf den verschiedenen Uhren, welche sich in dem Laden und in dem Zimmer befinden, 8 Uhr. Ungeachtet des Ernstes der Situation kann Mijoulet nicht umhin Larirette lächelnd anzusehen.

-

Straße.

lachend ein.

- Ah,

Michel reichte ihm die Hand, aber Robert umarmte

ihn herzlich.

Ah, Michel, laff' mich Dich umarmen!

haftig die Thür.

Das Verhalten, die Traurigkeit und Kälte seines Freundes waren ihm unerklärlich.

Horch, wie genau die Uhren gehen! Dieser Ausruf ruft auf den Lippen aller ein Lächeln hervor. Raum ist der letzte Schlag verklungen, als die Thür­-Ah! Da kommt Herr Deshommes, sagt Larirette, laffen Sie sich nicht stören, ich werde öffnen und unten bleiben. Und die kleine Blumenhändlerin eilt leichtfüßig

Wenn Du wüßtest, wie glücklich ich bin! Darauf drückt er Larirette und Mijoulet die Hand. Der Uhrmacher stand bleich wie ein Todter und schloß Er fühlie den grausamen Stich, der soeben sein Her glocke erschallt. getroffen und glaubte umsinken zu müssen. deffen Schwäche bemerkte. Robert

wollte auf seinen Freund zuspringen, als er

Was fehlt Dir, Michel? Du siehst kreideweiß aus.

Gauld trägt.

hinab.

Robert Guidal, welcher sich nicht beherrschen konnte,

Eine Berufung

auf den Dividendenhunger der Aktionäre würde jedenfalls ge­nauer gewesen sein. In den Streitdistrikten nimmt die Gährung unter den Arbeitern zu. Der Telegraph meldet Zusammenstöße, welche zwischen streikenden und nichtstreikenden Arbeitern vor­gekommen sind.

In Marseille   nahmen die Arbeiter der 8ündholz­& a brik die Arbeit wieder auf.

Ju Roubaix haben die Weber der Firma Wattel die Arbeit niedergelegt, weil ihnen die beanspruchte Erhöhung des Rohnes abgeschlagen wurde.

In London   haben sich die beiden größten Buch­bindereien, Waterlow und Son und Shaw und Ro., geweigert, den Achtstunden tag einzuführen und die regelmäßige Ueberarbeit abzuschaffen. Die Gehilfen beider Firmen haben deshalb die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft, welche 35 000 Mitglieder zählt, hat den Aus­stand gutgeheißen und unterstützt die Streifenden wöchentlich mit 1 Pfd. Sterl. Die Buchbinder ganz Englands sind auf­gefordert worden, bei jenen Firmen nicht in Arbeit zu treten. Wir richten denselben Appell an sämmtliche Buchbinderei Arbeiter Deutschlands  . Es gilt ein hohes Ziel, den Achtstundentag, zu verwirklichen, dessen Durch­führung vielen Arbeitslosen Brot verschafft; um so größer wäre die Schmach, wenn sich etwa deutsche Arbeiter zu Streitbrecher­Diensten herabwürdigen würden. Bemerkt muß übrigens noch werden, daß nach einer früheren Meldung die friedliche Durch in Aussicht stand. Da schon die beiden größten Firmen Londons  führung des Achtstundentages im Buchbinderei- Gewerbe Londons  sich der Einführung widersetzen, steht zu befürchten, daß auch die andern Firmen diesem Beispiel folgen werden. Deshalb mögen die Organisationen der deutschen   Buchbinderei- Arbeiter vor dem zuzug nach London   eindringlichst warnen.

Dividende und Arbeitslohn. Während die Arbeiter der Mühlen in 3ülchow Stettin bei 2,50 M., in der neuen Mühle daselbst sogar bei nur 2 M. Tagelohn ein entfagungsvolles Dasein fristen müssen, strichen z. B. die ftionäre der dortigen Walzmühle in den Jahren 1883-86

jährlich 26/3 pCt., in der Periode von 1887-90 gar 30 pCt. Dividende jährlich ein nach reichlichen Abschreibungen. Die Aktionäre sind natürlich meist Leute, welche von der Weißnäherei.

Bist Du trant? Ich wette, daß Du Dich schwach fühlst eilt an die Thür, während Michel unfähig eine Bewegung müllerei ebensoviel verstehen, wie der Schoensteinfeger von der und daß die verdammite Wunde in der Schulter daran die zu machen, sizen bleibt,

Meiner

Wetter ändert sich wahrscheinlich, es wird regnen. Ich

Treu, ja, anwortete Michel lebhaft. Das

Robert sah sich sehr enttäuscht, es überläuft ihn kalt, wie das Wasser einer Douche. ( Fortseyung folgt.)

Um so einleuchtender ist es, daß eine Wirthschaftsordnung, welche solche Ungerechtigkeit mit sich bringt, abgeschafft werden muß und zwar so bald als möglich.