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Sociale Rechtspflege.

1193

Dermischkes.

Tödlich verunglückt ist der Dachdeckermeister Neumann zu Königs- Wusterhausen . Der 63jährige Mann war auf einem Neubau beschäftigt und gerade dabei, das Mansardendach mit Schiefer zu bee deden, als er infolge eines Fehltritte ausglitt und aus der beträcht lichen Höhe auf die Straße herabfiel. Er erlitt einen Schädelbruch und schwere innere Verlegungen, die seinen sofortigen Tod zur Folge schwere hatten.

Gebäude mit seinem ungewöhnlich kleinen Hofe dürfte zu den ältesten| beim Felddiebstahl abzufassen. Bei einem solchen Inspektionsritt Häusern von Nen- Cölln gehören, das bei einem ernsthaften Brande am Freitag gegen Abend scheute sein Pferd und bäumte sich hoch die größte Gefahr für seine Bewohner in sich birgt. Im Erdgeschoß auf. T. verlor das Gleichgewicht, stürzte vom Pferde und geriet befindet sich zur Zeit ein Kohlenfeller und darüber die Destillation unter das Tier, von seinen in der Nähe befindlichen Arbeitern wurde von Wrzeszczynski. Diese besteht aus drei hintereinander liegenden er bewußtlos nach seinem Schloß gefahren. Die Aerzte tonstatierten Räumen, der eigentlichen Gaststube, dem Billardzimmer und dem eine Gehirnerschütterung. Wohn- und Schlafzimmer, Kurz vor 12 Uhr hatten die letzten Gäste di das Lokal verlassen und die Wirtsleute sich zur Ruhe begeben, nachdem die starke Verbindungsthür zwischen Gast- und Billardstube fest verschlossen war. Gegen 3 Uhr früh beobachtete der Revier­Nachtwächter auf seinem Rundgange, daß ein intensiver Brand- Eine Veränderung der Thätigkeit zieht nicht immer eine bitt' schön! Aus Coburg schreibt man der Frankf. 8tg.": geruch aus dem Hause drang. Obwohl er keinerlei Rauch bemerkte, Veränderung der Kündigungsbedingungen nach sich. Der Schlosser Das hiesige herzogliche Amtsgericht erläßt einen Steckbrief gegen die schlug er dennoch Lärm, worauf der im ersten Stock wohnende Pro- Günzel war in den Korso Fahrradwerken zunächst unter Ausschluß Seifenhändlerin Kunigunde Hagenbrucher aus Marttbreit wegen Dieb­fessor Hottinger wach wurde, der nun seinerseits die übrigen Haus- der Kündigungsfrist als Schloffer beschäftigt worden. Dann hatte stahls . Als besondere Kennzeichen werden angegeben: Die Hagen­bewohner durch Feuerrufe alarmierte. Und es war hohe Beit, da man ihm gewisse Arbeiten im Magazin übertragen. So mußte er brucher trägt einen viereckigen Tragkorb auf dem Rücken. Sie wendet die Treppen schon start verqualmt waren. Die Bewohner der obern Material herausgeben und entgegennehmen und die Ab- oft die Worte an:" I' bitt schön!" Stockwerke flüchteten halb angekleidet und barfuß nach unten. gänge und Zugänge notieren. Als er später entlassen Aus Kowno wird berichtet: Die beiden Flecken Poshwitim Professor Hottinger suchte nur ein Manuskript, an dem er seit zwei wurde. flagte er beim Gewerbegericht auf Gewährung einer und Dobeiko wurden durch eine Feuersbrunst zerstört. Es brannten Jahren arbeitet, zu retten. Ein Schutzmann drang bis zum dritten Lohnentschädigung, indem er geltend machte, der Kündigungs- mehr als hundert Gehöfte nieder, ferner die behördlichen Gebäude Stocke empor und holte von hier das zweijährige Töchterchen des ausschluß habe seine Rechtskraft durch den Uebertritt in das Lager und die Apotheke. Der Schaden ist sehr bedeutend. Auch Verluste Schneiders Jastinski herab. Die Familie des Destillateurs W. des Beklagten verloren, er hätte deshalb nicht ohne vorherige Auf- an Menschenleben sind zu beklagen.

mußte durch einen hintern Ausgang flüchten, um dem erstickenden Rauche zu entkommen. Die Feuerwehr löschte das Feuer fehr bald. Das vordere Gaftzimmer ist ausgebrannt. Weber die Entstehung des Feuers turfieren allerhand unkontrollierbare Vermutungen.

tündigung entlassen werden dürfen. Auch beanspruchte der Kläger ein Beugnis als Magazinverwalter. Die Kammer V. des Gewerbe­gerichts wies ihn mit beiden Forderungen ab. Zur Begründung wurde ausgeführt, daß der Kläger nicht als Magazinberwalter an­gesehen werden könne. Wäre er als solcher zu behandeln,

Briefkasten der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und

J. N. Besten Dant. Wird Verwendung finden.

Straßensperrung. Augustafiraße bis zum Grundstück Nr. 23 wird behufs Umpflasterung hätte fer eine faufmännische Stellung inne gehabt. Und an dem Die Victoriastraße von der Königin bann wäre das Gewerbegericht überhaupt nicht zuständig, denn dann Greitage abende von 6 bis 8 1hr abgehalten. vom 3. August ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter Kündigungsausschluß sei durch seinen Uebertritt in das Lager eben­gesperrt. falls nichts geändert worden.

Im Orgelvortrag, den Herr Mufitdirettor Otto Diene! am Mittwoch, den 2. August, mittags 12 Uhr, in der Marienkirche bet freiem Entree hält, wirken mit: Fil. Beton Schot, Herr Ernst Otto Modnagel, der Biolinist Herr Willy Haber und Herr Paul Heuer. Es werden kompo­Gounod, Guilmant , Hugo Wolf und Dienel aufgeführt.

dienlich halten und nicht, was der Patient wünscht. Ueber die Anstellung P. 2. Die Aerzte haben das zu verordnen, was sie für den Patienten der Aerzte erhalten Sie am besten auf der Kasse selbst Auskunft. P. B. Ein Luftabzug in Ihrem Sinne, durch den Schornstein, läßt Vertragsabschluß. Der Fahrradhändler Jörg hatte durch sich nicht herstellen, ohne die Funktion der Oefen oder Kochmaschinen in den Beitungsannonce für sein Geschäft eine Arbeiterin verlangt, oberen Etagen zu beeinträchtigen. Dagegen dürften sich wohl Ventilatoren deren tägliche Arbeitszeit von 7 Uhr früh bis 9 danern sollte. W. H. Netto: Gewicht der Ware ohne Verpadung, Brutto: Gewicht Eine Frau D., die sich darauf um die Stellung bewarb, wurde der Ware und der Verpackung, Tara: Gewicht der Verpackung ohne Waren­Im Berliner Aquarium ziehen außer den zahlreichen neuen gegen einen Wochenlohn von 12 M. engagiert. An einer ganzen gewicht. Künftig selbst fuchen! J. 66. Fragen Sie deswegen an bei Herrn August Täterow, Gästen aus den Klassen der Fische, Kriech, Weich, Krebstiere 2c., Reihe von Sonntagen mußte sie bis 12 hr mittags im Geschäft Annenstr. 26, pt. verschiedene andere Erscheinungen die Aufmerksamkeit der Besucher verbleiben. Nachdem das Arbeitsverhältnis gelöst worden war, ver­Einkommensteuerfragen, Albert, Anua. Steuerpflichtig ist in auf fich. So namentlich aus der Fortpflanzungsgeschichte. Mit flagte sie Jörg wegen der Bezahlung der Ueberstunden ", zu denen Preußen das Einkommen von 900 bis 1050 M. mit 6 M., von 1050 bis regstem Interesse umstehen die Beschauer eins der oberen Seewaffer- sie auch die Sonntagsstunden von 8-10 Uhr früh rechnete. Die 1200 m. mit 9, von 1200 bis 1350 m. mit 12, von 1350 bis 1500 M. mit becken, um die eigenartigen Bewegungen der Keimlinge in den Kammer V des Gewerbegerichts entsprach nur zum Teil ihrem Klage- 16, von 1500 bis 1650 M. mit 21, von 1650 bis 1800 Mt. mit 26, bon Handlangen Haifisch- Giern, welch' legtere mittels rankenartiger, von Antrage, indem sie den Beklagten zur Zahlung von 20,40 m. verurteilte. 1800 bis 2100 Mt. mit 31, von 2100 bis 2400 M. mit 36, von 2400 bis den Ecken der Eier ausgehender Anhängsel freischwebend be- Der Vorsitzende Techow führte begründend aus, daß der Selägerin eine 2700 m. mit 44, von 2700 bis 3000 m. mit 52 m. jährlich. Die Reklamations­festigt sind, zu verfolgen. Die merkwürdig länglich vier- besondere Bezahlung für die Sonntagsstunden von 8 bis 10 Uhr frist beträgt mur 4 Wochen, also 28 Tage, richt einen Monat. Innerhalb Sie müßten zu der dieser 28 Tage muß die Reklamationsschrift der Behörde zugegangen, Monaten teils über früh nicht zugesprochen werden könne. nicht nur an sie abgesendet sein. In der Reklamation ist unter Beweis

fitionen von Bach, Händel, Haydn , Beethoven , Rode, Godard, Wagner, und Sonntags von 8 bis 10 Uhr vormittaga Uhr abends in den Fenstern selbst aubringen lassen.

eckigen Eier wurden

mehreren vor

M

die Fangstation Rovigno hierher geschickt, teils in einem vertragsmäßigen Arbeitszeit gerechnet werden, weil sie in der größten Bassins des Aquariums von einigen Weibchen der Annonce mit angegeben gewesen seien. Anders läge die Sache abgelegt und gehören verschiedenen Arten an, doch haben mit den Stunden von 10 bis 12 Uhr, die als neu hinzugekommen sämtliche hier zu sehenden Eier eine durchscheinende Kapsel. Troß- selbstverständlich vergütet werden müßten. dem die Entwicklung der Keimlinge bereits vor etlichen Monaten begonnen hat, brauchen sie doch noch einige Monate, ehe dieselbe vollendet ist und die Jungen die Hülle verlassen können. Die Hai fishe find eben nicht nur die geistig am höchsten stehenden Fische, sondern sie gleichen auch in der Fortpflanzung unter allen Fischen am meisten den höheren Wirbeltieren.

Aus den Nachbarorten.

Spandan. Die hiesige Lokalkommission giebt folgenden Beschluß einer öffentlichen Versammlung, die am 15. Juli d. J. in Spandau tagte, bekannt:

beauftragt.

=

V

Gerichts- Beifung.

zu stellen, wie viel man verdient. In Abzug vom Einkommen kann gebracht werden 3. B. Schulbenzinfen, Abnutzungstoften, Beiträge zur Kranten, Unfall. Alters- und Invaliditätsversicherungs-, zu Witwen, Waisen und Pensionskassen, unter 600 m. jährlich betragende Lebensversicherungs­Prämien. Beträgt das Einkommen nicht 3000 M., so ist für jedes Familien glied unter 14 Jahren je 50 M. in Abzug zu bringen. Beträgt das danach zu Grunde zu legende Einkommen unter 900 m., so behält man dennoch das Kommunal- Wahlrecht. Das Ober- Verwaltungsgericht hat jedoch ent: schieden, daß man in solchem Falle das Wahlrecht verliere.

si

Marktpreise von Berlin am 28. Juli 1899 nach Ermittelungen des tgl. Polizeipräsidiums. D.- Ctr. 16,10 14,70 Schweinefleisch

*) Weizen * Roggen Futter- Gerste Hafer gut mittel gering

Richtstroh

Hen

peiseb

Kartoffeln, nete

1 kg

1,60

15,10 13,80 Stalbfleisch

1,60

13,70 13,20 Sammelfleisch

1,60

15,60 15,-Butter

2,40

14,90 14,30 Gier

60 Stud

3,60 2,40

"

14,20 13,70 Karpfen

1 kg

2,00 1,80

4,

3,50 Aale

2,80 1,20

6,

3,70 Bander

2,60 1,20

"

40,

25,- Hechte

2,40 1,20

50, 25,

70,

10,

Barsche 30, Schleie 5,- Bleie

1,80 0,80

2,50 1,20

1,40 0,80

"

1,60 1,20 Strebje 1,20 1,-

per Schod 12,- 2,50

nicht mehr besaß, so ließ er sich zulegt nach einem Hause fahren,*) Ermittelt pro Tonne von der Centralstelle der Preuß. Landwirts

-

Notierungsstelle

-

und umgerechnet vom Polizeipräfibium

Sattler Paul Gast vor der ersten Strafkammer des Landgerichts I . Unter der Anklage der Unterschlagung stand gestern der Am 12. Juni befand sich der Angeklagte in dem Schanklokal von Otto in der Schillingstraße. Zwei andere Gäste bemerkten bald darauf, daß unter dem Stuhle des Gast ein Portemonnaie lag. In der Meinung, daß Gast der Verlierer sei, machten sie ihn darauf steckte es in seine Tasche. aufmerksam. Dieser hob gleichmütig das Portemonnaie auf und Er verließ nach kurzer Zeit das Lokal. Draußen entdeckte er dann zu seiner Freude, daß enthielt. Es begann das Portemonnaie 180 Mart Die Versammlung verurteilt aufs schärfste das von der Pichels- für den unredlichen Finder ein tolles Leben. An Arbeiten dorfer( Radeberger ) Brauerei der Spandauer Arbeiterschaft gegen wurde vorläufig nicht gedacht. Nach sechs Tagen waren die 180 m. über in der Lokalfrage gezeigte arbeiterfeindliche Verhalten verpraßt. Zum Schluffe prellte der Angeklagte noch einen Droschkeninjen und erklärt: In Erwägung, daß nach feststehenden Thatsachen einzig futscher. In den Zelten hatte der Angeklagte drei Mädchen kennen und allein die Pichelsdorfer( Radeberger ) Brauerei, nicht aber ihr Dekonom die Verantwortung für die, die Arbeiterinteressen höchst gelernt, mit denen er eine Droschkenfahrt unternahm. Da er Geld Rindfleisch, Stenie 1kg. do. Bauch schädigende Saalverweigerung trägt, in fernerer Erwägung, daß die Spandauer Arbeiterschaft ein eminentes Interesse daran hat, daß von dem ihm bekannt war, daß es zwei Ausgänge hatte. Hier ließ 2 Räumlichkeiten der Pichelsdorfer Brauerei auch ferner für die er den Kutscher vor dem einen Ausgang halten, während er durch schaftskammer Erörterung ernſter Arbeiterfragen und überhaupt für die Zwecke der den anderen verschwand. Das Portemonnaie hatte ein Steuer: für den Doppel- Centner. +) Kleinhandelspreise. Arbeiterschaft erhalten bleibe, und da das ganze jezige Verhalten bestraften Angeklagten zu einem Jahre Gefängnis. empfänger verloren. Der Gerichtshof verurteilte den bereits vor­Produktenmarkt vom 29. Juli. Da das die Ernte: Arbeiten der Pichelsdorfer( Radeberger ) Brauerei auf eine Frreführung begünstigende trodene Wetter einem anscheinend dauernden Regen gewichen der Arbeiterschaft gerichtet ist, wird beschlossen: Ein trauriges Bild jugendlicher Verworfenheit bot die ist, und überdies aus dem Julande nicht befriedigende Meldungen über bie Es ist Ehrenpflicht jedes Arbeiters, das Bier der Pichelsdorfer 13 jährige Schülerin Helene Sowalsti, welche gestern wegen Roggenbruschresultate vorliegen, so nahm Getreide am heutigen Frühmarkt ( Radeberger ) Brauerei nicht ferner zu konsumieren, sondern mit aller Taschendiebstahls vor der 135. Abteilung des Schöffengerichts stand. einen Anlauf zu einer kräftigen Erholung. Weizen und Roggen wurden Kraft in den Kreisen der Arbeiterschaft dahin zu wirken, daß dieser Sie hat die Omnibusstrecke Moriyplaz- Stephanstraße unsicher ge- New York und Chicago in Betracht tamen. Safer 30g M. an. Rüböl bis 2 M. besser bezahlt, wobei auch die gestrigen Schlußmeldungen aus Beschluß allseitige Beachtung findet. Die Bersammelten richten macht und muß während ihrer Fahrten viel mehr Diebstähle be- lag fill, im Preise unverändert. Am Spiritusmarkt war Locoware auf an die Arbeiterschaft Berlins und der sonst in Betracht kommenden gangen haben, als zur Kenntnis der Behörde gelangt find. Als die starkes Angebot um 0,10 M. gebrückt, während Termine fest lagen. Orte das Ersuchen, uns in diesem Stampfe solidarische Unterstüßung Angeklagte zum erstenmale bei einem Taschendiebstahl ertappt wurde, 43 000 Liter 70er wurden mit 42,90 gehandelt. zu gewähren und auf die Beseitigung des Konsums Bichelsdorfer war sie joeben 12 Jahre alt. Das Gericht brachte beshalb nur eine art Kartoffelfabritate. Heuchte Startoffelstärke per 100 g. brutts ( Radeberger ) Bieres, durch die Arbeiter, fräftig hinzuwirken. bedingte Verurteilung zur Anwendung. Das Mädchen wurde bald inkl. M. Prima trodene Kartoffelstärke per 100 kg. brutto Die Lokalkommission wird mit der Ausführung dieses Beschlusses rädfällig, diesmal erfolgte eine empfindliche Gefängnis- intl. Sack und Mehl 19,40 M. Supra trodene Kartoffelstärte per 100 g. M., Kartoffelmehl per 100 kg. brutto-- M. Prima Kartoffelmehl strafe. Nach Verbüßung dieser Strafe beging die Angeklagte den Steglit- Friedenau . Der hiesige Arbeiterbildungsverein unter der Hartnädigkeit einer alten Verbrecherin, sie behauptete, daß Schock. Ausfortierte fleine Ware je nach Qualität von 2,10-2,15 M. ber dritten Taschendiebstahl. Im gestrigen Termine leugnete sie mit per 100 g. 19,40 m. Gierbericht. Normale Eier je nach Qualität 2,45-2,95 m. pes nimmt heute, Sonntagnachmittag, einen Familien Ausflug nach jämtliche Zeugen sich in ihrer Persönlichkeit irrten. Es fam zur Schod. Stalfeier je nach Qualität von--M. per Schock. Tendenz: still Schmargendorf ( Restaurant Sanssouci). Abmarsch 2½½ Uhr von Sprache, daß die Angeklagte vom Gefängnisse aus einen Brief an Städtischer Schlachtviehmartt. Es standen zum Verkauf: chellhaaje. Nächste Versammlung Dienstag, den 1. Auguſt, abends ihre Eltern gerichtet hatte, worin fie bittet, für einen Entlastungs- 3144 Rinder, 1376 Kälber, 18 271 Schafe, 7151 Schweine. Bezahlt für 100 Bfunb 2 Uhr, bei Grube, Kaiserallee. Vortrag über die bayrischen zeugen Sorge zu tragen. Landtagswahlen. Der Staatsanwalt beantragte gegen das Schlachtgewicht: Ninder: Ochsen: a) vollfleischige, ausgemäftete, höchsten unverbesserliche Kind eine Gefängnisstrafe von einem Jahre, der Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 62-67, b) junge fleischige, nicht aus. gemästete und ältere ausgemästete 57-62, c) mäßig genährte junge unb Tempelhof Mariendorf- Marienfelde ! Die Parteigenossen Gerichtshof erkannte cieben Monate Gefängnis. gut genährte ältere 53--56, d) gering genährte jeden Alters 48-52. werden darauf aufmerksam gemacht, daß an folgenden Stellen Auf­nahmen neuer Mitglieder erfolgen fönnen: Für Hasenhaide( Ortsteil seiner Beit eine Versammlung eines polnisch- katholischen Vereines Die neue Versammlung. In Lübbiche bei Danzig fand Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 58-63, b) mäßig genährte Slachtwertes---­Tempelhof ): H. Lammé, Hafenhaide 72, Hof L. IV. Für Tempelhof tatt, die ordnungsmäßig angemeldet war und ordmungsmäßig ver- und Stübe: a) vollfleischige ausgemäßtete Härſen höchsten tog big zu z Jahren E. Ottmann, Kaiſerin Auguſtaſtr. 38, vorn IV. und M. Müller, lief. Nachdem der Vorfigende die Versammlung geschloffen hatte, 55-56, e) ältere ausgemäßtete Stühe und weniger gut entwickelte jüngere Stühe b) vollfleischige ausgemäßtete Kühe höchsten Schlachtwertes 7 Berlinerstr. 41. Für Mariendorf : H. Schüttekop, Chausseestr. 17 und entfernten sich die Abgeordneten der Polizei und eine größere An- und Färfen 52-53, d) mäßig genährte Kühe und Färsen 48-52, 3) gering H. Lehmann, Bergstr. 7. Für Marienfelde : F. Greulich, Kolonie, zahl der Teilnehmer. Als sich dann jedoch der eine Be- genährte Kühe und Färsen 45-47. Kälber: a) feinste Mast( Bollmilch Adolfstr. 4. hörte er, wie ein mast) und beste Saugtälber 68-71, b) mittlere Mast und gute Saugfälber Am Dienstag, den 1. Auguft cr., abends 11hr, spricht im Lokale des Herrn Gerth, Tempelhof , Dorfstr. 18, Dr. Weyl fiber: gewisser Roczka Der Tuberkulose - Kongreß und sein Ergebnis. Zahlreiches Erscheinen sein, da jede Stimme gebraucht würde. N. erhielt denmächst eine schafe 50-55, d) Holsteiner Niederungsschafe( Lebendgewicht) der bevorstehenden Landtagswahl auf dem Posten 45-50. Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Mafihammel 63-65, b) ältere c) mäßig genährte Hammel und Schafe( Merg Masthammel 58-62, Der Vorstand. Anklage, weil er als Redner in einer polizeilich nicht angemeldeten Schweine: a) boulfleischige, der feineren Raffen und deren Kreuzungen, im c) fleischige 46-47, d) gering Ein Mord ist in der Nacht zum Sonntag in unmittelbarer öffentlichen Versammlung aufgetreten sei, in der öffentliche An Alter bis zu 1 Jahren 48, b) Stäfer-- Verlauf und Tendenz: Das Nähe von Berlin zwischen Treptow und Nieder- Schöne gelegenheiten erörtert werden sollten. Hierdurch sollte R. den§ 12 entwidette 44-45, e) Sauen 40-42. weide verübt worden. Am Freitagvormittag wurde auf dem zwischen des Vereinsgefeßes verlegt haben. Der Angeklagte machte dagegen Rindergeschäft widelte sich ziemlich glatt ab, es wird ziemlich ausverkauft. Baumschulenweg und Nieder- Schöneweide zur Kuhnheimschen Fabrik geltend, daß er jene Aufforderung zur Wahlbeteiligung nur an ware geräumt, Wagervieh hinterläßt voraussichtlich auch teinen Ueberſtand. Kälberhändel gestaltete sich ruhig. Bei den Schafen wurde Schlacht­gehörigen Wiesenterrain, gegenüber dem Plänterwäldchen, der wenige Personen, die gerade vor ihm standen, ge: Der Schweinemarkt verlief ruhig und wird voraussichtlich geräumt. Schwere 25 jährige Uhrmacher Julius Schmidt erschossen aufgefunden. Etwa richtet habe. Das Schöffengericht sprach ihn denn auch frei, das und fette Ware erzielte nicht die höchsten Preise. fünf Schritt von der Leiche entfernt lag ein totes Reh und nicht Landgericht verurteilte ihn aber dann zu einer Geldstrafe von weit von dieser Stelle wurde an einem Baum gelehnt eine Jagd- 50 M., indem es betonte, daß es sich hier um eine neue Ver­flinte aufgefunden. Schmidt, der in Berlin als Gehilfe in einer fammlung handele, die nach dem Schluß der vorher stattgehabten, Uhrenfabrik in der Friedrichstraße beschäftigt war und bei seinen ordnungsmäßig angemeldeten Versammlung begonnen habe. Biele leichten Regenfällen und mäßigen westlichen Winden. Eltern in Nieder- Schöneweide, Berlinerstr. 6, wohnte, ist durch Versammlungsbesucher wären zwar nicht mehr da gewesen, indessen eine Augel getötet worden, die aus unmittelbarer Nähe abgefeuert habe es sich auch nicht um eine allzu klein bemessene Menschen­Der Uhrmacher hat sich am Donnerstagabend aus der menge gehandelt, die hier noch örtlich zu dem gemein­wed vereinigt gewesen sei, die polnischen elterlichen Wohnung entfernt, angeblich um einen Bekannten aufzu- famen suchen. Bei seinem Fortgehen bemerkte der junge Sch., daß er erst strebungen zu fördern. Und die Aufforderung zur Wahlbeteiligung Leiden unser Kollege Frin Schirmer. Für alle Beichen der Liebe und fehr spät nach Hause kommen werde. Die aufgefundene Büchse sei eine Erörterung öffentlicher Angelegenheiten. Ferner sei anzu- Die Beerdigung findet Sonntag, den Teilnahme, sowie für die zahlreichen wurde als Eigentum des Ermordeten erkannt. Da bei dem Toten nehmen, daß die Absicht, solche Angelegenheiten zu erörtern, von 30. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Stranzspenden, welche mir beim Tode Uhr und Geld vorgefunden wurde, erscheint ein Raubmord aus- vornherein bestanden habe. Das Kammergericht verwarf die gegen Charité aus statt. 224021 und der Beerdigung meines geliebten Mannes zugegangen find, dante ich 15986 geschlossen und ebenso wenig ist ein Racheakt anzunehmen, da der dieses Urteil eingelegte Revision als unbegründet und führte aus. Verband hiermit von Herzen. junge Mann in Nieder- Schöneweide allgemein beliebt war und daß der Vorderrichter den Begriff der Versammlung nicht Ernestine Hinze, geb. Kochinski. Feinde nicht besaß. Das in dem Körper des Toten aufgefundene verkannt habe und daß auch die§§ 1 und 12 des Vereins- der Buchbinder 2c. Geschoß rührt allem Anscheine nach aus einem Teschin, ist jedoch gesetzes richtig angewendet worden seien. unter teinen Umständen aus der Waffe des Schmidt abgegeben. Die Den Mitgliedern hiermit zur Nach Das Reichsgericht hat die Revision des Grafen Klaus von richt, daß unser Stollege, der Presser Behörde nimmt an, daß der Uhrmacher unbefugterweise gejagt hat, und zu Egloffit ein gegen das Erkenntnis des Landgerichts später mit einem Wilddieb zusammengetroffen ist, mit diesem in Berlin I vom 17. April 3. J., das ihn wegen Betruges zu Karl Dunker Streit geriet und erschossen wurde. Der Ermordete war ein großer neun Monaten Gefängnis verurteilte, teilweise aufgehoben, Jagdfreund, doch ist es nicht bekannt, daß er schon früher ge- weil der Thatbestand in einem Betrugsfalle nicht festgestellt sei. am Freitagabend verstorben ist. wildert hätte. Ein Freispruch erfolgte nicht, weil möglicherweise Beihilfe zur Unter­Schwer verunglückt ist am Freitagnachmittag Herr v. Trestow, schlagung angenommen werden könne. In diesem Umfange wurde der Landrat des Nieder- Barnimer Kreises, bei Inspicierung feines die Sache an die Instanz zurückverwiesen. Im übrigen wurde die Gutes in Friedrichsfelde . v. Treskow hat die Gewohnheit, spät Revision des Angeklagten und der Mitangeklagten Schachtel und abends zwischen seinen Feldern umber zu reiten in der Abficht, Leute Dietel verworfen.

erwartet

war.

1

amte nochmals nach dem Saal begab, den noch Anwesenden nahelegte, auch 62-66, c) geringe Saugfälber 57-61, d) ältere, gering genährte( Fresser)

γα bei

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S

Wetter Prognose für Sonntag, den 30. Juli 1899. Ein wenig wärmer, zeitweise aufklarend, vorwiegend noch trübe mit Berliner Wetterbureau.

Todes- Anzeige.

Am 26. Juli starb nach langem

Ehre seinem Andentent Die Beerdigung findet am Diens: tagnachmittag 2 Uhr vom städtischen Krankenhause in Moabit aus statt. Um zahlreiche Beteiligung bittet 24/20 Die Ortsverwaltung.

Danksagung.

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise auf: richtiger Teilnahme und die reichen Kranzspenden bei der Beerdigung meines unvergeßlichen Mannes und unferes lieben Vaters, des Gürtlers Oskar Winter sagen wir den Kollegen und Kolleginnen der Firma F. Sirschhorn und dem

deutschen Metallarbeiterverband unsern wärmsten Dant. 1615b Franziska Winter nebst Kinder.