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Die Ver

Für den Wahlkreis Potsdam - Ofthavelland fand am foder eingeführt wird, haben sich die Kollegen diesem anzuschließen. Jes den Herren Unternehmern gefällig sein werde, den Arbeitern in Sonntag in Potsdam die diesjährige Parteifonferenz statt, welche 2. Stein Stollege, welcher selbst im Arbeitsverhältnis steht, hat das Gnaden" etwas zu bewilligen!( Langanhaltender Beifall.) Die aus 18 Orten mit 25 Delegierten beschickt war. Aus dem Bericht Recht, Lehrlinge anzunehmen. Die Kollegen, welche einer Werkstelle ganze Lohnbewegung der bisher fast gar nicht beachteten Kohlen­des Kreis- Vertrauensmannes Schröer ist hervorzuheben, daß die vorstehen als Vorarbeiter usw., dürfen nur dann Lehrlinge an- arbeiter sei aus dem innersten Drang für eine bessere und menschliche Parteibewegung in den meisten Orten sehr unter dem Mangel an nehmen, wenn der wirkliche Arbeitgeber, also Tischlermeister usw., Lebenshaltung hervorgegangen! Man werde nicht wieder so thätigen Kräften leidet; die Abonnentenzahl auf die Presse habe sich seine Unterschrift mit auf den Kontraft setzt. 3. Kein thöricht sein, diesen Herren Unternehmern ebensoviel Vertrauen auch nicht nach Wunsch vergrößert. Lehrling darf ohne schriftlichen Kontrakt angenommen werden.-schenken, wie es nunmehr darum handle, den jetzt Die Einnahme im Berichtsjahr betrug 1012,83 M., die Ausgabe 4. Der Lehrling darf nicht über 21 Jahre alt ſein; die zehrzeit ist gethan habe bedauerlicherweise die Speditionsarbeiter 867,75 M. und der Bestand einschließlich eines nachträglich ein- durchschnittlich 2 Jahre. Bis zu 5 Gehilfen 1 Lehrling, bis 10 Ge- günstigen Zeitpunkt nicht wieder umüz vorübergehen zu lasseit, genommenen Postens von 195 m. 340,08 m. hilfen 2 Lehrlinge und für jede weitere 10 Gchilfen 1 Lehrling. empfehle er der Versammlung nachstehende Resolution: Genosse Schröer schnitt auch die Angelegenheit des Pichelsdorfer 5. Der Lohusatz eines Grundierers ist mindestens 24 M. die Woche.- Die am 10. Septbr. 1899 in Cohns Festsälen versammelten Bierboykotts nid die Stellungnahme der Berliner Parteileitung zu 6. Bei Arbeiten außer dem Hause ist pro Tag ein Zuschlag von Kohlenarbeiter und-Kutscher Berlins erachten die Ablehnung als eine demselben an, worauf sich hierüber eine längere Diskussion entwickelte. mindestens 50 Pf. und Erstattung der Fahrkosten zu gewähren. der Verhandlungen seitens der Unternehmer Auf Antrag Rieger werden die Delegierten zur Provinzial- 7. Die Kollegen, welche in Nähmaschinen-, Handelsgeschäften oder in Herausforderung, die es berhindert, eine fried­konferenz beauftragt, die Boykottangelegenheit auf dem Provinzial- solchen Betrieben arbeiten, wo wir nur in der Minderheit sind, und die li che Erledigung der gestellten Lohnforderungen zu ermöglichen. Parteitag zur Sprache zu bringen. Dent Kreisvertrauensmann wird anderen Arbeiter, z. B. Metallarbeiter usw. eine längere Arbeitszeit usw. Die Vertrauensmänner der einzelnen Kohlenplätze 2c. werden zu seinem Kassenbericht einstimmig Decharge erteilt. haben, sind von Vorstehendem zur Zeit nicht mit einbegriffen.- 8. Die beauftragt, am Montag früh, den 11 Septb r., ihren Arbeit­Das Verhalten des Genossen Huth- Brandenburg, welcher, ent- Abschlagszahlung für Accordarbeiter hat wöchentlich mindestens gebern die Forderungen im einzelnen nochmals zur Bewilligung zu gegen dem von der vorjährigen Streiskonferenz gefaßten a b= 27 M. zu betragen. 9. Aus gesundheitlichen Nücksichten sind den unterbreiten und, bei Ablehnung derselben, dahin zu wirken, lehnenden Beschlusse, für die Beteiligung der Potsdamer Arbeitern desinficierte Lappen und reines Werkzeug zu ge- daß sofort die Arbeitseinstellung erfolgt. Genossen an der Landtagswahl eingetreten ist und für dieselbe währen. Ferner muß für mindestens sechs Personen ein Waschgefäß trauensleute find ferner verpflichtet, sofort dem Bureau des Ver­agitierte, erfuhr von verschiedenen Diskussionsrednern eine herbe vorhanden sein. Unter Verschiedenem teilt der Vorsitzende noch mit, bandes, Bischoffstr. 13, Mitteilung über den Verlauf und augen­Kritik. Bei dem Punkt Agitation und Organisation" ver- daß die Tischler bei Berkowicz am Montag in eine Bewegung ein- blicklichen Stand der Lohnbewegung zu machen, um die Lohn­hielten sich die Delegierten zu der von Schröer gegebenen treten. Er bittet die dortigen Polierer, sich mit den Tischlern fommission der Arbeiter zu veranlassen, sofort die geeigneten und Schüler- Keyin unterstützten Anregung, einen Wahlverein folidarisch zu erklären. Der Vorsitzende warnt dann die Kollegen Maßregeln ergreifen zu können. über den ganzen Kreis zu gründen, ablehnend; Genosse Warsewitz eindringlich vor etwaigen unbedachten Worten jogenamiten Arbeits- Die Verlesung dieser Resolution wurde mit lebhaftem Beifall teilte namens der Agitationskommission mit, daß in nächster Zeit willigen" gegenüber und weist auf einen Fall hin, wo ein Arbeiter beantwortet. Um aber allen Vertrauensmännern bezw. den Arbeitern ein monatlich erscheinendes Blatt herausgegeben werde, welches be- eine Vorladung erhielt lediglich deswegen, weil er die ihm un- Gelegenheit zu geben, sich reiflich zu überlegen, ob sie für oder gegen sonders die Landagitation wirksam unterstützen und die bessere Ver- angenehme Begrüßung einer solchen Staatsstüße energisch zurück- dieſe Reſolution stimmen wollen, erfolgt Unterbrechung der breitung unserer Parteipresse fördern solle. wies. Mit einem Appell an die Anwesenden, treu zur Sache zu Versammlung durch eine Pause von einer halben Stunde. stehen, schließt er die Versammlung. Nach Ablauf derselben erfolgt zunächst die Verlesung sämtlicher Firmen und Aufruf der Arbeiter derselben, sodann eine allgemeine Eine öffentliche Versammlung der Töpfer Berlins und Besprechung. Die Klein- Kohlenhändler wurden ebenfalls Umgegend tagte am 5. September im Grand- Hotel, Neue König aufgefordert, mit den Arbeitern gemeinsame Sache zu machen, um straße 44/45. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Ver- dadurch die Unternehmer zum Nachgeben zu zwingen. Ein Kohlen­sammlung den so plöglich dahingeschiedenen Kollegen August händler bemerkte, daß sie den Unternehmern vollständig ausgeliefert Jacobey durch Erheben von den Plätzen. Zum 1. Punkt der Tages- seien. In der Versammlung der Großhändler habe man schon gedroht, ordnung erstattete der Vertrauensmann David den Kassenbericht den Kleinhändlern eventuell die Lieferungen zu entziehen. In Verbindung über Ein- und Ausgaben vom 24. April bis 24. August: Einnahme mit einem diesbezüglichen Schreiben an die Unternehmer seitens der inklusive alter Bestand 2628,56 M., Ausgabe 435,45 M., Bestand am Vertrauensmänner gelangte noch ein besonderer Fragebogen, über Die Lohnbewegung der Klempner stand auf der Tages: 24. August 2193,11 m. Auf Antrag der Revisoren wurde dem die Zahl der Arbeiter und Kutscher, Lohn- und Arbeits­ordnung einer Versammlung dieser Branche, die am Sonntag bei Bertrauensmann Decharge erteilt. Hoffmann gab einen Kassen- verhältnisse usw. zur Verlesung, um deren Beantwortung seitens Cohn in der Beuthstraße tagte. Der Besuch war so start, daß nicht bericht( lokaler Seite) von Mitte Juni bis Mitte August: Einnahme der Arbeiter und Vertrauensmänner zu erleichtern. nur der Saal, aus dem sämtliche Tische entfernt wurden, sondern 464 M., Ausgabe 48,57 M., Bestand 415,43 M. Die Decharge Ein Unternehin er hatte sich troß mehrfacher Aufforderung auch die Nebenräume von einer dicht gedrängten Menschenmenge ge- fonnte nicht erteilt werden, indem die Nevisoren nicht erschienen nicht zum Wort gemeldet. Es wurde mitgeteilt, daß bereits füllt waren. Wie Näther berichtete, sind die Forderungen der waren. Sodann gab David einen Bericht über Klempner sowohl den beiden in Frage kommenden Abteilungen des Verhandlungen die mehrere Vertrauensmänner gemaßregelt seien! Hierauf mit den Arbeitgebern. Er Verbandes der Metallindustriellen, als auch der Klempnerinnung zugestellt Schriftstücke, die verlas einige wurde die Resolution einstimmig angenommen! Da­mit den Arbeitgebern gewechselt wurden, mit war für den Fall der Ablehnung der Forderungen am worden. Erstere haben das betreffende Schreiben gar nicht beantwortet, tabelte in Längeren Ausführungen das Verhalten der Montag, 11. September, der allgemeine Ausstand verkündet! die Jnnung dagegen hat in Aussicht gestellt, daß sie erst in ihrer Arbeitgeber und fordert die Kollegen auf, in Zukunft gewissenhafter In den Verband haben sich seit den letzten Wochen etwa sechs= Quartalsversammlung am 16. Oftober zu den Forderungen der über jeden Bau Bericht zu erstatten und auch mehr für die Samm- hundert neue Mitglieder aus diesem Beruf aufnehmen Klempner Stellung nehmen kann.( Heiterkeit.) Der Redner bemerkt lung einzutreten. Hagen hat durchaus von den Arbeitgebern nicht laffen. Nach einer fräftigen Ermahnung des Vorsitzenden dazu, zu der Zeit, wo die Innungsmeister über die Lohnbewegung mehr erwartet und meint, daß es gerade die Herren Jnnungsmeister Schumann, während des Verlaufes der etwaigen Arbeits­zu beraten geneigt wären, würde dieselbe längst vorüber sein. Die gewesen sind, die die Löhne fortwährend gedrückt haben. Thieme einstellung die größte Ruhe und Besonnenheit zu be­Haltung der beiden Zweigvereinigungen des Verbandes der Metallist der Meinung, die Kommission habe in agitatorischer Hinsicht ihre wahren, wurde die Versammlung mit einem stürmischen Hoch auf industriellen könne nicht überraschen. Die Lohnbewegung werde auch Aufgabe nicht genügend erfüllt. Er spricht sich dafür aus, mit den das Gedeihen der Bewegung geschlossen. ohne Rücksicht auf dieselben ihren Fortgang nehmen." Räther Buzern zugleich in den Streit zu treten. Hoffmann tadelt das empfahl folgende Resolution:

Neber die Stellungnahme der Konferenz zu dem Punkt Unsere Taktik und die bayrischen Landtagswahlen" berichten wir an anderer

Stelle.

Als Delegierte zur Provinzialfonferenz wurden Schröer und Pieper Spandau und Staab- Potsdam, als Delegierter zum Parteitage Schmidt- Welten und als dessen eventuellen Stell­vertreter Hille- Velten gewählt. Genosse Schröer wurde als Kreis- Vertrauensmann einstimmig wiedergewählt. Als Ort der nächstjährigen Kreiskonferenz wurde Spandau bestimmt.

Da seitens der Unternehmervereinigungen keinerlei Schritte ge­than worden sind, um eine friedliche Verständigung über die auf­gestellten Forderungen herbeizuführen, beschließt die Versammlung, daß nachstehende Forderungen am Montag, den 11. September, in allen Werkstätten den Unternehmern durch die Kollegen zu unter­breiten sind: Durchführung der neunstündigen Arbeitszeit in allen Betrieben; 50 Bf. Minimallohu pro Stunde. Üeberstunden dürfen nur in Ausnahmefällen gemacht werden und sind mit 25 Proz. Zuschlag zu bezahlen. Sonnabends muß die Arbeit um 5 Uhr, am Tage vor den Festen um 4 1hr beendet sein. Bei größeren Entfernungen ist das Fahrgeld von der Werkstatt nach dem Bau zu zahlen. Der Accordtarif ist auszuhängen, den Accordarbeitern ist der Minimal­John zu garantieren. Genügende Ventilation und Waschvorrichtungen in den Werkstätten. Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen für Bauarbeiten.-

Vermischtes.

Korrespondieren mit den Arbeitgebern. John weist die Vorwürfe gegen die Kommission zurück. Hilscher ist gegen den Vorschlag Thieme, indem ein großer Teil der Kollegen zur Zeit wochenlang teine Arbeit hat und nicht genügend Unterstützung am Blaze ist. Baul Hoffmann ist ebenfalls gegen den Vorschlag Thieme. Attentat auf einen Eisenbahnzug. Aus Osnabrück wird Drunsel ist ebenfalls dagegen, mit den Puzern zugleich in Station Dissen auf der Strecke Bielefeld - Osnabrück ein Attentat bom Montag berichtet: Auf einen Personenzug wurde bei der Aktion zu treten; er ist der Meinung, den Kollegen, die jetzt wochen- versucht, indem Steine, sowie Holz auf die Schienen gelegt wurden. lang teine Arbeit haben, kann man nicht noch zumuten, wochenlang Es gelang, den Zug noch im letzten Augenblicke zum Stehen zu ohne Unterstützung zu streifen; er begreift deshalb diejenigen nicht, die einen derartigen Schritt befürworten. Aufgabe der maßgebenden bringen und ein Unglück zu verhindern. Kollegen ist es, die Situation genau zu erwägen; er empfiehlt, der Jn Schönheide bei Zwickau sind drei Häuser durch eine Kommission freie Hand zu lassen. 2other tritt ebenfalls den Feuers brunst eingeäschert worden. Zwei Personen fanden in Ausführungen Thiemes entgegen und meint, man solle die Situation den Flammen den Tod. abwarten und der Kommission Zutrauen schenken. Aus Budapest wird berichtet, der im Bau begriffene Turm Beschlossen wurde, der Kommission für weiterhin das Vertrauen der reformierten Kirche wurde Sonntag durch einen hier wütenden zu schenken, ihr aber anheim zu geben, mehr Agitation zu treiben Orkan fortgerissen. Durch herabfallende Steine wurde ein Mann möglich, hinterher eine Versammlung einzuberufen. Als Kom­und in allernächster Zeit eine Vertrauensmännerfizung und, wenn getötet. missionsmitglied für den ausgeschiedenen Lippis, centrale Rich der preußische Ministerwechsel in einem Parteiblatt zum Aufbruch Lakaien im Zukunftsstaat. Eine imponierende Stilblüte hat tung, wurde Harnhold gewählt.

gebracht:

Ueberall dort, wo diese Forderungen bis Dienstag, den 12. September, abends, nicht bewilligt find, ist die Arbeit am Mittwoch, den 13. September ein zustellen. Die Kollegen sind verflichtet, dem Bureau Annen straße 39 sofort Kenntnis zu geben, wenn die Forderungen bewilligt find. Desgleichen ist von jeder Arbeiseinstellung sofort Mitteilung Die Maurer( centraler Richtung) hielten am Donnerstag, den Was gehen uns eigentlich der Charakter, das Geburtsjahr, die zu machen. Angesichts der großen Zahl nicht berechtigter Mitglieder, 7. d. M., eine Versammlung bei Cohn, Beuthstraße, ab. Bevor in bisherige Laufbahn von Lakaien, die nicht einmal unsere welche an der Lohnbewegung beteiligt sind, verpflichten sich die die Tagesordnung eingetreten wurde, erhob die Versammlung sind, an?" Berliner Klempner, bis auf weiteres pro Woche 50 Pf. an den Protest gegen den letzten Versammlungsbericht des Vorwärts", daß Daß sich die Socialdemokratie auch einmal Lakaien halten Unterstützungsfonds abzuführen. selbiger nicht die ausgeschlossenen Mitglieder veröffentlicht habe. wird, ist eine radikale Umwälzung, die uns ein wenig erschreckt. Fröhlich teilte mit, daß die Mitglieder des Hirsch- Dunckerschen Alsdann nahm der Kollege Frisich zu seinent Referat: Aus Genna wird über ein Eisenbahnunglück berichtet: Gewerkvereins sich mit den Kollegen vom Metallarbeiter- Verband Ziele und Praktiken der Unternehmer- Organisationen" das Zwei Züge, welche nach einander von hier abgelassen wurden, stießen solidarisch erklären und sich der Lohnbewegung anschließen.( Bravo.) Wort. Reicher Beifall wurde diesem Vortrag zu teil. Nach weiterer Diskussion, in der alle Redner für Durchführung der der hierauf folgenden Diskussion beteiligten sich Montag auf der Station Campo Ligure zusammen. Drei Personen wurden getötet, sechzehn verletzt. Der Verkehr ist nicht unter­Lohnbewegung Sprachen, wurde die Resolution einstimmig an- Gröppler und Silberschmidt im Sinne des Referats. brochen. genommen. Auf Antrag aus der Versammlung wurde beschlossen, Alsdann gelangte ein Antrag zur einstimmigen Annahme, daß die Klempner den Arbeisnachweis der Metallindustriellen zu meiden welcher besagte: daß Kollegen, welche nach§ 2 Abs. 2 des am haben. Mit einem kräftigen Hoch auf das Gelingen der Lohn­bewegung endete die imposante Versammlung.

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An

Muck,

Frisch geringer als 1899 fein.

lokal,

Nach den Schätzungen der Fachblätter wird die Wein­24. Juni 1899 geschlossenen Einigungsvertrages durch hohes Alter, ernte des Jahres 1899 in Frankreich die vorjährige bedeutend Unfall oder Juvalidität minderleistungsfähig sind und infolgedessen übersteigen. Dem Progrès vinicole" zufolge wird dieselbe sich auf nur schwer Arbeit bekommen können, vom Beitrage zum Streiffonds 48 Millionen Hektoliter belaufen, welche Ziffer indessen von andern Die Lohnbewegung der Glaser bildete den Gegenstand der befreit sind, wenn ein diesbezüglicher Antrag von seiten der Fachblättern als zu hoch gegriffen bezeichnet wird. Die Durch Beratung einer öffentlichen Versammlung, die am Sonntag in den Kollegen oder des Borstandes einer zum Streifgebiete Berlin ge- schnittsannahme giebt 44 Millionen für Frankreich , 4500 000 für Arminhallen tagte. Es wurde mitgeteilt, daß die Lohnkommission hörigen Verbandszahlstelle, oder bei Einzelzahlern von den betr. Algerien und 250 000 für Tunesien . Im Vorjahre war die Schäzung den Arbeitgebern die am 4. September aufgestellten Forderungen Beitragssammlern an die Lohnkommission gestellt und von um diese Zeit 32 000 000 Hektoliter. Dagegen werden die Ergebnisse unterbreitet, aber keine Antwort erhalten hat. Einzelne Firmen dieser acceptiert wird. Einstimmig wurde der Kollege in den Champagnergegenden Aube, Warne und Haute- Marne haben die Forderungen bereits bewilligt, die meisten scheinen sich Dunkel wieder in Verband aufgenommen. jedoch ablehnend zu verhalten. Die Versammlung beschloß, daß die brachte hierauf einen Fall bezüglich einer Arbeitsstelle in der Eine bedeutende Zunahme der Ohrenerkrankungen in der Kollegen am Montag, den 11. d. M., an ihre Arbeitgeber die Frage Ansbacherstraße vor. Bauherr ist dort der frühere Gastwirt Ziemer. Dentschen Armece hat General- Oberarzt Dr. Villaret zu stellen haben, ob sie die Forderungen anerkennen oder nicht. Wo Der leitende Meister dieses Baues bezahlt 60 Bf. Lohn die Stunde, festgestellt. Er hat statistisch den Nachweis geführt, daß die Armee die Forderungen am Montag nicht bewilligt werden, wird die Arbeit sofort Herr Ziemer legte noch 3 Pf. pro Stunde aus seiner Tasche( oder eine vom Jahre 1881/82 beginnende erhebliche Steigerung an Krant­niedergelegt. Diejenigen Kollegen, die zu den geforderten Be- den vorhandenen Baugeldern) zu. Am Sonnabend, den 26. August, heiten des mittleren und inneren Ohres erfahren hat, die mit un­dingungen arbeiten, wurden verpflichtet, 10 Proz. ihres Verdienstes war die Arbeit soweit fertig, daß am Dienstag, den 29. August, erheblichen Schwankungen andauert und zwar nicht infolge von Tod, zuni Streitfonds zu zahlen. die Rohbau- Abnahme stattfinden konnte. Den Maurern, welche wohl aber durch Dienstunbrauchbarkeit und Invalidität einen an sich Eine außerordentliche Generalversammlung des Ver: am erstgenannten Tage entlohnt wurden, zahlte man den vollen sehr erheblichen und auch sehr erheblich steigenden Verlust, ganz ab­bandes der Möbelpolierer tagte am Sonntagvormittag bei Keller ohn aus, diejenigen, welche bis Dienstag, den 29. September, gesehen von dem natürlich auch stetig anwachsenden Verlust an in der Koppenstraße. Zunächst erhoben sich die Anwesenden zu Ehrenprochen hatte, für 131 Stunden die 3 Pf. abgezogen, also pro mäßig auf alle Armeekorps. Ueber die Gründe der arbeiteten, wurden, ohne daß vorher Herr Ziemer von Abzug ge- Diensttagen, bewirkt hat. Diese Verhältnisse erstrecken sich gleich­der seit der letzten Generalversammlung gestorbenen Mitglieder Mann 41 F.; 10 Maurer waren bis Dienstag beschäftigt, also hat bemerkenswerten Erscheinung läßt sich, wie behauptet wird, vorläufig von den Plägen. Alsdann wird in die Tagesordnung eingetreten, err Ziemer' 4,10 M. gespart. Mitgeteilt wurde, daß die noch kein sicherer Aufschluß geben. deren wichtigste Punkte lauten: Sind die Mitglieder gewillt, die Namen der ausgeschlossenen Mitglieder, central sowie Herr Ziemer 4,10 M. gespart. Mitgeteilt wurde, daß jezige Geschäftslage auszumgen? und: Welche Forderungen stellen im Bureau sowie in den Filialen ausgehängt und beiderseits das Etymologisches. Die alten Deutschen waren ein Prasservolk, wir? Schulz ist der Meinung, daß die jetzige Geschäftslage eine von den mühsamen Arbeiten der friedliebenden Slovenen derartige ist, daß man ruhig in eine Bewegung eintreten könne. nicht aufgenommen werden. Das Bureau wurde auf Beschluß der lebte. Sie liebten es, auf Bärenhänten herumzuliegen, zu spielen Wenn einzelnen Mitgliedern die Forderungen vielleicht etwas über- Versammlung zum 1. Oktober nach Neu- Kölln am Wasser Nr. 1 ber- und dabei tüchtig zu kneipen. Der Meth, ihr Lieblingsgetränk, raschend kommen, so ist daran zu erinnern, daß die 96 er Bebes Komitees, in diesem Jahre ein Herbst- Vergnügen in der hatten es nicht einmal der Mühe wert gefunden, die spätere Welt­legt. Den Steinmezen wurden 1000 M. überwiesen. Ein Autrag wurde natürlich auch von den Slovenen bereitet; fie selbst wegung mur deshalb sich so lange hingezogen habe, weil damals durch Berliner Bock- Brauerei abzuhalten, wurde angenommen. die große Anzahl der Bersammlungen die sprache, das Slovenische", zu erlernen. Da sie noch das Unglück Mehrzahl der Kollegen erst für den Verband gewonnen Die Kohlenarbeiter und Kutscher hielten am Sonntagabend hatten, ein dummes Volk zu sein, so merkten sie von der wort­werden mußte. Jetzt ist die Organisation start genug, um notwendig wieder eine Versammlung ab, die von etwa 1200 Personen, darunter reichen" slovenischen Sprache nur die Worte Dajte se"( gebt werdende Bewegungen rasch zu unternehmen und so zu verhindern, auch vielen Klein- Kohlenhändlern besucht war. Wie aus dem Bericht doch!), wenn sie nämlich den Meth, ihr Lieblingsgetränk, von den daß das Unternehmertum Zeit zur Abwehr gewinnt. Fast jämtliche der Lohnkommission hervorgeht, sind die Forderungen der Arbeiter Slovenen verlangten. Dieses Dajte se" ist dann unglücklicherweise Redner sprachen sich in energischer Weise für ein sofortiges Vorgehen den Unternehmern bereits am vergangenen Dienstag unterbreitet an ihnen haften geblieben und hat sich dann in Deutsche " ver­aus, nur wenige halten die Bewegung für über das Knie ge- worden. Darauf ist von dem Verband der Berliner Kohlen- Groß- wandelt." Also erklärt das in Triest erscheinende slovenische Blatt brochen". Es wird darauf beschlossen, daß am händler" ein Schreiben bei der Lohnfommission eingegangen, in Edinost", wie den L. N. N." mitgeteilt wird, das verhaßte Wort Montag jeder Kollege den Lohnjay von 27 M. welchem mitgeteilt wird, der Verband habe in einer Versammlung Deutsch ". mindestens zu fordern hat. Wer diesen oder beschlossen, in Verhandlungen mit der Lohnkommission der Arbeiter Das Blatt hält offenbar den Steuerfiskus für die Inkarnation einen höheren Lohnfaz bereits erhält, hat eine nicht einzutreten. Sodann heißt es in dem Schreiben weiter: des Deutschtums. entsprechende Aufbesserung zu verlangen. Wird Wir können Ihnen jedoch mitteilen, daß wir unserer Lohn- Umwälzung in der Glasfabrikation. Ein amerikanisches einem Kollegen seine Forderung abgeschlagen, so hat er sich kommission die Prüfung der Frage übertragen haben, und deren Syndikat hat eine Glasfabrit in St. Helens eröffnet, bei der das den Arbeitsnachweis zu venden. Entweder wird dann Ergebnisse seiner Zeit den Arbeitern direkt bekannt geben werden. Hoch- alte System der Glasbläserei durch eine Maschine ersetzt ist, die in von dort aus die Sache geregelt oder dem Betroffenen achtungsvoll Verband der Berliner Kohlen- Großhändler. Der Vorstand. der Stunde 500 und in Tag 5000 Trinkgläser hervorzubringen ver­Arbeit zu seinen Forderungen nachgewiesen. Auf Antrag von Höfer Lichtenstein." Die Verlesung wurde von der Versammlung mag. Ebenso kann sie 3000 bis 4000 Lampencylinder täglich er­wird dann beschlossen, auch den' Accordarbeitern anheimzustellen, mit dem größten Unwillen entgegengenommen, und mit Rufen für zeugen. Die Maschine wird von 4 Männern und 7 Knaben bedient. einen Accordaufschlag bis zu 10 Proz. zu verlangen, Angenommen sofortige Arbeitseinstellung beantwortet. Nach dem alten System wurden im Tag nur 400 Trinkgläser erzeugt. werden weiter folgende Anträge: 1. Die Arbeitszeit beträgt höchstens Der Berichterstatter der Lohnkommission knüpft daran die Be- Das wichtigste Mittel zur Beschleunigung der Fabrikation ist die An 52 Stunden die Woche; in den Werkstätten, wo fürzere Arbeitszeit ist merkung, daß die Arbeiter eben nicht Luft hätten, au warten, bis wendung von zusammengepreßter Luft.

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