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tigen Knotenstod. Sobald sie einen Wenschen wahrnahinen, unter dem eine faubere und anmutige junge Frau auf einem da so zu Lebzeiten aus Feigheit vom Giten zum Bösen, von liegenden Stamme saß und wartete. Bor ihr stand ein Korb, und Schwarz zu Weiß, vom Feuer zum Passer gesprungen war auf den Knien hielt sie ein Kind. Ein Hund wartete neben ihr und immer nur den Stärksten angebeet hatte, so liefen die eilte auf seinen Herrn zu. Das Kleine streďte die Sändchen aus, und während der Mann das goldgelbe Brot aus dem Korbe Grasbüpfer auf selbigen zu. Der ein blies die Querpfeife, nahm und in Stücke schnitt, legte fie den Salat, die Serviette und der andere stüßte sich gar majestätisch auf seinen Stock und Holzlöffel zurecht, 30g die Flasche Rotwein auf und schöpfte das sprach zu ihm: Springe für Gott." Ind der Mann sprang. Mittagessen in den tiefen Teiler aus weißem Steingut mit blauem Springe für den Teufel." Der Mnn sprang abermals. Rande.

" Springe für Calvin, springe für die Messe, springe für die Als die Fabrikglode in der Ferne wieder läutete, tat er einen Biege, springe für den Kohl." und immer sprang der Arme. letzten Schluck, rollte sich eine Zigarette, gab dem kleinen einen Aber dem Grashüpfer mit dem Sto war es nimmer hoch Kuß, warf dem Hunde eine Kruste hin, und nachdem er die junge genug und nicht zu Dank, also daß erillemal ohne Erbarmen Frau flüchtig umfaßt wie ein Geizhals, der seinen Schatz lieba

durchgewalft wurde. Und er hüpfte hn Unterlaß und ward byn interlaß geschlagen, dieweil die Pfeife gar anmutig er­tönte; und so durch alle Ewigteit.

Weiterbinaren die Zeufelinnei zu sehen, so sich nackend auf Tücher von Gold, Seide und Samt reckten und mit Berlen und tausend schönen Kleinodin bedeckt waren, schöner denn die Schönsten von Gent , Brüssel und Brügge . Sie waren unzüchtig, lächelten, sangen und spielten tausend lieb­liche Instrumente. Diese dienten zir Züchtigung der alten Wolliistlinge. Wann sie solche komunn sahen, riefen sie ihnen gar verliebte Worte zu, aber sie fonnen ihnen niemals nahen. Durch alle Ewigkeit mußten die arnen Wollüftlinge sie be­trachten und konnten doch nicht ihr Fingerspiken berühren. Und sie weinten und wehklagten, abe umsonst, und so während Jahrhunderte von Jahrhunderten.

Es waren allda auch boshafte Teufelchen, die schlugen Trommeln, so aus der Haut von Heuchlern gemacht waren, und ihre Masken hingen als Zieraten am Trommelkasten. Und selbige Heuchler mußten ohne Haut, ohne Maske, in ihrer ganzen Häßlichkeit, beschimpft, verhöhnt, ausgepfiffen, ange­spien, von schrecklichen Fliegen verzehrt und von den trommeln­den Teufeln verfolgt, während aller Ewigkeit in der Höllen umberirren.

oft schlug er den Weg nach der Fabri wieder ein.

Er verschwand hinter dem Tor, ging über den Hof, wo sich Eisenbarren auftürmten, und trat in einen langen, breiten Gang, von einem trüben Fenster erhellt, hinter dessen trüben Scheiben man geschwärzte Mauern und Kohlenhaufen gewahrte die Schmieden brausten und Kamine warfen den russigen Qualm in dichten, schweren Wolfen aus. Der Gang wurde oben durchzogen Bebeln und Transmissionsscheiben, die auf und ab liefen, fich von schimmernden Stahlstangen, gebräunten Eisenwellen, von kreuzten und sich fieberhaft drehten lebendigen Organismus, in dem nicht ein Teilchen stehen bleiben wie die tollen Glieder eines durfte, ohne daß der ganze Mechanismus zum Stillstand fam. Der Bretterfußboden bebte unter dem Stampfen der Dampfmaschine, deren Keuchen man vernahm. Von der Entfernung gedämpft, drang aus anderen Arbeitssälen das Klingen von Schmiede­hämmern herüber, vermischt mit dem Summen der Maschinen und fingenden Frauenstimmen.

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Holzbrücke überquerte den Hof, der sie trennte, und stellte so die Am Ende dieser Galerie befand sich eine andere. Eine schmale Verbindung zwischen den beiden Gebäudekörpern her. ein Lehrling auftauchte Kaspar war halb über die Brücke, als aus der zweiten Galerie balten konnte. er lief so schnell, daß er nicht mehr an­Da er nun feine Zeit mehr zum Zurückweichen batte und sah, daß sie beide sich nicht auf der schmalen Brüde halten fonnten, stellte Kaspar sich flach zur Seite. So fauste der junge Mensch heran, wich schlecht aus, prallte heftig mit ihm zue Die Teufel der Dünkelhaften waren auch gut anzusehen. auf der Kante der schmalen Bohle, die den Steg bildete, und hing sammen und fiel flach auf den Bauch er lag der Länge nach Das waren feiste Schläuche voller Wind, so in einem Mund- so über dem Abgrund, ohne einen rettenden Stüßpunkt. Kaspar stück endigten, und an der Spize war ein Blasrohr. Diese war um einen anderen in Gefahr besorgter als um sich selbst Schläuche hatten Adlerklauen und zwei wadere fleine Arme er streckte ihm die Hand hin, und von Angst verblendet, flammerte mit Händen, deren Finger lang genug waren, den ganzen sich der junge Mensch so heftig daran, daß er den Arbeiter aus Schlauch zu umspannen. Wenn der Dünfelhafte zur Höllen dem Gleichgewicht brachte. In der Gefahr abzustürzen, versuchte hinabfuhr und sprach: Ich bin groß, ich bin schön, starf, andern Arm hinter sich und hielt ihn ausgestreckt, so daß eine Kaspar instinktiv Gegengewicht zu bilden er griff mit dem mächtig, siegreich, ich werde Luzifer besiegen und seine Ge- Speiche des Schwungrades ihn erfaßte und ihm oberhalb der Hand fellin Astarte freien," so famen die Schläuche auf ihn 311, den Knochen brach. Der Lehrling erzählte später, daß er trop neigten sich gar tief vor ihm und sagten: Herr, gefällt es seiner Angst ein Anaden vernommen hätte, als wenn man ein Euch, daß wir Euch insgeheim ein Wörtlein sagen, das Eure Stück Holz mit der Art spaltet. Kaspar aber besaß Kraft und stolzen Pläne betrifft?" Und er antwortete: a." Alsdann Rube genug, um einige Schritte zurückzuweichen. Er schleppte den steckten ihm zwei der Schläuche ihr Mundstück je in ein Ohr. Lehrling mit, doch sobald er ihn gesund und wohlbehalten auf den ohne daß er es herauszunehmen vermochte, und begannen mit Boden gelegt, fant auch er vor Schmerz hin. ihren langen Fingern sich den Bauch zu drücken, also daß ein starker Wind hervorkam und ihm in den Kopf fuhr. Selbiger schwoll trefflich an und immer mehr, und siche, da erhob sich Herr Frechling in die Luft, und mußte da während aller Ewigkeit wandeln und stieß mit dem Kopf an die Decke der Höllen und strampelte mit den Beinen, um herunterzu­fommen; aber vergebens. ( Forts. folgt.)

Der Krüppel.

Von J. O. Picon.

Es läutete Mittag. Einige Augenblicke später ging das Tor auf, und wie ein Strom flutete die stille, abgespannte Menschen­menge heraus, die in der Fabrik arbeitete. Niemand sprach ein Wort. Die Starken schienen abgespannt, die Jungen vorzeitig ge­altert, die Alten Halbtot.

Draußen teilte und zerstreute sich die Menge, wie eine Wolke sich vor dem Sturme teilt und verschwindet. Es war zuerst eine wogende Masse, die sich dann in Gruppen und Paare auflöſte, die gewohnt waren, ohne Gruß auseinanderzugehen. Die einen gingen nach Hause, während die andern die Wirtshäuser aufsuchten. Nach und nach wurden alle von dem Vorstadtverkehr aufgesogen.

Einer der lebten, der durch das Tor schritt, war Kaspar Santigos, genannt der große Kaspar, weil er so robust und kräftig war. Sein leutseliges Aeußere, seine freie Stirn, sein offener Blick machten ihn recht sympathisch. Er war wie ein Herkules im Arbeitsfittel.

Im Schatten einer Mauer schritt er dahin, überquerte zwei oder drei Straßen, und durch Gäßchen und über unbebaute Grund­tüde landete er schließlich auf einer mit riesigen Ulmen be= pflanzten Bromenade. Das Geäst bildete ein schattiges Dach,

auf der Fabrik war, trugen sie ihn auf einem Stuhl in das nahe Seine Kollegen hoben ihn auf, und da keine Verbandstube Krantenhaus, wo ihm noch am selben Abend der Arm vom Ell­bogen an abgenommen werden mußte.

sein Haushalt zuerst die Ersparnisse aufgezehrt. Dann waren die Es dauerte lange, bis er genas. Während dieser Zeit hatte Sonntagskleider ins Pfandhaus gewandert: sein Paletot und der Schal seiner Frau. Dann hatten seine Kameraden und die Nach­barn einige Hilfe gebracht, und endlich hatten sie eine Unter­stützung aus der Streikkasse bekommen. Der Kranke konnte gar nicht daran denken, wieder Arbeit zu erhalten, denn das Unglück war mit dem rechten Arm passiert.

Der Unfall lag schon über vierzig Tage zurück, als Kaspars Frau aufs Fabriffontor ging. Es war ein Raum, der von einer Holzwand in zwei Teile getrennt wurde. Ein gutgekleideter alter Herr saß hinter dem Schalter. Er las gerade in der Zeitung, und Herren über fichtene Pulte und machten Eintragungen in großen neben ihm stand die gefüllte Geldkasse. Weiter beugten sich zwei Büchern.

Pult, als die Frau sich näherte. Was bringst Du neues?" fragte einer von den Beiden aut ,, Was ist nach dem Unfall aus Kaspar geworden?" fragte der

andere.

Oh, was aus ihm werden mußte: ein einarmiger Krüppel!" Und warum kommst Du her?"

Um mir Geld zu holen."

Der eine der beiden Herren nahm eine Liste und fah die Seiten durch, wobei er murmelte: ..Kaspar Kaspar

Seftion," sagte die Frau. Er ist unter Santigos eingetragen, Holzabteilung, aweife

Es stimmt! Kaspar Santigos, hier steht's." " Jawohl, Kaspar Santigos," fügte sie seufzend hinzu. die Augen zu heben: Der Buchhalter rechnete auf einem Zettel und fragte, ohne

Hatte er den Lohn für die vorhergehende Woche schon es­

hoben?"