So letni man hier den Krieg von seiner fraurigsten Seife kennen. Nichts vont erhebenden, befreienden Draufgehen. Des Dienjtes ewig gleichgestellte Uhr lastet wie ein Alp auf einem. Hungernde, betteinde Kinder sind tägliche Erscheinungen. Mit Säden, Töpfen usw. kommen sie in die Quartiere und bitten um Effen oder Brot. Es scheint ihnen alles zu munden. Das traffeste Eiend des Krieges tritt einem hier vor Augen. Die Lebensmittelpreise halten sich, wenigstens für Soldaten, noch in annehmbaren Grenzen. Wir gaben für ein Pfund Butter 1.65 M., ein Pfund Schweizerfäse 1,30 M., ein Pfund Tilsiter 1,20 Marf, während die Flasche Bier, etma% iter, 50 Pf. und das Glas Senf 15 Bf. fojtete. Das sind Preise, die unsere Genossen. daheim auch wohl bezahlen müssen. Bei der Brotversorgung wird die Einwirkung des wirtschaftlichen Kampfes schon deutlicher wahr nehmbar. Nicht nur, daß unsere Brotrationen berfürzt worden find, wofür allerdings Brotgeld ausgezahlt wird, sondern auch die Zivilbäder sind nicht mehr in der Lage, Mehl zu beschaffen. Die Bersorgung ist nunmehr von der Militärbehörde selber in die Hand genommen worden. Bis vor wenig Wochen aßen die Franzosen nur Weißbrot und verschmähten unser Prot. Nun wird auch ihnen Kommigbrot geliefert, und sie müssen sich damit abfinden; sie sind jogar dankbar, wenn sie ein Stüdchen ertra bekommen. Das von den Soldaten gebackene Brot ist nämlich gewöhnlich besser als das andere, da die französischen Bäcker sich an den neuen Backprozeß nur schier gewöhnen fönnen. Es werden übrigens Brotfarten herausgegeben, die den in Berlin zur Verteilung gelangenden ähn­lich sind. Sie berechtigen den Inhaber zur täglichen Entnahme von 110 Gramm Brot pro Kopf der Familie. Das ist ja nicht gerade piel, doch mögen sie sich bei ihrem Verbündeten jenseits des Kanals

bedanken.

Da der Brotkonsum derartig eingeschränkt worden ist, sind zunächst die fahrbaren Oefen zur Schonung außer Betrieb gestellt morden. Da sich ferner die Feldbäckereien zum Teil feststehende Lefen haben bauen lassen, ruht der Betrieb, so auch bei uns, zum Teil vollständig. Die Mannschaft wird natürlich troßdem beschäf­tigt. Eine Schicht ist der gleichfalls am Orte liegenden Etappen­bäckerei zugeteilt. Sie badt also weiter, während eine andere Partie mit der gründlichen Reinigung der Geräte, Defen, Zelte beschäftigt ist. Die Lefen werden gründlich abgewaschen und eingefettet. nicht mehr an.

Jedenfalls sieht man den G3 fehlt en die Strapazen durch Belgien

Guer D. G.

Ein Italiener im Hungerlande".

Kleines Feuilleton.

eines Roßarzles, sichern bor Vernachlässigung und Ausbreitung| Chlortalt, Natronlauge, greifen ihr nur schider an, während er etwaiger Krankheiten. Andererseits bringen diese Vorbeugungen empfindlich ist gegen Karboljäure und gegen die Belichtung mit eine starke Belastung der mit der Pflege der Pferde Betrauten diffusem Tageslicht. Durch den getrockneten und zerstäubten Aus­mit sich. Man kann es daher verstehen, wenn lektere von diesen wurf der Lungenschwindfüchtigen erfährt er eine solche Verbreitung, Dauerappells feineswegs erfreut find. Unser Pferdebestand hat daß er an Orten allgemeinen Verkehrs im Staube gar nicht zu ver­insofern eine Vergrößerung erfahren als eine der requirierten meiden ist und dort fast überall eingeatmet wird, ohne daß man belgischen Stuten ziemlich unerwartet ein Fohlen bekommen hat. sich irgendwie wirksam dagegen schüßen fönnte. Man nahm nun Ich brauche wohl nicht erst zu versichern, daß die ganze Kolonne und lange Jahre hindurch an, daß ein für die Tuberkulose empfänglicher nicht zuletzt unser Leutnant lebhaften Anteil an den Mutterfreuden Organismus auf solche Weise infiziert werden kann und dann von nehmen. Das Kleine ist schon photographiert worden. Vielleicht der Krankheit ergriffen wird. Aber durch die Forschungen der findet es noch Aufnahme in der Woche". legten Jahre ist man von dieser Annahme zurückgekommen, man Die Zeit der Not läßt auch das Gefühl der Zusammengehörig hält es heute vielmehr für ganz sicher erwiesen, daß das Auftreten feit in weit stärkerem Maße als sonst zum Ausdruck gelangen. Das der Tuberkulose, ihr klinisches Manifestwerden", wie der Kunst­Solidaritätsgefühl, das in jedem Menschen schlummert, erwacht.... ausdruck fautet, in feiner irgendwie gefeßmäßigen zeitlichen Be­Zum Schlusse möchte ich nochmals anregen, ob es nicht möglich ziehung zu der Infektion steht. Experimentelle und epidemiologi­ist, den Truppen etwas mehr Buder zuzuführen. Es ist viel auf iche Untersuchungen, statistische Erhebungen bei Sektionen und den Nährwert des Zuders hingewiesen worden. Der aber nut Untersuchungen bei Lebenden mittels der Tuberkulinprüfung haben schließlich auch nichts, wenn man ihn nicht hat. Es herrscht in einwandfrei ergeben, daß die Tuberkuloseinfektion bereits in der Deutschland ja fein Mangel daran, und uns fönnte eine Abwechse- Kindheit stattfand, daß mehr als 95 vom Hundert aller erwachsenen lung in dieser juppenreichen Zeit nichts schaden. Vielleicht finden Menschen mit Tuberfelbazillen bereits in Berührung gekommen sich einige Liebesgabensendungen, die dieser Anregung Rechnung sind. Und zwar gilt dies keineswegs bloß für die ärmeren Schichten tragen. Herzlichen Gruß! der Bevölkerung, sondern ebensowohl für die Wohlhabenden. Wenn dann der Körper durch außergewöhnliche Anstrengungen, durch Er­fältungen und Darmfatarrhe, durch mangelhafte Ernährung gc­schwächt wird, Erscheinungen, die bei der ärmeren Bevölkerung naturgemäß stärker auftreten als bei der wohlhabenden, so kann Luigi Ambrosini, der Sonderberichterstatter der Stampa", hat es leicht zum Ausbruch der offenen Tuberkulose fommen. es sich auf seinen Studienfahrten durch Deutschland mit Fleiß an­Für diese Auffassung vom Wesen der Tuberkuloseinfektion gelegen fein laffen, dem Ernährungsproblem, das ja auch für bilden die Erfahrungen, die gegenwärtig im Feldzuge gemacht Italien bringend geworden ist, seine besondere Aufmerksamkeit zu werden, einen geradezu experimentellen Beweis, denn zuweilen zuwenden." In Italien ", schreibt er, brennt man begreiflicher- tritt die Erkrankung in Fällen auf, in denen eine unmittelbare neue weise vor Neugierde darauf, genau zu wissen, wie es in Deutsch - Ansteckung absolut ausgeschlossen ist. Diese Auffassung bestärft land in Sachen der Proviantierungsfrage bestellt ist, wieviel Ge- aber auch wiederum die tröstliche Anschauung von der Heilbarfcit treide die Deutschen noch auf den Speichern lagern haben, und was der Erkrankung, wenn die den Körper schwächenden und seine für eine Sorte unappetitlichen Zeuges eigentlich das berühmte Empfänglichkeit für die Tuberfelbazillen verursachenden Momente K- Brot ist. Man spricht von Deutschland wie von einem blockierten beseitigt werden. Lande, wie von einer Festung, die, wenn sich der Krieg in die Länge sieht, ganz gleich, wie ihre militärische Lage ist, durch den Hunger zur Uebergabe gezwungen sein wird. Es sind wichtige Probleme, die hier zur Erörterung kommen, ſo ernſte Fragen, daß ich es für angezeigt hielt, mich bei meinen Fahrten durch Deutschland mit ihnen ganz besonders zu beschäftigen. Ich habe mich bemüht, mich Welcher Besucher eines Aquariums hätte nicht schon jene selts so eingehend zu unterrichten, daß ich meinen Landsleuten nicht nur Stimmungseindrüde, sondern Tatsachen und einwandfreies Be- famen Geschöpfe der Tiefseefauna bestaunt, die Stachelhäuter, die meismaterial unterbreiten kann. Daß für Deutschland , und in unter dem Namen der Seesterne bekannt sind. Diese Meerbewohner höherem Grade noch für Oesterreich- Ungarn , die Getreideversor- ernähren sich von Schnecken und Muscheln, von Würmern, Krusten­gung ein ausschlaggebender Faftor geworden ist, liegt in der Natur tierchen, kleinen Fischen und Seeigeln. Aber über das Wie ihrer der Dinge. Hörte doch plößlich die Masseneinfuhr, deren Deutsch - Ernährung weiß der Laie recht wenig. Die Arten mit breiter Mund­land für seinen heimischen Bedarf benötigt, auf, und die geringen scheibe, die sich im Mittelpunkt des eigenartigen Lebewesens auf der Mengen, die es nach dem Ausbruch des Krieges eingeführt hat, nach abwärts gekehrten Seite öffnet, führen ihre Beute direkt durch fonnten für die Lösung des Problems faum ernstlich in Frage das große Maul in den Magen, verdauen dort die Weichteile und kommen. Man denfe doch, daß hier täglich die Münder von fast geben die unverdaulichen Hartteile durch das Maul wieder von sich. Noch 70 Millionen Menschen gestopft werden müssen. Die Blodade oder, feltsamer ist die Nahrungsaufnahme aber bei den Arten, deren kleine richtiger gejagt, die Blodadedrohung Englands, hat bisher England Mundöffnung die Aufnahme größerer Beute unmöglich macht. Diese mehr als Deutschland geschadet, das man in einen eisernen Ring Stülpen ihren Magen um, so daß er nach außen tritt, umhüllen einzwängen oder erdroffeln wollte. Der Pfeil ist auf den Schüßen damit die Beute und überdecken sie mit verdauendem Sefret. Dann zurückgeprallt, da ja Deutschland angesichts dieser Drohung sich schlürfen sie die flüssig gewordene Nahrung ein, wozu mehrere fortan nur auf sich selbst und die eigene Kraft angewiesen sei. Die sternen gegenüber völlig hilflos. V. Bauer berichtet nach einem völlig im klaren darüber war, daß es in Sachen der Ernährung Stunden gehören. Allerdings sind nicht alle Beutetiere den See­Folge war, daß es entsprechende Maßregeln ergriff, die den eng- Referat in der Naturwissenschaftlichen Wochenschrift", daß Herz­Die Industrien für Tuche und Ausrüstungsgegenstände scheinen lischen Aushungerungspolitifern einen fräftigen Strich durch die muscheln vor Seesternen dadurch fliehen, daß sie ihren Fuß weit mit ihren Beständen gründlich aufzuräumen. Die Ausrüstungen Rechnung machen. Für uns hat dieser deutsche Verteidigungsplan herausstreden, fingerförmig nach unten frümmen und sich mit einer werden nämlich immer mannigfaltiger. Einige der Formationen cin X. Aber das deutsche Oberkommando ist in der Lage, für dieses fräftigen Bewegung vom Boden abstoßen, wodurch sie sich ziemlich führten russische Feldküchen mit sich, die aber primitiver einge- eine Ziffer einzustellen: die Beschlagnahme der gesamten Ge- weit fortschnellen. Der Seestern geht hinter diesen Tieren buch­richtet sind als unsere. Unter den Neuangekommenen traf ich freidevorräte in Deutschland . Die deutschen Behörden wissen heute stäblich auf die Jagd; er verfolgt sie mit erhobenen Armspizen und unter anderen auch den ältesten Sohn unseres alten Parteigenoffen genau, wieviel Zentner sie zur Verfügung haben, und da die Ziffer zwar in unregelmäßigen Bidzadfprüngen, denen eine gewisse Sicher­A. M., der damit jetzt drei Söhne vor dem Feinde hat. der Bevölkerung gegeben ist, so handelt es sich nur darum, das heit innewohnt, indem der Seestern seine Bewegungsrichtung den Auf das Pferdematerial wird natürlich die größte Sorgfalt Quantum, das jedem zusteht, mathematisch so zu berechnen, daß Fluchtversuchen der Muscheln anpaßt. Der Ausgang der Jagd hängt verbandt, damit die für die Seuchenverbreitung so günstige Frühwürden Millionen dafür bezahlen, wenn sie über das X dieser Ge- der der Seestern nachstellt( Nassa reticulata) berſteht es, mit Hilfe der Vorrat bis zur nächsten Ernte reicht. Deutschlands Feinde natürlich von verschiedenen Umständen ab. Eine andere Schnecke, jahrszeit möglichst ohne Fährnisse überstanden wird. Sind die Strapazen gegenwärtig auch nicht so groß, so werden dafür auch heimrechnung Klarheit erhalten fönnten. Als ich Mitte Februar ihres Fußes sich derart vom Boden fortzuschnellen, daß fie mehrere die Haferrationen knapper. Auch Rauhfutter ist schwierig zu be- nach Deutschland kam, war die Brotkarte in Bayern noch nicht ein- Burzelbäume hintereinander schießt und zwar so rasch, daß man die schaffen. Die Versuche, mit Hädselmaschinen flein geschnittene geführt. Ihre Bekanntschaft machte ich zuerst in Sachfen, und je einzelnen Phasen nicht recht verfolgen kann. Bauer stellte hierbei hnede gewiß überraschende Rüben zu verfüttern, stoßen bei unseren Roffen auf zähen Wider mehr ich mich Berlin näherte, desto mehr kam mir zum Bewußt- fest, daß die eigenartige und bei einer stand. Es wird wohl geraumer Zeit bedürfen, che sich die Tiere an fein, wie glänzend die Brotverteilung organisiert und diszipliniert Fluchtbewegung nur dann zustande tommt, wenn die Schnede direkt ist. In meiner Bension in Berlin befant auch ich meine Brotfarte vom Seestern berührt wird; jedenfalls ist es ein von der Haut des diesen Nahrungswechsel völlig gewöhnt haben. Neue, wasserdichte und wurde auf die übliche Ration gejezt. Und wenn ich int Reitan Seesternes ausgehender Reiz, der die lebhafte Purzelbaumbewegung Pferdebeden, die über das ganze Pferd reichen, gelangen zur Ein­führung. Sie sollen jedenfalls die Tiere gegen die Einflüsse des rant einmal die Brotkarte vergessen hatte, so war ich unweigert auslöst. hier so häufigen Regenwetters schützen. Fait tägliche Appells mit gezwungen, der Beiſpeise des Brotes zu entsagen." den Pferden, teils mit, teils ohne Geschirr, unter Hinzuziehung

noch der weiße Ladanstrich. Der Rest der Mannschaft ist mit Auftreiben und Zerkleinern von Solz beschäftigt, das naturgemäß jezt auch schon fnapp wird. Zum Teil streift er, geführt von einem Oberbäcker, der sich auf der Germaniawerft die nötigen fachmännischen Kenntnisse erworben hat, durch Felder und Wälder und sammelt altes Eisen, Blechdosen und Säcke. Ja, ja, man entwickelt sich im Ariege. In der Landwirtschaft regt es sich jetzt mit Macht. Alle die durch die Periode des Stilliegens freigewordenen Kräfte, Menschen und Pferde, sind hier tätig. Die großen Getreidevorräte, die noch in den Mieten liegen, hauptsächlich Weizen, werden ebenso wie die weißen Egbohnen ausgedroschen.... Noch vorhandene Milchfühe dürfen nicht geschlachtet werden; die Milch wird den Feld- bzw. Ariegslagaretten zur Verfügung gestellt. Auf allen Feldern sieht man jetzt Soldaten mit Pflügen, Aufnehmen der Rüben und sonsti­gen landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Der Endzweck bei diesen Arbeiten ist ja immerhin der, dem Vaterlande zu nüßen. Anders gestaltet sich die Sache jedoch, wenn es sich um Lurusgärten handelt. Es scheint mir die Instandsetzung durch Soldaten denn doch keineswegs so notwendig zu sein.

sten Ernte und darüber hinaus durchkommt. Für einen Ausländer,

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Seesterne, die auf die Jagd gehen.

Riesige Schneeflocken.

des zum Verkauf gelangenden Kriegsbrotes geäußert und seinem Nachdem sich der Berichterstatter über die verschiedenen Arten 1leber besonders große Schneefloden berichtete D. Baschin in der Geschmack und seiner Befömmlichkeit alles Lob gespendet hat, fährt Das allgemeine Bewußtsein floß und floß dahin wie er fort:" Da in Deutschland alles wissenschaftlich und mathematisch Meteorologischen Zeitschrift". Am 10. Januar 1915 gegen 4 hr ein breiter, murmelnder Strom, der hier und da einen inter aufgefaßt wird, so darf man damit rechnen, daß die Rechnung trat in Berlin ein kurz dauernder Schneefall ein, der neben Floden essanten Leichnam emporwirbelt, ein Ende mit sich trägt und stimmt, und daß die Sparjamfeit und Enthaltsamkeit, die heute bon gewöhnlicher Größe auch solche von beträchtlichen Dimensionen lieferte. Zahlreiche Schneeflocken wiesen einen Durchmesser von wieder auf den Grund sinken läßt. Nur der Kandidat ver- jeder einzelne in der Ernährungsfrage an den Tag legt, den Erfolg 8-10 Zentimeter auf, und diese fielen nicht nur schneller wie die mochte sich, als das Zeichen des Selbstwiderspruchs, das er haben werden, daß Deutschland mit seinen Vorräten bis zur näch fleinen Floden, sondern sie wirbelten auch nicht in dem gleichen war, immer an der Oberfläche zu halten; über ihn kam man der heute in Deutschland reist, ist diese Beobachtung der Ernäh- Maße durcheinander, schlugen vielmehr eine regelmäßiger gestaltete nie hinweg. Dank Aage, der nicht schweigen konnta schlich rungsdisziplin eines ganzen Voltes überaus interessant und lehr- Bahn ein. Ihre Form war meist diejenige einer runden oder ovalen das Gerücht bald in der Stadt umher, der Kandidat und fein reich. Aber man denke nicht etwa, daß sich diese zu Hause geübte Schüffel, deren Rand nach aufwärts gebogen war. Sie schaukelten anderer sei der Verführer Stines. Das erregte viel Un- Sparsamkeit und Enthaltsamkeit auch in der Oeffentlichfeit be- zwar im Winde hin und her, doch ließ sich niemals ein völliges Um­willen, aber dicht auf den Fersen folgte wie ein Wellen- merkbar macht. In den Caféhäusern, den Bierstuben, den Restau - tippen beobachten, tas die fontave Seite nach unten gebracht hätte. dämpfer die Geschichte von seinem Versuch, sich zu erhängen; rants speist man genau so wie man bisher gespeist hat. Auch die Die Temperatur lag nur wenig über dem Gefrierpunkt. Ueber ähn diefer mißlungne Selbstmord wirkte versöhnlich sowohl durch Preise haben keine Erhöhung erfahren. Man hat es vorgezogen, liche Beobachtungen fonnte auch bereits 1887 in der Meteorologi­seine Komit wie als Ausdruck der Reue. Dazu fam seine dafür die Portionen etwas zu verkleinern. Hier in Berlin speziell schen Zeitschrift" berichtet werden. Bekehrung, die jest allen offenbar war. Er schmückte jetzt iẞt man im Restaurant gut und reichlich zu Preisen, die denen der nicht nur das Gotteshaus, sondern besuchte es auch jeden gleichkommen. Ich habe herzlich lachen müffen, als ich in einer wertentsprechenden Restaurants in Turin , Mailand und Rom Sonntag mit seiner franken Frau am Arm, und im Laufe unferer Zeitungen einen Bericht las, der die Schauermär erzählte, heaterront. In der Volksbühne fann das eines furzen Zeitraums ging er zweimal zum Tisch des ein in Berlin ansässiger Italiener habe geschrieben: Sier stirbt isländische Schauspiel Berg Eyvind und fein eib" Serrn. Eine Seele und eine hohe Seele war für die man vor Hunger". Mir ist nicht recht flar, zu welchem Zwecke der nur noch viermal gespielt werden, und zwar am 9., 11., 15. Gemeinde gewonnen, und niemand hielt sich für befugt, mit artige Scherze erfunden werden, die dem Bublifum eine ganz 20. d. M.- Die beiden nächsten Parsifal- Vorstellungen im der Vorsehung zu rechten wegen der von ihr angewendeten falsche Meinung von den Dingen beibringen müssen. Die Italie . Deutschen Opernhause finden Sonntag, den 11. und Diens Mittel. ner, die sich einreden, daß Deutschland über furz oder lang durch tag, den 13. April statt. den Hunger zum Friedensschluß gezwungen sein wird, geben sich meiner Weinung nach einer lächerlichen Selbsttäuschung hin. In Frankreich und England weiß man nur zu gut, daß man auf einen raschen Kriegsschluß nicht zu hoffen hat. Man rechnet vielmehr Dort mit der Sähigkeit eines Landes, deffen Widerstandskraft noch ungebrochen ist, und ich bin der Meinung, daß Italien gut hun würde, sich daran ein Beispiel zu nehmen."

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Aber jezt gehörte der Kandidat zu diesen Leuten; es haftete ihm nicht länger das Verwegene an, das die Be­wohner einer kleinen Provinzstadt stets demjenigen beilegen, der in religiöser Hinsicht einen Sonderstandpunkt einnimmt. Er war in Gefahr, alltäglich zu werden und von der Ober­fläche zu verschwinden.

Da beging er eines Tages etwas Seltjames: er nahm Stine ins Saus. Er machte fein Hehl daraus, daß es seine

Absicht war, ihr volle Genugtuung zu gewähren und sie nach Ueber die Entstehung der Tuberkulose.

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Notizen.

Deutsche Musik in Frankreich . Nach einer im

Gitarre und Kobjar ben fahrenden Gänger, deſſen Heldenlieder

So fanden noch

Matin" besprochenen Umfrage, hat der Krieg die Nachfrage nach deutscher Musik kaum beeinflußt. Beethoven , Chopin , Bach, Mendels­fohn u. a. werden ebenso start wie vorher gekauft. Auch Wagner, der von den Bühnen abgesezt wurde, erhielt sich in der Gunst des französischen Publikums fast vollständig. Der hier und da beob achtete, verminderte Verkauf seiner Werte hänge zweifellos nur das. mit zusammen, daß Anfang 1914 nach Freigabe seiner Werke der Markt durch billige Ausgaben gesättigt war. Der Kobsar." Robsa" nennt der Ukrainer eine Art dem Tode seiner Frau zu heiraten; und alle in der Stadt waren darin einer Meinung, daß ihm das niemand hätte nach- Ueber die Entstehung der Tuberkulose haben unsere Anschau- dieses Saiteninstrument begleitet. Der Nationaldichter Schewtschenko hat seiner historischen Gedichtsammlung den Titel obsar" gegeben. machen können. Von diesem Tage an war er wieder obenauf. ungen sich im Laufe der letzten zwei Sebensalter gründlich ger und dieses in Rußland streng verbotene Buch zu erstehen, drängten Karl amüsierte sich föstlich über diese Geschichten von dem wandelt. Bei den tuberkulösen Krankheitsprozessen, die ja nicht nur die Lunge, sondern auch viele andere Organe befallen, finden sich die ukrainischen Soldaten und Offiziere des Baren in den Kandidaten und dem Abstinenzlerwirt." So erreicht doch fich stets die eigentümlichen Tuberfeln, das sind eigentümliche hirje utrainischen Buchhandlungen Dstgaliziens und der Bukowina. Die wenigstens etwas feine Bestimmung," äußerte er wohl in forngroße Knötchen, die aus einer gefäßlofen Anhäufung von Rund- Rommandobehörden ordneten daraufhin die Schließungen der Buch­seiner alten ironischen Art. Aber es stedte lauter Gutmütig- zellen und Riesenzellen bestehen. Noch Rudolf Virchow hielt an handlungen und die Konfiskation der Gedichte an. feit dahinter. der Anschauung feit, daß die Tuberfeln von dem dazu disponierten mehr Eremplare ihren Weg zu Schewtschenfos unterdrückten Lands­Fern und freundlich klang es ihm ins Ohr, wenn jemand Organismus aus sich heraus erzeugt werden; speziell Strofulose leuten! aber auch andere den Körper schwächende Krankheiten sollten Wasserwerfanlagen in Italien . zu ihm sprach; verſchönend und dämpfend lag ein Luftnebel ihn zur Erzeugung von Luberfeln fähig und geneigt machen. A13 Europa vom Lärm der Waffen widerhallt, ist in seinem äußersten zwischen ihm und allem anderen. Es war ihm unmöglich, Robert Koch im Jahre 1882 den Zuberfelbazillus entbedte, wurde Süden, fast unbemerkt von der großen Deffentlichkeit, die Apulische sich in dem gleichen Maße wie früher zu ärgern oder an dieser als die einzige und ausschließliche Ursache der Tuberkulose Wasserleitung fertiggestellt worden. Dieses Bauwerk ist zurzeit irgend etwas Anstoß zu nehmen, daß es ihm selber auffiel angesprochen, und auch heute wird allgemein angenommen, daß das größte Wasserwerf der Welt und versorgt nicht weniger wie und er fast Angst bekam wegen dieser seiner Milde gegen alles es eine Tuberkulose ohne Tuberkelbazillen nicht gibt, wohl aber 268 Gemeinden der ganzen Südostecke der italienischen Halbinsel mit und alle. Sich selbst sah er als Greis an, ein wenig zitternd gibt es sehr häufig Tuberkelbazillen ohne Tuberkulose. Bei der Wasser. überaus großen Verbreitung dieses Bazillus gerät er giveifellos Eine stille Ausstellung. Die Panama - Ausstellung in und liebevoll lächelnd, bereit, nach allen Seiten Segen zu sehr oft in unseren Organismus, ohne daß die geringste Störung San Francisco wurde am 21. Februar d. J., wie beabsichtigt, eröffnet. spenden. In solchen Augenblicken fürchtete er trok den zu- dadurch verursacht wird. Denn der Tuberkelbazillus ist von einer Die offiziellen technischen Fachzeitschriften der kriegführenden Länder Le nehmenden Kräften, seine Jugend verloren zu haben, und außerordentlichen Widerstandsfähigkeit, er erträgt monatelanges richten darüber fast nichts, es ist auch über die Beteiligung der ga suchte vergebens nach etwas Galle auf dem Grunde seines Austrodnen und fanu bis nahe an die Siedetemperatur des Wassers meldeten europäischen Staaten wenig zu erfahren. Voraussichtlich Wesens. erhitzt werden, ohne daß er zugrunde geht, die Einwirkungen des und infolge des Kriegszustandes wird die ganze Ausstellung erheblich ( Fort. folgt.) Magensaftes und der Fäulnis schaden ihm nicht, auch Sublimat, eingeschränkt sein. Verantwortlicher Redakteur: Alfrey Wielepp, Neukölln. Für den

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Während

Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin , Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW,