r. 160. 17. Jahrgang. 2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Tokales. Dritter Wahlkreis. Heute abend 81/4 Uhr findet im Gewerk schaftshaus eine Volksversammlung statt, in der Reichstags- Abgeord neter Wolfgang Seine über die Thätigkeit ini Reichstag und die politische Lage sprechen wird. Die Arbeiter der Firma Biedermann u. Die Lokalliste!
Die Lokalkommission.
Freitag, 13. Juli 1900.
tein Knochen verlegt. Die Fleischwunde ist zwar sehr groß, aber Aus Rigdorf. Wir weisen nochmals darauf hin, daß die nicht gefährlich. Die Verunglückte wurde in ein Krankenhaus berichtigte Wählerliste für die Stadtverordneten- Wahlen vom 15. bis 30. Juli cr. im Zimmer 36 des hiesigen Rathauses( Berlinergebracht.
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Als
Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich vorgestern abend straße 63, 1.) öffentlich ausliegt und wochentags 8-3, Sonntags gegen 8 Uhr in Charlottenburg . Um diese Zeit überschritt die 8-10 Uhr vormittags eingesehen werden kann. Eingetragen sind ins vierzigjährige Arbeiterfrau Werner die Schloßbrücke der Nachbar- gesamt 15 755 Wähler, welche zusammen 995 333,14 M Stentert Residenz und versuchte dicht vor einem herankommenden Pferdebahn- zahlen und sich wie folgt verteilen: 1. Abteilung 34, 2. Abteilung 692 und 3. Abteilung 15029. Im Vorjahre waren Czarnikow, Kreuzbergstraße 7, veranstalteten am Sonnabend, den wagen den Fahrweg zu kreuzen. Die W. wurde von den Pferden 16 400 Wahlberechtigte mit 792 816,10 m. Steuern eingetragen; 14. Juli, eine Landpartie nach Zeuthen , Künzels Restaurant. Wir zu Boden gerissen, und da es dem Kutscher nicht gelang, die Tram- die jetzige Verminderung der Wahlberechtigten ist darauf zurüd machen darauf aufmerksam, daß das genannte Lokal für die Arbeiter- wah rechtzeitig zum Stehen zu bringen, geriet fie unter den schweren zuführen, daß im vorigen Jahre auch alle Nichtprenzen, die bekanntWagen. Die W. wurde derartig zwischen die Räder und den Kasten lich nicht wahlberechtigt find, in der Liste irrtümlich Aufnahme_geschaft gesperrt ist. eingeklemmt, daß es unmöglich war, die Aermite zu befreien. Erst Den Gefangvereinen, welche beim Boltsfest des 6. Kreise mit- mit Hilfe einer größeren Zahl Bassanten, die Augenzeugen des Un- funden hatten, in diesem Jahre aber gestrichen worden sind. wirken, zur Nachricht, daß am Montag, den 16. Juli, abends 81%, Uhr, glidsfalls waren, mußte der schwere Pferdebahnwagen hochgehoben Die Steuergrenze bilden in der ersten Abteilung 2122,40 m. und in der zweiten Abteilung 153,47 Mart. Der erste im Weddingpart, Müllerstr. 178, die Probe stattfindet. Wir bitten, werden, worauf die inzwischen ohnmächtig gewordene Arbeiterfrau sich zahlreich daran zu beteiligen. Somitag, den 15. Juli, vor aus ihrer qualvollen Lage befreit werden konnte. Die W. hatte eine Steuerzahler der dritten Abteilung hat 153,33 M. zu entrichten. Die mittags 9 Uhr, Komitee- Sigung bei Dieke, Ackerstr. 123. Quetschung des Brustkastens, sowie durch einen Hufschlag eine erheb- Höchstbesteuerte ist die Vereinsbrauerei, welche jährlich 60 113,38 m. Die umfangreichen und schwierigen Bahnbauten, die durch liche Verlegung am Kopf erlitten und mußte nach dem Charlotten- an die Gemeinde zahlt. Eine unter mysteriösen Umständen aufgefundene Kindesdie enorme Ausdehnung des östlichen Verkehrs für die Schlesische burger Krankenhause übergeführt werden. und Ostbahn notwendig geworden, find in ihren ersten Stadien bei Zu dem Unglücksfall in der Druckerei der Firma Ulstein leiche beschäftigt augenblidlich die Schöneberger Kriminalpolizei. Am Mittwoch wurde im Hause Grunewaldstraße 106 auf einem TreppenStralau Rummelsburg zum Abschluß gelangt. Die vier Tunnel- u. Co. erhalten wir von Herrn Rudolf Ulstein folgende Berichtigung: bauten für den Nord- und Südring find beeudet und der Körper In Nr. 159 des„ Vorwärts" wird berichtet, daß ich zu dem Ab- flur die noch warme, in hellgraues Backpapier und eine Nummer der für die neuen Vorortsgeleise der Schlesischen Bahn fertig gestellt. teilungsvorsteher der Stereotypie aus Anlaß des Betriebsunfalls, Berliner Morgenpost " vom 10. d. M. eingewickelte Leiche eines neuDer gebornen Kindes männlichen Geschlechts aufgefunden. Nachdem die alte Bahntrace innerhalb des Gebiets von Rummels- der den Stereotypeur Krüger betroffen hat, geäußert hätte: burg auf die notwendige Höhenlage gebracht worden, ist schon Mann war wohl besoffen?" Diese Mitteilung ist unwahr. Schlackensteine als Pflasterungsmaterial fommen jetzt vers vor einiger Zeit der neue Bahnhof Nietz Rummelsburg, mir der Abteilungsvorsteher Meldung von dem Unfall machte, fuchsweise in dem Vorort Rummelsburg zur Anwendung, und zwar der etwas mehr nach Berlin 811 verlegt worden ist, sprach ich ihm mein Bedauern darüber aus und erkundigte mich wird die Prinz Albertstraße mit diesem in der Form den Wiener zunächst provisorisch in Betrieb genommen worden. Der dann nach dem Hergang. Da Krüger ohne für mich zunächst er Kopfsteinen gleichenden Pflasteringsmaterial versehen. Die SchlackenFernverkehr der Ostbahn wird bekanntlich mit demjenigen der fennbare Veranlassung zu Boden gefallen war, ſo ſtellte ich steine bestehen aus den Schmelzresten der Müll- Verbrennungsöfen Schlesischen Bahn vereinigt und erst furz vor Karlshorst wird die die Frage:„ Er ist doch nicht betrunken gewesen?" Es war dies eine und find, wenn sie massiv, eisenhart. Im allgemeinen sind die Ostbahn sich von der Schlesischen Bahn abzweigen, um bei Biesdorf fachgemäße Frage behufs Ausfüllung des Formulars für die Steine jedoch porös und mitunter vollständig hohl, so daß von dem sich an die alte Strecke wieder anzuschließen. Die Verbindungs- Unfallanzeige." gelieferten Material sich große Mengen als unbrauchbar erweisen. strecke, die eine Länge von 4 Kilometern haben wird, befindet sich Trotz des massenhaften Bruches jedoch soll sich das Plaster wesentlich schon im Bau. Sie besteht in ihrer ganzen Ausdehnung aus einem billiger stellen als Steinpflaster, welches es angeblich an Widerstand hochliegenden Bahndamm, so daß bei der bedeutenden Entwicklung ganz erheblich übertreffen soll. der östlichen Vororte die etwa durch Anlagen neuer Straßenzüge noch notwendigen Unterführungen unter dem Bahnkörper mit Leichtig Auch der neue Bahnhof Karlshorst feit hergestellt werden können. befindet sich schon im Bau. Derselbe erhält in Rücksicht auf den an Renntagen herrschenden Verkehr eine bedeutende Ausdehnung. Um untersuchen. war, ist jezt die Boruntersuchung abgefchlossen. Mit die Fertigstellung des Bahnkörpers für den Vorortsverkehr nach In einer polizeilichen Ermittelungsfache ist es erforderlich, derselben war, wie berichtet, der Charlottenburger Stadtfynditus Möglichkeit fördern zu können, sind die Bauarbeiten gleichzeitig an daß sich die Eltern des Knaben melden, der am Sonntag, den Schulze vom Regierungspräsidenten betraut worden. Die Aften verschiedenen Stellen zwischen Sadowa, Köpenick und Friedrichshagen 1. Juli cr., abends gegen 10 Uhr, in der Lychenerstraße von einem der Voruntersuchung sind bereits an die Disciplinarbehörde ab in Angriff genommen. Auf der Strecke Friedrichshagen - Erfner, Bon dem dem Ergebnis der Boruntersuchung wird woselbst die Bauarbeiten keine Schwierigkeiten bereiten, wird mit angetrunkenen Mann mit einem Stock über den Kopf geschlagen gegangen. worden ist. Personen, die zu diesem Vorfall Angaben machen können, es 111117 abhängen. ob das 18 Disciplinarverfahren gegen denselben erst Ende dieses Jahres angefangen. Leider wird es wollen sich während der Vormittagsstunden im Zimmer 332 des Kuhlow weiter verfolgt und Anklage erhoben wird. Der faum möglich sein, den neuen Betrieb im Jahre 1901 zu eröffnen, Polizeipräsidiums melden. ehemalige Stadtsekretär ist nach wie vor als Vorsteher und so wird sich auch die Ausdehnung des Stadtverkehrs nach Lichten berg , die für den Sommerfahrplan 1901 in Aussicht genommen des Bureaus der städtischen Gasanstalten thätig, an das er worden war, bis dahin schwerlich verwirklichen lassen. nach der Beendigung des Prozesses Gehlien versetzt wurde. Auch gegen drei andre in der Angelegenheit Gehlfen verwvidelte Beamte der Charlottenburger Gemeindeverwaltung schwebt das Verfahren noch. Sie werden beschuldigt, Material, von dem sie in amtlicher Eigenschaft Kenntnis erhalten hatten, Gehljen zur Veröffentlichung mitgeteilt zu haben. Die Beamten waren zu einer kleinen Geld= strafe verurteilt worden, die Anklagebehörde hatte aber Berufung eingelegt. Das Verfahren schwebt noch in der zweiten Instanz. Beide Beamte bleiben suspendiert und auf halbes Gehalt gefekt. Mädchen wurde in Nixdorf der 33 Jahre alte Tischler Lange aus Wegen Sittlichkeitsvergehend gegen noch schulpflichtige der Admiralstraße 6 in Berlin verhaftet und in das AmtsgerichtsGefängniß eingeliefert.
Diese Angaben werden in weiterer Zuschrift von dem Stereotypeur Herrn August Schmeider bestätigt.
Wie aus unserer Mitteilung leicht ersichtlich, ist uns die Schilderung von einer Seite zugegangen, die eine richtige Darstellung geben konnte. Ob von unserem Gewährsmann unberechtigter Weise eine schroffere Redewendung wiedergegeben und empfunden wurde, tönnen wir bei dem späten Uebermitteln der Zuſchrift nicht mehr
Einen tötlichen Ausgang hat der Unfall genommen, über den wir am Dienstag von der Ecke der Friedrich- und der Kochstraße berichteten. Der 37 Jahr alte Arbeiter Johann Starwitty aus der Die Pensionskaffe der Großen Berliner Straßenbahn- Marienburgerstr. 32a, der dort mit einem Handwagen unter einen Gesellschaft zählt jezt etwa 4000 Mitglieder, während 1000 An- mit Gijen beladenen Nollwagen geriet und überfahren wurde, ist im gestellte die Beitrittserklärung teils noch nicht abgegeben, teils ver- Moabiter Krankenhaus seinen Verlegungen erlegen. weigert haben.
In dem Disciplinarverfahren gegen den ehemaligen Stadtsekretär, Kuhlow in Charlottenburg , welches aus Anlaß der Verhandlungen im Prozeß gegen den sogenannten Reichsglöckner Gehlsen vom Charlottenburger Magistrat eingeleitet worden
Ein gefährlicher Dachstuhlbrand, der mehrere Personen in Einen merkwürdigen Umbau erfährt gegenwärtig das Haus Erstichungsgefahr brachte, wütete in der Nacht zum Donnerstag in Markgrafenſtr. 64a/ 65 an der Ecke der Krausenstraße. Während alle der Rückerstr. 6a, Ede Linienstr. Das große Ecgrundstück, wird von andern Häuser in dieser Gegend der Stadt nach und nach zu Ge- etwa 50 Mietern bewohnt, von denen ein erheblicher Teil bisher schäftszwecken neu oder umgebaut werden und im Erdgeschoß große nicht versichert war. Auf dem Dachboden des Quergebäudes lagerte Schaufenster erhalten, hat man hier alle Ladenfenster ausgebrochen unb birch feinere erlegt, wie man sie sonst nur an Wohnhäusern neben allerlei Hausrat ein größerer Poften Tabakrippen, so daß dem sieht. Diese seltsame Umgestaltung in einer Hauptgeschäftsgegend Feuer, das hier kurz vor 2 Uhr zum Ausbruch kam, reiche Nahrung geboten wurde. Jedenfalls hatte es schon länger geschweelt, denu hat schon viel Aufmerksamkeit erregt. Das Haus wird aber nach als es schließlich zufällig bemerkt wurde, waren sämtliche Treppen Aus Groß- Lichterfelde schreibt man uns: In den beiden dem Umbau nicht, wie man annahm, privaten, sondern öffentlichen bereits total verqualmt, da das Zinkdach den Rauch niederdrückte. großen Sammelbecken für allerlei journalistischen Unrat,„ Berliner Zwecken dienen, und zwar der Militärgerichtsbarkeit. Das alte Die durch gellende Feuerrufe aufgeschreckten Mieter der oberen Lokalanzeiger" und" Morgenpost", war dieser Tage ein Bericht aus Arrestgebäude an der Linden- und Ritterstraße reicht nach der Gr- Stockwerke fanden ihre Wohnräume ebenfalls start verqualmt und Groß- Lichterfelde enthalten, wonach im Lokale des Herrn Pagel, richtung des Reichs- Militärgerichts lange nicht aus, und das neue riefen deshalb aus den Fenstern nach Hilfe. Nachdem sich die Chauffeeftr. 104, am Sonntag ein gewaltiger Erces stattgefunden Gebäude, das dieses Gericht aufnehmen soll und an der Lehrter erste Bestürzung gelegt hatte, rissen die Eltern ihre Kinder habe, wobei das Meffer eine Rolle spielte und einige Beteiligte fogar straße erbaut wird, ist kaum im Entwurf fertig. Der Militärfiskus aus den Betten und stürmten mit ihnen die Treppen hinab. Am schwere Verlegungen davongetragen haben. Die Vorgänge find vollhat daher das genannte Eckhaus an der Markgrafen- und Strausen härtesten bedrängt waren zwei ältere Frauen, die fleine, unmittelbar ständig entstellt wiedergegeben und ungeheuer aufgebauscht. Wie uns straße auf fünf Jahre für den jährlichen Mietszins von 75 000 M. gemietet. Der letzte Eigentümer war der Gastwirt Pollin, der in an den Brandherd stoßende Dachwohnungen inne hatten. Sie ge- Augenzeugen berichten entstand der Streit durch einen betrunkenen dem Hause seit dem Jahr 1891 das Hotel zum Roten Adler betrieb. langten indes mit Hilfe von Nachbarn ins Freie, noch bevor die Arbeiter, der sich unanständig benahm. Sofort wurde dem Mann Von Bollin erwarb das Grundstück ein Unternehmer aus der Feuerwehr erschien. In der begreiflichen Aufregung hatten die das Lokal verwiesen, und innerhalb fünf Minuten war der ganze Hansbewohner nicht an die Alarmierung der Wehr gedacht, und so Streit vergessen. Thatsache ist nur, daß einer der vermittelnden Emdenerstraße, der es an den Fiskus vermietet hat und jetzt um- fam es, daß Straßenpassanten, die vom Rosenthaler Thor aus das Personen einen Schlag ins Gesicht bekam. Von schweren Verletzungen Feuer bemerkten, noch eher an der Brandstätte eintrafen, als die und Messerstecherei kann nicht im geringsten die Rede sein; daß der Eine Defraudation von 9500 M. Hat der Kaffenbote Albert Wehr. Lestere versicherte sich bei ihrem Eintreffen zunächst darüber, ganze Vorfall geringfügiger Natur war, beweist schon der Umstand, Strud, wohnhaft Nen- Weißensee, Langhausstr. 18, begangen. Struc daß feine Menschen mehr in Gefahr waren, und unternahm dann daß die Lokalpresse vernünftigerweise desselben mit feiner Silbe war bei der Firma Ferd. Vogts u. Co., Unter den Linden 56, be- den Hauptangriff von dem Nachbargrundstück aus, da von dem erwähnt, schäftigt Für die Wiederherbeischaffung des Geldes hat die betroffene brennenden Hause aus dem Feuer nicht beizukommen war. Firma eine Belohnung von 500 M. zur Verfügung gestellt. ganze Dachstuhl wurde eingcäschert, und haben mehrere nicht versicherte Mieter erheblichen Feuer- und Wasserschaden erlitten. Erst nach 5 Uhr fomite die Wehr wieder abrüden,
bauen läßt.
wollen.
Aus den Nachbarorten.
Der
Sociale Rechtspflege.
Das königliche Polizeipräsidium teilt mit: Am 11. d. M., vormittags 10% Uhr, ist eine Tame auf dem Kemperplate von ne Ein Benguisstreit. Der Klempner L. beanspruchte von dene einer Droschte überfahren worden, welche nach dem Unfall in Feuerbericht. Reichenbergersir. 179 wurde Donnerstag früh Klempnermeister Lüttich im Klagewege u. a. ein Zeugnis, daß er schnellster Gangart ihren Weg fortgesetzt hat, in der Bellevueftraße die Tachkonstruktion durch Fener beschädigt. Bald darauf war Kraut bei ihm zuerst als Helfer und dann als Rohrleger ges eine zweite Dame überfahren und noch mit andrem Fuhrwerk straße 38a ein Schadenfeuer in einer Tischlerei zu beseitigen. Brunnen- arbeitet habe. Der Beklagte hatte den Kläger in einem Zeugnis zusammengestoßen sein soll. Alle Personen, die von dem Borgange ftraße 119 war in einer Fahrradhandlung ein Brand ausgebrochen, nur als Helfer bezeichnet. Vor dem Gewerbegericht erflärte er, er Stenntnis haben, werden gebeten, ihre Wahrnehmungen im Central- der aber rasch beseitigt wurde und keinen erheblichen Schaden ver- fönne den Kläger nicht bescheinigen, daß er Rohrleger gewesen sei, bureau des Polizeipräsidiums sobald als möglich mitteilen zu ursachte. Durch Selbstentzündung entstand Lüneburgerstr. 7 ein denn insoweit 2. Rohrlegerarbeiten ausgeführt habe, fei dies Preßfohlenbrand, während Oranienstr. 2 der Inhalt eines Schau- unter Aufsicht geschehen. Von einer selbständigen Rohrlegerthätigkeit Ein Familienereignis im Pferdebahnwagen gab es vor- fensters durch Feuer beschädigt wurde. Andreasstr. 28 gingen Papier - des Klägers könne nicht die Rede sein. 2. behauptete demgegenüber. er habe verschiedene selbständige Arbeiten gemacht. Die Kammer V gestern nachmittag gegen 5 1hr in der Luisenstraße. Ein 25 jähriges fartons in Flaimen auf. verurteilte den Beklagten mit Rücksicht auf seine eignen Angaben, Dienstmädchen Pauline M. aus der Linienstr. 219 wollte die Charité das Zeugnis dahin zu ergänzen, daß Kläger teils als Helfer und aufsuchen und bemißte einen Pferdebahnwagen der Linie Kastanien teils unter Anleitung des Meisters auch als Rohrleger Allee- Nollendorsplay. Sie wurde aber schon unterwegs überrascht und brachte ein fräftiges Mädchen zur Welt, das bald mit lauter Groß- Lichterfelde . Das diejährige Sommerfest des focial- gearbeitet habe. Das Gericht war der Meinung, daß letzteres ebenEtimme von seinem Dasein Kunde gab. Ein Arzt, der zufällig im demokratischen Vereins findet am Sonntag, den 15. Juli, von nach falls im Zeugnis zum Ausdruck kommen müsse. Wagen war, leistete Hilfe und ließ dann Mutter und Kind in einer mittag 3 1hr ab im Etablissement des Herrn Bagel, Chausicefir. 104, Kündigungsausschlußt wandte der Kaufmann Brabant gegen Droichte durch einen Schugmann nach der Charité bringen. Ihrem statt. Der Vorstand hat alles aufgeboten, das Fest zu einem schönen die Lohnentschädigungsklage des Kutschers S. vor dem Gewerbe Schreien nach war es der jungen Weltbürgerin gar nicht recht, daß und würdigen zu gestalten und erwartet daher auch zahlreichen Be- gericht ein. Ein Beuge, der hierüber vernommen wurde, bekundete, sie schon so früh mit der Polizei zu thun hatte. such seitens der Parteigenossen. daß tägliche Kündigung" vereinbart gewesen fei. Dies sieht sowohl Bei der Arbeit verunglückte vorgestern der 33 Jahre alte Bur Charlottenburger Wohnungsnot. Nach dem letzten der Zenge als auch der Beklagte als einen Ausschluß der Bur Charlottenburger Wohnungsnot. Nach dem letzten Kündigungsfrist an, der die Entlassung jederzeit gestatte. Die Böttcher Gustav Bank aus der Stettinerftr. 20. Bank wollte gegen Monatsbesicht des Statistischen Amts gab es Ende April in ganz Stammer VII unter dem Vorsiz des Dr. Meier erklärte jedoch den Abend in einer Pappenfabrik in der Köpniderstraße ein drei Centner Charlottenburg nur noch 482 leerstehende Wohnungen. Wohnungen Beklagten für verpflichtet, dem Kläger eine Entschädigung von 4 M. schweres Faß in den Keller schaffen, konnte es aber nicht halten und von einem Zimmer mit Zubehör standen nur 8, Wohnungen von zwei für einen Tag zu zahlen. Der Vorsigende führte aus, tägliche fiel die 15 Stufen zählende steinerne Treppe rüdlings hinab. Das Zimmern ebenfalls 8 Icer; es gab affo nur 16 leerstehende Wohnungen, Kündigung bedeute, daß der Arbeiter von einem Tag zum Faß rollte nach, traf ihn und brachte ihm schwere Verlegungen bei. die für den Arbeiter, den kleinen Handwerker oder Beamten in Frage andren, d. h. für den Abend des nächsten Tags gekündigt Ein Arzt stellte einen Knöchelbruch am rechten Fuß und bedeutende tamen. Die Zahl der leerstehenden Wohnungen mit drei Zimmern Wunden am Kopf und linken Arm fest, verband den Verunglückten betrug 69, die mit 4 Zimmern 118, mit 5 Zimmern 57, mit 6-8 werden müsse und ohne weiteres nicht Abends cutlassen werden und ließ ihn auf seinen Wunsch mit einer Droichte nach seiner Bimmern 179, mit 9-10 Bimmern 33 und mit 11-15 Zimmern 11. Wohnung bringen. Hier verschlimmerte sich sein Zustand alsbald so Außerdem standen 176 Läden mit Wohnung und 99 Läden ohne sehr, daß auf ärztliche Anordnung ein Lückscher Rettungswagen den Wohnung leer. Angesichts dieser Buhlen ist eine Wohnungsnot Berunglückten dem Augustahospital zuführen mußte. faum noch zu lenguen. Von Jahr zu Jahr verringert sich die Ein durch Gendarmen inhibierter Maskenball. 3wet unbekannte Männer find hilflos aufgefunden und der Bahl der leerstehenden Wohnungen; sie betrug im November 1898 noch 789, im November des folgenden Jahres 645 und 17. Febritar d. J. fand im Kubuschen Lokal zu Waidmannslust Charité zugeführt worden. Der eine ist ein alter Herr mit weißem Vollbart, der feit vorgestern abend Unter den Linden auf einer Bank Ende April dieses Jahres mur 482. Wohnungen, die nur aus einem ein Maskenball statt, der größtenteils von Arbeitern und deren Anjaß und schließlich einem Schutzmann auffiel. Er führte wirre Reden Bimmer ohne Küche bestehen, und von denen früher immer einige gehörigen besucht war. Wald nach 12 Uhr, als nach Ansicht der und konnte fiber seine Person teine Auskunft geben. Der andre und Küche standen im November 1898 noch 78 leer, jetzt nur noch 8; erreichen sollte, erschienen im Saal zwei Gendarmen. Sie forderten leer standen, sind überhaupt nicht mehr frei. Wohnungen aus Zimmer Festteilnehmer das Vergnügen eigentlich erst seinen Höhepimkt Mann wurde in Bankow aufgefunden und auf Beranlassung die Zahl der leerstehenden Wohnung von 2 Zimmern ist von Halb- den Wirt auf, Feierabend zu gebieten, was dieſer auch that.( G des Gemeindevorstands hierher gebracht. Er scheint krampfleidend jahr zu Halbjahr immer mehr gesunken; und zwar von Halbjahr handelt sich nämlich um ein Arbeiterlokal, welches für diesen Fall bis 12, Glück im Unglück hatte vorgestern Nachmittag eine junge Dame, und jetzt auf 8. Auch die Zahl der leeren Wohnungen von drei untersagten den Musikern, weiter zu spielen und forderten die Gäste die vor dem Brandenburger Thor unter einen Pferdebahnwagen Zimmern ist von 149 auf 69 zurückgegangen. Nur die leeren Woh- auf, das Lokal zu verlassen. Die Masten begaben sich nun nach geriet. Die 17 Jahr alte Eva Fehsenfeld, die sich seit 14 Tagen nungen von 4 Zimmern haben eine tieine Vermehrung erfahren, der Garderobe, um sich umzukleiden, Mäntel, Hüte 2c. in Empfang hier zu Besuch bei ihrer Tante aufhält, fam beim Absteigen von während die großen Wohnungen, sogar die von 11-15 Zimmern, zu nehmen, was geraume Zeit in Anspruch nahm, da die Garderobens einem Pferdebahnwagen am Brandenburger Thor zu Falle und fnapper geworden sind. Daß die Hauswirte sich eine so günstige Ge- räume sehr eng sind. Außerdem kommit hinzu, daß in jener Nacht wurde überfahren. Ein Rad quetschte ihr am rechten Unterschenkel legenheit zu Mietssteigerungen in unerhört hoher Weise nicht sehr schlechtes Wetter Herrichte. Regen, mit Schnee vermischt, riejelte vom Knöchel bis zum Knie das Fleisch ab. Glüdlicherweise wurde lentaeben lasien ist einleuchtend. beständig hernieder, und die Gäste, die meistenteils weite Wege bis zu
zu fein.
fönne.
Gerichts- Beitung.
Ant
zu Halbjahr immer mehr gesunken, und zwar von 109 auf 50, 31 sonst sogar nur bis 10 Uhr Polizeistunde hatte.) Die Gendarmen