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Nr. 243. 17. Jabrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerstag, 18. Oktober 1900.

Lokales.

der Polizeidirektion als obdachlos

leibt und lebt!

war

-

Wichmann

städtische Vertretung über den Gewissenskonflikt hinweg, namens der Stadt Förmlichkeiten zu erfüllen, bei denen sie die Mehrheit der Bevölkerung keineswegs hinter sich hat. Vielleicht trifft die Stadt verordneten- Versammlung mit den in Betracht kommenden Herren ein Abkommen in diesem Sinne.

4

Das ist aber

Er wies teine

Selbstmord im Untersuchungsgefängnis. Wegen ver suchten Totschlags, Bedrohung und Widerstands Ein alter Puttkämerling. gegen die Staatsgewalt sollte gestern vor dem Schwur gericht des Landgerichts I gegen den Schankwirt Theodor Bottke Eine Potsdamer Lokalforrespondenz bringt einen wunderlichen berhandelt werden. Wie erinnerlich sein wird, hatte Bottke sich an Gerichtsbericht: Ein angeblicher Anarchist, der vor etwa 10 Tagen in Abwimmelungen? Wenn eine Mitteilung richtig ist, die gestern einem Juli- Abend in der Fischerstraße gelegentlich einer Bierreise Botsdam festgenommen worden war, stand am Dienstag vor dem bekannt wurde, dann scheint man die Wohnungsnot und das grober Ausschreitungen schuldig gemacht, sich dabei eines Revolvers dortigen Schöffengericht in der Person des 50jährigen daraus entstandene Elend in Magistratstreifen als einen normalen bedient und einen Sergeanten ziemlich erheblich verwundet. Nach­Färbers Wichmann aus Frankfurt a. M. Bon Branden- ustand zu betrachten, dem gegenüber man ruhig die Hände in dem die Sigung eröffnet worden war, machte der Vorsitzende den Prozeßbeteiligten die Mitteilung, daß eine Verhandlung nicht statt­burg a.. war seiner Zeit bei der Potsdamer Polizei eine den Schoß legen könne. anonyme Post tarte eingegangen, derzufolge der Angeklagte, Ueber die Benugung des städtischen Asyls für Obdachlose finden tönne, da der Angeklagte fich am Abend zuvor im Unter welcher ein bekannter Anarchist sei, bort eintreffen würde. Sprach sich Stadtrat Dr. Münsterberg nämlich dem Stadtverordneten fuchungsgefängnis erhängt habe. Die Sigung mußte deshalb Während mun Kriminalbeamte auf dem Bahnhof Obacht gaben, Schöpfe gegenüber, wie diefer in der Sigung des Hausbesizer- Vereins aufgehoben werden. Süden" mitteilte, wie folgt aus: Das städtische Asyl für Obdach- Zwet Garde- Dragoner in einer Sandgrube verschüttet. ohne den Verdächtigen zu bemerken, hatte sich derselbe abends auf lose ist in früheren Jahren, im Verhältnis zur Einwohnerzahl, wenig Ein schwerer Unfall, bem ein junges Menschenleben zum Opfer fiel, und um Nachtquartier gebeten, on teinillig gemeldet bit morben, wie im und um Nachtquartier gebeten, da er mittellos war und zu Fuß Vierteljahr hat allerdings eine erhebliche Steigerung ftattgefunden, nachmittag 4/2 Uhr in der Hasenheide. Von den alten Schieß­In diesem während ein zweites noch in Gefahr schwebt, ereignete sich Mittwoch benugt worden, wie die statistischen Ausweise ergeben. von Brandenburg a./. gekommen war. In den Taschen Wichmanns fand man Briefe eines Schweizers, in welchen die indeffen ganz normal ist, denn das Asyl ist noch nicht ständen gegenüber dem Militär- Stirchhof wird seit Jahren der zur von den Fürstenmorden 2c. gesprochen wurde. Dies, überfüllt. Unter den Insassen befinden sich eine große Menge Ausbefferung der Reitbahnen benötigte Sand von den verschiedenen sowie der Umstand, daß er erklärte, mit Most und andren perjumpfter Elemente, die sich wenig oder gar nicht um Kavallerie- Regimentern geholt. Obgleich nun dieses Material in werden von den beorderten Anarchisten bekannt gewesen zu sein, genügte, ihn in Haft zu ein Unterkommen bemüht haben, dann liefern auch die von Hülle und Fülle vorhanden ist, nehmen. Wichmann bestritt indessen, Anarchist zu sein und außerhalb Zugereisten eine ganze Anzahl von Hilfsbedürftigen. Soldaten tiefe Gruben gegraben, um den in größerer Tiefe zu erhalten. Augenblicklich fann bereits eine tägliche Abnahme der Infassen lagernden weißen Sand So hatten auch führte an, daß er in Breslau schon einmal politischer fonstatiert werden. Jedenfalls liegt kein Grund vor, daß die gestern Soldaten des 2. Garde- Dragoner- Regiments aus einer oben Polizeivigilant gewesen sei. Er wurde schließlich wegen Landstreichens angeklagt, erklärte aber, daß er bei der schlechten städtischen Behörden irgend welche Bauten in obiger Be- etwa 10 Meter im Durchmesser haltenden Grube bereits eine große Quantität weißen Sand ausgeschaufelt, als eine Wand nachgab und Lage der Textilindustrie nirgends habe Arbeit finden können. ziehung vorzunehmen haben. Daß unter den Obdachlosen Elemente vorhanden sind, die fich in sich zusammenstürzte. Die beiden in dem Loche grabenden Das Schöffengericht sprach ihn deshalb frei und ordnete feine aus verschiedenen, zum Teil außerhalb ihres Willens liegenden Ur- Soldaten der ersten Schwadron, Lemmchen und Harnisch. sofortige aft entlassung an. An dieser Mitteilung wird den Parteigenossen manches feltfam fachen um die Beschaffung einer eignen Wohnung teine allzu große wurden dabei vollständig verschüttet. Etwa dreißig ihrer Kameraden vorkommen. Prompte Signalisierung durch anonyme Positarte, Vor- Sorge machen, das ist eine Wahrheit ebenso hausbaden wie die, machten sich sofort au ihre Befreiung und holten auch nach stellung bei der Polizei, Fürstenmord, Anarchismus, Hans Most, daß unter ihnen so gut wie in andern zahlungsfähigen und etwa fünf Minuten den Lemmchen hervor. doch gelang es den Samaritern der Polizeivigilant das ist ja der Hochfelige Buttkamer, wie er zahlungsunfähigen Kreisen Trunkenbolde oder andre liederliche Lebenszeichen auf, Menschen hausen. Dieser Umstand spielt in der obwaltenden in mehreren Zügen herbeigeeilten Feuerwehr nach einer Und richtig! Einiges Licht erhielten wir über die Person des Frage aber keine andre Rolle, wie sonst die Moral bei wirtschaftlichen Biertelstunde, ihn ins Leben zurüdzurufen, worauf er nach der I andstreichenden Färbers, als wir unsre Erinnerungen zwanzig Jahre Notständen; und wer mit Phrasen wie den mitgeteilten operiert, Kaserne geschafft wurde. Weit größere Schwierigkeiten machte es, zurückschweifen ließen. Da stand Wichmann als ein lieber handelt einfach pfäffifch. Hier handelt es sich darum, ob die be- den zweiten Werschütteten zu befreien, da er auf der Sohle der wohl alter Wohlbekannter aus der Zeit von Deutschlands tiefster stehende Wohnungsnot, ob der Bustand, daß viele hunderte 5 Meter tiefen Grube gestanden hatte. Budem war das Erdreich bene Behausung erhalten bei der Ausgrabung des ersten Verschütteten noch nachgerutscht. Erst besten Willens Schmach vor uns. Zur Zeit des Socialistengefeges Familien trotz und wenn wir recht unterrichtet find, auch schon vorher fönnen, geleugnet werden kann. un nach fast einer halben Stunde stießen die Feuerwehrmannschaften Güter möglich. und daher hat der Magistrat sehr wohl die Pflicht und auf den leblosen Störper. ein Butttämerling Die angestellten Wiederbelebungs­erster Güte einer Der hervorragendften 2odspitel, deren fich die Schuldigkeit, für Linderung und Beseitigung des gegenwärtigen Zu versuche blieben hier erfolglos. Beide Verunglückten dienten im preußische Polizei im Stampfe gegen die flaffenbewußte Arbeiter- stands zu sorgen. Daß Stadtrat Münsterberg eine Aeußerung wie dritten Jahr. schaft bediente. Am Alexanderplat in Berlin fennen ihn die die mitgeteilte gethan hat, fällt uns schwer zu glauben. Wohl aber Mitglieder und Freunde der Deutschen Gesellschaft füle älteren Beamten der politischen Abteilung in- und auswendig; war sind wir der Meinung, daß man sonst in maßgebenden Kreisen der er doch 1881 auf ausbrüdlichen Antrag des Bolizeikommissare in socialen Angelegenheiten so sehr beliebten Bogel Strauß volkstümliche Naturkunde hatten sich im Bürgerfaal des Rathauses eingefunden, um dem Experimental- Vortrag des Herrn Profeffor Engel in Altona der Oberleitung des Bolizeibirettors Krüger Politik weiter nachleben möchte. Das aber muß verhindert G. Amberg über: Die Lehre vom Schall und von den musikalischen untestellt worden. Im Laufe der Jahre hatte der Edle sich bei der Tönen" beizuwohnen. In verständlicher Weise wußte der Bor­Bevölkerung von Hamburg- Altona als Polizeilump in Verruf Zur Wohnungsnot äußert sich die Boff. 8tg.": Die tragende durch eine Reihe glänzender Experimente seine Bu gebracht, so daß er oben unbrauchbar geworden war Wohnungsnot in Berlin ist thatfächlich noch größer, als aus der hörer in das Wesen des Schalls einzuführen; besonders ihm den Stuhl vor die Thür setzte. Wichmann Ueberfüllung des städtischen Obdachs bisher angenommen wurde. interessant gestaltete sich der sonst felten gezeigte Liffajoussche fühlte sich jedoch und verlangte Bension, die ihm aber es giebt hier außer den offiziellen Obdachlosen zahlreiche Familien, Versuch, auf optischem Wege die dem Ohr völlig entgehenden verweigert wurde mit der Begründung, daß er nicht zu den benen es nicht gelungen ist, am 1. Oftober ein Unterfominen zu finden, feinsten Schwingungen und Schwingungsdifferenzen wahrnehmbar etatsmäßig angestellten Beamten gehöre. Das brachte den Spigel und die ihre Möbel teils in Speichern, teils auf Laubengelände zu machen, ebenso wohlgelungen war das Veranschaulichen der au machen, ebenso wohlgelungen war das Beranschaulichen der in Wut und in der Verärgerung schrieb er unfrem Genossen Ignaz untergebracht haben, während die Familienmitglieder zerstreut bei Schwingungen an einem glühenden Platindraht, das Sichtbarwerden Auer 1888 einen Brief, der einen intereffanten Einblick in Bekannten oder Verwandten vorläufig Unterkunft fanden. Es ist an der Knotenpunkte in Orgelpfeifen durch Erlöschen kleiner Gasflämm die socialistengesegliche Spigelwirtschaft gewährte. Wichmanns zunehmen, daß augenblicklich in Berlin noch über 3000 Personen, die hen, sowie die Demonstration der Chladnischen Klangfiguren. Große Aufgabe war es, zu Beginn der achtziger Jahre die in der Lage wären, ein eigenes Heim zu unterhalten, sich wohnungs- Seiterfeit erregten zum Schluß die Versuche mit den fingenden anarchistische Bresse derart zu benußen, daß Hamburg - los befinden. Flammen, die durch Ansingen mittels Zönen verschiedener oder Altona als ein Anarchistenherd und die republikanische Ham- Eine Begnadigung. Die Blätter berichten: Einem Gefangenen gleicher Wellenlänge zum Schweigen und Wiederertönen veranlaßt burger Polizei, die fich von schmutzigen Braftifen einigermaßen fern in Plögensee, namens Karl Schirrmann, der 1870 bor Meg wegen und durch rotierende Spiegel in eine Anzahl zusammenhängender hielt, in der Bekämpfung der Socialdemokratie als fa umfelig eigheit vor dem Feinde und thätlichen Angriffs auf einen Bore Flammenbilber zerlegt wurden, nicht minder die empfindliche erscheinen mußte. Ich teile Ihnen mit", so heißt es in Wichmanns gesezten von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, aber von Flamme, die auf das leiseste Geräusch reagierte, sowie das pfeifende Brief, 1., daß ich es gewesen bin, welcher ab Hamburg Staiser Wilhelm I. zu lebenslänglicher Festungshaft begnadigt Telephon. Rauschender Beifall wurde dem überaus anregenden Vor-. datierte Notizen in der Mostschen Freiheit" veröffentlicht hat, um worden war, ist jetzt vom Kaiser der Rest der Strafe er- trag zu teil. in Berlin den Glauben zu erwecken, es hätten sich in Hamburg lassen worden. Schirrmann war nach seiner Verurteilung anarchistische Gruppen gebildet, 2. daß ich in meinen Berichten stets ins Militärgefängnis in Spandau eingeliefert, bon dort die Nachsicht der republikanischen Hamburger Polizei der aber nach ein paar Jahren schon einer Frrenanstalt Socialdemokratie gegenüber hervorhob, um Engel die geheime überwiesen worden. Aus dieser wurde er nach ein, zwei Jahren Gemeindevertretung im II. Bezirt der 3. Abteilung hatte Steglitz . Die am 16. d. Wits. stattgehabte Erfa twahl zur politische Aufsicht zu verschaffen, wie solches in Ottensen geschehen." als geheilt entlassen. Seitdem hat er in Blögensee eine Reihe von Thatfächlich fanden sich in der Zeit von 1879 bis 1884 in der Strafen abgebüßt, die ihm die bürgerlichen Gerichte zudiftiert hatten. folgendes Ergebnis: Tischler Adolf Knöfel( Soc.) 147 Stimmen, zu London und später in New Yort erschienenen Freiheit" Im Februar 1899 erinnerten sich die Militärbehörden wiederum an Prof. Dr. Wendeler( Mischmasch) 209 Stimmen, Kaufmann Klaffen­eine stattliche Anzahl Mitteilungen des Genoffen" Wichmann, als ihn, er wurde verhaftet, und, da nach der inzwischen in Kraft ge- bach( Haus- und Grundbesigerverein) 40 Stimmen. welcher er von dem leicht zu bethörenden Hans Most gern will tretenen neuen Justizordnung die Gefängnisstrafe der Festungsstrafe tommen geheißen wurde. Wichmann hatte stramm auf die Leiter gleichgestellt wird, am 22. Februar in Plözensee zur Verbüßung der Socialdemokratie zu schimpfen, fie der Unterschlagung von Partei- feiner Strafe eingeliefert. Dort wurde von den Gefängnisärzten geldern zu bezichtigen und die Socialdemokraten zu warnen, festgestellt, daß er an chronischem Jresinn leide. Die Gelder für Wahlzwede 2c. zu sammeln. Weiter flangen feine Gefängnisverwaltung erstattete Bericht an General- Auditeur Jttenbach, eigentlichen Situationsberichte meist in die Prophezeiung aus, daß und auf deffen Verwendung hat Kaiser Wilhelm Sch. den Rest der fich demnächst etwas ereignen" werde. Strafe erlassen. Ursprünglich seines Beichens ein Töpfer, hat Schirr mann in den letzten Jahren als Harmonikaspieler fein Leben ge­fristet.

"

D'rum fei uns auch kein Schurt zu groß, Gebt acht, der Tanz geht los,"

heißt es in einer Wichmannschen Korrespondenz in Nr. 89 bes 1881er Jahrgangs.

berurteilt.

werden.

"

Ob niemand der Gedanke gekommen ist, daß der Unglüdliche auch schon 1870, als er zum Tode verurteilt wurde, geistig unzu­rechnungsfähig gewesen sein könnte?

Aus den Nachbarorten.

Johannisthal . Der Bau des zum 1. April nächsten Jahres erforderlichen Schulgebäudes hat durch das Verhalten einzelner Gemeindevertreter eine abermalige Verzögerung erlitten. Nachdem diese Angelegenheit bereits die Gemeindevertretung seit zwei Jahren beschäftigt, wurde vor einiger Zeit ein Antrag des Genossen Mann angenommen, der verlangt, daß an Stelle des durch mehrere An bauten zu vergrößernden jezigen Schulgebäudes nur ein Anbau von 8 Klaffen hergestellt und bei Bedarf in einem andern Teil des Orts ein weiteres Schulgebäude errichtet werde. In der nächsten Sigung wurde aus Sparsamkeitsrücksichten ein Antrag Snape angenommen, nur 4 Klassen zu bauen, da diese bis zum Jahr 1905 ausreichen würden. In der letzten Sigung aber ist auch dieser Antrag und zwar von denselben Herren umgestoßen und beschlossen worden, den Bau bon acht Klaffen borzunehmen. Nun hat aber M. die nötigen Schritte unternommen, fo

Als Lodspitel hatte Wichmann ferner anarchistische Schriften, insbesondere die Freiheit" in Häusern und Straßen zu verteilen, eine Thätigkeit, aus der sich in den amtlichen Rechenschaftsberichten Der unter dem Verdacht des Mords an der Frau über den kleinen Belagerungszustand der Hinweis auf A. Nerger verhaftete Klempner Richard Müller leugnet noch hart die massenhafte Berbreitung der anarchistischen Litteratur herleitete. nädig die That, verwidelt sich aber dabei immer mehr in wider der Gemeindevorsteher nur wegen einer Anleihe in Höhe Um die Mitte der achtziger Jahre wurde der lästig gewordene sprüche. Gestern vormittag wurde er zwei Beugen gegenüber gestellt, bon 25 000 Lumpazins wegen Erpressung zu zwei Jahren Gefängnis Müller mit der Nerger engumschlungen von der Chausseestraße nach Annahme des letteren Antrags erforderlich sind, der Bau abermals die befundet haben, daß sie nach 3 Uhr nachts gefehen haben, wie daß wegen der Aufnahme von weiteren 15 000 M., welche durch Trotz aller schlimmen Tage scheint der Spigel, wie der Bericht der Schulzendorferstraße 7 gegangen und dort in der Thürnische berzögert wird. Ob der Bau nun noch zur bestimmten Beit fertig aus Potsdam erkennen läßt, jeinem alten Handwert treu geblieben stehen geblieben ist. Zwei Beuginnen haben ausgefagt, daß fie wird, ist sehr fraglich. Auf eine Anfrage des Genossen Mann, ob zu fein. Die Arbeiterschaft sei daher vor dem ihn mit der Nerger ebenfalls engumschlungen durch die Lindower der Gemeindevorstand wegen der Aufhebung des Beschlusses, nach Burschen gewarnt! Straße gehend bemerkt und darüber Gloffen gemacht haben. welchem die Besizer gezwungen werden sollen ihre Bürgersteige Müller bestritt dieses und bleibt jezt dabei, daß er vor pflastern zu lassen, nicht weitere Schritte unternehmen wolle, wird bei nochmals den wobei ihm die Wegebau Stommiffion betreffenden Die Wohnungsnot in der Stadtverordneten- Versammlung. dem Asyl in der Wiesenstraße genächtigt habe, Ferner soll der Gemeinde­Die socialdemokratischen Stadtverordneten haben folgenden Antrag hätten. Das Portemonnaie fand man aber bei ihm vor. Bei vorstand nochmals Unbekannte das Portemonnaie mit seinem Gelde gestohlen Befizern vorstellig werden. bei dem Lotal- Schulinspektor vorstellig eingebracht: aber Durchsuchung seiner Kleider wurden einer blauen werden, damit der Konfirmanden Unterricht im Ort " Die Versammlung wolle beschließen, den Magistrat zu ersuchen, Arbeitsbluse, einem Hemd und einem Halstuch Blutflede vor erteilt wird und die Kinder nicht gezwungen sind, nach dem dreis mit der Versammlung in gemischter Deputation zu beraten: gefunden. Danach befragt, erklärte Müller, die Flecke rührten von biertel Stunden entfernten Rudow zu gehen. 1. durch welche Mittel die zur Beit- namentlich für die Nasenbluten her, das er am Sonnabend in der Werkstätte gehabt führungen des Herrn v. Trüsschler in einer öffentlichen Ver Arbeiterbevölkerung herrschende Wohnungsnot zu beseitigen ist; habe. Sein Arbeitsgenosse bestreitet aber dieses ganz bestimmt sammlung fühlen sich die Herren Knape, Kurth, Schmidt, Senftleben, 2. was städtischerseits zu gefchehen hat, um durch kommunale und will nicht das geringste davon bemerkt haben. Wüller, ein Kahlenberg , Ostwald und der Gemeindevorsteher Herr Schulz be. Maßnahmen den auf dem Gebiete des Wohnungswesens bestehenden großer, magerer Mensch, mit starkem Schnurrbart und buschigen Leibigt. Sie wollen deshalb flagen. Bergeblich wiesen die Ver Augenbrauen, fieht bedeutend älter aus, als er ist. Trogdem die treter Rehbein, Mitsching und Mann auf das Unpassende dieses Mißständen zu begegnen." Zeugen ihm auf den Kopf zusagen, daß er die unwahrheit jage, Vorgehens hin. Der Antrag Knape, der Gemeindevorstand möge die bleibt er verstodt bei seiner Aussage, die er dann nach geraumer nötigen Schritte veranlassen, wurde mit 7 gegen 3 Stimmen an Weile ändert. Gestern nachmittag wurde Müller dem Untersuchungs- genommen.

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Die Glückwunsch- Demonstration an die Kaiserin ist nun mehr von dem neuen Treubund der Oeffentlichkeit unterbreitet worden. Um den Inhalt der Adresse zu fennzeichnen, genügt es, wenn wir ihren Anfang wiedergeben:

ant

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Durch die Aus

richter vom Landgericht I vorgeführt. Die ausgesezte Belohnung Aus Nixdorf. In bewußtlofem Bustande wurde am Dienstag­von 1000 m. wird gutem Vernehmen nach unter die beteiligten nachmittag vor dem Grundstück Berlinerstr. 33 ein dem Arbeiter Allerdurchlauchtigste, Großmächtigste Kaiferin und Königin! Beamten, die Müller ermittelt haben, verteilt werden, sobald seine stande angehöriger unbekannter Mann aufgefunden. Er wurde nach Allergnädigste Kaiferin, Königin und Frau! Eure Kaiserliche und Schuld erwiesen worden ist. der städtischen Krantenanstalt an der Cannerstraße gebracht, wo er Königliche Majestät bitten die unterzeichneten Bürger Berlins , au Müller mußte auch der Leichenöffnung beiwohnen, gab aber das bald nach der Einlieferung verstarb, ohne zuvor das Bewußt­Allerhöchstihrem zweiundvierzigsten Geburtstage ihre unterthänigsten bei keine Spur der Erregung zu erkennen. Alle Angaben, die sein wieder erlangt zu haben. Aeußere Verlegungen waren Glückwünsche Huldreichst entgegenzunehmen. Durch enge Bande ist Müller bisher zu seiner Entlastung machte, find ihm widerlegt an dem Unbekannten, ber ca. 30 Jahre alt sein mag, nicht wahrs von jeher die Bürgerschaft der hiesigen königlichen Haupt- und worden. Nasenbluten, durch das er die Blutflecke in seinen nehmbar. Es ist daher polizeilicherseits zur Feststellung der Todess Residenzstadt mit dem Herrscherhause verbunden gewefen. Weiß Kleidungsstücken zu erklären sucht, wollte er häufiger gehabt haben. ursache die Sektion der Leiche angeordnet worden. Der Unbekannte fie doch, daß für jedes Mitglied desselben die Wohlfahrt des Seine Mitarbeiter in der Klempnerei haben davon jedoch niemals ist 1,65 Meter groß, bat glattrafiertes Gesicht, furzgeschorenes Haar, Vaterlands die Nichtschnur des Handelns bildet usw. usw. etwas wahrgenommen, obwohl sie ihn genau kannten, da war mit einem graufarierten Jackettanzug und schwarzer Weste bes Der Stadtverordneten Bersammlung ist in dem er mit kurzen Unterbrechungen längere Zeit mit ihnen zu fleidet und trug neue Schaftstiefeln sowie einen weichen schwarzen Glückwunsch nicht gedacht, trozdem die Treubündler die gewünschte sammen gearbeitet hat. Die Gesellen, auf deren Zeugnis Filzhut. Gelegenheit zum Gratulieren ja gerade deren Verhalten zu danten er sich in dieser Beziehung ausdrücklich berief, ließen ihn baher vollständig im Stich, Entgegen seinen Angaben belunden fie produktenmarkt vom 17. Ottober. Der Getreibemarit Hatte Heute haben. Zum Auslegen der Adresse haben sich im Westen vornehmlich auch, daß er ihnen gegenüber auch niemals von seinem Rasenbluten etwas festere Tendenz zu verzeichnen. Jufolge der Steigerung der Weizen­große Hotelbefizer bereit erklärt, während sich in den übrigen Stadt gesprochen hat. Vier Zeugen, die sich gegenseitig nicht kennen, wider- preise an der gefirigen New Yorker Börse hielten sich die Abgeber zurück. gegenden zumeist Restaurateure, Beamte und Pastoren um diese legen auch Müllers Erzählung von seinem Aufenthalt am Asyl. Sie Das Geschäft war sehr still, vorübergehend stockte es fast vollständig. Ehre erfolgreich beworben kaben. wurden Müller einzeln gegenüber gestellt und erkannten ihn mit Lieferungspreise für Weizen und Roggen waren durchweg um 0,50 Wt. Bielfach wird man wünschen, daß dem neuen Treubund das Bestimmtheit als den Mann wieder, den sie mit Frau Nergel in ufuhren leicht abgefchwächt. Hafer war still und behauptet. Rüböl zog höher. Späterhin waren die beiden Brotfrüchte auf größere Roggens Gratulieren zc. bei höfifchen Angelegenheiten fortab in eine Art fester Umschlingung in die Thürnische des Hauses Schulzendorfer auf Baris um 0,30 W. an. Bon 70er Cocofpiritus wurden 10 000 Liter zu General Entreprise übergeben würde. Dadurch käme die Straße hineingehen sahen. 49 m. oder um 40 Pf. niedriger gehandelt.