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Allee 3-4, bei Krause.

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Butunft 1, Stegliz, Kurhaus Friedenau.

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Borar,

eine Rommission von sieben Personen gewählt, ferner ein Antrag| glödlein, Wilmersdorf  , Berliner  - u. Auguftstr.- Ede bei Schulz.- Go2, Sie litten nur am Steuerhinterziehungs- Bazillus, und da diese angenommen, nach welchem die zu gründende Bibliothek von den Alte Schönhauserstr. 42, bei Reimann. Einigkeit,( Sutmacher), Bappel- Krankheit unter den Begüterten epidemisch ist, so thut ihr Vers Zahlstelleninhabern verwaltet werden soll. Als Delegirter für Sarmonie, Tempelhof  , Dorfitr. 10, bet Gerth.- Bettchen blau, kott- gehen ihrem Ansehen feinen Eintrag. den Gewerkschaftskongreß wurde einstimmig Kollege Freuden- bufer Damm 39, bei Jafob. Butunft 2, Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. reich gewählt. Nachdem noch Kollege Ehlert auf die am Frischmann.- Edelweiß, Melchiorstraße 15, bei Stehmann. Ostpreußischer Männer: Gefangverein, Jüdenftr. 55, bei Sonntag, den 20. März, im Lokale Königsbank" statt- Admiralstraße 38, bei 2ülow. Geeger'fcher Gesangverein, findende Matinee, sowie Kollege Schwarzburger   auf eine Blumenstraße 46, bet Wend. Matglöckchen 2, G.-D., Manteuffelstr. 67, öffentliche Kartonarbeiter und Arbeiterinnen- Versammlung, die bet Springstubbe. Eintracht, Glienicke   bei Adlershof  , bei Keller Ginigteit 2, Groß- Lichterfelde  , Amaltenstraße, bei Hann. Soff am Montag, den 14. März bei Seeger, Grüner Weg 29, statt­findet, aufmerksam gemacht hatte, schloß der Vorsitzende die Ver­fammlung. Im Verein deutscher Schuhmacher beschäftigte man sich am 29. Februar mit dem Organisationsentwurf der General tommission und nahm nach sehr lebhafter Diskussion folgende vom Kollegen Benz gestellte Resolution einstimmig an:

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Die Versammlung des Vereins deutscher   Schuhmacher tann fich für den Organisationsentwurf der Generalfommission nicht erwärmen, da sie der Ansicht ist, daß der Entwurf die organi­firten Arbeiter in materieller Hinsicht zu sehr belastet. Sie schließt sich vielmehr der Resolution der Nürnberger Gewerk­schaften an."

Der Vorsitzende gab dann bekannt, daß die Zahlstelle Char­ lottenburg   am 12. März ihr Stiftungsfest feiert und ersuchte um zahlreiche Betheiligung.

berger- und Forsterstraßen- Ecke, bet Spindler.

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In Schönhausen   bei Schönau hat sich der Gemeinde vorsteher Gutsbesitzer Friedrich Speer aus noch nicht bestimmter Ursache erschossen. Es hat ihm nicht an konfessioneller Religion gefehlt, dem Herrn Ruge aus Züngeda, denn er war daselbst nung 3", Brandenburg  , Neuft. Markt 2, bet Weybmers.- Freie Sänger, Pfarrer, und doch wurde er vom Schwurgericht Gotha   zu Langefstr. 108, bei Nebelin. 8utunft 3, Belten, bet W. Grunow. 3 Jahren Zuchthaus   verurtheilt, weil er eine ledige Magd zum Kreuzberger   Harmonie, Lindenstr. 106, bet Poppe. Nordstern, Meineid verleitet hatte. Das Mädchen muß den Verkehr Müllerstr. 7 bei Reichardt. Morgengrauen,( Bäcker), 3 bis 5 Uhr nachmittags, Landsbergerstr. 31, bei Musehold. Liebes- cho, Reichen mit diesem Pfaffen mit 9 Monaten Gefängniß büßen. Eine Belohnung von vierzigtausend Mark verspricht Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins   und Umgegend. ein Herr G. Lehmann in Blasewiß- Dresden   Demjenigen, der Donnerstag: Humoristischer Verein Bautenschwengel, bet sommer, ihm den Aufenthalt des Kapitäns Sander nachweist, der Stallschreiberstr. 58. Musikverein Animo, bei Schmidt, Wrangelftr. 141. Raporte, Solmsstr. 1. Geselliger Berein Grüne Eiche,( vor dem Halle'schen Thor), bei am 15. Mai 1872 Befehlshaber des deutschen   Dampfschiffes Vergnügungsverein Hilaritas, bet Tempel, Amalie" war. Breslauerstr. 27. Rauchflub Graue Wolte, bet Jörte, Krautstr. 6." Theaterverein Fideler Geift, bei Schneider, Adalbertſtr. 8. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Männer Gefangverein Alt- Dessau, Abends Uhr, bei A. Niemann, Görliger ftraße 42. Gefangsabtheilung des sozialdemokratischen Arbeitervereing für Weißenfee und Umgegend. Donnerstags und Sonnabends Abends bet Müller( Pfeifenmüller), Königs- Chauffee. Musitverein Osiris, Abends 9 Uhr, bei Roll, Adalberstr. 21.- Musik­

straße 31.

bei Göze.

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verein Frisch auf, Annenstr. 14, bei Ehrenberg. Theaterverein effing, Abends 9 Uhr, bei Musehold, Landsberger­In der öffentlichen Versammlung der Lithographen und Donnerstag Abend von 8-10 Uhr, in der Turnhalle, Banfftr. 26. Turnverein Gesundbrunnen  ( Lehrlings- Abtheilung) turnt Montag Berlins   am 1. März, die leider sehr schwach besucht war, er Gefelliger Verein Freiheit, Abends 9 Uhr, bei Thierbach, Schwedter­stattete zunächst Kollege Schrader Bericht über den Stand des straße 44. Geselliger Bevein Regina, Oranienstr. 121, bet Seifert. Unterstüßungsfonds. Die Gesammteinnahme betrug 1678,08 M., Geselliger Klub Blau- Beilchen, Abends 9 Uhr, Oranienftr. 153 1 r., Verein ehemaliger 22. Gemeindefchüler, punti die Gesammtausgabe 452,96 M., mithin bleibt ein Bestand von 9 Uhr, bei Schröder, Stegligerftr. 18. Pfropfenverein Webbing, Abends 1225,12 M. Der Ueberschuß vom Sommerfest beträgt 69,28 M. 8% uhr, bet Helterhoff, Antonftr. 5. Der Kommission wurde Decharge ertheilt. Ein Antrag des Kollegen Staligerstr. 41. Rauchtlub Kollegia, Abends 9 Uhr, in Bernhardt's Destillation, Rauchflub Waldesgrün, Abends 8% Uhr, Restaurant Schrader, die 50 Pf.- und 25 Pf.- Marken abzuschaffen, da die K. Kahlert, Reichenbergerſtr. 131q.- Raudtlub Ohnesorge, übends 9 Uhr, selben nicht mehr gekauft werden, wurde angenommen. Die in Rogge's Bierhaus, Kohlenufer 2. Rauchklub Kernspise, Abends Bersammlung bewilligte auf Antrag desselben Kollegen aus dem Unter- 8% Uhr, bei A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. Stügungsfonds 300 M. zur Unterstüßung arbeitsloser Kollegen. Zu tlub Nid wärts, Abends 8% Uhr, bei Arndt, Pallisadenftr. 47. Stattlub Tournee, Abends 8% Uhr, bei Ullrich, Wrangelstr. 84.- Stat: Revisoren wurden die Kollegen Schüssel, Gehlert und Eysen, und in die Kommission Kollege Hildebrandt gewählt. Beim Geschäftsbericht der Kommission theilte Rollege Dübelt mit, daß für die streifenden Tabatarbeiter 30 m. und für die Buch­drucker 50 M. an die Generalfommission abgeführt worden sind. Die im Sommer 1891 veranstaltete Sammlung zu Gunsten dreier hilfsbedürftigen Lithographen ergab, wie Kollege Schüssel be­richtete, die Samme von 361 M., welche an die Betreffenden ausgezahlt wurden. Der Ueberschuß von 5 M. 50 Pf. fiel dem Unterstüßungsfonds zu. Den Bericht der Liquidations- Kommission des Fachvereins der Lithographen gab Kollege Hildebrandt. Mit der Frage, ob die Broschüre über die Lage der Lithographie gedruckt werden solle oder nicht, wird sich eine demnächst ein­zuberufende Versammlung beschäftigen.

Der Redner

Im sozialdemokratischen Verein Vorwärts" Rigdorf hielt am 1. März Genosse Ti um einen Vortrag über Die soziale Entwickelung der Arbeiterbewegung. erntete reichen Beifall, und die Diskussion gestaltete sich zu einer sehr regen. In der Bause traten zirka 15 Genossen dem Verein wieder bei. Alsdann wurde ein Antrag, den Genossen Peus zum Ehrenmitglied des Vereins Vorwärts" zu ernennen, mit Be geisterung einstimmig angenommen. Da die Rigdorfer Zeitung" fich in letzter Zeit in ganz auffälliger Weise mit unserer Partei resp. unsern Versammlungen 2c. beschäftigt, so wurde das Abonnement dieser Zeitung auf Kosten des Vereins beschlossen. Der Bibliothekar Schüttke, Richardsplay 15, macht noch be: tannt, daß er von jetzt ab jeden Abend von 1/ 28-1/ 29 Uhr ( außer Freitags) in seiner Wohnung zu sprechen sei, und ersuchte die Genossen, sich recht rege an dem Gebrauch der Bücher zu be­theiligen.

Sprecisaal.

Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür Intereffes zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem

abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Inhalt desselben identifizirt zu werden.

An die Arbeiter Berlins   und Umgegend. Da mich die Firma Bär Sohn in ihren Sprechsaal- Er widerungen und auch in der am 4. d. M. stattgehabten Volks­versammlung( in welcher ich leider nicht anwesend sein konnte) in die Debatte gezogen hat, ich aber gar nicht Mitglied der in Betracht kommenden Kommissionen bin, vielmehr im Ein­verständniß aller Betheiligten nur hinzu gezogen wurde, erkläre ich folgendes:

Schon vor einem Jahr war ein Konflikt zwischen unseren organisirten Kollegen und der Firma Bär Sohn ausgebrochen, dessen Verlauf ähnlich wie jezt von jener Firma begegnet wurde. Inhaber sich mit dem Nimbus umgaben, Parteigenossen zu sein und Ich selbst traute dem guten Willen der Firma, um so mehr, als die suchte daher eine Verständigung zu erzielen. Ich bin ob meines selbst­losen Einigungsversuches bitter enttäuscht worden und übel wurde mir derselbe gelohnt, denn die Firma stellte mich mit anderen Bersonen hin, als wäre unser Vorgehen von persönlichem Interesse diftirt gewesen.

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gegeben? Oder wo habe ich aus Konkurrenzneid" gehandelt? Ich frage nun, wo ist irgend ein leiser Anhalt dafür Derartiges zu behaupten aus Mangel an besseren Gründen Rigdorf. In einer Boltsversammlung hielt am ist eine Kampfesweise, für deren Bezeichnung ich keinen Ausdruck 5. März Schneider Steinmar einen Vortrag über: Die zehn tenne. Gebote und die besitzenden Klassen." Er wies in demselben unter Es kann von maßlosen Anschuldigungen" und" unberechtigtem Anführung von Beispielen aus der neueren Zeit nach, wie die Vorgehen" um so weniger die Rede sein, als die Zustände, wie sie von Besitzenden und Herrschenden, die darauf bringen, daß dem der Agitationstommiffion geschildert werden, nicht nur vollständig Volke" die Religion erhalten bleibe und seinen Kindern zutreffen, sondern sogar noch des Belastenderen entbehren, was Barum unter Anderem der Katechismus eingepaukt werde, mit Leichtigkeit nachgewiesen werden kann. Ihrer, der Firma selber im Gegensatz zu den Forderungen dieser Ge Bär Söhne, philanthropischen Gefühle wegen mit größeren Rück bote handeln. Die Ausführungen des Redners wurden fichten vorzugehen kann nicht von Arbeiterorganisationen verlangt mit lebhaftem Beifall aufgenommen. In der Diskussion sprachen werden; dieses habe ich zu verschiedenen Malen jenen Herren verschiedene Redner in seinem Sinne. Von einigen derselben gesagt. Denn wo würde unsere Sache hinkommen, wenn wir wurde zum Austritt aus der Kirche aufgefordert. Auf Wunsch die beliebte Ausrede der treibenden Konkurrenz gelten lassen legte einer der Redner die Formalitäten dar, welche hierzu nöthig würden? Dann stände in Wirklichkeit die schlechteste Konkurrenz sind. Nach dem Schlußwort des Referenten wurde folgende Re- unter dem Schutze der schlechten. folution angenommen: August Täterow, Mauerstraße 9. Die Versammlung erklärt sich mit dem Vortrag einverstanden( Nachdem nunmehr jede der streitenden Parteien genügend und verpflichtet sich, den bestehenden Arbeitervereinigungen( Verein zu Wort gekommen, schließen wir die Diskussion. Vorwärts" und" Freireligiöse Gemeinde") beizutreten, sowie die Redaktion des Vorwärts.") Kinder im Sinne der Sozialdemokratie erziehen zu lassen." Unter Berschiedenem" tam es zu einer Auseinandersetzung mit dem Redakteur der Rigdorfer Zeitung", Herrn Dr. Böhm. Bom Genossen Sonneberg   wurden diesem Blättchen diverse Sünden vorgeworfen, welche es gegen die kämpfenden Arbeiter begangen hat. Herr Böhm versuchte darauf erfolglos, das Blatt

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Vermischtes.

Eisenbahn- Unglück. Auf der Station Goddelau   der Nied­bahn stieß ein von Mannheim   kommender Güterzug auf einen rangirenden Güterzug. Sechs Personen wurden verlegt, zum Theil schwer. Der Schaden an Material ist be­deutend.

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Etwas für unseren Eisenbahn- Minister. Wie wir aus dem Londoner Standard" von gestern ersehen, sind auf der englischen South- Eastern Railway amerikanische Eisens bahn- Wagen versuchsweise eingestellt worden, und die Probe scheint vortrefflich ausgefallen zu sein. Die amerikanischen   Eisen­bahn- Wagen sind nicht in Koupee's abgetheilt, breiter als die schweizerischen und württembergischen Wagen und mit solchen Bequemlichkeiten ausgestattet, daß die europäischen   Wagen da­neben als wahre Marterkasten erscheinen.

Es wäre sehr gut, wenn auch in Deutschland   einmal der Verfuch gemacht würde. Das Publikum würde sich sicherlich so fort von den außerordentlichen Vorzügen des amerikanischen  Systems überzeugen. Oder müssen wir in Allem den anderen Völkern nachhinken?

Literarisches.

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Miller, E., früh. Hauptmann 3. D. Ein Aufschrei mishandelter Soldaten." Verlag von Robert Luz, Stuttgart  , Preis 60 Pfg. Von dieser im Reichstage wiederholt erwähnten Schrift, in welcher eine Reihe von Soldatenmißhandlungen aus allen Theilen Deutschlands   aufgeführt ist, erschien soeben eine neue Auflage, welcher auch der Erlaß des Prinzen Georg von Sachfen einverleibt wurde.

Plekner, Maximilian, Kgl. preuß. Hauptmann a. D. Ein Blick auf die großen Erfindungen des zwanzigsten Jahrhunderts. I. Die Zukunft des elektrischen Fernsehers. Ferd. Dümmler's Verlags- Buchhandlung, Berlin   1892.

Depeschen.

( Depeschen des Bureau Herold.)

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Brüssel  , 9. März. Morgen tagt hier die parlamentarische Bentralfektion für das Referendum; die Zustimmung derselben zum Referendum ist gesichert. Aller Voraussicht nach schließt sich die Rechte in dem Sinne an, daß sie das Referendum kurzweg vor die Konstituante verweist. Falls wider Erwarten die Rechte neue Schwierigkeiten machen oder einzelne Mitglieder derselben die Verweisung vor die Konstituante unter Vorbehalt ihres gegen setzlichen Votums in der Konstituante beschließen sollen, so demissionirt das Kabinet Beernaert sofort. Der König wird dann ein Kabinet Lambremont berufen, das mit Ausnahme Beernaert's die jetzigen Minister aufnehmen wird. Dieses Geschäftskabinet hätte sodann die Kammerauflösung und die Wahlen vorzu­nehmen.

Rom  , 9. März.( Rammersihung.) Pugliese fragt an, wie die Regierung die großen Schwierigkeiten, welchen die Einfuhr italienischen Weins in Deutschland   begegnet, zu beseitigen gedenke. Der Ministerpräsident di Rudini antwortet hierauf, daß die Ausführung des deutsch   italienischen Vertrages thatsächlich auf ernste Hindernisse gestoßen sei. Italien   habe hierüber Vorstellungen erhoben, worauf die deutsche   Reichsregierung versprochen habe, den Wünschen Italiens   entsprechende Maßregeln der Genehmigung des Reichstages zu unterbreiten. Was den Wein in Behältern anlange, so habe Deutschland   nunmehr provisorisch dessen Einfuhr zuge laffen. Pugliese. erinnert daran in seiner Erwiderung, daß Minister Rudini   es früher für möglich erklärt habe, daß Wein in Behältern in Deutschland   nicht zugelassen werde, daß dies nun provisorisch geschehen sei, tönne nicht genügen. Indem er noch mals auf die enormen Schwierigkeiten hinweist, welche die deutschen   Zollämter dem italienischen   Weine bereiteten, erklärte er sich von den Mittheilungen des Ministers nicht befriedigt, und fündigte daher eine Interpellation an. Rudini wiederholt, daß über die Frage Verhandlungen schwebten. Die Nothwendigkeit einer Interpellation sehe er nicht ein. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.)

zu rechtfertigen. Nach diesem theilweise sehr humoristischen Byzantinisches. Wolff's telegraphisches Bureau verbreitet Zwischenfall ging die Versammlung mit einem begeisternden Hoch folgende Depesche aus Darmstadt  :" Prinz Waldemar ist hier auf die Sozialdemokratie auseinander. eingetroffen." Prinz Waldemar ist der noch nicht vier Jahr alte Sohn des Prinzen Heinrich von Preußen. An jener Nach­richt des liebedienerischen Wolff'schen Bureaus fehlt gerade noch Cadig, 9. März. Der Anarchistenprozeß hat heute begonnen. der Say, daß sich das vierjährige Kind sehr anerkennend über Die Gendarmerie zerstreute die Ansammlungen von Menschen. die Haltung der hessischen Regierung ausgesprochen und den vor dem Justizpalaste. Mehrere Verhaftungen wurden vor Premierminister Finger seines allerhöchsten Wohlwollens ver- genommen. sichert habe.

Verein sildung und Geselligkeit. Heute Abend 8% Uhr, in Zäger's Gesellschaftshaus, Gartenstr. 13, Theater- Borstellung. Allgemeiner deutscher   Tapezierer- Verein.( Filiale Berlin  ) Ber: fammlung jeden Donnerstag nach dem 15., Abends 8 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstraße 75. Verein der Stralsunder. Heute Abend 9% Uhr, im Restaurant Beißer, Grünstr. 7-8, außerordentliche General- Versammlung. Zentralverband der Konditorgehilfen, Pfefferküchler etc.( Lokal­verein Berlin.) Mitglieder- Versammlungen an jedem zweiten und vierten Wegen Beleidigung des Kaisers verurtheilte die Straf­Donnerstag im Monat, bei Feuerstein( Gartenfaal), Alte Jakobstr. 75. fammer zu Saargemünd   einen Arbeiter zu einem Jahr Lese- u. Diskutirklubo. Donnerstag. Dieggen, Abends 8% Uhr, Gefängniß. bet Schröder, Wiefenstr. 39,- Neue Zeit, Abends 8 Uhr, Boyenstr. 40, bei Briefkaffen der Redaktion. Gieshoit. Süd- Ost, bei Tolfsdorf, Gorauer- und Görligerstraßen Gce. Zur Steuereinschätzung. Im frommen Erfurt   gab es Spinoga, Abends 8% Uhr, bei Hoffmann, Wrangelstr. 32. Seine, vor dem Inkrafttreten des neuen Steuergesetzes 3 Millionäre, G. B. 35. Der Zahlungsbefehl hat Giltigkeit. Rirdorf, Abends 8% Uhr, bei Beiler, Knesebeck- und Herrenhausstraßen Ecte. na ch demselben nicht weniger als 33, worunter 10- Thaler- Trene Abonnentin Spandau  . Die Abgeordneten kommen Arbeiter- Sängerbund Berlins   und Umgegend. Donnerstag. Uebungs- millionäre. Die frommen patriotischen reichen Leute haben das aus zwei verschiedenen Thüren, die eine bedeutet Ja, die andere stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Annenstraße 9, bei Prog.   unverzagt, töpenickerstraße 127a, bei Bibelwort:" Du sollst die Linke nicht wissen lassen, was die Nein. Die Abgeordneten werden gezählt und deshalb nennt man Rüfter. Kornblume, Blumenstraße 54, bei Wuttke. Frühlings Rechte thut" wörtlich genommen, indem sie sich auf Kosten ihrer dieses Verfahren Hammelsprung". lust, Flottwellstraße 5, bet Bartel. Brezelschluß, Annenftr. 16, ärmieren Nächsten um die volle Erfüllung der Steuerpflicht Dr. 3. Expedition des Echo", Hamburg  , Große Theaters Morgenroth 1, Nummelsburg, Berlinerstr. 9, bei Friesecke. Dorf herumdrückten. Die besten Patrioten sind sie natürlich troßdem. straße 44.

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